Bürgerfelde
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02.12.2022, 11:39 Uhr
Unbekannter Autofahrer fährt Fußgänger an und flüchtet
Bei einem Verkehrsunfall am Rauhehorst ist am Mittwochabend, 30.11., ein 25-jähriger Mann leicht verletzt worden. Der Oldenburger musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 25-Jährige wollte gegen 21.30 Uhr zu Fuß die Fahrbahn der Straße Rauhehorst in Höhe der Einmündung in die Siebenbürger Straße überqueren und dazu die Bedarfsampel für Fußgänger nutzen. Als die Ampel für ihn grünes Licht zeige, betrat er die Fahrbahn. Nach wenigen Schritten sei der Oldenburger dann von einem dunklen Fahrzeug erfasst worden, dessen Fahrer den Rauhehorst befahren hatte. Bei dem Zusammenstoß wurde der Fußgänger zu Boden gestoßen; er erlitt dabei Prellungen und Schürfwunden.

Der Unfallverursacher, der mutmaßlich mit einem dunklen Van unterwegs war, entfernte sich nach der Kollision vom Unfallort.

Für die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang sucht der Unfalldienst der Oldenburger Polizei nun Zeugen, die Angaben zum Verursacher machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
06.09.2022, 17:51 Uhr
Erneuter Einbruch in Handygeschäft
Am Montag, 05.09., wurde bei der Oldenburger Polizei ein weiterer Einbruch in ein Geschäft eines Telekommunikationsdienstleiters angezeigt.

Betroffen war diesem Fall war eine Filiale an der Alexanderstraße. Unbekannte Täter hatten in der Zeit zwischen Samstagmittag (13 Uhr) und Montag gegen 7.30 Uhr eine Seitenscheibe am Gebäude eingeschlagen und konnten so in das Geschäft eindringen. Aus dem Shop entwendeten die Täter einen Kasseneinsatz mit Bargeld, mehrere Mobiltelefone und ein Tablet. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Hinweise von Zeugen werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegen genommen. 
10.06.2022, 11:13 Uhr
21. VfL Oldenburg Sparda Camp
Nach zwei Jahren Corona-Pause wieder zurück
Für alle fußballbegeisterten Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren stehen vom 15. Juli bis 17. Juli 2022 im Stadion an der Alexanderstraße jede Menge Spiel und Spaß auf dem Programm.

Während der drei Tage bietet der VfL Oldenburg in Kooperation mit der Sparda-Bank allen „Kids“ die Möglichkeit das offizielle DFB-Fußball-Abzeichen unter Begleitung von lizenzierten und erfahrenen Trainern zu erwerben.

Die Kosten für das 21. VfL Sparda Camp betragen 99 Euro. Darin sind folgende Leistungen enthalten: Jedes Kind erhält ein eigenes Trikot. Außerdem stehen alters- und sportgerechte Verpflegung sowie ein Speedtest und vieles mehr zur Verfügung!

Anmeldungen oder weitere Infos unter: spardacamp@vfl-oldenburg-fussball.de.
25.03.2022, 13:14 Uhr
Pop-Up-Ausstellung „Die Werkstatt“
Stadtmuseum Oldenburg vermittelt Fahrradgeschichte in historischer Werkstatt
Passend zum Schließzeitmotto „Museum findet Stadt“ zeigt das Stadtmuseum Oldenburg vom 26. März bis 29. Mai eine Pop-Up-Ausstellung an einem besonderen Ort: Die Fahrradwerkstatt von Geerd Hilmers in der Lambertistraße 65 in Oldenburg existiert fast seit 90 Jahren und versorgte die Stadt und das Umland mit Fahrrädern und Ersatzteilen. Seit einigen Jahren ist sie geschlossen und verbleibt als Zeitzeugnis einer jahrzehntelangen Leidenschaft für das Fahrrad.

In historischer Atmosphäre beleuchtet das Stadtmuseum verschiedene Aspekte der Oldenburger Fahrradgeschichte. „Die Werkstatt von Geerd Hilmers ist wie eine Wunderkammer“, erklärt Claudius Mertins, Kurator der Ausstellung. „Auf jedem Quadratmeter finden sich zahlreiche Verweise auf die Geschichte des Fahrrads. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, diesen Ort für die Ausstellung genauso zu belassen, wie er ist und die Ausstellungsinhalte in diese Atmosphäre zu integrieren.“ Zwischen alten Kettenblättern, Öldosen und Werkzeug erzählt die Ausstellung von den Anfängen der Oldenburger Fahrradbegeisterung, von verschiedenen Radsportereignissen, von Fahrradhandel und -industrie sowie von der Geschichte eines leidenschaftlichen Fahrradschraubers und seiner Werkstatt.

Die Liebe für das Thema Fahrrad ist beinahe so alt, wie seine Existenz. Es steht für Mobilität, Freizeitgestaltung, Sport und Nachhaltigkeit und hat sowohl historisch als auch gegenwärtig eine hohe kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Die Ausstellung greift die vielfältigen Stränge der Fahrradbegeisterung mit Blick auf die Stadtgeschichte auf und zeigt, wie Oldenburg zu einer Fahrradstadt wurde. So erfahren Besucherinnen und Besucher zum Beispiel mehr über den Radrennsport in Oldenburg, der bis in die frühen 1930er Jahre unter anderem in den Stadtteilen Bloherfelde und Nadorst betrieben und durch ein lebendiges Vereinswesen begleitet wurde. Auch Radrennsportereignisse wie die ‚Internationale Afri-Cola Rundfahrt‘, eine Vorgängerin der heutigen Deutschland Tour, die 1962 unter anderem durch Oldenburg gefahren wurde, werden thematisiert.

Das Leben und Wirken des Werkstattbesitzers Geerd Hilmers ist ebenfalls Teil der Ausstellung. Zwei Ausstellungsräume widmen sich seinem Leben zwischen Werkbank und Schreibtisch, der Werkstattgeschichte, den Radrennen in seiner Jugend und seiner Familiengeschichte, in der das Fahrrad schon immer eine große Rolle spielte. „Eine Besonderheit der Ausstellung sind Audioaufzeichnungen von Geerd Hilmers, die wir in der Werkstatt gefunden haben“, erläutert Melanie Robinet, zuständig für die Ausstellungsvermittlung. „Durch sie wird ein Teil der Person Geerd Hilmers für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar.“

Das Stadtmuseum Oldenburg ist seit Mai 2021 für den Abriss und Neubau geschlossen. Mit „Die Werkstatt“ setzt das Museumsteam im Rahmen der Kampagne „Museum findet Stadt“ zum zweiten Mal ein Pop-Up-Format um. Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann erläutert: „Das Format ist ein wichtiger Bestandteil unserer aktuellen Arbeit, bei der wir die Stadt selbst als Museum nutzen. Wir wollen Dinge ausprobieren und uns Stärken erarbeiten, die auch nach der Wiedereröffnung 2024 Teil unseres Profils sein werden.“

Ausstellungsort:
Ehemalige Fahrradwerkstatt Hilmers
Lambertistraße 65
26121 Oldenburg

Öffnungszeiten:
Freitag: 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Kurator der Ausstellung: Claudius Mertins
Ausstellungsvermittlung: Melanie Robinet
28.01.2022, 16:24 Uhr
Kranz am Mahnmal für Sinti und Roma niedergelegt
Bürgermeisterin Christine Wolff hat am Donnerstag, 27. Januar, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V., Christel Schwarz, am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße) Kränze niedergelegt. Beide machten mit dieser Geste auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam, der am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 77 Jahren begangen wird.

„Der Kranz, den wir hier am Mahnmal niederlegen, ist ein wertvolles Symbol. Es wird in den nächsten Wochen viele Oldenburgerinnen und Oldenburger an das menschenverachtete Handeln der Täter während des Nationalsozialismus erinnern. Genauso wie an die unzähligen Opfer, die gequält oder ermordet wurden“, betonte Bürgermeisterin Wolff in ihrer Ansprache.

Am 3. März 1943 wurden 74 Mitglieder von Sinti-Familien auf dem Ziegelhofgelände in Oldenburg verhaftet und abtransportiert. Sie kamen alle ums Leben. Derzeit leben wieder circa 300 Sinti in Oldenburg und Umgebung. Die meisten von ihnen haben bereits vor dem Krieg in der Region gelebt und sind nach dem Krieg hierher zurückgekehrt.