Ofenerdiek
Seiteninhalt
18.03.2022, 11:48 Uhr
Coole Arbeit und hoher Spaßfaktor mit Jugendlichen? Ehrensache!
Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek zur Ausbildung als Jugendleiterin oder Jugendleiter
Was macht eine Jugendleiterin oder ein Jugendleiter? Wo werden sie eingesetzt? Was lernen sie in der Ausbildung? Und warum ist die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so wichtig? In der neuen Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek dreht sich alles um das Thema „Juleica“– Die Jugendleiter:in-Card für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Neben den beiden Gastgebern Markus Schütte und Christoph Deters sind Melissa Meltens und Sebastian Diers dabei, die vor drei Jahren ihre Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter gemacht haben. In dem lockeren Gespräch erläutern beide, wie gut sich die Arbeit mit den Kids anfühlt – und was ihnen persönlich dieses Ehrenamt bedeutet.

Außerdem ist Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg zu hören, das die Ausbildung anbietet. Sie erzählt, welche Voraussetzungen Interessierte für die Ausbildung mitbringen sollen und auch, warum wir meistens Juleica sagen statt Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung. „Wer sich jetzt vorstellt, auch noch am Wochenende die Schulbank drücken zu müssen, liegt falsch“, so Nicole Vossler, denn: „Uns ist das ganz wichtig, dass alle auf der einen Seite etwas lernen, es aber auch auf der anderen Seite auch schön ist. Da wird viel gespielt, da wird viel in Kleingruppen gemacht. Da wird auch viel nach draußen gegangen. Ja, Spaß halt.“

Wo kann ich den Podcast anhören?
Viel Spaß gibt es dann auch in der aktuellen Podcast-Folge und zum Ende auch noch einen musikalischen Ausklang. Zu hören ist der Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.

Wo gibt es weitere Infos zu Juleica?
Wer weitere Fragen zur Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung hat oder sogar dabei sein möchte, schreibt eine E-Mail an das Kinder- und Jugendbüro unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder ruft an unter Telefon 0441 235-3690 oder 0441 235-3699. Nicole Vossler oder Raisa Biebert freuen sich auf eine Nachricht. Übrigens: Die nächste Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung startet schon am 13. Mai – und es sind noch Plätze frei!
18.02.2022, 16:06 Uhr
Neuer Podcast: „Crunchtime“ mit dem EWE Baskets eSports-Team
Freizeitstätte Ofenerdiek stellt neue Folge online – Basketball zu gewinnen
Geht ins Ohr: In der neuen Folge „Crunchtime“ lassen die Podcast-Gastgeber der Freizeitstätte Ofenerdiek, Christoph Deters und Markus Schütte, die Experten der eSports-Abteilung der EWE Baskets zu Wort kommen. Christian Ruhe, Timo Kersten und Sören Bauersfeld erzählen, seit wann und warum die EWE Baskets ein eSports-Team haben, wie man eSportlerin beziehungsweise eSportler wird und an welchen Turnieren und Events das Team teilnimmt.

„eSports ist bei uns in der Einrichtung ein großes Thema und daher hatten wir auch recht schnell einen Fragepool von unseren Besucherinnen und Besucher zusammen“, erklärt Markus Schütte die Aktualität der neuen Podcast-Folge. Neben den Fragen mussten sich die Gäste auch einem Spielerquiz und der Schnellantwortrunde „One way or the other“ stellen.

Und ein besonderes Bonbon hatten die Vertreter der EWE Baskets auch noch im Gepäck: einen original EWE Baskets Basketball. Diesen coolen Preis verlost die Freizeitstätte auf ihrer Website unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek. Dafür muss nur eine Gewinnfrage richtig beantwortet und zusammen mit dem Namen bis Sonntag, 6. März, per E-Mail an das Team der Freizeitstätte geschickt werden. Kleiner Tipp: Die Antwort ist im Podcast zu hören, der ebenfalls unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek online steht.
15.02.2022, 16:40 Uhr
Freizeitstätte Ofenerdiek: Smartboard für die digitale Werkstatt
Digitale Lernerfahrungen mit Spaßfaktor – Förderung durch Landesjugendamt
Wischen, verschieben, tippen, informieren – und dabei auch noch Spaß haben: Das ist ab sofort auf dem neuen, interaktiven Smartboard in der Freizeitstätte Ofenerdiek möglich. Die Freude ist groß bei Christoph Deters und Markus Schütte, Mitarbeiter der Freizeitstätte Ofenerdiek: „Durch den Einsatz eines Smartboards sehen wir für unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ganz eigene Erfahrungen mit Medien machen zu können und darüber hinaus Selbstwirksamkeit im digitalen Sektor zu erfahren. Diese beiden Vorgänge tragen maßgeblich zum Erwerb von Medienkompetenzen bei. Es ist also wichtig, das aktive Handeln in den Vordergrund zu stellen. Das Smartboard bietet genau diese Möglichkeiten.“

Zusätzlich ist das Smartboard mit einer Chromebox ausgestattet. Somit kann auch auf die gängigen Apps zugegriffen werden, um die Lernerfahrungen mit einem Spaßfaktor zu verbinden. Dadurch gelingt es einfacher, Jugendliche zu gewinnen, ihre schon vorhandenen Kompetenzen weiter an andere Jugendliche zu geben. Denn gerade bei der Nutzung, Umgang und Ausschöpfung von digitalen Medien sehen die beiden Mitarbeiter der Freizeitstätte noch Luft nach oben.

Christian Fritsch, Stadtjugendpfleger der Stadt Oldenburg, betont: „Digitale Jugendarbeit hat durch die Corona-bedingten Einschränkungen an Bedeutung gewonnen. Der Umgang mit digitalen Medien erfordert dabei auch eine Medienkompetenz der jungen Menschen. Beides sind strategische Ziele in der Weiterentwicklung der Oldenburger Jugendarbeit.“

Mit der Anschaffung des Smartboards konnte ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Freizeitstätte Ofenerdiek technisch so auszustatten, dass die geplante digitale Werkstatt mit Jugendlichen nun umgesetzt werden kann. Dafür bedankt sich Fritsch: „Ein herzliches Dankeschön an das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, ohne dessen Förderung die Anschaffung nicht möglich gewesen wäre.“ Die Kosten für das Smartboard belaufen sich auf 4.737 Euro, von denen die Stadt Oldenburg selbst nur 10 Prozent Eigenanteil übernehmen musste.
11.02.2022, 12:57 Uhr
Oberschule Ofenerdiek: Diskriminierung hat hier keinen Platz
Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Diese Auszeichnung lässt aufhorchen: Die Oberschule Ofenerdiek hat jetzt im Rahmen einer Videokonferenz feierlich den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten und ist offiziell in das größte deutsche Schulnetzwerk aufgenommen worden. Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt das Engagement: „Mich beeindruckt, dass die Initiative direkt aus der Schülerschaft gekommen ist. Das ist die beste Grundlage für so ein wichtiges Vorhaben und zeigt, dass die Ideen der Schülerinnen und Schüler im Schulleben ernst genommen werden.“

Doppelpass: Kicker Kifuta als Pate
Als Pate fungiert der regional bekannte Fußballspieler Kifuta Makangu. Der kongolesische Kicker, der unter anderem für den VfB Oldenburg und den SSV Jeddeloh gespielt hat, wird künftig die Oberschule Ofenerdiek in ihren Aktivitäten unterstützen. Die Schule freut sich über einen Paten aus dem Mannschaftssport, denn im Sport zeigt sich immer wieder, dass unabhängig von Hautfarbe, Herkunft und Religion im Team viel erreicht werden kann.

Die Anregung, sich um die Auszeichnung zu bemühen, hatte Schülersprecherin Anais Weinberg bereits im Schuljahr 2020/2021 gegeben. Aufgrund der Pandemie war es für die Schülervertretung nicht einfach, dieses Anliegen zu kommunizieren. Diese Aufgabe hat die Schülervertretung jedoch engagiert gemeistert, indem sie das Thema durch Videokonferenzen und einen schulweiten Podcast in die Schulgremien getragen hat.

Selbstverpflichtung der Schulgemeinschaft
In allen Klassen haben die Schülerinnen und Schüler der Oberschule die Notwendigkeit diskutiert, sich aktiv gegen Rassismus und jede Form der Diskriminierung zu engagieren. Für die gute Kommunikation spricht auch die überwältigende Mehrheit von 93 Prozent der Schulgemeinschaft, die sich in Form einer Selbstverpflichtung dafür ausgesprochen hat, offen gegen Gewalt und diskriminierende Äußerungen einzutreten und dies in regelmäßigen schulweiten Aktionen und Projekten umzusetzen. Mit dem Abstimmungsergebnis im Rücken wurden bereits in der Einstiegswoche vielfältige Klassenprojekte gestartet. So setzten sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit dem Thema Courage auseinander und entwickelten eine Choreografie zum Hit von Lou Bega „Scatman & Hatman“, der von dem Leiden eines Stotterers handelt. Andere beschäftigten sich mit dem Thema „Vielfalt“ und erstellten kleine Stop-Motion-Filme. Auch künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema „Migration“ fanden statt.

Fester Gedenktag geplant
Die Schule plant einen festen Gedenktag für den Schulkalender. Dieser könnte der 27. Januar (Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus) werden. So würde auch die erfolgreiche Arbeit der Schülervertretung für den Erinnerungsgang 2019 fortsetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler erwarten jetzt viele spannende Projekte für eine offene und demokratische Schulgemeinschaft.

Die Schule soll ihren Erfolg auch am 3. Mai im Schulausschuss vorstellen.
31.08.2021, 17:01 Uhr
Bahnübergang Am Stadtrand: Stadt und Bahn unterzeichnen Planungsvereinbarung
Die Stadt Oldenburg und die Deutsche Bahn Netz AG haben jetzt eine Planungsvereinbarung zur Verbesserung des Bahnübergangs „Am Stadtrand“ im Stadtteil Ofenerdiek unterzeichnet. Für die Stadt unterzeichnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Vereinbarung, für die Deutsche Bahn Netz AG, Detlef Barner und Frank Sammler.

Der Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek sorgt teilweise für erhebliche Verkehrsprobleme im Stadtteil. Sind die Schranken unten (und das ist täglich mehr als 50-mal der Fall) bilden sich teilweise lange Staus in den zuführenden Straßen auf beiden Seiten der Schranken. „Das gilt es zu ändern, denn der Stadtteil leidet ganz enorm unter diesen langen Schließzeiten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Das gilt natürlich auch für die Bahnübergänge in Osternburg, weshalb die Stadt bereits Planungsmittel in Höhe von 100.000 Euro in den Haushalt eingestellt hat, um auch dort Möglichkeiten für eine verbesserte Verkehrsführung untersuchen zu lassen. Mit den Planungsmitteln soll eine Lösung gefunden werden, die den Doppelbahnübergang an der Stedinger Straße ersetzt.

Für den Bahnübergang Am Stadtrand soll jetzt eine erheblich bessere verkehrliche Lösung gefunden werden. Im Ergebnis bestand Einigkeit, dass im Rahmen der städtebaulich neuen Entwicklungen in Ofenerdiek auch für den Bahnübergang eine neue Lösung gefunden werden muss, die den Verkehrsablauf optimiert.

Die Planungsvereinbarung ist nunmehr die Grundlage für Variantenlösungen zur Änderung, Verlagerung oder Beseitigung des Bahnübergangs.
06.08.2021, 13:44 Uhr
Freizeitstätten wecken mit Spiel und Spaß Interesse an Wahlen
Escape-Kiste steht in Ofenerdiek bereit – Vorbereitung auf „WahlFun-Show“ am 10. September
Was haben das Lösen von kniffligen Rätseln und das Knacken von Zahlenschlössern mit der Kommunalwahl zu tun? Markus Schütte und Christoph Deters aus der Freizeitstätte Ofenerdiek kennen die Antwort: „Wir möchten mit einem spielerischen Ansatz Lust auf Demokratie wecken und unter unseren Besucherinnen und Besuchern gerade diejenigen erreichen, die sich noch nicht so sehr für Wahlen interessiert haben.“ Damit das auf unterhaltsame Weise gelingt, greifen sie das Escape Room-Grundprinzip auf und haben eine so genannte Escape-Kiste kreiert. Deren Rätsels Lösungen vermittelt politisches Basiswissen und verbindet das für viele Jugendliche sperrige Thema Wahlen mit Spaß und Leichtigkeit.

Pate dabei stand der Escape-Koffer, den die Jugendpflege des Landkreises Nienburg einsetzt. Aus den Nienburger Idee ist nun die „Stadt Oldenburg Edition“ entstanden. Zum Oldenburger Spiel gehören verschiedene mit Zahlenschlössern verschlossene kleine Kisten, die man nur öffnen kann, wenn man Rätsel löst, die mit der Kommunalwahl zu tun haben. Bei den Fragen geht es nicht um Parteien oder deren Programme, sondern um ganz praktische Fragen, wie zum Beispiel: Wer darf wählen? Was und wer wird gewählt? Wann bekomme ich eine Wahlbenachrichtigung? Zum Schluss wartet auf die Mitspielenden eine „Master“-Kiste mit einigen Überraschungen. Die Escape-Kiste ist, je nach Verfügbarkeit, auch für andere Freizeitstätten und Institutionen ausleihbar.

Die Kiste ist auch eine gute Vorbereitung für die „WahlFUN-Show“, an der die Freizeitstätte Ofenerdiek zusammen mit der Freizeitstätte Osternburg und der AWO-Freizeitstätte „Frisbee“ am Freitag, 10. September, unter der Regie des Vereins „Politik zum Anfassen“ teilnimmt. Geleitet wird die Wissens-Spielshow virtuell live aus dem Studio des Vereins in Isernhagen. Die Freizeitstätten sind dann von 18 bis 19.30 Uhr online zugeschaltet, um Fragen zur Bundestagswahl und zur Kommunalwahl zu beantworten. Die jeweils mindestens fünfköpfigen Teams bestehen aus Besucherinnen und Besuchern der Freizeitstätten. Sie müssen ihr Wissen und ihre Kombinationsgabe unter Beweis stellen. Wer möchte, kann das Spektakel im Live-Stream auf Facebook, YouTube und Instagram über die Kanäle von „Politik zum Anfassen“ mitverfolgen und von zu Hause aus mitraten und mitfiebern.

„So kann spielerisch das Thema Wahlen in die Freizeitstätten transportieren werden“, freut sich Stadtjugendpfleger Christian Fritsch über die Initiative. „Schließlich hat Kinder- und Jugendarbeit unter anderem auch die politische Bildung zur Aufgabe.“

Gewählt werden darf in Niedersachsen bei der am 12. September stattfindenden Kommunalwahl ab dem Alter von 16 Jahren.
20.07.2021, 20:24 Uhr
Bahnübergang Ofenerdiek: Planungsbüro beauftragt
Stadt sucht beste Variante für Neugestaltung
Bei den Planungen für die Verbesserung des Bahnübergangs Am Stadtrand in Ofenerdiek ist jetzt ein wichtiger Auftrag vergeben worden.
 
Das Ingenieur-Büro Bernard Gruppe aus Berlin soll die Verkehrsverhältnisse dort untersuchen, diese sind die Grundlage für die in Aussicht stehenden Verbesserungsvarianten.
 
Dieses Büro hat im Rahmen des Planfeststellungsabschnitts 1 (PFA 1) der Ausbaustrecke Oldenburg – Wilhelmshaven wechselseitig im Auftrag der Stadt und der Deutschen Bahn diesen Bahnübergang untersucht. Insofern ist dort bereits erhebliche Expertise vorhanden, insbesondere bezüglich der vorhandenen Signaltechnik auf der Straße und der Schiene zur verkehrstechnischen Untersuchung des Bahnübergangs.
 
Das Büro verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Signalsteuerung in Oldenburg. Unter Berücksichtigung der neuen Zugverkehrsprognose 2030 kann eine sichere Berechnung und Simulation der Verkehrsverhältnisse in Ofenerdiek auch für verschiedene Unterführungsvarianten erfolgen.
 
Ziel der Untersuchung ist es, den Nachweis einer verkehrstechnischen Notwendigkeit zur Änderung des Bahnübergangs für die Kostenträger (Bund, Land, DB) zu liefern. Mögliche Alternativen sind dabei die Beibehaltung eines höhengleichen Bahnübergangs oder der Bau einer Unterführung der Eisenbahnstrecke. Es gilt nunmehr zu ermitteln, welche konkreten Verbesserungen die verschiedenen Varianten in Bezug auf Radfahrende, Fußgänger und den Autoverkehr bringen. Es sollen die zukünftigen Wirkungen der unterschiedlichen Varianten ermittelt und die Planung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der Qualität der Verkehrsabläufe beurteilt und ausgewertet werden.
 
Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtliche Anfang kommenden Jahres vorliegen.
21.05.2021, 19:39 Uhr
Radwegenetz in Ofenerdiek erweitert
„Kleines Teilstück mit großer Wirkung“
Das Radwegenetz im Stadtteil Ofenerdiek ist durch ein Verbindungsstück zwischen dem Elritzenweg und dem Querweg deutlich verbessert worden. Insgesamt handelt es sich zwar „nur“ um einen knapp 100 Meter langen Abschnitt, der erleichtert aber viele Wegeverbindungen im Stadtteil.
 Auch das angrenzende Ammerland ist nun für Radfahrerinnen und Radfahrer besser zu erreichen.

Baudezernent Dr. Sven Uhrhan hat das Teilstück gemeinsam mit Vertretern des Bürgervereines Ofenerdiek heute offiziell eröffnet: „Wir haben hier mit einem kleinen Stück Rad- und Fußweg eine große Wirkung erreicht, viele Wegebeziehungen sind erleichtert worden. Das erhöht die Lebensqualität für viele Ofenerdieker“, so Dr. Sven Uhrhan.

Die Verbindung beseitigt eine Lücke in einer für Fußgänger und Radfahrer nutzbaren Strecke zwischen „Bahnweg“ und der Straße „Am Stadtrand“. Die Kosten für den Radweg liegen bei etwa 70.000 Euro.

Insgesamt investiert die Stadt in diesem Jahr mehr als 3 Millionen Euro für den Ausbau von Rad- und Fußwegen.
19.05.2021, 18:20 Uhr
Bahnübergang Ofenerdiek: OB Krogmann informiert sich vor Ort
Planungsvereinbarung mit der Bahn in Vorbereitung
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat sich am Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek über die Verkehrssituation informiert. Die Schranken sind dort bis zu 50 Mal am Tag geschlossen, was im Stadtteil für erhebliche Verkehrsprobleme sorgt. Insgesamt summieren sich die Schließzeiten auf mehr als vier Stunden am Tag, eine einzelne Schließung dauert nämlich fünf bis sechs Minuten.

„Das wollen wir unbedingt ändern, denn der Stadtteil leidet ganz enorm unter diesen langen Schließzeiten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir wollen deshalb so schnell wie möglich eine Planungsvereinbarung mit der Bahn abschließen, um weiter an der Optimierung unserer Bahnübergänge zu arbeiten. Das ist für mich ein sehr zentraler Punkt unserer Verkehrsinfrastruktur“, so Krogmann.

Am Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek bilden sich teilweise lange Staus in den zuführenden Straßen auf beiden Seiten der Schranken. Für den Bahnübergang Am Stadtrand soll deshalb eine erhebliche bessere verkehrliche Lösung gefunden werden. Die Stadt Oldenburg hat deshalb bereits Kontakt mit der zuständigen DB Netz AG in Bremen aufgenommen und die bestehende Problematik in einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin in Augenschein genommen.

Im Ergebnis bestand Einigkeit, dass im Rahmen der städtebaulich neuen Entwicklungen in Ofenerdiek auch für den Bahnübergang eine neue Lösung gefunden werden muss, die den Verkehrsablauf optimiert.

Der Entwurf einer entsprechenden Planungsvereinbarung, die Grundlage für Variantenlösungen zur Änderung, Verlagerung oder Beseitigung des Bahnübergangs sein soll, wurde den Vertretern der Bahn zur Abstimmung übergeben. Die Stadt hofft bis Ende Mai auf eine positive Rückmeldung.

Danach könnte die Planungsvereinbarung bereits geschlossen werden.