Kreyenbrück
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10.05.2022, 18:03 Uhr
Freie Plätze bei integrativer Radfahrschule in Kreyenbrück
DSC Oldenburg und Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich auf Interessierte
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Sportverein DSC Oldenburg e.V. laden gemeinsam zu einer integrativen Radfahrschule ein. Das Training hat zwar bereits am 20. April begonnen, aber Interessierte können noch einsteigen und sich anmelden. Rose Wangui-Schulz vom Stadtteiltreff und Rudi Wilhelm und Michael Kramer vom DSC helfen beim praktischen Erlernen des Radfahrens und vermitteln Verkehrsregeln. Treffpunkt der Radfahrschule ist der Utkiek Oldenburg, Eidechsenstraße, immer mittwochs von 11 bis 12.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 10 Euro. Interessierte können sich bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück anmelden, unter Telefon 0441 235-3292.

Die Organisatoren Andreas Hoffmann vom DSC Oldenburg e.V., Gerardina Topo vom Stadtsportbund Oldenburg e.V. und Gudrun Knies vom Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich über die neue Kooperation und hoffen auf viele Interessierte, die bei der Radfahrschule noch einsteigen und das Fahrradfahren erlernen möchten. Das Angebot wird im Rahmen des vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Projektes „Radfahren vereint“ finanziell unterstützt.
03.05.2022, 18:33 Uhr
Neues Angebot „Gedächtnistraining“ im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, startet am Montag, 9. Mai, eine neue offene Gruppe zum Gedächtnistraining. Immer montags, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen, um gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Rätselaufgaben zu lösen und Gedächtnisspiele durchzuführen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, alle sind willkommen. Bei Fragen oder für Informationen hilft der Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 weiter.
26.04.2022, 17:08 Uhr
Schreibworkshop im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Mit oder ohne Reim, lang oder kurz – Gedichte für den eigenen Stadtteil schreiben
Farbenfroh, die Kulturinitiative in Kreyenbrück, lädt alle Menschen aus Kreyenbrück und Bümmerstede ein, ein Gedicht für ihren Stadtteil zu schreiben. Ob mit oder ohne Reim, lang oder kurz – gerade ein Gedicht bietet viele Möglichkeiten, die Gefühle und Gedanken über das Leben und Lieben im Stadtteil zum Ausdruck zu bringen.

Sie können sofort starten: Wenn Sie Hilfe brauchen und nicht allein in Ihrem Zimmer dichten möchten, können Sie an einem der Schreibworkshops unter professioneller Anleitung teilnehmen. Der Schreibworkshop im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, findet statt am Mittwoch, 11. Mai, 15 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist telefonisch erforderlich unter 0441 235-3292.

Ab Dezember werden die schönsten und zum Stadtteil passenden Gedichte dort ausgestellt, wo man Zeit zum Lesen hat, beispielsweise in Arztpraxen, Kirchen oder öffentlichen Einrichtungen – Vielleicht finden Sie ja auch Ihr Gedicht. Außerdem sind Sie am Freitag, 2. Dezember, herzlich in die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück eingeladen, wo Sie die Möglichkeit haben, Ihr Gedicht selbst vorzutragen oder es vorlesen zu lassen.

Sie haben Zeit, Ihre gereimten oder ungereimten Gedanken bis zum 1. Oktober 2022 zu Papier zu bringen und per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de sowie mit der Post zu schicken oder persönlich im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg, vorbeizubringen.
14.04.2022, 14:58 Uhr
Gartengruppe in Kreyenbrück sucht Verstärkung
Alter Postweg 11: Neue Fläche lädt zum Pflanzen und Säen ein
Seit 12 Jahren besteht der interkulturelle Garten der Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück. Bis 2021 lag der Garten am alten Standort des Stadtteiltreffs – Nun gibt es eine neue Fläche am Alten Postweg 11, auf der gepflanzt und gesät werden kann. Alle, die Lust auf ein eigenes Beet im Stadtteil haben, sind herzlich willkommen, mitzugärtnern. Gesucht wird zudem eine Person, die die Gruppe fachlich anleiten und unterstützen kann. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich telefonisch beim Stadtteiltreff Kreyenbrück melden unter 0441 235-3292.
08.03.2022, 16:56 Uhr
„Zusammen statt allein“: Neues Angebot im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Gespräche, Spiel und Spaß jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr
In lockerer Runde austauschen und neue Menschen kennenlernen: Das können Erwachsene ab dem 15. März gezielt im Stadtteiltreff Kreyenbrück im Alten Postweg 1. Ab dann startet vor Ort jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr das neue Angebot „Zusammen statt allein – Gespräche, Spiel und Spaß“ – und das Motto ist Programm. Je nach Wunsch der Teilnehmenden sind außerdem Aktivitäten wie gemeinsames Frühstücken oder Spielerunden geplant. Natürlich alles unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln.

Wer sich anmelden oder über das neue Angebot informieren möchte, kann sich unter 0441 235-3292 an das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück wenden. Online unter https://www.oldenburg.de/stadtteiltreff-kreyenbrueck finden sich zudem der allgemeine Flyer und das aktuelle Programm.
04.03.2022, 13:07 Uhr
Stadtteiltreff Kreyenbrück seit 1. März auf Instagram vertreten
Einblicke in aktuelle Projekte und neueste Angebote des Stadtteiltreffs
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück ist seit Dienstag, 1. März, auch auf Instagram vertreten. Auf dem neuen Kanal können sich Bürgerinnen und Bürger über den Alltag im Stadtteiltreff informieren und sich über alles rund um die neuesten Angebote und Projekte auf dem Laufenden halten. Auf Instagram müssen im Suchfeld dazu lediglich die Stichwörter „Stadtteiltreff Kreyenbrück“ eingegeben werden und schon gelangen Interessierte zum neuen Kanal des Stadtteiltreffs.

Mit dem Start des Instagram-Kanals kommt der Stadtteiltreff Kreyenbrück einem Wunsch nach, der bereits mehrfach von Besucherinnen und Besuchern geäußert wurde. Besonders die zielgruppengerechte Ansprache ist dem Team des Stadtteiltreffs wichtig, das hofft, durch den neuen Kommunikationsweg noch optimaler für die verschiedenen Angebote der Einrichtung werben zu können. Die Inhalte sind ab sofort unter @stadtteiltreffkreyenbrueck auf Instagram abrufbar.
01.03.2022, 12:55 Uhr
Novavax kommt nach Oldenburg: Aktionswoche im Impfpunkt Kreyenbrück
Wartelisten-Impfungen am 6. und 7. März – freies Impfangebot am 8. und 10. März
Wer auf eine Corona-Impfung mit Novavax hofft, kann sich bald impfen lassen: Denn der neue Proteinimpfstoff, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Corona-Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird jetzt ausgeliefert. Interessierte können sich nach wie vor über die Hotline des Landes Niedersachsen (Telefon 0800/9988665) auf eine Warteliste setzen lassen, um einen Termin zugewiesen zu bekommen. Diese Impftermine finden im städtischen Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg) entweder am Sonntag, 6. März, oder am Montag, 7. März, jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt.

Novavax-Impfung auch ohne Termin möglich
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht für die Warteliste gemeldet haben, auch freie Impfangebote ohne Terminvereinbarung nutzen: Diese werden am Dienstag, 8. März, und am Donnerstag, 10. März, angeboten und finden ebenfalls zwischen 10 und 15 Uhr im Impfpunkt Kreyenbrück statt.

Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und – sofern vorhanden – der Impfpass.

Was muss ich noch zur Novavax-Impfung wissen?
Mit dem Novavax-Impfstoff werden grundsätzlich nur Erstimpfungen und die nach drei Wochen zugehörigen Zweitimpfungen durchgeführt. Er kann nicht als Auffrischungsimpfung für einen der anderen Impfstoffe genutzt werden. Der jeweilige Zweitimpftermin findet bei allen Novavax-Impfungen exakt drei Wochen nach der Erstimpfung an selber Stelle statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollten eines der oben angegebenen Angebote nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, den Impfstoff auch im Impfpunkt Schlosshöfe anzubieten. Ab wann dieses Angebot bestehen wird, kann aber aufgrund der noch unklaren Liefersituation aktuell nicht gesagt werden.

Was ist Novavax und wie viele Impfungen sind nötig?
Der Impfstoff Novavax enthält Teile des sogenannten Spike-Proteins, das sich auf der Oberfläche von Sars-CoV-2-Viren befindet. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert auf diese Eiweiß-Schnipsel. Dadurch wird ein Immunschutz gegen Corona-Erkrankungen aufgebaut. Auch viele Grippe-Impfstoffe funktionieren ähnlich. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna hingegen produziert der Körper selbst das Spike-Protein, der Impfstoff selbst enthält nur die Bauanleitung dafür. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Novavax-Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Weitere Informationen
Auf den Corona-Informationsseiten unter www.oldenburg.de/corona informiert die Stadt Oldenburg ständig über aktuelle Regelungen und Impfmöglichkeiten. Fragen zu Corona-Impfungen beantwortet zudem das ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4960.
18.02.2022, 16:08 Uhr
Jugendfreizeitstätte Cafta wird erweitert
Mehr Raum für die Stadtteil- und Jugendarbeit in Kreyenbrück
Ausreichend Platz für Theatergruppen und ein zusätzlicher Gruppenraum für Bands oder kreative Projekte: Das ist das Ziel der räumlichen Erweiterung der Jugendfreizeitstätte Cafta in Kreyenbrück. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich nach Ostern beginnen und bis Dezember 2022 fertiggestellt sein. „Durch die zusätzlichen Räume für die Cafta im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord können wir die dortige Jugendarbeit weiterentwickeln und gleichzeitig auch ein besseres Angebot zur Begegnung im Stadtteil machen“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit beim Amt für Jugend und Familie.

Ganz konkret wird der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss von derzeit 80 auf 120 Quadratmeter vergrößert. Im Obergeschoss wird ein 40 Quadratmeter großer zusätzlicher Gruppenraum eingerichtet, der multifunktional genutzt werden kann. So kann etwa die theaterpädagogische Arbeit der Jugendfreizeitstätte in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. ausgeweitet werden. Auch Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren soll der größere Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Der zusätzliche Gruppenraum ist als Jugendraum oder für Bandproben vorgesehen, kann aber auch als Tonstudio oder für Hörspiel- und Videoprojekte genutzt werden.

„Schon bei der Planung der Umbaumaßnahmen hatte das Team der Freizeitstätte die Jugendlichen der Cafta eingebunden, unter anderem durch die Hausversammlung, die Mädchengruppe oder in Form von Ideensammlungen im offenen Bereich“, betont Katrin Wiese, Leiterin der Cafta. „Auch an der Raumgestaltung nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die jungen Menschen weiter beteiligt werden.“

Die Baukosten betragen insgesamt rund 435.000 Euro, wobei der Großteil (90 Prozent) über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ abgedeckt ist. Die Fördermittel werden von der NBank bereitgestellt und setzen sich aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln zusammen. 
15.02.2022, 16:41 Uhr
Alter Postweg erhält neues Gesicht
Stadt informiert über Ausbauplanung online und auf Wunsch mit Termin im Fachdienst Tiefbau
Mit dem geplanten Ausbau der Straße Alter Postweg in Kreyenbrück schlägt die Stadt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Zum einen geht es darum, das neue Quartier MediTech Oldenburg (MTO) mit einer Hauptzufahrt anzubinden. Zum anderen sind die Verkehrsanlagen am Alten Postweg alles andere als zeitgemäß: Die Straßendecke weist an vielen Stellen Risse und Versackungen auf, die Oberflächenentwässerung ist unzureichend, Pfützen sind keine Seltenheit. Es gibt kaum geregelte Querungsmöglichkeiten, Radelnde werden auf die Fahrbahn gedrängt, auf der Ostseite ist der Gehweg zu schmal. Das alles soll sich ändern: Die vom Ingenieurbüro INGWA erstellte Neuplanung soll die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöhen und insbesondere den Radverkehr stärken. Eine weitere Umbau-Notwendigkeit ergibt sich aus der Absicht des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), die Kanalisation zu erneuern. Außerdem will die EWE die Trinkwasserleitung von der West- auf die Ostseite der Straße verlegen.

Wann und wo wird gebaut?
Mit dem Bau wird voraussichtlich in diesem Frühjahr begonnen. Gestartet wird mit der Wasserleitung. Für diese Arbeiten sind insgesamt etwa sechs Monate veranschlagt. Nach etwa drei Monaten beginnt parallel dazu der Kanal- und Straßenbau. Auch der Rahmendurchlass des Krusenbuscher Wasserzuges wird erneuert. Ausgebaut wird in zwei Bauabschnitten. Beginnend im Norden liegt der erste Abschnitt mit einer Länge von rund 300 Metern zwischen der Klingenbergstraße und dem Windmühlenweg. Anschließend beginnt der zweite Teil, der etwa 260 Meter misst, im Windmühlenweg und endet am Schellenberg. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant.

Während der gesamten Bauzeit werden die betroffenen Grundstückszufahrten, zumindest provisorisch, entweder nördlich oder südlich erreichbar sein. Dies schließt auch die Zufahrt zur Dr.-Behring-Straße ein. Sollte eine Zufahrtssperrung im Ausnahmefall unumgänglich sein, beläuft sich diese in der Regel auf maximal ein bis zwei Tage. Sobald eine Zufahrtssperrung während der Bauzeit absehbar ist, werden die Anwohnenden per Post informiert.

Einzelheiten der Planung
Der Alte Postweg wird in einer Breite von 6,50 Metern ausgebaut – zurzeit ist die Fahrbahn zwischen 6 und 7,60 Meter breit. Unter der neuen Asphaltdecke werden eine Tragschicht, Schotter und eine Frostschutzschicht eingebaut. Im Mittelteil der Ausbaustrecke wird die Fahrbahn auf beiden Seiten von jeweils separaten, mit Betonsteinpflaster versehenen Geh- und Radwegen flankiert.

Zur Anbindung des MediTech-Areals wird die Fahrbahn aufgeweitet. Aus Richtung Norden wird ein Linksabbiegestreifen eingerichtet. Außerdem wird eine Querungsinsel in die Fahrbahn integriert. Durch die Ausgestaltung der Nebenanlagen sowie die Schaffung von Zufahrten zum MTO-Gelände werden die Parkmöglichkeiten an der Straße eingeschränkt. Es werden elf Parkplätze weniger als im aktuellen Bestand zur Verfügung stehen. Ersatz entsteht aber im angrenzenden MTO-Quartier, wo eine Vielzahl von neuen Stellplätzen in Form von für die Öffentlichkeit zugänglichen Parkgaragen geschaffen werden sollen.

In den Straßenabschnitten links und rechts vom Mittelteil dürfen Fahrradfahrende den Gehweg, der 2,50 Meter auf der Ostseite und 2,70 Meter auf der Westseite breit sein wird, mitnutzen oder die Straße befahren. Die Überleitungen vom Radweg auf die Straße werden mit vier markierten Fahrradschleusen gesichert (jeweils zwei auf jeder Seite). Die Kosten des reinen Straßenausbaus belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro brutto und werden bis zu 60 Prozent mit Mitteln nach dem NGVFG (Niedersächsisches Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) gefördert.

Keine Informationsveranstaltung in Präsenz
Aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens sieht die Stadtverwaltung von der sonst für Bürgerinnen und Bürger üblichen Informationsveranstaltung in Präsenz ab. Alternativ stellt das Amt für Verkehr und Straßenbau das bevorstehende Bauvorhaben detailliert online auf der städtischen Homepage vor. Umfangreiche Informationen – Bestandsanalysen, Planungen und Präsentationen – sind im Internet abrufbar unter www.oldenburg.de/ausbau-alter-postweg.

Bürgerinnen und Bürger, die über keinen Internetzugang verfügen, können bis zum 11. März direkt telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit dem Fachdienst Tiefbau vereinbaren, um die Planung einzusehen. Auch Rückfragen im Zusammenhang mit der Planung sind möglich. Ansprechpartnerin im Fachdienst Tiefbau ist Swetlana Pfitzner, Telefon 0441 235-4109, E-Mail swetlana.pfitzner@stadt-oldenburg.de.
28.01.2022, 15:40 Uhr
Offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Angebot an jedem ersten Donnerstag im Monat – Start im Februar
Erziehungsfragen, Sorgen und Schwierigkeiten in der Familie: Ab Februar wird an jedem ersten Donnerstag im Monat wieder eine offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle der AWO angeboten. Diese findet jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg) statt. Das Angebot startet ab dem 3. Februar, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es gelten die 3G-Regeln.

In diesem Zeitraum berät Inga Weiland bei allen Problemen rund um die Familie: Sie bietet Hilfe bei Erziehungsfragen, Problemen in der Familie, Sorgen rund um die Schule oder bei Schwierigkeiten in Ehe und Partnerschaft. Kinder und Jugendliche können auch alleine zur Beratung kommen, wenn sie Gesprächsbedarf haben.

Wer sich lieber telefonisch beraten oder einfach nur informieren möchte, bekommt beim Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 oder bei der AWO unter Telefon 0441 973770 Antworten.
21.12.2021, 18:54 Uhr
Gemeinsame Klimmzüge für neue Spielgeräte
Spielplatz Walther-Diekmann-Straße: Verwaltung und Anwohnerschaft im Einklang
Die Stadt Oldenburg unterhält rund 150 Spielplätze. Zum Spielplatzkonzept der Stadt gehört auch die Weiterentwicklung der Spielstätten. Ein Beispiel dafür ist das Areal an der Walther-Diekmann-Straße in Bümmerstede, das jetzt mit einigen neuen Spielgeräten ausgestattet worden ist. Auf die Auswahl hatten sich im Vorfeld Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit der Stadtverwaltung verständigt. Ein Sandwerk-Spielgerät, ein Dreier-Reck, eine Wippe und Hüpfplatten ersetzen nun einen Kletterwürfel, der aus Reihen der Nachbarschaft als nicht altersgerecht empfunden wurde.

Im direkten Einzugsgebiet des Spielplatzes ist die Zahl der null- bis zehnjährigen Kinder in den Jahren 2016 bis 2020 um rund zehn Prozent angewachsen. Die Elternwünsche nach einer veränderten Ausstattung des Spielplatzes hat der Fachdienst Stadtgrün Planung und Neubau unter Moderation des städtischen Kinder- und Jugendbüros zusammen mit den Anwohnenden in einem konstruktiven Bürgerdialog diskutiert.

Die neuen Spielgeräte wurden am Montag und Dienstag dieser Woche von der Firma Friedemann Richter montiert. Bespielbar werden die neuen Geräte voraussichtlich Mitte Januar 2022 sein, weil die Fundamente noch trocknen müssen. Ein Spielplatzprüfer wird einen Sicherheitscheck vornehmen und anschließend die Freigabe erteilen. Die Kosten für die neuen Geräte betragen inklusive Montage rund 21.500 Euro.
10.12.2021, 12:44 Uhr
Impfpunkt Kreyenbrück: Dienstag geht’s los
Vorbereitungen sind abgeschlossen – Oberbürgermeister Krogmann: „Impfzug nimmt weiter Fahrt auf“
Ausreichend Impfstoff ist avisiert, die Einrichtung der Räumlichkeiten ist abgeschlossen: Dem Start des neuen Impfpunktes im Gebäude der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) steht am nächsten Dienstag, 14. Dezember, nichts im Wege. Dieser Impfpunkt stellt damit ein ergänzendes Angebot zum großen Impfpunkt in den Schlosshöfen sowie zum zukünftigen Impfpunkt in Wechloy dar, die beide eine deutlich größere Kapazität aufweisen. Dienstags und donnerstags können sich in Kreyenbrück bis zu 150 Menschen ab zwölf Jahren von 10 bis 15 Uhr ohne Termin impfen lassen.

„Wir haben mittlerweile eine sehr gute Impfleistung und aktuell eine sinkende Inzidenz – wir sind in Oldenburg auf einem guten Weg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er erwartet durch die Eröffnung des Impfpunktes in Kreyenbrück einen weiteren Schub für die Impfkampagne. „Wir schaffen hier ein bürgernahes Vor-Ort-Angebot in einem Stadtteil“, erläutert Krogmann und freut sich, dass durch die Einrichtung der Impfpunkte und durch den Einsatz der Impfteams „der Impfzug weiter deutlich Fahrt aufnimmt“.

Verabreicht werden im Impfpunkt Kreyenbrück Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahren müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Mit Wartezeiten ist zu rechnen, es wird um Geduld gebeten.

Die mobilen Impfteams haben bisher (Stand 8. Dezember) 721 Erstimpfungen, 444 Zweitimpfungen und 3.051 Auffrischungsimpfungen verabreicht, der Impfpunkt Schlosshöfe hat seit dem Start am 24. November 1.433 Erstimpfungen, 953 Zweitimpfungen und 2.740 Booster-Impfungen vorgenommen. Zuversichtlich stimmt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch die deutlich gestiegene Bereitschaft der Haus- und Fachärzte, sich an der Impfkampagne zu beteiligen. Zahlreiche Praxen bieten eigene Impfaktionen an. Für die Hausärztinnen und Hausärzte sowie Fachärztinnen und Fachärzte wurden mit Stand zum 5. Dezember 51.570 Erstimpfungen, 52.040 Zweitimpfungen und 20.527 Auffrischungsimpfungen notiert – das sind knapp 9.000 Impfungen mehr als eine Woche zuvor.
30.11.2021, 19:25 Uhr
Bürgerbeteiligung zum Sportpark Kreyenbrück geht in die zweite Runde
Online-Workshop: Ergebnisse diskutieren und weitere Ideen einbringen
Bürgerinnen und Bürger können erneut aktiv an der Gestaltung des Sportparks Kreyenbrück und des angrenzenden BMX- und Skateparks mitwirken: Am Donnerstag, 9. Dezember, werden die Ergebnisse des ersten Workshops digital präsentiert und diskutiert. Ab 17 Uhr geht es um den BMX- und Skatepark und ab circa 18.15 Uhr um den Sportpark Kreyenbrück. Aufgrund der aktuellen Situation findet die Veranstaltung im Online-Format statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können über folgenden Link teilnehmen: https://miro.com/app/board/uXjVOfAXXu4=/?invite_link_id=496197535502.

Die Planungsbüros Pätzold+Snowadsky und Endboss stellen während dieses zweiten Treffens die Vorentwürfe und Planungen der Anlagen vor und erläutern, inwiefern die während des Ideenfindungs-Workshops gesammelten Vorschläge und Wünsche berücksichtigt und umgesetzt werden können. Im Anschluss können alle Teilnehmenden weitere Anmerkungen zu den vorläufigen Gelände-Planungen einbringen und haben somit erneut die Möglichkeit, sich aktiv am Planungsprozess zu beteiligen.

Bei Fragen hilft das Kinder- und Jugendbüro per E-Mail (kijubuero@stadt-oldenburg.de) oder telefonisch unter 0441 235-3690 oder 0441 235-3699 gerne weiter.
23.11.2021, 19:54 Uhr
„Lichtblick“ in Kita Sperberweg: Kunstprojekt statt Laternenlauf
Workshop mit der Oldenburger Kunstschule e.V. sorgt für strahlende Momente
Strahlende Gesichter und Momente konnten Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher in diesen Tagen in der Kita Sperberweg erleben. Statt des jährlichen Laternenlaufs haben vier- bis sechsjährige Kinder hier an einer Kunstaktion teilgenommen, die in Kooperation mit der Oldenburger Kunstschule e.V. angeboten wurde.

Über einen Zeitraum von drei Wochen wurde zweimal wöchentlich geklebt, gesprüht und gewerkelt: Die kleinen Künstlerinnen und Künstler erschufen zusammen mit dem erfahrenen Team der Oldenburger Kunstschule eigene Lichtobjekte, die später mit LEDs individuell beleuchtet wurden. Für diese wurden verschiedene Materialien wie Stöcke, Plastikflaschen oder Gläser mitgebracht und anschließend mit Leuchtfarbe gestaltet. Entsprechend in Szene gesetzt entstand aus den Werken eine Kita-eigene Ausstellung, die die Kinder gruppenübergreifend bestaunen konnten. Auch das eine Elternteil, auf das die Abholung der Kinder derzeit als Vorsichtsmaßnahme beschränkt ist, hatte während der Abholzeiten die Möglichkeit, sich von seinem Kind durch die Ausstellung führen zu lassen.

„Wir haben die Ausstellungsdauer extra noch um zwei Tage verlängert, um möglichst vielen Eltern die Chance zu geben, sich die Ergebnisse des Lichtblick-Projektes anzuschauen“, so Angelika Prostka von der Kita Sperberweg. Um für größtmögliche Entzerrung zu sorgen, wurde das Ganze dabei in einer Art Rundweg mit Einbahnsystem angelegt, bei der Elternteile die illuminierte Ausstellung durch den Haupteingang der Kita betreten und über den Seiteneingang wieder verlassen konnten.

Neben den Elternführungen mündete das Gestaltungsprojekt zudem in einem Kitagruppen-übergreifenden Lichtfest mit Krapfen und anderen Leckereien für Kinder und Erziehende, das in diesem Jahr statt des üblichen Laternenlaufs veranstaltet wurde. „Wir haben das Projekt zuerst nicht bewusst als Alternative zum Laternenlauf geplant, sondern als gruppenübergreifenden Workshop mit der Oldenburger Kunstschule, mit der wir eine sehr gute Zusammenarbeit pflegen“, erläutert Projektkoordinatorin Angelika Prostka. „Als wir dann jedoch die einzigartige Atmosphäre sahen, die sich durch die schönen Illuminationen bietet, waren wir uns sofort einig, dass wir mit den Kindern das Lichtfest als etwas ganz Tolles und Neues in diesem Jahr machen wollten.“

Die Oldenburger Kunstschule e.V. hatte ihr „Lichtblick“-Projekt bereits im vergangenen Jahr als Möglichkeit etabliert, auch ohne das klassische Laternenbasteln in Kitas Lichtobjekte zu gestalten. Gemeinsam mit den Kindern wurden auf diese Weise ganz eigene Kunstwerke erschaffen, durch die alle Beteiligten auch während der Coronazeit einen Lichtblick erleben sollten.
19.10.2021, 18:02 Uhr
Alte Holzbrücke hat ausgedient
Geh- und Radweg zwischen Lärchenring und Klingenbergstraße erhält neues Brückenbauwerk
Der Geh- und Radweg zwischen dem Lärchenring und der Klingenbergstraße erhält eine neue Brücke. Der rund acht Meter lange und 2,75 Meter breite Neubau ersetzt die abgängige Holzbrücke. Die neue Konstruktion erhält einen Stahlüberbau mit einem Holzbohlenbelag aus Eiche und einem Stahlgeländer. Die Kosten betragen etwa 110.000 Euro.

In dieser Woche finden vorbereitende Arbeiten statt. Für die eigentlichen Bauarbeiten, die von der Rasteder Firma TweWe-Bau ausgeführt werden, muss der Geh- und Radweg in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 26. November 2021 voll gesperrt werden. Den Auftrag für den Stahlbau hat die Firma Schees & Lühn (Emsland) erhalten. Das Bauwerk wird zurzeit parallel gefertigt.

Eine Umleitung wird für den Zeitraum der Baumaßnahme über die Bahnhofsallee ausgewiesen.
01.10.2021, 15:04 Uhr
Mittwochs vorerst kein Wochenmarkt mehr in Kreyenbrück
Angebot am Freitag bleibt weiterhin bestehen und wird erweitert
Am Mittwoch, 29. September, hat zum vorerst letzten Mal mittwochs ein Wochenmarkt in Kreyenbrück stattgefunden. Durch den Ruhestand einer Händlerin und durch den Rückzug eines weiteren Beschickers fehlen dem kleinsten Wochenmarkt im Stadtgebiet zurzeit Anbieterinnen und Anbieter. Mehr als zwei oder drei Betriebe hatten sich in den vergangenen Jahren mittwochs nicht an diesem Wochenmarkt beteiligt.

Anders sieht die Situation am Freitag aus: An diesem Wochentag bleibt der beliebte Wochenmarkt weiterhin bestehen. Vertreten sind aktuell neun Betriebe mit Waren in den Sortimenten Käse, Obst und Gemüse, Wurstwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Marmeladen und Gärtnereiprodukte. Ab Freitag, 8. Oktober, wird zudem ein neuer Geflügelhändler das Marktgeschehen bereichern.
01.09.2021, 16:51 Uhr
Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel
Filmvorführung am 4. September auf dem Farbenfroh-Festival
Über den Film:
Eigentlich sollte die Produktion ja ein neuartiges inklusives Hörspielmusiktheaterspektakel mit mehr als 40 Beteiligten werden. Doch dann kam die Coronapandemie und setzte einen langen kreativen Wandlungsprozess in Gang, der sich immer wieder durch neue Möglichkeiten veränderte und schließlich in Form eines Films seine Vollendung findet.

Inhalt:
Schlafmütze zappt sich durch globale Katastrophen und als er einschläft, prägen diese Bilder seine Traumreise. Sie weitet seinen Blick über den Rand eines Aquariums hinaus über genderbestimmte Fischperspektiven und konsumkritische Kinderhelden bis hin zur entscheidenden Frage: »Warum sind wir zu schwer für den Regenbogen?«

Ein Projekt von
Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg-Süd e. V. in Kooperation mit dem Blauschimmel-Atelier und Global Music Player e. V. 
Gefördert durch die Aktion Mensch.


Vorführung am 4. September 2021 in der Freizeitstätte Kreyenbrück ("Cafta"), Brandenburger Str. 38, 26133 Oldenburg

Filmbeginn 16:30 Uhr, 50 Minuten

Eintritt frei, Spenden erwünscht
30.07.2021, 14:17 Uhr
Klinikum und Stadt Oldenburg kooperieren
Klinikum Oldenburg geht mit OL-WLAN online
Der technische Start ist vollzogen: Ab sofort steht das kostenfreie städtische OL-WLAN durch die Kooperation von Klinikum und Stadt Oldenburg auch im Klinikum Oldenburg zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Klinikpersonal. Gerade für die Menschen, die längere Zeit im Krankenhaus verbleiben, bietet das kostenlose OL-WLAN eine gute Möglichkeit, sich online mit Informationen zu versorgen, sich zu beschäftigen und den Kontakt zu Angehörigen zu halten.

„Mit dem kostenfreien OL-WLAN können wir allen Patientinnen und Patienten im Klinikum ab sofort einen schönen Service bieten und den Aufenthalt damit angenehmer gestalten“, meint Ralf Boldt, Geschäftsbereichsleitung IT, Klinikum Oldenburg. „Wir freuen uns, mit der Kooperation OL-WLAN weiteren Nutzerinnen und Nutzern zugänglich machen können. Das stärkt den digitalen Standort Oldenburg insgesamt“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

Das öffentliche WLAN-Netz „OL-WLAN“ der Stadt Oldenburg wird seit 2016 an stark frequentierten Plätzen in der Innenstadt ausgestrahlt. Ein weiterer Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes ist in Vorbereitung.
30.07.2021, 10:40 Uhr
Vom Stadtteilkino bis zur Zukunftswerkstatt
„Leben im Quartier“: Die ersten Projekte für Kreyenbrück und Bümmerstede werden gefördert
In den vergangenen Monaten sind im Rahmen des Projektes „Leben im Quartier“ vielversprechende Ideen für Kleinprojekte in den Stadtteilen Kreyenbrück und Bümmerstede entstanden. Gesucht wurden unter Federführung der Strategischen Sozialplanung im Sozialdezernat Ideen, die das Zusammenleben in den Stadtteilen stärken und lokale Netzwerke unterstützen und fördern. Insgesamt wird eine Fördersumme von 30.000 Euro für bis zu sechs Kleinprojekte vergeben. Nun stehen die ersten drei Projekte fest, die eine Unterstützung erhalten.

Das erste Projekt sieht ein Stadtteilkino für Kreyenbrück vor, angestoßen durch den Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. und die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes. Mit den Fördermitteln wird eine moderne technische Ausstattung angeschafft, sodass ein neuer Ort für gemeinsames Filmvergnügen, aber auch für Dokumentar- und Nachdenkfilme zu den Themen in Geschichte und Gegenwart in der Nachbarschaft entsteht. Für die Planung, die Themenauswahl und die Gesamtverantwortung des Projekts möchten die Initiatorinnen und Initiatoren insbesondere junge Menschen aus dem Stadtteil ansprechen.

Ein weiteres Projekt dreht sich um Sitzgelegenheiten im Quartier und will mehr Bänke und Sitzgruppen in den Stadtteilen schaffen. Dadurch werden einerseits mobilitätseingeschränkte Menschen darin unterstützt, sich selbstbestimmt im Quartier zu bewegen. Andererseits werden neue Orte des Aufenthaltes und der Begegnung im Wohnumfeld geschaffen. So können neue soziale Zentren für alle Altersgruppen in Kreyenbrück und Bümmerstede entstehen.

Das dritte Projekt stammt von der Oldenburger Kunstschule. In Zukunftswerkstätten zur Stadtteilgestaltung wollen Jugendliche aus Visionen vom anderen Wohnen, Lernen und Leben reale Objekte und Projekte schaffen. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, Mediendesignerinnen und Mediendesignern sowie Stadtteilinitiativen werden Entwürfe und Modelle für eine neue Alltagsrealität gestaltet. Die entstehenden Simulationen und Modelle sollen als Einstieg in die tatsächliche Umgestaltung von Stadtteilen dienen.

„Mit diesen drei Projekten ist der erste Auftakt gelungen“, freut sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Aktuell läuft eine zweite Runde, in der weitere Projektideen für Kreyenbrück und Bümmerstede gesammelt werden. „Noch bis Mitte September haben alle die Chance, sich mit einer Idee einzubringen und eine finanzielle Unterstützung zu erhalten“, erläutert Lena Haddenhorst vom Projektteam. Vorschläge können online über die Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg unter www.gemeinsam.oldenburg.de/lebenimquartier oder direkt per E-Mail beim Projektteam von „Leben im Quartier“ (quartier-ol@pt-projekte.de oder lena.haddenhorst@stadt-oldenburg.de) eingereicht werden.

Auf der Internetseite finden sich auch weiterführende Informationen zum Projekt „Leben im Quartier“. Das Projekt erprobt in Kreyenbrück und Bümmerstede ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept zur besseren Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen im Stadtteil für Jung bis Alt. Ziel ist es, ein möglichst selbstbestimmtes Leben, Aufwachsen und Alt werden im Quartier für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu fördern und entsprechende Unterstützungsstrukturen zu etablieren.
15.07.2021, 17:29 Uhr
Wegesanierung auf dem Utkiek
Teilabschnitt des Wegesystems wird überarbeitet
In der Vergangenheit ist es bei starken Regenfällen immer wieder zu Erosionen des Wegebelages auf dem Utkiek, gerade auf den sehr steilen Teilabschnitten, gekommen. Derzeit müssen die Wege hier regelmäßig ersetzt und nachgearbeitet werden. Mitte Juli soll nun am Nordhügel des Utkiek eine circa 200 Meter lange Wegefläche mit einem speziellen Belag probeweise überarbeitet werden.

Hierzu wird der vorhandene Weg gefräst und neu planiert. Anschließend wird ein Deckschichtmaterial mit einem organischen Bindemittel aufgebracht. Dieses soll laut Hersteller zukünftig die Auswaschung weitestgehend verhindern und den Pflegeaufwand verringern. Bewährt sich diese Bauweise mit dem neuen Material, ist seitens des Fachdienstes Stadtgrün der Stadt Oldenburg geplant, alle weiteren Wege in den kommenden Jahren so herzustellen.
02.07.2021, 13:59 Uhr
Mit bunten Holzquadraten den Stadtteil verschönern
Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker können Kunstprojekt mitgestalten
Unter dem Motto „Bunte Verbindungen in Kreyenbrück“ plant eine Arbeitsgruppe des Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück in Kooperation mit der „Cafta“, der Freizeitstätte Kreyenbrück, und dem Stadtteiltreff Kreyenbrück ein partizipatives Kunstprojekt. Bewohnerinnen und Bewohner aller Altersstufen sind aufgerufen, ihren Stadtteil zu verschönern, indem sie sich kreativ daran beteiligen, einzelne Holzquadrate (25 mal 25 Zentimeter groß) nach eigenen Ideen und Fertigkeiten bunt zu gestalten.

Die fertigen Einzelprodukte werden dann gesammelt und unter Anleitung des Oldenburger Kunstpädagogen George Golz zu mehreren Objekten zusammengesetzt. Diese sollen dann im Oktober an verschiedenen Standorten im öffentlichen Raum in Kreyenbrück installiert werden. Ähnlich der Installation des Fotoprojekts 2018 im Rahmen von „Farbenfroh“ am Zaun der Kinderklinik hoffen die Initiatoren auf eine Haltbarkeitsdauer von mindestens zwei Jahren.

Die zu gestaltenden Holzplatten können seit dem 1. Juli in der „Cafta“ (Brandenburger Str. 38) oder beim Stadtteiltreff (Alter Postweg 1) abgeholt werden. Dort können sie direkt nach Fertigstellung oder spätestens bis zum 3. September wieder abgegeben werden. Aktionen zur gemeinsamen Gestaltung der Einzelteile für die Installationen sind im Rahmen von Beteiligungsaktionen in der „Cafta“ und im Stadtteiltreff, am Tipi (an der Kirche St. Johannes) sowie beim Stadtteilfest Kreyenbrück am 3. September vorgesehen.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es telefonisch unter 0441 235-3292 (Stadtteiltreff Kreyenbrück) und 0441 44105 („Cafta“ Freizeitstätte Kreyenbrück).
02.07.2021, 13:46 Uhr
Deutlich mehr Angebote für Sport und Freizeit in Kreyenbrück
Die Sport- und Freizeitangebote in Kreyenbrück werden in den kommenden Jahren deutlich erweitert. Die Grundlage ist jetzt durch einen Beschluss des Verwaltungsausschusses mit der Vergabe von Planungsleistungen gelegt worden. Den Auftakt für die geplanten Maßnahmen bildet die Sanierung der Skateanlage auf dem Grundstück der IGS Kreyenbrück. Allein für Planung und Bau dieses Angebotes sind 660.000 Euro vorgesehen. Die konkreten Planungen beginnen noch in diesem Jahr, die späteren Nutzer werden eng mit einbezogen. So sind etwa vorbereitende Workshops und Beteiligungsprozesse geplant.

„Darüber hinaus sanieren wir aber auch die vorhandenen Sportanlagen, wie die Sporthalle Brandenburger Straße und das Stadtteilbad Kreyenbrück. Insgesamt entsteht hier ein sehr guter Mix aus neuen und eher traditionellen Angeboten, der dem Stadtteil ein modernes sportliches Zentrum geben wird“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „In Kreyenbrück werden Vereins- und Schulsport, aber auch der vereinsungebundene Sport viele neue Angebote bekommen“, so Krogmann.

Ziel ist es, die vorhandenen Sport- und Bewegungsangebote aufzuwerten sowie neue Anreize für die Sportlerinnen und Sportler zu schaffen, so dass ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen entsteht. Zu den angedachten Neuerungen zählen eine Pumptrack für Rollsportler, ein Multifunktionsfeld sowie eine Outdoorfitness-Anlage mit sieben Elementen. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet und wurde bereits fertiggestellt.

Auch der bereits beschlossene Bau eines Kunstrasenplatzes gehört zum Gesamtkonzept eines verbesserten Sport- und Freizeitangebots. Insgesamt werden allein für die neuen Freizeitangebote und den Bau des Kunstrasenplatzes mehr als zwei Millionen Euro investiert. Hinzu kommen noch die Sanierung der Sporthalle und des Stadtteilbades, hier werden die konkreten Kosten gerade ermittelt.
25.06.2021, 13:30 Uhr
Erster Eichenprozessionsspinner-Befall in diesem Jahr
Raupenlarven in Kreyenbrück entdeckt – Fachfirma erledigt Bekämpfung umgehend
Erster bestätigter Befall mit dem Eichenprozessionsspinner in diesem Jahr in Oldenburg: Larven der Raupen wurden am Donnerstagnachmittag an einem Baum direkt neben der Bushaltestelle Kreyencentrum am Harreweg entdeckt. Da die Brennhaare der Raupen dieses Schmetterlings bei Menschen Gesundheitsbeschwerden auslösen können, wurde der Bereich sofort vom Fachdienst Stadtgrünpflege und Friedhöfe abgesperrt. Die Stadt Oldenburg hat umgehend ein Fachunternehmen mit der Bekämpfung des Schädlings beauftragt. Die Arbeiten wurden bereits an diesem Freitag ausgeführt. Es wurde eine mechanische Bekämpfung per Industriesauger vorgenommen.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine in Deutschland heimische Schmetterlingsart. Sie hat sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. Der Schmetterling ist eigentlich ein Pflanzenschädling, der befallene Eichen komplett kahl fressen kann. Die Raupen wandern abends als „Prozession“ vom Nest in die Baumkronen und fressen die Blätter. Im Morgengrauen kehren sie in ihre Nester zurück. Für Mensch und Tier schädlich sind die Brennhaare der Raupe, die starken Juckreiz auslösen oder auch die Atemwege reizen können. Es gilt grundsätzlich: Abstand halten und nicht berühren.

Bei Verdacht auf Eichenprozessionsspinner-Vorkommen bittet die Stadt um Hinweise unter den Rufnummern 0441 235-4444 (ServiceCenter) und 0441 235-2777 (Umwelttelefon).
10.06.2021, 12:58 Uhr
SpeakUp – Für eine gerechtere Welt
ÖZO und VEN auf „Stimmenfang“
Welche Folgen hat meine Ernährung auf Umwelt und globale Gerechtigkeit? Wie gut sind gesunde Lebensmittel und fairer Handel mit günstigen Preisen vereinbar? Darüber informierte am Mittwoch, 9. Juni, auf dem Vorplatz der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO).

Das Besondere an diesem Tag war aber die Einladung an alle Oldenburger*innen, selbst das Wort zu ergreifen und ihre Vorschläge für eine nachhaltigere Ernährung vorzubringen – und zwar in einer Videobotschaft, die auf der Webseite des VEN und bei Instagram unter #speakupfor1welt weltweit abrufbar ist.

Insgesamt sieben Themenbereiche aus den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung werden an sieben Orten in Niedersachsen behandelt, in Oldenburg stand „Hunger beenden, global gerechte Ernährung fördern“ auf dem Programm.

„Speak up für eine gerechte Welt!“ sammelt gemeinsam mit den Menschen im Land Ideen, um unsere Welt nachhaltiger und global gerecht zu gestalten. Dafür wird in sieben Städten an öffentlichen Plätzen eine Videobox aufgestellt. Passant*innen sind eingeladen, darin kurze Videostatements aufzunehmen.

„Wir wollen von den Menschen wissen, wie ein global ökologisch und sozial gerechter Wandel vor Ort aussehen kann“, erklärt Katrin Beckedorf, Geschäftsführerin beim Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen. Mit der Tour will sie zeigen, welche guten Ideen und Anregungen es im Land schon gibt. Denn viele Menschen engagieren sich bereits für einen Wandel und haben Visionen für ein zukunftsfähiges Niedersachsen. Die Eine-Welt-Promotor*innen in Niedersachsen unterstützen die meist ehrenamtlichen Initiativen in ihrem lokalen Einsatz und fördern das zivilgesellschaftliche Engagement landesweit.

„Die Aufnahme der Videobotschaften soll die Vielfalt der Gedanken zeigen, und damit sie aufgegriffen werden können, werden sie ins Internet gestellt“, erläutert Juliane Jesse vom VEN. „Dort sind sie öffentlich und frei zugänglich, so dass jeder Mensch und jede Organisation darauf zurückgreifen kann. Zusätzlich gibt es jeweils Ansprechpartner*innen vor Ort.“

„Ob wir es wollen oder nicht: In der globalisierten Welt entscheiden unsere Konsumentscheidungen und Lebensstile nicht nur über das Weltklima, sondern auch über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen weltweit“ ,sagt Canan Barski vom Ökumenischen Zentrum Oldenburg e.V., die hier in der Stadt Ansprechpartnerin ist.


Ein paar Zitate aus den Videobotschaften und Gesprächen:

  • „Es ist nicht 5 vor 12, sondern schon zu spät. Wir hätten schon längst auf nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung umstellen müssen.“
  • „Weniger Fleisch zu essen, ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Gesundheit; ich habe dabei auch noch ein paar Kilo abgenommen.“
  • „Ich schmeiße gar nichts weg: Ich verwerte alles weiter, kaufe regional auf dem Markt und backe mein Brot selbst. So fällt auch viel weniger Müll an.“
  • „Man kann nicht die ganze Verantwortung auf die Verbraucher*innen abwälzen, es braucht auch mehr gesetzliche Regelungen zu Landwirtschaft und Ernährung.“
Das Eine-Welt-Promotor*innen-Programm in Niedersachsen wird vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen getragen und ist Teil eines bundesweiten Programms. Es wird gefördert von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Land Niedersachsen. Die Tour: „Speak up für eine gerechte Welt!“ wird zudem mit Mitteln vom Land Niedersachsen finanziert.
28.05.2021, 19:31 Uhr
Seit 30 Jahren feste Anlaufstelle für alle Menschen in Kreyenbrück
Stadtteiltreff hat am 1. Juni Geburtstag – Gefeiert wird später
Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist der Stadtteiltreff Kreyenbrück eine feste Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtsüden Oldenburgs. Die kontinuierliche, unterstützende Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner ist die zentrale Aufgabe der stadtteilbezogenen Sozialarbeit. Der 30. Geburtstag der Einrichtung am 1. Juni 2021 ist eigentlich ein Grund zum Feiern – leider ist das aufgrund der Corona-Pandemie in größerem Rahmen zurzeit nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs hoffen jedoch, bald wieder Gäste und Gruppen empfangen und im September ein großes Stadtteilfest feiern zu können. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben.

Angefangen hatte die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am 1. Juni 1991 – erste Angebote für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker gab es damals in einer kleinen Drei-Zimmerwohnung im Frankfurter Weg. Von dort ging es 1996 in größere Räume in die Straße An den Voßbergen. Im März 2020 zog der Stadtteiltreff in neue Räume am Klingenbergplatz, Alter Postweg 1. Von 1991 bis 2009 lag die Trägerschaft des Stadtteiltreffs in Händen der ev.-luth. Kirchengemeinde Osternburg. Seit 2010 gehört der Stadtteiltreff zum Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg.

Die Inhalte der Stadtteilarbeit verändern sich laufend, je nach den Bedarfen und Wünschen der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner. Die Lebendigkeit und Verschiedenartigkeit der Menschen prägen das Geschehen im Haus. Die fünf festen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs – Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Gudrun Knies und Rose Wangui Schulz – organisieren die Angebote im Haus, kooperieren mit vielen Einrichtungen im Stadtteil und der Stadt. Sie sind im Stadtteil unterwegs, um Kontakte zu den in Kreyenbrück lebenden Menschen aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei von vielen Übungsleiterinnen, Übungsleitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

„Im Laufe der vergangenen 30 Jahre ist im Stadtteil und im Stadtteiltreff viel passiert, hat sich viel verändert, viele alte und junge Menschen aus zahlreichen Ländern sind im Stadtteiltreff ein- und ausgegangen“, blickt Leiterin Jutta Hinrichsen zurück. „Es gibt Menschen, die den Stadtteiltreff schon von Anfang an begleiten. Einige kommen regelmäßig mehrmals pro Woche, einige sporadisch zu unterschiedlichen Anlässen.“

Zu den großen Projekten des Stadtteiltreffs zählen unter anderem das Fest „Kreyenbrück treibt‘s bunt“, Stadtteilfeste der Kreyenbrücker Einrichtungen, das Programm „Kreyenbrück in Bewegung“, der Stadtteilführer Kreyenbrück, die Stadtteiltafel in der Münnichstraße, das Graffiti-Projekt An den Voßbergen, ein interkulturelles Gartenprojekt, das Theaterprojekt „Geschichten aus dem Koffer“, der Kalender Kreyenbrück sowie das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück, unter anderem mit Fototafeln am Klinikum und zwei Tipis im Stadtteil und Stadtgebiet. Zu den regelmäßigen Angeboten für Jung und Alt gehören Eltern-Kind-Gruppen, Gymnastikangebote, Radfahrschule, Sprachförderangebote, Kreativgruppen, Treffen im Café und beim Frühstück, Beratungen, Infoveranstaltungen, Ausflüge und vieles mehr.

Zu erreichen ist der Stadtteiltreff zurzeit nur nach Anmeldung unter Telefon 0441 235-3292 oder per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de