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Haarentor

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Handwerkszeug für die Erwachsenenbildung

30.07.2021 11:02 Uhr
Welche Bedeutung haben Werte in der Erwachsenenbildung? Und wie lässt sich ein attraktiver Unterricht gestalten? Das vermitteln zwei Online-Seminare des C3L – Center für Lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg im September. Am Freitag und Samstag, 10. und 11. September, geht es um „Konzeption, Dramaturgie und Methodik“ in der Unterrichtsvorbereitung. Darin vermittelt der Dozent Ferdinand Soethe, Trainer und Coach für nonverbale Kommunikation und angewandte Wahrnehmungspsychologie, pädagogisches Handwerkszeug für mehr Freude am Lehren und Lernen.

Am Freitag und Samstag, 24. und 25. September, stehen Werte und Veränderungsprozesse im Fokus. Im „Werte-Workshop“ der Dozentin Maren Schleiff, Teamtrainerin und IHK-Businesscoach, reflektieren die Teilnehmenden, welche Rolle die eigenen Werte bei der Gruppenarbeit spielen. Außerdem geht es um Wertvorstellungen und Normen in der Erwachsenenbildung in Krisensituationen.

Um eine Anmeldung für das Seminar „Konzeption, Dramaturgie und Methodik“ wird bis zum 20. August gebeten. Die Kursgebühr beträgt 200 Euro. Für den „Werte-Workshop“ können sich Interessierte bis zum 3. September anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 180 Euro. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0441/798-4421 oder per E-Mail an nq@uni-oldenburg.de möglich.
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Videospiele im Geschichtsunterricht?

30.07.2021 10:30 Uhr

Uni-Workshop beleuchtet Chancen und Grenzen – Anmeldung ab sofort möglich

Videospiele, die etwa in die Antike oder andere historische Gegenwarten versetzen, können das Interesse an Geschichte wecken und historisches Bewusstsein prägen. Zugleich bergen sie das Risiko, dass die Spielenden Geschichte verklären oder fälschlicherweise den virtuellen Blick darauf für bare Münze nehmen. Um Potenzial und Grenzen von Videospielen für die Geschichtsvermittlung in Schule und Lehrkräftebildung, in Forschung und Lehre oder auch im Museum zu beleuchten, laden die Historiker Lucas Haasis und Patrick Heike zu einem öffentlichen Workshop an die Universität Oldenburg ein. Den Auftakt bildet ein Online-Roundtable am Donnerstag, 19. August, gefolgt von einem Präsenz-Workshop mit Spiel-Möglichkeit und begrenzten Plätzen am Freitag, 20. August. Lehrende und Studierende der Universität ebenso wie interessierte, auch angehende, Lehrkräfte können sich ab sofort per E-Mail anmelden (lucas.haasis@uol.de).

„Es ist zentral, dass wir uns dieses Mediums als Teil unserer Geschichtskultur bewusstwerden und lernen, die Spiele kompetent in Lehre und Unterricht einzubinden“, sagt Haasis, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte. Videospiele könnten Geschichte „erlebbar“ machen und den Entdeckergeist der Schülerinnen und Schüler ebenso anregen wie eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medium Videospiel und mit der Vergangenheit. Sie spielten allerdings – anders als in anderen Ländern – hierzulande im Schulunterricht noch kaum eine Rolle. Darüber diskutieren am 19. August von 18.00 bis 20.00 Uhr fünf Expertinnen und Experten aus dem Bundesgebiet am „Roundtable“. Unter anderem geht es dabei um Geschichtskonstruktionen und das Streben nach „echter“ Geschichte im digitalen Spiel, um dessen Einsatz im Geschichtsunterricht oder im Museum. Den Link zur Teilnahme erhalten Interessierte nach Anmeldung.

Die Diskussion über Chancen und Risiken prägt auch den praktischen Workshop von 10.00 bis 15.00 Uhr am Folgetag im Uni-Gebäude A01 (Uhlhornsweg 84, Räume 0-006 bis 0-008), allerdings gepaart mit dem praktischen Erproben des Spiele-Einsatzes für Unterricht oder Lehre. Hierfür steht das mehrfach ausgezeichnete Lernspiel „Discovery Tour“ zur Verfügung, dessen Hersteller ebenso wie der „Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele“ den von der universitätseigenen „Programmlinie Lehre“ geförderten Workshop unterstützt. Nähere Informationen zu Programm und Beteiligten finden sich unter uol.de/geschichte.
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Digitalisierung in der Hochschullehre

20.07.2021 20:32 Uhr

Universität erhält Unterstützung bei Strategieentwicklung

Zur strategischen Weiterentwicklung von innovativen, digitalen und partizipativen Lehr- und Lernszenarien wird die Universität Oldenburg ein Jahr lang durch die sogenannte „Peer-to-Peer-Strategieberatung“ des Hochschulforums Digitalisierung unterstützt. Eine Jury wählte die Universität neben vier anderen Bewerbungen aus. Die Peer-to-Peer-Strategieberatung ist ein Angebot an Hochschulen, die den digitalen Wandel in Studium und Lehre aktiv gestalten möchten. Die teilnehmenden Hochschulen werden dabei von Expertinnen und Experten anderer Hochschulen unterstützt, die selbst schon ähnliche Prozesse verantwortet und begleitet haben. Zusätzlich zu dieser individuellen Beratung setzt das Programm auf eine Vernetzung der teilnehmenden Hochschulen über Workshops und Konferenzen.

Die Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Verena Pietzner, erklärte anlässlich der Auswahl: „Die Herausforderungen der digitalen Transformation müssen alle Hochschulen meistern. Die Peer-to-Peer-Strategieberatung ist eine hervorragende Gelegenheit, um voneinander zu lernen und gemeinsam Ideen für die Zukunft der Hochschullehre zu entwickeln“. Das Referat für Studium und Lehre hatte bereits 2019 einen entsprechenden Strategieprozess an der Universität initiiert. Bis Februar 2020 wurden in Gesprächen und Workshops mit über 150 Lehrenden und Studierenden aus allen Fakultäten Bedarfe und Ideen erarbeitet, wie die Lehre durch Digitalisierung innovativer gestaltet werden kann. Diese Impulse werden, ebenso wie die Erfahrungen aus den Corona-Semestern, Bestandteil der jetzt beginnenden Strategieberatung sein.

Das 2014 gegründete Hochschulforum Digitalisierung (HFD) ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V., des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Peer-to-Peer Strategieberatung geht in diesem Jahr in die fünfte Runde: Seit 2017 wurden insgesamt 24 Hochschulen in dem bundesweiten Programm beraten. Die Strategieberatung richtet sich an die Hochschulleitungen, zielt jedoch darauf, alle Statusgruppen der Hochschulen in den Veränderungsprozess einzubeziehen.
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Wettbewerb für originelle Konzepte

20.07.2021 20:28 Uhr

Neue Ideen zum Lehren und Lernen: Universität zeichnet Studierende und Lehrende aus

Vom Lernen im Grünen bis hin zum Hightech-Hörsaal: Die Universität Oldenburg hat heute fünf Ideen zur Zukunft des Lehrens und Lernens ausgezeichnet. Im Ideenwettbewerb waren Studierende und Lehrende aufgerufen, originelle Konzepte und neuartige Ansätze einzureichen, die Lehre und Lernen nachhaltig verbessern. Insgesamt gingen 42 Vorschläge ein, zum Beispiel zu neuen Formen der Zusammenarbeit, zum Einsatz moderner Medien oder zur Verknüpfung von Forschung und Lehre. Schirmherrin des Wettbewerbs war Prof. Dr. Verena Pietzner, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales.

In der Kategorie „Lehrende“ ging der erste Preis, dotiert mit 1.000 Euro, an die Chemikerin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery. Ihre Idee: Die Vorlesung zu den theoretischen Grundlagen der Thermodynamik wird durch künstlerische Anteile angereichert und die Zusammenarbeit von Studierenden naturwissenschaftlicher und künstlerischer Fächer im Zwei-Fächer-Bachelor weiter gefördert. Diese besondere Form der interdisziplinären Zusammenarbeit biete viele Anregungen auch für andere Fächer, urteilte die Jury.

Die Informatikerin Sovanna Chhoeung reichte einen Vorschlag für einen Vorlesungsraum ein, der gleichzeitig virtuell und in Präsenz genutzt werden kann. Das Ziel: Lehre und Lernen an unterschiedliche Lebenssituationen anzupassen, ohne dass die Beteiligten den persönlichen Bezug zueinander verlieren. Dieses „zukunftsweisende Konzept“ honorierte die Jury mit dem zweiten Platz, für den Chhoeung 500 Euro erhielt.

Die Idee, das Lernen ins Grüne zu verlegen, hatten sowohl die Studentinnen Jule Reese (Zwei-Fächer-Bachelor) und Jasmin Behnke (Marine Umweltwissenschaften) als auch Thore Eilers und Hilko Rosenau (Master of Education): Reese und Behnke schlugen einen Outdoor-Lerngarten vor, Eilers und Rosenau reichten ein Konzept mit dem Titel „Uni im Grünen“ ein. Sie regen an, auf dem Campus Möglichkeiten zu schaffen, um Lehrveranstaltungen und Gruppensitzungen in die Natur zu verlegen. Beide Beiträge wurden mit dem ersten Platz und je 600 Euro ausgezeichnet. Auf dem zweiten Platz landeten Leonie Neidert und Gvantsa Khutsishvili, beide studieren im Master Kunst- und Medienwissenschaft. Sie überzeugten die Jury mit ihrer Idee für eine digitale Datenbank mit Kursmaterialien für Studierende und erhielten 300 Euro Preisgeld.

Vizepräsidentin Verena Pietzner war über die Ergebnisse des Wettbewerbs hocherfreut: „Uns war wichtig, dass alle teilhaben und ihre Ideen sprudeln lassen konnten. Herausgekommen ist ein großer Fundus an Inspirationen und konkreten Anknüpfungspunkten“, erklärte sie bei der Preisverleihung, auf der die Gewinnerinnen und Gewinner Gelegenheit hatten, ihre Ideen vorzustellen. Der Jury gehörten neben Pietzner auch Prof. Dr. Martin Fränzle, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Digitalisierung, ein studentisches Mitglied sowie Mitglieder der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik an. Das Preisgericht bewertete die eingereichten Vorschläge nach den Kriterien Nutzen und Nachhaltigkeit, Neuartigkeit und Originalität sowie Reichweite oder besonderer Bedarf.

Finanziell gefördert wurde der Ideenwettbewerb von der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO).
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Online-Impulse: Gamification in der Bildungsarbeit

20.07.2021 19:47 Uhr

Workshops für Lehrkräfte vom 30. August bis zum 1. September

Über die spielerische Gestaltung des Unterrichts mit Online-Tools können sich Interessierte von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September in der Workshop-Reihe „Online-Impulse“ der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) und des multimediamobils Nordwest informieren. Die ein- bis zweistündigen Online-Workshops richten sich an Lehrkräfte sowie Multiplikator_innen aus dem Bildungsbereich und sind praktisch ausgerichtet: Die Teilnehmenden können die behandelten Werkzeuge oder Software-Produkte parallel zum Workshop selbst ausprobieren. Das Angebot ist für niedersächsische Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter_innen kostenfrei. Unter ihjo.de/anmeldung-online-impulse-sommer-special können sich Interessierte weiter informieren und anmelden.

Die Workshops finden über die Plattform Zoom statt. Die einzelnen Veranstaltungen lassen sich getrennt voneinander buchen und bauen nicht aufeinander auf. Teilnehmende benötigen ein Headset und eine Webcam.

 

Folgende Workshops finden statt:

Montag, 30. August:

13:00–14:00 Uhr    Gamification in der Bildungsarbeit

14:30–15:30 Uhr    Actionbound als Allzweck-Onlinetool

16:00–18:00 Uhr    Tinkercard – 3D-Objekte im Kunst-, Werk- und Technikunterricht

 

Dienstag, 31. August: 

13:00–14:00 Uhr    QuizAcademy – School Edition

14:30–15:30 Uhr    Geschichten erzählen – Storytelling für Erklärvideos und Games

16:00–18:00 Uhr    Unterricht gamifizieren mit Classcraft

 

Mittwoch, 1. September:

13:00–14:00 Uhr     H5P Virtual Tour 360°

14:30–15:30 Uhr     LearningApps versus LearningSnacks

16:00–18:00 Uhr     Minetest - Computerspiele in der Pädagogik
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Von Robotern bis zu Jugendbeteiligung

16.07.2021 20:41 Uhr

Schülerhochschule vom 30. August bis zum 1. September

Eine eigene Küstenschutz-App entwickeln, einen biologisch abbaubaren Kunststoff herstellen, einen Solarflitzer bauen oder mit einem echten Roboter arbeiten – diese und weitere Einblicke in wissenschaftliche Themen können Jugendliche ab 12 Jahren am Ende der Sommerferien in Workshops der Schülerhochschule sammeln. Veranstalter ist die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) in Kooperation mit der Roboterfabrik Wilhelmshaven und dem Lernort Technik und Natur e.V. Von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September, finden insgesamt acht Workshops auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Mittwoch, 25. August, unter ihjo.de/schulerwissen anmelden.

Folgende Workshops stehen zur Auswahl:

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Eure eigene Küstenschutz-App für das Android-Smartphone.“ Für Schüler_innen ab 14 Jahre, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Kunststoffe – wichtiger Werkstoff oder Wegwerfartikel?“ Jugendliche ab 12 Jahren informieren sich zum Thema Plastik und stellen einen biologisch abbaubaren Kunststoff her.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Der Solarflitzer – Auf geht’s in die Mobilität der Zukunft.“ Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren bauen einen eigenen Solarflitzer.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Schnupperkurs Robotik in der Roboterfabrik Wilhelmshaven“. Schüler_innen ab 14 Jahren lernen, mit Industrierobotern zu arbeiten und sie zu programmieren.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Arbeitsplatzgestaltung“. Schüler_innen ab 15 Jahren erfahren, wie man an virtuellen Arbeitsplätzen Elektromotoren herstellt.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mit den Ohren sehen“. Jugendliche ab 12 Jahre experimentieren mit Schall und lernen dabei, wie sich Tiere mit Schall orientieren. Außerdem programmieren sie einen Roboter mit Ultraschallsensor.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mitgemacht – Jugendbeteiligung jetzt! Aber wie?“ Schüler_innen ab 13 Jahren entwickeln Konzepte, wie junge Leute besser in politische Entscheidungen vor Ort eingebunden werden können.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Welten“. Jugendliche ab 12 Jahren erstellen 3D-Inhalte und 360°-Bilder und betrachten diese mit einer VR-Brille.
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Ensemble Sur mit argentinischer Musik

13.07.2021 21:18 Uhr

Online-Veranstaltung auf YouTube

Zum Semesterabschluss lädt das Ensemble Sur des Instituts für Musik der Universität Oldenburg am Samstag, 17. Juli, 20.00 Uhr, auf seinen YouTube-Kanal ein. Die Online-Veranstaltung widmet sich der Musik des argentinischen Trios Aca Seca. Das studentische Ensemble für südamerikanische Musik unter Leitung von Joaquín Alem stellt Audio- und Videoproduktionen vor, die während des Sommersemesters entstanden sind. Der Pianist Andrés Beewsaert, Mitglied von Aca Seca, schaltet sich aus Buenos Aires zu.

Wer die Arbeit der Studierenden unterstützen möchte, kann ihnen eine Spende über PayPal zukommen lassen. Der Link ist am Samstagabend in der Videobeschreibung zu finden.

Weblinks
uol.de/musik
uol.de/r/Sur
www.youtube.com/channel/UCpvjx2L364PjsLss3lMcGLw
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Resilienz als Leitkonzept für nachhaltiges Wirtschaften

13.07.2021 20:53 Uhr

Projekt untersucht, wie Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Störungen werden können

Extremwetterereignisse, politische Unruhen oder auch eine Pandemie können Wertschöpfungsketten unterbrechen und Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Inwieweit sich das Konzept der Resilienz – also der Widerstandskraft in schwierigen Situationen – als Leitkonzept für nachhaltiges Wirtschaften etablieren lässt, untersucht ein neues Projekt an der Universität Oldenburg. Das Forschungsteam unter Leitung des Ökonomen Prof. Dr. Klaus Fichter hat das Ziel, das Prinzip der Resilienz systematisch mit dem der Nachhaltigkeit zu verbinden und praktische Methoden und Konzepte für Unternehmen zu entwickeln. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Projekt „Resilienz als Chance für nachhaltiges Unternehmenshandeln“ über 18 Monate mit rund 125.000 Euro.

Das Team um Fichter und Dr. Karsten Hurrelmann versteht Resilienz dabei als chancenorientierten Innovationsansatz. „Bislang wird das Resilienzkonzept in der Unternehmenspraxis fast ausschließlich in Bezug auf Risikomanagement und Risikoabwehr verwendet“, berichtet Fichter, der an der Universität den Arbeitsbereich Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit leitet. Das Forschungsvorhaben soll nun eine neue Perspektive eröffnen: Das Team sieht Resilienz als zentralen Teil des Nachhaltigkeitsprinzips, da massive Störungen der Wirtschaft nicht nur negative Folgen für die Gesellschaft haben, sondern oft auch Umweltschäden nach sich ziehen. Ziel des Vorhabens ist es, die Bedeutung des Resilienzkonzepts für nachhaltiges Unternehmenshandeln herauszuarbeiten und Managementstrategien zu entwickeln, die Resilienz und Nachhaltigkeit gleichzeitig im Blick haben. So sollen zukünftige Produkte und Dienstleistungen robuster gegenüber massiven äußeren Störungen sein als bisher. Zudem wollen Fichter und seine Kolleginnen und Kollegen praktische Methoden entwickeln, die Unternehmen, aber auch Kammern und Verbände in ihrem Nachhaltigkeits-, Klima- und Innovationsmanagement aufgreifen können.

Zu den Kooperationspartnern zählen mehrere lokale Unternehmen, Wirtschaftsverbände sowie Forschungszentren, die einen nachhaltigen Ansatz verfolgen.
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Universität Oldenburg auf dem Weg zur Klimaneutralität

09.07.2021 14:15 Uhr

Bundesumweltministerium fördert Entstehung eines Klimaschutzkonzepts

Ein ehrgeiziges Ziel: Die Universität Oldenburg will klimaneutral werden – als eine von wenigen Universitäten Deutschlands hat sie sich dazu entschlossen. Im Rahmen des Projekts „KSI: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg“ sollen bis Mai 2023 die Klimabilanz der Universität ermittelt und Maßnahmen zum Klimaschutz entwickelt werden. Der Oldenburger Ökonom Prof. Dr. Bernd Siebenhüner leitet das Vorhaben, das vom Bundesumweltministerium innerhalb der Nationalen Klimaschutzinitiative mit rund 130.000 Euro gefördert wird. Die neu eingerichtete Position einer Klimaschutzmanagerin, angesiedelt am Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST), hat die Nachhaltigkeitsökonomin Anna Krämer inne.

„Wir freuen uns sehr, unser langjähriges Nachhaltigkeitsengagement nun zielgerichtet in ein ganzheitliches Klimaschutzkonzept mit klaren Zielen und Maßnahmen einfließen zu lassen“, sagt Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. Das Projekt sei seit dem Frühjahr 2020 auf den Weg gebracht worden. „Die Klimaschutzmanagerin Anna Krämer wird nun das breite Engagement in der Universität bündeln und konzentriert auf den Klimaschutz ausrichten.“

Das Thema Nachhaltigkeit gehört traditionell zu den Schwerpunkten der Universität in Forschung, Lehre und Verwaltung. Erst kürzlich wurde der dritte Nachhaltigkeitsbericht der Universität fertiggestellt, der von Studierende unter Leitung von Siebenhüner und seiner Mitarbeiterin Lina-Luise Hölter verfasst wurde.

Das jetzt geplante integrierte Klimaschutzkonzept will konkrete Ziele und Maßnahmen festlegen, um Emissionen zu reduzieren. Geplant sind eine umfassende Treibhausgasbilanz und Controlling-Konzepte, um den Ressourcenverbrauch kontinuierlich auszuwerten. Außerdem wird eine Strategie erarbeitet, um die Maßnahmen zu verstetigen. In den gesamten Prozess werden Akteure und Statusgruppen der Universität eng eingebunden. Der erste Konzeptentwurf soll bereits in etwa zwölf Monaten vorliegen.

Nachhaltigkeitsökonomin Krämer war bereits als Studentin wesentlich an der Initiative beteiligt. „Ich freue mich sehr, die Arbeit daran weiter vorantreiben zu können und dabei zu unterstützen, dass die Universität ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“, sagt Krämer.

Weblinks
uol.de/klimaschutzkonzept
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Online-Befragungen zum Arbeiten im Homeoffice

06.07.2021 16:10 Uhr
Auch nach der Corona-Pandemie wird das Arbeiten im Homeoffice in vielen Betrieben und Institutionen eine zentrale Rolle spielen. Im Praxisprojekt „Arbeiten zwischen Home und Office“ finden unter der Leitung des Betriebswirtschaftlers Prof. Dr. Thomas Breisig von der Universität Oldenburg zwei Online-Befragungen statt. Im Zentrum stehen betriebliche und dienstliche Regelungen sowie Fort- und Weiterbildungen im Zusammenhang mit der Arbeit im Homeoffice. Ab sofort können Beschäftigte unter uol.de/kooperationsstelle/befragung1 und Vertreterinnen und Vertreter (Management, Betriebs- und Personalräte) von Betrieben oder öffentlichen Institutionen unter uol.de/kooperationsstelle/befragung2 an den Befragungen teilnehmen.

Ziel der Befragungen ist es, das Arbeiten im Homeoffice zu optimieren. Nach der Auswertung wird das Team die Ergebnisse allgemein zur Verfügung stellen. Die Teilnahme dauert jeweils etwa 15 Minuten und ist bis Donnerstag, 8. August, möglich. Betriebe und Institutionen können außerdem Praxiserfahrungen sowie betriebliche bzw. dienstliche Vereinbarungen zum Arbeiten im Homeoffice per E-Mail an hiltraud.grzech-sukalo@uol.de senden.

Leiter Prof. Dr. Thomas Breisig führt das Projekt „Arbeiten zwischen Home und Office“ am Lehrstuhl Organisation und Personal der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften durch. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Vorhaben. 
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Universitätspräsident Hans Michael Piper feierlich verabschiedet

02.07.2021 14:16 Uhr

Sechsjährige Amtszeit endet am 31. Juli

„Professor Piper hat in seiner sechsjährigen Amtszeit als Präsident der Universität Oldenburg viel bewegt. Er übergibt an seinen Nachfolger eine attraktive Universität mit echten Alleinstellungsmerkmalen.“ Mit diesen Worten würdigte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler den scheidenden Oldenburger Universitätspräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper bei dessen heutiger feierlicher Verabschiedung. Zu den Gästen in Präsenz der – pandemiebedingt via Livestream ausgestrahlten – Feier gehörten neben Minister Thümler auch Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Hochschulratsvorsitzende Jörg Waskönig und der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO), Hon.-Prof. Dr. Werner Brinker. Das Amt des Universitätspräsidenten übergibt Piper zum Monatsende an den Darmstädter Arbeitswissenschaftler Prof. Dr. Ralph Bruder, der ebenfalls an der Feierstunde im Hörsaalzentrum teilnahm.

In den zurückliegenden sechs Jahren habe die Universität unter Pipers Ägide auf vielen Feldern „wichtige Entwicklungsschritte gemacht“, lobte der Minister. Dazu zählten etwa „der Ausbau der Hochschulmedizin in Kooperation mit der Universität Groningen, der Ausbau der Sonderpädagogik und die gute Entwicklung der exzellenten Bereiche der Forschung wie der Hörforschung, den Meereswissenschaften und der Informatik“. Daneben kooperiere die Hochschule mit zahlreichen außeruniversitären Partnern, die sich in der jüngeren Vergangenheit auch verstärkt im Umfeld der Universität ansiedelten.

Oberbürgermeister Krogmann verwies auf die weiter intensivierte gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität; „dazu hat unser enges persönliches Verhältnis sehr beigetragen“. Er lobte Pipers besonders große Verdienste um die Weiterentwicklung der Oldenburger Universitätsmedizin: „Ohne sein starkes Engagement wären wir heute nicht so weit beim Auf- und Ausbau von medizinischer Forschung und Lehre.“ Als besonders wichtige Ansiedlung nannte Krogmann das Helmholtz Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB), da dabei die sehr enge Zusammenarbeit von Universität und Stadt zu einem weiteren großen Erfolg geführt habe. „Professor Piper hat sehr dazu beigetragen, den Forschungsstandort Oldenburg insgesamt zu stärken.“

In Pipers Amtszeit fielen nicht nur eineinhalb Jahre Corona-Pandemie, die auch die Universität in Forschung, Lehre und Transfer vor ungekannte Herausforderungen gestellt haben. In den Jahren seit seinem Amtsantritt 2015 wuchs etwa die Oldenburger Sonderpädagogik zu einem der bundesweit größten Zentren des Fachs, und die noch junge – und ebenfalls wachsende – Universitätsmedizin erfuhr eine positive Evaluation durch den Wissenschaftsrat. Der Universität gelang es, in wichtigen Förderprogrammen zu bestehen; sie wird so weiterhin neue Impulse in Forschung, Lehre und Transfer setzen können. Als Erfolge listet der druckfrische „Fortschrittsbericht 2015-2021“ der Universität etwa zentral koordinierte Millionenprojekte in Lehre und Transfer auf, Zuschläge in Professurprogrammen, wie auch das wiederholte Einwerben von Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs oder Nachwuchsforschungsgruppen. Hinzu kamen etwa der Start des großen historischen Akademieprojekts „Prize Papers“ mit 20-jähriger Laufzeit oder die fortgesetzte Förderung des Exzellenzclusters „Hearing4all“ in der Hörforschung. Auch sieht Piper die Forschungs- und Entwicklungskapazität des gesamten Nordwestens gestärkt, nachdem – neben dem HIFMB – inzwischen zwei Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nahe dem Oldenburger Campus beheimatet sind, ebenso ein Teil des Niedersachsen-Standorts des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die hohe Innovationskraft von Universität und Region spiegelt sich zudem in der erfolgreichen Weiterentwicklung als Gründerinnen- und Gründeruniversität wider, die regelmäßig bundesweit Spitzenplätze einnimmt.

Neben den Studierendenzahlen ist auch der bauliche Umfang der Universität in den zurückliegenden sechs Jahren gewachsen. Als Neubauten kamen beispielsweise der Experimentierhörsaal und das Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme in Wechloy hinzu, das neue Sprachenzentrum auf dem Campus Haarentor oder das Zentrum für Marine Sensorik in Wilhelmshaven. Um die Finanzierung des dringend benötigten Lehr- und Forschungsgebäudes für die Humanmedizin musste und muss die Universität zwar weiter ringen, aber der Raumbedarf für den ersten Bauabschnitt ist – auch dank Rückendeckung der Region – inzwischen genehmigt.

In seiner Rede hob der scheidende Präsident als ein Highlight seiner Amtszeit die im Herbst 2020 erfolgte Verlängerung des Kooperationsvertrags mit der Rijksuniversiteit Groningen hervor. Diese habe ihrer Partneruniversität Oldenburg tatkräftig als „Hebamme“ der neu gegründeten Universitätsmedizin zur Seite gestanden und deren Weiterentwicklung seither unterstützt. Neben dieser – nach seinen Worten – größten Herausforderung seiner Amtszeit nannte Piper auch die gemeinsam mit den sechs Fakultäten erfolgreich abgeschlossene Strukturplanung der Universität. Ziel sei es dabei gewesen, den „schier grenzenlosen Ideenreichtum unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ in eine noch schlagkräftigere Organisation einzubinden, um den wissenschaftlichen Erfolg weiter voranzubringen. Dies sei gelungen: Die gute Abstimmung innerhalb der Universität habe es ermöglicht, „dass wir in den letzten Jahren praktisch alle bedeutenden Wettbewerbe in Forschung und Lehre gewinnen konnten. Das soll uns mal einer nachmachen!“

Ehrenplaketten des Präsidenten
Piper nutzte die Feierstunde auch dafür, Mitgliedern der Universität die „Ehrenplakette des Präsidenten“ zu verleihen. Für ihre Verdienste um die Universität ehrte er

- die Hydrogeologin Prof. Dr. Gudrun Massmann als Sprecherin der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsgruppe „Dynamik des tiefen Untergrundes von Hochenergiestränden“

- die IT-Dienste unter Leitung von Herbert Greis für die schnelle Schaffung der IT-Infrastruktur für den pandemiebedingt digitalen Studienbetrieb

- die Stabsstelle Arbeitssicherheit unter Leitung von Robert Hentschke als zentrale Beratungs- und Koordinationsinstanz für Hygiene und Arbeitsschutz in der Pandemie

- den Neurogenetiker Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang als Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften

- die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten Prof. Dr. Annett Thiele, Prof. Dr. Verena Pietzner, Prof. Dr. Martin Georg Fränzle und Jörg Stahlmann.

Zur Person
Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, geboren 1952 in Kiel, studierte Medizin, Physik und Philosophie an der Universität Göttingen. Dem Diplom in Physik folgten die Promotion in Medizin und die Promotion zum Doktor der Philosophie. 1985 habilitierte sich Piper im Fach Physiologie und wurde an die Universität Düsseldorf berufen. Nach Forschungsaufenthalten in England und Kanada folgte der Wissenschaftler 1994 dem Ruf auf die Professur für Physiologie an der Universität Gießen. Dort fungierte er unter anderem als langjähriger Institutsdirektor, als Dekan sowie als Gründungsdirektor des Graduiertenzentrums Lebenswissenschaften. Von 2008 bis 2014 war Piper Rektor der Universität Düsseldorf. Bevor Piper im August 2015 sein Amt als Präsident der Universität Oldenburg antrat, war er Direktor des Instituts für Molekulare Medizin III des Universitätsklinikums Düsseldorf. 
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Doris Waskönig stiftet 500.000 Euro

29.06.2021 14:23 Uhr

Waskönig Stiftung für Studierende der Universität erhält großzügige Zustiftung

Mit Stipendien Studierende der Universität Oldenburg fördern, die sich durch besonderes Können, Initiative und Verantwortung auszeichnen – das ist seit 25 Jahren Ziel der Dr. h. c. Peter Waskönig Stiftung. Nun hat Doris Waskönig, Ehefrau des im Jahr 2017 verstorbenen Unternehmers und Gründers der Stiftung, das Grundstockvermögen der Stiftung um 500.000 Euro erweitert. Die Stiftung trägt nun den Namen Dr. h. c. Peter und Doris Waskönig Stiftung.

„Es erfüllt uns mit großem Dank und Freude, dass durch die großzügige Zustiftung von Doris Waskönig nun noch mehr begabte und gesellschaftlich engagierte Studierende unserer Universität gefördert werden können“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Michael Piper. Als visionärer Stifter und engagierter Mittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Nordwesten habe der ehemalige Vorsitzende der Universitätsgesellschaft Oldenburg, Dr. h. c. Peter Waskönig, über Jahrzehnte zur Verankerung der Universität in der Region beigetragen und dabei immer auch die Belange der Studierenden im Blick gehabt, so Piper.

„Junge Talente zu fördern, war immer eine Leidenschaft meines Mannes“, betonte Doris Waskönig. „Ich freue mich, dass – auch durch die Zustiftung – das Werk von Peter fortgeführt wird.“ Dr. Joachim Peters, Mitglied im Kuratorium der Stiftung, ergänzte: „Mit ihrer Zustiftung zeigt Doris Waskönig, dass sie das Herzensprojekt ihres Mannes – die Förderung der Universität Oldenburg und ihrer studentischen Top-Talente – nicht nur unterstützt, sondern deutlich stärken und ausbauen möchte.“

Seit Gründung im Jahr 1996 hat die Stiftung insgesamt 74 Studierende gefördert. Gut zwei Drittel von ihnen waren Frauen. Knapp ein Viertel der Geförderten hat promoviert, zwei von ihnen haben eine Professur inne. Um eine Förderung bewerben können sich alle an der Universität Oldenburg eingeschriebenen Studierenden. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten legt das Kuratorium der Stiftung unter Leitung von Jörg Waskönig besonderen Wert auf akademische Leistungen, ehrenamtliches Engagement und die Persönlichkeit der Studierenden. Die Geförderten erhalten monatlich 500 Euro über einen Zeitraum von sechs Monaten. 
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Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

25.06.2021 10:59 Uhr

Bewerbung ab sofort möglich

Ob in Familien, Unternehmen oder anderen gesellschaftlichen Bereichen – mit Hilfe einer Mediation lassen sich viele Konflikte schnell und einvernehmlich lösen. Eine berufsbegleitende Weiterbildung zu dem außergerichtlichen Verfahren startet im November am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg. Für das Kontaktstudium „Mediation und systemisches Konfliktmanagement“ können sich Interessierte bis Ende August bewerben.

Das postgraduale Programm richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Kompetenzen im Umgang mit Konflikten und mediativen Führungsstilen erwerben möchten. Es qualifiziert zudem für eine freiberufliche Tätigkeit als Mediatorin oder als Mediator. Das vier Semester umfassende Kontaktstudium schließt mit einem Universitätszertifikat ab und entspricht der Ausbildungsverordnung für Zertifizierte Mediatorinnen und Mediatoren (RVO). Zudem ist eine Mehrfachzertifizierung bei anerkannten Fachverbänden möglich.

Mediatorinnen und Mediatoren unterstützen die Beteiligten dabei, das Konfliktgeschehen zu verstehen und tragfähige Lösungen zu finden. Für diese Aufgaben werden in der interdisziplinär ausgerichteten Weiterbildung nicht nur Theorie und Methodik vermittelt. Das Kontaktstudium unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. Joseph Rieforth umfasst zudem Selbsterfahrungselemente, Praxissupervision, individuelles Coaching sowie Netzwerk- und Alumniveranstaltungen.

Weitere Infos unter https://uol.de/c3l/mediation.
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Familiengerechte Hochschule: Universität Oldenburg erhält erneut Qualitätssiegel

25.06.2021 10:41 Uhr
Zum sechsten Mal in Folge hat die Universität Oldenburg das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ erhalten, das für jeweils drei Jahre vergeben wird. 2004 erhielt die Universität erstmals das Qualitätssiegel, das ein „nachhaltiges Familienbewusstsein“ bescheinigt. Die Universität Oldenburg war damit die erste in Niedersachsen, die das Zertifikat von der berufundfamilie gGmbH erhielt und zählte zu den ersten zehn ausgewiesen „familiengerechten“ Hochschulen bundesweit. 2014 trat sie zudem dem Best-Practice-Club „Familie in der Hochschule“ bei.

Die Universität ist vor allem bei der Kinderbetreuung gut aufgestellt. Zusätzlich zu den Kindertagesstätten des Studentenwerks gibt es weitere Angebote der Universität für Beschäftigte und Studierende, unter anderem eine Ferienbetreuung für Drei- bis Zwölfjährige während der Schulferienzeiten sowie eine flexible Nachmittagsbetreuung. Zuletzt hat das Universitätspräsidium außerdem das Betreuungsangebot um eine unieigene Großtagespflege auf dem Campus Haarentor ergänzt. Der Familienservice der Universität hat zudem weitere Familienthemen wie etwa die Pflege Angehöriger oder die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten für Väter verstärkt in den Blick genommen. Für die Zukunft ist geplant, den Beratungsservice und spezifische Angebote für verschiedene Zielgruppen, beispielsweise für den wissenschaftlichen Nachwuchs, weiter auszubauen.

Die Würdigung fand am Dienstag, 22. Juni, vor dem Hintergrund der Pandemie als Online-Veranstaltung statt. Insgesamt haben in den vergangenen zwölf Monaten 287 Arbeitgeber – davon 34 Hochschulen – das audit berufundfamilie oder das audit familiengerechte Hochschule erfolgreich durchlaufen.
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Angehörige von Menschen mit Demenz für Online-Gruppendiskussionen gesucht

22.06.2021 15:41 Uhr

Erfahrungsaustausch zum Thema osteuropäische Betreuungshilfen

Für ein Forschungsprojekt sucht ein Team des Departments für Versorgungsforschung der Universität Oldenburg Angehörige von Menschen mit Demenz. Konkret geht es um Betroffene, die ihre Angehörigen zu Hause versorgen oder versorgen wollen und Erfahrungen mit osteuropäischen Betreuungshilfen haben oder über diese Form der Versorgung nachdenken. Das Team aus Gesundheitswissenschaften und Ethik will in einer Online-Gruppendiskussion die Erfahrungen und Eindrücke der Angehörigen in dieser herausfordernden Situation sammeln. Ziel des Projekts ist, die Lage der betroffenen Familien zunächst besser zu beschreiben und letztlich Empfehlungen für politische Entscheidungsträger zu formulieren.

Wer sich für eine Teilnahme an der Online-Gruppendiskussion interessiert oder mehr über die Studie erfahren möchte, kann sich an die Studienleiterin Dr. Milena von Kutzleben wenden: milena.von.kutzleben@uol.de.
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Europaweite Onlinebefragung zur Angehörigenpflege

22.06.2021 15:40 Uhr

Forschende der Uni Oldenburg suchen Teilnehmende

Welche Herausforderungen bringt die Pflege von nahestehenden Personen mit sich? Und wie erleben dies die pflegenden Angehörigen sowie die hilfe- und pflegebedürftigen Personen selbst? Diese Frage steht im Mittelpunkt der europaweiten Studie ENTWINE iCohort. Für eine Online-Befragung im Rahmen des Vorhabens sucht die Abteilung Organisationsbezogene Versorgungforschung der Universität Oldenburg nun Teilnehmende in Deutschland. Die Befragung richtet sich an Angehörige, die sich um ein pflege- oder hilfebedürftiges Familienmitglied oder eine andere nahestehende Person selbst kümmern oder die entsprechende Versorgung, zu Hause oder im Pflegeheim, organisieren. Außerdem können Personen teilnehmen, die von einem Angehörigen oder einer anderen nahestehenden Person gepflegt oder versorgt werden.

Ziel des Vorhabens ist, aus Sicht pflegender Angehöriger und hilfe- und pflegebedürftiger Personen die Herausforderungen, das beiderseitige Erleben familiärer Pflege und die Bereitschaft zum Leisten informeller Pflege zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, innovative Lösungen zur Unterstützung von Pflegebedürftigkeit betroffener Familien in Europa zu entwickeln. Die Studie wird in Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, Israel, Polen, Schweden, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich von einer Gruppe junger Forschender durchgeführt und von der Europäischen Union im Rahmen der Marie-Sk?odowska-Curie-Maßnahmen finanziert.

Hier geht es zur Onlinebefragung:  qn4431.customervoice360.com/uc/icohort_elig/?a=de_DE&b=0&c=-77&d=0Inhalt.
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Berufsbegleitender MBA für Bildungs- und Wissenschaftsmanagement mit neuer Struktur

18.06.2021 19:23 Uhr

Zwei neue Profile / CAS-Zertifikat für jedes Modul

Im kommenden Wintersemester können im berufsbegleitenden Master „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement“ erstmals zwei Profile gewählt werden. Studierende spezialisieren sich auf Hochschul- und Wissenschaftsmanagement oder auf Bildungsmanagement und -technologien. Das Studium am C3L – Center für Lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg lässt sich weitgehend online absolvieren. Mit dem Master of Business Administration (MBA) können Absolventinnen und Absolventen Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen leiten und strategisch entwickeln oder digitale Lernformate etablieren.

Dank der neuen Studienstruktur erwerben Studierende mit jedem erfolgreich absolvierten Modul ein Certificate of Advanced Studies (CAS). Alle Module des MBA lassen sich auch einzeln als Weiterbildung belegen und für ein späteres Studium voll anrechnen. Außerdem können beruflich erworbene Kompetenzen für den Master angerechnet werden und so die Studiendauer verkürzen. Das Studium umfasst 90 Kreditpunkte und kann regulär berufsbegleitend in vier Semestern abgeschlossen werden. Hinzu kommt die Abschlussarbeit. Für das kommende Wintersemester können sich Interessierte noch bis zum 1. September bewerben. Weiterbildungsinteressierte können sich bis zum Start eines Moduls anmelden.

Studierende qualifizieren sich je nach gewähltem Profil entweder für Leitungsaufgaben in Hochschulen, Forschung und Wissenschaft oder für das Bildungsmanagement in Schulen, Betrieben und der Weiterbildung. Bei letzterem liegt ein Fokus auf digitalen Lern- und Lehrtechnologien. In beiden Profilen vermitteln Fachleute betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie rechtliche, politische und ökonomische Rahmenbedingungen von Wissenschaft und Bildung. Die berufstätigen Studierenden profitieren von praxisorientierter Projektarbeit und dem engen Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden.
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Schwefel fördert Kohlenstoffspeicherung im Schwarzen Meer

17.06.2021 17:39 Uhr

Oldenburger Studie findet neue Erklärung, warum sich organische Verbindungen in sauerstofffreien Meeresgebieten ansammeln

Das Schwarze Meer ist ein ungewöhnliches Gewässer: Unterhalb von 150 Metern Wassertiefe enthält es keinen freien Sauerstoff, höheres Leben kann dort nicht existieren. Das Binnenmeer speichert gleichzeitig vergleichsweise viel organischen Kohlenstoff. Eine neue Hypothese dazu, warum sich organische Verbindungen in den Tiefen des Schwarzen Meeres – und anderen sauerstofffreien Gewässern – anreichern, stellt ein Forscherteam um Dr. Gonzalo Gomez-Saez und Dr. Jutta Niggemann vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg nun in der Zeitschrift Science Advances vor. Demnach spielen Reaktionen mit Schwefelwasserstoff eine wichtige Rolle dabei, die Kohlenstoffverbindungen zu stabilisieren. „Dieser Mechanismus trägt offenbar dazu bei, dass im Schwarzen Meer mehr als doppelt so viel organischer Kohlenstoff im Wasser vorhanden ist wie in sauerstoffreichen Meeresgebieten“, berichtet Niggemann. Es handele sich um eine negative Rückkopplung im Klimasystem, die über geologische Zeiträume einer Erwärmung der Erde entgegenwirken könne.

Im Schwarzen Meer, dessen Fläche fast so groß ist wie Frankreich, herrschen seit rund 7.000 Jahren Bedingungen, wie sie heute nur in wenigen anderen Meeresregionen der Erde vorkommen: Eine stabile Schichtung verhindert weitgehend, dass sich Oberflächen- und Tiefenwasser vermischen. In den oberen 150 Metern befindet sich salzarmes und sauerstoffreiches Wasser, das überwiegend aus Flüssen wie der Donau stammt. Darunter sammelt sich schweres, salzreiches Wasser, das über den Bosporus aus dem Mittelmeer ins Schwarze Meer strömt. „Wenn man Wasserproben aus den tieferen Bereichen des Schwarzen Meeres öffnet, fällt man fast um, weil es extrem nach faulen Eiern riecht“, berichtet Niggemann. An der Oberfläche deute dagegen nichts darauf hin, dass das Schwarze Meer ein stagnierendes Gewässer ist, in dem Bakterien aufgrund des Sauerstoffmangels den übelriechenden Schwefelwasserstoff produzieren.

Dieses reaktionsfreudige Molekül, so zeigt die neue Studie, geht Verbindungen mit Substanzen aus einer vielfältigen Gruppe kohlenstoffhaltiger Stoffe ein, die in jedem Liter Meerwasser enthalten sind: dem gelösten organischen Material (englisch: dissolved organic matter, DOM). Dabei handelt es sich um eine komplexe Mischung zahlloser unterschiedlicher Moleküle. Sie stammen aus zersetzter organischer Materie oder dem Stoffwechsel von Bakterien. „Wir konnten sehr klar zeigen, dass Schwefelwasserstoff direkt im Wasser mit dem extrem verdünnten organischen Material reagiert“, berichtet Niggemann. Die Reaktionsprodukte sind wiederum langlebiger als die Ausgangsstoffe und reichern sich daher im Wasser an.

Das Team verglich Wasserproben von unterschiedlichen Stellen innerhalb und außerhalb des Schwarzen Meeres. Anhand verschiedener Untersuchungsmethoden, unter anderem mit dem ultrahochauflösenden Massenspektrometer der Oldenburger Forschungsgruppe für Marine Geochemie, konnten die Forschenden das gelöste organische Material genauer charakterisieren. Sie stellten fest, dass knapp ein Fünftel aller organischen Moleküle in den sauerstofffreien Bereichen des Schwarzen Meeres Schwefel enthielten – deutlich mehr als in anderen Meeren. Zudem wies das Team nach, dass ein hoher Anteil dieser Verbindungen nur dort vorkommt. Die Schlussfolgerung: Die schwefelhaltigen Substanzen entstehen neu vor Ort durch chemische Reaktionen im schwefelwasserstoffhaltigen Wasser.

Da das gelöste organische Material einen gewaltigen Kohlenstoffspeicher bildet – in allen Weltmeeren zusammen ist ungefähr genauso viel Kohlenstoff gelöst wie sich in Form von CO2 in der Atmosphäre befindet – ist das Ergebnis der aktuellen Studie auch für das Klima von Bedeutung: „Das Volumen sauerstofffreier Ozeanregionen hat sich von 1960 bis 2010  vervierfacht. Daher könnte dieser schwefelbasierte Mechanismus zur Speicherung von Kohlenstoff in Zukunft einen Einfluss auf die Ozeanchemie haben“, so Hauptautor Gomez-Saez. Unter aktuellen Bedingungen sei diese Rückkopplung allerdings zu schwach, um den Klimawandel merklich zu beeinflussen. In der geologischen Vergangenheit gab es indessen mehrfach Perioden, in denen in einem Großteil der Ozeane Sauerstoffmangel herrschte. Damals könnte der Effekt dazu beigetragen haben, langfristig Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen.

Die Wasserproben aus dem Schwarzen Meer stammten von einer Fahrt des Forschungsschiffs Maria S. Merian. An der Studie waren neben dem ICBM-Team Forscherinnen und Forscher des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen und des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen beteiligt.

Originalveröffentlichung: Gonzalo V. Gomez-Saez et al: “Sulfurization of dissolved organic matter in the anoxic water column of the Black Sea”, Science Advances, 7, eabf6199. DOI: 10.1126/sciadv.abf6199
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Weiterbildung in der Jugendhilfe

17.06.2021 17:06 Uhr

Diakonisches Werk vergibt zwei Stipendien

Im Oktober startet der nächste Durchgang der berufsbegleitenden Weiterbildung „PsychoSoziales Handeln (PSH) in der Jugendhilfe“ am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg. Als Kooperationspartner vergibt das Diakonische Werk zwei Stipendien, auf die sich Interessierte bewerben können. Das Programm richtet sich sowohl an Nachwuchskräfte in der Jugendhilfe als auch an Interessierte mit Berufserfahrung oder einem Bachelorabschluss im Sozial- und Gesundheitsbereich. Eine Bewerbung für das Programm ist noch bis Ende August möglich.

Bei der Weiterbildung steht die präventive und interventionsorientierte Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und weiteren Bezugspersonen im Vordergrund. Innerhalb von achtzehn Monaten werden die Teilnehmenden befähigt, Systemische Therapie und Beratung anzuwenden, um den Herausforderungen in ihrem Berufsfeld professionell begegnen zu können.

Das C3L hat das Programm unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. Joseph Rieforth in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. entwickelt. Nach Abschluss der Weiterbildung ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Übergang in die Kontaktstudiengänge „Systemische Beratung, Familien- und Systemtherapie“ sowie „Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung“ und „Mediation und Systemisches Konfliktmanagement“ des C3L möglich.
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Die Universität als Lernort im digitalen Zeitalter

28.05.2021 19:41 Uhr

Stiftung fördert Oldenburger Projekt zur digitalen Transformation

Die Universität Oldenburg will das Studium durch neue digitale und hybride Lehr-Lernformate erweitern und umgestalten. Dabei sollen Studierende und Lehrende aktiv mitwirken. Dieses Ziel verfolgt das Projekt participate@UOL („Partizipation in Studium und Lehre durch digitale und hybride Formate stärken“) unter Leitung von Prof. Dr. Verena Pietzner, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales, und Isabel Müskens, Leiterin des Referats Studium und Lehre. Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert das Vorhaben ab August mit rund vier Millionen Euro über drei Jahre. Darüber hinaus ist die Universität Oldenburg am Verbundprojekt SOUVER@N („Souver@nes digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen“) beteiligt, das die Universität Osnabrück leitet.

„Wir sehen es als zentrale Aufgabe der nächsten Jahre an, das traditionelle Modell der Präsenzuniversität mit digitalen Innovationen weiterzuentwickeln und dadurch Studium und Lehre in kreativer Form neu zu gestalten“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper. Im Projekt participate@UOL gelte es, das Studium durch neue Zugänge, Darstellungsweisen und Interaktionsmöglichkeiten anzureichern.

Die Leitidee dabei ist, die Mitwirkung von Studierenden und Lehrenden in digitalen und hybriden Formaten zu stärken. „Wir wollen die Universität im digitalen Zeitalter als Lernort ohne Hürden gestalten und Studierende wie Lehrende zur Partizipation ermutigen“, betont Pietzner. Anhand von Planungsdokumenten sowie Online-Befragungen zur digitalen Lehre hat die Universität eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt. Als Ergebnis identifizierte das Projektteam vier Bereiche, deren Ausbau den Schwerpunkt des Projekts participate@UOL bildet.

Im Entwicklungsbereich „Digitale Begleitangebote“ geht es um einen digitalen Wegweiser, der Studierende in verschiedenen Phasen ihres Studiums Orientierung gibt, etwa zum Studienbeginn oder bei der Studienorganisation. Andere digitale Elemente sollen Studierenden beispielsweise dabei helfen, sich sozial zu vernetzen oder sich für die Universität zu engagieren. „Wir wollen sicherstellen, dass Studierende von ihrem ersten Studientag an ein aktiver Teil der Universität sind“, so Projektleiterin Müskens.

Im zweiten Entwicklungsbereich „Freiräume für digitales Lernen und Lehren“ sollen unter Mitwirkung von Studierenden und Lehrenden neue digitale und hybride Lern- und Lehrformate entstehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Forschenden Lernen. So können Studierende in Zukunft in einem „Learning Lab“ das selbstorganisierte Lernen mit digitalen Tools erproben. Lehrenden stehen „Teaching Labs“ zur Verfügung, in denen sie gemeinsam mit ihren Studierenden digitale und hybride Lehr-Lernsettings erarbeiten und erproben können, darunter auch Prüfungssysteme. Das Projekt unterstürzt Lehrende zudem dabei, frei verfügbare Lerninhalte, sogenannte Open Educational Resources, in ihre Lehre einzubinden.

Im dritten Entwicklungsbereich „Virtuelle Räume“ will die Universität Technologien wie Augmented Reality nutzen, also die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Ein mögliches Beispiel sind ferngesteuerte Labore, die es Studierenden ermöglichen, sich Sachverhalte selbständig zu erschließen.

Der vierte Bereich, „Support digitaler und hybrider Lehre“, hat das Ziel, ein Portal zu entwickeln, das alle Einrichtungen der Universität vereint, die Lehrende und Studierende bei ihren Aufgaben unterstützen. So bietet das Portal den Nutzerinnen und Nutzern an einem Ort Zugang zu allen Serviceleistungen, von Informationen bis zu persönlichen Beratungen und Schulungen.

Im Verbundprojekt SOUVER@N der Universität Osnabrück koordiniert die Universität Oldenburg ein Arbeitspaket zu geteilten Lehr-Lernmaterialien. Ziel ist es, digitale Lehrinhalte arbeitsteilig zu entwickeln, beispielsweise bestimmte Qualifikationen für das Lehramt Grundschule oder Materialien, um studentische Tutorinnen und Tutorinnen bei der digitalen Lehre zu unterstützen. Darüber hinaus soll eine Sammlung mit vorbildlichen Lehr/-Lernkonzepten nach Fächern und Zielgruppen geordnet allgemein verfügbar gemacht werden, etwa über das niedersächsische Portal für Open Educational Resources.

Die neue Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ wurde im November 2020 von Bund und Ländern gemeinsam auf den Weg gebracht. Sie soll die Lehre an deutschen Hochschulen dauerhaft stärken, Innovationen ermöglichen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Lehre erhöhen. Jetzt gab die Stiftung die ersten 139 Förderprojekte zur Digitalisierung in der Hochschullehre bekannt. Insgesamt stehen dafür bis zu 330 Millionen Euro zur Verfügung.
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Vorreiterinnenrolle bei Gender Studies

28.05.2021 19:28 Uhr

20 Jahre Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Oldenburg

Vor 20 Jahren, im Mai 2001, wurde es an der Universität Oldenburg eröffnet: das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG). Es war niedersachsenweit das erste Zentrum dieser Art, bundesweit gab es nur wenige Vorbilder. Seither bildet das ZFG den Mittelpunkt der universitären Frauen- und Geschlechterforschung, bündelt Aktivitäten, entwickelt Fragestellungen und Projekte und vernetzt die Forschenden. „Das ZFG hat eine Vorreiterrolle dabei eingenommen, die Gender Studies zu etablieren. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten bereichert es die Forschungslandschaft in diesem bedeutenden Feld“, sagt Prof. Dr. Annett Thiele, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung.

Bereits seit 1997 existierten an der Universität zwei Studiengänge zur Geschlechterforschung – das  Magister-Nebenfach „Frauen- und Geschlechterforschung“ sowie der Aufbaustudiengang „Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien“. Sie zählten zu den bundesweit ersten Studiengängen in diesem Feld. Mit der Gründung des ZFG wagte die Universität eine weitere hochschulpolitische Innovation, um die interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung in Oldenburg zentral zu bündeln. Gründungsdirektorin war die kürzlich verstorbene Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Fleßner.

Der Forschungsschwerpunkt des ZFG lag zunächst in den Sozial- und Erziehungswissenschaften. Von Beginn an nahmen die Forschenden dabei inter- und transdisziplinäre sowie transnationale und transkulturelle Perspektiven ein. Die Forschungsprojekte reichten von regionalen Vorhaben bis zu internationalen Kooperationen. Bis heute arbeitet das ZFG mit verschiedenen Forschungseinrichtungen in Indien oder in afrikanischen Ländern, etwa Südafrika, Marokko und Sudan, zusammen. Von 2001 bis 2010 förderte das Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Frauen- und Genderforschung des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums zahlreiche internationale Gastprofessuren am ZFG.

Seit 2009 ist das Zentrum an der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften angesiedelt. Das damalige Leitungsteam aus den Kunsthistorikerinnen Prof. Dr. Silke Wenk und Prof. Dr. Barbara Paul sowie der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Melanie Unseld entwickelte in dieser Zeit ein kulturwissenschaftliches Profil. Derzeitige Direktorin ist die Historikerin Prof. Dr. Almut Höfert.

Bis heute fördert das Forschungszentrum besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Geschlechterforschung und den Queer Studies, etwa durch Graduiertenkollegs oder den jährlichen Genderforschungstag. Darüber hinaus unterstützt das ZFG den forschungsorientierten Bachelor-Studiengang Gender Studies. Die seit 2017 bestehende Veranstaltungsreihe „Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“ sowie zwei Publikationsreihen vermitteln der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Forschungsergebnisse der Geschlechterstudien – etwa zur Auswirkung der Digitalisierung auf Geschlechtergerechtigkeit bei der Jobbesetzung oder die Rolle von Frauenbewegungen im Arabischen Frühling.

„Die Arbeit des ZFG zeigt, dass wir nach wie vor eine zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für das interdisziplinäre Gebiet der Gender- und Queer-Forschung brauchen, denn allzu häufig fallen diese Anliegen aus dem disziplinären Raster“, betont ZFG-Direktorin Almut Höfert. Der 20-jährige Geburtstag des ZFG soll im Mai 2022 mit einer internationalen Konferenz gefeiert werden – coronabedingt um ein Jahr verschoben.
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Online-Workshop zu Design Thinking im Gesundheitsmanagement

21.05.2021 19:47 Uhr
Die Methode des Design Thinking kennenlernen und  mit ihr neue Ideen zur Gesundheitsförderung entwickeln – das können Wirtschaftsvertreter_innen und Gründungsinteressierte bei dem kostenlosen Online-Workshop „Healthy Visions“. Die von der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!, dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg und der BARMER Krankenkasse organisierte Veranstaltung erstreckt sich über drei Tage: Sie findet am Donnerstag, 10. Juni, von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie am Freitag, 11. Juni und Montag, 14. Juni, jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr statt. Interessierte können sich bis zum 3. Juni unter ihjo.de/innovationswerkstatt/veranstaltungen anmelden.

Design Thinking ist eine Methode zur Entwicklung von Innovationen, die sich insbesondere durch eine starke Nutzerorientierung und die Arbeit in multidisziplinären Teams auszeichnet. Der Design Thinking Coach Göran Hielscher stellt den Ansatz vor und begleitet die Teilnehmenden anschließend dabei, eigene Prototypen für Innovationen zu entwickeln, die mehr Gesundheit im Alltag oder Beruf ermöglichen. Zum Abschluss des Workshops präsentieren die Teilnehmenden ihre Ideen und erhalten Feedback von Expert_innen der BARMER und Gründungsberater_innen.
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Mehr Beratung für Studierende mit Berufserfahrung

19.05.2021 18:10 Uhr

Anrechnungsprozess für beruflich erworbene Kompetenzen wird vielfältiger und flexibler

Die Universität Oldenburg verbessert weiter die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung: Für Studierende mit Berufserfahrung ist es nun noch leichter, sich zuvor erworbene Kompetenzen für das Studium anrechnen zu lassen. Neben der persönlichen Beratung vor Ort bietet der entsprechende Service der Hochschule seit Kurzem auch digitale Tools und Formate an. So können Studierende, die eine Ausbildung absolviert haben oder zuvor im Berufsleben standen, Informationen und Beratung orts- und zeitunabhängig einholen. Das erweiterte Beratungsangebot ist ein Ergebnis des demnächst zu Ende gehenden Projekts PLAR – Blended Counselling für beruflich Qualifizierte (PLAR-BCBQ) unter Leitung des Mediendidaktikers Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter.

Die Abkürzung PLAR steht dabei für „Prior Learning Assessment and Recognition“, ein weltweit verbreitetes Konzept, das auch informell erworbene Fähigkeiten anerkennt. Die Universität Oldenburg war 2017 deutschlandweit die erste Hochschule, die alle Beratungs- und Unterstützungsangebote in Anrechnungsangelegenheiten in einer zentralen Einrichtung bündelte – dem PLAR-Service. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüfen, ob beruflich erworbene Kompetenzen gleichwertig zu Lernergebnissen des Studiums sind. Die Studierenden müssen dafür ein Portfolio einreichen, in dem sie ihre bisherigen Qualifikationen und Erfahrungen darstellen.

Bei dieser Aufgabe werden sie nun durch eine Online-Simulation unterstützt, die im Projekt PLAR-BCBQ entstanden ist. Zu den neuen Angeboten zählt außerdem eine gemeinsame Online-Sprechstunde des PLAR-Service und des Akademischen Prüfungsamts. Eine weitere Verbesserung: Die Zentrale Studienberatung der Universität bietet einen digitalen Wegweiser sowie ein Online-Seminar für beruflich qualifizierte Studierende und Studieninteressierte.

Die Nachfrage nach den Angeboten des PLAR-Service ist groß: Seit 2017 führten die Mitarbeitenden etwa tausend Beratungen durch und bearbeiteten rund 300 Portfolios. Bei dieser Aufgabe erhalten sie nun Unterstützung durch ein Online-Tutorial, das es ermöglicht, berufliche Kompetenzen zügig und rechtssicher erfassen und beurteilen zu können.

Im Projekt PLAR-BCBQ kooperieren verschiedene Einrichtungen der Universität, darunter das C3L – Center für lebenslanges Lernen, der Kompetenzbereich Anrechnung, das Akademische Prüfungsamt und das Referat Studium und Lehre. Eingebunden sind zudem Bildungsberatungsstellen und Berufsbildende Schulen aus der Region. Sie erhielten Schulungen, um berufsqualifizierte Studieninteressierte mit Erstinformationen versorgen zu können. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und der Europäische Sozialfonds (ESF) haben PLAR-BCBQ innerhalb des Förderprogramms „Öffnung von Hochschulen“ über zwei Jahre mit rund 300.000 Euro gefördert. Das Programm unterstützt Angebote, die Studien- und Weiterbildungsinteressierten mit und ohne Abitur den Zugang zu einem Hochschulstudium erleichtern.
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CHE-Ranking: Universität Oldenburg mit Bestnoten

04.05.2021 16:00 Uhr
Spitzenplätze in Biologie und Mathematik – auch Medizin schneidet wieder stark ab

Hervorragend betreut und unterstützt – Studierende der Biologie, Mathematik und Medizin fühlen sich an der Universität Oldenburg besonders gut aufgehoben. So lautet eines der zentralen Ergebnisse des aktuellen Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Hervorgehoben wird zudem der starke Wissenschaftsbezug der Medizin, die in dieser Kategorie ebenfalls zur Spitzengruppe gehört. Im Bereich „Unterstützung zu Beginn des Studiums“ – etwa durch Vorkurse, Peer-Learning, individuelle Beratung und virtuelle Lernplattformen – schneiden die Studiengänge Biologie, Mathematik und Physik sehr gut ab. Sämtliche Ergebnisse werden heute im ZEIT-Studienführer 2021 veröffentlicht.

„Trotz der Corona-Pandemie sind die befragten Studierenden überwiegend zufrieden. Sie attestieren unserer Universität ein gutes Lehr- und Lernklima, eine Kultur des Miteinanders und starke Forschungsbezüge im Studium, was mich persönlich sehr freut“, sagt Prof. Dr. Verena Pietzner, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales.

Zum zweiten Mal seit 2018 ist der 2012 gegründete Studiengang Humanmedizin der Universität Teil des Rankings – und wird erneut in vielen Bereichen sehr gut bewertet. In den Kategorien Betreuung durch Lehrende, Angebote zur Berufsorientierung und Wissenschaftsbezug des Studiums gehört der Studiengang zur jeweiligen Spitzengruppe. Sehr zufrieden sind die Studierenden auch mit dem Konzept des Modellstudiengangs, das bereits in den ersten drei Studienjahren einen hohen Praxisanteil vorsieht: Besonders gut schneidet die Universität beispielsweise beim Praxisbezug in der vorklinischen Ausbildung, der Verzahnung zwischen Vorklinik und Klinik und bei der Betreuung im Patientenunterricht ab.

Auch in den Fächern Biologie und Mathematik sind die Studierenden überwiegend zufrieden. Biologiestudierende vergaben beispielsweise Spitzenwerte für die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium und die Vermittlung fachwissenschaftlicher Kompetenzen. Sie schätzen das gute soziale Klima zwischen Lehrenden und Studierenden, die Möglichkeit, im Studium individuelle Schwerpunkte zu setzen sowie die Verfügbarkeit fachspezifischer Software und Datenbanken. In der Mathematik fühlen sich die Studierenden ebenfalls gut unterstützt; Sie sind zufrieden mit der Studienorganisation, der Bibliotheks- und Arbeitsplatzausstattung. Gute Noten gab es zum Beispiel für das Tutorensystem, die Qualität der bereitgestellten Lehrmaterialien und den guten Zugang zu elektronischen Büchern und Zeitschriften.

Das CHE-Hochschulranking ist der umfassendste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Es basiert auf Befragungen von rund 120.000 Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW) sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen, wie zum Beispiel die Betreuung, Prüfungen Bibliotheksausstattung oder Auslandsstudium. In diesem Jahr wurden die Fächer Biochemie, Biologie/Biowissenschaften, Chemie, Geografie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin, Pflegewissenschaft, Pharmazie, Physik, Politikwissenschaft, Sport/Sportwissenschaft und Zahnmedizin untersucht.
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Wie würde die Bevölkerung selbst knappen Impfstoff verteilen?

27.04.2021 17:40 Uhr

Oldenburger Politikwissenschaftler und Partner starten internationale Studie

Wenn die Bevölkerung darüber entscheiden könnte, wie die verfügbaren Impfstoffe in einer Pandemie – etwa der aktuellen Corona-Pandemie – verteilt werden: Wie sähen die Impfstrategien innerhalb einzelner Länder aus, und wie die Verteilung der Vakzine über nationale Grenzen hinweg? Diese Frage untersuchen die Oldenburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Markus Tepe und Dr. Michael Jankowski gemeinsam mit Kollegen aus Israel, Dänemark und den USA. Das Forscherteam bereitet ein repräsentatives Online-Experiment mit insgesamt 16.000 Teilnehmenden aus acht Ländern vor (Deutschland, Italien, USA, Brasilien, Südafrika, Australien, China und Japan). Das Projekt „Who should get the vaccine first?“ („Wer sollte den Impfstoff zuerst erhalten?“) wird seit Anfang April von der VolkswagenStiftung mit gut 112.000 Euro für anderthalb Jahre gefördert.

„Das Verteilen von Impfstoff zu regulieren, ist eine globale Herausforderung für die Politik“, sagt Projektleiter Tepe. Bei einem solch knappen Gut und zugleich hoher Nachfrage seien Konflikte um die Verteilung innerhalb und zwischen Ländern unabwendbar. Doch welche Lösungen befürworten die Bürgerinnen und Bürger? Bevorzugen sie eher ein System der weltweiten Verteilung – wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO angestrebt? Oder sollten nach ihrer Ansicht nationale Interessen generell den Vorrang erhalten, wenngleich dies andere Länder benachteiligen oder auch das eigene Land im Wettlauf um Impfstoffentwicklung und -produktion hinten liegen könnte? Die Forscher möchten wissen, unter welchen Bedingungen eine solidarische Verteilung von Impfstoffen zwischen den Ländern des globalen Nordens und Südens überhaupt möglich ist. Denn diese, so Tepe, gelte als „ein Erfolgsfaktor für die Bekämpfung zukünftiger globaler Epidemien“. 
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Neuer Masterstudiengang „Versorgungsforschung“ startet im Wintersemester

20.04.2021 19:52 Uhr

Bewerbung bis zum 15. Juli möglich

Zentrale Fragen der gesundheitlichen Versorgung stehen im Mittelpunkt des neuen Masterstudiengangs „Versorgungsforschung“, den die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg ab dem kommenden Wintersemester anbietet. Der interdisziplinäre und forschungsorientierte Masterstudiengang dauert vier Semester und richtet sich insbesondere an Studieninteressierte mit einem Bachelorabschluss beispielsweise im Bereich der Gesundheits- oder Sozialwissenschaften. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Die Studierenden eignen sich ein breites Wissen über das Gesundheitssystem und dessen Organisation an, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten künftig weiterentwickeln zu können. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Technik und Digitalisierung der Versorgung, Ethik, Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Patientensicherheit. Methoden der qualitativen und quantitativen Forschung werden ebenfalls vermittelt, um Potenziale und Probleme in der gesundheitlichen Versorgung wissenschaftlich untersuchen zu können. Die Lehre greift zudem aktuelle Forschungsprojekte der Oldenburger Versorgungsforschung auf. Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs können sowohl in der Wissenschaft als auch in Institutionen des Gesundheitswesens tätig werden. 

Die Universität Oldenburg ist deutschlandweit – neben Köln, Heidelberg, München, Osnabrück und Lübeck – die sechste Hochschule mit einem solchen Studienangebot. Die noch junge Wissenschaftsdisziplin Versorgungsforschung ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet innerhalb der Gesundheitsforschung. Sie nimmt den Alltag gesundheitlicher Versorgung, die Bedarfe von Patientinnen und Patienten und die Rahmenbedingungen für gute Versorgung in den Blick. Dabei befasst sie sich mit allen Bereichen der gesundheitlichen Versorgung, angefangen bei der Prävention bis hin zur Palliativversorgung. Ziel ist es, die Gesundheit von Personen oder spezifischen Bevölkerungsgruppen zu verbessern.
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Ossietzky-Fellowship für Martin Esmann

16.04.2021 14:39 Uhr

Physiker erforscht Phänomene auf der Nanoskala

Der Physiker Dr. Martin Esmann hat für seine Forschung ein „Carl von Ossietzky Young Researcher‘s Fellowship“ der Universität Oldenburg erhalten. Diese Förderung erlaubt es ihm, seine akademische Karriere voranzutreiben und eigene Forschungsmittel einzuwerben, beispielsweise eine Nachwuchs-Förderung des Europäischen Forschungsrats (ERC). „Unser universitätseigenes Förderprogramm hat sich sehr bewährt, hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nachhaltig in ihrer Forschung und wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen und ihnen frühzeitig eine wissenschaftliche Eigenständigkeit zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Martin Fränzle, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Digitalisierung. Esmann führt sein Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Quantenmaterialien von Prof. Dr. Christian Schneider am Institut für Physik durch. Daneben will er sich auch in der Lehre weiterqualifizieren.

In seiner Forschung befasst sich Esmann mit physikalischen Phänomenen auf der Nanoskala, also auf einer Größenordnung von wenigen Milliardstel Metern. Dabei betrachtet er Transportvorgänge, in denen Lichtteilchen mit Schallwellen in Festkörpern wechselwirken. „Langfristig möchte ich herausfinden, wie man akustische Schwingungen zur Steuerung bestimmter Vorgänge in Nano-Schaltkreisen nutzen kann“, erläutert er. Um das zu erreichen, will er sogenannte Exziton-Polaritonen untersuchen. Dabei handelt es sich um eine Kopplung aus angeregten Elektronen in Festkörpern und Lichtteilchen. „Exziton-Polaritonen sind vielversprechende experimentelle Werkzeuge für verschiedene Anwendungen, sie könnten in miniaturisierten Schaltkreisen und Bauteilen zum Einsatz kommen, die mit Licht statt mit elektronischem Strom funktionieren“, sagt der Physiker.

Esmann studierte Physik in Oldenburg, währenddessen absolvierte er einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Universität (USA). 2012 zeichnete ihn die Fakultät V für seine herausragende Masterarbeit aus. Er promovierte 2016 in Oldenburg in der Arbeitsgruppe Ultraschnelle Nano-Optik von Prof. Dr. Christoph Lienau. Im Anschluss arbeitete er als Postdoktorand am Center for Nanoscience and Nanotechnology (C2N) in Palaiseau (Frankreich), einem Forschungsinstitut der französischen Forschungsorganisation CNRS und der Université Paris-Saclay. Zuletzt förderte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seinen Aufenthalt mit einem Forschungsstipendium. 

Die Universität hat das Carl von Ossietzky Young Researchers‘ Fellowship seit 2013 bislang an zehn herausragende Postdoktorandinnen und Postdoktoranden verliehen.

Weblinks
uol.de/en/quantum-materials
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Digitale Internationale Tage: Informationen zu Auslandsaufenthalten weltweit

16.04.2021 14:37 Uhr
Ein Semester an einer Universität im Ausland oder ein Praktikum in einem anderen Land – viele Studierende träumen von einem Auslandsaufenthalt. Dieser Wunsch ist trotz der Covid-19-Pandemie ungebrochen. Daher unterstützt das International Office (IO) der Universität Oldenburg Studierende auch in diesen besonderen Zeiten darin, einen Auslandsaufenthalt während ihres Studiums zu absolvieren: Vom 19. bis 21. April finden die diesjährigen „Internationalen Tage“ statt – in digitaler Form. Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, sich über Auslandsaufenthalte, mögliche Ziele und Wege der Finanzierung zu informieren. Veranstalter ist das International Office, das vom Studentenwerk Oldenburg unterstützt wird.

Den Auftakt der „Internationalen Tage“ bildet am Montag, 19. April, der „Digitale Infomarkt“, auf dem unter anderem Videos sowie weiterführende Informationen zum Auslandsaufenthalt angeboten werden. Am Dienstag, 20. April, können sich interessierte Studierende individuell beraten lassen. Lehrende beantworten fachspezifische Fragen unter der Überschrift „Frag dein Fach“. Studierende, die bereits einen Auslandsaufenthalt absolviert haben, berichten über ihre Erfahrungen im „Student Talk“. Den Abschluss der Veranstaltung bilden am 21. April „Live-Info-Sessions“ zu Themen wie „Über Erasmus+ ins europäische Ausland“, „Studium außerhalb Europas“, „Studium im Ausland mit gesundheitlicher Beeinträchtigung“ sowie zu Auslandspraktika oder Auslands-BAföG. Alle Programmpunkte und Beratungsangebote sind kostenlos. 
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Erasmus+ fördert studentische Forschung

09.04.2021 14:40 Uhr
Digitale studentische Forschung zu stärken ist das Ziel eines neuen internationalen Vorhabens unter der Leitung der Universität Oldenburg. Das im März gestartete Projekt, in dem sich fünf europäische Hochschulen zusammengeschlossen haben, wird innerhalb einer Sonderausschreibung des EU-Programms Erasmus+ für mehr digitale Bildung mit rund 286.000 Euro gefördert. Koordinatorin des Vorhabens „A European Network for Digital Undergraduate Research“ (EU-dUR) ist Dr. Susanne Haberstroh, stellvertretende Leiterin des Referats Studium und Lehre und Referentin für forschungsbasiertes Lernen an der Universität. Neben der Projektkoordination liegt auch die Leitung eines Teilprojekts an der Universität Oldenburg.

Studentische Forschung gewinne in der universitären Lehre kontinuierlich an Bedeutung, betont Haberstroh. Studien haben gezeigt, dass Studierende sich durch das sogenannte forschende Lernen schneller und intensiver mit ihrem Fach vertraut machen als mit herkömmlichen Lehrmethoden. Das neue Vorhaben möchte Studierende, Hochschullehrende und Universitäten dabei unterstützen, dieses innovative Lernkonzept weiter auszubauen. Das Projektteam entwickelt dafür in drei Teilprojekten verschiedene digitale Werkzeuge, etwa eine neue Plattform für studentische Forschung und Bürgerwissenschaften. Das C3L – Center für lebenslanges Lernen und das Center for Open Education Research (COER) der Universität Oldenburg erarbeiten innerhalb eines Teilprojekts ein Online-Trainingsprogramm, das Hochschullehrende darin schult, Forschungsarbeiten von Studierenden zu betreuen. Es soll nach Projektende allen europäischen Universitäten zur Verfügung stehen. Ziel ist es, die digitale Kompetenz von Dozentinnen und Dozenten weiter zu erhöhen. Längerfristig soll das Projekt dazu beitragen, ein europäisches Netzwerk zu studentischer Forschung zu etablieren.

Projektpartner sind neben der Universität Oldenburg die Universitäten Wien (Österreich), Warwick (Großbritannien) und die Université de Paris (Frankreich) sowie die litauische LCC International University. Die Pädagogische Hochschule Luzern (Schweiz) und der US-Council on Undergraduate Research fungieren als assoziierte Organisationen. Die Projekt-Ausschreibung „Förderung der Bereitschaft für digitale Bildung“ unterstützt Projekte, die e-Learning, Fernunterricht und gemischte Lernformate fördern, Lehrkräfte und Ausbilder unterstützen und den inklusiven Charakter der digitalen Lehrangebote bewahren.


Weblinks

    uol.de/c3l/forschung

    uol.de/coer


Kontakt

Dr. Susanne Haberstroh, Tel.: 0441/798-4073, E-Mail: susanne.haberstroh@uol.de

Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Tel.: 0441/798-2765, E-Mail: olaf.zawacki.richter@uol.de
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Spracherkennung als Forschungsobjekt

09.04.2021 14:08 Uhr

Prof. Dr. Bernd T. Meyer zu Gast beim Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“

Prof. Dr. Bernd T. Meyer ist am Donnerstag, 15. April, in der vierten Folge des Wissenschaftspodcasts „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ zu Gast. Meyer ist Professor für Kommunikationsakustik an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg sowie Mitglied im Forschungszentrum Neurosensorik und im Exzellenzcluster „Hearing4all“.

In der aktuellen Podcast-Folge erzählt der Forscher, wie er als Physiker und Informatiker zur Kommunikationsakustik und automatischen Spracherkennung kam. Außerdem thematisiert er, wie komplex und vielfältig Sprache als Forschungsobjekt ist und was für ein persönliches Gut Sprache und Sprachsignale in der Ära von Sprachcomputern sind. Dabei erfährt das Publikum, welchen Einfluss Technologien wie maschinelles Lernen und neuronale Netze bereits auf die technologische Entwicklung haben. Meyer spricht jedoch nicht nur über seine Forschung, sondern auch über amüsante oder ungewöhnliche Erfahrungen aus seinem Leben als Wissenschaftler.

In dem Wissenschafts-Podcast „Hirn gehört: Oldenburger Wissensschnack“ sprechen einmal im Monat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Region über ihre Projekte, ihre Motivation, ihre beste Story, den größten Misserfolg oder ihr verrücktestes Lieblings-Fachwort. Die Moderation des Podcasts übernehmen Dr. Bianca Brüggen und Jens-Steffen Scherer, die auch den Oldenburger Science Slam moderieren. Koordiniert wird das Ganze aus dem Projekt „Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ der Jade Hochschule, welches von der Europäischen Union über EFRE-Mittel und „Europa für Niedersachsen“ gefördert wird.

Weblinks
hirnvomhahn.de/podcast/
uol.de/neurosensorik/aktuelles

Kontakt
Dr. Nina Gaßmann, Tel.: 0441/798-5475, E-Mail: nina.gassmann@uol.de
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Batterien der Zukunft

23.03.2021 18:04 Uhr

Europäische Spitzenförderung: 2,25 Millionen Euro für neue Nachwuchsgruppe am Institut für Chemie

Eine völlig neue Art Batterien herzustellen steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Oldenburg. In den kommenden fünf Jahren wird der Chemiker Dr. Dmitry Momotenko ein innovatives dreidimensionales, elektrochemisches Druckverfahren weiterentwickeln und erforschen, mit dem sich Lithium-Ionen-Batterien herstellen lassen. Ziel ist, die Stromspeicher sehr viel leistungsfähiger zu machen und Ladezeiten auf wenige Sekunden zu verkürzen. Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) fördert das Vorhaben NANO-3D-LION mit rund 2,25 Millionen Euro im Rahmen eines sogenannten „Starting Grant“. Mit dieser Förderung unterstützt der ERC exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen möchten.

Mobile elektronische Geräte, elektrische Fahrzeuge oder Robotersysteme benötigen effiziente Stromspeicher. Allerdings ist die Leistung gängiger, wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Batterien aufgrund ihrer Bauweise begrenzt. In dem neuen Projekt forscht Momotenko daher daran, Batterien künftig mit einer 3D-Drucktechnik auf der Nanoskala herzustellen. „Wir freuen uns sehr, dass Dmitry Momotenko sich entschieden hat, seine vom ERC geförderte Forschung an der Universität Oldenburg durchzuführen. Wir erweitern damit unsere Expertise auf dem Gebiet der Elektrochemie um Know-How für die gezielte Manipulationen auf der Nanometerskala“, sagt Prof. Dr. Gunter Wittstock, mit dessen Arbeitsgruppe „Physikalische Chemie - Elektrochemie“ der Nachwuchswissenschaftler künftig eng zusammenarbeiten wird. „Das Vorhaben könnte die bisherige Batterie-Technologie revolutionieren und einen großen Einfluss auf das Design von Hochleistungsbatterien haben“, betont Wittstock.

Die wissenschaftlichen Grundlagen für das neue Forschungsprojekt hat Momotenko während seiner bisherigen Tätigkeit an der ETH Zürich (Schweiz) gelegt. Das Verfahren, mit dem der Chemiker künftig ultrakleine Strukturen für Batterien herstellen möchte, fußt auf drei Schritten: Zunächst entwickelt die Arbeitsgruppe eine entsprechende 3D-Druckplattform. „Herzstück sind hier die von mir entwickelten Druckdüsen mit Öffnungen von nur wenigen Nanometern“, erläutert Momotenko. In einem nächsten Schritt passen die Forscher die Druckplattform für Anwendungen im Nanobereich an. Schließlich wandeln sie mit entsprechenden elektrochemischen Verfahren die gedruckten Metallteile in aktives Elektrodenmaterial um.

„Mit dieser Technik können wir Batterien herstellen, deren Oberfläche tausendfach größer als bei herkömmlichen Modellen ist“, erläutert Momotenko. Die neue Architektur soll es ermöglichen, dass die Batterien eine deutliche höhere Leistung als bisher aufweisen und sich 1000-fach schneller, innerhalb weniger Sekunden, aufladen lassen. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte die 3D-Drucktechnik zudem breite Anwendungen auch in anderen Bereichen finden, beispielsweise für die Entwicklung von implantierbaren Elektroden oder die Herstellung von Biosensoren.

Dr. Dmitry Momotenko, Jahrgang 1987, studierte an der Lomonosov Universität in Moskau (Russland) Chemie und erwarb an der École Polytechniques Fédérale de Lausanne (Schweiz) den Doktortitel. Bereits während seiner Tätigkeit in Lausanne knüpfte der Chemiker im Rahmen einer Projektkooperation erste Kontakte zu der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gunther Wittstock am Institut für Chemie der Universität Oldenburg. Nach der Promotion war Momotenko mit einem Marie-Curie-Stipendium der Europäischen Union in einer renommierten Arbeitsgruppe an der Universität Warwick (UK) tätig, bevor er an die ETH Zürich wechselte, wo er in einem vom Schweizer Nationalfonds geförderten Projekt wissenschaftliche Vorarbeiten zu dem jetzt bewilligten Vorhaben durchführte.
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Freie Plätze für den Zukunftstag

19.03.2021 14:14 Uhr
Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Niedersachsen“ findet am 22. April digital statt. Auch die Universität Oldenburg gibt Mädchen und Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren – und hat noch freie Plätze. Das Angebot für Mädchen reicht von Einblicken in die Astronomie über Biochemie bis hin zu Sportwissenschaften. Jungen können Fächer wie Psychologie und Kunst erkunden oder an einer Schreibwerkstatt teilnehmen.

Eine Anmeldung ist unter uol.de/zukunftstag möglich. Die freien Plätze werden in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Bei Fragen steht Ihnen Tanja Bruns unter zukunftstag@uol.de zur Verfügung.

Kontakt
Tanja Bruns, E-Mail: zukunftstag@uol.de
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Spitzenplatzierung beim „Gründungsradar“

13.03.2021 13:23 Uhr

Universität Oldenburg bundesweit hervorragend bei Existenzgründung und Gründungsförderung

Die Universität Oldenburg hat erneut hervorragend beim „Gründungsradar“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft abgeschnitten. In der Kategorie „Große Hochschulen“ erreichte sie den 4. Platz. In der letzten Erhebung 2018 war sie noch den mittelgroßen Hochschulen zugeordnet und hatte dort den Spitzenplatz erreicht. „Nun zeigt sie, dass sie auch bei den großen Hochschulen ganz vorne mit dabei ist“, heißt es in der soeben erschienenen Studie. Unter den 42 großen Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden liegt die Universität Oldenburg im Gesamtranking nur einige Zehntel Prozentpunkte hinter dem Spitzentrio aus TU München, Hochschule München und Universität Potsdam.

„Die Universität Oldenburg gehört zu den besten Gründerhochschulen Deutschlands – und kann sich im bundesweiten Vergleich selbst mit deutlich größeren Standorten messen. Das bestätigt der aktuelle Gründungsradar, der uns in allen untersuchten Bereichen vorbildliche Leistungen bescheinigt. Ein hervorragendes Ergebnis nicht nur für die Universität, sondern für die gesamte Region“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), gratuliert: „Unsere Wirtschaft braucht den Wissenstransfer durch die Universität Oldenburg – auch durch Gründungsunterstützung und die Einbindung in unser regionales Netzwerk aller Förderer von Gründungen. Die Aktivitäten der Universität sind hier goldrichtig, das zeigt die tolle Platzierung beim Gründungsradar. Glückwunsch an die Uni!“

Die Universität und ihr Gründungs- und Innovationszentrum leisten wichtige Starthilfe und legen so den Nährboden für besondere Unternehmungen und Persönlichkeiten – so kommentiert Jörg Waskönig, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Oldenburg (AGV), den Erfolg. Waskönig weiter. „Es wird aber noch viel zu wenig gegründet, hier müssen wir unbedingt am Ball bleiben und junge Menschen unterstützen und motivieren. Es ist auch ein Auftrag an die Politik, jungen Gründern den Markteintritt möglichst unbürokratisch zu erleichtern.“

Der Stifterverband hat die Indikatoren des Gründungsradars im Vergleich zum letzten Ranking überarbeitet, um neueren Entwicklungen in der Gründungsförderung an Hochschulen gerecht zu werden. Insgesamt gibt es nun sechs verschiedene Bausteine. In allen ist die Universität Oldenburg unter den Top 10 zu finden. Besonders gut schnitt sie ab bei der „Gründungsunterstützung“ und bei „Monitoring und Evaluation in der Gründungsförderung“: Hier erreichte sie jeweils Platz eins. Auf Basis dieser Indikatoren erhält die Universität Oldenburg in der soeben erschienenen Studie das Güte-Siegel „Gründungsradar – vorbildliche Leistungen 2020“.

Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) des universitären Referats Forschung und Transfer koordiniert und gestaltet die Gründungsförderung an der Universität gemeinsam mit der Professur für Entrepreneurship. Ein wichtiger Baustein ist das im letzten Jahr gestartete Projekt „EXIST-Potentiale“. Die Universität erhält rund zwei Millionen Euro über vier Jahre, um regionale Impulse in der Gründungsunterstützung zu geben. Ziel des Projekts ist es, das bestehende Netzwerk aus Startups zu erweitern und eine „Startup Region Nordwest“ zu etablieren. Das Vorhaben stärkt das regionale Startup-Ökosystem und begleitet akademische Gründerinnen und Gründer noch besser auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Der Gründungsradar ist ein deutschlandweites Ranking, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom Stifterverband in Kooperation mit der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung durchgeführt wird. Bereits zum fünften Mal wurde untersucht, welche Anstrengungen Hochschulen für eine Stärkung der Gründungskultur unternehmen.

Weblinks
uol.de/giz

www.stifterverband.org/medien/gruendungsradar-2020


Kontakt
Janneke Mertens-Fabian, Tel.: 0441/798-5483, E-Mail: janneke.mertens-fabian@uol.de
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Probandinnen und Probanden mit Multipler Sklerose gesucht

13.03.2021 13:17 Uhr
Die Abteilung Neuropsychologie der Universität Oldenburg sucht Personen, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der wissenschaftlichen Studie sollten älter als 17 Jahre sein. Ziel der Untersuchung ist es, zwei sogenannte Biofeedback-Interventionen zu vergleichen, also spezielle Atem- und Entspannungstechniken. Das Team um Prof. Dr. Helmut Hildebrandt will herausfinden, inwieweit sich Fatigue – starke Erschöpfungszustände, unter denen viele MS-Patienten leiden – durch Biofeedback behandeln lassen.

Die Probandinnen und Probanden erhalten eine Einführung in das Biofeedbackverfahren und führen anschließend eine anstrengende geistige Aufgabe durch. Danach erproben sie eine von zwei Biofeedback-Interventionen. Die Forschenden messen die Wirksamkeit der Methode auf die empfundene Fatigue.

Die Untersuchungen umfassen zwei Termine, die jeweils zwischen 60 und 90 Minuten dauern. Alle Untersuchungen finden unter entsprechenden Hygienevorkehrungen an der Universität Oldenburg statt. Die Fahrtkosten können übernommen werden. Interessierte erhalten telefonisch unter 01788/194868 oder per E-Mail unter guadalupe.garis@uni-oldenburg.de weitere Informationen.

Kontakt
Guadalupe Garis, E-Mail: guadalupe.garis@uol.de
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Johanniter bieten Corona-Antigen-Schnelltests an

15.01.2021 14:08 Uhr

Ortsverband Oldenburg richtet Teststation ein

Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe richtet im Bildungs- und Tagungszentrum Oldenburg (BiTa) eine öffentliche  Station für COVID-19-Antigen-Schnelltests ein. Das Angebot können alle Interessierten ohne coronatypische Symptome nutzen, eine ärztliche Verordnung oder eine Aufforderung durch das Gesundheitsamt sind nicht erforderlich. Getestet werden Erwachsene ab 18 Jahren und Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Geöffnet ist die Station in der BiTa an der Jägerstraße 64-66 donnerstags von 18 bis 20 Uhr und sonnabends von 10 bis 15 Uhr. Los geht es am Donnerstag, 21. Januar. Eine Anmeldung unter Angabe der persönlichen Daten ist erforderlich unter Telefon 0441 40579266, die Nummer ist täglich von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Der Test kostet 30 Euro. Die Gebühr muss bar vor Ort entrichtet werden, Kartenzahlung oder Zahlung auf Rechnung sind nicht möglich. Unbedingt mitgebracht werden muss ein amtlicher Lichtbildausweis, also Personalausweis, Reisepass oder Führerschein.

Der Test selber nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, anschließend können die Testpersonen auf das Ergebnis warten, das in der Regel nach 20 Minuten bekannt ist. Ein Informationsblatt klärt über den Test auf. Bei einem Antigen-Schnelltest wird überprüft, ob virusspezifische Eiweiße im Körper vorhanden sind. Dies ist besonders im frühen Stadium der Erkrankung der Fall. Im Gegensatz zum PCR-Test bedeutet ein negativer Antigen-Schnelltest nicht, dass die Testperson nicht an COVID-19 erkrankt ist, aber sie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ansteckend. Die Tests werden von ausgebildeten Sanitätern der ehrenamtlichen Bereitschaft des Johanniter-Ortsverbands Oldenburg durchgeführt. Die Oldenburger Johanniter haben bereits viel Erfahrung mit Corona-Tests sammeln können. In der BiTa gibt es seit einiger Zeit ein Testzentrum für Mitarbeitende in der ambulanten Pflege und in den Tagespflegen.
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Corona-Fälle im Seniorenzentrum-Haarentor

08.01.2021 15:20 Uhr

Zwei Mitarbeitende betroffen

Zwei Mitarbeitende des Seniorenzentrums Haarentor sind am Corona-Virus erkrankt. „In enger Abstimmung mit der Einrichtung hat das Gesundheitsamt das Seniorenzentrum bis zum 22.01.2021 geschlossen“, sagt Diakonievorstand Uwe K. Kollmann.

Die Schließung untersagt Besuche von Angehörigen oder anderen Personen in der Einrichtung. Die Bewohnerinnen und Bewohner dürfen die Einrichtung nicht verlassen. Alle bevollmächtigten Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner sind vom Krisenstab der Einrichtung informiert worden.

Die beiden erkrankten Mitarbeitenden haben arbeitsplatzbedingt wenig Kontakt zu den Bewohnern. Aufgrund leichter Symptome haben sie ihre Hausärzte kontaktiert. Ein Labortest hat die positiven Befunde ergeben.

„Wir werden weiter alles tun, um unsere Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden zu schützen. Die Bewohner und Angehörigen haben mit viel Verständnis auf die Situation reagiert. Das ist eine große Hilfe für die Mitarbeitenden, die natürlich in dieser Situation besonders belastet sind.“, sagt Einrichtungsleiterin Hilke Wulf. 
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Neues Geländer für Fußgängerbrücke in der Haarenniederung

27.11.2020 16:05 Uhr

Wegeanbindung zeitweise gesperrt

Eine Fußgängerbrücke im Landschaftsschutzgebiet Haarenniederung wird in diesen Tagen erneuert. Sie befindet sich auf dem Wanderweg von der Straße Hartenscher Damm entlang der Haaren (Südseite) in Richtung Uhlhornsweg und kreuzt nach etwa 300 Metern die Haaren.

Bei einer Brückenprüfung in diesem Jahr war ein schadhaftes Brückengeländer festgestellt worden. Die Holzteile wiesen starke Verrottungserscheinungen auf, so dass die Verkehrssicherheit auf Dauer nicht mehr gewährleistet war.

Die Kosten der Erneuerung betragen etwa 13.500 Euro.
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NABU sieht Planungen an Hamelmannstraße und Schützenweg mit Skepsis

07.08.2020 09:16 Uhr
Die massiven Planungen im Haarentorviertel an der Hamelmannstraße und dem Schützenweg stoßen auch bei der NABU-Stadtgruppe auf große Skepsis und werfen viele Fragen auf. Dazu erklärt Rolf Grösch: „Dies wäre ein brachialer Eingriff in eine der letzten grünen Lungen der innerstädtischen Stadtteile, die damit ohnehin nicht übermäßig reich ausgestattet sind. Es muss wirklich hinterfragt werden, ob es notwendig und vertretbar ist, in diesem riesigen Umfang hier planerisch tätig zu werden.

Sehr bedauerlich waren bereits die umfangreichen Baumfällungen vor einigen Monaten, bei denen man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass sie verkappte Vorbereitungen für eine spätere Bebauung waren, aber der Bereich weist noch viel Naturareale auf.“
Grösch wies darauf hin, dass sich am Nordrand des Geländes ein gesetzlich geschützter Biotop befindet, ein Feuchtgebiet mit Amphibien, Vögeln und vielen anderen Arten, und das Gesamtgelände auf weitere Amphibienarten sowie botanisch und angesichts der dort zu beobachtenden Fledermäuse zu untersuchen sei.

Auch dürfe aus NABU-Sicht nicht außer Acht gelassen werden, dass das Areal „gerade in diesen Zeiten des Klimawandels eine Frischluftzone“ darstelle, die für die Menschen der angrenzenden Wohnviertel als „Sauerstofflunge“ in heißen Sommern von großer Bedeutung sei.
Zudem mache sich der NABU angesichts der Planung für zwei Tiefgaragen Sorgen über den künftigen Grundwasserspiegel des Standorts im Hinblick auf die geschützten Bereiche, die Gärten und den Baumbestand. 
Und ob es gut angeraten sei, dem nahen Botanischen Garten mit hohen Häusern, einem davon bis zu sieben Stockwerke hoch, einen „ästhetischen Riegel an der Autobahn zu schenken“, sei ebenfalls fragwürdig.

Aus Sicht der NABU-Stadtgruppe seien zu dieser Planung „daher noch viele Fragen offen". Die NABU Stadtgruppe richtet an die politischen Gremien des Rates der Stadt diese in der Öffentlichkeit vorgestellten Planungen nicht einfach durchzuwinken, sondern im Dialog mit den Anwohnern deren gerechtfertigten Sorgen und Bedenken ernst zu nehmen.
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Im Alten Landtag das Ja-Wort geben

30.06.2020 18:11 Uhr

Standesamt bietet neuen Ort für Trauungen an

Ab Oktober 2020 bietet das Standesamt Oldenburg auch Trauungen im Alten Landtag an. An drei Terminen können sich Paare im historischen Ambiente des Oldenburg-Zimmers das Ja-Wort geben. Hierfür sind der 16. Oktober, der 13. November und der 11. Dezember 2020 vorgesehen.

Wenn dieser neue Trauort an den drei Terminen gut angenommen wird, kann der Alte Landtag in Zukunft in das Standardangebot des Standesamtes aufgenommen werden.

Die Trauungen finden ab Mittag bis in den Nachmittag hinein statt. Reservierungen können ab sofort per E-Mail an standesamt@stadt-oldenburg.de vorgenommen werden. Die zusätzlichen Kosten für eine Trauung im Alten Landtag betragen 200 Euro. Eine Trauung ab Mittag ist mit Mehrkosten in Höhe von 80 Euro verbunden.

Parkflächen stehen direkt vor Ort gebührenfrei zur Verfügung. An den Trauungen können derzeit zehn Personen teilnehmen. Wie die konkreten Rahmenbedingungen im Herbst sein werden, bleibt abzuwarten.

Trautermine im Schlossgarten
Auch der Schlossgarten ist als Außenstandort für Eheschließungen beliebt. An folgenden Terminen können Brautpaare dort im Jahr 2021 die Ringe tauschen: Am 21. Mai 2021, 25. Juni 2021, 23. Juli 2021 und 20. August 2021 sind Trauungen im Hofgärtnerhaus (9 und 10.30 Uhr) beziehungsweise im Teepavillon (9.45 und 11.15 Uhr) möglich. Reservierungen für die Trautermine im Mai und Juni 2021 werden ab sofort entgegengenommen. Die Reservierungen für die Termine im Juli und August 2021 können erst ein Jahr im Voraus erfolgen.
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Seitenscheiben von sechs Autos eingeschlagen

24.06.2020 19:04 Uhr
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Montag auf Dienstag (22./23. Juni) in der Straße Am Zuggraben die Seitenscheiben von sechs geparkten Fahrzeugen eingeschlagen. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Ein Anwohner hatte gegen 3 Uhr ein Klirren wahrgenommen. Kurz darauf wurden die Schäden festgestellt. Offenbar hatten die Täter im Vorbeigehen mit einem unbekannten Gegenstand die Scheiben auf der Fahrerseite der Autos eingeschlagen. Die Fahrzeuge waren hintereinander am Fahrbahnrand abgestellt.

Wer Hinweise zu den möglichen Tätern geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-4115.
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Unfall auf Fahrradstraße

19.06.2020 17:33 Uhr
Bei einem Unfall an der Kreuzung Lindenallee/Haarenufer wurde am Donnerstagabend ein 28-jähriger Fahrradfahrer verletzt: Der Oldenburger befuhr um 22.25 Uhr die Straße Haarenufer (Fahrradstraße) in stadtauswärtiger Richtung. Im Kreuzungsbereich wurde er von dem Mitsubishi eines 66-Jährigen erfasst, der auf der Lindenallee in Richtung Ofener Straße unterwegs war und dabei die Vorfahrt des Radfahrers missachtet hatte. Der 28-Jährige stürzte mit dem Rad und wurde dabei leicht verletzt.

Ebenfalls leicht verletzt wurde gestern ein 60-jähriger Radfahrer, der auf der Peterstraße von einem Auto angefahren worden war: Der Mann überquerte um 7.50 Uhr in Höhe der Marienstraße bei ausgeschalteter Ampel die Fahrbahn, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten. Er wurde dort von einem VW Lupo erfasst wurde, dessen 54-jähriger Fahrer auf der Peterstraße in Richtung Pferdemarkt unterwegs war. Der 60-Jährige erlitt dabei Verletzungen am Arm.

Für Hinweise von Zeugen ist der Unfalldienst der Polizei Oldenburg telefonisch unter der Nummer 0441/790-4115 erreichbar. 
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Einbruch in Gaststätte

03.06.2020 16:49 Uhr
Unbekannte Täter sind in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni in die Räume eines Imbissbetriebes an der Ofener Straße eingestiegen und haben dort mehrere Hundert Euro Bargeld entwendet.

Im Zeitraum zwischen Montagabend, 23 Uhr, und Dienstagmorgen gegen 7 Uhr hebelten die Einbrecher ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes auf und gelangten in einen Lagerraum sowie von dort aus in den Verkaufsraum. Aus mehreren Behältnissen entwendeten die Diebe Scheine und Münzgeld und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Die Polizei hat die Ermittungen zum Einbruch aufgenommen; Zeugen können sich unter der Nummer 0441/790-4115 mit den Ermittlern in Verbindung setzen.
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Uni Oldenburg unterstützt Feuerwehr der Stadt Oldenburg

17.04.2020 18:08 Uhr

Enge Zusammenarbeit in der Coronakrise

Drei Beschäftige der Uni Oldenburg und ein Mitarbeiter der Polizeidirektion Oldenburg unterstützen in der Coronakrise die Feuerwehr der Stadt Oldenburg. Diese Zusammenarbeit hat sich schnell und unkompliziert entwickelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten im Rahmen von Amtshilfeersuchen die Aufgaben bei der Feuerwehr übernehmen. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bedankt sich bei der Uni und der Polizeidirektion für die Unterstützung: „In Oldenburg ist eine gute und unbürokratische Zusammenarbeit ja eigentlich der Normalfall. Aber wir sollten uns bewusst machen, dass dies eine der großen Stärken unserer Stadt ist. Auf jeden Fall ist es eine gute Grundlage, um die Coronakrise gut zu bewältigen.“

Entstanden ist der Kontakt zur Universität über das Oldenburger Forschungsnetzwerk Notfall- und Intensivmedizin, in dem Uni und Feuerwehr seit 2017 vertreten sind.

Und um den Ausbau und die Betreuung in Fragen der Notfall- und Intensivmedizin geht es jetzt auch in der Coronakrise. Bei der Stadt wird ein täglicher Lagebericht erstellt: „Wir können dabei sehr von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren“, sagt Michael Bremer, Leiter der Oldenburger Berufsfeuerwehr.

Hauptaufgaben sind die Aufarbeitung von Daten zur Lageentwicklung und Planungen zur Erweiterung und Unterstützung der Versorgungskapazitäten. Dazu werden verfügbare Quellen in den Bereichen Krankenhäuser, Rettungsdienste, Großleitstelle und des Gesundheitsamtes genutzt.


Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit bei der Stadt tätig:

• Andrea Klausen, Universität Oldenburg (Department für Versorgungsforschung, Medizinische Informatik)
• Dr. Insa Seeger, Universität Oldenburg (Department für Versorgungsforschung, Oldenburger Forschungsnetzwerk Notfall- und Intensivmedizin),
• Volker Thiemann, Universität Oldenburg (Department für Versorgungsforschung, Forschungsdatenmanagement)
• Patrick Bloem, Polizeidirektion Oldenburg (Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen ASDN, Fachberater des DRK KV Oldenburg).


Sie arbeiten an Schwerpunkten: Planung von Low Care Units, Erstellung von Verlaufsprognosen, Entwicklung eines Data Warehouse und Koordination regionaler Netzwerke.
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Autoaufbruch – Geldbörse entwendet

08.04.2020 08:59 Uhr
Die Polizei sucht Zeugen eines schweren Diebstahls, der sich am Montag, 6. April, auf dem Parkplatz der BBS II an der Ammerländer Heerstraße ereignet hat. Im Zeitraum zwischen 10.15 und 11 Uhr schlug ein unbekannter Täter die Scheibe der Fahrertür eines Renault Kangoo ein. Der Dieb konnte auf diese Weise die Tür entriegeln und öffnen. Aus der Mittelkonsole entwendete der Unbekannte eine Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten. Anschließend flüchtete er unerkannt.

Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Kein Schlenker mehr mit dem Fahrradlenker

28.02.2020 20:53 Uhr

Ofener Straße: Neubau der Geh- und Radwegbrücke über die Haaren beginnt am 2. März

Die Geh- und Radwegbrücke über die Haaren zwischen Ofener Straße und Haarenufer ist in die Jahre gekommen, bei Nässe rutschig, ziemlich schmal und für Radfahrende obendrein ungünstig zu erreichen. Das wird bald anders: Ein Neubau ersetzt die aus dem Jahr 1968 stammende Altbrücke, und zwar nicht an selber Stelle, sondern ein paar Meter Richtung stadtauswärts versetzt. So wird der Radverkehr über die neue Brücke künftig schnell, komfortabel und ohne Verschwenkung in direkter Verlängerung der Auguststraße auf die Fahrradstraße Haarenufer geleitet. Der Brückenbau trägt dem Ziel der Stadtverwaltung Rechnung, die Verkehrsführung im Knotenpunkt Ofener Straße/Auguststraße für den Fuß- und Radverkehr deutlich zu verbessern. Für die Baumaßnahme fallen Kosten in Höhe von rund 460.000 Euro an.

Schweres Bohrgerät
Die vorbereitenden Arbeiten starten am Montag, 2. März. Das Bauprojekt wird in mehreren Abschnitten bis voraussichtlich zum 31. Juli dieses Jahres umgesetzt. Die Bestandsbrücke zum Überqueren der Haaren wird bis zur Fertigstellung des Ersatzbrückenneubaus für den Geh- und Radverkehr offen gehalten. Für die Gründung mit Stahlbetonpfählen wird ein circa 50 Tonnen schweres Bohrgerät eingesetzt. Aufgrund der Geräteabmessungen und der beschränkten Platzverhältnisse im Baustellenbereich beidseits der Haaren kommt es zu Einschränkungen der Fahrbahn in der Ofener Straße/Ecke Auguststraße sowie zu einer Vollsperrung des Haarenufers für den Kfz-Verkehr im Bereich der Cäcilienschule.

Weiträumige Umleitung
Ab dem 2. März wird in der Ofener Straße die Geradeausspur stadteinwärts im Kreuzungsbereich der Auguststraße gesperrt. Der Verkehr in Richtung Innenstadt wird dann über die stadtauswärts gehende Fahrspur geführt. Für den Kfz-Verkehr ist vorsorglich eine weiträumige Umleitungsstrecke ab dem Autobahnkreuz West (Haarentor) über die Strecke Bloherfelder Straße-Prinzessinweg-Gerberhof-Tirpitzstraße-Hindenburgstraße-Lindenallee und umgekehrt eingerichtet und ausgeschildert. Von Dienstag, 10. März, bis Freitag, 13. März, werden zwei Fahrspuren der Ofener Straße im Baustellenbereich gesperrt. Eine Befahrung stadteinwärts sowie stadtauswärts ist weiterhin sichergestellt und wird mittels einer Baustellenampel gesteuert. Es wird jedoch in den Verkehrsspitzen mit erheblichen Behinderungen zu rechnen sein. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird dann über die derzeitige Fläche der Linksabbiegespur geführt.

Cäcilienschule bleibt erreichbar
Auch die Straße Haarenufer wird ab dem 2. März für den Pkw- und Lkw-Verkehr im Baustellenbereich gesperrt. Der Gehweg kann weiterhin von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Fahrradfahrende werden gebeten, abzusteigen, um die unvermeidliche Engstelle zu passieren. Die Cäcilienschule kann weiterhin in vollem Umfang angefahren werden. Die Einbahnstraßenregelung wird dafür aufgehoben. Die Vollsperrung der Straße Haarenufer gilt von Montag, 9. März, bis Freitag, 13. März, auch für den Rad- und Fußverkehr.

Brückeneinhub im Juni
Es ist geplant, dass die Betonarbeiten für die Errichtung des Widerlagers auf der Seite des Haarenufers bis Mitte April 2020 fertiggestellt werden. Auf der Seite der Ofener Straße ist die Fertigstellung des Widerlagers für Ende April 2020 vorgesehen. Der finale Bauabschnitt beinhaltet den Brückeneinhub. Hierfür ist die Vollsperrung der Ofener Straße an einem Sonntag im Juni dieses Jahres geplant. Der genaue Zeitpunkt wird noch benannt. Danach erfolgen die abschließenden Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Brücke und der Rückbau der alten Brücke.

Neubau vs. Altbrücke
Die neue Brücke wird rund 14,30 Meter lang und in der Mitte 4,50 Meter breit sein. Ihre Vorgängerin ist zehn Zentimeter kürzer und eineinhalb Meter schmaler. Eine deutliche Verbesserung ist der auf sieben Meter Breite ausgeweitete, geschwungene Ein- und Ausfahrtbereich. Bei der Altbrücke maß dieser Bereich nur rund vier Meter. Der Neubau erhält einen Stahlüberbau und einen Holzbohlenbelag.
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Radfahrer verletzt einen Fußgänger

06.12.2019 10:29 Uhr

Zeugen gesucht

Am Mittwoch, 04.12.2019, gegen 13.40 Uhr, kam es auf dem stadteinwärts führenden Fußweg entlang der Bloherfelder Straße in Höhe der Bushaltestelle Haarenfeld zur Körperverletzung eines Fußgängers. Der 45 Jahre alte Fußgänger hatte einen stadtauswärts auf dem Fußweg fahrenden Radfahrer auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Dieser hielt an, bedachte das Opfer mit diversen Beleidigungen und schlug ihm mit dem Sattel des schrottreifen Herrenrades auf die Hand. Im Anschluss wechselte er, ohne Beachtung des Fahrzeugverkehrs, auf den stadtauswärts führenden Radweg. Der Tatverdächtige ist mutmaßlich Deutscher, ca. 30 Jahre alt, ca. 175 cm groß, von normaler Statur und trug ein Baseballcap.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter: 0441 / 592659 an die Polizeistation Bloherfelde zu wenden. 
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Stadt kommt Studierenden entgegen

11.10.2019 18:57 Uhr

Mobile Meldestelle des Bürgerbüros trifft an der Universität auf große Resonanz

Die Stadtverwaltung ist Neu-Studierenden entgegengekommen: Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Oldenburg und der Carl von Ossietzky Universität hat das Bürger- und Ordnungsamt zum 17. Mal eine Außenstelle in den Räumen der Universität eingerichtet. Im Laufe der von der Universität angebotenen Orientierungswoche für das Erstsemester konnten Studierende am 8. und 9. Oktober ihre Meldeangelegenheiten vor Ort erledigen. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Einrichtung der Meldestelle von den Studierenden sehr begrüßt und sehr gut angenommen. An den Tagen wurden über 200 Neuanmeldungen (Haupt- und Nebenwohnsitze) für die Stadt Oldenburg vorgenommen.

Wird die Hauptwohnung oder die alleinige Wohnung in Oldenburg angemeldet, können Studierende des ersten Semesters unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Begrüßungsgeld beantragen. Vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel durch den Rat der Stadt Oldenburg wird das Begrüßungsgeld allerdings erst im August 2020 ausgezahlt. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/begrueßungsgeld. Das Begrüßungsgeld kann auch online beantragt werden.
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Schwerer Verkehrsunfall

27.06.2019 09:55 Uhr

Noch unbekannter Lkw übersieht Radfahrer – Zeugen gesucht

Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem noch nicht identifizierten Lkw und einem Radfahrer kam es am 25.06. um 11.26 Uhr während eines Abbiegevorganges in der Ammerländer Heerstraße/ Anschlussstelle Haarentor.

Die niederländische Sattelzugmaschine bog an der AS Haarentor bei Rotlicht nach rechts auf die A28, Fahrtrichtung Bremen, ab.

Der 25-jährige Fahrradfahrer wollte den Einmündungsbereich bei Grünlicht überqueren. Er bemerkte zwar noch das Fehlverhalten des Lkw-Führers und bremste stark ab, fiel jedoch zu Boden. Der Lkw erfasste den Gestürzten und fuhr über dessen Beine. Der Radfahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert; eine Lebensgefahr besteht nicht.

Eine Fahndung nach der niederländischen Sattelzugmaschine verlief bislang erfolglos. Der Sattelzug soll in gelb/roter Farbe lackiert sein.

Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder dem Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden. Ebenfalls werden Oldenburgische Unternehmen gebeten zu prüfen, ob sie am Vormittag des 25. Juni 2019 von einer auf die Beschreibung zutreffende Sattelzugmaschine eine Lieferung bekommen haben. 
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Schwerer Raub auf Tankstelle

15.05.2019 18:49 Uhr
Am späten Montagabend, 13. Mai, überfielen zwei bislang unbekannte Täter eine Tankstelle am Prinzessinweg und erbeuteten dabei Bargeld.

Die Tat ereignete sich um 23.36 Uhr. Den ersten Ermittlungen zufolge betraten zwei Männer zu diesem Zeitpunkt den Verkaufsraum der Tankstelle. Während sich einer in den hinteren Bereich des Raumes begab, ging dessen Begleiter auf den Verkaufstresen zu, nahm einen Artikel aus den Auslagen und wollte diesen bezahlen.

Als der 25-jährige Kassierer der Tankstelle die Kasse öffnete, sprühte ihm der Unbekannte Reizgas ins Gesicht, sprang über den Tresen und zog sich aus der Kassenlade mehrere Geldscheine heraus. Anschließend kletterte der Mann wieder über den Kassentresen zurück und flüchtete gemeinsam mit dem mutmaßlichen Mittäter aus dem Geschäft in Richtung Prinzessinweg.

Ein 28-jähriger Oldenburger hatte sich zu diesem Zeitpunkt am Prinzessinweg in Höhe der Zufahrt zur Tankstelle aufgehalten, als die beiden Männer an ihm vorbei liefen. Auch er wurde von einem der Unbekannten mit Reizgas besprüht.

Der 25-jährige Kassierer der Tankstelle musste aufgrund seiner Augenverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Laut der Zeugenaussagen soll es sich bei dem Haupttäter um einen schlanken, etwa 20 bis 35 Jahre alten und 1,85 Meter großen Mann gehandelt haben. Er habe ein graues Oberteil mit Kapuze, darüber eine schwarze Jacke sowie eine blaue Hose getragen. Der Mittäter soll etwas kleiner (etwa 1,80 Meter) und ebenfalls schlank gewesen sein. Als Bekleidung habe er eine schwarze Lederjacke sowie eine schwarze Jogginghose getragen.

Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung auf. Hinweise zu der Tat oder zu den möglichen Tätern werden unter Telefon 0441790-4115 entgegen genommen.
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Radfahrer und Fußgänger passieren über Behelfsbrücken

31.03.2019 20:32 Uhr

Gleisbauarbeiten an vier Bahnübergängen – Shuttle-Service für Grundschule Haarentor

Die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH wird auf der Bahnstrecke Oldenburg–Bad Zwischenahn die Schienen, die Schwellen und das Schotterbett auszutauschen. Hierfür werden die Oldenburger Bahnübergänge laut Planung wie folgt gesperrt:

• Bahnübergang Schützenweg  Sonntag, 31. März (18 Uhr), bis Freitag, 5. April (14 Uhr)
• Bahnübergang Artillerieweg  Samstag, 30. März (18 Uhr), bis Samstag, 6. April (10 Uhr)
• Bahnübergang Küpkersweg  Montag, 1.April (10 Uhr), bis Donnerstag, 4. April (20 Uhr)
• Bahnübergang Drögen-Hasen-Weg Donnerstag, 4. April (21 Uhr), bis Samstag, 6. April (6 Uhr)

Die Arbeiten werden durch vier Großmaschinen ausgeführt, die eine Länge von bis zu 500 Metern haben und die während der Arbeitsphase nicht getrennt werden können.

Nach Auskunft der Bahn können Fußgänger und Radfahrer mit Behelfsfußgängerbrücken über die Bahnübergänge geleitet werden. Um eine gleichzeitige Sperrung der Bahnübergänge Schützenweg und Artillerieweg zu vermeiden, werden diese für Fußgänger und Radfahrer wechselseitig geöffnet. Umleitungseinrichtungen für den Kfz-Verkehr sind ausgeschildert. Zuständig für die Umleitungseinrichtung und entsprechende Ausschilderung ist die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH.

Von der Sperrung sind auch 22 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Haarentor betroffen. Für die Schülerinnen und Schüler wird durch die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH ein Shuttle-Service mit Taxen zu den Schulzeiten eingerichtet. Morgens beginnt der Shuttle-Service am Infanterieweg vor dem Bahnübergang, mittags an der Grundschule Haarentor. Die Grundschule ist entsprechend informiert worden.
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Flohmarkt und Waffeln für den gute Zweck

28.03.2019 11:45 Uhr
von Frerk Hinrichs

Die diakonische Gemeinschaft des Elisabethstiftes und Ehrenamtliche von Friedas-Frieden laden am Sonntag, 7. April 2019 zu Flohmarkt und Waffelessen ein. Angeboten werden die Leckereien von 14 bis 17 Uhr im Café Frieda am Philosophenweg. Bestückt wird der Flohmarkt vor allem mit Sachspenden von Angehörigen.

Den Erlös aus dem Verkauf plant Einrichtungsleiterin Petra Schumann für Anschaffungen im Betreuungsbereich zu verwenden.Mit freundlichen Grüßen
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Cäci-Schüler*innen stellen aus

22.03.2019 11:43 Uhr

Dschungellandschaften im Friedas-Frieden-Stift

von Frerk Hinrichs

Schüler der Klasse 5c haben sich von Maler Henri Rousseau inspirieren lassen und Dschungelbilder gezeichnet. In Grün- und Mischtönen zeigen die Bilder vielfältige Pflanzen und Gewächse. In einigen Bildern verstecken sich getarnte Tiere. Andere arbeiten mit dem Komplementärkontrast und zeigen Rot-Orange Blumen und Tiere vor dem grünen Dschungel. Ergänzend zeigen die Schüler prächtige bunte Vögel in warmen Farben vor einem Hintergrund in kühleren blau-grün-Tönen. Die Ausstellung der Schülerbilder ist zu sehen bis zum 31 Mai 2019.
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Kampfsport, Krafttraining und Kicken bis zur Geisterstunde

16.02.2019 11:48 Uhr

Studierende bieten Mitternachtssport an – Gleichstellungsbüro unterstützt Projekt

Ein Projektteam aus Studierenden der Sportwissenschaft an der Universität Oldenburg testet ein neues Angebot: Mitternachtssport. Dieses Sportangebot außerhalb der „klassischen“ Vereinszeiten soll insbesondere für junge Menschen ab 14 Jahren eine Alternative zum bereits bestehenden Spektrum darstellen und ihnen eine weitere Möglichkeit einer aktiven und gesunden Freizeitgestaltung bieten.

Das Besondere an der Idee: Die neuen Räume, die hier für Aktivitäten geschaffen werden, entstehen im Rahmen des organisierten Sports der Sportvereine. Gerade deshalb sind sie keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum klassischen Vereinssport. Das Projektteam konnte für diese Idee weitreichende Unterstützung gewinnen: So übernimmt der Bürgerfelder Turnerbund die Trägerschaft, und auch der Landessportbund Niedersachsen, der Stadtsportbund Oldenburg und das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg beteiligen sich.

Die Kooperationen ermöglichen unter anderem, dass das Angebot kostenfrei bleiben kann. Sogar für Verpflegung und einen sicheren Rücktransport ist gesorgt, mitgebracht werden müssen nur bequeme Sportkleidung und Hallenschuhe. „Wir hoffen auf rege Beteiligung“, sagt Michael Hanneken vom Projektteam. „Vielleicht kann das Pilotprojekt dann sogar zu einem langfristigen Angebot heranwachsen.“

Der Mitternachtssport wird zunächst an zwei Terminen in den Sportstätten des Bürgerfelder Turnerbundes, Alexanderstraße 207, angeboten
 • Samstag, 16. Februar, 22 bis 24 Uhr: Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen
 sowie Calisthenics (Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht) für alle;
 • Samstag, 23. Februar, 21 bis 23 Uhr: Fußball für alle.

Weitere Informationen können per E-Mail an mitternachtssport@web.de angefragt werden.
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Schwerer Verkehrsunfall in Oldenburg

14.01.2019 11:28 Uhr

Fußgänger in Lebensgefahr

Nach einem schweren Verkehrsunfall an der Ammerländer Heerstraße musste ein 32-jähriger Oldenburger am Morgen des 14. Januar mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wollte der 32-Jährige um 7.25 Uhr in Höhe der Bushaltestelle "Bauhof Freytag" die Fahrbahn der Ammerländer Heerstraße überqueren. Dabei wurde er von einem 30-jährigen Autofahrer aus Bremen erfasst, der mit seinem Opel Astra ebenfalls auf der Ammerländer Heerstraße unterwegs war. Der Fußgänger wurde bei dem Zusammenstoß auf die Fahrbahn geschleudert.

Aufgrund der Bergung des Verletzten und der Unfallaufnahme kam es auf der Ammerländer Heerstraße vorübergehend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei sucht zur Klärung des Unfallherganges noch weitere Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Zeugenaufruf zu Verkehrsunfallflucht

10.12.2018 09:51 Uhr
Am 06.12.2018 gegen 08:10 Uhr kam es in der Autobahnabfahrt OL-Haarentor zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 33jähriger Fahrer eines goldenen VW-Golf und eine 25jährige Fahrerin eines grauen Opel befuhren zunächst die A 28 auf der Richtungsfahrbahn Leer und verließen diese über die Autobahnabfahrt Haarentor, wo sie verkehrsbedingt halten mussten. Ein unbekannter Fahrer eines grauen/ silbernen Pkw befährt ebenfalls die Autobahnabfahrt Haarentor und kann nicht mehr rechtzeitig anhalten.

Folglich fährt dieser auf den Opel auf und schiebt diesen gegen den goldenen VW-Golf. Der unbekannte Fahrer entfernt sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Wenn sie Hinweise zu dem Verkehrsunfall und der Beteiligung geben können, wenden sie sich bitte unter 04402/933115 an die Autobahnpolizei Oldenburg.
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Leicht verletzter Radfahrer nach Unfall

12.11.2018 22:23 Uhr
Auf der Fahrbahn der Ofener Straße kam es am Montagmorgen um 6.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 49-jähriger Radfahrer leicht verletzt wurde. Der Mann war mit seinem Fahrrad verbotswidrig auf der Fahrbahn der Ofener Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Zwischen den Einmündungen Ziegelhofstraße und Auguststraße wurde der Zwischenahner von einem roten Kleinwagen überholt, wobei der rechte Außenspiegel des Fahrzeugs gegen das Handgelenk des Radfahrers stieß. Der 49-jährige wurde dadurch leicht verletzt, setzte seine Fahrt jedoch in Richtung Innenstadt fort.

Die Polizei sucht nun den Fahrer des roten Kleinwagens, der nach dem Unfall ebenfalls weiterfuhr und in die Auguststraße abbog. Bei dem Fahrzeug könnte es sich nach Zeugenangaben um einen Mitsubishi Colt gehandelt haben; infolge des Unfalles war das Glas des rechten 
Außenspiegels herausgefallen.

Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 beim Unfalldienst der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Ideen für die Stadtteilentwicklung gefragt

07.11.2018 17:52 Uhr

Workshop zum Bereich „Westkreuz“ am 12. November

Die Oldenburgerinnen und Oldenburger haben meist recht genaue Vorstellungen vom Leben in ihrem Stadtteil. Dieses Potenzial möchte die Stadtverwaltung auch beim Stadtteilworkshop „Westkreuz“ nutzen, zu dem für Montag, 12. November, eingeladen wird. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula der BBS Haarentor, Ammerländer Heerstraße 33-39.

Im 2014 vom Rat verabschiedeten Stadtteilentwicklungsprogramm „step2025“ ist die Schaffung von insgesamt 15 Stadtteilzentren vorgesehen. Nachdem bereits für mehrere Stadtteilzentren Bürgerworkshops stattgefunden haben, ist nun der Bereich „Westkreuz“ an der Reihe.

Ausgangslage ist eine von der Stadt erstellte Bestandsaufnahme, die noch keinerlei planerische Aussagen enthält. Diese Bestandsaufnahme für den Bereich „Westkreuz“ ist auf der Homepage der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/stadtteilzentren abrufbar, so dass sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bereits vorab mit dem Ist-Zustand beschäftigen können.

Ziel ist es, zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils sowie weiteren lokalen Akteuren Ideen und Visionen zu entwerfen und Lösungen zu diskutieren, die in einen Rahmenplan einfließen sollen. Im Anschluss wird der von den Planern auf der Basis der Stadtteilworkshops erarbeitete Rahmenplan der Politik zur Entscheidung vorgelegt.

Um für den Workshop besser planen zu können, bittet die Stadtverwaltung um Anmeldung telefonisch unter 0441235-3385 oder per E-Mail an hauke.fuchs@stadt-oldenburg.de. Eine Teilnahme ist aber auch spontan und ohne Anmeldung möglich.
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Elisabethstift feiert Neubau

14.06.2018 21:04 Uhr

Gedenktafel erinnert an Diakonissen

Im Rahmen des 129. Jahresfestes übergibt das Oldenburgische Diakonissenmutterhaus „Elisabethstift“ zwei neu gebaute Gebäude zur Nutzung. In den Häusern an der Haareneschstraße 58 stehen 10 Wohnungen, eine Hausarztpraxis und Büroräume für eine kleine Anwaltskanzlei zur Verfügung. Eine Gedenktafel am Wohnhaus erinnert an Ida Siebel, die an dieser Stelle eine Pflegeschule gründete. Die Ev. Altenpflegeschule ist für den Neubau an den Artillerieweg 37 gezogen. Oberin Ida Siebel leitete das Diakonissenhaus von 1899 bis 1921, erklärt die Vorstandsvorsitzende des Elisabethstiftes Rita Szaszi.
Am Sonntag, den 17. Juni beginnt die Diakonische Gemeinschaft ihr Jahresfest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Elisabethstiftes. Es predigt Vorstandsmitglied Pastor Werner Könitz. Anschließend besichtigt die Festgemeinde die beiden neuen Gebäude. Darin befindet sich auch die Hausarztpraxis von Frauke Haase und Dr. Katja Weirauch. Sie nimmt am Montag, den 18. Juni ihren regulären Betrieb auf. Wohnungen und Büroräume sind bereits alle vermietet, freut sich Szaszi.
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