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Alexandersfeld

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Wichtige Weichenstellungen für Entwicklung des Fliegerhorstgeländes

20.12.2018 19:43 Uhr

OB Krogmann: Bemerkenswerter Tag der Stadtgeschichte

Die planerischen Voraussetzungen für eine Bebauung des Fliegerhorstgeländes sind einen großen Schritt vorangekommen. In der jüngsten Ratssitzung sind eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst worden, die als wichtige Etappenziele zur Entwicklung auf dem 100 Hektar großen Gelände gelten können. „Jetzt können wir in die Phase des Vermarktens und Bauens kommen und vor allem bezahlbare Wohnungen schaffen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das Jahr 2019 wird auf dem Fliegerhorst große Fortschritte bringen und dafür sorgen auf dem Oldenburger Wohnungsmarkt neue Angebote von bezahlbarem Wohnraum zu schaffen“, so Krogmann weiter.

Der neue Stadtteil kann nunmehr Gestalt annehmen, insgesamt werden auf dem Gelände etwa 1.000 Wohneinheiten entstehen.

Am Mittelweg hat bereits die Vermarktung begonnen, hier sollen 84 Wohneinheiten entstehen. 12 Einfamilienhaus-, 8 Doppelhaus-, 14 Reihenhaus- und 8 Mehrfamilienhausgrundstücke werden von der Stadt vermarktet. Die Einfamilienhaus- und Doppelhaus- sowie einige Reihenhausgrundstücke sind direkt für die Oldenburgerinnen und Oldenburger (Endnutzer) bestimmt, der Rest der Reihenhaus- und die Mehrfamilienhausgrundstücke werden an Investoren veräußert.

Der größte Teil der Wohnungen entsteht auf den Flächen westlich der Alexanderstraße und nördlich des Brookwegs (N-777 E). Mit der Erschließung kann 2019 begonnen werden. Dieses Gebiet ist mit 28 Hektar der größte auf dem Fliegerhorst zu erschließende Bereich. Hier werden Wohngebäude, Grünflächen, Gemeinbedarfseinrichtungen sowie Dienstleistungs- und Gewerberäume entstehen. Die Erschließung wird über drei Bauabschnitte in einem Zeitraum von drei Jahren erfolgen.

Weitere Wohneinheiten werden auf dem Gebiet der „Smart City“ (N-777 F) entstehen. 2019 erfolgt dort die Kampfmittelsondierung. Baubeginn ist voraussichtlich 2020. Auf diesem vier Hektar großen Teilgebiet entsteht ein smartes und klimafreundliches Wohnquartier. Die Entwicklung des Quartiers basiert maßgeblich auf zwei, der mit den Bürgerinnen und Bürgern während des Beteiligungsverfahrens erarbeiteten, Leitsätzen: „Resilienz und Nachhaltigkeit“ sowie „Experimentelle Räume“. Hier werden etwa 110 Wohneinheiten entstehen.
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Vorbereitungen für Smart City Quartier auf dem Fliegerhorst beginnen

20.12.2018 19:21 Uhr

Weitere Baumfällungen erforderlich

Das innovativste Viertel auf dem Fliegerhorstgelände, das Energetische Nachbarschaftsquartier, nimmt weiter Form an. Damit der nächste Bauabschnitt (N-777 F) aber überhaupt erschlossen werden kann, beginnen dort jetzt zunächst einmal Baumfällarbeiten.

Die Planungen der Stadt hatten zunächst vorgesehen, den Baumbestand auf dem neuen Stadtteil Fliegerhorst weitgehend zu erhalten. Im Verlauf der bereits erfolgten Kampfmittelsondierung ergab sich jedoch, dass großflächige Rodungen notwendig sind. Nur so können Munitionsreste auf dem ehemaligen Militärgelände zuverlässig entfernt, und damit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden. Die Kampfmittel stammen aus Bombardierungen des Geländes und Hinterlassenschaften aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie aus der anschließenden Nutzung des Militärflughafens durch die Alliierten.

Ein Großteil des Baumbestandes und der Sträucher auf dem Fliegerhorst sind nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewachsen. Im Bereich der Wurzeln können sich daher Munitionsreste befinden. Um die Bäume zu erhalten, dürfen die Wurzeln bei der Kampfmittelsuche nicht beschädigt werden. Im Boden des Fliegerhorsts befinden sich allerdings neben Munitionsresten auch Gegenstände wie Bauschutt und sonstige metallhaltige Gegenstände, die in der Nachkriegszeit dort vergraben wurden. Sie verursachen Störfelder und verhindern so eine verlässliche magnetische Kampfmittelsondierung von der Oberfläche aus am Wurzelwerk und im Umfeld der Bäume.

Um alle Kampfmittel verlässlich beseitigen zu können, muss daher der gesamte Boden metertief ausgehoben und durchgesiebt werden. Dies ist ohne eine Schädigung der Bäume nicht möglich. Ihre Rodung ist daher im Vorfeld der Sondierungsarbeiten notwendig. Neu- und Ersatzpflanzungen sind jedoch fester Bestandteil der Entwicklung des Geländes. Zum ökologischen Konzept gehört zudem die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke, damit wurde bereits begonnen.
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Vermarktung der Baugrundstücke auf dem Fliegerhorst beginnt

29.11.2018 20:56 Uhr

Mehr als 80 Wohneinheiten im Angebot

Am kommenden Montag, 3. Dezember, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke des 1. Bauabschnittes auf dem Fliegerhorst. Insgesamt werden auf dem Fliegerhorst bis zu 950 Wohneinheiten entstehen, davon etwa 84 im ersten Bauabschnitt. Bewerbungen für Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 11. Januar 2019, 12 Uhr möglich. Für die Reihen- und Mehrfamilienhausgrundstücke gilt eine verlängerte Frist bis Freitag, 1. Februar 2019, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/baugebiet-fliegerhorst eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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THW sprengt Funkturm auf dem ehemaligen Fliegerhorst

05.09.2018 21:49 Uhr

Bürgerinnen und Bürger müssen im Sicherheitsradius von 300 Metern Wohnungen verlassen

Zuletzt diente er als Antennenträger für die Telekommunikation, jetzt steht er der geplanten Bebauung im Weg: der Funkturm auf dem ehemaligen Fliegerhorst. Am Sonnabend, 22. September, wird das 43 Meter hohe Bauwerk gesprengt. Die Sprengung ist zwischen 14 und 15 Uhr vorgesehen. Aus Sicherheitsgründen muss die Umgebung in einem Radius von 300 Metern geräumt werden. Davon betroffen sind etwa 50 Haushalte. Das bedeutet, dass etwa 200 Anwohnerinnen und Anwohner in den Straßen Mittelweg, Brookweg und Hugo-Eckener-Straße, die innerhalb des Gefahrenbereiches liegen, ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen. Der Kleine Bürgerbusch wird bereits ab 10 Uhr gesperrt. Die Alexanderstraße liegt außerhalb der Sicherheitszone. 

Die Betroffenen werden im Vorfeld bereits in dieser Woche schriftlich informiert. Sie werden gebeten, der Aufforderung, ihre Wohnungen zu verlassen, am Tag der Sprengung bis spätestens um 13 Uhr Folge zu leisten. Als Ausweichquartier steht ihnen ab 11 Uhr die Sporthalle der Grundschule Dietrichsfeld (Liegnitzer Straße 37) zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt die Versorgung der Betroffenen mit Getränken sowie die Verpflegung der Einsatzkräfte. Der für den 22. September geplante Flohmarkt im Kindergarten St. Christophorus (Brookweg 30) wird auf Sonntag, 23. September, verlegt.

Das Technische Hilfswerk (THW) wird gemeinsam mit der Polizei kontrollieren, dass sich niemand mehr in der Gefahrenzone befindet. Über die Räumung wird auch per Lautsprecherdurchsagen informiert. Das THW sorgt außerdem dafür, dass der Hauptzugang zum Fliegerhorst-Gelände über die Alexanderstraße, die Zugänge zum Kleinen Bürgerbusch, die Zuwegung über den Mittelweg sowie der Geh- und Radweg am Ende der Hugo-Eckener-Straße gesperrt sind. Die Polizei sichert die Absperrungen und überwacht, dass das Verbot, den Sperrkreis zu betreten, eingehalten wird.

Auch die Sprengung übernimmt das Technische Hilfswerk. Unter fachkundiger Anleitung von Experten des THW wollen die Teilnehmenden eines Lehrgangs der THW-Bundesschule Neuhausen den Funkturm zu Fall bringen. Mit Erdwällen wird ein sogenanntes Fallbett angelegt.

Für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage sind, den Bereich selbständig zu verlassen, wird ein Transportdienst angeboten. Der Bedarf kann montags bis freitags über das Service Center der Stadt unter der Telefonnummer 0441 235-4444 beziehungsweise am Tag der Sprengung über ein eigens geschaltetes Bürgertelefon unter 0441 235-4500 angemeldet werden. Das Bürgertelefon steht am 22. September im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Nach erfolgreicher Sprengung können die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Läuft alles nach Plan, wird dies gegen 15 Uhr der Fall sein. Bedingung dafür ist aber die Entwarnung, die auf der städtischen Internetseite www.oldenburg.de, über die Warnsystem-App KATWARN (für angemeldete Nutzer), per Rundfunkdurchsage sowie vor Ort durch ein dreimaliges Hornsignal bekanntgegeben wird.
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Fliegerhorst in die Städtebauförderung aufgenommen

26.08.2018 19:22 Uhr

Land gibt Programme und geförderte Vorhaben bekannt

Die Stadt Oldenburg profitiert auch im Jahr 2018 von den Fortschreibungen der Städtebauförderung in Niedersachsen. Erstmals gefördert werden dabei auch Maßnahmen auf dem Fliegerhorst. Allein dafür werden drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit der grundsätzlichen Aufnahme des Fliegerhorstes in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ ist die Stadt zuversichtlich, auch dieses Quartier durch die Verbesserung des wohnungsnahen und städtebaulichen Umfeldes insgesamt aufzuwerten.

Neben den Mitteln für die weitere Sanierung der beiden Sanierungsgebiete des Programmes „Soziale Stadt“ Kreyenbrück-Nord (666.666 Euro) und Käthe-Kollwitz Straße/Hoffkamp (386.000 Euro) sind auch die Mittel für das Sanierungsgebiet Untere Nadorster Straße in der Programm-komponente „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bewilligt worden (200.000 Euro).

Nähere Informationen zu den Zielen der fortgeschriebenen Programme und des neu aufgenommen Programmgebietes sind im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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