ganz-oldenburg.de –
DAS Stadtmagazin im Internet
 
ganz-oldenburg.de – DAS Stadtmagazin im Internet

Haareneschviertel

Seiteninhaltsliste einblenden 

Neue Brücke am Haarenufer

17.07.2020 18:47 Uhr

Mehr Verkehrssicherheit für Fuß- und Radverkehr

Am Haarenufer wird eine neue Brücke für den Fuß- und Radverkehr gebaut. Sie bietet eine höhere Verkehrsqualität und -sicherheit für Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger. Am Mittwoch, 22. Juli, ab 7 Uhr ist der Einhub des Brückenüberbaus geplant. Der dafür benötigte Autokran wird am Dienstag, 21. Juli, ab 12 Uhr angeliefert und auf dem Parkplatz der Cäcilienschule zwischengeparkt. Für den Einbau wird die Straße Haarenufer am Dienstag, 21. Juli, 12 Uhr, bis Mittwoch, 22. Juli, 18 Uhr, voll gesperrt. Außerdem wird für diese Zeit ein Parkverbot aufgestellt.

Die Anlieferung des Brückenüberbaus erfolgt in zwei Teilen, wobei jedes Brückenelement eine Länge von etwa 15,7 Metern sowie eine Breite von etwa 3,9 Metern aufweist. Das Gesamtgewicht der Brücke beträgt mehr als zehn Tonnen. Mit dem Autokran werden beide Brückenelemente auf die Widerlager aufgesetzt und montiert. Die Montagearbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen andauern. Erst nach Fertigstellung und Eröffnung des Brückenneubaus erfolgt der Rückbau der alten Bestandsbrücke.
nach oben

Witte-Stiftung der Stadt Oldenburg schafft Wohnraum

24.06.2020 19:13 Uhr
Die von der Stadt Oldenburg verwaltete Witte-Stiftung hat auf ihrem Grundstück in der Haareneschstraße ein weiteres Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten errichtet. Damit befinden sich vier Häuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten auf dem Grundstück.

Mit dem Neubau wurden sechs Zwei-Zimmerwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 395 Quadratmetern für ältere Menschen mit einem geringen Einkommen geschaffen. Die beiden Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei. Die Wohnungen werden durch den Hausverwalter Hillje & Stolle verwaltet und vermietet, noch sind nicht alle vergeben.

„Die Bauarbeiten haben erst im Juli 2019 begonnen, deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir in so kurzer Zeit ein weiteres Mehrfamilienhaus dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen können. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Das bestätigt auch die kürzlich vorstellte Wohnbedarfsprognose“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der den Neubau jetzt besichtigt hat.

Die Baukosten betrugen 915.000 Euro. Das Haus verfügt über eine Solaranlage zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung, welche vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds in Höhe von rund 4.300 Euro gefördert wurde. Der Mietpreis in Höhe von 7 Euro pro Quadratmeter liegt rund 30 Prozent unter der marktüblichen Miete für kleinere Neubauwohnungen.
nach oben

Damit es künftig wieder summt und brummt

07.12.2018 09:33 Uhr

Vor der Polizeidirektion ist eine Pilotfläche zur Förderung der Artenvielfalt entstanden

Hier soll es künftig summen und brummen: Auf einer Fläche vor der Polizeidirektion am Theodor-Tantzen-Platz entsteht ein Modell-Lebensraum für den Tier- und Pflanzenartenschutz in der Stadt. Die Initiative dazu hat der Arbeitskreis Artenschutz & Biodiversität der Stadt Oldenburg gegeben – die Projektleiter waren bei der Suche nach einer Pilotfläche auf das aus ihrer Sicht sehr gut geeignete Areal gestoßen. Dank der Unterstützung durch Polizeipräsident Johann Kühme konnte die Fläche kurzfristig hergerichtet werden.

Mit schwerem Gerät wurde die obere Humusschicht teilweise abgeräumt. Anschließend wurde magerer Sand aufgebracht und die 150 Quadratmeter große Fläche modelliert. Kleinere Altholzteile, Baumstubben oder alte Eichenpfähle wurden als Nisthilfen für Wildbienen eingearbeitet. Stauden wie Heidekraut und verschiedene weitere niederwüchsige Pflanzen aus heimischen Beständen sorgen für einen anhaltenden Blüheffekt.

Der Arbeitskreis Artenschutz & Biodiversität hat sich 2014 unter Schirmherrschaft der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg etabliert. Ziel der lokalen Experten für Flora und Fauna ist die zeitnahe Umsetzung konkreter Projekte zum Tier- und Pflanzenartenschutz. „Offene, vegetations- und nährstoffarme Lebensräume sind typische Landschaftselemente unserer Region, die sehr selten geworden sind. Die auf Sandlandschaften spezialisierten Tier- und Pflanzenarten gehören in Niedersachsen heute zu den am meisten gefährdeten Organismengruppen“, erklärt Kay Fuhrmann, Landschaftswart der Unteren Naturschutzbehörde.

Da die freie Landschaft kaum noch solche Lebensräume bietet, viele Arten aber selbst auf kleinen Arealen ihr Auskommen finden können, soll die Schaffung besonders nährstoffarmer Habitate wie Magerrasen, Borstgrasrasen oder Sandheideflächen im Stadtgebiet gefördert werden. „Hiermit wird generell dem Insektensterben entgegengewirkt, aber auch ganz gezielt seltenen Arten wie Sandbienen, Bienenwolf, Verkannter Grashüpfer oder Sandknotenwespe geholfen“, erläutert Diplom-Biologe Rolf Witt vom Umweltbüro Witt. 

Auf einer Informationstafel werden sowohl naturschutzfachliche als auch ästhetische Aspekte des Pilotprojekts erläutert. Für das Projekt sind Kosten in Höhe von 2.725 Euro angesetzt. Die Kosten werden aus den für den Arbeitskreis Artenvielfalt und Biotopschutz zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln von der Stadt Oldenburg übernommen. Ziel ist es, solche oder ähnliche Anlagen anhand dieses Prototyps innerhalb der städtischen Grün- und Freiflächenplanung zu verankern und an möglichst vielen Stellen zu entwickeln.

Weitere Auskünfte erteilt der Fachdienst Naturschutz und Technischer Umweltschutz unter der Umwelttelefon-Nummer 0441 235-2777 oder per E-Mail an naturschutz@stadt-oldenburg.de.
nach oben