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Die Artothek macht Sommerpause

14.07.2018 21:19 Uhr
Die Artothek Oldenburg ist während der Sommerferien vom 16. Juli bis zum 3. August 2018 geschlossen. Die Kunstausleihe hat ab Montag, 6. August, wieder zu den gewohnten Zeiten von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
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Lottmann-Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg

07.07.2018 23:16 Uhr

Vor 100 Jahren verstarb der ostfriesisch-oldenburgische Autor des „Hus sünner Lücht“

Vom 17. Juli bis zum 18. August 2018 erinnert die Landesbibliothek Oldenburg mit einer Ausstellung an den ostfriesisch-oldenburgischen Schriftsteller Fritz Gerhard Lottmann. Seinen 100. Todestag am 2. September 2018 nimmt die Bibliothek zum Anlass, erstmals Leben und Werk des Autors nachzuzeichnen. Lottmann verstarb im Alter von erst 37 Jahren zwei Monate vor dem Ende des Ersten Weltkriegs an der Spanischen Grippe.

Überregionale Bekanntheit erreichte der aus Emden stammende Lottmann durch „Dat Hus sünner Lücht“ (Das Haus ohne Licht), den ersten Roman in ostfriesischem Platt. Doch hat sich der Autor nie ausschließlich als Heimatdichter gesehen, wie zahlreiche unveröffentlichte hochdeutsche Projekte aus dem Nachlass sowie der Studentenroman „Aura academica“ be­zeugen. Lottmann, der im Erwerbsberuf Vermessungs- und Kulturingenieur sowie Leiter einer privaten Realschule in Oldenburg war, ist mit seinen plattdeutschen Staatjes (kleinen humoristischen Erzählungen in Emder Mundart) schon lange vor Otto Waalkes zum ersten großen Komiker Ostfrieslands avanciert.

Fritz Gerhard Lottmann bildet in einer Zeit, in welcher der Begriff Heimatkunst oft schon rassistisch und antisemitisch aufgeladen gewesen ist, einen starken humanistischen Gegen­pol. Obgleich kirchenkritisch, plädiert er für eine aufgeklärte, entmythologisierte Religiosität und stellt dabei Werte wie Liebe, die individuelle Freiheit, Integration und Toleranz ins Zen­trum seines Denkens. An diesen Strang der Heimatliteratur möchte die von Hergen Kicker kuratierte Ausstellung der Landesbibliothek erinnern.
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Monstermäßige Comic-Workshops mit Charlotte Hofmann

07.07.2018 23:13 Uhr

Aktionen in der Kinderbibliothek am PFL am 11. Juli

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion „Lesefieber 2018“ wird am Mittwoch, 11. Juli, ein kostenloser Comic-Workshop in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, angeboten. Die Comic-Expertin Charlotte Hofmann zeigt Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, wie sie fantastische und lustige Monster-Comic-Figuren zeichnen können. Der Kurs wird einmal vormittags von 10.30 bis 12 Uhr und noch einmal nachmittags von 14.30 bis 16 Uhr angeboten.

Es stehen nur wenige Plätze zur Verfügung, deshalb ist eine Anmeldung in der Kinderbibliothek unter Telefon 0441 235-2893 erforderlich. Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Erzählcafé zum Thema „Dementiell verändert“

07.07.2018 22:57 Uhr
Das Erzählcafé des inForum in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gibt am Dienstag, 10. Juli, von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, zum Thema „Dementiell verändert“ Tipps für Angehörige von Menschen mit dementiellen Veränderungen. Martin Kusch, zweiter Vorsitzender des Vereins ALZheimer-ETHik e.V., berichtet als Angehöriger und gleichzeitig als Experte vom alltäglichen Umgang mit dementiell veränderten Menschen. In lockerer Atmosphäre können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Referenten ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro, Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen sind inklusive.

Wer Angehörige pflegt, die dementielle Veränderungen zeigen, geht durch ein Wechselbad der Gefühle. Was wichtig ist, wie man sich am besten verhält und wo man vor allem Hilfe bekommt, darüber klärt der Verein ALZheimer –ETHik auf. Für ihn stehen ein wertschätzender Umgang mit den Betroffenen und vor allem ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben im Vordergrund.

Anmeldungen sind erforderlich im inForum unter Telefon 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags 14 bis 16 Uhr oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Stadt Oldenburg bestellt Bezirksschornsteinfeger

07.07.2018 22:33 Uhr

Andreas Huck weiterhin für die Innenstadt verantwortlich

Keine Veränderung im Kehrbezirk für die Innenstadt. Der Bereich musste neu ausgeschrieben werden. Der bisherige Inhaber dieses Kehrbezirkes, Andreas Huck, hat sich im Bewerbungsverfahren durchgesetzt und wird diesen für die nächsten sieben Jahre weiterführen. Der Kehrbezirk OL-02-09 umfasst den Bereich der Innenstadt

Die Stadt Oldenburg ist in 17 Kehrbezirke aufgeteilt. Einige Kehrbezirke erstrecken sich über die Stadtgrenzen auch in die umliegenden Landkreise hinein, vier Landkreis-Bezirke aus dem Ammerland reichen auch in Gebiete der Stadt Oldenburg hinein.
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Mangas zeichnen in der Stadtbibliothek

07.07.2018 22:30 Uhr

Jetzt anmelden für Workshops am 2. und 3. August

Für Manga-Fans ab zwölf Jahren hat die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, die Künstlerin Yingshu Shi eingeladen. Sie erklärt Schritt für Schritt den beliebten japanischen Zeichenstil: wie Kopf und Gesicht einer Manga-Figur skizziert und koloriert werden, wie man eigene Charaktere gestaltet und vieles mehr. Ziel ist es, eine eigene Manga-Figur zu zeichnen.

Jede Menge Tipps und Tricks gibt es jeweils an zwei Terminen im JungLe der Stadtbibliothek im PFL: ein Schnupperkurs für Anfänger am Donnerstag, 2. August, und einen Fortgeschrittenenkurs am Freitag, 3. August. Beide Veranstaltungen finden jeweils von 14 bis 16 Uhr statt und sind kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze ist jedoch eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3000 erforderlich.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Shirin Sabahi: Borrowed Scenery

04.07.2018 22:52 Uhr

Soloausstellung vom 5. Juli bis 30. September

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt ab dem 5. Juli die Soloausstellung „Borrowed Scenery“ der iranischen Künstlerin Shirin Sabahi. Sabahis Kunstwerke gehen von realen Räumen aus, die zum Gegenstand erfundener oder wahrer Geschichten werden. Sie beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen fest verorteten, gebauten Räumen und deren Bildern sowie anderen, beweglichen Spuren und Überresten.

Ein derartiger Raum ist Thema der zentralen Filme in der Ausstellung. „Pools oder Becken sind für Shirin Sabahi immer wieder Orte der Faszination: etwa die Skulptur ‚Matter and Mind‘ im Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst, die aus einem mit Öl gefüllten Becken besteht. Dieser Ort ist Ausgangspunkt für Sabahis Filme ‚Borrowed Scenery‘ und ‚Mouthful‘“, sagt Edit Molnár, Co-Leiterin des Edith-Russ-Hauses. Die spiegelnde Oberfläche des Ölbeckens wiederum inspiriert die Intervention mit den Oberflächen des Ausstellungsraums. Mit dem Architekten Jan Parth hatte Sabahi überlegt, wie ihre früheren Arbeiten einen passenden Ort im Edith-Russ-Haus finden könnten. „Indem der Ausstellungsraum durch spiegelnde Oberflächen erweitert wird, spielt die Ausstellung auf die Grenzen solcher Räume an. Zugleich stellen die Oberflächen der Kunstwerke Spiegelbilder unserer selbst dar“, sagt Co-Leiter Marcel Schwierin.

Das historische Werk „Matter and Mind“ (1977) des japanischen Künstlers Noriyuki Haraguchi besteht aus einem mit gebrauchtem Motoröl gefüllten Stahlbecken, permanent installiert im Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst. Im Laufe der Zeit wurde das Becken zu einem Wunschbrunnen wider Willen, vandalisiert von hingerissenen Museumsbesuchern, die Münzen und andere Dinge in ihn hineinwerfen. Dieses Kunstwerk steht im Mittelpunkt des Films „Borrowed Scenery“ (2017). Ermöglicht durch Sabahis Filmproduktion, konnte Haraguchi nach Teheran zurückkehren, um die Restaurierung seines Kunstwerks zu leiten. Der dabei entstandene Film „Mouthful“ (2018) ist gleichzeitig Mittel und Ziel dieses Projekts. Durch die Fokussierung auf Herkunft und Standort von „Matter and Mind“ zeigt Sabahi, wie sich eine künstlerische Recherche mit dem Werk eines anderen Künstlers auseinandersetzen kann. Das Projekt thematisiert zugleich die Institutionsgeschichte eines Landes, den sinnlichen Aspekt der Erinnerung sowie den Internationalismus, der bereits vor den aktuellen Bedingungen der Globalisierung existierte.

Sabahis „Mouthful“ spielt sowohl mit den Widersprüchen und Möglichkeiten der Kunstproduktion selbst als auch mit dem Material innewohnenden Widersprüchen: Der Inhalt des zentralen Ölbeckens ist ein verdichtetes Zeichen des Lebens auf diesem Planeten. Produkte aus Erdöl stehen für Fortschritt und Wohlstand, aber auch für Verschmutzung. Motoröl hat die Farbe durchsichtigen Bernsteins, wandelt sich durch die Ansammlung von Ruß, Abrieb und anderen Schadstoffen aber in opakes Schwarz. Dennoch erzeugt gebrauchtes Motoröl glasklare Spiegelbilder – eine Eigenschaft, die in den spiegelnden Oberflächen der Ausstellungsräume aufgegriffen wird.

Über Shirin Sabahi
Shirin Sabahi wurde 1984 in Teheran geboren. Nach ihrem Industriedesign-Studium an der Iran University of Science and Technology wechselte sie an die Art University in Teheran und die Malmö Art Academy in Dänemark. Sie hatte Einzel- oder Doppelausstellungen unter anderem in London, Teheran und Tokyo und nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen weltweit teil. Sabahi lebt in Berlin. Sie ist Preisträgerin des Stipendiums für Medienkunst der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus 2017.

Die Ausstellung „Borrowed Scenery“ wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Stiftung Niedersachsen sowie der Fundación Botín.
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Neue Ausstellung eröffnet mit Künstlergespräch am 4. Juli

01.07.2018 18:51 Uhr

Iranische Künstlerin Shirin Sabahi zu Gast im Edith-Russ-Haus

Zu einem Gespräch mit der Künstlerin Shirin Sabahi lädt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst am Mittwoch, 4. Juli, um 18 Uhr ein. Ihre neue Soloausstellung „Borrowed Scenery“ wird direkt im Anschluss um 19 Uhr eröffnet. Sabahi wurde in Teheran (Iran) geboren und lebt in Berlin. Ihre Arbeiten gehen häufig von realen Räumen aus, die zum Gegenstand erfundener oder wahrer Geschichten werden. Die zentralen Werke der Ausstellung bilden dabei zwei Filme, die sich mit einem Kunstwerk des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst beschäftigen: einem mit Motoröl gefüllten Stahlbecken, deren spiegelnde Oberfläche auch in der Gestaltung der Ausstellungsräume des Edith-Russ-Hauses aufgegriffen wird. Der Eintritt ist frei.
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Städtische Museen werden neu geordnet

22.06.2018 10:53 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann stellt Konzeptstudie vor

Die Planungen für eine veränderte Museumslandschaft der Stadt Oldenburg sind einen wichtigen Schritt vorangekommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dem Kulturausschuss jetzt das Konzept für die Umgestaltung vorgestellt. Diese sieht eine Neukonzeptionierung des Stadtmuseums und die Ausrichtung des gesamten Standortes als Museumsforum Oldenburg vor.

„Wir werden das Museum neu denken, Kern dieser Veränderung ist die Erweiterung und Modernisierung des Stadtmuseums“, kündigte Krogmann an. Das neue Konzept bezieht aber den gesamten Standort mit ein, also auch die historischen Villen und das Horst-Janssen-Museum. „Die historischen Villen werden zukünftig zu einem eigenständigen kulturellen Angebot aufgewertet, das Horst-Janssen Museum bleibt bei seiner bisherigen Ausrichtung als Haus mit einer bedeutenden Grafiksammlung“, so Krogmann weiter.

„Zudem werden wir stark auf Teilhaben achten und vor allem die Besuchergruppen ansprechen, die bisher nicht so häufig oder gar nicht ins Museum gekommen sind“, betont Krogmann.

Mit der Ausrichtung als Museumsforum folgt die Stadt einer Empfehlung des Büros Iglhaut und von Grote aus Berlin, dass mit der konzeptionellen Planung beauftragt worden war. Diese sieht vor, den gesamten Museumsstandort in die Planungen einzubeziehen.

Für die Umsetzung des Konzeptes rechnet die Stadt mit Baukosten von etwa 14 Mio. Euro. Mit der Umsetzung des Konzeptes könnte im Frühjahr 2020 begonnen werden.


Förderverein begrüßt Konzept

Der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums freut sich sehr, dass mit dem Konzept „Das neue Stadtmuseum im Museumsforum Oldenburg“ ein weiterer großer Schritt in Richtung Neues Stadtmuseum getan wird.

Das Konzept zeigt gute Möglichkeiten auf, das inzwischen in die Jahre gekommene Stadtmuseum sowohl baulich als auch inhaltlich grundlegend zu modernisieren und es der veränderten Stadtgesellschaft, die offen, bunt und vielfältig geworden ist, anzupassen. Das neue OLDENBURG MUSEUM mit allen auf die Stadt Oldenburg bezogenen Themen und kulturgeschichtlichen Projekten und DIE VILLEN als eigenständiges kulturelles Angebot führen zu einer deutlichen Aufwertung des heutigen Stadtmuseums neben dem Horst-Janssen- Museum, das ebenfalls zum MUSEUMSFORUM OLDENBURG gehören wird.

Der Förderverein hofft nun, dass der Rat diesem Vorhaben mit großer Mehrheit zustimmt und grünes Licht für dieses kulturelle Großprojekt gibt.

Mit einer Fachtagung und einem Stadtlabor im Dezember 2016 wurde der Startschuss für einen Prozess der Neukonzeption des Stadtmuseums Oldenburg gegeben. Danach gab es noch eine Befragung von 4000 zufällig ausgewählten Bürgern. Im Dezember 2017 wurde dann die Machbarkeitsstudie vorgelegt. Jetzt liegt die Konzeption zur inhaltlichen Ausrichtung des Museums vor.

Die Freunde und Förderer des Stadtmuseums Oldenburg e.V. haben es sich zur Aufgabe gemacht das Museum zu fördern und besonders bei der Neuausrichtung tatkräftig zu unterstützen.
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Soloausstellung des Filmemachers Želimir Žilnik endet am 17. Juni

14.06.2018 20:41 Uhr

Letzte kostenlose Sonntagsführungen am Sonntag

Am kommenden Sonntag, 17. Juni, gibt es die letzte Möglichkeit die Soloausstellung „Shadow Citizens“ des renommierten Filmemachers Želimir Žilnik zu sehen. Kunstvermittlerin Luisa Jansen bietet zum Abschluss der Ausstellung zwei kostenlose Führungen um 12 und 15 Uhr an und gibt Einblicke in die über 50-jährige Laufbahn Žilniks. Kritisch und immer unabhängig hinterfragt der Regisseur in seinen Filmen die jeweilige Gesellschaft und ihre kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen.

Vorschau: Nach einer kurzen Ausstellungspause zeigt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst ab dem 5. Juli „Borrowed Scenery“, eine Soloausstellung der jungen iranischen Künstlerin Shirin Sabahi. Sie entwickelte für die Ausstellung eine Multimedia-Installation, in deren Zentrum ein historisches Kunstwerk des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst steht. Zu sehen sind außerdem Fotografien, Videoinstallationen und Objekte aus den Jahren 2013 bis 2018.
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Letzter Tag der „Wilden Zeiten“ im Stadtmuseum

14.06.2018 20:28 Uhr

Sonntagsführung am 17. Juni

Die Ausstellung „Wilde Zeiten - Fotografien von Günter Zint“ endet am Sonntag, 17. Juni. Am letzten Tag haben die Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums um 11 Uhr die Gelegenheit, in einer Führung mit Kunstvermittlerin Geraldine Dudek Näheres über die Arbeit des Fotografen zu erfahren. Zint gilt als Wegbereiter eines sozial engagierten und aufklärerischen Bildjournalismus in der jungen Bundesrepublik. Rund 60 Fotografien sind im Stadtmuseum in einer Leih-Ausstellung zu Gast. Die Führung kostet 3 Euro.
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KIBUM-Vorab: Kreative Hörbuch-Werkstatt rund um tierische Helden

06.06.2018 21:43 Uhr
„KIBUM – total tierisch!“ – das ist das Motto der 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die vom 3. bis zum 13. November unter der Schirmherrschaft des Kinderbuchautors und -illustrators Paul Maar veranstaltet wird. In Vorbereitung der KIBUM produzieren bereits jetzt Kinder von der Grundschule Ohmstede zusammen mit dem Berliner Schauspieler und Sprecher Marian Funk ein Hörbuch zum Kinderroman „Viele Grüße, Deine Giraffe“ der japanischen Autorin Megumi Iwasa. Am Dienstag, 5. Juni, gab es einen Einblick in die kreative Hörbuch-Werkstatt.

Die Kinder verliehen den tierischen Romanhelden Giraffe, Pelikan, Robbe, Wal und Pinguin ihre Stimmen; Funk agiert als Erzähler. Gemeinsam haben sie an zwei intensiven Vormittagen in einem Tonstudio des Lokalsenders Oldenburg Eins an dem Projekt gearbeitet. Marian Funk war dabei hocherfreut über die Begeisterungsfähigkeit der Kinder: „Das Besondere an solch einem Projekt mit Kindern ist, dass es eben keine fertigen Profis sind, die ihre Techniken und Tricks immer parat haben, sondern lesebegeisterte junge Menschen, die ich in der Entwicklung ihrer Lesefähigkeiten ein Stück begleiten kann.“ Auch die Kinder hatten viel Spaß bei dem Hörbuchprojekt, so wie Sina: „Cool war, dass wir die Technik im Tonstudio ganz genau erklärt bekommen haben.“ Während Xenia es vor allem mochte, „mit einem echten Profi zu arbeiten, viel Neues zu lernen und schulfrei zu haben“, freute Lion sich darüber, seinen Lieblingscharakter „Pinguin“ sprechen zu dürfen und fand: „Das Buch ist echt witzig!“

Die fertige CD wird nicht nur die humorvolle Tiergeschichte aufbieten, sondern vermittelt zudem Strategien zum betonten Vorlesen und Lesen. In einem Live-Mitschnitt des vorbereitenden Workshops für die Sprecher-Kinder teilt Funk seine Erfahrungen und Tipps zum sinnerfassenden und interpretierenden Vorlesen. „Ziel ist, Kindern ganz konkrete Strategien an die Hand zu geben, um ihr Leseverständnis und die sinnentnehmende Lesepraxis zu verbessern und damit auch mehr Lesevergnügen zu ermöglichen“, betont Regina Peters, KIBUM-Programmverantwortliche. „Megumi Iwasas aktuell für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Geschichte befördert dabei die kindliche Lesemotivation voller Witz und Frische.“

Überzeugt von dem außerschulischen Hörbuchprojekt ist auch die Schulleiterin der beteiligten Kinder, Nicole Gourdon-Brand, von der Grundschule Ohmstede: „An einem Hörspiel mit einem bekannten Synchronsprecher selbst mitwirken zu dürfen, ist ein ausgesprochen positives Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler.“ Dass die Leseförderung an ihrer Schule eine große Rolle spielt, wird schon dadurch deutlich, dass sich dort der einzige eingetragene Leseclub Oldenburgs befindet.

Die KIBUM bleibt auch mit diesem Projekt und dank ihrer Förderer ihrem nicht-kommerziellen Prinzip treu: Alle die KIBUM besuchenden Grundschulen erhalten im November jeweils ein Hörbuch als Geschenk.
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Bühnenreifer Widerstand unterm Hakenkreuz

06.06.2018 21:40 Uhr

Theateraufführungen, Filmdoku, Tanzkurs und Party erinnern an Swing-Jugend in NS-Zeit

Zur Zeit des Nationalsozialismus tanzten die „Swing-Kids“ aus der Reihe: Die Jugendlichen trugen längere Haare, karierte Sakkos, Hüte und Regenschirme und trafen sich in Cafés und Tanzclubs, um die bei den Nazis verrufene Swing-Musik zu hören. Vielen von ihnen wurde ihre Begeisterung für Swing- und Jazzmusik zum Verhängnis, weil das Regime sie zur „Umerziehung“ in Jugendkonzentrationslager deportieren ließ. In ihrem Stück „Getanzte Rebellion“ erinnert die Freie Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ aus der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde an die Lebensfreude, den Widerstand und die Unterdrückung einer jugendlichen Subkultur im Dritten Reich. Die Hommage an die renitenten „Swing-Kids“, die unter der Leitung von Thomas Vossenberg (Regie) und Lore Schilberg (Regieassistenz) entstanden ist, feiert am Montag, 11. Juni, um 18.30 Uhr im Theater hof/19 (Bahnhofstraße 19) Premiere.

„Wir haben viel mit historischen Zitaten aus Tagebucheintragungen, Biografien und Zeitzeugen-Interviews gearbeitet , in einer Schreibwerkstatt aber auch eigene Texte formuliert, die Teil des Theaterstücks geworden sind“, berichtet Vossenberg. Die Chance, dass seine Schützlinge auf einer professionellen Theaterbühne stehen dürfen, sieht der Theaterpädagoge als Wertschätzung und Belohnung: „Das haben sie sich wirklich verdient.“ Er dankt dem Theater hof/19 für die „tolle Unterstützung“. So darf sein Nachwuchs-Ensemble – das jüngste Mitglied ist 11 Jahre alt, das älteste 30 – dort nicht nur am Wochenende proben, sondern sich auch bei den Requisiten bedienen. „Alle sind sehr nervös, aber das gehört dazu. Wir freuen uns auf die Premiere“, berichtet Vossenberg. Mitwirkende sind Lolo Dirks, Janna Sölter, Nicolas Wilke, Jannis Hadtstein, Yannik Feld, Thomas Kurpiella, Jasmin Wilhaus, Maira Witt und Sarah Wolter.

Vorstellungen gibt es am Montag und Dienstag, 11. und 12. Juni, jeweils ab 18.30 Uhr im Theater hof/19 (Eintritt: 6 Euro/ermäßigt 4 Euro) sowie für Schulen nach Anmeldung am Mittwoch, 13. Juni, und Freitag, 15. Juni, jeweils um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr (Eintritt: 3 Euro). Karten können per E-Mail an thomas.vossenberg@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 8850508 vorbestellt werden. Eine kürzere Version des Stücks ist auch während der Oldenburger Jugendtheatertage 2018 am Donnerstag, 21. Juni, in der Kulturetage zu sehen.

Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg flankiert die Theateraufführung mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Swing Heil! – Jugendliche Subkultur gegen das NS-Regime“. Am Donnerstag, 14. Juni, wird im Casablanca der Dokumentarfilm „Schlurf – Im Swing gegen den Gleichschritt“ gezeigt. Wolfgang Beyer und Monica Ladurner machen darin deutlich, dass die Swing-Bewegung mehr war als ein Kellerkult um raubkopierte Schelllackplatten. Durch die Straßen Wiens tanzten die (wegen ihrer Lässigkeit so genannten) „Schlurfs“, Berlin hatte die „Swing-Heinis“, Prag die „Potapki“ und Paris die „Zazous“. Es gibt zwei Vorführungen in Anwesenheit der Wiener Filmemacher: um 10 Uhr vorrangig für Schulklassen und nach Anmeldung per E-Mail an paula.vonsydow@stadt-oldenburg.de sowie um 19.30 Uhr eine Abendvorstellung. Der Eintritt ist frei.

Die Begeisterung für Swing erlebbar macht am Freitag, 15. Juni, ab 18 Uhr ein Schnupperkurs „Lindy Hop“ in der Freizeitstätte Bürgerfelde (Alexanderstraße 209). Die Teilnahme ist kostenlos. Jürgen und Gudrun Bartsch von den „Jumpin‘ Boogies Oldenburg“ zeigen Grundschritte und leichte Tanzfiguren. Die anschließende Swing-Party mit DJ OLLI und der niederländischen Live-Band „44 Shakedown“ bietet Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und viel Spaß zu haben. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die fünfköpfige Combo lässt den „Sound der Freiheit“ der „Swing-Kids“ aufleben.
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Internationale Gäste begeistert von „UN!TE“

04.06.2018 22:21 Uhr

Bilanz der Partnerkommunen durchweg positiv

„So viele tolle Eindrücke“ - das Feedback der internationalen Gäste zur Partnerschaftskonferenz „UNI!TE“ könnte kaum besser ausfallen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Groningen (Niederlande), Taastrup (Dänemark), Vorpommern-Rügen (Deutschland), Kingston upon Thames (England), Cholet (Frankreich), Machatschkala (Russland), Mateh Asher (Israel), Xi’an (China) und Qingdao (China), die im Rahmen der Partnerschaftskonferenz „UN!TE“ vom 30. Mai bis 3. Juni in Oldenburg zusammenkamen, ziehen eine durchweg positive Bilanz. „Es gab ein sehr interessantes Programm“, sagt Yoram Israeli, Landrat des Landkreises Mateh Asher in Israel, und ergänzt: „Besonders interessant war für mich die Führung über den Fliegerhorst und die Erkenntnis, dass aus dem ehemaligen Militärgelände ein ganz neuer Stadtteil wird.“

Roy Thompson, stellvertretender Leiter der Stadtverwaltung Kingston upon Thames, England, war besonders an Gesprächen zu studentischen Austauschen interessiert: „Wir konnten eine Menge Ideen und Möglichkeiten diskutieren. Das war eine großartige Gelegenheit“. Thompson war zum ersten Mal in Oldenburg. „Eine sehr liebenswerte Stadt“, urteilt er. Martina Schwinkendorf, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung beim Landkreis Vorpommern-Rügen, ist sich sicher, dass sie mit vielen Anregungen nach Hause zurückkehren wird: „Ich freue mich, dass wir einige Themen mitnehmen können, über die wir intensiver sprechen werden. Die Organisation von ‚UN!TE‘ war wirklich fantastisch.“ Und auch Haiqing Zhan, Ständiger Repräsentant der Stadt Qingdao in Deutschland, zeigte sich bestätigt in seinen Erwartungen: „Viele fruchtbare Gespräche, genau so stellte ich mir die Tage in Oldenburg vor“.

Nicht nur beim Urteil über das Partnerschaftstreffen sind sich alle Gäste einig. Auch waren alle überrascht, wie heiß es in Oldenburg sein kann. Aber: glücklicherweise kühlte es rechtzeitig zur großen Feier auf dem Schloßplatz etwas ab. Am Samstag ließen es sich rund 1.000 Besucherinnen und Besucher nicht entgehen, sich Infos über die verschiedenen Partnerkommunen zu holen, im regen Austausch die Fremdsprachen-Kenntnisse zu reaktivieren oder einfach das internationale Bühnenprogramm zu genießen.
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Zen-Meditation in der Man Ray-Ausstellung am 14. Juni

04.06.2018 22:10 Uhr

Anmeldung bis 11. Juni

Unter dem Motto „Zen-Meditation und Kunstgenuss“ lädt das Horst-Janssen-Museum am Donnerstag, 14. Juni, 18 bis 20 Uhr, zu einem Ausstellungsbesuch der besonderen Art ein: Johanna Seeveriens führt zunächst in die Zen-Meditation ein. Es wird am Boden oder auf einem Stuhl sitzend meditiert. In dieser Zentrierung wird dann ein Werk aus der Ausstellung betrachtet. So gewinnen die Teilnehmenden einen ganz neuen Zugang zu einem Kunstwerk. Mitzubringen sind zwei Decken sowie bequeme, warme Kleidung. Die Veranstaltung kostet 3 Euro, Anmeldungen werden bis Montag, 11. Juni, entgegengenommen, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2891.
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Kostümführung durch historische Villen

30.05.2018 22:59 Uhr

Anmeldung bis 4. Juni möglich

Kunstvermittler Dirk Meyer schlüpft am Samstag, 9. Juni, ins historische Kostüm und lädt von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Führung durch die historischen Villen des Stadtmuseums ein. Dabei können die Besucherinnen und Besucher den Museumsgründer, Kunstsammler und Mäzen Theodor Francksen näher kennenlernen. Objekte und Kunstwerke aus dem Museumsmagazin, aber auch Briefe und Tagebücher Francksens vermitteln einen Eindruck über das Leben und die Zeit der Jahrhundertwende in Oldenburg. Die Führung kostet 5 Euro plus ermäßigten Eintritt.

Es wird um Anmeldung bis zum 4. Juni per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2886 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) gebeten.
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Elf spannende Bücher warten auf ihre Leser

23.05.2018 21:06 Uhr

Fünfte Lebendige Bibliothek am 2. Juni in der Stadtbibliothek

Am Samstag, 2. Juni, findet wieder eine Lebendige Bibliothek statt. Zur mittlerweile fünften Ausgabe haben sich elf interesante Menschen gefunden, die die Rolle des Lebendigen Buches übernehmen. In der Zeit von 15:30 bis 18:30 Uhr sind die Lebendigen Bücher in der Stadtbibliothek im PFL jeweils 20 Minuten lang für Einzelgespräche ausleihbar. Jedes Buch steht für eine Gruppe von Menschen, die häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind. Dabei ist jedes Buch einzigartig und gibt auf seine Weise Auskunft über die eigene Lebensgeschichte.

Alle Besucher melden sich an der Ausleihe, geben dort ihre Buch-Wahl an und erhalten ihre Gesprächszeiten. Zu den Büchern gehören Alkoholiker, ein Jude, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Lese- und Schreibschwäche, Geflüchtete, ein Polizist, ein Ultra-Fußballfan und ein Transvestit, die für ein Gespräch mit Ihnen bereit sind. Weitere Informationen über die Bücher finden Sie im Bücherkatalog unter www.praeventionsrat-oldenburg.de.

Ausgerichtet wird die Lebendige Bibliothek durch die VHS Oldenburg, die Stadtbibliothek Oldenburg und den Präventionsrat Oldenburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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Schüler zeigen „Kunst im Quadrat“ in der Artothek

23.05.2018 20:35 Uhr

Ausstellung vom 28. Mai bis 25. Juni 2018

Vom 28. Mai bis zum 25. Juni ist in der Artothek Oldenburg die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ zu erleben. 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b von der Oberschule Osternburg haben quadratische Bilder, Collagen und Fotografien gestaltet, in denen die geometrische Form spielerisch ausgelotet wird. Im Rahmen des Projekts „Artothek & Schule“ besuchten sie mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Müller-Jentsch und Christiane Uschkurat die Kunstausleihe und ließen sich dort von drei Werken der Oldenburger Künstlerinnen und Künstler Edeltraut Rath, Renate Groh und Michael Schildmann inspirieren, in denen das Quadrat im Mittelpunkt steht. „Bereits 1915 erlangte das Quadrat in der Kunstszene durch den russischen Maler Kasimir Malewitsch Weltruhm. Seitdem haben sich viele Künstler dieser Form schöpferisch gewidmet und heute füllen auch Schüler das Quadrat sehr kreativ mit ihrer farbenfrohen Fantasie“, freut sich Kuratorin Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek.

Experimentelle Techniken
Mit großer Begeisterung haben die Schüler die Kunstwerke für mehrere Monate in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann zum Anlass für eigene gestalterische Arbeiten genommen. Sehr ideenreich wurde mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert: Sie haben mit Acrylfarben gemalt, Collagen mit textilen Stoffen und Papieren gestaltet sowie quadratische Strukturen fotografiert. Das Aufspüren von Quadraten und die Umsetzung von Ausdrucksmöglichkeiten hat bei den Jugendlichen ein großes kreatives Potential geweckt. Dies zeigt bereits das Titelmotiv zur Ausstellung von Serhat Oerke, der aus violetter und gelber Acrylfarbe ineinander verschachtelte Quadrate gemalt hat, in deren Mittelpunkt ein gelber Kreis gesetzt ist, der sich – wie der Titel verrät – überraschenderweise als Spiegelei entpuppt.

In Anlehnung an die Textilcollage „In memory of M.“ der Friedrichsfehner Künstlerin Renate Groh entstanden in der schulischen Nähwerkstatt dreidimensionale Collagen aus Stoffen, Knöpfen, Garnen und anderen textilen Materialien, in denen die Schüler auch persönliche Erinnerungen an ihre Heimat verarbeiten. In einem Workshop mit der Pädagogin Nina Gluth näherten sich die Jugendlichen theoretisch der Landschaftsfotografie von Michael Schildmann an, um dann auf dem Schulgelände selbst quadratische Strukturen aufzuspüren und zu fotografieren. Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war die persönliche Begegnung mit der Kooperationskünstlerin Edeltraut Rath, die den Schülern viel Interessantes über sich und den Entstehungsprozess ihrer Malerei erzählte.

Eröffnung
Die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ wird am Montag, 28. Mai, um 18 Uhr in der Artothek eröffnet. Stadtmuseumsleiter Dr. Andreas von Seggern wird die Gäste begrüßen, Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee in die Ausstellung einführen und Schüler der Klasse 9 b werden poetische Texte zu Quadraten vortragen.

Führungen
Führungen zur Ausstellung „Kunst im Quadrat“ sind auch außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek möglich. Sie können beim Museumspädagogischen Dienst Oldenburg nach Absprache unter Telefon 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden.
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Neue Regelung in der Fahrradstraße am Haarenufer

19.05.2018 10:02 Uhr

Stadt entschärft konfliktträchtige Verkehrssituationen

Seit Beginn der Woche ist das Parken in der Straße Haarenufer auf der Fahrbahn zwischen der Herbartstraße und der Ratsherr-Schulze-Straße nicht mehr möglich. Damit wurde der Ratsbeschluss zur Fahrradstraße Haarenufer vom 23. April umgesetzt.

Mit dem Wegfall von 13 Stellplätzen werden die konfliktträchtigen Verkehrssituationen entschärft, weil der Begegnungsraum für den Kfz-Verkehr und Radverkehr vergrößert wird.

„Mit dem Wegfall der Stellplätze für den Autoverkehr wird die Sicherheit des Schülerverkehrs unterstützt“, beschreibt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Umsetzung. „Dennoch wird weiterhin die Situation in der Fahrradstraße Haarenufer beobachtet.“ Schließlich sei der Abschnitt zwischen der Ratsherr-Schulze-Straße bis zum Rummelweg durch die Engstellen neben dem ruhenden Verkehr genauso kritisch zu sehen, wie es der Bereich zwischen der Herbartstraße und Ratsherr-Schulze-Straße war, erläutert Müller das weiterführende Monitoring.

Die Fahrradstraße Haarenufer ist Teil der ausgewiesenen Radroute West und wird täglich von fast 6.000 Radfahrenden und lediglich 700 Autos als Weg genutzt.

Im ersten Schritt der verkehrssicheren Umgestaltung wurden die Einmündungen durch Umpflasterung so geändert, dass für alle Verkehrsteilnehmer die Bevorrechtigung für die Fahrradstraße deutlich wahrnehmbarer wurde. Weiterhin ist mit dem Brückenneubau Am Zuggraben und der neu geschaffenen Querungsmöglichkeit ein zweiter wichtiger Schritt für die Akzeptanz der neuen Streckenführung des Radverkehrs erfolgt, da stadteinwärts die ehemalige Radwegeführung nicht aufrechterhalten werden konnte.

Die Cäcilienschule und der OTB als große Anlieger der Fahrradstraße Haarenufer befürworten diese Maßnahme. Die parkenden Autos haben die Situation für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Kursteilnehmer des OTB oft noch konfliktträchtiger gemacht.
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Sing das Ding! – Die Mitsing-Party ohne Fremdschämfaktor

16.05.2018 20:20 Uhr
Am Mittwoch, 23. Mai findet ab 19:00 Uhr die vorletzte „Sing Das Ding!“ Veranstaltung vor der Sommerpause statt.

Immer mehr Menschen haben Spaß daran, selber zu singen, dies aber nicht allein tun zu müssen. Und so erfreut sich die Cadillac-Veranstaltung „Sing das Ding!“ immer größerer Beliebtheit. Der Name lässt erahnen, worum es sich handelt, eine große Menge versammelt sich, um gemeinsam mit zwei ambitionierten Musikern zu singen.

Die zwei Musiker sind Marco Neumann und Marcus Friedeberg, welche bereits seit mehreren Jahren gemeinsam in der Formation „Off Limits“ unterwegs sind und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben.

Bei „Sing das Ding!“ werden gemeinsam Lieder aus den verschiedensten Genres, vorzugsweise aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Charts und natürlich vielen Party-Klassikern gesungen. Worauf sich die beiden Musiker nicht einlassen, sind Volksmusik und Schlager, das wäre ja auch zu einfach. Die Texte der Lieder werden via Beamer an eine 4x4 Meter große Leinwand projiziert und sind somit für alle Mitsänger*innen gut lesbar. Es lässt sich auch ein wenig als Massen-Karaoke beschreiben, allerdings mit diversen Instrumenten als Begleitung, Marco und Marcus als Vorsänger und hin und wieder auch mit Video-Einspielungen.

Es macht einfach Spaß, gemeinsam in der großen Masse einfach nur lauthals zu singen – egal ob Profisänger oder Anfänger, denn es geht einzig und allein um den Spaß. Singen ist expressiv, befreiend und lässt gelegentlich auch einfach mal Dampf ab. Das Beste an „Sing das Ding!“ ist, dass man nicht alleine unter der Dusche Zuhause singt, sondern mit vielen anderen begeisterten Mitsinger*innen „alles raus lassen“ kann.

Jetzt kann man sagen: „Das ist dann so etwas wie das Rudelsingen“. Bedingt mag das stimmen, allerdings musikalisch jünger und moderner orientiert und noch ein wenig überschaubarer und ab und an auch mal mit einem Mehrwert, denn gelegentlich gibt es auch mal einen gesanglichen Tipp für die Atmung oder richtige Intonation.

Musikalisch gibt es eine breite Mischung aus Rock- und Pop-Hits, Partyklassikern, Irish Folk und hier und da auch mal einen Evergreen, damit für jede*n von 16 bis 56 oder älter etwas Passendes dabei ist. So werden beispielsweise Songs von Ed Sheeran auf AC/DC treffen oder von Depeche Mode auf Schandmaul, oder von U2 auf Pharrell Williams, oder die Ärzte auf The Who. Songvorschläge werden gerne über Facebook in der Veranstaltung „Sing das Ding!“ angenommen, ansonsten kann man auch Songwünsche unter cadillac@stadt-oldenburg.de an das Cadillac senden. Am Mittwoch, den 23. Mai ab 19:00 Uhr startet „Sing Das Ding!“ in diesem Monat. Die genauen Termine kann man bei Facebook finden und auf der Homepage des Cadillac.

Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse zu einem Preis von nur 6 Euro.
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Dicker Brummer

16.05.2018 19:08 Uhr

Workshop mit Hannes Bittar

Am Samstag, den 19. Mai findet zwischen 14 und 16 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein Steinzeit-Workshop statt. Kinder ab 8 Jahren können für einen Kostenbeitrag von 10 € unter der Anleitung von Hannes Bittar Schwirrhölzer herstellen. Schwirrhölzer, auch Schwirrgeräte genannt, gelten als die ältesten Instrumente der Welt und reichen bis in die Steinzeit zurück. Die Anmeldung für den Workshop ist über museum@naturundmensch.de oder unter 0441/ 9244-300 möglich.
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Einmal selbst Regisseur sein: Filmwerkstatt für Jugendliche

12.05.2018 18:51 Uhr

Anmeldung bis 22. Mai

Zur neuen Ausstellung „Shadow Citizens“ gibt es im Edith-Russ-Haus eine Filmwerkstatt für filmbegeisterte Jugendliche ab 12 Jahren, die einmal selbst hinter der Kamera stehen wollen. Am Samstag, 26. Mai, 10 bis 13 Uhr, sind sie eingeladen, gemeinsam mit Kunstvermittlerin Nina Bochmann künstlerische Ideen und Filmtechniken auszuprobieren. Inspiration bietet die aktuelle Soloausstellung von Filmemacher Želimir Žilnik. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung bis Dienstag, 22. Mai, gebeten: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275.
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Kostümführung zu Theodor Franckens „Sehnsucht nach Italien“

12.05.2018 18:48 Uhr

Mit Anmeldung bis zum 18. Mai

Kunstvermittlerin Geraldine Dudek schlüpft am Samstag, 26. Mai, in die Kleidung aus der Zeit Theodor Francksens, um von 16 bis 17.30 die Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums durch die historischen Villen zu führen. Der Museumsgründer Francksen war Mäzen und Kunstsammler und verspürte Zeit seines Lebens eine „Sehnsucht nach Italien“, die in der Kostümführung thematisiert wird. Dabei werden nicht nur die Räumlichkeiten der Villen und Ausstellungsexponate beleuchtet, sondern auch Objekte und Kunstwerke aus dem Museumsmagazin sowie Briefe und Tagebücher von Theodor Francksen.

Die Teilnahme an der Führung kostet 5 Euro plus ermäßigten Eintritt. Es wird um Anmeldung bis zum 18. Mai per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2886 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) gebeten.
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Aktionstag im Stadtmuseum: Wir feiern unseren Gründer!

10.05.2018 10:42 Uhr

Theodor Francksen und die Reiselust

Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben.

Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen?

Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird.

Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.


Das Programm am Aktionstag:



11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging
Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903
Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer.

14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders
Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet.

14.00-15.00 Uhr: Tastführung
Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904
Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch.

16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“
Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.die Reiselust Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben.

Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen?

Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird.

Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.


Das Programm am Aktionstag:



11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging
Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903
Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer.

14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders
Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet.

14.00-15.00 Uhr: Tastführung
Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen.

15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904
Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch.

16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“
Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.
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Kreisch, Trööt, Quietsch: Lesung aus der Barks-Library

10.05.2018 10:37 Uhr
Unter dem Titel „Kreisch, Trööt, Quietsch“ lädt das Stadtmuseum Oldenburg am Dienstag, 15. Mai, um 19 Uhr zu einem Abend mit Entenhauser Geschichten ein. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Der Comic ist eine mittlerweile anerkannte Gattung der Kunst. In der als Graphic Novel bezeichneten Weiterentwicklung des Genres berührt der Comic heute auch das weite Feld der Literatur. Aber wie steht es mit den Klassikern? Sind etwa die kongenialen Geschichten um Donald und Dagobert Duck, Daniel Düsentrieb oder Gustav Gans, für die Carl Barks verantwortlich zeichnete, nicht auch bereits zur Weltliteratur zu zählen?

Der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Andreas von Seggern, und der Kunstvermittler Dirk Meyer versuchen dieser Frage im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „DUCKOMENTA“ nachzugehen und lesen dazu ausgewählte Geschichten aus der Werkstatt des Comiczeichners, der den ‚Kosmos Entenhausen‘ erschuf und dessen Geschichten bis heute begeistern.
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inForum: Erzählcafé stellt Hospiz St. Peter vor

04.05.2018 20:33 Uhr

Pflegedienstleiterin Elke Rinke zu Gast

Das inForum lädt am Dienstag, 8. Mai, ab 15.30 Uhr zum Erzählcafé ins Kulturzenttrum PFL, Peterstraße 3, ein. Dieses Mal stellt sich das Hospiz St. Peter vor. Dort wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit gegeben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Elke Rinke, Pflegedienstleitung des Hospiz, wird zu Gast sein.

Sie erklärt, für wen eine Aufnahme infrage kommt und für wen nicht. Die Finanzierung und die Tagesabläufe in einem Hospiz erläutert sie ebenso. Im Anschluss an Ihren Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Der Preis für Kaffee und Kuchen ist 2,50 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum unter Telefon 0441 235-2781 oder persönlich im Büro im PFL an. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr. Dort gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.
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Artothek Oldenburg präsentiert Griffelkunst Frühjahrswahl

03.05.2018 18:42 Uhr

Ausstellung vom 7. bis 13. Mai 2018

Die neuen Editionen der Griffelkunst-Vereinigung werden vom 7. bis 13. Mai in der Artothek Oldenburg präsentiert. Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in aktuelle druckgrafische und fotografische Positionen von elf Künstlerinnen und Künstlern, aus denen die Mitglieder ihre Blätter auswählen können.

In der Frühjahrswahl reicht die Bandbreite der präsentierten Editionen von Radierungen, Lithografien und Fotografien bis hin zu ungewöhnlichen Techniken wie Papierbohrungen, grafischen Mischtechniken und Messingobjekten. In dieser Bilderwahl stellt Katharina Hinsberg, Professorin für konzeptionelle Malerei an der HBK Saarbrücken, ihre experimentellen Zeichnungen vor, die mittels Bohrungen durch das Papier entstehen und eine erstaunliche Raumwirkung entfalten. Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger verbindet in ihren Lithografien skulpturale Elemente mit denen sie fiktive Treppenhausansichten entwirft, während der international bekannte norwegische Künstler Olav Christopher Jenssen, der seit 2007 als Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig lehrt, in seinen farbgewaltigen Lithografien der mythologischen Figur der Penelope nachspürt.

Der Fotograf Martin Rosswog, der Meisterschüler von Prof. Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf war, hat eine Edition von C-Prints mit Esstischen aus sechs europäischen Ländern zusammengestellt, die faszinierende Einblicke in regionaltypische Lebensräume gewähren. Der multimedial arbeitende Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann, der letztes Jahr im Stadtmuseum Oldenburg mit dem Kunstpreis der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg ausgezeichnet wurde, lässt in seiner Polaroid-Serie das Mammut wiederauferstehen. Aus dem Nachlass von Regina Relang (1906-1989), die ab 1947 zur führenden deutschen Modefotografin avancierte und von Haute Couture Schauen in Paris, Florenz und Mailand berichtete, sind die schönsten Pariser Motive aus den Jahren 1936 bis 1951 als Schwarzweiß-Abzüge auf Barytpapier zu sehen.

In der Projektreihe hat der Hamburger Künstler Thomas Baldischwyler Porträtbilder von Schauspieler Buster Keaton, der britischen Musikband Stone Roses und dem Maler Toulouse-Lautrec zu neuen Bildideen und philosophischen Texten verarbeitet. Bei den Einzelblättern stellt die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath drei großformatige Siebdrucke mit jugendlichen Figuren vor, die das gesamte Gefühlsspektrum durchleben. Der Kölner Künstler Heiner Blumenthal hat zwei Aquatinta Radierungen mit imaginären Konstruktionen gestaltet, während der Hamburger Künstler Thorsten Brinkmann in seinem Inkjet-Print das Porträt des Dada-Künstlers Kurt Schwitters mit einem Parfümzerstäuber verfremdet. Und von dem Berliner Künstler Olaf Nicolai liegt schließlich ein Multiple vor, das aus einer hochpolierten Messingkugel in einer Box aus MDF und Banderole besteht.

Über die Griffelkunst
Der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V., die 1925 gegründet wurde, gehören heute mehr als 4.400 Mitglieder in ganz Deutschland an. Die Artothek Oldenburg ist seit 1992 Mitglied der Vereinigung und besitzt zahlreiche Griffelkunstblätter in ihrem Sammlungsbestand.

Ausstellung und Ausgabe der Grafiken
Die Ausstellung kann am Montag, 7. Mai, von 15 bis 19 Uhr in der Artothek, Peterstraße 1, besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Wahl und Ausgabe der Grafiken erfolgt am Sonntag, 13. Mai, von 11 bis 15 Uhr und wird von Daphne Andersch betreut.
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Ich repariere, also bin ich

03.05.2018 18:38 Uhr
Kaufen, kaufen, kaufen. Dabei könnten viele alte und gebrauchte Dinge repariert werden. Doch die Menge des Elektroschrotts nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dass es auch anders geht, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, zeigt das Repair Café in den Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41 am Samstag, den 05.05.2018 von 14–18 Uhr.

Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateur*innen gemeinsam mit denjenigen defekte Dinge reparieren, denen sie kaputt gegangen sind. In den Repair Cafés gibt es wechselnde Angebote wie Fahrrad, PC/IT, Haushalts- und Elektrogeräte wie Toaster, Fön oder Mixer, Textilien und Upcycling, Messer schärfen, eine Kleidertauschbörse und dieses Mal eine Beratung für das Reparieren von Gitarren. Angeboten wird auch eine unabhängige Beratung für den Kauf von Neu- und Gebrauchtgeräten und die damit verbundene Frage des Datenschutzes.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht vonnöten, einfach vorbeikommen und mitmachen. Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how in Reparaturcafés aneignen. Die ehrenamtliche Reparateur*innen sind alle total fit und geben ihr Wissen sehr gerne weiter.

Mittlerweile gibt es in Oldenburg drei Reparaturtreffpunkte: Das nächste Mal am 08.06. in Kreyenbrück von 15–17 Uhr in der Pasteurstraße 5 und am 18.06. von 14.30–16.30 Uhr in der Alexanderstraße 331.

Weitere Repair Cafés in den Oldenburger Stadtteilen sind geplant und von daher sind sie nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivist*innen nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger*innen das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.

Das nächste Mal am Samstag, den 05.05.2018 im Repair Café von 14-18 Uhr in der Rosenstraße 41. Kuchenspenden sind willkommen, gerettete Lebensmittel zum verschenken ebenfalls und Tee und Kaffee verstehen sich von selbst. Reparatur-Schnack inclusive.

Mehr Informationen finden Sie unter www.repaircafeoldenburg.org. Fragen bitte an folgende Emailadresse richten: repaircafe.orgateam@gmail.com.
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Sona, Sona, Sonagramm – Deine Stimme auf Papier!

29.04.2018 14:50 Uhr

Kinder-Uni zu Besuch im Edith-Russ-Haus/Anmeldung bis 7. Mai

Die Kinder-Uni ist am Samstag, 12. Mai, zu Besuch im Edith-Russ-Haus für Medienkunst mit dem Workshop „Sona, Sona, Sonagramm – Deine Stimme auf Papier!“. Ein Sonagramm macht Klang sichtbar und wenn man es ausdruckt, kann man es wiederum selbst zum Klingen bringen. Die Kinder stellen mit einer einfachen App Sonagramme aus ihren Namen her, können diese zeichnerisch verändern oder auch einen Gegenstand darin einbauen. Interessierte Kinder können bis zum 7. Mai per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275 angemeldet werden. Der Workshop kostet 4 Euro und geht von 11 bis 13.30 Uhr.
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