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Gastgeberinnen revanchieren sich für Hinspielniederlage

01.04.2019, 12:37 Uhr

VfL verliert 30:33 in Blomberg

von Bernd Teuber

Nachdem das Team von Trainer Niels Bötel zunächst mit einer imponierenden 9:1-Serie ins Jahr 2019 gestartet war, kassierten sie am Samstagnachmittag nun bereits die vierte Niederlage in Folge. Dabei lief der VfL beim Gastspiel in Blomberg bereits ab der vierten Minute einem Rückstand hinterher, der zeitweise bis auf acht Tore anwuchs. Am Ende stand ein verdienter 33:30-Sieg der Gastgeberinnen. „Wir haben den Beginn des Spiels verschlafen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen. Gleichzeitig haben wir im Tempospiel zu viele Fehler gemacht. Dadurch ist Blomberg zu einfachen Toren gekommen und konnte sich schnell absetzen“, so der VfL-Trainer.

Zunächst war der VfL noch durch Helena Mikkelsen und Cara Hartstock zweimal in Führung gegangen. Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen innerhalb von wenigen Minuten brachte die HSG dann aber schnell deutlich mit 7:2 in Führung. Zwar konnten die Gäste wenig später wieder auf 5:8 verkürzen, aber die HSG ließ sich dadurch nicht beeindrucken und baute bis zur 21. Minute den Vorsprung wieder auf 15:7 aus. In den letzten neun Minuten der Halbzeit lieferten sich die beiden Konkurrenten einen offenen Schlagabtausch, sodass fast jeder Angriff ein Treffer war und es mit einer 22:15-Führung für die Gastgeberinnen in die Kabinen ging.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das teilweise besser gemacht und mit ein bisschen mehr Cleverness hätte auch mehr dabei rauskommen können. Wir hätten mehr Tore machen müssen, haben das aber nicht geschafft und außerdem hat uns in der Abwehr heute die Aggressivität gefehlt. Unser Innenblock hat viel zu passiv agiert. So kann man kein Bundesligaspiel gewinnen“, zeigt sich Bötel mit der Abwehrleistung seines Teams alles andere als zufrieden.

Nach der Pause sahen die 834 Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel als in Hälfte Eins. Zwar konnte sich Blomberg nicht weiter absetzen, aber auch dem VfL gelang es zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Erst in den letzten dreieinhalb Minuten konnte sich die Gäste durch Tore von Marie Steffen, Kristina Logvin sowie zweimal Angie Geschke auf Schlagweite herankämpfen. Um das Spiel noch einmal zu drehen, sollte es aber nicht mehr reichen. „Wir haben es heute nicht verdient zu gewinnen, weil uns die Aggressivität gefehlt hat und wir vorne zu viele Fehler gemacht haben. Da müssen wir weiter dran arbeiten“, resümiert der VfL-Trainer nach dem Spiel. Mit dreizehn Treffern war Myrthe Schoenaker die beste Torschützin des Tages.
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