Eversten
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13.05.2022, 21:25 Uhr
Von der Haustür bis zum Giebel denkmalgerecht instandgesetzt
Wohnhaus am Eversten Holz erhält Denkmalplakette
„Ein bescheidenes 180 Jahre altes Haus ist wieder zukunftsfähig geworden“ – so beschreiben Hans-Michael und Barbara A. Heise den umfangreichen Prozess der denkmalgerechten Sanierung ihres Hauses am Eversten Holz. Den Eltern der heutigen Eigentümerin ist es zu verdanken, dass das seit 1999 unter Denkmalschutz stehende Wohnhaus nicht abgerissen, sondern für künftige Generationen erhalten wurde. 1839 erbaut, in den Folgejahren mehrfach umgebaut und 1888 durch einen Stallanbau ergänzt, befand sich die Wienstraße 41 lange Zeit im Besitz der Familie des Oldenburger Künstlers Max Gökes. Nach seinem Tod hatten die Eltern von Barbara A. Heise das Haus von dessen Tochter erworben.

„Obwohl sich das Haus damals, beim Erwerb 1955, in einem schlechten Zustand befand, war die historische Bedeutung erkennbar. 1999 haben wir uns dann entschieden, es unter Denkmalschutz stellen zu lassen“, sagen die heutigen Eigentümer, Barbara A. und Hans-Michael Heise. Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung wurde das Gebäude als Einzeldenkmal ausgewiesen. Das Landesamt für Denkmalpflege sowie die Untere Denkmalschutzbehörde haben den Prozess fachlich begleitet.

Nachdem der Innenbereich bereits im Jahr 2000 gründlich saniert wurde, sind jetzt unter anderem das Dach und die Fassade denkmalgerecht instandgesetzt und wiederhergestellt worden. „Besonders hervorzuheben ist das Dach: Hier wurden die historischen Dachziegel wiederverwendet und mit der damaligen Verlegetechnik in sogenannten Pappdocken eingedeckt“, erklärt Mario Carstens von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Oldenburg, der das Projekt zusammen mit dem Architekten Friedhelm Reker betreut hat.

Weitere Maßnahmen waren die energetische Ertüchtigung und Reparatur der originalen, historischen Eingangstür sowie die Konservierung und Ergänzung des Fachwerks im Giebel, wo zudem die ursprünglichen Farbschichten freigelegt wurden. Hier hat die Eigentümerin sogar zum Teil selbst mit Hand angelegt. Auch die Bepflanzung im Vorgarten wurde zurückgeschnitten, um die Sicht auf das Baudenkmal wieder zu öffnen.

Bevor das Grundstück 1955 von den Eltern Barbara A. Heises erworben wurde, gehörte es seit 1852 der Familie Gökens, dessen Enkelsohn der Bildhauer Max Gökes ist, der ebenfalls bis zu seinem Tod in der Wienstraße 41 lebte. Gökes‘ Skulpturen finden sich bis heute im Oldenburger Stadtbild und in der Umgebung, so hat er unter anderem den Brunnen am Everster Marktplatz und den Taufsteindeckel der Lamberti-Kirche gestaltet.
22.01.2022, 12:33 Uhr
Abenteuerspielplatz weiterhin geöffnet
Der Abenteuerspielpatz Eversten macht auf seine Angebote aufmerksam, die trotz Corona-bedingter Einschränkungen wahrgenommen werden können. Die Einrichtung am Brandsweg 60 hat von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr für alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren geöffnet.

Im Kinderforum (mit Maske) können sich die Kinder bei warmem Tee aufwärmen sowie an Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Das große Außengelände mit Hüttendorf, Zaubergarten, Spielwiese und Ponyhof (nur mit Anmeldung) stehen ebenfalls zur Verfügung. Jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr findet eine Mädchenzeit in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind möglich unter der Telefonnummer 0441 592171 oder per E-Mail an asp@stadt-oldenburg.de

Für alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit liegen Öffnungs- und Hygienekonzepte vor. Grundsätzlich gilt: Aktuell ist das Tragen von Masken im Innenbereich erforderlich sowie die Dokumentation der Kontaktdaten der Besuchenden. Über weitere Regelungen wird jeweils vor Ort informiert.
23.11.2021, 19:59 Uhr
Meinung zur fahrradfreundlichen Gestaltung des Quellenwegs ist gefragt
Endspurt im Beteiligungsverfahren – Noch bis zum 1. Dezember mitmachen
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Um auch die Bürgerinnen und Bürger und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs frühzeitig an der Planung zu beteiligen, sind alle Interessierten noch bis zum 1. Dezember dazu aufgerufen, ihre Vorstellungen über die Online-Plattform www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe deutlich zu machen. Dort können in vier verschiedenen Kategorien ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden. Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden.

Das informelle Beteiligungsverfahren läuft bereits seit dem 1. November. Bisher gab es schon mehr als 650 Rückmeldungen. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter 0441 235-4189 erforderlich.

Für Rückfragen steht Damaris Böhm zur Verfügung. Sie ist telefonisch erreichbar unter 235-4198 oder per E-Mail unter damaris.boehm@stadt-oldenburg.de.
23.11.2021, 18:03 Uhr
Unsere Kinder, unsere Zukunft: Tag der Kinderrechte
Oberbürgermeister empfängt Schülergruppe der Oberschule Eversten
Kinder haben Rechte – und das natürlich nicht nur am „Internationalen Tag der Kinderrechte“ am 20. November. Doch genau zu diesem Anlass hat bereits heute Oberbürgermeister Jürgen Krogmann 14 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Eversten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Alten Rathaus empfangen. Die 14- und 15-Jährigen haben sich im Vorfeld in der Schule mit Unterstützung der AG UNICEF Oldenburg inhaltlich mit diesem Thema befasst. Sie hatten unter anderem ein Wurfspiel zu Kinderrechten vorbereitet, das sie im Rathaus präsentierten. Im Anschluss durften sie sich ins Gästebuch der Stadt Oldenburg eintragen.

Krogmann lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Kinderrechte sind Menschenrechte und wichtige Ziele in unserer Gesellschaft. Ich danke der Schülergruppe der Oberschule Eversten für ihren Einsatz und das große Interesse an diesem so wichtigen Thema.“

Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Seitdem wird an diesem Tag auf der ganzen Welt der „Tag der Kinderrechte“ gefeiert. Zudem wird das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF in diesem Jahr am 11. Dezember 75 Jahre alt. Seit jeher verfolgt es das Ziel, Kindern auf der ganzen Welt zu helfen und ihnen die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

Sie möchten weitere Informationen? Mehr über Kinderrechte lesen Sie auch auf www.kinder.oldenburg.de.
23.11.2021, 17:57 Uhr
Oldenburger Krippenleiterin jetzt fit im Situationsansatz
Judith van Vliet schließt Weiterbildung ab und erhält eine Auszeichnung
Nach fünfjähriger Ausbildung haben sechs Leitungskräfte von Kindertagesstätten der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen ihre Ausbildung „Situationsansatz in der Kita“ abgeschlossen und sind von Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand, mit einem Zertifikat ausgezeichnet worden. Darunter ist die Leiterin der Johanniter-Kinderkrippe „Unter den Eichen“ in Oldenburg-Kreyenbrück, Judith van Vliet. „In unseren Johanniter-Einrichtungen gestalten wir die Arbeit mit den Kindern nach dem pädagogischen Konzept des Situationsansatzes“, erklärt Hannes Wendler. 

Dieser Situationsansatz sei fokussiert auf die Kompetenzstärkung von Kindern, um den neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu begegnen und diese aktiv mitzugestalten. Dazu brauche es eine wertebasierte Haltung, Neugier und viel Mut, die der Identität als Johanniter entspreche. „In diesem Sinne gratulieren wir den fünf Absolventinnen und dem Absolventen zur erfolgreichen Teilnahme an dieser so wichtigen Schulung und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude in Ihrer Aufgabe“, sagt Wendler. Die Bandbreite des Ansatzes mache zudem deutlich, wie wertvoll es sei, sich mit den Verschiedenheiten von Menschen auseinanderzusetzen und zeige dessen Universalität, die sich selbst im Bereich Führungskräfteentwicklung nutzen lasse. 

Mit dem Situationsansatz verfolgen die Johanniter das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Damit reagieren die Johanniter auf die neuen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, um diesen bereits in den Kitas zu begegnen. 

Neben Judith van Vliet wurden Kerstin Drechsler (Kita Grashüpfer in Holzminden), Veronika Burghardt (Kita Zwergenwelt in Wunstorf), Vanessa Baum (Kita Hainholzer Hafen in Hannover), Simon Roux (Bereichsleitung Bereich II – Kindertagesstätten und offene Jugendarbeit - Nordhannoverscher Ortsverband) und Kerstin Wallheinke (Kita Tortenstück in Celle) ausgezeichnet. Den Impuls zum Aufbruch vor fünf Jahren setzten unter anderen die Fachbereichsleitung Bildung & Erziehung, Karin Schätzlein, und die Fachberaterin Kindertagesstätten, Martina Soltendieck-Kuba, aus der Landesgeschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe. 

Zu den ersten Gratulanten zählte Katrin Macha, Direktorin des Instituts für den Situationsansatz (ISTA), die in den vergangenen fünf Jahren geholfen hat, das ganzheitliche pädagogische Konzept zusammen mit den Kita-Leitungen zu erarbeiten. Die Johanniter würden mit diesem Schritt zu den wenigen Einrichtungsträgern bundesweit gehören, die so konsequent diesen Weg eingeschlagen haben, sagte Macha. Mit dem Konzept des Situationsansatzes sei sowohl der Wille verbunden, Zukunft zu gestalten, als auch die Kinder noch besser auf ihrem Weg zu begleiten.   

Im Landesverband Niedersachsen/Bremen betreiben die Johanniter derzeit 43 Kindertagesstätten und beschäftigen mehr als 450 Mitarbeitende. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung fehlen aktuell bundesweit 103.000 pädagogische Fachkräfte. Die Johanniter haben noch offene Stellen zu besetzen und zahlen zudem einen der attraktivsten Tarife der Sozialwirtschaft. Mehr Infos zu den Stellenausschreibungen unter karriere.johanniter.de. 
02.11.2021, 17:37 Uhr
Der Quellenweg wird fahrradfreundlich – nur wie?
Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt – Beteiligungsverfahren gestartet
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Die Bürgerinnen und Bürger – und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs – sind dazu eingeladen, sich ab diesem Montag, 1. November, an der Planung zu beteiligen und ihre Meinung kundzutun: Bis zum 1. Dezember 2021 können auf www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden.

Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden. Grundlage für das informelle Beteiligungsverfahren bilden erste Ideen, die vorab von einem niederländischen Planungsbüro entwickelt wurden. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0441 235-4189 erforderlich.
15.06.2021, 19:45 Uhr
BÄNG. Plötzlich alles anders
Oldenburger Schüler*innen gewinnen Filmpreise
Oldenburger Schüler*innen des Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte und der Schule an der Kleiststraße gewinnen 1. und 3. Preis beim niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen „ganz schön anders“ – das Thema in diesem Jahr: „BÄNG. Plötzlich alles anders“
 
Gleich zwei Schüler*innen-Filmteams aus Oldenburg werden beim inklusiven Schüler*innen-Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ ausgezeichnet. Sie hatten zusammen mit 140 anderen Filmteams am Wettbewerb teilgenommen und unter dem Motto „Bäng. Plötzlich alles anders“ in Einzel- und Gruppenarbeit Kurzfilme gedreht. Veranstalter des einmaligen Projekts mit kostenlosen Online- und Präsenzworkshops für alle Teilnehmenden sind der Verein Blickwechsel aus Göttingen und das Königsworth Medienbüro Hannover. Förderer sind die Klosterkammer Hannover, der Sparkassenverband Niedersachsen aus der der Lotterie Sparen und Gewinnen und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Kooperationspartner sind h1-Fernsehen und das Medienzentrum der Region Hannover.
 
1. Preis: "Der Wunschknall“, Schule an der Kleiststraße: In ihrem Film „Der Wunschknall“ wünschten sich die Schüler*innen der "Schule an der Kleiststraße“ in Oldenburg, ihre Lehrkräfte mögen endlich verschwinden. Doch ganz ohne Lehrerinnen und Lehrer geht es am Ende offenbar nicht.

3. Preis „Coshit-19“, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg. In ihrer kurzweiligen Corona-Comedy nehmen sie darin absurde Alltagssituationen in der Pandemie dar. Hauptdarsteller sind neben einem Querdenker mit Aluhut, einer entnervten Lehrerin, gelangweilten Schülerin im Homeschooling, ein Dealer von Schutzmasken.

Weitere Filmpreise gehen nach Braunschweig, Hannover, Peine und Osnabrück.
 
Filmgala im YouTube-Livestream
Da aufgrund der Corona-Pandemie keine große Veranstaltung mit Schüler*innen stattfinden durfte, musste die eigentlich vorgesehene Filmparty aus dem Astor Kino in Hannover als Livestream in den YouTube-Kanal verlagert werden. Dort sind die besten Schüler*innenfilme, die Preisverleihung und die Interviews mit den Filmteams, die via ZOOM zugeschaltet waren, zu sehen. Alle Interviews sind in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Filme selbst sind untertitelt. Die zweistündige Filmgala als Livestream bei YouTube: unter youtube.com/kurzfilmwettbewerb.
 
Neustart nach den Sommerferien
Nach den Sommerferien startet schon der nächste Wettbewerb. Das übergeordnete Thema lautet dann: „Wilde Zeiten“. „Klimakrise und Corona. Rassismus, Fake News und dann auch noch außerirdische Flugobjekte. Wir leben in ganz schön wilden Zeiten. Aber: Was finden Schüler*innen besonders wild? Was regt sie auf? Und vor allem: Was müsste sich ändern? Welche wilden Geschichten wollen Jugendliche erzählen? Animation, Musikvideo, Doku, Spielfilm oder Klimathriller – alles ist möglich, beim inklusiven Kurzfilmwettbewerb. Schulklassen, die mitmachen wollen, können sich wie immer für die kostenlosen Drehbuch- und Filmworkshops bewerben. Einsendeschluss der Filmideen ist der 15. Oktober 2021. Der Kurzfilm sollte maximal fünf Minuten lang sein und bis zum 15. Februar 2022 vorliegen. Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin.

Mehr Infos: www.ganz-schoen-anders.org