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Juniorenteam mit überzeugender Leistung beim Tabellenführer

11.03.2018, 20:24 Uhr

Niederlage fällt etwas zu hoch aus

von Bernd Teuber

Man war nach Lintfort gefahren, um den Tabellenführer ein wenig zu ärgern. Dies ist dem Team von VfL-Trainerin Alex Hansel mehr als gelungen. Eine Dreiviertelstunde lang präsentierte sich das junge VfL-Team als gleichwertiger Gegner und erhielt dafür Lob von allen Seiten. Am Ende fiel die Niederlage mit 25:32 etwas zu hoch aus und spiegelte nicht ganz den Spielverlauf wider.

„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Bis zur 45 Minute haben wir super gespielt, nur dann ist uns die Luft ausgegangen, was nicht wirklich überraschend ist. Unser Team hatte einen Altersschnitt von gerademal 18,5 Jahren und hat gegen eine sehr erfahrene, clevere Zweitligatruppe gespielt, die sechzig Minuten lang mit einem Affentempo auf unsere Abwehr zugestürmt ist. Da geht so einer jungen Truppe am Ende halt die Luft aus. Nach dem Spiel haben viele Lintforter uns gelobt und gesagt, dass ein Punkt verdient gewesen wäre. Da war wichtig für unser Selbstvertrauen“, war Alex Hansel nach dem Spiel mächtig stolz auf ihre Mädels. Dabei hatte sie die Reise nach Lintfort ohne Jana Schaffrath (Zweitspielrecht Werder Bremen) und Katja Berkau (krank) antreten müssen. Dafür gaben mit Lotta Hoppe und Charlotte Meyer gleich zwei Spielerinnen ihr Debüt in der 3. Liga. Insgesamt musste Hansel mit nur zwölf Spielerinnen auskommen.

Vom Start weg entwickelte sich zunächst ein enges Spiel auf Augenhöhe, in dem der VfL in der 5. Minute durch Marie Steffen erstmals mit 3:2 in Führung gehen konnte. Es sollte bis zur 14. Minute dauern, bevor die Gastgeberinnen beim Stande von 8:6 erstmals mit mehr als einem Tor in Führung gehen konnten. Aber knappe vier Minuten später drehte die Hansel-Truppe den Spieß um und machte aus dem Rückstand eine 10:8-Führung. Bis zum Seitenwechsel sollte es dem Tabellenführer auch nicht mehr gelingen, die Führung zurückzuerobern, so dass es mit 15:14 für den VfL in die Kabinen ging.

Auch in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit zeigte sich den 283 Zuschauern ein unverändertes Bild. Konnte sich eins der beiden Teams mit zwei Toren absetzen, gelang dem Gegner schnell wieder der Ausgleich. Erst in der 48. Minute gelang den Gastgeberinnen mit 24:21 die erste Drei-Tore-Führung. Innerhalb von fünf Minuten baute der Tabellenführer dann den Vorsprung auf 29:22 aus. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Näher als fünf Tore sollte der VfL nicht mehr herankommen. Am Ende stand ein etwas zu hoch ausgefallener 32:25-Sieg des Aufstiegsaspiranten.
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