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Brückenneubau am Pophankenweg fertiggestellt

08.10.2021 15:35 Uhr
Im Zuge des Ausbaus des Pophankenwesgs ist nun die neue Geh- und Radverkehrsbrücke zur Querung der Ofenerdieker Bäke eingesetzt worden. Die Brücke mit einer Länge von 14,35 Meter und einer Breite von 3,50 Meter ist mit einem Belag aus Eichenholzbohlen mit Hartstoffeinstreuung versehen. Der gesamte Neubau der Brücke war mit Kosten von rund 185.000 Euro verbunden und dauerte von Mai bis Oktober 2021. Eine wichtige Etappe des zweiten Bauabschnitts im Pophankenweg ist damit erreicht.

Nach der Verlegung von Kabeln und Wasserleitungen folgen in diesem Bauabschnitt unter anderem noch Asphaltarbeiten in zwei Straßenabschnitten sowie Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 beendet werden können. Die Baumaßnahme ist Teil des vom Bund geförderten Klimaschutzprojekts mit dem Titel „NKI: Mit dem Rad zur Technologie“, das den Radverkehrsanteil erhöhen und den Pophankenweg für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiver und sicherer machen soll.
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Multikulti der Mikroben – neues Projekt unter Oldenburger Leitung startet

23.07.2021 17:45 Uhr

BMBF fördert bundesweiten Forschungsverbund mit 2,5 Millionen Euro

Mikroorganismen und ihre natürlichen Lebensgemeinschaften im Labor wachsen zu lassen – dieses Ziel steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsvorhabens „Kultivierung von bisher unkultivierten Mikroorganismen aus verschiedenen aquatischen Lebensräumen“ (MultiKulti) an der Universität Oldenburg. Unter Leitung des Mikrobiologen Prof. Dr. Martin Könneke, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), entwickelt ein Team von Forschenden aus ganz Deutschland einen sogenannten Bioreaktor, mit dem sich die natürlichen Lebensbedingungen von Mikroben so simulieren lassen, dass diese sich dauerhaft im Labor kultivieren lassen. Langfristiges Ziel ist ein automatisiertes, von künstlicher Intelligenz gesteuertes System, das unterschiedliche Forschungsansätze unterstützt – etwa zur Ökologie der Mikroben oder auch für biotechnologische Anwendungen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Anfang Juli gestartete Vorhaben mit insgesamt 2,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Rund 500.000 Euro der Fördersumme erhält die Universität Oldenburg. Neben dem Team des ICBM sind Forschende der Universität Erlangen-Nürnberg, der Humboldt Universität zu Berlin, der Universität Duisburg-Essen, des DVGW-Technologiezentrums Wasser in Karlsruhe sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln beteiligt.

Mikroorganismen gibt es überall auf der Welt, sie erfüllen wichtige Funktionen in allen Ökosystemen. „Dennoch ist der Großteil aller freilebenden Mikroorganismen bisher so gut wie unbekannt“, erläutert Projektleiter Könneke. Fachleute sprechen von „Microbial Dark Matter“ – der mikrobiellen dunklen Materie. Das Problem: Nur sehr wenige Mikroben lassen sich im Labor über längere Zeit am Leben erhalten. Das ist eine Herausforderung für Forschende, da sie kaum gezielte Experimente mit Organismen durchführen können, die in schwer zugänglichen Regionen leben, etwa in der Tiefsee, dem Grundwasser oder Gewässern mit extremen Umweltbedingungen.

Das Team aus Mikrobiologen und Bioverfahrenstechnikern will nun einen Bioreaktor entwickeln, mit dem sich selbst solche Mikroben kultivieren lassen, die sehr besondere Anforderungen an ihre Umwelt stellen. Dabei setzen die Forschenden auf ein neues Konzept: Ein modulartig aufgebauter, vollautomatischer Bioreaktor soll künftig sicherstellen, dass diese Gemeinschaften auch im Labor fast natürliche Umweltbedingungen vorfinden. Das Forschungsteam verwendet unter anderem moderne molekularbiologische Verfahren, um regelmäßig die Zusammensetzung der Gemeinschaften zu analysieren und die Haltungsbedingungen entsprechend anzupassen.

„Im ersten Schritt wollen wir die natürlichen Gemeinschaften der Mikroorganismen erhalten“, erläutert Könneke. In weiteren Schritten wollen die Forschenden einzelne Organismen isolieren und anreichern, um mehr Wissen über die Gemeinschaften, einzelne Arten und ihre ökologischen Ansprüche zu erhalten. Das Team konzentriert sich auf drei Gruppen von Mikroben: Eine Gruppe stammt aus dem Trink- und Grundwasser, sie beeinflusst etwa technische Anlagen zum Aufbereiten von Trinkwasser. Eine zweite lebt in Kaltwassergeysiren und könnte für biotechnologische Anwendungen bedeutend sein. Die dritte Gemeinschaft von Mikroben spielt eine wichtige ökologische Rolle im Meer. Außerdem untersuchen die Forschenden, wie sich extraterrestrische Bedingungen – etwa wie auf dem Mars – auf bestimmte Mikroorganismen auswirken.

Das Forschungskonsortium hatte sich im Jahr 2019 bei einem Workshop des BMBF zusammengefunden. Beim anschließenden Ideenwettbewerb hatte das Team eine Anschubförderung in Höhe von 200.000 Euro erhalten, um Vorarbeiten durchführen zu können und so bei einem Vollantrag Aussicht auf Erfolg zu haben.
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Erster Spatenstich für Neubau des Oldenburger Helmholtz-Instituts

22.07.2021 21:52 Uhr

Wissenschaftsminister Thümler übergibt Zuwendungsbescheid in Höhe von 15 Millionen Euro

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat heute der Neubau des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB) begonnen. In den kommenden beiden Jahren entsteht im Technologiepark in Oldenburg-Wechloy ein dreigeschossiges Gebäude mit knapp 2.000 Quadratmetern Nutzfläche. Der Bau bietet neben 85 Büroarbeitsplätzen auch rund 650 Quadratmeter Laborfläche und schafft damit beste Bedingungen für die marine Biodiversitätsforschung.

„Mit dem Neubau ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Schaffung optimaler Forschungsvoraussetzungen am Standort Oldenburg getan“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Durch die stetige Weiterentwicklung in Kooperation mit der Universität Oldenburg und dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung haben wir die Chance, Spitzenforschung in den Forschungsbereichen ‚Ursachen und Treiber der marinen Biodiversität‘, ‚Biodiversität und Funktionsweise von Ökosystemen’ sowie Meeresschutz und Ökosystemdienstleistungen zu ermöglichen. Mit ihrer Erforschung mariner Ökosysteme leisten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HIFMB einen wichtigen Beitrag unter anderem zum Verständnis des Klimawandels.“

Anlässlich des Spatenstichs überreichte Thümler den Zuwendungsbescheid in Höhe von 15 Millionen Euro an Dr. Karsten Wurr, Verwaltungsdirektor des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Wurr betonte: „Große Herausforderungen benötigen starke Partnerschaften: Ich freue mich außerordentlich, dass wir die Forschung zu den drängenden Fragen auf dem Gebiet der marinen Biodiversitätsforschung in Partnerschaft mit der Universität Oldenburg erheblich ausbauen können. Dank der Mittel des Landes Niedersachsen für den Neubau schaffen wir mit dem heutigen Spatenstich eine zukünftige Heimat für das HIFMB, um zukunftsweisende Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Meere zu entwickeln und eine wissenschaftliche Grundlage für einen besseren Meeresschutz zu schaffen.“

Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper unterstrich: „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des AWI und der Universität Oldenburg kooperieren schon seit Langem erfolgreich in zahlreichen Projekten. Das HIFMB ist ein ganz besonderes Beispiel für diese hervorragende und fruchtbare Allianz.“ Er gratuliere Gründungsdirektor Professor Hillebrand und allen Kolleginnen und Kollegen des HIFMB zu ihrer exzellenten Forschung zu neuartigen Naturschutzstrategien und wünsche ihnen gute Arbeitsbedingungen in ihrem künftigen Institutsgebäude.

Das HIFMB nutzt aktuell angemietete Räumlichkeiten an der Ammerländer Heerstraße. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Uni-Campus und insbesondere zum Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Dazu erklärte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Wissenschaft und Stadtverwaltung arbeiten in Oldenburg seit Langem erfolgreich Hand in Hand. Das hat sich auch bei der Gründung des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität als erfolgreicher Weg erwiesen. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass die Stadt den Neubau mit diesem idealen Grundstück unterstützen kann.“ Damit werde der Forschungsstandort Oldenburg mit der dynamischen Entwicklung der universitären Institute weiter gestärkt. Die Wissenschaftsachse in Wechloy mit dem Technologiepark biete Oldenburg große Chancen, so Krogmann in der Feierstunde.

Das HIFMB wurde im Jahr 2017 als institutionelle Kooperation zwischen der Universität Oldenburg und dem AWI gegründet. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Frage, wie sich die biologische Vielfalt in den Meeren verändert und welche Folgen das für die Funktionsweise von Meeresökosystemen und ihren Beitrag zum menschlichen Wohlbefinden hat. Auf dieser Basis entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nachhaltige Schutzkonzepte für ein anpassungsfähiges Ökosystem-Management. Der Betrieb des Instituts wird zu 90 Prozent aus Mitteln des Bundes und zu 10 Prozent aus Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert.

Für HIFMB-Direktor Prof. Dr. Helmut Hillebrand ist der Spatenstich ein besonderes Signal für das junge Institut, dessen erste Jahre von Aufbau und Wachstum geprägt waren. „Wir stehen kurz davor, die letzten beiden unserer vier Professuren zu besetzen, unsere Forschung steht damit in allen Bereichen auf einem soliden Fundament. Jetzt kommt der Neubau, der uns ideale Forschungsmöglichkeiten bieten wird. All das sorgt dafür, dass wir uns mit ganzer Kraft in den Dienst der Biodiversitätsforschung und des Meeresschutzes stellen können.“

Das Büro- und Laborgebäude wird eine Gesamtfläche von 3.320 Quadratmetern besitzen. Im Erdgeschoss kommen Stahlbeton und Klinker zum Einsatz, während die Obergeschosse in Holzbauweise errichtet werden. Eine Besonderheit sind die beweglichen Fassadenlamellen mit organisch geformten Fräsungen, die einen Bezug zur Forschung im Inneren des Gebäudes herstellen. Viele Kommunikationsflächen sollen den für Forschung und Lehre unerlässlichen Austausch fördern.

Die Grundsteinlegung ist für das Frühjahr 2022 geplant. Fertigstellung und Bezug erfolgen voraussichtlich im Herbst 2023. 
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Turmfalken nisten auf dem Campus Wechloy

09.07.2021 13:47 Uhr

Universität unterstützt NABU-Projekt

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsbau NeSSy der Universität Oldenburg am Küpkersweg haben derzeit ungewöhnliche Hausgenossen: Drei junge Turmfalken bewohnen derzeit einen Nistkasten an der Fassade des Gebäudes. Dr. Johannes Bartner vom Naturschutzbund (NABU) Oldenburger Land hatte die Nisthilfe Anfang des Jahres mit Unterstützung des Gebäudemanagements der Universität in 14 Metern Höhe an der höchsten Stelle des Baus angebracht. Einen weiteren Nistkasten installierte Bartner auf dem Dach des Gebäudes A6 auf dem Campus Haarentor. Diese rund 25 Meter hoch gelegene Nisthilfe blieb in diesem Jahr allerdings noch leer.

Die Universität unterstützt damit das Turmfalkenprojekt des NABU Oldenburger Land. Bartner hatte es vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um den zurückgehenden Bestand der kleinen Greifvögel zu stabilisieren. Turmfalken fühlen sich im offenen Gelände wohl und brüten normalerweise in Felswänden, nutzen aber auch gerne Nischen an hohen Gebäuden wie etwa Kirchtürmen, um ihre Jungen großzuziehen. Bartner hat in Oldenburg und Umgebung bereits 200 Nistkästen montiert. Die OLB-Treuhandstiftung Weser-Ems, vertreten durch Dr. Klaus-Ferdinand Edeling, unterstützte die Installation der Nistkästen an der Universität finanziell. 
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Korallen erfolgreich im Labor vermehrt

09.04.2021 14:11 Uhr

Bundesweit einmaliger Erfolg bei sexueller Fortpflanzung von Steinkorallen

Einen ganz besonderen Erfolg können Oldenburger Wissenschaftler des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg verbuchen: In ihren Aquarien am Standort Wilhelmshaven gelang bundesweit erstmals die Vermehrung von Steinkorallen. Das Team um Prof. Dr. Peter Schupp von der Arbeitsgruppe Umweltbiochemie stellte die Umweltbedingungen im Labor so nach, dass sie denen im Pazifischen Ozean – der Heimat der Korallen – entsprachen. Die Tiere vermehrten sich sexuell, was weltweit erst wenige Male gelang. „Das ist ein großer Schritt für die Korallenforschung in Deutschland“, sagt Dr. Samuel Nietzer, der die Wilhelmshavener Aquarienanlage leitet. Die sexuelle Vermehrung eröffne wichtige neue Forschungsmöglichkeiten – etwa, die Ansiedelung von Korallenlarven und das Wachstum von Jungkorallen gezielt zu untersuchen.

Die verwendeten Acropora-Korallen gehören zur wichtigsten Gattung der Steinkorallen und kommen in natürlichen Korallenriffen sehr häufig vor. Die Hohltiere laichen nur einmal im Jahr. Dabei geben tausende Korallen ihre Eizellen und Spermien gleichzeitig ins Wasser ab. Dieses exakt synchronisierte Massenereignis findet nur unter ganz besonderen Bedingungen statt, was die Vermehrung im Aquarium schwierig macht: Wenn Tageslänge, Mondzyklus und Klimafaktoren nicht genau mit den natürlichen Bedingungen übereinstimmen, produzieren die Korallen keine Nachkommen. Die gängige Methode zur gezielten Vermehrung ist daher bislang die Fragmentierung. Dabei wird eine große Koralle in kleinere Teile gebrochen, die schnell wachsen und in Aquarien oder bei der Riffaufforstung zum Einsatz kommen. Diese Teilkorallen sind genetisch identisch, was sie anfällig gegenüber Umweltveränderungen wie steigenden Wassertemperaturen macht. Sexuell vermehrte Jungtiere könnten widerstandsfähiger sein und sich besser an veränderte Bedingungen anpassen, so die Hoffnung der Experten.

Um die Acropora-Korallen zum Ablaichen zu bringen, betrieben Schupp, Nietzer und ihr Kollege Matthew Jackson einen großen technischen Aufwand. Im Herbst vergangenen Jahres erweiterten sie die Aquarien in Wilhelmshaven mit speziell für diesen Zweck designter Technik, um australische Bedingungen realistisch herzustellen. Dabei simulierten sie sowohl Wasserchemie und Mondzyklen als auch Parameter wie Tageslänge, Beleuchtung und Temperatur. Die Forscher verwendeten Korallen aus Australien, die sie über den Aquaristik-Handel bezogen hatten. Pünktlich zum erwarteten Termin – etwa eine Woche nach Vollmond im Dezember – war es so weit: Die Korallen gaben gleichzeitig ihre Eier und Spermien ins Wasser ab. Die Keimzellen stiegen zur Oberfläche, wo Nietzer und Jackson sie einsammelten. Die Forscher mischten jeweils Eier und Spermien aus unterschiedlichen Korallenkolonien, um eine möglichst große genetische Vielfalt bei den Jungtieren zu erreichen. „Wir haben eine annähernd hundertprozentige Befruchtungsrate erreicht und konnten nach wenigen Tagen rund 50.000 entwickelte Larven zur Ansiedlung bringen“, berichtet Nietzer. Inzwischen seien die größten der überlebenden Nachkommen bereits einen Zentimeter groß.

Mit den hier gewonnenen Larven und Jungkorallen wollen die Forscher nun Faktoren identifizieren, die Ansiedlung und Wachstum der Korallen fördern. Aber auch Umwelteinflüsse wie Meeresverschmutzung stehen im Fokus der Forschung. „Wir gehen davon aus, dass durch neue Erkenntnisse und Methoden bei der Aufzucht in Zukunft große Mengen an Jungkorallen gezüchtet und die dabei entwickelten Methoden beispielsweise bei der Riffaufforstung an geschädigten Riffen und der Korallenforschung eingesetzt werden können“, erklärt Schupp. Zudem falle der große logistische Aufwand weg, für die Gewinnung von Jungkorallen zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Heimat der Korallen reisen zu müssen.

Kontakt
Dr. Samuel Nietzer, E-Mail: samuel.nietzer@uol.de
Prof. Dr. Peter Schupp, E-Mail: peter.schupp@uol.de
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Fahrrad-Service kommt ins Rollen

21.10.2020 21:26 Uhr

Treppenhilfe, Reparaturstation und Fahrradkäfig am S-Bahn-Halt Wechloy

Gute Nachrichten für Radfahrerinnen und Radfahrer, die den S-Bahn-Haltepunkt Wechloy nutzen: Eine Fahrradtreppenhilfe erleichtert ab jetzt das Queren der Gleise, eine Servicestation ermöglicht kleine Reparaturen am Rad. Außerdem entstehen moderne Abstellplätze mit einem elektronischen Schließsystem.

Wer am S-Bahn-Haltepunkt Wechloy die Gleise passieren will, muss eine Treppenunterführung nutzen. Dies lässt sich nun mit dem Fahrrad bequemer und sicherer bewerkstelligen. Möglich macht das ein von der Stadtverwaltung neu installiertes Schienensystem an den Auf- und Abgängen. Treppab verhindert eine Schiene mit einer eingebauten Bürste das unkontrollierte Wegrollen des Rades. Zudem ist das Schienensystem beschichtet – das soll bewirken, dass das Rad bei Feuchtigkeit nicht ins Rutschen gerät.

Gleichzeitig wurde eine Servicestation an der Radabstellanlage neben dem P+R-Platz errichtet. Die Säule hält Schraubenzieher, eine Zange und anderes Werkzeug bereit. Außerdem ist eine Luftpumpe angebracht. Wer feststellt, dass der Sattel nicht richtig sitzt oder ein Reifen zu wenig Luft hat, kann an der Reparaturstation selbst zu Werkzeug oder Pumpe greifen. Die Kosten für Schienensystem und Servicesäule belaufen sich auf rund 16.000 Euro.

Darüber hinaus soll noch in diesem Jahr eine mit einem elektronischen Buchungs- und Zugangssystem ausgestattete Sammelabstellanlage errichtet werden. Dieser so genannte Fahrradkäfig wird etwa 25 Stellplätze enthalten.
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Einbruch am Posthalterweg

02.07.2020 17:54 Uhr
Unbekannte Täter sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (1./2. Juni) in zwei Fachgeschäfte am Posthalterweg eingestiegen. Vermutlich in der Zeit zwischen 21 und 6 Uhr hebelten die Diebe das Fenster zum Büro eines Blumengeschäftes auf und durchwühlten mehrere Räume. Bei einem angrenzenden Zoogeschäft entfernten die Täter gewaltsam ein Fenstergitter und konnten dann das dahinterliegende Fenster aufhebeln. Im Gebäude wurden mehrere Schließfächer aufgebrochen.

Zu möglichem Diebesgut liegen der Polizei noch keine Informationen vor. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
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Zeugenaufruf nach Raubdelikt am Woldsee

26.06.2020 15:50 Uhr
Wegen eines schweren Raubdelikts ist die Polizei am Donnerstagabend am Woldsee (Gemeinde Bad Zwischenahn, Ortsteil Wehnen) eingesetzt worden. Der Aussage eines 16-jährigen Oldenburgers zufolge war es am Uferbereich des Sees gegen 21 Uhr zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei sei der 16-Jährige zunächst von zwei weiteren Jugendlichen angetanzt worden. Nach einer anfänglichen Rangelei sei der Oldenburger dann von den beiden Angreifern gewürgt sowie mit Fäusten geschlagen worden. Nachdem der 16-Jährige schließlich zu Boden ging, sei er von den Tätern getreten worden, unter anderem auch gegen den Kopf.

Der Jugendliche habe bei dem Angriff kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Als er wieder zu sich kam, habe er bemerkt, dass sein Mobiltelefon entwendet worden war.

Im Rahmen der Befragungen am Tatort erklärte ein Zeuge den Beamten, dass er einen der mutmaßlichen Täter flüchtig kenne. Demnach soll es sich um einen Jugendlichen aus Oldenburg handeln. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. Da der Badebereich am Woldsee zur Tatzeit noch gut besucht war, hoffen die Ermittler auf Hinweise weiterer Zeugen. Diese können sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 mit dem Zentralen Kriminaldienst in Verbindung setzen.
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Unbekannter belästigt Frauen am Woldsee

17.06.2020 19:40 Uhr
Eine 58-jährige Oldenburgerin ist am Dienstagabend, 16. Juni, am Woldsee Opfer einer sexuellen Belästigung geworden. Die Frau erstattete noch am Abend Anzeige bei der Polizei.

Die Oldenburgerin schilderte den Beamten, dass sie im Woldsee schwimmen war. Als sich sich etwa um 20.15 Uhr am Seeufer wieder anzog, sei sie von einem Unbekannten beobachtet worden. Der Mann habe die 58-Jährige anschließend mehrfach in anzüglicher Weise verbal belästigt.

Die Frau habe daraufhin ihre Sachen gepackt und einen Spaziergänger, der sich in der Nähe aufgehalten hatte, um Hilfe gebeten. Der Zeuge habe die Oldenburgerin dann zum Parkplatz begleitet. Währenddessen habe er der 58-Jährigen berichtet, dass der unbekannte Täter zuvor zwei weitere Frauen angesprochen und belästigt haben soll.

Die 58-Jährige beschrieb den Unbekannten als dunkelhaarig; er sei mit schwarzer Hose und weißem T-Shirt mit schwarz-rotem Aufdruck begleidet gewesen sein. Er habe eine kleine schwarze Unhängetasche getragen und ein schwarzes Hollandrad mitgeführt. Der Mann sei ihren Angaben zufolge von südländischem Erscheinungsbild gewesen.

Das zuständige Polizeikommissariat in Westerstede hat die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung eingeleitet und hofft auf weitere Hinweise zur Tat. Insbesondere suchen die Ermittler den noch unbekannten Zeugen sowie die beiden mutmaßlichen Opfer, von denen der Zeuge berichtet hatte.

Für Hinweise und Rückfragen ist das Polizeikommissariat Westerstede unter der Telefonnummer 04488/833-115 erreichbar.
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Diebe entwenden hochwertige Kompletträder

22.04.2020 17:26 Uhr
Von dem Gelände eines Autohandels am Bäkeplacken entwendeten unbekannte Diebe am Wochenende alle vier Reifen mit Felgen eines BMW.

Die Täter betraten das Grundstück in der Zeit zwischen Samstag, 14 Uhr, und Montagmorgen, 9.15 Uhr. Aus der Pflasterung des Parkplatzes nahmen die Unbekannten mehrere Pflastersteine heraus und bockten das Fahrzeug auf die Steine auf.

Nachdem sie die Radbolzen gelöst hatten, konnten die Diebe mit den vier Rädern unerkannt flüchten. Der Wert des Diebesgutes wird auf mehrere Tausend Euro beziffert. Zeugenhinweise zu dem Diebstahl nimmt die Polizei Oldenburg unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
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Einbruch in betreutes Wohnen

14.01.2020 11:47 Uhr
Am Sonntagmittag (12. Januar) zwischen 13.15 Uhr und 13.25 Uhr stieg ein unbekannter Täter durch ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Wohneinheit des betreuten Wohnens im Drögen-Hasen-Weg ein. Während der 83jährige Geschädigte seinen Mittagsschlaf abhielt, entwendete der Täter Bargeld und eine Geldbörse. Als der Täter die Wohnung wieder verließ, schloss er den Geschädigten in dessen Schlafzimmer ein, wovon dieser wach wurde, den Täter allerdings nicht mehr sehen konnte. Der ältere Herr konnte sich anschließend selbst über seine Terrasse aus seiner misslichen Lage befreien. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. 
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Technologiepark Oldenburg nimmt weiter Gestalt an

29.11.2019 09:55 Uhr

Stadt schafft Rahmenbedingungen für den IT-Campus und Wissen-schaftliche Forschungsinstitute

Der Rat der Stadt hat den Weg freigemacht für weitere Technologieansiedlungen rund um die Uni. Das zwischen Ammerländer Heerstraße, Pophankenweg und Bahnlinie gelegene Areal des Technologieparks Oldenburg steht schon längere Zeit im besonderen Fokus. In Anbetracht der exponierten Lage soll an diesem Standort die sogenannte „Wissenschaftsbandachse“ aus dem STEP 2025 – bestehend aus der Universität, der Jade Hochschule, den Berufsbildenden Schulen sowie dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg – um den Technologiepark komplettiert werden.

Am 25. November hat der Rat der Stadt Oldenburg mit einstimmigen Auslegungsbeschlüssen die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung dieses Quartiers geschaffen. „Als Zukunftsstandort bietet der Technologiepark der Stadt Oldenburg innovations- und technologieorientierten Unternehmen ebenso wie universitären Einrichtungen und Forschungszentren große Chancen“, ist sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sicher.

Die Bauleitplanung umfasst einen Bereich mit einer Größe von rund 26 Hektar vorrangig ehemaliger Gewerbeflächen. Der Bebauungsplan W-796 (Technologiepark Oldenburg) sieht zwischen der Ammerländer Heerstraße und dem Pophankenweg sowie den Straßen Im Technologiepark und Bäkeplacken eine weitergehende, innere Erschließung des Areals vor. „Entlang der zentralen Grünachse soll ein gemeinsamer Campus mit Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden, in den auch die notwendige Regenrückhaltung integriert wird“, freut sich Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan über diese städtebauliche Entwicklung.

Mit den gefassten Beschlüssen werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Technologiepark konkretisiert und weitere Ansiedlungen am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Oldenburg ermöglicht. „Insbesondere für die Entwicklung des maßgeblich durch das Land Niedersachsen geförderten IT Campus sind jetzt die Rahmenbedingungen durch die Stadt geschaffen“, ergänzt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Entlang der Straße Im Technologiepark wurde 2014 noch auf Grundlage des alten Bebauungsplanes das erste Gebäude in diesem Planbereich bezogen, ein weiteres wird in Kürze fertig gestellt sein. Gegenüberliegend wird das Alfred-Wegener-Institut ein Forschungszentrum für das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) errichten. Auch die bereits in der Öffentlichkeit dargestellte Realisierung eines IT-Campus soll im neuen Quartier Platz finden. Neben verschiedenen Forschungsinstituten und IT-Unternehmen soll ein neuer Schwerpunkt der Universitätsinformatik und des OFFIS Institutes entstehen.

Auf dem Gelände des TPO können in den kommenden Jahren mehrere tausend Arbeitsplätze im Bereich Wissenschaft und Forschung sowie IT-Dienstleistungen entstehen.
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Räuberischer Diebstahl im Verbrauchermarkt

23.10.2019 21:28 Uhr

Zeugen gesucht

Am Montagabend, 21. Oktober, kam es zu einem räuberischen Diebstahl im LIDL-Markt in der Ammerländer Heerstraße in Oldenburg. Der unbekannte Täter brach um 19.16 Uhr eine Kasse auf und entnahm daraus Bargeld. Eine Angestellte beobachtete dieses und versuchte den Täter aufzuhalten. Dieser schubste die Mitarbeiterin daraufhin von sich und versuchte zu flüchten. Ein zur Hilfe eilender Kunde wurde auf die Situation aufmerksam und versperrte die Ausgangstür des Supermarktes. Da der Täter daraufhin versuchte, andere Personen im Markt zu attackieren, gab der Zeuge die Tür frei und folgte dem Täter zu Fuß, bis dieser mit einer zweiten, draußen wartenden Person in ein Fahrzeug stieg und in Richtung Wechloy flüchtete.

Der Täter wird als südländisch, circa 180cm groß sowie kräftig und sportlich beschrieben. Er soll mit einem silbernen Kapuzenpullover bekleidet gewesen sein.

Personen, die Angaben zum Täter sowie zum Fluchtfahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0441-7904115 zu melden. 
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Diebstahl von Baumaschinen

31.07.2019 09:46 Uhr
Baumaschinen, Werkzeuge sowie eine Leiter sind in der Nacht von Montag auf Dienstag auf einer Baustelle am Johann-Justus-Weg entwendet worden.

Unbekannten Diebe hatten den Rohbau des Einfamilienhauses in der Zeit zwischen 16 und 8 Uhr betreten und die Maschinen im Erdgeschoss vorgefunden. Die Beute, die die Täter vermutlich mit einem Fahrzeug abtransportierte, hat einen Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei ermittelt.

Verdächtige Beobachtungen können der Polizei unter Telefon 0441/790-4115 gemeldet werden. 
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Johann-Justus-Weg für gut sechs Wochen gesperrt

27.06.2019 10:02 Uhr

Hauptarbeiten in den Sommerferien

Im Johann-Justus-Weg wird im Auftrag der EWE eine neue Wasserleitung verlegt. Damit die geschützten Bäume am Straßenrand nicht beschädigt werden, ist eine Verlegung der Wasserleitung in offener Bauweise nur in der Mitte der Straße möglich. Dazu muss der Johann-Justus-Weg zeitweise gesperrt werden. Die Sperrung für den Durchgangsverkehr beginnt ab Tannenbergstraße bis zum Wendeplatz. Mit den Bauarbeiten wird am 1. Juli begonnen, die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 16. August 2019 andauern.

Eine Umleitungsstrecke ist über den Pophankenweg, das Familia-Gelände und Am Heidbrook eingerichtet. Dazu wird die dortige Busschleuse vorrübergehend für den Kfz-Verkehr geöffnet. Alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner des Johann-Justus-Wegs können trotz der Verkehrsbeeinträchtigung ihre Grundstücke während der Vollsperrung erreichen. Weiterhin sind auch alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, das Dialysezentrum Wechloy, das AOK-Gesundheitszentrum, die Landeschulbehörde sowie das Studentenwohnheim gesondert informiert worden. Per Rad und zu Fuß kann die Straße passiert werden. Während der Baumaßnahme wird die VWG den Linienbusverkehr einschränken.
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Raub auf Joggerin

26.03.2019 18:13 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Am Sonntag, 24. März 2019 gegen 19:35 Uhr wird eine 14-jährige Joggerin im Hörneweg in Bloherfelde nahe einer dortigen Brücke von einer unbekannten Person angesprochen, ob sie ihm den Weg zu einer vermeintlichen Straße auf dem Mobiltelefon zeigen könne. Kurz danach hält ihr der Mann ein Messer vor und greift nach ihrem Handy. Sie kann sich gegen den Angriff wehren und ihr Handy zurückerlangen. Dabei wird sie leicht verletzt und flüchtet sofort. Der unbekannte Täter wird beschrieben als männlich, ca. 30-40 Jahre, ca. 170 cm groß, westeuropäische Erscheinung, Drei-Tage-Bart. Bekleidet mit einer dunklen Strickjacke oder Pullover mit Kapuze und dunkler Hose sowie schwarze Schuhe der Marke VANS. Hinweise zum Täter nimmt die Polizei Oldenburg entgegen unter Telefon 0441-7904115. 
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Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt

09.03.2019 20:36 Uhr

Vorbereitende Maßnahmen am Johann-Justus-Weg beginnen

Auf dem Gelände der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) in Oldenburg beginnen in diesen Tagen die vorbereitenden Arbeiten für Boden- und Grundwassersanierungsmaßnahmen im Auftrag der Stadt. Diese sind erforderlich, weil Altlastuntersuchungen dort Grundwasserverunreinigungen mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) ergeben haben. Zu den ersten sichtbaren Arbeiten auf dem Gelände gehört das Zurückschneiden von Sträuchern und niedrigem Bewuchs, um den Zugang zu den dort vorhandenen Grundwassermessstellen zu ermöglichen.

In den nächsten Wochen werden weitere Brunnen und Messstellen errichtet, mit dem Ziel flächendeckend Grundwasserproben zu entnehmen. Die Analyseergebnisse dieser Proben sind die Grundlage für die Konzeptionierung der Grundwasserreinigungsanlage, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 auf dem Gelände aufgestellt und in Betrieb genommen werden soll.

Die Stadt hat auf Beschluss des Verwaltungsausschusses ein auf Altlastensanierung spezialisiertes Ingenieurbüro mit den Planungs- und Überwachungsmaßnahmen des gesamten Sanierungsprojektes beauftragt. Die geplanten Maßnahmen beziehen sich auf einen Zeithorizont bis 2025. Basis für die Auftragsvergabe an das Ingenieurbüro war eine EU-weite Ausschreibung in 2018.

Zur Historie: Die TBA wurde von 1906–1969 betrieben. Nach Aufgabe des Betriebes wurden die Betriebsgebäude zurückgebaut und Teile des Grundstücks neu genutzt. Während des ehemaligen Betriebs wurden dort Tierkadaver vernichtet. Dabei sind Betriebsmittel zur Entfettung zum Einsatz gekommen, die unter anderem für die bestehenden Verunreinigungen verantwortlich sind. Ende 1990 wurde das Gelände der TBA eingezäunt und gesichert. 2011 wurden Verdachtsflächen von Milzbrandsporenbefund durch Bodenabdeckung fachgerecht abgesichert. Von den anstehenden Sanierungsmaßnahmen geht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner aus.

Die Anwohnerinnen und Anwohner am Johann-Justus-Weg werden über die anstehenden Arbeiten informiert.

Die Sanierung des Geländes erfolgt in Abstimmung mit dem Bezirksverband Oldenburg (BVO), da dieser als Rechtsnachfolger des damaligen TBA Betreibers für die Sanierung mitverantwortlich ist. Der BVO ist ein Verband in kommunaler Trägerschaft, dem die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch angehören.
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Kreisverkehrsplatz an der Abfahrt A28/Wechloy wird saniert

02.03.2019 22:13 Uhr

Zufahrt zum Einkaufscenter Famila bleibt bestehen

Am Montag, 11. März, beginnen Sanierungsarbeiten am Kreisverkehrsplatz an der Abfahrt A28/Wechloy zum Einkaufscenter Famila. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 29. März, an. Hierbei wird die vorhandene Oberflächenbefestigung des inneren Ringes, bestehend aus Großsteinpflaster, aufgenommen und durch eine Betontragschicht ersetzt. Die Maßnahme ist erforderlich, da die vorhandene Pflasterbefestigung der stetig wachsenden Verkehrsbelastung nicht mehr standhält.

Vorbereitende Arbeiten, wie die Einrichtung einer Umfahrung, starten bereits am Montag, 4. März. Die Zufahrtsmöglichkeiten zum Einkaufscenter bleiben hierbei zu jeder Zeit bestehen. Die Umleitung erfolgt über das Famila-Gelände und ist entsprechend ausgeschildert.

Die Kosten der Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 35.000 Euro.
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Schlägerei zwischen zwei Verkehrsteilnehmern

01.02.2019 20:53 Uhr
Wegen einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern wurden Polizeibeamte am Donnerstag, 31. Januar in die Ammerländer Heerstraße gerufen. Eine Zeugin hatte die Schlägerei um 14.10 Uhr beobachtet und die Beamten alarmiert.

Als die Beamten eintrafen, waren die beiden Männer bereits von der Zeugin getrennt worden. Bei der Befragung der beiden Beteiligten erfuhren die Beamten, dass einer der Männer, ein 54-jähriger Bad Zwischenahner, mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Ammerländer Heerstraße in Richtung Stadtmitte gefahren war. In Höhe der Parkplatzausfahrt eines Baumarktes blockierte ein 60-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug den Radweg. Der 60-Jährige behauptete der Polizei gegenüber, dass der Radfahrer ihn zunächst mit Gesten beleidigt und bedroht habe und dann weitergefahren sei. Der Fahrer des Hyundai sei dem Radfahrer gefolgt und habe ihn nach wenigen Metern zur Rede gestellt. Dabei soll der 54-Jährige dem Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Der Radfahrer behauptete wiederum, dass der Hyundaifahrer ihm in den Unterleib getreten und  ebenfalls mehrfach zugeschlagen habe.

Als die Zeugin schließlich die Polizei rief, lagen die beiden Streithähne bereits auf dem Boden und schlugen aufeinander ein.

Die Beamten haben die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 bei der Polizei zu melden.
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Energetische Impulsberatung für Oldenburger Unternehmen

23.01.2019 08:41 Uhr

Veranstaltung bei Famila Wechloy

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klima(+)Unternehmen bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Energetische Impulsberatung für KMU (kleine- und mittlere Unternehmen)“ an. Er findet statt am Donnerstag, 24. Januar von 16.00 bis 18:00 im Center Management Famila Wechloy, Posthalterweg 10, statt. Es referieren Dipl.-Ing. Wolfgang Wrobel (Energieberater für KMU) und Ralf Blömer, Stadt Oldenburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Referenten informieren über das aktuelle Angebot der Stadt Oldenburg, die in Kooperation mit der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen (KEAN), interessierten Unternehmen einen Beratungsgutschein im Wert von 1.000 Euro anbietet.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter: http://klimaplus-unternehmen.de (Veranstaltungen) oder direkt bei Ralf Blömer, Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement, Telefon 0441 235-3615, oder per E-Mail an ralf.bleomer@stadt-oldenburg.de.
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Stadt setzt Grenzen für Nachverdichtung

22.06.2018 10:39 Uhr

2. Änderung des Bebauungsplanes Am Tegelbusch/Rotdornstraße

Neubauvorhaben haben an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verstärkt zu Konflikten in der Nachbarschaft geführt. Die Neubauvorhaben haben zwar die in den Bebauungsplänen festgesetzten Maße der baulichen Nutzungen eingehalten, werden aber gemessen an der umgebenden Bebauung als überdimensioniert und unmaßstäblich empfunden. Die Änderung des Bebauungsplanes N-392 A (Am Tegelbusch/Rotdornstraße) sieht daher vor, die derzeit geltenden Festsetzungen zu ergänzen und zu modifizieren. Es sollen die Zahl der zulässigen Wohnungen beschränkt, eine maximal zulässige First- und Traufhöhe und eine abweichende Bauweise festgesetzt werden. Im Ergebnis soll eine moderate Nachverdichtung mit Ein- und Zweifamilienhäusern möglich sein. Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet statt am Dienstag, 19. Juni, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Industriestraße 1a (Raum 246).
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Wo die Menschen durch die Tiere bunter werden

12.05.2018 20:33 Uhr

Eröffnung der Inklsionswoche 2018 mit dem Karneval der Tiere

von Edda Hayen

Die Inklusionswoche wurde in diesem Jahr vom Inkusiven Tanz- und Theatererlebnis »Karneval der Tiere« eröffnet.

Mehr als 150 Mitwirkende haben über Kunst, Kultur und einem inklusiven Miteinander während der Probenzeit über zahlreiche Erfahrungen möglich gemacht. Die Gruppen haben sich regelmäßig getroffen und sich dann ihre Ergebnisse vorgestellt, bevor sie alles zusammen gefügt haben. Dabei war es egal, ob Kind oder Senior, dick oder dünn, blind, gehörlos, Förderschüler*innen, Ur-Oldenburger oder Zugewanderte oder Menschen mit und ohne Handicap. Alle diese Gruppen haben sich Geschöpfe aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens ausgesucht. Sie haben Ideen und Choreografien zur Musik entwickelt, Texte geschrieben, Masken und Kostüme gefertigt, um die Tiere zum Leben zu erwecken.

Eine große graue Matte, ein Orchester auf einem Podium, und schon wurde die Sporthalle der BBS Wechloy in eine Theaterlandschaft verwandelt. Die Menschen eilen in grau, mit einem Klemmbrett für Notizen bewaffnet, von Tier zu Tier, werden mit der Zeit immer bunter und begreifen, dass das Miteinander gar nicht so schwer sein muss. Sie treffen auf die Löwen, die Hühner, die Esel, die Schildkröten, die schnellen Tiere, die Elefanten, die Känguruhs, die Tiere im Aquarium, die Kuckucke, die Vögel in der Volière, die Floss, der Bienenschwarm, die Fossilien, die Schwäne die Pianisten, und endlich wird auch für sie die Welt bunter. 

»So wachsen Menschen, die sich im Alltag selten begegnen, zu einem künsterlischen Kollektiv zusammen und erleben den Wert einer inklusiven Gesellschaft«, sagt Alexander Hauer von OpusEinhundert, der künstlerische Leiter des Projektes.

»Alles wird gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist das noch nicht das Ende«, sagen die gelassenen Schildkröten zu den Menschen.

Ein kurzweiliges, fantasisches und grandioses Theatererlebnis. 
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