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200.000 Euro zusätzlich für Erhalt des schriftlichen Kulturguts

03.10.2018, 20:34 Uhr

Vier niedersächsische Bibliotheken erfolgreich bei Bundesprogramm / Land sichert Kofinanzierung

Vier niedersächsische Bibliotheken erhalten zusätzliches Geld für den Schutz ihrer historischen Bücher, Zeitschriften und Handschriften. Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, die Landesbibliothek Oldenburg, die Gottfried-Wilhelm-Leibniz Landesbibliothek in Hannover und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen erhalten insgesamt 99.000 Euro aus dem Sonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Niedersachsen stellt für die Vorhaben noch einmal denselben Betrag zur Verfügung.

„Der Erfolg der niedersächsischen Bibliotheken bei dem Sonderprogramm zeigt, dass es ihnen besonders wichtig ist, die Schriftgüter der Vergangenheit für die Nachwelt zu bewahren. Mit den zusätzlich bereit gestellten Landesmitteln unterstützen wir unsere Bibliotheken dabei, das kulturelle Gedächtnis unseres Landes vor dem Zerfall zu retten“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Unter dem Projekttitel „Originalerhalt einer historischen Zeitungslandschaft in exemplarischer Auswahl“ wird die Landesbibliothek Oldenburg mit einer Förderung von 50.000 Euro die Entsäuerung von acht oldenburgischen Zeitungen (Ausgaben von 1850 bis 1940) vornehmen und diese mit Schutzverpackungen versehen.
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