Bürgerfelde
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10.05.2022, 18:01 Uhr
Einbrüche in Gartenlauben
Unbekannte Einbrecher sind zu Beginn dieser Woche in zwei Gartenlauben der Kleingartenanlage Bürgerfelde (An de Bullwisch) eingestiegen. Vermutlich in der Zeit zwischen Sonntagabend (8. Mai, 19 Uhr) und Montag, 20 Uhr, hebelten die Diebe eine Tür bzw. ein Fenster der Lauben auf und entwendeten Gartengeräte und Werkzeug. Unter anderem wurde auch ein Rasenmäher gestohlen. Der Gesamtschaden beträgt über 800 Euro.

Zeugen, die in der genannten Zeit ungewöhnliche Feststellungen getroffen oder unberechtigte Personen gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Oldenburg (0441-790/4115) zu melden.
25.03.2022, 13:14 Uhr
Pop-Up-Ausstellung „Die Werkstatt“
Stadtmuseum Oldenburg vermittelt Fahrradgeschichte in historischer Werkstatt
Passend zum Schließzeitmotto „Museum findet Stadt“ zeigt das Stadtmuseum Oldenburg vom 26. März bis 29. Mai eine Pop-Up-Ausstellung an einem besonderen Ort: Die Fahrradwerkstatt von Geerd Hilmers in der Lambertistraße 65 in Oldenburg existiert fast seit 90 Jahren und versorgte die Stadt und das Umland mit Fahrrädern und Ersatzteilen. Seit einigen Jahren ist sie geschlossen und verbleibt als Zeitzeugnis einer jahrzehntelangen Leidenschaft für das Fahrrad.

In historischer Atmosphäre beleuchtet das Stadtmuseum verschiedene Aspekte der Oldenburger Fahrradgeschichte. „Die Werkstatt von Geerd Hilmers ist wie eine Wunderkammer“, erklärt Claudius Mertins, Kurator der Ausstellung. „Auf jedem Quadratmeter finden sich zahlreiche Verweise auf die Geschichte des Fahrrads. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, diesen Ort für die Ausstellung genauso zu belassen, wie er ist und die Ausstellungsinhalte in diese Atmosphäre zu integrieren.“ Zwischen alten Kettenblättern, Öldosen und Werkzeug erzählt die Ausstellung von den Anfängen der Oldenburger Fahrradbegeisterung, von verschiedenen Radsportereignissen, von Fahrradhandel und -industrie sowie von der Geschichte eines leidenschaftlichen Fahrradschraubers und seiner Werkstatt.

Die Liebe für das Thema Fahrrad ist beinahe so alt, wie seine Existenz. Es steht für Mobilität, Freizeitgestaltung, Sport und Nachhaltigkeit und hat sowohl historisch als auch gegenwärtig eine hohe kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Die Ausstellung greift die vielfältigen Stränge der Fahrradbegeisterung mit Blick auf die Stadtgeschichte auf und zeigt, wie Oldenburg zu einer Fahrradstadt wurde. So erfahren Besucherinnen und Besucher zum Beispiel mehr über den Radrennsport in Oldenburg, der bis in die frühen 1930er Jahre unter anderem in den Stadtteilen Bloherfelde und Nadorst betrieben und durch ein lebendiges Vereinswesen begleitet wurde. Auch Radrennsportereignisse wie die ‚Internationale Afri-Cola Rundfahrt‘, eine Vorgängerin der heutigen Deutschland Tour, die 1962 unter anderem durch Oldenburg gefahren wurde, werden thematisiert.

Das Leben und Wirken des Werkstattbesitzers Geerd Hilmers ist ebenfalls Teil der Ausstellung. Zwei Ausstellungsräume widmen sich seinem Leben zwischen Werkbank und Schreibtisch, der Werkstattgeschichte, den Radrennen in seiner Jugend und seiner Familiengeschichte, in der das Fahrrad schon immer eine große Rolle spielte. „Eine Besonderheit der Ausstellung sind Audioaufzeichnungen von Geerd Hilmers, die wir in der Werkstatt gefunden haben“, erläutert Melanie Robinet, zuständig für die Ausstellungsvermittlung. „Durch sie wird ein Teil der Person Geerd Hilmers für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar.“

Das Stadtmuseum Oldenburg ist seit Mai 2021 für den Abriss und Neubau geschlossen. Mit „Die Werkstatt“ setzt das Museumsteam im Rahmen der Kampagne „Museum findet Stadt“ zum zweiten Mal ein Pop-Up-Format um. Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann erläutert: „Das Format ist ein wichtiger Bestandteil unserer aktuellen Arbeit, bei der wir die Stadt selbst als Museum nutzen. Wir wollen Dinge ausprobieren und uns Stärken erarbeiten, die auch nach der Wiedereröffnung 2024 Teil unseres Profils sein werden.“

Ausstellungsort:
Ehemalige Fahrradwerkstatt Hilmers
Lambertistraße 65
26121 Oldenburg

Öffnungszeiten:
Freitag: 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Kurator der Ausstellung: Claudius Mertins
Ausstellungsvermittlung: Melanie Robinet
28.01.2022, 16:24 Uhr
Kranz am Mahnmal für Sinti und Roma niedergelegt
Bürgermeisterin Christine Wolff hat am Donnerstag, 27. Januar, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V., Christel Schwarz, am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße) Kränze niedergelegt. Beide machten mit dieser Geste auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam, der am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 77 Jahren begangen wird.

„Der Kranz, den wir hier am Mahnmal niederlegen, ist ein wertvolles Symbol. Es wird in den nächsten Wochen viele Oldenburgerinnen und Oldenburger an das menschenverachtete Handeln der Täter während des Nationalsozialismus erinnern. Genauso wie an die unzähligen Opfer, die gequält oder ermordet wurden“, betonte Bürgermeisterin Wolff in ihrer Ansprache.

Am 3. März 1943 wurden 74 Mitglieder von Sinti-Familien auf dem Ziegelhofgelände in Oldenburg verhaftet und abtransportiert. Sie kamen alle ums Leben. Derzeit leben wieder circa 300 Sinti in Oldenburg und Umgebung. Die meisten von ihnen haben bereits vor dem Krieg in der Region gelebt und sind nach dem Krieg hierher zurückgekehrt.
26.10.2021, 17:29 Uhr
Einbruch in Wohnhaus
Am Montag, 25.10., in der Zeit zwischen 10 und 17.30 Uhr verschafften sich Einbrecher auf ungeklärte Weise Zutritt in eine Erdgeschosswohnung am Schulweg. Aus einer Schatulle im Schlafzimmer stahlen die Unbekannten Bargeld in Höhe von 1400 Euro. 

Zeugen der Einbrüche werden um Hinweise unter der Telefonnummer 0441/790-4115 gebeten.
08.10.2021, 15:14 Uhr
VfL Oldenburg Fußballabteilung bedankt sich für großzügige Spende
„Gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist es wichtig, partnerschaftlich zusammenzustehen und sich zu unterstützen“, betonte Hermann Kruse, Leiter der Sparda Bank Filiale Oldenburg, bei der Übergabe einer großzügigen Spende an die Fußballabteilung  des VfL Oldenburg.

VfL-Oldenburg-Fußballobmann Michael Plätzer hob ergänzend hervor, dass die Sparda Bank bereits seit nunmehr über 10 Jahren als sehr verlässlicher Partner insbesondere die Sparda Sommercamps der Fußballcamps des VfL Oldenburg unterstütze und fördere. So kann sich auch in diesem Jahr die Fußballabteilung über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro – zweckgebunden für die Jugendarbeit und künftige Fußballcamps – freuen.

„Ein sehr wichtiger Beitrag, um weiterhin allen jugendlichen Mitgliedern der Fußballabteilung optimale Trainingsbedingungen und ein perfektes Umfeld anbieten zu können“, hob Michael Plätzer dieses Engagement erneut hervor und lobte die langjährige Partnerschaft. 
10.09.2021, 14:58 Uhr
Bahnübergang Alexanderstraße vier Wochen gesperrt
Anpassung der Straße für fließenden Verkehr während der Bauzeit
Vom 21. September bis zum 17. Oktober ist der Bahnübergang Alexanderstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Grund dafür sind Straßen- und Gleisbauarbeiten. Die Bahn schafft Platz für den ersten Brückenpfeiler, der in diesem Bereich für die neue Eisenbahnquerung entsteht. Damit der Verkehr auf der Straße während des weiteren Brückenbaus fließen kann, passen Fachleute die Straße im Kreuzungsbereich leicht an. Zudem errichtet die Bahn ein Umfahrungsgleis, über das die Züge ab Mitte Oktober bis zur Fertigstellung der Eisenbahnbrücke im Jahr 2024 rollen. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen steht der Bahnübergang auf der nördlichen Seite bis auf wenige Tage weiter zur Verfügung.

So passen auch Busse durch: Straße wird 30 Zentimeter tiefer gelegt Während der Sperrung baut die Bahn das Umfahrungsgleis und die notwendigen Sicherungslagen für den Bahnübergang auf. Zur gleichen Zeit nehmen sich die Bauarbeiter:innen auch die Straße vor. Der Asphalt wird abgetragen, der Boden entnommen und die Straße 30 Zentimeter tiefergelegt. So können auch während der Bauarbeiten höhere Fahrzeuge wie Busse unter der Eisenbahnbrücke durchfahren. 

Zweite Anpassung in 2022
Ziel ist es, den Straßenverkehr während der gesamten Bauzeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Im Frühjahr 2022 verschwenken Fachleute die Straße deshalb ein zweites Mal, um die Nutzung weiter zu ermöglichen.

Ein Vorteil für alle: Eisenbahnbrücke verbessert verkehrliche Situation Rund 21.000 Kraftfahrzeuge und 3.300 Radfahrer:innen queren pro Tag den Bahnübergang Alexanderstraße. Die Deutsche Bahn baut eine Eisenbahnbrücke über die Straße, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Die Wartezeiten am Bahnübergang entfallen zukünftig. Mit der Elektrifizierung der Strecke Oldenburg Wilhelmshaven trägt die Bahn aktiv zum Klimaschutz und der Mobilitätswende bei.

Weitere Informationen zum Bahnprojekt finden Sie hier:
www.oldenburg-wilhelmshaven.de.