Kreyenbrück
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30.11.2022, 11:07 Uhr
„Singen im Innenhof“ gibt „Mitmachkonzert“
Chor für Menschen mit und ohne Demenz tritt auf
„Singen im Innenhof“ geht vor Publikum. Gestartet im März 2021, um Menschen mit und ohne Demenz trotz der Corona-Pandemie Begegnungsmöglichkeiten und schöne Momente für Frühbetroffene und Interessierte zu bieten, hat sich die Gruppe in den vergangenen Monaten persönlich getroffen, um gemeinsam zu singen. Inzwischen hat sich ein niedrigschwelliges Format entwickelt, das Jederfrau und -mann zum Mitmachen animiert. Jetzt laden die Teilnehmenden sowie der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall—Hilfe, die Musikschule Oldenburg und die Projektpartner der Lokalen Allianz für Demenz zum großen „Mitsing-Konzert“ ein. Am Mittwoch, 7. Dezember, sind alle Menschen mit und ohne Demenz eingeladen, im Gemeindesaal der St.-Johannes-Kirche in Oldenburg-Kreyenbrück, Pasteurstraße 1, gemeinsam zu singen. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, auch für Nur-Zuhörer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder, der gerne in Gemeinschaft sing, ist herzlich willkommen. 

Musikgeragogin Katharina Adam und Musikpädagoge Tim Pförtner von der Musikschule Oldenburg leiten den Chor an. Auf dem Programm stehen bekannte Volkslieder, Seemannslieder und Weihnachtslieder, zum Beispiel „Schuld war nur der Bossanova“, „Tanze mit mir in den Morgen“, „Auf der Lüneburger Heide“, „Nimm mich mit, Kapitän“ oder auch „Kling Glöckchen klingelingeling“. Für die Veranstaltung gilt die 3-G-Regel. Teilnehmende müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Ein Test ist auch vor Ort möglich. Das Projekt „Singen im Innenhof“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
30.11.2022, 10:48 Uhr
An der Brandenburger Straße wird ab jetzt auf Kunstrasen gespielt
Allwetterplatz im neuen Sportpark Kreyenbrück ist fertig
Der Nächste, bitte! Die Stadt Oldenburg hat den zweiten Kunstrasenplatz in diesem Jahr in Betrieb genommen: Nach dem neuen Kunstrasenfeld an der Grundschule Alexandersfeld, das im September eingeweiht worden war, steht seit diesem Montag, 28. November, auch der neue Allwetterplatz an der Brandenburger Straße zur Verfügung. Erste Nutzerinnen und Nutzer waren Schülerinnen und Schüler der benachbarten IGS Kreyenbrück.

Der Platz ist Teil des neuen Sportparks Kreyenbrück. Dazu gehören ein bereits vorhandener Rasenplatz sowie als neue Elemente – neben dem Kunstrasen-Großfeld – ein Minispielfeld, ein Kleinspielfeld, eine Pumptrack-Anlage mit Wellen und Kurven, eine Calisthenics-Anlage sowie weitläufige, parkähnlich gestaltete Grünflächen. Die Planung und Bauüberwachung oblag dem Planungsbüro PS+ aus Osnabrück, die Ausführung des Kunstrasenplatz-Baus erfolgte durch die Firma Borchers aus Surwold. Die Baukosten für den Kunstrasenplatz betrugen rund 1,6 Millionen Euro. Im Mai dieses Jahres war mit den Arbeiten begonnen worden.

Über die Möglichkeit, weitgehend wetterunabhängig auf künstlichem Grün Sport zu treiben, freuen sich gleich mehrere Vereine: Nutzungszeiten auf der neuen Anlage erhalten Blau-Weiß Bümmerstede , DSC Oldenburg, FC Medya Oldenburg, GVO Oldenburg, Polizei SV, Tura 76 Oldenburg, TuS Eversten und Victoria Osternburg. Auch die Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück kommt hier mit ihren Sportangeboten zum Zuge.

Es handelt sich um einen Granulat-freien Kunstrasenplatz. Der Belag besteht aus einer sehr hohen Anzahl an Kunstrasenfasern, ist mit Sand beschwert und verzichtet ganz auf umweltbelastendes Gummi- und Korkgranulat. Das Spielfeld wird von einer Pflasterfläche umrahmt, um den Rasen sauber zu halten, Tore abstellen zu können und Zuschauerinnen und Zuschauern einen trockenen Stehplatz zu bieten. Es wurde eine moderne LED-Spielfeldbeleuchtung mit sechs Masten und einer Lichtpunkthöhe von 16 Metern installiert. Der Flutlichtmast an der Mittelfeldlinie hat zusätzlich zwei Leuchten in Richtung Kleinspielfelder erhalten. Durch die optimale Beleuchtung aller Groß- und Kleinspielfelder können besonders in den Wintermonaten die Nutzungszeiten deutlich verlängert werden – positiver Nebeneffekt ist, dass die stark nachgefragten Sporthallen gerade in diesen Monaten entlastet werden.

Eine vier Meter hohe Ballfangeinrichtung umschließt die beiden großen Spielfelder komplett und schützt damit auch die nördliche Stirn- beziehungsweise Längsseite des Klein- und des Minispielfeldes. So können künftig alle Flächen parallel bespielt werden, ohne dass fremde Bälle den jeweiligen Spielbetrieb unterbrechen.

Mit dem neuen Platz an der Brandenburger Straße wächst die Zahl der Kunstrasenplätze in der Stadt auf sieben, sechs davon befinden sich in städtischem Eigentum. Zwei weitere Plätze sollen in den nächsten Jahren folgen.
13.09.2022, 17:12 Uhr
Waldumbau eines Nadelholzbestandes am Sperberweg
Forstarbeiten beginnen diese Woche – Umbau zum standortgerechten Laubmischwald
Der Nadelholzbestand am Sperberweg hat unter Hitze und Borkenkäferbefall stark gelitten. Nun soll der Wald in einen standortgerechten Laubmischwald umgebaut werden. In Verbindung mit umfangreichen Arbeiten in der angrenzenden Sportanlage Kreyenbrück erfolgen ab Mitte der 37. Kalenderwoche die notwendigen Forstarbeiten. Die abgängigen und zum großen Teil bereits abgestorbenen Fichten werden entnommen. Notwendig wird die zeitnahe Fällung der nicht mehr standsicheren Fichten in unmittelbarer Nähe zur IGS Kreyenbrück nun auch aus Gründen der Verkehrssicherung. Zudem wäre die Befahrbarkeit der Waldfläche durch die eingesetzten Forstgeräte bei zunehmender Nässe nicht gegeben. Die fachliche Durchführung der Durchforstungsmaßnahme erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Weser-Ems.

Die Stadt Oldenburg möchte auch im Rahmen ihrer Klimaschutzbemühungen den Waldflächenanteil zugunsten eines naturnahen Laubmischwaldes entwickeln. So werden Laubgehölze bei der Durchforstung geschont und junge Laubbäume nachgepflanzt.
23.08.2022, 17:38 Uhr
Salat, Tomaten und Co. suchen grünen Daumen
Verstärkung in der Gartengruppe Kreyenbrück – Blühfläche und Beeren laden zum Besuch ein
„Ab ins Beet“ heißt es in der Nachbarschaft des Stadtteiltreffs Kreyenbrück: Da viele Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils in Mehrfamilienhäusern und in Mietwohnungen leben, haben sie selbst kaum Möglichkeiten, etwas anzupflanzen – eigentlich. Denn auf der Rasenfläche am Alten Postweg 1 gibt es seit dem Frühjahr ein eigenes Beet in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung, das genutzt werden darf. Damit die Pflanzen weiterhin gut gedeihen, müsste es nach der Sommerhitze bald wieder Regen geben – und weitere Verstärkung für die Betreuung des Gartens ist ebenso willkommen. Wer Lust auf Gartenarbeit und Kontakt mit anderen hat, kann sich gerne im Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 melden.

Zum ersten Treffen der Gartengruppe im April 2022 kamen zehn interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich im Garten ausprobieren wollten. Viele von Ihnen hatten schon An den Voßbergen ein Beet gepflegt. „Zunächst mussten die Grassoden entfernt und der Boden umgegraben werden, dabei förderten wir jede Menge Steine und Schuttreste zu Tage“, so Karin Bremermann, Sozialarbeiterin im Stadtteiltreff Kreyenbrück, die verantwortlich für die Organisation und den Ablauf der Gartengruppe ist. Jeden Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr trifft sich die Gartengruppe zum gemeinsamen und geselligen Arbeitstermin im Garten, bei dem Kontakte geknüpft und Pflanzen getauscht werden. Darüber hinaus kann jede und jeder kann am eigenen Beet arbeiten, wann sie oder er möchte.

Gemeinsam wurde auch eine Blühfläche angelegt, der ein oder andere Beerenstrauch gepflanzt und Komposterde eingebracht. So hat sich der Rasen rasend schnell in einen ertragreichen Gemüsegarten verwandelt. Zwischen Parkplatz und Klingenbergplatz wächst und sprießt nun jede Menge Gemüse auf den Beeten. Die ersten Erbsen konnten schon geerntet werden.

Ein Besuch lohnt sich, zumal direkt nebenan auf dem kleinen Klingenbergplatz auch der Stadtteilgarten einen Platz gefunden hat. Parallel zu den Gärten in der City hat die Stadt zusammen mit den Bürgervereinen und anderen Beteiligten bis Ende August Beete aufgestellt.

Die Geschichte des interkulturellen Gartens der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück begann bereits im Jahr 2009: Am alten Standort An den Voßbergen/Ecke Ewigkeit gab es eine 300 Quadratmeter große Fläche, die die GSG für die Bewirtschaftung freigab. Die Gartengruppe kooperierte im Laufe der Jahre auch mit dem Schulgarten der IGS Kreyenbrück. Und mit dem Bürgerverein werden jedes Jahr im Herbst Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen im Stadtteil gesetzt.

Die Vermietungsgesellschaft der Immobilie am neuen Standort Alter Postweg 1, in den die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück im März 2020 gezogen ist, hat die Rasenfläche zwischen den Häusern gern für eine Bepflanzung zur Verfügung gestellt. Außerdem durfte eine Regentonne aufgestellt werden. Bei der Ausschreibung des Wettbewerbes „Jede Wiese zählt“ vom Netzwerk Nachbarschaft im Jahr 2021 hat der Gemeinschaftsgarten außerdem einen Preis bekommen, von dem Gartengeräte, die Regentonne und Pflanzen angeschafft werden konnten.
19.08.2022, 17:01 Uhr
Aktiv bleiben: Radfahrschule und Sitzgymnastik für Seniorinnen und Senioren
Bewegungsangebote der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück finden montags statt
Wer rastet, der rostet – an diesem bekannten Sprichwort ist einiges dran. Um einem möglichen Bewegungsmangel im Alter vorzubeugen, rührt die Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück deshalb kräftig die Werbetrommel für zwei aktive Angebote und lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein:

Ab sofort findet jetzt auch ein Kurs zum Erlernen des Radfahrens am Nachmittag statt. Mit Tretroller und Fahrrädern ohne Pedalen wird zunächst das Gleichgewicht trainiert, bevor es an das Fahren geht. Montags von 15 bis 17 Uhr am Utkiek (Ende der Eidechsenstraße) trifft sich die Gruppe, die von der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück in Kooperation mit dem Sportverein DSC Kreyenbrück veranstaltet wird. Anmeldung erwünscht unter 0441 235-3292.

In Zusammenarbeit mit Johanniter e.V. findet jeden Montag von 10.30 bis 11.30 Uhr eine Sitzgymnastik für Seniorinnen und Senioren aus Kreyenbrück und Bümmerstede statt. Anmeldung erwünscht unter 0441 235-3292.
26.07.2022, 22:29 Uhr
Stadtteiltreff und DSC treten in die Pedale
Integrative Radfahrschule bietet neuen Kurs am Nachmittag an – Es gibt noch freie Plätze
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Sportverein DSC Oldenburg bieten zum zweiten Mal gemeinsam eine integrative Radfahrschule an. Der Nachmittagskurs startet am Montag, 1. August. Rose Wangui-Schulz vom Stadtteiltreff und Rudi Wilhelm vom DSC helfen beim praktischen Erlernen des Radfahrens und vermitteln Verkehrsregeln.

Die Organisatoren Andreas Hoffmann vom DSC Oldenburg, Gerardina Topo vom Stadtsportbund Oldenburg und Gudrun Knies vom Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich über die Kooperation und hoffen auf viele Interessierte, die sich für den neuen Nachmittagskurs der Radfahrschule anmelden. Das Angebot wird im Rahmen des vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Projektes „Radfahren vereint“ finanziell unterstützt.

Treffpunkt der Radfahrschule ist der Utkiek Oldenburg, Eidechsenstraße, immer montags von 15 bis 17 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 10 Euro. Ein eigenes Fahrrad ist nicht nötig, kann jedoch gerne mitgebracht werden. Es sind noch Plätze frei. Interessierte können sich bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 anmelden.
15.07.2022, 16:48 Uhr
Schule an der Kleiststraße erhält dauerhafte Außenstelle
Start mit Containerbauten bereits zum Schuljahr 2022/2023 an der IGS Kreyenbrück
Die Schule an der Kleiststraße erhält ab dem kommenden Schuljahr eine Außenstelle auf dem Gelände der IGS Kreyenbrück. Die Stadt reagiert damit auf die nachhaltig steigende Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung, dem Schwerpunkt der Förderschule. Diese Entwicklung ist auch landes- und bundesweit zu beobachten, daher rechnet man auch in Zukunft mit einer hohen Zahl an Schülerinnen und Schülern. Da der zusätzliche Raumbedarf schon jetzt durch Räumlichkeiten an der benachbarten IGS Helene-Lange-Schule gedeckt werden muss, ist nun der Entschluss für eine dauerhafte Außenstelle gefasst worden. Auf den Grundstücken der Schule an der Kleiststraße und der IGS Helene-Lange-Schule kann ein Erweiterungsbau nicht realisiert werden, sodass die Wahl nach einer Prüfung weiterer Schulgrundstücke auf die IGS Kreyenbrück fiel.

Während der neue Standort zunächst mit mobilen Klassenräumen – also einer Containerlösung – genutzt wird, liegt für den Neubau bereits eine erste Konzeptstudie zur baulichen Machbarkeit vor. Um eine gute Zusammenarbeit zwischen der IGS Kreyenbrück und der künftigen Nachbarschule zu ermöglichen, wird eine entsprechende Raum- und Wegeplanung erarbeitet. Voraussichtlich 2027 soll der Neubau für acht bis zehn Klassen fertiggestellt sein; die Kosten werden auf rund 6 Millionen Euro geschätzt und können nach Abschluss der Planungsphase genauer beziffert werden.

Die Schule an der Kleiststraße ist eine Förderschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Aktuell werden dort rund 170 Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 19 Jahren unterrichtet. Die Klassenstärke von sechs bis neun Schülerinnen und Schülern pro Klassenverband erfordert dennoch einen großen Raumbedarf. Seit dem Schuljahr 2008/2009 kooperiert die Schule mit der Grundschule Dietrichsfeld, wo vier Kooperationsklassen eingerichtet sind.
01.06.2022, 14:32 Uhr
Ein Paradies für Freizeitsportler
Spatenstich für Kunstrasenplatz und ersten Teil des Sportparks
Der offizielle Startschuss für den Sportpark Kreyenbrück ist gefallen: Hier sollen künftig unter anderem ein Kunstrasenplatz, eine multifunktionale Sportfläche, ein Pumptrack mit Wellen und Kurven für Biker sowie eine Calisthenicsanlage junge und ältere Sportbegeisterte anlocken. „Ob kicken, kräftigen, skaten, radeln oder rodeln: Das neue Paradies für Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler an der Brandenburger Straße verspricht eine ganze Bandbreite an sportlichen Aktivitäten“, stellte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei einem Vor-Ort-Termin am Dienstag, 31. Mai, die Planungen zum Baustart vor. „Mein Fußballerherz freut sich natürlich besonders über den mittlerweile dritten Kunstrasenplatz, den wir hier in Oldenburg schaffen. Aber der Sportpark Kreyenbrück wird ein Platz für Sportbegeisterte aller möglichen Sparten sein.“

Wichtig war der Stadt, die späteren Nutzerinnen und Nutzer bei der Gesamtplanung frühzeitig mit ins Boot zu holen: Im Rahmen der Entwicklung des Sportparks hat deshalb ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren von Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen stattgefunden, deren Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt wurden.

In einem ersten Schritt werden der Kunstrasenplatz und der erste Teil des Sportparks mit einem DFB-Minispielfeld und einem Kleinspielfeld für zum Beispiel Basketball gebaut. Die Freifläche neben dem Kunstrasenplatz wird zu einer multifunktionalen Sportfläche umgestaltet. Dafür wurde ein Bauzaun um den kompletten Bereich des zu bebauenden Geländes aufgestellt. Die Baustellen werden über eine gemeinsame Baustraße erschlossen, die über den Parkplatz des Rehazentrums führt. Bisher sind erste Erdarbeiten und der Rückbau der bestehenden Flutlichtanlage erfolgt. Während der gesamten Bauphase bleibt der vorhandene Naturrasenplatz bespielbar, entsprechende Zugangsmöglichkeiten von der Sporthalle sind im Bauzaun vorhanden.

Auf dem weitläufigen Gelände finden darüber hinaus weitere Baumaßnahmen statt: Die Skateanlage wird neu gebaut (Baubeginn voraussichtlich Ende 2022), die Dreifeld-Sporthalle saniert und die Jugendfreizeitstätte „Cafta“ erweitert.

Die Arbeiten am Kunstrasenplatz sollen im Herbst 2022 abgeschlossen werden, die Fertigstellung des Sportparks wird in 2023 erfolgen.
Was kostet die Errichtung des Sportparks?

Die Kosten für den Bau des Sportparks betragen insgesamt rund 800.000 Euro. Sie werden zu 90 Prozent aus Städtebauförderungsmitteln finanziert, da der Sportpark Kreyenbrück im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord liegt. Der Neubau der Skateanlage wird ebenfalls zu 90 Prozent aus Sanierungsmitteln bezuschusst. Für den Bau des Kunstrasenplatzes wurden rund 1,35 Millionen Euro einkalkuliert.
24.05.2022, 17:46 Uhr
Neubau: Klinikum und Stadt sichern gemeinsam Zukunft für Oldenburg und Region
Klinikum nimmt Darlehen in Höhe von 116,5 Millionen auf – Stadt als Trägerin in Verantwortung
Das Klinikum Oldenburg wird vergrößert – und die Stadt Oldenburg als Trägerin übernimmt dafür auch finanzielle Verantwortung. „Der geplante Neubau des Klinikums Oldenburg sichert die Versorgung zukunftssicher auf universitärem Niveau – insbesondere in den Bereichen Herz, Notfallmedizin, Geburtshilfe und Pädiatrie. Und das nicht nur in der Stadt, sondern auch für die gesamte Region“, stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann fest und ergänzt: „Für die Stadt ist das Projekt finanziell eine der größten Maßnahmen aller Zeiten.“ Denn damit dieses Vorhaben gelingen kann, wird die Stadt Oldenburg als Trägerin eine Ausfallbürgschaft für ein von der Klinikum Oldenburg AöR aufzunehmendes Darlehen in Höhe von rund 116,5 Millionen Euro übernehmen. Ein entsprechender Beschluss soll nach Vorberatung im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (1. Juni) in der Ratssitzung am 27. Juni gefasst werden.

„Als Stadt Oldenburg haben wir uns immer der großen – auch überregionalen – Verantwortung für die Krankenversorgung aller Patientinnen und Patienten gestellt und werden dies auch weiterhin tun“, so Krogmann weiter. Gleichwohl betont er, dass dies nur durch die finanzielle und wirtschaftlich gute Lage der Stadt in den letzten Jahren möglich war. Künftig könne die Stadt jedoch keine weitere Mittel einbringen: „Die Finanzierung des Neubaus muss aus der wirtschaftlichen Stärke des Klinikums heraus erfolgen“, appelliert Krogmann an das Klinikum.

Rainer Schoppik, Vorstandsvorsitzender Klinikum Oldenburg, sagt zum Neubau-Projekt: „Die Umsetzung sehen wir in unserer klar zugewiesenen Verpflichtung zur Aufrechterhaltung und Entwicklung einer zukunftsfähigen Patientenversorgung der Region. Die notwendige Eigenfinanzierung verstehen wir als ‚Ersatzvornahme‘, da die politisch Verantwortlichen im Bund und im Land sich aus der Finanzierungsverantwortung weit zurückgezogen haben und die finanzielle Verantwortung auf den Kliniken nebst Träger lastet.“

Das Neubauprojekt hat ein Volumen von 346 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einer ersten Tranche in Höhe 145 Millionen Euro. Der Fördermittelbescheid wurde bereits im Herbst 2020 zugestellt. Weiterhin liegt eine Förderzusage des Landes von 22,5 Millionen Euro vor. Ferner hat das Land Niedersachsen bereits eine mündliche Zusage für die Baupreissteigerung der förderfähigen Maßnahmen gegeben. Über ein Bankenkonsortium sollen 116,5 Millionen Euro finanziert werden. Die bisher erbrachte Eigenfinanzierung des Klinikums liegt bei 9,2 Millionen Euro. Die Stadt Oldenburg übernimmt darüber hinaus einen Risikopuffer von 26,4 Millionen Euro und tritt für den eventuellen Fall der Zwischenfinanzierung oder bei einem Ausfall der Landeszusagen ein.

Stadtkämmerin Dr. Julia Figura bringt die Zahlen auf den Punkt: „Für den Abschluss des Konsortialvertrags zwischen den kreditgebenden Banken und dem Klinikum bedarf es der Übernahme einer befristeten Ausfallbürgschaft in Höhe von bis zu 116,5 Millionen Euro, zuzüglich anfallender Zinsen, Nebenleistungen und Kosten. Ferner müsste die Stadt – im Falle des Vertragsabschlusses – die Zwischen- beziehungsweise Ausfallfinanzierung eines weiteren Betrags in Höhe von 75,3 Millionen Euro sicherstellen, damit die Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens gewährleistet ist. Schließlich wäre die Stadt verpflichtet, eine Patronatserklärung abzugeben, um den Kapitaldienst – also die Tilgungs- und Zinszahlungen des Klinikums – zusätzlich abzusichern. Alle Maßnahmen bedürfen sowohl der Prüfung durch die Kommunalaufsicht als auch der Beschlussfassung des Rates.“

Bei einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hat die Stadt Oldenburg die Kreditschuld (Tilgung) zu tragen. Die Höhe der darüber hinaus zu tragenden Zinsen hängt vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme, also der verbleibenden Restlaufzeit des Konsortialkredites, ab.

Außerdem besteht das Risiko des Ausfalls von bislang nur mündlich getätigten Landeszusagen sowie das Risiko der Inanspruchnahme der Risikopuffer. Die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt wären erheblich, jedoch ist eine genaue Bezifferung des Risikos nicht möglich, da die Auszahlungen des Konsortialkredits in jährlichen Tranchen, jeweils zum 30. Juni eines Jahres und bis zum 30. Juni 2026, erfolgen.

„Unsere Hauptaufgabe ist nach wie vor der überregionale Versorgungsauftrag“, stellt Rainer Schoppik klar und dankt der Stadt für ihre Unterstützung: „Die Stadt Oldenburg hat sich mit uns verantwortungsvoll dafür eingesetzt, dass dieser Auftrag zum Wohle aller Patientinnen und Patienten auch seinen vollen Umfang entfalten kann. Dies hat es erforderlich gemacht, dass dringend notwendige Investitionen zum Teil mit erheblichem Eigenanteil aus vorhandenen betrieblichen Mitteln beziehungsweise über Kreditaufnahmen finanziert wurden und werden. Nur durch Eigeninvestitionen konnte aus eigener Kraft ein hoher medizinischer Standard für die Patientenversorgung gesichert werden.“
17.05.2022, 17:20 Uhr
Klinikum Oldenburg: Wechsel im Vorsitz des Verwaltungsrates
Staffelübergabe an Oberbürgermeister Krogmann – Margrit Conty 20 Jahre im Gremium
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat den Vorsitz im Verwaltungsrat des Klinikums Oldenburg von Margrit Conty übernommen. Der Wechsel war bereits in der konstituierenden Ratssitzung am 1. November 2021 beschlossen worden. Die feierliche Staffelübergabe fand pandemiebedingt nun am heutigen Dienstag, 17. Mai 2022, statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann blickt zufrieden auf die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren zurück: „Frau Conty hat stets mit viel Ehrgeiz die herausfordernde Aufgabe als Vorsitzende gemeistert. Aber auch schon vorher überzeugte sie mit ihrem langjährigen Engagement im Aufsichtsgremium. Ich bedanke mich ausdrücklich bei ihr für ihre geleistete Arbeit in all den Jahren – und freue mich selbst auf die Aufgabe im Vorsitz des Verwaltungsrates.“ 

Margrit Conty wurde mit Beginn ihrer Ratstätigkeit im November 2001 Mitglied im Aufsichtsrat und wurde im Oktober 2014 zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Nach Umwandlung des Klinikums von einer gGmbH in eine Anstalt des öffentlichen Rechts wurde sie auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch zur Vorsitzenden des Verwaltungsrats gewählt und übte dieses Amt bis Oktober 2021 aus. Insgesamt blickt sie auf 20 Jahre im Aufsichtsgremium, davon war sie somit sieben Jahre als Vorsitzende aktiv.

Margrit Conty: „Als das Amt des AR-Vorsitzes an mich herangetragen wurde, war mir wichtig, diese Funktion nicht nur für zwei Jahre auszuüben, sondern möglichst darüber hinaus an dieser Stelle aktiv zu sein. Das ist mir seinerzeit durch meine Wiederwahl in den Rat gelungen und auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat mir durch seinen Verzicht auf den Vorsitz diese Möglichkeit eröffnet. Dafür war und bin ich ihm sehr dankbar. Nicht immer war die Arbeit leicht und einfach, es galt die Materie der Krankenhausfinanzierung verstehen zu lernen und es galt auch, manchen Stolperstein zu bewältigen. Wichtig dabei war für mich stets, das Wohl und die Zielsetzung für das Klinikum als größtes Krankenhaus der Stadt immer im Kopf und im Blick zu behalten. Das ist uns gemeinsam als Verwaltungsrat mit Oberbürgermeister, Vorständen, Ärztlichem Direktorium sowie Unterstützung der Stadtverwaltung gelungen und das wünsche ich mir auch in Zukunft für das Klinikum“.

Auch das Klinikum Oldenburg, vertreten durch Rainer Schoppik als Vorstandsvorsitzender und Dr. Christiane Stehle als medizinischer Vorstand, bedankte sich in der feierlichen Stunde bei Margrit Conty für die sehr gute Zusammenarbeit und für den wachsamen Blick, mit dem sie immer auf das Klinikum geschaut hat und wünscht ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.

Der Verwaltungsrat setzt sich somit neu zusammen aus Oberbürgermeister Krogmann (Vorsitz), Ingrid Kruse (Ratsfrau, Bündnis 90/Die Grünen), Oliver Rohde (Ratsherr, Bündnis 90/Die Grünen), Jens Freymuth (Ratsherr, SPD-Fraktion), Hanna Naber (Ratsfrau, SPD-Fraktion), Barbara Woltmann (Ratsfrau, CDU-Fraktion), Silke Wolf (Beschäftigtenvertreterin), Nils Lotze (Beschäftigtenvertreter) und Frank Hillen (Beschäftigtenvertreter).
10.05.2022, 18:03 Uhr
Freie Plätze bei integrativer Radfahrschule in Kreyenbrück
DSC Oldenburg und Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich auf Interessierte
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Sportverein DSC Oldenburg e.V. laden gemeinsam zu einer integrativen Radfahrschule ein. Das Training hat zwar bereits am 20. April begonnen, aber Interessierte können noch einsteigen und sich anmelden. Rose Wangui-Schulz vom Stadtteiltreff und Rudi Wilhelm und Michael Kramer vom DSC helfen beim praktischen Erlernen des Radfahrens und vermitteln Verkehrsregeln. Treffpunkt der Radfahrschule ist der Utkiek Oldenburg, Eidechsenstraße, immer mittwochs von 11 bis 12.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 10 Euro. Interessierte können sich bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück anmelden, unter Telefon 0441 235-3292.

Die Organisatoren Andreas Hoffmann vom DSC Oldenburg e.V., Gerardina Topo vom Stadtsportbund Oldenburg e.V. und Gudrun Knies vom Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich über die neue Kooperation und hoffen auf viele Interessierte, die bei der Radfahrschule noch einsteigen und das Fahrradfahren erlernen möchten. Das Angebot wird im Rahmen des vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Projektes „Radfahren vereint“ finanziell unterstützt.
03.05.2022, 18:33 Uhr
Neues Angebot „Gedächtnistraining“ im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, startet am Montag, 9. Mai, eine neue offene Gruppe zum Gedächtnistraining. Immer montags, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen, um gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Rätselaufgaben zu lösen und Gedächtnisspiele durchzuführen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, alle sind willkommen. Bei Fragen oder für Informationen hilft der Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 weiter.
26.04.2022, 17:08 Uhr
Schreibworkshop im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Mit oder ohne Reim, lang oder kurz – Gedichte für den eigenen Stadtteil schreiben
Farbenfroh, die Kulturinitiative in Kreyenbrück, lädt alle Menschen aus Kreyenbrück und Bümmerstede ein, ein Gedicht für ihren Stadtteil zu schreiben. Ob mit oder ohne Reim, lang oder kurz – gerade ein Gedicht bietet viele Möglichkeiten, die Gefühle und Gedanken über das Leben und Lieben im Stadtteil zum Ausdruck zu bringen.

Sie können sofort starten: Wenn Sie Hilfe brauchen und nicht allein in Ihrem Zimmer dichten möchten, können Sie an einem der Schreibworkshops unter professioneller Anleitung teilnehmen. Der Schreibworkshop im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, findet statt am Mittwoch, 11. Mai, 15 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist telefonisch erforderlich unter 0441 235-3292.

Ab Dezember werden die schönsten und zum Stadtteil passenden Gedichte dort ausgestellt, wo man Zeit zum Lesen hat, beispielsweise in Arztpraxen, Kirchen oder öffentlichen Einrichtungen – Vielleicht finden Sie ja auch Ihr Gedicht. Außerdem sind Sie am Freitag, 2. Dezember, herzlich in die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück eingeladen, wo Sie die Möglichkeit haben, Ihr Gedicht selbst vorzutragen oder es vorlesen zu lassen.

Sie haben Zeit, Ihre gereimten oder ungereimten Gedanken bis zum 1. Oktober 2022 zu Papier zu bringen und per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de sowie mit der Post zu schicken oder persönlich im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg, vorbeizubringen.
14.04.2022, 14:58 Uhr
Gartengruppe in Kreyenbrück sucht Verstärkung
Alter Postweg 11: Neue Fläche lädt zum Pflanzen und Säen ein
Seit 12 Jahren besteht der interkulturelle Garten der Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück. Bis 2021 lag der Garten am alten Standort des Stadtteiltreffs – Nun gibt es eine neue Fläche am Alten Postweg 11, auf der gepflanzt und gesät werden kann. Alle, die Lust auf ein eigenes Beet im Stadtteil haben, sind herzlich willkommen, mitzugärtnern. Gesucht wird zudem eine Person, die die Gruppe fachlich anleiten und unterstützen kann. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich telefonisch beim Stadtteiltreff Kreyenbrück melden unter 0441 235-3292.
08.03.2022, 16:56 Uhr
„Zusammen statt allein“: Neues Angebot im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Gespräche, Spiel und Spaß jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr
In lockerer Runde austauschen und neue Menschen kennenlernen: Das können Erwachsene ab dem 15. März gezielt im Stadtteiltreff Kreyenbrück im Alten Postweg 1. Ab dann startet vor Ort jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr das neue Angebot „Zusammen statt allein – Gespräche, Spiel und Spaß“ – und das Motto ist Programm. Je nach Wunsch der Teilnehmenden sind außerdem Aktivitäten wie gemeinsames Frühstücken oder Spielerunden geplant. Natürlich alles unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln.

Wer sich anmelden oder über das neue Angebot informieren möchte, kann sich unter 0441 235-3292 an das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück wenden. Online unter https://www.oldenburg.de/stadtteiltreff-kreyenbrueck finden sich zudem der allgemeine Flyer und das aktuelle Programm.
04.03.2022, 13:07 Uhr
Stadtteiltreff Kreyenbrück seit 1. März auf Instagram vertreten
Einblicke in aktuelle Projekte und neueste Angebote des Stadtteiltreffs
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück ist seit Dienstag, 1. März, auch auf Instagram vertreten. Auf dem neuen Kanal können sich Bürgerinnen und Bürger über den Alltag im Stadtteiltreff informieren und sich über alles rund um die neuesten Angebote und Projekte auf dem Laufenden halten. Auf Instagram müssen im Suchfeld dazu lediglich die Stichwörter „Stadtteiltreff Kreyenbrück“ eingegeben werden und schon gelangen Interessierte zum neuen Kanal des Stadtteiltreffs.

Mit dem Start des Instagram-Kanals kommt der Stadtteiltreff Kreyenbrück einem Wunsch nach, der bereits mehrfach von Besucherinnen und Besuchern geäußert wurde. Besonders die zielgruppengerechte Ansprache ist dem Team des Stadtteiltreffs wichtig, das hofft, durch den neuen Kommunikationsweg noch optimaler für die verschiedenen Angebote der Einrichtung werben zu können. Die Inhalte sind ab sofort unter @stadtteiltreffkreyenbrueck auf Instagram abrufbar.
01.03.2022, 12:55 Uhr
Novavax kommt nach Oldenburg: Aktionswoche im Impfpunkt Kreyenbrück
Wartelisten-Impfungen am 6. und 7. März – freies Impfangebot am 8. und 10. März
Wer auf eine Corona-Impfung mit Novavax hofft, kann sich bald impfen lassen: Denn der neue Proteinimpfstoff, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Corona-Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird jetzt ausgeliefert. Interessierte können sich nach wie vor über die Hotline des Landes Niedersachsen (Telefon 0800/9988665) auf eine Warteliste setzen lassen, um einen Termin zugewiesen zu bekommen. Diese Impftermine finden im städtischen Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg) entweder am Sonntag, 6. März, oder am Montag, 7. März, jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt.

Novavax-Impfung auch ohne Termin möglich
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht für die Warteliste gemeldet haben, auch freie Impfangebote ohne Terminvereinbarung nutzen: Diese werden am Dienstag, 8. März, und am Donnerstag, 10. März, angeboten und finden ebenfalls zwischen 10 und 15 Uhr im Impfpunkt Kreyenbrück statt.

Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und – sofern vorhanden – der Impfpass.

Was muss ich noch zur Novavax-Impfung wissen?
Mit dem Novavax-Impfstoff werden grundsätzlich nur Erstimpfungen und die nach drei Wochen zugehörigen Zweitimpfungen durchgeführt. Er kann nicht als Auffrischungsimpfung für einen der anderen Impfstoffe genutzt werden. Der jeweilige Zweitimpftermin findet bei allen Novavax-Impfungen exakt drei Wochen nach der Erstimpfung an selber Stelle statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollten eines der oben angegebenen Angebote nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, den Impfstoff auch im Impfpunkt Schlosshöfe anzubieten. Ab wann dieses Angebot bestehen wird, kann aber aufgrund der noch unklaren Liefersituation aktuell nicht gesagt werden.

Was ist Novavax und wie viele Impfungen sind nötig?
Der Impfstoff Novavax enthält Teile des sogenannten Spike-Proteins, das sich auf der Oberfläche von Sars-CoV-2-Viren befindet. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert auf diese Eiweiß-Schnipsel. Dadurch wird ein Immunschutz gegen Corona-Erkrankungen aufgebaut. Auch viele Grippe-Impfstoffe funktionieren ähnlich. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna hingegen produziert der Körper selbst das Spike-Protein, der Impfstoff selbst enthält nur die Bauanleitung dafür. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Novavax-Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Weitere Informationen
Auf den Corona-Informationsseiten unter www.oldenburg.de/corona informiert die Stadt Oldenburg ständig über aktuelle Regelungen und Impfmöglichkeiten. Fragen zu Corona-Impfungen beantwortet zudem das ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4960.
18.02.2022, 16:08 Uhr
Jugendfreizeitstätte Cafta wird erweitert
Mehr Raum für die Stadtteil- und Jugendarbeit in Kreyenbrück
Ausreichend Platz für Theatergruppen und ein zusätzlicher Gruppenraum für Bands oder kreative Projekte: Das ist das Ziel der räumlichen Erweiterung der Jugendfreizeitstätte Cafta in Kreyenbrück. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich nach Ostern beginnen und bis Dezember 2022 fertiggestellt sein. „Durch die zusätzlichen Räume für die Cafta im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord können wir die dortige Jugendarbeit weiterentwickeln und gleichzeitig auch ein besseres Angebot zur Begegnung im Stadtteil machen“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit beim Amt für Jugend und Familie.

Ganz konkret wird der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss von derzeit 80 auf 120 Quadratmeter vergrößert. Im Obergeschoss wird ein 40 Quadratmeter großer zusätzlicher Gruppenraum eingerichtet, der multifunktional genutzt werden kann. So kann etwa die theaterpädagogische Arbeit der Jugendfreizeitstätte in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. ausgeweitet werden. Auch Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren soll der größere Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Der zusätzliche Gruppenraum ist als Jugendraum oder für Bandproben vorgesehen, kann aber auch als Tonstudio oder für Hörspiel- und Videoprojekte genutzt werden.

„Schon bei der Planung der Umbaumaßnahmen hatte das Team der Freizeitstätte die Jugendlichen der Cafta eingebunden, unter anderem durch die Hausversammlung, die Mädchengruppe oder in Form von Ideensammlungen im offenen Bereich“, betont Katrin Wiese, Leiterin der Cafta. „Auch an der Raumgestaltung nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die jungen Menschen weiter beteiligt werden.“

Die Baukosten betragen insgesamt rund 435.000 Euro, wobei der Großteil (90 Prozent) über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ abgedeckt ist. Die Fördermittel werden von der NBank bereitgestellt und setzen sich aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln zusammen. 
15.02.2022, 16:41 Uhr
Alter Postweg erhält neues Gesicht
Stadt informiert über Ausbauplanung online und auf Wunsch mit Termin im Fachdienst Tiefbau
Mit dem geplanten Ausbau der Straße Alter Postweg in Kreyenbrück schlägt die Stadt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Zum einen geht es darum, das neue Quartier MediTech Oldenburg (MTO) mit einer Hauptzufahrt anzubinden. Zum anderen sind die Verkehrsanlagen am Alten Postweg alles andere als zeitgemäß: Die Straßendecke weist an vielen Stellen Risse und Versackungen auf, die Oberflächenentwässerung ist unzureichend, Pfützen sind keine Seltenheit. Es gibt kaum geregelte Querungsmöglichkeiten, Radelnde werden auf die Fahrbahn gedrängt, auf der Ostseite ist der Gehweg zu schmal. Das alles soll sich ändern: Die vom Ingenieurbüro INGWA erstellte Neuplanung soll die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöhen und insbesondere den Radverkehr stärken. Eine weitere Umbau-Notwendigkeit ergibt sich aus der Absicht des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), die Kanalisation zu erneuern. Außerdem will die EWE die Trinkwasserleitung von der West- auf die Ostseite der Straße verlegen.

Wann und wo wird gebaut?
Mit dem Bau wird voraussichtlich in diesem Frühjahr begonnen. Gestartet wird mit der Wasserleitung. Für diese Arbeiten sind insgesamt etwa sechs Monate veranschlagt. Nach etwa drei Monaten beginnt parallel dazu der Kanal- und Straßenbau. Auch der Rahmendurchlass des Krusenbuscher Wasserzuges wird erneuert. Ausgebaut wird in zwei Bauabschnitten. Beginnend im Norden liegt der erste Abschnitt mit einer Länge von rund 300 Metern zwischen der Klingenbergstraße und dem Windmühlenweg. Anschließend beginnt der zweite Teil, der etwa 260 Meter misst, im Windmühlenweg und endet am Schellenberg. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant.

Während der gesamten Bauzeit werden die betroffenen Grundstückszufahrten, zumindest provisorisch, entweder nördlich oder südlich erreichbar sein. Dies schließt auch die Zufahrt zur Dr.-Behring-Straße ein. Sollte eine Zufahrtssperrung im Ausnahmefall unumgänglich sein, beläuft sich diese in der Regel auf maximal ein bis zwei Tage. Sobald eine Zufahrtssperrung während der Bauzeit absehbar ist, werden die Anwohnenden per Post informiert.

Einzelheiten der Planung
Der Alte Postweg wird in einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut – zurzeit ist die Fahrbahn zwischen 6 und 7,60 Meter breit. Unter der neuen Asphaltdecke werden eine Tragschicht, Schotter und eine Frostschutzschicht eingebaut. Im Mittelteil der Ausbaustrecke wird die Fahrbahn auf beiden Seiten von jeweils separaten, mit Betonsteinpflaster versehenen Geh- und Radwegen flankiert.

Zur Anbindung des MediTech-Areals wird die Fahrbahn aufgeweitet. Aus Richtung Norden wird ein Linksabbiegestreifen eingerichtet. Außerdem wird eine Querungsinsel in die Fahrbahn integriert. Durch die Ausgestaltung der Nebenanlagen sowie die Schaffung von Zufahrten zum MTO-Gelände werden die Parkmöglichkeiten an der Straße eingeschränkt. Es werden elf Parkplätze weniger als im aktuellen Bestand zur Verfügung stehen. Ersatz entsteht aber im angrenzenden MTO-Quartier, wo eine Vielzahl von neuen Stellplätzen in Form von für die Öffentlichkeit zugänglichen Parkgaragen geschaffen werden sollen.

In den Straßenabschnitten links und rechts vom Mittelteil dürfen Fahrradfahrende den Gehweg, der 2,50 Meter auf der Ostseite und 2,70 Meter auf der Westseite breit sein wird, mitnutzen oder die Straße befahren. Die Überleitungen vom Radweg auf die Straße werden mit vier markierten Fahrradschleusen gesichert (jeweils zwei auf jeder Seite). Die Kosten des reinen Straßenausbaus belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro brutto und werden bis zu 60 Prozent mit Mitteln nach dem NGVFG (Niedersächsisches Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) gefördert.

Keine Informationsveranstaltung in Präsenz
Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens sieht die Stadtverwaltung von der sonst für Bürgerinnen und Bürger üblichen Informationsveranstaltung in Präsenz ab. Alternativ stellt das Amt für Verkehr und Straßenbau das bevorstehende Bauvorhaben detailliert online auf der städtischen Homepage vor. Umfangreiche Informationen – Bestandsanalysen, Planungen und Präsentationen – sind im Internet abrufbar unter www.oldenburg.de/ausbau-alter-postweg.

Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können bis zum 11. März direkt telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit dem Fachdienst Tiefbau vereinbaren, um die Planung einzusehen. Auch Rückfragen im Zusammenhang mit der Planung sind möglich. Ansprechpartnerin im Fachdienst Tiefbau ist Swetlana Pfitzner, Telefon 0441 235-4109, E-Mail swetlana.pfitzner@stadt-oldenburg.de.
28.01.2022, 15:40 Uhr
Offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Angebot an jedem ersten Donnerstag im Monat – Start im Februar
Erziehungsfragen, Sorgen und Schwierigkeiten in der Familie: Ab Februar wird an jedem ersten Donnerstag im Monat wieder eine offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle der AWO angeboten. Diese findet jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg) statt. Das Angebot startet ab dem 3. Februar, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es gelten die 3G-Regeln.

In diesem Zeitraum berät Inga Weiland bei allen Problemen rund um die Familie: Sie bietet Hilfe bei Erziehungsfragen, Problemen in der Familie, Sorgen rund um die Schule oder bei Schwierigkeiten in Ehe und Partnerschaft. Kinder und Jugendliche können auch alleine zur Beratung kommen, wenn sie Gesprächsbedarf haben.

Wer sich lieber telefonisch beraten oder einfach nur informieren möchte, bekommt beim Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 oder bei der AWO unter Telefon 0441 973770 Antworten.
21.12.2021, 18:54 Uhr
Gemeinsame Klimmzüge für neue Spielgeräte
Spielplatz Walther-Diekmann-Straße: Verwaltung und Anwohnerschaft im Einklang
Die Stadt Oldenburg unterhält rund 150 Spielplätze. Zum Spielplatzkonzept der Stadt gehört auch die Weiterentwicklung der Spielstätten. Ein Beispiel dafür ist das Areal an der Walther-Diekmann-Straße in Bümmerstede, das jetzt mit einigen neuen Spielgeräten ausgestattet worden ist. Auf die Auswahl hatten sich im Vorfeld Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit der Stadtverwaltung verständigt. Ein Sandwerk-Spielgerät, ein Dreier-Reck, eine Wippe und Hüpfplatten ersetzen nun einen Kletterwürfel, der aus Reihen der Nachbarschaft als nicht altersgerecht empfunden wurde.

Im direkten Einzugsgebiet des Spielplatzes ist die Zahl der null- bis zehnjährigen Kinder in den Jahren 2016 bis 2020 um rund zehn Prozent angewachsen. Die Elternwünsche nach einer veränderten Ausstattung des Spielplatzes hat der Fachdienst Stadtgrün Planung und Neubau unter Moderation des städtischen Kinder- und Jugendbüros zusammen mit den Anwohnenden in einem konstruktiven Bürgerdialog diskutiert.

Die neuen Spielgeräte wurden am Montag und Dienstag dieser Woche von der Firma Friedemann Richter montiert. Bespielbar werden die neuen Geräte voraussichtlich Mitte Januar 2022 sein, weil die Fundamente noch trocknen müssen. Ein Spielplatzprüfer wird einen Sicherheitscheck vornehmen und anschließend die Freigabe erteilen. Die Kosten für die neuen Geräte betragen inklusive Montage rund 21.500 Euro.
10.12.2021, 12:44 Uhr
Impfpunkt Kreyenbrück: Dienstag geht’s los
Vorbereitungen sind abgeschlossen – Oberbürgermeister Krogmann: „Impfzug nimmt weiter Fahrt auf“
Ausreichend Impfstoff ist avisiert, die Einrichtung der Räumlichkeiten ist abgeschlossen: Dem Start des neuen Impfpunktes im Gebäude der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) steht am nächsten Dienstag, 14. Dezember, nichts im Wege. Dieser Impfpunkt stellt damit ein ergänzendes Angebot zum großen Impfpunkt in den Schlosshöfen sowie zum zukünftigen Impfpunkt in Wechloy dar, die beide eine deutlich größere Kapazität aufweisen. Dienstags und donnerstags können sich in Kreyenbrück bis zu 150 Menschen ab zwölf Jahren von 10 bis 15 Uhr ohne Termin impfen lassen.

„Wir haben mittlerweile eine sehr gute Impfleistung und aktuell eine sinkende Inzidenz – wir sind in Oldenburg auf einem guten Weg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er erwartet durch die Eröffnung des Impfpunktes in Kreyenbrück einen weiteren Schub für die Impfkampagne. „Wir schaffen hier ein bürgernahes Vor-Ort-Angebot in einem Stadtteil“, erläutert Krogmann und freut sich, dass durch die Einrichtung der Impfpunkte und durch den Einsatz der Impfteams „der Impfzug weiter deutlich Fahrt aufnimmt“.

Verabreicht werden im Impfpunkt Kreyenbrück Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahren müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Mit Wartezeiten ist zu rechnen, es wird um Geduld gebeten.

Die mobilen Impfteams haben bisher (Stand 8. Dezember) 721 Erstimpfungen, 444 Zweitimpfungen und 3.051 Auffrischungsimpfungen verabreicht, der Impfpunkt Schlosshöfe hat seit dem Start am 24. November 1.433 Erstimpfungen, 953 Zweitimpfungen und 2.740 Booster-Impfungen vorgenommen. Zuversichtlich stimmt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch die deutlich gestiegene Bereitschaft der Haus- und Fachärzte, sich an der Impfkampagne zu beteiligen. Zahlreiche Praxen bieten eigene Impfaktionen an. Für die Hausärztinnen und Hausärzte sowie Fachärztinnen und Fachärzte wurden mit Stand zum 5. Dezember 51.570 Erstimpfungen, 52.040 Zweitimpfungen und 20.527 Auffrischungsimpfungen notiert – das sind knapp 9.000 Impfungen mehr als eine Woche zuvor.