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„Wie geht eigentlich Gesundheit?“

13.04.2018, 20:57 Uhr

Schülerinnen und Schüler zeigen Ergebnisse aus dem Projekt „Color Your Life“

Kreatives Gesundheitsprojekt in Oldenburger Schulen drei Oldenburger Schulen richteten in den vergangenen Monaten „Filmstudios“ ein. Mitschüler konnten die begeisterten Jugendlichen bei Ihren Dreharbeiten beobachten. Die Schülerinnen und Schüler der BBS Haarentor, des Neuen Gymnasiums und der IGS Flötenteich freuten sich über die kreative Abwechslung. Der Kurzfilmworkshop „Color Your Life“ wurde bereits zum zweiten Mal an Oldenburger Schulen zum Thema Prävention, Gesundheit und Älterwerden durchgeführt. Initiiert urde das Projekt von der hkk Krankenkasse, dem Stadtsportbund Oldenburg e. V. und den Filmemachern und Medienpädagogen vomhoerensehen. Impulse zum Thema Prävention und Gesundheit gab es von der Sportwissenschaftlerin Dr. Kirstin Buhl.

Jeweils eine Woche setzten sich die Schülerinnen und Schüler phantasievoll mit dem hema auseinander. Die Medienpädagogen Eiko Theermann und Lars Kaempf (vomhörensehen) begleiteten die Schulklassen mit ihrem Know-How und vermittelten das notwendige Rüstzeug rund um das Filmemachen. „Sie sind echte Experten und auf einer Wellenlänge mit den Jugendlichen“, so Tjark Schroeder, Vorstandsmitglied für Bildung des Stadtsportbundes Oldenburg. 

Neben der Theorie im Themenfeld Prävention und Gesundheitsförderung geht es vor allem auch um die Frage: Wie erreicht man vor allem auch junge Menschen? Im Verlauf der Workshop-Woche hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr eigenes Verständnis eines gesunden Lebensstils neu zu entdecken und in Form eines Kurzfilms abzubilden. Constanze Schwaiger und Dr. Wolfgang Ritter von er hkk Krankenkasse sind überzeugt, dass so Gesundheitskompetenzen auf Augenhohe zwischen den jugendlichen Zielgruppen vermittelt werden: „Verstehen und Sensibilisieren aus Sicht der Jugendlichen für gesundheitsrelevante Themen und nicht Gesundheitserziehung mit dem Zeigefinger ist die Strategie des Präventionsgesetzes und damit auch dieses Kooperationsprojekts.“ 

Das Gesamtkonzept wirkte nachhaltig und zeigte sprühendes Engagement für das dium Film bei den jungen Filmemachern, Themen wie gesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol, Drogen oder Mobbing wurden in Szene gesetzt. Und dies durch den persönlichen Bezug stets individuell, teils ernst und informativ oder eher witzig und originell. „Die Ergebnisse sind enorm für die kurze Umsetzungsphase von dreieinhalb Tagen“, berichtet Lars Kempf begeistert. „Die Tage sind eher intensiv; alle haben viel Spaß und jeder bringt sein persönliches Talent ein.“ 

Die Schülerinnen und Schüler berichteten dem Organisationsteam um Claudia Lehnort und Hergen Fröhlich (Stadtsportbund Oldenburg) von ihren Erfahrungen: „Die Sammlung von Themen und die demokratische Entscheidung in der Klassengemeinschaft war nicht einfach. Der Prozess hat uns aber nähergebracht und wir sind quasi als eine große Familie zusammengewachsen“, erzählte erfreut eine der Schülerinnen. 

Auch die Reaktion der Klassenlehrer*innen war durchweg positiv. Diese waren überrascht vom eigenständigen Potential der Jugendlichen. Durch den neuen Blickwinkel des schülerorientierten Lernens zeigten sich vielfältige Kompetenzen. Ruhige Schüler*innen blühten förmlich auf. Den abschließenden Höhepunkt bildete nun die Kinopremiere am 13. April. Die Kurzfilme wurden im feierlichen Rahmen den geladenen Gästen im CineK präsentiert, und die inzelnen Filmteams konnten sich untereinander kennenlernen und austauschen. Nach der Abschlussfeier werden Bilder und Filme zum Workshop online unter www.coloryourlife-ol.de zu sehen sein. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage www.ssb-olbenburg.de.
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