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Wechloy

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Stadt setzt Grenzen für Nachverdichtung

22.06.2018 10:39 Uhr

2. Änderung des Bebauungsplanes Am Tegelbusch/Rotdornstraße

Neubauvorhaben haben an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verstärkt zu Konflikten in der Nachbarschaft geführt. Die Neubauvorhaben haben zwar die in den Bebauungsplänen festgesetzten Maße der baulichen Nutzungen eingehalten, werden aber gemessen an der umgebenden Bebauung als überdimensioniert und unmaßstäblich empfunden. Die Änderung des Bebauungsplanes N-392 A (Am Tegelbusch/Rotdornstraße) sieht daher vor, die derzeit geltenden Festsetzungen zu ergänzen und zu modifizieren. Es sollen die Zahl der zulässigen Wohnungen beschränkt, eine maximal zulässige First- und Traufhöhe und eine abweichende Bauweise festgesetzt werden. Im Ergebnis soll eine moderate Nachverdichtung mit Ein- und Zweifamilienhäusern möglich sein. Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet statt am Dienstag, 19. Juni, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Industriestraße 1a (Raum 246).
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Selbsthilfe baut Brücken - Selbsthilfegruppen verbinden!

16.05.2018 19:04 Uhr

Selbsthilfetag 2018 im famila Einkaufsland Wechloy

Die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen (BeKoS) organisiert zusammen mit dem famila Einkaufsland Wechloy den diesjährigen Selbsthilfetag am Samstag, den 19. Mai 2018 (10.00–18.00 Uhr) im famila Einkaufsland Wechloy.

Das Motto des Selbsthilfetages lautet „Selbsthilfe baut Brücken – Selbsthilfegruppen verbinden!“. Es ist erstaunliches möglich, wenn Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Was allein schwer fällt, gelingt in der Gruppe Gleichgesinnter besser.
Selbsthilfegruppen bauen Brücken zu Menschen in ähnlichen Lebenssituationen und entwickeln die Gesellschaft durch ihr Erfahrungswissen weiter.

19 Gruppen zu verschiedenen Themen wie Behinderungen, chronische Erkrankungen, Sucht sowie psychischen und sozialen Problembereichen stellen sich vor und bieten die Möglichkeit, die positiven Erfahrungen aus der Selbsthilfe hautnah zu erleben.

„Schon zum 3. Mal findet der Selbsthilfetag im famila Einkaufsland Wechloy statt, d.h. mitten im Leben, in der Öffentlichkeit. So können wir Menschen erreichen, die vielleicht noch nichts von Selbsthilfegruppen gehört haben. In der Gruppe erfahre ich, ich bin nicht allein mit meinem Problem. Hier werde ich verstanden, denn jede/r weiß wovon ich spreche. Wir hoffen, dass viele die Gelegenheit nutzen werden, sich über die Vielfalt der Selbsthilfegruppen zu informieren“, sagt Ele Herschelmann (BeKoS).

Nach der Eröffnung um 10.30 Uhr mit einem Grußwort von der Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Frau Germaid Eilers-Dörfler, Marco Struck, famila Centermanagement und Peter Anneken von der BeKoS e.V., gibt es Gelegenheit sich über Selbsthilfegruppen zu informieren und in Austausch zu kommen. 
Neben verschiedenen Aktionen der Selbsthilfegruppen ist eine übergreifende Aktion ein begehbarer „Depressionsschirm“. Hier können Besucherinnen und Besucher einen Eindruck davon bekommen, was eine Depression bedeuten kann.
Die Redebeiträge werden von einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt.
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Wo die Menschen durch die Tiere bunter werden

12.05.2018 20:33 Uhr

Eröffnung der Inklsionswoche 2018 mit dem Karneval der Tiere

von Edda Hayen

Die Inklusionswoche wurde in diesem Jahr vom Inkusiven Tanz- und Theatererlebnis »Karneval der Tiere« eröffnet.

Mehr als 150 Mitwirkende haben über Kunst, Kultur und einem inklusiven Miteinander während der Probenzeit über zahlreiche Erfahrungen möglich gemacht. Die Gruppen haben sich regelmäßig getroffen und sich dann ihre Ergebnisse vorgestellt, bevor sie alles zusammen gefügt haben. Dabei war es egal, ob Kind oder Senior, dick oder dünn, blind, gehörlos, Förderschüler*innen, Ur-Oldenburger oder Zugewanderte oder Menschen mit und ohne Handicap. Alle diese Gruppen haben sich Geschöpfe aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens ausgesucht. Sie haben Ideen und Choreografien zur Musik entwickelt, Texte geschrieben, Masken und Kostüme gefertigt, um die Tiere zum Leben zu erwecken.

Eine große graue Matte, ein Orchester auf einem Podium, und schon wurde die Sporthalle der BBS Wechloy in eine Theaterlandschaft verwandelt. Die Menschen eilen in grau, mit einem Klemmbrett für Notizen bewaffnet, von Tier zu Tier, werden mit der Zeit immer bunter und begreifen, dass das Miteinander gar nicht so schwer sein muss. Sie treffen auf die Löwen, die Hühner, die Esel, die Schildkröten, die schnellen Tiere, die Elefanten, die Känguruhs, die Tiere im Aquarium, die Kuckucke, die Vögel in der Volière, die Floss, der Bienenschwarm, die Fossilien, die Schwäne die Pianisten, und endlich wird auch für sie die Welt bunter. 

»So wachsen Menschen, die sich im Alltag selten begegnen, zu einem künsterlischen Kollektiv zusammen und erleben den Wert einer inklusiven Gesellschaft«, sagt Alexander Hauer von OpusEinhundert, der künstlerische Leiter des Projektes.

»Alles wird gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist das noch nicht das Ende«, sagen die gelassenen Schildkröten zu den Menschen.

Ein kurzweiliges, fantasisches und grandioses Theatererlebnis. 
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