Dietrichsfeld
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12.04.2022, 18:01 Uhr
Aktionstag „Familien auf Tour“
„Bewegung verbindet“ in Bürgerfelde/Dietrichsfeld
Unter dem Motto „Jetzt erst recht – mit Bewegung das Wirgefühl in unserem Stattteil stärken“ findet in Bürgerfelde/Dietrichsfeld am Samstag, den 30.04.2022 der bewegte Aktionstag „Familien auf Tour – Bewegung verbindet“ statt. Kindergärten, Grundschulen, Sportvereine und der Stadtteiltreff Dietrichsfeld laden Familien ein, gemeinsam zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf unterschiedlichen Touren den Stadtteil zu erkunden. Die Touren geben eine Orientierung im Stadtteil und führen zu Grünflächen und Spielplätzen, wo gemeinsam Pausen gemacht werden. Zusätzlich werden auf dem Außengelände der Grundschule Dietrichsfeld Bewegungsstationen angeboten. Familien bringen bitte für sich selbst eine Decke und Verpflegung für die Pausen mit. Kommen auch Sie dazu und nutzen Sie die folgenden öffentlichen Angebote:

Gehtour
Treffpunkt: Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331
Startzeiten: 11 Uhr und 14 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Std. mit Pausen

Radtour
Bitte eigene Fahrräder mitbringen!
Treffpunkt: Backyard e.V., Alexanderstraße 488
Startzeit: 10 Uhr
Dauer: ca. 2 Std. mit Pausen

Der Aktionstag wird vom Präventionsprojekt „3F - Fit for Family“ der Niedersächsischen Kinderturnstiftung und KKH Kaufmännische Krankenkasse gemeinsam mit dem Stadttsportbund Oldenburg e.V. und den verschiedenen Stadtteilakteur*innen organisiert. Seit 2020 unterstützt das 3F-Projekt die Bewegungsförderung von Familien in Bürgerfelde/Dietrichsfeld. So können kostenfreie Bewegungsmaterialien mit niedrigschwelligen Spielideen für die ganze Familie online genutzt oder als Printmedien bestellt werden unter www.3f-fitforfamily.de/material. Zudem ist ein Bewegungskompass für Familien erstellt worden, der in Kürze im Stadtteil ausgelegt und verteilt wird. Die Broschüre enthält u.a. eine Übersicht zu allen öffentlichen Bewegungsflächen, die Bewegungsangebote von Sportvereinen und Statteileinrichtungen sowie insgesamt sieben Stadtteiltouren – für einen bewegungsaktiveren Familienalltag.
21.12.2021, 17:27 Uhr
Bereit für sportliche Neujahrsvorsätze: Neuer Trimm-Dich-Pfad fertiggestellt
Großer Bürgerbusch lädt an neun Stationen zum Bewegen ein
Zum Jahresende ist der neue Trimm-Dich-Pfad im Großen Bürgerbusch fertiggestellt worden: Im Oktober und November wurden dort an neun Stationen neue Fitnessgeräte installiert. Teilweise waren die alten Geräte zu diesem Zeitpunkt bereits aufgrund von Sicherheitsmängeln abgebaut worden – die neuen sind aus Edelstahl und haben sich in ähnlicher Art bereits an anderen Standorten in der Stadt bewährt.

Um einer großen Zielgruppe die Möglichkeit zur Nutzung bieten zu können, wurden Geräte gewählt, die größtenteils ohne bewegliche Teile auskommen. Einzig die Balancieranlage mit ihrer Slackline und dem auf Federn stehenden Balancierbalken sind erwünscht wackelig, wobei stets ein ein- oder beidseitiges Festhalten möglich ist. Weitere Fitnessgeräte des Pfads sind neben der Balancierstrecke unter anderem ein Stufen- sowie Sprungkrafttrainer, ein Armzug-Liegestütz-Trainer, ein Bauch-Rücken-Kombitrainer und eine Calisthenics-Anlage. An den Geräten selbst ist jeweils eine Plakette angebracht, die die Benutzung erklärt. Zusätzlich ist hier ein QR-Code zu finden, mit dem Interessierte weitere Übungsanleitungen aufrufen können.

Die städtischen Kosten für den neuen Trimm-Dich-Pfad beliefen sich inklusive der Planungsleistungen auf rund 70.000 Euro. Zur besseren Orientierung über das gesamte Gelände werden im nächsten Jahr noch zwei Schilder, auf denen alle neun Standorte der Fitnessgeräte eingezeichnet sind, für die Nutzerinnen und Nutzer aufgestellt.
30.11.2021, 19:50 Uhr
Sprachkurs freut sich über 2700 Euro
LzO übergibt Spendenscheck am den Förderverein Dietrichsfeld
Der Förderverein Dietrichsfeld e.V. freut sich über die großzügige Spende der LZO zur Finanzierung des Frauensprachkurses im Stadtteiltreff. Mit der Scheckübergabe von 2.700,- Euro aus den Mitteln der Lotterie „Sparen und Gewinnen“ durch Svenja Gerdes und Alexander Glurich von der LzO Filiale Bürgerfelde wird ein Integrationsprojekt finanziert, in dem Frauen Deutsch-Sprachunterricht für den Alltagsgebrauch und die erste berufliche Orientierung zweimal wöchentlich über einen Zeitraum von 6-8 Monaten durch eine qualifizierte Deutschlehrerin erhalten. Aufgrund der pandemiebedingten Lage musste die Teilnehmerinnenzahl auf 8 Lernende begrenzt werden. 
26.11.2021, 09:40 Uhr
Die „Rote Bank“ im Stadtteil Dietrichsfeld
Diese Bank soll keine gewöhnliche Bank sein. Diese Bank steht für Solidarität und Respekt für die Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Um auf das Thema aufmerksam zu machen und Menschen hierfür zu sensibilisieren, wurde das Projekt „La Panchina rossa“ (= „Die Rote Bank“) 2016 in Perugia, Italien gestartet. Hiermit sollte ein Denkmal gesetzt werden für alle Frauen, die Gewalt durch ihre Partner oder Ex-Partner erleben oder erlebt haben. Die Rote Bank ist bereits in vielen verschiedenen Ländern aufgestellt worden und längst ein Symbol gegen Gewalt an Frauen. 

Am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, hat auch Oldenburg eine Rote Bank bekommen, genauer gesagt der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, in dem auch das Projekt „Stadtteile ohne Partnergewalt“ (StoP Oldenburg) angesiedelt ist. 

„Bedingt auch durch die Einschränkungen sozialer Kontakte durch die Corona-Pandemie ist die Beratungsnachfrage in Fällen von häuslicher Gewalt um 20 Prozent angewachsen“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend- und Gemeinwesenarbeit der Stadt Oldenburg. „Das ist ein Grund mehr, auf dieses Problem hinzuweisen.“

„Allein in diesem Jahr sind in Deutschland 114 Frauen in Folge von Partnergewalt zu Tode gekommen, und wir wollen mit dieser Roten Bank ein Zeichen setzen“, so Meike Plewa, eine von zwei Ansprechpartnerinnen für das StoP-Projekt. „Dafür haben wir uns Unterstützung von den Jugendlichen der Oldenburger Jugendwerkstatt der Volkshochschule geholt, die für uns diese wunderbare rote Bank handgefertigt haben. An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein großes Dankeschön an die Jugendlichen aussprechen.“

„Die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2020, die das Bundeskriminalamt nun veröffentlicht hat, zeigen deutlich, wie notwendig es ist, auf das Thema aufmerksam zu machen“, ergänzt ihre Kollegin Isabel Rein. „Die Zahl der angezeigten Fälle von Partnerschaftsgewalt ist im Vergleich zu 2019 um 4,9 Prozent gestiegen.“

Nach wie vor sind mit 80,5 Prozent Opfer von Partnerschaftsgewalt überwiegend weiblich, während etwa 79 Prozent der Tatverdächtigen männlich sind. Allerdings handelt es sich bei diesen Zahlen ausschließlich um angezeigte Fälle. Die Dunkelziffer liegt im Bereich Partnerschaftsgewalt vermutlich deutlich höher. Denn viele Straftaten ereignen sich im Privaten. Gewalt allerdings ist keine Privatsache. 

Darum ist es so wichtig, dass wir aufeinander achten und besonders in der Nachbarschaft aufmerksam sind und so gegebenenfalls schneller einschreiten können. Das ist die Idee von StoP. Da eine gut aufgeklärte Nachbarschaft besonders wirksam sein kann, um Gewalt zu reduzieren oder lebensgefährliche Gewalt zu verhindern. 
28.10.2021, 11:34 Uhr
Oldenburg macht mit: „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“
Nachbarschaften positionieren sich gegen häusliche Gewalt
Gemeinsam gegen Partnergewalt: Das ist das erklärte Ziel der StoP-Projekte, die im deutschsprachigen Raum als Anlaufstelle dienen und auf dieses in allen sozialen Schichten auftretende Problem deutlich aufmerksam machen wollen. Seit dem 1. Juli ist auch Oldenburg dabei: Im Stadtteiltreff Dietrichsfeld beraten zwei Mitarbeiterinnen Hilfesuchende, Interessierte sowie Nachbarinnen und Nachbarn, was zu tun ist, wenn ein Verdacht besteht oder es bereits zur häuslichen Gewalt gekommen ist. Aber ihre Arbeit bewirkt noch mehr: Das Herzstück des Projekts sind Treffen mit Nachbarinnen und Nachbarn, mit denen gemeinsam Aktionen organisiert und durchgeführt werden.


„Wichtig ist es, für das Thema Partnergewalt zu sensibilisieren und darüber aufzuklären“, weiß Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie bei der Stadt Oldenburg. „Nachbarschaften sollen mit Hilfe des Projekts animiert werden, sich aktiv gegen Gewalt an Frauen zu positionieren und zu engagieren.“ Schließlich ist in Deutschland immer noch jede dritte Frau von Gewalt betroffen. Und er stellt klar: „Gewalt ist keine Privatsache.“


Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg begrüßt die nun erfolgte Umsetzung des niedrigschwelligen Präventionsprojektes „Stadtteile ohne Partnergewalt“: „Die Aktivierung und Sensibilisierung der Nachbarschaft sind wichtige Bausteine, um häuslicher Gewalt präventiv zu begegnen. Wir freuen uns sehr über das Engagement des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld, als erster Stadtteil in Oldenburg das StoP-Projekt umzusetzen.“


Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wurde von Professorin Dr. Sabine Stövesand entwickelt. Aktuell gibt es zehn StoP-Projekte in Deutschland, sieben in Österreich und eines in der Schweiz. Neben Braunschweig ist Oldenburg die zweite Stadt in Niedersachsen, die mitmacht. Die Stadt Oldenburg finanziert das Projekt für drei Jahre mit Sachmitteln, Personalstunden und berufsbegleitenden Fortbildungen. Jährlich sind dafür rund 60.000 Euro eingeplant.


Interessierte sind alle 14 Tage mittwochs um 14.30 Uhr herzlich eingeladen, in den Stadtteiltreff zu kommen. Ab dem 28. Oktober findet wöchentlich um 9.30 Uhr ein Frühstück mit Kinderbetreuung in den Räumlichkeiten statt. Koordinatorinnen des StoP-Projekts im Stadtteiltreff Dietrichsfeld sind Meike Plewa und Isabel Rein, die regelmäßig im Stadtteil unterwegs sind, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Betroffene und Interessierte können sich bei ihnen telefonisch unter 0160 92859792 oder per E-Mail an stopoldenburg@stadt-oldenburg.de melden.

Das StoP-Projekt ist eine von vielen Maßnahmen aus dem „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“, die in den kommenden Monaten und Jahren sukzessive umgesetzt werden sollen. Nähere Informationen zum Aktionsplan unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
25.06.2021, 11:01 Uhr
Neuer Bezirksschornsteinfeger kennt sich bestens aus
Peter Kuiper übernimmt Bezirk im Bereich Dietrichsfeld/Bürgerfelde
Peter Kuiper ist für die nächsten sieben Jahre neuer bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger im Kehrbezirk OL-02-05. Dahinter verbirgt sich ein Zuständigkeitsbereich in den Stadtteilen Dietrichsfeld und Bürgerfelde. Der 49-Jährige erhielt am Donnerstag, 24. Juni, aus den Händen von Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Oldenburg, die Bestellungsurkunde. Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, und Michael Deeken als zuständiger Sachbearbeiter gratulierten dem Schornsteinfegermeister ebenfalls.

Der Kehrbezirk ist im Norden vom Fliegerhorst, im Osten von der Alexanderstraße und im Westen vom Johann-Justus-Weg begrenzt. Im Süden reicht er bis Dietrichsweg, Vahlenhorst, Maria-Montessori-Straße, Hedwig-Heyl-Straße, Siebenbürger Straße und Stationsweg. Der „Neue“ ist hier ein bekanntes Gesicht: Bereits seit dem Jahr 2016 arbeitet Peter Kuiper als Angestellter in dem Bezirk.

Kuiper tritt die Nachfolge von Hinderk Watermülder an, der zum 30. Juni 2021 in den Ruhestand geht. Der Neubesetzung war ein Auswahlverfahren vorausgegangen. Dem scheidenden Bezirksschornsteinfeger sprach Amtsleiter Michael Lorenz Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste aus. Watermülder habe 29 Jahre lang wichtige Aufgaben in seinem Kehrbezirk mit großer Verantwortung wahrgenommen.

Die Stadt Oldenburg ist in 17 Kehrbezirke aufgeteilt. Einige Kehrbezirke erstrecken sich über die Stadtgrenzen auch in die umliegenden Landkreise, vier Landkreis-Bezirke aus dem Ammerland reichen in Gebiete der Stadt Oldenburg hinein. Zu den hoheitlichen Aufgaben der Bezirksschornsteinfeger zählen die regelmäßige Feuerstättenschau, die Abnahme von neu errichteten oder geänderten Feuerstätten (zum Beispiel bei der Inbetriebnahme von offenen Kaminen oder neuen Heizungen) und das Führen der Kehrbücher.