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Nacht der Museen Oldenburg 2019: Startschuss für den Vorverkauf

16.08.2019 20:39 Uhr
In ganz genau drei Wochen ist es endlich wieder soweit: Die Museen in Oldenburg öffnen am Samstag, den 14. September, für eine Nacht ihre Türen. Der Startschuss für den Vorverkauf fällt bereits am Samstag, den 24. August. An den Museumskassen der teilnehmenden Häuser (außer im Computer-Museum) sowie in der Tourist-Information Oldenburg sind die Eintrittsbändchen für 5 Euro erhältlich. Ein Partnerticket kostet 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren ist der Eintritt in der Museumsnacht frei.

Auch in diesem Jahr wollen die Museen in Oldenburg die Besuchenden mit einem exklusiven und abwechslungsreichen Programm in ihre Häuser locken. Die Gäste können von 18 bis 24 Uhr unter anderem selbst zum Gestalter werden, Geschichte hautnah erleben und ausprobieren oder das Tanzbein schwingen. Einen umfassenden Überblick über das Angebot bietet die Internetseite www.nachtdermuseen-oldenburg.de. 


An der Nacht der Museen Oldenburg nehmen teil:
Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
Horst-Janssen-Museum
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
Stadtmuseum Oldenburg
Oldenburger Kunstverein
Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Oldenburger Computer-Museum (hier kein Karten-VVK)
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Experimentelle Stadterkundung für Erwachsene und Kinder

16.08.2019 20:35 Uhr
Jeder von uns hat Wege, die er oder sie jeden Tag geht. Manche Stadtteile kennt man dadurch sehr gut, andere gar nicht. Bei der experimentellen Stadterkundung am Samstag, 31. August, ab 15 Uhr suchen sich daher nicht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, welcher Weg gegangen wird. Der Würfel entscheidet, in welchen Bus die Teilnehmenden steigen, wie viele Stationen gefahren werden, ob links oder rechts abgebogen wird. Egal, wohin der Weg führt, vor Ort werden gemeinsam kleine kreative Ausflüge gemacht. Die Stadterkundung dauert etwa bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist möglich bis Freitag, 23. August, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-3403.
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In Qingdao mit Erfahrung im Doppel aufschlagen

16.08.2019 20:21 Uhr

Tennis-Turnier: Chinesen laden Spielerinnen und Spieler ab 45 ein – Stadt verlost Plätze

Spiel, Satz und Sieg in der Millionen-Metropole Qingdao: Die Hafenstadt im Osten Chinas hat 76 mit ihr freundschaftlich verbundene Städte – darunter auch Oldenburg – zu einem internationalen Tennis-Turnier eingeladen. Der „3. Qingdao Xinxing Cup“ findet vom 16. bis 19. Oktober statt. Oldenburg darf ein maximal zwölfköpfiges Team entsenden – zehn Aktive, einen Coach und eine Teamleitung.

Die Stadt Qingdao übernimmt die Kosten für vier Übernachtungen im Hotel (bis zum 20. Oktober), Verpflegung und Transport vor Ort. Hin- und Rückflug müssen die Gäste aus Oldenburg indes selber buchen und bezahlen. Eine Verlängerung des Aufenthalts ist möglich, muss dann aber aus eigener Kasse finanziert werden. Die Stadt Oldenburg kann die Reise als Zuschuss für Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften mit 100 Euro pro Person fördern.

Gespielt wird in fünf Kategorien auf Hartplätzen unter freiem Himmel, jeweils im Doppel. An den Start gehen ausschließlich Tennisseniorinnen und Tennissenioren. Für diese Altersgruppen kann jeweils ein Team gemeldet werden:
 • Gemischtes Doppel (zusammen über 100 Jahre alt, niemand darf jünger als 45 sein);
 • Damen-Doppel (zusammen über 110 Jahre alt, keine Spielerin darf jünger als 50 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe A (zusammen über 120 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 55 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe B (zusammen über 110 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 50 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe C (zusammen über 100 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 45 sein).

Wer für Oldenburg in Qingdao in den fünf Kategorien im Doppel aufschlägt oder das Team als Coach begleitet, soll ausgelost werden. Interessierte, die in Oldenburg wohnen oder deren Tennisverein in der Stadt ansässig ist, können sich bis einschließlich Dienstag, 3. September, online über die Seite www.oldenburg.de/qingdao-tennis bewerben, indem sie ein vorbereitetes Formular ausfüllen und auf den Senden-Button klicken. Die Stadtverwaltung wird die Gewinnerinnen und Gewinner dann bis zum Ende der 36. Kalenderwoche benachrichtigen.

Am Mittwoch, 11. September, wird für die Teilnehmenden ein Informationsabend angeboten. Beginn ist um 18 Uhr im Alten Rathaus (Zimmer 26). Die Stadt Oldenburg wird für die Begleitung vor Ort in Qingdao sorgen: Yu Wang aus dem Team „Internationale Beziehungen“ der Stadtverwaltung wird die Funktion der Teamleitung übernehmen, vorab bei der Visabeantragung helfen und bei der Wahl der Flugverbindung unterstützen. Das Rahmenprogramm rund ums Tennis-Turnier organisieren die chinesischen Gastgeber. Fragen beantwortet Yu Wang unter der Telefonnummer 0441 235-3841 oder per E-Mail an internationales@stadt-oldenburg.de

Ankunft, Begrüßung und Probespielen sind am Mittwoch, 16. Oktober, vorgesehen. Das eigentliche Turnier beginnt dann am 17. Oktober um 8 Uhr. Auch am nächsten Tag ist Spielbeginn um 8 Uhr. Am 19. Oktober sind vormittags die Endspiele und Siegerehrungen geplant, nachmittags steht „Sightseeing“ auf dem Programm, ehe abends die Abschlussfeier eingeläutet wird. Am 20. Oktober reisen die Teilnehmenden ab.
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Aus persönlichen Erfahrungen entstehen Piktogramme

16.08.2019 20:17 Uhr

Stadt lädt Migrantinnen und Migranten zu Workshops ein – Teilnahme ist kostenlos

Jetzt mitmachen und anmelden: Das Amt für Zuwanderung und Integration sowie das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg laden Migrantinnen und Migranten dazu ein, sich mit künstlerischer Begleitung über ihre Erfahrungen und Wünsche auszutauschen. Dazu finden vom 26. bis zum 30. August neun Beteiligungs-Workshops statt. In den stadtweiten Workshops werden die Themen „Migration“, „Identität“, „Zusammenleben“ und „interkultureller Dialog“ behandelt. Die Teilnehmenden können ihre Sichtweisen als Zeichnungen, Bilder oder Motive zum Ausdruck bringen. Daraus entwickeln die Künstlerinnen des Berliner Kollektivs „migrantas“ Piktogramme, die unabhängig von Sprache und kulturellen Prägungen verständlich sind.


Mögliche Fragestellungen in den Workshops lauten:
 • Wie fühle ich mich als Migrantin oder Migrant in Oldenburg?
 • Welche Wünsche, Pläne, Ziele, Herausforderungen und Bedürfnisse habe ich als Neubürgerin oder Neubürger?
 • Wie wirkt sich die Flucht- oder Migrationserfahrung auf das Familienleben aus?
 • Welche Botschaft möchte ich der Oldenburger Gesellschaft mitteilen?


Pro Workshop sind 20 Plätze für Migrantinnen und Migranten verfügbar. Drei Workshops sind speziell für Frauen, die anderen sind gemischt. Wenn eine Sprachmittlung gewünscht wird, kann dies bei der Anmeldung angegeben werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Folgende Termine sind vorgesehen:
 • Montag, 26. August, 9 bis 12 Uhr (ausschließlich für Frauen): Haus Welcome, Bauordenstraße 70 
 • Montag, 26. August, 14 bis 17 Uhr: Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331
 • Dienstag, 27. August, 9 bis 12 Uhr: DRK Begegnungszentrum, Kaiserstraße 19 
 • Dienstag, 27. August, 14 bis 17 Uhr: Aids-Hilfe, Bahnhofstraße 23 
 • Mittwoch, 28. August, 9 bis 12 Uhr: IBIS, Bahnhofsplatz 10
 • Mittwoch, 28. August, 14 bis 17 Uhr (ausschließlich für Frauen): Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, An den Voßbergen 58 D
 • Donnerstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr (ausschließlich für Frauen): Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Bloherfelder Straße 173
 • Donnerstag, 29. August, 14 bis 17 Uhr: Academy of English, Fürstenwalder Straße 1
 • Freitag, 30. August, 9 bis 12 Uhr: Migrationscenter Oldenburg, Schütte-Lanz-Straße 8-10/15


Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 21. August unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de entgegen.

Die in den Workshops entstandenen Zeichnungen und Piktogramme werden in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend wird daraus eine Wanderausstellung erstellt, die in verschiedenen Einrichtungen der Stadt gezeigt wird. Die Ausstellungseröffnung ist geplant für Donnerstag, 26. September, um 18 Uhr im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14.
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In der Welt zu Hause

16.08.2019 20:08 Uhr

JugendBildungsmesse Oldenburg zeigt jungen Menschen Wege ins Ausland

Wie fühlt es sich an, ein fremdes Land und eine unbekannte Kultur zu erkunden, dort seinen Alltag zu gestalten und sich Schritt für Schritt in einer neuen Sprache zurechtzufinden? Wer schon in jungen Jahren Erfahrungen fürs Leben sammeln und den Schritt ins Ausland wagen möchte, der ist auf der JugendBildungsmesse „JuBi“ genau richtig. Am 31.08.2019 ist die Info-Börse wieder von 10 bis 16 Uhr in der Cäcilienschule zu Gast. Dort können sich zukünftige Globetrotter zu den verschiedenen Programmen informieren, z.B. Schüleraustausch, Sprachreisen, Au-Pair, Freiwilligenarbeit, Auslandspraktika, Studium oder Praktikum im Ausland oder Work & Travel. Der Eintritt ist frei.

Zum bereits fünften Mal gastiert die JuBi in Oldenburg und bietet die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Organisationen, um Auslandspläne voranzutreiben. Ehemalige Programmteilnehmer und Experten der deutschen Austauschbranche beantworten alle Fragen zum Thema und präsentieren ihre Programme. Die Messe richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und junge Erwachsene, aber auch an Eltern und Lehrpersonal.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Schirmherr der Veranstaltung, betont den Stellenwert eines Auslandsaufenthalts: „Der gegenseitige Austausch bringt nicht nur Unterschiede zum Vorschein, sondern auch neue Impulse von denen alle profitieren können. Deshalb knüpft die Stadt Oldenburg zusammen mit verschiedenen Institutionen und Wirtschaft intensive Kontakte ins Ausland.“

Der Infostand des Veranstalters, dem unabhängigen Bildungsberatungsdienst weltweiser, bietet organisationsunabhängige Beratung. Hier erhalten Besucher ebenfalls Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten, wie z.B. Auslands-BAföG und Stipendien. Zudem werden im Rahmen der JuBi die WELTBÜRGER-Stipendien für verschiedene Programme ausgeschrieben. Angefangen mit der ersten Info-Börse im Jahre 2003 ist die JuBi mit ihrer Tour durch über 50 Standorte eine der größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland“ in Deutschland. Weitere Infos und Messe-Termine gibt es unter www.weltweiser.de.
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Freie Plätze im Seminar zum Betreuungsrecht

15.08.2019 21:00 Uhr

Vermittlung von Grundlagen für die rechtliche Vertretung

Einen anderen erwachsenen Menschen rechtlich zu vertreten, ist eine sehr umfangreiche Aufgabe. Wer eine ehrenamtliche Betreuung übernehmen möchte, kann in einem Einführungsseminar die Grundlagen des Betreuungsrechts lernen. Das Seminar findet am Donnerstag, 22. August, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe für diese verantwortungsvolle Aufgabe geben. Dazu vermitteln wir Interessierten die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Interessierte können sich bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg per Telefon unter 0441 235-2503 oder dem Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. per Telefon unter 0441 25024 anmelden.
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Erste-Hilfe-Kurs für Seniorinnen und Senioren

15.08.2019 20:59 Uhr

Notfallsituationen richtig einschätzen und gezielt helfen

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet in Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg einen Erste-Hilfe-Kurs für Seniorinnen und Senioren an. Dieser findet am Freitag, 23. August, von 10 bis 14 Uhr im Gesundheitshaus im Klinikum Oldenburg, Rahel-Straus-Straße 10, statt.

Immer wieder kann es im täglichen Leben zu Notfallsituationen kommen, in denen jemand Erste Hilfe benötigt. Bis der Notarzt kommt, verstreichen wichtige Minuten. Da kann es lebensrettend sein, an Ort und Stelle bereits Erste Hilfe leisten zu können. Doch was, wenn potenzielle Helferinnen und Helfer selbst Angst haben und unsicher sind? Auch ältere Menschen sind hiervon betroffen. Um ihnen Angst und Unsicherheit in Notfallsituationen zu nehmen, ist dieser praxisorientierte Kurs speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Bildungsreferent und Rettungsassistent Roland Mersch wird auch ausführlich auf Fragen eingehen.

Anmeldungen sind unter dem Stichwort „KO3 Erste-Hilfe-Kurs für Senioren“ telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder online auf www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.
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Auf dem Rad die Stadt am Wasser erkunden

15.08.2019 20:56 Uhr
Wissenswertes rund um die Stadt am Wasser vermittelt Gästeführer Hemuth Meinken bei einer Radtour am Mittwoch, 21. August, ab 17 Uhr. In gemütlichem Tempo geht es auf rund zwölf Kilometern an der Hunte entlang. Die Teilnehmenden erfahren etwa, warum es in der Schleusenstraße keine Schleuse gibt, wie die Hunte nach Hundsmühlen kam und warum die Lethe unter der Hunte hindurchfließt. Treffpunkt ist an der Cäcilienbrücke an der Osternburger Seite. Tickets gibt es für 12 Euro im Internet unter www.ticket2go.de oder in der Touristinfo im Lappan.
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STADTRADELN: Countdown für Oldenburg läuft

15.08.2019 20:55 Uhr

Startschuss fällt am 8. September – Signal für klimafreundliche Mobilität

Der Countdown läuft – in rund drei Wochen heißt es wieder: „Radeln für ein gutes Klima“. Am Sonntag, 8. September, startet der Fahrradwettbewerb STADTRADELN in Oldenburg. Etwa 440 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich aktuell angemeldet, um das Auto stehen zu lassen und stattdessen in die Pedale zu treten. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Fahrrad häufiger für Alltagswege zu nutzen und gemeinsam bis zum 28. September viele Kilometer zu sammeln. So wird mit Spaß am Fahrradfahren das Klima geschont und die Gesundheit gefördert.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „STADTRADELN ist auch ein Statement für aktiven Klimaschutz, für klimafreundliche Mobilität und für das Radfahren in der Stadt. Machen Sie mit und schwingen Sie sich in den Sattel! Ich lade alle Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich ein, dabei zu sein.“

Mitmachen ist ganz einfach: Interessierte können sich kostenlos online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden, ein Team gründen oder einem Team beitreten.

Der offizielle Startschuss für STADTRADELN in Oldenburg fällt am Sonntag, 8. September, mit einer Auftakttour unter Leitung des ADFC. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Schloss-Innenhof. Die Teilnehmenden können zwischen zwei Touren wählen (30 Kilometer im gemütlichen Tempo oder 40 Kilometer im flotten Tempo). Eine Anmeldung ist bis zum 1. September per E-Mail an adfc.ol.touren@googlemail.com erforderlich.

Neben den bundesweiten Auszeichnungen der aktivsten Kommunalparlamente und Kommunen, die vom Klima-Bündnis vergeben werden, ehrt die Stadt Oldenburg ihre aktivsten Teams und Einzelradelnden. Für die aktivsten Schulklassen gibt es zudem einen Zuschuss für die Klassenkasse. Alle Stadtradelnden, die nicht im Team oder als Einzelradlerin beziehungsweise Einzelradler gewonnen haben, nehmen ab dem ersten eingetragenen Kilometer an einer Verlosung teil. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrende wie auch Gelegenheitsradelnde.

„STADTRADELN ist ein toller Anlass, Fahrradfahren einfach mal auszuprobieren und sich zudem die Chance auf attraktive Preise zu sichern“, werben die Koordinatoren in Oldenburg, Kerstin Goroncy und Andreas Brosig. „Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Unterstützer gewonnen werden, die Gewinne zur Verfügung stellen.“ Der Dank für die Preise als Anreiz zum Kilometersammeln geht an die lokalen und regionalen Partner ADAC, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, Cambio, CEWE, GSG, Heimathaven, hkk, LzO, Müller-Egerer, NWZ, OTM, Thalia, TK, transfer e.V., Unterwegs, VBN und VCD Oldenburg.

Im Rahmen der vom Klima-Bündnis initiierten internationalen Mitmach-Kampagne sollen mehr Menschen zum Fahrradfahren motiviert werden. Je mehr Menschen sich in Oldenburg beteiligen, desto größer ist das Signal an die Politik, die Bedingungen für den Radverkehr weiter zu verbessern, so die Koordinatoren.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
 Kerstin Goroncy/Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849/-3807 oder E-Mail stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
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Biomüll-Tüte setzt sich immer mehr durch

15.08.2019 20:47 Uhr

Auch die Verbrauchermärkte von aktiv & irma bieten jetzt umweltfreundliche Alternative an

Die Biomüll-Tüte des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg setzt sich immer mehr als umweltfreundliche Alternative beim Vorsammeln von Bioabfällen durch. Rund 70.000 Stück hat der AWB seit März dieses Jahres ausgegeben. Ab jetzt ist die zu 100 Prozent kompostierbare und mit einer wasserabweisenden Wachsbeschichtung versehene Papiertüte auch in den acht Oldenburger Verbrauchermärkten von aktiv & irma erhältlich. Knapp 65.000 Exemplare wurden für aktiv & irma geordert. „Wir freuen uns, einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Günter Walter, aktiv & irma-Geschäftsführer, ergänzt: „Wir halten das für eine hervorragende Sache, die wir sehr gerne unterstützen.“ 

Die biologisch abbaubaren Tüten tragen dazu bei, den Plastikanteil im Biomüll weiter zu verringern. Sie werden zum Preis von 1,10 Euro für zehn Stück angeboten. 

Die Oldenburger Biomüll-Tüte soll „Bioplastikbeutel“ ersetzen, die zwar zum Vorsortieren genutzt werden, aber im Kompostwerk nicht innerhalb der rund vierwöchigen Prozesszeit verrotten, so dass aufwändige Nachsortierungen notwendig sind. Die AWB-Papiertüte ist dagegen vollständig kompostierbar und erfüllt die Anforderungen der Oldenburger Kompostierungsanlage, da sie sich innerhalb von drei Wochen rückstandsfrei zersetzt. Die Verwendung von „Bioplastikbeuteln“ wird derzeit noch geduldet, allerdings ist eine Satzungsänderung zum Verbot in Vorbereitung, die zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll.

Neben den aktiv & irma-Märkten ist die Papiertüte auch beim Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, Wehdestraße 70, bei der Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6, bei der Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, sowie im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, und im Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10, erhältlich.
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Zwei Ausstellungen, ein Künstler

15.08.2019 20:43 Uhr

Kulturbüro lädt ein zur Finissage mit Mohsen Jelodar

Oldenburg. Noch bis Ende August sind im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, zwei Ausstellungen von Mohsen Jelodar zu sehen. Im Erdgeschoss werden auf den Fluren der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement unter dem Titel „Das Spiel mit Farben und Formen“ Grafiken und Acryl-Bilder des iranischen Künstlers gezeigt. Ein Stockwerk höher sind Portraitfotos von Menschen über 55 aus Oldenburg zu besichtigen. Aufgenommen wurden die Portraits von Mohsen Jelodar bei dem Workshop „An welchem Punkt in Eurem Leben seid Ihr?“ im Rahmen des Kulturfestivals „blue OL“. Zur Finissage am Mittwoch, 21. August, 19 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen. Der Künstler ist anwesend.

Die Wanderausstellung „An welchem Punkt in Eurem Leben seid Ihr?“ kann ab Anfang September 2019 kostenlos gebucht werden über das Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Geeignete Ausstellungsorte für die ansprechenden und positiven Altersbilder sind zum Beispiel Tagesaufenthalte und Senioreneinrichtungen und -treffpunkte. Interessenten können sich per Telefon unter 0441 235-2319 oder per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de melden.

Mohsen Jelodar hat im Iran Visuelle Kommunikation studiert und dort zunächst in einer Werbeagentur gearbeitet. Später machte er sich als Designer selbstständig. Seit September 2018 absolviert er einen Bundesfreiwilligendienst im Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Zu seinem kulturellen und künstlerischen Engagement sagt der Grafiker: „Kontakt zu verschiedenen Menschen zu haben, ist wie eine Brücke, damit wir einander besser verstehen, unsere Ideen austauschen und gemeinsam verwirklichen können. Kunst und Kultur sind zwei große stetige Grundpfeiler für diese Brücke, da sie für alle verständlich sind, unabhängig von Sprache, Nationalität, Hautfarbe, Alter, Geschlecht oder Religion.“
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Gemeinsam 150 neue Ausbildungsplätze schaffen

13.08.2019 21:49 Uhr

Stadt Oldenburg erhält Zuschlag für JOBSTARTER plus-Projekt – Initiative unterstützt Klein- und Kleinstbetriebe

Am 1. August hat das neue Ausbildungsjahr begonnen – allerdings bilden kleinere Betriebe immer seltener aus. Das will die Initiative #MeinAzubiOldenburg (MAzO) künftig ändern: Das von der Stadt Oldenburg getragene Projekt rückt Klein- und Kleinstbetriebe mit unter 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fokus. Die Unternehmen sollen motiviert werden, nach längerer Pause wieder auszubilden oder erstmals Ausbildungsplätze zu schaffen. Somit soll die Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber reduziert werden.

MAzO wird als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds mit einer Summe von 573.119 Euro gefördert. Das Projekt läuft bis zum 31. Dezember 2021. „Wir freuen uns, dass wir den Zuschlag erhalten haben“, sagt Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Sie zeigt sich insbesondere davon begeistert, dass die bisherige gute Zusammenarbeit mit den beiden großen Oldenburgischen Kammern weiter intensiviert werden kann: „Es wurde eine konkrete projektbezogene Kooperationsvereinbarung mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Oldenburg und der Jugend-Berufshilfe der Stadt Oldenburg geschlossen. So können die wichtigen Ziele des Projekts noch effektiver erreicht werden.“

Teilnehmende Betriebe werden von den Mitarbeiterinnen über alle Fragen rund um das Thema duale Berufsausbildung informiert. Gezieltes Ausbildungsplatzmarketing unterstützt die kleinen Betriebe darin, sich besser im Wettbewerb um Auszubildende zu behaupten. Es werden Informations- und Fortbildungsformate (unter anderem Workshops) zu Themen entstehen, die die Ausbildungsqualität, aber auch das Marketing betreffen. Dazu gehört auch die Unterstützung bei einer passgenauen Besetzung der freien Ausbildungsplätze.

„Im Handwerk liegt die durchschnittliche Betriebsgröße bei sieben Mitarbeitern. Die Aufgabe, Auszubildende zu finden, ist groß. Deshalb unterstützen wir sehr gerne diese Initiative“, betont Heiko Henke. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer ergänzt: „Die Betriebe möchten die Fachkraft von morgen finden. Zurzeit lernen 955 Auszubildende im Stadtgebiet ihr Handwerk. Ich würde mich freuen, wenn wir die 1000er Marke knacken.“

Besonderer Wert wird auf die individuelle und passgenaue Beratung der Betriebe gelegt. Die stärkere Ausbildungsfähigkeit einzelner Betriebe, die mit MAzO erreicht werden soll, bewirkt eine Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen. Langfristig werden diese Faktoren zur Fachkräftesicherung beitragen. Somit lohnt es sich für die Betriebe doppelt, an dem Projekt teilzunehmen und auszubilden.

„Das Projekt MAzO ist eine wichtige Ergänzung unserer Beratungsangebote“, so Dr. Thomas Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer der IHK. „Ein Ziel des Projekts ist es, die Firmen nicht nur zur Ausbildung zu ermuntern. Sie sollen im gesamten Ausbildungsprozess unterstützt werden. So etablieren wir Ausbildung in den kleinen Betrieben langfristig!“

Angesiedelt ist MAzO im Team Wendehafen des Amtes für Jugend und Familie, wo es eine wertvolle Ergänzung der täglichen Arbeit in der Jugend-Berufshilfe darstellt. Das Team Wendehafen unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene durch individuelle Beratung und Begleitung sowie durch passgenaue Förderangebote, damit der Übergang von der Schule in den Beruf und ein erfolgreicher Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gelingen. „Das Projekt MAzO ermöglicht es uns, den Jugendlichen weitere Perspektiven aufzuzeigen“, erläutert Amtsleiter Dr. Frank Lammerding.

Die Leiterin des Teams Wendehafen, Clarissa Dennerlein, übernimmt auch die Rolle der Projektleitung für MAzO. Das Projektteam setzt sich ferner aus Silke Timmermann (Projektkoordination), Claudia Peters (Marketing), Ute Paterok (Beratung IHK-Betriebe) und Johanna Tammen (Beratung HWK-Betriebe) zusammen. Das Team hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Es sollen insgesamt 300 Klein- und Kleinstbetriebe unterstützt werden, 120 hiervon sollen erstmalig ausbildende Firmen sein. Es wird angestrebt, 150 Ausbildungsplätze – 60 neue sowie 90 längere Zeit nicht besetzte Stellen – zur Verfügung zu stellen und mit Auszubildenden zu belegen.

Durch eine Befragung über die Kammern konnten die ersten teilnehmenden Betriebe für das Projekt gewonnen werden. Klein- und Kleinstunternehmen aus dem Handwerk und aus der IT-Branche können sich unverbindlich auf der Webseite www.oldenburg.de/mazo informieren oder sich per E-Mail an mazo@stadt-oldenburg.de wenden. Das Projektteam ist telefonisch unter 0441 235-4131 oder 0441 235-2974 zu erreichen.

Bei der Verbreitung von Informationen für Betriebe nutzt MAzO auch Social Media-Kanäle. Unter twitter.com/MeinAzubiOL werden künftig Beiträge – der erste am 13. August 2019 – veröffentlicht.
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Akustisches Porträt von Leo Trepp in der Stadtbibliothek

13.08.2019 21:45 Uhr

Hörstation eingerichtet – Beitrag mit Originalzitaten ist auch online abrufbar

Eine Hörstation mit akustischem Porträt von Leo Trepp, ehemaliger Landesrabbiner und Ehrenbürger der Stadt Oldenburg, hat seinen Dauerstandort in der Stadtbibliothek im PFL gefunden. Der 15-minütige Beitrag mit Originalzitaten kann im Erdgeschoss der Bibliothek während der Öffnungszeiten angehört werden. Dafür stehen zwei Sitzgelegenheiten mit Blick auf die Oldenburger Synagoge zur Verfügung.

In dem Hörbeitrag erzählt Professor Dr. Dr. Leo Trepp über verschiedene Stationen seines Lebens und seine besondere Beziehung zu Oldenburg. Er berichtet über die Not der Oldenburger Juden in den 1930er Jahren, seine Zeit als Landesrabbiner von Oldenburg, die Zerstörung der Oldenburger Synagoge in der Novemberpogromnacht 1938, seine Inhaftierung im Konzentrationslager Sachsenhausen, die Emigration in die USA und seine regelmäßigen Besuche in Oldenburg nach dem Zweiten Weltkrieg. Leo Trepp starb am 2. September 2010 in San Francisco.

Der Beitrag wurde 2013 zum 100. Geburtstag Leo Trepps von dem Oldenburger Medienkünstler Christian Gude im Auftrag des Kulturbüros der Stadt Oldenburg erstellt und inzwischen überarbeitet. Textgrundlage ist ein Interview des Regisseurs Michael Uhl mit Leo Trepp aus dem Jahr 2008, das im Rahmen des Projektes „Zugvögel“ des Oldenburgischen Staatstheaters zur 900-Jahr-Feier der Stadt Oldenburg stattgefunden hat. Für die künstlerische Umsetzung der Hörstele aus Holz zeichnet der Oldenburger Künstler Michael Olsen verantwortlich.

Der Beitrag kann auch auf der Homepage des städtischen Kulturbüros in der Rubrik Zeitgeschichte und Politik im Gespräch unter www.oldenburg.de/kulturbuero angehört werden.
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Oldenburg zu Fuß und auf dem Fahrrad erkunden

13.08.2019 21:38 Uhr

Exkursionen durch Osternburg und über den Gertrudenkirchhof

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad führen zwei Exkursionen in Oldenburgs Vergangenheit: Zu einer Radtour durch Osternburg lädt das Stadtmuseum am Montag, 19. August, ein. Kaum ein Stadtteil ist so kontrastreich wie der Stadtsüden Oldenburgs – Straßendorf, Villenvorort, Industriestandort und angesagtes Wohngebiet. Auf den Spuren der Geschichte führt die Osternburgerin Christine Krahl die Radlerinnen und Radler durch „ihren“ Stadtteil. Es werden rund fünf Kilometer im gemütlichen Tempo zurückgelegt. Start ist um 18 Uhr an der Dreifaltigkeitskirche, Cloppenburger Straße 17, das Ziel ist die Uferstraße gegen 20.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 10 Euro, Tickets gibt es in der Touristinfo im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
 

Am Samstag, 17. August, 14 bis 16 Uhr, nimmt Gästeführerin Astrid Lehmkuhl die Teilnehmenden mit auf einen interessanten Rundgang über den Gertrudenkirchplatz. Dort begann mit dem Bau des Mausoleums der Klassizismus in Oldenburg, während der Kirchhof selbst als Landschaftsgarten gestaltet wurde. Viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Grabsteine spiegeln zudem ein Stück oldenburgische Geschichte, aber auch das handwerkliche Können unterschiedlicher Stilepochen wider. Der Treffpunkt ist an der Gertrudenkapelle. Tickets gibt es für 8 Euro im Internet unter www.ticket2go.de oder in der Touristinfo im Lappan.
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Grundschulen begrüßen knapp 1.400 Kinder in den neuen 1. Klassen

13.08.2019 21:35 Uhr

Einschulungen finden am Samstag statt

Am Samstag, 17. August, finden die Einschulungen für das Schuljahr 2019/2020 statt. 1.355 Kinder werden voraussichtlich an den Oldenburger Grundschulen eingeschult. Die Anzahl der 1. Klassen sinkt von 70 auf 69 Klassen. Im Vorjahr haben 1.365 Kinder das erste Schuljahr begonnen.

Zum Schuljahresbeginn wechselten außerdem 1.187 Schülerinnen und Schüler in die fünfte Klasse. Im Schuljahr 2018/19 waren es 1.286 Kinder. Die Integrierten Gesamtschulen nehmen 417 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler auf (419 im Jahr 2018), die Oberschulen 205 (237) und die Gymnasien 565 (630).

Insgesamt besuchen derzeit mehr als 19.000 Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen in der Stadt Oldenburg. Hinzu kommen etwa 12.500 Schülerinnen und Schüler, die an Berufsbildenden Schulen unterrichtet werden.
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Netzwerktreffen für Oldenburger Kreative

13.08.2019 21:33 Uhr

Kreativwirtschaft und Wirtschaftsförderung laden zu „cre8_open“ am 19. August ein

„cre8_open“ ist ein offener Abend – zum Schnacken, Austauschen und Netzwerken. Hierzu laden das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Oldenburg am Montag, 19. August, 19.30 Uhr, in die „Umbaubar“, Stau 25, ein.

Eingeladen sind Unternehmen aus der Region Nordwest und Kreative aus Oldenburg und Umgebung, die in den Bereichen Design, Webentwicklung, Instagram, Film, Fotografie, Text, Illustration, Kunst und Unternehmensberatung tätig sind und Lust haben, sich zu treffen und kennenzulernen.

Ein bis zwei neue Mitglieder können sich auch an diesem Abend vorstellen. Wer beim nächsten „cre8_open“ seinen Arbeitsbereich oder ein interessantes Projekt vorstellen möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an info@cre8oldenburg.de zu melden. Das Orga-Team mit Beate Kuchs, Norbert Egdorf und Daniel Penschuck freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Videoclip zur Veranstaltung findet sich unter https://www.oldenburg.de/startseite/wirtschaft/netzwerke-kooperationen/kreativwirtschaft-cre8-oldenburg/cre8-open.html
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Antiker Schmuck

13.08.2019 21:31 Uhr

Workshop für Kinder ab 7 Jahren

Am Samstag, den 24. August findet um 11.00 Uhr der Workshop „Antiker Schmuck“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Nach einem Streifzug durch die Dauerausstellung des Museums können die Kinder mit Mia Molitor eigene Perlen und Schmuckstücke gestalten. Die Kosten betragen 10 € pro Kind. Anmeldungen telefonisch unter 0441-40570-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Müllwagen sammelt nicht nur Abfall, sondern auch Messwerte

09.08.2019 18:10 Uhr

Wasserstoff-Antrieb: AWB ermittelt Energiebedarf für Brennstoffzellen-Fahrzeug

In Oldenburg ist ab nächster Woche ein besonderer Müllwagen unterwegs: Das Fahrzeug sammelt nicht nur den Inhalt der Mülltonnen ein, sondern erfasst auf den Touren durch das Stadtgebiet zugleich auch verschiedene Daten zum Energieverbrauch. Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) der Stadt Oldenburg, erläutert den Hintergrund: „Wir beschäftigen uns momentan sehr intensiv mit regenerativen Antriebstechnologien in Form von Wasserstoff für Abfallsammelfahrzeuge.“

Der AWB und die EWE haben großes Interesse daran, das vom Müllfahrzeughersteller FAUN entwickelte „Bluepower“-Konzept auf Müll-Sammeltouren in Oldenburg zu testen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung dokumentieren die Partner ihren ernsthaften Willen, an dem Thema zu arbeiten. Die EWE unterstützt damit die Etablierung von Wasserstoff im Verkehrssektor und beabsichtigt mittel- bis langfristig den Aufbau einer klimafreundlichen Wasserstoffwirtschaft. Der AWB wird dabei von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg unterstützt. Die von der Firma FAUN entwickelte Antriebstechnik kombiniert ein vollelektrisches Fahrgestell mit Batterie und Wasserstoffbrennzelle.

Um diese innovative Technologie für den täglichen Einsatz praxistauglich zu machen und auf örtliche Bedürfnisse abzustimmen, müssen zunächst einmal spezifische Daten gesammelt werden. Wie oft hält der Müllwagen, damit die Mülltonnen aufgeladen und entleert werden können? Wie lange dauert die Tonnenentleerung? Wie viele Kilometer legt das Fahrzeug dabei auf welcher Tour in welcher Zeit zurück und welche Höhenunterschiede gibt es dabei zu bewältigen? Welche Energien werden für die einzelnen Schritte benötigt? Dafür stellt die Firma FAUN einen herkömmlichen Müllwagen mit Dieselmotor zur Verfügung, der mit speziellen Sensoren und sensibler Messtechnik ausgestattet ist.

Das Fahrzeug wird vom AWB zwei Wochen lang sowohl in der Restmüll- als auch Biomüllsammlung eingesetzt. So sollen wichtige Informationen über den Energiebedarf und die Dimensionierung der Antriebstechnik erfasst werden. „Es macht natürlich auch kostenmäßig einen großen Unterschied, ob eine, zwei oder drei Brennstoffzellen benötigt werden“, erklärt Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Auf Grundlage der bei den Touren erhobenen Messwerte wird vom Fahrzeughersteller analysiert, wie ein für den Einsatz in Oldenburg geeigneter Sammelwagen konfiguriert sein müsste.
 
Der AWB plant mittelfristig, einen emissionsarmen Müllwagen auf die Straßen zu bringen. „Wir wollen umweltfreundlicher werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dieses Projekt ist dazu der erste Schritt und soll die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen klären“, sagt Schneider-Kühn.
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Musikschule in der Innenstadt: Wer zieht alles um?

09.08.2019 18:05 Uhr

Umzug in der Woche vom 19. bis 23. August geplant

Der 26. August rückt immer näher: An dem Tag nimmt die Musikschule offiziell den Betrieb am neuen Standort in der Baumgartenstraße auf. Der große Umzug aller Instrumente und gepackter Kisten ist in der Woche vom 19. bis 23. August geplant. Damit zieht die Musikschule von der Leo-Trepp-Straße in die Fußgängerzone. Doch werden dort künftig wirklich alle Gruppen zu finden sein? Oder gibt es Ausnahmen? 

Die Antwort lautet: Sowohl als auch. Der Hauptstandort der Musikschule wird auf jeden Fall die Baumgartenstraße 12 mit ihren neuen, viel größeren Räumlichkeiten und vielfältigeren Möglichkeiten sein. Tatsächlich bleiben nur sehr wenige Angebote an anderen Standorten bestehen. Dazu zählen folgende:

• Musikschule im Schramperweg:
 Schülerinnen und Schüler, die bislang am Schramperweg unterrichtet wurden, werden auch nach dem Umzug dort untergebracht sein.
• Chor ChoRioso:
 Er bleibt vorerst in der Schule in der Kleiststraße.
• Jugendorchester JOO:
 Das JOO probt weiterhin im Probenhaus des Staatstheaters.
  
Auch für den Instrumentalunterricht und bei den Elementaren Musikgruppen gibt es Ausnahmen. Diese sind:

• Blockflöte in der GS Staakenweg
• Gitarre in der GS Dietrichsfeld
• Musikalische Früherziehung in der KiTa Bürgerstraße
• Musikalische Früherziehung in der KiTa Dietrichsfeld


Darüber hinaus bleiben alle Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen bestehen, also MuVO-Kooperationen (Musikalisierung vor Ort) mit KiTas, Singklassen an Grundschulen, Ganztagskooperationen mit Grundschulen sowie Kooperationen an weiterbildenden Schulen.

Wer sich die neue Musikschule ansehen möchte, kommt am besten am Tag der offenen Tür am Samstag, 21. September, vorbei. Mehr über die Musikschule und den anstehenden Umzug lesen Sie auf www.oldenburg.de/musikschule
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Doppelpass zwischen Sozialarbeit und Fußball

09.08.2019 17:55 Uhr

Anpfiff: Greta Prätsch und Nils Wach betreuen das neue Fanprojekt – Stadt ist Träger

Anpfiff für das neue Fanprojekt Oldenburg: Greta Prätsch (23) und Nils Wach (27) spielen ab jetzt den Doppelpass zwischen Sozialarbeit und Fußball. Die beiden hauptamtlichen Kräfte kümmern sich künftig um Fanszene und Fankultur außerhalb und innerhalb des Stadions. Einen wichtigen Mitspieler haben sie in der Stadt Oldenburg gefunden, die als Träger fungiert. Das Fanprojekt ist unter dem Dach des Amtes für Jugend und Familie beim Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit angesiedelt. „Sport und Fußball genießen in Oldenburg einen hohen Stellenwert. Wir möchten dazu beitragen, dass die Begeisterung dafür in geordneten Bahnen verläuft“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Fußball schafft Zusammenhalt und weckt Emotionen. Doch wo viele Emotionen im Spiel sind, kann es auch Probleme geben. Das Fanprojekt soll präventiv Gewalt und Diskriminierung entgegenwirken und die positiven Elemente der Fan- und Ultrakultur fördern“, ergänzt Jugendamtsleiter Dr. Frank Lammerding.

Das Fanprojekt wird von der Stadt Oldenburg mit 30.000 Euro und vom Land Niedersachsen mit insgesamt 50.000 Euro gefördert. Den Landesanteil teilen sich das Ministerium für Inneres und Sport (35.000 Euro) und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (15.000 Euro). Der Deutsche Fußball-Bund trägt rund 80.000 Euro zur Finanzierung bei. „Das Projekt wird sich an den Strukturen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit orientieren“, informiert Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. „Alle an der Vorbereitung beteiligten Akteure haben sich für eine Trägerschaft der Stadt ausgesprochen, um eine größtmögliche Neutralität und Unabhängigkeit zu gewährleisten“, so Fritsch.

Ulrike Heinrichs, stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrates Oldenburg, sagt: „Die Initiative für das Fan-Projekt hat sich aus dem Runden Tisch Fußball entwickelt, den der Präventionsrat moderiert. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadt die Trägerschaft dafür übernommen hat und dem Präventionsansatz damit den geeigneten Rahmen gibt.“

Die Stadtverwaltung hatte gemeinsam mit dem Präventionsrat, der Oldenburger Fan-Initiative, dem Fanbeauftragten des VfB Oldenburg sowie der bei der Deutschen Sportjugend angesiedelten und ligaübergreifend agierenden Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) ein Rahmenkonzept erarbeitet. „Fanprojekte sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und anderen Netzwerkpartnern wie Ordnungsdiensten, Fan- und Sicherheitsbeauftragten und Polizei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fanprojekte arbeiten täglich mit der aktiven Fanszene und können Problemlagen sehr gut einschätzen und frühzeitig präventiv Einfluss nehmen. Somit reicht die Wirkung der sozialpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit über den Fußball hinaus. Sich in der Fanarbeit zu engagieren, lohnt sich allemal“, erläutert Gerd Wagner, Referent der Koordinationsstelle Fanprojekte.

Greta Prätsch hat ihre Arbeit am 1. Mai aufgenommen, Nils Wach folgte am 1. Juni – für die fußballbegeisterten Sozialarbeiter bedeutet die neue Aufgabe ein Stück weit die Möglichkeit, ihr Hobby mit dem Beruf zu verbinden. Das Fanprojekt ist vereinsunabhängig und wendet sich an alle fußballaffinen jungen Menschen in der Stadt. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Duo auf die Arbeit mit der Fanszene des VfB Oldenburg und auf eine enge Zusammenarbeit mit dem VfB-Fanbeauftragten Raimund Kropp. Denn auch in der Regionalliga gehört der frühere Zweitligist nach wie vor zu den Publikumsmagneten. In der vergangenen Saison verzeichnete der Klub bei seinen Heimspielen den zweitgrößten Zuschauerzuspruch – und auch auswärts werden die Blau-Weißen von vielen Anhängerinnen und Anhängern begleitet. 

„Wir sind dabei, einen Einblick in die Fan- und Ultraszene zu gewinnen“, sagt Greta Prätsch, „dadurch wollen wir das Fundament für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit legen.“ Nils Wach ergänzt: „Wir werden die Fans bei den Heim- und Auswärtsspielen begleiten und dabei immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben.“ Bis zum Ende des Jahres wollen beide ein umfangreiches Netzwerk geknüpft haben. Erste Gespräche mit Einrichtungen der Jugendhilfe, unter andrem mit den Jugendfreizeitstätten, dem Präventionsrat und dem Verein für Konfliktschlichtung, aber auch mit weiteren Fanprojekten in der Region und im Norden wurden bereits geführt. 

In den nächsten Monaten wollen die beiden Sozialarbeiter auch die Räumlichkeiten im Haus der Jugend in der Von-Finckh-Straße 1 fertig einrichten. Dort wird es einen Freizeitraum für Fans geben. „Diese Räumlichkeiten möchten wir gerne in Zukunft für verschiedene Angebote und Aktionen mit den Fans nutzen. Wir haben dafür bereits erste Ideen, sind aber auch für Vorschläge von den Fans zu haben“, kündigt Nils Wach an. „Ebenso werden wir Beratungen in Form von Einzelfallhilfen anbieten, bei denen es auch um persönliche Themen und Anliegen gehen kann“, ergänzt Greta Prätsch. Bis Ende des Jahres soll zudem ein Beirat initiiert werden, um alle am Fanprojekt Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Fußball lebt vom Teamgeist – auch außerhalb des Rasens.


Zur Person:
 • Nils Wach (27) ist in Oldenburg geboren und aufgewachsen. Er hat Pädagogik an der Carl von Ossietzky-Universität studiert. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit dem Thema Fußball und Sozialarbeit befasst. In den vergangenen Jahren hat er in der stationären Jugendhilfe sowie ein Jahr als Internatsleiter bei Eintracht Braunschweig gearbeitet. In seiner Freizeit spielt er selber aktiv beim FC Ohmstede Fußball. Als Kind hat er sein erstes Fußballspiel in einem Stadion mit seinem Vater beim VfB Oldenburg erlebt.
 • Greta Prätsch (23) ist ebenfalls gebürtige Oldenburgerin. Von ihrem Vater hat sie Geschichten über das alte Donnerschwee-Stadion, die „Hölle des Nordens“, gehört. Dem VfB und der Stadt, in die sie fürs Sonderpädagogik-Studium zurückgekehrt ist, hat sie sich stets verbunden gefühlt. Im Studium spezialisierte sie sich auf die emotionale/soziale und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Vor und während des Studiums hat sie im Bereich der (Jugend-)Sozialarbeit über Nebenjobs und Praktika Erfahrungen gesammelt. Außerdem spielte Greta Prätsch zehn Jahre im Verein und DFB-Fördermaßnahmen Fußball. Aktuell kickt sie in der „Bunten Liga“.

Das Fanprojekt ist erreichbar per E-Mail an fanprojekt@stadt-oldenburg.de und unter den Telefonnummern 0441 235-4135 oder -4134 sowie mobil unter 0170 1438654 (Nils Wach) und 0171 5560542 (Greta Prätsch).
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Happy Birthday: Kinderseiten werden zehn Jahre alt!

09.08.2019 17:43 Uhr

Viele Infos, tolle Aktionen und spaßiges Gewinnspiel

Am Mittwoch, 7. August, feierten die Kinderseiten auf der Homepage der Stadt Oldenburg Geburtstag. Seit zehn Jahren können die kleinen Bürgerinnen und Bürger das spezielle Angebot der Stadt nutzen. Auf kinder.oldenburg.de gibt es neben nützlichen Tricks auch Freizeit-Tipps und Spiele. Informationen zur Stadtgeschichte, Politik und politischen Ämtern werden auf der Seite ebenfalls kindgerecht vermittelt.

Interessante Einblicke zeigen die Filme der Kinder-Reporter. Von 2010 bis 2018 haben die Nachwuchsreporterinnen und Nachwuchsreporter zusammen mit dem Lokalsender oeins die Stadt erkundet. In den 20 Folgen gibt es beispielsweise Einblicke in die Feuerwehr, Musikschule oder auch in die Basketball Academy. Seit 2010 stellt Leseesel OLbert seinen Lesetipp des Monats vor und hat insgesamt schon mehr als 100 Bücher empfohlen.

Zum 10. Geburtstag gibt es auf den Kinderseiten natürlich auch Geschenke – wer sie findet, kann beim Jubiläumsgewinnspiel zwei Freikarten für das OLantis Freibad beziehungsweise das Freibad am Flötenteich gewinnen. Alle Informationen zum Gewinnspiel gibt es unter kinder.oldenburg.de.
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Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

06.08.2019 20:54 Uhr

Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Sekundarstufe I weiterhin schulpflichtig

Ab Mittwoch, 14. August, werden die neuen Schülerinnen und Schüler an den berufsbildenden Schulen eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben. Eine Anmeldung über das Portal Schüler Online (www.schueleranmeldung.de) durch den Ausbildungsbetrieb ist erforderlich.


Berufsbildende Schulen Haarentor
 An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden die Auszubildenden am Mittwoch, 14. August, eingeschult. Neben Auszubildenden aus den Bereichen IT, Gesundheit und Wirtschaft werden auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik Klasse 12 eingeschult.

Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.


Berufsbildende Schulen Wechloy
 An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 15. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de oder unter Telefon 0441 2182-0.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
 Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Weitere Informationen über den ersten Unterrichtstag gibt es im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag).


Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
 An den Berufsbildenden Schulen 3, Maastricher Straße 27, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 15. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult. Die Zeiten stehen im Internet unter www.bbs3-ol.de.

Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am Donnerstag, 15. August, um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.


Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen
 Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben.

Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.


Umschulungen
 Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Leben und Vermächtnis eines Verlegers

06.08.2019 20:48 Uhr

Gesprächsabend über Peter Suhrkamp im Kulturzentrum PFL

Der Verleger Peter Suhrkamp steht im Mittelpunkt des nächsten Gesprächsabends in der Reihe „Oldenburger Lebensläufe im Dialog“. Der Literaturhistoriker Dr. h. c. Wolfgang Schopf, Leiter des Literaturarchivs der Universität Frankfurt am Main, Kurator, Herausgeber und Archivar, diskutiert mit der Sozialwissenschaftlerin und Kuratorin der Suhrkamp-Ausstellung 2016 Etta Bengen am Dienstag, 20. August, im Kulturzentrum PFL über Peter Suhrkamp als Verleger, seinen Lebenslauf und das Vermächtnis der „Suhrkamp-Kultur“. Durch den Abend führt Professor Dr. Matthias Bormuth. Beginn ist um 19.30 Uhr.
 Der 1891 in Kirchhatten bei Oldenburg geborene Peter Suhrkamp war einer der bedeutendsten Verleger Deutschlands. Aufgewachsen im ländlichen Raum schlug er das für ihn vorgesehene Hoferbe aus, um gegen den Willen seiner Eltern Lehrer zu werden. Bevor er sein Studium aufnehmen konnte, meldete er sich 1914 freiwillig für den Kriegsdienst. Schwer traumatisiert verbrachte er die letzten Kriegsmonate in einer psychiatrischen Anstalt. Nach Kriegsende nahm er sein Lehrerstudium auf und arbeitete mehrere Jahre in seinem Beruf. 1929 beendete er seine Lehrertätigkeit und setzte sich als Journalist unter anderem kritisch mit dem Schulwesen auseinander. Nach mehrjähriger Mitarbeit im S. Fischer Verlag übernahm er 1936 die Anteile der ins Exil genötigten Familie Fischer bis er 1944 wegen Verstößen gegen Autorenverbote und Kontakten zu Widerstandskreisen verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht wurde. 1950 gründete er den Suhrkamp Verlag, der sich in folgenden Jahren zu einem der wichtigsten deutschen Literaturverlage entwickelte.
 Die Reihe „Oldenburger Lebensläufe im Dialog“ wird von der Karl Jaspers Gesellschaft, Evangelischer Akademie, St. Lamberti-Kirche, Landesbibliothek und dem Kulturamt der Stadt Oldenburg veranstaltet. Karten für den Suhrkamp-Gesprächsabend sind an der Abendkasse für 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, erhältlich.
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Bienvenidos in Oldenburg

06.08.2019 19:07 Uhr

Welcome Center der Stadt begrüßt spanische Auszubildende und Fachkräfte

Das Welcome Center begrüßte elf junge Spanierinnen und Spanier, die ihre berufliche Zukunft in Oldenburg suchen. Nach einem halben Jahr Deutschkurs in Barcelona, Spanien, haben fünf Jugendliche nun zum 1. August eine Berufsausbildung gestartet. Sechs der jungen Erwachsenen mit spanischen Berufsabschlüssen haben in Oldenburger Unternehmen ihre Anpassungsqualifizierung begonnen. Außerdem hat eine Fachkraft eine Stelle als Busfahrer angenommen.

Um den Auszubildenden und Fachkräften einen guten Start in Oldenburg zu ermöglichen, gab es für alle ein Willkommenspaket mit nützlichen Informationen über die Stadt. „Der Umzug nach Deutschland ist für Sie nicht nur beruflich eine große Herausforderung. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf ihrem Weg und hoffen, dass Sie sich in Oldenburg schnell einleben“, betonte Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes.

Während ihrer Ausbildung beziehungsweise Qualifikationszeit erhalten die jungen Menschen eine individuelle sozialpädagogische Begleitung sowie Sprachunterricht. Organisiert und unterstützt wird das Projekt vom Unternehmen bbf sustain. Es soll einen aktiven Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und zur Fachkräftesicherung in Oldenburg leisten.
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Die Hitze geht, die Trockenheit bleibt

03.08.2019 18:33 Uhr

Stadt warnt vor Brandgefahren – Unterstützung beim Baumbewässern erwünscht

Die extrem heißen Tage sind zwar vorbei. Doch die Folgen der Hitzewelle sind nach wie vor präsent. „Die anhaltende Trockenheit erfordert weiterhin eine erhöhte Wachsamkeit“, mahnt Stadträtin Dagmar Sachse. Auch wenn sich die Temperaturen vorerst normalisiert haben, bleibt es insgesamt viel zu trocken – daran ändern auch gelegentliche Regenschauer nichts.

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger daher für Gefahren sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln aufrufen“, betont Umweltdezernent Sven Uhrhan. Die Stadtverwaltung appelliert, mit offenem Feuer sehr sorgsam umzugehen. So dürfen Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht achtlos weggeworfen werden. Es wird darum gebeten, Autos nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen, weil heiße Auspuffrohre oder Katalysatoren Brände auslösen können. Auf das Zünden von Geburtstagsfeuerwerken sollte ebenfalls verzichtet werden. Gleiches gilt für das in Niedersachsen zwar offiziell untersagte, aber immer noch beliebte Steigenlassen von Himmelslaternen. Durch ihr leicht entflammbares Material und die unkontrollierbare Flugbahn bergen die Papierlampions ein gefährliches Brandrisiko.

Auch zum Thema Grillen gibt es einige Hinweise: An den Oldenburger Seen sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern unzulässig. Vor allem von Einweg-Grills mit niedrigem Bodenabstand sollte man die Finger lassen. Wer daheim grillen will, sollte Vorsichtsmaßnahmen treffen und geeignetes Löschmaterial bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu Brennbarem in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Für die Natur ist die Trockenheit längst zu einer harten Belastungsprobe geworden. Viele Bäume haben „Trockenstress“: Dadurch verfärbt sich das Laub. Welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung. Um Jungbäume mit dem nötigen Nass zu versorgen, wurden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet etwa 250 Bewässerungsbeutel montiert. Diese haben ein Fassungsvermögen von 60 Litern und geben das Wasser langsam innerhalb von fünf bis acht Stunden ab. Beim Bewässern von Straßenbäumen bittet die Stadtverwaltung auch die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Auf die Verwendung von Trinkwasser sollte dabei aber möglichst verzichtet werden. Das gilt auch für das Rasensprengen oder das Befüllen von Garten-Pools. Für die Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die für die Trinkwasserversorgung in der Stadt Oldenburg zuständig ist, sind solche Nutzungen Hauptgrund für vermeidbare hohe Verbräuche. Generell gilt: Wer Pflanzen oder Bäume bewässern will, sollte dies nicht in der Mittagszeit, sondern in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tun.
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Ehemaliger Tagesthemen-Moderator neu in der Jury

03.08.2019 18:30 Uhr

Thomas Roth hebt besondere Bedeutung des Carl-von-Ossietzky-Preises hervor

Der Fernsehjournalist und ehemalige Tagesthemen-Moderator Thomas Roth ist neues Mitglied in der Jury zur Vergabe des Carl-von-Ossietzky-Preises für Zeitgeschichte und Politik, den die Stadt Oldenburg am 4. Mai 2020 zum 19. Mal verleihen wird. Im vergangenen Jahr hielt Roth die Laudatio auf die Holocaustforscherin Professorin Dr. Deborah Esther Lipstadt, Carl-von-Ossietzky-Preisträgerin des Jahres 2018. Zur besonderen politischen Bedeutung des Preises sagt Thomas Roth: „Carl von Ossietzky, sein publizistisches Werk und sein persönliches Schicksal sind aus meiner Sicht eine aktuelle Mahnung an uns alle, rechtzeitig und vernehmbar unsere Stimme zu erheben, wenn die Werte der offenen und freien Gesellschaft bedroht sind. Wenn wieder ungestraft von einer ‚Wucherung am Volkskörper‘ die Rede ist. Und wenn Antisemitismus auch im deutschen Alltag wieder sichtbarer wird. Deshalb ist der Carl-von-Ossietzky-Preis gerade jetzt so wichtig.“

Thomas Roth hat viele Jahre als Journalist, Moderator und Redakteur für die ARD gearbeitet. Er war langjähriger Korrespondent und Studioleiter in Moskau, Johannesburg, New York und Berlin. Ab 2013 moderierte er bis zu seinem Ruhestand 2016 die Nachrichtensendung „Tagesthemen“. Thomas Roth ist für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden. 1995 erhielt er den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und 1996 den Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis für deutsch-russische Verständigung. 2009 folgten der Schweizerisch-Russische Journalistenpreis sowie der Liberty Award. Als Autor veröffentlichte er die Reportagen „Südafrika. Die letzte Chance“, „Das russische Tagebuch. Eine Reise von Tschuktschen bis zum Roten Platz“ sowie die Publikation „Russland. Das wahre Gesicht einer Weltmacht“. Thomas Roth engagiert sich darüber hinaus seit 1999 in der Organisation Reporter ohne Grenzen und ist Kuratoriumsmitglied bei Aktion Sühnezeichen. 2017 wurde er Vorsitzender des Lew-Kopelew-Forums in Köln.

Zur Jury gehören außerdem die Literaturwissenschaftlerin Professorin Dr. Sabine Doering (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), der Journalist und Autor Dr. Gunter Hofmann (DIE ZEIT, Berlin), der frühere Direktor des NDR-Landesfunkhauses Schleswig-Holstein und Lehrbeauftragte für Medien und Politik in Riga und Hamburg, Friedrich-Wilhelm Kramer (Hamburg), sowie der Historiker Professor Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung (Potsdam) und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt Universität Berlin.

Im Oktober dieses Jahres wird die Jury tagen, um über die neuerliche Vergabe des Preises zu entscheiden. Der Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg wird seit 1984 alle zwei Jahre jeweils anlässlich des Todestages des Namenspatrons am 4. Mai vergeben. Ausgezeichnet werden Personen, einzelne Arbeiten oder Gesamtwerke, die sich mit Leben und Werk Ossietzkys oder die sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Preis kann auch für Arbeiten oder Personen zuerkannt werden, die sich im Geiste Carl von Ossietzkys mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland oder mit Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen.
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Atemmasken Schwachpunkte der Schlafapnoe-Therapie?

03.08.2019 18:18 Uhr
Tipps und Tricks rund um die Maske, sind die Themen eines Vortrags am 21.08.2019 von 18:00–19:30 im Gesundheitshaus am Klinikum Oldenburg
Referent ist Reinhard Wagner von den „Schlafapnoe-Selbsthilfegruppen rund um den Jadebusen“

Hintergrund:Viele Schlafapnoepatienten (bis zu 3 von 10 Patienten) brechen die lebensnotwendige Therapie ab, weil sie mit der Maske nicht zurechtkommen.
Als Gründe werden häufig genannt: unzureichende Betreuung zu Beginn der Therapie, fehlende Ansprechpartner, Leckagen, gerötete Augen, Druckstellen im Gesicht, Fließschnupfen, trockene Atemwege, Lautstärke, Klaustrophobie.

Damit Sie wieder durchschlafen können, werden in der Veranstaltung die Therapieprobleme sowie deren Lösungsmöglichkeiten besprochen.
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Selbsthilfegruppe Angst 50+

03.08.2019 18:16 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit verschiedenen Angstformen im Alter von 50 plus ist noch offen für interessierte Betroffene. Die Gruppe ist u.A. dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

Interessierte Betroffene ab 50 Jahren können sich bei BeKoS melden; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Wirtschaftsförderung bietet Plätze bei „Promotiedagen“ in Groningen

31.07.2019 18:03 Uhr

Anmeldung für gemeinsamen „Plein“ mit IHK und Ems Dollart Region bis 13. September

Oldenburger Unternehmen und Institutionen können sich noch bis Freitag, 13. September, bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für die „Promotiedagen“ anmelden. Die Netzwerkmesse findet am 5. und 6. November in Groningen statt. Sie ist eines der größten Unternehmertreffen der Region und zieht jährlich etwa 25.000 bis 30.000 Besucherinnen und Besucher an. Die „Promotiedagen“ sind eine anerkannte branchenoffene Netzwerkmesse, die Effizienz und Qualität vereint. Die Atmosphäre auf der Messe ist mit „niederländisch locker“ zu beschreiben. In diesem Umfeld können Unternehmen leicht ins Gespräch zu kommen und neue Geschäftskontakte knüpfen. Messen wie die „Promotiedagen“ bieten somit eine direkte Kommunikations-Plattform, auf der sich bestehende Verbindungen pflegen, neue knüpfen lassen und Produkte oder Dienstleistungen im direkten Kontakt präsentiert werden können. Auch das interne Netzwerk zwischen den Unternehmen und Institutionen auf der Messe wird von den teilnehmenden Ausstellerinnen und Ausstellern aus genau diesem Grund sehr geschätzt.

In diesem Jahr kooperiert die Wirtschaftsförderung erstmals mit der IHK Ostfriesland und Papenburg sowie der Ems Dollart Region (EDR). Auf den „Promotiedagen“ finden sich Oldenburger Unternehmen und die Kooperationspartner auf einem gemeinsamen „Plein“ – einem Aktionsplatz – zusammen. Auch Unternehmen und Institutionen der genannten Regionen sind mit von der Partie. Auf der Messe können sie sich in unmittelbarer Nähe zum Stand der Oldenburger Partnerstadt Groningen präsentieren. Durch den gemeinsamen „Plein“ bietet sich den Unternehmen eine größere Plattform. Auf dem Aktionsplatz findet außerdem ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, Empfängen und Aktionen statt. Darüber hinaus bieten das Netzwerk Enterprise Europe Network (EEN) sowie die Kamer van Koophandel (niederländische Industrie- und Handelskammer) ihre Unterstützung bei der Kontaktanbahnung auf der Messe an.

Kleine und mittlere Unternehmen können eine Einzelstandförderung für ausländische Messen von bis zu 2.000 Euro durch die NBank erhalten. Mit der Fördersumme werden die wichtigsten Ausgaben gedeckt, so dass auch kleinere Unternehmen Messeluft schnuppern können.

Die Anmeldung für den gemeinsamen „Plein“ auf den „Promotiedagen“ ist bis Freitag, 13. September, möglich. Interessierte Unternehmen und Institutionen erhalten weitere Informationen und können sich anmelden bei Britta Kern, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-3776 oder per E-Mail an britta.kern@stadt-oldenburg.de.
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Kulturscheune: neue Oldenburger Kulturveranstaltung öffnet zum ersten Mal ihre Pforten

31.07.2019 17:56 Uhr
Vom 22. bis 25. August öffnet die Kulturscheune zum ersten Mal ihre Pforten: Auf dem Hof Dinklage, nur wenige Kilometer außerhalb der Oldenburger Innenstadt, wird an vier Abenden die Scheune zum Kino, Konzert- und Ausstellungsort und der Hofgarten wird zum Picknickgarten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diesen besonderen Ort bespielen dürfen“, freut sich Katrin Windheuser. Sie ist eine der fünf Organisator*innen der Kulturscheune. „Die Scheune eignet sich perfekt, um dort Kino und Konzerte stattfinden zu lassen.“ Wo vor einigen Jahren noch Heu und Stroh für den Milchviehbetrieb gelagert wurden, finden nun bis zu 180 Personen Platz um in gemütlicher Atmosphäre und unabhängig vom Wetter Filme und Konzerte zu erleben. Für die Ausstellungen gibt es im hinteren Teil eigene, kleine Räume, die früher als Pferdeboxen genutzt wurden.

An vier Abenden im August soll die Scheune nun als Kulturort erstrahlen. „Wir haben jeden Abend eine Band zu Gast und zeigen jeden Abend einen Film“, erklärt Windheuser das Konzept der Veranstaltung. „Außerdem werden wir verschiedene Ausstellungen einladen, die jeden Abend zu sehen sind.“ Und was ist ein Picknickgarten? „Die Besucher*innen können ihr eigenes Picknick mitbringen, Getränke und Kleinigkeiten gibt es vor Ort.“
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Kreativprofis gehen hellwach in zweite „NACHTSCHICHT“

31.07.2019 09:35 Uhr

Kostenlose Unterstützung für drei Vereine und Organisationen – Jetzt bewerben

Nur keine Müdigkeit vorschützen: Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet die NACHTSCHICHT Oldenburg am 25. Oktober ihre Fortsetzung. Erneut stellen Kreativprofis aus den Bereichen Grafikdesign, IT-Beratung, Webseiten-Entwicklung, Text und Unternehmensberatung sowie Fotografie von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts ihr Know-how drei Vereinen und nicht-kommerziellen Organisationen kostenlos zur Verfügung. Auf diese Weise kommen gemeinnützige Organisationen mit geringen finanziellen Möglichkeiten in den Genuss kompetenter Hilfe bei der Erstellung von Flyern, Webseiten, Slogans, Marketing-Lösungen, Konzepten und vielem mehr. Als Ideenschmiede fungiert wieder das NWZ-Medienhaus an der Peterstraße. Eine Bewerbung für interessierte Vereine und Organisationen ist bis zum 30. August möglich.

Die Idee, dieses Format nach Oldenburg zu holen, stammt von Peter Gerd Jaruschewski, der die Initiative gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Oldenburg, dem Netzwerk cre8 oldenburg und der Nordwest-Zeitung umgesetzt hat. Mit großem Engagement und voller Tatendrang hatten im vergangenen Jahr 15 Kreativunternehmen und sieben Mitglieder der Vereine die Nachtschicht gestaltet. Von einer Jury waren zuvor der Boumdoudoum (Burkina Faso)-Förderverein, der Verein Männer-Wohnhilfe Oldenburg und der Ernährungsrat Oldenburg aus zehn Bewerbungen ausgewählt worden. Innerhalb von acht Stunden sind zwei Webseiten und ein Projektkonzept entstanden. Die ausführlichen Ergebnisse lassen sich nachlesen unter https://www.cre8oldenburg.de/1-nachtschicht-oldenburg/

Nun können sich wieder Vereine oder nicht-kommerzielle Organisationen bewerben. Entsprechende Unterlagen finden sich auf der Webseite der NACHTSCHICHT Oldenburg unter https://nachtschicht-oldenburg.de/dabei-sein/. Eine Jury wählt dann drei Organisationen aus. Das Orga-Team wird anschließend die Aufgabenstellung mit den Ausgewählten vertiefen und ein Team mit passenden Kreativunternehmen zusammenstellen.

Auch für die Unternehmen aus der Kreativwirtschaft ist die Teilnahme ein besonderes Erlebnis und gute Erfahrung: So waren am Ende der 1. Nachtschicht alle begeistert von der konstruktiven Zusammenarbeit und von den Ergebnissen. Wer sich bei der Neuauflage mit seiner Expertise einbringen möchte, kann sich noch per E-Mail an office@nachtschicht-oldenburg.de bei Peter Gerd Jaruschewski anmelden. Ansprechpartnerin bei der Stadt Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, E-Mail: ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de.
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Polizei sucht Zeugen für mehrere Fälle

31.07.2019 09:10 Uhr
Sachbeschädigungen an PKW
Mehrere Sachbeschädigungen an PKW wurden in der Nacht vom 27./28.07.2019 zwischen 20:30 Uhr und 01:00 Uhr in der Haßforter Straße gemeldet. Dabei werden Lackkratzer an einem BMW verursacht, die Luft aus Reifen eines weiteren BMW gelassen und ein Mercedes-Stern abgebrochen.  Hierzu sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können. Hinweise an die Polizei bitte unter Rufnummer 0441-7904115. 

Einbruch in Wohnhaus
Am Samstag, 27.07.2019 zwischen 15:00 und 22:15 Uhr kommt es zu einem Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße Am Hufeisen in Oldenburg-Etzhorn. Ein unbekannter Täter drang auf bislang unbekannte Art in die Erdgeschosswohnung ein und entwendet Schmuck und Uhren. Die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Auch hierzu bittet die Polizei mögliche Zeugen ihre Beobachtungen unter der Rufnummer 0441-7904115 mitzuteilen. 


Diesel von Baustelle entwendet
Von einer Baustelle an der Alexanderstraße (Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes) entwendeten unbekannte Diebe am vergangenen Wochenende Dieselkraftstoff im Gesamtwert von mehreren Hundert Euro. Die Täter hatten sich im Zeitraum zwischen Freitagmittag (26.07.) und Montag gegen 7 Uhr Zutritt zum Baustellengelände verschafft und gewaltsam die Schlösser von zwei Dieseltanks aufgebrochen. Aus den beiden Behältern pumpten sie insgesamt etwa 600 Liter Kraftstoff ab und flüchteten. Zeugen werden gebeten, die Polizei zu kontaktieren: Telefon 0441/790-4115.

Einbruch in Wohnung
Eine Wohnung an der Bremer Heerstraße war am Montagvormittag (29.07.) ebenfalls das Ziel unbekannter Einbrecher. In der Zeit zwischen 8.15 und 11.20 Uhr hebelten die Diebe die Tür in dem Mehrfamilienhaus auf und durchwühlten sämtliche Schränke in der Wohnung nach Wertsachen. Sie verließen den Tatort mit einer Kassette mit Bargeld und Münzen. Zeugen können sich unter 0441/790-4115 bei der Polizei melden.
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„Green Start-ups“: Neugründung und Nachhaltigkeit verbinden

27.07.2019 21:43 Uhr

Anmeldebeginn für das nächste Oldenburger Gründerforum

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Slow Fashion“ und was ist eigentlich eine Kräutersafari? Antworten und Inspirationen gibt es beim Gründerforum der Wirtschaftsförderung am Mittwoch, 21. August. Denn dieses Mal dreht sich alles um „Green Start-ups“. Gründerinnen und Gründer aus Oldenburg und umzu können sich Tipps zur nachhaltigen Gründung holen und untereinander Erfahrungen austauschen. Das Oldenburger Gründerforum beginnt um 18 Uhr im PEAKLAB, Am alten Stadthafen 3b.

Nach dem Programm gibt es wie immer Gelegenheit im Rahmen des „Get2gethers“ sich zu vernetzen und wertvolle neue (Business-) Kontakte zu knüpfen.

Die Anmeldung ist per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de erforderlich. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos.
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Neue Küsten-Kooperation

27.07.2019 21:41 Uhr

Nationalpark-Haus Dangast und Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg starten gemeinsamen Austausch

Für eine naturwissenschaftlich-didaktische Zusammenarbeit haben sich die Leiterin des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg, Dr. Ursula Warnke, und Lars Klein, Leiter des Nationalpark-Hauses Dangast, ausgesprochen. Die Kooperation soll den Austausch von Informationen und aufeinander abgestimmte Inhalte ermöglichen, um vor allem die Bandbreite der jeweils dargestellten Themen zu erhöhen.

„Uns ist wichtig, die Achse Oldenburg und Dangast auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht wieder aufleben zu lassen“, sagten beide Leiter jetzt in Dangast. Die Verbindung zwischen Oldenburg und Dangast schlug sich historisch vor allem darin nieder, dass Dangast als Teil des Großherzogtums und Freistaates Oldenburgs auch erstes Nordseebad in der Region war. Der Hofstaat pendelte zwischen Stadt und Seebad. Später fanden auch die „Brücke“-Maler aus Dresden über die Vermittlung des Kunstvereins Oldenburg ihren Weg nach Dangast.

Die Kooperation mündet in eine beidseitige Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen. Sie soll sich vielfältig gestalten und nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen stattfinden. Direkt erkennbar wird dies in einem Austausch von Ausstellungen und Ausstellungsmodulen, bei denen die Besucher eine direkte Linie zwischen den beiden Einrichtungen wiederfinden und zum Besuch der jeweils anderen Einrichtung motiviert werden. Auch ein Mitarbeiteraustausch ist vorgesehen, der die jeweiligen Kompetenzen durch eine Vertiefung in die Fachthemen der anderen Institution erweitert. „Beide Einrichtungen sollen in bestimmten Themen auch Pendants zueinander sein und den Besuchern die regional übergreifende Bedeutung der Inhalte aufzeigen“, so Dr. Ursula Warnke und Lars Klein. „Oldenburg liegt durch eine enge Beziehung beider Orte zueinander eben auch am Wattenmeer“.
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Musikalische Baustelle: Saitenwechsel des Gitarren-Trios

27.07.2019 21:35 Uhr

Musikschülerinnen und Musikschüler proben am neuen Standort

Ein Gitarren-Trio der Musikschule Oldenburg vollzog Anfang Juni einen besonderen Saitenwechsel: Es war Teil der musikalischen Baustelle und probte in den noch im Umbau befindlichen, leeren Räumen am neuen Musikschulstandort in der Baumgartenstraße 12. Zum Gitarren-Trio gehören Fynn Geisler, Inka Janßenharms und Aiko Tanoto. Proben- und Drehort war der künftige Klavierraum, der über eine sehr charakteristische Form und Decke verfügt. Von der Arztpraxis, die sich ehemals im vierten Stock befunden hat, ist nichts mehr zu erkennen. Den Videodreh zur musikalischen Baustelle übernahm erneut Film-Produzent Tim Detmers.

Es dauert noch ziemlich genau einen Monat, bis die Musikschule ihr neues Domizil in der Baumgartenstraße 12 offiziell beziehen kann. Hier haben die Musikschülerinnen und Musikschüler sowie das Team der Musikschule künftig auf fünf Etagen genügend Platz zum gemeinsamen Musizieren und Arbeiten. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August 2019 geplant, der mit einem Baustellentagebuch online begleitet werden soll. Der offizielle Betrieb wird am 26. August aufgenommen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Am Samstag, 21. September, findet eine Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür statt, an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Das Video zu den „Gitarren auf der Baustelle“ ist ab sofort online unter www.oldenburg.de/musikschule zu sehen und zu hören.
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Piktogramme geben Migration eine visuelle Sprache

27.07.2019 21:11 Uhr

Neun Workshops mit dem Künstlerinnen-Kollektiv „migrantas“ – Ausstellung geplant

Was denken und fühlen Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und nun in einem neuen Land leben? Wie nehmen sich Migrantinnen oder Migranten in Oldenburg wahr? Ihre Lebensrealitäten, Gedanken und Erfahrungen sollen vom Berliner Künstlerinnen-Kollektiv „migrantas“ durch Piktogramme sichtbar gemacht werden, die unabhängig von Sprache und kulturellen Prägungen verständlich sind.

Vom 26. bis zum 30. August sind hierzu neun Beteiligungs-Workshops geplant. Das Amt für Zuwanderung und Integration und das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg laden zur aktiven Mitarbeit ein. In den Workshops tauschen sich Migrantinnen und Migranten über ihre Erfahrungen aus. Ihre Erlebnisse und Wünsche bringen sie dabei in Zeichnungen, Bildern oder Motiven zum Ausdruck. Im Anschluss verdichten die Künstlerinnen von „migrantas“ die Ergebnisse der Workshops zu Piktogrammen. Diese ziehen auf Plakaten in das öffentliche Stadtbild ein, regen so zur Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Integration an und laden zu einem Perspektivwechsel ein.

Das Projekt endet mit einer Ausstellung, die vom 26. September bis zum 25. Oktober im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, zu sehen sein wird und danach durch verschiedene Einrichtungen in Oldenburg wandert. Hierbei wird der gesamte Prozess für alle zugänglich gemacht. Neben Fotos aus den Workshops werden die dort entstandenen Zeichnungen und die Piktogramme präsentiert. Ebenso gibt es die Möglichkeit, mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Die Mitglieder des Kollektivs, in erster Linie die Gründerinnen aus Argentinien, Marula Di Como und Florencia Young, sind selbst überwiegend nach Deutschland eingewanderte Frauen und haben in Berlin ihre neue Wahlheimat gefunden. Die Künstlerinnen bündeln Fachdisziplinen aus Kunst, Design, Soziologie, Journalistik und Politikwissenschaft.


Folgende Workshop-Termine sind vorgesehen:
• Montag, 26. August, 9 bis 12 Uhr (ausschließlich für Frauen): Haus Welcome, Bauordenstraße 70
• Montag, 26. August, 14 bis 17 Uhr: Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331
• Dienstag, 27. August, 9 bis 12 Uhr: DRK Begegnungszentrum, Kaiserstraße 19
• Dienstag, 27. August, 14 bis 17 Uhr: Aids-Hilfe, Bahnhofstraße 23
• Mittwoch, 28. August, 9 bis 12 Uhr: IBIS, Bahnhofsplatz 10
• Mittwoch, 28. August, 14 bis 17 Uhr (ausschließlich für Frauen): Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, An den Voßbergen 58 D
• Donnerstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr (ausschließlich für Frauen): Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Bloherfelder Straße 173
• Donnerstag, 29. August, 14 bis 17 Uhr: Academy of English, Fürstenwalder Straße 1
• Freitag, 30. August, 9 bis 12 Uhr: Migrationscenter Oldenburg, Schütte-Lanz-Straße 8-10/15

Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 21. August unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de entgegen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze allerdings auf 20 je Termin begrenzt. Falls eine Sprachmittlung gewünscht wird, kann dies bei der Anmeldung angegeben werden.
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Trauer um Ossietzky-Preisträgerin Ágnes Heller

24.07.2019 08:55 Uhr

Ungarische Philosophin im Alter von 90 Jahren gestorben

Die ungarische Philosophin und Carl-von-Ossietzky-Preisträgerin des Jahres 2012 Ágnes Heller ist am Freitag, 19. Juli, während ihres Urlaubs am Balaton gestorben. Die bedeutende Intellektuelle und scharfe Kritikerin Viktor Orbáns wurde 90 Jahre alt. Den von der Stadt Oldenburg verliehenen Carl-von-Ossietzky-Preis erhielt sie „aufgrund ihrer Furchtlosigkeit, mit der sie zeitlebens unter wechselnden Regimen ihren eigenen Überzeugungen gefolgt ist. Als europäisch und kosmopolitisch denkende Intellektuelle gibt sie einem verängstigten Europa ein eindrucksvolles Beispiel“, so die Begründung der Jury 2012. Bei der Preisverleihung, dem Schülergespräch und der Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie und Freiheitsrechte in Ungarn“ beeindruckte sie nachhaltig mit ihren dezidierten Statements und Analysen zum Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus.

Ágnes Heller wurde 1929 als Tochter jüdischer Eltern in Budapest geboren. Während ihr Vater und viele ihrer Verwandten und Freunde in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden, haben sie und ihre Mutter die Judenverfolgung knapp überlebt. 1947 legte sie am Jüdischen Gymnasium in Budapest ihr Abitur ab. Danach schrieb sie sich an der Universität Budapest für Physik ein, wechselte jedoch das Fach und studierte Philosophie bei Georg Lukács. Sie wurde Schülerin des marxistischen Philosophen, promovierte und arbeitete als Lukácz-Assistentin an der Universität. Nach dem Volksaufstand in Ungarn 1956 kam sie als Mitglied der kommunistischen Partei zunehmend mit der Parteiführung in Konflikt. 1958 wurde sie wegen „konterrevolutionärer Tätigkeiten“ und Ideen aus der Partei ausgeschlossen und mit Berufs- und Publikationsverbot belegt.

Zu Anfang der liberaleren 1960er Jahre durfte sie wieder in ungarischen Zeitschriften veröffentlichen, erhielt jedoch 1968 wegen ihres Protestes gegen die Besetzung der Tschechoslowakei durch den Warschauer Pakt erneut ein Publikations- und Reiseverbot. Es folgten Jahre der Repressionen, bis sie 1977 mit ihrem Mann, dem Philosophen Ferenc Fehér, und ihrem Sohn nach Australien emigrierte. Dort lehrte sie als Soziologieprofessorin an der La Trobe Universität in Melbourne. Anschließend übernahm sie als Nachfolgerin von Hannah Arendt den Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in New York. Im Zuge der Wende 1989 kehrte sie in wieder nach Ungarn zurück, behielt aber einen Zweitwohnsitz in New York. In ihrem Heimatland engagierte sie sich entschieden gegen die rechtsnationale Politik Viktor Orbáns und seinen Umbau von Staat und Gesellschaft.

Ágnes Heller wurde mehrfach mit Ehrendoktorwürden geehrt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lessing-Preis 1981 der Stadt Hamburg, 1995 mit dem Hannah-Arendt-Preis der Stadt Bremen und den Széchenyi-Nationalpreis (Ungarn), mit dem Sonning-Kulturpreis 2006 (Dänemark), dem Internationalen Willy-Brandt-Preis 2015 und dem Friedrich-Nietzsche-Preis 2019 des Landes Sachsen-Anhalt.

Die Stadt Oldenburg wird Ágnes Heller ein ehrendes Andenken bewahren.
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OB Krogmann erklärt Beitritt zum Bündnis „Städte Sicherer Häfen“

20.07.2019 23:56 Uhr

Zeichen gegen Flüchtlingsnot im Mittelmeer

Die Stadt Oldenburg bekräftigt ihren Einsatz für geflüchtete Menschen und unterstützt die Initiative „Seebrücke“ mit dem Beitritt zur Potsdamer Erklärung. In ihr erklären derzeit 12 Städte ihre Bereitschaft, aus Seenot gerettete Schutzsuchende zusätzlich aufzunehmen.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Beitritt ein wichtiger Schritt, um den Ratsbeschluss vom September 2018 zu bekräftigen: „Ich habe mich kürzlich mit Vertretern der Seebrücke im Rathaus getroffen und dabei verdeutlicht, dass wir uns in dieser Frage aus voller Überzeugung engagieren. Wir können in Oldenburg weitere Menschen aufnehmen, es sollte jetzt schnell ein Weg gefunden werden, dies zu ermöglichen.“

Als Teil des Bündnisses fordern wir die Bundesregierung und den Bundesinnenminister auf, die Städte und Gemeinden bei der praktischen Aufnahme zu unterstützen. Als „Städte Sicherer Häfen“ fordern wir die schnellstmögliche Zusage, dass aufnahmebereiten Kommunen und Gemeinden die aus Seenot im Mittelmeer geretteten Geflüchteten auch aufnehmen können. „Der Bund muss nun schnellstens einen Verteilschlüssel erstellen“, fordert Krogmann.

Rettungsaktionen wie die der Sea Watch 3 im Mittelmeer haben dabei auch einen regionalen Bezug zu Oldenburg und der Region. So wohnt der Maschinist des Schiffes, Sören Moje, in Oldenburg, die Kapitänin, Carola Rackete, hat in Elsfelth Nautik studiert.
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Neuer Standort der Musikschule: Zahlen, Daten und Fakten

20.07.2019 23:40 Uhr

Umzug der Musikschule in Fußgängerzone bringt viele Vorteile

Am Montag, 26. August, nimmt die Musikschule offiziell den Betrieb in der Baumgartenstraße auf, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August geplant. Damit zieht die Musikschule von der Leo-Trepp-Straße in die Fußgängerzone. Doch welche Vorteile bringt der Umzug mit sich? Was verbessert sich für die Musikschülerinnen und Musikschüler? Und was bedeutet der Abschied von der Leo-Trepp-Straße für das Team der Musikschule? Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten:

1. Wie groß ist das neue Gebäude und wie viele Räume gibt es?
1.500 Quadratmeter (vorher 450 reine Schulfläche), aufgeteilt in 30 Unterrichtsräume (vorher 14) über fünf Etagen, umfasst das neue Musikschulgebäude. Diese sind unterschiedlich groß, von kleineren Räumen für Einzel- und Partnerunterricht bis hin zu großen Ensembleprobenräumen hat das neue Gebäude alles zu bieten, was die Musikschule für ein modernes musikpädagogisches Konzept braucht.

2. Gibt es im Musikschulgebäude einen Aufzug?
Ja. Das Gebäude verfügt über einen Personenaufzug, der vom Haupttreppenhaus zugänglich ist. Damit ist die Musikschule am neuen Standort barrierefrei zugänglich, zudem können Musikinstrumente so praktisch in die oberen Etagen transportiert werden. Und auch im Eingangsbereich sorgt eine Rampe für einen barrierefreien Zugang für Rollstühle, Geh- und Kinderwagen.

3. Welche Vorteile gibt es für die jüngsten Schülerinnen und Schüler?
Eine Menge. Die Unterrichtssituation für die Musikzwerge und die musikalische Früherziehung wird sich gravierend verbessern. Denn der Unterricht der Elementarfächer wird in der ersten Etage stattfinden – und diese wird genau auf die Bedürfnisse der Jüngsten angepasst: mit kindgerechten Toiletten und Umkleiden sowie großen Räumen mit ausreichend Platz für Bewegung und Musizieren und einem schönen Wartebereich.

4. Wie steht es um die Lage, die Erreichbarkeit und die Parksituation?
Gut. Denn die Musikschule zieht von der Randlage der Innenstadt am Kulturzentrum PFL in ein neues Gebäude mitten in der Innenstadt. So gibt es besonders für die Wartenden viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Außerdem gibt es viele umliegende Haltestellen, so dass nahezu alle Buslinien genutzt werden können. Wer mit dem Fahrrad kommt, kann den neuen Standort ebenfalls gut erreichen und findet zahlreiche Abstellmöglichkeiten, zu denen noch weitere direkt am Gebäude hinzukommen. Zudem gibt es mit den Innenstadtparkhäusern und Parkplätzen viel Parkraum in direkter Nähe, um mit dem Auto anzureisen.

5. Was ändert sich für das Kollegium?
Künftig sind mehr Interaktionen zwischen den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule möglich, da sie nun gemeinsam in einem voll ausgestatteten Gebäude arbeiten. In dem Lehrerzimmer befindet sich künftig eine jederzeit zugängliche Bibliothek und ein PC-Arbeitsplatz. Sämtliche Kursräume für den Elementarbereich, Instrumentalunterricht und die Ensemblearbeit sind besser ausgestattet – und dadurch Zusatzprojekte und neue Konzepte ebenfalls besser realisierbar.

6. Ist die Musikschule immer für alle geöffnet?
Ja. Jede und jeder kann die Musikschule zu den normalen Öffnungszeiten des Sekretariats, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr, besuchen. Wenn jedoch Unterricht stattfindet, wollen die Musizierenden unter sich sein. Deshalb eignet sich für eine komplette Besichtigung des neuen Musikschulstandortes der Tag der offenen Tür, der am Samstag, 21. September, stattfindet, und an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Mehr über die Musikschule und den anstehenden Umzug lesen Sie auf www.oldenburg.de/musikschule." target="_blank">www.oldenburg.de/musikschule.
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Kostenlose Ausleihe von Stromsparpaketen

16.07.2019 22:40 Uhr

„Heimliche Stromfresser“ entlarven und Stromkosten senken

Die Stadtbibliothek Oldenburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Umweltmanagement ab jetzt das „Stromsparpaket für Bibliotheken“ an. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Service für Kundinnen und Kunden der Bibliothek: Mit einem hochwertigen Strom-Messgerät können zu Hause die eigenen Elektrogeräte getestet und „Stromfresser“ entlarvt werden. Das Stromsparpaket kann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek kostenfrei ausgeliehen werden. Benötigt wird nur ein gültiger Bibliotheksausweis.

Elektrogeräte wie Computer, Radios oder DVD-Spieler verbrauchen häufig auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus. Dieser vermeidbare Energieverbrauch verursacht schnell 30 bis 70 Euro Kosten pro Jahr. Neben Leerlaufverlusten sind außerdem besonders ältere Haushaltsgeräte „heimliche Stromfresser“. Die Nutzung des Stromsparpakets kann wertvolle Informationen zur Energieeinsparung liefern.

Weitere Informationen zum Stromsparpaket sowie zum Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und unter www.oldenburg.de/energie.
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Neue Selbsthilfegruppe Schizophrenie

16.07.2019 22:27 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen zwischen 18 und 40 Jahren mit Schizophrenie. Gesprächsthemen bei den regelmäßigen Treffen könnten sein:

- (Alltags-) Probleme besprechen und angehen
- berufliche / schulische Neu-/ Orientierung
- Leben und Umgang mit der Krankheit
- Austausch über Medikamente und Therapieformen
- aktiv Kontakte gestalten, gemeinsame Unternehmungen

Interessenten werden gebeten, sich an die BeKoS zu wenden: 
Tel 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
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OB Krogmann begrüßt positives Votum zur EMS

16.07.2019 22:23 Uhr

Stadt und Region erwarten nunmehr klare Signale vom Land

Die positive Einschätzung des Wissenschaftsrates zum Modellstudiengang Humanmedizin in Oldenburg und Groningen erhält ungeteilte Zustimmung von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Das Ergebnis der Evaluation zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den Studiengang dauerhaft zu etablieren. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Lehrenden und Studierenden in Oldenburg aber auch in unserer Partnerstadt Groningen, die mit ihrem Engagement zu dieser positiven Bewertung beigetragen haben. Einbeziehen möchte ich auch die vielen Unterstützer aus der Wirtschaft und den Kommunen aus Weser-Ems.“

Der Wissenschaftsrat hatte heute die Ergebnisse, der im vergangenen Herbst vorgenommen Evaluation bekannt gegeben.

„Nun kommt es darauf an, dass das Land Niedersachsen sich klar zum Studiengang bekennt. Dazu gehört auch die Bereitschaft, die personellen und baulichen Investitionen der beteiligten Krankenhäuser zu unterstützen,“ so Krogmann weiter. „Die Zeit der Provisorien muss nun vorbei sein. Die Universität hat gezeigt, dass sie es kann. Stadt und Region haben gezeigt, dass Sie es wollen und unterstützen. Jetzt gilt es, gemeinsam mit dem Land eine Strategie zu entwickeln, um die Universitätsmedizin in Oldenburg dauerhaft zu verankern.“

Der Modellstudiengang war 2012 in Oldenburg und Groningen mit 20 Studienplätzen begonnen worden. Bereits zum kommenden Wintersemester werden nunmehr 80 Studienplatze angeboten.
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Straßensanierungen gehen in die letzte Runde

13.07.2019 18:14 Uhr
Die Straßensanierungen der vergangenen Monate werden in den Sommerferien beendet. Die Stadt nutzt die relativ verkehrsarme Zeit, um die Straßen abschließend zu versiegeln.

Die vorbehandelten Straßen werden in diesem Schritt mit einer Bitumenemulsion besprüht und mit Splitt abgestreut. Diese Schicht wird anschließend durch den laufenden Verkehr gefestigt. Nach etwa zwei Wochen wird der überschüssige Splitt von einer Kehrmaschine entfernt. Danach wird die Straßenmarkierung neu aufgebracht. Die Arbeiten werden bei laufendem Verkehr vorgenommen.

Die Sanierung soll die Befahrbarkeit verbessern und die Lebensdauer der Straßen verlängern. Verkehrsbeteiligte, besonders Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.

Folgende Straßen werden in den kommenden Wochen versiegelt:
 - Willerstraße
 - Kortlangstraße
 - Siegfriedstraße
 - Stresemannstraße
 - Niendorfer Weg
 - Kleiner Kuhlenweg
 - Großer Kuhlenweg
 - Kummerkamp (Dillweg bis Kleine Hamheide)
 - Dillweg (Bahn bis Butjadinger Straße)
 - Kleine Hamheide (Kummerkamp bis Große Hamhede)
 - Behnenkamp
 - Kuhweg (Hausnummer 35 bis Wellenweg)
 - Klein Bornhorster Straße
 - Wellenweg
 - Etzhorner Weg (Nadorster Straße bis Mühlenhofsweg)
 - Mühlenhofsweg (Etzhorner Weg bis Wilhelmshavener Heerstraße)
 - Triftweg
 - Wabenweg
 - Querweg
 - Schafjückenweg (Ostring bis Am Ende)
 - Heidkamper Weg
 - Leuchtenburger Straße (Wiefelsteder Straße/Haltestelle bis Am Stadtrand)
 - Heideweg
 - Haßforter Straße/Mümmelmannsweg
 - Karuschenweg (Bahnübergang bis Randweg)
 - Im Ofenerfeld
 - Gabelweg
 - Haakestraße
 - Am Stadtrand
 - Alexanderfeld
 - Lönsweg
 - Großmarktstraße
 - Graf-Dietrich-Straße
 - Friesenstraße
 - Ehnernstraße (Nadorster Straße bis Efeustraße)
 - Ehnernstraße (Einmündungsbereich Lindenhofsgarten)
 - Flötenstraße
 - Masurenstraße
 - Birkenweg (Wittsfeld bis Birkenweg)
 - Von-Finck-Straße
 - Elsässer Straße
 - Carl-von-Ossietzky-Straße (Ammerländer Heerstraße bis Universitätscampus)
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Planfeststellungsbeschluss zum PFA 1 vorab veröffentlicht

10.07.2019 20:24 Uhr

Unterlagen ab sofort im Internet einsehbar

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am Dienstag, 9. Juli, den bereits seit längerem erwarteten Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben „ABS Oldenburg – Wilhelmshaven PFA 1“ im Internet vorab veröffentlicht. Der Beschluss ist ab sofort im Internet für jede und jeden einsehbar.

Mit dieser Vorab-Veröffentlichung ist noch keine Eröffnung des formellen Auslegungsverfahrens verbunden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erklärt hierzu: „Auch wenn die Vorab-Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses am zweiten Tag der soeben begonnenen Sommerferien vom Zeitpunkt her sehr unglücklich ist, werden jetzt alle Beteiligten die Zeit bis zur förmlichen Zustellung des Beschlusses nutzen und die Planunterlagen hinsichtlich der unterschiedlichen fachlichen Belange sichten und bewerten.“ Die Fristen zur Einlegung von Rechtsmitteln haben mit der Vorab-Veröffentlichung noch nicht begonnen. Dies ist erst mit der formalen Zustellung, für die noch kein Termin bekannt ist, der Fall.
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Wirtschaftsförderung zahlt sich aus

10.07.2019 20:21 Uhr

Unternehmen und Wirtschaftsstandort profitieren von einer nachhaltigen Wirtschaftsförderung

Ein Investitionsvolumen von knapp 2,5 Millionen Euro konnte die städtische Wirtschaftsförderung in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Zuschüssen für Oldenburger Unternehmen und Gründungswillige aktvieren. Davon circa 1,6 Millionen Euro allein in 2018. Wirtschaftsförderung zahlt sich damit aus. „Jedes Unternehmen, das Geld in die Hand nimmt und Arbeitsplätze schafft, sollte sich an die Wirtschaftsförderung wenden“, lautet daher der Rat von Ralph Wilken, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

14 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konnten in 2018 und 2017 von den städtischen Zuschüssen profitieren. Auch für 29 Gründungsideen kam in diesem Zeitraum ein positiver Zuschussbescheid der Wirtschaftsförderung. Mit einem Bewilligungsvolumen von insgesamt knapp über 305.000 Euro übersteigt das aktivierte Investitionsvolumen damit die städtischen Förderungen um ein Vielfaches. Nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Oldenburg zahlen sich die städtischen Zuschüsse aus: 89 Arbeitsplätze wurden durch die Investitionsvorhaben neu geschaffen.

Damit ist ein wesentliches Ziel der städtischen Förderungsmaßnahmen erreicht: die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen am Standort Oldenburg. „Mit unserer Arbeit wollen wir den Wirtschaftskreislauf in unserer Stadt ankurbeln und beleben“, erklärt Ralph Wilken weiter. Hierzu hält die Wirtschaftsförderung unterschiedliche Instrumente bereit, mit denen eine Unternehmensentwicklung von Beginn an und kontinuierlich begleitet und unterstützt wird. Angefangen bei der Unterstützung von Gründerinnen und Gründern: Bis zum 12. Monat nach dem Gründungsdatum ihres Unternehmens können diese noch einen Gründungszuschuss erhalten. Voraussetzung: die geplante Betriebsstätte befindet sich in Oldenburg und die geplante Investition umfasst mindesten 1.000 Euro. Gefördert werden Gründungs- und Beratungskosten (maximal 90 Prozent, maximal 550 Euro) sowie materielle und immaterielle Investitionen (50 Prozent / 2.500 Euro). Pro Haushaltsjahr steht eine Gesamtfördersumme von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung.

Für bestehende KMU hält die Wirtschaftsförderung eine einzelbetriebliche Förderung bereit, bei der kleine Unternehmen zwischen 10 und 15 Prozent der Investitionsausgaben und mittlere Unternehmen bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 5 und 7,5 Prozent der Investitionsausgaben erhalten können. Der maximale Zuschuss für KMU liegt jeweils immer bei 50.000 Euro. Voraussetzung ist auch hier, dass die Betriebsstätte bereits in Oldenburg liegt oder hier am Standort geplant ist. Zudem müssen KMU mindestens 10.000 Euro investieren wollen und neue Arbeitsplätze schaffen. Pro Haushaltsjahr stehen insgesamt 200.000 Euro als Gesamtfördersumme zur Verfügung.

„Unser Anspruch ist es, die Unternehmen so zu beraten, dass die bestmögliche Förderung und Unterstützung für sie herauskommt,“ so Wilken. Die Wirtschaftsförderung informiert daher auch über Förderangebote Dritter, wie zum Beispiel der NBank, und begleitet die Unternehmer auch zu Gesprächen. Und sie unterstützt im Rahmen der Innovationsberatung mit Hilfe eines externen Beratungsbüros bei der Akquisition von Fördermitteln des Landes Niedersachsen, des Bundes sowie der Europäischen Union. Seit 2018 wurden bereits 21 Oldenburger Unternehmen erfolgreich bei der Fördermittelakquise begleitet.

Über das Gewerbeflächenmanagement und den Immobilienservice bietet die Wirtschaftsförderung passende Dienstleistungen für Unternehmen mit Erweiterungsabsichten. Seit 2012 hat die Wirtschaftsförderung 86 städtische Flächen mit einer Gesamtgröße von 30,4 Hektar veräußert. Im Durchschnitt sind dies 4,3 Hektar jährlich. Damit konnten am Standort Oldenburg mehrere hundert Arbeitsplätze gesichert beziehungsweise neu geschaffen werden. Mit dem kürzlich vom Rat verabschiedeten Gewerbeflächenentwicklungskonzept hat die Wirtschaftsförderung eine Grundlage für den zukünftigen Flächenbedarf erarbeitet.

Für die Unternehmen und den Standort Oldenburg zahlt sich die Arbeit der Wirtschaftsförderung damit nicht nur finanziell aus. Insbesondere über das Angebot des „Projektmanagements bei gewerblichen Bauvorhaben“ lohnt sich für Unternehmen der enge Kontakt zur Wirtschaftsförderung. Zum Beispiel wie aktuell bei der Firma Osterhues Haustechnik.

„Die städtische Unterstützung, insbesondere bei der Vorbereitung des Bauvorhabens und in der Begleitung des Baugenehmigungsverfahrens hat uns überzeugt. Diese Dienstleistung hätte ich so nicht erwartet und war für mich neu“, äußert Ahmet Düman, Geschäftsführer bei Osterhues Haustechnik und verantwortlich für das Bauvorhaben, seine große Zufriedenheit. „Der Neubau für das Unternehmen, das mittlerweile circa 80 Fachkräfte im Bereich der Haus- und Industrietechnik beschäftigt, wird im August 2019 bezogen werden.“

Werner Osterhues, Gründer und Gesellschafter des Unternehmens, ergänzt: „Das passende Grundstücksangebot und die guten Rahmenbedingungen waren für uns entscheidend, so schaffen wir die Voraussetzungen für die weitere Expansion am Standort Oldenburg und geben der nachfolgenden Generation optimale Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Unternehmens.“
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Raubüberfälle im Stadtgebiet

10.07.2019 19:45 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Am Sonntag, 07. Juli, kam es in den frühen Abendstunden zu einem Raub auf die Mitarbeiterin eines Kiosks an der Klingenbergstraße. Bei der Fahndung nach dem Täter hatte die Polizei unter anderem auch einen Hubschrauber eingesetzt.

Den Ermittlungen zufolge hatte der Unbekannte gegen 18.13 Uhr den Verkaufsraum des Kiosks betreten und hatte sich dann direkt zum Tresen begeben. Dort bedrohte er die 23-jährige Angestellte mit einer Pistole und forderte sie in englischer Sprache auf, Bargeld aus der Kasse herauszugeben. Die Mitarbeiterin gab dem Mann daraufhin einige Scheine aus der Kasse. Anschließend verließ der Unbekannte das Geschäft und flüchtete in unbekannte Richtung.

Zeugenangaben zufolge soll es sich bei dem Täter um einen 40 bis 50 Jahre alten und etwa 1,80 Meter großen Mann gehandelt haben. Er war schlank und mit Jeans sowie beigefarbener Jacke bekleidet. Als Maskierung trug er einen dunkelblauen oder schwarzen Schal vor dem Gesicht sowie auf dem Kopf ein dunkles Cap.

Die Fahndung, bei der sich unter anderem mehrere Streifenwagen und der Polizeihubschrauber beteiligten, führte nicht zum Erfolg. Wenige Minuten nach der Tat hatten Polizeibeamte an der Cloppenburger Straße zunächst einen 59-jährigen Mann vorläufig festgenommen, auf den die Beschreibung passte. Der Tatverdacht bestätigte sich jedoch nicht; der Mann wurde wieder entlassen.


Ein weiterer Raub wurde bereits am Freitag, 05. Juli, bei der Polizei angezeigt. Ein 23-jähriger Mann aus Friesoythe gab zu Protokoll, dass er am Freitagabend gegen 19.30 Uhr zu Fuß in der Gottorpstraße unterwegs gewesen sei. Plötzlich seien fünf bis sechs Personen neben im aufgetaucht; einer von ihnen habe ihm ins Gesicht geschlagen. Nach Aussage des Opfers haben die etwa 17 bis 19 Jahre alten Männer zunächst verbal Bargeld gefordert. Dann sei der 23-Jährige auf den Boden gedrückt und seine Geldbörse entrissen worden.

In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter Telefon 0441/790-4115 zu melden. 
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Oldenburger Kinderschutzbund e.V. erhält Spende in Höhe von 6.000 Euro

05.07.2019 23:07 Uhr

Projekt T.u.Sch. für Trennungs- und Scheidungskinder aus über 100 Projektvorschlägen für DKB-Spendenaktion ausgewählt

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) überreichte dem Oldenburger Kinderschutzbund e.V. gestern eine Spende in Höhe von 6.000 Euro im Rahmen der DKB-Herzenswunsch-Aktion. Die Spende kommt Kindern zugute, die vom Oldenburger Kinderschutzbund durch die Trennungszeit der Eltern begleitet werden. Hauptanliegen ist es, den Kindern eine Umgebung zu bieten, in der sie sich geborgen und verstanden fühlen und gemeinsam über ihre Gefühle sowie Erfahrungen sprechen können. Um die kontinuierlich gute Versorgung des Kindes sicherzustellen, werden auch die Eltern in das Projekt einbezogen. Monika Kreye (Geschäftsführerin) und Sandra Strahler (pädagogische Leiterin) nahmen den symbolischen Spendenscheck von Ekkehard Weiß (DKB-Regionalleiter für Magdeburg-Hannover) und Ralph Schnitker (DKB Oldenburg), entgegen.

Ekkehard Weiß: „Dank der Aktion DKB-Herzenswünsche sind wir auf die wichtige Arbeit des Oldenburger Kinderschutzbundes aufmerksam geworden, dem wir nun die Spende bereitstellen. Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien brauchen besondere Aufmerksamkeit und Halt, um die herausfordernde Situation in ihrem noch jungen Leben bewältigen zu können. Diese Stütze finden sie beim Kinderschutzbund und das verdient höchsten Respekt.“

Die DKB versteht sich als Geldverbesserer und fördert zahlreiche gesellschaftliche und regionale Projekte, vor allem im sozialen und kulturellen Umfeld in ganz Deutschland.

Anlass der Spende an den Oldenburger Kinderschutzbund war die DKB-Weihnachtsaktion 2018 „Herzenswunsch“ mit einem Gesamtbudget von insgesamt 100.000 Euro. Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ hatte die Bank mit Hauptsitz in Berlin ihre Mitarbeiter zum Ende des vergangenen Jahres gefragt, welche gemeinnützigen Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Aus über 100 Einreichungen wählte eine Jury der DKB sechs Favoriten aus und stellte diese allen Interessierten auf der Internetseite herzenswunsch.dkb.de vor. Mehr als 33.000 Besucher nahmen dort am Voting teil und entschieden so, welchen Anteil der Gesamtspendensumme jede Initiative erhalten sollte. Der Kinderschutzbund Oldenburg erhielt für sein Projekt T.u.Sch.-Gruppen 6 Prozent aller Stimmen und somit auch 6 Prozent der Gesamtspendensumme. Zur Aufrechterhaltung der Arbeit des Oldenburger Kinderschutzbundes und der T.u.Sch.-Gruppen werden Spendengelder benötigt, die direkt den Kindern zugutekommen. 
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Auch Oldenburg mahnt zur atomaren Abrüstung

05.07.2019 22:58 Uhr

Rund 300 Städte setzen weltweit Zeichen gegen Atomwaffen

Am Montag, 8. Juli, hisst Oldenburg erneut die Flagge der „Mayors for Peace“ am Rathaus. Wie in jedem Jahr folgt die Stadt damit dem Aufruf des internationalen Bündnisses der „Bürgermeister für den Frieden“, Flagge zu zeigen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt den Flaggentag und das sichtbare Zeichen, dass weltweit zahlreiche Städte setzen: „Er ist ein Appell an die Bundesregierung, alles zu unternehmen, um den für Europa so bedeutsamen INF-Vertrag zu erhalten und das Bewusstsein für atomare Abrüstung wach zu halten.“

Am 8. Juli 1996 veröffentlichte der Internationale Gerichtshofs in Den Haag ein Rechtsgutachten, das feststellte, es bestehe „eine völkerrechtliche Verpflichtung, in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“

Oldenburg ist seit 1987 Mitglied der Organisation „Mayors für Peace“, in der sich zurzeit 7.764 Städte in 163 Ländern engagieren. Initiiert hat das Städtebündnis der „Mayors for Peace“ der Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, im Jahr 1982.
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Kulturbereich der Stadt wird unter Leitung von Christiane Cordes zusammengefasst

05.07.2019 22:56 Uhr

OB Krogmann setzt auf erfolgreiche Zusammenarbeit mit bewährter Führungskraft

Zum 1. Oktober werden die Ämter „Kultur und Sport“ sowie „Museen, Sammlungen und Kunsthäuser“ der Stadtverwaltung zusammengefasst und ein neues „Amt für Kultur, Museen und Sport“ gebildet. Leiterin wird Christiane Cordes.

„Wir brauchen ein starkes Kulturmanagement, um die Kulturlandschaft in unserer wachsenden Stadt erfolgreich weiterentwickeln zu können“, begründet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Entscheidung. „Die vor Jahren erfolgte Trennung im Kulturbereich hat sich nicht bewährt. Mit dem neuen Amt wird die Kulturarbeit der Stadt wieder ein deutlicheres Format bekommen. Die Bedeutung der Kultur in der Stadt wird dadurch insgesamt gestärkt. Die Neuorganisation ist Ergebnis eines internen Diskussionsprozesses über die optimale Aufstellung des Kulturbereiches. Die Umsetzung haben wir jetzt vor dem Hintergrund der personellen Veränderungen im Museumsbereich vorgezogen“, erklärt Krogmann.

Das neue Amt soll die verantwortliche Leitung und Koordinierung von Kulturprojekten und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Marketing in Kulturangelegenheiten übernehmen. Dem Amt werden als Fachdienste neben dem Stadtmuseum, die Musikschule, das Kulturbüro, die Stadtbibliothek, das Sportbüro, das Horst-Janssen-Museum und das Edith-Ruß-Haus zugeordnet.

Christiane Cordes freut sich auf die Herausforderung: „Auf die Aufgabe, insbesondere das neue Stadtmuseum voranbringen zu dürfen, freue ich mich sehr. Da können wir jetzt aus einer Hand planen.“

Die Neuorganisation wird ohne neue Planstellen möglich sein. „Wir werden zeitnah auch die vakante Stelle der Leitung des Stadtmuseums ausschreiben. Ihre zentrale Aufgabe wird die weitere Ausgestaltung des Projektes Neues Stadtmuseum mit der Konzeption für die neue stadtgeschichtliche Ausstellung sein. Es geht darum, Museum neu zu denken und einen Ort zu schaffen, an dem wir uns über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unserer Stadt austauschen können“, so der Oberbürgermeister.
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Eisenbahnbundesamt bereitet Planfeststellungsbeschluss vor

05.07.2019 22:45 Uhr

Stadt kritisiert Zeitpunkt der Info

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat mit einem Schreiben an die Stadt den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses „in den nächsten Tagen“ angekündigt, ein genaues Datum wird nicht genannt. Da die Deutsche Bahn (DB) als Vorhabenträgerin den Planfeststellungsbeschluss unmittelbar erhält, hat das EBA als „überobligatorische“ Information angekündigt, den Planfeststellungsbeschluss auf der Internetseite des EBA abrufbar zu machen, sobald dieser der DB als Vorhabenträgerin zugestellt worden ist. Einen exakten Termin nennt das EBA nicht. Diesen Zeitpunkt, am Beginn der Sommerferien, kritisiert die Stadt. Das hat zur Folge, dass für die von der Planfeststellung Betroffenen und auch für die Stadt selbst terminliche Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung ihrer Rechte entstehen werden.

Weiter hat das EBA angekündigt, dass die DB als Vorhabenträgerin „an mehreren Stellen in der Stadt Informationsstände“ errichten wird, damit sich die Betroffenen informieren können. Termine und Orte für die Vorabinformation sind vom EBA nicht genannt, vielmehr sind die Angaben eher vage mit einem Verweis auf die DB. Das EBA weist in dem Schreiben darauf hin, dass durch diese Vorabinformation die gesetzlich geregelte Bekanntgabe und Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses nicht ersetzt wird, diese finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, auch hier nennt das EBA keine Termine. Zusammenfassend bewertet die Stadt das Schreiben des EBA zwar als informativ, jedoch wegen der fehlenden Angabe konkreter Termine als letztlich zu unkonkret.

Rechtlich ist das Vorgehen korrekt, vom Grundsatz ist die angekündigte Form der „überobligatorischen“ Information durchaus hilfreich. Da die Frist zur Klageerhebung erst mit der förmlichen Bekanntmachung beginnt, wird dadurch auf jeden Fall der Zeitraum für die Auswertung des Beschlusses und gegebenenfalls für die Vorbereitung der Klage verlängert.
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Altenpflegeschüler feiern bestandene Prüfung

05.07.2019 22:36 Uhr

Künftige Fachkräfte erhalten Abschlusszeugnis

Mit dem Abschlusszeugnis der Ev. Altenpflegeschule verabschiedete Schulleiterin Birgit Voß 19 Prüflinge. Damit ist die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft abgeschlossen. 

Altenpflege braucht Leidenschaft, betonte Voß bei der Abschlussfeier in der Kapelle des Oberkirchenrats am Philosophenweg. Die Aufregung der Prüflinge vor dem Abschluss mache auch deutlich, mit welchem hohen Anspruch und welcher Qualität zur Altenpflegefachkraft ausgebildet wird, betonte Voß. Alle 19 Absolventen der Ev. Altenpflegeschule in Oldenburg haben bereits Stellenangebote vorliegen.
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Kultur und Geschichte im Nordwesten

03.07.2019 19:15 Uhr
Unter diesem Titel bietet der Förderverein internationales Fluchtmuseum  Exkursionen zu Gedenk- und Dokumentationsstätten, Gedenkorten und Museen im Nordwesten Niedersachsens an. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler in Sprachlernklassen. 

Bisherige Zielorte waren das Auswandererhaus in Bremerhaven, das Landesmuseum für Natur und Mensch mit der Ausstellung "Sehnsucht Europa", das Gröschlerhaus, eine Dokumentations- und Bildungsstätte für jüdisches Leben in Jever und die Blaudruckerei Jever. am 25. Juni besuchten zwei Sprachlernklassen und eine Regelklasse die Dokumentationsstätte Norden/Tidofeld der Evang.-Luth. Landeskirche Hannover, in der die Ankunft, Versorgung und Integration von deutschen Vertriebenen in einer multimedialen Ausstellung präsentiert wird. Insbesondere die geflüchteten Teilnehmenden folgten interessiert und gespannt den Ausführungen des pädagogischen Mitarbeiters der Dokumentationsstätte, der in Einzelgruppen die Themen vertiefen konnte und selbst in der Konfrontation mit aktuellen Fluchterfahrungen dabei einiges lernen konnte. Der Förderverein wird die Reihe fortsetzen, sofern die beantragten Mittel verfügbar sind. Schulen mit Sprachlernklassen sind eingeladen, an diesem Projekt teilzuhaben.

Kontakt: Ulrich Hartig, info@fluchtmuseum.de oder mobil: 0157-74 50 33 27
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Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker

03.07.2019 19:13 Uhr

Berufstätige können sich in Oldenburg beraten lassen

Am Montag, den 08.07.2019 um 17:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen in der Deutschen Angestellten Akademie (DAA), Mühlenstr. 5 in Oldenburg.

Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren.

Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Studieninhalte, Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten. Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen.

Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de
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Spiel & Spaß: Sommerferienaktion auf den Kinderseiten

03.07.2019 19:07 Uhr

Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de ab sofort wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlauberinnen und Zuhause-Urlauber gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und Veranstaltungstipps einiger Freizeitstätten. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit fünf Partnern gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen. Einsendeschluss für die Verlosung ist Montag, 15. Juli 2019.

Sommer-Verlosung: Bücher, Freibadkarten, T-Shirts, Wasserski
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, den Ferienpark am Bernsteinsee, das OLantis Huntebad, die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) und die Stadtbibliothek sind attraktive Preise zusammen gekommen, die in den ersten Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für die Sommer-Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das wird verlost:

• fünf mal 2 Stunden Wasserski inklusive Ausrüstung im Beachclub Nethen
 • zehn Freikarten für den Beachclub Nethen
 • fünf Tageskarten für den Aquapark im Beachclub Nethen
 • eine Tageskarte für vier Personen für den Ferienpark am Bernsteinsee in Conneforde
 • drei Kinder-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
 • zwei Familien-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
 • sechs coole Oldenburg T-Shirts der OTM
 • zwei Bücher „Superflashboy“ der Stadtbibliothek
 • drei Bücher „Sommer mit Opa“ der Stadtbibliothek

Die Sommeraktion 2019 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis zum 15. August unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Ferien-Baustellen an Oldenburger Schulen

03.07.2019 19:03 Uhr

Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit

Die unterrichtsfreie Zeit im Sommer nutzt die Stadt, um gleich an mehreren Oldenburger Schulen Bauarbeiten zu beginnen und möglichst vor dem Ende der Sommerferien abzuschließen. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Hier ein Überblick über die aktuellen Bauprojekte:

• Herbartgymnasium: Sanierung von mehreren Klassenräumen und Fluren, Kosten etwa 120.000 Euro
 sowie Restarbeiten der Aula-Sanierung, Gesamtkosten etwa 1,1 Millionen Euro

• IGS Flötenteich: Systemanbindung der Technischen Gebäudeausrüstung, Kosten etwa 25.000 Euro

• IGS Kreyenbrück: Fassadensanierung, Kosten etwa 5,5 Millionen Euro
 geplanter Abschluss der Bauarbeiten Ende August 2020

• BBS Wechloy: Fenster- und Fassadensanierung an der Südseite, Kosten etwa 185.000 Euro

• Oberschule Ofenerdiek: Sanierung der Sicherheitsbeleuchtung, Kosten etwa 100.000 Euro
 sowie Fassadensanierung (anteilig in 2019 etwa 1,5 Millionen Euro)

• Oberschule Osternburg: Pilotprojekt „IT-Verkabelung und WLAN“, Kosten etwa 70.000 Euro

• Oberschule Eversten: Energetische Sanierung des 1. OG der Verwaltung, Kosten etwa 1,7 Millionen Euro sowie Sanierung von Fachunterrichtsräumen für Naturwissenschaften, Kosten etwa 450.000,00 Euro

• Bildungszentrum für Technik und Gestaltung: Sanierung der Brandmeldeanlage, Kosten etwa 80.000 Euro

• Grundschule Ofenerdiek: Erneuerung der Auladecke, Kosten etwa 45.000 Euro

• Grundschule Harlinger Straße: Elektroarbeiten, Kosten etwa 80.000 Euro

• Grundschule Etzhorn: Sanierung des Zwischenbaus, Kosten etwa 210.000 Euro
 sowie die Sanierung des Verbindungsgangs, Kosten etwa 125.000 Euro

• Grundschule Röwekamp: Sanierung der Sicherheitsbeleuchtung, Kosten etwa 35.000 Euro

• Grundschule Bloherfelde: Sanierung des Lernhauses und Flachdachsanierung, Kosten etwa 140.000 Euro
 sowie Maler und Bodenbelagsarbeiten 8 Klassenräume, Kosten etwa 50.000 Euro

• Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: Sanierung der Glasdachkonstruktion, Kosten etwa 160.000 Euro

• Grundschule Wechloy: Erneuerung der Sicherheits- und Außenbeleuchtung, Kosten etwa 22.000 Euro

• Schule an der Kleiststraße: Reparatur der Leckage am Flachdach, Kosten etwa 18.000 Euro
 sowie Erhaltungsanstrich der Holzfenster und Traufverkleidung, Kosten etwa 5.000 Euro

Derzeit finden auch Dachsanierungsarbeiten an der Schule Borchersweg statt. Die Arbeiten laufen bis nach den Sommerferien und kosten etwa 800.000 Euro.

An der Grundschule Krusenbusch werden umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten vorgenommen. Diese umfassen einen Überholungsanstrich Fenster und Treppenhaus, der inklusive Gerüst etwa 36.000 Euro kostet. Die Decke des Flurs und Treppenhauses im 1. Obergeschoss wird für etwa 10.000 Euro saniert. Zusätzlich findet die Einrichtung einer mechatronischen Außenschließung statt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 12.000 Euro. Die Flurbeleuchtung wird für etwa 6.000 Euro erneuert. Die Außenbeleuchtung wird ebenfalls für etwa 6.000 Euro erweitert.
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Oldenburg bekommt Landesmittel für Luftreinhaltung

29.06.2019 19:49 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: weiterer Schritt zur Vermeidung von Fahrverboten

Die Stadt Oldenburg bekommt 3,45 Millionen Euro vom Land Niedersachsen, um damit konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftreinhaltung einleiten zu können. Dies hat Umweltminister Olaf Lies der Stadt jetzt mitgeteilt. Insgesamt schüttet das Land 20 Millionen Euro aus. Vorausgegangen waren mehrere intensive Gesprächsrunden zwischen Stadt und Land um das Thema Luftreinhaltung.

„Oldenburg bekommt aus diesem Topf einen Betrag von immerhin 3,45 Millionen Euro“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Neben Oldenburg profitieren davon die Städte Hannover, Osnabrück und Hildesheim, Verteilungsschlüssel ist die Einwohnerzahl.

Gemeinsames Ziel von Land und den vier geförderten Städten ist es, die Erreichbarkeit der Innenstädte für den Individualverkehr zu sichern. „Nachdem die Messwerte sich in den vergangenen Monaten bereits positiv entwickelt haben, ist diese Zusage ein weiterer Schritt, um Fahrverbote in Oldenburg komplett zu vermeiden“, sagt Krogmann.

Das Geld soll vor allem in die Förderung einer nachhaltigen Mobilität investiert werden. Dazu gehört in Oldenburg etwa die Modernisierung der Busflotte der VWG. Weitere Maßnahmen werden auf Basis des Luftreinhalteplanes geprüft. Dazu gehören die ebenfalls begonnene bessere Vernetzung des ÖPNV mit dem Umland und eine Stärkung des Radverkehrs.
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Startschuss für Spielplatz-Olympiade

29.06.2019 19:15 Uhr

Neues Areal am Anne-Frank-Platz in Donnerschwee wird am 4. Juli mit einem Fest eingeweiht

Klettern, hangeln oder im Heckenlabyrinth Verstecken spielen: All‘ das ist nun am Anne-Frank-Platz möglich. Auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne ist auf einer Fläche von rund 2.800 Quadratmetern ein neuer Spielplatz entstanden, den Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Donnerstag, 4. Juli, offiziell eröffnet. Beginn ist um 11 Uhr.
 
Alle kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Spielplatz-Olympiade teilzunehmen oder auf eigene Faust das Areal zu erkunden. Für alle, die zwischen dem Klettern und Toben eine Pause einlegen möchten, wird es eine kleine Stärkung geben. Die Veranstaltung wird unter Federführung des Kinder- und Jugendbüros und des Fachdienstes „Stadtgrün – Planung und Neubau“ der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Kita An der Beverbäke, dem Förderverein der Kita sowie dem Bürgerverein Donnerschwee organisiert. Mit dem Spielplatzfest möchte sich die Stadt bei allen Beteiligten bedanken – besonders bei den Kindern, die im Herbst 2017 ihre Ideen und Wünsche für die Spielplatzgestaltung eingebracht haben.

Der Zugang zum Gelände erfolgt von Norden über die Kranbergstraße oder von Süden über die Georg-Elser-Straße. Vor Ort gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten.

Weitere Informationen zum Spielplatz sind unter www.oldenburg.de/kinderspielplaetze zu finden.
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Stadt bringt weitere Grundstücke an den Markt

29.06.2019 19:13 Uhr

Bewerbungsverfahren im Baugebiet Am Bahndamm und Eversten-West beginnt

Die Stadt Oldenburg setzt ihre Anstrengungen beim Wohnungsbau fort und bringt weitere Grundstücke an den Markt. Am Montag, 1. Juli, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Einfamilienhaus- und Wohnhofgrundstücke im 2. Bauabschnitt des Baugebietes Am Bahndamm zwischen Osternburg und Krusenbusch sowie für zwei Einfamilienhausgrundstücke im Stadtteil Eversten-West.

Insgesamt werden in dem gemeinsamen Verfahren 18 Grundstücke angeboten. Bewerbungen für die Einfamilienhäuser sind bis Freitag, 16. August, 12 Uhr möglich. Die verlängerte Bewerbungsfrist für die vier Wohnhofgrundstücke endet am Freitag, 27. September, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den Vergaberichtlinien Nr. 2 und Nr. 3 der Stadt Oldenburg an Endnutzer.

Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerberverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/am-bahndamm eingesehen werden. Telefonische Auskünfte erhalten Sie im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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Schuleingangsuntersuchung erhält gute Noten

29.06.2019 18:56 Uhr

Gesundheitsamt befragt Eltern – Medienkonsum und Schwimmfähigkeiten nächste Themen

Eltern stellen der Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg ein sehr gutes Zeugnis aus. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter den Erziehungsberechtigten von 1.342 Kindern, die bis zum 31. Juli 2018 vor dem Start des Schuljahres 2018/2019 zum obligatorischen Check eingeladen waren. Die Eltern wurden dabei während der Wartezeiten im Untersuchungsablauf gebeten, Fragebögen auszufüllen. Die Teilnahme war freiwillig und erfolgte anonym. 623 Eltern nahmen die Möglichkeit wahr, eine Rückmeldung zu geben. Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Holger Petermann, sowie Dr. Walter Götte, Leiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit, und sein Team freuen sich über die Wertschätzung der Eltern, die sich in manch persönlichem Kommentar und den guten Ergebnissen der Befragung widerspiegelt.

Die teilnehmenden Eltern fühlen sich während der Schuleingangsuntersuchungen wohl, der Umgang mit den Kindern wird von 97 Prozent der Befragten als angemessen empfunden. Ebenso werden wichtige Informationen zur bisherigen Entwicklung und der medizinischen Vorgeschichte, die Impfberatung sowie die Informationen zum ärztlichen Untersuchungsergebnis von 96 Prozent der Eltern als angemessen bewertet. Für 98 Prozent der Eltern wurden die Einladungen zur Schuleingangsuntersuchung rechtzeitig verschickt. Die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes wurde hingegen häufiger bemängelt. Dies erklärt sich durch Adressänderung, Baustellen und Parkplatzengpässe am Standort Industriestraße. Die Wartezeiten während der Untersuchung werden von 96 Prozent der befragten Eltern als akzeptabel empfunden.

Nach den positiven Erfahrungen mit der ersten Elternbefragung soll dieses Mittel auch künftig eingesetzt werden. Entwickelt, betreut und ausgewertet werden die Befragungen von Gesundheitswissenschaftlerin Annika Baum. Die neue Mitarbeiterin im Gesundheitsamt widmet sich seit April 2018 aktuellen Gesundheitsthemen, um Bedarfe in der Gesundheitsförderung und Prävention zu erfassen. „Die Ergebnisse sollen die Grundlage darstellen, um Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln und damit die Gesundheit dieser Altersgruppe zu fördern“, erläutert Dr. Walter Götte. Bei der Befragung, die die laufenden Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2019/2020 flankieren, stehen der Medienkonsum von Kindern und das Thema Schwimmen im Mittelpunkt. In ihrer Auswertung will Annika Baum Erkenntnisse zu Art und Dauer der Mediennutzung gewinnen sowie Aussagen zu den Schwimmfähigkeiten der Kinder und zur Verfügbarkeit von Schwimmkursen treffen. „Die Beteiligung an der laufenden Befragung ist sehr hoch“, freut sich Annika Baum.
 
Die Einrichtung der neuen Stelle für die Gesundheitsplanung war Sozialdezernentin Dagmar Sachse nicht erst seit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes (PrävG) besonders wichtig. In der integrierten Gesundheitsplanung wird Gesundheit in allen Entwicklungen der Gesellschaft bedacht. Das heißt, dass sämtliche politische Entscheidungen auf ihre Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung geprüft werden müssen. Unter Einbindung weiterer Akteure, zum Beispiel der Krankenkassen, werden Angebote vernetzt und bedarfsgerecht angestoßen. Dagmar Sachse unterstreicht, dass möglichst viele Bevölkerungsgruppen von Gesundheitsförderung und Prävention profitieren sollen. Aktuell findet unter dem Titel „Gesund aufwachsen und leben in Oldenburg“ ein umfassendes Projekt zur langfristigen Förderung von Bewegung und Ernährung für Kinder und ältere Menschen, finanziert von der Techniker-Krankenkasse, in unterschiedlichen Stadtteilen Oldenburgs statt.
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Big Ben, die Queen und der Union Jack: KIBUM blickt nach Großbritannien

29.06.2019 18:54 Uhr

Britischer Autor David Fermer arbeitet mit Oldenburger Schülern am neuen KIBUM-Buch

Die diesjährige Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse steht ganz im Zeichen von Big Ben, der Queen und dem Union Jack: Vom 9. bis 19. November heißt es „Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“. In einem Vorab-Projekt der KIBUM hat der britische Autor David Fermer jetzt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nadorst am neuen KIBUM-Lesebuch gearbeitet. Fermer war von der Teamarbeit sehr angetan: „Die Kinder waren unglaublich motiviert und bestens informiert über Großbritannien. Ich habe bereits viele Kinder- und Jugendbücher geschrieben, das ist das erste gemeinsam mit Kindern. Ein besonderes und nachhaltiges Projekt!“ Jede Grundschulklasse, die die KIBUM besucht, erhält ein Exemplar der Publikation.

David Fermer und die zwanzig Schülerinnen und Schüler widmeten sich in ihrer kreativen Text- und Malwerkstatt an zwei intensiven Vormittagen der Buchidee eines „Great-Britain“-Fotoalbums. Das KIBUM- Fotoalbum soll Kindern einen ersten Zugang zu Land, Leuten und kindlichen Lebenswelten eröffnen. Erklärt wird etwa die britische Flagge, der „Union Jack“, sowie die Zugehörigkeit von England, Wales, Nordirland und Schottland zum „United Kingdom“. Die Sehenswürdigkeiten Londons als drittgrößte Stadt in Europa werden ebenso wie die Queen präsentiert. Typisch britisches Essen, Sportarten, aber auch das Schulsystem erläutern der Autor und die Kinder mit Fotos, Kurztexten und einzelnen Zeichnungen. Besonders spannend fanden die Kinder Fermers persönliche Erinnerungstücke an seine kleine englische Dorfschule. Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freute sich über die Begeisterung der Kinder: „Die Sensibilisierung für die englische Sprache und britische Kultur ist insbesondere aktuell ganz wichtig. Kinderliteratur ist hierfür eine ideale Mittlerin und David Fermer ein wunderbarer Botschafter.“

Neben der Arbeit an dem KIBUM-Buch kamen alle dritten und vierten Klassen der Grundschule Nadorst in den Genuss von David Fermers englischsprachiger Live-Show „Adventures with David and Red“, einer Mischung aus Film, Theaterszenen und Gespräch.

David Fermer studierte zunächst Kunst in London, anschließend Film und Fernsehen in London und Berlin. Berufliche Stationen als Aufnahme- und Produktionsleiter in Berlin sowie als Kunst- und Englischlehrer in Peru und Berlin folgten. Heute lebt Fermer in Köln und schreibt erfolgreich englisch-deutsche Kinder- und Jugendbücher. Außerdem steht er für den WDR vor und hinter der Kamera, so für die Kinderserie „David & Red“.

Die 45. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse stellt vom 9. bis zum 19. November die britische Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt. Die Schirmherrschaft hat der britische Kinderbuchillustrator und -autor Tony Ross übernommen.
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200.000 Euro für Sportvereine in Oldenburg

29.06.2019 18:43 Uhr

SpardaLeuchtfeuer 2019 im neuen großen Geschäftsgebiet

Unter dem Motto „WIR unterstützen Sportvereine in unserer Region“ können alle gemeinnützigen Sportvereine in Oldenburg ab sofort beim SpardaLeuchtfeuer mitmachen. Wichtig ist lediglich, dass sie eine Sportart gemäß des Deutschen Olympischen Sportbundes anbieten. Zur Teilnahme genügt es, bis einschließlich 24. September 2019 auf der Wettbewerbsseite www.spardaleuchtfeuer.de ein Kurzprofil des Vereins hochzuladen. „Sport verbindet Menschen, steigert die Lebensqualität und leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander“, erläutert Markus Fettback, Regionalleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, den Bezug der Spendenaktion zur genossenschaftlichen Philosophie der Sparda-Bank West.

Preissumme verdoppelt
Die Sparda-Bank trägt das SpardaLeuchtfeuer jetzt in ihr gesamtes neues Kerngeschäftsgebiet. Dies reicht nach der erfolgreichen Fusion der Sparda-Banken Münster und West zur neuen Sparda-Bank West von fast ganz Nordrhein-Westfalen bis hin zu den ostfriesischen Inseln. „Der Wettbewerb findet schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Münsteraner Region und in Teilen von Niedersachsen statt“, erklärt Markus Fettback. Grund genug, der Idee noch mehr Raum zu geben. Mit zwei wichtigen Neuerungen: Erstens konzentriert sich der Wettbewerb ab sofort ausschließlich auf Sportvereine. Zweitens wurde der Spendentopf auf insgesamt 200.000 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins verdoppelt. „Wir hoffen, dass möglichst viele Sportvereine am SpardaLeuchtfeuer teilnehmen.“

Miteinander unterstützen
Auch für die Online-Abstimmung wünschen sich die Sparda-Bank und alle Vereine, die sich bewerben, eine rege Beteiligung. Damit das SpardaLeuchtfeuer ein Erfolg wird, kommt es auch auf die Unterstützung aus Oldenburg an. Denn die Öffentlichkeit entscheidet, wer einen der 50 Publikumspreise in Höhe von insgesamt 150.000 Euro erhält. Mitmachen ist ganz einfach: Vom 10. September bis zum 2. Oktober 2019 können auf www.spardaleuchtfeuer.de bis zu drei Stimmen für einen oder mehrere Sportvereine abgegeben werden. Diese drei Stimmen resultieren aus drei Abstimmcodes, die per SMS angefordert werden können und bis zu 48 Stunden lang gültig sind. Um herausragendes Engagement darüber hinaus zu fördern, und auch kleineren Vereinen eine faire Chance zu geben, verteilt die Sparda-Bank West zusätzlich 20 regionale Jurypreise. Diese sind mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.

Unbedingt teilnehmen
„Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall“, berichtet Regionalleiter Markus Fettback. „Ob als Sportverein oder nur, um die Freude an der Bewegung in Oldenburg zu fördern.“ Das hat sich die Sparda-Bank schon seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht. Immer wieder unterstützt sie über Filialen Vereine in der Region. Dieses Engagement wird sie auch künftig weiterführen. Mit dem SpardaLeuchtfeuer ergänzt sie die Förderung nun um einen großen Wettbewerb, der gleichzeitig im gesamten Geschäftsgebiet stattfindet. Markus Fettback: „Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Engagement und laden herzlich dazu ein, auf unserer Wettbewerbsseite vorbeizuschauen und am SpardaLeuchtfeuer teilzunehmen.“
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Hier geht Energiedetektiven ein Licht auf

27.06.2019 09:51 Uhr

Umweltbildungszentrum mit neuem Angebot zum Thema Energie- und Ressourcensparen

Max und Joshua haben die größten Energiefresser im Haushalt schnell identifiziert: Die beiden Viertklässler der Grundschule Hogenkamp stehen im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) vor einem Energiehaus-Modell, das verschiedene Räume mit elektrischen Geräten beinhaltet. „In der Küche wird besonders viel Strom verbraucht“, sagt Max und hat recht: Joshua hält einen Prüfstab an die Kontaktstelle, die in dem Modell für den Herd stehen soll – und prompt leuchtet im Giebel des Modellhauses ein Lämpchen auf. Max macht in der Liste der größten Stromverbraucher einen Haken beim Herd.

Das „Energiehaus“ zählt zu den 16 Stationen des vom Umweltbildungszentrum neu konzipierten Schulungsangebots „Spar‘ Energie! – Aber wie?“ Projektmitarbeiterin Anne Munzel hat die Inhalte rund um das Thema Energie- und Ressourcensparen für die Grundschuljahrgänge 3 und 4 erstellt. Die Klasse 4a der Grundschule Hogenkamp durfte die Stationen jetzt einem ersten Praxistest unterziehen.

Das gesamte Schulungsmaterial für „Spar Energie! – Aber wie?“ kann im RUZ Oldenburg ausgeliehen und selbstständig als Kurs in der Schule genutzt werden. Alternativ kann „Spar‘ Energie! – Aber wie?“ aber auch als Unterrichtsangebot gebucht werden, das wie viele andere RUZ-Kurse dann im Umweltbildungszentrum stattfindet. Interessierte Schulen können ab November entweder den Kurs buchen oder die Materialsammlung ausleihen. „Das Programm kann in vier Unterrichtsstunden absolviert werden“, informiert Anne Munzel. Neben den 16 handlungsorientierten Stationen, für die zum Teil die Jugendwerkstatt der VHS das Material gebaut hat, umfasst das Angebot ein begleitendes Forschungsheft für Schülerinnen und Schüler sowie einen Leitfaden für Lehrkräfte. Für die Jahrgänge 5 und 6 ist ein darauf aufbauendes Unterrichtsangebot entstanden, das neben den klassischen Energiesparregeln auch ein verantwortungsvolles Konsumverhalten thematisiert.

„Ziel des Kurses ist es, Schülerinnen und Schüler für die Themen Energie, Energiesparen, Energieeffizienz und Wassersparen zu sensibilisieren“, erläutert RUZ-Leiter Edgar Knapp. Die Erfahrungen aus dem Kurs sollen Verhaltensänderungen in der Schule und zu Hause bewirken. Der Kurs vermittelt den Kindern naturwissenschaftliches und technisches Grundwissen zum Energie- und Wassersparen und liefert wichtige Grundlagen für die Ausbildungen von jungen „Energiedetektivinnen“ und „Energiedetektiven“.

Besonders interessant ist dieses Angebot für alle Oldenburger Schulen, die bereits am Programm „abgedreht?! – Energiesparen in Schulen“ teilnehmen. Bei „abgedreht?!“ machen insgesamt 38 Schulen mit – drei Berufsbildende Schulen, fünf Gymnasien, drei Integrierte Gesamtschulen, drei Oberschulen, eine Förderschule und 23 Grundschulen. „Wir werden das neue Angebot den Lehrkräften beim Fachtag ,Oldenburg dreht ab‘ im September vorstellen“, kündigt Christel Sahr vom RUZ an. Bei Max und Joshua und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sind die Praxis-Stationen auf jeden Fall sehr gut angekommen. Sie würden dem Parcours glatt eine „Eins“ geben.
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Cine k erhält Kinoprogrammpreis für ein herausragendes Jahresprogramm 2018

22.06.2019 09:17 Uhr
Jedes Jahr vergibt die nordmedia Kinoprogrammpreise als Auszeichnung für kulturell herausragende Filmprogramme. Gewerbliche und nicht-gewerbliche Filmtheater und Spielstätten aus Niedersachsen und Bremen werden ausgezeichnet. Mit dabei war auch das Cine k in Oldenburg. Das Cine k wurde erneut für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms ausgezeichnet. Katrin Windheuser und Jonas Fittje konnten den mit 2.500 € dotierten Preis entgegennehmen. "Wir freuen uns sehr, dass unsere kontinuierliche, inhaltliche Arbeit auf diese Art gewürdigt und wertgeschätzt wird," so Jonas Fittje.

Die Kinoprogrammpreisverleihung 2019 fand in den Gronauer Lichtspielen statt, die dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiern. Insgesamt vergab die nordmedia Preisgelder im Wert von 72.000 Euro für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen. Seit 2006 wird das Cine k jährlich prämiert. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur in Niedersachsen und Bremen.

Über das Cine k
Das Cine K ist Oldenburgs kleines aber feines Programmkino. Es bietet unkonventionelles und besonderes Kino jenseits des Mainstream, zeigt Nischenproduktionen und spannende Langfilmpremieren aus der ganzen Welt. Für sein herausragendes Programm wird das Cine k regelmäßig, u.a. von der Nordmedia, ausgezeichnet.
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Polizei und Jugendamt ziehen eine erschreckende Bilanz nach Testkäufen von Alkohol

22.06.2019 09:09 Uhr
Zu mehreren Alkoholtestkäufen bezüglich der Einhaltung des Jugendschutzes kam es am 20.06.2019. Gemeinsam mit der Stadt Oldenburg führte die Polizei mehrere sogenannte Testkäufe von Alkohol durch. Neben Kiosken wurden auch Supermärke auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes überprüft.

So kam es zu einer Kontrolle von insgesamt zehn Geschäften durch den Testkäufer. In neun Fällen wurde Alkohol an den Jugendlichen verkauft, lediglich ein Geschäft hielt sich an die Bestimmungen und verweigerte den Verkauf.

Hierzu der Beauftrage für Jugendsachen der Polizei Oldenburg, Thomas Korten: "Die Zahl der Verstöße bei dieser Kontrolle ist erschreckend und zeigt uns, dass wir weiter regelmäßig Testkäufe durchführen müssen. Mit den Verkäufern haben wir Gespräche geführt, um diese zu sensibilisieren und das Bewusstsein für eine konsequente Umsetzung des Jugendschutzes zu schärfen."

Durch die Stadt Oldenburg und der Polizei sind auch in Zukunft weitere Testkäufe geplant. Gegen die betroffenen Personen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
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Versicherungsfragen für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

22.06.2019 08:48 Uhr
Was müssen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer im Versicherungsfall beachten? Darüber klärt Hans-Hermann Lüschen, Versicherungsberater aus Oldenburg, in einem Vortrag auf, der am Mittwoch, 26. Juni, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, beginnt. Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Gemeinsam gegen „tote Winkel“

19.06.2019 20:42 Uhr

Aktion Abbiegeassistent: AWB wird Sicherheitspartner des Bundesverkehrsministeriums

Anerkennung aus Berlin für den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB): Das Bundesverkehrsministerium ist auf das städtische Engagement im Kampf gegen „tote Winkel“ zur Vermeidung von Unfällen mit abbiegenden Lastwagen aufmerksam geworden. Das Ministerium will den AWB nun zum „offiziellen Sicherheitspartner“ im Rahmen der von Minister Andreas Scheuer initiierten „Aktion Abbiegeassistent“ machen.

Der AWB hat Teile seines Fuhrparks freiwillig mit zusätzlicher Sicherheitstechnik ausgestattet. Anfang des Jahres wurde die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen an Abfallsammelfahrzeugen erprobt. „Nun haben wir die Probephase abgeschlossen und alle Abfallsammelfahrzeuge, die für die Ausrüstung von Abbiegeassistenten in Frage kommen, mit solchen Systemen bestückt“, informiert Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. 15 Lkw – von Müllwagen über Containerfahrzeuge bis zu Kranwagen der Sperrmüllabfuhr – wurden bisher mit Kamerasystemen nachgerüstet, mit deren Hilfe der Fahrer den „toten Winkel“ beim Abbiegen seines Fahrzeugs voll einsehen kann. Sechs Streufahrzeuge sollen bis zur nächsten Wintersaison folgen.

Anlass für die Ausstattung der Fahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystemen waren deutschlandweit tragische Unfälle beim Rechtsabbiegen von Lastwagen. Dabei war es wiederholt zu Zusammenstößen gekommen, insbesondere mit Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern, die schwere oder sogar tödliche Verletzungen nach sich zogen. „Zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, aber auch unserer Fahrer, haben wir uns zu dieser Präventivmaßnahme entschlossen. Dabei haben wir Kamerasysteme installiert, die den toten Winkel erfassen. Und Neufahrzeuge, die wir beschaffen, werden schon ab Werk ausschließlich mit diesen Sicherheitssystemen ausgerüstet“, informiert Schneider-Kühn.

Darüber hinaus gibt es im AWB-Fuhrpark auch so genannte Low-Entry-Fahrzeuge, bei denen keine Nachrüstung notwendig ist, weil der Fahrer aufgrund der bis auf den Kabinenboden hinabreichenden Glasfalttür über eine ausreichende Sicht verfügt. Als unproblematisch gelten auch die Rechtslenker, also die Seitenladerfahrzeuge und die Großkehrmaschinen.

Das Bundesverkehrsministerium war durch einen Medienbericht auf die freiwillige Initiative des AWB aufmerksam geworden. Ein Mitarbeiter von Bundesminister Scheuer hatte sich daraufhin bei AWB-Chef Volker Schneider-Kühn ausführlich über die Oldenburger Aktivitäten informiert. „Dabei wurde uns angeboten, zum offiziellen Sicherheitspartner des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ernannt zu werden“, freut sich Schneider-Kühn. Insgesamt wurden seit Juli 2018 bisher 45 Unternehmen, vorwiegend aus der Logistikbranche, vom Ministerium als Sicherheitspartner berufen.
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Verkehrsausschuss schwingt sich in den Sattel

19.06.2019 20:34 Uhr

Aufruf zur Teilnahme an der Aktion STADTRADELN – Schon 44 Teams haben sich angemeldet

Rauf aufs Rad! Der Verkehrsausschuss des Oldenburger Stadtrates ließ sich nicht lange bitten: Die Mitglieder des Gremiums rührten gemeinsam mit Dezernentin Dagmar Sachse am Rande ihrer jüngsten Sitzung die Werbetrommel für die Teilnahme an der Aktion STADTRADELN. Alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sind in der Zeit vom 8. bis 28. September dazu aufgerufen, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln – egal ob beruflich oder privat. Bislang haben sich bereits 44 Teams angemeldet.

Die Stadt Oldenburg ist zum zweiten Mal beim STADTRADELN dabei. Die Kampagne ist als Wettbewerb konzipiert. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen und Kommunalparlamente sowie die besten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Ziel ist es, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel mehr in den Fokus zu rücken und Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen. Im Mittelpunkt der vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, koordinierten Kampagne steht die Förderung des Fahrrads als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr.

Bei der Premiere im Jahr 2018 hatten insgesamt 1.227 Oldenburgerinnen und Oldenburger im Aktionszeitraum fleißig in die Pedale getreten und zusammen 248.828 Kilometer gesammelt. Damit sind die Oldenburger Teilnehmenden umgerechnet sechsmal um den Äquator geradelt. Dieses Ergebnis gilt es bei der diesjährigen Auflage zu toppen.

Der Verkehrsausschuss will mit gutem Beispiel vorangehen. Im vergangenen Jahr hatten 16 von 50 Ratsmitgliedern an der Aktion teilgenommen.

Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen. „Wir freuen uns über alle Radlerinnen und Radler, die sich in den Sattel schwingen“, sagen die Koordinatoren Kerstin Goroncy und Andreas Brosig. Wer noch kein Team hat, ist im „Offenen Team Oldenburg“ willkommen. Das Mitmachen lohnt sich: Denn neben dem Gewinn für Umwelt und Gesundheit warten wieder attraktive Preise in verschiedenen Kategorien auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Außerdem gibt es eine Verlosung unter allen Radelnden – unabhängig davon, wie viele Kilometer gefahren werden.

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist online unter www.stadtradeln.de/oldenburg möglich. Auskünfte erteilen Kerstin Goroncy und Andreas Brosig unter den Telefonnummern 0441 235-3849 oder -3807.
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Jüdische Gemeinde erhält Grundstein der alten Synagoge zurück

19.06.2019 20:31 Uhr

Grundstein bleibt als Leihgabe weiter am Stadtmuseum Oldenburg

Die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg hat in einem Festakt am Mittwoch, 19. Juni, offiziell den Grundstein der alten Oldenburger Synagoge zurückerhalten. Der Grundstein befand sich lange Jahre im Bestand des Stadtmuseums Oldenburg und konnte im Zuge der dortigen Provenienzforschung nun als verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut restituiert werden. „Wir freuen uns sehr, der Jüdischen Gemeinde heute offiziell den Grundstein der 1938 zerstörten Synagoge zurückgeben zu können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Dass der Grundstein von nun an als Leihgabe im Stadtmuseum bleibt, drückt zugleich die enge Verbundenheit zwischen der Gemeinde und der Stadt Oldenburg aus und hält die Erinnerung an das entstandene Unrecht auch in Zukunft wach“, so Krogmann weiter. Sowohl der Grundstein als auch wesentliche Teile des ehemaligen Inhalts werden ab Sommer 2019 im Stadtmuseum ausgestellt werden. Als Teil der Dauerausstellung auch im späteren Neubau des Museums ist der symbolhaltige Stein ein wichtiger materieller Zeitzeuge, um an die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Oldenburg und die Verbrechen der NS-Zeit zu erinnern, wie Dr. Elisabeth Schlesinger, erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, betont: „Gerne geben wir den restituierten Grundstein der 1938 zerstörten Oldenburger Vorkriegs-Synagoge als steinernen Zeugen und als Dauerleihgabe an das Oldenburger Stadtmuseum. Erinnern und Lernen: Für das jüdische Volk ist das von jeher ganz essentiell und es deckt sich mit dem Auftrag eines Museums.“

Das Erinnern habe nicht an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil, so Schlesinger in ihrer Rede: „Die Zeit der Weimarer Republik ist sicherlich nicht mit der heutigen Zeit zu vergleichen. Aber in mancherlei Hinsicht wecken die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland, in Europa und auch weltweit mit dem wieder aufkeimenden Nationalismus und dem Erstarken der rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien ungute Erinnerungen und Befürchtungen, nicht nur bei jüdischen Menschen. Die verhängnisvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts soll sich nicht in abgewandelter Form wiederholen!“

Die Restitution des Grundsteins wurde durch die aktuelle Provenienzforschung am Stadtmuseum ermöglicht. Im Zentrum steht dabei, die Sammlungsbestände gezielt auf ehemals jüdisches Eigentum zu überprüfen, das während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 oder in späteren Jahren unrechtmäßig den Besitzer wechselte. Das langfristige Projekt wird von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste finanziell unterstützt und läuft noch bis 2020.

Der Grundstein war 1854 in der Peterstraße im Beisein von Großherzog Nicolaus Friedrich Peter, Regierungsvertretern und Geistlichen der christlichen Gemeinden feierlich gelegt worden. In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 setzten die Nationalsozialisten die Synagoge in Brand und zerstörten sie. 1959 tauchte der Grundstein bei Bauarbeiten wieder auf. Während sein Inhalt damals an die Jüdische Kultusvereinigung zu Oldenburg e. V. übergeben wurde, gelangte der leere Stein, bestehend aus zwei großen gehöhlten Sandsteinhälften, in die Sammlungen des Stadtmuseums Oldenburg. Obwohl der Stein noch 1988 in der Sonderausstellung „Die Geschichte der Oldenburger Juden und ihre Vernichtung“ gezeigt wurde, geriet er zunächst in Vergessenheit.

Der ursprüngliche Inhalt des Steins befindet sich heute im Besitz des Braunschweigischen Landesmuseums und umfasst zwei gravierte Platten, zwei Münzen und eine Zeitkapsel, die das Stadtmuseum Oldenburg als Leihgaben erhält. Darüber hinaus enthielt er eine Grundrissskizze, eine Glaubens- und Pflichtenlehre, ein Gesetzesblatt und einen Zeitungsauschnitt, die derzeit allerdings aus restauratorischen Gründen nicht ausgestellt werden können.
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Suche nach Eigentümer eines Werkzeugkoffers

19.06.2019 20:24 Uhr
Die Polizei Oldenburg betreibt derzeit ein Verfahren gegen zwei namentlich bekannte Beschuldigte die verdächtigt werden, mehrere Eigentumsdelikte begangen zu haben. Unter anderem werden den beiden Männern auch Einbruchsdiebstähle vorgeworfen. In diesem Zusammenhang konnte die Polizei den abgebildeten Werkzeugkoffer bei den beiden Beschuldigten bereits am 10.05.2019 sicherstellen. Dieser dürfte vermutlich aus einem Diebstahl im Bereich der Züricher Straße stammen, der Tatort könnte aber auch woanders liegen. Bisher durchgeführte Ermittlungen, unter anderem eine Befragung der Anwohner, brachten keinen Erfolg. Daher fragt die Polizei: Wer ist Eigentümer dieses Koffers? Hinweise bitte jederzeit unter der Telefonnummer 0441-7900.
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Tritt in die Pedale zahlt sich aus

19.06.2019 20:16 Uhr

24 Schulklassen legen beim Oldenburger „FahrRad“-Wettbewerb 231.834 Kilometer zurück

Der Tritt in die Pedale hat sich gelohnt: Beim Wettbewerb „FahrRad!“ haben 24 Oldenburger Schulklassen im Zeitraum von Anfang März bis Anfang Juni insgesamt 231.834 Kilometer zurückgelegt. Für ihre Leistungen wurden die Schülerinnen und Schüler am Montag, 17. Juni, in der IGS Flötenteich ausgezeichnet.

Edgar Knapp vom Regionalen Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg verkündete die per Los ermittelten Klassen-Sieger: Geldbeträge für die Klassenkasse erhielten die 5 b der IGS Helene-Lange-Schule (300 Euro), die 8b des Herbartgymnasiums (200 Euro) und die 6d des Neuen Gymnasiums (100 Euro). Diese Preise wurden vom Kreisverband Oldenburg im Verkehrsclub Deutschland (VCD) zur Verfügung gestellt. Über eine vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Oldenburg gestiftete Fahrt mit einer Fahrrad-Draisine freute sich die Klasse 5f der IGS Flötenteich. Während der Abschlussveranstaltung präsentierte die AG Akrobatik der IGS Flötenteich eine Showeinlage mit Einrädern.

Mit dem lokalen Wettbewerb flankiert das Umweltbildungszentrum den bundesweiten VCD-Wettbewerb „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“, der noch bis August andauert. Auch hierbei legen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I Schul- und Freizeitwege mit dem umweltfreundlichen Fahrrad zurück und sammeln im Klassenverbund Kilometer, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. In Oldenburg haben sich für den bundesweiten Wettbewerb 48 Klassen angemeldet – diese Anzahl bedeutet Platz 2 im Städte-Ranking. In der Liste mit den meisten Kilometern belegen Oldenburger Klassen unter den insgesamt 487 teilnehmenden Klassen und Gruppen aktuell fünf der ersten zehn Plätze.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter https://www.klima-tour.de.
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Neue Sprechzeiten im Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg

19.06.2019 20:06 Uhr
Für das Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg gelten ab Montag, 1. Juli, für den zentralen Standort Pferdemarkt 14 und die Außenstandorte (Europaplatz 10-12, An der Kolckwiese 3 und Bloherfelder Straße 39) folgende Sprechzeiten: montags, dienstags, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs hat das Amt nach vorheriger Vereinbarung geöffnet.

Besondere Terminvereinbarungen sind weiterhin auch außerhalb der Öffnungszeiten, auch mittwochs, möglich.
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Integrationslotsen für Oldenburg gesucht

19.06.2019 20:03 Uhr

Nächster Kurs startet im September – Anmeldung ab sofort

Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg bietet ab Mitte September die nächste Schulung zur Integrationslotsin beziehungsweise zum Integrationslotsen an. Der kostenfreie Kurs zeigt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern, in welchen Bereichen Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten in Oldenburg Unterstützung benötigen.

Die Referentinnen und Referenten der Schulung informieren die Teilnehmenden über verschiedenste Themen, die Ehrenamtlichen bei ihrem Engagement begegnen können. So werden beispielsweise Schulungstermine zum Ausländer- und Asylrecht, zur interkulturellen Sensibilisierung oder zum Thema Traumatisierung angeboten. Außerdem stehen Besuche in der Maryam Moschee, beim Yezidischen Forum und eines Sprachkursträgers auf dem Programm.

Die Schulung findet einmal in der Woche mittwochabends oder samstagvormittags statt und endet Ende November mit einer Zertifikatsübergabe. Anmeldungen sind ab sofort bei Claudia Wronna, Amt für Zuwanderung und Integration, unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt.oldenburg.de möglich.
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Tröstende Teddys trocken Tränen

16.06.2019 20:22 Uhr

Rettungsdienst nimmt Kuscheltiere an Bord – Agentur spendet 150 Plüschbären

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder in schreckliche und traumatisierende Unfälle verwickelt werden. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, den kleinen Patientinnen und Patienten Trost und Sicherheit zu vermitteln und sie von der Tragödie abzulenken. Diese Aufgabe übernehmen die 28 Zentimeter großen Teddybären der Deutschen Teddy-Stiftung. Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind mit den Trostspendern für den Ernstfall gerüstet.

Die Oldenburger Digitalagentur „Die Jungen Haie“ hat der Deutschen Teddy-Stiftung jetzt durch eine Spende die Anschaffung von 150 Teddybären ermöglicht, die bei den Oldenburger Rettungsdiensten zum Einsatz kommen werden. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, in Notsituationen jenen beizustehen, die unseren ganz besonderen Schutz bedürfen“, betonte Geschäftsführer Christoph Helmes bei der Übergabe der Kuscheltiere. Die Teddybären wurden von Stefan Thate, Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Oldenburg, dankend in Empfang genommen. „Um das nötige Vertrauen der jungen Patientinnen und Patienten in Extremsituationen zu gewinnen, sind die flauschigen Helfer sehr wertvoll“, weiß der Rettungsdienst-Leiter.

Die Deutsche Teddy-Stiftung wurde am 28. September 1998 in der „Bärenstadt“ Esens in Anlehnung an die amerikanische Stiftung „Good Bears of the World“ gegründet. Mit ihrem Engagement wurden bundesweit seit Gründung an über 400 Standorten mehr als 185.000 „Tröstebären“ verteilt, um Kindern in Notlagen eine seelische Hilfestellung zu geben.
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Kundenzentrum Bau und Bauaktenarchiv am 21. Juni geschlossen

16.06.2019 20:19 Uhr
Das Kundenzentrum Bau und das Bauaktenarchiv der Stadt Oldenburg bleiben am Freitag, 21. Juni, aufgrund einer internen Fortbildung geschlossen. Ab Montag, 24. Juni, stehen wieder alle Dienstleistungen des Kundenzentrums Bau und des Bauaktenarchivs ohne Einschränkungen zur Verfügung. Dringende Anfragen können an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 gerichtet werden.
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Selbsthilfegruppe Angst 50+

16.06.2019 20:07 Uhr
Die Gruppe ist unter Anderem dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

Interessierte Betroffene ab 50 können sich bei BeKoS melden; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Bremen, Oldenburg und Groningen arbeiten bei Zukunftsthemen eng zusammen

16.06.2019 20:00 Uhr

Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit im Zentrum der internationalen Kooperation

Die Städte Bremen, Oldenburg und Groningen wollen den Prozess der Digitalisierung, die Wende in der Mobilität und eine umfassende Nachhaltigkeit aktiv gestalten. Ziel ist es, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Unternehmen zu neuen, zukunftsfähigen Lösungen in öffentlichen Dienstleistungen zu kommen, intelligente Mobilitätslösungen anzubieten und dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen.

Auf diese Kernaussagen haben sich die drei Bürgermeister bei einem Treffen in Oldenburg verständigt. Dabei ist auch deutlich geworden, dass jede der drei Städte durchaus eigene Ansätze verfolgt. „Die Städte verfügen bereits über wissenschaftliche und unternehmerische Kompetenzen, sowie bereits laufende Projekte in diesen Themenfeldern. Darüber hinaus hat aber jede Stadt einen spezifischen Fokus für sich und ihre Bedarfe entdeckt. Gerade deshalb ist der Austausch aber so wertvoll und soll in der kommenden Zeit intensiviert werden“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.


Gemeinsam wollen die Städte Folgendes erreichen:

• Auf Grundlage der bestehenden Projekte und Ideen neue aktuelle Technologien integrieren.
• Die Sichtbarkeit der Innovationen bei den Schwerpunktthemen über die Grenzen der einzelnen Stadt hinweg auf internationaler Ebene erhöhen.
• Den Austausch zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen der Städte und zwischen den wirtschaftlichen Partnern fördern und den Wissensaustausch durch innovative Formate und digitale Tools vermehren.
• Grenzübergreifende Gemeinschaftsprojekte zu den neuen Themenschwerpunkten initiieren und Startup-Ökosysteme weiter entwickeln.

Fast ein Jahr nach der Ausarbeitung einer gemeinsamen Roadmap wurden die Fortschritte der Zusammenarbeit vorgestellt: Im Bereich Startups hat ein regelmäßiger Austausch der Fachexpertinnen und Fachexperten zu den unterschiedlichen Förderangeboten und Strategien stattgefunden. Der Austausch zielt darauf ab, die jeweiligen Angebote der Städte um die erfolgreichen Ansätze der anderen Städte zu erweitern. In Zukunft sind in diesem Bereich auch gemeinsame Informationsangebote geplant.

Peter den Oudsten, Bürgermeister von Groningen, hat klare Erwartungen an diesen Prozess: „Es geht um ein junges, dynamisches und nachhaltiges System des Austausches. Dabei können wir von dem internationalen Netzwerk stark profitieren.“

Im Bereich der Mobilität haben Bremen und Oldenburg im vergangenen Jahr ihre Green City Masterpläne erarbeitet, vorgestellt und mit der Umsetzung der enthaltenen Maßnahmen begonnen. Zwischen den Vorhaben der Städte lassen sich relevante gemeinsame Themen benennen: Eines davon ist der Einsatz von Lastenrädern zur Belieferung im innerstädtischen Bereich. Eine konkrete Erprobung und Umsetzung ist in allen drei Städten geplant oder schon erfolgt. Diese soll zur Reduktion des Verkehrsaufkommens beitragen. Ein weiteres zentrales Thema ist die Förderung von alternativen Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepten; insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr, um die lokale Schadstoffbelastung zu reduzieren.

Bremens Bürgermeister Carsten Sieling: „Intelligente Verkehrskonzepte sind für eine Großstadt wie Bremen zukünftig wichtiger denn je. Hier sind wir bereits gut unterwegs, wie zum Beispiel in der Elektromobilität beziehungsweise bei der Entwicklung von alternativen Antriebstechniken, der Forschung zum autonomen Fahren, bei der möglichen Elektrifizierung von Busverkehren im ÖPNV oder für private Anlieferverkehre. Der Masterplan Green City wird bei uns unter anderem durch die beispielhaft genannten Projekte mit Leben erfüllt.“

Für den Bereich der Digitalisierung haben die Städte Groningen und Oldenburg gemeinsam mit ihren Universitäten ein europäisches Forschungsprojekt mit einem Projektvolumen von insgesamt 5 Millionen Euro eingeworben. Zielsetzung ist es, prototypische Anwendungsfälle für die Blockchain in der öffentlichen Verwaltung zu identifizieren und umzusetzen. Ergänzend findet zwischen den Städten ein Austausch zu zentralen Themen der Digitalisierung der Verwaltung statt.

Die Produktion und Nutzung von Wasserstoff als Energielieferant und -speicher nimmt in allen drei Städten eine zunehmende Bedeutung ein und spiegelt sich in dem initialen Aufbau der Infrastruktur, aber vor allem auch in der gemeinsamen strategischen Positionierung wieder. Projektanträge zur weiteren Förderung der Wasserstoffthematik als ein Pfeiler einer nachhaltigen Stadtentwicklung wurden gestellt. Zudem soll in den Städten Bremen und Oldenburg eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung von energetisch nachhaltigen Gewerbegebieten durchgeführt werden.

Die drei Städte haben sich durch die bewährte grenzübergreifende Zusammenarbeit und den engen und vertrauten Austausch miteinander in eine sehr gute Ausgangslage zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen begeben. Die Bürgermeister betonten auf ihrem Treffen, die Zusammenarbeit auch in der Zukunft weiter auszubauen und stärken zu wollen.

Am 28. September 2017 haben Bürgermeister Dr. Carsten Sieling im Namen der Freien Hansestadt Bremen, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Namen der Stadt Oldenburg und Bürgermeister Peter den Oudsten im Namen der Stadt Groningen eine schriftliche Vereinbarung getroffen, wonach die bereits bestehende Städtekooperation aus dem Jahr 2009 um die Themenschwerpunkte Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit erweitert werden soll.

Gemeinsam haben die Städte seitdem einen gemeinsamen Action Plan erarbeitet. Insgesamt wurden zu den vier Themenfeldern Digitalisierung, Mobilität, Nachhaltigkeit und Startups rund 20 Themen identifiziert, zu denen sich die Städte untereinander austauschen. Das gegenseitige Lernen und die gemeinsame Umsetzung von Projekten sollen dabei im Vordergrund stehen. Weitere Partnerinnen und Partner sowie Expertinnen und Experten sollen zu den einzelnen Themen eingebunden werden.
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Künstler aus dem Nordwesten für Live Acts gesucht

13.06.2019 11:21 Uhr

1. Kulturbörse Nordwest 2020 in Oldenburg

Vom 15.-18.02.2020 findet in Oldenburg die 1. Kulturbörse Nordwest statt. Hier treffen sich Kunst- und Kulturschaffende aus Bereichen wie Musik, Schauspiel, Performance u.a. aus dem Nordwesten (Niedersachsen, Bremen und die niederländischen Provinzen Drenthe, Friesland und Groningen), um ihre Arbeit zu präsentieren, sich kennenzulernen, sich professionell zu vernetzen und vieles mehr. In verschiedenen Formaten der 1. Kulturbörse Nordwest können sich die Künstler*innen (Event-)Veranstaltern, Vertretern von Kultur- und Veranstaltungszentren sowie Kurverwaltungen, Produzenten, und anderen Kreativschaffenden vorstellen, um sich für ein Engagement zu empfehlen und Geschäftsabschlüsse zu planen.

Gefördert wird die 1. Kulturbörse Nordwest vom Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen, der Stadt Oldenburg, der Metropolregion Nordwest sowie dem INTERREG V A Programm Deutschland-Nederland.

Organisator Peter Gerd Jaruschewski: „Zum ersten Mal treffen sich alle am Kulturbetrieb Beteiligten aus dem Nordwesten – vom Künstler über Veranstalter, Kulturdienstleister und dem interessierten Fachpublikum auf einer großen Veranstaltung.“

Für die Live Acts auf der 1. Kulturbörse Nordwest können sich alle semiprofessionellen und professionellen Künstler aus dem Nordwesten bewerben, die sich und ihre Arbeit dem Fachpublikum präsentieren möchten. Infos und Bewerbungen bei: 1. Kulturbörse Nordwest, www.kulturboerse-nordwest.de, live-acts@kulturboerse-nordwest.de
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Neue Entwicklungen beim Bau von Kunstrasenplätzen

13.06.2019 11:13 Uhr
Die drei in Planung befindlichen Kunstrasenplätze im Stadtgebiet werden eine andere Verfüllung erhalten als ursprünglich vorgesehen. Hintergrund ist ein Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), wonach Kunststoffgranulate in verfüllten Kunstrasenplätzen ab September 2022 nicht mehr zulässig sein sollen. Stattdessen wird eine Verfüllung mit Sand oder Kork empfohlen.

„Obwohl diese Empfehlung noch keinen rechtlich bindenden Charakter hat und das Verbot der Verfüllung mit Kunststoffgranulat erst noch von der Europäischen Union beschlossen werden muss, nimmt die Stadt diesen Vorstoß der ECHA sehr ernst und prüft Alternativen“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Der Rat der Stadt Oldenburg hat im Dezember 2018 den Bau von insgesamt fünf Kunstrasenplätzen beschlossen. Die Festlegung der ersten drei Standorte sowie die Reihenfolge der einzelnen Baumaßnahmen wurden in der Sitzung des Sportausschusses am 13. Februar 2019 beschlossen. Demnach soll zuerst ein neuer Kunstrasenplatz an der Kennedystraße entstehen. Für diesen Standort präferiert die Stadt Oldenburg eine Verfüllung des Kunstrasenplatzes mit Sand. Für die geplanten Plätze an der Alexanderstraße und Brandenburger Straße soll die weitere Entwicklung abgewartet und zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, welche Materialien Verwendung finden sollen.
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Fast 1.400 neue Kinder in den städtischen Grundschulen

13.06.2019 11:11 Uhr

Einschulung: Anmeldezahlen ähnlich hoch wie im Vorjahr

1.355 Kinder werden voraussichtlich zum Schuljahr 2019/2020 an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 24 (Grundschule Wechloy) und 79 (Grundschulen Bloherfelde und Ofenerdiek) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl annährend auf dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der 1. Klassen verringert sich leicht von 70 auf 69 Klassen.

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es unter: www.oldenburg.de/schule

Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:

- Grundschule Alexandersfeld: 34 (40)
- Grundschule Auf der Wunderburg: 35 (42)
- Grundschule Babenend: 44 (40)
- Grundschule Bloherfelde: 79 (79)
- Grundschule Bümmerstede: 65 (56)
- Grundschule Bürgeresch: 45 (37)
- Grundschule Dietrichsfeld: 73 (52)
- Grundschule Donnerschwee: 43 (44)
- Grundschule Drielake: 47 (53)
- Grundschule Etzhorn: 39 (32)
- Grundschule Haarentor: 26 (44)
- Grundschule Heiligengeisttor: 33 (40)
- Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 40 (40)
- Grundschule Hogenkamp: 44 (34)
- Grundschule Klingenbergstraße: 50 (63)
- Grundschule Kreyenbrück: 62 (53)
- Grundschule Krusenbusch: 55 (42)
- Grundschule Nadorst: 54 (58)
- Grundschule Ofenerdiek: 79 (66)
- Grundschule Ohmstede: 60 (55)
- Grundschule Paul-Maar-Schule: 65 (57)
- Grundschule Röwekamp: 28 (31)
- Grundschule Staakenweg: 78 (86)
- Grundschule Wallschule: 33 (31)
- Grundschule Wechloy: 24 (24)
- Katholische Grundschule Eversten: 41 (38)
- Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (44)
- Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 35 (29)
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Angebote für Familien greifen lückenlos ineinander

13.06.2019 11:07 Uhr

1. Fachtag der Präventionskette „Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg zählt zu den 17 niedersächsischen Kommunen, die sich am Programm „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ beteiligen. Mit Hilfe einer Präventionskette sollen die Ämter und alle Einrichtungen und sozialen Dienste einer Stadt systematisch zusammenarbeiten, damit die verschiedenen Maßnahmen und Angebote lückenlos ineinandergreifen – so wie die Glieder einer Kette. Ziel ist es, allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern.

Am Mittwoch, 19. Juni, findet von 9.30 bis 15.45 Uhr im Kulturzentrum PFL der 1. Fachtag der Präventionskette „Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ statt. Der Fachtag gibt einen Einblick in die Arbeit der Präventionskette auf Landesebene und informiert über die Umsetzung in Oldenburg. Das Hauptreferat hält Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt am Main. Sie wird zum Thema „Sind Präventionsketten eine Antwort der Jugendhilfe auf die Erkenntnisse der Armutsforschung und Kinder- und Jugendhilfe?“ referieren. Anschließend finden drei unterschiedliche Workshops statt. 

Eingeladen sind interessierte Fachkräfte. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 14. Juni per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-4444 gebeten.
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Stadt zündet „KulTurbo“: Zweite Förderrunde für innovative Kulturprojekte

13.06.2019 11:04 Uhr

Oldenburg stellt wieder 40.000 Euro zur Verfügung – Einreichungsschluss ist der 31. Juli

Eine straßenverkehrstaugliche Installation, ein intimes filmisches Stadtportrait, musikalisch vertonte Gemälde – die erste Förderrunde für innovative Kulturprojekte hat das große kreative Potenzial unserer Stadt offengelegt. Im städtischen Kulturbüro und im Kulturausschuss ist man sicher: Dieser Schatz muss gehoben werden! Deshalb stehen in diesem Jahr wiederum 40.000 Euro zur Verfügung, um neue, ungewohnte und überraschende Akzente im Kultursektor zu setzen. Die Ausschreibung richtet sich bevorzugt – aber nicht ausschließlich – an junge Kulturschaffende und Kreative zwischen 18 und 35 Jahren.

„Mit diesem Format bietet die Verwaltung einen unkomplizierten Förderzugang für junge Menschen an. Das Probieren und Experimentieren steht im Mittelpunkt, wir wünschen uns echte Neuheiten für die Kulturszene“, erklärt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport, den Ansatz.

Im Gegensatz zur Premiere gibt es bei dieser Neuauflage keine thematischen Vorgaben. „Dieses Mal geben idealerweise die Projekte selbst die Antwort auf die Frage, wie man junge Menschen für Kultur begeistern kann“, hofft Christiane Cordes.

Knapp zwei Monate sind nun Zeit, um Ideen zu sammeln und Pläne zu schmieden. Bis Mittwoch, 31. Juli, sollen die Konzepte samt grobem Finanzierungsplan im städtischen Kulturbüro (Peterstraße 23 oder Postfach, 26105 Oldenburg) vorliegen. Im Anschluss werden sie dem Kulturausschuss zur Entscheidung vorgelegt.
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Selbsthilfegruppe Yoko Hautkrebs Oldenburg und Umland

13.06.2019 10:42 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für Hautkrebspatient*innen aus der Region Oldenburg trifft sich kommende Woche zum ersten Infotreffen. In der Selbsthilfegruppe kann in netter und ungezwungener Atmosphäre Kontakt mit anderen Betroffenen aufgenommen, persönliche Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und sich gegenseitig beim Umgang mit der Erkrankung unterstützt werden. Betroffene und deren Angehörige sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen bei BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de

(Yoko ist Japanisch und heißt "Sonnenkind")
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Was kann Wasserstoff wirklich?

13.06.2019 10:26 Uhr

Energiewende: Experten veranschaulichen das Potenzial von Wasserstoff

Ohne Wasserstoff hätte Alexander Gerst nicht ins Weltall fliegen können. Die Raumfahrt setzt das Gas bereits seit den 1960er Jahren als Treibstoff ein. Doch Wasserstoff, mit dem sich erneuerbare Energien speichern und transportieren lassen, kann noch mehr. Nicht ohne Grund wird er inzwischen als wichtiger Eckpfeiler der Energiewende bezeichnet. Bei der Veranstaltung der Stadt Oldenburg „Keine Energiewende ohne Wasserstoff?“ veranschaulichen vier Experten aus Forschung und Wirtschaft am Dienstag, 18. Juni, um 18 Uhr im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, was der Energieträger konkret zur Energiewende beitragen kann.

Besucherinnen und Besucher erfahren, welche Herausforderungen es zu meistern gilt und welche Entwicklungsschritte notwendig sind, um das Potenzial des Wasserstoffes bestmöglich auszuschöpfen. Gerne beantworten die anwesenden Fachexperten Fragen aus dem Publikum. Vor und nach der Veranstaltung können Interessierte zudem einem Wasserstoffauto unter die Motorhaube schauen.

Als Referenten sind zu Gast:

• Dr. Alexander Dyck, DLR – Institut für Vernetzte Energiesysteme e. V.
 • Hilmer Heineke, New Power Pack GmbH
 • Bernd Schürmann, SCHULZ Systemtechnik GmbH
 • Siegfried Suchanek, Anleg GmbH
 • Moderation Thomas Götze, EWE NETZ GmbH

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin ist Teil der Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“. Sie bietet fortlaufend Veranstaltungen zum Thema klimafreundliche Energieversorgung an. Die Reihe bildet zudem den Auftakt von unterschiedlichen Informations- und Beteiligungsformaten, die im Rahmen des Modellprojektes „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ in den kommenden Jahren regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst und bietet Wohnraum für etwa 300 Bewohnerinnen und Bewohner.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Lebendige Bibliothek 2019

10.06.2019 11:06 Uhr

15. Juni 2019, 15:30 bis 18:30 Uhr, Stadtbibliothek im PFL

Zum sechsten Mal veranstalten der Präventionsrat, die Stadtbibliothek und die VHS Oldenburg eine Lebendige Bibliothek. Acht interessante Lebendige Bücher stehen zur Ausleihe bereit. Am Samstag, 15.06.2019 können Interessierte ab 15:30 Uhr kostenlos und ohne Voranmeldung an der Veranstaltung teilnehmen.

Bei der Lebendigen Bibliothek sind die „Bücher“ Menschen, die von ihrer Geschichte berichten und persönlich mit den Besuchern in 20-minütige Gespräche gehen. Viele von ihnen sind mit Vorurteilen konfrontiert. Die lebendigen Bücher sind Jude oder Muslima, Crossdresser oder Ultra-Fan, gehörlos oder blind, Polizist oder Geflüchteter. Alle lebendigen Bücher haben einiges zu erzählen und freuen sich auf individuelle Fragen.

Der Katalog der Lebendigen Bücher ist schon jetzt auf der Webseite des Präventionsrates Oldenburg einsehbar.
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Das Kinderprogramm der Stadtbibliothek im Juni

09.06.2019 21:17 Uhr

Es gibt viel zu feiern – Geburtstage, Bilderbuchkino und Bastelaktionen

Die Stadtbibliothek bietet im Juni kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an. Kinder ab zwei Jahren und ihre Eltern können sich auf folgendes Programm freuen:

• Bücherzwerge feiern: Die berühmte „Raupe Nimmersatt“ und ihr Erfinder Eric Carle feiern in diesem Jahr runde Geburtstage: Die Raupe wird 50 Jahre und Eric Carle 90 Jahre alt. Am Mittwoch, 19. Juni, gibt es um 15.30 Uhr eine bunte Feier mit Bücherclown Armin Huwald in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1. Alle Bücherzwerge-Angebote richten sich an Kinder von zwei bis drei Jahren.

Am Montag, 24. Juni, finden zwei weitere „Raupenparties“ statt: um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Flötenteich, Hochheider Weg 169, und um 16.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Eversten, Brandsweg 50.

Auch in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39, gibt es die Raupe im Doppelpack: Claudia Maria Schneider zeigt den Bilderbuchklassiker am Mittwoch, 12. Juni, und Mittwoch, 19. Juni. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

• Geburtstag mit Nulli und Priesemut: Hase Nulli und Frosch Priesemut gehören zu den beliebtesten Bilderbuchfiguren. Schon seit 25 Jahren erleben die beiden ihre lustigen Abenteuer. Am Samstag, 22. Juni, sind Kinder ab vier Jahren zur Geburtstagsfeier eingeladen. Zwischen 11 und 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, ein kleines Geburtstagsprogramm mit Bilderbuchkino, Büchertisch, Malaktion und Gewinnspiel.

• Bilderbuchkino in Kreyenbrück: Am Mittwoch, 19. Juni, um 15.30 Uhr liest Juliane Liedtke das Bilderbuch „Dr. Brumm und der Megasaurus“ in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20. Die Geschichte handelt von Dr. Brumm, der bei der Gartenarbeit ein Dinosaurierskelett ausgräbt. Sie richtet sich an Kinder ab vier Jahren.

• Kamishibai in der Kinderbibliothek: Am Montag, 24. Juni, um 15.30 Uhr zeigt Lena Hübner vom Team der Kinderbibliothek die Geschichte „Die drei kleinen Schweinchen“. Das Märchen wird als Kamishibai, einer Form des japanischen Erzähltheaters, vorgetragen. Nach dem Erzählen gibt es wie immer eine kleine Bastelaktion. Das Kamishibai richtet sich an Kinder von drei bis sechs Jahren.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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kultur_reparatur: Eintrittsfreies Freiluft-Fest bei der kultur_halle am Pferdemarkt

09.06.2019 20:49 Uhr
Samstag, 15. Juni, 18 bis 22 Uhr
Sonntag, 16. Juni, 11 bis 18 Uhr
kultur_halle, Pferdemarkt 8a, 26122 Oldenburg

Die erfolgreiche, bunte und friedliche Premiere mit dem „Sommerfest der Kultur“ im vergangenen Jahr in und vor der kultur_halle am Pferdemarkt 8a bringt die Organisatoren zu einer Fortsetzung. Am Samstag, 15. Juni, 18 bis 22 Uhr, und Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr bis 18 Uhr, treffen sich alle Kulturschaffenden, Reparaturschaffenden und Kulturreparateure. Den Wunsch der Gäste nach Fortsetzung und dem Mehr haben sich die ehrenamtlichen Organisatoren zu Herzen genommen. Kultur trifft Reparatur lautet das Motto am Sonntag nach der Aufwärm-Party. Das Repair Café Oldenburg nimmt Platz auf dem Platz am Pferdemarkt vor der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters. Die Aufwärmparty am Samstag, 15. Juni, startet um 18 Uhr bei freiem Eintritt. Discokugel, Konfetti und Fröhlichkeit sind vor Ort. Der bekannte Oldenburger Musiker und DJ Markus Rohde versorgt die Gäste mit gute Laune Musik zum Tanzen für alle Generationen.

Am Sonntag, 16. Juni, dreht sich von 11 bis 18 Uhr in der kultur_halle und auf dem Vorplatz bei freiem Eintritt alles um die Themen Reparatur und Kultur. Das Sommerfest hat sich mit dem Reparaturfest zusammengetan. Alle Kulturschaffenden, Reparaturschaffenden und Kulturreparateure sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Menschen helfen Menschen, kostenlos versteht sich, den Konsumwahn einzudämmen. Reparieren, wiederverwenden, teilen, verschenken und gemeinsam nutzen. Kulinarisches ist in vielfältiger Art und Weise vorhanden. Mit am Start sind bis jetzt das Kraft-Fahrzeug von Michael Olsen, Weltladen Oldenburg, Oldenburg handelt fair, Grundeinkommen Oldenburg, Krautsalon, Ernährungsrat Oldenburg, Werkstatt Zukunft, KOSTBAR Oldenburg, Greenpeace Oldenburg mit Kleidertausch und Siebdruck, Torf Frei Leben sowie Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG Polygenos - die Genossenschaft für das Poly-Haus und Foodsharing Oldenburg.

Hintergrund:
Im Jahr 2018 wurde mit knapp einer Million so viele SUVs wie noch nie zugelassen. Zwei Drittel aller Flüge führen in den Urlaub. Dabei finden 64 Prozent aller Deutschen Umwelt- und Klimaschutz wichtig. Wie passt das zusammen? Reparieren hilft dabei, diese gesellschaftspolitisch wichtigen Widersprüche aufzulösen. Bei der kultur_reparatur veranstalten die Bewegung der Repair Cafés und der Oldenburger Verein bau_werk gemeinsam das Fest der Kultur und Reparatur. Zahlreiche nachhaltig ausgerichtete Gruppen der Zivilgesellschaft zeigen auf, wie die Antwort auf die Widersprüche die Klimakrise betreffend ausfallen kann - bunt und vielfältig und sehr lebendig.

Wie ist es zu erklären, dass immer mehr Menschen Interesse daran finden, ein Repair Café zu besuchen? Sind die knapp 1000 bekannten Repair Cafés in Deutschland eine Reaktion auf politisches Versagen in Sachen Umgang mit Gebrauchsgütern? Ärgern sich immer mehr Konsument*innen, wenn nach recht kurzer Zeit ein noch nicht alter Gegenstand seinen Geist aufgibt? Finden sie keinen Reparaturbetrieb? Oder möchten sie in einem Repair Café Geld sparen, um einer vermeintlich kostspieligen Reparatur in einem Handwerksbetrieb zu entgehen? Die Welt verändert sich gerade in eine Richtung, die immer mehr Menschen erschrickt. Insofern ist der erworbene Wohlstand nicht „verdient“, sondern beruht auf der Plünderung des Planeten. Es gilt nun einen Wandel by design hinzubekommen und nicht by disaster.

„Sie kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen, mit Geld, das sie nicht haben.“ Dieses Satz macht das Dilemma kapitalistisch geprägter Gesellschaften sehr deutlich. Genügsamkeit ist längst keine Tugend mehr. Wohlstand wird als Produkt menschlicher Leistung gepriesen, der von Rekord zu Rekord eilt. Wachstum, Wachstum und immer weiter so. Doch die Wachstumsparty ist endlich aufgrund endlich vorkommender natürlicher Ressourcen. Darüber hinaus leidet der vom Wohlstand so verwöhnte Mensch an einer nicht zu beschreibenden Reizüberflutung, an vermeintlicher Zeitknappheit, an Stress und einer Konsumverstopfung ohne Gleichen.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind vielfältig und überaus komplex, doch die Grillparty der Klimasünder geht unentwegt weiter: Wir schmeißen zu viele Lebensmittel weg, zu viele Klamotten und zu viele Elektrogeräte. Und auch das noch: Das Umweltbundesamt hat herausgefunden, dass wir 5300 Einwegbecher wegschmeißen, in der Minute. In Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes heißt es: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Dennoch werden jährlich etwa 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet.

Weitere Informationen gibt es auf www.sommerfestderkultur.de sowie auf facebook, Instagram und Buschfunk.
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Richter Bührmann: „Ich fühlte mich wie der Buchhalter des Todes!“

06.06.2019 22:33 Uhr

Gedanken zur Urteilsverkündung zum Mordprozess um Niels Högel

von Edda Hayen

Es ist 8.30 Uhr, die Presse ist bereits da und ich stehe in der Schlange zum Einlass in die Weser Ems Halle zur Urteilsverkündung im Mordprozess gegen Niels Högel. Es ist alles durchorganisiert. Bevor es in den Saal geht, müssen Taschen abgegeben werden und wir werden von Polizist*innen abgetastet.

Im Saal sind Stuhlreihen für die Presse, die Öffentlichkeit sowie die Angehörigen und Nebenkläger abgegrenzt. Kurz vor 10 Uhr wird Niels Högel in den Saal geführt und die Presse drängt nach vorne. Ich kann Högel nicht sehen, er wird auch nach der Urteilsverkündung von Justizbeamten abgeschirmt. Er selbst schirmt sich mit einem Hefter von der Öffentlichkeit ab.

Als Richter Bührmann und seine Kollegen der Strafkammer das Podium betreten, erheben sich alle und es wird still im Saal. Kameramänner müssen den Saal verlassen.

Richter Bührmann, der auf zwei Leinwänden gezeigt wird, kommt sofort zur Urteilsverkündung. „Lebenslange Freiheitsstrafe und ein lebenslanges Berufsverbot in allen Sparten der Pflege“ verkündet er. Das lebenslange Berufsverbot wird durch die lebenslange Haft nicht zum Tragen kommen, doch der Richter betont, wie wichtig es der Kammer war, dieses zu verhängen. Er spricht Niels Högel immer wieder namentlich an, entlässt ihn nicht aus der Pflicht, sich mit dem Urteil zu beschäftigen.

Der Richter beschreibt, wie die Kammer in den 24 Prozesstagen versucht hat, ein Motiv zu finden. Er macht klar, wie schwer es ihnen gefallen ist, die Taten zu begreifen, zu erfassen. Nach wie vor ist es unfassbar. Niels Högel ist in 100 Fällen des Mordes angeklagt. In 85 Fällen wurde er für schuldig erklärt. Richter Bührmann erläutert, dass in Deutschland eine Gesamtstrafe verhängt wird, also einmal lebenslänglich. In Amerika würden die 85 Morde zu 1275 Jahren Haftstrafe addiert werden. Diese Zahl macht sprachlos. 

In 15 Fällen konnte leider nicht nachgewiesen werden, dass Högel dort am Tod der Patienten in den Oldenburger und Delmenhorster Kliniken beteiligt war. Richter Bührmann erklärt, er habe sich als „Buchhalter des Todes“ gefühlt. Dies zeigt, wie schockiert auch die Strafkammer von diesem Fall ist.

Der Richter wendet auch direkt an die Angehörigen und Nebenkläger. Er wünscht Ihnen, dass sie nun erneut und abschließend Abschied von ihren Familienangehörigen nehmen können. Die Exhumierungen, die notwendig waren, um die Medikamente in den Körpern der Opfer nachweisen zu können, waren sicherlich schwer zu ertragen. Genauso spricht er die Angehörigen der Fälle an, bei denen nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass Högel am Tod schuldig ist. Er bedauere dies sehr, so Bührmann. Leider konnte in einem Fall, den Högel zugegeben hat, nicht eindeutig nachgewiesen werden, dass er für diesen Tod verantwortlich ist. Der Richter glaubt, es handele sich um eine Verwechslung, was ja bei der Menge der Opfer passieren könne.

Für Niels Högel ändert sich erst einmal nichts, denn er ist ja schon zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, die er in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg verbüßt. 

Mir schwirren immer noch die 1275 Jahre im Kopf herum und das macht mich betroffen und lässt mich mit den Angehörigen fühlen.

Richter Bührmann spricht den Angeklagten Högel immer wieder direkt an. Er erwähnt den Prozess aus dem Jahr 2014. Er berichtet, dass er Högel mehrfach ermahnt habe, doch endlich die Wahrheit zu sagen, sonst würde ihm dies „irgendwann um die Ohren fliegen!“ Er fasst zusammen: „Und heute ist dieser Tag!“
Er beschreibt Högel während des Prozesses 2014 als authentisch, ja sogar als glaubhaft. Es konnte laut Gutachten keine psychische Störung nachgewiesen werden. Somit ist Högel voll schuldfähig. 

Richter Bührmann berichtet von den aussagenden Zeugen, die bei allgemeinen Fragen, z. B. über die Sterberate auf diesen Stationen, sehr bereitwillig ausführlich geantwortet haben, aber als es dann um bestimmte Vorfälle ging, speziell im Zusammenhang mit ihrem Kollegen Högel, sehr einsilbig wurden. Eine Kollegin, die den Mut hatte, eine klare Aussage zu treffen, bezeichnete Bührmann als Heldin. 

Er beklagt, dass Klinikleitung, Ärzte und Kollegen weggeschaut hätten und dass sie, trotz Misstrauen gegen Högel, nicht eingeschritten seien bzw. dieses zur Anzeige gebracht hätten. Die Kammer werde in diversen Fällen genauer hinschauen und Prozesse führen. Es gelte nachzuweisen, dass einige Ärzte und Kollegen Kenntnis über das Verhalten Högels hatten. Als Beispiel nannte er eine Zeugin, die unter Tränen gestand: „Ich weiß gar nicht, was ich hier sagen darf!“ Auch habe ein Rechtsanwalt, der von der Klinik für einen Krankenpfleger gestellt wurde, den Pfleger genötigt, alles mit ihm zu besprechen, was er vor Gericht aussagen wolle. Die Frage steht im Raum, ob dort Schaden von der Klinik, der Klinikleitung, den Ärzten abgewendet werden sollte.

Besonders wird das Ausmaß der Taten klar, als Richter Bührmann die Namen der Opfer verliest. Teilweise liegen zwischen den Todesdaten nur wenige Tage. Das macht betroffen und im Saal ist es sehr still. Das Verlesen der Opfer verdeutlicht einmal mehr, wie schwer die Schuld von Niels Högel wiegt.

Anderthalb Stunden spricht Richter Bührmann. Er verwendet keinen Fachjargon. Er bringt die Dinge auf den Punkt, für jeden verständlich. Und er schreckt auch nicht davor zurück zu sagen, wie betroffen und traurig ihn dieser Fall macht. 

„Heute ist der Tag ...!“
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Oldenburger Luftreinhaltemaßnahmen zeigen Erfolge

06.06.2019 22:31 Uhr

Stickoxid-Werte Messwerte am Heiligengeistwall sinken weiter

Die Anstrengungen zur Luftreinhaltung in Oldenburg zeigen erste Erfolge, wie die nun vom Niedersächsischen Umweltministerium veröffentlichten Messergebnisse für 2018 deutlich zeigen. „Ich freue mich, dass die Werte für NO2 sinken und nunmehr auch nachgewiesen wurde, dass die Anwohnerinnen und Anwohner am Heiligengeistwall keine Sorge haben müssen.“, sagt Oberbürgermeister Krogmann und führt weiter aus: „Die Senkung der NO2-Werte darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir für einen wirksamen Klima- und Umweltschutz noch viel tun müssen.“ Deshalb werden die Arbeiten am Luftreinhalteplan auch konsequent fortgesetzt, nicht zuletzt ist es dem Engagement der städtischen Mitarbeiter zu verdanken, dass diese Erfolge zu verzeichnen sind.

Festgestellt wird nun ein Messwert an der Messstation von 48 µg/m³ nach 49 µg/m³ im vorletzten Jahr und 50 µg/m³ im Jahr 2016. Auch die für 2019 ermittelten Zahlen sind erfreulich: der Mittelwert aller 2019 (bis zum 31. Mai) an der Messstation erhobenen Tagesmittelwerte beträgt 42 µg/m³.

Neben den Messergebnissen des Gewerbeaufsichtsamtes hat das Umweltministerium in seinem Bericht zudem erstmals Zahlen vorgelegt, die eine repräsentative Jahresbelastung für die Bewohnerinnen und Bewohner ermittelt. Einem konservativen Ansatz folgend wurde dafür die am höchsten belastete Etage der Wohnbebauung des untersuchten Straßenabschnittes herangezogen. Hierfür wurde am Heiligengeistwall nun eine Unterschreitung des Jahresgrenzwertes für NO2 (39 µg/m³) dokumentiert.

Das Ministerium hat bei der Ermittlung die tatsächliche Nutzung im Umfeld der Messstation für Wohnzwecke berücksichtigt. Zur differenzierteren Betrachtung der repräsentativen Belastung wurde dabei die mittlere NO2-Konzentration des Straßenabschnittes abhängig von der Nutzung für Wohnzwecke für das Erdgeschoss oder die erste Etage in einer Höhe von 1,5 bzw. 3,9 m im Abstand von 2,5 m von der Baufluchtlinie ermittelt.

Die enormen Anstrengungen bei der beschleunigten Modernisierung der Busflotte der VWG, sowie auch eine Modernisierung der privaten Fahrzeuge haben nach Auffassung der Stadt zu dieser Entwicklung beigetragen.

Die Stadt geht davon aus, dass mit diesen aktuellen Messergebnissen Fahrverbote immer unwahrscheinlicher werden. Diese werden im von der Deutschen Umwelthilfe angestrengten Klageverfahren nach wie vor gefordert.
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Freie Plätze bei „Opfer und Täter im Gespräch“

05.06.2019 11:24 Uhr
Das Projekt  „Opfer und Täter im Gespräch (OTG)“ vom Verein Konfliktschlichtung ermöglicht gemeinsame Gesprächsrunden von Opfern von Straftaten und Häftlingen aus der JVA Oldenburg. Inhaltlich geht es um die Auseinandersetzung mit dem individuellen Tatgeschehen, sowie weiteren Themen wie z.B. Verantwortung, Schuld, Reue und Wiedergutmachung / Versöhnung. Dabei können die Menschen, die Opfer von einer Straftat wurden die Auswirkungen der Straftat aufzeigen, ihre Leidensgeschichte erzählen und darüber Wiedergutmachung erfahren. Hier sind noch Plätze frei. Weitere Informationen unter 0441/27293 und www.konfliktschlichtung.de.
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Ein Glas Wissen, bitte!

05.06.2019 10:55 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beim Schautag im Botanischen Garten mit eigener „Museumsbar“ vertreten

Am Sonntag, den 16. Juni, lädt der Botanische Garten in Oldenburg von 11 – 17 Uhr zum Schautag ein. Dieses Jahr lautet das Motto „Der bienenfreundliche Garten“, welches die unterschiedlichen Aussteller wie der Botanische Garten selbst und lokale Naturschutzverbände aufgreifen und an die Öffentlichkeit vermitteln. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ist mit seiner „Museumsbar“ dabei. Dem diesjährigen Motto angepasst, können die Besuchenden an der Theke nicht nur die Themen der Dauerausstellung entdecken, sondern auch unterschiedliche heimische Bienenarten und weitere kleine Insekten aus Draht basteln.

Was kann jeder Einzelne dafür tun, dass sich Wildbienen und andere für unser Ökosystem unersetzliche Insekten wieder wohl in unserer Region fühlen? Der diesjährige Schautag im Botanischen Garten setzt genau dort an. Informativ und spielerisch zugleich stellen die Aussteller vor, wie bereits kleine Maßnahmen Großes bewirken können. An der „Museumsbar“ können die sich die Besuchenden auf unterhaltsame Weise über die Kernthemen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg und über eine bienen- und insektenfreundliche Gartengestaltung informieren. Hier wird Wissen gezapft!  Die Gäste können dabei mithilfe von Menükarten selbst entscheiden, über welche Bereiche sie sich informieren möchten. Zusätzliche Elemente wie ein Schaukasten und Bastelstationen sorgen dafür, dass das Lernen über bienen- und insektenfreundliche Gartengestaltung und heimische Landschaften wie das Moor ein Spaß für die ganze Familie wird.
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Europäische Vernetzung verstärkt

05.06.2019 10:54 Uhr

Dr. Ursula Warnke vertritt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg auf europäischer Ebene

Vom 23. bis 24. Mai trafen sich die Mitglieder des Vereins Megalithic Routes e.V. im schwedischen Landskrona. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und das reiche archäologische Erbe aus der Zeit der Großsteingräber in der Region wurden durch Direktorin Dr. Ursula Warnke vertreten. Das Museum ist ein wichtiger Ankerpunkt für das Wissen über Funde aus bedeutenden Anlagen wie dem Pestruper Gräberfeld und Kleinkneten.

Großsteingräber, oder auch Megalithgräber, sind auch heute noch an vielen Orten in unserer Region ein deutlich erkennbares Zeugnis von menschlichen Siedlungen aus der Steinzeit. Die Grabanlagen selbst und archäologische Funde wie Keramikgefäße oder Bernsteinperlen verraten uns viel darüber, wie die ersten Bauernkulturen vor ungefähr 3.000 Jahren hier lebten. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg verfügt über eine reiche Sammlung aus dieser Zeit und ist unter anderem auch deswegen Mitglied des Arbeitskreises „Straße der Megalithkultur“. Ursprünglich als eine Idee für eine Ferienstraße entstanden, hat sich das Konzept des Schutzes und Vermittelns dieses wichtigen Kulturerbes zu einem transnationalen Projekt entwickelt. Inzwischen als Kulturweg des Europarates auf europäischer Ebene anerkannt, umfasst das Projekt Mitglieder aus den Niederlanden, Dänemark, Portugal, Schweden und Spanien.
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Weitersurfen leicht gemacht

05.06.2019 10:49 Uhr

WLAN-Kooperation: Stadt und VWG erweitern Angebot für Oldenburger und Touristen

Wer zukünftig einen der Hotspots mit „OL-WLAN“ in der Oldenburger Innenstadt nutzt, kann ab sofort unterbrechungsfrei das kostenfreie WLAN auch auf dem Nachhauseweg mit dem VWG-Bus nutzen. Gleiches geht natürlich auch andersherum. Denn die Stadt Oldenburg und die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) kooperieren mit ihren kostenfreien WLAN-Angeboten „OL-WLAN“ und „VWG_WLAN_INSIDE“. Weitersurfen wird damit leicht gemacht.

„Mit OL-WLAN haben wir bereits an fünf öffentlichen Plätzen sowie in städtischen Dienststellen mit hohem Publikumsverkehr einen zeitgemäßen Service für die Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen und Tagesgäste geschaffen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Durch die Kooperation mit der VWG erweitern wir das Angebot und steigern die Attraktivität Oldenburgs. Wir gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und Mobilität.“ Außerdem bietet das Angebot einen zusätzlichen Anreiz, Busse zu nutzen.

„Das WLAN in den Bussen der VWG, ‚VWG_WLAN_INSIDE‘, ist seit April vorigen Jahres in allen Fahrzeugen der VWG verfügbar und wurde sofort gut angenommen. Wir freuen uns, dass es durch die Kooperation zwischen Stadt und Verkehrsunternehmen nun die Möglichkeit gibt, mit VWG_WLAN_INSIDE im Bus zu surfen und anschließend auch an vielen Plätzen in der Stadt online zu bleiben“, berichtet Morell Predoehl. „Mit diesem Schritt bieten wir den Oldenburgerinnen und Oldenburgern sowie allen Touristen einen echten Mehrwert.“

Für die Nutzung von OL-WLAN hat die Stadt OIdenburg die Rahmenbedingungen ausgedehnt. „OL-WLAN steht den Surferinnen und Surfern ab sofort 24 Stunden zur Verfügung“, erläutert Ralph Wilken, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, „und wer den Nutzungsbedingungen einmal zugestimmt hat, muss dies erst nach sechs Monaten wiederholen.“ Damit hat die Stadt Oldenburg die Bedingungen an die der VWG angepasst. Eine personalisierte Anmeldung oder eine Registrierung vorab ist bei beiden Angeboten weiterhin nicht erforderlich, so dass wie gewohnt eine schnelle und komfortable Nutzung gewährleistet ist.

Bei einem Standortwechsel erkennen die mobilen Endgeräte das zuletzt genutzte WLAN-Netz, unabhängig davon, ob das Endgerät sich im OL-WLAN oder VWG_WLAN_INSIDE eingeloggt hat. Eine automatische Wiederverbindung erfolgt ohne einen erneuten Login. Persönliche Daten werden dabei weiterhin nicht erhoben. Beide Partner behalten sich jedoch vor, bei unsachgemäßer Nutzung einzelne Userinnen und User zu sperren. Um zu verhindern, dass einzelne Nutzerinnen und Nutzer jugendgefährdende oder illegale Inhalte ansehen, kommen Filter zum Einsatz. Gewaltverherrlichende und pornographische Seiten und der Zugang zu bestimmten Filesharing-Diensten bleiben gesperrt.

Hintergrund:
Seit April 2018 können alle Fahrgäste in allen VWG-Bussen mit VWG_WLAN_INSIDE bequem und kostenlos chatten, surfen und mailen. Hierfür sind alle Busse der VWG mit mobilen Routern ausgestattet worden, über die die jeweilige Verbindung zum Internet hergestellt wird. Seit November 2016 bietet die Stadt Oldenburg kostenfreie öffentliche WLAN-Hotspots am Alten Rathaus/Marktplatz, am Lappan, am Schlossplatz, am Pferdemarkt, am Kulturzentrum PFL sowie in städtischen Dienststellen mit hohem Publikumsverkehr an. An jedem der fünf öffentlichen Flächen wurden bis zu sechs sogenannte Access Points (Zugangspunkte) eingerichtet, die für eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze sorgen.
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Hilke Wilken leitet Fachdienst Sport

05.06.2019 10:47 Uhr
Neue Fachdienstleiterin für den Bereich Sport im Amt für Kultur und Sport ist Hilke Wilken. Die neue Aufgabe hat sie zum 1. Juni übernommen und damit die Nachfolge von Doris Hedemann angetreten, die zur Gemeinde Surwold gewechselt war. Hilke Wilken war zuletzt für den Bereich Personal- und Organisationsentwicklung im Fachdienst 101 zuständig. Im Sportbüro sind alle städtischen Sportangelegenheit gebündelt. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem der Kontakt zu den örtlichen Sportvereinen, sowie die Vorbereitung des Landesturnfestes 2020 in Oldenburg.
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3. Jugendforum der Deutsch-Russischen Städtepartnerschaften

02.06.2019 19:55 Uhr

Team aus Oldenburg nimmt teil an Deutsch-Russischer Jugendkonferenz

Vom 21. bis 28. Juni 2019 kommen in Düren 30 deutsche und 30 russische Jugendliche beim 3. Deutsch-Russischen Jugendforum der Deutsch-Russischen Städtepartnerschaften zusammen und entwickeln gemeinsam unter dem Motto „Stadt in Bewegung: Dein Projekt zählt“ Austauschprojekte, um Städtepartnerschaften zu stärken. Aus Oldenburg nehmen Yannis Dehnert, Franz Müller und Markus Müller mit ihren Partnern aus Machatschkala teil.

Ziel des Jugendforums ist es, konkrete Projekte für den Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten zu initiieren und den Austausch sowie die Vernetzung unter den Akteuren anzuregen. In Workshops werden die Teilnehmenden Projektvorhaben ausarbeiten und einen Grundstein für deren Umsetzung legen. „Indem die jungen Menschen gemeinsam an Projekten arbeiten, entwickeln sie ein tieferes Verständnis für die Kultur des anderen und bringen mit neuen Ideen frischen Wind in den deutsch-russischen kommunalen Dialog. Dies ist gerade in den heute politisch schwierigen Zeiten wichtiger denn je“, sagt Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D., Vorsitzender des Vorstands, Deutsch-Russisches Forum e.V.

Das Jugendforum ist der XV. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz im Kreis Düren vorgeschaltet, zu der über 400 Vertreter aus deutschen und russischen Städten, Gemeinden, Regionen, Bürgerorganisationen und Wirtschaft erwartet werden. „Die Konferenz ist das größte zivilgesellschaftliche Ereignis der deutsch-russischen Beziehungen in diesem Jahr und ist hochrangig politisch flankiert“, so Matthias Platzeck.

Die Teilnehmenden des Jugendforums werden an der Eröffnung der Städtepartnerkonferenz im Krönungssaal des Aachener Rathauses mit einer Festansprache von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, teilnehmen. Im Rahmen der Städtepartnerkonferenz werden die Jugendlichen den Kommunalvertretern ihrer Städte ihre Projektideen vorstellen und gemeinsam mit ihnen über deren nachhaltige Umsetzung diskutieren. Bei der Abschlussveranstaltung der Städtepartnerkonferenz im Dorint-Hotel in Düren am 28. Juni präsentieren die Jugendlichen ihre ausgearbeiteten Projektideen.

Das Jugendforum wird veranstaltet vom Deutsch-Russischen Forum e.V, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, dem russischen Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Kreis Düren. Die Veranstaltung wird gefördert vom Auswärtigen Amt und dem Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation. 

Kontakt: Natalia von Münchhausen , Deutsch-Russisches Forum e.V.
Tel: 030-263907-17, E-Mail: muenchhausen@deutsch-russisches-forum.de 
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25. CSD Nordwest: Vielfalt statt Einfalt

29.05.2019 22:06 Uhr

OB Krogmann: Demonstration glänzt als Aushängeschild für ein tolerantes Oldenburg

Es ist das Jahr der Jubiläen unter der Regenbogenflagge: 50 Jahre ist es her, dass sich Schwule, Lesben, Transgender und Drag-Queens mit dem legendären Stonewall-Aufstand von 1969 in der New Yorker Christopher Street gegen polizeiliche Willkür und Diskriminierung zur Wehr setzten. Vor 25 Jahren erklärte der Bundestag mit der Streichung des als „Schwulenparagrafen“ bekannten §175 Homosexualität für straffrei. Und zum 25. Mal zieht in diesem Jahr in Oldenburg eine bunte Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) durch die Stadt.

Was 1995 beim 1. CSD in Oldenburg mit einigen hundert Menschen begann, hat im vergangenen Jahr mit rund 11.000 Teilnehmenden einen neuen Rekord erreicht. Diesmal lautet das Motto am Samstag, 15. Juni: „25. CSD – Vielfalt statt Einfalt“. „Vielfalt bedeutet, dass alle Menschen so leben und sein können, wie sie sind. Ohne Angst vor Ausgrenzung oder Angriffen. Der CSD leistet dabei als treibende Kraft im Kampf um Anerkennung und Akzeptanz seit vielen Jahren nicht nur ganz hervorragende Arbeit, sondern glänzt auch als buntes Aushängeschild für ein tolerantes und weltoffenes Oldenburg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir wollen eine Stadt für alle sein, die großen Wert auf Teilhabe legt. Dazu passt der CSD sehr gut.“

Die Vorkämpfer*innen zu ehren, das bisher Erreichte zu feiern und für weitere rechtliche Gleichstellung zu werben, steht im Mittelpunkt der großen Demonstration, die am 15. Juni um 13 Uhr am Schloßplatz startet, wo bereits ab 11 Uhr ein Auftaktprogramm stattfinden wird. Auch sehr viele Heterosexuelle gehen mit auf die Straße, um schwule, lesbische, bi-, trans- und intersexuelle Menschen zu unterstützen. „Da wir immer eine Minderheit sein werden, brauchen wir diesen Schulterschluss. Diese Akzeptanz belegt, dass viele Bürger*innen lieber Vielfalt lieben“, erläutert Kai Bölle vom Vorstand des Vereins CSD Nordwest. „Die vergangenen Jahre zeigen jedoch auch, dass es vom blauen Rand des Parlamentes aus ein Streben nach Einheitlichkeit, nach Uniformität, nach Verdrängen und Unsichtbarmachen gibt. Nach Einfalt. Und das ist der wesentliche Grund, wieso wir in diesem Jahr das Motto ,25. CSD – Vielfalt statt Einfalt‘ gewählt haben“, so Bölle.

Eine der zentralen CSD-Forderungen ist die Ergänzung von Artikel 3 im Grundgesetz um das Merkmal der sexuellen oder geschlechtlichen Identität. „Es geht also im Kern um nichts anderes als vor 25 Jahren: den Kampf um die gleichen Menschenrechte“, erklärt Bölle.

Die Demonstration
Nach einer Rekordbeteiligung im Vorjahr erwartet der CSD Nordwest e.V. auch diesmal mehr als 10.000 Teilnehmende. Aktuell haben sich bereits 26 Gruppen angemeldet, die neben der LSBTI*-Community auch die Bereiche Bildung, Politik, Vereine und Firmen abdecken. Auch die Stadtverwaltung ist mit einem Wagen vertreten. Los geht’s am Samstag, 15. Juni, um 13 Uhr. Der Startschuss erfolgt von der Bühne auf dem Schloßplatz. Danach setzt sich der Demonstrationszug aus der Straße Schloßplatz in Bewegung. Zuerst geht es über den Stautorkreisel in Richtung Pferdemarkt. Von dort geht es zurück zum Lappan. Über Lange Straße und Haarenstraße erreicht die Demo den Julius-Mosen-Platz und kehrt über den Theaterwall zum Schloss zurück.

Die Abschlusskundgebung
Die Abschlusskundgebung startet um 15 Uhr auf der Bühne am Schloßplatz. Vertreter*innen von Gruppen und Vereinen aus dem LSBTI*-Bereich werden über die aktuelle Situation in Oldenburg und im Nordwesten berichten und Forderungen an Politik und Gesellschaft richten.

Das Kulturfest und die „PridePlaza“
Die Kundgebung und das Kulturfest gehen fließend ineinander über. Dabei beginnt das Bühnenprogramm erneut um 11 Uhr mit DJ Olafson, der die sich sammelnden Demonstranten mit Musik unterhalten wird. Um diese Uhrzeit öffnet auch die im Vorjahr neu gestaltete „PridePlaza“ auf dem Schloßplatz. Mehr als 20 Infostände zu den unterschiedlichsten Themen stehen bereit. Die „PridePlaza“ wird in diesem Jahr bis in die Innenstadt hinein zur Lambertikirche ausgeweitet. Hinter der Kirche wird sie durch einen neuen Tanzbereich abgeschlossen. DJ Denny, DJ Ceed und DJ GRT sorgen für Musik. Am Nachmittag wechseln sich Redner*innen und Künstler*innen auf der Hauptbühne am Schloss ab. Mit dabei: Sängerin und Entertainerin Margot Schlönzke, die als „Polittunte mit Herz und Schnauze“ angekündigt wird, die Pop-Rock-Band „LesBummsBoys“ aus Rostock sowie Leopold, der Vibes und Ästhetik mit elektrischen Sounds und tanzbaren Beats verbindet, und das Duo Flinte. 


Die Abschluss-Party „The Night of the Pride“
Die Geburtstagsparty zum 25. CSD steigt am Samstag, 15. Juni, ab 22 Uhr im Klub Molkerei (Bloherfelder Straße 2). Der Eintritt kostet 8 Euro. DJ Thi Rex legt eine Mischung aus Electro House, Hip Hop und Charts auf.


Das Rahmenprogramm

 • Erzählcafé zum 25. CSD Nordwest:
Unter dem Motto „Wie alles begann“ erzählen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus den Anfängen des CSD Nordwest am Mittwoch, 29. Mai, ab 19 Uhr bei Hempels. Dazu gibt es Bild- und Archivmaterial der bisherigen 24 CSDs zu bestaunen. Veranstalter ist Na Und e.V.


• Gottesdienst zum CSD Nordwest:
Die Lambertikirche lädt am Pfingstmontag, 10. Juni, bereits zum 8. Mal ein, einen bunten Gottesdienst mit toller Musik und Worten zu feiern. Beginn ist um 10 Uhr. Mit dabei in diesem Jahr: Christian Arndt, Uwe Heger, Christian Firmbach, die Aidshilfe Oldenburg, Annie Heger, Dr. Christian Wetz und Pastor Ralph Hennigs. Anschließend gibt es Kaffee und Klönschnack im Lambertussaal.


• Podiumsdiskussion „Sichere Herkunftsstaaten?“
Eine Diskussionsrunde zu den Themen Queer und Flucht findet am Mittwoch, 12. Juni, ab 19 Uhr im BIS-Saal (Bibliotheksgebäude) der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg statt. Über Asylpolitik diskutieren Hanna Naber (MdL, SPD), Jens Parker (Die Grünen), Nazanin Ghafouri (Flüchtlingsrat Bremen), Ali N. Tutar (Queeraspora) und Konstantin Sherstyuk (Quarteera e.V.). Das Format ist so geplant, dass alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit zum Mitmachen haben.


• Dyke March
Beim Dyke March am Freitag, 14. Juni, stehen die Forderungen von lesbischen Frauen im Mittelpunkt. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.


• „Nacht der Kleinen Künste“
Die Traditionsshow am Vorabend der Demonstration findet am Freitag, 14. Juni, ab 19.30 Uhr in der Kulturetage statt. Stand-up-Comedian Ole Lehmann nimmt kein Blatt vor den Mund, Annika Blanke jongliert mit Wörtern und Versen, Nik bewegt seinen Hula-Hopp und seinen Körper magisch zur Musik. Zudem stehen Travestie-Ikone Elke Winter und Musical-Darsteller Robert Meyer auf der Bühne. Die Moderation teilen sich Annie Heger, Kai Bölle und Thomas Sieverding. Karten gibt es im Vorverkauf bei Horizont Reisen und in der Kulturetage für 20 Euro, an der Abendkasse für 25 Euro.
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Polizei ermittelt gegen mutmaßlichen Fahrraddieb

29.05.2019 21:57 Uhr
Ein 23-jähriger Oldenburger beschäftigt derzeit die Ermittlungsgruppe "Fahrraddiebstahl" bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland. Der Mann steht im Verdacht, in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet eine Reihe von Fahrrädern entwendet zu haben, um sie anschließend auf einem Kleinanzeigen-Portal im Internet zum Kauf anzubieten. Die Beamten ermitteln gegen den Mann nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls. 

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hat der 23-Jährige seit Mitte April insgesamt 23 Fahrräder zum Verkauf eingestellt. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Beamten zwei der Räder mit Fahrraddiebstählen im Milanweg und der Käthe-Kollwitz-Straße in Verbindung bringen. 21 weitere Fahrräder konnten bisher nicht zugeordnet werden. Die Ermittler suchen nun weitere Käufer, die dem 23-Jährigen in der fraglichen Zeit Fahrräder abgekauft haben sowie Personen, denen insbesondere im Stadtteil Bürgerfelde Fahrräder entwendet worden sind und dies bisher nicht angezeigt haben. Diese Personen werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Acht weitere Unternehmen unterzeichnen die Charta der Vielfalt

29.05.2019 21:22 Uhr

6. Diversity-Tag in Oldenburg

Der mittlerweile 6. Diversity-Tag in Oldenburg fand am Dienstag, 28. Mai, bei der EWE AG in der Alten Fleiwa statt. Ziel des Diversity-Tages ist die Förderung von Vielfalt in Unternehmen, sozialen oder kulturellen Einrichtungen und im öffentlichen Sektor. Zusammen mit dem CSD Nordwest e.V., dem Völklinger Kreis, dem Bündnis „Oldenburg will Inklusion!“ (OWI) und in diesem Jahr mit der EWE AG hat die Stadt Oldenburg erneut ein Zeichen für Vielfalt gesetzt.

„Wir erleben derzeit einen fundmentalen Wandel in der Energiebranche mit dem Ziel, eine klimaneutrale Zukunft zu gestalten. Dafür brauchen wir Innovationen, digitale Kompetenz und Vielfalt. Abgesehen davon, dass wir von Diversity als moralischem Wert überzeugt sind, ist die Vielfalt an Ideen, Meinungen und Herangehensweisen deshalb auch als Unternehmenswert nicht mehr wegzudenken“, sagte Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender von EWE. „Wir durchlaufen deshalb einen grundlegenden kulturellen Veränderungsprozess, um diese Vielfalt im EWE-Konzern zu verankern“, fügte Marion Rövekamp, Vorständin Personal & Recht, hinzu.

Acht neue Unternehmen haben in diesem Jahr die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies ein klares Bekenntnis zu einer toleranten und vielfältigen Stadtgesellschaft, die großen Wert auf Teilhabe legt: „Dieses Engagement trägt dazu bei, damit Diskriminierung, Ausgrenzung und Respektlosigkeit keinen Raum bekommen. Das gilt am Arbeitsplatz genauso wie in der Öffentlichkeit oder im privaten Bereich. Diversity heißt für uns als Stadt, die Potentiale aller Menschen in unserer Gesellschaft ernst zu nehmen und Teilhabe zu ermöglichen.“

Beim Oldenburger Diversity-Tag bleibt es aber nicht bei der symbolischen Unterzeichnung der Charta: Fast alle Unternehmen treffen sich zweimal im Jahr im Diversity-Netzwerk. Newcomer bekommen von Erfahrenen solidarisch Unterstützung beim Aufbau ihres Diversity-Managements.

„Wir müssen Vielfältigkeit als Motor für Entwicklung und Innovation begreifen, und genau deshalb niemanden aufgrund des Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, Religion, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder Identität ausschließen“, sagte Susanne Jungkunz von der Stadt Oldenburg. Im Rahmen des 6. Oldenburger Diversity-Tages unterzeichneten weitere Unternehmen und Einrichtungen die Charta der Vielfalt, um ein Zeichen für die Förderung und Wertschätzung von Vielfalt im eigenen Unternehmen zu setzen. Dies sind: brille24 GmbH, Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Oldenburg e.V., Dienstleistungs-Zentrum-Oldenburg GmbH & Co. KG, WAYDO GmbH, Gebäudesicherheit Nord GmbH, Jugend und Arbeit GmbH, Landessparkasse zu Oldenburg, Weltenretter UG.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die EWE-Vorstände Stefan Dohler und Marin Rövekamp fand unter dem Motto „Vielfalt braucht Mut – meinen!“ ein interaktives Format statt. Die Anwesenden mussten sich mutig und öffentlich zu Fragen bekennen wie „Wer hat Schule, Ausbildung oder Studium abgebrochen?“, oder „Wer ist bereits Opfer von Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt geworden?“
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Auf dem eigenen Dach Strom produzieren

29.05.2019 20:56 Uhr

Solar-Check: Stadt Oldenburg fördert Beratung – E-Mobilität im Blick

Oldenburger Haushalte können ab Montag, 3. Juni, bei der Stadt Oldenburg erneut eine Solarberatung beantragen. Der Solarstrom-Check informiert in einer etwa einstündigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie Speichermöglichkeiten auch unter Einbeziehung von E-Mobilität. Der Eigenanteil für das Gespräch beträgt 50 Euro. Die ersten 50 Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen lediglich 25 Euro. Für Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter eines Elektroautos ist die Beratung frei. Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Kosten.

„Die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage sind überschaubar. Bei den heutigen Strompreisen rechnet sich eine Anlage also insbesondere dann, wenn der auf dem eigenen Dach gewonnene Strom selbst verbraucht wird“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. Wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, kann der überschüssige Strom mit Hilfe eines Hausspeichersystems zwischengespeichert werden. Dieser Speicher kann später zum Beispiel ein Elektroauto aufladen. Alternativ wird der überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.

Im Anschluss an die Beratung erhält der Kunde ein Beratungsprotokoll sowie eine Informationsmappe mit weiteren Hinweisen zur Photovoltaiktechnik. Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes und unabhängiges Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken.

Die Beratungskampagne beginnt am Montag, 3. Juni. Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 2144. Antragsformulare sind auch unter www.oldenburg.de/energie (Stichwort Förderung) erhältlich.
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„Wer ist Oldenburg“ kommt ins Kino

29.05.2019 20:46 Uhr

Berührende Film-Doku ist im „Cine k“ zu sehen – Premiere bereits ausverkauft

„Wer ist Oldenburg?“ – diese Frage hat ein Filmteam um Omid Mohadjeri (22) und Michael Telkmann (37) in einem ambitionierten Projekt ergründet. Es zeigt buchstäblich die Gesichter der Stadt – dafür haben die Filmemacher mehrere hundert Menschen aus Oldenburg interviewt und unter anderem nach ihren Lieblingsplätzen, nach den schönsten und schlimmsten Tagen im Leben, nach der Bedeutung von Liebe, Familie und Heimat befragt. Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stand für das Projekt vor der Kamera.

Mehr als 40 dieser sehr persönlichen und berührenden Interviews sind in einen 90-minütigen Film eingeflossen, den Regisseur Mohadjeri durch atmosphärische Zwischensequenzen von bekannten Orten Oldenburgs ergänzt hat. Der Film, der dabei entstanden ist, zeigt Oldenburg und seine Menschen, wie sie noch nie zu sehen waren. Jetzt kommt der Streifen im „Cine k“ auf die Kino-Leinwand: Premiere ist am Freitag, 31. Mai – beide um 20 Uhr parallel beginnenden Vorstellungen im „Muvi“ und „Studio“ sind bereits ausverkauft. Weitere Gelegenheiten, den Film zu sehen, bestehen aber am Samstag, 1. Juni (19.30 Uhr, Studio), Sonntag, 2. Juni (19.30 Uhr, Muvi), Montag, 3. Juni (18.30 Uhr, Studio) und Mittwoch, 5. Juni (20 Uhr, Muvi).

Das Filmprojekt ist vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und vom Bundesinnenministerium mit insgesamt 99.700 Euro sowie vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg mit 20.000 Euro gefördert worden.

Mehr Informationen unter www.wer-ist-oldenburg.de und www.cine-k.de/programm/veranstaltungen/11006.wer_ist_oldenburg_
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Inklusion auf dem Roten Teppich

23.05.2019 21:59 Uhr
Das BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers lädt ein zu musikalischen Begegnungen auf der Langen Nacht der Musik in Bremen und Oldenburg.

Jeweils zwei Spielstationen des BlueScreen Ensembles laden in Bremen und Oldenburg zum gemeinsamen musikalischen Improvisieren ein. Auf den roten Teppichen warten Musiker*innen und Instrumente des Ensembles auf spielfreudige Hände und ganz individuelle musikalische Begegnungen. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Das Wichtigste sind offenen Ohren, Neugierde und Lust am Improvisieren und am Erforschen von Klängen.

Das BlueScreen Ensemble ist ein inklusives improvisierendes und experimentelles Laien-Musik-Ensemble, welches seit 20 Jahren existiert. Unter der Leitung von Jochen Fried hat es sich in der Oldenburger Kulturlandschaft einen festen Platz erspielt. Das Ensemble ist inklusiv von Anfang an – und es ist einzigartig in ganz Deutschland. Die Arbeit ist auftrittsorientiert, gesucht wird immer wieder die Zusammenarbeit mit professionellen Musiker*innen oder Ensembles. Dabei experimentiert das Ensemble gerne mit neuen musikalischen Formen auch an den Grenzen zu anderen Künsten. Als Instrumente dienen sowohl konventionelle Instrumente, als auch einfache Alltagsgegenstände oder selbst gebaute Klangerzeuger. Zurzeit experimentiert das Ensemble mit innovativen digitalen Klangerzeugern, die Thomas Bisitz von HörTech gGmbH entwickelt und gebaut hat.

BlueScreen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2018 erhielt das Ensemble den InTakt Preis der miriam-stiftung für seine beispielgebende musikalische Arbeit.

Musikalische Begegnungen
BlueScreen-Ensemble in Kooperation mit Hörtech gGmbH
01.06.2019 in Bremen (18-20 Uhr), Bremer Kulturmeile und Innenstadt
15.06.2019 in Oldenburg (19-21 Uhr) gegenüber dem PFL, Peterstraße 3
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ÖPNV zwischen Oldenburg und Umland wird deutlich verbessert

23.05.2019 21:49 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung

Die Busverbindungen zwischen der Stadt Oldenburg und den angrenzenden Gemeinden im Ammerland und dem Landkreis Oldenburg werden deutlich attraktiver. Zahlreiche Gemeindeteile Wardenburgs haben bereits eine attraktive 30-Minuten-Takt-Verbindung nach Oldenburg erhalten, nun werden auch die Verbindungen ins Ammerland verbessert.

„Damit schaffen wir eine wesentliche Voraussetzung die Grenzwertüberschreitungen bei den Emissionswerten zu begrenzen, denn die neuen Busverbindungen tragen dazu bei, Pkw-Fahrten nach Oldenburg auf den Bus zu verlagern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Zudem ist das neue Linienkonzept ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Oldenburg und dem Umland“, so Krogmann weiter.

Die Linie 315 nach Hatterwüsting wurde um eine zweite Linie 325 auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Auch nach Wardenburg wurden die stadtübergreifenden Verbindungen nachhaltig verbessert. Die Linie 280 der Verkehrsbetriebe Oldenburg Land (VOL) wurde um eine VWG-Linie 320 auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Zudem wurden die bisher an der Haltestelle „Kanalbrücke“ endenden Fahrten der Linie 314 über die Ortsteile Achternmeer und Oberlethe bis nach Wardenburg verlängert. Damit haben zahlreiche Gemeindeteile Wardenburgs nun eine attraktive 30-Minuten-Takt-Verbindung nach Oldenburg. Die Verbesserungen sind in den Umlandgemeinden und bei den Kundinnen und Kunden auf äußerst positive Resonanz gestoßen, bereits nach wenigen Wochen zeigt sich eine deutliche Zunahme bei den Fahrgast- und Umsatzzahlen.

Auch mit dem Ammerland laufen Gespräche über ein deutlich besseres Angebot, auch hier ist ein 30-Minuten-Takt der Maßstab. Besser angeschlossen werden etwa Friedrichsfehn, Wiefelstede, Metjendorf, Bad Zwischenahn und Westerstede.

Mit den vorgesehenen Planungen wird in den unmittelbar angrenzenden Umlandgemeinden eine neue Qualität mit einem durchgehenden 30-Minuten-Takt erreicht. Die Planungen wurden zwischen der Stadt Oldenburg, der VWG, dem Aufgabenträger ZVBN und dem Landkreis Ammerland abgestimmt. Grundsätzlich werden die verbesserten Angebotsstrukturen durch den Landkreis Ammerland positiv bewertet. Eine Beschlussfassung im Landkreis soll in der Sitzung des Kreistages am 20. Juni 2019 erfolgen.
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Migration und Neuanfang in Südafrika

19.05.2019 17:55 Uhr

Ein Gesprächsabend mit der Autorin Dr. Rita Schäfer

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr
kreativ:LABOR (Kulturetage), Bahnhofstr. 11, Oldenburg
Eintritt frei, Spenden erbeten
Anmeldung erwünscht unter info@fluchtmuseum.de (keine Bedingung 

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. 

Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime.

Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.

»Diese Neuerscheinung erlaubt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema der Migration, wie der Analyse ihrer vielgestaltigen Ausprägungen. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, sich intensiv und mit Verantwortung mit den Entwicklungen der sehr komplexen weltweiten Prozesse zu beschäftigen. Damit verbunden ist die Hoffnung, mit dieser Veröffentlichung beizutragen zu einer differenzierten Sichtweise auf die deutschen Verhältnisse.« (Theresa Endres, auf africa-live.de)

Rita Schäfer, Dr., ist freiberufliche Wissenschaftlerin. Forschungen u. a. in Südafrika und Simbabwe. Autorin zahlreicher Bücher sowie der Webseiten africanclimatevoices.com und Liportal.de/Südafrika. Im Brandes & Apsel Verlag außerdem erschienen: Frauen und Kriege in Afrika. Ein Beitrag zur Gender-Forschung (2008). Rita Schäfer lebt und arbeitet in Deutschland, mit regelmäßigen und längeren Aufenthalten in Südafrika.
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Wie die Stadt zum „Weltzukunftsvertrag“ beiträgt

19.05.2019 17:38 Uhr

Oldenburg im „Club der Agenda 2030 Kommunen“ – Anerkennungsurkunde erhalten

Oldenburg zählt zu den aktuell 115 Städten, Landkreisen und Gemeinden, die deutschlandweit die Musterresolution „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten” unterzeichnet haben. Die Stadt bekennt sich damit zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele – der sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals). Beim Vernetzungstreffen „Club der Agenda 2030 Kommunen“, das jetzt in Bonn stattgefunden hat, überreichte Dr. Doris Witteler-Stiepelmann vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Stadt Oldenburg die Anerkennungsurkunde zur Unterzeichnung der Musterresolution.

„Wir unterstützen die Agenda 2030 bereits auf lokaler Ebene, so zum Beispiel in einem aktuellen Projekt mit unserer Partnerkommune Buffalo City Metro in Südafrika zum Gewässerschutz, in der kommunalen Entwicklungspolitik, durch die Untersuchung unserer eigenen Beschaffung und Unterstützung des Fairtrade-Town-Prozesses in Oldenburg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Für beide Projekte konnten erfolgreich Fördermittel über das Angebot der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeworben werden.

„Die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind ein globaler Weltzukunftsvertrag. Die Umsetzung der Agenda 2030 kann nur gemeinsam mit den Kommunen gelingen, denn Themen wie Mobilität, Umweltschutz, Bildung und nachhaltiger Konsum/faire Beschaffung, sind vor Ort in den Kommunen relevant“, erklärte Dr. Doris Witteler-Stiepelmann. „Weltweit stehen Kommunen vor vergleichbaren Herausforderungen. Bei individueller Suche nach Lösungen sind sie untereinander die besten Ratgeber. Deutsche Kommunen sind sich ihrer globaler Verantwortung bewusst: Denn lokales Handeln hat globale Auswirkungen. Mit der Unterzeichnung der Musterresolution setzt Oldenburg ein deutliches Zeichen für ein nachhaltiges Engagement“, lobte die Leiterin des Referats Länder und Kommunen im BMZ.

Das Programm des Vernetzungstreffens bot neben der Möglichkeit für einen Austausch mit anderen Zeichnungskommunen auch fachliche Anregungen durch Vorträge hochrangiger Referentinnen und Referenten, Themenforen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 und verschiedene Diskussionsrunden. Ann-Kathrin Bromund und Frank Hinrichs aus dem Büro des Oberbürgermeisters nutzten ihre Teilnahme zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Zeichnungskommunen auch im Hinblick auf die Arbeit für einen Nachhaltigkeitsbericht, den die Stadt Oldenburg derzeit im Rahmen eines niedersächsischen Gemeinschaftsprojektes als eine von zwölf Modellkommunen erarbeitet.
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IT-Netzwerk Oldenburg gegründet

16.05.2019 20:24 Uhr

Unternehmen und Stadt ziehen an einem Strang – Initiative von Krogmann

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann setzt verstärkt Akzente bei der Stärkung des IT-Standortes. Am 15. Mai wurde das IT-Netzwerk Oldenburg mit der Unterzeichnung einer „Vereinbarung zur Zusammenarbeit“ von neun Oldenburger IT-Unternehmen und
 -Einrichtungen und der Stadt Oldenburg gegründet. Die Sitzung fand bei der ise GmbH statt.

Diese Gründung soll eine Signalwirkung entfachen, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Oldenburg ist ein starker IT-Standort und zeichnet sich durch renommierte Forschungseinrichtungen, überregional bekannte Unternehmen und exzellente start-ups aus. Aber wie wir auch im aktuellen, bundesweiten „Digitalisierungskompass“ vor kurzem erfahren haben, reicht das, zusammen mit einem hervorragenden Breitband-Angebot, heute nicht mehr aus. Wir müssen und wollen gemeinsam an einem Strang ziehen und Oldenburg als „IT-Mekka im Norden der Republik“ deutlich und überregional platzieren.“

Mit dem IT-Netzwerk Oldenburg sollen zugleich die Pläne für den IT-Campus unter der Federführung von OFFIS unterstützt werden.

Dr. Jörg Ritter, BTC-Vorstand und im IT-Netzwerk neben Sönke Vaihinger, VRG-Chef, Vertreter im Kernteam zusammen mit der Wirtschaftsförderung, erklärt: „Als wesentliche Zielsetzung verfolgt das Netzwerk, mehr Fachkräfte aus aller Welt für Oldenburger IT-Unternehmen zu gewinnen, den Geschäftserfolg der IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch Hebung von Zusammenarbeitspotentialen zu steigern, eine positive Imageentwicklung des IT-Standortes Oldenburg zu erreichen und die überregionale und internationale Sichtbarkeit Oldenburgs als IT-Standort zu steigern.“

Das Netzwerk verpflichtet sich zu unbürokratischen „agilen“ Arbeitsweisen. Dazu passt auch, dass das Kernteam jährlich wechselt und somit die IT-Unternehmenschefs auch abwechselnd selbst Verantwortung für das Netzwerk tragen werden. In der Gründungssitzung am 15. Mai wurde neben dem Aufbau des Netzwerkes beschlossen, einen Hackathon (Wettbewerb von IT-Programmierern) in 2020 auszurichten, der überregional beworben werden soll, sowie einen gemeinsamen Auftritt auf der bundesweit bedeutenden IT-Fachmesse und -Kongress „hub.Berlin“ in 2020 zu prüfen.

Partner des Netzwerkes sind:
 • Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stadt Oldenburg
 • Dr. Holger Peinemann, OFFIS e.V.
 • Christoph Sahm, ise GmbH
 • Bernhard Schneider, BISS Gesellschaft für Büroinformationssysteme mbH
 • Torben Schinke, worldiety GmbH
 • Dr. Rolf Beyer, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg KDO
 • Dr. Jörg Ritter, BTC Business Technology Consulting AG
 • Sönke Vaihinger, VRG-Unternehmensgruppe 
 • Dr. Ralf Wieting, CEWE Stiftung & Co. KGaA
 • Michael Untiet, Kisters AG
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Mit dem „Kranich“ umweltfreundliche Mobilität erfahren

16.05.2019 20:14 Uhr

Stadt übergibt Verein „Rädchen für alle(s)“ neues Lastenrad – Kostenlose Ausleihe möglich

Saubere Mobilitätsalternative: Die Stadt Oldenburg stellt dem Verein „Rädchen für alle(s)“ ein Lastenfahrrad zur kostenlosen Ausleihe an alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Für das Lastenrad mit dem Namen „Kranich“ hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Patenschaft übernommen. „Mit diesem Allzwecktransporter lässt sich nachhaltige Mobilität erfahren“, so Krogmann.

Das Lastenrad wurde von der Firma Radkutsche produziert. Sein Erkennungsmerkmal sind das Oldenburger „Radliebe“-Logo und das Vereinslogo. Es ist ein Rad ohne elektrischen Antrieb, jedoch leicht zu handhaben. Zur Ausstattung gehören auch zwei Kindersitze. Bürgerinnen und Bürger können somit nicht nur testen, wie gut sich damit Lasten transportieren, sondern auch Kinder umweltfreundlich befördern lassen.

Der gemeinnützige Verein „Rädchen für alle(s)“, der sich durch Spenden und Fördermitgliedschaften finanziert, hat bisher sechs Lastenräder zur Ausleihe an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet positioniert. „Kranich“ wird somit das Angebot erweitern und ab Freitag, 17. Mai, beim Landesmuseum Natur und Mensch (Damm 38-44) ausleihbar sein.

Interessierte können sich über die Homepage www.lastenrad-oldenburg.de anmelden und in einem Online-Kalender nachschauen, wann das Lastenrad verfügbar ist.

Das Prinzip des Ausleihens folgt dem nachhaltigen Trend „Nutzen statt Besitzen“ und rückt das Fahrrad auch als Transportmittel für größere Lasten ins Bewusstsein. So wurden bisher die Vereins-Lastenräder für Umzüge und Gütertransporte wie auch für Veranstaltungen und Ausflüge genutzt.
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„Aufbruch ins Ungewisse“

16.05.2019 20:07 Uhr
Die Evangelisch-Reformierte Gemeinde in Oldenburg zeigt in Kooperation mit dem Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. am 22. Mai um 19 Uhr den Film „Aufbruch ins Ungewisse“, eine ARD-Produktion von 2018, Regie: Kai Wessel, im Gemeindehaus der Lamberti-Kirchengemeinde, bzw. der Garnisonkirche, Peterstraße 25. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Zum Inhalt
In naher Zukunft: Europa ist im Chaos versunken. Rechtsextreme haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, das Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle verfolgt. Jan Schneider hat sich als Anwalt auf die Seite enteigneter Opfer gestellt. Als er erfährt, dass ihn das Regime erneut ins Gefängnis stecken will, beschließt er zu fliehen. Sein Ziel ist die Südafrikanische Union, die nach einem Wirtschaftsboom politische und ökonomische Stabilität genießt. Ein Frachter soll ihn, seine Frau Sarah und die beiden Kinder Nora und Nick gemeinsam mit anderen Flüchtlingen nach Kapstadt bringen, doch die Schlepper setzen ihre Passagiere in viel zu kleinen Booten vor der Küste Namibias aus. Auf rauer See kommt es zur Katastrophe, der kleine Nick geht verloren, und niemand weiß, ob er das Ufer erreichen konnte. Voller Verzweiflung begeht Sarah einen Fehler: Sie lässt sich in Namibia registrieren, einem angeblich sicheren Drittstaat, der tatsächlich aber seit kurzem alle Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer abschiebt. Unter lebensgefährlichen Umständen geht die Flucht bis nach Südafrika weiter, wo die Flüchtlinge im Lager darauf warten, zum Asylverfahren zugelassen zu werden. Zum Nichtstun verdammt, bleibt der Familie nichts als die Hoffnung, dass Nick doch noch gefunden wird und man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann. In dieser Extremsituation entfremdet sich Nora immer mehr von ihren Eltern, und auch zwischen Jan und Sarah kriselt es.


Der Film von Kai Wessel will provozieren. Er fordert heraus, mutet uns ebenso schreckliche wie starke Bilder zu und macht uns nachdenklich. Insofern ist es ein nachhaltiger Film, in dem wir einem drastischen Perspektivwechsel ausgesetzt werden. Es geht um Flucht. Wir kennen die Bilder aus den Medien: verzweifelte Menschen in viel zu kleinen Booten. In der Realität sind es Afrikaner, die nach Europa flüchten, häufig von Schleppern ausgebeutet werden und ihr Leben und das ihrer Kinder in schwimmenden,„Nussschalen“ riskieren. Im Film jedoch ist es eine deutsche Familie, die „in naher Zukunft“ aus ihrem totalitären Heimatland aus Furcht vor Repressalien Hals über Kopf ins vermeintlich sichere Afrika fliehen. Ihr Ziel: Kapstadt. Doch dann geht der kleine Nick auf See verloren ...
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Engagement für fairen Handel wird belohnt

16.05.2019 19:53 Uhr
Oldenburg darf sich „Fairtrade Town“ nennen – Auszeichnungsfeier im Herbst Oldenburg. Oldenburg zählt zu den Städten, die sich in besonderem Maße dem Gedanken des fairen Handels verpflichtet fühlen. Das lokale Engagement wird nun belohnt: Die Stadt darf sich bald offiziell „Fairtrade Town“ nennen. Die Bewerbung um diesen Titel ist beim Verein TransFair, der über die Vergabe anhand bestimmter Kriterien entscheidet, auf positive Resonanz gestoßen. Die Auszeichnungsfeier soll für Herbst 2019 anberaumt werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die erfolgreiche Bewerbung: „Die Auszeichnung als Fairtrade Town ist ein wichtiges Zeichen und eine Bestätigung des lokalen Engagements. Konsumentscheidungen, die wir vor Ort treffen, haben Auswirkungen auf Mensch und Natur in fernen Ländern. Das ist eine Verantwortung, aber auch eine Chance, die wir als Stadt ergreifen wollen. Und dabei ist es wichtig, dass Stadt, Zivilgesellschaft und lokale Wirtschaft an einem Strang ziehen.“

2019 feiert die Kampagne „Fairtrade Towns“ zehnjähriges Bestehen. In Deutschland gibt es inzwischen knapp 600 ausgezeichnete „Fairtrade Towns“. Um diesen Titel zu erlangen, muss eine Kommune einen entsprechenden Ratsbeschluss vorweisen. Außerdem muss sich eine Steuerungsgruppe gründen, die die lokalen Aktivitäten koordiniert, und es ist eine gewisse Anzahl an Einzelhändlern, Gastronomen sowie zivilgesellschaftlichen Einrichtungen vor Ort nachzuweisen, die mindestens zwei Produkte aus dem fairen Handel anbieten beziehungsweise den fairen Handel durch Informations- und Bildungsaktivitäten unterstützen. Und natürlich darf die öffentlichkeitswirksame Kommunikation auf dem Weg zur „Fairtrade Town“ nicht fehlen.

„Dass Oldenburg nun alle diese Kriterien erfüllt, verdanken wir nicht zuletzt dem ehrenamtlichen Engagement vieler aktiver Bürgerinnen und Bürger, die sich beispielsweise in der Oldenburger Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe für den fairen Handel einsetzen“, so die städtische Mitarbeiterin und eine der Koordinatorinnen der Steuerungsgruppe, Jannika Mumme. Canan Barski, Eine Welt- Promotorin im Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Co-Koordinatorin der Steuerungsgruppe, ergänzt: „Seit der Oldenburger Fairtrade-Town-Prozess angestoßen wurde, ist schon viel passiert.

Nicht zuletzt ist es der Steuerungsgruppe gelungen, gemeinsam mit verschiedenen lokalen Akteuren das Aktionsbündnis ‚Oldenburg handelt fair‘ aufzubauen, das durch seine Aktivitäten den fairen Handel in Oldenburg voran- und der Stadtgesellschaft näherbringen möchte.“

Auf der Website des Bündnisses finden sich Informationen zu den Aktionspartnern sowie zu aktuellen Terminen.
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Kampf gegen Schlaglöcher und Risse

16.05.2019 19:05 Uhr

Umfangreiche Instandsetzung von Asphaltstraßen beginnt – Im Stadtnorden geht’s los

Mit dem Frühjahr beginnt auch die aktivste Zeit für die Straßenunterhaltung in Oldenburg. Von Mitte Mai bis voraussichtlich Ende Juli werden auch in diesem Jahr umfangreiche Straßensanierungen im Stadtgebiet vorgenommen. Als Erstes erfolgen vollflächige Sanierungen im Stadtnorden. Hierbei werden auf gesamter Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphalt mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag gefüllt beziehungsweise vorprofiliert.

Nach einer „Einfahrzeit“ von etwa vier bis fünf Wochen folgt eine abschließende Versiegelung mittels einer sogenannten Oberflächenbehandlung. Die vorbehandelten Flächen werden mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen. Diese Methode hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Diese Arbeiten sind in den Sommerferien – und somit in Zeiten mit geringer Verkehrsdichte – vorgesehen.


Folgende Straßen werden auf diese Weise instandgesetzt:

• Osterstraße – Staugraben bis Raiffeisenstraße
 • Willerstraße
 • Kortlangstraße
 • Siegfriedstraße
 • Stresemannstraße
 • Niendorfer Weg
 • Kleiner Kuhlenweg
 • Kummerkamp – Dillweg bis Kleine Hamheide
 • Dillweg – Bahn bis Butjadinger Straße
 • Kleine Hamheide – Kummerkamp bis Große Hamhede
 • Behnenkamp
 • Kuhweg – Hausnummer 35 bis Wellenweg
 • Etzhorner Weg – Nadorster Straße bis Mühlenhofsweg
 • Mühlenhofsweg – Etzhorner Weg bis Wilhelmshavener Heerstraße
 • Triftweg
 • Wabenweg
 • Querweg
 • Schafjückenweg – Ostring bis Am Ende
 • Heidkamper Weg
 • Leuchtenburger Straße – Wiefelsteder Straße/Haltestelle bis Hülsenhof
 • Friesenstraße
 • Ehnernstraße – Nadorster Straße bis Efeustraße
 • Ehnernstraße – Einmündungsbereich Lindenhofsgarten
 • Flötenstraße
 • Masurenstraße
 • Birkenweg – Wittsfeld bis Birkenweg
 • Philosophenweg – Blumenstraße bis Wendehammer
 • Von-Finck-Straße
 • Ellsässer Straße
 • Carl-von-Ossietzky-Straße – Ammerländer Heerstraße bis Campus

Außerdem erfolgen ab Dienstag, 11. Juni, kleinflächigere Instandsetzungen in Handeinbau (Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit bituminösem Dünnschichtbelag gefüllt und nach gewisser „Einfahrzeit“ partiell mittels Oberflächenbehandlung versiegelt.


Folgende Straßen werden hierdurch saniert:

• Graf-Dietrich-Straße
 • Großer Kuhlenweg
 • Klein Bornhorster Straße
 • Wellenweg
 • Karuschenweg – Bahnübergang bis Randweg
 • Im Ofenerfeld
 • Gabelweg
 • Haakestraße
 • Am Stadtrand
 • Leuchtenburger Straße – Am Stadtrand bis Hülsenhof
 • Alexanderfeld
 • Heideweg
 • Haßforter Straße/Mümmelmannsweg
 • Lönsweg
 • Großmarktstraße

Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen wird die Befahrbarkeit verbessert und die Lebensdauer der Straßen verlängert. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – besonders die Motorradfahrenden – werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.

Auch für den Stadtsüden sind Straßensanierungen geplant. Diese Arbeiten werden momentan vorbereitet und zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
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Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

16.05.2019 13:10 Uhr

Pius-Hospital setzt EU-gefördertes Projekt mit deutschen und niederländischen Partnern um

In ländlichen Regionen fehlt es oft an Ärzten. Vor allem Patienten mit seltenen Erkrankungen nehmen deshalb  weite Reisen zu Spezialisten auf sich. Übersehen wird dabei, dass im Nachbarland direkt hinter der Grenze oftmals die gewünschten Experten zu finden sind. Im Projekt „Common Care“ wird daher in den kommenden Jahren für die deutsch-niederländische Ems-Dollart-Region eine grenzüberschreitende, medizinische Kooperation aufgebaut. Das Pius-Hospital leitet dieses INTERREG V A-EU-Projekt.

Der Gedanke, in ein Nachbarland zu fahren, um sich dort medizinisch versorgen zu lassen, ist vielen Patientinnen und Patienten nach wie vor fremd, obwohl dies innerhalb der EU heute theoretisch schon möglich ist. Hier setzt das Projekt Common Care unter der Leitung des Pius-Hospitals Oldenburg an. Das im Mai 2018 gestartete Vorhaben hat das Ziel, eine nachhaltige Infrastruktur für ein grenzüberschreitendes Gesundheitswesen so zu entwickeln, dass dieses von Patienten der Ems-Dollart-Region sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden effektiv genutzt werden kann. Dafür arbeiten mehrere Gesundheitseinrichtungen im Norden der Niederlande und in Nord-West-Niedersachsen in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Behandlung zusammen. Neben dem Pius-Hospital Oldenburg beteiligen sich das Klinikum Leer, das Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG), das Ommelander Ziekenhuis Groningen (OZG) und die Treant Zorggroep.

„Common Care“ bedeutet frei übersetzt „Gemeinsame Versorgung“, was in diesem Fall heißt, dass deutsche und niederländische Gesundheitseinrichtungen gemeinsam für Patienten zwischen Groningen und Oldenburg da sind. Auf diese Weise können Versorgungsengpässe grenzüberschreitend ausgeglichen und lange Reisen zu hochspezialisierten Einrichtungen, aber auch zu Fachärzten bestimmter Fachrichtungen im eigenen Land vermieden werden. So mangelt es auf niederländischer Seite beispielsweise an Gastroenterologen und Kinderärzten, auf deutscher Seite etwa an Rheumatologen. In dem Projekt wird erarbeitet, wie sich Versorgungslücken nicht nur durch den Austausch von Patienten, sondern auch durch medizinisches Fachpersonal schließen lassen, um eine 360-Grad-Versorgung wie in grenzfernen Gebieten zu realisieren.

Das Projekt startet zunächst mit der Realisierung von zwei euregionalen Behandlungspfaden in der Orthopädie und der Strahlentherapie – mit direktem Austausch von Patienten in die Nachbarländer. „Wir bauen die Zusammenarbeit zunächst bei einer kleinen Anzahl von Krankheitsbilden auf, bei denen eine Kooperation nahe liegt“, sagt Sabine Kretschmar, Projektkoordinatorin von Common Care im Pius-Hospital. „Etwa bei der Behandlung bestimmter Hirntumore bei Kindern.“ Hirntumore werden im Pius-Hospital  vielfach strahlentherapeutisch behandelt. Für Kinder, deren Gehirne sich schließlich noch in der Entwicklung befinden, muss das umliegende gesunde Gewebe jedoch maximal geschont werden. Dies lässt sich durch eine Bestrahlung mit Protonen besser erreichen als mit den sonst für die Erwachsenenbestrahlungen üblichen Photonen. Am UMCG in Groningen ist vor mehr als einem Jahr eine solche Protonentherapieanlage in Betrieb genommen worden. „Kindern, die wir gemeinsam mit dem Elisabeth-Kinderkrankenhaus in Oldenburg behandeln, werden wir zukünftig eine solche Protonentherapie in Groningen anbieten können“, sagt Dr. Kay Willborn, Direktor der Universitätsklinik für Medizinische Strahlenphysik im Pius-Hospital. Bislang mussten Eltern mit ihren Kindern für eine solche Bestrahlung bis zum Westdeutschen Protonentherapiezentrum in Essen fahren – fast doppelt so weit.

Von Common Care sollen darüber hinaus Menschen aus der deutschen Grenzregion profitieren, die von der Bluterkrankheit betroffen sind und zugleich oder aufgrund dessen ein neues Hüft- oder Kniegelenk benötigen. Für diesen Spezialeingriff mussten Patienten aus dem Nordwesten bislang weite Wege in Kauf nehmen, obschon das Universitair Medisch Centrum Groningen ebenfalls auf solche Eingriffe spezialisiert und zugleich viel schneller zu erreichen ist. Eine Behandlung in Groningen kann den Reiseaufwand minimieren und die Patienten näher zu Hause versorgen.

Gleichzeitig sollen niederländische Patienten mit einer Infektion an einer implantierten Hüftgelenksprothese profitieren. Zwar sind die niederländischen Kliniken sehr gut für die Bekämpfung von Infektionen aufgestellt, die Nachsorge jedoch ist ausbaufähig. In der Regel wird der Patient schon wenige Tage, nachdem die Infektion abgeklungen ist, nach Hause geschickt. Rehabilitationsmaßnahmen oder auch ambulante Physiotherapie gibt es in den Niederlanden, anders als in Deutschland, so gut wie gar nicht. „Die aber ist wichtig, um Patienten schnell wieder mobil zu machen“, sagt Prof. Dr. Djordje Lazovic, Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Pius-Hospital. Künftig sollen deshalb Patienten von den Krankenhäuern in Groningen zum Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn überwiesen werden, um dort eine adäquate Rehabilitation zu erhalten. Im Rahmen von Common Care wird das Personal in Bad Zwischenahn derzeit speziell in der Nachbehandlung von Menschen mit Infektionen im Bereich der Hüftprothese geschult. „Insofern ist es eine der großen Leistungen von Common Care, dass wir an allen deutschen und niederländischen Standorten die Behandlung der Patienten vereinheitlichen, indem wir gemeinsame Standards, sogenannte Behandlungsprotokolle, ausarbeiten“, sagt Sabine Kretschmar. Weitere wichtige Aufgaben sind außerdem, die Kostenübernahme der Behandlung im Nachbarland durch die Krankenversicherungen sicherzustellen und Sprachbarrieren zwischen Behandlern und Behandelten abzubauen. Die Entwicklung der grenzüberschreitenden Behandlungspfade und -protokolle und deren Refinanzierung soll nach Abschluss des Projekts im Mai 2021 die Basis für weitere Erkrankungen und Therapien verschiedener Fachdisziplinen sein.

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern finanziell unterstützt.
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Ankommen und Wohlfühlen leicht gemacht

16.05.2019 13:01 Uhr

Jürgen Krogmann begrüßt Neubürgerinnen und Neubürger im PFL

Oldenburg. Es gibt viele gute Gründe, nach Oldenburg zu ziehen. Egal, ob der Liebe oder der Karriere wegen – wer in Oldenburg seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat, soll sich hier schnell heimisch fühlen. Dazu will auch der Neubürgerempfang der Stadt einen Beitrag leisten. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hieß am Dienstagabend, 14. Mai, zu der Veranstaltung im Kulturzentrum PFL etwa 180 Neuzugezogene herzlich willkommen. „Ich bin mir sicher, es wird nicht lange dauern, bis Sie sich in unserer Stadt gut auskennen und hier nicht mehr weg wollen“, sagte Krogmann. Es gebe sehr viele Möglichkeiten, Dinge zu unternehmen, aber auch mitzugestalten. Hinzu kommen Oldenburgs Offenheit und das nachbarschaftliche Miteinander – zwei Tugenden, die die Stadt aus Sicht des Oberbürgermeisters besonders liebenswert machen.

Aktuell leben in Oldenburg mit Stand vom 30. April dieses Jahres 169.259 Menschen. Das sind 1.014 mehr als vor einem Jahr. Die „Neuen“ vereinen 94 unterschiedliche Staatsangehörigkeiten – eine beeindruckende Vielfalt. Eingeladen zur Willkommensveranstaltung waren alle in den vergangenen sechs Monaten zugezogenen Neubürgerinnen und Neubürger.

Was Oldenburg an Lebensqualität zu bieten hat, stellte Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), den Gästen vor. Sie ging dabei auf das vielseitige Freizeit- und Kulturangebot ein. Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, gab einen Überblick über das Dienstleistungsangebot der Stadt. Das Saxophonensemble „NUFOXAS“ aus der Musikschule der Stadt Oldenburg rundete das Programm ab.

Die neuen Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs hatten im Anschluss die Möglichkeit, an verschiedenen Informationsständen zu verweilen und erste Kontakte zu knüpfen. Vertreten waren das Bürgerbüro Mitte, das Welcome Center, die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, die OTM, das Finanzamt Oldenburg, der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Oldenburg sowie die Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine. In geselliger Stimmung wurden vielfältige Gründe und nette Geschichten ausgetauscht, weshalb ein Umzug nach Oldenburg vollzogen wurde.

Seit 2004 bereitet die Stadt Oldenburg ihren zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern mit dieser Willkommensgeste einen herzlichen Empfang.
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Gelungener Erfahrungsaustausch von Experten

15.05.2019 18:54 Uhr

Gemeinsamer „Radiologiekongress Nord“ von EV und Pius-Hospital

Unter dem Motto „Innovation in radiologischer Ausbildung und Versorgung“ bot der „Radiologiekongress Nord“ am 10. und 11. Mai 2019 in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen eine interessante Gelegenheit zur Weiterbildung sowie zum wissenschaftlichen und klinischen Erfahrungsaustausch.

Schwerpunkte des Kongresses waren neben Lungen-, Leber- und Tumorerkrankungen die diagnostische und interventionelle Neuroradiologie sowie die pädiatrische und forensische Radiologie. Moderierte fallbasierte Diskussionen mit Expertengremien und Publikum erlaubten einen Einblick in die klinische Praxis und vermittelten viele nützliche Tipps.

Ein besonderer programmatischer Schwerpunkt lag auf der Ausbildung Medizinisch-technischer Radiologieassistenten/-innen mit Vorträgen verschiedener MTRA-Schulen und praktischen Workshops. Die wissenschaftliche Leitung dieses Schwerpunktes lag bei Mathias Grau, Leiter der MTRA-Schule im Klinikum Oldenburg. Die Themen medizinische Versorgung, Ausbildung und Berufspolitik wurden sowohl innerhalb des Hauptprogramms als auch im Rahmen des MTRA-Programms in unterschiedlichen Aspekten vertieft. Neben den diagnostischen Neuerungen ist auch der aktuelle Stand minimal-invasiver Therapieverfahren diskutiert worden.

Die wissenschaftliche Leitung des Radiologiekongresses, der gleichzeitig auch die gemeinsame Jahrestagung der Röntgengesellschaft von Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt e.V. und der Norddeutschen Röntgengesellschaft e.V. ist, lag bei PD Dr. med. Christian Mathys, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie des Evangelischen Krankenhauses, und PD Dr. med. Alexander Kluge, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Pius Hospital. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz von über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das einhellige Fazit: „Der Kongress hat gezeigt, dass es ein hohes Interesse an innovativen Ideen und einem fachlichen Erfahrungsaustausch von Radiologinnen und Radiologen in der Region gibt. Wir werden dies sicher fortsetzen.“ 
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„Die Geschichte meines Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand“

15.05.2019 18:51 Uhr

Lesung mit Viktor Staudt am 23. Mai 2019 um 19:00 Uhr im PFL

„Mein Name ist Viktor Staudt. Ich bin ein Schriftsteller, Referent und Überlebender eines Suizidversuches.“ Mit diesen Worten beginnt Viktor Staudt sich vorzustellen.

Der Niederländer Viktor Staudt berichtet offen, ehrlich und ohne Beschönigung über seine langjährigen Angstattacken und Depressionen, wie er im Alter von dreißig Jahren keinen Ausweg mehr sah, vor einen Zug sprang und überlebte. Bei seinem Suizidversuch verlor er beide Beine. 

Er schildert sehr persönlich seinen langen Weg zurück ins Leben und warum er heute froh ist, überlebt zu haben. Und wie seine Umgebung damit umgegangen ist. Hierbei liest er Passagen aus seinem Spiegel-Bestseller „Die Geschichte meines Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand“.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Viktor Staudt ins Gespräch zu kommen.

Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht; es stehen eine FM-Anlage und zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
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Grundstein gelegt für mehr Zeit & Raum

15.05.2019 18:45 Uhr

Oldenburger Stiftung schafft zentralen Ort für Eltern und ihre Kleinkinder

Ein Kleinkind klettert selig auf einem Holzgerüst, ein anderes erforscht in Ruhe ein Spielzeug, drum herum sitzen entspannte Eltern. Alltagsstress, Multitasking und Leistungsdruck - alles scheint plötzlich vergessen. Was für manche Eltern wie eine Utopie klingen mag, ist im Oldenburger “Spiel- und Bewegungsraum” Realität geworden. 

Das Angebot der Stiftung Zeit und Raum besteht seit 2015 und orientiert sich an den anerkannten pädagogischen Ideen von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg. “Wir möchten Kindern Zeit und Raum geben, sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln zu können”, erklärt Stiftungsvorstand Karde Witz den Ansatz. „Emmi Pikler selbst sagte dazu: Es ist nicht wichtig, wann ein Kind etwas kann, sondern wie.“ 

Aktuell wird in insgesamt zehn Eltern-Kind-Gruppen gearbeitet. Das Angebot habe eine unheimlich gute Resonanz erfahren, mittlerweile gäbe es bereits eine Warteliste. “Einziger Wermutstropfen war bisher, dass die Spielraumgruppen seit Jahren schauen mussten, wo sie in anderen Einrichtungen unterkommen und dass insgesamt zu wenig Platz zur Verfügung stand”, schildert Ute Gerdes, Spielraumleiterin und Mitglied im Stiftungsvorstand.

Diesem Umstand wird die Stiftung nun Abhilfe verschaffen können, denn am vergangenen Samstag wurde im kleinen Rahmen feierlich der Grundstein für die eigenen Räume an der Alexanderstraße 9 gelegt. Das Haus entsteht als Bauherrengemeinschaft, im Obergeschoss wird es Wohnungen geben und im Erdgeschoss wird der “Spiel und Bewegungsraum” sein neues, zentrales Zuhause finden. Zusätzlich werden zwei Parkplätze für Cambio Carsharing freigegeben. Man wolle in Zukunft auch Platz für Lastenrad-Sharing bieten, kündigt Karde Wirtz an.   

Die neuen Räumlichkeiten sollen jedoch nicht nur ein zentraler Ort für die Eltern-Kind-Gruppen sein, sondern auch Raum für Fortbildungen und Vorträge bieten. “Im März 2020 werden wir hier bereits arbeiten”, freut sich Ute Gerdes, “Wir können hier selbst gestalten und mehr Gruppen anbieten. Das ist großartig.” 

Miriam Lorentzen, aktuell in der Ausbildung zur Pikler-Pädagogin und die Dritte im ehrenamtlichen Organisationsteam der Stiftung, blickt ebenfalls voller Freude auf die Zukunft des Hauses: “Bald können wir diesen Raum für Familien und Fachleute mit dem Geist der Ideen  von Pikler und Hengstenberg füllen.” Neben den geplanten Angeboten gibt es ein Highlight in dem künftigen Gebäude, auf das sich Lorentzen besonders freut: “Voraussichtlich ab 2020 wird die Pikler Gesellschaft Berlin erstmals in Oldenburg eine fundierte Weiterbildung zur Pikler-Pädagogin anbieten.” 

Bei der Grundsteinlegung war auch Gudrun Sahlender-Wulf anwesend, Kinder- und Jugendtherapeutin im Ruhestand und zusammen mit der verstorbenen Spielraumleiterin Karin Gottwald eine der Unterstützerinnen der ersten Stunde. “Kinder in vorbereiteter Umgebung einfühlsam zu begleiten und ihre eigenständige Entwicklung ohne Erwartungsdruck zu unterstützen, das ist das was mich bei Emmi Pikler immer begeistert hat”, sagt Sahlender-Wulf. “Es ist jetzt wirklich schön zu erleben, dass es nun nach all den Jahren der Vorbereitung ein Zentrum in dieser Stadt für die Pikler- und Hengstenbergarbeit geben wird.” 

Die Grundsteinlegung schließt mit dem Einmauern einer Zeitkapsel, darin enthalten ein Pikler-Ball, ein aktuelle Tageszeitung, die Pläne des Hauses, ein Flyer des Angebots und die Satzung der Stiftung. Bevor die Zeitkapsel im Mörtel verschwindet bittet Karde Wirtz die Runde nochmal um gute Wünsche für die Zukunft des Hauses. “Zeit und Raum für die Kleinen” sagt jemand. “Familien Ruhe geben”, wünscht ein anderer. “Und ich wünsche mir, dass hier ganz viele Kinder glücklich werden”, sagt die siebenjährige Mathilda zum Schluss und übergibt die Zeitkapsel dem Maurer.Der Grundstein dafür wurde heute gelegt. 

Über die Stiftung:
Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg ermöglicht die Stiftung Zeit und Raum Menschen, die mit Säuglingen und Kindern zu tun haben, diese respektvoll in ihrer Entwicklung zu begleiten. Die Stiftung engagiert sich auch im Bereich der Kindertagespflege. Sie kooperiert hierfür mit der Evangelischen Familienbildungsstätte im Bereich der Fortbildung und unterstützt die pädagogische Beratung von Kindertagespflegepersonen. 
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„Oldenburg räumt auf“: Schulen erhalten Auszeichnung

15.05.2019 18:41 Uhr

AWB verleiht neuen Schulpreis

Bei „Oldenburg räumt auf“ nahmen in diesem Jahr über 30 Schulen teil. Um die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu prämieren, verlieh der AWB drei Oldenburger Schulen ein Preisgeld. Jetzt bekamen die Grundschule Bümmerstede (1. Platz, 300 Euro), die Schule Borchersweg (2. Platz, 200 Euro) und die Grundschule Drielake (3. Platz, 100 Euro) die Gewinne und Urkunden. Die Verleihung fand in der Grundschule Bümmerstede statt. Der AWB verlieh den Schulpreis zum ersten Mal. „Ich finde, dass es eine Anerkennung geben muss, wenn so junge Menschen an der Aktion ‚Oldenburg räumt auf‘ teilnehmen“, erklärte Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWBs. Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer freuten sich sehr über ihren Gewinn. „Wir nutzen das Geld für die Außengestaltung unserer Schule. Im letzten Jahr haben wir schon einige Nistkästen aufgehängt und Blühstreifen gepflanzt“, so Stefan Völkel von der Grundschule Borchersweg. „Wir überlegen uns in der Dienstbesprechung, was wir mit dem Gewinn machen“, sagte Anne Wilts von der Grundschule Drielake. Dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind, sei aber schon klar – für alle drei Schulen.
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VfL verabschiedet sich mit Sieg vom Heimpublikum

15.05.2019 18:36 Uhr

32:24 Sieg gegen den BVB

von Bernd Teuber

Trotz der zuletzt wenig überzeugenden Präsentationen von Handballbundesligist VfL Oldenburg in der EWE Arena fanden am Samstag noch einmal 1452 Zuschauer den Weg in die Halle. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Von Beginn an gingen die Gastgeberinnen gegen Borussia Dortmund hoch konzentriert zur Sache und siegten nach einer 15:12-Pausenführung am Ende hochverdient mit 32:24.

„Das war heute ein ganz besonderes Spiel für uns. Wir wollten den scheidenden Spielerinnen einen gebührenden Abschied bescheren und das ist uns voll und ganz gelungen“, strahlte Rückraumspielerin Kristina Logvin nach dem Spiel, welches ihr bisher bestes im VfL-Trikot war. „Heute ist endlich bei mir der Knoten geplatzt. Nur schade, dass es fast die ganze Saison gedauert hat. Aber nun bin ist erst einmal glücklich über meine, aber auch die gute Leistung der gesamten Mannschaft, die heute super gekämpft und voll konzentriert gespielt hat“.

Der VfL kam von Anfang an gut ins Spiel und präsentierte sich von Beginn an deutlich aggressiver in Abwehr und Angriff als zuletzt. Speziell Logvin war von der BVB-Abwehr kaum zu bremsen. Gleichzeitig parierte Torhüterin Julia Renner bereits in den ersten vier Spielminuten gleich zwei Siebenmeter. Aber auch der neu formierte Mittelblock mit Marie Steffen und Isabelle Jongenelen konnte mehr als überzeugen. So kam es, dass die Gäste bis zur 6. Minute auf ein erstes Erfolgserlebnis warten mussten. Zwei Minuten später glichen sie zum 2:2 aus und gingen in der 12. Minute mit 6:5 in Führung. Wohl kaum jemand hätte gedacht, dass dies die einzige Dortmunder Führung im gesamten Spiel sein sollte, denn dieses Tor sollte so etwas wie eine Initialzündung für den VfL sein. Mit einem 5:0-Lauf setzte sich das Team von Trainer Niels Bötel innerhalb weniger Minuten auf 10:6 ab. Dass sich die Gastgeberinnen nicht weiter absetzten konnten, lag vor allem an BVB-Torhüterin Clara Woltering und Rückraumspielerin Dana Bleckmann. Die Cousine von Europameister Julius Kühn sorgte mit drei Treffern dafür, dass die Gäste schnell wieder auf 10:11 verkürzen konnten. Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und zogen schnell wieder auf 14:10 davon. Nachdem Ex-VfLerin Caro Müller ihr Team mit zwei Treffern wieder herangebracht hatte, stellte Angie Geschke mit ihrem dritten Treffer in ihrem letzten Heimspiel den 15:12 Pausenstand her.

Nach der Pause pendelte sich der Vorsprung zunächst auf 3–4 Tore ein, bis Myrthe Schoenaker nach halb gespielter Halbzeit mit zwei Treffern den VfL beim Stande von 23:18 erstmals mit fünf Toren nach vorne brachte. War dies der Zeitpunkt, wo sich die Grün-Weißen in dieser Saison häufig mit Konzentrationsschwierigkeiten rumschlagen mussten, zogen sie es diesmal voll durch und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus! Mit welch breiter Brust die Gastgeberinnen mittlerweile auftraten, zeigte einmal mehr Kristina Logvin, als sie in der 49. Minute mit einem Hüftwurf BVB-Torhüterin Yara Ten Holte tunnelte und zum 26:20 einwarf. 

Dass Nachwuchsspielerin Marie Steffen an diesem Tage nicht nur im Mittelblock eine gute Figur machte, sondern auch im Angriff bewies sie wenig später, als sie einen scharfen Pass von Geschke annahm, sich gegen mehrere Dortmunderinnen durchsetzte und zum 28:21 traf. „Ich hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass der Pass durchkommt. Umso mehr freue ich mich natürlich über das Tor“, strahlte die 18-jährige nach dem Spiel. „Das war heute mannschaftlich eine sehr gute Leistung von uns. Wir haben super gekämpft und waren die ganze Zeit voll konzentriert“.
Von der Linksaußenposition einspringen und dann dem Ball mit der rechten Hand so viel Drall zu geben, dass er sich unhaltbar für die Torhüterin ins Tor dreht. Keine kann das in der Bundesliga besser als Kim Birke. Und genau so wollte sie sich offensichtlich von ihren Fans aus der EWE Arena verabschieden. Am liebsten wäre sie wohl auf der Spielfeldumrandung hinter dem BVB-Tor sitzengeblieben, nachdem sie auf ihre unnachahmliche Art zum 32:23 eingeworfen hatte und vor Freude strahlte. Aber noch waren 49 Sekunden zu spielen. Ein paar erste Tränen konnte sie sich dann aber wohl doch nicht verkneifen. Es sollten aber nicht die Letzten sein, denn der emotionalste Teil des Abends stand noch bevor.

„Wir sind gut reingekommen und haben den Gegner gut beschäftigt. Das, was wir uns im Training erarbeitet haben, konnten wir heute gut umsetzen. Wir wollten noch einmal allen zeigen, dass wir es können, und das ist uns gelungen“, zeigte sich auch Niels Bötel sehr zufrieden mit der Präsentation seines Teams.

Nach dem Schlusspfiff war das Geschehen auf dem Spielfeld aber schnell vergessen, denn nun hieß es Abschied nehmen. Zunächst wurde Mannschaftsarzt Leo Behler und seine Ehefrau Jutta nach 27 Jahren in den „Ruhestand“ verabschiedet. „Ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen. Als Zuschauer bleibe ich auf jeden Fall“, so der „Doc“ nach der Verabschiedung. Für die Verabschiedung der fünf Spielerinnen Annamaria Ferenczi, Isabelle Jongenelen, Cara Hartstock, Angie Geschke und Kim Birke hatten es sich zahlreiche langjährige Weggefährten nicht nehmen lassen, sich von den scheidenden Spielerinnen zu verabschieden. Der langjährige VfL-Trainer Leszek Krowicki, der derzeit in Polen weilt, verabschiedete sich per Videobotschaft von „seinen Spielerinnen“. Sabrina Neuendorf, an deren Zeiten im VfL-Trikot man sich in Oldenburg immer noch gerne zurückerinnert, hielt die Laudatio für Angie Geschke. So richtig emotional wurde es dann bei Kim Birke. Wiebke Kethorn musste bei ihrer Laudatio für ihre langjährige Mitspielerin sichtlich mit ihren Tränen kämpfen. Sichtlich gerührt bedankte sich Birke bei allen, die sie in ihrer vierzehnjährigen Bundesligakarriere begleitet hatten. Es war sicherlich der emotionale Höhepunkt des Abends. Am Ende bat sie noch darum, dass die Zuschauer und Fans auch in Zukunft ihrer VfL weiterhin so unterstützen mögen, wie sie es vierzehn Jahre lang mit ihr gemacht haben.
„Alle fünf werden sportlich als auch menschlich eine Lücke beim VfL hinterlassen“, so Kristina Logvin nach der Verabschiedung. 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke für alles. 
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Flexibles Einschulungsalter bringt Kita-Planer ins Schwitzen

10.05.2019 19:25 Uhr

Deutlich mehr Sechsjährige bleiben länger im Kindergarten – Kraftakt beim Ausbau des Betreuungsangebots geht weiter

Die Flexibilisierung beim Einschulungsalter der angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler bringt die Kita-Bedarfsplaner gehörig ins Schwitzen: Seit März 2018 können Eltern durch die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes die Einschulung ihrer Kinder, wenn diese zwischen dem 1. Juli und 30. September das sechste Lebensjahr vollenden, um ein Jahr verschieben. Das hat gravierende Folgen für die Stadt Oldenburg: Eine Abfrage in den Kindergärten im Februar 2019 hat ergeben, dass Eltern von 161 schulpflichtig werdenden Kindern von der flexiblen Einschulung Gebrauch machen und weiterhin einen Kindergartenplatz belegen wollen. Selbst wenn sich noch einige Eltern umentscheiden sollten, wird davon ausgegangen, dass dadurch der ohnehin gestiegene Bedarf zusätzlich um rund 150 fehlende Kindergartenplätze erhöht wird. Das entspricht sechs Kindergartengruppen. „Das setzt uns fürs kommende Kita-Jahr noch mehr unter Druck“, erklärt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Während das Land Niedersachsen in seiner Gesetzesbegründung damit gerechnet hatte, dass Eltern für rund 20 Prozent der in Frage kommenden Kinder die Möglichkeit der flexiblen Einschulung wählen, sind es in Oldenburg tatsächlich aber mehr als doppelt so viele. „Die Zahl der sechsjährigen Kinder in den Kindergartengruppen ist deutlich gestiegen, während die der dreijährigen Kinder, die im Kindergarten aufgenommen werden konnten, deutlich gesunken ist. Dementsprechend bleiben viele dreijährige Kinder, die nach dem 1. August geboren sind, auf ihren bisherigen Plätzen in der Krippe oder bleiben noch unversorgt“, heißt es im aktuellen Bericht zur Kindertagesbetreuung in Oldenburg, der dem Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 15. Mai, vorgestellt wird.

Kindergarten: 323 Plätze fehlen voraussichtlich
In ihrer Prognose für das Kindergartenjahr 2019/2020, in die die bisherigen Anmeldungen und die noch zu erwartende Nachfragen eingerechnet wurden, geht die Stadtverwaltung im Kindergartenbereich von einem Fehlbedarf von 323 Plätzen aus. Demnach stehen 1.587 freiwerdenden Plätzen (davon sind 175 noch in Planung oder Bau) 1.910 angemeldete und anspruchsberechtigte Kinder gegenüber. Insgesamt werden im Laufe des Kita-Jahres 2019/2020 voraussichtlich 4.515 Kindergarten-Plätze zur Verfügung stehen.

Krippe: Seit 2009 rund 1.300 zusätzliche Plätze
Im Krippenbereich stellt sich die Situation für das Kita-Jahr 2019/2020 wie folgt dar: Die Betreuungskapazitäten sollen auf 1.895 Plätze (inklusive von 180 Plätzen, die sich in Planung oder im Bau befinden) erweitert werden. Der Hochrechnung zufolge könnten jedoch im Verlauf des Kita-Jahres 2.376 Plätze nachgefragt werden, so dass ein Defizit von 481 Plätzen prognostiziert wird.

Unabhängig von diesen Zahlen schneidet die Stadt Oldenburg bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für unter Dreijährige im landesweiten Vergleich sehr gut ab: Im Kita-Jahr 2018/2019 betrug die Versorgungsquote in Oldenburg 46,2 Prozent (einen etwa zehnprozentigen Anteil trägt dazu die Kindertagespflege bei). In Niedersachsen lag die Versorgungsquote in 2018 bei Kindern im Alter von unter drei Jahren (einschließlich der in der Tagespflege betreuten Kinder) lediglich bei 30,9 Prozent. Möglich gemacht hat das gute Abschneiden ein Kraftakt, den die Stadt Oldenburg in den vergangenen Jahren beim Ausbau der Betreuungskapazitäten geleistet hat. Zum Vergleich: Im Kita-Jahr 2009/2010 wurden erst 597 Kinder in Krippengruppen betreut.

Stark ausgebaut werden konnte seit 2009 auch die Anzahl der Plätze, die in öffentlich geförderter Kindertagespflege zur Verfügung stehen. Hierzu zählen neben den Angeboten von Tagesmüttern und -vätern auch die Plätze in privaten und betrieblichen Großtagespflegestellen. Aktuell werden in der Kindertagespflege 567 Kinder betreut – die große Mehrzahl der Kinder (438) ist unter drei Jahre alt.

Wo in 2019 neue Betreuungsangebote entstehen
Diese Anstrengungen wird die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr fortsetzen. Es werden zehn neue Krippengruppen mit insgesamt 150 Plätzen sowie sechs neue Kindergartengruppen mit ebenfalls 150 Plätzen geschaffen.

An folgenden Standorten entstehen in diesem Jahr neue Betreuungsplätze:
 • Klingenbergstraße in Kreyenbrück 30 Krippen- und 50 Kindergartenplätze (Frühjahr)
 • Adenauerallee in Eversten  45 Krippen- und 50 Kindergartenplätze (Frühjahr)
 • Bodenburgallee in Eversten  15 Krippen- und 25 Kindergartenplätze (1. November)
 • Maria-von-Jever-Straße in Etzhorn 30 Krippenplätze (1. August)
 • Sachsenstraße in Nadorst  30 Krippenplätze (20. Mai) und 25 Kindergartenplätze (1. August)

Die im vorigen Sommer eingerichtete Übergangsgruppe im Gemeindehaus Nikolai bleibt aufgrund des hohen Bedarfs für ein weiteres Jahr bestehen. Die Realisierbarkeit von weiteren Übergangsgruppen wird derzeit geprüft.

Wie es 2020/2021 weitergeht
Weitere vier Kindergarten- und acht Krippengruppen sind bereits beschlossen mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2020 beziehungsweise 2021. Unter anderem wird an der Gerhard-Stalling-Straße (Tweelbäke) eine neue Kita mit zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen gebaut, die im Frühjahr 2020 eröffnen soll. Auch in den Neubaugebieten auf dem ehemaligen Fliegerhorst und Am Bahndamm werden neue Kinderbetreuungsangebote geschaffen.

Nach der am 25. Juni 2018 vom Rat beschlossenen vierten Fortschreibung des Ausbaukonzepts bis zum Kita-Jahr 2022/2023 wird für unter Dreijährige eine Versorgungsquote von 55 Prozent im Krippenbereich und von 10 Prozent in der Kindertagespflege angestrebt. Für Kinder im Kindergartenalter ist eine Versorgungsquote von 99,5 Prozent das Ziel.
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Schwimmen mit dem Oldenburg-Pass

10.05.2019 19:24 Uhr

Von Juni bis September freier Eintritt in die Freibäder Oldenburgs

In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass vom 1. Juni bis zum voraussichtlichen Saisonende im September kostenlos gebadet werden, und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad Am Flötenteich und im Freibad des OLantis Huntebades.

Erwachsene und Kinder/Jugendliche, die einen der bezuschussten Schwimmkurse vom OLantis, dem BTB oder dem TUS Bloherfelde besuchen, können bei regelmäßiger Teilnahme (80 Prozent der Kursstunden) einen Betrag von 60 Euro erstattet bekommen. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn eine Teilnahmebescheinigung im Fundbüro des Bürgerbüros Mitte vorgelegt wird. Ein Flyer informiert über die Angebote rund um das Schwimmen.

Außerdem werden in diesem Jahr Bildungsgutscheine im Wert von 60 Euro (bisher: 40 Euro) ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Ab dem 20. September 2019 gibt es ebenfalls wieder die Möglichkeit, mit dem Oldenburg-Pass Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) zum halben Preis zu erwerben (Gültigkeit ab 1. Oktober). Die Aktion gilt nur für die Preisstufe I zum Beispiel für 4er-Tickets oder Monatskarten. Gegen Vorlage des Oldenburg-Passes werden die ermäßigten Tickets in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden.

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das städtische Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
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Vereinigtes Königreich kommt nach Oldenburg

10.05.2019 19:21 Uhr

Projekt „Begegnungen“ geht in die nächste Runde

Die Stadt Oldenburg setzt in diesem Herbst ihre Kultur- und Informationsreihe „Begegnungen“ fort. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Vereinigten Königreich. In Kooperation mit zahlreichen hiesigen sowie britischen Projektpartnerinnen und -partnern wird derzeit intensiv zusammengearbeitet. Im Rahmen der Vorbereitungen der „UK Begegnungen“ fand nun ein Projekttreffen im Kulturzentrum PFL statt. Kooperationsparterinnen und -partner stellten ihre Pläne und den derzeitigen Arbeitsstand bei diesem Treffen vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm auch an dem Projekttreffen teil. Ab Sonntag, 20. Oktober, wird gemeinsam ein mehrwöchiges buntes und spannendes Programm auf die Beine gestellt. Während der Projektreihe wird an unterschiedlichsten Orten in Oldenburg ein differenziertes, unterhaltsames und mitunter überraschendes Bild des Vereinigten Königreichs präsentiert. Der voraussichtliche Austritt des UK aus der EU ist hierbei nur eines von zahlreichen Themen, mit denen sich die Beteiligten auseinandersetzen.
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Artothek Oldenburg präsentiert neue Editionen der Griffelkunst

10.05.2019 18:58 Uhr

Zehn Künstlerinnen und Künstler mit druckgrafischen und fotografischen Arbeiten vertreten

Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 13. bis 19. Mai in der Artothek Oldenburg präsentiert. „Die Ausstellung gibt vielfältige Einblicke in aktuelle druckgrafische und fotografische Positionen von zehn Künstlerinnen und Künstlern, zu der alle Grafikinteressierten herzlich eingeladen sind“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee. Die Ausstellung ist am Montag, 13. Mai, und Donnerstag, 16. Mai, von 15 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Die Ausgabe der Grafiken erfolgt am Sonntag, 19. Mai, von 11 bis 15 Uhr. Die Bandbreite der neuen Editionen reicht von Lithografien, Siebdrucken, Inkjet-Prints und Fotografien bis hin zu ungewöhnlichen Techniken wie bedruckten T-Shirts.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler:
Gleich drei Künstlerinnen und Künstler haben den Digitaldruck als Medium gewählt, der die Vorzüge eines brillanten Farbspektrums bietet. So zeigt die Hamburger Künstlerin Almut Hilf Inkjet-Prints mit architektonischen Bezügen, die provokant mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen. Barbara Probst inszeniert in ihren Inkjet-Prints Models, die Bekleidung mit Tierprints tragen und in Kontrast zur New Yorker Großstadtkulisse treten. Der Schweizer Künstler Beat Zoderer hingegen hat sechs Inkjet-Prints mit dem Titel „Polygone“ geschaffen, die durch die Überlagerung der geometrischen Formen erstaunliche Räume und Farben entfalten.

Durch die Kombination von Inkjet-Prints und Lithografien gelingt dem Hamburger Künstler Dirk Stewen in seiner Serie ein widersprüchliches Spiel aus poetischen Verweisen und Irreführungen. Mit englischem Schwarzen Tee färbt der belgische Künstler Franz Burkhardt das Büttenpapier für seine Lithografien ein, wodurch seine Arbeiten mit alltäglichen Motiven und lakonischen Sprüchen Retro-Charme gewinnen. Während der Berliner Künstler Thomas Huber zwei Farblithografien mit erotischen Spiegelmotiven vorlegt, hat die Ukrainerin Lada Nakonechna in ihren beiden Steindrucken kriegszerstörte Gebäude ihrer Heimat künstlerisch verarbeitet.

Historisches und aktuelles Bildmaterial aus Modefotografien hat der Berliner Künstler Daniel Richter in seinen beiden Siebdrucken vielschichtig zu Montagen verarbeitet. Der berühmte Berliner Fotograf Friedrich Seidenstücker (1882-1966) war ein bekennender Tierliebhaber. Aus seinem Nachlass wurden sechs schwarz-weiß-Fotografien editiert, die um 1930 im Berliner Zoo entstanden sind und mit viel Charme den damaligen Zeitgeist widerspiegeln. Und von dem Künstler Endre Tót, der in den 1970er Jahren zu den Hauptvertretern der ungarischen Neo-Avantgarde zählte, liegt ein Siebdruck auf T-Shirt vor, das er mit seinem künstlerischen Statement bedruckt hat.

Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V., die 1925 gegründet wurde, gehören heute mehr als 4400 Mitglieder in ganz Deutschland an. Die Artothek Oldenburg ist seit 1992 Mitglied der Vereinigung und besitzt zahlreiche Griffelkunstblätter in ihrem Sammlungsbestand.
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Sind Lastenräder praktikable Transportalternativen?

10.05.2019 18:54 Uhr

Unternehmen können sich für dreimonatigen Praxistest bewerben

Sind Lastenräder für Unternehmen im Alltag praktikable Transportalternativen? Das will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) mit einem bundesweiten Testangebot unter dem Titel „Ich entlaste Städte“ herausfinden. Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere Unternehmen, aber auch größere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können teilnehmen. Interessierte können sich bis September 2019 online für einen dreimonatigen Praxistest bewerben, um sich von den Einsatzmöglichkeiten selbst zu überzeugen.

Es stehen mehr als 150 Testräder in 23 Varianten verschiedener Hersteller, Bauformen und Größe zur Verfügung. „Vom kleinen Lieferbike ähnlich der Posträder bis zum Schwertransporter, als Zwei- oder Dreirad, mit und ohne Motorunterstützung und teils sogar mit Wetterschutz – für beinahe jeden Bedarf ist etwas dabei. Und wer sich letztlich ein E-Schwerlastenfahrrad kauft, kann einen bis zu 30-prozentigen Zuschuss als staatliche Förderung erhalten“, erläutert Ataman Erönü von der städtischen Initiative klima(+)Unternehmen, die sich um Themen des Klimaschutzes im Oldenburger Unternehmenssektor kümmert.

Weitere Informationen gibt es online unter www.klimaplus-unternehmen.de. Dort ist auch das aktuelle Vortragsprogramm von klima(+)Unternehmen zu finden. Für interessierte Unternehmen steht der Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg telefonisch unter der Nummer 0441 235-3486 oder per E-Mail an ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de zur Verfügung.
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Das Freiwillige Ökologische Jahr: „Everyday for Future“

10.05.2019 18:27 Uhr

Über 200 Einsatzstellen in Niedersachsen

Seit Wochen gehen Schülerinnen, Schüler und junge Menschen freitags auf die Straße und demonstrieren. Sie fordern Politik und Gesellschaft zum Umdenken und Handeln auf. Nach dem Motto: Nicht nur fordern, sondern selber machen!

Genau dies können Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) ganz konkret auf aktuell 325 Plätzen in über 200 anerkannten Einsatzstellen in ganz Niedersachsen: Selber aktiv werden – und das jeden Tag! Auch der Naturschutzbund NABU Oldenburger Land e. V. bietet bereits seit fünfzehn Jahren jährlich einen FÖJ-Platz an. Dabei gibt es eine breite Palette an Aufgaben- und Themenfeldern: für den Schutz von Umwelt und Natur, gegen Klimawandel und die Ausbeutung unserer Ressourcen, für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Und ganz wichtig: Besonders im Bereich Umweltbildung können Teilnehmende Vorbild für Kinder und Jugendliche sein. 

"Konkret heißt das für die FÖJler des NABU Oldenburg, fast täglich mit unterschiedlichsten Menschen und Fragen rund um das Thema Naturschutz in Berührung zu kommen, praktisch auf Streuobstwiesen, im Moorgelände oder auch im Naturgarten tätig zu sein und nicht zuletzt in einem harmonischen Team arbeiten und lernen zu dürfen," weiß Mara Oltmanns, FÖJlerin beim NABU Oldenburg aus eigener Erfahrung zu berichten.

NABU-Regionalgeschäftsführer Oliver Kraatz sieht den Freiwilligendienst als besondere Chance, einen Einblick in umwelt- und naturschutzbezogene Berufe zu erhalten. "Gleichzeitig etwas für sich selber und die Umwelt tun! Nach der Schule, als Unterbrechung zwischen dem Bachelor- und Masterstudium oder auch nach der Berufsausbildung: Das FÖJ bietet allen Interessierten von 15 bis 25 Jahre die Möglichkeit, sich zu engagieren."

Und das FÖJ bietet Freiraum: 20 Prozent ihrer Arbeitszeit steht den Teilnehmenden für die Planung und Verwirklichung eigener Ideen im Rahmen von FÖJ-Projekten zur Verfügung. 

Der NABU Oldenburg hat für das im Spätsommer beginnende FÖJ-Jahr bereits einen Freiwilligen gefunden, aber auf vielen anderen Einsatzstellen in Niedersachsen läuft das Bewerbungsverfahren noch. 
Nähere Infos dazu unter foej.niedersachsen.de. 
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Sommerferien sind nur wenige Mausklicks entfernt

10.05.2019 18:22 Uhr

Ferienpass-Team stellt Programm mit neuen Akzenten vor – Online-Anmeldung startet

Die Sommerferien sind nur noch wenige Mausklicks entfernt: Ab Montag, 13. Mai, können sich Oldenburger Kinder und Jugendliche über die Internet-Seite www.ferienpass-oldenburg.de für viele tolle Veranstaltungen, die der Ferienpass 2019 zu bieten hat, anmelden. Nachdem die Einführung eines neuen Online-Systems für Buchung und Bezahlung im Vorjahr eine gelungene Premiere erlebt hatte, startet das Team Ferienpass vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit nun in den zweiten Durchlauf. „Hierfür wurde die Internetseite noch einmal optimiert und benutzerfreundlicher gestaltet“, betont Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie.

So funktioniert der „digitale“ Ferienpass
Auf der Ferienpass-Internetseite können sich Kinder mit Hilfe ihrer Erziehungsberechtigten registrieren und die gewünschten Aktionen online buchen und auch online bezahlen. Die Registrierung und Anlegung eines eigenen Benutzer-Accounts ist ab dem 13. Mai freigeschaltet. Ohne einen Benutzer-Account ist eine Teilnahme am Ferienpass nicht möglich. „Bis zum 2. Juni besteht dann die Möglichkeit, eine Liste mit Wunschveranstaltungen anzulegen“, informiert Ingo Krüger vom Team Ferienpass. Anschließend entscheidet das Los, welcher Veranstaltung man tatsächlich zugeteilt wird. Die zugelosten Veranstaltungen und die Grundgebühr in Höhe von drei Euro müssen dann bis zum 24. Juni bezahlt werden. Dies ist auch weiterhin online mit den gängigen Bezahlmethoden möglich.

Im Anschluss an das Wunschlistenverfahren mit Verlosung können dann alle noch freien Plätze bis zum Ende der Ferien direkt im eigenen Benutzer-Account gebucht werden. Dies gilt auch für Kinder, die sich nicht am vorhergehenden Wunschlistenverfahren beteiligt haben, aber gerne noch an der Ferienpassaktion teilnehmen und Veranstaltungen besuchen möchten. Eine Registrierung und Anlegung eines Benutzer-Accounts ist somit bis zum Ende der Ferien möglich.

Dafür, dass auch Kinder und Eltern mit Sprachbarrieren, fehlendem Internetzugang oder einer geringeren medientechnischen Affinität die Teilhabe am Ferienpass ermöglicht wird, ist im neuen Verfahren gesorgt. So bieten die Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten des Fachdienstes Jugend- und Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen ihre Unterstützung beim Umgang mit der neuen Internetseite an und helfen gerne bei der Registrierung oder der Buchung von Veranstaltungen. Darüber hinaus haben Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin die Möglichkeit, Buchungen und Zahlungen direkt beim Ferienpass-Team in der Von-Finckh-Straße 1 vorzunehmen.

Mehr als 600 Veranstaltungen
Auch in diesem Sommer dürfen sich Oldenburger Kinder und Jugendliche auf ein vielfältiges und buntes Ferienprogramm freuen. „Mehr als 150 Vereine, Verbände, Unternehmen oder Privatpersonen halten wieder über 600 Veranstaltungen bereit“, kündigt Anne Lohmüller vom Team Ferienpass an. Neben den „gesetzten“ Tagesfahrten und Dauerbrennern wie Ausflüge in den Heidepark Soltau oder den Serengeti Park Hodenhagen wird es in diesem Jahr einen Tag am Meer geben, der von Jugendleiterinnen und Jugendleitern, ausgebildet vom Kinder- und Jugendbüro, eigenständig geplant und begleitet wird.

Auch die Kinderstadt wird wieder dabei sein. Fünf Tage lang werden Kinder im Haus der Jugend ihre eigene Stadt regieren und dabei erleben, wie Demokratie funktioniert. Jeden Tag finden Bürgerversammlungen statt, in denen die Kinder mitbestimmen, was in ihrer Stadt passiert. Die Kinder suchen sich einen spannenden Arbeitsplatz und verdienen eigenes Geld, den „Oldentaler“. Anschließend können sie das Geld wieder in der Kinderstadt ausgeben, zum Beispiel im Café, in der Kreativwerkstatt oder im Outdoorbereich.

Kooperation mit anderen Kommunen
In diesem Jahr wird es erstmals Kooperationsveranstaltungen mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region geben. Zusammen mit der Stadt Delmenhorst und den Gemeinden Ganderkesee und Hude wird ein Bowlingturnier mit Kindern der vier Kommunen veranstaltet. Außerdem werden Oldenburg, Delmenhorst, Ganderkesee und Hude gemeinsam ein großes Fantasy-Rollenspiel-Spektakel anbieten.

Daneben sind wieder viele tolle Aktionen aus den Bereichen Sport, Basteln, Kunst, Kultur, Kreativität, Musik, Kochen und Backen, Technik, Natur und natürlich Spiel und Spaß dabei: naturwissenschaftliches Experimentieren, Technikworkshop für Mädchen, Yoga für Kids, Instrumenten-Schnupperkurse, Bucherstellung, Malen und Zeichnen, Arbeiten mit Speckstein, Nähangebote, Upcyclingprojekte, Hörspielproduktionen, Badesalze, Schmuckstücke, oder Traumfänger herstellen, Forschertage, Brot backen, Angeln, Sportkegeln, Basketball, Tischtennis, Bogenschießen, Golf, Stand-Up-Paddeln, Karate, Windsurfen, Schwimmen, Tauchen, Wakeboarden, Trampolin, Hip-Hop, Reiten, Klettern, Geocaching, Kart fahren, Motorfliegen und vieles mehr.

Betriebsbesichtigungen ein Schwerpunkt
Ein Schwerpunkt liegt 2019 auf Betriebsbesichtigungen. Die Kinder werden die Möglichkeit haben, mehrere größere Betriebe und Unternehmen kennen zu lernen, wie Mercedes Benz in Bremen, das VW Werk im Emden, das Edeka Zentrallager in Wiefelstede, das Weser-Ems-Druckhaus in Oldenburg, die Meyer-Werft in Papenburg, den Lokalsender oldenburg eins, die Berufsfeuerwehr Oldenburg, das Weser-Stadion in Bremen, die Johanniter Unfallhilfe Oldenburg, die Nordwest-Zeitung oder auch eine Imkerei.

Eingeläutet werden die Sommerferien wieder mit der Fresh-Party, einer Tanzveranstaltung für die 11- bis 15-Jährigen, die in diesem Jahr als Open-Air im Olantis stattfinden wird. Die Ferienpass-Kinder erhalten einen vergünstigten Eintrittspreis. Am Ende der Ferienpassaktion steht dann wieder das Abschlussfest, bei dem die Oldenburger Freizeitstätten ein buntes Programm mit vielen kleinen Mitmach-Aktionen rund um Kreativität, Spiel, Spaß und Sport bieten.

Gutscheine und Rabatte
Zusätzlich zum normalen Ferienpassprogramm werden erstmals auch Gutscheine und Rabatte eingeführt und über die Ferienpass-Internetseite zur Verfügung gestellt. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, weitere tolle und vor allem vergünstigte Angebote wahrzunehmen. Diese Vergünstigungen werden von den unterschiedlichsten Veranstaltern angeboten und können von allen Nutzerinnen und Nutzern des Ferienpasses in Anspruch genommen werden.

Neu im Ferienpass ist auch der sogenannte Olantis-Ferienpass-Tarif. Alle Ferienpasskinder können nun jeden Tag in den Sommerferien gegen Vorlage des Ferienpassausweises das Freibad Olantis sowie das Freibad Flötenteich zu einem ermäßigten Eintrittspreis (2 Euro/1,50 Euro) besuchen.

Informationen zum Ferienpass gibt es im Internet unter www.ferienpass-oldenburg.de, direkt beim Ferienpass-Team unter der Telefonnummer 0441 235-80, oder beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
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Für eine offene und tolerante Gesellschaft

10.05.2019 18:19 Uhr

Stadt Oldenburg tritt „Region Nordwest – Erklärung der Vielen“ bei

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 25. Februar 2019 mehrheitlich beschlossen, die „Region Nordwest – Erklärung der Vielen“ zu unterzeichnen und sich mit Kulturschaffenden der Region für eine pluralistische Gesellschaft zu engagieren. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hatte dem Rat vorgeschlagen, die vom Oldenburgischen Staatstheater angestoßene Initiative zu unterstützen und sich durch Zeichnung der Erklärung mit ihren Zielen zu solidarisieren. In der „Erklärung der Vielen“ werden Kultureinrichtungen aufgefordert, sich gemeinsam an Kampagnen und Demonstrationen zur Verteidigung der offenen Gesellschaft zu beteiligen.

Initiiert wurde die Erklärung von dem 2017 in Berlin gegründeten Verein „DIE VIELEN“, einem Zusammenschluss von Künstlerinnen und Künstlern sowie von Kulturschaffenden zur Förderung von Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und zur Unterstützung einer internationalen Gesinnung.

Am 9. November 2018 haben sich dann verschiedene Kultureinrichtungen in mehreren deutschen Städten der Initiative der „VIELEN“ angeschlossen und sich damit öffentlich gegen gezielte Angriffe auf die Kunst- und Kulturlandschaft durch rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Gruppierungen gewandt.

Die „Region Nordwest – Erklärung der Vielen“ formuliert ihre Erklärung mit Bezug zur nationalsozialistischen Diffamierung von Kunst als „entartet“ und zur Vereinnahmung von Kultur zu NS-Propagandazwecken. Vor dem Hintergrund dieser Geschichte sehen sich die Initiatorinnen und Initiatoren als Kulturschaffende in Deutschland in einer besonderen Verantwortung. In der Erklärung heißt es: „Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist plural. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!“
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Perspektiven auf Flucht

10.05.2019 17:59 Uhr

Filmreihe im Cine k mit Gästen

Im Mai zeigt das Cine k zwei spannende Filme in der Reihe "Perspektiven auf Flucht". Die Initiator*innen der Filmreihe – Seebrücke Oldenburg in Kooperation mit dem Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg - möchten wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Flucht und Migration nach Europa liefern. Damit soll ein Raum eröffnet werden, um über die Folgen europäischer Lebensweisen und Wirtschaftspolitik zu reflektieren sowie mögliche Interventionen zu diskutieren.

„Thematisch geht es um Seenotrettung, Waffenhandel und Rüstungsindustrie, Klimawandel, Armutsmigration und die Lebenssituation von Geflüchteten in Deutschland“, so Katrin Windheuser vom Cine k.

Vor jedem Film werden Studierenden der Universität Oldenburg in die jeweilige Thematik einführen. Auch im Anschluss an die Filme möchten die Veranstalter*innen Gelegenheit bieten, sich mit anderen auszutauschen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. „Ganz besonders freuen wir uns über die Gäste: Am 14 Mai wird die Regisseurin von ›Keinheimatfilm‹ anwesend sein und am 21. Mai wird die Seebrücke Oldenburg beim Film "Die Mission der Mission Lifeline" über ihre Arbeit berichten“, so Windheuser weiter.

Um finanzielle Hürden zu vermeiden, werden die Filme nicht mit Eintrittspreisen, sondern gegen Spenden gezeigt. Die Einnahmen werden zugunsten der NGO „Sea Eye“ gespendet. Weitere Informationen und Tickets finden Sie unter www.cine-k.de


Folgende Veranstaltungen finden statt:

Di, 14.05. um 18.00 Uhr
Keinheimatfilm. Willkommen in Deutschland
Der Film erzählt die Geschichten geflüchteter Menschen, die 2015 in der Notunterkunft einer kleinen Gemeinde im Münsterland ankommen. Einige Monate vergehen, bis sie endlich ein neues Leben in Deutschland beginnen können. Ohne Verwendung eines Kommentars zeigt der Film all die spontanen Augenblicke, die Beweggründe von Flucht, Schwierigkeiten und Glücksmomente, Heimatverbundenheit, Ängste, Verzweiflung und Akzeptanz des Schicksals, Ungeduld und Dankbarkeit und gibt auf diese Weise den Menschen, die zu uns kamen, eine authentische Stimme.
Im Anschluss: Filmgespräch mit der Regisseurin Susanna Wüstneck

Trailer: https://vimeo.com/265426418


Di, 21.05. um 18.00 Uhr
Die Mission der Lifeline
Ihr Ziel: Geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken retten. Dafür haben Axel Steier und das Team des Dresdner Seenotrettungsvereins „Mission Lifeline“ erfolgreich Spenden gesammelt. Über zwei Jahre lang hat Filmemacher Markus Weinberg Axel und sein Team mit seiner Kamera begleitet - bis auf das Schiff vor der libyschen Küste, wo sich der Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische Idee entwickelt. Der Oldenburger Sören Moje war bei Rettungsaktionen der „Mission Lifeline. Search and Rescue“ dabei und wird nach dem Film über diese Arbeit berichten und Fragen beantworten. Zudem wird die Seebrücke Oldenburg ihre Arbeit(-sweisen) vorstellen.

Trailer: https://vimeo.com/243875863
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SPD-Fraktion beschließt Klimaschutzstelle für Oldenburg

10.05.2019 17:51 Uhr
Die SPD-Stadtratsfraktion hat in ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, dem Antrag des Vorstandes des SPD-Unterbezirks Oldenburg auf Schaffung einer Klimaschutzstelle zu folgen. Diese soll den Fördermittelabruf zu den Themen Klima- und Umweltschutz in Zusammenarbeit mit den Dezernaten koordinieren und gegebenenfalls optimieren sowie Klimafolgen von Beschluss-vorlagen aus dem Stadtrat bewerten. Das heißt konkret, dass Vorhaben zukünftig daraufhin abgeklopft werden sollen, inwiefern sie klimabeeinträchtigende Auswirkungen haben. Für dieseAufgaben soll in der Stadtverwaltung eine Struktur geschaffen und auch personell ausgestattet werden.

„Oldenburg ist eine Stadt mit außerordentlicher Lebensqualität, inder großes Umweltbewusstsein herrscht. Wöchentlich demonstrieren hier Schülerinnen und Schüler unter dem Banner „Fridays forFuture“ berechtigterweise für konkrete politische Maßnahmen. Mit dem Instrument der Klimaschutzstelle erreichen wir eine transparente Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung, was umweltthematische Fragestellungen angeht“, stellt die SPD-Vorsitzende Nicole Piechotta die Bedeutung dieser Forderung heraus.
„Wir sehen in der Klimaschutzstelle eine ideale Ergänzung zu den schon vorhandenen Umweltschutzaktivitäten der Stadt. Die Generierung von Fördermitteln zur Umsetzung der von uns bereits angestoßenen aber auch insbesondere der erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen im Bereich Klima- und Umweltschutz soll somit optimiert werden“, so Ratsherr Paul Behrens.

„Da uns diese gesellschaftspolitisch wichtige Thematik schwerpunktmäßig immer mehr beschäftigen wird, bestehen in der SPD-Fraktion auch Überlegungen dahingehend, diese Aufgabenstellung in einer Stabstelle, die direkt dem Oberbürgermeister oder dem Stadtbaurat unterstellt ist, zu bündeln“, führt der Fraktionsvorsitzen-de Ulf Prange ergänzend aus und hofft auf eine konstruktive Diskussion in den Fachgremien.
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Frösche, Kröte und Salamander

10.05.2019 17:12 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 18. Mai findet um 11.00 Uhr der Workshop „Frosch, Kröte und Salamander“ am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Renate Heim zeigt im Hunte-Aquarium die Amphibien und Reptilien und erklärt die Eigenschaften dieser Tiere. Am Ende wird ein Frosch gebastelt, der hüpfen kann.  Die Teilnahme kostet 7,50 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-40570-300 oder per Email an museum@naturundmensch.de.
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Lebenswerte Städte ohne Autos?

10.05.2019 14:24 Uhr

Podiumsdiskussion im PFL zur Mobilität der Zukunft

In unseren Städten wird vor dem Hintergrund des starken Autoverkehrs zunehmend über neue Mobilitätskonzepte nachgedacht. Die Abgase des motorisierten Verkehrs tragen maßgeblich zum CO2 Ausstoß bei, eine Verkehrswende ist in Deutschland daher notwendig. Doch wie lässt sie sich sinnvoll gestalten und was bedeutet sie für Oldenburg? Darüber diskutieren renommierte Experten bei der Veranstaltung „Mobilität der Zukunft – Lebenswerte Städte ohne Autos“ am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3.

Auf Einladung der Stadt Oldenburg sind an dem Abend zu Gast:

• Prof. Dr. Andreas Knie, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
• Ludger Dinkelbach, Stellwerk60, autofreie Siedlung in Köln
• Kristof Ogonovski, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
• Prof. Bernd Müller, Amt für Verkehr und Straßenbau, Stadt Oldenburg
• Moderation Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwerdhelm, Jade Hochschule, Oldenburg

Das Publikum kann sich aktiv in die Diskussion einbringen. Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen und verschiedene Sichtweisen auf mögliche Ideen für eine Verkehrswende. Dazu gehören unter anderem technische Neuerungen wie autonomes Fahren und Elektromobilität. Doch reichen diese Lösungen aus, um den Verkehr nachhaltig auszurichten oder müssen wir unsere Verhaltensweisen grundsätzlich überdenken? Ist der private Pkw noch zukunftsfähig?

Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Energiewende | weiterdenken statt. Die Veranstaltungsreihe bietet fortlaufend Termine an, die sich mit den Themen klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität beschäftigen. Die Reihe ist der Auftakt von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“, kurz ENaQ, die in den kommenden Jahren in Oldenburg regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Abfallwirtschaftsbetrieb startet wieder mobile Schadstoffsammlung

10.05.2019 14:22 Uhr
Das Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB) ist wieder unterwegs. Zunächst bis zum 3. Juli wird die mobile Schadstoffsammlung an sieben Tagen, jeweils mittwochs, unterwegs sein und wohnortnah den Bürgerinnen und Bürgern eine Entsorgungsmöglichkeit für ihre schadstoffhaltigen Abfälle anbieten. Damit macht der AWB insbesondere den Menschen, die nicht so mobil sind, ein komfortables Angebot zur Entsorgung umwelt- und gesundheitsschädlicher Abfälle.

Neben schadstoffhaltigen Abfällen, zum Beispiel Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, nimmt die mobile Sammlung auch wieder Elektrokleingeräte wie Bügeleisen, Toaster, Staubsauger und Ähnliches an. Elektrogroß- und Fernsehgeräte sowie Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gilt auch für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.

An diesen Standorten macht das Schadstoffmobil in den Stadtteilen Halt:

Alexandersfeld/Ofenerdiek, 15. Mai
 10 bis 12 Uhr: Edeka Neukauf, Am Stadtrand
 13.45 bis 15.45 Uhr: Immenweg/Ecke Am Strehl
 16 bis 18 Uhr: Real/Stubbenweg, Wertstoffcontainer

Bloherfelde/Wechloy, 22. Mai
 10 bis 12 Uhr: Famila Wechloy, Parkplatz alte Tankstelle
 13.45 bis 15.45 Uhr: Otto-Suhr-Straße, Glascontainer
 16 bis 18 Uhr: Gymnasium Eversten, Glascontainer

Bürgerfelde/Dietrichsfeld, 5. Juni
 10 bis 12 Uhr: Im Brook, Wendekreis
 13.45 bis 15.45 Uhr: Siebenbürgerstraße/Alexanderstraße
 16 bis 18 Uhr: Famila, Scheideweg

Kreyenbrück, 19. Juni
 10 bis 12 Uhr: Kreyenzentrum, Harreweg
 13.45 bis 15.45 Uhr: Klingenbergplatz
 16 bis 18 Uhr: Real/Alter Postweg, Glascontainer

Donnerschwee, 26. Juni
 10 bis 12 Uhr: denn’s Biomarkt, Nadorster Straße
 13.45 bis 15.45 Uhr: Weser-Ems-Halle, Wertstoffcontainer
 16 bis 18 Uhr: Aktiv-Markt, Hochheider Weg

Stadtmitte, 3. Juli
 10 bis 12 Uhr: Marktplatz
 13.45 bis 15.45 Uhr: Industriestraße, Parkplatz H
 16 bis 18 Uhr: Pferdemarkt

Nach der Sommerpause wird die Entsorgungstour ab dem 28. August in Krusenbusch/Bümmerstede, Etzhorn/Ohmstede, Eversten, Bürgerfelde/Ofenerdiek/Donnerschwee und Bloherfelde/Kreyenbrück/Osternburg fortgesetzt. Die genauen Termine und Standorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.
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Klima(+)Infomontag: „Denkmalschutz – kein Hindernis für eine energetische Sanierung“

07.05.2019 18:37 Uhr
Am 13. Mai 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über die Sanierungsmöglichkeiten bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Alte Gebäude prägen ganze Straßenzüge und sind eine Bereicherung für unser Stadtbild. Die meisten stehen unter Denkmalschutz. An ihrer Erhaltung besteht ein besonderes öffentliches Interesse. Sanierungsmaßnahmen an diesen Gebäuden erfordern viel Feingefühl. Dennoch lassen sich denkmalgeschütze Gebäude in den meisten Fällen relativ problemlos energetisch hochwertig modernisieren.

Energieberater mit der Zusatzausbildung zum Energieberater für Denkmäler unterstützen mit Fachwissen und Erfahrung den Bauherrn. Sie unterstützen bereits ab der Planung und begleiten durch den gesamten Bauprozess hindurch. Mit ihrer Hilfe und der Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalschutzbehörde können Lösungen erarbeitet werden, die dem Denkmal aber auch dem Anspruch an moderner Wohnqualität und hoher Energieeffizienz gerecht werden.

Wie so etwas aussehen kann, erläutert der erfahrene Architekt und Energieberater für Denkmäler Raymund Widera anhand verschiedener Sanierungsvorhaben.

Der Klima(+)Info-Montag findet am 13. Mai 2019 von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 (im Turm) statt.
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Endlich wieder ein Sieg

05.05.2019 16:49 Uhr

VfL gewinnt in Nellingen

Zehn lange Wochen musste der VfL Oldenburg und seine Anhänger auf ein Erfolgserlebnis warten. Am Samstag, 04.05., war es endlich wieder soweit. Mit 32:30 (18:14) setzte sich das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Niels Bötel beim Tabellenletzten TV Nellingen durch und beendete wie schon in der Hinrunde gegen das Team aus Ostfildern eine mehrwöchige Niederlagenserie. Nachdem schon im Vorfeld Cara Hartstock und Lisa Marie Fragge ausgefallen waren, musste der VfL kurzfristig auch noch auf die erkrankte Nationalspielerin Angie Geschke verzichten. Für die verletzte Hartstock war Nachwuchsspielerin Marie Steffen ins Team gerückt und bildete mit Isabelle Jongenelen in Nellingen den Mittelblock in der Abwehr. „Natürlich fehlte bei beiden noch ein wenig die Abstimmung, aber sie haben ihre Sache sehr gut gemacht. Wir haben in der Abwehr einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und wesentlich aggressiver gespielt als zuletzt. Es war wichtig, dass wir uns endlich mal wieder belohnt haben. Trotz der vielen Ausfälle haben wir gekämpft und als Team gewonnen. Das haben die Mädels gut gemacht“, lobt der VfL-Trainer seine Mannschaft.

Schnell waren die Gäste durch Kristina Logvin und Kim Birke mit 2:1 in Führung gegangen. Zwar konnte Nellingen noch einmal ausgleichen, aber schon wenig später lag der VfL mit 6:3 vorne und hielt den Vorsprung bis zur Pause konstant bei 3–4 Toren. Beim Stande von 18:14 für den VfL ging es in die Kabinen.

Nach der Pause stellten die Gastgeberinnen ihre Abwehr um und verteidigten nun deutlich offensiver, was den Grün-Weißen zunächst gar nicht schmeckte. So kam es, dass Nellingen mit einem 4:0-Lauf zunächst ausgleichen und nach halb gespielter Halbzeit sogar mit 24:22 in Führung gehen konnte. Aber der VfL kämpfte sich wieder ins Spiel und bereits fünf Minuten später brachte Myrthe Schoenaker ihr Team mit 26:25 erneut in Führung. „Wir haben gekämpft und uns belohnt, was in der momentanen Situation mit dem angeschlagenen Selbstvertrauen gar nicht so selbstverständlich ist“, so der VfL-Trainer nach dem Spiel.

In der zweiten Hälfte der Halbzeit konnte der VfL zwar immer wieder in Führung gehen, aber die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln und glichen immer wieder aus. Erst als Schoenaker 47 Sekunden vor dem Ende mit ihrem siebten Treffer zum 32:30 einwarf, war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Julia Renner sorgte dann wenig später mit einer Parade dafür, dass der VfL mit einem Zwei-Tore-Sieg die Heimreise antreten konnte.
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Montags_Kunst: Kreativ werden zur Ausstellung „Natur Schöpfen“

05.05.2019 16:38 Uhr

Anmelden bis 13. Mai

Zur neuen Ausstellung „Natur Schöpfen. Eine wachsende Ausstellung“ (ab 18. Mai) gibt es im Horst-Janssen-Museum wieder die Montags_Kunst für Erwachsene: An drei Terminen, jeweils montags von 18 bis 20 Uhr am 20. Mai, 3. und 24. Juni, haben die Teilnehmenden die Chance, die Ausstellung kennenzulernen und künstlerisch zu dieser zu arbeiten.

„Natur Schöpfen“ thematisiert Fragen rund um Papier, Pigment und Nachhaltigkeit: Was bedeutet Natur in unserer Zeit und wie gehen wir mit ihr um? Gemeinsam mit Kunstpädagogin Heike Seiferth beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Papier und Naturpigmenten, die in zwei Laborzonen in der Ausstellung ausgiebig erforscht werden können.

Die Teilnahme kostet 35 Euro inklusive Material. Anmeldungen sind bis zum 13. Mai möglich, telefonisch unter 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Pulse of Europe mit neuer Kundgebung in Oldenburg

05.05.2019 16:35 Uhr

12.05.2019, 14:00–15:30 Uhr auf dem Julius-Mosen-Platz

Anlässlich der Europawahl ruft die proeuropäische Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ zu einer Kundgebung am 12.05.2019 um 14:00 auf dem Julius-Mosen-Platz auf, um kurz vor der Europawahl ein Zeichen für den europäischen Zusammenhalt zu setzen.

Für ausreichend Gesprächsstoff ist gesorgt: Die Organisatoren von Fridays for Future-Oldenburg geben ihre Forderungen zum Klimaschutz kund. Der Stadtschülerrat berichtet von seinen Erfahrungen bei der Simulation des Europäischen Parlaments (SimEP). Die Jungen Europäischen Förderalisten Oldenburg stellen sich vor. Und Pulse of Europe – Oldenburg veranstaltet eine "Probewahl" zur Europawahl, bei der schon mal gewählt werden darf.

„Ja, es ist Muttertag! Ich würde meine Mutter unterhaken und nach dem Mittag einen Sonntagsspaziergang zum Julius-Mosen-Platz machen, kurz mal ›europäische Luft‹ schnuppern und zwei Wochen später proeuropäisch wählen“, so Michael Wenzel als Mitorganisator der Kundgebung.
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Vielfältiges Programm zum Tag der Städtebauförderung

05.05.2019 16:25 Uhr

Neugestalteter Klingenbergplatz steht im Mittelpunkt des Festes

In Oldenburg findet am Samstag, 11. Mai, ab 11 Uhr ein vielfältiges Programm zum Tag der Städtebauförderung auf dem Klingenbergplatz in Kreyenbrück statt. Dazu zählt unter anderem eine Plakatausstellung, die sowohl Informationen zu den abgeschlossenen Projekten als auch zu den derzeit aktuellen Sanierungsgebieten liefert. Ein Fokus liegt dabei auf dem Gebiet Kreyenbrück-Nord. Das Team von Werkstattfilm wird auch in diesem Jahr wieder vor Ort sein und die Ausstellung durch kurze Filmbeiträge und Bilder aus dem Stadtviertel Kreyenbrück unterstützen. Der Spielefant wird mit seinem Programm Spielspektakel für Abwechslung und Unterhaltung insbesondere für die Kinder sorgen.

Seit der Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ der Städtebauförderung ist im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord viel passiert. So wurde unter anderem der Klingenbergplatz, auf dem die Veranstaltung stattfindet, grundlegend erneuert. Aber auch einige Spielplätze, wie an der Grundschule Breewaterweg, wurden neu gebaut oder erneuert. Am Utkiek wurde ein Fitnessparcours errichtet und die Kreuzung Ewigkeit/An den Voßbergen wurde durch einen Kreisel neu gestaltet. Durch die Verlängerung der Münnichstraße konnte das Fuß- und Radwegenetz ausgebaut werden. Außerdem kam es zu Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an mehreren Wohngebäuden. Während der bisherigen Förderzeit wurde auch die Planung für das ehemalige AEG-Gelände maßgeblich vorangetrieben. Dort wird in den nächsten Jahren das Gesundheitsquartier MediTech Oldenburg entstehen.

Der Tag der Städtebauförderung findet bereits zum 5. Mal statt. Neben der Stadt Oldenburg, die zum vierten Mal mitmacht, nehmen etwa 500 weitere Kommunen teil. Der Tag soll Bürgerinnen und Bürger über zukünftig geplante und abgeschlossene Projekte sowie Maßnahmen der Stadterneuerung informieren und Ergebnisse präsentieren.
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CI-Café

02.05.2019 09:34 Uhr
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 8. Mai 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen und nicht operierten Menschen Mut machen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Stadt zahlt Zuschuss für Pille, Spirale und Co.

02.05.2019 09:29 Uhr

Verhütungsmittel: Menschen mit geringem Einkommen können Unterstützung erhalten

Verhütung steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität, aber auch für Unbeschwertheit und Selbstbestimmung. Für Frauen und Männer mit geringen finanziellen Ressourcen ist Verhütung allerdings noch mehr – nämlich ein erheblicher Kostenfaktor. Bis zum vollendeten 22. Lebensjahr zahlen die Krankenkassen ärztlich verordnete Verhütungsmittel, danach müssen Pille, Spirale und Co. aus eigener Tasche finanziert werden. Im Einzelfall kann das dazu führen, dass zu einer günstigeren Verhütungsmethode gegriffen wird, obwohl diese gar nicht optimal zur persönlichen Situation passt. Oder im Extremfall bedeutet es sogar, aus Kostengründen ganz auf einen Schutz zu verzichten.

Um Frauen, Männern und Paaren mit begrenztem Budget die für sie beste Verhütung zu erleichtern, stellt die Stadt Oldenburg mittlerweile im zehnten Jahr einen Zuschuss für Verhütungsmittel zur Verfügung. Das bedeutet, dass auf Antrag die Kosten für ärztlich verordnete hormonelle und mechanische Verhütungsmittel teilweise erstattet werden können. Bezuschusst werden zum Beispiel
 • hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Dreimonatsspritze, Verhütungsring, Verhütungspflaster,
 • mechanische Verhütungsmittel wie die Spirale,
 • außerdem die Sterilisation bei Frauen und Männern
 • oder die nicht verschreibungspflichtige „Pille danach“ .

Bei Verwendung der Spirale ist ebenfalls in den Folgejahren ein Zuschuss für die medizinischen Kontrolluntersuchungen möglich. Pro Person werden im Kalenderjahr maximal 100 Euro Zuschuss gewährt. Bei hormonellen Verhütungsmitteln werden 50 Prozent der Kosten für das aktuelle Rezept erstattet.

Zuschussberechtigt sind Bezieherinnen und Bezieher von
 • Arbeitslosengeld II (SGB XII),
 • Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung (SGB XII),
 • Wohngeld (WoGG),
 • Kinderzuschlag (BKGG)
 • und Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz (AsylblG),
 wenn sie mindestens 22 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz in Oldenburg haben.

Die Anträge und Erstattungen bearbeitet seit jeher pro familia und seit 2017 auch die Familienberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt. 2018 entfielen von den 178 bewilligten Anträgen etwa zwei Drittel auf die Bezuschussung von hormonellen Verhütungsmitteln und ein Drittel auf die Spirale. „Die Zusage für eine nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung für die Spirale erleichtert den Frauen, sich für eine langfristige Verhütung zu entscheiden“, berichtet Ulrike Kleen von der AWO, doch gemessen an der Anzahl der Zuschussberechtigten werden nicht viele Anträge gestellt. „Wir wundern uns immer wieder, wie wenig bekannt diese Hilfe ist“, bedauert sie.

Auch Katrin Boltes von pro familia schließt sich dem an: „Noch immer wissen zu wenige Frauen über die Möglichkeiten der Bezuschussung Bescheid. Deshalb setzen wir aktuell auf verstärkte Information und hoffen, dass auch die anderen Beratungseinrichtungen sowie gynäkologische Praxen und Apotheken mitziehen.“ 

Als Bindeglied und Unterstützerin ist hier das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg involviert: „Jedes Jahr aktualisieren wir den Informationsflyer und unterstützen bei der Öffentlichkeitsarbeit“, erläutert Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken, „rund 2000 Exemplare werden an potentielle Informationsstellen geschickt.“ In den nächsten Tagen liegt der aktuellste Flyer also in vielen Praxen und Apotheken aus. Darüber hinaus ist er bei pro familia und der AWO erhältlich sowie online unter oldenburg.de/gleichstellung einsehbar.

Anträge auf einen Zuschuss können nach vorheriger Terminvereinbarung bei der Beratungsstelle pro familia unter Telefon 0441 88095 oder bei der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, unter Telefon 0441 973770 gestellt werden.
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Patinnen und Paten für Jugendliche gesucht

02.05.2019 09:21 Uhr

Nächster Durchgang der Job- und Entwicklungspatinnen und -paten beginnt im Juni

Um Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, bildet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement/Agentur :ehrensache zum zwölften Mal engagierte Patinnen und Paten aus. Sie sollen Jugendliche in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen und ihnen bei der Berufsfindung helfen. „Die Ehrenamtlichen begleiten Jugendliche für ein Jahr mit nur wenigen Stunden monatlich“, erklärt Monika Engelmann-Bölts, Leiterin der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement. Dabei setzen die Job- und Entwicklungspaten ihre fachlichen wie sozialen Fähigkeiten ein. „Ich bin Job- und Entwicklungspatin, weil es mir ein Anliegen ist, jungen Menschen bei der Berufsfindung Hilfestellung anzubieten. Die Berufswelt wird doch immer komplexer, und es ist schwer für junge Menschen, sich zurechtzufinden“, sagt die Patin Birgit Popien.

Seit Beginn des Projekts im Jahr 2006 haben bislang über 470 Patinnen und Paten mehr als 680 Schülerinnen und Schüler aus Oldenburger Schulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Fachstelle unterstützt dabei mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen, regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings. Das Projekt richtet sich vorwiegend an Berufstätige. Der zwölfte Durchgang startet im Juni 2019.
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Frauenrechtlerin im Fokus

02.05.2019 09:19 Uhr

Gesprächsabend zu Helene Lange im Stadtmuseum

Die Oldenburgerin Helene Lange (1848 bis 1930) war in der Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik eine der wichtigsten Vertreterinnen der damaligen Frauenbewegung. Die Pädagogin, Frauenrechtlerin und Politikerin hat sich zeitlebens für bessere Bildungschancen von Frauen, ihre Teilhabe am öffentlichen Leben und das Frauenwahlrecht eingesetzt. Die Historikerin Dr. Angelika Schaser, Professorin an der Universität Hamburg und ausgewiesene Kennerin der alten Frauenbewegung, spricht am Dienstag, 7. Mai, in der Reihe „Oldenburger Lebensläufe im Dialog“ über die bekannte Oldenburgerin. Beginn ist um 19.30 Uhr im Stadtmuseum. Mit ihrem Gesprächspartner Vincent-Immanuel Herr, Feminist, Aktivist, Historiker und deutscher UN-Botschafter der Kampagne #HeforShe, werden Fragen von Bildung, Gleichberechtigung, Geschlechter- und Generationengerechtigkeit sowie Strategien zur Demokratisierung einer Gesellschaft damals und heute diskutiert.

Karten sind an der Abendkasse für 7 Euro, ermäßigt für 5 Euro, erhältlich. Die Veranstaltungsreihe „Oldenburger Lebensläufe im Dialog“ findet in Kooperation von Evangelischer Akademie, St. Lamberti-Kirche, Landesbibliothek, Karl Jaspers Gesellschaft und dem Kulturamt der Stadt Oldenburg statt.
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Sprachmittlerpool der Stadt Oldenburg sucht Unterstützung

29.04.2019 22:53 Uhr

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Behördengänge gesucht

Der Sprachmittlerpool der Stadt Oldenburg bietet Neuzugewanderten Unterstützung bei Behördengängen durch ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern an. Diese sollen helfen, die sprachlichen Barrieren zu überwinden. Die Nachfrage wächst stetig, so dass die aktiven Helferinnen und Helfer den wachsenden Bedarf nicht vollständig bewältigen können. Das Amt für Zuwanderung und Integration sucht daher Menschen, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie sollten Deutsch sowie eine weitere Fremdsprache fließend (mindestens Niveau B2) sprechen können. Aktuell werden insbesondere Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für die Sprachen Arabisch, Kurdisch, Ungarisch, Russisch, Spanisch, Tigrinisch und Rumänisch gesucht.

Das Amt für Zuwanderung und Integration qualifiziert neue Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in Form einer dreitägigen Schulung, übernimmt die Koordination der Einsätze und betreut sie im Rahmen ihrer Tätigkeit. Für die Einsätze erhalten die Helferinnen und Helfer eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen gibt es bei Tanja Hollje unter der Telefonnummer 0441 235-2932 oder per E-Mail an Tanja.Hollje@stadt-oldenburg.de.
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Meisterschaftsfavorit lässt dem VfL nicht den Hauch einer Chance

29.04.2019 20:29 Uhr

Derbe Klatsche gegen Bietigheim

von Bernd Teuber

Mit dem Ziel, etwas für das Torverhältnis zu tun, war die SG BBM Bietigheim nach Oldenburg gekommen. Dies ist dem Meisterschaftsfavoriten beim 43:22-(23:10)-Sieg eindrucksvoll gelungen. „Genau das wollten wir eigentlich verhindern, aber Bietigheim hat von Beginn an Gas gegeben und so gut wie keine Fehler gemacht. Jedes unserer Tore wurde gleich umgehend mit einem Gegentor bestraft. Die erste Sechs von Bietigheim ist so ziemlich das Beste, was wir in der Bundesliga haben, wenn die Vollgas geben, um ihr Torverhältnis aufzubessern, ist für uns sehr schwer, dagegenzuhalten. Wir müssen uns jetzt schnell wieder auf den nächsten Gegner konzentrieren“, zeigte sich Niels Bötel beeindruckt vom Spiel des Gegners.

Die Gäste zeigten vom Start weg, dass sie nicht vorhatten, sich vom VfL in die Meisterschaftssuppe spucken zu lassen, und gaben gleich Vollgas. Einzig zu Beginn des Spiels konnte Jenny Behrend einmalig zum 1:1 ausgleichen. Danach zog der Favorit nach und nach davon. Kaum waren acht Minuten gespielt, lag der VfL bereits mit 3:8 hinten. Jeder Fehler der Gastgeberinnen wurde gnadenlos mit einem Tor bestraft. So hatten die Gäste neun Minuten vor der Pause beim Stande von 7:17 erstmals eine zweistellige Führung herausgeworfen. So ging es für den VfL bereits beim Halbzeitstand von 10:23 nur noch um Schadensbegrenzung.

Konnten die Gastgeberinnen in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit das Spiel noch einigermaßen offen gestalten, wurden sie in den folgenden zwölf Minuten vom Titelaspiranten regelrecht überrollt. Im Minutentakt tauchten die Gäste nun frei vor Ferenczi und Renner auf und versenkten die Bälle nahezu unbehelligt im VfL-Tor. Gleichzeitig konnten die sichtlich überforderten Grün-Weißen das Tor der Gäste so gut wie nie ernsthaft in Gefahr bringen. Zwölf Minuten vor dem Ende war der Rückstand somit auf 15:37 angewachsen und es konnte einem Angst und bange um den VfL werden. So ganz abschlachten lassen wollten sich die Gastgeberinnen dann aber doch nicht. Mit jeweils drei Treffern in den letzten zehn Minuten sorgten Kim Birke und Kristina Logvin dafür, dass es am Ende nicht noch schlimmer kam für den VfL. Etwas Erfreuliches gab es am Ende des Tages dann aber doch noch aus Sicht des VfL zu berichten. Dank der 19:27-Heimniederlage von Halle gegen Blomberg haben die Grün-Weißen bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt geschafft.
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Für eine mutige und freudige Gestaltung des Alter(n)s

27.04.2019 21:05 Uhr

Festival „blue OL“ bietet Kunst und Kultur für Menschen ab 55 – Krogmann ist Schirmherr

Wie möchten Oldenburgerinnen und Oldenburger ihr Leben im Alter gestalten? Mit Sicherheit kreativ und lebendig! Denn egal ob Silver, Best, Golden oder High Ager – Kunst und Kultur gehören auch im Alter unbedingt zu einem sinnerfüllten Leben dazu. Deshalb soll es bei „blue OL“, einem neuen Kulturfestival für Menschen ab 55, vom 23. bis 26. Mai vier Tage lang um eine mutige und freudige Gestaltung des eigenen Alter(n)s und der alternden Gesellschaft gehen. Workshops, Konzerte, Tanz, Theater, Lesung – das Beste aus allen Kunstsparten wird geboten.

„blue OL. Kulturfestival 55+“ findet statt in und vor dem Caritas-Seniorentreffpunkt im Pavillon, Scheideweg 100, und auf dem umliegenden Parkplatz des famila-Centers Scheideweg. Das Festival wird veranstaltet vom Caritas-Landesverband Oldenburg-Ammerland e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro und der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg. Förderer sind die Marius Eriksen Stiftung, die Friedrich- und Hedwig-Eilers-Stiftung und die Oldenburger Bürgerstiftung. Auch das famila-Center Scheideweg unterstützt das Festival. Schirmherr ist Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Oldenburg ist ein guter Platz, um alt zu werden“, ist Krogmann überzeugt. „Kultur kennt keine Altersgrenzen – das zeigt dieses Festival ganz deutlich. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ist für viele ältere Menschen ein Schlüssel zu sozialer Teilhabe und höherer Lebensqualität.“

Das Programmheft zu „blue OL. Kulturfestival 55+“ liegt druckfrisch vor. Ab sofort können sich Interessierte ab 55 anmelden und sich einen Platz in ihrem Lieblingsworkshop sichern. Man kann aber auch spontan vorbei kommen und mitmachen. Die Möglichkeit zur Anmeldung, weitere Infos und Kontakt gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung, per Telefon 0441 235-2319 oder per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de

Der Name „blue OL. Kulturfestival 55+“ bezieht sich auf die so genannten „Blaue Zonen“ („Blue Zones“) auf der Erde. So werden Orte bezeichnet, an denen überdurchschnittlich viele Menschen sehr alt werden – und das bei guter Gesundheit, sozialer Einbindung und subjektivem Wohlbefinden. Weltweit hat man bislang fünf „Blaue Zonen“ entdeckt. „blue OL“ möchte eine weitere werden. Inhaltlich geht es darum, ein bedarfsgerechtes Kulturangebot für die wachsende Bevölkerungsgruppe über 55 Jahren bis hin zur Hochaltrigkeit sowie Perspektiven für ein lebenswertes Alter mit Kunst und Kultur zu entwickeln. Das Festival fungiert hierzu als Wegbereiter und zudem als Auftaktveranstaltung für die Entwicklung eines kulturgeragogischen Netzwerkes in Oldenburg.

Es geht um eine konsequente Orientierung an den Wünschen und Bedarfen älterer Menschen im Sozialraum, um die kulturelle Teilhabe und (Nah)Versorgung der Älteren durch dezentrale, quartiersbezogene und aufsuchende Angebote. Die Stiftung von individuellem Sinn und Nutzen, die größtmögliche Aufrechterhaltung der Autonomie und Lebensqualität der Älteren sind ebenfalls Ziele des Festivals. Nicht nur die gesundheitlich fitten und finanziell gut situierten Menschen über 55 bilden die Zielgruppe. Eingeschlossen sind ausdrücklich auch Menschen mit Beeinträchtigungen und abnehmender Mobilität, wie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Besucherinnen und Besucher von Tagespflegeinrichtungen. Sogar bettlägerige Patientinnen und Patienten sollen nicht außen vor gelassen werden. Ein sogenanntes „Residenzprojekt“ bezieht auch sie mit ein.

Entscheidend für all diese Angebote ist das Prinzip der Partizipation. Die Zielgruppe 55+ konnte sich bereits an der Planung von „blue OL“ beteiligen. Man konnte eigene Programmpunkte einbringen oder Wünsche und Bedarfe an Angeboten mitteilen. Eine Befragung der Zielgruppe mittels Handzetteln brachte einen regen Rücklauf. Die Ergebnisse flossen in die Programmentwicklung mit ein.
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Wenn ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann

27.04.2019 20:57 Uhr

Informationen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg informieren über die Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Der Vortrag findet am Dienstag, 30. April, ab 15.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt ist frei.

Jeder wünscht sich, nie in eine Situation zu geraten, in der er nicht mehr für sich selbst bestimmen kann. Das kann aber durch einen Unfall, eine Erkrankung oder im Alter recht plötzlich der Fall sein. Entscheidungen können dann nicht automatisch durch andere, auch nicht durch den Ehepartner, geregelt werden. Im Notfall wird eine schriftliche Einverständniserklärung benötigt, um handeln zu können. „Es gibt verschiedene Vorsorgemöglichkeiten, die wir im Vortrag gerne vorstellen möchten“, so Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.

Weitere Informationen geben Eric Thormählen unter Telefon 0441 235-2503 und Ute Maulick unter Telefon 0441 25024.
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Oldenburger Inklusionswoche beginnt am 4. Mai

25.04.2019 20:55 Uhr

Motto: Da kann ja jede*r kommen

von Frerk Hinrichs

Die Akzeptanz für Inklusionsthemen nimmt in der Stadt zu, stellen Mitglieder des Aktionsbündnisses bei einem Pressegespräch im Haus Regenbogen zu. In dern Räumen des Diakonie-Wohnheimes für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen wurde jetzt die 8. Oldenburger Inklusionswoche vorgestellt. Ab dem 4. Mai gibt es 35 Veranstaltungen in der Stadt, freut sich das Bündnis. Anlass zur Fest- und Veranstaltungswoche ist der Europäische Protesttag für Menschen mit Behinderungen. Den Auftakt bildet eine Demonstration am 4. Mai um 11 Uhr vom Bahnhofsvorplatz. Die Aktionswoche endet mit einer Bunten Bühne im Wilhem 13 am 12. Mai um 16.00 Uhr. Dazwischen gibt es Veranstaltung für jung und alt, für Menschen mit Handicap und ohne, mit Theater, Zirkus, Kunst und Sport. Offene Türen, lange Tafeln, Informationen, Talkrunden, Feiern und Party. 

10 Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt in Deutschland an vielen Stellen noch viel zu tun, betont das Aktionsbündnis. So gut wie in Oldenburg sind die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen aber längst nicht überall, stellt Ilka Martin fest. Sie berät Menschen mit Behinderungen beim Umgang mit einem perönlichen Budget.

Die Veranstalter wollen ihr Aktionsmotto "Da kann ja jede*r kommen“ als Einladung an alle Oldenburger verstanden wisssen. Alle Veranstaltungen finden sich im Flyer zur Aktionswoche sowie unter: www.inklusionswoche-oldenburg.de
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NABU bietet Saatgut für Gartenbereich an

24.04.2019 21:51 Uhr
Der Naturschutzbund NABU bietet in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 aktuell Saatgut für Blühflächen und artenreiche Wiesen an. „Auch wenn das katastrophale Schwinden der Insekten vor allem mit der industriellen Landwirtschaft und Insektiziden zu tun hat, so kann doch jeder im eigenen Garten etwas für die Insektenwelt tun“, so Bernd Ziesmer, Mitarbeiter beim NABU. 

Viele kleine Flächen geben ein großes Ganzes und gerade in Oldenburg stellen die Hausgärten einen erheblichen Flächenanteil der Stadt dar. Hier können von kleinen Blühflächen mit heimischen Wildpflanzen bis zur Umwandlung des Rasens in eine bunte Blumenwiese ganz private Maßnahmen gegen das Insektensterben getroffen werden. „Wir bieten neben dem Wildpflanzensaatgut, das auf den nordwestdeutschen Raum hin abgestimmt ist, natürlich auch gern weitere Beratung zur Anlage solcher insektenfreundlichen Flächen an“, so Ziesmer weiter. Die Saat ist zu den Öffnungszeiten der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15, Mo–Do von 15–17 Uhr erhältlich.
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Spenden vom Grünkohlessen übergeben

21.04.2019 20:33 Uhr

Gäste sammeln mehr als 20.000 Euro

Beim „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in Berlin ist es ein schöner Brauch, dass die Gäste einen Betrag ihrer Wahl zugunsten von gemeinnützigen Vereinen und Organisationen spenden. Bei der diesjährigen Auflage der Traditionsveranstaltung in der Niedersächsischen Landesvertretung wurde die Summe von 20.026 Euro zusammengetragen. Der Betrag wird halbiert und kommt nun zu gleichen Teilen dem Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und der Baumhaus Werkstatt gGmbH zugute. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Spende heute im Rathaus übergeben: „Mein Dank gilt der großen Spendenbreitsschaft beim Grünkohlessen. Mit diesem Engagement können wir jedes Jahr wieder gemeinnützige Organisationen und Vereine unterstützen und somit den Zusammenhalt in Oldenburg stärken.“

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. engagieren sich mit unterschiedlichen Angeboten und Projekten für mehr Teilhabe. Ein besonderes Projekt ist das Atelier Farbsinn an der Rennplatzstraße in Oldenburg. „Das Atelier Farbsinn ist ein Treffpunkt im Stadtteil Ohmstede, der über die Kunst Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verbindet. Das Atelier bietet wöchentlich mehrere Termine und Kunstkurse zu verschiedenen Themen an – und das kostenlos“, sagt Thea Wilczura von den Gemeinnützigen Werkstätten.
 
Die Baumhaus Gesellschaften sind 2007 durch eine Initiative von Eltern mit Kindern mit Behinderung entstanden. Ihre Aufgabe ist es, Arbeits-, Bildungs- und Wohnplätze zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft teilnehmen und dazugehören können. Die Baumhaus Werkstatt gGmbH betreibt auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände in Osternburg eine Fahrradwerkstatt, eine Seifenmanufaktur, eine Holzwerkstatt, eine Wäscherei, einen Gartenservice und eine Kantine, die jeden Mittag 400 Essen kocht. „Den Spendenanteil werden wir nutzen, um unsere Küche behindertengerecht umzugestalten“, sagt Bettina Unruh von den Baumhaus Gesellschaften. Dabei muss Rücksicht auf die Einschränkungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genommen werden, die teilweise nur einen Arm nutzen können oder andere Einschränkungen haben.

Das 62. Grünkohlessen hatte am 11. März in Berlin stattgefunden, amtierender Kohlkönig ist Robert Habeck.
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Termine für Anmeldungen an weiterführenden Schulen

21.04.2019 20:21 Uhr

Anmeldebeginn für das Schuljahr 2019/20 im April

Oberschulen, Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen nehmen in Kürze die Anmeldungen der zukünftigen Fünftklässler für das Schuljahr 2019/2020 entgegen. Mitzubringen ist das Original des Halbjahreszeugnisses der Grundschule aus dem 4. Schuljahr.

Kinder, die die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück oder die Helene-Lange-Schule, IGS, besuchen möchten, können von ihren Erziehungsberechtigten in den jeweiligen Schulsekretariaten vom Montag, 29. April, bis Dienstag, 30. April, sowie am Donnerstag, 2. Mai, angemeldet werden. Die Sekretariate sind geöffnet am Montag, 29. April, von 14 bis 18 Uhr, am Dienstag, 30. April, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 2. Mai, von 8 bis 13.30 Uhr.

Die Sekretariate der städtischen Oberschulen und Gymnasien nehmen die Anmeldungen von Montag, 27. Mai, bis Mittwoch, 29. Mai, entgegen. Anmeldungen sind jeweils von 8 bis 12 Uhr möglich. Am Dienstag, 28. Mai, ist die Anmeldung zusätzlich von 15 bis 17 Uhr möglich.
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Workshop unterstützt Startup-Unternehmen

17.04.2019 10:35 Uhr
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg lädt Startup-Unternehmen am 17. und 24. Mai unter dem Titel „Painspotting für junge Unternehmer und Gründer – Wo tut’s weh, wo braucht es ein Pflaster“ zu einem Workshop ins Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) ein. Im Workshop geht es darum, die Teilnehmenden gezielt bei aktuellen Herausforderungen und Problemen mit Ansätzen aus dem Coaching- und Trainingsbereich zu unterstützen und praxis- sowie lösungsorientierte Hilfestellung zu leisten. Als Dozenten fungieren Andreas Quelle und Daniel Kaszanics.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf Gründerinnen und Gründer begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 8. Mai gebeten per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de. Unter dieser Adresse gibt es auch weitere Informationen.
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Kampfstarke Gäste gewinnen am Ende verdient mit 28:26

15.04.2019 17:40 Uhr

VfL verliert erneut gegen Neckarsulm

von Bernd Teuber

Für Handball-Ästheten war das Spiel zwischen dem VfL Oldenburg und der Neckarsulmer Sport-Union am heutigen Sonntagnachmittag in der EWE-Arena wahrlich nichts. Von Beginn an war das Spiel von zahlreichen technischen Fehlern geprägt und erinnerte eher an Abstiegskampf pur als an das Spiel eines Teams aus dem gesicherten Mittelfeld gegen den Drittletzten. Das Team von Trainer Niels Bötel wirkte stark verunsichert und konnte niemals seiner Favoritenrolle gerecht werden, so dass am Ende ein verdienter 28:26-Sieg der tapfer kämpfenden Gäste stand. „Mein Team hat den Sieg wohl etwas mehr gewollt“, befand dann auch NSU-Trainer Pascal Morgant nach dem Spiel.

Das Spiel war noch keine sieben Minuten alt, da lag der VfL schon mit 1:4 hinten. Es sollte bis zur 14. Minute dauern, bevor der VfL durch Cara Hartstock erstmals zum 7:7 ausgleichen konnte. Zuvor hatten Isabelle Jongenelen und Myrthe Schoenaker ihr Team mit zwei bzw. drei Treffern wieder herangebracht. Meist waren es allerdings Einzelaktionen. Überhaupt glänzten die Gastgeberinnen an diesem Tag eher mit Einzelaktionen, als dass sie als Mannschaft auftraten. 

Es sollte aber noch zehn weitere Minuten dauern, bevor die Gastgeberinnen kurz vor Ende der Halbzeit durch Hartstock mit 12:11 erstmals in Führung gehen konnten. Keine halbe Minute später hatte Jongenelen sogar auf 13:11 erhöht. Zwei Minuten vor der Pause brachte Kim Birke mit einem sehenswerten Treffer zum 15:12 ihr Team sogar mit drei Toren in Front. Nun sah es ganz danach aus, als ob der VfL trotz bisher wenig überzeugender Leistung seiner Favoritenrolle gerecht werden könnte. Mit einer 16:14 Führung ging es dann in die Kabinen.

Die Gäste kamen deutlich aggressiver aus den Kabinen, was dem VfL sichtlich gar nicht schmeckte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hat Neckarsulm aus dem Rückstand eine 18:16-Führung gemacht. Immer wieder war es Nele Reimer, die für die Gäste traf. Zwar konnte der VfL durch Jongenelen noch einmal zum 19:19 ausgleichen, aber für eine erneute Führung sollte es nicht mehr reichen. Zwar produzierten auch die Gäste zahlreiche technische Fehler, agierten aber insgesamt aggressiver in der Abwehrarbeit. Mit nur zwei Zeitstrafen gegen sein Team dürfte Bötel alles andere als zufrieden gewesen sein. Auffallend war auch, dass kaum ein langer Pass der Gastgeberinnen bei der eigenen Mitspielerin ankam. Den größten Teil der zweiten Halbzeit lief der VfL einem 1–2-Tore-Rückstand hinterher. Allein dreimal traf in dieser Phase des Spiels eine gut aufgelegte Isabelle Jongenelen Latte oder Pfosten und war am Ende untröstlich über die verpassten Punkte. Als dreieinhalb Minuten vor dem Ende Neckarsulms Beste, Nele Reimer, zum 27:24 einwarf, war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein verdienter 28:26-Sieg der Gäste aus Neckarsulm.
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Stadt Oldenburg schreibt Kinder- und Jugendbuchpreis aus

14.04.2019 13:00 Uhr

Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juni

Die Stadt Oldenburg schreibt in diesem Jahr erneut den Preis für literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur aus. Er wird an Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren verliehen, die erstmals mit einem eigenständigen Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten.

Mit dem Preis und einem Preisgeld von 8.000 Euro möchte die Stadt Oldenburg einen Beitrag zur Förderung von innovativen und kreativen Ideen noch unbekannter Autorinnen und Autoren leisten. Die Preisträger werden von einer unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt, die ehrenamtlich arbeitet. Die Qualität der Jury-Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. Neu in der Jury sind die Schülerjurorin Katharina Zedler, Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2016 und seit 2017 Jurorin des Vorlesewettbewerbs, und der Illustrator Mehrdad Zaeri, der 2017 selbst für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war.

Die Jury prüft alle Einsendungen, die bis Samstag, 15. Juni (Ausschlussfrist), an die Stadtbibliothek, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, geschickt werden. Teilnahmeberechtigt zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis sind bisher unveröffentlichte Manuskripte oder Bücher, die nach dem 15. Juni 2018 erschienen sind. Es müssen fünf Exemplare eingereicht werden. Pro Exemplar müssen eine Kurzvita, ein Exposé und ein Einsendebogen beigelegt werden.

Detaillierte Informationen zu den Vergaberichtlinien sowie den Einsendebogen zum Download gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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AWB zeigt bisher nur selten die rote Karte

14.04.2019 12:58 Uhr

Störstoffanteil in Biotonnen deutlich reduziert – Kontrollen werden nun intensiviert

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst vergangenen Jahres gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt positive Wirkung. Der Anteil von Stör- und Fremdstoffen in der grünen Tonne konnte bereits spürbar reduziert werden. Dieses vorläufige Fazit zieht AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn nach Ablauf der ersten drei Monate mit Kontrollen von Tonneninhalten.

Anlass für die Aufklärungsaktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben zum Störstoffanteil im erzeugten Kompost. Im Januar und Februar haben daher die Müllwerker des AWB über 12.000 Biotonnen, die Störstoffe wie insbesondere Plastiktüten enthielten, mit gelben Karten versehen. Die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonnen wurden damit auf die „Fehlbefüllung“ hingewiesen. „Seit März versehen unsere Mitarbeiter nun stichprobenartig falsch befüllte Biotonnen mit roten Karten“, erklärt Schneider-Kühn und fügt hinzu: „Unsere Müllwerker kontrollieren mit viel Fingerspitzengefühl und lassen nur solche Behälter ungeleert, die deutliche Fehlbefüllungen aufweisen.“ Im März waren davon 536 Behälter betroffen. Bei 89.450 Leerungen sind dies rund 0,6 Prozent der bereitgestellten Behälter.

„Dies ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt deutlich, dass die Aufklärungskampagne erfolgreich ist“, bilanziert Schneider-Kühn. Dies sei auch bei den Biomüllanlieferungen der Abfallsammelfahrzeuge am Kompostwerk zu merken. „Plastiktüten im Biomüll weichen mehr und mehr kompostierbaren Papiertüten“, hat der AWB-Leiter festgestellt.

Nun werden die Kontrollen schrittweise intensiviert. Dies betrifft insbesondere Großwohnanlagen, bei denen die „Fehlbefüllungen“ der Biotonnen noch deutlich höher sind als bei Ein- und Zweifamilienhäusern. „Unser Ziel ist es schließlich, Kunststoffe und andere Störstoffe wie zum Beispiel Glas und Metalle möglichst vollständig aus den Biotonnen zu eliminieren“, betont Schneider-Kühn.


Die Nutzerinnen und Nutzer, deren Biotonnen nicht geleert wurden, haben folgende Möglichkeiten:

• Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.

• Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.

• Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren. 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Menschheitserzählung aus weiblicher Sicht

14.04.2019 12:54 Uhr

Feridun Zaimoglu stellt neuen Roman in der Reihe „Konstellationen“ vor

Feridun Zaimoglus neuer Roman „Die Geschichte der Frau“ wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert. Am Dienstag, 30. April, stellt er das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturbüros Oldenburg vor und spricht mit der Historikerin Dr. Franziska Meifort über Gleichberechtigung und alte Klischees, die bis heute nicht an Aktualität verloren haben. Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und stellvertretender Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentags, moderiert ihren Austausch. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

In „Die Geschichte der Frau“ lässt Zaimoglu zehn außerordentliche Frauen sprechen, deren Sicht auf die Dinge bisher von den mächtigeren Erzählungen der Männer verdeckt wurde. Ihnen war es vorbehalten, schweigend unsichtbar zu bleiben oder dekorativ im Bild zu stehen. Doch nun sprechen sie klar und laut, denn der Autor hat sich in die Weltgeschichte gegraben, um sie zu finden, und ihnen Stimmen gegeben. Kraftvoll, poetisch und subversiv zeigt er sich damit auch in seinem neuen Roman als ein Meister der Vielstimmigkeit.

Feridun Zaimoglu, 1964 im anatolischen Bolu geboren, lebt seit 1985 in Kiel. Er arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Autor von Theaterstücken sowie Drehbüchern. Zaimoglu ist zudem bildender Künstler und Kurator und beteiligt sich an politischen Debatten.

Das Institut für Geschichte der Oldenburger Universität ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe „Konstellationen“. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Haushalt für 2019 ohne Auflagen genehmigt

11.04.2019 19:02 Uhr

Ministerium bescheinigt Stadt positive Entwicklung der Finanzlage

Der Haushalt der Stadt Oldenburg für das laufende Jahr ist vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport ohne Auflagen genehmigt worden. Die Aufsichtsbehörde hat die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Oldenburg für 2019 „uneingeschränkt festgestellt und als gesichert eingestuft“, heißt es in der Mitteilung aus Hannover.

Das Ministerium bescheinigt der Stadt, dass sich die positive Entwicklung der Haushalts- und Finanzlage der vergangenen Jahre anhand der aktuellen Haushaltsdaten in 2019 fortsetzt. So weist der Haushaltsplan für 2019 einen ordentlichen Überschuss in Höhe von rund 10,9 Millionen Euro aus.

Der Kernhaushalt 2019 hat ein Gesamtvolumen von 569 Millionen Euro. Es sind keine Kreditermächtigungen festgesetzt, so dass sich separat betrachtet für den Kernhaushalt eine Entschuldung in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro ergibt. Unter Berücksichtigung der Eigenbetriebe beträgt die Entschuldung 700.000 Euro. Es sind Investitionen in Höhe von rund 88 Millionen Euro geplant, die vorwiegend im Schul- und Kita-Bereich getätigt werden sollen.

Die Haushaltssatzung wird voraussichtlich am 26. April 2019 in Kraft treten.
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Oberbürgermeister Krogmann bietet Gespräche in den Stadtteilen an

11.04.2019 19:01 Uhr

Neues Angebot wird in Bloherfelde fortgesetzt

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lädt in diesem Jahr an vier Terminen zu Gesprächen in verschiedenen Stadtteilen ein. Diese Termine sollen das bestehende Angebot der Bürgersprechstunde im Alten Rathaus ergänzen und den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Möglichkeit geben, in ihren Stadtteilen mit dem Oberbürgermeister über ihre persönlichen Anliegen, Fragen oder Anregungen für die Stadtverwaltung zu sprechen.

Nach dem gelungenen Start in Ohmstede wird die Gesprächsreihe in den Stadtteilen am Donnerstag, 2. Mai, in Bloherfelde fortgesetzt. Oberbürgermeister Krogmann wird von 16.15 bis 18 Uhr im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, für Einzelgespräche zur Verfügung stehen. Die weiteren Termine der Gesprächsreihe werden noch bekanntgegeben.

Interessierte Oldenburgerinnen und Oldenburger werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 0441 235-4444 oder per E-Mail an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de für einen Gesprächstermin anzumelden.
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Terminverschiebungen aufgrund der Osterfeiertage

11.04.2019 18:51 Uhr
Durch die Osterfeiertage kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

• Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:
von Freitag, 19. April, auf Samstag, 20. April,
von Montag, 22. April, auf Freitag, 26. April,
von Freitag, 26. April, auf Samstag, 27. April.

• Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
von Freitag, 19. April, auf Samstag, 13. April, (Vorholtag)
von Montag, 22. April, auf Samstag, 27. April.


• Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Der Oldenburger Verschenkmarkt hat am Montag, 22. April, geschlossen.

• Die Wochenmärkte in Kreyenbrück und Bloherfelde fallen am Freitag, 19. April, ersatzlos aus.

• Über die Sprechstunde der AIDS-Beratung wird kurzfristig unter http://www.oldenburg.de/aids-beratung informiert.

• Die Sprechzeiten der Schiedspersonen sind nicht betroffen.

• Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL haben von Freitag, 19. April, bis Montag, 22. April, geschlossen. Die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek hat am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen. Die Stadtteilbibliothek Eversten hat ebenfalls am Montag, 22. April, geschlossen.

• Das Stadtmuseum sowie das Horst-Janssen-Museum haben an Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag und auch am Ostermontag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst hat ebenfalls an allen Osterfeiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Artothek hat von Donnerstag, 11. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen. Die Kunstausleihe ist am Donnerstag, 25. April, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

• Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt von Montag, 8. April, bis einschließlich Dienstag, 23. April, geschlossen.

• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, am Sonntag, 21. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

• Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, am Sonntag, 21. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Am Montag, 22. April, wird allerdings statt der Frauensauna die gemischte Sauna angeboten.

• Die Wellnesswelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 21. April, öffnet die Wellnesswelt von 10 bis 20 Uhr.

• Die Außenbäder (Hallenbad Eversten und Hallenbad Kreyenbrück) sind am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Das inForum, die Agentur :ehrensache und das Gleichstellungsbüro sind nicht betroffen.

• Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg ist am Freitag, 19. April, und Montag, 22. April, geschlossen.

• Das Cadillac ist von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege in der Osterzeit:

• Die Freizeitstätte Ofenerdiek ist am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Der Abenteuerspielplatz und das Kulturzentrum Rennplatz sind von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.

• Die Freizeitstätte Kreyenbrück ist am Freitag, 19. April, geschlossen.

• Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde und die Freizeitstätte Osternburg sind von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.
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Jede Menge Spiel und Spaß: Ostern auf den Kinderseiten

05.04.2019 18:29 Uhr

Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Langeweile in den Osterferien? Nicht mit uns. Denn ab heute startet wieder die beliebte Osteraktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel- und Geschenktipps, lustige Downloads sowie spannende Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Auch in diesem Jahr gibt es etwas zu gewinnen: Wir verlosen Freikarten für das OLantis, reichlich gefüllte Radliebe-Rucksäcke der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH sowie spannende Kinderbücher. Die Gewinne wurden uns für die Osteraktion auf den Kinderseiten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Neu ist unser cooles Oster-Experiment, das wir natürlich im Selbstversuch getestet und Schritt für Schritt vorbereitet haben. Und wer wissen möchte, wo er oder sie in den Osterferien mit anderen Kids basteln oder die eigenen Sinne schärfen kann, wird ebenfalls fündig. Außerdem verraten wir, wie weltweit Ostern gefeiert wird. Und wer noch nicht genug hat, kann online beim Oster-Memory seine Schnelligkeit testen.

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 24. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Oldenburg nimmt Vorreiter-Rolle ein

03.04.2019 19:41 Uhr

Stadt ist mit drei Leuchtturmprojekten im Smart-City-Atlas vertreten

Smart Cities, intelligente Städte, setzen bei der Stadtplanung auf innovative Technologien und vernetzte Infrastrukturen. So sollen Ressourcen wie Wasser und Energie eingespart oder Serviceleistungen der Verwaltung optimiert werden. In Deutschland stehen viele Städte noch am Anfang der Entwicklung. Ganz anders Oldenburg. Die Huntestadt zählt laut Smart-City-Atlas zu Deutschlands Vorreitern. Der Atlas stellt 50 deutsche Städte und ihre Leuchtturmprojekte vor. Herausgegeben wurde er erstmals diesen März von dem Branchenverband Bitkom in Kooperation mit Frauenhofer IESE.

Folgende Oldenburger Initiativen finden in der Publikation als Leuchtturmprojekte Berücksichtigung: „Schul-IT“ (Digitalisierung von Schulen), „Modellkommune Open Government“ (Transparenz und Partizipation bei Verwaltungsprozessen) sowie das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ (smartes und energieeffizientes Quartier). Die in dem Atlas vorgestellten Projekte sind jedoch nur einige Beispiele der umfassenden Initiativen der Stadt Oldenburg.
 
Wichtige Meilensteine waren 2017 die Formulierung einer Gesamtstrategie für die Smart City Entwicklung der Stadt Oldenburg sowie die Einrichtung der Stabsstelle Digitalisierung. Sie koordiniert die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und betreut Projekte, die die Stadt zusammen mit externen Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft initiiert und durchführt. Ganz wichtig ist dabei die Vernetzung mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet.

Bei allem technischen Fortschritt ist für die Oldenburger Stadtverwaltung wichtig, dass der Mensch im Zentrum aller Maßnahmen steht. Eine Innovation ist nur so gut wie ihr Nutzen für die Gesellschaft. Die Stadt vereinfacht daher beispielsweise den Zugang zu ihren Serviceleistungen. Noch ist der Prozess der Digitalisierung nicht abgeschlossen, doch das Online-Angebot reicht bereits von „A“ wie Abfuhrkalender bis „Z“ wie Zulassung mit Wunschkennzeichen. Zudem haben Transparenz und Beteiligung hohe Priorität. Beispielsweise können Bebauungspläne online eingesehen und heruntergeladen werden. Aktuell läuft eine Testphase für ihre Visualisierung in 3D. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ab Ende dieses Jahres an bestimmten Vorhaben der Stadt über eine zentrale Onlineplattform beteiligen.
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Oldenburger Musiktalente lassen aufhorchen

03.04.2019 19:37 Uhr

Vier Solisten und vier Ensembles fahren zum Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“

Das konnte sich hören lassen: Oldenburger Talente haben beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“, der vom 29. bis 31. März in Hannover ausgetragen wurde, hervorragende musikalische Leistungen gezeigt. Vier Solisten und vier Ensembles aus Oldenburg wurden zur Teilnahme am diesjährigen Bundeswettbewerb im Juni in Halle an der Saale zugelassen.

Zwölf Solisten und 13 Ensembles hatten sich im Januar beim Regionalwettbewerb in Oldenburg über eine Weiterleitung zum niedersächsischen Landeswettbewerb gefreut. „Die jungen Musikerinnen und Musiker konnten auch auf Landesebene überzeugen“, resümiert Celia Spielmann, die Vorsitzende des Regionalausschusses für das Oldenburger Land Nord. „13 erste, 8 zweite und 2 dritte Preise in den Solo- und Ensemblewertungen sprechen da eine ganz deutliche Sprache.“

Die Fachjurys haben das hohe musikalische Niveau auf der Landesebene geschätzt und folgende Solisten und Ensembles aus Oldenburg zum Bundeswettbewerb weitergeleitet: Jakow Pavlenko (Violine), Jannis Leinweber (Kontrabass), Arved Burggräf (Percussion), Mathis Kohne (Percussion) in den Solowertungen sowie Jördis Rebecca Campe und Jelde Kohlschein (Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Tom Gramsch, Linus Reil und Jelde Steffens (Gitarrentrio), Levi Campe, Arne Dunkhase, Lucas Reid und Julian Schröder (Ensemble Alte Musik) sowie Eilika Hempel, Charlotte Kohne, Marieke Pieper, Caroline Renz und Lea Schröder (Ensemble Alte Musik).

Die detaillierten Ergebnisse können auf der Internetseite des Landeswettbewerbs Jugend musiziert nachgelesen werden unter www.jugend-musiziert-niedersachsen.de/wertungskategorien/.
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Energieeffizienz in der Kältetechnik

03.04.2019 19:33 Uhr

Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ informiert am 5. April bei Famila

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Energieeffizienzmaßnahmen in der Kältetechnik“ an. Er findet am Freitag, 5. April, von 13 bis 14.30 Uhr im Center-Management bei Famila Wechloy, Posthalterweg 10, statt. Es referieren Hans H. Boeck (Büro für Energie und Umwelttechnik) und Ataman Erönü (Stadt Oldenburg). Treffpunkt ist am i-Point in der Mall. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Referenten informieren über die Vermeidung von unnötiger Kälteerzeugung und beantworten Fragen wie „Welche Arten von Verdichtern gibt es?“ „Welches Kältemittel ist für welchen Ansatz vorzusehen?“ und „Welche Auswirkung hat die Komponentenauswahl auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage?“

Um eine Anmeldung wird gebeten online unter http://klimaplus-unternehmen.de (Veranstaltungen) oder direkt bei Ataman Erönü (Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement), Telefon 0441 235-3486, oder per E-Mail an ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de.
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Pflegeeltern für Zwillinge gesucht

03.04.2019 19:24 Uhr
Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern für ein Zwillingspaar. Der Junge und das Mädchen sind 15 Monate alt und wurden zu früh geboren. Dadurch benötigen sie besondere Förderung, Versorgung und Zuwendung.

Aber auch für andere Kinder werden laufend Pflegeeltern mit pädagogischer oder medizinisch-pflegerischer Qualifikation gesucht. Der Pflegekinderdienst bereitet Pflegeeltern auf ihre Aufgabe vor und unterstützt sie durch Beratung, Fortbildung sowie Supervision. Zudem erhält die Pflegefamilie ein angemessenes Pflegegeld.

Weitere Informationen erteilt Gudrun Jürgens vom Pflegekinderdienst telefonisch unter 0441 235-2329 oder per E-Mail an gudrun.juergens@stadt-oldenburg.de.
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Teamarbeit für ein gutes Klima

03.04.2019 19:22 Uhr

Anmeldung zur Aktion STADTRADELN 2019 ab jetzt möglich

Oldenburg geht wieder auf Fahrrad-Kilometerjagd: Die Stadt beteiligt sich zum zweiten Mal am Wettbewerb STADTRADELN. Vom 8. bis zum 28. September sollen unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden: zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, im Urlaub und in der Freizeit – jeder Kilometer zählt!

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist ab sofort online unter www.stadtradeln.de/oldenburg möglich. Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft zur Teilnahme auf: „Die Aktion ist ein Impulsgeber, um die Wege des Alltags zu überdenken und Spaß am Radfahren zu entdecken. Ich hoffe, dass wir die Zahlen vom vergangenen Jahr übertreffen können.“ Bei der Premiere im Jahr 2018 hatten insgesamt 1.227 Oldenburgerinnen und Oldenburger im Aktionszeitraum fleißig in die Pedale getreten und zusammen 248.828 Kilometer zurückgelegt. Damit sind die Oldenburger Teilnehmenden umgerechnet sechsmal um den Äquator geradelt. Dieses Ergebnis gilt es bei der diesjährigen Auflage zu toppen.

Kerstin Goroncy vom städtischen „TeamRad“, das die Wettbewerbsteilnahme koordiniert, beschreibt eine weitere Motivation für den Umstieg auf das Fahrrad: „Wer sich anmeldet und im Aktionszeitraum Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt, nimmt automatisch an der lokalen Verlosung teil und hat die Chance auf tolle Preise. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrer wie auch Gelegenheitsfahrer.“ Die Preise werden von Oldenburger Unternehmen zur Verfügung gestellt. Mit der LzO, Thalia Oldenburg, transfer e.V., hkk Krankenkasse, Ammerländer Versicherung und der Bäckerei Müller & Egerer konnten schon einige Unterstützer gewonnen werden. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

Informationen gibt es beim Stand der Stadt Oldenburg während der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ am Sonntag, 7. April, auf dem Rathausmarkt oder im Internet unter www.oldenburg.de/stadtradeln.
 Kooperationspartner sind der ADFC Oldenburg und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Ansprechpartner im „TeamRad“ sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849 oder -3807.
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Mehr Frauen für Kommunalpolitik begeistern

03.04.2019 19:10 Uhr

Mentoring-Programm startet – Bewerbung ab sofort möglich

Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.“ aufgelegt. Bis zu 400 Frauen wird die Gelegenheit gegeben, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und durch eine Kandidatur für einen Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag oder die Regionsversammlung möglichst einen Einstieg zu finden. „Stärken Sie die Demokratie, starten Sie mit diesem Programm Ihren Weg in die Politik!“, so Ministerin Carola Reimann in ihrem Aufruf an interessierte Frauen. Ebenso sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gefragt, als Mentorinnen und Mentoren dabei zu sein und die Neueinsteigerinnen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Die teilnehmenden Frauen werden in festen Tandems von ihrer Mentorin oder ihrem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet, sie können dabei den Politikerinnen und Politikern über die Schulter schauen und werden Stück für Stück an die Kommunalpolitik herangeführt. Drei überregionale Rahmenveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie verschiedene Fortbildungen für die Mentees. Zudem gibt es eine enge regionale Unterstützung durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg beteiligt sich ebenfalls am Mentoring-Programm und ist überregional als Ansprechpartnerin für die Städte Oldenburg, Delmenhorst sowie die Landkreise Ammerland und Wesermarsch zuständig. „Die Sichtweisen und Meinungen von Frauen sind wichtig und dürfen in der Politik nicht fehlen. Das Mentoring-Programm ist ein gutes Werkzeug, um den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Der große Erfolg der letzten Mentoring-Programme bestärkt sie dabei in ihren Bemühungen: „Wir haben schon lange großartige Frauen im Stadtrat, die ursprünglich auch durch das Mentoring-Programm gewonnen werden konnten. Ich möchte deshalb die Bürgerinnen von Oldenburg und Frauen aus dem Umland ausdrücklich ermutigen, dieses Angebot anzunehmen.“

Bewerbungen von interessierten Frauen als auch von erfahrenen Politikerinnen und Politikern können bis zum 15. Mai 2019 abgegeben werden. Informationen gibt es online unter www.frau-macht-demokratie.de und im Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2135 sowie im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Gastgeberinnen revanchieren sich für Hinspielniederlage

01.04.2019 12:37 Uhr

VfL verliert 30:33 in Blomberg

von Bernd Teuber

Nachdem das Team von Trainer Niels Bötel zunächst mit einer imponierenden 9:1-Serie ins Jahr 2019 gestartet war, kassierten sie am Samstagnachmittag nun bereits die vierte Niederlage in Folge. Dabei lief der VfL beim Gastspiel in Blomberg bereits ab der vierten Minute einem Rückstand hinterher, der zeitweise bis auf acht Tore anwuchs. Am Ende stand ein verdienter 33:30-Sieg der Gastgeberinnen. „Wir haben den Beginn des Spiels verschlafen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen. Gleichzeitig haben wir im Tempospiel zu viele Fehler gemacht. Dadurch ist Blomberg zu einfachen Toren gekommen und konnte sich schnell absetzen“, so der VfL-Trainer.

Zunächst war der VfL noch durch Helena Mikkelsen und Cara Hartstock zweimal in Führung gegangen. Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen innerhalb von wenigen Minuten brachte die HSG dann aber schnell deutlich mit 7:2 in Führung. Zwar konnten die Gäste wenig später wieder auf 5:8 verkürzen, aber die HSG ließ sich dadurch nicht beeindrucken und baute bis zur 21. Minute den Vorsprung wieder auf 15:7 aus. In den letzten neun Minuten der Halbzeit lieferten sich die beiden Konkurrenten einen offenen Schlagabtausch, sodass fast jeder Angriff ein Treffer war und es mit einer 22:15-Führung für die Gastgeberinnen in die Kabinen ging.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das teilweise besser gemacht und mit ein bisschen mehr Cleverness hätte auch mehr dabei rauskommen können. Wir hätten mehr Tore machen müssen, haben das aber nicht geschafft und außerdem hat uns in der Abwehr heute die Aggressivität gefehlt. Unser Innenblock hat viel zu passiv agiert. So kann man kein Bundesligaspiel gewinnen“, zeigt sich Bötel mit der Abwehrleistung seines Teams alles andere als zufrieden.

Nach der Pause sahen die 834 Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel als in Hälfte Eins. Zwar konnte sich Blomberg nicht weiter absetzen, aber auch dem VfL gelang es zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Erst in den letzten dreieinhalb Minuten konnte sich die Gäste durch Tore von Marie Steffen, Kristina Logvin sowie zweimal Angie Geschke auf Schlagweite herankämpfen. Um das Spiel noch einmal zu drehen, sollte es aber nicht mehr reichen. „Wir haben es heute nicht verdient zu gewinnen, weil uns die Aggressivität gefehlt hat und wir vorne zu viele Fehler gemacht haben. Da müssen wir weiter dran arbeiten“, resümiert der VfL-Trainer nach dem Spiel. Mit dreizehn Treffern war Myrthe Schoenaker die beste Torschützin des Tages.
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Schnäppchenjagd per Mausklick

31.03.2019 20:49 Uhr

Fundbüro versteigert in Online-Auktion 20 Fahrräder

Der Frühling kommt, die Tage werden länger. „Rauf aufs Rad“ lautet jetzt für viele die Devise. Wer zum Start der Fahrradsaison noch günstig ein gutes Gebrauchtrad erwerben möchte, dem ist eine Online-Auktion auf dem Portal www.zoll-auktion.de zu empfehlen. Das Fundbüro der Stadt Oldenburg nutzt die vom Bundesfinanzministerium angebotene Internetseite, um 20 Fahrräder zu versteigern. Die „Fundräder“ kommen ab Freitag, 5. April (18 Uhr), unter den virtuellen Hammer. Geboten werden kann bis einschließlich Sonntag, 14. April.

Und so funktioniert die Online-Auktion: Die Versteigerung beginnt mit einem festgesetzten Mindestbetrag. Als Bieterinnen und Bieter zugelassen sind „nur unbeschränkt geschäftsfähige natürliche Personen und juristische Personen“. Wer mitbieten möchte, muss sich auf der oben genannten Internetseite einmalig mit vollständiger Anschrift und einer gültigen E-Mail-Adresse registrieren. Nach der Registrierung erhalten die Interessenten eine E-Mail mit einem Link, über den sie die Registrierung bestätigen müssen. Danach sind sie bei der „Zoll-Auktion“ freigeschaltet.

Das bei Ende der Versteigerung vorliegende Höchstgebot bekommt den Zuschlag. Wer das letzte zulässige Höchstgebot abgegeben hat, wird durch eine E-Mail informiert. Am folgenden Werktag erhält der Höchstbietende zudem eine Mail des Fundbüros mit den weiteren Informationen zur Zahlung und Abholung des ersteigerten Fahrrads.

Angeboten werden Fahrräder, die im Fundbüro nach Ablauf einer sechsmonatigen Frist nicht von ihren rechtmäßigen Eigentümern abgeholt wurden. Versteigert werden unter anderem ein Cannondale MTB, ein MTB Bulls, ein Kaiko-Herren-Trekkingrad und ein VSF Fahrrad Manufaktur Damenrad. Auf die Fundsachen gibt es keine Garantie oder eine Gewährleistung. Auch ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich. Das Fundbüro der Stadt Oldenburg nutzt das Portal www.zoll-auktion.de seit 2013 jährlich für Online-Auktionen.


Mehr Infos gibt es unter www.oldenburg.de/fundbuero.
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Ein Blick in die Berufswelt

28.03.2019 13:30 Uhr

Interviews am Zukunftstag

von Charlotte Mönkemeier

Zukunftstag – was ist das?
Jedes Frühjahr sollen sich Schülerinnen und Schüler Gedanken über ihren späteren Beruf machen. Am Zukunftstag besuchen sie Firmen und Betriebe, um etwas über deren Arbeit zu erfahren. 
Charlotte Mönkemeier erfährt heute etwas über Journalismus. Und sie berichtet darüber, was einige Ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler an diesem Tag gemacht haben.


Wir haben bei zwei Betrieben vorbeigeguckt und ein paar Kinder interviewt.

Erste Station ist Rolf‘s Blumenshop am Melkbrink 39. Melina, Anna und Rieke schneiden gerade Aralienblätter an. Wir fragen sie, warum sie sich diesen Beruf ausgesucht haben.
„Weil ich Blumen mag“ und „weil ich mir den Job angucken wollte“, waren die Antworten.

„Was interessiert euch daran?“
„Dass man viel mit der Natur macht.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man Blumensträuße bindet.“

„Hattet ihr noch andere Berufe, die ihr gerne besucht hättet?“
„Sozialpädagogik, Familienhilfe oder Kindergarten.“

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir haben schon die Blütenblätter von Rosen abgepflückt und in einer Schale gesammelt. Und jetzt schneiden wir Aralienblätter für Blumensträuße an, damit sie besser Wasser aufnehmen können.“

Alle drei wissen noch nicht, was sie werden wollen, können sich aber vorstellen, als Floristin zu arbeiten.


Dann besuchen wir die Werbeagentur Weiß und Partner am Scheideweg 27. Wir treffen Lena und Marc, die mit Claudia Osterloh eine Visitenkarte am Computer erstellen.
Wir fragen auch sie, warum sie diesen Beruf ausgewählt haben.
„Wir wollten wissen, wie das ist“, sagen sie. „Außerdem arbeiten Verwandte von uns hier.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man programmiert und Internetseiten und Flyer gestaltet.“

„Könntet ihr euch vorstellen, in diesem Beruf zu arbeiten?“
„Nein, eher nicht.“

„Gibt es andere Berufe, die ihr gerne besuchen würdet?“
„Polizei“, sagt Marc, während Lena sich für Tierarzt interessiert.

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir setzen Visitenkarten am Bildschirm um, die wir vorher gezeichnet haben. Am Schluss werden die Karten dann ausgedruckt. Anschließend besuchen wir noch die Druckerei nebenan.“

„Macht das Spaß?“
„Ja“, sagen beide.

Auch Lena und Marc wissen noch nicht, in welchem Beruf sie mal arbeiten möchten.

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Fluchtmuseum fordert zu Spenden für Südwestafrika auf

28.03.2019 13:28 Uhr
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum arbeitet seit dem 01.12.2018 verstärkt am Thema Flucht und Entwicklungszusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Die Vereinsmitglieder aus Zimbabwe rufen nun aus aktuellem Anlass gemeinsam mit dem Vorstand zur Hilfe für die Opfer des Wirbelsturmes Idai in Zimbabwe, Mosambik und Malawi auf.

Das UN-Welternährungsprogramm WFP hat zu Spenden von 120 Millionen US-Dollar allein für die Menschen in Mosambik aufgerufen. Es wird aber weitaus mehr benötigt, um nicht nur die akuten Mängel an Nahrungsmitteln, Unterkunft und medizinischer Versorgung auszugleichen, sondern auch die extrem geschädigte Infrastruktur der Länder zu erneuern.

Eine eigene Spendenaktion kann der Förderverein nicht ins Leben rufen, aber er ruft die Oldenburger Bevölkerung zur Solidarität auf und bittet sie, Spenden auf die Konten der bekannten Hilfsorganisationen, die in den betroffenen Ländern tätig sind, einzuzahlen.

Extreme Wetterereignisse werden auch in Europa und Deutschland spürbar unsere Lebensverhältnisse beeinträchtigen. Sorgen wir nicht nur für unser Wohlergehen, sondern auch für das der Menschen in Malawi, Mosambik und Zimbabwe.
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Für Hunde gilt ab 1. April Anleinpflicht

28.03.2019 13:07 Uhr

Brut- und Setzzeit beginnt – Sieben Freilaufflächen ausgewiesen

Oldenburg. Am 1. April beginnt die Brut- und Setzzeit und so besteht bis zum 15. Juli wieder die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der übrigen freien Landschaft. Grundlage ist das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

In der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sollen die in der freien Natur und Landschaft lebenden Tiere, die durch freilaufende Hunde gestört werden könnten, besonders geschützt werden. Besonders Bodenbrüter, wie Rotkelchen und Wachteln, aber auch Jungwild benötigen Ruhe zur Aufzucht.

Aber auch auf freien Landschaften, wie innerstädtischen Grünflächen, gilt in dieser Zeit die Anleinpflicht, da auch hier viele Vögel brüten. In Oldenburg sind davon beispielsweise der Kleine und Große Bürgerbusch, der Utkiek, die Wallanlagen sowie die Deiche und sonstige Bereiche an Gewässern wie etwa der Swarte-Moor-See, der Drielaker See, der Tweelbäker See oder die Bornhorster Seen betroffen. Die Wanderwege durch die Grünzüge und Grünbereiche sind Teil der freien Landschaft, so dass Hunde auch dort anzuleinen sind. Die wesentlichen Bereiche wurden entsprechend beschildert.

Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen eine ganzjährige Anleinpflicht gilt. So müssen Hunde in Schutzgebieten wie der Hausbäkeniederung (insbesondere Schwanenteich und Tonkuhle), der Haarenniederung, dem Blankenburger Holz und Klostermark mit dem Blankenburger See sowie dem Bahndammgelände Krusenbusch dauerhaft angeleint werden. Genauere Informationen gibt es in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung.

Auch im Eversten Holz gilt seit Februar 2016 aus ordnungsrechtlichen Gründen eine ganzjährige Anleinpflicht. Im Zeitraum vom 1. April bis 15. Juli gilt zusätzlich die Anleinpflicht auch im Bereich der dort ausgewiesenen Freilauffläche.

In Oldenburg gibt es jedoch sieben Freilaufflächen, auf denen Hunde sich trotz Brut- und Setzzeit austoben dürfen. Diese sind:
 • an der Großmarktstraße
 • am Flötenteich, Zugang über die Rennplatzstraße
 • hinter der Weser-Ems Halle an der Beverbäke
 • hinter den Sportanlagen an der Kennedystraße
 • beim Schulzentrum Kreyenbrück zwischen IGS Kreyenbrück und Kreyenbrücker Teich
 • am Harrewege auf der Grünfläche zwischen August-Macke-Straße und Heinrich-von-Gagern-Straße
 • am Drielaker See am Hemmelbäker Kanal hinter DB Schenker sowie südlich der Holler Landstraße zwischen Drielaker Kanal und Hemmelbäker Kanal

Eine Übersicht über die Bereiche, in denen die Anleinpflicht gilt sowie der Freilaufflächen können im Internet unter www.oldenburg.de/anleinpflicht heruntergeladen werden.
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CoderDojo jetzt auch in Oldenburg

26.03.2019 22:20 Uhr

Erstes Treffen am 29.03. um 17:30 Uhr

CoderDojo? Was um alles in der Welt ist das?
Nun, das ist eine weltweite Bewegung. Mehr als 1800 Programmierclubs (Dojos) in 55 Ländern führen Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren auf niedrigschwelligem Weg an Technik heran. Das besondere an CoderDojo ist, dass es im Internet kostenlos fertig ausgearbeitete Projekte anbietet. Jede*r Jugendliche kann sich hier etwas aussuchen und es praktisch umsetzen – es fehlt nur noch ein Ort und Mentor*innen.

Mentor wollte Sven Recker ja gerne sein, aber ein Ort ließ sich für ihn und seine 14-jährige Tochter zunächst nicht finden. Also gründete er eigenes Dojo, und zwar mit Hilfe des Vereins „Kreativität trifft Technik e. V.“ (KtT) und des Oldenburger Computer-Museums e. V. (OCM), beide ansässig am Bahnhofsplatz 10 in Oldenburg.

Am Freitag, 29. März 2019, geht es los, um 17:30 Uhr treffen sich jugendliche Technikbegeisterte und Mentor*innen zum ersten Mal im „Mainframe“ von „Kreativität trifft Technik“. Innerhalb von 60 bis 90 Minuten sollte jede*r Jugendliche das ausgesuchte Projekt fertig gestellt haben. Auch dieses Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos. „Wir hoffen auf 5 bis 10 Jugendliche, und wir können auch noch Mentorinnen und Mentoren gebrauchen. Sehr gerne auch Frauen“, sagt Sven Recker.

„Wir planen eine Veranstaltung pro Monat und werden uns abwechselnd einmal bei uns und einmal im Computer-Museum treffen“, ergänzt Patrick Günther von „Kreativität trifft Technik“. Aus Haftungsgründen müssen Jugendliche bis 13 Jahre von einem Elternteil begleitet werden, ab 14 genügt das schriftliche Einverständnis der Eltern. „Aber natürlich sind auch Eltern älterer Jugendlicher willkommen“, so Günther.

Expertenwissen ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, weder für Jugendliche noch für Eltern oder Mentor*innen. „Die Projekte sind gut ausgearbeitet und erklärt, Jugendliche und Erwachsene können sie sich gemeinsam erarbeiten“, erklärt Günther.

Kick-Off-Veranstaltung am 29. März für alle interessierten Eltern, Kinder und Jugendlichen
Treffpunkt: 17:30 Uhr, Konferenzraum des KtT e.V., Bahnhofsplatz 10 (2. OG)
Ablauf: Nach einer kurzen Einführung wird es Führungen durch die Räumlichkeiten der beiden Vereine geben, dann kann von den Teilnehmern losgelegt werden.
Anmeldung: http://coderdojo.ktt-ol.de
Mitbringen: Den eigenen Laptop oder notfalls ein Tablet
Die Teilnahme am CoderDojo ist kostenlos.

Vorerst wird es dann an jedem letzten Freitag im Monat ein Treffen geben. Interessierte können sich über die Website anmelden. „Wir freuen uns auf jede Unterstützung und natürlich auf viele Mädchen und Jungen im Programmierclub” sagt Sven Recker. Mehr unter: http://coderdojo.ktt-ol.de. 
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28 Lehrkräfte lernen Lions-Quest

26.03.2019 20:46 Uhr
Seit 17 Jahren ist Hartmut Denker Lions-Quest-Trainer. Wie viele Fortbildungen er geleitet hat, kann er nur schätzen, aber „zwischen 250 und 300 werden es wohl sein“, sagt er. 

Am Donnerstag, 22. März 2019, begrüßte Denker 28 Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen aus Oldenburg und Umgebung zu einem weiteren Seminar. Bis zum Mittag des darauffolgenden Sonnabends arbeiteten sie sich gemeinsam durch das Programm „Lions-Quest Erwachsen werden“. Die Teilnehmenden, die beruflich durchgehend mit immer denselben jungen Menschen zwischen 10 bis 14 Jahren arbeiten, lernen in dieser Fortbildung unter anderem Methoden zur Förderung von sozialen Kompetenzen und Lebenskompetenzen kennen.

Am Freitag nach der Mittagspause führt die erste Gruppe eine vorbereitete Unterrichtsstunde durch. Die übrigen Teilnehmenden, die die Rollen und Perspektiven der Schüler*innen einnehmen, bekommen anschaulich vorgeführt, dass eine Einzelperson kaum auf einem Bein stehen kann. Besser geht es, wenn sich zwei Personen aneinander festhalten, während sie auf je einem Bein stehen. Drei sich aneinander festhaltende Personen aber stehen stabil auf einem Bein. „Genauso ruht Selbstvertrauen auf drei Säulen“, erfahren die „Jugendlichen“. „Wenn erstens: eigene Fähigkeiten zweitens: von anderen anerkannt werden, kann ich drittens: leichter verantwortlich handeln“.
Im weiteren Verlauf dieser „Unterrichtsstunde“ machen sich alle Teilnehmenden ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst, sowohl jede*r für sich als auch im Austausch mit den anderen. Immer wieder werden die auftretenden Gedanken und Gefühle reflektiert.

„Diese exemplarischen Unterrichtsstunden sind 1:1 in den Schulalltag übertragbar, zum Beispiel in den Werte- und Normen- oder den Sozialkundeunterricht“, sagt Hartmut Denker. Darin liege die Stärke des Programms. Kleine Anpassungen könnten erforderlich sein, aber der überwiegende Teil der Unterrichtsvorbereitung sei mit Lions-Quest bereits getan. 

Der Erfolg des Programms ist durch mehrere Studien wissenschaftlich belegt. Pro Teilnehmer*in kostet ein Lions-Quest-Seminar 200 Euro, wobei die Kosten gegebenfalls übernommen werden können, zum Beispiel aus den von Lions Clubs generierten Spenden. In Oldenburg kommt dabei dem Präventionsrat noch eine besondere Rolle zu. Der PRO verwaltet Anmeldung und mögliche Kostenübernahme für Teilnehmende aus Oldenburg-Stadt und der Wesernarsch.
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Klima(+)Infomontag: „Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau“

26.03.2019 18:35 Uhr
Am 01. April 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über die Verwendung von Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau.
Durch die dichte und damit energieeffiziente Bauweise unserer Gebäude ist es oft schwierig bis unmöglich, einen ausreichenden Luftaustausch zur Raumhygiene und Entfeuchtung zu gewährleisten. Vor allem bei der Umsetzung förderfähiger KfW-Effizienzhausklassen spielt die Wärmerückgewinnung eine entscheidende Rolle. Hier bieten automatische Lüftungsanlagen komfortable Sicherheit.

Heiner Triebel und Nils Zander von der SIGENIA-AUBI AG referieren für Klima(+)Oldenburg über Einsatzmöglichkeiten verschiedener Lüftungssysteme und deren Rolle bei der Erreichung einer hohen Energieeffizienz mit optimalem Frischluftkomfort im Neubau und in der energetischen Altbausanierung.

Der Klima(+)Info-Montag findet am 01. April 2019 von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 (im Turm) statt.
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Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“

26.03.2019 18:28 Uhr

Treffen zum Austausch von Erfahrungen und Fachwissen

Das nächste Treffen im Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“ findet am Donnerstag, 28. März, von 18 bis 20 Uhr im PFL, Peterstraße 3, statt. Geeignet ist der Kurs für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Tätige.

Das Seminar bietet Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen Gelegenheit, im „Trialog“ über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen gibt es beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes (Telefon 0441 235-8663 oder -8666).
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Ampelwartungen im April

26.03.2019 18:25 Uhr

Anlagen sind für kurze Zeit außer Betrieb

Das Amt für Straßenbau und Verkehr der Stadt Oldenburg setzt im April die Wartung der Ampelanlagen fort. Für die Arbeiten werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb gesetzt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Folgende Wartungstermine sind geplant:

Montag, 1. April:
 Langenweg / Lagerstraße
 Donnerschweer Straße/Ammergaustraße
 Donnerschweer Straße/Unterm Berg
 Brookweg/Eupener Straße
 Bremer Heerstraße/Helmsweg
 Cloppenburger Straße/Alte Wache

Dienstag, 2. April:
 Cloppenburger Straße/Sandkruger Straße
 Sandkruger Straße/Bümmersteder Tredde
 Nadorster Straße/Lambertistraße
 Nadorster Straße/Friesenstraße
 Ofener Straße/Prinzessinweg
 Bloherfelder Straße/Prinzessinweg

Mittwoch, 3. April:
 Ammerländer Heerstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße
 Ammerländer Heerstraße/Pophankenweg
 Alexanderstraße/Gertrudenstraße
 Alexanderstraße/Frankenstraße
 Bremer Heerstraße/An der Schmiede
 Nadorster Straße/Kriegerstraße

Donnerstag, 4. April:
 Rennplatzstraße/Westeresch
 Butjadinger Straße/Rennplatzstraße
 Großer Kuhlenweg/Trommelweg
 Donnerschweer Straße/Großer Kuhlenweg
 Donnerschweer Straße/Nordtangente

Freitag, 5. April:
 Alexanderstraße/Brookweg
 Bremer Heerstraße/Uhlenweg
 Alexanderstraße/Am Alexanderhaus
 Alexanderstraße/Bürgerfelderstraße

Montag, 8. April:
 Am Stadtmuseum/Osterstraße/Staugraben 
 Schloßwall/Damm 
 Stedinger Straße/Nordstraße
 Bremer Heerstraße/Bahnhofsallee
 Bremer Heerstraße/Am Bahndamm
 Hauptstraße/Eichenstraße

Dienstag, 9. April:
 Schützenhofstraße/BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Bremer Straße/Schützenhofstraße
 Langenweg/Bardieksweg 
 Alexanderstraße/Liegnitzer Straße
 Nadorster Straße/BAB
 Ofenerdieker Straße/Weißenmoorstraße

Mittwoch, 10. April
 Langenweg / BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Cloppenburger Straße/Klingenbergstraße
 Cloppenburger Straße/Anton-Günther-Straße
 Cloppenburger Straße/Ewigkeit
 Jägerstraße/Friedhofsweg
 Donnerschweer Straße/Karlstraße

Donnerstag, 11. April:
 Infanterieweg/Artillerieweg
 Ammerländer Heerstraße/Posthalterweg
 Ammerländer Heerstraße/BAB-Wechloy
 Nadorster Straße/Lindenhofsgarten
 Bremer Straße/Ulmenstraße

Montag, 15. April:
 Damm/Cäcilienbrücke
 Sandkruger Straße/Meerweg
 Eichenstraße/Blücherstraße
 Cloppenburger Straße/An der Kolckwiese
 Cloppenburger Straße/BAB

Dienstag, 16. April:
 Peterstraße/Pferdemarkt
 Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße
 Scheideweg/Bürgerbuschweg
 Peterstraße/Katharinenstraße
 Ammerländer Heerstraße/BAB

Mittwoch, 17. April:
 Wilhelmshavener Heerstraße/Mittelkamp
 Alter Postweg/Schellenberg
 Klingenbergstraße/Schule
 Klingenbergstraße/Brandenburger Straße
 Klingenbergstraße/Presuhnstraße

Donnerstag, 18. April:
 Cloppenburger Straße/Gorch-Fock-Straße
 Klingenbergstraße/Giesenweg
 Klingenbergstraße/An den Voßbergen
 Posthalterweg/Famila
 Friedhofsweg/Melkbrink

Dienstag, 23. April:
 Schloßwall/Gartenstraße, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Theaterwall/Roonstraße
 Westfalendamm/Niedersachsendamm
 Bremer Heerstraße/Müllersweg 
 Stedinger Straße/Dedestraße
 Marschweg/Stadion

Mttwoch, 24. April:
 Marschweg/Schulzentrum
 Peterstraße/Blumenstraße
 Langenweg/Stiekelkamp
 Moslestraße/Raiffeisenstraße
 Wilhelmshavener Heerstraße/Stubbenweg

Donnerstag, 25. April:
 Stedinger Straße/Schulstraße
 Amalienstraße/Am Festungsgraben
 Auguststraße/Margaretenstraße
 Auguststraße/Katharinenstraße 
 Scheideweg/Eßkamp
 Eßkamp/Kattenbarg

Freitag, 26. April:
 Eßkamp/Hoffkamp
 Scheideweg/Kreyenstraße
 Osterkampsweg/Lerigauweg
 Kaspersweg/Lerigauweg
 Ofenerdieker Straße/Paul-Tantzen-Straße 

Montag, 29. April:
 Müllersweg/BAB
 Jägerstraße/Schützenweg
 Edewechter Landstraße/Lerigauweg
 Wilhelmshavener Heerstraße/Langenweg
 Hochheider Weg/Großer Kuhlenweg

Dienstag, 30. April:
 Holler Landstraße/Einfahrt IKEA
 Holler Landstraße/Werrastraße
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe West
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe Ost

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Licht aus auch in Oldenburg

26.03.2019 18:17 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich an der WWF Earth Hour und ruft zur Beteiligung auf

Am 30. März gehen weltweit die Lichter aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich in diesem Jahr. Zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Ortszeit bleibt die historische Fassade dunkel, wie auch das Brandenburger Tor und der Pariser Eiffelturm. 

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg bietet mit seinen Sonderausstellungen und Veranstaltungen regelmäßig eine Plattform für Umweltthemen mit gesellschaftlicher Relevanz an. „Mit der Teilnahme an der Earth Hour unterstützen wir eine Aktion, die darauf aufmerksam macht, dass auch kleine Handlungen einen Unterschied machen. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Oldenburger und Oldenburgerinnen der Aktion anschließen“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Museum noch die einzige kulturelle Institution in Oldenburg, die sich an der Aktion beteiligt. Alle diesjährigen Kooperationspartner sind über eine Karte verortet: www.wwf.de/earthhour.

Die Aktion „Earth Hour“ der Naturschutzorganisation WWF fand im Jahre 2007 mit dem Opernhaus in Sydney und 2,2 Millionen australischen Haushalten ihren Anfang. Seit 2010 sind auch Teilnehmende aus Deutschland dabei. Ob Wahrzeichen, Privathaushalt, oder Unternehmenssitz – alle können durch das Ausschalten der Beleuchtung Strom sparen und somit einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Deutschlandweit haben bis jetzt 180 Gemeinden und Städte ihre Teilnahme angemeldet.
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Drei herausragende Projekte mit dem Integrationspreis ausgezeichnet

23.03.2019 21:01 Uhr
Ein Partnerprojekt, bei dem jeweils „ein Neu-Oldenburger (Nolbi) und ein Oldenburger (Olbi)“ ein Tandem bilden, eine integrative Kunstausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm und Fußball-Mädchen, die Übungsleiterinnen im Verein wurden und damit gleichzeitig Mädchen mit Migrationshintergrund das Fußballspielen ermöglichten, das sind die drei Projekte, die am Freitag, 22. März, mit dem Integrationspreis 2018 der Stadt Oldenburg ausgezeichnet wurden.

Aus 18 Bewerbungen musste die Jury drei Projekte wählen, die – sicher auch stellvertretend für andere – den Preis bekommen sollten. Und sie hat gut gewählt. Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, dass Integration sehr gut funktioniert, wenn beide Seiten „sich mit Neugier begegnen“, wie die Integrationsbeauftragte Aliz Müller es ausdrückte.

„amiko, ich kann was!“ ist eine Kooperation zwischen Ehrenamtlichen des amiko-Projekts, dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg, dem CJD Jugendmigrationsdienst und dem Kreativlabor in der Kulturetage. Es wendet sich an junge Geflüchtete im Alter von 16 bis 21 Jahren aus Syrien, Irak, Eritrea, Guinea, Afghanistan und Algerien. Zu den wöchentlichen Treffen, die immer dienstags im Kreativlabor angeboten werden, kamen über das Jahr verteilt 48 Schüler. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Erweitern von Deutschkenntnissen liegt ein Schwerpunkt darauf, mit den Teilnehmenden zielgerichtet eigene Stärken herauszuarbeiten und mit Berufszielen in Einklang zu bringen. Die Schüler werden mit behördlichen Anlaufstellen vertraut gemacht, und sie erhalten darüber hinaus Hilfestellung bei Bewerbungen und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.
In Ihrer Dankesrede appellierten die Preisträger an die Oldenburger, weniger auf Äußerlichkeiten von Menschen zu achten, sondern sie als zugehörig zu betrachten und ihnen etwas zuzutrauen.

Convivencia, eine Epoche friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Juden und Christen im mittelalterlichen Spanien, gilt als goldenes Zeitalter der Toleranz. Gabriele Hoeltzenbein und Ursula Ratte-Püschel ist es gemeinsam mit der Gemeinde St. Willehad und weiteren Unterstützer*innen gelungen, die nach diesem Vorbild benannte Wanderausstellung deutscher und geflüchteter bildender Künstler*innen „Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ nach Oldenburg zu holen. Die eigentliche Leistung, der das Projekt schließlich auch den Integrationspreis verdankt, bestand darin, ein umfangreiches und vielseitiges Rahmenprogramm mit rund 25 Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, das vom 28. Oktober bis zum 25. November 2018 lief und das mehr als 1.300 Menschen erreicht hat. Dabei gab es u. a. Konzerte, Lesungen und Schulveranstaltungen mit einem deutsch-syrischen Schriftsteller, Theater für Kinder, Kamingespräche zu bildungspolitischen und religiösen Themen sowie Film-Vorführungen und einen syrischen Kulturabend. Kooperationspartner waren der Präventionsrat, die Deutsch-Syrische Gesellschaft Oldenburg und die Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg.

Mit dem Projekt „Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“ begeistert der Krusenbuscher SV in einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren für Fußball und integrieren vor allem junge Migrantinnen in den Vereinssport. Außerdem wurden acht Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren, vier davon mit Migrationshintergrund, als Übungsleiterinnen und Junior-Coaches qualifiziert. 
„Wir haben es geschafft, dass auch die Mädchen mit Migrationshintergrund über alle Jugendmannschaften dabei bleiben, so dass wir inzwischen auch ein Frauenteam stellen können“, freut sich Projekt-Initiator Lars Windels. „Und ein weiterer schöner Erfolg ist, dass die Mädchen die Integration in ihren Familien an die ältere Generation weitergegeben haben.“

Die Vertreter*innen aller drei Projekte bekamen 2000 Euro überreicht und wie immer auch eine Skulptur aus Speckstein, die von Jugendlichen der Freizeitstätte Bürgerfelde gestaltet wurden.

Die Feierstunde wurde vom deutsch-jordanischen „Henna Ensemble“ musikalisch begleitet. Das Quintett stellte in seinen Beiträgen einen Dialog zwischen arabischer und westlicher Musik her und bot damit selber ein gelungenes Beispiel für Integration und kulturellen Austausch.
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Oldenburg in der Kunst: Standpunkte vor Ort finden

22.03.2019 22:52 Uhr
Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Standpunkte“ lädt das Stadtmuseum zu einem Stadtrundgang ein, der zu den Orten führt, die Künstlerinnen und Künstler gewählt haben, um ihr eigenes Bild der Stadt zu zeichnen. Anhand von ausgewählten Werken nehmen die Teilnehmenden den Standpunkt der Künstlerin oder des Künstlers ein und können vor Ort den Vergleich zur heutigen Stadtansicht ziehen. Der Spaziergang wird durch eine Führung durch die Ausstellung und eine Tasse Kaffee oder Tee im Café ergänzt. Christine Krahl und Geraldine Dudek leiten die Stadtrundgänge am Sonntag, 31. März, 14 bis 17 Uhr, sowie am Sonntag, 7. April, 11 bis 14 Uhr. Tickets gibt es für 12 Euro in der Touristinformation im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
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OB Krogmann schlägt Dr. Sven Uhrhan zur Wahl als Stadtbaurat vor

22.03.2019 11:50 Uhr

Abstimmung im Rat ist für den 25. März vorgesehen

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird dem Rat der Stadt vorschlagen, Dr. Sven Uhrhan zum Stadtbaurat zu wählen. Der 38-Jährige ist derzeit Stadtbaurat der Stadt Osterholz-Scharmbeck.

Nach Gesprächen mit den Fraktionen rechnet Krogmann mit einer klaren Mehrheit im Rat. Uhrhan ist seit 2016 Stadtbaurat der Stadt Osterholz-Scharmbeck und dort außerdem Geschäftsführer der Stadthalle. Sven Uhrhan hat Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern studiert und ist Doktor der Ingenieurwissenschaften. Berufliche Stationen waren die TU Kaiserslautern (wissenschaftlicher Mitarbeiter), der Regionalverband Saarbrücken (Fachdienstleiter Regionalentwicklung und Planung) sowie seit 2016 die Stadt Osterholz-Scharmbeck.
Uhrhan ist verheiratet und hat ein Kind. Wann genau er sein Amt als Stadtbaurat der Stadt Oldenburg antritt, wird im Falle der Wahl zeitnah geklärt.

Uhrhan hatte sich am vergangenen Montag, ebenso wie andere geeignete Bewerber, dem Verwaltungssauschuss vorgestellt. Die Stelle war im November 2018 ausgeschrieben worden. Die Wahl des Stadtbaurats ist im Rat für Montag, 25. März, im öffentlichen Teil der um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL beginnenden Sitzung vorgesehen.
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Generelle Sportplatz-Sperre wird aufgehoben

22.03.2019 11:49 Uhr
Gute Nachricht für Fußballvereine: Es kann am Wochenende wieder gekickt werden. Die generelle Sperrung aller städtischen Sportplätze wird ab Freitag, 22. März, aufgehoben.

Da sich einige Plätze jedoch noch immer in keinem optimalen Zustand befinden, bittet die Stadtverwaltung die Vereine ausdrücklich darum, die Situation jeweils vor Ort zu beurteilen und „ihren“ Platz auf eine mögliche Unbespielbarkeit hin zu überprüfen. Bei einer weiterhin durchweichten Rasenschicht wird empfohlen, die Plätze zu schonen und den Trainings- und Spielbetrieb noch ruhen zu lassen.
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Briefmarken für den Naturschutz

22.03.2019 11:37 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an – ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. „Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post – und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten“, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg auf: „Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.“ So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: „Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!“
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„Fridays for Future“

22.03.2019 11:32 Uhr

SPD-Fraktion möchte Delegation in den Umweltausschuss einladen

Junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg demonstrieren wöchentlich für eine bessere Umwelt und Klimapolitik. „Als Vertreter*innen der Stadt sollten wir Bereitschaft zeigen, aktiv auf
die Schüler*innen zuzugehen und sie anzuhören“, so Paul Behrens, Mitglied im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima.

„Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung in einem Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses gebeten, eine Delegation der Demonstration –„Fridays for Future“ einzuladen“, ergänzt Behrens.

Die Schüler*innen sollen Gelegenheit bekommen, den politischen Vertretern*innen vor Ort ihre Anliegen darzulegen und gegebenenfalls auch konkrete Maßnahmen für Oldenburg anzusprechen.

Das politische Engagement der jungen Menschen für den Einsatz gegen die auf uns zukommenden massiven Umweltprobleme kann nicht hoch genug bewertet werden. „Deshalb halten wir es als
Ausdruck der Wertschätzung für angebracht, den Schüler*innen ein Plenum für ihr Anliegen zu geben“, führt Behrens abschließend aus.
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Angebote für die Sommerferien gesucht

20.03.2019 19:41 Uhr

Ferienpass-Team feilt am Programm – Veranstalter können bis 12. April Beiträge melden

Der Sommer und somit auch die großen Ferien scheinen momentan zwar noch in weiter Ferne. Nicht aber für das Ferienpass-Team im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg, das schon jetzt auf Hochtouren am neuen Programm feilt – und auf Unterstützung hofft.

Seit mehr als 40 Jahren bietet der Ferienpass inzwischen mehr als 600 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren an. Um dieses vielfältige Programm gestalten zu können, ist das Ferienpass-Team auf die Hilfe von Vereinen und Verbänden, Firmen oder Einzelpersonen angewiesen. Von Betriebsbesichtigungen über Kreativangebote bis hin zu sportlichen Aktivitäten, Ausflügen oder Musik – wer etwas anbieten möchte, kann seinen Beitrag bis zum 12. April auf der Ferienpass-Homepage www.ferienpass-oldenburg.de unter dem Menüpunkt „Meldeformular für Veranstalter“ einstellen.
 
Ebenfalls gewünscht sind Gutscheine oder Rabattaktionen für Vergünstigungen, die 2019 erstmals den Kindern und Jugendlichen über die Ferienpass-Internetseite angeboten werden sollen.
 Fragen beantwortet das Ferienpass-Team im Haus der Jugend an der von-Finckh-Straße 1 telefonisch unter der Nummer 0441 235-80 oder per E-Mail an ferienpass@stadt-oldenburg.de.
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Zuhause auf Zeit bietet Starthilfe für junge Menschen

20.03.2019 19:38 Uhr

Betreutes Jugendwohnen: Neue Räume eingeweiht – Sozialdezernentin lobt wertvolle Arbeit

Alleine Wohnen – das ist für junge Menschen, die nicht das „Hotel Mama“ im Rücken haben, keine leichte Sache. Wer sein Elternhaus verlassen muss, hat zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Starthilfe auf dem Weg ins selbstständige Leben gibt das Jugendhilfezentrum im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg mit dem Angebot des Betreuten Jugendwohnens. Beste Rahmenbedingungen für dieses Projekt bietet jetzt der Standort Donarstraße 23: Die GSG Oldenburg hat dort als Vermieterin ein frisch saniertes Haus nach den Vorstellungen des Jugendhilfezentrums umgestaltet.

So sind nach knapp einjähriger Umbauphase acht Appartements entstanden, in denen sich Jugendliche und junge Erwachsene wohlfühlen und mit pädagogischer Unterstützung auf ein unabhängiges Leben im Alltag vorbereiten können. Ergänzt wird das „Zuhause auf Zeit“ durch neue Gemeinschaftsräume sowie durch Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialdezernentin Dagmar Sachse weihte das neue Domizil am Dienstag, 19. März, ein. „Mit diesen Räumen ist der Bereich des Betreuten Jugendwohnens für die Zukunft gut aufgestellt“, stellte Sachse fest.

Die Sozialdezernentin bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und lobte die sehr gelungene Umsetzung des Konzeptes. Die einzelnen Wohnungen seien modern und komfortabel eingerichtet. Davon konnten sich die Gäste der Einweihungsfeier bei der Besichtigung einer Musterwohnung selber überzeugen. Zu den von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachdienstes Jugendhilfezentrum eingerichteten Wohnungen gehören auch Küchenzeile und Bad. Die Kosten für die Stadt Oldenburg betrugen rund 60.000 Euro.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene, die aufgrund individueller und/oder familiärer Probleme pädagogische Unterstützung benötigen und nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Die Unterstützung durch Fachkräfte findet überwiegend in den Nachmittags- und Abendstunden statt. Die jungen Menschen werden gezielt in ihrer Selbstständigkeit gefördert. Sie werden bei alltagspraktischen Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und Freizeitaktivitäten sowie in der schulischen und beruflichen Ausbildung begleitet. Mit einer individuellen Persönlichkeitsstärkung wird mangelnden Selbstwertgefühlen und Zweifeln am eigenen Leistungsvermögen entgegengewirkt. Innerhalb der Hausgemeinschaft gibt es verbindliche Termine für gezielte Angebote, bei denen allgemeine Themen der Verselbstständigung behandelt werden. Sozialdezernentin Dagmar Sachse bezeichnete die Arbeit im Betreuten Jugendwohnen als „sehr wertvoll und von großer gesellschaftlicher Bedeutung“.

Die Dezernentin hob hervor, dass das Betreute Jugendwohnen auch bedeutet, mit einer echten Nachbarschaft zurechtzukommen. Sie dankte den Anwohnerinnen und Anwohnern, die in der Donarstraße auch eine große Kita und weitere soziale Einrichtungen vor der Haustür haben, für ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, bei Problemen das direkte Gespräch zu suchen.
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CI-Café

20.03.2019 19:33 Uhr
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 3. April 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen und   nicht operierten Menschen Mut machen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Treffen der Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs Oldenburg

20.03.2019 19:31 Uhr
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 25. März 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 3 (1. OG) statt.  Die Kräuterexpertin (Margret von Deetzen) ist zu Gast und informiert über Heilpflanzen. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de
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Schmuck der Bronzezeit

20.03.2019 19:23 Uhr

Workshop für Kinder ab 7 Jahren

Am Sonntag, den 30. März findet um 11.00 Uhr der Workshop „Schmuck der Bronzezeit“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Museumspädagoge Hannes Bittar behandelt einen der spannendsten Momente der Menschheit: die Metallverarbeitung. Aus Bronzedraht, Muscheln, Glasperlen und Federn wird Schmuck hergestellt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Erneute Heimniederlage gegen Werkselfen aus Leverkusen

18.03.2019 12:01 Uhr

VfL verliert zuhause 24:27

von Bernd Teuber

Viereinhalb Jahre ist es nun her, dass der VfL Oldenburg letztmalig ein Heimspiel gegen die Werkselfen aus Leverkusen gewinnen konnte. Auch am Sonntag, 17.03., zog das Team von Trainer Niels Bötel nach einem sehr intensiven und engen Spiel mit 24:27 (13:14) gegen den zwölfmaligen deutschen Meister den Kürzeren. 

Dabei war das Spiel zwischen den beiden Bundesliga-Dinos wahrlich nichts für Handball-Ästheten. In einem kampfbetonten Spiel, in dem beide Teams sehr hektisch agierten und sich zahlreiche technische Fehler leisteten, ging es von Beginn an voll zur Sache. Gleich die ersten drei Tore resultierten aus Strafwürfen. Zwei weitere sollten noch bis zur neunten Minute folgen. Während beide Teams hinten ordentlich zupackten und auch die Torhüterinnen einen guten Tag erwischten, fehlte ihnen im Angriff oft die letzte Konsequenz. 

„Heute wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn wir nicht so viele technische Fehler gemacht und so oft frei verworfen hätten. Das Spiel haben wir im Angriff verloren“, so ein enttäuschter VfL-Trainer.

Nachdem die Gastgeberinnen zunächst mit 2:1 sowie 3:2 in Führung gelegen hatten, liefen sie ab der 7. Minute immer einem Rückstand hinterher und schafften es einfach nicht, die Hektik aus ihrem Spiel zu verbannen. Allzu oft wurde viel zu früh abgeschlossen, anstatt die Angriffe geduldig auszuspielen. Da es aber auch die Gäste nicht besser machten, waren es im Endeffekt die zwei, drei Paraden mehr von Leverkusens Nele Kurzke, die dafür sorgten, dass die Werkselfen mit einer 14:13-Führung in die Pause gingen.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste. Nach fünf Minuten hatten die Schiedsrichter bereits dreimal auf den Punkt gezeigt. Auch am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig. Die Gäste legten ein vor und der VfL glich wieder aus. In der 40. Minute war es dann Kim Birke, die mit ihrem Tor zum 20:19 ihr Team erstmals seit der 4. Minute wieder in Führung bringen konnte. Diese sollte aber nicht lange halten, denn schon fünf Minuten später hatten die Elfen mit einem 4:0 Lauf zum 23:20 ihre bis dato höchste Führung herausgeworfen. Zunächst hatte Joanna Rode den Ausgleich erzielt, bevor Schwester Jennifer eine Minute später ihr Team erneut in Führung brachte. Das Küken der Familie, Elaine, baute dann den Vorsprung mit zwei Toren weiter aus. Aber noch war der VfL nicht geschlagen. Zweimal Neu-Nationalspielerin Jenny Behrend sowie Myrthe Schoenaker per Siebenmeter sorgten wieder für den Ausgleich. Als die Gäste dann aber erneut einen 4:0-Lauf hinlegten, hatte der VfL nichts mehr entgegenzusetzen und Christina Logvin konnte mit ihrem Tor zum 24:27-Endstand nur noch für Ergebniskorrektur sorgen.

Für den VfL geht es nun am 30.3. mit einem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Blomberg-Lippe weiter, bevor eine Woche später TuS Metzingen seine Visitenkarte in der EWE Arena abgeben wird.

Ganz so lange müssen die heimischen Handballfans aber nicht auf Spitzenhandball verzichten. Denn bereits am kommenden Samstag empfängt die deutsche Nationalmannschaft in der großen EWE Arena die Niederlande. Mit dabei die VfLerinnen Angie Geschke und Jenny Behrend. „Alle Spielerinnen werden Spielzeit bekommen“, hatte Nationaltrainer Henk Groener vor dem Spiel gute Nachrichten für Debütantin Jenny Behrend, die mit acht Treffern beste VfL-Torschützin an diesem Tag war. Noch mehr VfL im Kader haben aber die Gäste aus den Niederlanden zu bieten. Mit Tess Wester, Lois Abbingh, Laura van der Heyden, Kelly Dulfer, Inger Smits und Myrthe Schoenaker haben gleich sechs Spielerinnen den VfL in ihrer sportlichen Vita stehen. Schon jetzt sind knapp 3000 Tickets verkauft worden. So viele wie seit 2016 nicht mehr bei einem Spiel der Frauen-Nationalmannschaft in Deutschland außerhalb der WM.
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Diskussion zur niedersächsischen Pflegekammer mit MdB Filiz Polat

17.03.2019 20:19 Uhr
Der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt für Mittwoch, den 27. März 2019, um 19 Uhr zu einer Diskussion über die niedersächsische Pflegekammer ins Café Kurswechsel ein. Eingeladen sind Filiz Polat MdB sowie Dennis Beer, Mitglied der Kammerversammlung. 

Die Einführung der niedersächsischen Pflegekammer im Jahr 2018 hat zu einer kontroversen Debatte geführt. Während Filiz Polat als ehemalige niedersächsische Landtagsabgeordnete maßgeblich an der Konzeptionierung der Kammer beteiligt war, kann Dennis Beer aus erster Hand sowohl aus dem Alltag in der Pflege im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg als auch aus seiner Arbeit in der Kammerversammlung berichten.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
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„Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“

16.03.2019 22:59 Uhr
von Carsten Lienemann

An diesem „Friday for Future“, dem 15. März 2019, waren weltweit so viele Jugendliche auf den Straßen wie noch nie. 1660 Kundgebungen weltweit in 105 Ländern, Demonstrationen in 180 deutschen Städten. Und Oldenburg war richtig gut dabei. Auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich mehr als 2500 vorwiegend jugendliche Menschen und machten sich auf den Weg über Heiligengeist- und Theaterwall zum Schlossplatz. Auf der Strecke nahm die Zahl der Demonstrierenden eher noch zu, und das trotz des widrigen Wetters. Ein klarer Beleg dafür, dass die Schüler*innen echte Sorge auf die Straße treibt, denn ohne diese hätten sie sicher den Aufenthalt in einem warmen, trockenen Klassenraum vorgezogen.

Vor dem Demonstrationsgang fassten einige Sprecher die Sorgen in Worte und klagten die älteren Generationen, allen voran aktuelle Politiker*innen, dafür an, dass sie ihrer Verantwortung für die nach ihnen Geborenen nicht gerecht werden. „Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“, rief ein Sprecher den Amtsträger*innen zu, und direkt an Frau Merkel: „Sie sind seit 14 Jahren Kanzlerin, für den Klimaschutz haben Sie bisher nichts getan.“

Auch die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg wurden angesprochen. Oldenburg nenne sich gerne Fahrradstadt, aber hier lägen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. die Verkehrspolitik orientiere sich immer noch zu sehr am Auto und berücksichtige die Rechte und Bedürfnisse der Radfahrer*innen zu wenig.

Dann ging es mit lautem Protest auf den Weg zum Schlossplatz, mit einem Zwischenstopp zu einem „Die-in“ vor dem Staatstheater. Die Zuschauenden am Rand wurden aufgefordert, sich einzureihen, manche kamen dem nach. Andere betrachteten den Zug mit Wohlwollen oder grüßten und winkten sogar begeistert. 

Während die angesprochenen Politiker*innen die „Fridays for Future“ entweder rigoros ablehnen oder milde belächeln, sieht die Bevölkerung sie überwiegend positiv: Laut aktuellem Politbarometer finden 67% der Befragten die Proteste der Jugendlichen gut, nur 32% finden sie schlecht. Auch rund 23000 Wissenschaftler*innen bescheinigen den Jugendlichen eine Berechtigung für den Schulstreik.

Hoffentlich erinnern sie sich daran, wenn sie das nächste Mal in der Wahlkabine stehen. 

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Ferienprogramm: Die eigene Stadt auf Papier gestalten

16.03.2019 19:10 Uhr
Vom 8. bis 12. April gibt es im Stadtmuseum ein Ferienprogramm für Kinder. Als Stadtplanerin, Architekt oder Künstlerin können die Kinder ihr eigenes Oldenburg entwerfen. Nach einem Ausstellungsbesuch und reichlich Inspiration durch die sehr unterschiedlichen Kunstwerke zur Stadt Oldenburg entstehen ganz individuelle Stadtplancollagen. Kindergruppen können ab sofort bis zum 1. April angemeldet werden. Der Kurs findet jeweils von 10 bis 12 Uhr statt und kostet pro Kind 5 Euro, ab 11 Kindern pauschal 50 Euro. Anmeldungen werden per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403 entgegengenommen.
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Impfschutz gegen Masern sollte kontrolliert werden

16.03.2019 19:09 Uhr
Gesundheitsamt empfiehlt Überprüfung des Impfschutzes beim niedergelassenen Arzt oder bei der niedergelassenen Ärztin

In Niedersachsen sind vor einigen Tagen Masernfälle in einer Hildesheimer Schule aufgetreten. Deshalb sieht sich das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg dazu veranlasst, einen effektiven Impfschutz dringend zu empfehlen.

Masern sind nämlich keine harmlose Kinderkrankheit. Die Krankheit ist hochansteckend und kann erhebliche Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Da bislang jedoch nicht alle Kinder und Jugendlichen weltweit ausreichend geimpft sind, kommt es im In- und Ausland immer wieder zu Ausbrüchen von Masern. In Deutschland sind in den letzten zehn Jahren über 9.800 Masernfälle gemeldet worden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen waren die Betroffenen nicht geimpft.

Masernviren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen (sogenannte Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits fünf Tage vor bis etwa vier Tage nach dem Hautausschlag. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündung der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen und Rachen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken.

Neben der überstandenen Erkrankung ist die Impfung der einzige Schutz gegen eine Masern- Erkrankung. Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat im vergangenen Jahr alle Kinder der 6. Schulklassen hinsichtlich des Impfstatus gegen Masern überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass der Impfstatus noch nicht ausreichend hoch ist, um einen möglichen Ausbruch der Erkrankung gänzlich zu verhindern.

Nach wie vor sind von den Masern überwiegend Kinder und Jugendliche betroffen, sofern sie nicht geimpft sind. Entsprechend erfolgt die Übertragung der Infektion häufig in Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen, auch deshalb, weil hier viele Menschen auf engem Raum zusammen sind.

Das Gesundheitsamt empfiehlt, den nächsten Besuch beim Hausarzt beziehungsweise bei der Hausärztin oder beim Kinderarzt beziehungsweise der Kinderärztin zu nutzen, den Impfstatus der Familie anhand des Impfausweises überprüfen zu lassen und falls notwendig zu komplettieren.
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Fortbildung Philosophieren mit Kinderbüchern

16.03.2019 19:07 Uhr
Am Donnerstag, den 28. März bietet das Landesmuseum Natur und Mensch in Kooperation mit dem „Netzwerk Akademie Nordwest – Kinder philosophieren“ eine Sonderveranstaltung für ErzieherInnen, Lehrkräfte und interessierte Eltern an. Es werden ausgewählte (Bilder-)Bücher behandelt und deren Einfluss auf die Entwicklung von Kindern besprochen. Die Fortbildung findet von 15:30 Uhr – 17:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

In Bezugnahme auf die Bücher aus der Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ werden mit den Teilnehmenden die Bedeutung von regelmäßigem Vorlesen für Kinder diskutiert. Dabei beschränkt sich die Diskussion nicht nur auf Aspekte der kognitiven und sprachlichen Entwicklung, sondern betrachtet auch die Ausbildung von sozialen und emotionalen Kompetenzen. Ziel ist es, das Potenzial von Lesen und Vorlesen von Büchern zu nutzen, um mit Kindern über Themen wie Gerechtigkeit und Freundschaft nachzudenken und zu philosophieren.

Hans-Joachim Müller ist Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer. Zudem agiert er als Geschäftsführer von „Netzwerk Akademie Nordwest – Kinder philosophieren“. Die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ beleuchtet die Darstellung von Tieren in historischer und aktueller Kinderbuchliteratur. Das Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Tier im Wandel der Zeit steht dabei im Vordergrund.
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Trans* – Was ist das?

16.03.2019 19:03 Uhr

Transsexualität, Transidentität, Transgender

Auf dem Treffen der Selbsthilfegruppen am Donnerstag, den 21. März 2019, 19.30 Uhr in den Räumen der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg

stellt sich die Gruppe dgti = Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. vor. Gäste sind herzlich willkommen.

Julia Steenken von der dgti e.V. wird über das Phänomen und die Bedeutung im alltäglichen Leben der Betroffenen und in der Gesellschaft informieren.

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Akzeptiert mich mein Umfeld?
- Wie sieht meine Zukunft aus?
- Was versteht man unter dem Personenstand „divers“?
- Aber auch Fragen wie: auf welche Toilette soll ich gehen?

Julia Steenken ist selbst betroffen und unterstützt sowohl Betroffene, Angehörige und Selbsthilfegruppen als auch interessierte Dritte.

Nach einer Einführung ins Thema ist ausreichend Zeit für ein gemeinsames Gespräch.
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Selbsthilfegruppe Häusliche Gewalt

16.03.2019 18:49 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben bzw. erleben. In der Gruppe  können Frauen mit anderen betroffenen Frauen in Kontakt kommen, um sich  auszutauschen und gegenseitig zu stärken. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburger Schüler*innen für Filmpreis nominiert

12.03.2019 20:48 Uhr
Gleich zwei Schüler*innen-Filmteams haben es unter die Top Ten der niedersächsischen inklusiven Kurzfilmwettbewerbs „ganz schön anders – ganz schön aufregend“ geschafft: Das Filmteam des Neuen Gymnasiums Oldenburg mit ihrem Spielfilm „Daily“. 

Und ein Filmteam der IGS Flötenteich mit dem Film „I worry“. Beide Filmteams haben die Chance, den Hauptpreis, eine Reise nach Berlin, zu gewinnen und den Filmpark Babelsberg besuchen. Derzeit läuft auf YouTube noch der zusätzliche Publikumswettbewerb. Das Schülervideo, das bis zum 27. März 2019, 24 Uhr die meisten Klicks und Likes bekommt, gewinnt einen Extrapreis. Die große inklusive Schüler-Filmgala mit Preisverleihung findet schließlich am 03. April um 11 Uhr im Astor Grand Cinema, Nikolaistr. 8, in Hannover statt. Wie bei den Oscars werden die Sieger erst vor Ort verkündet. Die Veranstaltung ist barrierefrei. Alle Schüler-Kurzfilme werden untertitelt. Es gibt eine Hörfilmfassung für Sehbehinderte und die ganze Veranstaltung wird live in Gebärdensprache gedolmetscht. 

„Daily“ von Schüler*innen der Neues Gymnasiums Oldenburg auf YouTube.  

„I worry“ von Schüler*innen der IGS Flötenteich auf YouTube.
 
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Städtische Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt

12.03.2019 20:39 Uhr
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen und der Wetterprognosen für den Rest dieser Woche werden ab sofort alle städtischen Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt. Ausgenommen davon sind lediglich die Kunstrasenplätze.

Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am kommenden Montag, 18. März, entschieden, so dass bis dahin kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden kann.
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Von verrückten Tieren und tanzenden Möbelstücken

12.03.2019 20:35 Uhr

Kindermusiktheatergruppe der Musikschule feiert mit neuem Musical Premiere

Die Kindermusiktheatergruppe Theatrix der Musikschule der Stadt Oldenburg feiert die Premiere ihres selbst entwickelten Musicals „Der Schatz der Roten Villa“. Das Musical wird von der Theatrix-Band begleitet und richtet sich an Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht das Geheimnis um die Rote Villa: Die Bürgermeisterin der Stadt möchte das leerstehende Gebäude abreißen. Doch sie ahnt nichts von den heimlichen Bewohnern des Hauses, wie Familie Maus oder den lebendigen Möbelstücken Susa Sessel, Lise Lampe und Gerda Garderobenständer. Und die Bürgermeisterin weiß auch nichts von dem geheimen Schatz, der sich in der Villa befinden soll. Familie Maus begibt sich in dem Musical auf die Suche nach diesem Schatz und versucht, ihr Zuhause vor dem Abriss zu retten.

Seit etwa einem Jahr wird „Der Schatz der Roten Villa“ von den 15 Kindern der Musiktheatergruppe entwickelt. Die Leiter Ralf Selmer und Natalie König proben für die Aufführungen einmal pro Woche mit ihnen. Auch die Theatrix-Band probt regelmäßig mit Leiterin Hsin Lee für das Musical. Die Musikgruppe setzt sich aus Instrumentalschülern der Musikschule Oldenburg zusammen. 

Die Premiere von „Der Schatz der Roten Villa“ findet am Samstag, 23. März, um 16 Uhr in der Aula des Neuen Gymnasiums (NGO), Alexanderstraße 90, statt. Eine weitere Vorstellung ist für Sonntag, 24. März, um 11.15 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei.

Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch eine Aufführung in der Kulturetage im Rahmen der Kinderkulturtage „Frühblüher“. Die Aufführung findet am Donnerstag, 4. April, um 16 Uhr im Studio der Kulturetage statt.
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Integrationspreis: Ein Gewinn für alle

09.03.2019 20:59 Uhr

18 Bewerbungen – Jury von Qualität und Vielfalt der eingereichten Projekte beeindruckt

Gelungene Integrationsarbeit ist ein Gewinn für alle – das zeigt die Vergabe des Integrationspreises, den die Stadt Oldenburg in diesem Jahr zum 9. Mal verleiht. Für die Auszeichnung sind insgesamt 18 Bewerbungen und Vorschläge eingereicht worden. Eine unabhängige Jury hat am Donnerstag, 7. März, drei Projekte und Initiativen ausgewählt, deren Engagement mit jeweils 2.000 Euro gewürdigt werden wird. Welche der Nominierungen das Rennen gemacht hat, wird erst während der feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben, die am Freitag, 22. März, in den Räumen der Volkshochschule an der Karlstraße stattfinden wird. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die Leiterin des Fachdienstes Integration, Integrationsbeauftragte Aliz Müller, werden die Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen.


Die Jury hat intensiv über die Vorschläge beraten und zeigte sich von der Qualität und Vielfalt der Bewerbungen beeindruckt. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Die Nominierungen zeigen, wie hervorragend sich Oldenburger Vereine, Initiativen, Institutionen und auch Einzelpersonen für Geflüchtete und Zugewanderte engagieren und dadurch einen wertvollen Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe leisten“, lobte Sozialdezernentin Dagmar Sachse, die den Vorsitz der Auswahlkommission führte. Neben ihr gehören Hiltrud Neidhardt (ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg und engagiert in der Integrationsarbeit), Harald Götting (1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine), Jean Ngendahimana (Gründer und Vorsitzender des Vereins „Migration Heute e. V.“), Justus Neuendorff (1. Vorsitzender des Stadtschülerrates) sowie Prof. Dr. Uwe Weithöner (Vizepräsident der Jade Hochschule) der Jury an. Bei ihrem Votum haben die Jurorinnen und Juroren Kriterien wie Nachhaltigkeit, Intensität des Engagements, Übertragbarkeit, Innovationskraft und Wirkungsgrad eines Vorschlags berücksichtigt.

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Oldenburg sucht Pflegeeltern auf Zeit

09.03.2019 20:56 Uhr

Pflegekinderdienst baut präventive Unterbringung aus

Es gibt viele Gründe, warum Kinder und ihre Eltern vorübergehend nicht zusammenleben können. „Die Anlässe sind vielfältig“, erläutert Meike Bruns, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg, „wenn beispielsweise eine kurzzeitige Überforderung oder ein Krankenhausaufenthalt der Eltern eine vorübergehende Betreuung in einer Pflegefamilie erfordert, möchten wir helfen.“

In Oldenburg bemüht sich der Dienst derzeit, befristete Pflegeverhältnisse weiter auszubauen. Im Fokus dabei liegt der Präventionsgedanke. „Rechtzeitig umfassende und flexible Unterstützung anzubieten kann helfen, dass die Probleme für Eltern nicht noch größer werden“, weiß Meike Bruns. So können Kinder für einen begrenzten Zeitraum von einer Pflegefamilie betreut werden, während die Eltern die Zeit nutzen, um mithilfe einer Beraterin eine neue Wohnung zu finden, eine Ausbildung oder Therapie zu beginnen. Der Bedarf an Familien, die bereit sind, ein Kind vorübergehend zu begleiten, ist hoch.

Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht daher Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Kind zeitweise bei sich aufnehmen und so lange begleiten, bis die Eltern sich wieder vollständig selbst um ihr Kind kümmern können. Auch für die kurzfristige Unterbringung von Kindern in akuten Notsituationen oder bei Krankenhausaufenthalten von Eltern werden Pflege- und Bereitschaftsfamilien gesucht.

Pflegeeltern werden sorgfältig auf ihre Tätigkeit vorbereitet und sind während einer Betreuung nicht allein: Der Pflegekinderdienst berät und unterstützt. Sie erhalten zudem Pflegegeld, und in einigen Pflegeformen werden Fortbildungen, Dienstbesprechungen und Supervision bereitgestellt. 

Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, sich für ein Kind zu engagieren, gibt es im Pflegekinderdienst bei Meike Bruns, Telefon 0441 235-3653 oder unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung
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Fachkräfte-Forum 2019: „DigitOL – Arbeit neu gestalten“

09.03.2019 20:43 Uhr

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln praxistaugliche Lösungen

„DigitOL – Arbeit neu gestalten“ lautete in diesem Jahr der Titel des vierten Oldenburger Fachkräfte-Forums am Mittwoch, 6. März, in der Alten Fleiwa. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung der Fachkräfte-Initiative gefolgt und entwickelten praxistaugliche Lösungsmöglichkeiten. Neben Geschäftsführenden und Personalverantwortlichen diskutierten auch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen die Frage, wie Unternehmen ihre Angestellten auf dem Weg der Digitalisierung mitnehmen und den digitalen Wandel produktiv nutzen können, um den Betrieb zukunftsfest aufzustellen.

Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, freute sich in seiner Begrüßung über das anhaltend große Interesse: „Das zeigt, dass das Fachkräfte-Forum den richtigen Nerv trifft. Wir wollen Impulse für Unternehmen setzen und vor allem für praxistaugliche Lösungen werben.“ Das Forum gebe wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Oldenburg und helfe Unternehmen dabei, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Zu Beginn der Veranstaltung wurde der neue Imagefilm („Moin in Oldenburg“) der Fachkräfte-Initiative vorgestellt, der bereits von zahlreichen Firmen genutzt wird.

Das Impulsreferat kam von Erwin Siemens, Ausbildungsleiter der Meyer-Werft GmbH & Co. KG. Er beschreibt die zu erwartende Entwicklung so: „Einzelne Berufe werden wegfallen, dafür entstehen viele neue Berufsbilder, vorhandene entwickeln sich weiter. Technischer Fortschritt bringt Arbeitnehmern außerdem neue Spielräume bei der Arbeitszeit und beim Arbeitsort.“ Vor allem im Einsatz von so genannten „Cobots“ (abgeleitet aus dem Englischen von „collaborative robot“) sieht Siemens die Zukunft von Produktionsprozessen: „Stets unter der Bedingung, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, arbeiten Mensch und Industrieroboter Hand in Hand.“

Anschließend vermittelte Siemens zusammen mit Sabrina Ertner (Kaufmännische Leiterin GES Sorrentino GmbH & Co. KG), Dr. Holger Peinemann (Geschäftsführer OFFIS e. V.), Christine Nickel (Geschäftsführerin Audi Zentrum Oldenburg) und Dieter Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter Elektro Ulpts GmbH) auf dem Podium unterschiedliche Blickwinkel hinsichtlich einer neu gestalteten Arbeitswelt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten schließlich eigene Visionen und Lösungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen der Digitalisierung nach der Methode „Design Thinking“. Durch die Veranstaltung führte Moderator André Karczmarzyk von der Kubik_C Unternehmensberatung, der das Publikum durch den Einsatz eines digitalen Befragungstools selber aktiv werden ließ. Hierdurch hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem die Möglichkeit, ihre Wünsche für Inhalte des fünften Oldenburger Fachkräfte-Forums im kommenden Jahr zu äußern. Schlagworte wie „corporate happiness“, „Bildung“ und „best practice“ bilden nun eine wertvolle Grundlage bei der Themenfindung für die nächste Veranstaltung dieser Reihe.

Seit 2016 ist das Fachkräfte-Forum eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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Saubere Sache: Zum 20. Mal heißt es „Oldenburg räumt auf!“

09.03.2019 20:30 Uhr

Müllsammelaktion peilt neuen Teilnahmerekord an – „Plogging“ feiert Premiere

„Oldenburg räumt auf!“ feiert einen runden Geburtstag: Bereits zum 20. Mal koordiniert der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) die Müllsammelaktion in Zusammenarbeit mit den Bürger- und Heimatvereinen sowie weiteren Gruppen, Vereinen, Firmen, Institutionen und Nachbarschaften. Der diesjährige Frühjahrsputz findet am Samstag, 30. März, statt.

Traditionell reinigen einen Tag vorher – also diesmal am Freitag, 29. März – wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet ihr Schulumfeld sowie die nahe gelegenen Schulwege.

„Wir hoffen, dass wir den letztjährigen Teilnahmerekord von insgesamt rund 5.100 Sammlerinnen und Sammlern wieder erreichen oder sogar noch übertreffen“, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn. AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn ergänzt: „Wir freuen uns über jede helfende Hand, die dazu beiträgt, unsere Stadt von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien.“ Wie immer stellt der AWB kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Bis jetzt haben sich bereits zahlreiche Schulen, Bürger- und Heimatvereine sowie andere Institutionen angemeldet. Weitere Anmeldungen nimmt der AWB gerne entgegen, entweder telefonisch unter den Rufnummern 0441 235-2573 und 235-3442 oder online über die Internetseite des AWB unter www.stadt-oldenburg.de/awb.

„Wie schon in den vergangenen Jahren sammeln alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur für eine saubere Umwelt, sondern auch für einen guten Zweck“, freut sich Schneider-Kühn. Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) lobt wieder für jedes gesammelte Kilogramm Abfall 10 Cent aus, die zwei gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt werden: Der Erlös kommt in diesem Jahr je zur Hälfte dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bezirksgruppe Oldenburger Land e.V., und der Demenzhilfe Oldenburg e. V. zu Gute.

In diesem Jahr wollen die Organisatoren besonders Laufsportinteressierte für „Oldenburg räumt auf!“ begeistern. Erstmals besteht die Möglichkeit, beim „Plogging“ buchstäblich laufend Müll zu sammeln. Der Begriff „Plogging“ setzt sich aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch für aufheben) und Jogging zusammen. Beim „Plogging“ geht es also darum, dass Läuferinnen und Läufer auf ihrer geplanten Strecke herumliegenden Müll auflesen. Der umweltfreundliche Fitnesstrend aus Skandinavien findet auch in Deutschland zunehmend Fans.

Es ist schon Tradition, dass der AWB alle Sammlerinnen und Sammler als Dank für ihr freiwilliges Engagement am 30. März ab 13 Uhr auf dem Betriebsgelände, Wehdestraße 70, zu einem gemütlichen Beisammensein einlädt. Neben einem leckeren Imbiss werden bei einer Tombola Preise verlost, die zahlreiche Oldenburger Unternehmen gespendet haben.

2014 wurde in Kooperation mit der Nordwest-Zeitung ein Treuepass ins Leben gerufen. Wer einen solchen besitzt und dreimal in Folge am Frühjahrsputz teilgenommen hat, bekommt diesmal die Chance, weitere attraktive Preise zu gewinnen, die von der NWZ gestiftet werden.

In diesem Jahr haben alle Gäste der Abschlussveranstaltung die Möglichkeit, sich ausführlich über die Aktion „Kein Plastik im Biomüll“ zu informieren. Außerdem wird der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Stadt Oldenburg, die Kampagne „Torffrei leben“ vorstellen und eine Probe vom „Oldenburg Kompost“ an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilen.

Nicht nur in Oldenburg wird Unrat gesammelt: In diesem Jahr beteiligen sich auch wieder die Städte Bremen, Braunschweig, Cloppenburg, Delmenhorst, Hamburg, die Region Hannover sowie Stadt und Landkreis Osnabrück an der norddeutschen Verbundaktion „Der Norden räumt auf!“. Im Vorjahr haben daran insgesamt mehr als 150.000 Menschen teilgenommen. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.der-norden-raeumt-auf.de zu finden.

In diesem Jahr unterstützen folgende Oldenburger Unternehmen die Aktion „Oldenburg räumt auf!“: Bümmersteder Krug, Carl Wilh. Meyer, Cewe Color, CinemaxX, DER Reisebüro, EWE, Funk-mietwagen Hatscher GmbH, Gebäudemanagement R+B Oldenburg GmbH, Horst Janssen Museum, Isensee Buchhandlung, Kulturetage, Landesmuseum Natur und Mensch, Leffers Modehaus, McDonalds, Müller & Egerer, OLantis Huntebad, Oldenburg Touristik und Marketing GmbH, Schlosshöfe Oldenburg, Egon Senger GmbH, VWG, Weser Ems Hallen, Württembergische Versicherung AG – Generalagentur Oldenburg.
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Gesamtzahl der registrierten Straftaten zurückgegangen

09.03.2019 20:23 Uhr

Neuer Tiefstand für die letzten 30 Jahre

17.779 Straftaten registrierte die Inspektion während des vergangenen Jahres, die Zahl hat sich damit um 622 Straftaten gegenüber 2018 verringert. Bei gut 10.000 aufgeklärten Taten ergibt sich eine Aufklärungsquote von 59,9 Prozent. Hier ist damit eine Zunahme um 2,29 Prozent erreicht worden. Die Wahrscheinlichkeit, im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Opfer einer Straftat zu werden, ist weiter gesunken: die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) beträgt für das Jahr 2018 6.121 Fälle (259 weniger als 2017).

Die Gesamtzahl der im Stadtgebiet begangenen Straftaten beträgt 12.997 und stellt damit auch in diesem Bereich einen neuen Tiefstand dar. Die Quote der aufgeklärten Straftaten stieg auf 58,51 Prozent. Mit einer Häufigkeitszahl von 7.779 liegt die Stadt Oldenburg damit erneut im Mittelfeld der kreisfreien Städte in Niedersachsen.

Besonders herausragend ist der weitere Rückgang der Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs: hier konnte gegenüber 2017 ein Rückgang um weitere 39,61 Prozent erreicht werden. Die Anzahl der Versuchstaten stieg auf 49,39 Prozent. Die Fälle von Schwerem Diebstahl aus Kraftfahrzeugen gingen um 46,37 Prozent zurück, wobei die Aufklärungsquote in diesem Bereich um annähernd 20 Prozent gesteigert werden konnte.

Einen Negativtrend registrierte die Inspektion bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: hier stiegen die Fallzahlen um 12,08 Prozent auf 167 Taten. Auch der Anteil der Taten, bei denen eine Stichwaffe mitgeführt wurde, stieg leicht von 0,57 Prozent im Jahr 2017 auf 0,62 Prozent an. 
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Demonstration zum Internationalen Frauentag

05.03.2019 17:45 Uhr
Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen Frauen für ihre Rechte und gegen jede Form der Diskriminierung. Dies wird auch in diesem Jahr in Oldenburg wieder so sein.

Das Feministische Forum Oldenburg lädt am Freitag, 8. März, alle Frauen ein, gemeinsam für ihre Rechte auf die Straße zu gehen und damit an den bundesweiten Frauenstreik „Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.“ anzuknüpfen.

Schon ab 11.30 Uhr gibt es auf dem Rathausmarkt die Möglichkeit sich zu informieren und sich an verschiedenen Aktionen des Feministischen Forums zu beteiligen. So wird es beispielsweise ein Straßentheater der kurdischen Frauengruppe Koma Sara geben oder es können Schilder für die Demonstration, die ab 15 Uhr startet, vorbereitet werden. Ob es dabei um den Protest gegen unbezahlte Sorgearbeiten geht, um Standpunkte zu §219a, um den für Frauen viel schwierigeren Weg in politische und wirtschaftliche Führungspositionen, um Gewalt, Diskriminierung, Sexismus oder Lohngerechtigkeit und weibliche Altersarmut: Jede Frau kann ihre Forderung auf die Straße bringen oder sich solidarisch zeigen.

Im Feministischen Forum sind das Autonome Frauenhaus, der Internationale Frauentreff der Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, ver.di, das Medienbüro Oldenburg e. V., Wildwasser Oldenburg e. V., das Zentrum für Frauen-Geschichte, IBIS e. V, die Beratungsstelle Olena, Koma Sara, das Gleichstellungsbüro und engagierte Frauen aus unterschiedlichen politischen und sozialen Zusammenhängen vertreten.
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Die vielen Gesichter der Stadt

05.03.2019 17:40 Uhr

Filmprojekt „Wer ist Oldenburg?“ lässt 500 Menschen zu Wort kommen – Im Juni Kino-Premiere

„Wer ist Oldenburg?“ – diese Frage ergründet derzeit ein Filmteam um Omid Mohadjeri (22) und Michael Telkmann (37) in einem ambitionierten Projekt, das vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg mit 20.000 Euro gefördert wird. Sie zeigen buchstäblich die Gesichter der Stadt – dafür interviewen sie etwa 500 Oldenburgerinnen und Oldenburger und fragen unter anderem nach Lieblingsplätzen in der Stadt, nach den schönsten und schlimmsten Tagen im Leben, nach der Bedeutung von Liebe, Familie und Heimat. Jeder, der Lust hat, kann mitmachen.

Aufgezeichnet werden die Gespräche in der so genannten „Oldenbox“, einem Mini-Filmstudio in den Räumen des Kreativlabors in der Kulturetage. „Die Vielfalt der Menschen in Oldenburg auf diese persönliche und authentische Weise darzustellen, ist ein spannendes Projekt, das wir gerne unterstützen. So etwas hat es in dieser Form in Oldenburg noch nicht gegeben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mir imponiert das kreative Potenzial der jungen Oldenburger Filmemacher. Auch der Ansatz, Menschen, die sonst nicht im Vordergrund stehen, eine besondere Wertschätzung zu geben, gefällt mir sehr gut“, lobt der Oberbürgermeister.

Für „Wer ist Oldenburg?“ hatten sich die Initiatoren im vergangenen Jahr erfolgreich an einer Ausschreibung des städtischen Kulturbüros zur Förderung von innovativen Kulturprojekten beteiligt. Träger des Projektes ist der Verein „Vasudeva“ in Kooperation mit dem von Michael Telkmann geleiteten Jugendmigrationsdienst im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Oldenburg. Mit seinem Konzept hat Telkmann als Ideengeber und Produzent auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Bundesinnenministerium überzeugt, so dass 99.700 Euro an Bundesmitteln eingeworben werden konnten. Das BAMF hat das Oldenburger Vorhaben gerade zu seinem „Projekt des Monats“ erkoren. „Es gibt unglaublich viele Menschen, die etwas zu sagen haben, aber kein Gehör finden“, weiß Telkmann. Der Projektleiter hat dabei besonders diejenigen, die für Chancengleichheit hart kämpfen müssen, im Blick. Damit meint der Soziologe zum Beispiel Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose oder Geflüchtete.

Ein Statement der Interviewten wird auf der Internet-Seite des Projekts veröffentlicht – eine Auswahl dieser Interview-Sequenzen bildet den Grundstock für einen Dokumentarfilm in Kino-Qualität, den Regisseur Omid Mohadjeri auf die Leinwand bringen will. Anfang Juni soll Premiere im Cine k sein. Der Film soll an mehreren Tagen mit einem Rahmenprogramm gezeigt werden. Ergänzt wird das Drehbuch durch viele atmosphärische Bilder aus der Stadt. Das Filmteam ist unschwer zu erkennen: Die Crew ist in der Stadt unterwegs in einem bunten Multivan mit der Aufschrift „Wer ist Oldenburg“. Die VW Nutzfahrzeuge Zentrum Oldenburg GmbH hat den „Oldenbus“ zur Verfügung gestellt. Für die Folierung hat die Firma Intax gesorgt.

Keimzelle des Projekts bleibt aber die „Oldenbox“ im Kreativlabor der Kulturetage. Im Mini-Studio, einem Raum mit vollständig abgedunkelten Wänden, konzentrieren sich Kamera und Licht ganz auf die Gesichter der Interviewten. Die Nahaufnahmen wirken intim und zugleich wahren sie eine respektvolle Distanz. Die beiden Projektverantwortlichen führen nicht alle Interviews selbst. Sie werden unterstützt von Ipek Bilge, Arezoo Mohadjeri, Beybun Seker, Frederik zur Horst und Leona Bert. Nils Harwick fungiert als Projektassistent. Rund drei Monate hat sich das Team mit Hilfe von Workshops und ausführlichen Gesprächen mit Psychologen auf die Interviews vorbereitet. „Denn wir sind uns der großen Verantwortung bewusst: Die Menschen erzählen uns sehr persönliche und emotionale Geschichten. Über allem steht die Würde der Teilnehmer, die wir achten“, betont Michael Telkmann. „Was die Interviewten erzählen, ist offen und ehrlich, mal witzig, mal traurig, aber vor allem bewegend. Das sind magische Momente“, zeigt sich Omid Mohadjeri beeindruckt. Etwa 30 Minuten dauern die Interviews plus jeweils 15 Minuten für die Vor- und Nachbereitung. Alle Teilnehmenden können frei entscheiden, zu welchen Themen sie sich äußern möchten.
 
Wer mitmachen möchte, kann sich im Internet unter www.wer-ist-oldenburg.de anmelden.
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Rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen

05.03.2019 17:38 Uhr

Freie Plätze im Einführungsseminar zum Betreuungsrecht

Wer die rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen im Rahmen einer ehrenamtlichen Betreuung übernehmen möchte, kann dazu in einem Einführungsseminar zum Betreuungsrecht die Grundlagen erfahren. Dieses findet statt am Donnerstag, 14. März, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter Oldenburg, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos. Es sind noch Plätze frei.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe für diese verantwortungsvolle Aufgabe geben. Dazu vermitteln wir Interessierten die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Anmeldungen werden entgegen genommen beim Betreuungsverein des SkF unter Telefon 0441 25024 oder bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
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Wohnklima-Checkbox gibt Tipps zum Heizen und Lüften

05.03.2019 17:36 Uhr

Kostenloser Service der Stadtbibliotheken hilft beim Senken von Energiekosten

Die Stadtbibliothek Oldenburg und die städtische Klimaschutzstelle nehmen die ausklingende Winterzeit zum Anlass, um Interessierte auf die ausleihbare „Wohnklima-Checkbox“ hinzuweisen. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Service für Kundinnen und Kunden der Bibliothek: Mit Hilfe von einfach zu bedienenden Messgeräten kann man zu Hause die Temperatur und Feuchtigkeit der Räume prüfen. Aus diesen Werten und den beiliegenden Erläuterungen ergeben sich Hinweise für energiesparendes Heizen, Lüften und Schimmelvermeidung. Die Wohnklima-Checkbox kann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück sowie Ofenerdiek mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenfrei ausgeliehen werden.

Insbesondere ältere Wohngebäude benötigen viel Energie für die Heizung. Doch auch in Neubauten lohnt sich ein Check des Wohnklimas. Denn schon geringe Temperaturunterschiede haben enorme Auswirkungen auf die Kosten. Eine Raumtemperatur von 20 Grad statt 21 Grad spart bereits rund fünf Prozent der Heizkosten. Allerdings ist insbesondere in der Heizperiode auch ein gezieltes Lüften von Bedeutung, um die mit Gerüchen und Feuchtigkeit angereicherte Raumluft regelmäßig zu erneuern. Seltenes lüften kann zwar Heizenergie einsparen, jedoch kann die Luftfeuchtigkeit deutlich ansteigen, was vor allem in schlecht gedämmten Altbauten zu Schimmel führen kann. Doch auch das Dauerlüften durch Kippstellung der Fensterflügel ist problematisch. Dies hat einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge und kann an ausgekühlten Außenflächen zu Schimmelpilzwachstum führen. Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox kann eine gute Orientierung für das gezielte Heizen und Lüften liefern.

Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox bietet sich insbesondere während der Heizperiode an. Doch auch ungedämmte Kellerräume können während der „heizfreien Zeit“ überprüft werden, um Schimmelpilzbildung durch überhöhte Raumluftfeuchte zu vermeiden.


„Interessierte können außerdem das kostenfreie Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle im Technischen Rathaus nutzen. Hier können per Telefon oder im direkten Gespräch Fragen zu den Themen Heizenergie und Strom sparen, Gebäudesanierung, energiesparendes Bauen, aktuelle Förderprogramme sowie die Altbausanierungsförderung der Stadt Oldenburg und andere Energiethemen geklärt werden“, erläutert der Leiter der Klimaschutzstelle im Fachdienst Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. „Wir unterstützen die Aktion sehr gerne. Als Stadtbibliothek sind wir mit unseren Einrichtungen sowohl im Zentrum als auch in vier Stadtteilen vertreten. So können die Geräte einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.

Weitere Informationen zur Wohnklima-Checkbox sowie zum Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und unter www.oldenburg.de/energie.
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Gelobtes Land? EU-weite Projektgruppe besucht Oldenburg

05.03.2019 17:30 Uhr

Teilnehmer aus fünf Ländern untersuchen Auswirkungen von Migration auf Kulturarbeit

16 internationale Gäste sind seit Montag, 4. März, zu Besuch bei den städtischen Museen in Oldenburg. Seit 2017 sind die Häuser Teil eines EU-geförderten Erfahrungsaustausches mit Partnern aus Großbritannien, Italien, Frankreich und der Türkei. Unter dem Titel "The Promised Land" ("Das Gelobte Land") untersuchen die Projektteilnehmer, inwiefern Geflüchtete und Migranten mithilfe von Kulturarbeit mehr gesellschaftliche Teilhabe erlangen können. Die Partner kommen aus den Bereichen Theater, Universität Wirtschaftswissenschaft/Interkulturelles Lernen) und der Unternehmensberatung. Die drei städtischen Häuser repräsentieren den Bereich der kommunalen Museen.

„Durch die Erfahrungen aus diesem Projekt soll sich auch die Arbeit in den städtischen Museen grundlegend ändern“, sagt Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser und eine der Initiatoren des Projektes. „Dies wird zweifelsohne ein längerer Prozess werden, der mir jedoch vor allem mit Blick auf die formulierten Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger an das neue Stadtmuseum zu Inklusion, Diversität und Austausch sehr am Herzen liegt.“

Während der Trainingswoche in Oldenburg beschäftigen sich die Projektpartner insbesondere mit dem aktuellen internationalen und nationalen Museumsdiskurs. Die Themen umfassen etwa die Folgen der globalen Migration für den Kulturerbe-Begriff und die sogenannte Dekolonisation von Museumssammlungen, das heißt die potentielle Rückgabe, aber auch die Präsentation und Interpretation von Beständen aus den ehemaligen Kolonien. Neben einer Einführung in das deutsche Asylrecht werden die Teilnehmenden Akteure aus Oldenburg besuchen, die mit Geflüchteten arbeiten, wie die Jugendkulturarbeit oder IBIS e.V. Auch ein Erfahrungsaustausch mit dem Migrationszentrum, pro:connect und dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte stehen auf dem Programm.

Während des Projektzeitraums bietet jeder Partner eine einwöchige Trainingswoche vor Ort an, während der Methoden der eigenen Arbeit praktisch vorgestellt werden. Dabei bekommen die Teilnehmenden Einblicke in die nationale Gesetzgebung der einzelnen Länder sowie den jeweiligen kulturellen Diskurs. Mit viel Zeit zur gemeinsamen Diskussion und Reflexion wir das das praktisch Gelernte auch theoretisch untersucht. Am Ende des Projektes soll ein gemeinsames E-Book zum Thema entstehen.

Weitere Informationen gibt es auf dem englischsprachigen Projektblog unter http://thepromisedlandeu.blogspot.com/
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Klima(+)Infomontag: „Das KfW Effizienzhaus – Kosten und Fördermöglichkeiten“

05.03.2019 17:17 Uhr
Am 11. März 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über das „Das KfW-Effizienzhaus“

Mit KfW-Effizienzhaus wird ein Gebäude beschrieben, dessen Energiebedarf deutlich unter der von der aktuellen Energieeinspar Verordnung verlangten Werten liegt. Um die zusätzlichen Kosten für das Effizienzhaus auszugleichen, unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Herstellung mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Diese Förderung gilt auch für die energieeffiziente
Gebäudesanierung.

Eine weitere Besonderheit stell dabei das „Effizienzhaus Plus“ dar. Als „Effizienzhaus Plus“ bezeichnet, wenn sie mehr Energie erzeugen als das Gebäude und seine Nutzer verbrauchen. Sie sind damit Wohnhaus und Kraftwerk zugleich.

Die Energie-Überschüsse können für Elektromobilität verwendet werden oder sie werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Da das Effizienzhaus Plus nicht an eine bestimmte Technologie gebunden ist, kann es vielfältig durch eine intelligente Kombination von energieeffizienten Bautechnologien und erneuerbaren Energiegewinnsystemen wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen realisiert werden.

Welche Schlüsselparameter für ein Effizienzhaus in Neubau, aber auch in der Sanierung wichtig sind und was der Unterschied zu herkömmlicher Bauweise ist, erklärt die Birte Klostermann vom Energie- und Sachverständigenbüro Ovelgönne in ihrem Vortrag.

Der Klima(+)Info-Montag findet von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt.
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Göppingen beendet Erfolgsserie des VfL

05.03.2019 17:05 Uhr

Unglückliche 26:27 Niederlage

von Bernd Teuber

In einem packenden und engen Handballspiel unterlag der VfL Oldenburg am 3. März in eigener Halle Frisch Auf Göppingen knapp mit 26:27 (13:13) und kassierte damit die erste Niederlage des Jahres. „Göppingen ist ein sehr unangenehmer Gegner mit seiner offensiven Deckung. Das war uns schon vor dem Spiel bekannt und hat sich heute bestätigt. Wir haben es nicht geschafft, sechzig Minuten lang konzentriert durchzuspielen, und so etwas wird von einem Gegner wie Göppingen gnadenlos bestraft. Wenn zwei Teams auf gleichem Niveau aufeinandertreffen, wird jede Unkonzentriertheit bestraft, und man kann es sich nicht leisten, es etwas locker angehen zulassen“, so VfL-Trainer Niels Bötel nach dem Spiel. Dabei sah es zwischenzeitlich recht gut aus für den VfL.

Vom Start weg entwickelte sich ein enges Spiel, in dem der VfL zunächst immer wieder vorlegte und die Gäste umgehend ausgleichen konnten. In der 8. Minute ging Göppingen dann erstmals in Führung und baute diese schnell auf 7:4 aus. Mehrfach scheiterte der VfL in dieser Phase freistehend an Gästetorhüterin Branka Zec. Aber der VfL kämpfte sich wieder heran und in der 17. Minute war es Kim Birke, die für ihr Team zum 8:8 ausgleichen konnte. In den nächsten Minuten wechselte die Führung nun mehrfach und keins der beiden Teams konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. So ging es mit 13:13 in die Pause.

Mit einigen Umstellungen in der Mannschaft kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Durch Tore von Myrthe Schoenaker (2), Kim Birke und Isabelle Jongenelen zogen der VfL schnell auf 17:13 davon. Nun sah es ganz danach aus, als ob das Team von Niels Bötel den Gegner im Griff hätte. Aber auf einmal war ein Bruch im Spiel und der VfL verhalf den Gästen zu allzu vielen leichten Ballgewinnen. Die bedankten sich umgehend für diese Gastgeschenke und glichen innerhalb von nur zwei Minuten wieder aus. Die ein oder andere unglückliche Entscheidung des Düsseldorfer Schiedsrichter-Duos sorgte zusätzlich für Verunsicherung beim Gastgeber. Nun drehten die Gäste den Spieß um und gingen zwölf Minuten vor dem Ende mit 23:20 ihrerseits mit drei Toren in Führung. Hatte Jenny Behrend zu Beginn des Spiels noch etwas unglücklich agiert, sorgte sie nun mit drei Treffern in Folge für die erneute 25:24 Führung des VfL. Den Gastgebern gelang es aber nicht, „den Laden hinten dicht zu machen“ und für eine Vorentscheidung zu sorgen. Während Zec das Göppinger Tor dicht machte, gelang es der VfL-Abwehr nicht, Göppingens beste Torschützinnen Michaela Hrbkova und Petra Adamkova zu stoppen. So kam es, wie es kommen musste. Einen Siebenmeter beim Stande von 26:26 verwandelte Hrbkova kurz vor dem Ende souverän und sicherte so ihrem Team den Sieg.
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Klasse2000 ist ein Erfolgsprogramm

03.03.2019 12:50 Uhr

Bundesweit einzigartige Kooperation zwischen Lions Clubs, Paten und Präventionsrat

von Carsten Lienemann

Selten lässt sich der Erfolg von Präventionsprojekten – von Projekten überhaupt – so eindrucksvoll nachweisen wie im Fall von Klasse2000. 1991 gestartet, gibt es das Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramm für alle vier Grundschulklassen inzwischen bundesweit, seit 2002 auch in Oldenburg.

In Oldenburg lernen Grundschüler*innen Gesundheits- und Lebenskompetenzen nach dem Klasse2000-Programm an 19 von 28 öffentlichen Grundschulen. Genauer sind es derzeit 166 Klassen mit 3518 Schüler*innen. Sie lernen viel über ihren Körper und wie sie gesund bleiben, wie sie mit Gefühlen und Stress umgehen sollten und auch, wie sie mit anderen kooperieren, kritisch denken und Konflikte lösen können.

Aber der eigentliche Erfolg liegt nicht in der Verbreitung des Projektes, sondern in seiner nachweisbar  langfristigen Wirkung. Klasse2000 wirkt positiv, sowohl auf den späteren Konsum von Tabak und Alkohol als auch auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Das belegen zwei wissenschaftliche Studien (Maruska K, Isensee B, Hanewinkel R., IFT-Nord Kiel, 2012 sowie Kolip P.  2017)

„Besonders die Kieler Studie zeigt, dass Jugendliche, die in der Grundschule Klasse2000 durchlaufen haben, in der Pubertät deutlich seltener mit dem Rauchen beginnen und auch Alkohol nur in Maßen und kontrolliert zu sich nehmen“ erklärt Melanie Blinzler, Geschäftsführerin des Präventionsrates Oldenburg.

„Die Lehrkräfte beobachten Veränderungen der Kinder“, sagt Sonja Trautmann von Gesundheitsförderung bei der pronova BKK, und auch Grundschulleiterin Sabine Stehno bestätigt: „Es ist einfacher, mit Kindern aus dem Klasse2000-Programm umzugehen; außerdem tragen sie das, was sie gelernt haben, in ihre Familien und sind damit auch Multiplikatoren.“

Dass Klasse2000 bis in das Erwachsenenalter wirkt, zeigt Maren Holthöfer. Die 20-jährige ist Auszubildende bei der pronova BKK und hat von 2004 bis 2008 in ihrer Grundschule das Klasse2000-Programm durchlaufen. „Ich rauche bis heute nicht, trinke wenig Alkohol und versuche auch, in diese Richtung auf mein Umfeld einzuwirken“, sagt Holthöfer.

220 Euro kostet die Teilnahme pro Jahr und Schulklasse, darin sind sämtliche Aufwendungen inklusive Personal- und Materialkosten, Evaluation und Weiterentwicklung des Programms enthalten. Allerdings muss die Finanzierung für vier Jahre von Anfang an gesichert sein. Zur Unterstützung der Grundschulen kommen dabei vor allem die Lions Clubs ins Spiel, deren Verein „Programm Klasse2000 e. V.“ Träger des Programms ist und die dank ihrer Vernetzung den Kontakt von Geldgebern und Grundschulen herstellen. Das Geld kommt zum großen Teil von Paten wie der pronova BKK, die beispielsweise in Oldenburg 103 Klassen unterstützt.

Dem Präventionsrat kommt in Oldenburg eine besondere Rolle zu. Dessen Geschäftsführerin Melanie Blinzler verwaltet das über die Lions Clubs eingeworbene Geld und gibt es an die Schulen weiter. Lehrkräfte, die Klasse2000 starten oder weiterführen wollen, brauchen sich nur an die Geschäftsstelle des Präventionsrates zu wenden. Bisher ist noch keine Anfrage abgelehnt worden. „Dieser Finanz-Pool ist ein großer Vorteil für uns“, sagt Stefan Nestler vom Lions Club „Oldenburg Lappan“, und Sonja Trautmann bestätigt: „Oldenburg ist da vorbildlich.“

Bleibt die Frage, warum Klasse2000 derart bleibende Eindrücke bei den Schüler*innen hinterlässt. „Das Programm wird ständig angepasst, Rückmeldungen der Lehrkräfte werden eingearbeitet“, sagt Sonja Trautmann dazu. „Es passt zu der Art, wie Kinder lernen“, ergänzt Sabine Stehno. Ihre Schüler*innen würden wahrscheinlich antworten: „Es macht einfach Spaß!“
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Biomüll: Neue Papiertüte ab dem 4. März erhältlich

02.03.2019 22:10 Uhr

Zum Vorsortieren von Küchenabfällen ideal – AWB hat 50.000 Stück produzieren lassen

Plastik im Biomüll? Kommt nicht mehr in die Tüte! Als Hilfestellung für das richtige Befüllen der grünen Tonne hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg Papiertüten herstellen lassen. Ab Montag, 4. März, können die praktischen Tüten zum Sammeln von Bioabfällen zum Preis von 1,10 Euro für zehn Stück erworben werden.

Die AWB-Tüte hat ein Volumen von sieben Litern. Sie besteht aus mit Wachs beschichtetem Papier, bleibt auch befüllt lange stabil und kann so problemlos zur Biotonne transportiert werden. „Mit den Papiertüten wird das Vorsortieren von Speiseabfällen in der Küche zu einer einfachen und sauberen Sache“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Die AWB-Tüten wurden zunächst in einer Auflage von 50.000 Stück produziert. „Wir verzeichnen schon jetzt eine große Nachfrage und können bei Bedarf nachordern“, freut sich Schneider-Kühn.

Die AWB-Tüte soll „Bioplastikbeutel“ ersetzen, die zwar häufig zum Vorsortieren genutzt werden, aber im Kompostwerk nicht innerhalb der rund vierwöchigen Prozesszeit verrotten, so dass aufwändige Nachsortierungen notwendig sind. Die AWB-Papiertüte ist dagegen zu 100 Prozent kompostierbar und erfüllt die Anforderungen der Oldenburger Kompostierungsanlage, da sie sich innerhalb von drei Wochen komplett und rückstandsfrei zersetzt. Die Verwendung von „Bioplastikbeuteln“ wird derzeit noch geduldet, allerdings ist eine Satzungsänderung zum Verbot in Vorbereitung.

Die AWB-Papiertüte ist an diesen Stellen erhältlich:
 • Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, Wehdestraße 70
 • Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6
 • Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7
 • Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14
 • Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10
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Vielseitige Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

01.03.2019 22:21 Uhr

Gleichstellungsbüro gibt Programmheft heraus

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße und demonstrieren für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. War am Anfang das Wahlrecht das beherrschende Thema, sind es heute vielfältigere Formen der Diskriminierung, gegen die sich Frauen wehren, wie unbezahlte Fürsorgearbeit, häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch, um nur einige Beispiele zu nennen. In Oldenburg wird rund um den Internationalen Frauentag auf vielfältige Weise gezeigt, wo schon Erfolge erzielt wurden und wo Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Erstmalig gibt das Gleichstellungsbüro ein Veranstaltungsheft heraus, das alle Veranstaltungen aufführt und an zahlreichen Ausgabestellen im Stadtgebiet erhältlich ist sowie online unter www.oldenburg.de/gleichstellung zu finden ist.
 
„Die vielen Aktiven, die den Internationalen Frauentag gestalten, zeigen das breite Bündnis für Frauenrechte, das es in Oldenburg bereits gibt“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. „Es ist ermutigend, die Erfolge zu zeigen und gleichzeitig daran zu erinnern, dass diese keine Selbstverständlichkeit sind und wir noch einen weiten Weg bis zum Erreichen der tatsächlichen Gleichberechtigung vor uns haben.“

Los geht es bereits am Mittwoch, 6. März: Ab 20 Uhr wird im Alhambra, Hermannstraße 83, bei freiem Eintritt die Dokumentation „Wir kommen – Die Geschichte der neuen Frauenbewegung in Oldenburg“ gezeigt. Am Donnerstag, 7. März, ab 10 Uhr lädt der Stadtteiltreff Kreyenbrück zu einem internationalen Frauenfrühstück ein. Es wird um einen kulinarischen Beitrag zum Büfett und zur besseren Planung um Anmeldung per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de gebeten.

Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde informiert am Freitag, 8. März, ab 10 Uhr während eines internationalen Frühstücks über Frauenrechte. Der Vormittag wird außerdem mit Musik, Tanz und Überraschungen gestaltet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Anmeldungen sind erforderlich per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.

Damit sich Frauen an der Innenstadtaktion, die am 8. März ab 11.30 Uhr auf dem Rathausplatz stattfindet, und an der feministischen Demonstration ab 15 Uhr beteiligen können, bietet IBIS e.V., Klävemannstraße 16, ab 13 Uhr eine Kinderbetreuung und ab 14 Uhr eine Männerbetreuung an. Der Tag wird mit dem Konzert „Damenwahl“ der Lesbenchörin im Hempels, Ziegelhofstraße 83, ergänzt. Beginn ist um 19 Uhr. Unter dem Motto „Last Night a Djane saved my Life“ lädt der Polyester Klub ab 21 Uhr, Am Stadtmuseum 15, zum Abtanzen ein.

Auch am Samstag, 9. März, darf bei der „FrauenLesbenInterTrans*Party“ ab 22 Uhr im Alhambra, Hermannstraße 83, getanzt werden. Der „solidarische Eintritt für feministische Strukturen im Alhambra“ beträgt zwischen 3 und 5 Euro.

Mit dem Film „God is not Working on Sunday“ wird am Sonntag, 10. März, um 18 Uhr die diesjährige Filmreihe im Cine k eröffnet. Erzählt wird in der Langzeitdokumentation die Geschichte zweier Aktivistinnen in Ruanda, die sich dafür engagieren, die Traumata nach dem Völkermord zu überwinden.

Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule, Ofener Straße 16-19, eröffnet am Mittwoch, 13. März, um 10 Uhr mit dem Vortrag „Demokratiegeschichte ist Frauengeschichte“ von Dipl. Ing. Gabriele Beckmann die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, die bei freien Eintritt bis zum 26. März zu sehen sein wird. Am gleichen Abend zeigt das Cine k ab 18 Uhr den Film „#Female Pleasure“, in dem an den Lebensgeschichten von fünf Frauen aus fünf Kulturen aufgezeigt wird, wie wichtig der Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität heute ist.

Am Freitag, 15. März, 20 Uhr, und Samstag, 16. März, 18 Uhr, wird in der Limonadenfabrik, Steinweg 20, die generationsübergreifende Performance „Das feministische Paradies“ erneut aufgeführt. In biografischen Erzählungen und fiktiven Texten wird die erste und heutige Frauenbewegung gegenübergestellt. Ebenfalls am Freitag, 15. März, wird um 21 Uhr im Cine k bei freiem Eintritt und mit Sektempfang die Filmreihe mit der Kurzversion des Film „A Land Shaped by Women“ abgeschlossen. Zwei Freeride-Weltmeisterinnen fahren mit dem Wohnmobil durch Island und treffen dabei auf inspirierende Frauen, die viel über die lange Geschichte der Gleichberechtigung in einem der wohl fortschrittlichsten Länder zu sagen haben.

Den Abschluss zum Veranstaltungsreigen rund um den Internationalen Frauentag bildet die Preisverleihung der „Zonta Frau des Jahres“ an Linda Rosenkranz am Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr im Wilhelm 13, Leo-Trepp-Straße 13, durch den Zonta Club Oldenburg.
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Vorfahrt für Frösche, Kröten und Co.

01.03.2019 21:59 Uhr

Amphibienwanderung: Hinweisschilder aufgestellt – Zwei Straßen nachts gesperrt

Bald hüpfen sie wieder: Frösche, Kröten, Molche und Co. machen sich zu Hunderten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. An manchen Stellen im Stadtgebiet haben die Amphibienwanderungen in den vergangenen Jahren zahlenmäßig so große Ausmaße angenommen, dass die Stadtverwaltung nachts Straßen sperrt. Hinweisschilder allein reichen in diesen Bereichen nicht mehr aus, um den Amphibien unbeschadet eine Querung der Fahrbahn zu ermöglichen.

Die Stadt Oldenburg wird daher wie bereits in der Vergangenheit in Wechloy die Straße Am Tegelbusch (angrenzend an die westliche Wohnbebauung) beziehungsweise den Drögen-Hasen-Weg – in diesem Jahr bereits ab Ecke Hörneweg – für den Durchgangsverkehr in der Zeit von 19 bis 7 Uhr sperren, sobald die Wanderung beginnt. Die Sperrungen erfolgen allerdings nur dann, wenn eine für die Wanderungen günstige Witterung – das heißt, eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen ab circa 5 Grad – zu erwarten ist.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt:
Unter anderem im Bereich zwischen Schellstedter Weg und Triftweg in Ohmstede, am Helmsweg in Osternburg, an der Edewechter Landstraße in Eversten, in den Bereichen Schafjückenweg, Ostring, Immenweg und Elritzenweg in Ofenerdiek, am Brookweg/Egerstraße und an der Feldstraße in Bürgerfelde, an der Weißenmoorstraße zwischen Spittweg und Wischweg, an der Mies-van-der-Rohe-Straße und der Schinkelstraße, an der Ekernstraße, an der Diedrich-Brinkmann-Straße, im Bereich Lessingstraße und Marschweg, am Schlagbaumweg sowie an der Burmesterstraße in Osternburg, an der Bahnhofsallee und am Lärchenring in Kreyenbrück, am Hartenscher Damm, am Drögen-Hasen-Weg und am Hörneweg in Bloherfelde, am Dießelweg in Krusenbusch, an der Walther-Rathenau-Straße sowie entlang des Dwaschwegs. 

Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders in den Abend- und Nachtstunden ihre Fahrweise den zu erwartenden Amphibienwanderungen anzupassen.

Die Probleme mit Amphibien und dem Straßenverkehr haben nach Beobachtungen der Unteren Naturschutzbehörde in den vergangenen Jahren besonders in Neubaugebieten zugenommen. Ein Grund dafür ist, dass in den Privatgärten zahlreiche Gartenteiche angelegt wurden und mit aus der Natur entnommenem Laich „geimpft“ wurden. Die jungen Amphibien werden dann auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier zu Hunderten überfahren. Gleiches geschieht wieder im Frühjahr auf dem Weg zum Laichgewässer. Die Naturschutzbehörde weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Laich aus der Natur nach dem Naturschutzgesetz verboten ist.
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Kleine Eule vermittelt Umweltschutz kinderleicht

27.02.2019 18:58 Uhr

Abfallwirtschaftsbetrieb engagiert Puppentheater – Aufführungen für Kindergärten

Für Umweltbildung ist es nie zu früh: Auf Einladung des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg führt das Theaterteam des Umweltpädagogen Andreas Knab für Kindergärten das Puppentheaterstück „Sonjas neue Wohnung“ auf. Die Puppenbühne gastiert bereits zum vierten Mal in Oldenburg. „Sonja“ ist eine kleine Eule und auf der Suche nach einer geeigneten Baumhöhle als Wohnung. Durch unachtsam weggeworfene Abfälle in der Natur ist sie erheblichen Gefahren ausgesetzt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Aufführungen vielen Kindern in Oldenburg zeigen können“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn: „Die Kinder sollen spielerisch lernen, dass Abfälle auf keinen Fall unachtsam in der freien Natur entsorgt werden dürfen. Dies ist verboten, weil dadurch Gefahren für Tiere und Umwelt entstehen können. Werden Abfälle dagegen richtig gesammelt, können sie zu großen Teilen wiederverwertet werden.“

Die Aufführungen finden an zwei Spielorten im Stadtgebiet statt. Vom 4. bis zum 7. März stellt das Jugendkulturzentrum Cadillac seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Am 8. März wird in der Gemeinwesenarbeit Rennplatzstraße gespielt. Die Einladungen an die Kindergärten wurden Anfang des Jahres verschickt. Es liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. „Den Zeitpunkt der Aufführungen haben wir bewusst gewählt“, informiert Schneider-Kühn. „Damit stellen wir einen aktuellen Bezug zur jährlichen Aktion ,Oldenburg räumt auf!‘ her, die in diesem Jahr am 29. und 30. März stattfinden wird.“

Das Umweltpuppentheater ist nur eines von mehreren Projekten, mit denen der AWB die Umweltbildung in Kindergärten und Schulen fördern möchte. So verleiht der AWB beispielsweise kostenlos „Informationskisten“ mit unterschiedlichen Materialien, Medien und Spielen zum Thema Abfallvermeidung und -verwertung. Außerdem bietet der AWB Führungen auf seinen Entsorgungs- und Verwertungsanlagen in Neuenwege an. Interessierte können sich beim AWB an Jörg Geerdes unter der Telefonnummer 0441 235-2573 wenden oder eine E-Mail an joerg.geerdes@awb-oldenburg.de senden.
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Wie intelligent ist ein Smart Home wirklich?

27.02.2019 18:51 Uhr

Veranstaltung zu Vor- und Nachteilen eines automatisierten Zuhauses

Licht, Heizung und sogar die Stereoanlage sind im automatisch gesteuerten Zuhause vernetzt. Das soll Komfort bieten, aber auch Energie sparen wie beispielsweise durch den Einsatz von intelligenten Steckdosen und Thermostaten. Doch lässt sich mit Smart Home Systemen der Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden wirklich senken? Die Veranstaltung der Stadt Oldenburg „Smart Home: Energiewende für zu Hause?“ bietet hierzu am Dienstag, 5. März, ab 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, Informationen und praktische Tipps.

Als Referent ist zu Gast Professor Thorsten Schneiders von der Technischen Hochschule Köln, ebenfalls Leiter des Virtuellen Instituts Smart Energy (VISE). Über einen Zeitraum von zwei Jahren testete er mit seinem Team die Anwendung von Smart Home Systemen in 120 Haushalten. Die teils überraschenden Ergebnisse stellt er nun in Oldenburg vor und informiert darüber, welche Smart Home Anwendungen sinnvoll sind und welche keinen Nutzen bringen. Auch Fragen aus dem Publikum zum Thema intelligentes Zuhause beantwortet er gerne. Anhand von Demonstratoren und verschiedenen Exponaten wird Smart Home Technik für die Teilnehmenden dabei erlebbar gemacht. Die Moderation des Abends übernimmt Doktor der Ingenieurwissenschaften Sven Rosinger. Er leitet bei dem Oldenburger Institut für Informatik OFFIS die Gruppe Energy-efficient Smart Cities.

Für Besucherinnen und Besucher, die sich zu Energiesparmöglichkeiten generell informieren möchten, steht die Initiative Klima+ im Anschluss an die Veranstaltung zur Verfügung. Hier können sich Interessierte zudem direkt für individuelle Energie- und Heizungschecks anmelden.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ statt. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um die Themen klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist der Auftakt von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“, kurz ENaQ, die in den kommenden Jahren in Oldenburg regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Abstimmungsplan vorerst gescheitert

26.02.2019 22:40 Uhr

oder: Wie halten wir es mit der Meinungsfreiheit?

von Carsten Lienemann

Gleich zu Beginn der Ratssitzung am 25. Februar wurde der Punkt 7.2 „Gegen jeden Antisemitismus! – Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung – Beschluss“ von der Tagesordnung genommen. Damit wäre eine Debatte darüber eigentlich hinfällig gewesen, wenn es nicht zwei Einwohnerfragen zu diesem Themenbereich gegeben hätte.

Die erste kam vom Oldenburger BDS-Aktivisten Christoph Glanz, der wissen wollte, ob die Ratsmitglieder trotz der kurzfristig angesetzten (und darum unmittelbar vorher wieder abgesetzten) Abstimmung genug Zeit zur Vorbereitung gehabt hätten, ob sie bestimmte Dokumente und Stellungnahmen kennten sowie speziell von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, ob der Grund für das hastige Vorgehen sei, die geplante Informationsveranstaltung der BDS-Initiative Oldenburg zu verhindern.

Josepha Zastrow wollte wissen, was die Oldenburger Ratsmitglieder daran hindere, eine Entscheidung zu treffen, wo doch viele andere Stadträte und Parlamente bis hin zum Bundestag schon ihre Ablehnung der BDS-Kampagne erklärt hätten, und auch, ob Meinungsfreiheit an das Zur-Verfügung-Stellen öffentlicher Räume gebunden sein müsse.

Wieder einmal war es Hans-Henning Adler, der seine Ratskolleg*innen an den wirklichen Gegenstand der Diskussion erinnern musste. „Das PFL ist eine öffentliche Einrichtung, und nach der niedersächsischen Kommunalverfassung haben alle Einwohner der Stadt das Recht, öffentliche Einrichtungen zu benutzen, und zwar diskriminierungsfrei. Und es gehört zur Meinungsfreiheit, dass man da seine Meinung sagen und auch Veranstaltungen durchführen darf. Das bedeutet nicht, dass die Stadt als Eigentümerin des PFL diese Veranstaltung unterstützt, sondern nur, dass sie Raum für eine öffentliche Debatte gibt“, so Adler. Bei aller Kritik an BDS, das vorgebrachte Anliegen habe durchaus nachvollziehbare Argumente. Darüber könne man diskutieren, und das PFL solle ein Ort der freien Rede sein und bleiben.

Die Antworten der übrigen Fraktionen waren mehr oder weniger deckungsgleich: Die Zeit, sich mit der Beschlussvorlage zu beschäftigen, war zu kurz, deswegen begrüße man die Vertagung. Aber natürlich beschäftige sich Partei und Fraktion schon länger mit dem Thema und kenne auch die wichtigsten Dokumente, wenn auch sicher nicht alle. 

Druck machte allein der Oberbürgermeister, aus dessen Haus ja letztlich die Beschlussvorlage kam und die ihm „eine Grundlage für künftige Entscheidungen“ liefern sollte. Weniger liebenswürdig, aber ehrlicher formuliert: Krogmann will die Ratsfraktionen verpflichten, ihm bei der Übernahme einer problematischen Definition von Rückendeckung zu geben, wenn er der BDS-Inititative das nächste Mal Räume verweigern will. 

So wird die Beschlussvorlage am 25. März wieder auf der Tagesordnung stehen, und es steht zu befürchten, dass die problematischen Formulierungen enthalten bleiben. Wenn der Rat sich für die Meinungsfreiheit entscheidet, kann er die Resolution nicht annehmen. 

Übrigens: Laut Geschäftsordnung durften die Fraktionen Josepha Zastrows letzte Frage nach der Koppelung von Meinungsfreiheit an öffentlliche Räume nicht mehr beantworten. Hoffentlich hätte sie so ausgesehen: Selbstverständlich besteht keine Abhängigkeit. Aber vor allem zu dieser Jahreszeit braucht es Räume, um sich zum Meinungsaustausch zu versammeln.
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Ausgezeichnete Leistungen: Oldenburg ist stolz auf seine Besten

26.02.2019 22:32 Uhr

Sportlerehrung: Stadt würdigt erfolgreiche Athletinnen und Athleten sowie Mannschaften

Auch im Sportjahr 2018 gab es viele packende Duelle, umjubelte Siege und mittendrin zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Oldenburg, die herausragende Leistungen erzielt haben. Dass die Stadt Oldenburg stolz auf ihre Athletinnen und Athleten ist, zeigt sich bei der alljährlichen Sportlerehrung im Kulturzentrum PFL. In den Jugendklassen wurden insgesamt 144 Erfolge gewürdigt – 95 Aktive nahmen ihre Auszeichnungen in der Feierstunde persönlich in Empfang. 199 Urkunden wurden von der Stadt in den Haupt- und Altersklassen verliehen – 105 Sportlerinnen und Sportler nahmen an der Ehrung teil und erhielten ihre Urkunden direkt aus den Händen von Bürgermeisterin Petra Averbeck.

Die Geehrten haben auf nationaler und internationaler Ebene auf sich aufmerksam gemacht. Dazu zählten Siege bei niedersächsischen und norddeutschen Meisterschaften, 1. bis 3. Platzierungen bei Meisterschaften auf Bundesebene, die Berufung in eine deutsche Nationalmannschaft sowie die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften.

Die Palette der Sportarten reicht in der Jugendklasse von Basketball und Rudern über Triathlon und Kickboxen bis zu Sportakrobatik und Voltigieren. Bei den Erwachsenen zeigt sich ein breites Spektrum vom Bowling und Leichtathletik über Gymnastik und Tanz bis zum Handball und Rettungsschwimmen. Petra Averbeck bezeichnete die geehrten Sportlerinnen und Sportler als „Vorbild für andere“ und „Botschafter für Bewegung und Sport“: „Mit Ihren Erfolgen tragen Sie den Namen unserer Stadt über ihre Grenzen hinaus“, lobte die Bürgermeisterin.
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Derbysieg in Buxtehude

24.02.2019 18:09 Uhr

VfL baut Erfolgsserie aus

von Bernd Teuber

Siege in Buxtehude sind für die Handballerinnen des VfL Oldenburg nicht gerade an der Tagesordnung. Der letzte lag bereits drei Jahre zurück, insgesamt zwei waren es in den letzten zehn Jahren. Am Samstagnachmittag, 23. Februar, ist nun ein Dritter hinzugekommen, ein unerwartet deutlicher noch dazu. Nach einer 13:8-Pausenführung fuhren die Gäste am Ende einen auch in der Höhe hochverdienten 27:20-Auswärtssieg ein. 

„Das lief heute einfach super. Es hat einfach sehr viel gepasst. Wir haben von Anfang an mit der richtigen Aggressivität in der Abwehr gespielt und vorne unsere Chancen genutzt. Da Buxte selbst auch sehr stark in der Abwehr ist, war uns klar, dass es schwierig werden würde, dreißig Tore zu werfen. Also mussten wir verhindern, dass dies dem Gegner gelingt. Dass es am Ende sogar nur zwanzig Tore geworden sind, ist natürlich absolut super“, freute sich Niels Bötel nach dem Spiel, welches einmal mehr durch eine starke Abwehrleistung inklusive einer erneut hervorragend aufgelegten Julia Renner gewonnen werden konnte. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir durch Aggressivität Spiele gewinnen können. Mittlerweile steht auch unsere Abwehr mit dem Innenblock Cara (Hartstock) und Lisa-Marie (Fragge). Zudem haben wir heute fünfzig Minuten konzentriert durchgespielt und deutlich weniger Fehler gemacht als Buxte“.

Von Anfang an bestimmte der VfL das Spiel und ließ den Gegner kaum frei zum Wurf kommen. Zwar konnte man gleich mit dem ersten Angriff in Führung gehen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben. Es folgten zwölf torlose Minuten für den Tabellenvierten, in denen der VfL seinerseits fünfmal ins Schwarze traf und mit 5:1 davonzog. Ein Vorsprung, den die Gäste auch in der Folge halten konnten. So stand es nach halb gespielter Halbzeit 9:3 für die Grün-Weißen. Allein fünfmal war es Angie Geschke, die den Ball im Tor der Gastgeberinnen unterbringen konnte. Am Ende hatte sie 11 Tore auf ihrem Konto, sechs davon per Siebenmeter. Mit 13:8 ging es dann in die Pause.

Gleich fünfmal musste der VfL in Halbzeit zwei in Unterzahl spielen, was der Gegner allerdings nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte. Näher als vier Tore ließ die starke VfL-Abwehr den BSV nicht mehr herankommen. Im Gegenteil, sechs Minuten vor dem Ende konnte Geschke mit ihrem Treffer zum 24:15 ihr Team sogar erstmals mit neun Toren in Front bringen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 27:20-Derbysieg für das Team von Trainer Niels Bötel.
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Wie frei ist die politische Kultur in Oldenburg?

22.02.2019 16:52 Uhr
von Carsten Lienemann

Stadtrat, Verwaltung und namentlich auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sind kürzlich heftig wegen ihrer Kulturpolitik gescholten worden. Der eigentliche Skandal aber könnte eine Beschlussvorlage für die Ratssitzung am kommenden Montag, 25. Februar, werden.

Das Amt für Kultur und Sport, dem der OB vorsteht, verlangt allen Ernstes vom Stadtrat (und damit stellvertretend von den Bürger*innen der Stadt Oldenburg), sich „uneingeschränkt zu Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung“ zu bekennen, und das unmittelbar nachdem der gleiche Stadtrat sich für die Unterzeichnung der „Erklärung der Vielen“ ausgesprochen hat, in der Kultureinrichtungen aufgefordert werden, „sich gemeinsam an Kampagnen und Demonstrationen zur Verteidigung der offenen Gesellschaft zu beteiligen“. Und damit nicht genug: Der Punkt wurde erst sehr kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt, die Beschlussvorlage zu diesem Tagungspunkt aus dem öffentlichen Teil der Sitzung wurde erst auf kritische Nachfrage hin veröffentlicht. Man könnte an Kungelei denken.

Hier soll offensichtlich versucht werden, in aller Eile einen Beschluss durch den Stadtrat zu peitschen. Bevor wir uns aber mit den Hintergründen beschäftigen, eine allgemeine Anmerkung: Der Stadtrat bzw. die Stadt sollte grundsätzlich nie eine uneingeschränkte Solidarität mit irgendeiner Institution bekunden, ganz egal ob es sich um einen Verein, einen Städtebund oder einen Staat handelt, und auch ganz egal, ob dieser Staat Israel, Palästina, Russland, USA oder Liechtenstein heißt.

Ziel der Aktion ist, eine Rechtsgrundlage zu erhalten, auf der das Amt für Kultur und Sport der BDS-Kampagne (Boykott, Disinvestition, Sanktionen) Räume für Veranstaltungen verweigern kann. Gegen den Entzug von zuvor zugesagten Räumen im städtischen PFL im Jahr 2016 hat die Oldenburger BDS-Kampagne geklagt und im September 2018 Recht bekommen. Nun hat die BDS-Kampagne wieder Räume im PFL beantragt und damit dieses hektische Vorgehen des OB verursacht.

Angestoßen wurde diese Abstimmung von Seiten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Oldenburg (DIG), die der BDS-Kampagne im Allgemeinen und im Besonderen ihrem Oldenburger Vertreter Christoph Glanz Antisemitismus vorwirft und sich dabei zahlreicher namhafter Unterstützer*innen sicher sein kann. Aber auch die BDS-Kampagne wird von zahlreichen Prominenten unterstützt, darunter viele israelische Staatsbürger*innen sowie mehrere Holocaust-Überlebende. Christoph Glanz würde gerne offen und auch kritisch über BDS diskutieren, aber er darf nicht. Die DIG verhindert mit fadenscheinigen Argumenten oder purem Drohungen die Vergabe von öffentlichen Räumen.

Momentan sieht es so aus, als würde die Abstimmung zunächst einmal vertagt, da sie „zu kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt wurde“, so die Begründung mehrerer Vorsitzender der Ratsfraktionen. Gleichwohl wird Christoph Glanz versuchen, über eine Einwohnerfrage auf die Ratsmitglieder und den Oberbürgermeister einzuwirken. 

Aber das Problem ist damit nicht vom Tisch, die Frage ist ja in Wahrheit, ob der Rat den Oldenburger*innen das Recht auf Information und Diskussion vorenthalten darf, auch und gerade, wenn es um ein so heikles Thema wie die Behandlung der Palästinenser durch den Staat Israel geht.

Die Antwort auf diese Frage darf nur „Nein!!!“ lauten.
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Anna Maria Strackerjan: Zum 100. Geburtstag der Bildhauerin

22.02.2019 16:50 Uhr

Oldenburger Künstlerin hat zahlreiche Spuren im Stadtbild hinterlassen

Die Oldenburger Künstlerin Anna Maria Strackerjan wäre am Samstag, 23. Februar, 100 Jahre alt geworden. Geboren 1919 in Oldenburg, studierte sie in Berlin, Hannover und München und prägte das Kunstgeschehen in ihrer Heimatstadt zwischen 1951 und 1980 als herausragende Bildhauerin. „Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stand die menschliche Figur, die sie sehr sensibel in charakteristischen Befindlichkeiten darzustellen wusste“, sagt Dr. Sabine Isensee, Leiterin Bildende Kunst im Stadtmuseum. Die Bildhauerin war auch weit über die Grenzen von Oldenburg mit Werken in Ausstellungen und im öffentlichen Raum vertreten.

Im Stadtbild Oldenburgs hat Strackerjan viele künstlerischer Spuren hinterlassen: etwa das bronzene Kranichpaar aus dem Jahr 1953 im Schlossgarten, den Leobschützer Gedenkstein, der seit 1957 in den Wallanlagen an der Peterstraße steht, oder den „Hahn“, der lange als Brunnen die Häusing am Marktplatz schmückte und heute im Garten des Stadtmuseum zu finden ist. In privaten und öffentlichen Sammlungen befinden sich viele Kleinplastiken von Anna Maria Strackerjan. Im Gegensatz zu den Auftragsarbeiten, die überwiegend der naturalistischen Formsprache entsprechen, zeigen ihre kleineren Werke die unverkennbare künstlerische Handschrift der Bildhauerin. Wiederholt hat sich Strackerjan etwa mit mythischen Gestalten und Motiven auseinandergesetzt, beispielsweise der tragisch-schönen Figur der „Helena“, Frau des Menelaos, Shakespeares Ophelia aus „Hamlet“ oder der „Daphne“ inmitten ihrer Verwandlung in einen Lorbeerbaum.

Weitere Informationen zu Leben und Werk Strackerjans finden sich im Internet unter www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Appetitliches Dankeschön für Ferienpass-Unterstützung

22.02.2019 16:45 Uhr

Stadt serviert Beteiligten und Sponsoren Grünkohl – Online-Anmeldung richtiges Rezept

150 Veranstalter, etwa 600 Angebote – beinahe die Hälfte davon kostenlos – mit insgesamt rund 10.500 Plätzen: Das waren die Zutaten für ein gelungenes Ferienpass-Menü, bei dem im vergangenen Jahr 2.100 Kinder und Jugendliche auf den Geschmack gekommen waren. Als richtiges Rezept hat sich dabei das neu eingeführte Online-Anmeldesystem erwiesen. Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg dankte allen Beteiligten am Donnerstagabend mit einem leckeren Grünkohlessen, das in der Mensa der Oberschule Ofenerdiek von der VHS-Jugendwerkstatt serviert wurde. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Sponsoren, Veranstalter, Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten sowie Jugendleiterinnen und Jugendleiter und das Ferienpass-Team aus dem städtischen Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Fachdienstleiter Christian Fritsch resümierte zufrieden: „Die Ferienpassaktion ist auch in der 44. Auflage auf große Resonanz gestoßen.“ Der Stadtjugendpfleger würzte das Dankeschön-Essen mit lobenden Worten: So ein vielfältiges Programm sei nur durch die rege Beteiligung der 150 Vereine, Verbände, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen, die einen Großteil der Veranstaltungen angeboten haben, überhaupt erst möglich gewesen. Auch der Einsatz der 30 Jugendleiterinnen und Jugendleiter fand Anerkennung: „Bei vielen der Veranstaltungen, insbesondere bei den Tagesausflügen, sind wir auf die tatkräftige Unterstützung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter angewiesen, die die Fahrten mit viel Engagement und Kompetenz betreuen. Auch ihnen gilt ein besonderer Dank“, betonte Fritsch.

Finanziert wurde die Ferienpass-Aktion aus städtischen Haushaltsmitteln (44.500 Euro), den Teilnahmebeiträgen sowie durch Spenden und Sponsorengelder in Höhe von knapp 12.000 Euro. „Ohne diese großzügige und langjährige Unterstützung der Spender und Sponsoren wäre ein so umfangreiches Programm, über das sich so viele Oldenburger Kinder freuen, nicht umzusetzen“, sagte Christian Fritsch. 

Als eine „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete der Stadtjugendpfleger den neuen Ferienpass-Internetauftritt mit Einführung eines Online-Buchungs- und Bezahlsystems. Mit diesem System habe Oldenburg eine Vorreiterrolle übernommen, die auch überregional auf großes Interesse gestoßen sei. Gleichzeitig blieb die Teilhabegerechtigkeit gewahrt: So standen das Ferienpass-Büro, die Freizeitstätten und die Standorte der Gemeinwesenarbeit Kindern und Eltern mit Sprachbarrieren oder fehlendem Internetzugang beim Anmelden und Bezahlen unterstützend zur Seite.
 
Zum Dankeschön-Essen gehörte auch eine Rückschau auf Höhepunkte des Programms. Altbewährtes wie Fahrten zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg und in den Heidepark Soltau gehörten ebenso dazu wie Neuheiten, beispielsweise die Candy-Show mit eigener Bonbonherstellung. Besondere Veranstaltungen waren die fünfte Auflage der Kinderstadt, die vierte Ausgabe der „Fresh Party“ mit rund 800 jungen Gästen sowie das bunte Abschlussfest. All‘ das machte Appetit auf die Fortsetzung der Aktion in den Sommerferien 2019.
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Einbrüche im Oldenburger Stadtgebiet

22.02.2019 16:19 Uhr
Am Mittwoch, 20. Februar, wurde die Polizei unter anderem zu zwei Einbrüchen gerufen, die sich in der Nacht zuvor ereignet haben. In der Zeit zwischen 22 und 6.45 Uhr hebelten Unbekannte die Terrassentür zu einer Wohnung an der Liegnitzer Straße auf. Aus dem Kühlschrank entwendeten die Täter Lebensmittel im Wert von etwa 100 Euro.

Ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch (Tatzeit zwischen 19 und 7 Uhr) verschafften sich Einbrecher durch ein aufgehebeltes Seitenfenster Zutritt in eine Apotheke an der Anton-Günther-Straße. Aus einem Tresor entwendeten die Täter Bargeld und flüchteten unerkannt.

Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter Telefon 790-4115 entgegen. 
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Auf Augenhöhe – Opfer und Täter im Gespräch

21.02.2019 17:02 Uhr

Erster Durchlauf des Projektes erfolgreich abgeschlossen

Der erste Durchlauf ist geschafft. Angeregt durch erfolgreiche Opfer-Täter-Gespräche in den USA und den Dokumentarfilm „Beyond Punishment“, in dem Täter und Opferangehörige von schweren Straftaten miteinander ins Gespräch kommen, hat der Verein Konfliktschlichtung e. V. eine erste Reihe „Opfer und Täter im Gespräch“ angeboten und mit Erfolg zu Ende gebracht.

Opfer oder Opferangehörige sprechen mit Tätern – wem ist damit geholfen? „Beiden“, sagt Daniela Hirth, Diplom-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin vom Verein Konfliktschlichtung e. V., die zusammen mit ihrem Kollegen, dem Diplom-Pädagogen Michael Ihnen, die Gespräche vorbereitet, geleitet und ausgewertet hat. „Wir können für unseren ersten Durchlauf belegen, dass beide Seiten sich besser in die jeweils andere hineinversetzen können. Die gemeinsamen Gespräche fanden in ausgesprochen entspannter Atmosphäre statt und waren von menschlicher Wertschätzung geprägt. Die Täter zeigten eine große Empathie für die Opfer, während diese ihre innere Ordnung wieder hergestellt sahen“, so Hirt. Darüber hinaus profitiere auch die Gesellschaft, nicht nur, weil die Rückfallquote auf diese Weise erheblich gesenkt werde. 

Hirt und Ihnen haben die Gespräche aufwendig und mit großer Sorgfalt vorbereitet. Täter wie Opfer konnten sich um die Teilnahme bewerben und wurden in Einzelgesprächen ausgewählt. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um voneinander unabhängige Personen und Taten und nicht um die Opfer und Täter derselben Tat. Die Gruppen sprachen zunächst getrennt voneinander über ihre Bedürfnisse und Erwartungen, anschließend wurden beide Gruppen zusammengeführt. 

Die ersten Gruppentreffen mit jeweils beiden Personengruppen getrennt voneinander begannen Anfang 2018. Die Gruppe, deren Mitglieder Opfer einer Straftat geworden sind, Angehörige und Menschen aus der Gesellschaft bestand aus 5 Personen, die von Einbruch, Körperverletzung und Tötung einer Familienangehörigen betroffen waren. In der anderen Gruppe waren zwei Straftäter, die unterschiedlich schwere Taten begangen haben, von schwerer Körperverletzung bis hin zur Tötung. Es fanden fünf Gruppentreffen von jeweils zwei Stunden mit den einzelnen Gruppen getrennt voneinander statt. Bei diesen Treffen wurde u. a. mindestens eine (Tat-)Geschichte besprochen. Anschließend kam es zu drei gemeinsamen Treffen in der JVA Oldenburg, an denen auch zwei JVA-Bedienstete und eine weitere Person aus der Gesellschaft teilnahmen.

Inhaltlich ging es um die Auseinandersetzung mit dem individuellen Tatgeschehen, sowie um Themen wie Verantwortung und Schuld, Reue und Wiedergutmachung bzw. Versöhnung. Insbesondere den Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, bot die Begegnungen mit Tätern die Möglichkeit, ihre Emotionen auszudrücken und die Täter mit den Folgen einer Straftat zu konfrontieren. Sie konnten erfahren, was in einem Täter vorgeht, warum er eine Straftat begangen hat und welche Folgen die Tat für ihn hatte. Sie erfuhren zudem, wie andere Betroffene mit den Folgen einer Straftat umgehen. Aber auch die Täter beschäftigten sich überdurchschnittlich intensiv mit den Folgen, die ihre Tat für die Opfer hatte. Darüber hinaus gingen sie sehr offen damit um, so dass auch andere Inhaftierte davon erfuhren.

„Wir haben insgesamt zweieinhalb Jahre daran gearbeitet. Die ersten Planungen begannen im Juni 2016, die letzten Gespräche wurden im Dezember 2018 geführt“, erklärt Daniela Hirt. „Der Zeitplan hat sich als perfekt erwiesen, wobei wir immer in der Lage waren, ihn an die Gegebenheiten anzupassen. Es ist durchaus möglich, dass der nächste Durchgang anders verläuft.“

„Es sei seit langem das beste Projekt, haben wir von Verantwortlichen der JVA gehört“, sagt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin von Konfliktschlichtung e. V. „Wir hoffen jetzt, dass Opfer und Täter im Gespräch zu einem ständigen Angebot wird. Den Erfolg belegen nicht nur unsere Ergebnisse.“
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In eine verkehrte Welt eintauchen

20.02.2019 18:40 Uhr

Interaktiver Demenzparcours simuliert Symptome der Erkrankung in Alltagssituationen

Auf den ersten Blick wirkt alles spielend einfach: Murmeln mit einem Löffel aus einer Glasschale nehmen und in kleine Behälter werfen, Spielzeugautos auf einem vorgezeichneten Weg führen oder Mondgesichter malen – allerdings spiegelverkehrt. Das erfordert enorme Konzentration und ist verwirrend. Es ist frustrierend, wenn selbst der x-te Versuch fehlschlägt. Genauso empfinden demenzkranke Menschen, wenn Aktivitäten, die ihnen früher leicht fielen, zu echten Herausforderungen geworden sind. Diese Gefühle simuliert der Demenzparcours „Hands-on Dementia“, den das Team des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg jetzt vorgestellt hat.

Der Demenzsimulator führt an 13 Stationen durch einen ganz gewöhnlichen Tag: Vom Anziehen bis zum Abendessen können Menschen, die nicht an Demenz erkrankt sind, nachempfinden, wie sich in alltäglichen Situationen die Symptome einer Demenz anfühlen. „Wer den Parcours ausprobiert, wird Grenzen erfahren und das eigene Unvermögen erleben, so wie Menschen mit Demenz sie täglich erleben. Diese Erfahrung hilft, das Verhalten und die Gefühle Demenzerkrankter besser zu verstehen“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt hat die Aufgabe, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige zu seniorenrelevanten Themen und zu Fragen der Pflege zu beraten. Dabei nimmt die Beratung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen einen großen Raum ein. „Für Menschen mit Demenz ist ein verständnisvolles Umfeld wichtig“, betont Friederike Oltmer von der Koordinierungsstelle Altenhilfe, die die Geschäftsführung des Senioren- und Pflegestützpunktes innehat. Verständnis setze Wissen über die Krankheit und die Sorgen der Erkrankten voraus. „Mit dem Einsatz des interaktiven Lern- und Unterrichtsmaterials kann erreicht werden, dass Interessierte über die bloße, theoretische Informations- und Wissensvermittlung hinaus nachhaltige, beeindruckende Erfahrungen mit der Symptomatik und Gefühlswelt der Demenz sammeln können“, so Oltmer weiter.

Eine weitere Übung aus dem Demenzparcours: Sich eine Liste mit Alltagsgegenständen in zwei Minuten einzuprägen. Danach wird abgefragt, woran man sich noch erinnert. Um die Aufgabe zu erschweren, wird eine Brille aufgesetzt, die ein typisches Augenleiden simuliert und gleichzeitig wird ein Ball hin- und hergeworfen. Es ist extrem schwierig, sich unter diesen Bedingungen zu konzentrieren. So geht es auch einem Demenzkranken.

Entwickelt wurde „Hands-on Dementia“ vom 21-jährigen Psychologie-Studenten Leon Maluck aus Remscheid. Der Demenzparcours kann von öffentlichen Institutionen, Schulen, Vereinen oder sonstigen interessierten Gruppen zur Präsentation in den Räumen des Senioren- und Pflegestützpunktes gebucht werden. Termine können im SPN unter der Telefonnummer 0441 235-3780 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@stadt-oldenburg.de nachgefragt werden. Die Präsentation übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Oldenburg.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/demenzparcours.html und unter www.hands-on-dementia.info
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In mehr als 600 Streitfällen Frieden gestiftet

20.02.2019 18:37 Uhr

Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller als Schiedsleute verabschiedet

Wenn zwei sich zanken, weil die Hecke des anderen zu hoch ist, dann kann eine Unparteiische oder ein Unparteiischer dabei helfen, dass sich am Ende des Zwists beide als Gewinnerin oder Gewinner fühlen: Diese neutrale Sicht nehmen Schiedsleute nach dem Motto „Schlichten statt Richten“ ein. In Oldenburg haben Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller dieses Ehrenamt über viele Jahre hinweg mit viel Herz, überzeugendem Urteilsvermögen, guter Menschenkenntnis und großem Verhandlungsgeschick ausgeübt. Beide Schiedsleute, die mehr als 600 Streitfälle bearbeitet haben, standen für eine erneute Amtszeit nicht zur Verfügung. Sie wurden am Dienstag, 19. Februar, von Erster Stadträtin Silke Meyn in einer kleinen Feierstunde gebührend verabschiedet.

„Ihre Bereitschaft, die eigene Freizeit Rat suchenden Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen und mit ihnen im Interesse des Rechtsfriedens eine vernehmliche Lösung herbeizuführen, ohne die Gerichte zu bemühen, war mehr als vorbildlich“, lobte Silke Meyn den Einsatz der ausgeschiedenen Schiedsleute. Dem Dank schlossen sich Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, sowie Dr. Hans-Ulrich Heyer für das Amtsgericht Oldenburg und Reinhard Kropp für den Bund Deutscher Schiedsleute an.

Beate Iwan wirkte insgesamt mehr als 26 Jahre im Schiedsamt. Sie wurde erstmals ab dem 18. November 1992 zur stellvertretenden Schiedsperson bestellt. Ab dem 1. Januar 1994 nahm sie ihre Aufgaben als Schiedsfrau im Bezirk Oldenburg-Süd wahr. Für eine jeweils fünfjährige Berufungszeit wurde ihre Amtszeit in den Jahren 1998, 2003, 2008 und 2013 vom Rat der Stadt Oldenburg verlängert. Rolf Friedrich Müller war seit dem 1. Januar 2014 für das Schlichten von Streitigkeiten im Bezirk Oldenburg-Nord zuständig. Zuvor war er vom 1. Oktober 2012 bis zum 31. Dezember 2013 als stellvertretender Schiedsmann tätig gewesen.

Im Jahre 2018 waren es insgesamt 34 Streitfälle, bei denen die Vermittlungskünste der beiden Schiedsleute gefragt waren. 2017 kam das Schiedsamt auf 30 Schlichtungsverfahren, 31 Fälle waren es in 2016. 43 Fälle sind für das Jahr 2015 notiert, 57 Fälle für das Jahr 2014.

Die Nachfolge von Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller haben Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis zum 1. Januar 2019 angetreten. Beide wurden vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig in ihr Amt berufen. Silke Meyn nahm die Verabschiedung der Vorgänger zum Anlass, um gleichzeitig Gabriele Kopka-Paetzke offiziell willkommen zu heißen, die bei der Begrüßung der neuen Schiedsleute im Dezember 2018 leider verhindert war.

Sprechzeiten des Schiedsamtes sind donnerstags von 9 bis 11 Uhr. Die Schiedsleute sind telefonisch unter der Nummer 0441 235-2104 zu erreichen. Das Schiedsamt befindet sich im Gebäude Stau 73, drittes Obergeschoss, Zimmer 306.
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Freisprechung Goldschmiede 2019

19.02.2019 09:34 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen im Beisein ihrer Familien und Ausbilder „freigesprochen“. Nach alter Sitte haben sich die Lehrlinge vor dem Lehrlingswart Thomas Kunke auf ein Kissen zu knien und werden mit einem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig bekommen sie neue Pflichten auferlegt: Sie sollen ihrem Beruf Ehre machen und dürfen nur gut über ihren Meister sprechen. Anschließend übergab Obermeister Andreas Speckmann die Gesellenbriefe. Alle hatten viel Spaß und einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der dreieinhalbjährigen Lehrzeit. 
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VfL startet mit Sieg in die Rückrunde

18.02.2019 12:44 Uhr

Weiterhin ungeschlagen in 2019

von Bernd Teuber

Auch im vierten Spiel des Jahres bleibt der VfL Oldenburg in der Bundesliga ungeschlagen. Vor 1017 Zuschauern in der heimischen EWE-Arena konnte der Tabellenletzte SV Union Halle-Neustadt deutlich mit 35:26 besiegt werden, nachdem man bereits zur Pause mit 19:14 vorne gelegen hatte.

„Anfangs haben wir uns mit der offensiven Verteidigung der Wildcats etwas schwergetan, aber nachdem wir etwas umgestellt hatten, kamen wir immer besser damit klar. Halle hat gezeigt, dass sie besser sind, als es die Tabellensituation darstellt. Am Ende ist ihnen etwas die Luft ausgegangen“, zeigte sich Trainer Niels Bötel insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des Spiels.

Zunächst bekamen die Zuschauer ein torarmes Spiel zu sehen, in dem vor allem die Torhüterinnen Julia Renner und Anica Gudelj sowie die beiden Abwehrreihen glänzen konnten. So stand es nach zehn Minuten gerade mal 3:3. Es sollte noch drei weitere Minuten dauern, bevor Cara Hartstock mit ihrem Treffer zum 5:3 den VfL erstmals mit zwei Toren in Front brachte. Auch in der Folge blieb es ein enges Spiel, in dem der VfL zwar seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte, aber auch nicht zuließ, dass die Gäste wieder ausgleichen konnten. Neun Minuten vor der Pause war es dann wieder Hartstock, die ihr Team die erste Vier-Tore-Führung bescherte. 

In den letzten fünf Minuten versuchte Bötel es dann mit gleich drei Kreisspielerinnen. Eine taktische Variante, die von Erfolg gekrönt war. Dreimal konnte Lisa-Marie Fragge freistehend am Kreis den Ball im Hallenser Tor versenken und so die Führung des VfL auf 18:13 auszubauen. Nachdem Mariana Ferreira Lopes noch einmal verkürzen konnte stellte Kristina Logvin vier Sekunden vor dem Pausenpfiff den 19:14-Halbzeitstand her. Nach der recht torarmen ersten Viertelstunde, in der lediglich zehn Tore gefallen waren, legten beide Teams in der zweiten Hälfte der Halbzeit ordentlich nach und trafen dreiundzwanzigmal. Nicht nur viele Tore bekamen die Zuschauer zu sehen, sondern auch das Comeback von gleich zwei VfL-Spielerinnen. Neben Rückkehrerin Malene Staal konnte auch Isabelle Jongenelen, die am Donnerstag grünes Licht vom Arzt bekommen hatte, wieder mit auflaufen.

Den besseren Start in Hälfte Zwei hatten die Gäste, die sich innerhalb kürzester Zeit wieder auf 19:20 herankämpfen konnten. Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, bauten den Vorsprung schnell wieder aus und lagen eine Viertelstunde vor Spielende mit 28:22 vorne. Zwischenzeitlich hatte es einen Wechsel im VfL-Tor gegeben und Annamaria Ferenczi stand ihrer Kollegin Julia Renner in nichts nach. Mit einem 4:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten konnte der VfL in der 58. Minute dann sogar beim Stande von 35:25 die Führung auf zehn Tore ausbauen. Am Ende stand ein verdienter und nie gefährdeter 35:26-Sieg der Hausherrinnen. Damit konnte der VfL knapp eine Woche vor dem Nordderby in Buxtehude noch einmal ordentlich Selbstvertrauen tanken. Beste VfL-Torschützin war mit sieben Treffern Mannschaftsführerin Kim Birke, die eindrucksvoll zeigte, dass sie die Leichtigkeit zurückgewonnen hat und eindeutig sehr viel Spaß an diesem Abend hatte. Anders als Gästetrainerin Tanja Logvin, die sich das zweite sportliche Aufeinandertreffen mit ihrer Tochter Kristina wohl ganz anders vorgestellt hatte. Mit zehn Toren beste Torschützin des Abends war Halles Mariana Ferreira Lopes.
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Stadtbibliothek setzt erfolgreich neue Akzente

16.02.2019 11:55 Uhr

Bildungsangebote und digitale Inhalte auf dem Vormarsch

Eine positive Bilanz des Jahres 2018 zieht die Stadtbibliothek. Es war zwar gekennzeichnet durch leicht sinkende Zahlen bei den Ausleihen sowie den Besuchern vor Ort, aber auch durch einen Anstieg bei der digitalen Ausleihstelle „Onleihe“. Die Vermittlungs- und Veranstaltungsarbeit wächst ebenso weiter und konnte mehr Besucherinnen und Besucher anziehen. Beides sind Angebotsbereiche, die auch in Zukunft im Rahmen des Programms „Bibliotheksprofil 2021“ weiter ausgebaut werden sollen. Dementsprechend wurden 2018 bereits wichtige Schritte unternommen, um einen soliden Grundstein zu legen.

Kunden unter 16 besonders ausleihfreudig
Im vergangenen Jahr nutzten 15.933 Kundinnen und Kunden aktiv die Stadtbibliothek (Stand 2017: 16.478) und liehen insgesamt 889.092 Medien aus (Stand 2017: 904.522). Über das ganze Jahr verteilt verzeichneten die Einrichtungen der Stadtbibliothek 289.618 Besucher (Stand 2017: 302.398). Im Vergleich zum Vorjahr ist in diesen Zahlen somit ein leichter Rückgang zu erkennen. Ein Drittel der Kunden sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, besonders ausleihfreudig waren die 6- bis 16-Jährigen mit 218.606 Entleihungen.

Vermittlungsarbeit weiter auf Rekordkurs
Die Anzahl der Vermittlungsangebote und deren Teilnehmer ist in 2018 weiter gewachsen. 26 Prozent und damit 2.466 mehr Menschen aus allen Altersgruppen nahmen an den Angeboten teil, wodurch die Teilnehmerzahl insgesamt auf 12.045 angestiegen ist. „Während das bisherige Kerngeschäft der Ausleihe von Medien über die vergangenen Jahre deutschlandweit einen Abwärtstrend erkennen lässt, wächst der gesellschaftliche Bedarf an Angeboten zur Vermittlung digitaler Kompetenzen sowie an Angeboten zur frühkindlichen Sprachbildung deutlich“, erläutert Heike Janssen, Bibliotheksleiterin. Insgesamt fanden im Bibliothekssystem 558 Veranstaltungen statt. Darunter 414 Bibliothekseinführungen und Recherchetrainings, Formate zur Sprachbildung und Leseförderung, die mit KiTas und Schulen stattfanden, sowie zielgruppengerechte Angebote für Sprach- und Integrationskurse.

Hinzu kamen 144 frei zugängliche Veranstaltungen, wie die Bücherzwerge, Mangaworkshops oder die Geschichten zur Kaffeestunde. Mit 450 Besuchern war der im Oktober erstmalig durchgeführte „Star Wars Reads Day“ die meist besuchte Veranstaltung.

Onleihe mit starkem Wachstum
Digitale Inhalte sind weiterhin sehr beliebt, was sich in den Statistiken der digitalen Ausleihstelle „Onleihe“ bemerkbar macht. Diese erzielte neue Rekordergebnisse. Insgesamt stiegen die Ausleihzahlen hier um 26 Prozent auf 77.123 Ausleihen (Stand 2017: 61.422). Das spiegelt sich auch im Bestand wieder: Dieser ist mit 7.506 Titeln im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent gewachsen (Stand 2017: 4.985). „Unsere Onleihe nimmt einen immer größeren Stellenwert bei uns ein. Aus diesem Grund sind auch E-Magazine mit beliebten Zeitschriftentiteln, wie Spiegel, Stern und Brigitte inzwischen Teil der Onleihe“, sagt Amelie Bölscher, Verantwortliche für den Bereich Onleihe und ergänzt: „Das Angebot wird zukünftig noch stärker ausgebaut werden.“

Medienpädagogische Elemente unterstützten die Veranstaltungsarbeit
Neben dem Ausbau von Lese- und Recherchekompetenz zählt inzwischen die Vermittlung von Medienkompetenz zu den Kernaufgaben der Stadtbibliothek. So gab es 2018 erstmalig Schulungen für Senioren zum zielgerichteten Umgang mit dem Smartphone oder Tablet als Voraussetzung der Onleihe-Nutzung. Zusätzlich wurden mit Kindern und Jugendlichen Trickfilm- und Fotoworkshops durchgeführt und Angebote wie eine Escape-Game-Rallye, Greenscreen oder Apps bereicherten beliebte Veranstaltungsformate wie „OLbert lädt ein“ oder den Gamingabend. „Kinder und Jugendliche wachsen in einer zunehmend digitalisierten Welt auf. Die Vermittlung eines reflektierten Umgangs mit Medien ist inzwischen Grundvoraussetzung für fast alle Lebensbereiche, weshalb wir auch 2019 neue medienpädagogische Formate erproben werden“, erklärt Hannes Meiners, Medienpädagoge der Stadtbibliothek.

Ein Blick in die Zukunft
Für 2019 steht die Umsetzung des Programms „Bibliotheksprofil 2021“ in den Startlöchern. Mit der Umsetzung des Bibliotheksprofils werden die Standorte und der Service der Stadtbibliothek bis 2021 bedürfnisorientiert weiterentwickelt. So kann in der Kinderbibliothek schon bald ein zusätzlicher Raum für die wachsende Zahl der Veranstaltungsangebote genutzt werden. „Auch bei den Planungen für den neuen Standort der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück am Klingenbergplatz spielt das Bibliotheksprofil eine wichtige Rolle“ berichtet Anne Düser, Bereichsleitung für die Stadtteilbibliotheken. „Hier soll zentral im Stadtteil eine attraktive Bibliothek zum Lesen, Lernen und für Begegnung entstehen – mit flexibler, zielgruppengerechter Einrichtung und mit Platz für Veranstaltungen.“
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Zen-Meditation und Kunstgenuss am 28. Februar

16.02.2019 11:50 Uhr
Einen besonderen Zugang zur Ausstellung „Rote Watte“ von Gustav Kluge bietet die Zen-Meditation mit Johanna Seeveriens am Donnerstag, 28. Februar, 18 bis 20 Uhr. Einer der Druckstöcke Kluges bezieht sich direkt auf ein bekanntes Koan aus dem Zenbuddhismus: „Was war dein ursprüngliches Gesicht, bevor deine Eltern geboren wurden?“ Nach einer kurzen Einführung in die Zen-Meditation wird am Boden oder auf einem Stuhl sitzend meditiert. In dieser Zentrierung betrachten die Teilnehmenden ein Werk aus der Ausstellung. Zwei Decken sowie bequeme, warme Kleidung sollten mitgebracht werden. Anmeldungen sind bis 22. Februar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 möglich. Die Teilnahme kostet 3 Euro.
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BBS 3 gibt Hilfestellung bei der Online-Anmeldung

15.02.2019 22:29 Uhr
Noch bis zum 20. Februar sind Anmeldungen für die Vollzeitschulformen an den Berufsbildenden Schulen möglich. Die Anmeldungen fürs Schuljahr 2019/2020 erfolgen ausschließlich über die Internet-Plattform „Schüler Online“. Die Berufsbildenden Schulen 3 der Stadt Oldenburg bieten allen Schülerinnen und Schülern, die sich bislang aufgrund technischer Probleme noch nicht über das Portal „Schüler Online“ anmelden konnten, die Möglichkeit, dies am Montag, 18. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 17 Uhr vor Ort unter Anleitung nachholen zu können. Treffpunkt ist die Mediothek im 1. Obergeschoss der Schule an der Maastrichter Straße 27.
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„Azubi Stories“ machen Oldenburg als Ausbildungsort bekannter

15.02.2019 22:25 Uhr

Oldenburger Auszubildende setzen Imagefilm um

Geschichten von Auszubildenden für Auszubildende erzählt der neue Imagefilm der Fachkräfte-Initiative Oldenburg – kurz: „Azubi Stories“. Unter diesem Titel steht er ab sofort auf der Internetseite der Stadt Oldenburg und auf Youtube.com bereit. Nach dem Prinzip „von der Zielgruppe für die Zielgruppe“ lag die Produktion von der Ideenfindung bis zur Umsetzung in der Hand von Oldenburger Auszubildenden. Entstanden ist eine sympathisch aufbereitete Kurzgeschichte, die einen ersten Einblick in unterschiedliche Berufsbilder und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in Oldenburg gibt. Den filmischen Rahmen bildet der Tagesablauf der Hauptprotagonistin Sonia, die selbst eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten macht. 

Mit dem knapp dreiminütigen Film setzt die Fachkräfte-Initiative Oldenburg weiterhin auf virales Marketing. „Azubi Stories“ soll Oldenburg als attraktiven Ort für die duale Ausbildung bei jungen Menschen bekannter machen. Neben dem Imagefilm „Moin in Oldenburg“, der insbesondere die Bedürfnisse von Fachkräften in den Fokus nimmt, wird mit „Azubi Stories“ somit eine weitere wichtige Zielgruppe – Nachwuchskräfte für die duale Ausbildung – filmisch angesprochen. Teilen in Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram ist auch bei „Azubi Stories“ ausdrücklich erwünscht.

Unterstützt wurde der Film „Azubi Stories“ von dem Unternehmen CEWE Stiftung & Co. KGaA, der Handwerkskammer Oldenburg, der Landessparkasse zu Oldenburg, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Klinikum Oldenburg, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, von OFFIS sowie von der Stadt Oldenburg. Konzipiert, realisiert und mitgewirkt haben Auszubildende der Unternehmen CEWE Stiftung & Co. KGaA, Landessparkasse zu Oldenburg, Arto Team, Stadtbäckerei J. Schröder, Zahnteam Oldenburg, Bauckhof, Royals & Rice Saigon Street, Klinikum Oldenburg und Stadt Oldenburg. In Szene gesetzt wurden sie dabei vom 22-jährigen Oldenburger Filmemacher Omid Mohadjeri (Enerjerry Productions).

Über folgende Links sind die Filme der Fachkräfte-Initiative zu finden:

Azubi-Stories

Moin in Oldenburg
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Neues Kursangebot und Online-Anmeldung

15.02.2019 22:23 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement informiert am 14. März

Das inForum, die Bildungseinrichtung für Menschen ab 50 in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, gibt ein neues Programmheft heraus. Über das für April bis September 2019 geplante Kursangebot informiert die Fachstelle am Donnerstag, 14. März, ab 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Raum 4, Flur des inForum). Neue Kursleiterinnen und Kursleiter stellen sich und ihre Angebote vor.

Anmeldungen für das neue Programmangebot sind ab dem 18. März, 10 Uhr,
 telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Nummer 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.


Wer sich online anmelden möchte, kann sich dazu am Donnerstag, 14. März, ab 16.30 Uhr das Verfahren erklären lassen. Stefan Völker, langjähriger Kursleiter für viele Computerkurse im inForum, zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung den Weg zur erfolgreichen Online-Anmeldung und beantwortet spezifische Fragen. Wer also lieber zur Tastatur als zum Telefonhörer greift, kann sich in diesem Workshop zeigen lassen, wie man das Formular im Internet findet und wie man es ausfüllen und abschicken kann. 

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos. Es werden kleine Snacks und Getränke zur Verfügung gestellt. Für beide Termine wird um telefonische Anmeldung bis zum 10. März über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 gebeten. Weitere Fragen beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de
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E-Sport: Finale der Freizeitstätten steigt am 14. Februar

13.02.2019 10:15 Uhr
Kicken an der Konsole: Die E-Sportsliga der Freizeitstätten steht vor dem Abschluss. Nach spannenden Spieltagen mit der Fußballsimulation „Fifa 19“ begegnen sich nun die AWO Freizeitstätte Frisbee und die städtische Freizeitstätte Ofenerdiek im Endspiel. Wer den Pokal gewinnt, wird sich am Donnerstag, 14. Februar, ab 19 Uhr in der Freizeitstätte Frisbee, Dwaschweg 281, zeigen. „Zuschauer sind willkommen!“, sagt Kai Rotzinger-Varnhorn, Leiter der AWO Freizeitstätte Frisbee. Er ergänzt: „Das Experiment einer E-Sportsliga der Freizeitstätten kann man als gelungen bezeichnen. Und wird bestimmt noch weitergeführt, da auch schon weitere Freizeitstätten Interesse gezeigt haben.“

„Die Erkenntnisse, die wir bisher aus den Spieltagen gezogen haben, sind fast durchweg positiv. Allen Beteiligten hat es sehr gut gefallen. Die Spieler haben ernsthaft und fair agiert, man respektierte sich“, bilanziert Markus Schütte, Leiter der Freizeitstätte Ofenerdiek. Die jeweils andere Freizeitstätte zu besuchen und deren Atmosphäre, die Besonderheiten oder auch die anderen Gäste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen, sei eine Bereicherung des Alltags gewesen, resümieren beide Leiter.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Mit den Jugendlichen wird bereits die nächste Runde der E-Sportsliga geplant.
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Infos zu energieeffizientem Bauen

13.02.2019 10:03 Uhr

Klima(+)Oldenburg berät auf der NordHAUS-Messe vom 22. bis 24. Februar

Wer sein Zuhause modernisieren möchte, kann sich wertvolle Expertentipps auf der NordHAUS-Messe holen. Am Stand von Klima(+)Oldenburg (Große EWE Arena, Stand5350) beraten unabhängige Energieexperten zur energetischen Sanierung des eigenen Hauses.

Dieses kostenfreie Angebot kann zudem noch mit einem freien Messeeintritt verbunden werden, wenn man sich im Vorfeld verbindlich zu einem Beratungsgespräch anmeldet.Infos gibt es unter energie@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter Tel. 0441 235-2144.
Viele Fachvorträge zur energieeffizienten Altbausanierung, Effizienzhäuser im Vergleich, Heizen mit regenerativen Energien und Nutzen von Fördermitteln ergänzen das Angebot.

„Die NordHAUS-Messe ist eine hervorragende Gelegenheit sich bei einer geplanten Gebäudesanierung neutral, kostenlos und kompetent beraten zu lassen. Damit können Fehler, sinnlose Geldausgaben und viel Ärger von Anfang an vermieden werden“, so Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg.Vorfreude herrscht auch im Organisationsteam der NordHAUS. „Die Baumesse zeichnet sich seit jeher durch das große Beratungsangebot von Vereinen, Verbänden, Organisationen und Sachverständigen aus. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit Klima(+)Oldenburg sehr willkommen und wir freuen uns auf das tolle Angebot für unsere Messegäste“, sagt Sven Möhlmann, Projektleiter der NordHAUS 2019.

Weitere Informationen im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de oder bei der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de.
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinaleluft

13.02.2019 09:55 Uhr
12 Mädchen aus Oldenburg sind dabei, als am Freitag auf der 69. Berlinale die Sektion "Generation 14plus" eröffnet wird. Sie sind in Berlin im Rahmen eines Workshops, den das Medienbüro Oldenburg e.V. gemeinsam mit dem Mädchenhaus Oldenburg veranstaltet. Sie wollen hier Filme sehen, besprechen und mit den Schauspieler*innen und Regisseur*innen ins Gespräch zu kommen.

Der Eröffnungsfilm in der Sektion "Generation 14plus" ist in diesem Jahr "We are little Zombies" von dem japanischen Regisseur Makoto Nagahisa. "Es ist ein außergewöhnlicher Film, in dem sehr interessant verschiedene Medien miteinander verbunden werden. Besonders die Mischung aus Film und Videospiel hat uns gut gefallen", finden Alma und Eske, beide 16. Auch Leandra und Sarah, ebenfalls 16, hat der Film gefallen: "Der Film zeigt, dass wir alle auch mal "Zombies" sein können,obwohl wir noch Leben."

Insgesamt wird die Gruppe in drei Tagen sechs Filme sichten. "Das ist viel", sagt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg, die den Workshop leitet, "Aber das macht auch den Reiz von einem Filmfestival aus."

Es ist für die Mädchen ihre erste Fahrt zur Berlinale. 3 Tage werden sie in der Hauptstadt verbringen. Gerahmt wird die Fahrt von einem Workshopprogramm. Im Vorfeld haben zwei Workshops stattgefunden, in denen die Mädchen Filme gesichtet und inhaltlich und methodisch bespochen haben. Im März soll es eine Abschlußpräsentation geben, bei der die Mädchen von ihren Erlebnissen auf der Berlinale berichten, selber einen Film auswählen und diesen dem Publikum präsentieren.
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Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

10.02.2019 17:45 Uhr

Oldenburg beteiligt sich am Valentinstag an der Protestaktion „One Billion Rising“

Sich bewegen, um etwas zu bewegen: Oldenburg beteiligt sich auch 2019 wieder an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (übersetzt: Eine Milliarde erhebt sich). Die Protestaktion macht darauf aufmerksam, dass jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt ist. Am Valentinstag, 14. Februar, sind Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu aufgerufen, sich um 16 Uhr auf dem Schlossplatz einem kollektiven Tanz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Respekt, Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit anzuschließen.

„Dieses Jahr rücken wir die Mädchen in den Fokus der Veranstaltung“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Es ist beschämend, wie viel Gewalt Mädchen weltweit ausgesetzt sind, weil sie Mädchen sind. Zwangsverheiratung und Zwangsprostitution, Mädchenhandel, Genitalverstümmelung und häusliche Gewalt sind davon nur einige Beispiele.“

Wer dabei nur an entfernte Länder und andere Kulturen denkt, täuscht sich allerdings. Alleine in Niedersachsen sind nach Angaben der Organisation Terre des Femmes etwa 1.500 Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht. Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, gab 2017 an, dass im Durchschnitt in Deutschland in jeder Schulklasse mindestens ein Mädchen sitzt, das von sexuellem Missbrauch betroffen ist. „Und auch in unserer Stadt sind Mädchen – und auch Jungen – von unterschiedlichen Gewaltformen betroffen“, mahnt Angela Könnecke vom Kinderschutz-Zentrum Oldenburg. „Im vertrauten Umfeld, in der Familie erleben sie zum Beispiel körperliche, seelische, sexuelle Gewalt sowie auch häusliche Gewalt gegen ihre Mütter. Die Betroffenen brauchen Stärkung und Schutz!“, fordert Angela Könnecke. Sie wird am 14. Februar weitere Aspekte beleuchten und mit einem Grußwort thematisch in die Veranstaltung leiten.

Die Organisation von „One Billion Rising“ in Oldenburg übernimmt das Gleichstellungsbüro. „Gemeinsam mit hunderten Aktionen weltweit prangern wir diese Menschenrechtsverletzungen an“, so Wiebke Oncken weiter. „Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Gesundheitszustand sind aufgerufen, sich uns anzuschließen.“ Zur Einstimmung auf die etwa eineinhalbstündige Veranstaltung heizen die Sambaschule Oldenburg Eversten und DJane D_jinx ein.

Weitere Informationen sowie eine Anleitung zum Tanz (auch für Menschen im Rollstuhl) stehen online auf www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.
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Kampf gegen Plastik in der Biotonne ist erfolgreich

10.02.2019 17:41 Uhr

Kampagne wirkt: Störstoffanteil hat sich verringert – Bisher 12.000 gelbe Karten verteilt

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt erste positive Wirkung. Ziel ist es, den Anteil an Stör- und Fremdstoffen in der Biotonne zu reduzieren. Anlass für diese Aktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben bezüglich des Störstoffanteils im erzeugten Kompost.

Seit Januar dieses Jahres hängen die Müllwerker des AWB gelbe Karten an die Biotonnen, in denen sie Störstoffe, also Abfälle, die nicht in die Biotonne gehören, entdecken. „Wir stellen erfreut fest, dass sich im Vergleich zur großflächigen Bioabfallanalyse, die wir Anfang des Jahres 2018 vorgenommen haben, der Störstoffanteil in den Biotonnen verringert hat. Das ist eine gute Entwicklung, und wir sind positiv gestimmt, dass sich die Situation weiter verbessern wird“, sagt Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Die Sortieranalyse hatte ergeben, dass – auf das Volumen bezogen – rund 25 Prozent der in den Biotonnen entsorgten Inhalte dort nicht hineingehörten. Jetzt wird der Störstoffanteil auf rund 15 bis 20 Prozent geschätzt. Ganz genau wird das eine erneute Sortieranalyse ermitteln. Diese Erfolgskontrolle ist für Ende Februar vorgesehen.

Die jetzt erfolgten Sichtungen der Biotonnen zeigen, dass insbesondere im Ein- und Zweifamilienhausbereich die Biotonnen in den weitaus meisten Fällen fast frei von Störstoffen sind. „Wir erhalten viele Mails und Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt, die diese Aktion unterstützen. Schließlich geht es hier nicht nur um einen wichtigen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern letztendlich auch um die Höhe der Müllgebühren, die durch sauberen Bioabfall geringer gehalten werden können“, so Schneider-Kühn. In Abfuhrbezirken mit verdichteter Wohnbebauung ist die Situation noch verbesserungsbedürftig. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass die Abfallbehälter einer großen Gemeinschaft zugänglich sind und es daher eher zu Fehlbefüllungen kommt. „Wir sind in engem Informationsaustausch mit den Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen und bieten ihnen kostenlos umfangreiches und mehrsprachiges Informationsmaterial an, um ihre Mieterinnen und Mieter optimal aufzuklären“, so Schneider-Kühn weiter.

82 Prozent der Tonnen einwandfrei
Insgesamt haben die Müllwerker des AWB seit Anfang Januar nach Sichtkontrollen 12.000 gelbe Karten verteilt. Pro Sammelgebiet sind es im Schnitt 140 Ermahnungen, die Verbesserungspotential aufzeigen und auf das unsachgemäße Befüllen von Biotonnen hinweisen. Hierbei wurden auch Behälter mit gelben Karten versehen, die zwar korrekt befüllt waren, aber unerwünschte kompostierbare Plastiktüten enthielten. In Bezug auf die Anzahl der entleerten Behälter wurden 82 Prozent nicht bemängelt.

Ab März rote Karten
Ab März werden die Biotonnen, die weiterhin Störstoffe enthalten, mit roten Karten versehen. Eine Leerung durch den AWB erfolgt in diesen Fällen nicht. Die Nutzerinnen und Nutzer haben dann folgende Möglichkeiten:
 • Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.
 • Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.
 • Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren.
 
„Ich bin sehr optimistisch“, so Schneider-Kühn, „dass bis dahin noch mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Biotonnen korrekt befüllen und so der Störstoffanteil insgesamt weiter vermindert werden wird.“

Neben positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung gibt es aber auch, und das bleibt bei einer solchen Aktion gar nicht aus, kritische Anmerkungen sowie Beschwerden insbesondere über den Erhalt einer gelben Karte. „Wir nehmen diese Informationen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und bemühen uns um eine objektive und zielführende Beratung“, so Schneider-Kühn. Ein Großteil der Beschwerden betrifft die Verwendung von sogenannten kompostierbaren Plastikbeuteln. Der AWB stellt dazu klar, dass diese Biotüten zwar kompostierbar sind, allerdings nicht während des ungefähr vierwöchigen Rotteprozesses im Kompostwerk. Solche Bioplastikbeutel benötigen einen Kompostierungszeitraum von circa drei Monaten.

Neue Papiertüten zum Vorsammeln
 Der AWB duldet die Verwendung solcher Tüten derzeit noch. Biotonnen, die ausschließlich Bioplastikbeutel als Fremdstoff enthalten, bekommen daher vorerst keine rote Karte und werden weiter geleert. Allerdings weist der AWB darauf hin, dass eine Satzungsänderung zum Verbot solcher Tüten in Vorbereitung ist. „Wir empfehlen daher schon jetzt die Nutzung von wachsbeschichteten Papiertüten als Vorsammelgefäß“, informiert Schneider- Kühn. „Diese Tüten sind feuchtigkeitsabweisend und verrotten während ihres Verbleibs im Kompostwerk vollständig. Die Tüten sind in verschiedenen Drogeriemärkten sowie ab Mitte Februar beim AWB erhältlich.“ 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Städtische Ehrungen für langjähriges Engagement

10.02.2019 17:40 Uhr

Oberbürgermeister überreicht Stadtmedaillen und Stadtsiegel an neun Ehrenamtliche

Für ihr langjähriges Engagement hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann neun Ehrenamtliche mit der Goldenen und Silbernen Stadtmedaille sowie dem Großen Stadtsiegel geehrt. Während der Feierstunde im Kulturzentrum PFL bedankte sich der Oberbürgermeister bei den Ehrengästen für alles, was sie in den letzten Jahrzehnten für Oldenburg geleistet haben: „Dank Ihres Engagements tragen Sie in vielen Lebensbereichen zur gemeinsamen Gestaltung unserer Gesellschaft bei. Sie erleichtern und bereichern das Leben in unserer Stadt. Ohne das Ehrenamt würde vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren.“

Das Große Stadtsiegel erhielten
 • Peter Löffler (Musik- und Literaturhaus Wilhelm13)
 • Klemens Sieverding (CSD Nordwest e.V.)

Die Goldene Stadtmedaille wurde überreicht an
 • Michael Hempen (Oldenburger Schaustellerverband/Deutscher Schaustellerbund)
 • Beate Iwan (Schiedsfrau)
 • Ferdinand Wehage (Kreisjägermeister)
 • Friedrich-Wilhelm Wehrmeyer (Kommunalpolitische Vereinigung der CDU)

Die Silberne Stadtmedaille ging an
 • Jürgen Frerichs (Naturwissenschaftliches Haus)
 • Michael Köhler (Männer-Wohn-Hilfe e.V./Tischtennisabteilung des OTB)
 • Lilo Wolf (Evangelische Familienbildungsstätte e.V.)

Die Silberne und die Goldene Stadtmedaille vergibt die Stadt seit 1951 an Menschen, die sich besonders für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben. Sie sind Anerkennung für langjährige ehrenamtliche Aktivitäten: in einem Verein, einem Verband oder einer anderen Institution. Die Silberne Stadtmedaille ist an eine 20-jährige, die Goldene Stadtmedaille an eine 25-jährige Dauer des ehrenamtlichen Engagements, insbesondere Vorstandsarbeit, gebunden. Das Große Stadtsiegel wird an Menschen verliehen, die sich in einem bestimmten Bereich herausragend um die Stadt Oldenburg verdient gemacht haben und damit große Wirkung erzielt haben.
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Orte mit Geschichte: Angebote für Schulklassen und Lehrkräfte

06.02.2019 19:12 Uhr
Anlässlich der neuen Ausstellung „The Active Guest“ von Nina Fischer und Maroan el Sani bietet das Edith-Russ-Haus für Medienkunst Führungen für Schülergruppen und Lehrkräfte an, die bis einschließlich 29. März gebucht werden können. 

Unter dem Thema „Orte mit Geschichte“ gibt es einstündige Rundgänge für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9: Sie erforschen dabei, wie es dem Künstlerduo gelingt, die komplexe Geschichte besonderer Orte künstlerisch darzustellen, erhalten Hintergrundinformationen zur Ausstellung und diskutieren die Wirkung der Arbeiten auf den Betrachter. Die Rundgänge kosten 25 Euro pro Gruppe. 

Lehrkräfte und Multiplikatoren können zudem einen kostenfreien Ideenrundgang buchen, um die Ausstellung und das Vermittlungsangebot des Edith-Russ-Hauses näher kennenzulernen. Weitere Informationen gibt es bei Sandrine Teuber, telefonisch unter 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Oberbürgermeister Krogmann sieht Position der Stadt bestätigt

06.02.2019 19:11 Uhr

Umweltministerium: Am Heiligengeistwall im Bereich der Wohnnutzung keine Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht sich bestätigt: „Ich habe schon immer betont, dass generelle Diesel-Fahrverbote unverhältnismäßig sind, um die punktuelle Stickoxidbelastung am Oldenburger Heiligengeistwall zu verringern.“ Krogmann begrüßt das Ergebnis ergänzender Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim, die Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies heute in Hannover vorgestellt hat. Demnach liegt die NO2-Konzentration für den Heiligengeistwall in den Bereichen, wo Wohnnutzung stattfindet, im Jahresmittel unterhalb des Grenzwertes von 40 ?g/m³. Lies sieht daher keine Grundlage für die Verhängung eines Diesel-Fahrverbots in Oldenburg.

Den Berechnungen zufolge betragen die NO2-Werte in einer Höhe von 3,90 Metern im Bereich des 1. Obergeschosses zwischen 37 und 40 ?g/m³. Im Erdgeschoss findet am Heiligengeistwall dagegen überhaupt keine Wohnnutzung statt. „Es war mir sehr wichtig, dass diese Tatsache bei der Bewertung der Messergebnisse berücksichtigt wird. Die neue Berechnung zeichnet ein wirkliches Bild der tatsächlichen Belastung“, betont der Oberbürgermeister. „Beharrlich darauf zu drängen, die bisherigen Messergebnisse kritisch zu hinterfragen, hat sich ausgezahlt“, so Krogmann. Er hatte in den vergangenen Monaten mehrfach schriftlich und in zahlreichen persönlichen Gesprächen die Aussagekraft der in einer Höhe von nur 1,50 Metern ermittelten Messergebnisse in Frage gestellt. 

Krogmann dankte Umweltminister Olaf Lies für die intensive fachliche und rechtliche Auseinandersetzung mit den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben in den vergangenen Monaten, die nun für Klarheit gesorgt habe.

Das Ergebnis der Modellrechnung will das Umweltministerium der Stadt Oldenburg auch für das anhängige Gerichtsverfahren mit der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung stellen. Zudem wird das Ministerium im nächsten Schritt an den Bund melden, dass der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid in Oldenburg in 2018 nicht überschritten wurde. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Oberbürgermeister Krogmann.
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Live dabei: „Twittergewitter“ der Berufsfeuerwehren

06.02.2019 19:09 Uhr

Feuerwehr Oldenburg beteiligt sich am 11. Februar an Aktion zum Notruftag

Anlässlich des europaweiten Notruftags am Montag, 11. Februar, lassen 41 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag mit Einsätzen, Ausbildung und Information teilhaben. Auch die Feuerwehr Oldenburg beteiligt sich am „Twittergewitter“. „Unser Twitter Kanal @FeuerwehrOL ist für die Feuerwehr Oldenburg neben KATWARN ein Kanal für die Notfallkommunikation in Großschadenslagen“, erklärt Michael Bremer, der Leiter der Feuerwehr Oldenburg.

Unter den Hashtags #112live und #Oldenburg112 ist die Pressestelle der Berufsfeuerwehr Oldenburg am 11. Februar von 8 bis 18 Uhr auf Twitter präsent. Drei Kolleginnen und Kollegen geben Einblicke in den „ganz normalen Alltag“ mit Inhalten wie Dienstübernahme, Gerätepflege, Ausbildung, Mittagessen, Sport und Einsatz. Sie informieren über Einstiegsmöglichkeiten und ganz persönliche Wege zur Feuerwehr. Sie berichten über das richtige Absetzen eines Notrufs und geben Tipps zum Verhalten im Notfall. „Ich bin sehr auf die Vielfalt an Informationen der beteiligten Berufsfeuerwehren gespannt“, freut sich Michael Bremer.
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„Von komischen Vögeln“

06.02.2019 19:00 Uhr

Großes Kino in der Kulturetage

von Daniel Lüllmann

Über 250 Gäste erlebten am 31. Januar einen großen Kinoabend in der Oldenburger Kulturetage bei dem der u.a. in Oldenburg gedrehte inklusive Spielfilm „Von komischen Vögeln“ gezeigt wurde.

Am 31.01. präsentierten die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gemeinsam mit der Stiftung Teilhabe den Film „Von komischen Vögeln“ in der Kulturetage. In der Tragikomödie spielen Mitarbeiter*innen mit Beeinträchtigungen der GWO Menschen mit Beeinträchtigungen. Über 250 Gäste folgten der Einladung und sahen den Spielfilm von Regisseur Eike Weinreich.

Gerhard Wessels (GWO Vorstand) freute sich sehr über die offizielle Oldenburg-Premiere in feierlichem (?) Rahmen: „Im Film wirken Oldenburger als Schauspieler mit, der Regisseur stammt aus Oldenburg und viele Örtlichkeiten Oldenburgs wurden als Drehort genutzt.“ Wessels kündigte an, dass der Film zeitnah für die breite Öffentlichkeit im Kino in der Region zu sehen ist.

Mit viel Beifall wurde der von Stiftungsvorstand Wolfgang Bartels als „Knaller“ angekündigte Film dann auch vom Publikum honoriert. Gleichzeitig warb Bartels bei den Gästen um Unterstützung solcher Projekte, die mit Mitteln aus der Stiftung Teilhabe gefördert werden können: „Bei der Umsetzung von Projekten für Menschen mit Behinderung ist die Stiftung auch auf externe Mithilfe angewiesen. Diese kann ideell oder finanziell sein, um Teilhabe in der Region zu verwirklichen.“

Über den Film „Von komischen Vögeln“
Jockels (Jürgen Sarkiss) Leben ist eine einzige Katastrophe – weder seine Frau Barbara (Elisabeth Kopp) noch seine Tochter Rike (Rebekka Kopp) oder sein Vater Helmuth (Hartmut Stanke) verstehen ihn. Nach einer Straftat bekommt der zynische Musiker eine letzte Bewährungschance als Leiter eines Chores mit Menschen mit Behinderungen  in einer Werkstatt, die von  Thorsten Wiegald (Torsten Bauer) geleitet wird. Hier muss er sich nicht nur mit den Betreuern Ole (Dominik Schiefner), Peer (Reinhard Klusmann) und Melanie (Franziska Reincke) auseinandersetzen, sondern auch rasch einen Zugang zu den Mitgliedern seines außergewöhnlichen Chores finden.

Der Trailer zum Film ist zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=5FJ1Ajs2wKk
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„Telemedizin made in Oldenburg“

06.02.2019 18:47 Uhr

Seminar am 8. Februar im PFL

Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt zusammen mit dem Klinikum Oldenburg ein zum Seminar „Telemedizin made in Oldenburg“ am Freitag, 8. Februar. Dr. Daniel Overheu, Oberarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und ärztlicher Leiter für Telemedizin im Klinikum, gibt einen Einblick hinter die Kulissen der Telemedizin und deren Technik. Das Seminar richtet sich an alle Interessierten.

Telemediziner kommen heutzutage aufgrund des Ärztemangels immer häufiger zum Einsatz. So betreuen sie Verlegungsfahrten zwischen Krankenhäusern und leisten hausärztliche Hilfe im Bereitschaftsdienst, wenn die Praxen geschlossen haben. Das Seminar findet von 10 bis 13 Uhr im Gesundheitshaus des Klinikum Oldenburg, Rahel-Strauss-Straße 10, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind erforderlich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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Deutlicher Heimsieg zum Hinrunden-Ende

04.02.2019 15:24 Uhr

VfL setzt sich vom Tabellenende ab

Zum Abschluss der Hinrunde gelang dem VfL Oldenburg vor 1256 Zuschauern in der heimischen EWE Arena ein deutlicher 36:27 (19:11)-Sieg über die HSG Bensheim/Auerbach und baute damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte aus. Gleichzeitig zog man punktemäßig mit der HSG Blomberg-Lippe gleich und geht als Neunter in die Rückrunde, die in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen SV Union Halle-Neustadt beginnt.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und lagen bereits nach sieben Minuten mit 5:2 in Führung. Gleich zweimal parierte Julia Renner in dieser Phase einen Siebenmeter. Am Ende konnte die Torhüterin 40 % der Würfe auf ihr Tor entschärfen. Ein Spitzenwert. Nun kam aber auf einmal Hektik ins Spiel des VfL und man bescherte den Gästen durch eigene Fehlpässe zahlreiche Torchancen. Diese nahmen die Gastgeschenke dankend an und machten aus dem Rückstand innerhalb von anderthalb Minuten eine 6:5-Führung. Die vor dem Spiel mit Riesenapplaus begrüßte Angie Geschke beendete in der 12. Minute mit ihrem ersten von fünf souverän verwandelten Siebenmetern die Torflaute des VfL. In den folgenden Minuten wechselte die Führung mehrmals und es sah ganz nach einem Spiel auf Augenhöhe aus. Beim Stande von 9:9 in der 20. Minute nahm VfL-Trainer Niels Bötel seine erste Auszeit. „Wir mussten die Hektik aus dem Spiel kriegen und haben uns noch einmal daran erinnert, was wir abgesprochen haben. Das haben wir dann erfolgreich umgesetzt“, berichtet der Trainer von der Auszeit, die dem Spiel eine Wendung geben sollte. Auf einmal war der VfL wieder voll da. In der Abwehr ließ man kaum noch etwas zu und im Angriff verwertete man konsequent alle Chancen und zog mit einem 7:0-Lauf auf 16:9 davon. Gleich mehrfach war Lina Genz zunächst an der guten HSG-Torhüterin Helen van Beurden gescheitert. Zwei Minuten vor der Pause war es dann aber endlich soweit. Mit ihrem ersten von zwei Treffern erhöhte sie auf 17:10 und tankte dadurch ordentlich an Selbstvertrauen. Beim Stande von 19:11 für den VfL ging es dann in die Pause.

Auch in die zweite Halbzeit erwischte der VfL den besseren Start und konnte in der 33. Minute beim Stande von 22:12 erstmals eine zweistellige Führung erzielen. Näher als acht Tore sollten die Gäste im Verlauf des Spiels auch nicht mehr herankommen. Aber auch der VfL konnte sich nicht weiter absetzen, so dass sich der Vorsprung im weiteren Verlauf auf zehn Tore einpendelte. Den Schlusspunkt für den VfL setzte die mit neun Treffern beste Torschützin des Tages, Myrthe Schoenaker, mit zwei Treffern innerhalb einer halben Minute zum 36:26. Sekunden vor dem Schlusspfiff verwandelte Bensheims Lisa Friedberger ihren siebten Siebenmeter zum Endstand. „Das war heute ein Tag, an dem nichts funktioniert hat bei uns“, zeigte sich Ex-VfLerin Simone Spur-Petersen enttäuscht nach dem Spiel, das man sich wohl deutlich anders vorgestellt hatte. 
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Global Music Player AllStars am 9. Februar im Cadillac

01.02.2019 21:06 Uhr
Afrikanischer Hiphop, Sones aus Südamerika, Reggae, arabische Saitenmusik, Türkische Musik, Georgisches Liedgut und manches mehr, das ist die Vielfalt, die die 16 Musiker*innen der Global Music Player AllStars, die fast überall auf der Welt ihre Wurzeln haben, auf die Bühne bringen. 

Beim Allstars-Projekt begleiten sie sich gegenseitig und bringen somit „Weltmusik“ im wahrsten Sinne des Wortes zum Klingen. Die „AllStars“ erfinden sich von Konzert zu Konzert neu – alles ist im Fluss. 

Beim Auftritt im Cadillac werden neben Ausschnitten aus der CD „Von dieser Welt“ auch einige neue Songs dargeboten. Grenzenlose Musik also ...

Termindaten:
9. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30)
Eintritt: 10 Euro / Abendkasse: 14 Euro

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Auf der Suche nach Oldenburger Kultorten

01.02.2019 21:01 Uhr
Die Oldenburgerinnen und Oldenburger sind ab sofort gefragt, Kultorte ihrer Stadt zusammenzutragen. Damit können sie bei einer großen Sonderausstellung mitwirken, die im Herbst 2019 im Stadtmuseum geplant ist. Die Auswahl kann dabei ganz subjektiv sein: Orte, mit denen sie besondere Momente, spannende Zeiten oder auch vertraute Regelmäßigkeit verbinden. „Die meisten Menschen werden in ihrem Leben von Orten in der Stadt, in der sie leben, begleitet. Das können auch Orte sein, die vor vielen Jahren einmal eine große Bedeutung für einzelne Bürgerinnen oder Bürger hatten und die vielleicht gar nicht mehr existieren“, so Franziska Boegehold, die die Ausstellung im Stadtmuseum derzeit plant. Die Orte werden in einem bunten Kultorte-Plan gesammelt und genauer untersucht.

Um die Orte zu sammeln, steht ein Online-Stadtplan zur Verfügung, unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/kultorte. Hier können die persönlichen Kultorte eingetragen und beschrieben werden. Alle Orte sind in der Karte öffentlich sichtbar, das heißt: „Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, denn so kann man entdecken, welche Plätze, Räume oder Treffpunkte für andere in Oldenburg Kult sind. Wir sind gespannt, welche Orte als besonders wahrgenommen werden, und welche Geschichten dahinter stecken“, sagt die Kuratorin. Entdecken ließen sich sicher auch Gemeinsamkeiten zu dem ein oder anderen Ort, mit dem man selbst einmal eine besondere Zeit verbunden hat oder immer noch verbindet und eine ganz eigene Geschichte beisteuern kann.
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Klima(+)Infomontag: „Anforderungen an moderne Fenster“

01.02.2019 20:11 Uhr
Am 11. Februar  informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über Anforderungen an moderne Fenster

Für den Neubau und auch bei der Sanierung sind moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmten Rahmen zwingend erforderlich. 
Die Dreifachverglasung ist bei Fenstern der neueste Stand der Technik, mit der am meisten Energie eingespart werden kann. Die Investition ist allerdings nur dann sinnvoll bei Häusern, die auch sonst ausreichend gedämmt sind. Um sicherzustellen, dass in neuen und modernisierten Gebäuden ein ausreichender Luftaustausch stattfinden kann, ist zudem ein Lüftungskonzept erforderlich – auch wenn bei einer Sanierung nur die Fenster ausgetauscht werden.

Welche Fenster für welche Gebäude geeignet sind und worauf beim Einbau der Fenster geachtet werden sollte, erläutert der Referent Dr. Oliver Ahlers in seinen Vortrag.
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Azubis sammeln für Sozialdienst am Bahnhof

29.01.2019 19:45 Uhr

Mitarbeitende der Deutschen Rente spenden 1.400 Euro

von Frerk Hinrichs

Im Rahmen ihrer Ausbildung haben sich die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten (SoziFA) der Deutschen Rente Oldenburg-Bremen die Stadt Oldenburg genauer angesehen. Dazu gehörte auch ein Besuch in der Bahnhofsmission. Dort haben die jungen Leute festgestellt, dass ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter einen vielfältigen Sozialdienst im Bahnhof anbieten. In den letzten Jahren hat die Zahl jüngerer Menschen zugenommen, die in die Bahnhofsmission kommen. Bei einer Tasse Kaffee und einer Butterstulle beginnen sie zu reden. Je mehr Vertrauen die jungen Menschen fassen, desto eher sind sie bereit, über Probleme zu sprechen und sich an andere Fachstellen vermitteln lassen.

Erschrocken waren die SoziFAs im zweiten Ausbildungsjahr über die hohe Zahl junger Menschen, die auf der Straße leben. Das war der Anlass für die Gruppe zusammen mit den jüngeren Auszubildenden unter den Kolleginnen und Kollegen Spenden zu sammeln. Vor  Weihnachten standen die Azubis an den Stempeluhren und warben für die Bahnhofsmission. 1.400 Euro konnten die SoziFas des ersten Lehrjahres jetzt anlässlich ihres Besuches in der Bahnhofsmission übergeben. Begleitet wurden die Azubis von Ihren Ausbildern Elke Henken und Frank Soelter.

Von Doris Vogel-Grunwald, der Leiterin der Bahnhofsmission,  erfuhren die angehenden Fachkräfte, dass sich alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden regelmäßig für ihren Dienst am Bahnhof fortbilden, damit sie besser auf die Besucher eingehen können und lernen mit schwierigen Situationen umzugehen. Auch der Umgang mit psychisch kranken oder auffälligen Menschen ist nicht einfach, erläutert Vogel-Grunwald. Deswegen soll die Spende für die Fortbildung  verwendet werden. Schlafsäcke für Wohnungslose, die in die Bahnhofsmission kommen, gibt es für dieses Jahr genug.
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinale-Luft

29.01.2019 19:28 Uhr
Erst mit den Stars ein bisschen plaudern, dann im Kino ihre neuesten Streifen angucken – wer würde da nein sagen?

Vom 08. bis 10. Februar 2019 fahren 11 filminteressierte Mädchen zusammen mit dem Team vom Medienbüro e.V. und dem Mädchentreff Oldenburg zur 69.Berlinale. Auf einem der größten Filmfestivals in Europa können sie drei Tage lang die Atmosphäre zwischen Stars und Sternchen schnuppern, ausgewählte Filme sehen, besprechen und nebenbei die Hauptstadt kennen lernen.

Gerahmt wird die Fahrt durch ein Workshop-Programm, in dem sich die Mädchen mit dem Medium Film auseinandersetzen. Der zweite Workshop fand am vergangenen Samstag, den 26.01. 2019 statt. "Alle freuen sich schon auf die Fahrt nächste Woche", berichtet Marie Hinrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V.. "Ich bin gespannt, was wir dort erleben werden."

Krönender Abschluss wird eine Filmveranstaltung in Oldenburg sein, in der die Mädchen den Film selber aussuchen, durchführen und präsentieren.
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Gold für Oldenburg im Klimaschutz

27.01.2019 16:31 Uhr

Mit European Energy Award ausgezeichnet – Unter deutschen Großstädten in den Top Ten

Tue Gutes und rede darüber – das wurde am Donnerstagabend im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses beherzigt. Und es gab allen Grund dafür: Die Stadt Oldenburg wurde zum dritten Mal in Folge mit dem European Energy Award in Gold für nachweisbare und vorbildliche Resultate im kommunalen Klimaschutz ausgezeichnet. „Auf diese Leistungen können Sie wirklich stolz sein. Davor ziehe ich meinen Hut“, sagte Leonard Meyer, Bereichsleiter aus der Bundesgeschäftsstelle für den European Energy Award anerkennend. Meyer überreichte Urkunde und gläserne Trophäe an Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und den Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. 

Für die Stadt Oldenburg ist es nach 2010 und 2014 die dritte Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold. Sie hat im Bewertungsverfahren 350,1 von maximal möglichen 449 Punkten erreicht (78 Prozent) und die Re-Zertifizierung für das Gold-Audit erfolgreich bestanden. Mit diesem Wert rangiert Oldenburg unter den Top Ten der deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Insgesamt beteiligen sich mehr als 1.400 Kommunen in der Europäischen Union am European Energy Award.

Gepunktet hat Oldenburg unter anderem mit innovativen Projekten zur Abwasserwärmenutzung, Beratungs- und Informationsaktivitäten der Initiative „Klima+ Oldenburg“, Angeboten zum Stromspar-, Solar- und Heizungscheck in privaten Haushalten sowie zum Energiecontrolling in Unternehmen, mit der Umsetzung von energetischen Anforderungen in der Bauleitplanung, der Förderung von Energieeffizienzhäusern und Altbausanierungen sowie dem Solar- und Gründachkataster. Auch die Energie-Visite in Kitas, das Energiesparprämiensystem „abgedreht“ für Schulen und der Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ sowie die Bildung einer „Oldenburger Klima-Allianz“ wussten zu gefallen. In Sachen Mobilität fanden unter anderem Car-Sharing-Angebote und die umweltfreundliche Bioerdgas-Busflotte besondere Anerkennung. Als Leuchtturmprojekt gilt auch die Planung für ein energetisches Nachbarschaftsquartier auf dem ehemaligen Fliegerhorst. Leonard Meyer attestierte der Stadt zusammenfassend, sie betreibe „mit großem Engagement sehr erfolgreich Klimaschutz“.

Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, betonte die Vorbildrolle der Kommune. Als ein „wunderbares Beispiel“, um Menschen für das Thema zu begeistern, nannte er die Geocachingtour „Klimaschätze in Oldenburg“.

Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler wertete die Auszeichnung mit dem Energie-Preis als Beweis dafür, dass die Stadt eine nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz „sehr ernst nimmt – und zwar nicht erst seit gestern“. Sie dankte dem Energie-Team der Stadtverwaltung, das sich aus verschiedenen Fachbereichen zusammensetzt, für die engagierte Arbeit. In dem 2012 vom Stadtrat verabschiedeten „Klimaschutz-Leitbild 2020“ ist das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen um 290.000 Tonnen zu reduzieren. „Wir haben also noch viel vor. Es gibt keinen Grund zum Ausruhen“, sagte Germaid Eilers-Dörfler.
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Was die Stromrechnung verrät

27.01.2019 16:12 Uhr

Reihe zur Energiewende startet – Auftaktveranstaltung zum Thema Stromverbrauch

Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Energiewende | weiterdenken“ startet am Dienstag, 29. Januar. Den Auftakt macht der Vortrag „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“. Beginn ist um 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3). Als Referenten sind zu Gast Prof. Dr. Thorsten Jöhnk, Vorstand der KEHAG Unternehmensgruppe, und Boris Demrovski, Projektleiter bundesweiter Stromspiegel für Deutschland, co2online.

Besucherinnen und Besuchern erfahren, welche Informationen die Stromrechnung neben dem Rechnungsbetrag noch liefert und wie die dort aufgeführten Angaben richtig interpretiert werden. Die Experten erläutern zudem, was der persönliche Stromverbrauch mit der Energiewende zu tun hat und welche gesetzlichen Änderungen 2019 auf die Privathaushalte zukommen. Praktische Tipps gibt es zur Senkung des Stromverbrauchs und dazu, was man bei der Wahl von Ökostrom beachten sollte. Interessierte können die eigene Stromrechnung mitbringen und sich ihre persönliche Strombilanz erstellen lassen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Energiesparinitiative Klima(+) Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, bei denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um das Thema klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist Teil von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), die in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Überraschender, aber hochverdienter Punktgewinn beim BVB

25.01.2019 08:52 Uhr

Jongenelen verletzt sich am Knie

Erst zwei Punkte hatte der VfL bis dato in dieser Saison auswärts gewinnen können. Ausgerechnet bei den starken Dortmunderinnen gelang dem Team von Trainer Niels Bötel am Mittwoch, 23. Januar, ein weiterer Punktgewinn. Nach hartem Kampf trennte man sich vor gerade mal 329 Zuschauern in Herdecke mit 28:28. Fast hätte es sogar noch zu einem Auswärtssieg gereicht, aber in letzter Sekunde scheiterte Helena Mikkelsen mit einem Siebenmeter an BVB-Torhüterin Clara Woltering. „Ich bin mächtig stolz auf die Mädels. Wir haben vierzig Minuten lang konzentriert gespielt, aggressiv verteidigt und vorne umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten ja, was wir können, und das haben wir heute abgerufen“, so ein stolzer VfL-Trainer nach dem überraschenden Punktgewinn.

Nach einem ausgeglichen Beginn, wo die Gäste bis zum 4:4 die Dortmunder Führung immer wieder ausgleichen konnten, setzten sich die Gastgeberinnen ab der 7. Minute nach und nach etwas ab, so dass es ganz danach aussah, als ob der BVB seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Bis zur 20. Minute war der Rückstand dann bereits auf 6:12 angewachsen. Grund genug für Niels Bötel, seine zweite Auszeit zu nehmen. „Wir hatten bis dahin den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht, aber wir waren uns sicher, dass der BVB so nicht sechzig Minuten würde durchspielen können“, so der VfL-Trainer. 

Eine Auszeit mit Folgen. Hatte der VfL bis zu diesem Zeitpunkt allzu viele einfache Tore zugelassen, kam man nun immer besser ins Spiel und blies zur Aufholjagd. Den Anfang machte Kreisläuferin Kara Hartstock mit ihren zwei Toren innerhalb von 42 Sekunden. Bis zur Pause hatte man sich dann wieder bis auf ein Tor herangekämpft. So ging es mit 14:15 in die Kabinen. „Hier haben wir noch einmal ganz deutlich gemacht, dass heute etwas geht“, berichtet Bötel von seiner Halbzeitansprache.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeberinnen, die ihren Vorsprung wieder auf 18:14 ausbauen konnten. Aber der VfL ließ sich nun nicht mehr abschütteln und kämpfte sich wieder heran. Auch eine Verletzung von Isabelle Jongenelen, die nach ca. vierzig Minuten aufs Knie gefallen war und nicht mehr weitermachen konnte, steckte das Team von Niels Bötel weg, ohne seine Konzentration zu verlieren. „Wir werden erst in den nächsten Tagen wissen, wie schwer Isas Verletzung ist. Hoffentlich ist sie gegen Bensheim wieder fit. Sie würde uns schon ganz schön fehlen, auch wenn Helena Mikkelsen ihre Sache heute sehr gut gemacht hat“, hofft Bötel auf eine schnelle Genesung der Niederländerin.

Angetrieben von Kristina Logvin, die alle ihre vier Tore in den letzten zehn Minuten erzielte, ließ der VfL nun die Gastgeberinnen nicht mehr mit mehr als zwei Toren davonziehen. Die Österreicherin war es auch, die mit zwei Treffern in Folge in der 52. Minute den ersten Ausgleich seit der 7. Minute erzielen konnte. Die erneute Führung des BVB durch Harma van Kreij glich wenig später erneut Logvin aus. In Unterzahl sorgte Helena Mikkelsen in der 55. Minute für die erste Oldenburger Führung (25:24) in diesem Spiel. Nun war es der BVB, der einem Rückstand hinterherlaufen musste. Beim Stande von 27:26 ging es in die letzte Spielminute. Es sollte eine ereignisreiche Minute werden. Zunächst verwandelte Alina Grijseels 48 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter für den BVB, aber nur dreißig Sekunden später brachte Myrthe Schoenaker mit ihrem sechsten Treffer den VfL wieder in Front. Nun musste es schnell gehen für die Gastgeberinnen. Und die beeilten sich. Bereits zehn Sekunden nach dem Führungstreffer der Gäste konnte Grijseels erneut ausgleichen. Acht Sekunden blieben dem VfL jetzt noch, um doch noch beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Versuch eines schnellen Abschlusses wurde durch eine Dortmunder Spielerin vereitelt, die dabei allerdings im Kreis gestanden hat. Die Schiedsrichter entschieden noch einmal auf Siebenmeter. Im Duell der 22-jährigen Mikkelsen gegen die 35-jährige Clara Woltering hatte die wohl immer noch beste deutsche Torhüterin die besseren Nerven und verhinderte so die erst zweite Heimniederlage der Dortmunderinnen.

Für den VfL geht es nun am 3. Februar weiter mit einem Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach. „Das war heute ein wichtiger Punkt, um uns etwas von unten abzusetzen, aber der Punkt ist nichts wert, wenn wir nicht das nächste Spiel gewinnen. Das sind die Gegner, die wir schlagen müssen“, schließt der VfL-Trainer. 
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Erinnerung wachhalten: Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag

23.01.2019 22:10 Uhr
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar widmen sich verschiedene Veranstaltungen der Zeit des Nationalsozialismus und der Geschichte von Zeitzeugen, um die Erinnerung an dieses Kapitel deutscher Geschichte wachzuhalten. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Ausstellung „Erzählen gegen das Vergessen. Die Zukunft der Erinnerung“ im Stadtmuseum statt, die das Kulturbüro gemeinsam mit dem Verein Heimatsucher e.V. und mit Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg ausrichtet.

Am Freitag, 25. Januar, wird von 10 bis 12 Uhr ein Philosophie-Kurs des Oldenburger Jaspers Clubs angeboten. Schulklassen der Jahrgänge 4 bis 10 sind eingeladen, über Themen der Ausstellung, wie Menschlichkeit, Erinnerung oder Gedenken, zu philosophieren. Um eine Anmeldung per E-Mail an jaspersclub.oldenburg@gmx.de wird gebeten.

Am Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, berichtet der Wissenschaftshistoriker Udo Andraschke in seinem Vortrag „Geschichte ausstellen“ im Stadtmuseum von seinem Projekt mit Jugendlichen: Gemeinsam haben sie historische Objekte aus dem Schulalltag im Nationalsozialismus untersucht und Lernlabore für eine Ausstellung im Schulmuseum Nürnberg zum Thema „Schule im Nationalsozialismus“ entwickelt.

Zur Finissage der Ausstellung zeigen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung am Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr, ihre Performance „Erinnerungen sind Leben“. Nach der Erforschung jüdischer Stadtgeschichte haben sie sich mit der Frage beschäftigt, wie es sein wird, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, die ihre Geschichte selbst erzählen können.

Schulklassen ab Klasse 4 haben noch bis zum 1. Februar die Möglichkeit an Führungen und Workshops in der Ausstellung teilzunehmen. Ansprechpartnerin für Anmeldungen, Termine und Kosten ist Katharina Müller-Spirawski, per E-Mail an k.spirawski@heimatsucher.de.
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Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubüberfällen in Eversten

23.01.2019 22:08 Uhr
Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubüberfällen in Eversten

Nach zwei Überfällen, die sich am Montag und am Dienstag (21./22. Januar) jeweils in den Abendstunden ereignet haben, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Die erste dieser beiden Taten passierte am Montag gegen 18 Uhr an der Ecke Thomasburg/Nachtigallenweg. Ein 22-jähriger Fußgänger war hier von zwei unbekannten Männern von hinten angegriffen worden. Der Mann schilderte der Polizei, dass die Unbekannten mit Sturmhauben maskiert gewesen seien und mit "südländischem Akzent" die Herausgabe seines Handys gefördert hätten. Danach soll einer der Männer mit einem Ast gegen das Bein und den Kopf des Opfers geschlagen haben. Der 22-Jährige wehrte sich jedoch und schlug einem der Täter mit der Hand ins Gesicht. Daraufhin flüchteten die Täter in Richtung des Spielplatzes. Die Täter sollen etwa 20 bis 22 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Einer von ihnen sei etwa 1,90 Meter groß gewesen.

Die zweite Tat ereignete sich am späten Dienstagabend an der Tannenkampstraße. Ein 26-jähriger Mann war um 23 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg in Richtung Gardelerweg unterwegs. Plötzlich seien zwei Männer hinter ihm aufgetaucht und hätten ihm mit einem unbekannten Gegenstand mehrere Schläge gegen den Oberkörper verpasst. Der 26-Jährige sei daraufhin zu Boden gegangen. In gebrochenem Deutsch sei er aufgefordert worden, Geld und Handy herauszugeben. Dem Mann sei es dann aber gelungen, aufzustehen und um sich zu schlagen, wobei er offenbar einen der Täter traf. Auch in diesem Fall flüchteten die Unbekannten ohne Beute. Die Täter wurden vom Opfer als etwa 20- bis 25-jährig und sportlich beschrieben. Beide sollen einen dunklen Vollbart getragen haben. Einer sei mit dunklem Mantel mit Fellkragen, der zweite Täter mit dunklem Pullover bekleidet gewesen. (92612)

Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei wie immer unter der Telefonnummer 790-4115 entgegen.
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Esther Bejarano, Microphone Mafia und CiNS gemeinsam im PFL

23.01.2019 09:10 Uhr
Esther Bejarano, Microphone Mafia und CiNS gemeinsam im PFL

Am Samstag, 02.02.2019 gibt es eine hochkarätig besetzte Veranstaltung im PFL. Esther Bejarano, Künstlerin und Auschwitzüberlebende gastiert gemeinsam mit der Microphone Mafia und CiNS in Oldenburg. Veranstaltungsbeginn ist um 19.00 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.

Als eine der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz ist Esther Bejarano bis heute mit ihren 94 Jahren äußerst wach für politische Fragen. Sie engagiert sich gegen Faschismus und für Toleranz, setzt sich als Zeitzeugin für Aufklärungsarbeit in Schulen und für Erinnerungsarbeit ein und ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees. Gemeinsam mit der Rap-Band Microphone Mafia tourt sie seit 2009 von Ort zu Ort und bewegt das Publikum mit Lesungen aus ihrer Biographie „Vom Mädchenorchester zur Rap-Band gegen rechts“ und einem Songprogramm, das in verschiedenen Sprachen gesungen und als Rap neu interpretiert wird.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird von der Gruppe CiNS die wahre Geschichte der verfolgten, jüdischen Artistin Irene Bento, die sich und Teile ihrer Familie im Circus Adolf Althoff verstecken und so den Holocaust überleben konnte, gezeigt. Durch artistische Einlagen und musikalische Live-Untermalung wird Geschehenes lebendig vermittelt und Wege einer kritischen Erinnerungskultur, die in naher Zukunft ohne Zeitzeug*innen auskommen muss, aufgezeigt.

Die Projektgruppe CiNS (Circus im Nationalsozialismus) arbeitet interdisziplinär zum wenig aufgearbeitetem Themenfeld von Circus im Nationalsozialismus und verfolgten Artist*innen. Ihre Ausstellung und Lesung waren bereits europaweit an unterschiedlichsten Orten zu sehen (u.a. DOCH Circus University Stockholm, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Zirk‘Art Festival, At.tension Festival, Museum Europäischer Kulturen Berlin, Synagoge Enschede, Galerie Olga Benario Berlin, Stadtmuseum Pfungstadt)

Bejarano und Microphone Mafia, mit ihren Texten und Erzählungen schlägt das Trio durch persönliche und politischen Worten und Liedern zu den Themen Rassismus, Zivilcourage und Erinnerungskultur inhaltlich und künstlerisch den Bogen in die Gegenwart. Gemeinsam mit dem Rapper Kutlu Yurtseven begeistern Esther und ihr Sohn Joram Bejarano ihr Publikum immer wieder aufs Neue“.

Im Rahmen des Projektes „Erinnern für die Zukunft – Keine Zukunft ohne Erinnern“ wird die Veranstaltung unterstützt von der Stiftung „Erinnerung Verantwortung und Zukunft“ aus Berlin, der Oldenburgischen Landschaft und der Vereinigung Niedersächsischer Bildungsinitiativen. Nachdem das Konzept im Frühjahr 2018 abschließend bei einer Residenz der „International Art Research Location Schloß Bröllin“ entwickelt wurde, wird es am Montag einen Durchlauf dieses einmaligen Konzeptes mit der IGS Flötenteich geben. Teilnehmen wird ebenfalls eine Projektgruppe der OBS Eversten.

Die Veranstaltung ist der Startpunkt zu einer bundesweiten Tour des Projektes und wird den Namen der Stadt Oldenburg mit dem Konzept einer kritischen, lebendigen Erinnerungskultur eng verknüpfen. Das Konzept wird zu Beginn der Veranstaltung kurz vorgestellt.

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Einbürgerungsfeier: Wir sind die Neuen

23.01.2019 08:53 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt neue Staatsangehörige

Jetzt sind sie endgültig in ihrer zweiten Heimat angekommen: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beglückwünschte am Montagabend, 21. Januar, in einer Feierstunde neu eingebürgerte Oldenburgerinnen und Oldenburger zu ihrem Entschluss, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen: „Das ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts.“ 310 Neu-Deutsche haben im vergangenen Jahr in Oldenburg die amtliche Urkunde erhalten und sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik bekannt. Viele von ihnen feierten ihre Einbürgerung nun auf Einladung der Stadt gemeinsam mit Familien, Freunden sowie Ratsmitgliedern im Kulturzentrum PFL. „Mit diesem Abend haben wir nun alle eines gemeinsam: Oldenburg ist unsere offizielle Heimat. Oldenburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt“, betonte Krogmann vor rund 170 Gästen.

Was der deutsche Pass für sie bedeutet und was sie bewogen hat, die Einbürgerung zu beantragen, darüber berichteten stellvertretend drei der neu eingebürgerten Oldenburger: Jad Asswad (31), Ahmed Kassem (35) und Niall Keogh (44). Der gebürtige Syrer Jad Asswad arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Forscher beim Institut für Informatik OFFIS. Ahmed Kassem war vor seiner Einbürgerung ägyptischer Staatsangehöriger. Er ist zusammen mit seiner 2017 geborenen Tochter eingebürgert worden. Kassem ist als Facharzt für Radiologie in der Ammerland Klinik Westerstede beschäftigt. Europäische Wurzeln hat Niall Keogh. Der gebürtige Dubliner behält zusätzlich seinen irischen Pass: „Ich bin stolz, Ire zu sein und ich bin genauso stolz, Deutscher zu sein.“ Er arbeitet als Mediengestalter und absolviert derzeit eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Alle drei betonten, sich in Oldenburg sehr wohlzufühlen.

Mit insgesamt 310 neuen deutschen Staatsangehörigen im Jahr 2018 ist die Zahl der Einbürgerungen in Oldenburg im vergangenen Jahr leicht angestiegen – um 23 gegenüber 2017. Die Zahl der Einbürgerungsanträge hat sich 2018 gegenüber dem Jahr 2017 um 27 Anträge auf 383 vermindert. Die größte Gruppe der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bilden Zugewanderte aus dem Irak mit 96 Einbürgerungen. Aus der Türkei kamen 27 Neueingebürgerte, aus Polen 19.

Die Stadt Oldenburg ist seit dem Jahr 2000 für die Bearbeitung und Prüfung der Einbürgerungsanträge von der Antragsannahme bis zur Aushändigung der Einbürgerungsurkunde allein zuständig. Seitdem haben insgesamt 5.232 Menschen in Oldenburg die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Aktuell leben in Oldenburg rund 16.800 Ausländerinnen und Ausländer aus 152 Nationen. „Diese Vielfalt ist wichtig: Von anderen Kulturen und Sichtweisen profitieren wir. Einwanderung ist auch aus demografischen und wirtschaftlichen Gründen notwendig“, unterstrich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hob die in der „Oldenburger Mentalität“ verankerte Hilfsbereitschaft hervor und das breite Unterstützungsnetzwerk aus ehrenamtlichem Engagement und Aktivitäten der Stadtverwaltung, wodurch Menschen aus anderen Ländern der Neustart erleichtert werde.

Die Einbürgerungsfeier wurde von Neo Wernecke, Schüler der Musikschule Oldenburg, auf der Marimba musikalisch umrahmt. Mit Unterstützung des Ganztagschores der Grundschule Babenend klang der offizielle Teil mit dem Singen der Nationalhymne aus. Für Kurzweil bei den jungen Gästen sorgte die Freizeitstätte Ofenerdiek, die Mitmach-Aktionen im Foyer anbot.
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Hunde können rückwirkend ohne Bußgeld angemeldet werden

23.01.2019 08:51 Uhr

Anmeldepflicht wird oft vernachlässigt

Aktuell haben in Oldenburg etwa 6.500 Hundehalter ihren Hund bei der Stadt Oldenburg angemeldet. Insgesamt dürfte es aber deutlich mehr Hunde in der Stadt geben, davon geht die Stadtverwaltung jedenfalls aus. Dieses wird auch durch einen Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 9. Januar 2019 bestätigt. Danach sind in Oldenburg deutlich mehr Hunde im Tierregister „Tasso“ registriert, als steuerlich erfasst.

Leider muss die Stadtverwaltung feststellen, dass Hundehalter mit der Anmeldepflicht für ihre Hunde bisweilen sehr nachlässig umgehen. Bei Kontrollen im ganzen Stadtgebiet fallen immer wieder Hunde auf, die nicht angemeldet sind. Dann wird neben der Veranlagung zur Hundesteuer auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Verstoß gegen die Meldepflicht kann im schwersten Fall mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet werden. In der Vergangenheit wurden bei festgestellten Verstößen auch zahlreiche Bußgelder festgesetzt.

Die Stadt Oldenburg weist vor dem Hintergrund dieser Entwicklung noch einmal auf die bestehenden Regelungen hin. Danach müssen Hundehalter ihre Hunde nach der städtischen Hundesteuersatzung binnen 14 Tagen nach Anschaffung des Hundes oder Zuzug nach Oldenburg bei der Stadt Oldenburg anmelden.

Bis zum 15. Februar 2019 gibt die Stadt Hundehaltern sogar die Möglichkeit, ihre Hunde rückwirkend anzumelden. In diesen Fällen und in diesem Zeitraum wird auf ein Bußgeld verzichtet. Die Anmeldung muss schriftlich (per Post: Fachdienst Finanzen, Pferdemarkt 14, 26105 Oldenburg, per Fax: 235-3121, per E-Mail: steuern(@)stadt-oldenburg.de) oder persönlich nachgeholt werden.

Nähere Informationen unter Telefon 0441 235-4444.
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Stadt sucht Pflegeeltern

23.01.2019 08:49 Uhr

Kinder können vorübergehend oder auf Dauer aufgenommen werden

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufnehmen möchten. Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Team Familienanaloge Hilfen gerne beraten. Nähere Informationen dazu gibt Meike Bruns (Telefon 0441 235-3653).

Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es entsprechend der Bedürfnisse unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung: Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Bereitschaftsfamilien geben Kindern aus Notsituationen ein Zuhause für bis zu sechs Monate. Für einige Betreuungsformen ist eine pädagogische Ausbildung erforderlich.
 
Alle Familien erhalten regelmäßig Beratung und Unterstützung. Je nach Pflegeform werden zusätzlich Fortbildungen, Supervision, Dienstbesprechungen und Entlastungsangebote bereitgestellt. Interessierte Familien werden auf ihre Tätigkeit fachlich vorbereitet. Für die Aufnahme eines Kindes kommen sowohl Familien, Paare und Lebensgemeinschaften als auch Alleinstehende infrage.

Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Auswahl der VWG gewinnt „Stadt Oldenburg-Cup“

23.01.2019 08:39 Uhr

Zwölf Mannschaften am Ball – Team Stadtrat schlägt sich wacker

Tricks, Tore und tolle Stimmung: Die VWG hat die 25. Auflage des Fußballturniers um den „Stadt Oldenburg-Cup“ in der Sporthalle Wechloy gewonnen. Im Finale setzte sich das Team mit 3:0 gegen „Turbine Jugendamt“ durch. Dritter wurden die Vorjahressieger „Pferdemarktbomber“, die die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren nach Neunmeter-Schießen bezwingen konnten. Zuvor hatte sich der Titelverteidiger im Halbfinale der VWG mit 2:3, ebenfalls nach Neunmeter-Schießen, geschlagen geben müssen. Das andere Halbfinale hatte „Turbine Jugendamt“ gegen die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren für sich entschieden.

Zwölf Mannschaften aus verschiedenen Fachdiensten der Stadtverwaltung, den städtischen Einrichtungen und den Zweckverbänden nahmen an dem Turnier teil. Begrüßt wurden die Aktiven und das Publikum von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Erstmalig war auch eine Auswahl des Stadtrates am Ball. Die Ratsmitglieder Renke Meerbothe, Ulf Prange, Annika Eickhoff, Michael Schilling, Thomas Theilsiefje, Pierre Monteyne und Hans-Henning Adler schlugen sich trotz einer 0:5-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen die „Pferdemarktbomber“ wacker und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Auch wenn es in ihrer Vorrundengruppe nur zum letzten Platz reichte, bereitete der Auftritt der Rats-Auswahl viel Spaß. Neben den genannten Mannschaften beteiligten sich folgende Teams am „Budenzauber“ in der Sporthalle Wechloy: OOWV, KDO, ServiceCenter, „Die Grünen Teufel“, Team Bauhof, Jobcenter und Klinikum Oldenburg.

Das Organisationsteam zeigte sich mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Der Erlös des Jubiläumsturniers kommt der städtischen Fachstelle „Bürgerschaftliches Engagement“ zugute. Im nächsten Jahr ist dann die VWG Ausrichter der 26. Auflage.
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Nachwuchs spielt groß auf

23.01.2019 08:37 Uhr

Jugend musiziert: Hohes Niveau beim Regionalwettbewerb

Der Nachwuchs hat groß aufgespielt: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der am Sonntag, 20. Januar, im Kulturzentrum PFL stattfand, erzielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele erste Preise. Wie viel musisches Können in den unterschiedlichen Kategorien präsentiert wurde, lässt sich daran festmachen, dass über die Hälfte der jungen Teilnehmenden von den Fachjurys zur nächsten Runde in den Landeswettbewerb weitergeleitet wurden. „Das spricht für die hohe Qualität und die gute Vorbereitung unserer Musiktalente“, freut sich Celia Spielmann, Vorsitzende des Regionalausschusses.

80 junge Musikerinnen und Musiker nahmen in Einzel-, Duo-, oder Ensemblewertungen aus der Region Oldenburg Nord teil. Zur Region gehören die Stadt Wilhelmshaven, die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch sowie die Stadt Oldenburg.

In fünf Wertungen erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die maximale Zahl von 25 Punkten: Tue-Minh Vu (Altersgruppe IA, Violine), Clara-Sophie Kleffner (Altersgruppe IB, Violine) und Johannes Kleffner (Altersgruppe II, Klavierbegleitung), Sofija Pavlenko (Altersgruppe II, Violine), Jakow Pavlenko (Altersgruppe IV, Violine), Jannis Leinweber (Altersgruppe IV, Kontrabass), Neo Wernecke (Altersgruppe II, Mallets), Melina Schubmann und Irla Syfuß (Altersgruppe IB, Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Jördis Rebecca Campe und Jelde Kohlschein (Altersgruppe V, Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Linus Reil, Jelde Steffens und Tom Gramsch (Altersgruppe IV, Gitarrentrio) begeisterten mit ihren Vorträgen.

Für insgesamt 48 Kinder und Jugendliche geht es im März mit dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Hannover weiter.
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Was kann die Justiz leisten, was nicht?

21.01.2019 12:04 Uhr

Neujahrsempfang des Vereins Konfliktschlichtung e.V.

von Veronika Hillenstedt

„Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.“ Mit diesem Zitat der deutschen Lyrikerin Else Panek zeigte Karin Schulze, Vorstandsmitglied des Konfliktschlichtung e.V., in ihrer Begrüßungsrede den Nutzen der Aufgaben im Täter-Opfer-Ausgleich, mit Olip, im Restorative-Justice-Projekt OTG und ProKidS für die Klienten auf. Von diesem Nutzen profitiere ebenfalls die Justiz die Gesellschaft. Sie stellte unmissverständlich klar, dass all diese Tätigkeitsbereiche hoch professionell durchgeführt werden und dass gute Arbeit Geld und Ressourcen erfordert. Sie bedankte sich bei allen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Zukünftig sei es allerdings wichtig, dass das Justizministerium auch die innovativen, zukunftsweisenden Neuerungen finanziell unterstütze.

Hochkarätig besucht war der Neujahrsempfang in den Räumen des Vereins Konfliktschlichtung in Oldenburg. Als Gäste begrüßte Vorstandsmitglied Jochen Hillenstedt: den Staatssekretär des Landes Niedersachsen, die Mitglieder des Landtags, die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, die Ratsfrauen und Ratsherren der Stadt Oldenburg und der Kreistage, den Vizepräsident des Oberlandesgerichts, die ständige Vertreterin der Generalstaatsanwaltschaft, den Präsidenten des Landgerichts, die Leiterin der Staatsanwaltschaft, den Leiter der Justizvollzugsanstalt, die Amtsgerichtsdirektoren der Amtsgerichte Oldenburg und Delmenhorst, der leitende Polizeidirektor und Vorsitzende des Präventionsrats Oldenburg, die Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, den Leiter des Ambulanten Justizsozialdienstes Niedersachsen, die Staatsanwälte, die Polizei und Netzwerkpartner.

Konfliktschlichtung e.V. leistet wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft
Staatssekretär Dr. Stefan von der Beck betonte in seinem Grußwort, dass der Verein eine moderne Institution geblieben sei und er mit Hingabe und professionellem Engagement, innovativ und flexibel seine Aufgaben den erforderlichen Geschehnissen anpasse. Damit leiste der Verein Konfliktschlichtung einen wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft und sei aus dem Oldenburger Land nicht mehr wegzudenken. Er stelle fest, dass Strafverfahren nicht immer den erhofften Frieden für Opfer bringen, beim Verein Konfliktschlichtung jedoch Opfer auf eigene Fragen eine Antwort finden, aus der Passivität herausgeholt werden,  Abläufe selber steuern, sich selber beteiligen können, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Die Täter hätten die Chance der Verantwortungs­übernahme, bearbeiteten die Tatgeschehnisse, und böten eine Entschuldigung und Schadenswiedergutmachungsleistungen an. Fazit: eine Einigung spare Zivilverfahren und führe zur Entlastung der Justiz. Er versicherte, dass er die Arbeit des Vereins immer unterstützen werde.

Leben in Oldenburg mit positiver und gesunder Streitkultur
Die Erste Bürgermeisterin Petra Averbeck lobte, dass der Verein mit seinen Angeboten eine positive und gesunde Streitkultur in die Stadt bringe und sie dadurch eine hohe Lebensqualität erfahre. Es seien viele Konflikte geschlichtet und das Leben in Oldenburg besser und friedlicher gemacht worden. 

Gedankenreise zur Leistungsfähigkeit der Justiz
Der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Oldenburg, Dr. Michael Kodde, fragte in seiner Festrede, ob und in wie weit die Justiz ihre Aufgaben erfüllt: Was kann die Justiz, was soll sie, was macht sie tatsächlich? Kann sie Rechtssicherheit, Gerechtigkeit, Rechtsfrieden leisten? „Meine Antwort ist ein entschiedenes JEIN“, so Kodde.

Er stellt fest, eine Rechtssicherheit in der Justiz sei zu 100 % gegeben. Gerechtigkeit werde in weitem Umfang subjektiv oft anders gesehen, objektiv sei sie aber zu 99 % zu bestätigen.

Rechtsfrieden dagegen gelinge der Justiz in unterschiedlichem Maß. Er sei umso leichter herzustellen,  je weniger persönliche Betroffenheit der Beteiligten vorhanden ist. 

Schwierig sei es bei natürlichen Personen, besonders bei Konflikten von Wirtschaftsunternehmen und Institutionen zu Menschen, könne eine gerichtliche Entscheidung zur gewissen Befriedigung beitragen. Sehr schwierig werde es, wenn Schäden über den eigentlichen Vorfall hinausgehen, wenn Wut, Verbitterung, Ängste, Enttäuschung und Rachegelüste vorhanden seien. Ein Rechtsfrieden könne dann durch die richterliche Entscheidung nicht immer hergestellt werden.

Kodde stellt fest, dass der Rechtsfrieden oft gestört sei, da eine substantielle Hilfe nicht vorgesehen sei.  „Ein Highlight in einem richterlichen Leben ist die Aussprache der Beteiligten“, so Kodde. Was es in der Justiz nicht gebe, sei in idealtypischer Form im Verein Konfliktschlichtung zu finden, der diese schwere Lücke schließe. Der Verein stelle den benötigten Rechtsfrieden wieder her, sei wertvoller Partner der Justiz, sei für die Oldenburger Region unentbehrlich. Der Gesetzgeber habe den Täter-Opfer-Ausgleich zu wichtigen Aspekten des Strafverfahrens erklärt. Die Institution Konfliktschlichtung sei sehr wertvoll für die Justiz, nicht nur retrospektiv, sondern auch präventiv. Eine Eigenständigkeit der Konfliktschlichtung sei absolut wichtig und somit eine Trennung der Tätigkeiten von Justiz und Konfliktschlichtung unbedingt erforderlich.

Gerichtliche Verfahren bearbeiteten Vorwürfe und deren Sanktionierung, kaum Hintergründe und würden Verteidigung erzwingen, denn im gerichtlichen Verfahren werde mit DU Botschaften gearbeitet. Dieses erzwinge Verteidigung, bringe das Gegenteil von Rechtsfrieden und verhindere diesen sogar. 

Zum Schluss sprach Herr Dr. Kodde den hochkompetenten, engagierten Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Mitgliedern und dem Kuratorium und dem Beirat des Vereins seine Anerkennung aus und bedankte sich im Namen der Justiz.

Die beiden Vorstandsmitglieder Jochen Hillenstedt und Johannes Hiltner ehrten die langjährigen Kuratoriumsmitglieder für ihre langjährige Unterstützung. Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin Konfliktschlichtung e.V. bedankte sich beim Team der VHS-Jugendwerkstatt für den Service und die Herstellung des Catering und stellte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ihren Tätigkeitsbereichen vor. 
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Perlenzauber: Schmuck selbst kreieren für Kinder ab 8

19.01.2019 18:25 Uhr
Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können am Samstag, 26. Januar, in einem Workshop ihren eigenen Schmuck herstellen: Gemeinsam mit Petra Heidrich aus der „Farbenfrohen Werkstatt Textil“ entdecken sie zunächst den Schmuck im Biedermeierzimmer der Villa Jürgens im Stadtmuseum. Inspiriert durch die Schmuckstücke stellen die Teilnehmenden im Anschluss im Atelier aus Perlen, Draht und verschiedenen Garnen eigenen Schmuck her. Der Workshop läuft von 15 bis 17.30 Uhr und kostet 8 Euro. Anmeldungen sind bis 22. Januar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 möglich.
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Infos für Familienangehörige: Grundlagen des Betreuungsrechts

19.01.2019 18:18 Uhr
Informationen über Inhalte, Pflichten und Rechte der Betreuungsarbeit sowie einen Überblick über die Alternativen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gibt ein Einführungsseminar für Familienangehörige. Dieses findet statt am Donnerstag, 24. Januar, 17 bis 19 Uhr, im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge sowie grundlegende Informationen zur Betreuung. „Wir wollen eine Entscheidungshilfe geben und vermitteln dazu interessierten Familienangehörigen die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren Alternativen“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Anmeldungen nimmt sie unter Telefon 0441 25024 entgegen.
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Ältere Menschen zu Hause kompetent unterstützen

19.01.2019 18:10 Uhr

Schulung zur „freiwilligen Seniorenbegleitung“ beginnt im März

Der Anteil älterer Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Oldenburg nimmt zu. Viele von ihnen leben alleine. Sie wissen ihre Eigenständigkeit zu schätzen, sind aber doch auf Unterstützung angewiesen. Nicht immer können Angehörige diese Aufgaben übernehmen. Hier haben ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter eine wichtige Funktion. Um ihnen für die Besuche, Begleitung und Beratung älterer Menschen Sicherheit und Handwerkszeug zu vermitteln, bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung eine Fortbildung an. Die Schulung zur „freiwilligen Seniorenbegleitung“ beginnt am 1. März und endet am 5. Juni.

An zehn aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen und in einem anschließenden praktischen Teil lernt man die besondere Situation älterer Menschen und die spezifischen Probleme des Alters kennen und verstehen. Die Teilnehmenden werden qualifiziert, um ältere Menschen zu Hause kompetent zu begleiten. Die Fortbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Interessierte werden gebeten, sich im Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-3880 anzumelden. Auch ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter ohne Schulungswunsch sind beim Senioren- und Pflegestützpunkt sehr willkommen.
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Oldenburger Orte im Fokus

19.01.2019 18:04 Uhr
Fotoausstellung des Blauschimmel Ateliers eröffnet am Samstag, den 26. Januar um 12 Uhr in der Kinderbibliothek am PFL.

Welche Geschichten erzählen uns Orte? Und welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie?

Unter der Leitung der Sozialwissenschaftlerin und Künstlerin Edda Akkermann haben 12 Fotograf*innen (Laien und Profis) auf gemeinsamen Spaziergängen Orte in Oldenburg mit der Fotokamera erkundet. Orte, die sich dem Blick der Öffentlichkeit entziehen, weil sie nicht ohne weiteres zugänglich sind oder nur wenig Beachtung finden. Wie beispielsweise die Deckenmalerei des Degodehauses oder die Baustelle auf dem ehemaligen Rhein-Umschlag-Gelände.

„Diese Orte gemeinsam zu entdecken hat allen Beteiligten einen neuen Blick auf Oldenburger Orte eröffnet“, so Edda Akkermann, Projektleiterin. Und so zeigt die Ausstellung ganz neue Seiten von Oldenburg.

Die entstandenen Fotoreihen und -collagen werden vom 26.1. - 28.2.2019 in der Kinderbibliothek in der Peterstraße ausgestellt.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.
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CI-Café

19.01.2019 18:03 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige, die ein Cochlea-Implantat erhalten haben. Nach der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen. Bei regelmäßigen Treffen in einem Café wollen wir uns kennenlernen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen und uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen.

Interessierte melden sich bitte bei der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg, info@bekos-oldenburg .de; 0441 884848
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Vortrag „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“

19.01.2019 18:01 Uhr
Klima(+)Oldenburg startet mit dem  Veranstaltungsprogramm für 2019.  Geplant sind elf Fachvorträge und darüber hinaus Besichtigungs- und Beratungstermine z.B. im Rahmen der Klima(+)Altbausanierungstage im Juni, der Klima(+) Effizienzhaustage im Oktober. Mit einem umfangreichen Informationsangebot zu allen Energiethemen ist Klima(+)Oldenburg auch wieder bei der  NordHAUS vertreten. Alle Angebote sind wie immer kostenlos.
 
Zum Auftakt am kommenden Montag, 21. Januar, wird Frau Dr. Toepfer (Analytik- und Beratungsinstitut für Innenraumschadstoffe) einen Vortrag über „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“ halten. Die Referentin informiert über Entstehung, Entfernung und Vorbeugung von Schimmel in Wohnräumen. Dabei geht es grundsätzlich um richtiges Heizen und Lüften, aber auch um Dämmung und die Verminderung von Wärmebrücken. Am Ende des Vortrags ist Zeit für Fragen.

Der Klima(+)Info-Montag findet  jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt. 

Das gesamte Veranstaltungsprogramm Klima(+)Oldenburg 2019 liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de/Veranstaltungen zu finden.
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Wirtschaftsförderer kommen Unternehmen entgegen

16.01.2019 19:19 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet städtische Dependance im TGO

Die Stadt Oldenburg kommt jungen Unternehmen auf dem Weg, sich in der Oldenburger Wirtschaft zu etablieren, im wahrsten Sinne des Wortes entgegen: Damit Gründerinnen und Gründer noch zielgerichteter und umfassender unterstützt werden können, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Mittwoch, 16. Januar, eine Dependance der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) eröffnet. Um von Anfang an eine systematische Rund-um-Betreuung zu ermöglichen, stehen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt vor Ort zur Verfügung. „Lange Vorlaufzeiten fallen weg, Gespräche können kurzfristig geführt werden. Der direkte Draht wird großgeschrieben“, nannte Krogmann die Vorteile des erweiterten Beratungs- und Betreuungsangebotes. „Ihr Erfolg ist uns wichtig“, betonte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung vor zahlreichen TGO-Mietern.

„Da, wo Sie arbeiten, arbeiten wir auch“, erklärte der neue Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Zögern Sie nicht, mit uns ins Gespräch zu kommen. Sei es spontan, wenn Sie den Mitarbeitern hier auf dem Flur begegnen oder an den Sprechtagen jeweils dienstags und donnerstags“, ermunterte Wilken die TGO-Mieter.

Jürgen Bath, Geschäftsführer des TGO, freut sich: „Die Arbeit des TGO ist seit jeher intensive, konzentrierte Start-up-Förderung – und damit eben auch spezialisierte Wirtschaftsförderung. Das neue Beratungsangebot ergänzt unsere Kompetenzen hervorragend zugunsten der Start-ups im TGO und trägt zu einem diversifizierten, nachhaltigen Unterstützungsangebot bei.“

Von der Gründungsberatung, in deren Rahmen gemeinsam die Grundlagen für einen erfolgreichen Start geschaffen werden, bis zur passgenauen Vernetzung der jungen Unternehmen mit Branchennetzwerken der Stadt und der Region reicht das Portfolio der Wirtschaftsförderung. Um Innovationsprozesse anzustoßen und zu begleiten, bietet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit MCON (Meyer Consulting) zudem eine Innovationsberatung an, die gerade für die im TGO ansässigen Mieter von Interesse ist. Dabei geht es nicht nur um die Begleitung beim Beantragen von öffentlichen Fördermitteln, sondern auch darum, vorhandene Potentiale zu erkennen und zu fördern.

Neben den regulären Sprechzeiten werden in den nächsten Wochen auch „Specials“ stattfinden, wie etwa am Dienstag, 22. Januar, der gemeinsame Sprechtag mit der IHK oder am Donnerstag, 31. Januar, der Gründerinnensprechtag, der in Zusammenarbeit mit der Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA) angeboten wird.

Die Wirtschaftsförderung begleitet die Firmen aber nicht nur in den ersten Jahren der Unternehmensgründung, sondern steht ihnen auch langfristig zur Seite. Bei wachstumsbedingten Veränderungswünschen etwa hilft der Fachdienst Unternehmerservice. Er berät bei der Suche nach einem passenden neuen Standort, beispielsweise im Technologiepark, oder begleitet bei der Inanspruchnahme des Förderprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dabei habe die Stadt immer das feste Ziel vor Augen, den Standort Oldenburg für Gründer und Unternehmen attraktiv zu gestalten, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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Hier spielt die Musik: Talente geben den Ton an

16.01.2019 13:03 Uhr

Jugend musiziert: Regionalwettbewerb am 20. Januar – Hohe Zahl an Teilnehmenden

Der musikalische Nachwuchs darf sich auch in diesem Jahr wieder im Wettbewerb präsentieren – den jungen Talenten gehört am Sonntag, 20. Januar, die Bühne im Kulturzentrum PFL. Zum 56. Mal wird der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ganztägig in Oldenburg ausgetragen. Die Wertungsspiele sind öffentlich und finden im Zeitraum von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

80 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg, Wilhelmshaven sowie aus den Landkreisen Friesland, Ammerland und Wesermarsch treten dieses Jahr in den Kategorien Streichinstrumente solo, Percussion und Mallets solo, Klavier-Kammermusik, Zupf-Ensemble, Alte Musik-Ensemble und in der Duowertung Klavier und ein Blasinstrument an. „Wir sind sehr glücklich über die hohe Teilnehmerzahl beim diesjährigen Wettbewerb. Gerade besondere Besetzungen wie die in der Alte Musik-Wertung setzen ein hohes Maß an Probenbereitschaft voraus“, betont die Geschäftsführerin des Regionalwettbewerbs, Andrea Palet-Sabater.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs präsentieren ihr Können beim festlichen Preisträgerkonzert am Sonntag, 10. Februar, ab 11.15 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters. Eintrittskarten für das Preisträgerkonzert gibt es zum Einheitspreis von drei Euro an der Theaterkasse, Telefon 0441 2225-111.

„Jugend musiziert ist viel mehr als ein kurzer Auftritt am Wettbewerbstag. Die Schülerinnen und Schüler bereiten ihre Programme über Monate hinweg sehr intensiv und zielgerichtet vor“, sagt Celia Spielmann, Vorsitzende des Regionalausschusses. Bereits in den Vorjahren erzielten die jungen Musiktalente des Oldenburger Regionalwettbewerbs viele herausragende Leistungen, denn weitergeleitete Preisträgerinnen und Preisträger finden sich regelmäßig auch auf den vorderen Plätzen auf Landes- und Bundesebene des dreistufigen Wettbewerbs wieder.

Im Fokus stehen aber nicht nur die Leistungsträger, denn der Regionalwettbewerb hat einen klaren pädagogischen Auftrag. Spielmann: „Die Teilnahme am Wettbewerb soll in erster Linie eine positive Erfahrung für die jungen Musiker sein. So soll der Spaß am Instrument und daran, es zu präsentieren, im Vordergrund stehen.“

Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird gefördert und finanziert von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), von der Oldenburgischen Landschaft und den beteiligten Kommunen.

Weitere Informationen und das Wertungsprogramm gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/musikschule.
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Das Kindermusikfestival beflügelt die Phantasie

16.01.2019 12:48 Uhr

18. Auflage unter dem Motto „Überflieger“ vom 15. bis 17. Februar – Vorverkauf startet

Das Oldenburger Kindermusikfestival wird volljährig: Vom 15. bis 17. Februar findet die mittlerweile 18. Auflage im Kulturzentrum PFL statt. Doch von Erwachsenwerden kann keine Rede sein. Stattdessen prägen weiterhin kindliche Verspieltheit, Begeisterungsfähigkeit und Neugierde das Programm. Nicht von ungefähr steht es diesmal unter dem Motto „Überflieger“: „Wir wollen die Phantasie des jungen Publikums beflügeln“, sagt Rolf Weinert – er ist wieder in Doppelfunktion als Festivalorganisator und Mitglied der Band „Die Blindfische“ im Einsatz.

Die „Blindfische“ haben gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg wieder die besten Kinderliedermacher Deutschlands zu dem Festival eingeladen, das bundesweit als eines der größten seiner Art gilt. Mit dabei sind Toni Geiling und das Wolkenorchester, die sich mit ihren Zuhörerinnen und Zuhörern in luftige Höhen begeben. Mit der zwölfjährigen Sarah Hübers kommt eine echte Überfliegerin, die schon im Vorprogramm von Nena gesungen hat. Und die „Blindfische“ lassen nicht nur Drachen steigen, sondern fliegen mit allen zum Mond. Und auch die Rappelkiste und der Kinderchor der Musikschule Oldenburg heben mit Liedern von Toni Geiling ab.

Der Vorverkauf für die insgesamt sechs Konzerte beginnt am Dienstag, 15. Januar. Die Karten kosten einheitlich 7 Euro plus Systemgebühr (1 Euro) und sind bei der Tourist-Info, Lange Straße 3 (im Lappan), sowie im Internet über www.ticket2go.de zu erhalten. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, der OLB Stiftung und der EWE Stiftung, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, sagt Holger Denckmann, Leiter der Musikschule. Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung der Oldenburger Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, ergänzt Rolf Weinert.

Sarah Hübers, die im vergangenen Jahr ihren ersten Tonträger („Klamotten“) veröffentlicht hat, haben die „Blindfische“ 2018 beim Bardentreffen in Nürnberg erlebt, als sie auf der Straße allein mit der Gitarre eine tolle Show abgeliefert hat und das Publikum mit ihrer frischen, authentischen und sympathischen Art begeistert hat. „Spontan haben wir sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte, auf dem Oldenburger Kindermusikfestival zu spielen“, berichtet Weinert – mit Erfolg: Die Zwölfjährige aus Bocholt, die bereits auf zahlreiche Auftritte in Deutschland und den Niederlanden, bei „The Voice Kids“ (Sat1) und beim „Sommer Hit Festival“ mit der Kelly Family zurückblicken kann, kommt gerne nach Oldenburg. 

Hohes musikalisches Niveau und eine ungewöhnliche Besetzung versprechen Toni Geiling und das Wolkenorchester. Neben Geiling (Gitarre, Gesang, singende Säge) besteht das Wolkenorchester aus Anne Diedrichsen (Schlagzeug), Kaspar Domke (Kontrabass) und Andreas Uhlmann (Posaune). In ihrer „Wolkenfabrik“ entstehen poetisch schöne Lieder, bei denen die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gedanken fliegen lassen können.

Auf ihren Heimflug freuen sich derweil die „Blindfische“ als Oldenburger Lokalmatadore: Nach schönen Projekten im Jahr 2018 beim „on tour Festival“, mit den Bremer Philharmonikern und im KIKA will das Trio nun beim Kindermusikfestival mit Klassikern wie „Wir fliegen zum Mond“ in den Weltraum schweben.

Sarah Hübers, Toni Geiling und das Wolkenorchester sowie die „Blindfische“ treten am Freitag, 15. Februar, ab 16 Uhr auf. Am Samstag, 16. Februar, beginnen ihre Konzerte um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, startet das Programm um 11 Uhr und um 15 Uhr. Der Kinderchor und die Rappelkiste der Musikschule Oldenburg unter der Leitung von Gerke Jürgens und Rita Meiners ergänzen das Programm am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr.
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Neue Bildungspaten gesucht: Infoabend am 24. Januar im PFL

16.01.2019 12:43 Uhr

Nächster Kurs beginnt am 21. Februar

Die Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr einen Infoabend zum Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ und der dazugehörigen Qualifizierungsmaßnahme. Die Veranstaltungen findet in Seminarraum 2 des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, statt und ist kostenlos. Anlass ist der 14. Kurs der Bildungspaten, der am 21. Februar beginnt und für den interessierte Freiwillige umfassend vorbereitet werden sollen.

Seit 2009 hat die Agentur, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, im Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ rund 250 engagierte Ehrenamtliche zu Patinnen und Paten für Grundschulkinder aus Zuwandererfamilien geschult. Die teilnehmenden Kinder werden von den Lehrkräften der Grundschulen mit Zustimmung der Eltern ausgesucht. Eine Patenschaft dauert ein Jahr und kann bei gegenseitigem Einverständnis verlängert werden.

Engagierte Ehrenamtliche haben als Patinnen und Paten nach ihrer Schulung ein Kind oder nacheinander auch mehrere Kinder betreut, haben sie gestärkt und ermutigt, ihnen die Stadt und die regionale Kultur näher gebracht, sie in ihrer Sprachentwicklung gefördert und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Sie haben sie ein Stück auf ihrem Bildungsweg und ihrer Entwicklung begleitet und gefördert und somit die Bildungschancen der Kinder deutlich verbessert. Ziel der Bildungspaten ist es, die Integration der Kinder über eine gute (Aus-)Bildung zu fördern.

Von einigen Schulen wird jährlich ein großer Bedarf an Unterstützung für Grundschulkinder aus zugewanderten Familien gemeldet. Deshalb werden wieder interessierte Ehrenamtliche gesucht, die sich eine Bildungspatenschaft für sich vorstellen können. Alle, unabhängig von Beruf und Alter, die Freude an dieser Aufgabe mit Kindern haben, können sich ab sofort bei der Agentur :ehrensache melden und einen Termin für ein Informations- und Auswahlgespräch vereinbaren. Voraussetzung ist eine wöchentliche zeitliche Investition von circa drei bis vier Stunden und die Bereitschaft, sich für ein Jahr auf diese verantwortungsvolle und erfüllende Aufgabe einzulassen.

Gabriela Kaboth-Freytag und Olga Gerz von der Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement geben weitere Infos und nehmen Anmeldungen entgegen unter 
 Telefon 0441 235-2020, beziehungsweise -2404 oder per E-Mail an gabriela.kaboth-freytag@stadt-oldenburg.de oder olga.gerz@stadt-oldenburg.de. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/ehrensache.
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3.- Euro pro verkauften Weihnachtsbaum

13.01.2019 14:51 Uhr

IKEA Oldenburg spendet 6.000 Euro an zwei Vereine aus Oldenburg

IKEA Oldenburg spendet für einen guten Zweck: Einrichtungshauschef Lars Fritsch überreicht am Freitag, den 11.1.2019 um 17.15 Uhr, im IKEA Einrichtungshaus gleich zwei Spendenschecks. Die Spendensumme stammt aus der Aktion Weihnachtsbäume für Kinderträume, bei der IKEA Oldenburg pro verkauften Baum 3.- an eine gemeinnützige Organisation spendet.

In diesem Jahr sind durch den Baumverkauf 4.677.- zusammen gekommen. IKEA Oldenburg rundet diese Summe auf 6.000.- auf, damit beide Vereine viele von ihren geplanten Projekten umsetzen können. 3.000.- gehen in diesem Jahr einmal an den Verein Lichtblick e.V., die sich um die psychologische und psychosoziale Hilfe für Kinder krebserkrankter Eltern und deren familiäres System kümmern. Über weitere 3.000.- darf sich der Verein TrostReich e.V., Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche, freuen.
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Impulse für klimafreundliches Handeln

13.01.2019 14:36 Uhr

Neue Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ startet im Januar

Es gibt viele innovative Konzepte, um unsere Energieversorgung und Mobilität klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten. Beispiele stellt die Stadtverwaltung den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ab dem 29. Januar an fünf Terminen in der neuen Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ vor.

Ausgesuchte Expertinnen und Experten – aus Oldenburg sowie aus dem gesamten Bundesgebiet – erläutern und diskutieren unterschiedliche Möglichkeiten und Standpunkte rund um die Themen Energieversorgung und Mobilität. Auch die Praxis kommt dabei nicht zu kurz. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise einem Wasserstoffauto unter die Motorhaube schauen und erfahren, worauf es bei der Wahl von Ökostrom ankommt oder wie es sich in einem autofreien Quartier in Köln leben lässt.

Die Veranstaltungen finden im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Folgende Termine und Themen sind vorgesehen:
 • Dienstag, 29. Januar: „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“
 • Dienstag, 5. März: „So gelingt die Energiewende zuhause“
 • Dienstag, 14. Mai: „Mobilität der Zukunft: Lebenswerte Städte ohne Autos“
 • Dienstag, 18. Juni: „Keine Energiewende ohne Wasserstoff?“
 • Dienstag, 10. September: „Die Energieversorgung von morgen – zentral oder dezentral?“

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.

Die Veranstaltungsreihe ist der Auftakt für unterschiedliche Informations- und Beteiligungsformate, die im Rahmen des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das Projekt ist Teil eines klimafreundlichen und smarten Wohnquartiers, das auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst entsteht.
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Erzählen gegen das Vergessen: Die Zukunft der Erinnerung

13.01.2019 14:29 Uhr

Veranstaltungsreihe und Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar gibt es im Schauraum des Stadtmuseums vom 13. Januar bis 3. Februar eine Ausstellung und eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet die Ausstellung am Sonntag, 13. Januar, um 11 Uhr. Geplant sind neben Führungen unter anderem ein Film zum Thema, ein Vortrag und eine Performance von Schülerinnen und Schülern. Mit Ausnahme der Führungen ist der Eintritt zur Ausstellung und für die Veranstaltungen frei.

Organisiert wurde das Projekt vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Verein Heimatsucher e.V. und dem Stadtmuseum. Die Heimatsucher arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Nationalsozialismus und wissen: Junge Menschen stellen immer wieder die Frage, warum die Verbrechen des Nationalsozialismus „unvergessen bleiben sollen“ und was diese über 70 Jahre zurückliegende Geschichte mit ihnen zu tun hat. Antworten darauf geben die Heimatsucher mit sehr persönlichen Geschichten, die ihnen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen anvertraut wurden. „Die jungen Menschen lernen dadurch, dass etwas lange vergangen sein kann, in den Köpfen und Herzen von Beteiligten aber noch sehr lebendig ist. Und sie begreifen, was Daten und Fakten, die ihnen in der Schule oder über die Medien vermittelt wurden, für reale Menschen bedeuten“, so die Organisatorin Paula von Sydow vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Während der Ausstellung gibt es für Schulklassen ab Klasse 4 Führungen und Workshops, jeweils mittwochs am 16., 23. und 30. Januar. Ansprechpartnerin für Anmeldungen, Termine und Kosten ist Katharina Müller-Spirawski, per E-Mail an k.spirawski@heimatsucher.de.

Am Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr, zeigen die Heimatsucher mit Regisseurin Simone Hüttenberend den Film „Auf gute Nachbarschaft“. Erzählt wird von der Begegnung eines ehemaligen jüdischen Widerständlers und eines desertierten Wehrmachtssoldaten, die sich am Ende ihres Lebens mit beeindruckender Offenheit gegenüberstehen und beweisen, dass Versöhnung kein theoretisches Konstrukt bleiben muss. Am Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, spricht der Wissenschaftshistoriker Udo Andrascke, Universität Erlangen-Nürnberg, in dem Vortrag „Geschichte ausstellen. Das Museum als Lernlabor für Jugendliche“ über ein besonderes Ausstellungsprojekt: Mit Jugendlichen hat er historische Objekte aus dem Schulalltag im Nationalsozialismus untersucht und Lernlabore für eine Ausstellung im Schulmuseum Nürnberg entwickelt.

Einen ganz anderen Zugang zum Thema Nationalsozialismus bietet der Jaspers Philosophier Club. Hier können Kinder und Jugendliche gemeinsam über Fragen zu Menschlichkeit, Unmenschlichkeit oder Erinnerung nachdenken. Offene Gruppen gibt es am 15. Januar für Kinder von 10 bis 12 Jahren und am 22. Januar für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren, jeweils dienstags von 16 bis 17 Uhr. Für Schulklassen oder Schülergruppen der Jahrgänge 4 bis 10 wird ein Kurs am Freitag, 25. Januar, 10 bis 12 Uhr, angeboten. Geleitet werden die Jaspers Clubs von der Lehrerin Waltraud Bagge, die Anmeldungen per E-Mail an jaspersclub.oldenburg@gmx.de annimmt.

Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung in Oldenburg haben für ihre Performance „Erinnerungen sind Leben“ am Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr, jüdische Stadtgeschichte erforscht. Die Arbeit mit historischen Dokumenten und lyrischen Texten sowie ein Seminar mit den Heimatsuchern führte sie zu der Frage, wie es sein wird, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt und keine Holocaust-Überlebenden ihre Geschichte mehr selbst erzählen können.

Die Ausstellung wird durch die Landessparkasse zu Oldenburg gefördert. Weitere Informationen zum Verein Heimatsucher e.V. gibt es im Internet unter www.heimatsucher.de.
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In Oldenburg sind sechs Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz

13.01.2019 14:27 Uhr

Entlastung für den Rettungsdienst – Pilotprojekt von Stadt und drei Landkreisen gestartet

Startschuss für ein bundesweit einmaliges Projekt: So genannte Gemeinde-Notfallsanitäter sollen ab jetzt den Rettungsdienst entlasten, dessen Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren im Oldenburger Land stetig gestiegen sind. Sechs speziell als Notfallsanitäter geschulte Mitarbeiter haben seit dem 2. Januar in der Stadt Oldenburg ihren Dienst aufgenommen.

Bei einer Vielzahl von Alarmierungen ist eine notfallmedizinische Versorgung durch den Rettungsdienst nicht erforderlich. Bislang fehlte es aber an einer Alternative, die Patientinnen und Patienten in ihrer zwar für sie unklaren, aber oft nicht lebensbedrohlichen Situation professionell unterstützt. Vor diesem Hintergrund ist das durch die Krankenkassen finanzierte Projekt „Gemeinde-Notfallsanitäter“ von mehreren Partnern – Berufsfeuerwehr Oldenburg, Deutsches Rotes Kreuz Cloppenburg, Malteser Hilfsdienst Oldenburg und Vechta sowie Rettungsdienst Ammerland – gemeinsam entwickelt worden. Dieses seit langem vorbereitete Projekt ist nun in der Stadt Oldenburg sowie in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg und Vechta in den Echtbetrieb gegangen. Insgesamt sind 25 Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz.

Bei der Vorstellung des Systems im Vechtaer Kreishaus zeigten sich am Mittwoch, 9. Januar, Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn sowie die Landräte Jörg Bensberg (Kreis Ammerland), Johann Wimberg (Kreis Cloppenburg) und Herbert Winkel (Kreis Vechta) zuversichtlich, dass das Projekt ein Erfolg werden wird.

Das System ist Teil des Rettungsdienstes und wird durch die Großleitstelle Oldenburger Land beziehungsweise die Rettungsleitstelle Vechta eingesetzt. Eine direkte Anforderung durch Dritte ist nicht möglich, sondern ein Einsatz ergibt sich aus der Notrufbewertung. Damit bleibt sichergestellt, dass auch bei akuten Krankheitsbildern die Rettungskette ohne Verzögerungen funktioniert.

Die Rettungsleitstelle setzt den Gemeinde-Notfallsanitäter bei einem unklaren Hilfeersuchen unterhalb der Notfallschwelle als medizinische Fachkraft vor Ort ein und verschafft sich somit ein klares Bild. Ziel ist es, bei niederschwelligen Einsätzen nicht direkt einen originär für die Notfallrettung vorgesehenen Rettungswagen entsenden zu müssen. Vor Ort leistet der Gemeinde-Notfallsanitäter direkte Hilfestellung und greift bei Bedarf auf das Netzwerk der ambulanten Versorgung zurück, indem er Kontakt zu entsprechenden Stellen oder auch dem Hausarzt sucht. „Wir rechnen damit, dass bis zu 20 Prozent der Rettungsdienst-Einsätze künftig durch die Gemeinde-Notfallsanitäter abgefedert werden können“, sagt Stefan Thate, Leiter des Rettungsdienstes und der Notfallsanitäterschule der Feuerwehr Oldenburg.

Die als Notfallsanitäter tätigen Mitarbeiter haben eine zusätzliche Ausbildung an den Notfallsanitäterschulen der Feuerwehr Oldenburg und der Malteser in Nellinghof durchlaufen und auch praktische Hospitationen in verschiedenen Bereichen der ambulanten Versorgung von kranken Menschen absolviert. Zur Unterstützung in der Einsatzsituation kann der Gemeinde-Notfallsanitäter zudem bei Bedarf auf telemedizinische Unterstützung aus dem Klinikum Oldenburg zurückgreifen.

Das zwei Jahre lang laufende Projekt wird durch die Universitäten Oldenburg und Maastricht sowie durch das Klinikum Oldenburg wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
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Meldewesen und Wahlrecht: Was Betreuer beachten sollten

09.01.2019 20:54 Uhr

Vortrag am 16. Januar im Kulturzentrum PFL

Carsten Büsing, Fachdienstleiter im Bürgerbüro Mitte der Stadt Oldenburg, hält am Mittwoch, 16. Januar, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, einen Vortrag darüber, was Betreuerinnen und Betreuer bei eventuellen Behördengängen für ihre Betreuten beachten sollten ? zum Beispiel, wenn ein neuer Personalausweis beantragt werden muss oder die im Heim lebenden Betreuten Unterstützung bei einer Wahl benötigen.

Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe FASD (Fetales Alkohol Syndrom)

09.01.2019 20:53 Uhr
Das erste Treffen der neuen FASD-Selbsthilfegruppe findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 15 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a, Oldenburg , in der 1. Etage in Raum 3 statt.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS – Kindern / -Angehörigen zu suchen.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind. Z.B.:  Eltern (leibliche / Adoptiv- /Pflege- / Großeltern),  Angehörige,  Pädagog*innen und Therapeut*innen,  Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte,  Betroffene

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Mit dem Frauenmobil sicher bis vor die Haustür

09.01.2019 11:13 Uhr

Nachtfahrservice wird auch 2019 angeboten – Gutscheine an sechs Stellen erhältlich

In der Dämmerung und Dunkelheit fühlen sich viele Frauen unsicher, wenn sie alleine unterwegs sind. Sie befürchten Belästigungen, Übergriffe oder Gewalt und nehmen Umwege in Kauf, um bestimmte Straßen zu umgehen. Einige vermeiden sogar, abends das Haus zu verlassen.

Deshalb stellt die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr Mittel für einen Nachtfahrservice für Frauen zur Verfügung: Das Frauenmobil ermöglicht es Oldenburgerinnen, das vielfältige Veranstaltungs- und Freizeitangebot in der Stadt ohne Angst zu nutzen. Mit den beteiligten Taxi- und Mietwagenunternehmen ist ein Verhaltenskodex vereinbart, der beispielsweise beinhaltet, dass die Frauen von Tür zu Tür gefahren werden und die Fahrer und Fahrerinnen warten, bis die Nutzerin das Haus betreten hat.

So funktioniert das Frauenmobil: Frauen und Mädchen ab zwölf Jahren mit erstem Wohnsitz in Oldenburg, die den Service nutzen möchten, erwerben im Vorfeld in den Stadtteilbibliotheken oder in den Bürgerbüros einen Gutschein im Wert von 3,50 Euro zu einem Preis von 1 Euro. Maximal zehn Gutscheine können zu den jeweiligen Öffnungszeiten gekauft werden. Das Frauenmobil sollte möglichst telefonisch bei einem der zwölf auf den Gutscheinen vermerkten Taxi- und Mietwagenunternehmen angefordert werden. Die Gutscheine können für eine Fahrt zwischen 19 und 5 Uhr innerhalb der Stadtgrenzen Oldenburgs genutzt werden.

Die Anzahl der einlösbaren Gutscheine und damit die Ermäßigung sind abhängig vom Fahrpreis: Bei Fahrkosten bis 7,49 Euro kann ein Gutschein eingelöst werden, bei einem Fahrpreis ab 7,50 Euro sind maximal zwei Gutscheine einsetzbar. Pro Fahrt ergibt sich so eine Ersparnis von bis zu 5 Euro auf den regulären Fahrpreis. Die Gutscheine sind bis einschließlich 1. Januar 2020 gültig.

An folgenden Verkaufsstellen sind die Gutscheine – so lange der Vorrat reicht – erhältlich:
 • im Bürgerbüro Mitte (Pferdemarkt 14), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • im Bürgerbüro Nord (Stiller Weg), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Eversten (Brandsweg 50), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Flötenteich (Hochheider Weg 169), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück (Ewigkeit 20), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek (Lagerstraße 39), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, sowie freitags von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
 Die Vorlage eines Personalausweises oder Schülerinnenausweises ist erforderlich, damit die Berechtigung zur Nutzung des Frauenmobils festgestellt werden kann.

Das Frauenmobil bringt Oldenburgerinnen seit Anfang der 1990er Jahre sicher durch die Nacht.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Falsche Polizeibeamte erbeuten mehrere Tausend Euro

09.01.2019 11:12 Uhr
Immer wieder versuchen dreiste Betrüger, sich als Polizeibeamte auszugeben und dadurch insbesondere älteren Mitmenschen hohe Bargeldsummen abzunehmen.

Am Montag führte die Masche des "falschen Polizeibeamten" in Oldenburg für einen Täter zum Erfolg: eine 82-jährige Frau aus Bürgerfelde wurde um über 5000 Euro betrogen. Die Rentnerin erstattete am Dienstag Anzeige bei der (echten) Polizei.

Die Oldenburgerin schilderte, dass sie am Montag gegen 11 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Kriminalbeamten aus Oldenburg erhalten habe. Die Anrufernummer sei bei dem Telefonat unterdrückt gewesen. Der Mann erklärte der Rentnerin, dass bei einem Raubüberfall in der Nachbarschaft eine Täterbande festgenommen worden sei. Bei den Ermittlungen sei dann festgestellt worden, dass das Eigentum der 82-Jährigen ebenfalls in großer Gefahr sei. Nachdem die Oldenburgerin dem Anrufer erklärt hatte, dass sie auf ihrem Bankkonto Bargeld deponiert habe, wurde sie aufgefordert, mit einem bestimmten Taxiunternehmen zur Bank zu fahren und das Geld abzuheben. Der betrüger ergänzte dabei, dass auch Mitarbeiter der Bank zu der Betrügerbande gehörten und das Geld der Frau schon bald ins Ausland transferieren würden.

Schließlich fuhr die Rentnerin zu ihrer Bankfiliale in der Oldenburger Innenstadt und hob einige Tausend Euro von ihrem Konto ab. Als sie nach Hause zurückkehrte, meldete sich der Anrufer wieder und forderte die Frau auf, die Seriennummern einiger der Geldscheine durchzugeben. Die Oldenburgerin nannte die Nummern, woraufhin der Betrüger erklärte, dass die Scheine gefälscht seien und sichergestellt werden müssten. Die 82-Jährige solle das Geld in einer Tüte in der Nähe des Hauses deponieren. Dies tat die Frau; kurz darauf war die Tüte mit dem Geld verschwunden.

In der Vergangenheit kam es bundesweit zu einer Vielzahl von Fällen dieser dreisten Betrugsmasche. Viele ältere Mitbürger sind jedoch inzwischen sensibilisiert, beenden derartige Telefongespräche sofort und melden dies der Polizei. Dennoch gelingt es manchen Tätern durch geschickte Gesprächsführung und kreative Rhetorik immer wieder, das Vertrauen ihrer Opfer zu erlangen, um sich auf betrügerische Weise zu bereichern. Die Polizei empfiehlt dazu, besonders mit älteren Mitmenschen und Angehörigen über diese Masche zu sprechen und mögliche Opfer weiter zu sensibilisieren. Wer ein verdächtiges Telefonat beendet und auflegt, dem droht keine Gefahr!
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VfL hat das Siegen nicht verlernt

07.01.2019 09:00 Uhr
von Bernd Teuber

Geht doch! Endlich gab es für den VfL Oldenburg wieder Grund zum Jubeln. Mehr als zwei Monate lang musste der heimische Bundesligist auf ein Erfolgserlebnis warten. Am Sonntag, 6. Januar, war es dann endlich wieder soweit. Mit 30:24 (17:13) konnte der TV Nellingen vor 1511 Zuschauern deutlich besiegt und sich somit etwas Luft im Tabellenkeller verschafft werden. Vom Start weg war dem Team von Trainer Niels Bötel anzumerken, dass es vor heimischem Publikum etwas wiedergutmachen wollte. „Das haben sich die Mädels heute verdient. Danke auch an das tolle Publikum, das uns sehr geholfen hat. Nachdem die ersten einfachen Bälle gut geklappt haben, war das Selbstvertrauen sofort da. Auch die Abwehr hat von Anfang an gut gearbeitet, was der Torhüterin den Job natürlich erleichtert hat. Julia hat heute einen super Job gemacht. Das hat uns natürlich vorne Sicherheit gegeben, zu wissen, dass sie hinten den Laden dichtmacht“, war Bötel sichtlich zufrieden nach dem Spiel. Ein Lob bekam auch die Jüngste im Team, die nicht nur drei Tore erzielen konnte, sondern auch ihr bestes Bundesligaspiel absolvierte. Die Rede ist von Lisa-Marie Fragge, die mit einem Selbstvertrauen zu Werke ging, wie man es bei ihr bisher noch nicht gesehen hat. „So etwas will ich von unseren jungen Spielerinnen sehen, dann dürfen sie auch schonmal einen Ball verlieren“.

Dass man das Spiel unbedingt gewinnen wollte, machte Mannschaftsführerin Kim Birke schon in der ersten Aktion des Spiels deutlich. Gleich ihr erster Wurf landete im Tor des Gegners. Dies sorgte nicht nur für Sicherheit bei den Mitspielerinnen, sondern auch bei Birke selbst. Hatte sie zuletzt häufig mit ihrer eigener Chancenverwertung gehadert, war sie am heutigen Tage mit acht Volltreffern beste VfL-Torschützin.

Mit viel Durchsetzungsvermögen erhöhte Fragge anschließend auf 2:0. Es sollte, bis zur vierten Minute dauern, bis Julia Renner erstmals hinter sich greifen musste. Nach und nach baute der VfL nun seinen Vorsprung aus und lag nach halb gespielter Halbzeit mit 11:6 vorne. Zwar konnten die Gastgeberinnen in der Folge den Vorsprung nicht weiter ausbauen, ließen die Gäste aber auch nicht näher als vier Tore herankommen. So ging es mit einer 17:13-Führung in die Kabinen. Auch in Halbzeit zwei hatte der VfL das Spiel jederzeit in Griff und geriet nie in Gefahr zu verlieren. Näher als drei Tore sollte Nellingen nicht mehr herankommen. Auch wenn man in den letzten Minuten etwas fahrlässig mit den Chancen umging, änderte sich nichts mehr, da Renner den Laden hinten dicht machte. So holte sich der VfL nach langer Durststrecke zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Weiter geht es nun am 23. Januar mit einem Auswärtsspiel in Dortmund.
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„Vielfalt im Klassenzimmer“: Vortragsreihe startet am 14. Januar

03.01.2019 20:45 Uhr

Angebot vom Amt für Zuwanderung und Integration und OFZ

Das Amt für Zuwanderung und Integration bietet zusammen mit dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) ab Montag, 14. Januar, die dreiteilige Vortragsreihe „Vielfalt im Klassenzimmer“ an. Sie informiert über Bildungssysteme und Familienstrukturen aktueller Zuzugsländer und lädt zum Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Multiplikatoren und Fachkräfte im Themenspektrum Interkulturelle Bildung.

In der Reihe sollen Fragen erörtert werden wie beispielsweise nach der Strukturierung von Bildungssystemen in Zuzugsländern, der Beeinflussung von Bildungsprozessen durch Religion, Kultur und Tradition sowie nach Wandlungsprozessen in Familien durch Migration.

Der erste Vortrag findet statt am Montag, 14. Januar, von 18.30 bis 20 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Es referiert Dr. Ulrike Langen des Instituts für Pädagogik der Universität Oldenburg. Das Thema lautet „Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus arabischen Herkunftskontexten in Deutschland ? Differenzreflexive Perspektiven auf Bildungsverhältnisse im Fluchtkontext“.

Am Montag, 18. Februar, sprechen der Soziologe Hilmar Froehlich sowie die Wirtschaftswissenschaftlerin Emerthe Makumugema und der Apotheker Thomas Safari über zugezogene Kinder und Jugendliche aus ostafrikanischen Herkunftsländern und geben einen Bericht von Betroffenen aus Ruanda.

Im dritten Vortrag am Montag, 18. März, geht es um die Bildungssituation von Sinti und Roma aus Westbalkan-Ländern in Deutschland. Es referiert Jovica Avanitelli vom Verband deutscher Sinti und Roma e.V.
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Johanniter starten „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“

03.01.2019 20:28 Uhr

Bundesweites Pilotprojekt läuft in Aurich, Oldenburg und Osnabrück

Mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zehn Nationen ist jetzt das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“ der Johanniter-Unfall-Hilfe in Aurich und Oldenburg gestartet. Ziel ist, Menschen mit Migrationshintergrund zu Trainern für Erste Hilfe zu qualifizieren, damit sie zukünftig Menschen mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen beim Lernen der lebenswichtigen Handgriffen unterstützen können. Die Kurse sollen dabei weiterhin in deutscher Sprache durchgeführt werden, übersetzt werden soll nur, wenn der Teilnehmer Anweisungen nicht verstanden hat. Das Projekt wird als deutschlandweites Leuchtturm-Projekt vom Bundesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe an drei Standorten in Deutschland gefördert. Neben Aurich und Oldenburg startet als dritter Standort Mitte Januar Osnabrück in das Projekt. 

Bei der zweitägigen Auftaktveranstaltung kurz vor Weihnachten im Johanniter-Bildungs- und Tagungszentrum Oldenburg (BiTa) waren sechs Frauen und Männer aus Aurich und 17 aus Oldenburg dabei. Sie kommen aus Syrien, Irak, Kamerun, Bosnien, Vietnam, Russland, Eritrea, Kroatien, Indonesien und Deutschland und sind teilweise erst seit kurzem, einige auch schon seit vielen Jahren in Deutschland und sogar hier geboren. „Wir haben von Studenten über kaufmännische Angestellte bis hin zu Lehrern alles dabei“, freut sich Helene Frieden, Leiterin der Stabsstelle Integration des Regionalverbands Weser-Ems. Zusammen mit Anette Thanheiser vom Ortsverband Osnabrück der Johanniter-Unfall-Hilfe leitet sie das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“. 

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme von so vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Johanniter-Unfall-Hilfe bereichern wollen“, sagt Helene Frieden. Die Beweggründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind so unterschiedlich wie ihre Voraussetzungen. Die einen möchten sich ehrenamtlich engagieren und so etwas von der Hilfe zurückgeben, die sie selber erfahren haben. Andere suchen über ihr Engagement in einer Hilfsorganisation einen Zugang zur Gesellschaft in Deutschland oder haben auf ihrer Flucht erfahren, wie wichtig es ist, Kenntnisse in Erster Hilfe zu haben. „Sie möchten gerne wissen, wie sie im Notfall helfen können, und dieses Wissen dann an andere weitergeben.“ Geplant ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Juni 2019 ihre Qualifizierung abschließen und dann als Erste-Hilfe-Trainer für die Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv werden.
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Schwacher VfL verliert letztes Heimspiel des Jahres

29.12.2018 18:52 Uhr

22:28-Niederlage gegen Vipers

von Bernd Teuber

Voller Hoffnung und Zuversicht waren die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in ihr letztes Heimspiel des Jahres gestartet. Zwei Monate nach dem letzten Pflichtspielsieg wollte man im Heimspiel gegen die Vipers aus Bad Wildungen wieder zurück in die Erfolgsspur. Intensiv hatte man in den zurückliegenden Wochen daran gearbeitet, wieder aggressiver und konzentrierter sowohl in Abwehr als auch im Angriff zu spielen. Die Leistungen der letzten Spiele sollten vergessen gemacht werden. Hier speziell das letzte vor der EM-Pause in Neckarsulm. Es sollte nichts draus werden. Auch in der Höhe verdient muss man sich gegen die Vipers mit 22:28 geschlagen geben.

„Wir haben zu Recht in dieser Höhe verloren, da wir gleich mehrere 1000%ige Chancen haben liegenlassen. Es fehlte uns eindeutig die Effektivität im Angriff, wo wir deutlich zu viele Fehler gemacht haben, weil wir in der Vorwärtsbewegung zu unkonzentriert gespielt haben. Das müssen wir unbedingt verbessern“, so ein sichtlich angefressener Niels Bötel nach dem Spiel.

Dies begann bereits wenig vielversprechend. Kaum waren zwei Minuten gespielt, lag man bereits mit 0:2 hinten. Zwar konnten Cara Hartstock und Angie Geschke (2x) fünf Minuten später aus dem Rückstand eine 3:2-Führung machen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben. Von Beginn an wirkten die Gäste vor der Saisonrekordkulisse von 2012 Zuschauern präsenter auf der Platte. Während die Gastgeberinnen reihenweise gute Chancen vergaben, kamen die Vipers immer wieder durch die Mitte zum Erfolg. So konnten die Vipers schnell wieder in Führung und mit einem 12:9 in die Pause gehen.

„Wir hatten zwar so einige Verletzungsprobleme, sodass wir im Training auch schon mal nur vier gegen vier spielen konnten, haben es aber durch mehrere Testspiele geschafft, besser eingespielt zu sein als beim letzten Aufeinandertreffen“, erzählte Gästetrainerin Tessa Bremmer.

Wie schon in Halbzeit eins gingen auch nach der Pause die ersten beiden Treffer wieder aufs Konto der Gäste, sodass diese den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Als fünf Minuten nach Wiederanpfiff beim Stande von 12:15 gleich zwei Gästespielerinnen auf die Bank mussten, keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber der VfL konnte diesen Vorteil nicht nutzen und lediglich durch Kim Birke auf 13:15 verkürzen. Kaum wieder komplett, bauten die Gäste den Vorsprung wieder aus und lagen nach halbgespielter Halbzeit bereits mit fünf Toren vorne. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Vipers Topscorerin Nicoleta Vasilescu sogar auf 25:17 erhöhen. Ein Treffer, den sie allerdings teuer bezahlen musste. Minutenlang blieb sie am Boden liegen und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Spielende war noch nicht bekannt, ob die Vipers-Spielerin die Heimreise mit antreten konnte. Der VfL Oldenburg drückt ihr auf jeden Fall die Daumen, dass die Fahrt ins Krankenhaus nur eine Vorsichtsmaßnahme war und sie am Samstag in Nellingen wieder mit auflaufen kann.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 28:22-Sieg der Gäste. „Die Stimmung in der Halle war heute super und es tut mir leid, dass wir die Punkte nicht hierbehalten haben. Wir haben viel zu viele freie Würfe verworfen und gleichzeitig den Gegner zum Torewerfen eingeladen. Wir müssen uns einfach noch mehr reinhängen und kämpfen. Vor allem in der Abwehr“, so eine enttäuschte Julia Renner, die mit ihrem Team bereits am Samstag wieder ranmuss. Da wird es allerdings nicht einfacher. Da ist man nämlich in Bietigheim zu Gast.
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Johanniter-Weihnachtstrucker: Pakete aus Weser-Ems in der Ukraine eingetroffen

29.12.2018 18:14 Uhr

500 Mal Hilfe für bedürftige Kinder, Senioren und Familien

Wochenlang haben die Johanniter in den Ortsverbänden im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker Pakete gesammelt. Insgesamt konnten fast 500 Pakete auf die Reise in die Ukraine geschickt werden. Heute wurden sie direkt durch die Johanniter vor Ort in Schytomyr verteilt. 

In der Vorweihnachtszeit hatten die Johanniter in Niedersachsen und Bremen Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen sowie Privatleute aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu packen und in den Dienststellen der Hilfsorganisation abzugeben. Mit dabei waren alle 20 Ortsverbände in Weser-Ems Besonders aktiv waren die Verbände Garrel mit 104 Paketen, Oldenburg mit mehr als 140 Paketen und Varel mit fast 30 Paketen. In Emden packten die Kinder des Johanniter-Horts „Grüner Baum“ 30 Pakete, in Wittmund kamen die Johanniter in einem Gemeinschaftsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen auf mehr als 50 Pakete. Insgesamt schickten die Johanniter aus Weser-Ems fast 500 Pakete mit dem Johanniter-Weihnachtstruckern in die Ukraine.

„Wir danken allen Johannitern, die sich für den Weihnachtstrucker engagiert haben, und natürlich allen Spendern“, sagt Stefan Greiber, Sprecher des Regionalverbands Weser-Ems. Es sei toll, dass so viele Menschen den bedürftigen Familien in Osteuropa und vor allem in der kriegsgeschüttelten Ukraine helfen wollten. Besonders freut es Greiber, dass die Johanniter-Kollegen aus den Ortsverbänden Stade und Wunstorf die Hilfsgüter mit einem eigenen Lkw-Konvoi direkt ins Zielgebiet gebracht und dort persönlich verteilt haben. „Das ist schön, wenn man weiß, dass die Hilfe direkt bei den Menschen ankommt.“
 
In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertags brachen die Helfer Richtung Ukraine auf. Mit zwei vollgepackten Lkw mit Anhängern und einem Begleitfahrzeug trafen sie wohlbehalten am späten Donnerstagabend in der rund 120 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Stadt Schytomyr ein. Nach der Verteilung der Pakete am Freitag ging die Fahrt weiter in die zentralukrainische Stadt Poltawa in der Nähe von Charkow.

Landesvorstand Hannes Wendler würdigt die Arbeit der vielen Helfer im Hintergrund. „Ein großer Dank geht an alle Paketpacker in Niedersachsen und Bremen und auch an alle Spender, die sich finanziell eingebracht haben“, betont er. „Besonders möchte ich allerdings unseren Weihnachtstruckern danken, die sich an Weihnachten auf den langen Weg in die Ukraine aufgemacht haben.“ Interessiert werden Berichte, Fotos und Filme bei Facebook verfolgt oder auf der Internetseite www.johanniter.de/weihnachtstrucker-ukraine angeschaut. „So haben wir ein wenig das Gefühl dabei zu sein“, sagt Greiber. „Denn es sind ja auch unsere Pakete, die dort verteilt werden.“ Dies sei ein gutes Gefühl.


Über die Johanniter-Weihnachtstrucker
 
Während der Sammelaktion packen tausende Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für Bedürftige in Südosteuropa. Sie enthalten dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel nach einer festgelegten Packliste und ein kleines Kinderspielzeug. 
 
Das erste Mal gestartet sind die Johanniter-Weihnachtstrucker vor 25 Jahren mit etwa 3.000 Paketen in Bayern, inzwischen sind fast alle Landesverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in die Aktion involviert. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen ist 2018 das zweite Mal dabei. In diesem Jahr sind bundesweit 56.172 Pakete gesammelt und mit insgesamt 44 Sattelschleppern nach Südosteuropa gebracht worden.
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Starke Dynamik gibt auch 2019 den Takt vor

29.12.2018 18:07 Uhr

OB Krogmann sieht Chancen und Herausforderungen einer wachsenden Stadt Oldenburg

Die starke Dynamik in der Oldenburger Stadtentwicklung wird auch im kommenden Jahr anhalten und weiter den Takt für Politik und Verwaltung vorgeben. Die Bevölkerungszahl könnte 2019 die 170.000er Marke überschreiten. Nie gab es so viele Beschäftigte in Oldenburg, nie waren die Steuereinnahmen höher. Nach einem Ranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat Oldenburg zugleich die stärksten Fortschritte aller deutschen Großstädte in der Lebensqualität erzielt. Eine Erfolgsmeldung jagt die nächste. Das freut auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der aber zugleich auf die Herausforderungen hinweist, die mit dem Wachstum verbunden sind:

„Oldenburg geht es im Großen und Ganzen hervorragend. Dieser Erfolg beschert uns steigende Steuereinnahmen und ein solides finanzielles Fundament. Das wiederum gibt uns die Möglichkeit, die anstehenden Investitionen in den Bereichen Bildung, Bauen und Teilhabe energisch umzusetzen. Gleichzeitig haben wir die Chance, erstmals seit Jahrzehnten Schulden abzubauen. Und wir können in die Infrastruktur und die Lebensqualität unserer Stadt investieren. Projekte wie das neue Bäderkonzept mit dem Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich oder das Neue Stadtmuseum sind in 2018 entscheidend vorangekommen.“

Schwerpunkt der städtischen Bautätigkeit bleibt aber der Ausbau von Kitas und Schulen. Beispielhaft dafür stehen die neuen Ganztagsangebote in den Grundschulen Bümmerstede, Etzhorn und Harlinger Straße. Auch das inzwischen 4. Ausbauprogramm für unsere Kitas und Krippen wird mit unverminderter Kraft fortgeführt.

„Die sehr dynamische Entwicklung der Stadt fordert uns aber auch heraus. Der Wohnungsmarkt in Oldenburg ist, trotz der starken Bautätigkeit, weiter angespannt. Vor allem im Bereich bezahlbarer Wohnungen fällt es Menschen nach wie vor nicht leicht, die passende Bleibe zu finden. Hier müssen wir noch mehr tun. Es darf nicht sein, dass das starke Wachstum Menschen an den Rand drängt“, so Krogmann weiter.

„Ein Projekt wie der neue Stadtteil „Fliegerhorst“ kommt hier gerade zur richtigen Zeit. Hier wurde inzwischen erheblich in Planung und Infrastruktur investiert. 2019 werden nun die ersten Wohngebäude entstehen. Insgesamt werden hier mehr als 3000 Menschen eine neue Heimat finden. Der Rat hat die Vergabe an strenge Regeln gebunden, sodass Vorfahrt für preiswerten Wohnraum gelten wird.

2018 kannte aber nicht nur Erfolgsmeldungen. Ich erinnere an die Diskussion um das Klinikum Oldenburg. Ich bin froh und dankbar, dass Rat und Verwaltung hier mit einem Kraftakt klare Erwartungen zu einem Neustart formuliert haben. Zugleich stand die Stadt Oldenburg jederzeit solidarisch zu „ihrem“ Klinikum und den Beschäftigten dort. Auch wenn die nächsten Monate noch schwer werden: der Kurs ist richtig und wird, da bin ich sicher, schon bald erste Erfolge zeigen.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die an der guten Entwicklung der Stadt mitgewirkt haben. Oldenburg, das sind für mich vor allem die Menschen in unserer Stadt. Mehr als alles andere hat mich auch 2018 das herausragende Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für unsere Gemeinschaft beeindruckt. Das habe ich bei den vielen Besuchen in sozialen oder kulturellen Einrichtungen erleben dürfen. Das Engagement im Ehrenamt, in Sportvereinen, in Bürgervereinen, bei der Feuerwehr oder in den Kirchengemeinden und nicht zuletzt auch in den kommunalpolitischen Gremien zeichnet Oldenburg aus.

In diesen Dank einschließen möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, für die eine wachsende Stadt auch wachsende Aufgaben bedeutet. Wenn wir uns alle gemeinsam die Begeisterung und das Engagement für unsere Stadt bewahren, ist mir auch vor 2019 nicht bange. In diesem Sinne wünsche ich allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für eine gute Entwicklung unserer Stadt!“
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Berufsbildende Schulen informieren und beraten ab 10. Januar

29.12.2018 18:06 Uhr

Anmeldungen für das Schuljahr 2019/2020 im Februar

Vom 1. bis zum 20. Februar 2019 nehmen die vier Berufsbildenden Schulen (BBS) der Stadt Oldenburg Anmeldungen für die Vollzeitschulen zum Schuljahr 2019/2020 entgegen. Eine Anmeldung ist nur über das Portal „Schüler Online“ unter der Adresse www.bbs-ol.de/anmeldung möglich.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger Berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de.

Berufsbildende Schulen Haarentor
Am Samstag, 12. Januar, findet von 10 bis 13 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ des Wirtschaftsgymnasiums der Berufsbildenden Schulen Haarentor an der Ammerländer Heerstraße 33-39 statt. Am Donnerstag, 17. Januar, beraten die BBS Haarentor ab 19 Uhr über das Berufliche Gymnasium (Wirtschaftsgymnasium) sowie über die Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege (Klassen 11 und 12), und die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Informatik (Klassen 11 und 12). An diesem Termin gibt es auch für Schülerinnen und Schüler mit einem Haupt- beziehungsweise Realschulabschluss Informationen über die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft. Für Hauptschulabsolventen wird der Schwerpunkt Einzelhandel angeboten. Realschulabsolventen können diese Schulform (Höhere Handelsschule) mit den Schwerpunkten Bürodienstleistungen, Handel, Industriedienstleistungen und IT-Dienstleistungen wählen. Das Berufsvorbereitungsjahr informiert in Einzelgesprächen, für die sich Interessierte unter Telefon 0441 779150 anmelden können.

Weitere Informationen gibt es bei den BBS Haarentor telefonisch unter 0441 779150 oder im Internet unter www.bbs-haarentor.de.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
Das Berufliche Gymnasium Technik, die zweijährige Berufsfachschule Fachrichtung Informationstechnische/r Assistent/in, die Fachoberschule Technik sowie die Fachoberschule Gestaltung am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) veranstalten am Freitag, 8. Februar, von 15 bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ in der Straßburger Straße 2. Am Donnerstag, 10. Januar, lädt die Fachoberschule für Gestaltung ab 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Ehnernstraße 132 ein. Lehrkräfte erläutern die Aufnahmevoraussetzungen und Lerninhalte der Klassen 11 und 12. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich an diesem Abend über die Perspektiven (zum Beispiel Hochschulstudiengänge) im Gestaltungsbereich zu informieren. Die Technikerschule Elektrotechnik (zweijährige Fachschule Elektrotechnik) lädt am Donnerstag, 10. Januar, um 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Ehnernstraße 132 ein.

Nähere Auskünfte gibt es beim BZTG unter Telefon 0441 983770 oder im Internet unter www.bztg-oldenburg.de. Die Fachoberschule für Gestaltung informiert unter Telefon 0441 980740.

Berufsbildende Schulen 3
Am Montag, 21. Januar, informieren und beraten Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3) ab 16.30 Uhr über die Fachoberschulen, die Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in sowie über die einjährigen Berufsfachschulen für Haupt-und Realschulabsolventen in den Bereichen Hauswirtschaft und Pflege, die Berufsfachschule Gastronomie, die zweijährige Berufsfachschule Pflegeassistenz und die Fachschule Heilerziehungspflege im Schulgebäude Maastrichter Straße 27. Im Anschluss um 18 Uhr erfolgt die Information und Beratung über das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik, Ökotrophologie und Gesundheit/Pflege.

Für das Berufsvorbereitungsjahr und die Berufseinstiegsklasse kann ein Termin für ein Beratungsgespräch abgesprochen werden unter Telefon 0441 9836139 oder per E-Mail an schule@bbs3-ol.de.

An den BBS 3 können folgende Bildungsgänge besucht werden:
 • Berufseinstiegsklasse Lebensmittelhandwerk und Gastronomie
 • Berufseinstiegsklasse Körperpflege
 • Berufsvorbereitungsjahr Lebensmittelhandwerk und Gastronomie, Textiltechnik und Bekleidung, Körperpflege, Hauswirtschaft und Pflege oder Agrarwirtschaft, Schwerpunkt Gartenbau
 • einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft
 • einjährige Berufsfachschule für Hauptschulabsolventen Gastronomie oder Lebensmittelhandwerk
 • einjährige Berufsfachschule für Realschulabsolventen Gastronomie oder Hauswirtschaft und Pflege
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Pflegeassistenz
 • berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Kosmetik
 • Fachoberschulen: Sozialpädagogik; Ernährung und Hauswirtschaft; Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, jeweils in den Klassen 11 und 12
 • Berufsoberschule Gesundheit und Soziales
 • berufliche Gymnasien: Gesundheit und Pflege, Ökotrophologie oder Sozialpädagogik
 • Fachschulen: Sozialpädagogik oder Landwirtschaft
 • zwei- oder mehrjährige Fachschule Heilerziehungspflege
 • landwirtschaftliche Unternehmerschule

Weitere Informationen gibt es bei den BBS 3 telefonisch unter 0441983610 oder im Internet unter www.bbs3-ol.de.

Berufsbildende Schulen Wechloy
Am Mittwoch, 16. Januar, informieren und beraten Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen Wechloy ab 18 Uhr im Foyer des Schulgebäudes, Am Heidbrook 10, über das Ausbildungsangebot.

Dazu zählen:
 • einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (Klasse 12)
 • zweijährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (einschließlich Polizeivollzugsdienst, Klassen 11 und 12)
 • zweijährige und einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und einer europäisch-internationalen Ausrichtung
 • Berufsoberschule Wirtschaft und Verwaltung
 • Fachschule Betriebswirtschaft mit dem Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ in Abendform (Dauer: drei Jahre) in den Schwerpunkten Logistik oder Absatzwirtschaft/Marketing

Die genannten Schulformen führen zur Fachhochschulreife und zur fachgebundenen beziehungsweise allgemeinen Hochschulreife. Weitere Informationen zu den Berufsbildenden Schulen Wechloy gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de oder unter Telefon 0441 21820.
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Oberbürgermeister will am Ball bleiben

20.12.2018 20:45 Uhr

Krogmann treibt nach Ratsbeschluss Planung und Bau von drei Kunstrasenplätzen voran

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner jüngsten Sitzung die Vorlage aus dem Sportamt verwandelt: Drei Kunstrasenplätze, so der Beschluss, sollen bis 2021 auf städtischen Sportanlagen errichtet werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will nun am Ball bleiben und Tempo machen. „Wenn alles gut läuft, könnte der erste Platz im Herbst nächsten Jahres entstehen. Davon profitieren besonders Vereine mit großen Jugendfußballabteilungen, die starken Zulauf im Mädchenfußball haben“, hofft Krogmann. 750.000 Euro sind für den ersten Kunstrasenplatz eingeplant. Mit den im nächsten Jahr voraussichtlich zur Verfügung stehenden Mitteln ließen sich in 2019 darüber hinaus auch bereits die Planungen für die beiden weiteren Plätze vorantreiben.

Es ist vorgesehen, dass der Sportausschuss in seiner ersten Sitzung des neuen Jahres am 13. Februar die konkrete Standortwahl treffen kann. Konsens besteht darüber, dass vorrangig der Westen, Süden und Nordwesten der Stadt – diese Bezirke verfügen derzeit noch über keine Kunstrasenplätze – bedacht werden sollen. Bei der Entscheidung, welcher Standort ausgewählt wird, spielen auch die Baugrundverhältnisse, der Zustand der bisherigen Naturrasenplätze und eine größtmögliche Auslastung mit Schul- und Vereinssport eine Rolle.

Die Stadtverwaltung empfiehlt als zwei der künftigen Standorte die Sportanlagen an der Kennedystraße (im Stadtwesten) und an der Brandenburger Straße (im Stadtsüden). An der Kennedystraße kämen der TuS Bloherfelde und der TuS Eversten als Nutzer in Betracht. Außerdem wäre dort aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Schulzentrum Eversten sowie zu dem mit Sport-Schwerpunkt arbeitenden Gymnasium Eversten eine intensive Nutzung durch Schulen gegeben. Bei der Anlage an der Brandenburger Straße handelt es ebenfalls um einen Schulstandort (IGS Kreyenbrück), die von mehreren Vereinen für unterschiedliche Sportarten genutzt wird: FC Medya, FC Wittsfeld und Victoria (Fußball), VfB Oldenburg (Cricket) und Schwarz-Weiß Oldenburg (Baseball). Beim dritten Standort, der für den Nordwesten empfohlen wird, wäre eine Entscheidung zwischen den Sportanlagen Alexandersfeld (Post SV) und am Schulzentrum Ofenerdiek (SV Ofenerdiek) notwendig.

Laut dem vom Rat am 17. Dezember gefassten Beschluss soll nach der Fertigstellung der drei Kunstrasenplätze über den Bau von zwei weiteren Plätzen mit künstlichem Grün beraten werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht in den geplanten Investitionen einen Gewinn für die Sport-Infrastruktur der Stadt. „Die natürlichen Rasenplätze leiden immer häufiger unter extremen Wetterlagen. In der vergangenen Saison sind so viele Spiele ausgefallen wie nie zuvor, weil die Naturrasenplätze über mehrere Monate für längere Zeit gesperrt waren“, erinnert Krogmann.

Allgemein gilt, dass ein guter Rasenplatz 800 Stunden im Jahr und ein Kunstrasenplatz 1.400 Stunden im Jahr genutzt werden kann. „Dieses Potenzial würde sich nicht nur entlastend bei der Vergabe von Sporthallenzeiten im Winter auswirken, sondern uns auch in die Lage versetzen, überbeanspruchte Rasenplätze vorübergehend aus der Nutzung zu nehmen, um wirkungsvoll Pflegemaßnahmen umzusetzen“, ergänzt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Die Stadt Oldenburg verfügt insgesamt über 41 Naturrasenspielfelder und drei Kunstrasenplätze. Hinzu kommen noch Kleinspielfelder und Bolzflächen sowie sieben vereinseigene Anlagen.
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Feuerwerk zum Jahreswechsel: Stadt gibt Hinweise

20.12.2018 20:44 Uhr

Sicherheitsabstände einhalten – Auf kranke und ältere Menschen Rücksicht nehmen

Der Jahreswechsel rückt näher, das neue Jahr wird auch in Oldenburg traditionell mit Feuerwerk begrüßt. Die Stadtverwaltung bittet dabei um vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern und um unbedingte Einhaltung von Sicherheitsabständen zu brandgefährdeten Gebäuden. Insbesondere für reetgedeckte Häuser stellt Funkenflug (nicht nur durch Feuerwerk) eine große Gefahr dar.

Ab dem 28. Dezember dürfen in diesem Jahr pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II von Händlern an Privatpersonen verkauft werden. Auch wenn Händler sich in Erwartung der Verkaufstage bereits mit Ware eingedeckt haben, müssen die Silvesterraketen bis zu diesem Tag sicher in einem Lager verwahrt werden. Das Abbrennen dieser Gegenstände ist nur am 31. Dezember und am 1. Januar durch Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erlaubt.

Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten. Dies soll einerseits dem Brandschutz für besonders gefährdete Reetdach- und Fachwerkhäuser, aber auch dem Schutz von besonders Schutzbedürftigen wie Kranken, alten Menschen und Kindern vor Lärmemissionen dienen.

Als „unmittelbare Nähe“ wird zumindest hinsichtlich reetgedeckter Häuser ein Sicherheitsabstand von 200 Metern als notwendig angesehen. Auch in „Feierlaune“ sollte berücksichtigt werden, dass in einem Schadensfall die Missachtung von Sicherheitsbestimmungen erhebliche Schadenersatzansprüche auslösen kann.

Generell sollte in der Nähe von Krankenhäusern (auch Hospizen) und Altenheimen mit Rücksicht auf Kranke und ältere Menschen ein rücksichtsvoller und zurückhaltender Umgang mit Feuerwerkskörpern, insbesondere mit Böllern, geübt werden.

Zu beachten ist auch, dass diese Silvesterbräuche auch für Haustiere eine besondere Stresssituation darstellen. Daher sollte in deren unmittelbarer Umgebung auf die Knallerei verzichtet werden.
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Sprache ist der Schlüssel zur Integration

20.12.2018 20:33 Uhr

Projekte „Griffbereit“ und „Rucksack“ seit zehn Jahren erfolgreich

Integration beginnt mit der Sprache: Das hat das Oldenburger Amt für Jugend und Familie früh erkannt. 2007 und 2008 hat die Stadt Oldenburg die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ ins Leben gerufen, die sich beide schwerpunktmäßig an Eltern mit Migrationshintergrund richten und die Mehrsprachigkeit fördern – und dies seit mittlerweile mehr als zehn Jahren. Dieses erfolgreiche Bestehen der Projekte ist am Donnerstag, 20. Dezember, in einer Feierstunde im Kulturzentrum PFL mit rund 50 geladenen Gästen gewürdigt worden.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt insbesondere das Engagement der Elternbegleiterinnen (geschulte zweisprachige Mütter): „Sie tragen über ,Griffbereit‘ und ,Rucksack‘ dazu bei, dass Familien mit Migrationshintergrund im Stadtteil ankommen können.“ Denn die Elternbegleiterinnen seien häufig das Bindeglied zwischen der Familie, dem Sozialraum und der Gesellschaft.

In wöchentlichen Treffen bringen die Elternbegleiterinnen den Müttern, Vätern und Kindern die deutsche Sprache auf spielerische Art und Weise näher. So werden Lieder gesungen, Spiele gespielt und Aufgaben gelöst. Insgesamt gibt es aktuell 16 Gruppen in sechs Stadtteilen. Die jeweiligen Gruppen bestehen in der Regel aus fünf bis zehn Personen und treffen sich für zwei Stunden in öffentlichen Einrichtungen.

Dabei richtet sich das Programm „Griffbereit“ an Mütter oder Väter mit ihren ein- bis dreijährigen Kindern. Neben der Sprache wird außerdem die frühkindliche Entwicklung durch kindgerechte Aktivitäten gefördert. In den „Rucksack“-Gruppen tauschen sich die Mütter mit einer Elternbegleiterin aus und bekommen individuelle Tipps und Arbeitsmaterialien zur Förderung ihrer Kinder. Die Mädchen und Jungen, vier bis sechs Jahre alt, erhalten in den Kindergärten und durch die Mütter Zuhause eine Sprachförderung. Das läuft parallel ab und es findet es permanenter Austausch statt. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher werden so Partner für die Sprachförderung der Kinder.

„Griffbereit- und Rucksack-Gruppen sind heute fester Bestandteil der frühkindlichen Förderung in der Stadt Oldenburg. Rund 1.200 Familien haben wir bislang begleitet“, betont Petra Bremke-Metscher, Projektleiterin Team Frühe Hilfen/Prävention bei der Stadt Oldenburg.

Mehr als 50 Mütter wurden in den vergangenen zehn Jahren als Elternbegleiterinnen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung ausgebildet. Derzeit sind zwei Koordinatorinnen, Tamara Bunjes und Jekatarina Nesukaitiene-Pomme, sowie 30 Elternbegleiterinnen an der Umsetzung von zwölf „Griffbereit“- und vier „Rucksack“-Gruppen beteiligt.

„Die Umsetzung der Programme ist ein Gewinn für alle. Durch die Beteiligung der Eltern und ihrer Kinder an den Programmen findet Integration statt, die kaum jemand in diesem Umfang für möglich gehalten hat“, sagt Bremke-Metscher. So würde das Projekt „Rucksack“ dazu beitragen, dass Eltern, Elternbegleiterinnen, Erzieherinnen und Erzieher eine Erziehungspartnerschaft eingehen, die auch die interkulturelle Öffnung des Kindergartens unterstützen würde.
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Beim Älterwerden den Überblick behalten

20.12.2018 20:29 Uhr

Städtische Internetseiten informieren über Beratungsstellen und Angebote

Älter zu werden ist mit vielen Fragen verbunden: nach den Einrichtungen zu bestimmten Themen und Situationen, nach Angeboten und Beratungsstellen, Unterstützung und Hilfe. Einen Überblick für ältere Menschen liefern nun die neuen Internetseiten „Älter werden in Oldenburg“ unter www.oldenburg.de/aelter-werden.


Die Koordinierungsstelle Altenhilfe der Stadt Oldenburg hat den Internetauftritt gestaltet. „Ich bin mir sicher, dass Ältere, ihre Angehörige und weitere Interessierte auf den Seiten erste wichtige Informationen und Hilfen finden, gegebenenfalls auch neue Möglichkeiten des Engagements entdecken und sich schlussendlich mit den gesuchten Anbietern in Verbindung setzen können“, so Friederike Oltmer von der Koordinierungsstelle.


Auf den Seiten „Älter werden in Oldenburg“ finden interessierte ältere Menschen Informationen darüber, wie sie so lange wie möglich engagiert und selbstständig leben, aktiv bleiben und Erfahrungen sammeln können. Auch für Angehörige ist der Internetauftritt eine erste Orientierungshilfe, denn Menschen, die im Alter auf Hilfe und Pflege angewiesen sind, haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Dementsprechend umfassend und differenziert ist das Angebot an Leistungen zur Hilfe, Betreuung und Pflege in Oldenburg. Die unterschiedlichsten Beratungsstellen zu verschiedenen Themen sind verlinkt und aktuelle Anbieterlisten unter anderem zu ambulanten Pflegediensten, Betreutem Wohnen oder haushaltsnahen Dienstleitungsanbietern sind hinterlegt.
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Drei Neue fürs Schlichten statt Richten zuständig

20.12.2018 20:12 Uhr

Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis als Schiedsleute berufen – Martin Sobel vertritt

Fürs Schlichten statt Richten sind in Oldenburg künftig drei Neue zuständig: Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis sind vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig als Schiedsleute berufen worden. Unterstützt werden sie von Martin Sobel (64), der als stellvertretender Schiedsmann für den Bezirk Oldenburg Nord neu gewählt wurde. Ergänzt wird das Trio durch Gertrud Suntrup, die im Bezirk Oldenburg Süd weiterhin als stellvertretende Schiedsfrau fungiert. 

Die drei „Neuen“ wurden am Mittwoch, 19. Dezember, von Erster Stadträtin Silke Meyn begrüßt. „Nicht jeder Streit unter Nachbarn, jede Beleidigung oder Handgreiflichkeit muss auf direktem Weg vor Gericht landen. Das Schiedsamt ist eine wichtige Instanz, um die Justiz zu entlasten und unter Streithähnen eine unbürokratische Einigung zu erzielen, mit der beide Seiten leben können“, sagte die Dezernentin. „Ich freue mich, dass wir für diese verantwortungsvolle Aufgabe geeignete Persönlichkeiten gefunden haben“, so Silke Meyn. Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, gratulierte den neuen Schiedsleuten ebenso zu ihrer Wahl wie Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, und Reinhard Kropp vom Bund Deutscher Schiedsleute.
 
Amtszeit beginnt am 1. Januar 2019
Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis treten die Nachfolge von Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller an. Während Rolf Müller in den vergangenen fünf Jahren als Schiedsmann im Einsatz war, beläuft sich die Gesamtdauer der Tätigkeit von Beate Iwan auf über 26 Jahre. Beide standen aus persönlichen Gründen für die neue Amtsperiode ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr zur Verfügung.

Gabriele Kopka-Paetzke (66) hat bis Juni 2018 als Richterin gearbeitet und ist seit Juli 2018 in Pension. Peter Tarruttis (65) war bis Januar 2018 im Polizeidienst aktiv und ist seit Februar 2018 ebenfalls Pensionär. Auch Martin Sobel (64) ist seit Februar 2018 Rentner. Davor war er jahrelang tätig als Mess- und Regeltechnikermeister und Qualitätsmanagementbeauftragter.

Bevor die Schiedspersonen ihr Ehrenamt wahrnehmen können, musste noch das Amtsgericht die Wahl bestätigen. Denn nicht die Stadt Oldenburg, sondern die Justizbehörde übernimmt die Fachaufsicht über die Schiedspersonen. Die Bestätigung der Wahl von Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis erfolgte bereits am 14. Dezember durch das Amtsgericht.

Ihre Aufgabe wird nunmehr sein, in verschiedenen Streitfällen eine Einigung zwischen den streitenden Parteien zu erzielen. „Die Schiedspersonen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben einen Eid geleistet, der sie verpflichtet, unparteiisch tätig zu sein“, unterstreicht der Bund Deutscher Schiedsleute. Der Vorteil eines Schiedsverfahrens liegt darin, dass es im Fall des Erfolges im Allgemeinen keine unterlegene Partei gibt, da beide Seiten von einer gütlichen Einigung profitieren und sich den oft kostenintensiven Gang zu Gericht ersparen.
 
30 Schlichtungsverfahren in 2017
Im Jahre 2017 waren es insgesamt 30 Streitfälle, bei denen das Vermittlungsgeschick der Oldenburger Schiedsleute gefragt war. 2016 kam das Schiedsamt auf 31 Schlichtungsverfahren, 43 Fälle waren es im Jahr 2015, 57 im Jahr 2014, 32 im Jahr 2013 und 47 im Jahr 2012. „Dazu kommen aber noch viele Fälle, die sich bereits im Vorfeld ohne offizielle Verhandlung lösen lassen und die nicht in der Statistik auftauchen“, erläutert Fachdienstleister Christian Aster.

Hohe Erfolgsquote
Die Schlichtungsversuche sind überdurchschnittlich oft positiv verlaufen: Die Erfolgsquote in Oldenburg lag in den vergangenen beiden Jahren (2016 und 2017) bei 60 Prozent. Bundesweit beträgt die Quote im Schnitt rund 50 Prozent.

Die erste Sprechstunde mit den „Neuen“ ist am Donnerstag, 10. Januar 2019, von 9 bis 11 Uhr. Die Schiedsleute sind telefonisch unter der Nummer 0441 235-2104 zu erreichen. Das Schiedsamt befindet sich im Gebäude Stau 73, drittes Obergeschoss, Zimmer 306.
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Anmeldungen für Oldenburger Krippen und Kindergärten

20.12.2018 20:07 Uhr
Eltern, die ihre Kinder für das im August 2019 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. bis zum 31. Januar 2019 online über die Seite „Wegweiser Kindertagesbetreuung“ der Stadt Oldenburg unter oldenburg.betreuungsboerse.net oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de tun. Eltern, denen eine Online-Anmeldung selber nicht möglich ist, können sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung melden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Am 1. Februar 2019 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März 2019 erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch freie Plätze angezeigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der ersten Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, wenn die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten konnten. Diese Liste kann von allen Kitas eingesehen werden, die noch freie Plätze haben. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.
 
Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. März 2019.

Auf der Seite oldenburg.betreuungsboerse.net werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten erhalten Eltern im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Petra Bröffel-Hempen (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3739), bei Anke Keller (Zimmer 109, Telefon 0441 235-3753), oder bei Sigrid Ziethe (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3736). Die Öffnungszeiten der Servicestelle sind im Januar montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs hat die Servicestelle geschlossen. Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.
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Braker Schüler bei Wohnungslosenhilfe

20.12.2018 20:00 Uhr

Kinder übergeben Adventsbasar-Spende und Kuchen

von Frerk Hinrichs

Mit dem Bus sind die Schüler der Klasse 6b der IGS Brake angereist, um dem Oldenburger Tagesaufenthalt für Wohnungslose eine Spende von 566,26 Euro und selbstgebackene Kuchen zu überbringen. Eine Schülerin hatte erst nur ihre Klasse gebeten, sich für Wohnungslose zu engagieren. Schnell überzeugte das dann die ganze Schule. So konnten die Schüler der 6b jetzt zusammen mit den Lehrern Saskia Monchablon und Dirk Sundermeyer den Erlös ihres Adventsbasars spenden.

Im Tagesaufenthalt erfuhren die Kinder, dass sich im vergangenen Jahr mehr als eintausend Menschen an den Tagesaufenthalt gewendet und die verschiedenen Angebote genutzt haben. Im Tagesaufenthalt können sich Menschen nicht nur aufhalten. Hier können sie sich und ihre Kleidung waschen und trocknen. Hier können sie ein warmes Essen einnehmen. Hier können sie ihre Post empfangen und die Sozialarbeiter um Rat fragen. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes fällt es Betroffenen oft schwer, wieder eine Wohnung zu finden. 

Nachdem die Schüler ihre Idee formuliert hatten, wandte sich Lehrerin Monchablon an die Diakonie, um abzusprechen, wie die Schüler helfen können. Der Tagesaufenthalt bedankte sich bei den Schülern mit einer Tasse warmen Kakao.
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Weihnachtsgeschenke für Wohnungslose

20.12.2018 19:56 Uhr

Familie Mittelstaedt denkt das ganze Jahr an Menschen in Wohnungsnot

von Frerk Hinrichs

Drei prall gefüllte Säcke mit Geschenken für Wohnungslose hat Marikka Trepte-Mittelstaedt  jetzt im Tagesaufenthalt der Diakonie übergeben. „Blaue Päckchen sind für Männer, rote für Frauen,“ erklärt die ehemalige Altenpflegerin. Seit vielen Jahren bereitet sie diese Geschenkaktion zusammen mit Ihren Söhnen Benjamin und Christoph Mittelstaedt vor. Die Päckchen werden dann gemeinsam gepackt. Aus Erfahrung und vom Tagesaufenthalt wissen die Mittelstaedts, was Wohnungslose sich besonders wünschen. Die Päckchen enthalten Praktisches wie Wolldecken, Handtücher und Duschgel. Aber auch Wollsocken, Schals und Handschuhe sind gern gesehen. Alle Geschenke sind neu, erklärt Marikka Trepte-Mittelstaedt, denn Wohnungslose freuen sich genauso über solche Geschenke wie Andere.
Viele der Päckchen werden an Weihnachten übergeben, berichtet Reinhild Hagedorn vom Tagesaufenthalt. Heiligabend ist auch hier ein besonderer Tag. Viele der Besucher freuen sich schon aufs Weihnachtsessen. Dann gibt es klassische Rinderrouladen mit Kartoffeln und Gemüse. Und einem Nachtisch. Der Tagesaufenthalt öffnet am 24.und am 26.12.2018 von 10 bis 14 Uhr.
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Zentrum für besondere medizinische Expertise im Pius-Hospital

20.12.2018 19:50 Uhr

Insgesamt 12 Krankenhäuser in Niedersachsen anerkannt

Niedersachsen stellt sich weiter auf bei der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann überreichte am 17. Dezember ausgewählten Krankenhäusern die förmlichen Bescheide zur Ausweisung als Fachzentren. Damit verfügt Niedersachen ab 2019 an 12 Krankenhausstandorten über insgesamt 14 spezialisierte Zentren, die komplexe medizinische Leistungen erbringen.

Einer der Standorte, die nun auch überregional als Zentrum mit einer ganz besonderen Expertise gelten, befindet sich im Pius-Hospital. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums des Krankenhauses bestehen sechs weitere Organkrebszentren, in denen Brustkrebs, gynäkologische Krebserkrankungen, Darm- Pankreas- und Magenkrebs sowie Lungenkrebs auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandelt werden. Hier finden Patientinnen und Patienten umfangreiche Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen vor, in denen alle an der Behandlung beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten und sich einer strengen Qualitätskontrolle nach einheitlichen Maßstäben unterziehen. 

„Ihre Häuser leisten einen wichtigen Beitrag, um allen Menschen in Niedersachsen auch weiterhin eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen“, bedankte sich Gesundheitsministerin Reimann bei den Vertreterinnen und Vertretern der Zentren. „Auch aus anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland kommen Patientinnen und Patienten zu Ihnen, was die ganz besondere Stellung der Kliniken in der Krankenhauslandschaft zeigt.“

Mit der Anerkennung als Zentrum wird aber nicht nur die besondere Bedeutung der Häuser hervorgehoben. Ihnen wird dadurch auch ermöglicht, mit den Gesetzlichen Krankenkassen über Zuschläge zu verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden. „In der Krebsbehandlung begleiten wir unsere Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge. Neben der kompetenten medizinischen Versorgung spielen die zusätzlichen Unterstützungsangebote wie zum Beispiel von Psychoonkologen oder speziell ausgebildeten Fachkrankenschwestern eine entscheidende Rolle“, betont Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, die Bedeutung der ganzheitlichen Behandlung in den Krebszentren des Krankenhauses. „Um dieses Angebot langfristig aufrechterhalten und auch optimieren zu können, ist die Ausweisung als Zentrum auf niedersächsischer Ebene ein wichtiger Schritt.“ Für diese Ausweisung ist eine Zertifizierung einer anerkannten wissenschaftlichen Fachgesellschaft erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind Informationen für Betroffene wie zum Beispiel ein Krebsinformationstag sowie Netzwerke und Kooperationen mit ambulanten und stationären Behandlungspartnern. Hier erfüllt das Pius-Hospital alle Kriterien. Die Krebszentren des Krankenhauses sind alle durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Eine erfolgreiche Rezertifizierung erfolgte im Oktober 2018. Neu hinzugekommen ist in diesem Zuge das Magenkrebszentrum.
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Per Mausklick zum passenden Bildungsgang

20.12.2018 19:40 Uhr

Anmeldungen an den Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg zukünftig online

Ab dem 1. Februar 2019 erfolgt die Anmeldung für das Schuljahr 2019/20 an den vier Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg ausschließlich online. Die Berufsbildenden Schulen führen hierzu zusammen mit der Stadt Oldenburg das Programm „Schüler Online“ ein, das bereits flächendeckend in Nordrhein-Westfalen sowie in verschiedenen Landkreisen und Städten in Niedersachsen erfolgreich eingesetzt wird.

Mit der Einführung des Programms wird das gesamte Anmeldeverfahren für alle Beteiligten erleichtert. Hierzu werden von den Berufsbildenden Schulen sämtliche Bildungsangebote sowie Beschreibungen zu den einzelnen Bildungsgängen erfasst und regelmäßig überarbeitet. Dieses ermöglicht den Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten eine schnelle und umfassende Information. Sie können sich anzeigen lassen, welche Bildungsgänge zu ihren Wünschen und zum erreichten Schulabschluss passen und sich anschließend online schnell und unbürokratisch an den verschiedenen Vollzeitschulformen anmelden.

Nach erfolgter Anmeldung ist es möglich, jederzeit den Stand des Verfahrens zu verfolgen. Fehlende Unterlagen werden direkt über das Programm angefordert. Die Berufsbildenden Schulen können nach Abschluss des Anmeldeverfahrens die Zusagen bzw. Absagen direkt über „Schüler Online“ erteilen. Sie erhalten so unverzüglich einen Überblick über nicht aufgenommene Schülerinnen und Schüler und können diese zielgerichtet weiter beraten.

Auch die Anmeldung für die Bildungsgänge der Berufsschule (Teilzeitform) wird mit Einführung des Programms nur noch online möglich sein. Hierzu melden die Ausbildungsbetriebe ihre Auszubildenden über „Schüler Online“ bei der zuständigen Berufsbildenden Schule an. Die Anmeldung kann weiterhin ganzjährig erfolgen.

Die Anmeldung ist möglich unter www.bbs-ol.de/anmeldung oder über die jeweilige Homepage der Berufsbildenden Schulen.
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Selbsthilfegruppe FASD

20.12.2018 19:34 Uhr
Fetal Alcohol Spectrum Disorder (Fetales Alkoholspektrum Störung) 
In Oldenburg gründet sie eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema FASD – Fetales Alkoholsyndrom. Durch Alkohol in der Schwangerschaft kann es beim Ungeborenen zu körperlichen Fehlbildungen, sowie zu geistigen und psychischen
Schädigungen kommen. FASD ist die häufigste nicht genetisch bedingte geistige Behinderung. Das Fetale Alkoholsyndrom stellt besondere Anforderungen an die Familie, an Kindertagesstätten und Schulen.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen. Es tut gut, mit Gleichgesinnten zu reden, zu trauern und zu lachen. In der Gruppe ist es möglich, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS–Kindern/-Angehörigen zu suchen. Auch möchte die Gruppe auf die zu 100% vermeidbare Behinderung in der Region aufmerksam machen sowie Aufklärungsarbeit und Prävention leisten.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind, z.B.:
· Eltern (leibliche/Adoptiv-/Pflege-/Großeltern) 
· Angehörige
· Pädagog*innen und Therapeut*innen
· Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte
· Betroffene

Bei Interesse, wenden Sie sich an die BeKoS:
Tel 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
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Terminverschiebungen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

20.12.2018 19:27 Uhr
Durch die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

• Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:
von Freitag, 21. Dezember, auf Samstag, 22. Dezember,
 von Montag, 24. Dezember, auf Freitag, 21. Dezember (Vorholtag),
 von Dienstag, 25. Dezember, auf Freitag, 28. Dezember,
 von Mittwoch, 26. Dezember, auf Samstag, 29. Dezember,
 von Montag, 31. Dezember, auf Freitag, 4. Januar,
 von Dienstag, 1. Januar, auf Samstag, 5. Januar.


• Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
von Dienstag, 25. Dezember, auf Samstag, 22. Dezember (Vorholtag),
 von Mittwoch, 26. Dezember, auf Samstag, 29. Dezember.


• Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben an Heiligabend, dem 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen.
• Der Oldenburger Verschenkmarkt hat von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
• Die Wochenmärkte auf dem Rathausmarkt und dem Pferdemarkt werden vom 1. Weihnachtsfeiertag auf Montag, 24. Dezember, vorbehaltlich der Teilnahme der Marktbeschicker vorverlegt. Die Wochenmärkte in Bloherfelde und Kreyenbrück fallen am 2. Weihnachtsfeiertag aus. Die Wochenmärkte auf dem Rathausmarkt und dem Pferdemarkt werden von Neujahr auf Montag, 31. Dezember, vorbehaltlich der Teilnahme der Marktbeschicker vorverlegt.
• Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL sind von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 26. Dezember, sowie Montag, 31. Dezember, und Dienstag, 1. Januar, geschlossen. Die Stadtteilbibliotheken Eversten, Kreyenbrück, Flötenteich und Ofenerdiek sind von Montag, 24. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Das Stadtmuseum und das Horst-Janssen-Museum sind am Montag, 24. Dezember, und Dienstag, 25. Dezember, sowie am Montag, 31. Dezember, geschlossen. Am Dienstag, 1. Januar, ist nur von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst ist am Dienstag, 25. Dezember, und am Dienstag, 1. Januar, geschlossen. Die Artothek ist von Montag, 24. Dezember, bis Donnerstag, 3. Januar, geschlossen.
• Die Musikschule bleibt von Montag, 24. Dezember, bis Freitag, 4. Januar, geschlossen.
• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades ist an Heiligabend von 6.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Am 1. Weihnachtsfeiertag ist sie geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist die Erlebniswelt von 8 bis 20 geöffnet, an Silvester und Neujahr bleibt sie geschlossen.
• Die Saunawelt des OLantis Huntebades ist an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist sie von 9 bis 23 Uhr geöffnet, an Silvester und Neujahr geschlossen.
• Die Hallenbäder in Kreyenbrück und Eversten sind von Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, geschlossen.
• Die Sprechstunde der AIDS-Beratung findet von Freitag, 21. Dezember, bis Montag, 1. Januar, nicht statt.
• Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac ist von Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, geschlossen.
• Die Sprechstunde der Schiedspersonen entfällt am Donnerstag, 20. Dezember, 27. Dezember und 3. Januar.
• Der Psychosoziale Krisendienst entfällt am Montag, 24. Dezember, am Dienstag, 25. Dezember, und am Montag, 31. Dezember.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

• Der Abenteuerspielplatz ist von Donnerstag, 20. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
• Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde ist von Samstag, 22. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Die Freizeitstätte Ofenerdiek und die Freizeitstätte Kreyenbrück sind von Montag, 24. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Das Kulturzentrum Rennplatz ist von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
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Schwerpunkte in der Gynäkologie und Geburtshilfe ausgebaut

16.12.2018 13:06 Uhr

Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital bilden „Ökumenische Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“

Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden konfessionellen Krankenhäuser in Oldenburg wird weiter ausgebaut: Um medizinische Kompetenzen zu bündeln, haben sich Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital darauf verständigt, unter dem gemeinsamen institutionellen Dach einer „Ökumenischen Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“ die gynäkologischen Schwerpunkte in den jeweiligen Häusern zu stärken. 

Konkret bedeutet dies, dass das Pius-Hospital seine geburtshilfliche Tätigkeit beendet und Entbindungen ab 1. Januar 2019 nur noch im Evangelischen Krankenhaus durchgeführt werden. Im Gegenzug werden alle Patientinnen mit einer Erkrankung der Brust oder mit einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung im Rahmen des bereits existierenden Oldenburger Brustzentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums im Pius-Hospital behandelt. Unabhängig von dieser Zentralisierung sind die Risikoschwangerschaften: Sie werden wie bisher vom Klinikum Oldenburg durch die perinatologischen Experten betreut.

Die Kooperation erfolgt unter Erhalt der jeweiligen Standorte am Evangelischen Krankenhaus zur Durchführung der allgemeinen operativen Gynäkologie, mit dem Spezialgebiet der Urogynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hansjörg Augenstein sowie am Pius-Hospital im Rahmen der allgemeinen operativen Gynäkologie, einschließlich Beckenbodenchirurgie, der gynäkologischen Onkologie und Brustchirurgie unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. med. Rudy Leon De Wilde. Mit der Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen der beiden Innenstadtkrankenhäuser im Bereich der Frauenheilkunde soll im Sinne aller Patientinnen die Qualität gesteigert und eine Ressourcenoptimierung erreicht werden. „Sowohl gesundheitspolitisch wie auch strukturell macht es Sinn, im Rahmen der bereits langjährig bestehenden guten Kooperation zwischen dem Pius-Hospital und dem Evangelischen Krankenhaus die jeweiligen Stärken weiter auszubauen“, so Dr. Hansjörg Augenstein. „Dies geschieht vor allem zum Wohle der Patientinnen, die mit ihren gesundheitlichen Bedürfnissen genau dort behandelt werden, wo man über den größten Erfahrungsschatz in dem jeweiligen Bereich verfügt“, ergänzt Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde.

Ärztliche Weiterbildung gesichert
Mit der Absicht einer Restrukturierung der ärztlichen Weiterbildung hin zu einem Rotationsprinzip beantragen Augenstein und De Wilde gemeinsam die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Aufgrund der hohen Fallzahlen beider Abteilungen gilt die entsprechende Anerkennung als sehr wahrscheinlich. Den Bereich der Lehre und Forschung wird Professor De Wilde betreuen. Die Ausbildung der Medizinstudierenden wird unverändert weiterhin in beiden Kliniken durchgeführt. 
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Gesundheitsstandort Oldenburg wird weiter aufgewertet

16.12.2018 13:03 Uhr

Büro chora blau aus Hannover gewinnt Wettbewerbsverfahren zum MediTech Oldenburg

In direkter Nähe zum Klinikum Oldenburg entsteht das Quartier „MediTech Oldenburg“(MTO) als Zentrum der Gesundheitswirtschaft im Nordwesten. Um das Gelände mit entsprechend hoher städtebaulicher Qualität zu entwickeln hat ein Freiraumplanerisches Wettbewerbsverfahren für die zentrale neue Quartiersachse stattgefunden. Der Siegerentwurf ist heute vorgestellt worden, er kommt vom Büro chora blau aus Hannover.

Die Jury hat ihre Entscheidung damit begründet, dass der Entwurf sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sich das Büro in überzeugender Weise mit dem zu beplanenden Raum intensiv beschäftigt habe. Der Entwurf zeichne sich durch hohe Qualität und eine deutlich erkennbare Robustheit aus und sorge für eine klare Adressierung im Quartier. Es handelt sich zudem um den Entwurf, der die Anforderungen an die zukünftige Quartiersachse in besonderer Weise erfüllt hat.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Abschluss der Wettbewerbsverfahrens ein klares Signal für den Wirtschaftsstandort Oldenburg: „MediTech Oldenburg wird mit Sicherheit ein schönes und innovatives Stück Oldenburg, es bietet dem Medizinstrandort Oldenburg enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Ich danke der Jury unter dem Vorsitz von Friedhelm Terfrüchte für die ausgezeichnete Arbeit.“

Das aus Sach- und Fachpreisrichtern, also externen Experten und Fachleuten der Verwaltung sowie der Politik bestehende Preisgericht tagte gestern im Technischen Rathaus. Die sechs eingereichten Entwürfe wurden unter dem Vorsitz des Essener Landschaftsarchitekten Friedhelm Terfrüchte, intensiv beraten und beurteilt. Das Ergebnis fiel einstimmig aus, der erste Preis im Wettbewerbsverfahren ist mit 15.000 Euro dotiert.

Zur Realisierung des Wettbewerbsentwurfes ist beabsichtigt, dem Preisträger die freiraumplanerischen Leistungen für den Bau der Quartierachse in den nächsten Jahren zu übertragen. Parallel zur weiteren Planung der Quartiersachse soll die Bauleitplanung erfolgen.

Auf einer Gesamtfläche von 6,3 Hektar sollen sich im MTO Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Public Health sowie Labore, Büros oder Seminarräume für die klinische Forschung ansiedeln. Das Areal bietet ein perfektes Umfeld für innovative Gründungen, aber auch für etablierte Unternehmen.

Das MTO wird mit den anderen Technologiestandorten in Oldenburg optimal vernetzt. Der zeitliche Ablauf ist derzeit noch nicht konkret zu benennen. Ziel ist es jedoch, die ersten Ansiedlungen im Jahr 2020 zu ermöglichen.
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„Hier wohne ich“ gewinnt 1. Preis bei der Oldenburger Filmklappe

16.12.2018 12:56 Uhr
In Oldenburg wurde bereits zum fünften Mal die Oldenburger Filmklappe verliehen. Bei der Filmklappe können sich jedes Jahr Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis und der Stadt Oldenburg mit selbstgedrehten Filmen bewerben. Egal ob als Produktion einer Klasse, einer Film-AG, einer Kindergartengruppe oder von Hobby-Filmer*innen.

Gewonnen hat in diesem Jahr in der Altersgruppe 5–7 Klasse eine Projektgruppe des Medienbüro Oldenburg e.V. Die Kinder haben unter dem Titel „Hier wohne ich“ einen Film über das Zusammenwohnen in der Breslauer Straße gedreht. Drehbuch, Regie, Kamera und auch Schnitt lagen in der Hand der Kinder unter fachkundiger Betreuung vom Team des Medienbüros Oldenburg e.V.

„Der Film wurde im Rahmen eines Ferienworkshops gedreht“, erzählt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Die Idee zu dem Film hatten die Kinder selber und auch die Umsetzung haben sie in die Hand genommen, sodass sich plötzlich viele kleine Regisseur*innen, Kamerakinder und Schauspieler*innen mit viel Spaß an die Arbeit machten.“

Gefördert wurde das Projekt unter anderem von „Movies in Motion“ im Rahmen von „Kultur macht stark“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Marion Fittje vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten geben um Film kennen zu lernen. Selber machen ist für die Kinder meist die beeindruckendste und spannendst davon.“ Doch das Medienbüro Oldenburg e.V. bietet nicht nur Filmworkshops an. „Im Februar fahren wir mit einer Gruppe älterer Jugendlicher zur Berlinale und für die ganz kleinen bieten wir regelmäßig kindgerechte Formate um zum ersten Mal ins Kino zu gehen. Beides wird sehr gut angenommen“, freut sich Fittje.

Mindestens genauso glücklich sind die Teilnehmer*innnen und Betreuer*innen über die Auszeichnung und freuen sich, dass ihr Film nun auch an der zweiten, niedersachsenweiten Runde der Filmklappe im Februar 2019 in Aurich teilnehmen wird.
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„JUUUPORT – Netz des Nordens“ präsentiert Actionbound zu digitaler Sicherheit

13.12.2018 17:24 Uhr
Jugendliche Online-Berater aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch werben mit einer selbst entwickelten Handy-Rallye für Datenschutz und respektvolles Verhalten im Internet.

Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland schon Opfer von Cybermobbing geworden. Für zwölf Schülerinnen und Schüler aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch ist jeder Cybermobbingfall einer zu viel. Deshalb haben sie sich im Frühjahr 2018 zu „JUUUPORT – Netz des Nordens“ zusammengeschlossen. Als speziell geschulte Online-Berater, sogenannte JUUUPORT-Scouts, helfen sie anderen Jugendlichen bei Problemen im Internet – ehrenamtlich und anonym.

Am Mittwoch haben die JUUUPORT-Scouts im Oldenburger Computer-Museum eine selbst entwickelte Smartphone-Schnitzeljagd rund um digitale Sicherheit vorgestellt. „Aus unserem Umfeld und unserer Online-Beratung kennen wir die Probleme anderer Jugendliche im und mit dem Web und möchten sie damit nicht alleine lassen. Darum gehen wir im Actionbound auf Themen wie Datensicherheit, Cybermobbing oder Urheberrecht gezielt ein“, sagte Naomi Kahsnitz, JUUUPORT-Scout aus Bremen.

„Ein solch freiwilliges Engagement verdient unsere Hochachtung“, sagte Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender der GESTRA AG aus Bremen und Kuratoriumsvorsitzender der NORDMETALL-Stiftung, die die JUUUPORT-Scouts fördert. „Das Internet ist allgegenwärtig und es vergisst nicht. Deshalb ist es wichtig, möglichst früh auf ein rücksichtsvolles Miteinander im digitalen Raum zu achten. Die JUUUPORT-Scouts leisten hier hervorragende Arbeit“, lobte Oelsner.

„Bei Sorgen und Nöten im Netz scheuen sich Kinder und Jugendliche häufig davor, sich Erwachsenen anzuvertrauen, weil diese sich mit ihren Themen und Problemen meistens nicht so gut auskennen wie etwa Gleichaltrige. Durch die Ausbildung unserer Scouts ermöglichen wir Ratsuchenden Hilfe auf Augenhöhe und schulen gleichzeitig die Medienkompetenz der Ehrenamtlichen“, berichtete Christina ter Glane, die „JUUUPORT – Netz des Norden“ als Medienpädagogin begleitet.

„JUUUPORT – Netz des Nordens“ ist eine gemeinsame Initiative des Vereins JUUUPORT e. V. und der NORDMETALL-Stiftung, die das Projekt mit insgesamt rund 36.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft und die digitale Zivilcourage in Norddeutschland zu stärken. Seit 2018 ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren aus dem nordwestlichen Niedersachsen, sich zu Online-Beratern ausbilden zu lassen, die ehrenamtlich und anonym helfen.


NORDMETALL-Stiftung
Unter dem Motto „Talente fördern, Zusammenhalt stärken, den Norden bereichern“ unterstützt die NORDMETALL-Stiftung in enger Abstimmung mit ihrem Stifter Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Stiftung wurde 2004 vom Arbeitgeberverband NORDMETALL e. V. gegründet, der die Stiftungsarbeit pro bono unterstützt.
Im Bereich Gesellschaft fördert die NORDMETALL-Stiftung bürgerschaftliches Engagement für ein Leben in Vielfalt. Sie verbessert die Rahmenbedingungen für Engagement und stärkt Menschen und Initiativen, die sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ehrenamtlich einsetzen.

JUUUPORT e. V.
Der gemeinnützige Verein JUUUPORT e. V. unterstützt junge Menschen bei Problemen im Web und setzt sich für einen respektvollen Umgang in der Onlinekommunikation ein. Der Verein bildet Jugendliche zu JUUUPORT-Scouts aus, die  unter anderem auf der Beratungsplattform JUUUPORT.de anderen Jugendlichen helfen, wenn sie Probleme mit Cybermobbing, Abzocke, Datensicherheit oder Technik haben. Mitglieder des Vereins JUUUPORT e. V. sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt, die Bremische Landesmedienanstalt, die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
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Radfahrerinnen bei Unfällen verletzt

13.12.2018 17:03 Uhr
Am Mittwoch, 12. Dezember, kam es im Stadtteil Bloherfelde zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 80-jährige Radfahrerin schwer verletzt wurde: Eine 26-jährige Autofahrerin war um 13.30 Uhr mit ihrem Kia auf dem Hartenscher Damm in Fahrtrichtung Drögen-Hasen-Weg unterwegs. Als sie nach links in den Bremersweg abbiegen wollte, fuhr sie den Ermittlungen der Polizei zufolge offenbar zu weit links. Noch im Einmündungsbereich kollidierte das Fahrzeug mit der 80-Jährigen, die mit dem Rad vom Bremersweg nach links in den Hartenscher Damm abbiegen wollte. Infolge des Zusammenstoßes stürzte die Rentnerin und musste mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 

Mit leichten Verletzungen davongekommen ist eine 24-jährige Radfahrerin, die am Mittwoch, 12. Dezember, um 7.50 Uhr auf dem Radweg der Ammerländer Heerstraße in stadtauswärtiger Richtung fuhr. Etwa gegenüber der Einmündung in den Drögen-Hasen-Weg bog ein noch unbekannter Autofahrer mit einem silbernen Pkw älteren Baujahrs nach rechts auf ein Grundstück an der Ammerländer Heerstraße ein. Es kam zum Zusammenstoß mit der 24-Jährigen. Der etwa 60- bis 65-jährige Fahrer stieg aus, begutachtete den Schaden an seinem Fahrzeug und warf der Radfahrerin vor, in sein Auto gefahren zu sein. Dann stieg 
er wieder ein, wendete und setzte seine Fahrt in Richtung stadtauswärts fort. Die 24-jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Unfallverursacher wurden aufgenommen.

Zeugen der beiden Verkehrsunfälle werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Selbsthilfegruppe Demenz hat Plätze frei

13.12.2018 16:58 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz hat noch Plätze frei. In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen und sich über das Leben mit der Erkrankung austauschen möchten.

Die Gruppe wird von einer Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg in der Organisation und Moderation unterstützt, die Inhalte bestimmen die Teilnehmer*innen selbst.

Seit über 4 Jahren gibt es auch in Oldenburg eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz.  In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen.
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559 Glückwünsche in einem Jahr

13.12.2018 16:51 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankt Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorstehern

Um sich für ihre ehrenamtliche Arbeit zu bedanken, lud Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Dienstag, 11. Dezember, die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher sowie deren Vertreterinnen und Vertreter der Oldenburger Stadtbezirke in das Alte Rathaus ein.

„Die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher machen unsere Stadt durch ihr Engagement liebens- und lebenswerter. Sie gehen stets freundlich und offen auf unsere älteren Bürgerinnen und Bürgern zu und verschenken nicht nur Geburtstagssträuße, sondern auch immer ein Lächeln. Ich danke ihnen sehr, dass sie mich in meiner Arbeit so tatkräftig unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Krogmann im Großen Sitzungssaal.

Aufgabe der Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher ist es, die Geburtstagsglückwünsche der Stadt an ältere Bürgerinnen und Bürger sowie an hohe Ehejubilare zu überbringen. Außerdem holen sie bei besonderen Jubiläen auch Informationen über die jeweiligen Jubilare für den Besuch eines städtischen Repräsentanten ein. Im Jahr 2018 besuchten die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher insgesamt 559 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Das Treffen dient dem Austausch der Ehrenamtlichen über ihre Arbeitserfahrungen.

Das Team der Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher besteht aus zehn Ehrenamtlichen. Am längsten dabei sind Gerd Fredo Hartmann (seit 51 Jahren), Hans Müller (seit 29 Jahren) und Dieter Hannawald (seit 18 Jahren). In den letzten Jahren sind dazu gekommenen: Linda Mokros, Roswitha Niemann, Ewald Abeln, Hans-Gerd Duis, Gerhard Kindl, Richard Kolb und Klaus Scholl.
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Einbruch in Beratungsstelle

11.12.2018 11:04 Uhr
Eine Beratungsstelle an der Ofener Straße war in der Zeit zwischen dem Abend des 7. und dem Mittag des 9. Dezember das Ziel unbekannter Einbrecher. Die Täter hatten auf der Rückseite des Gebäudes ein Fenster aufhebelt und die Räume betreten. Im Gebäudeinneren traten sie zwei Türen ein und entwendeten Geldkassetten mit Bargeld.

In der Cloppenburger Straße ereignete sich zwischen dem 8. und 9. Dezember, 21.15 Uhr, ein Einbruch in eine Lagerhalle. Unbekannte hatten ein Fenster aufgehebelt und sind in die Lagerräume geklettert. Dort entwendeten sie drei Kettensägen im Wert von insgesamt mehreren Tausend Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei wie immer unter Telefon 790-4115 entgegen.
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Exklusiver Blick hinter die Kulissen als Dankeschön

10.12.2018 09:46 Uhr

Weihnachtsfeier der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Staatstheater

Große Bühne für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kooperationspartner der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg: Sie waren am Donnerstag, 6. Dezember, zur Weihnachtsfeier ins Oldenburgische Staatstheater eingeladen. Die Feier galt als herzliches Dankeschön für das Engagement aller Ehrenamtlichen der Fachstelle in diesem Jahr. Eingeladen waren Engagierte aus der Freiwilligenagentur :ehrensache wie Bildungs- und Jobpaten, Studierende und Auszubildende, die am Service Learning teilnehmen, und Engagement-Beraterinnen und Berater. Auch den Ehrenamtlichen aus der Bildungs- und Kultureinrichtung inForum, die sich als Kursleiterinnen und Kursleiter, AG-Mitglieder oder Projektteilnehmende engagieren, sowie den zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern wurde für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Ralph Wilken, Leiter des Bürger -und Ordnungsamtes, und Monika Engelmann-Bölts, Leiterin der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, hießen dazu rund 160 Gäste willkommen. Alle Gäste wurden mit einem Sektempfang und Fingerfood in der Theaterbar begrüßt. Sie durften bei Führungen hinter die Kulissen des Theaters blicken und die Generalprobe der Oper Lucia di Lammermoor im Großen Haus besuchen. „Zum ersten Mal feiern alle Engagierten der Agentur :ehrensache und des inForum zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Weihnachtsfeier. Das Theater ist für diese Premiere der passende Ort, da hier immer viele wunderbare Premieren gefeiert werden. Auch kann das ehrenamtliche Engagement für unsere Stadt nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Monika Engelmann-Bölts.

Die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum und die Agentur :ehrensache wurden 2018 zur Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement zusammengelegt und damit aufgewertet. Ein neues junges kreatives Team von Mitarbeiterinnen hat gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und vor allem mit großer ehrenamtlicher Unterstützung grundlegende Veränderungen erfolgreich umgesetzt und somit der Fachstelle ein modernes Gesicht gegeben.
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Die Idee spricht für sich

07.12.2018 09:55 Uhr

Die Notfalldose – wichtige Informationen für die Lebensrettung in der Kühlschranktür

Ein typisches Szenario: Die Rettungssanitäter haben einen Notruf bekommen. In der Wohnung angekommen, finden sie eine ältere Frau vor, die mittlerweile kaum noch ansprechbar ist. Nun gilt es, blitzschnell herauszufinden, was der Patientin fehlt. Der anwesende Ehemann ist zu aufgeregt, um Genaueres zum Gesundheitszustand seiner Frau zu sagen.

„In solchen Fällen kann die Notfalldose äußerst hilfreich sein", sagt Peter List, Leiter des Arbeitskreis Senioren im Präventionsrat Oldenburg (PRO). Die Notfalldose ermöglicht es Rettungsdiensten, sehr schnell sehr wichtige Informationen des Notfallpatienten zu finden. Die Dose steht in der Kühlschranktür, denn der Kühlschrank ist ein zentraler Ort, den es in so gut wie jedem Haushalt gibt. „Den Hinweis auf die Dose erhalten die Rettungsdienste schon an der Wohnungstür“, erläutert Eckhard Wache, Vorsitzender des PRO. „Dort ist auf der Innenseite ebenso wie an der Kühlschranktür ein Aufkleber zur Notfalldose angebracht.“ In der grün-weißen Notfalldose befindet sich ein Zettel mit den wichtigsten Informationen für den Fall, dass der Patient oder dessen Angehörige selbst nicht in der Lage sind, Auskunft zu geben. Auf diesem Zettel sind die für den Notfall relevanten Informationen des Bewohners eingetragen: Blutgruppe, Allergien, chronische Krankheiten, gravierende Vorkommnisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und weiteres.

Zu diesen weiteren Informationen gehört auch, ob und gegebenfalls wo es eine Patientenverfügung oder einen Organspendeausweis gibt, ob jemand benachrichtigt werden muss, ob etwa ein Kind darauf warten könnte, irgendwo abgeholt zu werden oder ob es ein Haustier zu versorgen ist. Nicht zuletzt kann und sollte auch ein Foto der beschriebenen Person aufgeklebt sein.

Für den Arbeitskreis Senioren des Präventionsrates stand schnell fest, dass man sich des Themas annehmen will, um diese schnelle Hilfe zu ermöglichen. Peter List informierte bereits die Feuerwehr, die ihrerseits die Rettungsdienste im Raum Oldenburg verständigt hat. Diese wissen, dass sie nach dem Aufkleber Ausschau halten müssen, um im nächsten Schritt wichtige Informationen für eine Notfallbehandlung zu erlangen. „Die Nachfrage nach der Notfalldose stieg mit jedem Gespräch, das ich geführt habe“, so Peter List. Im Präventionsrat und bei der Stadt fand er dann die benötigte Unterstützung: Über den Förderverein des PRO konnten zunächst 500 Notfalldosen eingekauft werden, weitere sind bereits unterwegs. 

Dank der Kooperation mit der Stadt Oldenburg sind die Notfalldosen für 2,- € pro Stück im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, erhältlich. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr. „Wir haben diesen zusätzlichen Service für einen Auftakt einer öffentlichkeitswirksamen Umsetzung des Projektes gerne eingerichtet,“ sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, „und wünschen uns, dass sich dauerhaft weitere Unterstützer finden, die die Notfalldose vertreiben werden. Vielleicht kann die Notfallmappe hier als gutes und bewährtes Beispiel dienen.“ 

Die in Oldenburg vom Versorgungsnetz Gesundheit herausgegebene Notfallmappe ist über Buchhandlungen, Apotheken und weitere Einrichtungen erhältlich. Notfallmappe und Notfalldose ergänzen einander gut, denn die Notfallmappe enthält weitergehende wichtige Informationen. 
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.notfalldose.de/
http://www.notfallmappe-ol.de/
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Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt

07.12.2018 09:23 Uhr

Kinder- und Jugendbüro bietet Ausbildung an

Das Kinder- und Jugendbüro im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg bietet 2019 wieder eine Jugendleiterausbildung an. In insgesamt circa 60 Stunden, die sich auf drei Wochenenden verteilen, gibt es in lockerer Atmosphäre sowohl theorie- als auch praxisbezogene Einheiten zu rechtlichen Aspekten, Spielen, Gruppenpädagogik sowie Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Die ersten beiden Wochenenden finden mit Übernachtung in einer Jugendherberge in der näheren Umgebung statt, das letzte Wochenende umfasst unter anderem einen Aktionstag und einen Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos und wird zertifiziert.

Einen großen Schwerpunkt bildet die Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg, bei der die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter in den kommenden Sommerferien unterstützend zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind die Tätigkeitsfelder vielfältig und trägerunabhängig gestaltbar.

Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat, offen, engagiert und zuverlässig ist und 2019 mindestens 16 Jahre alt wird, kann sich bei Britta Unfried und Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro näher informieren unter der Telefonnummer 0441 235-3690 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.

Die Jugendleiterausbildung 2019 findet an folgenden Terminen statt: 15. bis 17. März, 10. bis 12. Mai sowie 24. bis 26. Mai.
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Siegel reichen nicht aus

05.12.2018 20:19 Uhr

Fairer Handel braucht gesetzliche Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Fairtrade und andere Siegel haben viel bewirkt, stellt Evelyn Bahn vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA bei einer Veranstaltung in Oldenburg fest. Doch es reicht nicht, den Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen zu schaffen. 

Das Fairtrade-Siegel  hatte kürzlich mitgeteilt, den garantierten Mindestpreis für eine Tonne Kakao von 2.000 auf 2.400 Dollar zu erhöhen. INKOTA fordert mehr als 3.000 Dollar. Die Lebenshaltungskosten der Bäuerinnen und Bauern sind in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet die Fairtrade-Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei. Die Inflationsrate lag 2017 in Ghana über 12 Prozent. Die Mehrheit der Kakaobauern-Familien in Westafrika lebt deutlich unter der Armutsgrenze.

Der Verbraucher bekommt von der Erhöhung fairer Einkaufspreise wenig mit. Denn die Kosten für den Kakao in einer 100g-Tafel Milchschokolade erhöhen sich dadurch nur um einen halben Cent auf 7 Cent. Verbraucher würden gerne auch 10 Cent pro Tafel akzeptieren, stellt Evelyn Bahn fest. Doch alle anderen Siegel-Organisationen lehnen solche Erhöhungen ab. Sie ließen sich angeblich am Markt nicht durchsetzen. Deswegen fordert INKOTA mit Unterstützung von Brot für die Welt gesetzliche Regelungen, die Schokoladenproduzenten verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards über die gesamte Lieferkette einzuhalten. 

Weil so viele Kakaobauern-Familien in Westafrika so arm sind, müsste sich ihr Einkommen eigentlich verdoppeln, um existenzsichernd zu sein, sagt die Ghanaerin Sandra Kwabea Sarkwah. Es gäbe immer noch viel zu viel Kinderarbeit in der herkömmlichen Kakaolandwirtschaft.

In Ghana treibt die Inflation die Preise für Lebensmittel in die Höhe. Deswegen sind die Bauernfamilien auf höhere Erlöse aus der Schokoladenproduktion angewiesen. „Die Preiserhöhung war lange überfällig“, sagt Elizabeth Osei Agyei. Jetzt sollten alle Kakao verarbeitende Betriebe folgen, fordern die Bäuerinnen. „Preise, die unsere Existenz sichern, bekommen wir nur wenn die ganze Branche mitzieht.“ Die Projektkoordinatorin der Kakaobauernorganisation SEND, Sandra Kwabea Sarkwah, kritisierte auch die Intransparenz der ghanaischen Kakaopolitik. „Derzeit haben die Kakaobauern keinen Einfluss auf das Preissystem. Sie müssen jeden Preis für Kakao akzeptieren – egal, ob sie damit überleben können oder nicht.“
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Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«

05.12.2018 20:09 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«. Bei regelmäßigen Treffen können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.
In der Gruppe können wir Erfahrungen austauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen sprechen und gemeinsam nach Entlastung suchen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffenen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oberbürgermeister Krogmann begrüßt Ergebnisse des Dieselgipfels

05.12.2018 18:56 Uhr

Bund sagt weitere finanzielle Unterstützung zu

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Ergebnisse, die der heutige „Dieselgipfel“ im Kanzleramt gebracht hat. „Der Austausch ist intensiv und produktiv gewesen“, sagt Krogmann.

„Vor allem die Aufstockung der Bundesmittel ist zu begrüßen, das verbessert unsere Möglichkeiten, Fahrverbote abzuwenden“, so Krogmann.

Er bezieht sich dabei vor allem auf die Zusage der Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzlich 500 Millionen Euro für das „Sofortprogramm saubere Luft“ und 420 Millionen für die Nachrüstung oder Neuanschaffung von kommunalen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen. Davon könnte die Stadt Oldenburg bei ihrem Abfallwirtschaftsbetrieb profitieren. Von der Modernisierung der Busflotte ist ebenfalls ein positiver Effekt zu erwarten, weil es am Heiligengeistwall täglich etwa 1.000 Busfahrten gibt und diese einen hohen Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben.

Außerdem kündigte Bundeskanzlerin Merkel an, alle Messstellen überprüfen zu lassen, sofern die Bundesländer damit einverstanden sind. Dabei gelte es, die EU-Vorschriften einzuhalten, sie dürften aber auch nicht übererfüllt werden. Zu diesem Punkt ist Oberbürgermeister Krogmann aber bereits seit längerem im Austausch mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.
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Vom Kampf ums Wahlrecht bis zum Einzug in den Stadtrat

02.12.2018 20:16 Uhr

Buchpräsentation: „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“

Vor 100 Jahren fand der lange Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland sein erfolgreiches Ende. Mit Verabschiedung des Reichswahlgesetzes am 30. November 1918 erlangten Frauen das aktive und passive Wahlrecht, ein Meilenstein für die Demokratie. 1919 zogen die ersten sieben Ratsfrauen, darunter Bertha Ramsauer und Willa Thorade, in den Oldenburger Stadtrat ein, weitere 111 folgten ihnen bis heute. Sie gestalten das Rats- und Stadtgeschehen mit, bringen ihre Erfahrungen aus Beruf, Ehrenamt und persönlichen Lebensumständen ein und sorgen für Veränderungen. Alle 118 Ratsfrauen und ihr Wirken – eingebunden in zeitgeschichtliche Texte, die sich an den politischen Umbrüchen des vergangenen Jahrhunderts orientieren – stellt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg in dem Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann präsentierte das Buch am Donnerstag, 29. November, gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Oldenburg, Wiebke Oncken und Renate Vossler, im PFL im Rahmen eines Empfangs zum Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“. „Ohne den Einzug von Frauen in die Politik und die Parlamente wäre unser Land heute ein ganz anderes. Auch Oldenburg hat sich seit der Beteiligung von Frauen im Stadtrat positiv verändert“, betonte Jürgen Krogmann. Er sprach von einem „tollen Buchprojekt“, das das ehrenamtliche Engagement aller Ratsfrauen in den vergangenen 100 Jahren würdige. Die Portraits der Oldenburger Ratsfrauen wurden auf Grundlage eines Fragebogens, persönlichen Interviews und intensiver Recherche entwickelt. Herausgekommen ist ein 178-seitiges Lesebuch, das die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland aufzeigt, kommunalpolitische Entwicklungen beschreibt und das politische Engagement der Ratsfrauen fokussiert. Egal ob beim Lesen eine chronologische Herangehensweise bevorzugt wird oder ob man beim flüchtigen Durchblättern an einer Stelle hängenbleibt, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf das Wirken der Oldenburger Ratsfrauen auf. „Auch in Zukunft können wir innovative Ideen und tatkräftige Unterstützung engagierter Frauen im Stadtrat brauchen“, unterstreicht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ich wünsche mir, dass sich viele Frauen durch diese Vorbilder motivieren lassen, selbst bei der nächsten Wahl zu kandidieren.“ Damit Frauen, die tatsächlich mit diesem Gedanken spielen, einen ersten Einblick in die Arbeit als Ratsfrau erhalten, nimmt die Stadt Oldenburg ab 2019 wieder am landesweiten Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen!“ teil. Die Organisation übernimmt ebenfalls das Gleichstellungsbüro und schließt somit den Kreis aus Ratsfrauengeschichte der Vergangenheit und Zukunft. „Es ist wichtig, dass kommunalpolitische Themen von Frauen und Männern gemeinsam gestaltet werden. Leider sind die Zahlen von Frauen in politischen Gremien rückläufig“, fasst Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken die gegenwärtige Situation zusammen. „Umso mehr danken wir den 118 Oldenburger Ratsfrauen für ihr politisches Engagement und hoffen, dass wir noch viel mehr Frauen für dieses spannende Amt begeistern können.“ Das Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ ist im örtlichen Buchhandel zum Preis von 10 Euro erhältlich.
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Nachhaltige Weihnachtsbäckerei

02.12.2018 20:09 Uhr

Ernährungsrat und Steuerungsgruppe Fairtrade-Town backen!

Adventszeit und Jahresende lassen viele Menschen innehalten, während gleichzeitig Hektik und Trubel zunehmen – nicht zuletzt in der eigenen Küche und rund um den eigenen Herd! Das wollen wir zum Anlass nehmen, um Ideen und Begeisterung für eine nachhaltige(re) Vorweihnachtszeit zu teilen und zu verbreiten.

Aus Fairen und ökologisch nachhaltig produzierten Zutaten leckeres und vollwertiges Weihnachtsgebäck zaubern? Zur winterlichen Hochphase der Heimbäckerei laden die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town und der Ernährungsrat Oldenburg gemeinsam zu einem gemütlichen und informativen Backabend ein: Am Mittwoch 12.12.2018, 17-19 Uhr in der gast:STUBE des kreativ:LABOR (Bahnhofstraße 11, 26122 Oldenburg).

Neben den handwerklichen und kulinarischen Mittelpunkten der Veranstaltung soll der Abend auch insbesondere Wissen vermitteln und Inspiration liefern, gerne auch durch die Teilnehmer – denn das Jahr Fair und nachhaltig ausklingen zu lassen ist nicht schwer!

Die Veranstaltung ist offen für Jung und Alt, die Teilnahme kostenlos. Um Voranmeldung wird jedoch gebeten bis 10.12.2018 unter jannika.mumme@stadt-oldenburg.de. Außerdem sind Behälter für den Transport des fertigen Backguts mitzubringen.
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Südafrika bereichert internationale Bücherecke in der Stadtbibliothek

02.12.2018 19:07 Uhr

Stadt Oldenburg präsentiert ab sofort Bücher aus und über die Partnerstädte

Am Donnerstag, 29. November, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die internationale Bücherecke „Oldenburgs kommunale Partnerschaften“ in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL eröffnet. Hier finden Bürgerinnen und Bürger ab sofort Bücher aus und über die verschiedenen Partnerkommunen von Oldenburg. „So lassen sich unsere städtischen Partnerschaften Seite für Seite entdecken. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von der Vielfalt unserer Städtepartnerschaften“, sagte Krogmann.

Den Anstoß, grenzüberschreitende Lektüre mit Informationen über die Partnerkommunen zu sammeln, hatte der Oberbürgermeister selber gegeben. Beim internationalen Partnerschaftstreffen „UN!TE“, das vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 erstmalig in Oldenburg ausgerichtet wurde, bat Krogmann die Teilnehmenden aus den Partnerkommunen anstelle von Gastgeschenken um Bücher – mit Erfolg.

Anlass zur Eröffnung der internationalen Bücherecke ist nun der Besuch einer südafrikanischen Delegation, die bis zum 1. Dezember in Oldenburg weilt, und die damit verbundene Übergabe von Büchern aus Oldenburgs Partnerkommune Buffalo City Metro.

Insgesamt stehen mehr als 30 Bücher aus den zehn Partnerkommunen, die sich auf neun Länder verteilen, zum Stöbern bereit. Zu finden sind sie im Obergeschoss der Stadtbibliothek im PFL (Peterstraße 3) in der Abteilung Geographie/Reiseführer. Aufgrund des kleinen Bestandes wird es nicht möglich sein, die Bücher auszuleihen. In der Nähe laden aber Sessel dazu ein, sich mit der Lektüre niederzulassen.
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Abfuhrkalender 2019 wird verteilt

02.12.2018 19:06 Uhr
Der Abfuhrkalender 2019 für die Stadt Oldenburg wird ab Montag, 3. Dezember, an alle Haushalte, Gewerbebetriebe und sonstigen Einrichtungen im Auftrage des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) durch die Deutsche Post AG verteilt. Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 17. Dezember keinen Abfuhrkalender erhalten haben, werden gebeten, sich an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 235-4444 zu wenden. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Abfuhrkalender ab dem 3. Dezember im Internet auf der Seite www.awb-oldenburg.de herunterzuladen und auszudrucken“, teilt AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn mit.

Der Abfuhrkalender enthält alle abfallwirtschaftlichen Informationen für die Stadt Oldenburg. So sind die Abfuhrtermine der Rest- und Bioabfallbehälter, die vom AWB geleert werden, aber auch die Abfuhrtermine der gelben Säcke und Altpapiertonnen, die von der ARGE Duales System abgefahren werden, aufgeführt. Die Termine der mobilen Schadstoffsammlung sowie die verschiedenen Öffnungszeiten der abfallwirtschaftlichen Einrichtungen sind ebenfalls im Abfuhrkalender enthalten.
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Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom

02.12.2018 18:49 Uhr

(verursacht durch Gewalt von Menschen)

In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom (verursacht durch Gewalt von Menschen). Bei den regelmäßigen Treffen ist angedacht, zusammen aktiv zu sein und Neues zu lernen, sowie unverbindlich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Stadt will Angebot für wohnungslose und suchtkranke Menschen verbessern

29.11.2018 20:58 Uhr

Neues Konzept wird im Sozialausschuss vorgestellt und diskutiert

Eine wichtige soziale Aufgabe der Stadt Oldenburg ist es, sich den besonderen Situationen von wohnungslosen und suchterkrankten Menschen zu widmen. Dafür muss eine bedarfsgerechte Angebots- und Beratungsstruktur vorhanden sein. Die in Oldenburg vorhandenen Angebote sind bereits vielfältig und gut aufgestellt. Um den geänderten Anforderungen und Besucherzahlen gerecht zu werden, ist es jedoch erforderlich, hier regelmäßig die Angebotslandschaft zu überprüfen und gegebenenfalls bedarfsgerechte Anpassungen und Erweiterungen vorzunehmen.

Seit einigen Jahren arbeiten die bestehenden Einrichtungen zum Teil am Rande ihrer personellen und finanziellen Leistungsfähigkeit und auch die räumlichen Kapazitäten können den Besucherzahlen nicht mehr gerecht werden. Eine gute Versorgung der Zielgruppen ist somit nur noch unter schwierigen Bedingungen zu leisten. Im Umfeld der Einrichtungen kommt es aus diesen Gründen in den letzten Jahren immer häufiger zu Konflikten mit Anwohnern, Passanten und anliegenden Geschäftsleuten, so dass die Erstellung eines umfassenden Konzeptes zur Verbesserung dieser Situation notwendig ist. Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Träger der Wohnungslosen- und Suchthilfe und der Verwaltung zusammensetzt, hat im letzten halben Jahr die Bedarfe ermittelt, die Zielgruppe durch Befragungen einbezogen und fachliche Aspekte umfassend einfließen lassen. Es wurde ein Gesamtkonzept zur niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe erarbeitet, das jetzt vorgelegt wird.

Danach sollen die bereits vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote ergänzt und erweitert werden. Durch eine räumliche Verteilung im Stadtgebiet soll erreicht werden, dass die bisherige Konzentration der Einrichtungen im Bereich der unteren Nadorster Straße aufgelöst wird.

Geplant ist die Einrichtung eines zweiten Tagesaufenthaltes für obdachlose, wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Er soll das gleiche Angebot vorhalten wie die bisherige Einrichtung: die postalische Erreichbarkeit, ein Versorgungsbereich mit Hygiene- und Mahlzeitenangeboten, sowie einer medizinischen Grundversorgung, sowie die Möglichkeit sozialen Austausches, Tagesstruktur und Beratungsmöglichkeiten.

Zudem ist eine Angebotserweiterung des Café Caro als niedrigschwelliges Angebot für chronisch mehrfach suchterkrankte Menschen geplant. Hier soll es zukünftig ebenfalls einen Versorgungsbereich mit Mahlzeiten und Hygieneangeboten geben und der Konsum von leichtalkoholischen Getränken ermöglicht werden, um den Suchtdruck erträglicher zu machen. Die Öffnungszeiten sollen außerdem auf das Wochenende ausgeweitet werden.

Weiterhin beinhaltet das Gesamtkonzept die Einrichtung eines Szeneplatzes, der von Streetworkern betreut wird. Ein solcher Platz existiert in Oldenburg bisher nicht. Eine Befragung von Betroffenen hat aber gezeigt, dass ein Szeneplatz viele Probleme lösen könnte. Durch eine geschützte Aufenthaltsmöglichkeit für suchterkrankte Menschen, und die Begleitung durch Streetworker könnten weitere Erfolge in der Sozialarbeit erzielt werden Die Nutzer könnten – so die Absicht – in einfache Arbeiten eingebunden werden, etwa Gartenarbeit oder das Sauberhalten der Anlage.

Auf diese Weise soll ein optimiertes Angebot in Oldenburg entstehen. Durch die räumliche Verteilung werden auch bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um den bereits vorhandenen Tagestreff aus der Ehnernstraße zu verlagern.

Die Stadt rechnet für alle Maßnahmen mit zusätzlichen jährlichen Kosten in Höhe von etwa 500.000 Euro. Eine Umsetzung der Maßnahmen könnte in den Jahren 2019/2020 erfolgen.

Nach den Beratungen im Sozialausschuss wird das Gesamtkonzept in einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Dezember, von 18 bis 21 Uhr in der Halle der Kulturetage erläutert. Einladungen an Bürgervereine, Runde Tische, Werbegemeinschaften, sowie Anwohnerinnen und Anwohner der jeweiligen Standorte werden in den nächsten Tagen versandt.
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Oldenburger Integrationspreis wird erneut ausgeschrieben

29.11.2018 20:50 Uhr

Bewerbungen bis zum 15. Februar 2019

Die Stadt Oldenburg schreibt zum neunten Mal den Integrationspreis aus. Mit diesem Preis, der mit 6.000 Euro dotiert ist, sollen Projekte, Maßnahmen, Initiativen oder Personen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen und so um die Integration verdient machen. Mit dem zu verleihenden Integrationspreis soll die Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet und sichtbar gemacht werden.

Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Organisationen, Betriebe und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg für Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und interkulturellen Austausch und Zusammenleben einsetzen. Erstmals besteht auch die Möglichkeit, Projekte und Aktivitäten der Jury aktiv vorzuschlagen.

Ausgezeichnet werden Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich den oben genannten Zielen widmen und 2018 umgesetzt wurden. Bewerbungen müssen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden. Die dafür erforderlichen Unterlagen gibt es im Amt für Zuwanderung und Integration oder online unter www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/soziales/zuwanderung-und-integration.

Formlose Anträge können leider nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbungen gehen bis zum 15. Februar 2019 per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de oder per Post an Stadt Oldenburg, Amt für Zuwanderung und Integration, Fachdienst Integration, Bloherfelder Str. 39, 26129 Oldenburg. Die Preisverleihung ist für den 22. März geplant.
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Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom

29.11.2018 20:35 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom. Oft wird Asperger nicht erkannt. Solange die Partner nichts von Asperger wissen, tappen sie im Dunkeln. Es ist als ob zwei Welten aufeinandertreffen, Spannungen in der Beziehung sind vorprogrammiert. Erst das Wissen um die unterschiedliche Wahrnehmung ermöglicht beiden Partnern, konstruktiv mit den alltäglichen Schwierigkeiten umzugehen. Bei regelmäßigen Treffen soll es um Erfahrungsaustausch gehen, z.B. wie eine passende Kommunikation aussehen kann, aber auch um gegenseitige Stärkung.

Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffene bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Mehrere Einbrüche auf Baustellen

28.11.2018 10:25 Uhr
Unbekannte Diebe hatten es im Laufe des vergangenen Wochenendes auf Werkzeug abgesehen und brachen auf mehreren Baustellen Container auf:

In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (8 Uhr) hebelten die Täter zwei Container auf einer Baustelle an der Industriestraße auf und entwendeten einen Trennschleifer mitsamt 
Ladegerät und Akku im Wert von mehreren Hundert Euro.

Etwa im gleichen Tatzeitraum gelangten Unbekannte auf das Gelände einer Baustelle am Stau und brachen dort gewaltsam einen Baucontainer auf. Die Diebe ließen eine Motorsäge, einen Trennschleifer sowie einen Stemmhammer im Wert von jeweils etwa 1000 Euro mitgehen.

Ebenfalls bei der Polizei angezeigt wurde der Aufbruch von fünf Baucontainern, die auf einer Baustelle an der Straße Im Technologiepark aufgestellt waren. Diese Tat ereignete sich zwischen 
Freitagabend und Montag, 6.30 Uhr. Entwendet wurde eine Reihe von Baumaschinen und Werkzeugen im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. 

Insgesamt acht Baucontainer wurden in der Zeit von Samstag, 13 Uhr, bis Montagmorgen auf einer Baustelle an der Straßburger Straße aufgebrochen. Mit Werkzeugen und Baumaschinen im Wert von über 2000 
Euro flüchteten die Täter auch in diesem Fall unerkannt.

Zeugen gesucht: Die Polizei bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen an den genannten Tatorten gemacht haben, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Stiftung Teilhabe fördert Treffpunkt in der Natur

26.11.2018 21:00 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Seniorentagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) erhält 3.000 € von der Stiftung Teilhabe für die Herrichtung eines inklusiven Treffpunkts in der Natur. Ein Waldgrundstück in der Nähe von Metjendorf dient als Ausflugsziel, bietet Kontakt zu Tieren und wird für Projekte mit anderen Einrichtungen genutzt. Das Geld wird für die Anschaffung von Sitzmöglichkeiten und die Bereitstellung von Sanitäranlagen genutzt.

Ein idyllisches Waldgrundstück in der Nähe von Metjendorf dient den Senioren der Seniorentagesstätte der GWO als Ausflugsziel und als Ort für Austausch und Begegnung. Auf dem Gelände wird man von zwei Eseln mit neugierigen Blicken begrüßt. Sitzbänke unter alten Eichen, eine Feuerstelle und Windspiele in den Bäumen laden zum Verweilen ein. „Bei gutem Wetter ist das Gelände unser bevorzugtes Ausflugsziel.“ erklärt Jana Reiners, Gruppenleiterin der Seniorentagstätte. „Außerdem nutzen wir es, um Projekte mit anderen Einrichtungen durchzuführen. Zurzeit gibt es beispielsweise ein Ehrenamtsprojekt mit Jugendlichen aus der forensischen Abteilung der KJK.“ Schön sei die Möglichkeit in der Natur zu sein, auch der Kontakt zu den Eseln auf dem Gelände sei eine Besonderheit, betont Reiners. „Die Tiere haben ein besonderes Gespür für ihr Gegenüber. Sie stärken die körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte der Senioren.“

Damit regelmäßige Ausflüge zum Waldgrundstück und Projekte auf dem Gelände möglich sind, sollte das Grundstück entsprechend hergerichtet werden. Die Stiftung Teilhabe fördert den inklusiven Treffpunkt in der Natur mit 3.000 €. „Gern unterstützen wir diesen Ort der Begegnung“, sagt Wolfgang Bartels (Vorstandsvorsitzender Stiftung Teilhabe) „Von dem Gelände und den dortigen Möglichkeiten geht eine große Wirkung für die beeinträchtigten Senioren aus.“ Das Geld der Stiftung Teilhabe wird unter anderem zur Anschaffung von Sitzmöglichkeiten und der Bereitstellung von Sanitäranlagen genutzt.
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10.000 Euro für Lions-Quest

26.11.2018 20:49 Uhr
Insgesamt 10.000 Euro wechselten am Freitag, 23.11.2018, die Besitzer. In der Oldenburger Niederlassung von expertum übergaben Sabine Higgen und Stefan Willers von expertum GmbH 1000 Euro an den Förderverein Präventionsrat. Die Lions Clubs aus Oldenburg (Stadt und Landkreis), vertreten durch Susanne Spanhake (Lions Club Oldenburg Willa Thorade) und Andreas Kuhlmann (Lions Club Oldenburg Lappan) haben weitere 9.000 Euro gespendet. Gisela Haseleu und Peter Böttger nahmen die beiden Schecks entgegen.

Der Förderverein Präventionsrat Oldenburg hat das Geld erhalten, um das von den Lions Clubs entwickelte und weltweit unterstützte Präventionsprogramm Lions-Quest in Oldenburg an die Schulen heranzutragen.

Lions-Quest ist ein wirksames Präventionsprogramm, dass an weiterführenden Schulen angeboten wird.
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CO2-Emissionen in privaten Haushalten stark gesunken

23.11.2018 18:13 Uhr

Stadt veröffentlicht neuen Energie- und Treibhausgas-Bericht

Mit dem in 2012 gefassten Ratsbeschluss zum integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) hat die Stadt Oldenburg das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um insgesamt 290.000 Tonnen zu mindern. Als Referenzjahr für die Berechnungen gilt 1990. Allein 100.000 Tonnen, so das Ziel, sollen durch eigene städtische Klimaschutzmaßnahmen reduziert werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung jetzt den nunmehr fünften Energie- und Treibhausgas-Bericht veröffentlicht. Bewertet wurden für das Berichtsjahr 2015 die Sektoren Privathaushalte, Unternehmen und Verkehr, die jeweils zu etwa einem Drittel an den Gesamtemissionen beteiligt sind, sowie der kommunale Sektor. „Die vorliegenden Ergebnisse zeigen für Oldenburg eine erfreuliche Entwicklung in die richtige Richtung“, stellt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, fest. „Zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss haben wir in 2015 immerhin 33 Prozent des Klimaschutzgesamtziels erreicht“, bilanziert Iwanuk. Er fasst die wichtigsten Ergebnisse wie folgt zusammen:

• Der Gesamtenergieeinsatz (Summe aller Energieträger) hat in 2015 gegenüber dem letzten Berichtsjahr 2013 um 3,3 Prozent abgenommen und gegenüber 1990 um 0,5 Prozent zugenommen, während der seitdem zu verzeichnende Bevölkerungszuwachs 14,5 Prozent betrug.
 • Bemerkenswert ist zudem der Pro-Kopf-Gesamtenergieverbrauch, der in 2015 gegenüber 1990 um 12 Prozent geringer ausfällt.
 • Die energiebedingten Kohlendioxidemissionen der Stadt Oldenburg bewegen sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Seit 2012 zeigt sich allerdings gegenüber 1990 ein Rückgang zwischen 50.000 und 100.000 Tonnen. Für das Jahr 2015 ist gegenüber 1990 eine Reduzierung um 96.000 Tonnen (7,9 Prozent) festzustellen. 
 • Hervorzuheben ist hierbei, dass die privaten Haushalte trotz Zunahme an Wohngebäuden und Bevölkerung in der Summe eine deutliche Emissionsminderung erzielt haben. Während die CO2-Emissionen in diesem Bereich im Referenzjahr 1990 noch 489.000 Tonnen betrugen, sind sie in 2015 auf 391.000 Tonnen gesunken. Die industriellen Treibhausgas-Emissionen sind ebenfalls rückläufig.
 • Die beiden Sektoren Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Verkehr zeigen jeweils eine Emissionszunahme. Hier konnte die bisher stetige Zunahme des Energieverbrauchs nicht durch energieverbrauchssenkende Maßnahmen oder Einsatz erneuerbarer Energien kompensiert werden. 
 • Die energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf liegen in Oldenburg mit 6,8 Tonnen etwa 25 Prozent unter dem bundesweiten Niveau. Sie weisen in den Jahren 2014 und 2015 den niedrigsten Wert seit 1990 auf.

Die für das Berichtsjahr 2015 ausgewerteten Daten basieren auf Angaben von EWE-Netz, Schornsteinfeger-Innung, VWG und OOWV, aus dem Statistischen Jahrbuch sowie aus der Kernverwaltung und den Betrieben der Stadt Oldenburg.

Der Bericht wird in Kürze im Internet veröffentlicht unter www.oldenburg.de/energie.
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Axel Hacke liest ... und der Präventionsrat fragt

22.11.2018 17:17 Uhr

Arbeitskreis Zivilcourage befragt das Publikum zu Anstand und Umgang miteinander

„Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“, so der sperrige Titel des aktuellen Buches von Axel Hacke. Am Mittwoch, 21.11.2018, las Hacke in der Kulturetage aus seinem Werk. Für den Arbeitskreis Zivilcourage des Präventionsrates war das ein willkommener Anlass, sich mit einer Publikumsbefragung ein Bild davon zu machen, was die Menschen aus Oldenburg und Umgebung über Anstand und den Umgang miteindander denken – und welche Beziehung sie zwischen Anstand und Zivilcourage sehen.

Der Arbeitskreis hatte Karten mit vier Ankreuz-Fragen vorbereitet. Vor Beginn der Lesung wurden die eintreffenden Zuhörerinnen und Zuhörer gebeten, diese Fragen zu beantworten und die ausgefüllten Karten spätestens in der Pause zurückzugeben. So konnten sie bis zum Ende der Lesung ausgewertet werden, und das Publikum konnte das Ergebnis am Ende des Abends betrachten.

„165 ausgefüllte Karten bekamen wir zurück, demnach haben sich mehr als 40 % des Publikums an der Befragung beteiligt. Damit haben wir eine repräsentative Stichprobe für diese Veranstaltung bekommen“, freut sich AK-Leiter Uwe Remp