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Oldenburger Zukunftstage: Aufstand für das Leben

18.04.2018, 19:49 Uhr
Oldenburger Zukunftstage: Aufstand für das Leben

Oldenburg. Aufstehen für das Leben – dazu fordern die Oldenburger Zukunftstage in diesem Jahr auf. Die Veranstalter der Tagung laden zum Nachdenken über den für die Gesellschaft notwendigen Wandel ein.

Vom 18. bis 20. Mai 2018 finden die vierten Oldenburger Zukunftstage im städtischen Kulturzentrum PFL statt. Die Oldenburger Zukunftstage bieten ihren Teilnehmer*innen Vorträge zu vielfältigen Zukunftsfragen, Workshops, einen Markt der Initiativen, ein Konzert und viele Begegnungen an. Zum zweiten Mal wird der Oldenburger Zukunftspreis verliehen, mit dem Werkstatt Zukunft Schulprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit auszeichnet.

Andreas Büttner vom veranstaltenden „Forum Zukunft“ der Christengemeinschaft sagt zum Thema: „In der Einladung zu den Zukunftstagen erinnern wir daran, dass mit dem Ende des ersten Weltkrieges vor jetzt einhundert Jahren ein kultureller, sozialer und demokratischer Aufbruch verbunden war, der statt in eine neue Zeit schließlich in die Barbarei des Nationalsozialismus führte. Was brauchen wir, um einen neuen Aufbruch zu wagen? Was kann uns heute Mut machen? Wir fragen nach Ideen und Visionen, Beispielen für zukunftweisende Projekte und danach, wie neue Netzwerke entstehen können. Wie können wir den Blick schärfen für das, was dem Leben dient?“

Der Initiativkreis freut sich, so berichtet Andreas Büttner, dass wieder spannende Referent*innen zugesagt haben, so etwa Claus Eurich, der mit seinem Buch „Aufstand für das Leben“ der Tagung ihren Titel gab, Wolfgang Kessler, Ökonom und Chefredakteur von Publik-Forum, Sannika Hufeland vom Institute for Social Banking, der Wachstumskritiker Niko Paech und Brigitte Gläser von der Evangelischen Akademie Oldenburg.

Der Musiker Markus Stockhausen wird die Zukunftstage immer wieder mit künstlerischen Impulsen bereichern, einen dreistündigen Workshop anbieten und mit seinem Duo-Partner Florian Weber am Samstag, 19. Mai 2018, um 20 Uhr ein Konzert geben, das in Kooperation mit Singers & Players Konzerte stattfindet.

Als Duo „Inside out“ spielen Stockhausen und Weber seit über zehn Jahren zusammen. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur. Im Konzert lassen sie die Zuhörer teilhaben an ihrem musikalischen Dialog, immer auf der Suche nach dem „Magischen Augenblick“ auf der Bühne.

Mit dem Oldenburger Zukunftspreis möchte Werkstatt Zukunft vorbildliche Schulprojekte auszeichnen und bekannt machen, die die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit nach Möglichkeit vernetzt angehen. Bewerben können sich Schulen aus Oldenburg und den Landkreisen Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2018. Im Zusammenhang mit der Preisverleihung findet am Freitag, 18. Mai 2018, ein „Markt der Initiativen“ statt mit Infoständen, Lesungen und Kurzworkshops.

Veranstalter der Zukunftstage ist wie schon in den Vorjahren das Forum Zukunft der Christengemeinschaft in Zusammenarbeit mit Partnern wie Werkstatt Zukunft, der Klima-Allianz Oldenburg, der Akademie der Ev.-Luth. Kirche, dem Ökumenischen Zentrum, der Leserinitiative Publik-Forum und der Initiative Grundeinkommen Oldenburg.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist mit Ausnahme des Konzertes am Samstagabend frei, um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten. Eine Anmeldungen mit Platzreservierung in den Workshops ist ab sofort möglich.

www.oldenburger-zukunftstage.de
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