Bahnhofsviertel
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30.11.2022, 10:52 Uhr
„Pfandretter“ erfüllen ihren Zweck
Sammelvorrichtungen an Abfallbehältern auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz bleiben erhalten
Die „Oldenburger Pfandretter“ erfüllen ihren Zweck und werden erhalten bleiben. Das ist das Ergebnis eines Pilotprojektes, das der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) im vergangenen Jahr gestartet hatte. An sieben öffentlichen Abfallbehältern auf dem südlichen Bahnhofsvorplatz wurden im September 2021 so genannte „Oldenburger Pfandretter“ angebracht. Diese gemeinsam mit der zentegra gGmbH (Gemeinnütziges Zentrum zur Rehabilitation und Integration für psychisch und psychosomatisch kranke Menschen) für dieses Abfallbehältermodell entworfene und hergestellte Vorrichtung erlaubt es, bis zu zwölf Pfandflaschen oder Pfanddosen abzustellen. So können Menschen, die ihre Pfandflaschen loswerden wollen, diese darin abstellen, statt sie in den Müll zu werfen – und bedürftige Flaschensammlerinnen und Flaschensammler, die auf das Pfandgeld angewiesen sind, müssen nicht im Mülleimer wühlen.

Die Abfallbehälter samt „Pfandrettern“ wurden seitdem mehrmals pro Woche von Mitarbeitenden des AWB in Augenschein genommen. Dabei wurde festgestellt, dass die „Pfandretter“-Vorrichtung auch zur Entsorgung von anderem Müll wie etwa Coffee-to-go-Becher zweckentfremdet wurde. Allerdings hielt sich die Zahl dieser Becher in einem überschaubaren Rahmen (durchschnittlich drei Becher pro Behälter und Tag). Die „Fehlwürfe“ wurden tagesaktuell entfernt.

Über die Anzahl der tatsächlich in den „Pfandrettern“ abgestellten Pfandflaschen liegen dem AWB keine Erkenntnisse vor, da diese mehrmals täglich von Flaschensammelnden abgeholt werden. „Allerdings sind in den Abfallbehältern keine Pfandflaschen mehr enthalten. Dies kann als Indiz für die bewusste Nutzung der Pfandretter zum Abstellen von Pfandflaschen gewertet werden“, meint AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Die „Pfandretter“ sollen daher weiterhin montiert bleiben, um bedürftigen Menschen einen „Zuverdienst“ zu ermöglichen, ohne in Mülleimer greifen zu müssen. Die Montage weiterer „Pfandretter“ an möglicherweise geeigneten Stellen wird die Verwaltung im Einzelfall prüfen.

Weitere Informationen über den städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb sowie über Mülltrennung und Recycling gibt es online unter www.awb-oldenburg.de.
30.11.2022, 10:45 Uhr
Die Kunst der Stunde
Neues Gesprächsformat bei oeins blickt hinter Kulissen des Kunstbetriebs
Der Lokalsender Oldenburg eins strahlt diese Woche das neue Gesprächsformat „Die Kunst der Stunde“ aus. Unter der Moderation von Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums, diskutieren die Kunstexpert*innen Dr. Anna Heinze, Stellvertretende Direktorin des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, und Prof. Dr. Tobias Vogt vom Institut für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg mit wechselnden Gästen über Aufregerthemen aus dem aktuellen Kunstbetrieb.

Die erste Folge behandelt das Thema „Klimakatastrophe Kunst?“ und setzt sich zum einen mit den aktuellen Aktionen der Klimaaktivist*innen „Die letzte Generation“ auseinander, die Lebensmittel auf Kunstwerke werfen und sich an Bilderrahmen festkleben. Zum anderen geht es auch um die Nachhaltigkeit von Museen und Kunst. Zu Gast ist die Künstlerin Insa Winkler, die mit ihrer „Social Landart“ Kunst, Mensch und Natur zusammenbringt und seit dreißig Jahren ein nachhaltiges und ökologisches künstlerisches Konzept verfolgt.

„Wir wollen mit unserem neuen Format kritische Fragen behandeln und einen Blick hinter die Kulissen des Kunstbetriebs werfen“, sagt Moderatorin und Museumsleiterin Jutta Moster-Hoos. So werden in der Pilotfolge Fragen diskutiert wie: Was sagen Museumsvertreter*innen zu den Aktionen der letzten Generation? Werden im Oldenburger Kunstbetrieb künftig verschärfte Maßnahmen angewendet, um Kunstwerke zu schützen? Und wie nachhaltig und ressourcenschonend kann Kunst überhaupt sein? Muss ein Künstler künftig seinen CO2-Fußabdruck mitbedenken oder gilt die Kunstfreiheit auch im Bezug aufs Klima?

Ausstrahlungstermine
Die Pilotfolge von „Die Kunst der Stunde“ wurde Mitte November noch ohne Publikum aufgezeichnet und wird an folgenden Terminen auf oeins ausgestrahlt: am 30. November um 18 und 22 Uhr, am 1. Dezember um 13, 18 und 22 Uhr, am 2. Dezember um 13 Uhr und am 4. Dezember um 14 Uhr. Nach dem letzten Ausstrahlungstermin wird die Sendung auf dem Youtube-Kanal des Horst-Janssen-Museums zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Künftig soll „Die Kunst der Stunde“ dreimal pro Jahr vor Publikum und an wechselnden Orten aufgezeichnet werden. Moster-Hoos, Heinze und Vogt bilden dabei ein festes Team und laden jedes Mal einen anderen Gast in ihre Talkrunde ein.
30.11.2022, 10:35 Uhr
Raub zum Nachteil von zwei Jugendlichen
Am Samstagabend, 26.11., zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr kam es zu einem Raub vor der LzO am Berliner Platz. Ein 16jähriger und ein 17jähriger wurden von zwei unbekannten Männern bedroht, so dass die Jugendlichen ihre beiden Handys und Bargeld herausgaben. Zusätzlich zwangen die Täter einen der beiden, Bargeld von seinem Konto abzuheben und dieses den Tätern zu geben. Ein Täter wird südländisch beschrieben, ca. 180 cm groß, schwarze kurze Haare, schwarze Jacke mit Fellkragen, schwarze Hose und weiß-blaue NIKE-Schuhe. Der zweite Täter soll ebenfalls südländisch ausgesehen haben, ca. 170 cm groß, schwarze nach hinten gegelte Haare, schwarze Weste der Marke "Moncler", blaue enge zerrissene Jeans und weiße Schuhe. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 0441/790-4115 zu melden.
25.11.2022, 14:55 Uhr
Zwei Ausstellungen des Blauschimmel-Ateliers
Urban Survival Kits

Was braucht es eigentlich zum Reisen? Mit welchen Barrieren werden insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen beim Reisen konfrontiert? Und was kann beim Reisen helfen sich zurecht zu finden und sich wohlzufühlen?

Gemeinsam mit vier Partnern in Nordirland, Polen, Kroatien und der Türkei hat sich das Blauschimmel Atelier auf künstlerische Art und Weise mit diesen Fragen beschäftigt. An mehreren Terminen in Oldenburg sowie bei einem einwöchigen Workshop in Belfast (Nordirland) unternahmen die Teilnehmenden Wahrnehmungsspaziergänge, bastelten Reisebegleitungen und packten die Taschen für ihre Traumreise.

Die Ergebnisse der Teilnehmenden aus dem Blauschimmel Atelier werden nun vom 2. bis 4. Dezember, jeweils von 16 – 18 Uhr in einer Ausstellung in der Klävemannstraße 7-9 präsentiert. Die Ausstellungseröffnung findet am 1. Dezember, um 18:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Eine weitere Ausstellung aller Projektpartner wird im März 2023 in Belfast sowie Online präsentiert.

Weitere Informationen gibt es unter www.blauschimmel-atelier.de.

Das Projekt wird gefördert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

Die Kooperationspartner:

Arts & Disability Forum - University of Atypical (Großbritannien) ist Koordinatorin des Projekts. Sie arbeitet seit 1993 mit Menschen mit Beeinträchtigungen und gehörlosen Menschen im Bereich Kunst und Kultur zusammen und organisiert das einmal jährlich stattfindende große inklusive "Bounce"-Festival in Belfast.

Akdeniz Üniversitesi (Türkei) ist Partner in einem Netzwerk, das an der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen arbeitet. Dieses greift dabei auf theaterpädagogischen Methoden zurück, die zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen beitragen.

Centar za kulturu Trešnjevka (Kroatien) ist ein inklusives Kulturzentrum mit Angeboten im Bereich Theater, Soziokultur, Tanz, Musik, Audiovisuelle Medien etc. (seit 1980)

Stowarzyszenie Pracownia Filmowa „Cotopaxi“ (Polen) ist eine Filmwerkstatt die 2008 gegründet wurde und zahlreiche Aktivitäten in diesem Bereich anbietet, über Workshops, Beratung bis hin zur Entwicklung neuer Vermittlungsmethoden.

Auszeit

Eine Fotoausstellung des Blauschimmel Ateliers.
Unter der Leitung der Künstlerin Edda Akkermann machten sich 10 Teilnehmer:innen auf die Suche nach Orten außer Haus, an dem in der Corona-Pandemie die Freizeit gestaltet werden konnte. Auf mehreren Spaziergängen entdeckten sie Orte, die ihr Gefühlsleben positiv ansprachen. Mittels der digitalen Fotografie wurden diese Wohlfühlorte zur Kulisse einer Inszenierung. Die Bank unter einem Baum, die zum Verweilen einlädt oder der gemütliche Plausch beim Picknick in der Natur, alle Bilder zeigen Orte prädestiniert für eine Auszeit.

Die entstandenen Fotografien werden vom 1.12.2022 bis zum 5.1.2023 im Bürgerbüro Mitte, Am Pferdemarkt 14 ausgestellt. Öffnungszeiten: Mo-Mi 08:00 bis 15:30 Uhr, Do 08:00 - 18:00 Uhr, Fr 08:00 - 12:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das Projekt wird gefördert durch die Aktion Mensch und die Schlömer-Stiftung für Lebenshilfe. 
18.11.2022, 16:38 Uhr
34. Kontaktpunkt Wirtschaft im „Schirrmann’s“
Unternehmertreffen am 7. Dezember – Professor Dr. Lin-Hi als Gastredner
Der 34. Kontaktpunkt Wirtschaft, Treffpunkt für Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen, findet am Mittwoch, 7. Dezember, um 19 Uhr im „Schirrmann’s“, Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6, statt. Gastredner ist Professor Dr. Nick Lin-Hi, Universität Vechta, Professur für Wirtschaft und Ethik. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, freuen sich auf die persönliche Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Professor Dr. Lin-Hi ist bekannt als Experte unter anderem auf den Gebieten des digitalen Wandels und disruptiver Innovationen. In seinem Vortrag „Keine Angst vor halbtoten Katzen: Wie Sprunginnovationen Wirtschaft und Gesellschaft schon bald auf den Kopf stellen werden“ wird er darstellen, wie eine nie dagewesene Beschleunigung von technologischen Entwicklungen das Zeitalter von disruptiven Veränderungen eingeläutet hat. Dinge, die heute unvorstellbar sind, werden bereits morgen fester Bestandteil unseres Alltags sein. Fleisch aus dem Bioreaktor? Ja klar! Der Chip unter der Haut? Unbedingt! Diese und weitere Sprunginnovationen bieten die Chance auf eine fantastische Zukunft – sofern man es schafft, neu zu denken. Der Vortrag wagt einen Blick in die Welt der Enkelkinder und zeigt, warum Wirtschaft und Gesellschaft mehr wagen müssen.

Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Wirtschaftsförderung organisiert und finanziert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Führungskräften Oldenburger Unternehmen und Institutionen, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften.

Anmeldungen sind online möglich über www.wirtschaftsfoerderung-oldenburg.de. Dort gibt es auch weitere Informationen. Ansprechpartnerin ist Birgit Schulz von der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2821.
25.10.2022, 14:09 Uhr
Zugangssysteme der Fahrradstationen am Hauptbahnhof wieder funktionsfähig
Einschränkungen sind zum großen Teil behoben – Weitere Arbeiten am Waffenplatz
Die Fahrradstationen Nord und Süd am Hauptbahnhof sind nach längeren Reparaturarbeiten mit den Monats- und Jahreskarten wieder nutzbar. Der Zugang ist damit auch außerhalb der Öffnungszeiten wieder möglich. Tagesgäste können zu den Öffnungszeiten eine Tageskarte beim Personal lösen. Die technischen Probleme an der Fahrradstation Süd hatten bereits im August gelöst werden sollen, allerdings kam es unter anderem durch Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen und weiterer Abstimmungen zu Verzögerungen.

Die Nutzerinnen und Nutzer von Jahres- und Monatskarten werden aktuell per Aushang gebeten, die Funktionsfähigkeit ihrer eigenen Karten zu prüfen. Diejenigen, bei denen die Karte noch nicht funktioniert, werden gebeten, sich während der Öffnungszeiten (einsehbar unter www.fzol.de »), an das Personal der Fahrradstation zu wenden. Ein Großteil der Karten funktioniert bereits wieder an den beiden Stationen, was sich auch in der Auslastung der Station Nord zeigt, die nach zuletzt intensiver Nutzung durch betroffene Kundinnen und Kunden der Station Süd nun wieder freie Plätze aufweist.

Auch bei der Fahrradstation am Waffenplatz gibt es erfreuliche Veränderungen, hier wurde ein Grünschnitt und die Reinigung der Dachflächen durchgeführt. Der Austausch von einigen Scheiben und die Sanierung der Beleuchtung werden bis Ende 2022 umgesetzt. Zum dortigen Zugangssystem liegt in Kürze ein Angebot für eine technische Überarbeitung vor, auch dort soll der Zugang wieder ermöglicht werden.
21.10.2022, 13:28 Uhr
Yoga für jedes Alter
LEB bietet ab November Kurs an
Die AG Ammerland/Friesland der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) lädt ab 7. November montags von 18.30 bis 19.45 Uhr zu einem Yogakurs ein. An insgesamt sieben Terminen praktizieren Anfänger*innen und Fortgeschrittene jeden Alters am LEB-Standort in Oldenburg (Kaiserstraße 29) unterschiedliche Körperübungen.

Entspannungstechniken und Meditation. Yogamatte, Decke und/oder ein Sitzkissen sind mitzubringen. Gebühr 35 bis 40 Euro (7 bis 15 Personen). Info und Anmeldung unter: 04403/98478-20 oder weser-ems@leb.de.
14.10.2022, 12:51 Uhr
Cine k für herausragendes Programm mit Kinopreis des Bundes ausgezeichnet
Wolfgang Bruch und Marion Fittje, Geschäftsführer*innen des Cine k Kinos, sind in Feierstimmung. Am 13.10.2022 durften sie in Berlin zwei Kinoprogrammpreise für ihr Kino entgegennehmen.

Ausgezeichnet wurde das Cine k für sein herausragendes Jahresfilmprogramm mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro und für sein herausragendes Dokumentarfilmprogramm mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

Der Kinoprogrammpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist eine jährlich vergebene Auszeichnung für Kinos mit einem kulturell herausragenden Jahresfilmprogramm in Deutschland.

"Wir freuen uns sehr, dieses Jahr wieder für unser besonderes Programm ausgezeichnet zu werden", berichten Wolfgang Bruch und Marion Fittje. Auf die Programmkuration lege das Kino traditionell viel wert. Bruch, der für das Programm zuständig ist, betont, dass in Zeiten von Streaming-Diensten dem kuratierten Kino-Programm eine ganz besondere Bedeutung zukomme: "Unsere Besucher*innen können sich sicher sein, dass sie bei uns ein gutes und durchdachtes Programm finden, das sich nicht an Streaming-Dienst-Algorithmen orientiert. So schaut man bei uns auch mal über den Tellerrand der eigenen Algorithmus-Blase hinaus."
03.09.2022, 19:21 Uhr
Fahrradstationen am Hauptbahnhof: Reparaturarbeiten dauern an
Einschränkungen beim Zugang zu den Stationen
Die Reparaturarbeiten am Zugangssystem der Fahrradstationen am Hauptbahnhof konnten – trotz des engagierten Einsatzes des Betreibers und des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg – nicht wie geplant bis Ende August fertiggestellt werden. Grund hierfür sind Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen sowie weitreichende Abstimmungen zwischen den Beteiligten. Die Nutzung bleibt somit eingeschränkt, sodass weiterhin einzig die Station Nord für das Einstellen und Abholen außerhalb der Öffnungszeiten genutzt werden kann. Über die erfolgreiche Fertigstellung der Arbeiten wird zeitnah berichtet.
23.08.2022, 17:05 Uhr
Oldenburger Sprachcafé startet in neue Runde
Jetzt unterstützen beim Deutschlernen
Am Freitag, den 26. August 2022, geht das Sprachcafé von IBIS e.V. in die nächste Runde. Die regelmäßigen Treffen verbinden Menschen, die Deutsch lernen wollen und Menschen, die Deutsch können. Das IBIS-Team lädt zum gemeinsamen Austausch und Sprachenlernen ein. Dafür werden neue Engagierte gesucht. Interessierte, die Lust haben sich in der Arbeit mit Geflüchteten einzusetzen, können vorbeikommen und das Angebot kennenlernen.

Bei Tee, Kaffee und Keksen unterhalten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen, spielen Spiele und unternehmen von Zeit zu Zeit Ausflüge in Oldenburg und Umgebung. Das Angebot findet mittwochs und freitags von 13.00 bis 15.30 Uhr in der Klävemannstr. 16 in Oldenburg statt.

Sozialwissenschaftlerin Katharina Pytjew und Fremd- und Zweitsprachenpädagogin Ina Göken begleiten die Ehrenamtlichen und Deutschlernenden im Sprachcafé. Sie stehen bei Fragen zur Seite und versorgen die Gruppen mit Lernspielen und -materialien.

„Wir haben einen unglaublichen Zulauf an Menschen, die gerne in Gesellschaft Deutsch üben wollen. Denn wer wenig oder keine Sprachkenntnisse hat, muss mit massiven Einschränkungen leben“, erzählt Projektkoordinatorin Katharina Pytjew. Hier setzt das Sprachcafé an. Die Teilnehmenden erweitern dort ihr Grundvokabular und wenden dieses im Gespräch direkt an. „Unsere Freiwilligen erleben, wie Zugezogene hier Schritt für Schritt ein neues Zuhause finden und lernen dabei Menschen aus verschiedenen Ländern kennen“, erzählt Pytjew weiter.

Katharina Pytjew freut sich auf den Kontakt mit neuen Interessierten und ist unter der Nummer 0157 3295 0895 erreichbar. Weitere Informationen gibt es auch auf www.IBIS-ev.de unter „Mach mit!“.

Das Projekt „Sprachraum und Gesellschaft“ startete im Frühjahr 2021 und läuft noch bis Ende 2023. Es wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. IBIS e.V. setzt sich seit über 25 Jahren für das friedliche Zusammenleben von Menschen jeder Herkunft ein. Ziel des Vereins ist ein demokratisches Miteinander, Solidarität und soziale Gerechtigkeit.

Ansprechpartnerin
Katharina Pytjew | IBIS-Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
Telefon: 0157 3295 0895 | E-Mail: ehrenamt@ibis-ev.de
Klävemannstr.16 | 26122 Oldenburg | www.ibis-ev.de
10.06.2022, 11:09 Uhr
Einfach himmlisch!
Das neue Stück der Kindertheatergruppe des Blauschimmel Ateliers
Ein Jahr lang haben die Kinder und Jugendlichen der Theatergruppe „Blauspiel“ unter der Leitung von Theresa Ehmen und Celia Knipper gemeinsam improvisiert und Ideen entwickelt für ein neues Theaterstück. Entstanden ist ein Abenteuerspektakel in dessen Mittelpunkt ein vergnügtes Universum und ein gewissenhafter Stern stehen. Als die beiden per Zufall ein magisches Schiff angeln nehmen die Dinge ihren Lauf und wie durch Zauberhand helfen sie bei der Entstehung der Welt.

Die Kindertheatergruppe „Blauspiel“ ist Teil des Projekts „Theater für Alle – Weiter so!“, eine Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit, die spartenübergreifendes und inklusives Kinder- und Jugendtheater in unterschiedlichen Oldenburger Stadtteilen ermöglicht. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch, der Georg-Leffers-Stiftung und dem Stiftungsfonds Zukunft inklusive.

Die Premiere des Stücks findet Freitag, den 17. Juni, um 17 Uhr statt. Am Samstag, den 18. Juni um 14 Uhr findet eine weitere Aufführung statt. Am Montag, den 20. Juni, um 9 Uhr gibt es eine Aufführung für Schulklassen. Die Aufführungen finden in der Klävemannstraße 7-9 statt. Der Eintritt kostet 7 €, ermäßigt 3 €. Die Karten können unter kontakt@blauschimmel-atelier.de reserviert werden.
20.05.2022, 09:24 Uhr
Überlebenskünstler*innen gesucht!
Neues Kunstprojekt startet im Blauschimmel Atelier
Drei Jahre lang widmet sich der Bildende-Kunst-Bereich des Blauschimmel Ateliers in einem generationenübergreifenden Projekt dem Thema „Überlebenskünstler*innen“. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten und Lebenserfahrungen der Teilnehmenden. Mit Hilfe künstlerischer Methoden aus der Malerei, der Fotografie, der materiellen Kultur und der Biographiearbeit werden diese kreativ bearbeitet und in Geschichten, Bildern, Filmen, Plakaten und Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Drei Projektgruppen arbeiten dabei mit unterschiedlichen Generationen zusammen.

In dem Teilprojekt „Du und ich“ treten Schüler*innen unterschiedlicher Einrichtungen in einen kreativen Austausch, lernen sich über Briefe, Portraits und digitale Zeichnungen kennen und gestalten eine gemeinsame Ausstellung über ihre Begegnung. Interessierte Schulen, Schul-AGs und Nachmittagsbetreuungen können sich bei Tabea Mund tabea.mund@blauschimmel-atelier.de melden.

Die Projektgruppe „Mädchenträume. Visionen von Weiblichkeit“ richtet sich an Frauen und beschäftigt sich auf künstlerische Art und Weise mit den unterschiedlichen Lebenserfahrungen- und Entwürfen der Teilnehmenden. Zeitgeschichtliche Bilder und Vorbilder werden recherchiert und neue Rollenmodelle zeichnerisch, malerisch, filmisch und fotografisch ausprobiert. Interessierte können sich bei Susanne Barelmann unter susanne.barelmann@blauschimmel-atelier.de melden.

In dem Teilprojekt „Erlebte Geschichten“ geht es um die Geschichten und Erfahrungen älterer Menschen. Durch Fotoalben blätternd werden vergangene Erlebnisse wieder lebendig. Gemeinsam wird der ganz persönliche Blickwinkel auf Geschichte künstlerisch gestaltet und präsentiert. Interessierte können sich bei Jörg Scheel unter joerg.scheel@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999 melden.

Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter www.blauschimmel-atelier.de. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und der OLB-Stiftung.