Eversten
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30.11.2022, 10:33 Uhr
Verkehrsunfall unter Fahrradfahrern in Oldenburg
Zeugen gesucht
Am Mittwoch, 23.11.2022, gg. 11.00 Uhr, ereignete sich in Oldenburg in der Hauptstraße ein Verkehrsunfall unter zwei Fahrradfahrern, der erst später bei der Polizei angezeigt wurde. Eine 21- jährige Frau fuhr mit ihrem Fahrrad auf dem Fahrradweg entlang der Hauptstraße in Richtung Innenstadt und wollte zwischen der Straße Hoyersgang und der Kleiststraße einen vor ihr fahrenden Fahrradfahrer überholen. Hierzu klingelte sie und der Fahrradfahrer fuhr zur rechten Seite. Dann fuhr er jedoch wieder nach links und daher bremste die Fahrradfahrerin so stark, dass sie mit ihrem Fahrrad stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Fahrradfahrer und zwei Frauen kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Fahrradfahrerin und verließen anschließend den Unfallort. Zur weiteren Klärung des Verkehrsunfalles werden der Fahrradfahrer, die beiden Ersthelferinnen und andere Zeugen gebeten, sich bei der Polizei unter 0441-7904115 zu melden.
25.11.2022, 15:08 Uhr
Oldenburg lässt Radfahrende nicht im Regen stehen
Einmündung Uhlhornsweg/Quellenweg: Neues Ampelsignalprogramm reagiert auf Wetterlage
Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, für den sind, zumindest theoretisch, auch Wind und Regen kein Problem – die richtige Bekleidung vorausgesetzt. In der Praxis kann es aber durchaus unangenehm werden. Denn wer bewegt sich schon gerne nass und frierend auf seinem Fahrrad oder per pedes durch die Stadt? Um den nicht-motorisierten Verkehr zu fördern und die Bedingungen bei schlechtem Wetter zu verbessern, hat die Stadtverwaltung die Ampelanlage an der Einmündung Uhlhornsweg/Quellenweg mit neuer Technik ausgestattet. Der Clou ist ein besonderes Signalprogramm, das dem Rad- und Fußverkehr bei Regen und Schneefall schneller Grün gibt.

Das Signalprogramm wird mit aktuellen Wetterdaten gespeist. Schon bei leichtem Regen schaltet sich das Programm automatisch ein und gibt Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Fußgängerinnen und Fußgängern nach Anforderung des Signals sofort grünes Licht – unabhängig vom Kfz-Verkehr. Zudem wird der Radverkehr in diesem Signalprogramm bereits in einer Entfernung von etwa 50 Metern von Detektoren auf dem Quellenweg erfasst, um eine zeitlich passende Grünfreigabe zu schalten, so dass ein Queren des Uhlhornsweges fast ohne Halt möglich wird.

Die Ampelanlage hat darüber hinaus einige Optimierungen erhalten, die speziell dem Radverkehr zu Gute kommen. Radfahrende im Quellenweg haben jetzt einen gut erreichbaren „Anforderungstaster“, mit dem sie eine Grünphase initiieren können. Außerdem werden Radfahrende im Einmündungsbereich des Quellenweges automatisch von einer Wärmebildkamera erfasst, so dass Wartende ebenfalls eine Grünphase auslösen können, die dann bei einem hohen Radverkehrsaufkommen um einige Sekunden verlängert wird.

Verkehrsingenieur Stefan Brandt stellte die Verbesserungen am Mittwoch, 23. November, vor Ort dem Verkehrsausschuss des Stadtrates vor. „Möglicherweise werden wir an der einen oder anderen Stelle noch nachjustieren“, kündigte Annette Meyers, Leiterin des Amtes für Verkehr und Straßenbau an. Nach einer Erprobungsphase könnte die Technik auch an anderen Fahrradstraßen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig mahnte Stefan Brandt, dass die neue Ampelsteuerung nicht als „Freifahrtschein“ für den Radverkehr auf dem Quellenweg zu verstehen ist: „Auch bei Grün der Fußgängerampel sollte der Querverkehr unbedingt im Blick behalten werden.“  

Der Quellenweg ist seit kurzem Oldenburgs vierte Fahrradstraße. In dieser Woche wurde damit begonnen, die Beschilderung aufzustellen. Die Markierungsarbeiten, mit denen auf ganzer Länge entlang des Straßenrandes eine rote Fahrbahnlinie aufgebracht werden soll, konnten witterungsbedingt noch nicht stattfinden.
15.11.2022, 22:25 Uhr
Abenteuerspielplatz: Wasserbaustelle „TERRA LIBERI“ feierlich eröffnet
Kinder erobern Kriechtunnel, Sinnespfad, Baumhaus, Wasserlauf und mehr in Eversten
Durch Tunnel kriechen, mit Wasser matschen, die eigenen Sinne schärfen: Das und vieles mehr können Kinder von 6 bis 13 Jahren ab sofort im neugestalteten Areal auf dem Abenteuerspielplatz. Dieser wurde am Freitag, 11. November, unter reger Beteiligung von kleinen Besucherinnen und Besuchern und mit musikalischer Begleitung feierlich eingeweiht – und natürlich direkt ausprobiert. Das Besondere: Die jungen Abenteurerinnen und Entdecker selbst gestalteten die Spielabenteuer rund um die neue Wasserbaustelle „TERRA LIBERI“ im Vorfeld aktiv mit. Sie malten ihre Vorschläge, Wünsche und Ideen auf, bastelten mit viel Eifer und Freude ein Modell des Areals – und machten sich so die Abenteuerwelt, wie sie ihnen selbst gefällt.

„Uns war wichtig, dass die Kinder den Platz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und mitreden können. Es ist einfach herrlich anzusehen, wie kreativ die Kinder sind, wenn man ihnen den Raum für eigene Ideen lässt und es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Umso mehr freut es mich, dass wir auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten Kinderträume wahr werden lassen können“, stellte Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg, bei seiner Eröffnungsrede fest. Entstanden ist nun ein naturerlebnisnaher Raum: Ein Kriechtunnel, eine Rutsche, ein Außenatelier, ein Wasserlauf, ein Baumhaus und ein Sinnespfad sind die neuen Highlights auf dem Areal.

Aber ist eine Wasserbaustelle in Zeiten des Energie- und Wassersparens nicht eher fehl am Platze? Dazu stellt Dr. Lammerding fest: „Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Umgestaltung lautete: Es soll keine Trinkwasservergeudung mehr geben. Deshalb wird das Wasser in einer Zisterne aufgefangen und wieder hochgepumpt. Anschließend wird es dazu genutzt, um zum Beispiel die Gärten und den Pferdebereich zu bewässern.“ So werde auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen und die Kinder erleben hautnah, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen – und das sogar, ohne auf Spielspaß verzichten zu müssen.

Die Finanzierung dieses inklusiv ausgerichteten Projekts wird maßgeblich vom Deutschen Kinderhilfswerk ermöglicht, das sich mit einem Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro daran beteiligt. „Es ist wirklich klasse, wie hier mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln ein tolles Projekt umgesetzt werden konnte. Dabei zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Beteiligung von Kindern an solchen Projekten ist. Und es ist gut zu sehen, dass alle Beteiligten und Partner sich mit viel Engagement und Leidenschaft eingebracht haben. Nur so konnte es gelingen, dieses nachhaltige, ökologische Projekt so gut umzusetzen. Und jetzt wünschen wir allen Kindern viel Spaß beim Spielen“, sagte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Darüber hinaus unterstützt das Amt für Jugend und Familie das gesamte Projekt zu einem Drittel. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16.400 Euro.

Der Abenteuerspielplatz Eversten ist für alle Kinder von 6 bis 13 Jahren von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Gelände, das ungefähr so groß ist wie ein Fußballplatz, hat einiges zu bieten: Baubereich, Ponyfarm, Spielwiese, Zauber- und Bauerngarten, Wasserbaustelle, Werkstatt, Aktions- und Traumraum und viele weitere Abenteuer warten auf ihre Entdeckung.

Die Ausgestaltung des Geländes geschieht, wo immer möglich, unter pädagogischer Betreuung und Mithilfe der Kinder des Abenteuer- und Bauspielplatzes. Weitere Informationen über den Abenteuerspielplatz in Eversten gibt es unter www.oldenburg.de/asp.
04.11.2022, 13:33 Uhr
Quellenweg wird Oldenburgs vierte Fahrradstraße
Markierungsarbeiten starten Mitte November – Anliegerinformation an alle Haushalte verteilt
Tempo 30 für Autos, Fahrräder haben Vorrang – das gilt bald auf dem Quellenweg. Die Stadt richtet hier Oldenburgs vierte Fahrradstraße ein und setzt damit einen im März dieses Jahres gefassten Ratsbeschluss um. Die Fahrradstraße soll durch eine entsprechende Beschilderung, Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn sowie durch eine rote Markierung, die auf ganzer Länge entlang des Straßenrandes aufgebracht wird, gekennzeichnet werden. Die Markierungsarbeiten starten voraussichtlich Mitte November. Darauf macht die Stadtverwaltung in einer Anliegerinformation aufmerksam, die am Mittwoch, 2. November, an 304 Haushalte am Quellenweg verteilt wurde. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, ist der Quellenweg als Fahrradstraße freigegeben.

Der Quellenweg wird auf seiner gesamten Länge von 1,5 Kilometern als Fahrradstraße markiert – Ausnahmen sind die Knotenpunkte Uhlhornsweg und Haarenfeld, an denen die Fahrradstraße unterbrochen wird. Die Randmarkierung, die als Schmalstrich angeordnet wird, soll verdeutlichen, dass die Verkehrsteilnehmenden besondere Rücksicht auf den Radverkehr zu nehmen haben und dass es hier Radfahrenden nach der Straßenverkehrsordnung ausdrücklich erlaubt ist, nebeneinander zu fahren. Nach diesem Muster sollen Fahrradstraßen in Oldenburg künftig einheitlich gestaltet werden. Die Gestaltung orientiert sich an Empfehlungen aus dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr.

Der genaue Termin der Markierungsarbeiten ist von den Wetterverhältnissen abhängig. Es wird weitgehend trockene Witterung benötigt. Für die Arbeiten werden etwa drei Tage veranschlagt. Im Verlauf der Arbeiten kann es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen und zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke kommen. Temporär müssen auch Halteverbote eingerichtet werden. Für den Rad- und Fußverkehr wird der Quellenweg während der gesamten Arbeitszeit passierbar bleiben.

Motorisierter Verkehr wird auf der Fahrradstraße künftig über eine Zusatzbeschilderung „Anlieger frei“ zugelassen. Damit wird deutlich gemacht, dass Durchgangsverkehr verhindert beziehungsweise minimiert werden soll. Anwohnende dagegen können die Straße mit ihren Fahrzeugen nutzen und ihre Grundstücke erreichen. An einigen Stellen, an denen die erforderliche Fahrbahnbreite von 4 bis 4,50 Metern fehlt, wird es notwendig sein, das Parken im Seitenbereich einzuschränken. Dies wird von der Stadtverwaltung noch im Detail geprüft und gegebenenfalls angeordnet werden.

Um den Radverkehr zu beschleunigen, wurde an der Kreuzung zum Uhlhornsweg zusätzlich die Lichtsignalanlage optimiert. Radfahrende im Quellenweg haben jetzt einen gut erreichbaren „Anforderungstaster“, mit dem sie eine Grünphase initiieren können. Außerdem hat die Ampel ein neues zusätzliches Signalprogramm bekommen, das automatisch bei Regen geschaltet wird und dem Rad- und Fußverkehr sofort grünes Licht einräumt. In diesem Signalprogramm wird der Radverkehr bereits in einer Entfernung von etwa 50 Metern von Detektoren auf dem Quellenweg erfasst, um eine zeitlich passende Grünfreigabe am Uhlhornsweg zu schalten. Ob auch an der Kreuzung zum Haarenfeld eine Vorrangsituation für den Radverkehr geschaffen werden kann, wird von der Stadtverwaltung noch geprüft.

Weitere Informationen rund um die Fahrradstadt Oldenburg zu den Themen Fahrradverleih, Radabstellplätze, Radtourismus, Radwegenetz, Schadensmeldung und Fahrrad-Projekte finden Sie online unter www.oldenburg.de/fahrrad.
02.09.2022, 11:09 Uhr
OL-WLAN ausgeweitet: Stadt schafft Hotspot auf Marktplatz Eversten
Kostenfreier WLAN-Zugang im Stadtteil – mittlerweile zehn öffentliche Bereiche ausgestattet
Umsonst surfen in der City – das ist jetzt auch in Eversten möglich: Denn die Stadt Oldenburg hat ihr kostenfreies WLAN-Angebot an frequentierten Plätzen weiter ausgebaut. Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Gäste können ab sofort auch auf dem Marktplatz Eversten kostenfrei im Internet surfen. Damit sind nun bereits zehn öffentliche Plätze sowie städtische Innenbereiche mit viel Publikumsverkehr mit dem städtischen OL-WLAN ausgeleuchtet.

Der jetzige Ausbau des Marktplatzes Eversten wurde auf Basis des durch den Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen Haushalts 2021 umgesetzt. „Die WLAN-Ausleuchtung des Marktplatzes Eversten ist ein weiterer Baustein zum Ausbau des digitalen Standorts Oldenburg“, so Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

35 Einwahlpunkte umfasst das OL-WLAN-Netz mittlerweile, mit diesen wird eine gleichmäßige Netzabdeckung der Plätze erreicht. Bereits 2016 startete die Stadt in einem Pilotprojekt mit dem kostenfreien OL-WLAN-Netz an vier öffentlichen Plätzen in der Innenstadt. In den Folgejahren wurde das Angebot verstetigt sowie durch Kooperationen mit der VWG und dem Klinikum Oldenburg erweitert. 2021 erfolgte dann der Ausbau um fünf weitere Hotspots. Dieser wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung über die Richtlinie „Hot-Spot Niedersachsen“.

Die Nutzungsbedingungen bleiben unverändert einfach: Wer kostenfrei surfen möchte, wählt im WLAN-Menü „OL-WLAN“ aus, akzeptiert anschließend mit einem Klick die Nutzungsbedingungen und kann dann ein halbes Jahr lang kostenfrei rund um die Uhr im OL-WLAN surfen. Auch die Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg und der VWG bleibt bestehen. Um zu verhindern, dass einzelne Nutzerinnen und Nutzer jugendgefährdende oder illegale Inhalte ansehen, sind die Hotspots mit einem Filter ausgestattet. Gewaltverherrlichende und pornographische Seiten sowie der Zugang zu Filesharing-Diensten sind gesperrt.
02.09.2022, 10:44 Uhr
Kinder gestalten Wasserbaustelle neu
Neues Spielabenteuer auf dem Abenteuerspielplatz Eversten – Dank an Deutsches Kinderhilfswerk
Kinderbeteiligung wird in Oldenburg großgeschrieben – und das ist sowohl doppeldeutig als auch wörtlich zu nehmen: Denn mit dem Projekt „TERRA LIBERI“ entsteht derzeit ein weiteres, großes Spielabenteuer auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten. Die Vorschläge, Wünsche und Ideen zur Neugestaltung beziehungsweise Erweiterung der bisherigen Wasserbaustelle kamen von den kleinen Besucherinnen und Besuchern selbst: Sie malten und bastelten mit viel Eifer und Freude ein Modell des Areals – frei nach Pippi Langstrumpfs Motto: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

„Uns war wichtig, dass die Kinder den Platz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und mitreden können. Es ist einfach herrlich anzusehen, wie kreativ die Kinder sind, wenn man ihnen den Raum für eigene Ideen lässt und es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Umso mehr freut es mich, dass wir auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten Kinderträume wahr werden lassen können“, so Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie. Noch in diesem Sommer entsteht dort ein naturerlebnisnaher Raum. Ein Kriechtunnel, eine Rutsche, ein Außenatelier und ein Sinnespfad sind die neuen Highlights auf dem Areal.

Lammerding weiter: „Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Umgestaltung lautet: Es soll keine Trinkwasservergeudung mehr geben. Deshalb wird das Wasser zukünftig in einer Zisterne aufgefangen und von einer Solarpumpe wieder hochgepumpt. Anschließend wird es dazu genutzt, um zum Beispiel die Gärten und den Pferdebereich zu bewässern.“ So werde auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen und die Kinder erleben hautnah, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen.

Die Ausgestaltung des Geländes geschieht, wo immer möglich, unter pädagogischer Betreuung und Mithilfe der Kinder des Abenteuer- und Bauspielplatzes. Geplant ist die Eröffnung des Projektes TERRA LIBERI Ende Oktober 2022 – sofern alle geplanten Material-Liefertermine eingehalten werden können. 

Die Finanzierung dieses inklusiv ausgerichteten Projekts wird maßgeblich vom Deutschen Kinderhilfswerk ermöglicht, das sich mit einem Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro daran beteiligt. Darüber hinaus unterstützt das Amt für Jugend und Familie das gesamte Projekt zu einem Drittel. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16.400 Euro.

Der Abenteuerspielplatz Eversten ist für alle Kinder von 6 bis 13 Jahren von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Gelände, das ungefähr so groß ist wie ein Fußballplatz, hat einiges zu bieten: Baubereich, Ponyfarm, Spielwiese, Zauber- und Bauerngarten, Wasserbaustelle, Werkstatt, Aktions- und Traumraum und viele weitere Abenteuer warten auf ihre Entdeckung. Und wer einen außergewöhnlichen Geburtstag erleben will, bucht für seine Party in den Sommermonaten den OKIBU, einen umgebauten Linienbus.
22.07.2022, 18:43 Uhr
Hundsmühler Höhe: Anpfiff für Sanierung des Hauptplatzes
Arbeiten starten Mitte August – TuS Eversten muss in der Übergangszeit ausweichen
Fans des gepflegten Flachpasses kamen bei Fußballspielen auf dem Hauptplatz der städtischen Sportanlage Hundsmühler Höhe zuletzt eher selten auf ihre Kosten: Zu uneben war das Geläuf der Heimspielstätte des TuS Eversten. Damit ist nun bald Schluss: Mitte August wird eine umfangreiche Sanierung des Rasenfeldes starten. Mit den Arbeiten soll die Firma Borchers aus Surwold (bei Papenburg) beauftragt werden. Die Kosten der Sanierung schlagen mit rund 235.000 Euro zu Buche.

Der erneuerungsbedürftige Hauptplatz wurde um 1990 über einer ehemaligen Hausmülldeponiefläche angelegt. Im Laufe der Jahre hat sich der Boden an manchen Stellen stark gesetzt. Absackungen haben dazu geführt, dass der Platz nicht mehr die für den Spielbetrieb erforderliche Ebenmäßigkeit aufweist. Um die Bespielbarkeit des Platzes zu gewährleisten, ist der Einbau einer neuen Rasentragschicht nötig. Auch die Drainage muss erneuert werden.

So sollen die Arbeiten ablaufen: Zunächst wird der vorhandene Rasen abgetragen. Die darunter befindliche Rasentragschicht wird mit einem Oberboden-Sandgemisch ausgebessert. Die oberste Bodenschicht wird erneuert. Der 7.350 Quadratmeter große Platz wird dadurch begradigt und mit einem gleichmäßigen Oberflächengefälle versehen. In die Trassen der vorhandenen Dränage werden neue Dränrohre verlegt, so dass nicht in den Deponieuntergrund eingegriffen werden muss. Die Beregnungsanlage bleibt erhalten. Abschließend erfolgt die neue Rasen-Ansaat sowie die Markierung des Spielfeldes. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist für den Start der Saison 2023/2024 vorgesehen. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass auf dem Hauptplatz während der gesamten jetzt beginnenden Saison 2022/2023 nicht gekickt werden kann.

Das Sportbüro der Stadt Oldenburg ist mit dem TuS Eversten im Austausch über mögliche Ausweichplätze für den Trainings- und Spielbetrieb. „Wir sind optimistisch, dass sich für die Übergangszeit Lösungen finden werden. Allerdings wird der Verein auf verschiedene Plätze im gesamten Stadtgebiet ausweichen müssen“, sagt Hilke Wilken, Leiterin des Sportbüros.

Zur Sportanlage Hundsmühler Höhe gehören noch ein zweiter Fußballplatz (mit Flutlicht), dessen Sanierung für das Jahr 2023 vorgesehen ist, sowie ein kleinerer Nebenplatz. In der vergangenen Saison hatte der TuS Eversten 34 Mannschaften im Erwachsenen- und Jugendbereich gemeldet, für die neue Spielzeit werden es 30 Teams im Erwachsenen- und Jugendbereich sowie 7 Mini-Mannschaften sein.
17.06.2022, 20:23 Uhr
Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Tonkuhle
Zwei Maßnahmen folgen aufeinander – Start in der kommenden Woche
Sie ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und bei vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern als Naherholungsziel beliebt: die Tonkuhle im Stadtteil Eversten. Damit das auch so bleibt, sind ab der kommenden Woche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen notwendig. Zuerst wird die Behelfsbrücke zurückgebaut und im Anschluss die Aussichtsplattform umgebaut. Beide Maßnahmen erfolgen nacheinander, damit nicht die komplette Tonkuhle gesperrt werden muss.

Eine Zuwegung zum See führt entlang der Straße „An der Tonkuhle“ über einen Wassergraben. Aufgrund der damaligen Platzverhältnisse konnte die Überquerung des Grabens nur mit einer Behelfsbrücke ermöglicht werden. Das Brückenbauwerk ist in seiner Lage verschwenkt, die Geländerhöhe nur für Fußgängerinnen und Fußgänger ausgelegt und ein Begegnungsverkehr ist nicht möglich. Die Behelfsbrücke weicht künftig einer Verrohrung, also der Verlegung des Fließgewässers unter die Erde, mit einer lichten Breite von 2,50 Meter. Im Ergebnis führt diese Maßnahme zu einer verbesserten Querungsmöglichkeit für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.

Im Zuge der Baumaßnahme kommt es zu einer Sperrung der Überwegung von der Straße „An der Tonkuhle“ in Richtung See. Die Baumaßnahme startet am Montag, 20. Juni, und dauert voraussichtlich bis Mitte August.

Bei der Bauwerksbesichtigung der Aussichtsplattform wurde festgestellt, dass die Ufersicherung der mittlerweile 40 Jahre alten Holzspundwand auf ganzer Länge als abgängig betrachtet werden muss. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau der Ufersicherung sowie die Erneuerung des Geländers. In diesem Zusammenhang wird das umliegende Pflaster aufgenommen und neu verlegt. Der tiefer liegende Teil mit seinen beiden Holzbänken soll auf eine Ebene angehoben werden, sodass künftig auch dieser Bereich barrierefrei zu erreichen ist. Die Baumaßnahme ist eingeplant ab Mitte August und wird voraussichtlich bis Ende September andauern.

Die Gesamtkosten beider Baumaßnahmen belaufen sich auf circa 250.000 Euro.

Entsprechende Umleitungen werden durch die Verkehrssicherung ausgewiesen. Im Zuge der Baumaßnahmen ist mit einer eingeschränkten Erreichbarkeit der Tonkuhle zu rechnen.
13.05.2022, 21:25 Uhr
Von der Haustür bis zum Giebel denkmalgerecht instandgesetzt
Wohnhaus am Eversten Holz erhält Denkmalplakette
„Ein bescheidenes 180 Jahre altes Haus ist wieder zukunftsfähig geworden“ – so beschreiben Hans-Michael und Barbara A. Heise den umfangreichen Prozess der denkmalgerechten Sanierung ihres Hauses am Eversten Holz. Den Eltern der heutigen Eigentümerin ist es zu verdanken, dass das seit 1999 unter Denkmalschutz stehende Wohnhaus nicht abgerissen, sondern für künftige Generationen erhalten wurde. 1839 erbaut, in den Folgejahren mehrfach umgebaut und 1888 durch einen Stallanbau ergänzt, befand sich die Wienstraße 41 lange Zeit im Besitz der Familie des Oldenburger Künstlers Max Gökes. Nach seinem Tod hatten die Eltern von Barbara A. Heise das Haus von dessen Tochter erworben.

„Obwohl sich das Haus damals, beim Erwerb 1955, in einem schlechten Zustand befand, war die historische Bedeutung erkennbar. 1999 haben wir uns dann entschieden, es unter Denkmalschutz stellen zu lassen“, sagen die heutigen Eigentümer, Barbara A. und Hans-Michael Heise. Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung wurde das Gebäude als Einzeldenkmal ausgewiesen. Das Landesamt für Denkmalpflege sowie die Untere Denkmalschutzbehörde haben den Prozess fachlich begleitet.

Nachdem der Innenbereich bereits im Jahr 2000 gründlich saniert wurde, sind jetzt unter anderem das Dach und die Fassade denkmalgerecht instandgesetzt und wiederhergestellt worden. „Besonders hervorzuheben ist das Dach: Hier wurden die historischen Dachziegel wiederverwendet und mit der damaligen Verlegetechnik in sogenannten Pappdocken eingedeckt“, erklärt Mario Carstens von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Oldenburg, der das Projekt zusammen mit dem Architekten Friedhelm Reker betreut hat.

Weitere Maßnahmen waren die energetische Ertüchtigung und Reparatur der originalen, historischen Eingangstür sowie die Konservierung und Ergänzung des Fachwerks im Giebel, wo zudem die ursprünglichen Farbschichten freigelegt wurden. Hier hat die Eigentümerin sogar zum Teil selbst mit Hand angelegt. Auch die Bepflanzung im Vorgarten wurde zurückgeschnitten, um die Sicht auf das Baudenkmal wieder zu öffnen.

Bevor das Grundstück 1955 von den Eltern Barbara A. Heises erworben wurde, gehörte es seit 1852 der Familie Gökens, dessen Enkelsohn der Bildhauer Max Gökes ist, der ebenfalls bis zu seinem Tod in der Wienstraße 41 lebte. Gökes‘ Skulpturen finden sich bis heute im Oldenburger Stadtbild und in der Umgebung, so hat er unter anderem den Brunnen am Everster Marktplatz und den Taufsteindeckel der Lamberti-Kirche gestaltet.
22.01.2022, 12:33 Uhr
Abenteuerspielplatz weiterhin geöffnet
Der Abenteuerspielpatz Eversten macht auf seine Angebote aufmerksam, die trotz Corona-bedingter Einschränkungen wahrgenommen werden können. Die Einrichtung am Brandsweg 60 hat von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr für alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren geöffnet.

Im Kinderforum (mit Maske) können sich die Kinder bei warmem Tee aufwärmen sowie an Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Das große Außengelände mit Hüttendorf, Zaubergarten, Spielwiese und Ponyhof (nur mit Anmeldung) stehen ebenfalls zur Verfügung. Jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr findet eine Mädchenzeit in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind möglich unter der Telefonnummer 0441 592171 oder per E-Mail an asp@stadt-oldenburg.de

Für alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit liegen Öffnungs- und Hygienekonzepte vor. Grundsätzlich gilt: Aktuell ist das Tragen von Masken im Innenbereich erforderlich sowie die Dokumentation der Kontaktdaten der Besuchenden. Über weitere Regelungen wird jeweils vor Ort informiert.