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Oberbürgermeister Krogmann stärkt Klimaschutz

14.11.2019, 18:53 Uhr

Stabsstelle soll Aktivitäten koordinieren und verstärken

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will dem Thema Klimaschutz innerhalb der Stadtverwaltung mehr Gewicht geben. Er richtet deshalb zum Haushaltsjahr 2o20 im Bau- und Umweltdezernat eine Stabsstelle für Klimaschutz ein. Dadurch sollen die bereits zahlreichen Aktivitäten der Stadt Oldenburg koordiniert und verstärkt werden.

Krogmann reagiert damit auch auf Erwartungen aus den Ratsfraktionen und der Öffentlichkeit, vor dem Hintergrund der laufenden Klima-Diskussionen das Engagement für den Klimaschutz noch auszuweiten. „Oldenburg hat mit dem INEKK-Programm und vielen anderen Maßnahmen bereits mehr getan als viele vergleichbare Kommunen. Trotzdem müssen auch wir noch ein bis zwei Schippen drauf legen, damit wir die CO2-Einsparziele erreichen”, erklärt der OB. „Ich habe die letzten Wochen genutzt, um gemeinsam mit Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan einen Vorschlag zu erarbeiten, der uns kurzfristig handlungsfähig macht, aber auch die vielen unterschiedlichen Aspekte berücksichtigen kann, die beim Thema Klimaschutz derzeit diskutiert werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir durch die stärkere Bündelung der Stabsstelle den Herausforderungen noch besser begegnen können.”

Neben der Stabsstelle soll es kurzfristig auch mehr zusätzliches Geld für den Klimaschutz in Oldenburg geben. Der Haushaltsentwurf 2020 wird dafür durch einen „Sonderfonds für Klimaschutz” ergänzt. „Wir sind in der glücklichen Lage, derzeit den Spielraum zu haben, so dass ich der Politik vorschlagen werde, einen Sonderfonds für den nächsten Haushalt einzurichten. Dieser soll mit 1 Million Euro Projekt- und Sachmitteln ausgestattet werden”, so OB Krogmann. „Da diese Stelle auch ein Gesicht bekommen muss, wird der Stellenplan um eine zusätzliche Planstelle ergänzt. Hierfür werden wir keine Haushaltsmittel vorsehen, weil ich sicher bin, dass wir diese im Laufe des Jahres durch Synergieeffekte kompensieren können.” Eine mögliche Erweiterung von Personal und Ausgaben in der Zukunft sei möglich.

Bau- und Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan sieht in der Stabsstelle eine gute Verbindung zwischen bereits vorhandenen Aktivitäten und neuen Akzenten: „Die Stadt Oldenburg ist bereits seit Jahren in den Themen Umwelt- und Klimaschutz sehr aktiv und nachgewiesen erfolgreich und hat dabei auch soziale Aspekte nie außer Acht gelassen”, stellt Baudezernent Dr. Sven Uhrhan fest. „Wir haben uns daher für die Einrichtung einer Stabsstelle entschieden, die unsere umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Ziele der Stadtentwicklung der kommenden Jahre zueinander in Einklang stellen wird.”

Die neue Stelle soll ämterübergreifend die bereits vorhandenen Konzepte und Projekte im Klimaschutz und der Klimaanpassung koordinieren, aufeinander abstimmen und die zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit ausbauen. In weiteren Ausbaustufen soll eine erweiterte Fördermittel-Kooperation mit weiteren Verwaltungseinheiten sichergestellt werden. Wenn der Rat den Haushalt 2020 am 16. Dezember beschließen sollte, kann die Stelle noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden.
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