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Führungen zum Quartier Helleheide auf dem Fliegerhorst

09.10.2020 18:46 Uhr

Vorstellung des innovativen und klimafreundlichen Wohnquartiers – Dialogtage

Am Freitag, 23. Oktober, bietet die Stadtverwaltung Spaziergänge zum Quartier Helleheide auf dem Fliegerhorst an. Zwischen 13 und 18 Uhr können Interessierte an den rund einstündigen Führungen teilnehmen. Wegen der Corona-Bestimmungen und der begrenzten Anzahl von Plätzen ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Online-Anmeldung unter www.helleheide.de/dialogtage bis zum 20. Oktober um 12 Uhr möglich.

Das Wohngebiet Helleheide entsteht auf rund vier Hektar im nördlichen Teil des Fliegerhorsts. Es ist als zukunftsweisendes Quartier für Menschen jeden Alters und jeder Einkommensgruppe konzipiert. Mit viel Raum für Innovationen und für die nachbarschaftliche Gemeinschaft. Die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG baut dort bis Ende 2024 rund 230 Wohneinheiten sowie eine vierzügige Kindertagesstätte. Stellplätze für Fahrzeuge wird es in einer Quartiersgarage geben, so dass die Anwohnerstraßen in dem autoarmen Wohngebiet den Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

Bei den Führungen informieren neben der Stadtverwaltung und der GSG OLDENBURG noch weitere Partner aus dem Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier, das für das Quartier eine klimafreundliche und innovative Energieversorgung plant.

Die Vorstellung des neuen Wohngebietes auf dem Fliegerhorst erfolgt im Rahmen der Dialogtage Quartier Helleheide. Vom 21. bis zum 29. Oktober informiert das Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier mit unterschiedlichen Veranstaltungen zu den Themen nachhaltige und klimafreundliche Quartiersentwicklung. Das ausführliche Programm ist im Internet unter www.helleheide.de/dialogtage zu finden.
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Fliegerhorst: Quartier Helleheide kann durchstarten

29.09.2020 20:50 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: Es entsteht ein innovatives und klimafreundliches Wohnangebot

Im September erfolgt die Übergabe der Grundstücke für das neue Wohnquartier Helleheide auf dem Fliegerhorst durch die Stadt Oldenburg an die Wohngesellschaft GSG OLDENBURG. Corona bedingt kam es bei der Kampfmittelsondierung auf der Fläche zu einer fünfmonatigen Verzögerung. Bei einem Verdachtsfall oder Bombenfund sollte das Risiko einer möglichen Evakuierung verringert werden. Die Kampfmittelsuche erfolgte daher in kleineren, zeitintensiveren Schritten. Doch jetzt ist es geschafft. Nach Abschluss der Planung können im nächsten Schritt die Baumaßnahmen beginnen.

Das Quartier Helleheide
Bis Ende 2024 wird die GSG OLDENBURG das vier Hektar große Quartier Helleheide in zwei Bauabschnitten mit rund 230 Wohneinheiten, einer Quartiersgarage und einer vierzügigen Kindertagesstätte errichten. „Mit dem Bau der Wohnungen soll ein vielfältiges Angebot für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht geschaffen werden. Eines der Bestandsgebäude wird saniert und für studentisches Wohnen konzipiert. Insgesamt entsteht ein ausgewogener Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen, das nachbarschaftliche Wohnen ist dabei ein zentraler Baustein“, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Sowohl in den einzelnen Wohngebäuden als auch im Wohnumfeld wird es Räume und Flächen zur gemeinschaftlichen Nutzung geben. In dem autoarmen Quartier bieten zudem die Anwohnerstraßen eine große Aufenthaltsqualität. Autostellplätze finden sich in der nahe gelegenen Quartiersgarage. „Uns freut es besonders, dass potentielle Bewohnerinnen und Bewohner sich bereits jetzt über Bürgerwerkstätten an der Planung und Entwicklung beteiligen“, so Jens Freymuth, zuständiger Projektleiter der GSG OLDENBURG. „Wir wünschen uns, dass das Quartier Helleheide von einer engagierten und aufgeschlossenen Nachbarschaft getragen und gelebt wird!“

Klimafreundliche Energieversorgung
In Vorbereitung ist auch eine klimafreundliche Energieversorgung des Quartiers. Im Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ wurde dazu eine umfassende Modellrechnung entwickelt. „Sie liefert Lösungsvorschläge für eine optimale klimafreundliche Strom- und Wärmeversorgung. Wichtige Komponenten sind dabei erneuerbare Energien, die direkt lokal im Quartier erzeugt werden. Aber auch die Kosten werden berücksichtigt“, erklärt Sven Rosinger von OFFIS, der das Forschungsprojekt koordiniert.

Günstiger Wohnraum
Über 50 Prozent der Mietwohnungen entstehen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus und garantieren über Jahrzehnte niedrige Mieten. Weitere 25 Prozent der Mietwohnungen sollen zum ortsüblichen Mietpreis angeboten werden. Alle Mietwohnungen verbleiben im Bestand der GSG OLDENBURG. Darüber hinaus rundet ein Anteil von Eigentumswohnungen das Gesamtkonzept des Quartiers ab.
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Großes Interesse am Fliegerhorst

08.09.2020 16:51 Uhr

Etwa 170 Besucherinnen und Besucher kommen zu den Fahrradführungen

Die Entwicklungen auf dem ehemaligen Militärflugplatz Fliegerhorst sind auf großes Interesse gestoßen. Mit 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Fahrradführungen über das Gelände am 5. September ausgebucht. Wegen der geltenden Abstand- und Hygieneregeln in der Corona-Zeit war die Zahl der Teilnehmenden begrenzt worden.

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann kam auf den Fliegerhorst und freut sich über den Baufortschritt auf dem Gelände: „Die erste Häuser stehen bereits und einige Bewohnerinnen und Bewohner sind eingezogen. Es ist enorm, was sich hier in den vergangenen Monaten getan hat.“
 An mehreren Stationen wurden die Fragen der Teilnehmenden beantwortet und Erläuterungen zu der Entwicklung auf dem Fliegerhorst gegeben. Etwa eintausend Wohneinheiten werden hier in den kommenden Jahren entstehen.

Großes Interesse fanden auch die zum Verkauf angebotenen Fliegerhorst-Schneidebretter. Die Stadt hatte vor eineinhalb Jahren begonnen, aus dem Holz von auf dem Gelände gefällten Birken, Holzbrettchen anfertigen zu lassen. Diese sind mittlerweile fertig und wurden zum Verkauf angeboten. Etwa 250 der insgesamt rund 1.000 angefertigten Bettchen wurden verkauft. Aus dem Erlös wird die Anpflanzung von Bäumen auf dem Fliegerhorst mitfinanziert. Dieses nachhaltige Projekt traf auf durchweg große Zustimmung.
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Breites Bündnis startet Petition gegen Bau der Fliegerhorst-Straße

29.08.2020 18:51 Uhr

Große Naturzerstörung und Verkehrspolitik von vorgestern

Das Bündnis „Wald-Wasser-Wiesen retten: Stoppt die Fliegerhorst-Straße!“ bestehend aus Biologische Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems, BINSE (Bürgerinitiative für Naturschutz und Stadtökologie), BUND OL, Fridays For Future OL, Greenpeace OL, Students For Future OL, Parents For Future OL und NABU OL sammelt Unterschriften, um die Politik zum Umdenken zu bewegen und den Bau der „Entlastungsstraße“ Fliegerhorst noch zu verhindern.

Am Sonnabend, den 29.08. ab 10 Uhr informierte die Initiative an einem Info-Stand am Lefferseck, gab Gelegenheit zur Diskussion und die Möglichkeit, die Petition direkt vor Ort zu unterschreiben. Bereits am 21.08. wurde eine Online-Petition auf der Plattform weact.campact.de
gestartet.

In seinem Appell an den Rat und den Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg argumentiert das Bündnis, dass der Bau der 28 Meter breiten Straße durch das naturschutzwürdige Gebiet mit Wald, (Feucht-)Wiesen und stehenden Gewässern ein artenreiches Stadtbiotop zerstören würde. Für die Oldenburger ginge damit ein großes Stück grüne Stadt-Lunge verloren und mit viel Geld würde wieder einmal der motorisierte Individualverkehr bedient, anstatt nachhaltige Mobilität, die das
Klima schützt, zu fördern.

Das Gebiet vom Heidbrook-Wald über die Feldwische-Teiche bis hin zum Wald auf dem Fliegerhorst sind naturschutzwürdige, sehr wertvolle, unter Schutz stehende Biotope (nach §30 BNatSchG) für Amphibien, Vögel, Fledermäuse und viele andere Tiere und Pflanzen. Das Amphibienvorkommen in diesem Gebiet ist sogar „von landesweiter Bedeutung“ (siehe Faunistischer Fachbeitrag von Diekmann & Mosebach, September 2017). Der Bestand der verschiedenen Arten, wie zum Beispiel Seefrosch, Bergmolch oder Erdkröte hat eine hohe oder sogar besonders hohe Bedeutung für den Naturschutz in Niedersachsen. Der Landschaftsrahmenplan der Stadt Oldenburg und alle erstellten Fachgutachten sind hier eindeutig in ihrer Bewertung.

Der Bau der Trasse würde nicht nur den bedeutendsten Lebensraum für Amphibien in Oldenburg zerstören sondern auch den vieler wertvoller Vogel- Fledermaus- und Libellenarten. Dazu Sabine Reimer (BUND Oldenburg): „Seit 20 Jahren versuche ich im Rahmen unserer
Amphibienschutzarbeit dieses Gebiet mit seiner Artenvielfalt zu erhalten und nun soll es einer Verkehrsplanung aus der Mottenkiste zum Opfer fallen?“

Carlsson Skiba (Students For Future) meint dazu: "Dass in Zeiten von Klimakrise und Artensterben eine Straße durch ein intaktes Biotop gebaut werden soll, das gutachterlich als naturschutzwürdig bewertet wurde und dessen Amphibienvorkommen zu den bedeutendsten im Nordwesten zählt, halte ich für einen Skandal.“ Teiche, das Kesselmoor, die Feuchtwiesen und der Wald bilden eine Oase vor unserer Haustür und
leisten einen wertvollen Beitrag zum Hoch- und Grundwasserschutz, indem sie etwa bei Starkregen Wasser aufnehmen. Wald und Wiesen speichern CO2 und sorgen in heißen Sommern für Verdunstungskälte. Bodenversiegelung und -verdichtung durch die Trasse würden diese natürliche Klimaregulation empfindlich beeinträchtigen.

Die Fliegerhorststraße ist beispielhaft für eine veraltete Verkehrsplanung, die den motorisierten Individualverkehr vor alles andere stellt, und das in Zeiten, in denen der Klimawandel und das
massenhafte Artensterben in aller Munde sind. Dazu Carlsson Skiba (Students For Future): „Wer im Jahr 2020 weiterhin neue Straßen plant und baut, ignoriert den Klimawandel und verkennt, dass ohne eine echte Verkehrswende all die Sonntagsreden zu Klimaschutzzielen nur Makulatur sind!“

Die Kosten für die „Entlastungsstraße“ wären beträchtlich. Allein für den Bau sind schon 14,6 Millionen Euro angesetzt und auch die vorgeschriebene Anlage von Ausgleichsflächen und Leiteinrichtungen für Amphibien würden viel Geld verschlingen. Die Wartungskosten würden dann die nächsten Generationen zahlen. Dieses Geld könnte stattdessen in eine nachhaltige Stadtentwicklung fließen.

Agnes Imgart (Parents For Future): “Auch in Oldenburg müssen wir begreifen, dass es nach Covid19 kein Zurück zu “Business as usual” geben kann. Wir dürfen nicht mehr reine Wirtschaftsinteressen über den Erhalt unserer Natur stellen, sondern müssen nachhaltige Verkehrskonzepte als unsere neue Normalität definieren. Nur auf einem gesunden intakten Planeten können wir und unsere Kinder und alle zukünftigen Generationen ein gesundes Leben führen. Zerstören wir unsere Umwelt, zerstören wir unser aller Lebensgrundlage und unsere Zukunft.”

Website der Initiative
https://wald-wasser-wiesen-retten.jimdosite.com/

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Neues vom Fliegerhorst

15.08.2020 00:52 Uhr

Fahrradtouren und Verkauf von Fliegerhorst-Schneidebrettern

Am Samstag, 5. September, bietet die Stadtverwaltung geführte Fahrradtouren über den Fliegerhorst an. Die Teilnehmenden können sich vor Ort detailliert über den Fortschritt des neuen Stadtteils informieren. Zudem stellen die GSG Oldenburg und OFFIS den aktuellen Planungsstand des innovativen Quartiers Helleheide vor. Eine Anmeldung im Vorfeld ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und der Corona-Bestimmungen erforderlich.

„Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht und der Fliegerhorst wandelt sich allmählich vom Militärgelände zum lebenswerten Stadtteil. Die ersten Wohnhäuser stehen, die Ofenerdieker Bäke fließt in ihrem renaturierten Bachbett und weitere zukünftige Bauflächen sind kampfmittelfrei und stehen bald zur Vermarktung bereit. Wir freuen uns daher, den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Fortschritte vor Ort zeigen zu können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er selbst wird am Samstag eine der Fahrradtouren begleiten und freut sich darauf, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Das Fliegerhorst-Schneidebrett – ein Unikat
An einem Verkaufsstand vor Gebäude 54 auf dem Fliegerhorst können an dem Samstag zudem die Fliegerhorst-Schneidebretter erworben werden. Jedes Brettchen ist ein Unikat mit Zertifikat, die Stückzahl ist limitiert. Im Rahmen der Kampfmittelsondierung mussten auf dem Gelände Bäume gefällt werden. Die Stadtverwaltung stellte aus ihnen ein nachhaltiges und geschichtsträchtiges Produkt her: das Schneidebrett Tragfläche aus massivem Birkenholz. Mit dem Verkaufserlös der 1.100 Brettchen wird die Anpflanzung neuer Bäume auf dem Fliegerhorst finanziert.

Gefertigt wurden die Schneidebretter von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg. Sie sind aus vollem Birkenholz geschnitten und lebensmittelecht geölt. Die Gravur der Brettchen informiert über die Baumart und über das Jahr der Fällung. Der eingravierte Schriftzug Tragfläche erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Geländes als Flugplatz und weist zudem auf die Nutzungsmöglichkeit des Produktes hin: Tragfläche für leckere Stullen und andere Köstlichkeiten.

Mehr Informationen zur Entstehung der Schneidebretter sowie die Preise gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/fliegerhorst-schneidebrett.

Fahrradführungen: Anmeldung erforderlich
Die Fahrradtouren finden stündlich zwischen 9 und 15 Uhr statt. Wegen der Corona-Bestimmungen und der begrenzten Anzahl von Plätzen ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Interessierte können sich bis Donnerstag, 3. September, 12 Uhr, telefonisch unter 235-4444 oder 115 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de anmelden. Bei der Führung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.
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Raubdelikt

28.07.2020 21:30 Uhr
Am Sonntag, dem 26.07.2020, wird der Polizei um 08.40 Uhr gemeldet, dass es in der Straße Am Alexanderhaus zu einem Überfall gekommen ist. Vor Ort wird ein 57-jähriger aus Homberg (Hessen) angetroffen. Er gibt an, dass ihm in einer Wohnung unter Bedrohung und Gewaltanwendungen Bargeld entwendet worden sei. Drei tatbeteiligte Männer wären flüchtig. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung können die Personen gestellt werden. Es handelt sich um Oldenburger im Alter von 35 Jahren, 32 Jahren und 16 Jahren. Sie sind nicht mehr im Besitz des gesamten Bargeldbetrages. Der 35-Jährige steht unter Drogeneinfluss. Es erfolgen eine Blutprobenentnahme und erkennungsdienstliche Behandlungen. Das Diebesgut wird beschlagnahmt. 
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Neue Grundschule auf dem Fliegerhorst zur Mitte des Jahrzehnts

08.07.2020 20:54 Uhr

Langfristig ergeben sich auch Änderungen für die Kinder aus Brokhausen

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 25. November 2019 beschlossen, dass der neue Stadtteil „Fliegerhorst“ perspektivisch eine eigene zweizügige Grundschule erhalten soll. In der Sitzung des Schulausschusses an diesem Dienstag, 7. Juli, sollen die aktuellen Planungsschritte vorgestellt werden. Die Fertigstellung der Schule ist derzeit zum Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.

Weil der Übergang an den neuen Standort erst Sinn macht, wenn eine volle Zügigkeit erreicht ist, werden noch die Möglichkeiten einer Zwischenlösung an einer Nachbarschule geprüft. Die jetzigen Kinder im neuen Stadtteil werden bis auf weiteres regulär an der Grundschule Dietrichsfeld eingeschult.

Die neue Schule bedeutet langfristig auch Änderungen für die Kinder aus der „Flughafensiedlung“ in Brokhausen. Ab Schulstart sollen diese dort eingeschult werden. Derzeit besuchen sie die nächstgelegene Grundschule Ofen. „Bis zur Fertigstellung der Schule haben wir einen großen zeitlichen Vorlauf und die Eltern können sich auf die neue Situation einstellen. Wir machen zudem ein sehr attraktives Angebot, weil die Schule nach modernsten Kriterien ganz neu gebaut wird und es für alle Kinder ein Ganztagsschulangebot geben wird“, erläutert der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Matthias Welp. „Natürlich können die jetzigen Kinder bis zur Fertigstellung der neuen Schule weiterhin an der Grundschule Ofen beschult werden und ihre Schullaufbahn auch dort beenden.“

Baudezernent Dr. Sven Uhrhan betont: „Durch die Erschließung des neuen Stadtteils wird es möglich, die historische Trennung der Flughafensiedlung vom übrigen Stadtgebiet zu überwinden. Das ist schon eine große Chance für die Stadt Oldenburg, die aber natürlich behutsam umzusetzen ist.“
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Interessenbekundung für das ehemalige Offizierskasino wird verlängert

06.05.2020 20:25 Uhr
Das Verfahren zur Interessenbekundung über die Nachnutzung des ehemaligen Offizierskasinos im Baugebiet Mittelweg/Fliegerhorst wird bis Freitag, 26. Juni 2020, 12 Uhr verlängert. Weitere Informationen sind im Internet unter www.oldenburg.de/immobilienangebote zu finden. Telefonische Auskünfte bzw. einen Termin zur Besichtigung erhalten Sie unter Telefon 0441 235-3030 (Nadine Coquille) und 0441 235-2683 (Kai Heptner) oder per E-Mail an immobilienangebote@stadt-oldenburg.de.
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Fliegerhorst: Beschlüsse werden öffentlich ausgelegt

22.04.2020 18:32 Uhr

Beginn der Auslegung am 30. April

Der Bebauungsplan N-777 G (Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße) wird vom 30. April an öffentlich angelegt.

Die Unterlagen sind bis zum 10. Juni 2020 im Stadtplanungsamt, Technisches Rathaus, Industriestraße 1 a, 2. Obergeschoss, 26105 Oldenburg, während der Dienststunden einzusehen. Die vollständigen planungsrechtlichen Unterlagen können in dieser Zeit auch unter www.oldenburg.planungsbeteiligung.de im Internet eingesehen werden. Dies wird derzeit als erste Priorität empfohlen, wegen der geltenden Hygiene -und Abstandsregeln.

Für eine Einsichtnahme im Stadtplanungsamt gelten die Beschränkungen sozialer Kontakte im Zusammenhang mit der Coronakrise. Insofern sollten Termine vorab telefonisch unter 0441 235-2673 oder per Mail an stadtplanung@stadt-oldenburg.de vereinbart werden.

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Keine Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst

27.03.2020 10:37 Uhr
Die Stadt hat alle Maßnahmen zur Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst bis auf weiteres eingestellt. Bei einem Verdachtsfall oder Fund soll in der aktuellen Situation der Coronakrise das Risiko einer möglichen Evakuierung nicht eingegangen werden. Dies wäre für alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner eine erhebliche Belastung, zuletzt mussten bei einer Bombenentschärfung bis zu 8.000 Menschen evakuiert werden.

Wann die Arbeiten zur Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst wieder aufgenommen werden, ist derzeit offen.
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Glascontainerstellplatz Feldahornweg/Ecke Bahnweg aufgelöst

10.03.2020 17:48 Uhr
Der Containerstellplatz Feldahornweg/Ecke Bahnweg (Neusüdende) musste aus Gründen der Verkehrssicherheit aufgelöst werden. In der Vergangenheit war es hier, unter anderem beim Entleeren der Container, zu gefährlichen Situationen gekommen.

Ein Ersatzstandort in unmittelbarer Nähe konnte noch nicht gefunden werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg bittet daher darum, auf Glascontainer an den umliegenden Standorten auszuweichen oder andere in der Stadt Oldenburg befindliche Sammelbehälter zu nutzen. Die nächstgelegenen Standorte befinden sich am Schafjückenweg/Ostring, Am Stadtrand/Edeka und am Langenweg.

Die Glascontainerstandorte sind im interaktiven Stadtplan der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de oder in der „Abfall App OL“ zu finden.

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Nutzung für Offizierskasino auf dem Fliegerhorst gesucht

28.02.2020 20:49 Uhr

Stadt Oldenburg erhofft sich tragfähige Nutzungskonzepte für historisches Gebäude

Von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 30. April, 15 Uhr, läuft der Ideenwettbewerb der Stadtverwaltung für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst. Gesucht werden realisierbare Konzepte zur Nutzung des Gebäudes aus den 1930er Jahren und des dazugehörigen Grundstückes mit einer Größe von rund 9.100 Quadratmetern. Es handelt sich um eine Gemeinbedarfsfläche, die explizit für kirchliche, soziale, gesundheitliche oder kulturelle Zwecke vorgesehen ist. Gelegen ist das Grundstück in dem Bauabschnitt am Mittelweg. Die östliche Gebäudeseite des Kasinos grenzt an den Kleinen Bürgerbusch. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen rund 84 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte.

Das ehemalige Offizierskasino zählt, wie auch der Tower, zu den besonders prägenden Gebäuden auf dem Fliegerhorst. Es gibt dort einen großen Ballsaal, Wirtschafts- und Verwaltungsräume, eine Bar, ein Kaminzimmer und eine Kegelbahn. Seit 2006 steht das Gebäude jedoch leer. Um die heutigen energetischen und baulichen Standards zu erreichen, ist eine grundlegende Sanierung notwendig. Die anfallenden Kosten für die direkt am sowie unter dem Gebäude erforderliche und äußerst aufwendige Kampfmittelsuche trägt die Stadt.

Erbaut wurde das Kasino in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts unter den Nationalsozialisten im Zuge der militärischen Aufrüstung. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten zunächst die Briten und anschließend die Bundeswehr die Räumlichkeiten. Oldenburgerinnen und Oldenburger kennen das ehemalige Offizierskasino als Veranstaltungsort für Bälle oder den Salvatorabend.

Weitere Informationen und das Exposé gibt es ab Montag, 2. März, im Internet unter www.oldenburg.de/immobilienangebote.
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1.000 Euro Spende für Backyard Oldenburg

14.02.2020 14:47 Uhr

Sparda-Bank unterstützt den Verein bei der Nachwuchsarbeit

Oldenburg entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum der deutschen BMX-Szene. Motor dieses Aufschwungs ist der Verein Backyard, mit 700 Mitgliedern größter Verein dieser Sportart in ganz Deutschland. Damit der Verein mehr für seine Nachwuchsarbeit tun kann, brachte jetzt Sparda-Bank-Regionalleiter Markus Fettback einen Spendenscheck über 1.000 Euro direkt in die BMX- und Skatehalle an der Alexanderstraße. Petra Bohlen, die die Verwaltung im Verein leitet, Sven Hensen, verantwortlich für die pädagogische und kaufmännische Leitung sowie Bennet Bath, der zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Backyard absolviert, nahmen den Scheck gleich in Empfang. Mit dem Betrag will der Verein sein Pro-Team stärken, in dem die nationalen und internationalen Spitzenkönner im BMX-Sport ihr Leistungsniveau auf den Nachwuchs übertragen sollen.

Die 1.000 Euro-Spende der Sparda-Bank in Oldenburg ist der Lohn für die erfolgreiche Teilnahme von Backyard beim Spendenwettbewerb Sparda-Leuchtfeuer für Sportvereine. Dabei konnte sich Backyard unter 419 Bewerbern einen Platz in den Top 50 erringen und sich so die Spende sichern. "Der Verein steht für eine wirklich faszinierende Sportart, die immer mehr junge Menschen in ihren Bann zieht und mittlerweile sogar olympisch ist“, stellte Sparda-Bank-Regionalleiter Markus Fettback fest und setzt hinzu: „Was uns besonders überzeugt hat, ist die Vereinskooperation mit Oldenburger Schulen und mit der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, das ist eine beispielhafte Vernetzung mit dem Schulsport und der Sportwissenschaft.“ Markus Fettback drückte den Aktiven und der Vereinsleitung die Daumen, dass die positive Entwicklung des Vereins weitergeht.
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Startschuss: Vierter Bebauungsplan für den Fliegerhorst

06.12.2019 10:13 Uhr

Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu Gewerbegebiet und Entlastungsstraße

Die Aula der Berufsbildenden Schule (BBS) Wechloy war am Dienstagabend voll besetzt. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Stadtverwaltung und besuchten die Bürgerversammlung. Dort informierten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt über die Planung des circa zwölf Hektar großen Dienstleistungs- und Gewerbegebietes auf dem Fliegerhorst und über die geplante Entlastungsstraße. Die Straße ist zur Erschließung des Areals notwendig und verbindet die Alexanderstraße mit der Ammerländer Heerstraße.

„Die Stadt nutzt die Veranstaltung, um mit Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu treten. Ihre Hinweise und Anmerkungen nehmen wir auf und sie fließen in das Planungsverfahren ein“, sagt Dr. Sven Uhrhan, Stadtbaurat der Stadt Oldenburg. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen insbesondere Gesprächsbedarf bei den Themen Naturschutz, Verkehrsaufkommen und Lärmbelastung. Breite Zustimmung fand das Vorhaben, einen Busverkehr auf der Entlastungsstraße einzurichten.

Um den Straßenverlauf hat es bereits intensive politische Debatten gegeben. Die Stadtverwaltung hat die Untersuchung daher auf zehn Varianten ausgeweitet und setzt aktuell ein ergebnisoffenes Bewertungsverfahren um. Ein Planungsbüro analysiert hierfür die möglichen Straßenverläufe hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte wie Mensch, Tiere und Pflanzen, Verkehr sowie Berührung privater und öffentlicher Belange.

„Einige der Verlaufsvarianten für die Entlastungsstraße durchqueren Flächen, die als Naturraum bedeutungsvoll sind. Die Stadt legt bei dem mehrstufigen Bewertungsprozess daher ein besonderes Augenmerk auf den Naturschutz“, erklärt Dr. Sven Uhrhan. Für jede Variante wurden umfangreiche Gutachten erstellt. Sie liegen erst seit wenigen Tagen vor und werden aktuell ausgewertet. Mit dem endgültigen Ergebnis wird noch im Laufe dieses Monats gerechnet.

Weitere Verfahrensschritte
Basierend auf dem Bewertungsergebnis wählt die Stadtverwaltung die am besten geeignete Straßenvariante aus und erstellt hierfür den Bebauungsplanentwurf. Er kommt zur Beratung in den zuständigen Ausschuss. Anschließend ist eine öffentliche Auslegung vorgesehen. Bürgerinnen und Bürger haben hier die Möglichkeit, die Pläne einen Monat lang einzusehen und ihre Stellungnahmen abzugeben. Alle Stellungnahmen werden geprüft und abgewogen. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat der Stadt Oldenburg durch den Satzungsbeschluss.

Notwendigkeit einer Entlastungsstraße
Bereits der für den Fliegerhorst im August 2016 vom Rat beschlossene Masterplan weist auf die Notwendigkeit einer Entlastungsstraße hin. In dem neuen Stadtteil Fliegerhorst sollen zukünftig rund 3.000 Menschen leben sowie ein attraktives Gewerbegebiet entstehen. Der hierdurch bedingte Verkehr kann nicht allein über die Alexanderstraße abgewickelt werden. Der Verwaltungsausschuss fasste im Dezember 2018 den Aufstellungsbeschluss für das Gewerbegebiet und die Entlastungsstraße und gab damit grünes Licht für die Erstellung eines entsprechenden Bebauungsplans (N-777 G, Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße).
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„Helleheide“ wird Quartiersname für Smart City Lab auf dem Fliegerhorst

29.10.2019 20:36 Uhr

Jury lagen zahlreiche Vorschläge aus Ideenwettbewerb vor

Über einen Ideenwettbewerb im Sommer 2019 suchten die Stadt Oldenburg und die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG einen passenden und klangvollen Namen für das Smart City Lab, einem neuen Wohnquartier auf dem Fliegerhorst. Über 60 kreative Namensvorschläge gingen ein. Die Wahl der Jury fiel auf die Bezeichnung „Helleheide“.

„Uns war wichtig, dass der Name den Charakter des Quartiers sowie die Geschichte des Areals berücksichtigt“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Wortteil „hell“ steht für den smarten und innovativen Ansatz der Quartiersentwicklung. So werden hier Leuchtturmprojekte aus dem Smart-City-Bereich realisiert, die eine Strahlkraft über Oldenburg hinaus entfalten sollen. Der zweite Wortteil „Heide“ ist eine Referenz an die frühere Gebietsbezeichnung Alexanderheide.

In der Jury für die Namensfindung saßen Mitte Oktober 2019 Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stefan Könner, Geschäftsführer GSG OLDENBURG sowie Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff von der Forschungseinrichtung OFFIS e. V., stellvertretend für die Projektpartner des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt als kleines Dankeschön fürs Mitmachen einen kulinarischen Stadtrundgang für zwei Personen.

Den Anfang der Quartiersentwicklung macht das Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“. 21 Projektpartner, darunter die Stadt Oldenburg und die GSG OLDENBURG, haben sich darin zusammengeschlossen. Ziel ist es, die zukünftigen Quartiersbewohnerinnen und -bewohner mit lokalen und klimafreundlichen Energien zu versorgen. Mit einem digitalisierten Energiehandel unter Nachbarinnen und Nachbarn soll die Energie zudem möglichst effizient genutzt werden.
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Mit dem Rollstuhl in die Skatehalle

27.10.2019 20:25 Uhr
Wie ist es, in einem Rollstuhl zu sitzen? Wie überwindet man damit Hindernisse? Und kann man damit auch Spaß haben? Der inklusive Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ bringt Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen. In diesem Fall Schüler*innen der Kleist-Schule und der IGS Flötenteich, die dabei viele Erfahrungen austauschen können. Gemeinsam lassen sie sich von David Lebuser, amtierender Deutsche Meister im Wheelchair-MX, und Lisa Schmidt von Sit‘n‘skate die ersten Handgriffe zeigen. Geschützt mit Helm und Protektoren rollen die Schüler*innen zunächst eine flache Rampe rauf und wieder runter, dann sollen sie auf einer steileren Rampe wenden. „Nicht bremsen“, sagt David Lebuser, „ihr braucht den Schwung zum Wenden“. Die Jugendlichen tasten sich ran.

„Der Kurzfilmwettbewerb ‚ganz schön anders‘ hat sich in diesem Jahr das Motto ‚No LIMITS‘ gegeben“, erklärt Projektleiter Markus Göttke. Wer sich mit dem Rollstuhl durch die Halfpipe bewegt, überschreitet sicher mehrere Grenzen. Die beiden Oldenburger Klassen haben sich auf diesen Workshop beworben und wurden ausgewählt. Nun treffen sie sich in der Skatehalle Alexandersfeld, erfahren mehr über die Lebensumstände der jeweils anderen Seite und halten diese Begegnung in einem Kurzfilm fest – unter Anleitung der Filmprofis von „Blickwechsel“.

Hauptförderer sind die Klosterkammer Hannover und die Sparkassen in Niedersachsen aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen sowie die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Rollstuhlskating-Workshops in Göttingen, Hannover und Oldenburg fördert die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung. Die begleitenden Workshops für Lehrkräfte fördert HELP e.V.

Weitere Partner: Oeins Fernsehen ist unser Medienpartner. Der Oldenburger Sender wird die besten Schüler*innenfilme in seinem Programm zeigen.

Auch die Stadt Oldenburg ist mit im Boot. „Wir wollen den Begriff ‚Barrierefreiheit‘ so weit wie möglich fassen“, sagt Peter Dresen von der Fachstelle Inklusion. „Rollstuhlskating als eine noch junge Sportart bietet Adaptions- und Grenzerfahrungen, die letztlich zu einer besseren Beherrschung des Rollstuhls führen.“

Noch bis zum 15. Februar 2020 können sich Schüler aller 7.–10. Klassen in Niedersachsen am Wettbewerb beteiligen und einen Kurzfilm (maximal fünf Minuten Länge) einreichen. Eine Jury um die Künstlerin und Fotografin Anna Spindeindreier prämieren die besten Kurzfilme am 25. März 2020 bei einer großen FilmGala im Astor Grand Cinema in Hannover. Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin und der Besuch des Filmparks Babelsberg.
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Fliegerhorst: Grünes Licht für Baustellenverkehr

17.09.2019 20:38 Uhr

Bau der ersten Häuser im neuen Stadtteil kann beginnen

Ab sofort ist die Baustellenzufahrt über die Alte Wache an der Alexanderstraße in das Baugebiet am Mittelweg (N-777 D) freigegeben. Hier entstehen die ersten Häuser des neuen Stadtteils Fliegerhorst. Alle Grundstücke auf dem Bauabschnitt wurden bereits an Privatpersonen und Investoren vergeben. Sie können nun mit ihren Neubauten beginnen.

In den Kaufverträgen für die Baugrundstücke ist festgelegt, dass der Baustellenverkehr ausschließlich über die Alexanderstraße erfolgen muss. Die Festschreibung schützt die Anwohnerinnen und Anwohner des Mittelweges vor einer Belästigung durch Baustellenverkehr. Des Weiteren kann so eine Schädigung der 2018 ausgebauten Fahrbahndecke des Mittelweges verhindert werden.

Insgesamt entsteht auf dem 2,4 Hektar großen Bauabschnitt am Mittelweg in den kommenden Monaten Wohnraum für circa 250 Menschen. Gebaut werden Einfamilienhäuser sowie einige Mehrfamilienhäuser. Dabei achtete die Stadt darauf, dass sich das neue Quartier baulich in den benachbarten Stadtteil Dietrichsfeld einfügt.
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Dialogforum: Smart City Quartier Fliegerhorst

17.09.2019 08:59 Uhr

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an Quartiersentwicklung

Auf einer vier Hektar großen Teilfläche des Fliegerhorstes entsteht in den kommenden Jahren ein Smart City Quartier. Als erstes Projekt wird dort das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ verwirklicht. Rund 100 Oldenburgerinnen und Oldenburger folgten am vergangenen Samstag der Einladung der 21 Projektpartner und kamen zum Dialogforum in die Alte Fleiwa. An verschiedenen Stationen informierten sie sich beispielsweise über die innovative und klimafreundliche Energieversorgung des Quartiers. Anfassen, ausprobieren und nachfragen war dabei ausdrücklich erwünscht. Auf reges Interesse stießen zudem die angebotenen Workshops. Sie boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich aktiv in die Quartiersentwicklung einzubringen.

„Im Smart City Quartier Fliegerhorst setzen wir zukunftsweisende Projekte um. Damit sie zum Erfolg führen, müssen sie den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Mehrwert bieten. Daher ist es für uns wichtig, die Erwartungen und Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern hat bei der Entwicklung des gesamten Stadtteils Fliegerhorst Tradition. Bereits 2015 initiierte die Stadtverwaltung umfangreiche Beteiligungsformate, deren Ergebnisse in den Masterplan Fliegerhorst einflossen. Er wurde 2016 vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig beschlossen und bildete die Grundlage für die Planung des neuen Stadtteils. Auch die Idee eines Smart City Quartiers auf dem Fliegerhorst ist aus diesem Prozess hervorgegangen. Neben dem „Energetischen Nachbarschaftsquartier“ sollen in dem innovativen Quartier weitere Projekte umgesetzt werden. Beispielsweise aus den Bereichen Mobilität, Pflege und Gesundheit sowie Abfallentsorgung.

Eine innovative und vernetzte Energieversorgung ist ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen. So ist der Fliegerhorst als autoarmer Stadtteil konzipiert, in dem ein reduzierter Stellplatzschlüssel gilt. Damit der Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel leicht fällt, wird es außerdem ein attraktives Wege- und Radfahrnetz sowie eine gute Anbindung an den ÖPNV geben. Um die Verkehrsbelastung in den Wohngebieten gering zu halten, sind Quartiersgaragen geplant.
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250-Kilo-Bombe auf dem Fliegerhorst entschärft

13.09.2019 16:37 Uhr
Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am Donnerstagabend eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die 250 Kilo schwere Bombe war am Vormittag entdeckt worden. 

Sicherheitshalber waren seit dem Nachmittag Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von 1.000 Metern um die Fundstelle evakuiert worden. Dies betraf insgesamt rund 7.900 Menschen. Die Räumung des betroffenen Bereichs dauerte länger als geplant, so dass die Entschärfung erst mit Verspätung beginnen konnte. Die Entschärfung der Zünder stellte die Experten vor besondere Herausforderungen. Feuerwehr, Polizei, THW und Stadtverwaltung waren im Einsatz, um die Evakuierung sicherzustellen. Als Sammelstelle und vorübergehende Bleibe stand den Betroffenen die Mensa im Schulzentrum an der Alexanderstraße zur Verfügung.

Gegen 22.25 Uhr meldete der Kampfmittelbeseitigungsdienst schließlich Vollzug, die Sperrungen konnten aufgehoben werden und die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
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Startsignal für Bebauung im neuen Stadtteil Fliegerhorst

11.09.2019 17:10 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann beim ersten Spatenstich für KiTa-Neubau

Jetzt geht es los! Der erste Spatenstich für die Kindertagesstätte der katholischen Kirchengemeinde St. Marien markiert den Baubeginn im neuen Stadtteil Fliegerhorst. Den symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten gab Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am vergangenen Sonnabend gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising und Pfarrer Jan Kröger.

Nach sorgfältiger Planung, an denen die Stadtverwaltung auch die Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligte, entstehen nun die ersten Wohnhäuser und eine dreizügige KiTa. Schon im kommenden Jahr ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner auf den Fliegerhorst und werden das Gebiet neu beleben. „Der Stadt ist es gelungen, auf dem Fliegerhorst weiteren bezahlbaren Wohnraum für Oldenburg zu schaffen. Außerdem sorgt die von uns geplante Infrastruktur für einen rundum lebenswerten Stadtteil“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Insgesamt entsteht auf dem ersten, 2,4 Hektar großen Bauabschnitt am Mittelweg (N-777 D) in den kommenden Monaten Wohnraum für circa 250 Menschen. Alle Grundstücke wurden bereits an Privatpersonen und Investoren vergeben. Dabei achtete die Stadt darauf, dass sich das neue Quartier baulich in den benachbarten Stadtteil Dietrichsfeld einfügt und mit ihm beispielsweise über mehrere Fuß- und Radwege verbunden ist. Sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser garantieren eine ausgewogene Durchmischung. Bei den Mehrfamilienhäusern sind mindestens 60 Prozent der Wohnungen für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Die Vergaberichtlinien für Grundstücke gaben zudem Familien mit Kindern, auch solchen mit geringerem Einkommen, eine Chance auf den Erwerb von Wohneigentum.

Ein besonderes Augenmerk legt die Stadtverwaltung auf die Infrastruktur des neuen Stadtteils. So sind bereits zwei weitere Kindertagesstätten und eine Grundschule auf dem Fliegerhorstgelände fest vorgesehen. Auch Freizeit und Naherholung kommen nicht zu kurz. Die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke ist fast abgeschlossen. Entlang ihres Ufers entsteht der Bäke-Park. Weitere Grünflächen und ein Spielplatz für den Stadtteil folgen.

Zukünftig soll der Fliegerhorst das Zuhause von über 3000 Menschen sowie Standort zahlreicher Gewerbebetriebe sein. 202o beginnen die Bauarbeiten im Smart City Quartier (N-777 F). Das größte Baufeld (N-777 E) liegt nördlich des Brookwegs und westlich der Alexanderstraße. Seine Bebauung beginnt ebenfalls 2020 und erfolgt über die kommenden Jahre schrittweise.

Die Baufahrzeuge gelangen zu dem ersten Bauabschnitt des neuen Stadtteils über die Alte Wache an der Alexanderstraße. Die Zufahrt wird in wenigen Tagen von der Stadt freigegeben. In den Kaufverträgen für die Baugrundstücke ist festgelegt, dass der Baustellenverkehr nicht über den Mittelweg erfolgen darf.
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Erste Fördergelder zur Entwicklung des Fliegerhorstes

05.09.2019 22:53 Uhr

Minister Lies überbringt Oberbürgermeister Krogmann Förderbescheide

Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einer kräftigen Finanzspritze an der Entwicklung des Fliegerhorstes in Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute von Niedersachsens Bauminister Olaf Lies Förderbescheide über insgesamt 4,66 Millionen Euro zur Städtebauförderung in Empfang genommen. Zwei Millionen Euro davon sind zur Entwicklung des neuen Stadtteils Fliegerhorst bestimmt.

„Wir stehen vor der spannenden Aufgabe, ein ehemaliges Militärgelände möglichst zügig in einen lebenswerten und attraktiven Stadtteil umzuwandeln. Die Fördergelder unterstützen die Stadt dabei. So können wir die hohen Kosten, die beispielsweise für die Sanierung von Gebäuden oder für die Neugestaltung des öffentlichen Raums anfallen, stemmen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Geplant sind zum Beispiel ein gutes Netz aus Rad- und Fußwegen sowie einladende Grünanlagen und öffentliche Plätze. Die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke ist bereits fast abgeschlossen und entlang ihres Ufers wird zukünftig der Bäke-Park verlaufen. Weitere großzügige Grünflächen mit vielfältigen Freizeit- und Spielmöglichkeiten sollen in den kommenden Jahren folgen.

„Ziel der Stadtverwaltung ist es zudem, die für den Fliegerhorst Charakter gebenden Gebäude zu erhalten“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Geprüft wird unter anderem die Sanierung des Offizierskasinos aus den 1930er Jahren, des Towers sowie einiger Hallen. Im Rahmen der Kampfmittelsondierung, deren Kosten nicht förderfähig sind, mussten auf dem Fliegerhorst Bauten abgerissen werden.

„Wir wollen, dass die Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen und dass die Städte und Gemeinden lebenswert und lebendig bleiben. Ich freue mich sehr, dass Oldenburg im Jahr 2018 mit seinem ehemaligen Fliegerhorst in die Städtebauförderung aufgenommen wurde“, betont Bauminister Olaf Lies. Bei dem Bund-Länder-Förderprogramm „Stadtumbau West“ übernehmen Land und Bund zwei Drittel der Kosten, ein Drittel muss die Stadt Oldenburg selbst aufbringen. Die Förderung läuft bis 2027. Für das Jahr 2020 hat Oldenburg für den Fliegerhorst Fördergelder in Höhe von vier Millionen Euro angemeldet. Ob und in welcher Höhe Mittel bewilligt werden, entscheidet das Land Niedersachsen jährlich neu.

Die Sanierungsgebiete Untere Nadorster Straße und Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp wurden bereits 2017 als Sanierungsgebiete in Programme zur Städtebauförderung aufgenommen. Die hier bewilligten Fördermittel sollen unter anderem in die Umgestaltung der Nadorster Straße und in den Ausbau der Straße Hartenkamp fließen. Auch für die Modernisierungen von Gebäuden in den beiden Quartieren werden Gelder aus den Fördertöpfen vorgehalten.
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66-jähriger Pedelecfahrer schwer verletzt

20.07.2019 23:55 Uhr
Bei einem Unfall an der Einmündung Alexanderstraße/Alexandersfeld ist am Donnerstagnachmittag ein 66-jähriger Oldenburger schwer verletzt worden.

Der Mann war um 14.55 Uhr mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Alexanderstraße in Richtung Metjendorf unterwegs. Zeitgleich befuhr der 46-jährige Fahrer eines VW Touran die Straße Alexandersfeld und beabsichtigte, nach rechts in die Alexanderstraße einzubiegen. Der Autofahrer missachtete nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt des Pedelecfahrers, so dass es zum Zusammenstoß kam. Der 66-Jährige stürzte und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfalldienst der Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-4115.
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Großes Interesse an Radtouren über den Fliegerhorst

24.06.2019 22:37 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann von der Resonanz begeistert

Die Radtouren über den Fliegerhorst haben mittlerweile eine lange Tradition und sind immer noch sehr stark nachgefragt. Damit die Oldenburgerinnen und Oldenburger vor Ort sehen können, wie sich der neue Stadtteil entwickelt, bietet die Stadt auch in diesem Jahr wieder Fahrradtouren über das Gelände an. Allein während der ersten beiden Touren am vergangenen Donnerstag und Samstag erkundeten rund 160 Personen den Fliegerhorst.

Am Samstag, 22. Juni, nahm Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an der Radtour teil. „Unsere Stadt gewinnt auf dem Fliegerhorst einen neuen lebenswerten Stadtteil. Zukünftig bietet er rund 3.000 Menschen Raum zum Wohnen und Arbeiten, Kindertagesstätten, eine Schule sowie Platz für Freizeit und Naherholung. Bei der Planung haben wir die Oldenburgerinnen und Oldenburger von Anfang an eingebunden. Diese Tradition setzen wir mit den Fahrradtouren fort“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Während der circa 90-minütigen Touren informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt an verschiedenen Stationen über die aktuellen Entwicklungsschritte und beantworteten ausführlich die Fragen der Teilnehmenden. Eine Station ist der Bauabschnitt am Mittelweg. Hier beginnt voraussichtlich im September 2019 der Bau der ersten Wohnhäuser und einer Kindertagesstätte. An vielen Stellen auf dem Gelände entsteht zudem die Infrastruktur für den neuen Stadtteil: Straßen werden gebaut und Rohre für Frisch- und Abwasser sowie für die Energieversorgung verlegt. Das Flussbett der Ofenerdieker Bäke wurde bereits teilweise renaturiert. Entlang der Bäke entsteht eine Parkanlage zur Naherholung.

Ein weiteres Thema der Fahrradtouren ist die aufwendige Kampfmittelbeseitigung. Bevor Baumaßnahmen beginnen können, muss jeder Bauabschnitt auf Bomben und Munitionsreste hin sondiert werden. Die Suche danach erfordert auch den Abriss von Gebäuden und die Rodung von Bäumen, da sich im Erdreich darunter Kampfmittel befinden könnten. Die Notwendigkeit für die Maßnahmen zeigt sich in den bisherigen Funden. So wurden nicht nur mehrere Zentner schwere Bomben auf dem Gelände gefunden, sondern auch zahlreiche weitere Waffen und Munition.

2014 erwarb die Stadt Oldenburg eine rund 110 Hektar große Fläche auf dem ehemaligen Militärflughafen vom Bund, um dort einen neuen Stadtteil zu bauen. Seither hat sich auf dem Areal viel verändert. Inzwischen befindet sich dort eine Großbaustelle, auf der viele Prozesse ineinandergreifen.
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Wichtiger Schritt für „Energetisches Nachbarschaftsquartier“

29.05.2019 21:42 Uhr

OB Krogmann: Klimafreundliches und innovatives Wohnen auf dem Fliegerhorst

Der Rat der Stadt Oldenburg hat am 27. Mai 2019 einstimmig den Bebauungsplan N-777 F als Satzung beschlossen. Nach den Bebauungsplänen N-777 D und N-777 E ist es der dritte Teilbereich auf dem Fliegerhorst, dessen Bebauung geregelt wurde. Auf 16 Hektar entstehen dort eine Schule, ein Gewerbegebiet sowie ein klimafreundliches und innovatives Wohnquartier. Das Wohnquartier, das im Rahmen des Projektes „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ entwickelt wird, bietet auf vier Hektar für circa 300 Menschen Wohnraum.

„Ziel ist es, in diesem Quartier Energie möglichst lokal und klimafreundlich zu produzieren und effizient zu nutzen. Wir leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz und zeigen, wie alltagstauglich erneuerbare Energien sind“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Ein Teil der Dachflächen muss für Aufbauten wie Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen vorgehalten werden. Gebäudefassaden dürfen explizit für die Energiegewinnung genutzt werden. Zudem lässt der Bebauungsplan beim Bau der Gebäude einen großen Gestaltungsspielraum, damit sie beispielsweise zur Produktion von Solarenergie optimal nach der Sonne ausgerichtet werden können.

Um die Luftqualität, das Mikroklima und den Regenwasserabfluss in dem Wohnquartier zu verbessern, schreibt der Bebauungsplan eine Begrünung von den Dachflächen vor, die nicht der Energiegewinnung dienen. Fassadenbegrünung ist ausdrücklich zulässig. Die vorhandenen Waldflächen im Geltungsbereich des Bebauungsplanes und in den angrenzenden Gebieten dienen zusätzlich als Kalt- und Frischluftlieferanten.

Auch bei der Verkehrsplanung wird der Klimaschutz berücksichtigt. Um ein autoarmes Quartier zu realisieren, sieht der Bebauungsplan niedrige Stellplatzschlüssel vor. Während im Stadtgebiet von Oldenburg durchschnittlich 1,25 Stellplätze pro Wohneinheit vorgeschrieben sind, müssen im klimafreundlichen Quartier für Ein- und Mehrfamilienhäuser nur je 0,6 Parkplätze geschaffen werden. Bei besonderen Wohnformen wie beispielsweise Bau- und Wohngemeinschaften oder studentischem Wohnen sind sogar nur 0,3 Stellplätze pro Wohneinheit erforderlich. Auch dürfen Autos nur in wenigen Ausnahmen direkt im Wohnquartier parken. Stattdessen entsteht Parkraum in einer angrenzenden Quartiersgarage. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner nicht auf das Auto angewiesen sind, gibt es eine Busanbindung und eine Haltestelle direkt im Quartier. Ein attraktives Wegenetz für Fußgänger und Fahrradfahrer ist ebenfalls in Planung.

Der Bebauungsplan ist mit seiner Bekanntmachung im Amtsblatt rechtskräftig. Zuvor muss noch die dazugehörige Änderung des Flächennutzungsplanes vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems genehmigt werden.
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Auf dem Fahrrad das Fliegerhorst-Gelände erkunden

25.05.2019 20:46 Uhr

Stadtverwaltung bietet jeweils zwei Termine im Juni und August an

Die Stadt Oldenburg bietet wieder Fahrradtouren über das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes an. Die geführten Touren starten an folgenden Terminen: donnerstags, 20. Juni und 15. August, jeweils um 17.30 Uhr, sowie samstags, 22. Juni und 24. August, jeweils um 10 Uhr. Bei der Tour am Samstag, 22. Juni, ist auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit von der Partie.

Die Touren, bei denen die Fortschritte bei der Entwicklung des früheren Militärareals erkundet werden können, dauern etwa 75 bis 90 Minuten. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf jeweils 80 Personen begrenzt. Zum Treffpunkt gelangt man über die Hauptzufahrt von der Alexanderstraße aus. Der Start erfolgt vor Gebäude Nummer 40 (bei den gelben Containern, Alexanderstraße 461). Pro Fahrradtour steht für maximal drei Personen, die in der Mobilität eingeschränkt sind und gefahren werden müssen, ein Fahrzeug bereit. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, wird gebeten, dies bei der Anmeldung anzugeben.

Anmeldungen für die Fahrradtouren werden im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-4444 entgegengenommen. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
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Ideenwettbewerb: Ein Wohnquartier sucht seinen Namen

16.05.2019 13:07 Uhr
Die Stadt Oldenburg und die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG suchen einen passenden und klangvollen Namen für ein neues Wohnquartier mit circa 100 Wohneinheiten auf dem Fliegerhorst. Oldenburgerinnen und Oldenburger können sich mit ihren Ideen an der Namensfindung beteiligen. Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen wird unter allen Einsendungen ein kulinarischer Stadtrundgang für zwei Personen verlost.

Die Bezeichnung soll den zukunftsweisenden Charakter des Quartiers widerspiegeln. Denn hier, auf einem Teilbereich des neuen Stadtteils Fliegerhorst, werden innovative Wege der Stadtentwicklung gegangen. Drei Eigenschaften stehen dabei im Fokus: erfinderisch, gemeinschaftlich und nachhaltig.

Erfinderisch
Technische Innovationen, beispielsweise aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Abfallentsorgung oder Lieferdienste, sollen im Quartier ausprobiert werden. Die Angebote orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner.

Gemeinschaftlich
Im Quartier ist Wohnraum für eine vielfältige Nachbarschaft geplant, in der sich möglichst alle Alters- und Einkommensgruppen sowie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen wohlfühlen.

Nachhaltig
Lebenswerte Städte müssen nachhaltig ausgerichtet sein – insbesondere in den Bereichen Mobilität und Energieversorgung. Eine entsprechende Infrastruktur soll daher in dem neuen Quartier entstehen.

Den Anfang der Quartiersentwicklung macht das Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“. 21 Projektpartner, darunter die Stadt Oldenburg und die GSG OLDENBURG, haben sich darin zusammengeschlossen. Ziel ist es, die zukünftigen Quartiersbewohnerinnen und -bewohner mit lokalen und klimafreundlichen Energien zu versorgen. Mit einem digitalisierten Energiehandel unter Nachbarn soll die Energie möglichst effizient genutzt werden.
 Nun gilt es, einen passenden Namen für das Quartier zu finden. Der sollte:
 · für den besonderen Charakter des Wohnquartiers stehen,
 · nicht zu lang sein und
 · einfach auszusprechen und zu schreiben sein
 
Vorschläge können bis Freitag, 14. Juni 2019, an die Stadtverwaltung oder die GSG OLDENBURG geschickt werden. Per E-Mail an digitalisierung@stadt-oldenburg.de oder quartiersname@gsg-oldenburg.de. Per Post mit dem Betreff „Quartiersname“ an die Stadt Oldenburg, Markt 1, 26122 Oldenburg beziehungsweise die GSG OLDENBURG, Straßburger Straße 8, 26123 Oldenburg. Die Vorschläge sollten kurz erläutern, woher sich der Name ableitet.

Eine Jury wählt dann den Quartiersnamen aus. Jurymitglieder sind Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stefan Könner (Geschäftsführer GSG OLDENBURG) sowie Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff von der Forschungseinrichtung OFFIS e. V., stellvertretend für die Projektpartner des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“.
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Singen mit vollem Körpereinsatz

07.04.2019 23:52 Uhr
von Carsten Lienemann

„Welcome Everybody“ sangen die Schülerinnen und Schüler zur Begrüßung des Publikums. Mit dem Schullied ging es auf deutsch weiter, und spätestens beim dritten Lied, „Bruder Jakob“ in vielen verschiedenen Sprachen und als vierstimmiger Kanon gesungen, war klar: Das hier ist eine ganz besondere Veranstaltung auf hoher künstlerischer Ebene. 

Unmittelbar vor den Osterferien, am 4. und 5. April, präsentierte die Grundschule Alexandersfeld ihr Liederfest. Alle Schülerinnen und Schüler wirkten bei der bunten Mischung aus alten und neuen, mal fröhlichen, mal melancholischen Liedern mit.

Das „Mitwirken“ beschränkte sich dabei keineswegs auf das Singen. Die Kinder spielten Trommeln, Cajons, Metallophone, aber auch Klavier, Gitarre und sogar Trompete. Und passend zum Aufführungsort Sporthalle kam auch die Bewegung kam auch nicht zu kurz. Die Kinder begleiteten viele Lieder mit beschreibenden Gebärden, und auch die dirigierenden Lehrerinnen arbeiteten mit vollem Körpereinsatz.

Nicht nur auf der Bühne dabei war auch ein Gruppe Studierender der Uni Oldenburg, genauer gesagt Teilnehmende eines Seminars zum Thema Songs/Lieder und Stimmbildung in der Grundschule unter der Leitung von Christiane Abt. Sie haben seit November 2018 mit den Schülerinnen und Schülern die Lieder einstudiert und das Programm erarbeitet. „Für uns ist das eine wunderbare Möglichkeit, schon während des Studiums praktisch zu arbeiten“, sagen sie.

Aber auch die Schule profitiert davon. „Wir haben so ein Liederfest jetzt zum zweiten Mal gemacht, und wir hoffen, dass wir alle vier Jahre eins veranstalten können, dann kann jedes Kind einmal in ihrer Grundschulzeit daran teilnehmen“, erklärt Lehrerin Sabine Preuß.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde das Publikum mit „Goodbye Everybody“ verabschiedet, nach der gleichen Melodie wie das Begrüßungslied. Und für die Kinder begannen die Osterferien.
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Zehn-Kilo-Bombe erfolgreich gesprengt

31.03.2019 20:52 Uhr

Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Fliegerhorst im Einsatz

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen haben am Freitagmorgen eine Zehn-Kilo-Bombe auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes kontrolliert gesprengt. „Es ist alles problemlos verlaufen“, berichtete Sprengmeister Michael Crölle.

Die aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Bombe deutscher Herkunft war am Donnerstagnachmittag bei Bodensondierungsarbeiten gefunden worden. Im Gegensatz zum Einsatz im Januar dieses Jahres, als eine fünf Zentner schwere, amerikanische Fliegerbombe entschärft werden musste, war diesmal keine Evakuierung von Anwohnerinnen und Anwohnern erforderlich. Der Sicherheitsradius von 300 Metern beschränkte sich ausschließlich auf das Fliegerhorstgelände, das am Freitagmorgen ab 8 Uhr abgesperrt war. Um 9.35 Uhr erfolgte die mit einem dumpfen Knall vernehmbare Sprengung, um 10 Uhr konnte das Gelände wieder freigegeben werden.
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Wichtige Weichenstellungen für Entwicklung des Fliegerhorstgeländes

20.12.2018 19:43 Uhr

OB Krogmann: Bemerkenswerter Tag der Stadtgeschichte

Die planerischen Voraussetzungen für eine Bebauung des Fliegerhorstgeländes sind einen großen Schritt vorangekommen. In der jüngsten Ratssitzung sind eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst worden, die als wichtige Etappenziele zur Entwicklung auf dem 100 Hektar großen Gelände gelten können. „Jetzt können wir in die Phase des Vermarktens und Bauens kommen und vor allem bezahlbare Wohnungen schaffen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das Jahr 2019 wird auf dem Fliegerhorst große Fortschritte bringen und dafür sorgen auf dem Oldenburger Wohnungsmarkt neue Angebote von bezahlbarem Wohnraum zu schaffen“, so Krogmann weiter.

Der neue Stadtteil kann nunmehr Gestalt annehmen, insgesamt werden auf dem Gelände etwa 1.000 Wohneinheiten entstehen.

Am Mittelweg hat bereits die Vermarktung begonnen, hier sollen 84 Wohneinheiten entstehen. 12 Einfamilienhaus-, 8 Doppelhaus-, 14 Reihenhaus- und 8 Mehrfamilienhausgrundstücke werden von der Stadt vermarktet. Die Einfamilienhaus- und Doppelhaus- sowie einige Reihenhausgrundstücke sind direkt für die Oldenburgerinnen und Oldenburger (Endnutzer) bestimmt, der Rest der Reihenhaus- und die Mehrfamilienhausgrundstücke werden an Investoren veräußert.

Der größte Teil der Wohnungen entsteht auf den Flächen westlich der Alexanderstraße und nördlich des Brookwegs (N-777 E). Mit der Erschließung kann 2019 begonnen werden. Dieses Gebiet ist mit 28 Hektar der größte auf dem Fliegerhorst zu erschließende Bereich. Hier werden Wohngebäude, Grünflächen, Gemeinbedarfseinrichtungen sowie Dienstleistungs- und Gewerberäume entstehen. Die Erschließung wird über drei Bauabschnitte in einem Zeitraum von drei Jahren erfolgen.

Weitere Wohneinheiten werden auf dem Gebiet der „Smart City“ (N-777 F) entstehen. 2019 erfolgt dort die Kampfmittelsondierung. Baubeginn ist voraussichtlich 2020. Auf diesem vier Hektar großen Teilgebiet entsteht ein smartes und klimafreundliches Wohnquartier. Die Entwicklung des Quartiers basiert maßgeblich auf zwei, der mit den Bürgerinnen und Bürgern während des Beteiligungsverfahrens erarbeiteten, Leitsätzen: „Resilienz und Nachhaltigkeit“ sowie „Experimentelle Räume“. Hier werden etwa 110 Wohneinheiten entstehen.
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Vorbereitungen für Smart City Quartier auf dem Fliegerhorst beginnen

20.12.2018 19:21 Uhr

Weitere Baumfällungen erforderlich

Das innovativste Viertel auf dem Fliegerhorstgelände, das Energetische Nachbarschaftsquartier, nimmt weiter Form an. Damit der nächste Bauabschnitt (N-777 F) aber überhaupt erschlossen werden kann, beginnen dort jetzt zunächst einmal Baumfällarbeiten.

Die Planungen der Stadt hatten zunächst vorgesehen, den Baumbestand auf dem neuen Stadtteil Fliegerhorst weitgehend zu erhalten. Im Verlauf der bereits erfolgten Kampfmittelsondierung ergab sich jedoch, dass großflächige Rodungen notwendig sind. Nur so können Munitionsreste auf dem ehemaligen Militärgelände zuverlässig entfernt, und damit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden. Die Kampfmittel stammen aus Bombardierungen des Geländes und Hinterlassenschaften aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie aus der anschließenden Nutzung des Militärflughafens durch die Alliierten.

Ein Großteil des Baumbestandes und der Sträucher auf dem Fliegerhorst sind nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewachsen. Im Bereich der Wurzeln können sich daher Munitionsreste befinden. Um die Bäume zu erhalten, dürfen die Wurzeln bei der Kampfmittelsuche nicht beschädigt werden. Im Boden des Fliegerhorsts befinden sich allerdings neben Munitionsresten auch Gegenstände wie Bauschutt und sonstige metallhaltige Gegenstände, die in der Nachkriegszeit dort vergraben wurden. Sie verursachen Störfelder und verhindern so eine verlässliche magnetische Kampfmittelsondierung von der Oberfläche aus am Wurzelwerk und im Umfeld der Bäume.

Um alle Kampfmittel verlässlich beseitigen zu können, muss daher der gesamte Boden metertief ausgehoben und durchgesiebt werden. Dies ist ohne eine Schädigung der Bäume nicht möglich. Ihre Rodung ist daher im Vorfeld der Sondierungsarbeiten notwendig. Neu- und Ersatzpflanzungen sind jedoch fester Bestandteil der Entwicklung des Geländes. Zum ökologischen Konzept gehört zudem die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke, damit wurde bereits begonnen.
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Vermarktung der Baugrundstücke auf dem Fliegerhorst beginnt

29.11.2018 20:56 Uhr

Mehr als 80 Wohneinheiten im Angebot

Am kommenden Montag, 3. Dezember, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke des 1. Bauabschnittes auf dem Fliegerhorst. Insgesamt werden auf dem Fliegerhorst bis zu 950 Wohneinheiten entstehen, davon etwa 84 im ersten Bauabschnitt. Bewerbungen für Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 11. Januar 2019, 12 Uhr möglich. Für die Reihen- und Mehrfamilienhausgrundstücke gilt eine verlängerte Frist bis Freitag, 1. Februar 2019, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/baugebiet-fliegerhorst eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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Fliegerhorst in die Städtebauförderung aufgenommen

26.08.2018 19:22 Uhr

Land gibt Programme und geförderte Vorhaben bekannt

Die Stadt Oldenburg profitiert auch im Jahr 2018 von den Fortschreibungen der Städtebauförderung in Niedersachsen. Erstmals gefördert werden dabei auch Maßnahmen auf dem Fliegerhorst. Allein dafür werden drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit der grundsätzlichen Aufnahme des Fliegerhorstes in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ ist die Stadt zuversichtlich, auch dieses Quartier durch die Verbesserung des wohnungsnahen und städtebaulichen Umfeldes insgesamt aufzuwerten.

Neben den Mitteln für die weitere Sanierung der beiden Sanierungsgebiete des Programmes „Soziale Stadt“ Kreyenbrück-Nord (666.666 Euro) und Käthe-Kollwitz Straße/Hoffkamp (386.000 Euro) sind auch die Mittel für das Sanierungsgebiet Untere Nadorster Straße in der Programm-komponente „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bewilligt worden (200.000 Euro).

Nähere Informationen zu den Zielen der fortgeschriebenen Programme und des neu aufgenommen Programmgebietes sind im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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