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Kreative Bibliothek – Mit Bookogami Objekte in alte Bücher falten

15.10.2021 20:05 Uhr

Neues Veranstaltungsformat für Erwachsene

Die Stadtbibliothek Oldenburg startet am Donnerstag, 21. Oktober, in der Stadtbibliothek im PFL mit dem neuen Veranstaltungsformat „Kreative Bibliothek“. Dabei können während der Öffnungszeiten der Bibliothek in lockerer Runde Kreativtechniken ausprobiert werden. Los geht es mit einem Schnupperangebot zum Bookogami. Mit dieser Technik lassen sich dreidimensionale Objekte, wie Buchstaben oder Symbole, in alte Bücher falten. Die zauberhaften Kunstwerke können so als Dekoration oder Geschenk verwendet werden.

Weitere Termine folgen am Mittwoch, 27. Oktober, in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, am Dienstag, 2. November, in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück und am Mittwoch, 3. November, in der Stadtteilbibliothek Eversten, jeweils von 15.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist telefonisch erforderlich unter 0441 235-3021. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Polizei ermittelt nach Raubtat auf dem Bahnhofsplatz

15.10.2021 19:59 Uhr
Ein 26-jähriger Oldenburger ist in der Nacht zu Donnerstag auf dem Oldenburger Bahnhofsplatz Opfer eines Raubes geworden. Die Polizei konnte noch in Tatortnähe zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 23 Jahren antreffen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 2.30 Uhr. Der 26-Jährige hielt sich zur Tatzeit gemeinsam mit einem 16-jährigen Bekannten auf dem Bahnhofsplatz auf. Während sich die beiden unterhielten, sei eine Gruppe von vier Männern dazugekommen, die die beiden Oldenburger zunächst provozierten und beleidigten. Im Laufe der Auseinandersetzungen seien die Opfer dann von zwei Männern aus der Gruppe geschlagen worden. Einer der Angreifer habe dem 26-Jährigen dann ein Smartphone sowie eine Jacke entrissen. Anschließend seien die Täter geflüchtet.

Die Polizei konnte im Rahmen der Fahndung nach den Tätern an der Moslestraße eine Gruppe von Männern antreffen, auf die die Beschreibung der beiden Zeugen zutraf. Die Beamten leiteten gegen die beiden Tatverdächtigen Ermittlungen ein. Zeugen werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst zu melden: Telefon 0441/790-4115.
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Wohnungseinbruch an der Heiligengeiststraße

15.10.2021 19:57 Uhr
In einem Wohn- und Geschäftshaus an der Heiligengeiststraße kam es am Mittwoch, 13.10., in der Zeit zwischen 7.30 und 17 Uhr zu einem Einbruch.

Unbekannte Täter hatten die Eingangstür zu einer Zweizimmerwohnung zunächst mit einem Hebelwerkzeug aus der Verriegelung gehebelt und anschließend gewaltsam aufgetreten. Die Diebe durchwühlten die gesamte Wohnung und entwendeten Teile einer Münzsammlung, weitere Sammlerobjekte und etwa zehn Flaschen einer wertvollen Rumsorte.

Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0441/790-4115.
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Mit 3G-Regel auf den Lamberti-Markt

12.10.2021 17:17 Uhr

Stadt stellt Planung vor – Aufbau wird „luftiger“ – Beginn ausnahmsweise am 16. November

Endlich wieder Glühwein und gebrannte Mandeln: In diesem Jahr will die Stadt Oldenburg trotz der noch andauernden Pandemie den Lamberti-Markt wieder ausrichten – allerdings mit einem „luftigeren“ Aufbau der Buden und Stände als es die Besucherinnen und Besucher in den sonstigen Jahren gewohnt waren. Ziel ist die Realisierung des adventlichen Treibens unter den durch die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen gesetzten Rahmenbedingungen. Demnach ist die 3G-Regel Grundvoraussetzung: Wer auf dem Weihnachtsmarkt Speisen oder Getränke zu sich nehmen möchte, muss also zuvor die vollständige Impfung, die Genesung oder eine aktuelle negative Testung nachweisen. „Wir halten das für praktikabel“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit wird ein stimmungsvoller Markt möglich gemacht, ohne den Grundschutz in Sachen Corona zu vernachlässigen.“

Erste Details der Planungen stellte Ordnungsdezernentin Dr. Julia Figura am Montagabend dem Verwaltungsausschuss vor. Angedacht ist, die Anzahl der Stände auf der bisherigen Marktfläche auf dem Rathausmarkt und auf dem Schlossplatz von bisher knapp 120 auf 90 bis 100 Geschäfte zu reduzieren. Wege und Wegeverbindungen sollen breiter als üblich gestaltet werden, damit sich keine Menschenmassen stauen können. Um den Wegfall von Standplätzen zum Teil zu kompensieren, soll das Veranstaltungsgelände durch zusätzliche Flächen zwischen Schloss und Schlosshöfe in Richtung Staulinie erweitert werden. Um einen etwaigen „Überlauf“ an Ständen aufzufangen, soll den Händlerinnen und Händlern auch der Waffenplatz als Ausweichfläche angeboten werden.

Als Betreiberin des Lamberti-Marktes hat die Stadt nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung ein Hygienekonzept zu erarbeiten. Ein Kernpunkt ist die 3G-Regelung. Dazu sollen an bestimmten Ständen und an weiteren Anlaufstellen farbige Armbändchen an Besucherinnen und Besucher ausgegeben werden, wenn sie den 3G-Nachweis erbringen. Die Bändchen sollen in täglichen wechselnden Farben zum Verzehr von Speisen und Getränken berechtigen. Darüber hinaus ist geplant, gegen eine Schutzgebühr stabilere Stoffbändchen, so genannte „Festivalbänder“, mit einer werbewirksamen Aufschrift für Geimpfte und Genesene anzubieten. Diese Bänder gelten für die gesamte Marktdauer. „So benötigen Geimpfte und Genesene, wenn sie mehrfach den Markt besuchen wollen, nicht jedes Mal ein neues Bändchen“, erläutert Dr. Julia Figura.

Die 3G-Nachweispflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte, benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis. Eine Maskenpflicht ist bei aktueller Infektionslage nicht notwendig.

Bei der Steuerung des Besucheraufkommens wird ein besonderes Augenmerk auf die erfahrungsgemäß in den Abendstunden und an den Wochenenden stark frequentierten Glühweinstände gelegt. Um die Anzahl der gleichzeitig zu bewirtenden Gäste zu begrenzen, soll unter anderem nur eine bestimmte Menge an Bechern ausgegeben werden. Die Einhaltung der in den Zulassungsbescheiden festgeschriebenen Hygiene-Regeln werden vom Ordnungsamt und der Polizei stichprobenartig kontrolliert.

Um den Andrang vor allem an den besucherstarken dritten und vierten Adventswochenenden zu entzerren, gibt die Stadtverwaltung dem Antrag des Oldenburger Schaustellerverbandes statt, den Lamberti-Markt in diesem Jahr eine Woche früher als üblich, also bereits am 16. November, beginnen zu lassen. Am Totensonntag, 21. November, bleibt der Markt aber geschlossen. Die evangelische Kirche hat keine Bedenken gegen den ausnahmsweise frühzeitigeren Marktstart geltend gemacht.

Am Feinschliff für den Lamberti-Markt 2021 wird die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen und Wochen weiter in Abstimmung mit allen Beteiligten arbeiten. Im Verwaltungsausschuss traf der bisherige Planungsstand auf einhellige Zustimmung.
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Techniksprechstunde in der Stadtbibliothek

12.10.2021 17:15 Uhr

Offenes Angebot für alle Fragen rund um Technik und digitale Medien

Die Techniksprechstunde wird am Donnerstag, 14. Oktober, 11. November und 9. Dezember jeweils von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, weiter fortgeführt. Technische Geräte sind im Alltag inzwischen allgegenwärtig und sollen diesen vereinfachen. Doch nicht immer erklären sie sich von selbst. Sei es das Smartphone, das Tablet, der Laptop, die Spielekonsole, die Fotokamera oder ein anderes digitales Gerät. Wie werden Fotos verschickt, E-Mails empfangen, ein Instagram-Account erstellt oder Daten auf den USB-Stick übertragen?

Bei der Techniksprechstunde werden Fragen wie diese im persönlichen Gespräch beantwortet. Dazu können kostenlos jeweils 30-minütige Termine gebucht werden, um Fragen zu technischen Geräten und digitalen Medien jeglicher Art zu stellen.

Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Erste Sonntagsführung durch neue Ausstellung

12.10.2021 16:54 Uhr

„Janssen ANIMIERT“ zeigt kurze Videoclips

Das Horst-Janssen-Museum zeigt ab dem 16. Oktober die neue Sonderausstellung „Janssen ANIMIERT“ und hat dafür fünf Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich mit Janssens Werk auseinanderzusetzen. Dabei sind unterschiedliche filmkünstlerische Animationen entstanden, die poetisch und humorvoll auf die Figur Horst Janssen und seine Zeichnungen eingehen. Die erste Sonntagsführung durch die Ausstellung findet am 17. Oktober um 11 Uhr mit dem Kunstvermittler Dirk Meyer statt. Tickets gibt es für 3 Euro (plus Systemgebühren) in der Touristinfo und unter Ticket2go.de.
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Geschäftsstelle der Musikschule in den Herbstferien geschlossen

12.10.2021 16:52 Uhr
Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 29. Oktober, aufgrund der Herbstferien geschlossen.
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Farbschmiererei an der Moslestraße

12.10.2021 16:37 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Einen Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro haben Unbekannte in der Nacht von Freitag auf Samstag an der Moslestraße verursacht, als sie die Glasfassade eines Bürogebäudes mit Farbe beschmierten.

Etwa in der Zeit zwischen Freitagabend gegen 18 Uhr und Samstagmorgen (ca. 3.35 Uhr) haben die Täter große Flächen der Fenster- und Türenfront im Erdgeschoss mit roter, grüner und weißer Farbe beschädigt. Die Beamten fanden bei der Spurensuche am Tatort Farbeimer und Reste von Farbbeuteln.

Es wurden Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115.
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Diebstahl aus PKW

12.10.2021 16:34 Uhr
Am Freitagnachmittag, 08.10., haben unbekannte Täter aus dem Fußraum eines abgeparkten PKW eine Tasche mit zwei hochwertigen Tablets und einem Portemonnaie gestohlen. Der junge Fahrzeugführer glaubte, seinen PKW verschlossen auf dem Parkdeck des Parkhauses am Waffenplatz, zurückgelassen zu haben. Bei der Rückkehr war der PKW allerdings unverschlossen und die im Fußraum abgestellte Tasche verschwunden. Der PKW wies keinerlei Aufbruchspuren auf.
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Eigentlich war alles ganz anders

08.10.2021 15:47 Uhr

Ein Theater- und Film-Workshop nimmt das Schlossleben in den Blick

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg hat in idealer Ergänzung durch die Projektpartner „Verein Jugendkulturarbeit e.V.“ und „Medienbüro Oldenburg e.V.“ einen in jeder Hinsicht erfolgreichen Ferienworkshop veranstaltet.

In den Sommerferien wurden 12 Kinder und Jugendliche zu einer ungewöhnlichen Zeitreise durch das Schloss eingeladen. In dem zweiwöchigen Workshop ging es um die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner des Schlosses, aber auch um die Frage, was ihr Leben und die dazugehörige Zeitgeschichte mit unserer Existenz heute zu tun hat. Gemeinsam mit der Schauspielerin Sabine von Rothkirch (Verein Jugendkulturarbeit e. V.) wurden kleine Szenen entwickelt, die nicht nur nennenswerte Fakten erzählen, sondern die historischen Begebenheiten auch humorvoll pointieren oder Menschen zu Wort kommen lassen, die damals nicht gehört wurden: wie das Personal im Schloss!

Die Museumspädagogin Doris Korte resümiert: „Das Besondere war die Offenheit des Projektes. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich in einer ganz entspannten Atmosphäre mit ihrer Neugier und ihren Interessen einbringen. Sie hatten aufgrund der optimalen fachlichen Betreuung beste Möglichkeiten, den Kulturort zu hinterfragen, die Inhalte spielerisch in Szenen zu erleben und das Filmprojekt mit ihren eigenen Fähigkeiten zu bereichern, zum Beispiel durch spontane Tanz- und Gesangseinlagen.“

Der Part der Medienpädagogin (Medienbüro Oldenburg e. V.) war es, die Kinder und Jugendlichen in die Film- und Aufnahmetechnik einzuführen. Im Ambiente des Schlosses lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedingungen für gute Aufnahmen kennen, wie z. B. die Lichtstimmung, welche die Atmosphäre verändert, die Nutzung der architektonischen Besonderheiten durch bestimmte Perspektiven und die Optimierung von Wirkungen durch den Einsatz von Requisiten. Einblicke in die Kunst des Filmschnitts wurden geboten, aber die sehr aufwendige Umsetzung passierte federführend durch die Medienfachfrau.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Projekt im Hinblick auf das Gruppengefühl und das Miteinander dieser zufällig zusammengefundenen Gruppe wunderbar funktioniert hat. Es gab viele heitere und auch inspirierende Momente. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die kreativen und kommunikativen Möglichkeiten dieses Workshops dankbar angenommen, besonders nach der langen Zeit, in der ein persönliches Miteinander kaum möglich war.

Einige der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden dem Schloss treu verbunden bleiben. Unter der Anleitung von Sabine von Rothkirch werden sie sogenannte Live-Act-Führungen im Schloss anbieten, die Familien und Kindern einen ungewöhnlichen Zugang zum Erleben des Kulturortes Schloss ermöglichen. Der erste Termin ist Sonntag, der 24. Oktober, es werden zwei Führungen um jeweils 15 und 16 Uhr angeboten. Die Anmeldung zu diesen kostenfreien Führungen wird unter (0441) 40570 444 oder unter info@landesmuseum-ol.de erbeten.

Der Videofilm „Schloss Spektakel – Eigentlich war alles ganz anders“ wird nach der Preview im Cine k für die beteiligten Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien ab dem 16. Oktober über die Webseite des Landesmuseum über den folgenden Link: www.landesmuseum-ol.de zu sehen sein. Ebenfalls am 16. Oktober wird eine kleine Ausstellung mit Foto-Impressionen im Schlossatelier eröffnet, die Eindrücke und Szenen einer schönen Workshop-Zeit dokumentiert.

Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.
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Fassade des Stadtmuseums unter dem Hammer

08.10.2021 15:37 Uhr

Museum versteigert Schieferkunstwerk von Udo Reimann und weitere Unikate

Im Stadtmuseum haben die Abbrucharbeiten an der Fassade begonnen. In der letzten Septemberwoche wurden Großteile der Fassadenplatten aus portugiesischem Schiefer abgenommen und vor dem Abriss geschützt. Das Stadtmuseum widmet sich nun im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Fassade unterm Hammer“ dem Verbleib der Platten, die nicht nur wertvoller Baustoff, sondern auch ein Stück Erinnerung an das Museum sind.

Am Mittwoch, 20. Oktober, 18 Uhr öffnet das Stadtmuseum die Tore seines orangefarbenen Bauzauns und lädt Oldenburgerinnen und Oldenburger zu einer Versteigerung mehrerer Objekte ein, die einst die Fassade geziert haben. Die Erlöse der Versteigerung gehen an einen guten Zweck. Unter dem Hammer befinden sich neben den Buchstaben aus dem Fassadenschriftzug auch drei Schieferplattenkunstwerke. Darunter eine Arbeit des Künstlers Udo Reimann, die er aus einer Schieferplatte der Fassade fertigte. Der bekannte Oldenburger Bildhauer gestaltete die Platte mit einem für sein Werk typischen Meeresmotiv.

Auch die Akteure des Projektes ‚Neue Konturen‘, die Anfang des Jahres die Fassade des Stadtmuseums neu gestalteten, steuern Kunstwerke zur Versteigerung bei. Sven Müller und Hauke Beck nahmen heute stellvertretend für das ‚Hidden Art Kollektiv‘ und die Künstler von ‚Die Jungs Wandgestaltung‘ zwei bunte Schieferplatten aus ihrem Wandbild entgegen. Für die Versteigerung verwandeln sie diese in Unikate.

Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann ist begeistert von den unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Schiefer: „Ich danke den Künstlern herzlich für ihre Arbeit und freue mich, dass wir mit diesen besonderen Werken die Vergangenheit des Museums würdigen können.“

Neben der Versteigerung der Kunstwerke und der Buchstaben aus dem Schriftzug haben Interessierte am Veranstaltungsabend auch die Möglichkeit, bemalte oder unbemalte Platten gegen Spende zu erwerben. „Es geht bei dieser Aktion um einen wertschätzenden Umgang mit dem Gebäude und seiner Vergangenheit“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann. „Jede Oldenburgerin, jeder Oldenburger erhält die Möglichkeit, ein Stück der alten ‚Neuen Galerie‘ mit nach Hause zu nehmen. Ob als Erinnerungsstück, in Form eines besonderen Kunstwerks oder einfach als Material zum Fliesen einer Terrasse.“

Am Donnerstag, 21. Oktober, 14 bis 18 Uhr bietet das Stadtmuseum noch ein weiteres Mal die Möglichkeit, Platten gegen Spende abzuholen. Die Abnahme größerer Mengen ist ausschließlich an diesem Tag und nur nach vorheriger Anmeldung unter stadtmuseum@stadt-oldenburg.de möglich. Ab einer Anzahl von mehr als zehn Platten wird eine Schutzgebühr von mindestens zwei Euro pro Platte angesetzt.

Die Erlöse der Veranstaltung gehen an Organisationen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Kultur und Migration.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter: www.museum-findet-stadt.de und www.stadtmuseum-oldenburg.de. Dort werden in Kürze auch die pandemiebedingten Zugangsregelungen verkündet.
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Körperverletzung durch Reizgas

08.10.2021 14:58 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Bereits am Montagabend kam es an der Poststraße zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 39-jähriger Oldenburger verletzt wurde. Die Polizei hat Ermittlungen gegen zwei unbekannte Jugendliche aufgenommen und sucht nun Zeugen.

Ereignet hat sich der Vorfall am Montagabend gegen 20.20 Uhr in der Nähe einer Bushaltestelle an der Poststraße. Der 39-Jährige war hier mit seinem Fahrrad auf dem Radweg in Richtung Amalienstraße unterwegs. Dort soll es nach Angaben des Oldenburgers zu einer Begegnung mit zwei jungen Mädchen gekommen sein, die zu Fuß nebeneinander auf dem Radweg in Richtung Innenstadt gelaufen seien. Um einen Unfall zu vermeiden, sei der 39-Jährige ausgewichen. Dennoch habe sich daraufhin eine zunächst verbale Auseinandersetzung zwischen den dreien entwickelt, bei der der Radfahrer beleidigt wurde. Anschließend habe eine der beiden Jugendlichen dem 39-Jährigen aus kurzer Distanz Reizgas in die Augen gesprüht. Der Oldenburger, der dadurch erhebliche Schmerzen verspürte, tastete sich zur Bushaltestelle und rief dort um Hilfe. Ein Passant alarmierte schließlich den Rettungsdienst sowie die Polizei. Der 39-Jährige musste zur Behandlung seiner Augenverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die beiden Mädchen beschrieb er als etwa 14- bis 15-jährig. Eine der beiden sei etwa 1,60 Meter groß gewesen und habe blonde lange Haare gehabt. Sie soll mit beigefarbener Jacke und blauer Jeans bekleidet gewesen sein. Ihre Begleiterin sei nach Zeugenangaben 1,55 Meter groß und dunkelhaarig gewesen sein. Sie habe eine schwarze Daunenjacke sowie eine schwarze Hose getragen. Beide Jugendlichen hätten hochdeutsch gesprochen.

Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat. Hinweise werden vom Zentralen Kriminaldienst unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen genommen.
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Erlebnisausstellung „Mission 2030“ von Plan International wandert nach Oldenburg

05.10.2021 16:48 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch zeigt interaktive Schau zu den nachhaltigen Entwicklungszielen

Die Erlebnisausstellung „Mission 2030 – Globale Ziele erleben“ der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland ist ab dem 9. Oktober 2021 im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zu sehen. Die interaktive Ausstellung macht die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen an neun multimedialen Stationen erlebbar.

Bei „Mission 2030“ können Besucher:innen in die Rollen von Delegierten einer internationalen Konferenz schlüpfen. Sie erfahren, welche konkreten Maßnahmen für die Erreichung ausgewählter globaler Nachhaltigkeitsziele zu ergreifen sind. Dazu nimmt „Mission 2030“ das Publikum mit auf eine Art Weltreise – mit Stationen in Ägypten, Ghana, Guatemala, Kambodscha, Kolumbien und Timor-Leste sowie in zwei deutschen Großstädten. Die Erlebnisausstellung von Plan International stellt exemplarisch die Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Defiziten, sozialen Herausforderungen und einer Ungleichheit der Geschlechter zur Diskussion. Sie richtet sich gezielt auch an Jugendliche.

Unter dem Motto „Grüße aus der Zukunft – Geschichten von Menschen, Meeresmüll und Massensterben“ ergänzen zeitgleich die Perspektiven junger Menschen aus der Oldenburger Region die Sonderausstellung im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Etwa 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in Projekten der Oldenburger Kunstschule e. V. und von slap-social land art project e. V. Fragen zu Nachhaltigkeitszielen gestellt. Die in der Ausstellung präsentierten künstlerischen Werke drücken ihre individuellen Erfahrungen, Meinungen und Visionen aus.
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Finissage zur Ausstellung „Licht des Südens – Künstler sehen Italien“

05.10.2021 16:29 Uhr

Lesung mit Klaus Modick

Italien gilt als Sehnsuchtsort: Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Epochen ließen sich von dem Licht des Südens inspirieren. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg widmet sich erstmals der Italienfaszination in der Kunst und versammelt rund 100 Italiendarstellungen aus seinen Beständen in der Sonderausstellung „Licht des Südens – Künstler sehen Italien“. Nun neigt sich die Laufzeit der Schau dem Ende zu.

Zur Finissage am Sonntag, den 24. Oktober 2021, um 11 Uhr begrüßt das Landesmuseum Oldenburg den Bestseller-Autor Klaus Modick als Gast. Er liest aus seinen Romanen „Das Licht in den Steinen“ und „Fahrtwind“. In seinem mehrfach ausgezeichneten Werk spielt das Land Italien immer wieder eine zentrale Rolle. Als Stipendiat der Villa Massimo hat er seine Italien-Eindrücke in seinem Roman „Das Licht in den Steinen“ (1992) unmittelbar verarbeitet. In diesem Jahr erschien sein jüngstes Buch „Fahrtwind“, das von einem modernen Taugenichts erzählt, der sich mit Witz, Ironie und Fantasie nach Italien durchschlägt.

Karten zu 12 Euro (erm. 9 Euro) sind ab sofort an der Museumskasse im Oldenburger Schloss erhältlich. Die Tickets berechtigen am 24. Oktober 2021 auch zum Besuch der der Ausstellung „Licht des Südens“.
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35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V.

05.10.2021 16:25 Uhr

Münzen, Medaillen und mehr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg

Samstag, den 9. Oktober, findet von 9 bis 12 Uhr im Kulturzentrum PFL in Oldenburg, Seminarraum 2, die 35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde e.V. statt. Sammler und Interessierte sind eingeladen, Münzen, Medaillen, Notgeld, Ehrenzeichen, historische Ansichtskarten und vieles mehr zu tauschen, zu kaufen oder sich einfach nur umzusehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch und kostenloser und unverbindlicher Beratung zu münzkundlichen Fragen. Der Eintritt ist frei. Für alle Besucher gilt die 3G-Regel, Mund-Nasenschutz ist zu tragen, der Abstandspflicht ist nachzukommen, Kontaktdaten werden erhoben.

35. Münzbörse der Oldenburger Münzfreunde
Samstag, 9. Oktober 2021, 9-12 Uhr
Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, Seminarraum 2
Eintritt frei
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Flindts Tones im Wilhelm13

05.10.2021 16:19 Uhr
... ist der Projektname mit dem der Oldenburger Gitarrist und Komponist Martin Flindt als Bandleader auftritt. Sein musikalisches Interesse gilt sowohl der reichhaltigen Sprache des Jazz als auch deren Verbindung zu folkloristischer Musik, insbesondere aus Brasilien und vom Balkan. Aber im Mittelpunkt stehen für ihn immer der Moment in der die Musik entsteht und der Freiraum in dem sich Musiker auf der Bühne begegnen: „Meine Lieblingsmomente im Konzert sind die, wo wir uns gegenseitig überraschen“. 

Die Mitmusiker, mit denen ihm das gelingt, sind nicht selten Kollegen aus Holland. Im Wilhelm13 sind dieses Mal zwei Freunde aus Groningen dabei, die in Oldenburger keine Unbekannten sind: Bert van Erk am Kontrabass und Sebastian Demydczuk am Schlagzeug.

24.10., 16:00 Uhr im Wilhelm13
Eintritt 15€/10 €
Eine Veranstaltung der JMO, Gefördert von der Oldenburgischen Landschaft und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg
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Jan Brandt präsentiert „Die Gangland-Chroniken“

01.10.2021 16:11 Uhr

Lesereise zum „Literarischen Landgang“ endet in Oldenburg

Der Schriftsteller Jan Brandt erhielt 2020 vom Literaturhaus Oldenburg auf der Grundlage einer Förderung der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg das Landgang-Stipendium, ein Reisestipendium durch das Oldenburger Land. Am Sonntag, 17. Oktober, präsentiert er „Die Gangland-Chroniken“, seinen Text, der im Rahmen des Projekts „Literarischer Landgang“ entstand. Monika Eden, die Leiterin des Literaturhauses, moderiert die Veranstaltung, die um 11 Uhr im Kulturzentrum PFL beginnt. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahme ist nur möglich nach Kartenreservierung per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de.

Im September 2020 war Jan Brandt eine gute Woche lang im Oldenburger Land unterwegs. Weil ihm bewusst war, dass er als Außenstehender in der knappen Zeit nur einen oberflächlichen Eindruck der besuchten Region gewinnen könnte, weil die Entscheidungen für seine Unternehmungen zwangsläufig willkürlich bleiben würden, wäre er gerne vor Ort ungeplant mit Menschen ins Gespräch gekommen. An Stammtischen. An den Theken von Restaurants und Kneipen. Die Rahmenbedingungen seiner Reise gab jedoch 2020 nicht das Literaturhaus, sondern das Corona-Virus vor. An spontane Begegnungen war damit nicht zu denken. Deshalb suchte sich Jan Brandt schon vor dem Antritt seiner Erkundungstour für jede Station eine Ansprechperson. In Oldenburg war es sein Schriftstellerkollege Klaus Modick. Diese „Paten“ traf er unterwegs und führte lange Gespräche mit ihnen. Sie bilden die Grundlage für „Die Gangland-Chroniken“, die er im Anschluss an die Reise schrieb.

Jan Brandt, aufgewachsen in Ihrhove bei Leer, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln, in Berlin und London und ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Sein Romandebüt „Gegen die Welt“ machte ihn 2011 schlagartig bekannt. Sein aktuelles Buch „Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt“ (2019) kreist um Stadt und Land, Utopie und Heimat.
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Wie sähe ein Computerspiel über die Shoah aus?

01.10.2021 15:46 Uhr
ENDLICH TACHELES erzählt die Geschichte des jungen Berliner Gamedesigners Yaar. Er fragt sich, was er mit 21 Jahren noch mit der Geschichte des Holocaust zu tun hat und entwickelt ein Spiel in dem man Nazis und Jüd:innen steuern kann. In seiner Familie eckt er damit an. Die neuen Auseinandersetzungen lösen bei Yaar auch neue Gedanken aus. Er versteht, wie Geschichte über mehrere Generationen hinweg eine Rolle spielt.

Ab Donnerstag den 14.10 läuft ENDLICH TACHELES im Programm des Programmkinos Cine k. Am Samstag, den 15.10 gibt es um 20 Uhr ein Gespräch mit den Regisseurinnen Jana Matthes und Andrea Schramm. Und, besonderes Special: der Film kann an Vormittagen mit Schulklassen besucht werden! Anfragen an filmvermittlung@cine-k.de.

Weitere Infos unter cine-k.de.
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Klangexperimente mit Violine, Berimbau, Drumset und Tuba

17.09.2021 16:04 Uhr

Levens, Pförtner, Urbat am 01.10.2021, 20:00 im Wilhelm13

Künstlerische Projekte während des Lockdowns zu starten, bedeutet sich zu beschränken. Diese Beschränkung kam den beiden Oldenburger Experimentalmusiker*innen Ulla Levens und Tim Pförtner entgegen, weil ihnen die klangliche Reduktion und das Ausloten der feinen Zwischentöne von jeher ein Anliegen ist. Und so haben die Violinistin und der Schlagzeuger unter den Bedingungen des social distancing ein Duo gegründet, das mit kleinem Instrumentarium große Fragen stellt. Für das Konzert im Wilhelm13 konnten sie Jonas Urbat, Tubist beim Berliner Stegreiforchester und Produzent digitaler Musik, gewinnen. Das Trio bündelt an diesem Abend die Klangvielfalt des einsaitigen Musikbogens Berimbau mit Percussion und tiefem Blech zu einem spannenden Klangerlebnis improvisierter Musik. 

Eintritt 15 € / 10 €

Eine Veranstaltung der Jazzmusikerinitiative Oldenburg (JMO)
Gefördert von der Oldenburgischen Landschaft und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg
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Nachhaltiges Handwerk in der Haarenstraße

03.09.2021 14:57 Uhr

Stadt vergibt Pop-up-Fläche an Möbeltischlerei und Kunstmanufaktur

So wird das Beste aus dem Leerstand in der Innenstadt gemacht: Mit dem Wettbewerb „Start-up: Dein Aufbruch, unser Antrieb“ haucht die Wirtschaftsförderung ungenutzten Flächen neues Leben ein und fördert dabei gleichzeitig junge und mutige Ladenkonzepte. Innenstadtmanagement und Gründungsberatung arbeiten dabei Hand in Hand. Nachdem zum Auftakt im Mai dieses Jahres mit Erfolg Pop-up-Stores im CCO vergeben werden konnten, richtete sich der Blick bei der Fortsetzung des Wettbewerbs auf die Haarenstraße: Für die interimsweise Nachnutzung des leerstehenden Geschäfts, in dem „Biwak City“ beheimatet war, wurden innovative Geschäftskonzepte vornehmlich aus dem (kunst-)handwerklichen Bereich gesucht – und gefunden: Für zwei Ladenflächen à 70 Quadratmeter in der Haarenstraße 55 hat jetzt eine Jury die beiden Gewinnerkonzepte ausgewählt. Erfolgreich waren „claus+claus“ sowie „Just Art But Different“, die dort in Kürze Einzug halten werden.

• claus+claus:
Das junge Oldenburger Unternehmen von Florian Schön und Bina Wirth entwirft, baut und vertreibt gesunde Möbel für Mensch und Umwelt mit einem hohen Anspruch an modernes Arbeiten und Design. Neben Büromöbeln in Serie bietet die Tischlerei auch individuelle Anfertigungen nach Wunschmaß und Farbe. Alle Produkte sind bezahlbar, kreislauffähig, schadstofffrei reparabel und leicht. Die Pop-up-Fläche soll gleichermaßen als Showroom, Arbeitsplatz sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsort genutzt werden. Im Fokus steht die Begeisterung für das Handwerk und der Wunsch, noch mehr Bewusstsein für die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu schaffen.

• Just Art But Different:
Seit 2016 gestalten und vertreiben Johanna Just und Merle Neels unter ihrem Label ein breites Angebot an handgemachten Artikeln. Dazu gehören Kunstdrucke, Postkarten, bemaltes Geschirr, Bienenwachstücher und es kommen ständig neue Angebote hinzu. Neben dem Verkauf sollen auf der Ladenfläche auch Workshops angeboten werden. Ob Aquarellmalerei, Linoldruck oder Notizbücher herstellen: Die Palette an Kursen wird ständig erweitert. Auch für Jungesellinnenabschiede und Kindergeburtstage werden individuelle Angebotspakete entwickelt.

„Die ausgewählten Ideen bringen zusätzliches Leben in die Innenstadt und bereichern mit ihrem (kunst-)handwerklichen Angebot die Haarenstraße“, lobt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung. „Überzeugt hat uns an beiden Konzepten die spannende Mischung aus Einzelhandel und Event, gleichzeitig verkörpern beide Teams die Qualität und Vielfalt unseres lokalen und regionalen Handwerks.“

Der Gewinn umfasst die sechsmonatige miet-und nebenkostenfreie Nutzung der Ladenfläche und Lagerräume sowie einen Investitionszuschuss von 2.000 Euro für den Ladenausbau sowie die Geschäftsausstattung. Die Anmietung der Ladenfläche durch die Stadt wird finanziert durch das im März 2021 vom Rat beschlossene Sofortprogramm für die Oldenburger Innenstadt.

Sogenannte Pop-up-Stores (pop-up = plötzlich auftauchen) sind Experimentierräume für neue Geschäftsideen. „Mit der temporären Vergabe von Pop-up-Flächen können wir Gründerinnen und Gründern einen niederschwelligen Einstieg in das eigene Geschäft ermöglichen. Wir hoffen natürlich, dass sich das Konzept auch über die Förderung hinaus als tragfähig erweist und sich die Angebotsvielfalt in der Innenstadt über diesen Weg dauerhaft erhöht“, betont die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich.

Die Jury:
Insgesamt wurden neun Konzepte eingereicht. Eine Jury hat die Bewerbungen anhand von Kriterien wie Stimmigkeit, Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmal, Innenstadt-Tauglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Zur Jury gehörten HWK-Geschäftsbereichsleiterin Susann Ruppert, die Initiatorin und Veranstalterin von „Handgemacht Oldenburg“, Annika Dühnen, Innenstadtmanager Steffen Trawinski und die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich.
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Stadtmuseum Oldenburg führt Provenienzforschung weiter

02.09.2021 18:40 Uhr

Langfristiges Forschungsprojekt zu bildender Kunst

Nach der Bewilligung einer weiteren Förderperiode durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste führt das Stadtmuseum Oldenburg die Forschung zur Provenienz der Sammlungen fort. Dabei soll nachvollzogen werden, wem die Objekte in der Vergangenheit gehörten und ob sie ihren ehemaligen Eigentümern in den Jahren der NS-Herrschaft geraubt oder auf andere Weise unter dem Druck der Verfolgung entzogen worden sind. Die Provenienzforschung konzentriert sich dabei auf bereits bestehende konkrete Verdachtsfälle und weitere ausgewählte Bestände. Das neue Forschungsprojekt wird durch die Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin Sabine Stührholdt betreut, die bereits die bisherigen Recherchen zur Herkunft der Sammlungsbestände des Stadtmuseums durchgeführt hat. „Die eigene Geschichte genau zu kennen und zu verstehen ist die Voraussetzung dafür, gute Entscheidungen für die Gegenwart und Zukunft zu treffen,“ erläutert Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. „Die Provenienzforschung ist hier ein wichtiger Baustein in unserer Arbeit, die eigene Sammlung transparent und konzeptionell-inhaltlich gut aufzustellen.“

Das neu begonnene Forschungsprojekt befasst sich mit den rege getätigten Erwerbungen der Nachkriegszeit ab 1946. Das Stadtmuseum Oldenburg hatte in den Jahren der NS-Zeit nur begrenzte Möglichkeiten, seine Sammlungen durch Ankäufe zu erweitern. Nach dem Krieg begann die Museumsleitung, die langen Einschränkungen mit zunehmender Ankauftätigkeit zu kompensieren. Ab 1947 steigt die Zahl der Neuerwerbungen deutlich an, vor allem im Bereich der Bildenden Kunst, darunter Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie der Klassischen Moderne. Diesen Sammlungsschwerpunkten gilt die besondere Aufmerksamkeit des Projekts. Bisher sind 144 Erwerbungen auffällig geworden, deren Provenienz nun geprüft wird.

Ein konkreter Verdacht ruht auf dem frühen expressionistischen Gemälde Die Welle von Franz Radziwill, das vormalig dem jüdischen Oldenburger Arzt Dr. Georg Rosenthal gehörte. Für eine Radziwill-Ausstellung der Vereinigung für junge Kunst im Augusteum in Oldenburg stellte Rosenthal das Gemälde bereits im Herbst 1925 zur Verfügung. Erst später gelangte es in den Besitz des Oldenburger Arztes Dr. Georg Düser, der seinerseits mit Radziwill befreundet war. „Um bewerten zu können, ob ein Unrecht zugrunde liegt, ist es notwendig die genauen Umstände dieses Eigentümerwechsels herauszufinden“, erklärt Sabine Stührholdt.

Zu den weiteren Verdachtsfällen zählen Ankäufe, die 1947 und 1948 bei dem Buch- und Kunsthändler Wilhelm Oncken getätigt wurden. Der Oldenburger war in den Kriegsjahren von 1942 bis 1944 am NS-Kulturgutraub in den besetzen Niederlanden und in Belgien beteiligt. Zu den betreffenden Werken gehört die Radierung Der Bäcker, der das Horn bläst des niederländischen Künstlers Adriaen van Ostade, entstanden um 1664.

Begonnen hatte die kritische Bestandsaufnahme der Sammlungen des Stadtmuseums 2015 mit einem kurzfristigen Projekt zur Erforschung des Nachlasses des Oldenburger Malers Bernhard Winter. Daraufhin wurden von Oktober 2016 bis August 2020 etwa 1700 Kunsterwerbungen, die in den Jahren 1933 bis 1945 Eingang in die Sammlungen des Stadtmuseums fanden, systematisch untersucht.
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Premiere des „Oldenburger Plakatherbstes“

02.09.2021 18:28 Uhr

Ausstellungen im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Das Plakat gehört auch im Zeitalter der Digitalisierung zu den wichtigsten visuellen Kommunikationsmitteln. Mit dem „Oldenburger Plakatherbst“ feiern die Medienagentur Mediavanti und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg im November mit drei Ausstellungen erstmals die Plakatkunst.
Plakate sind mehr als Informationsträger: In ihnen vereinen sich Design, Kunst, Politik, Geschichte und Werbung zu einem Gesamtwerk. Sie begleiten uns im Alltag und spiegeln den aktuellen Zeitgeist wider. „Mit den Ausstellungen im Rahmen des Oldenburger Plakatherbstes widmen wir uns endlich einem viel zu selten betrachteten Bereich der angewandten Kunst und seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Dabei spannen wir einen zeitlichen Bogen vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart“, so Dr. Anna Heinze, stellvertretende Direktorin des Landesmuseums.
„Wir freuen uns sehr über die erneute Kooperation mit dem Landesmuseum“, ergänzt Mediavanti-Geschäftsführer Claus Spitzer-Ewersmann und fügt hinzu: „Plakate wirken nachhaltig. Sie fangen die Blicke der Betrachtenden ein, hinterlassen Eindruck und fordern unmittelbar zu einem Dialog auf. Das macht ihren Reiz und ihren Stellenwert aus.“

100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz
20. November bis 12. Dezember 2021, Oldenburger Schloss
Der Wettbewerb „100 beste Plakate“ gilt als Pulsmesser des zeitgenössischen Plakatdesigns. Die Ausstellung präsentiert erstmals die Gewinnerplakate aus dem Jahr 2020 in Norddeutschland und versammelt Arbeiten von professionellen Gestalterinnen und Gestaltern sowie von Studierenden. „Außergewöhnlich ist die Qualität der Plakate – zuweilen gestaltet für Veranstaltungen, die wegen der COVID-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten. Diesen visuellen Optimismus sehen wir in vielen der eingereichten Sujets“, so Markus Weisbeck (Studio Markus Weisbeck, Frankfurt am Main), Vorsitzender der internationalen Fachjury 2020. 100 beste Plakate 20 gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends und innovative Ansätze und zeigt den kreativen Reichtum des Kommunikationsdesigns im deutschsprachigen Raum.

Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock
Eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek
20. November bis 12. Dezember 2021, Oldenburger Schloss
Die Ausstellung versammelt rund zwei Dutzend internationale Filmplakate sowie Dokumente aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte. Sie wurden 1986 in einem Salzbergwerk in Grasleben bei Helmstedt gefunden, wo das Reichsfilmarchiv der Nationalsozialisten seit dem Krieg lagerte. Das 1934 gegründete Reichsfilmarchiv war das erste zentrale staatliche Filmarchiv in Deutschland. Vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Propaganda wurde eine umfangreiche Sammlung an Filmen angelegt und der internationale Filmaustausch angeregt. Als die Luftangriffe auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg ab 1943 zunahmen, verlagerte man Teile des Archivs in das trockene, bombensichere Salzbergwerk. Nach dem Sieg der Alliierten drangen amerikanische Sondereinheiten in das Bergwerk ein und transportierten vor allem filmische Materialien ab. Ein Brand beschädigte das restliche eingelagerte Material stark. Was blieb, sind die Plakate, denen die Spuren der Zeit buchstäblich eingebrannt sind. Sie wurden in den letzten Jahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grafikarchivs der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und sind im Rahmen des „Oldenburger Plakatherbstes“ erstmals in Niedersachsen zu sehen.

Kabinettschau
Zwischen Kunst und Werbung –
Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre
20. November bis 9. Januar 2022, Prinzenpalais
Während des Wirtschaftsbooms der 1950er und 1960er Jahre erlebte die Plakatkunst in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Museen und Galerien bedienten zur Weihnachtszeit das zunehmende Interesse an zeitgenössischer Kunst, aber auch den Wunsch nach einem stimmungsvollen Weihnachtsfest. Die Kabinettschau zeigt eine Auswahl an Weihnachtsplakaten aus den Beständen des Landesmuseums sowie ausgewählte Sammlungsstücke zum Thema Weihnachten.

Rahmenprogramm
Wie auch bei der ebenfalls in Kooperation von Mediavanti und dem Landesmuseum jährlich gezeigten World-Press-Photo-Ausstellung wird es beim „Oldenburger Plakatherbst“ ein umfangreiches Rahmenprogramm geben.
Vorträge, Workshops und Filmvorführungen sind in Planung. Über die einzelnen Programmpunkte und Termine informieren wir in Kürze. 

Oldenburger Plakatherbst 2021
100 beste Plakate 20 – Deutschland, Österreich, Schweiz: 20.11. – 12.12.2021
Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock: 20.11. – 12.12.2021
Zwischen Kunst und Werbung – Weihnachtsplakate der 1950er und 1960er Jahre: 20.11.2021 – 9.1.2022

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

www.mediavanti.de/plakatherbst
www.landesmuseum-ol.de
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„Sing Das Ding!“ — Das Mitsing-Konzert im Cadillac

02.09.2021 18:11 Uhr
Am Mittwoch, dem 08.09.2021 um 19 Uhr ist es nun endlich wieder soweit, Sing das Ding! findet wieder mit echten Menschen vor der Bühne live und laut statt!

Über 17 Monate haben Marco Neumann und Marcus Friedeberg ihre treue Sing das Ding! - Fangemeinde mit 14-tägigen Live-Streams bei Youtube bei Laune gehalten, und jetzt dürfen sie wieder vor echten Menschen stehen und diese begeistern.

Marco Neumann und Marcus Friedeberg, die bereits seit vielen Jahren gemeinsam in der Formation „Off Limits“ unterwegs sind und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben, sind die Gesichter dieser beliebten Veranstaltung. Sie sorgen für eine bunte Mischung aus Hits, Klassikern und Kultsongs aus Pop, Rock und Folk.

Die Texte der Lieder werden via Beamer auf die Leinwand projiziert, sodass alle Gäste diese gut lesen können. Das gemeinsame Singen von bekannten Songs, die nahezu alle generationenübergreifend kennen, macht nicht nur unglaublich viel Spaß, es ist auch gut für die eigene Psyche, denn singen befreit und erleichtert auf eine ganz eigene positive Art und Weise.

Und wenn dann noch das mitreißende und humorvolle Temperament der beiden Vorsänger dazu kommt, dann wird das Zwergfell nicht mehr nur durch das Singen einen schweren Muskelkater erleiden.

Die Gäste dürfen sich somit am Mittwoch, dem 09. September ab 19 Uhr auf einen ganz besonders unterhaltsamen Abend freuen, denn Singen macht Spaß und vor allem glücklich. Einlass ist bereits ab 18 Uhr.

Die Tickets kann man online unter www.cadillac.reservix.de erwerben, oder an allen regionalen Reservix- und AdTicket Vorverkaufsstellen, die man sich unter www.reservix.de/vorverkaufsstellen für seinen Ort anzeigen lassen kann. Alle Informationen dazu kann man auch unter www.singdasding.de und unter www.cadillac.oldenburg.de noch einmal nachlesen.

Aufgrund der aktuellen Corona Verordnung und der steigenden Inzidenzen gilt für diese Veranstaltung im Cadillac jetzt die 2G-Regelung. Das bedeutet, dass der Einlass ausschließlich nachweisbar geimpften und genesenen Personen gewährt werden kann. Für alle anderen wird diese Veranstaltung zusätzlich auch wieder kostenlos als Live-Stream bei Youtube stattfinden. Diese Maßnahme ist vorübergehend und notwendig um die Veranstaltung in ihrer typischen Art und Weise stattfinden lassen zu können. Das Cadillac bittet hierfür um Verständnis.
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Mietkostenzuschuss für leerstehende Immobilien in der Innenstadt

02.09.2021 18:09 Uhr

Wirtschaftsförderung: Neues Instrument zur Belebung der Oldenburger Fußgängerzone

Der anhaltende Strukturwandel in der Innenstadt, der durch die Corona-Krise deutlich beschleunigt wurde, stellt die Akteurinnen und Akteure vor große Herausforderungen. Mit dem Sofortprogramm Innenstadt hat der Rat der Stadt Oldenburg am 22. März 2021 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt verabschiedet. Die „Richtlinie der Stadt Oldenburg (Oldb) zur Förderung von Geschäftsansiedlungen in leerstehenden Immobilien in der Innenstadt“ ist Teil dieses Sofortprogramms und tritt am 1. September 2021 in Kraft.

Mit einem Mietkostenzuschuss sollen gewerbliche Neuansiedlungen und Zwischennutzungen in Leerständen gefördert werden, um die Attraktivität der City zu steigern. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 50 Prozent der Kaltmiete bis maximal 500 Euro pro Monat für einen Zeitraum von einem Jahr. Für die Maßnahme ist ein festgelegtes Budget vorgesehen. Deshalb werden bei der Stadt eingehende Anträge nach dem sogenannten Windhundprinzip – also nach Eingangsdatum – bearbeitet werden. Förderfähig sind nur Vorhaben, bei denen noch kein Mietvertrag abgeschlossen wurde.

„Mit dem Mietkostenzuschuss steht uns nun ein neues Instrument zur Verfügung, mit dem wir aktiv Leerstände bekämpfen und Unternehmen direkt finanziell unterstützen können. So haben wir die Möglichkeit, punktuell wichtige Akzente in der Innenstadt zu setzen“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Anträge können ab dem 1. September 2021 beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg gestellt werden. Das entsprechende Formular und weitergehende Informationen sind unter www.oldenburg.de/wirtschaft zu finden. Bei Fragen ist die Wirtschaftsförderung telefonisch unter der Nummer 0441 235-4690 zu erreichen.
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Erweiterungsbau AGO: einige Parkplätze werden gesperrt

31.08.2021 17:20 Uhr
Im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau am Alten Gymnasium müssen einige Parkplätze auf dem Parkplatz am AGO vorübergehend gesperrt werden. Dort wird ein Bauzaun eingerichtet, weil die Baustelle für die kommenden Monate mehr Platz in Anspruch nehmen wird.

Es fallen damit insgesamt 19 Parkplätze weg.
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Stadt erweitert Radabstellanlage am Theaterwall

26.08.2021 20:29 Uhr

Jetzt auch Platz für Lastenräder

Im Rahmen des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt wurde eine weitere Maßnahme fertiggestellt. Auf dem Parkplatz am Theaterwall/Ecke Roonstraße wurden die vorhandenen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ausgebaut. Die Fläche der Abstellanlage wurde erweitert und die Bügel neu angeordnet, um die Anzahl der Abstellplätze zu erhöhen. Jetzt finden dort an 30 Anlehnbügeln 60 Fahrräder Platz, um während eines Theater- oder Innenstadtbesuchs komfortabel und sicher abgestellt zu werden.

Das Besondere an dieser Abstellanlage: Erstmals hat die Stadt hier zusätzlich sechs Stellplätze speziell für Lastenräder geschaffen. Diese sind großzügiger bemessen und haben zudem besondere Bügel: Diese sind länger und niedriger als herkömmliche Anlehnbügel und somit für Lastenräder mit ihren kleineren Rädern und dem tiefliegenden Rahmen besser geeignet. Außerdem weist ein kleines Lastenradsymbol an jedem Bügel darauf hin, dass diese für Lastenräder vorgesehen sind und es sich nicht um Abstellplätze für normale Fahrräder handelt. Solche Lastenradstellplätze werden zukünftig an weiteren Standorten in der Stadt eingerichtet, um die Nutzung von Lastenrädern zu fördern.
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Auslandsaufenthalte frühzeitig planen

26.08.2021 20:22 Uhr

JugendBildungsmesse Oldenburg findet am Samstag 11. September 2021 statt

Wer sich zu den derzeitigen Möglichkeiten eines längeren Auslandsaufenthaltes informieren möchte, kann das auf der JugendBildungsmesse „JuBi“ tun. Die Spezialmesse für Auslandsaufenthalte findet am Samstag, den 11. September 2021, von 10 bis 16 Uhr in der Cäcilienschule in Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Neben internationalen Bildungsexpert*innen und ehemaligen Teilnehmer*innen ist auch weltweiser, Bildungsberatungsdienst und Veranstalter der Messe, vor Ort und berät unabhängig zu Programmen wie Schüleraustausch, Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Work & Travel, Au-Pair sowie Praktikum bzw. Studium im Ausland. Thomas Terbeck, Gründer und Geschäftsführer von weltweiser, hat selbst bereits viel Zeit im Ausland verbracht und weiß, worauf es ankommt: „Eine umfassende Vorbereitung und Beratung sind der Grundstein für die Wahl des individuell richtigen Programms – und somit nicht zuletzt für ein erfolgreiches Abenteuer im Ausland!“

Auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen muss der Traum vom Auslandsjahr nicht automatisch platzen. Vielmehr ist jetzt der Zeitpunkt, sich zu informieren, welche Programme weiterhin möglich sind und welche Einreisebestimmungen in den unterschiedlichen Ländern gelten. Mehr denn je ist Flexibilität bei der Wahl des Gastlandes gefragt. Schließlich erhöhen sich die Chancen, einen Programmplatz zu finden, je offener man ist. 

Spezialmesse mit Hygienekonzept
Im Austausch mit den örtlichen Gesundheitsbehörden hat der Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, das die sichere Durchführung der Messe in Corona-Zeiten gewährleistet. Als erfolgreichste Spezialmesse zum Thema „Bildung im Ausland“ bietet die JuBi nun wieder die einzigartige Möglichkeit, persönlich mit Anbieter*innen in Kontakt zu treten und den Traum vom Auslandsaufenthalt in die Tat umzusetzen.
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Einbruch in Baucontainer

26.08.2021 20:16 Uhr
Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit von Dienstag, dem 24.08.2021 (20 Uhr), bis Mittwoch, dem 25.08.2021 (04.30 Uhr), einen Baucontainer, der im Bereich der Baustelle an der Kanalstraße in Oldenburg steht, auf. Hierzu durchtrennten die Unbekannten das Vorhängeschloss und nahmen aus dem Container hochwertige Werkzeuge mit. Mit dem Diebesgut im Wert von ca. 4000 Euro flüchteten die Täter unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen des Einbruchs und nimmt unter der Telefonnummer 0441/790-4115 Hinweise entgegen.
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Stadt sperrt Parkfläche vor der Exerzierhalle

25.08.2021 10:06 Uhr

Hohlräume unter dem Gelände festgestellt

Die Stadt Oldenburg hat die Parkfläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt gesperrt, weil unter der Fläche größere Hohlräume festgestellt worden sind.

In den vergangenen Wochen hatten sich auf der Fläche mehrere Versackungen gezeigt, die jetzt von einer Fachfirma genauer untersucht worden sind. Dabei stellt sich heraus, dass sich unterhalb der Fläche größere Hohlräume befinden. Woher diese stammen, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Sie haben aber erhebliche Auswirkungen auf die Belastbarkeit der Fläche, die als Parkplatz genutzt wird. Um die Sicherheit nicht zu gefährden werden ab sofort große Teile der Fläche abgesperrt, Autos und Lkw können dort nicht mehr parken.

Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts wird deshalb empfohlen, die Parkflächen an der 91er Straße zu nutzen oder auf andere Verkehrsmittel zurückzugreifen.
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Senioren- und Pflegestützpunkt zieht in die Innenstadt

24.08.2021 20:22 Uhr
Der Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) der Stadt Oldenburg bekommt neue Räume und einen sehr zentralen Standort. Ab sofort bietet die Stadt diese Dienstleistung im Lambertihof an. Damit setzt die Stadt den eingeschlagenen Weg der vergangenen Jahre fort, Dienstleistungen möglichst auch in der Innenstadt anzubieten, um hier für eine Belebung zu sorgen.

„Wir holen eine weitere Dienstleistung mitten in die Stadt“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Der SPN ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Älterwerden, Wohnen, Mobilität und Pflege für alle Altersgruppen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werden diese Angebote in den kommenden Jahren mit Sicherheit immer stärker nachgefragt“, so Krogmann.

Die Beratungsstelle wurde 2011 als Seniorenstützpunkt ins Leben gerufen, im Jahr 2014 um den Bereich Pflegestützpunkt erweitert und heißt seitdem Senioren- und Pflegestützpunkt. Jährlich finden etwa 2.500 Beratungen im SPN statt, außerdem etwa 30 Veranstaltungen und Netzwerktreffen. Je nach Anfragen und Möglichkeiten finden außerdem regelmäßig Vorträge zu spezifischen Themen in verschiedenen Institutionen, von der Polizei Oldenburg über Vereine und Projekte bis zur Uni Oldenburg, statt.

Seit drei Jahren gibt es außerdem einen Demenzparcours, der Menschen die Möglichkeit bietet, verschiedene Situationen zu simulieren, die eine Demenzerkrankung begreifbar und erfahrbar, ja spürbar machen.

Insgesamt sind 80 Ehrenamtliche für den SPN tätig, das zeig die gute Vernetzung innerhalb der Stadt.

Der SPN hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. Er ist auch telefonisch (0441 235-3880) oder per Mail (seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de) zu erreichen.
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Queeres Kinofestival im Cine k

24.08.2021 20:00 Uhr
Das Queer Film Festival Oldenburg findet vom 26. bis 30. August statt. Zum zwölften Mal macht es lesbische, schwule, trans und inter Lebensweisen im Kino sichtbar. Es findet weitgehend Open Air beim Cine k statt, bei schlechtem Wetter in der großen Halle der Kulturetage. Das Programm sieht eine Reihe interessanter neuer Filme und die Vergabe eines Publikumspreises – gefördert mit 600 Euro vom Kulturbüro – für den besten Kurzfilm vor. 

Eröffnet wird das Festival mit „Genderation“ in digitaler Anwesenheit der 

Regisseurin Monika Treut. Davor wird auch die zwanzig Jahre zurückliegende Dokumentation „Gendernauts“ der Regisseurin mit denselben trans Protagonist*innen in San Francisco gezeigt. Ein weiteres Highlight ist „Kleines Mädchen“ (Petite fille). Der Film wurde international von Seattle bis Hongkong mit vielen Filmpreisen ausgezeichnet und zeigt, auf welche Schwierigkeiten ein biologisch als Junge geborenes Kind stößt, wenn es seinem eigenen Bedürfnis entsprechend als Mädchen leben möchte. 

Ebenfalls mit Filmpreisen ausgezeichnet wurden die Spielfilme „Beyto“ über die Probleme des Coming-outs in einer schweizerisch-türkischen Familie und „Boy Meets Boy“, der die fünfzehnstündige Zufallsbekanntschaft zweier Männer in Berlin zeigt. Die Thematik lesbischer Beziehungen kommt in drei mittellangen Filmen zur Sprache: „Lesbisch hoch drei“. 

Abgerundet wird das Festival durch zwei Programme mit Kurzfilmen. 

Nähere Infos, Festivalprogramm und Eintrittskarten unter www.qffol.de. 

Geplant wird das Festival ehrenamtlich von der Initiative Rollenwechsel. Gefördert wird das Festival von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturbüro und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg, dem Queeren Netzwerk Niedersachsen, dem Autonomen Feministischen und dem Autonomen Schwulen-Referat im AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,  dem Medienbüro Oldenburg e.V. und dem Na Und - Queeres Leben in Oldenburg e.V. 
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Finissage mit Varieté und Kleider-Versteigerung

19.08.2021 18:15 Uhr

Horst-Janssen-Museum entführt ein letztes Mal in Jugendstil-Zeit

Zum Ende der Ausstellung „Ilna Ewers-Wunderwald: Expedition Jugendstil“ lädt das Horst-Janssen-Museum am Sonntag, 29. August, zur Finissage ein. Um 17 Uhr beginnt das Programm mit einem „Varieté à la 1900“: Sven Brömsel, Kurator und Gaukler, präsentiert zusammen mit der Artistin Vanessa Lee Baisch eine Feuer-Show und Akrobatik im Museumsgarten. Außerdem werden Originaltexte aus dem Berliner Kabarett „Überbrettl“ vorgetragen, in dem Ilna Ewers-Wunderwald zur Jahrhundertwende auftrat. Für 18 Uhr ist ein Kuratorengespräch geplant: Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos und Kurator Sven Brömsel sprechen über Emanzipation und Jugendstil und das Leben und Werk von Ilna Ewers-Wunderwald.

Um 19.30 Uhr findet eine Versteigerung statt: Das seidene Reform-Kleid aus der Ausstellung, das die Damenschneiderin Dorothea Schachtschneider nach Entwürfen von Ilna Ewers-Wunderwald aus dem Jahr 1904 gefertigt hat, wird zu einem wohltätigen Zweck versteigert.  Das Kleid kann an die Größen 36 bis 42 angepasst werden. Das Startgebot liegt bei 150 Euro. Bereits vom 21. bis 28. August können verbindliche Initiativangebote per Mail an info@horst-janssen-museum.de abgegeben werden. Bieterinnen und Bieter geben dafür bitte ihre vollständigen Adressdaten an. Das bei der Versteigerung eingenommene Geld soll das Mädchenhaus Oldenburg e.V. erhalten.

Musikalisch wird die Finissage von dem Vater-und-Sohn-Duo László und Adrian Rusnak begleitet, die auf Violine und Klavier Salonmusik der Jahrhundertwende und 1920er Jahre zum Besten geben.

Der Eintritt zur Finissage ist frei, jedoch ist die Buchung eines Onlinetickets (0,75 Euro Ticketgebühr) auf Ticket2Go oder in der Touristinfo Voraussetzung für den Besuch. Ticketlink: https://ticket2go.de/#!/event/2543. Die Anzahl der Tickets richtet sich nach der im Veranstaltungszeitraum geltenden Corona-Verordnung und wird gegebenenfalls zwei Tage vor der Veranstaltung aufgestockt. Die Finissage findet bei gutem Wetter überwiegend im Museumsgarten statt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich gerne ein Picknick, Getränke und eine Decke mitbringen. Bei Regen muss die Veranstaltung auf die Ausstellungsräume ausweichen. 
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Neue Selbsthilfegruppe: Töchter/Söhne im Gespräch

19.08.2021 17:49 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Töchter und Söhne zum Erfahrungsaustausch über die
Tochter/Sohn-Mutter-Beziehung in der letzten Lebensphase. Die Selbsthilfegruppe ist offen für alle Töchter und Söhne, die sich in dieser Situation befinden. Thema könnten u.a. schwierige Beziehungen im Leben oder auch in der letzten Lebensphase sein.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de .
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Die Stadt gestalten – Graffiti und Street-Art in Oldenburg

10.08.2021 15:56 Uhr

Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ im Projektraum des Stadtmuseums

Am Dienstag, 17. August, um 19 Uhr lädt das Stadtmuseum zum neunten Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Zu Gast sind die Künstler und Sprüher Sebastian von Zeberg und Renke Harms, die sich mit Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann über Graffiti und Street-Art in Oldenburg austauschen.

Graffiti und Street-Art sind schon längst nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Sie sind zum Symbol für Urbanität geworden und haben sich schon lange von ihrem Image als Ausdruck von Vandalismus emanzipiert. Auch in Oldenburg wurde die Kunstform durch eine gut vernetzte Szene vorangebracht: Immer öfter wird die Gestaltung von Fassaden und Flächen in Oldenburg in die Hände von Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler gelegt, in Schulen werden Graffitikurse gegeben und Veranstaltungen, wie das Brückenkunstfestival, vermitteln die Bedeutung von legalen Freiflächen für die Szene. Graffiti und Street-Art prägen das Stadtbild. Doch Farbe ist vergänglich und es stellt sich zunehmend die Frage, ob Street-Art aufbewahrt werden soll und welche Möglichkeiten es gibt.

Sebastian von Zeberg und Renke Harms arbeiten in ihren aktuellen Projekten daran, die Sichtbarkeit der Graffiti-Kunst in Oldenburg zu erhöhen und Informationen zu den Werken über die Zeit nachhaltig zu dokumentieren. Gemeinsam betreiben sie die Firma „Die Jungs Wandgestaltung“ in Oldenburg, die für Unternehmen und Privatleute Wände gestaltet. Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums, spricht mit Ihnen über diese Projekte, die Zukunft des vermutlich ersten Graffito der Stadt, das kürzlich an der Eisenbahnbrücke am Pferdemarkt wiederentdeckt wurde und darüber, wie Graffiti und Street-Art Oldenburg verändern.

Die Veranstaltung findet im Projektraum des Stadtmuseums in der Langen Straße 74 statt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Selbsthilfegruppe »Verlassene Eltern«

10.08.2021 15:50 Uhr
 Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter die unter dem Kontaktabbruch ihrer Kinder leiden. Die Gruppe bietet Unterstützung und Verständnis bei Menschen, die eine ähnliche Lebenssituation aus eigener Erfahrung her kennen, es können gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie man den Schmerz nicht als einzigen Lebensinhalt walten lässt und wie man der Ohnmacht ihre Macht nimmt. Die Gruppe ist noch offen für interessierte Betroffene. Interessierte können sich bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de.
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Büchertauschbörse öffnet wieder

10.08.2021 15:45 Uhr

Erster Termin im PFL ist am 17. August – Einlass erfolgt reguliert

Die Büchertauschbörse, ein Angebot des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement/inForum der Stadt Oldenburg, öffnet an zwei Terminen im Sommer wieder ihre Türen. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an den Dienstagen, 17. August und 14. September, jeweils von 15 bis 17 Uhr gut erhaltene Bücher und Hörbücher kostenlos im Keller des Kulturzentrums PFL zu tauschen.

Der Einlass erfolgt reguliert und unter Beachtung geltender Hygienemaßnahmen. Die Hygienevorschriften sowie weitere Informationen zu dem Angebot der Büchertauschbörse finden Sie unter www.oldenburg.de/inforum.

Wer weitere Fragen hat, kann sich gerne an den Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement wenden im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Telefon 0441 235-2020, E-Mail inforum@stadt-oldenburg.de.
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Kunstwerk nach Verkehrsunfall aus der Haaren geborgen

06.08.2021 13:48 Uhr

Städtischer Bauhof erfasst Schäden des Reliefs „Alt-Oldenburg“

Das künstlerisch gestaltete Brückengeländer an der Lappan-Kreuzung, das in der Nacht auf Donnerstag, 29. Juli, bei einem Verkehrsunfall teilweise in die Haaren gefallen war, konnte heute erfolgreich geborgen werden.

Zur Bergung des 2,7 Tonnen schweren Teilstückes wurde zunächst eine Lagebestimmung mittels Tauchgang vorgenommen, da bisher nicht bekannt war, in welcher Position sich das Fertigteil im circa 2 Meter tiefen Wasser befand. Anschließend wurde das Betonteil freigespült, damit die Tauchgruppe spezielle Hebemittel zur sicheren Lkw-Verladung anbringen konnte. Bereits nach wenigen Stunden war die Bergung abgeschlossen. „Wir konnten das Betonelement zügig und sicher aus der Haaren bergen“, so Carsten Hoting vom Fachdienst Tiefbau der Stadt Oldenburg. Am Vormittag traf das Betonelement im Bauhof der Stadt Oldenburg ein und wurde in die entsprechende Stellbox abgeladen. „Im Bauhof findet nun eine genaue Begutachtung statt, damit weitere Maßnahmen zur Instandsetzung oder Erneuerung durchgeführt werden können“, erklärt Hoting.

Das Betonelement ist Teil des Kunstwerks „Alt-Oldenburg“ von Georg Schmidt-Westerstede (1921-1982), das Oldenburg im Jahr 1550 als Relief zeigt. Das ergänzende Geländerrelief, welches die Stadt 200 Jahre später abbildet, ist bei der nächtlichen Kollision des Fahrzeugs mit dem Brückengeländer erhalten geblieben. Ob eine vollständige Wiederherstellung des Kunstwerks möglich ist und welches Ausmaß der tatsächlich entstandene Schaden hat, wird sich erst nach erfolgter, genauer Begutachtung ermitteln lassen.
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Bilderbuch-Autokino in der Kinderbibliothek

03.08.2021 17:28 Uhr

Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Autokino ein. Das Veranstaltungsformat „Bilderbuchkino“ wird in den Garten verlagert und zum „Bilderbuch-Autokino“. Bei gutem Wetter werden dort für Kinder bis 5 Jahre Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen, während die Kinder auf „Bobby Cars“ Platz nehmen.

Interessierte können sich per E-Mail melden unter stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de. Die genauen Termine werden je nach Wetterlage kurzfristig zwei bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail angekündigt und die finalen Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen.

Gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung werden bei der Anmeldung zur Veranstaltung Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) aufgenommen. Die Daten werden für die Dauer von drei Wochen aufbewahrt und anschließend gelöscht.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Gedenkwand für jüdische NS-Opfer beschmiert

27.07.2021 18:26 Uhr
Am Dienstag, 27.07., beschädigten unbekannte Täter die Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus an der Peterstraße.

Die Gedenkwand neben dem Gebäude des PFL wurde im Zeitraum zwischen 11 und 13 Uhr auf der Vorder- und Rückseite mit antisemitischen Botschaften in weißer Farbe beschmiert.

Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, zeigte sich entsetzt über die Tat. "Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Platz für Judenhass, deswegen müssen wir jegliche Form von Antisemitismus konsequent bekämpfen. Der Staatsschutz arbeitet mit Hochdruck daran, die Verursacher dieser Tat zu ermitteln", sagte Kühme und betonte: "Die Polizei steht an der Seite der Jüdischen Gemeinde."

Der Staatsschutz der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland bittet Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. Insbesondere der unbekannte Hinweisgeber, der die Tat am Dienstag gegen Mittag bei der Polizeiwache an der Wallstraße gemeldet hat, wird um Kontaktaufnahme mit den Ermittlern gebeten.

Die Stadtverwaltung hat Anzeige erstattet. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Eine Fachfirma soll versuchen, die antisemitischen Schmierereien zu beseitigen. Vorerst soll die Gedenkwand abgedeckt werden.

Die 2013 eingeweihten und 2015 überarbeiteten Gedenktafeln halten die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Oldenburgs wach. 175 Namen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die letzte Wohnung sowie das Todesdatum beziehungsweise das Datum ihrer Deportation sind auf der Gedenkwand nachzulesen. Auf einem großen Stadtplan sind die letzten Wohnungen besonders gekennzeichnet.
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Ikea spendet 5.000,- Euro an Wildwasser Oldenburg

23.07.2021 17:55 Uhr
Im Zuge einer Spendenaktion zum „Schwedischen Midsommar“ bei IKEA Oldenburg darf sich unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen über 5.000,- Euro freuen.

Das ist eine großartige und gerade in diesen Zeiten tolle Unterstützung, denn das ist die halbe Jahresmiete der Räumlichkeiten, die wir seit 2019 zusätzlich für die Beratung von Betroffenen und deren Bezugspersonen angemietet haben. Schon damals unterstützte uns IKEA Oldenburg bei der Einrichtung dieser Räumlichkeiten.

Im ersten Pandemie-Jahr mussten wir dann aufgrund enorm weggebrochener Spendengelder darüber nachdenken, ob wir die zusätzlichen Mietkosten weiterhin finanzieren können. Dabei waren und sind diese Räumlichkeiten gerade jetzt in Zeiten von Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen unabdingbar! 

Daher ist es umso erfreulicher, dass wir mit dieser großzügigen Spende bereits die „halbe Jahresmiete“ für unsere zusätzlichen Räume erhalten haben. 

Anhand eines mitgebrachten symbolischen Schecks im Wert von 5.000,- Euro nahm unser Team am 22.07.2021 die Spende in unserer Fachberatungsstelle entgegen. Wir sind sehr glücklich und bedanken uns ganz herzlich bei IKEA Oldenburg. 
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Grundschulklassen verschönern Bauzaun in der Haarenstraße

22.07.2021 21:49 Uhr

Meterlanger Bauzaun der Großbaustelle bietet Platz für Kreativität

Passend zum Beginn der Sommerferien hängen jetzt Bilder von sechs Oldenburger Grundschulklassen am Bauzaun in der Haarenstraße. Die Schülerinnen und Schüler haben tolle Kunstwerke zum Thema „Oldenburg auf dem Weg in die Zeit nach Corona“ aufs Papier gebracht, die nun in der Innenstadt bestaunt werden können.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die Ergebnisse: „Das ist eine sehr gelungene Gemeinschaftsaktion der Schülerinnen und Schüler mit dem Bauunternehmer. So schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz, die Innenstadt zu besuchen und setzen eine Idee des Handels und der Schulen um, die Aufenthaltsqualität in der Haarenstraße während der Bauarbeiten aufzuwerten.“
 
Realisiert wurde das Projekt auf Initiative der Haarenstraßen- & Julius Mosen-Platz-Gemeinschaft und mit Unterstützung des Innenstadtmanagements der Stadt Oldenburg und des ausführenden Bauunternehmens Porr. Vom Schulkindergarten bis hin zur vierten Klasse haben sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Babenend, Grundschule Alexandersfeld, Grundschule Kreyenbrück, Katholische Grundschule Eversten, Grundschule Unter dem Regenbogen und der Grundschule Staakenweg beteiligt. Als Dankeschön haben alle Schülerinnen und Schüler, die ein Bild gemalt haben, einen Gutschein für ein Eis in der Innenstadt.
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Handgemachtes in der Haarenstraße

22.07.2021 21:46 Uhr

Ideenwettbewerb zur Gründungsförderung in der Innenstadt geht in die zweite Runde

„Start-up. Dein Aufbruch, unser Antrieb“ – unter diesem Motto prämierte die Wirtschaftsförderung Oldenburg im Mai innovative Gründungsideen für die Innenstadt mit kostenlosen Arbeitsplätzen im CORE und Einzelhandelsflächen im CCO. Nun hat Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, den offiziellen Startschuss für einen weiteren Wettbewerb gegeben: Gesucht werden diesmal vor allem Gründungsideen aus dem handwerklichen beziehungsweise kunsthandwerklichen Bereich.

Unter dem Motto „Handgemacht“ soll in der Oldenburger Innenstadt ein Ort entstehen, der die Qualität und Vielfalt des lokalen und regionalen Handwerks präsentiert. Zu gewinnen gibt es zwei Pop-up Flächen à 70 Quadratmeter miet- und nebenkostenfrei in der Haarenstraße 55 für sechs Monate. Dazu erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner einen Investitionszuschuss für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung.

„Das große Interesse am ersten Wettbewerb und das beeindruckende Engagement, mit dem die ersten Gewinnerinnen und Gewinner ihre Geschäftsidee im CCO zum Leben erweckt haben, zeigt uns, dass es sich lohnt, mutige und innovative Ladenkonzepte in der Innenstadt zu fördern und Raum dafür zur Verfügung zu stellen“, betont der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Darüber hinaus reiht sich der neue Wettbewerb perfekt in die zahlreichen Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt ein, die im Zuge des im März beschlossenen Sofortprogramm nun konsequent umgesetzt werden.“

Auch die Organisatorin und städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich freut sich über den Start des zweiten Wettbewerbs. „Die Möglichkeit, die Immobilie in der Haarenstraße temporär zu einem sehr günstigen Preis anzumieten, war ein echter Glücksgriff. Ich freue mich sehr, dass wir nun die Chance haben, frischen Geschäftsideen so zentral in der Stadt einen Experimentierraum zu bieten.“

Die gewerbliche Pop-up-Nutzung durch die Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs wird gerahmt durch zwei künstlerische Pop-up-Nutzungen. Im August wird der Freizeitlärm e. V. die Schaufenster im Rahmen der Oldenburger Klappstuhltage bespielen, im September wird ein Teil der Fläche durch das Künstlerkollektiv „The Hidden Art Project“ im Rahmen des „roomers project“ genutzt.

Alle Informationen zum Wettbewerb „Pop-up/Haarenstraße“ sowie die genauen Teilnahmebedingungen sind online unter www.start-up.city zu finden. Bewerbungsschluss ist am 18. August. Eine Jury wird unter den eingegangenen Bewerbungen die beiden Gewinnerkonzepte auswählen. Fragen beantwortet die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburger Innenstadt weiter stärken

20.07.2021 20:01 Uhr

Bauminister Olaf Lies zu Gesprächen in Oldenburg

Eine Stärkung der Innenstadt ist das gemeinsame Ziel von Bauminister Olaf Lies und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei einem Treffen in Oldenburg wurden jetzt die Möglichkeiten erörtert, die das neue Niedersächsische Quartiersgesetz (NQG) bietet.

Im NQG ist das innovative Instrument der BIDs (Business Improvement Districts) verankert. Ein BID ermöglicht es Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, sich in privaten Initiativen zusammen zu schließen. Sie können so Projekte realisieren, die Quartiere aufwerten, Immobilienwerte erhalten oder auch Leerstände beseitigen. So können sie mit kreativen Konzepten ihr Quartier attraktiver gestalten. Finanziert werden diese privat getragenen Initiativen durch Umlagen, die regelmäßig im BID erhoben werden.

„Mit dieser Initiative wollen wir unsere Innenstädte gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen damit die unterstützen, die etwas vor Ort bewegen wollen und gleichzeitig auch die mit in die Pflicht nehmen, die sich vielleicht sonst eher nicht beteiligen. Wir geben den Initiativen vor Ort die Möglichkeit, gemeinsame Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ihres Quartiers zu ergreifen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies.

Konkret geht es in Oldenburg um die Haarenstraße, mit deren Vertretern Krogmann und Lies ein längeres Gespräch führten.

„Die Haarenstraße eignet sich aus unserer Sicht sehr gut für einen solchen Vorstoß“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Viele Geschäfte sind hier noch inhabergeführt, damit liegt eine wichtige Voraussetzung vor, um die Möglichkeiten für ein Business Improvement District auszuloten."


Das Land stellt vorerst 800.000 Euro für einen Modellversuch zur Verfügung. Davon könnten auch Oldenburg und die Haarenstraße profitieren.
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Oldenburg überzeugt mit lebendiger Innenstadt

15.07.2021 17:55 Uhr

Ministerpräsident Stephan Weil und OB Jürgen Krogmann auf Tour durch die City

Ministerpräsident Stephan Weil hat sich heute in Oldenburg einen Überblick über die Situation in der Innenstadt verschafft. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ging es auf eine fast dreistündige Informationstour durch die Fußgängerzone. Zu den Stationen gehörten etwa Gespräche mit der Celona-Gruppe, dem Management der Schlosshöfe sowie mit der Geschäftsführung der Modehäuser Bruns und Leffers.

Das Fazit von Ministerpräsident Weil fiel eindeutig aus: „Oldenburg hat bereits gute Antworten auf den laufenden Wandel gefunden. Es wird darauf ankommen, die Innenstädte zu großen lebendigen Flächen zu machen, die mehr bieten als Einkaufserlebnisse. Auch Kultur und Wohnen müssen stärker dort stattfinden.“ Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist ein Aufwärtstrend nach der Corona-Pandemie klar erkennbar: „Wir wollen in der jetzigen Phase vor allem ansprechbar bleiben. Mit dem Büro des Innenstadtmanagers haben wir einen Schritt mitten in die Stadt gemacht. Auch die Stadtgärten und der Abendmarkt tragen in diesem Sommer zur Belebung der City bei.“

Auf dem Weg durch die Stadt suchten Stephan Weil und Jürgen Krogmann auch den Austausch mit den Oldenburger Schaustellerinnen und Schaustellern, die seit mehr als einem Jahr keine Volksfeste mehr ausrichten konnten.

Die Entwicklung der Oldenburger Innenstadt ist bereits seit Jahren ein zentrales Thema der Stadtspitze. Oberbürgermeister Krogmann hatte bereits 2018 einen „Arbeitskreis Innenstadt“ ins Leben gerufen, um die Oldenburger City auf das veränderte Freizeit- und Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden vorzubereiten. Die Tendenz zum Onlinehandel ist durch die Corona-Pandemie nun noch einmal verstärkt worden. Ende vergangenen Jahres wurde zudem die Stelle des Innenstadtmanagers geschaffen, der seitdem gezielt die Wünsche und Anliegen der Innenstadt in die Verwaltung trägt.
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Zwei Museen – zwei Wege in die Zukunft

13.07.2021 21:27 Uhr

Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums

Am Mittwoch, 21. Juli 2021, 19 Uhr, laden das Stadtmuseum und der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums zum achten Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Unter dem Titel „Zwei Museen – Zwei Wege in die Zukunft“ tauschen sich Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke Museums in Bremen und Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg über die Neuausrichtung ihrer Häuser aus. Moderiert wird die Veranstaltung von der Fördervereinsvorsitzenden Inge von Danckelman.

Nicht nur Oldenburg macht sich auf den Weg, das Stadtmuseum zu modernisieren und die Ausrichtung des Hauses zu verändern. Auch das Focke Museum, das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte arbeitet an einem neuen Konzept. Im Fokus steht die Absicht, die Museen stärker zu öffnen und sie zu einem Ort des gesellschaftlichen Austauschs und der Begegnung zu entwickeln.

Prof. Dr. Anna Greve hat im November letzten Jahres die Stelle als neue Direktorin des Focke Museums angetreten. Sie möchte das Haus zu einer neuartigen Kultureinrichtung für die Bremerinnen und Bremer weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, „die Konzeptionen des Museums als Ort des historischen Gedächtnisses mit einer modernen, zeitgemäßen Interpretation eines Bürgerhauses zusammenzudenken. Im Bürgersinn und auf der Grundlage einer historisch gewachsenen Sammlung zur bremischen Geschichte, soll das Haus ein neuer Kultur- und Diskussionsort für die Menschen in unserem Bundesland werden“. Ähnlich beschreibt es Dr. Steffen Wiegmann, der das Stadtmuseum Oldenburg seit Dezember 2019 leitet. Er möchte, dass das Stadtmuseum „ein Ort wird, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt stärker als bisher diskutiert werden. Dabei soll die Beziehung Mensch und Stadt im Mittelpunkt stehen“.

„Was liegt also näher, als dass sich die beiden Museumsmachenden über ihre Konzeptionen, ihre Ziele und ihre Arbeit austauschen“, sagt Inge von Danckelman. „Wir freuen uns, als Förderverein diesen Austausch im Rahmen der Veranstaltung ‚OL verändern | OL erinnern‘ initiieren zu können und so das Gespräch über museale Neuausrichtung nicht nur unter Fachleuten, sondern mit Museumsbesucherinnen und -besuchern anzuregen.“

Die Veranstaltung findet im Projektraum des Stadtmuseums in der Langen Straße 74 statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburg. Stadt am Wasser

13.07.2021 21:24 Uhr

Fahrrad-Exkursion des Stadtmuseums

Am Freitag, 23. Juli, 14 Uhr bietet das Stadtmuseum die Exkursion „Oldenburg. Stadt am Wasser“ an. Warum gibt es in der Schleusenstraße keine Schleuse? Wie kam die Hunte nach Hundsmühlen? Warum fließt die Lethe unter der Hunte durch? Gästeführer Helmuth Meinken beantwortet viele spannende Fragen rund um Oldenburgs Gewässer und besucht mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern technische Bauwerke wie die Cäcilienbrücke, die Schleuse und das Wasserkraftwerk (letzteres mit Besichtigung). Die Radtour dauert 3 Stunden und umfasst circa 12 Kilometer.

Treffpunkt: Cäcilienbrücke/Stadtseite

Tickets sind für 12 Euro zuzüglich Servicegebühr unter folgendem Link https://ticket2go.de/e/2379 oder bei der Touristinformation am Lappan erhältlich.

Die Exkursion „Oldenburg. Stadt am Wasser“ findet am 25. September um 14 Uhr noch ein weiteres Mal statt.
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Porträts im Mono-Print-Verfahren mit Jaqueline Menke

09.07.2021 14:32 Uhr

Workshop aus dem Rahmenprogramm zur Ausstellung „Analog 66“

Vom 23. Juli bis 29. August ist das Stadtmuseum mit der Ausstellung „Analog 66 – Oldenburger Porträts von Stephan Meyer-Bergfeld“ im Oldenburger Kunstverein zu Gast. Im Rahmenprogramm der Ausstellung bietet das Stadtmuseum am Sonntag, 1. August, von 11 bis 13 Uhr einen Workshop zum Mono-Print-Verfahren an. Kunstvermittlerin Jaqueline Menke gibt Einblicke in die Methode, die es erlaubt in relativ kurzer Zeit auf einfache Weise bildnerisch zu drucken. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren zunächst, wodurch ein Porträt eigentlich wirkt und gestalten dann die skizzenhafte Darstellung eines Porträts im Mono-Print-Verfahren. Die Veranstaltung war ursprünglich als Online-Veranstaltung geplant, findet aber jetzt in Präsenz statt.


Kosten pro Person: 18 Euro auf Rechnung

Anmeldeschluss 23. Juli 2021 telefonisch unter 0441 235-3403 oder museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Janssen neu entdecken

09.07.2021 14:31 Uhr

Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum zeigt ab Samstag neue Werke

Fünf Tage lang war die Dauerausstellung „Horst Janssen – Neu entdeckt!“ geschlossen, ab Samstag, 10. Juli, zeigt sie sich nun in neuem Gewand beziehungsweise mit neuer Hängung. Die aktuelle Präsentation von insgesamt um die 70 Zeichnungen und Druckgrafiken demonstriert einmal mehr, mit welcher Leichtigkeit Janssen seine Techniken und Zeichenstile variieren konnte. Zu den thematischen Gruppen gehören neben Janssens Porträts, Landschaften und Nature Mortes diesmal auch „verworfene Zeichnungen“, Werke also, die unvollendet oder gar von ihm zerrissen wurden. Eine weitere Gruppe zeigt „Gekleckstes und Gestricheltes“. Sie sensibilisiert die Besucherinnen und Besucher für die verschiedenen Zeichenmaterialien und -verfahren, die Janssen auf Papier nutzte.

Die Ausstellung zeigt auch einige Neuzugänge der Sammlung. Die Förderstiftung Horst-Janssen-Museum erwarb kürzlich einige Lithografien, die sie dem Museum als Dauerleihgaben zur Verfügung stellt. Unter ihnen befindet sich ein Porträt Janssens mit dem spöttelnden Titel „Selbst blöd für die Griffelkunst“ von 1968 und die großformatige, frühe Lithografie „Domicile du Jazz“ von 1954. Inspiriert wurde die Lithografie durch Janssens Berührung mit dem Jazz der 1950er Jahre.

Die Dauerausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen besteht zum einen aus gleichbleibenden Teilen, zum Beispiel aus den Schauwänden, Zeitzeugeninterviews und Hands-on-Stationen zu den Drucktechniken; zum anderen aus Originalwerken, die etwa alle vier Monate ausgetauscht werden. „Grafiken sind lichtempfindlich und dürfen immer nur eine bestimmte Zeit dem Licht ausgesetzt sein. Dann müssen sie sich eine Zeitlang im dunklen Magazin erholen“, erläutert Dr. Sabine Siebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Horst-Janssen-Museum. „Außerdem möchten wir, dass unsere Besucherinnen und Besucher auch in unserer Dauerausstellung immer wieder etwas Neues entdecken können!“
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Eine neue Heimat gefunden

09.07.2021 14:24 Uhr

Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburger schwärmen von Oldenburg

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund neu nach Oldenburg gekommen. Viele von ihnen fühlen sich hier inzwischen heimisch. Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg hat dies zum Anlass genommen, ein Projekt ins Leben zu rufen, das etwas Einladendes und Verbindendes in die Innenstadt bringt: In einer Plakataktion erzählen Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburger über ihre neue Heimat und darüber, was sie an Oldenburg lieben. Die Beiträge zeigen, dass Oldenburg eine sehr lebenswerte Stadt mit einer diversen Stadtgesellschaft ist und dass jede hier lebende Person dazu beiträgt, dass dies auch zukünftig so bleibt.

Unterstützt wird die Aktion von den verschiedenen Geschäften der Haarenstraße, die ihre Schaufenster für die Plakate zur Verfügung stellen. Als Zeichen der Solidarität mit den Geschäftsbetreibenden nach dem langen und schweren Corona-Jahr wurden in Kooperation mit dem Innenstadtmanagement der Stadt Oldenburg Gutscheine von den beteiligten Geschäften erworben und den teilnehmenden Neuoldenburgerinnen und Neuoldenburgern ausgehändigt. Es soll damit ein Zeichen gesetzt werden, dass Oldenburg ein Ort des Zusammenhaltes ist. Eine dynamische, weltoffene und tolerante Stadt, die es schafft, Alteingesessene und neu hinzugezogene Menschen zu verbinden.


Die Plakate hängen vom 9. Juli bis zum 6. August in folgenden Geschäften zur Ansicht im Schaufenster:

Bruns Männermode, Haarenstraße 38
KDW (Kaufhaus der Werkstätten), Julius-Mosen-Platz 4
Holert Lederwaren, Haarenstraße 51
Hankens Haaren Apotheke, Haarenstraße 38
Woyton, Haarenstraße 56
Biwak City, Haarenstraße 55
Sanitätshaus Lübbehusen, Haarenstraße 40
Buch Brader, Haarenstraße 8
Misuki, Haarenstraße 34
Isensee, Haarenstraße 20
Eiscafé Restaurant Venezia, Haarenstraße 50
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Ausstellung „Le’Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg“ verlängert

29.06.2021 14:45 Uhr

Jerusalem-Duo gibt am 4. Juli Konzert im Schloss – Studierende gestalten Programm

Die Ausstellung „Le’Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg #1700Jahre Jüdisches LebenInDeutschand“, die am 30. Mai im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte eröffnet wurde, wird bis Sonntag, 1. August, verlängert.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ organisiert. Beteiligt an der Ausstellung sind die Stadt Oldenburg mit dem Kulturbüro und dem Stadtmuseum, die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie die Jüdischen Studien an der Carl von Ossietzky Universität.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg nach 1945. Am Beispiel einer Oldenburger Familie wird jedoch auch Bezug genommen auf das jüdische Leben in der Stadt von der Jahrhundertwende über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit. Einen historischen Überblick über die 1700-jährige Geschichte der Juden in Deutschland haben namhafte Wissenschaftler für die Oldenburger Ausstellung zusammengestellt.

Die Eröffnung der Ausstellung fand aufgrund der Corona-Bedingungen mit stark begrenzter Teilnahme von Interessierten statt, sie ist jedoch für alle Interessierten nachzuschauen unter https://www.youreventonline.de/JuedischesLebeninOldenburg/.

Die Homepage der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg bietet unter https://jg-ol.de/juedische-ereignisse/ Informationen zu dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Studierende der Carl von Ossietzky Universität haben für Sonntag, 4. Juli, dem Termin der zunächst vorgesehenen Finissage der Ausstellung, ab 16 Uhr im Schloss (Schlossplatz 1) ein Programm vorbereitet. Das Jerusalem-Duo wird an diesem Nachmittag ein Konzert geben.
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Männergruppe

29.06.2021 14:40 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Männer, die sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinandersetzt, trifft sich jetzt wieder regelmäßig. Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität, Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht und weitere. Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen. Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters, gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung. Interessierte Männer wenden sich bitte an die BeKoS, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de 
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Zentrale Anlaufstelle im Herzen der Stadt

29.06.2021 14:29 Uhr

Senioren- und Pflegestützpunkt zieht in den Lambertihof – Ab 6. Juli an neuem Standort

Oldenburg wird älter: Fast 20 Prozent der 170.000 Bürgerinnen und Bürger sind 65 Jahre oder älter. Die Themen Pflege und Älterwerden beschäftigen daher immer mehr Menschen. Die Stadt Oldenburg reagiert auf den wachsenden Beratungsbedarf: Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) zieht in großzügigere und barrierefreie Räumlichkeiten im Herzen der Stadt, um seiner Rolle als zentrale Anlaufstelle noch besser gerecht zu werden. Nach zehn Jahren im Gebäude der GSG in der Straßburger Straße 8 wechselt die städtische Beratungsstelle nun den Standort: Ab Dienstag, 6. Juli, ist der Stützpunkt im Lambertihof am Rathausmarkt zu finden. „Wir rücken mit unserem Beratungsangebot mitten in die Innenstadt und damit noch näher an die Menschen“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Vom neuen Standort am Marktplatz, zwischen Parkhäusern und Bushaltestellen, versprechen wir uns eine noch bessere Erreichbarkeit.“

Der Stützpunkt bekommt an neuer Adresse mehr Platz: Künftig stehen 225 Quadratmeter auf zwei Etagen zur Verfügung. Vier Mitarbeiterinnen fungieren als Ansprechpartnerinnen für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, die sich zu den Themen Älterwerden, Wohnen, Mobilität und Pflege informieren oder beraten lassen wollen. Auch wer sich für ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen ehrenamtlich engagieren möchte, wird hier beraten, qualifiziert und kompetent vermittelt.

Wegen des Umzugs sind in der Woche vom 28. Juni bis 5. Juli persönliche Beratungen am bisherigen Standort nur eingeschränkt möglich. Telefonisch bleibt der Senioren- und Pflegestützpunkt aber erreichbar. Fragen zu den Bereichen Alter und Wohnen können unter Telefon 0441 235-3880 gestellt werden, Auskünfte zum Thema Pflege gibt es unter Telefon 0441 235-3780. Auch per E-Mail kann der SPN kontaktiert werden. Die Adressen lauten: seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de und pflegestuetzpunkt@stadt-oldenburg.de.

Ab dem 6. Juli kann das Beratungsangebot wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten wahrgenommen werden: Offene Sprechzeiten sind montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten können telefonisch individuelle Termine vereinbart werden.
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Neue Abstellanlage für Fahrräder am Pferdemarkt

25.06.2021 11:03 Uhr

25 weitere Anlehnbügel

Der Service für Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Pferdemarkt ist weiter verbessert worden. Auf der westlichen Seite des Pferdemarktes, gegenüber der Kulturhalle, wurden insgesamt 25 neue Anlehnbügel errichtet. Auf der Fläche können jetzt 50 Fahrräder komfortabel und sicher abgestellt werden. Zuvor standen die Fahrräder gerade in diesem Bereich insbesondere zu Marktzeiten häufig ungeordnet auf dem Gehweg. Die neue Abstellanlage bietet neben dem Wochenmarkt auch den kulturellen Veranstaltungszentren eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder. Gleichzeitig wurde die bestehende Abstellanlage unter den Bäumen erneuert und mit Anlehnbügeln versehen, die ein Anschließen der Räder erlauben.

Dieser Standort ist die erste umgesetzte Maßnahme des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt. Insgesamt werden in diesem Jahr an sieben weiteren Standorten die Radabstellplätze erweitert, neu errichtet oder saniert.
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Die Kraft der Träume

25.06.2021 10:45 Uhr

Mirko Bonné liest im Kulturzentrum PFL

Mirko Bonné arbeitete 15 Jahre lang an seinem neuen, großen Roman „Seeland, Schneeland“, der 1921 auf einem Auswandererschiff spielt. Er beschwört die Kraft der Überwindung in dieser Zeit des Umbruchs kurz nach dem Ende der Spanischen Grippe-Pandemie. Literaturkritiker bezeichnen ihn als „Meistererzähler in der Form seines Lebens“ und sehen ihn wegen der intensiven und detailgenauen Darstellung „auf der Höhe seiner Erzählkunst“. Am Montag, 5. Juli, stellt Mirko Bonné das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturhauses vor. Er liest aus dem Roman und spricht mit dem Historiker Dietmar von Reeken. Der Austausch wird von Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages, moderiert. Die Veranstaltung findet ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für die Teilnahme ist eine Kartenreservierung per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Zum Inhalt: Nach dem Weltkrieg und der Spanischen Grippe liegt Europa 1921 am Boden. Merce Blackboro ist der Front und dem Tod im ewigen Eis zwar entkommen, doch er leidet seit seiner Rückkehr von der gescheiterten Shackleton-Expedition unter der heimischen Enge und an der unerwiderten Liebe zu Ennid Muldoon. Ennid, die sich nach einem anderen Leben sehnt, verschwindet eines Tages ohne Vorankündigung aus der walisischen Kleinstadt Newport, um ihr Glück in Amerika zu suchen. Auf dem völlig überfüllten Amerika-Dampfer reisen neben vielen Hoffnungsvollen auch der lebensmüde Hotelerbe Diver Robey, der sein Geld wahlweise in Gin oder Daiquiris investiert und allenfalls von einer Flugverbindung zwischen der alten und der neuen Welt träumt und sein alternder Butler Bryn Meeks, der mit seinen Träumen nichts anderes anzufangen weiß, als sie zu verschweigen. Als der Dampfer in einen gewaltigen Schneesturm gerät und hilflos auf offener See treibt, scheint alle Hoffnung auf Rettung dahin. Oder können Träume ungeahnte Kräfte wecken?

Die Veranstaltungsreihe „Konstellationen“ wird von der Stiftung Niedersachsen gefördert und ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Geschichte der Oldenburger Universität.
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Ausstellung „Neue Werke“ in Artothek endet am 24. Juni

17.06.2021 17:53 Uhr

Die Neuen Werke können bald entliehen werden

Die Artothek Oldenburg präsentiert noch bis zum 24. Juni ihre Neuerwerbungen. Nach der Ausstellung können die Werke entliehen werden. Kunstinteressierten stehen Arbeiten von 17 regionalen und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern zur Entleihe zur Auswahl. „Gerade in Corona-Zeiten kann man mit den neuen Werken der Artothek Lebensfreude und Abwechslung in sein Zuhause bringen. So können Kunstbegeisterte nach Ende der Ausstellung beispielsweise einen Original Penck im eigenen Wohnzimmer genießen“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee.

Neben der Aquatinta-Radierung von A. R. Penck, die auch als Titelmotiv zur Ausstellung „Neue Werke“ zu sehen war, können auch Malerei von Gerlinde Domininghaus, Helmut Feldmann und Marga von Garrel, Grafiken von Karel Appel, Henrik Eiben, Rainer Fetting, Margareta Hihn, Malene Landgreen, Albert Merz, Armin Müller-Stahl, A. R. Penck, Kjeld Ulrich, Cornelius Völker und Helga Wirth, Fotografien von Angelika Glaub und Gertje Kollmann sowie eine keramische Skulptur von Jinhwi Lee entliehen werden.

Die Ausstellung „Neue Werke“ kann noch bis zum 24. Juni 2021 während der Öffnungszeiten der Artothek (Montag und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr) besichtigt werden.

Informationen zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/artothek und auf www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Kulturelli Oldenburg

15.06.2021 20:09 Uhr

Kulturelle Rallye startet und läutet den Sommer in Oldenburg ein

„Raus ins Freie, fertig, los!“ - Es ist Sommer und das Oldenburger Publikum und die Gäste in der Stadt können sich auf geballte Kultur und viele bunte Aktionen im Rahmen des Möglichen freuen. Gebündelt und zum Teil organisiert wird das Programm von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), um mit attraktiven Angeboten auf die Stadt als Ausflugs- und Urlaubsziel aufmerksam zu machen und damit einen wichtigen Beitrag zu leisten, um Oldenburg nach der Corona-Zwangspause zu beleben. Dafür wurden alle Kräfte gebündelt und die Stadt Oldenburg unterstützt mit einem Sonderprogramm. Institutionen, kulturelle Einrichtungen, Personen und Fachleute planen besondere Aktionen und Veranstaltungen.

Mit der „Kulturelli“ wird nun erneut eine kulturelle Rallye angeboten, an der sich alle ab sofort bis zum 15. September beteiligen können. Organisiert haben die Aktion Gesine Geppert und Menso von Ehrenstein. Sie sind die Initiatoren und hatten die Idee für diese kulturelle Rallye bereits im vergangenen Frühjahr. Im April 2021 wurde dann erstmals eine „Kulturelli“ angeboten. Die Idee hatte einen Nerv getroffen und die Erfahrungen, die man im Rahmen der ersten Durchführung gesammelt hatte, bildeten nun die Grundlage für eine zweite, umfangreichere Version für den Sommer in Oldenburg.

So funktioniert es: Ob zu Fuß oder auf dem Fahrrad, die Ziele drehen sich rund um Kunst und Kultur und es gibt die Möglichkeit auf Gewinne. Durch den langen Zeitraum haben auch Menschen, die langsam mit dem Fahrrad fahren oder beeinträchtigt sind, die gleiche Chance. Es gibt keine Altersbegrenzung, dafür jedoch immer wieder Aufgaben, für die gezeichnet oder etwas gefunden werden muss, sodass auch Kinder ihren Spaß an der Teilnahme haben können. 

Je nachdem, für welche Variante die Teilnehmenden sich entscheiden, gibt es eine Oldenburg-Karte mit markierten Zielen und ein sogenanntes „Manifest“ mit Aufgaben, Rätseln oder Fragen zu den einzelnen Zielen. Dann haben die Teilnehmenden bis zum 15. September Zeit, so viele Orte wie selbst gewünscht mit dem Fahrrad anzufahren oder zu Fuß anzusteuern, um dort Fragen zu beantworten oder Aufgaben zu lösen. Wer nach dem Spaß noch etwas gewinnen möchte, kann sein Manifest in der Oldenburg-Info im Lappan abgeben. Die Manifeste sind ab dem 15. Juni in der Oldenburg-Info im Lappan, in den beiden Landesmuseen sowie im Horst-Janssen-Museum und im Edith-Rus-Haus für Medienkunst erhältlich. Weitere Informationen zum Angebot und den Gewinnen gibt es unter www.oldenburg-tourismus.de/kulturelli.

Begleitet wird das Rallye-Angebot durch das neue Format „Pop-up-Wissen“. Hierbei bieten im 15-Minuten-Takt Gästeführerinnen und Gästeführer am 26. Juni, 20 und 22. August sowie am 5. September 2021 kostenfreie 5-Minuten-Wissenshäppchen an verschiedenen Punkten in der Oldenburger Innenstadt. Eine Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Ein genauer Plan mit Orten und Zeiten wird in Kürze im Internet veröffentlicht unter www.sommerinoldenburg.de und ist auch in gedruckter Form ab dem 19. Juni in der Oldenburg-Info im Lappan erhältlich.
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Projektraum des Stadtmuseums Oldenburg

11.06.2021 12:47 Uhr

Stadtmuseum bespielt Geschäftsleerstand in der Langen Straße 74 – 12. Juni bis 15. August

Am Samstag, 12. Juni, eröffnet in der Innenstadt der Projektraum des Stadtmuseums Oldenburg. Er ist der erste von insgesamt sechs Projekträumen, die das Stadtmuseum über den Zeitraum der Schließung hinweg bespielen wird.

Mit dem Projektraum geht das Stadtmuseum bewusst in die Oldenburger Innenstadt und gibt dort Einblicke in die aktuelle Arbeit des Museums. Besucherinnen und Besucher können sich über viele Themen rund um das Neue Stadtmuseum und die Arbeit in den Stadtteilen informieren. Außerdem laden verschiedene Interaktionsformate zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ein.

Durch das Bespielen eines Geschäftsleerstands bietet das Stadtmuseum auch eine Perspektive auf die Frage, wie Leerstände in der Oldenburger Innenstadt übergangsweise kreativ genutzt werden können. In dieser Hinsicht soll auch zur Diskussion zur Stadtentwicklung angeregt werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont: „Kreative Leerstandsnutzungen wie die des Stadtmuseums bieten nicht nur attraktive Möglichkeiten für die Überbrückung bis zur gewerblichen Neuvermietung. Sie schaffen auch Räume für Kommunikation und Begegnung. Die Oldenburger Innenstadt profiliert sich damit als Kultur- und Kreativquartier.“

Die Nutzung des Raumes wurde durch die Zusammenarbeit mit der Agentur ‚Raum auf Zeit‘ möglich, die in Oldenburg temporär nutzbare Räume an Kulturprojekte vermittelt. „Wir hoffen, dass die Kooperation mit dem Stadtmuseum ein Türöffner für viele andere kreative Projekte ist, für die wir in der Innenstadt Räume organisieren wollen“, erläutert Michael Hagemeister, Initiator von ‚Raum auf Zeit‘.

„Die Projekträume sind wichtige Säulen unserer Schließzeitkampagne ‚Museum findet Stadt‘“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. „Uns ist es wichtig, dass die Stadtteile in der Innenstadt sichtbar werden, so dass die Oldenburgerinnen und Oldenburger ihre Stadt neu kennenlernen können und darüber hinaus ins Gespräch kommen.“ Sandrine Teuber, Koordinatorin des Projektraums, ergänzt: „So möchten wir zum Beispiel mehr über die Stadtteile wissen oder suchen nach Erinnerungsfotos, die mit den großen Steiff-Figuren Mecki und Esel auf dem Kramermarkt gemacht wurden.“ Die beiden großformatigen Stofftiere der Firma Steiff standen von den 1950er bis 1990er Jahren auf dem Kramermarkt als Attraktionen für Besucherinnen und Besucher bereit, um sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Jetzt sind sie Teil der Sammlung des Stadtmuseums und im Projektraum zu sehen.

Öffnungszeiten des Projektraums sind:
Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 25. Juli 10 bis 18 Uhr
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Zwischen Mut und Feigheit

11.06.2021 12:23 Uhr

Monika Maron liest am 20. Juni im Kulturzentrum PFL

Ist Heldentum noch zeitgemäß? Was darf gesagt werden und was nicht? Monika Maron, deren Debütroman „Flugasche“ in der DDR nicht erscheinen konnte, spürt in ihrem aktuellen Roman „Artur Lanz“ diesen Fragen nach und entwirft ein ebenso provokantes wie differenziertes Stimmungsbild unserer Gesellschaft. Am Sonntag, 20. Juni, stellt die Autorin das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturhauses vor. Mit Anna Heinze, der stellvertretenden Direktorin des Oldenburger Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, spricht sie über heroische Narrative. Den Austausch moderiert Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages. Die Veranstaltung findet ab 11 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für die Teilnahme ist eine Kartenreservierung per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Artur Lanz, der im Roman auftritt, verdankt seinen Namen einer Schwärmerei seiner Mutter für die Artus-Legende. Aber er ist kein heldenhafter Mann. Erst durch die Rettung seines in Gefahr geratenen Hundes entdeckt er ein unbekanntes Glück. Er fragt nach dessen Ursprung und sucht die Wiederholung. Zufällig begegnet Charlotte Winter, eine pensionierte Lektorin, die im Alter angefangen hat, Geschichten zu schreiben, dem deutlich jüngeren Mann. Als er sich nach einer streitbaren politischen Äußerung seines Freundes zwischen Mut und Feigheit entscheiden muss, wird sie zur Zeugin dieser Bewährungsprobe.

Die Veranstaltungsreihe „Konstellationen“ wird von der Stiftung Niedersachsen gefördert und ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Geschichte der Oldenburger Universität.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.literaturhaus-oldenburg.de.
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Mehr Leben in der Stadt

08.06.2021 17:23 Uhr
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Silke Fennemann (OTM) und Ralph Wilken (Wirtschaftsförderung) verteilen Rosen in der Innenstadt

Rosen haben eine große symbolische Wirkung und gelten als Zeichen der Liebe und Wertschätzung. Und so ist es auch zu verstehen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Silke Fennemann (OTM) und Ralph Wilken (Wirtschaftsförderung) am Dienstag, 8. Juni, Rosen als Zeichen von Wertschätzung und Aufmerksamkeit an die Kundinnen und Kunden in der Innenstadt verteilen.

„Die Innenstadt wird in den kommenden Wochen mit Sicherheit wieder an Anziehungskraft gewinnen, bereits jetzt ist zu spüren, wie sehr es nach den Coronaeinschränkungen wieder aufwärts geht“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Erste positive Anzeichen gibt es nach den vergangenen Tagen bereits. „Die Aktion gehört zum Sofortprogramm Innenstadt, mit dem eine Wiederbelebung der City nach den Corona-bedingten Einbußen auf den Weg gebracht wird“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Und die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in der Oldenburger Innenstadt nehmen diese Aktion an: „Insgesamt haben wir von Oldenburger Innenstadtunternehmen 33 Bestellungen für die Rosenpakete bekommen, diese Resonanz ist für uns sehr gut“, freut sich Silke Fennemann. Das macht 660 Rosen, die am 8., 12., 19. und am 26. Juni an den Schaufenstern erblühen werden.

Ein Sofortprogramm zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am 19. März vorgestellt, der Rat hatte anschließend am 22. März ein Budget von 650.000 Euro für verschiedene Maßnahmen bewilligt.
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Deutscher Kurzfilmpreis auf Tour in Oldenburg!

08.06.2021 17:16 Uhr
Kurzfilme sind aufregend, innovativ, unterhaltsam und immer wieder für eine Überraschung gut. Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und höchstdotierte Auszeichnung für kurze Filme in Deutschland. Er wird seit 1956 an herausragende Kurzfilmproduktionen vergeben. Seit 1998 gehen die Nominierten und Preisträgerfilme jedes Jahr auf Tournee durch die deutschen Kinos. Dieses Jahr gastiert der Kurzfilmpreis im Digitalen Kinosaal der Cine k, dem Cine 3. Unter www.cine-3.de gibt es bis zum 30. Juni 2021 zehn ausgezeichnete Kurzfilme zu bestaunen.  

Direkter Link zur Kurz.Film.Tour 2021 im Cine 3: https://cine-k.cinemalovers.de/de/collections/kurzfilmtour-2021
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Innenstadtmanager hat ab sofort ein Büro in der City

04.06.2021 13:51 Uhr

Wirtschaftsförderung will näher ran ans Innenstadtgeschehen

Der Innenstadtmanager der Stadt Oldenburg, Steffen Trawinski, ist ab sofort auch mit einem Büro in der Innenstadt präsent. Zusätzlich zu seinem Arbeitsplatz in der Wirtschaftsförderung nutzt er ein Büro in der City. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss der Musikschule in der Baumgartenstraße.
 
Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die City-Präsenz etliche Vorteile: „Wir zeigen, dass wir ganz nah dran sind am Innenstadtgeschehen und zwar nicht nur räumlich. Wir können Fragen auf ganz kurzem Weg entgegennehmen und im besten Fall den Akteurinnen und Akteuren der Innenstadt schnell weiterhelfen.“
 
Das Büro hat bewusst einen provisorischen Charakter und ist zentral gelegen. „Von hier aus kann ich die Unternehmen in der Innenstadt noch schneller und persönlich erreichen“, so Trawinski. „Mit festen Präsenzzeiten in der Baumgartenstraße erweitern wir darüber hinaus die Erreichbarkeit des Innenstadtmanagements für Geschäftstreibende“, so Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

Der 35-Jährige ist seit Dezember 2020 Innenstadtmanager und erster Ansprechpartner für die Akteurinnen und Akteure der Innenstadt. Erreichbar ist er telefonisch unter 0441 235-4690 oder per E-Mail unter innenstadtmanagement@stadt-oldenburg.de.
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Hora Colora im Wilhelm13

04.06.2021 13:44 Uhr
Feurig und unberechenbar, dann wieder nachdenklich und melancholisch ... so klingt dieser, wie der Bandname schon suggeriert, bunte Cocktail aus Balkan- und Zigeunermusik mit Jazz. Darin wird vor allem das Tänzerische des einen Stils mit dem harmonischen Freiheitsdrang des anderen derart verwoben, dass das Ergebnis eine kraftvolle und homogene musikalische Aussage bildet.
Bandleaderin Anti von Klewitz aus Berlin/Amsterdam, die in Zagreb aufwuchs und so schon als Kind mit Musik vom Balkan in Berührung kam und diese dann später auf eigene Weise mit Fermenten zeitgenössischer Musik von Coltrane bis Cage neu erschuf, hat sich mit ähnlich inspirierten und inspirierenden Musiker-Kollegen zu dieser „heißen Stunde“ (Hora Colora) zusammengetan. Ihr ganz besonderes, erdiges Geigenspiel,  ihre ebensolche, völlig außergewöhnliche Stimme und ihr Improvisationsgenie zusammen mit einem geradezu andächtigen Aufnehmen der Tradition ergeben zusammen etwas schwer zu Beschreibendes, aber unschlagbar Überzeugendes. Mit Leichtigkeit und Augenzwinkern bringt Hora Colora die Balkantradition gerade auch jenen näher, die denken, sie kennen und lieben Balkanmusik und auch jenen, die naserümpfend denken, das sei eine antiquierte Form musikalischer Betätigung.
 
Anti von Klewitz  Geige, Gesang (D)
Sander Hoving  Viola (NL)
Martin Flindt Gitarre (NL) 
Jens Piezunka Bass (D)


Eine Veranstaltung der JMO (Jazzmusikerinitiative Oldenburg)
8.7.2021, 20:00 im Wilhelm13
Eintritt 15€/10€
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Bühnenprogramm und Kunst-Workshops für alle ab 55

04.06.2021 13:32 Uhr

Festival „blue OL“ startet mit „Heart of Gold“ in drei prallvolle Kulturtage

Der Headliner im Musikprogramm steht und auch das vielfältige Angebot an Workshops: Mit reichlich Rückenwind durch die stetig sinkenden Inzidenzzahlen bereiten die Organisatorinnen und Organisatoren das zweite „blue OL. Kulturfestival 55+“ vor. Mit der Band „Heart of Gold“ können am Freitag, 24. September, in der Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6, alle Silver, Best, Golden oder High Ager in die drei Festivaltage prall voll mit Kunst und Kultur starten. Mit weiteren Auftritten und insgesamt acht Workshops aus verschiedenen Kunstsparten wird es dann am Samstag, 25. September, und am Sonntag, 26. September, weitergehen.

Träger des Festivals ist in diesem Jahr der DJH-Landesverband Unterweser-Ems. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg zeichnet als Veranstalter. Festivalleiterin ist Dagmar Thieß (Kulturgewerbe). Förderer sind die Marius Eriksen Stiftung, die Friedrich- und Hedwig-Eilers-Stiftung, die GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH und die Regionale Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg. Schirmherr ist wieder Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Schon das erste blue OL. Kulturfestival hat gezeigt, dass in unserer Stadt Kunst und Kultur als Schlüssel zu sozialer Teilhabe und höherer Lebensqualität für viele ältere Menschen groß geschrieben werden“, erinnert Krogmann. „Das wollen wir weiter ausbauen. Diesmal rechnen wir mit noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Stadt und Region, die Kunst und Kultur im Alter für sich neu entdecken wollen.“

Der Zugang zum Festival ist kostenlos. Zudem ist die Jugendherberge als neuer und zentral gelegener Veranstaltungsort komplett barrierefrei. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen und geringer Mobilität, wie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen sowie Besucherinnen und Besucher von Tagespflegeinrichtungen, können am Festival teilhaben. Fahrdienste zum Festivalgelände und so genannte „Residenzprojekte“ in Senioreneinrichtungen beziehen auch sie ausdrücklich mit ein.

Das Workshop-Angebot reicht in diesem Jahr von Märchenerzählen, einer Collage in Blau und Impro- Schauspiel über Musiktheater speziell für Männer und Häkeln ohne Grenzen bis hin zu einem Tanzchor, zu Clownstheater und Tänzen aus aller Welt. Das detaillierte Programm erscheint im Verlauf des Monats Juni. Im Internet ist es dann mit weiteren Informationen zur Anmeldung zu finden unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung.

Der Name „blue OL. Kulturfestival 55+“ bezieht sich auf die so genannten „Blauen Zonen“ („Blue Zones“) auf der Erde. So werden Orte bezeichnet, an denen überdurchschnittlich viele Menschen sehr alt werden – und das bei guter Gesundheit, sozialer Einbindung und subjektivem Wohlbefinden. Weltweit hat man bislang fünf „Blaue Zonen“ entdeckt. „blue OL“ möchte eine weitere werden. Inhaltlich geht es darum, ein bedarfsgerechtes Kulturangebot für die wachsende Bevölkerungsgruppe über 55 Jahren bis hin zur Hochaltrigkeit sowie Perspektiven für ein lebenswertes Alter mit Kunst und Kultur zu entwickeln. Das Festival fungiert hierzu als Wegbereiter und zudem als Katalysator für die weitere Entwicklung des kulturgeragogischen Netzwerkes in Oldenburg.
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TATENDRANG – Izabela Mittwollen

04.06.2021 13:28 Uhr

Ausstellung über Oldenburger Geschäftsleute und Kulturschaffende in der Pandemie

Mehr als ein Jahr hat die Oldenburger Fotografin Izabela Mittwollen mit ihrer Kamera Geschäftsleute, Künstlerinnen und Künstler durch die Pandemie begleitet. In einer Kooperation des Stadtmuseums und der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist eine Auswahl von rund 140 Aufnahmen vom 4. bis zum 20. Juni in der Kulturhalle am Pferdemarkt zu sehen.

Wie lässt sich eine Krise abbilden, die sich vor allem durch einen erzwungenen Stillstand auszeichnet? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Überlegungen von Izabela Mittwollen. Die 39-Jährige, die seit dem Herbst 2019 als selbstständige Fotografin in Oldenburg tätig ist, fand schnell eine Antwort: „Ich wollte mit den Leuten sprechen und das Besondere der Situation zeigen.“ Sie knüpfte erste Kontakte, fragte ihre Gesprächspartnerinnen und -partner nach ihren Erfahrungen in der Pandemie, vereinbarte Fototermine. Und das gleich mehrmals im Jahr, um den Fortgang der Geschehnisse zu dokumentieren.

„Das Tatendrang-Projekt besteht aus zwei Teilen, der Ausstellung und einem Buch“, sagt Izabela Mittwollen. Während in dem im Isensee-Verlag erschienenen Bildband Texte und Fotografien eine Balance bilden, liegt der Schwerpunkt der Ausstellung in der Kulturhalle am Pferdemarkt auf den Fotos. Zu sehen sind etwa Schauspielerinnen, die monatelang nicht auf der Bühne standen. Händler, die keine Kunden in ihre Läden lassen durften. Oder Kneipiers, bei denen der Zapfhahn verschlossen blieb. Insgesamt umfasst die Bilderschau rund 140 Schwarzweiß- und Farbaufnahmen.

Izabela Mittwollen gibt Einblicke in das Seelenleben jener, die Corona hart getroffen hat, ohne selbst daran erkrankt zu sein. So stellt sie Geschäftsleute in ihren mit Waren prall gefüllten, jedoch menschenleeren Läden vor und lichtet Kulturschaffende auf Bühnen ab, vor denen das Wichtigste fehlt: das Publikum. Mit großer Sensibilität gelingt es ihr, Oldenburgerinnen und Oldenburger in der Ausnahmesituation zu porträtieren – mal traurig und verbittert, mal mit erschreckend leerem Gesichtsausdruck, mal furchtlos und voller Widerstandskraft.

„Die Ausstellung ist eine Dokumentation von Oldenburger Geschichten und individueller Perspektiven des außerordentlich schwierigen Jahres 2020 in unserer Stadt“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg. „Sie ist in Beteiligung zahlreicher Akteurinnen und Akteure entstanden und in ihrem künstlerischen Ausdruck intensiv und ästhetisch sehr beeindruckend. Als Stadtmuseum freuen wir uns über die vorhandene Kreativität und Lebendigkeit der Oldenburger Kulturlandschaft und sehen es als Aufgabe, diese in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen.“
 
Für ihre Idee, die Folgen der Pandemie zu dokumentieren, fand Izabela Mittwollen eine Reihe von Mitstreitern. So gilt ihr Dank der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, dem Stadtmuseum, der Oldenburgischen Landschaft, der GSG und der Agentur Mediavanti.

„Ohne ihre großartige Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, bekräftigt die Fotografin.

Die Ausstellung „Tatendrang“ ist vom 4. bis 20. Juni in der Kulturhalle am Pferdemarkt zu sehen. Geöffnet ist montags bis donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr, freitags und samstags 14 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
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Stadtführungen an der frischen Luft wieder möglich

04.06.2021 13:24 Uhr
Seit Jahren gehören sie zum Bild in der Stadt dazu: die Stadtführungen durch Oldenburg, durchgeführt von zertifizierten Gästeführerinnen und Gästeführer aus Oldenburg. Sinkende Inzidenzen und steigende Impffortschritte lassen nun weitere Lockerungen zu. Bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) herrscht Freude über einen weiteren Schritt zur Reaktivierung des Tourismus. So kann Oldenburg ab sofort wieder im Rahmen einer Stadtführung in kompetenter Begleitung in größeren Gruppen entdeckt und erlebt werden.

Das Angebot an Themen- und Erlebnisführungen, die man in Oldenburg buchen kann, ist groß. Es gibt verschiedene Angebote aus den Sparten Architektur und Geschichte, Aktiv und Mobil, Genuss und Kulinarik bis hin zu Themenführungen wie die Tatortführung oder der abendliche Rundgang. Dazu zählen öffentliche Angebote wie der Stadtspaziergang an jedem Wochenende (Freitag um 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils um 11:00 Uhr) als auch Mundart- und moderne Führungen im Kanu oder mit dem Fahrrad. Sogar eine Wandertour ist unter dem Motto „City-Wandern“ neu im Angebot. Alle Touren sind auch als private Führungen buchbar. Tag und Uhrzeit sind dann natürlich frei wählbar.

Damit die Führungen stattfinden können, werden die aktuellen Vorgaben besonders hinsichtlich der Abstands- und Hygienevorschriften bei allen Touren eingehalten. Die Teilnehmeranzahl ist auf je 15 Personen begrenzt. Unter den Teilnehmenden muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden und das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich. Auch die allgemeinen Kontaktdaten der Gäste werden zur möglichen Nachverfolgung der Infektionsketten erfasst. Alle Angebote gelten in Anbetracht der dynamischen Situation zunächst unter Vorbehalt.

Eine Übersicht aller Angebote, Infos zu Uhrzeiten, Kosten und die Möglichkeit einer Online-Buchung sind zu finden unter www.oldenburg-tourismus.de/angebote. Alternativ lassen sich die Führungen auch telefonisch unter 0441 361613-66 oder persönlich in der Oldenburg-Info im Lappan buchen. Die Touristinfo ist von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Hier findet der Kunde persönliche Beratung sowie ein großes Sortiment an Souvenirs und Prospektmaterial. Auch Tickets für Veranstaltungen oder die beliebten Oldenburg-Gutscheine sind hier erhältlich.
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Das Staatstheater spielt wieder

01.06.2021 17:30 Uhr
Auf den Tag genau sieben Monate war es still in den Zuschauerräumen des Staatstheaters. Ab Freitag, den 04. Juni öffnen sich die Theatersäle nun endlich wieder für Sie. Im Programm für das Große und Kleine Haus stehen bis zur Sommerpause Ende Juli acht Premieren sowie zahlreiche Vorstellungen der verschiedenen Sparten: vom Ballettabend „Alice im Wunderland“ über die Schauspielproduktionen „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ und „Die Laborantin“ über die Oper „Adriana Lecouvreur“ bis hin zur Uraufführung der „Demokratischen Sinfonie“, passend zum Wahljahr 2021. Alle Produktionen und Termine finden Sie aktuell auf den Internetseiten des Staatstheaters.
„Endlich hat die Zeit des Wartens ein Ende! Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt dem Publikum zeigen können, was wir die ganzen Monate über hinter geschlossenen Türen vorbereitet haben,“ sagt Generalintendant Christian Firmbach.

Der Vorverkauf für alle geplanten Vorstellungen bis zum 13. Juni startet am Dienstag, den 01. Juni um 11 Uhr, nur online und telefonisch:

Di-Fr 11-14 Uhr
TEL Theaterkasse 0441.2225-111

Ticketshop: tickets.staatstheater.de

Der Vorverkauf für die Theaterinsel bleibt davon unberührt und beginnt wie gehabt jeweils am Donnerstag um 11 Uhr für das darauffolgende Wochenende.

Informationen und Termine zu allen Produktionen sowie weitere Hintergrundberichte finden Sie in der neuen Ausgabe unserer Spielzeitung, die am 05.06. erscheint. Als PDF ist sie auch auf der Homepage des Staatstheaters unter www.staatstheater.de zu finden.
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Was las König Karl II. von England?

28.05.2021 19:56 Uhr

Kostbare Handschriften und historische Karten der Landesbibliothek Oldenburg erstmals digital im Internet

Die Oldenburger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels von 1336 ist weltberühmt, doch über die rund 1.000 übrigen Handschriften der Landesbibliothek Oldenburg gab bisher nur ein internes Verzeichnis Auskunft. Auch die mehr als 4.000 Blätter umfassende Altkartensammlung der Landesbibliothek ist noch nahezu unbekannt. Dies ändert sich nun, wie Wissenschaftsminister Björn Thümler heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gab: „Schon mehrere hundert kostbare Handschriften und historische Karten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind jetzt katalogisiert und im Internet weltweit auffindbar. Ausgewählte Stücke wurden vollständig digitalisiert und können am Bildschirm kostenlos im Detail betrachtet werden. Davon profitiert nicht nur die Wissenschaft, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger“, so Thümler. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert die beiden Erschließungs- und Digitalisierungsprojekte an der Landesbibliothek Oldenburg von 2017 bis 2021 mit insgesamt 305.000 Euro.

Eine der schönsten Überraschungen unter den 350 Handschriften, die im Rahmen des Projekts zur Handschriftenerschließung 2017 bis 2019 erstmals wissenschaftlich bearbeitet wurden, ist das Verzeichnis der Privatbibliothek von König Karl II. von England (1630-1685). „Die Kollegen der königlichen Bibliothek in Whitehall waren geradezu elektrisiert von unserem Fund“, berichtete Projektleiter Matthias Bley. „Unser Catalogue of Books in the King’s Closet ist der einzige zeitgenössische Nachweis dieser kostbaren Büchersammlung, die 1698 bei einem Brand fast vollständig vernichtet wurde – in Fachkreisen eine kleine Sensation.“ Zusammen mit rund 60 weiteren Handschriften gehört dieser Band zum Gründungsbestand der Landesbibliothek, der Sammlung des Hannoverschen Staatsbeamten Georg Friedrich Brandes (1719-1791). Ein Großteil der übrigen Handschriften ist vor allem für die Geschichte Oldenburgs und der Region von Bedeutung, wie das 1568 geschriebene Oldenburger Stadtrecht. Ganz außergewöhnlich ist das kleinformatige Pro Memoria des oldenburgisch-dänischen Amtsvogtes von Hatten und Wardenburg Traugott Schreber (1671-1718). Schreber trug darin akribisch alle Informationen über seinen Amtssprengel in Listen zusammen und fertigte selbst 25 detailliierte Federzeichnungen einzelner Dörfer an. Alle 350 Handschriften des Projekts sind auch in der Datenbank des Handschriftenzentrums der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel nachgewiesen. 40 ausgewählte Handschriften wurden digitalisiert und können in den Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek Oldenburg Seite für Seite am Bildschirm durchblättert werden.

Noch bis Ende 2021 läuft das Kooperationsprojekt zur Katalogisierung und Digitalisierung historischer Karten der drei niedersächsischen Landesbibliotheken in Hannover, Oldenburg und Wolfenbüttel. Als erstes Teilergebnis präsentierte Bibliotheksleiterin Corinna Roeder die vollständig digitalisierte Kartensammlung Albers. Erst 2018 hatte die Landesbibliothek Oldenburg diese kostbare Sammlung mit Förderung des MWK und der Landessparkasse zu Oldenburg aus dem Privatbesitz des Oldenburger Arztes Dr. Lutz Albers erwerben können. Sie enthält 329 historische gedruckte Karten des nordwestdeutschen Raumes und der nördlichen Niederlande von 1550 bis 1800 - darunter zahlreiche kostbare und seltene Blätter. Auch diese Karten waren bisher nicht elektronisch katalogisiert und außerhalb der Räume der Bibliothek nicht sichtbar. „Viele dieser Karten legen Zeugnis ab von Veränderungen unserer Umwelt in den letzten Jahrhunderten“, sagte Roeder. „Die Schüler-AG Na, Erde? des Neuen Gymnasiums Oldenburg hat beispielsweise anhand der Karten aus der Albers-Sammlung die gewaltigen Änderungen des Küstenverlaufs zwischen Weser und Ems seit dem 16. Jahrhundert herausgearbeitet. Ein anderes Thema, das auch für den Unterricht interessant sein könnte, ist die Entwicklung der Gewässer und Moore.“  

„Durch ihre gemeinsame Digitalisierungsoffensive bündeln die drei niedersächsischen Landesbibliotheken in Hannover, Oldenburg und Wolfenbüttel ihr Knowhow und eröffnen für Forschung, Bildung und Öffentlichkeit neue Nutzungsmöglichkeiten“, betonte Minister Thümler. „Nach Abschluss der Projekte werden digitalisierte Kulturschätze aller drei Landesbibliotheken im Kulturerbeportal Niedersachsen als ‚Verteilte digitale Landesbibliothek“ weltweit sichtbar sein.“


Wo sind die Handschriften und Karten im Internet zu finden?

Handschriften: Wissenschaftliche Beschreibungen von 350 Handschriften der Frühen Neuzeit enthält die Handschriftendatenbank der Landesbibliothek Oldenburg: https://www.lb-oldenburg.de/TEI/dist/content/handschriften/index.php.

Historische Karten: Ausführliche Katalogbeschreibungen von aktuell rund 1.200 historischen Karten der Landesbibliothek Oldenburg finden sich im Verbundkatalog GVK, im Oldenburger Bibliothekskatalog ORBISplus und in der Altkartendatenbank IKAR (http://ikar.staatsbibliothek-berlin.de/).

Vollständige Digitalisate von 40 Handschriften und aktuell 319 historischen Karten der Sammlung Albers können in den Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek Oldenburg (https://digital.lb-oldenburg.de) betrachtet werden. 
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Stadt will Gesellschaftsanteile an der VHS übernehmen

28.05.2021 19:18 Uhr
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will die Volkshochschule enger an die Stadt Oldenburg binden. Um dieses Ziel zu erreichen, strebt die Stadt eine Übernahme von 75 Prozent der Gesellschaftsanteile an. „Damit bekommt die Stadt eine inhaltliche Gestaltungsmöglichkeit und die VHS die notwendige finanzielle Sicherheit“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Sofern der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen den Oberbürgermeister beauftragt, wird Krogmann Verhandlungen mit dem Volkshochschule Oldenburg e. V. führen, mit dem Ziel, 75 Prozent der Gesellschaftsanteile der Volkshochschule Oldenburg gGmbH zu übernehmen.

Bislang gewährt die Stadt der Volkshochschule neben Fördermitteln für Projekte einen Zuschuss aufgrund eines Zuwendungsvertrages. Dieser wurde zum 31. Dezember 2021 gekündigt mit dem Ziel, ihn neu zu verhandeln.

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der VHS gGmbH hat der VHS e. V. die Stadt Oldenburg gebeten, sich an der Gesellschaft VHS gGmbH zu beteiligen. Die Beteiligung müsste 75 Prozent und mehr Anteile betragen, damit auch Satzungsänderungen möglich werden. Die Risiken einer Beteiligung blieben im Vergleich zu den jetzigen Risiken, die mit dem verlorenen Zuschuss verbunden sind, nahezu unverändert.
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„Le’Chaim! – Jüdisches Leben in Oldenburg“

28.05.2021 18:25 Uhr

Ausstellung wird am 30. Mai im Schloss eröffnet – Live-Übertragung aus dem Landesmuseum

Am Sonntag, 30. Mai, eröffnet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann um 12 Uhr im Oldenburger Schloss die Ausstellung „Le’Chaim! – Jüdisches Leben in Oldenburg #1700JahreJüdischesLebenInDeutschland“. Diese vom Kulturbüro der Stadt, der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vorbereitete Ausstellung stellt verschiedene Aspekte des jüdischen Lebens in der Stadt vor und wird bis zum 4. Juli 2021 zu sehen sein. Der Direktor des Theater Laboratorium, Pavel Möller-Lück, spielt zur Eröffnung Auszüge aus seinem Stück „Der kleine Herr Winterstein“.

Die Oldenburger Ausstellung findet im Rahmen des vom Kölner Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ initiierten Festjahres #2021JLID statt, dessen Schirmherrschaft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen hat. Dieser bundesweite Rückblick auf 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gibt Anlass, sich zu vergegenwärtigen, welch lange und wertvolle Tradition jüdischer Kultur es in diesem Land gibt. Finanziell gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wurden Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen in den deutschen Städten und Gemeinden aufgefordert, sich mit Projekten an diesem Jubiläumsjahr zu beteiligen.

Die Oldenburger Ausstellung vermittelt keinen chronologischen Überblick über die Geschichte der Jüdinnen und Juden in der Stadt, sondern setzt thematische Schwerpunkte und rückt besondere Aspekte in den Fokus. So ist die Geschichte der Familie Adolf de Beer beispielhaft dafür, dass die Jüdinnen und Juden Teil der Oldenburger Stadtgesellschaft waren und Freundschaften mit Oldenburger Bürgerinnen und Bürgern pflegten, letztlich aber dennoch auf unvorstellbare Weise ausgegrenzt, deportiert und ermordet wurden. Sie umspannt die Zeit vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten – in Oldenburg bereits 1932 – und zur Rückkehr einiger Familienmitglieder aus der Emigration nach Oldenburg in der Nachkriegszeit.


Die Jüdische Gemeinde:
Im Januar 1962 gründete sich die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg e.V. Bis zur Neugründung der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg im August 1992 nahm sie sich der Aufgabe an, die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christinnen und Christen und Jüdinnen und Juden zu thematisieren und zu organisieren. Mit finanziellem und ideellem Beistand unterstützte sie die Neugründung der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg und setzt sich bis heute entschieden für das jüdische Leben in Oldenburg ein.

Auch die Stadt unterstützte die neue Jüdische Gemeinde zu Oldenburg und baute eine ehemalige Baptistenkapelle von 1867 nach den Anforderungen der Jüdischen Gemeinde zu einem Synagogengebäude um. Am 5. März 1995 wurde es der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg feierlich übergeben. Heute ist die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg ein wichtiger und selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft.


Die Ausstellung:
Die Ausstellung präsentiert verschiedene Objekte aus dem Besitz der Jüdischen Gemeinde, anhand derer ein Zugang zur jüdischen Liturgie ermöglicht und der historische Ursprung sowie die Bedeutung von Schabbat und den wesentlichen jüdischen Festen erklärt wird.

Drei eigens für die Ausstellung produzierte Video-Porträts bereichern die Ausstellung durch persönliche Eindrücke: Junge Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg und ihre Rabbinerin Alina Treiger lassen die Besucherinnen und Besucher teilhaben an ihrem Gemeindeleben. Ein Porträt zeigt die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg und die Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg im intensiven Gespräch über das jüdische Leben in der Stadt früher und heute und über ihre freundschaftlichen Beziehungen zueinander.

Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Ausstellung mit Textbeiträgen zu unterschiedlichen Themengebieten bereichert wie Jüdinnen und Juden in der Spätantike, im Mittelalter oder der Frühen Neuzeit, in Kaiserreich und Weimarer Republik oder zum Neubeginn nach 1945 und zur Emanzipation. Das ermöglicht die Betrachtung der jüdischen Geschichte Oldenburgs im historischen Kontext von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland. 

Eine Gruppe von Studierenden an der Carl von Ossietzky Universität hat ebenfalls zu verschiedenen Themenfeldern des jüdischen Lebens in Oldenburg gearbeitet. Auch die Ergebnisse ihres Seminars „Einführung in das Judentum“ werden in der Ausstellung gezeigt.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schlossplatz 1, hat von dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie ist der Besuch der Ausstellung nur unter bestimmten Vorgaben möglich. Das Landesmuseum gibt dazu auf seiner Homepage www.landesmuseum-ol.de/besuch-planen/besucherinformationen.html Auskunft.


Live-Übertragungen:
Auch die Eröffnung, die Begleitveranstaltungen sowie die Abschlussveranstaltung unterliegen den Pandemie bedingten Einschränkungen. Damit jedoch möglichst viele Interessierte an diesen Veranstaltungen teilnehmen können, werden sie aufgezeichnet und über den Link https://www.youreventonline.de/JuedischesLebeninOldenburg/ live mitzuerleben sein.

Der Veranstaltungsflyer für die Ausstellung und das Programm der gemeinsamen Vortragsreihe des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg in Kooperation mit den Interkulturellen Studien der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gibt es online unter www.oldenburg.de/kulturbuero.

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Tanz in der Nacht

21.05.2021 19:44 Uhr

Edith-Russ-Haus zeigt „The Silicon Valse“ im Aquarium

Im Rahmen der verschiedenen Pandemieverordnungen ist ein Kulturbesuch eine unsichere Sache geworden. Ist die Ausstellung offen? Muss ich mich anmelden? Einen Test mitbringen? Um dem Publikum sichere Kunst im realen Raum – und nicht im virtuellen Raum des Internets – bieten zu können, hat das Team des Edith-Russ-Hauses seit Beginn der Pandemie ein besonderes Format wieder aufgelegt: das „Aquarium“. Die Fensterfront des Seminarraums des Hauses wird jeden Tag nach Sonnenuntergang, also zurzeit ab 21.30 Uhr, zur Projektionsfläche einer künstlerischen Arbeit.

Ab diesem Samstag, 22. Mai, wird dort „The Silicon Valse“ (Der Silizium-Walzer) des ungarischen Künstlers Szabolcs KissPál gezeigt. In zwei Projektionen schaut der Künstler hinter die Kulissen von großen Filmproduktionen. Man sieht eine vertraute Szene in romantischem Schwarzweiß, ein junges Paar tanzt schwungvoll mit kreisenden Schritten in einem mondänen Ballsaal. Doch sie tanzen nicht mit ihrem Partner, sondern mit einem Kameramann, der wiederum von einem ganzen Team von Assistenten begleitet wird, die wohl oder übel mittanzen müssen. Da die Aufnahmen für Tänzerin und Tänzer jeweils separat gemacht wurden, sieht man den ganzen Tanz auf zwei Projektionen, die das ganze Haus in Bewegung zu bringen scheinen. KissPáls schwungvolles Video zeigt, mit welchen technischen Mitteln Illusionen im Spielfilm aufgebaut werden und wie diese unseren Blick auf die Welt nachhaltig beeinflussen. 
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Chinin - Wundermittel gegen Malaria

19.05.2021 18:24 Uhr

Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg

Vom 31. Mai bis 31. Juli 2021 präsentiert die Landesbibliothek Oldenburg die Ausstellung „Chinin - Wundermittel gegen Malaria“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Niederlandistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Kurator der Ausstellung ist Drs. Hans Beelen.

Malaria gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Allein im 20. Jahrhun­dert starben 200 Millionen Menschen an Malaria, und immer noch fordert sie laut Welt­gesundheitsorganisation (WHO) Jahr für Jahr rund 400.000 Opfer, die meisten davon Kinder in Subsahara-Afrika.

Der kanadische Historiker Timothy C. Wingerad bezeichnet die Stechmücke als das gefähr­lichste Tier der Welt, das über das Schicksal von Völkern und Staaten entschieden hat. Die Geschichte der Malariabekämpfung ist ein faszinierendes Kapitel der Medizin- und Mensch­heitsgeschichte zugleich. Sie bietet ein Lehrstück, wie ein Insekt, eine epidemische Krankheit und eine Pflanze die Welt verändert haben.

Die Übertragung der Malariaerreger durch Mücken wurde erst um 1900 endgültig wissen­schaftlich bestätigt. Zuvor hatte man aber bereits erkannt, dass der in Peru beheimatete Chi­narindenbaum ein wirksames Heilmittel gegen Wechselfieber bzw. Sumpffieber – so die frü­hen Bezeichnungen für Malaria ? bietet. Pulverisierte Chinarinde wurde jahrhundertelang als Fiebermittel eingesetzt; der in ihr enthaltene Wirkstoff Chinin blieb lange Zeit das einzig wirksame Gegenmittel. Auch in Norddeutschland und in den Niederlanden war Marschenfie­ber oder kaltes Fieber bis ins 20. Jahrhundert eine weit verbreitete Krankheit.

In der Literatur schlug sich die Entdeckung des Chinins in der Novelle „Zuma“ von Madame de Genlis (1817) nieder. Sie beschreibt den aufsehenerregenden Fall der Gräfin Anna del Chincon, der Frau des Vizekönigs von Peru, die im Jahre 1638 durch das Mittel angeblich von Malaria geheilt wurde. Ihr zu Ehren gab Carl von Linné dem Baum den wissenschaftlichen Namen Cinchona. Bis 1810 hielt Spanien das Weltmonopol für Chinin inne. Danach wurde die Chinarinde über oft abenteuerliche Wege in der Welt verbreitet. Bis ins 20. Jahrhundert war das aus der Rinde gewonnene Alkaloid, später synthetisierte Chinin das einzige wirk­same Mittel gegen Malaria.

Der Versuch des britischen Chemikers William Henry Perkin, aus Teer synthetisches Chinin zu gewinnen, führte im 19. Jahrhundert zu der zufälligen Entdeckung des Farbstoffes Mauvein, die die Mode beeinflusste. Mauvein war der erste synthetische Farbstoff. Die neuartigen Farbstoffe wurden auch zur Einfärbung von mikroskopischen Präparaten benutzt und trugen somit letztendlich zur Entdeckung und Bekämpfung der Malaria-Erreger bei. Auch standen sie Pate für eine neue Generation von Malaria- und anderen Medikamenten.

Auch die Trinkkultur wurde und wird bis heute beeinflusst: im 19. Jahrhundert begannen Spi­rituosen- und Weinhersteller, ihre Produkte mit Chinin zu versetzen. So wurde eine durst­löschende und zugleich gesundheitsfördernde Wirkung angestrebt.

Die Ausstellung über das Wundermittel Chinin verdeutlicht die Geschichte eines Stoffes, der die Weltgeschichte geprägt hat. Sie beleuchtet seine wissenschaftshistorische Entdeckung und industriemäßige Produktionsentwicklung sowie den damit verbundenen Kampf gegen die Malaria. Ein Großteil der Exponate, die Kurator Drs. Hans Beelen von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ausgewählt hat, sind historische Drucke aus den Beständen der Landesbibliothek Oldenburg. Diese werden ergänzt durch entsprechende historische Objekte.

Ausstellung „Chinin - Wundermittel gegen Malaria“

Zeitraum: 31. Mai bis 31. Juli 2021

Der Eintritt ist frei. Vor dem Ausstellungsbesuch empfiehlt es sich, die Homepage der Landesbibliothek Oldenburg www.lb-oldenburg.de wegen der aktuellen Corona-Regeln zu konsultieren.

Einführung von Kurator Drs Hans Beelen: ab 31. Mai auf der Homepage der Landesbibliothek Oldenburg www.lb-oldenburg.de

Begleitheft: Hans Beelen: Chinin. Wundermittel gegen Malaria. Oldenburg: Isensee, 2021. (Schriften der Landesbibliothek Oldenburg, Bd. 73)
Preis: € 7,-

Öffnungszeiten Landesbibliothek:
Mo - Fr 10-19 Uhr und Sa 9-12 Uhr
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Mut und Ideen mit Ladenflächen und Arbeitsplätzen belohnt

17.05.2021 20:35 Uhr

Stadt fördert vier Gründungskonzepte im CORE und CCO

Ein Kultur-Kiosk und ein Mode-Geschäft mit Jeans-Reparaturwerkstatt treffen auf Themen wie ökologische Lebensmittelproduktion und Sexualbildung 4.0 für Teenager. Wo? Im CCO an der Heiligengeiststraße und im nebenan neu eröffneten CORE. Möglich macht’s ein Wettbewerb der städtischen Wirtschaftsförderung, die unter dem Motto „Start-up: Dein Aufbruch, unser Antrieb“ dazu aufgerufen hatte, innovative Gründungsideen mit sozialem oder ökologischem Mehrwert sowie neuartige Einzelhandelskonzepte für die Innenstadt zu entwickeln. Die per Jury-Votum ermittelten vier Konzepte, die nun im CCO und CORE umgesetzt werden, stellten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken, und Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich am Montag, 17. Mai, vor.

„Alle Ideen stehen für eine moderne, bewusste und nachhaltige Zukunft und haben großes Entwicklungspotenzial“, lobt Krogmann. „Wir bekommen hier eine sehr spannende Mischung. Die ausgewählten Gründerinnen und Gründer verkörpern das, was wir zur Belebung der Heiligengeistraße und der Innenstadt brauchen: Sie sorgen mit ihrem Mut und ihren Ideen für frische Impulse und Aufbruch-Stimmung. Hier gilt: Innovation statt Krise“, betont der Oberbürgermeister.

Ladenflächen für Kultur-Kiosk und KUMOKU:
Die Wirtschaftsförderung hatte im CCO zwei Ladenflächen für Pop-up-Stores à 35 Quadratmeter zur achtmonatigen miet- und nebenkostenfreien Nutzung ausgeschrieben. Hinzu kommen jeweils 2.500 Euro für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung. Den Zuschlag haben Jannik Kirchner, Michael Viertel, Anastasia Sverdlova und Tobias Reubold mit ihrem Kultur-Kiosk-Konzept sowie Mode-Designerin Sibylle Kleinhans für ihre Geschäftsidee KUMOKU (die Abkürzung steht für kuratierter Modekonsum) erhalten. Der Kultur-Kiosk „Ecken & Kanten“ soll neben einem klassischen Kiosk-Sortiment aus möglichst regionalem Bezug eine Fläche für Oldenburger Kunst- und Kulturprodukte erhalten und Kunstschaffenden einen Direktvertrieb ermöglichen. Sibylle Kleinhans will nicht nur die Lieblingsjeans ihrer Kunden reparieren, sondern ausgewählte Mode, Accessoires und Designobjekte verkaufen. Sogenannte Pop-Up-Stores (pop up = plötzlich auftauchen) sind Experimentierräume für neue Geschäftsideen. „Auf diese Weise können unkonventionelle und attraktive Formen der Produktpräsentation ohne allzu großes Risiko ausprobiert werden. Hier bietet sich die Chance, dass Kreativität auch wirtschaftlich Früchte trägt und zu einem tragfähigen Geschäftserfolg führt“, hofft Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Arbeitsplätze für die Start-ups LOVIS und VERTIKALI:
Außerdem stellt die Stadt acht Monate lang zwei feste Arbeitsplätze für Start-up-Gründungen im CORE zur Verfügung. Vorgabe war, dass die Projekte eine gesellschaftliche Wirkung entfalten oder ein ökologisches Problem anpacken. „Die Stadt möchte soziale und grüne Gründungen gezielt fördern und in der Innenstadt noch sichtbarer machen“, erläutert Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich. Zum Zuge kommen Antonia Böttinger, Jana Pyrek und Sarah Holzenkamp mit ihrer Idee, Jugendlichen eine digitalisierte Vermittlung von Sexualwissen anzubieten. Die Plattform LOVIS ist eine Sexualbildungswebsite und App mit integriertem Chatbot zur individuellen und anonymen Beantwortung von Fragen. Den zweiten Arbeitsplatz im CORE haben Tom Junge und Felix Jan Kunert mit der VERTIKALI GmbH gewonnen. Sie wollen vertikale Anbauanlagen zur Lebensmittelproduktion entwickeln, betreiben und vermarkten und als Begleiteffekt die eingesparte landwirtschaftliche Nutzfläche umweltbewusst im Sinne der Artenvielfalt nutzen.

Die Jury:
Insgesamt wurden in beiden Kategorien 14 Konzepte eingereicht. Zwei Jurys haben die Bewerbungen anhand von Kriterien wie Stimmigkeit, Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmal, Innenstadt-Tauglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Der Pop-up-Jury gehörten IHK-Geschäftsführerin Carola Havekost, Geschäftsinhaber Stefan Dieker sowie Roland Hentschel und Dr. Wiebke Friedrich von der Wirtschaftsförderung an. In der Start-up-Jury waren Michael Höller (IHK), Dr. Karsten Hurrelmann (Carl von Ossietzky-Universität) und Dr. Wiebke Friedrich (Wirtschaftsförderung) vertreten.
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Startschuss für „Museum findet Stadt“

14.05.2021 21:29 Uhr

Stadtmuseum geht mit Ausstellung in den öffentlichen Raum

Mit der Einrichtung des Bauzauns vor dem Stadtmuseum Oldenburg fiel am Mittwoch, 12. Mai, der Startschuss für die Kampagne „Museum findet Stadt“. „Aufgrund des Abrisses und Neubaus wird das Stadtmuseum für die nächsten Jahre geschlossen bleiben und wir gehen mit unseren Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen stattdessen in den öffentlichen Raum, ganz nach dem Motto: Jetzt in der Stadt, statt im Museum“, stellt Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann die Kampagne vor.

In diesem Kontext wird eine Stadtausstellung im öffentlichen Raum die Aktivitäten des Stadtmuseums über die Dauer der gesamten Schließzeit bis zur Neueröffnung begleiten. Die Ausstellung wird auf kleinere und größere historische Begebenheiten und die Geschichten, die hinter Gebäuden, Plätzen oder Personen stecken, aufmerksam machen. „Es werden Themen und Inhalte aufgegriffen, welche  langlebige, Generationen überdauernde Kristallisationspunkte kollektiver Erinnerung und Identität  Oldenburgs darstellen“, erläutert Steffen Wiegmann. „In dieser Hinsicht werden sowohl die Lambertikirche oder der Pulverturm betrachtet, als auch historische und gegenwärtige Zusammenhänge, die sich zum Beispiel mit dem Spielplatz am Eversten Holz, dem AVZ-Turm an der Universität oder auch einem Gemüseladen an der Ecke verbinden lassen.“

Jeweils  für rund drei Monate werden ab Mai 2021 immer wiederkehrend bis zur Neueröffnung des Stadtmuseums Aufsteller, Plakate oder auch kleinformatigere Varianten wie zum Beispiel Fahrradanhänger im öffentlichen Raum sichtbar werden. Mit diesen wird auf jeweils einen Aspekt der Oldenburger Stadtgeschichte aufmerksam gemacht, welcher dann auf der Website www.museum-findet-stadt.de inhaltlich weiterführend dargestellt wird. „Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die wachsende Ausstellung mit ihren persönlichen Themen und Orten zu bereichern und zu erweitern“, ruft Museumsleiter Wiegmann zum Mitmachen auf. Zwölf Orte und Themen werden den Auftakt der Stadtausstellung bilden.

Unter den Orten befindet sich im Quartier Neu-Donnerschwee auch der Gedenkstein Kaiser Wilhelm I. Dieser eher unscheinbare Stein hat als „Stein des Anstoßes“ eine Debatte über die Erinnerungskultur vor Ort ausgelöst. Mit seiner Entdeckung und Wiederaufstellung überlagern sich im öffentlichen Raum erinnerungskulturelle Prinzipien, welche diskutiert werden können und sollten. Zur Unterstützung und Förderung der Diskussion und  Beteiligung wird eine Ausstellung des Stadtmuseums im Juni vor Ort zur Geschichte des Gedenksteins und der Kaserne Donnerschwee zu sehen sein. 

Weitere Orte und Themen der Stadtausstellung sind: Der Friedensplatz, die Lambertikirche, die Glashütte, das Wallkino, die 91er Straße, der Pulverturm, der Hafen, das Stadion Donnerschwee, der Spielplatz Eversten Holz, die Universität und der Gemüsehändler Sultan in der Ritterstraße.

Neue Außenkommunikation und temporäre Webseite
Gleichzeitig mit dem Start von „Museum findet Stadt“ wird das neue Corporate Design und die Außenkommunikation des Stadtmuseums vorgestellt, bestehend aus einem neuen Logo, einer Hausschrift und der Hausfarbe Orange. Gegenwartsorientierung und demokratische Anmutung sollen hiermit vermittelt werden und die Absicht unterstrichen werden, ein Museum für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger zu sein. Für die Dauer der Schließzeit wird bewusst ein robust wirkender Mono-Schrifttyp in Anzeigen und Veröffentlichungen verwendet, welcher sich mit der Neueröffnung in eine sachlich-elegante Form wandelt. Die Farbe Orange wird ebenfalls stärker während der Schließzeit genutzt und soll später wieder mehr in den Hintergrund treten.

Die Webseite www.museum-findet-stadt.de wird, zusätzlich zu den Inhalten der Stadtausstellung, auch als zentrale Anlaufstelle für das Stadtmuseum während der Schließzeit bis zur Neueröffnung dienen. Informationen über aktuellen Projekte, Veranstaltungen, Ausstellungen, den Bauverlauf, die Projekträume in Leerständen, Mitmachmöglichkeiten und mehr sind unter dieser Adresse zu finden.

Zeitplan des Museumsneubaus
Die Stadt rechnet Mitte Juni mit der Erteilung des Förderbescheids durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Erst danach können die Planungsbüros mit der Ausführungsplanung beginnen, also alle Details des Neubaus planen, um Leistungsverzeichnisse für eine europaweite Ausschreibung zu erstellen. Für den Oktober ist die Baustelleneinrichtung geplant, damit im November mit dem Abbruch der Neuen Galerie begonnen werden kann. Im April 2022 soll mit den Bauvorbereitungen für den Neubau begonnen werden und im Sommer 2022 sollen die Restaurierungsarbeiten an den drei Villen starten. „Wir rechnen damit, dass der Neubau und die Villen Ende 2023 fertiggestellt werden. Darauf folgen dann noch circa 5 Monate für die Einrichtung der Ausstellung, so dass wir voraussichtlich im Mai 2024 das neue Stadtmuseum eröffnen können“, sagt Museumsleiter Steffen Wiegmann.
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Drei neue Medienkunst-Stipendiaten am Edith-Russ-Haus

14.05.2021 21:28 Uhr

Rana Hamadeh, Jim Jasper Lumbera und Hira Nabi erhalten jeweils 12.500 Euro

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst im Jahr 2021 wieder drei Stipendien zur Förderung künstlerischer Arbeiten im Bereich der Medienkunst, die mit jeweils 12.500 Euro dotiert sind. Diese gehen an: Rana Hamadeh für ihre Arbeit „Just Machines“, Jim Jasper Lumbera für sein Projekt „The Black Dog Which Causes Cholera“ und Hira Nabi für ihr Werk „How to Love a Tree“. Insgesamt hatten sich 483 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für die drei Produktions- und Aufenthaltsstipendien beworben.

„Die Preisträger auszuwählen war nicht einfach: Nicht nur, dass wir die bisher größte Anzahl an Bewerbungen erhalten haben, auch die hohe Qualität der Einreichungen machte die Entscheidung über die letzten drei Preisträger schwierig“, sagt Edit Molnár aus dem Leitungsteam des Edith-Russ-Hauses. „Diese Aufgabe brachte der Jury aber auch eine große intellektuelle Bereicherung beim Nachdenken über die vorgeschlagenen Projekte.“ In der Jury waren in diesem Jahr Emily Pethick (Leiterin der Rijksakademie, Amsterdam), Cosmin Costinas (Leiter von Para Site, Hong Kong), sowie Edit Molnár und Marcel Schwierin (Leitung Edith-Russ-Haus).

Viele der künstlerischen Projekte wurden unter dem Druck und den Bedingungen der laufenden Pandemie geplant, aber ihre Interessen und Anliegen gingen weit über deren Grenzen hinaus und stellten ambitionierte Versuche dar, über große Themenfelder nachzudenken. „Wir entdeckten mehrere wiederkehrende Themen, wie zum Beispiel sich verändernde Zukunftsszenarien vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe, die Herausforderungen der Migrationsbewegungen, die Transformation des Kunstobjekts in Bezug auf den Status des Museums in einer postkolonialen Kulturlandschaft, mentale Fragilität und die Möglichkeiten für neue Formen der Verbundenheit“, erläutert Marcel Schwierin vom Leitungsteam.
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Oldenburger Museen dürfen wieder öffnen

07.05.2021 19:51 Uhr
Nach genau drei Wochen Schließzeit dürfen die Museen in Oldenburg am Freitag, 7. Mai, wieder öffnen. Im April war die Stadt Oldenburg als Hochinzidenzkommune eingestuft worden, so dass unter anderem auch alle Museen vom 16. April bis 6. Mai schließen mussten. Jetzt liegt der Inzidenzwert stabil unter 100, so dass das Horst-Janssen-Museum, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst und die Artothek ab Freitag wieder Besucherinnen und Besucher in ihren Ausstellungen willkommen heißen dürfen.

Das Team des Edith-Russ-Hauses freut sich ganz besonders, endlich die neue Ausstellung „Language for Sale“ öffnen zu dürfen. Eigentlich wäre die Eröffnung bereits für den 21. April geplant gewesen. Die internationale Gruppenausstellung thematisiert auf humoristische Weise den Ausverkauf der Sprache und die stetige Zunahme von Nonsens-Sprache, von sozialistischen Trauerreden über Managementschulungen bis hin zum Sprechen über Kunst.

Im Horst-Janssen-Museum ist zurzeit die Dauer-Ausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen zu sehen. Der Sonderausstellungsbereich wird gerade für die am 21. Mai beginnende Ausstellung „Ilna Ewers-Wunderwald: Expedition Jugendstil“ umgebaut.

Das Stadtmuseum Oldenburg hat aufgrund des Umbaus weiterhin geschlossen, öffnet aber einen kleinen Bereich mit der Sonderausstellung „Von Oldenburg in die Welt – 150 Jahre Ansichtskarte“. Der Zugang zur Postkarten-Ausstellung erfolgt über das Horst-Janssen-Museum.

Die Artothek Oldenburg hat ab Montag, 10. Mai, wieder geöffnet und präsentiert die Ausstellung „Neue Werke“ mit Malerei, Grafiken, Fotografien und Skulpturen von 17 Künstlerinnen und Künstlern. In der Kunstausleihe gelten die regulären Besuchstage montags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Für diese Tage werden 30-minütige Besuchstermine vergeben.

Der Museumsbesuch ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann spontan vor Ort oder telefonisch während der Öffnungszeiten erfolgen. Die Kontaktdaten werden zur Nachverfolgung dokumentiert. Ob mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ab dem 10. Mai auch eine Testpflicht für Museumbesucherinnen und -besucher hinzukommt, bleibt abzuwarten. In allen Häusern gelten die üblichen Hygieneregeln und die Maskenpflicht (FFP2- oder OP-Maske). Es gelten je nach Raumgröße unterschiedliche maximale Besucherzahlen. Das Zeitfenster für einen Museumsbesuch beträgt 2 Stunden.
 
Die Telefonnummern für die Terminvergabe lauten:
Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum: 0441 235-2885
Edith-Russ-Haus: 0441 235-3353
Artothek: 0441 235-2794
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Stadtmuseum: „Zeit für was Neues“

30.04.2021 12:21 Uhr

Entwicklung der Innenstadt ist Thema der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“

Am Mittwoch, 5. Mai, 19 Uhr, lädt das Stadtmuseum unter dem Titel „Zeit für was Neues“ zum fünften Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Corona-bedingt findet die Gesprächsrunde im virtuellen Raum statt. Zu Gast ist Michael Hagemeister von der unabhängigen Agentur für Zwischennutzung Raum auf Zeit.

Die Oldenburger Innenstadt von heute: charmant, vielseitig, atmosphärisch, modern – aber immer häufiger fallen leerstehende Ladengeschäfte ins Auge, die über einen längeren Zeitraum ungenutzt bleiben; und das nicht erst durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Einzelhandel.

Wie kann dieses Phänomen bewertet werden? Als Problem, weil der frühere Zustand als Idealvorstellung gilt oder als Chance für eine neue Phase in der Entwicklung der Innenstadt? 

Die Online-Gesprächsrunde will zeigen, wie Leerstand kreativ genutzt werden kann. Außerdem gibt es Antworten auf die Frage, was das Stadtmuseum damit eigentlich zu tun hat.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Sie kann telefonisch unter 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de erfolgen. Der Link zur Teilnahme wird anschließend zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum digitalen Angebot des Stadtmuseums sind unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/besuch-planen/digitales-angebot zu finden.

Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe findet unter dem Titel „Hinter der Fassade“ am Mittwoch, 2. Juni, 19 Uhr, statt. Zu Gast ist dann der Architekt Dennes Janßen, der bei einer Live-Führung durch das 3-D-Modell die Pläne für das neue Museumsgebäude vorstellt.
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Oldenburg Stadtgärten

23.04.2021 10:58 Uhr

Der Aufbau hat begonnen

Ein Sommer ohne die Stadtgärten ist in Oldenburg inzwischen kaum mehr denkbar. Seit vielen Jahren erfreuen inszenierte Gartenschauplätze die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt. Trotz der aktuellen Umstände sollen auch in diesem Jahr bunte Blumen für eine farbenfrohe, duftende und blühende Innenstadt sorgen. An sechs Standorten in der Fußgängerzone entstehen kleine grüne Oasen zum Platz nehmen und Innehalten.

Doch bevor nun der Startschuss fällt und die Stadtgärten ihre Pforten öffnen, heißt es noch mal kräftig anpacken. Der Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau der Stadt Oldenburg setzt in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Jugendwerkstatt der Volkshochschule die Gärten um. Ende April beginnen die Aufbauten in der Innenstadt. Derzeit werden in der Werkstatt der Volkshochschule Oldenburg die Beetumrandungen für die Stadtgärten gebaut.

Auch die Haarenstraßen- & Julius Mosen-Platz-Gemeinschaft beteiligt sich an den Stadtgärten. Mit tierischen Blumenbeeten lädt die Haarenstraße zum Bummeln und Verweilen ein.

„Das ist seit vielen Jahren ein wunderbares Projekt unseres Vereins, um grüne Ruhe-Oasen zwischen Häusern, Asphalt und Beton zu schaffen“, sagt Friedrich-August Fisbeck, erster Vorsitzender des City-Management Oldenburg. Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), ergänzt: „Tourismus und Einzelhandel sind beide von der Corona-Pandemie schwer gebeutelt. Umso erfreulicher ist es, dass wir trotzdem die Natur in die Stadt holen, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Es ist genau das richtige Zeichen in dieser Zeit.“

Über dreizehn Wochen lang, vom 8. Mai bis zum 8. August 2021 sind Publikum und tierische Besucher wie Bienen, Hummeln und weitere Flug- und Krabbeltierchen herzlich willkommen in Oldenburgs Stadtgärten.

Weitere Informationen unter www.oldenburg-tourismus.de/stadtgaerten. 
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Erweiterungsbau am Alten Gymnasium startet

23.04.2021 10:26 Uhr

Gymnasium bekommt auch neue Sporthalle

Am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO) beginnen in diesen Tagen die Arbeiten für ein umfangreiches Erweiterungsprojekt. Geplant ist im hinteren Teil des Schulgeländes ein komplett neues Gebäude, das unter anderem Platz bietet für eine neue Sporthalle und moderne Unterrichtsräume. In dieser Woche haben die Bauarbeiten mit der Lieferung und dem Einbau der ersten Spundwandelemente begonnen.

In der ersten Bauphase stehen zunächst sehr aufwendige Gründungsarbeiten an. Es wird eine bis zu 4,5 Meter tiefe Baugrube ausgehoben. Dabei wird mit dem Einsatz der Spundwände ein Verfahren gewählt, das ohne Grundwasserabsenkung auskommt und die umliegenden Bäume schont.

Insgesamt werden etwa 3.300 Quadratmeter Nettogeschossfläche gebaut. Neben der abgesenkten Sporthalle entstehen am AGO unter anderem ein neuer Musik- und EDV-Bereich.

Der eigentliche Rohbau beginnt voraussichtlich im August. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau liegen bei etwa 10,5 Millionen Euro.
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Wünsche für das neue Stadtmuseum

16.04.2021 15:25 Uhr

Anregungen werden auf dem Museumsvorplatz, analog und digital gesammelt

Während hinter den Kulissen Objekte und Kunstwerke eingepackt und abtransportiert werden, wird das Stadtmuseum Oldenburg ab Mai „in der Stadt, statt im Museum“ sein. Dieser Schritt stellt den Aufbruch auf einem Weg dar, an dessen Ende ein erneuertes Museum stehen wird.

„Bevor wir diesen Schritt tun, möchten wir die Oldenburgerinnen und Oldenburger einladen, uns vor Ort ihre Wünsche mit auf den Weg zu geben. Was für ein Ort soll es werden? Was soll dort passieren?“, erläutert Sandrine Teuber, Mitarbeiterin des Teams Bildung und Vermittlung.

Auf dem Vorplatz des Stadtmuseums wird es vom 16. April bis zum 30. April 2021 die Möglichkeit geben, mit den eigenen Vorstellungen und Wünschen die dort umrissenen Konturen des neuen Museumsgebäudes zu füllen und so sichtbar werden zu lassen. Hierfür können Schablonen mit Symbolen verwendet werden. „Damit die Passantinnen und Passanten auch wissen, was sich hinter den Symbolen verbirgt, haben wir eine Legende auf einem der Fenster angebracht“, ergänzt Melanie Robinet, die ebenfalls im Team Bildung und Vermittlung arbeitet. „Wir sind alle gespannt auf die kommende Zeit, freuen uns auf die Wünsche der Oldenburgerinnen und Oldenburger und nehmen diese gerne mit auf unseren Weg.“

Analog ist eine Teilnahme über die Fahrradanhänger möglich, die im Stadtgebiet verteilt worden sind und die ausgefüllt im Museum während der Öffnungszeiten abgegeben werden können. Aber man kann auch digital unter https://services.oldenburg.de/index.php?id=408 teilnehmen.
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„Das Jahr 1990 freilegen“

16.04.2021 14:59 Uhr

Die schönsten deutschen Bücher 2020 kommen zum Welttag des Buches in die Landesbibliothek Oldenburg

25 besondere Bücher, die die Stiftung Buchkunst als „Schönste deutsche Bücher 2020“ ausge­zeichnet hat, sind vom 22. April bis 21. Mai 2021 im Lern- und Informationszentrum (LIZ) der Landesbibliothek Oldenburg zu sehen. Sie dürfen dort auch durchblättert, befühlt und natürlich gelesen werden. Ab dem 23. April, dem Welttag des Buches, können Leserinnen und Leser außerdem exklusive „Lesemäuse“ erwerben und mit diesen originellen, handgenähten Lesezeichen die Restaurierung alter Bücher unterstützen.

Das Fotobuch „Das Jahr 1990 freilegen“, das Sachbuch „Die Wunderkammer der deutschen Sprache“ und der Roman »Miroloi« von Karen Köhler sind drei der 25 Neuerscheinungen der Jahre 2019 und 2020, die Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren aus 660 Einsendungen als „Schönste deutsche Bücher 2020“ ausgewählt haben. Hinter den Juroren der Stiftung Buchkunst verbergen sich Menschen, die sich dem Medium Buch mit Leidenschaft verschrieben haben. Sie arbeiten als Hersteller im Verlag, sind Buchwissenschaftler, Typografen oder Illustratoren und kennen die Untiefen der Buchgestaltung sehr genau. Die prämierten Bücher sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer Möglichkeiten. Sie weisen auf wichtige Trends und Strömungen der deutschen Buchproduktion hin. Fünf Preisträger gibt es in jeder der fünf Kategorien

  • Allgemeine Literatur
  • Wissenschaftliche Bücher/Schulbücher/Lehrbücher
  • Ratgeber/Sachbücher
  • Kunstbücher/Fotobücher/ Ausstellungskataloge
  • Kinderbücher/Jugendbücher
Aus den 5 x 5 schönsten Büchern wählte eine Sonderjury den Wälzer „Das Jahr 1990 freilegen“, herausgegeben von Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge u.a. (Spector Books, Leipzig) zum „Schönsten Buch des Jahres 2020“. Auf fast 600 Seiten werden Fundstücke des Vereinigungsjahres 1990 ausgebreitet und sortiert. Das Buch zeichnet sich durch aufwendig recherchiertes Fotomaterial aus, zumeist in Schwarz-Weiß; Zitate, Aufsätze, Interviews sind im Stil der neutralsten Schriften des letzten Jahrhunderts gehalten. Etliche der „schönsten Bücher 2020“ sind auch im Bestand der Landesbibliothek und können ausgeliehen werden. Für die Lektüre dieser und vieler anderer aktueller und künftiger Lieblingsbücher gibt es zum Welttag des Buches exklusiv in der Landesbibliothek originelle „Lesemäuse“ zu kaufen: Smilla Hohn, Abiturientin am Alten Gymnasium Oldenburg, hat über 50 dieser farbenfrohen und praktischen Lesezeichen in liebevoller Handarbeit selbst genäht. Keine Maus gleicht der anderen. Der Verkauf der Lesemäuse zum Preis von 6 Euro kommt der Aktion „Buch in Not“ der Landesbibliothek zugute: Bereits seit 2004 unterstützen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Aktion mit Buchpatenschaften und Spenden die Restaurierung alter Bücher und tragen so aktiv zum Erhalt des kulturellen Erbes bei. Ausstellung „Die schönsten deutschen Bücher 2020“ Zeitraum: 22. April bis 21. Mai 2021 Der Eintritt ist frei. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung ist die Besucherzahl beschränkt und eine Registrierung erforderlich. Termine können unter lbo@lb-oldenburg.de oder 0441 505018-20 gebucht werden. Lesemäuse für „Buch in Not“: € 6,- Das schönste deutsche Buch 2020: Alexander Kluge, u.a. (Hrsg.): Das Jahr 1990 freilegen. Remontage der Zeit. Leipzig: Spector Books, 2019. Öffnungszeiten Landesbibliothek: Mo - Fr 10-17 Uhr und Sa 9-12 Uhr
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Kaiserlinde schmückt Staugraben

16.04.2021 14:29 Uhr

Stadt freut sich über Baumspende vom Lions-Club Oldenburg-Lappan

Der Lions-Club Oldenburg-Lappan hat sich mit einer Spende von 1.000 Euro an einer Baumpflanzung beteiligt. Gemeinsam wurde der Baum am Dienstag, 13. April, von Reinhard Nannemann und Harald Lesch, Lions-Club Oldenburg-Lappan, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Bauordnung und Umwelt, am Staugraben gepflanzt.

Für die Pflanzung im innenstadtnahen Bereich wurde eine Kaiserlinde ausgewählt, die zu den stadtklimafesten Bienennährgehölzen zählt. „Vielen Dank an den Lions-Club Oldenburg-Lappan für die Baumspende. Das ist ein toller Beitrag auf unserem Weg zu einer noch grüneren Innenstadt“, findet Oberbürgermeister Krogmann.

Der Baum ist bereits fast 20 Jahre alt und verfügt über eine Höhe von gut fünf Metern und einen Stammumfang von 25 Zentimetern. Mit der Ecke Staugraben/Gottorpstraße konnte für die Linde ein wirkungsvoller Baumstandort gefunden werden. Zusätzlich zur Pflanzung beinhaltet die Baumspende eine dreijährige Baumpflege. Reinhard Nannemann und Harald Lesch vom Lions-Club Oldenburg-Lappan freuen sich über diese Möglichkeit zur Baumspende: „Uns als Lions-Club Oldenburg-Lappan liegen soziale Projekte in Oldenburg besonders am Herzen. Mit der Linde als einer der ältesten heimischen Baumarten möchten wir ein Dankeschön an die Stadt richten, von dem noch viele Generationen etwas haben werden.“
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theater wrede + beglückwünscht kleine Künstler*innen

30.03.2021 20:08 Uhr

Malwettbewerb beendet

Das theater wrede + beendete erfolgreich ihren Malwettbewerb und beglückwünschte die drei Sieger:innen mit Preisen. Kinder bis 8 Jahre hatten für sechs Wochen die Möglichkeit, künstlerisch zu zeigen, was nachts in der Welt der Tiere passiert. Gemeinsam mit Spielwaren Bente und der Buchhandlung Bültmann & Gerriets wurden die besten drei Bilder mit Sach- und Theatergutscheinen sowie Büchern prämiert. Mit der Aktion wollte das Theaterteam die Wartezeit auf das Stück „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ verkürzen. Darin wird der Theatersaal in ein lebendiges Bilderbuch verwandelt. Großflächige Animationen, darauf abgestimmte Klänge und eine Erzählstimme nehmen alle ab 1+ mit auf die Reise durch die aufregende Welt der Tiere.

Ada (3 Jahre), Maarten Maximilian Gerdes (4 Jahre) und Jella van der Huir (7 Jahre) gehören zu den ausgewählten Künstler:innen, die das Theaterteam am meisten überzeugten. „Es war nicht einfach, zwischen den 80 eingereichten Kunstwerken aus drei Kategorien zu entscheiden. Wir haben sehr viele außergewöhnliche Bilder mit vielen schönen Ideen erhalten. Dabei waren bunte Bilder mit Löwen, Bären, Eulen oder auch Schildkröten und Haien – viele mit Wachsmalstiften oder Wasserfarbe gemalt. Dennoch haben uns die Ideen und kreativen Umsetzungen der drei schließlich am besten gefallen“, so theater wrede + Pressesprecherin Katharina Proske. „So malte Ada neben einem großen Sternenhimmel einen Fuchs und Vogel, während Maarten Maximilian an Fledermäuse mit großen Augen dachte. Für den Mond schnitt er in der Mitte einen Kreis aus und klebte ein anderes Bild dahinter. Jella van der Huir zeigte auf ihrem Bild ein Lagerfeuer, das sie mit farbigem Papier und Holzstücken klebte. Hier sitzen Schwein und Schlange zusammen, während über ihnen eine Fledermaus kreist“; erklärt sie weiter.

Alle Bilder können digital unter www.theaterwrede.de betrachtet werden. Zur Premiere von „Mond-Eine Reise durch die Nacht“ (ab April) werden zusätzlich alle Bilder im Foyer der Spielstätte ausgestellt.

Bei dem Theaterstück für alle ab 1+ wird der Theatersaal zum lebendigen Bilderbuch. Hier erfahren die Zuschauenden, was in den Wäldern, auf dem Eis und unter Wasser in der Tierwelt bei Mondschein passiert, wie bei den Schildkröten, die im Mondlicht ihre Eier ablegen. Im Bühnenbereich, aus ihrer Sitzinsel heraus, beobachten alle ab 1+ verschiedene animierte Tiere an den Theaterwänden: Ein Vogelschwarm zieht z.B. von einer zur anderen Seite, während im nächsten Moment quakende Frösche aus einer anderen Richtung zu hören sind. Speziell für das Stück komponierte Musik und eine Erzählstimme erwecken die Tiere und ihre Welt zum Leben. „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ ist angelehnt an das bekannte Bilderbuch der Autorin und Illustratorin Britta Teckentrup.

„Während unsere bisherigen Produktionen für die Allerkleinsten einen intimen Rahmen erzeugten, wollen wir mit diesem Stück, aufgrund der aktuellen Situation, einen neuen Weg gehen. Wir möchten alle Menschen ab 1+ durch die raumübergreifenden Animationen und die extra dafür komponierten Klänge erreichen“, erklärt Marga Koop, künstlerische Leiterin des theater wrede +. „Das Stück wurde speziell für die aktuelle Zeit entwickelt, um auch mit allen Corona- Maßnahmen eine Verbundenheit im Publikum zu erreichen. Denn mit dieser Inszenierung kann ein Gefühl entstehen, dass alle Lebewesen durch die Magie des Mondes vereint sind.“

Das theater wrede + bedankt sich herzlich für die Bereitstellung der Preise bei Spielwaren Bente und Bültmann & Gerriets und ebenso für die Förderung von „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ bei der Oldenburgischen Landschaft (Mit Mitteln des Landes Niedersachsen), der OLB-Stiftung und für die Spenden aus dem Publikum.
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Stadtmuseum packt ein: Umzugsvorbereitungen beginnen

26.03.2021 13:19 Uhr

Skulptur „Mann aus der Enge heraustretend“ wird abtransportiert

40 Jahre lang stand er vor dem Stadtmuseum und prägte an dieser Stelle das Stadtbild, jetzt muss er vorübergehend eine andere Bleibe finden: „Der Mann aus der Enge heraustretend“. Am heutigen Donnerstag, 25. März, wird die 1980 von Waldemar Otto geschaffene Skulptur sorgfältig verpackt und abtransportiert, um für circa zweieinhalb Jahre auf dem Fliegerhorst eingelagert zu werden. Dies ist nur der Anfang. Bis zum 31. März werden alle Kunstwerke aus dem Museumsgarten, aus der Raiffeisenstraße und vom Vorplatz des Museums abtransportiert und eingelagert. Die 1893 abgenommene Kirchturmbekrönung der Lambertikirche, ein Ammerländer Mühlstein und zwei nach Wallensteinscher Art aufgebaute Kanonenkugelpyramiden gehören genauso dazu wie Kunstwerke von Louise Christine Thiele, Hede Bühl, Butjatha oder Udo Reimann. Anlass für den Abtransport der Kunstwerke ist der bevorstehende Abbruch der Neuen Galerie, an deren Stelle der Museumsneubau errichtet werden soll.

Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums, sagt dazu: „Nach langen Vorbereitungen beginnt nun unser Auszug. Wir stehen am Beginn zahlreicher Gestaltungsprozesse, welche nicht nur unseren Neubau, sondern auch den öffentlichen Raum in der Raiffeisenstraße und der Straße Am Stadtmuseum betreffen. In diesem ersten Schritt kümmern wir uns nun um die Sicherung der Kunst- und Kulturgüter.“
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theater wrede + erhält 1,5 Millionen € Bundesförderung zur Stärkung der freien Szene

16.03.2021 16:06 Uhr

Wegbereiter Dennis Rohde (SPD) gratuliert

Mit einer Bundesförderung von 1,5 Millionen Euro über drei Jahre erhält das theater wrede + zum zweiten Mal eine große Ehre für ihre bundesweite Nachwuchsunterstützung von Künstler:innen. Mit dem Förderprogramm „Verbindungen fördern“ wurde das theater wrede + mit ihrem Modellprojekt flausen+ als einziges Modell aus Niedersachsen, zusammen mit drei weiteren bundesweiten Theaternetzwerken, ausgewählt. Dabei setzte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde erfolgreich für die Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (kurz BKM) ein. Mit dem Geld sollen neue Spielstätten sowie neue Partner:innen für die Förderung von Künstler:innen in der Fläche gewonnen werden.

Vor 10 Jahren gründete das theater wrede + mit bundesweiten Spielstättenpartner:innen das Modellprojekt flausen+ zur Vernetzung, Begleitung und Professionalisierung von Künstler:innen. Als stetig wachsendes Netzwerk aus freien Theatern gehören mittlerweile 26 Spielstättenpartner:innen aus 13 Bundesländern dazu. Dabei ermöglichen sie Künstler:innen jährlich ein Stipendienprogramm zu nutzen, bieten im Anschluss Unterstützung für die Finanzierung einer Koproduktion und geben im dritten Schritt einen Rahmen, um die Koproduktion als Gastspieltour auf Bühnen bundesweit zu zeigen. Dadurch wurde flausen+ zum Wegbereiter für eine prozessuale künstlerische Entwicklung und prägte den Begriff der szenischen Forschung als wichtigen Grundbaustein für zeitgenössisches Theater.

Nach 11 Jahren Aufbauarbeit ist die Vision des vom theater wrede + in Oldenburg initiierten Modellprojekts flausen+ wahr geworden: Mit der Bundesförderung von 1,5 Millionen Euro sollen weitere kleine und mittlere freie Spielstätten und regional arbeitende Künstler:innen bundesweit vernetzt und unterstützt werden.
„Diese Förderung wird besonders in die Vernetzung, Forschungsarbeit, Begleitung und Professionalisierung der freien Szene fließen. Mit Kongressen und Festivals wollen wir den Austausch und Wissenstransfer zwischen Künstler:innen, Spielstättenbetreiber:innen und Politik in weiteren Regionen vorantreiben. Das bedeutet für das Modell und damit für die freie Theaterszene einen gänzlich neuen Schritt in die Zukunft: neue Spielstätten sowie neue Partner:innen für die flächendeckende Förderung von Künstler:innen sollen und können nun erstmals gewonnen, eingebunden, unterstützt und praktisch vernetzt werden. Dieses Angebot ist besonders für Künstler:innen wichtig, die in ländlichen Regionen leben und einen schwierigeren Zugang zu Fördermöglichkeiten haben“, so Theater- und Stipendiennetzwerk- gründer Winfried Wrede.

Das theater wrede + wurde für die Förderung als eines von vier bundesweiten und einzige Initiative in Niedersachsen ausgesucht. Dabei war der Oldenburger Abgeordnete Dennis Rohde ein wichtiger Wegbereiter der Förderung, der zusammen mit SPD- Landtagsabgeordneten Hanna Naber und SPD-Landtagsabgeordneten Ulf Prange vor Ort gratulierte: „Ich freue mich, dass das theater wrede + mit dem von ihnen initiierten Stipendiennetzwerk Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit gibt, sich mit ausreichend Zeit mit einem Thema auseinanderzusetzen und gleichzeitig durch ihre Beratung neue Künstlerinnen und Künstler weiter zu professionalisieren. Die Kulturszene ist stark von der Corona-Pandemie getroffen, daher ist diese Förderung ein wichtiges Zeichen für alle Kulturschaffenden in der Region und umzu“, so Dennis Rohde, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Der Erfolg des Modellprojekts flausen+ zeigt sich auch an der hohen Nachfrage der Stipendienplätze. Jährlich bewerben sich rund 140 Personen, um für einen Monat an einem Thema, ohne den üblichen Zeit- und Produktionsdruck, zu forschen und im makingOFF das Publikum in den Prozess der Forschung einzubinden. In diesem Jahr werden neun Plätze vergeben. Aufgrund des stetigen Wachsens des flausen+bundesnetzwerks und ihren Förderaktivitäten, hat das theater wrede + mit den Spielstättenpartner:innen eine gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz in Oldenburg gegründet. Ein Festakt dazu wird am 17.6.2021 noch folgen.

Das theater wrede + bedankt sich bei allen Wegbreiter:innen. Dazu gehören u.a. der SPD- Abgeordneten Dennis Rohde auch Johannes Kahrs (ehemaliger SPD- Bundestagsabgeordneter), Detlef Lehmbruck (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Daniela Koß (Stiftung Niedersachsen).

Seit Kurzem kooperiert das freie Theater in der Klävemannstraße mit seinem bundesweiten Netzwerk bereits mit dem Fonds Darstellende Künste. Im Rahmen des Förderprogramms #TakeCareResidenzen wurden 348 Einzelkünstler:innen sowie Gruppen für die Realisierung von Forschungsprojekten bundesweit mit 5.000 Euro von dem Fonds finanziell unterstützt. Dabei hat das theater wrede + mit seinem bundesweiten Netzwerk mit ihrem Know-How bei der Koordination, Vernetzung und Beratung geholfen.
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Kippen-Gully: Hier ist Fallenlassen ausdrücklich erlaubt

13.03.2021 13:08 Uhr

Stadt testet Boden-Aschenbecher an stark frequentierten Bussteigen am Lappan

Einfach mal die Zigarettenkippe wegschnipsen oder die Reste des Glimmstängels irgendwo auf dem Boden austreten – gegen diese Unsitte geht die Stadt Oldenburg jetzt mit einem Modellversuch vor. Am Lappan testet der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) zum ersten Mal Aschenbecher, die in den Boden eingelassen sind. Diese Boden-Aschenbecher sollen Raucherinnen und Raucher animieren, ihre Stummel ganz gezielt in den Kippen-Gully fallen zu lassen.

Noch immer sind in vielen Städten achtlos weggeworfene Zigarettenkippen ein großes Problem, so auch in Oldenburg. Dabei ist wohl den wenigsten Raucherinnen und Rauchern bewusst, dass das Wegwerfen von Zigarettenstummeln eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit 50 Euro Bußgeld geahndet werden kann. „Gerade an Bushaltestellen werden Zigarettenreste schnell mal am Boden ausgetreten, wenn der ersehnte Bus sich der Haltestelle nähert“, weiß AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn.

Aber weggeworfene Zigarettenreste tragen nicht nur zu einem unschönen Stadtbild bei, sie belasten zudem auch stark das Grundwasser. Das Nervengift Nikotin ist gut wasserlöslich, wird sehr schnell aus den Kippen ausgewaschen und sickert so in das Grundwasser. Wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass eine Zigarettenkippe ungefähr 40 Liter Grundwasser verunreinigen kann. „Wir haben daher an der Bushaltestelle Lappan einen Modellversuch gestartet, um dieses Umweltproblem zu vermindern“, erklärt Schneider-Kühn. An den dortigen Bussteigen A, B und D als besonders gut frequentierte Bereiche wurden insgesamt fünf sogenannte Boden-Aschenbecher in die Pflasterung eingebaut. Diese Behälter haben eine Größe von 40 mal 40 Zentimetern und sind damit so groß wie die vorhandenen Betonsteine. „Raucherinnen und Raucher können dort ihre Glimmstängel durch einen Gitterrost in einen Auffangbehälter fallen lassen, der regelmäßig von uns entleert wird“, erläutert der AWB-Chef. Die Leerung erfolgt einmal pro Woche.
 
Solche Boden-Aschenbecher werden schon seit vielen Jahren in den Benelux-Ländern erfolgreich im öffentlichen Bereich eingesetzt. Wenn dieser Versuch auch in Oldenburg positiv verläuft und von den Raucherinnen und Raucher angenommen wird, sollen weitere Stellen im Stadtgebiet mit solchen Aschenbechern ausgestattet werden.

Zusätzlich hat der AWB in der Fußgängerzone Abfallbehälter mit separaten Einwurf-Öffnungen für Zigarettenkippen aufgestellt. Zur Finanzierung dieser Entsorgungsmaßnahmen wurden vom Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima 10.000 Euro bereitgestellt.
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Gemeinsam gestalten und kreativ sein

13.03.2021 13:05 Uhr

Festival „blue OL“ bietet zum zweiten Mal Kunst und Kultur für Menschen ab 55

Zwei Jahre nach dem ersten „blue OL. Kulturfestival 55+“ gibt es eine Neuauflage des Festivals für alle Junggebliebenen. Geplant ist das Festival vom 24. bis 26. September 2021 in der neuen Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6. Es richtet sich an Menschen ab 55 Jahren mit Interesse an Kultur, Gemeinschaft und kreativem Gestalten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Mischung aus Workshops, Vorträgen und Abendveranstaltungen. Live-Acts und offene Mitmachangebote in analoger und digitaler Form runden dieses Erlebnis ab. Aktive Teilnahme und Besuch von Kulturveranstaltungen – beides ist möglich bei „blue OL“! Alle Infos sind im Internet unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung zu finden.

„Lebenslanges Lernen, kulturelle Teilhabe, gemeinsam gestalten und kreativ sein – analog und digital – das sind die Stichworte für unser Festival“, sagt Festivalleiterin Dagmar Thieß. „Und das nach, vor und mit Corona – uns sind die Besonderheiten eines solchen Festivals bewusst und wir planen damit.“ Erwartet werden zirka 700 Teilnehmende. Das Festival richtet sich vorrangig an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg und der umliegenden Gemeinden.

Schon bei der Planung des „blue OL. Kulturfestival 55+“ darf die ganze Stadt mitmachen. Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Kulturgruppen der Stadt Oldenburg können im Vorfeld Wünsche äußern und sich an der Gestaltung beteiligen. So entstehen bürgernahe Angebote, die die Vielfalt der Kultur widerspiegeln. Gleichzeitig soll das Festival Mut machen, über den Tellerrand zu blicken, sich mit gesellschaftlichen, biographischen Themen auseinanderzusetzen und neue Begegnungen im Alter zu wagen. „Die Altersangabe 55 plus dient einer groben Orientierung, angesprochen sind grundsätzlich alle Menschen mit Interesse am Angebot“, betont Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Sie steht für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung unter Telefon 0441 235-2319 oder per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de.

Auch die Politik ist überzeugt von „blue OL“: Neben den zahlreichen Wiederholungswünschen der Teilnehmenden geschieht dies auch auf ausdrücklichen Wunsch des Kultur- und des Sozialausschusses des Rates der Stadt Oldenburg. Der DJH Landesverband Unterweser-Ems e.V. hat die Trägerschaft des Festivals übernommen. Veranstalterin ist das Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Gefördert wird „blue OL. Kulturfestival 55+“ von der Marius Eriksen Stiftung, der Regionalen Stiftung der LzO, der GSG Oldenburg und der Friedrich- und Hedwig-Eilers-Stiftung.
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Rassismus, Zukunftsvisionen und der Ausverkauf der Sprache

13.03.2021 12:53 Uhr

Edith-Russ-Haus für Medienkunst präsentiert Jahresprogramm 2021

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst durfte nach Monaten des Lockdowns am 9. März endlich wieder seine Türen für die Besucherinnen und Besucher öffnen. Diese erwartet 2021 ein spannendes und abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm. Den Anfang macht die Ausstellung „Das Recht verhandeln ? Negotiating the Law“, die vor dem Lockdown nur vier Tage zu sehen war, und deren Laufzeit nun bis zum 28. März verlängert wurde. Der Künstler Mario Pfeifer greift darin das Thema rassistische Gewalt anhand von realen Beispielen vor allem der jüngeren deutschen Geschichte auf und bezieht die Betrachterinnen und Betrachter in den juristischen Aufarbeitungsprozess mit ein.

Im April beginnt mit „Language for Sale“eine internationale Gruppenausstellung, die die Veränderungen der Sprache im Allgemeinen und besonders in der Öffentlichkeit untersucht. Gesellschaftliche Umbruchsituationen spiegeln sich auch immer in der Sprache und vor allem in den letzten Jahren beobachten die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler eine zunehmende Verbreitung von Nonsens-Sprache, sei es in Werbung, sozialen Medien oder im Populismus auf der politischen Bühne.

Im Juli entwickelt die internationale Gruppenausstellung „Infrahauntologies“ Visionen von Infrastrukturen der Zukunft und analysiert gescheiterte infrastrukturelle Projekte der Vergangenheit. Die Visualisierung erfolgt per Video, Game Engine und Multimedia-Installation.

Den Jahresabschluss bildet die Soloausstellung „Basilisk Files“ von Mohanakrishnan Haridasan (kurz: Mochu), die ab Oktober in die Geschichte der visuellen Kultur Indiens eintauchen und die neoreaktionären Tendenzen in Indien und ihre Nähe zu techno-utopischen Idealen untersuchen wird.

Details zu den Ausstellungen unter https://www.edith-russ-haus.de/ausstellungen/ausstellungen/aktuell.html.
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Der Blaue Planet – Ein Animations-Filmprojekt geht online

13.03.2021 12:27 Uhr
Eine Kooperation des Blauschimmel Ateliers mit dem Masterstudiengang Integrated Media der Carl von Ossietzky Universität.

Was passiert, wenn kreative Kunst auf ein Animationsprogramm trifft, kann nun online hier oder über die Seite www.blauschimmel-atelier.de erlebt werden. Mit Hilfe des 3D-Programms Blender haben Studierende der Carl von Ossietzky Universität Bildern von Künstler*innen des Blauschimmel Ateliers Leben eingehaucht. Entstanden sind drei facettenreiche Episoden, mal skurril, mal nachdenklich stimmend, die in einem Kurzfilm und einem Extra-Film zusammengefasst wurden.

In „Das große Krabbeln“ werden mehrere Insekten portraitiert, die von der Malgruppe im Atelier entworfen wurden und die Grenzen des Rationalen überwinden.

In „Embodied – So wie Du“ möchte eine Schnecke gerne wie die anderen Tiere sein, und probiert immer wieder neue Körperteile aus, um zum Schluss herauszufinden, dass es gut ist, wie sie ist.

„Die Geschichte einer Freundschaft“ nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Wälder und Tümpel und zeigt, dass wahre Freundschaft keine Grenzen kennt.

Die Filme werden musikalisch untermalt von den sphärischen Klängen des BlueScreen-Ensembles des Blauschimmel Ateliers.

Das Projekt unter der Leitung von Jörg Scheel und Tabea Mund wird gefördert durch Soziokultur Niedersachsen, das Kulturbüro der Stadt Oldenburg und die EWE-Stiftung.
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Oldenburger Museen öffnen wieder

09.03.2021 17:25 Uhr

Freier Eintritt im Horst-Janssen-Museum / Besuch mit Terminvergabe

Endlich wieder ins Museum – und dann noch ohne Eintritt! Das Horst-Janssen-Museum öffnet nach Monaten des Lockdowns am 9. März wieder seine Türen und erhebt bis auf weiteres kein Eintrittsgeld mehr, weder für die Dauer- noch für Sonderausstellungen. Beschlossen hat dies der Rat der Stadt Oldenburg. Grund ist die Einrichtung der Baustelle für das neue Stadtmuseum, die auch für die Besucherinnen und Besucher des Horst-Janssen-Museums einige Einschränkungen mit sich bringen wird.

„Wir sind sehr erleichtert und glücklich, endlich wieder Besucherinnen und Besucher in unseren Häusern begrüßen zu dürfen“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur, Museen und Sport, und fügt hinzu: „Vielleicht entschädigt der freie Eintritt auch ein bisschen für die vergangene Zeit, in der die reale Begegnung mit Kunst kaum möglich war. Wir freuen uns, wenn in den kommenden Wochen und Monaten viele Menschen die Ausstellungen besuchen können. Mit unserem Hygienekonzept und den klimatisierten Räumen sind wir bestens vorbereitet.“

Die Gäste des Horst-Janssen-Museums können sich über eine Verlängerung der Jubiläumsausstellung „Das kann nur Zeichnung! Von Beethoven bis Pinterest“ bis zum 2. Mai freuen. In acht Abteilungen gibt die Schau ein lebendiges Bild davon, was dieses Medium im Unterschied zu anderen vermag: Zeichnung kann Identität stiften, aber auch dokumentieren, erzählen und entwerfen. Ohne künstlerische Hierarchien werden in der Schau Architektur-Entwürfe, storyboards, Partituren, Gerichtszeichnungen, Karikaturen, Fan Art und vieles mehr nebeneinander präsentiert.

Im Stadtmuseum Oldenburg haben die Vorbereitungen für den Abbruch begonnen, so dass es nur teilweise öffnen kann, um einen Besuch der Ausstellung „Von Oldenburg in die Welt – 150 Jahre Ansichtskarte“ zu ermöglichen. Die Erfindung der Postkarte feierte 2020 ihren 150. Geburtstag. Was kaum jemand weiß: Die Motivpostkarte wurde von dem Oldenburger Hofdrucker und Verleger August Schwartz erfunden. Er verschickte am 16. Juli 1870 eine bebilderte Karte an seine Schwiegereltern in Magdeburg. Die Bild-Postkarte war geboren. Die Ausstellung erzählt die Erfolgsgeschichte des Bildmediums. Im Mittelpunkt stehen dabei vielfältigen Motive aus Oldenburg. Die Postkarten-Ausstellung hatte eigentlich im November 2020 eröffnet werden sollen und befand sich in den letzten vier Monaten quasi im Dornröschenschlaf. Frisch erwacht kann sie nun bis zum 16. Mai besucht werden.

Auch das Edith-Russ-Haus für Medienkunst hat ab dem 9. März wieder geöffnet und präsentiert die Ausstellung „Negotiating the Law – Das Recht verhandeln“, die vor dem Lockdown nur vier Tage zu sehen war. Der Künstler Mario Pfeifer greift darin das Thema rassistische Gewalt anhand von realen Beispielen der jüngeren deutschen Geschichte auf und bezieht die Betrachterinnen und Betrachter in den juristischen Aufarbeitungsprozess mit ein. Die Ausstellung ist mit verlängerter Laufzeit noch bis zum 28. März zu sehen.

Die Artothek Oldenburg hat seit dem heutigen Montag, 8. März, wieder geöffnet. Es gelten die regulären Besuchstage montags und donnerstags von 15 bis 18.30 Uhr. Für diese Tage werden 30-minütige Besuchstermine für maximal fünf Erwachsene aus zwei verschiedenen Haushalten plus Kinder bis 14 Jahren vergeben.

Besuch nur mit Termin
Der Besuch der städtischen Museen ist zurzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann vor Ort oder telefonisch während der Öffnungszeiten erfolgen. Die Kontaktdaten werden zur Nachverfolgung dokumentiert. In den Räumen sind die gängigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und es gilt die Maskenpflicht (FFP2- oder OP-Maske). Es gelten je nach Raumgröße unterschiedliche maximale Besucherzahlen. Das Zeitfenster für einen Museumsbesuch beträgt 2 Stunden.

Die Telefonnummern für die Terminvergabe lauten:
Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum: 0441 235-2885
Edith-Russ-Haus: 0441 235-3353
Artothek: 0441 235-2794
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Gemeinsam: Oldenburg und Stadtmuseum aktiv gestalten

05.03.2021 17:47 Uhr

Aktueller Termin der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“

Am Mittwoch, 10. März 2021, 19 Uhr, lädt das Stadtmuseum unter dem Titel „Stadt und Museum gemeinsam gestalten“ zum dritten Mal zu der Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“ ein. Corona-bedingt findet die Gesprächsrunde im virtuellen Raum statt. Zu Gast sind Inge von Danckelman, erste Vorsitzende des Vereins Freunde und Förderer des Stadtmuseums Oldenburg sowie Peter Gneuß, Koordinator bei der Stadtverwaltung für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und verantwortlich für die Partizipationsplattform der Stadt.

Bei der Entwicklung öffentlicher Projekte werden immer häufiger Bürgerinnen und Bürger sowie Interessengruppen beteiligt. Das soll die Akzeptanz steigern und die Qualität verbessern. So zumindest die Theorie. Doch wie müssen Beteiligungsprozesse gestaltet sein, damit sie erfolgreich sind? Inge von Danckelman und Peter Gneuß tauschen sich über Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen der Partizipation aus. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Fragen und persönlichen Erlebnissen einzubringen. Die Veranstaltung findet als Videokonferenz statt. Der Zugang zum Konferenzraum erfolgt über folgende Website: www.stadtmuseum-oldenburg.de/ol-veraendern-ol-erinnern.

Der nächste Termin der Veranstaltungsreihe findet unter dem Titel „Wie Stadt und Museum erinnern“ am Mittwoch, 14. April 2021, um 19 Uhr, statt. Zu Gast ist Mareike Witkowski vom Institut für Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie ist Historikerin und Herausgeberin des Sammelbandes „Oldenburger Erinnerungsorte: Vom Schloss bis zur Hölle des Nordens, von Graf Anton Günther bis Horst Janssen“. Mit Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg, spricht sie über die Aufgaben des öffentlichen Erinnerns sowie über aktuelle Debatten zu Denkmälern.
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Kunstwerke nur noch wenige Tage vor dem Stadtmuseum zu sehen

26.02.2021 16:09 Uhr

Am 28. Februar endet das Programm „Neue Konturen“

Am 28. Februar 2021 endet das Abschiedsprogramm „Neue Konturen“. Interessierte können jetzt noch die Gelegenheit nutzen und sich die Kunstwerke von „The Hidden Art Project“ vor dem Stadtmuseum ansehen. Verbindendes Element der Installationen ist das Thema des gesellschaftlichen Wandels während der Corona-Pandemie und die Wahrnehmung der Krise. Auch einige Angebote des Rahmenprogramms der „Neuen Konturen“ wie beispielsweise ein Film zu den Kunstwerken, Videoclips zu den historischen Villen und Kreativ-Tutorials können aktuell noch im Internet abgerufen werden: www.stadtmuseum-oldenburg.de/neuekonturen.

Das Stadtmuseum schließt ab dem 1. März 2021, um den Neubau sowie die Renovierung der historischen Villen zu ermöglichen. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, sind noch viele Vorbereitungen notwendig. So muss die gesamte Sammlung des Museums ausgelagert werden. „Corona-bedingt können wir uns aktuell nicht mit der geplanten öffentlichen Abschlussveranstaltung von unserem Museumsbau verabschieden“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. „Unsere Pläne sind aber nur verschoben, nicht aufgehoben. Wir hoffen, die Veranstaltung bald nachholen zu können.“

Für das Stadtmuseum beginnt mit der temporären Schließung eine neue Phase. Ohne festen Ort nutzt das Museum bis zur Wiedereröffnung im Herbst 2023 das gesamte Stadtgebiet für seine Veranstaltungen und Ausstellungen.
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Stadt hebt Maskenpflicht in der Innenstadt auf

23.02.2021 18:21 Uhr

7-Tagesinzidenz längere Zeit unter 35

Die Stadt Oldenburg hebt mit sofortiger Wirkung die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Innenstadt auf. Grund ist die gute Entwicklung bei der 7-Tagesinzidenz, die in Oldenburg nunmehr beständig unter 35 liegt. Zudem sind aufgrund der Schließung der gastronomischen Betriebe und vieler Geschäfte des stationären Einzelhandles in der Innenstadt deutlich weniger Menschen unterwegs. Damit können die Abstandsregeln gut eingehalten werden, somit kann vorerst auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.

Für die Wochenmärkte bleibt es jedoch bei der bestehenden Regelung. Dort muss wegen der deutlich geringeren Abstände zwischen den Menschen nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes weiter eine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht gilt auch weiterhin für die Parkplätze des Einzelhandels aufgrund der Landesverordnung.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hatte die Stadt erstmals am 30. Oktober angeordnet. Es kann – je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens – auch wieder erforderlich werden, dies erneut anzuordnen.
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Einbruch in Computer-Museum

19.02.2021 16:27 Uhr
Unbekannte Täter sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in die Räume des Oldenburger Computer-Museums am Bahnhofsplatz eingebrochen. Die Diebe betraten in der Zeit zwischen Mittwoch, 17 Uhr, und Donnerstag, 9.30 Uhr, zunächst ein Treppenhaus des Gebäudes. Dort schlugen sie die Scheibe der Eingangstür zum Museum ein und entwendeten Geldkassetten mit insgesamt über 500 Euro Bargeld.

Die Täter konnten nach der Tat unerkannt flüchten. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen.
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Wallkino: Stadt lässt Instandsetzungsarbeiten vornehmen

19.02.2021 16:22 Uhr

Gefahr durch herabstürzende Dachteile – Kosten werden Eigentümer in Rechnung gestellt

Eine Fachfirma hat am heutigen Donnerstag Instandsetzungsarbeiten am Dach des denkmalgeschützten Wallkinos am Heiligengeistwall ausgeführt. Die Stadt Oldenburg hat diese Arbeiten im Rahmen einer so genannten Ersatzvornahme in Auftrag gegeben, nachdem einzelne Teile des Vordaches auf den Geh- und Radweg gefallen waren. Auch vom Tonnendach hatte sich ein etwa 80 mal 15 Zentimeter großes Teil der Blechabdeckung gelöst und war hinabgestürzt. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Teile herunterfallen und für Gefahr sorgen.

Während der Arbeiten, bei denen ein Hubsteiger zum Einsatz kam, musste der Geh- und Radweg gesperrt werden. In diesem Zuge wurde auch die Gebäudefassade untersucht. Dabei wurden weitere Schäden festgestellt, die kurzfristig behoben werden müssen. Der Eigentümer wird darüber in Kenntnis gesetzt. Die Kosten für die von der Stadt veranlassten Arbeiten werden ihm in Rechnung gestellt. Der Bereich vor dem Kino bleibt vorerst abgesperrt, der Geh- und Radweg ist nur eingeschränkt nutzbar.

In der Vergangenheit war die Stadt Oldenburg mehrfach eingeschritten, hatte eine denkmalschutzrechtliche Verfügung zur Sicherung des Gebäudes erlassen sowie Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen angeordnet. Die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahmen hatten im vorigen Jahr sowohl das Verwaltungsgericht Oldenburg als auch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg bestätigt. In beiden Instanzen wurde der Denkmalschutz für das Gebäude entgegen der Einschätzung des Eigentümers bekräftigt.

Das 1914 erbaute Wallkino ist seit 2007, dem Jahr seiner Schließung, als Einzelbaudenkmal in das Verzeichnis der Kulturdenkmale eingetragen.
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Zum AWB-Jubiläum gilt „Oldenburg räumt auf!“ das ganze Jahr über

19.02.2021 16:14 Uhr

Kein Aktionstag für alle – Sammelgruppen können einzelne Termine mit dem AWB vereinbaren

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) wird die in diesem Jahr für den 19. und 20. März vorgesehene Sammelaktion „Oldenburg räumt auf!“ aufgrund der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie schweren Herzens erneut absagen müssen. Schon im vergangenen Jahr konnte der Aktionstag Corona-bedingt nicht stattfinden.

Der AWB bedauert dies zutiefst und hat Alternativen erarbeitet, die in das Jubiläum zum 25-jährigen Betriebsbestehen, das der AWB in diesem Jahr begeht, eingebettet werden sollen. Denn trotz der offiziellen Absage des „Frühjahrsputzes“ im vergangenen Jahr hatten sich erfreulicherweise Gruppen beim AWB gemeldet, um in ihrem Wohnumfeld Abfälle einzusammeln.

„Diese Möglichkeit möchten wir insbesondere in Anbetracht unseres Betriebsjubiläums auch in diesem Jahr sammelwilligen Bürgerinnen und Bürgern, Gruppen, Vereinen und Nachbarschaften anbieten, und zwar über einen langen Zeitraum“, erklärt Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „So können Sammelgruppen – mit Ausnahme während der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli – ganzjährig ihre Sammlungen durchführen“, so Schneider-Kühn weiter. Dabei lautet das Motto „25 Jahre AWB – Oldenburg räumt auf ... das ganze Jahr!“

Der AWB unterstützt die Sammelgruppen wie in den vergangenen Jahren auch mit der Bereitstellung der notwendigen Sammelutensilien, zum Beispiel Abfallsäcke und Handschuhe, und stellt die ordnungsgemäße Entsorgung der gesammelten Abfälle sicher. Die Abholung der gesammelten Abfälle an den vereinbarten Abholungsorten soll in der Regel in Abstimmung mit der jeweiligen Sammelgruppe zu Wochenbeginn im Rahmen der Touren der regulären Abfallsammlung erfolgen und nicht an den Wochenenden.

Grundsätzlich ist die Planung einzelner Termine immer vom jeweils aktuellen Corona-Infektionsgeschehen abhängig. Der AWB weist ausdrücklich darauf hin, dass die Sammlerinnen und Sammler ihre Aktionen vor dem Hintergrund der Pandemie in eigener Regie und auf eigene Verantwortung vornehmen. Dabei werden die Sammlerinnen und Sammler gebeten, die jeweils aktuell geltenden Corona -Schutzmaßnahmen zu beachten.

Eine Anmeldung der geplanten Sammelaktionen ist ausschließlich für Gruppen online möglich unter www.oldenburg.de/oldenburg-raeumt-auf.
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Konzept für Halle am Pferdemarkt nimmt Formen an

12.02.2021 17:13 Uhr
Die denkmalgeschützte Halle am Pferdemarkt soll nicht nur saniert werden, sondern auch ein neues Nutzungskonzept erhalten. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird den aktuellen Stand der Pläne im nächsten Kulturausschuss (16. Februar) vorstellen. Das neue Nutzungskonzept hat sich gerade durch die Vielfalt der Angebote bereits sehr erfolgreich entwickelt. So ist die Halle mittlerweile ein Ort für Ausstellungen unterschiedlichster Art, für Festivals, Podiumsdiskussionen, Symposien, Konzerte und vieles mehr.

„Das Konzept sieht vor, der Kultur in dieser für Oldenburg einzigartigen Veranstaltungshalle möglichst viel Freiraum zu geben. Die attraktive Lage der Halle im Stadtzentrum trägt dabei ganz sicher zur besonderen Wahrnehmung von kulturellen Projekten bei“, beschreibt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die ersten inhaltlichen Vorstellungen.

Zur dringend notwendigen Sanierung bekommt die Stadt vom Bund eine Förderung von 630.000 Euro für das Projekt. Damit bietet sich nunmehr die Chance, diese Veranstaltungshalle auf Dauer zu sichern, so Krogmann: „Mit der großzügigen Förderung durch den Bund können wir die Veranstaltungshalle am Pferdemarkt endlich sanieren und sie langfristig als Veranstaltungsort erhalten, Charme und Charakter der Halle gilt es dabei unbedingt zu bewahren.“

Die ehemalige Alte Maschinenfabrik braucht allerdings eine Grundsanierung (Dach, Heizungseinbau, Fenster und Türen, Stromversorgung, Einbau sanitärer Anlagen). Diese grundlegende Instandsetzung des denkmalgeschützten Gebäudes soll nach Maßgabe der zukünftigen Veranstaltungskonzepte und unter Einbeziehung der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer erfolgen.

Die Halle stammt aus dem Jahr 1898 und hat sich als Veranstaltungsort vor allem für kreative Formate etabliert. Der Zeitplan für die Sanierung steht noch nicht fest, frühester Beginn ist jedoch 2022.

Derzeit erarbeitet die Verwaltung einen Vorschlag, wie der endgültige Name lauten wird. Historisch ist die Halle als Schlosserei und Maschinenbauhalle entstanden, bekannt war sie aber auch unter dem Namen Mohrmannhalle, Bauwerkhalle oder Kulturhalle am Pferdemarkt.
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Land und Bund müssen sich entschlossener um Innenstädte kümmern

12.02.2021 17:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann schreibt an die Wirtschaftsminister Althusmann und Altmaier

Schnelle und unbürokratische Hilfsangebote für den innerstädtischen Handel und die Gastronomie fordert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vom Land Niedersachsen und dem Bund. In einem Schreiben an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann, und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schildert er die schwierige Situation, in der sich die Oldenburger Innenstadt seit der Corona-Pandemie befindet. Auch viele andere Innenstädte Niedersachsens leiden unter dem erneuten Lockdown, weshalb Oldenburgs Oberbürgermeister auf ein stärkeres Engagement drängt. „Das Land muss mit größter Entschlossenheit gegen den drohenden Bedeutungsverlust der Innenstädte vorgehen. Der innerstädtische Handel und die Gastronomie müssen Kern der Innenstadt bleiben“, so Krogmann.

Der Oberbürgermeister unterstützt damit eine Initiative, die unter dem Titel „Die vergessene Mitte“ einen Appell an die Politik gesendet hat, um eine Perspektive für das wirtschaftliche Überleben zu erhalten. Digitalisierung und Onlinehandel sind derzeit große Trends, die es gerade inhabergeführten Geschäften schwer machen, unter den aktuellen Bedingungen in der Gewinnzone zu bleiben.

Die Stadt Oldenburg kümmert sich intensiv um die Attraktivität der Innenstadt. So hat zum 1. Dezember vergangenen Jahres der Innenstadtmanager seine Arbeit aufgenommen. Ein breit aufgestellter Arbeitskreis „Bündnis Innenstadt“ hatte, ebenfalls im Dezember, die Ergebnisse und Maßnahmen eines gut zweijährigen Diskussionsprozesses vorgestellt. Die Corona-Pandemie führt unter anderem dazu, dass die Geschäfte in der Oldenburger Innenstadt immer stärker unter wirtschaftlichen Einbußen zu leiden haben. Seit Mitte Dezember sind die Läden weitgehend geschlossen. Dies macht sich auch in der äußerst attraktiven Oldenburger City bemerkbar und ohne schnelle und vereinte Anstrengungen droht die negative Entwicklung noch weiter Fahrt aufzunehmen.

„Unsere Innenstadt war bis zur Pandemie gut aufgestellt“, sagt Krogmann. „Wir haben gute Ideen und Projekte für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Innenstadt, müssen nun aber alles tun, damit dies auch nach den Corona-bedingten Schließungen noch der Fall ist. Dazu brauchen wir als Stadt sowie unser Einzelhandel und die Gastronomie aber die entschlossene Unterstützung von Land und Bund.“
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Film und Trailer zu Kunstwerken vor dem Stadtmuseum

05.02.2021 14:53 Uhr

Kunstschaffende von „The Hidden Art Project“ und „die Jungs“ stellen ihre Werke vor

Bereits seit dem 15. Januar gibt es im Rahmen des Programms „Neue Konturen“ vor und an dem Stadtmuseum Oldenburg eindrucksvolle Kunstwerke zu sehen. Ein rund achtminütiger Film im Internet sowie ein kurzer Trailer auf den Instagram- und Facebook-Profilen des Stadtmuseums lassen die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke vorstellen und erläutern. Die Filmemacher vom Karl Aua Kollektiv setzen dabei die insgesamt sechs Installationen wirkungsvoll in Szene. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren in dem Film, wie die Künstlerinnen und Künstler bei der Entstehung und Umsetzung des Programms „Neue Konturen“ als Kollektiv zusammengearbeitet haben und welche Ideen und Konzepte sie mit ihren Werken verbinden. Alle Installationen thematisieren den gesellschaftlichen Wandel während der Corona-Pandemie und die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Krise.

Der Trailer findet sich bei Facebook sowie Instagram auf den Profilen des Stadtmuseums. Der ausführliche Film kann über die Internetseite des Stadtmuseums angesehen werden: www.stadtmuseum-oldenburg.de/neuekonturen.
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Verschlusssache Ich

05.02.2021 14:12 Uhr

Eine Online-Foto-Ausstellung des Blauschimmel Ateliers präsentiert ungewohnte und überraschende Portraits.

Gut ein Jahr lang haben sich die Teilnehmenden des Projekts „Verschlusssache ich“ unter der Leitung der Künstlerin Susanne Barelmann in mehreren Workshops mit der digitalen Fotografie und insbesondere der Methode der Langzeitbelichtung beschäftigt. Ziel des Projekts war die bildliche Transformation von Körperlichkeit und die Darstellung der verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale, die in jedem Einzelnen stecken. Nach einer Einführung in die Technik der digitalen Fotografie und die Langzeitbelichtung haben die Teilnehmenden den eigenen Körper in Bewegung fotografiert. Mal nur die Gesichter, die wütend, trauernd oder ängstlich aussehen können, mal den ganzen Körper tanzend oder in einer kleinen Bewegung.

Entstanden sind ungewohnte und überraschende Portraits, die nun in einer Online-Ausstellung auf www.blauschimmel-atelier.de und in den SocialMedia-Kanälen des Ateliers zu sehen sind.

Das Projekt wurde gefördert von der Aktion Mensch.
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Schenkung an das Horst-Janssen-Museum

02.02.2021 20:10 Uhr

Bibliothek eines Sammler-Ehepaares aus Hannover kommt nach Oldenburg

Das Horst-Janssen-Museum kann sich über eine weitere, umfangreiche Schenkung freuen. Das Sammler-Ehepaar Dr. Eberhard und Maria Rüden, überlässt dem Museum in einer großzügigen Schenkung seine Bibliothek, zusammen mit einigen wertvollen Briefen und Tagebüchern sowie einer schönen Grafik. Mit dieser Unterstützung, kann das Museum seine Rolle als Forschungsstelle des großen norddeutschen Künstlers maßgeblich ausbauen und stärken.

Eberhard und Maria Rüden standen bereits zu Lebzeiten in engem Kontakt mit dem Künstler. Sie begeisterten sich für seine Bilder, verwahrten Persönliches und sammelten schließlich alles Geschriebene von und über Janssen. 2008 erschien ihr Buch „Versuch einer Bibliografie“, ein umfassendes Nachschlagewerk und unentbehrliches Instrument für die Janssen- Forschung. Sie trugen überdies viele Jahre eine umfangreiche und kostbare Janssen-Bibliothek zusammen. Diese soll nun – nach dem Wunsch des Sammlerehepaares – ein neues Zuhause in Oldenburg bekommen.
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Neue Kooperation bei Oldenburger LiteraTour Nord

29.01.2021 20:47 Uhr

Buchhandlung Thye tritt renommiertem Literaturprojekt bei

Die Oldenburger Lesungen der LiteraTour Nord finden fortan in einer neuen Kooperation statt. Nachdem die Buchhandlung CvO-Unibuch mit Daniel Borchers wegen der bedauerlichen Schließung der Buchhandlung zum Jahresende 2020 aus dem Projekt austrat, kommt als neuer Partner die Buchhandlung Thye dazu. Monika Eden, die Leiterin des Literaturhauses, und Pamela Poetschki, die Leiterin der Buchhandlung Thye, freuen sich auf die neue Zusammenarbeit. „Als Oldenburger Traditionsbuchhandlung, die seit Jahren nicht nur durch ihr breit aufgestelltes Sortiment, sondern auch durch inhaltlich definierte Veranstaltungen auf sich aufmerksam macht, passt die Buchhandlung Thye perfekt zum Profil der LiteraTour Nord“, betont Monika Eden. „Daniel Borchers und seinem Team danke ich für die jahrelange freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit.“

Die Lesereise um den „Preis der LiteraTour Nord“ ist ein einzigartiges Projekt von norddeutschen Literaturhäusern, Buchhandlungen, Hochschulen und der VGH-Stiftung. Gemeinsam laden sie jedes Jahr sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen. Die Lesungen werden von Professorinnen und Professoren moderiert, die begleitend dazu Veranstaltungen an ihren Hochschulen anbieten.

Die VGH-Stiftung fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den mit 15.000 Euro dotierten Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes. In Oldenburg wird die LiteraTour Nord von jetzt an vom Literaturhaus Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und der Buchhandlung Thye veranstaltet.

Weitere Informationen zur Lesereise und den Schriftstellerinnen und Schriftstellern der aktuellen Staffel stehen im Internet unter www.literatournord.de.
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Filmproduktion »Schwarzseher« schreibt Oldenburger Geschichte

29.01.2021 20:07 Uhr

Unternehmen wird das erste Gemeinwohl-Bilanzierte Unternehmen der Stadt

Die Oldenburger Filmproduktion Schwarzseher ist das erste Gemeinwohl-Bilanzierte Unternehmen der Stadt. Schwarzseher hatte 2020 Bilanz für die Jahre 2018 und 2019 gezogen, in einer sogenannten »Peer-Review« mit anderen Unternehmen. „Weil wir leider das erste bilanzierte Unternehmen in Oldenburg sind, mussten wir damals regelmäßig für die Workshops nach Berlin fahren.“ sagt Schwarzseher-Geschäftsführer Amon Thein. Das offizielle Zertifikat erhielten die Schwarzseher:innen nun am gestrigen Mittwoch von der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Freude unter den 13 Mitarbeitenden war groß, erzählt Thein. Das Unternehmen sei zugleich auch die erste bilanzierte Filmproduktion auf der Welt, habe man dabei festgestellt. „Wir hoffen vor allem, dass wir andere Oldenburger Unternehmen motivieren können, dem Beispiel zu folgen.“ sagt Thein. Einige hätten sich schon gemeldet und Interesse signalisiert. Es solle gemeinsam eine Regionalgruppe geschaffen werden, kündigt der 36-jährige an. Und mit Blick auf die Stadt selbst sagt er: „Auch Städte und Gemeinden können sich bilanzieren lassen...“

Ein gutes Leben für alle
Die Bewegung der GWÖ bezeichnet sich selbst als ein Wirtschaftsmodell, in dem »das gute Leben für alle« die oberste Priorität hat. Das Modell orientiert sich an global anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Suffizienz und unter anderem an den 17 UN-Entwicklungszielen. Kern ist die Vision, dass alle Unternehmen nachhaltig und sozial wirtschaften. Die Unternehmen evaluieren ihre IST-Situation in den Bereichen »Menschenwürde«, »Solidarität und Gerechtigkeit«, »Ökologische Nachhaltigkeit« und »Transparenz und Mitentscheidung«. „Nach unserem Kenntnisstand ist die GWÖ aktuell die kompletteste Methode für das, was wir selbst umgangssprachlich einen »One-Planet-Lifestyle« nennen, also einen Lebensstil, der sich an den real vorhandenen Ressourcen des Planeten ausrichtet“ sagt Thein. Die Gemeinwohl-Bilanz sei wesentlich aussagekräftiger als ein CSR- oder Nachhaltigkeitsbericht. Sein Unternehmen stelle nun auch offiziell an „Sinn über Profit.“

Bewertung in einer Matrix nach Punktesystem
In Deutschland haben bisher über 700 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt, einige Tausend sind Mitglied der Gemeinwohlökonomie. Darunter große Unternehmen wieder Teehersteller »Sonnentor«. „Man kann sich die GWÖ-Bilanz im Grunde wie ein Tool vorstellen, mit dem man das unternehmerische Handeln am Ziel des Gemeinwohls ausrichten kann“, erklärt Thein. Um die Bewertung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu ermöglichen, wurde dafür ein Punktesystem entwickelt, das bei -3600 (sehr schädlich) beginnt und bei maximal +1000 Punkten (sehr nachhaltig) ende. „Zur Einordnung: Wer »einfach nur« nach geltendem Recht und geltenden Vorschriften arbeitet, erreicht meist nicht mehr als 0 Punkte.“

Eine Welt der Kriterien-Armut
Die Kolleg*innen bei Schwarzseher hätte die Idee sofort begeistert, erzählt Thein, weil sich viele Themen wieder fanden, zu denen die Mitarbeitenden sich schon lange einen Austausch mit Anderen gewünscht hatten. „Wir leben in einer Welt der Kriterien-Armut“ findet Thein, „wenn es nur ums Geldverdienen geht, dann macht es uns selbst keine Freude.“ Für Erfolg müsse es mehr Kriterien als nur Profit geben - zum Beispiel eben, was man zur Gemeinschaft beitrage. Die GWÖ-Bilanz übersetze diese aktuell fehlenden Kriterien in Fragen, die sonst im Unternehmensalltag selten gestellt werden, erzählt der Schwarzseher-Geschäftsführer: „Von wem, wie und wo werden Produkte hergestellt, die wir beziehen? Wie es um die Arbeitsbedingungen unserer Partner:innen-Unternehmen bestellt? Oder auch: Wer darf bei uns was bestimmen? Wie lösen wir Konflikte? Und natürlich eine Frage, die uns alle angesichts der dramatischen Klima-Lage mit höchster Priorität beschäftigen sollte: Wie tragen wir konkret dazu bei, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen?“

Inkrementelle Verbesserung der Wirtschaft
Schwarzseher selbst erreichte am Ende aus dem Stand 573 Punkte, das entspricht der Einordnung »erfahren«. Es komme nicht von ungefähr, sagt Thein, dass noch kein einziges Unternehmen an der 1000-Punktemarke kratzen konnte. „Während des Prozesses wurde uns schmerzhaft klar: unsere Wirtschaft ist noch weit entfernt davon, den GWÖ-Zielen gerecht zu werden. Die GWÖ könnte aber zugleich auch ein sehr guter Weg sein, denn sie hat einen effektiven Twist eingebaut: um selbst gut bepunktet zu werden, ist es unumgänglich, positiven Einfluss auf Andere zu nehmen.“ Als Beispiel nennt Thein Lieferant:innen, die die Kriterien für faire Arbeit nicht erfüllen. Diese könne man natürlich kündigen — oder aber auf die Missstände hinweisen und damit vielleicht eine positive Veränderung bei den Lieferant:innen bewirken. So kann die Verbesserung des eigenen Unternehmens zur inkrementellen Verbesserung aller Unternehmen im aktuellen Wirtschaftssystem werden. Zum Prozess und den konkreten Erfahrungen hat Schwarzseher einen Blogeintrag veröffentlicht. Interessierte für die Regionalgruppe können sich unter film@schwarzseher.com melden.

Im Internet
Blogartikel zum Prozess

Website des Unternehmens
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Entdeckungsreisen in die Farbenwelten der Elvira Bach

26.01.2021 16:39 Uhr
Mit einem Projekt der Bildenden Kunst gratuliert das Blauschimmel Atelier der Berliner Künstlerin zum 70. Geburtstag

Ein Jahr lang öffnet das Malatelier des Blauschimmel Ateliers unter der Leitung von Susanne Barelmann und Marianne Garbe immer freitags von 11 bis 13.30 Uhr von 14.30 bis 17 Uhr seine analogen und/oder digitalen Türen und lädt alle Interessierten ein ausdrucksstarke Selbstportraits zu malen, genau wie die Berliner Künstlerin Elvira Bach.

Die Unverwechselbarkeit ihrer Bilder, die Farbenpracht und die expressive Malweise machen Bach zum Vorbild für viele Künstler*innen und alle Menschen, die Lust und den Mut haben, sich künstlerisch mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die entstandenen Werke werden Ende des Jahres in einer Ausstellung und einem Katalog der Öffentlichkeit präsentiert.

„Besonders in Zeiten von Corona, in denen das Abstandhalten und der eingeschränkte Kontakt zwischen den Menschen unter einander allen zu schaffen macht, haben wir uns für das Projekt mit der Malerei von Elvira Bach entschieden, da sie mit ihrer bildnerischen Direktheit und einem unbändigen Lebenswillen alle Facetten des Menschseins spiegelt, und zu einer existenziellen Selbstvergewisserung herausfordert“, so Projektleiterin Marianne Garbe.

Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos, eine Anmeldung unter kontakt@blauschimmel-atelier.de erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Das Projekt startet im Februar und findet je nach Corona-Lage in Präsenz statt oder es werden alternative Teilnahmemöglichkeiten individuell vereinbart.

Das Projekt wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft und der LZO Sparen + Gewinnen.
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Stadtmuseum: Rahmenprogramm zu „Neuen Konturen“ findet online statt

22.01.2021 21:18 Uhr

Highlights: Film über Kunstwerke, Live-Gespräch mit Kunstschaffenden

Bereits seit vergangener Woche gibt es eindrucksvolle Kunstwerke vor und am Stadtmuseum Oldenburg zu sehen. Sie sind Teil des Abschiedsprogramms „Neue Konturen“, das in Kooperation mit dem Künstlerkollektiv The Hidden Art Project stattfindet. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das begleitende Rahmenprogramm geändert werden. Es findet jetzt online statt. Besucherinnen und Besucher erwartet im virtuellen Raum ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot: ein Film über die Kunstwerke, Video- und Telefon-Führungen zu den historischen Villen, Gesprächsrunden, Kreativ-Tutorials sowie ein Gewinnspiel. Das Rahmenprogramm auf einen Blick:

• Film zu den „Neuen Konturen“: Der rund achtminütige Film lässt Künstlerinnen und Künstler ihre Kunstwerke vorstellen und erklären.

• Veranstaltungsreihe OL verändern | OL erinnern, Mittwoch, 27. Januar, um 19 Uhr: Bei der ersten Ausgabe der Reihe sind Hauke Beck und Sven Müller vom Künstlerkollektiv „The Hidden Art Project“ beim Stadtmuseum zu Gast. Das Format findet vorläufig als Videokonferenz statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung bis zum 25. Januar telefonisch unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Der nächste Termin ist am 17. Februar, um 19 Uhr, zum Thema „Oldenburg und Stadtmuseum digital erleben“.

• Videoclips und Telefon-Führungen (9. und 25. Februar, um 10 Uhr): Die „Neuen Konturen“ sind das Abschiedsprogramm des Stadtmuseums. Da das Museum aktuell wegen Corona geschlossen bleibt und im Frühjahr die Renovierung der Villen beginnt, ermöglichen kurzweilige Videoclips und Telefon-Führungen einen Blick in die historischen Villen des Museums. Anmeldung zu den beiden Telefon-Führungen bis zum 29. Januar beziehungswiese bis zum 15. Februar telefonisch unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de

• Kreativ-Tutorials: Inspiriert von den historischen Villen des Stadtmuseums sind zwei Video-Tutorials entstanden, in denen die Kunstvermittlerin Laura Keppel erklärt, wie Erwachsene und Kinder tolle Lieblingsstücke selbst herstellen können.
  
• Virtueller Kaffeeschnack, 3. und 24. Februar 2021, um 16 Uhr: Oldenburgerinnen und Oldenburger können sich mit Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann zu der künftigen Neuausrichtung des Stadtmuseums austauschen. Nach einer Anmeldung werden die Zugangsdaten bereitgestellt. Anmeldung bis zwei Tage vor dem Termin telefonisch unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de

• Gewinnspiel zur Suche nach dem Hidden „M“: Eine spannende Rallye, die wöchentlich mit attraktiven Preisen lockt. Als Hauptgewinn wird der von der Museumsfassade verschwundene Buchstabe „M“ verlost. Die Hinweise veröffentlicht das Stadtmuseum auch auf Facebook und bei Instagram.

Weitere Informationen zum Programm sowie Details zu den Anmeldefristen einzelner Angebote finden sich im Internet unter: www.stadtmuseum-oldenburg.de/neuekonturen.
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Facharbeiten-Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler

19.01.2021 19:40 Uhr

Ein gefragtes Angebot von Universitätsbibliothek Oldenburg und Landesbibliothek Oldenburg

Bis 4. März bieten die Landesbibliothek Oldenburg und die Universitätsbibliothek Oldenburg wieder ihre gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde für Oberstufen-Schülerinnen und Schüler an. Nur kann die Sprechstunde aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nur auf Distanz durchgeführt werden - online oder telefonisch. Die Sprechstunde findet jeweils nachmittags von 15 bis 17 Uhr statt: mittwochs in der Universitätsbibliothek (nur telefonisch) und donnerstags in der Landesbibliothek (online und telefonisch). Nur für die Online-Sprechstunde in der Landesbibliothek ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Erfahrene Bibliothekarinnen und Bibliothekare helfen den Schülern individuell bei ihrer Recherche für das Seminarfach und vermitteln ihnen elektronische wie gedruckte Medien zu ihren Facharbeitsthemen.

In beiden Bibliotheken sind aktuell Bestellung, Abholung und Rückgabe von Medien möglich. Arbeitsplätze in den Bibliotheken stehen nicht zur Verfügung. Beide Bibliotheken bieten während ihrer Öffnungszeiten allgemeine Beratung per E-mail und telefonisch an.

Bereits seit 10 Jahren ist die gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde der beiden Bibliotheken im Rahmen des Netzwerkes „Schu:Bi – Schule und Bibliothek. Bildungspartner für Lese- und Informationskompetenz“ ein gefragtes Angebot. Das erfolgreiche Modell hat bundesweit Nachahmer gefunden.

Facharbeiten-Sprechstunde der wissenschaftlichen Bibliotheken bis 4. März 2021, 15 – 17 Uhr

– mittwochs in der Universitätsbibliothek Oldenburg
· telefonische Hotline und Beratung per E-mail. Telefon (0441 798 4488), bis-info@uni-oldenburg.de


– donnerstags in der Landesbibliothek Oldenburg
· Online-Facharbeiten-Sprechstunde mit vorheriger Anmeldung mit Nennung des Facharbeitsthemas unter über lbo@lb-oldenburg.de oder Telefon (0441) 505018-20.
· telefonische Einzelberatung zur Literaturrecherche unter Telefon (0441) 505018-29
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Kita-Plätze: Persönliche Anmeldung im PFL möglich

19.01.2021 19:37 Uhr
Das Anmeldeverfahren für die Vergabe der Plätze in Krippen und Kindergärten im Kindertagesstättenjahr 2021/2022 hat begonnen. Eltern, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, können seit Montag, 18. Januar, die persönliche Anmeldung für einen Kita-Platz im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, nutzen. Bei Bedarf stehen dort bis einschließlich Freitag, 12. Februar, folgende Anmeldezeiten zur Verfügung:

Montag: 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr;
Dienstag: 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr;
Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr;
Freitag: 8 bis 12 Uhr.
Mittwochs werden keine Anmeldezeiten angeboten.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet im Servicebüro Kindertagesbetreuung in der Bergstraße 25 während des Anmeldezeitraums bis zum 12. Februar keine persönliche Beratung statt. Es wird weiterhin darum gebeten, bevorzugt die Online-Anmeldung unter www.oldenburg.kitaav.de zu nutzen.

Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegengenommen.
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Zusätzlicher Trautermin im Schlossgarten

19.01.2021 19:35 Uhr
Das Standesamt Oldenburg bietet wegen der großen Nachfrage einen weiteren Trautermin im Schlossgarten an. Am Freitag, 17. September 2021, besteht am Vormittag die Möglichkeit, sich im Hofgärtnerhaus oder im Teepavillon trauen zu lassen.

Der besondere Trauort ist mit Mehrkosten in Höhe von 230 Euro verbunden. Unter normalen Bedingungen können im Hofgärtnerhaus circa 25 Personen, im Teepavillon etwa 15 Personen an der Trauung teilnehmen. Welche Rahmenbedingungen, insbesondere welche Personenanzahl pandemiebedingt im September gelten werden, kann derzeit nicht eingeschätzt werden.

Terminreservierungen können per E-Mail an die Adresse standesamt@stadt-oldenburg.de gesandt werden. Die Trautermine für das Schloss und für den Schlossgarten für 2022 werden voraussichtlich Mitte/Ende Februar im Internet (www.oldenburg.de) veröffentlicht werden. Eine Terminreservierung ist dann jeweils ein Jahr im Voraus möglich.
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Kunstwerke sind vor und am Stadtmuseum Oldenburg zu sehen

15.01.2021 14:11 Uhr

Kooperation mit „The Hidden Art Project“ und „die Jungs“

Wer in den vergangenen Tagen am Stadtmuseum vorbeikam, konnte bereits sehen, dass an und vor dem Gebäude Kunstinstallationen entstehen und ein großes Wandbild die Fassade schmückt. Die Kunstwerke sind Teil des Programms „Neue Konturen“. Es findet im Januar und Februar 2021 statt – online und draußen. Die Installationen und Werke entstanden dabei in Kooperation mit dem Künstlerkollektiv „The Hidden Art Project“ sowie den Wandgestaltern „die Jungs“. Verbindendes Element aller Werke ist das Thema des gesellschaftlichen Wandels während der Corona-Pandemie und die Wahrnehmung der Krise.

Das Stadtmuseum schließt ab dem 1. März 2021, um den Neubau sowie die Renovierung der historischen Villen zu ermöglichen. Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg, sagt dazu: „Mit dem Programm ,Neue Konturen‘ nehmen wir vorläufig Abschied von unserem Standort und bieten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, das Museumsgebäude als Ort und Fläche für ihre Kunst zu nutzen. So öffnen wir während der Corona-bedingten Einschränkungen der Kultur ein Fenster.“ Die Pandemie hat dabei auch die „Neuen Konturen“ geprägt. Damit das Abschiedsprogramm des Stadtmuseums stattfinden konnte, musste das Rahmenprogramm in den virtuellen Raum und die Kunstwerke in den Außenbereich verlegt werden.

Zwölf Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende präsentieren im Rahmen der Kooperation sieben Kunstwerke. Es sind Installationen, Performances und Videoinstallationen, die sich mit der Corona-Pandemie auseinandersetzen. „Corona und die Auswirkungen werden von den Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Unsere Werke greifen die Erlebnisse auf und interpretieren sie. So halten wir den Betrachtenden eine Art Spiegel vor und laden dazu ein, sich und das eigene Handeln zu reflektieren sowie eine andere Perspektive einzunehmen“, sagt Sven Müller, Gründer von The Hidden Art Project. „Kunst ist für uns zudem ein persönlicher Wohlfühlort. Weil es durch die Corona-Pandemie zu vielen Einschränkungen kommt, sind solche Orte gerade jetzt von großer Bedeutung“, ergänzt Müller.

Alle Installationen befinden sich im Außenbereich des Stadtmuseums. Hier gelten die gleichen Corona-Bestimmungen wie beispielsweise beim Besuch der Innenstadt. So sind ein Mindestabstand von 1,5 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Neben den Kunstwerken bietet das Stadtmuseum ein vielfältiges Rahmenprogramm online an. Hier erwarten die Besucherinnen und Besucher Clips, Tutorials, Gespräche und vieles mehr. Auch das Gewinnspiel rund um die Suche nach dem Hidden „M“ gehört dazu und lockt bis Ende Februar mit einer spannenden Rallye und attraktiven Preisen. Alle Informationen zu den Kunstwerken und dem Programm der „Neuen Konturen“ finden sich unter: www.stadtmuseum-oldenburg.de/neuekonturen

Für das Stadtmuseum beginnt mit der Schließzeit ab dem 1. März 2021 eine neue Phase. Ohne festen Ort, nutzt das Museum bis zur Wiedereröffnung im Herbst 2023 das gesamte Stadtgebiet für seine Veranstaltungen und Ausstellungen.
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Sternsinger nur mit kleinem Teilnehmerkreis

08.01.2021 15:17 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann empfängt Segensspruch vor dem Rathaus

Die Corona-Pandemie hat sich in diesem Jahr auch auf das traditionelle Treffen der Sternsinger im Rathaus ausgewirkt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte nur eine kleine Gruppe von drei Kindern und Jugendlichen aus der katholische Kirchengemeinde St. Willehad begrüßen. Dies geschah auch nicht im Rathaus, sondern davor. Organisatorin Rosi Deckarm und die Sternsingerinnen Chenoa und Cheyenne Bruns sowie Lea Deckarm überbrachten die frohe Botschaft stellvertretend für alle katholischen Kirchengemeinden Oldenburgs.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bedankte sich bei der Gruppe und blickte positiv in die Zukunft: „Ich bin zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr wieder eine große Schar Kinder im Rathaus zum Sternsingen empfangen können.“

Sternsingen in Deutschland ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder und findet jährlich rund um den Jahreswechsel statt. In diesem Jahr bildet das Thema Arbeitsmigration den Schwerpunkt unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“.

Die Sternsinger werden 2021 aufgrund der Corona-Pandemie in Oldenburg nicht von Haustür zu Haustür ziehen. Stattdessen liegen in den Kirchengemeinden Flyer mit gedruckten Segenssprüchen aus, Spenden werden per Überweisung gesammelt.
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Der Biedermeier: Hygge des 19. Jahrhunderts

06.01.2021 16:51 Uhr

Telefon-Führung zu Theodor Francksen und der neuen Gemütlichkeit

Am Mittwoch, 20. Januar 2021, bietet das Stadtmuseum Oldenburg von 10 bis 11.30 Uhr eine weitere Telefon-Führung an. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf dem Stil des Biedermeiers. Theodor Francksen richtete 1910 einen gesamten Raum der Jürgenschen Villa in dem Stil ein, der im 19. Jahrhundert Kunst, Innenarchitektur, Literatur und sogar die Kleidermode prägte. Der Biedermeier gilt heute als Vorreiter unserer Wohnzimmer. Er steht zudem für den Rückzug ins Häusliche und für Naturverbundenheit.

In der Telefon-Führung geht die Kunst- und Kulturvermittlerin Geraldine Dudek facettenreich auf das Thema ein und vermittelt einen lebendigen Einblick zu der damaligen Epoche. Um auch visuelle Eindrücke zu geben, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab Fotos und Abbildungen per Post. So lässt sich Oldenburger Geschichte bequem von zu Hause aus erleben.

Die Teilnahme an den Führungen kostet 4,50 Euro (per Rechnung) und wird über ein einfaches Telefonkonferenzsystem ermöglicht. Darüber können sich die Teilnehmenden untereinander und mit Frau Dudek austauschen. Notwendig ist ein Festnetztelefon. Weitere Telefonkosten entstehen nicht.

Eine vorherige Anmeldung ist bis zum Montag, 11. Januar 2021 erforderlich. Sie kann telefonisch unter 0441 235-2887 oder per Email an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de erfolgen.

Informationen zu weiteren Angeboten des Stadtmuseums Oldenburg finden sich im Internet unter https://www.stadtmuseum-oldenburg.de/.
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Buchausleihe in der Landesbibliothek auch zwischen den Jahren möglich

24.12.2020 13:31 Uhr
Auch in den Tagen nach Weihnachten und in der ersten Januarwoche können in der Landesbibliothek Oldenburg Bücher und andere Medien ausgeliehen, Informationen eingeholt und neue Bibliotheksausweise ausgestellt werden. Nur der Lesesaal ist in dieser Zeit geschlossen. Die Landesbibliothek ist vom 28.12. bis 30.12.20 und vom 4.1. bis 8.1.21 zwischen 10 und 17 Uhr sowie am 2.1. und am 9.1.21 zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet.

Bücher und Zeitschriften können bereits vorab im Internet über den Online-Katalog ORBISplus bestellt und dann zu den Öffnungszeiten in der Landesbibliothek abgeholt werden. Voraussetzung dafür ist ein gültiger Bibliotheksausweis. E-Books und andere elektronische Medien sind auch an Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr über ORBISplus zugänglich. Bis zum 31.1.2021 ist eine befristete kostenlose Online-Anmeldung speziell für die Nutzung elektronischer Medien möglich. In den Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek sind außerdem digitalisierte historische Zeitungen und Zeitschriften und andere landeskundliche Quellen auch ohne Anmeldung frei über das Internet zugänglich.

Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg

Homepage mit Bibliothekskatalog ORBISplus: www.lb-oldenburg.de

Digitale Sammlungen: https://digital.lb-oldenburg.de

Öffnungszeiten bis 9. Januar 2021:

Mo, 28.12. – Mi, 30.12.: 10–17 Uhr
Sa, 2.1.21: 9–12 Uhr
Mo, 4.1.–Fr, 8.1.21: 10–17 Uhr
Sa, 9.1.21: 9–12 Uhr

Bis 9.1.21 geschlossen: Lern- und Informationszentrum (Lesesaal)

Telefonauskunft während der Öffnungszeiten: (0441) 505018-20

Online-Anmeldung und Auskunft per Email: lbo@lb-oldenburg.de
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Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen weiterhin per Telefon und E-Mail erreichbar

18.12.2020 17:34 Uhr
Aufgrund des aktuellen Lockdowns sind präsente Treffen von Selbsthilfegruppen nicht erlaubt.

Gern unterstützt das BeKoS-Team bei der Durchführung von virtuellen Gruppentreffen.

Zu den üblichen Sprechzeiten steht das Team per Telefon, Mail und postalisch (z.B. Anträge) weiterhin zur Verfügung.

Sprechzeiten: Di–Fr 9–12 Uhr, sowie Mo + Mi 15–19 Uhr

Tel.: 0441 884848

info@bekos-oldenburg.de

Weitere Infos unter: www.bekos-oldenburg.de 
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Stadt schafft mehr Raum und Komfort für Fahrräder

18.12.2020 17:30 Uhr

Neue Abstellanlagen in der Innenstadt – Acht Projekte in 2021 geplant – 220 zusätzliche Plätze

Die Stadt Oldenburg bringt den Ausbau der Fahrradinfrastruktur voran: Ab 2021 soll das Angebot an Abstellanlagen für Fahrräder und Lastenräder in der Innenstadt deutlich erweitert werden. Im nächsten Jahr sind zunächst acht Projekte geplant, wobei bereits bestehende Anlagen aufgewertet und erweitert werden, aber auch neue Standorte entstehen sollen. Vorgesehen ist, rund 220 zusätzliche Stellplätze zu schaffen. Dafür haben in dieser Woche sowohl der Verkehrsausschuss als auch der Verwaltungsausschuss grünes Licht gegeben. „Das Fahrrad ist in Oldenburg ein sehr wichtiger Grundpfeiler unserer Alltagsmobilität. Wir wollen die Rahmenbedingungen attraktiver machen und das Angebot qualitativ verbessern. Wir haben dazu ein umfangreiches Programm aufgelegt“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Wo es sich nicht vermeiden lässt, werden dabei auch einige, wenige Kfz-Stellplätze zu Fahrradabstellanlagen umgewandelt. „Das geschieht mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange“, versichert Verkehrsdezernent Dr. Sven Uhrhan. „Die Umnutzung ist auf ein notwendiges Maß beschränkt“, ergänzt Annette Meyers, Leiterin des Amtes für Verkehr und Straßenbau. Wenn Behindertenparkplätze oder Taxi- und Carsharing-Plätze betroffen sind, werden sie im Nahbereich verlagert. Nach Möglichkeit soll ein Zusatznutzen geschaffen werden, etwa durch Baumpflanzungen, Umgestaltung von Flächen und Schaffung von zusätzlichen Sitzgelegenheiten. Auch geht es darum, das „wilde Parken“ von Fahrrädern in der Innenstadt zu beordnen.

Insgesamt hat die Verwaltung bei einer Bestandsaufnahme der Radabstellanlagen rund um die Innenstadt 15 Standorte für eine Erweiterung um bis zu 500 Stellplätze ausgemacht. Für mehr Komfort sollen Witterungsschutz und das Angebot von einfachen Serviceleistungen sowie die Schaffung von Gepäckfächern und E-Lademöglichkeiten sorgen.

Im Rad- und Fußverkehrsprogramm 2021 stehen dafür Mittel in Höhe von rund 200.000 Euro zur Verfügung. Die Umsetzung soll im neuen Jahr an diesen acht Standorten beginnen:
• Pferdemarkt West/Kulturhalle: Aufbau einer neuen Abstellanlage mit 25 Anlehnbügeln für 50 Fahrräder;
• Pferdemarkt Kiosk/Wochenmarkt: Aufbau von etwa 40 Anlehnbügeln für 80 Fahrräder mit Überdachung;
• 91er Straße/Eisenbahnbrücke: Aufbau einer neuen Abstellanlage mit acht Anlehnbügeln (16 Fahrräder) mit Schließfächern und E-Lademöglichkeit;
• Friedensplatz: Im 1. Bauabschnitt Erweiterung der bestehenden Anlage um circa 25 Anlehnbügel (50 Fahrräder).
• Brücke Osterstraße/Elisenstraße: Ersatz der bestehenden Fahrradständer durch circa 30 Anlehnbügel (60 Fahrräder);
• Stautor/zwischen Staustraße und Staugraben auf der Haarenbrücke: Erweiterung um 15 Anlehnbügel (30 Fahrräder) und Schaffung von Schließfächern;
• Theaterwall/Roonstraße: Erweiterung um acht Anlehnbügel (16 Fahrräder), Schaffung von Schließfächern mit E-Lademöglichkeit, eventuell Überdachung;
• Schloßplatz/Schlosshöfe: Aufbau von etwa 30 teilweise demontierbaren Anlehnbügeln (60 Fahrräder).

Erste konkrete Maßnahmen sollen im ersten Quartal 2021 sichtbar werden, blickt Dr. Norbert Korallus, Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, voraus. Die Umsetzung startet voraussichtlich mit den Projekten am Pferdemarkt. Die weiteren Standorte bedürfen der Vorplanung.

Derzeit gibt es in der Innenstadt einen Bestand von rund 1.850 Fahrradstellplätzen. Zudem stehen mehr als 4.000 öffentlich nutzbare Kfz-Parkplätze zur Verfügung.
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180 historische Bücher an die Landesbibliothek Oldenburg übergeben

18.12.2020 17:23 Uhr
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg hat rund 180 historische Bücher als Dauerleihgabe an die Landesbibliothek Oldenburg übergeben. Ein Teil der wertvollen Werke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammt noch aus dem Oldenburger Kunstgewerbemuseum, dessen Sammlungen 1921 in die Bestände des Landesmuseums integriert wurden.

„Die Bücher sollen in der Landesbibliothek katalogisiert und für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt Museumsdirektor Dr. Rainer Stamm. „Sie bleiben Eigentum des Landes Niedersachsen und wechseln nur innerhalb Oldenburgs an den Aufbewahrungsort, wo sie fachlich am besten betreut werden können. Diese Kooperation ist für beide Landeseinrichtungen ein Gewinn.“ Das sieht Bibliotheksdirektorin Corinna Roeder genauso: „Die historischen Bücher aus dem Landesmuseum sind eine sehr schöne Bereicherung für die Landesbibliothek. Der Bestand ist ganz vielfältig und steckt voller Überraschungen. Es ist ein bisschen wie Weihnachten“, lacht Roeder.

Der 1887 gegründete Oldenburgische Kunstgewerbeverein erwarb für seine museale Sammlung neben Möbeln und Porzellan auch qualitätvolle Beispiele für Hand- und Druckschriften sowie für Bucheinbände, die als Anschauungsmaterial für oldenburgische Kunsthandwerker dienen sollten. So fand eine schöne kleine Handschrift, die 1602 in Italien mit goldener Tinte auf Pergament geschrieben und mit Rankenbordüren verziert wurde, ihren Weg nach Oldenburg. Ein Prunkstück der Büchersammlung ist zweifellos der in rotes Maroquinleder gebundene und reich mit goldenen Ornamenten verzierte Foliant, den in der Mitte das gekrönte Wappen der Familie Borghese mit Adler und Drachen schmückt. Das juristische Werk, das er enthält, wurde 1606 in Rom mit einem Privileg Papst Pauls V. Borghese (1605-1621) veröffentlicht. Das Buch war offenbar von Beginn an im Besitz der Borghese. Schlägt man den Deckel auf, so findet man innen das Exlibris von Marcantonio Borghese (1814-1886). Seine Bibliothek wurde 1892 in Rom versteigert. Der kostbare Band mit illustrer Provenienz wurde 1893 bei dem Münchner Antiquar Gottlob Hess erworben. 

Weniger kunstvoll, aber auf andere Weise hochinteressant ist eine Reihe von pharmazeutischen Fachbüchern, die der Apotheker und Zentrumspolitiker Bernhard König aus Löningen 1912/13 dem Kunstgewerbemuseum schenkte. König hatte bis 1907 die heutige „Alte Königs Apotheke“ geführt, die er 1883 von seinem Vater übernommen hatte. Ob die Bände aus dem Bestand der seit 1768 unter verschiedenen Eigentümern existierenden Apotheke stammen oder von König selbst zusammengetragen wurden, lässt sich nicht ausmachen. Ihre besondere Bedeutung erlangen die Stücke durch zahlreiche handschriftliche Anmerkungen, die von botanischen Notizen bis hin zu pharmazeutischen Rezepturen und Behandlungsanweisungen für bestimmte Krankheitsbilder reichen.

Einen ersten Überblick über alle Bände bietet ein Verzeichnis auf der Homepage der Landesbibliothek. Wer ein Buch einsehen möchte, sollte sich vorab per Mail an lbo@lb-oldenburg.de wenden.
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Wildwasser Oldenburg: Fachberatungsstelle zwischen den Feiertagen geschlossen

15.12.2020 17:03 Uhr
Die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen, Wildwasser Oldenburg, ist ab den 21.12.2020 bis einschließlich den 06.01.2021 geschlossen. Ratesuchende können sich in dieser Zeit an das Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen wenden, Tel.: 08000116016 wenden.

Ab Donnerstag, dem 07.01.2021 findet die Telefonberatung von 14–16 Uhr wieder statt, und Sie erreichen die Online-beratung unter www.wildwasser-oldenburg.de. Auch die persönliche Beratung kann ab dann nach Voranmeldung und unter vorgeschriebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder stattfinden. 
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Landesbibliothek bleibt geöffnet

15.12.2020 17:00 Uhr
Die Landesbibliothek Oldenburg bleibt während des Lockdown ab 16.12. geöffnet. Zur Sicherheit der Nutzer und Mitarbeiter sind alle Serviceangebote weitgehend kontaktlos organisiert. Das Lern- und Informationszentrum (LIZ) bleibt geschlossen.

Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer aktuellen Corona-Verordnung vom 15.12.2020 entschieden, dass die wissenschaftlichen Bibliotheken während des Lockdown ab 16.12.2020 geöffnet bleiben können. Die Landesbibliothek Oldenburg wird allerdings ihre Öffnungszeiten am Nachmittag einschränken. Montags bis freitags ist sie von 10 bis 17 Uhr und sonnabends von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Nutzerinnen und Nutzer können an der Ausleihtheke bestellte Medien abholen sowie ausgeliehene Medien zurückgeben. Am Auskunftsplatz werden kurze Fragen zur Informationssuche beantwortet und Bibliotheksausweise ausgestellt. Das Lern- und Informationszentrum (LIZ) ist vom 16.12.20 bis 9.1.21 geschlossen. Das heißt, Arbeitsplätze stehen leider nicht für Nutzer zur Verfügung. Die Einsichtnahme in Alt- und Sonderbestände sowie aktuelle Zeitschriften und Zeitungen ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Rund um die Uhr zugänglich sind natürlich die elektronischen Angebote. Bis 31.1.21 wird außerdem eine befristete, kostenlose Online-Zulassung zur Nutzung elektronischer Medien angeboten.

Zu den Sicherheitsmaßnahmen für die Gesundheit von Besuchern und Mitarbeitern gehört, dass die Serviceangebote in der Bibliothek weitgehend kontaktlos organisiert sind. „Helfen Sie mit, sich und die anderen Menschen in der Bibliothek zu schützen!“, bittet Corinna Roeder, die Direktorin der Landesbibliothek. Sie ruft dazu auf, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist in den öffentlich zugänglichen Bereichen verpflichtend.

Öffnungszeiten vom 16.12.20 – 9.1.21:
Montag – Freitag: 10.00 – 17.00 Uhr, Sonnabend: 9.00 – 12.00 Uhr. An Sonn- und Feiertag sowie am 24.12. und 31.12.2020 geschlossen.

Der Zugang erfolgt von der Hofseite aus. Der Zutritt ist nur einzeln in beschränktem Umfang möglich. Auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wird geachtet. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist verpflichtend.

Service rund um die Uhr:
· Buchrückgabe über die Rückgabeklappe am rückwärtigen Eingang im Hof
· Nutzung elektronischer Medien (E-Books, E-Journals, Digitale Sammlungen etc.)
· Bis 31.1.21 befristete, kostenlose Online-Zulassung zur Nutzung elektronischer Medien

Service während der Öffnungszeiten:

An der Ausleihtheke (Ebene 1): 
· Ausleihe vorbestellter und vorgemerkter Bücher und anderer Medien
· Rückgabe von ausgeliehenen Büchern und anderen Medien.
· Angefallene Gebühren werden nicht direkt kassiert, sondern müssen überwiesen werden.

An der Infotheke (LIZ, Ebene 1):
· Anmeldung bzw. Freischaltung von Bibliotheksausweisen
· kurze Auskünfte
· Unterstützung bei Medienbestellung und Fernleihe

Das LIZ 2 ist vom 16.12.20 bis 9.1.21 geschlossen.
Arbeitsplätze stehen leider nicht zur Verfügung. Einsicht in Alt- und Sonderbestände sowie aktuelle Zeitschriften und Zeitungen ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

Service telefonisch und per e-mail während der Öffnungszeiten:
Ausleihe: 0441 - 505018-18, e-mail: ausleihe@lb-oldenburg.de
Auskunft, Anmeldung: 0441 - 505018-20, e-mail: lbo@lb-oldenburg.de  
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Kisten packen: Stadtmuseum sucht Geschichten vom Ein- und Ausziehen

15.12.2020 16:46 Uhr
Im Frühjahr 2021 schließt das Stadtmuseum und die Renovierungsarbeiten an den historischen Villen sowie der Museums-Neubau beginnen. Das Museum wird dann, bis zur Wiedereröffnung im Frühjahr 2023, das gesamte Stadtgebiet als Ausstellungs- und Veranstaltungsort nutzen. Doch zunächst heißt es erst einmal Sachen packen. Viele Sammlungsstücke werden in Depoträume zwischengelagert und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen vorübergehend in andere Räumlichkeiten. Es gibt also viel zu tun.

Wer kennt das nicht? Ein Um- und Auszug ist häufig ein regelrechter Kraftakt, der Neues und manchmal auch Unerwartetes mit sich bringt. Der Wohnungs- oder Ortswechsel kann auch für Brüche in einem Leben stehen, die traurig oder schön sein können: Die größere Wohnung oder aber eine Trennung von einem geliebten Ort oder Menschen. Das Thema birgt also Stoff für viele interessante Geschichten und Anekdoten. „Wir möchten deshalb von den Oldenburgerinnen und Oldenburger ihre Erinnerungen ans Ein- und Ausziehen erfahren. Denn sie sind Teil unserer Stadtgeschichte, die wir öffentlich machen möchten. Interessante Gegenstände oder Fotografien, die in diesem Zusammenhang an uns übergeben werden, können sogar Einzug in unsere Sammlung finden“, erklärt Franziska Boegehold-Gude, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum.

Die Geschichten können über die Webseite www.was-sammelst-du.de eingereicht werden. Hier sammelt das Stadtmuseum Oldenburg bereits seit Anfang des Jahres persönliche Geschichten der Bürgerinnen und Bürger zu ihren Sammelleidenschaften sowie zu ihrem Corona-Alltag. Nun ist eine weitere Kategorie hinzugekommen: Erinnerungen ans Ein- und Ausziehen.
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Hinter geschlossenen Türen wird fleißig gearbeitet

11.12.2020 18:27 Uhr

Rabatten Rabatz im Park der Gärten 2021

Auch wenn das Blauschimmel Atelier momentan die Pforten geschlossen haben muss, wird dahinter, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften fleißig gearbeitet. Denn im kommenden Jahr wird ordentlich Rabatz in den Rabatten gemacht. Im April 2021 verwandelt das Blauschimmel Atelier den Park der Gärten in Bad Zwischenahn mit vielen bunten, verrückten, kreativen künstlerischen Aktionen in einen großen Freiraum für Theater, Musik und Kunst.

Die momentane Situation macht die Arbeit der Gruppen nicht gerade einfach. Dennoch findet sich die Band BlueScreen jeden Dienstag virtuell zusammen, um gemeinsam zu improvisieren. Auch die Gruppe, die sich aus künstlerischer Perspektive mit der (Arten-) Vielfalt auseinandersetzt und aus diesen Erkenntnissen dreidimensionale Pflanzen-Objekte erschafft, konnte bereits gemeinsam auf Abstand kreativ sein.

Unter dem Projekttitel „Den Hund zum Gärtner gemacht“ entwickelt die Maskenbaugruppe mit neu gebauten und bereits lieb gewonnenen Hundemasken, neue Figuren und Szenen zum Thema Garten. Auch sie haben sich in einer kleinen Gruppe zusammengefunden, um mit einer speziellen Technik Masken aus Ton für die Veranstaltung im kommenden Jahr herzustellen. Nach der Modellage werden sie dann mit einem speziellen Maskenpapier abkaschiert. Sobald die Masken getrocknet sind, wird der Ton herausgenommen und nach eigenen Vorstellungen gestaltet.

Wer auch Lust hat, Masken zu gestalten, Pflanzen-Objekte zu kreieren oder sich musikalisch mit „Natur und Kunst“ auseinanderzusetzen, kann sich gerne im Blauschimmel Atelier melden. Denn für das große Event im Park der Gärten am 18. April 2021 werden noch Mitspieler*innen, Mit-Maler*innen und Mitgestalter*innen gesucht, die Lust dazu haben, sich kreativ, gestalterisch, malerisch, sängerisch oder spielerisch einzumischen, mitzuwirken und dabei zu sein. Das Blauschimmel Atelier freut sich über neue Zuwächse, die die Blüten ihrer Fantasie sprießen lassen und mit frischem Grün garnieren wollen.

Interessierte können sich im Atelier unter 0441 2480999 oder per E-mail kontakt@blauschimmel-atelier.de melden oder sich auf der Homepage informieren unter www.blauschimmel-atelier.de.
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Innenstadtstrategie: „Arbeit geht jetzt richtig los!“

08.12.2020 22:32 Uhr

Krogmann: Grundsatzvereinbarung wichtiger Baustein zum Erfolg

Wie kann die Zukunftsfähigkeit der Oldenburger Innenstadt gestaltet werden? Mit dieser Frage haben sich viele engagierte Akteurinnen und Akteure der Innenstadt gemeinsam mit städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen die vergangenen zwei Jahre im Arbeitskreis Bündnis Innenstadt beschäftigt. Herausgekommen ist ein umfangreiches Handlungsprogramm, das richtungsweisend für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt ist und dem sich städtische und nicht-städtische Akteure verpflichtet fühlen. Moderiert wurde der Prozess vom Planungsbüro Frauns aus Münster. Besiegelt wurde dies in einer Grundsatzvereinbarung, die Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Montag, 7. Dezember, stellvertretend für die nicht-städtischen Akteure mit Helmut Jordan (VVO) und Friedrich-August Fisbeck (CMO) unterschrieben hat.

„Wir wollen mit der Innenstadtstrategie die Attraktivität der City erhalten und stärken. Sie ist und bleibt das Herz des Oldenburger Einzelhandels und macht einen Großteil unseres Images als Einkaufsstadt aus“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mit der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung schließen wir den ersten Abschnitt des Innenstadt-Strategie-Prozesses erfolgreich ab“. Der Oberbürgermeister dankte bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten für ihr bisheriges Engagement. Gleichzeitig wird ein neues Kapitel aufgeschlagen – nämlich das der Umsetzung. Krogmann: „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist klar, dass jetzt die Arbeit erst richtig losgeht. Die Corona-Pandemie hat dabei als zusätzlicher Katalysator gewirkt.“ Mit der Einrichtung einer Stelle für das Innenstadtmanagement bei der Wirtschaftsförderung ist die Stadt bei der Umsetzung bereits in Vorleistung gegangen. Damit steht dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, den Interessensvertretungen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren der Oldenburger Innenstadt ab sofort ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Innenstadtmanager ist aber nur ein Baustein der Innenstadtstrategie. Sein Hauptaugenmerk wird auf dem „Geschäfts- und Wohnflächenmanagement“ liegen. Im engen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Bereiche sind in insgesamt sieben Sitzungen weitere Bausteine entstanden. Neben dem „Geschäfts- und Wohnflächenmanagement“ sind das die Projektschwerpunkte „Digitale Innenstadt“, „Unternehmensinnovationen“ und „Räume | Orte | Treffpunkte“ flankiert durch Veranstaltungen und ein überzeugendes Innenstadtmarketing sowie die Querschnittsthemen „Zukunftsmobilität“ und „Stadtklima“. Für die Umsetzung dieses Programms übernehmen städtische und nicht-städtische Akteurinnen und Akteure gemeinsam die Verantwortung. Das Programm fühlt sich unter der Leitidee „Oldenburg er_leben“ verpflichtet, die Oldenburger City weiter als zukunftsfähigen und qualitätsvollen Erlebnisraum, mit einer vielfältigen Mischung an Nutzungen und einer hohen Lebensqualität, zu etablieren. Auch die zukünftige Arbeitsstruktur haben die Akteurinnen und Akteure in der Grundsatzvereinbarung festgelegt: „Die Stärkung der Innenstadt bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe. Entscheidend wird sein, weiterhin eng zusammenzuarbeiten und gemeinsam positive Impulse für den anstehenden Wandel zu setzen. Der Arbeitskreis hat in seinen sieben Sitzungen dafür eine sehr gute Vorarbeit geleistet“, so Krogmann.
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Bürgerbeteiligung zu ehemaligen Finanzamtsflächen startet

01.12.2020 20:13 Uhr

Bebauungsplan-Entwurf ist online und nach Terminabsprache im Stadtplanungsamt einsehbar

Die Neubebauung der ehemaligen Finanzamtsflächen an der 91er Straße und der Heiligengeiststraße ist Gegenstand des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 65, für den der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg einen grundsätzlichen Aufstellungsbeschluss gefasst hat. Um die Öffentlichkeit frühzeitig über die Grundzüge der Planung zu informieren und den vorgelegten Zeitplan zum Vorhaben bestmöglich einzuhalten, wird der Entwurf des Bebauungsplanes in der Zeit vom 2. bis 22. Dezember 2020 unter https://oldenburg.planungsbeteiligung.de ins Internet gestellt. Neben der Einsichtnahme wird online auch Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Ergänzend können die Unterlagen in diesem Zeitraum auch im Stadtplanungsamt (Technisches Rathaus, Industriestraße 1 a, 2. Obergeschoss) während der Dienststunden unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln eingesehen werden. Um Wartezeiten vor Ort aus Gründen des Infektionsschutzes zu vermeiden, wird dringend empfohlen, einen Termin für die Einsichtnahme telefonisch unter der Nummer 0441 235-2673 (in der Zeit von montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr, sowie montags bis donnerstags, 13.30 bis 15.30 Uhr) zu vereinbaren. Unter dieser Telefonnummer sowie per E-Mail (stadtplanung@stadt-oldenburg.de) können auch Fragen zur Planung gestellt werden.
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Steffen Trawinski tritt den Dienst als Innenstadtmanager an

01.12.2020 20:08 Uhr

Gestaltung einer zukunftsfähigen Innenstadt bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe

Es ist ein wichtiger Baustein der zukünftigen Innenstadtstrategie: die Einrichtung einer Stelle für das Innenstadtmanagement bei der Stadt Oldenburg. Zum 1. Dezember hat Steffen Trawinski seine neue Aufgabe in der Wirtschaftsförderung übernommen. Die Stadt Oldenburg finanziert die Stelle vollständig und geht so mit der Umsetzung der Innenstadtstrategie in Vorleistung. Damit steht dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, den Interessevertretungen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren der Oldenburger Innenstadt ab sofort ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

„Der Schwerpunkt seiner Aufgaben wird im Leerstands- und Geschäftsflächenmanagement liegen“, erläutert Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, „gleichzeitig muss der Innenstadtmanager auch bei allen anderen innerstädtischen Themen einbezogen werden. Ziel ist es, dass er als eine Art ‚Wissensbasis‘, bei der alle Informationen zur Innenstadt zusammenfließen, agieren kann.“

Hier wird deutlich, dass es mehr als eine Person braucht, um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt zu gestalten. Wilken: „Die Aufgaben sind komplex. In der Wirtschaftsförderung haben wir uns bei den Themen Einzelhandel und Innenstadt breiter aufgestellt. Die Gestaltung einer zukunftsfähigen Innenstadt bleibt aber eine Gemeinschaftsaufgabe: Sie kann nur gelingen, wenn alle Akteurinnen und Akteure der Innenstadt Verantwortung übernehmen und den Prozess voranbringen.“

Trawinski selbst kann auf ein umfangreiches Fachwissen insbesondere im Unternehmensservice und im Liegenschaftsmanagement der Wirtschaftsförderung zurückgreifen. Zuletzt hat der 34-jährige Master-Absolvent bei den internationalen Beziehungen der Stadt Oldenburg seine Kompetenzen in der Vernetzung unterschiedlichster Akteure, der Veranstaltungs-Organisation und der Konzeptentwicklung unter Beweis gestellt. Bei seiner neuen Aufgabe freut er sich, „darauf, die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure der Oldenburger Innenstadt und ihre Bedürfnisse besser kennenzulernen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und mit dazu beizutragen, die City als lebendigen Stadtmittelpunkt und attraktiven Einzelhandelsstandort nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.“

Zu erreichen ist der neue Innenstadtmanager entweder in der Wirtschaftsförderung in der Industriestraße 1 c oder auch direkt in der Innenstadt: Einmal pro Woche wird er zunächst bis auf Weiteres bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH – OTM – im Lappan präsent sein. Unabhängig von seinem Arbeitsplatz ist Steffen Trawinski über folgende Kontaktdaten zu erreichen: Telefon 0441 235-4690 oder per E-Mail an innenstadtmanagement@stadt-oldenburg.de.
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Zusätzliche Verkaufsangebote in der Weihnachtszeit

27.11.2020 16:39 Uhr

Stadt lässt knapp 30 Standplätze in der Innenstadt zu

In der Innenstadt wird es in diesem Jahr einige Verkaufsstände mit weihnachtlichen und winterlichen Angeboten geben. Das hat die Stadt Oldenburg am Donnerstag, 26. November, genehmigt. Damit soll die vorweihnachtliche Atmosphäre in der Stadt unterstützt werden. Den traditionellen Lamberti-Markt wird es wegen der Corona-Pandemie nicht geben.

Die zugelassenen Angebote stehen aber unter klaren Hygieneauflagen. So darf es keinen Vor-Ort-Verzehr geben, soweit eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Als Standorte werden zugelassen: Schloßplatz, Rathausmarkt, Stautorkreisel, Waffenplatz, Julius-Mosen-Platz und Pferdemarkt. Es wurden knapp 30 Händler- und Schaustellerbetriebe ausgewählt. Sie hatten zuvor ihr Interesse an einem Standplatz bekundet.

Der Aufbau beginnt am 29. November, die Verkaufszeit dauert vom 1. Dezember bis zum 22. Dezember. Die Stände können von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein, ein Alkoholverkauf ist nicht erlaubt.
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TrostReich stellt aus und den Verein vor

24.11.2020 20:33 Uhr
Im ehemaligen Carl-Wilhelm-Meyer Haus in der Haarenstraße hat TrostReich e.V. die kostenfreie Möglichkeit bekommen, die Arbeit der Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche sowie den Verein vorzustellen. 

„Wir können mit Unterstützung mehrerer Firmen einen bunten Überblick unserer Arbeit zeigen, mit verschiedenen Bildern und Fotos, einem Boxsack, einem Spieltisch, einer Schaukel, Büchern, vielen Kissen und Decken, unserer Fahne, Banner, verschiedenen Textbausteinen und vielem mehr. Aus diesen und vielen weiteren Angeboten können die Kinder auswählen, wenn sie nach einem Trauerfall zu uns kommen“, sagt Hille Ballin von TrostReich.

Außen am Gebäude hängt ein Kasten mit Flyern, an der Fensterscheibe wurde der Name sowie der Zugang zur Homepage für jeden Interessierten gut sichtbar angebracht. So haben Besucher und Kunden der Haarenstraße die Möglichkeit, den Verein wahrzunehmen, sich zu informieren und das TrostReich bei Bedarf auch zu finden.

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, entsteht eine große Lücke und nichts ist mehr, wie es war. Die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen ist für TrostReich e.V. eine Herzensangelegenheit. Der Satz Es gibt nur einen Weg: Deinen! Ist der Leitsatz der Arbeit. 

TrostReich wird fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen und finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Angebote sind für die Familien kostenfrei. 

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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Museumsshop geöffnet

17.11.2020 18:51 Uhr

Vielseitiges Sortiment lädt zum Stöbern und Einkaufen ein

Während die Ausstellungsbereiche des Stadtmuseums und des Horst-Janssen-Museums aktuell geschlossen sind, ist der Museumsshop im November von Montag bis Freitag, in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr, geöffnet. Der Shop bietet eine vielfältige Auswahl an Kunstdrucken, Plakaten, Postkarten, Katalogen, Büchern und unterschiedlichen Geschenkartikeln für alle Altersstufen. Auch wer auf der Suche nach einem hübschen Weihnachtsgeschenk ist, wird hier sicherlich fündig. Der Museumsshop befindet sich im gemeinsamen Foyer des Stadtmuseums und des Horst-Janssen-Museums unter der Adresse: Am Stadtmuseum 4-8, 26121 Oldenburg.
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20 Jahre Zeichenkunst in Oldenburg

13.11.2020 19:53 Uhr

Horst-Janssen-Museum feiert Jubiläum

Am 13. November feiert das Horst-Janssen-Museum sein 20. Jubiläum. Einen Tag vor dem Geburtstag des Künstlers, 14. November, wurde es im Jahr 2000 feierlich von Gerhard Schröder eröffnet. Neben dem Bundeskanzler hielt auch der Janssen-Vertraute und FAZ-Herausgeber Joachim Fest hielt die Festrede. 20 Jahre ist der moderne Bau in direkter Nachbarschaft zum Oldenburger Lappan zu einer festen Größe geworden. „Das Horst-Janssen-Museum hat in den vergangenen Jahren eine besondere Stellung in der Oldenburger Kulturlandschaft eingenommen. Wir werden gezielt dafür arbeiten, dass es seinen großen Stellenwert für Stadt und Region behält“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Mehr als nur Janssen
Trotz des prominenten Namensgebers gibt es in dem Oldenburger Museum schon von Beginn an nicht nur Werke des Grafikkünstlers zu sehen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Horst-Janssen-Museum stetig weiterentwickelt. Insbesondere in den letzten zehn Jahren wurde – ausgehend vom Namensgeber – der Fokus noch stärker auf die Zeichnung gelegt. Es das einzige Haus in Deutschland, dass sich ausschließlich der Zeichenkunst und Druckgrafik widmet. „Der Name ‚Horst Janssen‘ hat uns viele Möglichkeiten gegeben, ist aber auch eine große Herausforderung: Wie schafft man es, ein Museum, das einer Person gewidmet ist, im Gespräch zu halten?“, sagt Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums. Dafür haben die Museumsleiterin und ihr Team in den vergangenen Jahren vielfältige Projekte verwirklicht. Neben Zeichnungen und Grafiken von den großen Meistern der Kunstgeschichte wie Rembrandt, Egon Schiele, Picasso und Joseph Beuys wurden auch innovative Konzepte umgesetzt: animierte Zeichnungen, Papierschnitte, Graphic Novels, Partituren und vieles mehr. Mit Jorinde Voigt und Ralf Ziervogel wurden junge zeitgenössische Positionen gefeiert. Auch Janssen wurde tüchtig gegen den Strich gebürstet – Helene von Oldenburg stapelte beispielsweise seine Zeichnungen zu minimalistischen Skulpturen. Erst in diesem Sommer wurde das Museum selbst zum Kunstobjekt, als Dan Perjovschi die Glasfassade des Museums mit seinen politischen Zeichnungen versah.

Anfassen und ausprobieren erwünscht
Die Werke dürfen dabei oft nicht nur anschaut werden, die Besucherinnen und Besucher sind auch dazu eingeladen, selbst kreativ zu werden. In der Ausstellung „Natur schöpfen“ haben die Besucherinnen und Besucher selbst Pigmente aus Pflanzen gewonnen und aus alten Jeans Papier hergestellt. In der aktuellen Dauerausstellung werden die oftmals schwer verständlichen Techniken wie Lithografie, Radierung oder Holzschnitt vermittelt wie in keinem anderen Ausstellungshaus. Hier heißt es: Hands on! - Radierplatten zum Befühlen, Lithosteine zum In-die-Hand-nehmen und Bekritzeln und Holzschnitte zum selber Ausprobieren – alles natürlich mit Bild und Ton. „Wir wollen unseren Gästen anschaulich und sinnlich nahe bringen, wie Horst Janssen gearbeitet hat. Am schlimmsten sind Vitrinen, in denen Werkzeug konserviert wird, dessen Funktion keiner versteht“, berichtet Jutta Moster-Hoos.

Die Welt von Stift und Papier
In über 60 Dauerausstellungen zu Janssen und rund 36 wechselnden Sonderausstellungen zeigt das Museum regelmäßig, wie vielfältig die Welt der Zeichenkunst ist. „Janssens Werk ist ja nahezu unerschöpflich, persönlich waren für mich deshalb viele Ausstellungen in den vergangenen Jahrzehnten sehenswert“, sagt Krogmann. Seit einigen Jahren entwickelt sich das Oldenburger Haus zu einem Museum international bekanntem Grafikmuseum. Kein Wunder also, dass es zum 20. Jubiläum mit „Das kann nur Zeichnung! Von Beethoven bis Pinterest“ einen programmatischen Blick in die Welt von Stift und Papier gibt. „Unsere Jubiläumsausstellung ist eine Hommage an alle, die zeichnen und alles, was gezeichnet wird: Bauzeichnungen, Kostümentwürfe, Storyboards, Gerichtszeichnungen, Handwerkerskizzen, Piktogramme, Comics, Stammbäume und Kinderzeichnungen. Wir blicken auf die Zeichnung als Kulturtechnik des Menschen und überwinden den rein künstlerischen Gattungsbegriff“, erklärt Jutta Moster-Hoos.

Pandemie durchkreuzt Jubiläumspläne
Während die Ausstellung zum 20. Jubiläum Anfang Oktober noch eröffnet werden konnte, musste die Jubiläumsfeier, die für Mitte November geplant war, aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Es ist sehr schade, dass wir diesen tollen Moment in der Geschichte des Horst-Janssen-Museums nicht gemeinsam erleben können. Aufgrund der aktuellen Situation ist es absolut nachvollziehbar, dass das Jubiläum warten muss, aber es wäre eine schöne Gelegenheit gewesen, das Museum und die Oldenburger Kulturszene zu feiern“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amts für Kultur, Museen und Sport.

Auch die Jubiläumsausstellung muss derzeit pausieren, da das Museum aufgrund des bundesweiten Lockdowns bis voraussichtlich zum 30. November geschlossen ist. Für eine Verlängerung der Ausstellung bis Mitte Februar sieht es gut aus. Derzeit wird mit den Leihgeberinnen und Leihgebern verhandelt. 
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Städtische Museen im November geschlossen

30.10.2020 16:25 Uhr

Online-Angebote und neue Formate bis zur Wiedereröffnung

Auf Grundlage der von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden zahlreiche Kultur - und Freizeiteinrichtungen vom 2. November an geschlossen. Daher schließen auch die städtischen Museen sowie die Artothek für die kommenden Wochen ihre Türen. Workshops, Veranstaltungen und Führungen, die für den November geplant waren, entfallen ebenfalls.

Die vorsorglichen Schließungen zur Eindämmung des Corona-Virus dauern voraussichtlich bis zum 30. November an. Für die Zeit der Schließung bereiten das Stadtmuseum, das Horst-Janssen-Museum und das Edith-Russ-Haus bereits digitale Angebote vor. „Wir planen beispielsweise ein Künstlergespräch mit Filmemacher und Videokünstler Mario Pfeifer, dessen Arbeiten zum Thema rassistische Gewalt wir derzeit ausstellen“, erklärten Edit Molnar und Marcel Schwierin, Leiter des Edith-Russ-Hauses. „In den vergangenen Tagen haben wir uns bereits neue Formate überlegt, um dennoch Kontakt zu den Besucherinnen und Besuchern zu halten“, sagt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums.

Doch auch an die Zeit nach der Wiedereröffnung wird bereits gedacht. „Wir versuchen derzeit möglichst viele Termine aus dem Rahmenprogramm zu unserer Jubiläumsausstellung auf die Zeit nach der Schließung zu verschieben“, berichtet Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums.
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Landesbibliothek Oldenburg verlängert Öffnungszeiten

30.10.2020 15:35 Uhr
Ab November ist die Landesbibliothek Oldenburg von Montag bis Freitag bis 19 Uhr geöffnet.

In den letzten Monaten hat die Nutzung elektronischer Medien in der Landesbibliothek stark zugenommen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach gedruckten Büchern und Arbeitsplätzen zum konzentrierten Lernen ungebrochen. Um diesem Bedarf weiterhin zu entsprechen und bei steigenden Corona-Infektionszahlen die Benutzerströme noch besser zu entzerren, erweitert die Landesbibliothek Oldenburg ab 2. November ihre Öffnungszeiten. Die Services der Bibliothek wie auch die Arbeitsplätze im Lern- und Informationszentrum (LIZ) stehen dann montags – freitags von 10-19 Uhr und sonnabends von 9-12 Uhr zu Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer, die im LIZ arbeiten wollen, müssen sich vorab anmelden. In den öffentlich zugänglichen Bereichen der Landesbibliothek ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Auf die Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorkehrungen wird geachtet.

Die längeren Öffnungszeiten gelten auch für die aktuelle Ausstellung „Eugenia Gortchakova: Die Lust am Wort“.
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Artothek präsentiert neue Editionen der Griffelkunst

30.10.2020 15:29 Uhr

Ausstellung vom 2. bis 8. November 2020 in der Artothek Oldenburg

Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 2. bis 8. November in der Artothek Oldenburg präsentiert. Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. gehören mehr als 4.400 Mitglieder in ganz Deutschland an, darunter finden sich auch zahlreiche Grafikbegeisterte in der Stadt Oldenburg. Sie fördert das breite Interesse an der Bildenden Kunst und regt zugleich Künstlerinnen und Künstler zu druckgrafischen Arbeiten an. Dazu ediert die Griffelkunst-Vereinigung regelmäßig originalgrafische Blätter, die halbjährlich erscheinen und an Ausstellungsorten wie der Artothek Oldenburg gezeigt werden.

„In der aktuellen Herbstausstellung stehen experimentelle Grafiken zwischen Abstraktion, Magie und Technik im Vordergrund, unter anderem sind Inkjet-Prints der international bekannten Künstlerin Katharina Sieverding zu erleben, die faszinierende Imaginationen von der Sonne sichtbar macht“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee.

Die Bandbreite der neuen Editionen der zehn Künstlerinnen und Künstler reicht von Lithografien, Siebdrucken, Inkjet-Prints und Holzdrucken bis hin zu keramischen Multiples. Vom schwedischen Künstler Mårten Lange sind fünf Schwarz-Weiß-Fotografien im Inkjet-Print mit Motiven der japanischen Yoyogi Krähe zu sehen, deren schwarzes Gefieder sich vor dem lichten Grau der Blätter poetisch abhebt. Der Hamburger Künstler Henrik Eiben hat farbige Holzdrucke geschaffen, auf denen sich spielerisch geometrische Formen zusammenfinden, während die Lithografien des Berliner Künstlers Yann-Vari Schubert experimentelle, zufällige Formen aufgreifen, die an Petrischalen mit Zellformationen erinnern.

Der Hamburger Künstler Thomas Baldischwyler hat neun quadratische Farbradierungen zu einem Legespiel komponiert, das in einer vom Künstler gestalteten Schachtel mit Leporello präsentiert wird. „Die Sonne um Mitternacht schauen“ lautet der Titel der Inkjet-Print-Serie von Katharina Sieverding, die für ihre politische Konzeptkunst bekannt ist und Fragen nach alternativen Lebensräumen aufwirft. Die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach hingegen widmet sich in ihrer Siebdruckserie dem Komponisten und Künstler John Cage, der als Begründer der Neuen Musik gilt. Die Hamburger Künstlerin Suse Bauer hat fünf Multiples aus Keramik geschaffen, die Gurken in ungewöhnlichen Bewegungsformen zeigen. Die Berliner Künstlerin Monika Michalko hat sich auf ihren Reisen von farbenprächtigen Bildwelten für ihre beiden Holzdrucke inspirieren lassen, während Cyrill Lachauer in seinen beiden Siebdrucken autobiografischen Traumbildern nachspürt. Tobias Zielony schließlich zeigt in seinen fotografischen Stadtszenen feinfühlig die Ambivalenz von Ästhetik und Fremdheit auf.

Ausstellung und Ausgabe der Grafiken
Die Ausstellung kann am Montag, 2. November, und Donnerstag, 5. November, von 15 bis 19 Uhr in der Artothek, Peterstraße 1, besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Wahl und Ausgabe der Grafiken wird von Daphne Andersch betreut und erfolgt am Sonntag, 8. November, von 11 bis 16 Uhr.
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Persönliche Geschichten vom Ein- und Ausziehen

23.10.2020 21:11 Uhr

Stadtmuseum ruft zum Mitmachen auf / Aktionstage im Oktober und November

Mit dem für 2021 geplanten Teilabriss des Stadtmuseums Oldenburg wird das Museum zeitweise seinen Standort verlassen und als Nomade mit seinen Ausstellungen mal hier und mal dort in der Stadt hinziehen. Außerdem müssen viele Objekte aus der Sammlung in Depoträume transportiert werden und die Mitarbeitenden andere Büroräume finden. „Das ist die Gelegenheit, nicht nur unsere eigene Sammlung, sondern auch Oldenburgerinnen und Oldenburger nach ihren Geschichten vom Ein- und Ausziehen zu befragen“, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Franziska Boegehold-Gude.

„Umzüge finden unter ganz verschiedenen Bedingungen statt: weil man erwachsen geworden ist oder der Platz nicht mehr ausreicht, weil sich der Lebensmittelpunkt ändert oder man zu Flucht und Wegzug aus dem eigenen Zuhause gezwungen ist“, weiß Franziska Boegehold-Gude. Eine kleine Auswahl an Objekten aus der Sammlung erzählt ab Ende Oktober im Stadtmuseum von diesen geplanten, zufälligen und erzwungenen Umzügen. Diese Exponate sollen durch Geschichten und Objekte von Oldenburgerinnen und Oldenburgern ergänzt werden. „Wir fragen die Bürgerinnen und Bürger: Was ist Ihre Umzugsgeschichte? Haben Sie eine Erinnerung oder Fotografie von einem wichtigen Ort aufbewahrt, von dem Sie weggezogen sind? Besitzen Sie einen Gegenstand, mit dem Sie einen Neustart nach einem Umzug verbinden oder der symbolisch für Ihre Geschichte steht? Zeigen Sie uns, was Sie in Ihrem Umzugskarton haben!“, fordert Museumsvermittlerin Melanie Robinet die Oldenburgerinnen und Oldenburger auf.

Wer bei dem Projekt „Geschichten vom Ein- und Ausziehen“ mitmachen möchte, kann sich für einen der folgenden Aktionstage anmelden: Freitag, 30. Oktober, und Freitag, 27. November 2020. Es werden von 15 bis 17 Uhr persönliche Zeitfenster vergeben, um gemeinsam mit Melanie Robinet und Franziska Boegehold-Gude die eigenen Umzugsobjekte vor Ort aufzustellen. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-4105.
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Alte Bekannte und neue digitale Angebote

21.10.2020 21:21 Uhr

inForum-Winterprogramm bietet vielfältige Kurse und Veranstaltungen

Das inForum, eine Bildungs- und Kultureinrichtung für Best Ager der Stadt Oldenburg, startet mit einem neuen Kurs- und Veranstaltungsangebot ins Wintersemester November 2020 bis März 2021. In den kommenden Monaten gibt es wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Gesprächsgruppen, Sprachkursen und vieles mehr. Aufgrund der aktuellen Situation können aber leider begehrte Veranstaltungsformate wie zum Beispiel die Kulturfahrten oder das Erzählcafé nicht stattfinden.

Das inForum sieht die Corona-Pandemie als digitale Chance und hat auch virtuelle Angebote ins Programm aufgenommen. So gibt es wieder Onlineveranstaltungen des beliebten Formats Café Schlaumeier. Neu dazugekommen der „Digitaler Kaffeeplausch mit analogem Kuchen“, eine Kooperation mit dem Amt der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Bei diesem Onlineformat gibt es auch ein Stück Kuchen für zu Hause, das geliefert wird.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab Mittwoch, 28. Oktober, 10 Uhr, möglich. Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg per Telefon unter 0441 235-4444 entgegen. Online ist eine Anmeldung unter oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.

Weitere Fragen beantwortet das inFoum vor Ort im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, per Telefon unter 0441 235-3216 sowie per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Das Skizzenbuch als Lernmethode

13.10.2020 18:48 Uhr
Skizzenbuch und Bleistift gehören längst nicht mehr nur in den Kunstunterricht. Mit Stift und Papier lassen sich auch Themen aus dem naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Bereich grafisch aufbereiten. Das Skizzenbuch als Methode im Lehr- und Lernkontexten stellen Andreas Kragler und Natascha Kaßner am Donnerstag, 12. November, im Horst-Janssen-Museum vor. Von 18 bis 20 Uhr können Lehrende und Lernende bei dem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion erfahren, wie sich das Skizzenbuch zum Lernen, Studieren und Forschen einsetzen lässt.

Die Teilnahme am Vortrag „Mit Linien flanieren – das Skizzenbuch im Lehr- und Lernkontext“ ist kostenfrei. Anmeldung ist per Telefon unter 0441 235-3403 oder -2891 sowie per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de möglich.
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Radziwill-Bild kommt zur Stadt zurück

09.10.2020 18:36 Uhr

Öffentliche Versicherung regt Rückgabe an

Das Stillleben von Franz Radziwill „Fingerhut und weißer Krug“ kommt zurück ins Stadtmuseum. Die Stadt Oldenburg hat gemeinsam mit der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg eine Rückübertragung vereinbart.

Die Stadt hatte das Stillleben im Jahr 2012 für das Stadtmuseum angekauft. Der damalige Museumsdirektor bot es als Privatverkauf der Versicherung 2015 zum Kauf an. Er hatte diesen Verkauf jedoch ohne Zustimmung der Stadt vorgenommen und das Bild als seinen Privatbesitz angegeben.

Mit dem Rückerhalt kommt das für die Stadt und die Region wichtige und wertvolle Gemälde wieder in den Besitz des Stadtmuseums, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Vorstandsvorsitzende der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, Jürgen Müllender, schlug der Stadt die Rückgabe nach Kenntnis der Vorgänge vor und ebnete somit den Weg für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands.

Derzeit ist das Bild Teil einer Ausstellung im Radziwill-Haus in Dangast. Nach Beendigung der Ausstellung wird das Bild direkt von der Radziwill Gesellschaft dem Stadtmuseum ausgehändigt.
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Ausdrucksstarke Oldenburger Porträts im Stadtmuseum Oldenburg

09.10.2020 18:28 Uhr

Stephan Meyer-Bergfeld zeigt analoge Fotografien vom 11. Oktober bis 6. Dezember 2020

Stephan Meyer-Bergfeld gehört zu den herausragenden Fotokünstlern des Nordwestens und ist nun vom 11. Oktober bis 6. Dezember mit einer Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg vertreten. Seine großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Aufnahmen führt er mit der legendären Hasselblad-Kamera 500 C aus dem Jahr 1966 aus. Vier Jahre lang hat der Fotograf 100 Personen aus der Stadt Oldenburg porträtiert, die nun unter dem Titel „Analog 66“ im Stadtmuseum präsentiert werden.

„Die Besucherinnen und Besucher können in der Ausstellung den Zauber der Porträtfotografie, die Königsdisziplin, erleben. Der Reiz der Meisterlichkeit von Stephan Meyer-Bergfelds künstlerischen Porträts liegt in der technischen und gedanklichen Präzision“, erläutert Kuratorin Dr. Sabine Isensee. So zeichnen sich seine ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Porträts durch ein großes Einfühlungsvermögen zum Modell und das gelungene Zusammenspiel von Pose, Licht und Technik aus.

Bewusst hat der Fotokünstler bei der Rahmung der 60 x 60 cm großen Porträts auf die Verglasung verzichtet, so dass keine Reflexionen stören und die Anschauung zu einem individuellen Erlebnis wird. „Alle Bilder leben von der Intensität der Augen, die das Fenster zur Seele sind“, sagt Sabine Isensee. Ein ganz besonderes Porträt ist Meyer-Bergfeld mit dem 2020 verstorbenen Dr. Ummo Francksen gelungen, der sich für das Kulturleben in Oldenburg über Jahrzehnte engagiert hat und der Großneffe des Stadtmuseumsgründers Theodor Francksen war. „Die Ausstellung ist somit nicht nur ein wichtiger Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Oldenburg, sondern auch eine großartige Hommage an die Menschen, die hier leben“, so Isensee.
 
Eröffnung
Die Ausstellung wird am Sonntag, 11. Oktober, von 11 bis 13 Uhr eröffnet. Leider können keine Anmeldungen mehr für die Eröffnung entgegengenommen werden. Ab 13 Uhr ist die Ausstellung jedoch regulär für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. Aufgrund der Corona-Verordnung können nur zwölf Gäste gleichzeitig die Ausstellung besuchen.
 
Über den Künstler
Stephan Meyer-Bergfeld, der 1963 in Wilhelmshaven geboren wurde, absolvierte von 1988 bis 1991 eine Ausbildung zum Fotografen an der Landesberufsschule Photo + Medien Kiel und im Werbestudio Wöltje in Oldenburg. Seit 1992 arbeitet Stephan Meyer-Bergfeld freiberuflich als selbstständiger Fotograf, zunächst in Hamburg, später ab 1995 in der Stadt Oldenburg.

1994 wurde er mit seiner Fotoserie zur „Landschaft Sylt“ mit dem renommierten Reinhart-Wolf-Preis geehrt. Im Jahr 2006 wählte der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF Professional) ein Foto von ihm aus tausenden Bewerbungen für die Teilnahme an dem International Photography Festival in Xining, China, aus. Zudem erhielt Stephan Meyer-Bergfeld diverse Male den LACP Vision Awards Annual Report der EWE AG in Platin, Gold und Silber. Seit 1994 war er an verschiedenen Ausstellungen beteiligt, unter anderem war er mit seinen Werken in Oldenburg, Hamburg, Stuttgart, Sylt und Xining (China) vertreten.
 
Privatführung und Workshop
Da aufgrund der Corona-Bestimmungen zurzeit keine öffentlichen Führungen stattfinden dürfen, bietet das Stadtmuseum buchbare Privatführungen durch „Analog 66“ an. Das Angebot richtet sich an Gruppen von bis zu 10 Personen, die sich kennen und sich gemeinsam anmelden. Führungstermine können unter Telefon 0441 235-3403 oder per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden und kosten 35 Euro plus 1,50 Euro ermäßigten Eintritt pro Person.

Zudem findet am Sonntag, 25. Oktober, von 11 bis 14 Uhr ein Workshop mit der Kunstvermittlerin Jaqueline Menke statt, bei dem die Teilnehmenden in Anlehnung an die Fotografien von Stephan Meyer-Bergfeld abstrakte, ausdrucksstarke Porträts im Schwarz-Weiß-Monoprint-Verfahren machen können. Die Teilnahme kostet 35 Euro. Um Anmeldung bis zum 16. Oktober unter Telefon 0441 235-3403 oder per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de wird gebeten.

Zur Ausstellung von Stephan Meyer-Bergfeld erscheint ein Katalog, der für 20 Euro im Museumsshop des Stadtmuseums erhältlich ist.

Die Ausstellung wird gefördert von der EWE Stiftung, der Landessparkasse zu Oldenburg und der Kulturstiftung der Öffentlichen Oldenburg.
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Schulklassen dürfen wieder ins Museum

23.09.2020 09:59 Uhr
Ab sofort dürfen Schulklassen wieder das Horst-Janssen-Museum, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst und das Stadtmuseum Oldenburg besuchen. Dies war aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Monaten nicht möglich. Sowohl Führungen als auch Kunstpraxis können – unter Corona-Auflagen – jetzt wieder angeboten werden. Voraussetzung für einen Museumsbesuch mit der Klasse ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403 (Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum) und unter 0441 235-3557 (Edith-Russ-Haus). Die Anmeldepflicht gilt auch für Schulklassen, die das Museum ohne gebuchte Führung besuchen möchten. Zudem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Museumsbesuches nötig, wenn sich zeitgleich andere Museumsgäste in den Ausstellungsräumen aufhalten.

Zu den Gruppenangeboten für Schulklassen gehören Führungen mit und ohne Praxisanteil zu den verschiedenen Themen der Dauerausstellungen. Auch zu den Sonderausstellungen gibt es spezielle Angebote. Einen Überblick erhalten die Lehrkräfte beim Stadtmuseum Oldenburg unter https://www.stadtmuseum-oldenburg.de/schule, beim Horst-Janssen-Museum unter https://www.horst-janssen-museum.de/besuch-planen/kunstvermittlung/ und beim Edith-Russ-Haus unter https://www.edith-russ-haus.de/kunstvermittlung/.
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Theateraufführung „Der Räuber Hotzenplotz“

23.09.2020 09:47 Uhr
Zwischen witzig und absurd, frech und respektvoll: Die inklusive Kindertheatergruppe „Blauspiel“ des Blauschimmel Ateliers begibt sich auf eine fantastische Reise.

Ein Jahr lang ist die inklusive Kindertheatergruppe Blauspiel des Blauschimmel Ateliers unter der Leitung von Theresa Ehmen, Celia Knipper und Mara Weberschock in die Geschichte „Der Räuber Hotzenplotz“ eingetaucht. Bei Online- und Draußenproben entdeckte die Gruppe ganz neue Seiten des Theaterspielens.

Zwischen witzig und absurd, frech und respektvoll, verspielt und sehr korrekt wird eine Geschichte erzählt, die an einem fröhlichen Sommertag ihren Anfang nahm. Die Kinder Seppel und Kasperle möchten ihre Großmutter besuchen. Doch der Räuber Hotzenplotz ist ihnen zuvor gekommen. Um dem ganzen Wirrwarr auf die Spur zu kommen werden der Wachtmeister Dimpelmoser und die Wahrsagerin zu Rate gezogen. Doch welche Rolle spielen die Feen und die Zauberin bei alledem?

An zwei Tagen werden die Besucher*innen der Aufführung im theater wrede+ mitgenommen auf eine fantastische Reise, mit irreführenden Wegen, einzigartigen Charakteren und Hinweisen zu merkwürdigen Wünschen.

Das Aufführung findet statt im Rahmen des Projekts „Theater für Alle – weiter so!“, eine seit 2018 bestehenden Kooperation zwischen dem Verein Jugendkulturarbeit und dem Blauschimmel Atelier. Ziel ist es, in Oldenburg eine gute Netzwerkstruktur auf- und auszubauen, die alle interessierten Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung nutzen können, um gemeinsam Theater zu spielen, zu tanzen, Musik zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aufführungen in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Das Projekt bezieht drei innerhalb des Netzwerkes MUT+ beim Verein Jugendkulturarbeit verbundene Stadtteiltheatergruppen (Junges Theater Bloherfelde, Kurlandtheater, Kindertheater PAEPP) und die Kindertheatergruppe (Blauspiel) innerhalb des Blauschimmel Ateliers mit ein.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch, KUBUS-Immobilien und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Ort: theater wrede +, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Premiere: 30.09.2020, 17 Uhr
Vormittagsaufführung: 01.10.2020, 10 Uhr
Eintritt: 8 €, ermäßigt: 4 €

Kartenreservierung und Kontakt: kontakt@blauschimmel-atelier.de

Begrenztes Platzangebot!

Weitere Informationen unter www.blauschimmel-atelier.de.
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Fremde Federn im Kulturzentrum PFL

18.09.2020 16:40 Uhr

Poetry Slammer präsentieren neue Texte unter dem Motto „Abstand halten“

Das Literaturhaus Oldenburg veranstaltet am Samstag, 3. Oktober, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahme ist nur möglich nach vorheriger Kartenreservierung per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de.

Mit von der Partie sind die Bühnen-Poetinnen und Bühnen-Poeten Adriane Meinhardt, Insa Sanders, Tanja Schwarz, Sebastian Hahn und Gerrit Wilanek. Sie schmücken sich im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Im zweiten Teil des Abends präsentieren sie so überzeugend wie möglich den Beitrag eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie – ganz Corona-konform – neue Texte unter dem Motto „Abstand halten“ geschrieben. Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besucherinnen und Besuchern bestehende Jury daran, die Texte einer Autorin oder einem Autor zuzuordnen. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturhaus-oldenburg.de.
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Neue Werke in der Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum

18.09.2020 16:33 Uhr
Ab sofort schmücken neue Originale von Horst Janssen die Dauerausstellung über den Künstler. Rund siebzig neue, bislang wenig gezeigte Arbeiten können nun betrachtet werden: Selbstbildnisse, Köpfe, Frauen und Erotisches, Landschaften, Blumen und andere Stillleben sowie Zeichnungen zum Thema Tod. Auch der Radierzyklus „Eiderland“ und ein kleiner Querschnitt durch Janssens Holzschnitte, Radierungen und Lithografien sind ausgestellt. Die neuen Werke sind bis zum Beginn des kommenden Jahres im neu gestalteten Dauerausstellungsbereich des Horst-Janssen-Museums zu sehen.

Aus restauratorischen Gründen wechseln die Arbeiten in der Dauerausstellung zu Leben und Werk von Horst Janssen alle vier Monate. Würden Sie länger oder sogar dauerhaft ausgestellt werden, würden die empfindlichen Drucke und Zeichnungen beschädigt, etwa durch den Lichteinfall. So lohnt sich zudem ein mehrmaliger Besuch der Ausstellung für die Besucherinnen und Besucher, die Janssen immer wieder neu entdecken können.

Aktuell ist für die Besucherinnen und Besucher nur die Dauerausstellung geöffnet, da Umbauarbeiten für die neue Sonderausstellung stattfinden: Am 4. Oktober beginnt „Das kann nur Zeichnung. Von Beethoven bis Pinterest“, die Jubiläumsausstellung zum 20-jährugen Bestehen des Horst-Janssen-Museums.
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Sprich mit ihr! 30 Minuten mit der Museumschefin

18.09.2020 16:32 Uhr
Unter dem Titel „Sprich mit ihr!“ lädt die Leiterin des Horst-Janssen-Museums, Dr. Jutta Moster-Hoos, interessierte Menschen zum Dialog und auf ein Getränk ins Museum ein. In 30 Minuten steht sie Rede und Antwort über Ausstellungsplanungen, Aufgaben von Museen, das Jubiläum oder ganz andere Themen der Kunst.

Der erste Termin des neuen Formats ist am Mittwoch, 23. September, Treffpunkt im Heimathaven Pop-Up Café. Es wird jeweils ein Platz um 16 Uhr und 16.30 Uhr angeboten, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind telefonisch unter 0441 235-4105 möglich oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Landesbibliothek schließt Projekt zur Digitalisierung der Oldenburger Landtagsverhandlungen ab

18.09.2020 16:17 Uhr
Die Landesbibliothek Oldenburg hat die Verhandlungen des Oldenburgischen Landtags für die Jahre 1848 bis 1933 digitalisiert. Die Aufzeichnungen des oldenburgischen Landesparlaments von seiner Gründung bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erlauben einen direkten Blick auf Beratungen und Beschlüsse zu regionalen wie überregionalen Themen.

MitarbeiterInnen der Landesbibliothek haben in den vergangenen 12 Monaten die rund 100 Bände an Stenographischen Berichten, Sitzungsprotokollen, Anlagen und Registern zu den Verhandlungen des Oldenburgischen Landtags digitalisiert und für die Präsentation über das Internet vorbereitet. Materialien zu den Sitzungen des Landtags im Umfang von mehr als 75.000 Seiten liegen jetzt in den Digitalen Sammlungen der LBO von überall her frei zugänglich, nach Wahl- bzw. Sitzungsperioden gegliedert und im Volltext durchsuchbar vor.

Die digitalisierten Landtagsverhandlungen des Großherzogtums und seit 1919 des Freistaates Oldenburg stehen in den Digitalen Sammlungen nicht isoliert. Durch die parallele Digitalisierung historischer Zeitungen aus der Region ergibt sich die Möglichkeit, politische Entwicklungen in den parlamentarischen Beratungen und lokalen Presseberichten parallel zu verfolgen.

So findet beispielsweise die am 8. Juni 1855 verabschiedete „Oldenburgische Deich- und Sielordnung“, der u.a. der I. Oldenburgische Deichband seine Entstehung verdankt, breiten Niederschlag sowohl in den Aufzeichnungen des Landtags als auch in der Presse – und dies über lange Zeiträume: Allein im „Jeverschen Wochenblatt“ wird die Deichordnung zwischen 1855 und 1915 mehr als 300 Mal thematisiert, in den Landtagsverhandlungen rückt sie bis in die 1920er Jahre immer wieder auf die Tagesordnung, werden Ergänzungen und Novellierungen des Gesetzes regelmäßig intensiv diskutiert. Im Februar 1867 etwa stellt ein Artikel in den „Nachrichten für Stadt und Land“ angesichts fortwährender Überschwemmungen auf dem Gebiet der Jader Deichacht die Frage, ob jene Bestimmungen, welche die Deichordnung von 1855 zur Gestaltung der Entwässerungssysteme getroffen hatte, weiterhin gültig sein dürften. Das Parlament bleibt in dieser Sache untätig, allerdings nicht ohne zuvor darüber abgestimmt zu haben: Die Frage „soll in dieser Landtagssession eine Revision der Deichordnung vorgenommen werden oder soll diese Revision nach dem Vorschlage der Staatsregierung noch 10 Jahre hinausgeschoben werden“ beantwortete die Mehrheit der Abgeordneten Anfang 1867 im Sinne einer Vertagung in das Jahr 1876.

Digitale Sammlung der Landesbibliothek Oldenburg: https://digital.lb-oldenburg.de
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Vorfreude auf das neue Stadtmuseum wächst

15.09.2020 19:08 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: Finanzieller Rahmen wird eingehalten

Nach einer intensiven Planungsphase stehen nunmehr die wesentlichen Rahmenbedingungen für den Bau des Stadtmuseums. Danach wird im März kommenden Jahres die „Neue Galerie“ abgerissen, der Neubau beginnt im Juni 2021. Insgesamt sind gut zwei Jahre für den Neubau vorgesehen, so dass mit einer Wiedereröffnung für Herbst 2023 gerechnet werden kann. „Wir haben jetzt unsere Pläne soweit konkretisiert, dass wir dieses Projekt solide und sicher bauen und finanzieren können. Eine solche Entscheidung ist gerade in der Coronakrise von enormer kultur- und gesellschaftspolitischer Bedeutung“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das Museum soll ein lebendiger Ort zum Austausch über aktuelle und historische Themen werden – wir wollen das Museum für Oldenburg neu denken“, so Krogmann.

Auch die inhaltlichen Vorarbeiten für die anstehende Bauphase sind weit fortgeschritten, sagt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums: „Die inhaltlichen Akzente der Neuaufstellung sollen schon während der Abschlussphase für die Besucherinnen und Besucher deutlich werden.“ Das gelte für das Ausstellungsprogramm der zweiten Jahreshälfte als auch für das Abschlussprojekt „Neue Konturen“.

Unter dem Motto „Neue Konturen“ findet dann im Januar und Februar die tatsächliche Abschlussphase statt. Geplant sind zahlreiche Projekte, Veranstaltungsformate und Kooperationen rund um Kunst, Kultur und Musik, in denen die Besucherinnen und Besucher das Stadtmuseum von einer ganz anderen Seite kennenlernen können.

Zeitgleich mit den Arbeiten am Neubau werden auch die Francksen-Villa und die Jürgens’sche Villa saniert, außerdem werden in der Ballinschen Villa moderne Büro- und Besprechungsräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet.

Der finanzielle Rahmen für das Projekt, der bereits bei der Vorstellung des Siegerentwurfs im Januar 2019 gesetzt wurde, kann eingehalten werden. Die Stadt rechnet nach den jetzt konkretisierten Berechnungen mit einer Gesamtinvestitionssumme von 17,7 Millionen Euro. 8,5 Millionen davon sind ein Zuschuss des Bundes.

Die Vorbereitungen für den Bau des neuen Stadtmuseums hatten im Dezember 2016 mit einer Fachtagung und umfangreichen Bürgerbeteiligung begonnen. Im Januar 2019 war schließlich der Siegerentwurf des Wettbewerbs vorgestellt worden.

Kern des aktuellen Stadtmuseums sind die Francksen-Villen, die 1915 zum Stadtmuseum wurden. 1968 wurde das Gebäudeensemble um die „Neue Galerie“ erweitert, 1995 schließlich um den Hüppe-Saal.
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Drei verlorene Seelen im Großstadtdschungel

11.09.2020 15:54 Uhr

Nina Bußmann liest im Kulturzentrum PFL aus ihrem Roman „Dickicht“

Nina Bußmann erzählt in ihrem Roman „Dickicht“ von drei Menschen in der Großstadt, die um Kontrolle kämpfen, sie aber längst verloren haben. In prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse verstrickt, taumeln sie zwischen Abhängigkeiten und Freundschaften, Therapieversprechen und spirituellen Verlockungen. Am Sonntag, 27. September, stellt die Autorin das Buch in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturhauses vor. Mit Jörg Zimmermann, Direktor der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie der Oldenburger Karl-Jaspers-Klinik, spricht sie über Süchte und Abhängigkeiten. Der Austausch wird von Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentages, moderiert. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahme ist nur möglich nach Kartenreservierung unter der E-Mail-Adresse literaturhaus@stadt-oldenburg.de.

Die drei Protagonisten des Romans – Ruth, Katja und Max – kommen kaum ohne Rausch aus. Und dennoch suchen sie nach Klarheit. Die suchtkranke Ruth wacht nach einem schweren Sturz im Krankenhaus auf, braucht Unterstützung und wendet sich an Katja, eine Mitpatientin. Der passiert es ständig, dass Leute sie um einen Gefallen bitten. Es gibt ihr ein gutes Gefühl, zu helfen, auch wenn sie weiß, dass sie sich später nur schwer abgrenzen kann. Aber sie ist nicht die einzige, die sich um Ruth kümmern möchte. Max wollte Ruth mit seinem linken Kollektiv beim Kampf gegen die neue Vermieterin unterstützen und Katja reagiert darauf mit Eifersucht.

Die Veranstaltungsreihe „Konstellationen“ des Literaturhauses wird von der Stiftung Niedersachsen gefördert und ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Geschichte der Oldenburger Universität.
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„Der Kranich“ kehrt herausgeputzt ins Stadtmuseum zurück

25.08.2020 17:50 Uhr

Förderverein ermöglicht aufwendige Restaurierung

Das Gemälde „Der Kranich“, das das Lieblingspferd Graf Anton Günthers (1583-1667) zeigt und dem Künstler Johann Hauwert zugeschrieben wird, kehrt nach seiner Restaurierung frisch herausgeputzt wieder zurück ins Stadtmuseum. Es hängt zurzeit in der provisorischen stadtgeschichtlichen Abteilung, wird aber im zukünftigen Neubau einen angemessenen Platz in der neuen Dauerausstellung finden. Ermöglicht wurde die Restaurierung durch eine großzügige Spende des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Oldenburg.

„Das Gemälde hat für die Sammlung des Stadtmuseums eine besondere Bedeutung, daher war die Unterstützung durch den Förderverein ein großes Geschenk“, sagt Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann. Zu sehen ist eine Darstellung des berühmten Pferdes Kranich, dem Lieblingspferd des Grafen Anton Günther. An mehreren Stellen im Stadtbild finden sich Darstellungen des Grafen mit seinem Pferd, das durch eine besonders lange Mähne und seinen Schweif auffällt, was vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Begriff ist. Auf dem Gemälde, das noch zu Lebzeiten Graf Anton Günthers entstanden ist, werden diese Merkmale durch Bedienstete des Hofes präsentiert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dem Haus die Restaurierung dieses Gemäldes schenken konnten. Dafür sind Freunde schließlich da“, so die Vorsitzende der Freunde und Förderer des Stadtmuseums, Inge von Danckelman.

Das Gemälde ist um 1650 entstanden und misst 64 mal 78 Zentimeter. In den Händen der Restauratorin Anja Brigitta Haase ist es gereinigt worden, die Malschicht wurde gefestigt und Fehlstellen geschlossen, so dass es nun wieder strahlen kann. Eine besondere Herausforderung war laut der Restauratorin das Bearbeiten der Fehlstellen in Bereichen, in denen der Künstler Johann Hauwert mit mehrschichtigen dünnen Lasuren gearbeitet hat. Zusätzlich wurden auch am vergoldeten Zierrahmen Restaurierungsmaßnahmen ausgeführt.
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Ausgezeichnet: Festival der Illustratoren in der Kulturhalle

25.08.2020 17:38 Uhr

14 Ausstellerinnen und Aussteller zeigen ihre Arbeiten bis zum 6. September

Ob in Kinderbüchern, Karikaturen, Comics oder Cartoons, als Magazin-Cover, auf Plakaten oder Flyern, als Logos oder Markenwerbung, auf Verpackungen oder als freie, künstlerische Arbeiten zu jedem Anlass – Illustrationen sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Und sie haben in Oldenburg einen festen Platz: Beim Festival der Illustratoren, das seit 2012 alle zwei Jahre stattfindet. Bei der nunmehr 5. Auflage präsentieren 14 Illustratorinnen und Illustratoren aus Oldenburg und der Umgebung seit Freitag, 21. August, in der Kulturhalle am Pferdemarkt 8a ein breites Spektrum der Illustrationskunst. Besucherinnen und Besucher können hier bis Sonntag, 6. September, unter Beachtung der Corona-Regeln die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten einer Illustration kennenlernen, die Entstehung einer Illustration erleben und die Gestaltenden persönlich treffen.

Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag, 14 bis 20 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag, 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Veranstalter ist der auf Initiative von Norbert Egdorf neu gegründete Verein Illustratoren Oldenburg e.V. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und das Netzwerk cre8 oldenburg fungieren als Förderer. Die Ausstellerinnen und Aussteller sind dieses Jahr: Ulli Bohmann, Norbert Egdorf, Janko Meisel, Christine Breier, Carsten Fuhrmann, Tobias Schneider, Viktoria Bassenge, Lena Brinkmann, Asco Grill, Yvonne Semken, Petra Bergmann, Dietmar Dupree, Carsten Oltmann und Fides Velten.

Neben der Ausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein interessantes Rahmenprogramm. Am Freitag, 28. August, hält Matthias Bender von der Illustratoren Organisation Deutschlands ab 16 Uhr einen Vortrag zum Thema „Berufseinstieg für Illustratorinnen und Illustratoren“: Wie funktioniert der optimale Start in ein spannendes Berufsfeld? Der Vortrag behandelt nicht nur Themen rund um die Einsatzgebiete von Illustration, informiert wird auch über Anmeldungen bei Behörden und Organisationen, die Positionierung und Vermarktung sowie über Honorarkalkulation und Vertragsgestaltung.

Ebenso am 28. August ist Bettina Bexte zu Gast. Sie wird ab 19 Uhr in der Cartoonlesung „Fluch der Akribik“ mit Musik, Trickfilmen und Livezeichnung einen amüsanten Abend bieten. Der Jazzmusiker Peter Dahm und ein Trickfilmorchester untermalen und begleiten die Lesung mit Saxofon und Bassklarinette. Anschließend signiert Bettina Bexte ihre Bücher, die beim Lappan Verlag verkauft werden. Der Lappan Verlag ist Kooperationspartner und langjähriger Förderer des Festivals.

Ziel ist es auch, Unternehmen zu motivieren, Illustrationen und somit kreative Leistungen stärker für sich und den eigenen Erfolg zu nutzen – denn eine gute Illustration fällt stark auf und wirkt lange nach. Dazu findet am Donnerstag, 3. September, ab 17 Uhr die Veranstaltung Wirtschaft & Illustration statt, in der die ausstellenden Illustratorinnen und Illustratoren Beispiele zeigen, die sie für Unternehmen und Institutionen erstellt haben. Bestes Beispiel dafür: die fünfte Ol‘s Sonderedition der Oldenburger Brauerei mit neu gestalteten Etiketten aller beteiligten Illustratorinnen und Illustratoren.

Mehr Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/festival-der-illustratoren.
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»Draußen-Kino plus« Festival (20.-23. August 2020) bei jeder Witterung

19.08.2020 10:13 Uhr

Das »Draußen-Kino« des Cine k wird für vier Tage zum Festival »Draußen-Kino plus«

Auch bei regnerischem Wetter lassen sich Filme, Musik, Ausstellung und Kleinkunst genießen. Bei schlechtem Wetter wandert das Festival einfach von draußen nach drinnen in die Halle der Kulturetage. Was im Vorjahr als Kulturscheune auf dem Hof Dinklage als Sommerfestival startete, wird nun Corona-konform im Hinterhof der Kulturetage an der Bahnhofstraße 11 fortgesetzt: Von Do, 20. August bis So, 23. August bespielt das Cine k seinen Draußen-Kino-Saal (bei schlechter Witterung die Halle der Kulturetage) mit Konzerten, Kleinkunst und Live-Podcast und im Anschluss gibt es einen Kinofilm, davon sogar zwei Vorpremieren!  


Tägliche Höhepunkte: Picknickgarten und Ausstellung (ab 18:30 Uhr)
Jeden Tag gibt es ab 18.30 Uhr einen Picknickgarten: Die Besucher*innen dürfen ihr Essen selbst mitbringen, Getränke und kleine Snacks gibt es zu kaufen. Zu sehen gibt es zeitgleich die Ausstellung „Sleeping Screens“, die den weltweiten kreativen Umgang verschiedener Kinos mit der Corona-Krise dokumentiert. An zwei Tagen (Fr & So) bespielen DJs den Picknickgarten mit Musik vom Plattenteller.


Donnerstag, 20. August 2020 
Musik: Djembassy (20:00 Uhr)
Das Oldenburger Duo Djembassy, bestehend aus der Perkussionistin Ulla Schmidt und dem Jazzbassisten Jens Peizunka, füllt die Bühne mit einer Melange aus Weltmusik und Jazz mit Kontrabass und Djembe. 

Film: The Climb (21:00 Uhr)
Die US-Komödie mit leicht französischem Touch erzählt von einer bewegenden Männerfreundschaft, die von Lachen, Liebeskummer und Wut geprägt ist und wird so zu einer Reflektion über den Wert und die Bedeutung von Freundschaft. „The Climb“ wurde bei den Filmfestspielen in Cannes 2019 in der Reihe „Un Certain Regard“ als „Bester Film“ ausgezeichnet 


Freitag, 21. August 2020 
Musik vom Plattenteller: ichigo (19:00 Uhr)
DJ ichigo unterhält während des Picknicks mit Musik vom Plattenteller. 

Live-Podcast: Die akustische Enttäuschung (20:00 Uhr)
Julia Bamberg und Julia Köhn sind Radiomacherinnen aus Bremen. Ihre Themen sind vielfältig. Egal ob queere Ikonen, lesbische Filme oder Diversität in Videospielen, Kunst, Sport und Gesellschaft - in ihrem Podcast wird alles mit der bunten Regenbogen-Lupe betrachtet. Oft kritisch, meist witzig aber nie akustisch enttäuschend! 

Film: Vorpremiere von »Über die Unendlichkeit« (21:00 Uhr) 
Mit seinem neuen Film „Über die Unendlichkeit“ fügt der vielfach ausgezeichnete Regisseur Roy Andersson seinem Werk ein neues Meisterwerk hinzu: Ein filmisches Nachdenken über das menschliche Leben in all seiner Schönheit und Grausamkeit, seiner Pracht, Komik und seiner Einfachheit. Exklusive Vorpremiere vor Bundesstart! 


Samstag, 22. August 2020 
Musik: Chapeau Manouche (20:00 Uhr)
Zwei Gitarren, eine Geige und ein Kontrabass: In dieser für die Jazzmusik ungewöhnlichen Instrumentation erklingt die Musik der vier Oldenburger Musiker. Angelehnt an die Musik des Jazzgitarristen Django Reinhardt spielt das Quartett Swing zwischen Tradition und Moderne. Chapeau Manouche erobert seit 2008 große und kleine Bühnen, vor allem aber die Herzen ihrer Zuhörer*innen. 

Film: Vom Giessen des Zitronenbaumes (21:00 Uhr)
Ein Film voller Komik, Absurdität und Gedankentiefe: Elia Suleiman hat Palästina verlassen und sucht nun nach einer neuen Heimat. Doch wohin er auch reist, ob nach Paris, New York oder Doha, Palästina begleitet ihn überall hin. Und obwohl er immer wieder aufs Neue versucht, seine Herkunft auszulöschen, wird er doch in jedem Moment von außen daran erinnert, wer er ist und woher er kommt. Und so fragt er sich immer wieder aufs Neue: Heimat?-?was ist das? Und vor allem wo? 


Sonntag, 23. August 2020 
Musik vom Plattenteller: ichigo & minze (19:00 Uhr)
Die DJs ›ichigo und minze‹ unterhalten während des Picknicks mit Vinyl vom Plattenteller. 

Performance: tonneCtion (20:00 Uhr)
Mit ihrer KörperKnotenKunst nimmt tonneCtion das Publikum mit auf eine Reise in eine Welt voller Komik und Poesie. Diese charmante Show ist nicht nur unterhaltsam für Jung und Alt, sie erzählt uns auch etwas über die Möglichkeiten unseres täglichen Miteinanders.  

Film: Vorpremiere von »Love Sarah« (21:00 Uhr) 

Mit Humor, Herz und einem bezaubernden Ensemble inszeniert die deutsche Regisseurin Eliza Schroeder eine romantische Tragikomödie, die ihre Zuschauer*innen gleichzeitig berührt und ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt: Es war immer Sarahs Herzenswunsch gewesen, eine eigene Bäckerei im Londoner Stadtteil Notting Hill zu eröffnen. Als sie überraschend stirbt, ist ihre 19-jährige Tochter Clarissa fest entschlossen, den Traum ihrer Mutter wahr werden zu lassen. Zwischen Cremetörtchen, Himbeer-Eclairs und Schokoladenküchlein wachsen Stück für Stück neue Liebe und Hoffnung.  


Tickets: 
Tagestickets kosten 16,00 Euro (Kulturpreis), 14,00 Euro (Normalpreis) und 12,00 Euro (ermäßigt). Kinder bis 12 Jahre sind frei. www.cine-k.de 
Aufgrund der coronabedingten Schutzmaßnahmen gibt es nur ein begrenztes Platzangebot. Das Cine k empfiehlt die Karten im Vorverkauf zu kaufen oder zu reservieren. 


Gefördert wird das »Draußen-Kino plus« von: 
ise-Individuelle Software und Elektronik
Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg
LzO Landessparkasse Oldenburg
Stadt Oldenburg 
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Stadtmuseum präsentiert sich mit neuem, modernisiertem Internetauftritt

19.08.2020 09:48 Uhr
Der Internetauftritt www.stadtmuseum-oldenburg.de präsentiert sich ab sofort in einem frischen und von Grund auf modernisierten Design. Wenige Monate bevor das Museum mit dem Abriss der Neuen Galerie auch baulich neue Wege geht, finden die Besucherinnen und Besucher jetzt schon online ein deutliches Zeichen für den Umbruch und die Neuaufstellung des Stadtmuseums.

„Ich freue mich, dass diese Prozesse Stück für Stück sichtbarer werden“, betont der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Steffen Wiegmann. „Während unser Popup-Café im Museum als ein konzeptionelles Zeichen in Richtung ‚dritter Ort‘ zu verstehen ist, so werden unsere inhaltlichen Akzente schon im Ausstellungsprogramm der zweiten Jahreshälfte 2020, und besonders im Abschlussprojekt ‚Neue Konturen‘ sichtbar werden. Die Website in ihrer jetzigen Form ist für uns nun der Ausgangspunkt, um in den kommenden Monaten eine völlig neue Außendarstellung zu entwickeln.“

Die Website wurde zuletzt 2011 überarbeitet. In den vergangenen Monaten ist sie nun sowohl technisch als auch optisch wieder auf einen aktuellen Stand gebracht worden. Die Seite ist komfortabel auf mobilen Endgeräten abrufbar und auch barrierefrei zu bedienen. Das neue Design haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums gemeinsam mit dem Pressebüro der Stadt Oldenburg und der Oldenburger Agentur Stockwerk2 entwickelt, während die technische Umsetzung „KERN –die Kreativagentur“ verantwortet hat, ebenfalls ansässig in Oldenburg.

Übersichtliche Menüführung und verschlanktes Design
Eine zentrale Neuerung der Website ist neben der stärkeren Bildlastigkeit und dem verschlankten Design die übersichtlichere Menüführung. Mit wenigen Klicks finden die Besucherinnen und Besucher Informationen über Ausstellungen, Veranstaltungen und das Stadtmuseum im Allgemeinen. Der Service-Bereich „Besuch planen“ bündelt nicht nur Preise und Öffnungszeiten, sondern schafft auch einen Überblick über alle Workshops, Führungen und Programme für Kinder oder Erwachsene, Schulklassen oder Kita-Gruppen. Mit nur einem Klick sind zudem aktuelle Neuigkeiten und anstehende Veranstaltungen zu finden. Die Artothek, die als Kunstausleihe und Ausstellungsort zum Stadtmuseum gehört, und der Pulverturm, wo einmal im Jahr die Keramik-Ausstellung des Förderpreisträgers präsentiert wird, sind mit allen wichtigen Informationen auf der neuen Website vertreten.

Neuer Blogbereich informiert unter anderem über Neubau
Ein ganz neues Angebot ist der Blogbereich, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums in Zukunft regelmäßig über verschiedene Themen schreiben – sei es die Abschlussphase vor dem Neubau oder die Bauphase, Themen zur Oldenburger Stadtentwicklung oder der Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs. Alle Informationen rund um den Neubau des Stadtmuseums sind auf der neuen Internetseite zudem zentral gebündelt und chronologisch aufbereitet, sodass die einzelnen Schritte und der aktuelle Planungsstand gut nachvollzogen werden können.
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Räder bekommen mehr Parkmöglichkeiten

13.08.2020 01:15 Uhr
Fahrräder und E-Bikes in jeglicher Ausführung sind angesagter denn je. Dieser Trend hat sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Damit gewinnen Zweiräder immer mehr an Bedeutung für den Verkehr. In Oldenburg gehört das Fahrrad neben dem Auto zu den wichtigsten Verkehrsmitteln. Deshalb ist die Stadt seit langem dabei, auch die Möglichkeiten zum sicheren Abstellen von Rädern zu verbessern. „Das ist ein stetiger und langwieriger Prozess, der manchen Bürgerinnen und Bürgern nicht schnell genug vorangeht. Dennoch hat sich die Lage schon deutlich verbessert“, betont der Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, Dr. Norbert Korallus.
 Im Bereich rund um die Innenstadt gibt es etwa 1.500 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Hinzu kommen etwa 2.100 Fahrradstellplätze um den Hauptbahnhof. Im Zuge des EWE-Neubaus und des Umbaus am Willy-Brandt-Platz kommen dort weitere 250 hinzu.

Der Ausbau des geregelten Radparkens geht auch in diesem Jahr voran. Am Heiligengeistwall gibt es zusätzliche 20 Bügel zum Abstellen. Der Julius-Mosen-Platz ist mit 50 neuen Anlehnbügeln eines neuen Modells ausgestattet worden. Eine Mittelstrebe bietet dort zusätzliche Möglichkeiten zum Anschließen. Im Escherweg/ Dienstleistungs-Quartier Alte Fleiwa ist eine Anlage saniert worden, wodurch 24 neue Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Radabstellanlagen am P+R-Parkplatz Marschweg wurden ebenfalls modernisiert: Jetzt gibt es 40 Stellplätze, im Herbst werden in dem Bereich noch weitere alte Vorradhalter durch Anlehnbügel ausgetauscht. Damit entstehen etwa 40 weitere Stellplätze. Am P+R-Parkplatz Müllersweg sind im August zehn neue Radstellplätze hinzugekommen.

Für die kommenden Jahre sind weitere Schritte zur Verbesserung der Situation von Radfahrerinnen und Radfahrern geplant. Dann werden rund um die Innenstadt und an den Bushaltestellen weitere Anlagen modernisiert oder neu errichtet, wie zum Beispiel am Pferdemarkt und an der 91er Straße. Dort soll ein Pilot erprobt werden: Geplant sind eine Servicesäule mit Lufttankstelle und Pannen-Werkzeug, um kleinere Probleme selbst beheben zu können sowie Schließfächer zur Gepäckaufbewahrung.

„Insgesamt ist uns daran gelegen, das Parken von Fahrrädern und E-Bikes in der Innenstadt und an den Bahnstationen zu strukturieren und Sicherheit beim Parken von Zweirädern zu bieten. Dafür sind die Abstell- beziehungsweise Anlehnbügel eine gute Möglichkeit. Allerdings kollidieren diese Angebote an manchen Stellen mit der Flächenverfügbarkeit und dem gewünschten Stadtbild“, weiß Dr. Korallus.

Bei der Auswahl der Standorte neuer Anlagen spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: das Monitoring bestehender Standorte, neue Bedarfe, Forderungen seitens der Politik oder anderer, wie zum Beispiel des ADFC. Probleme ergeben sich vor allem dadurch, dass in der Innenstadt nur eingeschränkt Flächen zur Verfügung stehen. Weiterhin gibt es kurzfristig immer dann Konflikte, wenn Radabstellplätze wegen Veranstaltungen demontiert werden. Das führt zum ungeordneten Abstellen von Rädern in der Nachbarschaft und häufig zu Ärger.

Zudem blockieren aufgegebene Fahrräder einzelne Abstellplätze, daher räumt die Stadt zweimal jährlich in angekündigten Aktionen in der Innenstadt und am Hauptbahnhof diese Überbleibsel ab. Diese eingesammelten Räder werden gemeinsam mit der Polizei auf Registrierung und Diebstahl geprüft. Anschließend werden die Drahtesel ein Jahr lang verwahrt und, falls niemand Ansprüche geltend macht, an gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel die Initiative Fahrräder für Flüchtlinge übergeben. Dort werden die Räder wieder fit gemacht.
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Exkursion auf den Spuren von Horst Janssen

07.08.2020 16:42 Uhr

Literarischer Spaziergang von der Hundehütte bis zum Grab

Das Horst-Janssen-Museum bietet am Freitag, 21. August, 17 bis 19.30 Uhr, eine Exkursion auf den Spuren von Horst Janssen in Oldenburg an. Unter dem Titel „Vom Anfang bis zum Ende“ nimmt Kunstvermittlerin Geraldine Dudek die Teilnehmenden mit auf einen literarischen Spaziergang, der an Janssens Geburtshaus in der Lerchenstraße 14 beginnt und nach verschiedenen Stationen an seinem Grab endet. Im Mittelpunkt stehen neben den Orten auch Texte Janssens, die Szenen seines Lebens, seine Gedankenwelt und seine Liebe zu Oldenburg illustrieren.

Treffpunkt ist am Horst-Janssen-Museum, das Ziel ist der Gertrudenkirchhof. Bei der Exkursion gelten eine Maskenpflicht und der übliche Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Tickets gibt es für 10 Euro bei der Touristinformation im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
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Bilderbuch-Autokino in der Kinderbibliothek

05.08.2020 09:38 Uhr

Kinder bis 5 Jahre sind auf „Bobby Cars“ zur Outdoor-Lesung eingeladen

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt zu einem ganz besonderen Autokino ein. Das Veranstaltungsformat „Bilderbuchkino“ wird in den Garten verlagert und zum „Bilderbuch-Autokino“. Bei gutem Wetter werden dort für Kinder bis 5 Jahre Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen, während die Kinder auf „Bobby Cars“ Platz nehmen.

Interessierte melden sich per E-Mail bei stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de. Die genauen Termine werden je nach Wetterlage kurzfristig zwei bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail angekündigt und die finalen Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen.

Gemäß der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus werden zu Beginn der Veranstaltung Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon) per Formular aufgenommen. Die Teilnahme ist nur nach Abgabe des Formulars möglich. Die Daten werden für die Dauer von drei Wochen aufbewahrt und spätestens nach einem Monat vernichtet.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und www.facebook.com/StadtbibliothekOldenburg zu finden.
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Konsolen der Stadtbibliothek Oldenburg wieder nutzbar

24.07.2020 18:45 Uhr

Im Jugendbereich „JungLe“ kann wieder gespielt werden

Ab sofort kann im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, wieder gezockt werden. Die PlayStation 4, Nintendo Switch und Wii U stehen vor Ort zur Verfügung, um den Konsolenspiele-Bestand der Stadtbibliothek zu testen. Zusätzlich laden fest installierte Dauerrenner wie FIFA, Minecraft oder Mario Kart zu gemütlichen Stunden in der Ferienzeit ein.

Ein paar Neuerungen gilt es jedoch zu berücksichtigen: Das Zeitlimit beträgt 90 Minuten und es kann nur alleine oder mit einer weiteren Person des selben Haushalts zusammen gespielt werden. Dafür wird jeweils ein gültiger Bibliotheksausweis pro Mitspielerin und Mitspieler benötigt. Zusätzlich können jetzt aber auch Wunschtermine für die jeweils laufende Woche reserviert werden. Reservierungen werden vor Ort oder per Telefon unter 0441 235-3022 während der Öffnungszeiten entgegengenommen.

Die Stadtbibliothek bittet beim Besuch um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beim Spielen kann dieser abgenommen werden.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und www.facebook.com/StadtbibliothekOldenburg zu finden.
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Täter entwendet Geld aus Geldbörsen in der Oldenburger Innenstadt

24.07.2020 18:43 Uhr
In den letzten Tagen wurden drei Diebstähle angezeigt, bei denen der Täter die Opfer zunächst um Wechselgeld gebeten hatte.

Bereits am 10. Juli ereignete sich der erste Fall an der 91er Straße. In einer Tiefgarage sprach ein etwa 35 Jahre alter Mann gegen 09:45 Uhr einen 90-jährigen Oldenburger an und bat ihn darum zwei Euro zu wechseln. Der Oldenburger schaute in sein Portemonnaie, hatte jedoch kein entsprechendes Münzgeld. Erst im Nachhinein stellte er fest, dass 70 Euro Bargeld fehlten und erstattete Anzeige. Der Täter wird als etwa 1,80 m groß, schlank, kurze braune Haare mit glatt rasiertem Gesicht beschrieben. Er soll hochdeutsch gesprochen und eine grau-grüne Windjacke getragen haben.

Am 18. Juli ereignete sich gegen 10:45 Uhr, ein ganz ähnlicher Fall auf dem Pferdemarkt. In diesem Fall wurde der Geschädigte an einem Parkscheinautomaten um Wechselgeld gebeten. Auch in diesem Fall konnte der 88-jährige Geschädigte die 2 Euro-Münze nicht wechseln und stellte im Nachhinein fest, dass über 100 Euro Scheingeld entwendet wurden.

Am 23.07. kam es gegen 11 Uhr zu einem erneuten Diebstahl auf dem Pferdemarkt in Höhe des Standesamtes. Der Täter bat einen 80-jährigen Oldenburger um Wechselgeld und griff mehrere Hundert Euro aus dessen Geldbörse, als er diese öffnete. Anschließend rannte er zu Fuß über den Parkplatz in Richtung Pferdemarktkreisel. Zeugen beschrieben den Täter in diesem Fall als etwa 1,75 m groß, etwa 45 Jahre alt, von normaler Statur und mit dunklen kurzen Haaren. Er soll ein graues langärmeliges Shirt und eine dunkle Weste getragen haben. (831892)

Wenn Sie Angaben zu den oben genannten Fällen machen können oder vielleicht selbst geschädigt wurden, wenden Sie sich bitte unter der 0441-7904115 an die Polizei Oldenburg.

Bei den Taten handelt es sich um sogenannte Trickdiebstähle mit einem Geldwechsel-Trick. Der Täter bittet die Geschädigten um Wechselgeld und nutzt den Moment aus, in dem der Geschädigte die Geldbörse öffnet. Häufig geschieht die Wegnahme, wie in den ersten beiden geschilderten Fällen, zunächst unbemerkt, da der Täter die Geschädigten in irgendeiner Form ablenkt. Die Polizei rät, dass Sie bei einer Bitte um Wechselgeld sehr aufmerksam sein sollten. Lassen Sie die fragende Person nicht zu nah an sich heran und halten Sie ihre Geldbörse so, dass das Gegenüber den Inhalt nicht sehen kann. 
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Altes Gymnasium: Abriss der Sporthalle gestartet

21.07.2020 19:07 Uhr

Bauprojekt wird bis 2022 umgesetzt

Das Alte Gymnasium wird erweitert, um auch zukünftig ein vierzügiges Angebot machen zu können. Die Umgestaltung des Schulgeländes hat jetzt mit dem Abriss der Sporthalle begonnen. Die Stadt hat zusammen mit der Schule ein umfangreiches Raumprogramm entwickelt (etwa 5.000 Quadratmeter), das in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.

Aufgrund der Grundstücksgröße am Hauptstandort kann dort kein weiteres Gebäude errichtet werden. Die vorhandene Sporthalle wird deshalb abgerissen, danach entstehen dort – verteilt auf mehrere Obergeschosse – neue Schulräume. Die Fläche der neuen Schulräume liegt bei rund 1.700 Quadratmetern. Wegen der Bauarbeiten kann der Lehrerparkplatz vorerst nicht mehr als Parkplatz freigegeben und genutzt werden.

Eine Fertigstellung des gesamten Projektes ist für 2022 geplant, die Stadt investiert dort etwa 10 Millionen Euro.
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Urlaub vor der Haustür: Stadtmuseum in privater Führung erkunden

21.07.2020 19:01 Uhr
Als Alternative zu öffentlichen Führungen in großer Gruppe bietet das Stadtmuseum private Rundgänge durch seine Ausstellungen und die historischen Villen an: bestens geeignet für Corona-Zeiten und als Ausflugstipp vor der Haustür. Während der Führung mit Familie oder Freunden gilt keine Maskenpflicht und auch das Abstandsgebot ist für die Teilnehmenden aufgehoben. Bis zu zehn Personen können dabei teilnehmen.

So können die Besucherinnen und Besucher in kleiner, privater Runde die Ausstellung „Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen“ kennenlernen: Am Beispiel verschiedenster Objekte, deren Herkunft unbekannt ist, die eine spannende Geschichte erzählen oder die noch nie ausgestellt wurden, bekommen sie Einblicke in die alltägliche Museumsarbeit. In den Villen können die Gäste die historischen Räume sowie den Museumsbegründer und Kunstmäzen Theodor Francksen kennenlernen und dem Ursprung des Oldenburger Stadtmuseums nachgehen. 

Führungstermine können telefonisch unter 0441 235-2891 oder per E-Mail an info@horst-janssen-museum.de gebucht werden. Sie kosten jeweils 35 Euro plus ermäßigten Eintritt pro Person.
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Ausstellung über „Superheldin“ Taus Makhacheva in privater Führung entdecken

21.07.2020 19:00 Uhr
Im Edith-Russ-Haus können die Besucherinnen und Besucher Führungen in privater Runde mit Freunden oder Familie buchen, um die Ausstellung „Sturdy Black Shoes“ kennenzulernen. Dabei gilt keine Maskenpflicht und auch das Abstandsgebot ist für die Teilnehmenden aufgehoben, bis zu zehn Personen können teilnehmen – damit ist das Angebot nicht nur als Ausflugstipp während der Urlaubszeit, sondern auch für Corona-Zeiten bestens geeignet. Die in Moskau lebende Künstlerin Taus Makhacheva greift in der Ausstellung den Alltag und die Geschichte der russischen Republik Dagestan in der Kaukasus-Region auf. In ihrem Alter Ego als Superheldin „Supertaus“ reflektiert sie spielerisch und mit humorvollem Unterton verschiedenste Feierlichkeiten, alltägliche Rituale und das Außergewöhnliche im Gewohnten. Führungstermine können telefonisch unter 0441 235-3208 oder per E-Mail an info@edith-russ-haus.de gebucht werden. Sie kosten jeweils 35 Euro plus ermäßigten Eintritt pro Person.
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Carsharing nimmt weiter Fahrt auf

21.07.2020 18:58 Uhr

Cambio begrüßt Pius-Hospital als dreitausendsten Kunden – Stadt erreicht Klimaschutzziel

Oldenburg schaltet in Sachen Carsharing einen Gang hoch: Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan und Klaus Göckler, Geschäftsführer des Anbieters cambio, begrüßten am Montag, 20. Juli, das Pius-Hospital als dreitausendsten Carsharing-Kunden. Mit dem Erreichen dieser Marke hat die Stadt ein im Jahr 2012 aufgestelltes Ziel aus ihrem „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK)“ fristgerecht verwirklicht.

„Das Pius-Hospital Oldenburg ist ein Vorbild, dessen Nachahmung wir bei anderen Firmen sehr begrüßen würden“, lobt Sven Uhrhan. Jedes Oldenburger cambio-Fahrzeug ersetze im Durchschnitt elf Privatfahrzeuge, so der Verkehrsdezernent. Dieser Effekt verbessere sich noch, wenn private und institutionelle Nutzerinnen und Nutzer zu unterschiedlichen Zeiten mit denselben Fahrzeugen unterwegs seien. „Gerade im Innenstadtbereich mit seinem Parkdruck ist jede eingesparte Stellfläche und jedes eingesparte Fahrzeug ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, ohne dass die Mobilität für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen eingeschränkt wird“, betont der Stadtbaurat.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pius nutzen jetzt die Fahrzeuge der nahen cambio-Stationen. „Für uns als Pius-Hospital stand die Entscheidung an, ob unser Dienstwagen am Ende der Leasinglaufzeit durch einen neuen Wagen ersetzt wird. Wir haben das flexible Modell gewählt“, erläutert der kaufmännische Direktor des Krankenhauses, Erich Thunhorst. „Mit Carsharing können auch mehrere Mitarbeitende gleichzeitig unterwegs sein, und wenn mal kein Bedarf vorhanden ist, haben wir auch keine laufenden Kosten. Daher gehen wir davon aus, unter dem Strich günstiger zu fahren. Und die Autos stehen kaum weiter entfernt als unsere Dienstwagen in der Tiefgarage.“ Dass es sich beim dreitausendsten Carsharing-Nutzer um einen gewerblichen Kunden handelt, erfreut Stadtbaurat Sven Uhrhan ganz besonders: „Zeigt es doch einen klimafreundlichen Trend bei der Ausgestaltung gewerblicher Fuhrparke zur Sicherung der Mitarbeitermobilität.“

Für Rückenwind beim Carsharing sorgt auch die städtische Unterstützung: „Neben einer allgemeinen finanziellen Förderung für neue Fahrzeuge und Stationen gibt es noch eine weitere Förderoption durch die Stadt“, erklärt Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Bauordnung. Er weist darauf hin, dass Bauwillige durch den Nachweis eines Carsharing-Angebots eine geringere Anzahl von Fahrzeugstellplätzen vorhalten müssen.

„Die städtische Förderung aus dem Klimaschutz gibt uns seit mehreren Jahren eine verlässliche und planbare Unterstützung für ein kontinuierliches Wachstum im Stationsangebot und der Flottenvielfalt“, verdeutlicht Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg. „Damit konnten wir Schritte gehen, die wir aus eigener Kraft viel später unternommen hätten. So konnten wir den Stadtteil Kreyenbrück im vorigen Jahr gleich mit drei Stationen erschließen.“ Das Carsharing-Angebot werde sichtbarer und attraktiver – auch für institutionelle und gewerbliche Kundinnen und Kunden. „Diese Unterstützung erwies sich auch als Turbo im Kundenwachstum“, bilanziert Göckler. „21 Jahre haben wir gebraucht, die ersten 1.000 Kunden zu finden. Für die zweiten 1.000 waren nur noch vier Jahre nötig. Die dritten 1.000 konnten wir in weniger als zweieinhalb Jahren überzeugen und sind stolz, mit dem Pius-Hospital auch einen weiteren wichtigen gewerblichen Kunden zu gewinnen.“

An 25 Oldenburger cambio-Stationen stehen derzeit 61 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark bietet sechs Fahrzeugtypen: 49 Kleinwagen, vier Mini-Vans, vier Kombis, einen Stadtlieferwagen, zwei Transporter und einen Neun-Sitzer. cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“.

Weitere Informationen gibt es online unter www.cambio-carsharing.de.
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„Muse, Mampf und Mammon“: Traumtänzer bei Traumwetter

21.07.2020 18:55 Uhr

Neues Unterhaltungsformat feiert erfolgreiche Premiere

250 Besucherinnen und Besucher genossen am vergangenen Samstag bei der Veranstaltung „Muse, Mampf & Mammon“ auf dem Schlossplatz appetitliche Häppchen aus Kultur, Gastronomie und Wirtschaft. Etliche Gäste kamen gezielt und hatten schon im Vorfeld von dieser besonderen Aktion der städtischen Wirtschaftsförderung und des Netzwerks cre8 oldenburg erfahren. Andere kamen zufällig dazu und ließen sich bei bestem Wetter von der wunderbaren Stimmung auf dem Schlossplatz mitreißen: Vier kleine Bühnen waren im Quadrat aufgestellt, und die Zuschauerinnen und Zuschauer befanden sich mittendrin. Sie brauchten sich nur um 90 Grad auf ihren Hockern zu drehen, wenn Moderatorin Sabine von Rothkirch die Aufmerksamkeit vom „Wortspiel“ zum „Traumtänzer“ und zur „Himmelsleiter“ und schließlich zu den „Schnittchenplatten“ lenkte.

Die Corona-Zeit hat die Branchen Handel, Gastronomie und Kunst schwer getroffen. Dass daraus auch etwas neues Positives entstehen kann, davon war das Organisationsteam mit Designerin Katja Reiche, Innenarchitektin Katharina Semling und Wirtschaftsförderin Ina Lehnert-Jenisch überzeugt – zu Recht, wie die erfolgreiche Premiere des neuen Unterhaltungsformats bewies. 

Jürgen König von der Firma Willers gefiel die Aktion außerordentlich: „Es ist wichtig, dass der Handel auf positive Weise auf sich aufmerksam macht. Das ist sehr gut gelungen.“ Für Nicole Lakner von Kaffee & Kleid ist es ein Anliegen, dass sich Kultur und Wirtschaft gegenseitig unterstützen. Dabei sei ein sehr schönes und vielseitiges Programm entstanden. „Ein kleines Geschenk an die Menschen in dieser Zeit“, fand Bernd Tepe von type.Manufaktur.

Während der künstlerischen Darbietungen wurden charmant Werbebotschaften platziert: So wurde auf der Bühne unter anderem die Geschichte einer Tänzerin erzählt, die dank eines guten Kaffeedufts aus ihrem Traum erwacht und auf dem Bett einen Flamenco tanzt. An der Vorführung beteiligt waren das Flamencostudio Flavie Cardona, die Kaffeerösterei La Molienda und der Einrichter K33-Das Bett. Beim „Wortspiel“ erlebten die Gäste Barockmusik mit Angelika Bönisch (Cello) und Julia Vetö (Viola da Gamba), verbunden mit kleinen Gaumenfreuden von Kaffee & Kleid sowie gespickt mit Wörtern und Zitaten aus der type.Manufaktur. Wie ein Gin Tonic über eine Leiterkonstruktion in zwei Metern Höhe von A nach B kommt, zeigten Artisten von Circus unARTiq, unterstützt von den Buddeljungs und Eisenwaren Willers. Wie das Aufpumpen eines Fahrradreifens zur Fitness- und Rhythmusübung wird, demonstrierte DJ Mr. 5.000 – Catering Fricke & Schinski sowie der Fahrradladen Die Speiche standen bei dieser Vorführung Pate.

Wer die Aktion „Muse, Mampf & Mammon“ mit den weiteren Teams „Stuhlkreis“ und „Ideenschmiede“ erleben möchte, hat dazu am 19. September von 14 bis 16 Uhr noch einmal auf dem Schlossplatz Gelegenheit.

Das Projekt wird von der Wirtschaftsförderung Oldenburg und dem Wirtschaftsministerium Niedersachsen gefördert.
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Cine k für herausragendes Kinoprogramm vom Bund ausgezeichnet

17.07.2020 18:43 Uhr
Das Cine k wurde mit dem Kinoprogrammpreis der Bundesregierung für Kultur und Medien für sein Jahresprogramm ausgezeichnet. Das Kino freut sich über ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Besonders gewürdigt wurde das herausragende Jahresprogramm und das Kurzfilmprogramm des Cine k.

Am Abend des 15. Juli 2020 gab Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei einem gemeinsamen Besuch mit Regisseur Tom Tykwer die Preisträger im Moviemiento Kino in Berlin bekannt. Mit dem Preis zeichnet der Bund in diesem Jahr insgesamt 254 Kinos für ihre programmatischen Leistungen aus.
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Innenstadtmanagement soll Oldenburgs City stärken

17.07.2020 17:48 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird kurzfristig Stelle ausschreiben

Die Stadt Oldenburg wird kurzfristig eine Stelle für ein Innenstadtmanagement ausschreiben. Damit setzt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann einen wichtigen Baustein der zukünftigen Innenstadtstrategie um. Die Innenstadtstrategie wird derzeit mit vielen Akteuren der Innenstadt erarbeitet. „Digitalisierung, demografischer Wandel, ein verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten von Kundinnen und Kunden und der zunehmende Online-Handel – all diese Faktoren haben das Wirtschaftsleben in der Innenstadt und die Funktionen der Oldenburger Innenstadt bereits vor große Herausforderungen gestellt“, so Krogmann im Rückblick auf den bisherigen Innenstadt-Strategieprozess. Die Corona-Krise kam nun noch hinzu und erfordert ein zeitnahes Handeln der Stadt. Die Stelle wird in der städtischen Wirtschaftsförderung eingerichtet und vollständig von der Stadt Oldenburg finanziert. Damit möchte Oldenburgs Oberbürgermeister in Vorleistung gehen und ein positives Zeichen setzen. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist die Einrichtung eines Innenstadtmanagements wichtiger denn je“, betont Krogmann.

„Der Innenstadtmanager beziehungsweise die Innenstadtmanagerin soll als zentrale erste Ansprechperson für Unternehmen, Hauseigentümer, Interessenvertretungen und weitere Akteure der Oldenburger Innenstadt wirken“, ergänzt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung. An der Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Innenstadt-Akteuren sollen unter anderem die Kommunikation der Beteiligten gefördert sowie die unterschiedlichen Interessenslagen moderiert und Projekte beschleunigt werden. Die Konzeption eines Geschäfts- und Wohnflächenmanagements sowie eines Innenstadtmonitorings gehören ebenso zu den Aufgaben, wie die Entwicklung von Konzepten und Umsetzung von Projekten zur Steigerung der Aufenthaltsqualität. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Oldenburger Innenstadt als lebendigen Stadtmittelpunkt und attraktiven Einzelhandelsstandort nachhaltig zu stärken und weiter zu entwickeln.
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Museumscafé: Heimathaven Popup eröffnet am 28. Juli

10.07.2020 18:31 Uhr

Neuer einladender Außenbereich für Café- und Museumsgäste

Am Dienstag, 28. Juli, startet das neue Café im gemeinsamen Foyer des Stadtmuseums und Horst-Janssen-Museums: Betreiber des zukünftigen „Heimathaven Popup“ sind Nadine Niebank und Sascha Mühlenbeck, die bereits das Café „Heimathaven“ in Oldenburg und das Feinkostgeschäft „Holtorfs Heimathaven“ in Bremen aufgebaut haben. Für die beiden Museen ist das neue Café ein willkommener Partner, wie der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Steffen Wiegmann, unterstreicht: „Sowohl das Café als auch die Partner unserer Abschlussaktionen sind Akteure, denen es über ihre Profession hinaus um eine besondere Qualität in der Begegnung und des Austausches an kulturell einzigartigen Orten geht. Daher bin ich dankbar, dass Nadine Niebank und Sascha Mühlenbeck sich entschieden haben, in einer für die Gastronomie insgesamt sehr schwierigen Lage mit viel Leidenschaft und Initiative unser Museum zu bereichern.“ Auch Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums, begrüßt das neue Café: „Wir wissen, wie wichtig Museumscafés für den angenehmen Aufenthalt sind. So einen tollen Partner wie den Heimathaven zu finden, ist ein Riesenglücksfall!“

Bis Ende Februar 2021 soll das neue, temporäre Café geöffnet sein, denn ab Schließung des Stadtmuseums und Beginn der Bauphase wird kein Gastronomiebetrieb mehr möglich sein. Um das Projekt dennoch effektiv gestalten zu können, haben sich Mühlenbeck und Niebank weitere Partner aus der Region mit ins Boot geholt: Bei kleineren Caterings unterstützen die Oldenburger Restaurants „Kleine Burg“ und „Glut & Wasser“, Kaffeemaschine und Kaffee kommen von der Kaffeerösterei Baum aus Leer und im Bereich Interieur und Licht ist das Unternehmen „lightyourooms“ aus Bremen dabei.

Eine der Besonderheiten des „Heimathaven Popup“ wird der zusätzliche Außenbereich sein, denn erstmals dürfen auch draußen vor den Museen 30 Plätze geschaffen werden, die zum Besuch einladen – hier profitieren die Betreiber von den Unterstützungsmaßnahmen der Stadt im Zuge der Coronakrise. Mit einer Speisen- und Getränkeauswahl von Stullen und Quiches über hausgemachte Limonade bis zu Kuchen und Torten aus der hauseigenen Patisserie sollen frische Akzente gesetzt werden. „Unser Plan sieht vor, eine gemütliche Oase, quasi eine Erweiterung des Gartens, zu schaffen. Wir wollen mit warmen Farben, Holz und leichter Musik eine entspannte Atmosphäre schaffen, die zum Verweilen anregt“, beschreibt Sascha Mühlenbeck das gemeinsame Projekt.

Die Zusammenarbeit mit dem „Heimathaven“ ist für die Museen, insbesondere das Stadtmuseum, zugleich ein Symbol der künftigen Ausrichtung: „In der Schlussphase des ‚alten‘ Stadtmuseums soll bereits sichtbar werden, in welcher Weise wir unsere Arbeit gestalten – nämlich kooperativ, offen und kreativ mit unterschiedlichen Akteuren und Gruppen der Stadt. Wir wollen uns verstärkt auch als Plattform für die Themen und Diskussionen einer kulturell und sozial vielschichtig gestalteten Gesellschaft verstehen“, so Wiegmann. Im Zuge des Neuaufstellungsprozesses wurden in den vergangenen Monaten grundlegende Prozesse für die kommenden Jahre eingeleitet, die sowohl die Sammlung, die Organisation und die inhaltliche Arbeit als auch den Neubau und die künftige Positionierung des Museums betreffen.

Das „Heimathaven Popup“ wird ab dem 28. Juli, immer von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, geöffnet sein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.heimathaven.com sowie bei Facebook und Instagram unter „Heimathaven Popup“.
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inForum startet mit einem angepassten Kursprogramm

10.07.2020 17:01 Uhr

Sprachkurse, Gesprächskreise und kreativ Angebot ab 3. August

Das inForum, eine Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt Oldenburg, bietet ab August bis Oktober wieder Kurse an. Die gewohnte Vielfalt kann dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation nicht geboten werden, aber in 14 Kursen können Oldenburgerinnen und Oldenburger wieder besuchen. Neben Sprachkursen und Gesprächskreisen können auch kreative Angebote wie beispielsweise „Schöne Sachen selber machen“, oder Malkurse wieder im inForum aufgenommen werden. Alle Kurse finden unter Berücksichtigung notwendiger Hygienemaßnahmen statt. Geplant ist ebenfalls die Wiedereröffnung der beliebten Büchertauschbörse ab Dienstag, 11. August.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab Montag, 13. Juli, 10 Uhr, möglich. Telefonisch nimmt das inForum von Montag bis Freitag zwischen 10 bis 15 Uhr Anmeldungen unter 0441 235-2781 und 235-2790 entgegen. Online ist eine Anmeldung unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.

Ausführliche Informationen zu dem zeitlichen Ablauf und dem inhaltlichen Kursangebot sowie den Hygienebestimmungen des inForum gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/inforum. Fragen zum Programm beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, per Telefon unter 0441 235-3216 sowie per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Zeugen einer Verkehrsunfallflucht gesucht

08.07.2020 21:03 Uhr
Bereits am Montag, 6. Juli, kam es in der Straße Bahnhofsplatz in Oldenburg vor einem Schnellimbiss zu einem Verkehrsunfall. Eine Frau aus Delmenhorst hatte gegen 16:30 Uhr ihren grauen Hyundai auf dem rechtsseitigen Parkstreifen ordnungsgemäß abgestellt. Als sie gegen 17 Uhr zurück zu ihrem Auto kam, stellte sie frische Unfallspuren an der Front fest. Die Schadenshöhe ist zurzeit nicht bekannt. Die Polizei geht davon aus, dass eine noch unbekannte Person beim Ein- oder Ausparken den Hyundai beschädigt hat. Da sich zur Unfallzeit viele Personen im Nahbereich aufgehalten haben dürften, erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise zum verursachenden Fahrzeug oder dem Fahrer. Die Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0441-7904115 zu melden.
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„Fremde Federn“ kreativ im Home-Office

08.07.2020 20:58 Uhr

Literaturhaus präsentiert neue Ausgabe des Poetry Slam-Formats im Interne

Unter dem Titel „Fremde Federn 4.0“ veröffentlicht das Literaturhaus Oldenburg am Freitag, 10. Juli, auf der Webseite fremde-federn-lassen.de eine neue Ausgabe der beliebten Poetry-Reihe im Digitalformat.

„Fremde Federn“ lebt von der Live-Performance bei vollem Hause, die Interaktion mit dem Publikum ist ein tragendes Element. Aber das bedeutet nicht, dass auf das Format in Zeiten von Corona gänzlich verzichtet werden soll. Denn die Kreativität der Akteurinnen und Akteure sprudelt ungehemmt weiter. Sebastian Hahn, Tobi Katze, Adriane Meinhardt, Insa Sanders, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek haben neue Texte zum Motto „Sommer-Regen“ geschrieben und freuen sich auf deren Präsentation. Die Poetinnen und Poeten haben im Home-Office ihre Wortbeiträge in Form von Videofilmen produziert, die ab dem 10. Juli im Internet auf der Seite fremde-federn-lassen.de veröffentlicht werden.

In einem ersten Beitrag stellen sie sich mit einem eigenen Text vor. In einem zweiten Film schmücken sie sich mit fremden Federn und präsentieren den Motto-Beitrag eines Teamkollegen. Während im Live-Programm die Rolle der Jury stellvertretend für das gesamte Publikum nur von einigen Personen wahrgenommen wird, kann nun per Mausklick abgestimmt werden. Es geht darum, die Darbietungen möglichst den richtigen Urhebern zuzuordnen. Am 24. Juli wird die wahre Urheberschaft aufgeklärt und auf der Webseite der „Fremden Federn“ veröffentlicht. Das Literaturhaus rechnet mit einer regen Beteiligung.

Da das Programm des Literaturhauses auf einen langen Planungsvorlauf angewiesen ist, wurde dort entschieden, erst nach den Sommerferien wieder Termine in den Spielstätten zu veranstalten. Die bis einschließlich Juli angekündigten Termine fallen aber nicht aus, sondern werden verschoben oder finden in anderer Form im Internet statt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Literaturhauses unter www.literaturhaus-oldenburg.de.
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„Sturdy Black Shoes“: Alltagshelden im Blick

08.07.2020 20:33 Uhr

Eröffnung der neuen Ausstellung im Edith-Russ-Haus

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst blickt ab 9. Juli mit Taus Makhacheva humorvoll und spielerisch auf das heroische im Alltag: Die Eröffnung der Ausstellung „Sturdy Black Shoes“ findet am Mittwoch, 8. Juli, zwischen 18 und 23 Uhr statt.

In „Sturdy Black Shoes“ werden Installationen, Video, Fotografie und Performance gezeigt, die spielerisch und humorvoll den Alltag in der russischen Republik Dagestan aufarbeiten. Zwischen den politischen Umbrüchen in der jüngeren Geschichte und dem Blick für die kleinen Heldentaten im Alltag sammelt die Künstlerin Taus Makhacheva Geschichten und Stimmen. Mit ihrem Alter Ego „Super Taus“ ist sie selbst als Heldin im Einsatz.

Wegen der coronabedingten Einschränkungen wird dieser Ausstellungsbeginn etwas anders als üblich sein. Die Künstlerin Taus Makhacheva darf leider nicht einreisen und wird stattdessen eine Videogrußbotschaft senden. Die Corona-Regeln erlauben es, dass zehn Gäste gleichzeitig die Ausstellung betreten dürfen. Um die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, müssen sich Besucherinnen und Besucher per E-Mail an info@edith-russ-haus.de oder per Telefon unter 0441 235-3208 für einen bestimmten Zeitraum anzumelden. Die Zeiträume beginnen jeweils zur vollen Stunde, also um 18, 19, 20, 21 und 22 Uhr.

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
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Stadt plant Ausbau der Hindenburgstraße

02.07.2020 17:44 Uhr

Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen

Die Stadt will den Straßenzug Hindenburgstraße, Tirpitzstraße, Gerberhof und Prinzessinweg ausbauen. Der im Hauptverkehrsstraßennetz ausgewiesene Straßenzug ist für die Erschließung des Ortsteils Eversten und dem unter Denkmalschutz stehenden Dobbenviertel von besonderer verkehrlicher Bedeutung.

Beginnend am Theaterwall wurden die Roonstraße und ein Teilstück der Hindenburgstraße bis zur Lindenallee bereits 2003 mit Förderung des Landes Niedersachsen erneuert. Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 1.000 Meter. Der Ausbau umfasst den vollständigen Neubau der Fahrbahn und der Nebenanlagen. Über die genaue Gestaltung der Nebenanlagen soll im weiteren Verlauf der Planung entschieden werden.

Der Entwurf teilt sich in zwei Bereiche. Der Bereich ab Prinzessinweg bis zu der Kreuzung Rummelweg ist als herkömmlicher Ausbau mit Asphaltfahrbahn und in den Gehwegen mit Betonsteinpflaster geplant. Zwischen dem Rummelweg bis zur Lindenallee dominiert die alte, überwiegend einseitige, Bebauung. Ab der Kreuzung Rummelweg werden die Nebenanlagen mit Klinker hergestellt. In dem Bereich des Theodor-Tantzen-Platzes wird die Fahrbahn zur Hervorhebung des Baudenkmals mit Großkopfpflaster in gebundener Bauweise hergestellt. Zum Schutz des Baumbestandes ist hier der vorhandene Gehweg als wassergebundene Decke vorgesehen.

Die Anliegerinnen und Anlieger sollen voraussichtlich im Herbst 2020 in einer öffentlichen Veranstaltung über die Ausbaupläne informiert werden. Die Bauarbeiten sollen in drei Abschnitten erfolgen, der Beginn ist für 2021 geplant.
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Mein Objekt – Meine Geschichte: Aktion zum Thema Freizeit

30.06.2020 18:15 Uhr

Stadtmuseum sucht Sammlungen der Museumsgäste

Unter dem Motto „Mein Objekt – Meine Geschichte“ stellt das Stadtmuseum für jeweils drei Wochen Objekte und die dazugehörigen Geschichten von Museumsgästen aus. Ein Schwerpunkt war bereits das Thema Oldenburg. Am Sonntag, 12. Juli, von 15 bis 17 Uhr sind die Sammlerinnen und Sammler nun aufgerufen, ihre Objekte rund um das Thema Freizeit mitzubringen und vorzustellen. Diese werden dann Teil der aktuellen Sonderausstellung „Entdeckt, bewundert, aufgehoben“.

Wegen der derzeitigen Corona-Situation ist vorab eine Anmeldung nötig, um Termine zu vergeben. Diese sind bis Donnerstag, 9. Juli, möglich, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 oder -4105.
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Cine k für hervorragendes Kinoprogramm ausgezeichnet

17.06.2020 22:10 Uhr
Insgesamt 58 gewerbliche und nichtgewerbliche Kinos aus Niedersachsen und Bremen sind im Jahr 2020 mit einem Kinoprogrammpreis der nordmedia ausgezeichnet worden.

Bei der diesjährigen Auszeichnung ist vieles anders: Statt der traditionellen Verleihung in einem Preisträgerkino, haben die KinobetreiberInnen Fotos von sich und den Urkunden gemacht. Die Programmpreise wurden mit 150.000 Euro einmalig mehr als verdoppelt und sofort ausgezahlt. Die Jury des Kinobüro Niedersachsen-Bremen e. V. hat entschieden, dass alle Kinos, die sich mit ihrem Programm für das Jahr 2019 beworben haben, die Sonderprämie erhalten.

Insgesamt haben sich 58 Kinos beworben, 51 aus Niedersachsen und sieben aus Bremen. Damit haben 21 nichtgewerbliche Kinos jeweils 1.500 Euro und 37 gewerbliche Kinos jeweils 3.000 Euro erhalten.

Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia: „Wir wissen, dass die Anpassung der Kinoprogrammpreise keine wirkliche Überbrückungshilfe in Corona-Zeiten ist. Wir wissen aber auch von den Rückmeldungen der Preisträger, dass wir mit der einmaligen Erhöhung und der vorgezogenen, schnellen und unkomplizierten Auszahlung den Kinos kurzfristig eine willkommene Unterstützung haben bieten können. Das ist allerdings nur der eine Aspekt. Wie in der Vergangenheit auch, wollen wir die Kinos in Niedersachsen und Bremen für ihr herausragendes Programm ehren. Sie sind – dazu besteht ein breiter Konsens – für das kulturelle Leben unabdingbar. Umso mehr freuen wir uns nun, dass die Kinos in Niedersachsen und Bremen wieder öffnen dürfen.“

Die Kinoprogrammpreise werden seit 1992 in Niedersachsen und seit 2001 in Bremen und Bremerhaven für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben. 

Das Cine k öffnet im Juli übrigens wieder seine Kinosaal-Türen. Das Kino spielt zum einen im „drinnen kino“ in seinen zwei Sälen und darüber hinaus beim „draussen kino“ im Hof der Kulturetage eine Open-Air-Leinwand.
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Cadillac gibt wieder Gas

09.06.2020 21:45 Uhr

Kulturzentrum unterstützt Musikszene und erstellt für junge Bands professionelle Videos

Nach der Corona-bedingten Zwangspause richtet das Jugendkulturzentrum Cadillac den Blick nach vorne: Erste Öffnungen im Bereich der Jugendarbeit sind wieder möglich, und es gibt Hoffnung, dass auch Veranstaltungen mittelfristig wieder stattfinden können. „Wir haben die Zeit genutzt, um uns auf die bevorstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Jetzt können wir sagen, wir sind bereit“, so Leiter Marius Asmus.

Asmus und sein Team waren während der Schließungsphase alles andere als untätig. So konnten neu gewonnene Erkenntnisse aus einer noch im Februar vorgenommenen Brandschutzübung prompt umgesetzt werden. Dabei wurde in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau der Stadt Oldenburg die Fluchtwege-Situation durch bauliche Maßnahmen optimiert. Daraus ergab sich auch die Möglichkeit, Renovierungs- und Verschönerungsmaßnahmen im Café und im Innenhof in Angriff zu nehmen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Eigenleistung umgesetzt haben. Zu guter Letzt wurde nun auch das Parkett im Konzertsaal komplett neu aufgearbeitet.

Auf diesem frisch renovierten Boden soll nun ein neues Projekt für die Jugendkultur der Stadt Oldenburg gestartet werden. Für das Konzept und die Umsetzung zeigt sich Ruben Jena verantwortlich. Er schließt im Cadillac gerade seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann ab. Da Ruben Jena selber Musiker ist und in der Oldenburger Jugendband „Dune Gazer“ spielt, weiß er um die derzeitigen Probleme in der Kultur- und Veranstaltungsbranche. Nach vielen Gesprächen, wie man der Pandemie und ihren einschneidenden Folgen begegnen soll, entwickelte er eine Idee: Die Möglichkeiten des Cadillac sollen den Musikerinnen und Musikern sowie Bands aus Oldenburg künftig eine Plattform bieten. Die Umsetzung dieses Konzeptes ist nun nach der aktualisierten Verordnung des Landes Niedersachsen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich.

Was beinhaltet das Konzept? Jungen Bands soll die Gelegenheit geboten werden, eine Live-Audioaufnahme inklusive Videomitschnitt im großen Konzertsaal einzuspielen. Zusätzlich wird mit der Band ein Interview geführt. Mit den Aufnahmen kann sich die Band dann zukünftig online präsentieren und bei weiteren Veranstaltungsorten und Festivals bewerben. Für viele Bands ist es bereits in den vergangenen Jahren schwierig gewesen, Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen, und das nun durch die Pandemie einsetzende Club-Sterben wird diese Situation noch verschärfen. „Umso wichtiger ist es, den Bands und Musikerinnen und Musikern etwas an die Hand zu geben, womit sie sich visuell, akustisch und durch eine entsprechende Interview-Vorstellung bei Veranstaltern, Festivals und Clubs professionell bewerben können, um aus der Masse herauszustechen“, weiß Ruben Jena. Sie können dieses Video darüber hinaus auch für ihre Social Media-Kanäle verwenden, um sich in dieser Zeit online zu präsentieren.

Das Video wird den Bands beziehungsweise den Musikerinnen und Musikern komplett geschnitten und fertig bearbeitet übergeben, ebenso die rein akustischen Aufnahmen, damit sie beides separat nutzen können. „Mit diesem Projekt möchte das Cadillac die Oldenburger Musikszene in dieser Zeit nachhaltig und langfristig unterstützen, bis echte Live-Konzerte wieder möglich sind“, betont Leiter Marius Asmus.

Interessierte werden gebeten, sich im Cadillac – Zentrum für Jugendkultur (Huntestraße 4a, Telefon 0441 235-3800, cadillac@stadt-oldenburg.de) zu melden.
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Ausleihrekord und Samstagsöffnung in der Landesbibliothek Oldenburg

09.06.2020 21:39 Uhr
Die Landesbibliothek Oldenburg hat im Mai 2020 einen neuen Ausleihrekord erzielt. Auf­grund der hohen Nachfrage öffnet die Bibliothek künftig auch am Samstagvormittag. Schon ab dem 10. Juni können Leserinnen und Leser nach Voranmeldung wieder Arbeits­plätze im Lern- und Informationszentrum LIZ nutzen.

Trotz Corona-bedingter Einschränkungen hat die Landesbibliothek in diesem Mai 4,6 % mehr gedruckte Bücher ausgeliehen als im Vergleichsmonat 2019 und sogar 13,9 % mehr als im Mai 2018. Bei der Nutzung von E-Books gab es im März und April, als die Bibliothek einige Wochen geschlossen war, sogar einen gewaltigen Zuwachs von über 160 % gegenüber dem Vorjahr. „Dieser Ausleihrekord zeigt, wie groß der Bedarf an Sach- und Fachliteratur und an fundierten Informationen in der Bevölkerung gerade in diesen schwierigen Zeiten ist“, sagt Bibliotheksleiterin Corinna Roeder. Die Landesbibliothek hatte bereits am 21. April als erste Bibliothek in der Region die Ausleihe von Büchern wieder ermöglicht. Seitdem werden unter Beachtung strenger Sicherheitsvorkehrungen Öffnungszeiten und Serviceangebote Schritt für Schritt erweitert. Neben der Ausleihe sind u.a. Neuanmeldungen, Auskünfte und die Ein­sichtnahme in nicht ausleihbare Bestände wie historische Zeitungen im Lesesaal möglich. Ab dem 10. Juni können auch Arbeitsplätze im Lern- und Informationszentrum nach Voran­meldung wieder genutzt werden. Am 13. Juni öffnet die Landesbibliothek erstmals wieder auch samstags von 9 bis 12 Uhr. Wer nicht persönlich in die Bibliothek kommen möchte, kann telefonisch oder per Mail Informationen einholen. Noch bis zum 30. Juni ist die kosten­lose Online-Anmeldung für die Nutzung elektronischer Medien der Landesbibliothek be­fristet. Mehr Informationen über die jeweils aktuellen Zugangsbedingungen und Service­angebote sind auf der Homepage der Landesbibliothek zu finden.
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Kinderuni im Stadtmuseum: Von Grafen, Rittern und Burgfräulein

09.06.2020 21:37 Uhr

Anmeldung bis 15. Juni

Kinder ab acht Jahren können am Samstag, 20. Juni, im Rahmen der Kinderuni im Stadtmuseum in die Welt der Ritter, Grafen und Burgfräulein eintauchen. Gemeinsam mit Museumsvermittlerin Dörte Mittwollen erforschen die Kinder, wie die Menschen vor 500 Jahren in Oldenburg gelebt haben und was zum Beispiel alles zu einer Burg gehört. Im Atelier bauen die Kinder im Anschluss aus Styropor und anderen Materialien eine eigene Burg. Es können auch eigene Figuren dafür mitgebracht werden.

Der Workshop geht von 15 bis 17.30 Uhr und kostet 5 Euro. Anmeldungen sind bis Montag, 15. Juni, möglich per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403. Die Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln werden berücksichtigt: So ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder begrenzt. Jedes Kind bekommt einen Arbeitsplatz und die zugehörigen Materialien. Ein Besuch der Ausstellung findet leider nicht statt.
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Montags_Kunst startet am 15. Juni im Horst-Janssen-Museum

05.06.2020 18:50 Uhr

Kreativ werden nach dem Vorbild von Horst Janssen

Die Reihe Montags_Kunst startet am 15. Juni wieder im Horst-Janssen-Museum. An insgesamt drei Terminen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die liebevoll gestalteten Faltbücher kennen, die Horst Janssen für Birgit Jacobsen gestaltet hat. In dem Kurs sollen eigene klappbare, kleine Welten zu individuellen Themen entstehen. Es wird gezeichnet, gemalt, geklebt, geschnitten und gefaltet. Die weiteren Termine sind ebenfalls jeweils montags, 6. Juli und 13. Juli, immer von 18 bis 20 Uhr.

Es wird empfohlen, ist aber keine Pflicht, eine Mund-Nase-Maske zu tragen, und es wird darum gebeten, auch während des Kurses die üblichen Abstandsregeln einzuhalten. Anmeldungen sind bis zum 9. Juni möglich, entweder telefonisch unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Stadt stellt Schaustellern Flächen in der Innenstadt zur Verfügung

03.06.2020 17:30 Uhr

Standorte können bis Ende Juni genutzt werden

Die Corona-Krise hat bislang im Schaustellergewerbe zu einem nahezu kompletten Ausfall von Veranstaltungen und damit von Einnahmen geführt. Seit dem Lamberti-Markt im Dezember 2019 hat kein Volksfest mehr stattgefunden.

Die Stadt Oldenburg bietet deshalb den Schaustellerinnen und Schaustellern Sondernutzungsflächen in der Innenstadt an. Insbesondere sollen an sechs ausgewählten Standorten Imbissbetriebe aufgebaut werden. Folgende Plätze wurden zunächst bis Ende Juni vergeben: Huntestraße/Stau, am Stautorkreisel, Lange Straße (rechts neben Leffers), Pferdemarkt (neben dem Kiosk), Achternstraße (vor der Hirsch-Apotheke), Markt 16 (vor dem Amt für Agrarstruktur) und Bahnhof (Haupteingang Bahnhof Süd).

Die zeitliche Begrenzung wurde vorgenommen, um weiter flexibel auf mögliche andere Veranstaltungen in der Innenstadt reagieren zu können.
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Polizei ermittelt nach Sturz im Linienbus

03.06.2020 17:20 Uhr
Der Verkehrsunfalldienst der Oldenburger Polizei hat die Ermittlungen zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall aufgenommen, der sich am Dienstagnachmittag in der Gartenstraße ereignet hat.

Zeugenaussagen zufolge hatte der Fahrer eines Busses der Linie 314 an der Gartenstraße Fahrgäste zusteigen lassen. Als der 34-jährige Busfahrer an der Haltestelle offenbar stark beschleunigte und nach links in den Marschweg abbog, verlor ein gerade zugestiegener Mann das Gleichgewicht und stürzte auf eine Sitzreihe, auf der eine 80-jährige Frau Platz genommen hatte. Die Frau wurde dabei erheblich verletzt.

Die ebenfalls mitfahrende Tochter der 80-Jährigen habe sich noch an den Busfahrer gewandt, dieser habe seine Fahrt jedoch fortgesetzt, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Auch der gestürzte Fahrgast, ein auffallend großer, etwa 60-jähriger Mann mit grauen Haaren, sei an der Haltestelle Wilhelm-Raabe-Straße ausgestiegen, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. Inbesondere wird der noch unbekannte Mann als Zeuge gesucht, der im Bus gestürzt war.
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Wissenschaftsministerium fördert dringend benötigte Magazinflächen an der Landesbibliothek Oldenburg

03.06.2020 17:14 Uhr
Die Landesbibliothek Oldenburg erhält dringend erforderliche Magazinflächen. Wissenschaftsminister Björn Thümler hat entschieden, hierfür bis zu 355.000 Euro Landesmittel zur Verfügung zu stellen.

Bereits im kommenden Jahr werden die Unterbringungsmöglichkeiten von Bibliotheksgut erschöpft sein, der große Magazinneubau wird aber nicht vor Mitte des Jahrzehnts realisiert sein. Daher gilt es jetzt, zügig eine Übergangslösungslösung zu schaffen. Auf dem Flachdach eines bestehenden Bibliotheksteils werden mit den bewilligten Mitteln neue Büros geschaffen. Dafür werden bisherige Büros aus dem massiven Hauptgebäude freigeräumt und als Magazinräume verwendet. Sobald der neue Magazinbau errichtet worden ist, kommen die Büros wieder an ihren alten Platz. Die demnächst errichteten Übergangsflächen werden dann dauerhaft die ausgebaute Digitalisierungswerkstatt beherbergen.
 

„Ich freue mich, dass wir es der Oldenburger Landesbibliothek ermöglichen, mit dieser Förderentscheidung die nächsten Jahre vernünftig weiterarbeiten zu können“, sagt der Minister. Er betont, dass die Idee, in der zwischenzeitlichen Interimslösung später dauerhaft die vergrößerte Digitalisierungswerkstatt unterzubringen, die besondere Nachhaltigkeit der Maßnahme belegt.
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NABU-Fledermauswanderung im Oldenburger Schlossgarten

25.05.2020 20:11 Uhr
Unter Einhaltung der Coronaregeln und mit begrenzter Teilnehmerzahl startet der NABU nun wieder seine beliebten Umweltbildungsveranstaltungen. 

Los geht es am Freitag, den 29.05 mit einer Fledermausführung im Oldenburger Schlossgarten. Hier wird Wissenswertes aus dem Leben der Fledermäuse anschaulich berichtet. Sobald es dämmert, werden die Tiere bei der nächtlichen Jagd mit Hilfe eines Fledermausdetektors beobachtet. 

Die Führung beginnt um 21.15 Uhr. Eine Teilnahme ist nur bei vorheriger Anmeldung unter 0441-25600 oder mail@nabu-oldenburg.de möglich!  
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Oldenburger Museen laden zum Internationalen Museumstag am 17. Mai ein

08.05.2020 19:19 Uhr

Museumslandschaft lockt mit vielfältigen Angeboten vor Ort und digital

Die Oldenburger Museen und Kunsthäuser laden auch in diesem Jahr zum Internationalen Museumstag ein – wenn auch in etwas anderer Form als gewohnt. Durch die Einschränkungen, die in allen Häusern mit der Corona-Pandemie einhergehen, sind zahlreiche Angebote nicht direkt vor Ort, sondern insbesondere digital für die Museumsgäste verfügbar. So lautet auch das Motto des Internationalen Museumstages in diesem Jahr „Museen digital entdecken!“. Viele Angebote werden unter #museen-entdecken in den sozialen Medien zusammengefasst.

In Oldenburg nehmen folgende Häuser am Internationalen Museumstag 2020 teil: das Edith-Russ-Haus für Medienkunst, das Horst-Janssen-Museum, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das Landesmuseum Natur und Mensch, der Oldenburger Kunstverein und das Stadtmuseum Oldenburg. Wenn nicht anders angegeben, ist der Eintritt an diesem Tag frei und es gelten die regulären Öffnungszeiten. Die einzelnen Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und Zugangsbeschränkungen sind auf den Internetseiten der teilnehmenden Museen zu finden.

 
Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Im Edith-Russ-Haus ist die Ausstellung „Possessed Landscapes“ zu sehen, die bis zum 14. Juni verlängert wurde. Gezeigt werden Arbeiten über Landschaften, die durch industrielle Ausbeutung grundlegend verändert wurden. Menschen wirken in diesen dystopischen Szenarien oft wie Fremdkörper.

Die Costa Compagnie aus Hamburg zeigt im Aquarium des Edith-Russ-Hauses (in der Fensterfront des Seminarraums) die Installation „Independence in Space & Virtual Reality“, die ab 14. Mai jeden Tag ab Sonnenuntergang in Bild und Ton von außen erfahrbar ist. Die Arbeit beschäftigt sich mit körperlichen und räumlichen Dynamiken globaler Unabhängigkeitsbewegungen. Besucherinnen und Besucher haben darüber hinaus jederzeit vor Ort die Möglichkeit, sich mit ihren Smartphones in 360°-Videos der Arbeit mittels QR-Code einzuloggen.
 

Horst-Janssen-Museum
Das Horst-Janssen-Museum lädt am Internationalen Museumstag in die neue Dauerausstellung über den Ausnahmekünstler Horst Janssen ein. Erstmals können die Besucherinnen und Besucher an interaktiven Stationen in sein Leben und Werk eintauchen und die von ihm genutzten Drucktechniken erleben und ausprobieren. Wer nicht vor Ort ins Museum kommen möchte, kann über eine Video-Führung einen Einblick erhalten, die zudem in Gebärdensprache verfügbar sein wird. Die Online-Führung wird, ebenso wie weitere filmische Eindrücke aus dem Horst-Janssen-Museum, auf der Website sowie der Facebook-Seite des Museums abrufbar sein.

Darüber hinaus ruft das Museum Janssen-Fans dazu auf, ihre Originale, Kunstdrucke oder Ausstellungsplakate von Horst Janssen per Foto einzusenden: entweder bei Facebook oder Instagram oder auch per E-Mail an info@horst-janssen-museum.de. Unter dem Motto #JanssenBeiMirZuhause sollen die Fotos auf der Website des Museums in einer Galerie veröffentlicht werden.

 
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Zum Internationalen Museumstag bietet das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg ein buntes digitales Vermittlungsprogramm. Eine digitale Führung mit Museumsdirektor Dr. Rainer Stamm lädt dazu ein, das Werk des Meisters des Magischen Realismus Franz Radziwill kennenzulernen. Die digitale Führung wird auch in Gebärdensprache verfügbar sein. Mit einer Bastelanleitung können Groß und Klein ganz persönliche Stillleben als Collage gestalten. Und warum nicht selbst zum Kunstwerk werden? Das Landesmuseum liefert Inspiration zum Nachstellen einiger Sammlungshighlights.

Das Programm ist ab dem 14. Mai auf www.landesmuseum-ol.de und auf dem Instagram-Kanal des Museums @landesmuseumoldenburg online.

Der Eintritt ins Augusteum und ins Prinzenpalais ist am 17. Mai frei. Eintritt für das Schloss: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro

 
Landesmuseum Natur und Mensch
Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich mit digitalen Formaten am Internationalen Museumstag. Dabei wird das diesjährige Motto „Vielfalt und Inklusion im Museum“ durch Vielfalt in den Inhalten und in Art der online-Angebote aufgegriffen: Mit einem Archäologie-Quiz für zu Hause und einem online-Rundgang durch das Museum via Google-Arts & Culture ist für viele Interessensgruppen etwas im Programm. Untertitelte Kurzvideos zu den Themen Moor, Tiere entdecken und zum Ertasten eines Tierpräparats bieten Unterhaltung für Kinder. Alle Programmpunkte sind auf der Webseite www.naturundmensch.de sowie über den facebook-Auftritt des Hauses zu finden.

 
Oldenburger Kunstverein
Wolken in der zeitgenössischen Kunst – flüchtig – zeichenhaft – bedrohlich

15. Mai -2. August 2020, Ein Ausstellungsprojekt des Oldenburger Kunstvereins

Wolken sind rätselhafte meteorologische Erscheinung. Als Teil des Himmels können sie massiv und gleichzeitig flüchtig wirken, sie können Träger einer Botschaft sein oder menschengemacht und nicht als meteorologisches Phänomen Ausdruck und Zeichen schrecklicher Ereignisse sein. Künstler*innen haben in Wolken immer mehr gesehen als Gegenstand trockener Aufzeichnungen. Wolken lösen Empfindungen und Reflexionen aus. Wie dies sich in der zeitgenössischen Kunst spiegelt, soll die Ausstellung des Oldenburger Kunstvereins zeigen. Die Exponate umfassen Malerei, Fotografie, Skulptur und Installation.

Das Vermittlungsprogramm zum diesjährigen, so ganz anderen Internationalen Museumstag 2020 hält einige digitale Angebote bereit: Sowohl Kinder als auch Erwachsene der digitalen Besucher*innen können sich an einem Wolken-Quiz versuchen oder sich an einem online-Malwettbewerb beteiligen. Außerdem halten wir Basteltutorials bereit, mit denen sich wunderbare „Wolkenwesen“ als Mobile gestalten lassen und wir geben weitere kreative Tipps, wie man sich mit dem Thema Wolken per upcycling mit dem, was der Haushalt bereit hält, widmen kann. Für alle, die nicht selber künstlerisch tätig werden möchten, halten wir natürlich auch filmische Einblicke in die Ausstellung bereit.


Stadtmuseum Oldenburg
Im Stadtmuseum erwarten die Besucherinnen und Besucher aktuell zwei Sonderausstellungen: „75 Jahre Kriegsende. Erinnerungskultur in Oldenburg“ und „Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen“. Hier wurden auch verschiedene Mitmach-Stationen eingerichtet, durch die die Museumsgäste an der Ausstellung teilhaben können. Beide Ausstellungen sind am Internationalen Museumstag sowohl vor Ort als auch digital zugänglich, etwa durch eine Video-Führung durch „Entdeckt, bewundert, aufgehoben“, die auch in Gebärdensprache angeboten wird, und durch weitere filmische Einblicke. Die digitalen Angebote werden auf der Website und der Facebook-Seite des Stadtmuseums verfügbar sein.
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Ab 11. Mai erweiterte Öffnungszeiten und Forschungsmöglichkeiten in der Landesbibliothek

08.05.2020 19:01 Uhr
Aufgrund der großen Nachfrage erweitert die Landesbibliothek Oldenburg ab dem 11. Mai ihre Öffnungszeiten und ermöglicht auch wieder Forschung an ihren Alt- und Sonderbeständen. Medienausleihe, Information und Anmeldung sind Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 17 Uhr und Donnerstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Nach vorheriger Terminvereinbarung können auch wieder Handschriften, alte Bücher oder andere Medien, die nicht ausleihbar sind, im Lesesaal eingesehen werden.

Der Ausleihbetrieb in der Landesbibliothek läuft bereits wieder seit dem 21. April mit stetig wachsender Nachfrage. Trotz nur weniger Öffnungsstunden pro Tag wurden beinahe so viele Bücher ausgeliehen wie in Zeiten vor Corona. Die Nutzung von E-Books stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um rund 50%. Mit den erweiterten Öffnungszeiten sollen Schlangenbildungen wie in den letzten Tagen vor dem Eingang zur Bibliothek künftig vermieden werden. „Die neuen Abläufe haben sich gut eingespielt und die Besucherinnen und Besucher halten die Abstands- und Hygieneregeln meist vorbildlich ein“, erläutert Bibliothekleiterin Corinna Roeder. „Daher können wir jetzt den nächsten Öffnungsschritt wagen und auch die Forschung an unseren historischen Beständen im Lesesaal wieder ermöglichen.“ Telefonisch oder per Email kann man sich zu diesem Zweck zu einem der festen Termine anmelden, die dreimal täglich für eine begrenzte Anzahl von Personen angeboten werden, und dann maximal zwei Stunden im Lesesaal forschen. Die übrigen Arbeitsplätze im Lern- und Informationszentrum LIZ sind noch bis auf weiteres gesperrt.


Neue Öffnungszeiten ab 11. Mai 2020:

Montag–Mittwoch und Freitag: 10.00–17.00 Uhr, Donnerstag 10.00–19.00 Uhr
 

Service während der Öffnungszeiten:

Neu: im Lesesaal (Ebene 2)
- Einsichtnahme in Altbestände, Handschriften und andere nicht ausleihbare Medien nach vorheriger Anmeldung unter 0441 505018-20 oder lbo@lb-oldenburg.de
- Einlass zu festen Uhrzeiten, maximale Aufenthaltsdauer jeweils 2 Stunden
 

An der Ausleihtheke (Ebene 1): 
- Ausleihe vorbestellter und vorgemerkter Bücher und anderer Medien
- Rückgabe von ausgeliehenen Büchern und anderen Medien.
- Ab 13. Mai verschickt die Landesbibliothek Oldenburg wieder gebührenpflichtige Mahnschreiben bei Fristüberschreitung.

 
An der Infotheke (LIZ, Ebene 1):
- Anmeldung bzw. Freischaltung von Bibliotheksausweisen
- kurze Auskünfte und Unterstützung bei der Medienbestellung
 

Per Telefon und E-Mail
Ausleihe: 0441-505018-18, e-mail: ausleihe@lb-oldenburg.de
Auskunft, Anmeldung: 0441-505018-20, e-mail: lbo@lb-oldenburg.de

 

Service rund um die Uhr
- Nutzung von E-Books und Online-Medien
- Online-Zulassung zur Nutzung elektronischer Medien (befristet bis 31.5.)
- Buchrückgabe über die Rückgabeklappe am rückwärtigen Eingang im Hof 
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Einbrüche in Gaststätte und Kellerräume

08.05.2020 18:45 Uhr
Unbekannte Einbrecher stiegen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (5./6. Mai) in ein Gebäude an der Alexanderstraße in Höhe der Einmündung in die Weskampstraße ein.

Die Diebe hebelten im Zeitraum zwischen 21 und 9 Uhr die Nebeneingangstür zu einer Gaststätte auf. Aus den Schankräumen entwendeten sie Bargeld und 15 Flaschen Cola. Auch im Keller des Gebäudes machten die Täter sich zu schaffen: Sie brachen gewaltsam die Türen eines Kellerabteils sowie des Heizungsraumes auf und entwendeten dort Werkzeug.

Zeugenhinweise werden bei der Polizei unter der Telefonnummer 0331/790-4115 entgegengenommen.
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Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen

08.05.2020 18:34 Uhr

Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg vom 7. Mai bis zum 27. September

Was haben ein Kassettenrekorder, eine Porzellantasse und Asterix und Obelix gemeinsam? Sie sind aus den verschiedensten Gründen Teil des Stadtmuseums Oldenburg. Am Beispiel dieser und weiterer Objekte aus der Sammlung gibt die neue Ausstellung „Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen“ Einblicke in die alltägliche Museumsarbeit. In Stationen aufgeteilt, benennt sie die klassischen Aufgabenbereiche eines Museums – Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen – und gewährt neue Perspektiven auf die Sammlung. „Wir zeigen Objekte, deren Herkunft unbekannt ist, die eine spannende Geschichte erzählen oder die noch nie ausgestellt wurden“, sagt Franziska Boegehold-Gude, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Sammlung des Stadtmuseums betreut.

Das Stadtmuseum kann auf über 100 Jahre Sammeltätigkeit zurückblicken: angefangen bei der Sammlungstätigkeit des Museumsgründers Theodor Francksen (1875-1914) über Nachlässe und Schenkungen bis zu Ankäufen. Fand das Sammeln in den ersten Jahrzehnten des Museums eher ungeordnet statt, so wurde es mit der Zeit gezielter, um bestimmte Schwerpunkte zu setzen und Sammlungslücken zu schließen. „Unsere über 100-jährige Sammlung hält manche Überraschung parat“, verrät Franziska Boegehold-Gude und zählt auf: „Von der Schreibfeder von Großherzog Nikolaus Friedrich Peter (1827-1900) über Granatsplitter aus dem Deutsch-Französischen Krieg (1871), Kugelfische und andere Tierpräparate bis zum Hebesignal der Cäcilienbrücke. Selbst die Toilettenschilder der öffentlichen WC-Anlage des früheren Hallenbades neben dem Schloss sind Teil unserer Sammlung.“ Ob die Schilder endgültig in den Bestand des Museums übernommen werden, dazu dürfen die Museumsgäste mit einer Abstimmung eine Empfehlung geben. Da die Schilder bisher nur vorläufig dem Museum übergeben worden sind, ist solch ein Vorgehen möglich. „Normalerweise findet die Deakzession, also das Aussondern oder auch ‚Entsammeln‘ von Objekten, aber nach strengen Regeln statt und braucht eine stichhaltige Begründung“, erläutert die Wissenschaftlerin Boegehold-Gude.

Neben dem Sammeln und Bewahren ist das Forschen eine der Hauptaufgaben im Museum. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter recherchieren, welche Geschichten die Objekte erzählen oder woher sie stammen und verorten sie im historischen Kontext. „In gewissem Sinne ist das wie Detektivarbeit“, so Boegehold-Gude. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Inventarisierung, also wo und wie welche Informationen über ein Sammlungsstück festgehalten werden, und präsentiert ausgewählte Stücke aus den verschiedenen Objektgruppen, darunter beispielsweise Asterix- und Obelix-Kaugummifiguren (Objektgruppe Kinderspielzeug), einen Kassettenrekorder (Technisches Gerät), eine Lebensmittelkarte von 1942/43 (Gebrauchsgrafik), einen Plan der Stadt Oldenburg von 1690 (Karten und Pläne) und eine Damen-Unterhose von 1900 (Textilien).
 
Und was sammelst du? Aufruf an die Museumsgäste
Die Sammlung im Stadtmuseum umfasst ein breites Spektrum und bietet damit vielfältige Ansätze für Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themen. In der Schau „Entdeckt, bewundert, aufgehoben“ erfahren die Museumsgäste, wie eine Ausstellung entsteht, welche Hilfsmittel es zur Präsentation gibt und welche Aufgaben dabei die verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Museum übernehmen. „Unser Anspruch ist, das kulturelle Erbe Oldenburgs zu bewahren und den Menschen zugänglich zu machen“, sagt die Museumspädagogin Sandrine Teuber. „Dabei möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher einbeziehen und mit ihnen in einen Dialog treten.“ Die Ausstellung stellt ihren Gästen deshalb auch die Frage „Und was sammelst du?“. Die Besucherinnen und Besucher können die eigene Sammlung oder das Lieblingsstück von zu Hause vorstellen und in Form von Foto und Karteikarte der Ausstellung hinzuzufügen. Die Mitmach-Station wird den jeweils aktuellen Maßnahmen gegen Corona angepasst werden. Auch online können sich die Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligen. Wer mitmachen möchte, kann auf der Website www.was-sammelst-du.de mehr dazu erfahren.

Die Ausstellung „Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen“ wird im Stadtmuseum Oldenburg vom 7. Mai bis zum 27. September 2020 zu sehen sein.

Rahmenprogramm
Das Rahmenprogramm zur Ausstellung wird an die jeweils geltenden Maßnahmen während der Corona-Krise angepasst und ist unter http://www.stadtmuseum-oldenburg.de/ausstellungen/sonderausstellungen/entdeckt-bewundert-aufgehoben/ zu finden.
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Polizei sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls

06.05.2020 20:02 Uhr
Eine angebliche Unfallflucht beschäftigte die Polizei am Dienstagvormittag, 5. Mai: Ein 28-jähriger Fußgänger wollte gegen 10.30 Uhr in Höhe der Gertrudenspinne bei "Grün" zeigender Fußgängerampel die Fahrbahn der Alexanderstraße überqueren. Der Bad Zwischenahner schilderte der Polizei später, dass er beim Überqueren der Fahrbahn von einem Fahrzeug erfasst, zu Boden geschleudert und dabei leicht am Kopf verletzt worden sei. Der unbekannte Fahrzeugführer habe sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort entfernt, ohne sich um den Fußgänger zu kümmern.

Der 28-Jährige konnte den Beamten keine Details zum Unfallverursacher nennen. Daher setzt der Unfalldienst nun auf Hinweise von Zeugen, die sich in der Nähe aufgehalten und den Unfall beobachtet haben könnten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
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Fachfirma verbessert Vitalität von Schlossplatz-Bäumen

06.05.2020 19:48 Uhr

Neue Wurzelkanäle für kränkelnden Bestand – Arbeiten am Dienstag und Mittwoch

Schon seit Jahren kränkelt der Baumbestand auf dem Schlossplatz. Bisherige Revitalisierungsmaßnahmen zum Erhalt der Bäume haben nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Nun startet ein neuer Rettungsversuch für einen Ahornbaum, vier Eichen und drei Carpinus – und zwar unter der Erde.

Baumspezialisten der Bremer Firma TFI Vitaleres Grün GmbH setzen dabei im Auftrag des Fachdienstes Stadtgrünpflege der Stadt Oldenburg eine innovative Methode ein, um den Wachstumsstandort und die Bodenqualität zu verbessern. „Die Baumexperten nutzen eine speziell entwickelte niedrige Luftdrucktechnik, um den Boden unter den Bäumen mit neuen Wurzelkanälen zu versehen“, erläutert Fachdienstleiter Uwe Ahlers. Neu entstandene Risse, Spalten und Poren werden mit organischen Bodenverbesserungsmitteln gefüllt. Aktive Bodenbakterien und Mykorrhiza verwandeln den bestehenden Untergrund zu einem nährstoffreichen, vitalen Boden für den Baum. Als Ergebnis verspricht die Fachfirma nachhaltig starke und stabile Bäume mit gesundem Laub, die widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Krankheiten sind.

Die umweltfreundliche Behandlung erfolgt komplett unterirdisch. Das Pflaster kann liegenbleiben, es ist kein aufwendiger Bodenaustausch notwendig. Die Arbeiten sollen am Dienstagnachmittag, 5. Mai, beginnen und am Mittwoch, 6. Mai, abgeschlossen werden.
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Sonderausstellung zeigt „75 Jahre Kriegsende“ in Oldenburg

30.04.2020 17:29 Uhr

Stadtmuseum dokumentiert Ereignisse um den 3. Mai 1945 und Wandel der Erinnerungskultur

In Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Oldenburg präsentiert das Stadtmuseum Oldenburg die Sonderausstellung „75 Jahre Kriegsende. Erinnerungskultur in Oldenburg“. Die Ausstellung wird für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein, sobald das Museum nach der Corona-bedingten Schließung wieder öffnen kann und läuft voraussichtlich bis zum 2. August 2020 im Schauraum des Stadtmuseums. „Bis dahin werden wir einige digitale Angebote machen, um bereits während der Schließzeit Einblicke in die Ausstellung geben zu können: etwa ein Video-Grußwort von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Zeitzeugenberichte und einen kurzen Film aus den Ausstellungsräumen“, erklärt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums. Die Angebote sind in Zusammenarbeit mit der NWZ, Schwarzseher Film und Oldenburg eins entstanden und sowohl auf der Website des Stadtmuseums als auch auf dessen Facebook-Seite nach und nach abrufbar.
 
Zur Ausstellung
Während der Zweite Weltkrieg offiziell am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde in Berlin beendet wurde, endete der Krieg in Oldenburg bereits einige Tage zuvor: Am 3. Mai 1945 besetzten kanadische Truppen die Stadt Oldenburg. Die Einnahme erfolgte kampflos. Eine „Verteidigung“ und eine damit verbundene hohe Anzahl an Opfern blieb der Stadt in Anbetracht der unvermeidbaren Niederlage des NS-Regimes erspart. Oldenburg blieb weitestgehend unzerstört. Den Jahrestag des Kriegsendes nimmt das Stadtmuseum zum Anlass, die Ereignisse dieser Tage vor 75 Jahren zu dokumentieren und gleichzeitig den Wandel der Erinnerungskultur bis heute nachzuzeichnen. Anhand verschiedener Archiv-Dokumente geht die Ausstellung der Frage nach, wie in der Vergangenheit an das Kriegsende erinnert wurde, welche Rolle die Erinnerung für die kollektive Identität spielte, und inwiefern sich die Gedenkkultur gewandelt hat.

Zeitzeugen gesucht
Im Rahmen der Ausstellung „75 Jahre Kriegsende“ sucht das Stadtmuseum weitere Zeitzeugen. „Wenn Sie die Zeit des Zweiten Weltkrieges, dessen Ende oder die Zeit des Nationalsozialismus in Oldenburg erlebt haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Wir möchten Ihre Erinnerungen festhalten, damit auch andere einen Einblick in die vergangene Zeit erhalten“, so Steffen Wiegmann. Auch Objekte und Erinnerungsstücke, wie Fotos, Briefe, Tagebücher oder Lieder, die für die Zeitzeugen ein Stück Geschichte symbolisieren oder sogar als Glücksbringer während des Krieges gedient haben, können vorgestellt werden. So bleibt die Geschichte ein Stück weit lebendig und kann auch späteren Generationen anschaulich vermittelt werden.
 
Ausstellung:
„75 Jahre Kriegsende. Erinnerungskultur in Oldenburg“
Ab Wiedereröffnung bis 2. August 2020 im Schauraum des Stadtmuseums
Kuratoren: Dr. Steffen Wiegmann, Tolga Togol
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Studierende der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule
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Stadtbibliothek ermöglicht kontaktlose Rückgabe von Medien

29.04.2020 19:00 Uhr
Seit Mittwoch, 29. April, wird allen Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Oldenburg ermöglicht, ihre ausgeliehenen Medien zurückzugeben. Dieser Service startet in den Stadtteilbibliotheken Eversten und Ofenerdiek, am Donnerstag, 30. April, folgen die Stadtbibliothek im PFL, die Kinderbibliothek am PFL und die Stadtteilbibliothek in Flötenteich. Die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück bietet den Service aufgrund technischer Hürden zunächst noch nicht an.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten werden mobile Ablagen in den Eingangsbereichen der jeweiligen Bibliotheken zu finden sein, in denen die ausgeliehenen Medien hineingelegt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter buchen diese am Folgetag zurück. Der aktuelle Status über ausgeliehene Medien ist über die Benutzerfunktionen des Bibliothekskatalogs einsehbar.

Bei der Rückgabe sind die vor Ort angebrachten Hinweisschilder und Markierungen zur Abstandswahrung zu beachten. Wer seine Medien bis zur Wiedereröffnung behalten möchte, kann dieses machen, ohne dass zusätzliche Gebühren entstehen. 

Die Ausleihe von Medien wird erst nächste Woche wieder möglich sein. Die Stadtbibliothek Oldenburg arbeitet mit Hochdruck daran, ihre Räumlichkeiten wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. „Wir setzen aktuell ein Sicherheits- und Hygienekonzept um, damit der Gesundheitsschutz unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Wiedereröffnung unserer Einrichtungen gewährleistet ist. Derzeit warten wir noch auf die Lieferung von Virenschutzwänden“, bittet Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek, um Verständnis.
  
Weitere tagesaktuelle Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Diebstahl auf Baustellengelände

29.04.2020 18:51 Uhr
Eine Baustelle an der Karlstraße war im Laufe des vergangenen Wochenendes (25./26. April) Tatort eines schweren Diebstahls. Unbekannte Täter hatten in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen gegen 6 Uhr das umzäunte Gelände betreten. Dort hebelten sie die Türen von drei Baucontainern sowie das Fenster eines vierten Containers auf. Neben einem Radio sowie einer Kaffeemaschine entwendeten die Diebe auch verschiedene Werkzeugteile. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren Hundert Euro. Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der Polizei zum melden: Telefon 0441/790-4115.
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Gemeldete illegale Fahrzeugrennen in der Stadt

26.04.2020 11:52 Uhr
Am Freitagabend, 24.04. gegen 20 Uhr, wird der Polizei ein Fahrzeugrennen auf dem Stadtring gemeldet. Insgesamt drei Pkw sollen beteiligt sein, die mit hoher Geschwindigkeit wiederholt den Stadtring, unter anderem den Theaterwall Richtung Julius-Mosen-Platz befahren. Dabei soll es sich um zwei Pkw Audi und einen weißen Mercedes handeln. Durch die eingesetzten Polizeibeamten können zwei Fahrzeugführer festgestellt werden, denen der entsprechende Tatvorwurf gemacht wird. Ein Ermittlungsverfahren wird eingeleitet. Zeugen zu dem Vorfall melden sich bitte bei der Polizei unter 0441/790-4115.

Ein weiteres Rennen wird am Sonntagmorgen, 26.04., von Zeugen beobachtet. Gegen 01.15 Uhr sollen sich zwei VW Polo, ausgehend vom Pferdemarkt, über die Nadorster Straße in Richtung Wilhelmshavener Heerstraße mit hoher Geschwindigkeit überholen. Auch hier können zwei Personen ermittelt werden, gegen die ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wird. Hinweise bitte an die Polizei unter Tel.-Nr. 0441/790-4115. 
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An Geschichtsschreibung über Corona mitwirken

24.04.2020 20:51 Uhr

Stadtmuseum ruft zur Einsendung von Fotos und Geschichten auf

Mit der weltweiten Corona-Krise erleben wir zurzeit eine Situation, die so einschneidend ist, dass sie Eingang in die Geschichtsbücher finden wird. Jeder spürt die unmittelbaren Auswirkungen auf den Alltag. Während die Geschichtsbücher vor allem die großen Entwicklungen und politischen Entscheidungen festhalten, sammeln Museen auch die kleinen, alltäglichen und mit persönlichen Geschichten verknüpften Dinge. Diese gewinnen oft erst mit zunehmendem zeitlichem Abstand an Wichtigkeit und lassen Geschichte lebendig werden. „Wir möchten deshalb einen Aufruf starten“, sagt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg. „Wir bitten die Oldenburgerinnen und Oldenburger, uns ihre Geschichten, Symbole und Fotos zu senden, die die Corona-Krise in Oldenburg widerspiegeln. So können sie daran mitwirken, wie man sich in einigen Jahrzehnten an diese Zeit erinnern wird.“

Fotos und Geschichten können ab sofort über ein Online-Formular unter www.was-sammelst-du.de an das Stadtmuseum gesendet werden. Die Website ist ein Teil der neuen Sonderausstellung „Entdeckt, bewundert, aufgehoben. Vom Sammeln und Zeigen“, die eigentlich am 18. April hätte eröffnen sollen. Nach der Wiedereröffnung ist sie bis zum 27. September 2020 im Stadtmuseum zu sehen und gewährt Einblicke in die alltägliche Museumsarbeit sowie neue Perspektiven auf die Sammlung. Auch hier können sich die Museumsgäste beteiligen und mit ihrer ganz persönlichen Sammlung – seien es Briefmarken, Schuhe oder Kugelschreiber – Teil der Ausstellung werden. „Was liegt in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie näher, als die Menschen bei der Dokumentation dieser Zeit einzubeziehen“, so Steffen Wiegmann.


Hier können Fotos, Geschichten und Symbole eingereicht werden:

Internet/E-Mail: www.was-sammelst-du.de/sammelleidenschaft-beim-stadtmuseum-einreichen

Postweg: Stadtmuseum Oldenburg, Am Stadtmuseum 4-8, 26121 Oldenburg
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Landesbibliothek verleiht preisgekrönte Bücher zum Welttag des Buches

22.04.2020 18:17 Uhr
Da Ausstellungen noch verboten sind, kann die Landesbibliothek Oldenburg in diesem Jahr nicht wie sonst um diese Jahreszeit die „Schönsten deutschen Bücher 2019“ der Stiftung Buchkunst präsentieren. Dafür sind drei der preisgekrönten Bücher jetzt sogar nach Hause ausleihbar, denn als erste der Oldenburger Bibliotheken hat die Landesbibliothek nach über vier Wochen Zwangspause am 21. April den Ausleihbetrieb wiederaufgenommen.

„Mit der bevorzugten Öffnung von Bibliotheken und Buchhandlungen hat die Politik ein deutliches Zeichen gesetzt: Bücher sind nicht „nice to have“. Sie sind nicht einfach ein beliebiges Kulturgut, auf das man noch längere Zeit verzichten kann, sondern existentiell für die Informationsfreiheit in einer demokratischen Gesellschaft. Auch in digitalen Zeiten sind sie die Grundlage für unsere Wissensgesellschaft“, sagt Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek. „Wir in der Landesbibliothek wollen mit der Wiedereröffnung zum Welttag des Buches dieses wichtige Signal aufgreifen. Der Bedarf nach fundierter Fachinformation in der Bevölkerung ist enorm. Seit der Öffnung gehen bei uns laufend Buchbestellungen ein.“

Öffnungszeiten und Service sind derzeit noch stark eingeschränkt. Das Lern- und Informationszentrum (LIZ) bleibt noch geschlossen. Leserinnen und Leser können aber jetzt montags bis freitags zwischen 10 und 14 Uhr und donnerstags zusätzlich von 17-19 Uhr Bücher ausleihen und abgeben und kurze persönliche Auskünfte einholen. Auch Neuanmeldungen sind dann möglich. Damit die notwendige Sicherheit für die Gesundheit von Besuchern und Mitarbeitern gewährleistet ist, hat die Landesbibliothek neben den üblichen Maßnahmen neue kreative Lösungen gefunden. So werden beispielsweise Ausweise und Medien mit Webcams eingescannt und so direkte Berührungen vermieden.

Rund um die Uhr zugänglich sind natürlich die elektronischen Angebote. „Die Coronakrise ist für Bibliotheken ein Katalysator der Digitalisierung. Die Zugriffszahlen auf unsere E-Books haben sich im Vergleich zum Vorjahr um fast 50% erhöht. Wir bauen das Angebot ständig aus und haben gerade 4.000 neue E-Books der Verlage Mohr Siebeck und Peter Lang freigeschaltet“, erläutert Roeder „Doch 40.000 lizensierte E-Books und viele frei verfügbare elektronische Medien ersetzen nicht eine langfristig aufgebaute Sammlung von über 830.000 Büchern.“

Auch während der Schließung wurde in den Büros der Landesbibliothek oder im Homeoffice kontinuierlich weitergearbeitet. Die Verlagsprogramme der Frühjahrsproduktion wurden gesichtet und Bestellungen gingen wie gewohnt an die lokalen Buchhändler in Oldenburg. Nach der Wiedereröffnung erwarten die Lesehungrigen somit viele neue interessante Titel. Besondere Büchertipps zum Welttag des Buches 2020 hat die Landesbibliothek auf ihrer Homepage zusammengestellt: www.lb-oldenburg.de.

Seit 1996 wird der von der UNESCO ausgerufene Welttag des Buches am Todestag von Shakespeare und Cervantes, dem 23. April, begangen. Aktionen in Bibliotheken und Buchhandlungen sollen auf die fundamentale Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle auch in der Informationsgesellschaft hinweisen. In Deutschland wird der Welttag des Buches vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen unterstützt.

Öffnungszeiten für Medienausleihe und Information ab dem 21.4.2020:
Montag – Freitag: 10.00–14.00 Uhr, Donnerstag zusätzlich 17.00 – 19.00 Uhr.

Der Zugang erfolgt von der Hofseite aus. Der Zutritt ist nur einzeln in beschränktem Umfang möglich. Auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wird geachtet.
 

Service während der Öffnungszeiten:
- Ausleihe vorbestellter und vorgemerkter Bücher und anderer Medien
- Rückgabe von ausgeliehenen Büchern und anderen Medien
- Anmeldung bzw. Freischaltung von Bibliotheksausweisen
- kurze Auskünfte und Unterstützung bei der Medienbestellung
 

Servicezeiten telefonisch und per e-mail
Montag – Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr. 
Ausleihe: 0441 - 505018-18, e-mail: ausleihe@lb-oldenburg.de
Auskunft: 0441 - 505018-20, e-mail: lbo@lb-oldenburg.de
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Drei neue Medienkunst-Stipendiaten am Edith-Russ-Haus

12.04.2020 19:22 Uhr

Ay?? Akínwándé, Mochu und Clara Jo erhalten jeweils 12.500 Euro für neues Projekt

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst vergibt jedes Jahr drei sechsmonatige Arbeitsstipendien, die durch die Stiftung Niedersachsen ermöglicht werden und mit jeweils 12.500 Euro (bis 2019: 10.000 Euro) dotiert sind. Diese gehen in diesem Jahr an: Ay?? Akínwándé (Lagos) für das Projekt „Mumu LP Vol. 4: All The World‘s Protests“, eine Installation mit Sound, Video und Performance, Mohanakrishnan Haridasan (kurz Mochu, Dehli/Istanbul) für die Mehrkanal-Videoinstallation „Basilisk Files“ sowie Clara Jo (Berlin/Paris) für eine interaktive Virtual-Reality-Installation mit dem Titel „Between lived experience and simulated presence“. Insgesamt hatten sich 390 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für die Stipendien beworben, um ihre eingereichten Werke am Edith-Russ-Haus umsetzen zu können.

„Aufgrund der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie haben wir die Stipendiaten erstmals in einer Online-Sitzung ausgewählt, die sich jedoch als sehr produktiv erwiesen hat“, sagen die beiden Leiter des Edith-Russ-Hauses, Edit Molnár und Marcel Schwierin, die mit Natasha Ginwala (Colombo/Berlin), Kuratorin der Gwangju Biennale 2020, sowie Robert Leckie (Bristol), Direktor von Spike Island, die Jury bildeten. „Die diesjährigen Projektvorschläge zeichneten sich durch vielfältige Herangehensweisen an das Bewegtbild aus, die sich vor allem mit den räumlichen und virtuellen Effekten des Mediums und der filmischen Erfahrung beschäftigten. Gegenstand der drei geförderten Projekte sind die Klangökologien von Protesten in Lagos und anderswo, die Vorgeschichte der Alt-Right-Bewegung in der hinduistischen Mythologie und die mögliche Rolle virtueller Realität bei der Bekämpfung psychischer Erkrankungen“, so die Jury. Auch in diesem Jahr zeigten sich die Jurymitglieder beeindruckt von der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen, insbesondere von dem engagierten und formal überzeugenden Charakter vieler eingereichter Projekte.

Die Jury ist überzeugt, dass Ay?? Akínwándé, Mochu und Clara Jo mit dem Stipendium wichtige neue Arbeiten und Rechercheprojekte auf den Gebieten von Bewegtbild, Sound, Performance und digitalem Raum realisieren und so für das Edith-Russ-Haus neue Perspektiven eröffnen werden.

Jurybegründung: Ay?? Akínwándé
Ay?? Akínwándés Projekt „Mumu LP Vol. 4: All The World‘s Protests“ wird der vierte Teil seiner fortlaufenden künstlerischen Befragung des politischen Engagements im öffentlichen Raum sein. Akínwándé begann 2016 sein Rechercheprojekt „Archiving the Future“, indem er ein Archiv aus Screenshots politischer Gespräche in den sozialen Medien aufbaute und diese um Gesprächsmitschnitte an Zeitungskiosken in Lagos erweiterte. Die Sprachaufnahmen bildeten die Grundlage für seine Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern, die sie mithilfe von Jazzinstrumenten in Musik transformierten. Die Jury war beeindruckt, wie es dem Künstler gelungen ist, lokale Gemeinschaften eng in den Aufbau dieser Klangarchitekturen einzubeziehen. Akínwándé hält nicht nur politische Äußerungen fest und beschäftigt sich mit der lokalen Musikszene, sondern nutzt den Jazz als Möglichkeit, um mit anderen zusammenzukommen und als Gruppe eine gemeinsame und zugleich disparate Wirklichkeit zu verkörpern. Um sein Projekt fortzusetzen, möchte Akínwándé den Kontext seiner Sammlung von Lagos auf einen weltweiten Maßstab erweitern, Proteste in aller Welt einfangen und Gemeinsamkeiten zwischen lokalen und globalen Kämpfen herausarbeiten.

Jurybegründung: Mohanakrishnan Haridasan (Mochu)
Mochus Arbeit „Basilisk Files“ beschäftigt sich mit den Geschichten der visuellen Kultur und insbesondere mit Techno-Fiction, Quasimythologien und Kunstgeschichte. Ausgehend von einer fiktiven Annahme wird Mochus Mehrkanal-Videoinstallation die historisch weit zurückreichenden Grundlagen der neoreaktionären Tendenzen in Indien und ihre Nähe zu techno-utopischen Idealen untersuchen. Er beschäftigt sich damit, wie die anti-egalitären, futuristischen Ideen des amerikanischen Software-Entwicklers Curtis Yarvin und des britischen Philosophen Nick Land nachträglich in das mythologische Universum des hinduistischen Denkens integriert wurden. Dabei untersucht Mochus, wie diese übereinstimmenden Ideologien zunehmend instrumentalisiert wurden, um über das Internet die Emotionen des Publikums zu manipulieren. Die Jury war begeistert von Mochus ambitioniertem Projektvorschlag, der „beabsichtigt, diese engen Verknüpfungen und verdeckten Kollaborationen zu kartieren und ihnen nachzugehen.“

Jurybegründung: Clara Jo
Clara Jos interdisziplinäres, recherchebasiertes Projekt „Between lived experience and simulated presence: exploring memory, empathy and embodiment in the clinical context through virtual reality“ untersucht mithilfe von Virtueller Realität (VR) Erinnerung, Empathie und Verkörperung im klinischen Kontext. In Zusammenarbeit mit den Bereichen Psychologie, Kunst, Wissenschaft und Lehre des Londoner King’s College wird sie VR-Schnittstellen in immersiven filmischen Umgebungen entwickeln, die dazu dienen sollen, die Sinnes- und Wahrnehmungsveränderungen von Menschen zu erforschen, die von Autismus, Essstörungen und insbesondere von Schizophrenie betroffen sind. Jo strebt an, die Erfahrungen der Virtuellen Realität zu erweitern, um Aufschlüsse über den allgemeinen psychosozialen Gesundheitszustand der globalen Community, die therapeutische Funktion der Kunst und die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Menschen, Tieren und extremen geografischen Orten zu erhalten. Der riskante spekulative Denkansatz und die experimentelle Stringenz des komplexen Projektvorschlags haben die Jury überzeugt.

Über das Stipendienprogramm der Stiftung Niedersachsen
Die Stiftung Niedersachsen fördert das Stipendienprogramm des Edith-Russ-Hauses seit 2001. Das Programm ist zu einem Aushängeschild des Edith-Russ-Hauses geworden. Viele der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden nach ihrer Realisierung in internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet. Mit ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken und seine an Qualität orientierte Profilierung unterstützen, um so die Verwirklichung von Projekten zu ermöglichen und internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.
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Stickstoffdioxidbelastung am Heiligengeistwall sinkt weiter

03.04.2020 18:11 Uhr

Niedrige Werte im ersten Quartal 2020 – Deutlich weniger Verkehr seit Mitte März

Die Stickstoffdioxidbelastung am Heiligengeistwall ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 weiter gesunken.

Der Mittelwert aller vom 1. Januar bis zum 31. März 2020 gemessenen Tagesmittelwerte für den Luftschadstoff NO2 beträgt 29,8 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (?g/m³). Das hat eine Auswertung der vom Land Niedersachen (Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim) zum Download angebotenen Luftqualitätsdaten sowie der Daten von zwei am Heiligengeistwall installierten Seitenradargeräten ergeben.

Insgesamt hat sich die Luftgüte am Heiligengeistwall deutlich verbessert. Zum Vergleich: Der Mittelwert des Jahres 2019 lag bei 39 ?g/m³. Der EU-Grenzwert für NO2 im Jahresmittel beträgt 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft.

Begünstigt wurde die Entwicklung zum einen durch einen Rückgang der Verkehrsmenge, ein besseres Abgasverhalten der weiter modernisierten Stadtbusflotte, aber auch durch eine offensichtlich günstige Wetterlage mit einem vergleichsweise großen Anteil an nördlichen Winden sowie günstigen Bedingungen für einen vertikalen Luftaustausch.

Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Zusammenhang mit der Coronapandemie hat sich der tägliche Kfz-Verkehr auf den Straßen stark minimiert. So sind nicht nur weniger Busse, sondern deutlich weniger Pkw unterwegs. Mit dem Beginn der Coronakrise und der seit dem 16. März geltenden Einschränkungen ist wochentags (montags bis freitags) am Heiligengeistwall eine Minderung des Kfz-Verkehrs um 41 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum vom 1. Januar 2020 bis Freitag, 13. März 2020, eingetreten. Die NO2-Belastung ist im Vergleich der Zeiträume (Mittelwerte montags bis freitags) um etwa 20 Prozent gesunken.
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Landesbibliothek Oldenburg öffnet Zugang zu allen elektronischen Medien

01.04.2020 16:23 Uhr
Die Landesbibliothek Oldenburg ermöglicht während der Schließung kostenlosen Zugang zu allen digitalen Medien. Sie bietet elektronische Sach- und Fachliteratur für ein breites Interessensspektrum. Über aktuelle Entwicklungen informiert seit heute ein Newsletter.

Die LBO stellt in ihrer digitalen Bibliothek mehr als 12.000 lizensierte E-Books und über 5.400 Fachzeitschriften und Datenbanken zur Verfügung. Darunter befinden sich auch alle aktuellen E-Books der Verlage Vandenhoeck & Ruprecht, Campus und Beltz, C.H. Beck sowie Steiner. Diese umfangreiche elektronische Sach- und Fachliteratur ist nicht nur für Studierende und Wissenschaftler interessant. Gerade Familien können sich in Zeiten geschlossener Schulen viele Anregungen holen, wie z.B. das E-Book von Andreas Gold „Lesen kann man lernen. Wie man die Lesekompetenz fördern kann“. Hinzu kommen 18.400 Volltextdatenbanken, Portale und Nachschlagewerke verschiedenster internationaler Verlage, die durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von den wissenschaftlichen Bibliotheken zugänglich gemacht werden. Diese und noch viele weitere, frei verfügbare elektronische Medien sind im Online-Katalog ORBISplus zu finden.

„Um Zugang zu allen elektronischen Medien der Landesbibliothek zu haben, ist eine Registrierung erforderlich“, erläutert Bibliotheksleiterin Corinna Roeder. „In Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium kann die Landesbibliothek jetzt während der Schließzeit ein befristetes, kostenloses Online-Zulassungsverfahren für alle Einwohner Niedersachsens und Bremens anbieten. Auch unseren Verlagen und Online-Anbietern danke ich herzlich für dieses Entgegenkommen in der Coronakrise.“

Um über aktuelle Entwicklungen und besondere Angebote zu informieren, hat die Landesbibliothek außerdem erstmals einen Newsletter eingerichtet. Schwerpunkt der ersten Ausgabe sind zahlreiche Tipps, wie man digitale Medien und aktuelle Serviceangebote der Landesbibliothek optimal für seine Arbeit und seine persönlichen Interessen nutzen kann. Sobald wie möglich wird die LBO über den Newsletter auch über die Wiedereröffnung und über die neuen Termine für Ausstellungen und Veranstaltungen informieren. Den Newsletter können Sie über die Homepage der Landesbibliothek abonnieren: www.lb-oldenburg.de

· Online-Katalog ORBISplus: https://plus.orbis-oldenburg.de

· Digitale Bibliothek: https://www.lb-oldenburg.de/digitale_bibliothek/e_medien.htm

· Online-Zulassungsverfahren: https://www.lb-oldenburg.de/vereinfachteszulassungsverfahren.pdf
 

Auskunft:
telefonisch: (0441) 505018-20, Mo – Fr 9.00-17.00 Uhr

e-mail: lbo@lb-oldenburg.de

Homepage Landesbibliothek Oldenburg: www.lb-oldenburg.de
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Nutzung elektronischer Medien vereinfacht in Zeiten außergewöhnlicher Umstände

27.03.2020 10:22 Uhr
Damit Interessierte während der Schließung der Landesbibliothek Oldenburg (LBO) so gut wie möglich wissenschaftlich arbeiten können, verzichtet die LBO vorübergehend auf die grundsätzlich persönlich vorzunehmende Anmeldung und bietet die Möglichkeit, sich online für die Bibliotheksbenutzung zu registrieren. Nach erfolgreicher Zulassung kann man das Online-Angebot inklusive E-Books auch von zuhause aus aufrufen.

Die Landesbibliothek Oldenburg bietet aufgrund der außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit der Coronakrise vorübergehend ein vereinfachtes Online-Zulassungsverfahren zur Benutzung an. Dieses Verfahren gilt nur für Interessierte mit dem Hauptwohnsitz in Niedersachsen bzw. Bremen und für Angehörige der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule. Das erworbene Benutzerkonto ist zunächst bis zum 30. April 2020 befristet.

Weitere Informationen zum vereinfachten Verfahren sowie das Online-Anmeldeformular stehen auf der Homepage der Landesbibliothek Oldenburg, www.lb-oldenburg.de.

Mit der Benutzernummer und dem zugehörigen Kennwort können im Online-Katalog ORBISplus alle E-Books und elektronischen Dokumente aufgerufen werden, die die Landesbibliothek Oldenburg lizensiert hat. Von besonderem Interesse für Studierende, Lehrende und Schüler dürften dabei die aktuellen E-Books der Verlage Vandenhoeck & Ruprecht, Campus und Beltz, C.H. Beck sowie Steiner sein. Weitere Informationen zum elektronischen Angebot auf der Homepage und über den Online-Katalog https://plus.orbis-oldenburg.de.

Vereinfachtes Online-Zulassungsverfahren zur Benutzung der Landesbibliothek Oldenburg

Informationen unter
www.lb-oldenburg.de
telefonisch: (0441) 505018-20, Mo – Fr 9.00-17.00 Uhr
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Ausstellungen im Edith-Russ-Haus und der Artothek Oldenburg abgesagt

21.03.2020 18:23 Uhr

Schulprojekt findet nicht statt / Ausstellung auf 2021 verlegt

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben inzwischen Auswirkungen auf das Ausstellungsprogramm im Edith-Russ-Haus für Medienkunst und in der Artothek Oldenburg im Frühjahr: So wird die internationale Gruppenausstellung „Language for Sale“, die am 22. April im Edith-Russ-Haus eröffnet werden sollte, auf das kommende Jahr verschoben. Stattdessen wird die aktuelle Ausstellung „Possessed Landscapes“ über die Ausbeutung von Landschaften bis zum 14. Juni verlängert, vorausgesetzt die Museen sind bis dahin wieder geöffnet.

In der Artothek Oldenburg wird die Griffelkunst Frühjahrswahl nicht stattfinden. Sie war vom 11. Mai bis 17. Mai geplant und wurde durch die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg abgesagt. Auch die Ausstellung „Klangbilder: Kunst und Musik“ im Rahmen des Projekts Artothek & Schule wurde abgesagt. In Kooperation zwischen Artothek, IGS Helene-Lange-Schule und Universität Oldenburg sollten hier vom 28. Mai bis 6. Juli Arbeiten von Schülerinnen und Schülern ausgestellt werden, die sich mit ausgewählten Werken der Kunstausleihe beschäftigt hatten. Stattdessen wird die aktuelle Ausstellung „Neue Werke“ mit Malerei, Grafiken, Fotografien und Skulpturen von 13 regionalen und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern bis zum 7. Juni verlängert, vorausgesetzt die Kunstausleihe ist bis dahin wieder geöffnet.
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Aktuelle Information des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg bezüglich COVID-19

15.03.2020 20:27 Uhr
Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg schließt bis zum 19. April
In einer Landespressekonferenz in Hannover informierten soeben Ministerpräsident Stephan Weil, Gesundheitsministerin Carola Reimann, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Wissenschaftsminister Björn Thümler über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Als Ergebnis stellen alle staatlichen Museen, so auch sie Niedersächsischen Landesmuseen Oldenburg – das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg sowie das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte mit seinen drei Standorten Schloss, Prinzenpalais, Augusteum – den Museums- und Ausstellungsbetrieb bis zum 19. April ein. Auch alle Bildungs- und Veranstaltungsformate fallen aus oder werden verschoben. Bei neuen Entwicklungen kann sich die Gesamtsituation selbstverständlich jederzeit kurzfristig ändern. 
Über Änderungen informieren die Museen auf ihren Webseiten: www.naturundmensch.de oder www.landesmuseum-ol.de.
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Horst Janssen?! Neue Dauerausstellung mit Eröffnungsprogramm

13.03.2020 11:05 Uhr

Der Ausnahmekünstler und seine Drucktechniken im Mittelpunkt am 15. März

Das Horst-Janssen-Museum eröffnet am Sonntag, 15. März, seine neue Dauerausstellung. In einer ganz neu konzipierten Schau werden sowohl Leben und Werk von Horst Janssen als auch verschiedene Drucktechniken anschaulich vermittelt. Mitmachen, Ausprobieren und kreativ werden sind in der neuen Ausstellung und auch am Eröffnungstag ausdrücklich erwünscht.

Ab 10 Uhr ist die neue Dauerausstellung geöffnet und die Kuratorinnen freuen sich auf die Besucherinnen und Besucher. Sie beantworten gerne Fragen zu Janssens Leben, seinen Drucktechniken und seinen Werken. Um 11 Uhr bietet Kunstvermittler Dirk Meyer eine Führung durch die parallel gezeigte Sonderausstellung „Kosmos Janssen. wie er schreibt_“ an. Von 14 bis 17 Uhr können die Museumsgäste an einer Siebdruckstation selbst kreativ werden und mitgebrachte, helle, einfarbige Textilien oder im Museumsshop gekaufte Schürzen mit Janssen-Motiven bedrucken. Ebenfalls von 14 bis 17 Uhr führt der Künstler Helmut Feldmann an der Frielinghaus-Presse vor, wie eine Radierung gedruckt wird und beantwortet Fragen zum Thema Tiefdruck.
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Frisch aus dem Druck: InForum veröffentlicht neues Programmheft

06.03.2020 18:11 Uhr

Anmeldungen zu Kursen und Veranstaltungen ab 19. März möglich

Auch in diesem Jahr bietet die Kultur- und Bildungseinrichtung inForum wieder ein vielfältiges Programm an. Damit Interessierte einen Überblick bekommen, liegt ab Mittwoch, 11. März, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen im Stadtgebiet das neue Programmheft aus. Die Übersicht gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/inForum.

Im Programm des inForums finden sich für das kommende Halbjahr wieder vielfältige Veranstaltungen. So berichtet beispielsweise Dr. Henning Scherf im Erzählcafé über das Thema „Im Alter gemeinsam leben statt einsam sein“. Ebenfalls im Juni hält Ingo Espenschied wieder einen spannenden Dokulive-Vortrag mit dem Thema „Schuman-Plan – 70 Jahre Europäische Union“. Auch in Kooperation mit anderen Akteuren bietet das inForum wieder einige Veranstaltungen an. Anlässlich der Oldenburger Inklusionswoche im Mai wird der Film „Alles außergewöhnlich“ gezeigt, der Einblicke in die Arbeit mit autistischen Jungen gibt. Außerdem lädt die Jade Hochschule zu einer Besichtigung der Hochschule ein. Auch beliebte Angebote wie der Offene Computertreff und das Kaffee-Kuchen-Kino finden erneut statt.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab Donnerstag, 19. März, ab 10 Uhr über das ServiceCenter per Telefon unter 0441 235-4444 sowie im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich. Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Die Fachstelle ist per Telefon unter 0441 235-3216 sowie per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Schüler nach Verkehrsunfall verletzt

06.03.2020 17:55 Uhr

Autofahrer entfernt sich

Am Mittwoch, 04.03., gegen 9.30 Uhr stürzte auf der Cäcilienstraße ein Kind vom Fahrrad und verletzte sich dabei. Der 13-jährige Junge war mit seinem Fahrrad auf der Cäcilienstraße in Richtung Roonstraße unterwegs. Aus dem Cäcilienplatz sei nach Angaben des Schülers plötzlich ein schwarzer Pkw gekommen und habe die Kurve derart geschnitten, dass der 13-Jährige eine Vollbremsung machen musste. Dabei habe der Schüler das Gleichgewicht verloren und sei auf die Fahrbahn gestürzt. Der Fahrer des Pkw habe sich nach kurzem Halt von der Unfallstelle entfernt. Den Zeugenaussagen zufolge soll es sich um einen schwarzen VW vom Typ Touran oder Tiguan gehandelt haben. Der Fahrer habe eine dunkle Brille getragen. Der Unfalldienst der Polizei hat Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem Verursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115.
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Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss liest im Wilhelm13

06.03.2020 17:48 Uhr

Erfolgsautor stellt am 18. März Erzählband „Malinois“ vor

Mit hoher Stilsicherheit und formalem Variationsreichtum erkunden seine Dramen und Romane stets neu und anders existentielle Grundsituationen des modernen Lebens“, heißt es in der Begründung der Jury, die Lukas Bärfuss 2019 den Georg-Büchner-Preis zusprach. Jetzt erschien unter dem Titel „Malinois“ sein erster Erzählband. Am Mittwoch, 18. März, ist der Schriftsteller damit zu Gast im Literaturhaus Oldenburg. Um 19.30 Uhr liest er im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, aus den Erzählungen und spricht mit dem Oldenburger Literaturwissenschaftler Michael Vauth. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturhaus per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen sind die Liebe und das Begehren. Objekt der Obsession kann dabei der Schwager sein, in den sich ein Mann verliebt. Oder die eigene, längst verstorbene Mutter, nach der sich ein Dramatiker sehnt und um die er trauert. Aber nicht nur Menschen können im Zentrum der Begierde stehen: So vergräbt einer der Protagonisten eine Alfa Romeo Giulia in seinem Garten. Ein weiteres Verbindendes dieser Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden.
 
Lukas Bärfuss (48), geboren in Thun/Schweiz, arbeitet als Dramatiker, Romancier und Essayist. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in etwa 20 Sprachen übersetzt. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich. 2018 wurde er mit dem Preis der LiteraTour Nord ausgezeichnet, deren Lesungen auch in Oldenburg Station machen.
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Mehrere Tausend Euro Schaden bei Einbruch in der Innenstadt

03.03.2020 21:10 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen zu einem Einbruch in ein Computerfachgeschäft in der Heiligengeiststraße, Ecke 91er Straße. Der Einbruch in der Oldenburger Innenstadt hat sich vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag (01./02. März) ereignet. Die noch unbekannten Täter zerstörten eine Schaufensterscheibe und stahlen anschließend unter anderem mehrere Notebooks aus der Auslage. Der Schaden liegt bei mehreren Tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter 0441-7904115 entgegen.
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Blumendetektive: Osterferien im Stadtmuseum

01.03.2020 12:45 Uhr
Im Stadtmuseum Oldenburg gibt es für Kindergarten- und Grundschulgruppen ein kreatives Osterferien-Angebot: Als Blumendetektive machen sich die Kinder in den schön eingerichteten Räumen der Villa Francksen auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten. Aus bunten Blüten und Blumen entstehen gemeinsam mit Kunstvermittlerin Laura Keppel im Atelier selbstgemachte Blütenstempel. Mit Rolle und Farbe füllen sie eine große Vase mit bunten, gedruckten Blumen.

Das Angebot gilt von Montag, 6. April, bis Mittwoch, 8. April, 10 bis 12 Uhr (nach Absprache auch zu anderen Uhrzeiten). Anmeldungen sind telefonisch unter 0441 235-3403 möglich oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Der Workshop kostet 5 Euro pro Kind, ab 10 Kindern pauschal 50 Euro.
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Landesmuseum baut Kooperation mit Tansania aus

27.02.2020 18:02 Uhr

Auf den Spuren Oldenburger Sammlungen aus der Kolonialzeit

Mit einem Tansania-Aufenthalt im März beginnt im Forschungsprojekt „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen“ (PAESE) am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg eine neue Phase intensiven internationalen Austausches zum kolonialen Erbe. Im Fokus steht eine Sammlung von über 1000 Objekten aus dem Gebiet des heutigen Tansanias.

Jennifer Tadge, Doktorandin bei Prof. Dr. Dagmar Freist vom Institut für Geschichte, Universität Oldenburg und Mitarbeiterin des Oldenburger Teilprojekts, wird im März in Tansania mit Kolleg*innen verschiedener Museen über Kooperationsmöglichkeiten und Perspektiven für einen intensiveren Dialog sprechen. Archivrecherchen vor Ort sollen zudem einen tieferen Einblick in die Herkunftsgeschichte der Tansania-Sammlung des Landesmuseums ermöglichen. Zusätzlich nimmt die Doktorandin an der Konferenz „Beyond Collecting: New Ethics for Museums in Transition“ in Dar es Salaam teil. Dort kommen internationale Expert*innen zusammen, um über den Umgang mit dem kolonialen Erbe sowie über Fragen der Restitution und der Einbindungen verschiedener Communities in zukünftige Prozesse zu sprechen. „Auf dem Programm der Konferenz steht auch der Umgang mit naturkundlichen Sammlungen aus kolonialen Kontexten, ein Thema, das uns als Mehrspartenhaus zukünftig stärker beschäftigen wird“, stellt Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke fest.

Das niedersächsische Verbundprojekt „PAESE“ ist im September 2018 gestartet. Das Oldenburger Teilprojekt untersucht die Herkunft – die Provenienz – und die Erwerbsumstände der ethnologischen Objekte aus kolonialen Kontexten.

Durch die Zusammenarbeit mit Gastwissenschaftler*innen aus Kamerun, Tansania und Papua-Neuguinea, den Herkunftsländern seiner Objekte, hatte das Landesmuseum im letzten Jahr den Grundstein für die Ausrichtung seiner Arbeit an der ethnologischen Sammlung gelegt. Wie sind Objekte wie Kopfschmuck, Waffen und Alltagsgegenstände ins Museum gelangt? Die Provenienzforschung im Rahmen des Projekts bildet den Ausgangspunkt für weitere Prozesse.

„Wir nehmen die Anregungen der Gastwissenschaftler*innen sehr ernst und wollen erste Änderungen im Umgang mit der Sammlung direkt angehen“, sagt Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. „Neben einer Vitrine im Bereich der Cafeteria, die immer aktuell die Projektergebnisse zeigt, sollen erste Ergebnisse noch in diesem Jahr auch in der Dauerausstellung sichtbar werden“.

Im Sommer 2020 wird ein weiterer Besuch von internationalen Gastwissenschaftler*innen in Oldenburg erwartet, um die begonnenen Kooperationen zu vertiefen. 
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Onleihe-Sprechstunde in der Stadtbibliothek

25.02.2020 20:52 Uhr

Offenes Angebot für alle Fragen rund um das Ausleihen digitaler Medien

Am Dienstag, 3. März, werden bei der Onleihe-Sprechstunde in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, von 16 bis 18 Uhr sämtliche Fragen zur digitalen Ausleihstelle „Onleihe“ beantwortet. Ganz egal, ob die Onleihe bereits genutzt wird oder einfach grundlegendes Interesse besteht. Bei der Onleihe-Sprechstunde können Interessierte an eBooks, eAudios und eMagazines im persönlichen Gespräch ihre individuellen Fragen stellen. Wenn bereits Geräte für die Onleihe genutzt werden, dürfen diese gerne mitgebracht werden.

Zusätzliche Termine gibt es am 7. April und am 5. Mai. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  
Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Neue Mitarbeitende schaffen Grundlagen für ein zukunftsfähiges Museum

20.02.2020 20:25 Uhr
Wie kommen menschliche Überreste in Museumssammlungen? Wer besucht das Museum? Wie wird Nachhaltigkeit verstärkt zum Museumsthema? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen sich seit dem letzten Jahr Wissenschaftler*innen in unterschiedlichen Berufsfeldern am Landesmuseum Natur und Mensch. Der zeitgemäße Umgang mit Sammlungsgut, die Öffnung für die neue Stadtgesellschaft und Inhalte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz – das sind Themen, die mit denen die neuen Mitarbeitenden Ivonne Kaiser, Marianne Kupetz, Volker J. Thiel und Eva Kirschenmann das Museum voranbringen sollen.

Archäologin Ivonne Kaiser forscht seit Dezember 2019 zur Herkunfts- und Erwerbsgeschichte von 30 menschlichen Schädeln außereuropäischer Herkunft, die im 19. Jahrhundert ins Museum gekommen sind. Gefördert wird das Projekt „Provenienzforschung zur anthropologischen Schädelsammlung am LMNM“ für zwei Jahre vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste.  Es geht darum, aus den Archivalien möglichst lückenlos den Weg der Schädel vom Erwerb über den Transport bis zur Ankunft im Museum aufzuzeigen.

Unterstützt wird sie hierbei von der Anthropologin Marianne Kupetz, die im September 2019 ihre 8-monatige Fortbildung zur Fachreferentin für Sammlungsmanagement und Qualitätsstandards in Museen (MUSEALOG) am Landesmuseum Natur und Mensch begonnen hat. Um Alter, Geschlecht, Todesursache und wahrscheinliche Herkunft auf die Spur zu kommen, führt sie morphologische und metrische Untersuchungen durch. Denn auch bei den Humanschädeln, die u. a. aus Papua-Neuguinea, Kamerun und Australien stammen, sind die genauen Provenienzen oftmals unklar. (Eventuellen Rückgabeforderungen der Herkunftsgesellschaften ist es dann schwierig zu begegnen. Im Idealfall können die beiden Forscherinnen mit ihrer Arbeit den hier aufbewahrten Individuen ihren Subjektcharakter zurückgeben.

Volker J. Thiel führt ebenfalls im Rahmen einer 8-monatigen MUSEALOG-Fortbildung im Landesmuseum Natur und Mensch Besucher*innenbefragungen durch. Ziel ist es, durch systematische Umfragen und deren Auswertung sowohl Einblicke in die bestehende Besuchsstruktur zu erhalten werden, als auch die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Einbindung neuer Besuchsgruppen zu überprüfen. Seine Studien sollen eine systematisch bedarfsorientierte Ausrichtung des Museums und die strategische Weiterentwicklung hin zu einem „Museum für alle“ unterstützen.

Geowissenschaftlerin Eva Kirschenmann verstärkt das Museum seit Januar 2020 als wissenschaftliche Volontärin für die Bereiche Transfer und Vermittlung. Angesichts von Klimawandel und Biodiversitätsverlust sollen die wichtigen Zukunftsfragen zum Zusammenspiel von Natur und Mensch auch im Museum gestellt werden. Um das Museum als Plattform für Zukunftsdialog zu öffnen, sind Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus der Stadtgesellschaft angestrebt. Frau Kirschenmann wird diese Vernetzung unterstützen und an der Entwicklung neuer Formate zu den Themen Klima und Nachhaltigkeit arbeiten. 
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Mobile Kunst per Lastenfahrrad

20.02.2020 20:20 Uhr

Neues Vermittlungsangebot der Artothek für Bildungs- und Sozialeinrichtungen

Die Artothek Oldenburg hat ein neues Vermittlungsangebot für Bildungs- und Sozialeinrichtungen der Stadt Oldenburg entwickelt. Ab sofort besteht die Möglichkeit, eine Kunstvermittlerin des museumspädagogischen Dienstes zu buchen, die ausgewählte Kunstwerke der Artothek im Schulunterricht oder in der soziokulturellen Arbeit erlebbar macht. „Mit dem neuen Angebot ‚Artothek Mobil‘ bringen wir die Werke zu den Menschen, um Begeisterung für die Bildende Kunst zu wecken und um Wissen zu vermitteln, auch für diejenigen, die nicht mobil sind“, freut sich Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek Oldenburg. Der Transport der Kunstwerke erfolgt umweltfreundlich per Lastenfahrrad.

Die Sammlung der Artothek mit 2.000 Werken von über 600 Künstlerinnen und Künstlern bietet viele Ansatzpunkte für einen theoretischen, praktischen und historischen Wissenstransfer. Sie kann Gespräche für unterschiedliche Lernsituationen in geselliger Runde anregen. Um diese Erfahrungen zugänglich zu machen, wurde zum Auftakt eine abwechslungsreiche Auswahl von fünf Kunstwerken zum Thema „Figur“ zusammengestellt. „Das Vermittlungsformat ‚Artothek Mobil‘ verkörpert den Anspruch, das Erlebnis Kunstbegegnung am Original zu ermöglichen und es in einen Bildungskontext außerhalb des Museums zu stellen wie zum Beispiel die Schule“, sagt Kunstvermittlerin Hedwig Vavra-Sibum vom museumspädagogischen Dienst und fährt fort: „Aber auch andere soziale Einrichtungen, die sich Kunst zum Anlass nehmen, mit einer bestimmten Klientel zu arbeiten, sind bei unserem Angebot herzlich willkommen. Denn Kunst erfährt sich nicht nur in gedanklichen Kontexten, sondern wird auch praktisch als sinnliche Erfahrung nachvollzogen.“

Innerhalb eines Zeitraums von 90 Minuten erhalten Kunstinteressierte eine inhaltliche und praktische Einführung in das Kunstwerk. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und Bedürfnisse. Vor dem Besuch findet ein Beratungsgespräch statt, in dem individuelle Wünsche gerne abgestimmt werden können. Ein Faltblatt, das auf Wunsch zugeschickt wird und im Internet zum Download bereitsteht, gibt umfangreiche Informationen zum Angebot und zu den einzelnen Kunstwerken unter www.oldenburg.de/artothek und auf www.stadtmuseum-oldenburg.de.

Der einmalige Besuch kostet 50 Euro (inklusive Material) und dauert 90 Minuten. Anmeldungen mit dem Stichwort „Artothek Mobil“ nimmt Hedwig Vavra-Sibum unter Telefon 0441 235-3403 oder per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de entgegen.
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Wissenschaft und Verantwortung in der Migrationsgesellschaft

20.02.2020 20:17 Uhr

Positionen und Perspektiven – ein Gespräch

Angesichts wachsender globaler Ungleichheiten, nie zuvor dagewesener Ausmaße von Migration und Flucht und des Erstarkens populistischer Ideologien in der jüngeren Vergangenheit drängt sich – einmal mehr – die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft auf.

Wie könnte, sollte oder müsste sich die Universität zu diesen Herausforderungen verhalten? Ist ihr ein intervenierendes Handeln anzuraten, ein Dialog mit anderen Orten der Wissensproduktion der Königsweg, oder gerade ein Verzicht auf jegliches Engagement jenseits der intellektuellen Reflexion? Ist es überhaupt möglich, als Wissenschaftlerin und Wissenschaftler gesellschaftlich verantwortungsvoll zu handeln? Oder setzt das gar einen Ausstieg aus der Institution der Universität voraus?

Als Teil der Abschlusskonferenz des Promotionsprogramms “Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen” (Oldenburg, Göttingen, Osnabrück) bringt das Podium hochkarätige Gäste zu diesen und weiteren Fragen zum Thema miteinander ins Gespräch.

Es diskutieren:
– Dr. Wilhelm Krull (VolkswagenStiftung)
– Prof. Dr. Yasemin Karaka?o?lu (Universität Bremen)
– Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Bielefeld)
–Dr. Hatice Pinar ?eno?uz (Universität Göttingen)

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Martin Butler von der Universität Oldenburg.

Das Podium findet am 27. Februar 2020 um 18 Uhr im Cadillac statt.
Der Eintritt ist frei.
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Schusswaffen aus Tresor entwendet

14.02.2020 15:08 Uhr
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (13./14.02.) kam es zu einem Einbruch in das städtische Bürogebäude am Pferdemarkt 14. Dabei wurden nach ersten Erkenntnissen mehrere Waffen entwendet.

Gegen 4 Uhr wurde die Polizei von den Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes über Notruf informiert, dass es zu einem Einbruch gekommen sei. Kurz darauf umstellte ein Großaufgebot an Polizeikräften das Gebäude, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Täter im Gebäude befinden. Bei der Absuche der Büroräume konnten jedoch keine Personen mehr angetroffen werden.

Die Ermittler stellten fest, dass unbekannte Täter offenbar über den Innenhof ins Gebäude gelangt sind, indem sie ein Fenster zum Treppenhaus aufhebelten. In der ersten Etage des Gebäudes brachen die Täter ein Büro des unter anderem für Waffen- und Jagdwesen zuständigen Fachbereichs auf. Dort wurden schließlich gewaltsam und offenbar zielgerichtet mehrere Tresore geöffnet und aus diesen etwa 30 Schusswaffen, darunter Schreckschuss- und Langwaffen entwendet. Die Einbrecher konnten mit ihrer Beute unerkannt flüchten. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde keine Munition gestohlen.

Das zuständige Fachkommissariat der Polizei Oldenburg hat bereits mit umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen begonnen. Personen, die möglicherweise Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 0441/790-4115 gebeten. 
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Stadtbibliothek ist weiterhin auf Erfolgskurs

12.02.2020 10:36 Uhr

Zukunftsprogramm „Bibliotheksprofil 2022“ steht im Zeichen neuer Angebote

Die Stadtbibliothek blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Besonders die Vermittlungs- und Veranstaltungsangebote werden immer besser angenommen. Zusätzlich startete das Programm „Bibliotheksprofil 2022“, bei dem die bestehenden Arbeitsfelder der Bibliothek ausgebaut und attraktiver gestaltet werden.

Bibliotheksprofil 2022
Im April 2019 startete das Zukunftsprogramm „Bibliotheksprofil 2022“, welches für die Entwicklung des städtischen Bibliothekskonzepts bis zum Jahr 2022 steht. Nach gut neun Monaten sind bereits fünf Einzelprojekte angelaufen, die aktuelle Anforderungen an öffentliche Bibliotheken aufgreifen: Dazu zählen der Ausbau der digitalen Erreichbarkeit, die Sprachbildung und frühkindliche Leseförderung mit dem Fokus auf Angeboten für Krippen, die Förderung von Lese-, Recherche- und Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern, Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie Angebote für Zugewanderte und Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche. „Damit stellt sich die Stadtbibliothek gesellschaftlichen Themen wie ‚demografischer Wandel‘, ‚Digitalisierung‘ und ‚Migration‘ und entwickelt ihre Bildungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich weiter“, so Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.

Vermittlungsarbeit mit wachsender Bedeutung
Die Besucherzahlen vor Ort folgen dem Trend der letzten Jahre und sind erneut leicht gesunken, die Ausleihzahlen bleiben jedoch konstant. Zusammen konnten alle Einrichtungen der Stadtbibliothek Oldenburg 272.759 Besuche verzeichnen (Stand 2018: 289.618). Bücher, Zeitschriften und andere Medien wurden 889.148 Mal ausgeliehen (Stand 2018: 889.092).

Besonderen Anklang fand im vergangenen Jahr das bibliothekspädagogische Angebot: An insgesamt 415 Angeboten für Schulen und Kitas nahmen 8.555 Kinder teil. Auch die 138 frei zugänglichen Veranstaltungen konnten 4.508 Teilnehmende in die Stadtbibliothek locken. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den öffentlichen Veranstaltungen um ein Viertel gestiegen. Zusammen mit den Angeboten für Schulen und Kitas stieg die Teilnehmerzahl auf insgesamt 13.064 (Stand 2018: 12.045).

Vielfältiges Veranstaltungsangebot
Das Veranstaltungsjahr 2019 startete bereits mit dem 50-jährigen Jubiläum der Stadtteilbibliothek Eversten erfolgreich. Insgesamt 450 Besucher kamen und nutzten das Mitmach- und Lesungsangebot. Besonders gut besucht war auch erneut der „Star Wars Reads Day“ (551 Gäste), bei dem das Angebot „Making“ seine Premiere feierte und selbst fahrende Roboter gebaut wurden. Viele Fans besuchten auch die Aktionstage „Disney Ideentag“ und den „Gratis Comictag“, die erstmalig stattfanden. Abgerundet wurde das Jahr mit der „Blind Date“-Aktion, bei der insgesamt 116 weihnachtlich verpackte „Buchgeschenke“ ausgeliehen wurden und für eine Überraschung in der Adventszeit sorgten.

Digitalisierung als Chance
Die digitale Ausleihstelle „Onleihe“ wurde ebenfalls stärker genutzt und konnte erneut Rekordergebnisse erzielen. Die Ausleihzahlen stiegen um mehr als 13 Prozent auf 87.447 Ausleihen (Stand 2018: 77.123), während der Bestand an eMedien sich um etwa 15 Prozent auf 8.630 Titel vergrößerte (Stand 2018: 7.506).

Zusätzlich konnten sich auch Vermittlungsangebote zu digitalen Themen etablieren. Die monatlich stattfindende Techniksprechstunde ist inzwischen Anlaufstelle für Ratsuchende, die Unterstützung im Umgang mit digitalen Geräten benötigen. Das Angebot wird ab März 2020 um die „Onleihe-Sprechstunde“ ergänzt. Hier werden komplexe Fragen rund um das Ausleihen von eBooks, eAudios und eMagazines beantwortet.

Ein Blick in die Zukunft
Neben der Entwicklung neuer Angebote steht die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek als Aufenthalts- und Lernort auf der Agenda für die nächsten Jahre. Ein erster Meilenstein ist der Umzug der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück in die Räumlichkeiten des neuen Stadtteilzentrums am Klingenbergplatz. Die Wiedereröffnung findet am Freitag, 20. März, statt. Hier erwartet die Besucherinnen und Besucher eine modern eingerichtete Familienbibliothek, die mit ansprechenden Lese- und Arbeitsplätzen zum Verweilen einlädt.

Die neu entwickelten Angebote für Kindergärten und Schulen können bereits nach den Sommerferien 2020 gebucht werden. Dies gilt auch für die neuen Angebote für Senioren zum sicheren und entspannten Umgang mit digitalen Medien.

Zahlen im Schlaglicht
 Bestand (Stand 31. Dezember 2019):
 • Ausleihbestand gesamt: 170.046 Medieneinheiten
 • 54.089 Kinder- und Jugendbücher, 40.069 Sachbücher, 26.243 Romane, 24.968 Non-Books (beispielsweise Hörbücher, Filme, Konsolenspiele, Spiele)
 • Ausleihrenner Romantitel: Frank Goosen „Kein Wunder“ (21 Mal), Ellen Sandberg „Der Verrat“ (21 Mal), Micha Robotham „Die andere Frau“ (21 Mal), Corina Bomann „Solveigs Versprechen“ (18 Mal)
 • Ausleihrenner im Sachbuch: Veronika Hug „Woolly Hugs Bobbel – Neue Strickideen“ (19 Mal)
 • Ausleihrenner Kinderbuch: Beliebte Reihen wie „Ritter Rost“ und „Schule der magischen Tiere“.
 • Ausleihrenner Jugendbuchtitel: Ursula Poznanski „Thalamus“ (18 Mal), Derek Landy „Auferstehung“ (18 Mal)
 • Ausleihrenner Non-Books:
 DVD-Filme: „A star is born“ (jeweils 33 Mal)
 DVD-Serie: „The Handmaid’s Tale“ Staffel 2 (35 Mal)
 Hörbücher: Tana French „Der dunkle Garten“ (18 Mal)
 Musik-CD: Yann Tiersen „All“ (20 Mal)
 Konsolenspiel: Sekiro – Shadows Die Twice (11 Mal)

Kunden (Stand 31. Dezember 2019): 
 • Jüngster Kunde: 8 Monate
 • Ältester aktiver Kunde: 95 Jahre
 • 65 Prozent der Nutzenden sind weiblich, 31 Prozent männlich
 • Ein Drittel der Kunden sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
 • Besonders ausleihfreudig waren die 6 bis 16-Jährigen mit 217.245 Ausleihen
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Vielfältiger Kunstgenuss für Zuhause

06.02.2020 16:10 Uhr

Ausstellung „Neue Werke“ in der Artothek Oldenburg vom 6. Februar bis 2. April

Die Artothek Oldenburg präsentiert ihre Neuerwerbungen und lädt alle Interessierten herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Neue Werke“ am Donnerstag, 6. Februar, um 19 Uhr in die Peterstraße 1 ein. In Niedersachsens größter Kunstausleihe können Besucherinnen und Besucher aus einer 2.000 Werke umfassenden Sammlung von Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur auswählen.

„Mit den neuen Werken der Artothek kommt Leben und Farbe ins Haus: Dieses Jahr reicht das Spektrum von einer farbenfrohen Grafik des bekannten Düsseldorfer Künstlers Jörg Immendorff über Aquarelle mit Sommerflair des Wardenburger Malers Mario Müller bis hin zu einer geometrischen Holzskulptur des Bildhauers Claus Wettermann“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee.

Bei der Vernissage werden dem Publikum die Werke von dreizehn regionalen und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern vorgestellt: Malerei von Bettina Hauke, Mario Müller und Milena Tsochkova, Grafiken von Jörg Immendorff, Olav Christoper Jenssen, Edeltraut Rath, Daniel M. Thurau und Beat Zoderer, Fotografien von Arno Kollmann, Jonathan Monk, Barbara Probst und Volker Renner sowie eine Holzskulptur von Claus Wettermann.
 
Lebensfroh, poetisch und geometrisch
Das diesjährige Titelmotiv zur Ausstellung „Neue Werke“ zeigt einen Farbsiebdruck von Jörg Immendorff, der zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart zählt und mit seinem berühmten Leitmotiv des Affen internationale Bekanntheit erlangte. Jörg Immendorff (1945-2007), der Professor für freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf war, hat eine lebensfrohe Grafik geschaffen: „Der Affe, albern, eitel und weise zugleich, trägt hier ein leuchtend rotes Herz in seinen Händen, um für die Unterstützung der Deutschen Herzstiftung zu werben. Für Immendorff, der sich immer wieder für caritative Zwecke engagiert hat, war der Affe eine zentrale Symbolfigur für die Ambivalenz der Künstlerexistenz, die er bewusst mit menschlichen Zügen versah, um den Betrachter direkt anzusprechen“, beschreibt Sabine Isensee das Bild.

Auch die regionale Kunstszene ist vielfältig mit Werken in der Ausstellung vertreten: Von Edeltraut Rath sind zwei Siebdrucke mit rhythmischen Farbkreisen zu sehen, Bettina Hauke hat zwei Mischtechniken mit poetischen Phantasiewelten geschaffen, in Mario Müllers Aquarellen kann man eine luftig-leichte Sommerbrise spüren, Arno Kollmann hat in seinen Farbfotografien den Zauber nördlicher Landschaften eingefangen und der Bildhauer Claus Wettermann hat eine Skulptur aus Eschenholz gearbeitet, die durch das einfache Spiel der Geometrie besticht.

Die Ausstellung „Neue Werke“ wird vom 6. Februar bis zum 2. April 2020  zu den Öffnungszeiten der Artothek (Montag und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr) gezeigt. Bereits während der Ausstellung können die neuen Werke zur Ausleihe vorbestellt werden.

Rahmenprogramm
Am Donnerstag, 13. Februar, Montag, 24. Februar, Montag, 9. März und Donnerstag, 26. März, jeweils um 18 Uhr finden Abendführungen mit der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek statt. Kosten: 3 Euro. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Auch sind Führungen für Kunst- und Kuchenliebhaber im Angebot der Artothek. Zur aktuellen Ausstellung können Führungen im privaten Freundeskreis gebucht werden. In geselliger Runde wird über Kunst gesprochen und im Anschluss wartet in einem Café eine gemütlich gedeckte Kaffeetafel. Die Führung dauert 60 Minuten und kostet 25 Euro. Bei Buchung wird ein Cafétisch nach Wahl reserviert, die Kosten dafür sind nicht im Preis enthalten. Anmeldungen für „Kunst & Kuchen“ nimmt Hedwig Vavra-Sibum unter Telefon 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de entgegen.

Informationen zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/artothek und auf www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Stadt- und Schlossführung

05.02.2020 09:44 Uhr

Oldenburgs Vergangenheit als Residenzstadt

Bedeutende Grafen und Herzöge prägten Oldenburg über einen langen Zeitraum. Sie haben das Stadtbild und die Entwicklung der Stadt maßgeblich mitgestaltet. So gibt es heute neben einer sehenswerten Innenstadt auch ein imposantes Schloss, wo einst die Herrscher ihren Wohn- und Regierungssitz hatten.

Die „Stadt- und Schlossführung“ wird jeden zweiten Samstag im Monat um 14:00 Uhr angeboten. Die nächste Führung findet Samstag, den 08. Februar 2020, statt. Dieser Rundgang kombiniert in zwei Stunden eine Tour durch die Räumlichkeiten des Oldenburger Schlosses mit einem Rundgang durch die Innenstadt entlang ausgewählter Sehenswürdigkeiten, die an Oldenburgs Vergangenheit als Residenzstadt erinnern. Treffpunkt ist vor dem Oldenburger Schloss am Eingang zum Landesmuseum. Die Gebühr pro Teilnehmer beträgt 9,00 Euro.

Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Oldenburg-Info im Lappan oder online unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen möglich. Das Teilnahmeticket berechtigt außerdem zum einmaligen ermäßigten Eintritt in eines der Stadt- und Landesmuseen in Oldenburg. Gruppen können diese Führung zu ihrem Wunschtermin buchen. Weitere Informationen und Buchung für Gruppen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Oldenburg-Info in der Langen Straße 3.
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Außerirdischer im Landesmuseum Natur und Mensch

05.02.2020 09:38 Uhr

Museum präsentiert größten Steinmeteorit Deutschlands aus eigener Sammlung

Am 18. Januar zeichnete eine Kamera auf dem Dach des Oldenburger Universitätsgebäudes am Campus Wechloy ein Meteoritenereignis im Nordwesten auf. Seitdem suchen Forscher nach Bruchstücken in der möglichen Einschlagsregion. Für Interessierte, die sich an der Suche beteiligen oder einfach wissen wollen, wie ein Meteorit aussehen kann, präsentiert das Landesmuseum aus diesem Anlass vom 4. bis 9. Februar ein ganz besonderes Stück aus seiner Sammlung: „Benthullen“, wie der außerirdische Gesteinsbrocken nach seinem Fundort heißt, ist 17,25 kg schwer. Damit ist er der größte in Deutschland aufgefundene Steinmeteorit.

Entdeckt wurde „Benthullen“ in den 1940er Jahren beim Torstechen unter einer zwei Meter dicken Torfschicht in einem Moor nahe Oldenburg. Seit 1949 befindet er sich in der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch.

Bis zum 9. Februar ist der kostbare Fund nun noch einmal in Oldenburg ausgestellt, bevor er anlässlich einer Sonderausstellung als Leihgabe an das Naturhistorische Museum Nürnberg reist. Hier wird er voraussichtlich vom 10.05.2020 bis 03.01.2021 gezeigt. Im Landesmuseum Natur und Mensch war der Meteorit zuletzt anlässlich der Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Jahr 2012 öffentlich zu sehen. 
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Oldenburger*innen lernen von Menschen in Ost-Afrika

05.02.2020 09:29 Uhr

Vortrag über eine Begegnungsreise

Der Förderverein Fluchtmuseum lädt zu einem Vortrag über eine gemeinsame Ugandisch-Deutsche Begegnungreise in Uganda ein. Am Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.30 Uhr, Gemeindehaus Ev.-methodistische Kirche, Ofenerstr. 1 (Eingang Marienstr.).

Sieben lern- und erlebnisbereite Menschen aus Oldenburg und Schwerin machten sich im Juli 2019 auf den Weg nach Uganda, um dort gemeinsam mit einer gleichgroßen Gruppe von UganderInnen unterwegs zu sein, voneinander und miteinander zu lernen: beim Einkaufen, Kochen, Baumpflanzen, Tanzen und Spielen, aber auch beim Familienbesuch. 

Das 14-tägige Zusammensein hat bei den TeilnehmerInnen auf beiden Seiten bleibende Erinnerungen hinterlassen, die die Oldenburger Gruppe durch Erzählen mit Bildern und Diskussion gerne an diesem Abend mit den Anwesenden teilen möchte.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
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Janssen-Werke zum Museumsjubiläum

31.01.2020 15:11 Uhr

Förderverein übergibt Radierzyklus als Dauerleihgabe

Zum Auftakt des 20. Jubiläumsjahrs hat der Verein der Freunde und Förderer dem Horst-Janssen-Museum einen besonderen Wunsch erfüllt: Durch eine großzügige Spende des Unternehmens Lederwaren Hallerstede konnte der Verein den Radierzyklus „Eiderland“ von Horst Janssen erwerben. Michael Kroos, erster Vorsitzender der Freunde und Förderer des Horst-Janssen-Museums e.V., freute sich, den Radierzyklus jetzt als Dauerleihgabe an das Museum übergeben zu können: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, gerade diesen Zyklus anzukaufen. Janssen hat die Landschaftsradierungen 1985 für eine Ausstellung im Oldenburger Kunstverein geschaffen, die Arbeiten haben also einen Oldenburg-Bezug.“

Als „absolut nachahmenswert“ bezeichnet Kroos die Finanzierung des Kaufpreises durch die Spende von Lederwaren Hallerstede: Bei der Eröffnung ihrer neuen Geschäftsräume hatte die Familie auf Blumen und Geschenke verzichtet und stattdessen gebeten, den Verein finanziell zu unterstützen. Dieser Bitte war großzügig entsprochen worden.

Für Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums, sind die Eiderland-Arbeiten eine willkommene Ergänzung des Museumsbestandes an Janssen-Werken. „Wir möchten gerne alle Radierzyklen von Horst Janssen in unserem Haus haben. Umso schöner ist es, dass unser engagierter Förderverein die große Ausgabe des Eiderland-Zyklus mit 89 Blättern gekauft hat. Wie Janssen in diesen kleinen und zarten Landschaftsradierungen Wind, Sturm und Regen eingefangen hat, ist schon legendär.“
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Neue Selbsthilfegruppe Epilepsie

31.01.2020 14:47 Uhr
Epilepsie – viele sind betroffen und hatten oder haben schon einmal einen Anfall oder mehrere Anfälle gehabt.
Epilepsie kann unterschiedliche Ausprägungsformen haben.
Eine betroffene Frau möchte eine Gruppe mit jungen Erwachsenen (bis 50 Jahre) gründen, die selbst von der Krankheit betroffen sind.
Im offenen (Erfahrungs-)Austausch stehen Informationen, Tipps und Tricks in der Integration der Anfälle in den Alltag, sowie alles, was einem auf der Seele brennt, im Mittelpunkt.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de 
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Diebstahl aus Baustelle

31.01.2020 14:31 Uhr
In der Nacht zum Mittwoch, 29.01., entwendeten unbekannte Diebe von einer Baustelle in der Innenstadt Baumaterialien und Werkzeuge.

Die Täter schlugen in der Zeit zwischen 16.30 und 7 Uhr die Scheibe der hinteren Eingangstür des Mehrfamilienhauses in der Kleinen Kirchenstraße ein und gelangten so ins Haus. Aus dem Gebäude, das zur Zeit umgebaut und saniert wird, entwendeten die Diebe Elektrogeräte, eine Kabeltrommel sowie Baustoffe aus Styropor.

Die Täter konnten nach dem Diebstahl unerkannt flüchten. Die Polizei nimmt unter der Telefonnummer 0441/790-4115 Zeugenhinweise entgegen.
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Nachwuchs spielt groß auf

28.01.2020 19:51 Uhr

Jugend musiziert: Hohes Niveau beim Regionalwettbewerb

Der Nachwuchs hat groß aufgespielt: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der am Sonntag, 26. Januar, im Kulturzentrum PFL und in der Cäcilienschule stattfand, erzielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele erste Preise. Wie viel musisches Können in den unterschiedlichen Kategorien präsentiert wurde, lässt sich daran festmachen, dass sehr viele der jungen Teilnehmenden von den Fachjurys zur nächsten Runde in den Landeswettbewerb weitergeleitet wurden. „Das spricht für die hohe Qualität und die gute Vorbereitung unserer Musiktalente“, freut sich Andrea Palet, Vorsitzende des Regionalausschusses.

120 junge Musikerinnen und Musiker nahmen in Einzel-, Duo-, oder Ensemblewertungen aus der Region Oldenburg Nord teil. Zur Region gehören die Stadt Wilhelmshaven, die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch sowie die Stadt Oldenburg.

Zweimal wurden erste Preise mit der maximalen Zahl von 25 Punkten vergeben: Diese herausragende Leistung gelang Louisa-Marie Kleffner (Altersgruppe IA, Klavier) sowie Llucia Palet Sabater und Louisa-Marie Kleffner (Altersgruppe IA, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente). Sie erhielten ebenso eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb wie folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gleichfalls mit ersten Preisen bedacht wurden: Linus Elias Zinn und Lotta Krüger (beide Altersgruppe II, Klavier), Jakob Freist und Amrei Sophie Lüken (beide Altersgruppe III, Klavier), Julia Riechmann (Altersgruppe IV, Klavier), Ömer Yakup Sayan (Altergruppe V, Klavier), Elisa Körner (Altersgruppe VI, Klavier), Jonna Pörksen, Lucas Reid, Carla Reid und Moritz Leander Lixfeld (Altersgruppe III, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente), Talea Hempel und Pauline Hüls (Altersgruppe IV, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente), Jakob Renz, Sarah Fahrenhorst, Eva-Sophie Detmers und Ben Sebastian Steiner (Altersgruppe II, Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung), Luisa Renz, Ida Pfaff, Johanna Terwey und Talea Hempel (Altersgruppe IV, Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung), Melina Schubmann, Merle Dunkhase, Irla Syfuß, Tomke Klaener und Lotte Muke (Altersgruppe II, Holzbläser, gleiche Instrumente), Julian Schröder, Rosa Benz, Anna-Sophie Grötzsch, Lotta Gronau und Joyce Maliza Huntemann (Altersgruppe IV, Holzbläser, gleiche Instrumente), Jule Helmkamp und Joyce Maliza Huntemann (Altersgruppe IV, Holzbläser, gleiche Instrumente), Annika Berger, Dorothee Haye, Sara Wischmeier und Sara Junge (Altersgruppe V, Holzbläser, gleiche Instrumente), Melina Schubmann, Linnéa Hoberg, Johann Olsson, Fabian Pfaff und Erik Bergström (Altersgruppe II, Holzbläser, gemischte Instrumente), Selma Rahel Campe, Marieke Pieper und Jördis Rebecca Campe (Altersgruppe V, Holzbläser, gemischte Instrumente), Lea Schröder, Talea König, Caroline Renz und Katharina Muhr (Altersgruppe V, Holzbläser, gemischte Instrumente) sowie Arved Burggräf, Nai Alscheikh Almukadam und Oskar Böhmer (Altersgruppe IV, Neue Musik).

Für diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht es zum Landeswettbewerb, der zwischen dem 19. und 22. März in Hannover stattfinden wird. Wer sich selbst von dem musischen Können einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen will, hat die Möglichkeit, das Preisträgerkonzert am Sonntag, 16. Februar, um 11.15 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters zu besuchen. Karten sind zum Einheitspreis in Höhe von 3 Euro an der Theaterkasse und über die Internetseite der Musikschule unter www.oldenburg.de/musikschule erhältlich.
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Städtische Museen blicken zurück auf 2019

25.01.2020 18:39 Uhr

Museumsgäste waren nicht nur Zuschauer, sondern konnten vielfach mitwirken

Das Museumsjahr 2019 war im Stadtmuseum Oldenburg, im Horst-Janssen-Museum und im Edith-Russ-Haus für Medienkunst geprägt von einer großen Vielfalt an Ausstellungsthemen sowie neuen Formaten, die die Besucherinnen und Besucher zum Teil noch stärker an den Ausstellungen teilhaben ließen. Mit 54.060 Museumsgästen liegt die Besucherzahl zwar unter dem Ergebnis von 2018, als insbesondere die „Duckomenta“ und die große Kooperationsausstellung „Die Neunte Kunst“ für einen starken Besucherzuwachs sorgten. Im Vergleich zu den Vorjahren entsprechen die Zahlen allerdings etwa dem Durchschnitt. Eine teils zunehmende Bedeutung kam der Museumsvermittlung zu, da die Mitarbeiterinnen etwa bei „Kult!“ oder „Kosmos Janssen“ direkt an der Ausstellungskonzeption beteiligt waren. Auch die Anzahl der Rahmenprogramme und weiteren Vermittlungsangebote bewegt sich weiter auf hohem Niveau: So haben insgesamt 7.581 Schul- und Kindergartenkinder an den einzelnen Angeboten aller drei Häuser teilgenommen. Darüber hinaus standen rund  450 museumspädagogische Angebote für  Einzelbesucherinnen und -besucher sowie 190 Veranstaltungen zu den Ausstellungen zur Auswahl.

Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Das Edith-Russ-Haus zeigte 2019 vier Ausstellungen im eigenen Haus sowie eine sehr gut angenommene Installation im Pulverturm am Schlosswall. Unter den Ausstellungen erhielt „Red Umbrella Struggles“, die sich mit dem Thema Sexarbeit beschäftigte, die größte Aufmerksamkeit. Die neu für das Edith-Russ-Haus geschaffene Installation „The Doors“ von Zach Blas, die bis Anfang Januar 2020 in Oldenburg zu sehen war, wird von den renommierten Museen Van Abbemuseum, Eindhoven, und De Young Museum, San Francisco, übernommen. In 2019 wurden darüber hinaus zwei Publikationen veröffentlicht: „Pocket Folklore“ zur Ausstellung von Shirin Sabahi sowie „Shadow Citizens“ zum Abschluss des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes von Želimir Žilnik.

Mit insgesamt 8.964 Besucherinnen und Besuchern konnte das Medienkunsthaus zwar nicht den Rekord aus dem Vorjahr (9.269) einstellen, bewegt sich aber nur leicht darunter. Edit Molnár und Marcel Schwierin können damit ihre erfolgreiche Bilanz fortführen, denn im Schnitt liegen die Zahlen über 50 Prozent höher als vor ihrem Amtsantritt – gute Voraussetzungen für das 20-jährige Jubiläum, das in 2020 begangen wird. Auch in der Landeshauptstadt Hannover wurden die Erfolge des Hauses gewürdigt: So hat die Stiftung Niedersachsen die Mittel für das Stipendienprogramm erhöht, sodass ab 2020 jährlich 49.000 Euro für Medienkunststipendien und die entsprechenden Ausstellungen zur Verfügung stehen. Das Land Niedersachsen fördert das Edith-Russ-Haus zudem mit 52.000 Euro, wie im Dezember bekannt wurde.

Horst-Janssen-Museum
Vier sehr unterschiedliche Ausstellungen waren in 2019 im Horst-Janssen-Museum zu sehen und konnten insgesamt 19.616 Gäste anlocken. Nach den riesenhaften Druckstöcken von Gustav Kluge hieß es ab dem Frühjahr „Natur Schöpfen“: Nach einem Konzept von Insa Winkler waren die Museumsgäste aufgerufen, selbst kreativ zu werden und die Ausstellung zum Wachsen zu bringen – ein Experiment, das aufgegangen ist, denn die Schau war mit mehr als 6.000 Besucherinnen und Besuchern die erfolgreichste im Museumsjahr 2019. Es wurden Farbpigmente aus Rotkohl gewonnen, Jeans geschreddert und in Papierbrei verwandelt und aus Galläpfeln Tinte gemacht.

Mit Jorinde Voigt war anschließend eine international bekannte Zeichnerin zu Gast: Die Ausstellung „Universal Turn“ zeigte die Entwicklung von frühen Blättern bis zu ihrer neuesten Arbeit, die direkt aus dem Berliner Atelier kam. Aus der Sicht von Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos  war dies der Höhepunkt des Ausstellungsjahres in Oldenburg, denn die Schau steht auch stellvertretend für die Entwicklung des Hauses hin zu einem Zentrum für internationale Zeichenkunst. Während der nur zweimonatigen Laufzeit konnte die Ausstellung mehr als 4.300 Besucherinnen und Besucher anziehen.

Seit November 2019 (und noch bis 22. März) liegt der Schwerpunkt wieder auf Horst Janssen: In erstmaliger Kooperation mit der Kunsthalle Emden beleuchtet das Museum den „Kosmos Janssen“. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kuratorin und Museumsvermittlung wird Janssen als genialer Zeichner, virtuoser Grafiker und origineller Schriftsteller an zahlreichen Kreativ- und Hörstationen sowie in einem umfangreichen Rahmenprogramm für die Museumsgäste erlebbar. In ebenso enger Kooperation ist im vergangenen Jahr eine neue Dauerausstellung über Leben und Werk des Künstlers konzipiert worden, die im März 2020 eröffnet wird. Sie bildet damit den Auftakt und eines der Highlights zum 20-jährigen Jubiläum des Museums.

Stadtmuseum Oldenburg
Im Stadtmuseum begann und endete das Jahr 2019 mit der Stadt Oldenburg: Die Ausstellungen „Standpunkte“ und „Kult!“ zeigten die Stadt sowohl im Spiegel der Kunst als auch aus den Augen ihrer Bürgerinnen und Bürger. „Standpunkte“ versammelte neben Objekten aus der eigenen Sammlung auch Arbeiten regionaler Künstlerinnen und Künstler. Insbesondere „Kult!“ (noch bis 1. März) setzt unter anderem auf Impulse der Oldenburgerinnen und Oldenburger und bezieht die Stadtgesellschaft aktiv mit ein – ein Konzept, das bereits bei der Ausstellung „Anerkennung“ (2018/2019) erfolgreich umgesetzt wurde und das auch in 2020 sowie im neuen Stadtmuseum weiterverfolgt wird. Großen Zuspruch fand in 2019 insbesondere auch die Ausstellung „Crossover“ mit Werken von Johannes Oberthür und Edeltraut Rath sowie die Ausstellung in der Reihe „Keramik im Pulverturm“ mit Arbeiten von Jantje Almstedt. Stadtmuseum, Pulverturm und Artothek präsentierten in 2019 acht Ausstellungen und konnten insgesamt 25.480 Besucherinnen und Besucher verbuchen. 

Trotz personeller Wechsel haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben dem Ausstellungsprogramm auch das Projekt Neues Stadtmuseum vorangetrieben. Nach dem Ausscheiden von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern und Amtsleiterin Dr. Nicole Deufel sind die beiden Schlüsselpositionen wieder besetzt: Sowohl die neue Amtsleiterin, Christiane Cordes (seit 1. Oktober), als auch der neue Leiter des Stadtmuseums, Dr. Steffen Wiegmann (seit 16. Dezember), arbeiten mit dem Team des Stadtmuseums intensiv an der weiteren Bauplanung und der inhaltlichen Ausgestaltung. In 2020 wird das Stadtmuseum weiterhin geöffnet sein, bevor Anfang 2021 der Abriss beginnt. Auch die Planung für die Sanierung der historischen Villen wurde bereits in 2019 begonnen und wird im Zuge der Neubau-Planung weiter konkretisiert.
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Versuchte räuberische Erpressung

25.01.2020 18:32 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Bereits am vergangenen Montag, 20.01., kam am Willy-Brandt-Platz in Oldenburg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Die Polizei ermittelt wegen einer versuchten räuberischen Erpressung und sucht Zeugen der Tat.

Den Ermittlungen zufolge hatte sich am Montag ein 20-jähriger Mann aus Hude gemeinsam mit seiner Freundin am ZOB aufgehalten. Etwa um 13.20 Uhr sei der 20-Jährige von einem Bekannten angesprochen worden. Der Mann verlangte die sofortige Rückzahlung angeblicher Schulden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Nachdem der 20-Jährige erklärte, das Geld nicht zahlen zu wollen, sei er von dem Mann mit der Faust geschlagen worden. Mit einem Messer in der Hand habe der Angreifer seine Forderung wiederholt. Als sich in diesem Moment eine unbekannte Zeugin näherte, flüchtete der Täter in Richtung Donnerschweer Straße.

Für die weiteren Ermittlungen zu der Tat hofft die Polizei auf eine Aussage der unbekannten Frau. Sie oder auch weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115
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Unfall auf dem Pferdemarkt

25.01.2020 18:29 Uhr

Zeugenaufruf der Polizei

Am Donnerstagvormittag, 23.01., kam es auf dem Pferdemarkt zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Da die Beteiligten gegenüber der Polizei unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machten, suchen die Beamten nun Zeugen. Diese können sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 beim Unfalldienst melden.

Der Unfall ereignete sich um 10.40 Uhr. Eine 69-jährige Frau aus Oldenburg wollte mit ihrem blauen Suzuki aus Richtung Norden kommend über den Pferdemarkt in die Donnerschweer Straße einbiegen. Noch auf dem Pferdemarkt kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes einer 49-jährigen Bad Zwischenahnerin, die nach den ersten Ermittlungen der Polizei auf der mittleren Spur in Fahrtrichtung Stadtmuseum unterwegs war, von dort jedoch den Fahrstreifen nach links wechselte, um ebenfalls in die Donnerschweer Straße einzubiegen.

Bei der Kollision wurden beide Fahrzeuge beschädigt.
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„Wir sind Paula“

25.01.2020 17:56 Uhr

Teilnehmer*innen für ein Kunstprojekt im Blauschimmel Atelier gesucht

Am Freitag, den 31. Januar startet ein neues Kunstprojekt im Blauschimmel Atelier. Ein Jahr lang öffnet das Malatelier des Blauschimmel Ateliers immer freitags von 15 bis 17 Uhr seine Türen und lädt alle kunstinteressierten Menschen ein, ausdrucksstarke Bilder zu malen, genau wie Paula Modersohn-Becker. Die entstandenen Werke werden im Anschluss an das Projekt in einer Ausstellung präsentiert. „Wir sind Paula“ wird begleitet von den Künstlerinnen Susanne Barelmann und Marianne Garbe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Projekt wird gefördert von der Oldenburgischen Landschaft, der Stiftung Teilhabe und der OLB Stiftung.
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Rechtliche Vertretung von Familienangehörigen

21.01.2020 18:12 Uhr

Freie Plätze im Einführungsseminar zum Betreuungsrecht

Wer die rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen im Rahmen einer ehrenamtlichen Betreuung übernehmen möchte, kann dazu in einem Einführungsseminar zum Betreuungsrecht die Grundlagen erfahren. Dieses findet statt am Donnerstag, 23. Januar, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe geben und vermitteln dazu interessierten Familienangehörigen die Grundlagen des Betreuungsrechts, deren Alternativen und praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Anmeldungen werden entgegen genommen bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des SkF per Telefon unter 0441 25024.
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Provisorische Abluftanlage am Rathaus

18.01.2020 18:26 Uhr
An der Nordseite des Alten Rathauses ist eine provisorische Abluftanlage angebracht worden. Hintergrund ist der Austausch der entsprechenden Technik, die im Ratskeller erneuert wird. Die dort vorhandene Dunstabzugstechnik muss umfangreich modernisiert werden. Um den Küchenbetrieb aufrecht zu erhalten, hat die Stadt diese provisorische Anlage in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz genehmigt.

Das Metallrohr wurde an der Nordseite angebracht. Die Bohrungen erfolgten in den Fugen, damit sichergestellt ist, dass keine sichtbaren Spuren bleiben, wenn das Provisorium abgenommen wird.
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Schöne Buchstaben gestalten: Neue Lettering-Kurse

18.01.2020 18:16 Uhr

Grundlagen, Effekte und Blumenmotive für Anfänger und Fortgeschrittene

Das Horst-Janssen-Museum bietet wieder Kurse zur Kunst der schönen Buchstaben mit Martina Johanna Janssen an: Am 15. Februar gibt es Brushlettering für Fortgeschrittene, am 14. März werden die Grundlagen für Anfängerinnen und Anfänger vermittelt und am 6. Juni können alle Interessierten lernen, wie man Aquarellmotive mit Blumen und Blättern gestaltet. Anmeldungen nimmt die Museumspädagogik an, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403.

Der Brushlettering-Kurs richtet sich an alle, die Neues zur Technik lernen möchten: vom Bounce Lettering über das Setzen von Schnörkeln bis hin zu Blending-Techniken. Außerdem lernen die Teilnehmenden, wie sich einfache Motive mit Brushpen und Pinsel ganz leicht aquarellieren lassen. Als kleine Erinnerung kann im Kurs das eigene Lieblingszitat in ein schönes Lettering für Zuhause zu verwandelt werden. Der Kurs findet am Samstag, 15. Februar, von 11 bis 15 Uhr statt und kostet 55 Euro inklusive Lettering-Guide und Papier (bitte eigenes Material mitbringen). Anmeldungen sind bis 6. Februar möglich.

Am Samstag, 14. März, 10 bis 15 Uhr, geht es um die Grundlagen des Handlettering. Mit Bleistift und Fineliner entstehen verschiedene Alphabete von der einfachen Druckschrift bis zur modernen Schreibschrift. Außerdem erklärt Martina Johanna Janssen die Technik der Faux-Calligraphy, durch die ganz einfach ein schöner Kalligrafie-Effekt entsteht. Zum Schluss gibt es eine Anleitung, wie sich eine Postkarte mit liebevollen Worten und kleinen Schmuckelementen planen und gestalten lässt. Der Kurs kostet 65 Euro inklusive Lettering-Guide, Karten-Set und Material, Anmeldungen sind bis 5. März möglich.

Für Fortgeschrittene findet am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 15 Uhr ein Kurs zu floralen Aquarellmotiven statt. Nach einer Einführung zum Thema Farbe und einigen Lockerungsübungen mit dem Pinsel geht es ans Gestalten von Blumen und Blättern: von Blüten über ein einfaches Blumen-Bouquet bis hin zum Blumenrahmen. Ergänzend zeigt die Expertin, wie sich ein passendes Layout finden lässt, und gibt praktische Tipps zu Komposition und verschiedenen Schriften. Der Kurs kostet 75 Euro inklusive Lettering-Guide und Material, Anmeldungen sind zum bis 28. Mai möglich.
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Techniksprechstunde in der Stadtbibliothek

14.01.2020 11:48 Uhr

Offenes Angebot für Fragen rund um Technik und digitale Medien

Am Donnerstag, 16. Januar, findet von 16 bis 18 Uhr eine Techniksprechstunde in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Wer Fragen zu Technik und digitalen Medien hat, kann sich diese im persönlichen Gespräch beantworten lassen. Dazu können kostenlos jeweils 15-minütige Termine gebucht werden. Eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3021 ist erforderlich.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Stadt übernimmt die Tiefgarage Am Stadtmuseum von den bisherigen Vertragspartnern zurück

11.01.2020 17:49 Uhr

Weitere Parkplätze voraussichtlich ab März verfügbar

Die Stadt Oldenburg hat die Tiefgarage Am Stadtmuseum von dem bisherigen Nutzungsberechtigten und früheren Eigentümer des CCO Gebäudes, der Firma Carbon Hannover GmbH und Co KG, zurück erhalten. Nach der Schließung des Parkhauses im Mai 2019 und dem Verkauf der CCO Immobilie im August 2019 hatte die Firma Carbon den seit Anfang der 1990er Jahre laufenden Gestattungs- und Nutzungsvertrag für die Tiefgarage zum Jahresende 2019 gekündigt.

Seit Mitte 2019 laufen unterschiedliche Bauunterhaltungsmaßnahmen in der Tiefgarage mit dem Ziel der Wiederaufnahme des Parkhausbetriebes. Eine Teilnutzung der Tiefgarage konnte bereits im Herbst 2019 für 70 unter dem CCO Gebäude liegende Stellplätze aufgenommen werden, die durch die derzeitigen Nutzer und Kunden des Gebäudes belegt werden können.
 
Voraussichtlich noch bis Ende März werden die aktuell beauftragten Bauunterhaltungsmaßnahmen insbesondere zur Herstellung des Brandschutzes für den bis Mai 2019 genutzten Teilbereich der Tiefgarage, der unter der Straße Am Stadtmuseum liegt, andauern. Die Stadt geht dann von einer Nutzung weiterer öffentlicher Stellplätze aus.
 
Unabhängig von den Bauunterhaltungsmaßnahmen laufen die Verhandlungen der Stadt mit der Firma Carbon zur Beilegung der Streitigkeiten über Ansprüche der Stadt weiter. Hier wird eine kurzfristige Einigung angestrebt.
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Ausstellung „Kurshalten im Farbenmeer“

08.01.2020 16:21 Uhr

Das Blauschimmel Atelier e.V. lädt zu einer Präsentation seiner Werke ein.

Am Freitag, dem 17. Januar 2020 um 17 Uhr, eröffnet das Blauschimmel Atelier eine Kunstausstellung. Zu sehen ist eine Auswahl an Kunstwerken, die im Rahmen des Projekts „Kurshalten im Farbenmeer“ innerhalb des vergangenen Jahres entstanden sind. Gezeigt werden Motive aus der Umgebung, Bilder von Menschen und eine Vielfalt an Themen, die die Teilnehmer*innen im Laufe des Jahres beschäftigt haben. Die Ausstellung wird vom 18.01.2020 bis zum 28.02.2020 im Foyer der Kinderbibliothek am PFL zu sehen sein.

Das Projekt
Das Projekt „Kurshalten im Farbenmeer“ fand unter der Leitung von Marianne Garbe und Susanne Barelmann wöchentlich statt. Jeden Freitag wurde von 11 bis 17 Uhr unter professioneller künstlerischer Leitung gemalt, gezeichnet und frei gestaltet. In einer zwanglosen und lockeren Atmosphäre beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit sich selbst und ihrer Umgebung. So entstanden vielfältige und individuelle Kunstwerke.

Das Projekt wird gefördert von der Stadt Oldenburg, der Stiftung Teilhabe und der GSG Oldenburg.
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Oberbürgermeister Krogmann empfängt Sternsinger im Rathaus

04.01.2020 20:33 Uhr

Diesjähriges Motto: „Frieden für Kinder im Libanon“

Etwa 40 Sternsingerkinder aus den katholischen Kirchengemeinden St. Marien, St. Willehad und St. Josef der Stadt Oldenburg hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann heute im Rathaus begrüßt. Die Aktion Dreikönigssingen steht 2020 unter dem Motto „Frieden für die Kinder im Libanon und weltweit!“. Bundesweit nehmen etwa 300.000 Sternsinger an dieser Aktion teil. Sie sammeln Spenden für hilfsbedürftige Kinder. In Oldenburg wurde die Aktion in diesem Jahr von Rosemarie Deckarm von der Pfarrgemeinde St. Willehad organisiert. In Oldenburg wurde die Aktion in diesem Jahr von Rosemarie Deckarm von der Pfarrgemeinde St. Willehad organisiert.
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Europa-Premiere: Sonderschau mit Fotos vom afrikanischen Alltag

03.01.2020 11:12 Uhr

World Press Photo Exhibition 19

Krankheit, Krieg und Korruption – all dies fällt vielen Menschen in der westlichen Welt als erstes zu Afrika ein. Dass es neben den Katastrophen auch Alltagsleben auf dem Kontinent gibt, zeigt das Fotografenprojekt „Everyday Africa“. Im Rahmen der World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg ist nun vom 15. Februar bis zum 8. März erstmals in Europa eine Auswahl von Aufnahmen daraus zu sehen.

Die Geschichte von „Everyday Africa“ geht zurück bis ins Jahr 2012. Die amerikanischen Fotografen Peter DiCampo und Austin Merrill sollten über die Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs in der Elfen­beinküste berichten. Doch damit gaben sich die beiden Journa­listen nicht zufrieden. Stattdessen nahmen sie auch Szenen des nor­malen Lebens in dem westafrikanischen Land in den Fokus. „Wir haben fotografiert, was bisher kaum jemand fotografiert hat“, erin­nert sich Merrill.

Er und DiCampo veröffentlichen ihre Fotos auf der Social-Media-Plattform Tumblr, später wechseln sie zu Instagram und rufen den Hashtag #everydayafrica ins Leben. So nimmt das Projekt Fahrt auf, auch immer mehr afrikanische Fotografen steuern Bilder bei: Men­schen im Gespräch, auf der Straße, während der Arbeit, beim Sport.

„Als wir davon erfuhren, hat uns das Projekt sofort fasziniert“, sagt Claus Spitzer-Ewersmann, Initiator der World-Press-Photo-Ausstel­lung in Oldenburg. „Unsere Vorstellungen von Afrika sind sehr einsei­tig und geprägt von Schlagzeilen über Konflikte und Katastrophen. Everyday Africa versucht, dem entgegenzuwirken.“ Schnell war der Kontakt zu Peter DiCampo, der heute in Kenias Hauptstadt Nairobi lebt, herge­stellt. Dieser zeigte sich angetan von der Idee, erst­mals in Europa eine Auswahl von Aufnahmen in einer dreiwöchigen Sonder­schau zu präsentieren: „Wir freuen uns, wenn Ausstellungs­besucher ihr Bild von Afrika ein wenig revidieren.“

DiCampo hat die 50 Fotos, die in Oldenburg zu sehen sind, eigenhän­dig ausgewählt. Da die Initiative „Everyday Africa“ selbst über keine verleihbaren Drucke der Auf­nahmen verfügt, werden diese direkt in Oldenburg produziert. „Mit Felix Stock von Eismann Haustechnik haben wir einen Partner gefun­den, der sich stark für die Sache enga­giert und die Finanzie­rung ermöglicht“, sagt Spitzer-Ewersmann. Auch die Stadt Oldenburg för­dert das Vorhaben, so dass der Ein­trittspreis für den Besuch der Sonderschau bereits in dem für die World-Press-Photo-Ausstellung ent­halten ist.

Ihr erstes Zwischenziel haben die Initiatoren des Projekts mittlerweile erreicht: Die Aufmerksamkeit für „das andere Afrika“ ist spürbar gestiegen. Mehr als 400.000 Interessierte folgen „Everyday Africa“ auf Instagram. Zudem haben sich auch in anderen Regionen ähnliche Initiativen gebildet. Vor vier Jahren etablierte das Kollektiv darüber hinaus mit der „African Photojournalism Database“ (APJD) die welt­weit erste Online-Datenbank afrikanischer Fotografen – gemeinsam mit der World Press Photo Foundation. „Wir freuen uns, an diesem wichtigen Projekt zusammenzuarbeiten“, betonte deren Direktor Lars Boering anlässlich der Gründung. Kein Wunder also, dass die Stiftung in Amsterdam das Oldenburger Engagement gutheißt, „Everyday Africa“ im Rahmenprogramm der World-Press-Photo-Ausstellung angemessen Raum zu geben.
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Ab 1. Januar Eintritt frei für Kinder und Jugendliche

31.12.2019 12:09 Uhr
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können ab 1. Januar 2020 kostenlos das Oldenburger Horst-Janssen-Museum besuchen. Das hatte der Rat der Stadt Oldenburg im August 2019 beschlossen. Damit sind die Ausstellungen aller drei städtischen Museen für unter 18-Jährige kostenfrei, denn im Stadtmuseum Oldenburg und im Edith-Russ-Haus gilt die Regelung bereits seit längerem. Das Angebot soll damit allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von der Einkommenssituation einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen und die Hürde für einen Museumsbesuch senken. Die Leiterin des Horst-Janssen-Museums, Dr. Jutta Moster-Hoos, begrüßt diese Entwicklung: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt dieses Angebot machen können. Mein Herz schlägt höher, wenn ich junge und ganz junge Leute im Haus sehe!“

Das Horst-Janssen-Museum bietet bereits eine breite Palette von Vermittlungsangeboten und Workshops an, um Kinder und Jugendliche für das Museum zu begeistern. Der freie Eintritt ermöglicht es nun auch, Angebote innerhalb von Sonderausstellungen noch stärker zu nutzen und das Museum als Bildungs- und Freizeitort neu wahrzunehmen.
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Frauenbiografien in der Nachwendezeit

29.12.2019 22:47 Uhr

Daniela Krien liest in der LiteraTour Nord

Am Sonntag, 5. Januar, präsentiert Daniela Krien ihren aktuellen Roman „Die Liebe im Ernstfall“ in der Reihe LiteraTour Nord. Um 11 Uhr liest die Schriftstellerin im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Lars Korten über das Buch. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Daniela Krien schildert die Lebens- und Liebesgeschichten von fünf Frauen, die sie mit leichter Hand zu einem Reigen verwebt: Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde wurden in der DDR sozialisiert und leben im gegenwärtigen Leipzig. Sie kennen sich, weil das Schicksal ihre Biografien überkreuzt. Nach der Wende erwarten sie viel vom Leben und müssen sich doch weiterhin in ihren Frauenrollen behaupten: Kinder, Ehemänner und Liebhaber unter einen Hut bringen oder Kinderlosigkeit, Trennungen und Tod verarbeiten. Sprachlich virtuos und treffend zeichnet die Autorin ein filigranes Frauenbild der gehobenen Mittelklasse und schreibt über die Liebe im Ernstfall, wie sie Frauen und Männern in Ost- wie in Westdeutschland gleichermaßen bekannt erscheinen dürfte.

Daniela Krien, geboren 1975 in Neu-Kaliß, studierte Kulturwissenschaften sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig. Seit 2010 ist sie freie Autorin. Ihr 2014 veröffentlichter Erzählband „Muldental“ wurde 2015 mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Ihr Buch „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ wurde in 14 Sprachen übersetzt. Daniela Krien lebt in Leipzig.
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In den Weihnachtsferien wieder Geister im Stadtmuseum jagen

22.12.2019 13:09 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab acht Jahren

In den historischen Villen des Stadtmuseums können Kinder ab acht Jahren ab sofort wieder auf Geisterjagd gehen. Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen ...“ erwartet die jungen Besucherinnen und Besucher eine digitale Spurensuche: Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjägerinnen und Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
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Sozialarbeiter und Sicherheitskräfte agieren Hand in Hand

22.12.2019 13:08 Uhr

Bahnhof: Situation „relativ entspannt“ – Keine signifikante Zunahme von Straftaten

Wie sicher sind der Oldenburger Hauptbahnhof und sein Umfeld? Sind zusätzliche Maßnahmen notwendig? Und welche Rolle spielen dabei soziale Aspekte? Diese Fragen hat das Sozialdezernat jetzt zusammen mit weiteren Institutionen erörtert. Teilgenommen an dem Treffen haben Vertreterinnen und Vertreter der Bundes- und Landespolizei aus Oldenburg, des Bahnhofsmanagements und der DB Sicherheit, der Bahnhofsmission, der Stadt Oldenburg sowie der Diakonie und Suchthilfe-Einrichtung STEP. Anlass waren verschiedene Vorfälle, die sich in den vergangenen Wochen am Bahnhof ereignet hatten.

Von allen Beteiligten wurde die Gesamtsituation im und vor dem Oldenburger Bahnhof als „relativ entspannt” wahrgenommen. Dieser Eindruck wurde sowohl seitens der Bahn als auch von den jeweiligen Polizeidiensten bestätigt. Es wurde betont, dass es weder aktuell noch in den vergangenen Wochen und Monaten signifikante Steigerungen der Zahl von Belästigungen oder Straftaten gegeben habe. Die im November registrierten Vorfälle, bei denen Polizisten sowie Mitarbeiter der Bahnsicherheit und der Bahnhofsmission angegangen worden waren, sind demnach hauptsächlich einer Person mit einer dazugehörigen Gruppe zuzuschreiben, die sich immer wieder, trotz Platz- und Aufenthaltsverbot, auffallend aggressiv und gewaltbereit gezeigt hatte. Hier gab es inzwischen eine Festnahme und eine Verurteilung.

Dass einzelne Personen oder Gruppierungen auffällig werden, komme immer wieder einmal vor, hieß es in der Runde. Diese Unruhestifter würden sich jedoch nicht dauerhaft am oder im Bahnhof aufhalten. Straßensozialarbeit, Bahnhofsmission und Sicherheitskräfte seien stets mit einem wachen Auge unterwegs. Um zu verhindern, dass sich Störenfriede an einem Ort etablieren, werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft: Diese reichen von Angeboten der Straßensozialarbeit oder der Bahnhofsmission bis zu sicherheits- und ordnungsrechtlichen Maßnahmen. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagte: „Ich begrüße es sehr, dass die Tätigkeiten der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure vor Ort gut aufeinander abgestimmt sind und es ein kooperatives Miteinander gibt.“

Die Versorgung wohnungsloser und suchterkrankter Menschen, die sich im Bahnhofsbereich aufhalten, findet durch die Straßensozialarbeit und die Bahnhofsmission statt, die Betroffene zudem auch an andere Einrichtungen weitervermitteln. Zur Arbeit der Straßensozialarbeit gehört unter anderem die regelmäßige Präsenz sowie die Ansprache von Menschen, die sich dort aufhalten und zum Beispiel Alkohol oder Drogen konsumieren, die am Boden sitzen, die betteln oder ähnliches. „Dieser Personenkreis wird direkt angesprochen. Es wird versucht, eine Beziehungsebene aufzubauen, und es wird Unterstützung angeboten“, erläutert Meike Diskosso, Fachdienstleisterin im Amt für Teilhabe und Soziales. Im weiteren Verlauf werden die entsprechenden Hilfeeinrichtungen vorgestellt, gegebenenfalls auch gemeinsam aufgesucht. „Wir suchen gemeinsam mit den Menschen nach Lösungswegen, um die soziale Integration zu fördern, ihre Lebensqualität zu verbessern und sie möglichst in eine Tagesstruktur zu bringen“, so Dikosso.
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Im Museum dem Weihnachtsstress entfliehen

22.12.2019 12:52 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch hat auch am vierten Advent geöffnet

Wer auf den letzten Drücker noch Weihnachtsgeschenke, aber auch eine Auszeit vom Weihnachtsstress braucht, ist am Sonntag, 22. Dezember im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg richtig. Von 10 bis 18 Uhr bietet der Museumsshop eine vielfältige Auswahl an kleinen und großen Aufmerksamkeiten: Upcycling-Produkte wie Taschen aus Ausstellungsfahnen, Ausgrabungssets, glitzernde Minerale, Holz-3D-Modelle von Wolf oder Dino zum Selbstzusammenstecken, eine Museumsjahreskarte und vieles mehr.

Mit dem richtigen Geschenk in der Tasche – und natürlich auch einfach so - kann man dann beim Besuch der aktuellen Sonderausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ entspannt den letzten Adventssonntag ausklingen lassen.
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Museen laden rund um die Feiertage zu Führungen ein

22.12.2019 12:37 Uhr

Geänderte Öffnungszeiten an Weihnachten und Silvester

Rund um Weihnachten und Silvester haben die städtischen Museen geänderte Öffnungszeiten: Am 24. und 25. Dezember sowie am 31. Dezember haben das Stadtmuseum Oldenburg, das Horst-Janssen-Museum und das Edith-Russ-Haus geschlossen. Am Neujahrstag, 1. Januar, sind Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum von 13 bis 18 Uhr geöffnet, das Edith-Russ-Haus ist jedoch auch an diesem Tag geschlossen.

Am 4. Advent am Sonntag, 22. Dezember, haben die Besucherinnen und Besucher in allen Häusern Gelegenheit, an Führungen teilzunehmen: um 11 Uhr in der Ausstellung „Kosmos Janssen“ im Horst-Janssen-Museum, um 15 Uhr im Edith-Russ-Haus in der Ausstellung „The Unknown Ideal“ sowie um 16 Uhr durch „Kult! Angesagte Orte in Oldenburg“ im Stadtmuseum.

Auch zwischen den Jahren, am Sonntag, 29. Dezember, laden die Museen zu einem entspannten Ausstellungsbesuch ein. Führungen gibt es um 11 Uhr im Stadtmuseum in der Ausstellung „Kult!“, um 15 Uhr im Edith-Russ-Haus in der Soloausstellung von Zach Blas sowie um 16 Uhr in der Janssen-Ausstellung „wie er schreibt_“.
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Eine Prise BlueScreen für die Ewigkeit

18.12.2019 12:28 Uhr
Online-Debut des inklusiven und experimentellen BlueScreen-Ensembles des Blauschimmel Ateliers durch Kooperation mit DE3IVAT.

Mit der Veröffentlichung der EP „IMAGINED COMMUNITIES“ der Band DE3IVAT hat das inklusive Improvisationsensemble BlueScreen nun online das Licht der Welt erblickt. Das preisgekrönte Ensemble ist nun, nachdem es vor allem durch experimentelle Live-Performances an Bekanntheit gewonnen hat, auch auf allen gängigen Streaming-Plattformen weltweit zu finden.

Der vierte Track „A BLUE-BLOOD SPILLED SCREEN“ der EP ist aus vier gemeinsamen Jam-Sessions entstanden, die DE3IVAT mit dem BlueScreen-Ensemble gespielt haben. Die entstandenen Mehrspur-Aufnahmen wurden anschließend im Studio neu arrangiert. In dynamisch-düsterer Grundatmosphäre mit verspielten Elementen wird der BlueScreen-Sound ergänzt und die sonst einmaligen Klangerlebnisse für die Ewigkeit eingefangen und erfahrbar gemacht.

Das BlueScreen Ensemble
Das BlueScreen Ensemble ist ein inklusives improvisierendes und experimentelles Laien-Ensemble, welches mittlerweile seit 20 Jahren die Genregrenzen konventioneller Musik überschreitet. Unter der Leitung von Jochen Fried hat es sich in der Oldenburger Kulturlandschaft längst einen festen Platz erspielt.
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Vulvodynie / Vestibulitis – Gründung einer Selbsthilfegruppe

18.12.2019 12:27 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Frauen, die seit längerem unter den anhaltenden Beschwerden leiden. Die Gruppe bietet die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich z.B. über den Umgang mit der Erkrankung, krankheitsbedingte Probleme in der Partnerschaft und Therapiemöglichkeiten auszutauschen, sowie ggf. gemeinsam aktiv zu sein und etwas zu unternehmen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: BeKoS; Tel. 0441 - 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Geschenke in der Stadtbibliothek

06.12.2019 10:39 Uhr

Blind Dates versprechen Überraschungen zu Weihnachten

In der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, kommt Weihnachtsstimmung auf. Ab sofort werden während der Öffnungszeiten „Geschenke“ verteilt. Bei der Aktion „Blind Date mit einem Buch“ gibt es die Möglichkeit, vom Gabentisch ein Buch auszuleihen. Die Besonderheit dabei: Die Bücher sind in Geschenkpapier verpackt, wodurch weder Titel noch Autor zu erkennen sind. Nur wenige, kurze Sätze geben Aufschluss über den Inhalt des „Geschenks“. Die Ausleihe erfolgt somit nahezu blind. Die Ausleihdauer beträgt wie üblich vier Wochen, die Überraschung beim Auspacken zu Hause ist jedoch garantiert.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Überleben im Winter

03.12.2019 19:23 Uhr

Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren mit Beate Bous

Am Samstag, 14. Dezember von 11 bis 12.30 Uhr, können Kinder von 6 bis 10 Jahren im Landesmuseum Natur und Mensch im Workshop „Überleben im Winter“ die Überlebensstrategien verschiedener Tierarten im Winter kennenlernen. Auch eine Winterlandschaft im Glas wird gebastelt. Die Teilnahme kostet 7,50 € pro Person. Anmeldungen an museum@naturundmensch.de oder telefonisch unter 0441/40570-300
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Eigene Leporellos gestalten: Freie Plätze bei der Montags_Kunst

03.12.2019 19:13 Uhr
Am 9. Dezember beginnt ein neuer Kurs der Montags_Kunst im Horst-Janssen-Museum: An drei Terminen können die Teilnehmenden die Ausstellung „Kosmos Janssen: wie er schreibt_“ kennenlernen und künstlerisch dazu arbeiten. Die Kunstpädagogin Heike Seiferth begleitet den Kurs, gibt Hintergrundinformationen zu den Werken und steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Rat und Tat zu Seite. Dieses Mal treffen Texte auf Zeichnungen: Es wird mit Feder, Tinte und diversen Stiften gearbeitet, daraus können eigene Leporellos entstehen.

Die Termine sind jeweils montags, 9. Dezember, 20. Januar und 3. Februar, 18 bis 20 Uhr. Der Kurs kostet 35 Euro inklusive Material. Anmeldungen werden noch bis 6. November angenommen, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403.
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Bei Einbruch Schmuck und Bargeld entwendet

29.11.2019 09:51 Uhr
Bisland unbekannte Täter stiegen am Mittwoch, 27. November, in ein Einfamilienhaus in der Straße Am Schlossgarten ein und erbeuteten Bargeld, Schmuck und persönliche Dokumente.

In der Zeit zwischen 8.30 und 19.30 Uhr warfen die Einbrecher vermutlich mit einem Stein die Scheibe eines seitlich gelegenen Fensters ein und konnten auf diese Weise das Fenster entriegeln. Die Täter durchwühlten sämtliche Räume und entwendeten das Diebesgut aus einem Tresor. Durch eine Küchentür flüchteten die Täter anschließend in unbekannte Richtung.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Einbruch aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise: Telefon 0441/790-4115.
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Stadtmuseum bekommt neue Leitung

27.11.2019 09:58 Uhr

Dr. Steffen Wiegmann beginnt voraussichtlich am 16. Dezember

Das Stadtmuseum Oldenburg bekommt einen neuen Leiter. Dr. Steffen Wiegmann wird das Haus von Mitte Dezember an führen. Der 39-Jährige war zuletzt wissenschaftlicher Leiter am Museum Friedland. Weitere berufliche Stationen waren Bremen und Bremerhaven.

„Mit Steffen Wiegmann haben wir einen jungen und engagierten Bewerber ausgewählt. Er bringt alles mit, um das Projekt neues Stadtmuseum erfolgreich umzusetzen“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur, Museen und Sport.

Steffen Wiegmann hat in Münster und Hamburg Geschichte und Politikwissenschaft studiert. 2013 promovierte der Historiker am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in Osnabrück. Ein wissenschaftliches Volontariat absolvierte er am Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven. Weiterhin arbeitete er im Hafenmuseum Speicher XI in Bremen und zuletzt im Museum Friedland bei Göttingen.

„Ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Aufgabe. Eine museale Neuausrichtung erfordert sowohl eine klare Botschaft und Handschrift, als auch die Freude an Diskussion und Teamwork. Ich bin mir sicher, dass die vor uns liegenden Prozesse dazu führen, einen lebendigen, offenen und spannenden Ort für alle Gruppen und Akteure der Oldenburger Stadtgesellschaft und ihrer Gäste zu gestalten“, sagte Dr. Steffen Wiegmann.
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„Lichtenstein liest“ zu Gast im Horst-Janssen-Museum

23.11.2019 16:10 Uhr
Die Reihe „Lichtenstein liest“ ist am Mittwoch, 4. Dezember, 19 Uhr, zu Gast im Horst-Janssen-Museum. Im Rahmen der Ausstellung „Kosmos Janssen: wie er schreibt_“ stehen dabei die russischen Literaten im Mittelpunkt, deren Portraits von Horst Janssen aktuell ausgestellt sind. Zusätzlich können aber auch eigene Bücher, Texte, eReader, Fotokopien, Servietten, Plakate oder Briefe mitgebracht werden, denn wie immer in der Reihe bestimmen die Gäste darüber, was vortragen wird. Das Café Farbwechsel bietet dazu ein kleines Abendbrot ab 18 Uhr an. Tickets gibt es für 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, im Vorverkauf an der Theaterkasse des Oldenburgischen Staatstheaters und Restkarten an der Abendkasse im Museum.
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2 Millionen Jahre Migration

21.11.2019 17:02 Uhr

23.11.2019 bis 22.03.2020 im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Vom 23. November 2019 bis 22. März 2020 zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Wanderausstellung „2 Millionen Jahre Migration“. Auf Basis aktueller Forschungen blickt sie zurück in die früheste Menschheitsgeschichte. Für Kinder und Erwachsene konzipiert, vermittelt sie anschaulich und interaktiv, dass das Thema Migration kein modernes Phänomen ist, sondern essenzieller Bestandteil des Menschseins. Damit öffnet die Ausstellung auch einen anderen, vielleicht gelasseneren Blick auf aktuelle und zukünftige Migrationsereignisse. Vielfältige öffentliche Angebote und ein hochkarätiges Schulklassenprogramm zu den Themen Humanevolution, Migration und Diversität begleiten die Ausstellung.

 

Migration ist in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatte ein großes Thema. Doch das Phänomen ist nicht neu. Die Suche nach Nahrung, Wasser, Sicherheit und weiteren Ressourcen führt seit Beginn der Menschheitsgeschichte zu Siedlungsbewegungen.
In vier zeitlichen Abschnitten erzählt die Ausstellung über die früheste Menschheitsgeschichte unter dem Gesichtspunkt der Migration: die ersten Wanderungen des Homo erectus vor 2 Millionen Jahren, die schließlich aus Afrika nach Asien und Europa führten; die Entstehung des anatomisch modernen Menschen vor etwa 200.000 Jahren in Ostafrika und seine Ausbreitung bis nach Europa und Asien vor 40.000 Jahren; die Einwanderung von Ackerbauern und Viehzüchtern aus der heutigen Türkei nach Europa vor 7500 Jahren; vor etwa 4500 Jahren die Wanderung von Menschen der „Schnurkeramik-Kultur“ aus den östlichen Steppengebieten und wenig später von Vertretern der „Glocken-becher-Kultur“ aus Südwesteuropa. Solche Ereignisse führten stets zu Vermischung und Kulturaustausch unter den Gruppen und schließlich in der späten Jungsteinzeit zur ersten multikulturellen Gesellschaft mit komplexen sozialen und wirtschaftlichen Merkmalen.

Aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaften wie Archäologie, Geoarchäologie, Paläogenetik und Anthropologie erklären die Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen des Phänomens Migration. Dabei setzt die Ausstellung auf ein interaktives Konzept für Kinder und Erwachsene: Ein Audio-Reiseführer führt zu den Migrationsereignissen der Vergangenheit, großformatige Wimmelbilder bieten den bildlichen Überblick über die Menschen der jeweiligen Zeit und ihre Lebensweise. Auch Hands-On-Objekte laden zu einer interaktiven Spurensuche bis zu den eigenen Wurzeln ein. Die Exponate, darunter hochwertige Repliken und 3D-Drucke von Originalfunden wie Werkzeuge, Waffen, Schädelfragmente und Keramikgefäße sowie Karten, sind in Koffern, Boxen und Schubladen verborgen und laden zum Erforschen ein. Spezielle Informationsboxen bieten Einblicke in wissenschaftliche Forschungsfelder, wie die Paläogenetik oder Anthropologie.
Eingebunden in die Ausstellung ist auch das Fotoprojekt „Humanae“ von Angélica Dass: Ziel der Fotografin in dem fortlaufenden Projekt ist es, die farbliche Bandbreite menschlicher Hautfarbe zu erfassen. Für die Aufstellung greift sie das Format des Pantone © Guides auf, das den Bildern eine horizontale Hierarchie verleiht. Das Projekt zeigt eindrucksvoll die menschliche Vielfalt und soll dazu anregen, über die andere Bedeutung des Wortes „Identität“ nämlich „Gleichheit“ nachzudenken.

Die Wanderausstellung „2 Millionen Jahre Migration“ war erstmals 2017 im Neanderthal Museum zu sehen und ist im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Neanderthal Museum, der Universität Köln, dem Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte Jena und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften entstanden. Sie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stiftung Mercator gefördert. Im Landesmuseum Natur und Mensch wird die Ausstellung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Zugleich bietet die Wanderausstellung gute Anknüpfungspunkte für den aktuellen Öffnungsprozess, den das Landesmuseum Natur und Mensch in diesem Jahr begonnen hat. 

Ergänzend zur Wanderausstellung präsentiert das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg einige Fundstücke aus Alt- und Jungsteinzeit aus der eigenen Sammlung und hebt die regionalen Besonderheiten hervor. Darüber hinaus bietet es einen speziellen Bereich für Schulklassen aber auch Individualbesucher*innen. Im Experimentierfeld „Labor Humanevolution“ können verschiedene Vertreter*innen der Homininen erforscht werden. Ein „Skelett-Puzzle“ lädt dazu ein, sich spielerisch mit der menschlichen Evolution auseinanderzusetzen. 

Ein hochkarätiges, buchbares Programm für Gruppen oder Schulklassen ab der 5. Klasse zur Ausstellung wurde mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Kunst und Kultur der LzO verwirklicht: Im Podcast-Workshop setzen sich die Teilnehmenden selbstbestimmt mit dem Thema Migration in der Steinzeit auseinander, reflektieren ihre eigene, heutige Identität und stellen ihre Ergebnisse in einem selbstproduzierten Radio-Podcast dar. Eine Bildwerkstatt ebenfalls für Gruppen nutzt unter dem Motto „Wer bin ich und wie viele?“ moderne Bildsoftware, um sich mit dem Thema Anderssein und den Auswirkungen, die sich im Alltag daraus ergeben könnten, kritisch auseinanderzusetzen.
Darüber hinaus gibt es Angebote zu den Themen „Woher kommst du?“ „Multikulti in der Steinzeit“ (beide ab 1. Klasse), „Migration in der Steinzeit“ (ab 5. Klasse), „Wer sind wir? Die Evolution des Menschen“ (ab 8. Klasse).

Öffentliche Veranstaltungen wie Führungen, Workshops für Kinder, Vorträge sowie ein großer Familientag am 16.2.2020 werden die Ausstellung bis zu ihrem Ende am 22. März begleiten. Eine Kooperation mit dem Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich auch über einen anderen Zeitraum der Migrationsgeschichte zu informieren: 300 Jahre Aus- und Einwanderungsgeschichte aus und nach Deutschland. Gäste der Ausstellung „2 Millionen Jahre Migration“ erhalten als Einzelperson 1 € und als Familie 2 € Rabatt auf den regulären Eintrittspreis im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven, bei Vorlage der Eintrittskarte aus dem Landesmuseum.

Weitere Informationen zu öffentlichen und buchbaren Programmen unter www.naturundmensch.de
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Musikschul-Umzug: Akustik, soweit die Ohren hören

19.11.2019 21:08 Uhr

Laute und leise Töne: Absorberplatten sorgen für optimale Akustik am neuen Standort

Hört, hört: Wer neuerdings werktags durch die Baumgartenstraße in der Oldenburger Innenstadt spaziert, wird des Öfteren von wohlklingenden Tönen begleitet. Denn seit Ende August befindet sich dort in der Hausnummer 12 auf fünf Etagen die Musikschule der Stadt. Der Umzug an sich war bereits eine logistische Meisterleistung und ein wahrer Kraftakt – immerhin mussten neben Büromöbeln und Kisten auch zahlreiche Instrumente umziehen. Aber beim Umzug der Musikschule kommt eine weitere, sehr feine Komponente hinzu: die Raumakustik.

Schließlich muss gewährleistet sein, dass auch in den neuen Räumlichkeiten Posaune, Klavier und Geige gut klingen – besonders, wenn die Lehrerinnen und Lehrer täglich mehrere Stunden in den Unterrichtsräumen verbringen. Für diese besondere Aufgabe hat sich die Musikschule echte Profis ins Haus geholt, die glücklicherweise aus derselben Stadt stammen, und ganz genau hinhören: das Team vom Akustikbüro Oldenburg, das sogar auf internationaler Ebene als Institution für Akustik anerkannt ist.

Für Dr. Christian Nocke, Gründer des Akustikbüros Oldenburg, ist die „richtige“ Raumakustik immer ein Wechselspiel zwischen Nutzung und Raum-Gestaltung. Besonders die subjektive Erwartung und Vorerfahrung spielen dabei eine große Rolle. Mit dem neuen Standort der Musikschule gibt es gleich mehrere Herausforderungen: Die Räume sind unterschiedlich groß und hoch, zudem verhalten sich die Instrumente unterschiedlich. So kann ein Unterrichtsraum beispielsweise wunderbar für eine Posaune geeignet sein – eine einzelne Geige hingegen würde hier nach mehreren Minuten eher als Nervensäge gelten. Welche Herausforderungen dann für einen Konzertraum mit einem ganzen Orchester gelten, kann man als Laie nur erahnen.

Deshalb galt es in einem ersten Schritt herauszufinden, welcher Raum sich für welche Instrumente besonders eignet. Dabei wurde die Innenraumakustik in der Praxis getestet: Mit Instrumenten aller Art ausgestattet testete die Akustikgruppe unter der Leitung von Philipp Pumplün bereits in der Umzugswoche die Akustik einzelner Räume. Dabei waren sie stets dem gefürchtetem Flatterecho (hörbaren Einzelreflexionen) auf der Spur, dem kleinen Schreckgespenst unter Musikerinnen und Musikern. Tauchte es auf, wurde zu Gegenmaßnahmen in Form von kleinen und großen Absorberplatten gegriffen, die den Schall absorbieren. Diese wurden in den Raum gestellt und an die Wände gelehnt, um den Klang zu verbessern. So wurde Raum für Raum getestet.

Der zweite Schritt erfolgte dann durch die Experten des Akustikbüros: Sie führten Messungen der Nachhallzeit durch und ermittelten so für jeden Unterrichtsraum und das entsprechende Instrument die optimale Absorberfläche – getreu dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. In der gesamten neuen Musikschule wurden so etwa 120 bis 150 Quadratmeter Schallabsorber verbaut. Dabei wurde auch der Nachhaltigkeit Rechnung getragen: Denn die Absorberplatten, welche bei der Firma Recytex aus Viersen bestellt wurden, bestehen aus recycelten Textilfasern. Aufgrund des geringen Gewichts können die Module, ähnlich wie ein Bild, an die Wand gehängt werden.

Sie wollen mehr über die Musikschule erfahren, die Umzugs-Filme ansehen oder noch einmal einen Blick in das umfangreiche Bautagebuch werfen? Dann schauen Sie auf die Website der Musikschule unter www.oldenburg.de/musikschule.
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Mit kleinem Einsatz Großes bewirken!

19.11.2019 20:44 Uhr
Am Samstag, 23.11., startet um 11 Uhr nun endlich die 1. Oldenburger Weihnachts-Tombola, die das City-Management Oldenburg e.V. in Kooperation mit den Gemeinnützigen Werkstätten und Kiola e.V. vom 23. November bis zum 21. Dezember veranstaltet. Oldenburger*innen und Besucher*innen können mit dem Loskauf Gutes tun und gleichzeitig auf einen der drei Kleinwagen hoffen, die als Hauptpreise ausgelobt werden, sowie auf zahlreiche Sofortgewinne. Der Reinerlös geht vollständig an die Gemeinnützigen Werkstätten und an Kiola e.V. Die Lose können für 1,- € das Stück an den Losbuden am Lefferseck und an der Hirsch Apotheke erworben werden, samstags zusätzlich bei Möbel Buss in der Bremer Heerstraße.

Ein Überblick zur Weihnachts-Tombola, wer alles den Verkauf der Lose unterstützt sowie Infos für Firmen, wie größere Mengen an Losen erworben werden können, finden Sie im beigefügten Text.
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Parkscheinautomaten: Bargeldloses Bezahlen

15.11.2019 19:34 Uhr

Kontaktloses Zahlen ist nun möglich

Das Bargeld ist schon lange nicht mehr die einzige Möglichkeit, ein Parkticket zu bezahlen. Das bargeldlose Lösen von Parkscheinen ist in Oldenburg an insgesamt 120 von 146 Automaten möglich.

Wurde bisher bei 92 Parkscheinautomaten neben dem Bargeld auch die Geldkarte (ein elektronisches Prepaidsystem auf der Girocard – umgangssprachlich „ec-Karte“) akzeptiert, so unterstützen mittlerweile 28 modernere Parkscheinautomaten das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard oder Kreditkarte. Dank dieser Automaten müssen Autofahrerinnen und Autofahrer also nicht das nötige Kleingeld vorhalten, sondern können bequem mit einer der zwei Varianten bezahlen. Die Zahl dieser neuen Automaten wird sich künftig stetig erhöhen.

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert mittels NFC (Near Field Communication). Der Kontaktlosleser im Parkscheinautomaten kommuniziert mit dem Chip der Girocard / Kreditkarte. Darüber hinaus ist es sogar möglich, das Parkticket mit seinem Smartphone zu bezahlen. Die passenden Apps gibt es im Playstore / App-Store (mobile Payment Apps der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken oder Google-Pay / Apple-Pay). Der gezahlte Betrag wird automatisch vom Konto abgebucht.

Die Bedienung der Parkscheinautomaten ist einfach: Mit einer der gelben Tasten die Kartenzahlung aktivieren, anschließend mit der „Plus-Taste“ den Betrag beziehungsweise die Parkzeit wählen und diese dann mit der grünen Taste bestätigen. Nun muss die Girokarte, Kreditkarte oder das Smartphone an den Kartenleser gehalten werden. Nachdem die Übertragung erfolgt ist, wird über das Display abgefragt, ob eine Quittung gedruckt werden soll. Dies mit der grünen Taste bestätigen und den Parkschein entnehmen.

Da die Beträge an Parkscheinautomaten stets unter 25 Euro liegen, entfällt auch die PIN-Abfrage. Um einen eventuellen Missbrauch bei Verlust der Karte zu verhindern, haben die Banken zudem einige Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet. So muss zum Beispiel nach einer bestimmten Anzahl an kontaktlosen Zahlungen ohne PIN-Abfrage auch bei Beträgen unter 25 Euro die PIN eingegeben werden. An den Parkscheinautomaten in Oldenburg kann jedoch keine PIN eingeben werden, sodass in diesen seltenen Fällen ausnahmsweise doch auf Bargeld zurückgegriffen werden muss.

Das bargeldlose Zahlen wird an folgenden Standorten eingerichtet:

- 91er-Straße
- Am Festungsgraben
- Am Wendehafen
- Bahnhofstraße OLB
- Brüderstraße
- Damm
- Elisabethstraße
- Huntestraße Stau
- Kaiserstraße
- Katharinenstraße PFL
- Klingenbergplatz
- Osterstraße
- Peterstraße NWZ und PFL
- Pferdemarkt
- Rosenstraße
- Schlossplatz
- Stautor
- Steinweg
- Theater
- Theaterwall
- Willy-Brandt-Platz
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Mehrere Tausend Euro Schaden bei Einbruch in der Oldenburger Innenstadt

12.11.2019 14:33 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen zu einem Einbruch in ein Geschäft am Oldenburger Rathausmarkt.

Der Einbruch in der Oldenburger Innenstadt hat sich in der Zeit von Samstagabend, 9. November 2019, nach Geschäftsschluss gegen 19:50 Uhr und Montagmorgen, 11. November 2019, ereignet. Als eine Mitarbeiterin das Geschäft gegen 9:30 Uhr aufschließen wollte, stellte sie fest, dass die Eingangstür am Wochenende aufgebrochen worden war. Neben Bargeld aus der Kasse wurden verschiedene Waren und Schmuck gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise zu der Tat oder den möglichen Tätern geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0441/7904115 zu melden. 
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Neue Selbsthilfegruppe Hashimoto

08.11.2019 18:07 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit der Diagnose Hashimoto. Das Gewicht ist unkontrollierbar? Hitzewallungen bestimmen die Kleiderwahl? Mal antriebslos, mal voller Unruhe? So oder so ähnlich kann sich die Krankheit Hashimoto auswirken. In der Selbsthilfegruppe sollen persönliche Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten besprochen, sowie sich gegenseitig unterstützt werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
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„Große Pläne“: Neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums

07.11.2019 15:46 Uhr

Rathäuser, Schulen, Badeanstalten – historische Bauvorhaben, die das Stadtbild verändert hätten

Ab sofort können Interessierte auf der Website des Stadtmuseums eine neue Online-Ausstellung abrufen: „Große Pläne – verworfene Bauvorhaben der Stadt Oldenburg“ zeigt rund 60 historische Bauzeichnungen, die im Laufe der vergangenen 200 Jahre erstellt, aber niemals in die Tat umgesetzt  wurden. „Neben dem großen Schatz an Bauzeichnungen in unserer Sammlung war nicht zuletzt der anstehende Neubau des Stadtmuseums selbst ein Anlass, sich einmal mit einem alternativen Gesicht der Stadt auseinanderzusetzen, zumal in der Vergangenheit die Bürgerinnen und Bürger bei dem Beschluss von Bauvorhaben meist unbeteiligt waren“, sagt Franziska Boegehold, die kommissarische Leiterin des Stadtmuseums. „Gleichzeitig würdigt die Schau auch die Arbeit und den Ideenreichtum, die von Seiten des Architekten in jedem dieser Entwürfe stecken.“

 

16 Bauprojekte, von der Kasernenanlage im Haarentorviertel bis zur Feuerwache am Waffenplatz, können in der Online-Ausstellung unter folgendem Link durchgeklickt werden: www.stadtmuseum-oldenburg.de/grosse-plaene. Zusätzlich zu den historischen Bauplänen wurden zu ausgewählten Projekten 3D-Grafiken erstellt, die in kurzen Videoclips auf der Ausstellungswebsite abrufbar sind. Dass viele Pläne den Vermerk „nicht ausgeführt“ erhielten, hatte verschiedene Gründe:  keine städtischen Gelder, Erfolglosigkeit bei Architekten-Wettbewerben oder schlicht mangelndes Interesse.

 

Entwickelt wurde die Ausstellung von Tolga Togol und Oliver Schwinkendorf, die im Rahmen des Musealog-Projekts am Stadtmuseum beschäftigt waren, in Abstimmung mit dem ehemaligen Leiter des Museums, Dr. Andreas von Seggern, und Franziska Boegehold. Sie stellen ganz bewusst die Frage „Was wäre, wenn …?“ und laden die Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu ein, sich ihr altbekanntes Stadtbild einmal ganz anders vorzustellen.

 

Ein Teil der Ausstellung befasst sich mit geplanten Prestigebauten des 19. Jahrhunderts, darunter Pläne zur Modernisierung der Schlossanlage durch die namhaften Architekten Carl Slevogt (1800/1820) und Heinrich Strack der Ältere (1828). Auch für das Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital und das Rathaus finden sich „Große Pläne“ in der Ausstellung: etwa Entwürfe für das PFL als Rathaus (1960) und allein acht Entwürfe für einen Rathausneubau, die zum Teil im Rahmen des Architektenwettbewerbs um 1885 entstanden waren. Einen weiteren Themenkomplex bilden die durch den Bevölkerungszuwachs Mitte des 20. Jahrhunderts entstandenen Bauvorhaben für Bildungs- und Freizeitstätten. So wurde eine Vielzahl an Turnhallen, Schulen und Badeanstalten geplant, aber niemals in die Tat umgesetzt.

 

Online-Ausstellungen am Stadtmuseum

Das Stadtmuseum bietet seinen Gästen bereits drei digitale Ausstellungen zu verschiedenen Themen an: Zuletzt sind die Reisetagebücher von Museumsgründer Theodor Francksen entsprechend aufbereitet worden. Zum einhundertjährigen Geburtstag des Stadtmuseums gab es eine Online-Ausstellung mit dem Titel „100 Jahre – 100 Objekte“, die einen gezielten Einblick in die Sammlungen ermöglicht. Und „Große Pläne“ ist nicht die erste Ausstellung, die sich mit historischen Karten und Plänen beschäftigt, denn auch unter dem Titel „Vermessen“ ist bereits eine Schau verfügbar. „Online-Ausstellungen liegen uns besonders am Herzen, weil hier die Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit haben, über den Ausstellungsbesuch hinaus verschiedene Sammlungsgebiete und Themen noch näher kennenzulernen“, so Boegehold.
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Fotoworkshop „Verschlusssache ich“ startet

05.11.2019 18:05 Uhr

Ein Fotoprojekt für alle Menschen, die Freude an experimenteller Fotografie haben.

Welche Seiten stecken in mir und wie wirke ich mit einem bestimmten Ausdruck, in einer bestimmten Pose oder vor einem bestimmten Hintergrund? Das sind zentrale Fragen des Fotoworkshops „Verschlusssache ich“. Mit den Mitteln der digitalen Fotografie, insbesondere der Langzeitbelichtung, werden die Teilnehmer*innen an mehreren Terminen vor der Kamera den Körper in Bewegung fotografieren: mal nur die Gesichter, die lachend, wütend oder ängstlich aussehen können, mal den ganzen Körper tanzend oder in einer kleinen Bewegung. Die digitale Fotografie bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, mittels derer die Teilnehmer*innen ungewohnte und überraschende Selbstportraits erstellen können.

Die Teilnahme ist kostenlos. Ein erstes Treffen, in dem auch die Folgetermine vereinbart werden, findet am Samstag, den 16.11. um 14.30 Uhr im Blauschimmel Atelier, Klävemannstr. 16 (1.OG) in Oldenburg statt. Eine Anmeldung unter kontakt@blauschimmel-atelier.de ist erforderlich. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.
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Neues Angebot der Stadtbibliothek – Digitales für Einsteiger

05.11.2019 17:48 Uhr

Kostenfreie Techniksprechstunde am 7. November

Die Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, wird ab sofort um das neue Regal „Digitales für Einsteiger“ erweitert. Bürgerinnen und Bürger erhalten hier Informationen zum Umgang mit digitalen Geräten. Diese sind speziell für Menschen, die keine bis wenig Erfahrung mit dem Thema haben. Dadurch wird eine gebündelte Anlaufstelle für alle Interessierten geboten. Welche Medien in der neuen Sachgruppe vorhanden sind, kann auch über den Bibliothekskatalog recherchiert werden.

Zusätzlich findet am Donnerstag, 7. November, von 16 bis 18 Uhr erneut eine Techniksprechstunde statt. Dazu können kostenlos jeweils 15-minütige Termine gebucht werden, um im persönlichen Gespräch Fragen zu technischen Geräten und digitalen Medien jeglicher Art zu stellen und die eigene Medien- und Informationskompetenz weiter auszubauen. Hierfür ist eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3021 erforderlich.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Widerstand und Ungehorsam

05.11.2019 17:46 Uhr

Rück-Blicke auf Aktivist*innen mit Visionen einer gerechten Gesellschaft

Vom 11. bis 13. November findet im Cine k Kino Oldenburg die Film- und Diskussionsreihe „Widerstand und Ungehorsam – Rück-Blicke auf Aktivist*innen mit Visionen einer gerechten Gesellschaft“ statt. Das Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Oldenburg, die Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen und das Medienbüro Oldenburg laden das Publikum dazu ein, gemeinsam mit Expert*innen über weniger bekannte Formen von Widerstand und Ungehorsam zu diskutieren. Zu Gast ist unter anderem Sebastian Weisenborn. Der Oldenburger ist der Sohn zweier Freiheitskämpfer*innen der „Roten Kapelle“, einer Widerstandsgruppe im Nationalsozialismus.

Mehr unter www.cine-k.de.
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Schmuckstücke und kleine Kunstwerke

02.11.2019 10:46 Uhr
Bereits zum 19. Mal zeigen die Mitglieder der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland in einer Gemeinschaftsausstellung ausgewählte Beispiele ihrer Handwerkskunst. Ausstellungsort ist in diesem Jahr das Einrichtungsstudio Wohnen und Ideen, Herbartgang 12.

Unmittelbar vor der offiziellen Ausstellungseröffnung wurden auch diesmal die Preise für den Nachwuchswettbewerb vergeben. Auszubildende aus dem 1. bis 4. Lehrjahr sowie Gesellen bis zum 5. Gesellenjahr können sich der Aufgabe stellen, ein tragbares Schmuckstück zu einem vorgegeben Thema anzufertigen. Eine Jury bestimmt dann für jede Kategorie Siegerinnen und Platzierte. 

„Aus Alt mach Neu“ lautete das Motto, und wie immer zeigten alle Teilnehmerinnen hohe Kreativität und handwerkliches Können. 

Seit vielen Jahren gehört auch ein Benefizprojekt zur Gemeinschaftsausstellung. Dazu bauen die Innungsmitglieder Kettenanhänger, für die während der Ausstellung insgesamt 500 Lose zum Preis von je 5 Euro verkauft werden. Begünstigter Verein ist in diesem Jahr TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.

Am Sonntag werden die Gewinner gezogen. Die Losbesitzer*innen können anschließend auf der Webseite der Gold- und Silberschmiedeinnung erfahren, ob sie gewonnen haben.

Noch bis einschließlich Sonntag, 3. November, sind die Ausstellungsstücke der Innungsmitglieder und auch die Schmuckstücke des Nachwuchswettbewerbs im Einrichtungsstudio Wohnen und Ideen, Herbartgang 12, zu sehen. Auch Lose können noch erworben werden, so lange der Vorrat reicht.


Die Preisträgerinnen des Nachwuchswettbewerbs im Einzelnen:

1. Lehrjahr
Platz 1: Hereza Rosa Schmidtke
Platz 2: Sina Herzog
Platz 3: Lara Schoon
Belobigung: Nives-Anna Ciach

2. Lehrjahr
Platz 1: Lotta Cohrs
Platz 2: Carlotta Mastrangelo
Platz 3: Marlene Senzky

4. Lehrjahr
Platz 1: Lynea-Marie Zech
Platz 2: Alessandra von der Heyde
Platz 3: Linam Seifert
Belobigung: Katja Telschow
Belobigung: Lena Adams

Gesellen
Platz 1: Citlali Bierbaum
Platz 2: Zigan Ogasahara
Platz 3: Franziska Ahlers
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Alle Jahre wieder: Chöre und Interpreten für Lamberti-Markt gesucht

01.11.2019 22:03 Uhr

Marktverwaltung bereitet Bühnenprogramm vor

Alle Jahre wieder: Die Stadt Oldenburg wird auch auf dem diesjährigen Lamberti-Markt in der Zeit vom 26. November bis 22. Dezember zwei Bühnen aufbauen. Die Marktverwaltung bietet Chören und anderen interessierten Gruppen oder Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, sich vor der Kulisse des Rathausplatzes und des Schlossplatzes zu präsentieren.

Die Marktverwaltung übernimmt die Terminkoordination. Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 15. November an die Stadt Oldenburg, Marktverwaltung, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg, beziehungsweise per E-Mail an ordnung@stadt-oldenburg.de senden. Für Rückfragen steht Axel Sieling unter der Telefonnummer 0441 235-2266 zur Verfügung.

Es wird darum gebeten, die Größe der Gruppe, den Strombedarf, Terminwünsche und das geplante Programm sowie dessen Länge anzugeben. Die Stadt wird die Beiträge sammeln und ein Programm für die Marktzeit erstellen. Über die Zulassung zum Rahmenprogramm entscheidet die Marktverwaltung. Eine Gage oder Aufwandsentschädigung kann nicht gewährt werden.
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Theateraufführung „Die Wunschbäckerei“

29.10.2019 20:11 Uhr
Ein Jahr lang haben sich die Teilnehmer*innen der Kindertheatergruppe „Blauspiel“ im Blauschimmel Atelier überlegt, welche Stärken und Besonderheiten uns als Menschen ausmachen. Entstanden ist das Stück „Die Wunschbäckerei – Mehr als nur Brot“, das am 8. November im theater wrede+ aufgeführt wird.

Was wünschen wir uns vom Leben? Welche Stärken haben wir? Und was können wir gemeinsam alles erreichen? Mit diesen Fragen haben sich acht Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren ein Jahr lang im Blauschimmel Atelier beschäftigt. Herausgekommen ist das Stück „Die Wunschbäckerei – Mehr als nur Brot“ in Anlehnung an die individuellen Wünsche der Kinder.

In der Wunschbäckerei erhält jede*r Kund*in ein ganz besonderes Brot, das genau zu ihren/seinen Stärken, wie Mut, Freude oder Gerechtigkeit passt. Mit diesen Kräften ausgestattet werden die Kund*innen in eine Märchenwelt geschickt, um ihr eigenes Abenteuer zu erleben. Die Zuschauenden werden in eine bunte, abwechslungsreiche Fantasiewelt mitgenommen, in der Piraten Busse kapern und Prinzessinnen auf Schatzsuche gehen.

Das Stück wird am Freitag, den 8. November um 17 Uhr im theater wrede+ aufgeführt. Die Karten gibt es an der Abendkasse und kosten 8 € (ermäßigt 4 €). Eine Kartenreservierung unter theresa.ehmen@blauschimmel-atelier.de ist möglich.

Die Kindertheatergruppe "Blauspiel" ist Teil des Projekts "Theater für Alle, mit Allen", eine Kooperation zwischen dem Verein Jugendkulturarbeit und dem Blauschimmel Atelier. Ziel ist es, in der Kooperation der beiden erfahrenen Träger, in Oldenburg eine gute Netzwerkstruktur auf- und auszubauen, die alle interessierten Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung nutzen können, um gemeinsam Theater zu spielen, zu tanzen, Musik zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aufführungen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch, dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg, KUBUS Immobilien, der BVO und der Schlömer-Stiftung für Lebenshilfe.
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Förderkreis Cine k: Herbstfest wieder ein Erfolg

29.10.2019 20:10 Uhr
Herbstfest wieder ein Erfolg

Oldenburg (vs). Das Herbstfest des Förderkreises für das Cine k in Oldenburg am vergangenen Sonntag war erneut ein großer Erfolg. Mehr als 60 Gäste kamen in das unabhängige Programmkino Cine k in die Kulturetage, um sich bei Getränken und Speisen zu treffen und sich über das aktuelle und kommende Kinoprogramm auszutauschen. "Wir feiern heute bereits das siebte Herbstfest in unserem schönen Cine k, und ich freue mich, dass wieder so viele Freundinnen und Freunde des unabhängigen Kinos gekommen sind", sagte Helga Wilhelmer, Vorstandsvoritzende des Förderkreises bei der Begrüßung der Gäste. Dieses Fest sei stets eine gute Gelegenheit zusammenzukommen und auch den Förderkreis in die Öffentlichkeit zu tragen. Schließlich sei das Cine k und das Medienbüro Oldenburg auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen, so Helga Wilhelmer weiter. Der Förderkreis freut sich immer über neue Mitglieder. Der Förderkreis unterstützt mit seinen Mitgliedsbeiträgen und Spenden das Cine k sowie das Medienbüro Oldenburg mit seinem medienpädagogischen Angebot für Kindergärten und Schulen.

Bereits zum siebten Mal organisierte der Vorstand des Förderkreises mit Hilfe weiterer Kinofreundinnen und -freunde dieses Fest. Fester Bestandteil ist das Filmquiz bei dem Fragen zum Cine k und seinem Programm richtig beantwortet werden mussten. Höhepunkt war der sudanesische Kinofilm "TALKING ABOUT TREES", der seine umjubelte Premiere auf der diesjährigen Berlinale feierte und zum ersten Mal in Oldenburg gezeigt wurde. Die große Liebe zum Kino und den bewegten Bildern waren das Thema auch in diesem Film. Der Vorstand sucht alljährlich gemeinsam mit Marion Fittje und Wolfgang Bruch vom Cine k besondere Filme aus, die diese Liebe zum Kino thematisieren. Die Kinogäste ehrten diesen berührenden Film auch in Oldenburg mit viel Applaus.

Das Programm und weitere Informationen zum Cine k und zum Förderkreis gibt es unter www.cine-k.de und www.förderkreis.cine-k.de.
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Onleihe der Stadtbibliothek Oldenburg überarbeitet

29.10.2019 20:03 Uhr

Aufgeräumtes Webdesign verbessert die Nutzung

Die Onleihe der Stadtbibliothek Oldenburg wurde modernisiert. Wird die Webseite über den Browser angesteuert, dürfen sich Kundinnen und Kunden ab sofort über ein aufgeräumtes und zeitgemäßes Erscheinungsbild freuen. Die gewohnten Funktionen bleiben jedoch erhalten, sodass eine Umstellung in der Hinsicht nicht notwendig ist.

Die Onleihe-App hat neue Farben bekommen, angepasst an die neue Nutzeroberfläche der Webseite, wird ein farblich einheitliches Bild gewährleistet. Der Funktionsumfang bleibt unberührt, sodass Nutzerinnen und Nutzer wie gewohnt eBooks, Hörbücher und eMagazine digital entleihen können.

Die Onleihe ermöglicht es Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Oldenburg ganz bequem von zuhause eBooks, eMagazine oder Hörbücher auf ihrem Smartphone, Tablet, Laptop oder eBook-Reader auszuleihen und direkt zu nutzen.

Weitere Informationen zur Onleihe sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Bühnen-Poeten fliegen auf das Thema „Zugvögel“

27.10.2019 20:14 Uhr

Poetry Slam „Fremde Federn“ im Wilhelm13 – Kartenvorbestellung empfohlen

Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 8. November, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Dominik Bartels, Sebastian Hahn, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Motto „Zugvögel“ geschrieben. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Federkopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken.

Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor. Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im März. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Artothek Oldenburg präsentiert neue Editionen der Griffelkunst

23.10.2019 22:04 Uhr
Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 28. Oktober bis 3. November 2019 in der Artothek Oldenburg präsentiert. „In der Herbstausstellung spielt nicht nur das Bauhaus-Jubiläum in den Druckgrafiken und Fotografien eine tragende Rolle, sondern auch die international gefeierte venezianische Künstlerin Monica Bonvicini, die mit fünf Digitaldrucken vertreten ist“, sagt Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee. Die Bandbreite der neuen Editionen der zehn Künstlerinnen und Künstler reicht von Lithografien, Siebdrucken, Inkjet-Prints und Fotografien bis hin zu Unikat-Hochdrucken und einer von Hand bemalten Vase aus Porzellan.

Zu den Arbeiten
Von dem am Bauhaus ausgebildeten Maler und Fotografen Paul Citroen (1896-1983) sind sechs schwarzweiß-Fotografien aus dem Nachlass mit historischen Porträts aus den Jahren 1924 bis 1941 zu sehen. Der britische Konzeptkünstler Jonathan Monk hat die berühmte Tischleuchte von Wilhelm Wagenfeld mit sechs andersfarbigen Glühbirnen fotografiert, die er ironisch als „Wagenfeld Sunset“ betitelt. Der Berliner Zeichner Stefan Marx hingegen hat die Bauhaus-Vase „Halle I“ von Marguerite Friedlaender zu einem eigenen Kunstobjekt mit Schrift veredelt. Die Edition mit fünf Digitaldrucken der italienischen Künstlerin Monica Bonvicini zeigt einige ihrer bekannten Ketteninstallationen, die durch bildliche Durchblicke zu mehrdeutigen Wortspielen werden.

Die Lithografie ist die unmittelbarste künstlerische Übersetzung von Malerei in Druckgrafik. Diese Technik nutzt die Hamburger Malerin Miwa Ogasawara, um ihre poetischen Tuschezeichnungen auf den Lithostein zu übertragen. Auch der Berliner Künstler Daniel M. Thurau hat sechs Lithografien gestaltet, in denen er menschliche Wendepunkte des Lebens thematisiert, während Sven Drühl in seinen beiden Steindrucken landschaftliche Motive als Naturgewalt aufzeigt. Der Berliner Künstler Sven Johne greift in seinen Siebdrucken zentrale Ängste unserer Zeit auf, die ein kurioses Mosaik unserer Gesellschaft abbilden. Die in den USA lebende Künstlerin Nora Schulz hat Raufasertapeten mit Kartoffelscheiben, Münzen und Isomatte in einem performativen Akt bedruckt und der portugiesische Künstler Fernando de Brito schließlich hat zwei Hochdrucke geschaffen, die reizvolle Gewebestrukturen in einer Fülle von Farbklängen zeigen.

Öffnungszeiten und Ausgabe der Grafiken
Die Ausstellung kann am Montag, 28. Oktober, von 15 bis 19 Uhr in der Artothek, Peterstraße 1, besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Wahl und Ausgabe der Grafiken erfolgt am Sonntag, 3. November, von 11 bis 15 Uhr und wird von Daphne Andersch betreut.

Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V., die 1925 gegründet wurde, gehören heute mehr als 4.500 Mitglieder in ganz Deutschland an. Die Artothek Oldenburg ist seit 1992 Mitglied der Vereinigung und besitzt zahlreiche Griffelkunstblätter in ihrem Sammlungsbestand.
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NABU-Vortrag Klimawandel und Insekten am 24.10. im Schlauen Haus

18.10.2019 21:15 Uhr

Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt

„Ein paar Grad mehr – das ist doch klasse für Insekten!“ – So könnte man denken. Der Blick in die vielfältige Welt der Insekten veranschaulicht, dass dies nicht immer der Fall ist. Der Verlust an Biodiversität hat vielfältige Ursachen. Allein dem Anstieg der globalen Temperatur wird ein Verlust von bis zu 30% der bekannten Arten zugeschrieben. Wie sich die Lebensräume verändern, wie einzelne Arten darauf reagieren und welche Folgen dies hat, wird an ausgewählten Arten vorgestellt.

Die Biologin Sandra Bischoff vom NABU wird in diesem Vortrag auf die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt eingehen. 

Die Veranstaltung findet am 24.10. um 19:30 Uhr im Schlauen Haus, Schlossplatz 16 in Oldenburg im Rahmen der „Klima-Allianz Oldenburg“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. 
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4100 Euro für Wildwasser Oldenburg

16.10.2019 18:58 Uhr
Die LZO-Stiftung Oldenburg unterstützt Wildwasser Oldenburg bei der Erweiterung der Räumlichkeiten mit einer Spende von 4.100,- Euro

Anfang dieses Jahres hat Wildwasser Oldenburg die einmalige Chance ergriffen und weitere Räumlichkeiten, die im Gebäude der Fachberatungsstelle in der Lindenallee 23 zur Miete frei wurden, angemietet. 

Im Zuge von steigenden Beratungszahlen und vermehrter Nachfrage an Präventionsmaßnahmen zu dem Thema „sexualisierte Gewalt“ kann sich Wildwasser Oldenburg jetzt räumlich viel besser aufstellen und zwei Büroarbeitsplätze, einen zusätzlichen Beratungsraum und ein Seminarzimmer für Fachvorträge und Veranstaltungen hinzugewinnen. 
Die zusätzliche Miete und die Einrichtung dieser neuen Räumlichkeiten muss ausschließlich durch Spenden finanziert werden.

Die LZO Stiftung Oldenburg hat mit ihrer Spende von 4.100,- Euro zum großen Teil dazu beigetragen, dass die Einrichtung der neuen Räume schnell umgesetzt werden konnte. 

Christian Köhler, Direktor des Privatkundengeschäfts der Stadt Oldenburg, überreichte die Summe von 4.100,- Euro mit einem symbolischen Scheck am 15.10.2019 in der Fachberatungsstelle Wildwasser Oldenburg an Frau Nadine Finke. 

Frau Finke unterstützt als neue Beraterin das Team Wildwasser Oldenburg seit Oktober dieses Jahres und nutzt die hinzugewonnenen Räume mit Ihrem Arbeitsplatz sowie bei Beratung und in Fortbildungsangeboten. 
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Radweg rund um den Pferdemarktkreisel wird verbessert

10.10.2019 20:26 Uhr
Am Pferdemarkt (Westseite)/Heiligengeiststraße wird aktuell die Lücke im Zweirichtungsradweg auf Höhe des Wochenmarkts geschlossen. Hierzu wird unter einer halbseitigen Sperrung das vorhandene Pflaster des Geh- und Radweges aufgenommen und durch neues Pflaster ersetzt. Dabei wird der von der „Gertrudenspinne“ kommende Zweirichtungsradweg bis zum Kiosk fortgesetzt. Durch die nur halbseitige Sperrung wird während der Bauzeit die Wegeverbindung weiterhin aufrechterhalten. Jedoch steht die Fahrradabstellanlage zwischen Kiosk und Neuem Rathaus zeitweise nicht zur Verfügung. Auf der linken Seite des Kiosk bleibt die Fahrradabstellanlage weiterhin zugänglich.

Die Bauzeit ist mit 6 Wochen veranschlagt, die Gesamtkosten belaufen sich auf 106.000 Euro.

Durch den Lückenschluss des Zweirichtungsradweges wird zukünftig die Wegeverbindung deutlich aufgewertet und die Verkehrssicherheit verbessert.
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Star Wars Reads Day in der Kinderbibliothek

01.10.2019 19:42 Uhr
Alle Star Wars-Fans aufgepasst: Am Samstag, 12. Oktober, von 11 bis 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr wieder ein galaktisches Programm zum „Star Wars Reads Day“. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab sechs Jahren.

Mit einem Greenscreen können sich alle Gäste über Fotos in die Welt von Star Wars zaubern. Wer schon immer im Cockpit des Millennium-Falken, in der Cantina Bar auf Tattooine oder neben seinen liebsten Jedis stehen wollte, ist herzlich eingeladen.
Passend dazu gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Lichtschwert oder einen selbst fahrenden Roboter zu basteln. Alle Materialien und die passende Anleitung stehen zur Verfügung.
An einer Virtual Reality-Station können die Besucher ihre Fähigkeiten mit dem Lichtschwert beweisen. Darüber hinaus wird es mehrere jeweils 20-minütige Lesungen mit kurzen Star-Wars-Geschichten geben. Auf einem Büchertisch stehen viele interessante Bücher rund um das Thema „Star Wars“ zur Ausleihe bereit.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Was möchten Migrant*innen ihrer neuen Umgebung mitteilen?

28.09.2019 13:27 Uhr

„Bilder der Migration“ bis zum 26. Oktober im Bürgerbüro Mitte

Seit Donnerstag, 26. September, ist eine bemerkenswerte Ausstellung im Erdgeschoss des Bürgerbüros Mitte am Pferdemarkt zu sehen. Das Berliner Künstlerinnen-Kollektiv „migrantas“ hatte Ende August auf Einladung der Stadt Oldenburg sechs Workshops für Migrantinnen und Migranten angeboten. Rund 100 Teilnehmende aus verschiedenen Herkunftsländern, mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus sowie kulturellem oder sozialem Hintergrund haben dabei ihre Erfahrungen und Wünsche in Zeichnungen und Bildern zum Ausdruck gebracht. Im Anschluss verdichteten die Künstlerinnen von „migrantas“ die Ergebnisse der Workshops zu Piktogrammen. 

Neben Fotos aus den Workshops werden die dort entstandenen Zeichnungen und die Piktogramme präsentiert. Die Ausstellung regt zur Auseinandersetzung mit den Themen „Ankommen“, „Zusammenleben“ und „Identität“ an und lädt zu einem Perspektivwechsel ein. 

Mit Bildern können wir uns verständigen, auch wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen – eigentlich eine Binsenweisheit. Und doch führt diese Ausstellung genau das auf eine bemerkenswerte Weise vor Augen. Schwer zu beschreiben, man muss es mit eigenen Augen gesehen haben.

Die Zeichnungen der Teilnehmer*innen zeigen häufig Dankbarkeit für die freundliche Aufnahme in Oldenburg, aber auch Schmerz über Fluchterfahrungen und zurückgelassene Menschen. Ein weiterer Themenbereich umfasst unsere für viele Migranten schwer verständliche Bürokratie.

Die Piktogramme, die die einzelnen Zeichnungen zusammenfassen, sind auch als Plakate gedruckt worden. Ab dem 6. Oktober werden sie im Stadtbild zu sehen sein, ebenso wie die Jutetaschen, die von Austellungsbesucher*innen ausgemalt wurden.
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„Workshop Videoschnitt“ im inForum geplant

26.09.2019 20:39 Uhr

Neues Angebot im kommenden Semester

Im kommenden Semester kann im inForum, einer Bildungs- und Kultureinrichtung innerhalb der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, bei ausreichendem Interesse ein neuer Kurs „Workshop Videoschnitt“ angeboten werden.

In diesem Workshop können Sie mit Gleichgesinnten über Ihre Filmideen diskutieren und erhalten Tipps und Tricks, um aus Ihrem Videomaterial einen schönen Film zu gestalten.
Laptops und ein entsprechendes Videoschnittprogramm können vor Ort genutzt werden. Voraussetzungen für diesen Kurs sind ein sicherer Umgang mit Rechner, Maus und Tastatur und Filmmaterial, auch einzelnen Szenen, sollten auf einem USB-Stick mitgebracht werden.
Voraussichtlich findet der Kurs im 14-täglichen Rhythmus mittwochs von 14 bis 17 Uhr statt. Die Interessentinnen und Interessenten werden über das Datum des Kursbeginns rechtzeitig informiert.

Bei Interesse melden Sie sich bitte im inForum, Telefon 235 3765 oder per Mail unter julia.rehbein@stadt-oldenburg.de.
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Blauschimmel Atelier steigt in die Trickfilm-Produktion ein

26.09.2019 19:47 Uhr
Im Rahmen des Projekts „Der Blaue Planet“ werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen ein Jahr lang Bilder malen, Geschichten erfinden und diesen mit Hilfe des 3-D-Programms Blender Leben einhauchen.

Alle Menschen, die Lust haben zu Malen und/oder in die Animation und Filmerstellung mit dem Programm Blender einzusteigen sind herzlich eingeladen an dem Projekt mitzuwirken. Es ist kein Vorwissen notwendig. Voraussetzungen sind künstlerisches Interesse, Erfahrung mit dem Umgang mit Computern und Freude daran mit unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten.

Das Projekt startet am 24.Oktober und findet dann immer donnerstags von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Malatelier des Blauschimmel Ateliers, Klävemannstr. 16 im 1. Stock statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter: kontakt@blauschimmel-atelier.de erforderlich.

Das Projekt unter der Leitung von Jörg Scheel findet in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität, Masterstudiengang Integrated Media statt. Es wird gefördert durch Soziokultur Niedersachsen, das Kulturbüro der Stadt Oldenburg und die EWE-Stiftung.
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Sammlungen im Visier der Forschung

24.09.2019 19:00 Uhr

Internationale Wissenschaftler*innen untersuchen Koloniales Erbe in Oldenburg

Eine Gruppe von Forschenden aus Tansania, Papua-Neuguinea und Kamerun untersuchten in den vergangenen zwei Wochen, wie die ethnologische Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg entstand. Das Museum erhofft sich von dem Besuch, dass sich längerfristige Zusammenarbeiten ergeben und wichtige Hinweise auf die Herkunft und vor allem Erwerbsgeschichte der Objekte erarbeitet werden.

Gegenwärtig werden vermehrt öffentliche Debatten um das Koloniale Erbe Deutschlands geführt. Dabei geht es auch um Herkunft und Zukunft der Objekte in den Museen und um die Frage, unter welchen Umständen die Objekte ursprünglich erworben wurden. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg profitierte in der Vergangenheit von kolonialen Strukturen, in denen eine Vielzahl seiner ethnologischen Objektbestände gesammelt wurden. Um die Herkunft kolonialer Objekte in niedersächsischen Sammlungen zu erforschen, begann 2018 das Verbundprojekt „Provenienzforschung in ethnologischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachen (PAESE)“, welches von der VolkswagenStiftung finanziert wird.

Ziel des Projektes ist es auch, einen offenen und transparenten Dialog mit den Herkunftsgesellschaften der Objekte zu führen. Ab dem 15. September sind daher erstmals ExpertInnen aus Tansania, Kamerun und Papua-Neuguinea im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg bei Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke zu Gast. Sie werden gemeinsam mit Oldenburger Wissenschaftler*innen an den Sammlungen des Museums arbeiten und sich über den Umgang mit Objekten kolonialer Herkunft austauschen. Das Oldenburger PAESE-Projekt wird wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dagmar Freist von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie betreut die Forschungsarbeiten der Doktorandin des Projekts, Jennifer Tadge, zu den kolonialen Museumsbeständen mit.
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Täter-Opfer-Ausgleich – Auf dem Weg

22.09.2019 20:20 Uhr

Kampagne in Oldenburger Fußgängerzone

Vom 23. 09. bis 28.09.2019 nimmt der Verein Konfliktschlichtung an der bundesweiten Kampagne „TOA – Auf dem Weg“ mit einer ganztägigen Aktion in der in der Oldenburger Fußgängerzone teil. Ziel ist es, mithilfe einer Bodenzeitung die Sichtbarkeit und Bekanntheit des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) in der Gesellschaft zu steigern sowie Bürgerinnen und Bürger über dieses Angebot zu informieren sagt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin, Konfliktschlichtung e.V.. Bis zum 24. November 2019 finden bundesweit ähnliche Aktionen in anderen Fußgängerzonen statt.

Täter-Opfer-Ausgleich – ein Dialog
„Die Justiz bearbeitet Rechtsprobleme, im TOA geht es dagegen um den Konflikt zwischen den Beteiligten“, sagt Johanna Muhl, Leitung des TOA-Servicebüros. Der TOA ist eine Einladung an die Betroffenen und Verantwortlichen von Straftaten, einen Umgang mit dem Geschehen zu finden: selbstbestimmt, freiwillig, auf Augenhöhe, bedürfnis- und lösungsorientiert, unbürokratisch. Die Straftat ist Ausgangspunkt für einen Dialog zur Wiederherstellung des sozialen Friedens.

Täter-Opfer-Ausgleich – eine Win-win-Situation
Tatbetroffene, die sich für einen TOA entscheiden, sind meist zufriedener als nach einem Justizverfahren. Neben einer zeitnahen Wiedergutmachung können sie sowohl ihre Ängste, Wut und Rachegefühle besser abbauen, das Handeln der Tatverantwortlichen besser verstehen sowie häufiger und auf sie ehrlicher wirkende Entschuldigungen hören. Tatverantwortliche können z. B. Hintergründe ihrer Tat erklären, sich entschuldigen sowie aktiv Wiedergutmachung leisten und Vorurteilen entgegenwirken. Eine Win-win-Situation.

Täter-Opfer-Ausgleich – eine Chance, mitzubestimmen
Laut Gesetz haben alle Betroffenen und Verantwortlichen von Straftaten die Möglichkeit, einen TOA anregen zu können – unabhängig von der Schwere der Tat. Dennoch wissen und erfahren die wenigsten davon. Mit dieser bundesweiten Kampagne werden die Menschen über dieses Angebot informiert, um sich im Fall der Fälle mit der Frage auseinandersetzen zu können, ob ein TOA für sie das Richtige ist. Doch genau hierum geht es: um Information, Selbstbestimmung und Mitbestimmung.

Oldenburg gehört in Niedersachsen zu den ersten Städten, in denen der TOA bereits seit den 1987er Jahren angeboten wird. Ein Grund mehr, um in der Oldenburger Fußgängerzone den „TOA – auf den Weg“ zu bringen.
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Wie sich die Symptome einer Demenz anfühlen

20.09.2019 10:09 Uhr

Demenzparcours kann am 20. September im Kulturzentrum PFL ausprobiert werden

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg präsentiert am Freitag, 20. September, den Demenzparcours „Hands-on Dementia“ im Rahmen der „Woche der Demenz“ im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr kann man kostenfrei und ohne Anmeldung den interaktiven Parcours ausprobieren.

Der Parcours führt durch einen ganz gewöhnlichen Tag in insgesamt 13 Situationen. Vom Anziehen bis zum Abendessen können Menschen, die nicht an einer Demenz erkrankt sind, selbst erleben, wie sich die Symptome einer Demenz anfühlen können. Wer den Parcours absolvieren möchte, sollte dafür circa eine Stunde einplanen.

Aufgrund der Veranstaltung im PFL bleibt das Beratungsbüro des Senioren- und Pflegestützpunktes in der Straßburger Straße 8 am 20. September geschlossen. In dieser Zeit werden telefonische Anfragen vom ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 entgegengenommen.

Am Montag, 23. September, ist der Senioren- und Pflegestützpunkt wieder wie gewohnt besetzt. Termine können telefonisch unter 0441 235-3880 zu den Themen Älterwerden und Wohnen im Alter oder unter 0441 235-3780 zum Thema Pflege und Demenz vereinbart werden. Interessierte Privatversicherte werden gebeten, sich an die Pflegeberatung von „compass“ unter der kostenfreien Nummer 0800 101 8800 zu wenden.
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Körperverletzungsdelikt

17.09.2019 08:46 Uhr
In den frühen Morgenstunden des 15.09.2019 gerieten bislang 
mehrere unbekannte Personen in der Wallstraße zunächst verbal 
aneinander. Als die Situation gegen 02:46 Uhr vor Ort in eine 
körperliche Auseinandersetzung ausuferte, gerieten drei bis dato 
unbeteiligte Männer im Alter von 25 bis 29 Jahre zufällig dazwischen.
Sie wurden mit Faustschlägen, sowie mit Schlägen mit der flachen Hand
und dem Werfen von Stühlen attackiert und dadurch verletzt.

Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich telefonisch bei der 
Polizei unter 0441-7904215 zu melden.
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Weiterer Unfall mit verletzter Radfahrerin

13.09.2019 16:40 Uhr
Am Mittwoch, 11. September, um 7.45 Uhr befuhr eine 14-jährige Schülerin mit ihrem Rennrad den Steinweg in nördlicher Richtung. Als sie an einer Reihe von geparkten Fahrzeugen vorbeifuhr, öffnete eine Autofahrerin plötzlich die Fahrertür ihres Pkw. Die Jugendliche konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Innenseite der geöffneten Tür. Sie stürzte und erlitt leichte Verletzungen.

Die Autofahrerin notierte sich die Erreichbarkeit der 14-Jährigen, meldete sich dann jedoch nicht mehr. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die Unfallverursacherin aufgenommen, unter anderem auch wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115
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Museum digital erleben

13.09.2019 16:32 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg verkündet Kooperation mit Google Arts & Culture

Pünktlich zur Nacht der Museen an diesem Samstag, den 14. September, veröffentlicht das Landesmuseum Natur und Mensch seine neue Kooperation mit Google Arts & Culture, welche ab sofort das Haus und seine Inhalte online jederzeit erlebbar macht. Neben einem 360 Grad Panorama der Dauerausstellung, können die Online-Besuchenden auch ehemalige Sonderausstellungen wiederentdecken und lernen, wie der Wolf ins Museum kam.

Das Landesmuseum Natur und Mensch befindet sich zurzeit in einem grundlegenden Prozess der Öffnung. Dazu gehören unter anderem die Etablierung der Cafeteria als „Open Space“ für lokale Gruppen wie Fridays for Future, aber auch eine verstärkte Präsenz im Internet. Zusammen mit Google Arts & Culture wurden einige Highlights der Museumssammlung und der Ausstellungen digitalisiert und frei zugänglich gemacht. Gemäß des Google Street View Prinzips können die Nutzer auf drei Stockwerken die Dauerausstellung und die Landschaften Nordwestdeutschlands erkunden. Zusätzlich werden zwei Publikumslieblinge, die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ und „Laubenvögel. Ein Leben auf der Bühne“ digital wieder zum Leben erweckt. Als exklusiver Online-Inhalt können sich die Nutzer hinter die Kulissen des Museums begeben. In einer einzigartigen Fotostory erfahren die Nutzer am Beispiel Wolf, warum die Tierpräparation für die Arbeit eines Museums entscheidend ist, aber oft missverstanden wird.

Simon Rein, Program Manager Google Arts & Culture, begrüßt die neue Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg: „Mit der neuen Google Arts & Culture Anwendung ist nun das einzigartige Kultur- und Naturerbe von Nordwestdeutschland für alle und jederzeit zugänglich. Die Dauerausstellung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg wurde gemeinsam mit Künstlern entwickelt und ist dank ihrer höchst ästhetischen Gestaltung ideal für einen virtuellen Rundgang geeignet. Somit kann nun jede und jeder selbst auf eine Entdeckungsreise durch die Artenvielfalt und Menschheitsgeschichte dieser Region gehen.“

Google Arts & Culture arbeitet seit 2011 mit mehr als 2.000 kulturellen Organisationen aus über 80 Ländern zusammen. Die Online-Plattform bzw. App ermöglicht Nutzern die Erkundung der kulturellen Schätze der Welt mit nur einem Klick. Auf Google Arts & Culture finden sich mehr als 200.000 Kunstwerke, über 6 Millionen Fotos, Videos, Manuskripte und weitere Dokumente zu Themen rund um Kunst, Kultur, Geschichte und Wissenschaft. Die Online-Ausstellungen stehen allen Nutzern online und gratis im Internet sowie über die Google Arts & Culture App kostenfrei zur Verfügung. Der Auftritt des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg ist Samstag, dem 14. September, hier zu finden: https://artsandculture.google.com/partner/landesmuseum-natur-und-mensch-oldenburg.
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Nacht der Museen: Geändertes Programm im Stadtmuseum

11.09.2019 17:36 Uhr
Das Stadtmuseum Oldenburg lädt zur Nacht der Museen am Samstag, 14. September, zum Besuch der aktuellen Ausstellung „Crossover“ mit farbgewaltigen Arbeiten von Edeltraut Rath und Johannes Oberthür ein. Der geplante Workshop mit Künstlerin Edeltraut Rath muss leider entfallen. Dafür werden zwei Führungen durch die Ausstellung mit Kunstvermittlerin Geraldine Dudek angeboten, die um 19 und 20 Uhr stattfinden. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.nachtdermuseen-oldenburg.de zu finden.
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Premiere von „Ziggi Sternenstaub“ im theater wrede

11.09.2019 16:50 Uhr
Am Sonntag, den 22. September 2019 um 16:00 Uhr eröffnet das theater wrede + die Herbstspielzeit mit der Uraufführung von „Ziggi Sternenstaub“ für Kinder bis 6 Jahre und Erwachsene.

Ziggi Sternenstaub ist die neue Produktion der beliebten Theaterreihe für ein junges Publikum. Die Uraufführung knüpft dabei an das erfolgreiche Konzept sinnlicher Theatererlebnisse an, die spannende und mutige Geschichten lebendig werden lassen.

Geschichten, wie das galaktische Abenteuer von Ziggi Sternenstaub und Maus Mäus. In magisch poetischer Atmosphäre, sanft begleitet von Melodien der musikalischen Meisterwerke des einzigartigen David Bowie, erzählt sie von der aufregenden Reise in die fernen Welten des Universums. 

Die beiden Freunde müssen dringend ins Weltall fliegen, um magischen Sternenstaub einzusammeln. Denn wie sollen die Kinder denn sonst in ihrem Schlaf von zauberhaften Träumen begleitet werden? Vorbei an blauen Zwergsternen, wunderschönen Eskimonebeln und strahlenden Sternhaufen, reisen die zwei Raumfahrer zu den verschiedensten Planeten, immer auf der Suche nach dem Sand der Träume.

Gemeinsam mit ihrem kleinen Publikum tauchen Ziggi und Mäus, dargestellt von den beiden Performerinnen Lieko Schulze und Celina Kröll, in die unendlichen Weiten der Galaxie. Die Inszenierung der Regisseurin Andrea Bleikamp lässt mit wenigen Worten, dafür mit kosmischen Klängen und Musik, die Kinder, aber auch die Erwachsenen, in galaktische Sphären versinken.

Weitere Vorstellungen am 20.10. & 24.11. jeweils um 16:00, 08.12 um 11:00, 09.12. & 10.12. um jeweils 9:30, 15.12. um 16:00.

Regie/Konzept: Andrea Bleikamp // Dramaturgie/Konzept: Marga Koop // Musik: Julia Klomfass // Kostüme: Albena Kaptebileva // Bühne: Bernhard Weber-Meinardus // Mit: Celina Kröll und Lieko Schulze

Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Stadt Oldenburg, Landessparkasse zu Oldenburg, EWE Stiftung

Zusätzliche Informationen sowie Karten unter www.theaterwrede.de oder 0441–9572022 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Brandschutzauflagen für CCO-Tiefgarage erfüllt

08.09.2019 11:16 Uhr

Mehr als 70 Parkplätze stehen wieder zur Verfügung

Nachdem die Brandschutzauflagen vom Betreiber erfüllt worden sind, können in der Tiefgarage des CCO 77 Parkplätze wieder genutzt werden. Das hat die Stadt Oldenburg heute dem Betreiber mitgeteilt. Um diese Freigabe zu erreichen, mussten vom Betreiber der Tiefgarage sicherheitsrelevante Anlagen , darunter eine vorhandene Belüftungsanlage gewartet und wieder instandgesetzt werden. Im Vorfeld hatte die Stadt die vorhandenen Lüftungsschlitze im Bereich des Mittelstreifens zwischen Stadtmuseum und CCO freigeschnitten. Seitens der Stadt bestehen aus brandschutztechnischer Sicht nunmehr keine Bedenken mehr gegen eine Teilinbetriebnahme der 77 Einstellplätze unter dem CCO-Gebäude mit der Zu- und Abfahrt über die Raiffeisenstraße (Tiefgarage Am Stadtmuseum).

Nach Informationen der Stadt werden diese Parkplätze zunächst nicht der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden können, sondern dem im CCO befindlichen Hotel und dem Fitnessstudio. Dennoch trägt die Wiederinbetriebnahme zu einer Entspannung der innenstadtnahen Parkmöglichkeiten bei.

Weitere 100 Parkplätze könnten in den kommenden Wochen folgen, sofern betreiberseitig weitere sicherheitsrelevante Anforderungen umgesetzt werden.
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Musikschule in der Baumgartenstraße: Wie komme ich hin?

08.09.2019 11:12 Uhr

Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten rund um den neuen Standort

Es ist vollbracht: Seit dem 26. August befindet sich die Musikschule Oldenburg in der Baumgartenstraße 12 – mitten in der Fußgängerzone. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte fragen sich jetzt: Wo genau ist die Baumgartenstraße? Wie komme ich am besten dorthin? Und gibt es auch ausreichende Parkmöglichkeiten?

Das neue Musikschulgebäude liegt mitten in der Innenstadt in der Fußgängerzone. Die Adresse lautet Baumgartenstraße 12, 26122 Oldenburg. Die Baumgartenstraße ist die erste Querstraße hinter dem Rathausmarkt, die die Lange Straße und die Achternstraße miteinander verbindet. Vom Rathausmarkt gelangt man auch über die kleine Pistolenstraße direkt in die Zielstraße.

Am einfachsten ist die Anreise mit dem Fahrrad und zu Fuß. Denn es gibt zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten direkt vor Ort, die von der Stadt künftig noch erweitert werden. Die Busse halten an zahlreichen Haltestellen in der Nähe wie beispielsweise „Staustraße“, „Schlossplatz“ oder „Pulverturm“, von denen es nur noch wenige hundert Meter bis zur Musikschule sind. Es sind nahezu alle Linien nutzbar. Wer einen Besuch mit dem Auto plant, kann sämtliche Innenstadtparkhäuser und Parkplätze ansteuern, um zur Musikschule zu gelangen. Es gibt viel Parkraum in direkter Nähe.

Alle, die das neue Zuhause der Musikschule nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können, finden auf der Website der Musikschule ganz genaue Angaben: Hier steht, welche Buslinien der VWG in diese Richtung fahren und welche Haltestellen sich in direkter Nähe zum neuen Musikschulgebäude befinden.

Sie haben die neue Musikschule noch nicht gesehen? Dann kommen Sie am Tag der offenen Tür am Samstag, 21. September vorbei: Von 12 bis 18 Uhr wird ein buntes Programm zum Gucken und Mitmachen angeboten.

Mehr über die Musikschule, den Umzug und die Anreise- sowie Parkmöglichkeiten lesen Sie auf www.oldenburg.de/musikschule
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Abenteuer Archäologie – Mit Messlatte, Lupe und Zeichenstock

05.09.2019 23:12 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 07. September findet um 11.00 Uhr der Workshop „Abenteuer Archäologie“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Unter dem Dach der Kinderuniversität Oldenburg gehen die Kinder mit Dörte Mitwollen auf archäologische Spurensuche im Museum. Es wird eine Zeitleiste gebaut, archäologische Funde gezeichnet und erforscht, wie die Menschen früher gelebt haben. Die Kosten pro Kind betragen 10 € inklusive Material. Anmeldungen telefonisch unter 0441-40570-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Bildungs- und Kultureinrichtung „inForum“ mit neuem Kurs- und Veranstaltungsangebo

03.09.2019 17:57 Uhr

Druckfrisches Programmheft erscheint am 6. September

Das neue Programmheft der Bildungs- und Kultureinrichtung „inForum“ liegt ab Freitag, 6. September, kostenlos im Kulturzentrum PFL aus. Es umfasst das Kurs- und Veranstaltungsangebot von Oktober 2019 bis März 2020. Interessierte können sich das Heft in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Peterstraße 3, abholen. Auf der „inForum“-Homepage kann es unter www.oldenburg.de/inforum ebenfalls eingesehen werden. Darüber hinaus wird das Programmheft ab dem 9. September von Ehrenamtlichen im Oldenburger Stadtgebiet verteilt. Es liegt unter anderem in Apotheken, Supermärkten, Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden aus.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab Mittwoch, 18. September, 10 Uhr, möglich. Interessierte können zwischen der telefonischen und der Online-Anmeldung wählen. Telefonisch nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg ab dem Anmeldestart Anmeldungen unter 0441 235-4444 entgegen. Im Internet steht unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung auch ein Anmeldeformular zur Verfügung.

Ein besonderes Ereignis in diesem Semester ist das 25-jährige Bestehen der Bildungs- und Kultureinrichtung. Am 1. November findet ab 10 Uhr eine öffentliche Jubiläumsveranstaltung statt, von 14 bis 17 Uhr öffnet das „inForum“ seine Türen und präsentiert in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein vielfältiges Programm.

Fragen zum „inForum“ beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, unter Telefon 0441 235-3216 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Medienkunst-Haus erhält mehr Geld für Stipendien und Ausstellungen

03.09.2019 17:34 Uhr

Stiftung Niedersachsen erhöht Förderung für das Edith-Russ-Haus

Die Stiftung Niedersachsen erhöht die Förderung des Stipendienprogramms am Edith-Russ-Haus für Medienkunst um 15.000 Euro. Das heißt: Die künftigen Stipendiaten können sich über mehr Mittel für ihre Projekte freuen und die Besucherinnen und Besucher über optimale Ausstellungsbedingungen. Die Entscheidung der Stiftung Niedersachen ist zugleich eine Wertschätzung der Arbeit des Leitungsteams, Edit Molnár und Marcel Schwierin, die in den kommenden drei Jahren nun mit jeweils 49.000 Euro für das jährliche Stipendienprogramm rechnen können. „Für uns hat dieses Stipendienprogramm eine besondere Bedeutung. Wir sind damit in der Lage, aufregende neue künstlerische Werke in Auftrag zu geben, die dann oft im Zentrum unserer Ausstellungen stehen“, so Molnár und Schwierin.

„Die Stiftung Niedersachsen ist dem Edith-Russ-Haus eng verbunden. Dies sind die einzigen Stipendien, die die Stiftung fördert und wir sind glücklich darüber, dass wir mit diesem Engagement das Haus seit vielen Jahren stärken können“, erläutert Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen, die Entscheidung für die Fördererhöhung. Die Förderung der Stiftung Niedersachsen besteht kontinuierlich seit 2001. Das Stipendienprogramm ist in dieser Zeit zu einem Aushängeschild des Edith-Russ-Hauses geworden. Viele der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden nach ihrer Realisierung in internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet.
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Sexueller Übergriff

01.09.2019 11:55 Uhr

Dringender Zeugenaufruf

In der Nacht zu Samstag, 31. August, ist es zwischen 00.00 Uhr und 00.30 Uhr zu einem sexuellen Übergriff zum Nachteil einer 46-jährigen Frau in der Gartenstraße gekommen. Kurz bevor die Frau ihr Fahrrad aufschließen wollte, wurde sie von einer männlichen Person am Nacken erfasst, gegen eine Wand gedrückt und unsittlich berührt. Bei der Tat war noch ein zweiter Täter zugegen. Durch lautes Schreien wurden zwei junge Männer auf die Situation aufmerksam, die sofort die Männer anschrien, die daraufhin von der Frau abließen. Eine fußläufige Verfolgung durch einen der Zeugen verlief erfolglos. Die beiden Helfer werden dringend gebeten, sich ebenso bei der Polizei zu melden, wie evtl. weitere Zeugen, die etwas zur Tat oder zu den Täter sagen können. Eine Beschreibung der Täter durch das Opfer ist nicht möglich. 
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Kulturgut unter dem Röntgengerät

01.09.2019 11:48 Uhr

Eine neue Kooperation zwischen dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und TÜV NORD soll neues Wissen schaffen

Am Donnerstag, den 29. August, untersuchte ein Team von TÜV NORD mithilfe eines innovativen, mobilen Röntgengeräts archäologische Funde aus der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg. Dies ist der Startschuss einer längerfristigen Kooperation, welche durch die Anwendung modernster Technik neue Erkenntnisse schaffen und Wissen über Kulturgut digital bewahren möchte.

Die eigene Sammlung ist einer der größten Schätze für ein Museum. Noch viele Geheimnisse können sogar uralten Objekten entlockt werden. So befinden sich in der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg zum Beispiel Funde aus dem Gräberfeld Schortens bei Wilhelmshaven, welche durch die jahrhundertelange Lagerung im eisenhaltigen Moorboden von einer dicken Schicht Eisen umhüllt sind. Um diese wertvollen archäologischen Objekte ohne physisches Eingreifen untersuchen zu können, hat sich das Museum nun mit einem Expertenteam von TÜV NORD zusammengetan.

Als erstes gemeinsames Projekt durchleuchtete ein Team unter der Leitung von Dr. Frank Meissner, Leiter Reaktortechnik und Strahlenschutz bei TÜV NORD, zusammen mit Kara Schmidt, Doktorandin an der Universität Münster, mehrere dieser Objekte mit Röntgenstrahlen. So wird erstmals sichtbar, was sich unter dem Eisenmantel verbirgt und in Folge als Teil der Dissertation von Kara Schmidt untersucht. Die Aufnahmen erfolgen digital, ohne Röntgenfilme und aufwändige Entwicklung – die Ergebnisse sind in Sekunden am Monitor des Notebooks zu sehen. Die Methodik wurde speziell für die Bedarfe von archäologischen Untersuchungen angepasst. So ist die gesamte Anlage beispielsweise mobil einsetzbar, damit wertvolle oder empfindliche Stücke nicht transportiert werden müssen. Das Museum verspricht sich von den Aufnahmen und der Kooperation generell viele neue, spannende Einblicke in seine archäologische Sammlung.
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Berliner Künstlerin führt zur Eröffnung durch die Ausstellung

28.08.2019 10:04 Uhr

„Jorinde Voigt – Universal Turn“ ab 31. August im Horst-Janssen-Museum

Das Horst-Janssen-Museum lädt am Samstag, 31. August, 18 Uhr, zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Jorinde Voigt – Universal Turn“ ein. Nach Grußworten von Marion Rövekamp (EWE Stiftung) und Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos nimmt die international bekannte Künstlerin die Gäste mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei.

Jorinde Voigt, 1977 geboren in Frankfurt am Main, arbeitet mit so vielseitigen Materialien wie Bleistift, Ölkreide, Blattgold oder Kupfer. Sie erschafft riesige, meist mehrteilige Arbeiten, in denen Schrift, lineare Strukturen und malerische dreidimensional wirkende Formen ein hochästhetisches Zusammenspiel ergeben. Die Ausstellung läuft bis zum 3. November.
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Musikschule jetzt offiziell in der Baumgartenstraße 12

28.08.2019 09:50 Uhr

Musikalischer Einzug mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann

Es ist vollbracht: Am 26. August hat die Musikschule den Betrieb am neuen Standort in der Baumgartenstraße 12 aufgenommen. Ab 9 Uhr hallten musikalische Töne durch die Innenstadt: Die verschiedenen Saxophone des Ensembles „Brasserie“ empfingen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Eingangsbereich der neuen Musikschule, der damit die neuen Räume offiziell eröffnete.

Der Oberbürgermeister freut sich darüber, dass es endlich losgehen kann am neuen Standort: „Wir bringen die Musik mitten in die City. Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte werden deutlich bessere Bedingungen für den Unterricht haben. Durch die zentrale Lage im Herzen der Stadt wird die Musikschule ein sichtbarer Ort für kulturelle Teilhabe sein. Darauf freue ich mich!“

Der Musikschule stehen nun auf fünf Etagen 1.500 Quadratmeter zur Verfügung (vorher 450 Quadratmeter reine Schulfläche), die auf 30 unterschiedlich große Unterrichtsräume (vorher 14) aufgeteilt sind. Der neue Standort ist zudem barrierefrei zugänglich und mit einem Aufzug ausgestattet. Es gibt kindgerechte Toiletten und Umkleiden und einen schönen Wartebereich.

Musikschulleiter Holger Denckmann und sein Team haben wochenlang geplant, organisiert, gepackt und auf diesen großen Tag hingefiebert: „Wir haben alle an einem Strang gezogen und mit angepackt. Dafür möchte ich allen herzlich danken! Jetzt freuen wir uns, dass es endlich losgeht und wir uns wieder dem Wesentlichen widmen können: der Musik.“

Damit endet die umfangreiche Umzugswoche der Musikschule von der Leo-Trepp-Straße in die Baumgartenstraße mit einem großen Tusch – und alles lief nach Plan. Büromöbel, Instrumente und Kisten wurden an ihren neuen Einsatzort gebracht, fünf große Flügel mit einem Kran auf spektakuläre Weise sicher ins Gebäude manövriert, Technik installiert, Räume eingerichtet und die Akustik in den Unterrichtsräumen eingestellt. Über den Fortschritt berichtete ein Baustellentagebuch auf der Website der Musikschule, das immer noch einsehbar ist.

Die Öffnungszeiten der Musikschule sind Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr. Wer sich die neue Musikschule in Ruhe ansehen möchte, kommt am besten am Tag der offenen Tür vorbei: Am Samstag, 21. September, von 12 bis 18 Uhr zeigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige Schülerinnen und Schüler allen Interessierten ihre neuen Räumlichkeiten.
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Ringe tauschen im Schlossgarten

28.08.2019 09:45 Uhr

Trautermine für das Jahr 2020 stehen fest – Erstmals Trauungen im Teepavillon möglich

Die Trautermine für das Jahr 2020 im Oldenburger Schlossgarten stehen fest. Am Montag, 2. September, werden sie auf www.oldenburg.de veröffentlicht. Die Termine können bis zu einem Jahr im Voraus reserviert werden. Die Reservierung ist ausschließlich per E-Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de möglich.

Im Schlossgarten kann im Jahr 2020 freitagvormittags sowohl im Hofgärtnerhaus als auch neu im Teepavillon geheiratet werden. Die Trauungen finden im Wechsel im Hofgärtnerhaus, jeweils um 9 und 10.30 Uhr, und im Teepavillon, jeweils um 9.45 und 11.15 Uhr, statt. Im Anschluss an die Trauung kann beim Hofgärtnerhaus der Küchengarten sowie beim Teepavillon die angrenzende Terrasse für einen kurzen Empfang genutzt werden. Im Hofgärtnerhaus gibt es etwa 25 Sitzplätze, im Teepavillon etwa 15 Sitzplätze.

Beide Räumlichkeiten sind nicht barrierefrei zugänglich. Fragen hierzu beantwortet das ServiceCenter der Stadt unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
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Radfahrer bei Unfall verletzt

23.08.2019 20:35 Uhr

Unfallverursacher flüchtet

Ein 26-jähriger Radfahrer ist am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall am Stau angefahren und leicht verletzt worden. Der Oldenburger war gegen 7.45 Uhr von der Wehdestraße kommend auf dem Radweg der Straße Stau in Richtung Innenstadt unterwegs. In Höhe der Ausfahrt eines Firmengeländes wollte der Fahrer eines älteren VW-Passat aus dem Grundstück heraus nach links auf den Stau einbiegen. Der Fahrzeugführer missachtete offenbar die Vorfahrt des Radfahrers, so dass es zu einer Berührung beider Fahrzeuge kam. Der Radfahrer stürzte und wurde leicht am Fuß verletzt. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, setzte der unbekannte Autofahrer seine Fahrt fort und entfernte sich in Richtung Wehdestraße. Es soll sich um einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann mit rotem Cap und grauem Kapuzenpullover gehandelt haben.

Die Polizei sucht Zeugen; Hinweise werden unter Telefon 0441/790-4115 entgegen genommen. 
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Großartige Unterstützung

22.08.2019 20:37 Uhr

Nächster Straßenflohmarkt Eschstraße am 1. September 2019

Bewohner*innen der Eschstraße in Oldenburg veranstalten jährlich stattfindenden Straßenflohmarkt und spenden 1.040,- Euro an Wildwasser Oldenburg

Die Organisator*innen des Straßenflohmarktes Eschstraße, vertreten durch Maren Schleiff, konnten am 15.08.2019 aus Einnahmen ihrer Kuchen- und Bratwurstverköstigung eine Spende in Höhe von 1.040,- Euro an Wildwasser Oldenburg übergeben. 

Damit unterstützt die Gemeinschaft um den Straßenflohmarkt Eschstraße bereits zum zweiten Mal unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen. 


Veranstaltungshinweis:
Der nächste Straßenflohmarkt in der Eschstraße in Oldenburg findet am Sonntag, 1. September 2019, von 11–16 Uhr statt. Die Organisator*innen freuen sich auf Ihren Besuch!
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Gleichstellungsbüro erinnert an „Mütter des Grundgesetzes“

20.08.2019 20:16 Uhr

Ausstellung vom 22. August bis zum 25. September im Bürgerbüro Mitte

1948 erhielt der Parlamentarische Rat den Auftrag, ein Grundgesetz für die neue Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten. 65 Personen umfasste der Parlamentarische Rat, darunter waren nur vier Frauen: Elisabeth Selbert, Helene Weber, Frieda Nadig und Helene Wessel.
 Aus Anlass des 70. Jahrestages des Grundgesetzes zeigt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg vom 22. August bis zum 25. September die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ im Bürgerbüro Mitte.

Als eine der wesentlichen Anlaufstellen der Stadtverwaltung und aufgrund der zentralen Lage wurde das Bürgerbüro für dieses spannende Thema ausgewählt. Das Grundgesetz und die daraus abgeleiteten Fachgesetze sind die wesentliche Arbeitsgrundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung.

Eingebettet in historischen Erläuterungen zeichnet die Ausstellung das Leben und Wirken dieser vier Frauen nach und würdigt das politische Engagement, das sie in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben. „Die vier ,Mütter des Grundgesetzes‘ sorgten trotz großer Widerstände dafür, dass der Artikel 3, Absatz 2, im Grundgesetz verankert wurde“, erinnert Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Damals wurde der Grundstein für den Weg der Gleichstellung der Geschlechter gelegt, auf dem wir uns heute noch befinden. Noch immer ist dieser Weg nicht beendet, wir müssen uns weiter gemeinsam für gleiche Rechte aller stark machen!“
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Montags_Kunst: „Crossover“-Ausstellung lädt zum Kreativwerden ein

16.08.2019 20:37 Uhr

Anmeldung bis zum 21. August

Zur neuen Ausstellung „Crossover: Edeltraut Rath trifft Johannes Oberthür“, die am 25. August im Stadtmuseum beginnt, gibt es wieder die Montags_Kunst für Erwachsene: Jeweils montags, am 26. August, 9. und 23. September, von 18 bis 20 Uhr haben die Teilnehmenden die Chance, die Ausstellung kennenzulernen und künstlerisch zu dieser zu arbeiten.

In der Ausstellungsreihe „Crossover“ präsentiert das Stadtmuseum Oldenburg dieses Jahr Malerei und Grafik von Edeltraut Rath und Johannes Oberthür. Sie befassen sich beide mit Farbe, Raum und Rhythmus.

Die Teilnahme kostet 35 Euro inklusive Material. Anmeldungen sind bis zum 21. August möglich, telefonisch unter 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Teile der Tiefgarage am CCO kurzfristig wieder nutzbar

16.08.2019 20:32 Uhr
Ein Teil der Tiefgarage unter dem CCO könnte bereits in Kürze wieder nutzbar sein. Voraussetzung ist, dass der Betreiber ein Brandschutzkonzept vorlegt, in dem er die mängelfreie Funktion und Betriebsfähigkeit der sicherheitsrelevanten Anlagen nachweist. Hierzu haben noch in dieser Woche Vor-Ort-Abstimmungen der beauftragten Sachverständigen mit Vertretern der Stadt stattgefunden.

Kurzfristig soll eine vorhandene Belüftungsanlage vom Betreiber der Tiefgartage gewartet und wieder instandgesetzt werden. Parallel schneidet die Stadt bis Ende dieser Woche die vorhandenen Lüftungsschlitze im Bereich des Mittelstreifens zwischen Stadtmuseum und CCO frei. Die Stadt geht davon aus, dass nach Umsetzung dieser Maßnahmen zunächst 70 Parkplätze, später dann bis zu 100 weitere Parkplätze, freigegeben werden können. Damit besteht die realistische Chance, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in der sanierungsbedürftigen Tiefgarage insgesamt 170 Parkplätze zur Verfügung stellen zu können. Mehr standen dem innerstädtischen Handel in den vergangenen Jahren ohnehin nicht zur Verfügung.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan betont, dass in der Diskussion um die marode Tiefgarage differenziert werden muss zwischen den privatrechtlichen Auseinandersetzungen der Stadt mit dem Pächter der Tiefgarage und den bauordnungsrechtlichen und brandschutztechnischen Erfordernissen für einen Betrieb: „Über Sicherheit kann die Stadt nicht verhandeln. Die muss vom Betreiber hergestellt werden.“

Ergänzend dazu haben sich Stadt und Pächter in den vergangenen Wochen über die Zukunft der Tiefgarage ausgetauscht und streben eine einvernehmliche vertragliche Regelung an.

Dies wurde dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauen in der Sitzung am 15. August vorgestellt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gibt sich optimistisch, dass die eingehenden Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Betreiber zu diesem für den Innenstadt-Handel erfreulichen Ergebnis führen werden.
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Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Fußgänger

15.08.2019 20:36 Uhr

Beteiligte/ Zeugen gesucht

Am Montagabend, 12. August 2019, kam es gegen 18.50 Uhr an der Bushaltestelle am Julius-Mosen-Platz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fußgängerin. Der 45-jährige Radfahrer fuhr auf dem Radweg in Richtung Julius-Mosen-Platz als eine Jugendliche mit zwei Freundinnen aus einem Bus stieg. Zwischen dem Radfahrer und der Jugendlichen kam es zu einer Kollision, wodurch beide leicht verletzt wurden. Das Fahrrad des 45-Jährigen wurde beschädigt. Nach dem Unfall trennten sich beide Beteiligten ohne die Personalien auszutauschen. Der Unfall wurde im Anschluss durch den 45-Jährigen in der Polizeidienststelle angezeigt; die Jugendliche ist nicht bekannt.

Hinweise bitte an 0441-7904115. 
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Poetry Slammer schmücken sich mit „Fremden Federn“

09.08.2019 17:40 Uhr

Themen-Poetry Slam im Wilhelm13

Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 16. August, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Insa Kohler, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich zwar dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends aber so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Motto „Ausgestorbene Arten“ geschrieben.

Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Federkopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken. Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor.

Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im November. Die Veranstaltungsreihe wird von Mario Filsinger moderiert und von der Stiftung Niedersachsen gefördert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Elfi Hoppe liest aus „Niemand hat die Absicht“

31.07.2019 18:05 Uhr

Am 13. August 2019 um 19.30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg

Auf ein ganz besonderes Ereignis können sich die Literatur- und Kunstinteressierten in Oldenburg freuen: Am Dienstag, dem 13. August 2019, wird die Kammerschauspielerin Elfi Hoppe um 19:30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg aus dem Roman von Jos F. Mehrings „Niemand hat die Absicht“ lesen. Nach einer privaten Vorpremiere und zwei ausverkauften Lesungen im Cine K der Kulturetage und im Kulturbahnhof in Cloppenburg, jeweils mit dem Schauspieler Jo Schmitt als Vorleser, folgt jetzt eine weitere Lesung. In dieser Lesung werden die mehr weiblich geprägten Passagen des Romans gelesen, wobei es teilweise so anmutet, als seien diese für Frau Hoppe geschrieben worden.

Der Termin ist bewusst gewählt, denn am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, obwohl der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht zwei Monate zuvor erklärt hatte, dass niemand die Absicht habe eine Mauer zu errichten. Der Roman spielt ebenfalls in eben diesem Jahr: Und bereits zwei Monate vor Walter Ulbricht erklärt Bürgermeister Heinrich Kollmann der fiktiven sauerländischen Gemeinde Malve gegenüber den wütenden Gemeindeeinwohnern, dass niemand die Absicht habe, eine Talsperre zu errichten. Der dann doch bevorstehende Talsperrenbau und ein weiteres einschneidendes Ereignis im Zusammenhang mit der jungen Frau führen dazu, dass das Leben des Bürgermeisters Kollmann innerhalb weniger Tage ins Wanken gerät und dieser sich aus seinen gewohnten Strukturen löst, sich selbst verleugnet und in einen Kotten zieht, umsorgt von Epi, dem Kalfaktor des örtlichen Krankenhauses.

Andere Teile des Romans spielen in Münster, wo Marie, die 21-jährige Tochter des Bürgermeisters und sein letzter familiärer Halt, Jura studiert. In diesem Zusammenhang baut der Autor geschickt eine historische Anekdote zur Raupenbahn ein. Denn im Jahre 1960 gab das Landesjugendamt die Anweisung, dass das Dach der „Amorbahn“ während der Fahrt allenfalls 15 Sekunden geschlossen werden dürfe. Mehrings arbeitet auch mit Ausblicken in die Zukunft bis hin zum Dürresommer des Jahres 2018, in dem aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Talsperre die Ruinen des gefluteten Dorfes zu sehen waren.

Nach einer Pressestimme ist der Roman eine Geschichte mit herrlich tragikomischen Zu?gen, voller Sprachwitz und Melancholie. Eine Mischung, die offenbar bestens ankommt, denn der Roman ist bereits kurz nach Erscheinen in die zweite Auflage gegangen.

Autor und Verlag freuen sich sehr, für die bevorstehende Lesung mit Elfi Hoppe eine einfühlsame Vorleserin und außergewöhnliche Schauspielerin gewonnen zu haben, denn Frau Hoppe hat seit 1976 wie keine andere die Oldenburger Theatergeschichte geprägt – bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2007 in weit über 140 Rollen. Begonnen hat sie als „Katharina Blum“, unvergessen bleibt die Verkörperung der Antonia in der turbulenten Farce „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo. Vom Staatstheater verabschiedete sich Frau Hoppe 2007 als Maude in „Harold and Maude“, einer Rolle, in der sie ihr gesamtes künstlerisches Können zeigte. Inzwischen arbeitet sie frei, hat zwei kleine Bücher veröffentlicht und mit großer Freude viele Lesungen gehalten.  Von 2016-19 spielte sie im theater hof/19 die Uraufführung von „General Mutter“. In der kommenden Spielzeit kehrt Frau Hoppe als Robyn in „De Room-Maaten“ (The Roomate) an das Staatstheater zurück.

Der Autor Jos F. Mehrings war nach seinem Jurastudium in Münster zunächst Assistent an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, danach Richter in Oldenburg und anschließend Professor für Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Münster. Der große EWE-Baskets-Fan und begeisterte Fahrradfahrer hat nach zahlreichen Fachveröffentlichungen, u.a. einem Lehrbuch zum Wirtschaftsprivatrecht, mit „Niemand hat die Absicht“ nunmehr seinen ersten Roman vorgelegt.

Bemerkenswert ist dabei, dass weite Teile des Romans auf seinen wöchentlichen Zugfahrten zwischen seinem Wohnort Oldenburg und seinem Arbeitsort Münster entstanden sind. Mehrings bezeichnet sich deshalb selbst scherzhaft als „Reiseschriftsteller“. Zur Entstehungsgeschichte des Romans sagt er: „Ich hatte keinerlei Druck, insbesondere keine Schreibblockaden, sondern habe einfach geschrieben, weil es mir Spaß machte. Ich habe mich dabei immer wieder gewundert, was so alles passierte. Manchmal war ich fast ein wenig traurig, wenn die Bahnfahrt zu Ende war. Ursprünglich sollte der Titel des Romans wegen seiner Entstehungsgeschichte im Zug  ‘Zwischen Sandkrug und Ostbevern‘ lauten.“ Nach knapp zwei Jahren war das Manuskript abgeschlossen.

Verleger Alfred Büngen vom Geest-Verlag, im dem der Roman im Dezember 2018 erschienen ist (Preis 14,80 €), bewertet den Roman „als das Verrückteste, was ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe. Nach den ersten zwei Seiten denkt man, man kennt die Geschichte, aber dann kommt alles völlig anders! Ich habe das Gefühl, dass sich die vom Autor geschaffenen Figuren zum Schluss verselbstständigt haben!“

Der bisherige Verkauf des Buches ist so gut gelaufen, dass nach Auskunft des Verlags zurzeit bereits die 3. Auflage gedruckt wird.

Auch die Oldenburger Traditionsbuchhandlung Bültmann & Gerriets freut sich sehr, Teil dieser ganz besonderen Veranstaltung zu sein.

Musikalisch begleitet wird der Abend wie bei den Lesungen zuvor durch den Musiker & Gitarren-Lehrer Jürgen Fastje, der das Publikum mit Liedern aus den sechziger und siebziger Jahren unterhalten wird. Fastje widmet sich seit den frühen 90ern ganz der Musik und ist viele Jahre mit seiner Band, den „ROMEOS“, durch Deutschland getourt! Heute betreibt er erfolgreich eine private Gitarrenschule in Oldenburg und arbeitet in verschiedenen Kindergärten und Krippen als Musiklehrer. Außerdem tritt er mit diversen Bands auf, unter anderen mit der Band „Heart of Gold“.

Tickets zum Preis von 12 € gibt es im Vorverkauf, der ausgesprochen gut angelaufen ist, in der Buchhandlung Bültmann & Gerriets, Lange Straße 57,26122 Oldenburg. Bestellungen sind auch tel. oder per Mail möglich: Tel. 0441–924 940, info@buelmann-gerriets.de.
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An die Pinsel, fertig, los!

31.07.2019 09:20 Uhr

Offener Maltreff im inForum

Der offene Maltreff in der Kultur- und Bildungseinrichtung inForum bietet Raum für Kreativität und nette Gespräche. Mit verschiedenen Techniken, wie Aquarell und Acryl, mit Kohle oder Pastellkreiden können die Teilnehmenden experimentieren und neue Kunstwerke entstehen lassen. Bei Bedarf werden Anregungen und Hilfestellungen von der künstlerisch erfahrenen Kursleiterin gegeben. Für die Teilnahme sind keine Vorerfahrungen nötig.

Der offene Maltreff findet jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr in Raum 4 des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, statt. Für diesen Kurs bedarf es keiner Anmeldung. Malutensilien müssen mitgebracht werden.
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Rabiate Radfahrerin fährt Fußgängerin an

27.07.2019 21:45 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, dem 26.07.2019, gegen 15:02 Uhr kommt es zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einer Fußgängerin auf dem Gehweg an der Staulinie. Zunächst wird die 16-jährige Fußgängerin beim Vorbeifahren von hinten leicht von einer Radfahrerin angefahren. Die Radfahrerin setzt ihren Weg laut schimpfend in Richtung Alter Hauptpost fort, dreht dann aber und fährt die Fußgängerin in Richtung der Kreuzung Heiligengeistwall / Am Stadtmuseum erneut, jetzt aber offensichtlich bewusst an. Anschließend dreht sie erneut und fährt wieder in Richtung Alter Hauptpost weg, ohne sich um die Verletzte Jugendliche zu kümmern. Die verursachende Radfahrerin wird beschrieben als 20 bis 30-jährige Frau mit blonden, nach hinten gekämmten Haaren mit einem schwarz-grünen Mountainbike. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und evtl. nähere Angaben zur Radfahrerin geben können. 
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Ein Jahr Swapfiets in Oldenburg

20.07.2019 23:48 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zieht positive Bilanz

Der Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets feiert sein einjähriges Jubiläum in Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dies für einen Besuch im jungen Unternehmen genutzt. Swapfiets hat in Oldenburg bereits über 2.000 Kunden.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums von Swapfiets in Oldenburg, zieht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine positive Bilanz: „Swapfiets ist ein innovatives Konzept für all jene, die gerne öfter mit dem Fahrrad fahren wollen, sich aber nicht um Wartung oder Reparatur kümmern möchten. Das freut uns, denn mit diesem Konzept unterstützt Swapfiets die Bemühungen der Stadt Oldenburg zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs und der Luftreinhaltung. Die Heiligengeistraße hat von der Ansiedlung bereits stark profitiert.“

Yannik Duwe ist Regional Manager für Swapfiets in Oldenburg. Auch er freut sich über den regen Zuspruch: „Die Oldenburger haben verstanden, dass sie bei uns ein eigenes Fahrrad mit tollem Service-Paket bekommen. Damit schaffen wir es, noch mehr Oldenburger für das tägliche Fahrradfahren begeistern zu können.”
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Dachsanierung am PFL beendet

20.07.2019 23:44 Uhr

Historische Kuppel mit Kran aufgesetzt

Die historische „Dachlaterne“ des Kulturzentrums PFL hat eine umfassende Grundinstandsetzung bekommen und wurde mithilfe eines Kranes wieder auf das Dach des PFL gesetzt. Erneuert wurden die vier Stützpfeiler des Holz-Tragwerks inklusive der umlaufenden Schalung oberhalb der Pfeiler. Auch der Zustand der Wetterfahne ist überprüft worden, die Metallkonstruktion ist ausgebaut und aufgearbeitet worden. Schließlich hat die untere, begehbare Plattform eine neue Abdichtung erhalten. Sämtliche Arbeiten sind in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgt.

Die Instandsetzungsarbeiten an der oberen Konstruktion hatten Ende Mai begonnen, die Kosten belaufen sich auf etwa 40.000 Euro.

Das klassizistische PFL wurde von 1838 bis 1841 als Krankenhaus errichtet und bis 1984 auch als solches genutzt.
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Unfall am Julius-Mosen-Platz

16.07.2019 22:49 Uhr

Fahrradfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Ofener Straße in Höhe der Einmündung in den Theaterwall ist am Morgen ein 27-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden.

Der Wardenburger war gegen 8.30 Uhr auf dem rechtsseitigen Radweg der Ofener Straße unterwegs und wollte bei Grünlicht den Theaterwall überqueren, um dann in Richtung Haarenstraße weiterzufahren. Der 69-jährige Fahrer eines VW Passat war in der selben Fahrtrichtung unterwegs und beabsichtigte, nach rechts in den Theaterwall abzubiegen. Der 69-Jährige übersah beim Abbiegen offenbar den Radfahrer, der trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Der 27-Jährige stürzte und wurde dabei schwer an der Hand verletzt. Er musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 0441/790-4115 bei der Polizei zu melden. 
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Planet Erde, quo vadis?

16.07.2019 22:45 Uhr

Vortrag beleuchtet die Entstehung des Klimawandels

Wie können wir eine gesunde Zukunft für uns und Generationen nach uns gestalten? Unter dem Titel „Das System Erde – Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung“ spricht am Donnerstag, den 18. Juli, um 19 Uhr Dr. Hannes Petrischak am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg über unseren oft verantwortungslosen Umgang mit unserem Planeten. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Bis auf wenige, aber dennoch laute Stimmen der Ungläubigkeit und des Verneinens ist es inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft durchgedrungen, dass wir Menschen mit unserem Handeln maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich sind. Wissenschaftliche Studien zeigen uns, wie die Übernutzung von Ressourcen oder die Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll den Planeten grundlegend verändert hat. Doch trotz des scheinbaren Bewusstseins für die Konsequenzen unseres Handelns auf lokaler und globaler Ebene, lassen konsequente Maßnahmen im Privaten und auf politischer Ebene immer noch auf sich warten. Dr. Hannes Petrischak, Leiter der Abteilung Naturschutz bei der Heinz Sielmann Stiftung, fasst in seinem Vortrag die systematischen Zusammenhänge des Klimawandels zusammen, aber präsentiert auch Ideen und Möglichkeiten, wie eine positive Zukunftsgestaltung aussehen kann.
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Stadtmuseum lädt zur Geisterjagd ein

16.07.2019 22:44 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab acht Jahren

In den historischen Villen des Stadtmuseums können Kinder ab acht Jahren ab sofort wieder auf Geisterjagd gehen. Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen…“ erwartet die jungen Besucherinnen und Besucher eine digitale Spurensuche: Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjägerinnen und Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
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Disney Ideentag in der Kinderbibliothek

16.07.2019 22:15 Uhr

Spielen, Basteln, Rätseln: Vielfältiges Programm mit Mickey, Elsa und vielen mehr

Am Samstag, 20. Juli, lädt die Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, zum Disney Ideentag ein. Von 11 bis 14 Uhr werden die liebsten Heldinnen und Helden von Disney gefeiert. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab 6 Jahren.

Kreativ geht es los bei Dschinnis magischer Fotowand: Alle Gäste können sich über Fotos in verschiedene Disneywelten zaubern. Wer schon immer auf Aladdins fliegendem Teppich mitfliegen wollte oder neben Olaf dem Schneemann und Lightning McQueen stehen möchte, kann hier seine Träume lebendig machen. Wer gerne bastelt, kann auch in WALL·Es Werkstatt kreativ werden. Hier können Rapunzel-Lesezeichen oder Heldenmasken gebastelt werden.

Sportlich geht es weiter mit Schneewittchens Zwergenrallye, bei der knifflige Aufgaben und Rätsel der sieben Zwerge zu lösen sind. Zusätzlich wird das sportliche Geschick in Herkules Spielecamp auf die Probe gestellt, um bei den olympischen Spielestationen um die Goldmedaille zu kämpfen.

Unter dem Motto „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ liest Armin Funk um 12 und um 13 Uhr jeweils 20-minütige Geschichten zum Thema Disney vor. Sollte das noch nicht ausreichen, können an Belles Büchertisch viele interessante Bücher rund um das Thema Disney für zuhause ausgeliehen werden.

Für alle Gäste im Disneykostüm gibt es noch eine kleine Überraschung.

Alle Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Umzug der Musikschule: Erste Geige auf der Baustelle

13.07.2019 18:09 Uhr

Streichquartett sorgt für sinnliche Klänge am neuen Standort

Ein Streichquartett spielt die erste Geige auf der Baustelle: Am 5. Juni sorgten vier junge Schülerinnen der Musikschule am neuen Standort in der Baumgartenstraße 12 für ganz besondere Klänge. Für einen kurzen Moment verstummten laute Werkzeuge wie Hammer und Bohrer und nur noch leise Töne waren zu hören. Ida Pfaff und Luisa Renz (beide Violine), Johanna Terwey (Viola) und Talea Hempel (Cello) sind in dem Film zu sehen, wie sie in dem zukünftigen Schulleitungsbüro in der fünften Etage des Gebäudes spielen. Ihre Erkenntnis: Überall findet sich Platz zum Musizieren! Das Quartett probt seit über zwei Jahren unter der Leitung von Cornelia Renz. Zum Zeitpunkt des Video-Drehs wurden gerade die Heizkörper frisch lackiert – und es war von allen Beteiligten viel Improvisationstalent gefragt. Herausgekommen ist ein schönes Video, das erneut von Film-Produzent Tim Detmers gedreht und geschnitten wurde.

Die neue Musikschule wächst weiter von Tag zu Tag, ebenso wie die Vorfreude bei Schülerinnen und Schülern und dem Team der Musikschule. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August 2019 geplant, der mit einem Baustellentagebuch online begleitet werden soll. Der offizielle Betrieb wird am 26. August aufgenommen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Am Samstag, 21. September, folgt dann eine Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür, an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Das Video zu den „Geigen auf der Baustelle“ ist ab sofort online unter www.oldenburg.de/musikschule zu sehen und zu hören.
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Oldenburg investiert in touristisches Wachstumssegment

13.07.2019 18:07 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet Anleger für Fahrgastschiffe

Kreuzfahrten sind einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Reisetourismus. Das gilt nicht nur für die großen Seekreuzfahrten, sondern auch für Flusskreuzfahrten. An diesem Trend will Oldenburg in Zukunft stärker teilhaben. Die Stadt hat deshalb einen Anleger für Fahrgastschiffe gebaut, an dem bis zu 40 Schiffe pro Jahr festmachen werden.

„Oldenburg hat unbestritten eine maritime Tradition, die wir nun weiter ausbauen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir haben zuletzt den Innenstadthafen am Stau neu gestaltet, nun eröffnen wir den Anleger für Fahrgastschiffe und auch die Umschlagszahlen im Hafen sind stabil oder leicht steigend. Insgesamt ist der Hafenbereich ein wichtiger wirtschaftlicher und touristischer Magnet für Oldenburg“, so Krogmann.

Die Baustelle wurde Ende Februar 2019 eingerichtet, der Anleger wurde nach nur wenigen Monaten Bauzeit fertiggestellt. Bis Oktober erfolgt noch die Montage eines barrierefreien Lifts.

Das erste Schiff, das nach Oldenburg kommt, ist die „MS Frederic Chopin“, die regelmäßig die Strecke Amsterdam – Berlin fährt. An Bord sind etwa 80 Passagiere und 20 Besatzungsmitglieder.

„In diesem Jahr erwarten wir noch 22 Schiffe, die am neuen Anleger festmachen. Bereits in Vorbereitung ist der Liegeplan für 2020, dann erwarten wir etwa 40 Schiffe“, sagt Betriebsleiter Christian Behrendt.

Aufgrund des neuen Anlegers erhofft sich die Stadt aber eine Erweiterung des Schiffsverkehrs in Oldenburg. Der Standort des neuen schwimmenden Anlegers ist das nördliche Ufer des alten Stadthafens und bietet die verkehrstechnisch günstigste Anbindung.

Die Baukosten betragen circa 620.000 Euro netto. Die endgültige Summe steht erst nach Erhalt der Schlussrechnung fest. Daneben sind Planungskosten und Ingenieurskosten entstanden. Die Gesamtkosten für den Anleger liegen voraussichtlich unterhalb der veranschlagten Summe von 800.000 Euro.
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Einbrecher steigen in Gaststätte ein

10.07.2019 20:29 Uhr
Unbekannte Täter brachen in der Nacht vom 9. auf den 10 Juli in die Räume einer Gaststätte am Stau ein und entwendeten 
Bargeld und einen Computer. In der Zeit zwischen Dienstagabend, 23 
Uhr, und Mittwochmorgen, 7 Uhr, hatten die Täter zunächst ein Fenster
zur Gatstätte aufgehebelt. Im Gebäude durchwühlten sie den Gastraum 
sowie ein angrenzendes Büro nach Wertsachen. Anschließend brachen die
Unbekannten im Untergeschoss einen Zigarettenautomaten auf. Mit 
Bargeld und einem Computer als Beute suchten die Täter nach dem 
Einbruch das Weite.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0441/790-4115 entgegen 
genommen.
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Museen: Mehr als Tempel der Wissenschaft

10.07.2019 20:12 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch öffnet sich für mehr Dialog

In einer Zeit der zunehmenden Unzufriedenheit mit etablierten Institutionen und der Politik in Sachen Umweltschutz müssen auch Museen ihre Stellung überdenken. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg versteht sich als Ort der sachlichen Information zu Gesellschaftsthemen, aber auch als Plattform für einen offenen Meinungsaustauch. Deshalb erhalten Schülerinnen und Schüler freitags ab 14 Uhr freien Eintritt und an ausgewählten Terminen stehen Mitarbeitende des Hauses zu Gesprächen bereit.

Die Forderungen von Schülern und jungen Erwachsenen nach einem konsequenteren Umweltschutz in Deutschland und weltweit ebbt nicht ab. Der Wissensdurst und Willen zur Veränderung sind groß. Doch es ist oft schwer, eine geeignete Plattform zu finden, gerade im öffentlichen Raum. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg will nun diesem Ruf nach Anerkennung und Gestaltungsmöglichkeiten nachkommen. Ab sofort erhalten Schüler mit Schülerausweis freitags ab 14 Uhr freien Eintritt. Die neu gestaltete Cafeteria lädt dazu ein, sich über gesellschaftliche Themen auszutauschen und Ideen für eine bessere Zukunft zu entwickeln. Diesen Freitag, den 12. Juli, wird das neue Angebot erstmals stattfinden. Der Nachwuchswissenschaftler Michael Demanowski wird um 15 Uhr einen Input zum Insektensterben geben und für eine offen Gesprächsrunde vor Ort sein.

Dieses Konzept des Museums als „Open Space“ soll verstetigt werden. Es wird angestrebt, nach den Fridays-for-Future-Demonstrationen einen Impuls zu Themen wie Umweltverschmutzung, Klimawandel und Insektensterben geben. Im Anschluss können die Teilnehmenden mit den jungen Forschenden ins Gespräch kommen, oder die Diskussion unter sich weiterführen. Am Freitag, den 26. Juli, ist eine kurze Einführung und ein Meinungsaustausch zum Klimawandel in der mittleren Steinzeit und dessen Auswirkungen auf die Menschen mit der Direktorin Frau Dr. Ursula Warnke geplant.
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Neue Führungsformate für Aquarien-Fans

10.07.2019 20:01 Uhr

Gäste des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg können das Aquarium ganz neu entdecken

Neues Halbjahr, neues Programm, so auch beim Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Am 11. Juli findet erstmalig ein spezielles Führungsformat im Aquarium statt. Unter dem Motto „Futter für die Fische“ sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, die Fütterung der Aquarienbewohner hautnah mitzuerleben. Für einen Einblick in diesen Teil der Museumsarbeit wird ab dem 25. Juli die Führung „Tier und Technik im Aquarium“ an. Beide Angebote finden jeweils an einem Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf den regulären Museumseintritt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg arbeitet kontinuierlich daran, sein Programm so offen wie möglich zu gestalten und immer wieder neue Formate zu entwickeln. Das Aquarium ist eine der größten Attraktionen des Hauses, jedoch fand bisher der Großteil der Arbeit in diesem Bereich hinter verschlossenen Türen statt. Dank zwei neuer Angebote ändert sich dies nun. Die beiden Spezial-Führungen „Futter für die Fische“ und „Tier und Technik im Aquarium“ werden jeweils geleitet von Mathias Mecklenburg, BTA, Leiter des Aquariums. Somit erhalten die Teilnehmenden nicht nur einen spannenden Bericht aus erster Hand, sondern können in diesen offen gestalteten Formaten auch ihren Wissensdurst durch eigene Fragen stillen. Diese Angebote sind Teil einer weitreichenden Strategie des Hauses, die Museumsarbeit sichtbar zu machen. So wird beispielsweise am 17. November um 11.15 Uhr eine Führung durch die Präparationswerkstatt angeboten.
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Einbruch in Friseurgeschäft

10.07.2019 19:55 Uhr
Ein unbekannter Einbrecher stieg am vergangenen Wochenende in die Räume eines Friseursalons in der Oldenburger Innenstadt ein und entwendete Bargeld aus einer Wechselgeldkasse.

Der Täter war vermutlich in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen durch mehrere Gätern auf das Grundstück in der Bergstraße gelangt und hatte dort mit einem Stein ein rückwärtiges Fenster eingeschlagen. Im Gebäude durchwühlte der Unbekannte sämtliche Räume und flüchtete mit seiner Beute schließlich unerkannt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0441/790-4115 entgegen. 
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Strandspaziergang für den Umweltschutz

05.07.2019 23:04 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg widmet sich weiterhin intensiv der Problematik der Umweltverschmutzung, insbesondere in Bezug auf das Meer und heimische Strände. Das erfolgreiche partizipative Projekt „Vom Strandgut zum Kulturgut“ wird nun verlängert, und das Museum erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden. Für 2020 ist mit den Fundstücken eine Intervention in der Dauerausstellung des Hauses geplant.

2018 rief das Museum die Aktion „Vom Strandgut zum Kulturgut – Plastikmüll im Meer“ ins Leben. Jede(r), der gegen die zunehmende Vermüllung der Meere aktiv werden wollte, konnte an heimischen Stränden Plastikflaschen, Luftballons, Verpackungsreste und andere Müllobjekte aus Plastik aufsammeln und an das Museum übergeben. Die Aktion traf auf viel Anklang. Beeindruckende Mengen an Objekten samt detaillierten Informationen zur Fundsituation kamen zusammen. Ein Teil dieser Objekte fand im Frühjahr 2019 Platz in einer Themenvitrine, die die Problematik Plastikmüll im Meer aufzeigt und aktuelle Forschungsprojekte sowie Tipps für einen bewussteren Umgang mit Kunststoff präsentiert.

Um weiter für das Thema zu sensibilisieren und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anzuregen, soll am kommenden Tag des Meeres am 8. Juni 2020 eine Intervention in der Dauerausstellung stattfinden. Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit.
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Arbeiten am Waffenplatz abgeschlossen

05.07.2019 23:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: positives Signal für attraktive Innenstadt

Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist nach einer rund 15-monatigen Bauzeit abgeschlossen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den über 4.000 Quadratmeter großen Platz offiziell eingeweiht. „Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist wichtiger Bestandteil unserer gesamten Innenstadtstrategie. Der neugestaltete Platz soll nun auch als Ort der Begegnungen und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Waffenplatz hat durch den neuen Plattenbelag eine großzügige und offene Gestaltung erhalten. Die Platten in gelblichem Farbton sind von Nord nach Süd ausgerichtet, wobei sich das von Fassade zu Fassade durchlaufende Fugenbild an der Parkhauszufahrt und der anschließenden zweireihigen Platanenreihe orientiert. Ziel der Umgestaltung ist es, den Platz offener und zugänglicher zu machen.

Bei der Umgestaltung des Platzes sind die dort stehenden Platanen weitgehend erhalten worden. Die Bäume wurden teilweise umgesetzt und neu in Form geschnitten. Die Arbeiten am Platz hatten sich wie erwartet als aufwändig herausgestellt. Verantwortlich dafür waren die unter dem Platz liegenden Versorgungsleitungen, aber vor allem die Aufrechterhaltung der Parkhauszufahrt mit mehreren provisorischen Zufahrten. Auch die vor mehr als 25 Jahren verlegte Betonwanne wurde entfernt.

Obwohl auf dem Platz noch gearbeitet wurde, haben die angrenzenden Gastronomiebetriebe den Waffenplatz schon seit April sichtbar genutzt. Mit der Freigabe des Platzes werden auch die Wasserfontänen in Betrieb genommen.

Die nachträglich beauftragten Wasserelemente haben zu einer Kostensteigerung (gut 200.000 Euro) geführt. Insgesamt werden die Kosten für die Umgestaltung des Platzes jetzt mit etwa 1,9 Millionen Euro veranschlagt.

Die Oldenburger Innenstadt verfügt damit über einen weiteren sehr attraktiven Platz. Neben dem Schloßplatz und dem Julius-Mosen-Platz soll zukünftig auch der Waffenplatz für Veranstaltungen genutzt werden.
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Umzug der Musikschule: Baustellensong der Blindfische

03.07.2019 19:25 Uhr

Videodreh mit den Kindern der Rappelkiste und dem Kinderchor

Blindfische rocken die Baustelle der neuen Musikschule: Gemeinsam mit den Kindern der Rappelkiste und dem Kinderchor drehte die beliebte Band Mitte Juni ein Video am künftigen Standort der Musikschule in der Baumgartenstraße 12. Auf der Baustelle wurde viel gehämmert, gesägt und gesungen. Und treffender hätte der Song für das Video nicht ausgewählt werden können: „Ich bin der Bauarbeiter“ war bereits am frühen Nachmittag über die ganze Baustelle zu hören und sorgte für gute Stimmung bei den „echten“ Handwerkern. An der Stelle gilt ein Dank dem Vermieter NORD/FM Oldenburg sowie dem Film-Produzenten Tim Detmers.

Die neue Musikschule wächst von Tag zu Tag, ebenso wie die Vorfreude bei Schülerinnen und Schülern und dem Team der Musikschule. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August 2019 geplant, der mit einem Baustellentagebuch online begleitet werden soll. Der offizielle Betrieb wird am 26. August aufgenommen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Am Samstag, 21. September, ist eine Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür geplant, an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Das Video zum Song „Ich bin der Bauarbeiter“ ist ab sofort online unter www.oldenburg.de/musikschule zu sehen und zu hören.

Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt im Sommer für einige Wochen geschlossen. Die Schließzeit beginnt am 10. Juli und dauert bis zum 7. August.
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Europa zu Besuch im Blauschimmel Atelier e.V.

24.06.2019 22:49 Uhr
Als einziger deutscher Partner nimmt das Blauschimmel Atelier an dem EU-Projekt „GUIA2 – Guide us into arts 2“ teil. Inklusive kulturelle Einrichtungen aus sieben Ländern sind an dem Projekt beteiligt. Vom 24. bis zum 28. Juni sind die Projektpartner zu Besuch im Blauschimmel Atelier in Oldenburg.

Im Mittelpunkt des Projekts „GUIA2“ steht der Austausch von Methoden im Bereich der künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Projektpartner sind inklusiv-künstlerisch arbeitende Einrichtung aus der Türkei, Kroatien, Tschechien, Polen, Belgien, Deutschland und Nordirland. In der zweijährigen Projektlaufzeit besuchen sich die Einrichtungen gegenseitig. Vor Ort organisiert jeder Partner eine Projektwoche, an der künstlerische und pädagogische Mitarbeiter*innen der unterschiedlichen Einrichtungen teilnehmen können.

Der Auftakt des Projekts fand vom 29. bis 30. Januar in Antalya, Türkei, statt. Vom 7. bis 13. April folgte eine Projektwoche in Warschau zum Thema „Partizipatorisches Video“. Nun besuchen die Projektpartner für eine Woche das Blauschimmel Atelier e.V., um die vielfältigen Arbeitsbereiche des Ateliers kennenzulernen.

„Gastgeber für Menschen aus sechs verschiedenen Ländern zu sein ist schon eine ganz besondere Ehre. Die letzten Treffen haben uns viele Impulse für unsere Arbeit mitgegeben. Nun freuen wir uns ganz besonders auf das Wiedersehen mit unseren Projektpartnern in Oldenburg“, so Ute Bommersheim, Projektleiterin im Blauschimmel Atelier.

„Dieses internationale Projekte gibt und Gelegenheiten, uns vielfältig auszutauschen“, sagt Bommersheim. „Unser Hauptinteresse liegt auf der Kunst, Grenzen werden dabei ganz unwichtig. Ländergrenzen ebenso wie alle anderen auch.“


Das Projekt wird gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

Die teilnehmenden Einrichtungen:
Akdeniz Üniversitesi (Türkei) ist Koordinator des Projekts und Partner in einem Netzwerk, das an der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen arbeitet. Dieses greift dabei auf theaterpädagogischen Methoden zurück, die zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen beitragen.
Centar za kulturu Trešnjevka (Kroatien) ist ein inklusives Kulturzentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Soziokultur, Tanz, Musik, Audiovisuelle Medien etc. (seit 1980)

Gemeenschapscentrum de Zeyp (Belgien) ist ein soziokulturelles Zentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst. Seit 2007 führt es Projekte mit Menschen mit Beeinträchtigungen durch.

Stowarzyszenie Pracownia Filmowa „Cotopaxi“ (Polen) ist eine Filmwerkstatt die 2008 gegründet wurde und zahlreiche Aktivitäten in diesem Bereich anbietet, über Workshops, Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Vermittlungsmethoden.

Teatrálie (Tschechien) – Der Verein bietet seit 2014 Workshops und Trainings für die Anwendung theaterpädagogischer Methoden in den Bereichen soziale Arbeit, Bildung und Therapie und sowie weitere Angebote im Theaterbereich an. 

Arts & Disability Forum - University of Atypical (Großbritannien) arbeitet seit 1993 mit Menschen mit Beeinträchtigungen und gehörlosen Menschen im Bereich Kunst und Kultur zusammen und organisiert das einmal jährlich stattfindende große inklusive Festival in Belfast.

Blauschimmel Atelier e.V. (Deutschland) macht seit 1998 inklusive Kunst und Kulturprojekte in den Bereichen Theater, Musik und bildende Kunst.
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Einbruch in ein Innenstadtgeschäft

24.06.2019 22:40 Uhr

Zeugen gesucht

In der Nacht zum 24. Juni 2019 wurde zwischen 04.10 Uhr und 04.15 Uhr in ein Geschäft in der Heiligengeiststraße (Innenstadt) eingebrochen. Unbekannte Täter traten die Geschäftstür ein und betraten somit das Gebäudeinnere. Zeugen beobachteten, dass zwei Personen anschließend in Richtung der Wallanlagen rannten.

Angaben zur Höhe des Diebesgutes können derzeit nicht gemacht werden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat, den Tätern oder dem Fluchtweg machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise bitte an 0441-7904115. 
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Mit Augmented Reality in Francksens Zeiten reisen

22.06.2019 08:56 Uhr

Stadtmuseum lotet mit Kreativnetzwerk cre8 neue Wege der Wissensvermittlung aus

Die historischen Villen und die stadtgeschichtliche Dauerausstellung im künftigen Stadtmuseum sollen den Besucherinnen und Besuchern durch digitale, immersive und partizipative Elemente ein einmaliges Erlebnis der Oldenburger Geschichte bieten. Wie dieses Ziel erreicht und neue Wege in der Kunst- und Kulturvermittlung umgesetzt werden können, haben Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums jetzt in einem gemeinsamen Workshop mit cre8 oldenburg, dem Netzwerk der Kreativwirtschaft, ausgelotet. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies eine aussichtsreiche Zusammenarbeit: „Wir müssen Wege finden, Geschichte kreativ zu vermitteln und erfahrbar zu machen. Daher finde ich es spannend, dass sich das Netzwerk cre8 für das Stadtmuseum engagiert.“

Das unterstreicht auch Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser: „Es reicht in zeitgemäßen Museen nicht länger, Originalobjekte oder Kunstwerke einfach auszustellen. Heutige Besucherinnen und Besucher erwarten museale Erlebnisse, die sie einbeziehen und mitwirken lassen. Die Zusammenarbeit mit cre8 ist daher für uns eine große Chance.“ Die Expertise der Kreativschaffenden reichte von Gamification über Filme, Virtual oder Augmented Reality bis zu Grafik, Social Media und Design. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtmuseums und der städtischen Wirtschaftsförderung (als Koordinatorin von cre8) nahmen Amon Thein (Schwarzseher), Hendrik Rump und Andreas Schnepper (Quantumfrog), Katja Reiche (designpart), Michael Falk (Humatects), Norbert Egdorf (Grafik und Illustration), Sebastian von Zeberg und Jannik Eilers (threeOax), Stephanie Ritterhoff (Historik und Didaktik) und Thiemo Eddiks (eddiks grafik, Oldenburger Computer Museum) an dem Workshop teil.

Nach einer kurzen Führung durch den bestehenden Gebäudekomplex haben die Teilnehmenden ein gemeinsames Ziel formuliert und erste Ideen gesammelt. Drei Ansätze wurden daraufhin genauer untersucht. So wurde überlegt, inwiefern lebendige Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten entwickelt werden können, wie einzelne Exponate flexibel mit Hintergrundinformationen und Animationen versehen sein könnten und welche Möglichkeiten digitale historische  Stadtmodelle eröffnen. Techniken wie Augmented oder Virtual Reality spielten dabei eine große Rolle. Ziel ist allerdings nicht, nur mit dem Tablet oder Smartphone in der Hand durch die Ausstellungen zu gehen, sondern die Techniken für ein verbindendes Erlebnis zu nutzen und Lerneffekte zu schaffen, wo sie von den Besucherinnen und Besuchern gewünscht werden.

Der cre8_workshop ist ein Angebot von cre8 oldenburg, geeignet für Institutionen, Unternehmen und verschiedenste Themen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.cre8oldenburg.de. 
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Treffen von Selbsthilfegruppen

19.06.2019 20:08 Uhr
Schilddrüsenkrebs
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 24. Juni 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 5 (2. OG) statt. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de


CI-Café
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 3. Juli 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Literarischer Abend zwischen Balkonien und Burkina Faso

16.06.2019 20:13 Uhr

Neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia im Wilhelm13

Die Oldenburger Slam-Poeten Annika Blanke und Christian Bruns präsentieren am Mittwoch, 26. Juni, in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Oldenburg eine neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia. Das Motto für die Wort- und Musikbeiträge lautet an diesem Abend: „Wir packen unsere Koffer“. Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf unter der E-Mail-Adresse ac@metrophobia.de sowie an der Abendkasse für 6 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu nutzen.

Annika Blanke und Christian Bruns brauchen Urlaub. Dringend! Und netterweise nehmen die beiden Gastgeber der Lesebühne Metrophobia das Publikum gleich mit: Gemeinsam mit ihren Gästen aus Literatur und Musik präsentieren sie einen Abend zwischen Balkonien und Burkina Faso, zwischen Ferienbungalows und Fitnessprogramm am Pool. Dabei berichten sie von lustigen Erlebnissen mit dem Zoll, erzählen von Momenten, in den der Hotelbäcker das Mehl wohl mit Zement verwechselt hat und beantworten ganz nebenbei die wichtigsten Urlaubsfragen: Wie packt man seinen Koffer, wenn von den 23 Kilo Gepäckfreimenge schon 20 Kilogramm durch Bücher belegt sind? Wie entschlüsselt man Hotellerie-Hieroglyphen? Und können eigentlich Avocados auch urlaubsreif werden?

Als literarischer Gast ist Klaus Urban dabei. Der ehemalige Professor für Sonderpädagogische Psychologie steht seit 50 Jahren mit eigenen Texten und Solo-Programmen auf der Bühne. Seit 2009 tritt er auch bei Poetry Slams auf. 2011 gewann er den ARTE-Web-Slam; 2015 erhielt er den International Creativity Award des WCGTC. Hinzu kommen Auftritte in Radio und Fernsehen sowie Lesungen und Konzerte in Zusammenarbeit mit Goethe-Instituten in den USA, in Kanada, in Manila und Wellington, Neuseeland.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“, im März 2017 unter dem Titel „Neulich war gestern noch heute“ ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams Slamprodukt.
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Blüten für Insekten am Schlosswall

13.06.2019 10:21 Uhr

NABU und Stadt arbeiten zusammen

Wer zukünftig an der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 vorbeikommt, kann sich über ein neues Beet für Schmetterlinge, Hummeln und andere Wildbienen freuen. Auf der städtischen Fläche direkt gegenüber des Schlossgartens waren am Pfingstwochenende Mitglieder der Schmetterlings-AG des NABU aktiv. Die Ehrenamtlichen waren bereits 2013 mit einem kleineren Beet voll insektenfreundlicher Kräuter gestartet, jetzt wurde die Fläche in Absprache mit der Stadt Oldenburg verdoppelt und neu gestaltet.

Neben einem Schmetterlingsflieder und Kräutern wie Lavendel und Oregano blühen hier künftig auch heimische Glockenblumen, Schöterich und Grasnelken. Dabei wurde speziell darauf geachtet, dass über die gesamte Saison ein Blütenangebot vorhanden ist. So können sich bereits im zeitigen Frühjahr Hummelköniginnen und erste Tagfalter an Schneeheide und Krokussen erfreuen, während Astern und Bergminze im Herbst das Gartenjahr beschließen. Im Sommer sorgen Dornige Hauchechel, Heilziest und Malven für ein gutes Pollen-und Nektarangebot. Einen Großteil der Pflanzen spendete die Stadt Oldenburg.

Wer sich für eine insektenfreundliche Gartengestaltung interessiert, kann in der NABU-Geschäftsstelle verschiedene Infomaterialien erwerben, darunter auch die Gartenbroschüre der Schmetterlings-AG. Kontakt über Tel. 25600 oder mail@nabu-oldenburg.de.
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Landesbibliothek verlängert ihre Öffnungszeiten

13.06.2019 09:50 Uhr

Neue Projekte

Ab Dienstag, 11. Juni, ist die Landesbibliothek Oldenburg jede Woche 19 Stunden länger als bisher geöffnet. Im Lern- und Informationszentrum (LIZ) kann man jetzt wochentags bis 22 Uhr und samstags bis 16 Uhr schmökern. Das neue Angebot soll besonders Studierende und Berufstätige ansprechen und gilt zunächst bis zum Jahresende.

Das 2017 neu eröffnete Lern- und Informationszentrum (LIZ) der Landesbibliothek bietet auf 1.250 m² nicht nur aktuelle Sach- und Fachliteratur in gedruckter und elektronischer Form, sondern auch Belletristik, Zeitschriften und Tageszeitungen. Großzügige Arbeitstische mit WLAN und gemütliche Sitzgruppen verteilen sich über drei lichtdurchflutete Ebenen. Auch Gruppenarbeitsräume für 2 bis 20 Personen können gebucht werden. „Die Öffnungszeiten für Menschen zu erweitern, die tagsüber wenig Zeit haben, war schon bei der Planung des LIZ unser Ziel“, sagte Direktorin Corinna Roeder heute im Rahmen einer Pressekonferenz. „In diesem Jahr sind wir erstmals in der Lage, das Experiment zu wagen und mit dem LIZ in die Verlängerung zu gehen. Die übrigen Räume und der volle bibliothekarische Service stehen unseren Nutzern wie gewohnt zu den bisherigen Zeiten zur Verfügung.“

Gerade für Studierende dürfte die zentral gelegene Landesbibliothek eine gute Wahl sein, wenn sie nach dem Unibetrieb eine ruhige, angenehme Arbeitsumgebung suchen, wo sie einzeln oder in Gruppen bis 22 Uhr konzentriert lernen können. Auch Berufstätige, die sich nach Feierabend noch weiterbilden oder einfach Zeitung lesen und entspannen wollen, haben jetzt keinen Zeitdruck mehr. Für beide Personengruppen könnte sich die Landesbibliothek noch mehr als bisher zu einem sog. „Dritten Ort“ entwickeln - ein Trend, der deutschlandweit in vielen Bibliotheken zu beobachten ist. Als „Dritten Ort“ bezeichnet man einen gern und regelmäßig aufgesuchten Aufenthaltsort jenseits von Arbeits- und Wohnort. Im Spätherbst will die Landesbibliothek evaluieren, ob sie im kommenden Jahr wieder in die Verlängerung geht.
 

Neue Öffnungszeiten der Landesbibliothek Oldenburg ab 11.6.2019
Servicezeiten:
Mo – Fr: 10 – 19 Uhr Sa: 9 – 12 Uhr

Lern- und Informationszentrum (LIZ):
Mo - Fr: 10 – 22 Uhr Sa: 9 – 16 Uhr

Neue Projekte
Die Landesbibliothek Oldenburg startet 2019 gleich vier neue Digitalisierungs- und Erhaltungsprojekte. Schwerpunkte sind historische Zeitungen und Karten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM) und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) bewilligten dafür insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 390.000 Euro. Die Landesbibliothek setzt damit ihre Doppelstrategie, wertvolle Bestände zu digitalisieren und gleichzeitig die Originale zu erhalten, erfolgreich fort. 
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Oldenburger DJanes unterstützen „Luisa ist hier“

10.06.2019 11:03 Uhr

Spendenübergabe von 420,- Euro am 03.06.2019 an Wildwasser Oldenburg

Fünf DJanes aus Oldenburg haben vor rund 200 Gästen im Polyester Klub Oldenburg auf einer Party anlässlich des Weltfrauentages unter dem Motto: „Last Night a DJane Saved My Life“ aufgelegt. 

Die Initiatorin der Party, DJane d-jinx, und vier weitere DJanes, anticlare, Frie, Pius & Rezi, konnten aus den Einnahmen der Eintrittsgelder eine Spende in Höhe von 420,- Euro an Wildwasser Oldenburg übergeben. Damit unterstützten sie in Zusammenarbeit mit dem Polyester Klub Oldenburg die wichtige Präventionsarbeit von Wildwasser Oldenburg. 

Bereits 2018 hat Wildwasser Oldenburg mit dem Projekt „Luisa ist hier“ gemeinsam mit dem Polyester Klub eine bundesweite Präventionskampagne nach Oldenburg gebracht, die ein Hilfsangebot für Frauen und Mädchen in der Partyszene, Clubs, Discos oder Kneipen darstellt. In Clubs und Kneipen kommt es immer wieder zu Situationen, in denen sich Mädchen und Frauen unsicher und unwohl fühlen. 

Mit der einfachen Frage „Ist Luisa hier?“ können sie sich an das Personal wenden und bekommen unmittelbar, unkompliziert und diskret Hilfe. Wildwasser Oldenburg hat das Personal des Polyester Klubs Oldenburg als Fachberatungsstelle geschult. Das gemeinsame Ziel: Mehr Sicherheit für die Gäste! Mit einer weiteren Schulung für neues Personal geht das gemeinsame Projekt „Luisa ist hier“ im Polyester Klub in die zweite Runde. 

Die Wildwasser-Mitarbeiterinnen bedanken sich bei den DJanes und dem Polyester Klub für diesen großartigen Einsatz und die Spende. „Das ist eine Wertschätzung unserer Präventionsarbeit als Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen.“ 
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Lesung ins PFL verlegt

05.06.2019 11:08 Uhr

Saša Stanišić liest aus seinem neuen Buch

Die Lesung des erfolgreichen Schriftstellers Saša Stanišić findet am Mittwoch, 12. Juni, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. 
Aufgrund der hohen Vorverkaufszahlen entschied sich das Literaturbüro die Veranstaltung zu verlegen. Die Veranstaltung beginnt unverändert um 19.30 Uhr. Alle bisher aufgenommenen Kartenreservierungen bleiben gültig. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Am Mittwoch, 12. Juni, ist Saša Stanišić zu Gast beim Literaturbüro Oldenburg. Er präsentiert sein aktuelles Buch „Herkunft“ ab 19.30 Uhr im PFL, und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Michael Vauth. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441-235 3014 vorbestellt werden.

„Herkunft“, sagt Saša Stanišić, ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren zu werden. Und das, was danach kommt. Es ist ein Buch über seine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als sein Großvater seiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass er beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als er fast ertrank. Den Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als er über viele Grenzen nach Deutschland floh. „Herkunft“ ist auch ein Abschied von seiner dementen Großmutter. Herkunft hat für den Schriftsteller mit dem zu tun, was nicht mehr zu haben ist.

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit „Vor dem Fest“ gelang ihm erneut ein großer Wurf. Für den Erzählungsband „Fallensteller“ erhielt er den Rheingau Literatur Preis sowie den Schubart-Literaturpreis.

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Migration und Neuanfang in Südafrika

05.06.2019 10:46 Uhr

Gesprächsabend mit der Autorin Dr. Rita Schäfer

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr
kreativ:LABOR (Kulturetage),
Bahnhofstr. 11, Oldenburg Eintritt frei

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. 

Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. 

Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime. Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.
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Geschichte und Naturkunde zum Anfassen

25.05.2019 20:49 Uhr

Der Förderverein für das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg e.V. ermöglicht neue Vermittlungsformate

Am Freitag, den 24. Mai, fand am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die offizielle Übergabe von neuen Materialien für die Museumspädagogik statt. Durch den Ankauf von Repliken aus der Römerzeit profitieren diesmal die jüngsten Museumsgäste: Die Handmaterialien können in Workshops eingesetzt werden. Außerdem helfen zwei neue naturkundliche Modelle dabei, den Museumsgästen die anatomischen Besonderheiten von Haushuhn und Karpfen zu vermitteln.

Der Förderverein Natur und Mensch e.V. leistet einen wichtigen Beitrag zur Arbeit des Landesmuseums Natur und Mensch, vor allem – aber nicht ausschließlich – im Bereich der Vermittlung. Dank der neuen Repliken von römischen Alltagsgegenständen wie Kleidung, Schmuck, Haushaltsgegenständen und Spielen, aber auch einer Legionärsausrüstung, ist es jetzt für Gruppen möglich, spielerisch in diese Zeit einzutauchen. Für den naturkundlichen Bereich wurden zwei anatomische Modelle mit herausnehmbaren Organen erworben, die den jeweiligen Aufbau und die Besonderheiten des Tierkörpers leichter begreifbar machen. Die Neuerwerbungen wurden vom Vorstand des Fördervereins an die stellvertretende Direktorin des Hauses, Dr. Christina Barilaro, und die Vermittlerinnen Tosca Friedrich und Kirsten Preuss übergeben. Ebenfalls anwesend waren der Kassenwart des Fördervereins, Uwe Kramer, die Schriftführerin Evelyn Kloos, sowie einige weitere Mitglieder.
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Fahrradtasche mit Bargeld entrissen

23.05.2019 21:54 Uhr
Am Dienstagabend, 21.05., gegen 22.20 Uhr kam es zu einem Raub auf den Mitarbeiter eines Wettbüros an der Alexanderstraße.

Der 53-jährige Angestellte war gerade dabei, nach Geschäftsschluss die Eingangstür des Wettbüros abzuschließend und sich auf den Heimweg zu machen. Ein unbekannter Mann trat in diesem Moment aus Richtung Gertrudenstraße kommend an den 53-Jährigen heran und riss ihm eine Fahrradtasche, unter anderem mit Bargeld, aus der Hand. Anschließend flüchtete der Unbekannte in die Weskampstraße. Die sofort eingeleitete Fahndung, an der sich sieben Streifenwagen beteiligten, verlief ergebnislos.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 1,70 bis 1,75 Meter großen und schlanken Mann mit Dreitagebart gehandelt haben. Bekleidet war der Unbekannte nach Zeugenangaben mit dunkler Hose sowie grauem Kapuzenpullover. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes eingeleitet; Zeugenhinweise zur Tat oder zu einem möglichen Täter werden unter Telefon 0441/790-4115 entgegengenommen. 
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AWB und ARGE Duales System weisen auf geänderte Abfuhrzeiten im Innenstadtbereich hin

23.05.2019 21:29 Uhr
Aus aktuellem Anlass weisen der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) sowie die ARGE Duales System Oldenburg nochmals darauf hin, dass sich die Abfuhrzeiten der gelben Säcke im Innenstadtbereich geändert haben. Seit dem 9. Mai wird die Abfuhr durch die ARGE Duales System bereits wieder ab 7 Uhr morgens vorgenommen und nicht erst ab 10 Uhr.

„Hintergrund dieser Regelung ist das Ergebnis eines Arbeitssicherheits-Gutachtens“, erklärt Carsten Heine, Sprecher der ARGE Duales System Oldenburg, und ergänzt: „Darin wird aufgrund des bereits um 10 Uhr einsetzenden Publikumsverkehrs in der Fußgängerzone eine unzumutbare körperliche und psychische Belastung der ARGE-Mitarbeiter festgestellt. Bereits herausgestellte Warenauslagen, Bestuhlungen sowie ausgefahrene Markisen und abgestellte Fahrräder verengen zu dieser Zeit zusätzlich die Durchfahrt der Abfallsammelfahrzeuge. Die Folge ist ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, insbesondere für Passanten.“ Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB, pflichtet ihm bei: „Der AWB leert die Rest- und Bioabfballbehälter schon seit langem bereits um 7 Uhr morgens. Unsere Fahrzeuge kommen dann recht gut durch, und auch enge Straßen im Bereich der Fußgängerzone lassen sich dann befahren.“ Aus diesem Grund hat sich die ARGE Duales System in Absprache mit dem AWB sowie dem City-Management-Oldenburg (CMO) dazu entschieden, die Abfuhrzeiten der gelben Säcke wieder ab 7 Uhr vorzunehmen.

Damit die Fußgängerzone für alle Besucherinnen und Besucher zu jeder Zeit einen sauberen Eindruck macht, appellieren der AWB, die ARGE Duales System sowie das CMO an alle Händler und Anlieger, die gelben Säcke am Abfuhrtag pünktlich um 7 Uhr zur Abfuhr bereit zu stellen. Verspätet herausgestellte Säcke können nicht mehr abgeholt werden und müssen von den Nutzerinnen und Nutzern wieder entfernt werden. Auch ein Hinausstellen der Säcke am Vorabend der Abfuhr ist nicht gestattet. Die Erfahrung zeigt leider, dass viele Säcke am Folgetag aufgerissen sind und die darin enthaltenen Abfälle die Fußgängerzone verunreinigen.

Die nächsten Abholtermine der gelben Säcke im Abfuhrbezirk der Innenstadt sind am 23. Mai sowie am 6. und 20. Juni.
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Internationaler Museumstag im Landesmuseum für Natur und Mensch

16.05.2019 12:46 Uhr

Museen – Zukunft lebendiger Tradition

Am Sonntag, den 19. Mai findet der alljährliche Internationale Museumstag im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Bei freiem Eintritt finden ganztägig kleine Aktionen und Führungen unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ zu den Themen Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln statt.


Programm:

11.15 Uhr
Führung: Sehnsucht nach Identität -
Der Mensch und seine Umwelt im Wandel der Zeit

15.00 Uhr
Familienführung: Alter Schuh oder neue Erfindung?
Geschichten zu steinzeitlichen Operationen und römischen Perücken

Ganztägig
Archäologie Quiz: Mit diesem Quiz können sich Kinder und Erwachsene selbst auf eine Reise durch die Dauerausstellung begeben und archäologische Rätsel lösen.
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Brandschutzanforderungen nicht erfüllt: CCO-Tiefgarage wird geschlossen

10.05.2019 19:32 Uhr

Stadtverwaltung untersagt weitere Nutzung

Die Betriebsfähigkeit der CCO-Tiefgarage kann nicht mehr gewährleistet werden. Hintergrund sind nicht erfüllte Brandschutzanforderungen. Diese haben nun in der Konsequenz dazu geführt, dass die Stadtverwaltung mit dem heutigen Tag die sofortige Schließung der Anlage anordnen musste.

Bei einer brandschutztechnischen Einschätzung durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass erhebliche Mängel im Brandschutz bestehen. Der Bericht sowie die Auflistung der erforderlichen Maßnahmen, damit die Tiefgarage weiter betrieben werden kann, wurden dem Betreiber der Tiefgarage und dem Eigentümer der Immobilie aufgegeben. Beide wurden aufgefordert, sich sofort um die Wiederherstellung des gefahrlosen Parkens in der Tiefgarage zu kümmern. Notwendige Unterlagen, dass die brandschutztechnische Infrastruktur wieder hergestellt ist (u.a. durch Vorlegen mängelfreier Prüfberichte) wurden trotz mehrerer mündlicher als auch schriftlicher Aufforderungen bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht geliefert. Die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer der Tiefgarage ist daher nicht mehr gewährleistet.

Die Stadtverwaltung musste daher die Nutzung der Tiefgarage mit sofortiger Wirkung untersagen. Betreiber und Eigentümer wurden noch einmal aufgefordert, sofort für die Wiederherstellung der Sicherheit in der Tiefgarage mit den erforderlichen Maßnahmen zu sorgen.

Die Mieter des CCO-Gebäudes wurden umgehend über die sofortige Schließung informiert. Dort standen zuletzt noch etwa 200 Parkplätze zur Verfügung. Alternative Parkmöglichkeiten finden Parkplatzsuchende etwa auf dem Pferdemarktparkplatz, im Parkhaus Staulinie oder im Parkhaus am Waffenplatz. Weitere Parkmöglichkeiten finden sich unter:
https://www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/verkehr/parken/parkplaetzeparkleitsystem.html.

Eigentümerin der CCO-Tiefgarage ist zum Großteil die Stadt Oldenburg, soweit diese auf oder unter dem Grundstück der Straße Am Stadtmuseum liegt. Der Teil der CCO-Tiefgarage, der sich unter den privaten Grundstücken der CCO-Immobilie befindet, gehört dem Eigentümer dieser Immobilie.
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Netzwerken in der „Umbaubar“

10.05.2019 19:23 Uhr

„cre8_open“ am 20. Mai – Kreativwirtschaft und Wirtschaftsförderung laden ein

„cre8_open“ – das ist ein offener Abend zum Schnacken, Austauschen und Netzwerken. Dazu laden das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Oldenburg für Montag, 20. Mai, ab 19.30 Uhr in die „Umbaubar“, Stau 25, ein. Der Abend ist gedacht für Unternehmen aus der Region Nordwest sowie alle, die Kreative aus Oldenburg und Umgebung aus den Bereichen Design, Webentwicklung, Instagram, Film, Fotografie, Text, Illustration, Kunst und Unternehmensberatung treffen und kennenlernen wollen.

Im Verlaufe des Abends werden zwei Unternehmerinnen neu im Netzwerk begrüßt und vorgestellt: Dies sind Frauke Schnütgen (Raum für Glaskunst, Dangast) und Silvia Rutkowski (Coaching für Künstler und Kreative, Oldenburg).

Wer beim nächsten „cre8_open“ seinen Arbeitsbereich oder ein interessantes Projekt vorstellen möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an info@cre8oldenburg.de zu melden. Das Orga-Team mit Beate Kuchs, Norbert Egdorf und Daniel Penschuck freut sich auf viele Gäste. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Videoclip zur Veranstaltung findet sich unter www.cre8oldenburg.de/cre8_open-2.
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Plakatausstellung zur Lebendigen Bibliothek

10.05.2019 19:10 Uhr

Ergebnisse des Plakatwettbewerbs werden in der Stadtbibliothek präsentiert

Seit dem 9. Mai 2019 präsentiert die Stadtbibliothek im PFL, Peterstr. 3 insgesamt 37 Plakatentwürfe zur Veranstaltung „Lebendige Bibliothek“. Die Plakate wurden von Schülerinnen und Schülern des BZTG (Bildungszentrum Technik und Gestaltung) entworfen, nachdem sie sich intensiv mit dem Konzept der Veranstaltung beschäftigt hatten.

Das Team der Lebendigen Bibliothek hat aus diesen Plakaten ein Gewinnerplakat gewählt, mit dem ab sofort in der ganzen Stadt geworben wird. Alle Entwürfe werden in einer Ausstellung im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im PFL bis zur Veranstaltung am 15. Juni 2019 gezeigt.

„Ich habe besonderen Wert auf eine klare, aufgeräumte Gestaltung bei meinem Plakat gelegt, um möglichst viele Personen anzusprechen. Der Hintergrund hat eine Farbe, die in jeder Umgebung auffällt“, erläutert Jasmin Hurling, die mit ihrem Entwurf den Plakatwettbewerb gewonnen hat. Mit schwarzen Rahmenteilen deute sie einen offenen und trotzdem geschützten Raum an, genau wie es den Gesprächssituationen der Lebendigen Bibliothek entspreche, so Hurling weiter. Der Slogan „Ein Buch hat mir erzählt“ solle Spannung erzielen und Interesse wecken.

Die Kooperationspartner der Lebendigen Bibliothek, Präventionsrat Oldenburg, VHS Oldenburg und  Stadtbibliothek Oldenburg, sehen in diesem Plakat den Werbeauftrag am besten umgesetzt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de 
und  www.praeventionsrat-oldenburg.de.
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EWE-Mitarbeiter*innen spenden an Blauschimmel Atelier Oldenburg

10.05.2019 17:26 Uhr

2.000 Euro durch Verzicht auf Cent-Beträge

Einen Betrag von 2.000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE dem Blauschimmel Atelier Oldenburg gespendet.

Das Blauschimmel Atelier als Ort gelebter Inklusion wurde 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unterschiedlicher Generationen und Kulturen, um miteinander künstlerisch tätig zu sein. In wöchentlichen Kursen in den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Musik und Bewegungsimprovisation entwickeln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus eigenen Ideen und durch gemeinsame Improvisationen ihre individuellen künstlerischen Vorstellungen. Workshops, Kunst- und soziokulturelle Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Bühnenstücke, Performances, Maskenspiele und Konzerte zeigen die Vielfalt und mitreißende Energie des künstlerischen Ausdrucks, der gerade die inklusive Arbeit auszeichnet.

Das Blauschimmel Atelier kooperiert mit der Universität Oldenburg, mit dem Staatsorchester und vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen. Es finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren, Spenden, Auftrittsgagen und einen kommunalen Zuschuss. Jessica Leffers als Geschäftsführerin und Theresa Ehmen vom Vorstand haben am Dienstag einen Scheck von Almut Siems, Vorsitzende des Betriebsrats der EWE AG, in den Räumlichkeiten des Ateliers in der Klävemannstraße entgegen genommen.

Das Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften (EWE AG, EWE VERTRIEB, EWE NETZ, EWE TRADING, EWE GASSPEICHER, GTG, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN). „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärte Carsten Hahn. Die auf diese Weise angesammelten Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu.

Weitere Informationen zum Blauschimmel Atelier. 
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Bienen und Imkerei in der Stadtbibliothek

05.05.2019 16:37 Uhr

Imkerverein Oldenburg informiert

Am Samstag, 4. Mai, von 11 bis 14 Uhr ist Ute Brinkmann vom Imkerverein Oldenburg zu Gast in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3. Sie informiert über Bienen und Imkerei und beantwortet im persönlichen Gespräch gerne Fragen. Zusätzlich wird ein Tisch mit Büchern zum Thema zur Ausleihe vorbereitet, damit sich Interessierte auch zu Hause weiter damit auseinandersetzen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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„Das Meer und der Mensch“

02.05.2019 09:37 Uhr

Vortrag von Dr. Lars Gutow am Landesmuseum für Natur und Mensch

Am Freitag, den 03. Mai berichtet Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut ab 19.00 Uhr von seinen Erfahrungen als Meeresforscher und der Rolle, die ein Wissenschaftler im Kampf gegen menschengemachte Umweltveränderungen einnehmen kann.

Die zunehmende Verschmutzung unserer Meere ist inzwischen in der Mitte des gesellschaftlichen Bewusstseins angekommen und ruft oft Gefühle der Ratlosigkeit hervor. In dem Vortrag „Das Meer und der Mensch – Eine schicksalshafte Beziehung“ stellt Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ganz konkret vor, wie er und seine Kollegen als Wissenschaftler einen Beitrag zur Aufklärung und oft auch Beratung leisten. Dabei werden nicht nur Forschungsprojekte, wie zum Beispiel das Monitoring von Lebensorganismen auf dem Grund der Nordsee, sondern auch seine Bemühungen, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Verpflichtungen für die Politik zu formulieren, vorgestellt.

Dr. Lars Gutow ist seit 2005 als Wissenschaftler und Meeresbiologe am Alfred- Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven tätig. Gutow betreut dort unter anderem internationale Kooperationen, sein geographischer Schwerpunkt liegt jedoch in der Nordsee. Neben der Müllverschmutzung der Meere, der er sich schon sehr lange widmet, sind außerdem die tropische Ökologie und Biogeografie seine wissenschaftlichen Fachgebiete.
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Pflegeberuf im Wandel

27.04.2019 21:00 Uhr

Pius-Hospital und WBS SCHULEN gründen Ausbildungsverbund für Oldenburg und die Region

Um nach der Neuordnung der Pflegeausbildung durch das 2020 in Kraft tretende Pflegeberufegesetz weiterhin einen hohen Qualitätsstandard in der Pflegeausbildung zu sichern, engagiert sich der neu gegründete „Ausbildungsverbund Pflege für Oldenburg und Region“. Neben den Initiatoren aus Pius-Hospital und WBS SCHULEN Oldenburg beteiligen sich hieran mehrere ausbildende Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich. Das Netzwerk steht für weitere Teilnehmer offen.

Kernpunkt der bundesweiten Ausbildungsreform ist die sogenannte generalistische Pflegeausbildung. Die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden künftig zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt. Demnach werden die Auszubildenden, deren Ausbildung sich an den Bedürfnissen von Menschen aller Altersgruppen orientiert, in allen Bereichen der Pflege eingesetzt. Ab 2020 starten die ersten Kurse in der generalistischen Ausbildung. Dieses Vorhaben bringt nicht nur Vorteile für die pflegerische Versorgung – auch mit Blick auf den prognostizierten Fachkräftemangel – es stellt die Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildung gleichfalls vor große Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, setzen die beteiligten Ausbilder auf eine sinnvolle Vernetzung. „Eine kollegiale Zusammenarbeit und das Aufeinanderzugehen sind notwendige Voraussetzungen, um dieses Vorhaben gelingen zu lassen“, so Birgit Burkhardt, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Pius-Hospitals in Oldenburg, die gemeinsam mit Jan van der Meer, Leiter der WBS SCHULEN in Oldenburg, den „Ausbildungsverbund Pflege Oldenburg und Region“ initiierte. „Gemeinsam Verantwortung für Oldenburg und die Region zu übernehmen, bewirkt, dass der Ausbildungsstandort attraktiv bleibt und die Ausbildungsplätze gesichert sind“, erklären beide. Mit der Absichtserklärung sollen verlässliche und planbare Strukturen bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes geschaffen werden, sodass alle davon Betroffenen – die Auszubildenden, die Menschen, die auf professionelle Hilfe angewiesen sind sowie die Träger der praktischen Ausbildung – davon profitieren können.

Bei einem ersten Treffen im April in Oldenburg unterzeichneten die bisherigen Verbundmitglieder in einer Absichtserklärung ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und erörterten sowohl die Chancen als auch die Ungewissheiten, die ein Ausbildungsverbund mit sich bringt. Ein weiteres Treffen ist für den 22. Mai 2019 im Pius-Hospital geplant, um Absprachen und Verbindlichkeiten für eine Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität in der Zukunft zu definieren. Interessierte Ausbildungsträger sind eingeladen, sich dem Verbund anzuschließen. Kontakt/Anmeldung: Birgit.Burkhardt@pius-Hospital.de oder jan.vanderMeer@wbs-schulen.de.
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Aufbruch in die Moderne

27.04.2019 20:52 Uhr

Peter Braun stellt Künstlerportrait Ilse Schneider-Lengyels im Wilhelm13 vor

Ilse Schneider-Lengyel (1903 bis 1972) gehörte in den 1920er Jahren zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen. Peter Braun verfasste auf der Grundlage ihres erst spät entdeckten Nachlasses ein Portrait der Fotografin, Ethnologin und Dichterin. Am Donnerstag, 9. Mai, stellt er sein Buch im Programm des Literaturbüros vor und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Jan Gerstner über die hellwache Frau, die für ihre Umgebung stets rätselhaft blieb. Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 20 Uhr und wird in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg ‚Selbst-Bildungen‘ der Carl von Ossietzky Universität durchgeführt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Ilse Schneider-Lengyel erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am ‚Neuen Sehen‘ von László Moholy-Nagy. Ihre Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Neben die Fotografie trat ihr vielseitiges literarisches Schreiben. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 – in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt – konnte sie jedoch einen Großteil ihrer Texte nicht veröffentlichen.

Peter Braun, Literaturwissenschaftler und Schreibdidaktiker, war von 1997 bis 2009 an der Universität Konstanz tätig und leitet seit 2010 das Schreibzentrum der Universität Jena. Er veröffentlicht essayistische und wissenschaftliche Beiträge, die immer wieder den Wechselwirkungen der Künste nachgehen, so bei Adelbert von Chamisso, Hubert Fichte, Ilse Schneider-Lengyel und Christa Wolf.
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Unbekannter Einbrecher flüchtet nach Sexualdelikt

27.04.2019 20:43 Uhr

Zeugenaufruf der Polizei

Am späten Donnerstagabend ist es in einer Wohnung am Damm in Oldenburg zu einem Sexualdelikt gekommen. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand hatte sich ein etwa 20 Jahre alter Mann gegen 21.45 Uhr über ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zugang zur Hochparterre-Wohnung einer 80-jährigen Oldenburgerin verschafft. Hier begann der Täter offenbar, Diebesgut zusammenzusuchen.

Die 80-Jährige, die sich in der Küche der Wohnung aufhielt, habe ihren Angaben zufolge plötzlich Geräusche und Licht im Flur wahrgenommen. Als die Rentnerin nachsehen wollte, sei sie dann im Flur auf den Einbrecher getroffen. Es kam im weiteren Verlauf zu einem Sexualdelikt. Anschließend verließ der Täter die Wohnung durch die Wohnungstür und flüchtete in unbekannte Richtung. Die 80-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich führten bislang nicht zum Erfolg. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem gesuchten Tatverdächtigen könnte es sich um einen etwa 20 Jahre alten und etwa 1,75 Meter großen Mann mit südländischem Erscheinungsbild gehandelt haben. Er soll schlank gewesen sein und habe kurze schwarze Haare sowie dunkelbraune Augen gehabt. Bekleidet sei der Unbekannte mit dunkelblauer oder schwarzer Kapuzenjacke sowie gleichfarbiger Stoff- oder Jogginghose mit einem weißen Streifen an den Beinaußenseiten gewesen. Außerdem habe der Mann schwarze Sportschuhe getragen.

Nach Aussage einer Zeugin soll sich eine Person mit ähnlicher Beschreibung bereits am Nachmittag auf einer Parkbank in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben.

Weitere Angaben zum Tathergang und zur Art des Diebesgutes können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Zur Klärung der genauen Tatumstände erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise unter Telefon 0441/790-4115.
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Perspektiven auf Flucht

27.04.2019 20:39 Uhr

Filmreihe im Cine k

In der Reihe "Perspektiven auf Flucht" beleuchtet das Cine k wichtige Hintergrundinformationen auf Migration und Flucht nach Europa. Es geht um Seenotrettung, Waffenhandel und Rüstungsindustrie, Klimawandel, Armutsmigration und die Lebenssituation von Geflüchteten in Deutschland. Wir wollen einen Raum eröffnen, um über die Folgen europäischer Lebensweisen und Wirtschaftspolitik zu reflektieren sowie mögliche Interventionen zu diskutieren.

Die Filme finden mit thematischer Einführung und anschließender Diskussion statt. Der Eintritt erfolgt gegen Spende.

Termine:

Di 30.4. Enjoy Poverty Der Film stellt die zunächst zynisch klingende Frage, ob Armut für Afrika nicht die größte Ressource ist. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wurde aber auch kritisiert. Di 14.5. Keinheimatfilm. Willkommen in Deutschland Der Film erzählt die Geschichten geflüchteter Menschen, die 2015 in der Notunterkunft einer kleinen Gemeinde im Münsterland ankommen. Di 21.5. Die Mission der Lifeline Über zwei Jahre hat Filmemacher Markus Weinberg die "Mission Lifeline" mit seiner Kamera begleitet – bis vor die libysche Küste, wo sich der Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische Idee entwickelt. Eine Filmreihe der Seebrücke Oldenburg in Kooperation mit dem Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg. Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter https://www.cine-k.de/programm/reihen/10134.perspektiven_auf_flucht
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Drei neue Medienkunst-Stipendiaten am Edith-Russ-Haus

27.04.2019 20:28 Uhr

Viktor Brim, Mario Pfeifer und Kim Schoen erhalten jeweils 10.000 Euro für neues Projekt

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst jedes Jahr drei sechsmonatige und mit jeweils 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendien. Diese gehen in diesem Jahr an:  Viktor Brim für das Projekt „Practical Fiction“, Mario Pfeifer für die Installation „Zelle 5 – 800 °Celsius“ sowie Kim Schoen für die Realisierung von „Baragouin“. Insgesamt hatten sich 436 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für die Stipendien beworben, um ihre eingereichten Werke am Edith-Russ-Haus umsetzen zu können. „Wir haben in diesem Jahr eine Rekordzahl an Bewerbungen erhalten. Gleichzeitig war die ganze Jury beeindruckt von der hohen Qualität der Projektvorschläge“, sagen die beiden Leiter des Edith-Russ-Hauses, Edit Molnár und Marcel Schwierin, die mit Nav Haq, Senior-Kurator am M HKA (Antwerpen), und Monika Szewczyk, Direktorin des De Appel (Amsterdam), die Jury bildeten. Während einige gemeinsame Themen und Tendenzen erkennbar waren, wurde die endgültige Auswahl aufgrund der Sorgfalt der Recherche, der ästhetischen Qualität und der Klarheit der Vision der individuellen Künstlerinnen und Künstler getroffen.

Über die Projekte
Der Projektvorschlag „Practical Fiction“ von Viktor Brim verbindet die Rohstoffpolitik in der Sowjetunion unter Josef Stalin und im Russland Wladimir Putins anhand der Diamantenmine Mir in Jakutien, Sibirien. Der Künstler konzipiert eine Ausstellung mit einem Film, den er dort drehen wird, und einer neuen Publikation mit seinen Archivrecherchen über die sowjetische und russische Rhetorik, ergänzt mit weiteren Materialien. Brims bemerkenswerte filmische Arbeit betrachtet die Auswirkungen verschiedener Regime auf die sibirische Landschaft, lädt aber auch zur Reflexion über Rohstoffausbeutung im weltweiten Maßstab ein.

Mario Pfeifer führt in seiner neuen Installation „Zelle 5 – 800 °Celsius“ die Untersuchung ungeklärter Vorfälle rund um den gewaltsamen Tod von Menschen fort, die in Deutschland Zuflucht suchten. Bereits in der Videoinstallation „Again“ (2018) hatte er ein Tribunal anstelle eines Gerichtsprozesses inszeniert, der nie stattgefunden hat: für den Iraker Schabas Saleh Al-Aziz, der tot aufgefunden wurde, eine Woche bevor er als Zeuge gegen vier Männer aussagen sollte, die ihn misshandelt hatten. „Zelle 5“ wirft wiederum neue Fragen über den ungeklärten Feuertod des aus Sierra Leone stammenden Flüchtlings Oury Jalloh auf. Pfeifer aktiviert sein Publikum als Geschworene, während er zugleich die entscheidende Rolle von Medien und Vermittlung zur Bildung der gesellschaftlichen Meinung betont.

Kim Schoen, die sich in den letzten Jahren mit den Themen Unsinn und Wiederholung beschäftigt hat, markiert mit der experimentellen Installation „Baragouin“ (französisch für unverständliches Kauderwelsch) einen Wendepunkt in ihrem Schaffen. Sie verleiht Reproduktionen von Skulpturen eine Stimme, deren Ursprünge vom Buddhismus über Rokoko und Neoklassizismus bis zur Moderne reichen und plant mit ihnen eine „Nonsens-Oper“ aufzuführen. Gemeinsam mit einem Kunsthistoriker und einem Stimmtalent, das den Klang von Sprachen imitieren kann, wird „Baragouin“ die Skulpturen so präsentieren, als „redeten“ sie in Stimmen ihrer ursprünglichen Herkunft. Die kommerziellen Reproduktionen zusammen mit dem Echo von Sprachen halten der Museologie einen grotesken Spiegel vor.

Die Stiftung Niedersachsen fördert das Stipendienprogramm des Edith-Russ-Hauses seit 2001. Viele der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet. Mit ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken und seine an Qualität orientierte Profilierung unterstützen, um die Verwirklichung von Projekten zu ermöglichen, internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.

Weitere Informationen mit den Jurybegründungen im Wortlaut gibt es im Internet unter www.edith-russ-haus.de/stipendien.
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Fahradputzaktion am Julius-Mosen-Platz

24.04.2019 21:38 Uhr

Polizei registriert Fahrräder

Am kommenden Samstag, 27. April 2019, putzt der Service-Club der Round-Tabler wieder Fahrräder zugunsten von TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. Gegen einen geringen Betrag können Radfahrer*innen ihr Zweirad vor dem Einkaufsbummel abgeben und es anschließend blitzblank wieder abholen. 
Vorher oder hinterher kann man sich sein Fahrrad gleich nebenan registrieren lassen. In der Zeit von 10 bis etwa 15.30 Uhr bieten die Polizeibeamten der „Ermittlungsgruppe Fahrraddiebstahl“ diesen kostenlosen Service für Neu- und Gebrauchträder an.

Die Registrierung von Fahrrädern durch die Oldenburger Polizei nahm im Jahr 1984 ihren Anfang; inzwischen wurden im Stadtgebiet mehr als 125.000 Räder registriert. Sollte es zum Diebstahl eines registrierten Fahrrades kommen, können die gespeicherten Daten wie die Rahmennummer des Fahrrades für eine Sachfahndung herangezogen werden. Werden registrierte Fahrräder aufgefunden oder sichergestellt, kann die Polizei den Eigentümer des Rades ermitteln und diesem das Rad wieder aushändigen. Eine Zuordnung ist daher auch ohne Diebstahlsanzeige möglich.

Außerhalb der Sonderaktion am kommenden Samstag ist eine Fahrradregistrierung bei den Polizeidienststellen in der Wallstraße und am Friedhofsweg rund um die Uhr auch ohne Anmeldung möglich. Mitzubringen ist neben dem Fahrrad lediglich der Personalausweis.

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People Power

24.04.2019 21:27 Uhr

Gaming-Theater im theater wrede+

Gaming-Theater im theater wrede+: People Power

Mit der Uraufführung von People Power wurde das außergewöhnliche und medienübegreifende Game-Theaterformat erforscht und auf die Bühne gebracht. In dieser interaktiven Live-Gamestruktur spielen die Zuschauer als Teams für ein gemeinsames Ziel. Kooperation ist unerlässlich, um sein Schicksal weiter zu bestimmen. Egal ob Beginner oder Profi-Gamer: Um dieses Abenteuer zu meistern, braucht man Mut, Geschick, Entscheidungsfreude, Humor, aber insbesondere Herz und Verstand.

Das Szenario: Ein populistischer Autokrat regiert das Land. Doch Neuwahlen stehen kurz bevor. Du, als Teil eines kritischen Theaterabends, wirst festgenommen und kämpfst gemeinsam mit den anderen Festgenommenen um die Freilassung. Doch sei auf der Hut: jede Entscheidung, die du triffst, hat Konsequenzen, da musst du clever sein. Denn wie wird die Wahl ausgehen? Worauf setzt du? Auf den Regierungswechsel oder auf die Weiterführung der Autokratie?

Nächste Aufführungstermine: Fr 26.04.19 20:30 Uhr; Sa 27.04.19 20:30 Uhr
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Red Umbrella Struggles

17.04.2019 10:52 Uhr

Internationale Gruppenausstellung vom 18. April bis 23. Juni 2019

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt ab dem 18. April die internationale Gruppenausstellung „Red Umbrella Struggles“. Ausgehend von zwei neuen Auftragsarbeiten von Petra Bauer und Daniel Jacoby, die 2018 Stipendien am Edith-Russ-Haus erhielten, setzt sich die Ausstellung mit dem umstrittenen und facettenreichen Thema Sexarbeit auseinander. In so verschiedenen Medien wie Fotografie, Archivmaterial, Installation und Dokumentarfilm versuchen die Künstlerinnen und Künstler, durch Dialoge mit Sexarbeitenden ein besseres Verständnis für das schwierige Thema zu entwickeln. Beteiligt sind neben Petra Bauer/SCOT-PEP und Daniel Jacoby Louise Carrin, Ditte Haarløv Johnsen sowie Tadej Poga?ar und Lilla Szász.

„Die politischen und moralischen Diskurse über Sexarbeit neigen häufig dazu, Sexarbeitende zu bevormunden, und machen es ihnen schwer, ihre Identitäten differenziert und eigenständig zu bestimmen“, so Edit Molnár und Marcel Schwierin, die das Edith-Russ-Haus gemeinsam leiten. „Die Ausstellung ‚Red Umbrella Struggles‘ will daher den gesellschaftlichen Kampf dieser marginalisierten Berufsgruppe sichtbar machen.“ In dem kollaborativen Ansatz der künstlerischen Arbeiten spiegele sich insofern auch die gegenseitige Unterstützung der Betroffenen. Die Arbeiten verzichten bewusst auf Voyeurismus und darauf, Opferbilder zu schaffen. Stattdessen arbeiten sie in einer Atmosphäre des Austausches, in dem Fragen der Würde und der Rechte von Sexarbeitenden diskutiert werden können. Sie akzeptieren Sexarbeitende als Experten ihres eigenen Lebens und erforschen die Komplexität von Geschlechterfragen, Migration und Arbeitsbedingungen in diesem ideologisch aufgeladenen Thema.

Der Titel der Ausstellung, der sich mit „Rote-Regenschirm-Kämpfe“ nur schlecht übersetzen lässt, verweist auf das internationale Symbol der Bewegung für die Rechte von Sexarbeitenden, den roten Regenschirm. Er wurde zum ersten Mal 2001 im Red Umbrella March eingesetzt, den der slowenische Künstler Tadej Poga?ar während der 49. Biennale von Venedig organisierte. Die Demonstration war ein Teil seines langfristig und partizipativ angelegten Projekts CODE:RED, das Sexarbeit als eine spezifische Form von Schattenwirtschaft erforscht und diskutiert. Das 1999 begonnene und bis heute andauernde Projekt wird im Rahmen der Ausstellung in seiner Gesamtheit vorgestellt.

Die Ausstellung wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Gesellschaft zur Förderung von Medienkunst (GzFM) und unterstützt vom Centre Audiovisuel Simone de Beauvoir.

Rahmenprogramm
Das Edith-Russ-Haus greift das Thema Sexarbeit in einem begleitenden Programm auf: Direkt vor der Eröffnung am Mittwoch, 17. April, findet um 17 Uhr ein Podiumsgespräch mit vielen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler statt. Die Eröffnung beginnt um 19 Uhr. Am Mittwoch, 8. Mai, wird ein öffentlicher Rundgang mit der Sexarbeiterin Mademoiselle Ruby und Dorothee Türnau, Mitarbeiterin von Phoenix, Beratungsstelle für Prostituierte in Niedersachsen, mit anschließendem Gespräch angeboten. Zudem zeigt das Edith-Russ-Haus am Freitag, 21. Juni, den Dokumentarfilm „Lovemobil“ über das Leben von Sexarbeiterinnen, die ihr Geld in Wohnmobilen an niedersächsischen Landstraßen verdienen. Im Anschluss können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Regisseurin diskutieren.

Kuratiert von: Edit Molnár & Marcel Schwierin
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Schiff ahoi an der Hafenpromenade

17.04.2019 10:46 Uhr

Bau neuer Landungsbrücke schreitet voran – Mehr Fahrgastschiffe laufen Oldenburg an

Attraktive Anlaufstelle im Alten Stadthafen: Am östlichen Ende der Hafenpromenade entsteht derzeit im Bereich hinter der Agentur für Arbeit ein neuer Anleger für Fahrgastschiffe. Knapp 740.000 Euro investiert die Stadt Oldenburg in den Ausbau der Hafen-Infrastruktur, um der steigenden Nachfrage von Reedereien Rechnung zu tragen und um Passagieren besseren und vor allem barrierefreien Komfort zu bieten. „Es freut mich, dass Reedereien verstärkt Kurs auf Oldenburg nehmen. Der Hafen ist mit seiner Nähe zur Innenstadt eine Attraktion. Davon kann der Tourismus künftig noch stärker profitieren“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Landungsbrücke erhält einen 20 Meter langen und fünf Meter breiten Ponton. Außerdem entstehen eine Zugangsplattform und ein etwa elf Meter langer Zugangssteg. Der Anleger wird darüber hinaus mit einem Plattformlift für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ausgestattet. Mit der Landungsbrücke wird das Ein- und Aussteigen für die Passagiere erheblich erleichtert. Dies gilt besonders für Personen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. „So wird der Anleger für alle Menschen ohne Schwierigkeiten nutzbar. Das ist überfällig“, betont Krogmann. 

Auch der Tidenhub von bis zu 2,80 Meter wird durch den Fahrgastanleger an Bedeutung verlieren. Der Zugangssteg zwischen oberer Plattform und dem Ponton passt sich automatisch den wechselnden Neigungen aufgrund des Tideeinflusses an. Die Pontonanlage soll bis Mai fertig werden. Ende Juli soll dann auch der Lift zur Verfügung stehen. Der Anleger wird für auch für größere Schiffe ausgelegt sein. Vom 14. bis 18. Juni wird zum Beispiel das 102 Meter lange Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ dort festmachen.

Um die durch die laufenden Dieselgeneratoren entstehenden Immissionen zu reduzieren, wird auch ein fernsteuerbarer Landstromanschluss für die Fahrgastschiffe installiert. Der Stromanschluss wird dann bei Bedarf zeitnah aus der Ferne ein- und auch wieder ausgeschaltet. Die Einschaltzeiten sollen zukünftig auch programmierbar sein, den Schiffen steht der Landanschluss dann durchgängig 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Die über den Landanschluss gelieferte Energie im Oldenburger Stadthafen ist dank Ökostromtarif aus 100 Prozent erneuerbarer Energie und daher CO2-neutral.

Die Bremer Reederei „Hal över“ hat nach der Fertigstellung des neuen Anlegers vermehrte Ausflugsfahrten nach Oldenburg in Aussicht gestellt, auch von anderen Reedereien gibt es positive Signale. Für die neue Landungsbrücke liegen dem Eigenbetrieb Hafen bisher 31 Anmeldungen vor, davon 26 Fahrgastschiffe auf Flusskreuzfahrt und vier Fahrgastschiffe auf Tagestour von Bremen nach Oldenburg sowie der Besuch der „MS Wissenschaft“. Die aktuellen Anmeldezahlen der Flusskreuzfahrtschiffe stiegen gegenüber dem Vorjahr bereits um 23,8 Prozent an. Der Eigenbetrieb Hafen rechnet mit einem weiteren Anstieg bei der Buchung von Liegezeiten.

Der Markt für Fahrten mit Fahrgastschiffen boomt. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) will den Reedereien ergänzend maßgeschneiderte Programmpunkte für den Besuch in Oldenburg anbieten.
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Räuberischer Diebstahl in der Osterstraße

14.04.2019 13:07 Uhr

Zeugen gesucht

Bereits am Morgen des 11.04.2019 kam es in der Osterstraße gegen 06.15 Uhr zu einem räuberischen Diebstahl. Demnach befand sich der 30-jährige Geschädigte in der Osterstraße als er von zwei Personen angesprochen wurde. Diese verwickelten den Oldenburger in ein Gespräch, in welchem einer der Täter dem Opfer in die Hosentasche griff.

Aus dieser nahm der unbekannte Täter einen dreistelligen Geldbetrag und flüchtete mit diesem in Richtung Innenstadt. Der zweite Täter versetzte dem Opfer einen Tritt in den Bauch und flüchtete anschließend in Richtung Bahnhof. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Flüchtigen nicht angetroffen werden.

Durch das Opfer werden beide Personen als ca. 30–35 Jahre alte, schlanke Männer beschrieben. Beide seien ca. 180–185 cm groß und hätte ein europäisches Erscheinungsbild. Während ein Täter kurze dunkelblonde bis braune Haare habe, würde der zweite Täter schulterlange, braune Haare tragen. Zur Bekleidung kann angegeben werden, dass diese dunkel gewesen sei. Beide Täter hätten jedoch hellblaue Turnschuhe getragen.

Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder den beiden Personen machen können, werden gebeten sich bei der Polzei unter der Telefonnummer 0441 - 7904115 zu melden.
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Junge Selbsthilfe – Menschen mit Angsterkrankung

11.04.2019 19:08 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre) trifft sich das nächste Mal am Montag den 15. April um 18 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a. Die Gruppe ist dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Interessierte Betroffen unter 35 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Ausstellung zum Thema Sexarbeit eröffnet mit Podiumsdiskussion

11.04.2019 19:07 Uhr

Auftakt von „Red Umbrella Struggles“ am 17. April im Edith-Russ-Haus

Das Edith-Russ-Haus lädt anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung „Red Umbrella Struggles“ zu einem Podiumsgespräch ein. Dieses findet am Mittwoch, 17. April, um 17 Uhr statt und beschäftigt sich mit der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexarbeit. Die Künstlerinnen und Künstler versuchen, durch Dialoge mit Sexarbeitenden ein besseres Verständnis für das schwierige Thema zu entwickeln. Sie nutzen so verschiedene Medien wie Fotografie, Archivmaterial, Installation und Dokumentarfilm. 

An dem Panel nehmen teil: Petra Bauer, Daniel Jacoby, Stewart Cunnigham und Sally Green (SCOT-PEP), Lilla Szász sowie Tadej Poga?ar. Im Anschluss wird die Ausstellung mit Grußworten von Dr. Nicole Deufel sowie einer Einführung von Marcel Schwierin und Edit Molnár um 19 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.
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Koloniale Vergangenheit unter der Lupe

11.04.2019 18:24 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg stellt aktuelle Forschung an ethnologischen Objekten vor

Erstmalig findet dieses Jahr am 10. April der Tag der Provenienzforschung statt. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich als eine von insgesamt 70 Kulturinstitutionen weltweit: Doktorandin Jennifer Tadge stellt ihre Forschung an ethnologischen Objekten aus der Kolonialzeit vor.

Provenienzforschung steht momentan im Mittelpunkt intensiver Diskussionen in der Politik und der Museumswelt. Im letzten Jahr hat Ethnologin Jennifer Tadge M.A. mit ihrer Forschungsarbeit im Verbundprojekt „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen“ kurz PAESE begonnen. Kernfrage des von der VolkswagenStiftung mit rund 1,2 Millionen Euro geförderten Verbundprojektes ist, wie ethnologische Objekte ihren Weg in die Sammlung des Museums fanden. Hierzu werden die Lebensläufe der Sammler und die Erwerbsumstände der Objekte untersucht.

Dieser Forschungsansatz präsentiert das Landesmuseum Natur und Mensch ab dem 10. April in einer Vitrine, die im dreijährigen Projektzeitraum laufend aktualisiert wird.  Zusätzlich bietet Wissenschaftlerin Jennifer Tadge am Tag der Provenienzforschung jeweils um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr einen kurzen Einblick in das Oldenburger Projekt und lädt zu Fragen und Gesprächen im Anschluss ein.

Der Tag der Provenienzforschung wurde vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. ins Leben gerufen. Zukünftig soll dieser jährlich am 10. April die zentralen Aufgaben des Arbeitskreises in den Fokus rücken. Die über 270 internationalen Mitgliedern setzen sich ein für die Vernetzung und fachliche Unterstützung der Forschung, die Stärkung des Wissenstransfers und für eine erhöhte Sichtbarkeit und Transparenz von Provenienzforschung in der öffentlichen Wahrnehmung.
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Osterferien in der Kinderbibliothek

05.04.2019 18:51 Uhr

Bastelaktion, Experimente und Ostersuche

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, bietet in den Osterferien ein buntes Programm für Kinder verschiedener Altersstufen an. Wer mag, kann an einer Ostersuche teilnehmen, experimentieren oder auch in der Bastelecke kreativ werden. 

Am Montag, 8. April, um 11.30 Uhr sind alle Kinder ab 6 Jahren zur Frühlingswerkstatt eingeladen, um mit ihren Sinnen die Welt zu entdecken. Ob riechen, hören, fühlen oder schmecken: An verschiedenen Stationen werden die Sinne der Kinder auf die Probe gestellt. 

Montag, 15. April, steht ab 11.30 Uhr für Kinder ab 4 Jahren im Zeichen der Kreativität. Es wird gemalt, ausgeschnitten und geklebt, um kleine Osterschäfchen zu basteln.

Zusätzlich können sich alle Gäste der Kinderbibliothek vom Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, während der Öffnungszeiten auf Ostersuche begeben. Irgendwo in der Bibliothek hat sich Leseesel OLbert versteckt. Wer ihn findet, kann ihn an der Servicetheke gegen eine Belohnung eintauschen.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Gesellschaftliche Herausforderungen für Europa

05.04.2019 18:27 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Martin Heidenreich

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt am Mittwoch, 24. April, zum Vortrag von Prof. Dr. Martin Heidenreich, Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Oldenburg, zu dem Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Europa. Bedrohungen und Herausforderungen“ ein. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Vortragssaal im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus und der Frage nach den Gewinnern und Verlierern steigender Einkommens- und Arbeitsmarktungleichheiten. Prof. Dr. Martin Heidenreich erläutert in seinem Vortrag, welche Auswirkungen diese Faktoren auf die europäische Integration haben.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind möglich über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg, unter 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Nach knapp 20 Jahren endlich eine offizielle Adresse

03.04.2019 19:45 Uhr
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. wird zukünftig an jedem Montag von 16 bis 18 Uhr im kreativ:LABOR in der Kulturetage, Bahnhofstr. 11, 26122 Oldenburg, „verfüg:BAR“ sein ... so heißt auch der Raum, den der Verein im Rahmen des Coworking-Konzeptes als Kontaktbüro für interessierte Menschen nutzen wird.

Hier gibt es Informationen zur Vereinsarbeit aus erster Hand und Gelegenheit, an Projekten zu arbeiten, bzw. neue Ideen zu entwickeln oder die Vernetzung voran zu bringen. Verkehrsgünstig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV zu erreichen, bietet sich die Gelegenheit, stadtnah und in entspannter Umgebung in die Bildungs- und Informationsarbeit zu den Themen Flucht und Migration
einzusteigen.

Am Montag, 8. April, freuen sich die Vorstandsmitglieder Ulrich Hartig und Hilmar Froelich auf die ersten Gäste. Genaue Daten und aktuelle Informationen sind unter www.fluchtmuseum.de zu finden.
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Mit Spielkonsole und VR-Brille

03.04.2019 19:31 Uhr

Regelmäßige und kostenlose Gaming-Angebote für Jugendliche in der Stadtbibliothek

Für alle Fans von Videospielen bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt regelmäßige Gaming-Angebote an: Neben dem bereits bekannten Gaming-Abend, der jeweils an einem Mittwoch in den Ferien stattfindet, wird ab dem 3. Mai zukünftig am ersten Freitag eines Monats der Gaming-Treff für Jugendliche ab 12 Jahren angeboten.

In den Osterferien findet erneut der Gamingabend statt. Am Mittwoch, 10. April, von 18 bis 23 Uhr wird in der Stadtbibliothek im PFL bei Getränken und Snacks in gemütlicher Atmosphäre gespielt. An Nintendo Switch, Wii U sowie zwei PlayStation 4-Konsolen inklusive Virtual-Reality-Brille kann mit- und gegeneinander gespielt werden. Eine Anmeldung ist ab sofort entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021 möglich.

Zusätzlich findet in Zukunft regelmäßig der Gaming-Treff statt. Jeweils am ersten Freitag des Monats lädt die Stadtbibliothek von 16 bis 18.30 Uhr zum gemeinsamen Gaming ein. Auch hier darf an zwei Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 mit VR gespielt werden. Gestartet wird ab dem 3. Mai. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Beide Veranstaltungsformate sind kostenlos und für Jugendliche ab zwölf Jahren. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Auch wir wollen die Wahl haben!

31.03.2019 20:37 Uhr

Der lange Weg der deutschen Frauen zum politischen Frauenstimmrecht

Die Oldenburgische Bibliotheksgesellschaft lädt für Mittwoch, den 3. April, 19 Uhr, Vortragsraum der Landesbibliothek Oldenburg, zum Vortrag „Auch wir wollen die Wahl haben! Der lange Weg der deutschen Frauen zum politischen Frauenstimmrecht“ von Dr. Frauke Geyken ein. Der Eintritt ist frei.

Das mit dem Wahlgesetz von 1919 eingeführte aktive und passive Frauenwahlrecht ist als Ergebnis eines damals schon annähernd 100-jährigen Prozesses zu verstehen. Gleichzeitig war es aber auch nur eine Etappe im Streben nach einer Gleichberechtigung der Frau.

Dr. Frauke Geyken ist Historikerin, Skandinavistin und Anglistin. Sie lebt als freie Historikerin und Publizistin in Göttingen und ist eine ausgewiesene Kennerin der deutschen Frauengeschichte.
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„Schwimmt Brot in Milch?“

31.03.2019 20:00 Uhr

Die schönsten deutschen Bücher 2018 in der Landesbibliothek Oldenburg

Aktuelle Bücher, die die Stiftung Buchkunst als „Schönste deutsche Bücher 2018“ ausge­zeichnet hat, präsentiert die Landesbibliothek Oldenburg vom 1. April bis 4. Mai 2019.

Irene Disches Roman „Schwarz und Weiß“ und das Kinderbuch von Katrin Stangl „Schwimmt Brot in Milch?“ sind zwei der 25 aktuellen Bücher, die Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren aus über 720 Einsendungen als „Schönste deutsche Bücher 2018“ ausgewählt haben. Die prämierten Bücher sind vor­bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite ge­stalterischer und herstellerischer Möglichkeiten. Sie weisen auf wichtige Trends und Strö­mungen der deutschen Buchproduktion hin. In jeder der fünf Kategorien

· Allgemeine Literatur
· Wissenschaftliche Bücher/Schulbücher/Lehrbücher
· Ratgeber/Sachbücher
· Kunstbücher/Fotobücher/ Ausstellungskataloge
· Kinderbücher/Jugendbücher

gibt es fünf Preisträger. Hinter den Juroren verbergen sich Menschen, die sich dem Medium Buch mit Leidenschaft verschrieben haben. Sie arbeiten als Hersteller im Verlag, sind Buch­wissenschaftler, Typografen oder Illustratoren und kennen die Untiefen der Buch­gestaltung sehr genau.

Aus den 5 x 5 schönsten Büchern wählte eine Sonderjury das illustrierte Kinderbuch von Katrin Stangl „Schwimmt Brot in Milch?“ (ALADIN Verlag, Hamburg) zum „Schönsten Buch des Jahres 2018“.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich selbst von den „Schönsten deutschen Büchern 2018“ in der Landesbibliothek Oldenburg zu überzeugen und diese zu (be)fühlen, durch zu blättern, zu lesen und an ihnen zu riechen. Neben diesen aktuellen Büchern bietet die Ausstellung auch einen Rückblick auf diesen Wettbewerb der Stiftung Buchkunst, der seit 1966 die Buchbranche kritisch begleitet. Mit ihren Wettbewerben will die Stiftung Buch­kunst den Blick der Öffentlichkeit über den Inhalt hinaus auf buchgestalterische und buch­herstellerische Spitzenleistungen lenken und damit dem Medium Buch und seiner Form zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. In der heutigen Zeit steht die Buchbranche unter Druck, denn die Anzahl der Menschen, die heute regelmäßig ein Buch lesen, geht zurück. Während die verschiedenen Social Media-Kanäle, ebooks und Co. eher mit Unruhe in Verbindung gebracht werden, bietet das gedruckte Buch nach wie vor eine Art Entschleunigung im hektischen Alltag.

Wie Bücher in einem Regionalverlag entstehen, berichtet der Oldenburger Verleger Florian Isensee am 24. April, 19.00 Uhr in der Landesbibliothek. Dieser Vortrag findet im Rahmen der Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land, „Unendliche Seiten“, vom 20.-30. April statt.
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Nachhaltigkeit für alle – Das Handgemacht Festival

28.03.2019 13:21 Uhr

4. Handgemacht Festival am 06. April 2019 ab 13 Uhr

Bereits zum vierten Mal lädt das Cadillac Zentrum Für Jugendkultur zum "HANDGEMACHT FESTIVAL" mit dem Team von Handgemacht & Upgecycelt ein. Hier treffen nachhaltige Kunst und Kultur auf Ausstellungen, Workshops und Livemusik!

Fernab des industriellen Mainstreams findet man alles andere als Massenware. 17 Stände verkaufen auf dem Kreativmarkt im großen Saal Selbstgemachtes: Hier ist alles dabei! Einige soziale Einrichtungen der Stadt zeigen ihre Kunst. Es gibt recycelte Möbel, Schmuck, Deko aus Beton und Glas, Holzbrandmalerei, Taschen & Beutel, Papeterie, Töpferei, Makramé, Lettering, Genähtes und Gerettetes... hier schlagen die Herzen aller Upcycling-Fans höher.
Dieses Jahr liegt ein Augenmerk auf dem ausgebauten Mitmachprogramm. Wie auch in den letzten Jahren können die Besucher*innen selbst aktiv werden. An mehreren unterschiedlichen Workshops werden allerlei faszinierende Dinge rund um das Thema Upcycling gezeigt. Natürlich findet auch wieder ein Klamottentausch satt. Hier kann, darf und soll man Kleidungsstücke, die man nicht mehr mag oder benötigt mitbringen und kann sich etwas mitnehmen, was einem vielleicht besser gefällt.

Dazu gibt es ein Repair-Café mit unterschiedlichen nachhaltigen Stationen,wo man defekte Alltagsgegenstände reparieren lassen kann, oder sich zeigen lassen kann, wie es geht. Denn Wegwerfen sollte immer die letzte Option sein.                                                                                              Kulinarisch wird es neben einer Kuchen-Station auch Feines aus der Food-Stube vom KNUST aus Oldenburg zu genießen geben.

Ab 17.30 Uhr darf man dann die Lauscher aufstellen: Die drei Bands JPTR7, The Girl And The Ghost sowie Wood & Valley aus Oldenburg, Hamburg und Osnabrück spielen live im Gartensaal des Cadillac.

Um 13 Uhr geht es in der Huntestraße 4a los. Der Eintritt wird am Eingang vor dem Einlass durch die BesucherInnen selbst bestimmt. Es ist ein nachhaltiges Festival der Kreativität für alle, aber nicht alle haben viel Geld, deswegen soll man nach eigenem Budget und Ermessen von einem Cent bis zur nach oben offenen Grenze den eigenen Eintritt selbst bestimmen.

Das Cadillac-Team und das Team vom handgemacht & upgecycelt freuen sich auf ein buntes Programm und ein noch bunteres Publikum!


Mehr Informationen auf Facebook bei Handgemacht & Upgecycelt und auf Instagram bei @handgemacht_oldenburg.

Programm:
Kreativmarkt - 13-20 Uhr
Livemusik - 17.30-21 Uhr
Repair Café, Klamottentausch - 13-20 Uhr
Siebdruck, Upcycling, Bodypainting - 13-17 Uhr
Ausstellungen - 13-21 Uhr

Ein rundum nachhaltiger Samstag der 06. April ab 13 Uhr, an dem es nicht nur viel zu erleben, sondern auch zu lernen und zum Mitmachen gibt
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Mit dem Staubuttjer rund um den Oldenburger Hafen

28.03.2019 13:09 Uhr
Anlässlich der Ausstellung „Standpunkte“ lädt das Stadtmuseum am Freitag, 5. April, 16 bis 17.30 Uhr, zu einer Exkursion rund um den alten Oldenburger Hafen ein. Rund 30 Jahre ist es her, dass der Stau aus dem inneren Stadtbild verschwunden ist und nicht mehr viel erinnert an die lange Geschichte dieses Hafens. Gästeführer Helmuth Meinken holt als „Staubuttjer“ bei seiner Führung am Stau die Erinnerungen der Oldenburger zurück. Treffpunkt ist am Hafenkran beim Lokal „Schwan“. Die Exkursion kostet 6 Euro; Tickets gibt es bei der Touristinformation im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
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Rentnerin Ziel falscher Polizeibeamter

26.03.2019 18:15 Uhr

Täter beobachtet – Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag den 21.03.2019 gegen 21:00 Uhr ruft ein falscher Polizeibeamter bei einer 94-jährigen Oldenburgerin in der Hochhauser Straße an und gibt an, ein Mitarbeiter eines Geldinstitutes in Oldenburg sei Mitglied einer kriminellen Bande. Deswegen müsse nun der Inhalt ihres Schließfachs in Sicherheit gebracht werden. Die Frau holte später einige Wertsachen von ihrer Bank und übergab sie dem Unbekannten. Dieser mit einer schwarzen Lederjacke salopp gekleidete Mann ist etwa 35 bis 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hat eine südländische Erscheinung, ist von untersetzter bis muskulöser Gestalt und sprach mit hochdeutscher Sprache. Beim Abholen der Wertsachen führte er eine Stofftasche mit sich. Die Polizei sucht daher nun Zeugen, die Hinweise zu dem Täter und eventuellen verdächtigen Fahrzeugen geben können. Hinweise an die Polizei unter Telefon 0441-7904115.
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Cine k zeigt „Fair Traiders“

26.03.2019 18:02 Uhr
Ab dem 28. März zeigt das Cine k die Dokumentation „Fair Traiders“: 

Engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.
Anhand von drei Protagonist*innen zeigt der Film, dass eine Ökonomie ohne Wachstum, eine sogenannte Postwachstumsökonomie, bereits heute möglich wäre und für Einige der einzig nachhaltige Weg ist. Porträtiert werden die Gründerin einer ökologischen und sozialen Kleiderfirma, eine Biobäuerin und ein ehemaliger Garnhändler, der in Indien und Tansania Bio-Baumwolle herstellt.

Vier Initiativen mit Infoständen und kurzer Einführung sind an folgenden Terminen vor Ort:

Sa, 30. und So, 31. März: Weltladen und das Ökumenische Zentrum
Mo, 01. April: Aktionsbündnis »Oldenburg handelt fair« (Fairtrade Town)
Mi, 03. April: Solawi Oldenburg (Solidarische Landwirtschaft)


Weitere Termine werden am Montag auf der Cine-k-Website veröffentlicht. 
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Audi-Fahrer liefern sich Autorennen

22.03.2019 22:55 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zu einem Autorennen machen können, das sich ein 30-jähriger Audi R8 Fahrer und ein 24-jähriger Audi RS5 Fahrer am Freitag, 22. März 2019, gegen 16:40 Uhr an der Staulinie und auf der gegenüberliegenden Seite am Staugraben geliefert haben.

Die Polizei beobachtete, wie die beiden Fahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit und mit enormer Lautstärke an der Staulinie in Richtung Stautorkreisel beschleunigten. Als sie kurz darauf am Staugraben wieder zurückkamen und Richtung Pferdemarkt fuhren, konnten beide Fahrer angehalten und in der Osterstraße kontrolliert werden.

Den beiden Fahrern wird vorgeworfen, mit nicht angepasster Geschwindigkeit, grob verkehrswidrig und rücksichtslos gefahren zu sein. Dabei wechselten die beiden auch die Fahrspuren, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erzielen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen schwarzen Audi R8 und ein schwarzes RS5 Coupé.

Hinweise werden unter Telefon 790-4115 entgegengenommen.
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Kulturelle Bildung präsentiert Jubiläums-Bühnentag

22.03.2019 11:48 Uhr
Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler von fünf Oldenburger Schulen treten beim Jubiläums-Bühnentag anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kulturellen Bildung und Teilhabe im theater hof/19 auf. Am Dienstag, 2. April, präsentieren die Schulen und ihre Kulturpartner ab 19 Uhr unter dem Motto „Arts on Stage – Fit für die Bühne“ gemeinsam ihre künstlerischen Projekte. Im Programm sind Musik, Theater, Zirkus und mehr.

„Wir freuen uns, in unserem Jubiläumsjahr fünf Gruppen fit für die Bühne machen zu können“, sagt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. „Der Bühnentag bietet für die Schulen und ihre Kulturpartner ein Paket aus Bühnencoaching, Generalprobe und Aufführung. Damit wollen wir Impulse für die künstlerische Weiterentwicklung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Kulturschaffenden geben. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen!“

Die Gesamtdramaturgie liegt in den Händen von Schauspieler und Regisseur Dieter Hinrichs, der allen Schülerinnen und Schülern ein Bühnencoaching gab. Mit dabei sind die IGS Flötenteich, die Liebfrauenschule, die Oberschule Alexanderstraße, die Paulus-Schule und die Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen.

Eintrittskarten gibt es für 3 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse im theater hof/19, Bahnhofstraße 19.
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Oldenburg blüht auf

22.03.2019 11:34 Uhr

Zierkirschen in Oldenburger Innenstadt aufgestellt

Zum Frühlingsbeginn zieren Frühblüher den Oldenburger Marktplatz. Etwa 40 japanische Zierkirschen in Kübeln hat das Amt für Stadtgrünpflege rund um den Markt verteilt. Die Zierkirschen fangen bald an, zu blühen. Die Bäume sollen bis zu den Osterfeiertagen in der Stadt bleiben, wenn das Wetter mitspielt. Nach Ostern werden die Kirschbäume zum Parkfriedhof Bümmerstede, Sandkruger Straße, gebracht und dort gepflegt.
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Verkehrsunfallflucht, 16- jähriger Fußgänger leicht verletzt

20.03.2019 19:17 Uhr
Am Samstag, 16.03., gegen 18.15 Uhr ereignete sich in Oldenburg im Bereich der Zufahrt zum Parkhaus am Waffenplatz eine Verkehrsunfallflucht. Hierbei fuhr ein gelber Geländewagen vom Parkhaus kommend in die Wallstraße und wollte in Richtung Heiligengeistwall weiterfahren. Geführt wurde das Fahrzueg von einer Frau. Beim Abbiegen in die Wallstraße fuhr sie gegen einen 16- jährigen Fußgänger, der auf der linken Seite der Wallstraße im Bereich der Zufahrt zum Waffenplatz lief. Er verletzte sich leicht am Bein. Die Fau mit dem Geländewagen fuhr weiter, ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern. Die Fahrerin des Geländewagens oder Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polzei unter 0441-7904215 zu melden. 
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Förderkreis für das Cine k Oldenburg e.V. überreicht 10.000 Euro

16.03.2019 20:29 Uhr
Große Freude herrschte an diesem Freitag bei Marion Fittje und Wolfgang Bruch als Verantwortliche für das Cine k Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg e.V.. Helga Wilhelmer, erste Vorsitzende des Förderkreises für das Cine k Oldenburg e.V., und Volker Schulze, Beisitzer im Vorstand, überreichten einen symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Je zur Hälfte erhält das Cine k und das Medienbüro diese Summe. Der erneut gestiegene Betrag setzt sich aus den Mitgliedsbeiträgen der mittlerweile 120 Mitglieder des Förderkreises und Spenden zusammen.

Ziel des Förderkreises ist es, mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden das unabhängige Programmkino Cine k in der Kulturetage sowie das Medienbüro Oldenburg e.V. mit seiner pädagogischen Medienarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene finanziell zu unterstützen. Beide nichtkommerziellen Einrichtungen werden jährlich für ihr herausragendes Filmprogramm und ihre Medienarbeit ausgezeichnet. „Wir freuen uns über diese wichtige und regelmäßige Unterstützung des Förderkreises. Ohne diese Spende und ohne die finanzielle Zuwendung durch die Stadt Oldenburg für das Medienbüro ist unsere Arbeit nicht möglich“, so Marion Fittje. „Seit Anfang 2019 haben wir 120 Mitglieder in unserem Förderkreis. Diese erneut gestiegene Zahl ermöglicht es uns, das Cine k mit seinem wertvollen Kinoprogramm und das erfolgreiche Medienbüro wieder mit einer noch höheren Summe als im vergangenen Jahr zu unterstützen. Auch deshalb sind neue Mitglieder und Spenden immer herzlich willkommen“, so Helga Wilhelmer.

Das abwechslungsreiche Filmprogramm im Cine k ist unter www.cine-k.de zu finden. Die Arbeit des Förderkreises für das Cine k Oldenburg ist unter www.förderkreis.cine-k.de dokumentiert.
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„Familiengeschichtliche Spurensuche“

16.03.2019 18:32 Uhr

Führung durch die Ausstellung und Infonachmittag am 20. März

Die Landesbibliothek Oldenburg präsentiert zurzeit die Ausstellungen „Familiengeschicht­liche Spurensuche“ und „Traugott Schreber (1671-1718): Amtsvogt, Gutsherr, Kartograf und Stifter“ der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienforschung (OGF). Dazu bietet sie am Mittwoch, 20. März um 16 Uhr eine öffentliche Führung an. Außerdem stehen Mitglie­der der OGF von 14 bis 18 Uhr beim Info- und Sprechnachmittag bereit, um Interessierten, die nach ihren Familienwurzeln forschen wollen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wie kann man am besten bei der Suche nach den eigenen Familienwurzeln vorgehen? Welche Möglichkeiten gibt es über eine Internetsuche hinaus? Antworten auf diese Fragen bietet die Ausstellung „Familiengeschichtliche Spurensuche“ sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen. Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF) präsentiert dazu beispielhaft Familienpapiere, Stammbäume und Schriften aus ihrem reichhaltigen Bestand und bietet an den Sprechnachmittagen konkrete Unterstützung bei der familien­geschichtlichen Spurensuche an.

Die Ausstellung über den oldenburgisch-dänischen und kurhannoverschen Beamten Traugott Schreber (1671-1718), der als Amtsvogt von Hatten und Wardenburg viele Spuren hinterlassen hat, ist ein konkretes Beispiel für die Rekonstruktion einer historischen Person. Schrebers „Beschreibung der Amtsvogteien Hatten und Wardenburg“, eine Handschrift, die in der Landesbibliothek Oldenburg verwahrt wird, ist ein besonderes Highlight dieser Aus­stellung. Darin enthalten sind u.a. die ältesten Karten sämtlicher Orte von Schrebers Amts­bezirk, die aus seiner Feder stammen. Detailliert sind darauf die Hofstellen der einzelnen Besitzer mit Namen gekennzeichnet. Entstanden ist dieses „Meisterwerk“ der frühen Karto­grafie in Schrebers Herrenhaus in Kirchhatten, dem früheren Jagdhaus von Graf Anton Günther (1583-1667). Die Handschrift ist anlässlich der Ausstellung digitalisiert worden und kann unter http://digital.lb-oldenburg.de Seite für Seite im Internet durchblättert werden.

Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde e.V. (OGF), gegründet 1927, sieht seine Aufgaben in der genealogischen Forschung im Kerngebiet des alten Herzogtums Oldenburg. Die Computergenealogie und das Internet spielen eine bedeutende Rolle bei der Suche. Mit der Recherche im familiären Umfeld beginnt die Familienforschung. Weiterführende Informationen sind u.a. in den verschiedenen Publikationen der OGF erhältlich. Über die vereinseigene Homepage können mehrere Datenbanken eingesehen werden, darunter die „Oldenburgische Auswanderer-Datenbank“.

„Familiengeschichtliche Spurensuche“ und „Traugott Schreber (1671-1718), Amtsvogt, Gutsherr, Kartograf und Stifter“

20.03.19      16 Uhr: öffentliche Führung
14 bis 18 Uhr: Info- und Sprechnachmittag
Ausstellungen bis 23. März 2019 in der Landesbibliothek Oldenburg

Vortrag am 14. März, 19.00 Uhr
Timo Kracke (Ganderkesee): „Familienforschung im Internet“Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–19 Uhr und Sa 9–12 Uhr. Eintritt frei

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Tauchgang durchs Museum

16.03.2019 18:28 Uhr

Workshop für Kinder ab 5 Jahren

Am Samstag, den 23. März findet von 11 bis 13 Uhr der Workshop „Tauchgang durchs Museum“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Gemeinsam mit Museumspädagogin Beate Bous gibt es zu entdecken, wie ein Pottwal jagt und wie sich stromlinienförmigen Körper im Wasser bewegen. Am Ende wird ein gefräßiger Fisch gefertigt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441 / 9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Die tierischen Helden der Kindheit

16.03.2019 18:19 Uhr

CaféGespräch mit Ausstellungskuratorin Dr. Christina Barilaro

Am Dienstag, den 19. März um 15 Uhr lädt Ausstellungskuratorin Dr. Christina zum CaféGespräch in die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Unter dem Titel „Die tierischen Helden unserer Kindheit“ vermittelt ein Rundgang durch die Sonderausstellung einen neuen Blick auf die historischen und aktuellen Werke der Kinderliteratur. Danach laden Kaffee und Kuchen dazu ein, sich über die eigenen Bücher-Helden der Kindheit auszutauschen. Die Teilnahme kostet 8,50 € pro Person zuzüglich zum Museumseintritt. Kaffee und Kuchen sind inklusive. Bitte anmelden unter 0441/9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Einbruch in Juweliergeschäft

05.03.2019 17:19 Uhr
Ein unbekannter Täter entwendete in der Nacht vom 4. auf den 5. März aus einem Juweliergeschäft in den Heiligengeisthöfen mehrere goldene Ringe.

Der Dieb hatte gegen 3 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand zunächst ein Loch in die Verglasung des Geschäfts geschlagen. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen griff er dann durch das Loch und riss mehrere Ringe aus einer Halterung. Gegen 4.30 Uhr erschien der Unbekannte erneut vor dem Schaufenster und griff erneut zu. Danach flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 790-4115 zu melden. 
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Leiter des Stadtmuseums verlässt die Stadt

02.03.2019 22:03 Uhr

Andreas von Seggern bleibt aber im Beirat des Museums

Der Leiter des Oldenburger Stadtmuseums, Dr. Andreas von Seggern, wird die Stadt auf eigenen Wunsch verlassen. Der promovierte Historiker war 2012 Leiter des Stadtmuseums geworden und hat mit seiner Arbeit wichtige Schwerpunkte im Ausstellungsbereich und in der grundlegenden Neuordnung der Sammlungen gesetzt. Zu den erfolgreichsten Ausstellungen seiner Amtszeit gehören u. a. „1913“, die „Duckomenta“ in den Historischen Villen sowie eine Retrospektive mit Werken von Michael Ramsauer.
 
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankt Andreas von Seggern für eine engagierte Arbeit. „Zuletzt hat er als Projektleiter für das neue Stadtmuseum eine zentrale Aufgabe übernommen. Ich freue mich sehr, dass uns sein Wissen bei der Umsetzung des Museumsprojektes auch weiterhin zur Verfügung steht.“


Von Seggern wird dem wissenschaftlichen Beirat des Stadtmuseums angehören und damit die inhaltliche Gestaltung des Museums weiter mitgestalten können.
 
Von 2001 bis 2012 war er Leiter der Museumspädagogik, der Sammlungen und des Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagements der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh. Er publizierte u. a. zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Regionalgeschichte sowie zur Kulturgeschichte des Fußballs.
 
Von Seggern wird die Stadt zum 30. Juni 2019 verlassen.
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Polizei sucht Zeugen eines Einbruchs

01.03.2019 22:09 Uhr
Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag (23./24. Februar) kam es in einem Mehrfamilienhaus am Damm in Höhe der Einmündung in die Koppelstraße zu einem Wohnungseinbruch. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten unbekannte Täter zwischen 21 und 8 Uhr gewaltsam eine Wohnungstür eingetreten und die Wohnung nach Wertsachen durchwühlt. Mit einem Laptop, einer Spielekonsole sowie Bargeld und Schmuck flüchteten die Einbrecher anschließend. Der Schaden liegt bei über 1000 Euro.

Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 bei der Polizei zu melden.
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Arbeitsgemeinschaft „Erzählcafé“ sucht Verstärkung

22.02.2019 16:42 Uhr
Die Kultur- und Bildungseinrichtung inForum sucht Ehrenamtliche für die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft zur Veranstaltungsreihe „Erzählcafé“. Im „Erzählcafé“, zu dem die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement jeden zweiten Dienstag im Monat ins Kulturzentrum PFL einlädt, sind Oldenburger Persönlichkeiten, die in gemütlicher Atmosphäre etwas über sich und ein besonderes Thema erzählen, zu Gast. Bei Kaffee und Kuchen kommen die Anwesenden miteinander ins Gespräch – es können Fragen gestellt und es kann gemeinsam diskutiert werden.

Gesucht werden neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Arbeitsgemeinschaft „Erzählcafé“, die Lust haben, sich einzubringen. Einmal monatlich trifft sich die Gruppe, um das Programm für das nächste Semester zu planen. Auch die Veranstaltungen werden von Ehrenamtlichen begleitet: Sie kümmern sich um die Organisation, begrüßen die Anwesenden und begleiten die Gäste.

Interessierte können sich gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail an Olga Gerz, pädagogische Mitarbeiterin, wenden. Sie ist in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, unter Telefon 0441235-2404 oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Erschließen, digitalisieren, vernetzen

22.02.2019 16:14 Uhr

Drei Wissenschaftlerinnen setzen neue Impulse

Seit dem letzten Jahr wächst das wissenschaftliche Team am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg stetig: Ethnologin Jennifer Tadge, Kulturwissenschaftlerin Frieda Kreuer und Archäologin Ivonne Kaiser fokussieren in ihren verschiedenen Projekten auf das Erschließen der Sammlungen und Archivbestände und treiben die Digitalisierung voran. Mit ihrer Arbeit zielen sie auf mehr internationale Vernetzung und eine breitere regionale und überregionale Wahrnehmung des Museums.

Jennifer Tadge forscht seit September 2018 als Doktorandin in dem von der Volkswagenstiftung geförderten Verbundprojekt „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" an den ethnologischen Sammlungsbeständen aus kolonialen Kontexten. Das vernetzte Arbeiten verschiedener Museen und Universitäten innerhalb Niedersachsens und die Einbindung der Herkunftsgesellschaften der Objekte sind die besonderen Stärken des Forschungsvorhabens. „Ziel des Projektes ist u.a. eine Datenbank, die Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt wird. Dadurch wird eine internationale Zusammenarbeit möglich, die helfen soll, Unrechtskontexte aufzudecken“.

Frieda Kreuer begann im vergangenen Herbst ihr wissenschaftliches Volontariat im Bereich Heritage Management. „Das Konzept Heritage ist in Deutschland relativ neu. Es gibt keine wirkliche Übersetzung. Im Grunde geht es darum, kulturelles Erbe möglichst vielen Menschen näher zu bringen und es so auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“ In ihren Arbeitsbereich fallen somit unter anderem die Sozialen Medien und die Erarbeitung von nachhaltigen Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern, zum Beispiel aus der Tourismusbranche.  

Ivonne Kaiser widmet sich im Rahmen der im Februar begonnenen 8-monatigen Fortbildung MUSEALOG der systematischen Aufarbeitung des umfangreichen Bestandes an alten Glasplatten. Glasplatten dienten bis zur Einführung des Zelluloidfilms sowohl als Bildnegative als auch als Diapositive und bilden einen Schatz an Informationen. Der historische Archivbestand an solchen Glasplatten hier im Haus soll für die Bereiche Archäologie und Ethnologie erschlossen und später digitalisiert werden. „Neben der Verschlagwortung und Neuordnung des Archivs ist es Ziel des Projektes, Teile der Bestände in der Deutschen Digitalen Bibliothek oder in der europäischen virtuellen Bibliothek Europeana international zugänglich zu machen. Damit stehen sie Forschenden auf der ganzen Welt digital zur Verfügung.“
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... wir können keine Kinder bekommen!

22.02.2019 16:12 Uhr

Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen

Der Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen trifft sich regelmäßig 1 x im Monat und sucht noch weitere Teilnehmerinnen. In dem Gesprächskreis besteht die Möglichkeit sich mit anderen Frauen über die eigenen Gefühle, Bemerkungen anderer Personen, Erfahrungen und Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, Partnerschaft usw. auszutauschen.

Die Gruppe ist offen für Frauen, die sich bereits in Behandlung in einer Kinderwunschklinik befinden oder vor dieser Entscheiden stehen. Auch Frauen die sich gegen eine Behandlung entschieden haben sind willkommen. 

Kontakt zur Gruppe erhalten Interessierte über die BeKoS, Tel.: 0441 884848 oder info@bekos-ol