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Huntestraße wird modernisiert

24.02.2018, 16:23 Uhr

Sperrung zwischen Hausnummer 15 und Nikolausstraße

In der Huntestraße beginnt am Montag, 26. Februar, der Straßen- und Kanalausbau. Das bedeutet eine Sperrung ab Hausnummer 15 bis zur Einmündung in die Nikolausstraße. Die Sperrung besteht bis voraussichtlich November.

Mit dem Ausbau wird im Bereich der Hausnummer 15 begonnen, von hier aus wird in Richtung Nikolausstraße gearbeitet. Die Straße ist für die Bauzeit für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für den Kfz- und Radverkehr wird eine Umleitungsstrecke vom Stautorkreisel über die Poststraße beziehungsweise Huntestraße, die Amalienstraße und die Nikolausstraße eingerichtet. Die Radwege werden in der Huntestraße und Amalienstraße für den linksseitigen Radverkehr freigegeben. Fußgänger können die jeweiligen Arbeitsstellenbereiche passieren. Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke mittels Pkw wird, sofern bautechnisch machbar, ermöglicht.

Die Fahrbahn der Huntestraße entspricht nicht mehr den bau- und verkehrstechnischen Anforderungen. Sie ist lediglich provisorisch mit Schotter und einer dünnen bituminösen Decke befestigt. Darunter befindet sich Pflaster, Auffüllungen aus Bauschuttresten und Schotter. Der Fahrbahnaufbau ist somit weder frostsicher noch tragfähig. Neben vielen Rissen und Schlaglöchern in der Schwarzdecke ist diese durch Setzungserscheinungen sehr uneben.

Damit sich die starken Radfahrerströme aus beiden Richtungen und der Pkw-Verkehr in Richtung Nikolausstraße sicher begegnen können, wird die Fahrbahnbreite mit 3,80 bis 4,00 Meter geplant. Aufgrund der Innenstadtnähe soll die Fahrbahn optisch ansprechend mit einem Betonsteinpflaster, wie es auch in der Heiligengeiststraße, Haarenufer oder Alte Donnerschweer Straße liegt, hergestellt werden. Die Parkplätze werden auf dem Niveau der Nebenanlagen angelegt. Falls dort kein Pkw steht, ist die nutzbare Breite des Gehweges somit größer. Im Bereich der Parkflächen beträgt die Gehwegbreite 1,80 Meter.

Die Spundwand entlang der Huntestraße wurde 2017 erneuert. Entlang des Hafenbeckens entsteht nun ein Weg zum Flanieren.

Im Zuge des Ausbaues werden gleichzeitig verschiedene Versorgungsleitungen erneuert. Unter anderem lässt der Oldenburg-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) den Mischwasserkanal erneuern und einen neuen Regenwasserkanal mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern verlegen.

Die Gesamtkosten belaufen sich etwa auf 990.000 Euro. Davon trägt der OOWV circa 400.000 Euro. Die restlichen Kosten werden von den Anliegerinnen und Anliegern sowie der Stadt Oldenburg getragen.
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