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Krusenbusch

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Wo „Hungerkünstler“ und seltene Schmetterlinge zu Hause sind

15.08.2020 00:50 Uhr

Virtueller Info-Lehrpfad im Naturschutzgebiet „Bahndammgelände Krusenbusch“

Unter Naturliebhaberinnen und Naturliebhabern rangiert dieser Ort noch als Geheimtipp. Wer in Ruhe spazieren gehen, dabei seltene Pflanzen und Tiere entdecken und gleichzeitig in die Oldenburger Eisenbahn-Geschichte eintauchen möchte, ist im Bahndammgelände zwischen Kreyenbrück und Krusenbusch an der richtigen Adresse: Bei dem Areal handelt es sich um eines von sieben Naturschutzgebieten der Stadt Oldenburg. Mit seiner Fläche von 55,5 Hektar macht das 1998 ausgewiesene und 2018 erweiterte Naturschutzgebiet „Bahndammgelände Krusenbusch“ nicht einmal einen Prozent der Stadtfläche aus, doch lassen sich hier 40 Prozent aller gefährdeten Arten Oldenburgs wiederfinden.

Wer mehr über diese ganz besondere Flora erfahren möchte, dem ist der neue virtuelle Info-Lehrpfad zu empfehlen, den die Stadt Oldenburg entlang des 1,5 Kilometer langen Rundwanderweges angelegt hat. Erreichbar ist der Wanderweg über die Bahnhofsallee in Höhe der Klingenbergstraße. Der Lehrpfad wurde vom Fachdienst Naturschutz in Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Oldenburg konzipiert. „An sieben Stationen werden nützliche Informationen – beispielsweise zu Magerrasen und Schmetterlingen im Schutzgebiet, aber auch zu der Notwendigkeit von Pflegemaßnahmen – vermittelt“, erläutert Fachdienst-Mitarbeiter Michael Engels. Die Texte, die von den Umweltwissenschaftsstudenten verfasst wurden, können an den Informationspunkten durch die Nutzung von QR-Codes abgefragt werden. QR-Codes lassen sich ganz leicht mit einem Fotohandy oder einem Tablet-PC durch die Kamera einlesen.

Das Bahndammgelände Krusenbusch ist eines der wenigen Naturschutzgebiete in der Weser-Ems-Region, das von Menschen geschaffen und nach Nutzungsaufgabe der Natur überlassen wurde. Was einst mit 44 Kilometern Gleisen und circa 210 Weichen, über die in Spitzenzeiten bis zu 2.200 Waggons rangierten, einer der größten Verschiebebahnhöfe Norddeutschlands war, ist nach der endgültigen Stilllegung durch die Deutsche Bahn im Jahr 1979 zu einem Lebensraum für schutzbedürftige Tier- und Pflanzenarten geworden, der für das Stadtgebiet Oldenburgs einzigartig und durch eine herausragende Vielfalt gekennzeichnet ist.

Eine wichtige Rolle nimmt dabei der ehemalige Bahndamm ein. Bevor der Bau des 1911 eröffneten Verschiebebahnhofes überhaupt beginnen konnte, wurde damals ein bis zu fünf Meter hoher Sandkörper aufgeschüttet, der wie ein überdimensionaler „Damm“ in das Stadtgebiet hineinragt. Dieser Bahndamm hat sich nach dem Rückbau der Gleisanlagen mit seinen Sand-Magerrasen-Vorkommen zu einem Biotop für an extreme Wasser- und Bodenverhältnisse angepasste wildwachsende Pflanzenarten wie die Sand-Segge oder das Silbergras entwickelt. Weil sie mit dem ständigen Mangel an Wasser und mit wenigen Nährstoffen auskommen, gelten diese Pflanzen als regelrechte „Hungerkünstler“.

Neben Dünen-Sandlaufkäfern und Bombardierkäfern sind hier auch Heuschrecken, Zikaden, Spinnen, Wespen und Wildbienen zu finden. „Mit etwas Glück kann man auch eine Blindschleiche beim Sonnen beobachten“, berichtet Michael Engels. Außerdem beheimatet das Bahndammgelände gefährdete Schmetterlingsarten. Unter ihnen sind zum Beispiel der Silbrige Perlmuttfalter oder der Hauhechel-Bläuling. 
 Wer selber etwas für die Arten- und Pflanzenvielfalt tun möchte und Interesse hat, auch in seinem Garten oder auf seinem Balkon eine faszinierende Flora anzusäen, kann sich auf Anfrage beim Umwelttelefon der Stadt Oldenburg (0441 235-2777) die Saatgutmischung „Veitshöchheimer Bienenweide“ sichern. 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/virtueller-infopfad.
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Krusenbuscher Sportverein gewinnt 1.000 Euro Spende beim Sparda-Leuchtfeuer

28.01.2020 20:16 Uhr

Verein engagiert sich für das Ehrenamt im Mädchenfußball

Immer mehr Mädchen im Stadtteil Krusenbusch spielen mit Begeisterung Fußball, rund 60 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Der Mädchenfußball beim Krusenbuscher Sportverein ist ein toller Erfolg. Damit das Projekt weiter wachsen kann, braucht der Verein dringend engagierte Jungendtrainerinnen. Unterstützung für die Ausbildung von jungen weiblichen Trainerinnen und Betreuerinnen gab es jetzt von der Sparda-Bank in Oldenburg. Regionalleiter Markus Fettback überreichte einen Spendenscheck über 1.000 Euro. 

Verdient hatte sich der Verein die Förderung durch ein gute Platzierung beim Spendenwettbewerb Sparda-Leuchtfeuer. Insgesamt 419 Sportvereine im Geschäftsgebiet der Sparda-Bank hatten sich beworben. Der Krusenbuscher Sportverein konnte sich unter den 70 Preisträgern platzieren. „Ein Fußballangebot von Mädchen für Mädchen zu schaffen, das ist ein nachhaltiges Projekt, das wir gern unterstützen“, betonte Markus Fettback bei der Scheckübergabe.  Die Fördermittel für den Wettbewerb Sparda-Leuchtfeuer werden vom Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West zur Verfügung gestellt.
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Wünsche und Ideen der Kinder sind gefragt

11.10.2019 18:53 Uhr

Neuer Spielplatz im Baugebiet „Am Bahndamm“: Stadt lädt zur Beteiligungsaktion ein

Oldenburg wächst stetig weiter. Im südlichen Stadtgebiet befindet sich das weitläufige Neubaugebiet „Am Bahndamm“, und dort soll auch ein großer Spielplatz für Kinder entstehen. Wie dieser Spielplatz aussehen soll, darüber können die künftigen Nutzerinnen und Nutzer selber mitentscheiden: Das Kinder- und Jugendbüro sowie der Fachdienst Stadtgrün der Stadtverwaltung laden Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die im Einzugsgebiet wohnen, für Montag, 14. Oktober, zu einer Beteiligungsaktion ein. Sie können dabei als Expertinnen und Experten in eigener Sache ihre Wünschen und Ideen für den Spielplatz einbringen.

Die Aktion findet von 14 bis 17 Uhr auf dem künftigen Gelände statt. Der Spielplatz wird auf einer rund 2.500 Quadratmeter großen Grünfläche hinter der Straße „Am Apfelhof“ gebaut, im Norden grenzt dieses Areal an die Hannah-Arendt-Straße. Die Kinder im angrenzenden Wohngebiet bis einschließlich Kiebitzweg und Storchweg wurden mit Flyern und Plakaten zur Teilnahme eingeladen. Da die Aktion auch bei schlechtem Wetter (und ausschließlich draußen) stattfindet, sollten die Kinder wetterfeste Kleidung mitbringen. Das Kinder- und Jugendbüro bringt Pavillons mit.

Mit dem eigentlichen Bau der Spielflächen soll im Frühjahr/Sommer 2020 begonnen werden. In diesem Jahr starten voraussichtlich bereits die ersten Boden- und Pflanzarbeiten.
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Wiedereröffnung der Polizeistation Krusenbusch

09.01.2019 10:47 Uhr
Wiedereröffnung der Polizeistation Krusenbusch

Die Polizeistation Krusenbusch ist ab sofort wieder unter der gewohnten Adresse für Bürgerinnen und Bürger im Stadtsüden erreichbar.

Nach 15-monatiger Bauzeit konnten die beiden Beamten der Station, Polizeioberkommissar Wolfgang Ludwig und Polizeioberkommissar Jan Nordhausen, ihre neuen Räume am Beentweg 2d (26135 Oldenburg) beziehen und die Arbeit aufnehmen. Das Gebäude, in dem sich die Polizeistation Krusenbusch bis September 2017 befunden hat, wurde abgerissen. An der selben Adresse entstand ein moderner Neubau mit Geschäftsräumen und Wohnungen. Die Station ist jeweils Montags bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 0441/13358 erreichbar.
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