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Innenstadt

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Montags_Kunst: „Crossover“-Ausstellung lädt zum Kreativwerden ein

16.08.2019 20:37 Uhr

Anmeldung bis zum 21. August

Zur neuen Ausstellung „Crossover: Edeltraut Rath trifft Johannes Oberthür“, die am 25. August im Stadtmuseum beginnt, gibt es wieder die Montags_Kunst für Erwachsene: Jeweils montags, am 26. August, 9. und 23. September, von 18 bis 20 Uhr haben die Teilnehmenden die Chance, die Ausstellung kennenzulernen und künstlerisch zu dieser zu arbeiten.

In der Ausstellungsreihe „Crossover“ präsentiert das Stadtmuseum Oldenburg dieses Jahr Malerei und Grafik von Edeltraut Rath und Johannes Oberthür. Sie befassen sich beide mit Farbe, Raum und Rhythmus.

Die Teilnahme kostet 35 Euro inklusive Material. Anmeldungen sind bis zum 21. August möglich, telefonisch unter 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Schließzeit: Umbauphase für neue Ausstellung im Horst-Janssen-Museum

16.08.2019 20:33 Uhr
Nach Abschluss der aktuellen Ausstellung „Natur Schöpfen“ ist das Horst-Janssen-Museum ab Montag, 19. August, für zwei Wochen geschlossen. Während der Schließphase wird die aktuelle Ausstellung ab- sowie die neue aufgebaut. Eröffnung der Schau „Jorinde Voigt – Universal Turn“ ist am Samstag, 31. August, um 18 Uhr. Neben den Arbeiten der international bekannten Zeichnerin werden auf einer der drei Museumsebenen auch wieder ausgewählte Werke von Horst Janssen zu sehen sein.
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Teile der Tiefgarage am CCO kurzfristig wieder nutzbar

16.08.2019 20:32 Uhr
Ein Teil der Tiefgarage unter dem CCO könnte bereits in Kürze wieder nutzbar sein. Voraussetzung ist, dass der Betreiber ein Brandschutzkonzept vorlegt, in dem er die mängelfreie Funktion und Betriebsfähigkeit der sicherheitsrelevanten Anlagen nachweist. Hierzu haben noch in dieser Woche Vor-Ort-Abstimmungen der beauftragten Sachverständigen mit Vertretern der Stadt stattgefunden.

Kurzfristig soll eine vorhandene Belüftungsanlage vom Betreiber der Tiefgartage gewartet und wieder instandgesetzt werden. Parallel schneidet die Stadt bis Ende dieser Woche die vorhandenen Lüftungsschlitze im Bereich des Mittelstreifens zwischen Stadtmuseum und CCO frei. Die Stadt geht davon aus, dass nach Umsetzung dieser Maßnahmen zunächst 70 Parkplätze, später dann bis zu 100 weitere Parkplätze, freigegeben werden können. Damit besteht die realistische Chance, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in der sanierungsbedürftigen Tiefgarage insgesamt 170 Parkplätze zur Verfügung stellen zu können. Mehr standen dem innerstädtischen Handel in den vergangenen Jahren ohnehin nicht zur Verfügung.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan betont, dass in der Diskussion um die marode Tiefgarage differenziert werden muss zwischen den privatrechtlichen Auseinandersetzungen der Stadt mit dem Pächter der Tiefgarage und den bauordnungsrechtlichen und brandschutztechnischen Erfordernissen für einen Betrieb: „Über Sicherheit kann die Stadt nicht verhandeln. Die muss vom Betreiber hergestellt werden.“

Ergänzend dazu haben sich Stadt und Pächter in den vergangenen Wochen über die Zukunft der Tiefgarage ausgetauscht und streben eine einvernehmliche vertragliche Regelung an.

Dies wurde dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauen in der Sitzung am 15. August vorgestellt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gibt sich optimistisch, dass die eingehenden Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Betreiber zu diesem für den Innenstadt-Handel erfreulichen Ergebnis führen werden.
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Eine Welt ohne Atomwaffen

16.08.2019 20:14 Uhr

Geführte Gespräche durch die Ausstellung im Stadtmuseum

Die Ausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen“ beschäftigt sich mit der Frage, ob Atomwaffen den Frieden und die Freiheit sichern oder das Leben auf dem Planeten bedrohen. In geführten Gesprächen geht die Museumspädagogin Dörte Mitwollen diesen Fragen nach. Die Ausstellung ist bis zum 8. September im SchauRaum des Stadtmuseums, Am Stadtmuseum 4-8, zu sehen. Sie stellt historische Bezüge zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 her und geht der Frage nach, welche Werte uns für unsere Zukunft wichtig sind.

Die Führungen mit Dörte Mitwollen finden am Donnerstag, 22. August, und am Dienstag, 27. August, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr statt. Die Führung und der Eintritt in die Ausstellung sind kostenfrei. Interessierte können sich per E-Mail an paula.vonsydow@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-2043 anmelden.
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Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Fußgänger

15.08.2019 20:36 Uhr

Beteiligte/ Zeugen gesucht

Am Montagabend, 12. August 2019, kam es gegen 18.50 Uhr an der Bushaltestelle am Julius-Mosen-Platz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fußgängerin. Der 45-jährige Radfahrer fuhr auf dem Radweg in Richtung Julius-Mosen-Platz als eine Jugendliche mit zwei Freundinnen aus einem Bus stieg. Zwischen dem Radfahrer und der Jugendlichen kam es zu einer Kollision, wodurch beide leicht verletzt wurden. Das Fahrrad des 45-Jährigen wurde beschädigt. Nach dem Unfall trennten sich beide Beteiligten ohne die Personalien auszutauschen. Der Unfall wurde im Anschluss durch den 45-Jährigen in der Polizeidienststelle angezeigt; die Jugendliche ist nicht bekannt.

Hinweise bitte an 0441-7904115. 
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Handlettering-Workshop: Schöne Buchstaben und Aquarell-Illustrationen

09.08.2019 18:01 Uhr
Am Samstag, 24. August, findet von 10 bis 15 Uhr ein Workshop zum Handlettering im Horst-Janssen-Museum statt. In diesem Workshop dreht sich alles um schöne Buchstaben und einfache Aquarell-Illustrationen. Zarte Farbverläufe, florale Elemente oder Trendmotive können den Lieblingsspruch perfekt in Szene setzen. Vermittelt werden Grundlagen des Letterings als auch der Aquarell-Illustration, so dass am Schluss beides miteinander kombiniert werden kann. Der Workshop kostet 75 Euro inklusive Material. Anmeldungen werden bis zum 15. August entgegengenommen: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887.
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Poetry Slammer schmücken sich mit „Fremden Federn“

09.08.2019 17:40 Uhr

Themen-Poetry Slam im Wilhelm13

Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 16. August, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Insa Kohler, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich zwar dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends aber so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Motto „Ausgestorbene Arten“ geschrieben.

Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Federkopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken. Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor.

Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im November. Die Veranstaltungsreihe wird von Mario Filsinger moderiert und von der Stiftung Niedersachsen gefördert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Workshop: Aktkurs im Horst-Janssen-Museum

06.08.2019 20:59 Uhr

Anmelden bis 13. August

Im Horst-Janssen-Museum findet ab Dienstag, 20. August, ein mehrwöchiger Kurs zur Aktmalerei statt. Der Oldenburger Künstler Helmut Feldmann begleitet den Kurs und gibt praktische Tipps zur zeichnerischen Umsetzung. Anfänger und Fortgeschrittene sind im Kurs gleichermaßen willkommen. Eine Teilnahme von Jugendlichen ab 16 Jahren ist mit Erlaubnis der Eltern möglich. Der Aktkurs findet dienstags von 18 bis 20.30 Uhr an folgenden Terminen statt: 20. August, 10. September, 1. Oktober, 29. Oktober, 12. November, 3. Dezember. Interessierte können sich für 72 Euro den gesamten Kurs anmelden oder einzelne Termine wahrnehmen. Die Einzelteilnahme kostet 15 Euro pro Veranstaltung. Anmeldungen sind bis zum 13. August möglich, telefonisch unter 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Elfi Hoppe liest aus „Niemand hat die Absicht“

31.07.2019 18:05 Uhr

Am 13. August 2019 um 19.30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg

Auf ein ganz besonderes Ereignis können sich die Literatur- und Kunstinteressierten in Oldenburg freuen: Am Dienstag, dem 13. August 2019, wird die Kammerschauspielerin Elfi Hoppe um 19:30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg aus dem Roman von Jos F. Mehrings „Niemand hat die Absicht“ lesen. Nach einer privaten Vorpremiere und zwei ausverkauften Lesungen im Cine K der Kulturetage und im Kulturbahnhof in Cloppenburg, jeweils mit dem Schauspieler Jo Schmitt als Vorleser, folgt jetzt eine weitere Lesung. In dieser Lesung werden die mehr weiblich geprägten Passagen des Romans gelesen, wobei es teilweise so anmutet, als seien diese für Frau Hoppe geschrieben worden.

Der Termin ist bewusst gewählt, denn am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, obwohl der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht zwei Monate zuvor erklärt hatte, dass niemand die Absicht habe eine Mauer zu errichten. Der Roman spielt ebenfalls in eben diesem Jahr: Und bereits zwei Monate vor Walter Ulbricht erklärt Bürgermeister Heinrich Kollmann der fiktiven sauerländischen Gemeinde Malve gegenüber den wütenden Gemeindeeinwohnern, dass niemand die Absicht habe, eine Talsperre zu errichten. Der dann doch bevorstehende Talsperrenbau und ein weiteres einschneidendes Ereignis im Zusammenhang mit der jungen Frau führen dazu, dass das Leben des Bürgermeisters Kollmann innerhalb weniger Tage ins Wanken gerät und dieser sich aus seinen gewohnten Strukturen löst, sich selbst verleugnet und in einen Kotten zieht, umsorgt von Epi, dem Kalfaktor des örtlichen Krankenhauses.

Andere Teile des Romans spielen in Münster, wo Marie, die 21-jährige Tochter des Bürgermeisters und sein letzter familiärer Halt, Jura studiert. In diesem Zusammenhang baut der Autor geschickt eine historische Anekdote zur Raupenbahn ein. Denn im Jahre 1960 gab das Landesjugendamt die Anweisung, dass das Dach der „Amorbahn“ während der Fahrt allenfalls 15 Sekunden geschlossen werden dürfe. Mehrings arbeitet auch mit Ausblicken in die Zukunft bis hin zum Dürresommer des Jahres 2018, in dem aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Talsperre die Ruinen des gefluteten Dorfes zu sehen waren.

Nach einer Pressestimme ist der Roman eine Geschichte mit herrlich tragikomischen Zu?gen, voller Sprachwitz und Melancholie. Eine Mischung, die offenbar bestens ankommt, denn der Roman ist bereits kurz nach Erscheinen in die zweite Auflage gegangen.

Autor und Verlag freuen sich sehr, für die bevorstehende Lesung mit Elfi Hoppe eine einfühlsame Vorleserin und außergewöhnliche Schauspielerin gewonnen zu haben, denn Frau Hoppe hat seit 1976 wie keine andere die Oldenburger Theatergeschichte geprägt – bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2007 in weit über 140 Rollen. Begonnen hat sie als „Katharina Blum“, unvergessen bleibt die Verkörperung der Antonia in der turbulenten Farce „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo. Vom Staatstheater verabschiedete sich Frau Hoppe 2007 als Maude in „Harold and Maude“, einer Rolle, in der sie ihr gesamtes künstlerisches Können zeigte. Inzwischen arbeitet sie frei, hat zwei kleine Bücher veröffentlicht und mit großer Freude viele Lesungen gehalten.  Von 2016-19 spielte sie im theater hof/19 die Uraufführung von „General Mutter“. In der kommenden Spielzeit kehrt Frau Hoppe als Robyn in „De Room-Maaten“ (The Roomate) an das Staatstheater zurück.

Der Autor Jos F. Mehrings war nach seinem Jurastudium in Münster zunächst Assistent an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, danach Richter in Oldenburg und anschließend Professor für Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Münster. Der große EWE-Baskets-Fan und begeisterte Fahrradfahrer hat nach zahlreichen Fachveröffentlichungen, u.a. einem Lehrbuch zum Wirtschaftsprivatrecht, mit „Niemand hat die Absicht“ nunmehr seinen ersten Roman vorgelegt.

Bemerkenswert ist dabei, dass weite Teile des Romans auf seinen wöchentlichen Zugfahrten zwischen seinem Wohnort Oldenburg und seinem Arbeitsort Münster entstanden sind. Mehrings bezeichnet sich deshalb selbst scherzhaft als „Reiseschriftsteller“. Zur Entstehungsgeschichte des Romans sagt er: „Ich hatte keinerlei Druck, insbesondere keine Schreibblockaden, sondern habe einfach geschrieben, weil es mir Spaß machte. Ich habe mich dabei immer wieder gewundert, was so alles passierte. Manchmal war ich fast ein wenig traurig, wenn die Bahnfahrt zu Ende war. Ursprünglich sollte der Titel des Romans wegen seiner Entstehungsgeschichte im Zug  ‘Zwischen Sandkrug und Ostbevern‘ lauten.“ Nach knapp zwei Jahren war das Manuskript abgeschlossen.

Verleger Alfred Büngen vom Geest-Verlag, im dem der Roman im Dezember 2018 erschienen ist (Preis 14,80 €), bewertet den Roman „als das Verrückteste, was ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe. Nach den ersten zwei Seiten denkt man, man kennt die Geschichte, aber dann kommt alles völlig anders! Ich habe das Gefühl, dass sich die vom Autor geschaffenen Figuren zum Schluss verselbstständigt haben!“

Der bisherige Verkauf des Buches ist so gut gelaufen, dass nach Auskunft des Verlags zurzeit bereits die 3. Auflage gedruckt wird.

Auch die Oldenburger Traditionsbuchhandlung Bültmann & Gerriets freut sich sehr, Teil dieser ganz besonderen Veranstaltung zu sein.

Musikalisch begleitet wird der Abend wie bei den Lesungen zuvor durch den Musiker & Gitarren-Lehrer Jürgen Fastje, der das Publikum mit Liedern aus den sechziger und siebziger Jahren unterhalten wird. Fastje widmet sich seit den frühen 90ern ganz der Musik und ist viele Jahre mit seiner Band, den „ROMEOS“, durch Deutschland getourt! Heute betreibt er erfolgreich eine private Gitarrenschule in Oldenburg und arbeitet in verschiedenen Kindergärten und Krippen als Musiklehrer. Außerdem tritt er mit diversen Bands auf, unter anderen mit der Band „Heart of Gold“.

Tickets zum Preis von 12 € gibt es im Vorverkauf, der ausgesprochen gut angelaufen ist, in der Buchhandlung Bültmann & Gerriets, Lange Straße 57,26122 Oldenburg. Bestellungen sind auch tel. oder per Mail möglich: Tel. 0441–924 940, info@buelmann-gerriets.de.
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An die Pinsel, fertig, los!

31.07.2019 09:20 Uhr

Offener Maltreff im inForum

Der offene Maltreff in der Kultur- und Bildungseinrichtung inForum bietet Raum für Kreativität und nette Gespräche. Mit verschiedenen Techniken, wie Aquarell und Acryl, mit Kohle oder Pastellkreiden können die Teilnehmenden experimentieren und neue Kunstwerke entstehen lassen. Bei Bedarf werden Anregungen und Hilfestellungen von der künstlerisch erfahrenen Kursleiterin gegeben. Für die Teilnahme sind keine Vorerfahrungen nötig.

Der offene Maltreff findet jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr in Raum 4 des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, statt. Für diesen Kurs bedarf es keiner Anmeldung. Malutensilien müssen mitgebracht werden.
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Rabiate Radfahrerin fährt Fußgängerin an

27.07.2019 21:45 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Am Freitag, dem 26.07.2019, gegen 15:02 Uhr kommt es zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einer Fußgängerin auf dem Gehweg an der Staulinie. Zunächst wird die 16-jährige Fußgängerin beim Vorbeifahren von hinten leicht von einer Radfahrerin angefahren. Die Radfahrerin setzt ihren Weg laut schimpfend in Richtung Alter Hauptpost fort, dreht dann aber und fährt die Fußgängerin in Richtung der Kreuzung Heiligengeistwall / Am Stadtmuseum erneut, jetzt aber offensichtlich bewusst an. Anschließend dreht sie erneut und fährt wieder in Richtung Alter Hauptpost weg, ohne sich um die Verletzte Jugendliche zu kümmern. Die verursachende Radfahrerin wird beschrieben als 20 bis 30-jährige Frau mit blonden, nach hinten gekämmten Haaren mit einem schwarz-grünen Mountainbike. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und evtl. nähere Angaben zur Radfahrerin geben können. 
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Ein Jahr Swapfiets in Oldenburg

20.07.2019 23:48 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zieht positive Bilanz

Der Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets feiert sein einjähriges Jubiläum in Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dies für einen Besuch im jungen Unternehmen genutzt. Swapfiets hat in Oldenburg bereits über 2.000 Kunden.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums von Swapfiets in Oldenburg, zieht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine positive Bilanz: „Swapfiets ist ein innovatives Konzept für all jene, die gerne öfter mit dem Fahrrad fahren wollen, sich aber nicht um Wartung oder Reparatur kümmern möchten. Das freut uns, denn mit diesem Konzept unterstützt Swapfiets die Bemühungen der Stadt Oldenburg zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs und der Luftreinhaltung. Die Heiligengeistraße hat von der Ansiedlung bereits stark profitiert.“

Yannik Duwe ist Regional Manager für Swapfiets in Oldenburg. Auch er freut sich über den regen Zuspruch: „Die Oldenburger haben verstanden, dass sie bei uns ein eigenes Fahrrad mit tollem Service-Paket bekommen. Damit schaffen wir es, noch mehr Oldenburger für das tägliche Fahrradfahren begeistern zu können.”
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Dachsanierung am PFL beendet

20.07.2019 23:44 Uhr

Historische Kuppel mit Kran aufgesetzt

Die historische „Dachlaterne“ des Kulturzentrums PFL hat eine umfassende Grundinstandsetzung bekommen und wurde mithilfe eines Kranes wieder auf das Dach des PFL gesetzt. Erneuert wurden die vier Stützpfeiler des Holz-Tragwerks inklusive der umlaufenden Schalung oberhalb der Pfeiler. Auch der Zustand der Wetterfahne ist überprüft worden, die Metallkonstruktion ist ausgebaut und aufgearbeitet worden. Schließlich hat die untere, begehbare Plattform eine neue Abdichtung erhalten. Sämtliche Arbeiten sind in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgt.

Die Instandsetzungsarbeiten an der oberen Konstruktion hatten Ende Mai begonnen, die Kosten belaufen sich auf etwa 40.000 Euro.

Das klassizistische PFL wurde von 1838 bis 1841 als Krankenhaus errichtet und bis 1984 auch als solches genutzt.
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Unfall am Julius-Mosen-Platz

16.07.2019 22:49 Uhr

Fahrradfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Ofener Straße in Höhe der Einmündung in den Theaterwall ist am Morgen ein 27-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden.

Der Wardenburger war gegen 8.30 Uhr auf dem rechtsseitigen Radweg der Ofener Straße unterwegs und wollte bei Grünlicht den Theaterwall überqueren, um dann in Richtung Haarenstraße weiterzufahren. Der 69-jährige Fahrer eines VW Passat war in der selben Fahrtrichtung unterwegs und beabsichtigte, nach rechts in den Theaterwall abzubiegen. Der 69-Jährige übersah beim Abbiegen offenbar den Radfahrer, der trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Der 27-Jährige stürzte und wurde dabei schwer an der Hand verletzt. Er musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 0441/790-4115 bei der Polizei zu melden. 
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Planet Erde, quo vadis?

16.07.2019 22:45 Uhr

Vortrag beleuchtet die Entstehung des Klimawandels

Wie können wir eine gesunde Zukunft für uns und Generationen nach uns gestalten? Unter dem Titel „Das System Erde – Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung“ spricht am Donnerstag, den 18. Juli, um 19 Uhr Dr. Hannes Petrischak am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg über unseren oft verantwortungslosen Umgang mit unserem Planeten. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Bis auf wenige, aber dennoch laute Stimmen der Ungläubigkeit und des Verneinens ist es inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft durchgedrungen, dass wir Menschen mit unserem Handeln maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich sind. Wissenschaftliche Studien zeigen uns, wie die Übernutzung von Ressourcen oder die Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll den Planeten grundlegend verändert hat. Doch trotz des scheinbaren Bewusstseins für die Konsequenzen unseres Handelns auf lokaler und globaler Ebene, lassen konsequente Maßnahmen im Privaten und auf politischer Ebene immer noch auf sich warten. Dr. Hannes Petrischak, Leiter der Abteilung Naturschutz bei der Heinz Sielmann Stiftung, fasst in seinem Vortrag die systematischen Zusammenhänge des Klimawandels zusammen, aber präsentiert auch Ideen und Möglichkeiten, wie eine positive Zukunftsgestaltung aussehen kann.
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Stadtmuseum lädt zur Geisterjagd ein

16.07.2019 22:44 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab acht Jahren

In den historischen Villen des Stadtmuseums können Kinder ab acht Jahren ab sofort wieder auf Geisterjagd gehen. Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen…“ erwartet die jungen Besucherinnen und Besucher eine digitale Spurensuche: Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjägerinnen und Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
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Disney Ideentag in der Kinderbibliothek

16.07.2019 22:15 Uhr

Spielen, Basteln, Rätseln: Vielfältiges Programm mit Mickey, Elsa und vielen mehr

Am Samstag, 20. Juli, lädt die Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, zum Disney Ideentag ein. Von 11 bis 14 Uhr werden die liebsten Heldinnen und Helden von Disney gefeiert. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab 6 Jahren.

Kreativ geht es los bei Dschinnis magischer Fotowand: Alle Gäste können sich über Fotos in verschiedene Disneywelten zaubern. Wer schon immer auf Aladdins fliegendem Teppich mitfliegen wollte oder neben Olaf dem Schneemann und Lightning McQueen stehen möchte, kann hier seine Träume lebendig machen. Wer gerne bastelt, kann auch in WALL·Es Werkstatt kreativ werden. Hier können Rapunzel-Lesezeichen oder Heldenmasken gebastelt werden.

Sportlich geht es weiter mit Schneewittchens Zwergenrallye, bei der knifflige Aufgaben und Rätsel der sieben Zwerge zu lösen sind. Zusätzlich wird das sportliche Geschick in Herkules Spielecamp auf die Probe gestellt, um bei den olympischen Spielestationen um die Goldmedaille zu kämpfen.

Unter dem Motto „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ liest Armin Funk um 12 und um 13 Uhr jeweils 20-minütige Geschichten zum Thema Disney vor. Sollte das noch nicht ausreichen, können an Belles Büchertisch viele interessante Bücher rund um das Thema Disney für zuhause ausgeliehen werden.

Für alle Gäste im Disneykostüm gibt es noch eine kleine Überraschung.

Alle Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Umzug der Musikschule: Erste Geige auf der Baustelle

13.07.2019 18:09 Uhr

Streichquartett sorgt für sinnliche Klänge am neuen Standort

Ein Streichquartett spielt die erste Geige auf der Baustelle: Am 5. Juni sorgten vier junge Schülerinnen der Musikschule am neuen Standort in der Baumgartenstraße 12 für ganz besondere Klänge. Für einen kurzen Moment verstummten laute Werkzeuge wie Hammer und Bohrer und nur noch leise Töne waren zu hören. Ida Pfaff und Luisa Renz (beide Violine), Johanna Terwey (Viola) und Talea Hempel (Cello) sind in dem Film zu sehen, wie sie in dem zukünftigen Schulleitungsbüro in der fünften Etage des Gebäudes spielen. Ihre Erkenntnis: Überall findet sich Platz zum Musizieren! Das Quartett probt seit über zwei Jahren unter der Leitung von Cornelia Renz. Zum Zeitpunkt des Video-Drehs wurden gerade die Heizkörper frisch lackiert – und es war von allen Beteiligten viel Improvisationstalent gefragt. Herausgekommen ist ein schönes Video, das erneut von Film-Produzent Tim Detmers gedreht und geschnitten wurde.

Die neue Musikschule wächst weiter von Tag zu Tag, ebenso wie die Vorfreude bei Schülerinnen und Schülern und dem Team der Musikschule. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August 2019 geplant, der mit einem Baustellentagebuch online begleitet werden soll. Der offizielle Betrieb wird am 26. August aufgenommen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Am Samstag, 21. September, folgt dann eine Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür, an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Das Video zu den „Geigen auf der Baustelle“ ist ab sofort online unter www.oldenburg.de/musikschule zu sehen und zu hören.
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Oldenburg investiert in touristisches Wachstumssegment

13.07.2019 18:07 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet Anleger für Fahrgastschiffe

Kreuzfahrten sind einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Reisetourismus. Das gilt nicht nur für die großen Seekreuzfahrten, sondern auch für Flusskreuzfahrten. An diesem Trend will Oldenburg in Zukunft stärker teilhaben. Die Stadt hat deshalb einen Anleger für Fahrgastschiffe gebaut, an dem bis zu 40 Schiffe pro Jahr festmachen werden.

„Oldenburg hat unbestritten eine maritime Tradition, die wir nun weiter ausbauen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir haben zuletzt den Innenstadthafen am Stau neu gestaltet, nun eröffnen wir den Anleger für Fahrgastschiffe und auch die Umschlagszahlen im Hafen sind stabil oder leicht steigend. Insgesamt ist der Hafenbereich ein wichtiger wirtschaftlicher und touristischer Magnet für Oldenburg“, so Krogmann.

Die Baustelle wurde Ende Februar 2019 eingerichtet, der Anleger wurde nach nur wenigen Monaten Bauzeit fertiggestellt. Bis Oktober erfolgt noch die Montage eines barrierefreien Lifts.

Das erste Schiff, das nach Oldenburg kommt, ist die „MS Frederic Chopin“, die regelmäßig die Strecke Amsterdam – Berlin fährt. An Bord sind etwa 80 Passagiere und 20 Besatzungsmitglieder.

„In diesem Jahr erwarten wir noch 22 Schiffe, die am neuen Anleger festmachen. Bereits in Vorbereitung ist der Liegeplan für 2020, dann erwarten wir etwa 40 Schiffe“, sagt Betriebsleiter Christian Behrendt.

Aufgrund des neuen Anlegers erhofft sich die Stadt aber eine Erweiterung des Schiffsverkehrs in Oldenburg. Der Standort des neuen schwimmenden Anlegers ist das nördliche Ufer des alten Stadthafens und bietet die verkehrstechnisch günstigste Anbindung.

Die Baukosten betragen circa 620.000 Euro netto. Die endgültige Summe steht erst nach Erhalt der Schlussrechnung fest. Daneben sind Planungskosten und Ingenieurskosten entstanden. Die Gesamtkosten für den Anleger liegen voraussichtlich unterhalb der veranschlagten Summe von 800.000 Euro.
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Einbrecher steigen in Gaststätte ein

10.07.2019 20:29 Uhr
Unbekannte Täter brachen in der Nacht vom 9. auf den 10 Juli in die Räume einer Gaststätte am Stau ein und entwendeten 
Bargeld und einen Computer. In der Zeit zwischen Dienstagabend, 23 
Uhr, und Mittwochmorgen, 7 Uhr, hatten die Täter zunächst ein Fenster
zur Gatstätte aufgehebelt. Im Gebäude durchwühlten sie den Gastraum 
sowie ein angrenzendes Büro nach Wertsachen. Anschließend brachen die
Unbekannten im Untergeschoss einen Zigarettenautomaten auf. Mit 
Bargeld und einem Computer als Beute suchten die Täter nach dem 
Einbruch das Weite.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0441/790-4115 entgegen 
genommen.
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Museen: Mehr als Tempel der Wissenschaft

10.07.2019 20:12 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch öffnet sich für mehr Dialog

In einer Zeit der zunehmenden Unzufriedenheit mit etablierten Institutionen und der Politik in Sachen Umweltschutz müssen auch Museen ihre Stellung überdenken. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg versteht sich als Ort der sachlichen Information zu Gesellschaftsthemen, aber auch als Plattform für einen offenen Meinungsaustauch. Deshalb erhalten Schülerinnen und Schüler freitags ab 14 Uhr freien Eintritt und an ausgewählten Terminen stehen Mitarbeitende des Hauses zu Gesprächen bereit.

Die Forderungen von Schülern und jungen Erwachsenen nach einem konsequenteren Umweltschutz in Deutschland und weltweit ebbt nicht ab. Der Wissensdurst und Willen zur Veränderung sind groß. Doch es ist oft schwer, eine geeignete Plattform zu finden, gerade im öffentlichen Raum. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg will nun diesem Ruf nach Anerkennung und Gestaltungsmöglichkeiten nachkommen. Ab sofort erhalten Schüler mit Schülerausweis freitags ab 14 Uhr freien Eintritt. Die neu gestaltete Cafeteria lädt dazu ein, sich über gesellschaftliche Themen auszutauschen und Ideen für eine bessere Zukunft zu entwickeln. Diesen Freitag, den 12. Juli, wird das neue Angebot erstmals stattfinden. Der Nachwuchswissenschaftler Michael Demanowski wird um 15 Uhr einen Input zum Insektensterben geben und für eine offen Gesprächsrunde vor Ort sein.

Dieses Konzept des Museums als „Open Space“ soll verstetigt werden. Es wird angestrebt, nach den Fridays-for-Future-Demonstrationen einen Impuls zu Themen wie Umweltverschmutzung, Klimawandel und Insektensterben geben. Im Anschluss können die Teilnehmenden mit den jungen Forschenden ins Gespräch kommen, oder die Diskussion unter sich weiterführen. Am Freitag, den 26. Juli, ist eine kurze Einführung und ein Meinungsaustausch zum Klimawandel in der mittleren Steinzeit und dessen Auswirkungen auf die Menschen mit der Direktorin Frau Dr. Ursula Warnke geplant.
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Neue Führungsformate für Aquarien-Fans

10.07.2019 20:01 Uhr

Gäste des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg können das Aquarium ganz neu entdecken

Neues Halbjahr, neues Programm, so auch beim Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Am 11. Juli findet erstmalig ein spezielles Führungsformat im Aquarium statt. Unter dem Motto „Futter für die Fische“ sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, die Fütterung der Aquarienbewohner hautnah mitzuerleben. Für einen Einblick in diesen Teil der Museumsarbeit wird ab dem 25. Juli die Führung „Tier und Technik im Aquarium“ an. Beide Angebote finden jeweils an einem Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf den regulären Museumseintritt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg arbeitet kontinuierlich daran, sein Programm so offen wie möglich zu gestalten und immer wieder neue Formate zu entwickeln. Das Aquarium ist eine der größten Attraktionen des Hauses, jedoch fand bisher der Großteil der Arbeit in diesem Bereich hinter verschlossenen Türen statt. Dank zwei neuer Angebote ändert sich dies nun. Die beiden Spezial-Führungen „Futter für die Fische“ und „Tier und Technik im Aquarium“ werden jeweils geleitet von Mathias Mecklenburg, BTA, Leiter des Aquariums. Somit erhalten die Teilnehmenden nicht nur einen spannenden Bericht aus erster Hand, sondern können in diesen offen gestalteten Formaten auch ihren Wissensdurst durch eigene Fragen stillen. Diese Angebote sind Teil einer weitreichenden Strategie des Hauses, die Museumsarbeit sichtbar zu machen. So wird beispielsweise am 17. November um 11.15 Uhr eine Führung durch die Präparationswerkstatt angeboten.
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Einbruch in Friseurgeschäft

10.07.2019 19:55 Uhr
Ein unbekannter Einbrecher stieg am vergangenen Wochenende in die Räume eines Friseursalons in der Oldenburger Innenstadt ein und entwendete Bargeld aus einer Wechselgeldkasse.

Der Täter war vermutlich in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen durch mehrere Gätern auf das Grundstück in der Bergstraße gelangt und hatte dort mit einem Stein ein rückwärtiges Fenster eingeschlagen. Im Gebäude durchwühlte der Unbekannte sämtliche Räume und flüchtete mit seiner Beute schließlich unerkannt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0441/790-4115 entgegen. 
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Strandspaziergang für den Umweltschutz

05.07.2019 23:04 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg widmet sich weiterhin intensiv der Problematik der Umweltverschmutzung, insbesondere in Bezug auf das Meer und heimische Strände. Das erfolgreiche partizipative Projekt „Vom Strandgut zum Kulturgut“ wird nun verlängert, und das Museum erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden. Für 2020 ist mit den Fundstücken eine Intervention in der Dauerausstellung des Hauses geplant.

2018 rief das Museum die Aktion „Vom Strandgut zum Kulturgut – Plastikmüll im Meer“ ins Leben. Jede(r), der gegen die zunehmende Vermüllung der Meere aktiv werden wollte, konnte an heimischen Stränden Plastikflaschen, Luftballons, Verpackungsreste und andere Müllobjekte aus Plastik aufsammeln und an das Museum übergeben. Die Aktion traf auf viel Anklang. Beeindruckende Mengen an Objekten samt detaillierten Informationen zur Fundsituation kamen zusammen. Ein Teil dieser Objekte fand im Frühjahr 2019 Platz in einer Themenvitrine, die die Problematik Plastikmüll im Meer aufzeigt und aktuelle Forschungsprojekte sowie Tipps für einen bewussteren Umgang mit Kunststoff präsentiert.

Um weiter für das Thema zu sensibilisieren und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anzuregen, soll am kommenden Tag des Meeres am 8. Juni 2020 eine Intervention in der Dauerausstellung stattfinden. Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit.
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Arbeiten am Waffenplatz abgeschlossen

05.07.2019 23:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: positives Signal für attraktive Innenstadt

Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist nach einer rund 15-monatigen Bauzeit abgeschlossen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den über 4.000 Quadratmeter großen Platz offiziell eingeweiht. „Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist wichtiger Bestandteil unserer gesamten Innenstadtstrategie. Der neugestaltete Platz soll nun auch als Ort der Begegnungen und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Waffenplatz hat durch den neuen Plattenbelag eine großzügige und offene Gestaltung erhalten. Die Platten in gelblichem Farbton sind von Nord nach Süd ausgerichtet, wobei sich das von Fassade zu Fassade durchlaufende Fugenbild an der Parkhauszufahrt und der anschließenden zweireihigen Platanenreihe orientiert. Ziel der Umgestaltung ist es, den Platz offener und zugänglicher zu machen.

Bei der Umgestaltung des Platzes sind die dort stehenden Platanen weitgehend erhalten worden. Die Bäume wurden teilweise umgesetzt und neu in Form geschnitten. Die Arbeiten am Platz hatten sich wie erwartet als aufwändig herausgestellt. Verantwortlich dafür waren die unter dem Platz liegenden Versorgungsleitungen, aber vor allem die Aufrechterhaltung der Parkhauszufahrt mit mehreren provisorischen Zufahrten. Auch die vor mehr als 25 Jahren verlegte Betonwanne wurde entfernt.

Obwohl auf dem Platz noch gearbeitet wurde, haben die angrenzenden Gastronomiebetriebe den Waffenplatz schon seit April sichtbar genutzt. Mit der Freigabe des Platzes werden auch die Wasserfontänen in Betrieb genommen.

Die nachträglich beauftragten Wasserelemente haben zu einer Kostensteigerung (gut 200.000 Euro) geführt. Insgesamt werden die Kosten für die Umgestaltung des Platzes jetzt mit etwa 1,9 Millionen Euro veranschlagt.

Die Oldenburger Innenstadt verfügt damit über einen weiteren sehr attraktiven Platz. Neben dem Schloßplatz und dem Julius-Mosen-Platz soll zukünftig auch der Waffenplatz für Veranstaltungen genutzt werden.
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Umzug der Musikschule: Baustellensong der Blindfische

03.07.2019 19:25 Uhr

Videodreh mit den Kindern der Rappelkiste und dem Kinderchor

Blindfische rocken die Baustelle der neuen Musikschule: Gemeinsam mit den Kindern der Rappelkiste und dem Kinderchor drehte die beliebte Band Mitte Juni ein Video am künftigen Standort der Musikschule in der Baumgartenstraße 12. Auf der Baustelle wurde viel gehämmert, gesägt und gesungen. Und treffender hätte der Song für das Video nicht ausgewählt werden können: „Ich bin der Bauarbeiter“ war bereits am frühen Nachmittag über die ganze Baustelle zu hören und sorgte für gute Stimmung bei den „echten“ Handwerkern. An der Stelle gilt ein Dank dem Vermieter NORD/FM Oldenburg sowie dem Film-Produzenten Tim Detmers.

Die neue Musikschule wächst von Tag zu Tag, ebenso wie die Vorfreude bei Schülerinnen und Schülern und dem Team der Musikschule. Der Umzug ist in der Woche vom 19. bis 23. August 2019 geplant, der mit einem Baustellentagebuch online begleitet werden soll. Der offizielle Betrieb wird am 26. August aufgenommen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und ein mobiles Ensemble der Musikschule den neuen Standort einweihen. Am Samstag, 21. September, ist eine Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür geplant, an dem sich Interessierte die neuen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen können.

Das Video zum Song „Ich bin der Bauarbeiter“ ist ab sofort online unter www.oldenburg.de/musikschule zu sehen und zu hören.

Die Geschäftsstelle der Musikschule bleibt im Sommer für einige Wochen geschlossen. Die Schließzeit beginnt am 10. Juli und dauert bis zum 7. August.
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Europa zu Besuch im Blauschimmel Atelier e.V.

24.06.2019 22:49 Uhr
Als einziger deutscher Partner nimmt das Blauschimmel Atelier an dem EU-Projekt „GUIA2 – Guide us into arts 2“ teil. Inklusive kulturelle Einrichtungen aus sieben Ländern sind an dem Projekt beteiligt. Vom 24. bis zum 28. Juni sind die Projektpartner zu Besuch im Blauschimmel Atelier in Oldenburg.

Im Mittelpunkt des Projekts „GUIA2“ steht der Austausch von Methoden im Bereich der künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Projektpartner sind inklusiv-künstlerisch arbeitende Einrichtung aus der Türkei, Kroatien, Tschechien, Polen, Belgien, Deutschland und Nordirland. In der zweijährigen Projektlaufzeit besuchen sich die Einrichtungen gegenseitig. Vor Ort organisiert jeder Partner eine Projektwoche, an der künstlerische und pädagogische Mitarbeiter*innen der unterschiedlichen Einrichtungen teilnehmen können.

Der Auftakt des Projekts fand vom 29. bis 30. Januar in Antalya, Türkei, statt. Vom 7. bis 13. April folgte eine Projektwoche in Warschau zum Thema „Partizipatorisches Video“. Nun besuchen die Projektpartner für eine Woche das Blauschimmel Atelier e.V., um die vielfältigen Arbeitsbereiche des Ateliers kennenzulernen.

„Gastgeber für Menschen aus sechs verschiedenen Ländern zu sein ist schon eine ganz besondere Ehre. Die letzten Treffen haben uns viele Impulse für unsere Arbeit mitgegeben. Nun freuen wir uns ganz besonders auf das Wiedersehen mit unseren Projektpartnern in Oldenburg“, so Ute Bommersheim, Projektleiterin im Blauschimmel Atelier.

„Dieses internationale Projekte gibt und Gelegenheiten, uns vielfältig auszutauschen“, sagt Bommersheim. „Unser Hauptinteresse liegt auf der Kunst, Grenzen werden dabei ganz unwichtig. Ländergrenzen ebenso wie alle anderen auch.“


Das Projekt wird gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

Die teilnehmenden Einrichtungen:
Akdeniz Üniversitesi (Türkei) ist Koordinator des Projekts und Partner in einem Netzwerk, das an der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen arbeitet. Dieses greift dabei auf theaterpädagogischen Methoden zurück, die zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen beitragen.
Centar za kulturu Trešnjevka (Kroatien) ist ein inklusives Kulturzentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Soziokultur, Tanz, Musik, Audiovisuelle Medien etc. (seit 1980)

Gemeenschapscentrum de Zeyp (Belgien) ist ein soziokulturelles Zentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Literatur, Musik, bildende Kunst. Seit 2007 führt es Projekte mit Menschen mit Beeinträchtigungen durch.

Stowarzyszenie Pracownia Filmowa „Cotopaxi“ (Polen) ist eine Filmwerkstatt die 2008 gegründet wurde und zahlreiche Aktivitäten in diesem Bereich anbietet, über Workshops, Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Vermittlungsmethoden.

Teatrálie (Tschechien) – Der Verein bietet seit 2014 Workshops und Trainings für die Anwendung theaterpädagogischer Methoden in den Bereichen soziale Arbeit, Bildung und Therapie und sowie weitere Angebote im Theaterbereich an. 

Arts & Disability Forum - University of Atypical (Großbritannien) arbeitet seit 1993 mit Menschen mit Beeinträchtigungen und gehörlosen Menschen im Bereich Kunst und Kultur zusammen und organisiert das einmal jährlich stattfindende große inklusive Festival in Belfast.

Blauschimmel Atelier e.V. (Deutschland) macht seit 1998 inklusive Kunst und Kulturprojekte in den Bereichen Theater, Musik und bildende Kunst.
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Einbruch in ein Innenstadtgeschäft

24.06.2019 22:40 Uhr

Zeugen gesucht

In der Nacht zum 24. Juni 2019 wurde zwischen 04.10 Uhr und 04.15 Uhr in ein Geschäft in der Heiligengeiststraße (Innenstadt) eingebrochen. Unbekannte Täter traten die Geschäftstür ein und betraten somit das Gebäudeinnere. Zeugen beobachteten, dass zwei Personen anschließend in Richtung der Wallanlagen rannten.

Angaben zur Höhe des Diebesgutes können derzeit nicht gemacht werden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat, den Tätern oder dem Fluchtweg machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise bitte an 0441-7904115. 
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Mit Augmented Reality in Francksens Zeiten reisen

22.06.2019 08:56 Uhr

Stadtmuseum lotet mit Kreativnetzwerk cre8 neue Wege der Wissensvermittlung aus

Die historischen Villen und die stadtgeschichtliche Dauerausstellung im künftigen Stadtmuseum sollen den Besucherinnen und Besuchern durch digitale, immersive und partizipative Elemente ein einmaliges Erlebnis der Oldenburger Geschichte bieten. Wie dieses Ziel erreicht und neue Wege in der Kunst- und Kulturvermittlung umgesetzt werden können, haben Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums jetzt in einem gemeinsamen Workshop mit cre8 oldenburg, dem Netzwerk der Kreativwirtschaft, ausgelotet. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies eine aussichtsreiche Zusammenarbeit: „Wir müssen Wege finden, Geschichte kreativ zu vermitteln und erfahrbar zu machen. Daher finde ich es spannend, dass sich das Netzwerk cre8 für das Stadtmuseum engagiert.“

Das unterstreicht auch Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser: „Es reicht in zeitgemäßen Museen nicht länger, Originalobjekte oder Kunstwerke einfach auszustellen. Heutige Besucherinnen und Besucher erwarten museale Erlebnisse, die sie einbeziehen und mitwirken lassen. Die Zusammenarbeit mit cre8 ist daher für uns eine große Chance.“ Die Expertise der Kreativschaffenden reichte von Gamification über Filme, Virtual oder Augmented Reality bis zu Grafik, Social Media und Design. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtmuseums und der städtischen Wirtschaftsförderung (als Koordinatorin von cre8) nahmen Amon Thein (Schwarzseher), Hendrik Rump und Andreas Schnepper (Quantumfrog), Katja Reiche (designpart), Michael Falk (Humatects), Norbert Egdorf (Grafik und Illustration), Sebastian von Zeberg und Jannik Eilers (threeOax), Stephanie Ritterhoff (Historik und Didaktik) und Thiemo Eddiks (eddiks grafik, Oldenburger Computer Museum) an dem Workshop teil.

Nach einer kurzen Führung durch den bestehenden Gebäudekomplex haben die Teilnehmenden ein gemeinsames Ziel formuliert und erste Ideen gesammelt. Drei Ansätze wurden daraufhin genauer untersucht. So wurde überlegt, inwiefern lebendige Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten entwickelt werden können, wie einzelne Exponate flexibel mit Hintergrundinformationen und Animationen versehen sein könnten und welche Möglichkeiten digitale historische  Stadtmodelle eröffnen. Techniken wie Augmented oder Virtual Reality spielten dabei eine große Rolle. Ziel ist allerdings nicht, nur mit dem Tablet oder Smartphone in der Hand durch die Ausstellungen zu gehen, sondern die Techniken für ein verbindendes Erlebnis zu nutzen und Lerneffekte zu schaffen, wo sie von den Besucherinnen und Besuchern gewünscht werden.

Der cre8_workshop ist ein Angebot von cre8 oldenburg, geeignet für Institutionen, Unternehmen und verschiedenste Themen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.cre8oldenburg.de. 
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Treffen von Selbsthilfegruppen

19.06.2019 20:08 Uhr
Schilddrüsenkrebs
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 24. Juni 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 5 (2. OG) statt. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de


CI-Café
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 3. Juli 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Literarischer Abend zwischen Balkonien und Burkina Faso

16.06.2019 20:13 Uhr

Neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia im Wilhelm13

Die Oldenburger Slam-Poeten Annika Blanke und Christian Bruns präsentieren am Mittwoch, 26. Juni, in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Oldenburg eine neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia. Das Motto für die Wort- und Musikbeiträge lautet an diesem Abend: „Wir packen unsere Koffer“. Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf unter der E-Mail-Adresse ac@metrophobia.de sowie an der Abendkasse für 6 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu nutzen.

Annika Blanke und Christian Bruns brauchen Urlaub. Dringend! Und netterweise nehmen die beiden Gastgeber der Lesebühne Metrophobia das Publikum gleich mit: Gemeinsam mit ihren Gästen aus Literatur und Musik präsentieren sie einen Abend zwischen Balkonien und Burkina Faso, zwischen Ferienbungalows und Fitnessprogramm am Pool. Dabei berichten sie von lustigen Erlebnissen mit dem Zoll, erzählen von Momenten, in den der Hotelbäcker das Mehl wohl mit Zement verwechselt hat und beantworten ganz nebenbei die wichtigsten Urlaubsfragen: Wie packt man seinen Koffer, wenn von den 23 Kilo Gepäckfreimenge schon 20 Kilogramm durch Bücher belegt sind? Wie entschlüsselt man Hotellerie-Hieroglyphen? Und können eigentlich Avocados auch urlaubsreif werden?

Als literarischer Gast ist Klaus Urban dabei. Der ehemalige Professor für Sonderpädagogische Psychologie steht seit 50 Jahren mit eigenen Texten und Solo-Programmen auf der Bühne. Seit 2009 tritt er auch bei Poetry Slams auf. 2011 gewann er den ARTE-Web-Slam; 2015 erhielt er den International Creativity Award des WCGTC. Hinzu kommen Auftritte in Radio und Fernsehen sowie Lesungen und Konzerte in Zusammenarbeit mit Goethe-Instituten in den USA, in Kanada, in Manila und Wellington, Neuseeland.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“, im März 2017 unter dem Titel „Neulich war gestern noch heute“ ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams Slamprodukt.
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Blüten für Insekten am Schlosswall

13.06.2019 10:21 Uhr

NABU und Stadt arbeiten zusammen

Wer zukünftig an der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 vorbeikommt, kann sich über ein neues Beet für Schmetterlinge, Hummeln und andere Wildbienen freuen. Auf der städtischen Fläche direkt gegenüber des Schlossgartens waren am Pfingstwochenende Mitglieder der Schmetterlings-AG des NABU aktiv. Die Ehrenamtlichen waren bereits 2013 mit einem kleineren Beet voll insektenfreundlicher Kräuter gestartet, jetzt wurde die Fläche in Absprache mit der Stadt Oldenburg verdoppelt und neu gestaltet.

Neben einem Schmetterlingsflieder und Kräutern wie Lavendel und Oregano blühen hier künftig auch heimische Glockenblumen, Schöterich und Grasnelken. Dabei wurde speziell darauf geachtet, dass über die gesamte Saison ein Blütenangebot vorhanden ist. So können sich bereits im zeitigen Frühjahr Hummelköniginnen und erste Tagfalter an Schneeheide und Krokussen erfreuen, während Astern und Bergminze im Herbst das Gartenjahr beschließen. Im Sommer sorgen Dornige Hauchechel, Heilziest und Malven für ein gutes Pollen-und Nektarangebot. Einen Großteil der Pflanzen spendete die Stadt Oldenburg.

Wer sich für eine insektenfreundliche Gartengestaltung interessiert, kann in der NABU-Geschäftsstelle verschiedene Infomaterialien erwerben, darunter auch die Gartenbroschüre der Schmetterlings-AG. Kontakt über Tel. 25600 oder mail@nabu-oldenburg.de.
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Landesbibliothek verlängert ihre Öffnungszeiten

13.06.2019 09:50 Uhr

Neue Projekte

Ab Dienstag, 11. Juni, ist die Landesbibliothek Oldenburg jede Woche 19 Stunden länger als bisher geöffnet. Im Lern- und Informationszentrum (LIZ) kann man jetzt wochentags bis 22 Uhr und samstags bis 16 Uhr schmökern. Das neue Angebot soll besonders Studierende und Berufstätige ansprechen und gilt zunächst bis zum Jahresende.

Das 2017 neu eröffnete Lern- und Informationszentrum (LIZ) der Landesbibliothek bietet auf 1.250 m² nicht nur aktuelle Sach- und Fachliteratur in gedruckter und elektronischer Form, sondern auch Belletristik, Zeitschriften und Tageszeitungen. Großzügige Arbeitstische mit WLAN und gemütliche Sitzgruppen verteilen sich über drei lichtdurchflutete Ebenen. Auch Gruppenarbeitsräume für 2 bis 20 Personen können gebucht werden. „Die Öffnungszeiten für Menschen zu erweitern, die tagsüber wenig Zeit haben, war schon bei der Planung des LIZ unser Ziel“, sagte Direktorin Corinna Roeder heute im Rahmen einer Pressekonferenz. „In diesem Jahr sind wir erstmals in der Lage, das Experiment zu wagen und mit dem LIZ in die Verlängerung zu gehen. Die übrigen Räume und der volle bibliothekarische Service stehen unseren Nutzern wie gewohnt zu den bisherigen Zeiten zur Verfügung.“

Gerade für Studierende dürfte die zentral gelegene Landesbibliothek eine gute Wahl sein, wenn sie nach dem Unibetrieb eine ruhige, angenehme Arbeitsumgebung suchen, wo sie einzeln oder in Gruppen bis 22 Uhr konzentriert lernen können. Auch Berufstätige, die sich nach Feierabend noch weiterbilden oder einfach Zeitung lesen und entspannen wollen, haben jetzt keinen Zeitdruck mehr. Für beide Personengruppen könnte sich die Landesbibliothek noch mehr als bisher zu einem sog. „Dritten Ort“ entwickeln - ein Trend, der deutschlandweit in vielen Bibliotheken zu beobachten ist. Als „Dritten Ort“ bezeichnet man einen gern und regelmäßig aufgesuchten Aufenthaltsort jenseits von Arbeits- und Wohnort. Im Spätherbst will die Landesbibliothek evaluieren, ob sie im kommenden Jahr wieder in die Verlängerung geht.
 

Neue Öffnungszeiten der Landesbibliothek Oldenburg ab 11.6.2019
Servicezeiten:
Mo – Fr: 10 – 19 Uhr Sa: 9 – 12 Uhr

Lern- und Informationszentrum (LIZ):
Mo - Fr: 10 – 22 Uhr Sa: 9 – 16 Uhr

Neue Projekte
Die Landesbibliothek Oldenburg startet 2019 gleich vier neue Digitalisierungs- und Erhaltungsprojekte. Schwerpunkte sind historische Zeitungen und Karten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM) und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) bewilligten dafür insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 390.000 Euro. Die Landesbibliothek setzt damit ihre Doppelstrategie, wertvolle Bestände zu digitalisieren und gleichzeitig die Originale zu erhalten, erfolgreich fort. 
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Oldenburger DJanes unterstützen „Luisa ist hier“

10.06.2019 11:03 Uhr

Spendenübergabe von 420,- Euro am 03.06.2019 an Wildwasser Oldenburg

Fünf DJanes aus Oldenburg haben vor rund 200 Gästen im Polyester Klub Oldenburg auf einer Party anlässlich des Weltfrauentages unter dem Motto: „Last Night a DJane Saved My Life“ aufgelegt. 

Die Initiatorin der Party, DJane d-jinx, und vier weitere DJanes, anticlare, Frie, Pius & Rezi, konnten aus den Einnahmen der Eintrittsgelder eine Spende in Höhe von 420,- Euro an Wildwasser Oldenburg übergeben. Damit unterstützten sie in Zusammenarbeit mit dem Polyester Klub Oldenburg die wichtige Präventionsarbeit von Wildwasser Oldenburg. 

Bereits 2018 hat Wildwasser Oldenburg mit dem Projekt „Luisa ist hier“ gemeinsam mit dem Polyester Klub eine bundesweite Präventionskampagne nach Oldenburg gebracht, die ein Hilfsangebot für Frauen und Mädchen in der Partyszene, Clubs, Discos oder Kneipen darstellt. In Clubs und Kneipen kommt es immer wieder zu Situationen, in denen sich Mädchen und Frauen unsicher und unwohl fühlen. 

Mit der einfachen Frage „Ist Luisa hier?“ können sie sich an das Personal wenden und bekommen unmittelbar, unkompliziert und diskret Hilfe. Wildwasser Oldenburg hat das Personal des Polyester Klubs Oldenburg als Fachberatungsstelle geschult. Das gemeinsame Ziel: Mehr Sicherheit für die Gäste! Mit einer weiteren Schulung für neues Personal geht das gemeinsame Projekt „Luisa ist hier“ im Polyester Klub in die zweite Runde. 

Die Wildwasser-Mitarbeiterinnen bedanken sich bei den DJanes und dem Polyester Klub für diesen großartigen Einsatz und die Spende. „Das ist eine Wertschätzung unserer Präventionsarbeit als Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen.“ 
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Lesung ins PFL verlegt

05.06.2019 11:08 Uhr

Saša Stanišić liest aus seinem neuen Buch

Die Lesung des erfolgreichen Schriftstellers Saša Stanišić findet am Mittwoch, 12. Juni, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. 
Aufgrund der hohen Vorverkaufszahlen entschied sich das Literaturbüro die Veranstaltung zu verlegen. Die Veranstaltung beginnt unverändert um 19.30 Uhr. Alle bisher aufgenommenen Kartenreservierungen bleiben gültig. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Am Mittwoch, 12. Juni, ist Saša Stanišić zu Gast beim Literaturbüro Oldenburg. Er präsentiert sein aktuelles Buch „Herkunft“ ab 19.30 Uhr im PFL, und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Michael Vauth. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0441-235 3014 vorbestellt werden.

„Herkunft“, sagt Saša Stanišić, ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren zu werden. Und das, was danach kommt. Es ist ein Buch über seine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als sein Großvater seiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass er beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als er fast ertrank. Den Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als er über viele Grenzen nach Deutschland floh. „Herkunft“ ist auch ein Abschied von seiner dementen Großmutter. Herkunft hat für den Schriftsteller mit dem zu tun, was nicht mehr zu haben ist.

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren. Sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit „Vor dem Fest“ gelang ihm erneut ein großer Wurf. Für den Erzählungsband „Fallensteller“ erhielt er den Rheingau Literatur Preis sowie den Schubart-Literaturpreis.

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Migration und Neuanfang in Südafrika

05.06.2019 10:46 Uhr

Gesprächsabend mit der Autorin Dr. Rita Schäfer

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr
kreativ:LABOR (Kulturetage),
Bahnhofstr. 11, Oldenburg Eintritt frei

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. 

Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. 

Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime. Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.
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Geschichte und Naturkunde zum Anfassen

25.05.2019 20:49 Uhr

Der Förderverein für das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg e.V. ermöglicht neue Vermittlungsformate

Am Freitag, den 24. Mai, fand am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die offizielle Übergabe von neuen Materialien für die Museumspädagogik statt. Durch den Ankauf von Repliken aus der Römerzeit profitieren diesmal die jüngsten Museumsgäste: Die Handmaterialien können in Workshops eingesetzt werden. Außerdem helfen zwei neue naturkundliche Modelle dabei, den Museumsgästen die anatomischen Besonderheiten von Haushuhn und Karpfen zu vermitteln.

Der Förderverein Natur und Mensch e.V. leistet einen wichtigen Beitrag zur Arbeit des Landesmuseums Natur und Mensch, vor allem – aber nicht ausschließlich – im Bereich der Vermittlung. Dank der neuen Repliken von römischen Alltagsgegenständen wie Kleidung, Schmuck, Haushaltsgegenständen und Spielen, aber auch einer Legionärsausrüstung, ist es jetzt für Gruppen möglich, spielerisch in diese Zeit einzutauchen. Für den naturkundlichen Bereich wurden zwei anatomische Modelle mit herausnehmbaren Organen erworben, die den jeweiligen Aufbau und die Besonderheiten des Tierkörpers leichter begreifbar machen. Die Neuerwerbungen wurden vom Vorstand des Fördervereins an die stellvertretende Direktorin des Hauses, Dr. Christina Barilaro, und die Vermittlerinnen Tosca Friedrich und Kirsten Preuss übergeben. Ebenfalls anwesend waren der Kassenwart des Fördervereins, Uwe Kramer, die Schriftführerin Evelyn Kloos, sowie einige weitere Mitglieder.
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Fahrradtasche mit Bargeld entrissen

23.05.2019 21:54 Uhr
Am Dienstagabend, 21.05., gegen 22.20 Uhr kam es zu einem Raub auf den Mitarbeiter eines Wettbüros an der Alexanderstraße.

Der 53-jährige Angestellte war gerade dabei, nach Geschäftsschluss die Eingangstür des Wettbüros abzuschließend und sich auf den Heimweg zu machen. Ein unbekannter Mann trat in diesem Moment aus Richtung Gertrudenstraße kommend an den 53-Jährigen heran und riss ihm eine Fahrradtasche, unter anderem mit Bargeld, aus der Hand. Anschließend flüchtete der Unbekannte in die Weskampstraße. Die sofort eingeleitete Fahndung, an der sich sieben Streifenwagen beteiligten, verlief ergebnislos.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 1,70 bis 1,75 Meter großen und schlanken Mann mit Dreitagebart gehandelt haben. Bekleidet war der Unbekannte nach Zeugenangaben mit dunkler Hose sowie grauem Kapuzenpullover. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes eingeleitet; Zeugenhinweise zur Tat oder zu einem möglichen Täter werden unter Telefon 0441/790-4115 entgegengenommen. 
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AWB und ARGE Duales System weisen auf geänderte Abfuhrzeiten im Innenstadtbereich hin

23.05.2019 21:29 Uhr
Aus aktuellem Anlass weisen der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) sowie die ARGE Duales System Oldenburg nochmals darauf hin, dass sich die Abfuhrzeiten der gelben Säcke im Innenstadtbereich geändert haben. Seit dem 9. Mai wird die Abfuhr durch die ARGE Duales System bereits wieder ab 7 Uhr morgens vorgenommen und nicht erst ab 10 Uhr.

„Hintergrund dieser Regelung ist das Ergebnis eines Arbeitssicherheits-Gutachtens“, erklärt Carsten Heine, Sprecher der ARGE Duales System Oldenburg, und ergänzt: „Darin wird aufgrund des bereits um 10 Uhr einsetzenden Publikumsverkehrs in der Fußgängerzone eine unzumutbare körperliche und psychische Belastung der ARGE-Mitarbeiter festgestellt. Bereits herausgestellte Warenauslagen, Bestuhlungen sowie ausgefahrene Markisen und abgestellte Fahrräder verengen zu dieser Zeit zusätzlich die Durchfahrt der Abfallsammelfahrzeuge. Die Folge ist ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, insbesondere für Passanten.“ Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB, pflichtet ihm bei: „Der AWB leert die Rest- und Bioabfballbehälter schon seit langem bereits um 7 Uhr morgens. Unsere Fahrzeuge kommen dann recht gut durch, und auch enge Straßen im Bereich der Fußgängerzone lassen sich dann befahren.“ Aus diesem Grund hat sich die ARGE Duales System in Absprache mit dem AWB sowie dem City-Management-Oldenburg (CMO) dazu entschieden, die Abfuhrzeiten der gelben Säcke wieder ab 7 Uhr vorzunehmen.

Damit die Fußgängerzone für alle Besucherinnen und Besucher zu jeder Zeit einen sauberen Eindruck macht, appellieren der AWB, die ARGE Duales System sowie das CMO an alle Händler und Anlieger, die gelben Säcke am Abfuhrtag pünktlich um 7 Uhr zur Abfuhr bereit zu stellen. Verspätet herausgestellte Säcke können nicht mehr abgeholt werden und müssen von den Nutzerinnen und Nutzern wieder entfernt werden. Auch ein Hinausstellen der Säcke am Vorabend der Abfuhr ist nicht gestattet. Die Erfahrung zeigt leider, dass viele Säcke am Folgetag aufgerissen sind und die darin enthaltenen Abfälle die Fußgängerzone verunreinigen.

Die nächsten Abholtermine der gelben Säcke im Abfuhrbezirk der Innenstadt sind am 23. Mai sowie am 6. und 20. Juni.
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Internationaler Museumstag im Landesmuseum für Natur und Mensch

16.05.2019 12:46 Uhr

Museen – Zukunft lebendiger Tradition

Am Sonntag, den 19. Mai findet der alljährliche Internationale Museumstag im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Bei freiem Eintritt finden ganztägig kleine Aktionen und Führungen unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ zu den Themen Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln statt.


Programm:

11.15 Uhr
Führung: Sehnsucht nach Identität -
Der Mensch und seine Umwelt im Wandel der Zeit

15.00 Uhr
Familienführung: Alter Schuh oder neue Erfindung?
Geschichten zu steinzeitlichen Operationen und römischen Perücken

Ganztägig
Archäologie Quiz: Mit diesem Quiz können sich Kinder und Erwachsene selbst auf eine Reise durch die Dauerausstellung begeben und archäologische Rätsel lösen.
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Brandschutzanforderungen nicht erfüllt: CCO-Tiefgarage wird geschlossen

10.05.2019 19:32 Uhr

Stadtverwaltung untersagt weitere Nutzung

Die Betriebsfähigkeit der CCO-Tiefgarage kann nicht mehr gewährleistet werden. Hintergrund sind nicht erfüllte Brandschutzanforderungen. Diese haben nun in der Konsequenz dazu geführt, dass die Stadtverwaltung mit dem heutigen Tag die sofortige Schließung der Anlage anordnen musste.

Bei einer brandschutztechnischen Einschätzung durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass erhebliche Mängel im Brandschutz bestehen. Der Bericht sowie die Auflistung der erforderlichen Maßnahmen, damit die Tiefgarage weiter betrieben werden kann, wurden dem Betreiber der Tiefgarage und dem Eigentümer der Immobilie aufgegeben. Beide wurden aufgefordert, sich sofort um die Wiederherstellung des gefahrlosen Parkens in der Tiefgarage zu kümmern. Notwendige Unterlagen, dass die brandschutztechnische Infrastruktur wieder hergestellt ist (u.a. durch Vorlegen mängelfreier Prüfberichte) wurden trotz mehrerer mündlicher als auch schriftlicher Aufforderungen bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht geliefert. Die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer der Tiefgarage ist daher nicht mehr gewährleistet.

Die Stadtverwaltung musste daher die Nutzung der Tiefgarage mit sofortiger Wirkung untersagen. Betreiber und Eigentümer wurden noch einmal aufgefordert, sofort für die Wiederherstellung der Sicherheit in der Tiefgarage mit den erforderlichen Maßnahmen zu sorgen.

Die Mieter des CCO-Gebäudes wurden umgehend über die sofortige Schließung informiert. Dort standen zuletzt noch etwa 200 Parkplätze zur Verfügung. Alternative Parkmöglichkeiten finden Parkplatzsuchende etwa auf dem Pferdemarktparkplatz, im Parkhaus Staulinie oder im Parkhaus am Waffenplatz. Weitere Parkmöglichkeiten finden sich unter:
https://www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/verkehr/parken/parkplaetzeparkleitsystem.html.

Eigentümerin der CCO-Tiefgarage ist zum Großteil die Stadt Oldenburg, soweit diese auf oder unter dem Grundstück der Straße Am Stadtmuseum liegt. Der Teil der CCO-Tiefgarage, der sich unter den privaten Grundstücken der CCO-Immobilie befindet, gehört dem Eigentümer dieser Immobilie.
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Netzwerken in der „Umbaubar“

10.05.2019 19:23 Uhr

„cre8_open“ am 20. Mai – Kreativwirtschaft und Wirtschaftsförderung laden ein

„cre8_open“ – das ist ein offener Abend zum Schnacken, Austauschen und Netzwerken. Dazu laden das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Oldenburg für Montag, 20. Mai, ab 19.30 Uhr in die „Umbaubar“, Stau 25, ein. Der Abend ist gedacht für Unternehmen aus der Region Nordwest sowie alle, die Kreative aus Oldenburg und Umgebung aus den Bereichen Design, Webentwicklung, Instagram, Film, Fotografie, Text, Illustration, Kunst und Unternehmensberatung treffen und kennenlernen wollen.

Im Verlaufe des Abends werden zwei Unternehmerinnen neu im Netzwerk begrüßt und vorgestellt: Dies sind Frauke Schnütgen (Raum für Glaskunst, Dangast) und Silvia Rutkowski (Coaching für Künstler und Kreative, Oldenburg).

Wer beim nächsten „cre8_open“ seinen Arbeitsbereich oder ein interessantes Projekt vorstellen möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an info@cre8oldenburg.de zu melden. Das Orga-Team mit Beate Kuchs, Norbert Egdorf und Daniel Penschuck freut sich auf viele Gäste. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Videoclip zur Veranstaltung findet sich unter www.cre8oldenburg.de/cre8_open-2.
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Plakatausstellung zur Lebendigen Bibliothek

10.05.2019 19:10 Uhr

Ergebnisse des Plakatwettbewerbs werden in der Stadtbibliothek präsentiert

Seit dem 9. Mai 2019 präsentiert die Stadtbibliothek im PFL, Peterstr. 3 insgesamt 37 Plakatentwürfe zur Veranstaltung „Lebendige Bibliothek“. Die Plakate wurden von Schülerinnen und Schülern des BZTG (Bildungszentrum Technik und Gestaltung) entworfen, nachdem sie sich intensiv mit dem Konzept der Veranstaltung beschäftigt hatten.

Das Team der Lebendigen Bibliothek hat aus diesen Plakaten ein Gewinnerplakat gewählt, mit dem ab sofort in der ganzen Stadt geworben wird. Alle Entwürfe werden in einer Ausstellung im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im PFL bis zur Veranstaltung am 15. Juni 2019 gezeigt.

„Ich habe besonderen Wert auf eine klare, aufgeräumte Gestaltung bei meinem Plakat gelegt, um möglichst viele Personen anzusprechen. Der Hintergrund hat eine Farbe, die in jeder Umgebung auffällt“, erläutert Jasmin Hurling, die mit ihrem Entwurf den Plakatwettbewerb gewonnen hat. Mit schwarzen Rahmenteilen deute sie einen offenen und trotzdem geschützten Raum an, genau wie es den Gesprächssituationen der Lebendigen Bibliothek entspreche, so Hurling weiter. Der Slogan „Ein Buch hat mir erzählt“ solle Spannung erzielen und Interesse wecken.

Die Kooperationspartner der Lebendigen Bibliothek, Präventionsrat Oldenburg, VHS Oldenburg und  Stadtbibliothek Oldenburg, sehen in diesem Plakat den Werbeauftrag am besten umgesetzt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de 
und  www.praeventionsrat-oldenburg.de.
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EWE-Mitarbeiter*innen spenden an Blauschimmel Atelier Oldenburg

10.05.2019 17:26 Uhr

2.000 Euro durch Verzicht auf Cent-Beträge

Einen Betrag von 2.000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE dem Blauschimmel Atelier Oldenburg gespendet.

Das Blauschimmel Atelier als Ort gelebter Inklusion wurde 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unterschiedlicher Generationen und Kulturen, um miteinander künstlerisch tätig zu sein. In wöchentlichen Kursen in den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Musik und Bewegungsimprovisation entwickeln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus eigenen Ideen und durch gemeinsame Improvisationen ihre individuellen künstlerischen Vorstellungen. Workshops, Kunst- und soziokulturelle Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Bühnenstücke, Performances, Maskenspiele und Konzerte zeigen die Vielfalt und mitreißende Energie des künstlerischen Ausdrucks, der gerade die inklusive Arbeit auszeichnet.

Das Blauschimmel Atelier kooperiert mit der Universität Oldenburg, mit dem Staatsorchester und vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen. Es finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren, Spenden, Auftrittsgagen und einen kommunalen Zuschuss. Jessica Leffers als Geschäftsführerin und Theresa Ehmen vom Vorstand haben am Dienstag einen Scheck von Almut Siems, Vorsitzende des Betriebsrats der EWE AG, in den Räumlichkeiten des Ateliers in der Klävemannstraße entgegen genommen.

Das Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften (EWE AG, EWE VERTRIEB, EWE NETZ, EWE TRADING, EWE GASSPEICHER, GTG, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN). „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärte Carsten Hahn. Die auf diese Weise angesammelten Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu.

Weitere Informationen zum Blauschimmel Atelier. 
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Bienen und Imkerei in der Stadtbibliothek

05.05.2019 16:37 Uhr

Imkerverein Oldenburg informiert

Am Samstag, 4. Mai, von 11 bis 14 Uhr ist Ute Brinkmann vom Imkerverein Oldenburg zu Gast in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3. Sie informiert über Bienen und Imkerei und beantwortet im persönlichen Gespräch gerne Fragen. Zusätzlich wird ein Tisch mit Büchern zum Thema zur Ausleihe vorbereitet, damit sich Interessierte auch zu Hause weiter damit auseinandersetzen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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„Das Meer und der Mensch“

02.05.2019 09:37 Uhr

Vortrag von Dr. Lars Gutow am Landesmuseum für Natur und Mensch

Am Freitag, den 03. Mai berichtet Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut ab 19.00 Uhr von seinen Erfahrungen als Meeresforscher und der Rolle, die ein Wissenschaftler im Kampf gegen menschengemachte Umweltveränderungen einnehmen kann.

Die zunehmende Verschmutzung unserer Meere ist inzwischen in der Mitte des gesellschaftlichen Bewusstseins angekommen und ruft oft Gefühle der Ratlosigkeit hervor. In dem Vortrag „Das Meer und der Mensch – Eine schicksalshafte Beziehung“ stellt Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ganz konkret vor, wie er und seine Kollegen als Wissenschaftler einen Beitrag zur Aufklärung und oft auch Beratung leisten. Dabei werden nicht nur Forschungsprojekte, wie zum Beispiel das Monitoring von Lebensorganismen auf dem Grund der Nordsee, sondern auch seine Bemühungen, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Verpflichtungen für die Politik zu formulieren, vorgestellt.

Dr. Lars Gutow ist seit 2005 als Wissenschaftler und Meeresbiologe am Alfred- Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven tätig. Gutow betreut dort unter anderem internationale Kooperationen, sein geographischer Schwerpunkt liegt jedoch in der Nordsee. Neben der Müllverschmutzung der Meere, der er sich schon sehr lange widmet, sind außerdem die tropische Ökologie und Biogeografie seine wissenschaftlichen Fachgebiete.
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Pflegeberuf im Wandel

27.04.2019 21:00 Uhr

Pius-Hospital und WBS SCHULEN gründen Ausbildungsverbund für Oldenburg und die Region

Um nach der Neuordnung der Pflegeausbildung durch das 2020 in Kraft tretende Pflegeberufegesetz weiterhin einen hohen Qualitätsstandard in der Pflegeausbildung zu sichern, engagiert sich der neu gegründete „Ausbildungsverbund Pflege für Oldenburg und Region“. Neben den Initiatoren aus Pius-Hospital und WBS SCHULEN Oldenburg beteiligen sich hieran mehrere ausbildende Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich. Das Netzwerk steht für weitere Teilnehmer offen.

Kernpunkt der bundesweiten Ausbildungsreform ist die sogenannte generalistische Pflegeausbildung. Die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden künftig zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt. Demnach werden die Auszubildenden, deren Ausbildung sich an den Bedürfnissen von Menschen aller Altersgruppen orientiert, in allen Bereichen der Pflege eingesetzt. Ab 2020 starten die ersten Kurse in der generalistischen Ausbildung. Dieses Vorhaben bringt nicht nur Vorteile für die pflegerische Versorgung – auch mit Blick auf den prognostizierten Fachkräftemangel – es stellt die Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildung gleichfalls vor große Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, setzen die beteiligten Ausbilder auf eine sinnvolle Vernetzung. „Eine kollegiale Zusammenarbeit und das Aufeinanderzugehen sind notwendige Voraussetzungen, um dieses Vorhaben gelingen zu lassen“, so Birgit Burkhardt, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Pius-Hospitals in Oldenburg, die gemeinsam mit Jan van der Meer, Leiter der WBS SCHULEN in Oldenburg, den „Ausbildungsverbund Pflege Oldenburg und Region“ initiierte. „Gemeinsam Verantwortung für Oldenburg und die Region zu übernehmen, bewirkt, dass der Ausbildungsstandort attraktiv bleibt und die Ausbildungsplätze gesichert sind“, erklären beide. Mit der Absichtserklärung sollen verlässliche und planbare Strukturen bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes geschaffen werden, sodass alle davon Betroffenen – die Auszubildenden, die Menschen, die auf professionelle Hilfe angewiesen sind sowie die Träger der praktischen Ausbildung – davon profitieren können.

Bei einem ersten Treffen im April in Oldenburg unterzeichneten die bisherigen Verbundmitglieder in einer Absichtserklärung ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und erörterten sowohl die Chancen als auch die Ungewissheiten, die ein Ausbildungsverbund mit sich bringt. Ein weiteres Treffen ist für den 22. Mai 2019 im Pius-Hospital geplant, um Absprachen und Verbindlichkeiten für eine Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität in der Zukunft zu definieren. Interessierte Ausbildungsträger sind eingeladen, sich dem Verbund anzuschließen. Kontakt/Anmeldung: Birgit.Burkhardt@pius-Hospital.de oder jan.vanderMeer@wbs-schulen.de.
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Aufbruch in die Moderne

27.04.2019 20:52 Uhr

Peter Braun stellt Künstlerportrait Ilse Schneider-Lengyels im Wilhelm13 vor

Ilse Schneider-Lengyel (1903 bis 1972) gehörte in den 1920er Jahren zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen. Peter Braun verfasste auf der Grundlage ihres erst spät entdeckten Nachlasses ein Portrait der Fotografin, Ethnologin und Dichterin. Am Donnerstag, 9. Mai, stellt er sein Buch im Programm des Literaturbüros vor und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Jan Gerstner über die hellwache Frau, die für ihre Umgebung stets rätselhaft blieb. Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 20 Uhr und wird in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg ‚Selbst-Bildungen‘ der Carl von Ossietzky Universität durchgeführt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Ilse Schneider-Lengyel erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am ‚Neuen Sehen‘ von László Moholy-Nagy. Ihre Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Neben die Fotografie trat ihr vielseitiges literarisches Schreiben. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 – in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt – konnte sie jedoch einen Großteil ihrer Texte nicht veröffentlichen.

Peter Braun, Literaturwissenschaftler und Schreibdidaktiker, war von 1997 bis 2009 an der Universität Konstanz tätig und leitet seit 2010 das Schreibzentrum der Universität Jena. Er veröffentlicht essayistische und wissenschaftliche Beiträge, die immer wieder den Wechselwirkungen der Künste nachgehen, so bei Adelbert von Chamisso, Hubert Fichte, Ilse Schneider-Lengyel und Christa Wolf.
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Unbekannter Einbrecher flüchtet nach Sexualdelikt

27.04.2019 20:43 Uhr

Zeugenaufruf der Polizei

Am späten Donnerstagabend ist es in einer Wohnung am Damm in Oldenburg zu einem Sexualdelikt gekommen. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand hatte sich ein etwa 20 Jahre alter Mann gegen 21.45 Uhr über ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zugang zur Hochparterre-Wohnung einer 80-jährigen Oldenburgerin verschafft. Hier begann der Täter offenbar, Diebesgut zusammenzusuchen.

Die 80-Jährige, die sich in der Küche der Wohnung aufhielt, habe ihren Angaben zufolge plötzlich Geräusche und Licht im Flur wahrgenommen. Als die Rentnerin nachsehen wollte, sei sie dann im Flur auf den Einbrecher getroffen. Es kam im weiteren Verlauf zu einem Sexualdelikt. Anschließend verließ der Täter die Wohnung durch die Wohnungstür und flüchtete in unbekannte Richtung. Die 80-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich führten bislang nicht zum Erfolg. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem gesuchten Tatverdächtigen könnte es sich um einen etwa 20 Jahre alten und etwa 1,75 Meter großen Mann mit südländischem Erscheinungsbild gehandelt haben. Er soll schlank gewesen sein und habe kurze schwarze Haare sowie dunkelbraune Augen gehabt. Bekleidet sei der Unbekannte mit dunkelblauer oder schwarzer Kapuzenjacke sowie gleichfarbiger Stoff- oder Jogginghose mit einem weißen Streifen an den Beinaußenseiten gewesen. Außerdem habe der Mann schwarze Sportschuhe getragen.

Nach Aussage einer Zeugin soll sich eine Person mit ähnlicher Beschreibung bereits am Nachmittag auf einer Parkbank in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben.

Weitere Angaben zum Tathergang und zur Art des Diebesgutes können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Zur Klärung der genauen Tatumstände erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise unter Telefon 0441/790-4115.
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Perspektiven auf Flucht

27.04.2019 20:39 Uhr

Filmreihe im Cine k

In der Reihe "Perspektiven auf Flucht" beleuchtet das Cine k wichtige Hintergrundinformationen auf Migration und Flucht nach Europa. Es geht um Seenotrettung, Waffenhandel und Rüstungsindustrie, Klimawandel, Armutsmigration und die Lebenssituation von Geflüchteten in Deutschland. Wir wollen einen Raum eröffnen, um über die Folgen europäischer Lebensweisen und Wirtschaftspolitik zu reflektieren sowie mögliche Interventionen zu diskutieren.

Die Filme finden mit thematischer Einführung und anschließender Diskussion statt. Der Eintritt erfolgt gegen Spende.

Termine:

Di 30.4. Enjoy Poverty Der Film stellt die zunächst zynisch klingende Frage, ob Armut für Afrika nicht die größte Ressource ist. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wurde aber auch kritisiert. Di 14.5. Keinheimatfilm. Willkommen in Deutschland Der Film erzählt die Geschichten geflüchteter Menschen, die 2015 in der Notunterkunft einer kleinen Gemeinde im Münsterland ankommen. Di 21.5. Die Mission der Lifeline Über zwei Jahre hat Filmemacher Markus Weinberg die "Mission Lifeline" mit seiner Kamera begleitet – bis vor die libysche Küste, wo sich der Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische Idee entwickelt. Eine Filmreihe der Seebrücke Oldenburg in Kooperation mit dem Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg. Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter https://www.cine-k.de/programm/reihen/10134.perspektiven_auf_flucht
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Drei neue Medienkunst-Stipendiaten am Edith-Russ-Haus

27.04.2019 20:28 Uhr

Viktor Brim, Mario Pfeifer und Kim Schoen erhalten jeweils 10.000 Euro für neues Projekt

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen vergibt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst jedes Jahr drei sechsmonatige und mit jeweils 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendien. Diese gehen in diesem Jahr an:  Viktor Brim für das Projekt „Practical Fiction“, Mario Pfeifer für die Installation „Zelle 5 – 800 °Celsius“ sowie Kim Schoen für die Realisierung von „Baragouin“. Insgesamt hatten sich 436 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für die Stipendien beworben, um ihre eingereichten Werke am Edith-Russ-Haus umsetzen zu können. „Wir haben in diesem Jahr eine Rekordzahl an Bewerbungen erhalten. Gleichzeitig war die ganze Jury beeindruckt von der hohen Qualität der Projektvorschläge“, sagen die beiden Leiter des Edith-Russ-Hauses, Edit Molnár und Marcel Schwierin, die mit Nav Haq, Senior-Kurator am M HKA (Antwerpen), und Monika Szewczyk, Direktorin des De Appel (Amsterdam), die Jury bildeten. Während einige gemeinsame Themen und Tendenzen erkennbar waren, wurde die endgültige Auswahl aufgrund der Sorgfalt der Recherche, der ästhetischen Qualität und der Klarheit der Vision der individuellen Künstlerinnen und Künstler getroffen.

Über die Projekte
Der Projektvorschlag „Practical Fiction“ von Viktor Brim verbindet die Rohstoffpolitik in der Sowjetunion unter Josef Stalin und im Russland Wladimir Putins anhand der Diamantenmine Mir in Jakutien, Sibirien. Der Künstler konzipiert eine Ausstellung mit einem Film, den er dort drehen wird, und einer neuen Publikation mit seinen Archivrecherchen über die sowjetische und russische Rhetorik, ergänzt mit weiteren Materialien. Brims bemerkenswerte filmische Arbeit betrachtet die Auswirkungen verschiedener Regime auf die sibirische Landschaft, lädt aber auch zur Reflexion über Rohstoffausbeutung im weltweiten Maßstab ein.

Mario Pfeifer führt in seiner neuen Installation „Zelle 5 – 800 °Celsius“ die Untersuchung ungeklärter Vorfälle rund um den gewaltsamen Tod von Menschen fort, die in Deutschland Zuflucht suchten. Bereits in der Videoinstallation „Again“ (2018) hatte er ein Tribunal anstelle eines Gerichtsprozesses inszeniert, der nie stattgefunden hat: für den Iraker Schabas Saleh Al-Aziz, der tot aufgefunden wurde, eine Woche bevor er als Zeuge gegen vier Männer aussagen sollte, die ihn misshandelt hatten. „Zelle 5“ wirft wiederum neue Fragen über den ungeklärten Feuertod des aus Sierra Leone stammenden Flüchtlings Oury Jalloh auf. Pfeifer aktiviert sein Publikum als Geschworene, während er zugleich die entscheidende Rolle von Medien und Vermittlung zur Bildung der gesellschaftlichen Meinung betont.

Kim Schoen, die sich in den letzten Jahren mit den Themen Unsinn und Wiederholung beschäftigt hat, markiert mit der experimentellen Installation „Baragouin“ (französisch für unverständliches Kauderwelsch) einen Wendepunkt in ihrem Schaffen. Sie verleiht Reproduktionen von Skulpturen eine Stimme, deren Ursprünge vom Buddhismus über Rokoko und Neoklassizismus bis zur Moderne reichen und plant mit ihnen eine „Nonsens-Oper“ aufzuführen. Gemeinsam mit einem Kunsthistoriker und einem Stimmtalent, das den Klang von Sprachen imitieren kann, wird „Baragouin“ die Skulpturen so präsentieren, als „redeten“ sie in Stimmen ihrer ursprünglichen Herkunft. Die kommerziellen Reproduktionen zusammen mit dem Echo von Sprachen halten der Museologie einen grotesken Spiegel vor.

Die Stiftung Niedersachsen fördert das Stipendienprogramm des Edith-Russ-Hauses seit 2001. Viele der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet. Mit ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken und seine an Qualität orientierte Profilierung unterstützen, um die Verwirklichung von Projekten zu ermöglichen, internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.

Weitere Informationen mit den Jurybegründungen im Wortlaut gibt es im Internet unter www.edith-russ-haus.de/stipendien.
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Fahradputzaktion am Julius-Mosen-Platz

24.04.2019 21:38 Uhr

Polizei registriert Fahrräder

Am kommenden Samstag, 27. April 2019, putzt der Service-Club der Round-Tabler wieder Fahrräder zugunsten von TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. Gegen einen geringen Betrag können Radfahrer*innen ihr Zweirad vor dem Einkaufsbummel abgeben und es anschließend blitzblank wieder abholen. 
Vorher oder hinterher kann man sich sein Fahrrad gleich nebenan registrieren lassen. In der Zeit von 10 bis etwa 15.30 Uhr bieten die Polizeibeamten der „Ermittlungsgruppe Fahrraddiebstahl“ diesen kostenlosen Service für Neu- und Gebrauchträder an.

Die Registrierung von Fahrrädern durch die Oldenburger Polizei nahm im Jahr 1984 ihren Anfang; inzwischen wurden im Stadtgebiet mehr als 125.000 Räder registriert. Sollte es zum Diebstahl eines registrierten Fahrrades kommen, können die gespeicherten Daten wie die Rahmennummer des Fahrrades für eine Sachfahndung herangezogen werden. Werden registrierte Fahrräder aufgefunden oder sichergestellt, kann die Polizei den Eigentümer des Rades ermitteln und diesem das Rad wieder aushändigen. Eine Zuordnung ist daher auch ohne Diebstahlsanzeige möglich.

Außerhalb der Sonderaktion am kommenden Samstag ist eine Fahrradregistrierung bei den Polizeidienststellen in der Wallstraße und am Friedhofsweg rund um die Uhr auch ohne Anmeldung möglich. Mitzubringen ist neben dem Fahrrad lediglich der Personalausweis.

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People Power

24.04.2019 21:27 Uhr

Gaming-Theater im theater wrede+

Gaming-Theater im theater wrede+: People Power

Mit der Uraufführung von People Power wurde das außergewöhnliche und medienübegreifende Game-Theaterformat erforscht und auf die Bühne gebracht. In dieser interaktiven Live-Gamestruktur spielen die Zuschauer als Teams für ein gemeinsames Ziel. Kooperation ist unerlässlich, um sein Schicksal weiter zu bestimmen. Egal ob Beginner oder Profi-Gamer: Um dieses Abenteuer zu meistern, braucht man Mut, Geschick, Entscheidungsfreude, Humor, aber insbesondere Herz und Verstand.

Das Szenario: Ein populistischer Autokrat regiert das Land. Doch Neuwahlen stehen kurz bevor. Du, als Teil eines kritischen Theaterabends, wirst festgenommen und kämpfst gemeinsam mit den anderen Festgenommenen um die Freilassung. Doch sei auf der Hut: jede Entscheidung, die du triffst, hat Konsequenzen, da musst du clever sein. Denn wie wird die Wahl ausgehen? Worauf setzt du? Auf den Regierungswechsel oder auf die Weiterführung der Autokratie?

Nächste Aufführungstermine: Fr 26.04.19 20:30 Uhr; Sa 27.04.19 20:30 Uhr
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Red Umbrella Struggles

17.04.2019 10:52 Uhr

Internationale Gruppenausstellung vom 18. April bis 23. Juni 2019

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt ab dem 18. April die internationale Gruppenausstellung „Red Umbrella Struggles“. Ausgehend von zwei neuen Auftragsarbeiten von Petra Bauer und Daniel Jacoby, die 2018 Stipendien am Edith-Russ-Haus erhielten, setzt sich die Ausstellung mit dem umstrittenen und facettenreichen Thema Sexarbeit auseinander. In so verschiedenen Medien wie Fotografie, Archivmaterial, Installation und Dokumentarfilm versuchen die Künstlerinnen und Künstler, durch Dialoge mit Sexarbeitenden ein besseres Verständnis für das schwierige Thema zu entwickeln. Beteiligt sind neben Petra Bauer/SCOT-PEP und Daniel Jacoby Louise Carrin, Ditte Haarløv Johnsen sowie Tadej Poga?ar und Lilla Szász.

„Die politischen und moralischen Diskurse über Sexarbeit neigen häufig dazu, Sexarbeitende zu bevormunden, und machen es ihnen schwer, ihre Identitäten differenziert und eigenständig zu bestimmen“, so Edit Molnár und Marcel Schwierin, die das Edith-Russ-Haus gemeinsam leiten. „Die Ausstellung ‚Red Umbrella Struggles‘ will daher den gesellschaftlichen Kampf dieser marginalisierten Berufsgruppe sichtbar machen.“ In dem kollaborativen Ansatz der künstlerischen Arbeiten spiegele sich insofern auch die gegenseitige Unterstützung der Betroffenen. Die Arbeiten verzichten bewusst auf Voyeurismus und darauf, Opferbilder zu schaffen. Stattdessen arbeiten sie in einer Atmosphäre des Austausches, in dem Fragen der Würde und der Rechte von Sexarbeitenden diskutiert werden können. Sie akzeptieren Sexarbeitende als Experten ihres eigenen Lebens und erforschen die Komplexität von Geschlechterfragen, Migration und Arbeitsbedingungen in diesem ideologisch aufgeladenen Thema.

Der Titel der Ausstellung, der sich mit „Rote-Regenschirm-Kämpfe“ nur schlecht übersetzen lässt, verweist auf das internationale Symbol der Bewegung für die Rechte von Sexarbeitenden, den roten Regenschirm. Er wurde zum ersten Mal 2001 im Red Umbrella March eingesetzt, den der slowenische Künstler Tadej Poga?ar während der 49. Biennale von Venedig organisierte. Die Demonstration war ein Teil seines langfristig und partizipativ angelegten Projekts CODE:RED, das Sexarbeit als eine spezifische Form von Schattenwirtschaft erforscht und diskutiert. Das 1999 begonnene und bis heute andauernde Projekt wird im Rahmen der Ausstellung in seiner Gesamtheit vorgestellt.

Die Ausstellung wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Gesellschaft zur Förderung von Medienkunst (GzFM) und unterstützt vom Centre Audiovisuel Simone de Beauvoir.

Rahmenprogramm
Das Edith-Russ-Haus greift das Thema Sexarbeit in einem begleitenden Programm auf: Direkt vor der Eröffnung am Mittwoch, 17. April, findet um 17 Uhr ein Podiumsgespräch mit vielen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler statt. Die Eröffnung beginnt um 19 Uhr. Am Mittwoch, 8. Mai, wird ein öffentlicher Rundgang mit der Sexarbeiterin Mademoiselle Ruby und Dorothee Türnau, Mitarbeiterin von Phoenix, Beratungsstelle für Prostituierte in Niedersachsen, mit anschließendem Gespräch angeboten. Zudem zeigt das Edith-Russ-Haus am Freitag, 21. Juni, den Dokumentarfilm „Lovemobil“ über das Leben von Sexarbeiterinnen, die ihr Geld in Wohnmobilen an niedersächsischen Landstraßen verdienen. Im Anschluss können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Regisseurin diskutieren.

Kuratiert von: Edit Molnár & Marcel Schwierin
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Schiff ahoi an der Hafenpromenade

17.04.2019 10:46 Uhr

Bau neuer Landungsbrücke schreitet voran – Mehr Fahrgastschiffe laufen Oldenburg an

Attraktive Anlaufstelle im Alten Stadthafen: Am östlichen Ende der Hafenpromenade entsteht derzeit im Bereich hinter der Agentur für Arbeit ein neuer Anleger für Fahrgastschiffe. Knapp 740.000 Euro investiert die Stadt Oldenburg in den Ausbau der Hafen-Infrastruktur, um der steigenden Nachfrage von Reedereien Rechnung zu tragen und um Passagieren besseren und vor allem barrierefreien Komfort zu bieten. „Es freut mich, dass Reedereien verstärkt Kurs auf Oldenburg nehmen. Der Hafen ist mit seiner Nähe zur Innenstadt eine Attraktion. Davon kann der Tourismus künftig noch stärker profitieren“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Landungsbrücke erhält einen 20 Meter langen und fünf Meter breiten Ponton. Außerdem entstehen eine Zugangsplattform und ein etwa elf Meter langer Zugangssteg. Der Anleger wird darüber hinaus mit einem Plattformlift für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ausgestattet. Mit der Landungsbrücke wird das Ein- und Aussteigen für die Passagiere erheblich erleichtert. Dies gilt besonders für Personen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. „So wird der Anleger für alle Menschen ohne Schwierigkeiten nutzbar. Das ist überfällig“, betont Krogmann. 

Auch der Tidenhub von bis zu 2,80 Meter wird durch den Fahrgastanleger an Bedeutung verlieren. Der Zugangssteg zwischen oberer Plattform und dem Ponton passt sich automatisch den wechselnden Neigungen aufgrund des Tideeinflusses an. Die Pontonanlage soll bis Mai fertig werden. Ende Juli soll dann auch der Lift zur Verfügung stehen. Der Anleger wird für auch für größere Schiffe ausgelegt sein. Vom 14. bis 18. Juni wird zum Beispiel das 102 Meter lange Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ dort festmachen.

Um die durch die laufenden Dieselgeneratoren entstehenden Immissionen zu reduzieren, wird auch ein fernsteuerbarer Landstromanschluss für die Fahrgastschiffe installiert. Der Stromanschluss wird dann bei Bedarf zeitnah aus der Ferne ein- und auch wieder ausgeschaltet. Die Einschaltzeiten sollen zukünftig auch programmierbar sein, den Schiffen steht der Landanschluss dann durchgängig 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Die über den Landanschluss gelieferte Energie im Oldenburger Stadthafen ist dank Ökostromtarif aus 100 Prozent erneuerbarer Energie und daher CO2-neutral.

Die Bremer Reederei „Hal över“ hat nach der Fertigstellung des neuen Anlegers vermehrte Ausflugsfahrten nach Oldenburg in Aussicht gestellt, auch von anderen Reedereien gibt es positive Signale. Für die neue Landungsbrücke liegen dem Eigenbetrieb Hafen bisher 31 Anmeldungen vor, davon 26 Fahrgastschiffe auf Flusskreuzfahrt und vier Fahrgastschiffe auf Tagestour von Bremen nach Oldenburg sowie der Besuch der „MS Wissenschaft“. Die aktuellen Anmeldezahlen der Flusskreuzfahrtschiffe stiegen gegenüber dem Vorjahr bereits um 23,8 Prozent an. Der Eigenbetrieb Hafen rechnet mit einem weiteren Anstieg bei der Buchung von Liegezeiten.

Der Markt für Fahrten mit Fahrgastschiffen boomt. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) will den Reedereien ergänzend maßgeschneiderte Programmpunkte für den Besuch in Oldenburg anbieten.
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Räuberischer Diebstahl in der Osterstraße

14.04.2019 13:07 Uhr

Zeugen gesucht

Bereits am Morgen des 11.04.2019 kam es in der Osterstraße gegen 06.15 Uhr zu einem räuberischen Diebstahl. Demnach befand sich der 30-jährige Geschädigte in der Osterstraße als er von zwei Personen angesprochen wurde. Diese verwickelten den Oldenburger in ein Gespräch, in welchem einer der Täter dem Opfer in die Hosentasche griff.

Aus dieser nahm der unbekannte Täter einen dreistelligen Geldbetrag und flüchtete mit diesem in Richtung Innenstadt. Der zweite Täter versetzte dem Opfer einen Tritt in den Bauch und flüchtete anschließend in Richtung Bahnhof. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die beiden Flüchtigen nicht angetroffen werden.

Durch das Opfer werden beide Personen als ca. 30–35 Jahre alte, schlanke Männer beschrieben. Beide seien ca. 180–185 cm groß und hätte ein europäisches Erscheinungsbild. Während ein Täter kurze dunkelblonde bis braune Haare habe, würde der zweite Täter schulterlange, braune Haare tragen. Zur Bekleidung kann angegeben werden, dass diese dunkel gewesen sei. Beide Täter hätten jedoch hellblaue Turnschuhe getragen.

Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder den beiden Personen machen können, werden gebeten sich bei der Polzei unter der Telefonnummer 0441 - 7904115 zu melden.
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Junge Selbsthilfe – Menschen mit Angsterkrankung

11.04.2019 19:08 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre) trifft sich das nächste Mal am Montag den 15. April um 18 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a. Die Gruppe ist dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Interessierte Betroffen unter 35 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Ausstellung zum Thema Sexarbeit eröffnet mit Podiumsdiskussion

11.04.2019 19:07 Uhr

Auftakt von „Red Umbrella Struggles“ am 17. April im Edith-Russ-Haus

Das Edith-Russ-Haus lädt anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung „Red Umbrella Struggles“ zu einem Podiumsgespräch ein. Dieses findet am Mittwoch, 17. April, um 17 Uhr statt und beschäftigt sich mit der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexarbeit. Die Künstlerinnen und Künstler versuchen, durch Dialoge mit Sexarbeitenden ein besseres Verständnis für das schwierige Thema zu entwickeln. Sie nutzen so verschiedene Medien wie Fotografie, Archivmaterial, Installation und Dokumentarfilm. 

An dem Panel nehmen teil: Petra Bauer, Daniel Jacoby, Stewart Cunnigham und Sally Green (SCOT-PEP), Lilla Szász sowie Tadej Poga?ar. Im Anschluss wird die Ausstellung mit Grußworten von Dr. Nicole Deufel sowie einer Einführung von Marcel Schwierin und Edit Molnár um 19 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.
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Koloniale Vergangenheit unter der Lupe

11.04.2019 18:24 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg stellt aktuelle Forschung an ethnologischen Objekten vor

Erstmalig findet dieses Jahr am 10. April der Tag der Provenienzforschung statt. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich als eine von insgesamt 70 Kulturinstitutionen weltweit: Doktorandin Jennifer Tadge stellt ihre Forschung an ethnologischen Objekten aus der Kolonialzeit vor.

Provenienzforschung steht momentan im Mittelpunkt intensiver Diskussionen in der Politik und der Museumswelt. Im letzten Jahr hat Ethnologin Jennifer Tadge M.A. mit ihrer Forschungsarbeit im Verbundprojekt „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen“ kurz PAESE begonnen. Kernfrage des von der VolkswagenStiftung mit rund 1,2 Millionen Euro geförderten Verbundprojektes ist, wie ethnologische Objekte ihren Weg in die Sammlung des Museums fanden. Hierzu werden die Lebensläufe der Sammler und die Erwerbsumstände der Objekte untersucht.

Dieser Forschungsansatz präsentiert das Landesmuseum Natur und Mensch ab dem 10. April in einer Vitrine, die im dreijährigen Projektzeitraum laufend aktualisiert wird.  Zusätzlich bietet Wissenschaftlerin Jennifer Tadge am Tag der Provenienzforschung jeweils um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr einen kurzen Einblick in das Oldenburger Projekt und lädt zu Fragen und Gesprächen im Anschluss ein.

Der Tag der Provenienzforschung wurde vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. ins Leben gerufen. Zukünftig soll dieser jährlich am 10. April die zentralen Aufgaben des Arbeitskreises in den Fokus rücken. Die über 270 internationalen Mitgliedern setzen sich ein für die Vernetzung und fachliche Unterstützung der Forschung, die Stärkung des Wissenstransfers und für eine erhöhte Sichtbarkeit und Transparenz von Provenienzforschung in der öffentlichen Wahrnehmung.
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Osterferien in der Kinderbibliothek

05.04.2019 18:51 Uhr

Bastelaktion, Experimente und Ostersuche

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, bietet in den Osterferien ein buntes Programm für Kinder verschiedener Altersstufen an. Wer mag, kann an einer Ostersuche teilnehmen, experimentieren oder auch in der Bastelecke kreativ werden. 

Am Montag, 8. April, um 11.30 Uhr sind alle Kinder ab 6 Jahren zur Frühlingswerkstatt eingeladen, um mit ihren Sinnen die Welt zu entdecken. Ob riechen, hören, fühlen oder schmecken: An verschiedenen Stationen werden die Sinne der Kinder auf die Probe gestellt. 

Montag, 15. April, steht ab 11.30 Uhr für Kinder ab 4 Jahren im Zeichen der Kreativität. Es wird gemalt, ausgeschnitten und geklebt, um kleine Osterschäfchen zu basteln.

Zusätzlich können sich alle Gäste der Kinderbibliothek vom Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, während der Öffnungszeiten auf Ostersuche begeben. Irgendwo in der Bibliothek hat sich Leseesel OLbert versteckt. Wer ihn findet, kann ihn an der Servicetheke gegen eine Belohnung eintauschen.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Gesellschaftliche Herausforderungen für Europa

05.04.2019 18:27 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Martin Heidenreich

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt am Mittwoch, 24. April, zum Vortrag von Prof. Dr. Martin Heidenreich, Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Oldenburg, zu dem Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Europa. Bedrohungen und Herausforderungen“ ein. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Vortragssaal im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus und der Frage nach den Gewinnern und Verlierern steigender Einkommens- und Arbeitsmarktungleichheiten. Prof. Dr. Martin Heidenreich erläutert in seinem Vortrag, welche Auswirkungen diese Faktoren auf die europäische Integration haben.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind möglich über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg, unter 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Nach knapp 20 Jahren endlich eine offizielle Adresse

03.04.2019 19:45 Uhr
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. wird zukünftig an jedem Montag von 16 bis 18 Uhr im kreativ:LABOR in der Kulturetage, Bahnhofstr. 11, 26122 Oldenburg, „verfüg:BAR“ sein ... so heißt auch der Raum, den der Verein im Rahmen des Coworking-Konzeptes als Kontaktbüro für interessierte Menschen nutzen wird.

Hier gibt es Informationen zur Vereinsarbeit aus erster Hand und Gelegenheit, an Projekten zu arbeiten, bzw. neue Ideen zu entwickeln oder die Vernetzung voran zu bringen. Verkehrsgünstig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV zu erreichen, bietet sich die Gelegenheit, stadtnah und in entspannter Umgebung in die Bildungs- und Informationsarbeit zu den Themen Flucht und Migration
einzusteigen.

Am Montag, 8. April, freuen sich die Vorstandsmitglieder Ulrich Hartig und Hilmar Froelich auf die ersten Gäste. Genaue Daten und aktuelle Informationen sind unter www.fluchtmuseum.de zu finden.
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Mit Spielkonsole und VR-Brille

03.04.2019 19:31 Uhr

Regelmäßige und kostenlose Gaming-Angebote für Jugendliche in der Stadtbibliothek

Für alle Fans von Videospielen bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt regelmäßige Gaming-Angebote an: Neben dem bereits bekannten Gaming-Abend, der jeweils an einem Mittwoch in den Ferien stattfindet, wird ab dem 3. Mai zukünftig am ersten Freitag eines Monats der Gaming-Treff für Jugendliche ab 12 Jahren angeboten.

In den Osterferien findet erneut der Gamingabend statt. Am Mittwoch, 10. April, von 18 bis 23 Uhr wird in der Stadtbibliothek im PFL bei Getränken und Snacks in gemütlicher Atmosphäre gespielt. An Nintendo Switch, Wii U sowie zwei PlayStation 4-Konsolen inklusive Virtual-Reality-Brille kann mit- und gegeneinander gespielt werden. Eine Anmeldung ist ab sofort entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021 möglich.

Zusätzlich findet in Zukunft regelmäßig der Gaming-Treff statt. Jeweils am ersten Freitag des Monats lädt die Stadtbibliothek von 16 bis 18.30 Uhr zum gemeinsamen Gaming ein. Auch hier darf an zwei Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 mit VR gespielt werden. Gestartet wird ab dem 3. Mai. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Beide Veranstaltungsformate sind kostenlos und für Jugendliche ab zwölf Jahren. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Auch wir wollen die Wahl haben!

31.03.2019 20:37 Uhr

Der lange Weg der deutschen Frauen zum politischen Frauenstimmrecht

Die Oldenburgische Bibliotheksgesellschaft lädt für Mittwoch, den 3. April, 19 Uhr, Vortragsraum der Landesbibliothek Oldenburg, zum Vortrag „Auch wir wollen die Wahl haben! Der lange Weg der deutschen Frauen zum politischen Frauenstimmrecht“ von Dr. Frauke Geyken ein. Der Eintritt ist frei.

Das mit dem Wahlgesetz von 1919 eingeführte aktive und passive Frauenwahlrecht ist als Ergebnis eines damals schon annähernd 100-jährigen Prozesses zu verstehen. Gleichzeitig war es aber auch nur eine Etappe im Streben nach einer Gleichberechtigung der Frau.

Dr. Frauke Geyken ist Historikerin, Skandinavistin und Anglistin. Sie lebt als freie Historikerin und Publizistin in Göttingen und ist eine ausgewiesene Kennerin der deutschen Frauengeschichte.
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„Schwimmt Brot in Milch?“

31.03.2019 20:00 Uhr

Die schönsten deutschen Bücher 2018 in der Landesbibliothek Oldenburg

Aktuelle Bücher, die die Stiftung Buchkunst als „Schönste deutsche Bücher 2018“ ausge­zeichnet hat, präsentiert die Landesbibliothek Oldenburg vom 1. April bis 4. Mai 2019.

Irene Disches Roman „Schwarz und Weiß“ und das Kinderbuch von Katrin Stangl „Schwimmt Brot in Milch?“ sind zwei der 25 aktuellen Bücher, die Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren aus über 720 Einsendungen als „Schönste deutsche Bücher 2018“ ausgewählt haben. Die prämierten Bücher sind vor­bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite ge­stalterischer und herstellerischer Möglichkeiten. Sie weisen auf wichtige Trends und Strö­mungen der deutschen Buchproduktion hin. In jeder der fünf Kategorien

· Allgemeine Literatur
· Wissenschaftliche Bücher/Schulbücher/Lehrbücher
· Ratgeber/Sachbücher
· Kunstbücher/Fotobücher/ Ausstellungskataloge
· Kinderbücher/Jugendbücher

gibt es fünf Preisträger. Hinter den Juroren verbergen sich Menschen, die sich dem Medium Buch mit Leidenschaft verschrieben haben. Sie arbeiten als Hersteller im Verlag, sind Buch­wissenschaftler, Typografen oder Illustratoren und kennen die Untiefen der Buch­gestaltung sehr genau.

Aus den 5 x 5 schönsten Büchern wählte eine Sonderjury das illustrierte Kinderbuch von Katrin Stangl „Schwimmt Brot in Milch?“ (ALADIN Verlag, Hamburg) zum „Schönsten Buch des Jahres 2018“.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich selbst von den „Schönsten deutschen Büchern 2018“ in der Landesbibliothek Oldenburg zu überzeugen und diese zu (be)fühlen, durch zu blättern, zu lesen und an ihnen zu riechen. Neben diesen aktuellen Büchern bietet die Ausstellung auch einen Rückblick auf diesen Wettbewerb der Stiftung Buchkunst, der seit 1966 die Buchbranche kritisch begleitet. Mit ihren Wettbewerben will die Stiftung Buch­kunst den Blick der Öffentlichkeit über den Inhalt hinaus auf buchgestalterische und buch­herstellerische Spitzenleistungen lenken und damit dem Medium Buch und seiner Form zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. In der heutigen Zeit steht die Buchbranche unter Druck, denn die Anzahl der Menschen, die heute regelmäßig ein Buch lesen, geht zurück. Während die verschiedenen Social Media-Kanäle, ebooks und Co. eher mit Unruhe in Verbindung gebracht werden, bietet das gedruckte Buch nach wie vor eine Art Entschleunigung im hektischen Alltag.

Wie Bücher in einem Regionalverlag entstehen, berichtet der Oldenburger Verleger Florian Isensee am 24. April, 19.00 Uhr in der Landesbibliothek. Dieser Vortrag findet im Rahmen der Aktionswoche der Bibliotheken im Oldenburger Land, „Unendliche Seiten“, vom 20.-30. April statt.
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Nachhaltigkeit für alle – Das Handgemacht Festival

28.03.2019 13:21 Uhr

4. Handgemacht Festival am 06. April 2019 ab 13 Uhr

Bereits zum vierten Mal lädt das Cadillac Zentrum Für Jugendkultur zum "HANDGEMACHT FESTIVAL" mit dem Team von Handgemacht & Upgecycelt ein. Hier treffen nachhaltige Kunst und Kultur auf Ausstellungen, Workshops und Livemusik!

Fernab des industriellen Mainstreams findet man alles andere als Massenware. 17 Stände verkaufen auf dem Kreativmarkt im großen Saal Selbstgemachtes: Hier ist alles dabei! Einige soziale Einrichtungen der Stadt zeigen ihre Kunst. Es gibt recycelte Möbel, Schmuck, Deko aus Beton und Glas, Holzbrandmalerei, Taschen & Beutel, Papeterie, Töpferei, Makramé, Lettering, Genähtes und Gerettetes... hier schlagen die Herzen aller Upcycling-Fans höher.
Dieses Jahr liegt ein Augenmerk auf dem ausgebauten Mitmachprogramm. Wie auch in den letzten Jahren können die Besucher*innen selbst aktiv werden. An mehreren unterschiedlichen Workshops werden allerlei faszinierende Dinge rund um das Thema Upcycling gezeigt. Natürlich findet auch wieder ein Klamottentausch satt. Hier kann, darf und soll man Kleidungsstücke, die man nicht mehr mag oder benötigt mitbringen und kann sich etwas mitnehmen, was einem vielleicht besser gefällt.

Dazu gibt es ein Repair-Café mit unterschiedlichen nachhaltigen Stationen,wo man defekte Alltagsgegenstände reparieren lassen kann, oder sich zeigen lassen kann, wie es geht. Denn Wegwerfen sollte immer die letzte Option sein.                                                                                              Kulinarisch wird es neben einer Kuchen-Station auch Feines aus der Food-Stube vom KNUST aus Oldenburg zu genießen geben.

Ab 17.30 Uhr darf man dann die Lauscher aufstellen: Die drei Bands JPTR7, The Girl And The Ghost sowie Wood & Valley aus Oldenburg, Hamburg und Osnabrück spielen live im Gartensaal des Cadillac.

Um 13 Uhr geht es in der Huntestraße 4a los. Der Eintritt wird am Eingang vor dem Einlass durch die BesucherInnen selbst bestimmt. Es ist ein nachhaltiges Festival der Kreativität für alle, aber nicht alle haben viel Geld, deswegen soll man nach eigenem Budget und Ermessen von einem Cent bis zur nach oben offenen Grenze den eigenen Eintritt selbst bestimmen.

Das Cadillac-Team und das Team vom handgemacht & upgecycelt freuen sich auf ein buntes Programm und ein noch bunteres Publikum!


Mehr Informationen auf Facebook bei Handgemacht & Upgecycelt und auf Instagram bei @handgemacht_oldenburg.

Programm:
Kreativmarkt - 13-20 Uhr
Livemusik - 17.30-21 Uhr
Repair Café, Klamottentausch - 13-20 Uhr
Siebdruck, Upcycling, Bodypainting - 13-17 Uhr
Ausstellungen - 13-21 Uhr

Ein rundum nachhaltiger Samstag der 06. April ab 13 Uhr, an dem es nicht nur viel zu erleben, sondern auch zu lernen und zum Mitmachen gibt
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Mit dem Staubuttjer rund um den Oldenburger Hafen

28.03.2019 13:09 Uhr
Anlässlich der Ausstellung „Standpunkte“ lädt das Stadtmuseum am Freitag, 5. April, 16 bis 17.30 Uhr, zu einer Exkursion rund um den alten Oldenburger Hafen ein. Rund 30 Jahre ist es her, dass der Stau aus dem inneren Stadtbild verschwunden ist und nicht mehr viel erinnert an die lange Geschichte dieses Hafens. Gästeführer Helmuth Meinken holt als „Staubuttjer“ bei seiner Führung am Stau die Erinnerungen der Oldenburger zurück. Treffpunkt ist am Hafenkran beim Lokal „Schwan“. Die Exkursion kostet 6 Euro; Tickets gibt es bei der Touristinformation im Lappan oder im Internet unter www.ticket2go.de.
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Rentnerin Ziel falscher Polizeibeamter

26.03.2019 18:15 Uhr

Täter beobachtet – Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag den 21.03.2019 gegen 21:00 Uhr ruft ein falscher Polizeibeamter bei einer 94-jährigen Oldenburgerin in der Hochhauser Straße an und gibt an, ein Mitarbeiter eines Geldinstitutes in Oldenburg sei Mitglied einer kriminellen Bande. Deswegen müsse nun der Inhalt ihres Schließfachs in Sicherheit gebracht werden. Die Frau holte später einige Wertsachen von ihrer Bank und übergab sie dem Unbekannten. Dieser mit einer schwarzen Lederjacke salopp gekleidete Mann ist etwa 35 bis 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hat eine südländische Erscheinung, ist von untersetzter bis muskulöser Gestalt und sprach mit hochdeutscher Sprache. Beim Abholen der Wertsachen führte er eine Stofftasche mit sich. Die Polizei sucht daher nun Zeugen, die Hinweise zu dem Täter und eventuellen verdächtigen Fahrzeugen geben können. Hinweise an die Polizei unter Telefon 0441-7904115.
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Cine k zeigt „Fair Traiders“

26.03.2019 18:02 Uhr
Ab dem 28. März zeigt das Cine k die Dokumentation „Fair Traiders“: 

Engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.
Anhand von drei Protagonist*innen zeigt der Film, dass eine Ökonomie ohne Wachstum, eine sogenannte Postwachstumsökonomie, bereits heute möglich wäre und für Einige der einzig nachhaltige Weg ist. Porträtiert werden die Gründerin einer ökologischen und sozialen Kleiderfirma, eine Biobäuerin und ein ehemaliger Garnhändler, der in Indien und Tansania Bio-Baumwolle herstellt.

Vier Initiativen mit Infoständen und kurzer Einführung sind an folgenden Terminen vor Ort:

Sa, 30. und So, 31. März: Weltladen und das Ökumenische Zentrum
Mo, 01. April: Aktionsbündnis »Oldenburg handelt fair« (Fairtrade Town)
Mi, 03. April: Solawi Oldenburg (Solidarische Landwirtschaft)


Weitere Termine werden am Montag auf der Cine-k-Website veröffentlicht. 
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Audi-Fahrer liefern sich Autorennen

22.03.2019 22:55 Uhr

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zu einem Autorennen machen können, das sich ein 30-jähriger Audi R8 Fahrer und ein 24-jähriger Audi RS5 Fahrer am Freitag, 22. März 2019, gegen 16:40 Uhr an der Staulinie und auf der gegenüberliegenden Seite am Staugraben geliefert haben.

Die Polizei beobachtete, wie die beiden Fahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit und mit enormer Lautstärke an der Staulinie in Richtung Stautorkreisel beschleunigten. Als sie kurz darauf am Staugraben wieder zurückkamen und Richtung Pferdemarkt fuhren, konnten beide Fahrer angehalten und in der Osterstraße kontrolliert werden.

Den beiden Fahrern wird vorgeworfen, mit nicht angepasster Geschwindigkeit, grob verkehrswidrig und rücksichtslos gefahren zu sein. Dabei wechselten die beiden auch die Fahrspuren, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erzielen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen schwarzen Audi R8 und ein schwarzes RS5 Coupé.

Hinweise werden unter Telefon 790-4115 entgegengenommen.
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Kulturelle Bildung präsentiert Jubiläums-Bühnentag

22.03.2019 11:48 Uhr
Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler von fünf Oldenburger Schulen treten beim Jubiläums-Bühnentag anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kulturellen Bildung und Teilhabe im theater hof/19 auf. Am Dienstag, 2. April, präsentieren die Schulen und ihre Kulturpartner ab 19 Uhr unter dem Motto „Arts on Stage – Fit für die Bühne“ gemeinsam ihre künstlerischen Projekte. Im Programm sind Musik, Theater, Zirkus und mehr.

„Wir freuen uns, in unserem Jubiläumsjahr fünf Gruppen fit für die Bühne machen zu können“, sagt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. „Der Bühnentag bietet für die Schulen und ihre Kulturpartner ein Paket aus Bühnencoaching, Generalprobe und Aufführung. Damit wollen wir Impulse für die künstlerische Weiterentwicklung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Kulturschaffenden geben. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen!“

Die Gesamtdramaturgie liegt in den Händen von Schauspieler und Regisseur Dieter Hinrichs, der allen Schülerinnen und Schülern ein Bühnencoaching gab. Mit dabei sind die IGS Flötenteich, die Liebfrauenschule, die Oberschule Alexanderstraße, die Paulus-Schule und die Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen.

Eintrittskarten gibt es für 3 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse im theater hof/19, Bahnhofstraße 19.
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Oldenburg blüht auf

22.03.2019 11:34 Uhr

Zierkirschen in Oldenburger Innenstadt aufgestellt

Zum Frühlingsbeginn zieren Frühblüher den Oldenburger Marktplatz. Etwa 40 japanische Zierkirschen in Kübeln hat das Amt für Stadtgrünpflege rund um den Markt verteilt. Die Zierkirschen fangen bald an, zu blühen. Die Bäume sollen bis zu den Osterfeiertagen in der Stadt bleiben, wenn das Wetter mitspielt. Nach Ostern werden die Kirschbäume zum Parkfriedhof Bümmerstede, Sandkruger Straße, gebracht und dort gepflegt.
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Verkehrsunfallflucht, 16- jähriger Fußgänger leicht verletzt

20.03.2019 19:17 Uhr
Am Samstag, 16.03., gegen 18.15 Uhr ereignete sich in Oldenburg im Bereich der Zufahrt zum Parkhaus am Waffenplatz eine Verkehrsunfallflucht. Hierbei fuhr ein gelber Geländewagen vom Parkhaus kommend in die Wallstraße und wollte in Richtung Heiligengeistwall weiterfahren. Geführt wurde das Fahrzueg von einer Frau. Beim Abbiegen in die Wallstraße fuhr sie gegen einen 16- jährigen Fußgänger, der auf der linken Seite der Wallstraße im Bereich der Zufahrt zum Waffenplatz lief. Er verletzte sich leicht am Bein. Die Fau mit dem Geländewagen fuhr weiter, ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern. Die Fahrerin des Geländewagens oder Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polzei unter 0441-7904215 zu melden. 
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Förderkreis für das Cine k Oldenburg e.V. überreicht 10.000 Euro

16.03.2019 20:29 Uhr
Große Freude herrschte an diesem Freitag bei Marion Fittje und Wolfgang Bruch als Verantwortliche für das Cine k Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg e.V.. Helga Wilhelmer, erste Vorsitzende des Förderkreises für das Cine k Oldenburg e.V., und Volker Schulze, Beisitzer im Vorstand, überreichten einen symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Je zur Hälfte erhält das Cine k und das Medienbüro diese Summe. Der erneut gestiegene Betrag setzt sich aus den Mitgliedsbeiträgen der mittlerweile 120 Mitglieder des Förderkreises und Spenden zusammen.

Ziel des Förderkreises ist es, mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden das unabhängige Programmkino Cine k in der Kulturetage sowie das Medienbüro Oldenburg e.V. mit seiner pädagogischen Medienarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene finanziell zu unterstützen. Beide nichtkommerziellen Einrichtungen werden jährlich für ihr herausragendes Filmprogramm und ihre Medienarbeit ausgezeichnet. „Wir freuen uns über diese wichtige und regelmäßige Unterstützung des Förderkreises. Ohne diese Spende und ohne die finanzielle Zuwendung durch die Stadt Oldenburg für das Medienbüro ist unsere Arbeit nicht möglich“, so Marion Fittje. „Seit Anfang 2019 haben wir 120 Mitglieder in unserem Förderkreis. Diese erneut gestiegene Zahl ermöglicht es uns, das Cine k mit seinem wertvollen Kinoprogramm und das erfolgreiche Medienbüro wieder mit einer noch höheren Summe als im vergangenen Jahr zu unterstützen. Auch deshalb sind neue Mitglieder und Spenden immer herzlich willkommen“, so Helga Wilhelmer.

Das abwechslungsreiche Filmprogramm im Cine k ist unter www.cine-k.de zu finden. Die Arbeit des Förderkreises für das Cine k Oldenburg ist unter www.förderkreis.cine-k.de dokumentiert.
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„Familiengeschichtliche Spurensuche“

16.03.2019 18:32 Uhr

Führung durch die Ausstellung und Infonachmittag am 20. März

Die Landesbibliothek Oldenburg präsentiert zurzeit die Ausstellungen „Familiengeschicht­liche Spurensuche“ und „Traugott Schreber (1671-1718): Amtsvogt, Gutsherr, Kartograf und Stifter“ der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienforschung (OGF). Dazu bietet sie am Mittwoch, 20. März um 16 Uhr eine öffentliche Führung an. Außerdem stehen Mitglie­der der OGF von 14 bis 18 Uhr beim Info- und Sprechnachmittag bereit, um Interessierten, die nach ihren Familienwurzeln forschen wollen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wie kann man am besten bei der Suche nach den eigenen Familienwurzeln vorgehen? Welche Möglichkeiten gibt es über eine Internetsuche hinaus? Antworten auf diese Fragen bietet die Ausstellung „Familiengeschichtliche Spurensuche“ sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen. Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF) präsentiert dazu beispielhaft Familienpapiere, Stammbäume und Schriften aus ihrem reichhaltigen Bestand und bietet an den Sprechnachmittagen konkrete Unterstützung bei der familien­geschichtlichen Spurensuche an.

Die Ausstellung über den oldenburgisch-dänischen und kurhannoverschen Beamten Traugott Schreber (1671-1718), der als Amtsvogt von Hatten und Wardenburg viele Spuren hinterlassen hat, ist ein konkretes Beispiel für die Rekonstruktion einer historischen Person. Schrebers „Beschreibung der Amtsvogteien Hatten und Wardenburg“, eine Handschrift, die in der Landesbibliothek Oldenburg verwahrt wird, ist ein besonderes Highlight dieser Aus­stellung. Darin enthalten sind u.a. die ältesten Karten sämtlicher Orte von Schrebers Amts­bezirk, die aus seiner Feder stammen. Detailliert sind darauf die Hofstellen der einzelnen Besitzer mit Namen gekennzeichnet. Entstanden ist dieses „Meisterwerk“ der frühen Karto­grafie in Schrebers Herrenhaus in Kirchhatten, dem früheren Jagdhaus von Graf Anton Günther (1583-1667). Die Handschrift ist anlässlich der Ausstellung digitalisiert worden und kann unter http://digital.lb-oldenburg.de Seite für Seite im Internet durchblättert werden.

Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde e.V. (OGF), gegründet 1927, sieht seine Aufgaben in der genealogischen Forschung im Kerngebiet des alten Herzogtums Oldenburg. Die Computergenealogie und das Internet spielen eine bedeutende Rolle bei der Suche. Mit der Recherche im familiären Umfeld beginnt die Familienforschung. Weiterführende Informationen sind u.a. in den verschiedenen Publikationen der OGF erhältlich. Über die vereinseigene Homepage können mehrere Datenbanken eingesehen werden, darunter die „Oldenburgische Auswanderer-Datenbank“.

„Familiengeschichtliche Spurensuche“ und „Traugott Schreber (1671-1718), Amtsvogt, Gutsherr, Kartograf und Stifter“

20.03.19      16 Uhr: öffentliche Führung
14 bis 18 Uhr: Info- und Sprechnachmittag
Ausstellungen bis 23. März 2019 in der Landesbibliothek Oldenburg

Vortrag am 14. März, 19.00 Uhr
Timo Kracke (Ganderkesee): „Familienforschung im Internet“Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–19 Uhr und Sa 9–12 Uhr. Eintritt frei

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Tauchgang durchs Museum

16.03.2019 18:28 Uhr

Workshop für Kinder ab 5 Jahren

Am Samstag, den 23. März findet von 11 bis 13 Uhr der Workshop „Tauchgang durchs Museum“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Gemeinsam mit Museumspädagogin Beate Bous gibt es zu entdecken, wie ein Pottwal jagt und wie sich stromlinienförmigen Körper im Wasser bewegen. Am Ende wird ein gefräßiger Fisch gefertigt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441 / 9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Die tierischen Helden der Kindheit

16.03.2019 18:19 Uhr

CaféGespräch mit Ausstellungskuratorin Dr. Christina Barilaro

Am Dienstag, den 19. März um 15 Uhr lädt Ausstellungskuratorin Dr. Christina zum CaféGespräch in die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Unter dem Titel „Die tierischen Helden unserer Kindheit“ vermittelt ein Rundgang durch die Sonderausstellung einen neuen Blick auf die historischen und aktuellen Werke der Kinderliteratur. Danach laden Kaffee und Kuchen dazu ein, sich über die eigenen Bücher-Helden der Kindheit auszutauschen. Die Teilnahme kostet 8,50 € pro Person zuzüglich zum Museumseintritt. Kaffee und Kuchen sind inklusive. Bitte anmelden unter 0441/9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Einbruch in Juweliergeschäft

05.03.2019 17:19 Uhr
Ein unbekannter Täter entwendete in der Nacht vom 4. auf den 5. März aus einem Juweliergeschäft in den Heiligengeisthöfen mehrere goldene Ringe.

Der Dieb hatte gegen 3 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand zunächst ein Loch in die Verglasung des Geschäfts geschlagen. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen griff er dann durch das Loch und riss mehrere Ringe aus einer Halterung. Gegen 4.30 Uhr erschien der Unbekannte erneut vor dem Schaufenster und griff erneut zu. Danach flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 790-4115 zu melden. 
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Leiter des Stadtmuseums verlässt die Stadt

02.03.2019 22:03 Uhr

Andreas von Seggern bleibt aber im Beirat des Museums

Der Leiter des Oldenburger Stadtmuseums, Dr. Andreas von Seggern, wird die Stadt auf eigenen Wunsch verlassen. Der promovierte Historiker war 2012 Leiter des Stadtmuseums geworden und hat mit seiner Arbeit wichtige Schwerpunkte im Ausstellungsbereich und in der grundlegenden Neuordnung der Sammlungen gesetzt. Zu den erfolgreichsten Ausstellungen seiner Amtszeit gehören u. a. „1913“, die „Duckomenta“ in den Historischen Villen sowie eine Retrospektive mit Werken von Michael Ramsauer.
 
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dankt Andreas von Seggern für eine engagierte Arbeit. „Zuletzt hat er als Projektleiter für das neue Stadtmuseum eine zentrale Aufgabe übernommen. Ich freue mich sehr, dass uns sein Wissen bei der Umsetzung des Museumsprojektes auch weiterhin zur Verfügung steht.“


Von Seggern wird dem wissenschaftlichen Beirat des Stadtmuseums angehören und damit die inhaltliche Gestaltung des Museums weiter mitgestalten können.
 
Von 2001 bis 2012 war er Leiter der Museumspädagogik, der Sammlungen und des Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagements der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh. Er publizierte u. a. zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Regionalgeschichte sowie zur Kulturgeschichte des Fußballs.
 
Von Seggern wird die Stadt zum 30. Juni 2019 verlassen.
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Polizei sucht Zeugen eines Einbruchs

01.03.2019 22:09 Uhr
Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag (23./24. Februar) kam es in einem Mehrfamilienhaus am Damm in Höhe der Einmündung in die Koppelstraße zu einem Wohnungseinbruch. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten unbekannte Täter zwischen 21 und 8 Uhr gewaltsam eine Wohnungstür eingetreten und die Wohnung nach Wertsachen durchwühlt. Mit einem Laptop, einer Spielekonsole sowie Bargeld und Schmuck flüchteten die Einbrecher anschließend. Der Schaden liegt bei über 1000 Euro.

Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 bei der Polizei zu melden.
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Arbeitsgemeinschaft „Erzählcafé“ sucht Verstärkung

22.02.2019 16:42 Uhr
Die Kultur- und Bildungseinrichtung inForum sucht Ehrenamtliche für die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft zur Veranstaltungsreihe „Erzählcafé“. Im „Erzählcafé“, zu dem die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement jeden zweiten Dienstag im Monat ins Kulturzentrum PFL einlädt, sind Oldenburger Persönlichkeiten, die in gemütlicher Atmosphäre etwas über sich und ein besonderes Thema erzählen, zu Gast. Bei Kaffee und Kuchen kommen die Anwesenden miteinander ins Gespräch – es können Fragen gestellt und es kann gemeinsam diskutiert werden.

Gesucht werden neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Arbeitsgemeinschaft „Erzählcafé“, die Lust haben, sich einzubringen. Einmal monatlich trifft sich die Gruppe, um das Programm für das nächste Semester zu planen. Auch die Veranstaltungen werden von Ehrenamtlichen begleitet: Sie kümmern sich um die Organisation, begrüßen die Anwesenden und begleiten die Gäste.

Interessierte können sich gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail an Olga Gerz, pädagogische Mitarbeiterin, wenden. Sie ist in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, unter Telefon 0441235-2404 oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Erschließen, digitalisieren, vernetzen

22.02.2019 16:14 Uhr

Drei Wissenschaftlerinnen setzen neue Impulse

Seit dem letzten Jahr wächst das wissenschaftliche Team am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg stetig: Ethnologin Jennifer Tadge, Kulturwissenschaftlerin Frieda Kreuer und Archäologin Ivonne Kaiser fokussieren in ihren verschiedenen Projekten auf das Erschließen der Sammlungen und Archivbestände und treiben die Digitalisierung voran. Mit ihrer Arbeit zielen sie auf mehr internationale Vernetzung und eine breitere regionale und überregionale Wahrnehmung des Museums.

Jennifer Tadge forscht seit September 2018 als Doktorandin in dem von der Volkswagenstiftung geförderten Verbundprojekt „Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen" an den ethnologischen Sammlungsbeständen aus kolonialen Kontexten. Das vernetzte Arbeiten verschiedener Museen und Universitäten innerhalb Niedersachsens und die Einbindung der Herkunftsgesellschaften der Objekte sind die besonderen Stärken des Forschungsvorhabens. „Ziel des Projektes ist u.a. eine Datenbank, die Wissenschaftlern weltweit zur Verfügung gestellt wird. Dadurch wird eine internationale Zusammenarbeit möglich, die helfen soll, Unrechtskontexte aufzudecken“.

Frieda Kreuer begann im vergangenen Herbst ihr wissenschaftliches Volontariat im Bereich Heritage Management. „Das Konzept Heritage ist in Deutschland relativ neu. Es gibt keine wirkliche Übersetzung. Im Grunde geht es darum, kulturelles Erbe möglichst vielen Menschen näher zu bringen und es so auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“ In ihren Arbeitsbereich fallen somit unter anderem die Sozialen Medien und die Erarbeitung von nachhaltigen Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern, zum Beispiel aus der Tourismusbranche.  

Ivonne Kaiser widmet sich im Rahmen der im Februar begonnenen 8-monatigen Fortbildung MUSEALOG der systematischen Aufarbeitung des umfangreichen Bestandes an alten Glasplatten. Glasplatten dienten bis zur Einführung des Zelluloidfilms sowohl als Bildnegative als auch als Diapositive und bilden einen Schatz an Informationen. Der historische Archivbestand an solchen Glasplatten hier im Haus soll für die Bereiche Archäologie und Ethnologie erschlossen und später digitalisiert werden. „Neben der Verschlagwortung und Neuordnung des Archivs ist es Ziel des Projektes, Teile der Bestände in der Deutschen Digitalen Bibliothek oder in der europäischen virtuellen Bibliothek Europeana international zugänglich zu machen. Damit stehen sie Forschenden auf der ganzen Welt digital zur Verfügung.“
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... wir können keine Kinder bekommen!

22.02.2019 16:12 Uhr

Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen

Der Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen trifft sich regelmäßig 1 x im Monat und sucht noch weitere Teilnehmerinnen. In dem Gesprächskreis besteht die Möglichkeit sich mit anderen Frauen über die eigenen Gefühle, Bemerkungen anderer Personen, Erfahrungen und Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, Partnerschaft usw. auszutauschen.

Die Gruppe ist offen für Frauen, die sich bereits in Behandlung in einer Kinderwunschklinik befinden oder vor dieser Entscheiden stehen. Auch Frauen die sich gegen eine Behandlung entschieden haben sind willkommen. 

Kontakt zur Gruppe erhalten Interessierte über die BeKoS, Tel.: 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de
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Kurshalten im Farbenmeer

22.02.2019 16:11 Uhr

Offenes Malatelier startet ab 1. März im Blauschimmel Atelier

Unter dem Titel „Kurshalten im Farbenmeer“ startet ab dem 1. März 2019 ein offenes Malatelier im Blauschimmel Atelier e.V in der Klävemannstraße 16 in Oldenburg. Immer freitags in der Zeit von 11-17 Uhr kann unter professioneller künstlerischer Anleitung gemalt, gezeichnet und frei gestaltet werden. Auf gemeinsamen Erkundungsgängen in die Umgebung werden Motive gesucht, die auf Leinwand festgehalten werden. Die entstandenen Werke werden Ende des Jahres in einer Ausstellung präsentiert.  

„Wir wollen allen Menschen die Teilnahme an unserem neuen Angebot ermöglichen. Deshalb ist es, dank unserer Förderer, kostenlos. Und der zeitliche Rahmen ist so weit gespannt, dass jede und jeder, wie es ihr oder ihm am besten passt, vorbeikommen und mitmachen kann“, so Geschäftsführerin Jessica Leffers.

Das Projekt wird gefördert von der Stadt Oldenburg, der Stiftung Teilhabe und der GSG Oldenburg.
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Buntes Leben in Bildern

16.02.2019 11:46 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zeigt Werke von Ulrike Niemann

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg zeigt in ihren Fluren im Kulturzentrum PFL bis Ende März Bilder der Künstlerin Ulrike Niemann. Der Titel der Ausstellung lautet „Viel·falt – Substantiv, feminin [die] – Das Leben ist bunt“.

Präsentiert werden Bilder aus verschiedenen Arbeits- und Lebensphasen der Künstlerin. Kräftige Farben stehen neben monochromen Bildern, ältere neben jüngeren Werken, ebene Oberflächen neben strukturierten Collagen, Malerei steht neben genähtem Papier. Alle Bilder ergeben ein Ganzes. Sie zeugen von Veränderung, Neugier, Experimentierlust, Eigensinn, Entwicklung, Lebensfreude und Verknüpfung.

Ulrike Niemann, geboren 1969, lebt und arbeitet seit 1993 in Oldenburg. Sie ist Malerin, Grafikerin, Erzieherin, Färberin, Spinnerin, Weberin und Kräuterfrau. Ihre vorrangigen Themen als Künstlerin sind: Plastik, Müll, Aerosole, Klima, Konsum, Minimalismus, Globalisierung, Partizipation, altes Wissen über Färberpflanzen, Heilpflanzen, „Un“-Kräuter und Handwerkstechniken, Selbstversorgung und Autonomie sowie Veganismus.
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One Billion Rising – zum vierten Mal auch in Oldenburg

15.02.2019 13:04 Uhr
von Carsten Lienemann

Etwa jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt. Weltweit sind das rund eine Milliarde Frauen, die sich an jedem 14. Februar symbolisch erheben, um gegen diese Gewalt mit einem Tanz zu demonstrieren. Rund 200 Frauen und Mädchen jeden Alters und erfreulicherweise auch zahlreiche Männer und Jungen waren in Oldenburg auf dem Schlossplatz dabei. Dass es nicht mehr waren, lag wohl auch an der Uhrzeit, donnerstagnachmittags um 16 Uhr sind einfach viele noch bei der Arbeit.

Dafür blieben einige, die eigentlich nur über den Schlossplatz laufen wollten und sich von den Frauen der Sambaschule Oldenburg-Eversten zum Bleiben überreden ließen. Die Passant*innen, denen der eigentliche Anlass der Veranstaltung nicht bekannt war, ließen ihn sich gerne erklären.

„Wir wollen heute ein deutliches Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Wertschätzung, Selbstbestimmung, Respekt und Gerechtigkeit. Wir akzeptieren es nicht, dass nach wie vor überall auf der Welt und auch hier bei uns Mädchen und an geschlechtsspezifischer Gewalt leiden müssen“, sagte Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, zur Begrüßung.

Das Oldenburger Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Gewalt an Mädchen, zu der Oldenburg setzt in jedem Jahr einen besonderen Schwerpunkt, zu dem Angela Könnecke vom Kinderschutzzentrum Oldenburg in ihrem Grußwort detaillierte Informationen gab, die von Meike Dittmer von der BeKoS in Gebärdensprache übersetzt wurden.

„Die Lage ist nach wie vor dramatisch. Es gibt rund 2,3 Milliarden Kinder unter 18 Jahren auf der Welt, etwa die Hälfte davon sind Mädchen. Weltweit sind Frauen von Misshandlungen, Missbrauch, Frauenhandel, Verschleppung, Vergewaltigung, Zwangsheirat und Zwangsprostitution betroffen. Gewalt ist die häufigste Todesursache bei jungen Mädchen“, sagte Angela Könnecke.
Mädchen werde Bildung, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit verweigert. 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren hätten bereits sexuelle Gewalt erfahren müssen, wobei die Täter oft aus dem familiären Umfeld kämen. Geschätzt werde, dass etwa eine Milliarde Kinder zwischen 2 und 17 Jahren körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt oder Vernachlässigung im letzten Jahr erlebt hätten, so Könnecke weiter. 
„2017 gab es laut polizeilicher Kriminalstatistik in Deutschland rund 12000 Ermittlungsverfahren wegen sexueller Gewalt an Kindern, 8000 Verfahren wegen Kinder- und Jugendpornografie, 143 Mädchen und Jungen wurden durch Misshandlungen getötet. Forscher gehen davon aus, dass jedes vierte bis fünfte Mädchen und etwa jeder zwölfte Junge in Deutschland sexuelle Gewalt erlitten hat, das sind ein bis zwei Schüler*innen pro Klasse. In 25% der Fälle findet sexuelle Gewalt in der Familie statt, in 50% im sozialen Nahraum.“ 
Dazu käme die wachsende Zahl an Fremdtätern, die ihre Opfer über das Internet fänden. Die Betroffenen müssten Anlaufstellen und Hilfsangebote bekommen, sie müssten ernst genommen werden, und sie müssten wissen, dass niemand das Recht hat, ihnen körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt anzutun. „Wir dürfen nicht aufhören, Gewalttaten tranparent zu machen und von den Gewaltausübenden Verantwortung für ihr Handeln einzufordern“, schloss Könnecke.

Dann ging es zum praktischen Teil. Annika Dühnen und Lena Normann vom Mädchentreff Oldenburg zeigten einen Schnelldurchlauf durch die Choreografie, bevor der ganze Schlossplatz sich zur Musik von „Break the Chain“ in Bewegung setzte. Dass man auch mitmachen kann, ohne den eigentlichen Tanz zu kennen, zeigten unter anderem einige Jungen, die per Polonaise durch die Tanzenden zogen.

Dreimal legte die DJane das Lied auf, für den letzten Durchgang auf deutsch, denn inzwischen gibt es eine deutsche Übersetzung des Textes von Tena Clark.
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Holzdruck-Workshop am 2. März

13.02.2019 10:19 Uhr
Am Samstag, 2. März, findet im Horst-Janssen-Museum der Workshop „Experimentelles Drucken: DRUCKstock/HOLZdruck“ von 10 bis 14.30 Uhr statt. Kunstvermittlerin Laura Keppel führt die Teilnehmenden zunächst durch die Ausstellung „Rote Watte – Druckstöcke und Holzdrucke von Gustav Kluge“, um sie anschließend die Inspiration durch die Werke in eigene Druckstöcke verwandeln zu lassen. Der Workshop greift das zentrale Thema der Ausstellung auf: Mit den Druckstöcken werden eigene Holzdrucke produziert und am Ende entscheiden die Teilnehmenden, ob der Druckstock oder der Holzdruck ihr Kunstwerk geworden ist.

Die Anmeldung für den Workshop ist noch bis Donnerstag, 21. Februar, möglich: Per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3403. Die Kosten betragen 15 Euro inklusive Material. Eine Mittagspause ist eingeplant.
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Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Modell für die Zukunft?

13.02.2019 10:13 Uhr
Unter diesem Titel findet am 19.02.2019 die 42. Gemeinschaftsveranstaltung der katholischen Sozialverbände in Oldenburg, der KAB, dem KKV und der Kolpingfamilie um 19.30 Uhr im Forum St. Peter statt.

Derzeit werden in der Politik neue sozialpolitische Modelle unter Titeln wie Bürgergeld, Grundrente, Grundeinkommen für Kinder diskutiert. Hintergrund ist, dass die bestehenden Sozialsysteme von allen Seiten in der Kritik stehen. Dabei gehen die Argumente von nicht ausreichend bis viel zu viel Geld weit auseinander.

Ein Bedingungslose Grundeinkommen ist aus Sicht von Akteuren wie beispielsweise dem Philosophen Richard David Precht bis hin zum Drogeriemarktgründer Götz Werner die Lösung. Andere sehen darin das Ende des Sozialstaates. Die Katholischen Sozialverbände in der Stadt Oldenburg laden ein, die Idee eines Grundeinkommens kennenzulernen, miteinander dazu zu diskutieren und sich eine Meinung zu bilden.
Zu Beginn geben Winfried Gather, KAB Diözensansekretär i.R. des Diözensanverbandes Köln, und Martina Bruse, Geschäftsführerin der IG Metall Oldenburg und IG Metall Wilhelmshaven einführende Impulse. Sie werden das Thema mit den sich bietenden Chancen und Risiken für alle verständlich darstellen. Neben Fragen sollen die Teilnehmenden sich intensiv in die Diskussion einbringen. 
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Literarischer Abend zur Schönheit des Scheiterns

06.02.2019 20:59 Uhr

Lesebühne Metrophobia im Wilhelm13

Die Oldenburger Slam-Poeten Annika Blanke und Christian Bruns präsentieren am Mittwoch, 13. Februar, eine neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia. Im Mittelpunkt aller Wort- und Musikbeiträge steht die Schönheit des Scheiterns. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, statt und beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf über ac@metrophobia.de sowie an der Abendkasse für 6 Euro.

Weil Annika Blanke und Christian Bruns selbst bekennende Meister großer und kleiner Misserfolge sind, widmen die Gastgeber der Lesebühne Metrophobia dem Scheitern einen ganzen Abend. Sie berichten von lustigen Zwischenfällen, kuriosen Beinahe-Katastrophen und Momenten, in denen sich objektives Scheitern in einen subjektiven Sieg verwandelt.

Als Gast für den literarischen Part ist der Neu-Oldenburger Mirko Gilster dabei. 2017 stand er im Finale der deutschsprachigen U20-Meisterschaften im Poetry Slam; 2016 gewann er die Niedersächsisch-Bremischen Poetry Slam-Landesmeisterschaften in Oldenburg. Der Oldenburger Singer-Songwriter Linc van Johnson ist musikalischer Gast.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“, im März 2017 unter dem Titel „Neulich war gestern noch heute“ ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams ‚Slamprodukt‘.
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Leuchtende Farben, raffinierte Perspektiven und figürliche Anmut

06.02.2019 19:16 Uhr

Ausstellung „Neue Werke“ in der Artothek Oldenburg vom 7. Februar bis 8. April

Die Artothek Oldenburg hat ihren Bestand erweitert und eröffnet am Donnerstag, 7. Februar, um 19 Uhr in der Peterstraße 1 die Ausstellung „Neue Werke“. In Niedersachsens größter Kunstausleihe können Besucherinnen und Besucher aus einer 2.000 Werke umfassenden Sammlung von Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur auswählen.

„Das Spektrum der neuen Werke reicht von köstlich gemalten Kirschen der Düsseldorfer Künstlerin Karin Kneffel über eine Farbradierung mit Melonensäule des in Oldenburg geborenen Ausnahmekünstlers Thomas Schütte bis hin zu einer filigranen Frauenfigur des Bildhauers Amir Omerovi?, der Bienenwaben als Grundlage für den Bronzeguss verwendet“, sagt Artotheks-Leiterin Dr. Sabine Isensee.

Die Werke von elf regionalen und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern werden in der Ausstellung präsentiert: Malerei von Petra Jaschinski und Jub Mönster, Grafiken von Heike Kati Barath, Karin Kneffel, Thomas Schütte und Emma Talbot, Fotografien von Thorsten Brinkmann, Regina Relang, Martin Rosswog und Gertje Kollmann sowie eine Skulptur von Amir Omerovi?.

Das diesjährige Titelmotiv zur Ausstellung „Neue Werke“ zeigt eine Farbradierung von Karin Kneffel, die zu den wichtigsten Malerinnen der Gegenwart zählt und mit ihren realistischen Darstellungen von monumentalen Früchten internationale Bekanntheit erlangte. Karin Kneffel, die Professorin für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München ist, hat eine nahezu magische Grafik geschaffen: „Leuchtend rote Kirschen, die an grünen Stängeln dynamisch in den Bildraum hineinragen, erzeugen vor der nächtlichen Silhouette einer Stadt eine unheimliche Spannung, die der Betrachter zu entschlüsseln versucht“, beschreibt Sabine Isensee das Bild.

Auch die regionale Kunstszene ist vielfältig mit Werken in der Ausstellung vertreten: Von Petra Jaschinski sind zwei landschaftliche Acrylbilder zu sehen, Gertje Kollmann hat eine poetische Farbfotografie zum Thema „Tanz“ geschaffen, Jub Mönster hat vier Frauenporträts gezeichnet, die raffiniert mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen, von dem Bildhauer Amir Omerovi? wird eine anmutige Frauenfigur aus Bronze präsentiert, die ein extravagantes Kleid aus Bienenwaben trägt, und von Thomas Schütte, der weltweit zu den gefragtesten deutschen Künstlern der Gegenwart zählt, ist eine Grafik zu erleben, die auf eine 2017 geschaffene Betonskulptur in Marl Bezug nimmt, in der symbolisch eine aufgeschnittene Wassermelone auf einer hohen Säule steht.

„Neue Werke“ wird vom 7. Februar bis zum 8. April zu den Öffnungszeiten der Artothek (Montag und Donnerstag, 15 bis 19 Uhr) gezeigt. Bereits während der Ausstellung können die neuen Werke zur Ausleihe vorbestellt werden.

Am 21. Februar, 21. März und 8. April finden Abendführungen mit der Kunstvermittlerin Geraldine Dudek statt. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Ab sofort können zur aktuellen Ausstellung auch Führungen im privaten Freundeskreis gebucht werden. In geselliger Runde wird über Kunst gesprochen. Die Führung dauert 60 Minuten und kostet 25 Euro.

Anmeldungen für „Kunst & Kuchen“ nimmt Hedwig Vavra-Sibum unter Telefon 0441 235-3403 oder per Mail museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de entgegen. Informationen zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/artothek und unter www.stadtmuseum-oldenburg.de.
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Gemälde werden mit Tastmodellen erfahrbar

06.02.2019 18:50 Uhr

Neues Angebot für Sehbehinderte im Stadtmuseum Oldenburg

Um die Barrierefreiheit im Stadtmuseum weiter voranzutreiben, ist ein besonderes Angebot für sehbehinderte Besucherinnen und Besucher entwickelt worden: Zwei Gemälde aus den historischen Villen des Museums sind als Tastmodelle umgesetzt worden. „Uns ist es wichtig, die Kunstwerke möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern vermitteln zu können. Menschen mit Behinderungen sollen davon nicht ausgeschlossen werden“, betont Sandrine Teuber aus dem Team der Museumspädagogik. Gemeinsam mit der Kulturvermittlerin Dörte Mitwollen hat sie das neue Angebot erarbeitet: „Die Tastmodelle werden von einem Heft in Braille-Schrift und zusätzlichen Audiodateien begleitet. Die beiden Gemälde werden damit auf ganz unterschiedliche Weise erfahrbar“, ergänzt Mitwollen.

Die Tastmodelle gehören zu den Gemälden „Maler vor römischer Ruine“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und „Die kleine Prinzessin“ von Pieter Leermans. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Oldenburg entwickelt; die praktische Umsetzung hat die Agentur „inkl. Design“ übernommen. Während der Testphase mit allen Beteiligten wurden auch die begleitenden Audiodateien angeregt, die nun über einen QR-Code oder einen Pen Friend (eine Art Stift als Abspielgerät) abgerufen werden können. Besonders wichtig und herausfordernd war dabei, die Gemälde für alle verständlich zu beschreiben, sowie die Beschreibung so zu formulieren, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer ihr folgen können, während sie das Gemälde mit seinen Details gleichzeitig ertasten.

Ab dem 15. Februar können sich alle Besucherinnen und Besucher bei Bedarf die Tastmodelle und das Begleitheft an der Museumskasse ausleihen. Es kann sowohl vor den Gemälden in den Villen als auch im Café genutzt werden.
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Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz im PFL

06.02.2019 18:27 Uhr
Die Stadt bietet für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer einen Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz an. Dieser findet statt am Mittwoch, 13. Februar, 17.30 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Referent ist Can Bahar von der AOK Oldenburg.

Er hatte bereits 2016 und 2017 zu den Neuausrichtungen in der Pflege im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Betreuungsrecht referiert. Nun läuft die Praxis, damit sind Erfahrungswerte vorhanden.

Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter 0441 25024.
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Kaland-Kollegium spendt 1.800 an die Bahnhofsmission

06.02.2019 18:24 Uhr

Karitative Vereinigung engagiert sich seit 14 Jahren für den Sozialdienst am Bahnhof

Seit 14 Jahren übergibt das Oldenburgische Kaland-Kollegium der Bahnhofsmission eine Weihnachtsgabe. 22.000 Euro sind so bereits zusammen gekommen, berichtet Kaland-Sprecher Dietrich Thoms. In diesem Jahr übergibt er zusammen mit Wolfgang Bartels 1.800 Euro an Doris Vogel-Grunwald, Leiterin der Bahnhofsmission.

Die Bahnhofsmission finanziert mit dem Geld die mehrtägigen Aus- und Fortbildungsseminare für zur Zeit 25 ehrenamtliche Männer und Frauen zwischen 17 und 80 Jahren. Dabei lernen die Mitarbeitenden, was den Menschen am Bahnsteig hilft. Vom Reisehilfeformular bis zu Umsteigehilfe. Besonders häufig unterstützen die Ehrenamtlichen allein reisende Frauen mit Kindern, berichtet Vogel-Grunwald. Aber auch Menschen in Wohnungsnot oder in schwierigen Lebenssituationen kommen in die Bahnhofsmission. Deswegen lernen die Ehrenamtlichen, wie sie auf besondere Situationen reagieren können, oder wie kranke Menschen unterstützt und wie mit Schwierigkeiten umgegangen werden kann.

Das Oldenburgische Kaland-Kollegium ist eine Neugründung des 20. Jahrhunderts. Es knüpft an alte Traditionen an und verbindet die Treffen seiner Mitglieder mit einer Andacht, gutem Essen und sozialem Engagement. Nach Erinnerung von Wolfgang Bartels übernahm Bischof Heinrich Harms vor 35 Jahren bei der Gründung die Schirmherrschaft. Heute treffen sich die 53 Kaland-Kollegen vier Mal im Jahr. Am ersten Montag  im Dezember trifft sich die Gemeinschaft zum großen Weihnachtsessen. Dabei werden Spenden für den guten Zweck gesammelt.  

Die Ursprünge des Oldenburgischen Kaland-Kollegium gehen auf eine Bewegung des Mittelalters zurück. Damals entstanden Vereinigungen, die sich am Ersten eine Monats - Calendis genannt - zum Gespräch und gemeinsamen Mahl trafen. Mit der Zeit veränderten sich der Kreis der Teilnehmer und die Ziele der der Kaland-Vereinigungen. Ursprünglich nur für Geistliche vorgesehen wurden bald auch Laien aufgenommen. Neben das Gespräch zur geistlich-sittlichen Förderung trat damit auch die aktive karitative „Liebestätigkeit“. Viele Vereine entwickelten sich zudem zu wohlhabenden Bestattungsvereinen, die ihren Mitgliedern eine gewisse soziale Absicherung boten und eine christliche Beerdigung sowie Seelenmessen organisierten. Mit der Reformation wurden die Güter und Einkünfte vieler Kaland-Gesellschaften eingezogen und anderen gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Die letzte ursprüngliche Kalandbruderschaft bestand bis Anfang des 19. Jahrhunderts in Westfalen.
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Landesmuseum Natur und Mensch veranstaltet tierischen Familientag

01.02.2019 20:29 Uhr
Ein „tierisch gutes“ Programm rund um die aktuelle Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ bietet das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg am Sonntag, den 10. Februar von 10 bis 18 Uhr anlässlich des Familientages.

Unter dem Motto „Tierisch gut!“ haben die Besucher nicht nur die Möglichkeit von 10 bis 18 Uhr die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ zu erkunden: Ganztägig können Groß und Klein in den kostenfreien Kreativwerkstätten ein eigenes Papiertheater mit tierischen Charakteren basteln oder das Lieblingstier en Miniature filzen. Stündlich erzählen Mitarbeitende des Museums in Kurzführungen Wissenswertes zu Tieren in den Ausstellungen. Als Highlight stellt der Imkerverein Oldenburg e.V. um 12 Uhr und um 14 Uhr in einer Präsentation die Honigbiene, Biene Majas Vorbild, vor. Ganztägig können am Infostand des Vereins Fragen rund um die Honigbiene und die Honiggewinnung gestellt werden.

In den Führungen berichtet um 11 Uhr und 16 Uhr Museumspädagogin Dörte Mitwollen über den Storch und seine Reisen über viele Länder und Kontinente. Archäologin Tosca Friedrich führt um 13 Uhr durch die aufregende Welt der Tiere in der Steinzeit. Die Schildkröte in der Hunte steht um 15 Uhr in der Führung von Biologin Kirsten Preuss im Mittelpunkt. Außerdem thematisiert sie in der Führung „Wer macht diese Spur?“ um 17 Uhr die verschiedenen Fährten der Tiere.

Die Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ zeigt aktuelle und historische Werke der Kinderliteratur und bietet Anknüpfungspunkte sowohl für naturkundliche Fragestellungen als auch für zentrale Fragen zu unserem eigenen Selbstverständnis und unserer Beziehung zu Tieren. Die Ausstellung greift Momente zwischen Literatur- und Naturwissenschaft auf und präsentiert sie anschaulich und familienfreundlich. Sie ist in Kooperation mit der Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg entstanden.

Eine Familien-Tageskarte kostet 12 €, einzelne Erwachsene zahlen 6 € und Kinder ab 7 Jahren 2 €. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Die Teilnahme an allen Führungen und den Aktionen ist an diesem Tag frei.
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Ein Ticket, drei Museen: Kombiticket jetzt auch im Edith-Russ-Haus gültig

29.01.2019 19:40 Uhr
Das Kombiticket für das Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum gilt im Februar und März ohne weiteren Aufpreis auch für das Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Es kann in allen drei Häusern erworben werden. Die Aktion gilt damit während der gesamten Laufzeit der neuen Ausstellung „Nina Fischer und Maroan el Sani: The Active Guest“, die bis 31. März zu sehen ist. Das Kombiticket kostet 5,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, und ist für einen Tag gültig. Unabhängig von der Ausweitung des Kombitickets ist im Edith-Russ-Haus auch weiterhin der vierte Samstag jedes Monats eintrittsfrei – während der aktuellen Ausstellung also am 23. Februar und 23. März.
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„Radio inForum“ sucht Verstärkung

29.01.2019 19:38 Uhr

Interesse an Aufnahmetechnik besonders erwünscht

Zur Produktion einer Radiosendung sucht die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sollten die Sendung mit Ideen bereichern und möglichst ein besonderes Interesse an der Aufnahmetechnik haben.

Die Gruppe „Radio inForum“ trifft sich mehrmals im Monat dienstags um 10 Uhr. Die Beiträge werden im Studio des Oldenburger Lokalsenders oeins bearbeitet und gesendet. Interessierte können sich gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail an Olga Gerz wenden. Sie ist in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, unter Telefon 0441 235-2404 oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Junge Selbsthilfe - Menschen mit Angsterkrankung

29.01.2019 19:22 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre). Die Gruppe soll dazu da sein, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Neues Stadtmuseum: Museumsleiter stellt Architektenentwürfe vor

27.01.2019 16:33 Uhr
Nachdem der Gewinnerentwurf für den Neubau des Stadtmuseums Oldenburg vorgestellt wurde, werden nun alle 15 Entwürfe der Architektenbüros ab Samstag, 26. Januar, im Stadtmuseum ausgestellt. Der Leiter des Stadtmuseums, Dr. Andreas von Seggern, bietet am Sonntag, 27. Januar, 11 Uhr, eine Führung durch die Entwürfe an und wird insbesondere die beiden Erstplatzierten erläutern. Aus Sicht des elfköpfigen Preisgerichts sowie der Museumsleitungen erfüllen beide Entwürfe die hohen Anforderungen an einen Museumsbau und bieten vor allem mit dem gläsernen, großzügigen Foyer die bereits in der Bürgerbeteiligung geforderte Offenheit. Die Bürgerinnen und Bürger können sich die Architektenentwürfe bis Sonntag, 17. Februar, ansehen, der Eintritt ist frei. Bei hoher Nachfrage können weitere Führungen angeboten werden.
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Gründerforum kommt bei „Swapfiets“ ins Rollen

27.01.2019 16:27 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt für den 27. Februar ein

Das Oldenburger Gründerforum – eine Gesprächsplattform der Wirtschaftsförderung – ist am Mittwoch, 27. Februar, zu Gast beim jungen niederländischen Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets (Heiligengeiststraße 28). Beginn ist um 18 Uhr. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Unternehmensgründung interessieren, sowie Gründerinnen und Gründer, die ihre Erfahrungen mit anderen teilen möchten.

Neben einem Impulsvortrag zum Thema „Instagram als Marketingtool“ können sich die Gäste auf ein Interview mit dem Gründerteam von „Iamfasting“ freuen. Außerdem gibt es interessante Informationen über Unterstützungsangebote bei Unternehmensgründungen. Anschließend lassen sich beim „Get2gether“ bei leckeren Snacks und Getränken Kontakte knüpfen.

Die Teilnahme am Forum ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl dieses Mal begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 20. Februar per E-Mail an gruendungsberatung(at)stadt-oldenburg.de möglich. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer(at)stadt-oldenburg.de.
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Glum-Räder kehren zurück nach Oldenburg

27.01.2019 16:25 Uhr
Vom 21. September 2018 bis 6. Januar 2019 bereicherten die rund 3500 Jahre alten Scheibenräder von Glum die Sonderausstellung „Bewegte Zeiten“ im Martin-Gropius Bau in Berlin zum Themenfeld Mobilität.  Die herausragenden Moorfunde sind nun nach Oldenburg zurückgekehrt. Sie werden ab dem 29. Januar wieder an ihrem Platz in der Dauerausstellung zu sehen sein.

Mit Ausstellungs- und Forschungskooperationen will Museumsleiterin Dr. Ursula Warnke auch zukünftig die Wahrnehmung der kostbaren archäologischen Sammlung in der überregionalen Öffentlichkeit stärken. „Es ist trotzdem schön, sie wieder hier zu haben! Denn auch unserem Museumspublikum haben wir sicher Lust gemacht, diese Glanzstücke unserer Dauerausstellung wiederzuentdecken.“ freut sich Dr. Ursula Warnke über die gelungene Kooperation und die Rückkehrer.

Die Sonderausstellung „Bewegte Zeiten“, eine Leistungsschau zur Archäologie in Deutschland, zeigte bis 6. Januar 2019 im Gropius Bau in Berlin spektakuläre archäologische Funde aus ganz Deutschland. Mit Exponaten von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert nahm die Ausstellung anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 Austauschprozesse und Beziehungen innerhalb Europas in den Fokus.
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„The Active Guest“: Neue Ausstellung eröffnet mit Künstlergespräch am 30. Januar

27.01.2019 16:23 Uhr
Das Berliner Künstlerduo Nina Fischer & Maroan el Sani stellt am Mittwoch, 30. Januar, um 18 Uhr die neue Ausstellung „The Active Guest“ im Edith-Russ-Haus für Medienkunst vor. Mit dokumentarischen und fiktionalen Elementen untersuchen Fischer & el Sani Gesellschaften im Wandel. Protagonisten ihrer Arbeiten sind häufig urbane Räume oder Bauwerke, die sich ins kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft eingeschrieben haben – so etwa der Palast der Republik in Ostberlin. Im Anschluss an das Künstlergespräch wird die Ausstellung mit Grußworten von Dr. Nicole Deufel sowie einer Einführung von Marcel Schwierin und Edit Molnár um 19 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.
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Siegerentwurf für Stadtmuseum vorgestellt

27.01.2019 16:20 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: Entwurf ist elegant, aber nicht elitär

Auf dem Weg zu einem neuen Stadtmuseum ist heute das Ergebnis des Architektenwettbewerbs vorgestellt worden. Das elfköpfige Preisgericht unter der Leitung von Prof. Rolf Schuster aus Düsseldorf favorisiert danach den Entwurf der Gruppe GME aus Achim. Platz zwei wurde an das Büro kbg Architekten aus Oldenburg vergeben.

„Der prämierte Entwurf hat sich städtebaulich als sehr funktional erwiesen und birgt durch sein offenes Foyer dafür, die Besucher ins Haus zu holen. Vor dem Hintergrund der schwierigen städtebaulichen Situation ist dies besonders hervorzuheben“, sagt der Vorsitzende des Preisgerichts Prof. Rolf Schuster.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Entwurf „sehr elegant, aber nicht elitär.“

„Damit erfüllt er viele Erwartungen, die auch in der Bürgerbeteiligung genannt wurden, vor allem ein hohes Maß an Offenheit und Transparenz“, so Krogmann. „Dem Büro ist es gelungen, eine starke städtebauliche Adresse zu setzen und diese mit hoher Funktionalität zu verbinden.“

Sämtliche Ergebnisse des Wettbewerbs sind von Samstag, 26. Januar 2019, an im Stadtmuseum zu sehen. Dann besteht die Gelegenheit, sich während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums die Entwürfe der 15 beteiligten Büros anzuschauen.

Dem Ergebnis des Wettbewerbs werden nun allerdings noch konkrete Gespräche zur Ausführung des vorliegenden Entwurfs folgen. Der Entwurf sieht eine Neubaufläche von etwa 2.200 Quadratmetern vor, er wird an der Stelle des jetzigen Museumsbaus, der abgerissen wird, entstehen. Der momentane Zeitplan sieht einen Baubeginn im kommenden Jahr vor.

Die Kosten für den Neubau sind derzeit noch nicht genau zu beziffern. Fest steht der Zuschuss des Bundes in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Ziel ist es, sich an der bisher ermittelten Gesamtsumme von etwa 17 Millionen Euro zu orientieren.

Dem Wettbewerb war ein intensiver Prozess der Bürgerbeteiligung vorausgegangen. Vor der Sitzung des Preisgerichts hatten etwa 100 repräsentativ ausgewählte Oldenburgerinnen und Oldenburger die Möglichkeit, sich die Entwürfe anzusehen. Diese umfangreiche Bürgerbeteiligung kennzeichnet den gesamten Verlauf der Planung.

Bereits im Dezember 2016 hatten Fachtagung und ein sogenanntes „Stadtlabor“ stattgefunden. Dieser Prozess der Bürgerbeteiligung hatte zahlreiche Anregungen ergeben. Danach sollte das Museum „sichtbarer“ werden, also Richtung Innenstadt besser erkennbar sein. Es soll verstärkt ein lebendiger Ort für den Austausch zu Themen der Stadtgeschichte aber auch aktuellen zeitgeschichtlichen und politischen Fragen sein.

Kern des aktuellen Stadtmuseums sind die Francksen-Villen, die 1915 zum Stadtmuseum wurden. 1968 wurde das Gebäudeensemble um die „Neue Galerie“ erweitert, 1995 schließlich um den Hüppe-Saal.
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Wetter sorgt für leichte Delle in der Oldenburger Hafen-Bilanz

27.01.2019 16:16 Uhr

Umschlag geht um rund 2,9 Prozent zurück – Positive Entwicklung im Seeverkehr

Der Oldenburger Hafen musste im vergangenen Jahr eine leichte Delle in der Bilanz verkraften. 2018 wurden nach Angaben des Eigenbetriebs Hafen der Stadt Oldenburg per Schiff und Bahn transportierte Güter in einem Volumen von 1.027.941 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem leichten Rückgang um rund 2,9 Prozent. 2017 hatte der Gesamtumschlag im Hafen 1.058.533 Tonnen betragen. Die Zahlen stellte die Oldenburger Hafenwirtschaftsgemeinschaft am Donnerstag vor.

Demnach ist im vergangenen Jahr der Umschlag in den Gütergruppen „Baustoffe“ und „Sekundärrohstoffe“ zurückgegangen, während die Mengen in den Gütergruppen „Getreide und Futtermittel“ und „Chemische Erzeugnisse“ (Mineraldünger) angestiegen sind. Als überaus positiv gilt der Umschlagsanstieg im Bereich Seeverkehr, der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 29,8 Prozent gesteigert werden konnte.

„Der Einbruch bei den Baustoffen hat seine Ursache in den sehr nassen Monaten Januar und Februar 2018 sowie im Wintereinbruch im März 2018. Dadurch wurden Baumaßnahmen verschoben oder verzögert, was sich unmittel¬bar auf die Nachfrage nach Kies, Sand und Splitt für die Beton- und Asphaltproduk¬tion sowie nach Mineralgemischen im Segment Baustoffe ausgewirkt hat“, erklärt Nico Steudel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag und Vorsitzender der Oldenburger Hafenwirtschaftsgemeinschaft. Gleichzeitig bewertet er die Entwicklung im Seeverkehr, im Bahnverkehr und in der Gütergruppe „Getreide/Futtermittel“ als „sehr erfreulich“. „Wenn das Wetter in 2019 mitspielt“, so Nico Steudel für die Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag, die die gesamten Baustoffmengen im Hafen Oldenburg über ihre Anlagen umschlägt, „werden die Baustoffmengen auf das Jahr gesehen wieder anziehen.“

„Bedingt durch die schlechten Ernteerträge in unserem Einzugsgebiet“, bilanziert Heinrich Bruns, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH, „haben sich im Laufe des Jahres 2018 die Warenströme für das eingesetzte Getreide deutlich geändert.“ Getreide als wichtige Futtermittelkomponente sei auf dem Wasserwege sowohl aus den ostdeutschen Häfen als auch aus den osteuropäischen Staaten zum Kraftfutterwerk in Oldenburg transportiert worden, schildert der stellvertretende Vorsitzende der Hafenwirtschaftsgemeinschaft. „Die Diskussion um genveränderte Rohware im Futtermittel, sprich Sojaprodukte, zwingt uns dazu, auf andere Eiweißträger, wie Rapsschrot, zurückzugreifen. Hier erfolgt der Transport dann in erster Linie per Seeschiff aus den polnischen Ölmühlen, wobei die Sojaprodukte per Binnenschiff angeliefert wurden. Dies erklärt für uns den Zuwachs bei den Seeschiffen und den Rückgang bei den Binnenschiffen“, so Bruns weiter.

Für AGRAVIS bietet der Hafenstandort Oldenburg einen logistischen Vorteil bei der Rohwarenversorgung. Daher geht man davon aus, auch in 2019 die Produktionsmengen halten zu können. Bruns: „Wie der Ernteverlauf in 2019 sein wird, liegt in erster Linie im Ermessen von Petrus.“

Der Rückgang im Segment „Sekundärrohstoffe“ (Altmetalle) ist auf den trockenen Sommer und Herbst 2018 zurückzuführen. Durch die geringen Wasserstände, insbesondere im Rhein, konnten die Binnenschiffe nur teilbeladen fahren. Daher war der Frachtraum knapp und die Nachfrage nach Binnenschiffen sehr groß. Dies führte auch für den ausgehenden Umschlag von Sekundärrohstoffen in Oldenburg zu Problemen, termingerecht Binnenschiffe zu wirtschaftlichen Konditionen zu bekommen. Daher wurde im zweiten Halbjahr vielfach der Transport der insgesamt gleichgebliebenen Tonnage mit dem Lkw abgewickelt. Die Firma Springer & Sohn geht für 2019 von steigendem Schiffsumschlag für Sekundärroh¬stoffe aus, wenn sich das Angebot für Frachtraum der Binnenschiffe wieder normalisiert.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt den durchaus stabilen Umschlag im Hafen Oldenburg und insbesondere die Entwicklung im Seeverkehr. Die ständigen aktiven Bemühungen der Hafenwirtschaft, neue Geschäftskontakte zu erschließen und trotz Schwankungen am Markt und in der Nachfrage den Umschlag stabil zu halten, stehen für die positive Entwicklung. Dazu trage auch die Gesellschaft Seaports of Niedersachsen bei, die den Hafen Oldenburg auch über die deutschen und europäischen Grenzen hinaus mit vertrete.


Die Zahlen im Detail:

• Schiffsumschlag
Der Schiffsumschlag ist gegenüber dem Jahresergebnis 2017 um 3,74 Prozent auf 994.597 Tonnen zurückgegangen. Der Umschlag im Seeverkehr ist auf 83.614 Tonnen gestiegen (ein Zuwachs von 29,81 Prozent), wogegen der Umschlag im Binnenverkehr mit minus 5,98 Prozent und 910.983 Tonnen leicht nachgegeben hat. Im Seeverkehr hat die Anzahl der Schiffe (54 gegenüber 43) um 11 zugenommen, bei den Binnenschiffen kamen 70 Schiffe (861 gegenüber 931) weniger nach Oldenburg. 2018 liefen insgesamt 915 Schiffe den Oldenburger Hafen an.

Im Hinblick auf die einzelnen Gütergruppen ist der Umschlag im Bereich Baustoffe (Sand, Kies, Erden, Steine) im Vergleich zum Vorjahr um 63.610 Tonnen gesunken – ein Minus von 9,80 Prozent. Auch der Umschlag von Düngemitteln per Schiff ging um 8.150 Tonnen (minus 19,76 Prozent) zurück. Dieses Minus konnte durch den Düngerumschlag über die Bahn jedoch mehr als kompensiert werden. Der Umschlag der Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (Getreide und Futtermittel) konnte gegenüber dem Vorjahr (um 13,98 Prozent auf 361.960 Tonnen) gesteigert werden. Der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) ist in 2018 auf 13.983 Tonnen gefallen – das entspricht einer Abnahme um 41,97 Prozent.

• Bahnumschlag
Der Bahnverkehr schließt im Jahr 2018 bei 662 eingesetzten Güterwagen mit einem Gesamtgüterumschlag von 33.344 Tonnen ab, eine Steigerung von 8.101 Tonnen gegenüber 2017. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 32,09 Prozent. Bei den Gütern im Bahnverkehr handelt es sich hauptsächlich um Düngemittel (85,24 Prozent, 28.423 Tonnen). Daneben entfallen 14,76 Prozent (4.921 Tonnen) auf Baustoffe. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Menge an umgesetzten Baustoffen abgenommen und die an Mineraldünger konnte fast verdoppelt werden (28.423 Tonnen zu 14.488 Tonnen).
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Worüber bei Psychosen nicht gesprochen wird

23.01.2019 22:12 Uhr

Neues Seminar am 31. Januar im PFL

Das nächste Treffen im Psychose-Seminar für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Tätige findet am Donnerstag, 31. Januar, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Das Thema ist „Psychose und Tabuthemen ? worüber wir nicht sprechen“.

Das Seminar bietet Gelegenheit, im Trialog über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen können beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes unter Telefon 0441 235-8663 oder -8666 erfragt werden.
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Zwischen Dichtung und Wahrheit

23.01.2019 22:11 Uhr

Lesung von Steven Uhly beendet aktuelle LiteraTour Nord

Steven Uhly, Autor zahlreicher Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Essays und Übersetzungen, beendet am Sonntag, 3. Februar, den aktuellen Durchgang der LiteraTour Nord. Er liest ab 11 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 aus seinem jüngsten Roman „Den blinden Göttern“, der in einem klugen Spiel Dichtung und Wahrheit miteinander verknüpft. Der Literaturwissenschaftler Jörg Schuster moderiert die Lesung und spricht mit dem Schriftsteller über die unklare Trennlinie zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Steven Uhlys Roman erhält eine ganze Reihe wunderbarer Gedichte. Darüber hinaus besteht der große Charme des Buches darin, dass der Autor nicht erkennen lässt, ob eine wahre Geschichte oder eine Persiflage vorliegt: Dem Buchhändler Friedrich Keller wird von einem verwahrlosten Unbekannten ein Manuskript mit Gedichten zugespielt. Keller, neurotischer Einzelgänger und passionierter Kenner der Dichtkunst, beginnt eines Tages das Manuskript zu lesen und entdeckt bald, dass ihm ein Meisterwerk vorliegt. Geraume Zeit später erkennt er den Mann auf der Straße wieder und folgt ihm spontan in die derbe Welt einer Kneipe, wo er das Gespräch mit dem Genie sucht. Die Begegnung bringt seine Welt ins Wanken. Als der Dichter schließlich bei Keller zuhause aufkreuzt, gerät sie vollends aus den Fugen.

Steven Uhly, 1964 in Köln geboren, studierte Literatur, promovierte und lehrte in Brasilien und Deutschland. Er übersetzt Lyrik und Prosa unter anderem aus dem Spanischen und Portugiesischen. Für seinen Roman „Adams Fuge“ erhielt er den Tukan-Preis 2011, „Glückskind“ (2012) wurde von Michael Verhoeven verfilmt. 2015 erschien der Gedichtband Tagebuch. Uhly lebt in München.
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Blauschimmel Atelier goes international

23.01.2019 08:48 Uhr
Als einziger deutscher Partner nimmt das Blauschimmel Atelier an dem EU-Projekt „GUIA2 - Guide us into arts 2“ teil. Inklusive kulturelle Einrichtungen aus sieben Ländern sind an dem Projekt beteiligt.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Austausch von Methoden im Bereich der künstlerischen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Projektpartner sind inklusiv-künstlerisch arbeitende Einrichtung aus der Türkei, Kroatien, Tschechien, Polen, Belgien, Deutschland und Großbritannien (Nordirland). In der zweijährigen Projektlaufzeit wollen sich die Einrichtungen gegenseitig besuchen. Vor Ort wird jeder Partner eine Projektwoche organisieren an der sowohl die künstlerischen und pädagogischen Mitarbeiter*innen als auch Nutzer*innen des Angebots der unterschiedlichen Einrichtungen teilnehmen können.

Der Auftakt des Projekts findet vom 29. bis 30. Januar in Antalya, Türkei statt. „Wir freuen uns auf den gemeinsamen Erfahrungsaustausch und darauf neue Impulse mit nach Deutschland zu nehmen. Ein ganz besonderes Highlight wird dann der Besuch unserer Projektpartner in Oldenburg sein“, so Ute Bommersheim, Projektleiterin im Blauschimmel Atelier.

Das Projekt wird gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.
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Robert Stadlober liest Janssen am 24. Januar

19.01.2019 18:24 Uhr
Am Donnerstag, 24. Januar, widmet sich das Horst-Janssen-Museum der literarischen Seite seines Namensgebers: Der Schauspieler Robert Stadlober liest ab 20 Uhr aus seinen Lieblingstexten von Horst Janssen. Karten gibt es für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, im Vorverkauf (im Museum, bei der Tourist Info oder online unter www.ticket2go.de) sowie an der Abendkasse. Mit Stadlober – bekannt aus „Crazy“, als Peer Gynt oder aus dem Film „Mackie Messer“ – setzt das Museum die Reihe fort, die Janssens originelle, witzige, manchmal auch böse Texte in den Mittelpunkt rückt.
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Neuer Klinikdirektor im Pius-Hospital

16.01.2019 19:15 Uhr

Dr. Joachim Gödeke folgt auf Dr. Rolf Schaper

Dr. med. Joachim Gödeke trat zum 1. Januar sein Amt als neuer Direktor der Klinik für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin im Pius-Hospital Oldenburg an. Er folgt auf Dr. med. Rolf Schaper, der in den Ruhestand geht.

Dr. Gödeke übernimmt die Klinik und die Verantwortung für jährlich circa 1.500 intensivmedizinische Patienten, 4.000 Überwachungspatienten und 18.000 anästhesiologische Verfahren. Mit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet der Facharzt für Anästhesie und Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin (D.E.A.A.) die personell am breitesten aufgestellte Klinik des Pius-Hospitals. Joachim Gödeke ist seit Mai 2008 Leitender Arzt der Abteilung für Anästhesie in der Gesamtklinik. Auch aufgrund seines hohen fachlichen Wissens in den Bereichen Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Notfallmedizin sprach sich die Berufungskommission einstimmig für die interne Nachbesetzung der Position durch Joachim Gödeke aus. 

„Als Leitenden Arzt der Abteilung für Anästhesie haben wir Herrn Dr. Gödeke bereits sehr als erfahrenen Arzt, Führungsmitarbeiter und kollegialen Ratgeber zu schätzen gewusst“, betont Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink „Seine integrative und entschlossene Herangehensweise wird Herr Dr. Gödeke auch als Klinikdirektor zum Nutzen der Patientinnen, Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Wohl des Hauses einbringen.“

Sein Vorgänger, Dr. Rolf Schaper, leitete die Klinik für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin bis Ende 2018 und verabschiedet sich nach 18 Jahren der Klinikleitung und insgesamt 35 Jahren im Pius-Hospital bei einer Festveranstaltung am 12. Januar im Oldenburger Schloss in den Ruhestand. Mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt dankten die Geschäftsführerin, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Josef Lange, und der stellvertretende Ärztliche Direktor, Dr. Christoph Ratusinski, für die wertschätzende und vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit. „Qualität und Sicherheit und das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten standen für Herrn Dr. Schaper stets im Mittelpunkt des Handelns. Er hat die Klinik strukturell, prozessual, personell und medizinisch enorm weiterentwickelt“, so Elisabeth Sandbrink.
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Birkenpech und Feuerstein

16.01.2019 18:50 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 19. Januar von 12–15 Uhr findet für Kinder ab acht Jahren der Workshop „Birkenpech und Feuerstein“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Gemeinsam mit Museumspädagoge Hannes Bittar gilt es die Beobachtungsgabe und dem Erfindergeist der Menschen in der Steinzeit zu erkunden. Ein Messer wird mit Steinzeitmaterialien hergestellt. Die Teilnahme kostet 15 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder per Email an museum@naturundmensch.de.
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Whisky Tasting „Nachts im Museum“

16.01.2019 18:48 Uhr

Ein Event in Kooperation mit Whisky Erlebnis Oldenburg

Am Freitag, den 18. Januar um 19 Uhr veranstaltet das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg in Kooperation mit Whisky Erlebnis Oldenburg zum ersten Mal das Whisky Tasting „Nachts im Museum“.  Im Ambiente des Edelstein-Gewölbekellers des Museums führt Andreas Semmer in die Welt des Whiskys ein, die die Verkostung unterschiedlicher „Zeitgenossen“ selbstverständlich mit inbegriffen. Das Event bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen die Möglichkeit die Breite Geschmacksvielfalt des Whiskys kennenzulernen. Die Teilnahmegebühr zur dreistündigen Veranstaltung beträgt 29,90€ pro Person. Anmeldung und weitere Informationen unter www.whisky-erlebnis-ol.de. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
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Montags_Kunst: Workshops zum Thema Holzschnitt

16.01.2019 13:05 Uhr

Noch bis zum 28. Januar anmelden

Wie funktioniert ein Holzschnitt? Das Horst-Janssen-Museum bietet im Rahmen der Montags_Kunst einen dreiteiligen Workshop jeweils von 18 bis 20 Uhr mit Kunstpädagogin Heike Seiferth an. Am Montag, 4. Februar, startet der Kurs und wird am 18. Februar und 4. März fortgesetzt. Die Teilnehmenden haben so die Chance, die aktuelle Ausstellung „Rote Watte ? Druckstöcke und Holzdrucke von Gustav Kluge“ besser kennenzulernen und künstlerisch zu dieser zu arbeiten. Dabei steht ihnen Heike Seiferth mit Hintegrundinformationen sowie Rat und Tat zur Seite. 

Die Teilnahme kostet 35 Euro inklusive Material. Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 28. Januar, möglich unter Telefon 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe FASD (Fetales Alkohol Syndrom)

16.01.2019 12:56 Uhr
Das erste Treffen der neuen FASD-Selbsthilfegruppe findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 15 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a, Oldenburg , in der 1. Etage in Raum 3 statt.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS – Kindern / -Angehörigen zu suchen.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind. Z.B.:  Eltern (leibliche / Adoptiv- /Pflege- / Großeltern),  Angehörige,  Pädagog*innen und Therapeut*innen,  Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte,  Betroffene

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Führung mit Barbara Habermanns durch ihre Ausstellung „Text – Textil – Textur“

05.01.2019 18:00 Uhr
Am Donnerstag, 10. Januar, um 17.30 Uhr lädt die Landesbibliothek Oldenburg zu einer Führung mit der Künstlerin Barbara Habermann durch ihre aktuelle Ausstellung „Text – Textil – Textur. Bücher aus Stoff von Barbara Habermann“ ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Januar zu sehen.

Besondere textile Kunstwerke präsentiert die Oldenburgerin Barbara Habermann zu ihrem 80. Geburtstag in der Landesbibliothek Oldenburg. Die Künstlerin hat Stoffbücher sowie Bilder und Objekte aus Textilien, die in direktem Bezug zu literarischen Texten stehen, dafür ausgewählt. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die erst in den letzten Jahren entstanden sind. Die ausgesuchten Texte von so bekannten Autoren wie Thomas Mann, Klaus Modick, Gertrude Stein oder Orhan Pamuk haben jeweils einen Bezug zu Bekleidung und textilem Material und finden bei Barbara Habermann in Auszügen Eingang in „neue“ Bücher oder Bilder. Taschentücher werden zu Seiten eines Buches. Für „Josephs bunter Rock“ verwendete sie Textiletiketten und bedruckte T-Shirt-Ausschnitte - ein Kommentar zum Markenwahn heutiger Jugendlicher.

In der Reihe der Künstlerbuch-Ausstellungen in der Landesbibliothek ragt die Ausstellung von Barbara Habermann durch ihre einzigartige Materialität und das virtuose Spiel mit der vielschichtigen Bedeutung des Text-Begriffs hervor. Die von der Landessparkasse zu Oldenburg geförderte Schau ist eine spezifisch für den imaginären Dialog mit dem Bibliotheksraum konzipierte Ausstellung, die zugleich einen Kernbereich im künstlerischen Schaffen von Barbara Habermann fokussiert. Die besondere Faszination des Stofflichen kommt auch im reich bebilderten Ausstellungskatalog bestens zur Geltung.

Barbara Habermann (* 1938) absolvierte ein Grafikstudium an der Werkkunstschule Offenbach und arbeitete anschließend zehn Jahre als Grafikdesignerin. In der 1970er Jahren studierte sie Kunstpädagogik an den Universitäten Frankfurt am Main und Oldenburg. Ab 1981 war sie an der Universität Oldenburg und anderen Einrichtungen in der Lehre tätig. Ihre künstlerischen Arbeiten präsentierte Barbara Habermann erfolgreich in zahlreichen Einzel­ausstellungen, zuletzt 2017 unter dem Titel „100 000 Stiche - Textile Dialoge“ im Handwerks­museum Ovelgönne. Die Künstlerin beteiligte sich außerdem an unterschiedlichen Gruppen­ausstellungen, u.a. an der Schau „Schriftstücke – gesägt, genäht, gebrannt“ im Klingspoor Museum Offenbach. Seit 1980 ist Barbara Habermann Mitglied im BBK, für den sie diverse Ausstellungen kuratiert hat.

Zur Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg ist ein Katalog mit dem Titel „Text – Textil – Textur. Bücher aus Stoff von Barbara Habermann“ in der Schriftenreihe der Landesbibliothek Oldenburg erschienen. Die Veröffentlichung wurde großzügig von der Landessparkasse zu Oldenburg unterstützt.
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Podiumsdiskussion am 10. Januar: Alles erreicht?!

03.01.2019 20:46 Uhr
Noch bis zum 13. Januar läuft die aktuelle Sonderausstellung „Anerkennung!“ im Stadtmuseum. Ausgehend von ihrem Fokus auf gesellschaftliche Kämpfe um Teilhabe gibt es am Donnerstag, 10. Januar, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Alles erreicht? Inklusion nach Flüchtlingsstrom, Homoehe und UN-Behindertenrechtskonvention“. Es diskutieren Sozialdezernentin Dagmar Sachse, Gerlinde Röben (Vorstand pro:connect), Martin Podszus (Na Und e.V.) und Martin Wegener (Geschäftsführer der Selam Lebenshilfe gGmbH).

Obwohl sich in Bezug auf Inklusion und Teilhabe in den vergangenen Jahren viel bewegt hat, ist die aktuelle Ausstellung ein Anlass, zu diskutieren, welche (neuen) Herausforderungen zu bewältigen sind. Die Veranstaltung wird moderiert von Susanne Jungkunz, tätig im Bereich Demografie und Inklusion bei der Stadt Oldenburg. Der Eintritt ist frei.
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Verlängerung der Nutzerumfrage in der Stadtbibliothek

03.01.2019 20:43 Uhr

Kundenumfrage jetzt bis Ende Januar

Die am 19. November gestartete und bis Ende Dezember 2018 geplante Kundenumfrage der Stadtbibliothek wird bis Ende Januar 2019 verlängert. Ziel ist es, weitere Rückläufe zu bekommen. Die Umfrage ist besonders an Familien gerichtet. Es geht um das Thema, wie Familien die Einrichtungen der Stadtbibliothek nutzen. Die Umfrage ist anonym und nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch, hilft jedoch dabei, die Stadtbibliothek nach den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse werden genutzt, um zu erfahren inwiefern auch schon Kleinkinder das Medienangebot der Stadtbibliothek nutzen. Grund hierfür ist die Ausgangslage des startenden Projekts „Bibliotheksprofil 2021“ genauer definieren zu können.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist in allen Ausleihstellen der Stadtbibliothek Oldenburg sowie online unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de möglich. Hier sind auch weitere Informationen zum Thema „Bibliotheksprofil 2021“ unter „Aktuelles & Veranstaltungen“ zu finden.
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Museum meditativ! Blick nach innen

02.01.2019 19:18 Uhr

Neue Veranstaltungsreihe „MUSE OM ...“

Am Samstag, den 12. Januar um 11.00 Uhr bietet das Landesmuseum Natur und Mensch erstmalig einen Termin der neuen Veranstaltungsreihe „Muse Om…“ an. Unter dem Titel „Museum meditativ! Blick nach innen“ leitet Archäologin und Yogalehrerin Maren Torhoff eine Meditation in den Räumen der Dauerausstellung „Geest“ an. Auge in Auge mit den Relikten alter Zeit lässt sich in der zweistündigen Veranstaltung dem Geist unserer Vorfahren nachspüren und die eigene Wahrnehmung erweitern. Eigene Unterlagen, Meditationskissen oder Hocker sollen mitgebracht werden. Die Veranstaltung kostet 21 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Panikshoppen im Landesmuseum Natur und Mensch

21.12.2018 22:59 Uhr

Es ist auch sonntags geöffnet!

Wer auf den letzten Drücker noch Weihnachtsgeschenke braucht, wird am Sonntag, den 23. Dezember noch im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg fündig. Von 10 bis 18 Uhr bietet der Museumsshop eine vielfältige Auswahl an kleinen und großen Aufmerksamkeiten: Taschen aus Ausstellungsbannern – von denen jede ein Unikat ist –, Aufbewahrungsdöschen aus Birkenrinde, Schmuck, glitzernde Minerale, eine interessante Auswahl an Büchern für Kinder und Erwachsene, Kuschel-Mammut und -Bambi, eine Museumsjahreskarte und vieles mehr.

Mit dem richtigen Geschenk in der Tasche, kann man dann beim Besuch der aktuellen Sonderausstellungen „Erzähl mir vom Tier – Tiere in der Kinderliteratur und in der Natur“ oder „Unseren Insekten ganz nah“ entspannt den letzten Adventssonntag ausklingen lassen. 
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2500 Euro für ein Präventionsprojekt

20.12.2018 20:52 Uhr

Drei Anhänger warten noch auf die Abholung

von Carsten Lienemann

Es war nicht leicht, einen Termin zu finden, der allen Beteiligten passte, aber kurz vor Weihnachten hat es doch noch geklappt. Am Donnerstag, 20.12.2018, übergaben Innungsobermeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kunke 2500 Euro an den Förderverein Präventionsrat, vertreten durch Gisela Haseleu und Florian Liesenfeld. Zeugin der Übergabe war Julia Dziondziak, Leiterin der BoConcept-Filliale in der Heiligengeiststraße 3, in der auch die Gemeinschaftsausstellung der Goldschmiedeinnung stattgefunden hatte.

Bereits zum siebten Mal hatte die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland anlässlich ihrer Gemeinschaftsausstellung Anfang November wieder eine Benefizaktion veranstaltet. Elf Innungsmitglieder hatten Kettenanhänger gebaut, die unter den Besucher*innen der Ausstellung verlost wurden. Die 500 Lose à 5 Euro sind allesamt verkauft worden, am 4. November um 15:07 Uhr ging das letzte Los über den Tisch.

„Der Präventionsrat freut sich sehr über die Spende von 2500 Euro, und auch darüber, dass wir durch Beteiligung am Losverkauf zu der Summe beitragen konnten. Es war ein spannender Eröffnungsabend mit drei ebensolchen Ausstellungstagen, die uns sehr viel Spaß bereitet und ganz neue Begegnungen ermöglicht haben“, sagt Gisela Haseleu vom Vorstand des Fördervereins Präventionsrat.

Begegnungen ist das Stichwort. Der Präventionsrat möchte das Geld für ein professionell erstelltes Videoprojekt verwenden, in dem ein ungewöhnliches Experiment festgehalten wird. Damit soll gezeigt werden, dass jeder Mensch vieles mit Menschen aus anderen Gruppen gemeinsam, das ihn gleichzeitig von Freunden und Bekannten aus seiner Gruppe unterscheidet. Diese Gemeinsamkeiten  sollen aufgezeigt werden und dadurch Begegnungen herbeiführen, die auf den Abbau von Vorurteilen zielen.

Drei der Kettenanhänger warten noch darauf, von ihrer Gewinnerin oder ihrem Gewinner abgeholt zu werden. Wer eine der Nummern 939, 662 oder 752 hat, möge sich bitte umgehend melden bei: 

Andreas Speckmann 
Achternstraße 41
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/15153
Fax.: 0441/17763
info@goldschmiede-speckmann.de
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Leuchtende Kinderaugen bei IBIS e.V.

20.12.2018 20:42 Uhr
Dank CEWE und mehrerer  Oldenburgerinnen, die Spiele, Puzzle, Fußbälle, Kuscheltiere und vieles mehr, gespendet haben, konnten sich rund 100 geflüchtete Kinder gestern über kleine Geschenke zu Weihnachten freuen.

Für einige der Kinder und Jugendliche ist es das erste Weihnachtsfest, das sie miterleben. IBIS e.V. hat die Aktion ins Leben gerufen, damit sie den Glanz des festlichen Schmucks und die besinnliche Stimmung erfahren - und auch selber eine Kleinigkeit bekommen.

„Nachdem wir bereits im letzten Jahr die Aktion unterstützt haben und gesehen haben, welche Freude wir den Kindern bereiten konnten, war es uns eine Herzensangelegenheit, auch in diesem Jahr mit dabei zu sein.“, so Nicole Stephan von CEWE, die die Koordination im Unternehmen übernommen habt.

Während der  Vorweihnachtszeit wurden fleißig Geschenke von CEWE-Mitarbeitenden gesammelt, um allen Kindern bei IBIS e.V. eine Freude zu machen. Dies ist sichtlich gelungen – 100 geflüchtete Kinder und Jugendliche haben vom Weihnachtsmann ein kleines Päckchen erhalten und konnten danach die festliche Stimmung mit ihren Familien im Café IBIS bei Plätzchen und Gitarrenmusik ausklingen lassen. 
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Briefmarken für den Naturschutz

20.12.2018 19:46 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an – ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. „Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post – und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten“, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg auf: „Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.“ So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: „Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!“

Die Anschrift: NABU-Briefmarkenstelle, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
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Stadtbibliothek: Öffnungszeiten während der Feiertage

20.12.2018 19:26 Uhr

An Weihnachten und zum Jahreswechsel keine Medienrückgabe möglich

Aufgrund der anstehenden Feiertage zum Jahresende sind alle Einrichtungen der Stadtbibliothek Oldenburg an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr geschlossen. Zwischen Weihnachten und Silvester vom 27. bis 29. Dezember sind die Stadtbibliothek im PFL und die Kinderbibliothek am PFL geöffnet. Die Stadtteilbibliotheken bleiben geschlossen. Die Stadtbibliothek bittet ihre Kundinnen und Kunden demnach, bei der Medienrückgabe auf die geänderten Öffnungszeiten zu achten.
  
Ab dem 2. Januar 2019 sind sämtliche Einrichtungen der Stadtbibliothek Oldenburg wieder an ihren gewohnten Öffnungstagen zu ihren gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen. Diese und weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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„GameTime“ in der Stadtbibliothek Oldenburg

16.12.2018 13:02 Uhr

Zocken für Jugendliche am 2. Januar

Neues Jahr, neuer Highscore: Für Videospiel-Fans ab zwölf Jahren findet erneut ein kostenloser Gaming-Abend in der Stadtbibliothek Oldenburg statt. Veranstaltet wird die „GameTime“ am Mittwoch, 2. Januar, von 18 bis 23 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3.

Es werden eine Nintendo Switch und Wii U sowie zwei PlayStation-4-Konsolen aufgebaut, an denen mit- und gegeneinander gespielt werden kann. Hinzu kommt die Möglichkeit, PlayStation VR (Virtual Reality) und den Super Nintendo Classic Mini auszuprobieren. Auch an iPads können ausgewählte Spiele getestet werden. Für Snacks und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Für die GameTime können sich alle Gamerinnen und Gamer ab sofort entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021 anmelden.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Landesmuseum soll Vorreiterrolle in Sachen Diversität im Nordwesten einnehmen

13.12.2018 16:53 Uhr
Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg mit Mitteln aus dem Programm „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“.

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes stimmte in der vergangenen Woche den Vorschlägen der Jury für die  2. Förderrunde des Programms zu. Bundesweit 22 Kulturinstitutionen – darunter zehn Museen, acht Theater, drei Bibliotheken sowie ein Symphonieorchester – bekamen den Zuschlag. Die Häuser erhalten Förderungen von je bis zu 360.000 €. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg wurde als einziges Museum im nordwestdeutschen Raum ausgewählt.

„Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um unsere Produkte und Arbeitsweisen zu hinterfragen und uns neu aufzustellen. Wir wollen diverser werden – nach innen wie nach außen. Mit unseren Kernthemen „Natur“ und „Mensch“ sind wir prädestiniert, dieses Thema größer anzugehen. Wir werden die Strahlkraft unseres Hauses nutzen, um als Modell für ein diverses Museum und Miteinander in der Region zu dienen.“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke.

Für einen Förderzeitraum von vier Jahren wird das Landesmuseum einen/eine sogenannte/n Kulturagenten/in beschäftigen: Die Person wird das Museum bei der Zusammenarbeit mit Verbänden, migrantischen Organisationen, der Entwicklung neuer Teilhabekonzepte und der interkulturellen Organisationsentwicklung unterstützen. Dabei geht es um Diversität im weitesten Sinne, und zwar in Hinblick auf Alter, Geschlecht, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit, Hautfarbe, sexueller Orientierung und körperliche Voraussetzungen.
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Sing Das Ding! – Weihnachts-Spezial!

13.12.2018 16:40 Uhr
Am Mittwoch, 19. Dezember, findet ab 19 Uhr das letzte Mal für 2018 die  Veranstaltung „Sing Das Ding“ statt.

Wie auch bereits im vergangenen Jahr wird es im Dezember ein Weihnachts-Special geben. Moderne und traditionelle Weihnachtslieder werden somit das typische Repertoire ergänzen, um sich in der Vorweihnachtszeit schon einmal warm zu singen und textfest zu machen.

Die zwei Musiker Marco Neumann und Marcus Friedeberg, welche bereits seit mehreren Jahren gemeinsam in der Formation OffLimits und Pangea spielen, geben die Songs vor und begleiten viele der Stücke live mit ihren Instrumenten. Die Texte der Lieder werden mit einem Beamer an eine große Leinwand projiziert, und sind für jede/n „Mitsänge/inr“ gut lesbar. Es lässt sich auch als Gruppen-Karaoke beschreiben, allerdings macht sich hier niemand alleine vor dem Publikum zum Horst, sondern man singt zusammen als Gemeinschaft.

Bei Sing Das Ding werden Lieder aus den verschiedensten Genres, vorzugsweise aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Charts und natürlich vielen Party-Klassikern gesungen, welche zum Teil durch die Vorsänger ausgesucht werden, aber auch jeweils fürs nächste Mal von den Gästen via Stimmzettel gewünscht werden können

Songvorschläge werden darüber hinaus auch gerne über Facebook in der jeweiligen Veranstaltung angenommen, und man kann natürlich auch Songwünsche an das Cadillac senden unter cadillac@stadt-oldenburg.de .

Es bringt einfach viel Freude gemeinsam in der großen Masse lauthals zu singen – Egal ob Profisänger oder Anfänger, es ist egal, denn es geht einzig und allein um den Spaß!

Singen ist expressiv, befreiend und lässt gelegentlich auch einfach mal Dampf ab, das Beste an Sing das Ding ist, dass man nicht alleine unter der Dusche Zuhause singt sondern mit vielen anderen begeisterten Sänger „alles raus lassen“ kann.
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Offenen Treffen der AA und AL-ANON

13.12.2018 16:36 Uhr
Am 24. Dezember (Heilig Abend) und am 31. Dezember (Silvester) finden jeweils um 16 Uhr in den Räumen der BeKoS, Lindenstraße 12 a offene Meetings der Anonymen Alkoholiker (AA) und der Angehörigen von Alkoholikern (AL-ANON) statt.
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Und das Beste singt zum Schluss

13.12.2018 16:32 Uhr
Das Blauschimmel Atelier lädt zur Jubiläums-Abschlussfeier mit offener Chorprobe des ChorGonzolas ein.

20 Jahre Blauschimmel Atelier. 20 Jahre inklusive künstlerische Arbeit in allen Variationen. Zum Ende des Jubiläumsjahres lädt das Blauschimmel Atelier am Mittwoch, den 19. Dezember 2018 ab 17.30 Uhr zur Jubiläums-Abschlussfeier in weihnachtlichem Ambiente ein. Geboten werden kulinarische und programmatische Überraschungen.

Los geht’s um 18 Uhr mit einer offenen Probe des ChorGonzolas. Gemeinsam singen und swingen ist das Motto. Mitsingen unbedingt erlaubt.

Freunde, Unterstützer, Ehrenamtliche und alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit Blauschimmel 20 Jahre Kunst, Kreativität und gelebte Inklusion zu feiern. 
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Schauspieler Robert Stadlober zu Gast im Horst-Janssen-Museum

07.12.2018 09:26 Uhr

Fortsetzung der Lesereihe mit Janssen-Texten

Der österreichische Schauspieler Robert Stadlober ist am Donnerstag, 24. Januar, im Horst-Janssen-Museum zu Gast und wird aus seinen Lieblingstexten von Horst Janssen lesen. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, Beginn ist um 20 Uhr. Mit Stadlober setzt das Museum die Reihe fort, die Janssens originelle, witzige, manchmal auch böse Texte in den Mittelpunkt rückt – denn dass Janssen ein begnadeter Zeichner war, ist bekannt, seine literarische Seite allerdings weniger.

Robert Stadlober (geboren 1982) feierte mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“ schon als Jugendlicher seinen Durchbruch als Schauspieler. Seitdem war er in unzähligen Kino- und TV-Produktionen zu sehen, darunter als Peer Gynt in der gleichnamigen Verfilmung, als Lyschko in „Krabat“ oder zuletzt im Film „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ als Kurt Weill. Auch am Theater und als Musiker ist er aktiv, unter anderem in seiner Band Gary.

Tickets sind ab sofort im Horst-Janssen-Museum und bei der Tourist Info im Lappan erhältlich, außerdem online über ticket2go.de. Die Reihe wird im Frühjahr weiter fortgesetzt. Im Herbst 2019 steht Janssens Verbindung zur Literatur dann im Zentrum einer großen Ausstellung zu seinem 90. Geburtstag.
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„Oldenburg knuspert“: CMO und Volksbank Oldenburg eG übergeben Spende an Elterninitiative

07.12.2018 09:21 Uhr
Im Rahmen der Langen Einkaufsnacht am 1. Dezember 2018 haben Kinder bei der vom City-Management Oldenburg organisierten „Oldenburg knuspert“-Aktion wieder einmal gemeinsam das große Lebkuchenhaus am Lefferseck mit ihren bunt gestalteten Platten verziert. Ermöglicht wurde die für alle Teilnehmer kostenlose Aktion durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Oldenburg eG. Die am 1. Dezember gesammelten Spenden wurden am 4. Dezember an die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. übergeben.

Seit über 15 Jahren schon wird mit den im Rahmen der Aktion „Oldenburg knuspert“ gesammelten Spenden stets eine lokale Einrichtung, die sich gezielt für das Wohl von Kindern und Jugendlichen engagiert, gefördert. In diesem Jahr ist dies die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V., die Eltern leukämie- und tumorkranker Kinder betreut und im Falle besonderer Bedürftigkeit finanziell unterstützt, sowie mit zahlreichen Angeboten die ambulante und stationäre Betreuung der Kinder verbessert und die Forschung auf dem Gebiet der Leukämie- und Tumorerkrankungen bei Kindern fördert.

Damit die Teilnahme an der Aktion kostenlos angeboten werden kann, fördert die Volksbank Oldenburg eG bereits zum vierten Mal in Folge die Veranstaltung. Volksbank-Vorstand Reinhard Nannemann überreichte daher gemeinsam mit CMO-Geschäftsführerin Friederike Töbelmann am 4. Dezember den symbolischen Scheck über 497,52 €, die während der knapp vierstündigen Aktion gesammelt wurden, an Dr. Pia Winter von der Elterninitiative.
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Forum für Ausstellungen im PFL

05.12.2018 20:11 Uhr
Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gibt Künstlerinnen und Künstlern ein Forum für Ausstellungen. Ob Fotografien, Acrylmalerei, Zeichnungen, abstrakte Kunst oder Druckgrafik – Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Werke im Flur der Fachstelle im Kulturzentrum PFL kostenfrei auszustellen und somit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Flurbereich bietet Platz für etwa 20 bis 40 Werke. Von April bis September und von Oktober bis März können jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler oder Künstlerkollektive ihre Arbeiten zeigen. Die Ausstellungen werden im Programmheft der Kultur- und Bildungseinrichtung „inForum“ angekündigt. Bei Bedarf kann in Zusammenarbeit mit der Fachstelle auch eine Vernissage veranstaltet werden.

Interessierte werden gebeten, sich bei Julia Rehbein telefonisch unter 0441 235-3765 oder per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de zu melden.
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Papierwerkstatt: Weihnachtssterne basteln am 8. Dezember

02.12.2018 20:30 Uhr
In Der Papierwerkstatt im Horst-Janssen-Museum können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren weihnachtliche Papiersterne basteln: Am Samstag, 8. Dezember, leitet Kunstpädagogin Laura Keppel den Workshop von 15 bis 17 Uhr. Darin zeigt sie, wie Faltsterne gebastelt werden und wie das Papier kreativ und passend zu Weihnachten verziert werden kann. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Kosten betragen 5 Euro.
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Geschenke in der Stadtbibliothek

02.12.2018 20:13 Uhr

„Blind Dates“ mit Büchern versprechen Überraschungen zu Weihnachten

In der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, kommt Weihnachtsstimmung auf: Ab Montag, 3. Dezember, werden während der Öffnungszeiten „Geschenke“ verteilt. Bei der Aktion „Blind Date mit einem Buch“ gibt es die Möglichkeit, an einem Gabentisch ein Buch auszuleihen. Die Besonderheit dabei: Die Bücher sind in Geschenkpapier verpackt, wodurch weder Titel noch Autor zu erkennen sind. Nur wenige, kurze Sätze geben Aufschluss über den Inhalt des „Geschenks“. Die Ausleihe erfolgt somit nahezu blind. Die Ausleihdauer beträgt wie üblich vier Wochen, die Überraschung beim Auspacken zu Hause ist jedoch garantiert.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Licht und Schatten als verbindendes Element

02.12.2018 20:12 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zeigt Bilder-Ausstellung

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zeigt im Kulturzentrum PFL Bilder der Gruppe „Malen am Donnerstag“ aus der Kultur- und Bildungseinrichtung „inForum“. Der Titel der Ausstellung lautet „Auf der Suche nach dem Licht“. Licht und Schatten bilden das verbindende Element zwischen den Bildern, die in der Malgruppe über einen Zeitraum von rund einem Jahr entstanden sind. Ein schöner bunter Herbstwald, durch den die Sonne strahlt, hatte den Impuls für das neue Thema gegeben, dem sich die Künstlerinnen und Künstler individuell gewidmet haben. Von der sehr realistischen Bleistiftzeichnung über bunte Aquarellmotive bis hin zu abstrakten Acrylkompositionen reicht die Bandbreite der Arbeiten.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember werktags von 10 bis 18 Uhr auf dem Flur der Fachstelle im PFL, Peterstraße 3, zu besichtigen. Weitere Auskünfte sind per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-2781 möglich.
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In Francksens Anzug schlüpfen: Neuer Kostümschrank im Stadtmuseum

02.12.2018 19:21 Uhr
Die Besucherinnen und Besucher in den historischen Villen des Stadtmuseums können ab sofort in die Zeit des Hausherrn Theodor Francksen schlüpfen: In einem neuen Kostümschrank stehen verschiedene Kostüme zur Auswahl, die sich am Modestil der Jahrhundertwende orientieren. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können die Kleidungsstücke anprobieren und damit in die Zeit des Museumsgründers eintauchen. Ermöglicht wird der Kostümschrank durch die Förderung durch das Lebendige Museum e.V. unter Mitwirkung der Regionalen Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg.

Der Kostümschrank bietet beispielsweise gehobene Herren- und Damenkostüme mit Jackett, Weste und Hemd bzw. Rock und Jacke mit den entsprechenden Hüten. Kinder haben die Auswahl zwischen einem eleganten Kleid mit Jäckchen oder einem schlichten Arbeiterkleid, im Angebot ist aber auch ein schickes Jackett mit Mütze. Außerdem gibt es traditionelle Dienstmädchenkleidung mit Haube. Die Kostüme stammen nicht aus Francksens ursprünglichem Kleiderschrank, sondern wurden von Kostümschneider Björn Hotes angefertigt, der unter anderem für das Oldenburgische Staatstheater arbeitet. Theodor Francksen und Helene Knoche, die für das Stadtmuseum und seine historischen Villen wesentlichen Personen, werden den Besucherinnen und Besuchern über kleine Informationshefte mit Fotografien näher gebracht.

Auch dieses Projekt ist somit eng mit den Planungen zum Neuen Stadtmuseum Oldenburg und der damit verbundenen Aufwertung der Villen verknüpft: Der Kostümschrank ist ein Beispiel für die partizipativen Erlebnisse, die Besucherinnen und Besuchern im Neuen Stadtmuseum angeboten werden sollen. Er zeigt auch beispielhaft die angedachte integrierte Vermittlung in den Villen. Diese Form der Vermittlung respektiert die herausragende Authentizität der historischen Villen und bietet Besucherinnen und Besuchern dennoch einen lebendigen Zugang zu ihrer Geschichte.
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Die Tradition des Druckereihandwerks erleben

28.11.2018 10:44 Uhr
Von der Zeitung bis zur Verpackung, praktisch überall begleiten uns heutzutage Druck-Erzeugnisse. Das Druckereihandwerk blickt auf eine lange Tradition zurück. Der moderne Buchdruck des Johannes Gutenberg wurde ab dem Jahr 1450 zu einem Wegbereiter für die modernen Druckverfahren. In Zusammenarbeit mit der Traditionsdruckerei Isensee bietet die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH ein einstündiges Erlebnisangebot rund um die Tradition der Druckkunst an. Interessierte können am Samstag, den 1. und 29. Dezember 2018, jeweils um 14:00 Uhr teilnehmen. Treffpunkt ist bei der Buchhandlung Isensee in der Haarenstraße.

Im Mittelpunkt steht eine Druckmaschine aus den 50er-Jahren, mit der die Teilnehmer ihre eigenen Postkarten drucken. Einmal im Monat zeigt der passionierte Buchdruckmeister Dieter Engelken interessierten Teilnehmern das Handwerk.

Die Teilnahmetickets für das Angebot „Drucksache“ sind in der Oldenburg-Info im Lappan oder per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourismus.de/fuehrungen erhältlich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Oldenburg-Info, Lange Straße 3.
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Lamberti-Markt läutet Weihnachtszeit ein

28.11.2018 10:16 Uhr

Kulinarisches Angebot wächst – Neu: Tannenbaumverkauf und Rudelsingen

Endlich wieder Glühwein, Gebäck, gebrannte Mandeln und glitzernde Lichterpracht! Am Dienstag, 27. November, eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann um 17 Uhr den traditionellen Oldenburger Lamberti-Markt auf dem Rathausmarkt. Unterstützt wird er dabei von Engel Anna. Das Mädchen aus Rastede ziert in diesem Jahr die Flyer, Plakate und Zeitungsanzeigen zum Weihnachtsmarkt.

Fröhliche Weihnacht überall: Mehr als 120 liebevoll geschmückte Verkaufsstände und Holzhütten verzaubern zwischen dem Alten Rathaus, der St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss durch eine festliche Atmosphäre bis zum 22. Dezember die Besucherinnen und Besucher. Erwartet werden bis zu 800.000 Gäste aus nah und fern.

Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele schöne Dinge an. Von Weihnachtsartikeln über Töpfer- und Korbwaren bis hin zu Schmuck und Spielzeug findet hier jeder etwas Passendes. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein. Neben Lebkuchen, Gebäck und Süßigkeiten wird es viele weitere Spezialitäten geben, wie zum Beispiel Grünkohl, Flammlachs, Fleischspezialitäten und wie in Vorjahren auch diverse vegetarische Genüsse. Neu in 2018 werden im Kirchgang Churros, ein spanisches Krapfengebäck, angeboten. Auch Trockenfrüchte und Nüsse gibt es erstmals auf dem Schloßplatz.

O Tannenbaum: Aus über 200 Bewerbungen für den Lamberti-Markt hat die Marktverwaltung erstmals seit Jahrzehnten auch wieder einen Tannenbaumverkauf auf dem Lamberti-Markt im Eingangsbereich der Straße Am Schloßplatz zugelassen. „Damit gehen wir auf die Ursprünge des Lamberti-Marktes zurück“, sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. „Dies unterstreicht auch noch einmal das Flair des Marktes als ruhigen und stillen, besinnlichen Weihnachtsmarkt, der einst aus Tannenbaumverkauf und Weihnachtsbasar mit Glühweinstand entstanden ist.“

Alle Jahre wieder: Zum sechsten Mal stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Die Hütte befindet sich im westlichen Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche (gegenüber vom Kasino-Platz). Wohltätige Organisationen haben in ihr die Möglichkeit, sich zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. Die Hütte ist in diesem Jahr wie folgt besetzt:
• Dienstag, 27. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Mittwoch, 28. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Donnerstag, 29. November: AIDS-Hilfe Oldenburg e.V.
• Freitag, 30. November: Förderverein der Schule an der Kleiststraße
• Samstag, 1. Dezember: Baumhaus Werkstatt gGmbH
• Sonntag, 2. Dezember: Steuerungsgruppe Fair Trade Town, Ökumenisches Zentrum Oldenburg
• Montag, 3. Dezember: Diakonie Oldenburg, Haus Regenbogen
• Dienstag, 4. Dezember: Ibis e. V.
• Mittwoch, 5. Dezember: Boumdoudoum-Förderverein für Schulpartnerschaften in der Einen Welt e.V.
• Donnerstag, 6. Dezember: Unicef Oldenburg
• Freitag, 7. Dezember: Unicef Oldenburg
• Samstag, 8. Dezember: Zonta-Club
• Sonntag, 9. Dezember: transfer – Verein für Medienarbeit zugunsten einer gesunden Umwelt e.V., Projekt Ernährungsrat Oldenburg
• Montag, 10. Dezember: LEB Ländliche Erwachsenenbildung
• Dienstag, 11. Dezember: Soroptimist International, Club Oldenburg 
• Mittwoch, 12. Dezember: Letheladen der Föderschule Letheschule
• Donnerstag, 13. Dezember: SELAM Lebenshilfe
• Freitag, 14. Dezember: P-Punkt
• Samstag, 15. Dezember: Amnesty International, Gruppe Oldenburg
• Sonntag, 16. Dezember: Förderverein Kita Hoykenweg
• Montag, 17. Dezember: Friedensdorf International, Koordinierungsstelle Oldenburg
• Dienstag, 18. Dezember: Anonyme Alkoholiker
• Mittwoch, 19. Dezember: AGUS Bremen und Trostreich e.V.
• Donnerstag, 20. Dezember: Schülergenossenschaft „miksmaks“
• Freitag,21. Dezember: Bundesverband Technisches Hilfswerk
(Änderungen vorbehalten)

Programm-Höhepunkte 2018
Süßer die Glocken nie klingen: Zu den besonderen Höhepunkten des Lamberti-Marktes zählen auch in diesem Jahr die Auftritte verschiedener Chöre und Ensembles:
• Mittwoch, 28. November, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 28. November, 18.30 Uhr: Gospelchor Baseline (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 1. Dezember, 14.30 Uhr: Blechbläserquintett Johan Willem Friso (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: HardChor, Chor aus dem Jugendkulturzentrum Cadillac (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 5. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Dienstag, 11. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr: Gospelchor Sound & Joy (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr: ConTakte Pop- und Gospelchor (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Freitag, 14. Dezember, 18.30 Uhr: Band um Kerstin Prause (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 16.30 Uhr: Symphonisches Blasorchester Oldenburg (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 18 Uhr: Major5 – A Cappella Band (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 17. Dezember, 18 Uhr: Oldenburger Volksliedsingers (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Mittwoch, 19. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)

O du fröhliche: Einen besonderen Programm-Höhepunkt haben sich Stadt, Schaustellerverband und Nordwest-Zeitung für Donnerstag, 29. November, einfallen lassen: Ab 18 Uhr veranstalten sie gemeinsam ein Rudelsingen an der Bühne am Schloßplatz.

Samstags um 17 Uhr ertönt festliche Musik des Posaunenchores vom Rathausbalkon.

Ab dem 28. November ist der Weihnachtsmann täglich um 16 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz anzutreffen. Hier können die Kinder ihre Weihnachtswünsche direkt beim Weihnachtsmann abgeben und erhalten kleine Geschenke.

In der Weihnachtsbäckerei: „Oldenburg knuspert“ heißt es am Samstag, 1. Dezember. Von 12 bis 15.30 Uhr wird am Lefferseck ein Lebkuchenhaus aufgebaut. Weihnachtsstimmung wird außerdem durch zahlreiche Posaunenchöre in der Innenstadt verbreitet. Ebenfalls am 1. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt gemeinsam mit den Geschäften der Oldenburger Innenstadt in der langen Einkaufsnacht zum Bummeln und Einkaufen bis 24 Uhr ein.

Täglich um 16.30 und 17 Uhr gibt es ab dem 28. November im Vorlesezelt eine kostenlose „Märchenstunde“ für die Kleinen (jeweils 20 Minuten, für Kinder von vier bis zehn Jahren). Jeden Mittwoch und Freitag findet um 17.30 Uhr zusätzlich eine Lesung auf Plattdeutsch statt.

Sicherheit
„Auch für den diesjährigen Lamberti-Markt gibt es ein modifiziertes Sicherheitskonzept“, erklärt Erste Stadträtin Silke Meyn. „Marktverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Marktbeschicker stimmen sich im Vorfeld des Lamberti-Marktes und auch während des Marktes regelmäßig zu Sicherheitsfragen ab. Die getroffenen Vorsorgemaßnahmen sollen einen unbeschwerten Marktgenuss gewährleisten.“

Wie in den Vorjahren werden Betonsperren und mobile Einfahrtssperren durch Fahrzeuge errichtet, insbesondere im Bereich Schloss, Schlosshöfe und Kasinoplatz. Die genauen Standorte wurden im Rahmen eines Ortstermins mit Polizei und Feuerwehr endgültig festgelegt.

Die Polizei wird das Marktgelände wie 2017 voraussichtlich mit drei Kameras videoüberwachen. Polizei sowie Bürger- und Ordnungsamt werden regelmäßig Fußstreifen einsetzen. An den Wochenenden werden diese durch Bereitschaftseinheiten der Polizei verstärkt. Sollten Besucherinnen und Besucher Auffälligkeiten wahrnehmen (zum Beispiel auch Taschendiebstähle oder Auseinandersetzungen), können vor Ort alle Marktbeschicker angesprochen werden und eine Kommunikation zur Polizei herstellen. Ebenso kann die Polizei direkt unter 112 informiert werden. Der Schaustellerverband engagiert für die Nachtstunden wieder einen Sicherheitsdienst.

Anfahrt
Der Lamberti-Markt liegt direkt in der Innenstadt am Rathaus und Schlossplatz. Von den verschiedenen Autobahnabfahrten sind die ausgeschilderten P & R-Parkplätze gut zu erreichen. An den Adventssamstagen fahren zusätzlich Busse vom P & R-Parkplatz an den Weser-Ems-Hallen. In fünf Gehminuten ist die Innenstadt vom Bahnhof aus erreichbar. Oldenburgerinnen und Oldenburger sollten gerne auch mit dem Fahrrad zum Markt kommen. Rund um den Lamberti-Markt stehen zahlreiche Abstellplätze zur Verfügung – neu auch am Kasinoplatz.

Öffnungszeiten
Der Lamberti-Markt ist am Eröffnungstag von 17 bis 20.30 Uhr, sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr und sowie anlässlich der langen Einkaufsnacht am 1. Dezember von 11 bis 24 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Oldenburger Lamberti-Markt und tagesaktuelle Neuigkeiten und Bilder gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/lambertimarkt, unter www.oldenburg-tourist.de oder unter facebook.com/lambertimarkt.
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Weihnachtliche Stadtführung

22.11.2018 17:05 Uhr
Alle Jahre wieder sorgt der Oldenburger Lamberti-Markt zwischen dem Schloss, dem Altem Rathaus und der Namensgeberin des Marktes, der St. Lamberti-Kirche, für weihnachtliche Stimmung. Passend zur Adventszeit bietet die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) eine weihnachtliche Stadtführung durch die stimmungsvolle Innenstadt an. Sachkundige Gästeführer erzählen Geschichten und Hintergründe zu Sehenswürdigkeiten und besonderen Plätzen in den illuminierten Straßen und Gassen. Inklusive ist ein Stopp auf dem Weihnachtsmarkt für ein warmes Getränk.

Während der Dauer des Lamberti-Marktes wird diese Stadtführung an drei Terminen angeboten. Teilnahmetickets sind ab sofort erhältlich für Donnerstag, den 29. November, Mittwoch, den 05. und Freitag, den 21. Dezember 2018, jeweils um 18:00 Uhr. 

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 Euro pro Person. Der Kauf eines Tickets ist in der Oldenburg-Info im Lappan oder per Onlinekauf unter https://www.oldenburg-tourismus.de/o-weihnachtliche-stadtfuehrung möglich. Gruppen ab acht Personen können diese Führung zu ihrem Wunschtermin buchen.

Weitere Informationen und Buchung für Gruppen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Oldenburg-Info in der Langen Straße 3.
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Experimentelle Klangwelten mit Backpapier und Doodledingern

21.11.2018 11:52 Uhr

Das preisgekrönte BlueScreen Ensemble lädt zur offenen Bandprobe ins Blauschimmel Atelier ein.

Das Blauschimmel Atelier feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. 20 Jahre Kreativität, Kunst und gelebte Inklusion. Jeden Monat präsentiert das Atelier einen anderen Aspekt seiner inklusiven künstlerischen Arbeit.

Am Dienstag, den 27. November 2018 lädt das preisgekrönte BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers von 18 bis 20 Uhr zu einer offenen Probe ein. Experimentelle Klangerforschung ist das Markenzeichen des improvisierenden Laien-Ensembles, welches sich seit fast 20 Jahren unter der Leitung von Jochen Fried der improvisierten Musik verschrieben hat. Jedes Stück der experimentellen Band ist einzigartig. Ob mit Backpapier, Gartenschlauch oder eigens für die Band konstruierten elektronischen Doodledingern, mit Leidenschaft und Mut zu Neuem bringt der zweimalige Preisträger des Förderpreises Musikvermittlung der Musikland Niedersachsen gGmbH und des InTakt Förderpreises der „miriam-stiftung“ stets außergewöhnliche Produktionen auf die Bühne.

Am 27. November öffnet BlueScreen die Türen seiner Klang-Schatzkammern. Interessierte Menschen – egal ob Musiker*innen oder Nicht- Musiker*innen, Laien und Profis sind herzlich dazu eingeladen, an dem immer wieder unglaublichen Entstehen von Klangerlebnissen teilzunehmen und selber mit zu improvisieren.

Begleitet wird die vielfältig akustische und elektronische Musik durch Live-Visuals des Medienkünstlers Jörg Scheel, der all die Klänge mithilfe seines Programms „Klangmaler“ in eine digitale Bildwelt übersetzt.
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Aktion Kulturelles Wohnzimmer in der Werkschule

16.11.2018 18:37 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung „Anerkennung!“, die zurzeit im Oldenburger Stadtmuseum zu sehen ist, findet in der Werkschule, Rosenstraße 41, am Donnerstag, 22. November, ab 18 Uhr, ein Kulturabend unter dem Motto „Aktion Kulturelles Wohnzimmer“ statt. Eingeladen sind sowohl alle Interessierten als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „unbehaust“, das die Werkschule im Vorfeld der Ausstellung mit Wohnungslosen durchgeführt hatte. Die Projekt-Künstler Rainer Weber und Amir Omerovic laden dazu ein, sich mit künstlerischen Mitteln zum Thema Wohnungslosigkeit auszudrücken und in Austausch über das Projekt „unbehaust“ zu kommen. Der Eintritt ist frei. Eine Fortsetzung gibt es am Donnerstag, 6. Dezember, vor Ort im Stadtmuseum.
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Zug für Erhalt der Gleishalle steht unter Dampf

16.11.2018 18:21 Uhr

Bahn stellt aktuellen Stand vor – Untersuchung der Sanierungsvariante abgeschlossen

Die Deutsche Bahn AG (DB) hat am Donnerstag, 15. November 2018, den aktuellen Projektstand zur historischen Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs vorgestellt. Zusätzlich zu den bisher bereits bekannten Varianten hatte die Bahn auf Wunsch der Stadt Oldenburg eine weitere Variante untersucht. Es sollte der aktuelle Zustand der Gleishalle festgestellt werden und dann die Möglichkeiten zum Erhalt der Halle geprüft werden. Die DB untersucht ergebnisoffen den Zustand der Gleishalle für eine mögliche Revitalisierungsvariante, das heißt Sanierung.

Anhand von interaktiven 3D-Modellen hat Projektleiter Andreas Mixa die erforderlichen Maßnahmen an Beispielen erläutert. Für die Sanierung der Gleishalle sind sehr umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen erforderlich. Die Stadt stimmt notwendigen Komplettaustauschen und Erneuerungen von einigen wenigen Bauteilen, wie zum Beispiel Stützen, zu. Bei sämtlichen zu planenden Maßnahmen müssen betroffene Nieten entfernt werden. Als Ersatz wurde die Verwendung von Passschrauben mit Blindnieten einvernehmlich festgelegt.

Bei einer Verstärkung von den Bauteilen der Gleishalle müssen ebenfalls betroffene Nieten entfernt, ein Verstärkungsblech aufgebracht und mit Passschrauben befestigt werden. Aufgrund der Dimensionierung dieser Bleche sind die Verstärkungen aber nur mit genauer Kenntnis sichtbar. Sämtliche erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen werden aus Sicht der Stadt mitgetragen.
 Bei den Portalfassaden soll versucht werden, wenigstens eines der Portale weitestgehend im Original zu erhalten.

Die DB hat nunmehr ihre gutachterlichen Untersuchungen der Gleishalle abgeschlossen. Unabhängige Sachverständige werden die Ergebnisse zusammenfassen und Angaben zur Umsetzung der Maßnahmen machen. „Ich erwarte, dass sich die Bahn auf der Grundlage dieser Untersuchungen für einen Erhalt und eine Sanierung der Gleishalle entscheidet“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
 
Gleichzeitig hat die Stadt ihren Gutachter, das Büro HIG, Hempel Ingenieure aus Köln, nochmals eingebunden. Stadtbaurätin Gabriele Nießen erklärt dazu: „Wir sind auf einem guten Weg mit den Planern der DB AG, möchten allerdings weiterhin die fachliche Expertise dieses Büros nutzen, um die denkmalpflegerischen Ansprüche auch fachlich hinterlegen zu können.“

Der Vorstand der DB Station & Service wird zeitnah über die Revitalisierungsvariante entscheiden. Ein Abschluss der Planungen mit Einreichung eines Antrags zur Planfeststellung ist dann zum November kommenden Jahres zu erwarten. Stadt und Deutsche Bahn sind zuversichtlich, durch die enge und offene Abstimmung das anschließende Baurechtsverfahren kürzen zu können.
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Nutzerumfrage in der Stadtbibliothek

16.11.2018 18:03 Uhr

Familien besonders gefragt

Von Montag, 19. November, bis Ende des Jahres wird die Stadtbibliothek Oldenburg ihre Kundinnen und Kunden befragen. Dabei geht es besonders um das Thema, wie Familien die Einrichtungen der Stadtbibliothek nutzen. Die Umfrage ist anonym und nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch, hilft jedoch dabei die Stadtbibliothek nach den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse werden genutzt, um zu erfahren, inwiefern auch schon Kleinkinder das Medienangebot der Stadtbibliothek nutzen. Grund hierfür ist, die Ausgangslage des startenden Projekts „Bibliotheksprofil 2021“ genauer definieren zu können. Die Ergebnisse werden Anfang 2019 veröffentlicht.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist in allen Ausleihstellen der Stadtbibliothek Oldenburg sowie online unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de möglich. Hier sind auch weitere Informationen zum Thema „Bibliotheksprofil 2021“ unter „Aktuelles und Veranstaltungen“ zu finden.
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Anerkennung! Von gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe

09.11.2018 20:55 Uhr

11. November 2018 bis 13. Januar 2019 im Stadtmuseum Oldenburg

In einer neuen Sonderausstellung nimmt das Stadtmuseum Oldenburg das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts 1918 zum Anlass, sich mit gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe von damals bis heute zu befassen: Die Ausstellung mit dem Titel „Anerkennung! Von gesellschaftlichen Kämpfen um Teilhabe“ wird am Sonntag, 11. November, um 11 Uhr eröffnet und läuft bis zum 13. Januar. Im Fokus stehen ganz verschiedene Fragen: etwa, welche Gruppen auch nach 1918 noch um ihr Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft kämpfen, welche Ausgrenzung sie erfahren und inwiefern diese nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch überwunden werden kann. Wie weit sind die Gruppen in ihrem Kampf um Repräsentation und Beteiligung gekommen?

Das Stadtmuseum ist für die Konzipierung der Ausstellung ganz neue Wege gegangen: Neben der historischen Aufarbeitung der Themen hat das Museum mit unterschiedlichen Partnern aus der Stadtgesellschaft eine Koproduktion angeregt. „Uns war wichtig, gerade nicht über und für die von Ausgrenzung betroffenen Menschen zu sprechen, sondern sie selbst zu Wort kommen zu lassen. Damit greifen wir den zentralen Auftrag aus dem Stadtlabor zum neuen Stadtmuseum vom Dezember 2016 auf, nämlich die Vielfalt der Stadtgesellschaft zu repräsentieren und mit verschiedenen Gruppen direkt zusammenzuarbeiten“, sagt Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser, und Initiatorin und Kuratorin der Ausstellung.

„Wir haben Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg gefragt: Wie fühlt sich die Ausgrenzung an, die sie heute noch erleben? Und was muss getan werden, um eine Teilhabe an der Gesellschaft zu erreichen? Erinnerungen, Meinungen und Antworten mündeten dann in ganz unterschiedliche Kunstwerke der Beteiligten, die in den Ausstellungsräumen des Stadtmuseums zu sehen sind“, so Kristina Gerigk, wissenschaftliche Volontärin im Amt für Museen und Co-Kuratorin der Ausstellung. Die einzelnen Ausstellungsthemen sind daher genauso vielfältig wie die Oldenburger Stadtgesellschaft: Neben dem Frauenwahlrecht wird auch das Ausländerwahlrecht behandelt, denn Bürgerinnen und Bürger ohne deutschen (oder europäischen) Pass dürfen noch immer nicht wählen. Außerdem kommen in der Ausstellung Menschen in Armut, Menschen mit Lese- und Schreibschwäche, Menschen mit unterschiedlichen Sexualitäten sowie Menschen mit Behinderung zu Wort.

Partner aus der Stadtgesellschaft
Gruppen, die die Ausstellung aktiv mitgestaltet haben, sind Na Und e.V., Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V., IBIS e.V. und die ABC-Selbsthilfegruppe an der VHS Oldenburg. Auch die Werkschule Oldenburg e.V. war ein zentraler Partner. Mit dem Projekt „unbehaust“ hat die Werkschule gemeinsam mit Teilnehmenden aus verschiedenen Gruppen über den Zeitraum einer Woche ein Kunstwerk rund um das Thema Obdachlosigkeit und Armut gestaltet. Das dabei genutzte „kulturelle Wohnzimmer“ findet ebenfalls Eingang in die Ausstellung und wird während der gesamten Laufzeit als Ort der Begegnung fungieren.

Umfangreiches Rahmenprogramm
 Die beteiligten Gruppen gestalten auch das Rahmenprogramm der Ausstellung mit. Auch hier wurde eine Idee aus dem Stadtlabor aufgegriffen, denn die Veranstaltungen finden nicht nur im Museum, sondern auch in den Räumlichkeiten der Gruppen statt. Auch Leihgeber wie der Gedenkkreis Wehnen e.V. sind am Rahmenprogramm beteiligt. Geplant sind neben Führungen durch die Ausstellung unter anderem Gesprächsrunden unter dem Titel „Von, für und mit uns! Wieviel Mitsprache verträgt unser Museum“ und „Alles erreicht? Inklusion nach Flüchtlingsstrom, Homoehe und UN-Behindertenrechtskonvention“. Zudem findet eine „Lebendige Bibliothek“ statt, in der verschiedene Menschen – „lebendige Bücher“ – von ihren Erfahrungen mit Ausgrenzung berichten. Im Sinne der Inklusion des Projekts „Kunst im Quartier“ gibt es einen Workshop zur Acrylmalerei im Atelier Farbsinn. Und auch für Schulen gibt es mit einem Planspiel zur Wohnungslosigkeit und Workshops von SCHLAU e.V. begleitende Angebote. Das vollständige Rahmenprogramm ist im Ausstellungsflyer und online unter www.stadtmuseum-oldenburg.de zu finden.

Die Ausstellung wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Oldenburgischen Landschaft.

Kuratorinnen: Dr. Nicole Deufel und Kristina Gerigk
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Auf Zeitreise mit Klaus Modick

09.11.2018 20:52 Uhr
In die Zeit der 50er und 60er Jahre entführt der Oldenburger Schriftsteller Klaus Modick die Zuhörerinnen und Zuhörer eines Vortrags, zu dem die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg am Donnerstag, 22. November, im Rahmen des inForum-Programms einlädt. Beginn ist um 19 Uhr im Vortragssaal im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Modick erzählt in seinem Text „Behelf, Ersatz und Prickelpit“ von seiner Oldenburger Kindheit in den 50er Jahren und in „Pauker, Schwarten, Blaue Briefe“ von seiner Oldenburger Schulzeit in den 60er Jahren. Im Vortrag wird er daraus ausgewählte Passagen lesen und sich mit den Gästen über diese Jahre und Orte austauschen. Anmeldungen werden telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder online unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung entgegengenommen.
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Unfallflucht: 20-jähriger Fußgänger leicht verletzt

09.11.2018 20:49 Uhr
Mit leichten Verletzungen davongekommen ist am Morgen des 9. November ein 20-jähriger Oldenburger, der gegen 7 Uhr zu Fuß am Stau in Richtung Stadtmitte unterwegs war. An der Einmündung der Straße An der Braker wurde der Mann von einem Auto angefahren, dessen Fahretr nach links in Richtung Wehdestraße abbiegen wollte. Der Fußgänger stürzte und wurde am Bein verletzt. Der Fahrer des silbernen Fahrzeugs - vermutlich ein Ford Kombi - setzte sein Fahrt nach dem Unfall fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallverursacher machen können (Telefon 790-4115).
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Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 geht an Michèle Minelli

07.11.2018 20:00 Uhr

Jugendroman „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ ausgezeichnet

Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2018 geht an Michèle Minelli. Minelli bekommt den Preis für ihr Jugendbuchdebüt „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Mittwoch, 7. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Oldenburgs Bürgermeisterin Petra Averbeck überreicht.

Unter 238 Einsendungen, darunter 64 verlegte Werke und 174 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. „Thematisch und auch in der Form lassen sich unter den drei Nominierungen keine Gemeinsamkeiten erkennen: Hier ein kleiner Text über die Liebe, sprachmächtig und poetisch geschrieben, dort ein erschütterndes Familienszenario voller Grausamkeit und Ausweglosigkeit und dann noch eine höchst unterhaltsame Generationengeschichte, die durch ihren leichten Umgang mit einem ernsten Thema und den schöpferischen Gebrauch der Sprache überzeugt. Aber von literarischem Mut zeugen die drei nominierten Texte gleichermaßen. Sie entwickeln einen besonderen Ton, der sie unverwechselbar macht und überzeugen durch eine spannende Handlung und interessante Figuren, die dem Leser nahe kommen. Es sind Texte, die in Erinnerung bleiben“, begründet Birgit Müller-Bardorff die Auswahl der Jury.

Letztendlich entschied sich die Jury für Michèle Minelli als Preisträgerin: „Michele Minelli inszeniert sprachlich und dramaturgisch eine Tragödie mit großer poetischer Wucht. Die Verbindung von literarischer Form, Ethik und Psychologie sind eine sehr eigene und gekonnte Form des Coming of Age-Romans. Das Genre ‚Problembuch‘ wird in dieser Form sprachlich und szenisch in völlig neues Licht gerückt. Zwar sind die geschilderten Charaktere nicht frei von Klischees, aber dennoch entwickelt jeder einen eigenen Sound. Der Text lässt Welten entstehen, die berühren und abstoßen. Man kann für den Protagonisten Sympathie entwickeln und muss ihn doch im nächsten Augenblick hinterfragen: Damit ist ein unglaublich emotionaler und komplexer Roman entstanden, der junge Leser fordert, aber sie gleichermaßen unterhält. Dass dabei auch noch eine literarische Höhe gehalten wird, die bestechend facettenreich ist, macht den Roman zu einem preiswürdigen Werk. Da klingt eine neue literarische Stimme, die kraftvoll und zart zugleich ist. Diese Art Entwicklungsroman ist eine Bereicherung für das Genre Jugendbuch/All Age“, begründet Jurorin Christine Paxmann.

Die Preisrede auf „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli hielt der Autor Nils Mohl, der 2011 mit „Es war einmal Indianerland“ selbst den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis entgegennehmen durfte und im Jahr darauf mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. „Michèle Minelli hat sich dafür entschieden, diesem Jungen mit allem Können zur Sprache zu verhelfen. So muss es sein, oder nicht? Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben von uns allen, denen ohne Worte eine Stimme zu geben und sie darin zu bestärken, sie mutig zu gebrauchen. Wolfgang wäre verloren, ein kaputter Typ, wenn er sich nicht artikulieren könnte, wie die Autorin es ihn tun lässt. Darin besteht Wolfgangs Heldenmut, nicht in dem Akt der Notwehr. Dafür bewundere ich diesen Roman zutiefst: Für den Mut, im Erzählen einen Schlüssel zum Erwachsenwerden zu erkennen.“

Die Preisverleihung wurde von Tanya Lieske moderiert. Die musikalische Begleitung gestaltete die Band „Fourteen“ unter der Leitung von Martin Flindt (Musikschule der Stadt Oldenburg).

Zum Inhalt des Jugendbuchs „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli:
Wolfgang wird von der Polizei in die geschlossene Jugendpsychiatrie gebracht. In seinen Gesprächen mit dem Psychologen entsteht langsam das Bild einer Familie, die vom tyrannischen Vater völlig beherrscht wird. Wolfgang hat immer versucht, seine Mutter und seine jüngere Schwester Leonie zu schützen. Aber die Mittel, mit denen der Vater seine Familie unterdrückt, werden zunehmend drastischer, bis er sie sogar mit seiner Armeewaffe bedroht. Eines Tages hält Leonie die Waffe in der Hand – und dann passiert etwas Schreckliches. (Verlagstext: Verlag Jungbrunnen)
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Lass mich frei!

07.11.2018 17:21 Uhr

Papiertheateraufführung im Rahmen der Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“

Am Sonntag, den 11. November, werden anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg Theaterstücke auf der Papiertheaterbühne aufgeführt. Die kurzen Tiergeschichten für Kinder erzählen vom Gefangensein und der Sehnsucht nach Freiheit. Die Papiertheaterstücke haben Studierende des Instituts für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg entwickelt. Impuls für die Inszenierung war das Bilderbuch „Lass mich frei!“ von Patrick George (2016), dass in der Sonderausstellung thematisiert wird. Die Aufführungen beginnen um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr. Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten. 
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Goldschmiedeinnung stellt bei BoConcept aus

04.11.2018 21:23 Uhr

Gelungener Umzug in andere Gasträume – Benefizaktion zugunsten des Präventionsrates

Gewohnt hohe Qualität in neuer Umgebung zeigt die diesjährige Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland. Zum ersten Mal sind die elf ausstellenden Goldschmieden im Einrichtungshaus BoConcept Oldenburg in der Heiligengeiststraße 2 zu Gast und zeigten vom 1. bis zum 4. November herausragende Schmuckstücke verschiedener Stilrichtungen.

Herausragend waren auch in diesem Jahr die Schmuckstücke zum Thema „Gleichgewicht“, die für den Nachwuchswettbewerb eingereicht wurden und die wie immer auch in dieses Mal ebenfalls ausgestellt sind. Die Gewinnerinnen der einzelnen Lehrjahre und der Gesellinnen bis zum fünften Gesellenjahr sind:

1. Lehrjahr, Platz 1: Antonia Cecchia
1. Lehrjahr, Platz 2: Lotta Cohrs
1. Lehrjahr, Platz 3: Carlotta Mastrangelo
2. Lehrjahr, Platz 1: Lynea-Marie Zech
3. Lehrjahr, Platz 1: Katja Telschow
3. Lehrjahr, Platz 2: Lina Seifert
3. Lehrjahr, Platz 3: Lina Gerken
4. Lehrjahr, Platz 1: Johanna Frederike Marx
4. Lehrjahr, Platz 2: Jaqueline Podsigun
Gesellen, Platz 1: Lara Zipf
Gesellen, Platz 2: Franziska Ahlers
Gesellen, Platz 3: Zisan Ogasahara

Die Besucher*innen konnten aber wie gewohnt die Schmuckstücke aus dem Nachwuchswettbewerb selbst bewerten und ihr Lieblingstück bestimmen. Dabei gab es Edelsteine zu gewinnen.

Der Nachwuchs reicht auch jeweils Vorschläge für das Thema des nächsten Jahres ein. Gewonnen hat „Aus alt mach neu“ von Lotta Cohrs.

Dritter inzwischen traditioneller Bestandteil der jährlichen Gemeinschaftsausstellung ist die Benefizaktion, für die die Innungsmeister*innen je einen Kettenanhänger herstellen und sowohl den Materialwert wie auch die Arbeitslohn spenden. Der Erlös aus dem Verkauf der insgesamt 500 Lose à fünf Euro geht in diesem Jahr an den Präventionsrat Oldenburg.
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Mehr Raum zum Abstellen von Fahrrädern

04.11.2018 20:37 Uhr
Gute Nachrichten für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt hat damit begonnen, an der Ecke Theaterwall/Kasinoplatz und nahe des Schlosses zwei neue Fahrradabstellanlagen zu bauen.

Auf dem Parkplatz Theaterwall wird eine Radabstellanlage mit 28 Anlehnbügeln neu geschaffen, so dass dort künftig 56 Stellplätze zur Verfügung stehen. Am Schloss entstehen auf der Nebenanlage der Straße „Schloßplatz“ 24 weitere Stellplätze (zwölf Anlehnbügel) für Fahrräder.

Die Anlagen werden dringend benötigt, da die vorhandenen und stark frequentierten Anlehnbügel am Kasinoplatz aufgrund von Veranstaltungen immer wieder vorübergehend abgebaut werden, demnächst beispielsweise wieder über mehrere Wochen wegen des Lamberti-Marktes.

Die Arbeiten werden noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes abgeschlossen sein. Die Kosten betragen 30.000 Euro.
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Edith-Russ-Haus lädt Lehrkräfte zum Ideenrundgang ein

31.10.2018 17:48 Uhr

Vermittlungsideen zur Ausstellung „The Scar“

Das Edith-Russ-Haus lädt am Dienstag, 6. November, um 16 Uhr, Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein. Untereinander und mit Kunstvermittler Jan Blum können die Teilnehmenden sich über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Ausstellung „The Scar“ des Künstlerduos Noor Afshan Mirza und Brad Butler austauschen. Ausgehend von Mirza & Butlers Werk können auch mögliche gemeinsame Projekte besprochen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis Montag, 5. November, möglich, entweder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275.
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Öffentliche Lesung zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2018

31.10.2018 17:33 Uhr

Nominierte präsentieren ihre Werke am 7. November

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury drei Autorinnen nominiert. Wer einen Einblick in das Können der Nominierten gewinnen möchte, ist eingeladen, am Mittwoch, 7. November, um 15 Uhr an einer Lesung in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, teilzunehmen. Die Lesung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer den Preis tatsächlich erhält, wird dann am Abend der Preisverleihung, 7. November, um 19 Uhr im Alten Rathaus bekanntgegeben.

238 Erstlingswerke (174 Manuskripte, 64 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die Jury hat sich schließlich für folgende Werke entschieden:

• Maya Alou aus Freiburg mit ihrem Bilderbuchtext (Manuskript) „Herbstspaziergänge“
 • Michèle Minelli aus Uesslingen mit ihrem Jugendbuch „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ (Verlag Jungbrunnen)
 • Stephanie Quitterer aus Berlin mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Weltverbessern für Anfänger“


Über den Preis
 Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk vorlegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. Dort sind auch Leseproben der drei Nominierten veröffentlicht.
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Bis zu 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei friedlicher Demonstration in Oldenburg

27.10.2018 21:48 Uhr
Aus Anlass des Satzungsparteitages der AfD in der Oldenburger Weser-Ems-Halle ist es am Samstag, 27.10., zu mehreren Gegenkundgebungen im Stadtgebiet gekommen.

Bereits am Vormittag versammelten sich bis zu 200 Personen in kleineren Gruppen, um friedlich ihren Protest gegen die Veranstaltung zu äußern. Unmittelbar an der Weser-Ems-Halle versuchten einige Versammlungsteilnehmer, Angehörige der AfD am Betreten der Halle zu hindern. In diesem Bereich ist es lediglich zu kleineren Rangeleien zwischen Versammlungsteilnehmern und der Polizei gekommen. Drei Personen mussten zum Zwecke der Identitätsfeststellung vorübergehend festgenommen werden. Ein Teilnehmer sowie ein Polizeibeamter wurden leicht verletzt.

Am späten Vormittag lösten sich diese Kundgebungen auf; eine weitere Gegenveranstaltung war für 13.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz angemeldet. Dort trafen nach und nach bis zu 4000 Teilnehmer ein. Gegen 13.20 Uhr setzte sich der Aufzug nach einer Eröffnungsrede, in der der Veranstalter zu friedlichem Protest aufgerufen hatte, in Richtung Julius-Mosen-Platz, in Bewegung. Über den Friedensplatz, Peterstraße, den Pferdemarkt sowie der Donnerschweer Straße erreichte die Spitze des Aufzuges, der zwischenzeitlich auf etwa 6000 Personen angewachsen war, nach mehreren Zwischenkundgebungen um 14.45 Uhr schließlich den Europaplatz. Dort folgten weitere Redebeiträge. Ab 15.30 Uhr löste sich die Versammlung nach und nach langsam auf.

Der Aufzug verlief aus polizeilicher Sicht absolut friedlich und störungsfrei. Während der Demonstration musste der Streckenverlauf für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Dadurch kam es im Stadtgebiet zu Verkehrsbehinderungen, die sich jedoch nach Ende des Aufzuges schnell auflösten.
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Angebote für Schulklassen zur aktuellen Ausstellung „The Scar“

27.10.2018 21:43 Uhr
Für Schulklassen ab der 9. Klasse sind ab sofort Führungen zum Oberthema „Politische Science-Fiction“ durch die neue Ausstellung „The Scar“ im Edith-Russ-Haus buchbar: per E-Mail an museumsvermitt-lung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275. Die Führungen kosten 25 Euro und dauern 60 Minuten.

Das Künstlerduo Noor Afshan Mirza und Brad Butler bearbeitet verschiedene politische Ereignisse der letzten Jahrzehnte mithilfe unterschiedlicher Filmgenres. Sie verwenden dabei sowohl dokumentarische Bilder als auch Elemente des Film Noir sowie der Science-Fiction. Ihre Ausstellung „The Scar“ lädt die Besucherinnen und Besucher auch dazu ein, sich in politische Entscheidungen hinein zu versetzen.

Im Rahmen der Führung werden die Schülerinnen und Schüler eingeladen, sich die Ausstellung anzuschauen und die Art und Weise der künstlerischen Bearbeitung von politischen Themen zu diskutieren. Nach Absprache kann die Führung auch um einen praktischen Teil oder auch ein Praxisprojekt erweitert werden.
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„Wie ich fälschte, log und Gutes tat“

27.10.2018 21:38 Uhr

Thomas Klupp liest in der LiteraTour Nord

Am Sonntag, 11. November, präsentiert Thomas Klupp seinen aktuellen Roman „Wie ich fälschte, log und Gutes tat“ in der LiteraTour Nord. Ab 11 Uhr liest der Schriftsteller im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Jörg Schuster über das Buch. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky-Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Thomas Klupp erzählt seinen neuen Roman anarchisch und mit bitterbösem Humor im Hochgeschwindigkeitsrausch: Weiden ist eine Vorzeigekleinstadt. Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und zu Beginn des neuen Schuljahrs prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: „Geh ans Limit! Ohne Speed!“. Benedikt Jäger und seine Kumpels Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht.

Thomas Klupp wurde 1977 in Erlangen geboren, war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste und lehrt als Dozent am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Sein von der Kritik gefeiertes Romandebüt „Paradiso“ wurde mit dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet. Er war Stipendiat beim 10. Klagenfurter Literaturkurs und erhielt 2011 den Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb. Thomas Klupp lebt in Hildesheim und Berlin.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Ungeklärte Schuldfrage bei Verkehrsunfall

24.10.2018 21:26 Uhr
Am Dienstagabend, 23. Oktober, kam es in Oldenburg im  Pferdemarktkreisel in Höhe der Landesbibliothek zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 48-jährigen PKW-Fahrerin und einem 33-jährigen Radfahrer, bei dem der Radfahrer leicht verletzt worden ist. Die  PKW-Fahrerin wollte mit ihrem PKW durch den Pferdemarkt in Richtung Nadorster Straße fahren, als es zum Zusammenstoß mit dem Radfahrer, der den dortigen Überweg zur Donnerschweer Straße befuhr, kam. Beide Unfallgegner erklärten bei der Unfallaufnahme, dass die jeweilige Ampelanlage für sie Grün gezeigt hätte. Der leicht verletzte Radfahrer, der durch den Zusammenstoß Prellungen am Körper erlitten hatte, konnte nach einer kurzen Untersuchung im Krankenhaus von dort wieder entlassen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben und somit zur Aufklärung der Schuldfrage beitragen können. Entsprechende Hinweise nimmt die Polizei unter 0441-7904115 entgegen.
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Chöre und Interpreten für den Lamberti-Markt gesucht

24.10.2018 21:18 Uhr
Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre plant die Stadt Oldenburg, auch auf dem diesjährigen Lamberti-Markt in der Zeit vom 27. November bis 22. Dezember zwei Bühnen aufzubauen. Die Marktverwaltung bietet Chören und anderen interessierten Gruppen oder Interpretinnen und Interpreten die Möglichkeit, sich vor der Kulisse des Rathausplatzes und des Schlossplatzes zu präsentieren.

Die Marktverwaltung übernimmt die Terminkoordination. Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 15. November an die Stadt Oldenburg, Marktverwaltung, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg beziehungsweise per E-Mail an ordnung@stadt-oldenburg.de senden. Für Rückfragen steht Axel Sieling unter der Telefonnummer 0441 235-2266 zur Verfügung.

Es wird darum gebeten, die Größe der Gruppe, den Strombedarf, Terminwünsche und das geplante Programm sowie dessen Länge anzugeben. Die Stadt wird die Beiträge sammeln und ein Programm für die Marktzeit erstellen. Über die Zulassung zum Rahmenprogramm entscheidet die Marktverwaltung. Eine Gage oder Aufwandsentschädigung kann nicht gewährt werden.
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Benefizkonzert mit dem Gospelchor Sound & Joy

19.10.2018 19:38 Uhr

Soroptimistinnen laden ein

Am 26.Oktober 2018 wird um 19 Uhr in der Garnisonkirche ein Benefizkonzert mit dem bekannten Oldenburger Chor Sound & Joy um Kalle Popp stattfinden.

Die Einnahmen kommen  einem Mädchen- und Frauenprojekt der SELAM Lebenshilfe zugute. Mädchen und Frauen mit Beeinträchtigungen sollen in speziellen Trainings lernen, sich gegen Belästigungen und Missbrauch zu behaupten. Diese Selbstbehauptungskurse haben schon zahlreichen Mädchen und Frauen geholfen, können aber nur mit Hilfe von Spenden fortgesetzt werden. Veranstaltet wird das Konzert von Soroptimist International Club Oldenburg. Frauen eine Stimme zu geben, sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen einzusetzen, dieses Ziel verfolgt Soroptimist International weltweit und auch hier vor Ort in Oldenburg.

Der Eintritt zu diesem fröhlichen, ca. 60minütigen Konzert ist frei. Um Spenden für das Projekt wird gebeten. Die Organisatorinnen freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
 

Daten:
Benefizkonzert mit dem Oldenburger Gospelchor Sound & Joy
zugunsten der SELAM Lebenshilfe
Termin: Freitag, 26.10.2018, 19 Uhr
Ort: Garnisonkirche Oldenburg, Peterstraße
Veranstalter: Soroptimist International Club Oldenburg.
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Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf der Amalienstraße

18.10.2018 09:06 Uhr
Die Polizei sucht nach einem Verkehrsunfall auf der Amalienstraße Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Der Zusammenstoß ereignete sich am Mittwochmorgen, 17.10., um 6.55 Uhr. Der 21-jährige Fahrer eines VW Passat war auf der Amalienstraße in Fahrtrichtung Stedinger Straße unterwegs. In Höhe der Einmündung am Festungsgraben kollidierte der Passat mit dem BMW eines 60-jährigen Dötlingers, der aus dem Festungsgraben kam und nach rechts auf die Amalienstraße abbiegen wollte. 

Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Bei der Befragung äußerten beide Autofahrer, an der Ampelkreuzung "Grün" gehabt zu haben. Daher konnte die Polizei den Unfallhergang nicht abschließend klären und sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. 

Hinweise nimmt der Unfalldienst unter der Telefonnummer 790-4115 entgegen.
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Sehnsucht nach Italien: Kostümführung am 27. Oktober

16.10.2018 19:22 Uhr

Anmeldung bis zum 22. Oktober

Kunstvermittlerin Geraldine Dudek rückt Theodor Francksen, Mäzen und Kunstsammler, in den Mittelpunkt einer Kostümführung am Samstag, 27. Oktober, um 16 Uhr. In der 90-minütigen Führung bringt Geraldine Dudek in zeittypischer Kleidung die Besucherinnen und Besucher nahe heran an die Atmosphäre und Gesellschaft der Jahrhundertwende. Dabei stehen nicht nur die historischen Villen und Ausstellungsexponate, sondern auch Objekte und Kunstwerke aus dem Museumsmagazin im Mittelpunkt. Briefe und Tagebücher Theodor Francksens vermitteln einen Eindruck über das Leben und die Zeit in Oldenburg. Die Führung kostet 5 Euro plus ermäßigten Eintritt.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 22. Oktober, unter Telefon 0441 235-2886 (Montag bis Freitag von 8 bis12 Uhr) oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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200.000 Euro zusätzlich für Erhalt des schriftlichen Kulturguts

03.10.2018 20:34 Uhr

Vier niedersächsische Bibliotheken erfolgreich bei Bundesprogramm / Land sichert Kofinanzierung

Vier niedersächsische Bibliotheken erhalten zusätzliches Geld für den Schutz ihrer historischen Bücher, Zeitschriften und Handschriften. Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, die Landesbibliothek Oldenburg, die Gottfried-Wilhelm-Leibniz Landesbibliothek in Hannover und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen erhalten insgesamt 99.000 Euro aus dem Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Niedersachsen stellt für die Vorhaben noch einmal denselben Betrag zur Verfügung.

„Der Erfolg der niedersächsischen Bibliotheken bei dem Sonderprogramm zeigt, dass es ihnen besonders wichtig ist, die Schriftgüter der Vergangenheit für die Nachwelt zu bewahren. Mit den zusätzlich bereit gestellten Landesmitteln unterstützen wir unsere Bibliotheken dabei, das kulturelle Gedächtnis unseres Landes vor dem Zerfall zu retten“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Unter dem Projekttitel „Originalerhalt einer historischen Zeitungslandschaft in exemplarischer Auswahl“ wird die Landesbibliothek Oldenburg mit einer Förderung von 50.000 Euro die Entsäuerung von acht oldenburgischen Zeitungen (Ausgaben von 1850 bis 1940) vornehmen und diese mit Schutzverpackungen versehen.
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Finissage: Führung durch die Ausstellung »Seht, welch kostbares Erbe! Baudenkmale in Deutschland«

03.10.2018 20:32 Uhr
Am 6. Oktober um 10.30 Uhr bietet die Landesbibliothek Oldenburg eine öffentliche Führung durch ihre aktuelle Ausstellung »Seht, welch kostbares Erbe! Baudenkmale in Deutschland«, die Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, an. Diese Führung am letzten Tag der Ausstellung wird von der Ortskuratorin Oldenburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dörte Lossin, durchgeführt.

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zeigt die gewaltigen Anstrengungen, mit denen in den vergangenen 30 Jahren viele historische Bauten gerettet und erhalten wurden. In Oldenburg gehören zu den neun geförderten Denkmalen das Degode-Haus, die Lambertikirche, die Preußische Gesandtschaft und das Herzogliche Mausoleum. Möglich wurde die beeindruckende Hilfsaktion für die Baukultur in Deutschland durch individuelle Zuwendungen und Erträge aus  Treuhandstiftungen in der DSD und Lotterien. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über eine halbe Milliarde Euro für über 11.000 Einzelmaßnahmen einsetzen. Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen bei der Bewahrung der vielfältigen und regionaltypischen Denkmallandschaften.
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Bühnen-Poeten schmücken sich mit fremden Federn

29.09.2018 20:22 Uhr

Themen-Poetry Slam im Wilhelm13 mit Gaststar Tobi Katze am 19. Oktober

Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 19. Oktober, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 (Leo-Trepp-Straße 13). Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz, Gerrit Wilanek und Tobi Katze im doppelten Wortsinn mit fremden Federn. Tobi Katze aus Dortmund ist als Gast-Poet dabei. Er schreibt Kurzgeschichten, Essays, Gedichte und Drehbücher. Seine mitreißenden Bühnenshows brachten ihm bereits den Bielefelder Kabarettpreis ein. 2015 erschien sein Debütroman „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ im Rowohlt Verlag und 2017 sein neues Buch „Immer schön die Ballons halten“.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellen die Akteure sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Thema „Motto-Party“ geschrieben. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Indianer-Kopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken. Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besucherinnen und Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor. Jedes Jury-Mitglied erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im kommenden März. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe.
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Leutnant Edgar Stern auf Orient-Mission

29.09.2018 19:51 Uhr

Jakob Hein liest am 16. Oktober in der Reihe „Konstellationen“

Der aktuelle Roman des Schriftstellers Jakob Hein erzählt die wahre Geschichte des jüdischen Leutnants Edgar Stern, der 1914 eine als Zirkus getarnte Truppe muslimischer Gefangener nach Konstantinopel schmuggelte. Am Dienstag, 16. Oktober, stellt Jakob Hein sein Buch „Die Orient-Mission des Leutnant Stern“ in der Reihe „Konstellationen“ des Literaturbüros Oldenburg vor und spricht mit dem Historiker Michael Sommer. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Für den Protagonisten Edgar Stern ist der Gedanke, dass in nur wenigen Wochen der Krieg ausbricht, unvorstellbar. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass er der Hauptakteur eines aberwitzigen Plans der deutschen Militärführung werden würde: Wenn es gelänge, dass der türkische Sultan für das befreundete Deutsche Reich den Dschihad ausruft und sich daraufhin alle Muslime – vor allem die in den Kolonien – gegen die britischen und französischen Gegner erheben, müsste die Schlacht schnell entschieden sein. Um den Sultan als Verbündeten zu gewinnen, will man einige muslimische Kriegsgefangene feierlich in Konstantinopel freilassen. Doch dazu müssen sie möglichst unauffällig durch halb Europa geschleust werden.

Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker, Arzt und lebt in Berlin. Sein Roman „Herr Jensen steigt aus“ (2006) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. 2017 wurde in der ARD die Komödie „Zwei Bauern und kein Land“ ausgestrahlt, für die Hein das Drehbuch mitverfasst hatte.

Die Veranstaltungsreihe wird als Bestandteil der Aktivitäten zum 25-jährigen Jubiläum des Literaturbüros von der Stiftung Niedersachsen gefördert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Neues Programmheft des inForum

29.09.2018 19:47 Uhr

Veranstaltungen von Oktober bis März im Überblick

Seit Freitag, 28. September, gibt es das neue Programmheft des inForum. Anmeldungen werden ab Montag, 1. Oktober, um 10 Uhr entgegengenommen.

Das neue Programmheft gibt einen Überblick über das gesamten Kurs- und Veranstaltungsangebot für Oktober 2018 bis März 2019. Interessierte können es sich in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Peterstraße 3, abholen. Unter www.oldenburg.de/inforum kann es ebenfalls eingesehen werden.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab dem 1. Oktober um 10 Uhr möglich. Interessierte können zwischen der telefonischen und der Online-Anmeldung wählen. Telefonisch nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg ab dem Anmeldestart Anmeldungen unter 0441 235-4444 entgegen. Unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung steht dann auch ein Formular zur Verfügung, mit dem man sich für alle Angebote anmelden kann.
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3.300 Euro für Onlineberatung

25.09.2018 21:59 Uhr

Wildwasser freut sich über großzügige Spende

Oldenburger Gastronomen vom Florian, Ratskeller, Mamma Mia, Eiscafé Centrale  San Marco, Caldero sowie der Celona Bar und das Kranich organisierten dieses Jahr zum dritten Mal wieder die gut besuchte Konzertreihe „Summer in the City“ auf dem Rathaus Markt in Oldenburg.
Die Überschüsse aus dem Getränkeverkauf an den Ständen wurden erneut an Wildwasser Oldenburg und die Elterninitiative krebskranker Kinder gespendet.

Wir verwenden die Spende für unsere Onlineberatung, die ausschließlich durch Spenden finanziert wird.
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„App des Monats“ in der Kinderbibliothek

25.09.2018 20:24 Uhr

Veranstaltung für Kinder und Eltern zum Thema Medienerziehung

Die Mediennutzung von Kindern ändert sich rasant und stellt viele Eltern vor neue Herausforderungen. Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 3, bietet deshalb ein neues Veranstaltungsformat für Kinder ab sechs Jahren und deren Eltern an. Medienpädagoge Hannes Meiners wird am Donnerstag, 27. September, ab 15.30 Uhr mit den Kindern die „App des Monats“ testen. Während die Kinder die App nach einer kurzen Vorstellung eigenständig nutzen, sind Eltern herzlich eingeladen, Fragen rund um das Thema „Medienerziehung“ zu stellen. Dabei werden Tipps gegeben, anhand welcher Quellen sich Eltern orientieren können, um passende mediale Inhalte für ihre Kinder zu finden. Die Veranstaltung dauert 30 bis 45 Minuten.
 
 Weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden
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Rund um den Apfel ...

25.09.2018 20:20 Uhr

Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren

Am Samstag, den 6. Oktober lädt das Landesmuseum Natur und Mensch  Oldenburg in Kooperation mit dem Schlossgarten zu einem Workshop „Rund um den Apfel“ ein. Unter Anleitung von Dr. Maria Will können Kinder von 6 bis 10 Jahren können aus Äpfeln selbst Saft herstellen und anschließend Apfelgesichter gestalten. Der Workshop findet von 14 - 16 Uhr im Schlossgarten Oldenburg statt. Treffpunkt ist vor dem Küchengarten. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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„Hostel“: Installation im Pulverturm bis 14. Oktober verlängert

23.09.2018 12:52 Uhr
Die Installation „Hostel“  von Stefan Panhans, die zurzeit im historischen Oldenburger Pulverturm zu sehen ist, wird verlängert und ist nun bis Sonntag, 14. Oktober, zu erleben. Die eigens für das Edith-Russ-Haus entwickelte Videoinstallation ist eine vierteilige Mini-Serie – ein Crossover zwischen fiktiver Doku-Soap und Gameshow in einem ausgebuchten und vollgepackten Hostelzimmer. Stefan Panhans untersucht darin die populäre Kultur mit besonderem Fokus auf das – alle Lebensbereiche immer stärker durchwirkende – Digitale, etwa die sozialen Medien und die Ästhetik der Computerspielwelten, aber auch deren Interaktion und Rückwirkungen auf die analoge Welt: Körper, Sprache und Verhalten, die gesamte Identitätsbildung. 

Der Pulverturm ist freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Zur Oldenburger Nacht der Museen am Samstag, 22. September, ist die Installation bis 24 Uhr zu sehen.
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Verwaltung will Unfallschwerpunkt entschärfen

19.09.2018 08:49 Uhr

Nelkenstraße: Einmündung zur Heiligengeiststraße wird für Kfz-Verkehr gesperrt

Aus der Nelkenstraße wird künftig kein Einbiegen auf die Heiligengeiststraße mehr möglich sein: Die Stadtverwaltung will den unübersichtlichen Einmündungsbereich kurzfristig für den Kfz-Verkehr sperren. Mit dieser Maßnahme, die versuchsweise für die Dauer eines Jahres gelten soll und auf Empfehlung der Verkehrsunfallkommission umgesetzt wird, möchte das Verkehrsamt einen Unfallschwerpunkt entschärfen. Darüber informierte die Verwaltung am Montag, 17. September, im Verkehrsausschuss. Für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge soll eine Durchfahrmöglichkeit erhalten bleiben.

In den vergangenen Jahren war es an dem Verkehrsknoten Nelkenstraße/Heiligengeiststraße wiederholt zu Unfällen mit verletzten Radfahrenden gekommen – in einem Fall im Jahr 2013 sogar mit tödlichem Ausgang. Von 2012 bis einschließlich 2017 hatte die Polizei für diesen Bereich insgesamt 20 Verkehrsunfälle verzeichnet. In 19 Fällen waren Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligt. Zu Konflikten kommt es, wenn der Verkehr, der aus der Nelkenstraße Richtung stadteinwärts auf die Heiligengeiststraße einbiegt, auf den Radverkehr trifft, der in diesem Bereich in beiden Fahrtrichtungen bevorrechtigt ist.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden in den vergangenen Jahren verschiedene verkehrsrechtliche Maßnahmen angeordnet, zum Beispiel das Roteinfärben der Radverkehrsfurt mit Piktogrammen und Richtungspfeilen für den Radverkehr sowie das Aufstellen von beidseitigen Stopp-Schildern mit großen Zusatzzeichen „Radfahrer kreuzt von links und rechts“. Nachdem diese Maßnahmen zunächst zu einem Rückgang der Unfallzahlen geführt hatten, wurde im Jahr 2017 wieder ein deutlicher Anstieg von Unfällen mit verletzten Radfahrern registriert. Ursache sind die eingeschränkten Sichtverhältnisse für den Abbiegeverkehr durch die Bebauung und die schräg verlaufenden Wartepositionen. Außerdem ergeben sich aufgrund des erheblichen Kfz- und Radverkehrsaufkommens in der Heiligengeiststraße ohnehin nur geringe Verkehrslücken.

Bei einer am 23. November 2017 vorgenommenen Verkehrszählung wurde festgestellt, dass etwa 7.500 Radfahrende am Tag den Zweirichtungsradweg über den Einmündungsbereich der Nelkenstraße befahren. In diesem Zeitraum wurden circa 380 Kraftfahrzeuge gezählt, die an dieser Stelle aus der Nelkenstraße auf die Heiligengeiststraße einbogen. Einige Fahrzeuge fuhren auch widerrechtlich von der Heiligengeiststraße in die hier gesperrte Nelkenstraße.
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Solange die Flügel tragen

17.09.2018 19:27 Uhr

Einstimmungsveranstaltung zu den 10. Zugvogeltagen

Am Dienstag, den 25. September um 19.00 Uhr  lädt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg in Kooperation mit dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu einer Einstimmungsveranstaltung zu den Zugvogeltagen: Inmitten der Dauerausstellung des Museums taucht Schauspieler Franz Fendt als Vogelfreund und Kulturforscher Adrian Fritz mit leidenschaftlicher Neugier ein in die wundervolle Welt der Zugvögel. Gewürzt mit Fakten, Bildern und Melodien folgt er spielerisch der großen Flugroute. 

Die „theatrale Liebeserklärung an die Marathonläufer der Luft“ haben der Bremer Schauspieler Franz Fendt und Frank Fuhrmann von der Jungen Landesbühne Wilhelmshaven entwickelt. Im Anschluss informiert  Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, zu der Veranstaltungsreihe „Zugvogeltage“ und lädt dazu ein, sie vom 13. bis 21. Oktober zu erleben. Der Eintritt kostet 6,50 €. Die Karten sind im Vorverkauf im Landesmuseum Natur und Mensch erhältlich.

Mehr Informationen zu den Zugvogeltagen: www.zugvogeltage.de
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Neue Kursleitungen für das inForum gesucht

14.09.2018 19:46 Uhr
Wer gerne ehrenamtlich arbeiten will, dem macht die Bildungseinrichtung inForum zahlreiche Angebote. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet Interessierten die Möglichkeit, als ehrenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter für das inForum eine eigene Gruppe aufzubauen. Besonders Sportangebote sind in Ergänzung zum bestehenden Programm erwünscht. Für die Kurse können Räumlichkeiten im PFL genutzt werden, zudem sind eine enge Begleitung durch die Fachstelle und ein kollegiales Miteinander garantiert.

Interessierte werden gebeten, sich ans inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zu wenden (Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Telefon 0441 235-2404, E-Mail inforum@stadt-oldenburg.de).
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Literarischer Abend zur Schönheit des Scheiterns

14.09.2018 19:44 Uhr

Neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia am 26. September im Wilhelm13

Die Oldenburger Slam-Poeten Annika Blanke und Christian Bruns präsentieren am Mittwoch, 26. September, in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Oldenburg eine neue Ausgabe der Lesebühne Metrophobia. Im Mittelpunkt aller Wort- und Musikbeiträge steht die Schönheit des Scheiterns. Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf über die E-Mail-Adresse ac@metrophobia.de sowie an der Abendkasse für 6 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu nutzen.

Weil Annika Blanke und Christian Bruns selbst bekennende Meister großer und kleiner Misserfolge sind, widmen die Gastgeber der Lesebühne Metrophobia dem Scheitern einen ganzen Abend. Sie berichten von lustigen Zwischenfällen, kuriosen Beinahe-Katastrophen und Momenten, in denen sich objektives Scheitern in einen subjektiven Sieg verwandelt – in einer Zeit, in der es für alles eine Bedienungsanleitung gibt, außer für das eigene Leben. Zusammen mit ihren Gästen aus Literatur und Musik fragen sie sich, warum der Drucker immer erst dann den Druckauftrag abbricht, wenn er alle Seiten pflichtbewusst ausgedruckt hat und wie eigentlich die Tastenkombination lautet, mit der sich am Abend die peinlichsten fünf Minuten des Tages entfernen lassen.

Als Gast für den literarischen Part ist der Neu-Oldenburger Mirko Gilster dabei. 2017 stand er im Finale der deutschsprachigen U20-Meisterschaften im Poetry Slam; 2016 gewann er die Niedersächsisch-Bremischen Poetry Slam-Landesmeisterschaften in Oldenburg.
 Der Oldenburger Singer-Songwriter Linc van Johnson ist musikalischer Gast. Der vokale Tausendsassa schreckt vor keinem Genre zurück und überzeugt als humorvoller Entertainer mit seiner facettenreichen Stimme.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“, im März 2017 unter dem Titel „Neulich war gestern noch heute“ ein Sammelband mit ihren besten Bühnentexten und Kurzgeschichten. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams „Slamprodukt“.
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Herbstlicher Farbenrausch: Experimentelles Drucken am 28. September

14.09.2018 19:36 Uhr
Im Horst-Janssen-Museum zieht der Herbst ein: Der Workshop „Herbstlicher Farbenrausch: Experimentelles Drucken für Erwachsene“ findet am Freitag, 28. September, von 15.30 bis 18 Uhr statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können darin mit Blättern unterschiedlicher Form und Größe sowie leuchtenden Farben bunte Drucke oder Karten herstellen. Außerdem stehen außergewöhnliche Druckstöcke und Stempel zur Verfügung. Die Teilnahme kostet 20 Euro. 

Eine Anmeldung zum Workshop ist notwendig bis Freitag, 21. September, unter Telefon 0441 235-2891 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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„Hund, Katze, Maus“: Janssens Tierdarstellungen bis 18. November verlängert

14.09.2018 19:19 Uhr
Die Ausstellung „Hund, Katze, Maus. Tierdarstellungen von Horst Janssen aus der Sammlung“ wird verlängert und ist noch bis zum 18. November zu sehen. Die knapp 100 Exponate umfassen nicht nur grafische Arbeiten, sondern auch einige von Janssens Stofftieren und sogar eine tote Krähe. Die Ausstellung wird durch Werke der großzügigen Dauerleihgabe von Kerstin Schlüter, der ehemaligen Nachbarin und langjährigen Freundin Horst Janssens, bereichert, die sich erst seit einigen Monaten im Bestand des Horst-Janssen-Museums befinden.

Horst Janssen hat während seiner gesamten Schaffenszeit von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1995 vielfältige Geschöpfe – große und kleine, tote und lebendige, reale und fantasierte – zum Thema seiner Kunst gemacht. Er nutzt dazu das gesamte Spektrum seiner zeichnerischen und druckgrafischen Techniken und zeigt einen ganzen Zoo in seinen Holzschnitten, Radierungen, Lithographien, Aquarellen, Feder- oder auch Farbstiftzeichnungen.
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Ferienangebote für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek

12.09.2018 21:50 Uhr
In den Herbstferien (1. bis 12. Oktober) gibt es ein vielfältiges Veranstaltungsangebot für Jugendliche und Kinder in der Stadtbibliothek Oldenburg. Für Jugendliche werden in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, zwei Mangaworkshops sowie die #GameTime angeboten. Kinder dürfen sich auf eine Bastelaktion in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1 freuen.

Manga-Fans ab zwölf Jahren können in der Stadtbibliothek im PFL von Künstlerin Yingshu Shi mehr zum japanischen Zeichenstil lernen. Ziel ist es, eine eigene Manga-Figur zu zeichnen: von Kopf und Gesicht bis zur Gestaltung eines ganzen Charakters. Dafür sind zwei Termine angesetzt: Am Donnertag, 4. Oktober, sind alle Anfänger und am Freitag, 5. Oktober, alle Fortgeschrittenen jeweils von 14 bis 16 Uhr herzlich eingeladen. Die Teilnahme an beiden Terminen ist aufgrund der begrenzten Plätze nicht möglich. Eine Anmeldung ist daher per Telefon unter 0441 235-3022 oder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek im PFL notwendig.

Freunde von Videospielen ab zwölf Jahren können sich für die #GameTime anmelden. Der kostenlose Gaming-Abend in der Stadtbibliothek im PFL findet am Mittwoch, 10. Oktober, von 18 bis 23 Uhr statt. Es werden jeweils zwei Konsolen der Wii U und PlayStation 4 aufgebaut sein, an denen alle Spiele aus dem Bestand der Stadtbibliothek miteinander und gegeneinander gespielt werden können. Dazu gibt es kostenlose Snacks und Getränke. Auch hier wird um eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3022 oder direkt in der Stadtbibliothek im PFL gebeten.

Für die jüngeren Gäste wird eine Bastelaktion in der Kinderbibliothek am PFL angeboten. Unter Anleitung von Lena Hübner können Kinder ab 4 Jahren am Montag, 8. Oktober, um 11.30 Uhr in der Kinderbibliothek herbstliche Windlichter basteln. Es wird eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-2893 oder direkt in der Kinderbibliothek benötigt.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Parking Day am 21. September

12.09.2018 21:45 Uhr
Am 21. September richten die Ortsgruppe Oldenburg von Greenpeace, die Critical Mass Oldenburg und der ADFC Oldenburg gemeinsam den diesjährigen Parking Day aus. Damit soll auf den Platzverbrauch durch PKWs aufmerksam gemacht werden. 

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche, weltweite, politische Kunstaktion, die alle Bürger*innen einlädt, Parkplätze kreativ in öffentliche PARKs zu verwandeln und so denjenigen öffentlichen Raum aufzuwerten, der sonst von parkenden Autos eingenommen wird. Hierfür treffen die Teilnehmer*innen sich am 21.09.2016 ab 12 Uhr an den Parkplätzen des Schlossplatzes. Dort werden sie auswählte Parkplätze einnehmen. Für viele Stadtbewohner*innen, ob nun zu Fuß, mit dem Rad, im Rollstuhl oder im Kinderwagen unterwegs, wird der Raum, in dem sie sich sicher, ungestresst und gerne bewegen durch den zunehmenden KFZ-Verkehr in unseren Städten und den damit zusammenhängendem Platzverbrauch durch Parkplätze immer kleiner und unattraktiver. Einige Menschen stellen sich mittlerweile die Frage, wem eigentlich der öffentliche Raum gehört, in dem wir uns täglich bewegen, und ob dieser eigentlich sinnvoll genutzt wird. Aus diesem Grund lautet der diesjährige Slogan der Veranstaltung auch: „Städte für Menschen, nicht für Autos“.

Dazu sind alle OldenburgerInnen herzlich eingeladen, mehrere Parkplätze kreativ umzugestalten, um so den hohen Platzverbrauch des Autos in unseren Städten zu visualisieren und aufzuzeigen, dass man den öffentlichen Stadtraum auch anders nutzen könnte, als große Teile dem Abstellen von (privaten) KFZ vorzuhalten. Diese „Umgestaltung“ kann z.B. eine kleine Spielwiese, Leseecke, „Wohnzimmer“, Grünfläche oder auch Fahrradwerkstatt sein und soll dem Stadtraum somit kurzzeitig ein anderes Gesicht geben – der Fantasie der „Raumgestalter“ sind dabei keine Grenzen gesetzt.
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Neue Hörstation im Lappan

10.09.2018 18:02 Uhr

Mit Anna und Alex auf Zeitreise durch Oldenburg

Alle kennen ihn: den Lappan. Der markante Backsteinturm am Anfang der Fußgängerzone. Für die Oldenburger ist er Wahrzeichen und für Touristen eine Sehenswürdigkeit und ein Orientierungspunkt in der Innenstadt. Er ist nicht nur das neue Zuhause der Touristinfo Oldenburg, sondern er hat auch eine lange und bewegte Geschichte: Im Mittelalter erbaut, erlebte er die Reformation und den großen Stadtbrand, entkam mehrmals dem Abriss und wurde oft umgebaut. Anlässlich des Einzuges der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) mit der Touristinfo wurde nun pünktlich zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 eine Hörstation aufgebaut, die ab sofort im Eingang zur Oldenburg-Info, im Turm, steht.

„Der Lappan ist eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauten Oldenburgs. Und deshalb war auch von Anfang an klar, dass die Geschichte dieses denkmalgeschützten Bauwerks auf ganz besondere Art und Weise vermittelt werden muss. Was eignet sich dafür besser, als die Menschen über ihre auditiven Sinne anzusprechen“, erklärt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM.

Das Hörstück zur Geschichte des Lappan ist nicht nur ein Stück über das Gebäude, sondern veranschaulicht, was in rund 670 Jahren Oldenburger Stadtgeschichte so passiert ist. Es nimmt die interessierten Zuhörer mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. Anna und Alex sind die beiden Figuren, zwei „Reiseführer“, die nicht nur alles über den Lappan erzählen, sondern Euch auch die ein oder andere wichtige Persönlichkeit vorstellen, die mit dem Turm zu tun hatte. Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung „Tag des offenen Denkmals“ können die Besucher kommenden Sonntag im Eingangsbereich über drei Kopfhörer oder einen Lautsprecher Anna und Alex lauschen und mehr über den Lappan und die Stadtgeschichte hören.

Als Sprecherinnen und Sprecher haben Annika Blanke (Slam-Poetin und Wortakrobatin), Linc van Johnson (Sänger und Songwriter), Kai Janßen (Schauspieler am Theater Unikum), Merle Strudthoff (Sängerin und Hörspielmacherin) und Julia Makowski (Redakteurin) mitgewirkt. Das Hörspiel geschrieben, produziert und darin mitgesprochen hat Steffen Pilney in Kooperation mit der OTM. Steffen Pilney lebt seit Beginn seines Studiums in Oldenburg. Der gebürtige Ostfriese schreibt und produziert in seiner Freizeit Hörspiele. Sein Erstlingswerk „Tod auf der Kegelbahn“ entstand 2016 im Rahmen des Masterprogramms „Integrated Media“ an der Universität Oldenburg.
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Schmetterlinge im und vorm Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

10.09.2018 17:56 Uhr

LzO fördert die Bearbeitung der Insektensammlung des Landesmuseums Natur und Mensch

„Wir sind froh darüber, dass wir Förderer wie die LzO immer wieder für Projekte an unserer Seite haben“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Die LzO unterstützte das Landesmuseum bei der Anschaffung moderner, den heutigen Standards entsprechenden Sammlungsschränke und -kästen zum dauerhaften Erhalt der historischen Insektensammlungen. Als „Nebenprodukt“ des „Umzugs“ der historischen Schmetterlingspräparate in die neuen Kästen wurden die Exemplare neu bestimmt und nach Arten sortiert. Diese Forschung wird als Prozess im Eingangsbereich des Museums unter dem Titel „Sammlung als Grundlage unserer Forschung“ in einer Vitrine gezeigt.
 

Um aber auch den lebenden Insekten in der Stadt zu helfen und die Artenvielfalt zu erhalten, hat das Museum eine Schmetterlingswiese angelegt. Damit zeigt es, wie jeder und jede mit wenig Aufwand einen Beitrag leisten kann. Denn Schafgarbe, Wilde Möhre und Co. bieten ein reiches Nahrungsangebot für Falter und Raupen. Die Wiese wurde im Herbst 2016 in Kooperation mit der Schmetterlings-AG des NABU Oldenburg angelegt. Seit diesem Sommer wird das ganze Rasenstück rund um die Daphne-Skulptur im Sinne der heimischen Insekten „gepflegt“, d.h. nur noch selten gemäht und nicht mehr gedüngt. 

Der Wildwuchs vorm Landesmuseum Natur und Mensch hat also einen Zweck, der sich nun auch durch das, ebenfalls mit finanzieller Unterstützung der LzO, neu aufgestellte Schild erklärt. 
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InForum verlängert „Offene Fenster“

05.09.2018 21:44 Uhr

Ausstellung von Dmitry Gontarenko läuft noch bis 28. September

Die kommunale Kultur- und Bildungseinrichtung „inForum“ der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement verlängert die Ausstellung des Künstlers Dmitry Gontarenko im Rahmen des Kunstprojekts „Offene Fenster“ bis Freitag, 28. September. Die Werke des sibirischen Grafikers sind in den Fluren der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement/inForum im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, zu sehen.
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Sing das Ding! – Die Mitsing-Party ohne Fremdschämfaktor

05.09.2018 21:28 Uhr
Am Mittwoch, 19. September findet ab 19:00 Uhr endlich wieder die beliebte Mitsing-Party „Sing Das Ding!“ nach der langen Sommerpause statt.

Immer mehr Menschen haben Spaß daran selber zu singen, dies aber nicht allein tun zu müssen. Und so erfreut sich die Cadillac-Veranstaltung „Sing das Ding!“ immer größerer Beliebtheit bei Teenagern, Studenten, Young- und Oldtimern und auch ganzen Familien.

Der Name lässt erahnen worum es sich handelt, eine große Menge versammelt sich um gemeinsam mit zwei ambitionierten Musikern zu singen!

Diese zwei Musiker sind Marco Neumann und Marcus Friedeberg, welche bereits seit mehreren Jahren gemeinsam in der Formation Off Limits unterwegs sind  und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben. Sie führen die begeisterten Mitsinger mit Humor und Geschichten zu den Songs durch den Abend, begleiten viele Lieder mit diversen Instrumenten und geben auch den einen oder anderen Tipp, wie man noch mehr aus der eigenen Stimme „rausholen“ kann.

Bei „Sing das Ding!“ werden Stücke aus den verschiedensten Genres, vorzugsweise aus den Bereichen Rock, Pop, Irish-Folk, Charts und natürlich vielen Party-Klassikern gesungen. So treffen beispielsweise Songs von Ed Sheeran auf AC/DC oder von Depeche Mode auf Schandmaul, oder von U2 auf Pharrell Williams, oder die Ärzte auf The Who. Auf Volksmusik und Schlager wird hier zwar bewusst verzichtet, allerdings schleicht sich dennoch der eine oder andere Kult-Song ein, wenn es von den Mitsingenden gewünscht wird.

Die Texte der Lieder werden via Beamer an eine 4x4 Meter große Leinwand projiziert, und sind somit für jeden Mitsänger gut lesbar.

Es macht einfach Spaß  gemeinsam in der großen Gruppe lauthals zu singen – Egal ob Profisänger oder Anfänger, es ist egal, denn es geht einzig und allein um den Spaß! Singen ist expressiv, befreiend und lässt gelegentlich auch einfach mal Dampf ab. Das Beste an „Sing das Ding!“ ist, dass man nicht alleine unter der Dusche Zuhause singt sondern mit vielen anderen begeisterten Mitsinger/innen „alles raus lassen“ kann.

Songvorschläge werden gerne über Facebook in der Veranstaltung „Sing das Ding!“ angenommen, ansonsten kann man auch Songwünsche an das Cadillac senden unter cadillac@stadt-oldenburg.de

Am Mittwoch, den 19. September ab 19:00 Uhr startet „Sing Das Ding!“  in diesem Monat. Die nächsten Termine kann man bei Facebook finden und auf der Homepage des Cadillac unter www.cadillac.oldenburg.de

Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse zu einem Preis von nur 6 Euro. 
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Drum-Workshop im Cadillac mit Schlagzeuger Manni von Bohr

05.09.2018 20:59 Uhr
Am 30. September um 17:00 Uhr wird die Schlagzeug-Legende Manni von Bohr im großen Saal des Cadillac einen exklusiven Schlagzeug-Workshop geben.

Manni von Bohr, Deutschland ?s »Pope of Drumming«, wie ihn das US- Drummer-Magazin »Modern Drummer« im Interview betitelte, ist eine bekannte und hoch geschätzte Persönlichkeit der deutschen Musikszene. Als Chefredakteur der Schlagzeugfachzeitschrift »drums&percussion« ist er nicht nur mit einem der größten Fachmagazine inhaltlich und thematisch verbunden, sondern verfügt als Drummer, Lehrer und Autor von Lehr-DVDs und -Büchern ein fundamentales Wissen und reichen Erfahrungsschatz über das Instrument Schlagzeug, über Drummer, Drumsounds, Stimmtechniken, Mikrofonierung und Recording-Techniken. Er spielt auf über 250 CD- und DVD-Produktionen und besitzt sein eigenes Tonstudio, in dem er unter anderem die Playalong-CD für das »drums&percussion«-Fachmagazin produziert und sämtliche Drums selbst eintrommelt.

Beim Thema »Drumsound« gilt er als Koryphäe. Nach dem Motto: »Die Basis sämtlicher Grooves und Musik liegt in der Sound-Qualität«, entwickelte und verfeinerte er Stimmtechniken, um den Sound des akustischen Drumsets zu optimieren. Seine Erfahrungen und Tipps gibt er weiter bei Workshops, Clinics und Drum-Events sowie unter anderem auch auf seiner Lehr-DVD »Master Your Drumsound«
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Landesbibliothek Oldenburg präsentiert zwei Parallelausstellungen

04.09.2018 20:49 Uhr
Am 5. September um 19.00 Uhr werden in der Landesbibliothek Oldenburg zwei Ausstel­lungen eröffnet, die sich beide mit dem Erhalt von Kulturgut beschäftigen: "Seht, welch kostbares Erbe!", die Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über Baudenkmale in Deutschland, und die Ausstellung „Bücherschätze bewahren! Sammlungen in der Landesbibliothek Oldenburg“.

Die Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zeigt die gewaltigen Anstrengungen, mit denen in den vergangenen 30 Jahren viele historische Bauten gerettet und erhalten wurden. In Oldenburg gehören zu den neun geförderten Denkmalen das Degode-Haus, die Lambertikirche, die Preußische Gesandtschaft und das Herzogliche Mausoleum. Möglich wurde die beeindruckende Hilfsaktion für die Baukultur in Deutschland durch individuelle Zuwendungen und Erträge aus  Treuhandstiftungen in der DSD und Lotterien. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über eine halbe Milliarde Euro für über 11.000 Einzelmaßnahmen einsetzen. Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen bei der Bewahrung der vielfältigen und regionaltypischen Denkmallandschaften.

Außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement gibt es im Oldenburger Land aber nicht nur für Baudenkmale, sondern auch für die Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes: Seit 2004 die „Aktion Buch in Not“ von der Landesbibliothek Oldenburg ins Leben gerufen wurde, kamen fast 75.000 Euro an privaten Spenden für die Restaurierung wertvoller, vom Verfall bedrohter Bücher zusammen. Mit der Ausstellung „Bücherschätze bewahren!“ präsentiert die Landesbibliothek Beispiele des einzigartigen Kulturerbes, das sie in ihren Mauern aufbewahrt. Die Ausstellung stellt acht kostbare historische Büchersammlungen vor, die auf Remmer von Seediek (um 1500-1557), Johann Ludwig von Anhalt-Zerbst (1688-1749), Georg Friedrich Brandes (1719-1791), Johann Samuel Neumann (1744-1791), Georg Anton Gramberg (1744-1818) und Christian Ludwig Runde (1773-1849) zurückgehen, sowie die Bibliotheken der Großherzogliche Militärschule und des Alten Gymnasiums Oldenburg. Auch einige Karten aus der neu erworbenen Sammlung von Lutz Albers sind zu sehen. Ein besonders exquisiter Schatz ist die Bilderhandschrift des Oldenburger Sachsenspiegels aus dem Jahr 1336. Sie wird aufgrund ihres Alters nur zwischen dem 20. September und 20. Oktober ausgestellt. Wie viele Bauten benötigen auch alte Bücher weiterhin dringend Hilfe, um sie der nächsten Generation erhalten zu können.

Bei der Ausstellungseröffnung am 5. September um 19.00 Uhr sprechen Petra Averbeck (Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg), Corinna Roeder (Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg) und Dörte Lossin (Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz). Führungen werden zu beiden Ausstellungen angeboten. Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September wird die Landesbibliothek ausnahmsweise von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet haben.

„Seht, welch kostbares Erbe!“ Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
– Ausstellung vom 6. September bis 6. Oktober 2018
– Führungen am 14.09. und 28.09., jeweils um 17.00 Uhr
– Sonderöffnung zum Tag des offenen Denkmals am 09.09., 13.00-17.00 Uhr

Bücherschätze bewahren! Sammlungen in der Landesbibliothek Oldenburg
– Ausstellung vom 6. September bis 20. Oktober 2018
– Einführung zur Bilderhandschrift des Oldenburger Sachsenspiegels am 20.09. um 19.00 Uhr. Anschließend wird die Handschrift bis einschließlich 20. Oktober präsentiert.
– Führungen am 09.09. um 14.00 Uhr und am 12.10. um 17.00 Uhr

Sonderöffnung zum Tag des offenen Denkmals am 09.09., 13.00-17.00 Uhr

Eröffnung beider Ausstellungen
Mittwoch, 5.09.2018, 19.00 Uhr, mit Petra Averbeck (Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg), Corinna Roeder (Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg) und Dörte Lossin (Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz)

Öffnungszeiten
Mo–Fr 10–19 Uhr und Sa 9–12 Uhr. Eintritt frei.
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Angebot zum Weltalphabetisierungstag

01.09.2018 20:57 Uhr

Infostand der ABC-Selbsthilfegruppe in der Stadtbibliothek

Die Stadt Oldenburg macht ein kostenloses Angebot zum Weltalphabetisierungstag am 8. September. Dann ist die ABC-Selbsthilfegruppe aus Oldenburg von 11 bis 14 Uhr mit einem Informationsstand zu Gast in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3. Sie gibt Auskünfte über das Leben mit Leseschwäche.

Die ABC-Selbsthilfegruppe ist eine Gruppe für Erwachsene, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Ihr Ziel ist es, anderen Mut und Selbstbewusstsein zu geben, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Fragen zum Thema können im offenen Gespräch gestellt werden.

Weitere Informationen zur ABC-Selbsthilfegruppe sind unter www.abc-selbsthilfegruppe.de zu finden.
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Bauarbeiten am Dach des Cadillac abgeschlossen

01.09.2018 20:44 Uhr

Ab September wieder Veranstaltungen im Jugendkulturzentrum

Die Bauarbeiten am Dach des Veranstaltungssaals des Jugendzentrums Cadillac wurden planmäßig abgeschlossen. In den vergangenen Wochen bekam das Dach eine neue Haut und eine neue Dämmung, die Lüftungsanlage wurde mit einem neuen, rund 50 Zentimeter hohen Tragwerk aufgesockelt.

Im Saal selbst hängt nun eine neue Akustik-Decke sowie eine rundum erneuerte Beleuchtung. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich wie geplant auf rund 250.000 Euro.

Pünktlich zum Stadtfest am Donnerstagabend, 30. August, ist der Parkplatz Am Festungsgraben wieder vollständig freigegeben, der teilweise für die Baufahrzeuge abgesperrt war. Ab der ersten Septemberwoche beginnt das Programm im Cadillac in der Huntestraße 4a wie geplant. Ein erstes Highlight ist die Party „Love never dies“ am Samstag, 8. September, das erste Konzert spielen „The DOORS of Perception“ am 21. September.
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Feierabend-Lettering für Fortgeschrittene

22.08.2018 22:05 Uhr

Erster Workshop-Abend am 29. August

Am Mittwoch, 29. August, lädt das Horst-Janssen-Museum wieder Lettering-Begeisterte zum Feierabend-Workshop von 19 bis 21 Uhr ein. Der Termin ist der Auftakt im Block „Lettering Kompositionen“ der Workshop-Reihe, die beiden Folgetermine sind wieder mittwochs, am 12. und 26. September, zur gleichen Uhrzeit. Den Workshop leitet die Kunstpädagogin Melanie Robinet alias Fräulein Süßholz. Das Format richtet sich an alle Fortgeschrittenen des Brush- und Handletterings, die bereits ein erstes Alphabet beherrschen. Es werden unterschiedliche Materialien, aber auch technische und illustrative Themen bearbeitet. Mitzubringen sind eigene Stifte, alle anderen Materialien wie Papier und Übungsblätter werden gestellt.

Eine Anmeldung ist notwendig bis Dienstag, 28. August, telefonisch unter 0441 235-2891 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Kleinstadtmilieu literarisch in Szene gesetzt

17.08.2018 20:15 Uhr

Christoph Jehlicka mit Roman „Das Lied vom Ende“ im Wilhelm13

Christoph Jehlickas Roman „Das Lied vom Ende“ ist ein vielschichtiges, tragikomisches Buch über die Abenteuer des Zusammenlebens. Am Mittwoch, 29. August, stellt er es im Programm des Literaturbüros vor. Die Lesung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr und wird von dem Literaturkritiker und Journalisten Stefan Mesch moderiert. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können beim Literaturbüro per Email unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 vorbestellt werden.

Der Roman Christoph Jehlickas kreist um ein menschliches Drama: In einer norddeutschen Kleinstadt tötet ein Mann seine Familie und anschließend sich selbst. Die ganze Stadt ist erschüttert und fragt sich, wie es zu dieser Schreckenstat kommen konnte. „Das Lied vom Ende“ ist ein Familienroman voller Tempo und Perspektivwechsel.

Christoph Jehlicka, 1983 in Delmenhorst geboren, wuchs in Niedersachsen auf und lebt heute in Hamburg. Dort studierte er Anglistik und Soziologie. An der Universität Hildesheim studierte er Literarisches Schreiben. Auch Stefan Mesch, geboren 1983 in Sinsheim (Baden) studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Heute arbeitet er als Literaturkritiker und Journalist für Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, Spiegel Online und den Berliner Tagesspiegel.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Prüfen, rufen, drücken – bis der Arzt kommt

10.08.2018 20:28 Uhr

Erste Hilfe: Aktionstag auf dem Schlossplatz macht Mut, in Notfällen beherzt einzugreifen

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Mut machen, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen beherzt zu helfen, wollen Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, Feuerwehr Oldenburg, Großleitstelle Oldenburger Land, Deutsches Rotes Kreuz (Kreisverband Oldenburg-Stadt), Polizei Oldenburg und Klinikum Oldenburg. In einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Oldenburg rettet Leben“ legen sie den Fokus auf das Thema Wiederbelebung. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine sechswöchige Kampagne. Höhepunkt ist der Aktionstag am Samstag, 18. August, von 11 bis 15 Uhr auf dem Schlossplatz.

Prüfen, rufen, drücken: Wer sich diese drei Worte einprägt, ist als Ersthelfer gut gewappnet. Sich vergewissern, ob ein bewusstlos zusammengebrochener Mensch noch atmet, dann unter 112 den Notruf alarmieren und, wenn nötig, mit der Reanimation beginnen – das sind die drei Schritte der Wiederbelebung. Doch nur Wenige starten in einer Notsituation tatsächlich die Rettungskette – oftmals aus Angst, etwas falsch zu machen, oder aus Unwissenheit in Erster Hilfe. „Der einzige Fehler ist aber, nichts zu tun“, sagt Stefan Thate, Rettungsdienst-Leiter der Feuerwehr Oldenburg.

Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses. Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn. Eine sofortige Herzdruckmassage kann Leben retten. „Deshalb ist es wichtig, dass Laien mit den Wiederbelebungsmaßnahmen anfangen, solange der Rettungsdienst noch unterwegs ist“, betont Stefan Thate. Genau dafür wirbt die Kampagne „Oldenburg rettet Leben“.

Beim Aktionstag am Samstag, 18. August, bauen die Akteure eine Großleinwand, Rettungs- und Aktionsflächen, Erlebnis-Pavillons, den Überschlagsimulator der Polizei und einen 40-Tonnen-Kran mit Gondel auf dem Schlossplatz auf. Von 11 bis 15 Uhr werden spannende Mitmachaktionen zum Thema Lebensrettung angeboten. Experten-Teams zeigen, wie Laien in Notfällen sicher Erste Hilfe leisten können. Gemeinsam wird der „Lebensretter-Beat“ geübt. Den Rhythmus der Herzdruckmassage (in einer Geschwindigkeit von 100 Stößen pro Minute die Mitte des Brustbeins nach unten drücken) gibt beispielsweise gut das Lied „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees vor. Vorgestellt wird auch die Funktionsweise einer neuen Ersthelfer-App: Über diese Anwendung lässt sich nicht nur ein direkter Notruf absetzen, sondern sie gibt auch eine Kurzanleitung in Erster Hilfe zum Überbrücken der kritischen Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Damit Wiederbelebung im wahrsten Wortsinn Schule macht, rufen die Organisatoren die Schulen an diesem Tag zum Mitmachen auf: Beim Wettbewerb „Helden to go – Oldenburger Kids retten Leben“ können Schulklassen nicht nur zeigen, dass Wiederbelebung kinderleicht ist, sondern auch Preise gewinnen. So werden Klassenbesuche bei der Polizei, der Feuerwehr, der Großleitstelle und der Nordwest-Zeitung ausgelobt. Außerdem gibt es Rettungswagen-Vorführungen, Erste-Hilfe-Rucksäcke und Fahrradhelme für die ganze Klasse zu gewinnen. Alle Teilnehmenden bekommen ein Zertifikat, eine Lebensretterweste und ein Eis. Begleitende Familienangehörige erhalten Gutscheine für den Oldenburger Herzcheck und Rabatt fürs Parkhaus. Auskünfte gibt es telefonisch unter 0441 403-2366 oder 0441 403-2230.

„Oldenburg rettet Leben“ ist bereits mit einer Medienkampagne in sozialen Netzwerken gestartet. Bekannte Gesichter aus Oldenburg, u. a.  das Gesangsduo Judith & Mel und Erste Stadträtin Silke Meyn, kommen in Kurzclips zu Wort und rufen dazu auf, Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen und

Ersthelfer zu  werden. In den Kinos Cine k und Casablanca wird mit einem Lebensretter-Kurzfilm für den Aktionstag geworben. Die Hamburger Medizinjournalistin und Filmautorin Kerstin Michaelis wird den Aktionstag moderieren. 

Mehr Informationen gibt es unter www.oldenburg-rettet-leben.de und www.einlebenretten.de.

Das Bühnenprogramm am Samstag, 18. August, auf dem Schlossplatz:  
  • 11 Uhr: Eröffnung mit besonderen Gästen
  • 11.15 Uhr: „Ich war klinisch tot!“ – Die Geschichte einer Rettung; Lebensretter und Geretteter im Interview
  • 11.30 Uhr: Schülerbands rocken den Schlossplatz
  • 12 Uhr: „Prüfen, rufen, drücken bis der Arzt kommt“ – Ohne Laienhilfe geht es nicht
  • 12.30 Uhr: „Ihr Einsatz bitte!“ – Wir üben zusammen den Lebensretter-Beat!
  • 13 Uhr: „Ich habe einfach gedrückt!“ – Wiederbelebung per Telefon
  • 13.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 5 bis 9 zeigen ihr Können
  • 14 Uhr: „Auf die Minute kommt es an!“ – Lebensretter-App im Test
  • 14.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 10 bis 13 wissen, wo’s lang geht
  • 15 Uhr: „Wir alle können Leben retten“ – Aufruf: 2020 brechen wir den Lebensretter-Rekord!
Themen-Pavillons:
  • Oldenburger Herzcheck
  • Sie haben‘s in der Hand: Herzdruckmassage beim Erwachsenen
  • Alle können es lernen: Wiederbelebung beim Kind
  • Stromstöße retten Leben – Training mit Laien-Defibrillatoren
  • Oldenburgs Notfall-App
  • Notfall 112 – Telefonreanimation
Programm auf den Aktionsflächen:
  • Wenn die Welt auf dem Kopf steht: Überschlagsimulator der Polizei
  • Herzdruckmassage: Üben Sie den Lebensretter-Beat!
  • Hoch hinaus: Auf dem 40-Tonnen-Kran nach Lebensrettern Ausschau halten
  • Kompakt, aber oho: Ein Rettungstransportwagen hat‘s in sich
  • Für kleine Lebensretter: RTW-Hüpfburg, Eiswagen und vieles mehr
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Neue Online-Ausstellung „Reise und Ferne“ entführt in den Süden

05.08.2018 19:16 Uhr

Theodor Francksen und die Reiselust anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs

„Reise und Ferne“ – so heißt die neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg. Bereits am 12. Mai fand ein umfangreicher Aktionstag unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer“ statt, der ebenso ganz im Zeichen der Reiselust stand. Jetzt folgt die Online-Ausstellung, die sich auf die in den Süden Europas führenden Spuren des Museumsstifters Theodor Francksen begibt und die aus seiner Italiensehnsucht entstandene Gemäldesammlung detailliert beleuchtet. Die Ausstellung ist unter folgendem Link zu finden: www.stadtmuseum-oldenburg.de/online-reise-und-ferne.

 

„Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018“, so Dr. Nicole Deufel, Leiterin des Amts für Museen Sammlungen und Kunsthäuser. „Die Europäische Kommission regte an, das Verbindende in unserem gemeinsamen europäischen Kulturerbe auszuloten und zu zeigen. Für uns im Stadtmuseum ist das einfach: Unser Museumsgründer Theodor Francksen reiste viel durch Frankreich und Italien. Er zog daraus auch viel Inspiration für die Sammlung, die wir heute noch im Stadtmuseum sehen können. Mit dem Thema ‚Reise und Ferne‘ stehen damit vor allem der Austausch und die Bewegung innerhalb Europas im Fokus.“

 

Zu entdecken gibt es viel: Eine Karte zeigt die Routen der Reisen nach Italien und Frankreich auf, die Theodor Francksen zwischen 1902 und 1906 unternommen hat. „Die vierte Reise von 1905 ist interaktiv gestaltet“, beschreibt Kristina Gerigk, wissenschaftliche Volontärin und Leiterin des Projekts. „Besucherinnen und Besucher der Online-Ausstellung können per Mausklick auf die einzelnen Reisestationen einen Einblick in Francksens Reiseerlebnisse und -eindrücke erhalten. Diese notierte er sorgfältig in seinem Tagebuch.“ Wer noch mehr über alles Gesehene und Erlebte sowie seine Reisebekanntschaften erfahren möchte, dem steht das gesamte Tagebuch zum freien Download zur Verfügung. Darüber hinaus zeigt die Online-Ausstellung eine Auswahl an Reisefotografien, in denen Francksen Landschaft, Architektur und Menschen als Erinnerung festhielt.

 

„Der zweite Teil der Online-Ausstellung widmet sich Gemälden italienischer Landschaften“, erklärt Kristina Gerigk. „Hier können die Besucherinnen und Besucher nicht nur etwas über die Maler, sondern auch einiges über die empfundene Sehnsucht nach dem Süden in der Kunst- und Kulturgeschichte erfahren.“ Begeistert von Italien, gab Theodor Francksen sogar beim Oldenburger Maler Ludwig Fischbeck ein großes Landschaftsgemälde mit Blick auf den Golf von Neapel in Auftrag, das ihn in seiner Heimat an seine Reisen in die Ferne erinnern sollte.

 

Workshop
In Anlehnung an die Online-Ausstellung bietet das Stadtmuseum zudem am Freitag, 16. November, von 16 bis 20 Uhr einen Workshop an, bei dem sich Interessierte selbst an der Darstellung von Landschaften üben und ihre Urlaubserinnerungen in einem eigenen Gemälde festhalten können. Es wird um Anmeldung bis zum 9. November per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2886 gebeten.

 

Dank
Das Stadtmuseum Oldenburg bedankt sich ganz herzlich bei der Oldenburgischen Landesbank für die Unterstützung des Ausstellungsprojektes „Reise und Ferne“.
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Zwischen trockenen Pflanzen und exotischen Früchten

05.08.2018 18:58 Uhr

Studierende unterstützen die Sammlungserschließung im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Eine Kooperation des Landesmuseums Natur und Mensch mit der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg ermöglichte Studierenden einen seltenen Einblick in biologische Arbeitswelten.

 

Zwischen trockenen Pflanzen und exotischen Früchten lernten 14 Studierende der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg vom 31. Juli bis 1. August die naturkundlichen Sammlungen des Landesmuseums Natur und Mensch kennen. Ziel der Lehrveranstaltung der „AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen“ war es, einen Einblick in die historisch wertvollen botanischen Sammlungen des Museums zu bekommen und Forschungsfragen zu ausgewählten Sammlungen zu entwickeln. Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich dabei mit der Pflanzen- und Fruchtsammlung des Museums. In einem praktischen Teil montierten sie eine botanische Sammlung aus dem 20. Jahrhundert auf neue Bögen. Dadurch unterstützten die Studierenden die Erschließung des Herbariums am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.

 

„Um 12 Uhr haben die Studierenden bereits 156 Bögen montiert“ freuen sich die Dozenten Dr. Maria Will und Levent Can am zweiten Projekttag, „nachmittags werden sie dann in Kleinprojekten die Schmetterlingswiese vor dem Museum kartieren, Torfmoose für ein Biodiversitätsprojekt heraussuchen und die Zusammensetzung eines alten Apotheker-Herbariums erforschen.“.

 

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg öffnet regelmäßig seine Magazine für studentische Arbeiten und Projekte, sowohl im Bereich Naturkunde als auch in der Archäologie und Ethnologie. 
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Gleishalle: Gutachter sind weiterhin am Zug

01.08.2018 20:57 Uhr

Bahn und Stadt stellen erste Ergebnisse vor – Umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen nötig

Im Bemühen, die historische Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs zu erhalten, sind weiterhin Gutachter und Fachplaner am Zug. Darauf weisen Vertreter der Stadt Oldenburg und der Deutschen Bahn in einer gemeinsamen Erklärung hin. Darin bestätigen beide Seiten ausdrücklich die durch Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, während seines Besuches im Mai dieses Jahres im Oldenburger Rathaus signalisierte Zusammenarbeit und die derzeit laufende Ausarbeitung von Gutachten zur Sanierungsfähigkeit der Gleishalle. „Ich freue mich, dass wir nun bald Klarheit über die Möglichkeiten zum Erhalt der Gleishalle und den Sanierungsaufwand haben werden“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
 
 Auf Grundlage der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Oldenburg und der Deutschen Bahn wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben, um den aktuellen Zustand der Gleishalle feststellen zu können. Die Baugrundgutachten haben ergeben, dass sämtliche Fundamente mit so genannten Mikropfahlgründungen verstärkt werden müssen. Messungen haben die bereits im Vorfeld festgestellte „Schiefstellung“ der Gleishalle bestätigt. Diese Schäden unterliegen jedoch keiner bestimmten Systematik – die dokumentierten Setzungen, Verdrehungen und Stauchungen gelten in Anbetracht des Alters des mehr als 100 Jahre alten Bauwerks als normal.


Untersuchungen von im Frühjahr entnommenen Materialproben an den Beton-Dacheindeckungen, den Nieten und den Stahlträgern kommen zu dem Ergebnis, dass die Dacheindeckungen auf jeden Fall erneuert werden müssen. Die Stahlträger sind aus Flussstahl und nicht schweißgeeignet.
 Statische Berechnungen in Bezug auf die Urkonstruktion und den jetzigen Zustand der Halle haben ergeben, dass nach dem heute geltenden technischen Regelwerk die Halle nicht gebaut werden dürfte. Daher sind in jedem Fall sehr umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen an der Halle erforderlich.


In einem weiteren Schritt wird nun ein unabhängiger Sachverständiger Aussagen zu einer Sanierung der Halle sowie zu den Realisierungsmöglichkeiten treffen. Hierfür werden die statischen Berechnungen derzeit durch einen zertifizierten Prüfer beurteilt. Der von der Stadt eingesetzte Gutachter, das Büro HIG aus Köln, wird die Schlussfolgerungen der Bahn-Fachplaner nochmals kritisch prüfen. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der DB AG diesen konstruktiven Weg eingeschlagen haben“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.


Für dieses Projekt arbeitet die Deutsche Bahn erstmals mit der Methode BIM (Building Information Management). Bereits jetzt werden alle Untersuchungen und Ergebnisse in einem digitalen 3D- Modell festgehalten. In dieser Datenbank wurde die Gleishalle mit insgesamt 27 verschiedenen Bauteilen gespeichert. Jedes dieser Bauteile erhält spezifische Informationen und Vorschläge für eine Revitalisierung. Diese Vorschläge können der Ersatz des Bauteils, eine Verstärkung oder ein Korrosionsschutz sein. Somit ist es möglich, neben der Visualisierung gemeinsam mit den Fachvertretern der Stadt und des Landes die denkmalschutzrechtlichen Aspekte jeder Maßnahme im Einzelnen abzustimmen.


Voraussichtlich im Oktober werden Vertreter der Deutschen Bahn im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen über den aktuellen Stand berichten.
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Informationstafel klärt über Friedenssäule auf

01.08.2018 20:08 Uhr

Studentinnen recherchieren zum Denkmal am Friedensplatz

Die Oldenburger Friedenssäule auf dem Friedensplatz an der Ofener Straße ist um eine Informationstafel ergänzt worden. Seit Jahrzehnten ist dieses Oldenburger Denkmal immer wieder in der Diskussion.


Ursprünglich 1878 zur Erinnerung an die Oldenburger Opfer des deutsch-französischen Krieges 1870/71 aufgestellt, ist bis heute umstritten, ob es sich bei dieser Säule um eine Friedens- oder eine Siegessäule handelt. Diese Unklarheit resultiert vor allem aus der nicht mehr vorhandenen Bronze-Figur, die einst die Spitze der Säule zierte. Diese Figur, die als Friedensengel, aber auch als Viktoria, also als Siegesgöttin, betrachtet werden kann, wurde während des Zweiten Weltkriegs zur Metallgewinnung eingeschmolzen.


Eine Schautafel soll nun über die Geschichte und die divergierenden Vorstellungen über den Umgang mit dem Denkmal informieren. Mit zahlreichen Aufnahmen vom ursprünglichen Zustand und der Entwicklung der Säule sowie einem kurzen Informationstext lädt die Vitrine dazu ein, sich selbst mit der Historie vertraut zu machen. Mittlerweile steht die Säule nicht mehr nur für die Opfer des deutsch-französischen Krieges, sondern auch für eine sich im Laufe der Jahrzehnte wandelnde Erinnerungskultur.


Die Säule auf dem Friedensplatz ist das erste Denkmal, das um eine Informationsvitrine ergänzt wird. Sie ist Teil eines Projekts unter Federführung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg. Dabei verfassen Studentinnen der Carl von Ossietzky Universität unter Betreuung von Prof. Dr. Matthias Weber, Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, nach umfangreichen Recherchen Informationstexte zu verschiedenen Denkmälern. Die Ergebnisse sollen jeweils öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Projekt soll mit der Ringpfeilerhalle (Standort Kreuzung Hauptstraße und Prinzessinweg) fortgesetzt werden.
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Spirituelle Kunst im Kulturzentrum PFL

29.07.2018 22:56 Uhr

Ausstellung mit Computergrafiken von Dmitry Gontarenko

Die kommunale Kultur- und Bildungseinrichtung „inForum“ der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement zeigt ab Montag, 6. August, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Bilder aus dem Kunstprojekt „OFFENE FENSTER“ des Künstlers Dmitry Gontarenko.

Dmitry Gontarenko präsentiert Computergrafiken aus seinen Serien „Die visualisierten Musikphrasen“, „Waldmärchen“ und „Die Zeichen des Himmels“. Das spirituelle Kunstprojekt soll mit einer intensiven Farbgebung und Detailgenauigkeit die geistigen Aspekte des Lebens visualisieren.

Der 1956 geborene Gontarenko stammt aus Omsk (Sibirien), Russland. Nach seinem Kunststudium in Omsk und Swerdlowsk beteiligte er sich an verschiedenen Ausstellungen in den sibirischen Städten Omsk, Tomsk und Novosibirsk. Seit 1996 lebt er in Oldenburg und arbeitet als freischaffender Künstler.

Die Ausstellung ist bis Anfang September in den Fluren der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement/inForum im PFL werktags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder unter der Telefonnummer 0441 235-2781.
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Fünf Bühnen-Poeten schmücken sich mit fremden Federn

29.07.2018 18:13 Uhr

Nächster Themen-Poetry Slam am 17. August im Wilhelm13

Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 17. August, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 (Leo-Trepp-Straße 13). Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz, Gerrit Wilanek und Lisa Schøyen im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Motto „Vorglühen“ geschrieben. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Indianer-Kopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken.

Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besucherinnen und Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor. Jedes Jury-Mitglied erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im Oktober. Mario Filsinger moderiert die von der Stiftung Niedersachsen geförderte Veranstaltungsreihe.Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.
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Borreliose Selbsthilfegruppe

29.07.2018 18:04 Uhr
Unerklärliche Schmerzen oder andere Beschwerden und keine Diagnose? Schon mal an Borreliose gedacht?

Die bestehende Selbsthilfegruppe Borreliose sucht weitere Interessierte zum Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie zur gegenseitigen Unterstützung. In der Gruppe werden u.a. Erfahrungen über bestehende Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten ausgetauscht.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Die Gruppe trifft sich an jedem 1. Mittwoch im Monat in der Lindenstraße 12a in Oldenburg. Das nächste Treffen findet am 1. August 2018 um 19 Uhr statt.

Weitere Informationen bei der BeKoS unter 0441 884848
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Lottmann-Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg

07.07.2018 23:16 Uhr

Vor 100 Jahren verstarb der ostfriesisch-oldenburgische Autor des „Hus sünner Lücht“

Vom 17. Juli bis zum 18. August 2018 erinnert die Landesbibliothek Oldenburg mit einer Ausstellung an den ostfriesisch-oldenburgischen Schriftsteller Fritz Gerhard Lottmann. Seinen 100. Todestag am 2. September 2018 nimmt die Bibliothek zum Anlass, erstmals Leben und Werk des Autors nachzuzeichnen. Lottmann verstarb im Alter von erst 37 Jahren zwei Monate vor dem Ende des Ersten Weltkriegs an der Spanischen Grippe.

Überregionale Bekanntheit erreichte der aus Emden stammende Lottmann durch „Dat Hus sünner Lücht“ (Das Haus ohne Licht), den ersten Roman in ostfriesischem Platt. Doch hat sich der Autor nie ausschließlich als Heimatdichter gesehen, wie zahlreiche unveröffentlichte hochdeutsche Projekte aus dem Nachlass sowie der Studentenroman „Aura academica“ be­zeugen. Lottmann, der im Erwerbsberuf Vermessungs- und Kulturingenieur sowie Leiter einer privaten Realschule in Oldenburg war, ist mit seinen plattdeutschen Staatjes (kleinen humoristischen Erzählungen in Emder Mundart) schon lange vor Otto Waalkes zum ersten großen Komiker Ostfrieslands avanciert.

Fritz Gerhard Lottmann bildet in einer Zeit, in welcher der Begriff Heimatkunst oft schon rassistisch und antisemitisch aufgeladen gewesen ist, einen starken humanistischen Gegen­pol. Obgleich kirchenkritisch, plädiert er für eine aufgeklärte, entmythologisierte Religiosität und stellt dabei Werte wie Liebe, die individuelle Freiheit, Integration und Toleranz ins Zen­trum seines Denkens. An diesen Strang der Heimatliteratur möchte die von Hergen Kicker kuratierte Ausstellung der Landesbibliothek erinnern. 
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Erzählcafé zum Thema „Dementiell verändert“

07.07.2018 22:57 Uhr
Das Erzählcafé des inForum in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gibt am Dienstag, 10. Juli, von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, zum Thema „Dementiell verändert“ Tipps für Angehörige von Menschen mit dementiellen Veränderungen. Martin Kusch, zweiter Vorsitzender des Vereins ALZheimer-ETHik e.V., berichtet als Angehöriger und gleichzeitig als Experte vom alltäglichen Umgang mit dementiell veränderten Menschen. In lockerer Atmosphäre können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Referenten ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro, Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen sind inklusive.


Wer Angehörige pflegt, die dementielle Veränderungen zeigen, geht durch ein Wechselbad der Gefühle. Was wichtig ist, wie man sich am besten verhält und wo man vor allem Hilfe bekommt, darüber klärt der Verein ALZheimer –ETHik auf. Für ihn stehen ein wertschätzender Umgang mit den Betroffenen und vor allem ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben im Vordergrund.


Anmeldungen sind erforderlich im inForum unter Telefon 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags 14 bis 16 Uhr oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Stadt Oldenburg bestellt Bezirksschornsteinfeger

07.07.2018 22:33 Uhr

Andreas Huck weiterhin für die Innenstadt verantwortlich

Keine Veränderung im Kehrbezirk für die Innenstadt. Der Bereich musste neu ausgeschrieben werden. Der bisherige Inhaber dieses Kehrbezirkes, Andreas Huck, hat sich im Bewerbungsverfahren durchgesetzt und wird diesen für die nächsten sieben Jahre weiterführen. Der Kehrbezirk OL-02-09 umfasst den Bereich der Innenstadt


Die Stadt Oldenburg ist in 17 Kehrbezirke aufgeteilt. Einige Kehrbezirke erstrecken sich über die Stadtgrenzen auch in die umliegenden Landkreise hinein, vier Landkreis-Bezirke aus dem Ammerland reichen auch in Gebiete der Stadt Oldenburg hinein.
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Shirin Sabahi: Borrowed Scenery

04.07.2018 22:52 Uhr

Soloausstellung vom 5. Juli bis 30. September

Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst zeigt ab dem 5. Juli die Soloausstellung „Borrowed Scenery“ der iranischen Künstlerin Shirin Sabahi. Sabahis Kunstwerke gehen von realen Räumen aus, die zum Gegenstand erfundener oder wahrer Geschichten werden. Sie beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen fest verorteten, gebauten Räumen und deren Bildern sowie anderen, beweglichen Spuren und Überresten.

 

Ein derartiger Raum ist Thema der zentralen Filme in der Ausstellung. „Pools oder Becken sind für Shirin Sabahi immer wieder Orte der Faszination: etwa die Skulptur ‚Matter and Mind‘ im Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst, die aus einem mit Öl gefüllten Becken besteht. Dieser Ort ist Ausgangspunkt für Sabahis Filme ‚Borrowed Scenery‘ und ‚Mouthful‘“, sagt Edit Molnár, Co-Leiterin des Edith-Russ-Hauses. Die spiegelnde Oberfläche des Ölbeckens wiederum inspiriert die Intervention mit den Oberflächen des Ausstellungsraums. Mit dem Architekten Jan Parth hatte Sabahi überlegt, wie ihre früheren Arbeiten einen passenden Ort im Edith-Russ-Haus finden könnten. „Indem der Ausstellungsraum durch spiegelnde Oberflächen erweitert wird, spielt die Ausstellung auf die Grenzen solcher Räume an. Zugleich stellen die Oberflächen der Kunstwerke Spiegelbilder unserer selbst dar“, sagt Co-Leiter Marcel Schwierin.

 

Das historische Werk „Matter and Mind“ (1977) des japanischen Künstlers Noriyuki Haraguchi besteht aus einem mit gebrauchtem Motoröl gefüllten Stahlbecken, permanent installiert im Teheraner Museum für zeitgenössische Kunst. Im Laufe der Zeit wurde das  Becken zu einem Wunschbrunnen wider Willen, vandalisiert von hingerissenen Museumsbesuchern, die Münzen und andere Dinge in ihn hineinwerfen. Dieses Kunstwerk steht im Mittelpunkt des Films „Borrowed Scenery“ (2017). Ermöglicht durch Sabahis Filmproduktion, konnte Haraguchi nach Teheran zurückkehren, um die Restaurierung seines Kunstwerks zu leiten. Der dabei entstandene Film „Mouthful“ (2018) ist gleichzeitig Mittel und Ziel dieses Projekts. Durch die Fokussierung auf Herkunft und Standort von „Matter and Mind“ zeigt Sabahi, wie sich eine künstlerische Recherche mit dem Werk eines anderen Künstlers auseinandersetzen kann. Das Projekt thematisiert zugleich die Institutionsgeschichte eines Landes, den sinnlichen Aspekt der Erinnerung sowie den Internationalismus, der bereits vor den aktuellen Bedingungen der Globalisierung existierte.

 

Sabahis „Mouthful“ spielt sowohl mit den Widersprüchen und Möglichkeiten der Kunstproduktion selbst als auch mit dem Material innewohnenden Widersprüchen: Der Inhalt des zentralen Ölbeckens ist ein verdichtetes Zeichen des Lebens auf diesem Planeten. Produkte aus Erdöl stehen für Fortschritt und Wohlstand, aber auch für Verschmutzung. Motoröl hat die Farbe durchsichtigen Bernsteins, wandelt sich durch die Ansammlung von Ruß, Abrieb und anderen Schadstoffen aber in opakes Schwarz. Dennoch erzeugt gebrauchtes Motoröl glasklare Spiegelbilder – eine Eigenschaft, die in den spiegelnden Oberflächen der Ausstellungsräume aufgegriffen wird.

 

Über Shirin Sabahi

Shirin Sabahi wurde 1984 in Teheran geboren. Nach ihrem Industriedesign-Studium an der Iran University of Science and Technology wechselte sie an die Art University in Teheran und die Malmö Art Academy in Dänemark. Sie hatte Einzel- oder Doppelausstellungen unter anderem in London, Teheran und Tokyo und nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen weltweit teil. Sabahi lebt in Berlin. Sie ist Preisträgerin des Stipendiums für Medienkunst der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus 2017.

 

Die Ausstellung „Borrowed Scenery“ wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Stiftung Niedersachsen sowie der Fundación Botín.
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Neue Ausstellung eröffnet mit Künstlergespräch am 4. Juli

01.07.2018 18:51 Uhr

Iranische Künstlerin Shirin Sabahi zu Gast im Edith-Russ-Haus

Zu einem Gespräch mit der Künstlerin Shirin Sabahi lädt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst am Mittwoch, 4. Juli, um 18 Uhr ein. Ihre neue Soloausstellung „Borrowed Scenery“ wird direkt im Anschluss um 19 Uhr eröffnet. Sabahi wurde in Teheran (Iran) geboren und lebt in Berlin. Ihre Arbeiten gehen häufig von realen Räumen aus, die zum Gegenstand erfundener oder wahrer Geschichten werden. Die zentralen Werke der Ausstellung bilden dabei zwei Filme, die sich mit einem Kunstwerk des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst beschäftigen: einem mit Motoröl gefüllten Stahlbecken, deren spiegelnde Oberfläche auch in der Gestaltung der Ausstellungsräume des Edith-Russ-Hauses aufgegriffen wird. Der Eintritt ist frei.
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Städtische Museen werden neu geordnet

22.06.2018 10:53 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann stellt Konzeptstudie vor

Die Planungen für eine veränderte Museumslandschaft der Stadt Oldenburg sind einen wichtigen Schritt vorangekommen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dem Kulturausschuss jetzt das Konzept für die Umgestaltung vorgestellt. Diese sieht eine Neukonzeptionierung des Stadtmuseums und die Ausrichtung des gesamten Standortes als Museumsforum Oldenburg vor.

 

„Wir werden das Museum neu denken, Kern dieser Veränderung ist die Erweiterung und Modernisierung des Stadtmuseums“,  kündigte Krogmann an. Das neue Konzept bezieht aber den gesamten Standort mit ein, also auch die historischen Villen und das Horst-Janssen-Museum. „Die  historischen Villen  werden zukünftig zu einem eigenständigen kulturellen Angebot aufgewertet, das Horst-Janssen Museum bleibt bei seiner bisherigen  Ausrichtung als Haus mit einer bedeutenden Grafiksammlung“, so Krogmann weiter.

 

„Zudem werden wir stark auf Teilhaben achten und vor allem die Besuchergruppen ansprechen, die bisher nicht so häufig oder gar nicht ins Museum gekommen sind“, betont Krogmann.

 

Mit der Ausrichtung als Museumsforum folgt die Stadt einer Empfehlung des Büros Iglhaut und von Grote aus Berlin, dass mit der konzeptionellen Planung beauftragt worden war. Diese sieht vor, den gesamten Museumsstandort in die Planungen einzubeziehen.

 

Für die Umsetzung des Konzeptes rechnet die Stadt mit Baukosten von etwa 14 Mio. Euro. Mit der Umsetzung des Konzeptes könnte im Frühjahr 2020 begonnen werden.



Förderverein begrüßt Konzept
Der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums freut sich sehr, dass mit dem
Konzept „Das neue Stadtmuseum im Museumsforum Oldenburg“ ein weiterer großer Schritt
in Richtung Neues Stadtmuseum getan wird.
Das Konzept zeigt gute Möglichkeiten auf, das inzwischen in die Jahre gekommene
Stadtmuseum sowohl baulich als auch inhaltlich grundlegend zu modernisieren und es der
veränderten Stadtgesellschaft, die offen, bunt und vielfältig geworden ist, anzupassen.
Das neue OLDENBURG MUSEUM mit allen auf die Stadt Oldenburg bezogenen Themen und
kulturgeschichtlichen Projekten und DIE VILLEN als eigenständiges kulturelles Angebot führen
zu einer deutlichen Aufwertung des heutigen Stadtmuseums neben dem Horst-Janssen-
Museum, das ebenfalls zum MUSEUMSFORUM OLDENBURG gehören wird.
Der Förderverein hofft nun, dass der Rat diesem Vorhaben mit großer Mehrheit zustimmt und
grünes Licht für dieses kulturelle Großprojekt gibt.
Mit einer Fachtagung und einem Stadtlabor im Dezember 2016 wurde der Startschuss für
einen Prozess der Neukonzeption des Stadtmuseums Oldenburg gegeben. Danach gab es
noch eine Befragung von 4000 zufällig ausgewählten Bürgern. Im Dezember 2017 wurde dann
die Machbarkeitsstudie vorgelegt.
Jetzt liegt die Konzeption zur inhaltlichen Ausrichtung des Museums vor.
Die Freunde und Förderer des Stadtmuseums Oldenburg e.V. haben es sich zur Aufgabe
gemacht das Museum zu fördern und besonders bei der Neuausrichtung tatkräftig zu
unterstützen.
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Soloausstellung des Filmemachers Želimir Žilnik endet am 17. Juni

14.06.2018 20:41 Uhr

Letzte kostenlose Sonntagsführungen am Sonntag

Am kommenden Sonntag, 17. Juni, gibt es die letzte Möglichkeit die Soloausstellung „Shadow Citizens“ des renommierten Filmemachers Želimir Žilnik zu sehen. Kunstvermittlerin Luisa Jansen bietet zum Abschluss der Ausstellung zwei kostenlose Führungen um 12 und 15 Uhr an und gibt Einblicke in die über 50-jährige Laufbahn Žilniks. Kritisch und immer unabhängig hinterfragt der Regisseur in seinen Filmen die jeweilige Gesellschaft und ihre kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen.

 

Vorschau: Nach einer kurzen Ausstellungspause zeigt das Edith-Russ-Haus für Medienkunst ab dem 5. Juli „Borrowed Scenery“, eine Soloausstellung der jungen iranischen Künstlerin Shirin Sabahi. Sie entwickelte für die Ausstellung eine Multimedia-Installation, in deren Zentrum ein historisches Kunstwerk des Teheraner Museums für zeitgenössische Kunst steht. Zu sehen sind außerdem Fotografien, Videoinstallationen und Objekte aus den Jahren 2013 bis 2018.
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Letzter Tag der „Wilden Zeiten“ im Stadtmuseum

14.06.2018 20:28 Uhr

Sonntagsführung am 17. Juni

Die Ausstellung „Wilde Zeiten - Fotografien von Günter Zint“ endet am Sonntag, 17. Juni. Am letzten Tag haben die Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums um 11 Uhr die Gelegenheit, in einer Führung mit Kunstvermittlerin Geraldine Dudek Näheres über die Arbeit des Fotografen zu erfahren. Zint gilt als Wegbereiter eines sozial engagierten und aufklärerischen Bildjournalismus in der jungen Bundesrepublik. Rund 60 Fotografien sind im Stadtmuseum in einer Leih-Ausstellung zu Gast. Die Führung kostet 3 Euro.
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KIBUM-Vorab: Kreative Hörbuch-Werkstatt rund um tierische Helden

06.06.2018 21:43 Uhr
„KIBUM – total tierisch!“ – das ist das Motto der 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die vom 3. bis zum 13. November unter der Schirmherrschaft des Kinderbuchautors und -illustrators Paul Maar veranstaltet wird. In Vorbereitung der KIBUM produzieren bereits jetzt Kinder von der Grundschule Ohmstede zusammen mit dem Berliner Schauspieler und Sprecher Marian Funk ein Hörbuch zum Kinderroman „Viele Grüße, Deine Giraffe“ der japanischen Autorin Megumi Iwasa. Am Dienstag, 5. Juni, gab es einen Einblick in die kreative Hörbuch-Werkstatt. 

Die Kinder verliehen den tierischen Romanhelden Giraffe, Pelikan, Robbe, Wal und Pinguin ihre Stimmen; Funk agiert als Erzähler. Gemeinsam haben sie an zwei intensiven Vormittagen in einem Tonstudio des Lokalsenders Oldenburg Eins an dem Projekt gearbeitet. Marian Funk war dabei hocherfreut über die Begeisterungsfähigkeit der Kinder: „Das Besondere an solch einem Projekt mit Kindern ist, dass es eben keine fertigen Profis sind, die ihre Techniken und Tricks immer parat haben, sondern lesebegeisterte junge Menschen, die ich in der Entwicklung ihrer Lesefähigkeiten ein Stück begleiten kann.“ Auch die Kinder hatten viel Spaß bei dem Hörbuchprojekt, so wie Sina: „Cool war, dass wir die Technik im Tonstudio ganz genau erklärt bekommen haben.“ Während Xenia es vor allem mochte, „mit einem echten Profi zu arbeiten, viel Neues zu lernen und schulfrei zu haben“, freute Lion sich darüber, seinen Lieblingscharakter „Pinguin“ sprechen zu dürfen und fand: „Das Buch ist echt witzig!“

Die fertige CD wird nicht nur die humorvolle Tiergeschichte aufbieten, sondern vermittelt zudem Strategien zum betonten Vorlesen und Lesen. In einem Live-Mitschnitt des vorbereitenden Workshops für die Sprecher-Kinder teilt Funk seine Erfahrungen und Tipps zum sinnerfassenden und interpretierenden Vorlesen. „Ziel ist, Kindern ganz konkrete Strategien an die Hand zu geben, um ihr Leseverständnis und die sinnentnehmende Lesepraxis zu verbessern und damit auch mehr Lesevergnügen zu ermöglichen“, betont Regina Peters, KIBUM-Programmverantwortliche. „Megumi Iwasas aktuell für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Geschichte befördert dabei die kindliche Lesemotivation voller Witz und Frische.“

Überzeugt von dem außerschulischen Hörbuchprojekt ist auch die Schulleiterin der beteiligten Kinder, Nicole Gourdon-Brand, von der Grundschule Ohmstede: „An einem Hörspiel mit einem bekannten Synchronsprecher selbst mitwirken zu dürfen, ist ein ausgesprochen positives Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler.“ Dass die Leseförderung an ihrer Schule eine große Rolle spielt, wird schon dadurch deutlich, dass sich dort der einzige eingetragene Leseclub Oldenburgs befindet.

Die KIBUM bleibt auch mit diesem Projekt und dank ihrer Förderer ihrem nicht-kommerziellen Prinzip treu: Alle die KIBUM besuchenden Grundschulen erhalten im November jeweils ein Hörbuch als Geschenk.
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Bühnenreifer Widerstand unterm Hakenkreuz

06.06.2018 21:40 Uhr

Theateraufführungen, Filmdoku, Tanzkurs und Party erinnern an Swing-Jugend in NS-Zeit

Zur Zeit des Nationalsozialismus tanzten die „Swing-Kids“ aus der Reihe: Die Jugendlichen trugen längere Haare, karierte Sakkos, Hüte und Regenschirme und trafen sich in Cafés und Tanzclubs, um die bei den Nazis verrufene Swing-Musik zu hören. Vielen von ihnen wurde ihre Begeisterung für Swing- und Jazzmusik zum Verhängnis, weil das Regime sie zur „Umerziehung“ in Jugendkonzentrationslager deportieren ließ. In ihrem Stück „Getanzte Rebellion“ erinnert die Freie Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ aus der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde an die Lebensfreude, den Widerstand und die Unterdrückung einer jugendlichen Subkultur im Dritten Reich. Die Hommage an die renitenten „Swing-Kids“, die unter der Leitung von Thomas Vossenberg (Regie) und Lore Schilberg (Regieassistenz) entstanden ist, feiert am Montag, 11. Juni, um 18.30 Uhr im Theater hof/19 (Bahnhofstraße 19) Premiere.

„Wir haben viel mit historischen Zitaten aus Tagebucheintragungen, Biografien und Zeitzeugen-Interviews gearbeitet , in einer Schreibwerkstatt aber auch eigene Texte formuliert, die Teil des Theaterstücks geworden sind“, berichtet Vossenberg. Die Chance, dass seine Schützlinge auf einer professionellen Theaterbühne stehen dürfen, sieht der Theaterpädagoge als Wertschätzung und Belohnung: „Das haben sie sich wirklich verdient.“ Er dankt dem Theater hof/19 für die „tolle Unterstützung“. So darf sein Nachwuchs-Ensemble – das jüngste Mitglied ist 11 Jahre alt, das älteste 30 – dort nicht nur am Wochenende proben, sondern sich auch bei den Requisiten bedienen. „Alle sind sehr nervös, aber das gehört dazu. Wir freuen uns auf die Premiere“, berichtet Vossenberg. Mitwirkende sind Lolo Dirks, Janna Sölter, Nicolas Wilke, Jannis Hadtstein, Yannik Feld, Thomas Kurpiella, Jasmin Wilhaus, Maira Witt und Sarah Wolter.

Vorstellungen gibt es am Montag und Dienstag, 11. und 12. Juni, jeweils ab 18.30 Uhr im Theater hof/19 (Eintritt: 6 Euro/ermäßigt 4 Euro) sowie für Schulen nach Anmeldung am Mittwoch, 13. Juni, und Freitag, 15. Juni, jeweils um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr (Eintritt: 3 Euro). Karten können per E-Mail an thomas.vossenberg@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 8850508 vorbestellt werden. Eine kürzere Version des Stücks ist auch während der Oldenburger Jugendtheatertage 2018 am Donnerstag, 21. Juni, in der Kulturetage zu sehen.

Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg flankiert die Theateraufführung mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Swing Heil! – Jugendliche Subkultur gegen das NS-Regime“. Am Donnerstag, 14. Juni, wird im Casablanca der Dokumentarfilm „Schlurf – Im Swing gegen den Gleichschritt“ gezeigt. Wolfgang Beyer und Monica Ladurner machen darin deutlich, dass die Swing-Bewegung mehr war als ein Kellerkult um raubkopierte Schelllackplatten. Durch die Straßen Wiens tanzten die (wegen ihrer Lässigkeit so genannten) „Schlurfs“, Berlin hatte die „Swing-Heinis“, Prag die „Potapki“ und Paris die „Zazous“. Es gibt zwei Vorführungen in Anwesenheit der Wiener Filmemacher: um 10 Uhr vorrangig für Schulklassen und nach Anmeldung per E-Mail an paula.vonsydow@stadt-oldenburg.de sowie um 19.30 Uhr eine Abendvorstellung. Der Eintritt ist frei.

Die Begeisterung für Swing erlebbar macht am Freitag, 15. Juni, ab 18 Uhr ein Schnupperkurs „Lindy Hop“ in der Freizeitstätte Bürgerfelde (Alexanderstraße 209). Die Teilnahme ist kostenlos. Jürgen und Gudrun Bartsch von den „Jumpin‘ Boogies Oldenburg“ zeigen Grundschritte und leichte Tanzfiguren. Die anschließende Swing-Party mit DJ OLLI und der niederländischen Live-Band „44 Shakedown“ bietet Gelegenheit, das Gelernte auszuprobieren und viel Spaß zu haben. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die fünfköpfige Combo lässt den „Sound der Freiheit“ der „Swing-Kids“ aufleben.
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Internationale Gäste begeistert von „UN!TE“

04.06.2018 22:21 Uhr

Bilanz der Partnerkommunen durchweg positiv

„So viele tolle Eindrücke“ - das Feedback der internationalen Gäste zur Partnerschaftskonferenz „UNI!TE“ könnte kaum besser ausfallen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Groningen (Niederlande), Taastrup (Dänemark), Vorpommern-Rügen (Deutschland), Kingston upon Thames (England), Cholet (Frankreich), Machatschkala (Russland), Mateh Asher (Israel), Xi’an (China) und Qingdao (China), die im Rahmen der Partnerschaftskonferenz „UN!TE“ vom 30. Mai bis 3. Juni in Oldenburg zusammenkamen, ziehen eine durchweg positive Bilanz. „Es gab ein sehr interessantes Programm“, sagt Yoram Israeli, Landrat des Landkreises Mateh Asher in Israel, und ergänzt: „Besonders interessant war für mich die Führung über den Fliegerhorst und die Erkenntnis, dass aus dem ehemaligen Militärgelände ein ganz neuer Stadtteil wird.“

Roy Thompson, stellvertretender Leiter der Stadtverwaltung Kingston upon Thames, England, war besonders an Gesprächen zu studentischen Austauschen interessiert: „Wir konnten eine Menge Ideen und Möglichkeiten diskutieren. Das war eine großartige Gelegenheit“. Thompson war zum ersten Mal in Oldenburg. „Eine sehr liebenswerte Stadt“, urteilt er. Martina Schwinkendorf, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung beim Landkreis Vorpommern-Rügen, ist sich sicher, dass sie mit vielen Anregungen nach Hause zurückkehren wird: „Ich freue mich, dass wir einige Themen mitnehmen können, über die wir intensiver sprechen werden. Die Organisation von ‚UN!TE‘ war wirklich fantastisch.“ Und auch Haiqing Zhan, Ständiger Repräsentant der Stadt Qingdao in Deutschland, zeigte sich bestätigt in seinen Erwartungen: „Viele fruchtbare Gespräche, genau so stellte ich mir die Tage in Oldenburg vor“.

Nicht nur beim Urteil über das Partnerschaftstreffen sind sich alle Gäste einig. Auch waren alle überrascht, wie heiß es in Oldenburg sein kann. Aber: glücklicherweise kühlte es rechtzeitig zur großen Feier auf dem Schloßplatz etwas ab. Am Samstag ließen es sich rund 1.000 Besucherinnen und Besucher nicht entgehen, sich Infos über die verschiedenen Partnerkommunen zu holen, im regen Austausch die Fremdsprachen-Kenntnisse zu reaktivieren oder einfach das internationale Bühnenprogramm zu genießen.
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Schüler zeigen „Kunst im Quadrat“ in der Artothek

23.05.2018 20:35 Uhr

Ausstellung vom 28. Mai bis 25. Juni 2018

Vom 28. Mai bis zum 25. Juni ist in der Artothek Oldenburg die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ zu erleben. 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b von der Oberschule Osternburg haben quadratische Bilder, Collagen und Fotografien gestaltet, in denen die geometrische Form spielerisch ausgelotet wird. Im Rahmen des Projekts „Artothek & Schule“ besuchten sie mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Müller-Jentsch und Christiane Uschkurat die Kunstausleihe und ließen sich dort von drei Werken der Oldenburger Künstlerinnen und Künstler Edeltraut Rath, Renate Groh und Michael Schildmann inspirieren, in denen das Quadrat im Mittelpunkt steht. „Bereits 1915 erlangte das Quadrat in der Kunstszene durch den russischen Maler Kasimir Malewitsch Weltruhm. Seitdem haben sich viele Künstler dieser Form schöpferisch gewidmet und heute füllen auch Schüler das Quadrat sehr kreativ mit ihrer farbenfrohen Fantasie“, freut sich Kuratorin Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek.

 

Experimentelle Techniken

Mit großer Begeisterung haben die Schüler die Kunstwerke für mehrere Monate in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann zum Anlass für eigene gestalterische Arbeiten genommen. Sehr ideenreich wurde mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert: Sie haben mit Acrylfarben gemalt, Collagen mit textilen Stoffen und Papieren gestaltet sowie quadratische Strukturen fotografiert. Das Aufspüren von Quadraten und die Umsetzung von Ausdrucksmöglichkeiten hat bei den Jugendlichen ein großes kreatives Potential geweckt. Dies zeigt bereits das Titelmotiv zur Ausstellung von Serhat Oerke, der aus violetter und gelber Acrylfarbe ineinander verschachtelte Quadrate gemalt hat, in deren Mittelpunkt ein gelber Kreis gesetzt ist, der sich – wie der Titel verrät – überraschenderweise als Spiegelei entpuppt.

 

In Anlehnung an die Textilcollage „In memory of M.“ der Friedrichsfehner Künstlerin Renate Groh entstanden in der schulischen Nähwerkstatt dreidimensionale Collagen aus Stoffen, Knöpfen, Garnen und anderen textilen Materialien, in denen die Schüler auch persönliche Erinnerungen an ihre Heimat verarbeiten. In einem Workshop mit der Pädagogin Nina Gluth näherten sich die Jugendlichen theoretisch der Landschaftsfotografie von Michael Schildmann an, um dann auf dem Schulgelände selbst quadratische Strukturen aufzuspüren und zu fotografieren. Ein besonderer Höhepunkt des Projekts war die persönliche Begegnung mit der Kooperationskünstlerin Edeltraut Rath, die den Schülern viel Interessantes über sich und den Entstehungsprozess ihrer Malerei erzählte.

 

Eröffnung

Die Ausstellung „Kunst im Quadrat“ wird am Montag, 28. Mai, um 18 Uhr in der Artothek eröffnet. Stadtmuseumsleiter Dr. Andreas von Seggern wird die Gäste begrüßen, Artotheksleiterin Dr. Sabine Isensee in die Ausstellung einführen und Schüler der Klasse 9 b werden poetische Texte zu Quadraten vortragen.

 

Führungen

Führungen zur Ausstellung „Kunst im Quadrat“ sind auch außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek möglich. Sie können beim Museumspädagogischen Dienst Oldenburg nach Absprache unter Telefon 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden.
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Neue Regelung in der Fahrradstraße am Haarenufer

19.05.2018 10:02 Uhr

Stadt entschärft konfliktträchtige Verkehrssituationen

Seit Beginn der Woche ist das Parken in der Straße Haarenufer auf der Fahrbahn zwischen der Herbartstraße und der Ratsherr-Schulze-Straße nicht mehr möglich. Damit wurde der Ratsbeschluss zur Fahrradstraße Haarenufer vom 23. April umgesetzt.

Mit dem Wegfall von 13 Stellplätzen werden die konfliktträchtigen Verkehrssituationen entschärft, weil der Begegnungsraum für den Kfz-Verkehr und Radverkehr vergrößert wird.

„Mit dem Wegfall der Stellplätze für den Autoverkehr wird die Sicherheit des Schülerverkehrs unterstützt“, beschreibt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Umsetzung. „Dennoch wird weiterhin die Situation in der Fahrradstraße Haarenufer beobachtet.“ Schließlich sei der Abschnitt zwischen der Ratsherr-Schulze-Straße bis zum Rummelweg durch die Engstellen neben dem ruhenden Verkehr genauso kritisch zu sehen, wie es der Bereich zwischen der Herbartstraße und Ratsherr-Schulze-Straße war, erläutert Müller das weiterführende Monitoring.

Die Fahrradstraße Haarenufer ist Teil der ausgewiesenen Radroute West und wird täglich von fast 6.000 Radfahrenden und lediglich 700 Autos als Weg genutzt. 

Im ersten Schritt der verkehrssicheren Umgestaltung wurden die Einmündungen durch Umpflasterung so geändert, dass für alle Verkehrsteilnehmer die Bevorrechtigung für die Fahrradstraße deutlich wahrnehmbarer wurde. Weiterhin ist mit dem Brückenneubau Am Zuggraben und der neu geschaffenen Querungsmöglichkeit ein zweiter wichtiger Schritt für die Akzeptanz der neuen Streckenführung des Radverkehrs erfolgt, da stadteinwärts die ehemalige Radwegeführung nicht aufrechterhalten werden konnte.

Die Cäcilienschule und der OTB als große Anlieger der Fahrradstraße Haarenufer befürworten diese Maßnahme. Die parkenden Autos haben die Situation für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Kursteilnehmer des OTB oft noch konfliktträchtiger gemacht.
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Sing das Ding! – Die Mitsing-Party ohne Fremdschämfaktor

16.05.2018 20:20 Uhr
Am Mittwoch, 23. Mai findet ab 19:00 Uhr die vorletzte „Sing Das Ding!“ Veranstaltung vor der Sommerpause statt.

Immer mehr Menschen haben Spaß daran, selber zu singen, dies aber nicht allein tun zu müssen. Und so erfreut sich die Cadillac-Veranstaltung „Sing das Ding!“ immer größerer Beliebtheit. Der Name lässt erahnen, worum es sich handelt, eine große Menge versammelt sich, um gemeinsam mit zwei ambitionierten Musikern zu singen.

Die zwei Musiker sind Marco Neumann und Marcus Friedeberg, welche bereits seit mehreren Jahren gemeinsam in der Formation „Off Limits“ unterwegs sind und sich auch als Duo „Pangea“ einen guten Namen erspielt haben.

Bei „Sing das Ding!“ werden gemeinsam Lieder aus den verschiedensten Genres, vorzugsweise aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Charts und natürlich vielen Party-Klassikern gesungen. Worauf sich die beiden Musiker nicht einlassen, sind Volksmusik und Schlager, das wäre ja auch zu einfach. Die Texte der Lieder werden via Beamer an eine 4x4 Meter große Leinwand projiziert und sind somit für alle Mitsänger*innen gut lesbar. Es lässt sich auch ein wenig als Massen-Karaoke beschreiben, allerdings mit diversen Instrumenten als Begleitung, Marco und Marcus als Vorsänger und hin und wieder auch mit Video-Einspielungen.

Es macht einfach Spaß, gemeinsam in der großen Masse einfach nur lauthals zu singen – egal ob Profisänger oder Anfänger, denn es geht einzig und allein um den Spaß. Singen ist expressiv, befreiend und lässt gelegentlich auch einfach mal Dampf ab. Das Beste an „Sing das Ding!“ ist, dass man nicht alleine unter der Dusche Zuhause singt, sondern mit vielen anderen begeisterten Mitsinger*innen „alles raus lassen“ kann.

Jetzt kann man sagen: „Das ist dann so etwas wie das Rudelsingen“. Bedingt mag das stimmen, allerdings musikalisch jünger und moderner orientiert und noch ein wenig überschaubarer und ab und an auch mal mit einem Mehrwert, denn gelegentlich gibt es auch mal einen gesanglichen Tipp für die Atmung oder richtige Intonation.

Musikalisch gibt es eine breite Mischung aus Rock- und Pop-Hits, Partyklassikern, Irish Folk und hier und da auch mal einen Evergreen, damit für jede*n von 16 bis 56 oder älter etwas Passendes dabei ist. So werden beispielsweise Songs von Ed Sheeran auf AC/DC treffen oder von Depeche Mode auf Schandmaul, oder von U2 auf Pharrell Williams, oder die Ärzte auf The Who.

Songvorschläge werden gerne über Facebook in der Veranstaltung „Sing das Ding!“ angenommen, ansonsten kann man auch Songwünsche unter cadillac@stadt-oldenburg.de an das Cadillac senden.

Am Mittwoch, den 23. Mai ab 19:00 Uhr startet „Sing Das Ding!“ in diesem Monat. Die genauen Termine kann man bei Facebook finden und auf der Homepage des Cadillac. Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse zu einem Preis von nur 6 Euro. 
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Dicker Brummer

16.05.2018 19:08 Uhr

Workshop mit Hannes Bittar

Am Samstag, den 19. Mai findet zwischen 14 und 16 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein Steinzeit-Workshop statt. Kinder ab 8 Jahren können für einen Kostenbeitrag von 10 € unter der Anleitung von Hannes Bittar Schwirrhölzer herstellen. Schwirrhölzer, auch Schwirrgeräte genannt, gelten als die ältesten Instrumente der Welt und reichen bis in die Steinzeit zurück. Die Anmeldung für den Workshop ist über museum@naturundmensch.de oder unter 0441/ 9244-300 möglich.
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Kostümführung zu Theodor Franckens „Sehnsucht nach Italien“

12.05.2018 18:48 Uhr

Mit Anmeldung bis zum 18. Mai

Kunstvermittlerin Geraldine Dudek schlüpft am Samstag, 26. Mai, in die Kleidung aus der Zeit Theodor Francksens, um von 16 bis 17.30 die Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums durch die historischen Villen zu führen. Der Museumsgründer Francksen war Mäzen und Kunstsammler und verspürte Zeit seines Lebens eine „Sehnsucht nach Italien“, die in der Kostümführung thematisiert wird. Dabei werden nicht nur die Räumlichkeiten der Villen und Ausstellungsexponate beleuchtet, sondern auch Objekte und Kunstwerke aus dem Museumsmagazin sowie Briefe und Tagebücher von Theodor Francksen.

 

Die Teilnahme an der Führung kostet 5 Euro plus ermäßigten Eintritt. Es wird um Anmeldung bis zum 18. Mai per Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2886 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) gebeten.
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Aktionstag im Stadtmuseum: Wir feiern unseren Gründer!

10.05.2018 10:42 Uhr

Theodor Francksen und die Reiselust

Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben.

 

Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen?

 

Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird.

 

Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

 

Das Programm am Aktionstag:

11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen. 13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903 Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer. 14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet. 14.00-15.00 Uhr: Tastführung Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen. 15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904 Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch. 16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.die Reiselust Das Stadtmuseum Oldenburg lädt am Samstag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wir feiern unseren Gründer!“ zu einem Aktionstag ein, bei dem das Thema „Reisen und Ferne“ im Mittelpunkt stehen wird. Anlass ist das Europäische Kulturerbejahr 2018, mit dem die Europäische Kommission Europa den Europäern wieder ein Stück näher bringen möchte, indem sie zeigt, dass europäische Geschichte Zuhause beginnt. Über die Figur des Museumsgründers Theodor Francksen, der Zeit seines Lebens eine bedeutende Sammlung zusammentrug, können Besucherinnen und Besucher das europäische Kulturerbe des Museums entdecken und erleben. Francksen reiste in den Jahren 1902 bis 1906 regelmäßig nach Italien. Die Reisen in den klimatisch angenehmen Süden dienten nicht nur zur Stärkung seiner geschwächten Gesundheit (er litt an Tuberkulose), sondern auch der intensiven Beschäftigung mit der reichen Kunst- und Kulturlandschaft. Seine Eindrücke, die er auf den häufig mehrmonatigen Reisen gewann, hielt er sorgfältig in Reisetagebüchern fest. Am Aktionstag haben die Museumsbesucher nun erstmals die Gelegenheit, eines von Francksens Reisetagebüchern gemeinsam zu erkunden: Wohin reiste Theodor Francksen? Wen hat er getroffen? Was hat er gesehen? Im Fokus steht das vierte der insgesamt fünf Reisetagebücher, das Francksen 1905 auf seiner Reise nach Italien und Frankreich anlegte. Über großformatige Ausdrucke können sich die Besucherinnen und Besucher auf seine Spuren begeben und seine Reise, seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Post-its auf den einzelnen Seiten verschlagworten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzelne Passagen zu transkribieren. Die Ergebnisse dieses offenen Formats fließen in eine neue Online-Ausstellung des Stadtmuseums Oldenburg ein, die sich dem Thema „Reise und Ferne“ widmet und voraussichtlich im Sommer veröffentlicht wird. Zudem wird es am Aktionstag einen Vortrag zum Thema Italienreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert geben sowie Lesungen aus den Reisetagebüchern und Führungen zu Gemälden, die Francksen mit Italien verband. Außerdem können die Besucher selbst kreativ werden und ein eigenes modernes Tagebuch gestalten. Am Aktionstag gilt der reguläre Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Das Programm am Aktionstag:

11.30-12.30 Uhr: Kurzführung mit Action Tagging Die italienischen Landschaftsgemälde werden auf Postkarten gedruckt, die während und im Anschluss der Führung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschlagwortet werden. Diese Schlagworte werden in die museumseigene Datenbank (Sammlung) einfließen. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen. 13.00-13.30 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 2. Reisetagebuch von 1902/1903 Mit einer Einführung zu Theodor Francksen von Dr. Dr. Ummo Francksen. Es liest: Dirk Meyer. 14.00-16.00 Uhr: Miniaktivität zur Gestaltung eines kreativen Tagebuchs/Kalenders Unter der Anleitung von Kunstpädagogin Melanie Robinet. 14.00-15.00 Uhr: Tastführung Bei dieser Führung kann man Francksens Sammlung tastend erfahren. Mit der Museumspädagogin Dörte Mitwollen. 15.15-15.45 Uhr: Lesung aus Theodor Francksens 3. Reisetagebuch von 1903/1904 Dr. Dr. Ummo Francksen, der Großneffe des Museumsgründer, liest aus dem 3. Reisetagebuch. 16:00-16:30 Uhr: Vortrag „Ach Italien! Italienlust und -frust im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ Ein Vortrag von Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern.
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inForum: Erzählcafé stellt Hospiz St. Peter vor

04.05.2018 20:33 Uhr

Pflegedienstleiterin Elke Rinke zu Gast

Das inForum lädt am Dienstag, 8. Mai, ab 15.30 Uhr zum Erzählcafé ins Kulturzenttrum PFL, Peterstraße 3, ein. Dieses Mal stellt sich das Hospiz St. Peter vor. Dort wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit gegeben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Elke Rinke, Pflegedienstleitung des Hospiz, wird zu Gast sein.

Sie erklärt, für wen eine Aufnahme infrage kommt und für wen nicht. Die Finanzierung und die Tagesabläufe in einem Hospiz erläutert sie ebenso. Im Anschluss an Ihren Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Der Preis für Kaffee und Kuchen ist 2,50 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum unter Telefon 0441 235-2781 oder persönlich im Büro im PFL an. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr. Dort gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.
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Ich repariere, also bin ich

03.05.2018 18:38 Uhr
Kaufen, kaufen, kaufen. Dabei könnten viele alte und gebrauchte Dinge repariert werden. Doch die Menge des Elektroschrotts nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dass es auch anders geht, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, zeigt das Repair Café in den Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41 am Samstag, den 05.05.2018  von 14–18 Uhr. 
Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateur*innen gemeinsam mit denjenigen defekte Dinge reparieren, denen sie kaputt gegangen sind. In den Repair Cafés gibt es wechselnde Angebote wie Fahrrad, PC/IT, Haushalts- und Elektrogeräte wie Toaster, Fön oder Mixer, Textilien und Upcycling, Messer schärfen, eine Kleidertauschbörse und dieses Mal eine Beratung für das Reparieren von Gitarren. Angeboten wird auch eine unabhängige Beratung für den Kauf von Neu- und Gebrauchtgeräten und die damit verbundene Frage des Datenschutzes.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht vonnöten, einfach vorbeikommen und mitmachen. Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how in Reparaturcafés  aneignen. Die ehrenamtliche Reparateur*innen sind alle total fit und geben ihr Wissen sehr gerne weiter. 
Mittlerweile gibt es in Oldenburg drei Reparaturtreffpunkte: Das nächste Mal am 08.06. in Kreyenbrück von 15–17 Uhr in der Pasteurstraße 5 und am 18.06. von 14.30–16.30 Uhr in der Alexanderstraße 331.  
Weitere Repair Cafés in den Oldenburger Stadtteilen sind geplant und von daher sind sie nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivist*innen nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger*innen das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens. 
Das nächste Mal am Samstag, den 05.05.2018 im Repair Café von 14-18 Uhr in der Rosenstraße 41. Kuchenspenden sind willkommen, gerettete Lebensmittel zum verschenken ebenfalls und Tee und Kaffee verstehen sich von selbst. Reparatur-Schnack inclusive. 
Mehr Informationen finden Sie unter www.repaircafeoldenburg.org. Fragen bitte an folgende Emailadresse richten: repaircafe.orgateam@gmail.com. 
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