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Gesamtzahl der registrierten Straftaten zurückgegangen

09.03.2019, 20:23 Uhr

Neuer Tiefstand für die letzten 30 Jahre

17.779 Straftaten registrierte die Inspektion während des vergangenen Jahres, die Zahl hat sich damit um 622 Straftaten gegenüber 2018 verringert. Bei gut 10.000 aufgeklärten Taten ergibt sich eine Aufklärungsquote von 59,9 Prozent. Hier ist damit eine Zunahme um 2,29 Prozent erreicht worden. Die Wahrscheinlichkeit, im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Opfer einer Straftat zu werden, ist weiter gesunken: die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) beträgt für das Jahr 2018 6.121 Fälle (259 weniger als 2017).

Die Gesamtzahl der im Stadtgebiet begangenen Straftaten beträgt 12.997 und stellt damit auch in diesem Bereich einen neuen Tiefstand dar. Die Quote der aufgeklärten Straftaten stieg auf 58,51 Prozent. Mit einer Häufigkeitszahl von 7.779 liegt die Stadt Oldenburg damit erneut im Mittelfeld der kreisfreien Städte in Niedersachsen.

Besonders herausragend ist der weitere Rückgang der Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs: hier konnte gegenüber 2017 ein Rückgang um weitere 39,61 Prozent erreicht werden. Die Anzahl der Versuchstaten stieg auf 49,39 Prozent. Die Fälle von Schwerem Diebstahl aus Kraftfahrzeugen gingen um 46,37 Prozent zurück, wobei die Aufklärungsquote in diesem Bereich um annähernd 20 Prozent gesteigert werden konnte.

Einen Negativtrend registrierte die Inspektion bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: hier stiegen die Fallzahlen um 12,08 Prozent auf 167 Taten. Auch der Anteil der Taten, bei denen eine Stichwaffe mitgeführt wurde, stieg leicht von 0,57 Prozent im Jahr 2017 auf 0,62 Prozent an. 
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