Mai 2022
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Veranstaltungen am 30. Mai 2022

Ausstellung
Architekturfotografie im Stadtplanungsamt
Industriestraße 1c

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Ab dem 1. Februar 2022 kommen Architektur- und Fotobegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Denn das Stadtplanungsamt zeigt für ein halbes Jahr ausdrucksstarke Aufnahmen der „Diffus Fotofreunde Oldenburg“ von Gebäuden in Oldenburg, Bremen, Hamburg und anderen Orten. Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Stadtplanungsamtes unter den derzeitig geltenden Corona-bedingten Auflagen (Abstand, 3G und FFP2-Maske) besucht werden.
Ausstellung
Planet or Plastic?
GleisPark, Hauptbahnhof

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Die Abhängigkeit von Plastik hat sich zu einem weltweiten Problem entwickelt. Die National Geographic-Ausstellung „Planet or Plastic?“ will auf die globale Plastikmüllkrise aufmerksam machen und Lösungen aufzeigen. Vom 30. April bis zum 28. August wird sie erstmals von einem Museum in Deutschland präsentiert. Gemeinsam mit den Agenturen Mediavanti und Expona zeigt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg die Ausstellung in einer ehemaligen Gleishalle neben dem Oldenburger Hauptbahnhof.

Die Ausstellung „Planet or Plastic?“ baut auf der mehrjährigen globalen Initiative von National Geographic auf, die Menge an Einwegplastik zu reduzieren, die in die Ozeane gelangt. Sie erzählt die Geschichte von Kunststoff seit seiner Erfindung vor etwas mehr als einem Jahrhundert bis zu seinem heutigen Massenkonsum. Dieses künstliche Material hat die Medizin revolutioniert und die Raumfahrt erleichtert – es verlängert auch die Haltbarkeit frischer Lebensmittel, ermöglicht die Lieferung von sauberem Trinkwasser an diejenigen, die es nicht haben, und rettet in Airbags oder Helmen Leben. Doch trotz seines Nutzens und seiner Bequemlichkeit wird eine exorbitante Menge an Plastikprodukten unsachgemäß entsorgt, wobei etwa 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll nicht recycelt werden.
Ausstellung
Leben in Alexandersfeld
Staustraße 16 (ehem. Photo Dose)

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Stadtmuseum Oldenburg zeigt partizipatives Ausstellungsformat in der Staustraße 16.

Was macht das Leben in Oldenburg aus? Die vielfältigen Antworten auf diese Frage will das Stadtmuseum Oldenburg während seiner Schließzeit in mehreren Stadtteilprojekten herausfinden. Den Anfang macht der Stadtteil Alexandersfeld. Im Projektraum_3, der vom 7. Mai bis 14. Juni im ehemaligen Photo Dose in der Staustraße 16 zu sehen ist, zeigt das Museum eine Ausstellung über den Stadtteil – basierend auf den Geschichten, Fotos und Gegenständen der Alexandersfelderinnen und Alexandersfelder. 
Ausstellung
Unvollendet – Die Faszination unfertiger Kunstwerke
Prinzenpalais, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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Die Kabinettschau „Unvollendet“ spürt der Faszination (vermeintlich) unfertiger Kunstwerke nach.

Bis zum 18. September 2022 versammelt die Präsentation rund 30 Beispiele für unvollendete Arbeiten aus den Sammlungen des Landesmuseums – von Malerei über Grafik bis hin zu Kulturgeschichte. Im Zentrum der Schau stehen die Fragen: Wann gilt ein Kunstwerk eigentlich als fertig und ist die Vollendung tatsächlich immer der Idealzustand?

Zu sehen sind unter anderem begonnene Landschaften der Künstler Georg Bernhard Müller vom Siel, Ernst Wilhelm Dietrich Willers und Alfred Mahlau.
Ausstellung
Singen in der Region
Landesbibliothek, Pferdemarkt

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Von Liederhandschriften über Ortshymnen bis zu Kohlfahrtliedern

Vom 19. Mai bis 16. Juli 2022 präsentiert die Landesbibliothek Oldenburg die Ausstellung „Singen in der Region“. Was wurde und wird im Oldenburger Land beispielsweise in Vereinen, bei Familienfesten oder bei Kohlfahrten gesungen? Die Schau dokumentiert erstmals umfassend Melodien und Liedtexte vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die in der Region bekannt waren und gesungen wurden. Die Eröffnung findet am 19. Mai um 19 Uhr in der Landesbibliothek statt.

Singen ist seit jeher Teil des menschlichen Lebens. Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter begleiten Lieder die Menschen, sind wichtig für das eigene Ich und die Gemeinschaft mit anderen. Lieder singt man für sich selbst oder mit anderen in der Schule, in Vereinen, in Gottesdiensten, bei Festen; oder man hört sich Lieder an bei Konzerten, in Medien aller Art.

Von der Vielfalt des Singens behandelt die Ausstellung „Singen in der Region“ einen besonderen Ausschnitt: Schwerpunkt ist das nicht-professionelle weltliche Singen früher und heute in der Region Oldenburg, in den Städten Oldenburg, Wilhelmshaven, Delmenhorst sowie in den Landkreisen Friesland, Wesermarsch, Ammerland, Oldenburg-Land, Cloppenburg und Vechta.
Ausstellung
Retrospektive zu Wolfgang Heimbach
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Augusteum

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Der gehörlose Künstler Wolfgang Heimbach (ca. 1613–1679) zählt zu den bedeutendsten norddeutschen Malern des 17. Jahrhunderts. Zu seinen Auftraggebern zählten bremische Kaufleute, die Medici, Fürst Piccolomini oder Papst Innozenz X. Trotz seiner bemerkenswerten künstlerischen Laufbahn ist wenig über das Leben Heimbachs dokumentiert und sein Werk geriet in Vergessenheit.

Vom 21. Mai bis zum 28. August 2022 präsentiert das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg die weltweit erste Retrospektive zu dem Barockmaler. „Wolfgang Heimbach – Ungehört“ entdeckt den Künstler wieder und erzählt von seiner besonderen Wahrnehmung der Welt.

Die Ausstellung reflektiert das Thema der körperlichen Beeinträchtigung im soziokulturellen Kontext des 17. Jahrhunderts und untersucht, wie die Gehörlosigkeit Heimbachs künstlerisches Schaffen prägte. Zur damaligen Zeit waren die Erwerbsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung gering. Die gesellschaftliche Ausgrenzung führte nicht selten zu einem Leben in Armut, mangel­haftem Zugang zu Bildung oder zum frühen Tod der Betroffenen.

Heimbachs künstlerischer Erfolg ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Überwindung körperlicher Schwächen und gesellschaftlich auferlegter Stigmata.

Die Gehörlosigkeit wirkte sich auf Heimbachs künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema des Andersseins aus: Während Kranke oder Menschen mit einer Behinderung zur Belustigung und mit einem gewissen Grad an Voyeurismus und Abscheu abgebildet wurden, wählte Heimbach in seinen Bildern eine empathische Darstellung des Andersseins. Seine Bildauffassungen zeigen Heimbachs Innovationspotenzial und seine Wahrnehmung von gesellschaftlichen Strukturen, die er in den Werken verarbeitet.