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Stiftung bringt Demenzkranke in Bewegung

15.08.2018 11:20 Uhr

Horst-Heißenbüttel-Stiftung fördert Projekt der DemenzHilfe Oldenburg

Aus dem bestehenden Arbeitskreis Angehöriger von Menschen mit Demenz wurde doppelter Bedarf formuliert: Benötigt wurde eine Betreuung für die Dementen für die Zeit, in der ihre Angehörigen an der Arbeitsgruppe teilnehmen. Zugleich wünschten sich viele ein Bewegungsangebot, dass auf Menschen mit Demenz abgestimmt ist. Mit der 2000 Euro-Spende der Horst-Heißenbüttel-Stiftung kann nun ein Turnkurs erstellt und ein Lastenfahrrad angeschafft werden, berichtet Marlene Dirks von der DemenzHilfe Oldenburg. Das Lastenrad soll gemeinsame Fahrradtouren erleichtern. „Damit wird zusätzliches Gepäck, vielleicht auch mal ein Rollator transportiert,“ erklärt Dirks. „Wir wünschen uns, dass gerade das soziale Miteinander gepflegt wird, damit Menschen trotz ihrer Demenz am normalen Leben beteiligt bleiben,“ unterstützt die Stiftungsvorsitzende Regine Heißenbüttel-Röhr. Besonders gelungen sei, dass das Bewegungsangebot als Turnkurs zeitgleich zur Arbeitsgruppe stattfinde. So könnten die Demenzkrankten und die Angehörigen jeweils für eineinhalb Stunden an einem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Angebot teilnehmen. Angehörige erfahren Entlastung und fühlen sich in ein soziales Netz eingebunden. Die Demenzkranken erleben sich in Bewegung und Sport als selbstwirksam. Das macht Mut. Die vom Oldenburger Unternehmer Horst Heißenbüttel gegründete Stiftung hilft Menschen im Oldenburger Land. Die kirchliche Stiftung engagiert sich besonders für Projekte und Institutionen, die sonst wenig Aufmerksamkeit bekommen oder nicht finanzierbar wären. 
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Angebote für Kitas und Schulklassen zur aktuellen Ausstellung „Borrowed Scenery“

15.08.2018 11:13 Uhr
Anlässlich der aktuellen Soloausstellung „Borrowed Scenery“ von Shirin Sabahi bietet das Edith-Russ-Haus Führungen und Workshops für Kitas und Schulklassen an. Diese können ab sofort bis spätestens 28. September gebucht werden: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275. 

Der Workshop für Kitas, Vorschulen und Grundschulen steht unter dem Motto „Wünsch Dir was!“, dauert 90 Minuten und kostet 37,50 Euro. Ausgehend von dem Wunschbrunnen, mit dem sich die Künstlerin in ihren Werken beschäftigt, tauschen sich die Kinder darüber aus, was sie sich selbst von einem Wunschbrunnen wünschen würden – und was sie hineinwerfen würden, damit dies in Erfüllung geht. Anschließend basteln die Kinder einen eigenen kleinen Glücksbringer.

Für weiterführende Schulen gibt es eine 60-minütige Führung unter dem Aspekt „Forschung an der Kunst“. Sie kostet 25 Euro und kann nach Absprache um einen Workshop oder ein praktisches Projekt erweitert werden. Besprochen werden die Methoden, mit denen Shirin Sabahi in ihren Werken andere Kunstwerke untersucht. Zudem diskutieren die Schülerinnen und Schüler die soziale Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum und wie diese Kunst von Menschen (um)genutzt werden kann.
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Edith-Russ-Haus lädt Lehrkräfte zum Ideenrundgang ein

15.08.2018 11:12 Uhr

Vermittlungsideen zur Ausstellung „Borrowed Scenery“

Zum neuen Schuljahr lädt das Edith-Russ-Haus am Mittwoch, 22. August, um 16.30 Uhr, Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein. Untereinander und mit Kunstvermittler Jan Blum können die Teilnehmenden sich über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Ausstellung „Borrowed Scenery“ der iranischen Künstlerin Shirin Sabahi austauschen. Ausgehend von Sabahis Werk können auch mögliche Projekte zum Thema Kunst im öffentlichen Raum besprochen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Dienstag, 21. August, möglich, entweder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275. 
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Klima(+)Infomontag: Draußen heiß und innen schön kühl

15.08.2018 11:05 Uhr
Am Montag, 20. August 2018, lädt Klima(+)Oldenburg um 18 Uhr zu dem Vortrag „Draußen heiß und innen schön kühl“. Der Referent ist Carsten Krause, Energieberater aus Oldenburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das Forum Alte Fleiwa (Alte Fleiwa 1, direkt am Turm).

Die Temperaturen in den letzten Monaten haben es deutlich gezeigt: wer der Hitze entfliehen möchte, braucht einen kühlen Rückzugsort. Doch nicht in allen Häusern ist es kühler als im Freien. Heizen sich doch auch Gebäude über Fenster, Türen und Wände mit der Zeit stark auf. Wohl dem, der ein energetisch gut aufgestelltes Gebäude bewohnt. 

Wird ein gut gedämmtes Haus vorwiegend mit dem Einsparen von Heizkosten in Verbindung gebracht, so zeigt sich auch im Sommer, welchen Vorteil eine gute Gebäudedämmung hat. Wo schon vielerorts mit stromfressenden Klimageräten gegen die Hitze angekämpft wird, kann das gut gedämmte Gebäude noch ohne Einsatz von Strom kühle Räume bieten.

Der Energieberater Carsten Krause erläutert anhand von Beispielen aus seiner langjährigen Erfahrung, wie durch Sanierungs- und Verhaltensmaßnahmen moderne Gebäude auch ohne kühlende Klimageräte im Sommer angenehm temperiert werden können.
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Lorenz folgt Wilken im Bürger- und Ordnungsamt

11.08.2018 18:33 Uhr
Michael Lorenz (54) wird zum 1. Januar 2019 neuer Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. Er folgt damit Ralph Wilken (53), der nach mehr als elf Jahren an der Spitze des Bürger- und Ordnungsamtes ab 2019 die Leitung der städtischen Wirtschaftsförderung übernimmt. Lorenz steht seit 2007 der Abteilung Gebäudewirtschaft im Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau vor. Zuvor hatte er unter anderem zehn Jahre das Büro des Oberbürgermeisters in den Amtszeiten von Dr. Jürgen Poeschel und Dietmar Schütz geleitet.
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Entsorgungszentrum öffnet am 15. August erst um 11 Uhr

11.08.2018 18:31 Uhr
Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg weist darauf hin, dass am Mittwoch, 15. August, alle Anlagen des Entsorgungszentrums Neuenwege am Barkenweg aus innerbetrieblichen Gründen erst um 11 Uhr öffnen. Betroffen sind das Kompostwerk, die Wertstoffannahmestelle sowie die mechanische Abfallbehandlungsanlage des AWB.
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Wartung von Ampelanlagen vom 13. bis 22. August

10.08.2018 20:44 Uhr
Von Montag, 13. August, bis Mittwoch, 22. August, werden Ampelanlagen in Oldenburg gewartet. Für die Wartung werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb genommen. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Folgende Wartungstermine sind geplant:

Montag, 13.08.2018:
Schützenhofstraße/Anton-Günther-Straße
Bahnhofsplatz /Güterstraße 
Straßburger Straße/Karlstrasse
Hundsmühler Straße/Bodenburgallee
Hundsmühler Straße/Hausbäker Straße 
Hundsmühler Straße/Ahlkenweg

Dienstag, 14.08.2018:
Hauptstraße /Autobahnabfahrt
Gartenstraße/Marschweg
Hauptstraße/Feststraße
Hauptstraße/Wienstraße 
An den Voßbergen/Rahel-Straus-Straße

Mittwoch, 15.08.2018:
Julius-Mosen-Platz/Friedensplatz 
Bloherfelder Straße/Uhlhornweg
Bloherfelder Straße/Theodor-Heuss-Straße
Bloherfelder Straße/Kennedystraße
Bloherfelder Straße/Hartenscher Damm
Bloherfelder Straße/Schramper Weg

Donnerstag, 16.08.2018:
Bremer Straße/Stedinger Straße 
Stautorplatz/Staugraben/Staulinie
Stau/Kaiserstraße
Nadorster Straße/Rennplatzstraße
Auguststraße/Ziegelhofstraße

Freitag, 17.08.2018:
Cloppenburger Straße/Buschhagenweg 
Hundsmühler Straße/Nordmoslesfehner Straße
Hundsmühler Straße/Hogenkamp 
Hundsmühler Straße/Sodenstich
An den Vossbergen/Kneippstraße
Ofener Straße/Rummelweg/Am Zuggraben

Montag, 20.08.2018:
Alexanderstraße/Nadorster Straße 
Alexanderstraße/Von-Finckh-Straße
Nadorster Straße/Stiftsweg
Nadorster Straße/Ammergaustraße 
Nadorster Straße/Kreyenstraße 

Dienstag 21.08.2018:
Alexanderstraße/Autobahnabfahrt A293
Donnerschweer Straße/Wehdestraße 
Donnerschweer Straße/Messestraße
Donnerschweer Straße/Karlstraße 
Wehdestraße/Otterweg 
Bloherfelder Straße/Haarenfeld

Mittwoch 22.08.2018:
Pferdemarkt 
Hindenburgstraße/Lindenallee
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Für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe

10.08.2018 20:17 Uhr

SoVD in der Region Weser-Ems startet Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“

Mit einem Aktionstag, einer politischen Diskussionsrunde und Informationen zum Thema Barrierefreiheit startet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Weser-Ems am 15. August 2018 um „fünf vor zwölf“ auf dem Oldenburger Schlossplatz die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Damit setzt er ein Zeichen für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe.

„Uns ist die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtig“, sagt Adolf Bauer, SoVD-Landesvorsitzender und Sprecher des Verbandes in der Region Weser-Ems. Dabei sei noch einiges zu tun: Menschen mit einer Behinderung, die voll betreut werden, dürften immer noch nicht wählen und es fehle an barrierefreiem Wohnraum, der auch noch bezahlbar ist. Was die Teilhabe von Menschen mit Behinderung angeht, sei es also im wahrsten Sinne des Wortes fünf Minuten vor zwölf.

Deshalb hat Niedersachsens größter Sozialverband die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ ins Leben gerufen. Mit einem Aktionstag am 15. August 2018 ab 11.55 Uhr auf dem Schlossplatz in Oldenburg macht die Kampagne auch in der Region Weser-Ems Halt. Dabei soll deutlich gemacht werden, was sich bei Inklusion. Teilhabe und Barrierefreiheit vor Ort noch ändern muss.

Der Aktionstag startet in zweierlei Weise symbolisch: Beginn ist kurz vor 12. Treffpunkt ist eine sechs Meter hohe aufgeblasene Hand, getreu der SoVD-Hymne: "Komm und nimm die Hand..." Das Grußwort spricht Adolf Bauer. Dazu gibt es Musik der Band der Lebenshilfe Nordhorn. In der Open-Air-Diskussion sprechen: Menschen mit Handicap;  Susanne Jungkunz, Leiterin Fachstelle Inklusion, Stadt Oldenburg; Adolf Bauer. In drei Pavillons gibt´s Informationen zu Themen wie Ehrenamt, Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, Sozialberatung speziell für Menschen mit Einschränkungen. Mehr unter www.ich-werde-behindert.de/nds.
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Neues Schuljahr – neue Schulleitungen

08.08.2018 21:51 Uhr

Wechsel an vier Grundschulen sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung

An diesem Donnerstag, 9. August, startet das neue Schuljahr – zeitgleich übernehmen an vier Grundschulen (Bloherfelde, Bürgeresch, Krusenbusch und Hermann-Ehlers-Schule) sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) neue Schulleitungen die Regie. 

Neue Rektorin an der Grundschule Bloherfelde ist Alexandra Wohlert. Sie hatte sich nach Beendigung ihrer Elternzeit im Jahr 2012 gezielt für die Grundschule Bloherfelde beworben. „Mein besonderes Interesse galt hier der gerade eingeführten Eingangsstufe, in der ich meine Erfahrungen zum individualisierten Unterricht vertiefen und an der Entwicklung dieses jahrgangsgemischten Konzeptes maßgeblich mitwirken konnte“, berichtet Alexandra Wohlert. An der Qualitätsentwicklung in Bloherfelde hat sie zunächst intensiv in der Steuergruppe, seit 2015 im Schulleitungsteam und seit 2016 offiziell als bestelltes Mitglied der kollegialen Schulleitung mitgearbeitet. In den vergangenen zwei Jahren sei der Gedanke, gerade diese Schule als Schulleiterin zu leiten, immer mehr gereift. „Es freut mich sehr, im Team der kollegialen Schulleitung angebahnte Prozesse fortzuführen, aber auch mit Verantwortung, Klarheit und Herzblut neue Perspektiven und Visionen zu entwickeln“, so die neue Rektorin. Alexandra Wohlert wurde 1972 in Salzgitter geboren, ist dort zur Schule gegangen und hat in Braunschweig studiert und in Hildesheim ihr Referendariat absolviert. Nach dem Referendariat trat sie ihre erste Stelle in Wilhelmshaven an – seitdem ist sie „begeisterte Bürgerin der Stadt Oldenburg“.

Oldenburg hat auch auf die neue Rektorin der Grundschule Krusenbusch, Katrin Miethke, große Anziehungskraft ausgeübt. Sie war bisher Leiterin der Grundschule Westerburgschule in Emden. Als sie vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen nach Oldenburg gezogen war, entschloss sie sich, ihre Zeit nicht länger auf der Autobahn verbringen zu wollen und bewarb sich auf die Stelle in Krusenbusch. An der dortigen Ganztagsgrundschule hat sie den Staffelstab von Gudrun Seeber übernommen, die 35 Jahre lang an der Spitze des Kollegiums gestanden hatte und vor den Ferien in den Ruhestand verabschiedet worden war. Karin Miethke wurde 1974 in Leer geboren, studierte ab 1994 in Hildesheim und kehrte danach als Junglehrerin in ihre Heimat Ostfriesland zurück. Sie hat 17 Jahre an der Westerburgschule in Emden gearbeitet – erst als Lehrerin, dann als Konrektorin und seit 2013 als Rektorin. Berufsbegleitend hat sie von 2010 bis 2012 an der Technischen Universität Kaiserslautern ihren Master in Schulmanagement absolviert.

Kein unbekanntes Terrain betritt die neue Leiterin der Grundschule Bürgeresch, Sandra Langenhahn: Sie hatte an der Junkerstraße bereits von März 2007 bis Oktober 2008 ihren Vorbereitungsdienst im Rahmen des Studienseminars absolviert. „Ich traf dort auf ein aufgeschlossenes Kollegium, das die individuellen Bedingungen der Kinder in besonderer Weise in den Blick nahm. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig beeindruckt, so dass ich mich der Schule immer verbunden fühlte“, sagt Sandra Langenhahn. „Da die Schule ab dem Schuljahr 2020/21 in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, werden wir uns in den nächsten Monaten vor allem um die konzeptionelle und bauliche Entwicklung des Ganztages kümmern“, blickt die neue Rektorin voraus. Sie freut sich, dabei ihre vielfältigen Erfahrungen in Unterricht und Lehrerausbildung einbringen zu können. Sandra Langenhahn war bis Juli 2018 Lehrbeauftragte in der Praxisphase für das Fach Kunst an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und Fachseminarleiterin für Kunst am Studienseminar in Oldenburg und seit 2011 Lehrerin an der Grundschule Staakenweg. Erste Stationen nach dem Studium waren die Förderschule Borchersweg und die Realschule Ofenerdiek. 

Zum 1. August 2018 wurde Heiko Toussaint die Leitung der Hermann-Ehlers-Schule übertragen. Er ist nach viereinhalb Jahren als Konrektor der Oldenburger Paul-Maar-Grundschule auf den Leitungsposten in Eversten gewechselt. „Früher bin ich eigentlich lieber Indianer gewesen und nicht so gerne ein Häuptling. Nach den positiven Erfahrungen als Konrektor fühle ich mich bereit, nun noch mehr Verantwortung zu übernehmen und freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Heiko Toussaint, der mit seiner Familie weiterhin in Garrel wohnt. Oldenburg kennt er trotzdem gut – hier ist der gebürtige Essener aufgewachsen, zur Schule gegangen, hat das Abitur und sein Lehramtsstudium absolviert. Fürs Referendariat wechselte er das Bundesland und ging für zwei Jahre nach Münster, ehe er dann ab August 2000 an der Grundschule in der Gemeinde Molbergen seine erste feste Anstellung als Lehrer bekam. Als männliche Lehrkraft an einer Grundschule war er stets in der Minderheit. Während die meisten seiner Berufskollegen in die Sekundarstufe streben, fühlt sich Heiko Toussaint dagegen im Grundschulbereich genau richtig aufgehoben: „Das passt für mich einfach.“

Der neue Schulleiter am Berufsbildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) muss sich an kein neues Arbeitsumfeld gewöhnen – er kennt es bereits bestens: Denn die Nachfolge des langjährigen Schulleiters Wolfgang Meyer, der zum 1. Februar dieses Jahres verabschiedet worden war, trat dessen bisheriger Stellvertreter Gert Mora Motta an. Er wurde bereits im Juni ernannt. Erwin Schröder, schulfachlicher Dezernent bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde, übertrug ihm in einer Feierstunde den Dienstposten als Schulleiter am BZTG. Gert Mora Motta war zuvor seit August 2013 stellvertretender Schulleiter gewesen. Davor hatte er seit 2011 als Leiter der Abteilungen Elektrotechnik und Zahntechnik fungiert. Auch sein Referendariat hatte der Diplom-Ingenieur nach dem Studium am BZTG absolviert, wo er anschließend seinen Dienst als Lehrkraft aufnahm. Von 2001 bis 2006 war er ans Studienseminar Oldenburg abgeordnet, um angehende Informatiklehrer auszubilden. Das BZTG sieht Gert Mora Motta aktuell vor großen Herausforderungen: Zum einen stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Standort Straßburger Straße an, zum anderen gilt es, sich konzeptionell auf zukünftige Entwicklungen einzustellen. Als Stichwörter nennt der neue Schulleiter „Industrie 4.0“ und Digitalisierung. Das Hauptaugenmerk liege weiter darauf, jungen Leuten Berufsorientierung zu geben, ihnen die nötigen Qualifikationen zu vermitteln und sie bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.
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Einschulung: Fast 1.400 Oldenburger Abc-Schützen

08.08.2018 21:43 Uhr
1.365 Kinder werden nach aktuellem Stand zum Schulbeginn am Samstag, 11. August, eingeschult. Den Anmeldezahlen zu Beginn der Sommerferien zufolge nehmen die 28 Oldenburger Grundschulen jeweils zwischen 22 (Grundschule Wechloy) und 87 (Grundschule Bloherfelde) neue Schülerinnen und Schüler auf und haben damit steigende Anmeldezahlen. Im Vorjahr waren es 1.316 Kinder.

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es online unter www.oldenburg.de/schule. Die Stadt Oldenburg wünscht allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen guten Start an ihrem ersten Schultag.

Die Einschulungszahlen im Einzelnen sind wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern):
 - Grundschule Alexandersfeld: 38 (35)
 - Grundschule Auf der Wunderburg: 50 (39)
 - Grundschule Babenend: 41 (45)
 - Grundschule Bloherfelde: 87 (70)
 - Grundschule Bümmerstede: 62 (73)
 - Grundschule Bürgeresch: 36 (27)
 - Grundschule Dietrichsfeld: 53 (61)
 - Grundschule Donnerschwee: 49 (35)
 - Grundschule Drielake: 56 (46)
 - Grundschule Etzhorn: 32 (29)
 - Grundschule Haarentor: 44 (35)
 - Grundschule Heiligengeisttor: 39 (42)
 - Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 42 (33)
 - Grundschule Hogenkamp: 35 (35)
 - Grundschule Klingenbergstraße: 58 (58)
 - Grundschule Kreyenbrück: 83 (53)
 - Grundschule Krusenbusch: 39 (63)
 - Grundschule Nadorst: 58 (52)
 - Grundschule Ofenerdiek: 72 (84)
 - Grundschule Ohmstede: 55 (54)
 - Grundschule Paul-Maar-Schule: 59 (54)
 - Grundschule Röwekamp: 30 (31)
 - Grundschule Staakenweg: 83 (81)
 - Grundschule Wallschule: 32 (39)
 - Grundschule Wechloy: 22 (22)
 - Katholische Grundschule Eversten: 38 (47)
 - Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (40)
 - Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 28 (33)

Des Weiteren kommen nach vorläufigem Stand 1.286 Schülerinnen und Schüler in die fünfte Klasse. Im Vorjahr waren es 1.206 Schülerinnen und Schüler. Die Integrierten Gesamtschulen nehmen 419 Fünftklässler auf (419 im Jahr 2017), die Oberschulen insgesamt 237 (208) und die Gymnasien 630 (579).
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Ferienpass 2018: Positive Bilanz zu Teilnehmerzahl und neuem Onlinesystem

06.08.2018 09:42 Uhr

Abschlussfest am 8. August




Oldenburg. Zum Ende der Sommerferien hält der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie ein Highlight bereit: Das Abschlussfest der Ferienpassaktion 2018 findet am Mittwoch, 8. August, von 14 bis 17 Uhr in der Freizeitstätte Osternburg (Kampstraße 22) statt.


Kinder und Eltern erwartet ein buntes Programm an Spiel-, Spaß- und Bastelangeboten. Die Oldenburger Freizeitstätten und das Kinder- und Jugendbüro bieten Aktionen wie Airbrush-Tattoos, Kinderschminken, Lesezeichenbasteln, Specksteinbearbeiten und vieles mehr an. Außerdem ist in diesem Jahr auch der „Spielefant“ mit einem Kisten-Kletter-Angebot dabei. Es gibt Würstchen vom Grill, Zuckerwatte, eine Cocktailbar, Kuchen, Getränke und die Kinder können sich ihre eigene Pizza im Steinofen backen.


So erfolgreich war der Ferienpass 2018
 Die Ferienpassaktion, die inzwischen zum 44. Mal stattfand, ist auch in diesem Jahr auf hohe Resonanz gestoßen. „Knapp 2.100 Kinder und Jugendliche haben sich auf der neuen Online-Ferienpass-Seite www.ferienpass-oldenburg.de registriert und Angebote gebucht. Eine Bilanz, mit der wir sehr zufrieden sind“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Frank Lammerding, Leiter des Amts für Jugend und Familie, lobt das erstmals angewandte Onlinesystem: „Das Online-Buchen rund um die Uhr sowie das neue Online-Bezahlsystem erleichterte vielen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Ferienpass und wurde zahlreich und sehr positiv angenommen.“ Im nächsten Jahr soll das Onlinesystem optimiert weitergeführt werden.


Lob gibt es auch für die Unterstützerinnen und Unterstützer der Ferienpassaktion. „Mit Hilfe der 123 Vereine, Verbände, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen und den tatkräftigen Jugendleiterinnen und Jugendleitern konnte sechs Wochen lang ein vielfältiges Ferienpassprogramm angeboten werden“, so Frank Lammerding. Aus 261 kostenlosen und 328 kostenpflichtigen Veranstaltungen haben die Kinder und Jugendlichen vom 28. Juni bis 8. August Aktionen und Veranstaltungen wählen können. Darunter waren unter anderem 269 Sportangebote, 79 Kunst- und Kreativangebote und 35 Fahrten in die umliegenden Freizeit- und Tierparks. Ein Highlight waren dabei die altbewährten Fahrten zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg und in den Heidepark Soltau. Aber auch neue Veranstaltungen stießen auf hohes Interesse, wie beispielsweise die Candyshow, bei der die Kinder eigene Bonbons herstellen konnten.


Aufgrund des hervorragenden Wetters waren zudem besonders Angebote unter freiem Himmel und auf oder im Wasser beliebt, wie zum Beispiel Stand Up Paddeln auf der Hunte oder Fahrten auf dem Fischkutter in der Nordsee bei Bensersiel.


Christian Fritsch, Stadtjugendpfleger und Leiter des Fachdiensts Jugend und Gemeinwesenarbeit. resümiert: „Die Ferienpassaktion 2018 war in voller Erfolg und ein tolles Angebot in den Sommerferien für die Oldenburger Kinder und Jugendlichen.“
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Zoll startet Instagram-Account

01.08.2018 20:49 Uhr
Ab 1. August 2018 startet der Zoll mit einem eigenen Instagram-Account und sowohl die Nachwuchswerbungs-Website talent-im-einsatz.de als auch die offizielle Facebook-Seite "Zoll Karriere" erscheinen in einem neuen Design. Die im letzten Jahr bereits begonnene und jetzt erweiterte Kampagne zielt noch konsequenter auf das Medienverhalten Jugendlicher ab, die sich heute fast ausschließlich im Internet informieren. Sichtbar wird die neue Kampagne deshalb vor allem in den digitalen Medien werden.

Pünktlich zum Start des neuen Social-Media-Kanals werden auch die neuen, jugendlichen Motive überall zu sehen sein: in Schulen, auf Straßenplakaten oder Online. Der Zoll präsentiert sich dabei noch stärker als "Teamplayer", weshalb mehrere Teammotive hinzugekommen sind. "Mit dem Scannerblick", "Für korrekte Ware", "Gegen krumme Dinger auf`m Bau", "Gegen verbotene Trophäen", "Gegen verstrickte Netzwerke" und "Mit Recht und Ordner" wirbt der Zoll bundesweit um qualifizierte Jugendliche und bietet sowohl einen verantwortungsvollen und vielseitigen Job, als auch einen gut bezahlten Karrierestart während der Ausbildung im mittleren Dienst oder dem dualen Studium im gehobenen Dienst bzw. der Verwaltungsinformatik.

Auf dem neuen Instagram-Account wird der Zoll in den nächsten Wochen die skurrilsten Schmuggelverstecke präsentieren und einen Einblick in den Zollalltag bieten. Wer möchte, kann seinen "Scannerblick" unter Beweis stellen und testen, ob er Fake- und Originalware unterscheiden kann: Hier sind gute Spürnasen gefragt. Die produzierten Bilder-Storys greifen dabei "Herzensthemen" junger Menschen auf und verknüpfen diese mit den Aufgaben des Zolls.

Die Internetseite bietet ab sofort noch mehr zielgruppengerecht aufgearbeitete Informationen. Auch für Eltern gibt es eine eigene Rubrik, um sich über den Werdegang ihres Kindes zu informieren. Und auch auf YouTube kommt man nicht mehr am Zoll vorbei. In drei kurzen Werbe-Clips präsentiert sich der Zoll humorvoll und zeigt scherzhaft, wie der Arbeitsalltag beim Zoll auch aussehen könnte.

Schnell sein lohnt sich: Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich beeilen. Für die Einstellungen zum 1. August 2019 können Bewerbungen noch bis 30. September 2018 bei allen Ausbildungshauptzollämtern abgegeben werden. Es warten ein sicherer Arbeitsplatz, eine faire Bezahlung und ein garantiert abwechslungsreicher Job!

Alle Informationen über den spannenden Alltag eines Zöllners/einer Zöllnerin, die Einstellungsvoraussetzungen und die wichtigsten Informationen zum Auswahlverfahren gibt es auf www.talent-im-einsatz.de, auf der Facebook-Karriere-Seite www.facebook.com/ZollKarriere und auf der neuen Instagram-Seite unter instagram.com/zoll.karriere.
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Exkursion: Mit dem Rad zu alten Bauernhöfen

01.08.2018 20:16 Uhr
Das Stadtmuseum Oldenburg lädt zu einer Radtour zu den alten Bauernhöfen in Donnerschwee, Ohmstede und Bornhorst ein: am Sonntag, 12. August, 10 bis 13 Uhr. Die Gästeführerin Ingrid Jentsch erzählt von den Lehnsherren, den späteren Eigentümern und deren Erbfolgen. Wo befindet sich das älteste Rauchhaus? Woher kam das beste Wasser für die herzogliche Familie? Was ist ein Tafelgut und was hat es mit dem Begriff Pfänder auf sich? Diesen und vielen anderen Fragen geht Ingrid Jentsch auf anschauliche Weise nach. Dabei führt die Radtour durch das wunderschöne Umland Oldenburgs. Geradelt werden circa 15 km in gemütlichem Tempo. Treffpunkt ist Am Stau 143 an der Eisenbahnbrücke, Ziel in Groß Bornhorst.

Die Tickets für die Exkursion kosten 10 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter https://ticket2go.de/e/882 erhältlich.
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Schulabgänger der Sekundarstufe I sind weiterhin schulpflichtig

01.08.2018 19:44 Uhr

Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen werden in diesem Jahr ab Mittwoch, 8. August, eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben.


Berufsbildende Schulen Haarentor
 An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden am Mittwoch, 8. August, die folgenden Ausbildungsberufe eingeschult: Fachinformatiker/in Anwendungs¬entwicklung und Systemintegration, Informatikkauffrau/-mann, IT-Systemkauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Personaldienstleistungskauffrau/-mann, Servicekraft und Kauffrau/-mann für Dialogmarketing sowie Kauffrau/-mann im
 E-Commerce. 


Folgende Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit werden eingeschult: Medizinische/r Fachangestellte/r, Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sowie auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik Klasse 12.


Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig im Internet unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.


Berufsbildende Schulen Wechloy
 An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, Telefon 0441 2182-0, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 9. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
 Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Ausbildungsbetriebe können sich im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag) über den ersten Unterrichtstag informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
 An den Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3), Maastricher Straße 2, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 9. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult, die im Internet unter www.bbs3-ol.de unter dem Stichwort Einschulung eingesehen werden können. Ebenfalls sind unter diesem Stichwort die bereits bestehenden Klassen mit den ersten Unterrichtstagen gelistet. Die Schultage für die Berufsschulklassen sind den Betrieben mitgeteilt worden und auch im Internet unter www.bbs3-ol.de nachzulesen.


Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am 9. August um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.


Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen
 Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Die Anmeldungen für die Vollzeitschulen an den berufsbildenden Schulen wurden bereits im Februar entgegengenommen, sind im Falle von Schulpflichtigen aber auch jetzt noch möglich. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.


Umschulungen
 Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.


Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Wasser marsch: Auch Freiwillige Feuerwehren bewässern Bäume

25.07.2018 20:47 Uhr

Trockenheit: Stadt bittet die Bevölkerung ebenfalls um Mithilfe – Kapazitäten reichen nicht aus

Die anhaltende Hitzeperiode und Trockenheit bereitet den Bäumen im Stadtgebiet zunehmend Probleme. „Es ist zwar Hochsommer, doch beim Blick auf die Bäume könnte man meinen, der Herbst beginnt“, sagt Uwe Ahlers, Leiter des Fachdienstes Stadtgrünpflege und Friedhöfe. Die Bäume haben „Trockenstress“: Dadurch verfärbt sich das Laub. Welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung, erklärt Ahlers.
 
 Bei mehr als 70.000 städtischen Bäumen an Straßen und in Grünanlagen ist ein Wässern aller Bäume nicht möglich. Gefährdet durch die Trockenheit sind insbesondere die in den vergangenen Jahren gepflanzten Bäume im Straßenbereich, da sie noch kein ausreichendes Wurzelsystem ausgebildet haben. Zwar wässern städtische Mitarbeiter seit Mai die Neuanpflanzungen, aber die Trockenheit macht zunehmend auch Bäumen, die vor drei bis sechs Jahren gepflanzt wurden, zu schaffen. Die Kapazitäten des Fachdienstes Stadtgrünpflege, der bei seinen Einsätzen Wasser aus öffentlichen Gewässern verwendet, sind für das Versorgen von rund 2.000 Jungbäumen nicht ausreichend. Daher wird der Fachdienst ab jetzt durch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt unterstützt. Ab Mittwochabend wird Wasser aus den in der Regel 2.000 Liter fassenden Löschtanks fließen, um Bäume zu retten. Beteiligt sein werden alle sechs Ortsfeuerwehren (Eversten, Haarentor, Stadtmitte, Ohmstede, Ofenerdiek und Osternburg).


Darüber hinaus bittet die Stadtverwaltung auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufgabe, die in Nähe von Wohnbebauung gepflanzten Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Vorzugsweise sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden möglichst täglich gewässert werden. Als Minimum sind dem Wurzelbereich jüngerer Bäume pro Bewässerungsgang etwa 20 bis 30 Liter Wasser in Stammnähe zuzuführen. Bei Baumstandorten älteren Pflanzdatums fehlt bereits der Bewässerungsring. Damit sich die Wassergaben hier nicht flächig verteilen, sondern im Nahbereich des Stammes versickern, ist es in diesen Fällen hilfreich, einen aus Bodenmaterial bestehenden Gießring im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern vom Baumstamm zu formen, rät Uwe Ahlers: „Wir freuen uns über jede Unterstützung aus der Bevölkerung.“
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Anschub beim Durchstarten

25.07.2018 20:39 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt am 22. August zum Gründerforum ein

Wer eine innovative Gründungsidee hat, als Selbstständiger auf der Suche nach wertvollen Tipps und Informationen ist oder einfach Lust hat, sich mit anderen Gründern aus Oldenburg und der Region auszutauschen, ist beim Oldenburger Gründerforum genau richtig: Die nächste Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich zu vernetzen und wertvolle Anregungen zu sammeln, besteht am Mittwoch, 22. August. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg lädt ab 18 Uhr ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg TGO (Marie-Curie-Straße 1) ein.


Der Abend beginnt mit dem Impulsvortrag „Vertrieb? – Nein danke“ von Harald Strahler, dem CEO & Founder von TAXIdo.TV. Anschließend folgt ein kreativer Input der Bremer Grafikerin & Illustratorin Sabrina Krämer. Im weiteren Verlauf berichtet das Gründerteam von Spinsyde von seinen Erfahrungen als Teilnehmer des Acceleratorprogramms des „GO!“-Startup-Zentrums. Darüber hinaus wird es Informationen zu den städtischen Fördermöglichkeiten für Gründer geben. Die Gäste haben zudem die Möglichkeit, auf der Terrasse des TGO bei Barbecue und kühlen Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.


Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 8. August per E-Mail an unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Rocker, Popper, Discogänger: Premiere als Open-Air-Kino

25.07.2018 20:34 Uhr

Film über Oldenburger Discos im Museumsgarten des Stadtmuseums

Endlich ist es soweit: Nach Klärung der letzten Musikrechte kann die lange erwartete öffentliche Aufführung des Dokumentarfilms über die Oldenburger Discos der 1960er bis 1990er Jahre am 18. August starten. Unter dem Titel „Rocker, Popper, Discogänger“ hat sich das Team von Oldenburg-Film um Norbert Pollak, Gerold Kehmeier und Wolfgang Meyer nach dem großen Erfolg der Dokumentation über die Tanzlokale der Stadt nun der jüngeren Tanzszene zugewandt.

 

In aufwändiger Recherche mit vielen Interviews und Original-Bildern sowie zeitgenössischen Filmszenen aus den Diskotheken ist ein gleichermaßen unterhaltsamer wie informativer Streifen entstanden, der bei vielen Betrachtern sicher die Erinnerung an einen wichtigen Teil ihrer Freizeitgestaltung wachrufen wird.

 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum findet am Samstag, 18. August, die öffentliche Premiere des Films als Open-Air-Veranstaltung im Museumsgarten statt. Einlass ist ab 19 Uhr, der Filmstart um 20.30 Uhr. Als Zugabe darf im Anschluss – nach den Play-Lists der damaligen Zeit – getanzt werden. Verschiedene DJs sind angefragt.

 

Der Eintritt beträgt 10 Euro. Eine Anmeldung ist ab sofort unter Telefon 0441 235-2886 (Montag bis Freitag 8-12 Uhr) möglich. Die DVD „Rocker, Popper, Discogänger“ ist ab dem 18. August im Museumsshop zum Preis von 15 Euro erhältlich.
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Danke fürs Radfahren

24.07.2018 14:14 Uhr
Wer am 23.07. zwischen 16 und 17 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs war und an der Ampel vor dem Pferdemarktkiosk anhalten musste, durfte sich über eine kleine Überraschung freuen. Mit den Worten „Danke, dass Sie Fahrrad fahren“ verteilte eine private Initiative aus fahrradbegeisterten Oldenburger*innen Kärtchen und selbst gebackene Muffins an die Radler*innen. „Ich fahre jeden Tag mit dem Rad“, antworteten zahlreiche der Beschenkten.

Es war die erste Aktion der Initiative, die (noch) keinen Namen hat. Die Mitglieder haben sich meist bei Fahrradtouren – wo sonst? – kennen gelernt und beschlossen, sich für eine Verbesserung des Fahrradverkehrs in Oldenburg einzusetzen.

Es soll nicht bei solchen kleinen Aktionen bleiben, die Gruppe möchte auch politisch aktiv werden und zum Beispiel auf Verwaltung und Stadtrat einwirken. Anlässe gibt es genug, viele Radwege sind in schlechtem Zustand, viele Radfahrer*innen glauben noch immer, fahren auf der Straße sei gefährlicher und für viele Autofahrer*innen sind Radler*innen ein lästiges Verkehrshindernis. Hier kann und muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. 

Viel Erfolg dabei und danke für den Einsatz.
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„Luisa ist hier!“ jetzt auch in Oldenburg!

22.07.2018 20:55 Uhr

Wildwasser Oldenburg e. V. startet neues Hilfsangebot für Mädchen und Frauen

Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können Frauen in Bars und Clubs sich diskret an das von uns geschulte Personal wenden, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich in Not befinden und Hilfe benötigen.
Wenn eine Frau nach Luisa fragt, bietet das geschulte Thekenpersonal ihr
einen Rückzugsort. An diesem Rückzugsort wird dann das weitere Vorgehen mit der
Frau besprochen und hängt demnach ganz davon ab, welche Hilfemöglichkeit die
Frau in der konkreten Situation in Anspruch nehmen möchte. So kann zum Beispiel
ein Taxi gerufen werden, es können auch ihre Freund*innen im Club gesucht werden
oder jemand kann ihre Sachen von der Garderobe abholen etc.
Luisa hilft nicht nur in konkreten Situationen, bereits die Möglichkeit der
niedrigschwelligen Hilfe gibt Frauen schon ein Gefühl der Sicherheit. Außerdem
setzen die Gastronomen durch eine Teilnahme das Signal, dass in ihrer Örtlichkeit
kein Platz für Übergriffe und Gewalt ist.
Mit dem Angebot soll Mädchen und Frauen geholfen werden, aus unangenehmen Situationen und Belästigungen in Kneipen, Bars und Clubs herauszukommen. Mehr Sicherheit für die Gäste – das ist das Ziel!
Somit bewirkt die Kampagne auch Vorteile für die Gastronomie, nämlich ein klares Signal zu senden für Sicherheit und Schutz für Frauen und Mädchen.

Im Polyester Klub wird die Kampagne bereits umgesetzt. Die engagierten Mitarbeiter*innen haben sich an uns gewandt und auf die Kampagne aufmerksam gemacht, die nur mit einer Fachberatungsstelle im Hintergrund durchgeführt werden kann. Geplant ist die Umsetzung der Kampagne auch in der umBAUbar, der LOFT Gastronomie GmbH, dem Amadeus Tanzspeicher, Cubes, Gesellig Miet & Event Club Oldenburg, und im Molkerei Klub Oldenburg. Weitere Gastronomiebetriebe aus der Stadt Oldenburg, die ebenfalls an der Kampagne teilnehmen möchten, können sich gerne an Wildwasser Oldenburg wenden.


Hintergrund

In welchen Situationen kann nach Luisa gefragt werden? Frauen können nach Luisa fragen, wenn sie sich in einer Situation unsicher oder unwohl fühlen. So soll das Hilfsangebot bereits möglichst früh ansetzen. Ein Unsicherheitsgefühl, z.B. weil man angestarrt wird oder ein ungutes ‚Bauchgefühl‘, z.B. während eines Dates reichen aus, um sich mit dem Code („Ist Luisa hier?“) an das Thekenpersonal zu wenden. Die Situation muss nicht ausgehalten werden, bis etwas „schlimmeres“ passiert, sondern kann bereits bei einem unguten Gefühl beendet werden. Natürlich kann der Code auch genutzt werden, wenn die Frau sexuelle Belästigung, Gewalt oder Bedrohung erlebt hat. Warum ein Code? Der Code soll die Hemmschwelle senken, sich Hilfe zu holen. Gerade in Kneipen und Clubs, wo es häufig sehr laut ist, kann es unangenehm sein einen Vorfall über die Theke zu rufen und damit auch die Aufmerksamkeit anderer Gäste auf sich zu ziehen. Mit einem Code kann unauffällig und diskret Hilfe gesucht werden. Besonders wichtig ist in diesem Zuge, dass das Personal nicht nachhakt, warum die Frau nach „Luisa“ fragt. Die Frage nach „Luisa“ ermöglicht so, dass sich die Frau schon mit einem schlechten Bauchgefühl Hilfe holen kann. Hinzu kommt, dass die Frauen und auch das Thekenpersonal die Situation der Frau nicht beurteilen. Die Frau muss nicht über den Vorfall reden und ihn vor einer fremden Person schildern. Zudem muss sie nicht bewerten, ob er nun auch für Außenstehende "schlimm genug" war. Vielmehr bekommt die Frau Hilfe, sobald sie selbst sich unwohl oder bedrängt fühlt, unabhängig davon, wie andere ihre Situation bewerten würden. Warum der Name Luisa? Der Name Luisa beinhaltet einen Kopfton, das heißt, dass er auch in einer lauten Umgebung leicht verständlich ist. Außerdem bedeutet er „die Kämpferin.“ Wie kam es zu der Idee? Der Frauen-Notruf e. V. Münster hat über soziale Medien von einer ähnlichen Aktion in England erfahren. Dort lief eine Kampagne unter dem Namen “#Ask for Angela“, bei der Frauen ein Weg aus unangenehmen Tinder-Dates geschaffen werden sollte. Die Mitarbeiterinnen des Frauen-Notrufs e.V. haben daraufhin die Kampagne anhand der Bedarfe in Münster modifiziert, das Konzept entwickelt und alle Materialien dazu entworfen. In Münster läuft die Luisa-Kampagne seit Dezember 2016. Wie werden die MitarbeiterInnen geschult? Die Schulungen finden in der Regel auf den Mitarbeiter*innenversammlungen statt. Eine Mitarbeiterin von Wildwasser Oldenburg erläutert die Hintergründe und Grundsätze der Luisa-Kampagne und geht mit den Mitarbeiter*innen der Gastronomie die Punkte eines Handlungsleitfadens durch. Hinzu werden die Möglichkeiten bezüglich der örtlichen Gegebenheiten besprochen. Beispielsweise: Wo ist ein sicherer Rückzugsort für die Frau? Kann ein Taxi vor die Haustür fahren? Wenn nicht, wo ist der nächste Taxistand? Wie kommt die Frau dorthin? Welcher Raum kann als Rückzugsort dienen? Wo können die Handlungsleitfäden ausgelegt werden? Wo können Kampagnen-Plakate und flyer sichtbar ausgelegt werden? Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Beratungsarbeit von Wildwasser Oldenburg, um diese auch an betroffene Frauen weiter zu geben (so können Hemmschwellen zur persönlichen Beratung abgebaut werden). Warum wird nicht der Mann verwiesen, sondern die Frau muss gehen? Die Luisa-Kampagne ist ein Hilfsangebot für Frauen. Die Frauen sollen in Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen, wissen, dass sie diskret und unauffällig die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Frau die Kneipe verlassen muss. Sie kann die Kneipe verlassen, wenn es ihr Wunsch ist. Die Hilfe kann aber auch in anderer Form erfolgen, indem zum Beispiel ihre Freund*innen gesucht werden. Ob der Mann der Kneipe verwiesen wird oder nicht, ist nicht Teil der Luisa-Kampagne. Dabei schließt das eine das andere jedoch nicht aus. Selbstverständlich kann ein Mann auch ein Hausverbot bekommen. Die Entscheidung, ob ein Mann die Gastronomie verlassen muss, liegt jedoch außerhalb der Kampagne bei den Gastronomen. Eine aktuelle Liste mit anderen teilnehmenden Städten und Hintergründe zur Kampagne finden Sie unter: www.luisa-ist-hier.de/#hieristluisa Ansprechpartnerinnen bei Wildwasser Oldenburg Kerstin Koletschka und Rita Schilling www.wildwasser-oldenburg.de Tel.: 0441-16656
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Auf den Spuren Graf Anton Günthers

22.07.2018 20:36 Uhr
Zur Exkursion mit dem Fahrrad lädt das Stadtmuseum Oldenburg am Dienstag, 31. Juli, um 18 Uhr ein. Das Thema lautet „Auf den Spuren von Graf Anton Günther“: Die gemütliche Radtour durch die Stadt erinnert an die Regierungszeit des legendären Grafen (1603 -1667). Als Erbauer des Schlosses, Friedensgraf, Pferdezüchter, Kirchenstifter und Gartenfreund ist er bekannt. Die Gästeführerin Christine Krahl geht den Fragen nach, was daran wahr ist oder zum Mythos des Grafen gehört. Geradelt werden circa 10 Kilometer in gemütlichem Tempo. Treffpunkt ist das Stadtmuseum, Ziel ist der Schlossplatz. Die Tour dauert bis circa 20.30 Uhr.

Ein Ticket für die Exkursion kostet 10 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter https://ticket2go.de/e/879 erhältlich.
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„British Teatime am Meer“

21.07.2018 22:15 Uhr

Spenden im fünfstelligen Bereich für TrostReich

Die Premiere ist gelungen: Zur „British Teatime“ folgten kürzlich mehr als fünfzig Menschen
der Einladung des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen. Bei der Veranstaltung stand mehr
noch als die Teezeremonie die Förderung eines gemeinnützigen Projektes im Mittelpunkt.
„Wir freuen uns, dass die Idee einer typischen britischen Teezeit so gut angenommen wurde
und wir so viele Spendengelder sammeln konnten“, sagt Dr. Gabriele Rode, erste Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, unbürokratisch
und direkt benachteiligte Kinder in der Region zu unterstützen.
Insgesamt ist nicht zuletzt durch eine Aufstockung der Oldenburgische Landesbank AG
(OLB) als Förderer der Veranstaltung eine Spendensumme im fünfstelligen Bereich eingeworben worden. Damit wird in diesem Jahr der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unterstützt. Junge Menschen, die durch Tod einen nahestehenden Menschen verlieren, finden bei TrostReich Raum und Zeit auf ihrem eigenen Weg
der Trauer. Auch für Familien aus dem Ammerland bietet der Verein seine Unterstützung an.
In den Trauergruppen gehen erfahrene Mitarbeiter aus dem psychologischen und pädagogischen Bereich sowie geschulte Ehrenamtliche individuell bei den 14-tägigen Treffen in
Oldenburg auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Parallel begleiten geschulte TrostReich-
Moderatoren die Gruppe für die Angehörigen der Kinder und Jugendlichen. „Die Trauerbe-
gleitung von Kindern und Jugendlichen ist sehr wichtig“, sagt Hille Ballin aus dem Vorstand
des Vereins, „wir sind daher dem Verein Kinderhilfe Niedersachsen und der OLB sehr dankbar, dass Sie und alle Teilnehmer der British Teatime uns unterstützen.“
Dr. Gabriele Rode (Kinderhilfe Niedersachsen) und Karin Katerbau (Mitglied des OLB-
Vorstands) überreichten die Spende an Hille Ballin und Antje Möhrmann (TrostReich). „Was
TrostReich für die Familien, für die Kinder und Jugendlichen, die von einem Schicksalsschlag
getroffen wurden, leistet, ist mit Geld nicht aufzuwiegen – aber Geld ist eben eine wichtige
Grundlage für die starke ehrenamtliche Arbeit“, sagt Karin Katerbau, „die Förderung von sozialen Projekten ist uns wichtig und daher leisten wir hier gerne unseren Beitrag.“
Eine weitere Möglichkeit, den guten Zweck zu fördern, gibt es spätestens in einigen Monaten, wenn die Kinderhilfe Niedersachen am 7. November 2018 im Alten Kurhaus in Bad Zwischenahn wieder ihr traditionelles Herbstkonzert ausrichtet. Die Erlöse dieses Konzertes
werden ebenfalls zugunsten von TrostReich gespendet.
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Stadtmuseum lädt im Kultursommer zur Geisterjagd ein

18.07.2018 20:42 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab 8 Jahren

Zum Kultursommer lädt das Stadtmuseum zur Geisterjagd ein: Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen ...“ können Kinder ab acht Jahren, aber natürlich auch Erwachsene, ab dem 19. Juli in den historischen Villen auf digitale Spurensuche gehen. Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

 

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Am Tag der Museen am Sonntag, 29. Juli, ist der Museumsbesuch für alle kostenfrei.
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Gewässerökologische Radrundfahrt

18.07.2018 20:38 Uhr
Die Agenda-Gruppe „Aqua – Wasser – Water“ bietet am Freitag, 20. Juli, wieder eine gewässerökologische Radrundfahrt an. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Dammtor-Drielake soll es entlang des Hemmelsbäker Kanals bis zum Regenrückhaltebecken im Neubaubereich Sandweg gehen. Flora und Fauna des Wasserzuges stehen im Mittelpunkt der Rundfahrt. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Parkplatz an der Brücke an der Holler Landstraße gegenüber vom Werftweg. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Viele Schulen werden zu Ferien-Baustellen

14.07.2018 21:48 Uhr

Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit

Die unterrichtsfreie Zeit im Sommer nutzt die Stadt, um gleich an mehreren Oldenburger Schulen Bauarbeiten zu beginnen oder bestenfalls gleich abzuschließen. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Hier ein Überblick über die aktuellen Bauprojekte:


• Altes Gymnasium: Sanierung von elf Klassenräumen, Fluren und Treppenräumen, Kosten etwa 400.000 Euro.


• Herbartgymnasium: Sanierung von sieben Klassenräumen und anschließender Flure, Kosten etwa 150.000 Euro. Sanierung der Aula (Dachdeckung, Dachtragwerk, Akustik, Technische Gebäudeausrüstung), Kosten etwa 1,1 Millionen Euro.


• Oberschule Eversten: Energetische Sanierung (Dach und Fassade), Kosten etwa 1,5 Millionen Euro.


• BBS Haarentor: Sanierung Aula, Kosten etwa 90.000 Euro.


• Förderschule Kleiststraße: Maler- und Bodenbelagsarbeiten in vier Klassenräumen, Kosten etwa 25.000 Euro.


• BZTG Straßburger Straße: Sanierungsarbeiten Kellergeschoss, Kosten etwa 170.000 Euro.


• Grundschule Babenend: Erneuerung Sportboden Halle, Kosten etwa 50.000 Euro.


• Grundschule Ofenerdiek: Sanierung Treppenhäuser und Aulabeleuchtung, Kosten etwa 60.000 Euro.


• Grundschule Bümmerstede: Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen im Zuge des Ausbaus für Ganztag/Inklusion, Kosten 200.000 Euro.


• Grundschule Drielake: Erneuerung Abwasserkanal, Kosten etwa 45.000 Euro.


Begonnen wurden mit den Sommerferien außerdem umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen (Fenster/Fassade) an der Oberschule Ofenerdiek (Gesamtkosten etwa 5 Millionen Euro in 2017/2018) und Sanierungsmaßnahmen an der IGS Helene-Lange-Schule (etwa 3 Millionen Euro), die nach den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden sollen.


Auch mit Beginn der Sommerferien hat am Neuen Gymnasium Oldenburg das Projekt Ganztag/Inklusion/Sanierung begonnen, mit einem Volumen von circa 2,675 Millionen Euro.


Am Herbartgymnasium erfolgt neben den oben angegebenen Instandhaltungsmaßnahmen die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen (circa 100.000 Euro) am Hauptstandort Herbartstraße. An der Außenstelle Hauptstraße werden die Inklusionsmaßnahmen (unter anderem Aufzug) nach den Sommerferien abgeschlossen (circa 100.000 Euro).
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Erstmals Bierschnegel in Oldenburg nachgewiesen

14.07.2018 21:44 Uhr
Es gibt Tätigkeiten, die wirken auf Außenstehende befremdlich. Dazu gehört ganz sicher, nachts an alten Mauern mit Taschenlampen herum zu leuchten. Genau das taten Kay Fuhrmann vom Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und Walter Wimmer aus Salzgitter kürzlich. Dabei wurden die Naturfreunde nicht von Gespenstern, sondern von einer in Deutschland seltenen Nacktschneckenart angelockt, die sie so erstmals in Oldenburg nachweisen konnten.

 

Kurz vor Mitternacht war es dann soweit: „Hier ist einer“, rief Fuhrmann durch die Nacht. Wimmer, der im richtigen Leben Naturschutzdezernent und Leiter der Betriebsstelle Süd des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Braunschweig ist, bestätigt den Fund. Ein Bierschnegel, genau danach haben sie gesucht. Diese attraktive Nacktschnecke gilt in Niedersachsen und bundesweit als vom Aussterben bedroht. Anders als viele heimische Arten, deren Lebensräume wir immer mehr einengen, ist der einst aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommene Bierschnegel aber noch häufiger als erwartet. Er lebt an alten Mauern und wurde früher oft in Bierkellern gefunden, was ihm zu seinem Namen verhalf.

 

Aus Oldenburg war der Bierschnegel bisher nicht bekannt, was wohl auch an seiner Lebensweise liegt: Die Art ist streng nachtaktiv und kann tagsüber kaum gefunden werden. Doch wer sich nachts auf die Suche begibt, wird oft belohnt. Rund ein Dutzend der Tiere zählen Fuhrmann und Wimmer in dieser Nacht an der Mauer des Gertrudenfriedhofs und den hier stehenden Altglascontainern. Hier sind auch die typischen Spuren zu sehen, die Bierschnegel hinterlassen, wenn sie die Algen vom Untergrund abraspeln. Dabei ist es ihnen egal, ob es sich dabei um eine Mauer, einen Zaun oder eben auch einen Altglas-Container handelt, solange sie in der Nähe entsprechende Schlupfwinkel finden. Wer selbst einmal nachts Bierschnegel entdecken möchte, kann tagsüber schon nach den typischen Raspelspuren Ausschau halten und so die nächtliche Suche mitunter beträchtlich verkürzen.

 

Mit Oldenburg kann nun ein weiterer Fundpunkt auf der Niedersachsenkarte vermerkt werden. „Mit jedem dieser Funde wird das Bild über das tatsächliche Vorkommen dieser außergewöhnlichen Art ein wenig vollständiger“, freuen sich Fuhrmann und Wimmer.
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Amnestieregelung für Waffen abgelaufen

11.07.2018 22:23 Uhr

Etwa ein Dutzend illegale Waffen abgegeben

Im Zuge der angebotenen Rückgabe von illegalen Waffen sind bei der Stadt 254 Waffen abgegeben worden, allerdings fallen davon lediglich ein Dutzend unter die Amnestieregelung, die nunmehr abgelaufen ist. Die übrigen Waffen stammen entweder aus legalem Besitz oder waren sogar ganz erlaubnisfrei (Schreckschuss-, Luftdruck- und Perkussionseinzelladerwaffen). Die illegalen Waffen stammen nach Erkenntnissen der Stadt zum größten Teil aus dem Nachlass Verstorbener. Hauptsächlich waren dies alte Kleinkaliberwaffen, die bei Haushaltsauflösungen gefunden und bei der Stadt abgegeben wurden.
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Energiechecks für Oldenburger Unternehmen

11.07.2018 22:22 Uhr

Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes

In Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Niedersachsen (KEAN) bietet die Stadt Oldenburg im Rahmen ihrer Initiative Klima(+)Unternehmen Impulsberatungen zur Ressourceneffizienz durch KMU-Energieexperten an. Unternehmen erhalten so einen besseren Überblick über ihren Energieeinsatz und können häufig Energieverbrauch und Kosten erheblich reduzieren. Ein Energieberatungsgutschein im Wert von 1.000 Euro kann über die Stadt Oldenburg beantragt werden.


Bei der Impulsberatung nimmt ein von der KEAN anerkannter, qualifizierter und unabhängiger Effizienzberater Energieverbrauch und Ressourceneffizienz in einem zwei- bis dreistündigen Betriebsrundgang ganzheitlich unter die Lupe. Anschließend findet ein Abschlussgespräch statt, in dem Fragen geklärt und wirtschaftlich umsetzbare Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz unter Berücksichtigung von Förderprogrammen aufgezeigt werden. Im Nachgang erstellt der Energieexperte zusätzlich einen schriftlichen Bericht.


Interessierte Unternehmen können sich bei Ralf Blömer, Projektverantwortlicher bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement, unter Telefon 0441 235-3615 oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de melden.
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Verschenkmarkt bezieht im Oktober neuen Standort

11.07.2018 22:14 Uhr

Annahmestopp ab August und Mitarbeiter gesucht

Der Verschenkmarkt wird im Oktober seinen neuen Standort an der Taastruper Straße 4/Donnerschweer Straße beziehen. In den ehemaligen Räumen der DEKRA konnte eine neue Anlaufstelle gefunden werden. Der alte Standort auf dem Maco-Gelände an der Rheinstraße wird zum 30. September wegen anstehender Bautätigkeiten aufgegeben.


Aufgrund des Umzugs kann der Verschenkmarkt nur noch bis Dienstag, 31. Juli, Waren annehmen. Ab Mittwoch, 1. August, ist zu den regulären Öffnungszeiten für die Kunden geöffnet, allerdings können dann nur noch Waren mitgenommen, aber nicht mehr angeliefert werden. Die Öffnungszeiten sind Montag und Samstag von 12 bis 14 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.


Um diese Öffnungszeiten auch weiterhin anbieten zu können, werden nach wie vor neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit. Fragen zur Arbeit im Verschenkmarkt beantwortet das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg telefonisch unter 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de. Ein Info-Besuch zu den Öffnungszeiten ist ebenfalls möglich.
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Noch Plätze frei bei Radtour von Baum zu Baum

11.07.2018 22:13 Uhr
Es gibt noch freie Plätze bei der Radtour „Von Baum zu Baum“, die am Donnerstag, 12. Juli, auf schönen Wegen durch Oldenburg führt. Die Stadtführerin Christine Krahl wird den Teilnehmenden eine unterhaltsame Mix-Tour aus Botanik, alten Mythen, Pharmazie und Stadtgeschichte vorstellen. Es werden circa 15 Kilometer in gemütlichem Tempo geradelt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Stadtmuseum, die Radtour dauert bis circa 17.30 Uhr.

 

Ein Ticket für die Exkursion kostet 12 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter https://ticket2go.de/#!/event/881 erhältlich.
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Vom Strandgut zum Kulturgut

07.07.2018 23:11 Uhr

das Landesmuseum Natur und Mensch ruft zum Sammeln von Plastikmüll aus dem Meer auf

Im kommenden Jahr plant das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein Projekt zum Thema „Plastikmüll im Meer“. Für eine spezielle Aktion zu diesem Thema ruft das Museum die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Kunststoffmüll zu sammeln, welcher an Küsten angeschwemmt wurde – beispielsweise im Sommerurlaub.

 

Die Sommerferienzeit ist auch für viele OldenburgerInnen eine willkommene Gelegenheit, an nationalen oder internationalen Küsten Urlaub zu machen. An vielen Stränden lässt sich dabei eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit erkennen – die zunehmende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ruft die OldenburgerInnen dazu auf, während Ihrer Aufenthalte am Meer, angeschwemmten Müll aus Kunststoff zu sammeln und dem Museum zu übergeben. Dies können Plastikflaschen, Netze, Verpackungsreste, größere und kleinere Plastikteile oder allgemein alles aus Kunststoff sein. Das Museum wird den Plastikmüll im Jahr 2019 dazu nutzen, um verstärkt auf diese Thematik einzugehen. So wird aus Strandgut Kulturgut und die HelferInnen leisten dabei gleichzeitig einen kleinen Beitrag zur Reinigung der Strände ihrer Urlaubsregion.

 

Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Das Museum kann nur Plastikmüll verwenden, welcher vom Meer angespült wurde. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit mit den Oldenburger*innen. 
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Stadt sucht Flächen für Wildblumenwiesen in Oldenburg

07.07.2018 23:04 Uhr

Beitrag gegen das Insektensterben

Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und des Artenrückgangs sucht die Stadt Oldenburg Flächen innerhalb des Stadtgebietes, auf denen sich naturnahe Blühstreifen als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt anlegen lassen. Solche artenreichen Wildblumenwiesen bieten einer Vielzahl von Insekten und anderen kleinen Tieren Rückzugsräume, Nahrungsangebote und auch Brutstätten und können einen zusätzlichen Aspekt des Naturschutzes bilden. Zudem kann an vielen Stellen das Bild der Grünanlagen und Straßenräume durch die bunten Blüten optisch aufgewertet und ein positives, grünes Stadtbild geschaffen werden.


Die Stadt Oldenburg bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger um Vorschläge, wo in der Stadt Wildblumenwiesen und Blühstreifen für Insekten angelegt werden sollten. Sie sind aufgerufen, konkrete Vorschläge für Flächen einzureichen, auf welchen sie sich Wildblumenwiesen vorstellen können.


Diese Flächen können in den unterschiedlichsten Bereichen liegen: in Grün- und Parkanlagen, an Spielplätzen, im Verkehrsgrün zum Beispiel auf Verkehrsinseln sowie in den Außenanlagen von Schulen oder öffentlichen Gebäuden. Wichtig ist nur, dass die Flächen auch der Stadt gehören, da Wildblumenwiesen auf privaten Grundstücken nicht durch die Stadt angelegt und gepflegt werden können.


Die Vorschläge können entweder per E-Mail an gruenplanung@stadt-oldenburg.de, telefonisch unter 0441 235-4444 oder per Post an das Amt für Umweltschutz und Bauordnung, 26105 Oldenburg eingereicht werden.


Die eingehenden Vorschläge werden zunächst durch die Verwaltung auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft, da viele unterschiedliche Vorgaben und Ansprüche beachtet werden müssen. So muss zum Beispiel geklärt werden, ob der Boden für eine Blumenwiese geeignet ist oder ob die Wuchshöhe den Anforderungen der Verkehrssicherheit entspricht. Daher wird nicht jeder der eingereichten Vorschläge auch umgesetzt werden können.


Flächen, die für die Anlage eines Blühstreifens ausgewählt wurden, werden mit entsprechendem lokalem Saatgut angesät. Dies ist nicht zu jeder Jahreszeit möglich, daher werden die ersten Ansaaten voraussichtlich im nächsten Frühjahr stattfinden.
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Oldenburg zeigt Flagge

07.07.2018 22:40 Uhr

„Mayors for Peace“ für atomare Abrüstung

Am Sonntag, 8. Juli, ist Flaggentag in allen Städten des internationalen Bündnisses der „Mayors for Peace“, der „Bürgermeister für den Frieden“. Auch Oldenburg hisst an diesem Tag die Flagge am Rathaus und setzt damit wie in jedem Jahr ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Stadt ist bereits seit 1987 Mitglied dieser internationalen Organisation, die im Jahr 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet wurde. Derzeit sind es 7.595 Städte in 163 Ländern, die sich in diesem Bündnis für Friedensarbeit und insbesondere für eine atomare Abrüstung engagieren.


Der Flaggentag der „Mayors for Peace“ nimmt Bezug auf die Erklärung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996, der nicht nur die Ankündigung sondern auch die Androhung eines Einsatzes von Atomwaffen als völkerrechtswidrig bezeichnete. Ein wesentliches Argument dieser Erklärung ist: „Die Zerstörungskraft von Atomwaffen kann weder im Raum noch in der Zeit begrenzt werden. Sie haben das Potential jegliche Zivilisation und das vollständige Ökosystem des Planeten zu zerstören."


Die Mitgliedschaft Oldenburgs in dem internationalen Städtebündnis gegen Atomwaffen ist auf die Initiative engagierter Bürger aus dem Oldenburger Friedensbündnis zurückzuführen.
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Zehnter Jahrgang des Jobpatenmodells geehrt

07.07.2018 22:34 Uhr

Zertifikate und Gesang im Kulturzentrum PFL

Der nunmehr zehnte Jahrgang des erfolgreichen Jobpatenprojektes der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement wurde verabschiedet. In feierlicher Atmosphäre im Kulturzentrum PFL bekamen alle Jobpaten sowie ihre betreuten Jugendlichen Zertifikate ausgehändigt. Zuvor gab es einen gemeinsamen Gesangsworkshop, der von Chorleiter Niklas Schreiber angeführt wurde.


Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamts, überbrachte den Dank des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann, der Schirmherr des Jobpatenprojektes ist. Wolfgang Wulf, stellvertretender Vorsitzender des Jobpatenfördervereins hob die Bindung zwischen den Paten und den Jugendlichen im Projekt hervor, die durch das gemeinsame Singen noch sichtbarer wurde.


Der jährlich stattfindende Empfang des Jobpatenprojektes würdigt das Engagement aller Projektbeteiligten. Zurzeit werden wieder zahlreiche ehrenamtliche Job- und Entwicklungspaten für den elften Durchgang geschult.


Die Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg bildet seit 2006 engagierte Menschen aus, die Jugendliche in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen möchten. Seit Beginn des Projekts haben bislang über 440 Jobpaten ehrenamtlich über 650 Jugendliche aus den Oldenburger Oberschulen und zwei Gesamtschulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Agentur :ehrensache unterstützt die Paten dabei mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen und regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings.
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Radtour von Baum zu Baum

07.07.2018 22:25 Uhr
Von Baum zu Baum führt diese Radtour am Donnerstag, 12. Juli, auf schönen Wegen durch Oldenburg, wobei die Stadtführerin Christine Krahl den Teilnehmenden eine unterhaltsame Mix-Tour aus Botanik, alten Mythen, Pharmazie und Stadtgeschichte vorstellt. Es werden circa 15 Kilometer in gemütlichem Tempo geradelt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Stadtmuseum, die Radtour dauert bis circa 17.30 Uhr.

 

Ein Ticket für die Exkursion kostet 12 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter https://ticket2go.de/#!/event/881 erhältlich.
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Fototag 2018 in der Stadtbibliothek Oldenburg

01.07.2018 19:15 Uhr

Ferienpass-Aktion: Jetzt noch für Restplätze anmelden

Oldenburg. Die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, lädt am Mittwoch, 25. Juli, von 10 bis 16 Uhr zum Fotografieren ein. Egal, ob mit dem Smartphone, Tablet oder der Digitalkamera, ob für das heimische Fotoalbum oder das Instagram-Profil: Alle, die mindestens 14 Jahre alt sind und Spaß am kreativen Arbeiten und dem Thema Fotografie haben, können mitmachen. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, eine Anmeldung über den Ferienpass unter www.ferienpass-oldenburg.de ist jedoch notwendig.
 
 Zu Beginn der Veranstaltung gibt es mit kleinen praktischen Übungen hilfreiche Tipps, wie Fotos verbessert werden können. Im zweiten Teil der Veranstaltung steht ein Fotomarathon in Kleingruppen an, bei dem einige kreative Aufgaben selbstständig in der Stadt erledigt werden müssen. Zurück in der Stadtbibliothek werden die entstandenen Bilder betrachtet, von denen in den folgenden Wochen einige im Jugendbereich der Bibliothek ausgestellt werden.


Mitzubringen ist daher unbedingt die von den Eltern unterschriebene Einverständniserklärung darüber, sich in Kleingruppen eigenständig und ohne Begleitperson in der Stadt aufhalten zu dürfen. Diese ist auf der Seite des Ferienpasses zu finden. Zusätzlich wird eine Kamera benötigt: Eine Digitalkamera wird empfohlen, gerne darf aber auch mit einem Smartphone oder Tablet fotografiert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und www.ferienpass-oldenburg.de.
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Ganz kleine Geschichte der Landesbibliothek Oldenburg

01.07.2018 19:08 Uhr

Festschrift im Kleinformat

Am 27. Juni präsentierten Florian Isensee (Isensee Verlag), Corinna Roeder, Dr. Klaus-Peter Müller (beide Landesbibliothek Oldenburg) und Dr. Gabriele Crusius die neu erschienene „Ganz kleine Geschichte der Landesbibliothek Oldenburg“, eine knappe Zusammenfassung der umfangreichen Festschrift zum 225jährigen Gründungsjubiläum.

Dr. Klaus-Peter Müller, Historiker und stellvertretender Leiter der Landesbibliothek Olden­burg, hat diese Festschrift nun in eine informative Kurzform umgearbeitet. In dem lesens­werten, bebilderten Bändchen lässt er die Grundzüge der Bibliotheksgeschichte auf 24 Sei­ten Revue passieren und beleuchtet dabei u.a. Aspekte der Unterbringung, der Finanzierung und des Bestandsaufbaus, der Zielsetzung und Nutzung.

1792, vor mehr als 225 Jahren, wurde die Landesbibliothek als "Herzogliche Öffentliche Bibliothek" von Herzog Peter Friedrich Ludwig gegründet. Nachdem der erste Bibliothekar Ludwig Wilhelm Christian von Halem Freunde und Verwandte schon vorher mit Büchern ver­sorgt hatte, begann am 4. September 1792 der regelmäßige Ausleihbetrieb. Zum 225. Jubi­läum der Landesbibliothek 2017 erschien die umfangreiche Festschrift, herausgegeben von Dr. Gabriele Crusius und Dr. Klaus-Peter Müller, die erstmals die Geschichte der Landes­bibliothek von der Gründung bis zum Jahr 1987 umfasst. Enthalten sind hier neuere Forschungsergebnisse über die spannende Nachkriegszeit unter der Leitung von Wolfgang Fischer, als sich die Landesbibliothek von der "Wärmestube für geistige Arbeiter" unmittel­bar nach dem Krieg zur "literarischen Zentrale" im Nordwesten Ende der 1960er Jahre entwickelte, die auch die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen umfasste. Darge­stellt wird auch, wie im Zusammenhang mit der Gründung der Universität 1973 die Landesbibliothek neben der Universitätsbibliothek als eigenständige Einrichtung erhalten blieb.

Die Festschrift enthält außerdem Neudrucke dreier Arbeiten zur Geschichte der Bibliothek. Gabriele Crusius beschreibt ihre Gründung und Frühgeschichte bis 1847, Beatrix Veit die Zeit von 1847 bis 1907 und Klaus-Peter Müller die von der Jahrhundertwende bis 1945. Dazu eine an die 1992 veröffentlichte Festschrift (zum 200jährigen Geburtstag) anschließende Bibliographie der Literatur zur Landesbibliothek in den letzten 25 Jahren.

Das Zustandekommen der Festschrift wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Wissen­schaft und Kultur, der Landessparkasse zu Oldenburg und dem Isensee Verlag unterstützt.

Neuerscheinung
Dr. Klaus-Peter Müller:
Ganz kleine Geschichte der Landesbibliothek Oldenburg.
Oldenburg: Isensee Verlag, 2018.
(Schriften der Landesbibliothek, 67)
24 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-7308-1460-4, Preis: € 4,-
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Unternehmerin Elke Haase erhält Wirtschaftspreis der Stadt Oldenburg

01.07.2018 19:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann verleiht „Oldenburger Bulle“ zum 10. Mal

Auszeichnung für eine erfolgreiche Unternehmerin mit Weitsicht, großem Forscherdrang und internationalem Renommee: Elke Haase, Inhaberin und Geschäftsführerin der piccoplant Mikrovermehrungen GmbH, erhielt heute den städtischen Wirtschaftspreis Oldenburger Bulle. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreichte die Auszeichnung und dankte der Diplom-Biologin während der Feierstunde im Alten Rathaus: „Elke Haase ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin, sie hat Oldenburg seit vielen Jahren national und international bekannter gemacht. Kunden aus mehr als 25 Ländern machen dies mehr als deutlich.“


Die Laudatio hielt der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Professor Dr. Dr. Hans Michael Piper. Er würdigte Elke Haase als Studentin der ersten Stunde an der neugegründeten Universität: „Diese damals herrschende Aufbruchstimmung hat Sie offenbar inspiriert und dazu ermutigt, technologisch neue Wege zu gehen“, sagte Piper.


Bei piccoplant handelt es sich um die weltgrößte Fliederproduktionsstätte. Das Oldenburger Unternehmen ist auf die hochwertige Vermehrung von Pflanzensetzlingen spezialisiert. Mit innovativen Verfahren der Biotechnologie werden mehr als sechs Millionen Jungpflanzen pro Jahr erzeugt. Auf einem speziell entwickelten Nährboden entstehen dabei Pflanzen, die robuster, gesünder und somit auch ertragreicher sind als Stecklinge aus herkömmlicher Vermehrung. Kunden aus über 25 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien können aus einem Sortiment von über 480 Fliedersorten, 140 Rhododendronsorten, 60 verschiedenen Azaleen und mehr als 50 Bambus- und Gräsersorten sowie Früchte-, Biomasse- und Arzneimittelpflanzen wählen.


Preisträgerin Elke Haase bedankte sich bei Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für die Auszeichnung und bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Unterstützung und nannte als Hauptgrund für die Unternehmensgründung: „Es hat mich immer sehr interessiert, ökonomische Fragen ökologisch zu lösen.“


Elke Haase und ihr Unternehmen wurden unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes, dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis und der Goldmedaille für hervorragende Qualität bei der IPM Moskau (größte Pflanzenfachmesse in Russland und den GUS-Staaten) ausgezeichnet. Ihre Kompetenz ist auch auf internationaler Ebene gefragt: So durfte sie Bundeskanzler Gerhard Schröder (2001), Landeswirtschaftsminister Walter Hirche (2004) und Bundespräsident Joachim Gauck (2013) auf Auslandsreisen begleiten und 2014 vor dem russischen Parlament sprechen.


Der Oldenburger Bulle steht für erfolgreiches unternehmerisches Handeln und wird an Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben, die besondere Leistungen für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Oldenburg erbracht und die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.


Bisherige Preisträger des Oldenburger Bullen waren: Prof. Joachim Lenz (2003), Dr. Werner Brinker (2004), Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jürgen Appelrath (2005, verstorben 2016), Dr. Jörg Bleckmann (2006), Prof. Dr. Reto Weiler (2008), Dr. Rolf Hollander (2010) Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski (2012), Martin Grapentin (2014) und Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (2016).
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Citizen-Science-Projekt: Oldenburg kartiert Heuschrecken

01.07.2018 18:59 Uhr
Landschaftswandel, Artenschwund oder Insektensterben sind nur einige der momentan viel gebrauchten Begriffe, wenn es um die Belange des Naturschutzes geht. Als Einrichtung, die sich regional mit der Biodiversität beschäftigt, forscht das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg an diesen Themengebieten und ruft dabei die Oldenburger Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Unterstützen Sie das Landesmuseum in einem „Citizen Science“ Projekt (engl. für Bürgerwissenschaft) bei der Erfassung des lokalen Bestandes der ausschließlich dämmerungs- und nachtaktiven Heimchen (Acheta domesticus). Lauschen Sie bei einem abendlichen Spaziergang oder auf dem Nachhauseweg aufmerksam und melden Sie uns Ihre Entdeckungen. Ziel des Projektes ist es, die Verbreitung zu erfassen, um u.a. zukünftige Veränderungen besser nachvollziehen und vergleichen zu können.

Das Projekt startet am 01. Juli. Mehr Informationen zum Projekt und zu den Teilnahmemöglichkeiten finden Sie ab Freitag auf http://www.naturundmensch.de/berichte-aus-dem-museum.html.
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Frauengruppe 50+ sucht weitere Teilnehmerinnen

01.07.2018 18:55 Uhr
Die bestehende Selbsthilfegruppe für Frauen über 50 sucht weitere Interessierte zum Erfahrungsaustausch. Es werden Themen besprochen wie: Kommunikation im Alltag, Beziehungsfragen aber auch ganz alltägliche Lebensprobleme. Darüber hinaus unternimmt die Gruppe regelmäßig gemeinsame Aktivitäten. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen bei der BeKoS unter 0441 884848 
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Agentur :ehrensache sucht Ehrenamtliche für Hilfsorganisation

01.07.2018 18:53 Uhr
Die Agentur :ehrensache sucht Ehrenamtliche, die auf freiwilliger Basis Koordinationsaufgaben bei einer Hilfsorganisation übernehmen und durch eigene Ideen bereichern. Zu den Aufgaben zählen: Ansprechpartnerin oder -partner der Ehrenamtlichen sein, Einteilung von Besuchsdiensten durch circa 25 Ehrenamtliche, Planung von Aus- und Fortbildungen sowie Frühstückstreffen und die Organisation von Gedächtnistrainings. Die Arbeitszeiteinteilung kann individuell gestaltet werden, die Aufgaben können bequem von Zuhause aus erledigt werden.


Weitere Informationen gibt es bei Ute Kleßen unter Telefon 0441 77 93 3-56 oder per E-Mail an u.klessen@drk-ol.de sowie über die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Agentur :ehrensache, bei Gabriela Kaboth-Freytag unter Telefon 0441 235-2020 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.
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Anzeigenentwürfe für TrostReich prämiert

25.06.2018 12:35 Uhr

Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg gestalten Anzeigen

Angehende Mediengestalterinnen und -gestalter des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg haben eine Anzeigenserie für TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e. V. entworfen. Begleitet von der Berufsschullehrerin Christina Famulla bekamen die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres die Aufgabe, im Rahmen des Lernfeldes „Logos entwickeln, Corporate Design umsetzen“ eine Anzeigenkampagne zu entwickeln, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollte. Für jede Zielgruppe (betroffene Familien, potentielle ehrenamtliche Mitarbeiter und Spender) sollte je eine Anzeige mit selbst zu entwickelndem Slogan, Bildern und ggf. grafischen Elementen entwickelt werden.

Zum Vorgespräch waren Antje Möhrmann und Hille Ballin von TrostReich e.V. gekommen, die den Verein vorstellten und Fragen beantworteten. Dann hatten die Auszubildenden zwei Wochen Zeit, jede und jeder für sich eine Anzeigenserie zu entwerfen und einen Vortrag vorzubereiten.

„Es war ein spannender Auftrag, den die Schülerinnen und Schüler voller Elan und mit innovativen Ideen angingen. Die fast 50 Entwürfe, die sie nach zweiwöchiger Arbeitsphase der Jury selbst präsentierten, waren so überraschend vielfältig, dass es uns schwer fiel, uns zu entscheiden. Viele der vorgestellten Entwürfe waren nicht nur interessant, sondern zeigten auch, wie sehr sich die jungen Menschen mit dem Thema auseinandergesetzt haben“, sagt Hille Ballin.

Siegerin wurde Mara Heitzhausen, Auszubildende bei der Firma IHR Ideal Home Range GmbH in Essen/Oldenburg, die mit ihrer Anzeigenkampagne die Verantwortlichen überzeugte und das Thema auf den Punkt brachte.

Die Gewinnerinnen sind:
1. Preis: Mara Heitzhausen, IHR
2. Preis: Imke Post, Stockwerk2
3. Preis: Diana Meyer, Flyerheaven

Darüber hinaus erhielten Ilka Gerdes, Svenja Schuirmann und Aaron Zellner je einen Frühstücksgutschein, den die Firma Solero gespendet hat.

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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Volle Teller für Wohnungslose

22.06.2018 11:02 Uhr

Inner Wheel unterstützt Tagesaufenthalt

von Frerk Hinrichs

Einen Scheck über 3.100 Euro überbrachten InnerWheel-Präsidentin Gundula Schmidt-Sacht und Gerlinde Schubert an Reinhild Hagedorn und Heinz-Hermann Buse vom Diakonischen Werk Oldenburg Stadt. Die Summe war anlässlich einer Kino-Matinée im Casablanca im April von den Damen des Serviceclubs zusammengetragen worden. Mit der Einladung zur KinoMatinee hatten sie für das Prohjekt "Volle Teller für Wohnungslose" geworben. Zwischen 120 und 160 Besucher kommen täglich in den Tagesaufenthalt, berichtet Leiterin Hagedorn. Viele nehmen das günstige Essensangebot gerne an. 
Für viele ist der Tagesaufenthalt auch Poststelle, über die die Post von Ämtern und Behörden zugestellt werden kann. So ist der Kontakt zu Beratungs- und Hilfeangeboten im Tagesaufenthalt leicht hergestellt. Die Küche ist ein Herzstück der Einrichtung. Für Menschen, denen im Leben nur noch wenig geblieben ist, hat das verlässliche Angebot des Tagesaufenthalt hohe Bedeutung.
Die weltweit organisierte Frauenvereinigung Inner Wheel hat in der Stadt Oldenburg 42 Mitglieder. Ihre Ziele sind soziales Engagement, internationale Verständigung und die Pflege von Freundschaften.
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Neues GeoPortal ersetzt InternetStadtplan

22.06.2018 10:58 Uhr
Das neu gestaltete und viele interessante Themen umfassende GeoPortal ersetzt ab sofort den InternetStadtplan, der bereits seit 2007 auf der Internetseite der Stadt Oldenburg aufrufbar war.


Das GIS-Team des Fachdienstes Geoinformation und Statistik hat mit neuer Technologie ein Portal entwickelt, in dem themenbezogene Karten und Standortinformationen bereitgestellt werden. Hierbei ist der interaktive Stadtplan nur eine der im GeoPortal zur Verfügung stehenden Optionen. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel digitale Karten zu den Bereichen Umwelt, Verkehr, Bauen und Wohnen und Schullandschaft. Eine Erweiterung des Angebots ist bereits in Arbeit. Die Bündelung der verschiedenen Themengebiete sorgt für eine bessere Übersicht der Karteninhalte, zudem werden mit dem GeoPortal neue Möglichkeiten und Funktionen angeboten, wie z. B. die Darstellung der Informationen in einer Tabelle und eine mobile Version der Karten für Tablet und Smartphone.


Wie zuvor der Internetstadtplan, verfügt auch das GeoPortal über eine einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeit, die Hintergrundkarten (Luftbilder, Topographie, OSM) zu wechseln. Ein Ausdruck des Karteninhaltes kann jetzt auch im Format PDF oder JPG, sowie weiteren Bildformaten erstellt werden.


Selbstverständlich wird für die Nutzerinnen und Nutzer auch wieder eine ausführliche Bedienungsanleitung für das neue GeoPortal angeboten.
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Neue Selbsthilfegruppe für Muslime

22.06.2018 10:37 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Gruppe von Muslimen, die sich mit verschiedenen Themen ihres Lebens und Glaubens auseinandersetzen möchten, wie z.B.
über Schwierigkeiten den muslimischen Glauben im Alltag zu leben oder die Fragen, wie die Regeln des muslimischen Glaubens gelebt werden können sowie das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen gestaltet werden kann.

Ziel dieser Gruppe ist es
- persönliche Erfahrungen auszutauschen über Themen, wie Religion, Tradition, Toleranz, Beziehung zwischen Mann und Frau, Erziehung und weitere
- sich über belastende Lebensumstände, wie z.B. Ängste oder andere Probleme auszutauschen.
Die Gruppe richtet sich an muslimische Frauen und Männer unterschiedlichen Alters.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS, Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburg verstärkt Anstrengungen zur Kinderbetreuung

14.06.2018 21:02 Uhr

Vierte Fortschreibung des Ausbauprogramms reagiert auf steigende Nachfrage

Die Stadt Oldenburg will ein weiteres Ausbauprogramm für den Bau von Kitas und Krippen auf den Weg bringen. Diese mittlerweile vierte Fortschreibung des Ursprungskonzeptes von 2008 soll den weiter wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen decken.
 
 Die Stadt hat die diesjährigen Anmeldezahlen für Kindertagesstätten ausgewertet. „Trotz des immensen Ausbaus in den vergangenen 10 Jahren, in denen 1.400 zusätzliche Krippenplätze entstanden sind, reicht das Angebot aufgrund steigender Kinderzahlen und Nachfragequoten immer noch nicht aus“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.


Hinzu kommen die Erkenntnisse aus der neuen Einwohnerprognose für Oldenburg, die von einem stärkeren Einwohnerzuwachs (bis auf 179.000 Einwohner im Jahr 2031) ausgeht als bisher angenommen. Für das im August beginnende Kindertagesstättenjahr geht die Verwaltung von einem Fehlbedarf von 491 Plätzen aus. Für mehr als die Hälfte (52,9%) der in Oldenburg lebenden Kinder unter drei Jahren wünschen sich Eltern einen Platz in einer Kindertagesstätte.
 „Dies ist der Grund für die Verwaltung, das Konzept zum weiteren Ausbau von Kindertagesbetreuung erneut fortzuschreiben“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Während bei der letzten Fortschreibung vor zwei Jahren noch eine Versorgungsquote von 48% der unter dreijährigen Kinder als bedarfsgerecht angesehen werden konnte, wird nunmehr eine Quote von 55% angestrebt.


Für den Kindergartenbereich errechnet sich eine Zielversorgungsquote von 99,5%. Die für diese Altersgruppe gestiegene Nachfrage hängt auch mit der Änderung des Schulgesetzes im Februar 2018 zusammen. Danach können Eltern, deren Kinder zwischen dem 01.07. und dem 30.09. das sechste Lebensjahr vollenden, selbst entscheiden, ob sie die Einschulung ihres Kindes um ein Jahr nach hinten verschieben. Die Verwaltung geht davon aus, dass aufgrund dieser Regelung jährlich 70 Kinder ein Jahr länger im Kindergarten bleiben werden.


Aufgrund der prognostizierten Kinderzahlen werden in Oldenburg in den nächsten Jahren noch 27 Krippen- und 26 Kindergartengruppen benötigt. Für einen Teil dieser Gruppen stehen die Standorte schon fest, und sie sind auch schon in der Finanzplanung der Stadt berücksichtigt. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kindertagesstätten, die in den geplanten Neubaugebieten auf dem ehemaligen Fliegerhorst und Am Bahndamm entstehen sollen.


37 Gruppen, die im Rahmen der am 25. Juni 2018 vom Rat zu verabschiedenden vierten Fortschreibung des Ausbaukonzeptes bis zum Kindertagesstättenjahr 2022/2023 entstehen sollen, sind bisher noch nicht in der Finanzplanung der Stadt Oldenburg enthalten. Aufgrund der sich in einigen Jahren wieder rückläufig entwickelnden Kinderzahlen sollen 18 dieser Gruppen durch anzumietende flexible und mobile Raumsysteme bereitgestellt werden.


Mit der vierten Fortschreibung des Ausbaukonzeptes ist ein zusätzliches Investitionsvolumen in Höhe von circa 14,87 Millionen Euro verbunden. Darüber hinaus entstehen zusätzliche jährliche Betriebskosten für 37 Gruppen in Höhe von 5 Millionen Euro netto.


Die vom Land vom 1. August 2018 an geplante Beitragsfreiheit für Kinder ab dem 3. Lebensjahr führt dazu, dass Eltern zukünftig auch für das erste und zweite Kindergartenjahr keine Beiträge zahlen. Zur Finanzierung erhalten die Kommunen eine Erhöhung der allgemeinen Finanzhilfe. Die Stadt Oldenburg wird die Beitragsfreiheit für die Betreuung nicht auf die vorgeschlagenen acht Stunden begrenzen und zudem alle Eltern gleichstellen, die ihr Kind in der Kindertagespflege betreuen möchten.
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Neue Einwohnerprognose für Oldenburg

14.06.2018 20:54 Uhr

OB Krogmann erwartet stärkeres Wachstum bis 2031

Die Stadt Oldenburg rechnet in den nächsten Jahren mit höheren Einwohnerzuwächsen als bisher angenommen. Eine neue verwaltungsinterne Prognose weist ein Wachstum bis in das Jahr 2031 auf dann etwa 179.000 Einwohner aus – immerhin ein Zuwachs zu 2017 um rund 11.000 Menschen.
 
„Darauf werden wir in vielerlei Hinsicht reagieren müssen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bislang war die Stadt bei den langfristigen Planungen von einer geringeren Zahl (etwa 170.000) ausgegangen. Insofern gilt es nun zu ermitteln, welche Folgerungen sich aus der neuen Prognose ergeben.


„Der Einwohnerzuwachs muss nun bei unseren gesamten Planungen berücksichtigt werden, dazu gehören das Angebot von Schul- und Betreuungseinrichtungen, der Bau von Infrastruktur und natürlich auch die Anstrengungen für den Bau zusätzlicher Wohnungen“, betont Krogmann.
 
 Die neue Einwohnerprognose 2018 bietet Zahlen, die in die statistischen Bezirke und die funktionalen Altersgruppen aufgeteilt sind. Oldenburg wird nach dieser Prognose insgesamt weiterhin bis 2026 deutlich, bis 2031 dann langsamer auf dann fast 179.000 Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen.
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Öffentliche Sitzung des Behindertenbeirates

14.06.2018 20:33 Uhr
Am 19. Juni 2018 stellt das Team der neu entstandenen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des SeGOld e.V. (Selbstbestimmt Leben – Gemeinschaft Oldenburg e.V.) das neue Beratungsangebot im Behindertenbeirat vor. Ort der Veranstaltung ist das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg, Industriestraße 1b, 26121 Oldenburg, Beginn ist 18 Uhr.

Das Team der Beratungsstelle wird einen kurzen Überblick über das Konzept der EUTB geben und außerdem die verschiedenen Beratungsschwerpunkte und Beratungsorte vorstellen. Ein Einblick in die tägliche Arbeit sowie die Möglichkeit Fragen zu stellen rundet die Vorstellung ab.

Die EUTB in Oldenburg besteht seit Februar 2018. Sie wird im Rahmen des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) aufgrund eines Beschlusses der Bundesregierung aufgebaut und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Bundesweit entstehen aktuell mehr als 400 EUTBs. 
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5. Diversity-Tag in Oldenburg: Ein Zeichen gegen Vorurteile

10.06.2018 20:41 Uhr

23 weitere Unternehmen unterzeichnen die Charta der Vielfalt

Der mittlerweile 5. Diversity-Tag in Oldenburg ist von der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) ausgerichtet worden. Ziel des Diversity-Tages ist die Förderung von Vielfalt in Unternehmen, sozialen oder kulturellen Einrichtungen und im öffentlichen Sektor. Zusammen mit dem CSD Nordwest - Lust e.V., dem Völklinger Kreis, dem Bündnis „Oldenburg will Inklusion!“ (OWI) und in diesem Jahr gemeinsam mit der OLB hat die Stadt Oldenburg erneut ein Zeichen für Vielfalt gesetzt. 

Für die ausrichtende OLB, die vor drei Jahren die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet hatte, betonte der Vorstandsvorsitzende Patrick Tessmann in seinem Grußwort an die rund 90 Teilnehmer die hohe Bedeutung von Vielfalt und Chancengleichheit für die Unternehmenskultur und letztlich auch den Erfolg der Bank: „Wir betreiben aktives Diversity-Management, weil Vielfalt gut, wichtig und bereichernd ist. Denn nicht nur die Gesellschaft wird immer heterogener, sondern auch die Arbeitswelt entwickelt sich immer weiter.“ Patrick Tessmann verwies auf verschiedene interne Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt in der OLB. 

Im Rahmen des 5. Diversity-Tages haben weitere Unternehmen und Einrichtungen die Charta der Vielfalt unterschrieben, um ein Zeichen für die Förderung und Wertschätzung von Vielfalt im eigenen Unternehmen zu setzen. 
„Diversity heißt für uns als Stadt, die Potentiale aller Menschen in unserer Gesellschaft ernst zu nehmen und ihre Vielfältigkeit als Antrieb für Entwicklung zu begreifen. Ich freue mich sehr, dass 23 weitere Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben, darunter auch die EWE“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. 

Der Diversity Tag ist aber längst mehr als eine symbolische Unterzeichnung der Charta der Vielfalt.
„Fast alle Unternehmen treffen sich seit einem Jahr regelmäßig im Diversity-Netzwerk. Newcomer bekommen von alten Hasen solidarisch Unterstützung beim Aufbau ihres Diversity-Managements“, freut sich Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Patrick Tessmann fand unter dem Motto „(Hinter-)Frag Dein Klischee“ ein Dialogforum statt. 

Die Unterzeichner:
City Post, FSO Fernwirk-Sicherheitssysteme Oldenburg GmbH, Stadtsportbund Oldenburg e.V., VITA Akademie GmbH, Beleg Werk, Jade Hochschule, AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V., BEKOS e.V.,famila Einkaufsland Wechloy, Zahntechnik Peter Töllner GmbH, Handwerkskammer Oldenburg, , Stadt-Fleischerei Bartsch GmbH & Co. KG, Ingenieur-Gesellschaft Nordwest, EWE AG, EWE Netz GmbH, EWE Vertrieb GmbH, EWE Offshore Service&Solutions GmbH, EWE Erneuerbare Energien GmbH, EWE Trading, EWE Wasser GmbH, EWE Gasspeicher GmbH, Pius-Hospital Oldenburg, Baskets Oldenburg GmbH & Co. KG, Mädchenhaus Oldenburg e.V.
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„Mein Betreuter ist im Heim“

10.06.2018 20:36 Uhr

Vortrag und Dialog für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

Hermann Dirks, Leiter des Pflegeheims im Schramperweg, und Bernhard Wrieden, ehrenamtlicher Betreuer, kommen am Mittwoch, 13. Juni, ins Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3: Ab 17.30 Uhr berichten beide von ihren jeweiligen Erfahrungen und Positionen im Bereich der Pflege und treten dabei in den Dialog miteinander und mit dem Publikum. Eingeladen zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten, angeboten wird sie im Rahmen des Fortbildungsangebotes für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und dem Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg.

Bei den Vorträgen und dem Dialog soll es vor allem um die Fragen des Betreuungsalltags gehen: Wer kauft für die Betreuten ein, wer begleitet sie zum Arzt, wer soll, darf oder muss in welchen Situationen wie handeln? Der Austausch soll zum gegenseitigen Verständnis zwischen Einrichtung und Ehrenamt beitragen.

Weitere Informationen dazu gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Experimentelle Klang-Performance

10.06.2018 20:30 Uhr

Das BlueScreen-Ensemble des Blauschimmel Ateliers bei der Langen Nacht der Musik 2018

Das BlueScreen-Ensemble unter der Leitung von Jochen Fried präsentiert zusammen mit Thomas Bisitz von der Oldenburger Hörtech gGmbH die experimentelle Klang-Performance „Motion, Sound, Electronics“ bei der Langen Nacht der Musik in Oldenburg.

Geräusche, Töne und Klänge, die mit bewegungsgesteuerten elektronischen Klangkörpern erzeugt werden, stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der BlueScreen Performance auf der Langen Nacht der Musik in der Peterstraße.

 Das Projekt „Motion, Sound, Electronics“ ist eine Kooperation zwischen zwei klangpol-Partnern, dem inklusiven BlueScreen-Ensemble des Blauschimmel Ateliers und der Hörtech gGmbH, einem Oldenburger Institut für Hörforschung. Eigens für das Projekt hat Thomas Bisitz mehrere neuartige elektronische Instrumente entwickelt. Die kleinen Geräte reagieren auf Bewegung und setzen diese in kreativ-verrückte Klänge einer Bühnenperformance um. „Wir haben Instrumente gebaut, die den körperlichen Möglichkeiten unserer Musiker besonders entgegen kommen und  ganz neue und sehr interessante klangliche und musikalische Möglichkeiten für das BlueScreen-Ensembles eröffnen“, so Jochen Fried, Leiter des BlueScreen-Ensembles. 

Begleitet wird das Musikprogramm durch Live-Visuals von dem Maler und Medien-Künstler Jörg Scheel. Ein Sounderlebnis der besonderen Art.

Motion Sound Electronics

Experimentelle Klang-Performance
16.06.2018, 19.15 Uhr und 20 Uhr. Jeweils 15 Minuten.
PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Großer Saal
BlueScreen-Ensemble in Kooperation mit Hörtech gGmbH
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Surrealismus eröffnet anderen Blick auf Oldenburg

06.06.2018 21:36 Uhr

Ausstellung von Oldenburger Kunstschaffenden im inForum

Eine Ausstellung mit surrealistischen Interpretationen Oldenburger Motive ist ab sofort im Kulturzentrum PFL, in den Fluren der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement (beim inForum) zu sehen: Die Künstlerinnen und Künstler greifen den damals revolutionären Ansatz des Surrealismus wieder auf, indem sie die anarchische Kraft der Träume oder anderer unbewusster Regungen als Inspiration nutzten. Dabei sind Motive Oldenburger Architektur entstanden, die auf überraschende Weise von eigenartigen Lebewesen, von bekannten Oldenburger Persönlichkeiten oder stadtbildprägenden Skulpturen bevölkert werden. Inspiriert wurden die ganz unterschiedlichen Exponate durch Arbeiten von René Magritte, Giorgio de Chirico, Salvador Dalí, Frida Kahlo, Franz Radziwill oder anderen Malern des Surrealismus. Die Ausstellung läuft bis Ende Juli, geöffnet ist werktags von 10 bis 18 Uhr.
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Oldenburg benötigt auch in Zukunft neue Gewerbeflächen

04.06.2018 22:24 Uhr

OB Krogmann: „Zentrale Grundlage für Wohlstand einer wachsende Stadt“

Die Stadt Oldenburg will zukünftig verstärkt Gewerbeflächen entwickeln. Sie reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage der Unternehmen. Die Stadt geht davon aus, dass bis 2030 etwa 64 ha Gewerbeflächen benötigt werden. Zur Verfügung stehen bislang aber nur etwa 31 ha. Das geht aus einem Gutachten der Cima Management und Bratung GmbH Lübeck hervor.

„Wir sehen, wie wichtig es ist, eine vorausschauende Entwicklung von Gewerbeflächen voranzutreiben, sie sind ein wichtiger Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt. Wir wollen den Betrieben weiter gute Möglichkeiten bieten, sich in Oldenburg zu vergrößern oder neu anzusiedeln“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Flächen auf dem Fliegerhorst (etwa 20 ha), zu deren Erschließung wiederrum der Bau der geplanten Entlastungsstraße erforderlich ist.

Innerhalb der vergangenen 12 Jahre wurden etwa 50 ha an Gewerbeflächen verkauft, pro Jahr also etwa 4,4 ha. „Das Gutachten geht von einer weiterhin hohen Nachfrage aus. Insofern werden im Betrachtungszeitraum bis 2030 weitere 64 ha benötigt, um die zu erwartenden Nachfrage zu decken“, sagt der Leiter der Wirtschaftsförderung Klaus Wegling.

In der Stadt gibt es aber mit den Gebieten nördlich des Krugwegs (Stadtnorden an der der BAB 293) und an der Holler Landstraße weitere gute Möglichkeiten, Gewerbegebiete zu entwickeln. Allerdings befinden sich nicht alle Flächen bereits im Besitz der Stadt.

Für Oberbürgermeister Krogmann ist die Flächenentwicklung eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung der kommenden Jahre. „ Ich werde mich nachdrücklich dafür stark machen, die erforderlichen Flächen zu entwickeln, wir rechnen schließlich mit einem starken Bevölkerungs- und Beschäftigungszuwachs bis 2030.“ Dabei will Krogmann aber auch auf einen sorgfältigen Umgang mit den Flächen achten. 

Wachstumsfelder in Oldenburg sind nach Auffassung der Cima weiterhin alle Dienstleistungsbereiche. Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung, sieht dabei sehr umfassende Anforderungen auf die Stadt zukommen: “Die Palette reicht von eher traditionellen Bürogebäuden, bis hin zu hochmodernen Forschungseinrichtungen, wie sie derzeit etwa in der Nähe der Universität entstehen.“ Mit 13.000 neuen Arbeitsplätzen in Oldenburg rechnen die Gutachter bis 2030. Eine zügige Entwicklung der Flächen ist deshalb nötig, aber auch möglich.

„Wenn wir den Plan konsequent umsetzen, müssen wir uns um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt keine Sorgen machen“, erwartet Krogmann.
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Stadt setzt Zeichen im Kampf gegen Stickoxide

04.06.2018 22:22 Uhr

Land Niedersachsen unterstützt Anschaffung von Bussen mit Erdgasantrieb

Der öffentliche Personennahverkehr in Oldenburg wird weiter modernisiert und damit noch umweltfreundlicher. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat jetzt die finanzielle Voraussetzung geschaffen, um 16 weitere moderne Erdgasbusse anzuschaffen. Mit den ohnehin schon vorgesehenen 10 Fahrzeugen erhält die VWG damit in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt 26 neue Erdgasbusse, die sowohl für das bestehende Busliniennetz als auch für Erweiterungen im Verkehrsangebot eingesetzt werden sollen.

„Eine beschleunigte Modernisierung der Busflotte ist ein wichtiger Baustein im Rahmen unseres Luftreinhalteplans“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hatte sich beim Wirtschaftsministerium dafür eingesetzt, dass auch die von der VWG bevorzugten Erdgasbusse in das Förderprogramm aufgenommen werden. „Mein Dank gilt dem Wirtschaftsminister, der diesen Vorschlag schnell und unbürokratisch umgesetzt hat“, so Krogmann. Eine umweltfreundliche Busflotte und ein guter ÖPNV seien ein wesentlicher Beitrag, um Fahrverbote insbesondere für Diesel-Pkw zu verhindern. „Wir wollen damit die Stickoxid-Belastung am von den VWG-Bussen stark frequentierten Heiligengeistwall nachhaltig senken“, betont der Oberbürgermeister.

VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann: „Wir können zeigen, dass Gutes noch weiter verbessert werden kann. Unsere ersten Erdgasbusse aus den Jahren 2005 ff. waren damals schon mit dem führenden EEV-Umweltstandard unterwegs. Mit dem vorgezogenen Ersatz von 10 dieser EEV-Fahrzeuge senken wir die ohnehin schon niedrigen NOx-Emissionen auf ein Minimum und liegen dabei unter denen eines üblichen Diesel-Pkw.“
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Datenschutz im Verein – was ist wichtig?

04.06.2018 22:12 Uhr

Stadt Oldenburg informiert in einem Vortrag

Am Montag, 18. Juni, bietet die Stadt Oldenburg eine kostenfreie Informationsveranstaltung zum Umgang von Vereinen mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung an. Beginn ist um 17 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3 (Vortragssaal). Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, der erweiterten Dokumentations- und Nachweispflicht nachzukommen.

Raphael Dombrowski von der Freiwilligenagentur der Stadt Osnabrück wird auf die neuen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung und die Unterschiede in der Umsetzung zwischen größeren Einrichtungen und kleineren Vereinen eingehen. In dem interaktiven Vortrag werden Hinweise gegeben, wie die Anforderungen umgesetzt werden können und was das für den Alltag bedeutet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung (Teilnehmername/Vereinsname) bis zum 15. Juni beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de gebeten. 
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Klima(+)Infomontag: Innovative Energieversorgung – zwischen Autarkie und Wirtschaftlichkeit

04.06.2018 22:11 Uhr
Am Montag, 11. Juni, lädt Klima(+)Oldenburg um 18 Uhr zu dem Vortrag „Innovative Energieversorgung – zwischen Autarkie und Wirtschaftlichkeit“ ein. Der Referent ist Tony Otten von der Firma SILASolar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das Forum Alte Fleiwa (Alte Fleiwa 1, direkt am Turm).

Der Referent stellt in dem Vortrag dar, wie man mit einer Solarstromanlage auf dem eigenen Dach die Energiewende selber in die eigene Hand nehmen kann und gleichzeitig das eigene Portemonnaie entlastet. Über dezentrale Anlagen wird die Energieversorgung unabhängiger und effizienter und in Kombination mit einem Speicher lassen sich bis zu 65 Prozent des Stromverbrauchs selber erzeugen.
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Mit dem Rad auf den Spuren von Graf Anton Günther durch Oldenburg

04.06.2018 22:08 Uhr
Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Dienstag, 12. Juni, von 18 bis 20.30 Uhr wieder zu einer Exkursion ein: Die gemütliche Radtour durch die Stadt erinnert an die Regierungszeit des legendären Grafen Anton Günther (1603 -1667). Als Erbauer des Schlosses, Friedensgraf, Pferdezüchter, Kirchenstifter und Gartenfreund ist er bekannt. Die Gästeführerin Christine Krahl  geht den Fragen nach, was daran wahr ist oder zum Mythos des Grafen gehört. Geradelt werden circa 5 km in gemütlichem Tempo. Start ist am Stadtmuseum Oldenburg, Ziel am Schlossplatz.

 

Die Tickets für die Exkursion kosten 10 Euro. Beim Ticketverkauf kooperiert das Stadtmuseum mit der Oldenburger Touristinformation. Tickets sind ausschließlich in der Touristinfo und online unter  https://ticket2go.de/e/879 erhältlich.
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Gebrauchsanweisung für ein barrierefreies Oldenburg

04.06.2018 22:06 Uhr

Stadt stellt Leitfaden vor – Grundlage für gestalterische und bauliche Entscheidungen

Sogenannte „Vorrangrouten“ mit glatten Gehbahnen und wahrnehmbaren Leitlinien in der Innenstadt zu schaffen, damit unebenes Pflaster und Werbeschilder keine Hindernisse mehr darstellen – das ist eine von zahlreichen Empfehlungen, die im „Leitfaden Oldenburg barrierefrei“ formuliert werden. Die Stadtverwaltung hat das in eineinhalbjähriger Projektarbeit entstandene Konzept jetzt im Sozialausschuss vorgestellt, am 25. Juni soll sich der Rat mit dem wegweisenden Werk befassen. 

Der Leitfaden ist in die beiden Themenbereiche „Öffentlicher Raum“ (96 Seiten) und „Öffentliche Gebäude“ (58 Seiten) unterteilt. Es werden typische Problemlagen zur Barrierefreiheit skizziert, Standards benannt und Empfehlungen ausgesprochen, wie möglichst umfassend bauliche Barrierefreiheit in Oldenburg gelingen kann. „Mit diesem mehrschichtigen Ansatz zur Schaffung von Barrierefreiheit legt die Stadt Oldenburg ein langfristig angelegtes und nachhaltiges Konzept vor. Dieses soll der Verwaltung über mehrere Jahre als praktikable, übersichtliche Grundlage für Entscheidungen im gestalterischen und baulichen Bereich sowie bei der Haushaltsplanung zur Bereitstellung nötiger Finanzmittel dienen“, erläutert Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Mit der Ausarbeitung hatte die Verwaltung die Arbeitsgemeinschaft der Planungsbüros p+t aus Bremen und akp_ aus Kassel beauftragt. Seit Anfang 2017 wurde der Entstehungsprozess von einer Projektgruppe begleitet. Sie besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung (Fachdienste Verkehrsplanung, Stadtentwicklung und Bauleitplanung, Bauordnung und Denkmalschutz, Städtebau und Stadterneuerung, Tiefbau und der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau), aus Mitgliedern des Behindertenbeirats und der Seniorenvertretung. Die Projektgruppenleitung lag bei der Fachstelle Inklusion. Darüber hinaus waren auch die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) beteiligt. 

In sechs Sitzungen wurden die Grundlagen, das Verfahren sowie Analyse und Empfehlungen für den Leitfaden besprochen. „Der ,Leitfaden Oldenburg barrierefrei‘ verbindet bestehende und neue Regelungen und Planungsgrundlagen. An konkreten Beispielen wurde eine nutzbare Arbeitsgrundlage für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt“, freut sich Baudezernentin Gabriele Nießen.

Ausgangspunkt für die Erstellung des Leitfadens war ein vom Stadtrat im Jahr 2012 unter der Überschrift „Oldenburg will Inklusion“ verabschiedeter Grundsatzbeschluss. Nachfolgend wurden mit breiter Beteiligung Vorschläge für einen „Kommunalen Aktionsplan Inklusion der Stadt Oldenburg“ erarbeitet. Ein wesentlicher Aspekt ist die grundlegende Barrierefreiheit für alle, damit eine selbstverständliche Teilhabe möglich ist. Um dieses Ziel zu verwirklichen, wurde entschieden, eine Gesamtkonzeption in Form eines „Leitfadens Oldenburg barrierefrei“ zu entwickeln. 

Neben der fachliche Steuerung der Bearbeitungsschritte durch Sitzungen der
Projektgruppe fand auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt: Ergänzend zur Bestandsaufnahme von Barrieren durch die beiden Planungsbüros erfolgten drei öffentliche Begehungen der Oldenburger Innenstadt, deren Resultate in das Konzept eingeflossen sind. „Das umfangreiche Ergebnis steht auf einer breiten Basis, sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch im Dialog mit Interessenvertretungen und den Menschen in dieser Stadt“, so Stadträtin Dagmar Sachse.
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Lichtmalerei: Aktfotografie im Workshop

04.06.2018 21:54 Uhr

Anmeldung bis 6. Juni

Ausgehend von der aktuellen Ausstellung „Man Ray. Magier auf Papier“ lädt das Horst-Janssen-Museum ein zu einem Workshop, in dem sich Interessierte in der Aktfotografie ausprobieren können. Die Oldenburger Fotografin Bonnie Bartusch gibt eine Einführung in Technik, Licht und die Besonderheiten der Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Teilnehmenden können zudem ausprobieren, wie der Bereich des Körpers oder die Silhouette mit Hilfe des Lichts in Szene gesetzt werden können – inspiriert durch Man Rays Aktfotografien, die häufig mit Licht auf Körpern spielen.

 

Der Workshop findet am Mittwoch, 13. Juni, 19 bis 22 Uhr, statt und kostet 18 Euro (inklusive Modell). Anmeldungen werden bis Mittwoch, 6. Juni, entgegengenommen, entweder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2891.
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Mobbing bleibt eine Herausforderung für Schulen

25.05.2018 20:44 Uhr
Gewalt an Schulen wird meist im Zusammenhang herausragender Vorfälle diskutiert. Für die
Prävention handelt es sich um ein Alltagsthema, dem sich der Präventionsrat Oldenburg seit
18 Jahren widmet. Am 25. Mai wurden im Rahmen einer Tagung im Alten Landtag zwei
Ansätze vorgestellt, mit denen Mobbing in der Schule wirksam begegnet werden kann.
50 Lehrkräfte aus allen Schulformen erfuhren, wie man Täter anspricht, wie man (mögliche)
Opfer besser schützt und wie man erreichen kann, dass die gesamte Schule ein deutliches
Signal gegen Mobbing setzt.
Mobbing vorzubeugen und so zu verhindern, dass es überhaupt zu Opfern und Tätern
kommt, verlangt Lehrkräften eine sensible Wahrnehmung von Konflikten im Klassenraum
oder auf dem Schulhof ab. „Leider haben wir es aufgrund der Verbreitung der Smartphones
unter den Schülern mit einer starken Dynamik zu tun und einem weiteren Feld für Übergriffe“
begründet Ulrike Heinrichs, stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrat Oldenburg die
Notwendigkeit der Fortbildung. Die missbräuchliche Nutzung von Smartphones stellt für die
Lehrkräfte eine zusätzliche große Herausforderung dar. Mobbing wird so erst später sichtbar
und erhält eine Dynamik, die für die Opfer gravierend werden kann. „Inzwischen ist das
Thema in den Grundschulen bereits von Bedeutung“, ergänzt der Referent Frank Beckmann
von Brückenschlag. Die Prävention von Mobbing und das Eingreifen, wenn es zutage tritt,
spielen eine große Rolle, um Leistungseinbrüche von Schülern und Schulabgänge zu
verhindern.
Der Präventionsrat ist weiterhin Ansprechpartner für Lehrkräfte, die präventiv tätig werden
wollen. Die Geschäftsstelle ist erreichbar unter 235 3611.
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Krogmann schlägt Bau eines Sport- und Gesundheitsbades vor

25.05.2018 20:34 Uhr

Entscheidung über Zukunft von Stadtteilbädern fällt später

Mit dem Bau eines Sport- und Gesundheitsbades am Standort Flötenteich will die Stadt Oldenburg das Angebot für Schwimmer und Sportler deutlich verbessern. „Vor allem die aktuelle Unterversorgung im Stadtnorden kann damit behoben werden“, verspricht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Mit dem Bau eines Sport- und Gesundheitsbades am Standort Flötenteich orientiert sich die Stadt an der Analyse, die das Planungsbüro PROFUND Consult im Auftrag der Stadtverwaltung vorgenommen hat. 

Das neue Bad am Standort Flötenteich wird acht Bahnen anbieten, eine Freibademöglichkeit soll erhalten bleiben, ebenso soll Camping dort weiter möglich bleiben. Die Kosten für den Neubau werden derzeit mit etwa 14 Millionen Euro veranschlagt. 

Der Bau des neuen Bades wird die Bäderlandschaft in Oldenburg erheblich aufwerten. „Über die ursprünglich im Gutachten vorgeschlagene Schließung eines Stadtteilbades soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden“, betont Krogmann. 

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels der Bevölkerung hatte das Beratungsbüro PROFUND den Vorschlag gemacht, am Standort Flötenteich ein Sport- und Gesundheitsbad zu errichten. Das Thema „Gesundheit“ bietet nach Auffassung der Gutachter das größte Entwicklungspotenzial. Außerdem führt das neue Bad dazu, dass deutlich mehr Schwimmunterricht angeboten werden könnte. „Wir beobachten mit Sorge, dass viele Grundschulkinder nicht ausreichend schwimmen können. Ein neues Bad im Stadtnorden kann helfen, diesen Mangel zu beheben. Alleine wird dies aber nicht reichen, alle Beteiligten sind sicher gefragt, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, sagt Krogmann.

Der jährliche Zuschuss für die Bäderbetriebsgesellschaft würde mit dem neuen Bad steigen – auf dann etwa 3 Millionen Euro. Der derzeitige Jahreszuschuss der Stadt liegt bei 2,4 Millionen Euro im Jahr. 

Mit dem Bau des neuen Bades könnte nach Vorstellung der Stadt 2020 begonnen werden.
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Eingeschränkte Erreichbarkeit der Bürgerbüros Mitte und Nord

25.05.2018 20:33 Uhr
Die Fachdienste Bürgerbüro Mitte und Nord sind am Mittwoch, 30. Mai, und Freitag, 1. Juni, nur eingeschränkt erreichbar. Aufgrund einer internen Fortbildung steht am 30. Mai der Service im Bürgerbüro Mitte nur eingeschränkt zur Verfügung. Das Bürgerbüro Nord ist an diesem Tag weiterhin regulär erreichbar, schließt jedoch bereits um 13.30 Uhr. Am 1. Juni sind beide Bürgerbüros durch die Umstellung auf die Vorab-Terminvergabe ganztägig geschlossen. In dringenden Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger jedoch an die Information im Eingangsbereich wenden. Diese wird in beiden Bürgerbüros besetzt sein. Ab Montag, 4. Juni, stehen wieder beide Bürgerbüros ohne Einschränkung zur Verfügung. Dann haben Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, vorab online, telefonisch oder vor Ort Termine für das gewünschte Anliegen zu buchen.
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CSD Nordwest wächst weiter

25.05.2018 20:20 Uhr

Demonstration beginnt erstmals am Schloss

Der 23. CSD steht unter dem Motto „Was wollt ihr noch? Akzeptanz!“. Die Veranstalter erwarten zu ihrer Demonstration am Samstag, 16. Juni, erneut mehr als 10.000 Teilnehmende und fürchten keineswegs die Konkurrenz durch die gleichzeitig beginnende Fußball-WM. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der CSD ein wichtiger Beitrag zum toleranten Leben in Oldenburg: „Der Christopher Street Day ist sicher ein Tag, um kreativ und bunt politische und gesellschaftliche Forderungen zu formulieren. Er ist auch ein Tag der Begegnung. Nur so können Ängste und Vorbehalte abgebaut und letztlich Akzeptanz und Toleranz erreicht werden.“ 

Auch in diesem Jahr sind bereits 24 Gruppen und Organisationen diesem Aufruf gefolgt und werden für eine der größten Demonstrationen in der Geschichte des CSD Nordwest sorgen. Dabei werden 14 LKW, diverse PKW, Räder und viele Fußgruppen dabei sein. Vom Stadtschülerrat über die Kirche, Fanverbände, Unternehmen, bis hin zu Szenevereinen reicht dabei die Bandbreite. Diese Größe fordert ihren Tribut: die Veranstalter verlassen erstmals das Bahnhofsviertel und werden die Demonstration rund um das Schloss aufstellen und starten. Die LKW sammeln sich dabei auf dem Parkplatz Prinzenpalais, während sich die kleineren Fahrzeuge und Fußgruppen in der Straße Schlossplatz einfinden. Der Start der Demonstration wird auf 13 Uhr leicht nach hinten verlegt.

Dadurch kann in diesem Jahr bereits vor der Demo eine Auftaktkundgebung stattfinden. Ab 11 Uhr startet das Bühnenprogramm. Gegen 13 Uhr gibt es von der Bühne aus dann den Startschuss und die Teilnehmenden setzen sich bunt, fröhlich, ernst und lautstark von der Straße Schlossplatz aus in Bewegung. In einer weiten Kurve bewegt sich der Zug über die Huntestraße, den Stautorkreisel und am Stadtmuseum vorbei bis zum Pferdemarkt. Dort begegnen sich Anfang und Ende des Demozuges, um dann durch die Innenstadt zum Theaterwall zu ziehen und wieder am Schlossplatz zu enden. 

Auch auf dem Schlossplatz wird es zu weiteren Neuerungen kommen. Die Bühne zieht auf den Platz zwischen Schloss und Schlosshöfen um. Ab 15 Uhr beginnt dort die Abschlusskundgebung, die fließend in das Kulturfest übergeht. Gleich zwei Lokalmatadorinnen wurden dafür gewonnen: Annie Heger, die durch das Programm führt, und Esther Filly als Sängerin. Außerdem kommt Musik von Hanne Kahs. Sie setzt einen Kontrapunkt in der Musikwelt, kraftvoll und sympathisch. Daniel Schuhmacher muss man kaum noch jemandem vorstellen. Der DSDS-Gewinner von 2009 begeistert seitdem bundesweit sein Publikum. Mit „Tante Tilly und die HB Männchen“ sind auch Schlager der 60er und 70er Jahre zu hören, DJ Olaf rundet das Programm ab. Ebenfalls wieder mit dabei sein wird die Aidshilfe Oldenburg mit der legendären Krachminute. Dieses Oldenburger Pendant zur Gedenkminute soll auf die immer noch aktuellen Gefahren von AIDS aufmerksam machen.

Auch abseits der Bühne gibt es auf dem Schlossplatz viel zu sehen und vor allem zu erleben und zu erfahren. Die immer zahlreicheren Infoangebote wurden erstmals in einer Pride-Plaza zusammengefasst. Dieses Dorf aus Infoständen wird gegenüber der Bühne aufgebaut. Hier können sich alle Interessierten zu den unterschiedlichsten Themen Ansprechpartner suchen. Sei es Karrierenetzwerke, Freizeitangebote oder Selbsthilfegruppen. Selbstverständlich sind auch die meisten Parteien vertreten, um für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung zu stehen.

Der Ablauf in Kürze:
11 bis 13 Uhr: Auftakt auf dem Schlossplatz
13 bis 15 Uhr: Demonstration
15 bis 20 Uhr: Abschlusskundgebung und Kulturfest
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Horst Janssen als Schriftsteller

23.05.2018 20:21 Uhr

Vortrag von Prof. Detlef Haberland

Unter dem Titel „ ‚Ich halte mich wirklich für einen Schriftsteller‘. Horst Janssen und die Literatur“ lädt der Verein der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums zu einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Detlef Haberland am Dienstag, 29. Mai, um 20 Uhr in das Horst-Janssen-Museum ein. Der Eintritt ist frei.

 

Janssen – ein Schriftsteller? Hat sich der geniale Graphiker und Zeichner in diesem Punkt nicht ein wenig überschätzt? So sehr auch sein künstlerisches Werk beachtet wurde und wird – das, was er geschrieben hat, ist noch nicht in dem gleichen Maße analysiert worden, wie sein künstlerisches Werk. Janssen und sein Verhältnis zur Literatur – hatte er eines? Was kann über ihn als Literaturrezipient gesagt werden? Welche Verständnis- und Forschungsperspektiven lassen sich aus dem im Horst-Janssen-Museum vorhandenen schriftlichen Nachlass entwickeln? Diesen Fragen wird Prof. Haberland in seinem Vortrag nachgehen.

 

Prof. Dr. Detlef Haberland lehrt Neuere deutsche Literatur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ist zugleich wissenschaftlicher Mitarbeiter am hiesigen Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Er hat unter anderem zu folgenden Themen gearbeitet: Geschichte der Reisen und Entdeckungen, Geschichte des Buchdrucks, Literatur und Kunst (Buchillustration), Literatur und Technik und ist Präsident des Mitteleuropäischen Germanisten-Verbandes sowie Vorsitzender der Oldenburgischen Bibliotheksgesellschaft.
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Mission Henkelpott erfolgreich abgeschlossen

20.05.2018 18:47 Uhr

VfL-Frauen sind Polaksiegerinnen

von Bernd Teuber

„Das ist gar nicht möglich, dass wir Bietigheim schlagen“, stammelte Torwarttrainer Christoph Dannigkeit fassungslos, unmittelbar nachdem dem VfL Oldenburg genau dies im Finale des diesjährigen DHB-Pokals gelungen war. Mit 29:28 kämpfte das Team von Trainer Niels Bötel den großen Favoriten nieder und sicherte sich seinen vierten Pokalsieg. „Bietigheim in Stuttgart zu besiegen ist unglaublich. Die Mannschaft hat die Saison über geackert, geackert, ein Rückschlag, der nächste Rückschlag, aber wir haben uns nie beschwert, und nun gehen wir als Pokalsieger nach Hause. Ich hoffe, heute kriegen wir den Flieger“, strahlte ein überglücklicher Niels Bötel nach dem bisher größten Erfolg seiner Trainerkarriere. „Das war eine unglaubliche Mannschaftsleistung in den letzten beiden Tagen. Vom Außenseiter zum Überflieger und Pokalsieger“, lobt Angie Geschke ihr Team und spielt mit einem Augenzwinkern auf die flugtechnischen Probleme dieser Woche an.

Vom Start weg zeigte sich der VfL als ebenbürtiger Gegner und bot dem deutschen Vizemeister einen echten Pokalfight. Das hatten diese sich sicherlich einfacher vorgestellt. In einem zunächst torarmen Spiel wechselte die Führung mehrfach, und es sollte bis zur 13. Minute dauern, bis der Favorit beim Stande von 5:3 erstmals mit zwei Toren vorne lag. Als neun Minuten vor der Pause Bietigheim auf 10:6 davonziehen konnte, sah es ganz danach aus, als ob das Spiel seinen erwarteten Verlauf nehmen würde. Aber wer auf die Körpersprache der VfLerinnen achtete, konnte erahnen, dass das hier noch lange nicht durch war. Immer wieder kämpften sie sich ran und ließen nicht locker. So sah man zur Halbzeit beim Stande von 12:16 auch keine hängenden Köpfe beim VfL.

„Wir sind heiß auf das Finale“, hatte Kim Birke am Vortag noch gesagt, und so kamen die Grün-Weißen auch aus der Kabine. Zwar gehörte die erste Aktion den Bietigheimern, aber nur acht Minuten später hatte der Außenseiter aus einem 12:17 eine 19:18-Führung gemacht. Nun wurde es unruhig auf Seiten des Vizemeisters. Immer häufiger konnte man sehen, dass sich die Bietigheimer Spielerin gegenseitig anmachten nach einer misslungenen Aktion. Und die häuften sich. Wie am Vortag spielten die Grün-Weißen auch heute wieder eine sehr gute Abwehr, und Torhüterin Julia Renner wuchs das ein oder andere Mal über sich hinaus und zeigte Paraden der Spitzenklasse. Nicht zu Unrecht wurde sie nach dem Spiel zur besten Torhüterin des Turniers gekürt. Lautstarke Unterstützung von der Seitenlinie bekam sie dabei von Madita Kohorst. „Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, sitzenzubleiben“, sprang Madita Kohorst am Spielfeldrand trotz ihrer Knieschiene hin und her, dass einem Angst und bange um ihr lädiertes Knie wurde.

Nun entwickelte sich ein echter Pokalkrimi, der die Nerven aller Beteiligten arg strapazierte. Von Beginn an unterstützten die Fans des TuS Metzingen den VfL lautstark. Spätestens als Julia Renner sieben Minuten vor dem Ende einen Siebenmeter von Angela Malestein parierte, stand die Halle geschlossen hinter dem VfL. Auch die Fans von Halbfinalgegner Bad Wildungen schlugen nun ihre Trommeln für das Team von Niels Bötel. Drei Minuten vor dem Ende konnte Jenny Behrend dann ihr Team beim Stande von 27:25 erstmals mit zwei Toren in Führung bringen. Als Bietigheim durch Karolina Kudlacz-Gloc erneut verkürzen konnte, hatte Cara Hartstock die passende Antwort parat, und so ging es mit 28:26 in die letzten zwei Minuten. Aber wieder brachte Kudlact-Gloc ihr Team auf ein Tor heran. Die letzte Spielminute sollte es in sich haben. Nachdem Angie Geschke und Angela Malestein jeweils noch einmal für ihr Team erfolgreich waren, kam der VfL fünfundzwanzig Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz. Während Bietigheim nun auf Manndeckung umstellte, hieß es für den VfL, den Ball unbedingt in den eigenen Reihen zu halten. Als auf der Uhr noch neun Sekunden standen, nahm Niels Bötel noch ein letztes Mal eine Auszeit. So langsam wurde auch dem Letzten klar, dass die Sensation zum Greifen nah war. Und dann war es soweit. Der Jubel kannte keine Grenzen. Mit minutenlangen Standing Ovations feierten die rund 200 mitgereisten VfL-Fans ihr Team.

„Ich habe mich umgezogen, um bei einem möglichen Siebenmeterwerfen zur Verfügung zu stehen, aber ich bin heilfroh, dass es nicht dazu gekommen ist. Ich war da schon richtig nervös. Die Mädels haben das einfach super gemacht, und das nach dieser nicht einfachen Saison“, herzte Isabelle Jongenelen überglücklich den Pokal.
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VfL stürmt ins Endspiel

19.05.2018 20:37 Uhr
von Bernd Teuber

Der VfL und der DHB-Pokal, dass passt einfach. Zum bereits siebten Mal ziehen die Grün-Weißen ins Finale ein. Von Beginn an entwickelte sich in der Stuttgarter Porsche-Arena ein echter Pokalfight, in dem sich die beiden Teams nichts schenkten. Konnte sich zunächst keins der beiden Teams absetzen, zog der VfL Anfang der zweiten Halbzeit das Tempo an und stürmte mit einem 33:29-Sieg ins Finale. „Mein zweites Pokalfinale, nachdem ich bereits in Norwegen eins spielen durfte. Das hat heute einfach nur Spaß gemacht“, strahlte Malene Staal nach dem Spiel, in dem sie Ende der ersten Halbzeit mit einem Hüftwurf aus vollem Lauf sicherlich eins der schönsten Tore des Spiels erzielen konnte. „Nach dieser Saison haben wir uns seit Beginn des Jahres auf das Final Four gefreut und wollten unbedingt ins Finale. Für die ganzen jungen Spielerinnen ist das alles was ganz Neues hier, und sie werden das sicherlich alles in sich aufsaugen. Wir sind alle ganz heiß auf das Finale morgen. Hier werden wir, egal gegen welchen Gegner, 150 % geben müssen, aber wir können Pokal“, freut sich Mannschaftsführerin Kim Birke riesig auf ihr bereits viertes Pokalfinale, von denen sie zwei gewinnen konnte.

Zunächst lief der VfL einem Rückstand hinterher. Es sollte bis zur 15. Minute dauern, bis die Oldenburgerinnen durch Julia Wenzl mit 8:7 erstmals in Führung gehen konnten. Es war zu diesem Zeitpunkt das bereits fünfte Tor der scheidenden Rückraumspielerin, der in jeder Aktion deutlich anzumerken war, dass sie sich unbedingt mit ihrer ebenfalls vierten Finalteilnahme verabschieden wollte. „Wir haben zunächst nicht ganz umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und so den Vipers zu viel Spielraum gelassen. Vor allem in den 1:1-Situationen und was die Aggressivität in der Abwehr betrifft hatten wir noch Luft nach oben“, so VfL-Trainer Niels Bötel, der zugab, vor dem Spiel deutlich nervöser gewesen zu sein als vor einem Bundesligaspiel.

Aber nun bekam der VfL Spiel und Gegner immer besser in den Griff, und bereits wenig später lag man 13:10 und damit erstmals mit drei Toren in Führung. Näher als zwei Tore sollten die Vipers auch nicht mehr herankommen. Mit einer 16:14-Führung für das Team von Niels Bötel ging es in die Pause.

Als Julia Renner in der 32. Minute einen Siebenmeter von Nicoleta Vasilescu abwehren konnte, schien dies so etwas wie ein Startschuss für ihre Teamkolleginnen zu sein. Wie aufgedreht stürmten die Grün-Weißen auf das Tor der Vipers zu und hatten bereits drei Minuten später die Führung auf 21:16 ausgebaut. Mitte der zweiten Halbzeit stand es dann sogar 27:19. Während der VfL ein Tor nach dem anderen warf, gelang den Vipers in dieser Phase des Spiels so gut wie gar nichts. „In dieser Phase des Spiels haben wir einfach eine super Abwehr gespielt“, strahlte der VfL-Trainer. 

Aber noch traute Bötel dem Braten nicht. „Selbst als Andy Lampe mir fünf Minuten vor dem Ende gratulierte, wollte ich davon noch nichts hören“, erzählte Bötel. Nicht ganz unberechtigt, konnten doch die Vipers noch einmal auf fünf Tore verkürzen. „Das kann im Handball manchmal sehr schnell gehen“, weiß Kim Birke. Aber diesen Erfolg wollte sich das VfL-Team nun nicht mehr nehmen lassen. Mit Lisa Marie Fragge war es eine der Jüngsten, die mit zwei Gegenstoßtoren in der letzten Spielminute dafür sorgte, dass der Gegner nicht weiter verkürzen konnte und der VfL mit einem verdienten 33:29-Sieg ins Endspiel einziehen konnte. „Wir hatten in der Pause besprochen, aggressiver zu spielen und Gas zu geben, um so das Tempo zu erhöhen. Wie ja jeder wusste, haben die Vipers noch am Mittwoch ein Spiel gehabt und waren nicht so ausgeruht, was wir für uns nutzen wollten. Heute haben wir wenig Fehler gemacht und unsere Chancen ausgenutzt“, so ein sichtlich zufriedener Niels Bötel nach dem Spiel. Gegner im Finale am Sonntag um 15 Uhr ist die SG BBM Bietigheim.
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Oberbürgermeister Krogmann steht Bürgervereinen Rede und Antwort

19.05.2018 19:50 Uhr

Jahresgespräch in konstruktiver Atmosphäre – 30 Fragen zur Stadtentwicklung

Von Verkehrsthemen über verdichtetes Bauen bis hin zum Bäderkonzept: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stand am Donnerstagabend der Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (AStOB) Rede und Antwort. Krogmann hatte die Vertreterinnen und Vertreter zum mittlerweile dritten Jahresgespräch ins Alte Rathaus eingeladen. In konstruktiver und harmonischer Atmosphäre wurde gut zwei Stunden lang über Themen gesprochen, die den Bürgervereinen unter den Nägeln brennen. Der vorab erstellte Fragenkatalog umfasste 30 Punkte.

Ein alle Bürgervereine betreffendes Thema ist die künftige Gestaltung der Straßenausbaubeiträge. Ein in einer Arbeitsgruppe entstandener Kompromissvorschlag zur Reduzierung der Anliegerbeiträge wird derzeit in den Ratsfraktionen diskutiert. Eine ersatzlose Streichung könne sich die Stadt nicht leisten, mahnte Krogmann. Die dann fehlenden Mittel für den Straßenbau müssten aus dem Gesamthaushalt zur Verfügung gestellt werden. AStOB-Vorsitzender Harald Götting erklärte, man favorisiere eine über die Grundsteuer finanzierte Lösung.

Auch die künftige Gestaltung der Bäderlandschaft bot Gesprächsstoff. Krogmann führte aus, ein Hauptaugenmerk liege darauf, der Unterversorgung mit Schwimmflächen im Stadtnorden mit dem Bau eines Gesundheits- und Sportbades am Flötenteich zu begegnen. Für ihn bestehe kein Junktim zwischen diesem Neubau und der Zukunft der Stadtteilbäder. In Kürze werde die Verwaltung dazu eine Beschlussvorlage für den Rat einbringen.
 
Ein Generalthema, das viele beschäftigt, sind die Bemühungen der Stadtverwaltung, die Luftqualität an der Messstation Heiligengeistwall zu verbessern. „Wir wollen keine allgemeinen Fahrverbote haben“, bekräftigte Krogmann. Ein Bündel von Maßnahmen solle dazu beitragen, die Stickstoffdioxid-Grenzwerte einzuhalten. Ein Aspekt ist die weitere Modernisierung der Busflotte. 

Breiten Raum nahm das Thema Wohnungsbau ein. „Wird es eine weitere Verdichtung geben?“ – diese Frage trieb nicht nur den Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede um. Krogmann warb um Verständnis für den Spagat, in einer wachsenden Stadt Wohnraum schaffen zu müssen und gleichzeitig den lebens- und liebenswerten Charakter Oldenburgs zu erhalten. Er sei in puncto Verdichtung aber deutlich sensibler geworden, so der Oberbürgermeister. Er verwies darauf, dass der Rat 29 Aufstellungsstellungsbeschlüsse für Änderungsverfahren von Bebauungsplänen mit dem Ziel gefasst habe, dass sich Neubauten in ihren Ausmaßen in die bestehende Siedlungsstruktur einfügen müssen.
 
Erfreuliche Nachrichten hatte der Oberbürgermeister für den Bürgerverein Krusenbusch, der darauf hofft, dass die 37 Jahre alte Fußgängerbrücke, die über die Bahntrasse Oldenburg-Osnabrück führt und die Stadtteile Krusenbusch und Bümmerstede verbindet, durch einen Tunnel ersetzt wird. Er sei zuversichtlich, dass es nach der Einschaltung eines neutralen Gutachters zu einer Einigung mit der Deutschen Bahn über den Kaufpreis der benötigten Flächen kommen werde. Ein Gespräch zur Klärung der finanziellen und technischen Rahmenbedingungen sei bereits terminiert.
 
Jürgen Krogmann dankte den Bürgervereinen für die zahlreichen Anregungen. AStOB-Vorsitzender Harald Götting lobte den von der Rathaus-Spitze angestoßenen offenen Dialog. 
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Oldenburger „MutMachTelefon“ für Seniorinnen und Senioren startet

19.05.2018 19:49 Uhr
Das von der Stadt Oldenburg geförderte Projekt „Seniorenbegleitung Oldenburg Süd – SOS“ startet am Dienstag, 22. Mai, das „MutMachTelefon“ mit Klönschnackstunden.

Jeden Dienstag gibt es die Möglichkeit, zunächst von 15 bis 18 Uhr, im Rahmen der Klönschnackstunden am Telefon miteinander ins Gespräch zu kommen. Jedes Thema ist willkommen. Anruferinnen und Anrufer können anonym bleiben. Ziel ist es, auf niedrigschwelliger Basis eine Unterhaltung anzubieten, die neben kurzweiliger Abwechslung auch Impulse für die Lebensgestaltung im Alter geben kann.

Zusätzlich zu dem Angebot am Dienstag besteht die Möglichkeit, sogenannte MutMachAnrufe zu einer vereinbarten Zeit zu erhalten. Ein bis zweimal die Woche können Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer festgelegten Zeit angerufen werden. Für die MutMachAnrufe ist eine Anmeldung notwendig.

Das Oldenburger MutMachTelefon ist telefonisch zu erreichen unter 0441 36112226.
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Einzelhändler und Kunden werden um Unterstützung gebeten

19.05.2018 10:03 Uhr

Befragung zur Kundenherkunft in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg erarbeitet aktuell eine Strategie für die zukünftige Ausrichtung der Innenstadt. Damit beauftragt sind das Büro „frauns kommunikation | planung | marketing“ aus Münster in Zusammenarbeit mit dem Büro „Junker + Kruse Stadtforschung Planung“ aus Dortmund. In diesem Zusammenhang wird ab Montag, 28. Mai, eine Kundenherkunftserhebung in ausgewählten lokalen Einzelhandelsbetrieben in der Oldenburger Innenstadt stattfinden. Hierzu bedarf es der aktiven Mithilfe der örtlichen Einzelhändler sowie der Bürgerinnen und Bürger.

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni sollen Daten zur Herkunft der in der Oldenburger Innenstadt einkaufenden Kunden gesammelt werden. Die Beantwortung dieser Daten erfolgt anonym. Im Vorfeld werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Planungsbüros Junker + Kruse entsprechende Erhebungsbögen an die Einzelhändler verteilt, in denen die zahlenden Kunden nach ihrem Wohnort gefragt werden.

Die Kundenherkunftserhebung ist Teil der Erarbeitung der Innenstadtstrategie für die Stadt Oldenburg. Dabei sollen die Multifunktionalität der Innenstadt und die Dynamik von Veränderungsprozessen eine besondere Berücksichtigung finden. Durch die Kundenherkunftserhebung können wichtige Rückschlüsse auf den Einzugsbereich und die Anziehungskraft des lokalen Einzelhandels gezogen werden. Die Stadt Oldenburg bittet Einzelhändler und Kunden darum, die Untersuchung durch ihre Mithilfe zu unterstützen.
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Kinder übernehmen wieder das Kommando

19.05.2018 10:00 Uhr

Kinderstadt 2018: Zum 5. Mal Demokratie-Planspiel – Anmelden über Ferienpass-Homepage

„Kinder an die Macht“ forderte einst Sänger Herbert Grönemeyer – in Oldenburg funktioniert das: Zum fünften Mal können 80 Kinder zwischen neun und 13 Jahren bestimmen, wo es lang geht. Zumindest in der „Kinderstadt Oldenburg“. Das Demokratie-Planspiel findet vom 10. bis 14. Juli im Rahmen der städtischen Ferienpassaktion im Haus der Jugend, Alexanderstraße 65, statt. Eine Anmeldung ist über die neue Internetseite des Ferienpasses unter www.ferienpass-oldenburg.de möglich. Auf der Seite kann man sich für den Ferienpass registrieren lassen und über die Wunschlisten-Erstellung die Veranstaltung „Kinderstadt Oldenburg“ auswählen. 

Als Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt wählen die Teilnehmenden einen eigenen Stadtrat sowie eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister. Außerdem ordnen sich die Kinder unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu. Da gibt es zum Beispiel das Café, das Pressebüro, die Bank, das Arbeitsamt und viele weitere „Firmen“. Am Ende des Tages verdienen die Kinder den „Oldentaler“, welchen sie in der Kinderstadt auch ausgeben können. So entsteht ein kleiner Wirtschaftskreislauf. Das grundlegende Prinzip der Kinderstadt ist es, Kindern nahe zu bringen, dass ihr Handeln eine Wirksamkeit nach sich zieht und sie sich aktiv an Prozessen beteiligen können und sollen. Die Partizipation der Kinder steht im Vordergrund, da die Kinderstadt maßgeblich von Kindern „regiert“ und gestaltet wird und Erwachsene nur bei Bedarf eingreifen.

Darüber hinaus sollen die Kinder aber vor allem eines – Spaß haben! Neben der „Arbeitszeit“ können die Kinder draußen toben und spielen und haben Zeit, die Angebote des Berufsbereiches zu nutzen. Sie können im Café essen, im Kreativbereich basteln und im Außenbereich an Turnieren teilnehmen. Des Weiteren gibt es täglich (außer Samstag) ein warmes und leckeres Mittagessen. Die täglich stattfindenden Bürgerinnen- und Bürgerversammlungen finden nach demokratischen Prinzipien statt, jede und jeder soll sich zu Wort melden und Anmerkungen oder Wünsche äußern dürfen. Ein fester Bestandteil der Kinderstadt ist mittlerweile der Besuch im „richtigen“ Rathaus der Stadt, wo das Kinderstadt-Oberhaupt zusammen mit seinem Stadtrat empfangen wird.

Am Samstag, 14. Juli, wird die Kinderstadt dann für die Eltern und Geschwister der Kinderstadt -Kinder und für andere interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen. 

Die Kinderstadt Oldenburg wird vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg organisiert und zusammen mit Jugendleiterinnen und Jugendleitern und Auszubildenden der Berufe Sozialassistenz und Erzieher/in sowie städtischen Auszubildenden und Praktikanten aus dem Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit betreut. 

Weitere Auskünfte erteilen die Veranstalterinnen Nicole Vossler, Sabine Herrmann und Carina Buschmann unter den Telefonnummern 0441 235-3690, 0441 235- 3173 und 0441 235-3176 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.
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Polizei sucht Eigentümer sichergestellter Fahrräder

16.05.2018 19:32 Uhr
   Die Ermittlungsgruppe "Fahrraddiebstahl" der Polizei Oldenburg 
stellte in den vergangenen Tagen im Stadtgebiet zwei Fahrräder 
sicher, die bisher noch keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten.

   Bei den sichergestellten Rädern handelt es sich um ein schwarzes 
Herrenrad der Marke "Grecos" (Typ Vermont, Bild) sowie ein weißes Damenrad der Marke "Curtis" (Typ Premium). Die Polizei schließt nicht aus, dass die Fahrräder zuvor entwendet worden waren.

   Wer Angaben zur Herkunft der beiden Räder machen kann, wird 
gebeten, sich unter Telefon 790-4415 oder -4465 mit der Polizei in 
Verbindung zu setzen.
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Die Stadt per Rad

16.05.2018 19:29 Uhr

Geführte Fahrrad-Rundfahrt durch Oldenburg

Radfahren ist gesund und umweltfreundlich – und auf dem Rad lernt man eine Stadt aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Oldenburg kann auf eigene Faust oder bei einer geführten Tour per Pedal erkundet werden. Am Sonntag, 20. Mai 2018, wird unter dem Motto „Die Stadt per Rad“ eine geführte Rundfahrt durch das Oldenburger Stadtgebiet angeboten. Noch bis einschließlich September findet diese sportliche Führung regelmäßig, jeden dritten Sonntag im Monat, statt.

Die Führung verspricht eine Tour durch Oldenburgs weitläufiges Stadtgebiet. Es geht auf ruhigen Nebenstrecken ganz entspannt mit dem Rad durch die Stadt. An besonders interessanten Punkten werden Stopps eingelegt für Erklärungen, Fragen und Fotos.

Die Rundfahrt mit dem eigenen Fahrrad dauert zwei Stunden. Die Gebühr pro Teilnehmer beträgt 10,00 Euro. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz am Eingang zum Landesmuseum.

Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Touristinfo Oldenburg oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen möglich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 361613-66, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Stadt will Chancen für Bürgerinnen und Bürger nutzen

16.05.2018 19:25 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann bündelt Maßnahmen zur Digitalisierung

Wichtige Impulse für den weiteren Prozess der Digitalisierung setzt der an diesem Montag vorgestellte „Maßnahmenplan Digitalisierung“. Er zeigt erstmalig umfassend auf, welche zukunftsorientierten Projekte in der Stadtverwaltung in den nächsten Jahren angestoßen werden sollen.

„Mensch im Mittelpunkt“
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Die Stadtverwaltung macht bereits heute ihr Dienstleistungsangebot und Informationen online zugänglich. Dieses solide Angebot ist Grundlage für die Aufgaben, die nun auf uns warten. Eines ist mir dabei besonders wichtig: Der Mensch muss im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger die Inanspruchnahme von Services so bequem und kundenfreundlich wie möglich machen, aber wir werden auch alle nicht-technikaffinen Menschen im Blick behalten“, kündigt Krogmann an. 
Um die „Digitalisierung“ aktiv zu begleiten und Kräfte zu bündeln, wurde im vergangenen Jahr die Stabsstelle Digitalisierung im Büro des Oberbürgermeisters eingerichtet. Hier sollen die gesamten Veränderungen, die durch die zunehmende Verwendung und Vernetzung von digitalen Medien, Technologien und Anwendungen entstehen, koordiniert werden, weil diese Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben. 

Plan wirkt nach innen und außen
Der nun vorgestellte „Maßnahmenplan Digitalisierung“ umfasst im Wesentlichen zwei Aufgabenstellungen: zum einen werden die internen Prozesse und Arbeitsabläufe der Stadtverwaltung betrachtet, zum anderen die von der Stadtverwaltung bereitgestellten Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. „Damit agil auf künftige Entwicklungen reagiert werden kann, ist der Maßnahmenplan als ein lebendiges Dokument zu verstehen, welches entsprechend ergänzt und angepasst wird“, betont Julia Masurkewitz-Möller, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung. 

Viele Dienstleistungen digital nutzbar
Die Stadt Oldenburg bietet über ihre Internetseite www.oldenburg.de zahlreiche Dienstleistungen, die teilweise schon vollständig digital abgewickelt werden können. Von „A“ wie Abfuhrkalender (inklusive E-Mail-Erinnerung) bis „Z“ wie Zulassung mit Wunschkennzeichen reicht die Bandbreite. Einige Beispiele: Bauinteressierte können Bebauungspläne online einsehen, Hauseigentümer können prüfen, ob das Dach ihres Hauses für eine Solaranlage geeignet ist. Heiratswillige Exil-Oldenburger haben die Möglichkeit, die notwendige Geburtsurkunde via Internet zu bestellen und zu bezahlen. Eltern melden ihre Kinder über ein Online-System für Kitas an. Digitale Angebote der Stadtbibliothek können per Mausklick heruntergeladen werden – die „Onleihe“ boomt regelrecht. 

Online-Bürgerservice wird ausgebaut
Ein wichtiger Baustein des Maßnahmenplans Digitalisierung ist daher der Ausbau des Online- Bürgerservices, um den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit anzubieten, zu einem von ihnen gewünschten Zeitpunkt und Ort die Dienstleistungen der Stadtverwaltung in Anspruch zu nehmen. In den folgenden Jahren sollen die Online-Dienstleistungen, wo möglich, ausgebaut werden.

Sofern ein persönlicher Besuch notwendig bleibt, soll eine Online-Terminvergabe diesen planbarer machen. Die Online-Terminvergabe gibt es bereits schon für erste Dienstleistungen. Im nächsten Schritt (ab Juni) soll die Online-Terminvergabe in einem Pilotprojekt im Bürgerbüro der Stadt Oldenburg eingeführt und auch auf ihren Nutzen und einen weiteren Ausbau in anderen Verwaltungsbereichen hin überprüft werden. 

Investitionen in Schul-IT
Weiteres wichtiges Beispiel der „Roadmap Digitalisierung“ ist die Schul-IT. Die Stadt Oldenburg hat bereits Fördergelder für die Glasfaseranbindung aller Schulen beantragt. Dieser Ausbau ist Basis zur Erreichung des Ziels, die IT-Voraussetzungen für einen guten Unterricht zu schaffen. Darüber hinaus wird derzeit ein IT-Entwicklungskonzept für Schulen erstellt, in dem Investitionen und Maßnahmen aufgeführt werden sollen. „Die Förderung der Schulen und ihre optimale Versorgung liegt mir besonders am Herzen. Die hier in zukunftsorientierte Bildung investierten Mittel werden sich in jeder Hinsicht für Oldenburg auszahlen“, lautet die Einschätzung von Oberbürgermeister Krogmann.

Weitere Schwerpunkte
Weitere Themen des Maßnahmenplans Digitalisierung sind die Entwicklung neuer Formen der Kommunikation der Stadtverwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern, die digitale Beteiligung an Partizipationsprozessen, der Ausbau von Social Media-Kanälen, eine anschaulichere Darstellung von Finanzdaten, aber auch viele verwaltungsintern wirkende Projekte wie digitale Akten, Prozessmanagement und Arbeitsschutz. Krogmann: „Auf dem Weg zur digitalen Stadt sind wir ein gutes Stück vorangekommen, aber noch lange nicht am Ziel.“

Eine Übersicht über die aktuellen Online-Dienstleistungen der Stadtverwaltung ist einsehbar unter http://www.oldenburg.de/startseite/buergerservice/online-anwendungen.html
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Klima(+)Infomontag: Qualitätskontrolle bei der Altbausanierung

10.05.2018 10:54 Uhr
Am Montag, 28. Mai, lädt Klima(+)Oldenburg um 18 Uhr zu dem Vortrag „Qualitätskontrolle bei der Altbausanierung“ ein. Der Referent ist Theo Reuter von der Firma Baudiagnostik Reuter. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstaltungsort ist das Forum Alte Fleiwa (Alte Fleiwa 1, direkt am Turm).

Damit eine energieeffiziente Sanierung gelingt, sind gute Planung und Ausführung unerlässlich. Trotzdem kann es zu Verarbeitungsmängeln kommen. Entscheidend ist, dass Mängel noch während der Bauphase entdeckt und beseitigt werden, da eine Beseitigung nach Abschluss der Baus häufig sehr aufwendig oder nicht mehr möglich ist. 

Vorgestellt werden unter anderem die Luftdichtigkeitsprüfung und die thermografische Untersuchung. Untersuchungen der Luftdichtigkeit sind vor allem beim Austausch von Fenstern und bei der Dachsanierung sinnvoll. Thermografische Untersuchungen zeigen, ob Dämmung richtig verarbeitet wurde. Oft ist die gleichzeitige Kombination beider Methoden sinnvoll.
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Lohn für langen Kampf gegen Faktenverdreher

04.05.2018 21:07 Uhr

Carl-von-Ossietzky-Preis an Antisemitismus-Forscherin Deborah Lipstadt – Festakt mit rund 200 Gästen

In seiner Rede brachte es Oldenburgs Oberbürgermeister auf den Punkt: „Unsere diesjährige Preisträgerin hat uns durch ihre konsequente Haltung beeindruckt, vieles davon erinnert an das Schaffen und Handeln Carl von Ossietzkys“, sagte Jürgen Krogmann. Gemünzt war das Lob am Freitagabend beim Festakt mit rund 200 Gästen im Kulturzentrum PFL auf die amerikanische Historikerin und Antisemitismus-Forscherin Deborah Esther Lipstadt, die mutig und unerschrocken Holocaust-Leugnern entgegentritt und für die Wahrheit und Menschenwürde kämpft. Krogmann zeichnete die in Atlanta lebende Professorin mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik aus.

Die Stadt Oldenburg vergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung alle zwei Jahre am Todestag Ossietzkys, der vor 80 Jahren an den Folgen seiner KZ-Haft gestorben war. Mit dem Preis soll das ideelle Erbe des Friedensnobelpreisträgers lebendig gehalten werden.

Der bekannte Fernsehjournalist Thomas Roth hielt am Freitagabend die Laudatio auf Deborah Lipstadt. Die Tochter einer aus Hamburg stammenden jüdischen Familie – ihr Vater hatte Deutschland bereits 1926 verlassen – erlangte internationale Bekanntheit, als sie im Jahr 2000 den Gerichtsprozess gegen den Holocaust-Leugner David Irving gewann. Das Urteil im Prozess vor dem Londoner Royal High Court nach monatelanger akribischer Auseinandersetzung mit den historischen Details sei für den selbsternannten Historiker Irving vernichtend gewesen, erinnerte Roth. Es habe Irving als das ausgewiesen, was er war und ist: als antisemitischen Lügner und Faktenverdreher. 

Dieser Prozess und Lipstadts Arbeit sind heute, rund 18 Jahre nach dem Urteilsspruch von London, mindestens so wichtig wie damals, betonte Roth. „Denn wir leben inzwischen in Zeiten, in denen das Faktenverdrehen bis hin zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zum politischen Alltag zu gehören scheint“, sagte der ehemalige Moderator der „Tagesthemen“ mit Blick auf den unter Trumps Regie geprägten Begriff der „alternativen Fakten“.

Deborah Lipstadt zeigte sich sehr erfreut darüber, dass ihr der Carl-von-Ossietzky-Preis zuerkannt worden ist. Für jemanden, der seine Zeit mit Büchern, in Bibliotheken, Hörsälen und am Computer verbringe, sei die Oldenburger Auszeichnung besonders wertvoll, sagte die Preisträgerin am Donnerstag bei der Pressekonferenz im Rathaus: „Das gibt Kraft.“ Und es zeige, „dass man mit dem, was man tut, eine Wirkung erzielt“.

Die Professorin für Moderne Jüdische Geschichte und Holocauststudien an der Emory University in Atlanta sieht antisemitisches Gedankengut ganz unauffällig in die Gesellschaft „kriechen“. Lipstadt bezeichnete in ihrer Rede beim Festakt die Holocaust-Leugnung und die Verfälschung von geschichtlichen Wahrheiten als einen Angriff auf die Demokratie. Dadurch werde die „antisemitische Bestie“ gespeist. „Diese Dinge finden niemals isoliert statt“, warnte die 71-Jährige. 
Dass Holocaust-Leugner es gelernt haben, soziale Medien zu ihrem großen Vorteil zu nutzen, gibt Lipstadt Anlass zur Besorgnis. Es sei leichter für sie geworden, sich gegenseitig zu finden und Hass-Botschaften zu verbreiten. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann pflichtete ihr bei: „Das Internet ist eine Plattform, die der Verbreitung von falschen Nachrichten und der Verleugnung historischer 
Wahrheiten Tür und Tor öffnet.“ Er sei ein großes Verdienst der Carl-von-Ossietzky-Preisträgerin, die gezielte Vermengung von Tatsachsen, Meinungen und Lügen zu analysieren, um antidemokratische Haltungen und Strategien transparent zu machen: „Das ist Aufklärungsarbeit im besten Sinne.“ 

„Es darf keinen neu aufkeimenden Antisemitismus in unserem Land geben. Unabhängig davon, wer ihn initiiert: Ob geflüchtete Muslime israelfeindliche Parolen verbreiten, Juden auf offener Straße angegriffen werden, ob Rechtsextreme den Holocaust leugnen oder aber, was vermutlich gefährlicher ist, sich ein schleichender antisemitischer Grundreflex in der Mitte der Gesellschaft verbreitet – wir dürfen nichts dergleichen dulden.“

Auch Laudator Thomas Roth ging auf die aktuelle Auseinandersetzung um den wieder sichtbarer werdenden Rassismus und Antisemitismus ein: „Wer Menschen angreift, die eine Halskette mit Davidstern oder eine Kippa tragen, der greift uns alle an. Und wer Flüchtlingsheime in Brand setzt, versucht Feuer an das zu legen, worum wir Jahrzehnte lang gerungen haben und was diesem Staat nach den Schrecken des Holocaust und dem Zivilisationsbruch nicht in die Wiege gelegt war: eine freie und offene Gesellschaft, für die Empathie kein Fremdwort, sondern ein Teil ihres Selbstverständnisses ist.“ 

Zum Programm des Abends gehörte auch die Uraufführung eines Auftragswerkes zum Ossietzky-Preis. Gespielt wurde Sarah Nemtsovs „Fenster. Shloshim“ vom deutsch-isländischen Ensemble Adapter.
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Sanierung von Straßen im Stadtnorden von Mai bis Juni

04.05.2018 20:53 Uhr
Von Montag, 7. Mai, bis voraussichtlich Mitte Juni werden umfangreiche Straßensanierungen im Stadtnorden durchgeführt. Hierbei werden Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphaltbelag mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag gefüllt, sowie Risse im Straßenbelag mit Heißbitumen vergossen.

Als erstes erfolgen ab dem 7. Mai bis voraussichtlich Mitte Mai in den nachfolgenden Straßenabschnitten kleinflächige Reparaturen:
  • Ofener Straße/Ammerländer Heerstraße von Peterstraße bis Ofen
  • Alexanderstraße von Nadorster Straße bis Am Alexanderhaus
  • Nadorster Straße/Wilhelmshavener Heerstraße von Pferdemarkt bis Sieben Berge
  • Donnerschweer Straße/Elsflether Straße von Pferdemarkt bis Fliehweg
  • Peterstraße von Katharinenstraße bis Ofener Straße
  • Artillerieweg von Ammerländer Heerstraße bis Infanterieweg
  • Industriestaße/Am Schützenplatz von Ziegelhofstraße bis Jägerstraße
  • Posthalterweg von Ammerländer Heerstraße bis Kreisel
  • Kasernenstraße von Kranbergstraße bis Graf-Spee-Straße
Im gleichen Zeitraum wird in den nachfolgenden Straßenabschnitten vollflächig ein bituminöser Dünnschichtbelag aufgebracht:
  • Haseler Weg von Nadorster Straße bis Etzhorner Weg
  • Graf-Spee-Straße von Kasernenstraße bis Sandberg
  • Sonnenstraße von Lindenstraße bis Bürgereschstraße
  • Stiller Weg von Nadorster Straße bis Deelweg
  • Ackerstraße von Nadorster Straße bis Ehnerstraße
  • Kurlandallee von Rennplatzstraße bis Rigaer Weg
  • Zeughausstraße von Auguststraße bis Ofener Straße
  • Överkamp von Westeresch bis Butjadinger Straße
  • Wiemkenhofsweg von Westeresch bis Överkamp
  • Ofenerdieker Straße von Karuschenweg bis Am Strehl
  • Lagerstraße von der Grund-/Hauptschule bis Am Strehl
  • Am Strehl von Wulfwall bis Südring
  • Am Strehl von Lagerstraße bis Hopfenweg
  • Sieben Berge von Hopfenweg bis Flogsand
  • Teilbereiche Neusüdender Weg von Ofenerdieker Straße bis Am Strehl
  • Südring von Am Strehl bis Nordring
  • Straße Am Ende von Wilhelmshavener Heerstraße bis Nordring
  • Teilbereiche Bardieksweg von Ofenerdieker Straße bis Langenweg
  • Am Stadtrand von Bahnübergang bis Ofenerdieker Straße
Diese Arbeiten erfolgen ausschließlich tagsüber. Zu Verkehrsspitzenzeiten kann es daher zu Beeinträchtigungen kommen. Außerdem ist eine Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich dieser Baustellen notwendig. Danach erfolgen ab Dienstag, 22. Mai, für circa 2 Wochen in folgenden Straßen zusätzlich Risssanierungen:
  • Ofener Straße
  • Ammerländer Heerstraße
  • Alexanderstraße
  • Nadorster Straße
  • Wilhelmshavener Heerstraße
  • Donnerschweer Straße
  • Elsflether Straße
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in diesen Straßen werden diese Arbeiten zwischen 20 und 5 Uhr durchgeführt. Diese für den Erhalt der Straßen notwendigen Arbeiten sind zeitweise lärmintensiv, da hierbei eine spezielle Rissfräse zum Einsatz kommt. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für den Lärm. Mit den genannten Unterhaltungsmaßnahmen wird die Befahrbarkeit der Straßen verbessert und die Lebensdauer verlängert. Die Verkehrsteilnehmer werden um besondere Vorsicht gebeten. Auch für den Stadtsüden sind Straßensanierungen geplant. Diese Sanierungsarbeiten werden durchgeführt nach Abschluss der Arbeiten im Stadtnorden.
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Stadt Oldenburg ergänzt Luftreinhalteplan

04.05.2018 20:49 Uhr

Öffentlichkeit wird beteiligt – Bis zum 22. Juni sind Stellungnahmen möglich

Die Stadt Oldenburg schreibt ihren erstmals im Jahr 2012  verabschiedeten Luftreinhalteplan fort. Hintergrund ist die an der  Messstation am Heiligengeistwall weiterhin festgestellte Überschreitung  des Jahresgrenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro  Kubikmeter Luft. Mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplanes soll die  Luftqualität verbessert werden. Die Verwaltung hat dazu in den  vergangenen Wochen einen Entwurf erarbeitet, der weitere Maßnahmen  benennt, die dazu führen sollen, dass die Stickstoffdioxidkonzentration  auf ein Niveau unterhalb des Jahresgrenzwertes absinkt. So wird  vorgeschlagen,
  • die Busflotte noch weiter und schneller zu modernisieren,
  • im Stadtgebiet eine Umweltzone einzurichten,
  • sich um Verbesserungen bei der städtischen Nutzfahrzeugflotte zu bemühen,
  • den noch in Bearbeitung befindlichen Green-City-Plan und Fördermöglichkeiten aus dem Programm der Bundesregierung Saubere Luft zu nutzen und
  • die Verkehrsabläufe an der Kreuzung Lappan zu prüfen und gegebenenfalls weiter zu optimieren.
Die Aufstellung und Fortschreibung von Luftreinhalteplänen wird unter Beteiligung der Öffentlichkeit vorgenommen. Dementsprechend hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg in der Sitzung am 23. April die öffentliche Auslegung des Entwurfs des fortgeschriebenen Luftreinhalteplans beschlossen. In der Zeit von Montag, 7. Mai, bis einschließlich Freitag, 8. Juni, wird der 47-seitige Entwurf im Amt für Umweltschutz und Bauordnung (Industriestraße 1 h, Zimmer 136, 26121 Oldenburg) während der Dienststunden zur Einsichtnahme ausgelegt. Außerdem steht der Fortschreibungsentwurf auf der Internetseite www.oldenburg.de/fortschreibung-luftreinhalteplan zum Download zur Verfügung. Während der Auslegungsfrist und bis zu zwei Wochen danach –also von Montag, 7. Mai, bis einschließlich Freitag, 22. Juni, – wird der Öffentlichkeit gemäß § 47 Absatz 5 a des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) die Gelegenheit gegeben, Stellungnahmen und Anregungen zum vorliegenden Entwurf abzugeben. Diese können entweder schriftlich an die vorgenannte Adresse oder vorzugsweise per Mail an umwelt@stadt-oldenburg.de gesendet werden. Nach dem Gesetzeswortlaut sollen die mitgeteilten Anregungen bei der Entscheidung über die Annahme des Plans angemessen berücksichtigt werden, wobei eine weitere Erörterung der vorgebrachten Anregungen oder Bedenken nicht stattfindet. Die Verwaltung wird alle eingegangenen Stellungnahmen prüfen und mit einem Abwägungsvorschlag versehen. Diese Unterlagen werden anschließend den politischen Fachausschüssen vorgelegt. Die Entscheidung, ob und welche Maßnahmen letztlich umgesetzt werden, trifft der Rat der Stadt Oldenburg nach entsprechenden Vorberatungen in den zuständigen Gremien. Der Zeitpunkt der Beschlussfassung hängt vom Verlauf und Umfang der politischen Diskussion ab und ist frühestens im September 2018 zu erwarten.
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NABU lädt zum Vogelbeobachtungsnachmittag zur Stunde der Gartenvögel

04.05.2018 20:23 Uhr

Naturgarten der Umweltstiftung Weser-Ems als Refugium zahlreicher Vogelarten

Zu einem spannenden Vogelbeobachtungsnachmittag lädt der NABU am Freitag, 11. Mai, um 15.30 Uhr in den Naturgarten der Umweltstiftung Weser-Ems am Marschweg 145 ein. Im Rahmen der bundesweiten NABU Stunde der Gartenvögel sollen dort unter der Leitung von Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers gemeinsam die zahlreichen dort vorkommenden Vogelarten beobachtet und notiert werden. Wohlers wird auch auf deren Lebensweise eingehen.
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Oldenburger Museen laden zum Internationalen Museumstag ein

04.05.2018 20:15 Uhr

Eintritt in alle Häuser frei / Mitmachaktionen und Führungen für Groß und Klein

Am Internationalen Museumstag warten unter dem bundesweiten Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ am Sonntag, 13. Mai, von 10 bis 18 Uhr viele interessante Ausstellungen und spannende Programmpunkte auf die Besucher, darunter Mitmachaktionen und Führungen zu vielfältigen Themen. Museen präsentieren sich heute vielfältig, vernetzt und kreativ – sowohl im analogen als auch im digitalen Raum – und möchten damit die Neugierde für ihre Sammlungen wecken und neue Zugänge eröffnen. Die Oldenburger Museen locken am Internationalen Museumstag mit folgenden Highlights in ihre Ausstellungen:

Programm-Highlights des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Bei Familienführungen durch das Schloss um 15 Uhr und 16 Uhr zeigt Graf Anton Günther persönlich, wie er die düstre Burg zu einem schönen Wohnschloss umgestaltete. Kreativität und Entdeckerlust der jungen Besucher werden bei Ritter- und Prinzessinnen-Bastelaktionen von 14 bis 17 Uhr und einer Rallye durch das Schloss geweckt. Studierende des Faches Kunst und Medien haben Papiertheaterstücke entwickelt und verfilmt. Die Beiträge werden um 12 Uhr im Schloss gezeigt. Kunstwerke aus dem Landesmuseum dienen darin als Kulissen. In Hugo Duphorns Gemälde "Morgen am Teich von Rastede" geschieht ein Mord und Christian Rohlfs "Froschprinzessin" findet ihre große Liebe.

Einzigartige filmische Statements zu ausgewählten Gemälden im Prinzenpalais haben Studierende des Faches Kunst und Medien und des Studiengangs Integrated Media der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erstellt. Die humorvollen, skurrilen aber auch informativen audio-visuellen Beiträge werden dort von 11 bis 17 Uhr gezeigt. Die Kabinettschau „Von Angesicht zu Angesicht – Die Portraitistin Marie Stein-Ranke“ im Prinzenpalais steht im Mittelpunkt einer Führung um 14 Uhr.

Programm-Highlights des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg

Bei freiem Eintritt lädt das Landesmuseum Natur und Mensch dazu ein, die aktuelle Sonderausstellung „Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens“ zu erkunden und in die faszinierende Welt des Schamanismus einzutauchen. Eine kostenfreie Führung um 11:15 Uhr und eine spezielle und ebenfalls kostenfreie Führung für Familien um 15 Uhr geben anschauliche und begreifbare Einblicke in die Glaubenswelten der Schamanen des circumpolaren Raums, in ihre kargen Lebens- und Umweltbedingungen und in die Spuren des Schamanismus in der europäischen Eiszeit.

Welche Objekte stammen aus der Zeit der Römer? Wie arbeiten Archäologen und wie lassen sich Knochenfunde zuordnen? Wer schon immer mal seine Fähigkeiten als Archäologe ausprobieren wollte, kann dies von 10-18 Uhr im „Archäologie-Quiz“ tun und sich auf eine Reise quer durch die Dauerausstellungen des Museums begeben.

Programm-Highlights der städtischen Museen

Im Stadtmuseum Oldenburg sind die Enten los: In der „DUCKOMENTA“ können die Besucher berühmte Meisterwerke aus dem Universum der Enten erleben, die auch uns Menschen sehr bekannt vorkommen dürften. Um 12 und 15 Uhr gibt es Kurzführungen durch die Schau in den historischen Villen. Außerdem lädt der Künstler Eckhard Dörr zur Finissage seiner „Werkschau 1976 – 2016“ ein. Um 10.30 Uhr führt er höchstpersönlich durch seine Ausstellung und steht danach für Gespräche mit den Besuchern zur Verfügung. Abgerundet wird der Museumstag im Stadtmuseum um 17 Uhr mit einer Kostümführung von Geraldine Dudek, in der es um den Museumsgründer Theodor Francksen und seine Sehnsucht nach Italien geht.

Im Horst-Janssen-Museum steht der Namensgeber im Mittelpunkt des Museumstages: Bei der Mitmachaktion „Janssens Käfer lernt laufen“ können sich Kinder von fantastischen Gestalten von Horst Janssen zu eigenen Tierkreationen inspirieren lassen. Zudem kann man um 11 und 14 Uhr bei Familienführungen mehr über das Leben und Werk von Janssen erfahren.

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst lädt in die Ausstellung „Shadow Citizens“ des jugoslawisch-serbischen Regisseurs Želimir Žilnik ein, der als Begründer des Doku-Dramas gilt. Er setzt sich etwa mit Fragen der Schattenwirtschaft, Grenzen, Migration, Arbeit oder Terrorismus auseinander und begleitete unter anderem die Menschen in seinem Heimatland oder auch Gastarbeiter in Deutschland mit der Kamera. Führungen um 11, 13, 15 und 17 Uhr geben Einblicke in die rund 50-jährige Laufbahn des Regisseurs. Wer es lieber musikalisch mag, kann bei der Mitmachaktion „Musik mit dem Fingerwisch“ Musik-Apps ausprobieren und mit dem Tablet musizieren. Aus Beats, verfremdeten Stimmen und Geräuschen entstehen Klangcollagen. Die Mitmachaktion richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich. Neue Klangsessions beginnen jeweils um 12, 14 und 16 Uhr.

Programm-Highlights des Oldenburger Kunstvereins

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 175-jähren Bestehens des Oldenburger Kunstvereins wird ein Ausschnitt aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des gebürtigen Oldenburgers Jürgen Becker und seiner Familie gezeigt. In der Ausstellung sind Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken, Videos und Fotografien international bedeutsamer Künstler wie Richard Prince, Fred Sandback, Carl André, John Baldessari, Lawrence Weiner, Hanne Darboven, Sigmar Polke, Wolfgang Tillmans, Dan Graham, Tracey Emin u.a. zu sehen, die zum großen Teil erstmals in Oldenburg präsentiert werden.

Neben Führungen durch die Ausstellung um 12, 14 und 16 Uhr sind die Besucher eingeladen, an einem Kollektivkunstwerk mitzuarbeiten. Seit einigen Jahren ist das urban knitting, die Strickkunst, im Außenraum populär. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern, wollen wir Wege zum Ausstellungshaus stricken und dem Zeitgeist des späten 20. Jahrhunderts auf die Spur kommen.


Alle Veranstaltungen des Internationalen Museumstages sind online unter www.museumstag.de zu finden.
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Neues Vorstandsmitglied der Seniorenvertretung gewählt

03.05.2018 18:45 Uhr
Die Seniorenvertretung der Stadt Oldenburg hat auf ihrer Delegiertenversammlung am Donnerstag, 26. April, ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt. In einer offenen Wahl wurde mit deutlicher Mehrheit Else Stephan, Delegierte des Malteser Hilfsdienstes Oldenburg, in den Vorstand erhoben. „Wir freuen uns sehr, dass Else Stephan den Vorstand der Seniorenvertretung mit ihrem Engagement unterstützen wird!“, so der erste Vorsitzende Rolf Bunjes.
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Terminverschiebungen zu Himmelfahrt und Pfingsten

03.05.2018 18:26 Uhr
Durch Christi Himmelfahrt und Pfingsten kommt es zu folgenden Terminverschiebungen und Sonderregelungen:

Die Abfuhrtage für den Rest- und Biomüll verschieben sich wie folgt:

  • von Donnerstag, 10. Mai, auf Freitag, 11. Mai,
  • von Freitag, 11. Mai, auf Samstag, 12. Mai,
  • von Freitag, 18. Mai, auf Samstag, 19. Mai,
  • von Montag, 21. Mai, auf Freitag, 18. Mai (Vorholtag!).
Die Abfuhrtage der Gelben Säcke/Gelben Tonne sowie der Papiertonne ändern sich wie folgt:
  • von Donnerstag, 10. Mai, auf Samstag, 12. Mai,
  • von Montag, 21. Mai, auf Samstag, 26. Mai.
Die Annahmestellen am Langenweg und am Barkenweg sowie die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben am Donnerstag, 10. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Der Oldenburger Verschenkmarkt hat am Donnerstag, 10. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Die Wochenmärkte auf dem Rathausmarkt und dem Pferdemarkt werden von Donnerstag, 10. Mai, auf Mittwoch, 9. Mai, vorverlegt.
  • Die Sprechstunde der AIDS-Beratung fällt am Donnerstag, 10. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, aus.
  • Die Sprechzeit der Schiedspersonen am Donnerstag, 10. Mai, fällt ersatzlos aus.
  • Die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL haben am Donnerstag, 10. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen. Die Stadtteilbibliotheken Flötenteich und Kreyenbrück haben am Donnerstag, 10. Mai, geschlossen. Die Stadtteilbibliotheken Eversten und Ofenerdiek haben am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Das Stadtmuseum sowie das Horst-Janssen-Museum haben am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst hat am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Artothek hat am Donnerstag, 10. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt von Donnerstag, 10. Mai, bis Freitag, 11. Mai, sowie von Montag, 21. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, geschlossen.
  • Die Erlebniswelt des OLantis Huntebades hat am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
  • Die Saunawelt des OLantis Huntebades hat am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, jeweils von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Am Montag, 21. Mai, wird allerdings statt der Frauensauna die gemischte Sauna angeboten.
  • Die Wellnesswelt des OLantis Huntebades hat am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
  • Die Außenbäder (Hallenbad Eversten und Hallenbad Kreyenbrück) sind am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, geschlossen. Das Freibad Flötenteich hat am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, von 8 bis 19 Uhr geöffnet.
  • Das inForum, die Agentur :ehrensache und der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg haben am Donnerstag, 10. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen Das Gleichstellungsbüro hat zusätzlich noch am Freitag, 11. Mai, geschlossen.
Die Öffnungszeiten der Jugendpflege zu Himmelfahrt und Pfingsten
  • Die Freizeitstätte Kreyenbrück hat am Donnerstag, 10. Mai, am Sonntag, 20. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Der Abenteuerspielplatz hat von Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai, sowie von Sonntag, 20. Mai, bis Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Der Kulturzentrum Rennplatz hat am Donnerstag, 10. Mai, sowie am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Die Freizeitstätte Ofenerdiek und die Freizeitstätte Osternburg haben am Donnerstag, 10. Mai, und am Freitag, 11. Mai, sowie am Sonntag, 20. Mai, und am Montag, 21. Mai, geschlossen.
  • Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde hat von Donnerstag, 10. Mai, bis Freitag, 11. Mai, sowie von Sonntag, 20. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, geschlossen.
  • Das Cadillac hat am Donnerstag, 10. Mai, sowie am Montag, 21. Mai, geschlossen. Am Sonntag, 20. Mai, hat das Cadillac wegen einer Abendveranstaltung geöffnet.
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    So macht Inklusion Spaß

    03.05.2018 18:17 Uhr

    Aktionsbündnis lädt ein – Programm vom Rolli-Workshop bis zur „Party der Vielfalt“

    Vom 5. bis zum 19. Mai findet an vielen Stellen in Oldenburg die mittlerweile 7. Oldenburger Inklusionswoche statt. Sie nimmt Bezug auf den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das bunte Programm soll vor allem dazu dienen, Begegnungen zu ermöglichen und zu zeigen, dass Inklusion Spaß machen kann. Das bundesweite Motto „Inklusion von Anfang an“ wurde in Oldenburg um den Zusatz „…und bis zu(m) Ende“ erweitert und macht deutlich, dass Inklusion jeden Menschen betrifft. 
    
    Ein erster Höhepunkt ist gleich zu Beginn das inklusive Tanztheaterstück „Karneval der Tiere“. Unter der künstlerischen Leitung und Umsetzung der Bremer Kulturagentur OpusEinhundert treffen sich 150 Beteiligte aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, um den „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint Saëns musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch in Szene zu setzen. „Das Besondere hierbei ist“, so Alexander Hauer von OpusEinhundert, „dass so viele verschiedene Persönlichkeiten zusammenkommen. Die Jüngsten sind sechs Jahre, die Ältesten 76 Jahre. Das greift das Motto der Inklusionswoche in Oldenburg doch wunderbar auf.“ Premiere ist am Samstag, 5. Mai, um 18 Uhr in der BBS Wechloy. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 6. Mai, um 11 und um 18 Uhr, ebenfalls in der BBS Wechloy.
    
    Die Stadt Oldenburg beteiligt sich als Partner im breiten „Aktionsbündnis 5. Mai – Bündnis zum Protesttag der Menschen mit Behinderung“ mit einigen Veranstaltungen: Am Dienstag, 8. Mai, haben Menschen in den Schlosshöfen ab 12 Uhr die Möglichkeit, einen Alterssimulationsanzug auszuprobieren. Der Oldenburger Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) möchte damit spielerisch und mit vielen Mitmachaktionen zeigen, wie sich Barrieren im Alltag anfühlen können. Zusätzlich stellt sich der SPN mit seinen Beratungstätigkeiten und den ehrenamtlichen Angeboten wie Seniorenbegleitung, Heimwerkerdienst und Wohnberatung vor.
    
    Am Freitag, 11. Mai, gibt die Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg zusammen mit dem Verein für Kinder e.V. in einem Rolli-Workshop Kindern der Grundschule Kreyenbrück einen Einblick, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen. „Auf der einen Seite möchten wir zeigen, welche Hindernisse sich so auftun“, erklärt Peter Dresen von der Fachstelle Inklusion. „Andererseits ist mir persönlich aber auch wichtig, dass das Leben im Rollstuhl (auch) Spaß machen kann.“
    
    Neben vielen weiteren Aktionen wird am Dienstag, 8. Mai, ab 20.15 Uhr, im Cine k der Kulturetage der Dokumentarfilm „Life, Animated“ über Autismus gezeigt. In der Kulturetage feiert zudem das zweitägige inklusive Festival „Is doch normal, ey“ am Montag und Dienstag, 7. und 8. Mai, seine bereits 21. Auflage. 
    
    Und auch in diesem Jahr wird es eine inklusive „Party der Vielfalt“ geben. Am Samstag, 12. Mai, findet ab 19 Uhr in der Oldenburger „Flänzburch“ ein Event der besonderen Art statt: An einem barrierefreien Ort mitten in Oldenburg gibt es die Gelegenheit zum Feiern, Tanzen und Spaßhaben. Freier Eintritt und gute Stimmung sind garantiert.
    
    Mehr zur Oldenburger Inklusionswoche unter: http://www.oldenburg.de/microsites/inklusion/oldenburger-inklusionswoche.html
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    Auswärtscoup in Leverkusen

    30.04.2018 09:23 Uhr

    VfL siegt mit 31:27

    von Bernd Teuber

    Es läuft derzeit für den VfL Oldenburg in fremden Hallen. Im dritten Spiel in Folge konnte das Team von Niels Bötel am Sonntag in Leverkusen auswärts punkten. Beim 31:27-Sieg gegen die Werkselfen schenkten die Grün-Weißen der besten Abwehr der Liga dabei so viel Tore ein wie noch kein anderes Team in dieser Saison. Drei Wochen vor dem Final Four zeigten die VfLerinnen dabei erneut aufsteigende Form, nachdem die Rückrunde zunächst alles andere als erfolgreich begonnen hatte. „Wir hatten uns was ausgerechnet, auch wenn das in den ersten zehn Minuten nicht so aussah. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir dann die dominierende Mannschaft. Wir wollten nicht auf den Kreis spielen, sondern die Chancen in aller Ruhe herausspielen. Das ist uns dann auch gelungen und die Chancenauswertung war deutlich besser als zuletzt. 31 Tore muss man gegen Leverkusen erst einmal machen. Gleichzeitig haben wir in der Abwehr richtig geackert, um dann schnell hinten rauszulaufen und die einfachen Tore zu machen“, zeigte sich Niels Bötel überaus zufrieden mit der Leistung seines Teams und hatte noch ein Extralob für Torhüterin Julia Renner übrig.
    
    In den ersten zehn Minuten des Spiels sah es zunächst ganz danach aus, als ob die Elfen ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Nach einer 2:1-Führung durch Behrend und Geschke drehten die Gastgeberinnen innerhalb von fünf Minuten das Spiel und zogen schnell auf 7:2 davon. Schon früh sah sich Bötel gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und schaffte es, sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Neun Minuten vor der Pause war es Angie Geschke, die mit ihrem sechsten Treffer zum 10:10 ausglich. Nun war das Team aus Oldenburg wieder im Spiel und konnte wenig später sogar mit 13:10 in Führung gehen. Mit 14:11 ging es in die Pause.
    
    Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Jenny Behrend die Führung dann sogar auf 18:12 ausbauen. Nun ließ sich der VfL die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zwar konnten die Elfen noch einmal auf 15:18 verkürzen, aber näher ließ die VfL-Abwehr um die gut aufgelegte Julia Renner die Gastgeberinnen nicht mehr herankommen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Kim Birke dann sogar beim Stande von 25:18 eine Sieben-Tore-Führung herauswerfen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 31:27-Sieg der Oldenburgerinnen. Einziger Wermutstropfen war die Schulterverletzung von Simone Spur Petersen. „Wir müssen jetzt erst einmal abwarten wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt“, wollte und konnte der VfL-Trainer kurz nach dem Spiel noch keine Prognose abgeben.  
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    Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gestalten

    29.04.2018 14:38 Uhr

    „Werkstattgespräch“ am 16. Mai im Kulturzentrum PFL

    In der Migration erfahren zugewanderte Familien weitreichende, oftmals generationenübergreifende Wandlungsprozesse. An Geschlechter gebundene, familiär und kulturell tradierte Lebensentwürfe und Handlungsweisen werden hierbei kritisch hinterfragt. Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg und „G mit Niedersachsen“, die Bildungs- und Beratungsstelle zur Geschlechtergleichstellung und Migration, nehmen das zum Anlass, um zu einem „Werkstattgespräch“ einzuladen. Am Mittwoch, 16. Mai, geht es in einer ganztägigen Veranstaltung im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) um das Thema „Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gestalten“. Beginn ist um 9 Uhr. 
    
    Mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Praxis soll darüber diskutiert werden, wie unsere Gesell¬schaft geschlechtergerechter und teilhabeorientierter gestaltet werden kann und welche konkreten Ansätze und Projekte in und für Oldenburg in Zukunft (weiter-)entwickelt werden können. Input-Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven bilden den Rahmen für einen fachlichen Austausch, der im weiteren Verlauf in moderierten Arbeitsgruppen in erste gemeinsame Umsetzungsstrategien münden soll. 
    
    Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Mitwirkenden jedoch begrenzt. Um Anmeldung wird bis Donnerstag, 10. Mai, gebeten per E-Mail an lena.nzume@stadt-oldenburg.de.
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    Hinter den Kulissen: Führungen und Workshops für Schülerinnen und Schüler

    20.04.2018 11:04 Uhr

    Angebote für Schulklassen ab 23. April zur Ausstellung „Shadow Citizens“

    Zur neuen Ausstellung „Shadow Citizens“ über den Filmemacher Želimir Žilnik bietet das Edith-Russ-Haus flexibel buchbare Führungen und Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse an. Ausgangspunkt der Angebote ist das Doku-Drama als filmisches Genre, in dem reale Ereignisse detailnah nachgespielt und mit dokumentarischen Elementen wie Interviews und Nachrichtenbildern kombiniert werden. Termine können zwischen dem 23. April und dem 15. Juni vereinbart werden.
    
     
    
    Zur Einführung ist eine einstündige Führung buchbar, in der verschiedene Techniken und Stilmittel erläutert werden, die die Filme Žilniks kennzeichnen. Diese kostet 25 Euro und kann bei Interesse um ein Praxisprojekt erweitert werden. Unabhängig davon kann ein 90-minütiger Workshop gebucht werden, in dem die Teilnehmenden sich dem Genre praktisch nähern: Nach einer kurzen Einführung in der Ausstellung drehen die Schülerinnen und Schüler kurze Filmszenen, in denen Spielfilm und Dokumentarfilm zusammen kommen. Der Workshop kostet 37,50 Euro. Nach Absprache kann er verlängert oder es können mehrere Termine pro Klasse vereinbart werden. 
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    Schadstoffmobil startet Tour durchs Stadtgebiet

    20.04.2018 10:55 Uhr
    Das Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB) startet am Mittwoch, 18. April, seine erste Entsorgungstour durch das Stadtgebiet. Bis zum 13. Juni wird die mobile Schadstoffsammlung an sechs Tagen, jeweils mittwochs, unterwegs sein und wohnortnah den Bürgerinnen und Bürgern eine Entsorgungsmöglichkeit für ihre schadstoffhaltigen Abfälle anbieten. Damit macht der AWB den Menschen, die nicht so mobil sind, ein komfortables Angebot zur Entsorgung umwelt- und gesundheitsschädlicher Abfälle.
    
    Neben schadstoffhaltigen Abfällen, wie zum Beispiel Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, nimmt die mobile Sammlung auch wieder Flaschenkorken sowie Elektrokleingeräte (Bügeleisen, Toaster) an. Elektrogroßgeräte sowie Fernsehgeräte und Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gleiche gilt für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.
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    Oldenburger Zukunftstage: Aufstand für das Leben

    18.04.2018 19:49 Uhr
    Oldenburger Zukunftstage: Aufstand für das Leben
    
    Oldenburg. Aufstehen für das Leben – dazu fordern die Oldenburger Zukunftstage in diesem Jahr auf. Die Veranstalter der Tagung laden zum Nachdenken über den für die Gesellschaft notwendigen Wandel ein.
    
    Vom 18. bis 20. Mai 2018 finden die vierten Oldenburger Zukunftstage im städtischen Kulturzentrum PFL statt. Die Oldenburger Zukunftstage bieten ihren Teilnehmer*innen Vorträge zu vielfältigen Zukunftsfragen, Workshops, einen Markt der Initiativen, ein Konzert und viele Begegnungen an. Zum zweiten Mal wird der Oldenburger Zukunftspreis verliehen, mit dem Werkstatt Zukunft Schulprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit auszeichnet.
    
    Andreas Büttner vom veranstaltenden „Forum Zukunft“ der Christengemeinschaft sagt zum Thema: „In der Einladung zu den Zukunftstagen erinnern wir daran, dass mit dem Ende des ersten Weltkrieges vor jetzt einhundert Jahren ein kultureller, sozialer und demokratischer Aufbruch verbunden war, der statt in eine neue Zeit schließlich in die Barbarei des Nationalsozialismus führte. Was brauchen wir, um einen neuen Aufbruch zu wagen? Was kann uns heute Mut machen? Wir fragen nach Ideen und Visionen, Beispielen für zukunftweisende Projekte und danach, wie neue Netzwerke entstehen können. Wie können wir den Blick schärfen für das, was dem Leben dient?“
    
    Der Initiativkreis freut sich, so berichtet Andreas Büttner, dass wieder spannende Referent*innen zugesagt haben, so etwa Claus Eurich, der mit seinem Buch „Aufstand für das Leben“ der Tagung ihren Titel gab, Wolfgang Kessler, Ökonom und Chefredakteur von Publik-Forum, Sannika Hufeland vom Institute for Social Banking, der Wachstumskritiker Niko Paech und Brigitte Gläser von der Evangelischen Akademie Oldenburg.
    
    Der Musiker Markus Stockhausen wird die Zukunftstage immer wieder mit künstlerischen Impulsen bereichern, einen dreistündigen Workshop anbieten und mit seinem Duo-Partner Florian Weber am Samstag, 19. Mai 2018, um 20 Uhr ein Konzert geben, das in Kooperation mit Singers & Players Konzerte stattfindet.
    
    Als Duo „Inside out“ spielen Stockhausen und Weber seit über zehn Jahren zusammen. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur. Im Konzert lassen sie die Zuhörer teilhaben an ihrem musikalischen Dialog, immer auf der Suche nach dem „Magischen Augenblick“ auf der Bühne.
    
    Mit dem Oldenburger Zukunftspreis möchte Werkstatt Zukunft vorbildliche Schulprojekte auszeichnen und bekannt machen, die die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit nach Möglichkeit vernetzt angehen. Bewerben können sich Schulen aus Oldenburg und den Landkreisen Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2018. Im Zusammenhang mit der Preisverleihung findet am Freitag, 18. Mai 2018, ein „Markt der Initiativen“ statt mit Infoständen, Lesungen und Kurzworkshops.
    
    Veranstalter der Zukunftstage ist wie schon in den Vorjahren das Forum Zukunft der Christengemeinschaft in Zusammenarbeit mit Partnern wie Werkstatt Zukunft, der Klima-Allianz Oldenburg, der Akademie der Ev.-Luth. Kirche, dem Ökumenischen Zentrum, der Leserinitiative Publik-Forum und der Initiative Grundeinkommen Oldenburg.
    
    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist mit Ausnahme des Konzertes am Samstagabend frei, um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten. Eine Anmeldungen mit Platzreservierung in den Workshops ist ab sofort möglich.
    
    www.oldenburger-zukunftstage.de
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    Weiterführende Schulen nehmen Anmeldungen für die 5. Klasse entgegen

    12.04.2018 08:33 Uhr
    Oberschulen, Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen nehmen in Kürze die Anmeldungen der zukünftigen Fünftklässler für das Schuljahr 2018/2019 entgegen. Mitzubringen ist das Original des Halbjahreszeugnisses der Grundschule aus dem 4. Schuljahr. 
    
    Kinder, die die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück oder die IGS Helene-Lange-Schule besuchen möchten, können von ihren Erziehungsberechtigten in den jeweiligen Schulsekretariaten vom 23. bis 25. April angemeldet werden. Die Sekretariate sind geöffnet am Montag, 23. April, von 14 bis 18 Uhr, am Dienstag, 24. April, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 25. April, von 8 bis 13.30 Uhr. 
    
    Die Sekretariate der städtischen Oberschulen und Gymnasien nehmen die Anmeldungen von Montag, 7. Mai, bis Mittwoch, 9. Mai, entgegen. Anmeldungen sind jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie zusätzlich am Dienstag, 8. Mai, von 15 bis 17 Uhr möglich. 
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    Echte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen möglich machen

    18.11.2016 12:00 Uhr

    Dennis Rohde ludt zur Podiumsdiskussion ins "Café Herz"

    
    
    
    
     Bei einer Diskussionsveranstaltung hat der Bundestagsabgeordnete für Oldenburg und das Ammerland, Dennis Rohde (SPD), sich mit Sachverständigen und dem Publikum zum Bundesteilhabegesetz ausgetauscht. Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Mit ihm diskutierten die Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Kerstin Tack MdB (ebenfalls SPD), die Geschäftsführerin des AWO-Bezirksverbandes Weser-Ems, Hanna Naber, sowie Martin Podszus von der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.
    
    "Dass über das, was am Ende im Gesetz stehen soll, leidenschaftlich diskutiert und auch gestritten wird, begrüße ich", so Rohde im Anschluss. "Wir wollen, dass in unserer Gesellschaft alle in Würde leben und in der Arbeitswelt gleichberechtigt mitmachen können - egal ob mit oder ohne Behinderung. Deswegen freue ich mich auch, dass sich viele eingebracht haben, die sich in Werkstätten, in Beiräten oder Selbsthilfegruppen engagieren. Das brauchen wir, damit das Bundesteilhabegesetz den hohen Ansprüchen gerecht wird."
    
    Das barrierefreie "Café Herz" in der Stedinger Straße 26 wird von der Baumhaus Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH betrieben. Das Bundesteilhabegesetz wurde am 22. September in den Deutschen Bundestag eingebracht und wird derzeit dort beraten. Die erste Stufe des Gesetzes soll zum 01. Januar 2017 umgesetzt werden.
    
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    Aktuelles Kinoprogramm des Casablanca

    21.06.2014 06:00 Uhr

    CASABLANCA-PROGRAMMKINO

    Johannisstr. 17, 26121 Oldenburg, Tel. 0441 - 884757 www.casablanca-oldenburg.de Vor der Programmübersicht für kommende Woche erst einmal ein wichtiger Hinweis: Sie können über das Internet platzgenau Kinokarten fürs Casablanca-Kino reservieren! Und das ganz einfach: Klicken Sie oben den Link www.casablanca-kino.de, klicken Sie entweder »Karten reservieren« an oder gehen über die Filmübersicht und Anfangszeiten weiter. Sie kommen dann auf eine Seite, auf der Sie Film und Vorstellungszeit auswählen können. Von hier aus geht es dann direkt in die Ansicht der Kinosäle und Sie können den gewünschten Platz auswählen und auf Ihren Namen reservieren. Bei der ersten Reservierung müssen Sie Ihren Namen und ein Passwort hinterlegen, um möglichen Mißbrauch oder versehentliches Löschen vorzubeugen. Alle weiteren Reservierungen laufen dann über den Benutzernamen. An der Kassen nennen Sie einfach den Benutzernamen und Sie erhalten Ihre Karten. Beachten Sie, dass die reservierten Karten 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden müssen!! Zum aktuellen Programm
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    Verkehr aktuell

    00.00.0000 00:00 Uhr
    Sieben Ampelanlagen werden erneuert
    
    Sieben Ampeln werden in den nächsten drei Monaten in Oldenburg erneuert. Bereits in dieser Woche beginnen die vorbereitenden Arbeiten an der Ampelanlage am Heiligengeistwall/Mottenstraße/Langestraße.
    
    In den weiteren Wochen folgen Ampelanlagen an diesen Standorten: Ofener Straße/Auguststraße, Edewechter Landstraße/Kaspersweg, Ammerländer Heerstraße/Schützenweg, Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg, Alexanderstraße/Melkbrink sowie Marschweg/Sodenstich.
    
    Alle Ampeln werden auf noch energiesparendere und besser sichtbare LED-Signalgeber umgerüstet. Weiterhin bekommt die Radverkehr eigene Erfassungseinrichtungen und Signalgeber. Zusätzlich wird die akustische Signalisierung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.
    
    Die Umbauzeiten je Ampel werden etwa eine Woche betragen. Während der Umbauphase wird eine provisorische Signalanlage den Verkehr regeln. Autofahrerinnen und Autofahrer werden während dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.
    
    
    
    
    
    
    Hermann-Ehlers-Straße: Sperrung verlängert bis November
    Wegen der Erneuerungsarbeiten an der Spundwand bleibt die Hermann-Ehlers-Straße bis voraussichtlich zum 30. November weiterhin gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über die Charlottenstraße ist eingerichtet. Radfahrer und Fußgänger können die Arbeitsstelle passieren. Die Anlieger können ihre Grundstücke erreichen.
    
    Ausbau der Auguststraße von der Ofener Straße bis zur Zeughausstraße
    
    Ab Anfang Juli bis November erfolgt dann der Straßenbau, wobei zuerst die westliche Straßenhälfte und anschließend die östliche Straßenhälfte entsprechend dem Ausbaustandard der schon fertigen Bauabschnitte der Auguststraße ausgebaut werden. Diese Arbeiten erfolgen dann unter Sperrung der südlichen Fahrtrichtung des Kfz-Verkehrs. Dieser wird über die Elsässer Straße, Von-Finckh-Straße und Alexanderstraße umgeleitet. Die nördlich gerichtete Fahrtrichtung des Kfz-Verkehrs wird während der Bauarbeiten in der Auguststraße aufrechterhalten bleiben. 
    
    Die Busse der VWG können während der halbseitigen Sperrung der Auguststraße ab Anfang Juli die Haltestellen in der Auguststraße und Ziegelhofstraße nicht bedienen und müssen eine Umleitung fahren. Dies betrifft die Buslinie 308, die über die Elsässer Straße, Von-Finckh-Straße und Alexanderstraße umgeleitet werden muss. 
    
    Der Fußgänger- und Radfahrerverkehr bleibt im Baustellenbereich während der gesamten Bauzeit grundsätzlich aufrecht erhalten. Die Notfallaufnahme des Evangelischen Krankenhauses bleibt während der gesamten Bauzeit in der Auguststraße aus beiden Fahrtrichtungen jederzeit erreichbar. Der Zeitplan für den Straßenausbau ist auf die Bauarbeiten am Evangelischen Krankenhaus abgestimmt.
    
    
    Kanalarbeiten an der Eike-von-Repkow-Straße
    Wegen Erneuerung des Mischwasserkanals wird die Eike-von-Repkow-Straße ab Hausnummer 23 bis Gloyesteenstraße Hausnummer 63 vom 25. April bis voraussichtlich zum 31. Dezember gesperrt. Für den Kfz-Verkehr ist eine Umleitungsstrecke über Haareneschstraße, Franz-Poppe-Straße, Ammerländer Heerstraße, Schützenweg und Hamelmannstraße ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können die Arbeitsstelle passieren.
    
    
    Sperrung im Hochheider Weg ab 26. Februar
    
    Wegen Kanal- und Straßenbauarbeiten wird der Hochheider Weg zwischen dem Stargarder Weg und dem Großen Kuhlenweg ab Montag, 26. Februar, bis voraussichtlich Ende August gesperrt. Für den Kfz-Verkehr führt die Umleitung über die Ammergaustraße, die Nadorster Straße und die Rennplatzstraße. Mit dem Fahrrad und zu Fuß kann die Arbeitsstelle passiert werden.
    
    Nachdem die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Hochheider Weg zwischen der Ammergaustraße und der Rennplatzstraße abgeschlossen sind, werden sie nun im zweiten Bauabschnitt zwischen dem Stargarder Weg und dem Großen Kuhlenweg fortgesetzt. Der Hochheider Weg wird deshalb zwischen den beiden Einmündungen von Montag, 26. Februar, bis voraussichtlich Ende August gesperrt. Für den Kfz-Verkehr führt die Umleitung über die Ammergaustraße, die Nadorster Straße und die Rennplatzstraße. Mit dem Fahrrad und zu Fuß kann die Arbeitsstelle passiert werden. Anliegerinnen und Anlieger können ihre Grundstücke erreichen, wenn es baubedingt möglich ist. Die Konditorei Klinge bleibt aus Richtung Rennplatzstraße und Großer Kuhlenweg erreichbar.
    
    
    Sperrung in der Huntestraße ab 26. Februar
    
    Aufgrund von Kanal- und Straßenausbauarbeiten wird die Huntestraße im Abschnitt zwischen dem Stautorkreisel und der Nikolausstraße von Montag, 26. Februar, bis voraussichtlich Ende November gesperrt. Für den Kfz- und Radverkehr ist eine Umleitung vom Stautorkreisel über die Poststraße beziehungsweise die Huntestraße, die Amalienstraße und die Nikolausstraße eingerichtet. Fußgängerinnen und Fußgänger können die jeweiligen Arbeitsstellenbereiche passieren.
    
    
    Wehdestraße bis voraussichtlich September halbseitig gesperrt
    
    Mit Fortsetzung der Straßenausbauarbeiten wurde die Wehdestraße im Abschnitt zwischen der Maastrichter Straße und der Straße Stau bis voraussichtlich September halbseitig gesperrt. Der Kfz-Verkehr wird zunächst mit Einsatz einer Baustellenampel an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Fußgänger und Radfahrer können die Arbeitsstelle passieren.
    
    
    Am Wendehafen und Doktorsklappe: Geh- und Radwege gesperrt 
    
    Für die Durchführung von Spundwandarbeiten wurden in den Straßen Am Wendehafen und Doktorsklappe die hier unmittelbar angrenzenden Geh- und Radwegverbindungen bis voraussichtlich Ende Juli 2018 gesperrt. Für den Radverkehr führt die Umleitung über die Kanalstraße/Alte Amalienstraße/Nikolausstraße.
    
    
    
    
    Hier blitzt die Stadt
    
    In der Woche vom 13. bis 17. August
    
    Montag: Westeresch und Ottostraße
    Dienstag: Tannenkampstraße und Wilhelmshavener Heerstraße
    Mittwoch: Vahlenhorst und Babenend
    Donnerstag: Friesenstraße und Elsflether Straße
    Freitag: Mittelweg und Gerhard-Stalling-Straße
    
    
    
    
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