Nadorst
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18.02.2022, 15:58 Uhr
Schlussspurt am Hochheider Weg
Ausbau vorm Abschluss – Noch einmal Vollsperrung im Kreuzungsbereich Rennplatzstraße
Eine letzte Vollsperrung läutet den Schlussspurt beim Ausbau des Hochheider Weges ein. Um abschließend den Kreuzungsbereich Hochheider Weg/Rennplatzstraße erneuern zu können, ist dort für den Kfz-Verkehr im Zeitraum von Montag, 21. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 11. März, kein Durchkommen möglich. 

Die Sperrung im Kreuzungsbereich betrifft auch die Buslinien 318 und 322 der VWG, die über den Großen Kuhlenweg und den Mühlenhofsweg umgeleitet werden müssen. Weitere Infos dazu gibt es bei der VWG auf der Homepage unter www.vwg.de oder unter Telefon 0441 93660. Die Umleitungen für den übrigen Fahrzeugverkehr sind örtlich ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Den direkt betroffenen Anliegerinnen und Anliegern im Kreuzungsbereich wird die Baufirma trotz der Vollsperrung die Erreichbarkeit der Grundstücke ermöglichen, soweit dies mit dem Bauablauf in Einklang zu bringen ist. 

Der Hochheider Weg wurde seit 2017 auf einer 1.026 Meter langen Strecke von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße in fünf Bauabschnitten ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen kurz vor Ostern beendet werden. In allen Bauabschnitten wurden neben der Erneuerung des Straßenoberbaus auch Kanäle und Leitungen neu verlegt. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat den vorhandenen Mischwasserkanal ausgetauscht und einen neuen Regenwasserkanal verlegt. EWE Netz, Deutsche Telekom und Vodafone KabelDeutschland nutzten die Gelegenheit, um neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen. 

Der Hochheider Weg erhielt im Zuge des Ausbaus eine neue, sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Straßenbau einschließlich Grunderwerb auf circa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 65 Prozent der förderfähigen Ausbaukosten. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten schlagen mit rund 2,77 Millionen Euro zu Buche und werden vom OOWV übernommen.
21.12.2021, 18:56 Uhr
Stadt gibt Startsignal für die Planung
Sport- und Gesundheitsbad Flötenteich: Architekturbüro aus Vechta erhält Auftrag
Der Baubeginn für das neue Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich rückt näher: Der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Oldenburg hat am Montag, 20. Dezember, über die Vergabe der Planungsleistungen entschieden. Einstimmig wurde beschlossen, die Firma Geising + Böker GmbH Architekten (Vechta) zu beauftragen.

„Es freut mich, dass wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Neubau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich vorangekommen sind. Die Beauftragung des Architekturbüros ist das Startsignal für die Planung und Realisierung eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben im Bereich des Sportes und der Gesundheit in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Bau des Sport- und Gesundheitsbades am Flötenteich stellt das herausragende Projekt bei der Umsetzung des vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen „Bäderstrategiekonzeptes“ dar. Mit der Fertigstellung soll nicht nur der große Bedarf an Wasserflächen für Schulen und Vereine gedeckt, sondern auch eine wichtige Angebotslücke im Bereich des Gesundheitssports geschlossen werden.

Um das Projekt zügiger voranzutreiben, hatte sich die Stadt Anfang Juli gegen einen Planungswettbewerb entschieden. Sonst hätte sich das Verfahren fast ein Jahr länger hingezogen.

In der Wirtschaftsplanung des Bäderbetriebs der Stadt Oldenburg (BBO) belaufen sich die Gesamtkosten für das Flötenteich-Bad auf 23,3 Millionen Euro (bis 2024).
17.12.2021, 15:09 Uhr
Stadt Oldenburg fördert Ernährungsbildung
Erstes Projekt an der Grundschule Nadorst umgesetzt
Die Stadt Oldenburg fördert die Ernährungsbildung an den Ganztagsschulen. Grundlage ist das am 16. Dezember 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg verabschiedete Rahmenkonzept „Schulverpflegung in Oldenburg“.

Ernährungsbildung trägt einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Schulverpflegung bei und fördert die gesundheitsbewusste Ernährung der Schülerinnen und Schüler. Dazu stellt die Stadt Oldenburg den Schulen bei der konkreten Einführung des Rahmenkonzeptes ein einmaliges „Budget für Ernährungsbildung“ in Höhe von maximal 1.500 Euro zur Verfügung. Bei der Verwendung dieses Budgets ist speziell auf die Themen Essen in der Mensa und nachhaltige Ernährung einzugehen.

Nach den Corona-bedingten Schul- und Mensaschließungen nimmt das Projekt nun an Fahrt auf. Die Grundschule Nadorst setzte als erste Schule hierfür ein eigenes Konzept um. Die Schülerinnen und Schüler bereiten in Gruppen selbstständig gesunde Waffeln zu, zum Beispiel auf Basis von Kartoffeln, Rote Beete oder Zucchini. Des Weiteren kommt ein Smoothie-Maker zum Einsatz. Darin werden unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit überreifes Obst und Gemüse zu leckeren Säften verarbeitet. Der Mensabetreiber „Frische Pause e.V.“ unterstützt das Projekt und stattet die Kinder dazu passend mit Schürzen und Schneidebrettern aus. Im nächsten Jahr folgt noch ein Hochbeet im Schulgarten mit Kräutern für die Mensa.

Weitere Informationen unter: www.oldenburg.de/Schulverpflegung.
06.10.2021, 09:53 Uhr
Circus erzählt Geschichte(n)
Zwei Doppelveranstaltungen in der IGS Flötenteich
Für das  kommende Wochenende lädt die IGS Flötenteich zu Circus mit Geschichte ein. Sowohl am Sonnabend, 9. Oktober, als auch am darauffolgenden Sonntag wird jeweils am 19:30 Uhr eine Doppelveranstaltung angeboten.

In „Wir haben was zu sagen!“ erzählt ein Jugendcircus Geschichte und Geschichte(n). Am Luftring wird eine Antwort auf die Frage „Was ist Glück“ gesucht, mit Kontorsion eine Nummer über die Zwangsarbeiter*innen am Flötenteich erzählt und am Vertikaltuch die Geschlechterkategorien in Frage gestellt.

„Oma oder die Privilegien des Erdapfels“ ist ein Circus-Solo der Jongleurin und Performerin Roxana Küwen Arsalan. Es handelt vom Zufall unserer Herkunft und unseren Privilegien, von den Schubladen, in die wir uns selbst und in die andere uns stecken, und der Macht und Absurdität dieser Schubladen. Mal witzig und ironisch, mal nachdenklich und poetisch, mal provokativ reiht sich das Stück der deutsch-iranischen Künstlerin ein in die Forderung nach neuer Selbstverständlichkeit von Diversität. Mit Bewegung, Jonglage und Sprache zeigt „Oma“, wie wertvoll es sein kann, sich das Leben zu verkomplizieren, um man selbst zu sein.

Samstag, 09.10.2021, 19.30 Uhr
Forum der IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, 26125 Oldenburg
Eintritt: nach Selbsteinschätzung (5,00–20,00 €)
Einlass entsprechend der 3G-Regel


Szenische Lesung trifft Konzert
In einer szenisch-circensischen Lesung erzählt das Ensemble „CiNS“ die Geschichte der jüdischen Artistin Irene Bento. Ihr wurde 1939 von den Nazis ein Berufsverbot erteilt; versteckt im Circus Adolf Althoff überlebte sie mit einem Teil ihrer Familie die Shoah. In der 40-minütigen Lesung werden die Zuschauer*innen mit den Mitteln der Artistik, des Theaters und der Livemusik zwischen der Traumwelt Circus und dem Grauen des Nationalsozialismus hin- und hergerissen.

Anschließend treten Joram Bejarano und Kutlu Yurtseven auf, die 13 Jahre mit Esther Bejarano getourt sind. Sie verarbeiten in ihren Texten die menschenverachtenden Kontinuitäten des Nationalsozialismus bis heute. Mit ihrem Konzert erinnern sie an Esther Bejarano und ihren kompromisslosen Einsatz gegen Hass, Rassismus und Antisemitismus.

In einer Mischung aus politischen Liedern, Rap und einer großen Portion Herz berühren Bejarano/Microphone Mafia damit auf eine sehr besondere Art und Weise.

Sonntag, 10.10.2021, 19.00 Uhr
Forum der IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, 26125 Oldenburg
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: nach Selbsteinschätzung (5,00–20,00 €)
Einlass entsprechend der 3G-Regel
01.10.2021, 15:41 Uhr
AWO erweitert Kinderbetreuung im Stadtnorden
Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg
Am AWO-Standort Flötenteich ist heute eine neue Kinderbetreuungseinrichtung offiziell eröffnet worden. Dort sind in den vergangenen Monaten 20 Plätze in einem umgebauten Bestandsgebäude entstanden. Das Betreuungsangebot im Stadtnorden wird damit weiter verbessert.

Die Einrichtung arbeitet eng mit dem Sprachheilkindergarten der AWO zusammen. Zur Eröffnung gab es Grußworte von Dr. Lothar Knippert, Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Weser Ems, und Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler.

Die Stadt Oldenburg hat das Projekt mit gut 170.000 Euro unterstützt. Durch die räumliche Nähe zum AWO Altenwohn-Zentrum Haus am Flötenteich wird außerdem das Mehrgenerationen-Konzept gefördert.
25.05.2021, 17:12 Uhr
Sportbad am Flötenteich: Konkrete Planungen starten
Der Bau des neuen Sport- und Gesundheitsbads am Flötenteich rückt näher. Jetzt beginnt die konkrete Planungs- und Vorbereitungsphase. Dazu wird im Zuge einer Ausschreibung ein Architekturbüro gesucht, das einen konkreten Vorschlag für den Bau des Bades macht. Mit dem Sport- und Gesundheitsbad wird das Angebot für Vereine und Schulen – vor allem im Stadtnorden – erheblich verbessert. „In Oldenburg gibt es eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Wasserflächen, diese können wir mit dem neuen Bad sehr gut decken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Ein klares Anzeichen für das hohe Interesse am Schwimmenlernen gab es erst vor wenigen Wochen. Die Bäderbetriebsgesellschaft (BBGO) hatte am 12. Mai im Rahmen des Projekts „Oldenburg lernt schwimmen“ zusätzliche Schwimmkurse für Kinder angeboten. Die 150 Plätze waren innerhalb eines Tages ausgebucht. „Das zeigt, wie richtig es ist, dieses neue Bad zu planen und gleichzeitig auch einen Erhalt der Stadtteilbäder in Eversten und Kreyenbrück mit in das neue Bäderkonzept einzubeziehen“, betont Krogmann.

Gesucht wird jetzt ein Planungsbüro, das die konkrete Umsetzung leisten kann. „Die Phase der Ausschreibung und der Suche wird etwa vier Monate dauern“, erläutert BBGO-Geschäftsführer Jens Hackbart. Um dieses Verfahren jetzt schnell anzuschieben, verzichtet die Stadt auf einen Planungswettbewerb. Der zeitliche Vorteil beträgt bei dieser Vorgehensweise fast ein Jahr. Mit dem Bau könnte im Spätsommer 2022 begonnen werden, nach dem Ende der Freibadsaison am Flötenteich.