Ohmstede
Seiteninhalt
05.08.2022, 15:05 Uhr
Die Kehrseite des schönen Wetters
Kleiner Bornhorster See: Viel Arbeit für Reinigungstrupps – Appell an Vernunft der Gäste
Sandstrand, grüne Idylle im Naturschutzgebiet, Naturbadegewässer mit regelmäßig überprüfter Wasserqualität: Der Kleine Bornhorster See ist ein beliebtes Ausflugsziel und lockt bei schönem Wetter zahlreiche Besucherinnen und Besucher an – tagsüber und auch in den Abendstunden. Die Kehrseite: Am Morgen danach türmt sich häufig der Müll an den Sitzgelegenheiten und vor den Abfalleimern. „Die Vermüllung der Grünanlagen erweist sich als zunehmendes Problem. Insbesondere in stärker frequentierten Bereichen steigt das Müllaufkommen“, sagt Uwe Ahlers, Leiter des Fachdienstes Stadtgrünpflege und Friedhöfe.

Oft bleiben große Mengen an Glas- und Plastikflaschen, Fast-Food-Verpackungen, manchmal sogar Einweggrills, sowie Überreste von Essen zurück, die von den Reinigungstrupps eingesammelt werden müssen. Besonders unverständlich ist es, dass Müll einfach liegengelassen wird, obwohl in unmittelbarer Nähe Abfalleimer vorhanden sind. Dabei stehen am Kleinen Bornhorster See insgesamt 16 kleinere, 40 Liter fassende Abfallbehälter zur Verfügung. Darüber hinaus sind im Strandbereich sieben große Abfallbehälter, die 120 Liter Müll schlucken können, aufgestellt.

Grundsätzlich werden die Abfallbehälter während der Sommerzeit wöchentlich (montags) geleert und die angrenzenden Flächen gereinigt. In Schönwetterphasen werden die Reinigungszyklen verkürzt, und bei entsprechendem Badewetter wird der See in der Woche auch täglich angefahren. An heißen Tagen kommen bei den Reinigungstouren 15 bis 20 große Müllsäcke mit einem Volumen von jeweils 120 Litern zusammen.

Im vergangenen Jahr hatte der Abfallwirtschaftsbetrieb zusätzlich einen 1.100 Liter fassenden Abfallbehälter am Parkplatz aufgestellt. „Leider wurde diese Möglichkeit zum Entsorgen von Hausmüll und sonstigen Abfällen missbraucht. Die Bereitschaft, den Verpackungsmüll vom Badebereich bis zum Parkplatz mitzunehmen, ist kaum vorhanden. Daher haben wir in diesem Jahr auf ein erneutes Aufstellen verzichtet“, bedauert Uwe Ahlers.

Je nach Witterungsverlauf wird der Kleine Bornhorster See bei den Reinigungstouren des Fachdienstes Stadtgrünpflege 90- bis 100-mal im Jahresdurchschnitt angesteuert. Dafür fallen etwa 450 bis 500 Arbeitsstunden an. Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan appelliert an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Gäste am Bornhorster See, die von ihnen genutzten Plätze sauber zu hinterlassen: „Es ist schön, wenn die städtischen Grünflächen wie ein zweites Wohnzimmer genutzt werden“, sagt Uhrhan. „Aber dann sollten sich die Menschen auch bitte wie im eigenen Wohnzimmer verhalten und diese Orte nicht vermüllen.“
05.07.2022, 21:55 Uhr
Ausscheiden von Gerhard Wessels als Vorstand der Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e. V.
Nach 17-jähriger Tätigkeit für die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) beendet Gerhard Wessels am 30.September 2022 seine Tätigkeit als Vorstand des Vereins und Geschäftsführer der Stiftung Teilhabe, um seinen Wunsch in der letzten Phase seiner beruflichen Laufbahn in der Beratung sozialer Einrichtungen und Projekte tätig zu sein umzusetzen. Die GWO sind seit 1960 in der Stadt Oldenburg und der Region ein großer Anbieter für Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen.

In der Mitteilung an die Mitglieder des Vereins brachte Gerhard Wessels seinen Dank für die sehr gute und persönlich verbundene Zusammenarbeit beim Wirken für die GWO und die ihr verbunden Menschen zum Ausdruck. Er freue sich, wenn sie ihn zukünftig als ehrenamtliches Mitglied in Verein und Stiftung willkommen hießen: „Ich bin sehr dankbar für eine prägende Zeit, in der ich meinen Teil dazu beitragen konnte, dass die GWO viel für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Region Oldenburg getan hat. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und den Mitarbeitern, ob mit oder ohne Behinderung, sowie dem Rückhalt durch die Mitgliederversammlung haben wir vieles auf den Weg gebracht. Ich danke allen, die mich bei dem sinngebenden Inhalt meiner Tätigkeit unterstützt und begleitet haben.“

Die GWO werden Gerhard Wessels Mitte September mit Gästen aus der Stadtgesellschaft Oldenburg, Mitarbeitern und Beschäftigten des Hauses sowie den Mitgliedern und Gremien von Verein und Stiftung auf einer Feier an der Rennplatzstraße verabschieden. Bei der Verabschiedung soll auch die Freude und der Dank über die positive Entwicklung der Werkstatt und des Wohnbereichs und die daraus entstandenen Projekte zur Begegnung und Teilhabe, wie z.B. das Café Kurswechsel in der VHS oder die Kantine MachBar in der Agentur für Arbeit, der Austausch mit den Partnern in den Niederlanden, Russland und Spanien sowie die vielfältigen Angebote des „Waldes der Möglichkeiten“ oder des „Ateliers Farbsinn“ Ausdruck finden.
03.06.2022, 18:48 Uhr
„Zeit für mich“ – Seniorenwoche 55+ im Kulturzentrum Rennplatz
Vielfältige Angebote vom 20. Juni bis 26. Juni: Anmeldungen ab sofort möglich
Das Kulturzentrum Rennplatz der Stadt Oldenburg startet von Montag, 20. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, unter dem Motto „Zeit für mich“ erstmalig eine Seniorenwoche für Menschen ab 55 Jahren. Das bunte Programm enthält vielfältige Angebote aus den Bereichen Information, Bewegung und Begegnung.

Der informative Anteil der Seniorenwoche besticht durch ein Vortragsprogramm, das von der individuellen Vorsorge und Tipps zur Betrugsprävention, über Hinweise zum Erbrecht bis hin zu Erkenntnissen aus der Verkehrsprävention reicht. Außerdem lernen Interessierte den Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Oldenburg besser kennen. Den Auftakt der Informationsveranstaltungen macht Prof. Dr. Tania Zieschang, die in ihrem Vortrag am Montag vorstellt, wie der Lebensalltag im Alter möglichst fit gestaltet werden kann.

Weitere aktive Programmpunkte umfassen unter anderem einen Kurs zu Entspannung und Gymnastik, die Möglichkeit zur Erkundung des Stadtteils rund um das Kulturzentrum und einen Erste-Hilfe-Workshop, um in dieser Thematik ein Stück Sicherheit zu erlangen. Sicher unterwegs können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch dank eines Rollatortrainings in Theorie und Praxis sein.

Gelegenheiten zur Begegnung bieten am Mittwoch ein Frühstück mit Singen und ein Filmabend, bei dem der Film „Live is Life – Die Spätzünder“ gezeigt wird. Für alle, die noch ein defektes Gerät zuhause haben, bietet sich das Repair-Café an. Der Tanztee-Nachmittag am Sonntag mit DJ Marco Schwanitz und der Tanzgruppe vom Treffpunkt „Pavillon“ der Caritas Oldenburg sorgt noch einmal für Unterhaltung, um der Seniorenwoche 2022 einen würdigen Abschluss zu verleihen.

Alle Veranstaltungen der Seniorenwoche 2022 können nur mit vorheriger telefonischer Anmeldung besucht werden. Bei kostenpflichtigen Angeboten, wie dem Erste-Hilfe-Kurs und dem Tanztee-Nachmittag, gilt es, sich persönlich anzumelden und entsprechend den Teilnahmebeitrag zu entrichten. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass es zu Begrenzungen der Teilnehmendenzahl kommen kann. Insofern ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert. Den Programm-Flyer finden Sie online unter www.oldenburg.de/seniorenwoche.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldungen gibt es persönlich im Kulturzentrum Rennplatz, Kurlandallee 4, oder telefonisch unter 0441 381424.
06.05.2022, 09:10 Uhr
Gedenken: Kranzniederlegung für Opfer von Zwangsarbeit
Jahrestag erinnert an Befreiung eingesperrter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter
Gegen das Vergessen: Der 3. Mai 1945 war der Befreiungstag für die in den Lagern in Oldenburg eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter – und jedes Jahr an diesem Datum erinnert eine Kranzniederlegung am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber an diesen denkwürdigen Tag. Bürgermeisterin Nicole Piechotta und Pastor Christoph Fasse gedachten dafür am Dienstag, 3. Mai, in einer Zeremonie auf dem Friedhof Ohmstede gemeinsam den Opfern.

Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs leisteten insgesamt mehr als zwölf Millionen Menschen für Deutschland Zwangsarbeit. Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 befreiten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in unserer Stadt. Auf dem Friedhof in Ohmstede befindet sich in Oldenburg das größte Sammelgrab für die Opfer von Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Am westlichen Rand des Friedhofgeländes gibt es einen Bereich, der ihrem Gedenken gewidmet ist. Hier wurde im Jahr 2015 eine Gedenkstätte errichtet.
23.04.2022, 17:07 Uhr
Draußen aktiv werden: Mit der Sportbox am Flötenteich
Trainingsausrüstung kann ausgeliehen werden – Spikeball neu im Angebot
Die Tage werden länger, das Wetter schöner: Damit steigt auch wieder die Motivation für Sport unter freiem Himmel – am Flötenteich ist das ganz unkompliziert möglich mit der Sportbox. Als Trainingsausrüstung stehen Fitnessbänder, Yogamatten, Faszienrollen, Medizinbälle, Springseile, Kettlebells und eine Battle Rope sowie Pylonen und eine Koordinationsleiter zur Verfügung. Damit können alleine oder in der Gruppe sowohl Kraft und Ausdauer als auch Beweglichkeit und Koordination trainiert werden. Ganz neu ist auch ein Spikeball-Set hinzugekommen – Spikeball ist eine neue Trendsportart, bei der es darum geht, den Ball so auf ein Netz am Boden zu spielen, dass das gegnerische Team den Ball nicht mehr erreichen und zurückspielen kann.

Zur Nutzung der Sportbox braucht man lediglich eine App (Stichwort SportBox bei Google Play und im App Store), um Trainingszeiten zu buchen und die Box öffnen zu können. Nach der Installation ist eine einmalige Registrierung für 50 Cent erforderlich. Die gebuchte Trainingszeit kann auch mit anderen geteilt werden, um neue Freundschaften zu schließen oder sich mit Freunden direkt abzusprechen.
10.09.2021, 12:38 Uhr
Atelier Farbsinn bietet neue Kunstkurse an
Das Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) an der Rennplatzstraße 123 bietet ab Oktober ein neues Kursprogramm an. Thea Wilczura (Leiterin des Ateliers) freut sich auf das neue Angebot: „Wir haben uns ein besonderes Programm ausgedacht, das thematisch für jeden etwas bietet. Die Erfahrung zeigt, wie gut das Angebot von den unterschiedlichsten Menschen angenommen wird. Kursteilnehmer sind Kinder und Senioren, Migranten, Menschen mit und ohne Behinderung.“ Verschiedene Kunstkurse zu Themen wie Acrylmalerei und Kollage sind Teil des Programms, aber auch die Gestaltung eines Kalenders für das Jahr 2022. Der Besuch der Kurse ist grundsätzlich kostenlos, auch die Materialien werden gestellt, können aber auch von zuhause mitgebracht werden. Die gestellten Leinwände, die nach Hause genommen werden, werden Vorort zum Einkaufspreis verkauft.

Anmeldungen sollten zeitnah erfolgen, empfiehlt Thea Wilczura. Die Kurse sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht.

Das Programmheft kann auf der Homepage der GWO: www.wfbm-oldenburg.de unter dem Punkt Atelier Farbsinn heruntergeladen werden und ist an den Standorten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V., dem Café Kurswechsel, dem Café Farbwechsel, der Kantine MachBar oder dem Kaufhaus der Werkstätten erhältlich.

Die Aktion „Kunst im Quartier“ unter der die Kursangebote angeboten werden, wird unterstützt durch die Stadt Oldenburg, Die GSG Oldenburg und die Stiftung Teilhabe.

Infos zum Projekt Atelier Farbsinn:
Das Atelier Farbsinn an der Rennplatzstraße 123 in Oldenburg wird von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. als zusätzlichen Beitrag für das Gelingen von Inklusion vor Ort unterhalten.

Das Atelier Farbsinn ist ein Treffpunkt im Oldenburger Stadtteil Ohmstede, der über das Medium Kunst Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verbindet. Das Atelier bietet wöchentlich mehrere Termine und Kunstkurse zu verschiedenen Themen an und das kostenlos. So wird unabhängig von finanziellen Möglichkeiten allen die Teilnahme ermöglicht.

Kreativ sein, sich begegnen und dabei für sich alleine oder gemeinsam das ein oder andere Kunstwerk erschaffen – jede*r ist willkommen. Im Atelier Farbsinn wird der Inklusionsgedanke ganz praktisch mit Leben gefüllt. Dabei finanziert sich das Atelier ausschließlich aus Spenden und Zuwendungen.