Donnerschwee
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01.04.2022, 14:04 Uhr
Klima zum Lernen und Anfassen
EWE eröffnet Klima-Daten-Garten in Oldenburg
EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler eröffnete heute eine Ausstellung in Oldenburg, die ab sofort öffentlich zugänglich ist. Mit Infotafeln und Exponaten lädt EWE zur Beschäftigung mit Themen rund um unser Klima ein. An der Neuen Donnerschweer Straße 26 in Oldenburg befindet sich der Klima-Daten-Garten, der viel wissenswerte Informationen in unterschiedlicher Art und Weise vermittelt.

Stefan Dohler: „Klimaschutz ist für uns kein Trend, sondern eine Verpflichtung. Wir haben uns das Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden. Die aktuellen Ereignisse machen auch deutlich, wie wichtig es ist, auch auf dezentrale und nachhaltige Energieerzeugung zu setzen. Klimaschutz und Versorgungssicherheit gehören zusammen. Wir gehen den Weg Richtung Klimaneutralität nun konsequent mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit. Hier in Donnerschwee nutzen wir eines unserer Grundstücke, um über Klimawandel und Klimaschutz zu informieren. Diese Ausstellung ist für interessierte Besucher und Familien ebenso geeignet wie für Schulklassen. Hier gibt es alles rund um das Thema Klima zum Lernen, Anfassen und Erleben.“

Daten rund um unser Klima
Weithin sichtbar an der Donnerschweer Straße sind die sogenannten Warming Stripes, eine Visualisierung der Klimaveränderungen, die Niedersachsen in den letzten 140 Jahren bereits erlebt hat. Ein kleiner Rundgang führt zunächst vorbei an einer Weltkarte mit den globalen Kipp-Punkten und einem Exponat zu den Emissionen von verschiedenen Kraftwerkstypen. Weiter hinten im Garten erklären mehrere Tafeln, welche Lösungsansätze EWE für eine klimaneutrale Zukunft verfolgt – vom Ausbau der Windkraft bis hin zur Elektromobilität. Zum Schluss können Besucherinnen und Besucher noch einmal aktiv werden und an einem Exponat herausfinden, wie sie theoretisch eine ganze Tonne CO2 pro Jahr einsparen könnten.

Ein Ort für die Mittagspause, Geocacher und Glückspilze
Eingebettet sind die Infotafeln in einen naturnahen, mit einfachen Mitteln gestalteten Garten: Pflanzen wurden so ausgewählt, dass sie Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle dienen können. Eine kleine Trockenmauer entstand aus Steinen, die vor Ort im Boden lagen. Große Sandsteinblöcke dienen als Sitzgelegenheiten. Die Infowände selbst wurden aus Holzlatten errichtet, die daran befestigten Tafeln bestehen aus einem Material auf Basis von Reishülsen. Geocacher werden auf dem kleinen Grundstück fündig und auch Rätselfreunde kommen auf ihre Kosten: Wer die fünf Fragen im Klima-Quiz beantwortet, kann einen Nistkasten von ImmerBunt gewinnen.
04.03.2022, 13:31 Uhr
Agenda 21 Verschenkmarkt öffnet Warenausgabe ab 7. März
Ab Anfang April ist auch die Warenannahme wieder geöffnet
Der Agenda 21 Verschenkmarkt in der Taastruper Straße 4 öffnet ab Montag, 7. März, ausschließlich seine Warenausgabe montags und samstags von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags von 16 bis 18 Uhr.

Ab Montag, 4. April, wird dann auch die Warenannahme wieder geöffnet sein.
08.02.2022, 18:42 Uhr
Kita Beverbäke: Ab März zurück auf den Spielplatz
Kampfmittelbergungsfirma hat Sondierung abgeschlossen – Keine sicherheitsrelevanten Funde
Die Kampfmittelsondierung auf dem Außengelände der Kindertagesstätte „An der Beverbäke“ im Quartier Neu-Donnerschwee ist abgeschlossen. Die wichtigste Erkenntnis nach den vierwöchigen Arbeiten: Im Erdreich wurden keine sicherheitsrelevanten Objekte gefunden. Zu Tage befördert haben die Fachleute der Firma Bitek neben Bauschuttresten eine Vielzahl von metallischen Gegenständen, die die Sondiergeräte immer wieder ausschlagen ließen. Dazu zählten Nägel, alte Töpfe und auch einige Patronenhülsen, von denen allerdings keine Gefahr ausging.

Auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte war am 29. Oktober vorigen Jahres eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende (und zum Glück nicht mehr funktionsfähige) Handgranate gefunden worden. Daraufhin hatte die Stadtverwaltung eine umfassende Sondierung des Untergrundes in Auftrag gegeben.  

Die ausführende Firma wird jetzt den Untersuchungsbericht an das Niedersächsische Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung (NLGL) senden, in dem die fachlich zuständige Stelle des Landes, der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD), angesiedelt ist. Von dort wird im Anschluss eine Freigabebescheinigung für die untersuchte Fläche erteilt.

Unabhängig davon wird in dieser Woche eine Garten- und Landschaftsbaufirma mit der Abfuhr des Bodenaushubs beginnen. Bevor der neue Spielsand eingebracht wird, wird auf dem Boden ein Geotextil ausgelegt, um zu verhindern, dass tiefer in das Erdreich eingegriffen werden kann. Parallel zu dieser Maßnahme werden einige Fichten jenseits des Zaunes an der Beverbäke entnommen und durch heimische Laubbäume ersetzt. Das geschieht zusätzlich zu den Ersatzpflanzungen auf der Kita-Freifläche. Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen erfolgt der Wiederaufbau der Spielgeräte.

Nach wie vor ist es Ziel der Stadt, der Kita ihren Spielbereich Anfang März zurückzugeben.
17.12.2021, 15:21 Uhr
Grundschule Bürgeresch wird Ganztagsschule
Anmeldeverfahren zu den Angeboten im Januar 2022
Die Grundschule Bürgeresch mit den dortigen Förderklassen Sprache wird zum Schuljahr 2022/2023 in eine Ganztagsschule nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“ umgewandelt. Hierdurch sollen eine Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder und eine Verbesserung der Vereinbarkeit vom Familie und Beruf der Eltern erreicht werden. Es handelt sich bereits um die 15. Schule, die nach diesem Konzept arbeitet. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt: „Nicht erst seit den Beschlüssen des Bundes zum Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung hat das Thema Ganztägige Bildung bei uns eine hohe Priorität. Ich freue mich sehr über diesen weiteren Schritt zu einem flächendeckenden Angebot.“

Die Eltern können einzelne Tage des schulischen Ganztagsangebotes an bis zu fünf Tagen von 12.45 Uhr bis 15.15 Uhr buchen. An den gebuchten Tagen können die Kinder am Mittagessen teilnehmen. Im Anschluss an das schulische Ganztagsangebot kann bei Bedarf ein Spätangebot hinzu gebucht werden. Dieses Angebot wird ebenso wie das Ferienangebot vom Verein für Kinder e.V. organisiert. Der Verein unterstützt die Grundschule bei der Umsetzung des Rahmenkonzeptes als primärer Kooperationspartner. Er war auch bisher schon Träger des mit der Umwandlung zur Ganztagsschule auslaufenden Hortes.

Schule und Verein planen, nachmittags in jahrgangsgemischten Gruppen zu arbeiten und damit an die erfolgreiche Arbeit des Hortes und des Betreuten Mittagstisches anzuknüpfen. Die Kinder wurden und werden dabei in die inhaltliche Gestaltung des Ganztages eingebunden. Darüber hinaus soll die Vernetzung im Stadtteil intensiviert und erweitert werden, indem mit Ateliers, Handwerks- und anderen Betrieben die Kooperation für gemeinsame Projekte initiiert wird.

Die Anmeldungen zu den Angeboten finden im Januar 2022 direkt in der Schule statt.
03.12.2021, 15:49 Uhr
Agenda-21-Verschenkmarkt bis auf Weiteres geschlossen
Wegen der aktuellen Lage hat der städtische Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) ab Montag, 6. Dezember, Corona-bedingt geschlossen. Für eine Öffnung des Marktes liegt die Infektionsrate mit dem Corona-Virus derzeit zu hoch, sodass die ehrenamtlich Tätigen den Markt bis auf Weiteres nicht öffnen.
15.10.2021, 20:08 Uhr
Unbekannte verteilen Nägel auf Spielplatz
Zeugenaufruf der Polizei
Auf dem Spielplatz am Anne-Frank-Platz haben unbekannte Täter eine Reihe von Nägeln verteilt und damit bei dort spielenden Kindern nicht unerhebliche Verletzungen in Kauf genommen.

Eine Zeugin hatte die Nägel am Donnerstag auf den Spielgeräten bemerkt und bereits einige davon entfernt. Gegen 14 Uhr teilte sie ihre Beobachtung dann der Polizeistation Ohmstede mit. Die Beamten machten sich umgehend auf den Weg zum Spielplatz. An verschiedenen hölzernen Elementen wie einem Kletterturm und Sitzgelegenheiten stellten sie weitere Drahtstifte fest.

Die jeweils drei Zentimeter langen und scharfkantigen Stifte ragten etwa zu zwei Dritteln ihrer Gesamtlänge aus den Spielgeräten heraus und stellten dadurch eine erhebliche Gefahr für dort spielende Kinder dar. Insgesamt wurden 35 Nägel gefunden und entfernt. Anschließend wurde der Spielplatz wieder freigegeben.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Nach den bisherigen Informationen dürfte die Tat in der Zeit zwischen Mittwoch, 14 Uhr, und Donnerstag, 13 Uhr, verübt worden sein.

Für die weiteren polizeilichen Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, wird um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
02.09.2021, 17:57 Uhr
Auf dem Fahrrad durch den Nordosten Oldenburgs
Feierabend-Exkursion
Auf dem Fahrrad durch bekannte und unbekannte Ecken in Oldenburg oder selbst in die Pedale treten und durch die Stadt radeln. Oldenburg kann man im Rahmen einer Stadtführung in kompetenter Begleitung entdecken und erleben. Am 7. September 2021 steht – unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln – die geführte City-Radtour „Oldenburg Nord-Ost“ auf dem Programm.

Die Teilnehmenden radeln mit dem Gästeführer Bernd Munderloh auf einer siebzehn Kilometer langen Rundtour durch den Nordosten der Stadt. Dabei treffen sie auf Siedlungen und Orte mit besonderen Namen: Großer Bürgerbusch, „Swarte Moor“, Kleiner Bornhorster See, Ohmstede oder Alt- und Neu-Donnerschwee. An ausgewählten Orten wird die Tour durch kleine Stopps unterbrochen, in denen der Bernd Munderloh Wissenswertes zu den Orten und Siedlungen erzählt.

Die Tour beginnt am Dienstag, den 7. September, um 17 Uhr am Friedrich-August-Platz/Ecke Von-Finckh-Straße und kostet 13 Euro pro Person.

Mitradelnde können bei dieser geführten Tour gleichzeitig Kilometer für das Stadtradeln sammeln. In Oldenburg beginnt die Aktion am 5. September.

Es gilt, möglichst viele umweltfreundliche Fahrrad-Kilometer für den guten Zweck zu sammeln. Radfahrerinnen und Radfahrer können sich online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden und dann bis zum 25. September 2021 fleißig in die Pedale treten.

Zur Teilnahme an den Stadtführungen ist das eigene Fahrrad mitzubringen und eine vorherige Anmeldung notwendig. Weitere Informationen, Anmeldung und Bezahlung bei der Oldenburg-Info im Lappan in der Langen Straße 3 unter der Telefonnummer 0441 361613-66,

per E-Mail unter info@oldenburg-tourist.de und im Internet Möglichkeit einer Online-Buchung unter www.oldenburg-tourismus.de/erlebnisse.

Die Tourist-Information ist Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
20.08.2021, 17:10 Uhr
Oldenburger Kramermarkt kann erneut nicht stattfinden
Stadt und Schausteller suchen nach Alternative
In diesem Herbst wird es wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge keinen Kramermarkt in Oldenburg geben. Das traditionelle Volksfest wird auch 2021 nicht stattfinden, darauf haben sich Stadt und Schaustellerverband nach einer eingehenden Analyse der Gesamtsituation verständigt. Stattdessen werden die Schauersteller prüfen, den temporären Freizeitpark „LaOla“ erneut anzubieten. „Das wäre aus unserer Sicht eine gute Alternative, denn LaOla hat im vergangenen Jahr erstmals stattgefunden und mit guten Ergebnissen überzeugt,“ lässt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann Zustimmung für dieses Format erkennen.

Die Stadt hatte in den vergangenen Wochen eingehend die Bedingungen geprüft, unter denen ein Kramermarkt in diesem Jahr (geplant vom 1. bis 10. Oktober) stattfinden könnte.

Eine Voraussetzung wäre ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept auf dem Marktgelände an den Weser Ems Halle gewesen. Dazu hätten etwa Eingangskontrollen und eine personifizierte Datenerfassung gehört. Die erforderlichen Abstandsregeln und weitere Vorschriften würden dann dazu führen, dass nur etwa bis zu 8.000 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände sein könnten.

Die Zahl der Geschäfte müsste in der Folge deutlich verringert werden, auf einige Angebote (Schankzelte) müsste ganz verrichtet werden.

In Summe könnten die Schausteller auf einem derart veränderten Markt lediglich mit bis zu 300.000 Besuchern in 10 Tagen rechnen, normalerweise sind es gut eine Million.

„Nach eingehender Prüfung der Gesamtlage und nach Bewertung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unter Einbeziehung des Schaustellerverbandes halten wir eine Absage des Kramermarktes leider für geboten,“ sagt die Rechtsdezernentin der Stadt, Dr. Julia Figura.

Der Oldenburger Schaustellerverband kann sich dem anschließen: „Wir sehen die Notwendigkeit eines umfassenden Hygienekonzepts, aber mit der erforderlichen Begrenzung der Besucherinnen und Besucher auf dem Marktgelände ist ein wirtschaftlicher Erfolg für die Betriebe nicht gegeben“, sagt der Vorsitzende des Oldenburger Schaustellerverbandes, Michael Hempen.
09.07.2021, 14:04 Uhr
Schlüsselübergabe an der Grundschule Donnerschwee
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet Erweiterungsbau
An der Grundschule Donnerschwee ist heute der Erweiterungsbau offiziell eröffnet worden. Fertiggestellt wurde er bereits im vergangenen Jahr, gefeiert werden konnte bislang aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Das wurde jetzt nachgeholt, um die umfangreichen Arbeiten und Verbesserungen im Schulalltag entsprechend zu würdigen. In einem kleinen Kreis hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann offiziell den Schlüssel an die Schule überreicht. „Unser Ganztagsausbau ist eine Investition, die sich lohnt. Denn eine gut ausgestattete Schule kann gute Pädagogik, Teilhabe und damit Bildungserfolge maßgeblich unterstützen und damit die Perspektiven von Kindern deutlich verbessern.“

Aktuell freuen sich etwa 180 Schülerinnen und Schüler und 25 an der Schule tätige Erwachsene über die neuen Räume. „Schon jetzt wird das neue Schulgebäude mit Leben gefüllt, aber diese kleine Feier symbolisiert die neuen Möglichkeiten für alle spürbar“, freute sich Schulleiterin Jana Bähr.

Im Rahmen der Erweiterung hat die Schule vier neue Klassenräume erhalten. Der dritte Zug wurde insbesondere aufgrund des Neubaugebiets im Bereich der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne erforderlich. Außerdem wurde das Raumprogramm der Schule an die aktuellen Standards für Ganztag und Inklusion angepasst. Im Erweiterungsbau befinden sich jetzt neben einem zusätzlichen Speiseraum auch Räume für Ganztag, Inklusion und Verwaltung.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme beliefen sich auf rund fünf Millionen Euro. Hinzu kamen Kosten für die Einrichtung. Für die Schülerinnen und Schüler wurde zur Eröffnung Eis spendiert.

Am Dienstag war bereits der Erweiterungsbau an der Grundschule Drielake eröffnet worden, der Ganztagsausbau ist damit inzwischen in 14 von 28 Grundschulstandorten umgesetzt worden.
15.06.2021, 19:34 Uhr
Agenda-21-Verschenkmarkt öffnet wieder
Annahme- und Ausgabetage wechseln sich ab – Maskenpflicht gilt weiter
Nach acht Monaten Corona-bedingter Schließung öffnet der Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) wieder „vorsichtig“ seine Pforten. Unter vorerst noch leicht eingeschränkten Bedingungen wurde der Betrieb am Montag, 14. Juni, wieder aufgenommen.

Während der unverändert gebliebenen Öffnungszeiten wechseln sich Annahme und Ausgabe ab:

Montag: 12 bis 14 Uhr – nur Annahme;
Dienstag: 16 bis 18 Uhr – nur Ausgabe;
Donnerstag: 16 bis 18 Uhr – nur Annahme;
Samstag: 12 bis 14 Uhr – nur Ausgabe.

An allen Tagen gelten weiterhin vor und in der Halle ohne Ausnahme die Regeln zur Maskenpflicht, zum Abstandhalten und die Regeln zur Hygiene.

Für die Tage der Ausgabe müssen sowohl die Besucherinnen und Besucher als auch die ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis (oder den Nachweis einer Impfung per Impfbuch) vorweisen. Zusätzlich müssen alle ihre Daten in eine Liste eintragen, um gegebenenfalls eine Kontaktkette bei einer nach wie vor möglichen Corona-Infektion nachverfolgen zu können.

Auf dem Parkplatz vor der Verschenkmarkt-Halle wird ein Ordnungsdienst für die Einhaltung der Regeln sorgen.
04.06.2021, 13:18 Uhr
Vortragsreihe begleitet Debatte um Gedenkstein für Wilhelm I.
Zum Auftakt beleuchtet Udo Elerd die militärhistorische Geschichte Oldenburgs
Der wiederaufgestellte Gedenkstein für den Monarchen Wilhelm I. auf dem Anne-Frank-Platz im Wohnquartier Neu-Donnerschwee hat zu einer öffentlichen Kontroverse geführt, die das städtische Kulturbüro nun in einer Vortragsreihe begleitet und mit fundierten Fakten bereichern soll.

Die Veranstaltungsreihe startet am Donnerstag, 10. Juni, um 19 Uhr mit einem Vortrag zur Militärgeschichte Oldenburgs. Referent ist der Oldenburger Historiker und Leiter des Stadtmuseums a. D. Udo Elerd. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Vereins Jugendkulturarbeit, Weiße Rose 1, statt. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Eine Anmeldung ist aufgrund der reduzierten Platzanzahl per E-Mail an kulturbuero@stadt-oldenburg.de bis zum 7. Juni erforderlich.

Die militärhistorische Geschichte Oldenburgs als Garnison prägte über Jahrhunderte die Entwicklung der Stadt. Als Grafschaft, Herzogtum, Großherzogtum, Freistaat und ab den 1950er Jahren als Verwaltungsbezirk des 1946 neu gegründeten Landes Niedersachsen war das Militärwesen, wenn auch in unterschiedlicher Dimension, ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens.

Vor allen Dingen ab dem 19. Jahrhundert erlangte die militärische Tradition durch die neuen Verpflichtungen Oldenburgs als Mitglied des Rheinbundes und später des Norddeutschen Bundes eine neue Gewichtung. So war der preußische König Wilhelm I. auch Oberbefehlshaber der oldenburgischen Truppen. 1869 besuchte der König Oldenburg und hielt auf dem damaligen Exerzierplatz Donnerschwee eine Truppenparade ab. Wilhelm I., seit der Reichsgründung 1871 erster Deutscher Kaiser, war auf der Durchreise, um am Folgetag den neuen preußischen Kriegshafen Wilhelmshaven einzuweihen. 29 Jahre später, im Jahr 1898, stellten die Oldenburger Kriegervereine einen Gedenkstein in Erinnerung an diesen Besuch auf. Der Gedenkstein wurde vermutlich in der Folge des Zweiten Weltkrieges vergraben, 2015 bei Erdarbeiten wiedergefunden und 2018 neu aufgestellt.

Udo Elerd wird in seinem Vortrag die Tradition von Militär und Garnison in der Stadt Oldenburg, die Geschichte der Kasernen in Donnerschwee und die Bedeutung der Oldenburger Kriegervereine erläutern. Dabei werden auch wirtschaftliche und alltaggeschichtliche Aspekte betrachtet. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen an den Referenten gestellt werden.

Die Reihe wird am 30. Juni, 19 Uhr, mit einem Vortrag von Dr. Stephan Scholz zum Thema „Umstrittene Denkmäler – Überreste der Geschichte oder Medien der Erinnerungskultur?“ fortgesetzt. Am 8. Juli findet ab 19 Uhr der letzte Vortrag statt. Dr. Robert-Tarek spricht über Wilhelm I. im Zeitalter von Nationalismus und Militarismus.

Das Oldenburger Stadtmuseum zeigt zeitgleich ab dem 10. Juni in den Räumen von Jugendkulturarbeit e. V. die Ausstellung „Der Stein des Anstoßes“, die unter anderem historisches Bildmaterial aus verschiedenen Zeitabschnitten umfasst.

Weitere Informationen sind unter www.oldenburg.de/kulturbuero und zur Ausstellung unter www.museum-findet-stadt.de zu finden.