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Museen: Mehr als Tempel der Wissenschaft

10.07.2019, 20:12 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch öffnet sich für mehr Dialog

In einer Zeit der zunehmenden Unzufriedenheit mit etablierten Institutionen und der Politik in Sachen Umweltschutz müssen auch Museen ihre Stellung überdenken. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg versteht sich als Ort der sachlichen Information zu Gesellschaftsthemen, aber auch als Plattform für einen offenen Meinungsaustauch. Deshalb erhalten Schülerinnen und Schüler freitags ab 14 Uhr freien Eintritt und an ausgewählten Terminen stehen Mitarbeitende des Hauses zu Gesprächen bereit.

Die Forderungen von Schülern und jungen Erwachsenen nach einem konsequenteren Umweltschutz in Deutschland und weltweit ebbt nicht ab. Der Wissensdurst und Willen zur Veränderung sind groß. Doch es ist oft schwer, eine geeignete Plattform zu finden, gerade im öffentlichen Raum. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg will nun diesem Ruf nach Anerkennung und Gestaltungsmöglichkeiten nachkommen. Ab sofort erhalten Schüler mit Schülerausweis freitags ab 14 Uhr freien Eintritt. Die neu gestaltete Cafeteria lädt dazu ein, sich über gesellschaftliche Themen auszutauschen und Ideen für eine bessere Zukunft zu entwickeln. Diesen Freitag, den 12. Juli, wird das neue Angebot erstmals stattfinden. Der Nachwuchswissenschaftler Michael Demanowski wird um 15 Uhr einen Input zum Insektensterben geben und für eine offen Gesprächsrunde vor Ort sein.

Dieses Konzept des Museums als „Open Space“ soll verstetigt werden. Es wird angestrebt, nach den Fridays-for-Future-Demonstrationen einen Impuls zu Themen wie Umweltverschmutzung, Klimawandel und Insektensterben geben. Im Anschluss können die Teilnehmenden mit den jungen Forschenden ins Gespräch kommen, oder die Diskussion unter sich weiterführen. Am Freitag, den 26. Juli, ist eine kurze Einführung und ein Meinungsaustausch zum Klimawandel in der mittleren Steinzeit und dessen Auswirkungen auf die Menschen mit der Direktorin Frau Dr. Ursula Warnke geplant.
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