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Kreyenbrück

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Sachbeschädigungen durch Randalierer

24.11.2020 19:30 Uhr
Am 21.11.2020, gegen 20:35 Uhr, kommt es im Bereich eines Wohnhauses an der Cloppenburger Straße, das sich im Bereich der einmündenden Straßen Am Pulverturm und Am Stübenhaus befindet, zu Sachbeschädigungen durch einen derzeit unbekannten männlichen Randalierer. Dieser tritt dabei zunächst mit großem Kraftaufwand gegen die Hauseingangstür des Wohnhauses und beschädigt diese dabei erheblich. Dann reißt er einen Gartenzaun aus der Verankerung heraus und wirft diesen gegen die zuvor angegangene Wohnungstür. Der Verursacher entfernt sich nach der Tat unerkannt in unbekannte Richtung. Der Verursacher ist ca. 1,80m groß, hat kurze blonde Haare, ist breit gebaut und trägt eine schwarze Jacke und Jeans. Wer die Tat beobachtet und / oder akustisch vernommen hat und sachdienliche Hinweise hierzu geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei unter der Tel.: 0441 790 4115. 
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Versuchter und vollendeter Einbruchdiebstahl zum Nachteil einer Kranken- und Altenpflege

17.11.2020 18:28 Uhr
Am 13.11.2020, zwischen 19.00 Uhr und 20.10 Uhr, verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zugang in die Räume einer Kranken- und Altenpflege in der Cloppenburger Straße. Es wurden Schränke aufgebrochen und ein Tresor angegangen. Zu einer Wegnahmehandlung kam es zunächst nicht. 1331834

In der Nacht zum 14.11.2020, Tatzeit 22.30 Uhr bis 05.45 Uhr, hebelten unbekannte Täter erneut ein Fenster der Kranken- und Altenpflege auf und entwendeten diesmal den Tresor. Im Tresor befand sich ein vierstelliger Bargeldbetrag.
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KIOLA-Haus eröffnet

23.09.2020 09:19 Uhr

Erste Gäste zogen am 18. September ein – Modellprojekt für Niedersachsen

von Kerstin Kempermann

Ein bisschen fühlt sich Ute Dorczok wie nach einem Marathon. Es war ein langer Weg, aber jetzt ist das Ziel erreicht. An diesem Freitag werden die ersten Gäste ins KIOLA-Haus ziehen. Für die Leiterin der Einrichtung und alle Beteiligten am Projekt geht damit ein Traum in Erfüllung.

KIOLA bietet Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung. Das Projekt ist in Niedersachsen das erste seiner Art. Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk im Oldenburger Land. Geboten wird den Kindern und Jugendlichen eine urlaubsähnliche Situation, in der sie professionell gepflegt, betreut und gefördert werden. Für die Angehörigen, die ansonsten für Pflege und Betreuung zuständig sind, bietet diese Zeit die Möglichkeit, sich selbst zu erholen, Zeit mit Geschwisterkindern zu verbringen und neue Kraft zu schöpfen.

Seit 2013 wurde an der Umsetzung von KIOLA gearbeitet. Viele engagierte Menschen aus der Paxis, betroffene Eltern, sowie Kinderärzte und das Diakonische Werk kamen dafür zusammen. So wurde im Sommer 2013 der Förderverein KIOLA gegründet, in dem von Anfang an Diakonie-Vorstand Thomas Feld, Prof. Dr. Michael Albani und auch Ute Dorczok, die Leiterin des Hauses Regenbogen, einer stationären Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, dabei waren.

Die Unterstützung im Oldenburger Land war von Anfang an groß und zeigte sich in einer großen Spendenbereitschaft. Diese machte es möglich, das Projekt umzusetzen. In intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Behörden gelang es, KIOLA als Modellprojekt für Niedersachsen an den Start zu bringen. Die Modellphase geht über fünf Jahre und wird von der Universität Oldenburg wissenschaftlich begleitet.

Das KIOLA-Haus bietet Platz für zwölf Kinder und Jugendliche. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen können aktuell maximal vier Kinder gleichzeitig aufgenommen werden. Die genauen Aufnahmebedingungen können interessierte Eltern bei Anja Schröder, KIOLA-Koordinatorin, unter 0441/36 11 19 61 erfragen.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt losgeht. Wir wissen, dass viele Eltern auf diese Möglichkeit warten“, betont Ute Dorczok. Das KIOLA-Haus gehört als Außenstelle zum Haus Regenbogen. „Kurzzeitwohnen ist ein wichtiger Baustein, damit Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in ihren Familien bleiben können.“ Das qualifizierte Team um Anja Schröder wird den Kindern dabei im KIOLA-Haus eine besondere Zeit bieten. Im großen Gemeinschaftsraum soll das gemeinsame Leben toben. Entspannung bietet der Snoezelen-Raum und auch die großen Pflegewannen in den Bädern. „Hier ist alles auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet“, freut sich Schröder. Mit ihren acht Mitarbeitenden wird sie rund um die Uhr für die Kinder da sein. „Wir haben qualifizierte und hochengagierte Mitarbeitende mit viel Erfahrung gefunden, die gerne den Start dieser Einrichtung mitgestalten wollen“, freut sich Schröder und ergänzt: „Wir freuen uns noch über Bewerbungen für den Nachtdienst.“

Der geplante Tag der offenen Tür zur Eröffnung muss aufgrund der Corona-Beschränkungen verschoben werden. „Wir werden das aber nachholen um allen Unterstützern und Interessierten die Einrichtung und dieses tolle Haus zu präsentieren“, betont Dorczok.
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Farbenfrohes Kulturfestival mit vielen Veranstaltungen in Kreyenbrück

29.08.2020 19:13 Uhr

Programm reicht vom Tanztheater zwischen Häusern über Konzerte bis hin zum Freiluft-Kino

Das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück findet in diesem Jahr von Donnerstag, 3. September, bis Sonntag, 6. September, statt. Die Planungsgruppe des Festivals, das nun schon im dritten Jahr hintereinander über die Bühne geht, hat wieder ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt.

Das bunte Tipi am Klingenbergplatz, das in der ersten Jahreshälfte als partizipatives Kunstprojekt aus mehr als 1.000 gestrickten Rechtecken zusammengefügt wurde, ist schon jetzt ein sichtbarer Teil des Farbenfroh Festivals. Am Tipi und weiteren Stationen im Stadtteil wird es einen bunten Strauß an kleinformatigen Veranstaltungen geben. Geplant sind neben mehrsprachigen Lesungen für Eltern und Kinder auch Lesungen für Erwachsene, Konzerte, ein Open-Air-Kino-Abend und eine Tanztheaterperformance zwischen den Häusern. Neben Orhan Müstak und Andi Steil treten die Gruppen KlezmArized und die Global Music Players Allstars auf. Die leerstehende ehemalige Stadtteilbibliothek in der Ewigkeit 20 wird durch einen Kinderkinovormittag wieder zum Leben erweckt.

Mit Rücksicht auf die Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie sind die Spielorte jeweils abgegrenzt, der Zugang wird kontrolliert, und die Anzahl der Besucherinnen und Besucher muss begrenzt werden.

Das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück ist ein Kulturfestival in Oldenburg. Es wird von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Kreyenbrück und Oldenburg gestaltet und möchte das vielfältige kreative Potential der dort lebenden Menschen sichtbar machen. Die Idee für das Festival ist aus der langjährigen Zusammenarbeit der IGS Kreyenbrück und dem Verein Jugendkulturarbeit entstanden. Gemeinsam mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, der Freizeitstätte Kreyenbrück, freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern wird das Festival 2020 schon im dritten Jahr geplant und realisiert. Trägerverein ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd.

Nähere Informationen gibt es auf www.farbenfroh-festival.de und www.facebook.com/farbenfrohfestivalol.


Das Programm im Überblick:

Donnerstag, 3. September

• 9 bis 12 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: (Vor-)Lesezeit im Tipi, Kleingruppen aus Kita und Grundschule können das Tipi für eine selbstgestaltete (Vor-)Lesezeit buchen. Reservierung über die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Telefon 0441 / 235-4280 oder stadtteilbibliothek.kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de

• 15 bis 18 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: Bastelaktionen rund ums Tipi mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, „Alle Dinge fliegen hoch“ – unbekannte Flugobjekte werden von Klein und Groß gebaut und schweben ums Tipi.

• 19 bis 20 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: „Simpel – das Leben ist kompliziert und schön zugleich“, Lesung für Jugendliche und Erwachsene aus dem preisgekrönten Buch von Marie-Aude Murail mit dem Schauspieler Orhan Müstak.


Freitag, 4. September

 • 9 bis 12 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: (Vor-)Lesezeit im Tipi, Kleingruppen aus Kita und Grundschule können das Tipi für eine selbstgestaltete (Vor-)Lesezeit buchen. Reservierung über die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Tel. 0441 / 235-4280 oder stadtteilbibliothek.kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de

• 15 bis 15.40 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: „Geschichten zur Kaffeestunde“. Ein „Tipi“-Spezial unter freiem Himmel mit Geschichten und Gedichten zum Motto „Ein besonderer Sommer“. Lesung für Erwachsene mit Ralf Selmer.

• 17 bis 18 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: Andi Steil: „Rhythmusknacker – ein Mann wird zur Trommel“. 60 Minuten musikomische Geschichten vom großen Ganzkörpertrommler.

• 18.30 bis 19.30 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: Konzert mit KlezmArized: Die Musik des Quartetts bewegt sich zwischen mystischer Tragik und Lebensfreude und ist Balkan-Klezmer-Gypsy mit einer ganz eigenen folkloristischen Note.

• 20.15 bis 20.45 Uhr (Einlass um 20 Uhr), Wiese zwischen Marburger Straße und Frankfurter Weg, Zugang zwischen Marburger Straße Nr. 10 und Nr. 45: Musik mit dem Quartett KlezmArized.

• 21 Uhr: Open-Air-Kino „25 km/h“, Komödie, Roadmovie mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel, in Kooperation mit dem CineK.


Samstag, 5. September

• ab 10.30 Uhr, Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: „Alles wird gut“ – Hoffnungsvolle Geschichten für Groß und Klein mit Anne Düser, Taibe Mehrabani, Maryam Ghandehari, Melina Siefke, Dena Hosseini, Anja Lichy-Peichert, Susan Ahmadgoli, Massumeh Jomeh und Carsten Lienemann.

• 10.30 Uhr: „Kleine Socke, was fehlt dir?“, Bilderbuch von Jan Uhing und Henrike Lippa (Oetinger), ab 4 Jahre; mit Maryam Ghandehari, Melina Siefke und Dena Hosseini (deutsch/persisch/englisch).

• 11.15 Uhr: „Der schaurige Schusch“, Bilderbuch von Charlotte Habersack und Sabine Büchner (Ravensburger), ab 4 Jahre, mit Anne Düser (Stadtteilbibliothek Kreyenbrück).

• 12.00 Uhr: „Alles wird gut“, eine Geschichte vom Weggehen und Ankommen von Taibe Mehrabani und Anja Lichy-Peichert (Isensee), ab 4 Jahre, mit Taibe Mehrabani und Anja Lichy-Peichert.

• 14.30 Uhr: „Ein Brief an den Regen“, Kinderbuch von Susan Ahmadgoli und Katharina Enders (Global Music Player Verlag), ab 6 Jahre, mit Susan Ahmadgoli, Carsten Lienemann und Massumeh Jomeh (deutsch/arabisch/kurdisch).

• 15.15 Uhr: „Die kleine Raupe Nimmersatt“, Bilderbuch von Eric Carle (Gerstenberg), ab 3 Jahre, mit Anne Düser (Stadtteilbibliothek Kreyenbrück).

• 17.30 bis 18.15 Uhr sowie 18.45 bis 19.30 Uhr, Wiese zwischen Marburger Straße und Frankfurter Weg, Zugang zwischen Marburger Straße Nr. 10 und Nr. 45 und am Tipi „Kleiner Klingenbergplatz“, Alter Postweg 1: Konzerte mit den „Global Music Player AllStars“. Aufgrund der besonderen Umstände in diesem Jahr teilt sich die Band für das Farbenfroh Festival erstmals in zwei kleinere Formationen auf. Die eine Hälfte wird ihr Publikum auf der Wiese zwischen Marburger Straße und Frankfurter Weg mit Reggae, Ragga und Rap auf Baoulé, Gueré, Französisch und Deutsch begeistern, die andere Hälfte verzaubert das Publikum rund um das Festival-Tipi unter anderem mit mehrstimmigem Gesang auf Georgisch, Englisch, Türkisch, Spanisch und Portugiesisch.


Sonntag, 6. September

 • Einlass 10.30, Beginn 11 Uhr, leerstehende ehemalige Stadtteilbibliothek (Ewigkeit 20): Kinderfilm „2 kleine Helden“, in Kooperation mit dem CineK.

15 Uhr, Wiese zwischen den Häusern Brandenburger Straße und Frankfurter Weg: Theater zwischen den Häusern; eine Gruppe Jugendlicher zeigt die Ergebnisse eines Workshops mit der Berliner Tänzerin und Tanzpädagogin Antje Rose. Die Anwohnerinnen und Anwohner der umliegenden Häuser sind eingeladen, die Vorstellung von ihren Fenstern und Balkonen aus anzuschauen. Kontaktinformationen: j.kowollik@jugendkulturarbeit.eu.
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Wie aus vielen Teilen ein großes Ganzes wurde

05.08.2020 09:43 Uhr

Textil-Tipis in Kreyenbrück und am PFL aufgestellt – Kunstwerke als mobile Kulturorte

„Jeder – egal, wie er gestrickt ist – gehört hinein ins Gesamtgefüge“. Nach diesem Motto hat die Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck das partizipative Kunstprojekt „Das Tipi“ initiiert. Seit 2012 lädt sie Menschen ein, gemeinsam aus vielen Einzelteilen einen ungewöhnlichen Raum zu erschaffen: lichtdurchflutet, vielfarbig, transparent, die Grenzen zwischen Innen und Außen verbindend. Aus jeweils 1.200 gestrickten und gehäkelten Quadraten von je 15 mal 15 Zentimetern Größe entstanden bislang über 35 solcher „Tipis“ weltweit – von Kenia über Taiwan, New York, Brüssel, Berlin bis Aurich. Und nun erstmals auch in Oldenburg. War ursprünglich nur „ein Tipi für Oldenburg“ geplant, brachte die enorme Resonanz auf den vom städtischen Kulturbüro und dem Stadtteiltreff Kreyenbrück gestarteten Aufruf im März 2020 zwei textile Gesamtkunstwerke aus mehr als 2.400 Einzelteilen hervor. Am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Juli, baut Ute Lennartz-Lembeck mit einem Team von Helferinnen und Helfern vor Ort die beiden Tipis auf. Sie stehen auf dem sogenannten „Kleinen Klingenbergplatz“ vor dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, sowie in der Innenstadt vor dem Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. 

Die Künstlerin zitiert bei ihrem Projekt bewusst die Wohnform der nordamerikanischen indigenen Urbevölkerung, die mit dieser Form des Zeltes Schutz, Mobilität und Gastfreundschaft verbanden. Werte, die für Ute Lennartz-Lembeck auch heute hochaktuell sind: „Das Tipi ist ein Sinnbild für Gewebe. Die Art der Herstellung ist soziale Kunst. Jedes Gewebe ist immer nur so stark wie die einzelne Masche, die Quadrate – so unterschiedlich sie gemustert oder gestrickt sind – passen alle hinein und das eine stützt das andere.“ Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, eine Gemeinschaft zu erleben, betont die Künstlerin. „Auch wenn man sich nicht persönlich nah treffen konnte, trug ein jedes Quadrat zum Gesamten bei. So erkläre ich mir auch das gerade sehr gesteigerte Interesse an diesem Kunstprojekt. Man kann ‚den Faden aufnehmen‘.“

Zwei mobile Kulturorte für Oldenburg
Vom 1. August bis voraussichtlich Ende Oktober 2020 können beide Tipis besichtigt und begangen werden. Sie sind als mobile Kulturorte für Oldenburg gedacht, die auf vielfältige Weise genutzt werden können: als Vorlesezelt, Konzertraum, als persönlicher Ort der Ruhe und Begegnung. Und als starkes Symbol der Verbundenheit, über alle Unterschiede und Distanzen hinweg. Tagsüber bringt das Sonnenlicht die Zelte innen zum Leuchten. Und in der Dämmerung strahlen sie farbgewaltig nach außen, da sie von innen beleuchtet werden.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich in und um die beiden Tipis an die Abstandsregeln zu halten, das heißt, mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen einzuhalten, die nicht dem eigenen Haushalt oder einem weiteren Haushalt oder einer Gruppe von nicht mehr als zehn Personen angehören.

Stricken trotz(t) Pandemie
Zwischen März und Juli 2020 haben rund 150 Menschen zwischen 7 und 90 Jahren die textilen Kunstwerke erschaffen. Der Großteil von ihnen waren Frauen. Die meisten Quadrate entstanden zuhause aufgrund der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie. Das kreative Tun gab den Mitwirkenden in Zeiten des Lockdowns im Frühjahr 2020 Struktur, Freude und ein Gefühl der Verbundenheit. Auch das Verbinden der Einzelteile zu einem großen Ganzen wurde nur durch die Mitwirkung vieler helfender Hände zuhause oder in Kleingruppen möglich. „Dass wir aufgrund der Kontaktbeschränkungen keine große Eröffnungsfeier mit allen Mitwirkenden feiern können, bedauern wir sehr“, betont Jutta Hinrichsen vom Stadtteiltreff Kreyenbrück. „Wir hoffen, wir können das irgendwann nachholen“. „Allen Mitwirkenden sowie den vielen Kolleginnen und Kollegen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung, die das Projekt von Anfang an mitgetragen und unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank“, ergänzt Sophie Arenhövel vom Kulturbüro. Als Zeichen der Wertschätzung wird auf einer Infotafel an beiden Standorten allen Mitwirkenden namentlich gedankt.

Farbenfroh Festival bespielt Kreyenbrücker Tipi
Vom 3. bis 6. September 2020 wird sich das farbenfrohe Tipi auf dem „kleinen Klingenbergplatz“ in das Zentrum des Farbenfroh Festivals Kreyenbrück 2020 verwandeln. Dort wird es Lesungen für Groß und Klein, Konzerte und Mitmachaktionen im Freien geben. An zwei weiteren Standorten im Stadtteil sind Open Air Kino, Kinderkino in einem Leerstand sowie eine Tanztheaterperformance zwischen den Häusern geplant. Natürlich alles unter Berücksichtigung der Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie. Das Programm wird im August veröffentlicht. Weitere Infos unter www.oldenburg.de/tipi-tagebuch und www.farbenfroh-festival.de.

Zum Hintergrund des Projekts
Das Projekt „Ein Tipi für Oldenburg“ wird von der Kulturellen Bildung und Teilhabe im Kulturbüro der Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück sowie der IGS Kreyenbrück durchgeführt. Es ist Teil des Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück 2020. Dieses wird von zahlreichen Akteuren aus Kreyenbrück und Oldenburg gestaltet und möchte das vielfältige kreative Potential der dort lebenden Menschen sichtbar machen. Die Idee für das Festival ist aus der langjährigen Zusammenarbeit der IGS Kreyenbrück und dem Verein Jugendkulturarbeit entstanden. Gemeinsam mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, der Freizeitstätte Kreyenbrück, freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird das Festival 2020 bereits zum dritten Mal geplant und realisiert. Trägerverein ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg-Süd.

Das Farbenfroh Festival 2020 wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, der Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e.V.“, der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) aus Mitteln der Lotterie „Sparen+Gewinnen“ und der GSG Oldenburg.


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Neuer Asphalt zwischen Cloppenburger Straße und An den Voßbergen – Bäume fehlen noch

24.07.2020 18:47 Uhr

Endspurt bei der Neugestaltung am Klingenbergplatz

Letzte Etappe bei der Neugestaltung am Klingenbergplatz: Zum Abschluss der Arbeiten wird die Asphaltdecke der Fahrbahn auf der Klingenbergstraße im Abschnitt von der Cloppenburger Straße bis zur Einmündung An den Voßbergen erneuert. In diesem Zuge erhalten auch die Einmündungsbereiche der Straßen Alter Postweg und An den Voßbergen eine neue Deckschicht. Diese Arbeiten sollen im Zeitraum von Montag, 3. August, bis einschließlich Freitag, 7. August, stattfinden.

Die Arbeiten können nur mit einer Vollsperrung für den motorisierten Verkehr ausgeführt werden. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle passieren. Für den Kfz-Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Parkplätze auf dem Klingenbergplatz stehen während der Wochenmarktzeiten zur Benutzung zur Verfügung.

Damit gehen die umfangreichen Umgestaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen auf dem Klingenbergplatz und im Umfeld zu Ende. Lediglich die Anpflanzung von insgesamt zehn Bäumen (sieben Spitzahornbäume und drei Exemplare der Sorte Zelkova serrata) sowie der Einbau von zwei Spielgeräten stehen noch aus und werden in den kommenden Monaten erfolgen.

Nach Abschluss aller Arbeiten schlägt die Neugestaltung des Bereiches Klingenbergplatz mit insgesamt circa 2,65 Millionen Euro an reinen Straßenbaukosten zu Buche. Die Maßnahme wird vom Land Niedersachsen mit 1,6 Millionen Euro aus Städtebauförderungsmitteln für das Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord mitfinanziert. Die restlichen Mittel wurden im städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat der OOWV mit der Erneuerung der Kanalisation erhebliche Investitionen getätigt.

Die Bauarbeiten hatten im Herbst 2017 mit der Erneuerung der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des neuen aktiv & irma-Verbrauchermarktes begonnen. Im Jahr 2018 erfolgten dann die wesentlichen Umbauarbeiten auf der ursprünglichen Platzfläche. Im Jahr 2019 wurden die umfangreichen Kanalbauarbeiten des OOWV ausgeführt, die sowohl in der Klingenbergstraße als auch in der Straße Alter Postweg stattfanden. In diesem Jahr wurde der östliche Teil des Klingenbergplatzes fertiggestellt, so dass das Projekt nun zeitgleich mit dem neuen Stadtteilzentrum zum Abschluss kommt.
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Das große Ziel nähert sich Stich für Stich

17.07.2020 17:44 Uhr

Endspurt im Tipi-Projekt: Ende Juli beginnt der Aufbau der beiden textilen Gesamtkunstwerke

Das Projekt „Ein Tipi für Oldenburg“ nimmt weiter Formen an – vor dem Aufbau der beiden textilen Gesamtkunstwerke laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Hinter den Kulissen stehen die Häkel- und Stricknadeln nicht mehr still. Die Zeit drängt: Ende Juli sollen beide Tipis, die aus jeweils 1.200 gehäkelten oder gestrickten Wollquadraten bestehen, aufgebaut werden. Eines wird vor dem Stadtteiltreff Kreyenbrück auf dem sogenannten „Kleinen Klingenbergplatz“ am Alten Postweg 1 stehen. Das zweite wird seinen Platz in der Innenstadt vor dem Kulturzentrum PFL in der Peterstraße 3 finden. An diesen beiden Standorten können sie voraussichtlich bis Ende Oktober besichtigt und begangen werden.

Ende Juni reiste die Initiatorin Ute Lennartz-Lembeck ein zweites Mal aus Remscheid an, um gemeinsam mit Helferinnen vor Ort im Stadtteiltreff Kreyenbrück die Bahnen für die beiden Tipis zu heften. Fünf Frauen aus dem gesamten Stadtgebiet hatten sich bereit erklärt, bei dieser Arbeit zu helfen. Da auf dem Boden gearbeitet werden musste, kamen Kniebänkchen und Meditationskissen zum Einsatz. „Gemeinsam mit Kolleginnen aus dem Stadtteiltreff und dem Kulturbüro herrschte nach einer kurzen Einführung durch die Künstlerin eine entspannte und betriebsame Atmosphäre. Die Wolle, die Farben und die Geschichten der Anwesenden verwoben sich zu einem bunten Teppich aus Eindrücken“, schwärmt Sophie Arenhövel vom Kulturbüro. Und ihre Kollegin Jutta Hinrichsen aus dem Stadtteiltreff Kreyenbrück ergänzt: „Das gemeinsame Tun tat gut! Auch, wenn aufgrund der Abstandsregeln häufig auch eine gewisse Anspannung mit im Raum war. Nach zwei Tagen war es geschafft: Aus den einzelnen Bahnen waren vier große Gewebe geworden. Jeweils zwei von ihnen bilden den Überwurf für ein Tipi.“

Stadtteiltreff Kreyenbrück wird zur Nähstube
Unterdessen verwandelt sich der Stadtteiltreff Kreyenbrück mehr und mehr in eine Nähstube: Das gesamte Gewebe muss noch einmal überhäkelt werden, um stabil genug für die beiden Tipis zu sein. Die Aussage „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, die Karl Valentin zugeschrieben wird – hier trifft sie mit Sicherheit zu. Unermüdlich treffen täglich Frauen im Stadtteiltreff ein, um allein oder gemeinsam an großen Tischen Stich um Stich das Gewebe zu verbinden.

Zum Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück
Das Projekt „Ein Tipi für Oldenburg“ wird von der Kulturellen Bildung und Teilhabe im Kulturbüro der Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück sowie der IGS Kreyenbrück durchgeführt. Es ist Teil des Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück 2020. Dieses wird von zahlreichen Akteuren aus Kreyenbrück und Oldenburg gestaltet und möchte das vielfältige kreative Potential der dort lebenden Menschen sichtbar machen. Die Idee für das Festival ist aus der langjährigen Zusammenarbeit der IGS Kreyenbrück und dem Verein Jugendkulturarbeit entstanden. Gemeinsam mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, der Freizeitstätte Kreyenbrück, freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird das Festival 2020 bereits zum dritten Mal geplant und realisiert. Trägerverein ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg-Süd. Das Farbenfroh Festival 2020 wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, dem Stadtteiltreff Kreyenbrück, der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, der Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e.V.“, der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) aus Mitteln der Lotterie „Sparen+Gewinnen“ und der GSG Oldenburg.

Farbenfrohes Aktionswochenende im September
Unterdessen plant die Planungsgruppe des Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück ein Aktionswochenende. Vom 3. bis 6. September 2020 soll es rund um das Kreyenbrücker Tipi sowie an weiteren Stationen im Stadtteil „kulturelle Häppchen“ im Freien geben. Geplant sind neben mehrsprachigen Lesungen und Bilderbuchkino für Eltern und Kinder auch Lesungen für Erwachsene, kleine Konzerte, Open-Air-Kino und „Theater zwischen den Häusern“. Natürlich alles unter Berücksichtigung der Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie. Hinter den Kulissen wird also eifrig daran gearbeitet, dass der Sommer in der Stadt wieder farbenfroh wird. Nähere Informationen dazu erscheinen zu gegebener Zeit auf www.farbenfroh-festival.de und www.facebook.com/farbenfrohfestivalol.
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Computer für den Heimunterricht

09.07.2020 09:33 Uhr

Geflüchtete Familien bekommen Rechner aus Spenden

Home Schooling setzt voraus, dass die Kinder und Jugendlichen, die nicht in die Schule gehen können, Zugang zu mindestens einem Computer haben. Leider ist das nicht immer der Fall, insbesondere bei vielen geflüchteten Familien, die ab 2015 nach Deutschland gekommen sind.

Das musste auch Ute Hlasek während ihrer Ausbildung zur Integrationslotsin erfahren. Als ehemalige EDV-Dozentin hatte sie aber auch eine Idee: „Über die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft habe ich Firmen gebeten, ausgemusterte Hardware zu spenden. Die Resonanz war positiv, eine erste Sammlung kam schnell zusammen.“

Und so steht Ute Hlasek an diesem 7. Juli im Veranstaltungssaal des Yezidischen Forums und zeigt einer kleinen Gruppe von Kindern erste Schritte auf dem Computer. Anschließend nehmen die Kinder je einen Rechner für die Arbeit zuhause in Empfang.


Gülistan Ibrahim hat im Rahmen des Projektes „Integration von Yezidinnen und Yeziden“ die Verteilung der Computer organisiert. Zusammen mit ihrer Kollegin Bedriye Celik hat sie zunächst die bedürftigen Familien ermittelt. „Wir haben die interessierten Familien unter anderem über unsere Facebook-Seite aufgerufen, sich zu melden und in eine Liste einzutragen. Über ein Auswahlverfahren konnten wir dann die Bedürftigkeit feststellen“, sagt Gülistan Ibrahim. „Familien, die einen Computer besitzen, stehen oft vor Problemen im Umgang mit der Technik. Mit Unterstützung und Rat stehen wir auch hier gerne zur Verfügung“, so Ibrahim weiter. 
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Raub einer Handtasche

17.06.2020 19:38 Uhr
Eine 81-jährige Frau zeigte am Dienstag, 16. Juni, bei der Polizeistation Kreyenbrück den Raub einer Handtasche an.

Ihrer Schilderung zufolge war die Oldenburgerin um 13.10 Uhr mit ihrem Fahrrad vom Niedersachsendamm kommend auf dem Radweg neben dem Osternburger Kanal in Richtung Kreyenbrück unterwegs. Kurz nachdem die Radfahrerin vom Radweg nach links in die Straße Am Pulverturm eingebogen war, sei links neben ihr ein unbekannter Mann auf einem Fahrrad aufgetaucht. Der Mann habe sich die Handtasche der 81-Jährigen gegriffen, die hinten im Fahrradkorb abgelegt war.

Da die Oldenburgerin die Trageschlaufen der Tasche zuvor am Fahrradkorb befestigt hatte, habe der Unbekannte immer wieder an der Tasche gezerrt. Dabei sei die Rentnerin beinahe gestürzt.

Dem Unbekannten sei es schließlich gelungen, die Tasche zu entreißen und damit in Richtung Am Pulverturm zu flüchten. Die 81-Jährige blieb unverletzt.

Der unbekannte Täter soll eher klein und dünn gewesen sein. Er habe dunkle und lockige Haare gehabt sowie eine bräunliche Jacke aus glänzendem Stoff getragen. Das Opfer sprach von einem südländischen Erscheinungsbild.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und sucht nun Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
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Bei Einbruch E-Scooter entwendet

17.06.2020 19:19 Uhr
Bei einem Einbruch in eine Garage erbeuteten unbekannte Täter einen neuwertigen E-Scooter im Wert von knapp 300 Euro.

In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstag  (12./13. Juni) gegen 14 Uhr brachen die Diebe gewaltsam ein Vorhängeschloss an der Garage in der Straße An den Voßbergen auf. Mit dem silberfarbenen Scooter, der mit einem aktuell gültigen Versicherungskennzeichen versehen war, flüchteten die Diebe anschließend. Bei dem entwendeten Fahrzeug handelt es sich um ein Gerät der Marke A.T.U. mit der Bezeichnung "Explorer Scooter ESA 1919".

Zeugenhinweise nimmt die Polizei wie üblich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
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„Ein Tipi für Oldenburg“: Aus eins mach zwei

03.06.2020 17:22 Uhr

Veranstalterinnen reagieren auf große Resonanz – Gemeinschaftswerk geht weiter

Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Am 10. März hatten das Kulturbüro der Stadt Oldenburg und der Stadtteiltreff Kreyenbrück zur Teilnahme am Projekt „Ein Tipi für Oldenburg“ aufgerufen. Innerhalb von sechs Wochen waren die erforderlichen 1.200 gestrickten und gehäkelten Quadrate für das große Strick-Tipi zusammengekommen. Trotz des „Strickstopps“ vom 24. April gingen bis Mitte Mai noch einmal so viele Quadrate bei den Veranstalterinnen ein. In Rücksprache mit der Planungsgruppe des Farbenfroh Festivals Kreyenbrück, in welches das Projekt eingebunden ist, beschlossen sie, statt einem Strick-Tipi zwei textile Gesamtkunstwerke in Oldenburg aufzustellen.

In Windeseile war die Finanzierung für ein weiteres Tipi gesichert: Dank einer großzügigen Spende der Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e.V.“ kann der großen Resonanz der Menschen nun in Form eines zweiten Tipis Rechnung getragen werden. „Das Projekt hat so viel kreatives Potential freigesetzt und sichtbar gemacht. Wir schätzen, dass zwischen 150 und 200 Menschen daran mitgewirkt haben. Die jüngste uns bekannte Mitwirkende ist sieben Jahre alt, die älteste 90 Jahre“, freut sich Sophie Arenhövel vom Kulturbüro über das generationenverbindende Projekt.

Nun geht der Prozess, aus vielen Einzelteilen ein großes Ganzes zu erstellen, in die nächste Phase. So hat inzwischen der erste Vor-Ort-Termin mit der Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck stattgefunden. Sie sortierte die Quadrate in Form eines Regenbogens als Symbol für Hoffnung und Zuversicht und für Verbundenheit in Vielfalt. Anschließend setzten die Kolleginnen aus dem Stadtteiltreff Kreyenbrück und aus dem Kulturbüro farbliche Akzente und sorgten für den einen oder anderen Kontrast. „Da halte ich mich immer bewusst raus“, so die Künstlerin: „Je heterogener ein Tipi ist, umso interessanter ist es“. Normalerweise werden zu diesem Arbeitsschritt alle Mitwirkenden eingeladen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie haben die städtischen Mitarbeiterinnen das in diesem Fall stellvertretend getan.

Jetzt geht das Gemeinschaftswerk in die nächste Runde: Die Einzelteile müssen zu Bahnen verbunden werden. Auch hier wurden wieder kreative Lösungen gefunden, um diesen Arbeitsschritt trotz Kontaktbeschränkungen unter möglichst großer Beteiligung der Mitwirkenden umzusetzen: Die Frauen nähen überwiegend zuhause und haben ihr Päckchen aus dem Kulturbüro und beim Stadtteiltreff abgeholt oder nach Hause geschickt bekommen. „Wir sind beeindruckt von der Kontinuität, mit der sich die Menschen für ‚ihr‘ Tipi einsetzen“, so Jutta Hinrichsen vom Stadtteiltreff Kreyenbrück. Und eine Teilnehmerin schreibt per E-Mail: „Dieses Tipi wird für einige Menschen viel mehr sein als ‚nur‘ ein neuer mobiler Kulturort für Oldenburg, da bin ich mir sicher.“

Zwei Standorte sind für die beiden „Tipis“ in Planung, einer in Kreyenbrück und einer in der Innenstadt. Die Veranstalterinnen sind zuversichtlich, dass die beiden textilen Gesamtkunstwerke im Spätsommer im öffentlichen Raum stehen und besichtigt werden können. Ziel ist es, ein starkes Symbol zu setzen für die Verbundenheit zwischen den unterschiedlichsten Menschen, auch und gerade in herausfordernden Zeiten.

Das Projekt „Ein Tipi für Oldenburg“ wird von der Kulturellen Bildung und Teilhabe im Kulturbüro gemeinsam mit dem Stadtteiltreff, der Stadtteilbibliothek sowie der IGS Kreyenbrück organisiert und ist Teil des Farbenfroh Festivals Kreyenbrück 2020. Aktuelle Informationen zum Stand des Projekts gibt es online unter www.oldenburg.de/tipi-tagebuch.
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Auf der Spur der Steine

29.05.2020 09:20 Uhr

Schnitzeljagd mit der Cafta Kreyenbrück

In Zeiten von Homeschooling und Kontaktbeschränkungen braucht es für Kinder und Jugendliche neue Anlässe, um trotz Corona draußen zu sein. Die „Cafta – Freizeitstätte Kreyenbrück“ lädt deshalb zur Steinschnitzeljagd ein: Zusammen mit Studierenden der Hochschule Emden wurden Steine bunt bemalt und am vergangenen Montag in der Umgebung der Freizeitstätte und auf dem Utkiek versteckt. Kinder und Jugendliche aus Kreyenbrück sind dazu aufgerufen, die Steine zu suchen und sie wieder zur Cafta in die Brandenburger Straße 38 zu bringen – für jeden Stein gibt es einen Gutschein. Eingetauscht werden können sie von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr. „Wir sind gespannt, wie lange es dauert, bis alle wieder da sind“, sagt Cafta-Leiterin Katrin Wiese.

Weitere Informationen gibt es bei Instagram unter @diecafta
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Anja Schröder wird Leiterin im KIOLA-Haus

31.03.2020 10:39 Uhr

Bauarbeiten zum Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land trotz Corona-Krise im Zeitplan

Das KIOLA-Projekt – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land – nimmt weiter Fahrt auf. Mit Anja Schröder ist nun eine Leitung für das KIOLA-Haus gefunden worden. Die gelernte Sonderpädagogin und Heilerziehungspflegerin mit mehreren Jahren Leitungserfahrung möchte an die bisherige erfolgreiche Arbeit von Ute Dorczok und dem Förderverein anknüpfen und freut sich auf die Herausforderung. Zuletzt  war die 36-jährige Oldenburgerin als Abteilungsleiterin im ambulanten Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt.

Auch die weitere Personalgewinnung steht in den Startlöchern. „Jetzt gilt es, die räumliche Ausstattung und die Gewinnung von motivierten Mitarbeitenden voran zu treiben, damit wir uns anschließend den pädagogischen Aspekten widmen können“, sagt Anja Schröder. Alles mit dem Ziel, dass in diesem Jahr die ersten Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigung das Kurzzeitwohnen nutzen können.

„Eltern beeinträchtigter Kinder leisten oft wahnsinnig viel, damit das Kind zuhause groß werden kann. Die Pflege aber mit dem Alltag, der Partnerschaft und den Geschwisterkindern zu kombinieren, gleicht einer Zerreißprobe. Eltern benötigen regelmäßige Auszeiten, um selbst wieder zu Kräften zu kommen“, betont Schröder. Mit einem guten Gefühl entspannen zu können funktioniere aber nur, wenn man das eigene Kind gut versorgt weiß. Hier springt KIOLA ein: Die Kurzzeitwohneinrichtung bietet ein schönes Umfeld, pflegerisch geschulte Mitarbeiter mit pädagogischem Auge und einen guten Rundum-Service, der Eltern sowie Gästen ein beruhigendes Gefühl gibt.

Auch in der Corona-Krise arbeiten alle Beteiligten beim KIOLA-Projekt so gut zusammen, dass trotz der derzeitigen Situation weiter mit der termingerechten Eröffnung in diesem Jahr geplant wird. „Die Bauarbeiten konnten effektiv voranschreiten, die Elektrik ist verlegt, der Fahrstuhl eingebaut, mittlerweile haben sogar einige Räume bereits Farbe bekommen“, berichtet Ute Dorczok. Schon jetzt ist die tolle Atmosphäre, entstehend durch die großzügige Holzbauweise und das gut durchdachte Raumkonzept, spürbar. Eine Besucherin sagte dazu bei einem Rundgang: „Die Seele des Hauses wird immer deutlicher erkennbar!“

Dank vieler großzügiger Spenden ist es dem Verein KIOLA e.V. gelungen, dieses tolle Projekt auf die Beine zu stellen, um so bis zu 300 Familien im Jahr eine Atempause zu ermöglichen. Auch wenn die persönlichen Treffen und Handwerksarbeiten in nächster Zeit aufgrund der gesundheitlichen Sicherheitsvorkehrungen auf das Nötigste begrenzt werden, hat das Projekt bei allen Beteiligten höchste Priorität. Denn viele Eltern warten schon lange auf die Möglichkeit, ihren Kindern und gleichzeitig sich selbst eine erholsame Zeit zu verschaffen. Es wird also fleißig weiter gearbeitet: „Für Ausstattung, Farbgestaltung und Dekoration braucht man keinen persönlichen Kontakt, dieses kann man schließlich auch digital und analog begutachten und diskutieren“, betonen Dorczok und  Schröder.
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Werkzeuge aus Baucontainer entwendet

31.03.2020 10:32 Uhr
Auf einer Baustelle am Meerkamp kam es am vergangenen Wochenende zu einem Einbruch in einen Container mit Baumaschinen und Werkzeugen.

Im Zeitraum zwischen Freitag, 14 Uhr, und Montag, 8 Uhr, hebelten die unbekannten Täter gewaltsam die Metalltür des Containers auf. Dabei wurde die Tür erheblich verbogen. Aus dem Behälter entwendeten die Diebe Maurerwerkzeuge im Wert von mehreren Hundert Euro. Die Täter konnten nach der Tat unerkannt flüchten. Hinweise von Zeugen nimmt die Oldenburger Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
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Blütenmeer in Kreyenbrück

27.03.2020 16:30 Uhr
An der Ecke Klingenbergstraße/Marburger Straße hat sich der Frühling eingestellt. Etwa 1.000 Osterglocken haben dort angefangen zu blühen. Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtteiltreffs Kreyenbrück und des Bürgervereins Kreyenbrück/Bümmerstede, der die Blumenzwiebeln beschafft hat. Im vergangenen November haben fleißige Helferinnen und Helfer gemeinsam die Osterglocken gepflanzt. Im vergangenen Jahr fand die Pflanzaktion in der Marburger Straße und dem Frankfurter Weg statt.
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Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück geht in 2020 neue Wege

27.03.2020 10:12 Uhr

Planungsteam blickt auf zweite Jahreshälfte – Dezentrale Projekte und Aktionen

Das vor zwei Jahren so erfolgreich gestartete „Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück“ wird auch in den kommenden Jahren mit neuen Formaten fortgesetzt. Im März 2018 startete das partizipative Kulturereignis im Stadtteil Kreyenbrück und gipfelte in einem zehntägigen Festival im Juni 2018 mit über 3.000 Besucherinnen und Besuchern. Ein Jahr später war „Farbenfroh“ als Kooperationspartner beim Kreyenbrücker Stadtteilfest mit der Organisation eines Bühnenprogramms beteiligt.

Nun arbeitet das gegenwärtig neunköpfige Planungsteam ein neues Format für 2020 und die folgenden Jahre aus. Der Grundgedanke bleibt: Es gilt zu zeigen, dass der Stadtteil durch kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz geprägt und dadurch attraktiv ist. Und neben dem Sichtbarmachen der bereits vorhandenen Kultur in Kreyenbrück sollen auch Kulturangebote in den Stadtteil geholt werden, die sonst eher im Stadtzentrum zu finden sind. Grundsätzlich soll künftig mindestens alle zwei Jahre an einem oder zwei Festival-Tagen ein umfangreiches Kulturprogramm in Kreyenbrück stattfinden.

Im Jahr 2020 geht das „Farbenfroh Festival Kreyenbrück“ neue Wege. Es wird kein Festival en bloc geben, sondern diverse dezentrale Projekte und Aktionen, die zu verschiedenen Zeiten aufgeführt und veröffentlicht werden. So ist eine Beteiligung an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der IGS Kreyenbrück in Form eines umfangreichen Bühnenprogramms vorgesehen – mit dem Höhepunkt eines Konzerts der Oldenburger Weltmusik-Formation „Global Music Player Allstars“.

Zu den dezentralen Projekten gehört „Das Tipi“ – Kunst als soziale Skulptur im öffentlichen Raum. Das Projekt ist bereits mit großer Resonanz gestartet. In Planung ist eine „Performance im öffentlichen Raum – Theater zwischen den Häusern“. In Zusammenarbeit mit der Tänzerin Antje Rose und in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit soll mit Jugendlichen aus dem Stadtsüden eine Tanztheaterperformance erarbeitet werden, die zwischen den Häusern an einer Kreyenbrücker Straße aufgeführt wird. Dazu erkunden die Jugendlichen unter professioneller Anleitung den Stadtteil und erarbeiten ortsbezogen Geschichten, aus denen sie die Performance entwickeln. In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg wird an einem lauen Sommerabend und (hoffentlich) unter Sternenhimmel ein Film für Erwachsene an einer Häuserwand gezeigt. Für Kinder ist eine Filmvorführung an einem ungewöhnlichen Ort, zum Beispiel auf einem Dachboden, geplant.

Ein inklusives Hörspiel-Theater tritt in der Aula der Grundschule Kreyenbrück auf. „Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel“ ist ein interaktives Hörspiel-Theater-Kunst-Projekt. Inklusive Gruppen entwickeln über mehr als ein Jahr eine Geschichte, die in mehreren Strängen am Ende auf der Bühne in Form von bildender Kunst, Musik, Theater und Hörspiel zusammenkommt. Kooperationspartner für dieses Projekt ist das Blauschimmel Atelier.

Ein wichtiger zusätzlicher Baustein ist ein halbtägiger Beteiligungs-Workshop zum Thema „Kulturelle Partizipation“ mit Multiplikatorinnen und Mulitplikatoren aus den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales im Stadtteil, die im Arbeitskreis Kreyenbrück organisiert sind. Der Arbeitskreis ist von Anfang an eng in die Planung der Farbenfroh-Aktivitäten einbezogen worden. Bevor wieder ein größeres Festival auf die Beine gestellt werden soll, möchte die Planungsgruppe die Akteure im Stadtteil stärker inhaltlich einbeziehen.

Außerdem ist für 2020 beabsichtigt eine Plattform einzurichten, über die die kulturellen Stadtteilaktivitäten gesammelt, gebündelt und so veröffentlicht werden, dass die Informationen möglichst viele Menschen in Kreyenbrück erreichen. Dafür konnte das Stadtteilmagazin „Der Kreyenbrücker“ als Kooperationspartner gewonnen werden.

Was sich von den Planungszielen in diesem Jahr tatsächlich umsetzen lassen wird, ist nun angesichts der aktuellen Coronakrise und deren Folgen auch im kulturellen Bereich mit Fragezeichen versehen. Doch es besteht Hoffnung innerhalb der Planungsgruppe, dass viele der beschriebenen Projekte stattfinden können, auch weil sie erst für die zweite Jahreshälfte vorgesehen sind oder unter Umständen dorthin verschoben werden können.

Trägerverein des „Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück“ ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd. Die Projektleitung für 2020 hat Michael Hagemeister übernommen. Der Stamm der Planungs- und Organisationsgruppe des „Farbenfroh Kulturfestivals“ besteht zurzeit aus Sophie Arenhövel (Kulturbüro der Stadt Oldenburg), Jutta Hinrichsen (Gemeinwesenarbeit Oldenburg/Stadtteiltreff Kreyenbrück), Jörg Kowollik (Jugendkulturarbeit e.V.), David Kern und Andreas Feurich (IGS Kreyenbrück), Heike Schaadt und Werner Ufferhardt (freie Mitarbeit), neu dazu kommt Katrin Wiese (Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück). Gesichert ist bisher eine Förderung des „Farbenfroh Kulturfestivals 2020“ von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen und vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Zu den weiteren Unterstützern zählen der Stadtteiltreff Kreyenbrück und die IGS Kreyenbrück.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.farbenfroh-festival.de.
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Bei Einbruch Bargeld und Münzen gestohlen

13.03.2020 11:18 Uhr
Am Mittwoch, 11.03., kam es in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Kandinskystraße. Unbekannte Täter drangen über eine Terrassentür in das Haus ein und durchwühlten das Wohnzimmer, die Küche sowie einen Büroraum nach Wertsachen. Die Diebe flüchteten nach der Tat mit Bargeld und Goldmünzen.

Ein weiterer Einbruch wurde zwischen 6 und 17 Uhr im Herrenweg verübt: Unbekannte schlugen den Glaseinsatz in einer Wohnungstür ein und konnten dadurch die Tür öffnen. Aus dem Wohnzimmer entwendeten sie eine Spielekonsole mit Zubehör.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-4115.
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Raus aus dem Container: Bezirk Süd des Amtes für Teilhabe und Soziales mit festem Wohnsitz

28.02.2020 20:47 Uhr

Endgültige Adresse ab dem 11. März im Alten Postweg 1a

Raus aus dem Container, rein ins neue Heim: Ab dem 11. März lautet die neue, feste Adresse des Bezirks Süd des Amtes für Teilhabe und Soziales Alter Postweg 1a. Dort werden in der ersten Märzhälfte die insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes ihre Arbeit aufnehmen. Interimsweise war der Bezirk Süd bereits seit September 2017 in einer Containerlösung in Kreyenbrück untergebracht. Das Team erbringt Leistungen wie Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Neben der eigentlichen Sachbearbeitung gehört auch eine umfassende Beratung dazu.

Der Umzug zum Alten Postweg vervollständigt nun den Schritt zur sozialräumlichen Orientierung des Amtes für Teilhabe und Soziales. Dies sorgt für eine schnellere Erreichbarkeit und engere Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie institutionellen Partnerinnen und Partnern im Stadtsüden. Insbesondere die Verzahnung mit dem Allgemeinen Sozialdienst soll weiter gestärkt werden, der ab sofort als direkter Nachbar ebenfalls im Alten Postweg 1a untergebracht ist.

Für eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit sorgen zwei weitere Umzüge: Denn in dem großen Gebäudekomplex werden mit der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück und dem Stadtteiltreff Kreyenbrück zwei weitere Bereiche der Stadtverwaltung einziehen. Groß und Klein finden deren umfangreiche Angebote künftig unmittelbar nebenan, im Alten Postweg 1.

Der Bezirk Süd des Amtes für Teilhabe und Soziales ist am alten Standort an der Kolckwiese 3 letztmalig am Donnerstag, 5. März, erreichbar – und wird seine Türen nach dem Umzug ab Mittwoch, 11. März, im neuen Gebäude im Alten Postweg 1a wieder öffnen.
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Einmischen ist ausdrücklich erwünscht

21.02.2020 12:36 Uhr

Freizeitstätte Kreyenbrück lädt zur Hausversammlung ein

Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache und haben auf viele Situationen eine „fachlichere“ Sichtweise als Erwachsene. Dieses junge Know-how will die „Cafta“, die Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück, künftig stärker nutzen: „Wer wüsste besser als Jugendliche, was eine Jugendfreizeitstätte ausmacht“, sagt Katrin Wiese, die neue „Cafta“-Leiterin. Sie lädt mit ihrem Team daher alle Kinder, Jugendlichen und junge Leute bis zum Alter von 27 Jahren aus Kreyenbrück zum Mitbestimmen und Mitgestalten ein. Dazu findet am Dienstag, 25. Februar, die erste Hausversammlung in der Freizeitstätte, Brandenburger Straße 38, statt. Beginn ist um 17 Uhr. „Was soll es für Angebote geben, was soll gekocht werden, wer kauft ein und wer hilft bei der Organisation des nächsten Kickerturniers“, nennt Katrin Wiese einige der Fragen, die im neuen Format erörtert werden können. Vorbild für diese Idee war die Freizeitstätte Osternburg, die ebenfalls auf Hausversammlungen setzt.

Seit dem 15. Dezember 2019 hat Katrin Wiese die Leitung der „Cafta“ übernommen. Die 54-jährige Oldenburgerin ist die Nachfolgerin von Erhard Drobinski, der in den Ruhestand gegangen ist. Vorher war sie im Team Wendehafen als Sozialpädagogin/Case-Managerin tätig.
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Stadtteilbibliothek Kreyenbrück packt die Umzugskartons

20.02.2020 20:36 Uhr

Ab dem 20. März im Neubau am Klingenbergplatz im Alten Postweg 1

Nichts ist für die Ewigkeit – das gilt auch für den Standort der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück. Denn nach mehr als 23 Jahren an der Adresse Ewigkeit 20 ziehen Bücher, Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und weitere Ausleih-Medien nun in ihr neues Zuhause im Alten Postweg 1. Der letzte Öffnungstag am alten Standort ist der 27. Februar, die große Wiedereröffnung im Alten Postweg ist für den 20. März geplant. Im Anschluss wird es eine Aktionswoche geben. In dem großen Neubau am Klingenbergplatz sind künftig neben der Stadtteilbibliothek auch drei weitere Bereiche der Stadt Oldenburg zu finden, um sich besser zu vernetzen und auszutauschen: der Stadtteiltreff Kreyenbrück, der Allgemeine Sozialdienst und der Bezirk Süd des Amtes für Teilhabe und Soziales.

Auf 300 Quadratmetern hält die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück im Erdgeschoss des neuen Stadtteilzentrums ein rund 17.000 Titel umfassendes Medienangebot bereit, das vor allem auf Kinder, Eltern und wenig mobile und ältere Menschen ausgerichtet ist. Doch die neue Bibliothek soll nicht nur Ausleihstelle sein, sondern ihre Besucherinnen und Besucher auch als attraktiver Freizeit- und Lernort ansprechen. Darum hat das dreiköpfige Team bei der Planung der Einrichtung besonderen Wert auf die Schaffung von ansprechenden Zonen gelegt, die zum Verweilen, Lesen, Arbeiten und Spielen einladen. Eine flexible Möblierung und ein separater Gruppenraum schaffen außerdem neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und Kooperationen mit den Nachbarinnen und Nachbarn im Zentrum und im Umfeld. Auch die Angebote für Kitagruppen und Schulklassen können dadurch weiter ausgebaut werden.

Im Bereich Service gibt es eine Neuerung, auf die viele Kundinnen und Kunden gewartet haben: eine Rückgabebox, über die Medien auch außerhalb der Öffnungszeiten abgegeben werden können. Und auch kleine Bibliothekfans können sich freuen: In der neuen Bibliothek gibt es endlich die beliebten Tonie-Hörfiguren zum Ausleihen, und die Veranstaltungsreihe „Bücherzwerge“ lädt künftig regelmäßig zum Mitmachen ein.

Am Tag der offenen Tür am Freitag, 20. März, heißt es „Kommen und Gucken“: Das Team der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück stellt von 11 bis 18 Uhr die neuen Räume vor. Es darf gestöbert, gelesen, gespielt und ausprobiert werden. Kundinnen und Kunden der Bibliothek können ausgeliehene Medien zurückgeben und sich mit neuen eindecken. Und wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann sich kostenlos anmelden.


Vom 23. bis 26. März findet dann die Aktionswoche mit folgendem Programm statt:

• Montag, 23. März, 15 Uhr, in der Reihe „Geschichten zur Kaffeestunde“: „Lisbeth liest!? Die Königin und die Bücher“ (Lesung für Erwachsene mit Ralf Selmer, Anmeldung erforderlich unter Telefon 0441 235-3000)
 • Dienstag, 24. März, 15 bis 18 Uhr: „Onleihe – wie geht das?“ Amelie Bölscher beantwortet Fragen rund um die Ausleihe von eBooks, eAudios und eMagazines
 • Mittwoch, 25. März, 15.30 Uhr: „Paulchen und Pieks“-Bilderbuchkino mit Juliane Liedtke für Kinder ab vier Jahren
 • Donnerstag, 26. März, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr, in der Reihe „Bücherzwerge“: „Die kleine Raupe Nimmersatt“ mit Bücherclown Armin Huwald für Kinder von zwei bis drei Jahren mit einer Begleitperson

Mehr über die Angebote und Öffnungszeiten der Stadtbibliothek und der einzelnen Stadtteilbibliotheken lesen Sie unter www.oldenburg.de/bibliothek.
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Stadtteiltreff Kreyenbrück zieht um

18.02.2020 11:39 Uhr

Ab dem 9. März im Neubau am Klingenbergplatz im Alten Postweg 1

Nach 24 Jahren schließt sich eine Tür und eine neue öffnet sich: Denn diesen Monat verlässt der Stadtteiltreff Kreyenbrück seinen alten Standort in der Straße An den Voßbergen – und ist ab Montag, 9. März, im großen Neubau am Klingenbergplatz am Alten Postweg 1 zu finden. Für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker ändert sich zwar der Standort des Nachbarschaftshauses, die bewährten Inhalte bleiben jedoch bestehen. Vielmehr noch: Es sollen neue Angebote hinzukommen. Das Programm des Stadtteiltreffs wird regelmäßig aktualisiert und orientiert sich an den Wünschen und Interessen der Menschen im Stadtteil. Dabei ist Mitwirkung ausdrücklich erwünscht: Alle Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich dazu aufgerufen, neue Ideen für bisher fehlende Angebote einzubringen.

Der Stadtteiltreff versteht sich als Treffpunkt für Menschen aller Altersstufen und Nationalitäten: Im Treffpunkt gibt es Gruppenangebote, Beratung und Einzelhilfe für Erwachsene, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. Es werden Feste und Ausflüge organisiert und Informationsveranstaltungen zu vielen Themen angeboten. Zudem bieten das Stadtteilcafé und das Frühstücksangebot die Möglichkeit, sich zu treffen, auszutauschen und neue Menschen kennenzulernen.

Unverändert in den neuen Räumen bleibt auch die Kooperation mit anderen Anbieterinnen und Anbietern aus dem Stadtteil und der Stadt Oldenburg. Diese nutzen die Räume des Stadtteiltreffs, um Angebote möglichst wohnortnah und unter einem Dach für die Bevölkerung anbieten zu können. Die langjährigen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs Kreyenbrück Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Birgit Liebig und Rose Schulz werden bei ihrer Arbeit von zahlreichen Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie Ehrenamtlichen unterstützt. Der Arbeitskreis Kreyenbrück, in dem die meisten Stadtteileinrichtungen vernetzt sind, trifft sich vierteljährlich zum Austausch und zur Planung von gemeinsamen Aktionen wie dem Stadtteilfest oder dem Kulturfestival Farbenfroh.

In Zukunft werden sich alle Räume der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück auf einer Ebene im Erdgeschoss befinden und damit nun barrierefrei zugänglich sein. Der Neubau am Alten Postweg 1/1 a wird dabei die Rolle eines Nachbarschaftshauses für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils einnehmen: Denn neben dem Stadtteiltreff ziehen hier künftig die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, der Allgemeine Sozialdienst und das Amt für Teilhabe und Soziales unter ein Dach. Das sorgt für eine noch bessere Vernetzung der Bereiche untereinander und kurze Wege. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs freuen sich auf die nächsten Jahre. Sie sind weiterhin offen für die Anliegen der Menschen und werden mit ihnen gemeinsam Angebote entwickeln, die das Leben in Kreyenbrück interessanter gestalten und die Lebensqualität verbessern.

Der Stadtteiltreff Kreyenbrück lädt zusammen mit der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück alle Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür am Freitag, 20. März, von 11 bis 18 Uhr ein. An diesem Tag können sie sich die neuen Räume im Alten Postweg 1 ansehen, sich über Angebote informieren, in einige hineinschnuppern und viele ausprobieren. In der Zeit vom 23. bis 26. März bietet die Aktionswoche zudem verschiedene Möglichkeiten, Räume und Angebote näher kennen zu lernen.

Hier die Termine zu den Schließ- und Öffnungszeiten des Stadtteiltreffs Kreyenbrück:
– Letzter Öffnungstag am alten Standort An den Voßbergen: Freitag, 21. Februar
– Erster Öffnungstag am neuen Standort Alter Postweg 1: Montag, 9. März

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und aktuellen Angeboten gibt es auf der Website des Stadtteiltreffs Kreyenbrück unter www. oldenburg.de/startseite/kultur/gemeinwesenarbeit/stadtteiltreff-kreyenbrueck.html
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Klinikum Oldenburg auf Modernisierungskurs

28.01.2020 19:50 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann bringt Beschlussvorlage in den AFB ein

Das Klinikum Oldenburg soll in den kommenden Jahren grundlegend modernisiert werden. Geplant sind Investitionen in Höhe von etwa 249 Millionen Euro, davon kommen wahrscheinlich 167 Millionen aus Landesmitteln. Eine entsprechende Beschlussvorlage hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann jetzt in den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (AFB) eingebracht.

Das Klinikum Oldenburg (KOL) kann demnach den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum konkret planen. Damit kann das Klinikum seine Rolle als Haus der Maximalversorgung und Universitätsklinikum in der Weser-Ems-Region weiter stärken. „Die Investitionszuschüsse des Landes sind von herausragender Bedeutung für die Modernisierung und Weiterentwicklung des Klinikums Oldenburg. Wir erwarten einen entsprechenden Kabinettsbeschluss im April. Mit dem Bauprojekt am Klinikum Oldenburg werden wir die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch des Umlandes, auf lange Zeit sichern und das Klinikum zukunftsfähig machen“, sagt Krogmann.

Knapp 150.000 Patientinnen und Patienten werden im Jahr im Klinikum stationär und ambulant behandelt. Das Haus verfügt über 832 Betten.

Das Klinikum Oldenburg hat in den vergangenen Jahren gründlich vorgearbeitet und eine baulich-funktionale Gesamtentwicklungsplanung erarbeitet. Dieser Leitfaden ergab diverse Bauprojekte. Damit reagiert das Klinikum auf die Veränderung medizinischer Anforderungen an den Krankenhausbetrieb, auf bestehende bauliche Probleme und auf derzeit fehlende Behandlungsmöglichkeiten aufgrund nicht mehr zeitgemäßer baulich-struktureller Kapazitäten. Die Fördersumme soll insbesondere für zwei Neubauten – den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum – verwendet werden.

Wenn die politischen Gremien der Stadt und das Landeskabinett zustimmen, können bereits in diesem Jahr erste Arbeiten am Klinikum erfolgen.
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Versuchter räuberischer Diebstahl

22.12.2019 13:16 Uhr
Zu einem versuchten räuberischen Diebstahl kam es am Donnerstag, 19. Dezember, gegen 17 Uhr in einem Lebensmittelmarkt an der Klingenbergstraße. Zwei 14- und 15-jährige Schüler wurden im Geschäft dabei beobachtet, wie sie Waren im Wert von 2,48 Euro in eine Sporttasche steckten. Als die beiden dann das Geschäft verlassen wollten, ohne die Waren zu bezahlen, wurden sie von einem Mitarbeiter angesprochen. Daraufhin versuchte der 15-Jährige, zu flüchten. Eine Kassiererin stellte sich ihm jedoch in den Weg. Der Mitarbeiter brachte beide Jugendlichen in ein Büro und benachrichtigte die Polizei. Während die Angestellten mit den mutmaßlichen Ladendieben auf das Eintreffen der Polizei warteten, zog der 15-Jährige ein Messer aus der Tasche. Er konnte von dem Angestellten zu Boden gebracht und kurz darauf gemeinsam mit dem 14-Jährigen an die Polizei übergeben werden. 
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Klinikum soll Landesmittel in Höhe von 167 Millionen Euro bekommen

06.12.2019 10:23 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: Großer Schritt für Zukunftsfähigkeit des Hauses

Gute Nachrichten für die Stadt Oldenburg: Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat am heutigen Mittwoch, 4. Dezember, eine Empfehlung für das Krankenhausinvestitionsprogramm ausgesprochen. Das Klinikum Oldenburg (KOL) kann demnach für sein Bauprojekt, den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum (ehemals GEKO 2030), eine Fördersumme in Höhe von 167 Millionen Euro erwarten. Damit kann das Klinikum seine Rolle als Haus der Maximalversorgung und Universitätsklinikum in der Weser-Ems Region weiter stärken, erwartet Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Die Investitionszuschüsse des Landes sind von herausragender Bedeutung für die Modernisierung und Weitereinwicklung des Klinikums Oldenburg. Dabei sind die Empfehlungen des Planungsausschusses wegweisend. Wir hoffen natürlich, dass diese Fördersumme auch durch das Kabinett genehmigt wird. Mit dem Bauprojekt am Klinikum Oldenburg werden wir die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch des Umlandes auf lange Zeit sichern und das Klinikum zukunftsfähig machen“, sagt Krogmann.

Der Oberbürgermeister dankte dem Land und allen, die zuletzt die Anstrengungen des KOL unterstützt hatten, diese Fördersumme zu bekommen. Dazu gehören besonders der aktuelle Vorstand, Rainer Schoppik, aber auch Dr. Dirk Tenzer. Krogmann selbst hatte mehrfach Gespräche im Sozialministerium in Hannover geführt. In den kommenden Wochen muss das geplante Investitionsprogramm von den Gremien der Stadt Oldenburg beschlossen werden. OB Krogmann hofft nach dem positiven Signal aus Hannover auch dort auf Unterstützung und Zustimmung.

Der aktuelle Kurs der Klinikleitung wird damit ebenfalls bestätigt. „Das Klinikum bleibt durch die geplanten Neubauten ein medizinisch hochmodernes Haus und auch zukünftig für Fachpersonal ein interessanter und innovativer Arbeitgeber. Dies darf gerade in Zeiten des Fachpersonalmangels, der sich in den kommenden Jahren verschärfen wird, nicht außer Acht gelassen werden“, sagt Vorstand Rainer Schoppik.

Knapp 150.000 Patientinnen und Patienten werden im Jahr im Klinikum stationär und ambulant behandelt.

GEKO 2030
Das Klinikum Oldenburg hat aufbauend auf der zukünftigen medizinischen Ausrichtung und den daraus resultierenden Anforderungen eine baulich-funktionale Gesamtentwicklungsplanung (GEKO 2030) erarbeitet. Dieser Leitfaden für die bauliche Entwicklung bis 2030 ergab diverse Bauprojekte. Damit reagiert das Klinikum auf die Veränderung medizinischer Anforderungen an den Krankenhausbetrieb, auf bestehende bauliche Probleme und auf derzeit fehlende Behandlungsmöglichkeiten aufgrund nicht mehr zeitgemäßer baulich-struktureller Kapazitäten. Die Fördersumme soll insbesondere für zwei Neubauten – den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum – verwendet werden.
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Kreyenbrück blüht wieder auf

01.11.2019 22:33 Uhr

Gemeinsames Einpflanzen am 7. November

Beim Stadtteiltreff Kreyenbrück heißt es zum siebten Mal „Kreyenbrück blüht auf“. In diesem Jahr werden die Straßenränder der Klingenbergstraße und der Cloppenburger Straße bepflanzt. Im kommenden Frühjahr erblühen dann Hunderte Narzissen, Osterglocken und Blausternchen in den beiden Straßenzügen.

Die 1.500 Blumenzwiebeln wurden vom Bürgerverein gespendet. Gemeinsam werden sie von Vereinsmitgliedern, Teilnehmenden der Gartengruppe des Stadtteiltreffs und von Anwohnerinnen und Anwohnern gesetzt. Helfende Hände sind herzlich willkommen.

Die Blumenzwiebeln werden am Donnerstag, 7. November, um 10 Uhr gepflanzt. Treffpunkt ist die Klingenbergstraße/Ecke An den Voßbergen.
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Programm für Eltern und Kinder im Stadtteiltreff Kreyenbrück

01.11.2019 19:42 Uhr

Freie Plätze in Eltern-Kind-Gruppen – Veranstaltungen im November und Dezember

Der Stadtteiltreff Kreyenbrück bietet ein vielfältiges Programm für Eltern und Kinder. Für einige Angebote, die für Kinder bis drei Jahre geeignet sind, gibt es noch freie Plätze. Die Gruppen treffen sich im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58.

Für Kinder im ersten Lebensjahr bietet der Stadtteiltreff eine Krabbelgruppe an. Freitags von 10 bis 12 Uhr können sich Eltern untereinander austauschen, während die Kinder die neue Umgebung erkunden.

Eltern mit Kindern im Alter vom ersten bis zum dritten Lebensjahr können sich in der Eltern-Kind-Gruppe treffen. Freitags von 9.30 bis 11.30 Uhr können Mütter und Väter sich in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Tee austauschen. In der Zeit können die Kinder spielen, singen und andere Kinder kennenlernen.

Donnerstags von 9.30 bis 12 Uhr haben Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren die Möglichkeit, die ersten Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen. Die Eltern können in dieser Zeit bei einer Frühstücksrunde dabei sein oder die Zeit anderweitig nutzen.

Neben dem wöchentlichen Angebot finden in den kommenden Wochen auch einige besondere Veranstaltungen statt:

• Am Donnerstag, 7. November, findet von 16 bis 18 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück der traditionelle Laternenumzug statt.

• Am Mittwoch, 13. November, ab 15.30 Uhr ist ein Besuch der Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM geplant.

• Am Freitag, 13. Dezember, gibt es für Eltern und Kinder eine Weihnachtsfeier mit dem Bilderbuchkino und Bastelangeboten für Kinder. Die Feier geht von 15 bis 17.30 Uhr.


Alle Eltern mit Kindern aus Kreyenbrück und Umgebung können sich per Telefon unter 0441 235-3292 oder direkt im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, informieren und anmelden.
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1000 Euro für UNICEF erlaufen

30.09.2019 10:18 Uhr

Sponsorenlauf an der IGS Kreyenbrück

1000 Euro konnte Horst Dethlefs von UNICEF Oldenburg an der IGS Kreyenbrück entgegennehmen. Zusammen mit Schüler*innen des 6. und des 8. Jahrgangs sowie der Sprachlernklasse überreichte Maren Vensler (Leiterin 6. Jahrgang)  am Freitag, 27. September, den Spendenscheck.

„Das ist eine große Summe, die ihr erlaufen habt, vielen Dank an euch und eure Sponsoren“, freute sich Horst Dethlefs. „Wir werden das Geld für Kinder in Mozambik verwenden, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen“.

Das war aber noch nicht alles. „Ihr habt durch eine Riesenleistung insgesamt 1800 Euro erlaufen“, ergänzte Maren Vensler. „800 Euro werden wir schulintern verwenden, damit auch ihr etwas davon habt“, versprach sie den Schüler*innen.

Am 6. September um kurz vor neun Uhr war der Sponsorenlauf für die Jahrgänge 6 und 9 sowie die Sprachlernklasse gestartet worden. Zwei Stunden hatten die Schüler*innen Zeit, Runden zu sammeln und für jede einzelne Runde einen zuvor von Verwandten und Bekannten zugesagten Geldbetrag gutgeschrieben zu bekommen. Der 6. Jahrgang und die Sprachlernklasse liefen eine 500-m-Runde. Viele Schüler*innen liefen 30 Runden und mehr, was einer Strecke von mehr als 15 km entspricht. Respekt!

Ebenso anerkennenswert waren die Leistungen der 8-Klässler*innen. Ihre Runde war 1,3 km lang, und manche Schüler*innen schafften in den zwei Stunden 17 Kilometer und mehr. Großartig!
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Unbekannte steigen in Spielhalle ein

28.09.2019 13:38 Uhr
Nach einem Einbruch in eine Spielhalle am Alten Postweg hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Unbekannte Täter hatten am frühen Donnerstagmorgen, 26. September, gegen 5.20 Uhr zunächst ein Fenster am Gebäude aufgehebelt. In einem Gastraum öffneten die Einbrecher gewaltsam die Münzfächer mehrerer Spielautomaten und entwendeten daraus mehrere Hundert Euro an Münzgeld. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise. Diese können sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 melden.
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Diebstahl aus Gartenlaube und Baustelle

20.09.2019 10:47 Uhr
In der Zeit zwischen Dienstag- und Mittwochnachmittag (17./18.09.) brachen unbekannte Täter in eine Gartenlaube am Sperberweg ein. Die Diebe hebelten ein Fenster auf und konnten so in die Laube hineinklettern. Dort entwendeten sie elektronische Geräte im Wert von mehreren Hundert Euro.

In der Nacht von Montag auf Dienstag  (16./17.09.) öffneten unbekannte Diebe gewaltsam einen Bauzaun an der August-Wilhelm-Kühnholz-Straße. Die Täter betraten anschließend das Gelände der Baustelle und entwendeten mehrere Stromkabel im Gesamtwert von über 200 Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Oldenburg unter Telefon 0441/790-4115 entgegen
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70-jährige Pedelec-Fahrerin bei Unfall verletzt

20.09.2019 10:46 Uhr
Eine 70 Jahre alte Oldenburgerin ist am Mittwoch bei einem Unfall an der Klingenbergstraße leicht verletzt worden. Die Frau war um 12.50 Uhr mit ihrem Pedelec auf dem - für sie nicht freigegebenen - linken Radweg der Klingenbergstraße in Richtung Bahnhofsallee unterwegs. Zur selben Zeit wollte der 22-jährige Fahrer eines Toyota aus der Martin-Niemöller-Straße in die Klingenbergstraße einbiegen. Der Autofahrer missachtete nach ersten Erkenntnissen die Vorfahrt der Radfahrerin. Es kam zu einer leichten Berührung, woraufhin die 70-Jährige stürzte und dabei leicht verletzt wurde.

Zeugen können sich wie immer unter der Telefonnummer 790-4115 mit der Polizei in Verbindung setzen.
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Dreiste Diebe stehlen Elektrorollstuhl

03.09.2019 18:06 Uhr
Eine 64-jährige gehbehinderte Oldenburgerin war am 3. September um 11.30 Uhr mit ihrem Elektrorollstuhl zum Kaufpark Kreyenbrück gefahren. Sie stellte den Rollstuhl in der Nähe des Schuhgeschäfts ab, da sie im selben Gebäude an einer Reha-Maßnahme teilnehmen wollte. Als sie eine knappe Stunde später zurückkehrte, um den Heimweg anzutreten, hatten unbekannte Täter das Elektromobil entwendet. Es handelte sich um einen Rollstuhl der Marke Orion ohne Kennzeichen (Höchstgeschwindigkiet 6 km/h). Auf der Lehne hing eine orangefahrbene Warnweste.

Die Polizei sucht Zeugen des Diebstahls. Wer Hinweise zum Verbleib des Elektromobils oder zu den Tätern geben kann, sollte sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 melden.
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Handtaschenraub auf Frau mit Gehwagen

05.08.2019 22:15 Uhr

Zeugen gesucht

Am Samstagabend, dem 03.08.2019, beraubten drei jugendliche Täter eine 65-jährige Frau aus Oldenburg. Die Dame war gegen 17:00 Uhr mit ihrem Gehwagen aus dem Linienbus am Meerweg an der Haltestelle Hertzstraße gestiegen, als sie von drei unbekannten männlichen Personen angegriffen wurde. Während ein Täter die 65-Jährige von hinten in den Würgegriff nahm und sie festhielt, ergriffen die anderen beiden Täter den am Gehwagen befestigten Stoffbeutel und rissen diesen los. Anschließend flüchteten die drei Jugendlichen fußläufig mit ihrer Beute in Richtung Alter Postweg. 

Umgehend eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos. Die Täter sollen etwa 14 bis 16 Jahre alt und zwischen 170 und 175 cm groß gewesen sein; einer von ihnen soll ein weißes T-Shirt getragen haben. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den flüchtigen Tätern geben können, werden gebeten, sich unter 0441/790-4115 bei der Polizei zu melden. 
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Malen, Schrauben, Skaten

16.07.2019 22:18 Uhr

Jugendliche bauen Skateboards für Schulen und Freizeitstätte

Neun Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Kreativität im Mikroprojekt „Skateboard bauen“ freien Lauf lassen. Die Kinder besuchen die IGS Kreyenbrück, Oberschule Osternburg, Oberschule Eversten und die Schule am Bürgerbusch. Die fertigen Boards können jetzt an den jeweiligen Schulen und in der Jugendfreizeitstätte „Cafta“ ausgeliehen werden.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Jugend stärken im Quartier“. Gemeinsam mit dem Skateboarder Eike Schierz, der Holzwerkstatt der IGS Kreyenbrück und der Jugendfreizeitstätte „Cafta“ konnten die Jugendlichen ihre eigenen Skateboards bauen und gestalten. Im Anschluss wurden die Boards auf der Skateanlage der Freizeitstätte ausgiebig getestet. Bei einer Abschlussfeier wurden die Skateboards Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Freundinnen und Freunden präsentiert.

Das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ ist beim Team Wendehafen, Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg angesiedelt und wird aus dem europäischen Sozialfond finanziert. Projekte wie „Skateboard bauen“ sollen Jugendliche zum Lernen motivieren. Das Sammeln von neuen Fähigkeiten und Erfahrungen steht dabei genauso im Mittelpunkt wie die Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfelds.
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Kreyenbrück „treibt‘s wieder bunt“

09.06.2019 21:19 Uhr

Stadtteilfest am 21. Juni

Am Freitag, 21. Juni, können sich Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker beim Stadtteilfest vergnügen. Gefeiert wird von 15 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael, Klingenbergstraße 20. Das diesjährige Programm steht unter dem Motto „Kreyenbrück treibt’s bunt“. Das Fest wird vom Arbeitskreis Kreyenbrück organisiert und findet erstmalig in Kooperation mit dem Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück statt.

Es gibt ein vielfältiges Liveprogramm, das von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Stadtteil gestaltet wird. Das Publikum kann sich auf Jugendtheater und Musik von verschiedenen Chören freuen. Auf dem Stadtteilfest sind außerdem Spiel- und Bastelangebote sowie eine Cafeteria mit Kaffee und Kuchen zu finden. Zum Abschluss der Feier wird im Rahmen des Farbenfrohfestivals ab 17 Uhr die Band „Global Music Player AllStars“ spielen.
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Erfolgreiche Spendensammlerinnen

23.05.2019 21:58 Uhr

Ladies-Circle übergibt 6.000 Euro für Kiola

von Frerk Hinrichs

Gleich mehrfachen Grund zu feiern hatten die Frauen vom Ladies Circle Oldenburg. Kurzfristig hatten sie Ende März 2019 zur Charity-Party ins Hafenhaus eingeladen. Über 200 Gäste sind gekommen und haben 6.000 Euro für Kiola gespendet. Jetzt haben die Ladies das Geld an Ute Dorczok im Haus Regenbogen übergeben. Insgesamt 55.000 Euro haben die Frauen vom Ladies Circle seit 2015 schon für die neue Einrichtung gesammelt. Im bundesweiten Vergleich der Clubs landen sie damit regelmäßig auf den vorderen Plätzen, berichten die Ladies mit ein wenig Stolz. Die Idee, für Kiola zu sammeln, entstand nach einem Bericht in der NWZ. Am 26. Juni 2019 hofft Ute Dorczok, Leiterin des Diakonischen Wohnheimes Haus Regenbogen, nun den ersten Spatenstich zum neuen Kiola-Haus zu machen.
KiOLa bedeutet Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land. Unter diesem Namen soll eine Einrichtung am Dohlenweg entstehen, in der Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigungen zeitweilig wohnen können, gepflegt und betreut werden. Mit dieser Kurzzeitpflege-Einrichtung will Kiola Eltern helfen, den manchmal anstrengenden Alltag mit behinderten Kindern zu bewältigen.
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„Im Netz der Dinge: Chancen und Risiken neuer Medien in der Schule“

16.05.2019 20:46 Uhr

Informationsabend für Eltern in der IGS Kreyenbrück

von Carsten Lienemann

„Informationen über Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke, Messaging-Dienste und Streaming-Angebote im Internet“, das versprach die Einladung zum Informationsabend am 15. Mai 2019. Der Eltern- und Förderverein der IGS Kreyenbrück hatte Peter Sommerhalter vom Bündnis gegen Cybermobbing e. V. für einen Vortrag und einen Schulworkshop nach Oldenburg geholt. 

„Cybermobbing ist ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sagt Peter Sommerhalter. In der Tat, Hasskommentare, falsche Schönheitsideale und daraus resultierende Minderwertigkeitskomplexe betreffen nicht nur Jugendliche, und sie wurden nicht erst mit dem Internet erfunden. Mobbing, auch Cybermobbing, laufe immer in drei Phasen ab, so Sommerhalter weiter. In der Testphase probierten Täter*innen aus, ob die Zielperson und das Umfeld reagierten. „Hier ließe sich die Situation noch am einfachsten lösen“, so Sommerhalter. In der Konsolidierungsphase werde nach besonders gut funktionierenden Mitteln gesucht, das Opfer zu erniedrigen, in der Manifestierung schließlich seien bewährte Mittel gefunden und die Rollen klar verteilt. An dieser Stelle gehe fast nichts mehr.

Sommerhalter gab den Eltern eine ganze Reihe wichtiger Hinweise mit. So empfahl er, Kinder bei den ersten Schritten im Internet genau so zu begleiten wie bei der Gewöhnung an den Straßenverkehr, ihnen angemessenes Sozialverhalten vorzuleben und zu vermitteln, sie darin zu bestärken, Positionen zu beziehen und Schwächere zu unterstützen und vor allem, Vertrauen aufzubauen. „Kinder sollten wissen, dass sie jederzeit zu Ihnen kommen können, wenn sie ein Problem haben“, und „es kann nicht darum gehen, die Kinder technisch auszutricksen, das funktioniert nicht. Es geht darum, ihnen zu vermitteln, warum man sich so und nicht anders verhalten sollte“, so Sommerhalter.

Damit hätte er nach 20 Minuten fertig sein können. Aber seine Stärken liegen in der Beherrschung der Technik, nicht in Effektivität und Klarheit, darum brauchte er rund eine Stunde, und manche wichtigen Informationen kamen erst auf Fragen aus dem Publikum. Sommerhalter ist nach eigenem Bekunden ein Technik- und Computer-Nerd und dem Klischee entsprechend offenbar etwas chaotisch veranlagt. Eine klare Struktur hatte sein Vortrag nicht, er ging oft viel zu sehr auf technische Details ein, die für den Zusammenhang nicht wichtig waren, gab drei Beispiele, wo eines genügt hätte und erzählte Anekdoten, die gar nichts mit dem Thema zu tun hatten. Dazu zeigte er eine Präsentation, die mehr auf tolle Effekte denn auf Informationen ausgerichtet war. Wichtige Inhalte oder Internetadressen, an denen Eltern Hilfe und Informationen finden (siehe unten), hätten durchaus auch an der Projektionswand stehen dürfen. Rolle und Aufgaben der Lehrkräfte in diesem Zusammenhang kamen gar nicht vor, außer: „Sie sind meist überfordert“.

Schade, denn die Absicht des Fördervereins war und ist richtig, das Thema ist zu bedeutend. Zudem war der Abend gut besucht, was bei Veranstaltungen dieser Art nicht häufig passiert, und die Eltern, die gekommen waren, hätten mehr verdient gehabt. 

Die folgende Liste nennt einige Internet-Seiten, bei denen Eltern, Lehrer*innen, Jugendliche und sonstige Interessierte weitere Informationen zum Thema Cybermobbing finden können. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing
http://www.cybermobbing-hilfe.de
https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing
https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun
https://mib.schulen2.regensburg.de/wp-content/uploads/2018/06/Handout-Cybermobbing.pdf
http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de

Und hier noch eine Auswahl von Internet-Suchmaschinen für Kinder:
http://blinde-kuh.de
https://www.fragfinn.de
https://www.wokisu.de
https://www.helles-koepfchen.de
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Falscher Polizeibeamter entreißt Opfer die Handtasche

29.04.2019 23:00 Uhr
Falsche Polizeibeamte haben am vergangenen Donnerstag in Kreyenbrück eine hohe Bargeldsumme erbeutet. Die Polizei hat bereits die Ermittlungen zu der Tat aufgenommen.

Eine 54-jährige Oldenburgerin habe am Donnerstagabend ihren Angaben zufolge ab etwa 21.45 Uhr eine Reihe von Anrufen von angeblichen Polizeibeamten erhalten. Die Anrufer, die sich als Frau Krause und Herr Schrader vorstellten, hätten in den Gesprächen mehrfach gewarnt, dass große Mengen an Falschgeld im Umlauf seien. Im Laufe der teilweise längeren Telefonate sei dann immer mehr Druck auf die 54-Jährige aufgebaut worden. Die Oldenburgerin habe dann schließlich erzählt, dass sie einen Tresor mit Bargeld besäße. Daraufhin sei sie von den Anrufern aufgefordert worden, zu "kooperieren" und das Geld einem Polizeibeamten auszuhändigen.

Die Oldenburgerin habe dann mehrere Tausend Euro Bargeld in ihrer Handtasche deponiert und sei vor ihrem Mehrfamilienhaus an der Münnichstraße ins Freie getreten. Dort sei kurz darauf ein etwa 25 bis 30-jähriger Mann auf sie zugekommen und habe ihr die Handtasche entrissen. Der Unbekannte sei danach in Richtung Ewigkeit davongerannt. Laut Zeugenangaben war der Mann etwa 1,85 Meter groß, schlank und von südländischer Erscheinung. Er habe schwarze, kurze und wellige Haare gehabt und sei mit schwarzer Jacke und blauer Jeans bekleidet gewesen.

Die Polizei Oldenburg hofft auf Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0441/790-4115.
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Osterglocken verschönern Kreyenbrück

17.04.2019 10:34 Uhr

Gemeinschaftsprojekt von Stadtteiltreff und Bürgerverein

Das Gemeinschaftsprojekt des Bürgervereins Kreyenbrück/Bümmerstede und der Stadtteiltreff Kreyenbrück sorgt für ein Blütenmeer in der Marburger Straße und im Frankfurter Weg. Im vergangenen November trafen sich engagierte Gärtnerinnen und Gärtner, um Osterglocken und Krokusse zu pflanzen. Rechtzeitig zum Osterfest beginnen die Blumen nun zu blühen. Die Aktion fand nun zum sechsten Mal statt, wobei in jedem Jahr zwei neue Straßen ausgewählt werden.

Für die kommenden Wochen plant die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück ein neues Projekt. Hierbei steht die Wildbiene im Fokus. Um den Insekten eine nahrhafte und bienenfreundliche Umgebung zu schaffen, soll im Stadtteil geeignetes Saatgut verteilt werden. Interessierte erhalten weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme unter 0441 235-3292.
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Unbekannter tritt 15-Jährige vom Rad

11.04.2019 18:38 Uhr
Die Polizei Oldenburg ermittelt gegen einen unbekannten Mann, der am Montag gegen 18 Uhr in Kreyenbrück eine 15-jährige Schülerin angegriffen hat.

Die Jugendliche war mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg vom Lärchenring kommend in Richtung Klingenbergstraße gefahren. In den Nähe der Grundschule an der Klingenbergstraße sei der 15-Jährigen ihren eigenen Angaben zufolge ein Fußgänger entgegen gekommen. Als die Jugendliche an dem Mann vorbeifahren wollte, habe dieser plötzlich derart nach ihr getreten, dass sie das Gleichgewicht verlor und vom Rad stürzte. Die Radfahrerin sei sofort wieder aufgestanden, woraufhin der Unbekannte ihr mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend sei der Mann in Richtung Lärchenring weitergegangen. Die 15-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Bei dem unbekannten Angreifer soll es sich um einen etwa 25-jährigen und 1,75 Meter großen Mann gehandelt haben. Er habe kinnlange, dunkelblonde Haare gehabt und sei mit weißer Jacke und grauer Hose bekleidet gewesen. Er habe sehr ungepflegt und alkoholisiert gewirkt.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
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Wochenmarkt kehrt am 6. März auf den Klingenbergplatz zurück

05.03.2019 17:47 Uhr

Erster Teilabschnitt der Neugestaltung nahezu abgeschlossen

Aufgrund der Arbeiten am Klingenbergplatz musste der Wochenmarkt Kreyenbrück seit Mai vergangenen Jahres auf eine Ersatzfläche ausweichen. Inzwischen steht der erste Teilabschnitt des neu gestalteten Platzes kurz vor der Fertigstellung. Der Wochenmarkt wird daher ab Mittwoch, 6. März, auf seinen angestammten Platz zurückkehren.

„Insbesondere für die Marktkaufleute endet damit eine zehnmonatige Phase zwischen Baustellen mit teilweise erheblichen Einschränkungen. Mit dem neuen Platz steht ab sofort auch eine zeitgemäße technische Infrastruktur zur Verfügung“, sagt der städtische Marktmeister, Kersten Mittwollen. „Gleichzeitig dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf das neue Betonsteinpflaster und die in den bepflanzten Inseln integrierten Sitzgelegenheiten freuen“, so Mittwollen weiter.

Die Marktzeiten sind wie gewohnt mittwochs und freitags von 7 bis 13.30 Uhr.

Der in den vergangenen Monaten für den Wochenmarkt genutzte Bereich wird in einem sich anschließenden Bauabschnitt ebenfalls neu gestaltet werden. Die Planung auf der Grundlage des Oldenburger Landschaftsarchitekturbüros Kilian + Frenz sieht vor, den über den Alten Postweg nach Osten hin ausgedehnten Platz mit einem einheitlichen Plattenbelag zu rahmen. Neben einer Aufenthaltsfläche mit Kinderspielangeboten sollen hier auch weitere Flächen für Bedarfsparken hergestellt werden.
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Bürgerversammlung in der IGS Kreyenbrück

26.02.2019 22:29 Uhr

Stadtplanungsamt informiert über Bebauungsvorschlag Am Alten Postweg

Die Stadt hat für den Bereich des ehemaligen Industriegeländes am Alten Postweg in Kreyenbrück einen Planentwurf entwickelt. Entstehen soll dort ein medizintechnisches Quartier. Vorgestellt werden die Pläne am Mittwoch, 27. Februar, 19 Uhr, auf einer Bürgerversammlung in der IGS Kreyenbrück, Gebäude Brandenburger Straße 40.

Da die gewerbliche Nutzung auf dem etwa 6 Hektar großen Grundstück inzwischen aufgegeben wurde, können die Flächen nun anders genutzt werden. Die bestehenden Betriebsgebäude sind bereits vollständig abgetragen worden und es fand eine umfangreiche Bodensanierung statt.

Zielsetzung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines medizintechnischen Quartiers zu schaffen. Durch die räumliche Nähe zum Klinikum Oldenburg bietet es sich an, medizinrelevante Einrichtungen anzusiedeln.
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Einbruch in Einliegerwohnung

16.02.2019 11:39 Uhr
Der Anbau an einem Einfamilienhaus an der Klingenbergstraße war am Mittwoch, 13. Februar, zwischen 5 und 7.30 Uhr das Ziel unbekannter Einbrecher. Die Täter hatten die Scheibe der Eingangstür zu der Einligerwohnung eingeschlagen und konnten auf diese Weise in die Wohnung hineinklettern. Aus dem Einzimmer-Appartment wurde eine Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten gestohlen. 

Zeugenhinweise an die Polizei: Telefon 790-4115.
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Ideen zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße bewerten

01.02.2019 20:43 Uhr

Stadt lädt zum Mitdiskutieren ein – Planungswerkstatt am 6. Februar

Die Stadt Oldenburg setzt ihre dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße fort: Das Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure aus Hannover stellt am Mittwoch, 6. Februar, seine Planungsideen zur Diskussion, die auf Vorschlägen basieren, die in der Auftaktveranstaltung im November vorigen Jahres erarbeitet worden waren. Die von der Hamburger Agentur TOLLERORT moderierte öffentliche Veranstaltung findet von 18 bis 21 Uhr im Oberstufen-Gebäude der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gefragt, die verschiedenen Lösungsansätze für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße zu bewerten.

Für Mittwoch, 3. April, ist dann eine Abschlussveranstaltung geplant. Ziel ist es, gemeinsam eine Empfehlung für die Umgestaltung zu entwickeln.
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Kita Harreweg lädt zum Tag der offenen Tür

19.01.2019 18:17 Uhr
Die Kita Harreweg (Harreweg 119) lädt am Freitag, 25. Januar, zu einem Tag der offenen Tür ein. Alle Interessierten ? allen voran Eltern mit zukünftigen Kindergartenkindern ? sind von 14.30 bis 17 Uhr herzlich eingeladen, sich die Kindertagesstätte anzusehen und sich über die pädagogische Arbeit in der Einrichtung zu informieren. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung stehen an diesem Tag für nähere Informationen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt selbstgebackenen Kuchen sowie Getränke.
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Päckchen für Weihnachten

20.12.2018 20:36 Uhr

Reisebüro Unique überreicht Weihnachtspäckchen an das Elisabeth-Kinderkrankenhaus

Viele bunt eingepackte Geschenke konnten Margarita und Thomas Moor vom Oldenburger Reisebüro Unique an Geert Stadtlander, Geschäftsführer des Vereins der Freunde des Elisabeth-Krankenhauses e.V., und Schwester Anke Berghoff vom Elisabeth-Kinderkrankenhaus überreichen. Darüber hinaus übergaben die Eheleute Moor noch eine Spende von 500 Euro damit die Stationen mit Weihnachtsschmuck festlich dekoriert werden können.

Das Reisebüro Unique hatte ihre Kunden dazu aufgerufen, kleine Weihnachtspäckchen für das Kinderkrankenhaus zu spenden. Die Spender erhielten im Gegenzug einen Gutschein im Wert von 25 Euro für den nächsten Urlaub. Die Eheleute Moor möchten den Kindern und ihren Familien, die die Weihnachtstage im Krankenhaus verbringen müssen, eine ganz besondere Freude machen. 

„Uns lag es am Herzen, in der Weihnachtszeit auch an die kleinen Patienten zu denken.“, betonten die Eheleute Moor.

Hintergrundinformationen:
Das Elisabeth-Kinderkrankenhaus gehört zum Klinikum Oldenburg. Es gilt als Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Nordwesten Niedersachsens. Die medizinische Versorgung umfasst die stationäre und ambulante Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Da Eltern einen wesentlichen Anteil an der Genesung ihrer Kinder haben, werden sie von Anfang an in der Kinderklinik in den Genesungsprozess mit eingebunden. Durch die Einrichtung verschiedener Arbeitsschwerpunkte verfügt das Elisabeth-Kinderkrankenhaus über ein breites Spektrum diagnostischer, pflegerischer und therapeutischer Möglichkeiten.

Oberstes Ziel des Vereins der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e. V. ist es, die Gesundung und das Wohlbefinden der erkrankten Kinder zu fördern. Der Verein unterstützt zu diesem Zweck die kindgerechte Ausstattung des Krankenhauses. Durch eine freundliche Umgebung im Krankenhaus sollen sich die Kinder wohler fühlen. Der Verein hilft bei Maßnahmen, die den kleinen Patienten zugutekommen, jedoch nicht vom Krankenhausträger finanziert werden können.
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Bei Raubüberfall auf Tankstelle Bargeld erbeutet

20.12.2018 20:28 Uhr
Ein unbekannter Räuber überfiel am Donnerstagmorgen eine Tankstelle an der Cloppenburger Straße und erbeutete dabei Bargeld.

Eine 22-jährige Angestellte hatte die Räume der Tankstelle wenige Minuten vor 6 Uhr aufgeschlossen. Nachdem sie im Verkaufsraum Licht eingeschaltet hatte, betrat ein maskierter Mann mit einem Messer in der Hand das Gebäude und forderte die Mitarbeiterin auf, den Tresor zu öffnen. Als die 22-Jährige dem Unbekannten erklärte, dass sie den Tresor nicht öffnen könne, forderte der Mann die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Dabei zielte er mit dem Messer mehrfach in  Richtung der Angestellten.

Die 22-Jährige gab dem Mann mehrere Scheine aus der Kasse. Der Täter verließ anschließend fluchtartig das Gebäude und rannte die Cloppenburger Straße in Richtung Innenstadt davon.

Es soll sich um einen schlanken, etwa 175 bis 180 cm großen Mann mit kurzen blonden Haaren gehandelt haben. Bekleidet sei er mit schwarzer Jeans, dunkler Jacke, schwarzen Schuhen sowie schwarzen Lederhandschuhen gewesen. Als Maskierung habe der Mann nach Angaben der Zeugin einen Schal getragen. Er habe zudem hochdeutsch gesprochen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Planungsbüro stellt Vorschläge zur Diskussion

20.12.2018 20:16 Uhr

Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße wird fortgesetzt

Die Stadt Oldenburg veranstaltet eine dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße.

In der von der Hamburger Agentur TOLLERORT moderierten Auftaktveranstaltung am 21. November wurde über die Wünsche aus dem Stadtteil gesprochen. Eine Gruppe von etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat in angenehmer Atmosphäre beraten: Was ist gut? Was soll in der Cloppenburger Straße verändert werden? Die Vorschläge wurden in zwei Arbeitsgruppen gemeinsam zu Papier gebracht. Bis Anfang Februar haben die Gutachter jetzt Zeit, auf dieser Grundlage Umgestaltungsideen zu entwickeln.

Die zweite Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. Februar 2019, von 18 bis 21 Uhr im Oberstufen-Gebäude der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an mail@tollerort-hamburg.de bis zum 30. Januar gebeten. Das Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure aus Hannover stellt seine Planungsideen zur Diskussion.

Für Mittwoch, 3. April 2019, ist dann eine Abschlussveranstaltung geplant. Ziel ist es, gemeinsam eine Empfehlung für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße zu entwickeln.
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Autorin Gabriele Hoeltzenbein liest in der Grundschule Kreyenbrück

17.12.2018 10:01 Uhr
Am Freitag,14. Dezember, konnten die Erstklässler der Grundschule Kreyenbrück die Geschichte „Eine kleine Maus in Not“ hören. Die Autorin Gabriele Hoeltzenbein las aus ihrem Bilderbuch in deutscher Sprache, die arabische Übersetzung las Kamal Ali.

Das Buch handelt von der kleinen Maus Albina, die eigentlich eine Maus wie jede andere ist. Sie sieht nur ein bisschen anders aus. Ihr Fell ist nämlich weiß, während die anderen Mäuse alle grau oder braun sind. Weil sie anders aussieht, wird sie überall davongejagt. Die Mäusekinder Mimi und Rudi wollen ihr helfen, aber wie? Zum Glück sind sie mit der klugen Eule Schuhuu befreundet, und gemeinsam finden sie eine Lösung.

„Eine kleine Maus in Not“ ist ein Bilderbuch für Vorschul- und Grundschulkinder, in dem es um Verständnis für Andere und Unterstützung für Schwächere geht. Eine polnische und eine arabische Übersetzung liegen vor, eine türkische ist in Arbeit. Mit Hilfe des umfangreichen Begleitmaterials kann die Geschichte in vielfältiger Weise pädagogisch aufbereitet werden.

„Eine kleine Maus in Not“ ist im Juni 2018 im Oldenburger GMP-Verlag erschienen und kostet 15 Euro.

Die Autorin
Gabriele Hoeltzenbein ist Kinderärztin im (Un-)Ruhestand und war lange Jahre Gesundheitsförderin an Grundschulen für das Klasse2000-Projekt.
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Pflanzaktion: Kreyenbrück erblüht

13.12.2018 16:44 Uhr
Der Bürgerverein Kreyenbrück/Bümmerstede hat zusammen mit der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück bereits zum sechsten Mal Blumenzwiebeln im Stadtteil gesetzt. Dieses Mal ging es in den Frankfurter Weg und in die Marburger Straße, wo circa 1.000 Osterglocken und Krokusse im nächsten Jahr farbenfroh erblühen werden.

Mit der Pflanzaktion wollen der Bürgerverein und die Gemeinwesenarbeit nicht nur Kreyenbrück verschönern, sondern auch ein soziales Angebot für Jung und Alt schaffen. Auskünfte zu weiteren Pflanzaktionen gibt die Gemeinwesenarbeit unter 0441 235-3292.
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Hochwertig und harmonisch: „Neue Mitte“ zeigt Charakter

16.11.2018 18:28 Uhr

Neugestaltung des Klingenbergplatzes schreitet gut voran – Fläche bis Ende Dezember fertig

Das, was in den vergangenen Monaten auf dem Klingenbergplatz entstanden ist, kann sich sehen lassen: Die am 4. April dieses Jahres gestartete Umgestaltung beschert Kreyenbrück eine „Neue Mitte“, die die Aufenthaltsqualität im Stadtteil deutlich verbessern wird. Tag für Tag nimmt das neue Zentrum deutlichere Konturen an. Bis Ende Dezember soll die Platzfläche westlich der Straße Alter Postweg fertiggestellt sein. „Die Arbeiten kommen gut voran“, berichtet Johann de Buhr, Leiter des Fachdienstes Tiefbau der Stadt Oldenburg.

Der Platz ist mit einem hochkant verlegten Betonsteinriemchenpflaster in brauner Farbgebung versehen worden. Die Nebenanlagen der Klingenbergstraße sowie der Fußweg vor der Gebäudezeile des Klingenbergplatzes haben eine Befestigung mit großformatigem, grau-rötlichem, kugelgestrahltem Betonsteinpflaster erhalten. Im Zuge der Neugestaltung der westlichen Platzfläche werden insgesamt 13 Pkw-Stellplätze hergestellt.

Zusätzlich aufgewertet wird die Platzfläche durch hochwertige Einbauten, die farblich aufeinander abgestimmt sind und dadurch dem neuen Platz eine harmonische Ausstrahlung geben. Es werden mehrere Sitzbankgruppen aufgebaut, die jeweils in bepflanzte Grüninseln eingebunden sind. In diesen Grüninseln konnten insgesamt elf vorhandene Eichen- und Ahornbäume integriert werden. Zusätzlich werden noch zwei weitere Ahornbäume in die Grüninseln gepflanzt. Die Ausleuchtung der Platzfläche erfolgt durch anspruchsvolle Sonderleuchten, die den besonderen Charakter des neu gestalteten Klingenbergplatzes unterstreichen sollen. Weitere Einbauten – Fahrradbügel, Papierkörbe, Absperrpoller und Stromversorgungspoller für die zukünftige Wochenmarktversorgung – runden die Platzgestaltung ab.

Der Planungsentwurf ist aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen, den das Oldenburger Planungsbüro Kilian + Kollegen gewonnen hatte. Das Büro Kilian betreut auch die Umsetzung des Entwurfes vor Ort. Die Bauleistungen wurden an die Oldenburger Baufirma August Hotze GmbH & Co. vergeben.

Gestartet waren die Bauarbeiten außerhalb der ursprünglichen Platzfläche auf dem ehemaligen AEG-Gelände. Dort wurde zu Beginn der Maßnahme eine Ausweichfläche für den Wochenmarkt und für die Pkw-Stellplätze geschaffen. Nach Fertigstellung der Ausweichfläche hatten am 23. April die eigentlichen Arbeiten auf der Platzfläche begonnen. Am Anfang wurden dort sowohl ein neuer Schmutzwasserkanal, als auch ein neuer Regenwasserkanal einschließlich Retentionsanlagen hergestellt. Die sogenannten Retentionsanlagen sind unterirdische Regenwasserspeicher, die bei zukünftigen starken Regenfällen das Regenwasser zwischenspeichern sollen.

Zeitgleich hatten die Straßenbauarbeiten zur Erneuerung der südlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des Klingenbergplatzes sowie vorbereitende Erdarbeiten auf der Platzfläche begonnen. Insgesamt wurden etwa 900 Kubikmeter unbrauchbarer Boden ausgekoffert und abgefahren.

Im nächsten Jahr geht es weiter: Anfang 2019 wird zunächst die Pflasterbefestigung der Nebenanlagen der Cloppenburger Straße in Höhe des Klingenbergplatzes erneuert. Ab März plant der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband die Erneuerung der Entwässerungskanäle in der Klingenbergstraße von der Einmündung in die Cloppenburger Straße bis zur Einmündung Alter Postweg und in der Straße Alter Postweg von der Einmündung in die Klingenbergstraße bis Höhe von Hausnummer 13.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird die Stadt Oldenburg den Klingenbergplatz auf der östlich der Straße Alter Postweg gelegenen Fläche des ehemaligen AEG-Geländes erweitern, wobei weitere elf Pkw-Stellplätze hergestellt werden. Gleichzeitig sollen die südlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des im Bau befindlichen Stadtteilzentrums bis Ende des kommenden Jahres erneuert werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen voraussichtlich (ohne Kanalbau des OOWV) insgesamt 2,4 Millionen Euro. Ein Betrag in Höhe von 2,2 Millionen Euro wird davon im Rahmen des Sanierungsgebietes Kreyenbrück/Nord aus Sanierungsmitteln des Landes Niedersachsen beglichen.
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Cloppenburger Straße: Ideenwerkstatt feilt an der Zukunft

07.11.2018 17:33 Uhr

Stadt lädt zum Mitdiskutieren über Verbesserungen ein – Drei Termine geplant

Mitdiskutieren ist ausdrücklich erwünscht, Vorschläge sind hochwillkommen: Die Stadt Oldenburg veranstaltet eine dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 21. November, von 18 bis 21 Uhr im Gebäude der Oberstufe der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an mail@tollerort-hamburg.de bis zum 14. November gebeten.

Die Cloppenburger Straße im Stadtteil Kreyenbrück hat viele Funktionen, wird aber nicht allen gleichermaßen gerecht. Sie ist eine wichtige Hauptverkehrsstraße aus dem Süden in das Stadtzentrum, sie führt aber gleichzeitig durch das Zentrum des Stadtteils mit wichtigen Einkaufsmöglichkeiten und erschließt das Klinikum Oldenburg. Es stellt sich die Frage, wie die Situation im Abschnitt zwischen der Autobahn 28 im Norden und der Sandkruger Straße im Süden verbessert werden kann: Wie kann die Verkehrsabwicklung für den Kfz-, Bus- und Radverkehr verträglich gestaltet und optimiert werden? Wie können gute Wegequalitäten für den Fußverkehr hergestellt werden? Wie können die Angebote entlang der Straße besser erreichbar werden? Was können wir für die Aufenthaltsqualität tun? Diese Fragen sollen gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden vor Ort sowie anderen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Verkehr erörtert werden.

Geplant sind folgende Termine mit verschiedenen Fragestellungen:
 • Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 21. November 2018: „Was wünschen Sie sich an Verbesserungen in der Cloppenburger Straße?“
 • Planungswerkstatt am Mittwoch, 6. Februar 2019: „Wie bewerten Sie verschiedene Lösungsansätze für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße?“
 • Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 3. April 2019: „Welche Lösung empfehlen Sie?“

Die Ideenwerkstatt wird vom Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure, Hannover, begleitet, das alternative Lösungen erarbeiten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren wird. Die Moderation übernimmt das Büro TOLLERORT entwickeln & beteiligen, Hamburg. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für eine Umgestaltung der Cloppenburger Straße dienen. Für Fragen steht der Fachdienst Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2288 zur Verfügung.
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Grundsteinlegung im Ronald McDonald Haus

25.10.2018 18:36 Uhr
Am Donnerstag, 25. Oktober, fand die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus zum Oldenburger Ronald McDonald Haus statt. Unter dem Motto „Sieben auf einen Streich“ entstehen sieben neue Appartments sowie Gemeinschaftsräume, damit Familien, deren Kinder in der benachbarten Klinik aufgenommen werden, in der Nähe bleiben können.

Seit 17 Jahren besteht das Haus in Oldenburg. Es hat seit der Eröffnung 4500 Familien ein Zuhause auf Zeit geboten, zuletzt rund 250 Familien pro Jahr. Zuletzt mussten Interessenten auf die Warteliste gesetzt werden, und spätestens mit der Erweiterung der Kinderklinik war abzusehen, dass auch das Ronald McDonald Haus größer werden muss, damit jährlich weitere 100 Familien aufgenommen werden können.

Versehen mit den guten Wünschen der beiden Schirmherr*innen Ines Klemmer und Horst Milde, dem Klinikum-Vorstand Dr. Dirk Tenzer, dem Klinikdirektor des Elisabeth-Kinderkrankenhauses Prof. Dr. med. Jürgen Seidenberg, der Ersten Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und McDonald‘s Kinderhilfe-Vorstand Adrian Köstler für den Erweiterungsbau wurde die kupferne Dokumentenrolle in den Grundstein gelegt und der Grundstein anschließend zugemauert. Ab Herbst 2019 werden den Familien schwer kranker Kinder dann insgesamt 22 Appartments zur Verfügung stehen.
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Einbrüche in Jugendfreizeitstätte und Kita

06.10.2018 11:12 Uhr
In der Zeit zwischen Dienstag, 02.10., 18 Uhr, und Donnerstag, 04.10., 9.30 Uhr, hebelten Einbrecher ein rückwärtiges Fenster zu einer Jugendfreizeitreinrichtung an der Kampstraße auf. Aus dem Gebäude wurden Bargeld, ein Fernseher sowie eine Spielekonsole entwendet.

Am frühen Freitagmorgen, 04.10., zwischen 2.30 und 3.30 Uhr hebelte ein Unbekannter eine Seitentür zu einer Kindertagesstätte an der Klingenbergstraße auf und betrat das Gebäude. Nach derzeitigem Sachstand flüchtete der Täter ohne Beute, hinterließ jedoch einen Schaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Zeugenhinweise werden wie immer unter Telefon 790-4115 entgegengenommen.
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Einbrüche in Vereinsheim und Schulgebäude

17.09.2018 19:08 Uhr
Im Zeitraum zwischen dem vergangenen Donnerstag 
und Sonntagmittag verschafften sich unbekannte Einbrecher Zugang zum 
Vereinsheim einer Sportanlage an der Klingenbergstraße. Die Täter 
hatten zunächst versucht, ein Fenster aufzuhebeln. Als ihnen dies 
nicht gelang, überkletterten sie einen Zaun und machten sich an einer
Terrassentür zu schaffen. Auch dieses Vorhaben führte nicht zum 
Erfolg. Die Unbekannten warfen daraufhin mit einem Stein eine Scheibe
ein und betraten das Gebäude. Im Inneren wurde ein verschlossener 
Kühlschrank sowie eine Bürotür aufgehebelt. Die Täter entwendeten 
eine geringe Menge Bargeld.

Zwischen Freitag, 16 Uhr, und Montag, 6 Uhr, brachen Unbekannte 
gewaltsam das Oberlicht zu einem Schulgebäude an der Schleusenstraße 
auf und kletterten zunächst in eine Sporthalle. Von dort begaben sich
die Täter in einen Kantinenbereich und durchwühlten dort mehrere 
Schränke. Zum Diebesgut liegen noch keine Informationen vor.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 mit der Polizei
in Verbindung zu setzen.
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Klinikum Oldenburg arbeitet an Ergebnisverbesserung

05.09.2018 21:52 Uhr

Gutachten der Boston Consulting Group vorgestellt

Das Klinikum Oldenburg wird in den kommenden Jahren an einer Ergebnisverbesserung arbeiten und stärker als bisher betriebswirtschaftliche Vorgaben umsetzen müssen. Das geht aus einem Gutachten der Boston Consulting Group hervor, dass heute von der Stadt öffentlich vorgestellt wurde. Das Gutachten war im Frühjahr von der Stadt in Auftrag gegeben worden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des Klinikums Oldenburg (KOL) sicherzustellen.

Bei allen betriebswirtschaftlich notwendigen Anstrengungen stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann aber auch klar, dass die neue Eigentümerstrategie der Stadt unter zwei klaren Voraussetzungen steht: „Betriebsbedingte Kündigungen schließe ich aus, auch eine Privatisierung des Klinikums Oldenburg steht nicht zur Debatte.“

Die Gutachter von Boston Consulting (BCG) hatten in den vergangenen Monaten intensiv die Abläufe im Klinikum untersucht und legten nun eine Reihe von Vorschlägen vor, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des KOL zu verbessern. Dabei wurden Potenziale zur Ergebnisverbesserung von etwa 31 bis 42 Millionen Euro identifiziert. Als größte Bereiche wurden dabei eine Erlössteigerung sowie eine Optimierung der Kosten (auch Personalkosten) identifiziert. Die momentane Finanzlücke könnte damit bis 2022 geschlossen werden.

Kernpunkte im Bereich der Erlössteigerung sind eine bessere Auslastung der vorhandenen Betten (derzeit etwa 76 Prozent) und eine kürzere Verweildauer im KOL. Bei der Auslastung der Betten wird ein Wert von 85 Prozent angestrebt. Diesen hatte das Klinikum Oldenburg in seiner Geschichte über viele Jahre erreicht, teilweise lag die Auslastung sogar bei 88 Prozent. 2017 verschlechterte sich der Wert auf 76 Prozent. Geplant ist es, mit den 828 Betten eine Zielauslastung von 85 bis 88 Prozent zu erreichen.

Die Ergebnisse des Gutachtens werden jetzt den Gremien der Stadt und dem Verwaltungsrat des Klinikums vorgestellt.
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1000 Euro für Kiola

29.08.2018 21:43 Uhr

Prowin-Mitarbeitende sammeln für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen

Ein ChariTeam des Direktvermarkter ProWin hat jetzt 1.000 Euro an Dr. Michael Albani (v.r.) und Ute Dorczok von Kiola übergeben. Das Geld war durch den Verkauf von herzförmigen Putztüchern zusammen gekommen. Die Prowin-Stiftung des Putzmittel-Direktvermarkters hatte seinen Teams versprochen, pro 250 verkaufter Herzen 1.000 Euro an ein ausgesuchtes Projekt zu überweisen. Insa Gronewold, Andrea Roccor und Tanja Lühring freuen sich, das Geld dem neuen Kiola-Haus für beeinträchtigte Kinder und Familien zugute kommen zu lassen. 
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Urban Walk in Kreyenbrück

14.06.2018 21:12 Uhr
Kreyenbrück? Cloppenburger Straße?
Fast alle haben schon etwas über den Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück
gehört, viele kennen dieses Viertel und haben schon in der Cloppenburger
Straße im Stau gestanden. Doch Kreyenbrück ist so viel mehr!
In wochenlanger Arbeit hat sich eine Schülergruppe der IGS Kreyenbrück im
Zuge des Farbenfroh Festivals mit der Geschichte des Stadtteils beschäftigt
und überlegt, welche Orte für sie in Kreyenbrück am Wichtigsten sind. So ist
eine neunzig minütige Stadtteilführung entstanden, die quer durch
Kreyenbrück führt. An dieser Besichtigung kann jeder Interessierte
teilnehmen, ob jung oder alt.
Die Stadtführungen finden von Dienstag, den 19.6.2018 bis Freitag, den
22.6.2018 in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr statt. Am 23.6. 2018 finden
Führungen um 11.00 Uhr und um 13.00 Uhr statt. Start- und Endpunkt ist das
Rondell auf dem Schulhof der IGS Kreyenbrück, Brandenburger Straße 40.
Bei Bedarf kann die Stadtführung durch Schülerinnen und Schüler auf
Russisch, Kurdisch, Arabisch, Bosnisch oder Türkisch übersetzt werden. Für
die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Gruppenführungen sind auch
zu flexiblen Zeiten möglich, hier wird aber um eine kurze Voranmeldung
gebeten. Rückfragen an verena.fischer@igs-kreyenbrueck.de
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Farbenfrohes Programm in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück

10.06.2018 20:54 Uhr
Wenn in Kreyenbrück das Farbenfroh Kulturfestival gefeiert wird, ist auch die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20, mit drei Veranstaltungsangeboten dabei: 

• Bilderbuchsonntag am 17. Juni: Ein buntes Programm für Familien mit kleinen Kindern hat sich das Team der Bibliothek beim Bilderbuchsonntag am 17. Juni ausgedacht: Von 11 bis 17 Uhr dreht sich alles um den buntkarierten Elefanten Elmar aus den Büchern von David McKee. Um 11.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr liest Juliane Liedtke jeweils eine Elmar-Geschichte im Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren. Die Bilder werden dazu passend auf einer Leinwand gezeigt. Für Kinder von 2 bis 3 Jahren erzählt und zeigt Anne Düser um 15 und 16 Uhr eine kleine Elmar-Mitmach-Geschichte. Außerdem gibt es eine Elmar-Bilderbuchstation, Bastel- und Mal-Aktionen und ein Gewinnspiel. Natürlich können die Gäste auch Bücher und andere Medien ausleihen und zurückgeben

• Geschichten aus dem Mittsommer: Am Mittwoch, 20. Juni um 15 Uhr liest Schauspieler Ralf Selmer von der Kulturetage Oldenburg Geschichten aus dem schwedischen Mittsommer. Dazu gibt es Kaffee, Tee, Kekse und Kuchen und alles ist ganz „hyggelig“. Der Kostenbeitrag pro Person beträgt 3 Euro, Anmeldung per Telefon unter 0441 42803 (dienstags und donnerstags). 

• „Lieselotte“-Lesung mit Alexander Steffensmeier: Lieselotte, die eigenwillige Kuh vom Bauernhof in Kleinmüppershausen, hat längst eine riesige Fangemeinde. Ihr Erfinder, der Illustrator Alexander Steffensmeier, ist am Freitag, 22. Juni, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek zu Besuch. Er hat das neueste Lieselotte-Bilderbuch im Gepäck und wird während seiner Lesung auch neue Bilder zeichnen. Kostenlose Eintrittskarten für Kinder von 4 bis 7 Jahren gibt es in der Bibliothek nur solange der Vorrat reicht. 
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Kreyenbrück bekommt „Neue Mitte“

04.06.2018 21:46 Uhr

Der Klingenbergplatz wird umgestaltet

In Kreyenbrück werden die Arbeiten am Klingenbergplatz in diesem Jahr entscheidend vorangebracht. Der gesamte Platz wird neu gestaltet. Während im Frühjahr vor allem Arbeiten an der Kanalisation und im Boden im Mittelpunkt standen, folgt nun ein weiterer Bauabschnitt. „Mit der Umgestaltung des Klingenbergplatzes machen wir einen weiteren Schritt zu einem deutlich verbesserten Angebot im Stadtteil“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Dabei ist der Platz nur eine von zahlreichen Baumaßnahmen in Kreyenbrück. Der Stadtteil erlebt aktuell ein sehr dynamisches Wachstum“, so Krogmann weiter.

Kreyenbrück erfährt in mehrfacher Hinsicht eine Aufwertung: So wird nicht nur der Klingenbergplatz derzeit neu gestaltet, es wird auch ein neues Stadtteilzentrum entstehen, und auch die Vorarbeiten für das Gebiet „MediTech Oldenburg“ laufen bereits, wo ein Quartier der Medizinwirtschaft angesiedelt werden soll.

Grundlage für die Neugestaltung des Klingenbergplatzes ist ein Entwurf des Oldenburger Landschaftsarchitekturbüros Kilian + Frenz. Die Planung sieht vor, den über den Alten Postweg nach Osten hin ausgedehnten Platz mit einem einheitlichen Plattenbelag zu rahmen. „Der Platz soll mit einem Betonsteinpflaster gestaltet werden. Der vorhandene Baumbestand bleibt weitestgehend erhalten und wird in geschwungene, bepflanzte Inseln integriert, die auch als Sitzbänke dienen sollen“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Lange Zeit war vor allem auch über die Zahl der Parkplätze diskutiert worden, hierzu ist nach mehreren Gesprächsrunden eine gute und einvernehmliche Lösung gefunden worden. 
Die Arbeiten am Klingenbergplatz kosten etwa zwei Millionen Euro und werden voraussichtlich im kommenden Sommer abgeschlossen. Da der Klingenbergplatz im Sanierungsgebiet „Soziale Stadt“ liegt, wird der Bau weitgehend aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms finanziert.

Vor den Geschäften des Klingenbergplatzes bleibt während der gesamten Bauzeit ein Fußweg erhalten, der die Erreichbarkeit der Geschäfte sicherstellt.
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Wochenmarkt Kreyenbrück zieht um

03.05.2018 18:52 Uhr

Klingenbergplatz wird neu gestaltet – Ausweichfläche als Provisorium

Der Wochenmarkt Kreyenbrück zieht vorübergehend um: Grund sind die im Mai beginnenden Umbauarbeiten auf dem Klingenbergplatz. Ab Mittwoch, 9. Mai, ist der Wochenmarkt nur wenige Meter weiter an der Klingenbergstraße/Ecke Alter Postweg zu finden. Die an dieser Stelle provisorisch hergerichtete Fläche dient während der Umbauarbeiten zur Neugestaltung des Klingenbergplatzes als Ersatzfläche für den Wochenmarkt Kreyenbrück. 

Die Marktzeiten sind wie gewohnt mittwochs und freitags von 7 bis 13.30 Uhr. Zu den übrigen Zeiten in der Woche steht die Fläche als Parkplatz zur Verfügung.

Die Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Nach Fertigstellung wird der Wochenmarkt selbstverständlich auf den neu gestalteten Klingenbergplatz zurückkehren.
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