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Extreme Nässe stellt Stadt vor Herausforderungen

18.01.2018, 09:05 Uhr

Wanderwege an der Tonkuhle betroffen ? Sportplätze gesperrt

Die starken Regenfälle der letzten Wochen haben Grünflächen und Wege im Stadtgebiet in Mitleidenschaft gezogen. Ein aktuelles Beispiel sind die Wanderwege an der Tonkuhle: Besonders auf der östlichen Uferseite sind diese aufgeweicht und nur mit festem Schuhwerk passierbar. Wie in vielen anderen Grünanlagen auch, besitzen diese einfachen Wege keine wegbegleitenden Entwässerungseinrichtungen, die das überschüssige Regenwasser aufnehmen und abführen. In den tieferen Wegeabschnitten sammelt sich daher das Wasser und es bilden sich Matschzonen. Je nach Bodenart dauert es eine gewisse Zeit, bis das Wasser im Erdreich versickert oder bei höheren Temperaturen verdunstet.

„In den letzten Wochen hatten wir extrem hohe Niederschläge, die zu einer vollständigen Wassersättigung der Böden führten“, erklärt Uwe Ahlers, Leiter des Fachdienstes Stadtgrünpflege. Regenreiche Winter sorgten besonders bei Böden wie an der Tonkuhle, die kaum bis gar nicht wasserdurchlässig sind, für Probleme. Hinzu kommen weitere witterungsbedingte Probleme: Nach den Stürmen im vergangenen Herbst wurden zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgrünpflege zur Beseitigung von Sturmschäden abgestellt ? Wegeunterhaltung und Laubbeseitigung verliefen deshalb mit weniger Personal. Bis Ende Februar haben weiterhin aus Naturschutzgründen zunächst Schnittarbeiten an Bäumen und in Gehölzpflanzungen erste Priorität.

Kleine, provisorische Stichgräben, die in den nächsten Tagen angelegt werden, sollen helfen, das Wasser in tieferen Bereichen schneller abfließen zu lassen. Voraussichtlich im März kann auf den Wegen an der Tonkuhle eine neue Deckschicht aufgebracht werden ? für solche Arbeiten ist ein trockener Boden notwendig. Bereits repariert ist die marode Balustrade am nördlichen Einlauf des Regenwasserkanals. 

Auch müssen die städtischen Sportplätze derzeit gesperrt bleiben. Ein Spiel- und Trainingsbetrieb würde die Rasenflächen in ihrem jetzigen Zustand nachhaltig beschädigen, so dass sie im Frühjahr erneuert werden müssten.
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