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Tweelbäke

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Stadt verstärkt Kontrollen im Schlachthof

07.11.2018 17:40 Uhr
Mit großer Betroffenheit hat die Stadt Oldenburg am gestrigen Tag auf die dokumentierten Tierschutzverstöße am Schlachthof reagiert und daraufhin die tierschutzrechtlichen Kontrollen im Rinder-Schlachthof erheblich ausgeweitet. Als Sofortmaßnahme hat das Veterinäramt den beschuldigten Mitarbeitern des Schlachtbetriebes mit sofortiger Wirkung die erteilte Sachkundebescheinigung für das Betäuben und Entbluten entzogen. Eine Weiterbeschäftigung dieser Mitarbeiter im Schlachtbetrieb ist damit nicht mehr möglich.

Während der gesamten Arbeitszeit des Schlachthofes sind grundsätzlich Veterinäre für die Durchführung der tierschutzrechtlichen Kontrollen anwesend. Ab sofort wird durch einen zusätzlichen externen Tierarzt während der gesamten Schlachtdauer die lückenlose Kontrolle und die tierschutzgerechte Tötung und Entblutung der Rinder an der Tötebucht sichergestellt.

Damit reagiert die Stadt auf die Vorwürfe, die vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. gegen die Verantwortlichen im Schlachtbetrieb erhoben worden sind. Danach sollen in dem Betrieb die Tiere nicht tierschutzgerecht getötet worden sein. Derartige Verstöße waren in der Vergangenheit in den täglich durchgeführten Veterinärkontrollen nicht erkennbar.

Außerdem wird die Stadt eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, dort ist eine Strafanzeige gegen den Rinderschlachthof eingegangen.

In den kommenden Tagen wird zudem das der Stadt übergebene Videomaterial aus dem Schlachthof von mehreren Tierärzten ausgewertet.
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Bürgerversammlung zum Bebauungsplan am Sandweg

27.10.2018 21:25 Uhr

Stadt stellt Grundzüge der Planung vor

Das Stadtplanungsamt wird zusammen mit der Entwicklungsgesellschaft und dem beauftragten Planungsbüro die „Grundzüge der Planung“ zum geplanten Baugebiet am Sandweg vorstellen. Die Bürgerversammlung findet statt am Mittwoch, 7. November, 19 Uhr in der Paul-Maar-Schule, Bremer Heerstraße 250. Bürgerinnen und Bürger werden die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 24.09.2018 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplanes Nr. O-822 (nördlich Sandweg/südlich Sieben Bösen) Teil A gefasst. Gleichzeitig wurde der hierfür notwendige Aufstellungsbeschluss für die Änderung Nr. 83 des Flächennutzungsplanes gefasst. Städtebauliche Zielsetzung dieser Planung ist die Entwicklung von Wohnbauflächen in diesem Bereich.
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Unbekannte entwenden Diesel-Kraftstoff

06.10.2018 10:56 Uhr
Unbekannte Diebe haben in der Zeit zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (6.30 Uhr) aus zwei im Gewerbegebiet Tweelbäke abgestellten Lkw insgesamt mehrere hundert Liter Diesel entwendet. Mit einem unbekannten Werkzeug hatten die Täter den Tankdeckel eines Fahrzeugs an der Gerhard-Stalling-Straße aufgebrochen und etwa 150 Euro Kraftstoff abgepumpt und entwendet. 500 weitere Liter wurden aus einem an der August-Wilhelm-Kühnholz-Straße abgestellten Lkw gestohlen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 790-4115.
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Atelier am Borchersweg eingerichtet

22.06.2018 11:05 Uhr

Aktion Mensch schafft Raum für künstlerische Betätigung

von Frerk Hinrichs

Mit 5.000 Euro von der Aktion Mensch wurde jetzt ein großer lichtdurchfluteter Raum am Borchersweg als Atelier hergerichtet, Staffeleien und eine Werkbank aufgestellt. Nun können sich die Schüler des pädagogisch-therapeutischen während der Nachmittagsbetreuung künstlerisch betätigen. Bildnerische Tätigkeit stärkt das Selbstvertrauen von jungen Menschen, weil Beeinträchtigen für die Zeit des kreativen Tuns in den Hintergrund treten. Viele sind stolz, ihre Ergebnise vorzeigen zu können. So auch Pascal, Jannik, Batikan und Nikita. Sie konnten den neuen Kunstraum jetzt das erstmals nutzen. Manche unserer Pinsel und Werkzeuge sind an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. "Wir haben Pinsel mit extra dicken Griffen, die die Kinder besser greifen können. Jetzt sind wir gespannt darauf, was unsere jungen Künstler mit Stiften, Kreiden und Farben gestalten", sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Meyer. In der Diakonie-Tagesstätte am Borchersweg erhalten 128 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 20 Jahren pädagogische Begleitung, Förderung und therapeutische Unterstützung. 
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„Kunst-Museum-Schule“: Förderschule Borchersweg stellt wieder aus

14.06.2018 20:58 Uhr

Kunstwerke der Fünftklässler ab sofort im Museum zu sehen

Die künstlerischen Ergebnisse der Kooperation zwischen den städtischen Museen und der Förderschule am Borchersweg sind ab Donnerstag, 14. Juni, bis Sonntag, 29. Juli, zu sehen: sowohl in der Kinderecke des Horst-Janssen-Museums als auch (nach Absprache) in den Atelierräumen der Raiffeisenstraße 25, wo häufig Angebote der Museumsvermittlung stattfinden.

 

Acht Kinder der Klasse 5c der Förderschule haben in den letzten Monaten acht unterschiedliche Ausstellungen im Horst-Janssen-Museum sowie im Stadtmuseum Oldenburg besucht. Entstanden sind Fotografien zur Ausstellung der Bildreporter, farbige Hochdrucke zu Horst Janssens Tieren und eigene Stadtkarten zum Thema Stadtgeschichte. „Zu Anfang des Projektes gab es viele Schwierigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler hatten wenig Bezug zur Kunst“, so Britta Gronewold, Lehrerin der Klasse. „Inzwischen können sie sich aber auf die Angebote einlassen und arbeiten gut mit. Die Schülerinnen und Schüler lieben die Besuche im Museum und sind nach viel ‚Training‘ in der Lage, sich dort entsprechend zu verhalten. Zwei waren auch schon mit ihren Eltern im Horst-Janssen-Museum. So haben sie sich neue Räume erobern können“, so zieht Gronewold eine positive Bilanz.

 

Schon seit Herbst 2013 wird das Kooperationsprojekt zwischen den städtischen Museen und der Schule am Borchersweg durchgeführt. Das Projekt „Museums-Kunst-Schule“ bietet den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse seitdem die Möglichkeit, sich in einem neuen Raum mit den Möglichkeiten der Kunst auseinanderzusetzen, um ihre eigene Kreativität zu entfalten. Neben der künstlerischen Arbeit trainieren die Kinder Alltagssituationen, indem sie mit dem Bus ins Museum fahren und sich in einem erst fremden Raum zurechtfinden müssen.

 

„Britta Gronewold (Klassenlehrerin), Térez Fóthy (Kunsttherapeutin an der Schule) und Heike Seiferth (Kunsttherapeutin und Kunstvermittlerin in den städtischen Museen) tauschen sich intensiv aus, um die individuelle Förderung der Kinder zu garantieren.“, so Sandrine Teuber vom Museumspädagogischen Dienst der Stadt Oldenburg. 
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