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Spenden vom Grünkohlessen übergeben

21.04.2019 20:33 Uhr

Gäste sammeln mehr als 20.000 Euro

Beim „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in Berlin ist es ein schöner Brauch, dass die Gäste einen Betrag ihrer Wahl zugunsten von gemeinnützigen Vereinen und Organisationen spenden. Bei der diesjährigen Auflage der Traditionsveranstaltung in der Niedersächsischen Landesvertretung wurde die Summe von 20.026 Euro zusammengetragen. Der Betrag wird halbiert und kommt nun zu gleichen Teilen dem Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und der Baumhaus Werkstatt gGmbH zugute. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Spende heute im Rathaus übergeben: „Mein Dank gilt der großen Spendenbreitsschaft beim Grünkohlessen. Mit diesem Engagement können wir jedes Jahr wieder gemeinnützige Organisationen und Vereine unterstützen und somit den Zusammenhalt in Oldenburg stärken.“

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. engagieren sich mit unterschiedlichen Angeboten und Projekten für mehr Teilhabe. Ein besonderes Projekt ist das Atelier Farbsinn an der Rennplatzstraße in Oldenburg. „Das Atelier Farbsinn ist ein Treffpunkt im Stadtteil Ohmstede, der über die Kunst Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verbindet. Das Atelier bietet wöchentlich mehrere Termine und Kunstkurse zu verschiedenen Themen an – und das kostenlos“, sagt Thea Wilczura von den Gemeinnützigen Werkstätten.
 
Die Baumhaus Gesellschaften sind 2007 durch eine Initiative von Eltern mit Kindern mit Behinderung entstanden. Ihre Aufgabe ist es, Arbeits-, Bildungs- und Wohnplätze zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft teilnehmen und dazugehören können. Die Baumhaus Werkstatt gGmbH betreibt auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände in Osternburg eine Fahrradwerkstatt, eine Seifenmanufaktur, eine Holzwerkstatt, eine Wäscherei, einen Gartenservice und eine Kantine, die jeden Mittag 400 Essen kocht. „Den Spendenanteil werden wir nutzen, um unsere Küche behindertengerecht umzugestalten“, sagt Bettina Unruh von den Baumhaus Gesellschaften. Dabei muss Rücksicht auf die Einschränkungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genommen werden, die teilweise nur einen Arm nutzen können oder andere Einschränkungen haben.

Das 62. Grünkohlessen hatte am 11. März in Berlin stattgefunden, amtierender Kohlkönig ist Robert Habeck.
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Termine für Anmeldungen an weiterführenden Schulen

21.04.2019 20:21 Uhr

Anmeldebeginn für das Schuljahr 2019/20 im April

Oberschulen, Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen nehmen in Kürze die Anmeldungen der zukünftigen Fünftklässler für das Schuljahr 2019/2020 entgegen. Mitzubringen ist das Original des Halbjahreszeugnisses der Grundschule aus dem 4. Schuljahr.

Kinder, die die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück oder die Helene-Lange-Schule, IGS, besuchen möchten, können von ihren Erziehungsberechtigten in den jeweiligen Schulsekretariaten vom Montag, 29. April, bis Dienstag, 30. April, sowie am Donnerstag, 2. Mai, angemeldet werden. Die Sekretariate sind geöffnet am Montag, 29. April, von 14 bis 18 Uhr, am Dienstag, 30. April, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 2. Mai, von 8 bis 13.30 Uhr.

Die Sekretariate der städtischen Oberschulen und Gymnasien nehmen die Anmeldungen von Montag, 27. Mai, bis Mittwoch, 29. Mai, entgegen. Anmeldungen sind jeweils von 8 bis 12 Uhr möglich. Am Dienstag, 28. Mai, ist die Anmeldung zusätzlich von 15 bis 17 Uhr möglich.
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Workshop unterstützt Startup-Unternehmen

17.04.2019 10:35 Uhr
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg lädt Startup-Unternehmen am 17. und 24. Mai unter dem Titel „Painspotting für junge Unternehmer und Gründer – Wo tut’s weh, wo braucht es ein Pflaster“ zu einem Workshop ins Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) ein. Im Workshop geht es darum, die Teilnehmenden gezielt bei aktuellen Herausforderungen und Problemen mit Ansätzen aus dem Coaching- und Trainingsbereich zu unterstützen und praxis- sowie lösungsorientierte Hilfestellung zu leisten. Als Dozenten fungieren Andreas Quelle und Daniel Kaszanics.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf Gründerinnen und Gründer begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 8. Mai gebeten per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de. Unter dieser Adresse gibt es auch weitere Informationen.
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Kampfstarke Gäste gewinnen am Ende verdient mit 28:26

15.04.2019 17:40 Uhr

VfL verliert erneut gegen Neckarsulm

von Bernd Teuber

Für Handball-Ästheten war das Spiel zwischen dem VfL Oldenburg und der Neckarsulmer Sport-Union am heutigen Sonntagnachmittag in der EWE-Arena wahrlich nichts. Von Beginn an war das Spiel von zahlreichen technischen Fehlern geprägt und erinnerte eher an Abstiegskampf pur als an das Spiel eines Teams aus dem gesicherten Mittelfeld gegen den Drittletzten. Das Team von Trainer Niels Bötel wirkte stark verunsichert und konnte niemals seiner Favoritenrolle gerecht werden, so dass am Ende ein verdienter 28:26-Sieg der tapfer kämpfenden Gäste stand. „Mein Team hat den Sieg wohl etwas mehr gewollt“, befand dann auch NSU-Trainer Pascal Morgant nach dem Spiel.

Das Spiel war noch keine sieben Minuten alt, da lag der VfL schon mit 1:4 hinten. Es sollte bis zur 14. Minute dauern, bevor der VfL durch Cara Hartstock erstmals zum 7:7 ausgleichen konnte. Zuvor hatten Isabelle Jongenelen und Myrthe Schoenaker ihr Team mit zwei bzw. drei Treffern wieder herangebracht. Meist waren es allerdings Einzelaktionen. Überhaupt glänzten die Gastgeberinnen an diesem Tag eher mit Einzelaktionen, als dass sie als Mannschaft auftraten. 

Es sollte aber noch zehn weitere Minuten dauern, bevor die Gastgeberinnen kurz vor Ende der Halbzeit durch Hartstock mit 12:11 erstmals in Führung gehen konnten. Keine halbe Minute später hatte Jongenelen sogar auf 13:11 erhöht. Zwei Minuten vor der Pause brachte Kim Birke mit einem sehenswerten Treffer zum 15:12 ihr Team sogar mit drei Toren in Front. Nun sah es ganz danach aus, als ob der VfL trotz bisher wenig überzeugender Leistung seiner Favoritenrolle gerecht werden könnte. Mit einer 16:14 Führung ging es dann in die Kabinen.

Die Gäste kamen deutlich aggressiver aus den Kabinen, was dem VfL sichtlich gar nicht schmeckte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hat Neckarsulm aus dem Rückstand eine 18:16-Führung gemacht. Immer wieder war es Nele Reimer, die für die Gäste traf. Zwar konnte der VfL durch Jongenelen noch einmal zum 19:19 ausgleichen, aber für eine erneute Führung sollte es nicht mehr reichen. Zwar produzierten auch die Gäste zahlreiche technische Fehler, agierten aber insgesamt aggressiver in der Abwehrarbeit. Mit nur zwei Zeitstrafen gegen sein Team dürfte Bötel alles andere als zufrieden gewesen sein. Auffallend war auch, dass kaum ein langer Pass der Gastgeberinnen bei der eigenen Mitspielerin ankam. Den größten Teil der zweiten Halbzeit lief der VfL einem 1–2-Tore-Rückstand hinterher. Allein dreimal traf in dieser Phase des Spiels eine gut aufgelegte Isabelle Jongenelen Latte oder Pfosten und war am Ende untröstlich über die verpassten Punkte. Als dreieinhalb Minuten vor dem Ende Neckarsulms Beste, Nele Reimer, zum 27:24 einwarf, war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein verdienter 28:26-Sieg der Gäste aus Neckarsulm.
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Stadt Oldenburg schreibt Kinder- und Jugendbuchpreis aus

14.04.2019 13:00 Uhr

Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juni

Die Stadt Oldenburg schreibt in diesem Jahr erneut den Preis für literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur aus. Er wird an Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren verliehen, die erstmals mit einem eigenständigen Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten.

Mit dem Preis und einem Preisgeld von 8.000 Euro möchte die Stadt Oldenburg einen Beitrag zur Förderung von innovativen und kreativen Ideen noch unbekannter Autorinnen und Autoren leisten. Die Preisträger werden von einer unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt, die ehrenamtlich arbeitet. Die Qualität der Jury-Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. Neu in der Jury sind die Schülerjurorin Katharina Zedler, Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2016 und seit 2017 Jurorin des Vorlesewettbewerbs, und der Illustrator Mehrdad Zaeri, der 2017 selbst für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war.

Die Jury prüft alle Einsendungen, die bis Samstag, 15. Juni (Ausschlussfrist), an die Stadtbibliothek, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, geschickt werden. Teilnahmeberechtigt zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis sind bisher unveröffentlichte Manuskripte oder Bücher, die nach dem 15. Juni 2018 erschienen sind. Es müssen fünf Exemplare eingereicht werden. Pro Exemplar müssen eine Kurzvita, ein Exposé und ein Einsendebogen beigelegt werden.

Detaillierte Informationen zu den Vergaberichtlinien sowie den Einsendebogen zum Download gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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AWB zeigt bisher nur selten die rote Karte

14.04.2019 12:58 Uhr

Störstoffanteil in Biotonnen deutlich reduziert – Kontrollen werden nun intensiviert

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst vergangenen Jahres gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt positive Wirkung. Der Anteil von Stör- und Fremdstoffen in der grünen Tonne konnte bereits spürbar reduziert werden. Dieses vorläufige Fazit zieht AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn nach Ablauf der ersten drei Monate mit Kontrollen von Tonneninhalten.

Anlass für die Aufklärungsaktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben zum Störstoffanteil im erzeugten Kompost. Im Januar und Februar haben daher die Müllwerker des AWB über 12.000 Biotonnen, die Störstoffe wie insbesondere Plastiktüten enthielten, mit gelben Karten versehen. Die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonnen wurden damit auf die „Fehlbefüllung“ hingewiesen. „Seit März versehen unsere Mitarbeiter nun stichprobenartig falsch befüllte Biotonnen mit roten Karten“, erklärt Schneider-Kühn und fügt hinzu: „Unsere Müllwerker kontrollieren mit viel Fingerspitzengefühl und lassen nur solche Behälter ungeleert, die deutliche Fehlbefüllungen aufweisen.“ Im März waren davon 536 Behälter betroffen. Bei 89.450 Leerungen sind dies rund 0,6 Prozent der bereitgestellten Behälter.

„Dies ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt deutlich, dass die Aufklärungskampagne erfolgreich ist“, bilanziert Schneider-Kühn. Dies sei auch bei den Biomüllanlieferungen der Abfallsammelfahrzeuge am Kompostwerk zu merken. „Plastiktüten im Biomüll weichen mehr und mehr kompostierbaren Papiertüten“, hat der AWB-Leiter festgestellt.

Nun werden die Kontrollen schrittweise intensiviert. Dies betrifft insbesondere Großwohnanlagen, bei denen die „Fehlbefüllungen“ der Biotonnen noch deutlich höher sind als bei Ein- und Zweifamilienhäusern. „Unser Ziel ist es schließlich, Kunststoffe und andere Störstoffe wie zum Beispiel Glas und Metalle möglichst vollständig aus den Biotonnen zu eliminieren“, betont Schneider-Kühn.


Die Nutzerinnen und Nutzer, deren Biotonnen nicht geleert wurden, haben folgende Möglichkeiten:

• Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.

• Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.

• Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren. 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Menschheitserzählung aus weiblicher Sicht

14.04.2019 12:54 Uhr

Feridun Zaimoglu stellt neuen Roman in der Reihe „Konstellationen“ vor

Feridun Zaimoglus neuer Roman „Die Geschichte der Frau“ wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert. Am Dienstag, 30. April, stellt er das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturbüros Oldenburg vor und spricht mit der Historikerin Dr. Franziska Meifort über Gleichberechtigung und alte Klischees, die bis heute nicht an Aktualität verloren haben. Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und stellvertretender Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentags, moderiert ihren Austausch. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

In „Die Geschichte der Frau“ lässt Zaimoglu zehn außerordentliche Frauen sprechen, deren Sicht auf die Dinge bisher von den mächtigeren Erzählungen der Männer verdeckt wurde. Ihnen war es vorbehalten, schweigend unsichtbar zu bleiben oder dekorativ im Bild zu stehen. Doch nun sprechen sie klar und laut, denn der Autor hat sich in die Weltgeschichte gegraben, um sie zu finden, und ihnen Stimmen gegeben. Kraftvoll, poetisch und subversiv zeigt er sich damit auch in seinem neuen Roman als ein Meister der Vielstimmigkeit.

Feridun Zaimoglu, 1964 im anatolischen Bolu geboren, lebt seit 1985 in Kiel. Er arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Autor von Theaterstücken sowie Drehbüchern. Zaimoglu ist zudem bildender Künstler und Kurator und beteiligt sich an politischen Debatten.

Das Institut für Geschichte der Oldenburger Universität ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe „Konstellationen“. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Haushalt für 2019 ohne Auflagen genehmigt

11.04.2019 19:02 Uhr

Ministerium bescheinigt Stadt positive Entwicklung der Finanzlage

Der Haushalt der Stadt Oldenburg für das laufende Jahr ist vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport ohne Auflagen genehmigt worden. Die Aufsichtsbehörde hat die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Oldenburg für 2019 „uneingeschränkt festgestellt und als gesichert eingestuft“, heißt es in der Mitteilung aus Hannover.

Das Ministerium bescheinigt der Stadt, dass sich die positive Entwicklung der Haushalts- und Finanzlage der vergangenen Jahre anhand der aktuellen Haushaltsdaten in 2019 fortsetzt. So weist der Haushaltsplan für 2019 einen ordentlichen Überschuss in Höhe von rund 10,9 Millionen Euro aus.

Der Kernhaushalt 2019 hat ein Gesamtvolumen von 569 Millionen Euro. Es sind keine Kreditermächtigungen festgesetzt, so dass sich separat betrachtet für den Kernhaushalt eine Entschuldung in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro ergibt. Unter Berücksichtigung der Eigenbetriebe beträgt die Entschuldung 700.000 Euro. Es sind Investitionen in Höhe von rund 88 Millionen Euro geplant, die vorwiegend im Schul- und Kita-Bereich getätigt werden sollen.

Die Haushaltssatzung wird voraussichtlich am 26. April 2019 in Kraft treten.
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Oberbürgermeister Krogmann bietet Gespräche in den Stadtteilen an

11.04.2019 19:01 Uhr

Neues Angebot wird in Bloherfelde fortgesetzt

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lädt in diesem Jahr an vier Terminen zu Gesprächen in verschiedenen Stadtteilen ein. Diese Termine sollen das bestehende Angebot der Bürgersprechstunde im Alten Rathaus ergänzen und den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Möglichkeit geben, in ihren Stadtteilen mit dem Oberbürgermeister über ihre persönlichen Anliegen, Fragen oder Anregungen für die Stadtverwaltung zu sprechen.

Nach dem gelungenen Start in Ohmstede wird die Gesprächsreihe in den Stadtteilen am Donnerstag, 2. Mai, in Bloherfelde fortgesetzt. Oberbürgermeister Krogmann wird von 16.15 bis 18 Uhr im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, für Einzelgespräche zur Verfügung stehen. Die weiteren Termine der Gesprächsreihe werden noch bekanntgegeben.

Interessierte Oldenburgerinnen und Oldenburger werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 0441 235-4444 oder per E-Mail an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de für einen Gesprächstermin anzumelden.
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Terminverschiebungen aufgrund der Osterfeiertage

11.04.2019 18:51 Uhr
Durch die Osterfeiertage kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

• Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:
von Freitag, 19. April, auf Samstag, 20. April,
von Montag, 22. April, auf Freitag, 26. April,
von Freitag, 26. April, auf Samstag, 27. April.

• Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
von Freitag, 19. April, auf Samstag, 13. April, (Vorholtag)
von Montag, 22. April, auf Samstag, 27. April.


• Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Der Oldenburger Verschenkmarkt hat am Montag, 22. April, geschlossen.

• Die Wochenmärkte in Kreyenbrück und Bloherfelde fallen am Freitag, 19. April, ersatzlos aus.

• Über die Sprechstunde der AIDS-Beratung wird kurzfristig unter http://www.oldenburg.de/aids-beratung informiert.

• Die Sprechzeiten der Schiedspersonen sind nicht betroffen.

• Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL haben von Freitag, 19. April, bis Montag, 22. April, geschlossen. Die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek hat am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen. Die Stadtteilbibliothek Eversten hat ebenfalls am Montag, 22. April, geschlossen.

• Das Stadtmuseum sowie das Horst-Janssen-Museum haben an Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag und auch am Ostermontag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst hat ebenfalls an allen Osterfeiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Artothek hat von Donnerstag, 11. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen. Die Kunstausleihe ist am Donnerstag, 25. April, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

• Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt von Montag, 8. April, bis einschließlich Dienstag, 23. April, geschlossen.

• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, am Sonntag, 21. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

• Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, am Sonntag, 21. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Am Montag, 22. April, wird allerdings statt der Frauensauna die gemischte Sauna angeboten.

• Die Wellnesswelt des OLantis Huntebades hat am Freitag, 19. April, sowie am Montag, 22. April, jeweils von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 21. April, öffnet die Wellnesswelt von 10 bis 20 Uhr.

• Die Außenbäder (Hallenbad Eversten und Hallenbad Kreyenbrück) sind am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Das inForum, die Agentur :ehrensache und das Gleichstellungsbüro sind nicht betroffen.

• Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg ist am Freitag, 19. April, und Montag, 22. April, geschlossen.

• Das Cadillac ist von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege in der Osterzeit:

• Die Freizeitstätte Ofenerdiek ist am Freitag, 19. April, und am Montag, 22. April, geschlossen.

• Der Abenteuerspielplatz und das Kulturzentrum Rennplatz sind von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.

• Die Freizeitstätte Kreyenbrück ist am Freitag, 19. April, geschlossen.

• Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde und die Freizeitstätte Osternburg sind von Freitag, 19. April, bis einschließlich Montag, 22. April, geschlossen.
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Jede Menge Spiel und Spaß: Ostern auf den Kinderseiten

05.04.2019 18:29 Uhr

Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Langeweile in den Osterferien? Nicht mit uns. Denn ab heute startet wieder die beliebte Osteraktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel- und Geschenktipps, lustige Downloads sowie spannende Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Auch in diesem Jahr gibt es etwas zu gewinnen: Wir verlosen Freikarten für das OLantis, reichlich gefüllte Radliebe-Rucksäcke der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH sowie spannende Kinderbücher. Die Gewinne wurden uns für die Osteraktion auf den Kinderseiten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Neu ist unser cooles Oster-Experiment, das wir natürlich im Selbstversuch getestet und Schritt für Schritt vorbereitet haben. Und wer wissen möchte, wo er oder sie in den Osterferien mit anderen Kids basteln oder die eigenen Sinne schärfen kann, wird ebenfalls fündig. Außerdem verraten wir, wie weltweit Ostern gefeiert wird. Und wer noch nicht genug hat, kann online beim Oster-Memory seine Schnelligkeit testen.

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 24. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Oldenburg nimmt Vorreiter-Rolle ein

03.04.2019 19:41 Uhr

Stadt ist mit drei Leuchtturmprojekten im Smart-City-Atlas vertreten

Smart Cities, intelligente Städte, setzen bei der Stadtplanung auf innovative Technologien und vernetzte Infrastrukturen. So sollen Ressourcen wie Wasser und Energie eingespart oder Serviceleistungen der Verwaltung optimiert werden. In Deutschland stehen viele Städte noch am Anfang der Entwicklung. Ganz anders Oldenburg. Die Huntestadt zählt laut Smart-City-Atlas zu Deutschlands Vorreitern. Der Atlas stellt 50 deutsche Städte und ihre Leuchtturmprojekte vor. Herausgegeben wurde er erstmals diesen März von dem Branchenverband Bitkom in Kooperation mit Frauenhofer IESE.

Folgende Oldenburger Initiativen finden in der Publikation als Leuchtturmprojekte Berücksichtigung: „Schul-IT“ (Digitalisierung von Schulen), „Modellkommune Open Government“ (Transparenz und Partizipation bei Verwaltungsprozessen) sowie das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ (smartes und energieeffizientes Quartier). Die in dem Atlas vorgestellten Projekte sind jedoch nur einige Beispiele der umfassenden Initiativen der Stadt Oldenburg.
 
Wichtige Meilensteine waren 2017 die Formulierung einer Gesamtstrategie für die Smart City Entwicklung der Stadt Oldenburg sowie die Einrichtung der Stabsstelle Digitalisierung. Sie koordiniert die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und betreut Projekte, die die Stadt zusammen mit externen Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft initiiert und durchführt. Ganz wichtig ist dabei die Vernetzung mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet.

Bei allem technischen Fortschritt ist für die Oldenburger Stadtverwaltung wichtig, dass der Mensch im Zentrum aller Maßnahmen steht. Eine Innovation ist nur so gut wie ihr Nutzen für die Gesellschaft. Die Stadt vereinfacht daher beispielsweise den Zugang zu ihren Serviceleistungen. Noch ist der Prozess der Digitalisierung nicht abgeschlossen, doch das Online-Angebot reicht bereits von „A“ wie Abfuhrkalender bis „Z“ wie Zulassung mit Wunschkennzeichen. Zudem haben Transparenz und Beteiligung hohe Priorität. Beispielsweise können Bebauungspläne online eingesehen und heruntergeladen werden. Aktuell läuft eine Testphase für ihre Visualisierung in 3D. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ab Ende dieses Jahres an bestimmten Vorhaben der Stadt über eine zentrale Onlineplattform beteiligen.
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Oldenburger Musiktalente lassen aufhorchen

03.04.2019 19:37 Uhr

Vier Solisten und vier Ensembles fahren zum Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“

Das konnte sich hören lassen: Oldenburger Talente haben beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“, der vom 29. bis 31. März in Hannover ausgetragen wurde, hervorragende musikalische Leistungen gezeigt. Vier Solisten und vier Ensembles aus Oldenburg wurden zur Teilnahme am diesjährigen Bundeswettbewerb im Juni in Halle an der Saale zugelassen.

Zwölf Solisten und 13 Ensembles hatten sich im Januar beim Regionalwettbewerb in Oldenburg über eine Weiterleitung zum niedersächsischen Landeswettbewerb gefreut. „Die jungen Musikerinnen und Musiker konnten auch auf Landesebene überzeugen“, resümiert Celia Spielmann, die Vorsitzende des Regionalausschusses für das Oldenburger Land Nord. „13 erste, 8 zweite und 2 dritte Preise in den Solo- und Ensemblewertungen sprechen da eine ganz deutliche Sprache.“

Die Fachjurys haben das hohe musikalische Niveau auf der Landesebene geschätzt und folgende Solisten und Ensembles aus Oldenburg zum Bundeswettbewerb weitergeleitet: Jakow Pavlenko (Violine), Jannis Leinweber (Kontrabass), Arved Burggräf (Percussion), Mathis Kohne (Percussion) in den Solowertungen sowie Jördis Rebecca Campe und Jelde Kohlschein (Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Tom Gramsch, Linus Reil und Jelde Steffens (Gitarrentrio), Levi Campe, Arne Dunkhase, Lucas Reid und Julian Schröder (Ensemble Alte Musik) sowie Eilika Hempel, Charlotte Kohne, Marieke Pieper, Caroline Renz und Lea Schröder (Ensemble Alte Musik).

Die detaillierten Ergebnisse können auf der Internetseite des Landeswettbewerbs Jugend musiziert nachgelesen werden unter www.jugend-musiziert-niedersachsen.de/wertungskategorien/.
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Energieeffizienz in der Kältetechnik

03.04.2019 19:33 Uhr

Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ informiert am 5. April bei Famila

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Energieeffizienzmaßnahmen in der Kältetechnik“ an. Er findet am Freitag, 5. April, von 13 bis 14.30 Uhr im Center-Management bei Famila Wechloy, Posthalterweg 10, statt. Es referieren Hans H. Boeck (Büro für Energie und Umwelttechnik) und Ataman Erönü (Stadt Oldenburg). Treffpunkt ist am i-Point in der Mall. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Referenten informieren über die Vermeidung von unnötiger Kälteerzeugung und beantworten Fragen wie „Welche Arten von Verdichtern gibt es?“ „Welches Kältemittel ist für welchen Ansatz vorzusehen?“ und „Welche Auswirkung hat die Komponentenauswahl auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage?“

Um eine Anmeldung wird gebeten online unter http://klimaplus-unternehmen.de (Veranstaltungen) oder direkt bei Ataman Erönü (Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement), Telefon 0441 235-3486, oder per E-Mail an ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de.
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Pflegeeltern für Zwillinge gesucht

03.04.2019 19:24 Uhr
Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern für ein Zwillingspaar. Der Junge und das Mädchen sind 15 Monate alt und wurden zu früh geboren. Dadurch benötigen sie besondere Förderung, Versorgung und Zuwendung.

Aber auch für andere Kinder werden laufend Pflegeeltern mit pädagogischer oder medizinisch-pflegerischer Qualifikation gesucht. Der Pflegekinderdienst bereitet Pflegeeltern auf ihre Aufgabe vor und unterstützt sie durch Beratung, Fortbildung sowie Supervision. Zudem erhält die Pflegefamilie ein angemessenes Pflegegeld.

Weitere Informationen erteilt Gudrun Jürgens vom Pflegekinderdienst telefonisch unter 0441 235-2329 oder per E-Mail an gudrun.juergens@stadt-oldenburg.de.
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Teamarbeit für ein gutes Klima

03.04.2019 19:22 Uhr

Anmeldung zur Aktion STADTRADELN 2019 ab jetzt möglich

Oldenburg geht wieder auf Fahrrad-Kilometerjagd: Die Stadt beteiligt sich zum zweiten Mal am Wettbewerb STADTRADELN. Vom 8. bis zum 28. September sollen unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden: zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, im Urlaub und in der Freizeit – jeder Kilometer zählt!

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist ab sofort online unter www.stadtradeln.de/oldenburg möglich. Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft zur Teilnahme auf: „Die Aktion ist ein Impulsgeber, um die Wege des Alltags zu überdenken und Spaß am Radfahren zu entdecken. Ich hoffe, dass wir die Zahlen vom vergangenen Jahr übertreffen können.“ Bei der Premiere im Jahr 2018 hatten insgesamt 1.227 Oldenburgerinnen und Oldenburger im Aktionszeitraum fleißig in die Pedale getreten und zusammen 248.828 Kilometer zurückgelegt. Damit sind die Oldenburger Teilnehmenden umgerechnet sechsmal um den Äquator geradelt. Dieses Ergebnis gilt es bei der diesjährigen Auflage zu toppen.

Kerstin Goroncy vom städtischen „TeamRad“, das die Wettbewerbsteilnahme koordiniert, beschreibt eine weitere Motivation für den Umstieg auf das Fahrrad: „Wer sich anmeldet und im Aktionszeitraum Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt, nimmt automatisch an der lokalen Verlosung teil und hat die Chance auf tolle Preise. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrer wie auch Gelegenheitsfahrer.“ Die Preise werden von Oldenburger Unternehmen zur Verfügung gestellt. Mit der LzO, Thalia Oldenburg, transfer e.V., hkk Krankenkasse, Ammerländer Versicherung und der Bäckerei Müller & Egerer konnten schon einige Unterstützer gewonnen werden. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

Informationen gibt es beim Stand der Stadt Oldenburg während der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ am Sonntag, 7. April, auf dem Rathausmarkt oder im Internet unter www.oldenburg.de/stadtradeln.
 Kooperationspartner sind der ADFC Oldenburg und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Ansprechpartner im „TeamRad“ sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849 oder -3807.
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Mehr Frauen für Kommunalpolitik begeistern

03.04.2019 19:10 Uhr

Mentoring-Programm startet – Bewerbung ab sofort möglich

Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.“ aufgelegt. Bis zu 400 Frauen wird die Gelegenheit gegeben, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und durch eine Kandidatur für einen Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag oder die Regionsversammlung möglichst einen Einstieg zu finden. „Stärken Sie die Demokratie, starten Sie mit diesem Programm Ihren Weg in die Politik!“, so Ministerin Carola Reimann in ihrem Aufruf an interessierte Frauen. Ebenso sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gefragt, als Mentorinnen und Mentoren dabei zu sein und die Neueinsteigerinnen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Die teilnehmenden Frauen werden in festen Tandems von ihrer Mentorin oder ihrem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet, sie können dabei den Politikerinnen und Politikern über die Schulter schauen und werden Stück für Stück an die Kommunalpolitik herangeführt. Drei überregionale Rahmenveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie verschiedene Fortbildungen für die Mentees. Zudem gibt es eine enge regionale Unterstützung durch kommunale Gleichstellungsbeauftragte.

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg beteiligt sich ebenfalls am Mentoring-Programm und ist überregional als Ansprechpartnerin für die Städte Oldenburg, Delmenhorst sowie die Landkreise Ammerland und Wesermarsch zuständig. „Die Sichtweisen und Meinungen von Frauen sind wichtig und dürfen in der Politik nicht fehlen. Das Mentoring-Programm ist ein gutes Werkzeug, um den Frauenanteil in der Kommunalpolitik zu erhöhen“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Der große Erfolg der letzten Mentoring-Programme bestärkt sie dabei in ihren Bemühungen: „Wir haben schon lange großartige Frauen im Stadtrat, die ursprünglich auch durch das Mentoring-Programm gewonnen werden konnten. Ich möchte deshalb die Bürgerinnen von Oldenburg und Frauen aus dem Umland ausdrücklich ermutigen, dieses Angebot anzunehmen.“

Bewerbungen von interessierten Frauen als auch von erfahrenen Politikerinnen und Politikern können bis zum 15. Mai 2019 abgegeben werden. Informationen gibt es online unter www.frau-macht-demokratie.de und im Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2135 sowie im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Gastgeberinnen revanchieren sich für Hinspielniederlage

01.04.2019 12:37 Uhr

VfL verliert 30:33 in Blomberg

von Bernd Teuber

Nachdem das Team von Trainer Niels Bötel zunächst mit einer imponierenden 9:1-Serie ins Jahr 2019 gestartet war, kassierten sie am Samstagnachmittag nun bereits die vierte Niederlage in Folge. Dabei lief der VfL beim Gastspiel in Blomberg bereits ab der vierten Minute einem Rückstand hinterher, der zeitweise bis auf acht Tore anwuchs. Am Ende stand ein verdienter 33:30-Sieg der Gastgeberinnen. „Wir haben den Beginn des Spiels verschlafen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen. Gleichzeitig haben wir im Tempospiel zu viele Fehler gemacht. Dadurch ist Blomberg zu einfachen Toren gekommen und konnte sich schnell absetzen“, so der VfL-Trainer.

Zunächst war der VfL noch durch Helena Mikkelsen und Cara Hartstock zweimal in Führung gegangen. Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen innerhalb von wenigen Minuten brachte die HSG dann aber schnell deutlich mit 7:2 in Führung. Zwar konnten die Gäste wenig später wieder auf 5:8 verkürzen, aber die HSG ließ sich dadurch nicht beeindrucken und baute bis zur 21. Minute den Vorsprung wieder auf 15:7 aus. In den letzten neun Minuten der Halbzeit lieferten sich die beiden Konkurrenten einen offenen Schlagabtausch, sodass fast jeder Angriff ein Treffer war und es mit einer 22:15-Führung für die Gastgeberinnen in die Kabinen ging.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das teilweise besser gemacht und mit ein bisschen mehr Cleverness hätte auch mehr dabei rauskommen können. Wir hätten mehr Tore machen müssen, haben das aber nicht geschafft und außerdem hat uns in der Abwehr heute die Aggressivität gefehlt. Unser Innenblock hat viel zu passiv agiert. So kann man kein Bundesligaspiel gewinnen“, zeigt sich Bötel mit der Abwehrleistung seines Teams alles andere als zufrieden.

Nach der Pause sahen die 834 Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel als in Hälfte Eins. Zwar konnte sich Blomberg nicht weiter absetzen, aber auch dem VfL gelang es zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Erst in den letzten dreieinhalb Minuten konnte sich die Gäste durch Tore von Marie Steffen, Kristina Logvin sowie zweimal Angie Geschke auf Schlagweite herankämpfen. Um das Spiel noch einmal zu drehen, sollte es aber nicht mehr reichen. „Wir haben es heute nicht verdient zu gewinnen, weil uns die Aggressivität gefehlt hat und wir vorne zu viele Fehler gemacht haben. Da müssen wir weiter dran arbeiten“, resümiert der VfL-Trainer nach dem Spiel. Mit dreizehn Treffern war Myrthe Schoenaker die beste Torschützin des Tages.
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Schnäppchenjagd per Mausklick

31.03.2019 20:49 Uhr

Fundbüro versteigert in Online-Auktion 20 Fahrräder

Der Frühling kommt, die Tage werden länger. „Rauf aufs Rad“ lautet jetzt für viele die Devise. Wer zum Start der Fahrradsaison noch günstig ein gutes Gebrauchtrad erwerben möchte, dem ist eine Online-Auktion auf dem Portal www.zoll-auktion.de zu empfehlen. Das Fundbüro der Stadt Oldenburg nutzt die vom Bundesfinanzministerium angebotene Internetseite, um 20 Fahrräder zu versteigern. Die „Fundräder“ kommen ab Freitag, 5. April (18 Uhr), unter den virtuellen Hammer. Geboten werden kann bis einschließlich Sonntag, 14. April.

Und so funktioniert die Online-Auktion: Die Versteigerung beginnt mit einem festgesetzten Mindestbetrag. Als Bieterinnen und Bieter zugelassen sind „nur unbeschränkt geschäftsfähige natürliche Personen und juristische Personen“. Wer mitbieten möchte, muss sich auf der oben genannten Internetseite einmalig mit vollständiger Anschrift und einer gültigen E-Mail-Adresse registrieren. Nach der Registrierung erhalten die Interessenten eine E-Mail mit einem Link, über den sie die Registrierung bestätigen müssen. Danach sind sie bei der „Zoll-Auktion“ freigeschaltet.

Das bei Ende der Versteigerung vorliegende Höchstgebot bekommt den Zuschlag. Wer das letzte zulässige Höchstgebot abgegeben hat, wird durch eine E-Mail informiert. Am folgenden Werktag erhält der Höchstbietende zudem eine Mail des Fundbüros mit den weiteren Informationen zur Zahlung und Abholung des ersteigerten Fahrrads.

Angeboten werden Fahrräder, die im Fundbüro nach Ablauf einer sechsmonatigen Frist nicht von ihren rechtmäßigen Eigentümern abgeholt wurden. Versteigert werden unter anderem ein Cannondale MTB, ein MTB Bulls, ein Kaiko-Herren-Trekkingrad und ein VSF Fahrrad Manufaktur Damenrad. Auf die Fundsachen gibt es keine Garantie oder eine Gewährleistung. Auch ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich. Das Fundbüro der Stadt Oldenburg nutzt das Portal www.zoll-auktion.de seit 2013 jährlich für Online-Auktionen.


Mehr Infos gibt es unter www.oldenburg.de/fundbuero.
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Ein Blick in die Berufswelt

28.03.2019 13:30 Uhr

Interviews am Zukunftstag

von Charlotte Mönkemeier

Zukunftstag – was ist das?
Jedes Frühjahr sollen sich Schülerinnen und Schüler Gedanken über ihren späteren Beruf machen. Am Zukunftstag besuchen sie Firmen und Betriebe, um etwas über deren Arbeit zu erfahren. 
Charlotte Mönkemeier erfährt heute etwas über Journalismus. Und sie berichtet darüber, was einige Ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler an diesem Tag gemacht haben.


Wir haben bei zwei Betrieben vorbeigeguckt und ein paar Kinder interviewt.

Erste Station ist Rolf‘s Blumenshop am Melkbrink 39. Melina, Anna und Rieke schneiden gerade Aralienblätter an. Wir fragen sie, warum sie sich diesen Beruf ausgesucht haben.
„Weil ich Blumen mag“ und „weil ich mir den Job angucken wollte“, waren die Antworten.

„Was interessiert euch daran?“
„Dass man viel mit der Natur macht.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man Blumensträuße bindet.“

„Hattet ihr noch andere Berufe, die ihr gerne besucht hättet?“
„Sozialpädagogik, Familienhilfe oder Kindergarten.“

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir haben schon die Blütenblätter von Rosen abgepflückt und in einer Schale gesammelt. Und jetzt schneiden wir Aralienblätter für Blumensträuße an, damit sie besser Wasser aufnehmen können.“

Alle drei wissen noch nicht, was sie werden wollen, können sich aber vorstellen, als Floristin zu arbeiten.


Dann besuchen wir die Werbeagentur Weiß und Partner am Scheideweg 27. Wir treffen Lena und Marc, die mit Claudia Osterloh eine Visitenkarte am Computer erstellen.
Wir fragen auch sie, warum sie diesen Beruf ausgewählt haben.
„Wir wollten wissen, wie das ist“, sagen sie. „Außerdem arbeiten Verwandte von uns hier.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man programmiert und Internetseiten und Flyer gestaltet.“

„Könntet ihr euch vorstellen, in diesem Beruf zu arbeiten?“
„Nein, eher nicht.“

„Gibt es andere Berufe, die ihr gerne besuchen würdet?“
„Polizei“, sagt Marc, während Lena sich für Tierarzt interessiert.

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir setzen Visitenkarten am Bildschirm um, die wir vorher gezeichnet haben. Am Schluss werden die Karten dann ausgedruckt. Anschließend besuchen wir noch die Druckerei nebenan.“

„Macht das Spaß?“
„Ja“, sagen beide.

Auch Lena und Marc wissen noch nicht, in welchem Beruf sie mal arbeiten möchten.

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Fluchtmuseum fordert zu Spenden für Südwestafrika auf

28.03.2019 13:28 Uhr
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum arbeitet seit dem 01.12.2018 verstärkt am Thema Flucht und Entwicklungszusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Die Vereinsmitglieder aus Zimbabwe rufen nun aus aktuellem Anlass gemeinsam mit dem Vorstand zur Hilfe für die Opfer des Wirbelsturmes Idai in Zimbabwe, Mosambik und Malawi auf.

Das UN-Welternährungsprogramm WFP hat zu Spenden von 120 Millionen US-Dollar allein für die Menschen in Mosambik aufgerufen. Es wird aber weitaus mehr benötigt, um nicht nur die akuten Mängel an Nahrungsmitteln, Unterkunft und medizinischer Versorgung auszugleichen, sondern auch die extrem geschädigte Infrastruktur der Länder zu erneuern.

Eine eigene Spendenaktion kann der Förderverein nicht ins Leben rufen, aber er ruft die Oldenburger Bevölkerung zur Solidarität auf und bittet sie, Spenden auf die Konten der bekannten Hilfsorganisationen, die in den betroffenen Ländern tätig sind, einzuzahlen.

Extreme Wetterereignisse werden auch in Europa und Deutschland spürbar unsere Lebensverhältnisse beeinträchtigen. Sorgen wir nicht nur für unser Wohlergehen, sondern auch für das der Menschen in Malawi, Mosambik und Zimbabwe.
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Für Hunde gilt ab 1. April Anleinpflicht

28.03.2019 13:07 Uhr

Brut- und Setzzeit beginnt – Sieben Freilaufflächen ausgewiesen

Oldenburg. Am 1. April beginnt die Brut- und Setzzeit und so besteht bis zum 15. Juli wieder die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der übrigen freien Landschaft. Grundlage ist das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

In der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sollen die in der freien Natur und Landschaft lebenden Tiere, die durch freilaufende Hunde gestört werden könnten, besonders geschützt werden. Besonders Bodenbrüter, wie Rotkelchen und Wachteln, aber auch Jungwild benötigen Ruhe zur Aufzucht.

Aber auch auf freien Landschaften, wie innerstädtischen Grünflächen, gilt in dieser Zeit die Anleinpflicht, da auch hier viele Vögel brüten. In Oldenburg sind davon beispielsweise der Kleine und Große Bürgerbusch, der Utkiek, die Wallanlagen sowie die Deiche und sonstige Bereiche an Gewässern wie etwa der Swarte-Moor-See, der Drielaker See, der Tweelbäker See oder die Bornhorster Seen betroffen. Die Wanderwege durch die Grünzüge und Grünbereiche sind Teil der freien Landschaft, so dass Hunde auch dort anzuleinen sind. Die wesentlichen Bereiche wurden entsprechend beschildert.

Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen eine ganzjährige Anleinpflicht gilt. So müssen Hunde in Schutzgebieten wie der Hausbäkeniederung (insbesondere Schwanenteich und Tonkuhle), der Haarenniederung, dem Blankenburger Holz und Klostermark mit dem Blankenburger See sowie dem Bahndammgelände Krusenbusch dauerhaft angeleint werden. Genauere Informationen gibt es in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung.

Auch im Eversten Holz gilt seit Februar 2016 aus ordnungsrechtlichen Gründen eine ganzjährige Anleinpflicht. Im Zeitraum vom 1. April bis 15. Juli gilt zusätzlich die Anleinpflicht auch im Bereich der dort ausgewiesenen Freilauffläche.

In Oldenburg gibt es jedoch sieben Freilaufflächen, auf denen Hunde sich trotz Brut- und Setzzeit austoben dürfen. Diese sind:
 • an der Großmarktstraße
 • am Flötenteich, Zugang über die Rennplatzstraße
 • hinter der Weser-Ems Halle an der Beverbäke
 • hinter den Sportanlagen an der Kennedystraße
 • beim Schulzentrum Kreyenbrück zwischen IGS Kreyenbrück und Kreyenbrücker Teich
 • am Harrewege auf der Grünfläche zwischen August-Macke-Straße und Heinrich-von-Gagern-Straße
 • am Drielaker See am Hemmelbäker Kanal hinter DB Schenker sowie südlich der Holler Landstraße zwischen Drielaker Kanal und Hemmelbäker Kanal

Eine Übersicht über die Bereiche, in denen die Anleinpflicht gilt sowie der Freilaufflächen können im Internet unter www.oldenburg.de/anleinpflicht heruntergeladen werden.
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Oldenburg in Putzlaune und guter Gesellschaft

28.03.2019 13:06 Uhr

Verbundaktion „Der Norden räumt auf“ aktiviert 200.000 Menschen

Oldenburg ist am kommenden Wochenende putzmunter: Am Samstag, 30. März, beteiligten sich zahlreiche Bürger- und Heimatvereine sowie weitere Gruppen, Vereine, Firmen, Institutionen und Nachbarschaften an der Aktion „Oldenburg räumt auf“. Am Freitag, 29. März, reinigen wieder Hunderte von Schülerinnen und Schülern im Stadtgebiet ihr Schulumfeld sowie die nahe gelegenen Schulwege. Oldenburg ist aber nicht die einzige Stadt in (Frühjahrs-)Putzlaune. Neben der Huntestadt beteiligen sich diesmal Braunschweig, Bremen, Cloppenburg, Cuxhaven, Delmenhorst, Friesland, Hamburg, Hannover, Laatzen, Stadt und Landkreis Osnabrück, Region Hannover (Umland-Kommunen), Wilhelmshaven und Wittmund an der Gemeinschaftsinitiative „Der Norden räumt auf“.

Jede Abfallsammelaktion ist ein eigenes Projekt der teilnehmenden Städte und Landkreise. Die Verbindung liegt bei den vielen tausenden Umweltfreundinnen und Umweltfreunden, die sich jedes Jahr aufs Neue für ihre Region persönlich engagieren. Dieser norddeutsche Zusammenschluss hat eine starke Vorbildfunktion für andere Städte und Gemeinden in ganz Deutschland, sich ebenfalls mit „Dreck-weg-Tagen“ aktiv am Umweltschutz zu beteiligen.

Mehr als 160.000 Aufräumerinnen und Aufräumer haben 2018 den gesamten Norden auf Vordermann gebracht. Dabei kamen über 400 Tonnen Abfälle zusammen. Diesmal beteiligen sich vom 22. bis zum 31. März etwa 200.000 Abfallsammlerinnen und Abfallsammler und setzen mit ihrem vorbildlichen Einsatz ein Zeichen für den Umweltschutz. „Wir sind ordentlich gewachsen“, freut sich Jörg Geerdes vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg über den Erfolg der Gemeinschaftsinitiative. Der AWB koordiniert die Aktion „Oldenburg räumt auf“. Weitere Anmeldungen sind noch möglich, entweder telefonisch unter den Rufnummern 0441 235-2573 und 235-3442 oder online über die Internetseite des AWB unter www.stadt-oldenburg.de/awb.
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CoderDojo jetzt auch in Oldenburg

26.03.2019 22:20 Uhr

Erstes Treffen am 29.03. um 17:30 Uhr

CoderDojo? Was um alles in der Welt ist das?
Nun, das ist eine weltweite Bewegung. Mehr als 1800 Programmierclubs (Dojos) in 55 Ländern führen Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren auf niedrigschwelligem Weg an Technik heran. Das besondere an CoderDojo ist, dass es im Internet kostenlos fertig ausgearbeitete Projekte anbietet. Jede*r Jugendliche kann sich hier etwas aussuchen und es praktisch umsetzen – es fehlt nur noch ein Ort und Mentor*innen.

Mentor wollte Sven Recker ja gerne sein, aber ein Ort ließ sich für ihn und seine 14-jährige Tochter zunächst nicht finden. Also gründete er eigenes Dojo, und zwar mit Hilfe des Vereins „Kreativität trifft Technik e. V.“ (KtT) und des Oldenburger Computer-Museums e. V. (OCM), beide ansässig am Bahnhofsplatz 10 in Oldenburg.

Am Freitag, 29. März 2019, geht es los, um 17:30 Uhr treffen sich jugendliche Technikbegeisterte und Mentor*innen zum ersten Mal im „Mainframe“ von „Kreativität trifft Technik“. Innerhalb von 60 bis 90 Minuten sollte jede*r Jugendliche das ausgesuchte Projekt fertig gestellt haben. Auch dieses Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos. „Wir hoffen auf 5 bis 10 Jugendliche, und wir können auch noch Mentorinnen und Mentoren gebrauchen. Sehr gerne auch Frauen“, sagt Sven Recker.

„Wir planen eine Veranstaltung pro Monat und werden uns abwechselnd einmal bei uns und einmal im Computer-Museum treffen“, ergänzt Patrick Günther von „Kreativität trifft Technik“. Aus Haftungsgründen müssen Jugendliche bis 13 Jahre von einem Elternteil begleitet werden, ab 14 genügt das schriftliche Einverständnis der Eltern. „Aber natürlich sind auch Eltern älterer Jugendlicher willkommen“, so Günther.

Expertenwissen ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, weder für Jugendliche noch für Eltern oder Mentor*innen. „Die Projekte sind gut ausgearbeitet und erklärt, Jugendliche und Erwachsene können sie sich gemeinsam erarbeiten“, erklärt Günther.

Kick-Off-Veranstaltung am 29. März für alle interessierten Eltern, Kinder und Jugendlichen
Treffpunkt: 17:30 Uhr, Konferenzraum des KtT e.V., Bahnhofsplatz 10 (2. OG)
Ablauf: Nach einer kurzen Einführung wird es Führungen durch die Räumlichkeiten der beiden Vereine geben, dann kann von den Teilnehmern losgelegt werden.
Anmeldung: http://coderdojo.ktt-ol.de
Mitbringen: Den eigenen Laptop oder notfalls ein Tablet
Die Teilnahme am CoderDojo ist kostenlos.

Vorerst wird es dann an jedem letzten Freitag im Monat ein Treffen geben. Interessierte können sich über die Website anmelden. „Wir freuen uns auf jede Unterstützung und natürlich auf viele Mädchen und Jungen im Programmierclub” sagt Sven Recker. Mehr unter: http://coderdojo.ktt-ol.de. 
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28 Lehrkräfte lernen Lions-Quest

26.03.2019 20:46 Uhr
Seit 17 Jahren ist Hartmut Denker Lions-Quest-Trainer. Wie viele Fortbildungen er geleitet hat, kann er nur schätzen, aber „zwischen 250 und 300 werden es wohl sein“, sagt er. 

Am Donnerstag, 22. März 2019, begrüßte Denker 28 Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen aus Oldenburg und Umgebung zu einem weiteren Seminar. Bis zum Mittag des darauffolgenden Sonnabends arbeiteten sie sich gemeinsam durch das Programm „Lions-Quest Erwachsen werden“. Die Teilnehmenden, die beruflich durchgehend mit immer denselben jungen Menschen zwischen 10 bis 14 Jahren arbeiten, lernen in dieser Fortbildung unter anderem Methoden zur Förderung von sozialen Kompetenzen und Lebenskompetenzen kennen.

Am Freitag nach der Mittagspause führt die erste Gruppe eine vorbereitete Unterrichtsstunde durch. Die übrigen Teilnehmenden, die die Rollen und Perspektiven der Schüler*innen einnehmen, bekommen anschaulich vorgeführt, dass eine Einzelperson kaum auf einem Bein stehen kann. Besser geht es, wenn sich zwei Personen aneinander festhalten, während sie auf je einem Bein stehen. Drei sich aneinander festhaltende Personen aber stehen stabil auf einem Bein. „Genauso ruht Selbstvertrauen auf drei Säulen“, erfahren die „Jugendlichen“. „Wenn erstens: eigene Fähigkeiten zweitens: von anderen anerkannt werden, kann ich drittens: leichter verantwortlich handeln“.
Im weiteren Verlauf dieser „Unterrichtsstunde“ machen sich alle Teilnehmenden ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst, sowohl jede*r für sich als auch im Austausch mit den anderen. Immer wieder werden die auftretenden Gedanken und Gefühle reflektiert.

„Diese exemplarischen Unterrichtsstunden sind 1:1 in den Schulalltag übertragbar, zum Beispiel in den Werte- und Normen- oder den Sozialkundeunterricht“, sagt Hartmut Denker. Darin liege die Stärke des Programms. Kleine Anpassungen könnten erforderlich sein, aber der überwiegende Teil der Unterrichtsvorbereitung sei mit Lions-Quest bereits getan. 

Der Erfolg des Programms ist durch mehrere Studien wissenschaftlich belegt. Pro Teilnehmer*in kostet ein Lions-Quest-Seminar 200 Euro, wobei die Kosten gegebenfalls übernommen werden können, zum Beispiel aus den von Lions Clubs generierten Spenden. In Oldenburg kommt dabei dem Präventionsrat noch eine besondere Rolle zu. Der PRO verwaltet Anmeldung und mögliche Kostenübernahme für Teilnehmende aus Oldenburg-Stadt und der Wesernarsch.
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Klima(+)Infomontag: „Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau“

26.03.2019 18:35 Uhr
Am 01. April 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über die Verwendung von Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau.
Durch die dichte und damit energieeffiziente Bauweise unserer Gebäude ist es oft schwierig bis unmöglich, einen ausreichenden Luftaustausch zur Raumhygiene und Entfeuchtung zu gewährleisten. Vor allem bei der Umsetzung förderfähiger KfW-Effizienzhausklassen spielt die Wärmerückgewinnung eine entscheidende Rolle. Hier bieten automatische Lüftungsanlagen komfortable Sicherheit.

Heiner Triebel und Nils Zander von der SIGENIA-AUBI AG referieren für Klima(+)Oldenburg über Einsatzmöglichkeiten verschiedener Lüftungssysteme und deren Rolle bei der Erreichung einer hohen Energieeffizienz mit optimalem Frischluftkomfort im Neubau und in der energetischen Altbausanierung.

Der Klima(+)Info-Montag findet am 01. April 2019 von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 (im Turm) statt.
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Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“

26.03.2019 18:28 Uhr

Treffen zum Austausch von Erfahrungen und Fachwissen

Das nächste Treffen im Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“ findet am Donnerstag, 28. März, von 18 bis 20 Uhr im PFL, Peterstraße 3, statt. Geeignet ist der Kurs für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Tätige.

Das Seminar bietet Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen Gelegenheit, im „Trialog“ über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen gibt es beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes (Telefon 0441 235-8663 oder -8666).
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Ampelwartungen im April

26.03.2019 18:25 Uhr

Anlagen sind für kurze Zeit außer Betrieb

Das Amt für Straßenbau und Verkehr der Stadt Oldenburg setzt im April die Wartung der Ampelanlagen fort. Für die Arbeiten werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb gesetzt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Folgende Wartungstermine sind geplant:

Montag, 1. April:
 Langenweg / Lagerstraße
 Donnerschweer Straße/Ammergaustraße
 Donnerschweer Straße/Unterm Berg
 Brookweg/Eupener Straße
 Bremer Heerstraße/Helmsweg
 Cloppenburger Straße/Alte Wache

Dienstag, 2. April:
 Cloppenburger Straße/Sandkruger Straße
 Sandkruger Straße/Bümmersteder Tredde
 Nadorster Straße/Lambertistraße
 Nadorster Straße/Friesenstraße
 Ofener Straße/Prinzessinweg
 Bloherfelder Straße/Prinzessinweg

Mittwoch, 3. April:
 Ammerländer Heerstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße
 Ammerländer Heerstraße/Pophankenweg
 Alexanderstraße/Gertrudenstraße
 Alexanderstraße/Frankenstraße
 Bremer Heerstraße/An der Schmiede
 Nadorster Straße/Kriegerstraße

Donnerstag, 4. April:
 Rennplatzstraße/Westeresch
 Butjadinger Straße/Rennplatzstraße
 Großer Kuhlenweg/Trommelweg
 Donnerschweer Straße/Großer Kuhlenweg
 Donnerschweer Straße/Nordtangente

Freitag, 5. April:
 Alexanderstraße/Brookweg
 Bremer Heerstraße/Uhlenweg
 Alexanderstraße/Am Alexanderhaus
 Alexanderstraße/Bürgerfelderstraße

Montag, 8. April:
 Am Stadtmuseum/Osterstraße/Staugraben 
 Schloßwall/Damm 
 Stedinger Straße/Nordstraße
 Bremer Heerstraße/Bahnhofsallee
 Bremer Heerstraße/Am Bahndamm
 Hauptstraße/Eichenstraße

Dienstag, 9. April:
 Schützenhofstraße/BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Bremer Straße/Schützenhofstraße
 Langenweg/Bardieksweg 
 Alexanderstraße/Liegnitzer Straße
 Nadorster Straße/BAB
 Ofenerdieker Straße/Weißenmoorstraße

Mittwoch, 10. April
 Langenweg / BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Cloppenburger Straße/Klingenbergstraße
 Cloppenburger Straße/Anton-Günther-Straße
 Cloppenburger Straße/Ewigkeit
 Jägerstraße/Friedhofsweg
 Donnerschweer Straße/Karlstraße

Donnerstag, 11. April:
 Infanterieweg/Artillerieweg
 Ammerländer Heerstraße/Posthalterweg
 Ammerländer Heerstraße/BAB-Wechloy
 Nadorster Straße/Lindenhofsgarten
 Bremer Straße/Ulmenstraße

Montag, 15. April:
 Damm/Cäcilienbrücke
 Sandkruger Straße/Meerweg
 Eichenstraße/Blücherstraße
 Cloppenburger Straße/An der Kolckwiese
 Cloppenburger Straße/BAB

Dienstag, 16. April:
 Peterstraße/Pferdemarkt
 Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße
 Scheideweg/Bürgerbuschweg
 Peterstraße/Katharinenstraße
 Ammerländer Heerstraße/BAB

Mittwoch, 17. April:
 Wilhelmshavener Heerstraße/Mittelkamp
 Alter Postweg/Schellenberg
 Klingenbergstraße/Schule
 Klingenbergstraße/Brandenburger Straße
 Klingenbergstraße/Presuhnstraße

Donnerstag, 18. April:
 Cloppenburger Straße/Gorch-Fock-Straße
 Klingenbergstraße/Giesenweg
 Klingenbergstraße/An den Voßbergen
 Posthalterweg/Famila
 Friedhofsweg/Melkbrink

Dienstag, 23. April:
 Schloßwall/Gartenstraße, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Theaterwall/Roonstraße
 Westfalendamm/Niedersachsendamm
 Bremer Heerstraße/Müllersweg 
 Stedinger Straße/Dedestraße
 Marschweg/Stadion

Mttwoch, 24. April:
 Marschweg/Schulzentrum
 Peterstraße/Blumenstraße
 Langenweg/Stiekelkamp
 Moslestraße/Raiffeisenstraße
 Wilhelmshavener Heerstraße/Stubbenweg

Donnerstag, 25. April:
 Stedinger Straße/Schulstraße
 Amalienstraße/Am Festungsgraben
 Auguststraße/Margaretenstraße
 Auguststraße/Katharinenstraße 
 Scheideweg/Eßkamp
 Eßkamp/Kattenbarg

Freitag, 26. April:
 Eßkamp/Hoffkamp
 Scheideweg/Kreyenstraße
 Osterkampsweg/Lerigauweg
 Kaspersweg/Lerigauweg
 Ofenerdieker Straße/Paul-Tantzen-Straße 

Montag, 29. April:
 Müllersweg/BAB
 Jägerstraße/Schützenweg
 Edewechter Landstraße/Lerigauweg
 Wilhelmshavener Heerstraße/Langenweg
 Hochheider Weg/Großer Kuhlenweg

Dienstag, 30. April:
 Holler Landstraße/Einfahrt IKEA
 Holler Landstraße/Werrastraße
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe West
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe Ost

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Licht aus auch in Oldenburg

26.03.2019 18:17 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich an der WWF Earth Hour und ruft zur Beteiligung auf

Am 30. März gehen weltweit die Lichter aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich in diesem Jahr. Zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Ortszeit bleibt die historische Fassade dunkel, wie auch das Brandenburger Tor und der Pariser Eiffelturm. 

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg bietet mit seinen Sonderausstellungen und Veranstaltungen regelmäßig eine Plattform für Umweltthemen mit gesellschaftlicher Relevanz an. „Mit der Teilnahme an der Earth Hour unterstützen wir eine Aktion, die darauf aufmerksam macht, dass auch kleine Handlungen einen Unterschied machen. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Oldenburger und Oldenburgerinnen der Aktion anschließen“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Museum noch die einzige kulturelle Institution in Oldenburg, die sich an der Aktion beteiligt. Alle diesjährigen Kooperationspartner sind über eine Karte verortet: www.wwf.de/earthhour.

Die Aktion „Earth Hour“ der Naturschutzorganisation WWF fand im Jahre 2007 mit dem Opernhaus in Sydney und 2,2 Millionen australischen Haushalten ihren Anfang. Seit 2010 sind auch Teilnehmende aus Deutschland dabei. Ob Wahrzeichen, Privathaushalt, oder Unternehmenssitz – alle können durch das Ausschalten der Beleuchtung Strom sparen und somit einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Deutschlandweit haben bis jetzt 180 Gemeinden und Städte ihre Teilnahme angemeldet.
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Drei herausragende Projekte mit dem Integrationspreis ausgezeichnet

23.03.2019 21:01 Uhr
Ein Partnerprojekt, bei dem jeweils „ein Neu-Oldenburger (Nolbi) und ein Oldenburger (Olbi)“ ein Tandem bilden, eine integrative Kunstausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm und Fußball-Mädchen, die Übungsleiterinnen im Verein wurden und damit gleichzeitig Mädchen mit Migrationshintergrund das Fußballspielen ermöglichten, das sind die drei Projekte, die am Freitag, 22. März, mit dem Integrationspreis 2018 der Stadt Oldenburg ausgezeichnet wurden.

Aus 18 Bewerbungen musste die Jury drei Projekte wählen, die – sicher auch stellvertretend für andere – den Preis bekommen sollten. Und sie hat gut gewählt. Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, dass Integration sehr gut funktioniert, wenn beide Seiten „sich mit Neugier begegnen“, wie die Integrationsbeauftragte Aliz Müller es ausdrückte.

„amiko, ich kann was!“ ist eine Kooperation zwischen Ehrenamtlichen des amiko-Projekts, dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg, dem CJD Jugendmigrationsdienst und dem Kreativlabor in der Kulturetage. Es wendet sich an junge Geflüchtete im Alter von 16 bis 21 Jahren aus Syrien, Irak, Eritrea, Guinea, Afghanistan und Algerien. Zu den wöchentlichen Treffen, die immer dienstags im Kreativlabor angeboten werden, kamen über das Jahr verteilt 48 Schüler. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Erweitern von Deutschkenntnissen liegt ein Schwerpunkt darauf, mit den Teilnehmenden zielgerichtet eigene Stärken herauszuarbeiten und mit Berufszielen in Einklang zu bringen. Die Schüler werden mit behördlichen Anlaufstellen vertraut gemacht, und sie erhalten darüber hinaus Hilfestellung bei Bewerbungen und bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.
In Ihrer Dankesrede appellierten die Preisträger an die Oldenburger, weniger auf Äußerlichkeiten von Menschen zu achten, sondern sie als zugehörig zu betrachten und ihnen etwas zuzutrauen.

Convivencia, eine Epoche friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Juden und Christen im mittelalterlichen Spanien, gilt als goldenes Zeitalter der Toleranz. Gabriele Hoeltzenbein und Ursula Ratte-Püschel ist es gemeinsam mit der Gemeinde St. Willehad und weiteren Unterstützer*innen gelungen, die nach diesem Vorbild benannte Wanderausstellung deutscher und geflüchteter bildender Künstler*innen „Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ nach Oldenburg zu holen. Die eigentliche Leistung, der das Projekt schließlich auch den Integrationspreis verdankt, bestand darin, ein umfangreiches und vielseitiges Rahmenprogramm mit rund 25 Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, das vom 28. Oktober bis zum 25. November 2018 lief und das mehr als 1.300 Menschen erreicht hat. Dabei gab es u. a. Konzerte, Lesungen und Schulveranstaltungen mit einem deutsch-syrischen Schriftsteller, Theater für Kinder, Kamingespräche zu bildungspolitischen und religiösen Themen sowie Film-Vorführungen und einen syrischen Kulturabend. Kooperationspartner waren der Präventionsrat, die Deutsch-Syrische Gesellschaft Oldenburg und die Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg.

Mit dem Projekt „Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“ begeistert der Krusenbuscher SV in einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren für Fußball und integrieren vor allem junge Migrantinnen in den Vereinssport. Außerdem wurden acht Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren, vier davon mit Migrationshintergrund, als Übungsleiterinnen und Junior-Coaches qualifiziert. 
„Wir haben es geschafft, dass auch die Mädchen mit Migrationshintergrund über alle Jugendmannschaften dabei bleiben, so dass wir inzwischen auch ein Frauenteam stellen können“, freut sich Projekt-Initiator Lars Windels. „Und ein weiterer schöner Erfolg ist, dass die Mädchen die Integration in ihren Familien an die ältere Generation weitergegeben haben.“

Die Vertreter*innen aller drei Projekte bekamen 2000 Euro überreicht und wie immer auch eine Skulptur aus Speckstein, die von Jugendlichen der Freizeitstätte Bürgerfelde gestaltet wurden.

Die Feierstunde wurde vom deutsch-jordanischen „Henna Ensemble“ musikalisch begleitet. Das Quintett stellte in seinen Beiträgen einen Dialog zwischen arabischer und westlicher Musik her und bot damit selber ein gelungenes Beispiel für Integration und kulturellen Austausch.
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Oldenburg in der Kunst: Standpunkte vor Ort finden

22.03.2019 22:52 Uhr
Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Standpunkte“ lädt das Stadtmuseum zu einem Stadtrundgang ein, der zu den Orten führt, die Künstlerinnen und Künstler gewählt haben, um ihr eigenes Bild der Stadt zu zeichnen. Anhand von ausgewählten Werken nehmen die Teilnehmenden den Standpunkt der Künstlerin oder des Künstlers ein und können vor Ort den Vergleich zur heutigen Stadtansicht ziehen. Der Spaziergang wird durch eine Führung durch die Ausstellung und eine Tasse Kaffee oder Tee im Café ergänzt. Christine Krahl und Geraldine Dudek leiten die Stadtrundgänge am Sonntag, 31. März, 14 bis 17 Uhr, sowie am Sonntag, 7. April, 11 bis 14 Uhr. Tickets gibt es für 12 Euro in der Touristinformation im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
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OB Krogmann schlägt Dr. Sven Uhrhan zur Wahl als Stadtbaurat vor

22.03.2019 11:50 Uhr

Abstimmung im Rat ist für den 25. März vorgesehen

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird dem Rat der Stadt vorschlagen, Dr. Sven Uhrhan zum Stadtbaurat zu wählen. Der 38-Jährige ist derzeit Stadtbaurat der Stadt Osterholz-Scharmbeck.

Nach Gesprächen mit den Fraktionen rechnet Krogmann mit einer klaren Mehrheit im Rat. Uhrhan ist seit 2016 Stadtbaurat der Stadt Osterholz-Scharmbeck und dort außerdem Geschäftsführer der Stadthalle. Sven Uhrhan hat Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern studiert und ist Doktor der Ingenieurwissenschaften. Berufliche Stationen waren die TU Kaiserslautern (wissenschaftlicher Mitarbeiter), der Regionalverband Saarbrücken (Fachdienstleiter Regionalentwicklung und Planung) sowie seit 2016 die Stadt Osterholz-Scharmbeck.
Uhrhan ist verheiratet und hat ein Kind. Wann genau er sein Amt als Stadtbaurat der Stadt Oldenburg antritt, wird im Falle der Wahl zeitnah geklärt.

Uhrhan hatte sich am vergangenen Montag, ebenso wie andere geeignete Bewerber, dem Verwaltungssauschuss vorgestellt. Die Stelle war im November 2018 ausgeschrieben worden. Die Wahl des Stadtbaurats ist im Rat für Montag, 25. März, im öffentlichen Teil der um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL beginnenden Sitzung vorgesehen.
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Generelle Sportplatz-Sperre wird aufgehoben

22.03.2019 11:49 Uhr
Gute Nachricht für Fußballvereine: Es kann am Wochenende wieder gekickt werden. Die generelle Sperrung aller städtischen Sportplätze wird ab Freitag, 22. März, aufgehoben.

Da sich einige Plätze jedoch noch immer in keinem optimalen Zustand befinden, bittet die Stadtverwaltung die Vereine ausdrücklich darum, die Situation jeweils vor Ort zu beurteilen und „ihren“ Platz auf eine mögliche Unbespielbarkeit hin zu überprüfen. Bei einer weiterhin durchweichten Rasenschicht wird empfohlen, die Plätze zu schonen und den Trainings- und Spielbetrieb noch ruhen zu lassen.
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„Klimaschutz jenseits der Verbrennung und diesseits der Gartenmauer“

22.03.2019 11:39 Uhr
Der Vortrag „Klimaschutz jenseits der Verbrennung und diesseits der Gartenmauer“ erläutert die wenig beachtete Klimaschädigung im stofflichen Bereich. Doch dem Kohlenstoffkreislauf werden neben der Verbrennung von fossilen Brennstoffen auch große Mengen von Klimagasen außerhalb des Energiesektors zugeführt. Bekannt ist das Methan von Rindern und dem Reisanbau. Aber es fängt eben schon in unserem Garten an.

Herr Thomas Myslik zeigt damit am Mo, den 25.3.2019, ab 19:30 Uhr im Schlauen Haus die Inhalte der Ausstellung Kompost-(Klima)-Garten und deren Hintergründe.

Die Ausstellung Kompost-(Klima)-Garten ist Teil der Kampagne TorfFreiLeben mit der BUND hier in Oldenburg und seine Kooperationspartner die Nutzung von torfhaltigen Gartenerden vermindern möchten.

Zur Ausstellung:
Was für die Kohle gilt, stimmt auch beim Moor: CO2 wird in die Atmosphäre entlassen. Oldenburg hat viele Eigenheime mit Gärten, die eine große Quelle des biologischen Abfalls sind. Damit wird dem Garten Material entnommen. Doch statt es auf dem eigenen Grundstück oder über einen lokalen Stoffkreislauf wieder in den Garten zurück zu bringen wird es allzu oft durch Torf enthaltende Substrate ersetzt. So trägt Oldenburg auch zur Moorvernichtung und Klimawandel bei.

Das muss nicht so sein. Wir wollen mit der Ausstellung die Verkettung von Gartenwirtschaft, Abtorfung und Klimawandel anhand des Privatgartens zeigen.

Mit unseren Kooperationspartnern, die bereits torffrei gärtnern oder Ersatzstoffe bereitstellen, wollen wir Gartenbesitzern zeigen, wie und warum auf die Nutzung von Torf verzichtet werden kann und sollte.

Unser Wunsch ist es daher, die Gartenfreunde wieder zum traditionellen Stoffkreislauf des Gartens zu bewegen.

Weitere Informationen unter: http://oldenburg-stadt.bund.net/torffrei/kampagnenereignisse/#c191399
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Briefmarken für den Naturschutz

22.03.2019 11:37 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an – ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. „Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post – und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten“, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg auf: „Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.“ So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: „Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!“
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„Fridays for Future“

22.03.2019 11:32 Uhr

SPD-Fraktion möchte Delegation in den Umweltausschuss einladen

Junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg demonstrieren wöchentlich für eine bessere Umwelt und Klimapolitik. „Als Vertreter*innen der Stadt sollten wir Bereitschaft zeigen, aktiv auf
die Schüler*innen zuzugehen und sie anzuhören“, so Paul Behrens, Mitglied im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima.

„Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung in einem Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses gebeten, eine Delegation der Demonstration –„Fridays for Future“ einzuladen“, ergänzt Behrens.

Die Schüler*innen sollen Gelegenheit bekommen, den politischen Vertretern*innen vor Ort ihre Anliegen darzulegen und gegebenenfalls auch konkrete Maßnahmen für Oldenburg anzusprechen.

Das politische Engagement der jungen Menschen für den Einsatz gegen die auf uns zukommenden massiven Umweltprobleme kann nicht hoch genug bewertet werden. „Deshalb halten wir es als
Ausdruck der Wertschätzung für angebracht, den Schüler*innen ein Plenum für ihr Anliegen zu geben“, führt Behrens abschließend aus.
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Angebote für die Sommerferien gesucht

20.03.2019 19:41 Uhr

Ferienpass-Team feilt am Programm – Veranstalter können bis 12. April Beiträge melden

Der Sommer und somit auch die großen Ferien scheinen momentan zwar noch in weiter Ferne. Nicht aber für das Ferienpass-Team im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg, das schon jetzt auf Hochtouren am neuen Programm feilt – und auf Unterstützung hofft.

Seit mehr als 40 Jahren bietet der Ferienpass inzwischen mehr als 600 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren an. Um dieses vielfältige Programm gestalten zu können, ist das Ferienpass-Team auf die Hilfe von Vereinen und Verbänden, Firmen oder Einzelpersonen angewiesen. Von Betriebsbesichtigungen über Kreativangebote bis hin zu sportlichen Aktivitäten, Ausflügen oder Musik – wer etwas anbieten möchte, kann seinen Beitrag bis zum 12. April auf der Ferienpass-Homepage www.ferienpass-oldenburg.de unter dem Menüpunkt „Meldeformular für Veranstalter“ einstellen.
 
Ebenfalls gewünscht sind Gutscheine oder Rabattaktionen für Vergünstigungen, die 2019 erstmals den Kindern und Jugendlichen über die Ferienpass-Internetseite angeboten werden sollen.
 Fragen beantwortet das Ferienpass-Team im Haus der Jugend an der von-Finckh-Straße 1 telefonisch unter der Nummer 0441 235-80 oder per E-Mail an ferienpass@stadt-oldenburg.de.
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Zuhause auf Zeit bietet Starthilfe für junge Menschen

20.03.2019 19:38 Uhr

Betreutes Jugendwohnen: Neue Räume eingeweiht – Sozialdezernentin lobt wertvolle Arbeit

Alleine Wohnen – das ist für junge Menschen, die nicht das „Hotel Mama“ im Rücken haben, keine leichte Sache. Wer sein Elternhaus verlassen muss, hat zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Starthilfe auf dem Weg ins selbstständige Leben gibt das Jugendhilfezentrum im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg mit dem Angebot des Betreuten Jugendwohnens. Beste Rahmenbedingungen für dieses Projekt bietet jetzt der Standort Donarstraße 23: Die GSG Oldenburg hat dort als Vermieterin ein frisch saniertes Haus nach den Vorstellungen des Jugendhilfezentrums umgestaltet.

So sind nach knapp einjähriger Umbauphase acht Appartements entstanden, in denen sich Jugendliche und junge Erwachsene wohlfühlen und mit pädagogischer Unterstützung auf ein unabhängiges Leben im Alltag vorbereiten können. Ergänzt wird das „Zuhause auf Zeit“ durch neue Gemeinschaftsräume sowie durch Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialdezernentin Dagmar Sachse weihte das neue Domizil am Dienstag, 19. März, ein. „Mit diesen Räumen ist der Bereich des Betreuten Jugendwohnens für die Zukunft gut aufgestellt“, stellte Sachse fest.

Die Sozialdezernentin bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und lobte die sehr gelungene Umsetzung des Konzeptes. Die einzelnen Wohnungen seien modern und komfortabel eingerichtet. Davon konnten sich die Gäste der Einweihungsfeier bei der Besichtigung einer Musterwohnung selber überzeugen. Zu den von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachdienstes Jugendhilfezentrum eingerichteten Wohnungen gehören auch Küchenzeile und Bad. Die Kosten für die Stadt Oldenburg betrugen rund 60.000 Euro.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene, die aufgrund individueller und/oder familiärer Probleme pädagogische Unterstützung benötigen und nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Die Unterstützung durch Fachkräfte findet überwiegend in den Nachmittags- und Abendstunden statt. Die jungen Menschen werden gezielt in ihrer Selbstständigkeit gefördert. Sie werden bei alltagspraktischen Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und Freizeitaktivitäten sowie in der schulischen und beruflichen Ausbildung begleitet. Mit einer individuellen Persönlichkeitsstärkung wird mangelnden Selbstwertgefühlen und Zweifeln am eigenen Leistungsvermögen entgegengewirkt. Innerhalb der Hausgemeinschaft gibt es verbindliche Termine für gezielte Angebote, bei denen allgemeine Themen der Verselbstständigung behandelt werden. Sozialdezernentin Dagmar Sachse bezeichnete die Arbeit im Betreuten Jugendwohnen als „sehr wertvoll und von großer gesellschaftlicher Bedeutung“.

Die Dezernentin hob hervor, dass das Betreute Jugendwohnen auch bedeutet, mit einer echten Nachbarschaft zurechtzukommen. Sie dankte den Anwohnerinnen und Anwohnern, die in der Donarstraße auch eine große Kita und weitere soziale Einrichtungen vor der Haustür haben, für ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, bei Problemen das direkte Gespräch zu suchen.
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CI-Café

20.03.2019 19:33 Uhr
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 3. April 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen und   nicht operierten Menschen Mut machen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Treffen der Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs Oldenburg

20.03.2019 19:31 Uhr
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 25. März 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 3 (1. OG) statt.  Die Kräuterexpertin (Margret von Deetzen) ist zu Gast und informiert über Heilpflanzen. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de
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Schmuck der Bronzezeit

20.03.2019 19:23 Uhr

Workshop für Kinder ab 7 Jahren

Am Sonntag, den 30. März findet um 11.00 Uhr der Workshop „Schmuck der Bronzezeit“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Museumspädagoge Hannes Bittar behandelt einen der spannendsten Momente der Menschheit: die Metallverarbeitung. Aus Bronzedraht, Muscheln, Glasperlen und Federn wird Schmuck hergestellt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Erneute Heimniederlage gegen Werkselfen aus Leverkusen

18.03.2019 12:01 Uhr

VfL verliert zuhause 24:27

von Bernd Teuber

Viereinhalb Jahre ist es nun her, dass der VfL Oldenburg letztmalig ein Heimspiel gegen die Werkselfen aus Leverkusen gewinnen konnte. Auch am Sonntag, 17.03., zog das Team von Trainer Niels Bötel nach einem sehr intensiven und engen Spiel mit 24:27 (13:14) gegen den zwölfmaligen deutschen Meister den Kürzeren. 

Dabei war das Spiel zwischen den beiden Bundesliga-Dinos wahrlich nichts für Handball-Ästheten. In einem kampfbetonten Spiel, in dem beide Teams sehr hektisch agierten und sich zahlreiche technische Fehler leisteten, ging es von Beginn an voll zur Sache. Gleich die ersten drei Tore resultierten aus Strafwürfen. Zwei weitere sollten noch bis zur neunten Minute folgen. Während beide Teams hinten ordentlich zupackten und auch die Torhüterinnen einen guten Tag erwischten, fehlte ihnen im Angriff oft die letzte Konsequenz. 

„Heute wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn wir nicht so viele technische Fehler gemacht und so oft frei verworfen hätten. Das Spiel haben wir im Angriff verloren“, so ein enttäuschter VfL-Trainer.

Nachdem die Gastgeberinnen zunächst mit 2:1 sowie 3:2 in Führung gelegen hatten, liefen sie ab der 7. Minute immer einem Rückstand hinterher und schafften es einfach nicht, die Hektik aus ihrem Spiel zu verbannen. Allzu oft wurde viel zu früh abgeschlossen, anstatt die Angriffe geduldig auszuspielen. Da es aber auch die Gäste nicht besser machten, waren es im Endeffekt die zwei, drei Paraden mehr von Leverkusens Nele Kurzke, die dafür sorgten, dass die Werkselfen mit einer 14:13-Führung in die Pause gingen.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste. Nach fünf Minuten hatten die Schiedsrichter bereits dreimal auf den Punkt gezeigt. Auch am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig. Die Gäste legten ein vor und der VfL glich wieder aus. In der 40. Minute war es dann Kim Birke, die mit ihrem Tor zum 20:19 ihr Team erstmals seit der 4. Minute wieder in Führung bringen konnte. Diese sollte aber nicht lange halten, denn schon fünf Minuten später hatten die Elfen mit einem 4:0 Lauf zum 23:20 ihre bis dato höchste Führung herausgeworfen. Zunächst hatte Joanna Rode den Ausgleich erzielt, bevor Schwester Jennifer eine Minute später ihr Team erneut in Führung brachte. Das Küken der Familie, Elaine, baute dann den Vorsprung mit zwei Toren weiter aus. Aber noch war der VfL nicht geschlagen. Zweimal Neu-Nationalspielerin Jenny Behrend sowie Myrthe Schoenaker per Siebenmeter sorgten wieder für den Ausgleich. Als die Gäste dann aber erneut einen 4:0-Lauf hinlegten, hatte der VfL nichts mehr entgegenzusetzen und Christina Logvin konnte mit ihrem Tor zum 24:27-Endstand nur noch für Ergebniskorrektur sorgen.

Für den VfL geht es nun am 30.3. mit einem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Blomberg-Lippe weiter, bevor eine Woche später TuS Metzingen seine Visitenkarte in der EWE Arena abgeben wird.

Ganz so lange müssen die heimischen Handballfans aber nicht auf Spitzenhandball verzichten. Denn bereits am kommenden Samstag empfängt die deutsche Nationalmannschaft in der großen EWE Arena die Niederlande. Mit dabei die VfLerinnen Angie Geschke und Jenny Behrend. „Alle Spielerinnen werden Spielzeit bekommen“, hatte Nationaltrainer Henk Groener vor dem Spiel gute Nachrichten für Debütantin Jenny Behrend, die mit acht Treffern beste VfL-Torschützin an diesem Tag war. Noch mehr VfL im Kader haben aber die Gäste aus den Niederlanden zu bieten. Mit Tess Wester, Lois Abbingh, Laura van der Heyden, Kelly Dulfer, Inger Smits und Myrthe Schoenaker haben gleich sechs Spielerinnen den VfL in ihrer sportlichen Vita stehen. Schon jetzt sind knapp 3000 Tickets verkauft worden. So viele wie seit 2016 nicht mehr bei einem Spiel der Frauen-Nationalmannschaft in Deutschland außerhalb der WM.
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Diskussion zur niedersächsischen Pflegekammer mit MdB Filiz Polat

17.03.2019 20:19 Uhr
Der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt für Mittwoch, den 27. März 2019, um 19 Uhr zu einer Diskussion über die niedersächsische Pflegekammer ins Café Kurswechsel ein. Eingeladen sind Filiz Polat MdB sowie Dennis Beer, Mitglied der Kammerversammlung. 

Die Einführung der niedersächsischen Pflegekammer im Jahr 2018 hat zu einer kontroversen Debatte geführt. Während Filiz Polat als ehemalige niedersächsische Landtagsabgeordnete maßgeblich an der Konzeptionierung der Kammer beteiligt war, kann Dennis Beer aus erster Hand sowohl aus dem Alltag in der Pflege im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg als auch aus seiner Arbeit in der Kammerversammlung berichten.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
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„Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“

16.03.2019 22:59 Uhr
von Carsten Lienemann

An diesem „Friday for Future“, dem 15. März 2019, waren weltweit so viele Jugendliche auf den Straßen wie noch nie. 1660 Kundgebungen weltweit in 105 Ländern, Demonstrationen in 180 deutschen Städten. Und Oldenburg war richtig gut dabei. Auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich mehr als 2500 vorwiegend jugendliche Menschen und machten sich auf den Weg über Heiligengeist- und Theaterwall zum Schlossplatz. Auf der Strecke nahm die Zahl der Demonstrierenden eher noch zu, und das trotz des widrigen Wetters. Ein klarer Beleg dafür, dass die Schüler*innen echte Sorge auf die Straße treibt, denn ohne diese hätten sie sicher den Aufenthalt in einem warmen, trockenen Klassenraum vorgezogen.

Vor dem Demonstrationsgang fassten einige Sprecher die Sorgen in Worte und klagten die älteren Generationen, allen voran aktuelle Politiker*innen, dafür an, dass sie ihrer Verantwortung für die nach ihnen Geborenen nicht gerecht werden. „Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“, rief ein Sprecher den Amtsträger*innen zu, und direkt an Frau Merkel: „Sie sind seit 14 Jahren Kanzlerin, für den Klimaschutz haben Sie bisher nichts getan.“

Auch die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg wurden angesprochen. Oldenburg nenne sich gerne Fahrradstadt, aber hier lägen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. die Verkehrspolitik orientiere sich immer noch zu sehr am Auto und berücksichtige die Rechte und Bedürfnisse der Radfahrer*innen zu wenig.

Dann ging es mit lautem Protest auf den Weg zum Schlossplatz, mit einem Zwischenstopp zu einem „Die-in“ vor dem Staatstheater. Die Zuschauenden am Rand wurden aufgefordert, sich einzureihen, manche kamen dem nach. Andere betrachteten den Zug mit Wohlwollen oder grüßten und winkten sogar begeistert. 

Während die angesprochenen Politiker*innen die „Fridays for Future“ entweder rigoros ablehnen oder milde belächeln, sieht die Bevölkerung sie überwiegend positiv: Laut aktuellem Politbarometer finden 67% der Befragten die Proteste der Jugendlichen gut, nur 32% finden sie schlecht. Auch rund 23000 Wissenschaftler*innen bescheinigen den Jugendlichen eine Berechtigung für den Schulstreik.

Hoffentlich erinnern sie sich daran, wenn sie das nächste Mal in der Wahlkabine stehen. 

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Ferienprogramm: Die eigene Stadt auf Papier gestalten

16.03.2019 19:10 Uhr
Vom 8. bis 12. April gibt es im Stadtmuseum ein Ferienprogramm für Kinder. Als Stadtplanerin, Architekt oder Künstlerin können die Kinder ihr eigenes Oldenburg entwerfen. Nach einem Ausstellungsbesuch und reichlich Inspiration durch die sehr unterschiedlichen Kunstwerke zur Stadt Oldenburg entstehen ganz individuelle Stadtplancollagen. Kindergruppen können ab sofort bis zum 1. April angemeldet werden. Der Kurs findet jeweils von 10 bis 12 Uhr statt und kostet pro Kind 5 Euro, ab 11 Kindern pauschal 50 Euro. Anmeldungen werden per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403 entgegengenommen.
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Impfschutz gegen Masern sollte kontrolliert werden

16.03.2019 19:09 Uhr
Gesundheitsamt empfiehlt Überprüfung des Impfschutzes beim niedergelassenen Arzt oder bei der niedergelassenen Ärztin

In Niedersachsen sind vor einigen Tagen Masernfälle in einer Hildesheimer Schule aufgetreten. Deshalb sieht sich das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg dazu veranlasst, einen effektiven Impfschutz dringend zu empfehlen.

Masern sind nämlich keine harmlose Kinderkrankheit. Die Krankheit ist hochansteckend und kann erhebliche Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Da bislang jedoch nicht alle Kinder und Jugendlichen weltweit ausreichend geimpft sind, kommt es im In- und Ausland immer wieder zu Ausbrüchen von Masern. In Deutschland sind in den letzten zehn Jahren über 9.800 Masernfälle gemeldet worden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen waren die Betroffenen nicht geimpft.

Masernviren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen (sogenannte Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits fünf Tage vor bis etwa vier Tage nach dem Hautausschlag. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündung der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen und Rachen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken.

Neben der überstandenen Erkrankung ist die Impfung der einzige Schutz gegen eine Masern- Erkrankung. Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat im vergangenen Jahr alle Kinder der 6. Schulklassen hinsichtlich des Impfstatus gegen Masern überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass der Impfstatus noch nicht ausreichend hoch ist, um einen möglichen Ausbruch der Erkrankung gänzlich zu verhindern.

Nach wie vor sind von den Masern überwiegend Kinder und Jugendliche betroffen, sofern sie nicht geimpft sind. Entsprechend erfolgt die Übertragung der Infektion häufig in Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen, auch deshalb, weil hier viele Menschen auf engem Raum zusammen sind.

Das Gesundheitsamt empfiehlt, den nächsten Besuch beim Hausarzt beziehungsweise bei der Hausärztin oder beim Kinderarzt beziehungsweise der Kinderärztin zu nutzen, den Impfstatus der Familie anhand des Impfausweises überprüfen zu lassen und falls notwendig zu komplettieren.
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Fortbildung Philosophieren mit Kinderbüchern

16.03.2019 19:07 Uhr
Am Donnerstag, den 28. März bietet das Landesmuseum Natur und Mensch in Kooperation mit dem „Netzwerk Akademie Nordwest – Kinder philosophieren“ eine Sonderveranstaltung für ErzieherInnen, Lehrkräfte und interessierte Eltern an. Es werden ausgewählte (Bilder-)Bücher behandelt und deren Einfluss auf die Entwicklung von Kindern besprochen. Die Fortbildung findet von 15:30 Uhr – 17:00 Uhr in den Räumen des Museums statt.

In Bezugnahme auf die Bücher aus der Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ werden mit den Teilnehmenden die Bedeutung von regelmäßigem Vorlesen für Kinder diskutiert. Dabei beschränkt sich die Diskussion nicht nur auf Aspekte der kognitiven und sprachlichen Entwicklung, sondern betrachtet auch die Ausbildung von sozialen und emotionalen Kompetenzen. Ziel ist es, das Potenzial von Lesen und Vorlesen von Büchern zu nutzen, um mit Kindern über Themen wie Gerechtigkeit und Freundschaft nachzudenken und zu philosophieren.

Hans-Joachim Müller ist Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer. Zudem agiert er als Geschäftsführer von „Netzwerk Akademie Nordwest – Kinder philosophieren“. Die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ beleuchtet die Darstellung von Tieren in historischer und aktueller Kinderbuchliteratur. Das Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Tier im Wandel der Zeit steht dabei im Vordergrund.
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Trans* – Was ist das?

16.03.2019 19:03 Uhr

Transsexualität, Transidentität, Transgender

Auf dem Treffen der Selbsthilfegruppen am Donnerstag, den 21. März 2019, 19.30 Uhr in den Räumen der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg

stellt sich die Gruppe dgti = Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. vor. Gäste sind herzlich willkommen.

Julia Steenken von der dgti e.V. wird über das Phänomen und die Bedeutung im alltäglichen Leben der Betroffenen und in der Gesellschaft informieren.

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Akzeptiert mich mein Umfeld?
- Wie sieht meine Zukunft aus?
- Was versteht man unter dem Personenstand „divers“?
- Aber auch Fragen wie: auf welche Toilette soll ich gehen?

Julia Steenken ist selbst betroffen und unterstützt sowohl Betroffene, Angehörige und Selbsthilfegruppen als auch interessierte Dritte.

Nach einer Einführung ins Thema ist ausreichend Zeit für ein gemeinsames Gespräch.
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Selbsthilfegruppe Häusliche Gewalt

16.03.2019 18:49 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben bzw. erleben. In der Gruppe  können Frauen mit anderen betroffenen Frauen in Kontakt kommen, um sich  auszutauschen und gegenseitig zu stärken. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Reihe „Vielfalt im Klassenzimmer“ endet

16.03.2019 18:45 Uhr

Bildungssituation von Sinti und Roma ist Thema des letzten Vortrags

Die dreiteilige Vortragsreihe „Vielfalt im Klassenzimmer“, die vom Amt für Zuwanderung und Integration zusammen mit dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) angeboten wird, endet am Montag, 18. März. Zum Abschluss geht es um die Bildungssituation von Sinti und Roma aus Westbalkan-Ländern in Deutschland. Der Vortrag findet von 18.30 bis 20 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55) statt. Inhaltlich soll es um die aktuelle Bildungsteilhabe der Sinti und Roma in Deutschland und die Situation neu zugewanderter Sinti und Roma aus EU-Staaten gehen. Es referiert Jovica Avanitelli vom Verband deutscher Sinti und Roma e.V.

Die dreiteilige Vortragsreihe „Vielfalt im Klassenzimmer“ informiert über Bildungssysteme und Familienstrukturen aktueller Zuzugsländer und lädt zum Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Multiplikatoren und Fachkräfte im Themenspektrum Interkulturelle Bildung.
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AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ tagt öffentlich

16.03.2019 18:44 Uhr
Am Mittwoch, 20. März, findet in der Zeit von 14 Uhr bis etwa 16 Uhr die nächste öffentliche Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen in der Schule an der Kleiststraße, Kleiststraße 43, im Mitarbeiterraum statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreterinnen und Pressevertreter. Die Unterarbeitsgruppen der AG werden über ihre aktuellen Themen und Ergebnisse berichten. Die Tagesordnung und weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen sind online unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Oldenburger Schüler*innen für Filmpreis nominiert

12.03.2019 20:48 Uhr
Gleich zwei Schüler*innen-Filmteams haben es unter die Top Ten der niedersächsischen inklusiven Kurzfilmwettbewerbs „ganz schön anders – ganz schön aufregend“ geschafft: Das Filmteam des Neuen Gymnasiums Oldenburg mit ihrem Spielfilm „Daily“. 

Und ein Filmteam der IGS Flötenteich mit dem Film „I worry“. Beide Filmteams haben die Chance, den Hauptpreis, eine Reise nach Berlin, zu gewinnen und den Filmpark Babelsberg besuchen. Derzeit läuft auf YouTube noch der zusätzliche Publikumswettbewerb. Das Schülervideo, das bis zum 27. März 2019, 24 Uhr die meisten Klicks und Likes bekommt, gewinnt einen Extrapreis. Die große inklusive Schüler-Filmgala mit Preisverleihung findet schließlich am 03. April um 11 Uhr im Astor Grand Cinema, Nikolaistr. 8, in Hannover statt. Wie bei den Oscars werden die Sieger erst vor Ort verkündet. Die Veranstaltung ist barrierefrei. Alle Schüler-Kurzfilme werden untertitelt. Es gibt eine Hörfilmfassung für Sehbehinderte und die ganze Veranstaltung wird live in Gebärdensprache gedolmetscht. 

„Daily“ von Schüler*innen der Neues Gymnasiums Oldenburg auf YouTube.  

„I worry“ von Schüler*innen der IGS Flötenteich auf YouTube.
 
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Städtische Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt

12.03.2019 20:39 Uhr
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen und der Wetterprognosen für den Rest dieser Woche werden ab sofort alle städtischen Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt. Ausgenommen davon sind lediglich die Kunstrasenplätze.

Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am kommenden Montag, 18. März, entschieden, so dass bis dahin kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden kann.
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Von verrückten Tieren und tanzenden Möbelstücken

12.03.2019 20:35 Uhr

Kindermusiktheatergruppe der Musikschule feiert mit neuem Musical Premiere

Die Kindermusiktheatergruppe Theatrix der Musikschule der Stadt Oldenburg feiert die Premiere ihres selbst entwickelten Musicals „Der Schatz der Roten Villa“. Das Musical wird von der Theatrix-Band begleitet und richtet sich an Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht das Geheimnis um die Rote Villa: Die Bürgermeisterin der Stadt möchte das leerstehende Gebäude abreißen. Doch sie ahnt nichts von den heimlichen Bewohnern des Hauses, wie Familie Maus oder den lebendigen Möbelstücken Susa Sessel, Lise Lampe und Gerda Garderobenständer. Und die Bürgermeisterin weiß auch nichts von dem geheimen Schatz, der sich in der Villa befinden soll. Familie Maus begibt sich in dem Musical auf die Suche nach diesem Schatz und versucht, ihr Zuhause vor dem Abriss zu retten.

Seit etwa einem Jahr wird „Der Schatz der Roten Villa“ von den 15 Kindern der Musiktheatergruppe entwickelt. Die Leiter Ralf Selmer und Natalie König proben für die Aufführungen einmal pro Woche mit ihnen. Auch die Theatrix-Band probt regelmäßig mit Leiterin Hsin Lee für das Musical. Die Musikgruppe setzt sich aus Instrumentalschülern der Musikschule Oldenburg zusammen. 

Die Premiere von „Der Schatz der Roten Villa“ findet am Samstag, 23. März, um 16 Uhr in der Aula des Neuen Gymnasiums (NGO), Alexanderstraße 90, statt. Eine weitere Vorstellung ist für Sonntag, 24. März, um 11.15 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei.

Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch eine Aufführung in der Kulturetage im Rahmen der Kinderkulturtage „Frühblüher“. Die Aufführung findet am Donnerstag, 4. April, um 16 Uhr im Studio der Kulturetage statt.
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Integrationspreis: Ein Gewinn für alle

09.03.2019 20:59 Uhr

18 Bewerbungen – Jury von Qualität und Vielfalt der eingereichten Projekte beeindruckt

Gelungene Integrationsarbeit ist ein Gewinn für alle – das zeigt die Vergabe des Integrationspreises, den die Stadt Oldenburg in diesem Jahr zum 9. Mal verleiht. Für die Auszeichnung sind insgesamt 18 Bewerbungen und Vorschläge eingereicht worden. Eine unabhängige Jury hat am Donnerstag, 7. März, drei Projekte und Initiativen ausgewählt, deren Engagement mit jeweils 2.000 Euro gewürdigt werden wird. Welche der Nominierungen das Rennen gemacht hat, wird erst während der feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben, die am Freitag, 22. März, in den Räumen der Volkshochschule an der Karlstraße stattfinden wird. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die Leiterin des Fachdienstes Integration, Integrationsbeauftragte Aliz Müller, werden die Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen.


Die Jury hat intensiv über die Vorschläge beraten und zeigte sich von der Qualität und Vielfalt der Bewerbungen beeindruckt. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Die Nominierungen zeigen, wie hervorragend sich Oldenburger Vereine, Initiativen, Institutionen und auch Einzelpersonen für Geflüchtete und Zugewanderte engagieren und dadurch einen wertvollen Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe leisten“, lobte Sozialdezernentin Dagmar Sachse, die den Vorsitz der Auswahlkommission führte. Neben ihr gehören Hiltrud Neidhardt (ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg und engagiert in der Integrationsarbeit), Harald Götting (1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine), Jean Ngendahimana (Gründer und Vorsitzender des Vereins „Migration Heute e. V.“), Justus Neuendorff (1. Vorsitzender des Stadtschülerrates) sowie Prof. Dr. Uwe Weithöner (Vizepräsident der Jade Hochschule) der Jury an. Bei ihrem Votum haben die Jurorinnen und Juroren Kriterien wie Nachhaltigkeit, Intensität des Engagements, Übertragbarkeit, Innovationskraft und Wirkungsgrad eines Vorschlags berücksichtigt.

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Oldenburg sucht Pflegeeltern auf Zeit

09.03.2019 20:56 Uhr

Pflegekinderdienst baut präventive Unterbringung aus

Es gibt viele Gründe, warum Kinder und ihre Eltern vorübergehend nicht zusammenleben können. „Die Anlässe sind vielfältig“, erläutert Meike Bruns, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg, „wenn beispielsweise eine kurzzeitige Überforderung oder ein Krankenhausaufenthalt der Eltern eine vorübergehende Betreuung in einer Pflegefamilie erfordert, möchten wir helfen.“

In Oldenburg bemüht sich der Dienst derzeit, befristete Pflegeverhältnisse weiter auszubauen. Im Fokus dabei liegt der Präventionsgedanke. „Rechtzeitig umfassende und flexible Unterstützung anzubieten kann helfen, dass die Probleme für Eltern nicht noch größer werden“, weiß Meike Bruns. So können Kinder für einen begrenzten Zeitraum von einer Pflegefamilie betreut werden, während die Eltern die Zeit nutzen, um mithilfe einer Beraterin eine neue Wohnung zu finden, eine Ausbildung oder Therapie zu beginnen. Der Bedarf an Familien, die bereit sind, ein Kind vorübergehend zu begleiten, ist hoch.

Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht daher Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Kind zeitweise bei sich aufnehmen und so lange begleiten, bis die Eltern sich wieder vollständig selbst um ihr Kind kümmern können. Auch für die kurzfristige Unterbringung von Kindern in akuten Notsituationen oder bei Krankenhausaufenthalten von Eltern werden Pflege- und Bereitschaftsfamilien gesucht.

Pflegeeltern werden sorgfältig auf ihre Tätigkeit vorbereitet und sind während einer Betreuung nicht allein: Der Pflegekinderdienst berät und unterstützt. Sie erhalten zudem Pflegegeld, und in einigen Pflegeformen werden Fortbildungen, Dienstbesprechungen und Supervision bereitgestellt. 

Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, sich für ein Kind zu engagieren, gibt es im Pflegekinderdienst bei Meike Bruns, Telefon 0441 235-3653 oder unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung
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Stadterkundung: Wege werden erwürfelt

09.03.2019 20:47 Uhr
Anlässlich der Ausstellung „Standpunkte“ nimmt Kunstvermittlerin Sandrine Teuber interessierte Gäste mit auf eine experimentelle Stadterkundung durch Oldenburg. Ohne festes Ziel entscheidet der Würfel, in welchen Bus sie steigen, wie viele Stationen sie fahren, ob sie links oder rechts gehen. Egal, wohin der Weg führt, unterwegs sind kleine kreative Ausflüge geplant. Die Tour findet am Samstag, 16. März, um 15 Uhr statt und ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 14. März erforderlich, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-2887.
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Fachkräfte-Forum 2019: „DigitOL – Arbeit neu gestalten“

09.03.2019 20:43 Uhr

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln praxistaugliche Lösungen

„DigitOL – Arbeit neu gestalten“ lautete in diesem Jahr der Titel des vierten Oldenburger Fachkräfte-Forums am Mittwoch, 6. März, in der Alten Fleiwa. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung der Fachkräfte-Initiative gefolgt und entwickelten praxistaugliche Lösungsmöglichkeiten. Neben Geschäftsführenden und Personalverantwortlichen diskutierten auch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen die Frage, wie Unternehmen ihre Angestellten auf dem Weg der Digitalisierung mitnehmen und den digitalen Wandel produktiv nutzen können, um den Betrieb zukunftsfest aufzustellen.

Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, freute sich in seiner Begrüßung über das anhaltend große Interesse: „Das zeigt, dass das Fachkräfte-Forum den richtigen Nerv trifft. Wir wollen Impulse für Unternehmen setzen und vor allem für praxistaugliche Lösungen werben.“ Das Forum gebe wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Oldenburg und helfe Unternehmen dabei, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Zu Beginn der Veranstaltung wurde der neue Imagefilm („Moin in Oldenburg“) der Fachkräfte-Initiative vorgestellt, der bereits von zahlreichen Firmen genutzt wird.

Das Impulsreferat kam von Erwin Siemens, Ausbildungsleiter der Meyer-Werft GmbH & Co. KG. Er beschreibt die zu erwartende Entwicklung so: „Einzelne Berufe werden wegfallen, dafür entstehen viele neue Berufsbilder, vorhandene entwickeln sich weiter. Technischer Fortschritt bringt Arbeitnehmern außerdem neue Spielräume bei der Arbeitszeit und beim Arbeitsort.“ Vor allem im Einsatz von so genannten „Cobots“ (abgeleitet aus dem Englischen von „collaborative robot“) sieht Siemens die Zukunft von Produktionsprozessen: „Stets unter der Bedingung, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, arbeiten Mensch und Industrieroboter Hand in Hand.“

Anschließend vermittelte Siemens zusammen mit Sabrina Ertner (Kaufmännische Leiterin GES Sorrentino GmbH & Co. KG), Dr. Holger Peinemann (Geschäftsführer OFFIS e. V.), Christine Nickel (Geschäftsführerin Audi Zentrum Oldenburg) und Dieter Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter Elektro Ulpts GmbH) auf dem Podium unterschiedliche Blickwinkel hinsichtlich einer neu gestalteten Arbeitswelt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten schließlich eigene Visionen und Lösungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen der Digitalisierung nach der Methode „Design Thinking“. Durch die Veranstaltung führte Moderator André Karczmarzyk von der Kubik_C Unternehmensberatung, der das Publikum durch den Einsatz eines digitalen Befragungstools selber aktiv werden ließ. Hierdurch hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem die Möglichkeit, ihre Wünsche für Inhalte des fünften Oldenburger Fachkräfte-Forums im kommenden Jahr zu äußern. Schlagworte wie „corporate happiness“, „Bildung“ und „best practice“ bilden nun eine wertvolle Grundlage bei der Themenfindung für die nächste Veranstaltung dieser Reihe.

Seit 2016 ist das Fachkräfte-Forum eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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Saubere Sache: Zum 20. Mal heißt es „Oldenburg räumt auf!“

09.03.2019 20:30 Uhr

Müllsammelaktion peilt neuen Teilnahmerekord an – „Plogging“ feiert Premiere

„Oldenburg räumt auf!“ feiert einen runden Geburtstag: Bereits zum 20. Mal koordiniert der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) die Müllsammelaktion in Zusammenarbeit mit den Bürger- und Heimatvereinen sowie weiteren Gruppen, Vereinen, Firmen, Institutionen und Nachbarschaften. Der diesjährige Frühjahrsputz findet am Samstag, 30. März, statt.

Traditionell reinigen einen Tag vorher – also diesmal am Freitag, 29. März – wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet ihr Schulumfeld sowie die nahe gelegenen Schulwege.

„Wir hoffen, dass wir den letztjährigen Teilnahmerekord von insgesamt rund 5.100 Sammlerinnen und Sammlern wieder erreichen oder sogar noch übertreffen“, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn. AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn ergänzt: „Wir freuen uns über jede helfende Hand, die dazu beiträgt, unsere Stadt von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien.“ Wie immer stellt der AWB kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Bis jetzt haben sich bereits zahlreiche Schulen, Bürger- und Heimatvereine sowie andere Institutionen angemeldet. Weitere Anmeldungen nimmt der AWB gerne entgegen, entweder telefonisch unter den Rufnummern 0441 235-2573 und 235-3442 oder online über die Internetseite des AWB unter www.stadt-oldenburg.de/awb.

„Wie schon in den vergangenen Jahren sammeln alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur für eine saubere Umwelt, sondern auch für einen guten Zweck“, freut sich Schneider-Kühn. Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) lobt wieder für jedes gesammelte Kilogramm Abfall 10 Cent aus, die zwei gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt werden: Der Erlös kommt in diesem Jahr je zur Hälfte dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bezirksgruppe Oldenburger Land e.V., und der Demenzhilfe Oldenburg e. V. zu Gute.

In diesem Jahr wollen die Organisatoren besonders Laufsportinteressierte für „Oldenburg räumt auf!“ begeistern. Erstmals besteht die Möglichkeit, beim „Plogging“ buchstäblich laufend Müll zu sammeln. Der Begriff „Plogging“ setzt sich aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch für aufheben) und Jogging zusammen. Beim „Plogging“ geht es also darum, dass Läuferinnen und Läufer auf ihrer geplanten Strecke herumliegenden Müll auflesen. Der umweltfreundliche Fitnesstrend aus Skandinavien findet auch in Deutschland zunehmend Fans.

Es ist schon Tradition, dass der AWB alle Sammlerinnen und Sammler als Dank für ihr freiwilliges Engagement am 30. März ab 13 Uhr auf dem Betriebsgelände, Wehdestraße 70, zu einem gemütlichen Beisammensein einlädt. Neben einem leckeren Imbiss werden bei einer Tombola Preise verlost, die zahlreiche Oldenburger Unternehmen gespendet haben.

2014 wurde in Kooperation mit der Nordwest-Zeitung ein Treuepass ins Leben gerufen. Wer einen solchen besitzt und dreimal in Folge am Frühjahrsputz teilgenommen hat, bekommt diesmal die Chance, weitere attraktive Preise zu gewinnen, die von der NWZ gestiftet werden.

In diesem Jahr haben alle Gäste der Abschlussveranstaltung die Möglichkeit, sich ausführlich über die Aktion „Kein Plastik im Biomüll“ zu informieren. Außerdem wird der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Stadt Oldenburg, die Kampagne „Torffrei leben“ vorstellen und eine Probe vom „Oldenburg Kompost“ an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilen.

Nicht nur in Oldenburg wird Unrat gesammelt: In diesem Jahr beteiligen sich auch wieder die Städte Bremen, Braunschweig, Cloppenburg, Delmenhorst, Hamburg, die Region Hannover sowie Stadt und Landkreis Osnabrück an der norddeutschen Verbundaktion „Der Norden räumt auf!“. Im Vorjahr haben daran insgesamt mehr als 150.000 Menschen teilgenommen. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.der-norden-raeumt-auf.de zu finden.

In diesem Jahr unterstützen folgende Oldenburger Unternehmen die Aktion „Oldenburg räumt auf!“: Bümmersteder Krug, Carl Wilh. Meyer, Cewe Color, CinemaxX, DER Reisebüro, EWE, Funk-mietwagen Hatscher GmbH, Gebäudemanagement R+B Oldenburg GmbH, Horst Janssen Museum, Isensee Buchhandlung, Kulturetage, Landesmuseum Natur und Mensch, Leffers Modehaus, McDonalds, Müller & Egerer, OLantis Huntebad, Oldenburg Touristik und Marketing GmbH, Schlosshöfe Oldenburg, Egon Senger GmbH, VWG, Weser Ems Hallen, Württembergische Versicherung AG – Generalagentur Oldenburg.
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Gesamtzahl der registrierten Straftaten zurückgegangen

09.03.2019 20:23 Uhr

Neuer Tiefstand für die letzten 30 Jahre

17.779 Straftaten registrierte die Inspektion während des vergangenen Jahres, die Zahl hat sich damit um 622 Straftaten gegenüber 2018 verringert. Bei gut 10.000 aufgeklärten Taten ergibt sich eine Aufklärungsquote von 59,9 Prozent. Hier ist damit eine Zunahme um 2,29 Prozent erreicht worden. Die Wahrscheinlichkeit, im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Opfer einer Straftat zu werden, ist weiter gesunken: die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) beträgt für das Jahr 2018 6.121 Fälle (259 weniger als 2017).

Die Gesamtzahl der im Stadtgebiet begangenen Straftaten beträgt 12.997 und stellt damit auch in diesem Bereich einen neuen Tiefstand dar. Die Quote der aufgeklärten Straftaten stieg auf 58,51 Prozent. Mit einer Häufigkeitszahl von 7.779 liegt die Stadt Oldenburg damit erneut im Mittelfeld der kreisfreien Städte in Niedersachsen.

Besonders herausragend ist der weitere Rückgang der Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs: hier konnte gegenüber 2017 ein Rückgang um weitere 39,61 Prozent erreicht werden. Die Anzahl der Versuchstaten stieg auf 49,39 Prozent. Die Fälle von Schwerem Diebstahl aus Kraftfahrzeugen gingen um 46,37 Prozent zurück, wobei die Aufklärungsquote in diesem Bereich um annähernd 20 Prozent gesteigert werden konnte.

Einen Negativtrend registrierte die Inspektion bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: hier stiegen die Fallzahlen um 12,08 Prozent auf 167 Taten. Auch der Anteil der Taten, bei denen eine Stichwaffe mitgeführt wurde, stieg leicht von 0,57 Prozent im Jahr 2017 auf 0,62 Prozent an. 
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Demonstration zum Internationalen Frauentag

05.03.2019 17:45 Uhr
Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen Frauen für ihre Rechte und gegen jede Form der Diskriminierung. Dies wird auch in diesem Jahr in Oldenburg wieder so sein.

Das Feministische Forum Oldenburg lädt am Freitag, 8. März, alle Frauen ein, gemeinsam für ihre Rechte auf die Straße zu gehen und damit an den bundesweiten Frauenstreik „Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.“ anzuknüpfen.

Schon ab 11.30 Uhr gibt es auf dem Rathausmarkt die Möglichkeit sich zu informieren und sich an verschiedenen Aktionen des Feministischen Forums zu beteiligen. So wird es beispielsweise ein Straßentheater der kurdischen Frauengruppe Koma Sara geben oder es können Schilder für die Demonstration, die ab 15 Uhr startet, vorbereitet werden. Ob es dabei um den Protest gegen unbezahlte Sorgearbeiten geht, um Standpunkte zu §219a, um den für Frauen viel schwierigeren Weg in politische und wirtschaftliche Führungspositionen, um Gewalt, Diskriminierung, Sexismus oder Lohngerechtigkeit und weibliche Altersarmut: Jede Frau kann ihre Forderung auf die Straße bringen oder sich solidarisch zeigen.

Im Feministischen Forum sind das Autonome Frauenhaus, der Internationale Frauentreff der Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, ver.di, das Medienbüro Oldenburg e. V., Wildwasser Oldenburg e. V., das Zentrum für Frauen-Geschichte, IBIS e. V, die Beratungsstelle Olena, Koma Sara, das Gleichstellungsbüro und engagierte Frauen aus unterschiedlichen politischen und sozialen Zusammenhängen vertreten.
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Die vielen Gesichter der Stadt

05.03.2019 17:40 Uhr

Filmprojekt „Wer ist Oldenburg?“ lässt 500 Menschen zu Wort kommen – Im Juni Kino-Premiere

„Wer ist Oldenburg?“ – diese Frage ergründet derzeit ein Filmteam um Omid Mohadjeri (22) und Michael Telkmann (37) in einem ambitionierten Projekt, das vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg mit 20.000 Euro gefördert wird. Sie zeigen buchstäblich die Gesichter der Stadt – dafür interviewen sie etwa 500 Oldenburgerinnen und Oldenburger und fragen unter anderem nach Lieblingsplätzen in der Stadt, nach den schönsten und schlimmsten Tagen im Leben, nach der Bedeutung von Liebe, Familie und Heimat. Jeder, der Lust hat, kann mitmachen.

Aufgezeichnet werden die Gespräche in der so genannten „Oldenbox“, einem Mini-Filmstudio in den Räumen des Kreativlabors in der Kulturetage. „Die Vielfalt der Menschen in Oldenburg auf diese persönliche und authentische Weise darzustellen, ist ein spannendes Projekt, das wir gerne unterstützen. So etwas hat es in dieser Form in Oldenburg noch nicht gegeben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mir imponiert das kreative Potenzial der jungen Oldenburger Filmemacher. Auch der Ansatz, Menschen, die sonst nicht im Vordergrund stehen, eine besondere Wertschätzung zu geben, gefällt mir sehr gut“, lobt der Oberbürgermeister.

Für „Wer ist Oldenburg?“ hatten sich die Initiatoren im vergangenen Jahr erfolgreich an einer Ausschreibung des städtischen Kulturbüros zur Förderung von innovativen Kulturprojekten beteiligt. Träger des Projektes ist der Verein „Vasudeva“ in Kooperation mit dem von Michael Telkmann geleiteten Jugendmigrationsdienst im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Oldenburg. Mit seinem Konzept hat Telkmann als Ideengeber und Produzent auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Bundesinnenministerium überzeugt, so dass 99.700 Euro an Bundesmitteln eingeworben werden konnten. Das BAMF hat das Oldenburger Vorhaben gerade zu seinem „Projekt des Monats“ erkoren. „Es gibt unglaublich viele Menschen, die etwas zu sagen haben, aber kein Gehör finden“, weiß Telkmann. Der Projektleiter hat dabei besonders diejenigen, die für Chancengleichheit hart kämpfen müssen, im Blick. Damit meint der Soziologe zum Beispiel Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose oder Geflüchtete.

Ein Statement der Interviewten wird auf der Internet-Seite des Projekts veröffentlicht – eine Auswahl dieser Interview-Sequenzen bildet den Grundstock für einen Dokumentarfilm in Kino-Qualität, den Regisseur Omid Mohadjeri auf die Leinwand bringen will. Anfang Juni soll Premiere im Cine k sein. Der Film soll an mehreren Tagen mit einem Rahmenprogramm gezeigt werden. Ergänzt wird das Drehbuch durch viele atmosphärische Bilder aus der Stadt. Das Filmteam ist unschwer zu erkennen: Die Crew ist in der Stadt unterwegs in einem bunten Multivan mit der Aufschrift „Wer ist Oldenburg“. Die VW Nutzfahrzeuge Zentrum Oldenburg GmbH hat den „Oldenbus“ zur Verfügung gestellt. Für die Folierung hat die Firma Intax gesorgt.

Keimzelle des Projekts bleibt aber die „Oldenbox“ im Kreativlabor der Kulturetage. Im Mini-Studio, einem Raum mit vollständig abgedunkelten Wänden, konzentrieren sich Kamera und Licht ganz auf die Gesichter der Interviewten. Die Nahaufnahmen wirken intim und zugleich wahren sie eine respektvolle Distanz. Die beiden Projektverantwortlichen führen nicht alle Interviews selbst. Sie werden unterstützt von Ipek Bilge, Arezoo Mohadjeri, Beybun Seker, Frederik zur Horst und Leona Bert. Nils Harwick fungiert als Projektassistent. Rund drei Monate hat sich das Team mit Hilfe von Workshops und ausführlichen Gesprächen mit Psychologen auf die Interviews vorbereitet. „Denn wir sind uns der großen Verantwortung bewusst: Die Menschen erzählen uns sehr persönliche und emotionale Geschichten. Über allem steht die Würde der Teilnehmer, die wir achten“, betont Michael Telkmann. „Was die Interviewten erzählen, ist offen und ehrlich, mal witzig, mal traurig, aber vor allem bewegend. Das sind magische Momente“, zeigt sich Omid Mohadjeri beeindruckt. Etwa 30 Minuten dauern die Interviews plus jeweils 15 Minuten für die Vor- und Nachbereitung. Alle Teilnehmenden können frei entscheiden, zu welchen Themen sie sich äußern möchten.
 
Wer mitmachen möchte, kann sich im Internet unter www.wer-ist-oldenburg.de anmelden.
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Rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen

05.03.2019 17:38 Uhr

Freie Plätze im Einführungsseminar zum Betreuungsrecht

Wer die rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen im Rahmen einer ehrenamtlichen Betreuung übernehmen möchte, kann dazu in einem Einführungsseminar zum Betreuungsrecht die Grundlagen erfahren. Dieses findet statt am Donnerstag, 14. März, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter Oldenburg, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos. Es sind noch Plätze frei.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe für diese verantwortungsvolle Aufgabe geben. Dazu vermitteln wir Interessierten die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Anmeldungen werden entgegen genommen beim Betreuungsverein des SkF unter Telefon 0441 25024 oder bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
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Wohnklima-Checkbox gibt Tipps zum Heizen und Lüften

05.03.2019 17:36 Uhr

Kostenloser Service der Stadtbibliotheken hilft beim Senken von Energiekosten

Die Stadtbibliothek Oldenburg und die städtische Klimaschutzstelle nehmen die ausklingende Winterzeit zum Anlass, um Interessierte auf die ausleihbare „Wohnklima-Checkbox“ hinzuweisen. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Service für Kundinnen und Kunden der Bibliothek: Mit Hilfe von einfach zu bedienenden Messgeräten kann man zu Hause die Temperatur und Feuchtigkeit der Räume prüfen. Aus diesen Werten und den beiliegenden Erläuterungen ergeben sich Hinweise für energiesparendes Heizen, Lüften und Schimmelvermeidung. Die Wohnklima-Checkbox kann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück sowie Ofenerdiek mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenfrei ausgeliehen werden.

Insbesondere ältere Wohngebäude benötigen viel Energie für die Heizung. Doch auch in Neubauten lohnt sich ein Check des Wohnklimas. Denn schon geringe Temperaturunterschiede haben enorme Auswirkungen auf die Kosten. Eine Raumtemperatur von 20 Grad statt 21 Grad spart bereits rund fünf Prozent der Heizkosten. Allerdings ist insbesondere in der Heizperiode auch ein gezieltes Lüften von Bedeutung, um die mit Gerüchen und Feuchtigkeit angereicherte Raumluft regelmäßig zu erneuern. Seltenes lüften kann zwar Heizenergie einsparen, jedoch kann die Luftfeuchtigkeit deutlich ansteigen, was vor allem in schlecht gedämmten Altbauten zu Schimmel führen kann. Doch auch das Dauerlüften durch Kippstellung der Fensterflügel ist problematisch. Dies hat einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge und kann an ausgekühlten Außenflächen zu Schimmelpilzwachstum führen. Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox kann eine gute Orientierung für das gezielte Heizen und Lüften liefern.

Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox bietet sich insbesondere während der Heizperiode an. Doch auch ungedämmte Kellerräume können während der „heizfreien Zeit“ überprüft werden, um Schimmelpilzbildung durch überhöhte Raumluftfeuchte zu vermeiden.


„Interessierte können außerdem das kostenfreie Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle im Technischen Rathaus nutzen. Hier können per Telefon oder im direkten Gespräch Fragen zu den Themen Heizenergie und Strom sparen, Gebäudesanierung, energiesparendes Bauen, aktuelle Förderprogramme sowie die Altbausanierungsförderung der Stadt Oldenburg und andere Energiethemen geklärt werden“, erläutert der Leiter der Klimaschutzstelle im Fachdienst Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. „Wir unterstützen die Aktion sehr gerne. Als Stadtbibliothek sind wir mit unseren Einrichtungen sowohl im Zentrum als auch in vier Stadtteilen vertreten. So können die Geräte einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.

Weitere Informationen zur Wohnklima-Checkbox sowie zum Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und unter www.oldenburg.de/energie.
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Gelobtes Land? EU-weite Projektgruppe besucht Oldenburg

05.03.2019 17:30 Uhr

Teilnehmer aus fünf Ländern untersuchen Auswirkungen von Migration auf Kulturarbeit

16 internationale Gäste sind seit Montag, 4. März, zu Besuch bei den städtischen Museen in Oldenburg. Seit 2017 sind die Häuser Teil eines EU-geförderten Erfahrungsaustausches mit Partnern aus Großbritannien, Italien, Frankreich und der Türkei. Unter dem Titel "The Promised Land" ("Das Gelobte Land") untersuchen die Projektteilnehmer, inwiefern Geflüchtete und Migranten mithilfe von Kulturarbeit mehr gesellschaftliche Teilhabe erlangen können. Die Partner kommen aus den Bereichen Theater, Universität Wirtschaftswissenschaft/Interkulturelles Lernen) und der Unternehmensberatung. Die drei städtischen Häuser repräsentieren den Bereich der kommunalen Museen.

„Durch die Erfahrungen aus diesem Projekt soll sich auch die Arbeit in den städtischen Museen grundlegend ändern“, sagt Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser und eine der Initiatoren des Projektes. „Dies wird zweifelsohne ein längerer Prozess werden, der mir jedoch vor allem mit Blick auf die formulierten Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger an das neue Stadtmuseum zu Inklusion, Diversität und Austausch sehr am Herzen liegt.“

Während der Trainingswoche in Oldenburg beschäftigen sich die Projektpartner insbesondere mit dem aktuellen internationalen und nationalen Museumsdiskurs. Die Themen umfassen etwa die Folgen der globalen Migration für den Kulturerbe-Begriff und die sogenannte Dekolonisation von Museumssammlungen, das heißt die potentielle Rückgabe, aber auch die Präsentation und Interpretation von Beständen aus den ehemaligen Kolonien. Neben einer Einführung in das deutsche Asylrecht werden die Teilnehmenden Akteure aus Oldenburg besuchen, die mit Geflüchteten arbeiten, wie die Jugendkulturarbeit oder IBIS e.V. Auch ein Erfahrungsaustausch mit dem Migrationszentrum, pro:connect und dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte stehen auf dem Programm.

Während des Projektzeitraums bietet jeder Partner eine einwöchige Trainingswoche vor Ort an, während der Methoden der eigenen Arbeit praktisch vorgestellt werden. Dabei bekommen die Teilnehmenden Einblicke in die nationale Gesetzgebung der einzelnen Länder sowie den jeweiligen kulturellen Diskurs. Mit viel Zeit zur gemeinsamen Diskussion und Reflexion wir das das praktisch Gelernte auch theoretisch untersucht. Am Ende des Projektes soll ein gemeinsames E-Book zum Thema entstehen.

Weitere Informationen gibt es auf dem englischsprachigen Projektblog unter http://thepromisedlandeu.blogspot.com/
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StimmIch?! zu Gast in der Sophienkirche

05.03.2019 17:26 Uhr
Am 9. März 2019 um 17 Uhr singt das achtköpfige Vokal-Ensemble
„Stimm-ich?!" in der Sophienkirche in der Ulmenstraße 29 eine
ausgewogene und interessante Mischung geistlicher und weltlicher Musik
von Rheinberger bis Grönemeyer. Instrumentalstücke und eine Moderation
runden das Programm ab.

Die vier Männer und vier Frauen gehören der Evangelischen StudentInnen
Gemeinde (ESG) Oldenburg an, haben ihr Studium jedoch schon hinter sich
gelassen. Sie studieren in ihrer Freizeit stimmungsvolle Musik von Romantik über Evergreen bis Pop ein und
hoffen, das Publikum mit ihrer Leidenschaft anstecken zu können.
Außerdem sucht das Ensemble aktuell weibliche Mitsängerinnen - da
wäre das Konzert eine großartige Möglichkeit zum gegenseitigen
Kennenlernen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird am Ausgang um Spenden für
die Organisation Sea Watch gebeten. 
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Klima(+)Infomontag: „Das KfW Effizienzhaus – Kosten und Fördermöglichkeiten“

05.03.2019 17:17 Uhr
Am 11. März 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über das „Das KfW-Effizienzhaus“

Mit KfW-Effizienzhaus wird ein Gebäude beschrieben, dessen Energiebedarf deutlich unter der von der aktuellen Energieeinspar Verordnung verlangten Werten liegt. Um die zusätzlichen Kosten für das Effizienzhaus auszugleichen, unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Herstellung mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Diese Förderung gilt auch für die energieeffiziente
Gebäudesanierung.

Eine weitere Besonderheit stell dabei das „Effizienzhaus Plus“ dar. Als „Effizienzhaus Plus“ bezeichnet, wenn sie mehr Energie erzeugen als das Gebäude und seine Nutzer verbrauchen. Sie sind damit Wohnhaus und Kraftwerk zugleich.

Die Energie-Überschüsse können für Elektromobilität verwendet werden oder sie werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Da das Effizienzhaus Plus nicht an eine bestimmte Technologie gebunden ist, kann es vielfältig durch eine intelligente Kombination von energieeffizienten Bautechnologien und erneuerbaren Energiegewinnsystemen wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen realisiert werden.

Welche Schlüsselparameter für ein Effizienzhaus in Neubau, aber auch in der Sanierung wichtig sind und was der Unterschied zu herkömmlicher Bauweise ist, erklärt die Birte Klostermann vom Energie- und Sachverständigenbüro Ovelgönne in ihrem Vortrag.

Der Klima(+)Info-Montag findet von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt.
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Göppingen beendet Erfolgsserie des VfL

05.03.2019 17:05 Uhr

Unglückliche 26:27 Niederlage

von Bernd Teuber

In einem packenden und engen Handballspiel unterlag der VfL Oldenburg am 3. März in eigener Halle Frisch Auf Göppingen knapp mit 26:27 (13:13) und kassierte damit die erste Niederlage des Jahres. „Göppingen ist ein sehr unangenehmer Gegner mit seiner offensiven Deckung. Das war uns schon vor dem Spiel bekannt und hat sich heute bestätigt. Wir haben es nicht geschafft, sechzig Minuten lang konzentriert durchzuspielen, und so etwas wird von einem Gegner wie Göppingen gnadenlos bestraft. Wenn zwei Teams auf gleichem Niveau aufeinandertreffen, wird jede Unkonzentriertheit bestraft, und man kann es sich nicht leisten, es etwas locker angehen zulassen“, so VfL-Trainer Niels Bötel nach dem Spiel. Dabei sah es zwischenzeitlich recht gut aus für den VfL.

Vom Start weg entwickelte sich ein enges Spiel, in dem der VfL zunächst immer wieder vorlegte und die Gäste umgehend ausgleichen konnten. In der 8. Minute ging Göppingen dann erstmals in Führung und baute diese schnell auf 7:4 aus. Mehrfach scheiterte der VfL in dieser Phase freistehend an Gästetorhüterin Branka Zec. Aber der VfL kämpfte sich wieder heran und in der 17. Minute war es Kim Birke, die für ihr Team zum 8:8 ausgleichen konnte. In den nächsten Minuten wechselte die Führung nun mehrfach und keins der beiden Teams konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. So ging es mit 13:13 in die Pause.

Mit einigen Umstellungen in der Mannschaft kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Durch Tore von Myrthe Schoenaker (2), Kim Birke und Isabelle Jongenelen zogen der VfL schnell auf 17:13 davon. Nun sah es ganz danach aus, als ob das Team von Niels Bötel den Gegner im Griff hätte. Aber auf einmal war ein Bruch im Spiel und der VfL verhalf den Gästen zu allzu vielen leichten Ballgewinnen. Die bedankten sich umgehend für diese Gastgeschenke und glichen innerhalb von nur zwei Minuten wieder aus. Die ein oder andere unglückliche Entscheidung des Düsseldorfer Schiedsrichter-Duos sorgte zusätzlich für Verunsicherung beim Gastgeber. Nun drehten die Gäste den Spieß um und gingen zwölf Minuten vor dem Ende mit 23:20 ihrerseits mit drei Toren in Führung. Hatte Jenny Behrend zu Beginn des Spiels noch etwas unglücklich agiert, sorgte sie nun mit drei Treffern in Folge für die erneute 25:24 Führung des VfL. Den Gastgebern gelang es aber nicht, „den Laden hinten dicht zu machen“ und für eine Vorentscheidung zu sorgen. Während Zec das Göppinger Tor dicht machte, gelang es der VfL-Abwehr nicht, Göppingens beste Torschützinnen Michaela Hrbkova und Petra Adamkova zu stoppen. So kam es, wie es kommen musste. Einen Siebenmeter beim Stande von 26:26 verwandelte Hrbkova kurz vor dem Ende souverän und sicherte so ihrem Team den Sieg.
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Klasse2000 ist ein Erfolgsprogramm

03.03.2019 12:50 Uhr

Bundesweit einzigartige Kooperation zwischen Lions Clubs, Paten und Präventionsrat

von Carsten Lienemann

Selten lässt sich der Erfolg von Präventionsprojekten – von Projekten überhaupt – so eindrucksvoll nachweisen wie im Fall von Klasse2000. 1991 gestartet, gibt es das Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramm für alle vier Grundschulklassen inzwischen bundesweit, seit 2002 auch in Oldenburg.

In Oldenburg lernen Grundschüler*innen Gesundheits- und Lebenskompetenzen nach dem Klasse2000-Programm an 19 von 28 öffentlichen Grundschulen. Genauer sind es derzeit 166 Klassen mit 3518 Schüler*innen. Sie lernen viel über ihren Körper und wie sie gesund bleiben, wie sie mit Gefühlen und Stress umgehen sollten und auch, wie sie mit anderen kooperieren, kritisch denken und Konflikte lösen können.

Aber der eigentliche Erfolg liegt nicht in der Verbreitung des Projektes, sondern in seiner nachweisbar  langfristigen Wirkung. Klasse2000 wirkt positiv, sowohl auf den späteren Konsum von Tabak und Alkohol als auch auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Das belegen zwei wissenschaftliche Studien (Maruska K, Isensee B, Hanewinkel R., IFT-Nord Kiel, 2012 sowie Kolip P.  2017)

„Besonders die Kieler Studie zeigt, dass Jugendliche, die in der Grundschule Klasse2000 durchlaufen haben, in der Pubertät deutlich seltener mit dem Rauchen beginnen und auch Alkohol nur in Maßen und kontrolliert zu sich nehmen“ erklärt Melanie Blinzler, Geschäftsführerin des Präventionsrates Oldenburg.

„Die Lehrkräfte beobachten Veränderungen der Kinder“, sagt Sonja Trautmann von Gesundheitsförderung bei der pronova BKK, und auch Grundschulleiterin Sabine Stehno bestätigt: „Es ist einfacher, mit Kindern aus dem Klasse2000-Programm umzugehen; außerdem tragen sie das, was sie gelernt haben, in ihre Familien und sind damit auch Multiplikatoren.“

Dass Klasse2000 bis in das Erwachsenenalter wirkt, zeigt Maren Holthöfer. Die 20-jährige ist Auszubildende bei der pronova BKK und hat von 2004 bis 2008 in ihrer Grundschule das Klasse2000-Programm durchlaufen. „Ich rauche bis heute nicht, trinke wenig Alkohol und versuche auch, in diese Richtung auf mein Umfeld einzuwirken“, sagt Holthöfer.

220 Euro kostet die Teilnahme pro Jahr und Schulklasse, darin sind sämtliche Aufwendungen inklusive Personal- und Materialkosten, Evaluation und Weiterentwicklung des Programms enthalten. Allerdings muss die Finanzierung für vier Jahre von Anfang an gesichert sein. Zur Unterstützung der Grundschulen kommen dabei vor allem die Lions Clubs ins Spiel, deren Verein „Programm Klasse2000 e. V.“ Träger des Programms ist und die dank ihrer Vernetzung den Kontakt von Geldgebern und Grundschulen herstellen. Das Geld kommt zum großen Teil von Paten wie der pronova BKK, die beispielsweise in Oldenburg 103 Klassen unterstützt.

Dem Präventionsrat kommt in Oldenburg eine besondere Rolle zu. Dessen Geschäftsführerin Melanie Blinzler verwaltet das über die Lions Clubs eingeworbene Geld und gibt es an die Schulen weiter. Lehrkräfte, die Klasse2000 starten oder weiterführen wollen, brauchen sich nur an die Geschäftsstelle des Präventionsrates zu wenden. Bisher ist noch keine Anfrage abgelehnt worden. „Dieser Finanz-Pool ist ein großer Vorteil für uns“, sagt Stefan Nestler vom Lions Club „Oldenburg Lappan“, und Sonja Trautmann bestätigt: „Oldenburg ist da vorbildlich.“

Bleibt die Frage, warum Klasse2000 derart bleibende Eindrücke bei den Schüler*innen hinterlässt. „Das Programm wird ständig angepasst, Rückmeldungen der Lehrkräfte werden eingearbeitet“, sagt Sonja Trautmann dazu. „Es passt zu der Art, wie Kinder lernen“, ergänzt Sabine Stehno. Ihre Schüler*innen würden wahrscheinlich antworten: „Es macht einfach Spaß!“
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Biomüll: Neue Papiertüte ab dem 4. März erhältlich

02.03.2019 22:10 Uhr

Zum Vorsortieren von Küchenabfällen ideal – AWB hat 50.000 Stück produzieren lassen

Plastik im Biomüll? Kommt nicht mehr in die Tüte! Als Hilfestellung für das richtige Befüllen der grünen Tonne hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg Papiertüten herstellen lassen. Ab Montag, 4. März, können die praktischen Tüten zum Sammeln von Bioabfällen zum Preis von 1,10 Euro für zehn Stück erworben werden.

Die AWB-Tüte hat ein Volumen von sieben Litern. Sie besteht aus mit Wachs beschichtetem Papier, bleibt auch befüllt lange stabil und kann so problemlos zur Biotonne transportiert werden. „Mit den Papiertüten wird das Vorsortieren von Speiseabfällen in der Küche zu einer einfachen und sauberen Sache“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Die AWB-Tüten wurden zunächst in einer Auflage von 50.000 Stück produziert. „Wir verzeichnen schon jetzt eine große Nachfrage und können bei Bedarf nachordern“, freut sich Schneider-Kühn.

Die AWB-Tüte soll „Bioplastikbeutel“ ersetzen, die zwar häufig zum Vorsortieren genutzt werden, aber im Kompostwerk nicht innerhalb der rund vierwöchigen Prozesszeit verrotten, so dass aufwändige Nachsortierungen notwendig sind. Die AWB-Papiertüte ist dagegen zu 100 Prozent kompostierbar und erfüllt die Anforderungen der Oldenburger Kompostierungsanlage, da sie sich innerhalb von drei Wochen komplett und rückstandsfrei zersetzt. Die Verwendung von „Bioplastikbeuteln“ wird derzeit noch geduldet, allerdings ist eine Satzungsänderung zum Verbot in Vorbereitung.

Die AWB-Papiertüte ist an diesen Stellen erhältlich:
 • Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, Wehdestraße 70
 • Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6
 • Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7
 • Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14
 • Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10
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Bürgerbüros Nord und Mitte nur eingeschränkt zu erreichen

02.03.2019 22:02 Uhr

Längere Wartezeiten am 6. und 7. März

Aufgrund einer internen Fortbildung kommt es am Mittwoch, 6. März, und Donnerstag, 7. März, zu Beeinträchtigungen des Serviceangebots in den Bürgerbüros Mitte und Nord. Kundinnen und Kunden müssen an beiden Tagen mit längeren Wartezeiten rechnen. Insofern wäre ein Ausweichen auf einen anderen Tag sinnvoll. Die Führerscheinstelle im Bürgerbüro Nord ist von den Beeinträchtigungen nicht betroffen.
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Existenzsichernde Leistungen – ein Überblick

02.03.2019 22:00 Uhr
Das Angebot existenzsichernder Leistungen steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Cordula Breitenfeldt und Elke Eilers aus dem Amt für Teilhabe und Soziales. Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 13. März, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Er gehört zu den Fortbildungsangeboten für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Vielseitige Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

01.03.2019 22:21 Uhr

Gleichstellungsbüro gibt Programmheft heraus

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße und demonstrieren für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. War am Anfang das Wahlrecht das beherrschende Thema, sind es heute vielfältigere Formen der Diskriminierung, gegen die sich Frauen wehren, wie unbezahlte Fürsorgearbeit, häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch, um nur einige Beispiele zu nennen. In Oldenburg wird rund um den Internationalen Frauentag auf vielfältige Weise gezeigt, wo schon Erfolge erzielt wurden und wo Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Erstmalig gibt das Gleichstellungsbüro ein Veranstaltungsheft heraus, das alle Veranstaltungen aufführt und an zahlreichen Ausgabestellen im Stadtgebiet erhältlich ist sowie online unter www.oldenburg.de/gleichstellung zu finden ist.
 
„Die vielen Aktiven, die den Internationalen Frauentag gestalten, zeigen das breite Bündnis für Frauenrechte, das es in Oldenburg bereits gibt“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. „Es ist ermutigend, die Erfolge zu zeigen und gleichzeitig daran zu erinnern, dass diese keine Selbstverständlichkeit sind und wir noch einen weiten Weg bis zum Erreichen der tatsächlichen Gleichberechtigung vor uns haben.“

Los geht es bereits am Mittwoch, 6. März: Ab 20 Uhr wird im Alhambra, Hermannstraße 83, bei freiem Eintritt die Dokumentation „Wir kommen – Die Geschichte der neuen Frauenbewegung in Oldenburg“ gezeigt. Am Donnerstag, 7. März, ab 10 Uhr lädt der Stadtteiltreff Kreyenbrück zu einem internationalen Frauenfrühstück ein. Es wird um einen kulinarischen Beitrag zum Büfett und zur besseren Planung um Anmeldung per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de gebeten.

Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde informiert am Freitag, 8. März, ab 10 Uhr während eines internationalen Frühstücks über Frauenrechte. Der Vormittag wird außerdem mit Musik, Tanz und Überraschungen gestaltet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Anmeldungen sind erforderlich per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.

Damit sich Frauen an der Innenstadtaktion, die am 8. März ab 11.30 Uhr auf dem Rathausplatz stattfindet, und an der feministischen Demonstration ab 15 Uhr beteiligen können, bietet IBIS e.V., Klävemannstraße 16, ab 13 Uhr eine Kinderbetreuung und ab 14 Uhr eine Männerbetreuung an. Der Tag wird mit dem Konzert „Damenwahl“ der Lesbenchörin im Hempels, Ziegelhofstraße 83, ergänzt. Beginn ist um 19 Uhr. Unter dem Motto „Last Night a Djane saved my Life“ lädt der Polyester Klub ab 21 Uhr, Am Stadtmuseum 15, zum Abtanzen ein.

Auch am Samstag, 9. März, darf bei der „FrauenLesbenInterTrans*Party“ ab 22 Uhr im Alhambra, Hermannstraße 83, getanzt werden. Der „solidarische Eintritt für feministische Strukturen im Alhambra“ beträgt zwischen 3 und 5 Euro.

Mit dem Film „God is not Working on Sunday“ wird am Sonntag, 10. März, um 18 Uhr die diesjährige Filmreihe im Cine k eröffnet. Erzählt wird in der Langzeitdokumentation die Geschichte zweier Aktivistinnen in Ruanda, die sich dafür engagieren, die Traumata nach dem Völkermord zu überwinden.

Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule, Ofener Straße 16-19, eröffnet am Mittwoch, 13. März, um 10 Uhr mit dem Vortrag „Demokratiegeschichte ist Frauengeschichte“ von Dipl. Ing. Gabriele Beckmann die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, die bei freien Eintritt bis zum 26. März zu sehen sein wird. Am gleichen Abend zeigt das Cine k ab 18 Uhr den Film „#Female Pleasure“, in dem an den Lebensgeschichten von fünf Frauen aus fünf Kulturen aufgezeigt wird, wie wichtig der Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität heute ist.

Am Freitag, 15. März, 20 Uhr, und Samstag, 16. März, 18 Uhr, wird in der Limonadenfabrik, Steinweg 20, die generationsübergreifende Performance „Das feministische Paradies“ erneut aufgeführt. In biografischen Erzählungen und fiktiven Texten wird die erste und heutige Frauenbewegung gegenübergestellt. Ebenfalls am Freitag, 15. März, wird um 21 Uhr im Cine k bei freiem Eintritt und mit Sektempfang die Filmreihe mit der Kurzversion des Film „A Land Shaped by Women“ abgeschlossen. Zwei Freeride-Weltmeisterinnen fahren mit dem Wohnmobil durch Island und treffen dabei auf inspirierende Frauen, die viel über die lange Geschichte der Gleichberechtigung in einem der wohl fortschrittlichsten Länder zu sagen haben.

Den Abschluss zum Veranstaltungsreigen rund um den Internationalen Frauentag bildet die Preisverleihung der „Zonta Frau des Jahres“ an Linda Rosenkranz am Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr im Wilhelm 13, Leo-Trepp-Straße 13, durch den Zonta Club Oldenburg.
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Vorfahrt für Frösche, Kröten und Co.

01.03.2019 21:59 Uhr

Amphibienwanderung: Hinweisschilder aufgestellt – Zwei Straßen nachts gesperrt

Bald hüpfen sie wieder: Frösche, Kröten, Molche und Co. machen sich zu Hunderten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. An manchen Stellen im Stadtgebiet haben die Amphibienwanderungen in den vergangenen Jahren zahlenmäßig so große Ausmaße angenommen, dass die Stadtverwaltung nachts Straßen sperrt. Hinweisschilder allein reichen in diesen Bereichen nicht mehr aus, um den Amphibien unbeschadet eine Querung der Fahrbahn zu ermöglichen.

Die Stadt Oldenburg wird daher wie bereits in der Vergangenheit in Wechloy die Straße Am Tegelbusch (angrenzend an die westliche Wohnbebauung) beziehungsweise den Drögen-Hasen-Weg – in diesem Jahr bereits ab Ecke Hörneweg – für den Durchgangsverkehr in der Zeit von 19 bis 7 Uhr sperren, sobald die Wanderung beginnt. Die Sperrungen erfolgen allerdings nur dann, wenn eine für die Wanderungen günstige Witterung – das heißt, eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen ab circa 5 Grad – zu erwarten ist.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt:
Unter anderem im Bereich zwischen Schellstedter Weg und Triftweg in Ohmstede, am Helmsweg in Osternburg, an der Edewechter Landstraße in Eversten, in den Bereichen Schafjückenweg, Ostring, Immenweg und Elritzenweg in Ofenerdiek, am Brookweg/Egerstraße und an der Feldstraße in Bürgerfelde, an der Weißenmoorstraße zwischen Spittweg und Wischweg, an der Mies-van-der-Rohe-Straße und der Schinkelstraße, an der Ekernstraße, an der Diedrich-Brinkmann-Straße, im Bereich Lessingstraße und Marschweg, am Schlagbaumweg sowie an der Burmesterstraße in Osternburg, an der Bahnhofsallee und am Lärchenring in Kreyenbrück, am Hartenscher Damm, am Drögen-Hasen-Weg und am Hörneweg in Bloherfelde, am Dießelweg in Krusenbusch, an der Walther-Rathenau-Straße sowie entlang des Dwaschwegs. 

Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders in den Abend- und Nachtstunden ihre Fahrweise den zu erwartenden Amphibienwanderungen anzupassen.

Die Probleme mit Amphibien und dem Straßenverkehr haben nach Beobachtungen der Unteren Naturschutzbehörde in den vergangenen Jahren besonders in Neubaugebieten zugenommen. Ein Grund dafür ist, dass in den Privatgärten zahlreiche Gartenteiche angelegt wurden und mit aus der Natur entnommenem Laich „geimpft“ wurden. Die jungen Amphibien werden dann auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier zu Hunderten überfahren. Gleiches geschieht wieder im Frühjahr auf dem Weg zum Laichgewässer. Die Naturschutzbehörde weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Laich aus der Natur nach dem Naturschutzgesetz verboten ist.
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Kleine Eule vermittelt Umweltschutz kinderleicht

27.02.2019 18:58 Uhr

Abfallwirtschaftsbetrieb engagiert Puppentheater – Aufführungen für Kindergärten

Für Umweltbildung ist es nie zu früh: Auf Einladung des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg führt das Theaterteam des Umweltpädagogen Andreas Knab für Kindergärten das Puppentheaterstück „Sonjas neue Wohnung“ auf. Die Puppenbühne gastiert bereits zum vierten Mal in Oldenburg. „Sonja“ ist eine kleine Eule und auf der Suche nach einer geeigneten Baumhöhle als Wohnung. Durch unachtsam weggeworfene Abfälle in der Natur ist sie erheblichen Gefahren ausgesetzt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Aufführungen vielen Kindern in Oldenburg zeigen können“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn: „Die Kinder sollen spielerisch lernen, dass Abfälle auf keinen Fall unachtsam in der freien Natur entsorgt werden dürfen. Dies ist verboten, weil dadurch Gefahren für Tiere und Umwelt entstehen können. Werden Abfälle dagegen richtig gesammelt, können sie zu großen Teilen wiederverwertet werden.“

Die Aufführungen finden an zwei Spielorten im Stadtgebiet statt. Vom 4. bis zum 7. März stellt das Jugendkulturzentrum Cadillac seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Am 8. März wird in der Gemeinwesenarbeit Rennplatzstraße gespielt. Die Einladungen an die Kindergärten wurden Anfang des Jahres verschickt. Es liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. „Den Zeitpunkt der Aufführungen haben wir bewusst gewählt“, informiert Schneider-Kühn. „Damit stellen wir einen aktuellen Bezug zur jährlichen Aktion ,Oldenburg räumt auf!‘ her, die in diesem Jahr am 29. und 30. März stattfinden wird.“

Das Umweltpuppentheater ist nur eines von mehreren Projekten, mit denen der AWB die Umweltbildung in Kindergärten und Schulen fördern möchte. So verleiht der AWB beispielsweise kostenlos „Informationskisten“ mit unterschiedlichen Materialien, Medien und Spielen zum Thema Abfallvermeidung und -verwertung. Außerdem bietet der AWB Führungen auf seinen Entsorgungs- und Verwertungsanlagen in Neuenwege an. Interessierte können sich beim AWB an Jörg Geerdes unter der Telefonnummer 0441 235-2573 wenden oder eine E-Mail an joerg.geerdes@awb-oldenburg.de senden.
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Wie intelligent ist ein Smart Home wirklich?

27.02.2019 18:51 Uhr

Veranstaltung zu Vor- und Nachteilen eines automatisierten Zuhauses

Licht, Heizung und sogar die Stereoanlage sind im automatisch gesteuerten Zuhause vernetzt. Das soll Komfort bieten, aber auch Energie sparen wie beispielsweise durch den Einsatz von intelligenten Steckdosen und Thermostaten. Doch lässt sich mit Smart Home Systemen der Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden wirklich senken? Die Veranstaltung der Stadt Oldenburg „Smart Home: Energiewende für zu Hause?“ bietet hierzu am Dienstag, 5. März, ab 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, Informationen und praktische Tipps.

Als Referent ist zu Gast Professor Thorsten Schneiders von der Technischen Hochschule Köln, ebenfalls Leiter des Virtuellen Instituts Smart Energy (VISE). Über einen Zeitraum von zwei Jahren testete er mit seinem Team die Anwendung von Smart Home Systemen in 120 Haushalten. Die teils überraschenden Ergebnisse stellt er nun in Oldenburg vor und informiert darüber, welche Smart Home Anwendungen sinnvoll sind und welche keinen Nutzen bringen. Auch Fragen aus dem Publikum zum Thema intelligentes Zuhause beantwortet er gerne. Anhand von Demonstratoren und verschiedenen Exponaten wird Smart Home Technik für die Teilnehmenden dabei erlebbar gemacht. Die Moderation des Abends übernimmt Doktor der Ingenieurwissenschaften Sven Rosinger. Er leitet bei dem Oldenburger Institut für Informatik OFFIS die Gruppe Energy-efficient Smart Cities.

Für Besucherinnen und Besucher, die sich zu Energiesparmöglichkeiten generell informieren möchten, steht die Initiative Klima+ im Anschluss an die Veranstaltung zur Verfügung. Hier können sich Interessierte zudem direkt für individuelle Energie- und Heizungschecks anmelden.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ statt. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um die Themen klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist der Auftakt von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“, kurz ENaQ, die in den kommenden Jahren in Oldenburg regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Abstimmungsplan vorerst gescheitert

26.02.2019 22:40 Uhr

oder: Wie halten wir es mit der Meinungsfreiheit?

von Carsten Lienemann

Gleich zu Beginn der Ratssitzung am 25. Februar wurde der Punkt 7.2 „Gegen jeden Antisemitismus! – Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung – Beschluss“ von der Tagesordnung genommen. Damit wäre eine Debatte darüber eigentlich hinfällig gewesen, wenn es nicht zwei Einwohnerfragen zu diesem Themenbereich gegeben hätte.

Die erste kam vom Oldenburger BDS-Aktivisten Christoph Glanz, der wissen wollte, ob die Ratsmitglieder trotz der kurzfristig angesetzten (und darum unmittelbar vorher wieder abgesetzten) Abstimmung genug Zeit zur Vorbereitung gehabt hätten, ob sie bestimmte Dokumente und Stellungnahmen kennten sowie speziell von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, ob der Grund für das hastige Vorgehen sei, die geplante Informationsveranstaltung der BDS-Initiative Oldenburg zu verhindern.

Josepha Zastrow wollte wissen, was die Oldenburger Ratsmitglieder daran hindere, eine Entscheidung zu treffen, wo doch viele andere Stadträte und Parlamente bis hin zum Bundestag schon ihre Ablehnung der BDS-Kampagne erklärt hätten, und auch, ob Meinungsfreiheit an das Zur-Verfügung-Stellen öffentlicher Räume gebunden sein müsse.

Wieder einmal war es Hans-Henning Adler, der seine Ratskolleg*innen an den wirklichen Gegenstand der Diskussion erinnern musste. „Das PFL ist eine öffentliche Einrichtung, und nach der niedersächsischen Kommunalverfassung haben alle Einwohner der Stadt das Recht, öffentliche Einrichtungen zu benutzen, und zwar diskriminierungsfrei. Und es gehört zur Meinungsfreiheit, dass man da seine Meinung sagen und auch Veranstaltungen durchführen darf. Das bedeutet nicht, dass die Stadt als Eigentümerin des PFL diese Veranstaltung unterstützt, sondern nur, dass sie Raum für eine öffentliche Debatte gibt“, so Adler. Bei aller Kritik an BDS, das vorgebrachte Anliegen habe durchaus nachvollziehbare Argumente. Darüber könne man diskutieren, und das PFL solle ein Ort der freien Rede sein und bleiben.

Die Antworten der übrigen Fraktionen waren mehr oder weniger deckungsgleich: Die Zeit, sich mit der Beschlussvorlage zu beschäftigen, war zu kurz, deswegen begrüße man die Vertagung. Aber natürlich beschäftige sich Partei und Fraktion schon länger mit dem Thema und kenne auch die wichtigsten Dokumente, wenn auch sicher nicht alle. 

Druck machte allein der Oberbürgermeister, aus dessen Haus ja letztlich die Beschlussvorlage kam und die ihm „eine Grundlage für künftige Entscheidungen“ liefern sollte. Weniger liebenswürdig, aber ehrlicher formuliert: Krogmann will die Ratsfraktionen verpflichten, ihm bei der Übernahme einer problematischen Definition von Rückendeckung zu geben, wenn er der BDS-Inititative das nächste Mal Räume verweigern will. 

So wird die Beschlussvorlage am 25. März wieder auf der Tagesordnung stehen, und es steht zu befürchten, dass die problematischen Formulierungen enthalten bleiben. Wenn der Rat sich für die Meinungsfreiheit entscheidet, kann er die Resolution nicht annehmen. 

Übrigens: Laut Geschäftsordnung durften die Fraktionen Josepha Zastrows letzte Frage nach der Koppelung von Meinungsfreiheit an öffentlliche Räume nicht mehr beantworten. Hoffentlich hätte sie so ausgesehen: Selbstverständlich besteht keine Abhängigkeit. Aber vor allem zu dieser Jahreszeit braucht es Räume, um sich zum Meinungsaustausch zu versammeln.
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Ausgezeichnete Leistungen: Oldenburg ist stolz auf seine Besten

26.02.2019 22:32 Uhr

Sportlerehrung: Stadt würdigt erfolgreiche Athletinnen und Athleten sowie Mannschaften

Auch im Sportjahr 2018 gab es viele packende Duelle, umjubelte Siege und mittendrin zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Oldenburg, die herausragende Leistungen erzielt haben. Dass die Stadt Oldenburg stolz auf ihre Athletinnen und Athleten ist, zeigt sich bei der alljährlichen Sportlerehrung im Kulturzentrum PFL. In den Jugendklassen wurden insgesamt 144 Erfolge gewürdigt – 95 Aktive nahmen ihre Auszeichnungen in der Feierstunde persönlich in Empfang. 199 Urkunden wurden von der Stadt in den Haupt- und Altersklassen verliehen – 105 Sportlerinnen und Sportler nahmen an der Ehrung teil und erhielten ihre Urkunden direkt aus den Händen von Bürgermeisterin Petra Averbeck.

Die Geehrten haben auf nationaler und internationaler Ebene auf sich aufmerksam gemacht. Dazu zählten Siege bei niedersächsischen und norddeutschen Meisterschaften, 1. bis 3. Platzierungen bei Meisterschaften auf Bundesebene, die Berufung in eine deutsche Nationalmannschaft sowie die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften.

Die Palette der Sportarten reicht in der Jugendklasse von Basketball und Rudern über Triathlon und Kickboxen bis zu Sportakrobatik und Voltigieren. Bei den Erwachsenen zeigt sich ein breites Spektrum vom Bowling und Leichtathletik über Gymnastik und Tanz bis zum Handball und Rettungsschwimmen. Petra Averbeck bezeichnete die geehrten Sportlerinnen und Sportler als „Vorbild für andere“ und „Botschafter für Bewegung und Sport“: „Mit Ihren Erfolgen tragen Sie den Namen unserer Stadt über ihre Grenzen hinaus“, lobte die Bürgermeisterin.
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Derbysieg in Buxtehude

24.02.2019 18:09 Uhr

VfL baut Erfolgsserie aus

von Bernd Teuber

Siege in Buxtehude sind für die Handballerinnen des VfL Oldenburg nicht gerade an der Tagesordnung. Der letzte lag bereits drei Jahre zurück, insgesamt zwei waren es in den letzten zehn Jahren. Am Samstagnachmittag, 23. Februar, ist nun ein Dritter hinzugekommen, ein unerwartet deutlicher noch dazu. Nach einer 13:8-Pausenführung fuhren die Gäste am Ende einen auch in der Höhe hochverdienten 27:20-Auswärtssieg ein. 

„Das lief heute einfach super. Es hat einfach sehr viel gepasst. Wir haben von Anfang an mit der richtigen Aggressivität in der Abwehr gespielt und vorne unsere Chancen genutzt. Da Buxte selbst auch sehr stark in der Abwehr ist, war uns klar, dass es schwierig werden würde, dreißig Tore zu werfen. Also mussten wir verhindern, dass dies dem Gegner gelingt. Dass es am Ende sogar nur zwanzig Tore geworden sind, ist natürlich absolut super“, freute sich Niels Bötel nach dem Spiel, welches einmal mehr durch eine starke Abwehrleistung inklusive einer erneut hervorragend aufgelegten Julia Renner gewonnen werden konnte. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir durch Aggressivität Spiele gewinnen können. Mittlerweile steht auch unsere Abwehr mit dem Innenblock Cara (Hartstock) und Lisa-Marie (Fragge). Zudem haben wir heute fünfzig Minuten konzentriert durchgespielt und deutlich weniger Fehler gemacht als Buxte“.

Von Anfang an bestimmte der VfL das Spiel und ließ den Gegner kaum frei zum Wurf kommen. Zwar konnte man gleich mit dem ersten Angriff in Führung gehen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben. Es folgten zwölf torlose Minuten für den Tabellenvierten, in denen der VfL seinerseits fünfmal ins Schwarze traf und mit 5:1 davonzog. Ein Vorsprung, den die Gäste auch in der Folge halten konnten. So stand es nach halb gespielter Halbzeit 9:3 für die Grün-Weißen. Allein fünfmal war es Angie Geschke, die den Ball im Tor der Gastgeberinnen unterbringen konnte. Am Ende hatte sie 11 Tore auf ihrem Konto, sechs davon per Siebenmeter. Mit 13:8 ging es dann in die Pause.

Gleich fünfmal musste der VfL in Halbzeit zwei in Unterzahl spielen, was der Gegner allerdings nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte. Näher als vier Tore ließ die starke VfL-Abwehr den BSV nicht mehr herankommen. Im Gegenteil, sechs Minuten vor dem Ende konnte Geschke mit ihrem Treffer zum 24:15 ihr Team sogar erstmals mit neun Toren in Front bringen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 27:20-Derbysieg für das Team von Trainer Niels Bötel.
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Wie frei ist die politische Kultur in Oldenburg?

22.02.2019 16:52 Uhr
von Carsten Lienemann

Stadtrat, Verwaltung und namentlich auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sind kürzlich heftig wegen ihrer Kulturpolitik gescholten worden. Der eigentliche Skandal aber könnte eine Beschlussvorlage für die Ratssitzung am kommenden Montag, 25. Februar, werden.

Das Amt für Kultur und Sport, dem der OB vorsteht, verlangt allen Ernstes vom Stadtrat (und damit stellvertretend von den Bürger*innen der Stadt Oldenburg), sich „uneingeschränkt zu Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung“ zu bekennen, und das unmittelbar nachdem der gleiche Stadtrat sich für die Unterzeichnung der „Erklärung der Vielen“ ausgesprochen hat, in der Kultureinrichtungen aufgefordert werden, „sich gemeinsam an Kampagnen und Demonstrationen zur Verteidigung der offenen Gesellschaft zu beteiligen“. Und damit nicht genug: Der Punkt wurde erst sehr kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt, die Beschlussvorlage zu diesem Tagungspunkt aus dem öffentlichen Teil der Sitzung wurde erst auf kritische Nachfrage hin veröffentlicht. Man könnte an Kungelei denken.

Hier soll offensichtlich versucht werden, in aller Eile einen Beschluss durch den Stadtrat zu peitschen. Bevor wir uns aber mit den Hintergründen beschäftigen, eine allgemeine Anmerkung: Der Stadtrat bzw. die Stadt sollte grundsätzlich nie eine uneingeschränkte Solidarität mit irgendeiner Institution bekunden, ganz egal ob es sich um einen Verein, einen Städtebund oder einen Staat handelt, und auch ganz egal, ob dieser Staat Israel, Palästina, Russland, USA oder Liechtenstein heißt.

Ziel der Aktion ist, eine Rechtsgrundlage zu erhalten, auf der das Amt für Kultur und Sport der BDS-Kampagne (Boykott, Disinvestition, Sanktionen) Räume für Veranstaltungen verweigern kann. Gegen den Entzug von zuvor zugesagten Räumen im städtischen PFL im Jahr 2016 hat die Oldenburger BDS-Kampagne geklagt und im September 2018 Recht bekommen. Nun hat die BDS-Kampagne wieder Räume im PFL beantragt und damit dieses hektische Vorgehen des OB verursacht.

Angestoßen wurde diese Abstimmung von Seiten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Oldenburg (DIG), die der BDS-Kampagne im Allgemeinen und im Besonderen ihrem Oldenburger Vertreter Christoph Glanz Antisemitismus vorwirft und sich dabei zahlreicher namhafter Unterstützer*innen sicher sein kann. Aber auch die BDS-Kampagne wird von zahlreichen Prominenten unterstützt, darunter viele israelische Staatsbürger*innen sowie mehrere Holocaust-Überlebende. Christoph Glanz würde gerne offen und auch kritisch über BDS diskutieren, aber er darf nicht. Die DIG verhindert mit fadenscheinigen Argumenten oder purem Drohungen die Vergabe von öffentlichen Räumen.

Momentan sieht es so aus, als würde die Abstimmung zunächst einmal vertagt, da sie „zu kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt wurde“, so die Begründung mehrerer Vorsitzender der Ratsfraktionen. Gleichwohl wird Christoph Glanz versuchen, über eine Einwohnerfrage auf die Ratsmitglieder und den Oberbürgermeister einzuwirken. 

Aber das Problem ist damit nicht vom Tisch, die Frage ist ja in Wahrheit, ob der Rat den Oldenburger*innen das Recht auf Information und Diskussion vorenthalten darf, auch und gerade, wenn es um ein so heikles Thema wie die Behandlung der Palästinenser durch den Staat Israel geht.

Die Antwort auf diese Frage darf nur „Nein!!!“ lauten.
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Anna Maria Strackerjan: Zum 100. Geburtstag der Bildhauerin

22.02.2019 16:50 Uhr

Oldenburger Künstlerin hat zahlreiche Spuren im Stadtbild hinterlassen

Die Oldenburger Künstlerin Anna Maria Strackerjan wäre am Samstag, 23. Februar, 100 Jahre alt geworden. Geboren 1919 in Oldenburg, studierte sie in Berlin, Hannover und München und prägte das Kunstgeschehen in ihrer Heimatstadt zwischen 1951 und 1980 als herausragende Bildhauerin. „Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stand die menschliche Figur, die sie sehr sensibel in charakteristischen Befindlichkeiten darzustellen wusste“, sagt Dr. Sabine Isensee, Leiterin Bildende Kunst im Stadtmuseum. Die Bildhauerin war auch weit über die Grenzen von Oldenburg mit Werken in Ausstellungen und im öffentlichen Raum vertreten.

Im Stadtbild Oldenburgs hat Strackerjan viele künstlerischer Spuren hinterlassen: etwa das bronzene Kranichpaar aus dem Jahr 1953 im Schlossgarten, den Leobschützer Gedenkstein, der seit 1957 in den Wallanlagen an der Peterstraße steht, oder den „Hahn“, der lange als Brunnen die Häusing am Marktplatz schmückte und heute im Garten des Stadtmuseum zu finden ist. In privaten und öffentlichen Sammlungen befinden sich viele Kleinplastiken von Anna Maria Strackerjan. Im Gegensatz zu den Auftragsarbeiten, die überwiegend der naturalistischen Formsprache entsprechen, zeigen ihre kleineren Werke die unverkennbare künstlerische Handschrift der Bildhauerin. Wiederholt hat sich Strackerjan etwa mit mythischen Gestalten und Motiven auseinandergesetzt, beispielsweise der tragisch-schönen Figur der „Helena“, Frau des Menelaos, Shakespeares Ophelia aus „Hamlet“ oder der „Daphne“ inmitten ihrer Verwandlung in einen Lorbeerbaum.

Weitere Informationen zu Leben und Werk Strackerjans finden sich im Internet unter www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Appetitliches Dankeschön für Ferienpass-Unterstützung

22.02.2019 16:45 Uhr

Stadt serviert Beteiligten und Sponsoren Grünkohl – Online-Anmeldung richtiges Rezept

150 Veranstalter, etwa 600 Angebote – beinahe die Hälfte davon kostenlos – mit insgesamt rund 10.500 Plätzen: Das waren die Zutaten für ein gelungenes Ferienpass-Menü, bei dem im vergangenen Jahr 2.100 Kinder und Jugendliche auf den Geschmack gekommen waren. Als richtiges Rezept hat sich dabei das neu eingeführte Online-Anmeldesystem erwiesen. Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg dankte allen Beteiligten am Donnerstagabend mit einem leckeren Grünkohlessen, das in der Mensa der Oberschule Ofenerdiek von der VHS-Jugendwerkstatt serviert wurde. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Sponsoren, Veranstalter, Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten sowie Jugendleiterinnen und Jugendleiter und das Ferienpass-Team aus dem städtischen Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Fachdienstleiter Christian Fritsch resümierte zufrieden: „Die Ferienpassaktion ist auch in der 44. Auflage auf große Resonanz gestoßen.“ Der Stadtjugendpfleger würzte das Dankeschön-Essen mit lobenden Worten: So ein vielfältiges Programm sei nur durch die rege Beteiligung der 150 Vereine, Verbände, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen, die einen Großteil der Veranstaltungen angeboten haben, überhaupt erst möglich gewesen. Auch der Einsatz der 30 Jugendleiterinnen und Jugendleiter fand Anerkennung: „Bei vielen der Veranstaltungen, insbesondere bei den Tagesausflügen, sind wir auf die tatkräftige Unterstützung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter angewiesen, die die Fahrten mit viel Engagement und Kompetenz betreuen. Auch ihnen gilt ein besonderer Dank“, betonte Fritsch.

Finanziert wurde die Ferienpass-Aktion aus städtischen Haushaltsmitteln (44.500 Euro), den Teilnahmebeiträgen sowie durch Spenden und Sponsorengelder in Höhe von knapp 12.000 Euro. „Ohne diese großzügige und langjährige Unterstützung der Spender und Sponsoren wäre ein so umfangreiches Programm, über das sich so viele Oldenburger Kinder freuen, nicht umzusetzen“, sagte Christian Fritsch. 

Als eine „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete der Stadtjugendpfleger den neuen Ferienpass-Internetauftritt mit Einführung eines Online-Buchungs- und Bezahlsystems. Mit diesem System habe Oldenburg eine Vorreiterrolle übernommen, die auch überregional auf großes Interesse gestoßen sei. Gleichzeitig blieb die Teilhabegerechtigkeit gewahrt: So standen das Ferienpass-Büro, die Freizeitstätten und die Standorte der Gemeinwesenarbeit Kindern und Eltern mit Sprachbarrieren oder fehlendem Internetzugang beim Anmelden und Bezahlen unterstützend zur Seite.
 
Zum Dankeschön-Essen gehörte auch eine Rückschau auf Höhepunkte des Programms. Altbewährtes wie Fahrten zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg und in den Heidepark Soltau gehörten ebenso dazu wie Neuheiten, beispielsweise die Candy-Show mit eigener Bonbonherstellung. Besondere Veranstaltungen waren die fünfte Auflage der Kinderstadt, die vierte Ausgabe der „Fresh Party“ mit rund 800 jungen Gästen sowie das bunte Abschlussfest. All‘ das machte Appetit auf die Fortsetzung der Aktion in den Sommerferien 2019.
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NABU lädt zur Waldkauznacht im Wald bei Sandkrug

22.02.2019 16:38 Uhr
Im Mittelpunkt einer von einer Naturpädagogin geführten Wanderung des NABU am Freitag, 1. März, durch den Wald bei Sandkrug steht eine spannende Eulenart, der Waldkauz. Zu ihm und anderen Arten wird viel Wissenswertes und Stimmungsvolles vermittelt. Treffpunkt und Uhrzeit gibt es bei verbindlicher Anmeldung unter Tel. 0441 - 25600. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt. 
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Einbrüche im Oldenburger Stadtgebiet

22.02.2019 16:19 Uhr
Am Mittwoch, 20. Februar, wurde die Polizei unter anderem zu zwei Einbrüchen gerufen, die sich in der Nacht zuvor ereignet haben. In der Zeit zwischen 22 und 6.45 Uhr hebelten Unbekannte die Terrassentür zu einer Wohnung an der Liegnitzer Straße auf. Aus dem Kühlschrank entwendeten die Täter Lebensmittel im Wert von etwa 100 Euro.

Ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch (Tatzeit zwischen 19 und 7 Uhr) verschafften sich Einbrecher durch ein aufgehebeltes Seitenfenster Zutritt in eine Apotheke an der Anton-Günther-Straße. Aus einem Tresor entwendeten die Täter Bargeld und flüchteten unerkannt.

Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter Telefon 790-4115 entgegen. 
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Auf Augenhöhe – Opfer und Täter im Gespräch

21.02.2019 17:02 Uhr

Erster Durchlauf des Projektes erfolgreich abgeschlossen

Der erste Durchlauf ist geschafft. Angeregt durch erfolgreiche Opfer-Täter-Gespräche in den USA und den Dokumentarfilm „Beyond Punishment“, in dem Täter und Opferangehörige von schweren Straftaten miteinander ins Gespräch kommen, hat der Verein Konfliktschlichtung e. V. eine erste Reihe „Opfer und Täter im Gespräch“ angeboten und mit Erfolg zu Ende gebracht.

Opfer oder Opferangehörige sprechen mit Tätern – wem ist damit geholfen? „Beiden“, sagt Daniela Hirth, Diplom-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin vom Verein Konfliktschlichtung e. V., die zusammen mit ihrem Kollegen, dem Diplom-Pädagogen Michael Ihnen, die Gespräche vorbereitet, geleitet und ausgewertet hat. „Wir können für unseren ersten Durchlauf belegen, dass beide Seiten sich besser in die jeweils andere hineinversetzen können. Die gemeinsamen Gespräche fanden in ausgesprochen entspannter Atmosphäre statt und waren von menschlicher Wertschätzung geprägt. Die Täter zeigten eine große Empathie für die Opfer, während diese ihre innere Ordnung wieder hergestellt sahen“, so Hirt. Darüber hinaus profitiere auch die Gesellschaft, nicht nur, weil die Rückfallquote auf diese Weise erheblich gesenkt werde. 

Hirt und Ihnen haben die Gespräche aufwendig und mit großer Sorgfalt vorbereitet. Täter wie Opfer konnten sich um die Teilnahme bewerben und wurden in Einzelgesprächen ausgewählt. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um voneinander unabhängige Personen und Taten und nicht um die Opfer und Täter derselben Tat. Die Gruppen sprachen zunächst getrennt voneinander über ihre Bedürfnisse und Erwartungen, anschließend wurden beide Gruppen zusammengeführt. 

Die ersten Gruppentreffen mit jeweils beiden Personengruppen getrennt voneinander begannen Anfang 2018. Die Gruppe, deren Mitglieder Opfer einer Straftat geworden sind, Angehörige und Menschen aus der Gesellschaft bestand aus 5 Personen, die von Einbruch, Körperverletzung und Tötung einer Familienangehörigen betroffen waren. In der anderen Gruppe waren zwei Straftäter, die unterschiedlich schwere Taten begangen haben, von schwerer Körperverletzung bis hin zur Tötung. Es fanden fünf Gruppentreffen von jeweils zwei Stunden mit den einzelnen Gruppen getrennt voneinander statt. Bei diesen Treffen wurde u. a. mindestens eine (Tat-)Geschichte besprochen. Anschließend kam es zu drei gemeinsamen Treffen in der JVA Oldenburg, an denen auch zwei JVA-Bedienstete und eine weitere Person aus der Gesellschaft teilnahmen.

Inhaltlich ging es um die Auseinandersetzung mit dem individuellen Tatgeschehen, sowie um Themen wie Verantwortung und Schuld, Reue und Wiedergutmachung bzw. Versöhnung. Insbesondere den Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, bot die Begegnungen mit Tätern die Möglichkeit, ihre Emotionen auszudrücken und die Täter mit den Folgen einer Straftat zu konfrontieren. Sie konnten erfahren, was in einem Täter vorgeht, warum er eine Straftat begangen hat und welche Folgen die Tat für ihn hatte. Sie erfuhren zudem, wie andere Betroffene mit den Folgen einer Straftat umgehen. Aber auch die Täter beschäftigten sich überdurchschnittlich intensiv mit den Folgen, die ihre Tat für die Opfer hatte. Darüber hinaus gingen sie sehr offen damit um, so dass auch andere Inhaftierte davon erfuhren.

„Wir haben insgesamt zweieinhalb Jahre daran gearbeitet. Die ersten Planungen begannen im Juni 2016, die letzten Gespräche wurden im Dezember 2018 geführt“, erklärt Daniela Hirt. „Der Zeitplan hat sich als perfekt erwiesen, wobei wir immer in der Lage waren, ihn an die Gegebenheiten anzupassen. Es ist durchaus möglich, dass der nächste Durchgang anders verläuft.“

„Es sei seit langem das beste Projekt, haben wir von Verantwortlichen der JVA gehört“, sagt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin von Konfliktschlichtung e. V. „Wir hoffen jetzt, dass Opfer und Täter im Gespräch zu einem ständigen Angebot wird. Den Erfolg belegen nicht nur unsere Ergebnisse.“
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In eine verkehrte Welt eintauchen

20.02.2019 18:40 Uhr

Interaktiver Demenzparcours simuliert Symptome der Erkrankung in Alltagssituationen

Auf den ersten Blick wirkt alles spielend einfach: Murmeln mit einem Löffel aus einer Glasschale nehmen und in kleine Behälter werfen, Spielzeugautos auf einem vorgezeichneten Weg führen oder Mondgesichter malen – allerdings spiegelverkehrt. Das erfordert enorme Konzentration und ist verwirrend. Es ist frustrierend, wenn selbst der x-te Versuch fehlschlägt. Genauso empfinden demenzkranke Menschen, wenn Aktivitäten, die ihnen früher leicht fielen, zu echten Herausforderungen geworden sind. Diese Gefühle simuliert der Demenzparcours „Hands-on Dementia“, den das Team des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg jetzt vorgestellt hat.

Der Demenzsimulator führt an 13 Stationen durch einen ganz gewöhnlichen Tag: Vom Anziehen bis zum Abendessen können Menschen, die nicht an Demenz erkrankt sind, nachempfinden, wie sich in alltäglichen Situationen die Symptome einer Demenz anfühlen. „Wer den Parcours ausprobiert, wird Grenzen erfahren und das eigene Unvermögen erleben, so wie Menschen mit Demenz sie täglich erleben. Diese Erfahrung hilft, das Verhalten und die Gefühle Demenzerkrankter besser zu verstehen“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt hat die Aufgabe, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige zu seniorenrelevanten Themen und zu Fragen der Pflege zu beraten. Dabei nimmt die Beratung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen einen großen Raum ein. „Für Menschen mit Demenz ist ein verständnisvolles Umfeld wichtig“, betont Friederike Oltmer von der Koordinierungsstelle Altenhilfe, die die Geschäftsführung des Senioren- und Pflegestützpunktes innehat. Verständnis setze Wissen über die Krankheit und die Sorgen der Erkrankten voraus. „Mit dem Einsatz des interaktiven Lern- und Unterrichtsmaterials kann erreicht werden, dass Interessierte über die bloße, theoretische Informations- und Wissensvermittlung hinaus nachhaltige, beeindruckende Erfahrungen mit der Symptomatik und Gefühlswelt der Demenz sammeln können“, so Oltmer weiter.

Eine weitere Übung aus dem Demenzparcours: Sich eine Liste mit Alltagsgegenständen in zwei Minuten einzuprägen. Danach wird abgefragt, woran man sich noch erinnert. Um die Aufgabe zu erschweren, wird eine Brille aufgesetzt, die ein typisches Augenleiden simuliert und gleichzeitig wird ein Ball hin- und hergeworfen. Es ist extrem schwierig, sich unter diesen Bedingungen zu konzentrieren. So geht es auch einem Demenzkranken.

Entwickelt wurde „Hands-on Dementia“ vom 21-jährigen Psychologie-Studenten Leon Maluck aus Remscheid. Der Demenzparcours kann von öffentlichen Institutionen, Schulen, Vereinen oder sonstigen interessierten Gruppen zur Präsentation in den Räumen des Senioren- und Pflegestützpunktes gebucht werden. Termine können im SPN unter der Telefonnummer 0441 235-3780 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@stadt-oldenburg.de nachgefragt werden. Die Präsentation übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Oldenburg.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/demenzparcours.html und unter www.hands-on-dementia.info
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In mehr als 600 Streitfällen Frieden gestiftet

20.02.2019 18:37 Uhr

Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller als Schiedsleute verabschiedet

Wenn zwei sich zanken, weil die Hecke des anderen zu hoch ist, dann kann eine Unparteiische oder ein Unparteiischer dabei helfen, dass sich am Ende des Zwists beide als Gewinnerin oder Gewinner fühlen: Diese neutrale Sicht nehmen Schiedsleute nach dem Motto „Schlichten statt Richten“ ein. In Oldenburg haben Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller dieses Ehrenamt über viele Jahre hinweg mit viel Herz, überzeugendem Urteilsvermögen, guter Menschenkenntnis und großem Verhandlungsgeschick ausgeübt. Beide Schiedsleute, die mehr als 600 Streitfälle bearbeitet haben, standen für eine erneute Amtszeit nicht zur Verfügung. Sie wurden am Dienstag, 19. Februar, von Erster Stadträtin Silke Meyn in einer kleinen Feierstunde gebührend verabschiedet.

„Ihre Bereitschaft, die eigene Freizeit Rat suchenden Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen und mit ihnen im Interesse des Rechtsfriedens eine vernehmliche Lösung herbeizuführen, ohne die Gerichte zu bemühen, war mehr als vorbildlich“, lobte Silke Meyn den Einsatz der ausgeschiedenen Schiedsleute. Dem Dank schlossen sich Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, sowie Dr. Hans-Ulrich Heyer für das Amtsgericht Oldenburg und Reinhard Kropp für den Bund Deutscher Schiedsleute an.

Beate Iwan wirkte insgesamt mehr als 26 Jahre im Schiedsamt. Sie wurde erstmals ab dem 18. November 1992 zur stellvertretenden Schiedsperson bestellt. Ab dem 1. Januar 1994 nahm sie ihre Aufgaben als Schiedsfrau im Bezirk Oldenburg-Süd wahr. Für eine jeweils fünfjährige Berufungszeit wurde ihre Amtszeit in den Jahren 1998, 2003, 2008 und 2013 vom Rat der Stadt Oldenburg verlängert. Rolf Friedrich Müller war seit dem 1. Januar 2014 für das Schlichten von Streitigkeiten im Bezirk Oldenburg-Nord zuständig. Zuvor war er vom 1. Oktober 2012 bis zum 31. Dezember 2013 als stellvertretender Schiedsmann tätig gewesen.

Im Jahre 2018 waren es insgesamt 34 Streitfälle, bei denen die Vermittlungskünste der beiden Schiedsleute gefragt waren. 2017 kam das Schiedsamt auf 30 Schlichtungsverfahren, 31 Fälle waren es in 2016. 43 Fälle sind für das Jahr 2015 notiert, 57 Fälle für das Jahr 2014.

Die Nachfolge von Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller haben Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis zum 1. Januar 2019 angetreten. Beide wurden vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig in ihr Amt berufen. Silke Meyn nahm die Verabschiedung der Vorgänger zum Anlass, um gleichzeitig Gabriele Kopka-Paetzke offiziell willkommen zu heißen, die bei der Begrüßung der neuen Schiedsleute im Dezember 2018 leider verhindert war.

Sprechzeiten des Schiedsamtes sind donnerstags von 9 bis 11 Uhr. Die Schiedsleute sind telefonisch unter der Nummer 0441 235-2104 zu erreichen. Das Schiedsamt befindet sich im Gebäude Stau 73, drittes Obergeschoss, Zimmer 306.
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Freisprechung Goldschmiede 2019

19.02.2019 09:34 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen im Beisein ihrer Familien und Ausbilder „freigesprochen“. Nach alter Sitte haben sich die Lehrlinge vor dem Lehrlingswart Thomas Kunke auf ein Kissen zu knien und werden mit einem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig bekommen sie neue Pflichten auferlegt: Sie sollen ihrem Beruf Ehre machen und dürfen nur gut über ihren Meister sprechen. Anschließend übergab Obermeister Andreas Speckmann die Gesellenbriefe. Alle hatten viel Spaß und einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der dreieinhalbjährigen Lehrzeit. 
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VfL startet mit Sieg in die Rückrunde

18.02.2019 12:44 Uhr

Weiterhin ungeschlagen in 2019

von Bernd Teuber

Auch im vierten Spiel des Jahres bleibt der VfL Oldenburg in der Bundesliga ungeschlagen. Vor 1017 Zuschauern in der heimischen EWE-Arena konnte der Tabellenletzte SV Union Halle-Neustadt deutlich mit 35:26 besiegt werden, nachdem man bereits zur Pause mit 19:14 vorne gelegen hatte.

„Anfangs haben wir uns mit der offensiven Verteidigung der Wildcats etwas schwergetan, aber nachdem wir etwas umgestellt hatten, kamen wir immer besser damit klar. Halle hat gezeigt, dass sie besser sind, als es die Tabellensituation darstellt. Am Ende ist ihnen etwas die Luft ausgegangen“, zeigte sich Trainer Niels Bötel insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des Spiels.

Zunächst bekamen die Zuschauer ein torarmes Spiel zu sehen, in dem vor allem die Torhüterinnen Julia Renner und Anica Gudelj sowie die beiden Abwehrreihen glänzen konnten. So stand es nach zehn Minuten gerade mal 3:3. Es sollte noch drei weitere Minuten dauern, bevor Cara Hartstock mit ihrem Treffer zum 5:3 den VfL erstmals mit zwei Toren in Front brachte. Auch in der Folge blieb es ein enges Spiel, in dem der VfL zwar seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte, aber auch nicht zuließ, dass die Gäste wieder ausgleichen konnten. Neun Minuten vor der Pause war es dann wieder Hartstock, die ihr Team die erste Vier-Tore-Führung bescherte. 

In den letzten fünf Minuten versuchte Bötel es dann mit gleich drei Kreisspielerinnen. Eine taktische Variante, die von Erfolg gekrönt war. Dreimal konnte Lisa-Marie Fragge freistehend am Kreis den Ball im Hallenser Tor versenken und so die Führung des VfL auf 18:13 auszubauen. Nachdem Mariana Ferreira Lopes noch einmal verkürzen konnte stellte Kristina Logvin vier Sekunden vor dem Pausenpfiff den 19:14-Halbzeitstand her. Nach der recht torarmen ersten Viertelstunde, in der lediglich zehn Tore gefallen waren, legten beide Teams in der zweiten Hälfte der Halbzeit ordentlich nach und trafen dreiundzwanzigmal. Nicht nur viele Tore bekamen die Zuschauer zu sehen, sondern auch das Comeback von gleich zwei VfL-Spielerinnen. Neben Rückkehrerin Malene Staal konnte auch Isabelle Jongenelen, die am Donnerstag grünes Licht vom Arzt bekommen hatte, wieder mit auflaufen.

Den besseren Start in Hälfte Zwei hatten die Gäste, die sich innerhalb kürzester Zeit wieder auf 19:20 herankämpfen konnten. Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, bauten den Vorsprung schnell wieder aus und lagen eine Viertelstunde vor Spielende mit 28:22 vorne. Zwischenzeitlich hatte es einen Wechsel im VfL-Tor gegeben und Annamaria Ferenczi stand ihrer Kollegin Julia Renner in nichts nach. Mit einem 4:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten konnte der VfL in der 58. Minute dann sogar beim Stande von 35:25 die Führung auf zehn Tore ausbauen. Am Ende stand ein verdienter und nie gefährdeter 35:26-Sieg der Hausherrinnen. Damit konnte der VfL knapp eine Woche vor dem Nordderby in Buxtehude noch einmal ordentlich Selbstvertrauen tanken. Beste VfL-Torschützin war mit sieben Treffern Mannschaftsführerin Kim Birke, die eindrucksvoll zeigte, dass sie die Leichtigkeit zurückgewonnen hat und eindeutig sehr viel Spaß an diesem Abend hatte. Anders als Gästetrainerin Tanja Logvin, die sich das zweite sportliche Aufeinandertreffen mit ihrer Tochter Kristina wohl ganz anders vorgestellt hatte. Mit zehn Toren beste Torschützin des Abends war Halles Mariana Ferreira Lopes.
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Senioren- und Pflegestützpunkt am 20. Februar geschlossen

16.02.2019 12:01 Uhr
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg in der Straßburger Straße 8 ist am Mittwoch, 20. Februar, aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. In der Zeit werden telefonische Anfragen vom ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 entgegengenommen.

Am Donnerstag, 21. Februar, ist der Senioren- und Pflegestützpunkt wieder wie gewohnt besetzt. Eine telefonische Terminvereinbarung ist möglich unter 0441 235-3880 zu den Themen Älterwerden und Wohnen im Alter oder unter 0441 235-3780 zum Thema Pflege und Demenz. Privatversicherte wenden sich bitte an die Pflegeberatung von compass unter der kostenfreien Nummer 0800 101 8800.
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Stadtbibliothek setzt erfolgreich neue Akzente

16.02.2019 11:55 Uhr

Bildungsangebote und digitale Inhalte auf dem Vormarsch

Eine positive Bilanz des Jahres 2018 zieht die Stadtbibliothek. Es war zwar gekennzeichnet durch leicht sinkende Zahlen bei den Ausleihen sowie den Besuchern vor Ort, aber auch durch einen Anstieg bei der digitalen Ausleihstelle „Onleihe“. Die Vermittlungs- und Veranstaltungsarbeit wächst ebenso weiter und konnte mehr Besucherinnen und Besucher anziehen. Beides sind Angebotsbereiche, die auch in Zukunft im Rahmen des Programms „Bibliotheksprofil 2021“ weiter ausgebaut werden sollen. Dementsprechend wurden 2018 bereits wichtige Schritte unternommen, um einen soliden Grundstein zu legen.

Kunden unter 16 besonders ausleihfreudig
Im vergangenen Jahr nutzten 15.933 Kundinnen und Kunden aktiv die Stadtbibliothek (Stand 2017: 16.478) und liehen insgesamt 889.092 Medien aus (Stand 2017: 904.522). Über das ganze Jahr verteilt verzeichneten die Einrichtungen der Stadtbibliothek 289.618 Besucher (Stand 2017: 302.398). Im Vergleich zum Vorjahr ist in diesen Zahlen somit ein leichter Rückgang zu erkennen. Ein Drittel der Kunden sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, besonders ausleihfreudig waren die 6- bis 16-Jährigen mit 218.606 Entleihungen.

Vermittlungsarbeit weiter auf Rekordkurs
Die Anzahl der Vermittlungsangebote und deren Teilnehmer ist in 2018 weiter gewachsen. 26 Prozent und damit 2.466 mehr Menschen aus allen Altersgruppen nahmen an den Angeboten teil, wodurch die Teilnehmerzahl insgesamt auf 12.045 angestiegen ist. „Während das bisherige Kerngeschäft der Ausleihe von Medien über die vergangenen Jahre deutschlandweit einen Abwärtstrend erkennen lässt, wächst der gesellschaftliche Bedarf an Angeboten zur Vermittlung digitaler Kompetenzen sowie an Angeboten zur frühkindlichen Sprachbildung deutlich“, erläutert Heike Janssen, Bibliotheksleiterin. Insgesamt fanden im Bibliothekssystem 558 Veranstaltungen statt. Darunter 414 Bibliothekseinführungen und Recherchetrainings, Formate zur Sprachbildung und Leseförderung, die mit KiTas und Schulen stattfanden, sowie zielgruppengerechte Angebote für Sprach- und Integrationskurse.

Hinzu kamen 144 frei zugängliche Veranstaltungen, wie die Bücherzwerge, Mangaworkshops oder die Geschichten zur Kaffeestunde. Mit 450 Besuchern war der im Oktober erstmalig durchgeführte „Star Wars Reads Day“ die meist besuchte Veranstaltung.

Onleihe mit starkem Wachstum
Digitale Inhalte sind weiterhin sehr beliebt, was sich in den Statistiken der digitalen Ausleihstelle „Onleihe“ bemerkbar macht. Diese erzielte neue Rekordergebnisse. Insgesamt stiegen die Ausleihzahlen hier um 26 Prozent auf 77.123 Ausleihen (Stand 2017: 61.422). Das spiegelt sich auch im Bestand wieder: Dieser ist mit 7.506 Titeln im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent gewachsen (Stand 2017: 4.985). „Unsere Onleihe nimmt einen immer größeren Stellenwert bei uns ein. Aus diesem Grund sind auch E-Magazine mit beliebten Zeitschriftentiteln, wie Spiegel, Stern und Brigitte inzwischen Teil der Onleihe“, sagt Amelie Bölscher, Verantwortliche für den Bereich Onleihe und ergänzt: „Das Angebot wird zukünftig noch stärker ausgebaut werden.“

Medienpädagogische Elemente unterstützten die Veranstaltungsarbeit
Neben dem Ausbau von Lese- und Recherchekompetenz zählt inzwischen die Vermittlung von Medienkompetenz zu den Kernaufgaben der Stadtbibliothek. So gab es 2018 erstmalig Schulungen für Senioren zum zielgerichteten Umgang mit dem Smartphone oder Tablet als Voraussetzung der Onleihe-Nutzung. Zusätzlich wurden mit Kindern und Jugendlichen Trickfilm- und Fotoworkshops durchgeführt und Angebote wie eine Escape-Game-Rallye, Greenscreen oder Apps bereicherten beliebte Veranstaltungsformate wie „OLbert lädt ein“ oder den Gamingabend. „Kinder und Jugendliche wachsen in einer zunehmend digitalisierten Welt auf. Die Vermittlung eines reflektierten Umgangs mit Medien ist inzwischen Grundvoraussetzung für fast alle Lebensbereiche, weshalb wir auch 2019 neue medienpädagogische Formate erproben werden“, erklärt Hannes Meiners, Medienpädagoge der Stadtbibliothek.

Ein Blick in die Zukunft
Für 2019 steht die Umsetzung des Programms „Bibliotheksprofil 2021“ in den Startlöchern. Mit der Umsetzung des Bibliotheksprofils werden die Standorte und der Service der Stadtbibliothek bis 2021 bedürfnisorientiert weiterentwickelt. So kann in der Kinderbibliothek schon bald ein zusätzlicher Raum für die wachsende Zahl der Veranstaltungsangebote genutzt werden. „Auch bei den Planungen für den neuen Standort der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück am Klingenbergplatz spielt das Bibliotheksprofil eine wichtige Rolle“ berichtet Anne Düser, Bereichsleitung für die Stadtteilbibliotheken. „Hier soll zentral im Stadtteil eine attraktive Bibliothek zum Lesen, Lernen und für Begegnung entstehen – mit flexibler, zielgruppengerechter Einrichtung und mit Platz für Veranstaltungen.“
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Zen-Meditation und Kunstgenuss am 28. Februar

16.02.2019 11:50 Uhr
Einen besonderen Zugang zur Ausstellung „Rote Watte“ von Gustav Kluge bietet die Zen-Meditation mit Johanna Seeveriens am Donnerstag, 28. Februar, 18 bis 20 Uhr. Einer der Druckstöcke Kluges bezieht sich direkt auf ein bekanntes Koan aus dem Zenbuddhismus: „Was war dein ursprüngliches Gesicht, bevor deine Eltern geboren wurden?“ Nach einer kurzen Einführung in die Zen-Meditation wird am Boden oder auf einem Stuhl sitzend meditiert. In dieser Zentrierung betrachten die Teilnehmenden ein Werk aus der Ausstellung. Zwei Decken sowie bequeme, warme Kleidung sollten mitgebracht werden. Anmeldungen sind bis 22. Februar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 möglich. Die Teilnahme kostet 3 Euro.
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BBS 3 gibt Hilfestellung bei der Online-Anmeldung

15.02.2019 22:29 Uhr
Noch bis zum 20. Februar sind Anmeldungen für die Vollzeitschulformen an den Berufsbildenden Schulen möglich. Die Anmeldungen fürs Schuljahr 2019/2020 erfolgen ausschließlich über die Internet-Plattform „Schüler Online“. Die Berufsbildenden Schulen 3 der Stadt Oldenburg bieten allen Schülerinnen und Schülern, die sich bislang aufgrund technischer Probleme noch nicht über das Portal „Schüler Online“ anmelden konnten, die Möglichkeit, dies am Montag, 18. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 17 Uhr vor Ort unter Anleitung nachholen zu können. Treffpunkt ist die Mediothek im 1. Obergeschoss der Schule an der Maastrichter Straße 27.
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„Azubi Stories“ machen Oldenburg als Ausbildungsort bekannter

15.02.2019 22:25 Uhr

Oldenburger Auszubildende setzen Imagefilm um

Geschichten von Auszubildenden für Auszubildende erzählt der neue Imagefilm der Fachkräfte-Initiative Oldenburg – kurz: „Azubi Stories“. Unter diesem Titel steht er ab sofort auf der Internetseite der Stadt Oldenburg und auf Youtube.com bereit. Nach dem Prinzip „von der Zielgruppe für die Zielgruppe“ lag die Produktion von der Ideenfindung bis zur Umsetzung in der Hand von Oldenburger Auszubildenden. Entstanden ist eine sympathisch aufbereitete Kurzgeschichte, die einen ersten Einblick in unterschiedliche Berufsbilder und die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in Oldenburg gibt. Den filmischen Rahmen bildet der Tagesablauf der Hauptprotagonistin Sonia, die selbst eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten macht. 

Mit dem knapp dreiminütigen Film setzt die Fachkräfte-Initiative Oldenburg weiterhin auf virales Marketing. „Azubi Stories“ soll Oldenburg als attraktiven Ort für die duale Ausbildung bei jungen Menschen bekannter machen. Neben dem Imagefilm „Moin in Oldenburg“, der insbesondere die Bedürfnisse von Fachkräften in den Fokus nimmt, wird mit „Azubi Stories“ somit eine weitere wichtige Zielgruppe – Nachwuchskräfte für die duale Ausbildung – filmisch angesprochen. Teilen in Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram ist auch bei „Azubi Stories“ ausdrücklich erwünscht.

Unterstützt wurde der Film „Azubi Stories“ von dem Unternehmen CEWE Stiftung & Co. KGaA, der Handwerkskammer Oldenburg, der Landessparkasse zu Oldenburg, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Klinikum Oldenburg, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, von OFFIS sowie von der Stadt Oldenburg. Konzipiert, realisiert und mitgewirkt haben Auszubildende der Unternehmen CEWE Stiftung & Co. KGaA, Landessparkasse zu Oldenburg, Arto Team, Stadtbäckerei J. Schröder, Zahnteam Oldenburg, Bauckhof, Royals & Rice Saigon Street, Klinikum Oldenburg und Stadt Oldenburg. In Szene gesetzt wurden sie dabei vom 22-jährigen Oldenburger Filmemacher Omid Mohadjeri (Enerjerry Productions).

Über folgende Links sind die Filme der Fachkräfte-Initiative zu finden:

Azubi-Stories

Moin in Oldenburg
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Neues Kursangebot und Online-Anmeldung

15.02.2019 22:23 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement informiert am 14. März

Das inForum, die Bildungseinrichtung für Menschen ab 50 in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, gibt ein neues Programmheft heraus. Über das für April bis September 2019 geplante Kursangebot informiert die Fachstelle am Donnerstag, 14. März, ab 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Raum 4, Flur des inForum). Neue Kursleiterinnen und Kursleiter stellen sich und ihre Angebote vor.

Anmeldungen für das neue Programmangebot sind ab dem 18. März, 10 Uhr,
 telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Nummer 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.


Wer sich online anmelden möchte, kann sich dazu am Donnerstag, 14. März, ab 16.30 Uhr das Verfahren erklären lassen. Stefan Völker, langjähriger Kursleiter für viele Computerkurse im inForum, zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung den Weg zur erfolgreichen Online-Anmeldung und beantwortet spezifische Fragen. Wer also lieber zur Tastatur als zum Telefonhörer greift, kann sich in diesem Workshop zeigen lassen, wie man das Formular im Internet findet und wie man es ausfüllen und abschicken kann. 

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos. Es werden kleine Snacks und Getränke zur Verfügung gestellt. Für beide Termine wird um telefonische Anmeldung bis zum 10. März über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 gebeten. Weitere Fragen beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de
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E-Sport: Finale der Freizeitstätten steigt am 14. Februar

13.02.2019 10:15 Uhr
Kicken an der Konsole: Die E-Sportsliga der Freizeitstätten steht vor dem Abschluss. Nach spannenden Spieltagen mit der Fußballsimulation „Fifa 19“ begegnen sich nun die AWO Freizeitstätte Frisbee und die städtische Freizeitstätte Ofenerdiek im Endspiel. Wer den Pokal gewinnt, wird sich am Donnerstag, 14. Februar, ab 19 Uhr in der Freizeitstätte Frisbee, Dwaschweg 281, zeigen. „Zuschauer sind willkommen!“, sagt Kai Rotzinger-Varnhorn, Leiter der AWO Freizeitstätte Frisbee. Er ergänzt: „Das Experiment einer E-Sportsliga der Freizeitstätten kann man als gelungen bezeichnen. Und wird bestimmt noch weitergeführt, da auch schon weitere Freizeitstätten Interesse gezeigt haben.“

„Die Erkenntnisse, die wir bisher aus den Spieltagen gezogen haben, sind fast durchweg positiv. Allen Beteiligten hat es sehr gut gefallen. Die Spieler haben ernsthaft und fair agiert, man respektierte sich“, bilanziert Markus Schütte, Leiter der Freizeitstätte Ofenerdiek. Die jeweils andere Freizeitstätte zu besuchen und deren Atmosphäre, die Besonderheiten oder auch die anderen Gäste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen, sei eine Bereicherung des Alltags gewesen, resümieren beide Leiter.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Mit den Jugendlichen wird bereits die nächste Runde der E-Sportsliga geplant.
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Infos zu energieeffizientem Bauen

13.02.2019 10:03 Uhr

Klima(+)Oldenburg berät auf der NordHAUS-Messe vom 22. bis 24. Februar

Wer sein Zuhause modernisieren möchte, kann sich wertvolle Expertentipps auf der NordHAUS-Messe holen. Am Stand von Klima(+)Oldenburg (Große EWE Arena, Stand5350) beraten unabhängige Energieexperten zur energetischen Sanierung des eigenen Hauses.

Dieses kostenfreie Angebot kann zudem noch mit einem freien Messeeintritt verbunden werden, wenn man sich im Vorfeld verbindlich zu einem Beratungsgespräch anmeldet.Infos gibt es unter energie@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter Tel. 0441 235-2144.
Viele Fachvorträge zur energieeffizienten Altbausanierung, Effizienzhäuser im Vergleich, Heizen mit regenerativen Energien und Nutzen von Fördermitteln ergänzen das Angebot.

„Die NordHAUS-Messe ist eine hervorragende Gelegenheit sich bei einer geplanten Gebäudesanierung neutral, kostenlos und kompetent beraten zu lassen. Damit können Fehler, sinnlose Geldausgaben und viel Ärger von Anfang an vermieden werden“, so Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg.Vorfreude herrscht auch im Organisationsteam der NordHAUS. „Die Baumesse zeichnet sich seit jeher durch das große Beratungsangebot von Vereinen, Verbänden, Organisationen und Sachverständigen aus. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit Klima(+)Oldenburg sehr willkommen und wir freuen uns auf das tolle Angebot für unsere Messegäste“, sagt Sven Möhlmann, Projektleiter der NordHAUS 2019.

Weitere Informationen im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de oder bei der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de.
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinaleluft

13.02.2019 09:55 Uhr
12 Mädchen aus Oldenburg sind dabei, als am Freitag auf der 69. Berlinale die Sektion "Generation 14plus" eröffnet wird. Sie sind in Berlin im Rahmen eines Workshops, den das Medienbüro Oldenburg e.V. gemeinsam mit dem Mädchenhaus Oldenburg veranstaltet. Sie wollen hier Filme sehen, besprechen und mit den Schauspieler*innen und Regisseur*innen ins Gespräch zu kommen.

Der Eröffnungsfilm in der Sektion "Generation 14plus" ist in diesem Jahr "We are little Zombies" von dem japanischen Regisseur Makoto Nagahisa. "Es ist ein außergewöhnlicher Film, in dem sehr interessant verschiedene Medien miteinander verbunden werden. Besonders die Mischung aus Film und Videospiel hat uns gut gefallen", finden Alma und Eske, beide 16. Auch Leandra und Sarah, ebenfalls 16, hat der Film gefallen: "Der Film zeigt, dass wir alle auch mal "Zombies" sein können,obwohl wir noch Leben."

Insgesamt wird die Gruppe in drei Tagen sechs Filme sichten. "Das ist viel", sagt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg, die den Workshop leitet, "Aber das macht auch den Reiz von einem Filmfestival aus."

Es ist für die Mädchen ihre erste Fahrt zur Berlinale. 3 Tage werden sie in der Hauptstadt verbringen. Gerahmt wird die Fahrt von einem Workshopprogramm. Im Vorfeld haben zwei Workshops stattgefunden, in denen die Mädchen Filme gesichtet und inhaltlich und methodisch bespochen haben. Im März soll es eine Abschlußpräsentation geben, bei der die Mädchen von ihren Erlebnissen auf der Berlinale berichten, selber einen Film auswählen und diesen dem Publikum präsentieren.
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Zum Steinkauz ins Huntloser Moor

13.02.2019 09:49 Uhr
Zum Vollmond bietet der NABU am Dienstag, den 19.02 eine abendliche Wanderung ins Huntloser Moor an. Hier leben Steinkäuze und mit etwas Glück kann ihnen bei der Balz gelauscht werden. Die Strecke beträgt etwa 7 km! Anmeldungen bitte unter 0441-25600 oder mail@nabu-oldenburg.de
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Noch freie Plätze im Kurs für Bildungspatinnen und -paten

10.02.2019 17:58 Uhr
Im neuen Vorbereitungskurs für Bildungspatinnen und -paten sind noch Plätze frei. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 21. Februar. Bereits zum 14. Mal können Interessierte zu Bildungspatinnen oder -paten ausgebildet werden. Sie übernehmen damit eine Patenschaft für ein Grundschulkind; mit regelmäßigen Treffen im Rahmen einer aktiven Freizeitgestaltung sollen die Sprachkompetenzen und damit die Bildungschancen der Kinder verbessert und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.

Die Schulung findet an acht Abendterminen und einem Nachmittag im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Im Anschluss werden die Patinnen und Paten an ausgewählte Grundschülerinnen und -schüler von verschiedenen Schulen vermittelt. Die teilnehmenden Kinder werden von den Lehrkräften mit Zustimmung der Eltern ausgesucht.

Das Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ ist ein Projekt der Agentur :ehrensache in Kooperation mit der VHS Oldenburg unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann.

Gabriela Kaboth-Freytag oder Olga Gerz geben jeweils Informationen oder nehmen Anmeldungen entgegen unter Telefon 0441 235-2020, beziehungsweise -2404, oder auch per E-Mail an gabriela.kaboth-freytag@stadt-oldenburg.de oder olga.gerz@stadt-oldenburg.de. Informationen gibt es auch unter www.oldenburg.de/ehrensache.
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Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

10.02.2019 17:45 Uhr

Oldenburg beteiligt sich am Valentinstag an der Protestaktion „One Billion Rising“

Sich bewegen, um etwas zu bewegen: Oldenburg beteiligt sich auch 2019 wieder an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (übersetzt: Eine Milliarde erhebt sich). Die Protestaktion macht darauf aufmerksam, dass jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt ist. Am Valentinstag, 14. Februar, sind Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu aufgerufen, sich um 16 Uhr auf dem Schlossplatz einem kollektiven Tanz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Respekt, Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit anzuschließen.

„Dieses Jahr rücken wir die Mädchen in den Fokus der Veranstaltung“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Es ist beschämend, wie viel Gewalt Mädchen weltweit ausgesetzt sind, weil sie Mädchen sind. Zwangsverheiratung und Zwangsprostitution, Mädchenhandel, Genitalverstümmelung und häusliche Gewalt sind davon nur einige Beispiele.“

Wer dabei nur an entfernte Länder und andere Kulturen denkt, täuscht sich allerdings. Alleine in Niedersachsen sind nach Angaben der Organisation Terre des Femmes etwa 1.500 Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht. Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, gab 2017 an, dass im Durchschnitt in Deutschland in jeder Schulklasse mindestens ein Mädchen sitzt, das von sexuellem Missbrauch betroffen ist. „Und auch in unserer Stadt sind Mädchen – und auch Jungen – von unterschiedlichen Gewaltformen betroffen“, mahnt Angela Könnecke vom Kinderschutz-Zentrum Oldenburg. „Im vertrauten Umfeld, in der Familie erleben sie zum Beispiel körperliche, seelische, sexuelle Gewalt sowie auch häusliche Gewalt gegen ihre Mütter. Die Betroffenen brauchen Stärkung und Schutz!“, fordert Angela Könnecke. Sie wird am 14. Februar weitere Aspekte beleuchten und mit einem Grußwort thematisch in die Veranstaltung leiten.

Die Organisation von „One Billion Rising“ in Oldenburg übernimmt das Gleichstellungsbüro. „Gemeinsam mit hunderten Aktionen weltweit prangern wir diese Menschenrechtsverletzungen an“, so Wiebke Oncken weiter. „Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Gesundheitszustand sind aufgerufen, sich uns anzuschließen.“ Zur Einstimmung auf die etwa eineinhalbstündige Veranstaltung heizen die Sambaschule Oldenburg Eversten und DJane D_jinx ein.

Weitere Informationen sowie eine Anleitung zum Tanz (auch für Menschen im Rollstuhl) stehen online auf www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.
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Kampf gegen Plastik in der Biotonne ist erfolgreich

10.02.2019 17:41 Uhr

Kampagne wirkt: Störstoffanteil hat sich verringert – Bisher 12.000 gelbe Karten verteilt

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt erste positive Wirkung. Ziel ist es, den Anteil an Stör- und Fremdstoffen in der Biotonne zu reduzieren. Anlass für diese Aktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben bezüglich des Störstoffanteils im erzeugten Kompost.

Seit Januar dieses Jahres hängen die Müllwerker des AWB gelbe Karten an die Biotonnen, in denen sie Störstoffe, also Abfälle, die nicht in die Biotonne gehören, entdecken. „Wir stellen erfreut fest, dass sich im Vergleich zur großflächigen Bioabfallanalyse, die wir Anfang des Jahres 2018 vorgenommen haben, der Störstoffanteil in den Biotonnen verringert hat. Das ist eine gute Entwicklung, und wir sind positiv gestimmt, dass sich die Situation weiter verbessern wird“, sagt Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Die Sortieranalyse hatte ergeben, dass – auf das Volumen bezogen – rund 25 Prozent der in den Biotonnen entsorgten Inhalte dort nicht hineingehörten. Jetzt wird der Störstoffanteil auf rund 15 bis 20 Prozent geschätzt. Ganz genau wird das eine erneute Sortieranalyse ermitteln. Diese Erfolgskontrolle ist für Ende Februar vorgesehen.

Die jetzt erfolgten Sichtungen der Biotonnen zeigen, dass insbesondere im Ein- und Zweifamilienhausbereich die Biotonnen in den weitaus meisten Fällen fast frei von Störstoffen sind. „Wir erhalten viele Mails und Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt, die diese Aktion unterstützen. Schließlich geht es hier nicht nur um einen wichtigen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern letztendlich auch um die Höhe der Müllgebühren, die durch sauberen Bioabfall geringer gehalten werden können“, so Schneider-Kühn. In Abfuhrbezirken mit verdichteter Wohnbebauung ist die Situation noch verbesserungsbedürftig. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass die Abfallbehälter einer großen Gemeinschaft zugänglich sind und es daher eher zu Fehlbefüllungen kommt. „Wir sind in engem Informationsaustausch mit den Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen und bieten ihnen kostenlos umfangreiches und mehrsprachiges Informationsmaterial an, um ihre Mieterinnen und Mieter optimal aufzuklären“, so Schneider-Kühn weiter.

82 Prozent der Tonnen einwandfrei
Insgesamt haben die Müllwerker des AWB seit Anfang Januar nach Sichtkontrollen 12.000 gelbe Karten verteilt. Pro Sammelgebiet sind es im Schnitt 140 Ermahnungen, die Verbesserungspotential aufzeigen und auf das unsachgemäße Befüllen von Biotonnen hinweisen. Hierbei wurden auch Behälter mit gelben Karten versehen, die zwar korrekt befüllt waren, aber unerwünschte kompostierbare Plastiktüten enthielten. In Bezug auf die Anzahl der entleerten Behälter wurden 82 Prozent nicht bemängelt.

Ab März rote Karten
Ab März werden die Biotonnen, die weiterhin Störstoffe enthalten, mit roten Karten versehen. Eine Leerung durch den AWB erfolgt in diesen Fällen nicht. Die Nutzerinnen und Nutzer haben dann folgende Möglichkeiten:
 • Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.
 • Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.
 • Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren.
 
„Ich bin sehr optimistisch“, so Schneider-Kühn, „dass bis dahin noch mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Biotonnen korrekt befüllen und so der Störstoffanteil insgesamt weiter vermindert werden wird.“

Neben positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung gibt es aber auch, und das bleibt bei einer solchen Aktion gar nicht aus, kritische Anmerkungen sowie Beschwerden insbesondere über den Erhalt einer gelben Karte. „Wir nehmen diese Informationen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und bemühen uns um eine objektive und zielführende Beratung“, so Schneider-Kühn. Ein Großteil der Beschwerden betrifft die Verwendung von sogenannten kompostierbaren Plastikbeuteln. Der AWB stellt dazu klar, dass diese Biotüten zwar kompostierbar sind, allerdings nicht während des ungefähr vierwöchigen Rotteprozesses im Kompostwerk. Solche Bioplastikbeutel benötigen einen Kompostierungszeitraum von circa drei Monaten.

Neue Papiertüten zum Vorsammeln
 Der AWB duldet die Verwendung solcher Tüten derzeit noch. Biotonnen, die ausschließlich Bioplastikbeutel als Fremdstoff enthalten, bekommen daher vorerst keine rote Karte und werden weiter geleert. Allerdings weist der AWB darauf hin, dass eine Satzungsänderung zum Verbot solcher Tüten in Vorbereitung ist. „Wir empfehlen daher schon jetzt die Nutzung von wachsbeschichteten Papiertüten als Vorsammelgefäß“, informiert Schneider- Kühn. „Diese Tüten sind feuchtigkeitsabweisend und verrotten während ihres Verbleibs im Kompostwerk vollständig. Die Tüten sind in verschiedenen Drogeriemärkten sowie ab Mitte Februar beim AWB erhältlich.“ 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Städtische Ehrungen für langjähriges Engagement

10.02.2019 17:40 Uhr

Oberbürgermeister überreicht Stadtmedaillen und Stadtsiegel an neun Ehrenamtliche

Für ihr langjähriges Engagement hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann neun Ehrenamtliche mit der Goldenen und Silbernen Stadtmedaille sowie dem Großen Stadtsiegel geehrt. Während der Feierstunde im Kulturzentrum PFL bedankte sich der Oberbürgermeister bei den Ehrengästen für alles, was sie in den letzten Jahrzehnten für Oldenburg geleistet haben: „Dank Ihres Engagements tragen Sie in vielen Lebensbereichen zur gemeinsamen Gestaltung unserer Gesellschaft bei. Sie erleichtern und bereichern das Leben in unserer Stadt. Ohne das Ehrenamt würde vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren.“

Das Große Stadtsiegel erhielten
 • Peter Löffler (Musik- und Literaturhaus Wilhelm13)
 • Klemens Sieverding (CSD Nordwest e.V.)

Die Goldene Stadtmedaille wurde überreicht an
 • Michael Hempen (Oldenburger Schaustellerverband/Deutscher Schaustellerbund)
 • Beate Iwan (Schiedsfrau)
 • Ferdinand Wehage (Kreisjägermeister)
 • Friedrich-Wilhelm Wehrmeyer (Kommunalpolitische Vereinigung der CDU)

Die Silberne Stadtmedaille ging an
 • Jürgen Frerichs (Naturwissenschaftliches Haus)
 • Michael Köhler (Männer-Wohn-Hilfe e.V./Tischtennisabteilung des OTB)
 • Lilo Wolf (Evangelische Familienbildungsstätte e.V.)

Die Silberne und die Goldene Stadtmedaille vergibt die Stadt seit 1951 an Menschen, die sich besonders für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben. Sie sind Anerkennung für langjährige ehrenamtliche Aktivitäten: in einem Verein, einem Verband oder einer anderen Institution. Die Silberne Stadtmedaille ist an eine 20-jährige, die Goldene Stadtmedaille an eine 25-jährige Dauer des ehrenamtlichen Engagements, insbesondere Vorstandsarbeit, gebunden. Das Große Stadtsiegel wird an Menschen verliehen, die sich in einem bestimmten Bereich herausragend um die Stadt Oldenburg verdient gemacht haben und damit große Wirkung erzielt haben.
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Orte mit Geschichte: Angebote für Schulklassen und Lehrkräfte

06.02.2019 19:12 Uhr
Anlässlich der neuen Ausstellung „The Active Guest“ von Nina Fischer und Maroan el Sani bietet das Edith-Russ-Haus für Medienkunst Führungen für Schülergruppen und Lehrkräfte an, die bis einschließlich 29. März gebucht werden können. 

Unter dem Thema „Orte mit Geschichte“ gibt es einstündige Rundgänge für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9: Sie erforschen dabei, wie es dem Künstlerduo gelingt, die komplexe Geschichte besonderer Orte künstlerisch darzustellen, erhalten Hintergrundinformationen zur Ausstellung und diskutieren die Wirkung der Arbeiten auf den Betrachter. Die Rundgänge kosten 25 Euro pro Gruppe. 

Lehrkräfte und Multiplikatoren können zudem einen kostenfreien Ideenrundgang buchen, um die Ausstellung und das Vermittlungsangebot des Edith-Russ-Hauses näher kennenzulernen. Weitere Informationen gibt es bei Sandrine Teuber, telefonisch unter 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Oberbürgermeister Krogmann sieht Position der Stadt bestätigt

06.02.2019 19:11 Uhr

Umweltministerium: Am Heiligengeistwall im Bereich der Wohnnutzung keine Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht sich bestätigt: „Ich habe schon immer betont, dass generelle Diesel-Fahrverbote unverhältnismäßig sind, um die punktuelle Stickoxidbelastung am Oldenburger Heiligengeistwall zu verringern.“ Krogmann begrüßt das Ergebnis ergänzender Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim, die Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies heute in Hannover vorgestellt hat. Demnach liegt die NO2-Konzentration für den Heiligengeistwall in den Bereichen, wo Wohnnutzung stattfindet, im Jahresmittel unterhalb des Grenzwertes von 40 ?g/m³. Lies sieht daher keine Grundlage für die Verhängung eines Diesel-Fahrverbots in Oldenburg.

Den Berechnungen zufolge betragen die NO2-Werte in einer Höhe von 3,90 Metern im Bereich des 1. Obergeschosses zwischen 37 und 40 ?g/m³. Im Erdgeschoss findet am Heiligengeistwall dagegen überhaupt keine Wohnnutzung statt. „Es war mir sehr wichtig, dass diese Tatsache bei der Bewertung der Messergebnisse berücksichtigt wird. Die neue Berechnung zeichnet ein wirkliches Bild der tatsächlichen Belastung“, betont der Oberbürgermeister. „Beharrlich darauf zu drängen, die bisherigen Messergebnisse kritisch zu hinterfragen, hat sich ausgezahlt“, so Krogmann. Er hatte in den vergangenen Monaten mehrfach schriftlich und in zahlreichen persönlichen Gesprächen die Aussagekraft der in einer Höhe von nur 1,50 Metern ermittelten Messergebnisse in Frage gestellt. 

Krogmann dankte Umweltminister Olaf Lies für die intensive fachliche und rechtliche Auseinandersetzung mit den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben in den vergangenen Monaten, die nun für Klarheit gesorgt habe.

Das Ergebnis der Modellrechnung will das Umweltministerium der Stadt Oldenburg auch für das anhängige Gerichtsverfahren mit der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung stellen. Zudem wird das Ministerium im nächsten Schritt an den Bund melden, dass der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid in Oldenburg in 2018 nicht überschritten wurde. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Oberbürgermeister Krogmann.
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Live dabei: „Twittergewitter“ der Berufsfeuerwehren

06.02.2019 19:09 Uhr

Feuerwehr Oldenburg beteiligt sich am 11. Februar an Aktion zum Notruftag

Anlässlich des europaweiten Notruftags am Montag, 11. Februar, lassen 41 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag mit Einsätzen, Ausbildung und Information teilhaben. Auch die Feuerwehr Oldenburg beteiligt sich am „Twittergewitter“. „Unser Twitter Kanal @FeuerwehrOL ist für die Feuerwehr Oldenburg neben KATWARN ein Kanal für die Notfallkommunikation in Großschadenslagen“, erklärt Michael Bremer, der Leiter der Feuerwehr Oldenburg.

Unter den Hashtags #112live und #Oldenburg112 ist die Pressestelle der Berufsfeuerwehr Oldenburg am 11. Februar von 8 bis 18 Uhr auf Twitter präsent. Drei Kolleginnen und Kollegen geben Einblicke in den „ganz normalen Alltag“ mit Inhalten wie Dienstübernahme, Gerätepflege, Ausbildung, Mittagessen, Sport und Einsatz. Sie informieren über Einstiegsmöglichkeiten und ganz persönliche Wege zur Feuerwehr. Sie berichten über das richtige Absetzen eines Notrufs und geben Tipps zum Verhalten im Notfall. „Ich bin sehr auf die Vielfalt an Informationen der beteiligten Berufsfeuerwehren gespannt“, freut sich Michael Bremer.
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Menschenwürdig alt werden in Oldenburg

06.02.2019 19:07 Uhr

Gespräch mit Hans-Henning Adler am 13. Februar im PFL

Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt am Mittwoch, 13. Februar, um 17 Uhr ein zu einem Gespräch mit Hans Henning Adler über „Eine Politik für die ältere Generation – Menschenwürdig alt werden in Oldenburg“. Das Gespräch findet in Seminarraum 2 im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt und ist kostenlos.

Der Oldenburger Ratsherr der Fraktion Die Linke möchte mit den Teilnehmenden des Abends darüber sprechen, wie eine zeitgemäße, aktivierende lokale Seniorenpolitik aussehen kann und muss. Dabei soll es auch darum gehen, welche Rolle die kommunale Daseinsvorsorge aus der Perspektive älterer Menschen spielt, damit sich die Menschen auch nach dem Eintritt in den Ruhestand als bedeutsam erleben können, teilhaben können am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt. Sichtbarkeit im öffentlichen Raum, Zugang zur medizinischen und pflegerischen Versorgung, Inklusionspolitik, soziale Ungleichheit ? die Diskussionsgrundlage ist vielseitig.

Anmeldungen sind erforderlich über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-4444 oder unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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„Von komischen Vögeln“

06.02.2019 19:00 Uhr

Großes Kino in der Kulturetage

von Daniel Lüllmann

Über 250 Gäste erlebten am 31. Januar einen großen Kinoabend in der Oldenburger Kulturetage bei dem der u.a. in Oldenburg gedrehte inklusive Spielfilm „Von komischen Vögeln“ gezeigt wurde.

Am 31.01. präsentierten die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gemeinsam mit der Stiftung Teilhabe den Film „Von komischen Vögeln“ in der Kulturetage. In der Tragikomödie spielen Mitarbeiter*innen mit Beeinträchtigungen der GWO Menschen mit Beeinträchtigungen. Über 250 Gäste folgten der Einladung und sahen den Spielfilm von Regisseur Eike Weinreich.

Gerhard Wessels (GWO Vorstand) freute sich sehr über die offizielle Oldenburg-Premiere in feierlichem (?) Rahmen: „Im Film wirken Oldenburger als Schauspieler mit, der Regisseur stammt aus Oldenburg und viele Örtlichkeiten Oldenburgs wurden als Drehort genutzt.“ Wessels kündigte an, dass der Film zeitnah für die breite Öffentlichkeit im Kino in der Region zu sehen ist.

Mit viel Beifall wurde der von Stiftungsvorstand Wolfgang Bartels als „Knaller“ angekündigte Film dann auch vom Publikum honoriert. Gleichzeitig warb Bartels bei den Gästen um Unterstützung solcher Projekte, die mit Mitteln aus der Stiftung Teilhabe gefördert werden können: „Bei der Umsetzung von Projekten für Menschen mit Behinderung ist die Stiftung auch auf externe Mithilfe angewiesen. Diese kann ideell oder finanziell sein, um Teilhabe in der Region zu verwirklichen.“

Über den Film „Von komischen Vögeln“
Jockels (Jürgen Sarkiss) Leben ist eine einzige Katastrophe – weder seine Frau Barbara (Elisabeth Kopp) noch seine Tochter Rike (Rebekka Kopp) oder sein Vater Helmuth (Hartmut Stanke) verstehen ihn. Nach einer Straftat bekommt der zynische Musiker eine letzte Bewährungschance als Leiter eines Chores mit Menschen mit Behinderungen  in einer Werkstatt, die von  Thorsten Wiegald (Torsten Bauer) geleitet wird. Hier muss er sich nicht nur mit den Betreuern Ole (Dominik Schiefner), Peer (Reinhard Klusmann) und Melanie (Franziska Reincke) auseinandersetzen, sondern auch rasch einen Zugang zu den Mitgliedern seines außergewöhnlichen Chores finden.

Der Trailer zum Film ist zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=5FJ1Ajs2wKk
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„Telemedizin made in Oldenburg“

06.02.2019 18:47 Uhr

Seminar am 8. Februar im PFL

Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt zusammen mit dem Klinikum Oldenburg ein zum Seminar „Telemedizin made in Oldenburg“ am Freitag, 8. Februar. Dr. Daniel Overheu, Oberarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und ärztlicher Leiter für Telemedizin im Klinikum, gibt einen Einblick hinter die Kulissen der Telemedizin und deren Technik. Das Seminar richtet sich an alle Interessierten.

Telemediziner kommen heutzutage aufgrund des Ärztemangels immer häufiger zum Einsatz. So betreuen sie Verlegungsfahrten zwischen Krankenhäusern und leisten hausärztliche Hilfe im Bereitschaftsdienst, wenn die Praxen geschlossen haben. Das Seminar findet von 10 bis 13 Uhr im Gesundheitshaus des Klinikum Oldenburg, Rahel-Strauss-Straße 10, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind erforderlich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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Wirtschaftsförderung lädt zum Gründersprechtag ein

06.02.2019 18:31 Uhr
Die städtische Wirtschaftsförderung bietet gemeinsam mit der Handwerkskammer Oldenburg und dem GO! Start-up Zentrum am Dienstag, 19. Februar, einen Sprechtag an. Eingeladen sind Gründerinnen und Gründer, die sich im Bereich des Handwerks selbstständig machen oder planen, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. Interessierte erhalten im Rahmen des Sprechtages die Gelegenheit, ihr Gründungsvorhaben zu besprechen und sich über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Anmeldungen sind bis zum 17. Februar per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de möglich. Nach Eingang der Anmeldungen werden individuelle Gesprächstermine vergeben. Der Sprechtag wird in der Dependance der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO), Marie-Curie-Straße 1, angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter 0441 235-2818.
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Amt für Teilhabe und Soziales am 7. Februar vormittags geschlossen

06.02.2019 18:30 Uhr
Das Amt für Teilhabe und Soziales ist am Mittwoch, 7. Februar, von 9.30 Uhr bis 12 Uhr aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung geschlossen. Die Schließung gilt für die Standorte Pferdemarkt 14 und alle Außenstandorte. Ab 12 Uhr ist das Amt für Teilhabe und Soziales wieder wie gewohnt zu erreichen.
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Deutlicher Heimsieg zum Hinrunden-Ende

04.02.2019 15:24 Uhr

VfL setzt sich vom Tabellenende ab

Zum Abschluss der Hinrunde gelang dem VfL Oldenburg vor 1256 Zuschauern in der heimischen EWE Arena ein deutlicher 36:27 (19:11)-Sieg über die HSG Bensheim/Auerbach und baute damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte aus. Gleichzeitig zog man punktemäßig mit der HSG Blomberg-Lippe gleich und geht als Neunter in die Rückrunde, die in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen SV Union Halle-Neustadt beginnt.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und lagen bereits nach sieben Minuten mit 5:2 in Führung. Gleich zweimal parierte Julia Renner in dieser Phase einen Siebenmeter. Am Ende konnte die Torhüterin 40 % der Würfe auf ihr Tor entschärfen. Ein Spitzenwert. Nun kam aber auf einmal Hektik ins Spiel des VfL und man bescherte den Gästen durch eigene Fehlpässe zahlreiche Torchancen. Diese nahmen die Gastgeschenke dankend an und machten aus dem Rückstand innerhalb von anderthalb Minuten eine 6:5-Führung. Die vor dem Spiel mit Riesenapplaus begrüßte Angie Geschke beendete in der 12. Minute mit ihrem ersten von fünf souverän verwandelten Siebenmetern die Torflaute des VfL. In den folgenden Minuten wechselte die Führung mehrmals und es sah ganz nach einem Spiel auf Augenhöhe aus. Beim Stande von 9:9 in der 20. Minute nahm VfL-Trainer Niels Bötel seine erste Auszeit. „Wir mussten die Hektik aus dem Spiel kriegen und haben uns noch einmal daran erinnert, was wir abgesprochen haben. Das haben wir dann erfolgreich umgesetzt“, berichtet der Trainer von der Auszeit, die dem Spiel eine Wendung geben sollte. Auf einmal war der VfL wieder voll da. In der Abwehr ließ man kaum noch etwas zu und im Angriff verwertete man konsequent alle Chancen und zog mit einem 7:0-Lauf auf 16:9 davon. Gleich mehrfach war Lina Genz zunächst an der guten HSG-Torhüterin Helen van Beurden gescheitert. Zwei Minuten vor der Pause war es dann aber endlich soweit. Mit ihrem ersten von zwei Treffern erhöhte sie auf 17:10 und tankte dadurch ordentlich an Selbstvertrauen. Beim Stande von 19:11 für den VfL ging es dann in die Pause.

Auch in die zweite Halbzeit erwischte der VfL den besseren Start und konnte in der 33. Minute beim Stande von 22:12 erstmals eine zweistellige Führung erzielen. Näher als acht Tore sollten die Gäste im Verlauf des Spiels auch nicht mehr herankommen. Aber auch der VfL konnte sich nicht weiter absetzen, so dass sich der Vorsprung im weiteren Verlauf auf zehn Tore einpendelte. Den Schlusspunkt für den VfL setzte die mit neun Treffern beste Torschützin des Tages, Myrthe Schoenaker, mit zwei Treffern innerhalb einer halben Minute zum 36:26. Sekunden vor dem Schlusspfiff verwandelte Bensheims Lisa Friedberger ihren siebten Siebenmeter zum Endstand. „Das war heute ein Tag, an dem nichts funktioniert hat bei uns“, zeigte sich Ex-VfLerin Simone Spur-Petersen enttäuscht nach dem Spiel, das man sich wohl deutlich anders vorgestellt hatte. 
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Global Music Player AllStars am 9. Februar im Cadillac

01.02.2019 21:06 Uhr
Afrikanischer Hiphop, Sones aus Südamerika, Reggae, arabische Saitenmusik, Türkische Musik, Georgisches Liedgut und manches mehr, das ist die Vielfalt, die die 16 Musiker*innen der Global Music Player AllStars, die fast überall auf der Welt ihre Wurzeln haben, auf die Bühne bringen. 

Beim Allstars-Projekt begleiten sie sich gegenseitig und bringen somit „Weltmusik“ im wahrsten Sinne des Wortes zum Klingen. Die „AllStars“ erfinden sich von Konzert zu Konzert neu – alles ist im Fluss. 

Beim Auftritt im Cadillac werden neben Ausschnitten aus der CD „Von dieser Welt“ auch einige neue Songs dargeboten. Grenzenlose Musik also ...

Termindaten:
9. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30)
Eintritt: 10 Euro / Abendkasse: 14 Euro

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Auf der Suche nach Oldenburger Kultorten

01.02.2019 21:01 Uhr
Die Oldenburgerinnen und Oldenburger sind ab sofort gefragt, Kultorte ihrer Stadt zusammenzutragen. Damit können sie bei einer großen Sonderausstellung mitwirken, die im Herbst 2019 im Stadtmuseum geplant ist. Die Auswahl kann dabei ganz subjektiv sein: Orte, mit denen sie besondere Momente, spannende Zeiten oder auch vertraute Regelmäßigkeit verbinden. „Die meisten Menschen werden in ihrem Leben von Orten in der Stadt, in der sie leben, begleitet. Das können auch Orte sein, die vor vielen Jahren einmal eine große Bedeutung für einzelne Bürgerinnen oder Bürger hatten und die vielleicht gar nicht mehr existieren“, so Franziska Boegehold, die die Ausstellung im Stadtmuseum derzeit plant. Die Orte werden in einem bunten Kultorte-Plan gesammelt und genauer untersucht.

Um die Orte zu sammeln, steht ein Online-Stadtplan zur Verfügung, unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/kultorte. Hier können die persönlichen Kultorte eingetragen und beschrieben werden. Alle Orte sind in der Karte öffentlich sichtbar, das heißt: „Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, denn so kann man entdecken, welche Plätze, Räume oder Treffpunkte für andere in Oldenburg Kult sind. Wir sind gespannt, welche Orte als besonders wahrgenommen werden, und welche Geschichten dahinter stecken“, sagt die Kuratorin. Entdecken ließen sich sicher auch Gemeinsamkeiten zu dem ein oder anderen Ort, mit dem man selbst einmal eine besondere Zeit verbunden hat oder immer noch verbindet und eine ganz eigene Geschichte beisteuern kann.
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Klima(+)Infomontag: „Anforderungen an moderne Fenster“

01.02.2019 20:11 Uhr
Am 11. Februar  informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über Anforderungen an moderne Fenster

Für den Neubau und auch bei der Sanierung sind moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmten Rahmen zwingend erforderlich. 
Die Dreifachverglasung ist bei Fenstern der neueste Stand der Technik, mit der am meisten Energie eingespart werden kann. Die Investition ist allerdings nur dann sinnvoll bei Häusern, die auch sonst ausreichend gedämmt sind. Um sicherzustellen, dass in neuen und modernisierten Gebäuden ein ausreichender Luftaustausch stattfinden kann, ist zudem ein Lüftungskonzept erforderlich – auch wenn bei einer Sanierung nur die Fenster ausgetauscht werden.

Welche Fenster für welche Gebäude geeignet sind und worauf beim Einbau der Fenster geachtet werden sollte, erläutert der Referent Dr. Oliver Ahlers in seinen Vortrag.
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Azubis sammeln für Sozialdienst am Bahnhof

29.01.2019 19:45 Uhr

Mitarbeitende der Deutschen Rente spenden 1.400 Euro

von Frerk Hinrichs

Im Rahmen ihrer Ausbildung haben sich die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten (SoziFA) der Deutschen Rente Oldenburg-Bremen die Stadt Oldenburg genauer angesehen. Dazu gehörte auch ein Besuch in der Bahnhofsmission. Dort haben die jungen Leute festgestellt, dass ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter einen vielfältigen Sozialdienst im Bahnhof anbieten. In den letzten Jahren hat die Zahl jüngerer Menschen zugenommen, die in die Bahnhofsmission kommen. Bei einer Tasse Kaffee und einer Butterstulle beginnen sie zu reden. Je mehr Vertrauen die jungen Menschen fassen, desto eher sind sie bereit, über Probleme zu sprechen und sich an andere Fachstellen vermitteln lassen.

Erschrocken waren die SoziFAs im zweiten Ausbildungsjahr über die hohe Zahl junger Menschen, die auf der Straße leben. Das war der Anlass für die Gruppe zusammen mit den jüngeren Auszubildenden unter den Kolleginnen und Kollegen Spenden zu sammeln. Vor  Weihnachten standen die Azubis an den Stempeluhren und warben für die Bahnhofsmission. 1.400 Euro konnten die SoziFas des ersten Lehrjahres jetzt anlässlich ihres Besuches in der Bahnhofsmission übergeben. Begleitet wurden die Azubis von Ihren Ausbildern Elke Henken und Frank Soelter.

Von Doris Vogel-Grunwald, der Leiterin der Bahnhofsmission,  erfuhren die angehenden Fachkräfte, dass sich alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden regelmäßig für ihren Dienst am Bahnhof fortbilden, damit sie besser auf die Besucher eingehen können und lernen mit schwierigen Situationen umzugehen. Auch der Umgang mit psychisch kranken oder auffälligen Menschen ist nicht einfach, erläutert Vogel-Grunwald. Deswegen soll die Spende für die Fortbildung  verwendet werden. Schlafsäcke für Wohnungslose, die in die Bahnhofsmission kommen, gibt es für dieses Jahr genug.
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Kinder philosophieren im Landesmuseum Natur und Mensch

29.01.2019 19:34 Uhr

Der Jaspers Philosophier-Club Oldenburg startet einen neuen Kurs

Am 16. Februar startet eine neue Runde des Jaspers Philosophier-Clubs Oldenburg für Kinder und Jugendliche im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.  

Bereits in den vergangenen Jahren haben Kinder im Alter zwischen 6–14 Jahren im Rahmen dieses Projekts die Dauerausstellung oder die jeweiligen Sonderausstellungen erkundet und sich anschließend zu philosophischen Reflexionen über das Gesehene zusammengefunden. Ein Team aus Pädagoginnen und Philosophinnen leitet den Kurs gemeinsam an. Der erste Termin des neuen Kurses findet am 16. Februar um 11 Uhr statt und kann auch als Schnupperstunde genutzt werden.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und dem Zentrum für Kinderphilosophie in Bad Zwischenahn und steht unter Schirmherrschaft des Oldenburger Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann.

Der Kurs umfasst insgesamt fünf Veranstaltungen an den Terminen 16. Februar, 16. März, 24. April, 25. Mai, 22. Juni jeweils von 11-12 Uhr. Am Abschlusstermin werden die Teilnahmezertifikate überreicht.  Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos. Anmeldungen sind an Waltraud Bagge, jaspersclub.oldenburg@gmx.de zu richten.  
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinale-Luft

29.01.2019 19:28 Uhr
Erst mit den Stars ein bisschen plaudern, dann im Kino ihre neuesten Streifen angucken – wer würde da nein sagen?

Vom 08. bis 10. Februar 2019 fahren 11 filminteressierte Mädchen zusammen mit dem Team vom Medienbüro e.V. und dem Mädchentreff Oldenburg zur 69.Berlinale. Auf einem der größten Filmfestivals in Europa können sie drei Tage lang die Atmosphäre zwischen Stars und Sternchen schnuppern, ausgewählte Filme sehen, besprechen und nebenbei die Hauptstadt kennen lernen.

Gerahmt wird die Fahrt durch ein Workshop-Programm, in dem sich die Mädchen mit dem Medium Film auseinandersetzen. Der zweite Workshop fand am vergangenen Samstag, den 26.01. 2019 statt. "Alle freuen sich schon auf die Fahrt nächste Woche", berichtet Marie Hinrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V.. "Ich bin gespannt, was wir dort erleben werden."

Krönender Abschluss wird eine Filmveranstaltung in Oldenburg sein, in der die Mädchen den Film selber aussuchen, durchführen und präsentieren.
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Gold für Oldenburg im Klimaschutz

27.01.2019 16:31 Uhr

Mit European Energy Award ausgezeichnet – Unter deutschen Großstädten in den Top Ten

Tue Gutes und rede darüber – das wurde am Donnerstagabend im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses beherzigt. Und es gab allen Grund dafür: Die Stadt Oldenburg wurde zum dritten Mal in Folge mit dem European Energy Award in Gold für nachweisbare und vorbildliche Resultate im kommunalen Klimaschutz ausgezeichnet. „Auf diese Leistungen können Sie wirklich stolz sein. Davor ziehe ich meinen Hut“, sagte Leonard Meyer, Bereichsleiter aus der Bundesgeschäftsstelle für den European Energy Award anerkennend. Meyer überreichte Urkunde und gläserne Trophäe an Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und den Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. 

Für die Stadt Oldenburg ist es nach 2010 und 2014 die dritte Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold. Sie hat im Bewertungsverfahren 350,1 von maximal möglichen 449 Punkten erreicht (78 Prozent) und die Re-Zertifizierung für das Gold-Audit erfolgreich bestanden. Mit diesem Wert rangiert Oldenburg unter den Top Ten der deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Insgesamt beteiligen sich mehr als 1.400 Kommunen in der Europäischen Union am European Energy Award.

Gepunktet hat Oldenburg unter anderem mit innovativen Projekten zur Abwasserwärmenutzung, Beratungs- und Informationsaktivitäten der Initiative „Klima+ Oldenburg“, Angeboten zum Stromspar-, Solar- und Heizungscheck in privaten Haushalten sowie zum Energiecontrolling in Unternehmen, mit der Umsetzung von energetischen Anforderungen in der Bauleitplanung, der Förderung von Energieeffizienzhäusern und Altbausanierungen sowie dem Solar- und Gründachkataster. Auch die Energie-Visite in Kitas, das Energiesparprämiensystem „abgedreht“ für Schulen und der Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ sowie die Bildung einer „Oldenburger Klima-Allianz“ wussten zu gefallen. In Sachen Mobilität fanden unter anderem Car-Sharing-Angebote und die umweltfreundliche Bioerdgas-Busflotte besondere Anerkennung. Als Leuchtturmprojekt gilt auch die Planung für ein energetisches Nachbarschaftsquartier auf dem ehemaligen Fliegerhorst. Leonard Meyer attestierte der Stadt zusammenfassend, sie betreibe „mit großem Engagement sehr erfolgreich Klimaschutz“.

Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, betonte die Vorbildrolle der Kommune. Als ein „wunderbares Beispiel“, um Menschen für das Thema zu begeistern, nannte er die Geocachingtour „Klimaschätze in Oldenburg“.

Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler wertete die Auszeichnung mit dem Energie-Preis als Beweis dafür, dass die Stadt eine nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz „sehr ernst nimmt – und zwar nicht erst seit gestern“. Sie dankte dem Energie-Team der Stadtverwaltung, das sich aus verschiedenen Fachbereichen zusammensetzt, für die engagierte Arbeit. In dem 2012 vom Stadtrat verabschiedeten „Klimaschutz-Leitbild 2020“ ist das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen um 290.000 Tonnen zu reduzieren. „Wir haben also noch viel vor. Es gibt keinen Grund zum Ausruhen“, sagte Germaid Eilers-Dörfler.
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Was die Stromrechnung verrät

27.01.2019 16:12 Uhr

Reihe zur Energiewende startet – Auftaktveranstaltung zum Thema Stromverbrauch

Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Energiewende | weiterdenken“ startet am Dienstag, 29. Januar. Den Auftakt macht der Vortrag „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“. Beginn ist um 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3). Als Referenten sind zu Gast Prof. Dr. Thorsten Jöhnk, Vorstand der KEHAG Unternehmensgruppe, und Boris Demrovski, Projektleiter bundesweiter Stromspiegel für Deutschland, co2online.

Besucherinnen und Besuchern erfahren, welche Informationen die Stromrechnung neben dem Rechnungsbetrag noch liefert und wie die dort aufgeführten Angaben richtig interpretiert werden. Die Experten erläutern zudem, was der persönliche Stromverbrauch mit der Energiewende zu tun hat und welche gesetzlichen Änderungen 2019 auf die Privathaushalte zukommen. Praktische Tipps gibt es zur Senkung des Stromverbrauchs und dazu, was man bei der Wahl von Ökostrom beachten sollte. Interessierte können die eigene Stromrechnung mitbringen und sich ihre persönliche Strombilanz erstellen lassen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Energiesparinitiative Klima(+) Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, bei denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um das Thema klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist Teil von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), die in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Überraschender, aber hochverdienter Punktgewinn beim BVB

25.01.2019 08:52 Uhr

Jongenelen verletzt sich am Knie

Erst zwei Punkte hatte der VfL bis dato in dieser Saison auswärts gewinnen können. Ausgerechnet bei den starken Dortmunderinnen gelang dem Team von Trainer Niels Bötel am Mittwoch, 23. Januar, ein weiterer Punktgewinn. Nach hartem Kampf trennte man sich vor gerade mal 329 Zuschauern in Herdecke mit 28:28. Fast hätte es sogar noch zu einem Auswärtssieg gereicht, aber in letzter Sekunde scheiterte Helena Mikkelsen mit einem Siebenmeter an BVB-Torhüterin Clara Woltering. „Ich bin mächtig stolz auf die Mädels. Wir haben vierzig Minuten lang konzentriert gespielt, aggressiv verteidigt und vorne umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten ja, was wir können, und das haben wir heute abgerufen“, so ein stolzer VfL-Trainer nach dem überraschenden Punktgewinn.

Nach einem ausgeglichen Beginn, wo die Gäste bis zum 4:4 die Dortmunder Führung immer wieder ausgleichen konnten, setzten sich die Gastgeberinnen ab der 7. Minute nach und nach etwas ab, so dass es ganz danach aussah, als ob der BVB seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Bis zur 20. Minute war der Rückstand dann bereits auf 6:12 angewachsen. Grund genug für Niels Bötel, seine zweite Auszeit zu nehmen. „Wir hatten bis dahin den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht, aber wir waren uns sicher, dass der BVB so nicht sechzig Minuten würde durchspielen können“, so der VfL-Trainer. 

Eine Auszeit mit Folgen. Hatte der VfL bis zu diesem Zeitpunkt allzu viele einfache Tore zugelassen, kam man nun immer besser ins Spiel und blies zur Aufholjagd. Den Anfang machte Kreisläuferin Kara Hartstock mit ihren zwei Toren innerhalb von 42 Sekunden. Bis zur Pause hatte man sich dann wieder bis auf ein Tor herangekämpft. So ging es mit 14:15 in die Kabinen. „Hier haben wir noch einmal ganz deutlich gemacht, dass heute etwas geht“, berichtet Bötel von seiner Halbzeitansprache.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeberinnen, die ihren Vorsprung wieder auf 18:14 ausbauen konnten. Aber der VfL ließ sich nun nicht mehr abschütteln und kämpfte sich wieder heran. Auch eine Verletzung von Isabelle Jongenelen, die nach ca. vierzig Minuten aufs Knie gefallen war und nicht mehr weitermachen konnte, steckte das Team von Niels Bötel weg, ohne seine Konzentration zu verlieren. „Wir werden erst in den nächsten Tagen wissen, wie schwer Isas Verletzung ist. Hoffentlich ist sie gegen Bensheim wieder fit. Sie würde uns schon ganz schön fehlen, auch wenn Helena Mikkelsen ihre Sache heute sehr gut gemacht hat“, hofft Bötel auf eine schnelle Genesung der Niederländerin.

Angetrieben von Kristina Logvin, die alle ihre vier Tore in den letzten zehn Minuten erzielte, ließ der VfL nun die Gastgeberinnen nicht mehr mit mehr als zwei Toren davonziehen. Die Österreicherin war es auch, die mit zwei Treffern in Folge in der 52. Minute den ersten Ausgleich seit der 7. Minute erzielen konnte. Die erneute Führung des BVB durch Harma van Kreij glich wenig später erneut Logvin aus. In Unterzahl sorgte Helena Mikkelsen in der 55. Minute für die erste Oldenburger Führung (25:24) in diesem Spiel. Nun war es der BVB, der einem Rückstand hinterherlaufen musste. Beim Stande von 27:26 ging es in die letzte Spielminute. Es sollte eine ereignisreiche Minute werden. Zunächst verwandelte Alina Grijseels 48 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter für den BVB, aber nur dreißig Sekunden später brachte Myrthe Schoenaker mit ihrem sechsten Treffer den VfL wieder in Front. Nun musste es schnell gehen für die Gastgeberinnen. Und die beeilten sich. Bereits zehn Sekunden nach dem Führungstreffer der Gäste konnte Grijseels erneut ausgleichen. Acht Sekunden blieben dem VfL jetzt noch, um doch noch beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Versuch eines schnellen Abschlusses wurde durch eine Dortmunder Spielerin vereitelt, die dabei allerdings im Kreis gestanden hat. Die Schiedsrichter entschieden noch einmal auf Siebenmeter. Im Duell der 22-jährigen Mikkelsen gegen die 35-jährige Clara Woltering hatte die wohl immer noch beste deutsche Torhüterin die besseren Nerven und verhinderte so die erst zweite Heimniederlage der Dortmunderinnen.

Für den VfL geht es nun am 3. Februar weiter mit einem Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach. „Das war heute ein wichtiger Punkt, um uns etwas von unten abzusetzen, aber der Punkt ist nichts wert, wenn wir nicht das nächste Spiel gewinnen. Das sind die Gegner, die wir schlagen müssen“, schließt der VfL-Trainer. 
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Erinnerung wachhalten: Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag

23.01.2019 22:10 Uhr
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar widmen sich verschiedene Veranstaltungen der Zeit des Nationalsozialismus und der Geschichte von Zeitzeugen, um die Erinnerung an dieses Kapitel deutscher Geschichte wachzuhalten. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Ausstellung „Erzählen gegen das Vergessen. Die Zukunft der Erinnerung“ im Stadtmuseum statt, die das Kulturbüro gemeinsam mit dem Verein Heimatsucher e.V. und mit Unterstützung der Landessparkasse zu Oldenburg ausrichtet.

Am Freitag, 25. Januar, wird von 10 bis 12 Uhr ein Philosophie-Kurs des Oldenburger Jaspers Clubs angeboten. Schulklassen der Jahrgänge 4 bis 10 sind eingeladen, über Themen der Ausstellung, wie Menschlichkeit, Erinnerung oder Gedenken, zu philosophieren. Um eine Anmeldung per E-Mail an jaspersclub.oldenburg@gmx.de wird gebeten.

Am Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, berichtet der Wissenschaftshistoriker Udo Andraschke in seinem Vortrag „Geschichte ausstellen“ im Stadtmuseum von seinem Projekt mit Jugendlichen: Gemeinsam haben sie historische Objekte aus dem Schulalltag im Nationalsozialismus untersucht und Lernlabore für eine Ausstellung im Schulmuseum Nürnberg zum Thema „Schule im Nationalsozialismus“ entwickelt.

Zur Finissage der Ausstellung zeigen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung am Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr, ihre Performance „Erinnerungen sind Leben“. Nach der Erforschung jüdischer Stadtgeschichte haben sie sich mit der Frage beschäftigt, wie es sein wird, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, die ihre Geschichte selbst erzählen können.

Schulklassen ab Klasse 4 haben noch bis zum 1. Februar die Möglichkeit an Führungen und Workshops in der Ausstellung teilzunehmen. Ansprechpartnerin für Anmeldungen, Termine und Kosten ist Katharina Müller-Spirawski, per E-Mail an k.spirawski@heimatsucher.de.
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Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubüberfällen in Eversten

23.01.2019 22:08 Uhr
Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubüberfällen in Eversten

Nach zwei Überfällen, die sich am Montag und am Dienstag (21./22. Januar) jeweils in den Abendstunden ereignet haben, hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Die erste dieser beiden Taten passierte am Montag gegen 18 Uhr an der Ecke Thomasburg/Nachtigallenweg. Ein 22-jähriger Fußgänger war hier von zwei unbekannten Männern von hinten angegriffen worden. Der Mann schilderte der Polizei, dass die Unbekannten mit Sturmhauben maskiert gewesen seien und mit "südländischem Akzent" die Herausgabe seines Handys gefördert hätten. Danach soll einer der Männer mit einem Ast gegen das Bein und den Kopf des Opfers geschlagen haben. Der 22-Jährige wehrte sich jedoch und schlug einem der Täter mit der Hand ins Gesicht. Daraufhin flüchteten die Täter in Richtung des Spielplatzes. Die Täter sollen etwa 20 bis 22 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Einer von ihnen sei etwa 1,90 Meter groß gewesen.

Die zweite Tat ereignete sich am späten Dienstagabend an der Tannenkampstraße. Ein 26-jähriger Mann war um 23 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg in Richtung Gardelerweg unterwegs. Plötzlich seien zwei Männer hinter ihm aufgetaucht und hätten ihm mit einem unbekannten Gegenstand mehrere Schläge gegen den Oberkörper verpasst. Der 26-Jährige sei daraufhin zu Boden gegangen. In gebrochenem Deutsch sei er aufgefordert worden, Geld und Handy herauszugeben. Dem Mann sei es dann aber gelungen, aufzustehen und um sich zu schlagen, wobei er offenbar einen der Täter traf. Auch in diesem Fall flüchteten die Unbekannten ohne Beute. Die Täter wurden vom Opfer als etwa 20- bis 25-jährig und sportlich beschrieben. Beide sollen einen dunklen Vollbart getragen haben. Einer sei mit dunklem Mantel mit Fellkragen, der zweite Täter mit dunklem Pullover bekleidet gewesen. (92612)

Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei wie immer unter der Telefonnummer 790-4115 entgegen.
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Esther Bejarano, Microphone Mafia und CiNS gemeinsam im PFL

23.01.2019 09:10 Uhr
Esther Bejarano, Microphone Mafia und CiNS gemeinsam im PFL

Am Samstag, 02.02.2019 gibt es eine hochkarätig besetzte Veranstaltung im PFL. Esther Bejarano, Künstlerin und Auschwitzüberlebende gastiert gemeinsam mit der Microphone Mafia und CiNS in Oldenburg. Veranstaltungsbeginn ist um 19.00 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.

Als eine der letzten Überlebenden des Frauenorchesters in Auschwitz ist Esther Bejarano bis heute mit ihren 94 Jahren äußerst wach für politische Fragen. Sie engagiert sich gegen Faschismus und für Toleranz, setzt sich als Zeitzeugin für Aufklärungsarbeit in Schulen und für Erinnerungsarbeit ein und ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees. Gemeinsam mit der Rap-Band Microphone Mafia tourt sie seit 2009 von Ort zu Ort und bewegt das Publikum mit Lesungen aus ihrer Biographie „Vom Mädchenorchester zur Rap-Band gegen rechts“ und einem Songprogramm, das in verschiedenen Sprachen gesungen und als Rap neu interpretiert wird.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird von der Gruppe CiNS die wahre Geschichte der verfolgten, jüdischen Artistin Irene Bento, die sich und Teile ihrer Familie im Circus Adolf Althoff verstecken und so den Holocaust überleben konnte, gezeigt. Durch artistische Einlagen und musikalische Live-Untermalung wird Geschehenes lebendig vermittelt und Wege einer kritischen Erinnerungskultur, die in naher Zukunft ohne Zeitzeug*innen auskommen muss, aufgezeigt.

Die Projektgruppe CiNS (Circus im Nationalsozialismus) arbeitet interdisziplinär zum wenig aufgearbeitetem Themenfeld von Circus im Nationalsozialismus und verfolgten Artist*innen. Ihre Ausstellung und Lesung waren bereits europaweit an unterschiedlichsten Orten zu sehen (u.a. DOCH Circus University Stockholm, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, Zirk‘Art Festival, At.tension Festival, Museum Europäischer Kulturen Berlin, Synagoge Enschede, Galerie Olga Benario Berlin, Stadtmuseum Pfungstadt)

Bejarano und Microphone Mafia, mit ihren Texten und Erzählungen schlägt das Trio durch persönliche und politischen Worten und Liedern zu den Themen Rassismus, Zivilcourage und Erinnerungskultur inhaltlich und künstlerisch den Bogen in die Gegenwart. Gemeinsam mit dem Rapper Kutlu Yurtseven begeistern Esther und ihr Sohn Joram Bejarano ihr Publikum immer wieder aufs Neue“.

Im Rahmen des Projektes „Erinnern für die Zukunft – Keine Zukunft ohne Erinnern“ wird die Veranstaltung unterstützt von der Stiftung „Erinnerung Verantwortung und Zukunft“ aus Berlin, der Oldenburgischen Landschaft und der Vereinigung Niedersächsischer Bildungsinitiativen. Nachdem das Konzept im Frühjahr 2018 abschließend bei einer Residenz der „International Art Research Location Schloß Bröllin“ entwickelt wurde, wird es am Montag einen Durchlauf dieses einmaligen Konzeptes mit der IGS Flötenteich geben. Teilnehmen wird ebenfalls eine Projektgruppe der OBS Eversten.

Die Veranstaltung ist der Startpunkt zu einer bundesweiten Tour des Projektes und wird den Namen der Stadt Oldenburg mit dem Konzept einer kritischen, lebendigen Erinnerungskultur eng verknüpfen. Das Konzept wird zu Beginn der Veranstaltung kurz vorgestellt.

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Einbürgerungsfeier: Wir sind die Neuen

23.01.2019 08:53 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt neue Staatsangehörige

Jetzt sind sie endgültig in ihrer zweiten Heimat angekommen: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beglückwünschte am Montagabend, 21. Januar, in einer Feierstunde neu eingebürgerte Oldenburgerinnen und Oldenburger zu ihrem Entschluss, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen: „Das ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts.“ 310 Neu-Deutsche haben im vergangenen Jahr in Oldenburg die amtliche Urkunde erhalten und sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik bekannt. Viele von ihnen feierten ihre Einbürgerung nun auf Einladung der Stadt gemeinsam mit Familien, Freunden sowie Ratsmitgliedern im Kulturzentrum PFL. „Mit diesem Abend haben wir nun alle eines gemeinsam: Oldenburg ist unsere offizielle Heimat. Oldenburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt“, betonte Krogmann vor rund 170 Gästen.

Was der deutsche Pass für sie bedeutet und was sie bewogen hat, die Einbürgerung zu beantragen, darüber berichteten stellvertretend drei der neu eingebürgerten Oldenburger: Jad Asswad (31), Ahmed Kassem (35) und Niall Keogh (44). Der gebürtige Syrer Jad Asswad arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Forscher beim Institut für Informatik OFFIS. Ahmed Kassem war vor seiner Einbürgerung ägyptischer Staatsangehöriger. Er ist zusammen mit seiner 2017 geborenen Tochter eingebürgert worden. Kassem ist als Facharzt für Radiologie in der Ammerland Klinik Westerstede beschäftigt. Europäische Wurzeln hat Niall Keogh. Der gebürtige Dubliner behält zusätzlich seinen irischen Pass: „Ich bin stolz, Ire zu sein und ich bin genauso stolz, Deutscher zu sein.“ Er arbeitet als Mediengestalter und absolviert derzeit eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt. Alle drei betonten, sich in Oldenburg sehr wohlzufühlen.

Mit insgesamt 310 neuen deutschen Staatsangehörigen im Jahr 2018 ist die Zahl der Einbürgerungen in Oldenburg im vergangenen Jahr leicht angestiegen – um 23 gegenüber 2017. Die Zahl der Einbürgerungsanträge hat sich 2018 gegenüber dem Jahr 2017 um 27 Anträge auf 383 vermindert. Die größte Gruppe der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger bilden Zugewanderte aus dem Irak mit 96 Einbürgerungen. Aus der Türkei kamen 27 Neueingebürgerte, aus Polen 19.

Die Stadt Oldenburg ist seit dem Jahr 2000 für die Bearbeitung und Prüfung der Einbürgerungsanträge von der Antragsannahme bis zur Aushändigung der Einbürgerungsurkunde allein zuständig. Seitdem haben insgesamt 5.232 Menschen in Oldenburg die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Aktuell leben in Oldenburg rund 16.800 Ausländerinnen und Ausländer aus 152 Nationen. „Diese Vielfalt ist wichtig: Von anderen Kulturen und Sichtweisen profitieren wir. Einwanderung ist auch aus demografischen und wirtschaftlichen Gründen notwendig“, unterstrich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hob die in der „Oldenburger Mentalität“ verankerte Hilfsbereitschaft hervor und das breite Unterstützungsnetzwerk aus ehrenamtlichem Engagement und Aktivitäten der Stadtverwaltung, wodurch Menschen aus anderen Ländern der Neustart erleichtert werde.

Die Einbürgerungsfeier wurde von Neo Wernecke, Schüler der Musikschule Oldenburg, auf der Marimba musikalisch umrahmt. Mit Unterstützung des Ganztagschores der Grundschule Babenend klang der offizielle Teil mit dem Singen der Nationalhymne aus. Für Kurzweil bei den jungen Gästen sorgte die Freizeitstätte Ofenerdiek, die Mitmach-Aktionen im Foyer anbot.
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Hunde können rückwirkend ohne Bußgeld angemeldet werden

23.01.2019 08:51 Uhr

Anmeldepflicht wird oft vernachlässigt

Aktuell haben in Oldenburg etwa 6.500 Hundehalter ihren Hund bei der Stadt Oldenburg angemeldet. Insgesamt dürfte es aber deutlich mehr Hunde in der Stadt geben, davon geht die Stadtverwaltung jedenfalls aus. Dieses wird auch durch einen Artikel in der Nordwest-Zeitung vom 9. Januar 2019 bestätigt. Danach sind in Oldenburg deutlich mehr Hunde im Tierregister „Tasso“ registriert, als steuerlich erfasst.

Leider muss die Stadtverwaltung feststellen, dass Hundehalter mit der Anmeldepflicht für ihre Hunde bisweilen sehr nachlässig umgehen. Bei Kontrollen im ganzen Stadtgebiet fallen immer wieder Hunde auf, die nicht angemeldet sind. Dann wird neben der Veranlagung zur Hundesteuer auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Der Verstoß gegen die Meldepflicht kann im schwersten Fall mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro geahndet werden. In der Vergangenheit wurden bei festgestellten Verstößen auch zahlreiche Bußgelder festgesetzt.

Die Stadt Oldenburg weist vor dem Hintergrund dieser Entwicklung noch einmal auf die bestehenden Regelungen hin. Danach müssen Hundehalter ihre Hunde nach der städtischen Hundesteuersatzung binnen 14 Tagen nach Anschaffung des Hundes oder Zuzug nach Oldenburg bei der Stadt Oldenburg anmelden.

Bis zum 15. Februar 2019 gibt die Stadt Hundehaltern sogar die Möglichkeit, ihre Hunde rückwirkend anzumelden. In diesen Fällen und in diesem Zeitraum wird auf ein Bußgeld verzichtet. Die Anmeldung muss schriftlich (per Post: Fachdienst Finanzen, Pferdemarkt 14, 26105 Oldenburg, per Fax: 235-3121, per E-Mail: steuern(@)stadt-oldenburg.de) oder persönlich nachgeholt werden.

Nähere Informationen unter Telefon 0441 235-4444.
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Stadt sucht Pflegeeltern

23.01.2019 08:49 Uhr

Kinder können vorübergehend oder auf Dauer aufgenommen werden

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufnehmen möchten. Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Team Familienanaloge Hilfen gerne beraten. Nähere Informationen dazu gibt Meike Bruns (Telefon 0441 235-3653).

Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es entsprechend der Bedürfnisse unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung: Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Bereitschaftsfamilien geben Kindern aus Notsituationen ein Zuhause für bis zu sechs Monate. Für einige Betreuungsformen ist eine pädagogische Ausbildung erforderlich.
 
Alle Familien erhalten regelmäßig Beratung und Unterstützung. Je nach Pflegeform werden zusätzlich Fortbildungen, Supervision, Dienstbesprechungen und Entlastungsangebote bereitgestellt. Interessierte Familien werden auf ihre Tätigkeit fachlich vorbereitet. Für die Aufnahme eines Kindes kommen sowohl Familien, Paare und Lebensgemeinschaften als auch Alleinstehende infrage.

Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Auswahl der VWG gewinnt „Stadt Oldenburg-Cup“

23.01.2019 08:39 Uhr

Zwölf Mannschaften am Ball – Team Stadtrat schlägt sich wacker

Tricks, Tore und tolle Stimmung: Die VWG hat die 25. Auflage des Fußballturniers um den „Stadt Oldenburg-Cup“ in der Sporthalle Wechloy gewonnen. Im Finale setzte sich das Team mit 3:0 gegen „Turbine Jugendamt“ durch. Dritter wurden die Vorjahressieger „Pferdemarktbomber“, die die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren nach Neunmeter-Schießen bezwingen konnten. Zuvor hatte sich der Titelverteidiger im Halbfinale der VWG mit 2:3, ebenfalls nach Neunmeter-Schießen, geschlagen geben müssen. Das andere Halbfinale hatte „Turbine Jugendamt“ gegen die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren für sich entschieden.

Zwölf Mannschaften aus verschiedenen Fachdiensten der Stadtverwaltung, den städtischen Einrichtungen und den Zweckverbänden nahmen an dem Turnier teil. Begrüßt wurden die Aktiven und das Publikum von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Erstmalig war auch eine Auswahl des Stadtrates am Ball. Die Ratsmitglieder Renke Meerbothe, Ulf Prange, Annika Eickhoff, Michael Schilling, Thomas Theilsiefje, Pierre Monteyne und Hans-Henning Adler schlugen sich trotz einer 0:5-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen die „Pferdemarktbomber“ wacker und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Auch wenn es in ihrer Vorrundengruppe nur zum letzten Platz reichte, bereitete der Auftritt der Rats-Auswahl viel Spaß. Neben den genannten Mannschaften beteiligten sich folgende Teams am „Budenzauber“ in der Sporthalle Wechloy: OOWV, KDO, ServiceCenter, „Die Grünen Teufel“, Team Bauhof, Jobcenter und Klinikum Oldenburg.

Das Organisationsteam zeigte sich mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Der Erlös des Jubiläumsturniers kommt der städtischen Fachstelle „Bürgerschaftliches Engagement“ zugute. Im nächsten Jahr ist dann die VWG Ausrichter der 26. Auflage.
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Nachwuchs spielt groß auf

23.01.2019 08:37 Uhr

Jugend musiziert: Hohes Niveau beim Regionalwettbewerb

Der Nachwuchs hat groß aufgespielt: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der am Sonntag, 20. Januar, im Kulturzentrum PFL stattfand, erzielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele erste Preise. Wie viel musisches Können in den unterschiedlichen Kategorien präsentiert wurde, lässt sich daran festmachen, dass über die Hälfte der jungen Teilnehmenden von den Fachjurys zur nächsten Runde in den Landeswettbewerb weitergeleitet wurden. „Das spricht für die hohe Qualität und die gute Vorbereitung unserer Musiktalente“, freut sich Celia Spielmann, Vorsitzende des Regionalausschusses.

80 junge Musikerinnen und Musiker nahmen in Einzel-, Duo-, oder Ensemblewertungen aus der Region Oldenburg Nord teil. Zur Region gehören die Stadt Wilhelmshaven, die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch sowie die Stadt Oldenburg.

In fünf Wertungen erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die maximale Zahl von 25 Punkten: Tue-Minh Vu (Altersgruppe IA, Violine), Clara-Sophie Kleffner (Altersgruppe IB, Violine) und Johannes Kleffner (Altersgruppe II, Klavierbegleitung), Sofija Pavlenko (Altersgruppe II, Violine), Jakow Pavlenko (Altersgruppe IV, Violine), Jannis Leinweber (Altersgruppe IV, Kontrabass), Neo Wernecke (Altersgruppe II, Mallets), Melina Schubmann und Irla Syfuß (Altersgruppe IB, Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Jördis Rebecca Campe und Jelde Kohlschein (Altersgruppe V, Duo Klavier und ein Holzblasinstrument), Linus Reil, Jelde Steffens und Tom Gramsch (Altersgruppe IV, Gitarrentrio) begeisterten mit ihren Vorträgen.

Für insgesamt 48 Kinder und Jugendliche geht es im März mit dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Hannover weiter.
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Was kann die Justiz leisten, was nicht?

21.01.2019 12:04 Uhr

Neujahrsempfang des Vereins Konfliktschlichtung e.V.

von Veronika Hillenstedt

„Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.“ Mit diesem Zitat der deutschen Lyrikerin Else Panek zeigte Karin Schulze, Vorstandsmitglied des Konfliktschlichtung e.V., in ihrer Begrüßungsrede den Nutzen der Aufgaben im Täter-Opfer-Ausgleich, mit Olip, im Restorative-Justice-Projekt OTG und ProKidS für die Klienten auf. Von diesem Nutzen profitiere ebenfalls die Justiz die Gesellschaft. Sie stellte unmissverständlich klar, dass all diese Tätigkeitsbereiche hoch professionell durchgeführt werden und dass gute Arbeit Geld und Ressourcen erfordert. Sie bedankte sich bei allen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Zukünftig sei es allerdings wichtig, dass das Justizministerium auch die innovativen, zukunftsweisenden Neuerungen finanziell unterstütze.

Hochkarätig besucht war der Neujahrsempfang in den Räumen des Vereins Konfliktschlichtung in Oldenburg. Als Gäste begrüßte Vorstandsmitglied Jochen Hillenstedt: den Staatssekretär des Landes Niedersachsen, die Mitglieder des Landtags, die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, die Ratsfrauen und Ratsherren der Stadt Oldenburg und der Kreistage, den Vizepräsident des Oberlandesgerichts, die ständige Vertreterin der Generalstaatsanwaltschaft, den Präsidenten des Landgerichts, die Leiterin der Staatsanwaltschaft, den Leiter der Justizvollzugsanstalt, die Amtsgerichtsdirektoren der Amtsgerichte Oldenburg und Delmenhorst, der leitende Polizeidirektor und Vorsitzende des Präventionsrats Oldenburg, die Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, den Leiter des Ambulanten Justizsozialdienstes Niedersachsen, die Staatsanwälte, die Polizei und Netzwerkpartner.

Konfliktschlichtung e.V. leistet wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft
Staatssekretär Dr. Stefan von der Beck betonte in seinem Grußwort, dass der Verein eine moderne Institution geblieben sei und er mit Hingabe und professionellem Engagement, innovativ und flexibel seine Aufgaben den erforderlichen Geschehnissen anpasse. Damit leiste der Verein Konfliktschlichtung einen wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft und sei aus dem Oldenburger Land nicht mehr wegzudenken. Er stelle fest, dass Strafverfahren nicht immer den erhofften Frieden für Opfer bringen, beim Verein Konfliktschlichtung jedoch Opfer auf eigene Fragen eine Antwort finden, aus der Passivität herausgeholt werden,  Abläufe selber steuern, sich selber beteiligen können, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Die Täter hätten die Chance der Verantwortungs­übernahme, bearbeiteten die Tatgeschehnisse, und böten eine Entschuldigung und Schadenswiedergutmachungsleistungen an. Fazit: eine Einigung spare Zivilverfahren und führe zur Entlastung der Justiz. Er versicherte, dass er die Arbeit des Vereins immer unterstützen werde.

Leben in Oldenburg mit positiver und gesunder Streitkultur
Die Erste Bürgermeisterin Petra Averbeck lobte, dass der Verein mit seinen Angeboten eine positive und gesunde Streitkultur in die Stadt bringe und sie dadurch eine hohe Lebensqualität erfahre. Es seien viele Konflikte geschlichtet und das Leben in Oldenburg besser und friedlicher gemacht worden. 

Gedankenreise zur Leistungsfähigkeit der Justiz
Der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Oldenburg, Dr. Michael Kodde, fragte in seiner Festrede, ob und in wie weit die Justiz ihre Aufgaben erfüllt: Was kann die Justiz, was soll sie, was macht sie tatsächlich? Kann sie Rechtssicherheit, Gerechtigkeit, Rechtsfrieden leisten? „Meine Antwort ist ein entschiedenes JEIN“, so Kodde.

Er stellt fest, eine Rechtssicherheit in der Justiz sei zu 100 % gegeben. Gerechtigkeit werde in weitem Umfang subjektiv oft anders gesehen, objektiv sei sie aber zu 99 % zu bestätigen.

Rechtsfrieden dagegen gelinge der Justiz in unterschiedlichem Maß. Er sei umso leichter herzustellen,  je weniger persönliche Betroffenheit der Beteiligten vorhanden ist. 

Schwierig sei es bei natürlichen Personen, besonders bei Konflikten von Wirtschaftsunternehmen und Institutionen zu Menschen, könne eine gerichtliche Entscheidung zur gewissen Befriedigung beitragen. Sehr schwierig werde es, wenn Schäden über den eigentlichen Vorfall hinausgehen, wenn Wut, Verbitterung, Ängste, Enttäuschung und Rachegelüste vorhanden seien. Ein Rechtsfrieden könne dann durch die richterliche Entscheidung nicht immer hergestellt werden.

Kodde stellt fest, dass der Rechtsfrieden oft gestört sei, da eine substantielle Hilfe nicht vorgesehen sei.  „Ein Highlight in einem richterlichen Leben ist die Aussprache der Beteiligten“, so Kodde. Was es in der Justiz nicht gebe, sei in idealtypischer Form im Verein Konfliktschlichtung zu finden, der diese schwere Lücke schließe. Der Verein stelle den benötigten Rechtsfrieden wieder her, sei wertvoller Partner der Justiz, sei für die Oldenburger Region unentbehrlich. Der Gesetzgeber habe den Täter-Opfer-Ausgleich zu wichtigen Aspekten des Strafverfahrens erklärt. Die Institution Konfliktschlichtung sei sehr wertvoll für die Justiz, nicht nur retrospektiv, sondern auch präventiv. Eine Eigenständigkeit der Konfliktschlichtung sei absolut wichtig und somit eine Trennung der Tätigkeiten von Justiz und Konfliktschlichtung unbedingt erforderlich.

Gerichtliche Verfahren bearbeiteten Vorwürfe und deren Sanktionierung, kaum Hintergründe und würden Verteidigung erzwingen, denn im gerichtlichen Verfahren werde mit DU Botschaften gearbeitet. Dieses erzwinge Verteidigung, bringe das Gegenteil von Rechtsfrieden und verhindere diesen sogar. 

Zum Schluss sprach Herr Dr. Kodde den hochkompetenten, engagierten Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Mitgliedern und dem Kuratorium und dem Beirat des Vereins seine Anerkennung aus und bedankte sich im Namen der Justiz.

Die beiden Vorstandsmitglieder Jochen Hillenstedt und Johannes Hiltner ehrten die langjährigen Kuratoriumsmitglieder für ihre langjährige Unterstützung. Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin Konfliktschlichtung e.V. bedankte sich beim Team der VHS-Jugendwerkstatt für den Service und die Herstellung des Catering und stellte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ihren Tätigkeitsbereichen vor. 
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Perlenzauber: Schmuck selbst kreieren für Kinder ab 8

19.01.2019 18:25 Uhr
Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können am Samstag, 26. Januar, in einem Workshop ihren eigenen Schmuck herstellen: Gemeinsam mit Petra Heidrich aus der „Farbenfrohen Werkstatt Textil“ entdecken sie zunächst den Schmuck im Biedermeierzimmer der Villa Jürgens im Stadtmuseum. Inspiriert durch die Schmuckstücke stellen die Teilnehmenden im Anschluss im Atelier aus Perlen, Draht und verschiedenen Garnen eigenen Schmuck her. Der Workshop läuft von 15 bis 17.30 Uhr und kostet 8 Euro. Anmeldungen sind bis 22. Januar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 möglich.
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Infos für Familienangehörige: Grundlagen des Betreuungsrechts

19.01.2019 18:18 Uhr
Informationen über Inhalte, Pflichten und Rechte der Betreuungsarbeit sowie einen Überblick über die Alternativen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gibt ein Einführungsseminar für Familienangehörige. Dieses findet statt am Donnerstag, 24. Januar, 17 bis 19 Uhr, im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge sowie grundlegende Informationen zur Betreuung. „Wir wollen eine Entscheidungshilfe geben und vermitteln dazu interessierten Familienangehörigen die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren Alternativen“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Anmeldungen nimmt sie unter Telefon 0441 25024 entgegen.
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Ältere Menschen zu Hause kompetent unterstützen

19.01.2019 18:10 Uhr

Schulung zur „freiwilligen Seniorenbegleitung“ beginnt im März

Der Anteil älterer Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Oldenburg nimmt zu. Viele von ihnen leben alleine. Sie wissen ihre Eigenständigkeit zu schätzen, sind aber doch auf Unterstützung angewiesen. Nicht immer können Angehörige diese Aufgaben übernehmen. Hier haben ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter eine wichtige Funktion. Um ihnen für die Besuche, Begleitung und Beratung älterer Menschen Sicherheit und Handwerkszeug zu vermitteln, bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung eine Fortbildung an. Die Schulung zur „freiwilligen Seniorenbegleitung“ beginnt am 1. März und endet am 5. Juni.

An zehn aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen und in einem anschließenden praktischen Teil lernt man die besondere Situation älterer Menschen und die spezifischen Probleme des Alters kennen und verstehen. Die Teilnehmenden werden qualifiziert, um ältere Menschen zu Hause kompetent zu begleiten. Die Fortbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Interessierte werden gebeten, sich im Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-3880 anzumelden. Auch ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter ohne Schulungswunsch sind beim Senioren- und Pflegestützpunkt sehr willkommen.
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Info-Nachmittag der Selbsthilfegruppe EX-Zeugen-Jehovas

19.01.2019 18:08 Uhr
Aufenthalt in der Sondergemeinschaft der Zeugen Jehovas und ihre Folgen am Freitag, den 25.01.2019 in Oldenburg

Viele Menschen wissen wenig oder nichts über die Sondergemeinschaft der Zeugen Jehovas, deshalb beantwortet eine Aussteigerin und die Initiatorin der Selbsthilfegruppe Ex-Zeugen-Jehovas diese und andere Fragen:

• Was passiert wenn sich jemand entschließt ein Zeuge Jehovas zu werden?
• Was passiert wenn jemand von Kindheit an hineingeboren wird?
• Was für Folgen hat es, sich dort aufzuhalten oder aufgehalten zu haben?

Nach dem Informationsteil besteht im Anschluss die Möglichkeit zu diskutieren und/oder auch Fragen zu stellen.

Eingeladen sind alle, die das Thema interessiert.

Anmeldung über die BeKoS:
Tel 0441 – 88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburger Orte im Fokus

19.01.2019 18:04 Uhr
Fotoausstellung des Blauschimmel Ateliers eröffnet am Samstag, den 26. Januar um 12 Uhr in der Kinderbibliothek am PFL.

Welche Geschichten erzählen uns Orte? Und welche neuen Perspektiven eröffnen sich durch die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie?

Unter der Leitung der Sozialwissenschaftlerin und Künstlerin Edda Akkermann haben 12 Fotograf*innen (Laien und Profis) auf gemeinsamen Spaziergängen Orte in Oldenburg mit der Fotokamera erkundet. Orte, die sich dem Blick der Öffentlichkeit entziehen, weil sie nicht ohne weiteres zugänglich sind oder nur wenig Beachtung finden. Wie beispielsweise die Deckenmalerei des Degodehauses oder die Baustelle auf dem ehemaligen Rhein-Umschlag-Gelände.

„Diese Orte gemeinsam zu entdecken hat allen Beteiligten einen neuen Blick auf Oldenburger Orte eröffnet“, so Edda Akkermann, Projektleiterin. Und so zeigt die Ausstellung ganz neue Seiten von Oldenburg.

Die entstandenen Fotoreihen und -collagen werden vom 26.1. - 28.2.2019 in der Kinderbibliothek in der Peterstraße ausgestellt.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.
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CI-Café

19.01.2019 18:03 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige, die ein Cochlea-Implantat erhalten haben. Nach der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen. Bei regelmäßigen Treffen in einem Café wollen wir uns kennenlernen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen und uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen.

Interessierte melden sich bitte bei der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg, info@bekos-oldenburg .de; 0441 884848
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Vortrag „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“

19.01.2019 18:01 Uhr
Klima(+)Oldenburg startet mit dem  Veranstaltungsprogramm für 2019.  Geplant sind elf Fachvorträge und darüber hinaus Besichtigungs- und Beratungstermine z.B. im Rahmen der Klima(+)Altbausanierungstage im Juni, der Klima(+) Effizienzhaustage im Oktober. Mit einem umfangreichen Informationsangebot zu allen Energiethemen ist Klima(+)Oldenburg auch wieder bei der  NordHAUS vertreten. Alle Angebote sind wie immer kostenlos.
 
Zum Auftakt am kommenden Montag, 21. Januar, wird Frau Dr. Toepfer (Analytik- und Beratungsinstitut für Innenraumschadstoffe) einen Vortrag über „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“ halten. Die Referentin informiert über Entstehung, Entfernung und Vorbeugung von Schimmel in Wohnräumen. Dabei geht es grundsätzlich um richtiges Heizen und Lüften, aber auch um Dämmung und die Verminderung von Wärmebrücken. Am Ende des Vortrags ist Zeit für Fragen.

Der Klima(+)Info-Montag findet  jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt. 

Das gesamte Veranstaltungsprogramm Klima(+)Oldenburg 2019 liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de/Veranstaltungen zu finden.
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Wirtschaftsförderer kommen Unternehmen entgegen

16.01.2019 19:19 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet städtische Dependance im TGO

Die Stadt Oldenburg kommt jungen Unternehmen auf dem Weg, sich in der Oldenburger Wirtschaft zu etablieren, im wahrsten Sinne des Wortes entgegen: Damit Gründerinnen und Gründer noch zielgerichteter und umfassender unterstützt werden können, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Mittwoch, 16. Januar, eine Dependance der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) eröffnet. Um von Anfang an eine systematische Rund-um-Betreuung zu ermöglichen, stehen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt vor Ort zur Verfügung. „Lange Vorlaufzeiten fallen weg, Gespräche können kurzfristig geführt werden. Der direkte Draht wird großgeschrieben“, nannte Krogmann die Vorteile des erweiterten Beratungs- und Betreuungsangebotes. „Ihr Erfolg ist uns wichtig“, betonte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung vor zahlreichen TGO-Mietern.

„Da, wo Sie arbeiten, arbeiten wir auch“, erklärte der neue Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Zögern Sie nicht, mit uns ins Gespräch zu kommen. Sei es spontan, wenn Sie den Mitarbeitern hier auf dem Flur begegnen oder an den Sprechtagen jeweils dienstags und donnerstags“, ermunterte Wilken die TGO-Mieter.

Jürgen Bath, Geschäftsführer des TGO, freut sich: „Die Arbeit des TGO ist seit jeher intensive, konzentrierte Start-up-Förderung – und damit eben auch spezialisierte Wirtschaftsförderung. Das neue Beratungsangebot ergänzt unsere Kompetenzen hervorragend zugunsten der Start-ups im TGO und trägt zu einem diversifizierten, nachhaltigen Unterstützungsangebot bei.“

Von der Gründungsberatung, in deren Rahmen gemeinsam die Grundlagen für einen erfolgreichen Start geschaffen werden, bis zur passgenauen Vernetzung der jungen Unternehmen mit Branchennetzwerken der Stadt und der Region reicht das Portfolio der Wirtschaftsförderung. Um Innovationsprozesse anzustoßen und zu begleiten, bietet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit MCON (Meyer Consulting) zudem eine Innovationsberatung an, die gerade für die im TGO ansässigen Mieter von Interesse ist. Dabei geht es nicht nur um die Begleitung beim Beantragen von öffentlichen Fördermitteln, sondern auch darum, vorhandene Potentiale zu erkennen und zu fördern.

Neben den regulären Sprechzeiten werden in den nächsten Wochen auch „Specials“ stattfinden, wie etwa am Dienstag, 22. Januar, der gemeinsame Sprechtag mit der IHK oder am Donnerstag, 31. Januar, der Gründerinnensprechtag, der in Zusammenarbeit mit der Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA) angeboten wird.

Die Wirtschaftsförderung begleitet die Firmen aber nicht nur in den ersten Jahren der Unternehmensgründung, sondern steht ihnen auch langfristig zur Seite. Bei wachstumsbedingten Veränderungswünschen etwa hilft der Fachdienst Unternehmerservice. Er berät bei der Suche nach einem passenden neuen Standort, beispielsweise im Technologiepark, oder begleitet bei der Inanspruchnahme des Förderprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dabei habe die Stadt immer das feste Ziel vor Augen, den Standort Oldenburg für Gründer und Unternehmen attraktiv zu gestalten, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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Hier spielt die Musik: Talente geben den Ton an

16.01.2019 13:03 Uhr

Jugend musiziert: Regionalwettbewerb am 20. Januar – Hohe Zahl an Teilnehmenden

Der musikalische Nachwuchs darf sich auch in diesem Jahr wieder im Wettbewerb präsentieren – den jungen Talenten gehört am Sonntag, 20. Januar, die Bühne im Kulturzentrum PFL. Zum 56. Mal wird der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ganztägig in Oldenburg ausgetragen. Die Wertungsspiele sind öffentlich und finden im Zeitraum von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

80 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg, Wilhelmshaven sowie aus den Landkreisen Friesland, Ammerland und Wesermarsch treten dieses Jahr in den Kategorien Streichinstrumente solo, Percussion und Mallets solo, Klavier-Kammermusik, Zupf-Ensemble, Alte Musik-Ensemble und in der Duowertung Klavier und ein Blasinstrument an. „Wir sind sehr glücklich über die hohe Teilnehmerzahl beim diesjährigen Wettbewerb. Gerade besondere Besetzungen wie die in der Alte Musik-Wertung setzen ein hohes Maß an Probenbereitschaft voraus“, betont die Geschäftsführerin des Regionalwettbewerbs, Andrea Palet-Sabater.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs präsentieren ihr Können beim festlichen Preisträgerkonzert am Sonntag, 10. Februar, ab 11.15 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters. Eintrittskarten für das Preisträgerkonzert gibt es zum Einheitspreis von drei Euro an der Theaterkasse, Telefon 0441 2225-111.

„Jugend musiziert ist viel mehr als ein kurzer Auftritt am Wettbewerbstag. Die Schülerinnen und Schüler bereiten ihre Programme über Monate hinweg sehr intensiv und zielgerichtet vor“, sagt Celia Spielmann, Vorsitzende des Regionalausschusses. Bereits in den Vorjahren erzielten die jungen Musiktalente des Oldenburger Regionalwettbewerbs viele herausragende Leistungen, denn weitergeleitete Preisträgerinnen und Preisträger finden sich regelmäßig auch auf den vorderen Plätzen auf Landes- und Bundesebene des dreistufigen Wettbewerbs wieder.

Im Fokus stehen aber nicht nur die Leistungsträger, denn der Regionalwettbewerb hat einen klaren pädagogischen Auftrag. Spielmann: „Die Teilnahme am Wettbewerb soll in erster Linie eine positive Erfahrung für die jungen Musiker sein. So soll der Spaß am Instrument und daran, es zu präsentieren, im Vordergrund stehen.“

Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird gefördert und finanziert von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), von der Oldenburgischen Landschaft und den beteiligten Kommunen.

Weitere Informationen und das Wertungsprogramm gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/musikschule.
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Das Kindermusikfestival beflügelt die Phantasie

16.01.2019 12:48 Uhr

18. Auflage unter dem Motto „Überflieger“ vom 15. bis 17. Februar – Vorverkauf startet

Das Oldenburger Kindermusikfestival wird volljährig: Vom 15. bis 17. Februar findet die mittlerweile 18. Auflage im Kulturzentrum PFL statt. Doch von Erwachsenwerden kann keine Rede sein. Stattdessen prägen weiterhin kindliche Verspieltheit, Begeisterungsfähigkeit und Neugierde das Programm. Nicht von ungefähr steht es diesmal unter dem Motto „Überflieger“: „Wir wollen die Phantasie des jungen Publikums beflügeln“, sagt Rolf Weinert – er ist wieder in Doppelfunktion als Festivalorganisator und Mitglied der Band „Die Blindfische“ im Einsatz.

Die „Blindfische“ haben gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg wieder die besten Kinderliedermacher Deutschlands zu dem Festival eingeladen, das bundesweit als eines der größten seiner Art gilt. Mit dabei sind Toni Geiling und das Wolkenorchester, die sich mit ihren Zuhörerinnen und Zuhörern in luftige Höhen begeben. Mit der zwölfjährigen Sarah Hübers kommt eine echte Überfliegerin, die schon im Vorprogramm von Nena gesungen hat. Und die „Blindfische“ lassen nicht nur Drachen steigen, sondern fliegen mit allen zum Mond. Und auch die Rappelkiste und der Kinderchor der Musikschule Oldenburg heben mit Liedern von Toni Geiling ab.

Der Vorverkauf für die insgesamt sechs Konzerte beginnt am Dienstag, 15. Januar. Die Karten kosten einheitlich 7 Euro plus Systemgebühr (1 Euro) und sind bei der Tourist-Info, Lange Straße 3 (im Lappan), sowie im Internet über www.ticket2go.de zu erhalten. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, der OLB Stiftung und der EWE Stiftung, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, sagt Holger Denckmann, Leiter der Musikschule. Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung der Oldenburger Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, ergänzt Rolf Weinert.

Sarah Hübers, die im vergangenen Jahr ihren ersten Tonträger („Klamotten“) veröffentlicht hat, haben die „Blindfische“ 2018 beim Bardentreffen in Nürnberg erlebt, als sie auf der Straße allein mit der Gitarre eine tolle Show abgeliefert hat und das Publikum mit ihrer frischen, authentischen und sympathischen Art begeistert hat. „Spontan haben wir sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte, auf dem Oldenburger Kindermusikfestival zu spielen“, berichtet Weinert – mit Erfolg: Die Zwölfjährige aus Bocholt, die bereits auf zahlreiche Auftritte in Deutschland und den Niederlanden, bei „The Voice Kids“ (Sat1) und beim „Sommer Hit Festival“ mit der Kelly Family zurückblicken kann, kommt gerne nach Oldenburg. 

Hohes musikalisches Niveau und eine ungewöhnliche Besetzung versprechen Toni Geiling und das Wolkenorchester. Neben Geiling (Gitarre, Gesang, singende Säge) besteht das Wolkenorchester aus Anne Diedrichsen (Schlagzeug), Kaspar Domke (Kontrabass) und Andreas Uhlmann (Posaune). In ihrer „Wolkenfabrik“ entstehen poetisch schöne Lieder, bei denen die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gedanken fliegen lassen können.

Auf ihren Heimflug freuen sich derweil die „Blindfische“ als Oldenburger Lokalmatadore: Nach schönen Projekten im Jahr 2018 beim „on tour Festival“, mit den Bremer Philharmonikern und im KIKA will das Trio nun beim Kindermusikfestival mit Klassikern wie „Wir fliegen zum Mond“ in den Weltraum schweben.

Sarah Hübers, Toni Geiling und das Wolkenorchester sowie die „Blindfische“ treten am Freitag, 15. Februar, ab 16 Uhr auf. Am Samstag, 16. Februar, beginnen ihre Konzerte um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, startet das Programm um 11 Uhr und um 15 Uhr. Der Kinderchor und die Rappelkiste der Musikschule Oldenburg unter der Leitung von Gerke Jürgens und Rita Meiners ergänzen das Programm am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr.
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Neue Bildungspaten gesucht: Infoabend am 24. Januar im PFL

16.01.2019 12:43 Uhr

Nächster Kurs beginnt am 21. Februar

Die Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr einen Infoabend zum Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ und der dazugehörigen Qualifizierungsmaßnahme. Die Veranstaltungen findet in Seminarraum 2 des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, statt und ist kostenlos. Anlass ist der 14. Kurs der Bildungspaten, der am 21. Februar beginnt und für den interessierte Freiwillige umfassend vorbereitet werden sollen.

Seit 2009 hat die Agentur, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, im Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ rund 250 engagierte Ehrenamtliche zu Patinnen und Paten für Grundschulkinder aus Zuwandererfamilien geschult. Die teilnehmenden Kinder werden von den Lehrkräften der Grundschulen mit Zustimmung der Eltern ausgesucht. Eine Patenschaft dauert ein Jahr und kann bei gegenseitigem Einverständnis verlängert werden.

Engagierte Ehrenamtliche haben als Patinnen und Paten nach ihrer Schulung ein Kind oder nacheinander auch mehrere Kinder betreut, haben sie gestärkt und ermutigt, ihnen die Stadt und die regionale Kultur näher gebracht, sie in ihrer Sprachentwicklung gefördert und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Sie haben sie ein Stück auf ihrem Bildungsweg und ihrer Entwicklung begleitet und gefördert und somit die Bildungschancen der Kinder deutlich verbessert. Ziel der Bildungspaten ist es, die Integration der Kinder über eine gute (Aus-)Bildung zu fördern.

Von einigen Schulen wird jährlich ein großer Bedarf an Unterstützung für Grundschulkinder aus zugewanderten Familien gemeldet. Deshalb werden wieder interessierte Ehrenamtliche gesucht, die sich eine Bildungspatenschaft für sich vorstellen können. Alle, unabhängig von Beruf und Alter, die Freude an dieser Aufgabe mit Kindern haben, können sich ab sofort bei der Agentur :ehrensache melden und einen Termin für ein Informations- und Auswahlgespräch vereinbaren. Voraussetzung ist eine wöchentliche zeitliche Investition von circa drei bis vier Stunden und die Bereitschaft, sich für ein Jahr auf diese verantwortungsvolle und erfüllende Aufgabe einzulassen.

Gabriela Kaboth-Freytag und Olga Gerz von der Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement geben weitere Infos und nehmen Anmeldungen entgegen unter 
 Telefon 0441 235-2020, beziehungsweise -2404 oder per E-Mail an gabriela.kaboth-freytag@stadt-oldenburg.de oder olga.gerz@stadt-oldenburg.de. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/ehrensache.
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3.- Euro pro verkauften Weihnachtsbaum

13.01.2019 14:51 Uhr

IKEA Oldenburg spendet 6.000 Euro an zwei Vereine aus Oldenburg

IKEA Oldenburg spendet für einen guten Zweck: Einrichtungshauschef Lars Fritsch überreicht am Freitag, den 11.1.2019 um 17.15 Uhr, im IKEA Einrichtungshaus gleich zwei Spendenschecks. Die Spendensumme stammt aus der Aktion Weihnachtsbäume für Kinderträume, bei der IKEA Oldenburg pro verkauften Baum 3.- an eine gemeinnützige Organisation spendet.

In diesem Jahr sind durch den Baumverkauf 4.677.- zusammen gekommen. IKEA Oldenburg rundet diese Summe auf 6.000.- auf, damit beide Vereine viele von ihren geplanten Projekten umsetzen können. 3.000.- gehen in diesem Jahr einmal an den Verein Lichtblick e.V., die sich um die psychologische und psychosoziale Hilfe für Kinder krebserkrankter Eltern und deren familiäres System kümmern. Über weitere 3.000.- darf sich der Verein TrostReich e.V., Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche, freuen.
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Impulse für klimafreundliches Handeln

13.01.2019 14:36 Uhr

Neue Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ startet im Januar

Es gibt viele innovative Konzepte, um unsere Energieversorgung und Mobilität klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten. Beispiele stellt die Stadtverwaltung den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ab dem 29. Januar an fünf Terminen in der neuen Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ vor.

Ausgesuchte Expertinnen und Experten – aus Oldenburg sowie aus dem gesamten Bundesgebiet – erläutern und diskutieren unterschiedliche Möglichkeiten und Standpunkte rund um die Themen Energieversorgung und Mobilität. Auch die Praxis kommt dabei nicht zu kurz. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise einem Wasserstoffauto unter die Motorhaube schauen und erfahren, worauf es bei der Wahl von Ökostrom ankommt oder wie es sich in einem autofreien Quartier in Köln leben lässt.

Die Veranstaltungen finden im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Folgende Termine und Themen sind vorgesehen:
 • Dienstag, 29. Januar: „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“
 • Dienstag, 5. März: „So gelingt die Energiewende zuhause“
 • Dienstag, 14. Mai: „Mobilität der Zukunft: Lebenswerte Städte ohne Autos“
 • Dienstag, 18. Juni: „Keine Energiewende ohne Wasserstoff?“
 • Dienstag, 10. September: „Die Energieversorgung von morgen – zentral oder dezentral?“

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.

Die Veranstaltungsreihe ist der Auftakt für unterschiedliche Informations- und Beteiligungsformate, die im Rahmen des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das Projekt ist Teil eines klimafreundlichen und smarten Wohnquartiers, das auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst entsteht.
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Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“

13.01.2019 14:34 Uhr
Die Arbeitsgemeinschaft „Inklusion an Oldenburger Schulen“ trifft sich am Mittwoch, 16. Januar, zur ersten Sitzung in diesem Jahr. Die insgesamt 57. Sitzung findet von 14 bis etwa 16 Uhr in der Industriestraße 1 a im zweiten Obergeschoss, Raum 245/246, statt.
 Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Unterarbeitsgruppen der AG werden über ihre aktuellen Themen und Ergebnisse berichten. Informationen zur Tagesordnung und weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen gibt es unter www.oldenburg.de/schule.
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Erzählen gegen das Vergessen: Die Zukunft der Erinnerung

13.01.2019 14:29 Uhr

Veranstaltungsreihe und Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar gibt es im Schauraum des Stadtmuseums vom 13. Januar bis 3. Februar eine Ausstellung und eine Veranstaltungsreihe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet die Ausstellung am Sonntag, 13. Januar, um 11 Uhr. Geplant sind neben Führungen unter anderem ein Film zum Thema, ein Vortrag und eine Performance von Schülerinnen und Schülern. Mit Ausnahme der Führungen ist der Eintritt zur Ausstellung und für die Veranstaltungen frei.

Organisiert wurde das Projekt vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Verein Heimatsucher e.V. und dem Stadtmuseum. Die Heimatsucher arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Nationalsozialismus und wissen: Junge Menschen stellen immer wieder die Frage, warum die Verbrechen des Nationalsozialismus „unvergessen bleiben sollen“ und was diese über 70 Jahre zurückliegende Geschichte mit ihnen zu tun hat. Antworten darauf geben die Heimatsucher mit sehr persönlichen Geschichten, die ihnen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen anvertraut wurden. „Die jungen Menschen lernen dadurch, dass etwas lange vergangen sein kann, in den Köpfen und Herzen von Beteiligten aber noch sehr lebendig ist. Und sie begreifen, was Daten und Fakten, die ihnen in der Schule oder über die Medien vermittelt wurden, für reale Menschen bedeuten“, so die Organisatorin Paula von Sydow vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Während der Ausstellung gibt es für Schulklassen ab Klasse 4 Führungen und Workshops, jeweils mittwochs am 16., 23. und 30. Januar. Ansprechpartnerin für Anmeldungen, Termine und Kosten ist Katharina Müller-Spirawski, per E-Mail an k.spirawski@heimatsucher.de.

Am Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr, zeigen die Heimatsucher mit Regisseurin Simone Hüttenberend den Film „Auf gute Nachbarschaft“. Erzählt wird von der Begegnung eines ehemaligen jüdischen Widerständlers und eines desertierten Wehrmachtssoldaten, die sich am Ende ihres Lebens mit beeindruckender Offenheit gegenüberstehen und beweisen, dass Versöhnung kein theoretisches Konstrukt bleiben muss. Am Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, spricht der Wissenschaftshistoriker Udo Andrascke, Universität Erlangen-Nürnberg, in dem Vortrag „Geschichte ausstellen. Das Museum als Lernlabor für Jugendliche“ über ein besonderes Ausstellungsprojekt: Mit Jugendlichen hat er historische Objekte aus dem Schulalltag im Nationalsozialismus untersucht und Lernlabore für eine Ausstellung im Schulmuseum Nürnberg entwickelt.

Einen ganz anderen Zugang zum Thema Nationalsozialismus bietet der Jaspers Philosophier Club. Hier können Kinder und Jugendliche gemeinsam über Fragen zu Menschlichkeit, Unmenschlichkeit oder Erinnerung nachdenken. Offene Gruppen gibt es am 15. Januar für Kinder von 10 bis 12 Jahren und am 22. Januar für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren, jeweils dienstags von 16 bis 17 Uhr. Für Schulklassen oder Schülergruppen der Jahrgänge 4 bis 10 wird ein Kurs am Freitag, 25. Januar, 10 bis 12 Uhr, angeboten. Geleitet werden die Jaspers Clubs von der Lehrerin Waltraud Bagge, die Anmeldungen per E-Mail an jaspersclub.oldenburg@gmx.de annimmt.

Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung in Oldenburg haben für ihre Performance „Erinnerungen sind Leben“ am Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr, jüdische Stadtgeschichte erforscht. Die Arbeit mit historischen Dokumenten und lyrischen Texten sowie ein Seminar mit den Heimatsuchern führte sie zu der Frage, wie es sein wird, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt und keine Holocaust-Überlebenden ihre Geschichte mehr selbst erzählen können.

Die Ausstellung wird durch die Landessparkasse zu Oldenburg gefördert. Weitere Informationen zum Verein Heimatsucher e.V. gibt es im Internet unter www.heimatsucher.de.
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In Oldenburg sind sechs Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz

13.01.2019 14:27 Uhr

Entlastung für den Rettungsdienst – Pilotprojekt von Stadt und drei Landkreisen gestartet

Startschuss für ein bundesweit einmaliges Projekt: So genannte Gemeinde-Notfallsanitäter sollen ab jetzt den Rettungsdienst entlasten, dessen Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren im Oldenburger Land stetig gestiegen sind. Sechs speziell als Notfallsanitäter geschulte Mitarbeiter haben seit dem 2. Januar in der Stadt Oldenburg ihren Dienst aufgenommen.

Bei einer Vielzahl von Alarmierungen ist eine notfallmedizinische Versorgung durch den Rettungsdienst nicht erforderlich. Bislang fehlte es aber an einer Alternative, die Patientinnen und Patienten in ihrer zwar für sie unklaren, aber oft nicht lebensbedrohlichen Situation professionell unterstützt. Vor diesem Hintergrund ist das durch die Krankenkassen finanzierte Projekt „Gemeinde-Notfallsanitäter“ von mehreren Partnern – Berufsfeuerwehr Oldenburg, Deutsches Rotes Kreuz Cloppenburg, Malteser Hilfsdienst Oldenburg und Vechta sowie Rettungsdienst Ammerland – gemeinsam entwickelt worden. Dieses seit langem vorbereitete Projekt ist nun in der Stadt Oldenburg sowie in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg und Vechta in den Echtbetrieb gegangen. Insgesamt sind 25 Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz.

Bei der Vorstellung des Systems im Vechtaer Kreishaus zeigten sich am Mittwoch, 9. Januar, Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn sowie die Landräte Jörg Bensberg (Kreis Ammerland), Johann Wimberg (Kreis Cloppenburg) und Herbert Winkel (Kreis Vechta) zuversichtlich, dass das Projekt ein Erfolg werden wird.

Das System ist Teil des Rettungsdienstes und wird durch die Großleitstelle Oldenburger Land beziehungsweise die Rettungsleitstelle Vechta eingesetzt. Eine direkte Anforderung durch Dritte ist nicht möglich, sondern ein Einsatz ergibt sich aus der Notrufbewertung. Damit bleibt sichergestellt, dass auch bei akuten Krankheitsbildern die Rettungskette ohne Verzögerungen funktioniert.

Die Rettungsleitstelle setzt den Gemeinde-Notfallsanitäter bei einem unklaren Hilfeersuchen unterhalb der Notfallschwelle als medizinische Fachkraft vor Ort ein und verschafft sich somit ein klares Bild. Ziel ist es, bei niederschwelligen Einsätzen nicht direkt einen originär für die Notfallrettung vorgesehenen Rettungswagen entsenden zu müssen. Vor Ort leistet der Gemeinde-Notfallsanitäter direkte Hilfestellung und greift bei Bedarf auf das Netzwerk der ambulanten Versorgung zurück, indem er Kontakt zu entsprechenden Stellen oder auch dem Hausarzt sucht. „Wir rechnen damit, dass bis zu 20 Prozent der Rettungsdienst-Einsätze künftig durch die Gemeinde-Notfallsanitäter abgefedert werden können“, sagt Stefan Thate, Leiter des Rettungsdienstes und der Notfallsanitäterschule der Feuerwehr Oldenburg.

Die als Notfallsanitäter tätigen Mitarbeiter haben eine zusätzliche Ausbildung an den Notfallsanitäterschulen der Feuerwehr Oldenburg und der Malteser in Nellinghof durchlaufen und auch praktische Hospitationen in verschiedenen Bereichen der ambulanten Versorgung von kranken Menschen absolviert. Zur Unterstützung in der Einsatzsituation kann der Gemeinde-Notfallsanitäter zudem bei Bedarf auf telemedizinische Unterstützung aus dem Klinikum Oldenburg zurückgreifen.

Das zwei Jahre lang laufende Projekt wird durch die Universitäten Oldenburg und Maastricht sowie durch das Klinikum Oldenburg wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
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Meldewesen und Wahlrecht: Was Betreuer beachten sollten

09.01.2019 20:54 Uhr

Vortrag am 16. Januar im Kulturzentrum PFL

Carsten Büsing, Fachdienstleiter im Bürgerbüro Mitte der Stadt Oldenburg, hält am Mittwoch, 16. Januar, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, einen Vortrag darüber, was Betreuerinnen und Betreuer bei eventuellen Behördengängen für ihre Betreuten beachten sollten ? zum Beispiel, wenn ein neuer Personalausweis beantragt werden muss oder die im Heim lebenden Betreuten Unterstützung bei einer Wahl benötigen.

Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe FASD (Fetales Alkohol Syndrom)

09.01.2019 20:53 Uhr
Das erste Treffen der neuen FASD-Selbsthilfegruppe findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 15 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a, Oldenburg , in der 1. Etage in Raum 3 statt.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS – Kindern / -Angehörigen zu suchen.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind. Z.B.:  Eltern (leibliche / Adoptiv- /Pflege- / Großeltern),  Angehörige,  Pädagog*innen und Therapeut*innen,  Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte,  Betroffene

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Mit dem Frauenmobil sicher bis vor die Haustür

09.01.2019 11:13 Uhr

Nachtfahrservice wird auch 2019 angeboten – Gutscheine an sechs Stellen erhältlich

In der Dämmerung und Dunkelheit fühlen sich viele Frauen unsicher, wenn sie alleine unterwegs sind. Sie befürchten Belästigungen, Übergriffe oder Gewalt und nehmen Umwege in Kauf, um bestimmte Straßen zu umgehen. Einige vermeiden sogar, abends das Haus zu verlassen.

Deshalb stellt die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr Mittel für einen Nachtfahrservice für Frauen zur Verfügung: Das Frauenmobil ermöglicht es Oldenburgerinnen, das vielfältige Veranstaltungs- und Freizeitangebot in der Stadt ohne Angst zu nutzen. Mit den beteiligten Taxi- und Mietwagenunternehmen ist ein Verhaltenskodex vereinbart, der beispielsweise beinhaltet, dass die Frauen von Tür zu Tür gefahren werden und die Fahrer und Fahrerinnen warten, bis die Nutzerin das Haus betreten hat.

So funktioniert das Frauenmobil: Frauen und Mädchen ab zwölf Jahren mit erstem Wohnsitz in Oldenburg, die den Service nutzen möchten, erwerben im Vorfeld in den Stadtteilbibliotheken oder in den Bürgerbüros einen Gutschein im Wert von 3,50 Euro zu einem Preis von 1 Euro. Maximal zehn Gutscheine können zu den jeweiligen Öffnungszeiten gekauft werden. Das Frauenmobil sollte möglichst telefonisch bei einem der zwölf auf den Gutscheinen vermerkten Taxi- und Mietwagenunternehmen angefordert werden. Die Gutscheine können für eine Fahrt zwischen 19 und 5 Uhr innerhalb der Stadtgrenzen Oldenburgs genutzt werden.

Die Anzahl der einlösbaren Gutscheine und damit die Ermäßigung sind abhängig vom Fahrpreis: Bei Fahrkosten bis 7,49 Euro kann ein Gutschein eingelöst werden, bei einem Fahrpreis ab 7,50 Euro sind maximal zwei Gutscheine einsetzbar. Pro Fahrt ergibt sich so eine Ersparnis von bis zu 5 Euro auf den regulären Fahrpreis. Die Gutscheine sind bis einschließlich 1. Januar 2020 gültig.

An folgenden Verkaufsstellen sind die Gutscheine – so lange der Vorrat reicht – erhältlich:
 • im Bürgerbüro Mitte (Pferdemarkt 14), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • im Bürgerbüro Nord (Stiller Weg), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Eversten (Brandsweg 50), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Flötenteich (Hochheider Weg 169), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück (Ewigkeit 20), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek (Lagerstraße 39), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, sowie freitags von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
 Die Vorlage eines Personalausweises oder Schülerinnenausweises ist erforderlich, damit die Berechtigung zur Nutzung des Frauenmobils festgestellt werden kann.

Das Frauenmobil bringt Oldenburgerinnen seit Anfang der 1990er Jahre sicher durch die Nacht.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Falsche Polizeibeamte erbeuten mehrere Tausend Euro

09.01.2019 11:12 Uhr
Immer wieder versuchen dreiste Betrüger, sich als Polizeibeamte auszugeben und dadurch insbesondere älteren Mitmenschen hohe Bargeldsummen abzunehmen.

Am Montag führte die Masche des "falschen Polizeibeamten" in Oldenburg für einen Täter zum Erfolg: eine 82-jährige Frau aus Bürgerfelde wurde um über 5000 Euro betrogen. Die Rentnerin erstattete am Dienstag Anzeige bei der (echten) Polizei.

Die Oldenburgerin schilderte, dass sie am Montag gegen 11 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Kriminalbeamten aus Oldenburg erhalten habe. Die Anrufernummer sei bei dem Telefonat unterdrückt gewesen. Der Mann erklärte der Rentnerin, dass bei einem Raubüberfall in der Nachbarschaft eine Täterbande festgenommen worden sei. Bei den Ermittlungen sei dann festgestellt worden, dass das Eigentum der 82-Jährigen ebenfalls in großer Gefahr sei. Nachdem die Oldenburgerin dem Anrufer erklärt hatte, dass sie auf ihrem Bankkonto Bargeld deponiert habe, wurde sie aufgefordert, mit einem bestimmten Taxiunternehmen zur Bank zu fahren und das Geld abzuheben. Der betrüger ergänzte dabei, dass auch Mitarbeiter der Bank zu der Betrügerbande gehörten und das Geld der Frau schon bald ins Ausland transferieren würden.

Schließlich fuhr die Rentnerin zu ihrer Bankfiliale in der Oldenburger Innenstadt und hob einige Tausend Euro von ihrem Konto ab. Als sie nach Hause zurückkehrte, meldete sich der Anrufer wieder und forderte die Frau auf, die Seriennummern einiger der Geldscheine durchzugeben. Die Oldenburgerin nannte die Nummern, woraufhin der Betrüger erklärte, dass die Scheine gefälscht seien und sichergestellt werden müssten. Die 82-Jährige solle das Geld in einer Tüte in der Nähe des Hauses deponieren. Dies tat die Frau; kurz darauf war die Tüte mit dem Geld verschwunden.

In der Vergangenheit kam es bundesweit zu einer Vielzahl von Fällen dieser dreisten Betrugsmasche. Viele ältere Mitbürger sind jedoch inzwischen sensibilisiert, beenden derartige Telefongespräche sofort und melden dies der Polizei. Dennoch gelingt es manchen Tätern durch geschickte Gesprächsführung und kreative Rhetorik immer wieder, das Vertrauen ihrer Opfer zu erlangen, um sich auf betrügerische Weise zu bereichern. Die Polizei empfiehlt dazu, besonders mit älteren Mitmenschen und Angehörigen über diese Masche zu sprechen und mögliche Opfer weiter zu sensibilisieren. Wer ein verdächtiges Telefonat beendet und auflegt, dem droht keine Gefahr!
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VfL hat das Siegen nicht verlernt

07.01.2019 09:00 Uhr
von Bernd Teuber

Geht doch! Endlich gab es für den VfL Oldenburg wieder Grund zum Jubeln. Mehr als zwei Monate lang musste der heimische Bundesligist auf ein Erfolgserlebnis warten. Am Sonntag, 6. Januar, war es dann endlich wieder soweit. Mit 30:24 (17:13) konnte der TV Nellingen vor 1511 Zuschauern deutlich besiegt und sich somit etwas Luft im Tabellenkeller verschafft werden. Vom Start weg war dem Team von Trainer Niels Bötel anzumerken, dass es vor heimischem Publikum etwas wiedergutmachen wollte. „Das haben sich die Mädels heute verdient. Danke auch an das tolle Publikum, das uns sehr geholfen hat. Nachdem die ersten einfachen Bälle gut geklappt haben, war das Selbstvertrauen sofort da. Auch die Abwehr hat von Anfang an gut gearbeitet, was der Torhüterin den Job natürlich erleichtert hat. Julia hat heute einen super Job gemacht. Das hat uns natürlich vorne Sicherheit gegeben, zu wissen, dass sie hinten den Laden dichtmacht“, war Bötel sichtlich zufrieden nach dem Spiel. Ein Lob bekam auch die Jüngste im Team, die nicht nur drei Tore erzielen konnte, sondern auch ihr bestes Bundesligaspiel absolvierte. Die Rede ist von Lisa-Marie Fragge, die mit einem Selbstvertrauen zu Werke ging, wie man es bei ihr bisher noch nicht gesehen hat. „So etwas will ich von unseren jungen Spielerinnen sehen, dann dürfen sie auch schonmal einen Ball verlieren“.

Dass man das Spiel unbedingt gewinnen wollte, machte Mannschaftsführerin Kim Birke schon in der ersten Aktion des Spiels deutlich. Gleich ihr erster Wurf landete im Tor des Gegners. Dies sorgte nicht nur für Sicherheit bei den Mitspielerinnen, sondern auch bei Birke selbst. Hatte sie zuletzt häufig mit ihrer eigener Chancenverwertung gehadert, war sie am heutigen Tage mit acht Volltreffern beste VfL-Torschützin.

Mit viel Durchsetzungsvermögen erhöhte Fragge anschließend auf 2:0. Es sollte, bis zur vierten Minute dauern, bis Julia Renner erstmals hinter sich greifen musste. Nach und nach baute der VfL nun seinen Vorsprung aus und lag nach halb gespielter Halbzeit mit 11:6 vorne. Zwar konnten die Gastgeberinnen in der Folge den Vorsprung nicht weiter ausbauen, ließen die Gäste aber auch nicht näher als vier Tore herankommen. So ging es mit einer 17:13-Führung in die Kabinen. Auch in Halbzeit zwei hatte der VfL das Spiel jederzeit in Griff und geriet nie in Gefahr zu verlieren. Näher als drei Tore sollte Nellingen nicht mehr herankommen. Auch wenn man in den letzten Minuten etwas fahrlässig mit den Chancen umging, änderte sich nichts mehr, da Renner den Laden hinten dicht machte. So holte sich der VfL nach langer Durststrecke zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Weiter geht es nun am 23. Januar mit einem Auswärtsspiel in Dortmund.
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Erzählcafé: Veranstaltung am 8. Januar durch Vortrag ersetzt

05.01.2019 18:06 Uhr

„Friendship Force“ entfällt ? Wolf Leichsenring führt Gäste entlang der US-Ostküste

Die ursprünglich geplante Veranstaltung der kommunalen Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement/inForum im Rahmen des Erzählcafés am 8. Januar („Friendship Force“) fällt aus. Stattdessen nimmt Wolf Leichsenring die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Vortrag mit auf eine Reise durch die Ostküste der USA. Das Erzählcafé findet am Dienstag, 8. Januar, um 15.30 Uhr in Raum 4 im Flur der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Anmeldungen sind erforderlich über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung. Die Kosten betragen 2,50 Euro inklusive Kaffee/Tee und einem Stück Kuchen.


In dem total verlassenen Dorf Lubec in der nördlichsten Ecke des Bundesstaates Maine startet Wolf Leichsenrings rund 10.000-Meilen-Tour Richtung Süden bis hinunter an den südlichsten Kontinentalpunkt der USA, nach Key West in Florida. Ausblicke auf die Küstenlandschaft des Atlantiks gesellen sich zu Eindrücken vom Indian Summer im nördlichen Appalachengebirge auf dem Blue Ridge Parkway. Metropolen wie Boston, New York City oder Washington DC säumen den Weg ebenso wie die historischen Städte Charleston, Atlanta, Savannah oder auch die ursprüngliche Anlandestelle in der Neuen Welt der ersten europäischen Siedler und ihrem Schiff „Mayflower“. Schließlich werden auch wärmere, später dann auch subtropische Temperaturen in den südlichen Bundestaaten South Carolina und Florida genossen.
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„Vielfalt im Klassenzimmer“: Vortragsreihe startet am 14. Januar

03.01.2019 20:45 Uhr

Angebot vom Amt für Zuwanderung und Integration und OFZ

Das Amt für Zuwanderung und Integration bietet zusammen mit dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) ab Montag, 14. Januar, die dreiteilige Vortragsreihe „Vielfalt im Klassenzimmer“ an. Sie informiert über Bildungssysteme und Familienstrukturen aktueller Zuzugsländer und lädt zum Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, Multiplikatoren und Fachkräfte im Themenspektrum Interkulturelle Bildung.

In der Reihe sollen Fragen erörtert werden wie beispielsweise nach der Strukturierung von Bildungssystemen in Zuzugsländern, der Beeinflussung von Bildungsprozessen durch Religion, Kultur und Tradition sowie nach Wandlungsprozessen in Familien durch Migration.

Der erste Vortrag findet statt am Montag, 14. Januar, von 18.30 bis 20 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Es referiert Dr. Ulrike Langen des Instituts für Pädagogik der Universität Oldenburg. Das Thema lautet „Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus arabischen Herkunftskontexten in Deutschland ? Differenzreflexive Perspektiven auf Bildungsverhältnisse im Fluchtkontext“.

Am Montag, 18. Februar, sprechen der Soziologe Hilmar Froehlich sowie die Wirtschaftswissenschaftlerin Emerthe Makumugema und der Apotheker Thomas Safari über zugezogene Kinder und Jugendliche aus ostafrikanischen Herkunftsländern und geben einen Bericht von Betroffenen aus Ruanda.

Im dritten Vortrag am Montag, 18. März, geht es um die Bildungssituation von Sinti und Roma aus Westbalkan-Ländern in Deutschland. Es referiert Jovica Avanitelli vom Verband deutscher Sinti und Roma e.V.
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Einbrüche in Einfamilienhäuser

03.01.2019 20:40 Uhr
Die Polizei verzeichnete in den vergangenen Tagen zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser, bei denen unter anderem Bargeld und Schmuck entwendet wurden.

Eine dieser Taten ereignete sich in der Straße Lustgarten im Stadtteil Osternburg. Zwischen Donnerstag, 27. Dezember, 16 Uhr, und Samstag, 29. Dezember, 19 Uhr, öffneten Unbekannte gewaltsam ein Kellerfenster und gelangten so
ins Haus. Mit Bargeld und Uhren flüchteten die Einbrecher anschließend unerkannt.

In der Choletstraße (Bloherfelde) kam es zwischen Mittwochabend, 26. Dezember, und Sonntagnachmittag, 30. Dezember, zu einem weiteren Einbruch. Die Täter hatten in diesem Fall mit einem Stein ein Dachfenster eingeschlagen und im Haus mehrere Schränke durchwühlt. Auch in diesem Fall wurden Bargeld, Schmuck und Uhren entwendet.

Zeugen dieser beiden Einbrüche werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-4115.
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Johanniter starten „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“

03.01.2019 20:28 Uhr

Bundesweites Pilotprojekt läuft in Aurich, Oldenburg und Osnabrück

Mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zehn Nationen ist jetzt das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“ der Johanniter-Unfall-Hilfe in Aurich und Oldenburg gestartet. Ziel ist, Menschen mit Migrationshintergrund zu Trainern für Erste Hilfe zu qualifizieren, damit sie zukünftig Menschen mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen beim Lernen der lebenswichtigen Handgriffen unterstützen können. Die Kurse sollen dabei weiterhin in deutscher Sprache durchgeführt werden, übersetzt werden soll nur, wenn der Teilnehmer Anweisungen nicht verstanden hat. Das Projekt wird als deutschlandweites Leuchtturm-Projekt vom Bundesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe an drei Standorten in Deutschland gefördert. Neben Aurich und Oldenburg startet als dritter Standort Mitte Januar Osnabrück in das Projekt. 

Bei der zweitägigen Auftaktveranstaltung kurz vor Weihnachten im Johanniter-Bildungs- und Tagungszentrum Oldenburg (BiTa) waren sechs Frauen und Männer aus Aurich und 17 aus Oldenburg dabei. Sie kommen aus Syrien, Irak, Kamerun, Bosnien, Vietnam, Russland, Eritrea, Kroatien, Indonesien und Deutschland und sind teilweise erst seit kurzem, einige auch schon seit vielen Jahren in Deutschland und sogar hier geboren. „Wir haben von Studenten über kaufmännische Angestellte bis hin zu Lehrern alles dabei“, freut sich Helene Frieden, Leiterin der Stabsstelle Integration des Regionalverbands Weser-Ems. Zusammen mit Anette Thanheiser vom Ortsverband Osnabrück der Johanniter-Unfall-Hilfe leitet sie das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“. 

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme von so vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Johanniter-Unfall-Hilfe bereichern wollen“, sagt Helene Frieden. Die Beweggründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind so unterschiedlich wie ihre Voraussetzungen. Die einen möchten sich ehrenamtlich engagieren und so etwas von der Hilfe zurückgeben, die sie selber erfahren haben. Andere suchen über ihr Engagement in einer Hilfsorganisation einen Zugang zur Gesellschaft in Deutschland oder haben auf ihrer Flucht erfahren, wie wichtig es ist, Kenntnisse in Erster Hilfe zu haben. „Sie möchten gerne wissen, wie sie im Notfall helfen können, und dieses Wissen dann an andere weitergeben.“ Geplant ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Juni 2019 ihre Qualifizierung abschließen und dann als Erste-Hilfe-Trainer für die Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv werden.
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Schwacher VfL verliert letztes Heimspiel des Jahres

29.12.2018 18:52 Uhr

22:28-Niederlage gegen Vipers

von Bernd Teuber

Voller Hoffnung und Zuversicht waren die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in ihr letztes Heimspiel des Jahres gestartet. Zwei Monate nach dem letzten Pflichtspielsieg wollte man im Heimspiel gegen die Vipers aus Bad Wildungen wieder zurück in die Erfolgsspur. Intensiv hatte man in den zurückliegenden Wochen daran gearbeitet, wieder aggressiver und konzentrierter sowohl in Abwehr als auch im Angriff zu spielen. Die Leistungen der letzten Spiele sollten vergessen gemacht werden. Hier speziell das letzte vor der EM-Pause in Neckarsulm. Es sollte nichts draus werden. Auch in der Höhe verdient muss man sich gegen die Vipers mit 22:28 geschlagen geben.

„Wir haben zu Recht in dieser Höhe verloren, da wir gleich mehrere 1000%ige Chancen haben liegenlassen. Es fehlte uns eindeutig die Effektivität im Angriff, wo wir deutlich zu viele Fehler gemacht haben, weil wir in der Vorwärtsbewegung zu unkonzentriert gespielt haben. Das müssen wir unbedingt verbessern“, so ein sichtlich angefressener Niels Bötel nach dem Spiel.

Dies begann bereits wenig vielversprechend. Kaum waren zwei Minuten gespielt, lag man bereits mit 0:2 hinten. Zwar konnten Cara Hartstock und Angie Geschke (2x) fünf Minuten später aus dem Rückstand eine 3:2-Führung machen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben. Von Beginn an wirkten die Gäste vor der Saisonrekordkulisse von 2012 Zuschauern präsenter auf der Platte. Während die Gastgeberinnen reihenweise gute Chancen vergaben, kamen die Vipers immer wieder durch die Mitte zum Erfolg. So konnten die Vipers schnell wieder in Führung und mit einem 12:9 in die Pause gehen.

„Wir hatten zwar so einige Verletzungsprobleme, sodass wir im Training auch schon mal nur vier gegen vier spielen konnten, haben es aber durch mehrere Testspiele geschafft, besser eingespielt zu sein als beim letzten Aufeinandertreffen“, erzählte Gästetrainerin Tessa Bremmer.

Wie schon in Halbzeit eins gingen auch nach der Pause die ersten beiden Treffer wieder aufs Konto der Gäste, sodass diese den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Als fünf Minuten nach Wiederanpfiff beim Stande von 12:15 gleich zwei Gästespielerinnen auf die Bank mussten, keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber der VfL konnte diesen Vorteil nicht nutzen und lediglich durch Kim Birke auf 13:15 verkürzen. Kaum wieder komplett, bauten die Gäste den Vorsprung wieder aus und lagen nach halbgespielter Halbzeit bereits mit fünf Toren vorne. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Vipers Topscorerin Nicoleta Vasilescu sogar auf 25:17 erhöhen. Ein Treffer, den sie allerdings teuer bezahlen musste. Minutenlang blieb sie am Boden liegen und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Spielende war noch nicht bekannt, ob die Vipers-Spielerin die Heimreise mit antreten konnte. Der VfL Oldenburg drückt ihr auf jeden Fall die Daumen, dass die Fahrt ins Krankenhaus nur eine Vorsichtsmaßnahme war und sie am Samstag in Nellingen wieder mit auflaufen kann.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 28:22-Sieg der Gäste. „Die Stimmung in der Halle war heute super und es tut mir leid, dass wir die Punkte nicht hierbehalten haben. Wir haben viel zu viele freie Würfe verworfen und gleichzeitig den Gegner zum Torewerfen eingeladen. Wir müssen uns einfach noch mehr reinhängen und kämpfen. Vor allem in der Abwehr“, so eine enttäuschte Julia Renner, die mit ihrem Team bereits am Samstag wieder ranmuss. Da wird es allerdings nicht einfacher. Da ist man nämlich in Bietigheim zu Gast.
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Johanniter-Weihnachtstrucker: Pakete aus Weser-Ems in der Ukraine eingetroffen

29.12.2018 18:14 Uhr

500 Mal Hilfe für bedürftige Kinder, Senioren und Familien

Wochenlang haben die Johanniter in den Ortsverbänden im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker Pakete gesammelt. Insgesamt konnten fast 500 Pakete auf die Reise in die Ukraine geschickt werden. Heute wurden sie direkt durch die Johanniter vor Ort in Schytomyr verteilt. 

In der Vorweihnachtszeit hatten die Johanniter in Niedersachsen und Bremen Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen sowie Privatleute aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu packen und in den Dienststellen der Hilfsorganisation abzugeben. Mit dabei waren alle 20 Ortsverbände in Weser-Ems Besonders aktiv waren die Verbände Garrel mit 104 Paketen, Oldenburg mit mehr als 140 Paketen und Varel mit fast 30 Paketen. In Emden packten die Kinder des Johanniter-Horts „Grüner Baum“ 30 Pakete, in Wittmund kamen die Johanniter in einem Gemeinschaftsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen auf mehr als 50 Pakete. Insgesamt schickten die Johanniter aus Weser-Ems fast 500 Pakete mit dem Johanniter-Weihnachtstruckern in die Ukraine.

„Wir danken allen Johannitern, die sich für den Weihnachtstrucker engagiert haben, und natürlich allen Spendern“, sagt Stefan Greiber, Sprecher des Regionalverbands Weser-Ems. Es sei toll, dass so viele Menschen den bedürftigen Familien in Osteuropa und vor allem in der kriegsgeschüttelten Ukraine helfen wollten. Besonders freut es Greiber, dass die Johanniter-Kollegen aus den Ortsverbänden Stade und Wunstorf die Hilfsgüter mit einem eigenen Lkw-Konvoi direkt ins Zielgebiet gebracht und dort persönlich verteilt haben. „Das ist schön, wenn man weiß, dass die Hilfe direkt bei den Menschen ankommt.“
 
In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertags brachen die Helfer Richtung Ukraine auf. Mit zwei vollgepackten Lkw mit Anhängern und einem Begleitfahrzeug trafen sie wohlbehalten am späten Donnerstagabend in der rund 120 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Stadt Schytomyr ein. Nach der Verteilung der Pakete am Freitag ging die Fahrt weiter in die zentralukrainische Stadt Poltawa in der Nähe von Charkow.

Landesvorstand Hannes Wendler würdigt die Arbeit der vielen Helfer im Hintergrund. „Ein großer Dank geht an alle Paketpacker in Niedersachsen und Bremen und auch an alle Spender, die sich finanziell eingebracht haben“, betont er. „Besonders möchte ich allerdings unseren Weihnachtstruckern danken, die sich an Weihnachten auf den langen Weg in die Ukraine aufgemacht haben.“ Interessiert werden Berichte, Fotos und Filme bei Facebook verfolgt oder auf der Internetseite www.johanniter.de/weihnachtstrucker-ukraine angeschaut. „So haben wir ein wenig das Gefühl dabei zu sein“, sagt Greiber. „Denn es sind ja auch unsere Pakete, die dort verteilt werden.“ Dies sei ein gutes Gefühl.


Über die Johanniter-Weihnachtstrucker
 
Während der Sammelaktion packen tausende Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für Bedürftige in Südosteuropa. Sie enthalten dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel nach einer festgelegten Packliste und ein kleines Kinderspielzeug. 
 
Das erste Mal gestartet sind die Johanniter-Weihnachtstrucker vor 25 Jahren mit etwa 3.000 Paketen in Bayern, inzwischen sind fast alle Landesverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in die Aktion involviert. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen ist 2018 das zweite Mal dabei. In diesem Jahr sind bundesweit 56.172 Pakete gesammelt und mit insgesamt 44 Sattelschleppern nach Südosteuropa gebracht worden.
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Starke Dynamik gibt auch 2019 den Takt vor

29.12.2018 18:07 Uhr

OB Krogmann sieht Chancen und Herausforderungen einer wachsenden Stadt Oldenburg

Die starke Dynamik in der Oldenburger Stadtentwicklung wird auch im kommenden Jahr anhalten und weiter den Takt für Politik und Verwaltung vorgeben. Die Bevölkerungszahl könnte 2019 die 170.000er Marke überschreiten. Nie gab es so viele Beschäftigte in Oldenburg, nie waren die Steuereinnahmen höher. Nach einem Ranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat Oldenburg zugleich die stärksten Fortschritte aller deutschen Großstädte in der Lebensqualität erzielt. Eine Erfolgsmeldung jagt die nächste. Das freut auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der aber zugleich auf die Herausforderungen hinweist, die mit dem Wachstum verbunden sind:

„Oldenburg geht es im Großen und Ganzen hervorragend. Dieser Erfolg beschert uns steigende Steuereinnahmen und ein solides finanzielles Fundament. Das wiederum gibt uns die Möglichkeit, die anstehenden Investitionen in den Bereichen Bildung, Bauen und Teilhabe energisch umzusetzen. Gleichzeitig haben wir die Chance, erstmals seit Jahrzehnten Schulden abzubauen. Und wir können in die Infrastruktur und die Lebensqualität unserer Stadt investieren. Projekte wie das neue Bäderkonzept mit dem Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich oder das Neue Stadtmuseum sind in 2018 entscheidend vorangekommen.“

Schwerpunkt der städtischen Bautätigkeit bleibt aber der Ausbau von Kitas und Schulen. Beispielhaft dafür stehen die neuen Ganztagsangebote in den Grundschulen Bümmerstede, Etzhorn und Harlinger Straße. Auch das inzwischen 4. Ausbauprogramm für unsere Kitas und Krippen wird mit unverminderter Kraft fortgeführt.

„Die sehr dynamische Entwicklung der Stadt fordert uns aber auch heraus. Der Wohnungsmarkt in Oldenburg ist, trotz der starken Bautätigkeit, weiter angespannt. Vor allem im Bereich bezahlbarer Wohnungen fällt es Menschen nach wie vor nicht leicht, die passende Bleibe zu finden. Hier müssen wir noch mehr tun. Es darf nicht sein, dass das starke Wachstum Menschen an den Rand drängt“, so Krogmann weiter.

„Ein Projekt wie der neue Stadtteil „Fliegerhorst“ kommt hier gerade zur richtigen Zeit. Hier wurde inzwischen erheblich in Planung und Infrastruktur investiert. 2019 werden nun die ersten Wohngebäude entstehen. Insgesamt werden hier mehr als 3000 Menschen eine neue Heimat finden. Der Rat hat die Vergabe an strenge Regeln gebunden, sodass Vorfahrt für preiswerten Wohnraum gelten wird.

2018 kannte aber nicht nur Erfolgsmeldungen. Ich erinnere an die Diskussion um das Klinikum Oldenburg. Ich bin froh und dankbar, dass Rat und Verwaltung hier mit einem Kraftakt klare Erwartungen zu einem Neustart formuliert haben. Zugleich stand die Stadt Oldenburg jederzeit solidarisch zu „ihrem“ Klinikum und den Beschäftigten dort. Auch wenn die nächsten Monate noch schwer werden: der Kurs ist richtig und wird, da bin ich sicher, schon bald erste Erfolge zeigen.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die an der guten Entwicklung der Stadt mitgewirkt haben. Oldenburg, das sind für mich vor allem die Menschen in unserer Stadt. Mehr als alles andere hat mich auch 2018 das herausragende Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für unsere Gemeinschaft beeindruckt. Das habe ich bei den vielen Besuchen in sozialen oder kulturellen Einrichtungen erleben dürfen. Das Engagement im Ehrenamt, in Sportvereinen, in Bürgervereinen, bei der Feuerwehr oder in den Kirchengemeinden und nicht zuletzt auch in den kommunalpolitischen Gremien zeichnet Oldenburg aus.

In diesen Dank einschließen möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, für die eine wachsende Stadt auch wachsende Aufgaben bedeutet. Wenn wir uns alle gemeinsam die Begeisterung und das Engagement für unsere Stadt bewahren, ist mir auch vor 2019 nicht bange. In diesem Sinne wünsche ich allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für eine gute Entwicklung unserer Stadt!“
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Berufsbildende Schulen informieren und beraten ab 10. Januar

29.12.2018 18:06 Uhr

Anmeldungen für das Schuljahr 2019/2020 im Februar

Vom 1. bis zum 20. Februar 2019 nehmen die vier Berufsbildenden Schulen (BBS) der Stadt Oldenburg Anmeldungen für die Vollzeitschulen zum Schuljahr 2019/2020 entgegen. Eine Anmeldung ist nur über das Portal „Schüler Online“ unter der Adresse www.bbs-ol.de/anmeldung möglich.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger Berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de.

Berufsbildende Schulen Haarentor
Am Samstag, 12. Januar, findet von 10 bis 13 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ des Wirtschaftsgymnasiums der Berufsbildenden Schulen Haarentor an der Ammerländer Heerstraße 33-39 statt. Am Donnerstag, 17. Januar, beraten die BBS Haarentor ab 19 Uhr über das Berufliche Gymnasium (Wirtschaftsgymnasium) sowie über die Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege (Klassen 11 und 12), und die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Informatik (Klassen 11 und 12). An diesem Termin gibt es auch für Schülerinnen und Schüler mit einem Haupt- beziehungsweise Realschulabschluss Informationen über die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft. Für Hauptschulabsolventen wird der Schwerpunkt Einzelhandel angeboten. Realschulabsolventen können diese Schulform (Höhere Handelsschule) mit den Schwerpunkten Bürodienstleistungen, Handel, Industriedienstleistungen und IT-Dienstleistungen wählen. Das Berufsvorbereitungsjahr informiert in Einzelgesprächen, für die sich Interessierte unter Telefon 0441 779150 anmelden können.

Weitere Informationen gibt es bei den BBS Haarentor telefonisch unter 0441 779150 oder im Internet unter www.bbs-haarentor.de.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
Das Berufliche Gymnasium Technik, die zweijährige Berufsfachschule Fachrichtung Informationstechnische/r Assistent/in, die Fachoberschule Technik sowie die Fachoberschule Gestaltung am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) veranstalten am Freitag, 8. Februar, von 15 bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ in der Straßburger Straße 2. Am Donnerstag, 10. Januar, lädt die Fachoberschule für Gestaltung ab 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Ehnernstraße 132 ein. Lehrkräfte erläutern die Aufnahmevoraussetzungen und Lerninhalte der Klassen 11 und 12. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich an diesem Abend über die Perspektiven (zum Beispiel Hochschulstudiengänge) im Gestaltungsbereich zu informieren. Die Technikerschule Elektrotechnik (zweijährige Fachschule Elektrotechnik) lädt am Donnerstag, 10. Januar, um 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Ehnernstraße 132 ein.

Nähere Auskünfte gibt es beim BZTG unter Telefon 0441 983770 oder im Internet unter www.bztg-oldenburg.de. Die Fachoberschule für Gestaltung informiert unter Telefon 0441 980740.

Berufsbildende Schulen 3
Am Montag, 21. Januar, informieren und beraten Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3) ab 16.30 Uhr über die Fachoberschulen, die Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in sowie über die einjährigen Berufsfachschulen für Haupt-und Realschulabsolventen in den Bereichen Hauswirtschaft und Pflege, die Berufsfachschule Gastronomie, die zweijährige Berufsfachschule Pflegeassistenz und die Fachschule Heilerziehungspflege im Schulgebäude Maastrichter Straße 27. Im Anschluss um 18 Uhr erfolgt die Information und Beratung über das Berufliche Gymnasium Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik, Ökotrophologie und Gesundheit/Pflege.

Für das Berufsvorbereitungsjahr und die Berufseinstiegsklasse kann ein Termin für ein Beratungsgespräch abgesprochen werden unter Telefon 0441 9836139 oder per E-Mail an schule@bbs3-ol.de.

An den BBS 3 können folgende Bildungsgänge besucht werden:
 • Berufseinstiegsklasse Lebensmittelhandwerk und Gastronomie
 • Berufseinstiegsklasse Körperpflege
 • Berufsvorbereitungsjahr Lebensmittelhandwerk und Gastronomie, Textiltechnik und Bekleidung, Körperpflege, Hauswirtschaft und Pflege oder Agrarwirtschaft, Schwerpunkt Gartenbau
 • einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft
 • einjährige Berufsfachschule für Hauptschulabsolventen Gastronomie oder Lebensmittelhandwerk
 • einjährige Berufsfachschule für Realschulabsolventen Gastronomie oder Hauswirtschaft und Pflege
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Pflegeassistenz
 • berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Kosmetik
 • Fachoberschulen: Sozialpädagogik; Ernährung und Hauswirtschaft; Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, jeweils in den Klassen 11 und 12
 • Berufsoberschule Gesundheit und Soziales
 • berufliche Gymnasien: Gesundheit und Pflege, Ökotrophologie oder Sozialpädagogik
 • Fachschulen: Sozialpädagogik oder Landwirtschaft
 • zwei- oder mehrjährige Fachschule Heilerziehungspflege
 • landwirtschaftliche Unternehmerschule

Weitere Informationen gibt es bei den BBS 3 telefonisch unter 0441983610 oder im Internet unter www.bbs3-ol.de.

Berufsbildende Schulen Wechloy
Am Mittwoch, 16. Januar, informieren und beraten Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen Wechloy ab 18 Uhr im Foyer des Schulgebäudes, Am Heidbrook 10, über das Ausbildungsangebot.

Dazu zählen:
 • einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (Klasse 12)
 • zweijährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (einschließlich Polizeivollzugsdienst, Klassen 11 und 12)
 • zweijährige und einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und einer europäisch-internationalen Ausrichtung
 • Berufsoberschule Wirtschaft und Verwaltung
 • Fachschule Betriebswirtschaft mit dem Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ in Abendform (Dauer: drei Jahre) in den Schwerpunkten Logistik oder Absatzwirtschaft/Marketing

Die genannten Schulformen führen zur Fachhochschulreife und zur fachgebundenen beziehungsweise allgemeinen Hochschulreife. Weitere Informationen zu den Berufsbildenden Schulen Wechloy gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de oder unter Telefon 0441 21820.
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Lagerraum aufgebrochen und Felgen entwendet

29.12.2018 17:55 Uhr
Auf dem Gelände eines Autohauses an der Bremer Heerstraße ist es in den vergangenen Tagen zu einem Einbruch in einen Lagerraum gekommen. Die Tat wurde am Donnerstag gegen Mittag bemerkt. Unbekannte Täter hatten über die Weihnachtsfeiertage offenbar zunächst einen Schuppen aufgebrochen und daraus vier Felgensätze sowie Werkzeug und Elektrogeräte entwendet. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

In der Zeit zwischen Dienstagmittag und Mittwoch, 14.30 Uhr, verschafften sich unbekannte Täter Zutritt in ein Reihenhaus an der Jawlenskystraße. Die Einbrecher hatten dazu die Terrassentür aufgehebelt und waren so ins Wohnzimmer gelangt. Mit Zubehör einer Spielekonsole im Gesamtwert von etwa 300 Euro flüchteten sie anschließend unerkannt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Oldenburg wie immer unter Telefon 790-4115 entgegen.
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Stadt bietet Schulung zum Integrationslotsen an

29.12.2018 17:47 Uhr
Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg bietet ab dem 26. Januar 2019 die nächste Integrationslotsen-Schulung an. In dieser kostenfreien Schulung wird interessierten Bürgerinnen und Bürgern vermittelt, in welchen Bereichen Unterstützungsbedarf bei Geflüchteten sowie bei Migrantinnen und Migranten in Oldenburg besteht.

Die Referentinnen und Referenten informieren die Teilnehmenden über verschiedenste Themen, die Ehrenamtlichen begegnen können, wenn sie sich für Geflüchtete oder Migrantinnen und Migranten engagieren. So werden beispielsweise Termine zum Ausländer- und Asylrecht, zur interkulturellen Sensibilisierung oder zum Thema Traumatisierung angeboten. Außerdem stehen Besuche in der Maryam Moschee, dem Yezidischen Forum und bei einem Sprachkursträger auf dem Programm.

Die Schulung findet einmal in der Woche mittwochabends oder samstagvormittags statt und endet Anfang April mit einer Zertifikatsübergabe. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen von Claudia Wronna, Amt für Zuwanderung und Integration, unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt.oldenburg.de.
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Tage der offenen Tür in den städtischen Krippen und Kindergärten

29.12.2018 17:43 Uhr
Vom 1. bis zum 31. Januar 2019 läuft der Anmeldezeitraum für die Oldenburger Kindertagesstätten in städtischer und freier Trägerschaft. Anmeldungen für die Krippen und Kindergärten zum neuen Kindertagesstättenjahr ab dem 1. August 2019 erfolgen online unter www.oldenburg.kitaav.de. Anmeldungen für die Horte nehmen die Einrichtungen direkt entgegen. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, die Einrichtungen vorab zu besichtigen. Die Besichtigungstermine sind unter www.oldenburg.betreuungsboerse.net unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es ebenfalls online sowie persönlich oder telefonisch im Servicebüro Kindertagesbetreuung des Amtes für Jugend und Familie, Bergstraße 25, unter Telefon 0441 235-3736 oder -3739.

Die städtischen Krippen und Kindergärten bieten folgende Informationstage an:

• Kita Ernst-Löwenstein-Straße 56 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 3990482): Kindergarten am Montag, 7. Januar, 11 bis 13 und 15 bis 18 Uhr; Krippe am Mittwoch, 9. Januar, 13 bis 15 Uhr
 • Krippe Achtermöhlen 30 (Krippe, Telefon 0441 99877107): Freitag, 11. Januar, 16 bis 18 Uhr
 • Kita Klingenbergstraße 195 (Krippe, Kindergarten und Hort, Telefon 0441 4851988): Freitag, 11. Januar, 14.30 Uhr
 • Kita Eschenplatz 4a (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 5949520): Freitag, 11. Januar, 16 bis 18 Uhr
 • Kita Dietrichsfeld, Alexanderstraße 300 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 63132): Samstag, 12. Januar, 14 bis 17 Uhr
 • Krippe Hafenbande, Maastrichter Straße 31 (Krippe, Telefon 0441 2353895): Samstag, 12. Januar, 10 bis 13 Uhr
 • Kita Kennedystraße 55 (Kindergarten, Telefon 0441 593498): Freitag, 18. Januar, 15 bis 17 Uhr
 • Kita Kurlandallee 6 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 33908): Freitag, 18. Januar, 15.30 bis 17 Uhr
 • Kita An der Beverbäke, Beverbäker Wiesen 12 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 93331340): Samstag, 19. Januar, 10 bis 12.30 Uhr
 • Krippe Liliput, Donarstraße 27 (Krippe, Telefon 0441 2354412): Samstag, 19. Januar, 9.30 bis 12.30 Uhr
 • Kita Cloppenburger Straße 73 b (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 9603930): nur Krippe am Montag, 21. Januar, 15 bis 17.30 Uhr
 • Kita Harreweg 119 (Kindergarten, Telefon 0441 486464): Freitag, 25. Januar, 14.30 bis 17 Uhr
 • Kita Sperberweg 30 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 486401): Termine nach telefonischer Vereinbarung


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Oberbürgermeister will am Ball bleiben

20.12.2018 20:45 Uhr

Krogmann treibt nach Ratsbeschluss Planung und Bau von drei Kunstrasenplätzen voran

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner jüngsten Sitzung die Vorlage aus dem Sportamt verwandelt: Drei Kunstrasenplätze, so der Beschluss, sollen bis 2021 auf städtischen Sportanlagen errichtet werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will nun am Ball bleiben und Tempo machen. „Wenn alles gut läuft, könnte der erste Platz im Herbst nächsten Jahres entstehen. Davon profitieren besonders Vereine mit großen Jugendfußballabteilungen, die starken Zulauf im Mädchenfußball haben“, hofft Krogmann. 750.000 Euro sind für den ersten Kunstrasenplatz eingeplant. Mit den im nächsten Jahr voraussichtlich zur Verfügung stehenden Mitteln ließen sich in 2019 darüber hinaus auch bereits die Planungen für die beiden weiteren Plätze vorantreiben.

Es ist vorgesehen, dass der Sportausschuss in seiner ersten Sitzung des neuen Jahres am 13. Februar die konkrete Standortwahl treffen kann. Konsens besteht darüber, dass vorrangig der Westen, Süden und Nordwesten der Stadt – diese Bezirke verfügen derzeit noch über keine Kunstrasenplätze – bedacht werden sollen. Bei der Entscheidung, welcher Standort ausgewählt wird, spielen auch die Baugrundverhältnisse, der Zustand der bisherigen Naturrasenplätze und eine größtmögliche Auslastung mit Schul- und Vereinssport eine Rolle.

Die Stadtverwaltung empfiehlt als zwei der künftigen Standorte die Sportanlagen an der Kennedystraße (im Stadtwesten) und an der Brandenburger Straße (im Stadtsüden). An der Kennedystraße kämen der TuS Bloherfelde und der TuS Eversten als Nutzer in Betracht. Außerdem wäre dort aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Schulzentrum Eversten sowie zu dem mit Sport-Schwerpunkt arbeitenden Gymnasium Eversten eine intensive Nutzung durch Schulen gegeben. Bei der Anlage an der Brandenburger Straße handelt es ebenfalls um einen Schulstandort (IGS Kreyenbrück), die von mehreren Vereinen für unterschiedliche Sportarten genutzt wird: FC Medya, FC Wittsfeld und Victoria (Fußball), VfB Oldenburg (Cricket) und Schwarz-Weiß Oldenburg (Baseball). Beim dritten Standort, der für den Nordwesten empfohlen wird, wäre eine Entscheidung zwischen den Sportanlagen Alexandersfeld (Post SV) und am Schulzentrum Ofenerdiek (SV Ofenerdiek) notwendig.

Laut dem vom Rat am 17. Dezember gefassten Beschluss soll nach der Fertigstellung der drei Kunstrasenplätze über den Bau von zwei weiteren Plätzen mit künstlichem Grün beraten werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht in den geplanten Investitionen einen Gewinn für die Sport-Infrastruktur der Stadt. „Die natürlichen Rasenplätze leiden immer häufiger unter extremen Wetterlagen. In der vergangenen Saison sind so viele Spiele ausgefallen wie nie zuvor, weil die Naturrasenplätze über mehrere Monate für längere Zeit gesperrt waren“, erinnert Krogmann.

Allgemein gilt, dass ein guter Rasenplatz 800 Stunden im Jahr und ein Kunstrasenplatz 1.400 Stunden im Jahr genutzt werden kann. „Dieses Potenzial würde sich nicht nur entlastend bei der Vergabe von Sporthallenzeiten im Winter auswirken, sondern uns auch in die Lage versetzen, überbeanspruchte Rasenplätze vorübergehend aus der Nutzung zu nehmen, um wirkungsvoll Pflegemaßnahmen umzusetzen“, ergänzt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Die Stadt Oldenburg verfügt insgesamt über 41 Naturrasenspielfelder und drei Kunstrasenplätze. Hinzu kommen noch Kleinspielfelder und Bolzflächen sowie sieben vereinseigene Anlagen.
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Feuerwerk zum Jahreswechsel: Stadt gibt Hinweise

20.12.2018 20:44 Uhr

Sicherheitsabstände einhalten – Auf kranke und ältere Menschen Rücksicht nehmen

Der Jahreswechsel rückt näher, das neue Jahr wird auch in Oldenburg traditionell mit Feuerwerk begrüßt. Die Stadtverwaltung bittet dabei um vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern und um unbedingte Einhaltung von Sicherheitsabständen zu brandgefährdeten Gebäuden. Insbesondere für reetgedeckte Häuser stellt Funkenflug (nicht nur durch Feuerwerk) eine große Gefahr dar.

Ab dem 28. Dezember dürfen in diesem Jahr pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II von Händlern an Privatpersonen verkauft werden. Auch wenn Händler sich in Erwartung der Verkaufstage bereits mit Ware eingedeckt haben, müssen die Silvesterraketen bis zu diesem Tag sicher in einem Lager verwahrt werden. Das Abbrennen dieser Gegenstände ist nur am 31. Dezember und am 1. Januar durch Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erlaubt.

Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten. Dies soll einerseits dem Brandschutz für besonders gefährdete Reetdach- und Fachwerkhäuser, aber auch dem Schutz von besonders Schutzbedürftigen wie Kranken, alten Menschen und Kindern vor Lärmemissionen dienen.

Als „unmittelbare Nähe“ wird zumindest hinsichtlich reetgedeckter Häuser ein Sicherheitsabstand von 200 Metern als notwendig angesehen. Auch in „Feierlaune“ sollte berücksichtigt werden, dass in einem Schadensfall die Missachtung von Sicherheitsbestimmungen erhebliche Schadenersatzansprüche auslösen kann.

Generell sollte in der Nähe von Krankenhäusern (auch Hospizen) und Altenheimen mit Rücksicht auf Kranke und ältere Menschen ein rücksichtsvoller und zurückhaltender Umgang mit Feuerwerkskörpern, insbesondere mit Böllern, geübt werden.

Zu beachten ist auch, dass diese Silvesterbräuche auch für Haustiere eine besondere Stresssituation darstellen. Daher sollte in deren unmittelbarer Umgebung auf die Knallerei verzichtet werden.
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Sprache ist der Schlüssel zur Integration

20.12.2018 20:33 Uhr

Projekte „Griffbereit“ und „Rucksack“ seit zehn Jahren erfolgreich

Integration beginnt mit der Sprache: Das hat das Oldenburger Amt für Jugend und Familie früh erkannt. 2007 und 2008 hat die Stadt Oldenburg die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ ins Leben gerufen, die sich beide schwerpunktmäßig an Eltern mit Migrationshintergrund richten und die Mehrsprachigkeit fördern – und dies seit mittlerweile mehr als zehn Jahren. Dieses erfolgreiche Bestehen der Projekte ist am Donnerstag, 20. Dezember, in einer Feierstunde im Kulturzentrum PFL mit rund 50 geladenen Gästen gewürdigt worden.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt insbesondere das Engagement der Elternbegleiterinnen (geschulte zweisprachige Mütter): „Sie tragen über ,Griffbereit‘ und ,Rucksack‘ dazu bei, dass Familien mit Migrationshintergrund im Stadtteil ankommen können.“ Denn die Elternbegleiterinnen seien häufig das Bindeglied zwischen der Familie, dem Sozialraum und der Gesellschaft.

In wöchentlichen Treffen bringen die Elternbegleiterinnen den Müttern, Vätern und Kindern die deutsche Sprache auf spielerische Art und Weise näher. So werden Lieder gesungen, Spiele gespielt und Aufgaben gelöst. Insgesamt gibt es aktuell 16 Gruppen in sechs Stadtteilen. Die jeweiligen Gruppen bestehen in der Regel aus fünf bis zehn Personen und treffen sich für zwei Stunden in öffentlichen Einrichtungen.

Dabei richtet sich das Programm „Griffbereit“ an Mütter oder Väter mit ihren ein- bis dreijährigen Kindern. Neben der Sprache wird außerdem die frühkindliche Entwicklung durch kindgerechte Aktivitäten gefördert. In den „Rucksack“-Gruppen tauschen sich die Mütter mit einer Elternbegleiterin aus und bekommen individuelle Tipps und Arbeitsmaterialien zur Förderung ihrer Kinder. Die Mädchen und Jungen, vier bis sechs Jahre alt, erhalten in den Kindergärten und durch die Mütter Zuhause eine Sprachförderung. Das läuft parallel ab und es findet es permanenter Austausch statt. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher werden so Partner für die Sprachförderung der Kinder.

„Griffbereit- und Rucksack-Gruppen sind heute fester Bestandteil der frühkindlichen Förderung in der Stadt Oldenburg. Rund 1.200 Familien haben wir bislang begleitet“, betont Petra Bremke-Metscher, Projektleiterin Team Frühe Hilfen/Prävention bei der Stadt Oldenburg.

Mehr als 50 Mütter wurden in den vergangenen zehn Jahren als Elternbegleiterinnen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung ausgebildet. Derzeit sind zwei Koordinatorinnen, Tamara Bunjes und Jekatarina Nesukaitiene-Pomme, sowie 30 Elternbegleiterinnen an der Umsetzung von zwölf „Griffbereit“- und vier „Rucksack“-Gruppen beteiligt.

„Die Umsetzung der Programme ist ein Gewinn für alle. Durch die Beteiligung der Eltern und ihrer Kinder an den Programmen findet Integration statt, die kaum jemand in diesem Umfang für möglich gehalten hat“, sagt Bremke-Metscher. So würde das Projekt „Rucksack“ dazu beitragen, dass Eltern, Elternbegleiterinnen, Erzieherinnen und Erzieher eine Erziehungspartnerschaft eingehen, die auch die interkulturelle Öffnung des Kindergartens unterstützen würde.
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Beim Älterwerden den Überblick behalten

20.12.2018 20:29 Uhr

Städtische Internetseiten informieren über Beratungsstellen und Angebote

Älter zu werden ist mit vielen Fragen verbunden: nach den Einrichtungen zu bestimmten Themen und Situationen, nach Angeboten und Beratungsstellen, Unterstützung und Hilfe. Einen Überblick für ältere Menschen liefern nun die neuen Internetseiten „Älter werden in Oldenburg“ unter www.oldenburg.de/aelter-werden.


Die Koordinierungsstelle Altenhilfe der Stadt Oldenburg hat den Internetauftritt gestaltet. „Ich bin mir sicher, dass Ältere, ihre Angehörige und weitere Interessierte auf den Seiten erste wichtige Informationen und Hilfen finden, gegebenenfalls auch neue Möglichkeiten des Engagements entdecken und sich schlussendlich mit den gesuchten Anbietern in Verbindung setzen können“, so Friederike Oltmer von der Koordinierungsstelle.


Auf den Seiten „Älter werden in Oldenburg“ finden interessierte ältere Menschen Informationen darüber, wie sie so lange wie möglich engagiert und selbstständig leben, aktiv bleiben und Erfahrungen sammeln können. Auch für Angehörige ist der Internetauftritt eine erste Orientierungshilfe, denn Menschen, die im Alter auf Hilfe und Pflege angewiesen sind, haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Dementsprechend umfassend und differenziert ist das Angebot an Leistungen zur Hilfe, Betreuung und Pflege in Oldenburg. Die unterschiedlichsten Beratungsstellen zu verschiedenen Themen sind verlinkt und aktuelle Anbieterlisten unter anderem zu ambulanten Pflegediensten, Betreutem Wohnen oder haushaltsnahen Dienstleitungsanbietern sind hinterlegt.
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Drei Neue fürs Schlichten statt Richten zuständig

20.12.2018 20:12 Uhr

Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis als Schiedsleute berufen – Martin Sobel vertritt

Fürs Schlichten statt Richten sind in Oldenburg künftig drei Neue zuständig: Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis sind vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig als Schiedsleute berufen worden. Unterstützt werden sie von Martin Sobel (64), der als stellvertretender Schiedsmann für den Bezirk Oldenburg Nord neu gewählt wurde. Ergänzt wird das Trio durch Gertrud Suntrup, die im Bezirk Oldenburg Süd weiterhin als stellvertretende Schiedsfrau fungiert. 

Die drei „Neuen“ wurden am Mittwoch, 19. Dezember, von Erster Stadträtin Silke Meyn begrüßt. „Nicht jeder Streit unter Nachbarn, jede Beleidigung oder Handgreiflichkeit muss auf direktem Weg vor Gericht landen. Das Schiedsamt ist eine wichtige Instanz, um die Justiz zu entlasten und unter Streithähnen eine unbürokratische Einigung zu erzielen, mit der beide Seiten leben können“, sagte die Dezernentin. „Ich freue mich, dass wir für diese verantwortungsvolle Aufgabe geeignete Persönlichkeiten gefunden haben“, so Silke Meyn. Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, gratulierte den neuen Schiedsleuten ebenso zu ihrer Wahl wie Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, und Reinhard Kropp vom Bund Deutscher Schiedsleute.
 
Amtszeit beginnt am 1. Januar 2019
Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis treten die Nachfolge von Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller an. Während Rolf Müller in den vergangenen fünf Jahren als Schiedsmann im Einsatz war, beläuft sich die Gesamtdauer der Tätigkeit von Beate Iwan auf über 26 Jahre. Beide standen aus persönlichen Gründen für die neue Amtsperiode ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr zur Verfügung.

Gabriele Kopka-Paetzke (66) hat bis Juni 2018 als Richterin gearbeitet und ist seit Juli 2018 in Pension. Peter Tarruttis (65) war bis Januar 2018 im Polizeidienst aktiv und ist seit Februar 2018 ebenfalls Pensionär. Auch Martin Sobel (64) ist seit Februar 2018 Rentner. Davor war er jahrelang tätig als Mess- und Regeltechnikermeister und Qualitätsmanagementbeauftragter.

Bevor die Schiedspersonen ihr Ehrenamt wahrnehmen können, musste noch das Amtsgericht die Wahl bestätigen. Denn nicht die Stadt Oldenburg, sondern die Justizbehörde übernimmt die Fachaufsicht über die Schiedspersonen. Die Bestätigung der Wahl von Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis erfolgte bereits am 14. Dezember durch das Amtsgericht.

Ihre Aufgabe wird nunmehr sein, in verschiedenen Streitfällen eine Einigung zwischen den streitenden Parteien zu erzielen. „Die Schiedspersonen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben einen Eid geleistet, der sie verpflichtet, unparteiisch tätig zu sein“, unterstreicht der Bund Deutscher Schiedsleute. Der Vorteil eines Schiedsverfahrens liegt darin, dass es im Fall des Erfolges im Allgemeinen keine unterlegene Partei gibt, da beide Seiten von einer gütlichen Einigung profitieren und sich den oft kostenintensiven Gang zu Gericht ersparen.
 
30 Schlichtungsverfahren in 2017
Im Jahre 2017 waren es insgesamt 30 Streitfälle, bei denen das Vermittlungsgeschick der Oldenburger Schiedsleute gefragt war. 2016 kam das Schiedsamt auf 31 Schlichtungsverfahren, 43 Fälle waren es im Jahr 2015, 57 im Jahr 2014, 32 im Jahr 2013 und 47 im Jahr 2012. „Dazu kommen aber noch viele Fälle, die sich bereits im Vorfeld ohne offizielle Verhandlung lösen lassen und die nicht in der Statistik auftauchen“, erläutert Fachdienstleister Christian Aster.

Hohe Erfolgsquote
Die Schlichtungsversuche sind überdurchschnittlich oft positiv verlaufen: Die Erfolgsquote in Oldenburg lag in den vergangenen beiden Jahren (2016 und 2017) bei 60 Prozent. Bundesweit beträgt die Quote im Schnitt rund 50 Prozent.

Die erste Sprechstunde mit den „Neuen“ ist am Donnerstag, 10. Januar 2019, von 9 bis 11 Uhr. Die Schiedsleute sind telefonisch unter der Nummer 0441 235-2104 zu erreichen. Das Schiedsamt befindet sich im Gebäude Stau 73, drittes Obergeschoss, Zimmer 306.
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Anmeldungen für Oldenburger Krippen und Kindergärten

20.12.2018 20:07 Uhr
Eltern, die ihre Kinder für das im August 2019 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. bis zum 31. Januar 2019 online über die Seite „Wegweiser Kindertagesbetreuung“ der Stadt Oldenburg unter oldenburg.betreuungsboerse.net oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de tun. Eltern, denen eine Online-Anmeldung selber nicht möglich ist, können sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung melden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Am 1. Februar 2019 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März 2019 erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch freie Plätze angezeigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der ersten Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, wenn die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten konnten. Diese Liste kann von allen Kitas eingesehen werden, die noch freie Plätze haben. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.
 
Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. März 2019.

Auf der Seite oldenburg.betreuungsboerse.net werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten erhalten Eltern im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Petra Bröffel-Hempen (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3739), bei Anke Keller (Zimmer 109, Telefon 0441 235-3753), oder bei Sigrid Ziethe (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3736). Die Öffnungszeiten der Servicestelle sind im Januar montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs hat die Servicestelle geschlossen. Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.
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Braker Schüler bei Wohnungslosenhilfe

20.12.2018 20:00 Uhr

Kinder übergeben Adventsbasar-Spende und Kuchen

von Frerk Hinrichs

Mit dem Bus sind die Schüler der Klasse 6b der IGS Brake angereist, um dem Oldenburger Tagesaufenthalt für Wohnungslose eine Spende von 566,26 Euro und selbstgebackene Kuchen zu überbringen. Eine Schülerin hatte erst nur ihre Klasse gebeten, sich für Wohnungslose zu engagieren. Schnell überzeugte das dann die ganze Schule. So konnten die Schüler der 6b jetzt zusammen mit den Lehrern Saskia Monchablon und Dirk Sundermeyer den Erlös ihres Adventsbasars spenden.

Im Tagesaufenthalt erfuhren die Kinder, dass sich im vergangenen Jahr mehr als eintausend Menschen an den Tagesaufenthalt gewendet und die verschiedenen Angebote genutzt haben. Im Tagesaufenthalt können sich Menschen nicht nur aufhalten. Hier können sie sich und ihre Kleidung waschen und trocknen. Hier können sie ein warmes Essen einnehmen. Hier können sie ihre Post empfangen und die Sozialarbeiter um Rat fragen. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes fällt es Betroffenen oft schwer, wieder eine Wohnung zu finden. 

Nachdem die Schüler ihre Idee formuliert hatten, wandte sich Lehrerin Monchablon an die Diakonie, um abzusprechen, wie die Schüler helfen können. Der Tagesaufenthalt bedankte sich bei den Schülern mit einer Tasse warmen Kakao.
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Weihnachtsgeschenke für Wohnungslose

20.12.2018 19:56 Uhr

Familie Mittelstaedt denkt das ganze Jahr an Menschen in Wohnungsnot

von Frerk Hinrichs

Drei prall gefüllte Säcke mit Geschenken für Wohnungslose hat Marikka Trepte-Mittelstaedt  jetzt im Tagesaufenthalt der Diakonie übergeben. „Blaue Päckchen sind für Männer, rote für Frauen,“ erklärt die ehemalige Altenpflegerin. Seit vielen Jahren bereitet sie diese Geschenkaktion zusammen mit Ihren Söhnen Benjamin und Christoph Mittelstaedt vor. Die Päckchen werden dann gemeinsam gepackt. Aus Erfahrung und vom Tagesaufenthalt wissen die Mittelstaedts, was Wohnungslose sich besonders wünschen. Die Päckchen enthalten Praktisches wie Wolldecken, Handtücher und Duschgel. Aber auch Wollsocken, Schals und Handschuhe sind gern gesehen. Alle Geschenke sind neu, erklärt Marikka Trepte-Mittelstaedt, denn Wohnungslose freuen sich genauso über solche Geschenke wie Andere.
Viele der Päckchen werden an Weihnachten übergeben, berichtet Reinhild Hagedorn vom Tagesaufenthalt. Heiligabend ist auch hier ein besonderer Tag. Viele der Besucher freuen sich schon aufs Weihnachtsessen. Dann gibt es klassische Rinderrouladen mit Kartoffeln und Gemüse. Und einem Nachtisch. Der Tagesaufenthalt öffnet am 24.und am 26.12.2018 von 10 bis 14 Uhr.
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Zentrum für besondere medizinische Expertise im Pius-Hospital

20.12.2018 19:50 Uhr

Insgesamt 12 Krankenhäuser in Niedersachsen anerkannt

Niedersachsen stellt sich weiter auf bei der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann überreichte am 17. Dezember ausgewählten Krankenhäusern die förmlichen Bescheide zur Ausweisung als Fachzentren. Damit verfügt Niedersachen ab 2019 an 12 Krankenhausstandorten über insgesamt 14 spezialisierte Zentren, die komplexe medizinische Leistungen erbringen.

Einer der Standorte, die nun auch überregional als Zentrum mit einer ganz besonderen Expertise gelten, befindet sich im Pius-Hospital. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums des Krankenhauses bestehen sechs weitere Organkrebszentren, in denen Brustkrebs, gynäkologische Krebserkrankungen, Darm- Pankreas- und Magenkrebs sowie Lungenkrebs auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandelt werden. Hier finden Patientinnen und Patienten umfangreiche Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen vor, in denen alle an der Behandlung beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten und sich einer strengen Qualitätskontrolle nach einheitlichen Maßstäben unterziehen. 

„Ihre Häuser leisten einen wichtigen Beitrag, um allen Menschen in Niedersachsen auch weiterhin eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen“, bedankte sich Gesundheitsministerin Reimann bei den Vertreterinnen und Vertretern der Zentren. „Auch aus anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland kommen Patientinnen und Patienten zu Ihnen, was die ganz besondere Stellung der Kliniken in der Krankenhauslandschaft zeigt.“

Mit der Anerkennung als Zentrum wird aber nicht nur die besondere Bedeutung der Häuser hervorgehoben. Ihnen wird dadurch auch ermöglicht, mit den Gesetzlichen Krankenkassen über Zuschläge zu verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden. „In der Krebsbehandlung begleiten wir unsere Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge. Neben der kompetenten medizinischen Versorgung spielen die zusätzlichen Unterstützungsangebote wie zum Beispiel von Psychoonkologen oder speziell ausgebildeten Fachkrankenschwestern eine entscheidende Rolle“, betont Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, die Bedeutung der ganzheitlichen Behandlung in den Krebszentren des Krankenhauses. „Um dieses Angebot langfristig aufrechterhalten und auch optimieren zu können, ist die Ausweisung als Zentrum auf niedersächsischer Ebene ein wichtiger Schritt.“ Für diese Ausweisung ist eine Zertifizierung einer anerkannten wissenschaftlichen Fachgesellschaft erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind Informationen für Betroffene wie zum Beispiel ein Krebsinformationstag sowie Netzwerke und Kooperationen mit ambulanten und stationären Behandlungspartnern. Hier erfüllt das Pius-Hospital alle Kriterien. Die Krebszentren des Krankenhauses sind alle durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Eine erfolgreiche Rezertifizierung erfolgte im Oktober 2018. Neu hinzugekommen ist in diesem Zuge das Magenkrebszentrum.
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Per Mausklick zum passenden Bildungsgang

20.12.2018 19:40 Uhr

Anmeldungen an den Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg zukünftig online

Ab dem 1. Februar 2019 erfolgt die Anmeldung für das Schuljahr 2019/20 an den vier Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg ausschließlich online. Die Berufsbildenden Schulen führen hierzu zusammen mit der Stadt Oldenburg das Programm „Schüler Online“ ein, das bereits flächendeckend in Nordrhein-Westfalen sowie in verschiedenen Landkreisen und Städten in Niedersachsen erfolgreich eingesetzt wird.

Mit der Einführung des Programms wird das gesamte Anmeldeverfahren für alle Beteiligten erleichtert. Hierzu werden von den Berufsbildenden Schulen sämtliche Bildungsangebote sowie Beschreibungen zu den einzelnen Bildungsgängen erfasst und regelmäßig überarbeitet. Dieses ermöglicht den Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten eine schnelle und umfassende Information. Sie können sich anzeigen lassen, welche Bildungsgänge zu ihren Wünschen und zum erreichten Schulabschluss passen und sich anschließend online schnell und unbürokratisch an den verschiedenen Vollzeitschulformen anmelden.

Nach erfolgter Anmeldung ist es möglich, jederzeit den Stand des Verfahrens zu verfolgen. Fehlende Unterlagen werden direkt über das Programm angefordert. Die Berufsbildenden Schulen können nach Abschluss des Anmeldeverfahrens die Zusagen bzw. Absagen direkt über „Schüler Online“ erteilen. Sie erhalten so unverzüglich einen Überblick über nicht aufgenommene Schülerinnen und Schüler und können diese zielgerichtet weiter beraten.

Auch die Anmeldung für die Bildungsgänge der Berufsschule (Teilzeitform) wird mit Einführung des Programms nur noch online möglich sein. Hierzu melden die Ausbildungsbetriebe ihre Auszubildenden über „Schüler Online“ bei der zuständigen Berufsbildenden Schule an. Die Anmeldung kann weiterhin ganzjährig erfolgen.

Die Anmeldung ist möglich unter www.bbs-ol.de/anmeldung oder über die jeweilige Homepage der Berufsbildenden Schulen.
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Selbsthilfegruppe FASD

20.12.2018 19:34 Uhr
Fetal Alcohol Spectrum Disorder (Fetales Alkoholspektrum Störung) 
In Oldenburg gründet sie eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema FASD – Fetales Alkoholsyndrom. Durch Alkohol in der Schwangerschaft kann es beim Ungeborenen zu körperlichen Fehlbildungen, sowie zu geistigen und psychischen
Schädigungen kommen. FASD ist die häufigste nicht genetisch bedingte geistige Behinderung. Das Fetale Alkoholsyndrom stellt besondere Anforderungen an die Familie, an Kindertagesstätten und Schulen.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen. Es tut gut, mit Gleichgesinnten zu reden, zu trauern und zu lachen. In der Gruppe ist es möglich, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS–Kindern/-Angehörigen zu suchen. Auch möchte die Gruppe auf die zu 100% vermeidbare Behinderung in der Region aufmerksam machen sowie Aufklärungsarbeit und Prävention leisten.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind, z.B.:
· Eltern (leibliche/Adoptiv-/Pflege-/Großeltern) 
· Angehörige
· Pädagog*innen und Therapeut*innen
· Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte
· Betroffene

Bei Interesse, wenden Sie sich an die BeKoS:
Tel 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
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Terminverschiebungen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

20.12.2018 19:27 Uhr
Durch die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

• Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:
von Freitag, 21. Dezember, auf Samstag, 22. Dezember,
 von Montag, 24. Dezember, auf Freitag, 21. Dezember (Vorholtag),
 von Dienstag, 25. Dezember, auf Freitag, 28. Dezember,
 von Mittwoch, 26. Dezember, auf Samstag, 29. Dezember,
 von Montag, 31. Dezember, auf Freitag, 4. Januar,
 von Dienstag, 1. Januar, auf Samstag, 5. Januar.


• Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
von Dienstag, 25. Dezember, auf Samstag, 22. Dezember (Vorholtag),
 von Mittwoch, 26. Dezember, auf Samstag, 29. Dezember.


• Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben an Heiligabend, dem 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen.
• Der Oldenburger Verschenkmarkt hat von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
• Die Wochenmärkte auf dem Rathausmarkt und dem Pferdemarkt werden vom 1. Weihnachtsfeiertag auf Montag, 24. Dezember, vorbehaltlich der Teilnahme der Marktbeschicker vorverlegt. Die Wochenmärkte in Bloherfelde und Kreyenbrück fallen am 2. Weihnachtsfeiertag aus. Die Wochenmärkte auf dem Rathausmarkt und dem Pferdemarkt werden von Neujahr auf Montag, 31. Dezember, vorbehaltlich der Teilnahme der Marktbeschicker vorverlegt.
• Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL sind von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 26. Dezember, sowie Montag, 31. Dezember, und Dienstag, 1. Januar, geschlossen. Die Stadtteilbibliotheken Eversten, Kreyenbrück, Flötenteich und Ofenerdiek sind von Montag, 24. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Das Stadtmuseum und das Horst-Janssen-Museum sind am Montag, 24. Dezember, und Dienstag, 25. Dezember, sowie am Montag, 31. Dezember, geschlossen. Am Dienstag, 1. Januar, ist nur von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst ist am Dienstag, 25. Dezember, und am Dienstag, 1. Januar, geschlossen. Die Artothek ist von Montag, 24. Dezember, bis Donnerstag, 3. Januar, geschlossen.
• Die Musikschule bleibt von Montag, 24. Dezember, bis Freitag, 4. Januar, geschlossen.
• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades ist an Heiligabend von 6.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Am 1. Weihnachtsfeiertag ist sie geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist die Erlebniswelt von 8 bis 20 geöffnet, an Silvester und Neujahr bleibt sie geschlossen.
• Die Saunawelt des OLantis Huntebades ist an Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist sie von 9 bis 23 Uhr geöffnet, an Silvester und Neujahr geschlossen.
• Die Hallenbäder in Kreyenbrück und Eversten sind von Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, geschlossen.
• Die Sprechstunde der AIDS-Beratung findet von Freitag, 21. Dezember, bis Montag, 1. Januar, nicht statt.
• Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac ist von Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar, geschlossen.
• Die Sprechstunde der Schiedspersonen entfällt am Donnerstag, 20. Dezember, 27. Dezember und 3. Januar.
• Der Psychosoziale Krisendienst entfällt am Montag, 24. Dezember, am Dienstag, 25. Dezember, und am Montag, 31. Dezember.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

• Der Abenteuerspielplatz ist von Donnerstag, 20. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
• Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde ist von Samstag, 22. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Die Freizeitstätte Ofenerdiek und die Freizeitstätte Kreyenbrück sind von Montag, 24. Dezember, bis Dienstag, 1. Januar, geschlossen.
• Das Kulturzentrum Rennplatz ist von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar, geschlossen.
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Schwerpunkte in der Gynäkologie und Geburtshilfe ausgebaut

16.12.2018 13:06 Uhr

Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital bilden „Ökumenische Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“

Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden konfessionellen Krankenhäuser in Oldenburg wird weiter ausgebaut: Um medizinische Kompetenzen zu bündeln, haben sich Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital darauf verständigt, unter dem gemeinsamen institutionellen Dach einer „Ökumenischen Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“ die gynäkologischen Schwerpunkte in den jeweiligen Häusern zu stärken. 

Konkret bedeutet dies, dass das Pius-Hospital seine geburtshilfliche Tätigkeit beendet und Entbindungen ab 1. Januar 2019 nur noch im Evangelischen Krankenhaus durchgeführt werden. Im Gegenzug werden alle Patientinnen mit einer Erkrankung der Brust oder mit einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung im Rahmen des bereits existierenden Oldenburger Brustzentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums im Pius-Hospital behandelt. Unabhängig von dieser Zentralisierung sind die Risikoschwangerschaften: Sie werden wie bisher vom Klinikum Oldenburg durch die perinatologischen Experten betreut.

Die Kooperation erfolgt unter Erhalt der jeweiligen Standorte am Evangelischen Krankenhaus zur Durchführung der allgemeinen operativen Gynäkologie, mit dem Spezialgebiet der Urogynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hansjörg Augenstein sowie am Pius-Hospital im Rahmen der allgemeinen operativen Gynäkologie, einschließlich Beckenbodenchirurgie, der gynäkologischen Onkologie und Brustchirurgie unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. med. Rudy Leon De Wilde. Mit der Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen der beiden Innenstadtkrankenhäuser im Bereich der Frauenheilkunde soll im Sinne aller Patientinnen die Qualität gesteigert und eine Ressourcenoptimierung erreicht werden. „Sowohl gesundheitspolitisch wie auch strukturell macht es Sinn, im Rahmen der bereits langjährig bestehenden guten Kooperation zwischen dem Pius-Hospital und dem Evangelischen Krankenhaus die jeweiligen Stärken weiter auszubauen“, so Dr. Hansjörg Augenstein. „Dies geschieht vor allem zum Wohle der Patientinnen, die mit ihren gesundheitlichen Bedürfnissen genau dort behandelt werden, wo man über den größten Erfahrungsschatz in dem jeweiligen Bereich verfügt“, ergänzt Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde.

Ärztliche Weiterbildung gesichert
Mit der Absicht einer Restrukturierung der ärztlichen Weiterbildung hin zu einem Rotationsprinzip beantragen Augenstein und De Wilde gemeinsam die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Aufgrund der hohen Fallzahlen beider Abteilungen gilt die entsprechende Anerkennung als sehr wahrscheinlich. Den Bereich der Lehre und Forschung wird Professor De Wilde betreuen. Die Ausbildung der Medizinstudierenden wird unverändert weiterhin in beiden Kliniken durchgeführt. 
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Gesundheitsstandort Oldenburg wird weiter aufgewertet

16.12.2018 13:03 Uhr

Büro chora blau aus Hannover gewinnt Wettbewerbsverfahren zum MediTech Oldenburg

In direkter Nähe zum Klinikum Oldenburg entsteht das Quartier „MediTech Oldenburg“(MTO) als Zentrum der Gesundheitswirtschaft im Nordwesten. Um das Gelände mit entsprechend hoher städtebaulicher Qualität zu entwickeln hat ein Freiraumplanerisches Wettbewerbsverfahren für die zentrale neue Quartiersachse stattgefunden. Der Siegerentwurf ist heute vorgestellt worden, er kommt vom Büro chora blau aus Hannover.

Die Jury hat ihre Entscheidung damit begründet, dass der Entwurf sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sich das Büro in überzeugender Weise mit dem zu beplanenden Raum intensiv beschäftigt habe. Der Entwurf zeichne sich durch hohe Qualität und eine deutlich erkennbare Robustheit aus und sorge für eine klare Adressierung im Quartier. Es handelt sich zudem um den Entwurf, der die Anforderungen an die zukünftige Quartiersachse in besonderer Weise erfüllt hat.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Abschluss der Wettbewerbsverfahrens ein klares Signal für den Wirtschaftsstandort Oldenburg: „MediTech Oldenburg wird mit Sicherheit ein schönes und innovatives Stück Oldenburg, es bietet dem Medizinstrandort Oldenburg enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Ich danke der Jury unter dem Vorsitz von Friedhelm Terfrüchte für die ausgezeichnete Arbeit.“

Das aus Sach- und Fachpreisrichtern, also externen Experten und Fachleuten der Verwaltung sowie der Politik bestehende Preisgericht tagte gestern im Technischen Rathaus. Die sechs eingereichten Entwürfe wurden unter dem Vorsitz des Essener Landschaftsarchitekten Friedhelm Terfrüchte, intensiv beraten und beurteilt. Das Ergebnis fiel einstimmig aus, der erste Preis im Wettbewerbsverfahren ist mit 15.000 Euro dotiert.

Zur Realisierung des Wettbewerbsentwurfes ist beabsichtigt, dem Preisträger die freiraumplanerischen Leistungen für den Bau der Quartierachse in den nächsten Jahren zu übertragen. Parallel zur weiteren Planung der Quartiersachse soll die Bauleitplanung erfolgen.

Auf einer Gesamtfläche von 6,3 Hektar sollen sich im MTO Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Public Health sowie Labore, Büros oder Seminarräume für die klinische Forschung ansiedeln. Das Areal bietet ein perfektes Umfeld für innovative Gründungen, aber auch für etablierte Unternehmen.

Das MTO wird mit den anderen Technologiestandorten in Oldenburg optimal vernetzt. Der zeitliche Ablauf ist derzeit noch nicht konkret zu benennen. Ziel ist es jedoch, die ersten Ansiedlungen im Jahr 2020 zu ermöglichen.
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„Hier wohne ich“ gewinnt 1. Preis bei der Oldenburger Filmklappe

16.12.2018 12:56 Uhr
In Oldenburg wurde bereits zum fünften Mal die Oldenburger Filmklappe verliehen. Bei der Filmklappe können sich jedes Jahr Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis und der Stadt Oldenburg mit selbstgedrehten Filmen bewerben. Egal ob als Produktion einer Klasse, einer Film-AG, einer Kindergartengruppe oder von Hobby-Filmer*innen.

Gewonnen hat in diesem Jahr in der Altersgruppe 5–7 Klasse eine Projektgruppe des Medienbüro Oldenburg e.V. Die Kinder haben unter dem Titel „Hier wohne ich“ einen Film über das Zusammenwohnen in der Breslauer Straße gedreht. Drehbuch, Regie, Kamera und auch Schnitt lagen in der Hand der Kinder unter fachkundiger Betreuung vom Team des Medienbüros Oldenburg e.V.

„Der Film wurde im Rahmen eines Ferienworkshops gedreht“, erzählt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Die Idee zu dem Film hatten die Kinder selber und auch die Umsetzung haben sie in die Hand genommen, sodass sich plötzlich viele kleine Regisseur*innen, Kamerakinder und Schauspieler*innen mit viel Spaß an die Arbeit machten.“

Gefördert wurde das Projekt unter anderem von „Movies in Motion“ im Rahmen von „Kultur macht stark“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Marion Fittje vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten geben um Film kennen zu lernen. Selber machen ist für die Kinder meist die beeindruckendste und spannendst davon.“ Doch das Medienbüro Oldenburg e.V. bietet nicht nur Filmworkshops an. „Im Februar fahren wir mit einer Gruppe älterer Jugendlicher zur Berlinale und für die ganz kleinen bieten wir regelmäßig kindgerechte Formate um zum ersten Mal ins Kino zu gehen. Beides wird sehr gut angenommen“, freut sich Fittje.

Mindestens genauso glücklich sind die Teilnehmer*innnen und Betreuer*innen über die Auszeichnung und freuen sich, dass ihr Film nun auch an der zweiten, niedersachsenweiten Runde der Filmklappe im Februar 2019 in Aurich teilnehmen wird.
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„JUUUPORT – Netz des Nordens“ präsentiert Actionbound zu digitaler Sicherheit

13.12.2018 17:24 Uhr
Jugendliche Online-Berater aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch werben mit einer selbst entwickelten Handy-Rallye für Datenschutz und respektvolles Verhalten im Internet.

Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland schon Opfer von Cybermobbing geworden. Für zwölf Schülerinnen und Schüler aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch ist jeder Cybermobbingfall einer zu viel. Deshalb haben sie sich im Frühjahr 2018 zu „JUUUPORT – Netz des Nordens“ zusammengeschlossen. Als speziell geschulte Online-Berater, sogenannte JUUUPORT-Scouts, helfen sie anderen Jugendlichen bei Problemen im Internet – ehrenamtlich und anonym.

Am Mittwoch haben die JUUUPORT-Scouts im Oldenburger Computer-Museum eine selbst entwickelte Smartphone-Schnitzeljagd rund um digitale Sicherheit vorgestellt. „Aus unserem Umfeld und unserer Online-Beratung kennen wir die Probleme anderer Jugendliche im und mit dem Web und möchten sie damit nicht alleine lassen. Darum gehen wir im Actionbound auf Themen wie Datensicherheit, Cybermobbing oder Urheberrecht gezielt ein“, sagte Naomi Kahsnitz, JUUUPORT-Scout aus Bremen.

„Ein solch freiwilliges Engagement verdient unsere Hochachtung“, sagte Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender der GESTRA AG aus Bremen und Kuratoriumsvorsitzender der NORDMETALL-Stiftung, die die JUUUPORT-Scouts fördert. „Das Internet ist allgegenwärtig und es vergisst nicht. Deshalb ist es wichtig, möglichst früh auf ein rücksichtsvolles Miteinander im digitalen Raum zu achten. Die JUUUPORT-Scouts leisten hier hervorragende Arbeit“, lobte Oelsner.

„Bei Sorgen und Nöten im Netz scheuen sich Kinder und Jugendliche häufig davor, sich Erwachsenen anzuvertrauen, weil diese sich mit ihren Themen und Problemen meistens nicht so gut auskennen wie etwa Gleichaltrige. Durch die Ausbildung unserer Scouts ermöglichen wir Ratsuchenden Hilfe auf Augenhöhe und schulen gleichzeitig die Medienkompetenz der Ehrenamtlichen“, berichtete Christina ter Glane, die „JUUUPORT – Netz des Norden“ als Medienpädagogin begleitet.

„JUUUPORT – Netz des Nordens“ ist eine gemeinsame Initiative des Vereins JUUUPORT e. V. und der NORDMETALL-Stiftung, die das Projekt mit insgesamt rund 36.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft und die digitale Zivilcourage in Norddeutschland zu stärken. Seit 2018 ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren aus dem nordwestlichen Niedersachsen, sich zu Online-Beratern ausbilden zu lassen, die ehrenamtlich und anonym helfen.


NORDMETALL-Stiftung
Unter dem Motto „Talente fördern, Zusammenhalt stärken, den Norden bereichern“ unterstützt die NORDMETALL-Stiftung in enger Abstimmung mit ihrem Stifter Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Stiftung wurde 2004 vom Arbeitgeberverband NORDMETALL e. V. gegründet, der die Stiftungsarbeit pro bono unterstützt.
Im Bereich Gesellschaft fördert die NORDMETALL-Stiftung bürgerschaftliches Engagement für ein Leben in Vielfalt. Sie verbessert die Rahmenbedingungen für Engagement und stärkt Menschen und Initiativen, die sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ehrenamtlich einsetzen.

JUUUPORT e. V.
Der gemeinnützige Verein JUUUPORT e. V. unterstützt junge Menschen bei Problemen im Web und setzt sich für einen respektvollen Umgang in der Onlinekommunikation ein. Der Verein bildet Jugendliche zu JUUUPORT-Scouts aus, die  unter anderem auf der Beratungsplattform JUUUPORT.de anderen Jugendlichen helfen, wenn sie Probleme mit Cybermobbing, Abzocke, Datensicherheit oder Technik haben. Mitglieder des Vereins JUUUPORT e. V. sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt, die Bremische Landesmedienanstalt, die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
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Radfahrerinnen bei Unfällen verletzt

13.12.2018 17:03 Uhr
Am Mittwoch, 12. Dezember, kam es im Stadtteil Bloherfelde zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 80-jährige Radfahrerin schwer verletzt wurde: Eine 26-jährige Autofahrerin war um 13.30 Uhr mit ihrem Kia auf dem Hartenscher Damm in Fahrtrichtung Drögen-Hasen-Weg unterwegs. Als sie nach links in den Bremersweg abbiegen wollte, fuhr sie den Ermittlungen der Polizei zufolge offenbar zu weit links. Noch im Einmündungsbereich kollidierte das Fahrzeug mit der 80-Jährigen, die mit dem Rad vom Bremersweg nach links in den Hartenscher Damm abbiegen wollte. Infolge des Zusammenstoßes stürzte die Rentnerin und musste mit Beinverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 

Mit leichten Verletzungen davongekommen ist eine 24-jährige Radfahrerin, die am Mittwoch, 12. Dezember, um 7.50 Uhr auf dem Radweg der Ammerländer Heerstraße in stadtauswärtiger Richtung fuhr. Etwa gegenüber der Einmündung in den Drögen-Hasen-Weg bog ein noch unbekannter Autofahrer mit einem silbernen Pkw älteren Baujahrs nach rechts auf ein Grundstück an der Ammerländer Heerstraße ein. Es kam zum Zusammenstoß mit der 24-Jährigen. Der etwa 60- bis 65-jährige Fahrer stieg aus, begutachtete den Schaden an seinem Fahrzeug und warf der Radfahrerin vor, in sein Auto gefahren zu sein. Dann stieg 
er wieder ein, wendete und setzte seine Fahrt in Richtung stadtauswärts fort. Die 24-jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Unfallverursacher wurden aufgenommen.

Zeugen der beiden Verkehrsunfälle werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Selbsthilfegruppe Demenz hat Plätze frei

13.12.2018 16:58 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz hat noch Plätze frei. In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen und sich über das Leben mit der Erkrankung austauschen möchten.

Die Gruppe wird von einer Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg in der Organisation und Moderation unterstützt, die Inhalte bestimmen die Teilnehmer*innen selbst.

Seit über 4 Jahren gibt es auch in Oldenburg eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz.  In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen.
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559 Glückwünsche in einem Jahr

13.12.2018 16:51 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankt Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorstehern

Um sich für ihre ehrenamtliche Arbeit zu bedanken, lud Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Dienstag, 11. Dezember, die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher sowie deren Vertreterinnen und Vertreter der Oldenburger Stadtbezirke in das Alte Rathaus ein.

„Die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher machen unsere Stadt durch ihr Engagement liebens- und lebenswerter. Sie gehen stets freundlich und offen auf unsere älteren Bürgerinnen und Bürgern zu und verschenken nicht nur Geburtstagssträuße, sondern auch immer ein Lächeln. Ich danke ihnen sehr, dass sie mich in meiner Arbeit so tatkräftig unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Krogmann im Großen Sitzungssaal.

Aufgabe der Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher ist es, die Geburtstagsglückwünsche der Stadt an ältere Bürgerinnen und Bürger sowie an hohe Ehejubilare zu überbringen. Außerdem holen sie bei besonderen Jubiläen auch Informationen über die jeweiligen Jubilare für den Besuch eines städtischen Repräsentanten ein. Im Jahr 2018 besuchten die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher insgesamt 559 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Das Treffen dient dem Austausch der Ehrenamtlichen über ihre Arbeitserfahrungen.

Das Team der Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher besteht aus zehn Ehrenamtlichen. Am längsten dabei sind Gerd Fredo Hartmann (seit 51 Jahren), Hans Müller (seit 29 Jahren) und Dieter Hannawald (seit 18 Jahren). In den letzten Jahren sind dazu gekommenen: Linda Mokros, Roswitha Niemann, Ewald Abeln, Hans-Gerd Duis, Gerhard Kindl, Richard Kolb und Klaus Scholl.
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Einbruch in Beratungsstelle

11.12.2018 11:04 Uhr
Eine Beratungsstelle an der Ofener Straße war in der Zeit zwischen dem Abend des 7. und dem Mittag des 9. Dezember das Ziel unbekannter Einbrecher. Die Täter hatten auf der Rückseite des Gebäudes ein Fenster aufhebelt und die Räume betreten. Im Gebäudeinneren traten sie zwei Türen ein und entwendeten Geldkassetten mit Bargeld.

In der Cloppenburger Straße ereignete sich zwischen dem 8. und 9. Dezember, 21.15 Uhr, ein Einbruch in eine Lagerhalle. Unbekannte hatten ein Fenster aufgehebelt und sind in die Lagerräume geklettert. Dort entwendeten sie drei Kettensägen im Wert von insgesamt mehreren Tausend Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei wie immer unter Telefon 790-4115 entgegen.
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Infoabend über internationalen Freiwilligendienst

10.12.2018 09:49 Uhr

Mit dem ASC Göttingen für ein Jahr ins Ausland

Immer mehr Schülerinnen und Schüler entscheiden sich nach dem Ende der Schulzeit dafür, nicht sofort ins Studium oder in eine Ausbildung zu gehen. Freiwilligen Programme sind eine willkommene Alternative.
 
Work and travel-Programme sind bereits recht bekannt, eine weitere Option bietet der ASC Göttingen in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Niedersachsen. Bei einem Infoabend am Dienstag, 11. Dezember, 18 Uhr, in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg, Theaterwall 11, informieren die Stadt Oldenburg und der ASC Göttingen über die Möglichkeiten des internationalen Freiwilligendienstes. Die ehemalige Freiwillige Anna wird in einem Vortrag von ihren Erfahrungen berichten. Anna war im Durchgang 2016/2017 eine der 36 ASC-Freiwilligen im Eastern Cape, der Partnerregion Niedersachsens und in einer Grundschule in Berlin, Südafrika, zwölf Monate mit ihrem Projektpartner tätig.

Eingeladen sind nicht nur potentielle Bewerberinnen und Bewerber, sondern auch Eltern, Geschwister und Freunde. Weitere Informationen gibt es bei Dirtje Gradtke, Büro des Oberbürgermeisters, Stadt Oldenburg, E-Mail: dirtje.gradtke@stadt-oldenburg.de, oder bei Julia Colter, ASC Göttingen, E-Mail: colter@fwd-sport.de.

Die Programme des ASC Göttingen gibt es auch im Internet unter www.fwd-sport.de.
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Exklusiver Blick hinter die Kulissen als Dankeschön

10.12.2018 09:46 Uhr

Weihnachtsfeier der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Staatstheater

Große Bühne für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kooperationspartner der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg: Sie waren am Donnerstag, 6. Dezember, zur Weihnachtsfeier ins Oldenburgische Staatstheater eingeladen. Die Feier galt als herzliches Dankeschön für das Engagement aller Ehrenamtlichen der Fachstelle in diesem Jahr. Eingeladen waren Engagierte aus der Freiwilligenagentur :ehrensache wie Bildungs- und Jobpaten, Studierende und Auszubildende, die am Service Learning teilnehmen, und Engagement-Beraterinnen und Berater. Auch den Ehrenamtlichen aus der Bildungs- und Kultureinrichtung inForum, die sich als Kursleiterinnen und Kursleiter, AG-Mitglieder oder Projektteilnehmende engagieren, sowie den zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern wurde für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Ralph Wilken, Leiter des Bürger -und Ordnungsamtes, und Monika Engelmann-Bölts, Leiterin der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, hießen dazu rund 160 Gäste willkommen. Alle Gäste wurden mit einem Sektempfang und Fingerfood in der Theaterbar begrüßt. Sie durften bei Führungen hinter die Kulissen des Theaters blicken und die Generalprobe der Oper Lucia di Lammermoor im Großen Haus besuchen. „Zum ersten Mal feiern alle Engagierten der Agentur :ehrensache und des inForum zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Weihnachtsfeier. Das Theater ist für diese Premiere der passende Ort, da hier immer viele wunderbare Premieren gefeiert werden. Auch kann das ehrenamtliche Engagement für unsere Stadt nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Monika Engelmann-Bölts.

Die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum und die Agentur :ehrensache wurden 2018 zur Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement zusammengelegt und damit aufgewertet. Ein neues junges kreatives Team von Mitarbeiterinnen hat gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und vor allem mit großer ehrenamtlicher Unterstützung grundlegende Veränderungen erfolgreich umgesetzt und somit der Fachstelle ein modernes Gesicht gegeben.
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Die Idee spricht für sich

07.12.2018 09:55 Uhr

Die Notfalldose – wichtige Informationen für die Lebensrettung in der Kühlschranktür

Ein typisches Szenario: Die Rettungssanitäter haben einen Notruf bekommen. In der Wohnung angekommen, finden sie eine ältere Frau vor, die mittlerweile kaum noch ansprechbar ist. Nun gilt es, blitzschnell herauszufinden, was der Patientin fehlt. Der anwesende Ehemann ist zu aufgeregt, um Genaueres zum Gesundheitszustand seiner Frau zu sagen.

„In solchen Fällen kann die Notfalldose äußerst hilfreich sein", sagt Peter List, Leiter des Arbeitskreis Senioren im Präventionsrat Oldenburg (PRO). Die Notfalldose ermöglicht es Rettungsdiensten, sehr schnell sehr wichtige Informationen des Notfallpatienten zu finden. Die Dose steht in der Kühlschranktür, denn der Kühlschrank ist ein zentraler Ort, den es in so gut wie jedem Haushalt gibt. „Den Hinweis auf die Dose erhalten die Rettungsdienste schon an der Wohnungstür“, erläutert Eckhard Wache, Vorsitzender des PRO. „Dort ist auf der Innenseite ebenso wie an der Kühlschranktür ein Aufkleber zur Notfalldose angebracht.“ In der grün-weißen Notfalldose befindet sich ein Zettel mit den wichtigsten Informationen für den Fall, dass der Patient oder dessen Angehörige selbst nicht in der Lage sind, Auskunft zu geben. Auf diesem Zettel sind die für den Notfall relevanten Informationen des Bewohners eingetragen: Blutgruppe, Allergien, chronische Krankheiten, gravierende Vorkommnisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und weiteres.

Zu diesen weiteren Informationen gehört auch, ob und gegebenfalls wo es eine Patientenverfügung oder einen Organspendeausweis gibt, ob jemand benachrichtigt werden muss, ob etwa ein Kind darauf warten könnte, irgendwo abgeholt zu werden oder ob es ein Haustier zu versorgen ist. Nicht zuletzt kann und sollte auch ein Foto der beschriebenen Person aufgeklebt sein.

Für den Arbeitskreis Senioren des Präventionsrates stand schnell fest, dass man sich des Themas annehmen will, um diese schnelle Hilfe zu ermöglichen. Peter List informierte bereits die Feuerwehr, die ihrerseits die Rettungsdienste im Raum Oldenburg verständigt hat. Diese wissen, dass sie nach dem Aufkleber Ausschau halten müssen, um im nächsten Schritt wichtige Informationen für eine Notfallbehandlung zu erlangen. „Die Nachfrage nach der Notfalldose stieg mit jedem Gespräch, das ich geführt habe“, so Peter List. Im Präventionsrat und bei der Stadt fand er dann die benötigte Unterstützung: Über den Förderverein des PRO konnten zunächst 500 Notfalldosen eingekauft werden, weitere sind bereits unterwegs. 

Dank der Kooperation mit der Stadt Oldenburg sind die Notfalldosen für 2,- € pro Stück im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, erhältlich. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr. „Wir haben diesen zusätzlichen Service für einen Auftakt einer öffentlichkeitswirksamen Umsetzung des Projektes gerne eingerichtet,“ sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, „und wünschen uns, dass sich dauerhaft weitere Unterstützer finden, die die Notfalldose vertreiben werden. Vielleicht kann die Notfallmappe hier als gutes und bewährtes Beispiel dienen.“ 

Die in Oldenburg vom Versorgungsnetz Gesundheit herausgegebene Notfallmappe ist über Buchhandlungen, Apotheken und weitere Einrichtungen erhältlich. Notfallmappe und Notfalldose ergänzen einander gut, denn die Notfallmappe enthält weitergehende wichtige Informationen. 
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.notfalldose.de/
http://www.notfallmappe-ol.de/
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Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt

07.12.2018 09:23 Uhr

Kinder- und Jugendbüro bietet Ausbildung an

Das Kinder- und Jugendbüro im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg bietet 2019 wieder eine Jugendleiterausbildung an. In insgesamt circa 60 Stunden, die sich auf drei Wochenenden verteilen, gibt es in lockerer Atmosphäre sowohl theorie- als auch praxisbezogene Einheiten zu rechtlichen Aspekten, Spielen, Gruppenpädagogik sowie Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Die ersten beiden Wochenenden finden mit Übernachtung in einer Jugendherberge in der näheren Umgebung statt, das letzte Wochenende umfasst unter anderem einen Aktionstag und einen Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos und wird zertifiziert.

Einen großen Schwerpunkt bildet die Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg, bei der die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter in den kommenden Sommerferien unterstützend zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind die Tätigkeitsfelder vielfältig und trägerunabhängig gestaltbar.

Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat, offen, engagiert und zuverlässig ist und 2019 mindestens 16 Jahre alt wird, kann sich bei Britta Unfried und Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro näher informieren unter der Telefonnummer 0441 235-3690 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.

Die Jugendleiterausbildung 2019 findet an folgenden Terminen statt: 15. bis 17. März, 10. bis 12. Mai sowie 24. bis 26. Mai.
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Siegel reichen nicht aus

05.12.2018 20:19 Uhr

Fairer Handel braucht gesetzliche Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Fairtrade und andere Siegel haben viel bewirkt, stellt Evelyn Bahn vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA bei einer Veranstaltung in Oldenburg fest. Doch es reicht nicht, den Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen zu schaffen. 

Das Fairtrade-Siegel  hatte kürzlich mitgeteilt, den garantierten Mindestpreis für eine Tonne Kakao von 2.000 auf 2.400 Dollar zu erhöhen. INKOTA fordert mehr als 3.000 Dollar. Die Lebenshaltungskosten der Bäuerinnen und Bauern sind in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet die Fairtrade-Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei. Die Inflationsrate lag 2017 in Ghana über 12 Prozent. Die Mehrheit der Kakaobauern-Familien in Westafrika lebt deutlich unter der Armutsgrenze.

Der Verbraucher bekommt von der Erhöhung fairer Einkaufspreise wenig mit. Denn die Kosten für den Kakao in einer 100g-Tafel Milchschokolade erhöhen sich dadurch nur um einen halben Cent auf 7 Cent. Verbraucher würden gerne auch 10 Cent pro Tafel akzeptieren, stellt Evelyn Bahn fest. Doch alle anderen Siegel-Organisationen lehnen solche Erhöhungen ab. Sie ließen sich angeblich am Markt nicht durchsetzen. Deswegen fordert INKOTA mit Unterstützung von Brot für die Welt gesetzliche Regelungen, die Schokoladenproduzenten verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards über die gesamte Lieferkette einzuhalten. 

Weil so viele Kakaobauern-Familien in Westafrika so arm sind, müsste sich ihr Einkommen eigentlich verdoppeln, um existenzsichernd zu sein, sagt die Ghanaerin Sandra Kwabea Sarkwah. Es gäbe immer noch viel zu viel Kinderarbeit in der herkömmlichen Kakaolandwirtschaft.

In Ghana treibt die Inflation die Preise für Lebensmittel in die Höhe. Deswegen sind die Bauernfamilien auf höhere Erlöse aus der Schokoladenproduktion angewiesen. „Die Preiserhöhung war lange überfällig“, sagt Elizabeth Osei Agyei. Jetzt sollten alle Kakao verarbeitende Betriebe folgen, fordern die Bäuerinnen. „Preise, die unsere Existenz sichern, bekommen wir nur wenn die ganze Branche mitzieht.“ Die Projektkoordinatorin der Kakaobauernorganisation SEND, Sandra Kwabea Sarkwah, kritisierte auch die Intransparenz der ghanaischen Kakaopolitik. „Derzeit haben die Kakaobauern keinen Einfluss auf das Preissystem. Sie müssen jeden Preis für Kakao akzeptieren – egal, ob sie damit überleben können oder nicht.“
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Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«

05.12.2018 20:09 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«. Bei regelmäßigen Treffen können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.
In der Gruppe können wir Erfahrungen austauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen sprechen und gemeinsam nach Entlastung suchen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffenen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oberbürgermeister Krogmann begrüßt Ergebnisse des Dieselgipfels

05.12.2018 18:56 Uhr

Bund sagt weitere finanzielle Unterstützung zu

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Ergebnisse, die der heutige „Dieselgipfel“ im Kanzleramt gebracht hat. „Der Austausch ist intensiv und produktiv gewesen“, sagt Krogmann.

„Vor allem die Aufstockung der Bundesmittel ist zu begrüßen, das verbessert unsere Möglichkeiten, Fahrverbote abzuwenden“, so Krogmann.

Er bezieht sich dabei vor allem auf die Zusage der Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzlich 500 Millionen Euro für das „Sofortprogramm saubere Luft“ und 420 Millionen für die Nachrüstung oder Neuanschaffung von kommunalen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen. Davon könnte die Stadt Oldenburg bei ihrem Abfallwirtschaftsbetrieb profitieren. Von der Modernisierung der Busflotte ist ebenfalls ein positiver Effekt zu erwarten, weil es am Heiligengeistwall täglich etwa 1.000 Busfahrten gibt und diese einen hohen Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben.

Außerdem kündigte Bundeskanzlerin Merkel an, alle Messstellen überprüfen zu lassen, sofern die Bundesländer damit einverstanden sind. Dabei gelte es, die EU-Vorschriften einzuhalten, sie dürften aber auch nicht übererfüllt werden. Zu diesem Punkt ist Oberbürgermeister Krogmann aber bereits seit längerem im Austausch mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.
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Vom Kampf ums Wahlrecht bis zum Einzug in den Stadtrat

02.12.2018 20:16 Uhr

Buchpräsentation: „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“

Vor 100 Jahren fand der lange Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland sein erfolgreiches Ende. Mit Verabschiedung des Reichswahlgesetzes am 30. November 1918 erlangten Frauen das aktive und passive Wahlrecht, ein Meilenstein für die Demokratie. 1919 zogen die ersten sieben Ratsfrauen, darunter Bertha Ramsauer und Willa Thorade, in den Oldenburger Stadtrat ein, weitere 111 folgten ihnen bis heute. Sie gestalten das Rats- und Stadtgeschehen mit, bringen ihre Erfahrungen aus Beruf, Ehrenamt und persönlichen Lebensumständen ein und sorgen für Veränderungen. Alle 118 Ratsfrauen und ihr Wirken – eingebunden in zeitgeschichtliche Texte, die sich an den politischen Umbrüchen des vergangenen Jahrhunderts orientieren – stellt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg in dem Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann präsentierte das Buch am Donnerstag, 29. November, gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Oldenburg, Wiebke Oncken und Renate Vossler, im PFL im Rahmen eines Empfangs zum Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“. „Ohne den Einzug von Frauen in die Politik und die Parlamente wäre unser Land heute ein ganz anderes. Auch Oldenburg hat sich seit der Beteiligung von Frauen im Stadtrat positiv verändert“, betonte Jürgen Krogmann. Er sprach von einem „tollen Buchprojekt“, das das ehrenamtliche Engagement aller Ratsfrauen in den vergangenen 100 Jahren würdige. Die Portraits der Oldenburger Ratsfrauen wurden auf Grundlage eines Fragebogens, persönlichen Interviews und intensiver Recherche entwickelt. Herausgekommen ist ein 178-seitiges Lesebuch, das die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland aufzeigt, kommunalpolitische Entwicklungen beschreibt und das politische Engagement der Ratsfrauen fokussiert. Egal ob beim Lesen eine chronologische Herangehensweise bevorzugt wird oder ob man beim flüchtigen Durchblättern an einer Stelle hängenbleibt, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf das Wirken der Oldenburger Ratsfrauen auf. „Auch in Zukunft können wir innovative Ideen und tatkräftige Unterstützung engagierter Frauen im Stadtrat brauchen“, unterstreicht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ich wünsche mir, dass sich viele Frauen durch diese Vorbilder motivieren lassen, selbst bei der nächsten Wahl zu kandidieren.“ Damit Frauen, die tatsächlich mit diesem Gedanken spielen, einen ersten Einblick in die Arbeit als Ratsfrau erhalten, nimmt die Stadt Oldenburg ab 2019 wieder am landesweiten Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen!“ teil. Die Organisation übernimmt ebenfalls das Gleichstellungsbüro und schließt somit den Kreis aus Ratsfrauengeschichte der Vergangenheit und Zukunft. „Es ist wichtig, dass kommunalpolitische Themen von Frauen und Männern gemeinsam gestaltet werden. Leider sind die Zahlen von Frauen in politischen Gremien rückläufig“, fasst Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken die gegenwärtige Situation zusammen. „Umso mehr danken wir den 118 Oldenburger Ratsfrauen für ihr politisches Engagement und hoffen, dass wir noch viel mehr Frauen für dieses spannende Amt begeistern können.“ Das Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ ist im örtlichen Buchhandel zum Preis von 10 Euro erhältlich.
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Nachhaltige Weihnachtsbäckerei

02.12.2018 20:09 Uhr

Ernährungsrat und Steuerungsgruppe Fairtrade-Town backen!

Adventszeit und Jahresende lassen viele Menschen innehalten, während gleichzeitig Hektik und Trubel zunehmen – nicht zuletzt in der eigenen Küche und rund um den eigenen Herd! Das wollen wir zum Anlass nehmen, um Ideen und Begeisterung für eine nachhaltige(re) Vorweihnachtszeit zu teilen und zu verbreiten.

Aus Fairen und ökologisch nachhaltig produzierten Zutaten leckeres und vollwertiges Weihnachtsgebäck zaubern? Zur winterlichen Hochphase der Heimbäckerei laden die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town und der Ernährungsrat Oldenburg gemeinsam zu einem gemütlichen und informativen Backabend ein: Am Mittwoch 12.12.2018, 17-19 Uhr in der gast:STUBE des kreativ:LABOR (Bahnhofstraße 11, 26122 Oldenburg).

Neben den handwerklichen und kulinarischen Mittelpunkten der Veranstaltung soll der Abend auch insbesondere Wissen vermitteln und Inspiration liefern, gerne auch durch die Teilnehmer – denn das Jahr Fair und nachhaltig ausklingen zu lassen ist nicht schwer!

Die Veranstaltung ist offen für Jung und Alt, die Teilnahme kostenlos. Um Voranmeldung wird jedoch gebeten bis 10.12.2018 unter jannika.mumme@stadt-oldenburg.de. Außerdem sind Behälter für den Transport des fertigen Backguts mitzubringen.
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Südafrika bereichert internationale Bücherecke in der Stadtbibliothek

02.12.2018 19:07 Uhr

Stadt Oldenburg präsentiert ab sofort Bücher aus und über die Partnerstädte

Am Donnerstag, 29. November, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die internationale Bücherecke „Oldenburgs kommunale Partnerschaften“ in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL eröffnet. Hier finden Bürgerinnen und Bürger ab sofort Bücher aus und über die verschiedenen Partnerkommunen von Oldenburg. „So lassen sich unsere städtischen Partnerschaften Seite für Seite entdecken. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von der Vielfalt unserer Städtepartnerschaften“, sagte Krogmann.

Den Anstoß, grenzüberschreitende Lektüre mit Informationen über die Partnerkommunen zu sammeln, hatte der Oberbürgermeister selber gegeben. Beim internationalen Partnerschaftstreffen „UN!TE“, das vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 erstmalig in Oldenburg ausgerichtet wurde, bat Krogmann die Teilnehmenden aus den Partnerkommunen anstelle von Gastgeschenken um Bücher – mit Erfolg.

Anlass zur Eröffnung der internationalen Bücherecke ist nun der Besuch einer südafrikanischen Delegation, die bis zum 1. Dezember in Oldenburg weilt, und die damit verbundene Übergabe von Büchern aus Oldenburgs Partnerkommune Buffalo City Metro.

Insgesamt stehen mehr als 30 Bücher aus den zehn Partnerkommunen, die sich auf neun Länder verteilen, zum Stöbern bereit. Zu finden sind sie im Obergeschoss der Stadtbibliothek im PFL (Peterstraße 3) in der Abteilung Geographie/Reiseführer. Aufgrund des kleinen Bestandes wird es nicht möglich sein, die Bücher auszuleihen. In der Nähe laden aber Sessel dazu ein, sich mit der Lektüre niederzulassen.
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Abfuhrkalender 2019 wird verteilt

02.12.2018 19:06 Uhr
Der Abfuhrkalender 2019 für die Stadt Oldenburg wird ab Montag, 3. Dezember, an alle Haushalte, Gewerbebetriebe und sonstigen Einrichtungen im Auftrage des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) durch die Deutsche Post AG verteilt. Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 17. Dezember keinen Abfuhrkalender erhalten haben, werden gebeten, sich an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 235-4444 zu wenden. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Abfuhrkalender ab dem 3. Dezember im Internet auf der Seite www.awb-oldenburg.de herunterzuladen und auszudrucken“, teilt AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn mit.

Der Abfuhrkalender enthält alle abfallwirtschaftlichen Informationen für die Stadt Oldenburg. So sind die Abfuhrtermine der Rest- und Bioabfallbehälter, die vom AWB geleert werden, aber auch die Abfuhrtermine der gelben Säcke und Altpapiertonnen, die von der ARGE Duales System abgefahren werden, aufgeführt. Die Termine der mobilen Schadstoffsammlung sowie die verschiedenen Öffnungszeiten der abfallwirtschaftlichen Einrichtungen sind ebenfalls im Abfuhrkalender enthalten.
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inForum: Kulturfahrt nach Bremen

02.12.2018 18:57 Uhr
Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet am Mittwoch, 5. Dezember, eine Kulturfahrt nach Bremen an – besucht werden die Ausstellung über Hans Christian Andersen in der Kunsthalle und der Weihnachtsmarkt. Treffpunkt zur Abfahrt ist um 10 Uhr am ZOB in Oldenburg.

Mit Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider“ wurde der dänische Dichter Hans Christian Andersen bereits zu Lebzeiten berühmt. Kaum bekannt ist dagegen, dass Andersen auch malte und Scherenschnitte anfertigte. Diesem „anderen Andersen“ widmet die Kunsthalle Bremen eine Ausstellung. Der „Poet mit Feder und Schere“ – so auch der Titel der Ausstellung – war zeitlebens viel auf Reisen. Für mehrere Monate lebte Andersen auch in Oldenburg.

Nach einer Führung durch die Ausstellung ist ein Mittagsimbiss vorgesehen. Bis zur Rückfahrt des Busses um 17.30 Uhr bleibt noch ausreichend Zeit für einen Besuch des Weihnachtsmarktes. Die Teilnahme kostet 43 Euro (einschließlich Mittagsimbiss). Anmeldungen sind erforderlich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder über die inForum-Homepage unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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Tastenpodium: Junge Pianisten spielen im PFL

02.12.2018 18:56 Uhr
Am Mittwoch, 5. Dezember, lädt die Musikschule der Stadt Oldenburg ins Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) zum „Tastenpodium“ ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. In dieser Konzertreihe des Fachbereichs Tasten präsentieren Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Die musikalische Bandbreite umfasst an diesem Abend Musik verschiedener klassischer Komponisten wie Telemann, Beethoven, Burgmüller und Chopin bis hin zu populären Songs von Daniel Hellbach. Auch ein Werk des Oldenburger Komponisten Ronald Poelman steht auf dem Programm. Eine Klarinettensonate von Johannes Brahms rundet den pianistischen Abend ab. Der Eintritt ist frei.
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Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom

02.12.2018 18:49 Uhr

(verursacht durch Gewalt von Menschen)

In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom (verursacht durch Gewalt von Menschen). Bei den regelmäßigen Treffen ist angedacht, zusammen aktiv zu sein und Neues zu lernen, sowie unverbindlich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Stadt will Angebot für wohnungslose und suchtkranke Menschen verbessern

29.11.2018 20:58 Uhr

Neues Konzept wird im Sozialausschuss vorgestellt und diskutiert

Eine wichtige soziale Aufgabe der Stadt Oldenburg ist es, sich den besonderen Situationen von wohnungslosen und suchterkrankten Menschen zu widmen. Dafür muss eine bedarfsgerechte Angebots- und Beratungsstruktur vorhanden sein. Die in Oldenburg vorhandenen Angebote sind bereits vielfältig und gut aufgestellt. Um den geänderten Anforderungen und Besucherzahlen gerecht zu werden, ist es jedoch erforderlich, hier regelmäßig die Angebotslandschaft zu überprüfen und gegebenenfalls bedarfsgerechte Anpassungen und Erweiterungen vorzunehmen.

Seit einigen Jahren arbeiten die bestehenden Einrichtungen zum Teil am Rande ihrer personellen und finanziellen Leistungsfähigkeit und auch die räumlichen Kapazitäten können den Besucherzahlen nicht mehr gerecht werden. Eine gute Versorgung der Zielgruppen ist somit nur noch unter schwierigen Bedingungen zu leisten. Im Umfeld der Einrichtungen kommt es aus diesen Gründen in den letzten Jahren immer häufiger zu Konflikten mit Anwohnern, Passanten und anliegenden Geschäftsleuten, so dass die Erstellung eines umfassenden Konzeptes zur Verbesserung dieser Situation notwendig ist. Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Träger der Wohnungslosen- und Suchthilfe und der Verwaltung zusammensetzt, hat im letzten halben Jahr die Bedarfe ermittelt, die Zielgruppe durch Befragungen einbezogen und fachliche Aspekte umfassend einfließen lassen. Es wurde ein Gesamtkonzept zur niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe erarbeitet, das jetzt vorgelegt wird.

Danach sollen die bereits vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote ergänzt und erweitert werden. Durch eine räumliche Verteilung im Stadtgebiet soll erreicht werden, dass die bisherige Konzentration der Einrichtungen im Bereich der unteren Nadorster Straße aufgelöst wird.

Geplant ist die Einrichtung eines zweiten Tagesaufenthaltes für obdachlose, wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Er soll das gleiche Angebot vorhalten wie die bisherige Einrichtung: die postalische Erreichbarkeit, ein Versorgungsbereich mit Hygiene- und Mahlzeitenangeboten, sowie einer medizinischen Grundversorgung, sowie die Möglichkeit sozialen Austausches, Tagesstruktur und Beratungsmöglichkeiten.

Zudem ist eine Angebotserweiterung des Café Caro als niedrigschwelliges Angebot für chronisch mehrfach suchterkrankte Menschen geplant. Hier soll es zukünftig ebenfalls einen Versorgungsbereich mit Mahlzeiten und Hygieneangeboten geben und der Konsum von leichtalkoholischen Getränken ermöglicht werden, um den Suchtdruck erträglicher zu machen. Die Öffnungszeiten sollen außerdem auf das Wochenende ausgeweitet werden.

Weiterhin beinhaltet das Gesamtkonzept die Einrichtung eines Szeneplatzes, der von Streetworkern betreut wird. Ein solcher Platz existiert in Oldenburg bisher nicht. Eine Befragung von Betroffenen hat aber gezeigt, dass ein Szeneplatz viele Probleme lösen könnte. Durch eine geschützte Aufenthaltsmöglichkeit für suchterkrankte Menschen, und die Begleitung durch Streetworker könnten weitere Erfolge in der Sozialarbeit erzielt werden Die Nutzer könnten – so die Absicht – in einfache Arbeiten eingebunden werden, etwa Gartenarbeit oder das Sauberhalten der Anlage.

Auf diese Weise soll ein optimiertes Angebot in Oldenburg entstehen. Durch die räumliche Verteilung werden auch bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um den bereits vorhandenen Tagestreff aus der Ehnernstraße zu verlagern.

Die Stadt rechnet für alle Maßnahmen mit zusätzlichen jährlichen Kosten in Höhe von etwa 500.000 Euro. Eine Umsetzung der Maßnahmen könnte in den Jahren 2019/2020 erfolgen.

Nach den Beratungen im Sozialausschuss wird das Gesamtkonzept in einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Dezember, von 18 bis 21 Uhr in der Halle der Kulturetage erläutert. Einladungen an Bürgervereine, Runde Tische, Werbegemeinschaften, sowie Anwohnerinnen und Anwohner der jeweiligen Standorte werden in den nächsten Tagen versandt.
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Oldenburger Integrationspreis wird erneut ausgeschrieben

29.11.2018 20:50 Uhr

Bewerbungen bis zum 15. Februar 2019

Die Stadt Oldenburg schreibt zum neunten Mal den Integrationspreis aus. Mit diesem Preis, der mit 6.000 Euro dotiert ist, sollen Projekte, Maßnahmen, Initiativen oder Personen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen und so um die Integration verdient machen. Mit dem zu verleihenden Integrationspreis soll die Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet und sichtbar gemacht werden.

Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Organisationen, Betriebe und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg für Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und interkulturellen Austausch und Zusammenleben einsetzen. Erstmals besteht auch die Möglichkeit, Projekte und Aktivitäten der Jury aktiv vorzuschlagen.

Ausgezeichnet werden Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich den oben genannten Zielen widmen und 2018 umgesetzt wurden. Bewerbungen müssen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden. Die dafür erforderlichen Unterlagen gibt es im Amt für Zuwanderung und Integration oder online unter www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/soziales/zuwanderung-und-integration.

Formlose Anträge können leider nicht berücksichtigt werden. Die Bewerbungen gehen bis zum 15. Februar 2019 per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de oder per Post an Stadt Oldenburg, Amt für Zuwanderung und Integration, Fachdienst Integration, Bloherfelder Str. 39, 26129 Oldenburg. Die Preisverleihung ist für den 22. März geplant.
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Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom

29.11.2018 20:35 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom. Oft wird Asperger nicht erkannt. Solange die Partner nichts von Asperger wissen, tappen sie im Dunkeln. Es ist als ob zwei Welten aufeinandertreffen, Spannungen in der Beziehung sind vorprogrammiert. Erst das Wissen um die unterschiedliche Wahrnehmung ermöglicht beiden Partnern, konstruktiv mit den alltäglichen Schwierigkeiten umzugehen. Bei regelmäßigen Treffen soll es um Erfahrungsaustausch gehen, z.B. wie eine passende Kommunikation aussehen kann, aber auch um gegenseitige Stärkung.

Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffene bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburger Schulen drehen wieder ab

28.11.2018 10:39 Uhr

Stromloser Aktionstag am 5. Dezember – Nachhaltige Mobilität ist Schwerpunkt-Thema

Parallel zur internationalen Klimakonferenz in Kattowitz setzen die Oldenburger Schulen ein Zeichen für mehr Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen: Am Mittwoch, 5. Dezember, findet unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der bereits 5. Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ für Oldenburger Schulen statt. Wie in den vergangenen Jahren werden etwa 30 Schulen in Oldenburg an diesem Tag morgens auf Strom und teilweise auch auf die Heizung verzichten und dies als lebendigen Anknüpfungspunkt für das Themenfeld Energiesparen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit nutzen.
 
In der „stromlosen Stunde“ werden zum Beispiel Geschichten erzählt, Zukunftsvisionen entworfen, Lieder gesungen und einfache Dinge bei Kerzenlicht getan. Wenn der Strom wieder angeschaltet ist, setzen sich die teilnehmenden Schulklassen mit einem Schwerpunkt-Thema intensiver auseinander. Das lautet diesmal „Nachhaltige Mobilität“. Ausgehend von ihrem eigenen Weg zur Schule sollen sich die Schülerinnen und Schüler am Aktionstag ihr Mobilitätsverhalten bewusst machen: Warum wählen wir welche Verkehrsmittel? Welche Konsequenzen hat das für die Umwelt, unsere Gesundheit und die Infrastruktur unserer Stadt? Wie wünschen wir uns ein Oldenburg der Zukunft? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen sich die vom Regionalen Umweltbildungszentrum erstellten Unterrichtskonzepte.

Der Aktionstag flankiert das Energiesparprojekt für Oldenburger Schulen „abgedreht?!“, das seit 1997 mit einem Prämiensystem einen Anreiz schafft, um Energie und Wasser zu sparen. Über 30 Schulen nehmen an diesem Projekt teil und konnten allein durch nutzungsbedingte Maßnahmen im vergangenen Jahr über eine Million Kilowattstunden Energie, fast 3.000 Kubikmeter Wasser und 283 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Entsprechend wurden den Schulen Prämien in Höhe von insgesamt mehr als 80.000 Euro ausgezahlt.

Der Erfolg des Projekts „abgedreht?!“ und die breite Resonanz beim Aktionstag ist ein Zeichen für das große Klimaschutzengagement Oldenburger Schulen und leistet ebenso wie die zahlreichen weiteren Kurse und Projekte, die das Umweltbildungszentrum für Oldenburger Schulen anbietet, einen wichtigen Beitrag zur städtischen Umwelt- und Klimaschutzstrategie.

Fragen beantwortet Christel Sahr vom Regionalen Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 248376 oder per E-Mail an christel.sahr@stadt- oldenburg.de. Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/oldenburg-dreht-ab.
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Mehrere Einbrüche auf Baustellen

28.11.2018 10:25 Uhr
Unbekannte Diebe hatten es im Laufe des vergangenen Wochenendes auf Werkzeug abgesehen und brachen auf mehreren Baustellen Container auf:

In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (8 Uhr) hebelten die Täter zwei Container auf einer Baustelle an der Industriestraße auf und entwendeten einen Trennschleifer mitsamt 
Ladegerät und Akku im Wert von mehreren Hundert Euro.

Etwa im gleichen Tatzeitraum gelangten Unbekannte auf das Gelände einer Baustelle am Stau und brachen dort gewaltsam einen Baucontainer auf. Die Diebe ließen eine Motorsäge, einen Trennschleifer sowie einen Stemmhammer im Wert von jeweils etwa 1000 Euro mitgehen.

Ebenfalls bei der Polizei angezeigt wurde der Aufbruch von fünf Baucontainern, die auf einer Baustelle an der Straße Im Technologiepark aufgestellt waren. Diese Tat ereignete sich zwischen 
Freitagabend und Montag, 6.30 Uhr. Entwendet wurde eine Reihe von Baumaschinen und Werkzeugen im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. 

Insgesamt acht Baucontainer wurden in der Zeit von Samstag, 13 Uhr, bis Montagmorgen auf einer Baustelle an der Straßburger Straße aufgebrochen. Mit Werkzeugen und Baumaschinen im Wert von über 2000 
Euro flüchteten die Täter auch in diesem Fall unerkannt.

Zeugen gesucht: Die Polizei bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen an den genannten Tatorten gemacht haben, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Oldenburg als Teil der Einen Welt

28.11.2018 10:10 Uhr

Vernetzungsforum – Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit in kommunaler Verantwortung

Der Förderverein Internationales Fluchtmuseum e.V. lädt für Samstag, 1. Dezember 2018, 14:00–17:00 Uhr im Forum St. Peter in der Peterstr. 22–26 in 26121 Oldenburg zum Vernetzungsforum ein. Zusammenkommen, sich besser kennen lernen, Erfahrungen, Meinungen und Kenntnisse austauschen und über die Entwicklungen in unserer Einen Welt sprechen – darum soll es gehen. Dazu sind nicht nur die Vertreter*innen der Kommune und die lokalen Akteure eingeladen, sondern gezielt auch interessierte Menschen mit Fluchterfahrung, die mit uns in Oldenburg leben und sich mitgestaltend und gleichberechtigt einbringen wollen.

Es soll ein Austausch zu den Themen Flucht, Fluchtursachen und entwicklungspolitische Verantwortung in Kommunen stattfinden. Diese Themen müssen als Ursache-Wirkungs-Komplex gedacht und verhandelt werden, nicht nur von ehrenamtlich Engagierten in Vereinen, Initiativen und Weltläden, sondern auch von der kommunalen Politik und Verwaltung und vielen weiteren gesellschaftlichen Akteurinnen und
Akteuren. Die Stadt Oldenburg hat diesen Schritt bereits vollzogen und ist auf dem Wege zur Fairen Stadt, die Steuerungsgruppe FairTradeTown arbeitet bereits sichtbar erfolgreich. 

Im Fishbowl-Format soll zu Fluchtgründen und -ursachen, eigener entwicklungspolitischer Verantwortung, Möglichkeiten des Engagements in der Kommune und in Herkunftsländern sowie kommunalen Potenzialen für gemeinsame Verantwortungsübernahme diskutiert werden. Darüber hinaus wird es ein umfangreiches Buffet mit veganem, handgemachten Kuchen und diversen Quiches geben. Außerdem werden Heiß- und Kaltgetränke für Sie serviert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland statt. Die Teilnehmer*innen erwartet ein interessanter und sicher ergebnisreicher Samstag.

Um Anmeldung wird gebeten.

Fragen zur Anmeldung richten Sie bitte an Johannes Rüss von der Akademie für Ehrenamtlichkeit unter ruess@ehrenamt.de bzw. unter 030/279 38 32.
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Stiftung Teilhabe fördert Treffpunkt in der Natur

26.11.2018 21:00 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Seniorentagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) erhält 3.000 € von der Stiftung Teilhabe für die Herrichtung eines inklusiven Treffpunkts in der Natur. Ein Waldgrundstück in der Nähe von Metjendorf dient als Ausflugsziel, bietet Kontakt zu Tieren und wird für Projekte mit anderen Einrichtungen genutzt. Das Geld wird für die Anschaffung von Sitzmöglichkeiten und die Bereitstellung von Sanitäranlagen genutzt.

Ein idyllisches Waldgrundstück in der Nähe von Metjendorf dient den Senioren der Seniorentagesstätte der GWO als Ausflugsziel und als Ort für Austausch und Begegnung. Auf dem Gelände wird man von zwei Eseln mit neugierigen Blicken begrüßt. Sitzbänke unter alten Eichen, eine Feuerstelle und Windspiele in den Bäumen laden zum Verweilen ein. „Bei gutem Wetter ist das Gelände unser bevorzugtes Ausflugsziel.“ erklärt Jana Reiners, Gruppenleiterin der Seniorentagstätte. „Außerdem nutzen wir es, um Projekte mit anderen Einrichtungen durchzuführen. Zurzeit gibt es beispielsweise ein Ehrenamtsprojekt mit Jugendlichen aus der forensischen Abteilung der KJK.“ Schön sei die Möglichkeit in der Natur zu sein, auch der Kontakt zu den Eseln auf dem Gelände sei eine Besonderheit, betont Reiners. „Die Tiere haben ein besonderes Gespür für ihr Gegenüber. Sie stärken die körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte der Senioren.“

Damit regelmäßige Ausflüge zum Waldgrundstück und Projekte auf dem Gelände möglich sind, sollte das Grundstück entsprechend hergerichtet werden. Die Stiftung Teilhabe fördert den inklusiven Treffpunkt in der Natur mit 3.000 €. „Gern unterstützen wir diesen Ort der Begegnung“, sagt Wolfgang Bartels (Vorstandsvorsitzender Stiftung Teilhabe) „Von dem Gelände und den dortigen Möglichkeiten geht eine große Wirkung für die beeinträchtigten Senioren aus.“ Das Geld der Stiftung Teilhabe wird unter anderem zur Anschaffung von Sitzmöglichkeiten und der Bereitstellung von Sanitäranlagen genutzt.
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10.000 Euro für Lions-Quest

26.11.2018 20:49 Uhr
Insgesamt 10.000 Euro wechselten am Freitag, 23.11.2018, die Besitzer. In der Oldenburger Niederlassung von expertum übergaben Sabine Higgen und Stefan Willers von expertum GmbH 1000 Euro an den Förderverein Präventionsrat. Die Lions Clubs aus Oldenburg (Stadt und Landkreis), vertreten durch Susanne Spanhake (Lions Club Oldenburg Willa Thorade) und Andreas Kuhlmann (Lions Club Oldenburg Lappan) haben weitere 9.000 Euro gespendet. Gisela Haseleu und Peter Böttger nahmen die beiden Schecks entgegen.

Der Förderverein Präventionsrat Oldenburg hat das Geld erhalten, um das von den Lions Clubs entwickelte und weltweit unterstützte Präventionsprogramm Lions-Quest in Oldenburg an die Schulen heranzutragen.

Lions-Quest ist ein wirksames Präventionsprogramm, dass an weiterführenden Schulen angeboten wird.
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Das Leuchten der Farben: Workshop Acrylmalerei

23.11.2018 18:18 Uhr
Am Donnerstag, 13. Dezember, gibt es im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Anerkennung!“ einen kostenfreien Workshop zur Acrylmalerei für Anfänger und Fortgeschrittene. Er findet von 17.30 bis 19.30 Uhr im Atelier Farbsinn, Rennplatzstraße 123, statt. Anmeldungen werden bis 5. Dezember entgegengenommen: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403. Egal ob Papier oder Leinwand, abstrakt oder gegenständlich, die Workshop-Leiterinnen Thea Wilczura und Susanne Barrelmann begleiten die Teilnehmenden bei ihren Ideen. Das Atelier Farbsinn hat an der Ausstellung im Stadtmuseum mitgewirkt.
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Weihnachtskarten basteln am 1. Dezember

23.11.2018 18:17 Uhr

Workshop für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren

In der Papierwerkstatt für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren im Horst-Janssen-Museum geht es am Samstag, 1. Dezember, um Weihnachtskarten: Wie man mithilfe einer Druckpresse weihnachtliche Motive in das Papier prägt, zeigt Kunstpädagogin Laura Keppel von 15 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig. Die Kosten betragen 5 Euro.
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CO2-Emissionen in privaten Haushalten stark gesunken

23.11.2018 18:13 Uhr

Stadt veröffentlicht neuen Energie- und Treibhausgas-Bericht

Mit dem in 2012 gefassten Ratsbeschluss zum integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) hat die Stadt Oldenburg das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um insgesamt 290.000 Tonnen zu mindern. Als Referenzjahr für die Berechnungen gilt 1990. Allein 100.000 Tonnen, so das Ziel, sollen durch eigene städtische Klimaschutzmaßnahmen reduziert werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung jetzt den nunmehr fünften Energie- und Treibhausgas-Bericht veröffentlicht. Bewertet wurden für das Berichtsjahr 2015 die Sektoren Privathaushalte, Unternehmen und Verkehr, die jeweils zu etwa einem Drittel an den Gesamtemissionen beteiligt sind, sowie der kommunale Sektor. „Die vorliegenden Ergebnisse zeigen für Oldenburg eine erfreuliche Entwicklung in die richtige Richtung“, stellt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, fest. „Zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss haben wir in 2015 immerhin 33 Prozent des Klimaschutzgesamtziels erreicht“, bilanziert Iwanuk. Er fasst die wichtigsten Ergebnisse wie folgt zusammen:

• Der Gesamtenergieeinsatz (Summe aller Energieträger) hat in 2015 gegenüber dem letzten Berichtsjahr 2013 um 3,3 Prozent abgenommen und gegenüber 1990 um 0,5 Prozent zugenommen, während der seitdem zu verzeichnende Bevölkerungszuwachs 14,5 Prozent betrug.
 • Bemerkenswert ist zudem der Pro-Kopf-Gesamtenergieverbrauch, der in 2015 gegenüber 1990 um 12 Prozent geringer ausfällt.
 • Die energiebedingten Kohlendioxidemissionen der Stadt Oldenburg bewegen sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Seit 2012 zeigt sich allerdings gegenüber 1990 ein Rückgang zwischen 50.000 und 100.000 Tonnen. Für das Jahr 2015 ist gegenüber 1990 eine Reduzierung um 96.000 Tonnen (7,9 Prozent) festzustellen. 
 • Hervorzuheben ist hierbei, dass die privaten Haushalte trotz Zunahme an Wohngebäuden und Bevölkerung in der Summe eine deutliche Emissionsminderung erzielt haben. Während die CO2-Emissionen in diesem Bereich im Referenzjahr 1990 noch 489.000 Tonnen betrugen, sind sie in 2015 auf 391.000 Tonnen gesunken. Die industriellen Treibhausgas-Emissionen sind ebenfalls rückläufig.
 • Die beiden Sektoren Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Verkehr zeigen jeweils eine Emissionszunahme. Hier konnte die bisher stetige Zunahme des Energieverbrauchs nicht durch energieverbrauchssenkende Maßnahmen oder Einsatz erneuerbarer Energien kompensiert werden. 
 • Die energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf liegen in Oldenburg mit 6,8 Tonnen etwa 25 Prozent unter dem bundesweiten Niveau. Sie weisen in den Jahren 2014 und 2015 den niedrigsten Wert seit 1990 auf.

Die für das Berichtsjahr 2015 ausgewerteten Daten basieren auf Angaben von EWE-Netz, Schornsteinfeger-Innung, VWG und OOWV, aus dem Statistischen Jahrbuch sowie aus der Kernverwaltung und den Betrieben der Stadt Oldenburg.

Der Bericht wird in Kürze im Internet veröffentlicht unter www.oldenburg.de/energie.
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Axel Hacke liest ... und der Präventionsrat fragt

22.11.2018 17:17 Uhr

Arbeitskreis Zivilcourage befragt das Publikum zu Anstand und Umgang miteinander

„Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“, so der sperrige Titel des aktuellen Buches von Axel Hacke. Am Mittwoch, 21.11.2018, las Hacke in der Kulturetage aus seinem Werk. Für den Arbeitskreis Zivilcourage des Präventionsrates war das ein willkommener Anlass, sich mit einer Publikumsbefragung ein Bild davon zu machen, was die Menschen aus Oldenburg und Umgebung über Anstand und den Umgang miteindander denken – und welche Beziehung sie zwischen Anstand und Zivilcourage sehen.

Der Arbeitskreis hatte Karten mit vier Ankreuz-Fragen vorbereitet. Vor Beginn der Lesung wurden die eintreffenden Zuhörerinnen und Zuhörer gebeten, diese Fragen zu beantworten und die ausgefüllten Karten spätestens in der Pause zurückzugeben. So konnten sie bis zum Ende der Lesung ausgewertet werden, und das Publikum konnte das Ergebnis am Ende des Abends betrachten.

„165 ausgefüllte Karten bekamen wir zurück, demnach haben sich mehr als 40 % des Publikums an der Befragung beteiligt. Damit haben wir eine repräsentative Stichprobe für diese Veranstaltung bekommen“, freut sich AK-Leiter Uwe Rempel.

Die Fragen und die Ergebnisse sehen wie folgt aus:

1. Finden Sie, dass wir in Oldenburg freundlich und anständig miteinander umgehen?
– ja immer: (5 Antworten/3 %)
– meistens (158/96 %)
– selten: (2/ 1 %)
– nein: (0/0 %)

2. Wo sehen Sie einen Grund für mangelnde Freundlichkeit (Mehrfachnennung möglich)
– Erziehung (139 Antworten) 
– Zeitmangel (72)
– Unsicherheit (80)
– Anonymität (79)

3. Welcher der folgenden Werte ist Voraussetzung für Zivilcourage?(Mehrfachnennung möglich)
– Geborgenheit (29 Antworten)
– Respekt (155)
– Freundlichkeit (59)
– Ehrlichkeit (71)

4. Wie wichtig ist Ihnen Zivilcourage?
– sehr wichtig (132 Antworten/79 %)
– wichtig (33/21 %)
– weniger wichtig (0/0 %)
– unwichtig (0/0 %)

„Diese Befragung war für uns ein großer Erfolg, und das Ergebnis wird uns für die Arbeit im AK Zivilcourage neue Impulse geben“, ist Uwe Rempel sich sicher. „Ein herzlicher Dank geht an das Team der Kulturetage und ganz besonders an Bettina Stiller. Ohne ihre hervorragende Unterstützung wäre diese Aktion des PRO nicht möglich gewesen.“
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Verwahrt, vergessen, verstorben

22.11.2018 17:12 Uhr

Vortrag über die Oldenburgischen Krankenmorde

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung gibt es am Donnerstag, 29. November, 19 Uhr, im Stadtmuseum einen Vortrag über die Patientenmorde in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen zwischen 1936 und 1947: die Oldenburgischen Krankenmorde, die den „Euthanasie“-Verbrechen, die durch den Befehl Hitlers begannen, um Jahre vorausgingen. Der Medizinhistoriker Dr. habil. Ingo Harms rekonstruiert die Lebensbedingungen der Patienten und zeigt anhand von Forschungen an der Universität Oldenburg, wer von den damals veruntreuten Pflegegeldern profitierte und warum die Verantwortlichen unbehelligt blieben. Die Pflegegelder wurden damals aufgrund einer Einsparverordnung ohne Rücksicht auf Patientinnen und Patienten gekürzt. Hunger und medizinische Vernachlässigung führten zu einem steilen Anstieg der Sterblichkeit. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
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Vortrag: „Heizen mit Holz und Solar“

22.11.2018 17:09 Uhr
Über das Heizen mit Holz und Sonnenwärme informiert die Initiative Klima(+)Oldenburg am Montag, 3. Dezember. Der Vortrag in Zusammenhang mit dem Klima(+)Infomontag findet von 18 bis 20 Uhr im EWE-Forum Alte Fleiwa (Alte Fleiwa 1) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für die CO2-neutrale Wärmeerzeugung mit Holz können Pellets, Scheitholz oder auch Hackschnitzel genutzt werden. Schon lange bieten Holzkessel über eine elektronische Regelung und automatische Beschickung einen hohen Komfort. Eine Solarkollektoranlage kann die Holzheizung gerade in den Sommermonaten und in der Übergangszeit sinnvoll unterstützen.

Der Referent, Hartmut Beckmann vom Oldenburger Energiekontor, wird in seinem Vortrag aus seiner langjährigen Praxis heraus anhand von Beispielen das Heizen mit Holz und Solaranlagen näher erläutern.

Das Veranstaltungsprogramm Klima(+)Oldenburg 2019 liegt ab Januar als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter klimaplus-oldenburg.de/veranstaltungen zu finden.
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Psychose und gesetzliche Betreuung

22.11.2018 17:08 Uhr

Seminar am 29. November im PFL

Das nächste Treffen im Psychose-Seminar für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Beschäftigte findet am Donnerstag, 29. November, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3 statt. Das Thema des Seminars lautet „Psychose und gesetzliche Betreuung“.

Das Seminar bietet Gelegenheit im „Trialog“ über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen gibt der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes unter Telefon 0441 235-8663 oder -8666.
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eSport – ist das Sport oder kann das weg?

22.11.2018 16:34 Uhr
von Carsten Lienemann

Auf Einladung des Stadtsportbundes und des Präventionsrates Oldenburg (PRO) gab der 1. Vizepräsident des eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) Niklas Timmermann am Montag, 19.11.2018, eine kurze Einführung in das Thema eSport. Im Anschluss daran diskutierten der Stadtsportbund-Vorsitzende Gero Büsselmann, PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler und Frank Zechner (AOK) mit dem Publikum über das Für und Wider.

Was genau ist eigentlich eSport? Um das einzugrenzen, musste Niklas Timmermann etwas ausholen. Und ohne Anglizismen kam er dabei nicht aus, denn für vieles gibt es gar keine deutschen Begriffe. „Wenn ich am Computer, am Tablet oder am Smartphone etwas spiele, egal was, dann ist das Gaming. Wenn es dabei um einen Wettbewerb geht, dann ist das Competitive Gaming. Aber nur wenn ich bei Waffengleichheit gegen andere Menschen spiele, ist es eSport“, erkärt Timmermann zu Beginn. Demzufolge gehört kein Spiel, bei dem Eigenschaften, Akteure oder Waffen dazugekauft werden können, in diesen Bereich.

eSport umfasst mehr, als allgemein bekannt ist. Es gebe reale soziale Kontakte, faire Wettkämpfe, Team-Spiele etc. und damit viele Werte, die der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) einfordere, so Timmermann. Darüber hinaus seien sowohl die Geschlechter gleichwertig als auch Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Timmermann konnte zwar nicht allen, aber doch vielen Anwesenden klar machen, dass ihr Bild der eSport-Ausübenden nicht ganz vollständig ist. „In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Nerds, die ganze Nächte vor dem Bildschirm sitzen und sich kaum bewegen. Ambitionierte eSportler*innen brauchen Ausgleichssport, Profis sowieso.“

Auch das Bild der verschiedenen Spiele in der öffentlichen Wahrnehmung stimme nicht, so Timmermann. „Suchtpotential haben vor allem die als wertvoll beschriebenen Sportspiele, bei denen Akteure oder Ausrüstung gekauft werden müssen, wenn man oben mitspielen will.“ Bei den so genannten Shooter-Spielen werde vor allem der Gebrauch von tödlichen Waffen kritisiert. Aber: „Wir schießen auf Pixel, es wird niemand wirklich dabei verletzt. Die Beliebtheit beruht einfach auf der Herausforderung, für die es in der realen Welt keine Entsprechung gibt“, so Timmermann.

„Das Interesse der Jugendlichen ist groß, das ist angesichts der Entwicklung der Mitgliederzahlen eine große Chance für die Sportvereine“, sagt Timmermann. Denn ein eSport-geeigneter Computer koste rund 1500 Euro, das sei viel Geld für Jugendliche, könne aber für Sportvereine eine lohnende Investition sein.

Während sich einige im Publikum darüber stritten, ob das denn nun ernsthaft als Sport bezeichnet werden dürfe, wo doch Bewegungs- und Gesundheitsaspekte entschieden zu kurz kämen, nahmen andere eher eine pragmatische Position ein und rechneten vor, dass man mit 10 Gaming-Computern viele Jugendliche dazu bringen könnte, sich einen Sportverein von innen anzusehen.

Viele Sportvereine haben bereits eine E-Sparte eingerichtet, darunter Werder Bremen und die EWE-Baskets, andere sind dabei. Als ein positives Beispiel nannte Timmermann den TSV Oftersheim. Der ESBD berät Vereine bei der Einrichtung einer eSport-Abteilung.

„Das war eine durchaus sinnvolle Veranstaltung“, resümierte Gero Büsselmann. „Tabuisierung bringt uns nicht weiter, wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen. Darum wird es sicher eine Fortsetzung geben.“

Oldenburger*innen, die sich selbst ein Bild machen möchten, haben dazu Mitte Dezember eine besondere Gelegenheit: Am 15. und 16. Dezember werden in der EWE-Arena in Oldenburg die Halbfinal- und Finalspiele in Counter-Strike: Global Offensive und League of Legends vor 1500 Fans ausgetragen.
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Winterdienst ist bereit für Schnee und Eis

21.11.2018 11:47 Uhr

Streumittellager des AWB gut gefüllt – Auf extreme Wetterlagen vorbereitet

Es wird zunehmend frostig, Straßenglätte ist angesichts sinkender Temperaturen vorprogrammiert. Der Winterdienst des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg ist dafür gewappnet: „Wir sind gut vorbereitet“, betont AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn. „Das Zwischenlager für Streumittel ist mit rund 500 Tonnen gefüllt, und Nachlieferungen können im Bedarfsfall kurzfristig geordert werden.“

Bei Schnee und Eisglätte sind je nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streuwagen sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter Federführung des AWB unterwegs. Rund 120 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste Straßenunterhaltung und Stadtgrünpflege sowie des AWB werden je nach Wetterlage mobilisiert. Im vergangenen Winter hatte der AWB rund 600 Tonnen Streumittel verbraucht.

Rechtlich notwendig ist Winterdienst auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Stellen auf Fahrbahnen und Radwegen sowie auf Fußgängerüberwegen. Bei Schnee und Glätte räumt der AWB ab 5 Uhr morgens Fahrbahnen und Radwege entsprechend ihrer Verkehrsbedeutung. Darüber hinaus werden Fahrbahnen und Radwege der Ausfallstraßen sowie wichtiger innerstädtischer Verbindungsstraßen, wesentliche Strecken der VWG-Buslinien und Schulbuslinien geräumt und gestreut. Besonders wichtig sind auch kritische Bereiche wie die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. In den späteren Abendstunden (ab circa 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird kein Winterdienst ausgeführt.

Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen vom Eigentümer dieses Grundstücks in einer Breite von mindestens 1,5 Meter geräumt und bei Schnee- und Eisglätte gestreut werden. Gibt es keinen angelegten Gehweg, ist ein 1,5 Meter breiter Streifen ab dem Straßenrand zu räumen und zu streuen. Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten beim Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss.

Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, ist Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen (Treppen, Rampen oder auf Strecken mit starkem Gefälle) erlaubt. Grundsätzlich sollte mit abstumpfenden Mitteln (Sand, Granulat oder Splitt) gestreut werden. Dabei ist der Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr vorzunehmen und bei Bedarf bis 20 Uhr zu wiederholen.

Wenn es nachts stark geschneit oder sich Glatteis gebildet hat, prüfen Feuerwehr, Polizei und VWG, ob die Schule wie gewohnt beginnen kann oder ob es zu gefährlich ist, die Schülerinnen und Schüler loszuschicken. Die Stadt gibt in diesem Fall über Radiostationen und andere Medien sowie online über www.oldenburg.de und die Katwarn-App (www.oldenburg.de/katwarn) bekannt, dass die Schülerinnen und Schüler erst zur dritten Stunde erscheinen müssen. Bürgerinnen und Bürger können sich ebenso über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 informieren. Auch wenn bei verspätetem Schulbeginn vor der dritten Stunde kein regulärer Unterricht stattfindet, sind die Schulen geöffnet und stellen eine Betreuung sicher.
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Nach dem Jubiläum fliegen Späne

21.11.2018 11:43 Uhr

Gleichstellungsbeauftragte übergeben 700 Euro an Holzwerkstatt für Frauen

Zur Feier seines 30-jährigen Bestehens hatte das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg die Jubiläumsgäste um Spenden für den gemeinnützigen Verein „Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen“ gebeten. Zahlreiche Gäste erfüllten diesen Wunsch, und die Gleichstellungsbeauftragten Wiebke Oncken und Renate Vossler übergaben nun einen Scheck in Höhe von 700 Euro in den Räumen der Holzwerkstatt für Frauen. Die Vereinsfrauen bedankten sich ausdrücklich bei den Spenderinnen und Spendern. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem Umzug unsere neuen Räume jetzt mit weiteren Exzenterschleifern und einer weiteren Werkbank ergänzen können. Ganz herzlichen Dank an alle, die dies möglich machten“, unterstreicht Gudrun Böttger, Vereinsfrau von „Fliegende Späne e.V.“

Der Verein „Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen e.V.“ wurde im Jahr 2003 gegründet. Ihm gehören etwa 20 Frauen unterschiedlichen Alters an, die verschiedene Kompetenzen und Interessen (handwerklich, sozial, künstlerisch, wissenschaftlich) mitbringen. Sie machen Frauen und Mädchen im Umgang mit Handwerkzeugen und Maschinen vertraut und ermöglichen ihnen kreative Arbeiten mit Holz. Seit Juli dieses Jahres ist der Verein in seiner neuen Werkstatt in der Kortlangstraße 8 zu finden.
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Soccer-Court-Turnier bringt wieder 6000 Euro

16.11.2018 18:55 Uhr

Scheckübergabe am 15. November

Nachdem das jährliche Soccer-Court-Turnier des Präventionsrates 2017 wegen schlechten Wetters kurzfristig abgesagt werden musste, ging der PRO in diesem Jahr auf Nummer sicher und trug das Turnier erstmals unter dem Dach der Freilufthalle am Uhlhornsweg aus. Das war eine gute Entscheidung, denn obwohl das Wetter in diesem Jahr insgesamt traumhaft war, regnete es ausgerechnet an diesem 25. August.

Am Donnerstag, dem 15. November, konnte PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler den Spendenscheck über 6000 Euro von Vertretern der sechs teilnehmenden Mannschaften in Empfang nehmen. 
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Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ am 21. November

16.11.2018 18:26 Uhr
Die nächste öffentliche Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ findet am Mittwoch, 21. November, von 14 bis circa 16 Uhr im Mitarbeiterraum der Schule an der Kleiststraße, Kleiststraße 43, statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreterinnen und -vertreter. Die Unterarbeitsgruppen der AG werden über ihre aktuellen Themen und Ergebnisse berichten. Die Tagesordnung und weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen sind unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Heimat ist kein Ort

16.11.2018 18:07 Uhr

Podiumsgespräch zum Thema Heimat im Rahmen der Convivencia-Ausstellung

von Carsten Lienemann

Um den schwer zu fassenden Begriff „Heimat“ ging es am 13. November 2018 in einem Podiumsgespräch mit zwei Geflüchteten und und zwei Deutschen, die sich mit Flucht und Heimat beschäftigen. In der St.-Stephanus-Kirche in Oldenburg-Bloherfelde fragte der Journalist Gerhard Snitjer neben Said Tiraei auch Hildegard Siemer, Madjid Mohit und Katharina Müller-Spirawski, was sie beim Thema Heimat bewegt.

Said Tiraei wurde 1975 in Kabul geboren. Als er 14 Jahre alt war, mussten er und seine Familie Afghanistan verlassen. Drei Jahre war er unterwegs, bis er in Deutschland angekommen war. Dass er hier eine neue Heimat finden konnte, verdankt er drei glücklichen Umständen: „Unsere Eltern haben uns sehr frei denkend erzogen. Sie haben uns beigebracht, uns auf Neues einzulassen“, berichtet er. Zweitens konnte er während der Flucht auch positive Erfahrungen sammeln: „Wir kannten nur den Krieg und waren gewohnt, dass in jeder Nacht Bomben fielen. Bei den Buddhisten in Nepal fiel mir auf, wie friedlich diese Menschen miteinander umgingen.“ Drittens ist der Maler und kann über die Kunst reflektieren und kommunizieren. „Kunst ist für mich eine Sprache, die mir hilft, Fuß zu fassen.“

Hildegard Siemer, Mitarbeiterin im Haus Welcome in Bümmerstede, hat sich erst mit dem Begriff auseinandergesetzt, als sie mit Geflüchteten zu arbeiten begann. „Örtlich ist es Oldenburg, innerlich ist es dort, wo ich Menschen begegne. Menschen, denen ich begegnen möchte und die mir begegnen möchten“, sagt sie. „Die Geflüchteten sprechen von sich aus nicht über Heimat, sondern über Fluchterfahrungen und Probleme mit Bestimmungen und Behörden. Und über den Wunsch nach mehr Begegnung mit Deutschen.“

Madjit Mohit entstammt einer Iranischen Verlegerfamilie. 1990 floh er mit gefälschtem Pass vor der Zensur nach Deutschland. Nach Jahren der Ungewissheit wurde sein Asylantrag schließlich anerkannt, und 1996 gründete er in Bremen den Sujet Verlag. Viele seiner Autor*innen aus aller Welt sind ebenfalls Geflüchtete, und was sie schreiben, nennt Mohit „Luftwurzelliteratur“, durchaus bezogen auf das botanische Vorbild. „Diese Menschen haben Wurzeln in ihrem Geburtsland, das sie verlassen mussten, und sie nehmen in ihrer neuen Umgebung neue Eindrücke auf und verarbeiten sie, so wie manche Pflanzen Luftwurzeln bilden, um mehr Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie leben also nicht zwischen zwei Kulturen, sondern in beiden“, erklärt Mohit.

Katharina Müller-Spirawski arbeitet für Heimatsucher e. V. und interviewt für das „Zweitzeugen“-Projekt Überlebende des Holocaust. Die Ergebnisse trägt sie dann in Schulen vor. „Die Schüler*innen reagieren unterschiedlich, aber sie erkennen Parallelen zu heute. Manche Migrantenkinder erzählen dann eigene Fluchtgeschichten, andere werden still“, berichtet Müller-Spirawski.

Ist Heimat ein Ort? Für die vier auf dem Podium eher nicht. „Es ist auch ein Gefühl“, sagt Said Tiraei, und Katharina Müller-Spirawski verbindet „Sicherheit, Vertrautheit und Zugehörigkeit“ mit Heimat, Siemer, Mohit und Tiraei stimmen zu. „Begegnungen mit Menschen aus der aufnehmenden Gesellschaft können den Geflüchteten Vertrautheit und Zugehörigkeit vermitteln“, ergänzt Hildegard Siemer.

Oft wird Zugehörigkeit mit Tradition verknüpft. Aber „wenn man seine Heimat verlässt, tritt die eigene Tradition ein bisschen in den Hintergrund. Man muss etwas weggeben, um ankommen und offen für Neues sein zu können“, sagt Said Tiraei. Wenn die Elterngeneration der Geflüchteten zu sehr an der mitgebrachten Tradition festhalte, erschwere sie es ihren Kindern, ihren Platz zu finden.

„Heimat heißt: Ich gehöre dazu. Wer sich ausgegrenzt fühlt, hat keine Heimat. Diese Problemfälle werden politisch von beiden Seiten befeuert“, lautete ein Wortbeitrag aus dem Publikum.

„Das Wort Heimat gibt es in der niederländischen, englischen und französischen Sprache nicht“, sagte der niederländische Pianist Ronald Poelmann, der ebenfalls im Publikum saß. „Seine Heimat zu verlassen, ist immer ein Verlust, aber auch ein Gewinn.“

„Heimat ist für uns positiv besetzt, für uns bedeutet Heimat etwas anderes als für politisch rechts stehende Menschen“, erklärt Katharina Müller-Spirawski. „Aber wir dürfen uns diesen Begriff nicht von den Rechten wegnehmen lassen.

Heimat ist also in erster Linie ein Gefühl, so könnte das Ergebnis des Abends lauten. Es ist niemals schlüssig und für jeden Menschen anders. Verbunden ist sie aber wohl immer mit dem Gefühl der Geborgenheit, die Familie und Freunde geben können.
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Sichten, sammeln und Ideen schmieden

16.11.2018 17:57 Uhr

Workshop ermittelt Situation und Bedürfnisse der Kreativ- und Kulturszene

Wie sieht die Situation der Kulturschaffenden und Kreativen in Oldenburg aus? Das will die Initiative Creative Mass in einem von der Stadt Oldenburg geförderten Workshop herausfinden, zu dem sie alle interessierten Kulturschaffenden einlädt. Die Bestandsaufnahme, um auszuloten, welche Ideen und Bedürfnisse für ein lebendiges und kreatives Oldenburg vorhanden sind, findet am Freitag, 23. November, von 10 bis 18 Uhr in der Limonadenfabrik (Steinweg 20) statt.

Der erste Teil des Workshops wendet sich von 10 bis 13 Uhr an all diejenigen, die sich kulturell, kreativ und unternehmerisch engagieren und daran mitarbeiten möchten, welche Potentiale der Beteiligungsprozess heben soll. Von 13 bis 14.30 Uhr steht ein gemeinsames, informelles Lunchen auf dem Programm. Von 14.30 bis 18 Uhr ist die kreative Bestandsaufnahme mit einer möglichst breiten Öffentlichkeit geplant.

„In dem Workshop werden wir einen Tag lang sichten, sammeln und Ideen schmieden, was Oldenburg braucht, um eine starke Kultur- und Kreativszene zu entwickeln und wie ein Beteiligungsprozess diese Entwicklung unterstützen kann“, erläutert Mio Hamann vom Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) aus Oldenburg, das den Workshop begleitet und organisiert.

Eine Teilnahme am Workshop ist an beiden Teilen nach Selbsteinschätzung und Interesse möglich. Um Anmeldungen wird bis Sonntag, 18. November, beim IPG per E-Mail an m.hamann@partizipativ-gestalten.de gebeten.

Zum Hintergrund: Im Mai 2017 hatte es eine Demonstration mit vielen Kulturschaffenden in Oldenburg gegeben, die den Beginn der Creative Mass bildete. Dieser Auftakt soll mit dem Workshop weitergeführt werden. Der Workshop ist als offenes Bündnistreffen von Kulturschaffenden und Interessierten gedacht. Es gibt keine abgeschlossene Definition von Kulturakteurinnen und Kulturakteuren, vielmehr will das Bündnis alle möglichen Menschen ansprechen: Kulturinteressierte und Kreative, Professionelle, Laien und Engagierte. Es geht um Entwicklungshorizonte für die Kultur in der Stadt Oldenburg, um Herausforderungen und wie mit ihnen umgegangen werden kann, um etwas Wichtiges zu erreichen – nämlich, dass die kreative Szene in Oldenburg sichtbarer wird.
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Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«

16.11.2018 17:45 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«. Bei regelmäßigen Treffen können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.
In der Gruppe können wir Erfahrungen austauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen sprechen und gemeinsam nach Entlastung suchen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffenen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Aktionen zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“

16.11.2018 17:38 Uhr
Am 25. November jährt sich wieder der „Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen“. Der Aktions- und Gedenktag erinnert an das hohe Ausmaß von Gewalt gegen Frauen, denn Gewalt an Frauen ist ist nach wie vor die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit. Zu diesem Anlass zeigt das „Cine k“ zwei Filme in Kooperation mit dem „Medienbüro Oldenburg e.V.“ und dem „Feministischen Forum Oldenburg“:

Am 19.11. um 18.30 Uhr / Eintritt 8 €/erm. 6,50 €
„Unter aller Augen“ – Der Film lässt Frauen sprechen, die von Gewalt betroffen waren. Sie kommen aus Asien, Afrika und Europa, haben sich gegen die Übergriffe gewehrt und ein neues Leben angefangen. Filmemacherin Claudia Schmid zeigt in ihrem Film nicht nur weibliche Biographien, die von Gewalt stark beeinflusst wurden, sondern geht auch den gesellschaftlichen Mechanismen und Strukturen nach, die diese Verhältnisse ermöglichen. Dabei wird ganz deutlich, dass unabhängig von Lebensweise, Wohlstand, Kultur und Gesellschaftsform weltweit Parallelen zu finden sind.
Mit anschließendem Gespräch mit Wildwasser Oldenburg e.V. und dem Autonomen Frauenhaus Oldenburg.

Am 25.11. um 18.00 Uhr / Eintritt frei
„Monika Hauser – Ein Portrait“ – Dokumentation über Monika Hauser und die von ihr gegründete Frauenrechtsorganisation „medica mondiale“, die sich um die Opfer von sexualisierter Kriegsgewalt kümmert. Die Dokumentation erscheint pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum von „medica mondiale“ im Jahr 2018.
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Hofmilch für Oldenburger Altenheime

16.11.2018 16:31 Uhr

EU-Projekt Reframe schafft Chancen für die regionale Erzeuger

von Frerk Hinrichs

Reframing ist eigentlich ein Begriff aus der Therapie. Er beschreibt die Umdeutung einer Situation oder eines Geschehens, indem man versucht sie in einem anderen Deutungsrahmen zu sehen. Bei dem von der EU geförderten Projekt REFRAME sollen vorhandene Handelsbeziehungen und Transportwege auf die darin enthaltenen Entscheidungen überprüft und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Neue Leitlinie dabei: Es soll der ländlichen Region nutzen. In der Wesermarsch bringt die Diakonie das Projekt gemeinsam mit anderen Partnern voran.

Ganz konkret hat die Diadema als Cateringfirma der Diakonie damit begonnen, die Einkaufsgewohnheiten Diakonischer Altenheime zu überprüfen und angefangen umzustellen: Seit Mai 2017 kommen die Milchprodukte für die diakonischen Altenheime Büsingstift, Elisabethstift, Friedas-Frieden und Seniorenzentrum Haarentor nicht mehr aus Bayern, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg sondern vom Oldenburger Milchhof Diers. Das verkürzt die Transportwege enorm.

Die Senioren in den Einrichtungen freuen sich jedes Mal, wenn es Fruchtjogurt gibt. Aber die üblichen 200g-Portionen sind ihnen zu groß. Damit die leckeren Reste nicht weiter in den Müll gegeben werden müssen, hat die Diakonie mit dem Milchhof gesprochen. Jetzt gibt es einen kleineren Seniorenbecher, der übrigens auch kleinen Kindern gut schmeckt. So sind auch zwei Diakonie-Kindertagesstätten Kunden beim Milchhof.

Gleichzeitig hat die Diakonie weitere Altenheime in den Lieferverbund eingebracht. Nun gibt es die naturbelassene Milch von Diers auch in Nordenham, Delmenhorst und bald auch in Brake. Diadema-Leiter Ronny Gruhl hat für die Auslieferungstouren extra einen neuen Kühlwagen beschafft. Denn die Fahrer des Milchhofes liefern nur im Umkreis von etwa 20 km aus.

Wieviel Details zu beachten sind, merkt man, als Fahrer Ernst Oberstein das erste Mal eine Lieferung für Altenheime in Oldenburg und der Wesermarsch abholt. „Was zuletzt aus dem Wagen kommt, muss zuerst rein“, erklärt Hanke Diers. „Erdbeer und Kirsch bitte gemischt packen, damit in den  Einrichtungen auch die Auswahl zwischen den Sorten besteht.“

Senioren haben oft noch ein besseres Verständnis für das Produkt und wissen es zu schätzen, wenn Milch bleibt, wie sie ist, sagt Diers. Bei Kindern müsse dies Verständnis für Milch erst neu geschaffen werden. „Naturbelassene Milch rahmt auf“, erklärt der Bauer, „homogenisierte Supermarktmilch nicht.“ Auf Diers-Milch setzt sich oben Sahne ab und wenn man sie lange genug stehen lässt, erhält man Dickmilch.

Ein Drittel der auf dem Diers-Hof produzierten Milch wird mittlerweile direkt an Kunden ausgeliefert, die diese Qualität zu schätzen wissen. Diers ist die gute Kundenbindung wichtig, deshalb können Privatkunden noch bis kurz vor Abfahrt des Auslieferfahrzeugs umbestellen. „Diese Flexibilität können nur wir bieten“, erklärt Diers, „weil wir so nah dran sind“.
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„Der Umgang miteinander ist unter die Räder gekommen“

12.11.2018 22:53 Uhr

Lesung mit Axel Hacke in der Kuturetage – Präventionsrat befragt Publikum

Axel Hacke hat ein Buch über unseren Umgang miteinander geschrieben. „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“, heißt es. Nicht nur der Titel ist sperrig. Aber Hacke gelingt es, das komplexe Thema mit angemessenem Ernst zu behandeln und trotzdem sehr unterhaltsam darüber zu schreiben. 

Anstand und Umgang miteinander sind auch Themen für den Arbeitskreis Zivilcourage des Präventionsrates Oldenburg, sind sie doch einerseits Voraussetzung für zivilcouragiertes Handeln und machen es andererseits unter Umständen sogar überflüssig. Darum sind Mitglieder des AK Zivilcourage am 21. November vor Ort, wenn das Publikum zur Lesung von Axel Hacke in der Kulturetage in Oldenburg eingelassen wird, um die Zuhörer*innen nach ihrer Einschätzungen in Sachen Freundlichkeit und Anstand zu befragen. Dazu werden die Besucher*innen gebeten, vier kurze Fragen durch Ankreuzen zu beantworten. 


Axel Hacke hat ganz-oldenburg.de vorab ein Interview gegeben:

Herr Hacke, was hat Sie veranlasst, sich mit den Themen Anstand bzw. dem zwischenmenschlichen Umgang zu beschäftigen?
Axel Hacke: Ganz einfach die Beobachtung, dass, was wir so Anstand nennen, im Umgang miteinander oft unter die Räder gekommen ist. Das mag im Alltag sein, wo zum Beispiel Polizisten oder Sanitäter von unverhüllten Aggressionen berichten. Das gilt für die sozialen Medien, in denen ein unglaublich rüder und oft komplett inakzeptabler Umgangston herrscht. Es gilt auch für die Politik: Ich finde es bis heute zum Beispiel unfassbar, dass 2015 ein Galgen für Angela Merkel und Sigmar Gabriel durch Dresden getragen wurde. Den Ausschlag gab schließlich die Wahl von Donald Trump, die Tatsache also, dass ein Mensch, der jeden Anstand vermissen lässt, das Amt des amerikanischen Präsidenten bekleiden kann.

Sie tasten sich in Ihrem Buch langsam an eine Definition für „Anstand“ heran und sind möglicherweise bis zur Drucklegung nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen. Wie sieht Ihre Definition heute aus?
Axel Hacke: Das Konzept des Buches ist ja eben nicht die Moralpredigt mit erhobenem Zeigefinger, sondern: die Leser auf eine gedankliche Reise mitzunehmen, damit jeder für sich herausfinden kann, was ihm dieser Begriff bedeutet. Eine allgemeine Definition in einem Satz ist eigentlich sinnlos, was soll das? Das ist was für Lexikon-Autoren. Es geht beim Anstand um eine sehr grundsätzliche Haltung im Umgang mit anderen, um Aufmerksamkeit für andere, um Neugier, Wohlwollen, Interesse, auch eine prinzipielle Solidarität mit anderen Menschen, um die Erkenntnis, dass wir alle ein Schicksal teilen, und dass es uns nicht weiter bringt, wenn wir unser gemeinsames Leben mit Hass, Feindseligkeit und Aggression füllen. Es geht vielmehr um Zugewandtheit den anderen gegenüber. 

Lange wurde gesagt, dass viele Menschen, die in den sozialen Medien im Internet Beschimpfungen und Hasskommentare von sich geben, sich hinter der Anonymität versteckten. Inzwischen aber berichten Betroffene, dass sie ganz offen und bei voller Namensnennung des Schreibenden beschimpft und beleidigt werden. Beobachten Sie auch etwas in dieser Richtung? Woran mag das liegen?
Axel Hacke: Das ist eben genau der Effekt, der eintritt, wenn man solchen Entwicklungen zu lange zuschaut. Es werden Dinge salonfähig, die nicht salonfähig sein sollten. Das entwickelt sich zunächst im Schutz der Anonymität, aber irgendwann geht es dann eben auch ohne diese. Wenn selbst der US-Präsident Tag für Tag schamlos lügt und andere beleidigt – warum sollten sich dann andere noch zurückhalten?

„Was hilft?“, fragen Sie auf Seite 123, wenn der Verstand aussetzt und die (negativen) Gefühle die Oberhand gewinnen. „Reden hilft immer“, ist auf Seite 124 die Antwort.
Was passiert mit uns, wenn wir miteinander reden? Warum hilft es?
Axel Hacke: Reden heißt nicht, aufeinander einzuprügeln, sondern es bedeutet Kommunikation, es bedeutet Zuhören, es bedeutet: den anderen verstehen zu wollen. Es ist das Gegenteil von: den anderen schweigend zu verachten, ihn nicht wahrzunehmen, ihn anzuschreien, zu beleidigen, niederzubrüllen. Es geht um zivilisierte Auseinandersetzung. Das muss man üben, das muss einem wichtig sein, in allen menschlichen Beziehungen.

Ihr Thema ist Anstand, der Schwerpunkt des Arbeitskreises ist Zivilcourage. Sehen Sie da Zusammenhänge oder Überschneidungen, und wenn ja, wo?
Axel Hacke: Ich denke, es geht in beiden Fällen um menschliche Grundhaltungen, die miteinander verbunden sind. Wer versucht, ein anständiger Mensch zu sein, der wird wohl auch immer versuchen, in seinem Leben den Mut zu einer zivilen Courage aufzubringen.


Axel Hacke: Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen
Mittwoch, 21. November 2018, 20:00 Uhr
Kulturetage Oldenburg
Einlass: 19:00 Uhr
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Rinderschlachthof in Oldenburg hat Betrieb eingestellt

12.11.2018 22:34 Uhr

Stadt hat Teile des Videomaterials ausgewertet

Der Schlachthof GK Oldenburg GmbH & Co. KG hat bis auf Weiteres den Betrieb eingestellt. Dies hat der Betreiber heute der Stadt Oldenburg mitgeteilt. Die Stadt Oldenburg hat mittlerweile Teile des ihr zur Verfügung gestellten extrem umfangreichen Videomaterials gesichtet, das Verstöße gegen das Tierschutzrecht im Rinderschlachthof zeigen soll. Nach einer ersten Bewertung geht die Stadt davon aus, dass drei städtische Veterinäre auf dem Bildmaterial zu sehen sind.

Die Stadt wird die Mitarbeiter jetzt umgehend befragen. Ob tatsächlich konkrete Verstöße gegen das Tierschutzrecht vorliegen, ist nach Auffassung der Stadt durch das Videomaterial nicht zweifelsfrei zu klären.
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Abfallgebührenmarken sind in 2019 weiterhin gültig

12.11.2018 22:31 Uhr
Die zurzeit gültigen Abfallgebührenmarken für das Jahr 2018 sind auch für 2019 gültig. Aus technischen Gründen können Änderungen der angemeldeten Tonnen nur dann im Jahresbescheid 2019 berücksichtigt werden, wenn sie bis Mittwoch, 5. Dezember, beim Fachdienst Finanzen beantragt wurden. Dies gilt sowohl für Änderungen des Tonnenvolumens, als auch im Falle eines Umzuges für das Grundstück, auf dem sie genutzt werden. Änderungen, die nach diesem Termin mitgeteilt werden, können erst im Januar nach dem Versand der Jahresbescheide durch einen Änderungsbescheid berücksichtigt werden.

Die gewünschten Änderungen können die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer oder die beauftragten Hausverwaltungen schriftlich beim Fachdienst Finanzen, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg, per E-Mail an steuern@stadt-oldenburg.de, per Fax an die Nummer 0441 235-3121 oder persönlich beim Fachdienst Finanzen beantragen. Falls bei einem Umzug Abfalltonnen zur neuen Wohnung mitgenommen werden, müssen diese Abfalltonnen auf das neue Grundstück umgemeldet werden.
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Erste-Hilfe-Kurs für Senioren

12.11.2018 22:30 Uhr
Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt zusammen mit dem Klinikum Oldenburg am Freitag, 23. November, zu einem Erste-Hilfe-Kurs für Senioren. Der Titel lautet „Wann ist es ernst und wie kann ich helfen?“ Der Kurs findet von 10 bis 14 Uhr im Seminarraum des Schwesternwohnheims des Klinikums, Rahel-Strauss-Straße 10, statt.

Der praxisorientierte Kurs ist speziell darauf ausgerichtet, Senioren Angst und Unsicherheiten in Notfallsituationen zu nehmen. Roland Mersch, Bildungsreferent und Rettungsassistent im Klinikum Oldenburg, gibt wichtige Informationen: Woran erkenne ich lebensbedrohliche Zustände? Welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen muss ich ergreifen? Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden alles Wesentliche über Erste Hilfe bei Zuckerschock, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
 
Anmeldungen werden im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder online unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung entgegengenommen. Die Teilnahme kostet 15 Euro.
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Freie Plätze in Kursen des inForums

09.11.2018 20:53 Uhr
Von Gymnastik über Märchen bis zum Radio: Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg meldet freie Plätze in ganz unterschiedlichen Kursen des inForums.

Im Kurs „Seniorengymnastik“ besteht alle zwei Wochen, mittwochs von 9 bis 10 Uhr, die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre zu bewegen. Ebenfalls frei sind noch Plätze im Kurs „Märchen kreativ bearbeiten“. Hier haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Lieblingsmärchen zu erzählen, zu schreiben, zu bearbeiten, zu illustrieren und zu binden. Der Kurs findet dienstags von 16 bis 18 Uhr statt. Noch mitmachen kann man darüber hinaus im Sprachkurs „Arabisch“, der mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr angeboten wird. Voraussetzung sind geringe Grundkenntnisse. Einfache Dialoge, das Üben der arabischen Schrift sowie das Entziffern von kurzen, leichten Texten sind Inhalte dieses Kurses.
 
Das „Radio inForum“ sucht noch Interessierte, die Lust und Zeit haben, regelmäßig eine Hörfunksendung für Jung und Alt zu produzieren. Redaktionssitzungen finden jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 bis 11 Uhr statt.

Alle Kurse finden in den Räumlichkeiten der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt und sind kostenfrei. Es wird um Anmeldung gebeten telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder online über das Anmeldeformular unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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InForum: Führung durch die Ausstellung „Anerkennung!“

09.11.2018 20:39 Uhr
Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt zusammen mit dem Stadtmuseum Oldenburg zu einer Führung durch die Ausstellung „Anerkennung! Von gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe“ ein. Sie findet statt am 13. November um 10.15 Uhr im Stadtmuseum (Am Stadtmuseum 4-8).

Zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts ist das Stadtmuseum vielen Fragen nachgegangen, die im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Anerkennung stehen. Entstanden ist ein historischer Überblick mit künstlerischen Interventionen zu Behinderung, Armut, sexuelle Identitäten, Lese- und Schreibschwächen und dem Wahlrecht für Ausländer.

Anmeldungen sind erforderlich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Einbruch und Autodiebstahl

09.11.2018 20:36 Uhr
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (7. auf den 8. August) wurde der Polizei ein Einbruch in ein Reihenhaus an der Birkenfelder Straße gemeldet. Ein unbekannter Täter hatte wenige Minuten vor 3 Uhr mit einem Stein die Scheibe der Terrassentür eingeworfen, wodorch im Wohnzimmer ein hinter der Tür stehender Stuhl ebenfalls beschädigt wurde. Der Täter entriegelte die Terrassentür und entwendete aus einer Schublade Bargeld. Danach flüchtete er unerkannt.

Zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag (6./7. August 12 Uhr) entwendeten unbekannte Autodiebe einen vor einem Mehrfamilienhaus am Kaspersweg abgestellten Audi Q7. Die Fahndung nach dem gestohlenen Audi führte bisher nicht zum Erfolg. Das schwarze Fahrzeug wurde mit einen Zeitwert von 15.000 Euro angegeben.

Zeugenhinweise können unter Telefon 790-4115 bei der Polizei eingereicht werden.
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Hundert neue Teddys bei der Polizei

09.11.2018 20:32 Uhr
Opfer von Straftaten oder Verkehrsunfällen zu werden, ist insbesondere für Kinder ein einschneidendes und oft auch belastendes Ereignis. Um diesen Kindern ein bisschen von ihrem Leid abzunehmen, hat der Oldenburger Egon Pollmann in Zusammenarbeit mit der Deutschen Teddy-Stiftung »Good Bears of the World« 100 Teddys gespendet und an die Polizei übergeben. 

Die Trostspender werden in Zukunft wieder in den Streifenwagen der Polizei in Oldenburg und im Landkreis Ammerland mitfahren und können dann im Einsatzfall an betroffene Kinder übergeben werden. Der Leiter der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, Eckhard Wache, nahm die großzügige Spende am Mittwoch dankend entgegen.
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Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen ...

09.11.2018 20:26 Uhr

... mit posttraumatischem Stresssyndrom

In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom (verursacht durch Gewalt von Menschen). Bei den regelmäßigen Treffen ist angedacht, zusammen aktiv zu sein und Neues zu lernen, sowie unverbindlich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburg profiliert sich in Groningen als Technologie-Standort

07.11.2018 17:53 Uhr

Sehr gute Resonanz bei den Promotiedagen 2018

Der Technologie-Standort Oldenburg stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des „Oldenburg Pleins“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Mit zwölf Unternehmen, Institutionen und Projekten – überwiegend aus dem Technologiebereich – präsentierte sich Oldenburg von Dienstag, 6., bis Mittwoch, 7. November, auf einer der größten Wirtschaftsmessen des Nachbarlandes. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am ersten Abend. Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, begrüßte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder, darunter auch Henk Staghouwer, Regionalminister der Provinz Groningen.

In seinem Grußwort lobte Klaus Wegling die sehr gute Partnerschaft mit Groningen. „Bei den Zukunftsthemen stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen“, so Wegling. Bei Themen wie Wirtschaft, Digitalisierung, Mobilität oder Nachhaltigkeit spielten Landesgrenzen keine Rolle mehr. Der diesjährige Messeauftritt stand unter dem Motto „Technology crafted in Oldenburg“, womit zum Ausdruck gebracht wurde, dass Oldenburg als hervorragender Technologie-Standort die Möglichkeit bietet, Technologie selbst zu gestalten und voran zu bringen. Ziel war es, die Bekanntheit Oldenburgs als IT-Kompetenzstandort zu stärken und die Aufmerksamkeit für den IT-Arbeitsmarkt Oldenburg zu erhöhen. Die Suche nach Fachkräften stand dabei im Vordergrund.

Neu war in diesem Jahr der „Oldenburg Hotspot“, der eine Bühne für Oldenburg und seine innovativen Firmen, Startups und Projekte geboten hat. An beiden Tagen fanden hier moderierte „Sofa Talks“, Impulsvorträge und kurze Projektvorstellungen statt, unter anderem mit dem Oldenburger Gründer Homevoice. Auch für das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg“ bot der Oldenburg Hotspot die passende Plattform.

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmer-Brunch, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Auch die Aussteller des „Oldenburg Plein“ ziehen ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“

Neben der Wirtschaftsförderung waren auf dem „Oldenburg Plein“ in diesem Jahr folgende Firmen, Institutionen und Projekte vertreten (alphabetische Reihenfolge): BTC Business Technology Consulting AG, ConveyGroup, Denies Deutsch - Nederlands Plus!, DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme e. V., Energetisches Nachbarschaftsquartier (ENaQ), Fliegerhorst Oldenburg, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT, Institutsteil für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, ise Individuelle Software und Elektronik GmbH, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburger Energiecluster OLEC e. V., Wunderlinie.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte bereits zum zwölften Mal den „Oldenburg Plein“ und schafft damit einen zentralen Standort auf dem Messegelände, auf dem sich Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Institutionen präsentieren können. Mit rund 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.
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Weihnachts-Lettering für Kinder

07.11.2018 17:35 Uhr

Anmelden bis zum 12. November

Einen weihnachtlichen Lettering-Workshop für Kinder bietet das Horst-Janssen-Museum am Samstag, 24. November, von 10 bis 14.30 Uhr an. Der Kurs richtet sich an Kinder ab 11 Jahren. In der Vorweihnachtszeit vermittelt Kunstpädagogin Melanie Robinet den Kindern alles Wissenswerte über das Lettering und wie man zum Beispiel Weihnachtskarten oder Geschenke damit verschönern kann. Dazu gibt es in gemütlicher Atmosphäre Kekse und Weihnachtsdüfte. Die Kursgebühren von 40 Euro enthalten die Kosten für Papier und Material sowie den Fudenosuke Brush Pen mit weicher Spitze. Eine Mittagspause ist eingeplant. 

Eine Anmeldung ist möglich bis Montag, 12. November, unter Telefon 0441 235-2891 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Klima(+)Infomontag: „Der Oldenburger Heizungs-Check“

07.11.2018 17:08 Uhr
Der  an 12. November 2018 in der Alten Fleiwa 1 statt. Am 12. November findet der nächste Klima(+)Info-Montag statt. Im Forum Alte Fleiwa informiert die Stadt 18 bis 20 Uhr in einem kostenfreien Vortrag über ihr Förderprogramm „Oldenburger Heizungs-Check“.

Die Erfahrungen zeigen, dass fast 70 Prozent aller Heizungen nicht optimal eingestellt sind. Da lässt sich noch viel Energie und Geld einsparen. Die Energieberater Malte Nee und Ralph Kröger werden in ihrem  Vortrag Maßnahmen zur Heizungsoptimierung und die Erneuerung veralteter Anlagen ansprechen und aus ihrer langen Erfahrung als Energieberater und Schornsteinfeger berichten. 
Bei konkreten Anliegen kann nach dem Vortrag der Antrag auf Förderung  eines Heizungs-Checks gestellt werden.
 
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Auslosung der Gewinner

04.11.2018 22:09 Uhr
Um 15:07 Uhr ging das letzte Los über den Tisch. Innerhalb von vier Tagen hatten ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Fördervereins Präventionsrat mit personeller und ideeller Unterstützung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland die 500 Lose an die Besucher*innen der Gemeinschaftsausstellung der Innung im Hause BoConcept Oldenburg verkauft. Dabei nutzten sie auch die Gelegenheit, die Arbeit des Präventionsrates vorzustellen.

So konnte um 16:00 Uhr die Verlosung der elf Kettenanhänger beginnen, die von den ausstellenden Innungsmeistern gebaut und gespendet wurden. Obermeister Andreas Speckmann mischte die Lose, Annika Fuhrmann von BoConcept Oldenburg zog die Gewinner*innen und Goldschmiedin Traute Zahn aus Leer verzeichnete die Losnummern, die je einen Anhänger gewonnen hatten.

Die Gewinn-Nummern sind auf der Internetseite der Goldschmiedeinnung zu finden. Die Gewinner*innen melden sich bitte unter der Telefonnummer 0441/15153 oder per E-Mail unter info@goldschmiede-speckmann.de beim Obermeister Speckmann.
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Sehnsuchtslandschaften selbst gestalten

04.11.2018 21:00 Uhr

Workshop zur Landschaftsmalerei am 16. November

Seit dem Sommer entführt die neue Online-Ausstellung „Reise und Ferne“ des Stadtmuseums nach Italien. Nutzerinnen und Nutzer können sich unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/online-reise-und-ferne auf die Spuren des Museumsstifters Theodor Francksen begeben und dessen Reiseerlebnisse über Tagebucheinträge und Fotografien nachvollziehen. Begeistert von Italien war nicht nur Francksen.Auch viele Maler, die eine Vielzahl von Gemälden italienischer Landschaften schufen, beeindruckte das Land.

Kunstpädagogin Heike Seifert nimmt diese Faszination zum Anlass für einen Workshop am Freitag, 16. November, von 16 bis 20 Uhr, in dem die Teilnehmenden im Museumsatelier selbst Landschaften malen. Dabei dienen die Landschaftsgemälde vergangener Epochen als Inspiration für das eigene Werk. Auch Urlaubsfotos von Lieblingslandschaften oder sogar innere gedankliche Orte können auf die Leinwand gebracht werden. Zunächst entstehen Skizzen, die dann in Malerei umgesetzt werden. Gearbeitet wird mit Acryl und Mischtechnik.

Der Workshop kostet 12 Euro. Mitzubringen sind eine Leinwand (circa 70 mal 50 Zentimeter oder kleiner), gerne Fotos, Postkarten oder ähnliches. Papier und Farbe sind im Preis inbegriffen. Um eine Anmeldung bis Freitag, 9. November, wird gebeten unter Telefon 0441 235-2886 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Erzähl mir vom Tier

04.11.2018 20:53 Uhr

Tiere in der Kinderliteratur und in der Natur

Vom 4. November bis 28. April 2019 ist im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die neue Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier – Tiere in der Kinderliteratur und in der Natur“ zu sehen. Im Fokus der Ausstellung stehen neun historische und aktuelle Kinderbücher und ihre tierischen Darsteller wie Bambi, Biene Maja oder Hamster Freddy. Die Texte ermöglichen einen spannenden interdisziplinären Blick auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Interaktive Exponate, zirpende Grillen und zahlreiche naturkundliche Präparate machen spielerisches Entdecken auf Kinderaugenhöhe möglich und laden dazu ein, Majas Freunde und Feinde kennenzulernen, Bambis Verwandtschaftsverhältnisse zu entdecken und sprechende Tiere zu erleben. Mit rund 250 Exponaten lädt die Ausstellung auf 400 Quadratmetern zu einem abwechslungsreichen Spaziergang durch die Tier- und Bücherwelt ein. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und wird am 4. November um 11.15 Uhr im Rahmen der 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) eröffnet.

Tiere haben in der Kinderliteratur seit jeher einen besonderen Stellenwert, etwa in Märchen und Fabeln, hier stehen Tiere meist als Chiffre für den Menschen. In den für die Ausstellung ausgewählten Werken behalten Tiere ihr Aussehen und ihr natürliches Verhalten dagegen überwiegend bei. Der Schauplatz der Erzählungen ist die heimische Natur oder das urbane Umfeld. Die Inszenierung der Ausstellung greift die Stimmung und Handlungsorte der Bücher szenenhaft auf. Besucherinnen und Besucher durchschreiten gedanklich die Naturräume Wald und Wiese, halten sich in den urbanen Räumen wie dem Haus auf oder betreten einen Käfig. Zitate, Illustrationen und Filmausschnitte stellen die Texte vor. Die naturkundliche Perspektive verortet die Tiere in der Realität und verdeutlicht, in welchem Maße sie als Projektionsfläche für unser Selbstverständnis dienen.

Bereichert wird die Sonderausstellung durch Projektarbeiten von Studierenden der Universität Oldenburg. In Stop-Motion-Filmen werden Tierpräparate aus dem Naturalien-Cabinett des Museums lebendig und Papiertheater erzählen Geschichten von der Sehnsucht nach Freiheit. Ein übergroßes Papiertheater lädt dazu ein, die Geschichten der Bücher neu zu erfinden.

Gefördert wird das kooperative Ausstellungsprojekt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der OLB-Stiftung, und durch den Förderverein des Museums. Zur Ausstellung erscheint der gleichnamige Begleitband. Ein vielfältiges Rahmenprogramm bietet Möglichkeiten zu Vertiefungen, Highlights sind die Papiertheater-Aufführungen am 11.11. um 14.30 und 16.00 Uhr mit Studierenden der Uni Oldenburg, eine interaktive Science Show mit Michael Bradkes MobilenMusikMuseum am 25.11. um 15.00 Uhr und ein großer Familientag zur Ausstellung am 10.02.2019.
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„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“

04.11.2018 20:46 Uhr

Stadt feiert 30 Jahre Gleichstellungsarbeit

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – was im Grundgesetz so selbstverständlich formuliert ist, ist im Alltag oft nicht ganz so selbstverständlich. Um auf bestehende Ungleichheiten hinzuweisen und diesen entgegenzuwirken, entschied der Rat der Stadt Oldenburg bereits1988 ein kommunales Frauenbüro einzurichten. Dieses wurde 2015 in Gleichstellungsbüro umbenannt. Dieses Jahr blickt das Gleichstellungsbüro auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Offiziell gefeiert wird das Jubiläum am Freitag, 2. November, mit zahlreichen Netzwerkpartnerinnen und -partnern in der Kulturetage.

Der Gleichstellungsbeauftragten Wiebke Oncken geht es um die umfassende Gleichstellung von Frauen: „Wir wollen unser Jubiläum zum Anlass für eine Bilanz nehmen, aber natürlich auch auf unsere künftigen Aufgaben schauen.“

Das zu bearbeitende Themengebiet ist groß, gibt es doch kaum einen Lebensbereich, in dem die tatsächliche Gleichberechtigung tatsächlich erreicht ist. In der Berufs- und Arbeitswelt geht es nach wie vor um geschlechtsuntypisches Berufswahlverhalten und gerechte Bezahlung. Der Beschäftigtenanteil der Frauen in der Stadtverwaltung ist mit 56 Prozent relativ hoch. Immer noch zu niedrig ist dagegen der Anteil von Frauen in Führungspositionen: „Da ist in den vergangenen Jahren eine Stagnation zu erkennen“, sagt Oncken. „Deshalb müssen wir gezielt auf qualifizierte Frauen zugehen und diese für Führungsaufgaben motivieren und begeistern“.
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Wie fahrradfreundlich ist Oldenburg?

04.11.2018 20:43 Uhr

Stadt ruft zur Teilnahme am ADFC-Fahrradklima-Test auf – Online-Umfrage

Noch bis Ende November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Bei der Online-Umfrage unter www.fahrradklima-test.de werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Die Familienfreundlichkeit des Radverkehrs ist in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Umfrage. 

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt die Umfrage des ADFC: „Die Stadt Oldenburg begreift Familienfreundlichkeit als eine zentrale Aufgabe kommunaler Entwicklung. Die Teilnahme möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger am ADFC-Fahrradklima-Test ist ein Zeichen für Politik und Verwaltung, die Entwicklung eines fahrradfreundlichen Oldenburgs zu unterstützen und verkehrssichere Bewegungs- und Freiflächen für alle Generationen zu schaffen.“

Der Oldenburger ADFC-Kreisvorsitzende Heinrich Book sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein echter Standortfaktor und ein Synonym für Lebensqualität geworden. In Oldenburg ist die Radverkehrspolitik in Bewegung. Überhöhte Emissionswerte fordern von der Politik und der Verwaltung ein Umdenken hin zu einer intelligenten und umweltfreundlichen Mobilität in der Stadt. Diese Umfrage trägt im Ergebnis mit dazu bei, dass die Meilensteine für eine geforderte Verkehrswende richtig gesetzt werden. Es geht um die Frage: Wie wird der aktuelle Zustand der Fahrrad-Infrastruktur von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen? Wir bitten alle Oldenburger, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.de zu nehmen. Es lohnt sich!“ 

Oldenburg schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test im Jahr 2016 mit einer Schulnotenbewertung von 3,5 ab. Die Bewertungen sind auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf Oldenburg einsehbar.

Die aktuelle Online-Umfrage findet bis zum 30. November statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.
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OLLY 2018 geht an Firma „ise Individuelle Software“ und an CEWE

04.11.2018 20:39 Uhr

Oldenburgs familienfreundlichste Unternehmen vor 300 Gästen ausgezeichnet

Oldenburgs Preis für familienfreundliche Unternehmen, OLLY, geht in diesem Jahr an Firma „ise Indivuiduelle Software“ und die CEWE Stiftung & Co. KGaA. In der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ (bis150 Beschäftigte) wurde die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH ausgezeichnet, in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ hat CEWE gewonnen. Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 1. November, im Rahmen des 30. „Kontaktpunkt Wirtschaft“ vor rund 300 Gästen im Audi Zentrum Oldenburg statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Schirmherrin des OLLY 2018, übergaben gemeinsam Pokal und Urkunde. „Alle Bewerber haben sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet, deshalb war es eine schwer zu treffende Entscheidung. Denn das Thema ist in den jeweiligen Betrieben oder Institutionen fest verankert“, lobte Oberbürgermeister Krogmann die Bewerber. „Alle berücksichtigen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger.“

Die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH beeindruckte die Jurymitglieder mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Dazu gehören Führen oder Ausbildung in Teilzeit, die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros oder die Zahlung eines Kinderbetreuungskostenzuschusses. Weiter die Kooperation mit externen Dienstleistern zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen, die regelmäßige Berücksichtigung von „Beruf und Familie“ bei Betriebsversammlungen oder in Mitarbeiterrunden. „Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt“, so die einhellige Meinung der Jury, die das Engagement und die Qualität der Angebote für ein Unternehmen dieser Größenordnung sowie die sehr ansprechende Bewerbungsbroschüre mit Statements von Beschäftigten als besonders vorbildlich hervorhob.

Bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA waren die Jury-Mitglieder von der Vielzahl der aufeinander abgestimmten Maßnahmen und der seit 2011 vorangetriebenen Entwicklung beeindruckt. Auch hier überzeugte das Gesamtpaket. Die Vereinbarkeit von Arbeits- und Berufsleben ist zum selbstverständlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie geworden. CEWE hat sich 2013 entschieden, eine Mitarbeiterin für die persönliche und individuelle Beratung im Bereich „Beruf und Familie“ für die Beschäftigten abzustellen. Individuell zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, eine Auszeit von bis zu zwölf Monaten zu nehmen, ein besonderes Betreuungsangebot in den Sommerferien, eine eigene betriebliche Großtagespflegestelle und das Kontakthalten zu Beschäftigten während einer „Auszeit“ sind nur einige Beispiele der familienfreundlichen Angebote. „Bei allen Maßnahmen handelt es sich um Möglichkeiten, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen in diesem Unternehmen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen“, so das einstimmige Urteil der Jury-Mitglieder.

Mitglieder der Jury sind Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (Vorsitz), Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband Oldenburg), Heiko Henke (Handwerkskammer Oldenburg), Dr. Joachim Peters (Oldenburgische IHK), Mirja Viertelhaus-Koschig (VIEROL AG), Armin Sülberg (Ev. Krankenhaus Oldenburg), Dagmar Sachse (städtische Sozialdezernentin) und Giuseppina Giordano (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Standortmarketing).

Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen sowie für Institutionen mit Sitz in Oldenburg, der in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wird.

Bisherige Preisträger:
2007: BÜFA und Physikalische Therapie-Praxis Dillmann-Willers (Sonderpreis)
2008: EWE AG
2010: LzO und Firmengruppe Eriksen
2012: OLB und Stadtbäckerei Schröder
2015: Evangelisches Krankenhaus, VIEROL AG und KiTaP Mühlengarten eG (Sonderpreis)
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Die sozialen Strukturen auf einen Klick

31.10.2018 17:41 Uhr

„Sozialer Stadtplan Oldenburg“: Neuer Online-Wegweiser zeigt Angebotsvielfalt

Ab November hat Oldenburg ein neues Online-Angebot, den „Sozialen Stadtplan“. Hier finden Interessierte eine Übersicht der verschiedenen Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege sowie der Stadtverwaltung Oldenburg. Themen wie Arbeit, Armut, Beratung/Information und Selbsthilfe, (gesetzliche) Betreuung und Pflege, Freizeit und Ehrenamt, Wohnen sowie mögliche Treffpunkte und Orte der Begegnung werden hier sowohl mit Adressdaten als auch mit Kontaktmöglichkeiten geografisch genau dargestellt. Egal ob ältere oder jüngere Menschen, behindert oder nicht-behindert, pflegebedürftig oder nicht – die Angebote richten sich an alle Menschen Oldenburgs. Spezielle Anlaufstellen für Palliativpatienten, demenzerkrankte Menschen, Menschen mit psychischer Störung oder Wohnungslose sowie Menschen in finanzieller Notlage können gezielt per Suchfunktion ausgewählt werden.

Ein Team aus dem Fachdienst Geoinformation und Statistik hat zusammen mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen des Sozialdezernats an der Idee gearbeitet, wie soziale Einrichtungen besser zu finden sind. Der ab November online im städtischen GeoPortal enthaltene „Soziale Stadtplan“ ist der erste Schritt. Jetzt sind alle Einrichtungen und Träger in Oldenburg eingeladen, sich – sofern noch nicht geschehen – auf dem „Sozialen Stadtplan“ zu präsentieren. „Wir wissen, dass wir erst einem Teil aller Angebote zusammengetragen haben. Wir brauchen jetzt und auch zukünftig die Unterstützung der Träger, um die zahlreichen sozialen Angebote in der Stadt und den Stadtteilen sichtbar zu machen“, sagt Projektleiterin Susanne Jungkunz. So soll es nach der Startphase zweimal jährlich eine Abfrage geben, um die Aktualität zu sichern und neue Angebote erfassen zu können.

„Wir hoffen, dass es uns mit dem ‚Sozialen Stadtplan‘ und dem neuen Baustein ,Angebote für Bildung und Soziales‘ im städtischen GeoPortal gelingen wird, die vielfältigen Angebote in Oldenburg noch besser abzubilden und somit den Menschen Oldenburgs eine zielgerichtete Suche und leichtere Zugänglichkeit zu den Angeboten zu ermöglichen“, wünscht sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Im GeoPortal finden sich „auf einen Klick“ neben dem „Sozialen Stadtplan“ die städtischen Angebote der Kindertagesbetreuung, die Oldenburgische Schullandschaft sowie eine Übersicht der Sozialbezirke und Kontaktdaten der Ämter für Jugend und Familie sowie Teilhabe und Soziales. Bei Fragen zur Barrierefreiheit kann die Oldenburger Ansicht der wheelmap.org helfen.

Mehr zum „Sozialen Stadtplan“ und zum gesamten Geo-Portal Oldenburgs gibt es online unter www.oldenburg.de/startseite/buergerservice/geoportal/themenübersicht.
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„Dem Vergessen entgegentreten“

31.10.2018 17:27 Uhr
Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule Oldenburg präsentieren vom 5. bis 15. No­vember 2018 die Ausstellung „Dem Vergessen entgegentreten“ in der Landesbibliothek Oldenburg. Anlass ist der 80. Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht. Am Montag, dem 5. November um 17.00 Uhr wird die Ausstellung im Foyer der Landesbibliothek eröffnet.

In der Ausstellung werden Arbeiten aus dem Kunstunterricht verschiedener Altersgruppen der Liebfrauenschule präsentiert, mit denen an die von den Judenpogromen Betroffenen erinnert werden soll. Diese Frauen und Männer sollen mit Hilfe der Exponate aus der Vergangenheit in die Gegenwart geholt werden. Die Schülerinnen und Schüler wollen ihnen mit ihren Kunstwerken ein Gesicht geben. Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung waren drei verschiedene Quellen: der Text „Meine letzten Tage in Deutschland“ von Heinrich Hirschberg, der Roman „Das Attentat“ von Harry Mulisch sowie die existierenden Fotos vom Synagogenbrand und Judengang in Oldenburg. Die Schülerinnen und Schüler haben jeweils versucht, sich empathische Textstellen bzw. Bilder herauszusuchen, sich in die jeweilige Situation einzufühlen und diese adäquat zu illustrieren. Die Ergebnisse dieses Prozesses fallen sehr unterschiedlich aus und verleihen der Ausstellung dadurch einen zusätzlichen Reiz.

Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland – auch hier in Oldenburg – schwere Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung begangen. Sehr viele Synagogen wurden geschändet und in Brand gesetzt. Am 10. November wurden jüdische Männer unter den Augen der Oldenburger Bevölkerung von der Polizeikaserne am Pferdemarkt (heutige Landesbibliothek) zum Gerichtsgefängnis getrieben, um von dort in das KZ Sachsenhausen verbracht zu werden. Beim Erinnerungsgang wird dieser Weg im Gedenken an die Opfer des NS-Terrors schweigend nachgegangen.

Dem Vergessen entgegentreten – unter diesem Titel wurden drei Reden veröffentlicht, welche im Jahr 1988 zum 50. Jahrestag der Pogromnacht von den Rabbinern Henry G. Brandt und Leo Trepp sowie Michael Daxner, dem ehemaligen Präsidenten der Universität Oldenburg, gehalten wurden – Erinnerungsreden für die Zukunft. Dies gilt auch und gerade 30 Jahre später zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome.
Entgegentreten ist ein aktiver Vorgang, so ist es der Wunsch der Liebfrauenschule Oldenburg, die den diesjährigen Erinnerungsgang gestaltet, dass gerade viele junge Menschen in Oldenburg und überall immer wieder aufstehen und dem Vergessen entgegentreten, für eine weltoffenere, tolerantere und gerechtere Gesellschaft.

Ausstellungsdauer: 5.–15.11.2018                                                                       Der Eintritt ist frei.

Eröffnung: Montag, 5.11.2018, 17.00 Uhr im Foyer der Landesbibliothek Oldenburg

Veranstalter: Liebfrauenschule Oldenburg, Arbeitskreis Erinnerungsgang, Landesbibliothek Oldenburg

Öffnungszeiten Landesbibliothek: Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa 9–12 Uhr

Erinnerungsgang 2018 am Sonnabend, 10.11., 15.00 Uhr: Beginn im Innenhof der Landesbibliothek Oldenburg
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Nisthilfen selber gemacht

31.10.2018 17:23 Uhr

Workshop für Kinder von 10 bis 12 Jahren

Am Samstag, dem 10. November um 11.00 Uhr können Kinder von 10 bis 12 Jahren Nisthilfen im Landesmuseum Natur und Mensch bauen. Renate Heim führt durch die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ und widmet sich den Insekten in der Ausstellung und der Bedrohung der Artenvielfalt. Anschließend werden Nisthilfen gebaut, die Wildbienen ein Zuhause für ihren Nachwuchs bieten. Die Teilnahme kostet 7,50 € pro Person. Anmeldung  telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.

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Winterreise mit dem kleinen Fuchs

31.10.2018 17:18 Uhr

Workshop für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Am Sonntag, den 4. November um 10.00 Uhr findet der Workshop „Winterreise mit dem kleinen Fuchs“ statt. Kinder von 4 bis 6 Jahren können mit Beate Bous die Welt der Tiere im Winter entdecken. Am Ende des Workshops wird gemeinsam ein Igel und sein Schlafplatz gebastelt. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 7,50 € pro Person. Anmeldung  telefonisch unter 0441 / 9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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Projektgruppe „Stärkung der Oberschulen“ legt Ergebnis vor

31.10.2018 17:14 Uhr

„6-Punkte-Programm“ soll Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit gewährleisten

Die Leitungen der vier Oberschulen und das Amt für Schule und Bildung haben in einem durch den externen Berater Dr. Heinfried Habeck moderierten Prozess ein „6-Punkte-Programm zur Stärkung der Oberschulen in der Stadt Oldenburg“ erarbeitet. Dieses bezieht sich auf die Bereiche „Räume, Standorte“, „Geld, Budgets“ sowie „Personal, Unterstützung“. Wo die Stadt Oldenburg nicht direkt unterstützen kann, wünschen sich die Schulen eine klare Positionierung von Politik und Verwaltung gegenüber dem Land Niedersachsen bei der Forderung nach Stärkung der Schulform Oberschulen.

Schuldezernentin Dagmar Sachse erklärt dazu: „Die Oberschulen tragen einen zentralen Anteil am Erfolg der Oldenburger Bildungslandschaft und verfügen mit ihrem spezifischen Profil über wichtige Alleinstellungsmerkmale. Mit diesem Programm legen wir eine solide Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Schulform auch in den nächsten Jahren.“ Dr. Heinfried Habeck, der bereits den Prozess des Schulentwicklungsplanes begleitete, ergänzt: „Das Engagement der Stadt Oldenburg ist anerkennenswert. Hier ziehen eine starke Schulform und eine starke Kommune an einem Strang.“
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»Krieg? Ohne uns«

31.10.2018 17:09 Uhr

Szenische Lesung

In der Reihe Revolution im Nordwesten 1918/1919 der Oldenburgischen Landschaft veranstaltet der Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. eine musikalisch unterlegte szenische Lesung zum Thema Militärstreik und  Desertion im Ersten Weltkrieg mit Rudi Friedrich (Connection e.V.) und  Talib Richard Vogl.

6. November 2018 um 18.30 Uhr in der Garnisonkirche Oldenburg. Der Eintritt ist frei.
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Eltern, Jugendliche und die Gefahren durch digitale Medien

28.10.2018 00:12 Uhr

Ein Rückblick auf den 13. Oldenburger Präventionstag

von Carsten Lienemann

Kaum hatte Jugendamtsleiter Dr. Frank Lammerding in seinem Grußwort verkündet, dass die rund 50 Schulen im Stadtgebiet Oldenburgs bis 2023 mit schnellem Internet und WLAN ausgerüstet werden, da führte die Hauptrednerin des Tages, Franziska Vogel-Eckerlin, in ihrem Vortrag aus, dass Kinder bis über das Grundschulalter hinaus eigentlich gar nicht in der Lage sind, die komplexen Daten der digitalen Medien intellektuell zu verarbeiten. Das würde bedeuten, dass ein Internetanschluss für die dreißig Oldenburger Grundschulen überflüssig wäre.

Der Arbeitskreis Schule des Präventionsrates hattte den 13. Oldenburger Präventionstag organisiert, und der beschäftigte sich unter dem Titel „Medien kennen – Medien können“ fast ausschließlich mit den Gefahren auf sozialer Ebene, die besonders für Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien auftreten können. Eingeleitet wurde der Fachtag mit einem Vortrag, dem sieben Workshops folgten, in denen die Kenntnisse über Gefahren und Probleme im Umgang mit digitalen Medien vertieft werden konnten.

„Medienmündigkeit“ war der Vortrag von Franziska Vogel-Eckerlin betitelt, und er handelte davon, dass Kinder erst allmählich die Fähigkeiten zum Umgang mit digitalen Medien erwürben und entwickelten. Darum sei es wenig sinnvoll, wenn Kinder schon im Vorschulalter viel Zeit vor und mit Bildschirmen verbringen.

Vogel-Eckerlin baute den „Turm der Medienmündigkeit“ nach Paula Bleckmann auf, der die Stufen der kindlichen Entwicklung wiedergeben soll. Danach sind zu Beginn Berührungen und körperliche Nähe wichtig, später die direkte Ansprache und Kommunikation. Anschließend daran lernen Kinder, produktiv zu werden, und damit auch, dass jeder Prozess Arbeit und Zeit braucht. „Erst ab dem 12. Lebensjahr können Kinder kritisch reflektieren. Vorher können sie die vielfältigen Informationen und Eindrücke, die sie von Bildschirmmedien vermittelt bekommen, nicht wirklich verarbeiten“, so Vogel-Eckerlin. Nicht alle der rund 160 Teilnehmer*innen teilten diese Auffassung bis ins Detail, wie einzelne Nachfragen ergaben. 

Eine keinesfalls neue Erkenntnis dieses Präventionstages ist, dass digitale Medien auf sozialer Ebene keine Probleme hinzugefügt, sondern nur bereits vorhandene auf eine höhere, buchstäblich globale Ebene gehoben haben. Gefahren auf technischer Ebene, zum Beispiel rund um Big Data, waren auf dem Fachtag leider kein Thema.

Die Lösung für ersteres kann eigentlich nur in umfassender Aufklärung bestehen. „Eigentlich müssten wir zuerst die Eltern erziehen“, lautete folgerichtig das Fazit einer Teilnehmerin. Leider sind Eltern oft schwer zu erreichen. Ein Angebot, das außerdem auch die technische Ebene einbezieht, stellte André Scharf aus dem Arbeitskreis Medien des Präventionsrates am Schluss des Fachtages vor: Paare aus einem Elternteil und einem mindestens 12-jährigen Kind können gemeinsam eine private Cloud auf einem Raspberry Pi einrichten und konfigurieren. Termin ist Sonnabend, der 24. November. Weitere Informationen und Anmeldung in der Geschäftsstelle des Präventionsrates unter 0441-235 3611 oder unter praeventionsrat@stadt-oldenburg.de.
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Gemeinsame digitale Plattform

27.10.2018 21:36 Uhr

Landesarchiv und Stadtarchiv in Oldenburg stellen die Weichen für eine engere Kooperation

Zwischen dem Niedersächsischen Landesarchiv und der Stadt Oldenburg gilt ab dem 1. November 2018 ein neuer Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit der beiden Archive stärkt. Durch die gemeinsame Nutzung der Archivfachsoftware des Landesarchivs (Arcinsys) können Nutzerinnen und Nutzer bald Archivalien der Stadt wie auch die des Landesarchivs über eine gemeinsame digitale Plattform ermitteln, bestellen und im Lesesaal des Landesarchivs am Damm einsehen. Über den damit gegebenen Archivverbund werden erhebliche Synergien genutzt und die Benutzung wird einfacher und effektiver.

Da eine ähnliche Vereinbarung auch für die sechs oldenburgischen Landkreise existiert, steht der Forschung ein noch breiterer Fundus an Quellen zur Geschichte der Stadt und des Landes Oldenburg zur Verfügung. Das Archiv der Stadt Oldenburg ist seit 1962 als Depositum im Landesarchiv untergebracht.
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Total tierisch! 44. KIBUM lädt ein zur Expedition ins Tierreich

27.10.2018 21:29 Uhr

Paul Maar ist Schirmherr – Eröffnung am 3. November

Unter dem Motto „KIBUM – total tierisch!“ laden die Stadt Oldenburg und die Universität Oldenburg zur 44. Kinder- und Jugendbuchmesse ein. Vom 3. bis zum 13. November stehen dann allerlei Tiere im Mittelpunkt: Sie tummeln sich im Bilderbuch für die Allerkleinsten, bevölkern das Kinderbuch und begeistern als Animal-Fantasy auch ältere Kinder und Jugendliche. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Paul Maar übernommen: einer der beliebtesten und hochkarätigsten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands. Das Kulturzentrum PFL verwandelt sich für die erwarteten 30.000 kleinen und großen KIBUM-Fans wieder in eine Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarktes.

„Die KIBUM ist eines der Aushängeschilder für unsere Stadt und hat längst dafür gesorgt, Oldenburg fest auf der literarischen Landkarte zu verankern“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Für viele Familien aus Oldenburg wie aus dem Umland gilt sie als Pflichttermin und führt Kinder und Jugendliche immer wieder erfolgreich an Lesen und Literatur heran – mit Tieren im Zentrum und Paul Maar als Schirmherrn ist ein weiteres Erfolgsjahr schon sicher.“

„Ob in Fabeln, Kinderbuch-Klassikern oder modernen Fantasy-Romanen – Geschichten mit Tieren beflügeln die Fantasie seit jeher. Sie wecken die kindliche Neugierde und Abenteuerlust. Genau diese literarischen Entdeckungsreisen für kleine und große Besucher machen die KIBUM in meinen Augen so wertvoll“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Neben Paul Maar, der auch zur Eröffnung anwesend sein wird, reisen zahlreiche weitere Autorinnen und Autoren an, unter anderem Nadia Budde, Ute Krause, Sabine Ludwig, Margit Auer, Tanja Kinkel, Torben Kuhlmann und Sebastian Meschenmoser. Auch international renommierte Vertreterinnen und Vertreter der Kinderbuchszene werden erwartet, so aus Großbritannien Inbali Iserles und Cherith Baldry vom Autorinnenteam „Erin Hunter“ und Marcus Pfister aus der Schweiz.

Das KIBUM-Programm umfasst insgesamt 273 Veranstaltungen und stößt wieder auf großes Interesse: Schon jetzt gibt es einen Rekordwert von über 14.600 Anmeldungen. Freie Kapazitäten für den Besuch von Messe und Veranstaltungen können telefonisch erfragt werden unter der Nummer 0441 235-3939. Didaktische Materialien stehen im Internet unter www.kibum.de zum Download bereit: Ausstellungsführer, Rallyes für den Messebesuch und Material für alle Schulstufen bieten Lehrkräften Stoff für eine fundierte Vor- und Nachbereitung des KIBUM-Besuchs.

Ein besonderes Highlight ist die Ausstellung „Tiere, Samse, Bilderrätsel – Bilderbuchkunst von Paul Maar“ in der Artothek, begleitet von einem vielversprechenden Programm mit René Schack und Andi Steil. Sie gibt Einblicke in das umfangreiche Schaffen Paul Maars, der die deutsche Kinderliteratur seit genau fünfzig Jahren als einer der ganz Großen prägt. Im Foyer der Kinderbibliothek ist die Ausstellung „Guck-Guck! Bilderbuchkunst von Mies van Hout“ zu sehen. Die Zeichnungen der Illustratorin laden ein zu einer Reise durch die Welt der Gefühle, Farben und Formen.

Neue Wege geht in diesem Jahr die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg: Gemeinsam mit dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg präsentiert sie die Ausstellung „Erzähl mir vom Tier – Tiere in der Kinderliteratur und in der Natur“, zu sehen vom 4. November 2018 bis 28. April 2019. Die Ausstellung, die anlässlich der KIBUM startet und deren Motto aufgreift, betrachtet Tier-Erzählungen aus kinderliterarischer sowie naturkundlicher Perspektive.

Im Rahmen der KIBUM läuft im Casablanca-Programmkino vom 1. bis 14. November das 37. Oldenburger Kinderfilmfestival: Auch hier treffen die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Schirmherr Paul Maar, mit „Lippels Traum“ und dem „Sams“. Tierisch geht es bei der neuen Verfilmung des Dschungelbuchs zu, ebenso wie bei „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Gezeigt wird insgesamt eine spannende Vielfalt an Kinderfilmen, darunter zum Beispiel auch „Petterson und Findus“ oder die „Wildhexe“.

Die KIBUM in Zahlen
Die 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse präsentiert mehr als 2.199 neu erschienene Titel aus knapp 300 Verlagen (Stand: 24.10.2018, Zahlen steigen noch etwas). Die einzelnen Zahlen sind wie folgt:


- 769 Titel im Bereich Bilderbuch und 241 Titel im Bereich Sachbilderbuch

- 386 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe sechs bis neun Jahre
- 213 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe zehn bis zwölf Jahre
- 215 Titel bei den Büchern für Jugendliche ab dreizehn Jahren

- 256 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab sechs Jahren
- 4 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab zehn Jahren

- 55 Ratgeber für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher

- plus prämierter (Deutscher Kindersoftwarepreis/Deutscher Hörbuchpreis) und in Nominierungslisten aufgenommener Medien (Edutainment- und Lernangebote, empfohlene Webseiten, Apps, Hörbücher und Hörspiele).
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Bühne frei für Nachwuchstalente

27.10.2018 21:17 Uhr

Am 15. November ist Anmeldeschluss für „Jugend musiziert“ 2019

Wer beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitmachen möchte, hat noch bis zum 15. November dieses Jahres die Gelegenheit, sich anzumelden. Darauf weist die Musikschule der Stadt Oldenburg hin. Die Anmeldeformulare müssen online ausgefüllt und ausgedruckt an die Regionalausschüsse des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ gesendet werden.

„Jugend musiziert“ 2019 lädt junge Musiker in Solo- und Ensemblekategorien zum Mitmachen ein. Die Solokategorien für den kommenden Wettbewerb sind: Streichinstrumente, Akkordeon, Percussion, Mallets und Pop-Gesang. Als Ensemblekategorien werden „Duo: Klavier und ein Blasinstrument“, Klavier-Kammermusik, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, „Besondere Instrumente“ und „Alte Musik“ angeboten.

Wer mitmachen möchte, ist gefordert, ein Vorspielprogramm mit Musik aus verschiedenen Epochen vorzubereiten. Je nach Alter und Kategorie dauert das Vorspiel vor der Fachjury zwischen sechs und 30 Minuten.

„Jugend musiziert" startet im Januar 2019 mit den Wettbewerben in mehr als 140 Regionen Deutschlands. Der Regionalwettbewerb für die Region Oldenburg-Nord, zu dem neben den Städten Oldenburg und Wilhelmshaven die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch zählen, findet am 20. Januar in den Räumen des Kulturzentrums PFL statt. Veranstaltet wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher. Die Finanzierung der Regionalwettbewerbe vor Ort erfolgt durch die Kommunen und die großzügige Unterstützung von Förderern. Der Regionalwettbewerb Oldenburg-Nord wird von der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburgischen Landschaft unterstützt.
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Terminverschiebungen zum Reformationstag

24.10.2018 21:17 Uhr
Durch den Reformationstag kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich von Mittwoch, 31. Oktober, auf Freitag, 2. November.

Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich von Mittwoch, 31. Oktober, auf Samstag, 27. Oktober.

• Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben am Mittwoch, 31.Oktober, geschlossen.
• Der Oldenburger Verschenkmarkt ist am Reformationstag geschlossen.
• Die Wochenmärkte in Kreyenbrück und Bloherfelde finden am Mittwoch, 31. Oktober, nicht statt und werden nicht verschoben.
• Die Stadtbibliothek im PFL, die Kinderbibliothek am PFL sowie die Stadtteilbibliotheken Eversten und Ofenerdiek haben am Reformationstag ihre Türen geschlossen.
• Das Stadtmuseum, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst sowie die Artothek haben am Mittwoch, 31. Oktober, geschlossen.
• Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt am Mittwoch, 31. Oktober, geschlossen.
• Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat am Reformationstag von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
• Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Reformationstag von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Auch der Wellnessbereich hat an diesem Feiertag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
• Die Hallenbäder in Kreyenbrück und Eversten haben am Reformationstag geschlossen.
• der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, sowie die Sprechstunde der AIDS-Beratung haben am Reformationstag geschlossen.
• Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac hat am Mittwoch, 31. Oktober, geschlossen.

Die Öffnungszeiten der Jugendpflege zum Reformationstag
Der Abenteuerspielplatz, die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde sowie die Freizeitstätte Ofenerdiek sind am Mittwoch, 31. Oktober, geschlossen. Die Freizeitstätte Kreyenbrück hat ebenfalls geschlossen, dafür hat sie am Samstag, den 10. November geöffnet.

Das Kulturzentrum Rennplatz hat am Reformationstag geschlossen.
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NABU-Projekt Vogelzählschulen: Bewerbungsfrist für Schulen verlängert

24.10.2018 21:13 Uhr

Von der OLB-Stiftung gefördertes Projekt zur Stärkung der Artenkenntnis: 40 Schaufutterstellen

Das von der OLB-Stiftung geförderte NABU-Projekt »Vogelzählschulen für den Nordwesten«, das zur Verbesserung von Artenkenntnis durch die Anlage von 40 Schaufutterstellen in Schulen führen soll, gibt Schulen im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems die Möglichkeit, eine längere Bewerbungsfrist zur Teilnahme zu nutzen: Diese wurde bis zum 10. November verlängert.

Schulen, die sich beteiligen möchten, und dafür jeweils eine Schaufutterstelle aus hochwertigen Vogelfüttergeräten und Futter im Wert von 500 Euro zu erhalten, sollten eine möglichst fantasievolle Bewerbung an Projektleiterin Mara Oltmanns unter oltmanns@nabu-oldenburg.de richten. Nähere Informationen gibt es auch unter Tel. 0441 - 25600.

Im Zuge des am 1. Dezember startenden und bis zum 28. Februar laufenden Projekts sollen sich die Schulen mit den an den Futterstellen auftauchenden Vogelarten und ihrer Lebensweise beschäftigen. Der NABU gibt dazu Hilfestellung.
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Convivencia – Die Kunst des Zusammenlebens

19.10.2018 22:59 Uhr

St. Stephanus zeigt bemerkenswerte Ausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm

Vom 28. Oktober bis zum 25. November 2018 ist in der katholischen St.-Stephanus-Kirche in Bloherfelde eine Kunstausstellung zu sehen, die sich mit den Chancen und Möglichkeiten des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens befasst. „Convivencia” – spanisch für „Zusammenleben” – ist ein Kooperationsprojekt geflüchteter und deutscher Kunstschaffender, die sich von der Kunst des überwiegend friedlichen Zusammenlebens zwischen Christen, Juden und Moslems in al-Andalus (711–1492) haben inspirieren lassen. Diese Ausstellung, begleitet von der interkulturellen Band „Bazar andalus“ war seit 2017 an verschiedenen Orten in Norddeutschland zu sehen und kommt nun nach Oldenburg.

Zu verdanken ist das in erster Linie Gabriele Hoeltzenbein, die gemeinsam mit ihrem Mann seit über 30 Jahren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Musik in St. Stephanus“ organisiert. Dabei besteht auch jeweils ein Bezug zum Erinnerungsgang, dessen Rahmenprogramm jedes Jahr von Schüler*innen einer Oldenburger Schule gestaltet wird. Über den Pianisten Ronald Poelman kam Hoeltzenbein mit Beate Simon in Kontakt, eine der Initiator*innen von „Convivencia“. Die beiden wurden sich schnell einig, und so werden Bilder von Rodi Khalil, Beate Simon und Shabnam Sarmadi in Oldenburg zu sehen und Bazar andalus zu hören sein.

Noch fehlte das Begleitprogramm. Aber Gabriele Hoeltzenbein kennt viele Menschen, konnte so weitere Künstler*innen für Veranstaltungen gewinnen und ein umfangreiches und vielseitiges Rahmenprogramm zusammenstellen, das von Lesungen und Kinofilmen über Themengottesdienste bis zu den traditionellen Kamingesprächen reicht. „Es war uns wichtig, dass alle Altersgruppen einbezogen werden“, sagt Hoeltzenbein. Darum wird die Klasse 4c der Grundschule Bloherfelde eine Theaterversion des Kinderbuches „Eine kleine Maus in Not“ spielen.

„Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie und des Offizialates Vechta im Rahmen des Förderprojektes „gute idee“  sowie weiterer Unterstützer*innen wäre dieses umfangreiche Projekt nicht möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar. Außerdem haben wir zum ersten Mal mehrere Kooperationspartner*innen und auch darum ein so tolles Programm“, freut sich Ursula Ratte-Püschel, Pastoralreferentin und Mit-Organisatorin von der Gemeinde St. Willehad. Eine davon ist die Deutsch-Syrische Gesellschaft Oldenburg, die unter anderem einen syrischen Abend mit Bildender Kunst und Musik beisteuert. Außerdem wird der deutsch-syrische Autor Suleman Taufiq verschiedene Schulen besuchen und aus seinem Roman „Café Dunya. Ein Tag in Damaskus“ lesen.

Ein weiterer Kooperationspartner ist der Präventionsrat Oldenburg. Dessen Geschäftsführerin Melanie Blinzler hat maßgebliche Unterstützung beim Verfassen der Förderanträge und bei der Öffentlichkeitsarbeit geleistet, und der Arbeitskreis Religionen gestaltet ein „Kamingespräch“. Vierte Partnerin ist die Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg.

In Zusammenarbeit mit vielen Akteur*innen – dem Fachbereich IV der Uni Oldenburg, der Katholischen Frauengemeinschaft Oldenburg, dem Arbeitskreis Religionen des Präventionsrates Oldenburg, dem Arbeitskreis „Erinnerungsgang“, der Klasse 4c der Grundschule Bloherfelde, der Buchhandlung Libretto, dem Sujet Verlag Bremen, Autoren, Maler*innen, Musiker*innen, Geflüchteten sowie engagierten Personen im Bereich der Integrationsarbeit für Geflüchtete sowie weiteren Einzelpersönlichkeiten – ist ein zur Ausstellung passendes umfängliches Rahmenprogramm entstanden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind im Rahmen von Lesungen, Theater, Film, Vorträgen, Diskussionen, Konzerten, thematisch gestalteten Gottesdiensten und gemeinsamer Feier eingeladen, sich vertiefend mit den Fragen des menschlichen Zusammenlebens zu beschäftigen und durch gegenseitigen Austausch einander zu bereichern. 

Convivencia – Die Kunst des Zusammenlebens

Öffnungszeiten:
jeden Mittwoch 10.00–12.00 Uhr (außer 31.10.)
Mittwoch, 31.10., 15.00–18.00 Uhr
Sonntag, 04.11., 15.00–18.00 Uhr
Sonntag, 18.11., 11.00–13.00 Uhr, 15.00–18.00 Uhr
außerdem zu allen Veranstaltungen und nach Vereinbarung


Das gesamte Programm ist dem Veranstaltungsfaltblatt zu entnehmen. Hintergründe zur Ausstellung sind auf der Webseite la-convivencia.de zu finden.
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Durchblick im Dickicht der Gesundheitsinformationen bewahren

19.10.2018 22:35 Uhr

Kommunale Gesundheitskonferenz tagt öffentlich im PFL – Experten aus Köln zu Gast

Am Mittwoch, 24. Oktober, findet von 17 bis 19 Uhr die Kommunale Gesundheitskonferenz Oldenburg im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) statt. Den Schwerpunkt bildet dieses Mal das Thema „Gesundheitsinformation“. Als Referenten werden Dr. Klaus Koch und Dr. Ulrich Siering vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) aus Köln erwartet. Bürgerinnen und Bürger sind zu den beiden Vorträgen und der Diskussionsrunde willkommen.

Gesundheitsinformationen gibt es oft im Überfluss, aber nicht alle sind aktuell und verlässlich. Informationen, denen man vertrauen kann, zeichnen sich jedoch durch bestimmte Qualitätsmerkmale aus. Der Vortrag von Dr. Koch gibt einen Einblick, wie man selber gute Informationen herausfiltern kann.

Dr. Ulrich Siering wird den „ThemenCheck Medizin“ vorstellen. Was bringt eine Untersuchungsmethode wirklich? Welche Vor- und Nachteile hat eine bestimmte Behandlungsform? Beim „ThemenCheck Medizin“ können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Wissenschaft stellen und Vorschläge für Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen.

In einer anschließenden Diskussionsrunde werden gemeinsam mit den beiden Referenten und Lea Oesterle von der Landesvereinigung für Gesundheit die Themen aus den Vorträgen vertieft. Informationen und Anmeldungen sind per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-4444 möglich.
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Medien kennen – Medien können

18.10.2018 22:16 Uhr

13. Oldenburger Präventionstag

Am 26. Oktober 2018 findet der 13. Oldenburger Präventionstag statt. Von 9:00 bis 15:00 Uhr geht es im PFL um „Medien kennen – Medien können“. Der Fachtag richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte und Pädagogische Mitarbeiter*innen an Schulen, Elternvertreter*innen sowie an Fachkräfte aus den Bereichen Erziehung und Bildung. Interessierte Eltern sind aber ebenfalls willkommen. 

So alltäglich, so herausfordernd: das Internet und digitale Medien. Während die Schule noch mit der Einführung der digitalen Medien im Unterricht beschäftigt ist, werden Smartphone, Tablet und Konsole in der Freizeit selbstverständlich und ausgiebig genutzt – mit Auswirkungen positiver wie negativer Art. Auf dem 13. Oldenburger Präventionstag werden Wege aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche medienmündig statt mediensüchtig werden, wie sie grundlegende Lebenskompetenzen erwerben, bevor sie diese auf den Umgang mit Medien anwenden. Dazu werden unterschiedliche fachliche Einblicke, Informationsmaterialien in einer Ausstellung und viel Raum für Diskussionen geboten. Den Auftakt bildet ein Vortrag der Medienpädagogin Franziska Vogel-Eckerlin zum Thema Medienmündigkeit. Dann folgen zwei Workshop-Phasen, getrennt durch eine Mittagspause, und abgerundet wird das Programm von einer Pointe, die André Scharf zum Besten gibt.

Details und Anmeldeformular auf der Webseite des Präventionsrates.
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Reparieren als Wirtschaftsfaktor

18.10.2018 19:09 Uhr

„transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft“ kündigt Vortragsreihe an

von Carsten Lienemann

Acht Repaircafés gibt es inzwischen in Oldenburg und der näheren Umgebung, weitere werden sehr bald hinzukommen. „Bezogen auf die Einwohner*innenzahl dürften wir damit einen bundesweiten Rekord aufgestellt haben“, vermutet Ökonom Niko Paech, der mittlerweile an der Uni Siegen lehrt.

Auch die Besucherzahlen der Reparaturcafés sind hoch. Leider lässt sich längst nicht alles reparieren, oft scheitern die meist ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateure schon bei dem Versuch, ein Gehäuse zu öffnen. Katharina Dutz aus der Arbeitsgruppe Technische Bildung an der Uni Oldenburg spricht sich deshalb für ein Recht auf Reparatur aus. „Wenn die Kund*innen schon beim Kauf nachfragen, ob die Geräte reparierbar sind, muss der Handel darauf reagieren“, so Dutz.

Am 24. Oktober startet eine neue Vortragsreihe zur Stärkung der Reparaturkultur in der Freien Waldorfschule, Blumenhof 9, in Oldenburg. Katharina Dutz, Niko Paech und Barthel Pester stellten die Reihe am 16. Oktober vor, passenderweise in den Räumen der Maschinen- und Gerätevermietung „Werkzeugkiste“.

Die Termine des ersten Durchgangs (jeweils 18–20 Uhr, sofern nicht anders angegeben):

24.10.2018: Niko Paech, Reparatur in der Postwachstumsökonomie

07.11.2018: Stefan Schridde, ein wirksames Handlungsprogramm für mehr Haltbarkeit

21.11.2018: Katharina Dutz, Flicken, ausbessern und workarounds – die Wiederentdeckung der Reparatur

05.12.2018: Jörn Bohlmann (gelernter Segelmacher, Holzbootsbauer und Restaurierungshandwerker), Vorweihnachtliches und Unterhaltsames – vom Bauen und Reparieren auf Spitzbergen und an den Küsten früher und heute ...

19.12.2018 (bitte andere Uhrzeit beachten, Beginn ist um 16 Uhr): Van Bo Le-Mentzel, Co-Being House – ein Haus, in dem Menschen gemeinsam leben und reparieren können

09.01.2019: Marius Rommel, CSX – mit Solidarunternehmen die Wirtschaft reparieren (CSX bedeutet so viel wie ökologisch und sozial wertvolles Wirtschaften nach dem Modell der solidarischen Landwirtschaft)

23.01.2019: Karl-Heinz Heilig, Müll ist Mangel an Phantasie – wie ich mein Haus von 1983 bis 1985 aus gebrauchten Werkstoffen gebaut habe


„Es geht um nachhaltiges Reparieren“, erläutert Niko Paech. „Die Kundinnen und Kunden müssen nach modularem Aufbau der Geräte fragen und auch selbst Wissen erwerben. Aber auch die Unternehmen müssen neue Wege gehen, der Einzelhandel muss das Reparieren als Wirtschaftsfaktor entdecken.“ Bei richtiger Umsetzung sei dieser Weg für alle Beteiligten vorteilhaft, so Paech. „Es geht nicht nur um das Reparieren, sondern auch um das Wiederverwenden. Dadurch erhalten wir eine Wertschöpfung, durch die die Neuproduktion unnötig wird.“ Und wenn junge Techniker*innen für diesen Weg gewonnen werden können, dann dürfen auch die zahlreichen inzwischen sehr alt gewordenen Reparateure und Reparateurinnen endlich ihren Ruhestand genießen.

Ab Sommer 2019 startet dann ein zweiter Durchgang, der sich mit Bildungsangeboten rund um das Reparieren beschäftigt. „Dabei wird es nicht nur um den  privaten Haushalt gehen, sondern auch um die Anwendung technischer Kenntnisse und Fertigkeiten alternativ zu einem akademischen Beruf“, sagt Katharina Dutz. „Wir hoffen auch, in nicht allzu ferner Zukunft eine Immobilie zu finden, die wir im besten Wortsinn als zentralen Lernort bezeichnen dürfen.“

Ähnlich wie bei der „Kostbar“, die regionale Anbieter für fair gehandelte Lebensmittel auflistet, wird es auch ein Verzeichnis der in Oldenburg vertretenen Reparaturbetriebe geben, „Reparierbar“ genannt. „Noch ist die Liste überschaubar, wir gehen aber davon aus, dass sich das sehr bald ändern wird“, ist Bathel Pester optimistisch. „Reparaturbetriebe in Großstädten schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden.“
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Alles rund um den Oldenburg Marathon

18.10.2018 09:37 Uhr

Erneuter Teilnehmerrekord – Straßensperrungen – Erreichbarkeit

Neues Konzept – alte Erfolge: so könnte man den erneuten Teilnehmerrekord beim diesjährigen Oldenburg Marathon zusammenfassen. Denn für die sechs verschiedenen Läufe am kommenden Sonntag, 21. Oktober, haben sich auch in diesem Jahr wieder einmal mehr Laufbegeisterte angemeldet als jemals zuvor. Beim Oldenburg Marathon 2018 sind insgesamt 5.419 Läuferinnen und Läufer dabei. Unter den Teilnehmern sind auch vier Läufer aus Oldenburgs chinesischer Partnerstadt Xi‘an. Sie erwidern einen Besuch einer Oldenburger Delegation.


Nachdem im Vorjahr die Stadtstrecken vom Kinder-Meilenlauf bis zum Halbmarathon überarbeitet wurden und für diese Neu-Orientierung eine einmalige Pause beim Marathon eingelegt wurde, ist in diesem Jahr die Königsstrecke wie vom Veranstalter versprochen wieder im Angebot. Erstmals startet der Oldenburg Marathon im Umland und führt von dort nach Oldenburg. „Wir wollten einen interessanten Mix aus Land- und Stadtstrecke basteln, und das scheint uns gelungen zu sein“, erklärt Manfred Dobrzinsky vom Oldenburger Marathonverein (OMV) mit Blick auf die höchste Anmeldezahl seit 2010. Der Start mit dem bei Läuferinnen und Läufern beliebten Kurs um das Zwischenahner Meer und das Finale mit einer Runde auf der belebten Stadtstrecke in Oldenburg bis ins Ziel am Schlossplatz scheinen den Geschmack der „Marathonis“ getroffen zu haben.


Die breite Masse wird bei der Veranstaltung die Stadtgrenzen aber nicht verlassen: Die beiden beliebtesten Strecken sind nach wie vor der Halbmarathon und der 10-Kilometer-Citylauf. Allein zusammen bringen diese beiden Läufe bereits über 3.500 Menschen auf die Straße. Zuvor startet der Kinder-Meilenlauf und zum Abschluss der 5-Kilometer-Lauf mit noch einmal knapp 1.000 Starterinnen und Startern. Der Staffel-Halbmarathon, bei dem bis zu vier Personen sich die gut 21 Kilometer teilen, ist als einziger Lauf bereits ausgebucht. Doch auch für die anderen Strecken gibt es nur noch sehr wenige Restplätze ? erstmals ist das Nachmelden am Veranstaltungstag unmittelbar vor dem Lauf nicht mehr möglich. „Wir öffnen am Sonnabend die Startnummernausgabe um 11 Uhr in den Schlosshöfen, wo man sich noch nachmelden kann. Dann werden in sehr kurzer Zeit die letzten Startplätze vergeben und die Läufe nicht mehr buchbar sein. Am Sonntag gibt es keine Möglichkeit mehr, sich für einen der Läufe anzumelden“, erklärt OMV-Vorstand Dirk Spekker. Konkret gebe es noch jeweils etwa 50 Restplätze für Kinder-Meilenlauf, 5-Kilometer-Lauf und 10-Kilometer-Citylauf sowie knapp 100 Plätze für den Halbmarathon und 20 für die Marathonstrecke. Die Staffel ist bereits ausgebucht.


Bis auf den Marathon, der in Bad Zwischenahn am Rathaus startet, beginnen alle anderen Läufe in Oldenburg in der Gartenstraße und führen über Wallring und Pferdemarkt nach Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde, bevor es über die Peterstraße ins Dobbenviertel und am Theater vorbei ins Ziel auf den Schlossplatz geht. Bei der guten Wetterprognose hoffen Veranstalter und Läufer auch auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke und beim Zieleinlauf auf dem Schlossplatz. Dort gibt es wie gewohnt auch ein Rahmenprogramm für Besucherinnen und Besucher.


Die Strecken im Überblick (Ziel für alle Läufe ist der Schlossplatz):
 • EWE-Marathon: Start 9 Uhr, Bad Zwischenahn
 • Öffentliche-Halbmarathon: Start 11 Uhr, Gartenstraße
 • VIEROL-Staffel-Halbmarathon: Start 11 Uhr, Gartenstraße
 • 10-Kilometer-Volksbank Citylauf: Start 10 Uhr, Gartenstraße
 • 5-Kilometer-Müller & Egerer-Lauf: Start 13.30 Uhr, Gartenstraße
 • REWE-Kinder-Meilenlauf: Start 9.30 Uhr, Gartenstraße



Straßensperrungen
Für die Durchführung des Oldenburg Marathons werden zwischen 8.30 und circa 15 Uhr wieder zahlreiche Straßen, insbesondere im Innenstadtbereich, für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Rund um das Veranstaltungszentrum am Schlossplatz können die Sperrungen noch etwas länger andauern. Alle Informationen und Streckenskizzen gibt es unter www.oldenburg-marathon.de. Informationen zu den Sperrungen gibt im Vorfeld das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444.

Fahrzeuge dürfen die Laufstrecke grundsätzlich nicht befahren, können sie aber an zahlreichen Stellen mit Hilfe der Einsatzkräfte kreuzen. Der Fuß- und Radverkehr kann überall passieren. Direkte Anwohnerinnen und Anwohner der Laufstrecke, die während der Veranstaltung auf ihr Fahrzeug nicht verzichten können, sollten es am Vorabend außerhalb des gesperrten Bereichs abstellen, denn ein Erreichen oder Verlassen des Grundstücks mit dem PKW ist während der polizeilichen Sperrung zeitweise nicht möglich. Rund 7.000 direkte Anliegerinnen und Anlieger der Strecke wurden bereits per Postwurfsendung vom Veranstalter informiert.

Zum Erreichen anderer Stadtteile wird Autofahrerinnen und -fahrern grundsätzlich empfohlen, die Stadtautobahn zu benutzen. Bekannte Verbindungen und sogenannte Schleichwege durch die Stadt dürften vor allem im gesamten Innenstadtbereich und in den Stadtteilen Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde überlastet oder gesperrt sein.

Den Hauptbahnhof erreichen Autofahrerinnen und -fahrer durchgehend über die Autobahnabfahrt Donnerschwee und von dort über die Wehdestraße und Maastrichter Straße. Der Bahnhof kann in diesem Jahr auch wieder über die Cäcilien- oder Amalienbrücke, Huntestraße und Stautorkreisel erreicht werden, da die Laufstrecken nur gegenüberliegend über Paradewall und Poststraße verlaufen. Andere Anfahrtswege sind zum Teil gesperrt.

Die Innenstadtkrankenhäuser sind ebenfalls durchgehend über die Autobahnabfahrt Haarentor zu erreichen, von dort dann weiter über die Ofener Straße. Auch hier sind andere Anfahrtswege zum Teil gesperrt.

Der Busverkehr wird während der Veranstaltung ebenfalls nur eingeschränkt verkehren, nähere Informationen unter www.vwg.de.


Aufhebung der Sperrungen
 Ab circa 13.30 Uhr werden die Sperrungen unmittelbar hinter den letzten Läuferinnen und Läufern nach und nach wieder aufgehoben. Das heißt zunächst auf Teilen des Wallrings, dann in Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde. Zuletzt passiert das Läuferfeld das Dobbenviertel, bevor es über die Hindenburgstraße, am Theater vorbei, ins Ziel am Schlossplatz geht. Hier erfolgt die Aufhebung der Straßensperrung spätestens um 15 Uhr.

Die folgende Übersicht zeigt die betroffenen Straßen mit der jeweiligen ungefähren Sperrzeit. Die Erfahrung zeigt, dass die Sperrzeiten durchaus auch kürzer ausfallen können. Im Bedarfsfall kann die Polizei die Sperrungen aber auch in der Anfangs- oder Endzeit verlängern.

Ungefähre Sperrzeiten am Sonntag, 21. Oktober:
 • Alexanderstraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Am Stadtmuseum: 9 bis 14.30 Uhr
 • Bloherfelder Straße ( nur Fußweg): 10 bis 13.30 Uhr
 • Bürgerstraße: 9 bis 14.30
 • Donnerschweer Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Drögen-Hasen-Weg: 10 bis 13 Uhr
 • Gartenstraße: 7 bis 13. 30 Uhr
 • Gerberhof: 10.30 bis 13.30 Uhr
 • Graf-Dietrich-Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Haarenufer: 9 bis 15 Uhr
 • Hartenscher Damm: 10 bis 13 Uhr
 • Hindenburgstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Junkerburg: 9 bis 14.30 Uhr
 • Kasinoplatz: Samstag, 20. Oktober, 18 Uhr bis Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr
 • Lambertistraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Lasiusstraße: 10 bis 13 Uhr
 • Mühlenstraße: 9 bis 10 Uhr
 • Nadorster Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Neue Donnerschweer Straße : 9 bis 14.30 Uhr
 • Paradewall: 9 bis 14.30 Uhr
 • Peterstraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Pferdemarkt: 9 bis 14.30 Uhr
 • Poststraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Prinzessinweg: 10.30 bis 13.30 Uhr
 • Quellenweg: 10 bis 13.30 Uhr
 • Ratsherr-Schulze-Straße: 9 bis 15 Uhr
 • Ritterstraße: 9 bis 10 Uhr
 • Roonstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Schloßplatz: Samstag, 20. Oktober, 17 Uhr, bis Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr
 • Schloßwall: 9 bis 15 Uhr
 • Staulinie: 9 bis 14.30 Uhr
 • Tappenbeckstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Theaterwall: 9 bis 15 Uhr
 • Tirpitzstraße: 10 bis 13.30 Uhr


Notdienste und Krankenhäuser mit Auto erreichbar

Die Notdienstpraxen, Notdienst-Apotheken und Krankenhäuser sind durchgehend mit dem Auto zu erreichen. Generell wird zu den Krankenhäusern und Notdiensten stets eine Anfahrt über die Autobahn empfohlen, da sonstige Wege im Stadtgebiet gesperrt oder überlastet sein könnten. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann überall unter Rücksichtnahme auf das Läuferfeld die Straßen passieren. Ab spätestens 15 Uhr sind alle Straßen wieder wie gewohnt befahrbar.


Apotheken:
 • Apotheke Donnerschwee, Wehdestraße 2 (über Autobahn-Abfahrt Donnerschwee, Donnerschweer Straße, Wehdestraße)
 • Nikolai-Apotheke, Hundsmühler Straße 101 (über Autobahn-Abfahrt Eversten, Hundsmühler Straße)


Notdienstpraxis:
 • Auguststraße 16 (über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße, Auguststraße)


Kinderärztlicher Notdienst:
 • Klinikum Oldenburg, Rahel-Straus-Straße 10 (über Autobahn-Abfahrt Kreyenbrück, Cloppenburger Straße, wie ausgeschildert)


Zahnärztlicher Notdienst:
 • Dr. Fritz Karl Werner, Ammerländer Heerstraße 52 (über Autobahn-Abfahrt Haarentor/Stadtmitte, Ammerländer Heerstraße)


Augenärztlicher Notdienst:
 • Dirk Gebhardt, Claussenstraße 4 in Brake (Unterweser)


Tierärztlicher Notdienst:
 • Dr. Inken Sander, Neusüdender Weg 38 d (über Autobahn-Abfahrten Etzhorn, Nadorst oder Bürgerfelde)
 • Klinik für Kleintiere, Gartenstraße 12 (über Autobahn-Abfahrt Marschweg oder Eversten, Hauptstraße, Gartenstraße)


Krankenhäuser:
 • Das Pius Hospital ist über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße, Auguststraße, Katharinenstraße (dort ist die Kreuzung der Peterstraße möglich) erreichbar.
 • Das Evangelische Krankenhaus ist über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße und dann Auguststraße erreichbar.
 • Das Klinikum Oldenburg ist wie üblich über die Autobahn-Abfahrt Kreyenbrück erreichbar.
 • Die Karl-Jaspers-Klinik kann über die Autobahn, Abfahrten Wechloy oder Neuenkruge, durchgehend erreicht werden.

Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter www.oldenburg-marathon.de. Informationen gibt das ServiceCenter im Vorfeld der Veranstaltung unter Telefon 0441 235-4444.
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Haushalt 2019: Erstmals seit 2001 keine Neuverschuldung

18.10.2018 09:12 Uhr

OB Krogmann sieht Haushaltsentwicklung auf gutem Weg

Die Stadt Oldenburg kann weiter mit Einnahmen auf hohem Niveau planen und demzufolge einen Haushalt für 2019 vorlegen, der im Ergebnishaushalt einen Überschuss in Höhe von 9,9 Millionen Euro ausweist. Die Gesamtsumme des Ergebnishaushalts beträgt 574,3 Millionen Euro (2018: 549,2 Millionen Euro). Das ambitionierte Investitionsprogramm kann allerdings nicht ganz ohne Kredite finanziert werden. Die Pläne für den Kernhaushalt und die Eigenbetriebe sehen zwar noch 9,4 Millionen Euro Investitionskredite vom Kapitalmarkt vor, bei gleichzeitiger Tilgung von Altkrediten in Höhe von 13,8 Millionen Euro. Damit sinkt erstmals nach 2001 (das Jahr, in dem die Stadtentwässerung an den OOWV verkauft wurde) bereits in der Haushaltsplanung die Verschuldung um 4,4 Millionen Euro.

Der Haushalt hat – wie in den vergangenen Jahren – klare Schwerpunkte in den Bereichen Schule und Bildung. Für den Ausbau und die Ausstattung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden im kommenden Jahr über 31 Millionen Euro ausgegeben (2018: 34 Millionen Euro). Insgesamt sind in den vergangenen vier Haushalten über 100 Millionen Euro allein in den Ausbau von Kitas und Schulen investiert worden.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies gut investiertes Geld: „Der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt weiter, momentan haben wir aber den finanziellen Spielraum, ihn zu erfüllen. Mit einer guten Bildungslandschaft können wir die anstehenden Aufgaben bei Integration, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sehr gut erfüllen.“

Größter Einnahmeposten im Haushalt sind Steuern und vergleichbare Abgaben (358 Millionen Euro). Größter Einzelposten ist die Gewerbesteuer (125 Millionen Euro), die nach einigen sehr guten Jahren in 2018 noch einmal einen enormen Anstieg erfahren hat. Dies liegt an der insgesamt stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und den guten Rahmenbedingungen in Oldenburg, sagt Finanzdezernentin Silke Meyn: „Die Gewerbesteuerentwicklung ist seit Jahren überaus positiv, und wir hoffen natürlich, dass das auch so bleibt. Da der größte Teil unserer Investitionen auf gesetzlichen Verpflichtungen beruht (Kindertageseinrichtungen und Schulen) und deshalb unabdingbar ist, sollten wir die aktuell ausgezeichnete Finanzsituation nutzen, unsere großen Bildungs- und Betreuungsprojekte umzusetzen. Gleichzeitig ist es erstmals seit 2001 wieder möglich, auch die Verschuldung der Stadt zu senken.“

Insgesamt sollen auf Grundlage des vorliegenden Verwaltungsentwurfes 2019 etwa 74 Millionen Euro investiert werden. Größte Einzelposten im Schuletat sind die IGS Kreyenbrück (2,7 Millionen Euro), die Cäcilienschule (2,5 Millionen Euro) und die Grundschule Drielake (1,5 Millionen Euro).

Für die Weiterentwicklung des Fliegerhorsts werden 8,7 Millionen Euro investiert, damit die Vermarktung der Baugrundstücke fortgesetzt werden kann.

Der Neubau des Stadtmuseums ist in der Finanzplanung bis 2022 vollständig abgebildet. In 2019 werden 1,5 Millionen Euro Planungsmittel berücksichtigt.

Ebenfalls werden für den Neubau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Bäder (BBO) Planungsmittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro eingeplant.

Für die Wohnungsbauförderung stehen in 2018 Mittel von zusammen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung, die allerdings nur in Höhe von 1,65 Millionen Euro inzwischen gebunden sind. Für 2019 werden Reste für alle bekannten Projekte und Anträge übertragen, hinzukommen neue Mittel in Höhe von 250.000 Euro.
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KIBUM vorab: Buchpremiere „Zum Mäusemelken!“

18.10.2018 09:08 Uhr

Geschenk an alle Grundschulklassen/Förderung durch CEWE

Zur 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse unter dem Motto „KIBUM – total tierisch!“ ist in den letzten Monaten das Kinderbuch „Zum Mäusemelken!“ entstanden. Die renommierte Berliner Kinderbuchautorin und Illustratorin Nadia Budde hatte gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Bürgeresch an Texten und Zeichnungen rund um Mäuse-Redewendungen wie „eine graue Maus“ oder „arm wie eine Kirchenmaus“ gearbeitet. Die druckfrische Publikation stellten die jungen Co-Autoren und-illustratoren am Mittwoch, 17. Oktober, in der Kinderbibliothek am PFL vor.

Neben den eigenen Zeichnungen und Texten können die jungen Leserinnen und Leser in der witzigen Geschichte „Die Tochter des Mäusekönigs“ von Paul Maar schmökern. Hierfür gestaltete der KIBUM-Schirmherr exklusiv Mäuse-Illustrationen. Kurzweilig werden Kenntnisse über Tiergeschichten vermittelt. Zudem ist viel über pfiffige Mäuse-Helden wie Walt Disneys Micky Maus oder Armstrong, Lindbergh, Edison und Mats von den Bilderbuchkünstlern Torben Kuhlmann und Marcus Pfister zu erfahren. Ein Making-of zeigt Nadia Budde und die Kinder bei ihrer intensiven Arbeit. Interviews mit Paul Maar und Nadia Budde runden das KIBUM-Lesebuch ab.

Die Lehrerin Gudrun Hahne-Meyer ist begeistert über das außerschulische Projekt: „Die Kinder waren ganz stolz darauf, dass eine so berühmte Autorin und Illustratorin mit ihnen zusammen ihre Buchseiten erstellte. Sie fühlten sich ernst genommen, und ihre Beiträge, Überlegungen, Zeichnungen wurden von Nadia Budde sehr gewertschätzt. Die Kinder hatten großen Spaß am Spiel mit der Sprache. Alle fanden es toll, die Redewendungen kennenzulernen und auch weiterentwickeln zu können.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freut sich über die nun vorliegende Publikation: „Es ist immer eine ganz besondere Aufgabe und Herausforderung, ein für Kinder interessantes Buch zu planen. Die Gestaltung des Buchs lag wiederum in den Händen des Künstlers Andrey Gradetchliev. In puncto Nachhaltigkeit ist wunderbar, dass wir – dank der Förderung von CEWE – jeder Grundschulklasse, die die KIBUM besuchen wird, ein Exemplar von ‚Zum Mäusemelken‘ für die Klassenbibliothek und zur Nachbereitung schenken können.“

Auch Christian Stamerjohanns von CEWE, der das KIBUM-Buch fördert, ist angetan: „Lesen ist die Schlüsselkompetenz: Es ist eine wesentliche Voraussetzung für persönliche und berufliche Entwicklung und für gesellschaftliche Teilhabe. Wenn Kinder und Jugendliche nicht sinnerfassend lesen und schreiben können, verringern sich ihre Bildungschancen und damit auch ihre Chancen auf ein gelungenes Berufsleben. Kinder stehen beim gesellschaftlichen Engagement von CEWE generell besonders im Fokus. Auch daher passen KIBUM und CEWE so gut zusammen.“
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Bäderstrategiekonzept

18.10.2018 08:59 Uhr

SPD-Fraktion unterstützt Vorschlag von Oberbürgermeister Krogmann zu Oldenburger Schwimmbädern

Der von Oberbürgermeister Krogmann der Arbeitsgruppe Bäder des Rates vorgelegte Vorschlag zur Zukunft der Oldenburger Bäderlandschaft stößt auf Zustimmung bei der SPD. Der Vorschlag sieht vor, dass beide Stadtteilbäder gesichert werden und die Sanierung der Bäder in Kreyenbrück und Eversten mit einem konkreten Zeitplan hinterlegt wird.

„Damit wird eine zentrale Forderung der SPD Oldenburg und der Stadtratsfraktion umgesetzt. Dies ist das Ergebnis eines guten Dialogs von Oberbürgermeister und den Ratsfraktionen." zeigen sich Nicole Piechotta, Ratsfrau und Parteivorsitzende sowie Ulf Prange, Fraktionsvorsitzender, erfreut.

Die SPD unterstützt ausdrücklich den von OB Krogmann angeschobenen Bau eines neuen Hallenbades am Flötenteich. "Die Schaffung eines zusätzlichen Hallenbadangebotes mit sechs Bahnen ist die richtige Antwort auf die starke Nachfrage nach Schwimm- zeiten von Schulen, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern in der wachsenden Stadt Oldenburg. "Gerade im mit Wasserflächen unterversorgten Stadtnorden brauchen wir ein zusätzliches Angebot", betonen Piechotta und Prange. Durch die Schaffung eines Rehabeckens und das Vorhalten von Rehaangeboten im sogenannten Vitalbereich des neuen Hallenbades wird auch ein Ersatz für das Bischof-Stählin-Bad geschaffen, das in Folge eines Brandes nicht mehr nutzbar ist. 

Die SPD-Fraktion spricht sich in Ergänzung zu dem Verwaltungs- vorschlag dafür aus, zusätzlich ein Freibadangebot am Flötenteich zu erhalten bzw. zu schaffen. "Gerade in der Ferienzeit im Sommer ist das Freibad ein wichtiges Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Familien, das es zu erhalten gilt, insbesondere auch für Familien, die sich keinen Urlaub leisten können", stellen Piechotta und Prange klar.
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Mindful art – Kunst und Meditation im Oldenburger Kunstverein

16.10.2018 19:56 Uhr

Workshop am 30. Oktober – Anmeldung bis zum 29.10.2018

Meditation schult den Fokus und die Konzentration, lässt uns entschleunigen und Ruhe finden. Genau diese Aspekte macht sich der 90-minütige Workshop „mindful art – Kunst und Meditation“ zu nutze, um mehr Zeit für Kunst und ihre Inhalte zu gewinnen. Die Teilnehmenden haben in diesem Workshop die Möglichkeit sich durch eine angeleitete Kurz-Meditation den Werken der aktuellen Ausstellung Michael Beutlers auf eine neue, entschleunigte Weise zu näheren und Raum für Gedanken und Betrachtungen zu finden. 

Der Workshop findet am 30.10.18, um 18.30 Uhr im Oldenburger Kunstverein statt. Es sind keine Meditationserfahrungen notwendig. Bitte eine weiche Unterlage, eine Decke, ein Kissen o.a. sowie bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen. Eine Anmeldung ist bis zum 29.10.18 unter 0441 27109 oder unter info@oldenburger-kunstverein.de möglich. Die Gebühr beträgt 7,- Euro. 
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Schauspieler Alexander Fehling liest seine Lieblingstexte von Horst Janssen

16.10.2018 19:54 Uhr
Das Horst-Janssen-Museum startet mit dem Schauspieler Alexander Fehling am Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr, eine Lesereihe, die Horst Janssen als Autor in den Mittelpunkt rückt. Janssen war ein begnadeter Zeichner – dass er sehr originelle, manchmal witzige, manchmal auch böse Texte geschrieben hat, ist weniger bekannt. „Janssen als Schriftsteller ist eine Entdeckung. Wir haben deshalb junge, bekannte Schauspieler gebeten, sich auf die Suche nach ihren Lieblingstexten von Horst Janssen zu begeben“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos über die neue Reihe.

Alexander Fehling, der das Publikum zuletzt unter anderem als Staatsanwalt im Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“ oder mit dem „Fall Barschel“ in Atem gehalten hat, macht den Anfang und stellt seine Favoriten aus der Feder des Meisters vor. Der gebürtige Berliner wurde für seine Titelrolle im 2010 erschienenen Film „Goethe!“ für den Deutschen Filmpreis nominiert und spielte eine der Hauptrollen in der fünften Staffel der US-amerikanischen Serie „Homeland“. Der Abend wird der Auftakt einer Lesereihe sein, die Ende Januar mit Robert Stadlober und seinen Lieblingstexten fortgesetzt wird.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten sind ab sofort im Vorverkauf im Horst-Janssen-Museum, bei der Tourist Info im Lappan und bei NordwestTicket erhältlich.
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Biomüll soll sauberer werden

16.10.2018 19:48 Uhr

AWB startet Info-Kampagne zur Reduzierung von Fremdstoffen in Biotonnen

Die meisten Haushalte in Deutschland sind fleißige Mülltrenner. Allerdings lässt dabei insbesondere im Bioabfallbereich zunehmend die Sorgfalt zu wünschen übrig. Ob aus Nachlässigkeit oder aus mangelndem Wissen – Fakt ist, dass immer mehr sogenannte „Störstoffe“ im Biomüll landen. Diesen bundesweit zu beobachtenden Trend hat auch der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg festgestellt.

Der AWB will sich deshalb in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig mit dem Thema „sauberer Biomüll“ beschäftigen und startet in diesen Tagen eine Info-Kampagne.

„Es gibt viele gute Gründe, sich mit dem Thema zu beschäftigen“, sagt die Erste Stadträtin Silke Meyn. „Ökologische Aspekte gehören genauso dazu, wie finanzielle, denn der aktuelle Zustand des Biomülls macht eine Kompostierung sehr schwer.“

Eine Anfang 2018 vorgenommene Analyse des Oldenburger Bioabfalls hat ergeben, dass die Biotonnen bis zu 25 Prozent Störstoffe enthalten. So wurden bei dieser Analyse beispielsweise Dosen, Kunststoffeimer, Windeln, Gartengeräte oder Batterien in den Biotonnen gefunden.

„Das größte Problem sind allerdings Plastiktüten, die viele Bürgerinnen und Bürger zum Sammeln des Biomülls verwenden“, sagt Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB.

Dasselbe gilt auch für die sogenannten kompostierbaren Bioplastikbeutel. Diese werden sehr häufig verwendet und sind im Handel auch weit verbreitet, dennoch sind sie ein erhebliches Problem bei der Kompostherstellung. Diese Tüten verrotten erst nach etwa zwölf Wochen, viel zu spät für den üblichen Kompostierungszeitraum, der etwa vier Wochen beträgt. Die Stadt appelliert deshalb, die Plastiktüten durch Papiertüten zu ersetzen, die ebenfalls überall zum Kauf angeboten werden. Alternativ kann auch Zeitungspapier zum Einwickeln eingesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund startet die Stadt jetzt eine Info-Kampagne, mit der die Haushalte direkt informiert und angesprochen werden sollen. Es werden Flyer verteilt, Anhänger an den Biotonnen angebracht, Müllfahrzeuge beklebt und viele weitere Informationsmöglichkeiten genutzt, um das Thema zu verdeutlichen. Auch eine direkte Beratung ist geplant, etwa von großen Wohnungsbesitzern.

Im weiteren Verlauf der Kampagne wird die Stadt auch „gelbe Karten“ verteilen, wenn die Biotonnen weiterhin Störstoffe enthalten. In letzter Konsequenz ist es auch möglich, die Biotonnen nicht zu leeren. „Aber dies ist für uns wirklich nur der absolute Ausnahmefall“, sagt Volker Schneider-Kühn.

Der Erfolg der Kampagne wird überprüft. Im kommenden Frühjahr sowie ein weiteres Mal im Frühjahr 2020 sollen erneute Sortieranalysen der einzelnen Abfuhrgebiete (Sammeltouren) durchgeführt werden. Andere Kommunen konnten durch vergleichbare Kampagnen die Störstoffanteile drastisch reduzieren.

Nur die folgenden organischen Abfälle gehören in die Biotonne:

  • Küchenabfälle, zum Beispiel Gemüse-Salat-, Obst, Brotreste, Eierschalen, Nussschalen, Kaffeefilter, Teebeutel (ohne Verpackung)
  • Gekochte oder gebratene Speisereste (ohne Verpackung)
  • Obstschalen (auch von Südfrüchten)
  • Sonstige organische Abfälle, zum Beispiel Haare, Federn, Holzwolle, Küchenkrepp, Papierhandtücher, Papierservietten
  • Verdorbene Nahrungsmittel, zum Beispiel verschimmeltes Brot, Milchprodukte (ohne Verpackung)
  • Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Baum-, Strauch und Heckenschnitt, Blumen, Laub, Unkraut, Baumrinde, Fallobst sowie Reste von Blumen- und Gemüsebeeten
Diese Abfälle gehören nicht in die Biotonne: Gelber Sack / gelbe Tonne:
  • Plastiktüten und -folien sowie kompostierbare Plastikbeutel
  • Alufolie, Metalle, Dosen, Kronkorken
  • Kunststoffverpackungen
  • Milch- und Getränkekartons
Restmüll:
  • Asche, Grillkohle
  • Staubsaugerbeutel
  • Hygieneartikel wie Binden,Windeln
  • Rohes Fleisch
  • Knochen und Fischgräten
  • Speiseöle und Fette
  • Zigarettenkippen und -asche
  • Katzen- und Kleintierstreu
Sonstiges:
  • Glasflaschen, Konservengläser = Altglascontainer
  • Batterien = Sonderabfall
  • Elektrogeräte = Wertstoffannahmestellen
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Jäger der Steinzeit

16.10.2018 19:28 Uhr

Workshop für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Am Samstag, den 27. Oktober um 14.00 Uhr findet im Landesmuseum Natur und Mensch der Workshop „Jäger der Steinzeit“ für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren  statt. Unter Leitung von Museumspädagoge Hannes Bittar geht es um Jagdtechniken der Steinzeit, wie der Jagd mit Pfeil und Bogen. Ein eigener Pfeil wird  gebaut. Die Kosten betragen 10 € pro Person. Anmeldung  telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Bilder aus Licht: Cyanotypie-Workshop am 4. November

16.10.2018 19:19 Uhr

Anmeldung bis zum 29. Oktober

Aufgrund des großen Interesses bietet das Horst-Janssen-Museum einen weiteren Workshop zur Cyanotypie an: Am Samstag, 4. November, von 10 bis 14 Uhr führen die Kunstvermittlerinnen Geraldine Dudek und Sandrine Teuber Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene in die Technik des Fotogramms ein. Bei der Cyanotypie handelt es sich um ein frühes fotografisches Edeldruckverfahren, das 1842 vom englischen Naturwissenschaftler und Astronomen Sir John Herschel entwickelt wurde. Dabei werden mit Hilfe von Eisensalzlösungen sensibilisierte Papiere in der Sonne belichtet, mit Wasser entwickelt und fixiert, wobei die typisch cyanblauen Bildergebnisse entstehen.

Die Teilnahme inklusive Material kostet 12 Euro. Anmeldungen sind möglich bis Montag, 29. Oktober, unter Telefon 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Auf eigenen Wegen durchs Leben

16.10.2018 09:20 Uhr

Dokumentarfilm „Blender“ eröffnet Aktionstage für seelische Gesundheit

Die Stadt Oldenburg ist vom 15. bis 21. Oktober Ausrichter der „11. Niedersächsischen Aktionstage für seelische Gesundheit“. Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, 16. Oktober, um 18.30 Uhr im Casablanca-Kino (Johannisstraße 17) statt.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Blender“. Filmemacherin Susann S. Reck porträtiert darin über den Zeitraum eines Jahres das Leben von sechs Bewohnern in einem von ihren Eltern gegründeten Heim für psychisch kranke Menschen auf einem Berg im Allgäuer Voralpenland, dem Blender. Die heute in Berlin lebende Regisseurin hat einen Teil ihrer Kindheit, die vom Kommen und plötzlichen Verschwinden der Patienten geprägt war, in dem Heim verbracht. „Blender“ thematisiert nicht in erster Linie ein Verrückt- oder Anderssein. Vor einer beeindruckenden Naturkulisse entfalten sich vielfältige Formen menschlicher Existenz, die sich einen eigenen und mitunter einsamen Weg durch das Leben suchen. Im Anschluss an die Filmvorführung sind die Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, mit Susann Reck sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes zu diskutieren. Der Eintritt kostet 8,50 Euro (eine Ermäßigung ist möglich).

Institutionen des Sozialpsychiatrischen Verbundes der Stadt Oldenburg laden während der Aktionswoche zu Vorträgen, Workshops, Lesungen, zum gemeinsamen Essen, zu Kino- und Theateraufführungen sowie zu Tagen der offenen Tür und zu einer medizinhistorischen Stadtführung ein.
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... drum höre und staune: Hörspiele selber machen!

12.10.2018 18:43 Uhr
Lust auf Kreativität, Musik und abenteuerliche Geschichten? Global Music Player und das Blauschimmel Atelier bieten vier kostenlose Hörspielwochenenden an.

Lustige, abenteuerliche oder gruselige Geschichten, ein bisschen Musik, viel Fantasie und die Möglichkeit, in einer entspannten und lockeren Atmosphäre unterschiedliche Rollen auszuprobieren und zu spielen. Das sind die Hauptzutaten für die vier Hörspielwochenenden, die im Blauschimmel Atelier an folgenden Terminen stattfinden: 20. und 21. Oktober 2018, 17. und 18. November 2018, 15. und 16. Dezember 2018 und 19. und 20. Januar 2019, jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr.

An jedem Wochenende können bis maximal 12 Teilnehmer*innen, unter der Leitung von Christian Jakober, ein Hörspiel gemeinsam entwickeln und aufnehmen. Die Teilnehmer erhalten dann die Hörspiele kostenlos auf CD zum immer wieder Hören oder zum Verschenken. Die Teilnahme ist für alle kostenfrei und sowohl an nur einem als auch an allen Wochenenden möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Anmeldung unter: kontakt@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999 oder direkt bei Christian Jakober unter 04486-921599.

Die Hörspielwochenenden sind eine Kooperation von Global Music Player e.V. und dem Blauschimmel Atelier. Sie werden gefördert durch die Aktion Mensch.
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„The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“

12.10.2018 18:36 Uhr
Ein Dokumentarfilm über die Vision einer Zukunft, in der Fleischkonsum der Vergangenheit angehört. D 2017, 95 Min./Deutsch, Eintritt frei. Gerne Spenden Der Förderverein internationales Fluchtmuseum zeigt den Film „The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“ in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannes, dem Yezidischen Forum und dem Anna-Schwarz-Haus/RomnoKher.

Die Themen Massentierhaltung, Verseuchung von Boden, Luft und Wasser und Ernährungsgewohnheiten weisen u.a. deutlich auf den Klimawandel als Fluchtursache hin. Der Förderverein will mit dieser Veranstaltungsserie, die auch fortgeführt werden soll, Impulse im Stadtteil Kreyenbrück geben. Auch im Hinblick auf die kulturelle Diversität der dort lebenden Menschen und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft.

Termine:
Mi., 17. Oktober 2018, 19,00 Uhr, Kirchengemeinde St. Johannes, Pasteurstraße
So., 21. Oktober 2018, 13.30 Uhr, Yezidisches Forum, Eidechsenstraße

Der Termin am Sonntag, 28. Oktober 2018, 17.00 Uhr, Anna-Schwarz-Haus/RomnoKher, Stedinger Straße 45 a, fällt aus organisatorischen Gründen leider aus.

Zum Inhalt:
Obwohl mehr und mehr negative Effekte von Fleisch auf Umwelt und Gesundheit bekannt werden und sich die Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden verschlechtern – der Appetit auf Hamburger, Steaks und Co scheint ungebremst.

In Deutschland, dem Land von Bratwurst und Schnitzel, landet Fleisch täglich auf dem Teller. Doch vor einigen Jahren wurden daran Zweifel laut. „Fleischskandale“ und ethische Bedenken führten zu einer öffentlichen Debatte um die Moral des Fleischkonsums und zur Popularisierung fleischfreier Ernährungsweisen. Große Fleischkonzerne begannen pflanzliches Fleisch und Wurst herzustellen, vegane Supermärkte öffneten und vegane Produkte waren gefragt wie nie zuvor. Könnte dies der Anfang vom Ende des Fleisches sein? Steht das Mensch-Tier Verhältnis vor einer Wende?

In „The End of Meat“ wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Bewegung in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf Wissenschaftler*innen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr.

The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

Veranstalter:
Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
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Handlettering-Workshop für Kinder ab 11 Jahre

12.10.2018 17:55 Uhr

Anmeldung bis zum 18. Oktober

Schon lange ist Handlettering ein echter Trend. Kinder ab 11 Jahre können am Freitag, 26. Oktober, von 15 bis 18.30 Uhr dieser Faszination im Horst-Janssen-Museum auf den Grund gehen. Kunstpädagogin Melanie Robinet zeigt den Kindern, wie man mit dem synthetischen Pinselstift schreibt, mit Feder und Tinte umgeht, wie sich Handlettering und Druckbuchstaben kombinieren lassen und wie sie Farbeffekte einsetzen können. Der Workshop richtet sich an Anfänger. Die Teilnahme kostet 25 Euro, dabei sind Stift und Papier inklusive. Eine Anmeldung ist möglich bis Donnerstag, 18. Oktober, unter Telefon 04410238-2891 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Blühendes Interesse an Wildblumenwiesen

12.10.2018 17:53 Uhr

Bürgerinnen und Bürger schlagen mehr als 400 Standorte vor – Umsetzung ab Frühjahr 2019

Dieser Aufruf hat schöne Blüten getrieben: Die Stadt Oldenburg hatte ihre Bürgerinnen und Bürger im Juli um Vorschläge gebeten, auf welchen Flächen Wildblumenwiesen und Blühstreifen für Insekten angelegt werden sollten – die Resonanz war riesig. Mehr als 400 Anregungen sind beim Fachdienst Stadtgrün eingegangen. Viele Bürgerinnen und Bürger schlugen gleich mehrere Flächen vor. „Wir bedanken uns für das große Engagement. Schön, dass sich viele Menschen für ihre Umwelt interessieren und auch in ihrer Stadt etwas tun möchten, um dem Insektensterben und einem weiteren Artenrückgang entgegenzuwirken“, freut sich Fachdienstleiter Christoph Winterhalter. Die ersten Wildblumenstandorte sollen – über das Stadtgebiet verteilt – im Frühjahr 2019 angelegt werden.

Durch die Fülle an Vorschlägen hatte es etwas Zeit in Anspruch genommen, alle Flächen zu sichten und für die Anlage von Wildblumenwiesen geeignete Bereiche herauszusuchen. Viele unterschiedliche Vorgaben und Ansprüche mussten dabei berücksichtigt werden. Am wichtigsten war zunächst die Eigentumsfrage. Nur Flächen, die auch im städtischen Eigentum sind, kamen in Frage. Weiterhin waren für die vorgeschlagenen Bereiche die jeweiligen Standortbedingungen, die jetzige Nutzung, anfallende Anlagekosten und zukünftiger Pflegeaufwand abzuwägen.

Es stellte sich schnell heraus, dass nicht nur Wildblumenwiesen, sondern auch bunte Blühstreifen oder Bienenweidenflächen vorgeschlagen worden waren. Daher wurde die Aufgabenstellung entsprechend erweitert, und aus den Vorschlägen wurden einige Flächen herausgefiltert, die als geeignet erscheinen.

Da die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachdiensten der Stadt Oldenburg noch läuft, werden die konkreten Flächen für eine Umsetzung im Frühjahr 2019 noch gesondert bekanntgegeben. In die nähere Auswahl sind zwölf Flächen gekommen, die zurzeit weiter geprüft werden. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Bereiche Kennedyteich und Bloherfelder Wasserzug vorgeschlagen, daher sollen hier Wildblumenwiesen angelegt werden.

Ziel ist es, verschiedenartige Flächen für Insekten zu schaffen. Je nach Lage der Bereiche sollen für die Wildblumenwiesen regionales Saatgut oder angepasste Blumenmischungen verwendet werden. Ansaaten an weiteren Stellen sollen dann im Frühjahr 2020 folgen.

Die Stadt Oldenburg besitzt dank der regen Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger jetzt eine umfangreiche Liste an möglichen Flächen. Weitere Vorschläge werden nicht benötigt.
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Alles geregelt für den Notfall

12.10.2018 17:43 Uhr

Informationen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg informieren über Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Der Vortrag findet am Dienstag, 23. Oktober, ab 15.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt ist frei.

Jeder wünscht sich, nie in eine Situation zu geraten, in der er nicht mehr für sich selbst bestimmen kann. Das kann aber durch einen Unfall, eine Erkrankung oder im Alter plötzlich der Fall sein. Entscheidungen können dann nicht automatisch durch andere, auch nicht durch den Ehepartner, geregelt werden. Im Notfall wird eine schriftliche Einverständniserklärung benötigt, um handeln zu können. „Es gibt verschiedene Vorsorgemöglichkeiten, die wir im Vortrag vorstellen möchten“, so Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.
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„Das feministische Paradies“

10.10.2018 12:54 Uhr

eine Bühnen-Performance über 100 Jahre Frauenrecht

Unter dem Titel „Das feministische Paradies“ präsentiert die Jugendkulturarbeit e.V. eine generationsübergreifende Performance zum Thema Frauenrechte und Frauenbewegung. 

Das Jubiläumsjahr 2018 feiert sowohl 100 Jahre Frauenwahlrecht als auch 50 Jahre Neue Frauenbewegung. 12 Frauen im Alter von 19 bis über 60 Jahren haben gemeinsam einen Rückblick vorgenommen und bringen von Olympe de Gouche (1791) bis hin zur aktuellen MeToo-Debatte einen historischen Abriss, aber auch die Gegenwart der Frauenbewegung auf die Bühne. 

„Das feministische Paradies“ nutzt als künstlerisches Format performative Darstellungsmöglichkeiten um gesellschaftliche Entwicklungen kritisch abzubilden und sich diesen Fragen zu stellen. 

Die Weimarer Republik brachte aktives und passives Wahlrecht für Frauen. 

Die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ 1949 im Grundgesetz stellte einen frauenrechtlichen Meilenstein der Nachkriegszeit dar. 

Kämpfe um Bildung, um weibliche Selbstbestimmung und um weibliche Erwerbsarbeit bilden weitere Eckpfeiler der Neuen Frauenbewegung - eine der bedeutendsten sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. 

Frauen unterschiedlicher Generationen trafen sich gemeinsam, um sich im Spannungsfeld historischer Entwicklungen und des eigenen jeweiligen biografischen Hintergrunds auszutauschen. Diese Form der Projektarbeit – verstanden als gemeinsames Forschungsfeld – ist (besonders) geprägt von Toleranz gegenüber unter- schiedlichen Sichtweisen und Standpunkten. 

Es werden biografische Erzählungen mit fiktiven Texten gemischt, Originaltöne und Bilder eingespielt, sowie Forderungen der damaligen und heutigen Frauenbewegung gegenübergestellt, kommentiert, choreografiert. Historische Figuren, aber auch die Bloggerin und die feminine Feministin, die iranische Frauenbewegung und aktuelle Ereignisse weltweit sind Teil der Performance. Zwischen Selbstoptimierung, Geburtenkontrolle, familienfreundlicher Arbeitszeit, Karriere und Militärdienst – Frauen haben die Wahl und können sich entscheiden. 

Mit Anna-Rosa Ostern, Anne Strick, Antje Rose, Farnaz Ranahma, Gina Schumm, Johanna Bauhus, Margit Ostern, Pia Schillinger, Paula Schumm, Sabine Molitor, Silke Trautmann, Sonja Wessels 

Premiere ist am 26. Oktober um 20 Uhr in der Limonadenfabrik, Kleine Straße 8. Weitere Aufführungen gibt es am 27. (20 Uhr) und 28. Oktober (19 Uhr). Am 29. Oktober wird vormittags eine Aufführung für Gruppen nach Voranmeldung angeboten. Kontakt und weitere Informationen bei Gina Schumm, E-Mail: g.schumm@jugendkulturarbeit.eu
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Erste Lesung der LiteraTour Nord in BIS-Saal der Universität verlegt

10.10.2018 12:30 Uhr

Inger-Maria Mahlkes Roman „Archipel“ mit Deutschem Buchpreis ausgezeichnet

Inger-Maria Mahlkes Roman „Archipel“ wurde am 8. Oktober mit dem Deutschen Buchpreis als bestes Buch des Jahres 2018 ausgezeichnet. Das dürfte das Interesse an ihrer Lesung im Rahmen der LiteraTour Nord am Sonntag, 21. Oktober, erhöhen. Die Veranstaltung wurde daher in den BIS-Saal der Oldenburger Universität verlegt. Der Bibliothekssaal (BIS) befindet sich im Zentralbereich der Universität am Uhlhornsweg. Beginn ist unverändert um 11 Uhr. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und telefonisch unter 0441 71677.

Die Jurybegründung lautet: „Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.“

Der aktuelle Roman „Archipel“ der Schriftstellerin Inger-Maria Mahlke wurde für die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Am Sonntag, 21. Oktober, präsentiert die Autorin das Buch in Lesung und Gespräch in der Auftaktveranstaltung der LiteraTour Nord in Oldenburg. Beginn ist um 11 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gib es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und telefonisch unter 0441-71677.

Inger-Maria Mahlke führt uns durch ein Jahrhundert voller Umbrüche und Verwerfungen und entwirft dabei einen großen Familienroman von der Peripherie des Kontinents: der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa. Rosa hat ihr Kunststudium abgebrochen und kehrt zurück auf die Insel und in das heruntergewirtschaftete Haus der vormals einflussreichen Bernadottes. Sie weiß nicht genau, was sie sucht, doch für eine Weile sieht es so aus, als könne sie es im Asilo, dem Altenheim von La Laguna, der alten Hauptstadt des Archipels, finden. Ausgerechnet dort, wo Rosas Großvater Julio noch mit über neunzig Jahren den Posten des Pförtners innehat. Julio war Kurier im Spanischen Bürgerkrieg, war Gefangener der Faschisten. Er floh und kam wieder, und heute hütet er die letzte Lebenspforte der Alten von der Insel.

Inger-Maria Mahlke, 1977 in Hamburg geboren, aufgewachsen in Lübeck und auf Teneriffa, studierte Jura und arbeitete am Lehrstuhl für Kriminologie der FU Berlin. 2009 gewann sie den Berliner Open Mike. Für ihre Romane „Silberfischchen“, „Rechnung offen“ und „Wie ihr wollt“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.
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Der letzte Rabbiner: Lesung zum Leben von Leo Trepp

08.10.2018 20:29 Uhr

Das unorthodoxe Leben des Oldenburger Ehrenbürgers

Das Leben von Leo Trepp steht im Mittelpunkt einer Lesung am 18. Oktober, 19 Uhr, im Kuturzentrum PFL. Trepp war der letzte Landesrabbiner, der unter den Nationalsozialisten die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg leitete. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er gemeinsam mit den jüdischen Männern Oldenburgs in das Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht. Mit Hilfe des britischen Hauptrabbiners kam er frei und konnte über England in die USA emigrieren, wo er viele Jahre als Rabbiner und Professor tätig war. Zuletzt war er der letzte noch amtierende Rabbiner aus Deutschland vor dem Holocaust. Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, wird Gunda Trepp im Kulturzentrum PFL aus der Biografie über ihren Mann Leo Trepp, den Ehrenbürger der Stadt Oldenburg, lesen.

Nur zwei seiner Familienmitglieder überlebten die Schoah, und dennoch widmete sich Leo Trepp zeit seines Lebens seinem „unermüdlichen Versöhnungswerk“, wie Karl Kardinal Lehmann es nannte. Er war der festen Überzeugung, dass die Nachkommen der Täter keine Schuld am Holocaust trügen. Aber er wusste und lehrte ebenso, dass es ohne Erinnerung an diese Zeit keine Zukunft für Deutschland geben würde. Leo Trepp ist ein orthodox erzogener Rabbiner gewesen, jedoch ein gänzlich unorthodoxer Mensch. Er lehrte und publizierte, stand im engagierten Dialog mit Kirchenvertretern und Muslimen und half beim Aufbau neuer jüdischer Gemeinden.

In der Biographie erzählt Gunda Trepp, wie wichtig es ihrem Mann war, dass auch Nichtjuden seine Vorlesungen und Vorträge hörten und seine Bücher lasen und warum er trotz seiner Geschichte weiterhin auch in Deutschland lehrte. Es ist ihr ein Anliegen zu zeigen, dass es nicht ungewöhnlich war, sondern sich aus der Tradition des deutschen Judentums ergab, wenn ein orthodoxer Rabbiner für ein Judentum eintrat, das Veränderungen und Weiterentwicklungen begrüßte und Männer und Frauen als gleichberechtigt betrachtete. Leo Trepp hat stets als stolzer und religiöser Jude gesprochen, geschrieben und agiert. Und gleichzeitig hat er sich vehement dafür eingesetzt, dass Angehörige anderer Konfessionen und Kulturen das Gleiche tun konnten. Angesichts aktueller Diskussionen um Identität und Heimat vermag diese Einstellung wichtige Denkanstöße zu geben.

Gunda Trepp arbeitete nach dem Jurastudium und einer Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule als Anwältin und als Journalistin für den Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Berliner Zeitung. Heute lebt sie als Autorin in San Francisco. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Das Buch „Der letzte Rabbiner. Das unorthodoxe Leben des Leo Trepp“ erscheint bei wbg Theiss (Darmstadt) und ist an diesem Abend käuflich zu erwerben.

Darüber hinaus wird im Foyer des PFL eine Hörstation aufgebaut, in der bis zum 3. November ein 15-minütiges Porträt von Leo Trepp abgespielt werden kann. Anhand von Zitaten wird hier vom Leben des Leo Trepp und seine besondere Beziehung zu Oldenburg berichtet. Der Beitrag wurde von dem Oldenburger Medienkünstler Christian Gude erstellt, die künstlerische Umsetzung der Hörstation hat der Oldenburger Künstler Michael Olsen übernommen.
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Polizei warnt vor Gelddieben

05.10.2018 20:21 Uhr

Mehrere Fälle wurden bereits zur Anzeige gebracht

In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei Oldenburg mehrere Fälle von Gelddiebstählen, bei denen zumeist ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger um Bargeld gebracht wurden. Allein am gestrigen Mittwoch (3. Oktober 2018) kam es zu drei Fällen, die bei der Polizei angezeigt worden sind.

Die erste dieser drei Straftaten ereignete sich um 10.15 Uhr am Wallgraben. Eine 85-jährige Frau hatte sich mit ihrem Rollator vor einem Haus aufgehalten und wurde von einer unbekannten Person angesprochen. Der Mann fragte, ob die Rentnerin Kleingeld wechseln könne. Bereitwillig händigte die 85-Jährige dem Unbekannten 20 Cent aus. Als dieser sich mit einem Händedruck bei der Frau bedanken wollte, versuchte er, einen Ring abzustreifen, was ihm jedoch nicht gelang. Wenig später bemerkte die Rentnerin, dass aus ihrer Geldbörse 140 Euro fehlten. Offenbar hatte der Unbekannte unbemerkt mehrere Scheine aus der Geldbörse gezogen. Die Zeugin beschrieb den Mann als osteuropäisch; er soll etwa 30 bis 40 Jahre alt, 1,80 Meter groß und übergewichtig gewesen sein. Bekleidet war der Mann mit dunklem Parka sowie dunkler Hose.

Nur eine Stunde später wurde aus der Rahel-Strauß-Straße in Kreyenbrück ein weiterer Vorfall gemeldet: ein 80-jähriger Oldenburger wollte gerade an einem Parkscheinautomaten bezahlen, als er von einem Unbekannten um das Wechseln von Kleingeld gebeten wurde. Als der 80-Jährige seine Geldbörse öffnete, versuchte der Mann mehrmals, in das Münzfach zu greifen. Als der Unbekannte schließlich fort war, bemerkte der Oldenburger, dass ihm 190 Euro fehlten. Der Täter wurde als südosteuropäisch beschrieben und habe Deutsch mit unbekanntem Akzent gesprochen. Er soll etwa 1,80 Meter groß und schlank gewesen sein sowie hellblaue Kleidung getragen haben.

Um 14.30 Uhr kam es schließlich zu einem Gelddiebstahl in der von-Müller-Straße, bei der ein unbekannter Täter nach ähnlichem Muster vorging: er bettelte zunächst eine 86-Jährige an, die mit ihrem Rollator auf dem Gehweg der von-Müller-Straße unterwegs war. Die Frau zückte ihr Portemonnaie und gab dem Mann 2,50 Euro, worauf dieser in das Münzfach hineingriff und weiteres Münzgeld entnahm. Anschließend griff der Unbekannte in das Scheinfach und wollte weiteres Bargeld aus der Geldbörse entnehmen. Die 86-Jährige hielt ihr Portemonnaie jedoch fest und brüllte den Unbekannten an. Der Mann flüchtete. Eine Beschreibung des Täters liegt in diesem Fall nicht vor.

Die Polizei hat die Ermitttlungen aufgenommen und hofft auf Zeugenhinweise. Wer in den vergangenen Tagen Opfer einer ähnlichen Straftat geworden ist oder sonstige Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Mit Hund, MundMusik und Biene Maja in den Museumswinter

03.10.2018 20:18 Uhr
Neue Formate, eine Science-Show und ein Museumsbesuch mit Hund erwartet Museumsfreunde im Programm des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg von Oktober bis Dezember.

Zum Internationalen Welthundetag am 10. Oktober können kulturbegeisterte Hundebesitzer erstmals das Museum mit ihrem Liebling zusammen besuchen. Im ermäßigten Eintritt für den Vierbeiner ist eine kleine Überraschung für das Tier inbegriffen. Ebenfalls erstmalig bietet das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg Aktionen im Eversten Holz an. Zum Beispiel am 17. und 24. Oktober findet um 17 Uhr die sinnliche Spezial-Führung „Waldbaden“ mit Gartenplaner Antonios Bösterling statt. Treffpunkt ist jeweils am Eingang „Unter den Eichen / Tappenbeckstraße“.

Anlässlich der KIBUM eröffnet am 4. November um 11.15 Uhr die Ausstellung „Erzähl mir vom Tier – Tiere in der Kinderliteratur und der Natur“. Welche menschlichen Züge und Eigenschaften tragen Biene Maja und ihre Freunde und in welchen historischen Kontext lassen sich die Figuren einordnen? Worin unterscheiden sie sich von ihren natürlichen Vorbildern? Anhand von fünf Kinderbüchern erkundet die Ausstellung Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier sowie die naturkundliche Aspekte der Kindergeschichten. Das neue Format „Museum After-Work“ startet am 15. November um 17.30 Uhr. Bei einem Getränk geht es mit der Ausstellungskuratorin Dr. Christina Barilaro auf einen etwa 90-minütigen Streifzug durch die neueröffnete Sonderausstellung und dabei auch „Bambi und dem Vaterschaftsirrtum“ auf den Grund.

 

Ein Highlight im Winterprogramm ist die Interaktive Show von Michael Bradke und seinem MobilenMusikMuseum am 25. November von 15 -16 Uhr für Familien mit Kindern ab 4 Jahren. Wer Lust hat die menschliche Stimme und Geräusche der Tierwelt sinnlich zu erforschen, für den erklingt hier das vielstimmige Tierklavier und andere Geräuschwerkzeuge, Publikumsaktionen laden zum Mitmachen ein. Im Workshop im Anschluss können Kinder in erwachsener Begleitung mit „Drehvögeln“ und „Moskitos“ eigene Geräuschemacher herstellen.

Weitere Informationen und Veranstaltungen zur Sonderausstellung, naturkundliche und archäologische Vorträge stehen auf dem Programm. Zahlreiche Workshops für Kinder zum Beispiel zum Thema Zugvögel, Tiere im Winter, Römern oder Schmuck in der Bronzezeit finden an den Wochenenden statt. Das Programmheft liegt im Museum, in der Tourist-Info Oldenburg und an vielen weiteren Kulturorten in Oldenburg und der Region aus oder ist digital auf www.naturundmensch.de zu finden.
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Herbstferienaktion auf den Kinderseiten

29.09.2018 20:24 Uhr

Herbst-Memory, leckere Rezepte sowie Bastel- und Spielideen

Die Herbstferien starten – und das heißt für Oldenburgs Schülerinnen und Schüler wieder: zwei lange Wochen schulfrei. Doch was kann man mit der freien Zeit alles anstellen? Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg wieder eine coole Herbstferienaktion. Bis einschließlich 15. Oktober finden junge Oldenbürger und ihre Eltern auf www.kinder.oldenburg.de viele Spielideen und Freizeitanregungen, um die Herbstferien mit viel Spaß und Spiel zu verbringen. Ob Bastelanleitungen für Kartoffelstempel und Taschentuchgespenster oder Rezepte für leckeren Marshmallow-Kakao und Kürbissuppe – für die nötige Abwechslung ist bestens gesorgt.

Die Herbstferienaktion 2018 ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de erreichbar.
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Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt Laub ab 1. Oktober kostenlos an

29.09.2018 20:18 Uhr

Aufstellung der Laubkörbe ab Mitte Oktober

Der Herbst beginnt und damit auch die Zeit fallenden Laubes: Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) nimmt daher wie in den vergangenen Jahren kostenlos Laub an. Vom 1. Oktober bis zum 30. Dezember können Oldenburgerinnen und Oldenburger Laub bis zu einer Anlieferungsmenge von maximal 2 Kubikmeter kostenlos an den Wertstoffannahmestellen Neuenwege, Barkenweg 6, und Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, abgeben. Damit beginnt die Laubsammlung in diesem Jahr aufgrund des trockenen Sommers und durch die einsetzenden Herbststürme etwas früher als in den vergangenen Jahren.

„Die zeitlich begrenzte kostenlose Entsorgung an den Wertstoffannahmestellen betrifft aber ausschließlich Laub. Die Anlieferung größerer Mengen und anderer Gartenabfälle ist gebührenpflichtig“, informiert Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Es wird daher dringend geraten, bei der Anlieferung das Laub von anderen Gartenabfällen getrennt bereitzustellen.

Des Weiteren beginnt der AWB ab Mitte Oktober wieder damit, rund 1.000 Laubkörbe im Stadtgebiet aufzustellen. Die Laubkörbe stehen den Bürgerinnen und Bürgern für die Befüllung und Entsorgung ausschließlich von Straßenlaub zur Verfügung. Das System der Laubkörbe wurde vor vielen Jahren eingeführt, um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Arbeit zu erleichtern, das Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum zu entsorgen. „Das Hinzustellen von Laubsäcken ist, wie in den letzten Jahren auch, nicht gestattet“, betont Schneider-Kühn. Das Entleeren und die Mitnahme von Säcken würde die Arbeit der Müllwerker erheblich erschweren und außerdem dazu führen, dass die Tourenplanung, alle Körbe mindestens einmal wöchentlich zu leeren, nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten dafür um das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger“, appelliert Schneider-Kühn.
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»Früher war Spatzenhausen überall«

29.09.2018 19:55 Uhr

NABU verschickt detaillierte Infos zum Spatzenschutz/Baupläne dabei

»Der NABU macht sich Sorgen um die heimischen Sperlinge, Haus- und Feldsperling, wobei der Feldsperling besonders deutlich zurückgegangen ist«, berichtet Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land: »Gerade in den städtischen Bereichen ist insbesondere beim Feldsperling über viele Jahre bereits ein enormer Rückgang zu verzeichnen, und wir fürchten, dass sich dieser Trend langfristig auch beim Haussperling einstellen könnte«.

Die Innenstädte, aber auch kleinstädtische und dörfliche Bereiche, werden immer öfter zu gähnenden weißen Flecken auf der Spatzenlandkarte. Die Ursachen dürften vielfältig sein, berichtet der Naturschützer, der sehr häufig von Vogelfreunden angerufen und angesprochen wird, die sich um Spatzen sorgen und diese schmerzlich vermissen: Städte und Dörfer sind immer uniformer geworden. Wo einst artenreiche Wegränder und vielfältige Nutzgärten ausreichend Nahrung boten, wo Brachen und unversiegelte Flächen existierten, wo Obstwiesen und Grünländer reiche Nahrungsquellen abgaben, wurde versiegelt, vermaist, verödet.

Hinzu kommt ein Mangel an Brutplätzen, etwa durch veränderte Bauweisen von Häusern, sodass die früher allgegenwärtigen Einschlüpfe in die Gebäude wegfielen – »eine verheerende Entwicklung, die längst nicht mehr auf die Großstädte beschränkt ist!«, warnt Wohlers. Besonders eklatant wirke sich in der Aufzuchtzeit der jungen Sperlinge der immer offensichtlicher werdende Mangel an Insekten aus, die zur Aufzucht der Jungen als tierisches Eiweiß benötigt würden. »Der Spatz sagt langsam ade«, beklagt der NABU-Geschäftsführer, und ruft daher auf, nun im eigenen Bereich, im Garten und am Haus, aktiv zu werden.

Dazu hält der NABU wichtige Informationen für alle bereit, die ihr eigenes kleines »Spatzenhausen« Wirklichkeit werden lassen möchten: In der 30-seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art finden sich auch Baupläne für spatzengeeignete Nistkästen, und in der herrlich bebilderten »Spatzenfibel« des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) finden sich auf 28 prallen Seiten wertvolle Informationen und Anleitungen zum Spatzenschutz. 

Das Infopaket kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU, Stichwort »Spatz«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. 
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Bildungsgutscheine sind vergriffen

29.09.2018 19:53 Uhr
Die Bildungsgutscheine, die im Rahmen des Oldenburg-Passes für unterschiedliche Bildungsangebote im Bürgerbüro Mitte ausgegeben werden, sind für dieses Jahr vergriffen. Die im Haushalt zur Verfügung stehende Mittel sind ausgeschöpft.
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BDS-Gerichtsprozess in Oldenburg

26.09.2018 08:43 Uhr
Am Donnerstag, den 27.09.2018, wird vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg der Fall Glanz ./. Stadt Oldenburg verhandelt (Aktenzeichen 3 A 3012/16). Nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel und Rücküberweisung des Falles durch das Oberverwaltungsgericht, beschließt die öffentliche mündliche Verhandlung nun den sich über mehr als zwei Jahre hinziehenden Prozess. Es wird erwartet, dass das Urteil in circa zwei Wochen schriftlich erteilt wird.

Zum 18.05.2016 hatte die BDS Initiative Oldenburg zu einem Vortrag mit dem Titel „BDS – Die palästinensische Menschenrechtskampagne stellt sich vor“ aufgerufen. Redner sollte der israelische Dissident und Menschenrechtsaktivist Ronnie Barkan sein. Die Stadt Oldenburg trat jedoch vom bereits geschlossenen Überlassungsvertrag zurück und verschloss der BDS Initiative damit den Zugang zum Veranstaltungszentrum PFL. Die Stadt begründete dies damit, dass sie um die öffentliche Sicherheit fürchte.

Ronnie Barkan und Majed Abusalama, die 2017 gemeinsam einen Vortrag am Pferdemarkt hielten, werden als Beobachter des Prozesses anreisen. 

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Oldenburg und das Oldenburger Antifa-Portal rufen dazu auf, vor dem Gerichtsgebäude „Flagge zu zeigen“.

Christoph Glanz von der BDS Initiative dazu: „Die Verhinderung von Veranstaltungen der palästinensischen Menschenrechtskampagne BDS hat in Oldenburg schon beinahe Tradition. Die Stadt schädigt das Ansehen Oldenburgs, indem sie absurde juristische Haken schlägt, um eine Initiative zu behindern, die immerhin für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert wurde.“

„Es ist der Stadt in zwei Jahren nicht gelungen, ihre falsche Behauptung zu belegen, dass wir jemals etwas anderes vorgehabt hätten als mit einem öffentlichen Vortrag für eine politische Initiative zu werben. Die Stadt betreibt eine Täter-Opfer-Umkehr, denn ihre einzigen Belege für eine Aggression stammen aus dem Lager derer, die unsere Veranstaltung verhindern wollten. So zitiert die Justitiarin der Stadt Andrea Reschke in den Gerichtsakten den Staatsschutz mit der Einschätzung, dass die ,sogenannte Alhambra-Szene es eskalieren lassen wird'. Es sei eine ,Schlacht' zu erwarten.“

„Wir setzen unseren Einsatz für einen auf Gerechtigkeit basierenden Frieden in Palästina unabhängig vom Gerichtsurteil fort“, so Glanz weiter. „Dennoch hoffen wir natürlich, dass das Gericht unsere Rechtsauffassung teilt und dafür sorgt, dass wir in Zukunft das PFL ungestört nutzen können. Die Oldenburger Bürger*innen haben ein Anrecht darauf, sich aus erster Hand über unsere Initiative kritisch informieren zu können.“
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Reparieren statt Wegwerfen

25.09.2018 22:06 Uhr
Bürger*innen aufgepasst: Uni und Stadt suchen Betriebe, die reparieren
Oldenburg. „In meiner Kindheit war es selbstverständlich, dass man kaputte Gegenstände vom Elektriker, der Schneiderin oder dem Schuster reparieren ließ. Heute ist der Neukauf in der Regel bequemer, besonders, wenn er online geschieht und vermeintlich Zeit spart. Dabei ist eine Reparatur häufig einfacher, als wir denken. Außerdem spart sie Geld und schont Ressourcen“, sagt Dr. Katharina Dutz, Dozentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Arbeitsschwerpunkt „Nachhaltigkeit und Technikbewertung“.

Dutz hat im Jahre 2013 gemeinsam mit Niko Paech das erste Repair Café Oldenburgs gegründet und stellt seitdem ein steigendes Interesse am Reparieren von Gegenständen des täglichen Gebrauchs fest. War die Reparatur vor wenigen Jahren noch uncool und altmodisch, gibt es heute in Deutschland über 900 Repair Cafés, in denen man kostenlos Dinge reparieren lassen oder lernen kann, Dinge selber zu reparieren.

„Das Projekt setzt daran an, was für uns immer wichtiger wird: nachhaltige Wirtschaftsförderung“, stimmt Roland Hentschel zu, stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung der Oldenburger Stadtverwaltung. „Es geht darum, Wege für Ressourceneinsparung mit neuen Geschäftsprozessen und -ideen zu verbinden. Repair Cafes und Upcycling-Prozesse sind sehr gute Möglichkeiten, dies aufzuzeigen und neue Verbindungen herzustellen“, ergänzt Hentschel.

Dies verdankt sich einem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt, das von Barthel Pester koordiniert wird. Neben dem Wunsch, nachhaltiger zu leben, besuchen immer mehr Menschen ein Repair Café, weil die Zahl von Handwerksbetrieben, die reparieren, abnimmt - und diese wenigen Reparaturbetriebe sind sehr gut nachgefragt. Mittlerweile gibt es in Oldenburg und umzu sieben Repair Cafés.

Niko Paech, ehemals Nachhaltigkeitsforscher an der Universität Oldenburg und derzeit an der Universität Siegen tätig, möchte wissen, welche Betriebe in Oldenburg noch reparieren: „Wir bitten die Öffentlichkeit, uns die Betriebe zu nennen, bei denen sie reparieren lassen. Ob es die Waschmaschine ist, ihr Fernseher oder ihr Smartphone. Wissenschaftlich ist es für uns hoch interessant zu erfahren, in welchen Bereichen überhaupt noch Reparaturen angeboten werden. Denn die Nachfrage ist groß nach Reparaturen, aber der Markt, also das Angebot von Reparaturdienstleistungen, wird kleiner.“

Roland Hentschel, Katharina Dutz, Niko Paech und Barthel Pester planen gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft ein Verzeichnis Oldenburger Reparaturdienstleister, das, ähnlich wie der Einkaufskompass KOSTBAR, Oldenburgs kleineren Betrieben zu mehr Sichtbarkeit verhilft .

Unter https://www.repaircafeoldenburg.org/reparierbar/ ist ersichtlich, welcher Betrieb bereits erfasst worden ist. Bitte schreiben Sie eine Email an info@repaircafe-oldenburg.de und nennen Sie den Betrieb oder die Betriebe, die reparieren.
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Terminverschiebungen zum Tag der Deutschen Einheit

25.09.2018 20:17 Uhr
Durch den Tag der Deutschen Einheit kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:

von Mittwoch, 3. Oktober, auf Freitag, 5. Oktober,
von Freitag, 5. Oktober, auf Samstag, 6. Oktober.


Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
von Mittwoch, 3. Oktober, auf Samstag, 6. Oktober.

Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben am Mittwoch, 3. Oktober, geschlossen.

Der Oldenburger Verschenkmarkt ist am Tag der Deutschen Einheit geschlossen.

Die Wochenmärkte in Kreyenbrück und Bloherfelde finden am Mittwoch, 3. Oktober, nicht statt und werden nicht verschoben.

Die Stadtbibliothek im PFL, die Kinderbibliothek am PFL sowie die Stadtteilbibliotheken Ofenerdiek und Eversten haben am Tag der Deutschen Einheit ihre Türen geschlossen. Mittwochs generell geschlossen sind die Stadtteilbibliotheken Flötenteich und Kreyenbrück.

Das Stadtmuseum und das Horst-Janssen-Museum haben am Tag der Deutschen Einheit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das EDITH-RUSS-HAUS für Medienkunst hat am Dienstag, 3. Oktober, geschlossen, da es zu diesem Zeitpunkt keine Ausstellung gibt. Die Artothek hat am Tag der Deutschen Einheit geschlossen.

Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt von Montag, 1. Oktober, bis einschließlich Freitag, 12. Oktober, geschlossen.

Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat am Tag der Deutschen Einheit von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Tag der Deutschen Einheit von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Auch der Wellnessbereich hat an diesem Feiertag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Hallenbäder in Kreyenbrück und Eversten haben am Tag der Deutschen Einheit geschlossen.

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, sowie die Sprechstunde der AIDS-Beratung haben am Tag der Deutschen Einheit ihre Türen geschlossen.

Das Zentrum für Jugendkultur Cadillac hat am Mittwoch, 3. Oktober, geschlossen.


Die Öffnungszeiten der Jugendpflege zum Tag der Deutschen Einheit
Das Kulturzentrum Rennplatz, die Freizeit- und Begegnungsstätte Osternburg, die Freizeitstätte Ofenerdiek sowie die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde haben am Mittwoch, 3. Oktober, geschlossen. Die Freizeitstätte Kreyenbrück hat ebenfalls am Mittwoch, 3. Oktober, geschlossen, dafür hat sie am Samstag, 13. Oktober, geöffnet.

Der Abenteuerspielplatz hat am Mittwoch, 3. Oktober, seine Türen geschlossen.

Am Tag der Deutschen Einheit dürfen frische Milch von 8 bis 10 Uhr, Blumen von 11 bis 13 Uhr, Bäcker- und Konditorwaren für die Dauer von drei Stunden in der Zeit von 8 bis 17 Uhr verkauft werden. Zeitungen dürfen in der Zeit von 8 bis 13 Uhr verkauft werden.
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Migration als Impuls für Geschlechtergleichstellung

25.09.2018 20:14 Uhr

Werkstattgespräch am 18. Oktober im Kulturzentrum PFL

Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg und „G mit Niedersachsen“ (VNB e.V.), die Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration, laden zu einem Werkstattgespräch am Donnerstag, 18. Oktober, ins Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) ein. Das Thema der in der Zeit von 9 bis 16 Uhr geplanten Fachtagung lautet „Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gestalten“.

„In der Migration erfahren und gestalten Familien weitreichende, oftmals generationenübergreifende Wandlungsprozesse. Die Konstruktionen von an Geschlecht gebundenen, familiär und kulturell tradierten Lebensentwürfen, Zuschreibungen und Handlungspraxen werden hierbei kritisch hinterfragt“, heißt es in der Einladung. Mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Praxis soll darüber diskutiert werden, wie unsere Gesellschaft geschlechtergerechter und teilhabeorientierter gestaltet werden kann und welche konkreten Ansätze und Projekte in der Region Nordwest-Niedersachsen in Zukunft (weiter-)entwickelt werden können.

Das Programm beginnt mit einer Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Wiebke Oncken. Anschließend bieten Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven den Rahmen für einen Fachaustauch, der im weiteren Verlauf in moderierten Arbeitsgruppen in erste gemeinsame Umsetzungsstrategien münden soll.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich online zu der Veranstaltung anzumelden unter www.werkstatt-ol.vnb.de.
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Newsletter der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement

25.09.2018 20:12 Uhr

Ab sofort Onlineanmeldung möglich

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement verschickt monatlich einen Newsletter mit allen Neuigkeiten und Informationen rund ums Ehrenamt. Ab sofort kann man sich auf der Homepage der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement, für den Newsletter der Fachstelle anmelden. Monatlich werden dann per E-Mail Informationen über Veranstaltungen, neue und laufende Projekte und Möglichkeiten des Engagements verschickt. Interessierte werden damit über die Arbeit der Agentur:ehrensache und des inForum auf dem Laufenden gehalten. Selbstverständlich ist auch eine Abmeldung jederzeit möglich.
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Wut und Zivilcourage – wie passt das zusammen?

24.09.2018 17:37 Uhr

Eckhard Wache liest aus „Wut ist ein Geschenk“ von Arun Gandhi

Wut ist ein Geschenk – wenn es uns gelingt, sie zu beherrschen. Sie zwingt uns zu definieren, was gerecht und was ungerecht ist. Ohne sie hätten wir keine Motivation, uns einem Problem zu stellen.

Arun Gandhi ist zwölf Jahre alt, als er zu seinem berühmten Großvater Mahatma Gandhi zieht, um für zwei Jahre bei ihm zu leben. Seine Wut zu kontrollieren ist eine der Lektionen, die Arun dabei lernt. Die elf wichtigsten Lektionen hat er in einem Buch beschrieben. 

Zum dritten Mal lädt der Arbeitskreis Zivilcourage des Präventionsrates Oldenburg (PRO) zu einer Lesung ein. Am 27. September ab 19:30 Uhr liest Eckhard Wache im Elisabeth-Anna-Palais ausgewählte Kapitel aus „Wut ist ein Geschenk“.

Arun Gandhi lässt das Publikum miterleben, wie sein Großvater ihm Werte und Wertschätzung vermittelt. Arun lernt, dass gewaltlos etwas ganz anderes ist als passiv bleiben, dass jede Person das Recht hat, ihre Stimme zu erheben und gehört zu werden, dass Gewaltlosigkeit auf fünf Säulen fußt und dass auch der große Mahatma Gandhi ein Vorbild mit Fehlern ist, von diesen Fehlern aber wusste. 

Unabhängig von der Person Gandhis ist sein Wertekanon eine gute Grundlage für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben aller Menschen. Aus der Sicht der Zivilcourage ist die Wertschätzung aller Menschen unabhängig von Herkunft, Rang, Religion etc. interessant. Es ist wichtig, seinen eigenen Wert und den anderer Menschen zu kennen, sich nicht zu über- aber auch nicht zu unterschätzen. Mit angemessenem Selbstwertgefühl können wir uns für gesellschaftliche Werte einsetzen und gegen Unrecht protestieren. Darüber möchte der Arbeitskreis Zivilcourage im Anschluss an die Lesung in einem offenen Gedankenaustausch mit dem Publikum diskutieren. 

Arun Gandhi: „Wut ist ein Geschenk“
Lesung mit Eckhard Wache
Donnerstag, 27.09.2018, 19:30 Uhr
Elisabeth-Anna-Palais (Sozialgericht)
Schlosswall 16, 26122 Oldenburg
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Ring frei für „Siegfried“

24.09.2018 17:17 Uhr

Beifallsstürme für den dritten Teil des Oldenburger „Rings“ im Staatstheater

von Marlies Folkens

In dieser Spielzeit bringt das Oldenburger Staatstheater den dritten Teil von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne. Nach der von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeierten „Walküre“ 2017 steht jetzt „Siegfried“ auf dem Programm – wiederum unter der musikalischen Leitung von GMD Hendrik Vestmann und der Regie von Paul Esterhazy. Auch diesmal ging das zugrundeliegende Konzept, das „Weltendrama“ in der Enge eines Alpendorfs auf die (Dreh-)Bühne zu bringen, voll auf. Sänger, Musiker und Regieteam wurden am Ende mit standing ovations für ihre herausragende Leistung gewürdigt.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieser Ring-Produktion ist m.E. die klug durchdachte Inszenierung, die sich ebenso wie Wagners Musik der Leitmotivtechnik bedient. Bildzitate, Personen und Elemente aus „Rheingold“ und „Walküre“ tauchen auch im „Siegfried“ immer wieder auf, verdeutlichen das Geschehen und stellen es in einen neuen Kontext. 

Der Vorhang, nein, die Bühne, öffnet sich während des Vorspiels zum 1. Akt und gibt den Blick frei auf das letzte Bild der „Walküre“. Wir sehen die „Wohnstube“ in Walhall, wo Brünnhilde auf dem Ofen schläft, bewacht von Wotan, der im Begriff ist, sich als Wanderer auf den Weg in die Welt zu machen, angetan mit falschem Bart, großem Hut und von seinen Raben begleitet (ein paar jungen Burschen mit schwarzen Federn am Hut).

Erst dann schwenkt die Bühne weiter zu Mimes Schmiede, dem Ort der Handlung des 1. Aktes. Zwerg Mime – in dieser Inszenierung wirklich und wahrhaftig ein Zwerg, Applaus für die Umsetzung – beklagt sich, nicht in der Lage zu sein, Siegfried ein Schwert zu fertigen. Die, die er ihm neu schmiedet, zerbricht oder verbiegt der junge Held, das zerschlagene Schwert Nothung kann Mime nicht zusammenschweißen. Aber eine Waffe muss her, denn Siegfried soll für seinen Ziehvater den Drachen/Riesen erschlagen, der den Ring der Macht bewacht. Wenn er den Ring erstmal in Händen hält, will Mime es endlich allen heimzahlen, die ihn schlecht behandelt oder verspottet haben. 

Leider stellt sich Siegfried als nicht so leicht manipulierbar heraus. Der Junge empfindet weder Dankbarkeit noch Liebe für den Zwerg, lediglich Abscheu. Siegfried wundert sich selbst, warum er immer wieder aus dem Wald zu Mime zurückkehrt und gibt sich schließlich selbst die Antwort. Zuerst müsse Siegfried von Mime erfahren, wer er sei und woher er stamme. Widerwillig klärt der Zwerg seinen Zögling über dessen Herkunft auf. Bei seiner Erzählung „Einst lag wimmernd ein Weib da draußen im wilden Wald…“, sitzt Siegfried erschüttert am blutbefleckten Sterbebett seiner Mutter.

Wie in einer Vision erscheint Sieglinde auf der Bühne, in der Hand den Vogelkäfig, den sie schon in der „Walküre“ immer mit sich geführt hat. Sie wird dem Jungen später als Waldvogel mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine bestechende Interpretation. 

Auch der zweite Akt spart nicht an starken Bildern. Es beginnt mit der Drachenechse, die dem Zuschauer als Projektion während des Vorspieles zublinzelt. Alberich belauert den Wurm/Riesen aus dem Plumpsklo heraus, aus dem er im „Rheingold“ das Gold gezogen hat. Wotan und Alberich sitzen nebeneinander auf der gleichen Kiste, auf der im „Rheingold“ Fricka und Wotan beobachteten, wie die Götter nach Walhall einziehen. Siegfried lagert sich unter dem gleichen Baum, unter dem seine Eltern sich bei ihrer Flucht ausruhten – nur dass inzwischen Herbstlaub herausfällt, in dem Siegfried herumtollt wie ein übermütiges Kind. 

Im dritten Akt sucht der Wanderer Wotan noch einmal den Rat der Erdmutter Erda. Er scheint Mühe zu haben, sie im Gewirr der vielen identischen/gespiegelten Räume zu finden, die die Drehbühne jetzt zeigt. Doch er bekommt keinen Rat: Erda nutzt ihr Wissen nicht mehr, sie hortet und verwaltet es nur noch. Die Nornen, die als Spinnerinnen bei ihr sitzen, zucken lediglich mit den Schultern, als Wotan sich an sie wendet. 

Statt nach der Konfrontation mit Wotan das „Feuer zu durchschreiten“, wie es in Wagners Regieanweisung steht, schlägt sich auch Siegfried mit dem Labyrinth der Bühnenräume herum, ehe er endlich Brünnhilde erreicht und voll Schrecken feststellt, dass sie kein Mann ist. Bei seinem Ausruf: „Wen ruf' ich zum Heil, dass er mir helfe? Mutter! Mutter! Gedenke mein!“, erscheint erneut Waldvogel/ Sieglinde und die zwei setzen sich nach bester Oldenburger Tradition zu einer Tasse Tee zusammen.

Zum hörbaren Amüsement des Publikums hat auch Grane, Brünnhildes Ross – hier dargestellt von einem alten Mann mit zwei Krückstöcken - einen Auftritt. Als Brünnhilde beschreibt, dass sie Grane munter weiden sieht, greift der alte Herr in die Hosentasche und zieht einen Apfel heraus, den er mit Appetit verspeist. 

Die vielen, vielen anderen Regiehighlights zu besprechen, würde den Rahmen jeder Kritik sprengen - ich könnte noch seitenweise weiterschreiben. Stattdessen möchte ich jedem Wagnerfreund ans Herz legen, selbst in eine der wenigen Vorstellungen zu gehen.

Auch musikalisch war der Abend ein Genuss der absoluten Spitzenklasse. Wieder konnte man feststellen, Wagner muss gar nicht laut sein, um zu wirken, eher im Gegenteil! Durch die reduzierte Orchesterfassung von Lessing ergibt sich eine Transparenz und Leichtigkeit, die jeden möglichen Bombast im Keim erstickt. Keiner der Sänger wurde vom Orchester zugedeckt, keiner musste brüllen, um sich Gehör zu verschaffen. Jedes Piano, jeder lyrische Moment war deutlich zu vernehmen. Was für ein Ohrenschmaus! 

Wie schon bei der „Walküre“ im letzten Jahr hat das Oldenburgische Staatstheater bei der Auswahl der Sängerdarsteller auch für „Siegfried“ ein goldenes Händchen bewiesen. 

Die Titelpartie, die wegen des Umfangs und ihrer Schwierigkeit gefürchtet ist, stemmte Zoltán Nyári mit Leichtigkeit. Dabei ging er so klug mit seinen Ressourcen um, dass er trotz mitreißend gesungener Schmelz- und Schmiedelieder im ersten Akt noch immer ausreichend Reserven für den dritten Akt besaß. Chapeau! Den Oldenburgern ist er aus der „Walküre“ vom letzten Jahr als Siegmund in guter Erinnerung.

Nancy Weißbach, die im letzten Jahr schon die Brünnhilde sang, gab jetzt ihr Debüt als Siegfried-Brünnhilde mit ihrem wunderbar runden, jugendlich-dramatischem Sopran und einem glockenhellen hohen C am Schluss.

Ebenfalls ein Debütant in seiner Rolle war Timothy Oliver als Mime, der sowohl die tückische Partie, wie auch die Darstellung des Zwergen (er musste einen großen Teil seiner Rolle auf Knien zubringen) mit Bravour meisterte. 

Für mich eines der absoluten Highlights des Premierenabends war der Auftritt von Kihun Yoon als Alberich. Unfassbar gut, wie sich eine ganze Bandbreite von Emotionen von blindem Hass über Wut bis zu bitterster Enttäuschung in seiner Stimme widerspiegelten. Da sprang nicht nur ein Funke über, das war geradezu ein Flächenbrand.

Thomas Hall näherte sich dem Wotan/Wanderer von der Baritonseite, sehr edel im Timbre und mitreißend im Ausdruck.

Auch die „kleineren“ Rollen waren überzeugend besetzt:
Sooyeon Lee brillierte nicht nur in den Koloraturen des Waldvogels sondern verkörperte noch dazu wunderbar die Vision Siegfrieds von seiner Mutter. Marta Swiderskas mit ihrem warmen Mezzo stellte überzeugend ebenso Erdas Aufbegehren gegen Wotan wie ihre eigene Machtlosigkeit und Resignation dar. Ill-Hoon Choungs Bass war für einen Fafner ungewohnt leicht, aber er meisterte seinen Part bravourös – und das auf hohen Stelzen unter den Füßen.

Das Publikum bedankte sich bei Sängern, Orchester und dem Regieteam mit langanhaltendem, begeistertem Applaus, Bravorufen und standing ovations und wurde nicht müde, Darsteller und Orchester wieder und wieder auf die Bühne zu rufen. 

Eine rundum gelungene Premiere, die große Vorfreude auf die „Götterdämmerung“ im nächsten Jahr macht!
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Möglichen Sieg in Göppingen weggeschenkt

23.09.2018 13:46 Uhr

Erste Saisonniederlage vermeidbar

von Bernd Teuber

Nach zwei Siegen zum Saisonstart war der VfL Oldenburg voller Optimismus zum Auswärtsspiel nach Göppingen gereist. Zunächst sah es auch ganz danach aus, als ob das Team von Trainer Niels Bötel auch im dritten Spiel würde punkten können. Am Ende stand aber eine bittere, da vermeidbare 25:29-Niederlage. „Trotz der langen Anreise sind wir sehr gut gestartet, haben dann aber vergessen, den Deckel draufzumachen und so selbst dafür gesorgt, dass Göppingen ins Spiel gefunden hat. Im Gegensatz zu den ersten Spielen, wo wir agiert haben, haben wir diesmal zugelassen, dass der Gegner sein Spiel aufziehen konnte. Selbst haben wir zu viele sichere Chancen vergeben, darunter auch einige Siebenmeter. Wir hätten locker 6-7 Tore mehr machen müssen und zwei weniger in der Abwehr bekommen dürfen. Wir standen uns selbst im Weg. Da war heute deutlich mehr drin“, zeigte sich Bötel alles andere als zufrieden mit der Angriffsleistung seines Teams.

Dabei war der VfL optimal ins Spiel gekommen. Innerhalb von vier Minuten machte man aus einem 1:2 eine 5:2-Führung und baute diese bis zur 13. Minute auf 7:3 aus. „Die erste Viertelstunde war super, aber dann haben wir vergessen, weiterzumachen“, schüttelt Bötel den Kopf. Nur kurze Zeit später konnten die Gastgeberinnen wieder zum 7:7 ausgleichen. Aber noch konnte das Team von Niels Bötel immer wieder in Führung gehen. Die letzte Spielminute der ersten Halbzeit hätte dann für die Oldenburgerinnen kaum schlechter laufen können. Erst konnte Göppingen nach fünfundzwanzig Minuten erstmals wieder in Führung gehen, dann erhielt Kim Birke eine Zweiminutenstrafe und zu guter Letzt verwarf Myrthe Schoenaker mit dem Pausenpfiff einen Siebenmeter. So ging es mit 13:14 in die Pause.

Schon kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen dann den Vorsprung auf 18:14 ausgebaut. Zwar konnten die Grün-Weißen in der Folge wieder auf ein Tor herankommen, aber auch dass die Gastgeberinnen gleich drei Siebenmeter hintereinander verwarfen, half dem Team von Niels Bötel nicht mehr, noch einmal auszugleichen. Immer wieder konnte Göppingen die Führung auf 2-3 Tore ausbauen. Am Ende stand ein nicht unverdienter 29:25 Sieg der Gastgeberinnen, die dadurch den VfL in der Tabelle überholen und nun als Vierter einen Platz vor den Oldenburgerinnen liegen. Niels Bötel und seine Mannschaft haben nun zweieinhalb Wochen Zeit, sich auf das nächste Bundesligaspiel vorzubereiten. Am 10. Oktober ist dann der Thüringer HC zu Gast in der EWE-Arena. „Bis dahin müssen wir daran arbeiten, wieder konzentrierter im Abschluss zu sein und die Aggressivität zurück zu bekommen, mit der wir in den ersten beiden Spielen erfolgreich gespielt haben“, weiß Bötel was in den nächsten Wochen zu tun ist.
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„Zweitzeugen“ halten Erinnerung an Holocaust lebendig

23.09.2018 13:17 Uhr

Neue Ansätze in der Gedenkkultur – Kulturbüro plant Workshops für Schulen

Wie lässt sich die Erinnerung an den Holocaust lebendig halten, wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt, die authentisch von ihren Erfahrungen berichten können? Das ist eine Frage, die auch das Kulturbüro der Stadt Oldenburg beschäftigt. Daher wird sich die im Rahmen der Erinnerungs- und Gedenkkultur initiierte Veranstaltungsreihe „Living History“ zum Holocaust-Gedenktag im Januar 2019 neuen Ansätzen zur Vermittlung der Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus widmen.

Dabei arbeitet das Kulturbüro mit dem Verein „Heimatsucher“ zusammen. Der Verein hat sich die Aussage des Friedensnobelpreisträgers und Holocaust-Überlebenden Eli Wiesel („Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst zum Zeugen werden“) zu eigen gemacht und die Idee der so genannten „Zweitzeugenschaft“ etabliert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins haben Gespräche und Videointerviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geführt. Diese sind Grundlage für ihre Arbeit in Workshops und Seminaren, in denen sie die erzählten Überlebensgeschichten weitergeben und Kinder, Jugendliche sowie interessierte Erwachsene so zu „Zweitzeuginnen“ und „Zweitzeugen“ werden lassen.

Das Kulturbüro organisiert gemeinsam mit dem Verein „Heimatsucher“ und dem Stadtmuseum eine Ausstellung mit zahlreichen Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der vierten Klasse sowie Vorträgen, einem Theaterstück und der Möglichkeit des Philosophierens mit Kindern. Gezeigt wird die Ausstellung im Stadtmuseum vom 13. Januar bis zum 3. Februar 2019. Ausführliche Informationen zu einzelnen Veranstaltungen mit Anmeldemöglichkeit sind ab November 2018 erhältlich.

Weitere Informationen zum Verein „Heimatsucher“ gibt es im Internet unter www.heimatsucher.de.
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32. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V.

23.09.2018 13:12 Uhr

Münzen, Medaillen und mehr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg

Am Samstag, dem 29. September, findet von 9 bis 12 Uhr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg, Seminarraum 2, die 32. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V. statt. Sammler und Interessierte sind eingeladen, Münzen, Medaillen, Notgeld, Ehrenzeichen, historische Ansichtskarten und vieles mehr zu tauschen, zu kaufen oder sich einfach nur umzusehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch und kostenloser und unverbindlicher Beratung zu münzkundlichen Fragen. Der Eintritt ist frei.
 
32. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde
Samstag, 29. September 2018, 9-12 Uhr
Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Seminarraum 2
Eintritt frei
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Studierende planen günstigen Wohnraum

23.09.2018 13:07 Uhr

Jade Hochschule und TU Berlin arbeiten zusammen

Oldenburg. Im Rahmen der Initiative „Home not Shelter! – Gemeinsam leben statt getrennt wohnen“ entwerfen Architekturstudierende der Jade Hochschule Oldenburg und der Technischen Universität Berlin gemeinsam ein experimentelles Wohnprojekt in Oldenburg. Der aus zwei Wohngebäuden bestehende Entwurf bietet insgesamt 440 Quadratmeter günstigen Wohnraum, sowohl für Familien, Alleinerziehende, Senioren, Auszubildende, Studierende oder Geflüchtete. Gemeinschaft und Partizipation stehen im dabei im Mittelpunkt.

„Das Projekt zeigt, wie kostengünstiger Wohnraum architektonisch anspruchsvoll geschaffen werden kann. Da wir in Oldenburg nach wie vor erheblichen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen haben, verspreche ich mir von diesem Projekt starke Impulse und eine Vorbildfunktion“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Geschäftsführer der GSG Oldenburg, Stefan Könner, ergänzt: „Es ist an dieser Stelle sehr wichtig, die Studenten bei ihren Überlegungen zu unterstützen. Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für jeden Menschen ein hohes Gut. Wenn wir durch das Einbringen des Grundstücks dieses Ziel unterstützen können, so gehen wir gerne mit einem guten Beispiel voran.“

Das Zusammenleben wird zudem durch ein Gemeinschaftshaus gefördert, das als Mehrzweckbereich fungiert, in dem gemeinsam gegessen, gefeiert oder gearbeitet werden kann. Dazu sollen auf dem Grundstück bestehende Garagen in einem Selbstbauprojekt gemeinsam mit Studierenden und Bewohnern eigenhändig umgebaut werden.

Die beiden Wohnhäuser bestehen aus einem Wohngemeinschaftshaus und einem Cluster Minihäuser. Das Wohngemeinschaftshaus bietet neben privaten Schlafräumen mit eigenen Bädern ? inklusive eines barrierefreien Zimmers ? auch einen gemeinsamen Wohn-, Koch- und Essbereich sowie eine Waschküche. Die drei Minihäuser beherbergen einzelne Wohneinheiten, die durch eine Glasfuge verbunden sind, welche die innenliegende Erschließung der jeweiligen Wohnungen ermöglicht.

Um trotz des hohen Anteils an gemeinschaftlichen Angeboten einen möglichst niedrigen Mietpreis und ein ökologisch effizientes Gebäude zu entwickeln, werden die Wohngebäude in Holzbauweise erbaut. Neben den Eigenleistungen der Studenten in Planung und Errichtung, ist auch die Wiederverwendung von reziklierten Baustoffen ein Thema im Projekt.

Als Modellprojekt mit Impulscharakter geht dieses Projekt weit über die reine Schaffung von Wohnraum hinaus und zeigt beispielhaft auf, wie kostengünstiger Wohnraum architektonisch hochwertig realisiert werden kann.

Das koproduzierte Projekt ist eine Initiative des Fachbereichs Architektur der Jade Hochschule, Hans Drexler, der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl Entwerfen und Baukonstruktion | CODE, Prof. Ralf Pasel, der Hans Sauer Stiftung München und der Stadt Oldenburg und der GSG Oldenburg.
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Auf Spurensuche nach jüdischem Leben in Oldenburg

23.09.2018 13:05 Uhr

Fachoberschule Gestaltung recherchiert für Online-Plattform „Jewish Places“

22 Oldenburger Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gestaltung am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung haben sich auf Spurensuche nach jüdischem Leben in Oldenburg begeben. Ihre Rechercheergebnisse sind in die am 13. September, zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana, freigeschaltete Online-Plattform „Jewish Places“ eingeflossen. Die vom Jüdischen Museum Berlin in Kooperation mit bundesweiten Partnern entwickelte Website sammelt Geschichten über jüdische Orte und Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart.

In den vergangenen drei Jahren wurde mehr als 8.500 Basisdaten auf einer Karte erfasst. Nutzerinnen und Nutzer können in Eigeninitiative lückenhafte oder fehlende Informationen über jüdisches Leben auf der Website anlegen und beispielsweise die Geschichte ihres Heimatortes vervollständigen. Und genau dies haben die Oldenburger Schülerinnen und Schüler getan. Möglich wurde das durch ein dreitägiges Projekt, das das Kulturbüro der Stadt ausgeschrieben hatte. Ihre Lehrerin Margit Ostern hatte sich mit Erfolg um die Teilnahme beworben.

Unter Anleitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jüdischen Museums Berlin und begleitet durch Gina Schumm vom Verein Jugendkulturarbeit haben die Schülerinnen und Schüler zu den „Jewish Places“ in Oldenburg gearbeitet. Dabei haben sie die eigene Stadt aus einem neuen Blickwinkel wahrgenommen und viel über eine ihnen bis dahin vollkommen unbekannte Stadtgeschichte erfahren. In nur drei Tagen haben sie in Archiven und vor Ort recherchiert, die Oldenburger Synagoge und Rabbinerin Alina Treiger besucht.

Begleitet wurden sie bei ihren Forschungen von Gunda Trepp, der Witwe des ehemaligen Oldenburger Rabbiners Leo Trepp, die als Projektpartnerin des Jüdischen Museums Berlin den Workshop in Oldenburg ermöglicht hat. Mit Freude und Stolz haben die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse präsentiert, die jetzt auf der Website zu sehen sind. „Was bei mir am meisten nachwirkt, ist die Erfahrung, nicht nur selbst gelernt zu haben, sondern eben auch die Ergebnisse der eigenen Recherche anderen leicht zugänglich zu machen, bald nur einen Mausklick entfernt“, lautet das Fazit der Teilnehmenden. Und viele von den Schülerinnen und Schülern wollen ihre intensiven Recherchen fortsetzen.

Mehr Informationen im Internet unter www.jewish-places.de
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Psychose und Bewegung

23.09.2018 13:02 Uhr

Seminar im Kulturzentrum PFL

Das nächste Treffen im Psychose-Seminar für Psychoseerfahrene, Angehörige und Mitarbeiter psychiatrischer Institutionen findet am Donnerstag, 27. September, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Das Thema lautet Psychose und Bewegung.

Das Seminar bietet Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen Gelegenheit im „Trialog“, über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Darüber hinaus werden Ideen für die Gestaltung des Psychoseseminars in der Woche der seelischen Gesundheit, die im Oktober in Oldenburg stattfindet, gesammelt und diskutiert. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen können beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes telefonisch unter 0441 235-8663 oder -8666 erfragt werden.
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Lesebühne Metrophobia fällt aus

23.09.2018 13:01 Uhr
Die für Mittwoch, 26. September, angekündigte neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 muss aus Krankheitsgründen abgesagt werden. Ein Ersatztermin steht bereits fest: Am 13. Februar 2019 soll der literarische Abend über die „Schönheit des Scheiterns“ nachgeholt werden.
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Von Pfuhlschnepfen und Tundraflöten

23.09.2018 12:56 Uhr
Am 25.9. um 19:00 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch, Damm 38–44, 26135 Oldenburg – Die Kooperation der Jungen Landesbühne und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer bringt eine theatrale Liebeserklärung an die Marathonläufer der Luft auf die auf die Bühne

Voll Sehnsucht schallt das Raunen der Schamanenflöte in die Weite der offenen Tundra. Der Wind streicht über die endlose Ebene und trägt den Klang fort, bis er schließlich verhallt... Es ist Frühling in der Arktis und abertausende Zugvögel haben sich vom Wattenmeer aus auf den weiten Weg gen Norden gemacht, um dort zu brüten und ihre Jungen großzuziehen. Für die 10. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer haben der Schauspieler Franz Fendt und der Theaterpädagoge Frank Fuhrmann von der Jungen Landesbühne in Wilhelmshaven das Phänomen des Vogelzugs theatral aufgegriffen. Das Stück „Solange die Flügel tragen“ ist bis Ende Oktober an verschiedenen Spielorten entlang der niedersächsischen Küste, auf den Ostfriesischen Inseln, in Oldenburg und Bremen zu sehen. „In der guten Zusammenarbeit mit der Landesbühne beschreiten wir neue Wege, um noch mehr Menschen für den Schutz des Wattenmeeres zu sensibilisieren. Man kann nur schützen, was man kennt“, erklärt Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung, und unterstreicht, dass sich die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gerade durch die Vielfalt an Veranstaltungsformaten auszeichnen, die die Bedeutung des Wattenmeeres für den internationalen Vogelzug zu erlebbar machen.

In dem Ein-Personen-Stück, bei dem Frank Fuhrmann Regie führt, verkörpert Franz Fendt den Schweizer Kulturforscher und Vogelfreund Adrian Fritz, der eines Tages eine verirrte Pfuhlschnepfe auf seinem Dach findet. Er ist so fasziniert von dem rastlosen kleinen Vogel, dass er selbst zum Reisenden wird. Es zieht ihn ans Wattenmeer – an den Treffpunkt riesiger Zugvogelschwärme. Dort lernt Fritz die Zusammenhänge des Vogelzugs kennen und findet im Ostfriesen Tammo Jansen einen Mentor, der ihm das Wattenmeer und den Nationalpark näher bringt. Er versteht, wie wichtig der intakte Lebensraum für die Zugvögel ist und folgt diesen weiter nach Afrika und in die russische Tundra.

Adrian Fritz ist selbst ein Laie in Sachen Vogelkunde und entdeckt viel Neues auf seinen Reisen. So begleitet ihn das Publikum, wie er das Leben der Zugvögel kennenlernt – und lernt dabei auf unterhaltsame Weise genauso wie er. Hauptsächlich setzt Franz Fendt dazu seinen Körper ein. Er erzählt im Schweizer Dialekt von den Erlebnissen des Adrian Fritz, tippelt wie eine Brandgans auf dem Wattboden, um Würmer hervorzulocken oder löffelt mit den Armen durch die Luft, wie der Löffler es im Wasser mit seinem Schnabel tut. Diese Art des Spielens liegt ihm besonders nahe, denn er ist kein Schauspieler im klassischen Sinne. In Paris besuchte er die Schule des Theaterpädagogen Jaques Lecoq und erhielt dort eine Ausbildung zum Mimen. „Es geht darum, die Welt mit dem Körper auszudrücken“, erklärt Fendt. So schafft er es, nur mit seinen Gesten, wenigen Requisiten und kleinen musikalischen Untermalungen an einem Abend von Afrika über das Wattenmeer bis in die Tundra zu reisen und seine Zuschauer, kleine wie große, die Magie der Natur spüren zu lassen – von der unendlichen Weite der Tundra über das Wattenmeer bis nach Afrika.

„Solange die Flügel tragen“ ist konzipiert für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.
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Strom und Wärme selbst produzieren

23.09.2018 12:44 Uhr

Vortag zu Blockheizkraftwerken und Brennstoffzellen

Die Stadt Oldenburg unterstützt die Errichtung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Brennstoffzellen durch das kostenfreie Beratungsangebot KWK-Check und ein eigenes Förderprogramm für Klein-BHKW und Brennstoffzellen in Bestandsgebäuden.

In dem Zusammenhang bietet die Stadt eine Informationsveranstaltung an, in der auf die wesentlichen Punkte zur Technik der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eingegangen wird. Dabei geht es vor allem um sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und Fragen zur Wirtschaftlichkeit. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 25. September, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Beginn ist um 17 Uhr. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden und Unternehmen.

Es referieren Louis-F. Stahl (BHKW-Forum e.V.), Tobias Barth (EWE-Vertrieb) und ein Oldenburger BHKW-Betreiber. Informationen zur städtischen KWK-Förderung unter: www.oldenburg.de/energie.
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Klima(+)Infomontag: „Energieeffiziente Sanierung von Denkmalen“

17.09.2018 19:34 Uhr
Am 24. September 2018 wird der Oldenburger Architekt Raymund Widera energetische Maßnahmen vorstellen, mit denen die Heizkosten einer denkmalgeschützten Immobilie gesenkt werden können, ohne mit Auflagen des Denkmalschutzes in Konflikt zu geraten. 

Unproblematisch sind meist Modernisierungen, die nur das Innere des Hauses betreffen, wie etwa die Installation einer Zentralheizung. 

Vorsicht ist immer dann geboten, wenn das äußere Erscheinungsbild verändert werden kann. Eine übliche Fassadendämmung ist auf denkmalgeschützten Fassaden oft nicht anwendbar und auch Fenster und Türen können nicht beliebig getauscht werden. Hier sind spezielle Lösungen gefragt, die auch auf die Bauphysik des Gebäudes abgestimmt werden müssen, um Feuchte- und Schimmelprobleme vorzubeugen.
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Hart umkämpfter Derbysieg

17.09.2018 08:28 Uhr

VfL gewinnt 31:29

von Bernd Teuber

Wie schon so oft zuvor hielt das Nordderby zwischen dem VfL Oldenburg und dem Buxtehuder SV wieder einmal, was es versprach. Vor 1030 Zuschauern lieferten sich die beiden Konkurrenten sechzig Minuten lang ein packendes Duell auf Augenhöhe, bei dem sich lange Zeit keins der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. In einem kampfbetonten Spiel, in dem sich beide Teams zahlreiche technische Fehler leisteten, setzte sich mit dem VfL am Ende das Team mit 31:29 durch, dem es in Hälfte Zwei am besten gelang, Fehler abzustellen. 

„Das war ein verdienter Sieg für den VfL. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und uns hat die für ein Derby notwendige Leidenschaft gefehlt, was Oldenburg für sich genutzt hat. Alle unsere Maßnahmen haben nichts geholfen. Mit solch einer Leistung wie heute werde wir kaum Spiele auswärts gewinnen können“, zeigte sich Gästetrainer Dirk Leun unzufrieden mit der Einstellung und der hohen Anzahl an technischen Fehlern seines Teams. 

Aber auch sein Gegenüber auf der VfL-Bank konnte nicht zufrieden sein mit den vielen technischen Fehlern seiner Spielerinnen. „Beide Seiten haben heute zu viele technische Fehler gemacht, was vielleicht daran liegt, dass wir noch am Anfang der Saison stehen. Zum Glück ist es uns nach der Pause besser gelungen, die Fehler zu reduzieren als Buxtehude, so dass wir entscheidend davonziehen konnten. Allerdings hat mir nicht gefallen, dass die Spielerinnen zum Ende des Spiels zu viel auf die Hallenuhr geschaut haben, anstatt konzentriert durchzuspielen. Auch hätten wir schon Ende der ersten Halbzeit führen müssen, konnten aber eine doppelte Überzahl nicht für uns nutzen. Insgesamt bin ich aber froh und stolz, dass wir heute gewonnen haben“, so Niels Bötel nach dem Spiel. 

Zu Beginn des Spiels wechselte die Führung mehrfach. Erst nach 18 Minuten konnte Ex-VfLerin Malene Staal beim Stande von 9:7 ihr Team erstmals mit mehr als einem Tor in Führung bringen. Aber es sollte den Gästen nicht gelingen, sich weiter als drei Tore abzusetzen. Als zwei Minuten vor der Pause beim Stande von 12:14 gleich zwei BSV-Spielerinnen auf die Bank geschickt wurden, standen die Chancen für die Gastgeberinnen gut, doch noch mit einer Führung in die Pause zu gehen. Es sollte aber nur noch zu einem Tor durch Jenny Behrend zum 13:14 reichen. So ging es in die Pause. 

Behrend war es auch, die unmittelbar nach der Pause zunächst den Ausgleich erzielen konnte und fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit ihrem Treffer zum 19:17 den VfL erstmals mit zwei Toren in Führung brachte. Diese Führung ließen sich die Gastgeberinnen nun auch nicht mehr nehmen. Mit einem Doppelschlag elf Minuten vor dem Ende brachte Kim Birke ihr Team sogar mit 27:22 in Führung. Wenig später konnte Mythe Schoenaker sogar auf 29:23 erhöhen. Nun begannen die Grün-Weißen allerdings, wie von Niels Bötel bemängelt, die Zeit herunter zu spielen, so dass sich die Gäste wieder herankämpfen konnten. 71 Sekunden vor dem Ende war es Maike Schirmer, die Ihr Team auf 29:31 heranbrachte. Erst als Torhüterin Julia Renner  zwanzig Sekunden vor dem Ende mit einer Glanzparade den 30. Treffer der Gäste verhinderte, war der Derbysieg unter Dach und Fach. 

VfL Oldenburg
Renner, Ferenczi – Fragge, Steffen, Prante, Birke 5, Genz, Jongenelen, Behrend 7, Geschke 8/3, Logvin, Hartstock 4, Mikkelsen 2, Schoenaker 5/2, Roller
Gelbe Karten: 3
2 Minuten: 3
Siebenmeter: 8/5

Buxtehuder SV
Peveling, Rüther – Luschnat 1, Fischer 6, Düvel, Haurum, Dölle 2, Schirmer 2, Oldenburg 1, Lott 6, Kaiser 1, Prior 8/6, Staal 2
Gelbe Karte: 3 + 1
2 Minuten: 5
Siebenmeter: 6
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Beeindruckendes Engagement über den Beckenrand hinaus

14.09.2018 19:28 Uhr

Horst Kruse erhält Verdienstkreuz – Ehrung würdigt Einsatz im Verband der Schwimmmeister

Als Schwimmmeister hat Horst Kruse stets ein wachsames Auge auf andere gehabt, am Donnerstag hingegen waren alle Blicke auf ihn gerichtet: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann händigte dem 78-jährigen Oldenburger in einer Feierstunde im Alten Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Horst Kruse die höchste Auszeichnung, die in Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausgesprochen wird, auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zuerkannt. Die Ehrung würdigt Kruses jahrzehntelangen Einsatz für das Berufsfeld der Schwimmmeister, für den Schwimmsport sowie für die Aus- und Weiterbildung. „Ihr herausragendes Engagement für andere Menschen, das Sie mehr als 30 Jahre lang ehrenamtlich geleistet haben, ist überaus vorbildlich und beeindruckend“, lobte Jürgen Krogmann.

In seiner Laudatio ließ der Oberbürgermeister Horst Kruses Engagement Revue passieren: Kruse oder „Mr. Huntebad“, wie Krogmann ihn nannte, war fast drei Jahrzehnte Betriebsleiter im Oldenburger Hunte-Strandbad gewesen. Dieser Beruf habe ihn dazu motiviert, sich auch über den Beckenrand hinaus ehrenamtlich einzusetzen. Kruse ist seit 1977 Mitglied im Bundesverband Deutscher Schwimmmeister. Von 1995 bis 2003 fungierte er als Vizepräsident auf Bundesebene. An der Spitze des Landesverbandes Niedersachsen und Bremen stand er mehr als 30 Jahre lang. Erst vor zwei Jahren gab Kruse das Amt des Vorsitzenden aus Altersgründen auf. Noch heute ist als Beisitzer im Landesvorstand und als Beauftragter für Weiterbildung und Seminare aktiv. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Sicherheit von Schwimmerinnen und Schwimmern. „Seine Erfahrung und Unterstützung waren und sind noch immer gefragt“, hob Jürgen Krogmann hervor.

Der Oberbürgermeister bescheinigte Horst Kruse, einen maßgeblichen Beitrag zur Neugestaltung der Berufsausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und der Fortbildung zum geprüften Meister für Bäderbetriebe geleistet zu haben. „Alles Engagement dient bis heute dem Anliegen, die Situation und die Professionalität der Menschen, die in den Bäderbetrieben arbeiten, zu verbessern“, resümierte Krogmann. Er bezeichnete den Verdienstkreuz-Träger als „großen Gewinn für unsere Gemeinschaft, den Sport und das Berufsfeld der Schwimmmeister“ – die Zustimmung aller Anwesenden und der Wegbegleiter Horst Kruses war ihm gewiss.

Der Geehrte zeigte sich in seiner Dankesrede gewohnt bescheiden: „Ich nehme die Auszeichnung stellvertretend für alle entgegen, die mich in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet und unterstützt haben.“ Allen voran dankte er seiner Frau Brigitte. Zu seinem Engagement sagte Horst Kruse: „Ich habe es gerne und mit Überzeugung gemacht.“
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Star Wars Reads Day in der Kinderbibliothek

14.09.2018 19:25 Uhr
Alle Star Wars-Fans aufgepasst: Am 6. Oktober von 11 bis 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, ein galaktisches Programm zum „Star Wars Reads Day“. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab sechs Jahren.

Mit einem Greenscreen können sich alle Gäste über Fotos in die Welt von Star Wars zaubern. Wer schon immer im Cockpit des Millennium Falken, in der Cantina Bar auf Tattooine oder neben seinen liebsten Jedis, wie Obi-Wan Kenobi oder Luke Skywalker stehen wollte, ist herzlich eingeladen.

Passend dazu gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Lichtschwert zu basteln. Alle Materialien und die passende Anleitung stehen zur Verfügung. Doch um ein richtiger Jedi-Ritter zu werden, fehlt noch die richtige Ausbildung. Dafür ist eine Escape-Game-Rallye vorbereitet, bei der einige knifflige Aufgaben und Rätsel gelöst werden müssen. Nur wer es schafft, das Spiel vor Ablauf der Zeit zu beenden, bekommt hinterher die Auszeichnung zum Jedi-Meister und weitere kleine Belohnungen. Zusätzlich wird es mehrere jeweils 20-minütige Lesungen mit kurzen Star Wars-Geschichten geben.
  
Darüber hinaus gibt es einen vorbereiteten Büchertisch mit vielen interessanten Büchern rund um das Thema „Star Wars“, die ausgeliehen werden können.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Ehrenamtliche Heimwerkerinnen und Heimwerker gesucht

14.09.2018 19:24 Uhr
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg sucht interessierte Personen, vor allem in den Stadtteilen Bloherfelde, Eversten und Wechloy, die Lust haben, älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen zu helfen. Der ehrenamtliche Heimwerkerdienst unterstützt Menschen bei kleinen handwerklichen Tätigkeiten.

Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, kann sich gerne telefonisch im SPN der Stadt Oldenburg unter 0441 235-3880 melden, oder persönlich in der Straßburger Straße 8 vorbeikommen.
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Vortrag über „ökologisches Grundeinkommen“

14.09.2018 19:23 Uhr
Seine Idee von einem über Ökosteuern finanzierten Grundeinkommen präsentiert Dr. Ulrich Schachtschneider am Mittwoch, 19. September, in einem Vortrag der Bildungseinrichtung inForum. Dazu lädt die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement ein. Der Vortrag „Ökologisches Grundeinkommen“ beginnt um 17 Uhr im Seminarraum 2 im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Schachtschneider ist Diplom-Ingenieur, Energieberater, freie Sozialwissenschaftler und Autor. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen zum Thema tragen die Titel „Freiheit, Gleichheit, Gelassenheit. Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle“ sowie „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“.

Um Anmeldungen bittet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement telefonisch unter 0441 235-2781 (montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr) oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Christian Firmbach wird Botschafter für TrostReich

12.09.2018 22:30 Uhr
TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e. V. hat mit Christian Firrnbach einen neuen Botschafter. Firmbach hatte sich in Gesprächen mit TrostReich immer sehr interessiert gezeigt. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, ein Familienmitglied zu verlieren. Eltern und Angehörigen fehlt in dieser Situation oft die Kraft, sich um die Trauer der Kinder und Jugendlichen zu kümmern. TrostReich stellt sie in den Mittelpunkt. Die Ehrenamtlichen des Vereins begleiten die jungen Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg der Trauerbewältigung. Sie geben ihnen Mut, wieder mit Freude ihr Leben anzugehen, ohne auf die Erinnerung an den verlorenen Menschen verzichten zu müssen. ich freue mich, dass ich als Botschafter mit dazu beitragen kann, den Verein in seiner Arbeit zu unterstützen“, sagt Firmbach. 

Die Ernennung fand im Preußenpalais, Bismarckstraße, statt, in dem die von Mende Marketing Agentur residiert. „Wir von TrostReich freuen uns, an diesem Tag bei von Frau von Mende zu Gast zu sein. Ihr historisches Gebäude verleiht der Einführung unseres neuen Botschafters einen besonderen Rahmen“, sagt Roswitha Althoff. „Wir freuen uns, dass wir das Preußenpalais dem Verein TrostReich zur Verfügung stellen können“, entgegnet Swea von Mende. „Die Arbeit von TrostReich ist besonders wertvoll und bedeutsam.“ 

Über Verstärkung im „Diplomatischen Dienst" von TrostReich freut sich auch der Botschafter Thomas Kossendey, der Christian Firmbach herzlich begrüßt und hofft, „dass wir gemeinsam die Arbeit für die Kinder, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TrostReich noch erfolgreicher als in der Vergangenheit gestalten können. Diese Kinder brauchen unsere Unterstützung, dafür sorgen die Ehrenamtlichen, und wir als Botschafter können dafür sorgen, dass diese Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt wird.“
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Dreimal vom Dunkel zum Licht

12.09.2018 22:07 Uhr

Stefan Mickisch erläutert Richard Wagners „Siegfried“ am Klavier

von Marlies Folkens

Am 22. September feiert mit „Siegfried die dritte Oper aus Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ ihre Premiere – ein Ereignis, dem die Oldenburger Opernfreunde nach dem Erfolg von „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ bereits mit Spannung entgegenfiebern.

Wie schon beim „Rheingold“ hat das Staatstheater Oldenburg auch diesmal wieder den Klaviervirtuosen und Musikwissenschaftler Stefan Mickisch eingeladen, in einem Gastspiel die musikalischen Hintergründe des Werkes zu beleuchten. (Das für die Premiere der „Walküre“ geplante Konzert musste wegen Krankheit des Künstlers leider entfallen.) Mickisch hielt von 1998 bis 2013 bei den Bayreuther Festspielen 450 Einführungsmatinéen zu allen Musikdramen Richard Wagners. Seit dem Wagnerjahr 2013 wurden seine fundierten und dabei höchst unterhaltsamen Erläuterungen auch in den diversen Kultursendern ausgestrahlt.

Vor gut besuchtem Haus führte Stefan Mickisch die Zuhörer am Klavier durch den Inhalt, die Leitmotivik und die Tonwelten dieses Initiationsdramas, in dem die Zahl drei und der Weg vom Dunkel ins Licht eine ganz besondere Rolle spielen. Jeder der drei Akte beginnt sowohl in der dargestellten Handlung, wie auch in der dominierenden Tonart in der Dunkelheit und führt ins Licht.

Der erste Akt beginnt in B-Moll in Mimes Höhle, in der er das „Naturkind“ Siegfried zur Erfüllung seine eigenen Zwecke aufzieht. Der Zwerg, ein „kundiger Schmied“, wie Wagner es ausdrückt, ist hinter dem Ring der Macht her, den der Drache Fafner bewacht. Diesen soll Siegfried für seinen Ziehvater umbringen. Zwar weiß Mime, welche Waffe dafür benötigt wird, aber er ist nicht in der Lage, das Schwert Nothung zu reparieren, das Siegfrieds Mutter für ihren Sohn hinterlassen hat. Kein anderes Schwert ist in der Lage, Siegfrieds ungezügelter Kraft standzuhalten. Erst als Siegfried die Splitter einschmilzt und das Schwert neu schmiedet, statt es - wie Mime - zu löten, gelingt das Werk und der Akt endet in strahlendem D-Dur. Hier, so Mickisch, blitzt die Ideenwelt des Revolutionärs Richard Wagners durch. Die „alte Ordnung“ muss komplett zerstört werden, damit „Neues“ daraus werden kann.

Der zweite Akt beginnt in F-Moll vor der Höhle des Drachen in tiefster Nacht. Göttervater Wotan und der Schmied des Rings Alberich, beide ehemalige Besitzer des Rings, belauern sich gegenseitig und beobachten aus sicherer Entfernung, wie Mime seinen Schützling Siegfried heranführt und mit dem Drachen kämpfen lässt. Durch den Genuss von Drachenblut hellhörig geworden, versteht Siegfried einen Waldvogel, der ihm drei (sic) Hinweise gibt: Mime führe Böses im Schilde, Siegfried solle Ring und Tarnhelm mitnehmen und gegen Siegfrieds vage Sehnsucht nach Liebe helfe die schlafende Frau auf dem Felsen, der von Feuer umgeben ist – Brünnhilde. Siegfried macht sich zu E-Dur auf den Weg.

Zwischen Akt 2 und Akt 3 des „Siegfried“ unterbrach Richard Wagner die Arbeit am Ring und schrieb zwei – wie Stefan Mickisch augenzwinkernd feststellte – „kleine, leichte Opern“: „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Tristan und Isolde“. Erst danach habe Wagner sich wieder an die Vollendung des „Rings gemacht, wie er im Übrigen alle seine Werke vollendet habe.

Der dritte Akt beginnt in G-Moll mit „Wotans Götternot“, der nochmals das Gespräch mit der Urmutter Erda sucht, die aber bereits ihre Weisheit zu verlieren scheint und ihm nicht sagen kann, wie man ein „rollendes Rad hemmen“ könnte. Wotan ist nicht in der Lage, Siegfried auf dem Weg zu Brünnhilde aufzuhalten. Dieser zerschlägt Wotans Speer, das Symbol seiner Macht, durchschreitet das Feuer und erweckt Brünnhilde. Das Liebesduett der beiden endet in C-Dur, der Tonart des Lichtes.

Am Flügel interpretierte Mickisch Schlüsselstellen der Oper und gab dabei immer wieder Querverweise auf Werke anderer Komponisten wie Beethoven, Mozart, Puccini und vor allem Richard Strauss, um Parallelen aufzuzeigen und Einflüsse der Werke aufeinander zu beleuchten. 

„Intelligente Leute befassen sich mit Wagner“, so Stefan Mickisch. „Bei Wagner kann man nachdenken – jahrzehntelang! Manchmal muss man auf Sachen hingewiesen werden, aber dann kommt man schon drauf!“
Das Publikum bedankte sich für seine „Hinweise“ und seinen ebenso anspruchsvollen wie erhellenden Vortrag zu Richard Wagners „Siegfried“ mit lang anhaltendem Applaus.
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Mit gesunder Menschenkenntnis Frieden stiften

12.09.2018 21:53 Uhr

Stadt sucht neue Schiedspersonen zum 1. Januar 2019

Der Nachbar gibt die geliehene Heckenschere nicht zurück, der Baum an der Grundstücksgrenze nimmt das Licht, ein Handwerker streicht den Flur mit der falschen Farbe und lässt nicht mit sich reden: Streit gibt es immer mal, aber deswegen gleich vor Gericht ziehen? Gerade bei Konflikten zwischen Nachbarn oder Bekannten kann ein Schiedsmann oder eine Schiedsfrau vermitteln, ohne dass ein Gericht ein Urteil sprechen muss.

Für die bisherigen Schiedspersonen der Schiedsamtsbezirke Oldenburg-Nord und Oldenburg-Süd werden zum 1. Januar 2019 Nachfolgerinnen und Nachfolger gesucht – zunächst für die Dauer von fünf Jahren. Schiedspersonen nehmen ihre Aufgabe ehrenamtlich wahr und erhalten lediglich eine Aufwandsentschädigung. Da die momentan amtierenden Schiedsleute nach Ablauf ihrer Amtszeit zum 31. Dezember aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen, kommt es hier zu einem personellen Umbruch. Dieser Umbruch eröffnet Interessierten die Möglichkeit, als Schiedsperson einen wesentlichen Beitrag zum Rechtsfrieden zu leisten.

Eine Schiedsperson muss dabei aufgrund ihrer Persönlichkeit für dieses Ehrenamt geeignet sein, das 30. Lebensjahr vollendet haben, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen, darf nicht durch gerichtliche Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen beschränkt sein und muss zudem im Bezirk des Schiedsamtes wohnen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitzubringen sind aber: Gesunde Menschenkenntnis, eine gute Portion Lebenserfahrung sowie viel Geduld und Zeit. Der Rat der Stadt Oldenburg wählt die Schiedsperson auf fünf Jahre. Die gewählte Schiedsperson tritt die Wahl erst an, wenn sie durch den Direktor des Amtsgerichtes Oldenburg bestätigt, verpflichtet und vereidigt worden ist.

Wer Schiedsperson werden möchte, kann sich an das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg wenden und sich dort bis zum 25. September schriftlich mit einem kurzen Lebenslauf bewerben. Inhaltliche Rückfragen beantwortet Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, telefonisch unter 0441 235-2444.
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Neues Kursangebot und neues Anmeldeverfahren

12.09.2018 21:52 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement informiert am 27. September

Das inForum, die Bildungseinrichtung für Menschen ab 50 in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, gibt ein neues Programmheft heraus. Über das für Oktober 2018 bis Ende März 2019 geplante Kursangebot informiert die Fachstelle am Donnerstag, 27. September, ab 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Raum 4, Flur des inForums). Neue Kursleiterinnen und Kursleiter stellen sich und ihre Angebote vor. Außerdem wird das neue Anmeldeverfahren erläutert. Anmeldungen können ab Oktober bequem von zu Hause aus telefonisch oder direkt über ein Onlineformular auf der Homepage der Fachstelle ausgefüllt und zugestellt werden. Die Teilnahme am Info-Abend ist kostenlos, es gibt ein kleinen Snack und Getränke.

Eine gesonderte Einführung in das Online-Anmeldeverfahren gibt es am selben Tag bereits ab 16.30 Uhr in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement. Stefan Völker, langjähriger Kursleiter für viele Computerkurse im inForum, zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung den Weg zur erfolgreichen Online-Anmeldung und beantwortet spezifische Fragen. Wer also lieber zur Tastatur als zum Telefonhörer greift, kann sich in diesem Workshop zeigen lassen, wie man das Formular im Internet findet und wie man es ausfüllen und abschicken kann. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos.

Für beide Termine wird um telefonische Anmeldung bis zum 21. September über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441235-4444 gebeten. Weitere Fragen beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de. 
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Oldenburger Nacht der Museen lockt mit vielfältigem Programm

12.09.2018 21:30 Uhr

Sieben Museen und Kunsthäuser beteiligt – Vorverkauf läuft

Am Samstag, 22. September, ist es wieder soweit: Die Oldenburger Nacht der Museen  lockt von 18 bis 24 Uhr Familien, Paare und andere Nachtschwärmer mit einem abwechslungsreichen Programm in die sieben teilnehmenden Museen und Kunsthäuser. Ihre Türen öffnen das Landesmuseum Natur und Mensch, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, die drei städtischen Häuser Horst-Janssen-Museum, Stadtmuseum und Edith-Russ-Haus für Medienkunst, außerdem der Oldenburger Kunstverein sowie das Oldenburger Computer-Museum, das nach der erfolgreichen Teilnahme im letzten Jahr zum zweiten Mal mit von der Partie ist. Ebenso vielseitig wie die Museen selbst ist das Programm: Es wird spannende Themenführungen geben, musikalische Live-Auftritte, Performances und Mitmach-Aktionen. Einige Museen bieten zudem eine Auswahl an Kulinarischem an sowie Cocktails, Wein und Alkoholfreies.

Mit dem Kauf eines Eintrittsbändchens für 5 Euro (Partnerticket 8 Euro) stehen den Besucherinnen und Besuchern die Türen der Museen offen. Die Bändchen sind sowohl an den Abendkassen der beteiligten Häuser erhältlich, als auch im Vorverkauf in den Museen (mit Ausnahme des Computer-Museums) und in der Tourist-Info am Lappan. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben in der Museumsnacht freien Eintritt. Am Veranstaltungstag haben die Museen tagsüber aufgrund der Vorbereitungen geschlossen. Der Einlass beginnt in der Museumsnacht um 17 Uhr. 

Die Oldenburger Museen bedanken sich herzlich bei der Sparda-Bank, die ihr langjähriges Engagement für die Nacht der Museen fortsetzt und die Veranstaltung großzügig unterstützt, so dass auch 2018 wieder ein vielfältiges Programm mit vielen Höhepunkten realisiert werden kann.


Die Programm-Highlights der einzelnen Häuser

Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum Oldenburg
Das Horst-Janssen-Museum und das Stadtmuseum Oldenburg gestalten die Museumsnacht gemeinsam: Vor den Museen erklingen Sinti-Swing-Klänge von „Chapeau Manouche“, während im Museumsgarten die Funk-Soul-Jazz-Formation „The Tuesbrassers“ für Partylaune sorgt. Im Hüppe-Saal präsentiert die Akrobatengruppe „Gagé“ auf Hochstelzen und in exotischen Vogelkostümen ihre Musik-Performance „Tucano“.

In den Museen gibt es gleich vier Ausstellungen zu entdecken: Neben der beliebten „Duckomenta“ stellen Helmut Lindemann und Marina Schulze ihre Ausstellung „Crossover – Illusion und Wirklichkeit“ vor. Unter dem Titel „Hund, Katze, Maus“ sind Tierdarstellungen von Horst Janssen zu sehen, während Dr. Jutta Moster-Hoos durch die neue Sonderausstellung von Monika Bartholomé, „finde alles – suche nichts“, führt. Wer selbst aktiv werden möchte, kann mit der Enten-Rallye durch die „Duckomenta“ „entige“ Preise gewinnen oder inmitten der Janssen-Ausstellung die eigenen Lieblingstiere gestalten.

In einem kleinen Museumsmarkt werden außerdem Bücher und DVDs verkauft, ebenso wie Keramiktassen, die für die damaligen Oldenburger Töpfermärkte in den 1980er und 90er Jahren angefertigt wurden.

Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst ist an zwei Standorten vertreten: Direkt im Edith-Russ-Haus gibt es unter anderem Kurzführungen durch die aktuelle Ausstellung der iranischen Künstlerin Shirin Sabahi sowie eine davon inspirierte Kreativwerkstatt, bei der Wunschbrunnen für die Tasche gebastelt werden können. Unter dem Motto „Es liegt was in der Luft“ sind Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums zu Gast und simulieren, demonstrieren und erklären Phänomene rund um die Themen Luft und Geruch.

Bespielt wird zudem der Pulverturm am Schlosswall – mit der Videoinstallation „Hostel“ von Stefan Panhans, in der unterschiedlichste Charaktere von ihren Träumen und Erfahrungen berichten.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
Es ist Ballnacht im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg! Die historischen Räume des Schlosses erstrahlen im Abendglanz, barocke Musik erklingt im Marmorsaal, und Walking Act Edgar, Diener für alle Fälle, ist mit seiner Dame Madame Minuett bereits auf dem Weg zum festlichen Schlosssaal. Dort laden ab 20 Uhr die Tanzgruppen Traumtänzer, Galliarde und Capriole mit musikalischer Unterstützung durch das Duo SoRo zum Tanzvergnügen wie zu Zeiten der alten Schlossherren ein. Bei den Mitmachaktionen „Heute Nacht ist Maskenball“ und „Es darf gefächert werden“ können Kinder von 18 bis 22 Uhr Accessoires für den Maskenball gestalten, der um 20 und 21 Uhr in Kurzführungen besucht wird. Zudem gibt es um 18.30 und 22 Uhr Führungen durch die Festsäle des Schlosses, um 19.30 (plattdeutsche) und 20.30 Uhr (hochdeutsche) Geschichten und Anekdoten von Grafen und Herzögen sowie um 20.30 und 21.30 Uhr Führungen durch die Abteilung Kunstgewerbe und Design.

Im Prinzenpalais kann im Rahmen der Veranstaltung „Neue Meister im Beat der Moderne“ ab 21 Uhr Schülerinnen und Schülern der Oberschule Alexanderstraße zugesehen werden, die Performances, Songs oder Poetry Slam zu ausgewählten Werken der Neuen Meister darbieten. Persönliches über den Maler und Grafiker Jan Oeltjen erfährt man um 20 und 21 Uhr aus seinen Tagebuchnotizen und Briefen.

Auch dieses Jahr werden um 19, 20 und 22.30 Uhr wieder neue spannende Geschichten über Affären, Abenteuer und Aktionen der Alten Meister im Augusteum zu hören sein. Von 19 bis 21 Uhr kann den träumerischen Klängen des Ensembles „Triomino“ beim Treppenkonzert gelauscht werden.

Für das leibliche Wohl wird im Schlossinnenhof gesorgt: Den Hunger stillen der Foodtruck von Moto Kitchen aus Oldenburg mit asiatischen Spezialitäten und der Caterer Slotman mit der schwäbischen Teigspezialität „Dinnette“. Zudem serviert OLLY‘S Strand & WeinBar eine feine Auswahl an Drinks und Cocktails vom Patio. Lounge-Musik von AIDA-DJ Olly von See, Sitz- und Stehgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Landesmuseum Natur und Mensch
Die Nacht der Museen steht im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg im Zeichen der aktuellen Sonderausstellungen. Am vorletzten Ausstellungstag lassen sich „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“ begleitet von stimmungsvollen Trommelklängen und passenden kulinarischen Köstlichkeiten genießen und in einer Kurzführung (um 20.30 Uhr) erkunden. „Unseren Insekten ganz nah“ kommen Besucherinnen und Besucher in Kurzführungen mit dem Ausstellungskurator Michael Demanowski (um 19.30 und 21.30 Uhr) und in der Kreativwerkstatt „Quirlige Krabbeltiere selbst gemacht“. Auch die Dauerausstellung des Museums steht den Besucherinnen und Besuchern offen. Zwei Kurzführungen zu „Tundra“ und „Jagen und Sammeln“ geben hier unterhaltsame thematische Einblicke.

Archäologische Programmhighlights sind das beliebte „Bogenschießen im Fackelschein“ vor dem Museum und die Kreativwerkstatt „Traumfänger aus Naturmaterialien“. Für tierisch-künstlerische Erinnerungsfotos steht auch der einzigartige „Animaloculomat“ bereit.

Oldenburger Computer-Museum
Im Oldenburger Computer-Museum kann in den Dauerausstellungen geschaut, gestaunt und programmiert werden. Dazu werden jede Menge Spiele von Pong bis Playstation 2 geboten. In abwechslungsreichen Mitmach-Aktionen können sich Besucherinnen und Besucher außerdem mit einer VR-Brille auf eine virtuelle Achterbahnfahrt begeben, mit einer Quiz-Rallye eigenständig die Dauerausstellungen erforschen oder sich im Retro-Gaming-Wettkampf messen – und sich dafür belohnen lassen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an unterhaltsamen Kurzführungen zu Homecomputern der 1970er- und 80er Jahre teilzunehmen.

Oldenburger Kunstverein
Der Oldenburger Kunstverein (OKV) zeigt die Ausstellung Birds von Michael Beutler vom 23. August bis 11. November. Als Kind bekam der gebürtige Oldenburger von seinem Onkel einen kleinen hölzernen Insektenkäfig geschenkt, der in Japan zur Haltung von Zikaden genutzt wird. Mit einem Bezug auf die ehemals japanisch anmutende Architektur des Gebäudes baute der heute in Berlin lebende Künstler vor Ort hölzerne Käfige in unterschiedlicher Größe. Die mit schwarzer Tinte gefärbten Käfigstangen passen sich in das Bild des Ständerwerks des Kunstvereins ein. Stets auf den einzelnen Ausstellungsort bezogen, entwickelt Beutler mit einfachen Baumaterialien Apparaturen zur Produktion eines Kunstwerkes.

Die Käfige bilden die Ausstellungsfläche für 25 befreundete Künstler, Handwerker und Architekten, die Beutler in den vergangenen Jahren begleitet haben und die er einlädt, an dem aktuellen Projekt in Oldenburg mit eigenen Werken teilzunehmen. Zu sehen sind unter anderem Videoarbeiten, Keramiken, Gemälde und Skulpturen.

Von 18.30 Uhr an werden die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit haben, sich in zehnminütigen Kurzführungen alle halbe Stunde über die unterschiedlichen Arbeiten der Ausstellung zu informieren. Daneben zeigt der Kunstverein der Öffentlichkeit den historischen Sammlungsbestand des OKV, der im Depot lagert und öffentlich nicht zugänglich ist, in einer virtuellen Präsentation. Alle, die künstlerisch tätig sein wollen, können sich am Origami probieren und verschiedene Formen aus Papier falten.

Außerdem lädt der OKV den ganzen Abend über die Gäste ein, auf seinen 175. Geburtstag anzustoßen.

Das vollständige Programm gibt es im bereits ausliegenden Flyer sowie im Internet unter www.nachtdermuseen-oldenburg.de. 
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Grüne Umweltzone kommt nicht

10.09.2018 18:20 Uhr

OB Krogmann: Stickstoffemissionen im Stadtgebiet können auch anders reduziert werden

Eine Reduzierung der verkehrsbedingten Stickoxidemissionen in Oldenburg ist ohne die Einrichtung einer Umweltzone für Fahrzeuge mit grüner Plakette möglich. Das sehen die Maßnahmen des „Green City Plans“ vor, den die Stadt vorgestellt hat.

„Zonenbezogene Fahrverbote, die vor allem ältere Dieselfahrzeuge betroffen hätten, sind damit vom Tisch“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Erreichbarkeit der Innenstadt sei damit für den motorisierten Verkehr weiter sichergestellt, so Krogmann weiter.

Die von der Stadt jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen zielen auf eine unmittelbare und sichere Verringerung der Stickoxide ab. Konkrete Modellberechnungen haben gezeigt, dass der Beitrag einer Umweltzone – in der Diskussion war eine sogenannte Grüne Zone – zur Senkung der Stickstoffemissionen sehr gering wäre. Letztlich kommt es darauf an, die Grenzwerte im Innenstadtbereich vor allem im Bereich der Messstation zu unterschreiten, dazu wäre es nicht verhältnismäßig, mehreren tausend Autofahrern die Einfahrt in einen flächenmäßig großen Bereich der Innenstadt zu verbieten.

Stattdessen finden sich im „Green City Plan“ zahlreiche andere geeignete Maßnahmen. Der wichtigste Schritt ist die beschleunigte Modernisierung der ÖPNV-Flotte, die bereits aktuell durch Fahrzeuganschaffungen eingeleitet ist. Vorgesehen ist auch die Verlagerung von Pkw Fahrten zwischen Stadt und Region auf einen verbesserten ÖPNV sowie die Umstellung des kommunalen Fuhrparks.

Möglich sind auch punktuelle verkehrslenkende Maßnahmen, die vor allem den Heiligengeistwall mit der Messstation entlasten würden.

Mit diesem Maßnahmenpaket sollten die vorgeschriebenen Grenzwerte möglichst in den kommenden zwei bis drei Jahren unterschritten werden.

Bau- und Umweltdezernentin Gabriele Nießen: „Ein wichtiger Aspekt ist darüber hinaus, dass sich durch den Green City Plan die Möglichkeit eröffnet, von den Förderungen des Bundesprogrammes „Saubere Luft“ zu profitieren.“
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Schwimmen lernen in den Herbstferien

10.09.2018 18:04 Uhr

Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Eversten und Kreyenbrück

In den Herbstferien finden in den Stadtteilbädern in Eversten und Kreyenbrück Schwimmkurse statt. Angeboten werden vier Kurse für Anfänger und zwei für Fortgeschrittene jeweils in den Vormittagsstunden. Alle Kurse beginnen am Montag, den 01. Oktober 2018, und enden am Freitag, den 12. Oktober 2018. An den Wochenenden und an den Feiertagen findet kein Schwimmunterricht statt. Die neun Trainingseinheiten dauern jeweils 45 Minuten. Die Teilnahme an einem Kurs kostet 75 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie bei der OLantis-Sportwelt telefonisch unter 0441/36131616 oder per E-Mail sportwelt@olantis-bad.de.

Alle Kurse können auch im Internet unter https://olantis.com/kurse-shop/  unter dem Menüpunkt Ferienkurse gebucht werden.
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Neubeginn für 199 Freiwillige bei der Diakonie im Oldenburger Land

05.09.2018 21:54 Uhr
von Frerk Hinrichs

Oldenburger Land, 05.09.2018 – 199 junge Menschen begrüßte Diakonie-Vorstand Thomas Feld zum Freiwilligendienst in der sozialen Arbeit. Sie waren zur zentralen Einführungsveranstaltung aus dem ganzen Oldenburger Land ins Gertrudenheim zusammengekommen.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld begrüßt die aktuelle Diskussion über die Freiwilligendienste für Geflüchtete. "Ein Freiwilligendienst ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe.“ Außerdem böten die Freiwilligendienste Möglichkeiten, sich beruflich zu orientieren und Kontakte in Deutschland zu knüpfen. „Wir haben beispielsweise in der Bahnhofsmission sehr positive Erfahrungen mit Freiwilligendienst für Geflüchtete gemacht. Nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die anderen Mitarbeitenden und die Besucher profitieren von den Kontakten.
Soziales Engagement brauche den Willen zur Beteiligung und müsse deshalb freiwillig bleiben, betonte Feld. Um weiter Freiwilligendienste für Geflüchtete zu ermöglichen, sei es wichtig, die Mittel aus dem Sonderprogramm Bundesfreiwilligendienst für Geflüchtete nicht auslaufen zu lassen, sondern allen Freiwilligendiensten zur Verfügung zu stellen.

Immer mehr junge Männer interessieren sich für einen Freiwilligendienst, stellt die Diakonie fest. Ihr Anteil reiche mittlerweile fast an 40 % heran. Insgesamt haben sich 125 junge Frauen und 74 Männer für den Freiwilligendienst bei der Diakonie entschieden. Sie arbeiten in Kindertagesstätten (58), Einrichtungen der Jugend- (27) und Behindertenhilfe (41), in Krankenhäusern und Sozialstationen (52), der Altenhilfe (9) und sonstigen Einrichtungen wie der Suchtkrankenhilfe (12).

Die Diakonie betreut und schult die jungen Erwachsenen in sieben für FSJ und BFD gemeinsamen Seminargruppen. Insgesamt gehören 25 Bildungstage zu den 12 Monate dauernden Freiwilligendiensten verbindlich dazu. Die Grundzüge des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sind vor 64 Jahren bei der Diakonie entwickelt worden. Der Bundesfreiwilligendienst wurde nach dem Ende des Wehrersatzdienstes nach dem Vorbild des FSJ gestaltet. Der Unterschied liegt in der Anstellungsträgerschaft. Im Alltag der Freiwilligen spielt das keine Rolle.
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Mit Tablets statt Papier und Stift in die Schule

05.09.2018 21:47 Uhr

Empfang im Rathaus: Stadt stellt Schulleitungen IT-Entwicklungskonzept vor

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann möchte, dass die Oldenburger Schülerinnen und Schüler in wenigen Jahren besser und mehr mit Computern, Notebooks und Tablets lernen können. Die Grundlage dafür legt das neue IT-Entwicklungskonzept für die 50 Schulen in der Trägerschaft der Stadt Oldenburg, das die Ausstattung vereinheitlichen und auf ein hohes Niveau heben will. Eckpunkte stellte Krogmann am Dienstag beim Empfang für Schulleitungen, der zum fünften Male im Alten Rathaus stattfand, vor. „Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam in den nächsten Jahren ein großes Stück vorankommen, um den digitalen Wandel in der Schule umzusetzen und unsere Schulen auch in diesem Bereich zukunftsfähig zu machen“, sagte Jürgen Krogmann. Der Oberbürgermeister dankte den Schulen, die aktiv an der Erstellung des Konzeptes mitgewirkt haben.

Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, präsentierte den Vertreterinnen und Vertretern der Kollegien Einzelheiten des mehr als 100-seitigen IT-Konzeptes, das seit Anfang 2017 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) entstanden ist. Nach einer Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung wurde eine „Soll-Konzeption“ entwickelt, die in einem Planungshorizont von fünf Jahren die angestrebten IT-Standards und das Organisationsmodell beschreibt. Ziele sind unter anderem, für eine Ausstattung mit einheitlichen Komponenten (für Netzwerk, Endgeräte und Software) zu sorgen, flächendeckendes WLAN in allen Unterrichts- und Differenzierungsräumen sowie an Lehrerarbeitsplätzen sowie eine Anbindung ans Glasfasernetz zu schaffen. Auf jeweils fünf Schülerinnen und Schüler soll ein Endgerät kommen. Geplant ist, eine zentrale Bildungs-„Cloud“ mit vor Ort in den Schulen, von unterwegs und von zu Hause nutzbaren Inhalten für Oldenburg zu installieren, ein zentrales Rechenzentrum und einen übergreifenden technischen Support einzurichten.

Umsetzung und Machbarkeit des Konzeptes sollen an fünf Standorten für die Dauer von drei Jahren getestet werden. Als Pilotschulen sind die BBS Haarentor, die IGS Flötenteich, das Alte Gymnasium, die Oberschule Osternburg und die Grundschule Nadorst ausgewählt worden. Als erstes soll 2019 mit der BBS Haarentor begonnen werden.

Die Aufwendungen für die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes bezifferte Welp für den Zeitraum von 2019 bis 2023 auf etwa 23 Millionen Euro. Schon heute wendet das Amt für Schule und Bildung etwa eine Million Euro jährlich für die digitale Infrastruktur an Schulen auf. „Die Umsetzung der IT-Strategie wird uns nur mit Unterstützung des Bundes und des Landes gelingen“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Bundesregierung will in der aktuellen Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro in die Netz- und IT-Infrastruktur aller Schulen in Deutschland investieren. Es ist hoffentlich bald erkennbar, wie dies geschehen wird“, so Krogmann weiter.

Schuldezernentin Dagmar Sachse hob während des Empfangs die positive Weiterentwicklung der Oldenburger Bildungslandschaft hervor. In Neu- und Umbauten, Erweiterungen, Sanierungen und Bauunterhaltung werden 2018 rund 24,5 Millionen Euro investiert. Sachse spannte den Bogen von der Neufassung des Rahmenkonzeptes für die „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“ bis zum im Frühjahr dieses Jahres vorgestellten Schulentwicklungsplan. „In den kommenden Jahren wird der Ausbau der Gymnasien sowie die Stärkung der Oberschulen einen Schwerpunkt bilden“, kündigte die Schuldezernentin an.
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Gesundheitstipps mal einfach

05.09.2018 21:45 Uhr

Vorträge in den Stadtteilbibliotheken Kreyenbrück und Ofenerdiek

Wer mithilfe des Internets herausfinden möchte, was wirklich gesund ist oder welche Behandlungen bei Krankheiten sinnvoll sind, ist wegen der massenhaften Informationen schnell ratlos. Hilfe und Orientierung bietet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesund¬heitswesen (IQWiG). Das städtische Gesundheitsamt und die Stadtbibliothek Oldenburg bieten erneut zwei kostenlose Vorträge mit Experten des IQWiG an, die praktisches Wissen zu gesundheitlichen Themen vermitteln, beispielsweise Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen. Zudem geben sie nützliche Tipps, wie man selbst richtige Informationen findet.

Am Dienstag, 11. September, ist Dr. Inger Janßen zu Gast in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39. Ab 16.30 Uhr dreht sich alles um die Frage „Wie finde ich gute Gesundheits-informationen?“. Und am Montag, 17. September, referiert Torsten Stiewe ab 16.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20. Sein Vortrag trägt den Titel „Was hilft bei einer schwierigen Entscheidung?“.

Die Veranstaltungen sind ein gemeinschaftliches Projekt des Gesundheitsamtes und der Stadtbibliothek Oldenburg im Rahmen der „Gesundheitsregionen Niedersachsen“. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet die Kommunale Gesundheitskonferenz am Mittwoch, 24. Oktober, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3.

Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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„Linke Lieder zur rechten Zeit“

05.09.2018 21:23 Uhr
Konzert des Oldenburger Chores Bundschuh mit Gastchören
sowie Podiumsgespräch mit VertreterInnen der politischen Chorszene


Musik von Benjamin Britten, The Queen, Hanns Eisler, Lokomotive Kreuzberg, Béla Bartók, Maybebop, Cindy Lauper, Mikis Theodorakis und anderen zu Themen wie Krieg und Frieden, Macht und Ohnmacht, Heimat und Flucht, Kapitalismus und Faschismus, bis zu achtstimmig und gelegentlich auch noch doppelchörig, meistens a cappella, manchmal aber auch mit Klavier oder kleiner Combo: Das alles steckt in einem Best-of-Paket unter dem Titel „Linke Lieder zur rechten Zeit“, das der Oldenburger Chor Bundschuh sich selbst und seinem Publikum zu seinem 40-jährigen Bestehen schenkt. Beim Geburtstagskonzert am Sonnabend, 6. Oktober, ab 18 Uhr im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters treten außerdem auch drei befreundete Chöre auf.

Seit 1978 verbinden links orientierte und kulturell interessierte Menschen im Zeichen des Bundschuhs – Feldzeichen einer der ersten revolutionären Bewegungen Mitteleuropas – weltanschauliches Engagement und Chormusik. Für das Konzert haben die aktuell rund 50 Mitglieder aus den vergangenen vier Jahrzehnten Stücke ausgewählt, die die Entwicklung des Chores widerspiegeln, dabei heute noch aktuell sind und vor allem auch musikalisch besonderen Genuss versprechen.

Mit dabei sind etwa die „Bohemian Rhapsody“ von Freddie Mercury in einem eigenen doppelchörigen Satz, ein Stück aus dem „Canto General“, den Bundschuh mehrfach vor ausverkauften Häusern in Oldenburg und sogar auf einer Konzertreise in Chile gesungen hat, oder auch „Singen“ mit einem programmatischen Text von Erich Fried, das der chilenische Komponist Gustavo Becerra-Schmidt dem Chor 1988 auf den Leib geschrieben hat. Zu den bereits früher gesungenen Titeln hinzu kommt die Oldenburger Erstaufführung einer kritischen Collage aus Liedern von Hanns Eisler, einem der wichtigsten Protagonisten der politischen Musik des 20. Jahrhunderts.
Das ohnehin schon breite Repertoire des Bundschuh-Chors wird ergänzt durch die Beiträge der Gastchöre: 4 Mei-Projekt (Groningen/Niederlande), DGB-Chor Hannover und Bremer Chorwerkstatt. Ihr Programm-Anteil reicht von der Romantik mit Felix Mendelssohn Bartholdy über traditionelle Musik aus Südafrika, armenische Volkslieder, kämpferische Klänge aus Südamerika und ein jiddisches „Tsigaynerlid“ aus dem Ghetto von ?ód? bis zu Rio Reiser, Paul Simon und schließlich einer freien Bach-Bearbeitung im Geiste der neuen Musik. Mit allen drei Chören haben die Oldenburger über die Jahre in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet, oder die Sängerinnen und Sänger haben sich gegenseitig auf Festivals besucht.

Damit alle Interessierten das Konzert miterleben können, kostet der Eintritt einheitlich auf allen Plätzen nur zehn Euro. Wer anschließend noch im Foyer mitfeiern will, ist mit weiteren zehn Euro dabei. Darin ist ein Büfett inbegriffen – wegen der dafür nötigen Vorbestellung gibt es diese Karten ausschließlich vorab. Karten für das Konzert sind dagegen auch noch an der Abendkasse zu haben – wenn sie nicht schon vorher alle weggehen. Vorverkauf an der Theaterkasse (Theaterwall, 0441/2225-111, www.staatstheater.de) oder bei Chor- Mitgliedern.

Bereits am Vorabend, Freitag, 5. Oktober, ab 18 Uhr sprechen in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Hörsaal G auf dem Campus Haarentor – VertreterInnen der politischen Chorszene aus ganz Deutschland und darüber hinaus über „Politische Chöre heute“. Aus der musikalischen Leitung des Bundschuh-Chores sitzt Robert Brüll auf dem Podium. Zugesagt haben außerdem Holger Kirleis (Hannover), Annegret Keller-Stegmann (Duisburg) und Anne Tübinger (Tübingen) sowie John Hamilton (London). Die Moderation des Abends übernimmt der Radio-Journalist Gerhard Snitjer (Oldenburg). Der Eintritt zu dem Podiumsgespräch ist frei.
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Denkmäler öffnen ihre Türen

05.09.2018 21:12 Uhr

Tag des offenen Denkmals am 9. September

Oldenburgs Denkmäler öffnen am Sonntag, 9. September, zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ ihre Türen. Insgesamt 29 Denkmäler laden interessierte Besucherinnen und Besucher ein. Das diesjährige Thema lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Folgende Oldenburger Denkmale stellen sich vor:


• Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ? Schloss, Schlossplatz 1 (geöffnet von 10 bis 18 Uhr; Führung für 3 Euro um 10.30 Uhr)
 • Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ? Augusteum, Elisabethstraße 1 (geöffnet von 10 bis 18 Uhr; Führung für 3 Euro um 15 Uhr)
 • Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ? Prinzenpalais, Damm 1 (geöffnet von 10 bis 18 Uhr)
 • Landesmuseum Natur und Mensch (geöffnet von 10 bis 18 Uhr Uhr; Familienführung um 11.15 Uhr)
 • Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15 (geöffnet von 13 bis 17 Uhr; Führung um 14 Uhr)
 • Pulverturm, Schlosswall (geöffnet von 11 bis 18 Uhr; zu sehen ist die Videoinstallation „Hostel“ von Stefan Panhans)
 • Staatsministerium, Theodor-Tantzen-Platz 8 (geöffnet von 14 bis 17 Uhr)
 • Alter Landtag, Tappenbeckstraße 1 (geöffnet von 14 bis 17 Uhr; Führungen um 14 und 15.30 Uhr nach Voranmeldung unter Telefon 0441 799-1041 oder per E-Mail an pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de)
 • Geschäftsstelle der Oldenburgischen Landschaft, Gartenstraße 7 (Führungen nach Bedarf)
 • Cäcilienbrücke, Bremer Straße / Am Damm (geöffnet von 10 bis 17 Uhr; Führungen nach Bedarf)
 • Alte Glashüttensiedlung, Nollstraße und Behrensstraße (geöffnet von 15 bis 18 Uhr; Führungen um 15.30 und 17 Uhr)
 • Ehemalige Arbeitersiedlung Breslauer Straße, Breslauer Straße 70 (geöffnet von 14.30 bis 17 Uhr; Führungen um 14.30 und 16 Uhr (Treffpunkt an der Ecke Breslauer Straße und Hirschberger Straße))
 • Brüderstraße (ganztags geöffnet; Führungen nach Bedarf)
 • Lappan ? Oldenburg Info, Lange Straße 3 (geöffnet von 10 bis 17 Uhr)
 • Restaurant Klinkerburg im Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz 12d (geöffnet von 10 bis 13 Uhr)
 • Alte Schmiede, Lappan 4 (geöffnet von 10 bis 17 Uhr)
 • GLOBE - ehemaliges Truppenkino der britischen Armee, Ammergaustraße 140, ehemalige Donnerschwee-Kaserne (geöffnet von 10 bis 18 Uhr)
 • Wohnprojekt Kreativ Wohnen, Beverbäker Wiesen 8 (geöffnet von 11 bis 16 Uhr)
 • Villa „Sieben Eichen“, Cloppenburger Straße 9 (geöffnet 13 bis 17 Uhr)
 • Mittelalterliche Gewölbe, Haarenstraße 57-60 (geöffnet von 15 bis 17.30 Uhr; Führungen nach Bedarf)
 • Großherzogliches Mausoleum auf dem Gertrudenfriedhof, Nadorster Straße 5 (geöffnet zu den Führungen um 11, 13 und 15 Uhr)
 • St. Lamberti-Kirche, Markt 17 (geöffnet von 11 bis 17 Uhr; Führungen um 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr
 • Dreifaltigkeitskirche, Cloppenburger Straße 17(geöffnet von 12.30 bis 15 Uhr; Führungen um 12.30 und 13.30 Uhr)
 • Christuskirche, Harlinger Straße 16 (geöffnet von 11 bis 16 Uhr)
 • Trauerhalle auf dem Alten Jüdischen Friedhof, Dedestraße / Ecke Dragonerstraße (geöffnet von 10 bis 16 Uhr; Führungen um 11 und 15 Uhr)
 • Ohmsteder Kirche, Rennplatzstraße (geöffnet von 9 bis 17 Uhr)
 • Ehemalige Königlich Preußische Gesandtschaft, Bismarckstraße 13 (geöffnet von 15 bis 16 Uhr; Zugang zur mit Voranmeldung unter Telefon 0441 36117040)
 • Schlossgarten mit Küchengarten, Gartenstraße 37 (Küchengarten öffnet von 10 bis 16 Uhr, Führungen um 11 und 14 Uhr)
 • Eversten Holz, über Wienstraße (geöffnet von 10 bis 16 Uhr)


Alle Führungen sind kostenfrei, sofern nicht anders angegeben. Das ausführliche Programm zum Tag des offenen Denkmals mit den jeweiligen Öffnungs- und Führungszeiten gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.
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Die Vielfalt des Iran an drei Abenden

05.09.2018 21:07 Uhr

Lesungen, Filme, Diskussionen am 14., 17. und 21. September

Das Amt für Zuwanderung und Integration und der Sujet Verlag bieten drei „Iranische Abende“ am 14., 17. und 21. September an, die jeweils im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, stattfinden.

Bei den Veranstaltungen soll der Iran mit all seinen Facetten vorgestellt werden: Iranische Autoren lesen aus ihren Werken, Filme von iranischen Regisseuren werden gezeigt und Menschen, die im Iran aufgewachsen sind, aber seit langer Zeit in Deutschland leben, laden zur Diskussion und zum Gespräch ein. Dazu gibt es Getränke und persische Snacks. Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg und der Sujet Verlag, dessen Gründer und Inhaber Madjit Mohit  selbst in den 1990er Jahren als politischer Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland kam, möchten Brücken schlagen zwischen der deutschen Welt und dem unbekannten, fernen Iran. Damit das Land und seine Kultur nicht nur über die Nachrichten und Vorurteile wahrgenommen werden, sollen Kunst und Literatur der Landsleute sprechen.

Anmeldungen nimmt das Service Center der Stadt Oldenburg per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-4444 entgegen. Die Iranischen Abende sind kostenlos.

Die Iranischen Abende im Überblick:
Freitag, 14. September, 18 Uhr: „Ich bin Ausländer und das ist auch gut so“
Lesung mit Mahmood Falaki, im Vorfeld Präsentation über den Iran, nach der Lesung Interview mit dem Autor. Anschließend Vorstellung der Biografie von Madjit Mohit. Musik von Behruz Djallili und Jamal Ayoughi.

Montag, 17. September, 18.30 Uhr: „Der Traum von Tibet“
Lesung von Fariba Vafi (Übersetzerin: Jutta Himmelreich), danach Interview mit und Vorstellung der Biografie von Zahra Motahar. Musik von Dust Hosseini.

Freitag, 21. September, 18 Uhr: „Geflüchtet aus dem Iran und aus Afghanistan – Ankommen in Deutschland“
Dokumentarfilm von Jamal Pourajdari Najafabadi. Anschließend Interview mit Jamal Pourajdari Najafabadi und Vorstellung der Biografie von Ebrahim Fazly. Musik von Ali Hooshyari.
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Geistesblitze für den Einzelhandel

05.09.2018 20:41 Uhr

Workshop gibt kreative Impulse, um sich gegen Online-Konkurrenz zu behaupten

Der Online-Markt stellt den Einzelhandel vor völlig neue Herausforderungen. Oftmals fehlt es aber an den entscheidenden Impulsen und am kreativen Blick von außen, um die Chancen dieser Entwicklung zu erkennen und um neue Ideen und tragfähige Lösungen für das eigene Unternehmen umzusetzen. Der cre8_workshop: EINZELHANDEL bietet deshalb am Montag, 24. September, eine Plattform, bei der Einzelhändler und kreative Experten gemeinsam innovative Ideen zum Thema entwickeln. Im engen Austausch sollen so neue Perspektiven, Lösungsansätze und idealerweise eine Vernetzung untereinander entstehen.

Hierzu laden die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg ein. Der Workshop findet am 24. September von 9 bis 14 Uhr in der Werkschule, Rosenstraße 41, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldungen wird bis zum 18. September per E-Mail an jaruschewski@cre8oldenburg.de gebeten. Aufgrund des Workshop-Formats ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

Als Grundlage für den Workshop werden verschiedene Kreativmethoden wie die Kopfstand- oder die 6-Hüte-Methode vermittelt und eingesetzt. Als Experten auf diesem Feld leiten der Unternehmensberater Peter Gerd Jaruschewski und die Designerin Katja Reiche den cre8_workshop.

Beim cre8_workshop sollen ganz bewusst verschiedene Blickwinkel aufeinandertreffen. Eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter kleiner und mittlerer Einzelhandelsbetriebe, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Kundinnen und Kunden. Zusätzlich dabei sind Kreativschaffende – zum Beispiel aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Text, Kunst –, die sich als „Querdenker“ mit ihren eigenen Erfahrungen in die Thematik einbringen.

Der erste Workshop zu diesem Thema fand bereits im Juni dieses Jahres statt. Für Tina Stöhr von der Goldschmiede-Manufaktur TiTo bot die Teilnahme einen inspirierenden Austausch: „Der Workshop war eine erfrischende Abwechslung zum Alltag im eigenen Geschäftstrott und eine Erinnerung, die eigenen Werte weiter zu verfolgen. Den Austausch halte ich für besonders lehrreich und zielführend. Danke, dass wir teilnehmen durften.“ Karim Olivo von Käse Friese schätzte die gute Stimmung, in der locker und entspannt gearbeitet wurde. Er arbeitet jetzt mit einer Teilnehmerin beim Marketing zusammen.

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, Telefonnummer 0441 235-2105. Die neue cre8_workshop-Reihe wird auch für weitere Branchen und Themen angeboten. Sie wird durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert.
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Stadtbibliothek erweitert digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

05.09.2018 20:35 Uhr

iPads, PlayStation 4-Konsole, Switch-Spiele und ein neues Veranstaltungsformat

Die Stadtbibliothek Oldenburg baut das Medienangebot für Kinder und Jugendliche weiter aus. Ab sofort können im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, Konsolenspiele für Nintendo Switch ausgeliehen werden. Hinzu kommt im „JungLe“ eine PlayStation 4-Konsole sowie ein iPad zum Ausprobieren aktueller Spiele und Apps direkt vor Ort. Ein weiteres iPad wird auch in der Kinderbibliothek am PFL zur Verfügung gestellt.

Ergänzt wird das Angebot mit einem neuen Veranstaltungsformat für Kinder ab sechs Jahren in der Kinderbibliothek, Peterstraße 1: Medienpädagoge Hannes Meiners wird am Donnerstag, 27. September, ab 15.30 Uhr mit den Kindern die „App des Monats“ testen. Während die Kinder die App nach einer kurzen Vorstellung eigenständig nutzen, sind Eltern herzlich eingeladen, Fragen rund um das Thema Medienerziehung zu stellen.

Die iPads sind dauerhaft sowohl im „JungLe“ als auch in der Kinderbibliothek zur Ausleihe vor Ort verfügbar. Darauf befinden sich für die entsprechenden Altersgruppen ausgesuchte Apps zum Ausprobieren. Seien es digitale Bilderbücher, Spiele, Kreativ-Apps zu den Themen Film, Fotografie und Musik oder aber die Onleihe-App.

Um den Jugendbereich „JungLe“ für Jugendliche noch attraktiver zu gestalten, befindet sich ab sofort eine PlayStation 4-Konsole mit vier Controllern zum Spielen vor Ort. Das Angebot kann von Jugendlichen ab zwölf Jahren genutzt werden, die dabei alle Spiele aus dem Bestand der Bibliothek bis zur Altersfreigabe USK 12 kostenfrei unter Vorlage ihres Bibliotheksausweises ausprobieren können. Das Angebot wird erweitert durch die Möglichkeit des Ausleihens von Spielen für die Nintendo Switch. Damit sind auch Konsolenspiele für die neuste Konsole im Bestand der Stadtbibliothek Oldenburg. Welche Spiele verfügbar sind, ist über den Bibliothekskatalog ersichtlich.
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Zu schnell: Mehr als 200 Verstöße innerhalb von zwei Stunden

01.09.2018 21:07 Uhr

Stadt und Polizei kontrollieren vor Schulen in Tempo-30-Zonen an Hauptverkehrsstraßen

Ein gutes halbes Jahr lang hatten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Zeit, sich an die neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen vor schutzbedürftigen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten zu gewöhnen. Jetzt haben Polizei und Stadtverwaltung Geschwindigkeitsüberwachungen in Tempo-30-Zonen an Hauptverkehrsstraßen vorgenommen – mit bedenklichen Ergebnissen. „Jeder Vierte hat zum Beispiel an der Klingenbergstraße die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in dem gesondert gekennzeichneten Bereich vor der Grundschule missachtet. Auch an der Alexanderstraße haben sich binnen zwei Stunden mehr als 200 Verkehrsteilnehmer im Bereich des Neuen Gymnasiums verkehrswidrig verhalten“, berichtet Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes.

Die Stadt appelliert an alle Fahrerinnen und Fahrer, die Geschwindigkeitsreduzierung gerade in den Bereichen vor Schulen, Kindergärten und Altenheimen zu beachten – und dies auch auf Hauptverkehrsstraßen. Stadt und Polizei werden in den kommenden Wochen weiter ein besonderes Augenmerk auf den Verkehr vor schutzbedürftigen Einrichtungen richten. Neben der Geschwindigkeitsmessung kommen dabei auch sogenannte Verkehrsdisplays zum Einsatz, die für die Einhaltung einer angemessenen Geschwindigkeit sensibilisieren sollen.

In dieser und in der nächsten Woche sind die Verkehrsdisplays vor den Kindertagesstätten im Bereich Großer Kuhlenweg und Dedestraße aufgestellt. Die städtische Geschwindigkeitsüberwachung und auch die Polizeiüberwachung wird an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingesetzt werden. Die Geschwindigkeitsüberwachung erfolgt dabei sowohl auf den Hauptverkehrsstraßen als auch in Nebenstraßen.
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Erneuter Vorsitz in Oldenburg

01.09.2018 21:00 Uhr

Dr. Frank Lammerding steht weiter an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter

Mit breiter Mehrheit ist Dr. Frank Lammerding für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen (AGJÄ) gewählt worden. Bereits seit 2007 nimmt der Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg den Vorsitz in der AGJÄ wahr.

„Ich freue mich über das große Vertrauen und werde mich auch in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit den örtlichen und überörtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und den kommunalen Spitzenverbänden dafür einsetzen, die Herausforderungen aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen im Bereich der Kindertagesbetreuung, der Hilfen zur Erziehung, der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendberufshilfe positiv zu gestalten“, sagt Frank Lammerding.

Die diesjährige Mitgliederversammlung der 58 Jugendämter fand im Rahmen der Großen Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen statt. Ausrichter dieser größten Fachveranstaltung der Kinder- und Jugendhilfe in Niedersachsen mit über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren dieses Mal die Stadt und der Landkreis Göttingen. Unter dem Motto „Kinder- und Jugendhilfe als Drehpunkt der Systeme“ wurde ein umfangreiches Programm mit über 45 Workshops und zahlreichen Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert. Da die Tagung sich an alle Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe richtete, trugen viele überregional anerkannte Fachleute in zahlreichen Arbeitsgruppen, Referaten und Vorträgen zu einem umfassenden Diskurs über die verschiedenen Handlungsansätze der Kinder- und Jugendhilfe bei.

Die Kinder- und Jugendpolitik der beiden Bundesländer war durch Sozialministerin Dr. Carola Reimann vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen ist ein Zusammenschluss aller Jugendämter der beiden Bundesländer und hat zum Ziel, die Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe durch fachlichen Austausch, Qualitätssicherung und Verfahrensoptimierungen fachlich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus ist sie beratend in verschiedenen Gremien und dem Landesjugendhilfeausschuss tätig.
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Zusatztermin: Mit dem Rad auf den Spuren der Industriellen Revolution

01.09.2018 20:55 Uhr
Aufgrund der hohen Nachfrage bietet das Stadtmuseum am Freitag, 14. September, von 16 bis circa 19 Uhr eine weitere Fahrrad-Exkursion durch Oldenburg zum Thema Industrielle Revolution an: Was haben die ehemaligen Bauernschaften Donnerschwee und Ohmstede mit der Industrialisierung Osternburgs zu tun? Die Gästeführerin Elke Wendeln beginnt die Radtour in Osternburg. Die Industriegeschichte, die Arbeiter, Wohnverhältnisse, Zwangsarbeiter und Lebensbedingungen werden im Mittelpunkt stehen. Nach dem Hafengebiet führt die Radtour über schöne Wege in die Bauernschaft links der Hunte in Richtung Ohmstede und Donnerschwee. Geradelt werden circa 13 Kilometer in gemütlichem Tempo inklusive Pause. 

Treffpunkt ist der Marktplatz Osternburg, Ziel der Hauptbahnhof. Die Teilnahme kostet 16 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter https://ticket2go.de/e/880 erhältlich.
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Oldenburger Nacht der Museen: Vorverkauf startet

01.09.2018 20:54 Uhr
Am Samstag, dem 22. September laden die Oldenburger Museen wieder zur großen Nacht der Museen ein. Der Vorverkauf startet am Samstag, 1. September: Die Eintrittsbändchen sind an den Museumskassen der teilnehmenden Häuser (außer im Computer-Museum) sowie in der Tourist-Information im Lappan für 5 Euro erhältlich. Ein Partnerticket für zwei Personen kostet 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren ist der Eintritt in der Museumsnacht frei.

Das Programm der Museumsnacht ist ebenso vielfältig wie die Oldenburger Museen und Kunsthäuser selbst. Die Besucherinnen und Besucher können sich von 18 bis 24 Uhr auf Kurzführungen freuen, an den verschiedensten Mitmach-Aktionen teilnehmen oder musikalischen Beiträgen lauschen. Einen Einblick in das umfassende Programm gibt es bereits im Internet unter www.nachtdermuseen-oldenburg.de.

Folgende Häuser nehmen an der Nacht der Museen 2018 teil: Landesmuseum Natur und Mensch, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, Horst-Janssen-Museum, Stadtmuseum Oldenburg, Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Oldenburger Kunstverein, Oldenburger Computer-Museum (hier kein Vorverkauf).
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Verkehrsunfall mit Unfallflucht

01.09.2018 20:52 Uhr

Zeugen gesucht

Auf der BAB A 28, Richtungsfahrbahn Bremen, kam es am 29.08.2018 gegen 13.50 Uhr im Bereich der Abfahrt Kreyenbrück zu einem Verkehsrunfall zwischen zwei Pkw. Eine 20-jährige Oldenburgerin wartete mit ihrem Pkw an der Ampel (Linksabbiegerspur) von der Autobahnabfahrt kommend in Richtung Innenstadt, als ein brauner Pkw mit einer unbekannten Fahrzeugführerin auf ihren Pkw auffuhr. Die junge Oldenburgerin machte auf sich aufmerksam und fuhr kurz darauf in der Cloppenburger Strasse auf einen Parkplatz. Allerdings hielt die Unfallverursacherin nicht an und machte zu ihrer Beteiligung keine Angaben. Ein Kennzeichen konnte nicht abgelesen werden. Am Fahrzeug der 20-jährigen endstand jedoch geringer Sachschaden. Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Oldenburg unter der Tel.-Nr.: 04402-933-0 in Verbindung zu setzen.
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Dagmar Sachse bleibt Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg

29.08.2018 21:30 Uhr

Rat stimmt für zweite Amtszeit

Dagmar Sachse bleibt Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Im Rat der Stadt stimmten gestern Abend 31 Ratsmitglieder für eine zweite Amtszeit der 57-Jährigen.

Dagmar Sachse ist seit dem 1. Juni 2011 Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, die zweite Amtszeit endet am 31. Mai 2027.

Bei der weiteren Zusammenarbeit mit Dagmar Sachse setzt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die Sozialdezernentin zur Wiederwahl vorgeschlagen hatte, vor allem auf die Themen Schule und Bildung, Inklusion, Integration und Bildungsgerechtigkeit. „Ich freue mich, dass es eine klare Mehrheit gegeben hat und vertraue auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Frau Sachse“, sagte Krogmann.

Dagmar Sachse freute sich über das eindeutige Wahlergebnis. „Ich bedanke mich bei allen Menschen, die mir in den vergangenen Wochen sehr viel Wertschätzung für meine Arbeit, aber auch mir persönlich gegenüber entgegengebracht haben und mir damit für einen zweiten Wahlgang den Rücken gestärkt haben.“

Darüber hinaus legt Dagmar Sachse viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit. „Dem vom Rat ausgesprochenen Vertrauen, mir erneut die Leitung des Sozialdezernates zu übertragen, will ich gerecht werden und freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen/Gruppen, Schulen, sozialen Organisationen und gesellschaftlichen Kräften.“

Zum Dezernat von Dagmar Sachse gehören die Ämter für Teilhabe und Soziales, Jugend und Familie, Schule und Bildung, Zuwanderung und Integration, sowie das Gesundheitsamt.
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Oldenburg steigt aufs Rad

29.08.2018 21:28 Uhr

Anmeldungen für Wettbewerb STADTRADELN noch möglich – Startschuss am 2. September

Nur noch wenige Tage bis zum Start der Aktion STADTRADELN in Oldenburg: Bisher haben sich 606 Radelnde, davon 14 Mitglieder des Stadtrates, für das STADTRADELN in Oldenburg registriert (Stand: Dienstag, 28. August, 13 Uhr). Radfahrerinnen und Radfahrer sind dazu aufgerufen, sich weiterhin online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anzumelden und im Aktionszeitraum vom 2. bis zum 22. September fleißig in die Pedale zu treten. Ziel ist es, beruflich und privat möglichst viele Wege CO2-frei mit dem Rad zurückzulegen und Kilometer zu sammeln.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gibt den offiziellen Startschuss am Sonntag, 2. September, um 12 Uhr auf dem Schlossplatz. Nach der Begrüßung brechen STADTRADELN-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zu einer Auftakt-Fahrradtour auf. 

Neben einer Prämierung der fahrradaktivsten Kommunen durch das Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören, verleiht die Stadt Oldenburg mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren Preise in drei Kategorien: „Teampreise für die fahrradaktivsten Teams“, „Einzelpreise für die fahrradaktivsten Radlerinnen und Radler“ und „Verlosung mit Gewinnmöglichkeit für alle Teilnehmenden“.

Stadtbaurätin Gabriele Nießen erklärt, wieso man mitmachen sollte: „Zum einen werden möglichst viele Mitradlerinnen und Mitradler für den Wettbewerb um den Titel der fahrradaktivsten Kommune gesucht, um hier eine Chance auf das Siegertreppchen zu haben. Zum anderen tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu bei, dass vor Ort ein Zeichen für den Klimaschutz und die Radverkehrsförderung gesetzt wird.“

Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
Kerstin Goroncy und Andreas Brosig sind erreichbar unter den Telefonnummern 0441 235-3849 und 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
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Zehn Jahre ServiceCenter: Jubiläum am 1. September

29.08.2018 21:25 Uhr

Infostelle der Stadtverwaltung zieht erfolgreiche Bilanz

Zehn Jahre Service für Bürgerinnern und Bürger: Am Samstag, 1. September, feiert das ServiceCenter der Stadt Oldenburg seinen zehnten Geburtstag.

Seit 2008 trägt das ServiceCenter zu einer deutlichen Qualitätssteigerung der städtischen Dienstleistungen bei. „Dies wird zurecht von einer modernen und bürgerorientierten Stadtverwaltung erwartet“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Bürger- und Unternehmensservices sind heutzutage wichtige Standortfaktoren, weshalb die Entscheidung zur Etablierung des ServiceCenters auch einen Anteil an der positiven Standortentwicklung Oldenburgs hat.“

Seit dem die Infostelle für Bürgerinnen und Bürger an den Start ging, wurden mehr als 3 Millionen Anliegen bearbeitet. Über zwei Drittel dieser Anliegen konnten direkt beim ersten Anruf erledigt werden und über 80 Prozent der Anrufe wurden unter 20 Sekunden angenommen ? also ohne lästige Warteschleife. Im ersten Jahr gingen von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr durchschnittlich knapp 20.000 Anrufe monatlich ein. Inzwischen hat sich die Zahl der Anrufe, die das ServiceCenter über die 0441-235-4444, die Behördennummer 115 und von Kooperationspartnern monatlich erreichen, auf mehr als 40.000 Anrufe mehr verdoppelt. Von den Synergieeffekten einer Zweckvereinbarung zwischen Kommunen profitieren beispielsweise die Stadt Wilhelmshaven, die Gemeinden Ganderkesee und Wardenburg oder auch der Landkreis Friesland.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon greifen auf eine stetig wachsende Wissensdatenbank von über 6.000 Datensätzen zurück, die von Wissensmanagerinnen qualitätsgesichert und weiterentwickelt wird. „Das Know-How zur Konservierung und Aufbereitung von Wissen ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung besonders wertvoll. Wissensmanagement ist fester Bestandteil der Digitalisierungsroadmap der Stadtverwaltung“, erklärt Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement.
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Verschenkmarkt ist bis auf weiteres geschlossen

29.08.2018 21:23 Uhr
Der Verschenkmarkt ist am alten Standort auf dem Maco-Gelände an der Rheinstraße ab sofort geschlossen. Dort musste das Domizil wegen der anstehenden Bautätigkeiten aufgegeben werden. Eine neue Anlaufstelle steht mit den ehemaligen Räumen der DEKRA an der Donnerschweer Straße/Taastruper Straße bereits fest. Im Oktober ist dort die Neueröffnung geplant – der genaue Termin ist noch offen.
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Städtepartner aus China zu Gast in Oldenburg

26.08.2018 19:39 Uhr

12. China-Roundtable zum Thema moderner Städtebau

Drei Architekten aus Oldenburgs Partnerstadt Xi an waren in dieser Woche zu Gast in Oldenburg. Yuanchao Zhao, Pengfei Niu (beide vom China Architecture Northwest Design and Research Institute) und Qinghua Zhou (Dekan des Instituts für Stadtplanung und Design der Xi’an Universität für Architektur und Technologie) waren die Hauptreferenten beim 12. China-Roundtable im Alten Rathaus.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßte die Delegation zusammen mit zahlreichen Mitgliedern des China-Netzwerks. „Die Dimensionen des Städtebaus in China sind natürlich völlig anders als in Oldenburg, das war keine Überraschung für uns. Dennoch war dieser Austausch über Themen und Schwerpunkte sehr sinnvoll für beide Seiten“, sagte Krogmann. Erfolge gibt es bei der Ansiedlungspolitik. „Das medizintechnische Unternehmen „think“ plant, seine Deutschlandzentrale nach Oldenburg zu verlegen“, freut sich Krogmann.

Hauptreferenten beim China-Roundtable waren die Architekten Yuanchao Zhao und Qinghua Zhou: Sie sprachen in ihren Vorträgen über die Herausforderungen des modernen Städtebaus in der Millionenstadt Xi’an. Neben ihrem Vortrag gab es einen Bericht von zwei Teilnehmenden am Xi’an Halbmarathon, sowie eine Unternehmenspräsentation, eine Vorstellung der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft sowie eine Präsentation des Projekts TansLearn vom Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik.

Aber auch an den anderen Tagen des Besuchs hatten die Chinesen ein volles Programm: Bei einem Termin mit dem Wasserversorger OOWV ging es um die Möglichkeiten computergestützter Wasserversorgung sowie den Umgang mit Starkregenereignissen. Die Wärmerückgewinnung aus Abwasser und die Filtration von Mikroplastik in der Kläranlage waren ebenfalls von großem Interesse für die Gäste. Im Austausch mit der Jade Hochschule wurden die Risiken und Chancen einer Smart City und das Thema Blockchain diskutiert. Auch das Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier (ENaQ), das in den kommenden Jahren auf dem Fliegerhorst realisiert wird, wurde vorgestellt. Besonders interessant war für die chinesischen Architekten auch der Austausch mit dem Bund Deutscher Architekten, bei dem es auch um Denkmalschutz und Organisationsstrukturen deutscher Architektenverbände ging. Während einer Stadtführung hatten die Gäste Gelegenheit, Oldenburgs Stadtbild und seine architektonischen Besonderheiten kennen zu lernen.
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Stadtfest-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

26.08.2018 19:32 Uhr

400.000 Besucherinnen und Besucher wollen friedlich und sicher feiern

Bis zu 400.000 Besucherinnen und Besucher des Oldenburger Stadtfestes wollen auch in diesem Jahr wieder in den Straßen der Altstadt feiern: Die große Party findet vom 30. August bis zum 1. September in der Fußgängerzone statt und wird parallel dazu bereits ab dem 29. August um die Veranstaltung „Kochen am Schloss“ auf dem Schlossplatz ergänzt. Der Veranstalter und die beteiligten Behörden – insbesondere das Bürger- und Ordnungsamt , die Feuerwehr sowie die Polizei – haben ihre Planungen zur Vorbereitung für ein friedliches und sicheres Stadtfest abgeschlossen.
 
Die beteiligten Akteure haben in den vergangenen Wochen die aktualisierte Aufbauplanung abgestimmt und das seit Jahren angewandte und bewährte Sicherheitskonzept angepasst. Aufgrund der Bauarbeiten zur Neugestaltung des Waffenplatzes steht dieser Bereich in diesem Jahr nicht zur Verfügung. Im Bereich der Mottenstraße/Kurwickstraße wird dafür eine weitere Bühne installiert werden. Auch in der weiteren Altstadt gibt es geringfügige Änderungen in der Aufbauplanung der Bühnen und Thekenbereiche.

Stadt, Polizei und Veranstalter haben im Rahmen des Sicherheitskonzeptes wieder besonders die Zufahrts- und Rettungswege in den Blick genommen: Einerseits sollen Rettungsdienste schnell an Unfallstellen geführt und Fluchtwege offen gehalten werden, andererseits soll Gefahren an neuralgischen Zufahrten im Innenstadtbereich weitestgehend vorgebeugt werden. Deshalb werden auch in diesem Jahr an verschiedenen Zufahrtsbereichen im Innenstadtbereich – zum Beispiel am Julius-Mosen-Platz, in der Wallstraße und am Schlossplatz – insgesamt 48 Betonpoller aufgestellt, um diese Bereiche zusätzlich abzusichern. Der Aufbau dieser Zufahrtssperren beginnt am Dienstag, 28. August.

Durch die Aufbauveränderungen am Waffenplatz bleibt in diesem Jahr die Zufahrt zum Waffenplatz-Parkhaus frei. Der Taxenstand am Waffenplatz wird jedoch wie im Vorjahr in den Bereich Heiligengeistwall (von Höhe Polizeigebäude bis zur Einmündung Mottenstraße) auf die dortigen Parkflächen verlegt.

Während des Stadtfestes werden Polizei, Feuerwehr sowie der Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes gemeinsam mit dem Veranstalter laufend die Sicherheitslage beobachten. Die Polizei wird verstärkt an den Bühnenbereichen, aber auch auf den Straßen, Präsenz zeigen, ebenso eine Reihe von Zivilkräften einsetzen. Wie in den Vorjahren sind auch die Außendienstmitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes an allen Stadtfesttagen im Einsatz; gemeinsam mit der Polizei wird das Jugendamt auch wieder Jugendschutzkontrollen vornehmen.

Die Polizei bittet darum, bei Übergriffen und möglichen Straftaten unverzüglich die Nummer 110 zu wählen.

An alle Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes wird dringend appelliert, keine Gläser und Glasflaschen mitzubringen. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Schnittverletzungen aufgrund von Glasbruch gekommen.

Bei Glasbruch drohen daher Bußgelder in Höhe von mindestens 100 Euro. Mit Bußgeldern in gleicher Höhe ist zu rechnen, wenn Personen angetroffen werden, die ihre Notdurft an Stellen verrichten, die hierfür nicht vorgesehen sind. Toilettenwagen sind in ausreichender Anzahl vorhanden, und auch die teilnehmenden Gastronomiebetriebe stellen ihre Toilettenanlagen zur Verfügung.

Nach dem Aufbau sämtlicher Stände, Bühnen und Theken werden Feuerwehr und Bürger- und Ordnungsamt am Donnerstag, 30. August, die Stände abnehmen und mit einem Feuerwehrfahrzeug einen Durchfahrtsversuch starten. Hierdurch soll für den realen Einsatzfall ein ungehindertes Passieren der Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

Auf dem Festgelände stehen für die Besucherinnen und Besucher drei Erste-Hilfe-Stationen zur Verfügung (Neue Straße, Staustraße und Schlossplatz). Zusätzlich ist in der Kurwickstraße die Brandsicherheitswache der Feuerwehr eingerichtet.

Alle Feiernden werden gebeten, ihre Fahrräder nicht „wild“ und vor allem nicht in Feuerwehr- und Rettungszufahrten abzustellen. Es sollte gewährleistet sein, dass Rettungsfahrzeuge die Wege zu jeder Zeit passieren können. Es muss damit gerechnet werden, dass behindernde Räder kostenpflichtig entfernt werden.

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.stadtfest-oldenburg.de
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Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September

26.08.2018 19:20 Uhr

Stadt prämiert familienfreundliche Unternehmen

Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September
Der Countdown läuft: Die Bewerbungsfrist für den „OLLY 2018“, den Preis für familienfreundliche Unternehmen und Institutionen, endet am 30. September. Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen und Institutionen mit Sitz in Oldenburg.

Eine unabhängige Jury wählt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Preisträger in den Kategorien „Kleine und mittlere Unternehmen/Institutionen“ (bis 150 Beschäftigte) und „Große Unternehmen/Institutionen“ aus. Die Preisverleihung findet am 1. November während des 30. Kontaktpunktes Wirtschaft im Audi Zentrum Oldenburg statt. Verliehen wird der OLLY von Schirmherrin Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Sozialministerin, und Oberbürgermeister Krogmann.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/beruf-und-familie oder bei Birgit Schulz, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-2821.
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Stadtbibliothek am 7. September geschlossen

26.08.2018 18:07 Uhr
Aufgrund einer internen Fortbildung ist die Stadtbibliothek Oldenburg am Freitag, 7. September, geschlossen. Davon betroffen sind die Stadtbibliothek im PFL, die Kinderbibliothek am PFL sowie die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek. Die Ausleihfrist von Medien wird am außerordentlichen Schließungstag nicht ablaufen. Auch zusätzliche Kosten aufgrund von verspäteter Rückgabe fallen an diesem Tag nicht an. Ab Samstag, 8. September, sind Stadtbibliothek und Kinderbibliothek wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Für die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek gilt das ab Montag, 10. September.
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6. Soccer Court – Benefizturnier des PRO

22.08.2018 21:57 Uhr
Kicken für die Prävention:am Samstag, den 25. August 2018 von 14:00–17:00 Uhr auf dem Sportgelände der Uni Oldenburg, Uhlhornsweg, in 26129 Oldenburg.

Der Förderverein Präventionsrat Oldenburg und die Comes Unternehmensberatung laden zum 6. Soccer Court - Benefizturnier ein.
Sechs Mannschaften aus dem Bankenwesen und aus Unternehmen spielen für Oldenburger Präventionsprojekte.

Das Besondere des Benefizturniers ist, das jedes Tor, jede rote oder gelbe Karte und jedes Foul mit „Strafgeldern“ geahndet werden, die dann summiert der Prävention in Oldenburg zu Gute kommen. Über 23.000,-€ konnten bereits dank der Benefizturniere im Soccer Court für die Prävention erspielt werden. Für Fair Play und gute Unterhaltung sorgen die Schiedsrichter*innen: der Vorstand des PRO, Eckhard Wache und Ulrike Heinrichs sowie die Integrationsbeauftragte Aliz Müller.

In bewährter Manier wird Harald Rieß die Spiele moderieren. Zuschauer*innen sind herzlich willkommen und können sich bei der Gelegenheit über die
Arbeit des PRO und die Prävention in Oldenburg informieren.
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Freiwillige vor: Ehrenamtlicher Einsatz hat Zukunft

22.08.2018 21:49 Uhr

Fachtag im PFL zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Das ist doch Ehrensache: Die Stadt Oldenburg beteiligt sich an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die in diesem Jahr vom 14. bis zum 23. September stattfindet. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement richtet aus diesem Anlass am Freitag, 21. September, einen Fachtag im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) aus, der die Bedeutung des modernen Ehrenamtes in Oldenburg in den Fokus rückt. Beginn ist um 14 Uhr.

Freiwilliges Engagement findet seinen Ausdruck in vielen unterschiedlichen Ausprägungen. In Zeiten des Klimawandels, der Umweltschäden, steigender Armut und knapper werdenden Ressourcen geht es beim Fachtag um nachhaltige Entwicklungen in einer sich wandelnden Stadt wie Oldenburg. Hierbei spielt bürgerschaftliches Engagement schon jetzt, aber auch zukünftig eine wesentliche Rolle. Die Unverzichtbarkeit von freiwilliger Mitarbeit und ihre exemplarische Umsetzung bestimmen deshalb das Thema der Veranstaltung im PFL.

Zwei hochkarätige Referenten werden den Fachtag einleiten: Professor Dr. Niko Paech (Lehrbeauftragter an der Universität Siegen im Studiengang „Plurale Ökonomik“, seit langem auch an der Universität Oldenburg tätig) und Dr. Gerd Placke (Senior Projektmanagement, Programm Zukunft der Zivilgesellschaft, Bertelsmann-Stiftung) halten Vorträge. Danach werden vier Workshops zeitgleich angeboten, in denen beispielhaft Initiativen oder Vereine – die Bunkergarteninitiative, das Kreativlabor, der Ernährungsrat und die Repaircafés – ihre Arbeit vorstellen, die mit Blick auf aktuelle und zukünftige Lebensbedingungen auf einem gesellschaftlichen Umdenken basiert. Durch bürgerschaftliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, setzen die Beteiligten Ideen und Konzepte um und tragen sie in die Öffentlichkeit. Sie werden somit zu Vorbildern für eine veränderte Haltung, mit der jede und jeder etwas für sich und die Gemeinschaft tun kann.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten und Engagierten in Oldenburg und Umgebung. Eine Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops ist erforderlich und ab sofort möglich. Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 14. September unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de entgegen.

Zur Förderung des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements wurde in Oldenburg die Agentur :ehrensache vor 14 Jahren als Einrichtung der Stadtverwaltung gegründet. Erst vor kurzem sind die Agentur und die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum zur Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zusammengefasst und aufgewertet worden. Sie ist Beratungs-, Vermittlungs-, Anlauf- und Informationsstelle für alle Fragen rund und ums Ehrenamt.

Mehr Informationen im Internet unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement
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Alles über Geothermie

22.08.2018 21:47 Uhr

Workshop für Industrie und Gewerbe am 23.August in der LzO

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klima(+)Unternehmen bietet die Stadt Oldenburg einen kostenlosen Workshop zum Thema „Oberflächennahe Geothermie für Industrie und Gewerbe“ an. Er findet am Donnerstag, 23. August, von 15 bis 17 in der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), Berliner Platz 1, statt. Den Workshop leitet Dr. Timo Kröger vom GeoEnergy Celle e.V.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt Bohrungen bis circa 400 Meter Tiefe für das Beheizen und Kühlen von Gebäuden, technischen Anlagen oder Infrastruktureinrichtungen. In dem Workshop erfahren interessierte Unternehmen, wie praxisorientierte Lösungen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Dabei wird die Geothermie-Anlage der LzO besichtigt.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder direkt bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, Telefon 0441 235-3615, oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de.
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Weichen stellen für mehr Teilhabe am Arbeitsleben

22.08.2018 21:40 Uhr
von Daniel Lüllmann

Unternehmer, Politiker und Vertreter der Werkstätten und Organisationen für behinderte Menschen aus ganz Niedersachsen tauschten sich beim Unternehmerfrühstück in Hannover über Möglichkeiten aus, die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Schirmherr des Treffens war Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann.

Beim Unternehmerfrühstück in Hannover trafen sich Ende vergangener Woche Unternehmer, Politiker und Vertreter der Werkstätten und Organisationen für behinderte Menschen aus ganz Niedersachsen, um sich über Praxis und Bedingungen eines inklusiven Arbeitsmarkts auszutauschen. Für Oldenburg nahmen OB Jürgen Krogmann, Stefan Könner von der GSG, Jürgen Lehmann vom Arbeitgeberband, Detlef Schwecke und Martin Grapentin von der Stiftung Teilhabe sowie Gerhard Wessels von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) an den Gesprächen teil.

Praktische Beispiele, wie die Schaffung von Außenarbeitsplätzen in Unternehmen und dafür nötige Bedingungen, standen bei der Diskussion im Vordergrund. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit der Stadt Oldenburg und der GWO beim Betrieb des Café Farbwechsel im Horst-Janssen- und Stadtmuseum vor. Krogmann bezeichnete das Projekt als gelungene Umsetzung des Inklusionsgedankens, da es die Theorie vom Kopf auf die Füße stelle.

GWO Vorstand Gerhard Wessels sieht den engen Kontakt zwischen Wirtschaft, öffentlichen Arbeitgebern und Organisationen der Eingliederungshilfe als zentralen Baustein an, um geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen: „Unsere Aufgaben ist es, mit den Partnern aus der Wirtschaft, von öffentlichen Institutionen und aus Politik im ständigen Dialog zu bleiben. Dabei geht es nicht nur um das Werben für mehr inklusive Arbeitsplätze, sondern auch um das Wissen um die Bedingungen zu denen alle Seiten diese in die Praxis umsetzen können.“

Die Beteiligten vereinbarten nach dem Auftakt in Hannover, weitere Treffen durchzuführen um die Weichen für mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern zu stellen. 
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„Die schamanischen Wurzeln unserer Region“

22.08.2018 21:34 Uhr

Vortrag von Dr. Christian Rätsch im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Am Samstag, den 1. September ist der bekannte Altamerikanist und Ethnopharmakologe Dr. Christian Rätsch zu Gast im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. In einem Vortrag um 15 Uhr spricht er, passend zur aktuellen Schamanen-Ausstellung des Museums, über „Die schamanischen Wurzeln unserer Region“.

Die schamanischen Zeugnisse der Altsteinzeit und Schamanenpflanzen betrachtet Dr. Christian Rätsch in seinem Vortrag „Die schamanischen Wurzeln unserer Region“ am 1. September ab 15 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Der Vortrag geht auf die Spurensuche nach unseren schamanischen Wurzeln in der Altsteinzeit. Schon die ältesten künstlerischen Zeugnisse der Menschheit von der Schwäbischen Alb sind Tiere und Mensch-Tier-Mischwesen und können ein Hinweis darauf sein, dass unsere kulturellen Wurzeln im Schamanismus liegen.

Seit 20 Jahren erforscht Christian Rätsch in aller Welt schamanische Kulturen und deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinischen und rituellen Gebrauch von Pflanzen. Er hat das Grundlagenwerk „Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen“ verfasst und wurde als Experte schon für viele Talkshows und Artikel angefragt.

Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“, die Teilnahme am Vortrag ist für 5 Euro pro Person möglich.
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Wettkampf der Oldenburger Ortsfeuerwehren

17.08.2018 20:44 Uhr

Übungen im Stadtgebiet am 25. August

Die Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oldenburg veranstalten am Samstag, 25. August, von 14 bis 19 Uhr eine Übung mit Wettkampfcharakter an fünf Einsatzstellen im Stadtgebiet. Die Einheiten müssen dabei umfangreiche Aufgaben in der Brandbekämpfung und in der Technischen Hilfeleistung bewältigen. Insbesondere umsichtiges und einsatztaktisch richtiges Verhalten werden geprüft.

Die Planung und Ausrichtung der verschiedenen Einsatzübungen liegt in diesem Jahr in den Händen der Ortsfeuerwehr Osternburg. Für die Amtsleitung der Berufsfeuerwehr und den Stadtbrandmeister ist dies ein willkommener Anlass, die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehren unter Einsatzbedingungen zu prüfen. Die Schlussveranstaltung mit Siegerehrung findet ab etwa 19.45 Uhr am Feuerwehrhaus Osternburg, Schützenhofstraße 14, statt.
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„Platz nehmen“: Mehr Toleranz für Jugendliche im öffentlichen Raum

17.08.2018 20:38 Uhr

Aktionstag am 24. August auf dem Schlossplatz will Vorurteile abbauen

„Platz nehmen! – Mehr Toleranz für Jugendliche im öffentlichen Raum“ ist ein Aktionstag überschrieben, der in Oldenburg am Freitag, 24. August, von 14 bis 18 Uhr auf dem Schlossplatz stattfindet. Der Aktionstag, an dem sich zwölf Städte in Niedersachsen und Bremen beteiligen, wird von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Streetwork/Mobile Jugendarbeit veranstaltet und in Oldenburg von der im Amt für Jugend und Familie angesiedelten Straßensozialarbeit unterstützt.

Ob am Bahnhof, an Bushaltestellen, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen: Vor dem Hintergrund einer diffusen Angst vor Lärmbelästigung und Vandalismus wird es für Jugendliche immer schwerer, im öffentlichen Raum so wie sie sind akzeptiert zu werden. Für viele Jugendliche ist dabei der öffentliche Raum oft der einzige Ort, an dem sie sich regelmäßig treffen können.

Der landesweite Aktionstag „Platz nehmen!“ soll für mehr Akzeptanz für junge Menschen in der Öffentlichkeit werben, Klischees und Vorurteile abbauen und einen Dialog zwischen den beteiligten Personen starten. Unter dem Motto „Das Recht auf Aufenthalt im öffentlichen Raum steht allen zu“ will die Landesarbeitsgemeinschaft mit vielfältigen Aktionen auf das Problem aufmerksam machen und möglichst sofort einen gesellschaftlichen Diskurs anstoßen. Gerade die Mitglieder der LAG haben in ihrem professionellem Alltag regelmäßig mit Jugendlichen zu tun, die von den herkömmlichen sozialen Institutionen nur schwer oder gar nicht mehr erreicht werden.

Die Straßensozialarbeit der Stadt Oldenburg bereitet für den 24. August auf dem Schlossplatz gemeinsam mit mehreren städtischen Institutionen und freien Trägern aus dem Bereich der Jugendarbeit verschiedene Aktionen vor. Neben einem Grill- und Getränkestand mit kostenlosen Angeboten wird es eine kleine Bühne geben, die junge Menschen nutzen können, um eigene Lieder vorzutragen oder etwas aufzuführen. Es wird ein Sprayer-Bereich zur Verfügung gestellt, in dem Graffitis gesprüht werden können. Zudem wird eine Airlounge aufgebaut, an der es alkoholfreie Cocktails und Fruchtspieße geben wird, natürlich ebenfalls kostenlos. Weiterhin wird es einen Informationsstand zu den Themen „Wohnungslose junge Menschen“ und Sexismus geben. Eine Sitzecke soll zum Verweilen, Diskutieren und Austauschen einladen. Darüber hinaus sind mehrere kleine Aktionen geplant, zum Beispiel Zuckerwatte zum Selbermachen, Stühle zum Bemalen, Tischkicker und vieles mehr.
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„Hand in Hand“ geht weiter

17.08.2018 20:35 Uhr

Chorsingen und Gesellschaftsspiele in der Versöhnungskirche

Das Projekt „Hand in Hand“ der Arbeiterwohlfahrt, gefördert von der Stadt Oldenburg und unterstützt von der evangelisch-lutherischen Kirche, meldet sich aus der Sommerpause zurück.

Am Donnerstag, 23. August, findet der offene Singkreis „Donner-Liedchen“ statt. Der Chor trifft sich von 14.30 bis 16.30 Uhr in den Gemeinschaftsräumen der Versöhnungskirche, Kranbergstraße 7. Zwei Wochen später, am Donnerstag, 6. September, kommen Liebhaber von Gesellschaftsspielen von 14.30 bis 16.30 Uhr, ebenfalls in der Versöhnungskirche, zusammen.
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Spiegel im Film: Filmwerkstatt für Jugendliche am 25. August

17.08.2018 20:34 Uhr
Jugendliche ab 12 Jahren können am Samstag, 25. August, 10 bis 14 Uhr, an der nächsten Filmwerkstatt des Edith-Russ-Hauses teilnehmen. Inspiration liefert die Spiegelwand in der aktuellen Ausstellung der Videokünstlerin Shirin Sabahi. Gemeinsam mit Kunstvermittlerin Luisa Jansen schauen sich die Jugendlichen die Kunstwerke an und probieren anschließend mit der Kamera oder dem eigenen Smartphone aus, wie man Spiegel im Film verwenden kann. 

Anmeldungen sind bis Mittwoch, 22. August, möglich, unter Telefon 0441 235-3275 oder unter museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Stiftung bringt Demenzkranke in Bewegung

15.08.2018 11:20 Uhr

Horst-Heißenbüttel-Stiftung fördert Projekt der DemenzHilfe Oldenburg

Aus dem bestehenden Arbeitskreis Angehöriger von Menschen mit Demenz wurde doppelter Bedarf formuliert: Benötigt wurde eine Betreuung für die Dementen für die Zeit, in der ihre Angehörigen an der Arbeitsgruppe teilnehmen. Zugleich wünschten sich viele ein Bewegungsangebot, dass auf Menschen mit Demenz abgestimmt ist. Mit der 2000 Euro-Spende der Horst-Heißenbüttel-Stiftung kann nun ein Turnkurs erstellt und ein Lastenfahrrad angeschafft werden, berichtet Marlene Dirks von der DemenzHilfe Oldenburg. Das Lastenrad soll gemeinsame Fahrradtouren erleichtern. „Damit wird zusätzliches Gepäck, vielleicht auch mal ein Rollator transportiert,“ erklärt Dirks. „Wir wünschen uns, dass gerade das soziale Miteinander gepflegt wird, damit Menschen trotz ihrer Demenz am normalen Leben beteiligt bleiben,“ unterstützt die Stiftungsvorsitzende Regine Heißenbüttel-Röhr. Besonders gelungen sei, dass das Bewegungsangebot als Turnkurs zeitgleich zur Arbeitsgruppe stattfinde. So könnten die Demenzkrankten und die Angehörigen jeweils für eineinhalb Stunden an einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Angebot teilnehmen. Angehörige erfahren Entlastung und fühlen sich in ein soziales Netz eingebunden. Die Demenzkranken erleben sich in Bewegung und Sport als selbstwirksam. Das macht Mut. Die vom Oldenburger Unternehmer Horst Heißenbüttel gegründete Stiftung hilft Menschen im Oldenburger Land. Die kirchliche Stiftung engagiert sich besonders für Projekte und Institutionen, die sonst wenig Aufmerksamkeit bekommen oder nicht finanzierbar wären. 
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Angebote für Kitas und Schulklassen zur aktuellen Ausstellung „Borrowed Scenery“

15.08.2018 11:13 Uhr
Anlässlich der aktuellen Soloausstellung „Borrowed Scenery“ von Shirin Sabahi bietet das Edith-Russ-Haus Führungen und Workshops für Kitas und Schulklassen an. Diese können ab sofort bis spätestens 28. September gebucht werden: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275. 

Der Workshop für Kitas, Vorschulen und Grundschulen steht unter dem Motto „Wünsch Dir was!“, dauert 90 Minuten und kostet 37,50 Euro. Ausgehend von dem Wunschbrunnen, mit dem sich die Künstlerin in ihren Werken beschäftigt, tauschen sich die Kinder darüber aus, was sie sich selbst von einem Wunschbrunnen wünschen würden – und was sie hineinwerfen würden, damit dies in Erfüllung geht. Anschließend basteln die Kinder einen eigenen kleinen Glücksbringer.

Für weiterführende Schulen gibt es eine 60-minütige Führung unter dem Aspekt „Forschung an der Kunst“. Sie kostet 25 Euro und kann nach Absprache um einen Workshop oder ein praktisches Projekt erweitert werden. Besprochen werden die Methoden, mit denen Shirin Sabahi in ihren Werken andere Kunstwerke untersucht. Zudem diskutieren die Schülerinnen und Schüler die soziale Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum und wie diese Kunst von Menschen (um)genutzt werden kann.
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Edith-Russ-Haus lädt Lehrkräfte zum Ideenrundgang ein

15.08.2018 11:12 Uhr

Vermittlungsideen zur Ausstellung „Borrowed Scenery“

Zum neuen Schuljahr lädt das Edith-Russ-Haus am Mittwoch, 22. August, um 16.30 Uhr, Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein. Untereinander und mit Kunstvermittler Jan Blum können die Teilnehmenden sich über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Ausstellung „Borrowed Scenery“ der iranischen Künstlerin Shirin Sabahi austauschen. Ausgehend von Sabahis Werk können auch mögliche Projekte zum Thema Kunst im öffentlichen Raum besprochen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Dienstag, 21. August, möglich, entweder per E-Mai