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Kampf um politische Gleichstellung auf der Bühne

11.03.2018, 18:21 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht: Birgit Scheibe in der Rolle von Anita Augspurg

Anita Augspurg und das Frauenwahlrecht sind Thema des Theaterstücks „Neunzehn Eins Neunzehn Neunzehn“. Auf Einladung des Gleichstellungsbüros der Stadt Oldenburg schlüpft Schauspielerin Birgit Scheibe am Mittwoch, 14. März, 19.30 Uhr, im Cine K (Bahnhofstraße 11) in die Rolle der Frauenrechtlerin Anita Augspurg. Mit Akkordeon, Geige und Gesang untermalt die versierte Bühnenmusikerin Karin Christoph das Geschehen auf der Bühne im Stil der 20er Jahre.

Das von Regisseurin Susanne Baum inszenierte Stück „Neunzehn Eins Neunzehn Neunzehn“ erinnert an den 19. Januar 1919. An diesem Tag beteiligten sich Millionen Frauen in Deutschland zum ersten Mal an politischen Wahlen. Anita Augspurg, eine der intellektuellsten und konsequentesten Vertreterinnen der ersten deutschen Frauenbewegung, hatte maßgeblichen Anteil daran, dass das Frauenwahlrecht endlich Wirklichkeit wurde.

Die aus Verden stammende Anita Augspurg hatte in ihrem Ringen um die politische Gleichstellung zahlreiche Bündnispartnerinnen, jedoch richtete keine ihr gesamtes öffentliches Wirken so unermüdlich und entschlossen auf das gemeinsame Ziel. „Schaut an diesem Tag weit hinaus in die Zukunft“, appelliert Anita Augspurg am Ende des Stückes an die Frauen, sich zu empören, wo immer ihnen eine faire Beteiligung versagt werde: „Engagiert euch für wirklich politische Gleichberechtigung!“

Im Anschluss an das Stück gibt es die Gelegenheit, sich bei Sekt und Selters über das Gesehene und Gehörte auszutauschen.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung
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