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Auch der VfL kann Blombergs Erfolgsserie nicht beenden

21.02.2018, 11:45 Uhr
von Bernd Teuber

Es sollte nicht sein. Auch der VfL Oldenburg konnte den guten Lauf, den die HSG Blomberg-Lippe derzeit hat, nicht stoppen und somit den Überraschungscoup aus dem Hinspiel wiederholen. Am Ende gab es einen nicht unverdienten 34:30-Sieg der Gäste aus Ostwestfalen. „Blomberg hat verdient gewonnen. Wir haben im Angriff zu viele technische Fehler gemacht. In der Verteidigung sind wir bei den langen Spielzügen des Gegners teilweise zu früh rausgegangen und haben so den Weg zum Kreis freigemacht. Uns hat das Tempo gefehlt und wir haben unser Spiel nicht konsequent genug durchgezogen. So eine starke Abwehr muss man aber auch erst einmal auseinanderspielen. Insgesamt gesehen haben wir allerdings kleine Fortschritte im Vergleich zu den letzten Spielen gemacht“, zeigte sich Niels Bötel nicht gänzlich unzufrieden mit der Leistung seines Teams, trotz der Niederlage.

Von Beginn an liefen die Gastgeberinnen einem Rückstand hinterher. Bereits nach sechs Minuten lag man mit 1:6 hinten. Während die Gäste fast bei jedem Angriff trafen, glänzte der VfL zu Beginn des Spiels vor allem mit Fehlpässen und vergebenen Chancen. Erst eine Energieleistung von Simone Spur Petersen sowie ein abgefangener Pass durch Malene Staal brachten den VfL innerhalb von zehn Sekunden wieder heran. Als Cara Hartstock dann in der 10. Minute noch zum 4:6 verkürzen konnte, sah es da nach aus, als ob der VfL wieder rankommen könnte. Da sich die Grün-Weißen weiterhin im Positionsangriff schwertaten, konnten die Gäste den Vorsprung allerdings halten und in der 25. Minute sogar auf 15:10 erhöhen. Mit 13:16 ging es vor 1147 Zuschauern in die Pause.

Den besseren Start erwischten wieder die Gäste aus Blomberg, die nach zwei Minuten auf 18:13 erhöhen konnten. Auch in der Folge bestimmte die HSG den Spielverlauf. Kaum war der VfL wieder auf drei Tore herangekommen, stellte Blomberg kurze Zeit später wieder den alten Fünf-Tore-Vorsprung her. Es war vor allem Angie Geschke, die mit ihren Toren ihr Team wenigstens einigermaßen im Spiel hielt. Nur ein Sieg war an diesem Tage niemals in Reichweite. Zu souverän spielten die Gäste in der Abwehr. Auch wenn deren Trainer Andre Fuhr nicht voll und ganz mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden war. „In der Phase vor der Pause, als der VfL wieder rangekommen ist, haben wir nicht ganz den Zugriff gehabt den ich mir erwünscht hätte“, spielte Fuhr auf die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit an, wo der VfL beim Stande von 13:15 wieder auf zwei Tore herangekommen war und durch einen gehaltenen Siebenmeter von Julia Renner sogar noch die Chance besaß, weiter zu verkürzen. So stand am Ende ein verdienter 34:30 Sieg der Gäste aus Blomberg.

In den kommenden Wochen warten gleich zwei Herkulesaufgaben auf das Team von Niels Bötel. Zunächst ist man am Mittwoch zu Gast bei Tabellenführer Thüringer HC, bevor es dann eine Woche drauf zum deutschen Meister Bietigheim geht.
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