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Ohmstede

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Globus für den Park der Gärten

10.07.2019 20:06 Uhr

Ausbildungsstätte der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg baut fast vier Meter hohes Objekt

Am 2. August stellt der Ausbildungsbereich „aqua“ (Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit) der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V., den in einem Projekt entstandenen, 3,8 m großen Globus im Park der Gärten aus.

Diese Zusammenarbeit ist nicht neu. Bereits 2013 bauten die Auszubildenden zum/zur Metallfeinbearbeiter*in des Bereichs „aqua“ zwei Weingläser in XXL. Aus 680 Metern Metalldraht entstanden die überdimensionalen Trinkgefäße. Die Objekte sind seitdem Teil der schön gestalteten Anlage.

In diesem Jahr hat sich der Ausbilder Maik Ellberg etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Zeitraum von März bis Ende Juni entstand in den Hallen von „aqua“ der riesige Globus mit maßstabsgetreuen Kontinenten. Diesmal wurden ca. 300m Stahlstangen verbaut. Das Gewicht beträgt etwa 300 kg.

„Aufgrund der Größe musste man sich ganz besonderen Herausforderungen stellen“, so Ellberg. Zunächst wurde ein Gestell gebaut, das den Globus an der Erdachse tragen sollte. Nach und nach wurden zunächst Äquator, dann weitere Breiten- und Längengrade zusammengeschweißt.

„Wir brauchten eine Vorrichtung, mit der wir die Erdkugel von allen Seiten bearbeiten können. Da kam schnell die Idee die Erdachse zu nutzen um die ganze Kugel zu drehen. So konnten selbst die Kontinente ohne ein weiteres Gerüst aufgeschweißt werden.“ sagt Ellberg.

Eine weitere Herausforderung war die Maßstabsgenauigkeit. Dort half eine Idee aus dem Kunsthandwerk. Karten der einzelnen Kontinente wurden aus Atlanten kopiert. Der Maßstab wurde übertragen und Raster wurden zunächst auf die Karten, dann auf Stahl gezeichnet. Frei Hand wurden dann die Kontinente nachgezeichnet, dann mit dem Plasmaschneider ausgeschnitten. Die Kontinente mussten danach in Streifen geschnitten werden, um sie dann an die Erdkrümmung anzupassen.

Auch der Transport zum Ausstellungsort stellt eine Schwierigkeit dar. Aufgrund der Größe muss der Globus zunächst in vier Teile zerschnitten und darauf im Park der Gärten mittels eines Stecksystems wieder montiert werden.

Für Ellberg ist solch eine Projektarbeit etwas ganz Besonderes: „Die Auszubildenden haben die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum an einer Sache zu arbeiten. Sie lernen bei Problemen nicht aufzugeben, sondern sich an einer anderen Herangehensweise zu versuchen. Am Ende haben sie etwas geschaffen, das sie einem breiten Publikum und auch sich selbst präsentieren können.“

Die Künstler sind jetzt im ersten Ausbildungsjahr zum Metallfeinbearbeiter oder zur Metallfeinbearbeiterin. Es handelt sich hierbei um eine dreijährige Ausbildung, die, im Auftrag der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, in der Ausbildungswerkstatt, in der Berufsschule und in Betrieben stattfindet. 
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Grundschule Ohmstede startet Schulexpress

21.06.2019 09:44 Uhr
von Carsten Lienemann

Manche Eltern würden ihre Kinder am liebsten bis in die Klasse bringen. Um das verhindern, haben viele Grundschulen Hinweise an den Eingangstüren angebracht, die Kinder von hier an alleine gehen zu lassen. Die Grundschule Ohmstede geht jetzt einen Schritt weiter und führt den Schulexpress ein: Morgens treffen sich Kinder an 10 Haltestellen rund um die Schule und gehen den Rest der Strecke gemeinsam zu Fuß. Nach dem Schultag sammeln sich die Schüler*innen an Haltepunkten auf dem Pausenhof und gehen im „Walking-Bus“ zu ihren Haltestellen zurück, von wo sie dann entweder allein nach Hause gehen oder von ihren Eltern abgeholt werden.

Am Donnerstag, 20. Juni 2019, wurde der Schulexpress mit einer Feier eingeweiht, zu der auch die Schulexpress-Gründerin Verena Nölle sowie die Sponsoren eingeladen waren. „Der Schulexpress hilft den Kindern, selbständiger zu werden und neue Freunde zu finden“, sagt Schulleiterin Nicole Gourdon-Brand, und Projektleiterin Gabriele Grundmann-Pophanken ergänzt: „Außerdem geht es uns auch um Sicherheit und Umwelt. Je weniger Eltern mit Autos hier vorfahren, desto geringer ist die Unfallgefahr vor der Schule und desto mehr wird die Umwelt geschont. Aus diesen Gründen möchten wir auch erreichen, dass der Överkamp eine weitgehend autofreie Zone wird.“

Im Anschluss an die Feier zeigte Verena Nölle den Schüler*innen auf einem Parkplatz mit Hilfe eines Sattelschleppers, wo es  in der Nähe von Lkw besonders gefährlich ist und was sie beachten sollten. Dabei sprach sie auch ganz offen über aktuelle Unfälle. Drastisch, aber wirksam.

„Nach den Sommerferien werden wir die neuen ersten Klassen an den Schulexpress gewöhnen, und dann hoffen wir, dass die Eltern ihren Kindern die notwendige Selbstständigkeit zutrauen“, sagt Gabriele Grundmann-Pophanken.

Möge das Experiment gelingen und viele weitere Nachahmer finden.

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Werkstätten sind mehr als ein Arbeitsplatz

11.04.2019 18:17 Uhr
Der Rotary Club Oldenburg machte sich bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) am Standort in Sandkrug ein Bild über die vielfältigen Angebote des Vereins in der Region Oldenburg. Neben der Vorstellung des Produktions- und Dienstleistungsbereichs ging es insbesondere um die Umsetzung von Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen durch konkrete Projekte der GWO.

Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Rotary Clubs beim Besuch der GWO in Sandkrug von der Vielfalt der Teilhabeangebote für Menschen mit Beeinträchtigung und der Größe des Produktions- und Dienstleistungsbereichs der Werkstätten. Beim Rundgang durch den Werkstattstandort der GWO wurde den Mitgliedern zunächst die Möglichkeiten für Auftraggeber der Werkstätten vorgestellt. Für über 500 Auftraggeber waren und sind die GWO tätig und bieten in unterschiedlichen Gewerken, wie der Metallverarbeitung oder im Montage- und Verpackungsbereich Dienstleistungen an.

Andreas Bolte (Betriebsleiter Sandkrug) erläuterte den Rotary-Mitgliedern die verschiedenen Produktionsmöglichkeiten und die Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigung am Produktionsprozess: „Wir bieten je nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten passende Arbeiten für unsere Beschäftigten mit Beeinträchtigungen an. So organisieren die Gruppenleiter die Tätigkeiten so, dass die individuellen Stärken, Fähigkeiten und Interessen berücksichtigt werden.“ Stolz seien die Mitarbeiter insbesondere darauf einen wichtigen Beitrag zum Produkt zu leisten. Es ist mehr als ein Arbeitsplatz, so Bolte.

Im Anschluss an den Produktionsbereich wurden den Mitgliedern des Rotary-Clubs noch der Senioren und Förderbereich in Sandkrug vorgestellt, bevor Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) mit einem kurzem Vortrag einen Einblick in weitere Tätigkeitsbereiche der GWO gab: „Uns ist wichtig, dass wir Teilhabe konkret umsetzen. Das bedeutet, das wir unsere Ideen wie Inklusion gelebt werden kann, in praxisnahen Projekten verwirklichen.“ Als Beispiele nannte er die beiden Cafés Farbwechsel und Kurswechsel in dem Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten oder die Gründung der Stiftung Teilhabe, die regionale Inklusionsprojekte wie das Atelier Farbsinn fördert.

Am Abschluss des Abends in Sandkrug bedankte sich Günter Tillmann (Präsident des Rotary Clubs) für den tiefen Einblick in die Tätigkeitsbereiche der GWO: „Viele unser Mitglieder sind erstaunt darüber, wie differenziert die Angebote sind. Die GWO leisten in der Region Oldenburg einen wichtigen Beitrag für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen.“
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Da fahren alle drauf´ ab ...

05.04.2019 18:39 Uhr
von Antje Boomgaarden

Vier Beschäftigte der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) haben in den letzten Monaten sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung für den Führerschein Klasse B bestanden. Ausgebildet wurden Sie in der Fahrschule Diekmann in Kreyenbrück.

Im Frühjahr 2016 hatte sich eine Gruppe darangemacht, sich der Herausforderung „Führerschein“ zu stellen. Von zunächst zehn Interessierten bekamen sechs Personen die Möglichkeit, sich in der Fahrschule Diekmann zum Theorie- und Praxisunterricht anzumelden. Nun, knapp 3 Jahre später, können vier Personen den Erfolg in Form ihres Führerscheins Klasse B in den Händen halten. Geschafft werden konnte dies nur durch den eigenen Ehrgeiz und durch den engagierten Einsatz des Fahrlehrers Michael Rode, der sich sehr gut auf die besonderen Bedürfnisse seiner Fahrschüler eingestellt hat. Immer wieder brachte er neue Ideen ein, wie die Fahrschüler z.B. gegen die Nervosität ankämpfen können, um sich mit der nötigen Ruhe im Straßenverkehr zu bewegen.

Eine große Stütze war auch Monika Plagge, Sozialpädagogin der GWO, die sich an vielen Terminen mit der Gruppe, zunächst zu Blockterminen und schließlich zum Einzelunterricht getroffen hat, um die theoretischen Inhalte weiter zu festigen. Nicht alle inzwischen ehemaligen Fahrschüler sind in der Lage zu Lesen und zu Schreiben und wurden daher darauf vorbereitet, die Theorieprüfung als Audioprüfung zu absolvieren. 

Alle vier haben die Theorieprüfung auf Anhieb bestanden und damit für große Überraschung gesorgt. Bei der praktischen Prüfung ist der Durchschnitt nicht so mustergültig; zu oft siegte dann doch die Nervosität. Aber nun haben alle, wenn auch nicht beim ersten Versuch, den heiß begehrten Führerschein in der Tasche. Das ist ein Riesenschritt in die Selbstständigkeit und unterstützt die Beschäftigten der GWO nicht nur im Alltag dabei, neue Wege zu „fahren“. Der Führerschein bietet Ihnen auch bei der alltäglichen Arbeit ein neues Beschäftigungsfeld, in dem sie nun bei den täglich anfallenden Fahrten im Stadtgebiet mit eingesetzt werden.
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Atelier Farbsinn bietet neue Kunstkurse an

31.03.2019 20:23 Uhr
Das Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) an der Rennplatzstraße 123 bietet ab April ein neues Halbjahresprogramm an. Thea Wilczura (Leiterin des Ateliers) freut sich auf das neue Angebot: „Wir haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das thematisch für jeden etwas bietet. Die Erfahrung zeigt, wie gut das Angebot von den unterschiedlichsten Menschen angenommen wird. Kursteilnehmer sind Kinder und Senioren, Migranten, Menschen mit und ohne Behinderung.“ Verschiedene Kunstkurse zu Themen wie Acrylmalerei, Arbeiten mit Speckstein, Drucktechniken erlernen oder Skulpturen aus Ton anfertigen sind Teil des Programms. Der Besuch der Kurse ist grundsätzlich kostenlos, auch die Materialien werden gestellt. Anmeldungen sollten zeitnah erfolgen, empfiehlt Thea Wilczura. Die Kurse des letzten Halbjahres waren schnell ausgebucht.
 
Das Programmheft kann auf der Homepage der GWO: www.wfbm-oldenburg.de unter dem Punkt Atelier Farbsinn heruntergeladen werden und ist an den Standorten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V., dem Café Kurswechsel, dem Café Farbwechsel, der Kantine MachBar oder dem Kaufhaus der Werkstätten erhältlich.
 
Wer sich nicht direkt zu einem der Kurse anmelden möchte, kann das Offene Atelier, immer dienstags von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr oder donnerstags von 14:30 bis 17:00 Uhr, besuchen und sich einen Eindruck verschaffen.
 
Die Aktion „Kunst im Quartier“ unter der die Kursangebote angeboten werden, wird unterstützt durch die Stadt Oldenburg, die GSG Oldenburg und die Stiftung Teilhabe.
 
Infos zum Projekt Atelier Farbsinn 
Das Atelier Farbsinn an der Rennplatzstraße 123 in Oldenburg wird von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. als zusätzlichen Beitrag für das Gelingen von Inklusion vor Ort unterhalten.
 
Das Atelier Farbsinn ist ein Treffpunkt im Oldenburger Stadtteil Ohmstede, der über das Medium Kunst Menschen mit und ohne Beeinträchtigung verbindet. Das Atelier bietet wöchentlich mehrere Termine und Kunstkurse zu verschiedenen Themen an und das kostenlos. So wird unabhängig von finanziellen Möglichkeiten allen die Teilnahme ermöglicht.
 
Kreativ sein, sich begegnen und dabei für sich alleine oder gemeinsam das ein oder andere Kunstwerk erschaffen – jede*r ist willkommen. Im Atelier Farbsinn wird der Inklusionsgedanke ganz praktisch mit Leben gefüllt. Dabei finanziert sich das Atelier ausschließlich aus Spenden und Zuwendungen.
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Diebstahl von Werkzeugen

01.02.2019 20:35 Uhr
Aus einem leerstehenden Haus an der Butjadinger Straße entwendeten unbekannte Diebe in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (29./30. Januar) mehrere Baumaschinen und neuwertige Kupferrohre. Die Täter hatten sich in der Zeit zwischen 16.30 Uhr und 7 Uhr  gewaltsam an der Terrassentür zu schaffen gemacht und konnten auf diese Weise das Haus, welches zur Zeit saniert wird, betreten. Aus den Räumen ließen sie eine Reihe von Elektrowerkzeugen und Fallrohre aus Kupfer im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro mitgehen.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Oberbürgermeister Krogmann bietet Gespräche in den Stadtteilen an

01.02.2019 20:17 Uhr

Neues Angebot startet in Ohmstede

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lädt in diesem Jahr an vier Terminen zu Gesprächen in verschiedenen Stadtteilen ein. Diese Termine sollen das bestehende Angebot der Bürgersprechstunde im Alten Rathaus ergänzen und den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Möglichkeit geben, in ihren Stadtteilen mit dem Oberbürgermeister über ihre persönlichen Anliegen, Fragen oder Anregungen für die Stadtverwaltung zu sprechen.

Die Gesprächsreihe in den Stadtteilen startet am Montag, 18. Februar, in Ohmstede. Oberbürgermeister Krogmann wird von 16.15 Uhr bis 18 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz, Kurlandallee 4, für Einzelgespräche zur Verfügung stehen. Die weiteren Termine der Gesprächsreihe werden noch bekannt gegeben.

Interessierte Oldenburgerinnen und Oldenburger melden sich bitte telefonisch (0441 235-4444) oder unter buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de für einen Gesprächstermin an.
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Grundschule Ohmstede ist Fairtrade-School

30.01.2019 10:38 Uhr
von Carsten Lienemann

„Wir sind Fairtrade-School“, durfte die stolze und glückliche Schulleiterin Nicole Gourdon-Brand in einer Feierstunde am 29. Januar 2019 verkünden. Nach einem eineinhalbjährigen Bewerbungsverfahren überreichte die Transfair-Referentin Angelika Bode in Ohmstede der ersten Oldenburger Grundschule die Ernennungsurkunde.

„Es ist das erste Mal, dass ich eine Grundschule auszeichnen darf“, sagte Angelika Bode, ehrenamtliche Referentin für TransFair Deutschland e.V., als sie die lang erwartete Urkunde an die beiden Schülersprecher*innen überreichte. Auf die lange Rede, die sie üblicherweise bei diesen Gelegenheiten halte, wolle sie hier verzichten, sagte Bode dem Publikum aus Lehrer*innen, Eltern, Ehrengästen und vor allem Schüler*innen, „denn Ihr habt gerade wieder gezeigt, dass Ihr wisst, was fairer Handel ist, Euch brauche ich dazu nichts mehr zu erzählen“.

Tatsächlich hatten die Schülerinnen und Schüler während der Feierstunde mit Theater, Musik und Tanz ihre Kenntnisse nachgewiesen und gleichzeitig auch angemessen gefeiert. So zeigte unter anderem das Stand-up-Theater der Klasse 2a, wie man „mit Kakao die Welt fair-ändern“ kann, und die Schüler*innen der AG „Umwelt-Action-Kids“ berichteten von Aktionen, die sie in den vorausgegangenen eineinhalb Jahren durchgeführt haben. Zum Beispiel haben sie Marmelade aus regionalen Zutaten gekocht, Schokolade aus fair gehandelten Kakaobohnen hergestellt, aber auch Marktleiter und Kund*innen des Supermarktes an der Rennplatzstraße nach Sortiment und Kaufverhalten befragt. Mit Liedern und Tänzen zeigten die Ohmsteder Grundschüler*innen zudem, dass man auch mit Spaß eine ernste Sache vorantreiben kann.

Reden gab es natürlich auch. Sogar der Oberbürgermeister Jürgen Krogmann war gekommen, um der Grundschule Ohmstede und ihren Schüler*innen zu gratulieren. „Oldenburg bewirbt sich gerade als Fairtrade-Town. Es ist toll, dass Ihr Euch fragt, wo unsere Waren und Lebensmittel herkommen und ob die Menschen, die das alles liefern, genug Geld dafür bekommen. Ich hoffe, dass viele andere Schulen es Euch nachmachen“, so Krogmann.

Auch Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, hofft auf die Vorbildfunktion, und Canan Barski von der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe Oldenburg geht davon aus, dass „die Grundschule Ohmstede das Bemühen der Stadt um den fairen Handel unter den Bürgerinnen und Bürgern bekannter macht“. Drei Schüler der bisher einzigen Oldenburger Fairtrade-School, der Liebfrauenschule, überbrachten Grußworte und boten ihre Unterstützung bei zukünftigen Projekten an.

Am Anfang der Bewerbung standen die Schul-T-Shirts. Ohmstede war schon zur Umweltschule Europa ernannt worden, „und daher sollten unsere T-Shirts auch fair produziert werden“, erklärt Gabriele Grundmann-Pophanken, Lehrerin und Projektleiterin an der Grundschule. Elternvertreter Holger Fiedler pflichtete bei, warb bei den Eltern dafür und rannte offene Türen ein. 

Damit war der Startschuss gefallen. Grundmann-Pophanken und die Steuerungsgruppe der Schule sorgten für die Einrichtung der notwendigen fünf Kriterien, das Thema Fairtrade wurde in den Unterricht und in die Begleitprogramme integriert. Der jährliche „Abgedreht“-Aktionstag beschränkte sich nicht mehr einfach auf „Strom und Heizung aus“, sondern diente gleichzeitig als Informationstag über fairen und umweltgerechten Handel. Rat und Hilfe bekommen sie vom Weltladen Oldenburg. 

„Aber wir wollen noch mehr, nicht nur fair, sondern auch bio“, sagt Grundmann-Pophanken. „Wir müssen oft entscheiden: Was ist wichtiger, bio oder fair? Die Entscheidung für fair fällt vor allem dann, wenn die Produkte nicht aus Europa kommen, wie Bananen oder Kakao.“ Ansonsten verwende die Schule möglichst regionale Produkte aus biologischem Anbau oder Joghurt ohne Plastikbehälter.

„Kinder finden sich schnell in die Lage anderer Kinder ein, sie lernen, dass unser Standard hier für andere unerreichbar scheint. Und sie sind dabei auch Botschafter*innen an die Eltern“, so Grundmann-Pophanken.

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Weihnachtsmarkt bei den Gemeinnützigen Werkstätten am 02. Dezember

28.11.2018 10:45 Uhr
Eine feste Tradition ist der Weihnachtsmarkt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V.  (GWO) am 1. Advent. Besucher haben wieder die Gelegenheit tolle Geschenkideen, weihnachtliche Mitbringsel und leckere Köstlichkeiten aus den Werkstätten zu erwerben. Der Weihnachtsmarkt am 02. Dezember bietet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie, auch eine Kinderbetreuung ist eingerichtet. Grünkohl, Glühwein, Gestecke, Holzwaren, Räucherfisch, Metallprodukte, Spielzeug, Kunst und vieles mehr werden auf dem Werkstattgelände an der Rennplatzstraße 203 angeboten. Geöffnet ist der Markt von 10.30 bis 17.30 Uhr. Einstimmen kann man sich im Vorfeld im Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche. Er beginnt um 9.30 Uhr und wird von Beschäftigten der GWO mitgestaltet.
 
Neben der Gelegenheit, tolle Geschenkideen zu erwerben ist der Markt vor allem auch ein Ort der Begegnung. Die Besucher können sich selbst ein Bild von der hohen Qualität der Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung machen und haben die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der GWO ins Gespräch zu kommen.
 
Ein Tipp für Autofahrer: Sie können am 02. Dezember die Parkplätze der Firma BASF (Donnerschweer Straße/Ecke August-Hanken-Straße) nutzen, von dort ist ein Buspendelverkehr zum Markt eingerichtet.
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Schwerer Raub in einem Verbrauchermarkt

26.11.2018 20:56 Uhr
Am vergangenen Freitag kam es in einem Lebensmittelgeschäft im Hochheider Weg in Oldenburg zu einem bewaffneten Raubüberfall. Gegen 22:30 Uhr verließen vier Angestellte nach Ladenschluss gemeinsam den Markt an einem Seiteneingang. Dort wurden sie von drei männlichen Personen überrascht und in den Markt gedrängt. Eine 51-Jährige Mitarbeiterin wurde dazu gebracht den Tresor zu öffnen, in dem sich die Tageseinnahmen des Marktes und der darin befindlichen Bäckerfiliale, mehrere Tausend Euro, befanden. Die Täter entkamen anschließend zu Fuß über einen nahegelegenen Fuß- und Radweg in Richtung Hunsrücker Straße. Eine zügig eingerichtete Fahndung mit starkem Kräfteansatz unter Hinzuziehung von Diensthundeführern führte nicht zum Antreffen der Tatverdächtigen. 

Die 51-Jährige, sowie ihre 25 und 26 Jahre alten Kolleginnen und ihr 27-jähriger Kollege wurden nicht verletzt. Personen, die am Freitagabend in der Nähe des Tatortes waren und denen etwas Ungewöhnliches aufgefallen ist, werden gebeten sich unter der 0441-7904115 zu melden.
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Freie Plätze im Spielkreis im Kulturzentrum Rennplatz

16.11.2018 18:25 Uhr
Im Kulturzentrum Rennplatz gibt es noch freie Plätze im Spielkreis für Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren. Die Kinder machen dort erste Gruppenerfahrungen in kleinen Spielgruppen. Termine sind jeweils Montag und Donnerstag oder Dienstag und Freitag von 9 bis 11.30 Uhr. Die Kinder werden nach individueller Eingewöhnung von zwei Fachkräften begleitet.

Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 0441 381424 oder per E-Mail melden anursula.lorey@stadt-oldenburg.de.
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Europa fördert Teilhabe am Arbeitsleben

19.10.2018 10:34 Uhr
von Daniel Lüllmann

In den kommenden drei Jahren werden die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO), die Baumhaus Werkstatt gGmbH und die europäischen Projektpartner aus Spanien Mater Misericordiae auf Mallorca sowie Heeren Loo aus Bedum in den Niederlanden ein Curriculum für eine vergleichbare Ausbildung im Bereich Gastronomie und Service für Menschen mit Beeinträchtigung entwickeln. Dieses Vorhaben wird im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung mit knapp 200.000 € gefördert.

Das grundsätzliche Ziel des Projektes mit dem Namen „EVI“ (european vocational inclusion, zu Deutsch: europäische, berufliche Bildung) ist, dass die berufliche Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung gefördert wird. Die Teilnehmer*innen, die an dem Modellprojekt teilnehmen, erlernen neue soziale und berufliche Kompetenzen, machen einzigartige Erfahrungen durch den Austausch mit Menschen aus anderen Ländern und erlangen so unter anderem eine Stärkung des Selbstbewusstseins.

Hintergrund von „EVI“ ist, dass Menschen mit Beeinträchtigungen etwa ein Sechstel der EU-Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ausmachen, ihre Beschäftigungsquote auf dem ersten Arbeitsmarkt aber nach wie vor sehr gering ist.  Um die Beschäftigungsquote von Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen, ihnen mehr Teilhabe am Gesellschaftsleben und somit mehr Lebensqualität zu ermöglichen, muss ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung und zum lebenslangen Lernen geschaffen werden.

Durch eine qualifizierte Berufsausbildung auf europäischer Ebene wird die Chance erhöht, anschließend auch einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen zu können. „Durch die Zusammenarbeit von Einrichtungen aus verschiedenen Ländern werden zudem die Fachkräfte weiter professionalisiert, das bereits, teils langjährig bestehende Netzwerk zwischen den Einrichtungen gestärkt und so die europäische Idee ganz aktiv mit Leben gefüllt“, ist der Vorstand der GWO, Gerhard Wessels, überzeugt.

Die GWO hat mit drei anderen Werkstätten aus der Region, die von der Handwerkskammer akkreditierte Qualifizierung zum/zur Handwerksgehilfen/-gehilfin im Bereich Holz/Metall entwickelt, durch die neue Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen. Ebenso haben die europäischen Partner aus Spanien und den Niederlanden bereits vorhandene Konzepte für berufliche Bildung, die im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit den GWO und dem Baumhaus aus Oldenburg zusammengeführt und weiterentwickelt werden sollen. Eine gemeinsame berufliche Ausbildung auf europäischer Ebene ermöglicht allen Teilnehmenden einen interkulturellen Austausch, der mehr Verständnis für Verschiedenheit fördert und die Vermittlung von gemeinsamen europäischen Werten unterstützt.

Zielgruppe von „EVI“ sind Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, die in einer Werkstatt (WfbM) beschäftigt sind. Für die Projektphase sollen jeweils sechs Personen pro Einrichtung, also insgesamt 24 Menschen aus dem Personenkreis, teilnehmen. Module, die entwickelt werden, können dann zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg im Café Farbwechsel oder dem Café Kurswechsel, praktisch erprobt werden. Hinzu kommen in der Entwicklungsphase des Curriculums jeweils zwei Fachkräfte aus den teilnehmenden Einrichtungen. Diese haben eine fachliche Ausbildung im Bereich Küche, Restaurantfach, Hotelfach, Hauswirtschaft etc. Während der Projektlaufzeit werden zudem Schulungen für jeweils weitere acht bis zehn Fachkräfte pro Organisation zunächst entwickelt und anschließend durchgeführt. Sie werden in den Einrichtungen nach der Projektphase als Multiplikatoren agieren können und so zur Nachhaltigkeit der erarbeiteten Ergebnisse von EVI beitragen. 
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GWO bietet Deutsch als Fremdsprache an

10.10.2018 12:43 Uhr

Sprache als Brücke für gelingende berufliche und gesellschaftliche Teilhabe

von Daniel Lüllmann

In Zusammenarbeit mit der VHS Oldenburg führen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) seit Anfang August ein Sprachkursangebot für zugezogene beschäftigte Mitarbeiter mit Behinderung durch. Das Kursangebot mit Modellcharakter wird finanziell durch die LzO und dem Oldenburgischen Generalfonds unterstützt.

Gelingende Kommunikation ist der Schlüssel für Inklusion und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe wider. So wurden in den letzten zwei bis drei Jahren vermehrt Menschen mit Behinderungen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder anderen Ländern, aus denen seit 2015 ein vermehrter Zuzug nach Deutschland stattfindet, bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) beschäftigt.

Dieser Trend setzt sich fort und birgt neue Herausforderungen. Um einen realistischen Entwicklungsstand feststellen zu können, daraus Förderziele ableiten zu können und um Kontaktaufnahme und Beziehungsaufbau zu ermöglichen, ist das Erlernen der deutschen Sprache wesentlich.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird seit Anfang August ein Sprachkurs für Menschen mit Behinderung, die einen Migrationshintergrund haben, angeboten. 12 beschäftigte Mitarbeiter mit Behinderung werden dabei von zwei Dozentinnen der Volkshochschule Oldenburg an zwei Tagen in der Woche unterrichtet. Sowohl für die beiden sonderpädagogisch ausgebildeten Dozentinnen Natalie Hagen und Kirsten Meinders, die VHS als auch die GWO ist ein solcher Sprachkurs Neuland. Die Volkshochschule verfügt zwar über jahrelange Erfahrung in der Organisation von Deutsch als Fremdsprache – Kursen (DaF), ein Kursangebot explizit für Menschen mit einer geistigen Behinderung gab es jedoch bislang nicht und hat somit einen Modellcharakter.

Von den 12 Personen, bei denen im Vorfeld ein Unterstützungsbedarf beim Erlernen der deutschen Sprache festgestellt wurde, sind sowohl die sprachlichen und kulturellen Hintergründe als auch die kognitiven Fähigkeiten sehr unterschiedlich. Einige sind erst vor Kurzem nach Deutschland, z.B. aus Syrien und Afghanistan zugewandert und können in ihrer Muttersprache lesen und schreiben. Andere sind mit der Migrationsbewegung Anfang der 1990er Jahre aus der ehemaligen Sowjetunion oder dem Balkan nach Deutschland gekommen und haben sowohl in ihrer Muttersprache, als auch in der deutschen Sprache Schwierigkeiten, sich auszudrücken. „Für unsere tägliche Arbeit ist eine gemeinsame Sprache ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg“, betont Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) „Wir nutzen bereits seit Jahren Hilfsmittel bei Kommunikationsbeeinträchtigungen, wie Symbolsysteme oder die Leichte Sprache. Der Sprachkurs fügt sich gut in unser Konzept ein und es freut uns wie der Kurs einen weiteren Beitrag zur Integration leistet.“

Um eine lebensnahe Förderung zu gewährleisten, findet der Unterricht in den Räumlichkeiten der GWO statt. Es werden Materialien der „Unterstützten Kommunikation“ (UK), z.B. Piktogramme, Fotos, Symbole etc. verwendet, sowie altersentsprechende Materialien aus dem DaF Fundus der VHS. Bezuschusst wurde der Kurs mit 2.000,- € durch die LzO mit Mitteln aus dem Lotteriespiel Sparen+Gewinnen sowie mit 600,- € durch den Oldenburgischen Generalfonds.

"Dies Pilotprojekt überzeugt durch seine Praxisnähe und hat für uns Vorzeigecharakter, wie gesellschaftliche Teilhabe fernab von jeglichen Barrieren gelingen kann. Gerne haben wir uns an diesem innovativen Sprachkonzept beteiligt", so Gabriele Mesch (LzO).

„Wir freuen uns, dass die Gemeinnützigen Werkstätten mit den Sprachkursen einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Teilhabe am Leben für die ausländischen Mitmenschen geben. Sehr gerne unterstützen wir das Projekt.“ sagt Dimitri Selensky vom Bezirksverband Oldenburg. Der Verband hat die Stiftungsverwaltung des Oldenburgischen Generalfonds inne.

Die Sozialarbeiter der GWO bemerken bereits jetzt, nach nur wenigen Wochen, dass die regelmäßige intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache den Teilnehmenden nicht nur großen Spaß macht, sondern dass auch im Arbeitsalltag vereinzelt eine größere Bereitschaft zur Kommunikation besteht. Es ist daher in Planung, dass das Angebot auch über den 11. Oktober hinaus weiter vorgehalten werden soll.
 


LzO-Lotteriespiel Sparen + Gewinnen
Beim LzO Lotteriespiel „Sparen + Gewinnen“ tun Loskäufer Gutes und Sparen gleichzeitig. Ein Teil der Erträge kommt sozialen, kulturellen, sportlichen, kirchlichen, wissenschaftlichen oder gemeinnützigen Zwecken im Geschäftsgebiet der LzO zugute. Von dem monatlichen Beitrag in Höhe von fünf Euro werden vier Euro gespart. Ein Euro pro Los fließt in die Auslosung der monatlichen Gewinne (bis zu 50.000 Euro) und in die drei jährlichen attraktiven Sonderauslosungen.

Oldenburgischer Generalfonds
Der Oldenburgische Generalfonds ging aus fünf kleineren Stiftungen hervor, die der Oldenburger Herzog Peter Friedrich Ludwig am 1. August 1786 zusammenführte. Heute verfolgt er den Zweck, geistig und psychisch behinderte Menschen im stiftungseigenen Heim in Oldenburg, Friesenstraße 27a, zu fördern und zu pflegen. Zum Bestand zählt auch das 2002 vom Landkreis Oldenburg gekaufte Kreisaltenheim Wildeshausen. Förderungsfähig sind daneben Heime im Sinne des Bundessozialhilfegesetzes sowie Einrichtungen der Jugendbildung und der Kinder- und Jugendhilfe.

Neben dem Heimbetrieb wird das Stiftungsaufkommen in Form von Einzelbeihilfen an Bedürftige verteilt. Ebenso ist möglich eine Förderung der Betreuung behinderter Menschen. Vorrang sollen hierbei kulturelle Zwecke haben. Ein Teil des Stiftungsertrages kann nachrangig auch für andere wohltätige Zwecke ausgegeben werden.
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Feuerwehrhaus in Ohmstede modernisiert

14.09.2018 19:48 Uhr
Die Freiwillige Feuerwehr Ohmstede freut sich über gründlich modernisierte Räume. Diese werden am Sonnabend, 15. September, offiziell in Betrieb genommen. Zur Eröffnung werden zahlreiche Gäste erwartet, darunter auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Das Feuerwehrhaus an der Elsflether Straße (Baujahr 1974) wurde den heutigen Normvorgaben und Unfallverhütungsvorschriften angepasst und entsprechend umgebaut und erweitert. Maßnahmenschwerpunkte waren etwa die Einrichtung getrennter Umkleide- und Sanitärbereiche für weibliche und männliche Wehrmitglieder, die Schaffung von Lagermöglichkeiten und der Neubau eines Schulungsraums mit angrenzender Küche.

Die Ortsfeuerwehr Ohmstede verfügt über ein geländefähiges Löschfahrzeug (Baujahr 2017), ein Löschfahrzeug des Bundes, ein Mannschaftstransportfahrzeug und eine Sandsackfüllmaschine nebst Zubehör. Dieses Gerät ist Teil der Sonderaufgabe Hochwasserschutz/Deichverteidigung, die von der Freiwilligen Feuerwehr Ohmstede übernommen wird.

Die Baukosten lagen bei etwa 960.000 Euro, mit dem Bau war Ende April 2017 begonnen worden.
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Imker zeigt Diebstahl mehrerer Bienenvölker an

14.09.2018 19:21 Uhr
In den vergangenen Tagen (Tatzeit vermutlich 
zwischen dem 6. und 10. September 2018) kam es am Kleinen Bornhorster
See in Oldenburg zum Diebstahl von fünf Bienenstöcken. Der Eigentümer
der Völker, ein 63-jähriger Oldenburger Imker, zeigte die Tat bei der
Polizei an. Er schilderte, dass er die Bienenstände am Rand des 
Kleinen Bornhorster Sees auf einem Feldweg neben einem Walstück 
gehalten habe. Zu Beginn dieser Woche habe der Imker festgestellt, 
dass fünf der grün gestrichenen Styroporbehälter mit den 
Bienenvölkern fehlten. Bei dreien der entwendeten Bienenstöcke 
handelte es sich um so genannte Wirtschaftsvölker, die bereits Honig 
produzierten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Diebstahl aufgenommen; sie
geht davon aus, dass die Behälter mit einem größeren Fahrzeug 
abtransportiert worden sind. Der Wert der entwendeten Stöcke liegt 
bei etwa 1000 Euro.

Hinweise von Zeugen werden unter der Telefonnummer 790-4115 
entgegengenommen.
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