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Werkstätten sind mehr als ein Arbeitsplatz

11.04.2019, 18:17 Uhr
Der Rotary Club Oldenburg machte sich bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) am Standort in Sandkrug ein Bild über die vielfältigen Angebote des Vereins in der Region Oldenburg. Neben der Vorstellung des Produktions- und Dienstleistungsbereichs ging es insbesondere um die Umsetzung von Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen durch konkrete Projekte der GWO.

Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Rotary Clubs beim Besuch der GWO in Sandkrug von der Vielfalt der Teilhabeangebote für Menschen mit Beeinträchtigung und der Größe des Produktions- und Dienstleistungsbereichs der Werkstätten. Beim Rundgang durch den Werkstattstandort der GWO wurde den Mitgliedern zunächst die Möglichkeiten für Auftraggeber der Werkstätten vorgestellt. Für über 500 Auftraggeber waren und sind die GWO tätig und bieten in unterschiedlichen Gewerken, wie der Metallverarbeitung oder im Montage- und Verpackungsbereich Dienstleistungen an.

Andreas Bolte (Betriebsleiter Sandkrug) erläuterte den Rotary-Mitgliedern die verschiedenen Produktionsmöglichkeiten und die Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigung am Produktionsprozess: „Wir bieten je nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten passende Arbeiten für unsere Beschäftigten mit Beeinträchtigungen an. So organisieren die Gruppenleiter die Tätigkeiten so, dass die individuellen Stärken, Fähigkeiten und Interessen berücksichtigt werden.“ Stolz seien die Mitarbeiter insbesondere darauf einen wichtigen Beitrag zum Produkt zu leisten. Es ist mehr als ein Arbeitsplatz, so Bolte.

Im Anschluss an den Produktionsbereich wurden den Mitgliedern des Rotary-Clubs noch der Senioren und Förderbereich in Sandkrug vorgestellt, bevor Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) mit einem kurzem Vortrag einen Einblick in weitere Tätigkeitsbereiche der GWO gab: „Uns ist wichtig, dass wir Teilhabe konkret umsetzen. Das bedeutet, das wir unsere Ideen wie Inklusion gelebt werden kann, in praxisnahen Projekten verwirklichen.“ Als Beispiele nannte er die beiden Cafés Farbwechsel und Kurswechsel in dem Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten oder die Gründung der Stiftung Teilhabe, die regionale Inklusionsprojekte wie das Atelier Farbsinn fördert.

Am Abschluss des Abends in Sandkrug bedankte sich Günter Tillmann (Präsident des Rotary Clubs) für den tiefen Einblick in die Tätigkeitsbereiche der GWO: „Viele unser Mitglieder sind erstaunt darüber, wie differenziert die Angebote sind. Die GWO leisten in der Region Oldenburg einen wichtigen Beitrag für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen.“
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