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Hafen

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AWB stellt zusätzliche Müllbehälter im Hafenbereich auf

26.02.2021 16:12 Uhr
Das schöne Wetter lockt die Oldenburgerinnen und Oldenburger nach draußen – besonders anziehend wirkt der Hafen. Die Kehrseite: Im Bereich von Stau und Hafenpromenade sorgen Verpackungen und Becher aus dem „To-go“-Verkauf für ein zusätzliches Müllaufkommen, das die Kapazitäten der dort vorhandenen Abfallbehälter übersteigt. 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb hat darauf kurzfristig reagiert: Am Donnerstag, 25. Februar, wurden übergangsweise zwölf 120 Liter fassende Tonnen aufgestellt: Zwei Behälter wurden in der Huntestraße platziert, zehn Tonnen stehen zwischen „OLs Brauhaus am Hafen“ und dem Restaurant „Heini am Stau“. Die Behälter werden einmal täglich von der Straßenreinigung angefahren und bei Bedarf geleert. „Wir bitten dringend darum, die bereitstehenden Behältnisse auch zu nutzen und den Abfall nicht einfach liegen zu lassen“, appelliert AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn.
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Hafen liegt auf Kurs: Umschlag auch 2020 auf hohem Niveau

12.02.2021 16:51 Uhr
Der Oldenburger Hafen hat auch im vergangenen Jahr Kurs gehalten: An den Kajen wurden Güter in einem Volumen von insgesamt 1.062.584 Tonnen umgeschlagen. Das geht aus der Hafenbilanz für 2020 hervor. Damit gehört Oldenburg zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens. „Unser Hafen stellt einen wichtigen Standortfaktor für die Wirtschaft in der Stadt und in der Region dar. Das neue Wendebecken, das künftig auch größeren Seeschiffen erlaubt, den Oldenburger Hafen anzulaufen, wird dazu beitragen, diese Rolle zu festigen und auszubauen. Diese infrastrukturelle Verbesserung wird der Hafenwirtschaft einen nachhaltigen Impuls geben“, ist Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überzeugt.

Nachdem die Fertigstellung des Wendebeckens nach der Wiederaufnahme der lange unterbrochenen Arbeiten zunächst für 2022 prognostiziert wurde, konnte im vergangenen Jahr ein erfreulicher Baufortschritt verzeichnet werden. Nun wird mit einer Freigabe noch im ersten Halbjahr 2021 gerechnet. Das hinter der Eisenbahnbrücke gelegene neue Becken ermöglicht Schiffen mit einer Länge von bis zu 110 Metern, in Oldenburg festzumachen. Nach der Freigabe des Wendebeckens erhoffen sich die im Hafen ansässigen Firmen einen reibungsloseren und zunehmenden Seeschiffsverkehr, der sich auch positiv auf die zukünftige Umschlagsentwicklung auswirken wird.

Im vergangenen Jahr konnte trotz eines geringen Rückgangs in der Gesamtbilanz (minus 4,5 Prozent im Vergleich zu 2019) im Schiffs- und Bahnverkehr das angestrebte Umschlagsziel von über einer Million Tonnen erreicht werden. Hauptsächlich werden Baustoffe, Getreide und Futtermittel, chemische Erzeugnisse sowie Sekundarrohstoffe umgeschlagen.

Die Bilanz von Rhein-Umschlag:
„Im vergangenen Jahr war die Entwicklung in den beiden Oldenburger Häfen der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag leicht rückläufig, gleichzeitig gab es einen erfreulichen Anstieg bei den Seeschiff- und Bahnmengen“, resümiert Geschäftsführer Nico Steudel. Insgesamt wurden rund 76.000 Tonnen weniger umgeschlagen. Dieser Rückgang an Umschlaggütern ist im Wesentlichen technisch bedingt, da eine einmalige Großreparatur in einem Kieswerk zu einem Produktionsausfall und damit zu einem geringeren Gesamtabsatz führte. „Diese Mengen werden in 2021 wieder nach Oldenburg kommen. Darüber hinaus ist insbesondere die Gesamtnachfrage nach Baustoffen ungebrochen hoch“, erklärt Steudel zuversichtlich.

Die Bilanz von AGRAVIS:
Heinrich Bruns, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH, bilanziert: „Eine im Vorfeld erwartete leicht rückläufige Entwicklung der zu produzierenden Mengen hat sich bestätigt. Die weiterhin herausfordernde Situation in der Landwirtschaft und im Agrarhandel einschließlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie führte auch in unserem Kraftfutterwerk im Oldenburger Hafen zu geringeren Produktionsmengen in einer Größenordnung von circa 15.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.“ Am Werk an der Nordkaje im Oldenburger Hafen wurden im Laufe des Jahres 2020 insgesamt 48 Seeschiffe mit circa 74.000 Tonnen (2019: 46 Seeschiffe, circa 66.000 Tonnen) und 203 Binnenschiffe mit circa 192.000 Tonnen (2019: 201 Binnenschiffe, circa 199.000 Tonnen) gelöscht. „Die Belieferung mit Einzelfuttermitteln und Getreide über den Wasserweg konnte in Summe einen geringfügigen Zuwachs verzeichnen“, erläutert Bruns weiter.


Die Umschlagszahlen 2020 im Detail
 
• Schiffsumschlag:
Der Gesamtschiffsumschlag des Oldenburger Hafens ist mit 1.062.584 Tonnen im Jahr 2020 gegenüber dem Jahresergebnis 2019 um 49.423 Tonnen leicht gesunken (minus 4,5 Prozent). Dennoch konnte das angestrebte Ergebnis von über einer Million Tonnen erreicht werden.

Der Minderumschlag ist vor allem im Segment der Binnenschiffe entstanden (minus 58.835 Tonnen). Wie in den vergangenen Jahren wurden größtenteils Baustoffe (548.533 Tonnen) sowie Getreide und Futtermittel (349.742 Tonnen) umgeschlagen. Positiv ist zu verzeichnen, dass der Umschlag von chemischen Erzeugnissen 2020 um 19.855 Tonnen erheblich gesteigert werden konnte (plus 67,2 Prozent). Auch der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) hat das Vorjahresniveau mit rund 33.239 Tonnen deutlich übertroffen (plus 137 Prozent).

Der Seeumschlag konnte nach einem Rückgang im vergangenen Jahr wieder zulegen und eine Steigerung (plus 14,6 Prozent) erzielen. Die Güterarten im Seeverkehr beschränkten sich auch im Jahr 2020 überwiegend auf Getreide und Futtermittel (79.406 Tonnen, 97,5 Prozent).

• Bahnumschlag:
Der Bahnumschlag verzeichnete im Jahr 2020 einen Zuwachs von 4.516 Tonnen. Dies entspricht einem Wachstum von 13,75 Prozent. Insgesamt wurden 37.358 Tonnen Güter in insgesamt 676 Güterwagen transportiert. Hierbei handelte es sich sowohl um Baustoffe (22.918 Tonnen) als auch um Düngemittel (14.440 Tonnen).
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Tuning-Kontrollen am Stau

08.07.2020 20:37 Uhr
In den vergangenen Wochen häuften sich die Beschwerden der Passanten und Anwohner am Stau sowie am Wohngebiet Alter Stadthafen. Hierbei wurde insbesondere von Ruhestörungen durch getunte Fahrzeuge, wiederholtem Umherfahren, sowie Geschwindigkeitsverstößen berichtet.

Infolgedessen kontrollierten Beamtinnen und Beamte der Kontrollgruppe "Autoposer" in der vergangenen Woche zielgerichtet Fahrzeuge und Fahrzeugführer, wobei einige Feststellungen getroffen und entsprechende Verkehrsordnungswidrigkeiten eingeleitet wurden. So wurde ein Verfahren wegen des unnützen Umherfahrens, sechs Verfahren wegen Lärmbelästigung und zwei Verfahren wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in dem verkehrsberuhigten Bereich eingeleitet. Überdies hatte ein Mitfahrer seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt und sich aus dem Kraftfahrzeug gelehnt. Auch gegen diesen Mitfahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Hierbei ist anzumerken, dass das Bußgeld für unnützes Umherfahren (100 Euro), die Lärmbelästigung (80 Euro) und das Falschparken auf dem Gehweg (55 Euro) mit der letzten Gesetzesänderung angehoben wurde.

Bei fünf der kontrollierten Fahrzeuge war die Betriebserlaubnis erloschen. Die Beamten stellten an drei dieser Fahrzeuge eine Manipulation der Abgasanlage und an zwei weiteren Fahrzeugen eine Manipulation am Fahrwerk fest. Die betroffenen Fahrzeugführer müssen sich nun neben der zu erwartenden Geldbuße (mindestens 50 Euro) um die Wiedererlangung der Betriebserlaubnis durch eine Abnahme durch einen Kfz-Sachverständigen kümmern, da sonst das Fahrzeug von der Zulassungsstelle stillgelegt wird.

Diese Schwerpunktkontrollen werden zukünftig auch weiterhin in unregelmäßigen Abständen durchgeführt. 
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Illegales Kraftfahrzeugrennen

14.04.2020 18:32 Uhr

Beschlagnahme mehrerer Pkw mit Einziehung der Fahrerlaubnisse

Am Sonntag, den 12.04.2020, gegen 17:30 Uhr, wird durch einen derzeit namentlich nicht bekannten Zeugen über Notruf ein illegales Kraftfahrzeugrennen im Bereich Stau - Braker Bahn - Wehdestraße mit Beteiligung von vier konkret beschriebenen höherwertigen Pkw gemeldet. Bei den Fahrzeugen soll es sich um drei Pkw VW "Golf" (2x schwarz, 1x weiß) sowie einen weißen Pkw Mercedes "A-Klasse" gehandelt haben. Durch das Kraftfahrzeugrennen sollen auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer auf der wetterbedingt stark frequentierten Straße - hier insbesondere Kinder - gefährdet worden sein. Die benannten Fahrzeuge konnten durch die Polizei im Rahmen der Sofortfahndung noch am Einsatzort festgestellt werden. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft sowie des Amtsgerichts wurden die Pkw auf Antrag und nach mündlichem Beschluss beschlagnahmt und die Fahrerlaubnisse der Fahrzeugführer vorläufig eingezogen.

Die Polizei erbittet in diesem Zusammenhang Zeugen und / oder gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich umgehend mit der örtlich zuständigen Dienststelle in Verbindung zu setzen.
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Hafen im Aufwind: Umschlag verzeichnet deutliches Plus

14.02.2020 14:43 Uhr

Mehr Fahrgastschiffe legen an – Geringer Rückgang im Seeverkehr

Aufwind für den Oldenburger Hafen: Der Umschlag im Schiffs- und Bahnverkehr hat im Jahr 2019 wieder deutlich die Marke von einer Million Tonnen überschritten. Nach Angaben des Eigenbetriebes Hafen der Stadt Oldenburg konnte der Umschlag um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und erreicht damit eine Gesamtumschlagsmenge von 1.143.849 Tonnen. Oldenburg gehört damit zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens. Im Oldenburger Hafen werden hauptsächlich Baustoffe (Sand, Kies, Natursteine und Split), Getreide und Futtermittel, chemische Erzeugnisse (Mineraldünger) sowie Sekundarrohstoffe (Altmetalle) umgeschlagen.

Nico Steudel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag, bilanziert: „Die weiterhin stabile Baukonjunktur im Einzugsgebiet des Oldenburger Hafens hat zu einem Anstieg der umgeschlagenen Baustoffmengen um rund 31.000 Tonnen geführt.“ Bei den Futtermitteln sind die Mengen ebenfalls deutlich um über 60.000 Tonnen angestiegen, was überwiegend mit Verlagerungseffekten aus anderen Häfen und von anderen Verkehrsträgern zu erklären ist, erläutert Steudel weiter. „Hier konnte der Hafen Oldenburg seinen Standortvorteil, das heißt, die Nähe zu den Verarbeitern und Empfängern der Futtermittel weiter ausspielen.“

Was die Verteilung auf Verkehrsträger angeht, blieben die Bahnmengen gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen konstant. Die Binnenschiffsmengen hingegen legten sehr deutlich um rund 103.000 Tonnen zu. Lediglich im Seeverkehr konnte nur ein Schiff umgeschlagen werden, was mit dem Auslaufen eines Einlagerungsvertrags zu begründen ist. Hier bemühen wir uns um Ersatz“, erklärt Steudel.

„Die Produktionsmengen der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH mit den Werken
 Oldenburg, Leer und Höltinghausen sind 2019 gegenüber 2018 um circa 10.000 Tonnen gestiegen“, resümiert Geschäftsführer Heinrich Bruns. 46 Seeschiffe wurden umgeschlagen – im Vorjahr waren es 52 Schiffe gewesen. „Das resultiert zunächst bei Getreide aus dem Ernteaufkommen und in zweiter Linie aus dem Einkaufsverhalten der Händler, also wo kommt die Ware letztendlich her“, verdeutlicht Bruns. Eine leichte Verschiebung gab es zugunsten der Tonnage für die Binnenschiffe. Bei den sensiblen Märkten für Futtermittel und Getreide könne es immer zu Verschiebungen der Transportarten und Wege kommen, so Bruns. „Für die Gesamtentwicklung in 2020 erwartet die AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH einen leichten Rückgang der zu produzierenden Mengen“, prognostiziert der Geschäftsführer.

Die ansässigen Firmen warten dringend auf die Fertigstellung des Wendebeckens, das durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee gebaut wird. Aufgrund von Schlosssprengungen in der neuen Uferwand herrscht derzeit Baustillstand. Das neue Wendebecken würde es Schiffen mit einer Länge von bis zu 110 Metern ermöglichen, den Oldenburger Hafen anzusteuern. Dieses würde den Seeschiffsverkehr ankurbeln.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die insgesamt positive Entwicklung der Hafenwirtschaft. „Der Oldenburger Hafen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Oldenburg. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen und gehalten. Aber auch für den Tourismus gewinnt unser Hafen weiter an Bedeutung.“ Einen positiven Effekt hat der im Juli 2019 eingeweihte neue Fahrgastanleger: So haben im vergangenen Jahr 42 Fahrgastschiffe und ein Ausstellungsschiff am nördlichen Ufer des Alten Stadthafens angelegt, 2018 waren es 28 Fahrgastschiffe und ebenfalls ein Ausstellungsschiff gewesen.


Die Zahlen im Detail:

 • Schiffsumschlag
Der Gesamtschiffsumschlag im Jahr 2019 im Hafen Oldenburg ist gegenüber dem Jahresergebnis 2018 wieder um 116.410 Tonnen (+ 11,7 Prozent) gestiegen. Während der Umschlag im Seeverkehr gegenüber dem Vorjahr um 12.554 Tonnen zurückgegangen ist, ist der Umschlag im Binnenverkehr gegenüber dem Vorjahr um 128.864 Tonnen (+ 14,16 Prozent) gestiegen.

Die Güterarten im Seeverkehr beschränkten sich in 2019, wie schon in den Vorjahren, hauptsächlich auf „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei“ (66.278 Tonnen). Im Binnenverkehr stieg der Umschlag im Segment Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (Getreide und Futtermittel) im Vergleich zum Vorjahr um 81.570 Tonnen. Im Bereich Baustoffe (Sand, Kies, Steine) wurde der Umschlag ebenfalls um 51.280 Tonnen gesteigert. Dagegen konnte der Umschlag von Düngemitteln (- 3.551 Tonnen) das Vorjahresergebnis nicht erreichen. Der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) konnte das Vorjahresniveau mit rund 14.000 Tonnen halten.

• Bahnumschlag
Der Bahnverkehr schließt im Jahr 2019 gegenüber 2018 mit einem Minus von 502 Tonnen ab. Dies entspricht einer Minderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,5 Prozent. Insgesamt wurden 32.842 Tonnen Güter mit insgesamt 572 Güterwagen transportiert.

Bei den Gütern im Bahnverkehr handelt es sich hauptsächlich um Düngemittel (29.976 Tonnen = 91,27 Prozent). Der Rest (2.866 Tonnen) entfällt auf Baustoffe.
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KIBUM vorab: Sprayen wie Banksy

29.10.2019 20:00 Uhr

Jugendliche entwickeln Ausstellung nach Streetart-Vorbild

Inspiriert von dem britischen Streetart-Künstler Banksy entwickeln Jugendliche der Oldenburger Cäcilienschule eine Ausstellung, die im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse ab 9. November zu sehen sein wird. Im Gespräch mit Barry Cawston – dem offiziellen Banksy-Fotografen, dessen Fotoausstellung ab sofort im Oldenburger Hafen gezeigt wird – haben die Schülerinnen und Schüler jetzt erste Entwürfe präsentiert. Deren Lehrer Jonas Witte ist überzeugt, dass das Projekt für seinen Kunst-Profilkurs ein echter Gewinn ist: „Banksy trifft als Streetart-Künstler den Nerv der Jugend. Zentrale Fragen wie Umweltschutz, Frieden, Soziale Gerechtigkeit und Zukunftsvisionen sind für die Jugendlichen präsent und die Möglichkeit, hier ein Statement nicht nur zu entwickeln, sondern auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist für die Schülerinnen und Schüler eine schöne Herausforderung.“

Eine Herausforderung, die die 15 beteiligten Jugendlichen der achten, neunten und zehnten Klasse mit großer Motivation angenommen haben: Es gilt Ideen zu sammeln, diese in Stencils (Schablonen) umzusetzen, den richtigen Umgang mit Spraydosen zu lernen, Texte zur Erläuterung der Arbeiten zu entwerfen und letztendlich die Ausstellung selbst zu konzipieren und die Kunstwerke zu hängen – das alles unter Zeitdruck und bei festem Eröffnungstermin. „Das Kunstprofil an der Cäcilienschule und die großartige Unterstützung durch die Organisatoren der KIBUM machen so ein tiefgreifendes Projekt erst möglich – und das führt bei den Schülerinnen und Schülern zu dem Erkenntnisgewinn, dass Schule tatsächlich mehr als nur Lernen ist“, betont Witte.

Der gemeinsame Termin mit Barry Cawston war für die Jugendlichen eine Gelegenheit, ihre Ideen und Entwürfe mit einem echten Banksy-Experten zu diskutieren und stellte auch ein Highlight innerhalb des Projekts dar: „Es ist toll, in unserem KIBUM-Projekt, aber auch im Gespräch mit Barry Cawston die Arbeit von Banksy nachvollziehen zu können“, sagt Lily (14 Jahre) und die 13-jährige Cosima findet spannend, „dass wir beim Treffen mit dem offiziellen Banksy-Fotografen Barry Cawston irgendwie eine Nähe zu Banksy spüren können. Und es ist eine Ehre für uns, jemanden wie Cawston persönlich kennenzulernen“.

Die Ausstellung „Like Banksy – Make a Statement“ ist in Zusammenarbeit der KIBUM und des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst mit der Cäcilienschule entstanden. Sie ist vom 9. bis 19. November, also während der Laufzeit der KIBUM, im Kulturzentrum PFL im Obergeschoss zu sehen. Cawstons Fotoausstellung „Banksy‘s Dismaland – Barry Cawston, are we there yet?“ läuft noch bis zum 2. Dezember im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Begegnungen 2019 – United Kingdom“ der Stadt Oldenburg und ist an der Hafenpromenade am Stau zu sehen.
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Einbrecher steigen in Baumarkt ein

27.07.2019 21:04 Uhr
Über das Dach haben sich unbekannte Einbrecher in der Nacht von Montag auf Dienstag (22./23.07.) Zugang in den Verkaufsraum eines Baumarktes an der Werrastraße verschafft. In der Zeit zwischen 20 und 8 Uhr waren die Diebe auf das Dach des Gebäudes geklettert und hatten dort mehrere Elemente der Dachverkleidung entfernt. Über die dadurch entstandenen Löcher in der Dachkontruktion hatten die Unbekannten sich schließlich in den Verkaufsraum hinuntergelassen.

Aus dem Markt entwendeten die Täter mehrere Elektrowerkzeuge und flüchteten anschließend unerkannt.

Zeugen können ihre Hinweise unter Telefon 0441/790-4115 der Polizei melden.
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