22.11.2022, 18:21 Uhr
Flächenverkauf unterstützt Handwerksunternehmen
Neuer Standort für Thomas Schoon Haustechnik und Ender & Panneitz Heizung-Sanitär
Im März 2022 stimmte der Rat der Stadt Oldenburg dem Flächenverkauf und damit dem Ansiedlungsvorhaben zu, daraufhin folgte im Juli die Unterzeichnung des Grundstückskaufvertrages – und inzwischen wurde der Bauantrag eingereicht: Die Thomas Schoon Haustechnik GmbH zieht zusammen mit der Ender & Panneitz Heizung-Sanitär GmbH in das Gewerbegebiet Tweelbäke. Auf einer 5.745 Quadratmeter großen Gewerbefläche am Kreisverkehr der Gerhard-Stalling-Straße in Richtung der Straße Am Bahndamm soll in den nächsten zwei Jahren die neue Betriebsstätte der beiden von Thomas Schoon geführten Unternehmen entstehen.

„Durch die zielgerichtete Unterstützung des Vorhabens bieten sich neue und langfristige Entwicklungschancen für die beiden Handwerksunternehmen“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der Oldenburger Wirtschaftsförderung, über die Synergien eines gemeinsamen Betriebsareals.

Gründe für den Neubau und die damit einhergehenden Veränderungen sind neben der im Jahr 2021 durch Thomas Schoon vollzogenen Übernahme der Ender & Panneitz Heizung-Sanitär GmbH auch das stetige personelle Wachstum und die vollständig ausgereizten Kapazitäten an den beiden heutigen Standorten.

„Für die gut 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Unternehmen und eine Anzahl von allein rund 45 Fahrzeugen werden ein zwei- bis dreigeschossiges Bürogebäude sowie Hallenflächen für Lager und Werkstätten nach den neuesten Energieeffizienz-Standards errichtet. So bieten sich für die Zukunft optimale Rahmenbedingungen“, fasst Geschäftsführer Thomas Schoon die Vorzüge des geplanten Neubauvorhabens zusammen. Der Installations- und Heizungsbaumeister hatte sich im Jahr 2008 mit seiner ersten Firma selbständig gemacht.

Für die Energieversorgung der Gebäudenutzfläche von voraussichtlich 1.200 Quadratmetern sind Photovoltaikanlagen inklusive Stromspeicher und eine Luftwärmepumpe mit Pufferspeicher vorgesehen. Weitere ökologische Gesichtspunkte umfassen eine Dachbegrünung, E-Ladesäulen im Außenbereich und Blühwiesen auf nicht versiegelten Flächen.

Die mit dem Flächenverkauf und der Fertigstellung des Gewerbeobjektes einhergehende Stärkung des Wirtschaftsstandortes betont Kersten Mittwollen, Fachdienstleiter Unternehmensservice: „Neben einer nachhaltigen Wertschöpfung verbleiben mit den beiden Handwerksbetrieben auch eine Vielzahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Oldenburg.“