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Wirtschaft

Verkaufsoffener Sonntag genehmigt

27.07.2021 18:11 Uhr

Zum Kleinkunstfestival JAPZ am 15. August dürfen die Geschäfte in der Innenstadt öffnen

In diesem Jahr soll es in Oldenburg einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Die Stadt Oldenburg und das City-Management Oldenburg (CMO) haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, den verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Kleinkunstfestivals JAPZ durchführen zu können. Demnach dürfen die Geschäfte in der Fußgängerzone innerhalb des Wallrings sowie das Heiligengeistviertel bis zur Bahnüberführung am Pferdemarkt von 13 bis 18 Uhr öffnen – parallel zum Kleinkunstfestival JAPZ.

Wie bisher sind die verkaufsoffenen Sonntage an Anlässe gebunden. So sollen im Rahmen des geplanten Kleinkunstfestivals, das am 14. und 15. August die Oldenburger Innenstadt zur Freilichtbühne macht, die Geschäfte auch am Sonntag öffnen dürfen. „Wir freuen uns, dass anlässlich des Kleinkunstfestivals die Innenstadthändler am 15. August ihre Türen für hoffentlich viele interessierte und einkaufswillige Besucher öffnen dürfen. Die Stadt Oldenburg hatte die Genehmigung für den verkaufsoffenen Sonntag erteilt. Schließlich sind die verkaufsoffenen Sonntage für viele Geschäfte eine wichtige Einnahmequelle. Das bestätigten uns auch die Einzelhändler“, sagt Friedrich-August Fisbeck, 1. Vorsitzender des CMO.

Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, ergänzt: „Auch für das Tourismus- und Stadtmarketing sind verkaufsoffenen Sonntage von großer Bedeutung. Der Einzelhandel ist mit einem immensen Wettbewerb aus dem E-Commerce konfrontiert. Das Einkaufen im Einzelhandel bietet ein emotionales Kauferlebnis und der verkaufsoffene Sonntag bietet einen zusätzlichen Besuchsanlass. Wir werben dafür, vor Ort einzukaufen und nicht online zu bestellen. Unsere Innenstadt ist das soziale und kommunikative Zentrum. Hier treffen sich Menschen, verbringen ihre Freizeit, versorgen sich mit Gütern und Dienstleistungen. Das Herz schlägt im Zentrum unserer Stadt. Es muss lebendig und attraktiv bleiben, damit sich die Menschen hier gerne aufhalten“.
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Handgemachtes in der Haarenstraße

22.07.2021 21:46 Uhr

Ideenwettbewerb zur Gründungsförderung in der Innenstadt geht in die zweite Runde

„Start-up. Dein Aufbruch, unser Antrieb“ – unter diesem Motto prämierte die Wirtschaftsförderung Oldenburg im Mai innovative Gründungsideen für die Innenstadt mit kostenlosen Arbeitsplätzen im CORE und Einzelhandelsflächen im CCO. Nun hat Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, den offiziellen Startschuss für einen weiteren Wettbewerb gegeben: Gesucht werden diesmal vor allem Gründungsideen aus dem handwerklichen beziehungsweise kunsthandwerklichen Bereich.

Unter dem Motto „Handgemacht“ soll in der Oldenburger Innenstadt ein Ort entstehen, der die Qualität und Vielfalt des lokalen und regionalen Handwerks präsentiert. Zu gewinnen gibt es zwei Pop-up Flächen à 70 Quadratmeter miet- und nebenkostenfrei in der Haarenstraße 55 für sechs Monate. Dazu erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner einen Investitionszuschuss für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung.

„Das große Interesse am ersten Wettbewerb und das beeindruckende Engagement, mit dem die ersten Gewinnerinnen und Gewinner ihre Geschäftsidee im CCO zum Leben erweckt haben, zeigt uns, dass es sich lohnt, mutige und innovative Ladenkonzepte in der Innenstadt zu fördern und Raum dafür zur Verfügung zu stellen“, betont der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Darüber hinaus reiht sich der neue Wettbewerb perfekt in die zahlreichen Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt ein, die im Zuge des im März beschlossenen Sofortprogramm nun konsequent umgesetzt werden.“

Auch die Organisatorin und städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich freut sich über den Start des zweiten Wettbewerbs. „Die Möglichkeit, die Immobilie in der Haarenstraße temporär zu einem sehr günstigen Preis anzumieten, war ein echter Glücksgriff. Ich freue mich sehr, dass wir nun die Chance haben, frischen Geschäftsideen so zentral in der Stadt einen Experimentierraum zu bieten.“

Die gewerbliche Pop-up-Nutzung durch die Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs wird gerahmt durch zwei künstlerische Pop-up-Nutzungen. Im August wird der Freizeitlärm e. V. die Schaufenster im Rahmen der Oldenburger Klappstuhltage bespielen, im September wird ein Teil der Fläche durch das Künstlerkollektiv „The Hidden Art Project“ im Rahmen des „roomers project“ genutzt.

Alle Informationen zum Wettbewerb „Pop-up/Haarenstraße“ sowie die genauen Teilnahmebedingungen sind online unter www.start-up.city zu finden. Bewerbungsschluss ist am 18. August. Eine Jury wird unter den eingegangenen Bewerbungen die beiden Gewinnerkonzepte auswählen. Fragen beantwortet die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburger Innenstadt weiter stärken

20.07.2021 20:01 Uhr

Bauminister Olaf Lies zu Gesprächen in Oldenburg

Eine Stärkung der Innenstadt ist das gemeinsame Ziel von Bauminister Olaf Lies und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei einem Treffen in Oldenburg wurden jetzt die Möglichkeiten erörtert, die das neue Niedersächsische Quartiersgesetz (NQG) bietet.

Im NQG ist das innovative Instrument der BIDs (Business Improvement Districts) verankert. Ein BID ermöglicht es Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern, sich in privaten Initiativen zusammen zu schließen. Sie können so Projekte realisieren, die Quartiere aufwerten, Immobilienwerte erhalten oder auch Leerstände beseitigen. So können sie mit kreativen Konzepten ihr Quartier attraktiver gestalten. Finanziert werden diese privat getragenen Initiativen durch Umlagen, die regelmäßig im BID erhoben werden.

„Mit dieser Initiative wollen wir unsere Innenstädte gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen damit die unterstützen, die etwas vor Ort bewegen wollen und gleichzeitig auch die mit in die Pflicht nehmen, die sich vielleicht sonst eher nicht beteiligen. Wir geben den Initiativen vor Ort die Möglichkeit, gemeinsame Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ihres Quartiers zu ergreifen“, so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies.

Konkret geht es in Oldenburg um die Haarenstraße, mit deren Vertretern Krogmann und Lies ein längeres Gespräch führten.

„Die Haarenstraße eignet sich aus unserer Sicht sehr gut für einen solchen Vorstoß“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Viele Geschäfte sind hier noch inhabergeführt, damit liegt eine wichtige Voraussetzung vor, um die Möglichkeiten für ein Business Improvement District auszuloten."


Das Land stellt vorerst 800.000 Euro für einen Modellversuch zur Verfügung. Davon könnten auch Oldenburg und die Haarenstraße profitieren.
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Mehr Leben in der Stadt

08.06.2021 17:23 Uhr
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Silke Fennemann (OTM) und Ralph Wilken (Wirtschaftsförderung) verteilen Rosen in der Innenstadt

Rosen haben eine große symbolische Wirkung und gelten als Zeichen der Liebe und Wertschätzung. Und so ist es auch zu verstehen, wenn Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Silke Fennemann (OTM) und Ralph Wilken (Wirtschaftsförderung) am Dienstag, 8. Juni, Rosen als Zeichen von Wertschätzung und Aufmerksamkeit an die Kundinnen und Kunden in der Innenstadt verteilen.

„Die Innenstadt wird in den kommenden Wochen mit Sicherheit wieder an Anziehungskraft gewinnen, bereits jetzt ist zu spüren, wie sehr es nach den Coronaeinschränkungen wieder aufwärts geht“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Erste positive Anzeichen gibt es nach den vergangenen Tagen bereits. „Die Aktion gehört zum Sofortprogramm Innenstadt, mit dem eine Wiederbelebung der City nach den Corona-bedingten Einbußen auf den Weg gebracht wird“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Und die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in der Oldenburger Innenstadt nehmen diese Aktion an: „Insgesamt haben wir von Oldenburger Innenstadtunternehmen 33 Bestellungen für die Rosenpakete bekommen, diese Resonanz ist für uns sehr gut“, freut sich Silke Fennemann. Das macht 660 Rosen, die am 8., 12., 19. und am 26. Juni an den Schaufenstern erblühen werden.

Ein Sofortprogramm zur Unterstützung der Oldenburger Innenstadt hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am 19. März vorgestellt, der Rat hatte anschließend am 22. März ein Budget von 650.000 Euro für verschiedene Maßnahmen bewilligt.
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Mehr Platz für die Außengastronomie

19.05.2021 18:42 Uhr

Stadt unterstützt Betriebe

Die Oldenburger Außengastronomie hat seit einigen Tagen wieder geöffnet. Wegen der aktuellen Hygieneregeln und den weiter geltenden Beschränkungen in Bezug auf die Innengastronomie wollen viele Betriebe das Platzangebot vergrößern. Die Stadt unterstützt deshalb derzeit die Gastronomie bei der Errichtung entsprechender Außenbereiche. Dafür werden vorübergehend auch Flächen einzelner Kfz-Stellplätze, wie zum Beispiel am östlichen Pferdemarkt, oder, wie am Kasinoplatz und in der Heiligengeiststraße, einzelner Radabstellanlagen genutzt.

Besucher der Innenstadt, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, können weiterhin in unmittelbarer Nähe das Rad gut und sicher abstellen, unter anderem kommen mobile Abstellanlagen zum Einsatz. Mit der Umsetzung des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt werden darüber hinaus in diesem Jahr an acht Standorten die Radabstellplätze erweitert, neu errichtet oder saniert.
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Mut und Ideen mit Ladenflächen und Arbeitsplätzen belohnt

17.05.2021 20:35 Uhr

Stadt fördert vier Gründungskonzepte im CORE und CCO

Ein Kultur-Kiosk und ein Mode-Geschäft mit Jeans-Reparaturwerkstatt treffen auf Themen wie ökologische Lebensmittelproduktion und Sexualbildung 4.0 für Teenager. Wo? Im CCO an der Heiligengeiststraße und im nebenan neu eröffneten CORE. Möglich macht’s ein Wettbewerb der städtischen Wirtschaftsförderung, die unter dem Motto „Start-up: Dein Aufbruch, unser Antrieb“ dazu aufgerufen hatte, innovative Gründungsideen mit sozialem oder ökologischem Mehrwert sowie neuartige Einzelhandelskonzepte für die Innenstadt zu entwickeln. Die per Jury-Votum ermittelten vier Konzepte, die nun im CCO und CORE umgesetzt werden, stellten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken, und Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich am Montag, 17. Mai, vor.

„Alle Ideen stehen für eine moderne, bewusste und nachhaltige Zukunft und haben großes Entwicklungspotenzial“, lobt Krogmann. „Wir bekommen hier eine sehr spannende Mischung. Die ausgewählten Gründerinnen und Gründer verkörpern das, was wir zur Belebung der Heiligengeistraße und der Innenstadt brauchen: Sie sorgen mit ihrem Mut und ihren Ideen für frische Impulse und Aufbruch-Stimmung. Hier gilt: Innovation statt Krise“, betont der Oberbürgermeister.

Ladenflächen für Kultur-Kiosk und KUMOKU:
Die Wirtschaftsförderung hatte im CCO zwei Ladenflächen für Pop-up-Stores à 35 Quadratmeter zur achtmonatigen miet- und nebenkostenfreien Nutzung ausgeschrieben. Hinzu kommen jeweils 2.500 Euro für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung. Den Zuschlag haben Jannik Kirchner, Michael Viertel, Anastasia Sverdlova und Tobias Reubold mit ihrem Kultur-Kiosk-Konzept sowie Mode-Designerin Sibylle Kleinhans für ihre Geschäftsidee KUMOKU (die Abkürzung steht für kuratierter Modekonsum) erhalten. Der Kultur-Kiosk „Ecken & Kanten“ soll neben einem klassischen Kiosk-Sortiment aus möglichst regionalem Bezug eine Fläche für Oldenburger Kunst- und Kulturprodukte erhalten und Kunstschaffenden einen Direktvertrieb ermöglichen. Sibylle Kleinhans will nicht nur die Lieblingsjeans ihrer Kunden reparieren, sondern ausgewählte Mode, Accessoires und Designobjekte verkaufen. Sogenannte Pop-Up-Stores (pop up = plötzlich auftauchen) sind Experimentierräume für neue Geschäftsideen. „Auf diese Weise können unkonventionelle und attraktive Formen der Produktpräsentation ohne allzu großes Risiko ausprobiert werden. Hier bietet sich die Chance, dass Kreativität auch wirtschaftlich Früchte trägt und zu einem tragfähigen Geschäftserfolg führt“, hofft Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Arbeitsplätze für die Start-ups LOVIS und VERTIKALI:
Außerdem stellt die Stadt acht Monate lang zwei feste Arbeitsplätze für Start-up-Gründungen im CORE zur Verfügung. Vorgabe war, dass die Projekte eine gesellschaftliche Wirkung entfalten oder ein ökologisches Problem anpacken. „Die Stadt möchte soziale und grüne Gründungen gezielt fördern und in der Innenstadt noch sichtbarer machen“, erläutert Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich. Zum Zuge kommen Antonia Böttinger, Jana Pyrek und Sarah Holzenkamp mit ihrer Idee, Jugendlichen eine digitalisierte Vermittlung von Sexualwissen anzubieten. Die Plattform LOVIS ist eine Sexualbildungswebsite und App mit integriertem Chatbot zur individuellen und anonymen Beantwortung von Fragen. Den zweiten Arbeitsplatz im CORE haben Tom Junge und Felix Jan Kunert mit der VERTIKALI GmbH gewonnen. Sie wollen vertikale Anbauanlagen zur Lebensmittelproduktion entwickeln, betreiben und vermarkten und als Begleiteffekt die eingesparte landwirtschaftliche Nutzfläche umweltbewusst im Sinne der Artenvielfalt nutzen.

Die Jury:
Insgesamt wurden in beiden Kategorien 14 Konzepte eingereicht. Zwei Jurys haben die Bewerbungen anhand von Kriterien wie Stimmigkeit, Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmal, Innenstadt-Tauglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Der Pop-up-Jury gehörten IHK-Geschäftsführerin Carola Havekost, Geschäftsinhaber Stefan Dieker sowie Roland Hentschel und Dr. Wiebke Friedrich von der Wirtschaftsförderung an. In der Start-up-Jury waren Michael Höller (IHK), Dr. Karsten Hurrelmann (Carl von Ossietzky-Universität) und Dr. Wiebke Friedrich (Wirtschaftsförderung) vertreten.
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7. Fachkräfte-Forum: „New Work“ – Sinn statt Hamsterrad?

11.05.2021 17:33 Uhr

Kooperationspartner laden zu interaktivem Seminar im digitalen Format ein

„New Work – Sinn statt Hamsterrad?“ lautet der Titel des 7. Oldenburger Fachkräfte-Forums, das am Mittwoch, 26. Mai, ab 9 Uhr stattfindet. Wie im vergangenen Jahr wird auch diese Veranstaltung aufgrund der aktuellen Lage als digitales Event angeboten.

Die Teilnahme an diesem Fachkräfte-Forum schärft den Blick für die neuen Arbeitsbedingungen. So können Unternehmen eine Haltung entwickeln, die den Ansprüchen an „New Work“ gerecht wird und so einen klaren Wettbewerbsvorteil um die immer knapper werdende Ressource Fachkraft erreichen. Durch das interaktive Seminar, das über die Plattform Zoom realisiert wird, führt Philosoph und Zukunftsforscher Christian Uhle. Anmeldungen zu der kostenlosen Veranstaltung sind ab sofort unter https://www.oldenburg.de/fachkraefteforum/ möglich.

Der von Philosoph Frithjof Bergmann in den 80er Jahren entwickelte Begriff und Grundgedanke von „New Work“ bedeutet enorme Chancen für die Arbeitswelt. Die veränderte Rolle von Arbeit birgt aber auch Herausforderungen. Wie lässt sich der Paradigmenwechsel nutzen, um eine tatsächlich bessere Arbeitswelt zu schaffen? Anhand dieser Leitfrage soll im Rahmen der Veranstaltung ein besseres Verständnis rund um die Thematik „New Work“ entwickelt werden.

Um teilzunehmen, werden lediglich eine stabile Internetverbindung und ein Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Smartphone) benötigt. Wer sich aktiv beteiligen möchte, braucht eine Kamera und ein Mikrophon.

Das Fachkräfte-Forum hat sich nach der großen Resonanz seit 2016 als feste Größe in der Oldenburger Unternehmenslandschaft etabliert. Das Netzwerktreffen ist eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind:

• Arbeitgeberverband Oldenburg
• Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg – Wilhelmshaven
• Jobcenter Oldenburg
• Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH
• Handwerkskammer Oldenburg – HWK
• Oldenburgische Industrie- und Handelskammer – IHK
• Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg
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Außengastronomie kann ab Montag öffnen

07.05.2021 20:03 Uhr
Die Oldenburger Außengastronomie mit Speisenangebot kann von Montag, 10. Mai, an öffnen. Das sieht die Verordnung des Landes Niedersachsen vor.

Die Öffnung kann ohne Genehmigung der Stadt erfolgen, es muss aber ein Hygienekonzept vorliegen (eine Zulassung des Konzeptes ist nicht erforderlich). Die Gäste müssen einen negativen Corona-Test mitbringen und die Abstandsregeln müssen eingehalten werden.

Ebenso besteht eine Dokumentationspflicht (schriftlich oder digital) und eine Sperrzeit (23 bis 6 Uhr des Folgetages).

Die entsprechende Öffnung unter den vorgenannten Bedingungen ist nach der Verordnung erlaubt und bedarf keiner zusätzlichen Genehmigung (etwaige Sondernutzungserlaubnisse für eine Außenbestuhlung vorausgesetzt). Neue Sondernutzungserlaubnisse können unter sondernutzung@stadt-oldenburg.de beantragt werden.
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Wenn Kreativität und Intuition gefragt sind

07.05.2021 19:45 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt zu Online-Workshop für Unternehmen am 18. Mai ein

Erfolgreich schwierige Aufgaben zu meistern und sich regelmäßig an neue Herausforderungen des Markts anzupassen, ist für alle Unternehmen sehr wichtig. Ein bedeutendes Potential steht zur Verfügung, wenn auch die Mitarbeitenden in die Unternehmensentwicklung eingebunden werden. Wie das mit Hilfe von spannenden Methoden aus Kreativitätsforschung und professioneller Intuition gut gelingt, ist am Dienstag, 18. Mai, von 17.30 bis 20.30 Uhr Thema in einem Online-Workshop, zu dem das Netzwerk cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Oldenburg einladen.

Workshopleiter Peter Gerd Jaruschewski ist im Netzwerk von cre8 oldenburg aktiv, unter anderem hat er das „DenkLabor Oldenburg“ ins Leben gerufen. Als Marketing- und PR-Berater sowie Kreativ-Scout hat er mehr als 30 Jahre Erfahrung in der zielgruppengerechten Beratung von Unternehmen gesammelt.

Interessierte können sich bis zum 12. Mai online unter https://triviar.de/course/277 anmelden. In kleiner Gruppe mit maximal zwölf Personen werden individuelle Lösungen gefunden. Der Workshop findet im Rahmen der monatlichen Reihe „Erfolgreich positionieren“ mit weiteren sechs Themen statt. Es geht sowohl um die Unternehmensdarstellung als auch um Krisenresistenz. Profis aus dem Netzwerk der Kreativwirtschaft vermittelten in kleinen Gruppen neue Erkenntnisse und individuelle Lösungen.


Die nächsten beiden Kurse finden statt
 • am 25. Juni zum Thema „Inspiriere dein Netzwerk – Bühnenpräsenz und Moderation“ und
 • am 2. Juli zum Thema „Das Gesundheitsrad – Selbständigkeit im Flow mit den eigenen Kräften“.
 Eine Übersicht aller Veranstaltungen ist unter https://www.cre8oldenburg.de/die-cre8_workshop-reihe2021/ zu finden.
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Goldschmiedeinnung wählt neuen Vorstand

05.05.2021 08:42 Uhr
Für die Innungsversammlung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland fanden im Vorfeld per Umlaufverfahren turnusmäßige Vorstandsneuwahlen statt.

Als Obermeister bestätigt wurde Andreas Speckmann aus Oldenburg.
Als neue stellvertretende Obermeisterin wurde Lea Honig aus Jever gewählt. Als Lehrlingswart und Gesellenprüfungsvorsitzender wurde in seinem Amt  Thomas Kunke  aus Oldenburg bestätigt.

Ebenfalls bestätigt wurde als Schriftführerin Irene Mätzke-Rischmann aus Wildeshausen. Zur Schatzmeisterin wurde Karin Holthusen aus Oldenburg wiedergewählt.

Obermeister Andreas Speckmann dankte seinen Kolleginnen und Kollegen in einer Videokonferenz für die Bereitschaft im Vorstand mitzuarbeiten. Verbunden mit einem schönen Blumenstrauß dankte er seiner aus dem Amt der stellvertretenden Obermeisterin scheidende Kollegin Meike Domsky aus Leer. In seiner Ansprache schwor er seine Kolleginnen und Kollegen darauf ein, die pandemiebedingte Durststecke durchzuhalten und auf einen darauf folgenden Konjunkturanstieg zu hoffen.

Das große Ziel für dieses Jahr sei es, die im letzten Jahr pandemiebedingt abgesagte Gemeinschaftsausstellung, im November im Hause von Wohnen und Ideen im Herbartgang nachzuholen.

Lehrlingswart Thomas Kunke appellierte an seine Kolleginnen und Kollegen, wieder vermehrt auszubilden.
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Mission Aufbruch: Neue Ideen sind gefragt

16.04.2021 14:49 Uhr

Startschuss für zwei Wettbewerbe zur Gründungsförderung in der Innenstadt

„Start-up: Dein Aufbruch, unser Antrieb“ – unter diesem Motto prämiert die Wirtschaftsförderung Oldenburg innovative Gründungsideen für die Innenstadt mit kostenlosen Arbeitsplätzen und Einzelhandelsflächen. Anlässlich der Neueröffnung des CORE in der Heiligengeiststraße gab Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, den offiziellen Startschuss für zwei Wettbewerbe.

Wettbewerb Start-up/CORE:
Gesucht werden innovative Gründungsideen mit einem sozialen oder ökologischen Mehrwert für Oldenburg. Social und Green Start-ups in der Pre-Seed- oder Seed-Phase können insgesamt zwei feste Arbeitsplätze im CORE für acht Monate gewinnen. Der sogenannte Fix Desk inkludiert 24/7-Zutritt zum WORK-Bereich, eine vollständige Büro-Infrastruktur, eine Flatrate für Kaffee, Tee und Wasser und eine Mitgliedschaft in der CORE-Community. Bei Social und Green Start-ups steht die gesellschaftliche Wirkung (Social Impact) oder Nachhaltigkeitswirkung ihrer Geschäftstätigkeit im Vordergrund. Die Stadt Oldenburg möchte soziale und grüne Gründungen gezielt fördern und in der Innenstadt noch sichtbarer machen.

Wettbewerb Pop-up/CCO:
Gesucht werden kreative Einzelhandelskonzepte, die etwas Neues nach Oldenburg bringen. Zu gewinnen gibt es zwei Pop-up Flächen miet- und nebenkostenfrei im CCO für acht Monate, direkt neben dem CORE. Dazu spendiert die Wirtschaftsförderung 2.500 Euro für den Ladenausbau beziehungsweise die Geschäftsausstattung. Pop-up Stores (to pop-up: plötzlich auftauchen) sind zeitlich befristet betriebene Ladenkonzepte. Sie zeichnen sich durch ihren provisorischen Charakter, eine besondere Warenpräsentation und Produktauswahl aus. Die Stadt Oldenburg möchte Menschen mit neuen Ideen und Mut – gerade in diesen schwierigen Zeiten – fördern und ihnen einen niederschwelligen Start in das eigene Ladengeschäft in der Innenstadt ermöglichen.

„Oldenburg ist bekannt für sein gründungsfreundliches Klima. Mit unseren zwei Wettbewerben wollen wir diese Entwicklung weiter unterstützen und Pioniergeist gerade in der Innenstadt fördern“, betont der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Darüber hinaus werden die Pop-up Stores ein erster sichtbarer Baustein aus dem Ende März beschlossenen Sofortprogramm für die Oldenburger Innenstadt sein.“

Alle Informationen zu den Wettbewerben Start-up/CORE und Pop-up/CCO sowie die genauen Teilnahmebedingungen sind online unter www.start-up.city zu finden. Fragen beantwortet die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de.
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Abschlussfeierlichkeiten der VWA-Oldenburg als Online-Meeting

09.03.2021 17:15 Uhr

Corona-Beschränkungen wirken sich aus

Infolge der Corona-Beschränkungen verabschiedete die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Oldenburg e.V. die Absolventinnen und Absolventen des 29. Studiengangs jetzt im Rahmen eines Online-Meetings. Der Akademieleiter, Prof. Dr. Dennis Drews, sowie der Vorsitzende des Vorstands, Volker Trautmann, beglückwünschten die insgesamt 32 Absolventinnen und Absolventen zur Erreichung des Abschlusses „Betriebswirt_in, VWA“.

Als Gastredner würdigte auch der Kurdirektor und Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft Bad Zwischenahn mbH, Dr. Norbert Hemken die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und wies auf die Bedeutung der berufsbegleitenden Weiterbildung sowohl für die individuelle Karriere als auch für die Sicherung des Bedarfs an Fachkräften für die Unternehmen in der Region hin. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen von drei Absolventinnen und Absolventen, die ungeachtet der Corona-bedingten Umstellung des VWA-Lehrbetriebes die Abschlussnote „sehr gut“ erreichten.

Die VWA Oldenburg ist eine von über 100 Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien in Deutschland, mit den anerkannten Trägern der Stadt Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Der nächste VWA-Studiengang startet nach Ende der Schulsommerferien im Jahr 2021. Kontakt: info@vwa-oldenburg.de, Telefon 0441 36184492.
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Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie werden halbiert

05.03.2021 18:08 Uhr
Die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie werden von April bis Oktober halbiert. Damit haben die Betriebe Planungssicherheit für die gesamte anstehende Freiluft-Saison. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht darin einen Beitrag, die von der Corona-Krise besonders stark betroffen gastronomischen Betriebe zu unterstützen: „Gerade die Außengastronomie leistet einen wichtigen Beitrag für eine lebendige Stadt. Die Betriebe haben zuletzt sehr stark unter den Corona-Einschränkungen gelitten, deshalb wollen wir sie jetzt erneut unterstützen.“

Die Stadt verzichtet in diesem Zusammenhang auf etwa 35.000 Euro im Jahr. „Dieses Geld ist gut investiert, denn wir können damit nicht nur einen wichtigen gastronomischen Bereich unterstützen, sondern zeigen auch Perspektiven für die kommenden Monate auf“, so Krogmann.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt die Gebühren halbiert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Mittel hatte zu einer deutlichen Ausweitung der entsprechenden Angebote geführt. Krogmann stellt deshalb bereits jetzt in Aussicht, diese Regelung auch für 2022 zu prüfen.
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Land und Bund müssen sich entschlossener um Innenstädte kümmern

12.02.2021 17:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann schreibt an die Wirtschaftsminister Althusmann und Altmaier

Schnelle und unbürokratische Hilfsangebote für den innerstädtischen Handel und die Gastronomie fordert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vom Land Niedersachsen und dem Bund. In einem Schreiben an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann, und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schildert er die schwierige Situation, in der sich die Oldenburger Innenstadt seit der Corona-Pandemie befindet. Auch viele andere Innenstädte Niedersachsens leiden unter dem erneuten Lockdown, weshalb Oldenburgs Oberbürgermeister auf ein stärkeres Engagement drängt. „Das Land muss mit größter Entschlossenheit gegen den drohenden Bedeutungsverlust der Innenstädte vorgehen. Der innerstädtische Handel und die Gastronomie müssen Kern der Innenstadt bleiben“, so Krogmann.

Der Oberbürgermeister unterstützt damit eine Initiative, die unter dem Titel „Die vergessene Mitte“ einen Appell an die Politik gesendet hat, um eine Perspektive für das wirtschaftliche Überleben zu erhalten. Digitalisierung und Onlinehandel sind derzeit große Trends, die es gerade inhabergeführten Geschäften schwer machen, unter den aktuellen Bedingungen in der Gewinnzone zu bleiben.

Die Stadt Oldenburg kümmert sich intensiv um die Attraktivität der Innenstadt. So hat zum 1. Dezember vergangenen Jahres der Innenstadtmanager seine Arbeit aufgenommen. Ein breit aufgestellter Arbeitskreis „Bündnis Innenstadt“ hatte, ebenfalls im Dezember, die Ergebnisse und Maßnahmen eines gut zweijährigen Diskussionsprozesses vorgestellt. Die Corona-Pandemie führt unter anderem dazu, dass die Geschäfte in der Oldenburger Innenstadt immer stärker unter wirtschaftlichen Einbußen zu leiden haben. Seit Mitte Dezember sind die Läden weitgehend geschlossen. Dies macht sich auch in der äußerst attraktiven Oldenburger City bemerkbar und ohne schnelle und vereinte Anstrengungen droht die negative Entwicklung noch weiter Fahrt aufzunehmen.

„Unsere Innenstadt war bis zur Pandemie gut aufgestellt“, sagt Krogmann. „Wir haben gute Ideen und Projekte für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Innenstadt, müssen nun aber alles tun, damit dies auch nach den Corona-bedingten Schließungen noch der Fall ist. Dazu brauchen wir als Stadt sowie unser Einzelhandel und die Gastronomie aber die entschlossene Unterstützung von Land und Bund.“
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Hafen liegt auf Kurs: Umschlag auch 2020 auf hohem Niveau

12.02.2021 16:51 Uhr
Der Oldenburger Hafen hat auch im vergangenen Jahr Kurs gehalten: An den Kajen wurden Güter in einem Volumen von insgesamt 1.062.584 Tonnen umgeschlagen. Das geht aus der Hafenbilanz für 2020 hervor. Damit gehört Oldenburg zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens. „Unser Hafen stellt einen wichtigen Standortfaktor für die Wirtschaft in der Stadt und in der Region dar. Das neue Wendebecken, das künftig auch größeren Seeschiffen erlaubt, den Oldenburger Hafen anzulaufen, wird dazu beitragen, diese Rolle zu festigen und auszubauen. Diese infrastrukturelle Verbesserung wird der Hafenwirtschaft einen nachhaltigen Impuls geben“, ist Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überzeugt.

Nachdem die Fertigstellung des Wendebeckens nach der Wiederaufnahme der lange unterbrochenen Arbeiten zunächst für 2022 prognostiziert wurde, konnte im vergangenen Jahr ein erfreulicher Baufortschritt verzeichnet werden. Nun wird mit einer Freigabe noch im ersten Halbjahr 2021 gerechnet. Das hinter der Eisenbahnbrücke gelegene neue Becken ermöglicht Schiffen mit einer Länge von bis zu 110 Metern, in Oldenburg festzumachen. Nach der Freigabe des Wendebeckens erhoffen sich die im Hafen ansässigen Firmen einen reibungsloseren und zunehmenden Seeschiffsverkehr, der sich auch positiv auf die zukünftige Umschlagsentwicklung auswirken wird.

Im vergangenen Jahr konnte trotz eines geringen Rückgangs in der Gesamtbilanz (minus 4,5 Prozent im Vergleich zu 2019) im Schiffs- und Bahnverkehr das angestrebte Umschlagsziel von über einer Million Tonnen erreicht werden. Hauptsächlich werden Baustoffe, Getreide und Futtermittel, chemische Erzeugnisse sowie Sekundarrohstoffe umgeschlagen.

Die Bilanz von Rhein-Umschlag:
„Im vergangenen Jahr war die Entwicklung in den beiden Oldenburger Häfen der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag leicht rückläufig, gleichzeitig gab es einen erfreulichen Anstieg bei den Seeschiff- und Bahnmengen“, resümiert Geschäftsführer Nico Steudel. Insgesamt wurden rund 76.000 Tonnen weniger umgeschlagen. Dieser Rückgang an Umschlaggütern ist im Wesentlichen technisch bedingt, da eine einmalige Großreparatur in einem Kieswerk zu einem Produktionsausfall und damit zu einem geringeren Gesamtabsatz führte. „Diese Mengen werden in 2021 wieder nach Oldenburg kommen. Darüber hinaus ist insbesondere die Gesamtnachfrage nach Baustoffen ungebrochen hoch“, erklärt Steudel zuversichtlich.

Die Bilanz von AGRAVIS:
Heinrich Bruns, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH, bilanziert: „Eine im Vorfeld erwartete leicht rückläufige Entwicklung der zu produzierenden Mengen hat sich bestätigt. Die weiterhin herausfordernde Situation in der Landwirtschaft und im Agrarhandel einschließlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie führte auch in unserem Kraftfutterwerk im Oldenburger Hafen zu geringeren Produktionsmengen in einer Größenordnung von circa 15.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr.“ Am Werk an der Nordkaje im Oldenburger Hafen wurden im Laufe des Jahres 2020 insgesamt 48 Seeschiffe mit circa 74.000 Tonnen (2019: 46 Seeschiffe, circa 66.000 Tonnen) und 203 Binnenschiffe mit circa 192.000 Tonnen (2019: 201 Binnenschiffe, circa 199.000 Tonnen) gelöscht. „Die Belieferung mit Einzelfuttermitteln und Getreide über den Wasserweg konnte in Summe einen geringfügigen Zuwachs verzeichnen“, erläutert Bruns weiter.


Die Umschlagszahlen 2020 im Detail
 
• Schiffsumschlag:
Der Gesamtschiffsumschlag des Oldenburger Hafens ist mit 1.062.584 Tonnen im Jahr 2020 gegenüber dem Jahresergebnis 2019 um 49.423 Tonnen leicht gesunken (minus 4,5 Prozent). Dennoch konnte das angestrebte Ergebnis von über einer Million Tonnen erreicht werden.

Der Minderumschlag ist vor allem im Segment der Binnenschiffe entstanden (minus 58.835 Tonnen). Wie in den vergangenen Jahren wurden größtenteils Baustoffe (548.533 Tonnen) sowie Getreide und Futtermittel (349.742 Tonnen) umgeschlagen. Positiv ist zu verzeichnen, dass der Umschlag von chemischen Erzeugnissen 2020 um 19.855 Tonnen erheblich gesteigert werden konnte (plus 67,2 Prozent). Auch der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) hat das Vorjahresniveau mit rund 33.239 Tonnen deutlich übertroffen (plus 137 Prozent).

Der Seeumschlag konnte nach einem Rückgang im vergangenen Jahr wieder zulegen und eine Steigerung (plus 14,6 Prozent) erzielen. Die Güterarten im Seeverkehr beschränkten sich auch im Jahr 2020 überwiegend auf Getreide und Futtermittel (79.406 Tonnen, 97,5 Prozent).

• Bahnumschlag:
Der Bahnumschlag verzeichnete im Jahr 2020 einen Zuwachs von 4.516 Tonnen. Dies entspricht einem Wachstum von 13,75 Prozent. Insgesamt wurden 37.358 Tonnen Güter in insgesamt 676 Güterwagen transportiert. Hierbei handelte es sich sowohl um Baustoffe (22.918 Tonnen) als auch um Düngemittel (14.440 Tonnen).
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Zum Anbeißen: Dem Geheimnis der Schokolade auf der Spur

05.02.2021 14:17 Uhr

Digitaler Kaffeeplausch in Zusammenarbeit mit dem Schokoladenmuseum Köln

Süße Überraschung: Die nächste Videoführung in der Reihe „Digitaler Kaffeeplausch“ veranstalten die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement und das Amt für Wirtschaftsförderung am Dienstag, 16. Februar, gemeinsam mit dem Schokoladenmuseum Köln. Denn diesmal lautet das Thema: „Dem Geheimnis der Schokolade auf der Spur – eine digitale Reise durch 5.000 Jahre Kakaogeschichte“. Beginn ist um 15.30 Uhr.

Wie kam der Kakao nach Europa? Was macht eine gute Tafel Schokolade aus? Was bedeutet eigentlich das Wort Schokolade? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Museumsführerin Friederike Hackmann in der interaktiven Videoführung mit Kostproben für zuhause.

Die Führung wird wieder als virtuelles Format mit der Videokonferenzplattform GoToMeeting angeboten. Interessierte können sich noch bis Mittwoch, 10. Februar, per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-2781 für die kostenlose Teilnahme anmelden. Statt Kuchen gibt es diesmal beim „Digitalen Kaffeeplausch“ eine Auswahl an Schokoladen für die Verkostung und Begleitmaterial kontaktlos an die Haustür geliefert.

Die Veranstaltungsreihe „Digitaler Kaffeeplausch“ bietet von Dezember 2020 bis März 2021 ein buntes Angebot an Themen für Interessierte in interaktiven Formaten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten bereits im Dezember und Januar die Möglichkeit, mehr über den Mäzen und Sammler Theodor Francksen und den Ausnahmekünstler Horst Janssen zu erfahren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, dem Amt für Wirtschaftsförderung und dem Schokoladenmuseum Köln im Rahmen des Projekts Digitale Lernlabore – Civic Data Lab und wird aus Mitteln des Bundesinstituts für Bau–, Stadt– und Raumforschung (BBSR) gefördert. Weitere Informationen über das Projekt gibt es online unter www.oldenburg.de/digitale-lernlabore.
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Filmproduktion »Schwarzseher« schreibt Oldenburger Geschichte

29.01.2021 20:07 Uhr

Unternehmen wird das erste Gemeinwohl-Bilanzierte Unternehmen der Stadt

Die Oldenburger Filmproduktion Schwarzseher ist das erste Gemeinwohl-Bilanzierte Unternehmen der Stadt. Schwarzseher hatte 2020 Bilanz für die Jahre 2018 und 2019 gezogen, in einer sogenannten »Peer-Review« mit anderen Unternehmen. „Weil wir leider das erste bilanzierte Unternehmen in Oldenburg sind, mussten wir damals regelmäßig für die Workshops nach Berlin fahren.“ sagt Schwarzseher-Geschäftsführer Amon Thein. Das offizielle Zertifikat erhielten die Schwarzseher:innen nun am gestrigen Mittwoch von der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Freude unter den 13 Mitarbeitenden war groß, erzählt Thein. Das Unternehmen sei zugleich auch die erste bilanzierte Filmproduktion auf der Welt, habe man dabei festgestellt. „Wir hoffen vor allem, dass wir andere Oldenburger Unternehmen motivieren können, dem Beispiel zu folgen.“ sagt Thein. Einige hätten sich schon gemeldet und Interesse signalisiert. Es solle gemeinsam eine Regionalgruppe geschaffen werden, kündigt der 36-jährige an. Und mit Blick auf die Stadt selbst sagt er: „Auch Städte und Gemeinden können sich bilanzieren lassen...“

Ein gutes Leben für alle
Die Bewegung der GWÖ bezeichnet sich selbst als ein Wirtschaftsmodell, in dem »das gute Leben für alle« die oberste Priorität hat. Das Modell orientiert sich an global anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Suffizienz und unter anderem an den 17 UN-Entwicklungszielen. Kern ist die Vision, dass alle Unternehmen nachhaltig und sozial wirtschaften. Die Unternehmen evaluieren ihre IST-Situation in den Bereichen »Menschenwürde«, »Solidarität und Gerechtigkeit«, »Ökologische Nachhaltigkeit« und »Transparenz und Mitentscheidung«. „Nach unserem Kenntnisstand ist die GWÖ aktuell die kompletteste Methode für das, was wir selbst umgangssprachlich einen »One-Planet-Lifestyle« nennen, also einen Lebensstil, der sich an den real vorhandenen Ressourcen des Planeten ausrichtet“ sagt Thein. Die Gemeinwohl-Bilanz sei wesentlich aussagekräftiger als ein CSR- oder Nachhaltigkeitsbericht. Sein Unternehmen stelle nun auch offiziell an „Sinn über Profit.“

Bewertung in einer Matrix nach Punktesystem
In Deutschland haben bisher über 700 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt, einige Tausend sind Mitglied der Gemeinwohlökonomie. Darunter große Unternehmen wieder Teehersteller »Sonnentor«. „Man kann sich die GWÖ-Bilanz im Grunde wie ein Tool vorstellen, mit dem man das unternehmerische Handeln am Ziel des Gemeinwohls ausrichten kann“, erklärt Thein. Um die Bewertung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu ermöglichen, wurde dafür ein Punktesystem entwickelt, das bei -3600 (sehr schädlich) beginnt und bei maximal +1000 Punkten (sehr nachhaltig) ende. „Zur Einordnung: Wer »einfach nur« nach geltendem Recht und geltenden Vorschriften arbeitet, erreicht meist nicht mehr als 0 Punkte.“

Eine Welt der Kriterien-Armut
Die Kolleg*innen bei Schwarzseher hätte die Idee sofort begeistert, erzählt Thein, weil sich viele Themen wieder fanden, zu denen die Mitarbeitenden sich schon lange einen Austausch mit Anderen gewünscht hatten. „Wir leben in einer Welt der Kriterien-Armut“ findet Thein, „wenn es nur ums Geldverdienen geht, dann macht es uns selbst keine Freude.“ Für Erfolg müsse es mehr Kriterien als nur Profit geben - zum Beispiel eben, was man zur Gemeinschaft beitrage. Die GWÖ-Bilanz übersetze diese aktuell fehlenden Kriterien in Fragen, die sonst im Unternehmensalltag selten gestellt werden, erzählt der Schwarzseher-Geschäftsführer: „Von wem, wie und wo werden Produkte hergestellt, die wir beziehen? Wie es um die Arbeitsbedingungen unserer Partner:innen-Unternehmen bestellt? Oder auch: Wer darf bei uns was bestimmen? Wie lösen wir Konflikte? Und natürlich eine Frage, die uns alle angesichts der dramatischen Klima-Lage mit höchster Priorität beschäftigen sollte: Wie tragen wir konkret dazu bei, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen?“

Inkrementelle Verbesserung der Wirtschaft
Schwarzseher selbst erreichte am Ende aus dem Stand 573 Punkte, das entspricht der Einordnung »erfahren«. Es komme nicht von ungefähr, sagt Thein, dass noch kein einziges Unternehmen an der 1000-Punktemarke kratzen konnte. „Während des Prozesses wurde uns schmerzhaft klar: unsere Wirtschaft ist noch weit entfernt davon, den GWÖ-Zielen gerecht zu werden. Die GWÖ könnte aber zugleich auch ein sehr guter Weg sein, denn sie hat einen effektiven Twist eingebaut: um selbst gut bepunktet zu werden, ist es unumgänglich, positiven Einfluss auf Andere zu nehmen.“ Als Beispiel nennt Thein Lieferant:innen, die die Kriterien für faire Arbeit nicht erfüllen. Diese könne man natürlich kündigen — oder aber auf die Missstände hinweisen und damit vielleicht eine positive Veränderung bei den Lieferant:innen bewirken. So kann die Verbesserung des eigenen Unternehmens zur inkrementellen Verbesserung aller Unternehmen im aktuellen Wirtschaftssystem werden. Zum Prozess und den konkreten Erfahrungen hat Schwarzseher einen Blogeintrag veröffentlicht. Interessierte für die Regionalgruppe können sich unter film@schwarzseher.com melden.

Im Internet
Blogartikel zum Prozess

Website des Unternehmens
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Digitalisierungsberatung für den Einzelhandel

15.01.2021 13:58 Uhr

Wirtschaftsförderung weist auf neues Förderprogramm des Landes hin

Im Rahmen einer neuen Richtlinie fördert das Land Niedersachsen die Digitalisierungsberatung für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen mit bis zu 2.500 Euro, bei einem maximalen Fördersatz von 100 Prozent. Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, mit Hilfe von Digitalisierungsstrategien und -maßnahmen auf die geänderten Anforderungen des Marktes zu reagieren, um damit insbesondere die Folgen der Corona-Krise abzufedern.

Gefördert wird eine individuelle und passgenaue fachliche Beratung in Digitalisierungsfragen durch autorisierte Beratungsunternehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Auswirkungen der Pandemie. Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, sieht in der Förderrichtlinie einen „attraktiven Anreiz für den stationären Einzelhandel, sich intensiv mit den Möglichkeiten der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese für sich zu nutzen.“
 
Die Antragstellung ist bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank ab sofort bis zum 28. Februar 2022 laufend möglich. Antragsberechtigt sind autorisierte Beratungsunternehmen gemäß der Förderrichtlinie. Weitere Informationen stehen online auf der Seite der NBank (www.nbank.de) unter dem Suchbegriff „Digitalisierungsberatung“ zur Verfügung.
 
Bei allgemeinen Fragen zu Fördermöglichkeiten hilft gerne die städtische Wirtschaftsförderung weiter. Ansprechpartnerin Patricia Achtert ist telefonisch unter 0441 235-2870 oder per E-Mail an patricia.achtert@stadt-oldenburg.de erreichbar. Anliegen mit Bezug speziell zur Innenstadt beantwortet Steffen Trawinski unter Telefon 0441 235-4690 oder per E-Mail an innenstadtanagement@stadt-oldenburg.de.
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Frühjahrsputz für die Unternehmensstruktur

12.01.2021 20:10 Uhr

Wirtschaftsförderung und Netzwerk Kreativwirtschaft veranstalten Workshop-Reihe

Nicht wenige Unternehmen stehen durch die Corona-Pandemie vor der großen Herausforderung, sich neu zu erfinden. Doch auch unabhängig davon gibt es ausreichend Gründe, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das eigene Unternehmen sinnvoll nach außen repräsentiert werden und sich flexibel an ständig wechselnde Anforderungen anpassen kann. Warum also nicht das neue Jahr für einen gründlichen Frühjahrsputz innerhalb der eigenen Unternehmensstruktur nutzen und sich weiterbilden?

Die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg haben dazu eine neue Workshop-Reihe vorbereitet, die einen Fokus legt auf die Positionierung von Unternehmen nach innen und außen: den überzeugenden Einsatz von Werbung, die perfekte Darstellung des Unternehmens und die Entwicklung einer krisenresistenten Unternehmerpersönlichkeit.

Die Workshops finden zum Teil als digitale Veranstaltungen und zum Teil als Präsenzveranstaltungen statt. Profis vermitteln individuelle Lösungsstrategien und neue Erkenntnisse, und auch der Spaß wird dabei nicht zu kurz kommen. Anmeldungen über die Plattform Triviar sind ab sofort möglich. Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Nachfolgend die zehn Termine und Themen, die für die Workshops in 2021 geplant sind:
 • 19. Februar, 15 bis 18 Uhr: „Selbstbewusst selbstständig – Unbescheidenheit für Unternehmerinnen“. Workshop-Leitung: Silvia Rutkowski. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/244.
 • 6. März, 10 bis 17 Uhr: „Die richtigen Fotos für die Unternehmens-Website“. Workshop-Leitung: Bonnie Bartusch. Anmeldung per E-Mail an info@werkschule.de.
 • 22. April, 10 bis 13 Uhr: „Ein klares Konzept für den Webauftritt – Die Basis für Form und Content“. Workshop-Leitung: Katja Reiche. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/274.
 • 18. Mai, 17.30 bis 20.30 Uhr: „Kreativität und professionelle Intuition im Unternehmen – Erfolgreich schwierige Aufgaben meistern“. Workshop-Leitung: Peter Gerd Jaruschewski. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/277.
 • 25. Juni, 10 bis 17 Uhr: „Inspiriere dein Netzwerk! – Bühnenpräsenz und Moderation“. Workshop-Leitung Jürgen Boese. Weitere Informationen unter triviar.de/course/278.
 • 2. Juli, 10 bis 17 Uhr: „Das Gesundheitsrad – Selbstständigkeit im Flow mit den eigenen Kräften“. Workshop-Leitung: Marion Meister. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/280.
 • 27. August, 16 bis 20 Uhr: „Erfolgreich durch Illustration – visuell – verständlich – kommunikativ“. Workshop-Leitung: Norbert Egdorf. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/282.
 • 10. September, 9 bis 15 Uhr: „Online-Marketing mit Wirkung – Website, Google, Social Media“. Workshop-Leitung: Ulrich Kesse. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/283.
 • 8. Oktober, 10 bis 17 Uhr: „Spontanität – Improvisation – wie geht das?“ Workshop-Leitung: Jürgen Boese. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/279.
 • 12. November, 10 bis 17 Uhr: „Führen zwischen Fördern und Fordern im Unternehmen“. Workshop-Leitung: Marion Meister. Weitere Informationen und Anmeldung unter triviar.de/course/281.

Ausführliche Beschreibungen enthält der Flyer zum Workshop-Programm.


Mehr Informationen gibt es unter https://www.oldenburg.de/startseite/wirtschaft/netzwerke-kooperationen/kreativwirtschaft-cre8-oldenburg/cre8-workshop-reihe-2021.html
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Professor Wolfgang Nebel erhält Wirtschaftspreis

11.12.2020 18:23 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann zeichnet OFFIS-Vorstandsmitglied mit dem „Oldenburger Bullen 2020“ aus

Der „Oldenburger Bulle 2020“ geht an den Oldenburger Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel. Der 64-jährige Informatiker, Ingenieur und Vorstand des Instituts OFFIS erhielt den Preis am Donnerstag, 10. Dezember, im Oldenburger Rathaus aus den Händen von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Wegen der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung in ganz kleinem Rahmen statt. Die eigentliche Feierstunde wird nachgeholt, wenn die Situation es wieder erlaubt.

„Das Engagement von Professor Nebel als langjähriger Vorstandsvorsitzender des Informatik-Instituts OFFIS für Digitalisierung, Innovationen und Forschungstransfer ist standortfördernd, nachhaltig und weitsichtig. Es ist von unschätzbarem Wert für den Ruf der Stadt Oldenburg als anerkanntes Forschungs- und Dienstleistungszentrum weit über die Grenzen der Region hinaus“, begründet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Auszeichnung. Professor Nebel sei ein wertvoller Wegbereiter und Unterstützer für die Positionierung und Profilierung Oldenburgs in der Welt der Wissenschaft, betont Krogmann.

Im Mittelpunkt der Verdienste Wolfgang Nebels steht OFFIS, das sowohl national als auch international als namhafte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung anerkannt ist und sich unter seiner Leitung weltweit als Kompetenzzentrum für wichtige Anwendungsbereiche der Informatik einen Namen gemacht hat. Regionale Unternehmen hat er mit Innovationen aus der Forschung zusammengeführt, so dass sie im nationalen und internationalen Wettbewerb wettbewerbsfähig bleiben können.

Seiner Initiative und seinem unermüdlichen Einsatz sind auch die Ansiedlung weiterer außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und die Entwicklung des IT-Campus am Standort Oldenburg im Zuge der Digitalisierungsoffensive des Landes Niedersachsen zu verdanken. Oldenburg wird damit über ein Leuchtturmprojekt im Bereich der Informationstechnologie verfügen und seine Attraktivität für Studierende, Fachkräfte und Unternehmen erhöhen.

Der „Oldenburger Bulle“ wird im zweijährigen Rhythmus (bis 2006 jährlich) an Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben, die sich um den Hochschul- und Wirtschaftsstandort Oldenburg in besonderem Maße verdient gemacht haben. Die Preisträger erhalten eine vom Worpsweder Künstler Waldemar Otto gestaltete Bronzeplastik in Form eines Bullen sowie eine Urkunde.

Bisherige Preisträgerin und Preisträger des Oldenburger Bullen waren Prof. Joachim Lenz (2003), Dr. Werner Brinker (2004), Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jürgen Appelrath (2005, verstorben 2016), Dr. Jörg Bleckmann (2006), Prof. Dr. Reto Weiler (2008), Dr. Rolf Hollander (2010) Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski (2012), Martin Grapentin (2014), Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (2016) und Dipl.-Biologin Elke Haase (2018).
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Innenstadtstrategie: „Arbeit geht jetzt richtig los!“

08.12.2020 22:32 Uhr

Krogmann: Grundsatzvereinbarung wichtiger Baustein zum Erfolg

Wie kann die Zukunftsfähigkeit der Oldenburger Innenstadt gestaltet werden? Mit dieser Frage haben sich viele engagierte Akteurinnen und Akteure der Innenstadt gemeinsam mit städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen die vergangenen zwei Jahre im Arbeitskreis Bündnis Innenstadt beschäftigt. Herausgekommen ist ein umfangreiches Handlungsprogramm, das richtungsweisend für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt ist und dem sich städtische und nicht-städtische Akteure verpflichtet fühlen. Moderiert wurde der Prozess vom Planungsbüro Frauns aus Münster. Besiegelt wurde dies in einer Grundsatzvereinbarung, die Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Montag, 7. Dezember, stellvertretend für die nicht-städtischen Akteure mit Helmut Jordan (VVO) und Friedrich-August Fisbeck (CMO) unterschrieben hat.

„Wir wollen mit der Innenstadtstrategie die Attraktivität der City erhalten und stärken. Sie ist und bleibt das Herz des Oldenburger Einzelhandels und macht einen Großteil unseres Images als Einkaufsstadt aus“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mit der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung schließen wir den ersten Abschnitt des Innenstadt-Strategie-Prozesses erfolgreich ab“. Der Oberbürgermeister dankte bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten für ihr bisheriges Engagement. Gleichzeitig wird ein neues Kapitel aufgeschlagen – nämlich das der Umsetzung. Krogmann: „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist klar, dass jetzt die Arbeit erst richtig losgeht. Die Corona-Pandemie hat dabei als zusätzlicher Katalysator gewirkt.“ Mit der Einrichtung einer Stelle für das Innenstadtmanagement bei der Wirtschaftsförderung ist die Stadt bei der Umsetzung bereits in Vorleistung gegangen. Damit steht dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, den Interessensvertretungen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren der Oldenburger Innenstadt ab sofort ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Innenstadtmanager ist aber nur ein Baustein der Innenstadtstrategie. Sein Hauptaugenmerk wird auf dem „Geschäfts- und Wohnflächenmanagement“ liegen. Im engen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Bereiche sind in insgesamt sieben Sitzungen weitere Bausteine entstanden. Neben dem „Geschäfts- und Wohnflächenmanagement“ sind das die Projektschwerpunkte „Digitale Innenstadt“, „Unternehmensinnovationen“ und „Räume | Orte | Treffpunkte“ flankiert durch Veranstaltungen und ein überzeugendes Innenstadtmarketing sowie die Querschnittsthemen „Zukunftsmobilität“ und „Stadtklima“. Für die Umsetzung dieses Programms übernehmen städtische und nicht-städtische Akteurinnen und Akteure gemeinsam die Verantwortung. Das Programm fühlt sich unter der Leitidee „Oldenburg er_leben“ verpflichtet, die Oldenburger City weiter als zukunftsfähigen und qualitätsvollen Erlebnisraum, mit einer vielfältigen Mischung an Nutzungen und einer hohen Lebensqualität, zu etablieren. Auch die zukünftige Arbeitsstruktur haben die Akteurinnen und Akteure in der Grundsatzvereinbarung festgelegt: „Die Stärkung der Innenstadt bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe. Entscheidend wird sein, weiterhin eng zusammenzuarbeiten und gemeinsam positive Impulse für den anstehenden Wandel zu setzen. Der Arbeitskreis hat in seinen sieben Sitzungen dafür eine sehr gute Vorarbeit geleistet“, so Krogmann.
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Gesundheitsamt beantwortet Unternehmensanfragen

04.12.2020 18:52 Uhr

Weiterer Corona-Ausbruch soll verhindert werden

Die Stadt Oldenburg bietet auch für Unternehmen einen Beratungsservice im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an. Konkret berät das Gesundheitsamt Arbeitgeber aus der Stadt Oldenburg bei Fragen im Zusammenhang mit an Covid-19 erkrankten Beschäftigten. Beim Auftreten von Corona-Erkrankungen sollten sich Unternehmen möglichst zeitnah nach dem Bekanntwerden informieren, wie weiter vorzugehen ist. Anfragen können per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de gerichtet werden. Telefonische Anfragen werden vom städtischen ServiceCenter per Telefon unter 0441 235-4444 entgegen genommen. Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes, ergänzt: „Wichtig ist, dass sehr rechtzeitig die richtigen Schritte eingeleitet werden, nur so kann der Pandemie begegnet werden.“

Schnelle personelle und organisatorische Maßnahmen innerhalb betroffener Firmen können weitere Personalausfälle vorbeugend verhindern und somit auch das Unternehmensrisiko reduzieren. Besonders wichtig sind generell das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung, die Einhaltung von Abstandsregelungen und die Vermeidung von größeren Menschenansammlungen. Auch die verstärkte Wahrnehmung von Homeoffice-Lösungen oder die Bildung von autarken Arbeitsteams werden von vielen Unternehmen bereits genutzt.
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Moin-in-oldenburg.de geht online

04.12.2020 18:48 Uhr

Fachkräfte-Initiative Oldenburg startet neues Informations-Angebot im Netz

Mit einer neuen Website wirbt die Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO) ab sofort für den Lebens- und Arbeitsstandort Oldenburg. Unter moin-in-oldenburg.de erfahren Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte gebündelt, warum es sich lohnt, in die lebenswerte Stadt zu ziehen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber finden auf der Website Möglichkeiten, wie sie bei ihrer Personalsuche Bewerberinnen und Bewerber vom Standort Oldenburg überzeugen können. Und Oldenburgerinnen und Oldenburger können ihre persönliche Geschichte zu ihrer alten oder neuen Heimatstadt erzählen.

„Mit der neuen Webseite verstärkt die Fachkräfte-Initiative Oldenburg ihre Online-Präsenz. Die Zielgruppe der Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte informiert sich immer mehr im Internet. Daher ist die digitale Sichtbarkeit von entscheidender Bedeutung, um auch zukünftig eine starke Position im Wettbewerb um schlaue Köpfe einzunehmen“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg. Gleichzeitig wird das Beratungsangebot für Oldenburger Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ausgebaut: In der Rubrik „Für Arbeitgeber“ erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie ihre Arbeitgeberattraktivität verstärken können, indem Sie auch die Vorteile ihres Firmenstandortes bei Ihrem Personal-Recruiting berücksichtigen.

Herzstück der neuen FIO-Website sind insgesamt fünf kurze Imagefilme. Einer ist bereits bestens bekannt: Das Video „Moin in Oldenburg“ ist auf unterschiedlichen Portalen eingestellt und kommt in zwei Jahren auf insgesamt fast 50.000 Aufrufe. In drei Minuten zeigen eine Projektleiterin, eine Personalreferentin und ein Kinderchirurg, warum sie sich in Oldenburg so wohl fühlen. Der animierte Imagefilm, den viele Unternehmen in ihre Karriereseiten eingebunden haben, soll Fachkräfte an die Hunte locken. Auf der neuen Website gibt es jetzt medialen Nachschub. Vier neue Videos drehen sich um die Themen Chancen, Spitzenforschung, Netzwerken sowie Zahlen, Daten und Fakten.

Neben den Filmen werden zehn gute Gründe für Oldenburg präsentiert und auf unterschiedliche Angebote der Stadt Oldenburg verlinkt. „Eine neu gestaltete Webseite wäre aber nicht richtig gut ohne einen Call-to-Action: Unter der Rubrik ‚Welcome-Stories‘ können Oldenburgerinnen und Oldenburger ihre eigene Willkommensgeschichte in einem Blog veröffentlichen und so ein authentisches Bild vom Leben in unserer Stadt vermitteln. Wir freuen uns über ganz viele Welcome-Stories“, sagt Giuseppina Giordano, Leiterin Fachdienst Standortmarketing.

Die neue Website ist ab sofort aufrufbar unter www.moin-in-oldenburg.de.

Zur Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO):
Die Fachkräfte-Initiative Oldenburg ist ein Kooperationsbündnis von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kammern und Institutionen in Oldenburg. Das Netzwerk wurde 2015 auf Initiative von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gegründet. Kooperationspartner sind:

 Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven und Jobcenter Oldenburg
 Arbeitgeberverband Oldenburg
 BÜFA
 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
 CEWE Stiftung
 EWE
 Handwerkskammer Oldenburg
 Klinikum Oldenburg
 Landessparkasse zu Oldenburg
 Landwirtschaftskammer
 OFFIS
 Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
 Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH
 Stadt Oldenburg/Wirtschaftsförderung
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Steffen Trawinski tritt den Dienst als Innenstadtmanager an

01.12.2020 20:08 Uhr

Gestaltung einer zukunftsfähigen Innenstadt bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe

Es ist ein wichtiger Baustein der zukünftigen Innenstadtstrategie: die Einrichtung einer Stelle für das Innenstadtmanagement bei der Stadt Oldenburg. Zum 1. Dezember hat Steffen Trawinski seine neue Aufgabe in der Wirtschaftsförderung übernommen. Die Stadt Oldenburg finanziert die Stelle vollständig und geht so mit der Umsetzung der Innenstadtstrategie in Vorleistung. Damit steht dem Einzelhandel, der Immobilienwirtschaft, den Interessevertretungen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren der Oldenburger Innenstadt ab sofort ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

„Der Schwerpunkt seiner Aufgaben wird im Leerstands- und Geschäftsflächenmanagement liegen“, erläutert Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, „gleichzeitig muss der Innenstadtmanager auch bei allen anderen innerstädtischen Themen einbezogen werden. Ziel ist es, dass er als eine Art ‚Wissensbasis‘, bei der alle Informationen zur Innenstadt zusammenfließen, agieren kann.“

Hier wird deutlich, dass es mehr als eine Person braucht, um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt zu gestalten. Wilken: „Die Aufgaben sind komplex. In der Wirtschaftsförderung haben wir uns bei den Themen Einzelhandel und Innenstadt breiter aufgestellt. Die Gestaltung einer zukunftsfähigen Innenstadt bleibt aber eine Gemeinschaftsaufgabe: Sie kann nur gelingen, wenn alle Akteurinnen und Akteure der Innenstadt Verantwortung übernehmen und den Prozess voranbringen.“

Trawinski selbst kann auf ein umfangreiches Fachwissen insbesondere im Unternehmensservice und im Liegenschaftsmanagement der Wirtschaftsförderung zurückgreifen. Zuletzt hat der 34-jährige Master-Absolvent bei den internationalen Beziehungen der Stadt Oldenburg seine Kompetenzen in der Vernetzung unterschiedlichster Akteure, der Veranstaltungs-Organisation und der Konzeptentwicklung unter Beweis gestellt. Bei seiner neuen Aufgabe freut er sich, „darauf, die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure der Oldenburger Innenstadt und ihre Bedürfnisse besser kennenzulernen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und mit dazu beizutragen, die City als lebendigen Stadtmittelpunkt und attraktiven Einzelhandelsstandort nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.“

Zu erreichen ist der neue Innenstadtmanager entweder in der Wirtschaftsförderung in der Industriestraße 1 c oder auch direkt in der Innenstadt: Einmal pro Woche wird er zunächst bis auf Weiteres bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH – OTM – im Lappan präsent sein. Unabhängig von seinem Arbeitsplatz ist Steffen Trawinski über folgende Kontaktdaten zu erreichen: Telefon 0441 235-4690 oder per E-Mail an innenstadtmanagement@stadt-oldenburg.de.
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Rene Gröne ist Deutschlands beste Fachkraft für Kreislaufwirtschaft

27.11.2020 16:45 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann gratuliert ausgezeichnetem Azubi

Deutschlands beste Fachkraft für Kreislaufwirtschaft kommt vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in Oldenburg. Der 23-jährige Rene Gröne hat in diesem Bereich den besten Abschluss in Deutschland gemacht und wurde dafür bereits von der IHK ausgezeichnet. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm das zum Anlass, dem 23-Jährigen zu beglückwünschen: „Ich gratuliere Herrn Gröne zum Abschluss und der damit verbundenen Auszeichnung. Wir sind stolz, ihn und auch die anderen Auszubildenden in unseren Reihen zu wissen.“

René Gröne hatte nach seinem Realschulabschluss an der Everkampschule in Wardenburg zuerst Mechatroniker bei der Stadt Oldenburg gelernt. Als nach seinem Abschluss kein Übernahmeplatz frei war, entschied sich Gröne zum Wechsel auf den Wertstoffhof und einer weiteren Ausbildung bei der Stadt Oldenburg. Dort absolvierte er die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft.
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Zusätzliche Verkaufsangebote in der Weihnachtszeit

27.11.2020 16:39 Uhr

Stadt lässt knapp 30 Standplätze in der Innenstadt zu

In der Innenstadt wird es in diesem Jahr einige Verkaufsstände mit weihnachtlichen und winterlichen Angeboten geben. Das hat die Stadt Oldenburg am Donnerstag, 26. November, genehmigt. Damit soll die vorweihnachtliche Atmosphäre in der Stadt unterstützt werden. Den traditionellen Lamberti-Markt wird es wegen der Corona-Pandemie nicht geben.

Die zugelassenen Angebote stehen aber unter klaren Hygieneauflagen. So darf es keinen Vor-Ort-Verzehr geben, soweit eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Als Standorte werden zugelassen: Schloßplatz, Rathausmarkt, Stautorkreisel, Waffenplatz, Julius-Mosen-Platz und Pferdemarkt. Es wurden knapp 30 Händler- und Schaustellerbetriebe ausgewählt. Sie hatten zuvor ihr Interesse an einem Standplatz bekundet.

Der Aufbau beginnt am 29. November, die Verkaufszeit dauert vom 1. Dezember bis zum 22. Dezember. Die Stände können von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein, ein Alkoholverkauf ist nicht erlaubt.
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Sonnige Zeiten für Markisenhersteller

27.11.2020 16:32 Uhr

Erwerb der städtischen Fläche sichert Expansion der Nova Hüppe GmbH

Der Firmenname Hüppe hat in Oldenburg eine lange Tradition. Während vor mehr als 130 Jahren die unternehmerische Tätigkeit mit der Gründung einer Großhandlung für Sattlerwaren begann, startete vor 20 Jahren am neuen Produktionsstandort, Schmiedeweg 4+6, die Markisen-herstellung. Nachdem 2011 das im Gewerbegebiet Tweelbäke gelegene Werk um eine Fertigungs-halle für Markisentücher ausgebaut wurde, werden hier ausnahmslos Maßanfertigungen verschie-dener Markisentypen hergestellt und schwerpunktmäßig über inländische Fachhändler vertrieben.

Mit inzwischen 150 Beschäftigten hat die Nova Hüppe GmbH als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen eine marktführende Position in Deutschland erreicht.

Aufgrund des erheblichen Wachstums in den letzten Jahren sind die vorhandenen Kapazitäten vollständig ausgelastet. „Für die dringend notwendige bauliche Erweiterung haben wir der Nova Hüppe GmbH das städtische Grundstück an der Schlachthofstraße zum Erwerb angeboten“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die dynamische Entwicklung am Standort Oldenburg. Nachdem auch der Rat der Stadt Oldenburg den Verkauf der Fläche zur Größe von 9.389 m² bestätigte, wurde am 27. Oktober der Kaufvertrag beurkundet.

Damit steht ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte bevor: Zusätzlich zu den vor-handenen drei Produktionswerken wird eine 2.750 m² große Lager- und Logistikhalle neu errichtet werden. Der Neubau schafft die Voraussetzung, Versand und Logistik betrieblich neu zu organisieren. Gleichzeitig bieten die zusätzlichen räumlichen Kapazitäten die Möglichkeit, heute ausgelagerte – aber für den Produktionsprozess benötigte – Vormaterialien vor Ort zu lagern. Geschäftsführer Normen Strecker ist positiv gestimmt: „Bereits seit vielen Jahren stehe ich mit der Wirtschaftsförde-rung zu unterschiedlichen Themen in Kontakt. Die Wachstumsdynamik macht eine kurzfristige Betriebserweiterung notwendig, die dank der zügigen und professionellen Abstimmungen bald möglich sein wird.“

Investition von rund drei Millionen Euro umfasst auch Elektromobilität
Neben der Schaffung von voraussichtlich 50 neuen Arbeitsplätzen soll im Zuge des Investitionsvor-habens von annährend drei Millionen Euro auch die betriebsinterne Logistik zwischen dem Stammwerk und der neuen Betriebsstätte mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zukunftsfähig aufgestellt werden, ebenso ist auf dem Dach die Installation einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Im rückwärtigen Bereich des Grundstückes, angrenzend an den in die öffentlichen Grünstrukturen integrierten Armenhausgraben, wird eine Anpflanzfläche von mehr als 1.000 m² mit standortheimi-schen Bäumen und Sträuchern realisiert.

„Zusätzlich zu der überzeugenden Sortiments- und Vertriebsstrategie wird die Erweiterungsinvestition einen nachhaltigen Impuls setzen“, ist Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, vom un-ternehmerischen Erfolg der Nova Hüppe GmbH überzeugt.
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Oldenburg ist ein gutes Pflaster für Unternehmensgründungen

24.11.2020 20:14 Uhr

Überdurchschnittlich hohe Quote – Neuer Flyer informiert über Beratungsangebot

Im Jahr 2019 verzeichnete die Stadt 1.387 Gewerbeanmeldungen, die Neuerrichtungsquote fiel dabei mit 85 Prozent im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch aus. „Die Stadt Oldenburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Standort für Firmengründungen entwickelt“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

In Oldenburg gibt es ein kompetentes und erfahrenes Netzwerk, das Gründende mit einer individuellen und kostenlosen Beratung auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet. In einem neuen Flyer der Wirtschaftsförderung sind all diese Anlaufstellen nun übersichtlich zusammengefasst. So ermöglicht der handliche Kreuzflyer nicht nur einen schnellen Überblick über Beratungsschwerpunkte, Zielgruppen und Unterstützungsangebote, sondern nennt auch die Kontaktdaten der konkreten Ansprechpersonen.

Mit dabei sind neben der städtischen Gründungsberatung das Technologie- und Gründerzentrum (TGO), das GO! Start-up Zentrum, die Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA), das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg (GIZ), die Jade Hochschule – Studienort Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer Oldenburg (HWK) und die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank).

Unterschiedliche Faktoren wie ein breiter, innovativer Mittelstand, gründungsfreundliche Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder auch die Vielzahl an Coworking Spaces tragen dazu bei, dass sich junge Unternehmen in Oldenburg besonders gut etablieren können. Dazu kommt ein einzigartiges Netzwerk von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft, die ein starkes Interesse an der Gründerszene haben und die Entwicklung und Realisierung neuer Geschäftsideen aktiv unterstützen. „Ein Erfolgsrezept unserer Stadt ist sicherlich das starke Netzwerk“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Anders als in so mancher Großstadt sind die Wege für Gründungsinteressierte kurz, und die richtige Ansprechperson ist schnell gefunden“, so Krogmann. Diese Einschätzung teilt auch die städtische Gründungsberaterin Dr. Wiebke Friedrich. „Stetiger Austausch, gegenseitige Unterstützung und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – im Oldenburger Gründungsnetzwerk ist das gelebte Praxis“, so Wiebke Friedrich.

Der Flyer liegt in der Wirtschaftsförderung und in zahlreichen weiteren Einrichtungen zur Mitnahme aus oder kann über wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de kostenlos bestellt werden. Die digitale Version steht im Internet über www.oldenburg.de/gruendungsberatung unter dem Stichwort „Vernetzung“ zur Verfügung.

Fragen rund um das Thema Gründen in Oldenburg beantwortet Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter wiebke.friedrich@stadt-oldenburg.de.
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Beitrag zum wirtschaftlichen Neustart

04.11.2020 19:48 Uhr

Investitionsförderung für Unternehmen mit Umsatzrückgängen – Anträge bis 30. November

Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen unterstützt mit dem Förderprogramm „Neustart Niedersachsen Investition“ Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks oder der Automobilwirtschaft, die die Realisierung eines Investitionsvorhabens in Niedersachsen planen.

Die Bedingungen der Förderrichtlinie lauten wie folgt:

• Das Unternehmen hat in den Monaten April bis Juni 2020 einen Umsatzrückgang im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum durch die Covid-19-Pandemie erlitten.
• Die Investition leistet durch Arbeits- und Prozessoptimierungen einen Beitrag zum Klimaschutz.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks können einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben erhalten, Unternehmen der Automobilwirtschaft von bis zu 30 Prozent. Die Förderhöhe beträgt mindestens 5.000 Euro und maximal 800.000 Euro.

„Investitionen sind insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie für die Oldenburger Wirtschaft von großer Bedeutung. Es ist mir daher ein Anliegen, auf diese neue Förderrichtlinie besonders hinzuweisen“, betont Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Die Antragstellung ist bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) noch bis zum 30. November 2020 möglich. Weitere Informationen sind online unter www.nbank.de und dem Suchbegriff „Neustart Niedersachsen Investition“ zu finden.

Im Zusammenhang mit der Förderung von Investitionsvorhaben steht auch die Wirtschaftsförderung für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt: Patricia Achtert, Telefon 0441 235-2870, E-Mail patricia.achtert@stadt-oldenburg.de.
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Berufsbildungszentrum im Gewerbegebiet

23.10.2020 21:51 Uhr

Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. eröffnen BBZ in Tweelbäke

von Jenny Röschmann

Im kleinen Rahmen wurde gestern die Eröffnung des Berufsbildungszentrums der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg gefeiert. Bedingt durch die gegenwärtig hohen Fallzahlen wurde auf eine große Feier verzichtet, die hoffentlich im kommenden nachgeholt werden kann.

In drei Jahren wurde auf einem Grundstück in der August-Wilhelm-Kühnholz-Straße in Tweelbäke ein Gebäude errichtet, das 60 Plätzen in fünf Fachgruppen des Berufsbildungsbereichs und dem Arbeitsbereich einen Raum geben soll.

In den Bereichen Holz, Metall, Hauswirtschaft, Garten und Montage erlernen hier Menschen mit Beeinträchtigung im Berufsbildungsbereich die nötigen Fähigkeiten um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu arbeiten. Der betriebliche Berufsbildungsbereich dient Menschen mit Beeinträchtigung sich direkt in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes zu qualifizieren.

Außerdem zieht eine Arbeitsgruppe der WfbM in das neue Gebäude ein. Dabei ist der Standort keinesfalls zufällig gewählt.

„Der Bus hält vor der Haustür, und wir sind schon jetzt Partner zahlreicher Betriebe aus Industrie und Handwerk hier. Da, wo alle arbeiten, da arbeiten auch wir, in der Mitte der Gesellschaft.“, so Gerhard Wessels, Vorstand der GWO.

Es soll ein weiterer Schritt in ein inklusives Arbeitsumfeld werden. Dazu ist der nächste Schritt auch schon geplant, denn ein weiteres Gebäude ist in Planung.

Zusammen mit der GSG Oldenburg haben die Gemeinnützigen Werkstätten ein Inklusionsunternehmen gegründet, das sich mit dem Thema Objektbetreuung beschäftigt. In diesem Unternehmen werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unter anderem Maler-, Elektro- und Gartenarbeiten tätig. Die Zentrale dieses Unternehmens entsteht auf dem Nachbargrundstück des Berufsbildungszentrums.

„Doch vorerst wollen wir uns einmal unseren neuen Nachbarn vorstellen“, lacht Antje Boomgaarden, Betriebsleitung des Berufsbildungsbereichs. „Sobald sich die Corona-Lage beruhigt hat, werden wir am Standort ansässige Firmen aus der direkten Umgebung zu uns einladen.“ 
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Junge Fachkräfte für Oldenburger Unternehmen

20.10.2020 17:06 Uhr

Projekt #MeinAzubiOldenburg unterstützt Betriebe beim Thema Ausbildung

Seit etwas über einem Jahr berät #MeinAzubiOldenburg kleine und mittlere Unternehmen aus der Region in Sachen Ausbildung. Mehr als 140 Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich seither von dem Projekt-Team beraten lassen und ihre Präsentation auf dem Ausbildungsmarkt verbessert. Langfristig soll dem wachsenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Das Jobstarter-Projekt #MeinAzubiOldenburg unterstützt die Unternehmen dabei, die Attraktivität von dualen Berufsausbildungen zu steigern, neue Ausbildungsplätze zu schaffen und Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Dabei schauen die Beraterinnen und Berater der Stadt auf die jeweilige Situation des Unternehmens. „Mit Betriebsbesuchen und Beratungsgesprächen versuchen wir diese zu definieren, um neue Ideen zu entwickeln. Manchmal geht es um Informationen, was ein Betrieb überhaupt benötigt, um ausbilden zu können. Bei anderen Besuchen geht es um konkrete Marketingstrategien“, erklärt Projektmitarbeiterin Johanna Tammen. Von Tipps zur Ausschreibung bis zu einer optimierten Website gibt es viele Stellschrauben, an denen nochmals gedreht werden kann, um angehende Auszubildende anzusprechen. „Viele Firmen zielen mit den Inhalten auf der Website oft nur auf Kundinnen und Kunden ab. Die Ansprache von neuen Mitarbeitenden oder Auszubildenden ist oft zweitrangig oder findet gar nicht statt“, erklärt Claudia Peters von #MeinAzubiOldenburg.

Bahlmann Bau GmbH: Für Azubis werben
Während viele Jugendliche teilweise vergeblich einen Ausbildungsplatz suchen, gibt es auch Unternehmen, die keine geeigneten Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung im Straßenbau finden. So auch das Oldenburger Familienunternehmen Bahlmann Bau GmbH. „Bis 2016 konnten wir jährlich ausbilden. Seitdem hat sich die Lage verändert. Bis in den Herbst 2019 hatten wir keine ernst gemeinten Anfragen mehr und konnten unsere Ausbildungsplätze nicht besetzen“, berichtet Geschäftsführer Burkhard Bahlmann-Rex. Daher entschloss das Unternehmen sich im vergangenen Jahr wieder vermehrt nach jungen Nachwuchskräften zu suchen und hat so das Angebot von #MeinAzubiOldenburg in Anspruch genommen.

„In den Gesprächen ging es insbesondere um die Präsentation unseres Unternehmens als Ausbildungsbetrieb. Somit werden wir unseren Auftritt im Internet modernisieren und an unseren Baustellen und auf Firmenfahrzeugen vermehrt für den Betrieb und die Ausbildungsplätze werben. Auch unser demnächst anstehendes 50-jähriges Firmenjubiläum werden wir dafür nutzen“, berichtet Burkhard Bahlmann-Rex über die kommenden Neuerungen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Dieses Jahr haben zwei Jugendliche ihre Ausbildung bei dem Unternehmen begonnen und auch für das kommende Ausbildungsjahr steht ein Kandidat bereit.

Christoffers: Fachkräftemangel im Handwerk
Doch gutes Marketing führt nicht automatisch zu jungen Nachwuchskräften, das weiß auch Marcel Lange von Christoffers Anlagen-Gebäudetechnik mit Standorten in Oldenburg und Delmenhorst. Hier blieben trotz ansprechender Website, Imagefilm und Präsenz in den Sozialen Netzwerken die Bewerbungen aus. „Wir bilden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- & Klimatechnik aus. Es handelt sich dabei um einen handwerklichen Beruf und eine Branche, in der es einen großen Fachkräftemangel gibt. Für uns und viele andere ist es in der aktuellen Zeit schwierig, geeigneten Nachwuchs zu finden“, berichtet Marcel Lange.

Um angehende Fachkräfte zu finden, sollten insbesondere Schulmessen in Oldenburg besucht und weitere Werbemöglichkeiten genutzt werden. „Viele Messen, auf denen wir in Zusammenarbeit mit #MeinAzubiOldenburg vertreten gewesen wären, fielen leider aufgrund der Corona-Krise aus“, erklärt Marcel Lange. Für dieses Jahr konnte das Unternehmen dennoch zwei Ausbildungsplätze zum Anlagenmechaniker besetzen.

#MeinAzubiOldenburg bekommt eine neue Projektleitung
Seit 1. August ist Boris Rech Bereichsleiter des Teams Wendehafen und übernimmt seither die Leitung des Projekts #MeinAzubiOldenburg. „Trotz der Corona- Pandemie möchten wir Klein- und Kleinstbetriebe motivieren und beraten, einen Ausbildungsplatz anzubieten. Unter den erschwerten Bedingungen versuchen wir weiterhin, gemeinsam mit den Schulen und Betrieben geeignete Lösungen zu erarbeiten“, erklärt Boris Rech.

Beratung für Oldenburger Betriebe
Unternehmen, die für das kommende Ausbildungsjahr beraten werden möchten, können sich bei #MeinAzubiOldenburg melden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind erreichbar per Telefon unter 0441 235-4132 (IHK-Betriebe) und 0441 235-2974 (HWK-Betriebe). Weitere Informationen gibt es im Internet unter oldenburg.de/mazo sowie twitter.com/MeinAzubiOL.

Das Projekt #MeinAzubiOldenburg wird von der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Handwerkskammer Oldenburg (HWK) und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) umgesetzt. Das Projekt wird als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert.
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Geschichte der Oldenburgischen Glashütte wird im CoWork Space lebendig

26.09.2020 10:40 Uhr

Ausstellung im Glaswerk öffnet mit Tagen der offenen Tür am 26. und 27. September

Mit der Geschichte der Oldenburgischen Glashütte beschäftigt sich eine neue Dauerausstellung, die ab sofort kostenfrei für alle Interessierten zugänglich ist: Dort, wo 138 Jahre lang das Hauptwerk der Glashütte stand, befindet sich heute unter anderem die Firma Glaswerk Oldenburg GmbH mit ihrem CoWork Space. Wo heute innovative Projekte umgesetzt werden und die Büronachbarn gemeinsam einen Kaffee trinken können, befanden sich bis 1983 die Werkstätten eines der größten Industriebetriebe in Oldenburg.  In Akkordarbeit haben zuletzt mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Millionen von Glasobjekten pro Tag hergestellt und in die Welt transportiert.

„Die 1845 gegründete Glashütte war jahrzehntelang einer der prägenden Industriebetriebe Oldenburgs und ganz zentral vor allem für den Stadtteil Osternburg“, betont Lemya Demirkapi, wissenschaftliche Volontärin am Stadtmuseum Oldenburg, die die Ausstellung kuratiert hat. „Wir zeigen nun direkt in den historischen Räumlichkeiten die Entwicklung der Glashütte.“ Entstanden ist die Dauerausstellung in Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und der Glaswerk Oldenburg GmbH. Gezeigt werden originale Objekte wie Glasmacherpfeifen, Werkzeuge, Prototypen von Flaschen, Flaschenformen und die bekannten Einmachgläser. Eine Fotogalerie erzählt außerdem die Geschichte in Bildern.

Die Dauerausstellung befindet sich auf den Freiflächen zwischen den Büros der Glaswerk GmbH (Emsstraße 18), die sowohl Workshop- und Kreativflächen als auch Veranstaltungsflächen anbietet und Treffpunkt für Kreative, Office-Worker oder Studierende ist. Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr kostenfrei zugänglich. Es gibt auch ein öffentliches Café, in dem man gemütlich sitzen und den Ausstellungsbesuch ausklingen lassen kann.

Tage der offenen Tür am 26. und 27. September
Corona-bedingt wird auf eine klassische Eröffnung verzichtet. Alle Interessierten sind dafür herzlich zu zwei Tagen der offenen Tür eingeladen: am Samstag, 26. September, von 13 bis 20 Uhr, mit anschließendem gemeinsamen Programm mit dem Projekt Hof18, sowie am Sonntag, 27. September, von 11 bis 17 Uhr mit großem Barbecue. Auch die beim Glaswerk ansässigen Unternehmen stellen sich an dem Wochenende vor, etwa Löwenanteil, Khali Von Dannen, WEMA RaumKonzepte und weitere. Die Corona-Schutzmaßnahmen werden eingehalten und eine Mund-Nase-Maske wird empfohlen.
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„Muse, Mampf und Mammon“ geht in die zweite Runde

15.09.2020 19:05 Uhr

Gemeinsame Bühnengeschichten von Kultur, Gastronomie und Wirtschaft auf dem Schlossplatz

Weil’s so schön war, gleich nochmal! Nach der erfolgreichen Premiere von „Muse, Mampf & Mammon“ im Juli geht die Aktion des Netzwerks Kreativwirtschaft und der Wirtschaftsförderung in die zweite Runde: Am Samstag, 19. September, 14 bis 16 Uhr, werden auf dem Schlossplatz Oldenburg wieder Kostproben aus Kultur, Gastronomie und Wirtschaft serviert. 15 Unternehmen aus Oldenburg beteiligen sich.

Drei Branchen in einen Topf geworfen, mit vertrauten Begriffen gewürzt, umgerührt und neu interpretiert – fertig sind amüsante, kleine Darbietungen und appetitliche Häppchen in und aus Oldenburg. Alltägliche Begriffe wie „Stuhlkreis“, „Freudentanz“, „Himmelsleiter“, „Seelenfutter“ und „Ideenschmiede“ werden von fünf Teams aus den drei beteiligten Branchen auf besondere und unterhaltsame Weise vorgeführt. Dabei ist mit unkonventionellen und nicht vorhersehbaren Ergebnissen zu rechnen, denn die Teams wurden für diese Runde bunt gemischt.

Wer ist dabei?
 • Das Publikum darf sich auf die Interpretation des Begriffs „Ideenschmiede" durch die Goldschmiede TiTo. Manufaktur, den Soundkünstler Billion One und die Wildkräuterexpertinnen vom Krautsalon freuen, wenn aus Goldküche und Kräuterküche ein wunderbarer Tonsalat gemischt wird.
 • Das Team „Himmelsleiter" mit Circus UnARTiq, Eisenwaren Willers und den „Buddeljungs“ zeigt, wie Spirituosen in luftiger Höhe transportiert werden können.
 • Blumen von „Der Florist“ schmücken den feurigen „Freudentanz" der Flamencotänzerin Flavie Cardona; für Gaumenfreuden sorgen die Klub-Sandwiches vom Polyester Klub.
 • Was macht ein Stuhl mit dem, der darauf sitzt? Schauspieler Jo Schmitt zeigt seine Erfahrungen, gemeinsam mit seinem Team Büro + Raumkultur Schumacher und NaturEisWerk Mio & Lila.
 • „Seelenfutter" bieten Deeper Connection, der Plattenaufleger Mr. 5.000 und der Combi City Supermarkt – geeignet für einen entspannten Abend mit Freunden zum Kennenlernen, mit leckeren Knabbereien und guter Musik.

Wie ist der Ablauf?
Es finden drei Durchgänge à etwa 30 Minuten mit jeweils fünf Auftritten um 14 Uhr, 14.40 Uhr und 15.20 Uhr statt. Als Moderator führt Jürgen Boese durch das Programm. Die Corona-Vorgaben werden eingehalten, Sitzplätze stehen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Dieses neue Format für die Innenstadt wird vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und von der Wirtschaftsförderung Oldenburg gefördert.

Zur Einstimmung gibt es Fotos und einen Film von der „Muse, Mampf und Mammon“-Premiere im Internet unter https://www.cre8oldenburg.de/muse-mampf-mammon/ zu sehen.
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Oldenburg spielt fair

08.09.2020 17:13 Uhr

Faire Woche: Sport und Fairer Handel im Fokus – Aktionsbündnis liefert Denkanstöße

Am Freitag, 11. September, startet die bundesweite Faire Woche, die größte jährlich stattfindende Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Auch Oldenburg, seit September 2019 ausgezeichnete Fairtrade-Stadt, wird sich mit einem bunten Programm unter dem Motto „Oldenburg spielt fair“ daran beteiligen.

Federführend koordiniert werden die Aktivitäten durch das Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“. Das Ziel der Initiative: den Fairen Handel in Oldenburg präsent und erlebbar machen. „Dieses Jahr legen wir dabei einen Fokus auf Sport und Fairen Handel. Fairness wird im Sport groß geschrieben, aber wie sieht es in der vorgeschalteten Sportausrüstungsindustrie aus? Was kann ich selbst für einen nachhaltigeren, faireren Sport tun? Darauf geben wir und unsere Partner Antworten“, erläutert Jannika Mumme, Koordinatorin kommunaler Entwicklungspolitik der Stadt Oldenburg und eine der Sprecherinnen des Aktionsbündnisses.

Geboten wird dieses Jahr unter anderem eine Online-Gesprächsrunde mit den Outdoor-Ausrüstern Vaude und Unterwegs am Donnerstag, 17. September. Beginn ist um 18 Uhr. Der digitale Vortrag informiert über Produktionsbedingungen bei der Herstellung von Kleidung und Sportartikeln, über das Verhalten der Kundinnen und Kunden sowie über politische Rahmenbedingungen. Um Anmeldung per E-Mail an info@oldenburg-handelt-fair.de wird gebeten. Zugangsdaten zum Online-Vortrag werden nach der Anmeldung verschickt.

Außerdem im Programm: ein „Fairer Stadtrundgang“ mit Besuch bei Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und weiteren fairen Ecken der Oldenburger Innenstadt. Treffpunkt ist am Dienstag, 22. September, um 16.45 Uhr vor dem Alten Rathaus. Anmeldungen werden ebenfalls per E-Mail an info@oldenburg-handelt-fair.de entgegengenommen.

Am Mittwoch, 30. September, hält der Autor Frank Herrmann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL von 19 bis 21 Uhr einen Vortrag zum Thema „Fair Fashion – der lange Weg zu sauberer Mode“. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen sind erforderlich und werden daher telefonisch bei der Stadtbibliothek Oldenburg unter 0441 235-3021 entgegengenommen. Aufgrund der Bestuhlung des Raumes können sich maximal Zweier-Gruppen anmelden.

Darüber hinaus haben die Oldenburgerinnen und Oldenburger bis Ende Oktober die Gelegenheit, ihr Wissen um Sport und Fairen Handel in einem digitalen Quiz zu testen und dabei faire Preise zu gewinnen. Hilfreich kann dabei der Podcast „DenkAnstoß in Oldenburg“ sein – ein Gemeinschaftsprojekt des Aktionsbündnisses „Oldenburg handelt fair“ und des Fanprojekts der Stadt Oldenburg, das im Laufe der nächsten Wochen online gehen soll.

Alle aktuellen Infos zur Fairen Woche in Oldenburg und den geplanten Aktionen finden sich auf der Website des Aktionsbündnisses unter www.oldenburg-handelt-fair.de (Änderungen vorbehalten).
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Innenstadtmanagement soll Oldenburgs City stärken

17.07.2020 17:48 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wird kurzfristig Stelle ausschreiben

Die Stadt Oldenburg wird kurzfristig eine Stelle für ein Innenstadtmanagement ausschreiben. Damit setzt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann einen wichtigen Baustein der zukünftigen Innenstadtstrategie um. Die Innenstadtstrategie wird derzeit mit vielen Akteuren der Innenstadt erarbeitet. „Digitalisierung, demografischer Wandel, ein verändertes Einkaufs- und Mobilitätsverhalten von Kundinnen und Kunden und der zunehmende Online-Handel – all diese Faktoren haben das Wirtschaftsleben in der Innenstadt und die Funktionen der Oldenburger Innenstadt bereits vor große Herausforderungen gestellt“, so Krogmann im Rückblick auf den bisherigen Innenstadt-Strategieprozess. Die Corona-Krise kam nun noch hinzu und erfordert ein zeitnahes Handeln der Stadt. Die Stelle wird in der städtischen Wirtschaftsförderung eingerichtet und vollständig von der Stadt Oldenburg finanziert. Damit möchte Oldenburgs Oberbürgermeister in Vorleistung gehen und ein positives Zeichen setzen. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist die Einrichtung eines Innenstadtmanagements wichtiger denn je“, betont Krogmann.

„Der Innenstadtmanager beziehungsweise die Innenstadtmanagerin soll als zentrale erste Ansprechperson für Unternehmen, Hauseigentümer, Interessenvertretungen und weitere Akteure der Oldenburger Innenstadt wirken“, ergänzt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung. An der Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Innenstadt-Akteuren sollen unter anderem die Kommunikation der Beteiligten gefördert sowie die unterschiedlichen Interessenslagen moderiert und Projekte beschleunigt werden. Die Konzeption eines Geschäfts- und Wohnflächenmanagements sowie eines Innenstadtmonitorings gehören ebenso zu den Aufgaben, wie die Entwicklung von Konzepten und Umsetzung von Projekten zur Steigerung der Aufenthaltsqualität. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Oldenburger Innenstadt als lebendigen Stadtmittelpunkt und attraktiven Einzelhandelsstandort nachhaltig zu stärken und weiter zu entwickeln.
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Stadt setzt sich für anlassfreie Sonntagsöffnungen ein

02.07.2020 17:47 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann sieht wichtigen Impuls gegen Einnahmeverluste

Der Einzelhandel in Oldenburg soll durch Sonntagsöffnungen ein zusätzliches Angebot in der Corona-Krise machen können. Dafür setzt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein. Schon mit Schreiben vom 11. Juni hatte sich Krogmann an Minister Bernd Althusmann gewandt und um Unterstützung für die beabsichtigte Zulassung von anlassfreien verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr 2020 gebeten. „Die Corona bedingten Geschäftsschließungen haben zu erheblichen Einnahmeverlusten und damit zu Existenzgefährdungen geführt. Der Einzelhandel braucht jetzt zusätzliche Einkaufsangebote“, ist Krogmann überzeugt. Einen gleichlautenden Appell gegenüber der Landesregierung für Sonntagsöffnungen hat auch der Niedersächsische Städtetag formuliert. Auch die IHK Oldenburg empfiehlt gegenüber der Stadt zur Stabilisierung und Belebung der Wirtschaft die Zulassung von Sonntagsöffnungen.

Bisher konnten alle beantragten anlassbezogenen Sonntagsöffnungen wegen der geltenden Restriktionen nicht stattfinden. Nun trifft es auch die Sonntagsöffnung am 11. Oktober zum Kramermarkt, weil der durch die Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verboten ist und damit der Anlass für die Öffnung nicht mehr besteht. Vor dem Hintergrund der von ver.di beantragten gerichtlichen Überprüfung der Zulassung dieser Verkaufsöffnung, wird die Stadt die beklagte Genehmigung formell widerrufen, wodurch sich das Gerichtsverfahren erledigen wird.

Die Stadt wird Anträge auf nicht anlassbezogene Sonntagsöffnungen für das ganze Stadtgebiet auf der Grundlage des Niedersächsischen Gesetzes über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten prüfen. „Ich gehe davon aus, dass die Argumente Sicherung von Existenzen, Schutz vor Insolvenzen, Erhalt von Arbeitsplätzen, Schaffung von Konsumanreizen, Stärkung von Kaufkraft und Überwindung der gravierenden wirtschaftlichen Schwächung der Einzelhandelsunternehmen durch die Schließungen in den letzten Monaten ausreichende Gründe darstellen, die Sonntagsöffnungen zu rechtfertigen“, zeigt sich Krogmann überzeugt.
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Naherholung statt Fernweh

24.06.2020 18:54 Uhr

Oldenburg weckt mit neuen Veranstaltungsformaten und Hotel-Arrangements die Ferien-Lust

Neue Chancen, noch mehr Menschen für einen Urlaub in Deutschland zu begeistern – die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH nutzt den Sommer 2020, um mit kreativen und attraktiven Angeboten auf die Reize der Stadt und ihres naturschönen Umlands aufmerksam zu machen.

„Die Ferien im eigenen Land scheinen viele als eine Art Trostpreis zu empfinden, da nun die Reisemöglichkeiten ins Ausland stark eingeschränkt sind“, so Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM). „Wir wollen zeigen, dass Urlaubstage vor der eigenen Haustür ein echter Gewinn sind – vor allem in Oldenburg. Deshalb haben wir gemeinsam mit 13 Oldenburger Hotels, mit der Jugendherberge Oldenburg und mit weiteren Partnern aus Kultur und Einzelhandel einen starken Sommer gestaltet.“

Welche Angebote und Aktionen dazugehören, zeigt ab Mitte Juni die digitale Kampagne „Sommer in Oldenburg“. So gibt es im Juli und August Hotel-Arrangements für Kurzentschlossene, die neben zwei Übernachtungen mit Frühstück und Begrüßungsgetränk zusätzlich eine Überraschungsbox mit nützlichen Oldenburg-Utensilien, freiem Eintritt in den städtischen Museen sowie in den beiden Landesmuseen und Tickets für eine Stadtführung enthalten – und das alles für nur 99 Euro pro Gast.

„Dies alles ist ein wichtiger Beitrag, um die Innenstadt zu beleben“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg: „Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass unsere Innenstadt insgesamt ihre Anziehungskraft nicht verliert.“

Natürlich ist der günstige Preis nicht der einzige gute Grund für einen spontanen Kurztrip nach Oldenburg. Deshalb finden sich auf www.oldenburg-tourismus.de/sommer-in-oldenburg erstens Tipps für Ausflüge und Radtouren in die Umgebung. Zum Beispiel ans Zwischenahner Meer, entlang der Hunte zur Weser, in den Naturpark Wildeshauser Geest oder durch die parkartige Landschaft des Ammerlandes. Nicht zuletzt ist auch der Nationalpark Wattenmeer nur rund 30 Kilometer entfernt. Zweitens enthält die Internetseite einen jetzt wieder wachsenden Veranstaltungskalender.

Für Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur, Museen und Sport der Stadt Oldenburg ein ermutigendes Zeichen: „Die Oldenburger Kulturszene zeigt großes Maß an Kreativität, Veranstalter und Kulturschaffende finden in Oldenburg kreative Wege, Musik und Theater, Kleinkunst und Kino so darzubieten, dass die Zuschauer leicht Abstand voneinander halten können – etwa bei Konzerten und Filmabenden im Schlossinnenhof.“

Ein völlig neues Angebot ist das „Fensterln in Oldenburg“, das erstmals am 4. Juli während der üblichen Laden-Öffnungszeiten stattfinden wird. Unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler servieren über den Tag verteilt und an wechselnden Schauplätzen aus den Fenstern in der Fußgängerzone rund 10-minütige Kulturhäppchen. Wann und wo genau was geboten wird, bleibt eine Überraschung, so dass sich keine größeren Menschen-Ansammlungen bilden können. Denn schließlich muss ja der gesetzliche Mindestabstand eingehalten werden. Die Erfahrungen, die man an diesem ersten Aktionstag sammelt, bilden die Grundlage für die weitere Planung. Denn im Juli und August soll das Shopping-Erlebnis in Oldenburg wiederholt durchs „Fensterln“ bereichert werden.

Kontakt und Info:
Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Lange Straße 3, 26122 Oldenburg, Tel. 0441 361 613-66, www.oldenburg-tourismus.de.

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Denk!Labor Oldenburg entwickelt kreative Lösungen

24.06.2020 18:46 Uhr

Externer Think Tank bietet kostenlose Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen

Im Juli 2020 nimmt das „Denk!Labor Oldenburg“ seine Arbeit auf. Das „Denk!Labor Oldenburg“ ist ein externer Think Tank für kleine und mittelständische Unternehmen, die über keine eigene Kreativabteilung verfügen. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Netzwerks Kreativwirtschaft cre8 oldenburg mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und der Oldenburgischen IHK.

Unternehmen können das „Denk!Labor“ auf Zeit zur Unterstützung von Herausforderungen aller Art buchen. Sie werden bei der Problemanalyse und Ideenfindung, bei Fragen zu Vertrieb, Produktion, Öffentlichkeitsarbeit und Betriebsklima, bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, Dienstleistungen, Lösungsansätzen und Prototypen sowie bei der Optimierung von Prozessen und Produkten begleitet. Wesentliches Merkmal beim „Denk!Labor Oldenburg“ ist die individuelle, passgenaue Zusammenstellung von kreativen Teams anhand der im Vorfeld besprochenen und festgelegten Aufgabenstellung. Das „Denk!Labor“ verfügt über einen Pool von ausgewählten Expertinnen und Experten aus allen Bereichen des wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebens.

Zum Einstieg bietet das „Denk!Labor Oldenburg“ im August vier Unternehmen die Möglichkeit, sich kostenlos für etwa zwei Stunden durch ein Team von Denk!Laborantinnen und Denk!Laboranten in einer Videokonferenz beraten zu lassen. Interessierte Unternehmen werden gebeten, sich bis spätestens zum 31. Juli an das Denk!Labor Oldenburg mit Angabe des gewünschten Beratungsthemas sowie Hintergrundinformationen zu wenden. Die Kontaktdaten lauten: Denk!Labor Oldenburg, Peter Gerd Jaruschewski, Telefon 0441 9729996, E-Mail office@denklabor-oldenburg.de, www.denklabor-oldenburg.de.

Impulsgeber und Organisator ist Peter Gerd Jaruschewski, seit mehr als 30 Jahren Unternehmensberater, Marketingfachmann und Kreativscout. Er sagt: „Ich habe während meiner langjährigen Beratungstätigkeit immer wieder festgestellt, dass viele Unternehmen von kreativen Kompetenzen profitieren würden, um sich dem ständig wandelnden Markt erfolgreich anzupassen und um neue Produkte zu entwickeln beziehungsweise vorhandene zu verbessern.“ Eine eigene Kreativabteilung wiederum könnten sich viele kleine und mittelständische Unternehmen aus finanziellen Gründen nicht leisten, so Jaruschewski. „Da liegt es nahe, einen externen Think Tank aufzubauen, den sich Unternehmen zeitweise buchen können, um sich mit den unterschiedlichen Kompetenzen der Denk!Laborantinnen und Denk!Laboranten neuen Unternehmens-Herausforderungen zu stellen, als Antwort auf Innovationsdruck und anspruchsvolle Kunden.“

Unterstützung kommt von der städtischen Wirtschaftsförderung: „Aus Sicht der Wirtschaftsförderung ist das Denk!Labor ein sehr interessantes Angebot, um erforderliche oder gewünschte Veränderungen im Unternehmen professionell anzugehen und dafür die geballte Kreativität aus verschiedenen Disziplinen zu nutzen“, betont Mitarbeiterin Ina Lehnert-Jenisch.
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Erhöhte Nachfrage nach IT-Dienstleistungen

19.06.2020 17:47 Uhr

Netzwerk Oldenburg zieht erste Corona-Bilanz

Die Mitglieder des IT-Netzwerks Oldenburg sind per Videokonferenz zu einem Austausch über die Folgen der Corona-Pandemie zusammengekommen. Die gute Nachricht: Die ökonomischen Auswirkungen sind in der Branche bisher als glimpflich zu bezeichnen. Gerade die ersten Wochen haben bei einigen Netzwerk-Mitgliedern zu einer erhöhten Nachfrage nach Lösungen für den Homeoffice-Bereich und für die elektronische Kundenerreichbarkeit geführt. Zudem gab es einen erhöhten Bedarf nach Softwarelösungen, zum Beispiel im Kontext von Kurzarbeitergeld.

Eine verringerte Nachfrage nach IT-Dienstleistungen kommt hingegen aus dem Sozialbereich. Zudem zeichnet sich deutlich ab, dass die Industrie sich vor dem Hintergrund der unsicheren Exportlage bei Aufträgen deutlich zurückhält. Ausgenommen hiervon sind jedoch die regulierten Bereiche der Energiebranche und die europäischen Neuentwicklungen im Segment des autonomen Fahrens.

Viele Netzwerkmitglieder haben noch einen Großteil ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Homeoffice beschäftigt. Für die in den Unternehmen verbliebenen Beschäftigten gelten weiterhin strikte Hygieneregeln. Prinzipiell gibt es eine positive Bewertung zu der Arbeit im Homeoffice. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermissen jedoch zunehmend den persönlichen Kontakt. Die Erfahrung der vergangenen Monate hat auch gezeigt, dass Homeoffice zu einer Verringerung kreativer Zusammenarbeit führt. Die Netzwerkmitglieder wollen gemeinsam hierfür IT-basierte Lösungen finden, um dieses auszugleichen. Benötigt werden kollaborative Werkzeuge mit mehr Interaktivität.

An der Videokonferenz nahm auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann teil. Für ihn waren die Informationen aus erster Hand sehr hilfreich.

Trotz Corona hat das Netzwerk weiterhin das Thema Halten und Gewinnen von Fachkräften auf der Agenda. Ein sich im Aufbau befindender Internetauftritt soll dafür künftig verstärkt genutzt werden.

Gegründet wurde das IT-Netzwerk Oldenburg im Mai 2019. Oldenburg ist zwar schon lange ein starker IT-Standort, aber die Partner im Netzwerk haben erkannt, dass man gemeinsam noch viel mehr erreichen kann: Fachkräfte überregional gewinnen, den IT-Campus auf den Weg bringen, die Stadt im Standortwettbewerb noch besser positionieren.

Zu den Partnern des IT-Netzwerkes Oldenburg gehören: Biss Gesellschaft für Büroinformationssysteme mbH, BTC AG, CEWE Stiftung & Co. KGaA, ise Individuelle Software und Elektronik GmbH, Kisters AG, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg KDO, Lufthansa Industry Solutions GmbH & Co. KG, OFFIS e.V., OPEN KNOWLEDGE GmbH, Stadt Oldenburg, VRG-Unternehmensgruppe und worldiety GmbH. Das IT-Netzwerk ist für die Mitarbeit weiterer Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen offen.

Kontaktmöglichkeit besteht über das städtische Amt für Wirtschaftsförderung. Als Ansprechpartner steht Roland Hentschel (E-Mail: roland.hentschel@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3200) zur Verfügung.
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Künftig noch engere Zusammenarbeit vereinbart

12.06.2020 18:34 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Dialog mit den Werbegemeinschaften

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Donnerstag, 11. Juni, die Vertreterinnen und Vertreter der Oldenburger Werbegemeinschaften zu einem Informationsaustausch eingeladen. „Unsere Stadtteile sichern nicht nur die wohnortnahe Versorgung, sondern bieten unseren Einwohnerinnen und Einwohnern ein lebenswertes Umfeld. Die Werbegemeinschaften fördern sowohl Handel und Dienstleistungen als auch das Image des jeweiligen Stadtteils und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil“, betonte Krogmann.

Ein wichtiges Thema war die schwierige Situation, die für die Gewerbetreibenden durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Darüber hinaus standen auch Themen der Stadtentwicklung, die Auswirkungen auf Gewerbe und Handel in den Stadtteilen haben, auf der Tagesordnung. Hans-Georg Hess, Vorsitzender des Dachverbandes der Oldenburger Werbegemeinschaften, freute sich über die Möglichkeit, die stadtteilbezogenen Anliegen vorbringen zu können. Gemeinsam wurde beschlossen, die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung und den Werbegemeinschaften zu intensivieren und einen regelmäßigen Austausch mit dem Oberbürgermeister stattfinden zu lassen.
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Unternehmen investieren in Oldenburg

12.06.2020 18:31 Uhr

Gewerbeflächen weiterhin stark nachgefragt

Abgeschnittene Lieferketten und Absatzmärkte sowie ein zurückhaltendes Konsum- und Investitionsverhalten stehen neben den geltenden Abstands- und Hygienevorschriften beispielhaft für veränderte Rahmenbedingungen, die auch die Oldenburger Wirtschaft im täglichen Arbeitsablauf vor völlig neue Anforderungen stellt. Dennoch blicken die Oldenburger Unternehmerinnen und Unternehmer vielfach weiter optimistisch in die Zukunft. Oberbürgermeister Krogmann ist überzeugt davon, dass es gelingen wird, die wirtschaftlichen Folgen zu überwinden: „Aktuelle Vorhaben verschiedener Unternehmen in Oldenburg sind ein positives Signal, stärken den Wirtschaftsstandort und werden für zusätzliche Beschäftigung in Oldenburg sorgen. Wir werden die Firmen bei ihren Plänen weiterhin tatkräftig unterstützen.“


Städtebauliche Entwicklung des Technologiepark Oldenburg konkretisiert sich

Entlang der Straße „Im Technologiepark“ befindet sich ein weiteres Vorhaben in Vorbereitung. Auf einer knapp 3.750 m² großen Fläche – direkt gegenüberliegend der Park & Ride-Plätze – wird ein Neubau entstehen, der sich in drei viergeschossige Gebäude gliedert. Als zukünftige Nutzer stehen die NEW TRISKO GmbH und das Sachverständigenbüro Mohrmann, die beide derzeit Mieter im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg sind, sowie die AXIOS 3D® Services GmbH und die SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH fest.

„Das gemeinsame Projekt schafft für die beteiligten Unternehmen Synergien und ermöglicht gleichzeitig individuell maßgeschneiderte Raumkapazitäten“, freut sich Holger Broers, Geschäftsführer der AXIOS 3D® Services GmbH. Die im Jahr 2019 unter die Top 100 der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes gewählte Firma ist auf den Gebieten der Industriemesstechnik und der Medizintechnik tätig. Ebenso positiv gestimmt ist Jan Mohrmann, Mitgründer und Geschäftsführer der SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH: „Dank der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung stoßen wir in den angemieteten Büroräumen schon lange an unsere Grenzen. Die Errichtung eines eigenen Gebäudes wird für die weitere Expansion einen nachhaltigen Impuls setzen.“ Mit über 30 Experten wird täglich an Digitalisierungslösungen für die Fertigungsindustrie gearbeitet.


Neue Entwicklungen in den Gewerbegebieten Patentbusch und Tweelbäke

Die Oldenburger Mühle in Tweelbäke ist markanter Eingangsbereich des Gewerbegebietes. Ungeachtet der aktuell erheblichen Herausforderungen in der Reisebranche soll an diesem Standort die „Höffmann Touristik Oldenburg“ angesiedelt werden. Für die zukünftige Nutzung als Reisebüro wird seitens der Höffmann-Gruppe sowohl in die Mühle selbst wie auch in die Grünanlagen drum herum erheblich investiert werden. 

Ebenfalls im Gewerbegebiet Tweelbäke – an der August-Wilhelm-Kühnholz-Straße – plant die Drefs Bau GmbH die Errichtung eines Neubaus mit knapp 900 m² Nutzfläche. „Durch das stetige Wachstum der Firma wird das Platzproblem am jetzigen Standort zunehmend größer. Ich freue mich bereits, möglichst zeitnah mit dem Bau beginnen und meinen Mitarbeitern einen ansprechenden Arbeitsplatz bieten zu können“, so Inhaber Eduard Drefs. Neben Büro- und Lagerflächen wird das Gebäude auch Schulungs- und Werkstattkapazitäten beinhalten. So soll die Aus- und Fortbildung der Beschäftigten im Baugewerbe unterstützt werden.

Auch für die VH-Motorradtechnik GmbH aus Ohmstede, die seit 1984 besteht, wird demnächst ein Neubau errichtet. Mit dem Flächenerwerb am Steinkamp, im Gewerbegebiet Patentbusch, sind die Voraussetzungen für die Realisierung der neuen Betriebsstätte gegeben. Geschäftsführer Hans Helms freut sich: „Hier können wir die Grundlage für eine gute Zukunft des Unternehmens schaffen. Mit der angestrebten Unternehmensnachfolge durch den Sohn als Maschinenbauingenieur und einer breiteren Aufstellung im Unternehmensportfolio werden wir uns am Markt noch besser positionieren.“

Bereits an neuer Wirkungsstätte tätig ist das Unternehmen FW Systeme GmbH. Nach einem Brandschaden am bisherigen Betriebsstandort konnte kurzfristig das verfügbare Objekt am Steinkamp 22 erworben werden. Nach dem Umzug wird seitens des Geschäftsführers, Frank Willers, bereits die Planung für einen Hallenanbau angegangen. Mit den zusätzlichen Investitionen soll der neue Standort entsprechend des zukünftig erwarteten Bedarfs erweitert werden.

„Mit innovativen Ideen und Unternehmergeist trotzen viele Mittelständler der Krise und sind unverändert vom unternehmerischen Erfolg überzeugt“, zieht Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, ein positives Fazit aus der anhaltend hohen Nachfrage nach städtischen Gewerbeflächen.
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Stadt stellt Schaustellern Flächen in der Innenstadt zur Verfügung

03.06.2020 17:30 Uhr

Standorte können bis Ende Juni genutzt werden

Die Corona-Krise hat bislang im Schaustellergewerbe zu einem nahezu kompletten Ausfall von Veranstaltungen und damit von Einnahmen geführt. Seit dem Lamberti-Markt im Dezember 2019 hat kein Volksfest mehr stattgefunden.

Die Stadt Oldenburg bietet deshalb den Schaustellerinnen und Schaustellern Sondernutzungsflächen in der Innenstadt an. Insbesondere sollen an sechs ausgewählten Standorten Imbissbetriebe aufgebaut werden. Folgende Plätze wurden zunächst bis Ende Juni vergeben: Huntestraße/Stau, am Stautorkreisel, Lange Straße (rechts neben Leffers), Pferdemarkt (neben dem Kiosk), Achternstraße (vor der Hirsch-Apotheke), Markt 16 (vor dem Amt für Agrarstruktur) und Bahnhof (Haupteingang Bahnhof Süd).

Die zeitliche Begrenzung wurde vorgenommen, um weiter flexibel auf mögliche andere Veranstaltungen in der Innenstadt reagieren zu können.
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Was Videokonferenzen angenehmer macht

03.06.2020 17:25 Uhr

Webinar der Wirtschaftsförderung gibt Tipps – Nächstes Thema: Online-Shops für Einsteiger

Dass Videokonferenzen durch die Corona-Krise eine wichtige Bedeutung für den Erhalt der betrieblichen Abläufe einnehmen, bestätigten am vergangenen Dienstag mehr als 40 Teilnehmende an einem Webinar der Oldenburger Wirtschaftsförderung. Mit kürzeren Planungsvorläufen können die virtuellen Treffen spontaner stattfinden und zudem Kosten und Ressourcen schonen. Gleichzeitig sind sie für die Teilnehmenden konzentrierter und anstrengender. Kurze Pausen oder Entspannungsübungen sollten daher eingeplant und Konferenzen nicht nahtlos aneinander gereiht werden, empfahl Referentin Christine Ramb von der Unternehmensberatung „einfach.effizient“. Videokonferenzen eignen sich aus ihrer Sicht aber nicht nur zur Informationsübermittlung, sondern können mit zusätzlichen Werkzeugen wie zum Beispiel Online-Whiteboards sehr gut für konzeptionelles Arbeiten im Team genutzt werden.

Das Webinar fand im Rahmen der wöchentlichen Reihe der Wirtschaftsförderung Oldenburg statt, um Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer bei den neuen Herausforderungen in der Corona-Krise zu unterstützen: Immer dienstags von 11.30 bis 12.45 Uhr geht es um Themen, die sich mit der Digitalisierung des Alltagsgeschäfts befassen.

Am Dienstag, 9. Juni, um 11.30 Uhr steht das Thema „Online-Shops für Einsteiger“ auf dem Programm. Viele Einzelhandelsbetriebe haben sich in den vergangenen Wochen die Frage gestellt, ob sie nicht mal eben schnell einen Online-Shop als Ergänzung zum stationären Handel eröffnen sollten. Geht das wirklich so einfach, was ist zu beachten? Für wen ist ein Online-Shop überhaupt geeignet? Wie hoch sind Aufwand und Kosten? Gibt es Förderprogramme? Im Webinar wird zudem über weitere praktische Themen wie Versand, Retouren und sicherere Bezahlsysteme, aber auch über rechtliche Grundlagen gesprochen. Der Vortragende Thorsten Brendel, Geschäftsführer des Oldenburger Unternehmens ViCoTec und akkreditierter Berater im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms go-digital, ist bekannt durch seine frühere Tätigkeit als Organisator des E-Business-Kongresses Nordwest.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de anzumelden. Danach erhalten die Angemeldeten den Link zu allen Webinaren der Reihe, über den sie dann ganz einfach teilnehmen können.

Weitere Webinare sind in Vorbereitung, zum Beispiel zu den Themen „Social Media jetzt“, „Kommunikation in der Krise“ oder „Der Blick in die Zeit nach Corona“.
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Corona: Alles, was recht ist

29.05.2020 09:22 Uhr

Webinar-Reihe der Wirtschafsförderung kommt gut an – Nächstes Thema: Videokonferenzen

Schwere Themen verständlich präsentiert: Knapp 20 Interessierte haben am Dienstag, 26. Mai, am zweiten Webinar der Wirtschaftsförderung Oldenburg zum Thema „Corona und ihr gutes Recht“ teilgenommen. Rechtsanwältin Sandra Baumann gab einen Überblick über die wichtigsten Rechtsgrundlagen und informierte, welche Ansprüche, Forderungen und Pflichten jetzt für Unternehmen relevant sind. „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“, warnte die Expertin der Kanzlei webanwalt24.de, daher sei es wichtig, bei den aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben – ob durch Recherchen auf den offiziellen Websites, Informationen aus der Presse oder wegweisende Gerichtsurteile, die in den nächsten Monaten verstärkt zu erwarten sind.

Das Webinar fand im Rahmen der wöchentlichen Reihe der Wirtschaftsförderung Oldenburg statt, um Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer bei den neuen Herausforderungen in der Corona-Krise zu unterstützen: Immer dienstags von 11.30 bis 12.45 Uhr geht es um Themen, die sich mit der Digitalisierung des Alltagsgeschäfts befassen.

Beim nächsten Termin am Dienstag, 2. Juni, ab 11.30 Uhr geht es um digitale Kommunikationsmethoden: Damit Telefon- oder Videokonferenzen gut und effektiv sind, muss die Zusammenarbeit strukturiert sein. Tools wie Whiteboards können dabei unterstützen. Christine Ramb von der Unternehmensberatung einfach.effizient wird berichten, wie Teilnehmende zur Beteiligung motiviert werden und wie digitale Kommunikation wertschätzend gestaltet werden sollte.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de anzumelden. Danach erhalten die Angemeldeten den Link zu allen Webinaren der Reihe, über den sie dann ganz einfach teilnehmen können.

Als nächstes folgt das Thema „Online-Shops für Einsteiger“ am 9. Juni, 11.30 Uhr, mit Thorsten Brendel, ViCoTec IT-Sicherheit und Datenschutz GmbH & Co. KG.

Weitere Webinare sind in Vorbereitung, zum Beispiel zu den Themen „Social Media jetzt“, „Kommunikation in der Krise“ oder „Der Blick in die Zeit nach Corona“.
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Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie wird reduziert

23.05.2020 12:10 Uhr

Neue Regelung gilt vom 1. Juli an

Die Stadt Oldenburg wird vom 1. Juli an eine um 50 Prozent reduzierte Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie erheben. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann heute entschieden. Im März war die Erhebung – vor dem Hintergrund der Coronakrise – ganz aufgehoben worden. Diese Regelung gilt noch bis Ende Juni.

„Nunmehr ist es Zeit, diese Regelung zu modifizieren – und zwar bis zum Ende der Corona-bedingten Einschränkungen. Damit bekommen die Betriebe, die ein außengastronomisches Angebot machen, Planungssicherheit“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Während der angeordneten mehrwöchigen Schließungen der Außengastronomie wurde auf die anteilige Erhebung der Sondernutzungsgebühren (für die Außenbestuhlung und Werbeaufsteller) aufgrund der vorliegenden sachlichen Härte ganz verzichtet. Die Einnahmeausfälle lagen pro Monat bei etwa 15.000 Euro.

Krogmann will die Gebühren nunmehr bis zum Ende der Corona-bedingten Einschränkungen um 50 Prozent reduzieren. Für einen längeren Zeitraum fehlt die rechtliche Grundlage.

Der Verzicht auf Erhebung der Sondernutzungsgebühren darf nämlich nur solange gelten, wie die Einschränkungen durch die Corona-Krise auch tatsächlich vorhanden sind.
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Start der Webinar-Reihe trifft auf starke Resonanz

23.05.2020 12:07 Uhr

Experten-Infos per Videokonferenz – Nächstes Thema: Rechtliche Fragen in der Corona-Krise

Erfolgreicher Auftakt: Knapp 30 Interessierte haben am Dienstag, 19. Mai, am ersten Webinar der Wirtschaftsförderung Oldenburg zum Mobilen Arbeiten teilgenommen. Christine Ramb gab dabei viele Tipps zur Arbeit im Home Office. Klare Strukturen und Abläufe seien für eine gute Selbstorganisation sehr förderlich, so die Expertin der „einfach.effizient. Unternehmensberatung“. Als Beispiele nannte sie das Definieren realistischer Tagesziele oder Übergangsrituale für Arbeitsbeginn und Arbeitsende. Daneben gebe es viele Möglichkeiten, trotz räumlicher Distanz den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen zu halten, sei es durch virtuelle Treffen zur Kaffeepause oder kleine persönliche Nachrichten. „Ganz neue Chancen bringt die Führung auf Distanz, da nunmehr Vertrauen anstelle von Kontrolle in den Vordergrund rücken kann“, erläuterte Christine Ramb.

Mit diesem Webinar hat die Wirtschaftsförderung Oldenburg eine wöchentliche Webinar-Reihe per Videokonferenz gestartet, um Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer bei den neuen Herausforderungen in der Corona-Krise zu unterstützen: Immer dienstags von 11.30 bis 12.45 Uhr geht es um Themen, die sich mit der Digitalisierung des Alltagsgeschäfts befassen.

Der nächste Termin findet am Dienstag, 26. Mai, um 11.30 Uhr statt: Gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer, Kleinbetriebe oder Startups stellen sich auch diverse rechtliche Fragen: Gibt es beispielsweise ein Leistungsverweigerungsrecht während der Corona-Situation? Drohen strafrechtliche Konsequenzen, wenn falsche Angaben in Soforthilfeanträgen gemacht wurden? Welche rechtlichen Anforderungen bestehen an den Datenschutz bei der Arbeiten aus dem Home Office? Kann Schadensersatz beansprucht werden für die behördlich angeordnete Schließung des Betriebes? Diese und weitere Fragen beantwortet Rechtsanwältin Sandra Baumann und gibt Handlungsempfehlungen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de anzumelden. Danach erhalten die Angemeldeten einen Link zur Videokonferenz, über den sie dann ganz einfach teilnehmen können.

Folgende weitere Themen sind bereits geplant:
2. Juni: Digitale Kommunikationsmethoden mit Christine Ramb, einfach.effizient. Unternehmensberatung.
9. Juni: Online-Shops für Neulinge mit Thorsten Brendel, ViCoTec IT-Sicherheit und Datenschutz GmbH & Co. KG.

Weitere Webinare sind in Vorbereitung, zum Beispiel zu den Themen „Social Media jetzt“, „Kommunikation in der Krise“ oder „Der Blick in die Zeit nach Corona“.
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Wirtschaften in Corona-Zeiten

14.05.2020 20:51 Uhr

Webinar-Reihe der Wirtschaftsförderung Oldenburg startet am 19. Mai

Die aktuelle Situation stellt Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer vor ganz neue Herausforderungen. Ein großer Teil des Alltagsgeschäfts ist von heute auf morgen in die virtuelle Welt verlagert, ohne dass Zeit für Vorbereitung und Einarbeitung war. Um in der neuen Situation zu unterstützen, bietet die Wirtschaftsförderung Oldenburg eine Webinar-Reihe an. Die Webinar-Reihe startet am Dienstag, 19. Mai, und findet wöchentlich jeweils von 11.30 bis 12.45 Uhr statt. Expertinnen und Experten geben unter anderem Tipps zu mobilem Arbeiten, digitaler Kommunikation, Online-Shops und möglichen rechtlichen Fallstricken in diesen besonderen Zeiten.


Folgende Themen sind zunächst geplant:

· 19. Mai: „Mobiles Arbeiten“: Sich im Home Office organisieren, Führung neu definieren, mit den Kolleginnen und Kollegen in Kontakt bleiben; Referentin ist Christine Ramb (einfach.effizient. Unternehmensberatung)

· 26. Mai: „Corona und ihr gutes Recht“: Rückforderung von Corona-Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, Datenschutz bei mobilem Arbeiten; Rechtsanwältin Sandra Baumann (webanwalt24.de) gibt Tipps und beantwortet Fragen

· 2. Juni: „Digitale Kommunikationsmethoden“: Telefon- und Videokonferenzen strukturieren, Teilnehmende zur Beteiligung motivieren; Christine Ramb (einfach.effizient. Unternehmensberatung)

· 9. Juni: „Online-Shops für Einsteiger“; Thorsten Brendel (ViCoTec IT-Sicherheit und Datenschutz GmbH & Co. KG)


Weitere Webinare sind in Vorbereitung, zum Beispiel zu den Themen „Social Media jetzt“, „Kommunikation in der Krise“ oder „Der Blick in die Zeit nach Corona“.

Zum Start der Reihe am 19. Mai geht es um mobiles Arbeiten, was nach Auffassung von Expertin Christine Ramb ein ganz anderes Zeitmanagement als gewohnt erfordert. Wie kann ich mich im Spannungsfeld von Arbeit und Privatem organisieren und fokussieren? Auch die Zusammenarbeit von Chefin oder Chef und Mitarbeiterin und Mitarbeiter läuft anders: Vertrauen und Verantwortung bekommen eine hohe Bedeutung. Und nicht zuletzt geht es auch darum, den Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen trotz räumlicher Trennung zu halten, eben virtuell.

„Da in absehbarer Zeit noch keine größeren Veranstaltungen möglich sein werden, schließt die Wirtschaftsförderung hiermit eine Lücke und bietet den Unternehmen neben praktischen Information auch einen Austausch“, sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@stadt-oldenburg.de für das gewünschte Webinar anzumelden. Danach erhalten die Angemeldeten einen Link zur Videokonferenz, über den sie dann ganz einfach teilnehmen können.
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„Ich kaufe in Oldenburg“ – Aktion stützt örtlichen Handel

30.04.2020 17:26 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beteiligt sich

„Ich kaufe in Oldenburg“ – so lautet der Titel einer gemeinsamen Aktion von City Management Oldenburg, der Oldenburg Tourismus & Marketing GmbH und der Stadt, mit der örtliche Handel unterstützt werden soll.

Dazu wurden Porträts von fünf Oldenburger Persönlichkeiten erstellt, die mit dem Slogan „Ich kaufe in Oldenburg“ für den Einkaufsstandort Oldenburg werben. Diese werden von Donnerstag (30. April) an im Stadtgebiet von Oldenburg zu sehen sein. Die fünf Persönlichkeiten sind: Sabine Blütchen (Rechtsanwältin und Mediatorin), Jürgen Krogmann (Oberbürgermeister), Pavel Möller-Lück (Theater Laboratorium), Janet Lüschen (Agentur Marsen und Partner) und Rasid Mahalbasic (EWE Baskets).
 
Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein gutes Zeichen der Solidarität in der Stadt: „Diese Aktion zeigt, wie groß die Bereitschaft in Oldenburg ist, sich gegenseitig zu helfen. Gerade in der jetzigen Zeit ist das ein großer Vorteil. Ich beteilige mich gerne daran, weil ich auch schon vor der Coronakrise aus voller Überzeugung sagen konnte: Ich kaufe gern in Oldenburg“.
 
Die Oldenburger Geschäfte sind auch unter den derzeit geltenden Regeln der Coronakrise weiterhin für die Kunden da. Dienstleister, Gastronomen (Außer-Haus-Verkauf) und Geschäfte geben weiterhin ihr Bestes, um ihre Produkte anbieten zu können. Oft geht dies derzeit aber eher online oder telefonisch.
 
Die Aktion wurde initiiert von der Agentur Foto- und Bilderwerk und unterstützt vom DCO Digitaldruck Centrum Oldenburg und von Elektro Frerichs.
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Wochenmärkte: Verkauf von Blumen und Pflanzen wieder gestattet

22.04.2020 18:08 Uhr

Parkplätze am Pferdemarkt werden teilweise gesperrt

Weitere Angebotserweiterung auf den Wochenmärkten: Die Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020 gestattet wieder den Verkauf von Blumen und Pflanzen sowie Haushaltswaren. Ab Dienstag, 21. April, werden die Märkte wieder mit diesen Sortimenten beliefert.

Damit für alle Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts auf dem Pferdemarkt, sowie allen Marktbeschickern ausreichender Mindestabstand gewährleistet werden kann, wird ein Großteil des Parkplatzes am Pferdemarkt gesperrt und nun als Marktfläche verwendet. Vor diesem Hintergrund sollte – soweit möglich – der Wochenmarkt nicht unbedingt mit dem Auto angefahren werden. Die Zahl der Parkplätze wird dort deutlich reduziert.
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Herausforderungen und Lösungen in Zeiten von Corona

22.04.2020 18:00 Uhr

Wirtschaftsförderung und Netzwerk cre8 laden Unternehmen zur Videokonferenz ein

Die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk der Kreativwirtschaft cre8 oldenburg laden Unternehmerinnen und Unternehmer zu einem virtuellen Austausch ein. Die Teilnehmenden wollen ab dem 23. April immer donnerstags von 11.30 bis 12.30 Uhr in einer Videokonferenz über Herausforderungen in Corona-Zeiten sprechen und gemeinsam über Lösungen nachdenken.

In Zeiten von Schließungen, Veranstaltungsverboten und Ansteckungsgefahr werden nicht nur Anweisungen benötigt, die die Ausbreitung des Virus eindämmen, sondern auch innovative Ideen für die Aufrechterhaltung und Gestaltung von Wirtschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft. Jetzt ist auch die Zeit, um die Weichen für später zu stellen.

Zur Teilnahme sind Betroffene, Fragende, Interessierte, Ideensuchende und Ideengebende, Querdenkende, Macherinnen und Macher aus Unternehmen eingeladen: Es geht um konkrete Herausforderungen, denen Unternehmen aktuell gegenüber stehen. Um freie Kapazitäten, die für ein (temporär) neues Aufgabengebiet genutzt werden könnten. Um gesellschaftliche Bedarfe.

Wer dazu etwas beizutragen möchte oder einfach neugierig ist und sich inspirieren lassen möchte, kann sich per E-Mail an ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de anmelden. Interessierte erhalten dann einen Link zur Videokonferenz. Themen und Wünsche können auch vorab mitgeteilt werden.


So läuft’s ab:
 • 20 Minuten werden Informationen und Herausforderungen zusammengetragen.
 • 20 Minuten werden dafür praktische Lösungen in einem Brainstorming gesucht.
 • 20 Minuten werden daraus ausgewählte Ideen konkretisiert.


Gute Ideen können anschließend – auch individuell – weitergeführt und vertieft werden. Dazu stehen passende buchbare Formate von cre8 oldenburg wie der cre8_workshop, das Denk!Labor oder der PerspektivScheck zur Verfügung, zum Teil kofinanziert von der Wirtschaftsförderung. Weitere Informationen gibt es unter www.cre8oldenburg.de.

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Stadt lässt Eisverkauf zu

17.04.2020 18:09 Uhr
In Oldenburg können Eisdielen und Eiscafés von Freitag (17. April) an wieder öffnen. Dies hat das Land Niedersachsen heute auf Nachfrage des Oberbürgermeisters bestätigt.

„Im Zuge der aktuellen Praxis einer vorsichtigen Lockerung von Einschränkungen, freuen wir uns, nun auch den Eisverkauf wieder zulassen zu können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Stadt bittet jedoch darum, einige Regeln einzuhalten. Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kundinnen und Kunden ist sicherzustellen. Der Verzehr von Eis ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu den Betrieben untersagt. Aus hygienischen Gründen sollte zudem eine bargeldlose Bezahlung erfolgen.
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Coworking – mehr als nur ein geteiltes Büro

08.04.2020 08:54 Uhr

Neue Arbeitsformen: Am 15. April Dialog im Live-Stream bei Oeins und Live-Chat

Überall werden Veranstaltungen abgesagt. Das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg haben in Kooperation mit dem Lokalsender Oeins eine andere Lösung gefunden. Der cre8_dialog: COWORKING SPACES am Mittwoch, 15. April, 19 bis 21.30 Uhr, läuft per Live-Stream, und das Publikum kann sich per Live-Chat beteiligen. Drei Oldenburger Coworking Spaces stellen sich vor und diskutieren über diese neue Arbeitsform.

Der cre8_dialog beschäftigt sich mit Coworking Spaces, in denen Arbeitsplätze und Infrastruktur stunden-, tage-, wochen- oder monatsweise – je nach Bedarf – in größeren, offenen Räumen oder abgetrennten Büros gemietet werden können. Coworking ist aber nicht nur auf die Infrastruktur zu beschränken, sondern es bedeutet Arbeiten im abwechslungsreichen Umfeld, in der Nähe zu anderen Unternehmen – und damit Inspiration und Austausch und ist sowohl für Startups und Selbständige als auch für Beschäftigte von Firmen oder Projektgruppen interessant. Auch das Community-Erlebnis anstelle von isoliertem Arbeiten spielt eine Rolle. Und noch ein Aspekt: War das mobile Arbeiten vor der Corona-Krise in vielen Unternehmen kaum von Bedeutung, erlebt es jetzt einen Quantensprung. Viele Arbeiten können überall stattfinden – auch in einem Coworking Space.
 
In Oldenburg sind bereits einige Coworking Spaces entstanden oder stehen kurz vorm Start. Drei Anbieter stellen ihre Spaces mit unterschiedlichen Ausrichtungen vor:

Christian Hoch präsentiert seinen CoWork-Space Glaswerk Oldenburg in der ehemaligen Glashütte in der Emsstraße mit offenen Arbeitsplätzen, Büro- und Seminarräumen und Sporty-Room. CORE eröffnet Ende 2020 als interdisziplinäre Plattform im City Center Oldenburg in der Heiligengeiststraße, darin Flächen fürs Coworking; hier gibt Jens Läkamp einen Einblick. Bereits seit 2017 wird das kreativ: LABOR in der Bahnhofstraße als ein soziokulturelles co:WORKING von Susan Mertineit und ihrem Team betrieben.

Beate Kuchs und Norbert Egdorf von cre8 oldenburg haben den cre8_dialog vorbereitet und moderieren die Podiumsdiskussion.


Die Einladung zum cre8_dialog: Coworking Spaces kann hier heruntergeladen werden: https://www.oldenburg.de/startseite/wirtschaft/netzwerke-kooperationen/kreativwirtschaft-cre8-oldenburg/cre8-dialog-coworking-spaces.html

Interessierte können die Veranstaltung bei oeins im Livestream verfolgen und können sich per Live-Chat in die Diskussion einbringen: https://youtu.be/wnX3aYwMbzI


Um Anmeldung per E-Mail an info@cre8oldenburg.de wird bis zum 14. April gebeten, um gegebenenfalls weitere technische Infos zur Teilnahme am Live-Chat senden zu können. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Ina Lehnert-Jenisch, erreichbar per E-Mail an ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-2105.
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Kontaktpunkt Wirtschaft abgesagt

03.04.2020 18:10 Uhr

Nächstes Treffen im Herbst 2020

Der für den 13. Mai 2020 geplante Kontaktpunkt Wirtschaft muss zum großen Bedauern von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Folgen abgesagt werden.

Das nächste Unternehmertreffen ist für Herbst 2020 vorgesehen. Nähere Informationen werden rechtzeitig online unter www.oldenburg.de/wirtschaft bekannt gegeben.

Die Stadt geht außerdem davon aus, dass auch zahlreiche weitere Veranstaltungen im Mai nicht werden stattfinden können. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen aber entsprechende Empfehlungen des Bundes und der Länder abgewartet werden.
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Corona-Krise: Krogmann kündigt finanzielle Hilfen für Betriebe an

21.03.2020 18:11 Uhr

Entgegenkommen bei Steuerzahlungen und gewerblichen Mieten – Stadt verstärkt Beratung für Unternehmen

Von den Folgen der Corona-Krise ist auch die heimische Wirtschaft stark betroffen. Um Umsatzeinbußen abzumildern und finanzielle Schieflagen abzuwenden, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann entschieden, betroffenen Unternehmen und Betrieben das Angebot zu machen, die Gewerbesteuervorauszahlungen zu senken oder bis zum 30. April kostenfrei auszusetzen. „Wenn sich die jetzige Situation fortsetzt, werden auch zinsfreie Stundungen möglich sein“, kündigt der Oberbürgermeister an. Ferner wird die Stadt gewerblichen Mietern, die krisenbedingt in eine Notlage geraten, bei Mietzahlungen entgegenkommen.

Um die Unternehmen und Betriebe noch besser angesichts der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Stadt Oldenburg ihr Service- und Informationsangebot ausgebaut. Auf den Online-Seiten der Wirtschaftsförderung finden Unternehmer gebündelt die wichtigsten Informationen über Hilfen und Fördermöglichkeiten inklusive Verlinkungen auf einen Blick. Was tun bei Liquiditätsproblemen? Welche Finanzhilfen gibt es? Werden Kleinunternehmen und freiberuflich Selbständige auch unterstützt? Antworten auf diese und viele andere Fragen dazu, wie man den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus aktiv und frühzeitig begegnen kann, finden Unternehmerinnen und Unternehmen ab sofort unter www.oldenburg.de/wirtschaft-corona. Zudem hat die städtische Wirtschaftsförderung das Beratungsangebot verstärkt. Dieses erfolgt telefonisch unter 0441 235-2870 beziehungsweise 235-3098 oder per E-Mail an patricia.baasch@stadt-oldenburg.de und klaus.zelder@stadt-oldenburg.de.

„Wir lassen unsere Unternehmerinnen und Unternehmer nicht allein“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, „mit dem ausgebauten Serviceangebot unterstützen wir die Unternehmen mit einen spezifischen Informationsangebot und bieten der heimischen Wirtschaft eine schnelle Orientierung angesichts der schnelllebigen Informationsentwicklung“.
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Stadt lockert Sonntagsverkaufsverbot

18.03.2020 20:44 Uhr

Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs dürfen unter Auflagen öffnen

Im Zuge der Corona-Krise lockert die Stadt Oldenburg das Sonntagsverkaufsverbot.

Ab jetzt dürfen an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr im gesamten Stadtgebiet Verkaufsstellen in folgenden Bereichen geöffnet werden:
 • Einzelhandel für Lebensmittel,
 • Wochenmärkte,
 • Abhol- und Lieferdienste,
 • Getränkemärkte,
 • Apotheken,
 • Sanitätshäuser,
 • Drogerien,
 • Tankstellen,
 • der Zeitungsverkauf
 • sowie Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte.


Bei allen Verkaufsstellen, die noch geöffnet werden dürfen, sind folgende Auflagen zu beachten:
 • Das Personal hat eine gute und regelmäßige Händehygiene sicherzustellen;
 • ausschließlich in die Armbeuge husten und niesen – dabei ist größtmöglicher Abstand zu anderen Personen zu halten;
 • Einmaltaschentücher mit sofortiger Entsorgung sind zu benutzen;
 • Warteschlangen sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden;
 • die Einhaltung eines Abstandes zwischen Personen von möglichst circa ein bis zwei Metern ist zu gewährleisten.


Die Vorgaben sind in einer Allgemeinverfügung geregelt, die im Internet unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen einzusehen ist. Die Verfügung gibt Verkaufsstellen in den genannten Bereichen die Möglichkeit, an Sonn- und Feiertagen innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu öffnen, beinhaltet für die Geschäftsbetreiberinnen und Geschäftsbetreiber jedoch keine Verpflichtung, dies zu tun.


Restaurants und Gaststätten müssen früher schließen

Auch Gästezahl reglementiert – Keine Übernachtungen mehr für touristische Zwecke

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten ab sofort auch Beschränkungen für den Betrieb von Gaststätten, Restaurants und Hotels. Das geht aus einer weiteren Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt Oldenburg auf der Grundlage der Vorgaben des Landes Niedersachsen am Mittwoch, 18. März, erlassen hat.

Für Restaurants, Speisegaststätten und Mensen ist darin geregelt, dass sie für den Publikumsverkehr nur geöffnet werden dürfen, wenn durch Auflagen sichergestellt ist, dass das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus, etwa durch Reglementierung der Besucherzahl sowie durch Hygienemaßnahmen und Hygienehinweise, minimiert wird. Restaurants, Speisegaststätten und Mensen dürfen daher nur unter der Voraussetzung geöffnet werden, dass die Plätze für die Gäste so angeordnet sind, dass ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist und die Gäste zueinander einen ausreichenden Abstand halten. Die Öffnungszeiten sind auf frühestens 6 Uhr bis spätestens 18 Uhr beschränkt.

Einschränkungen gelten ab sofort auch für Übernachtungsangebote: Betreibern von Beherbergungsstätten und vergleichbaren Angeboten, Hotels, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen, von Ferienzimmern, von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen.

Die Ausweitung der kontaktreduzierenden Maßnahmen betrifft auch Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe. Die Einrichtungen dürfen von den dort beschäftigten und betreuten Menschen nicht betreten werden. Einzelheiten und Ausnahmen vom Betretungsverbot finden sich unter www.oldenburg.de/corona-verfuegungen.

Ebenfalls in einer Allgemeinverfügung hat die Stadt am Dienstag, 17. März, das vom Land erlassene Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen geregelt. Demnach sind private Besuche in Kliniken und Pflegeheimen verboten. Ausnahmen gelten lediglich für Besuche von Eltern auf Kinderstationen, von Vätern auf Entbindungsstationen und für die Besuche von Angehörigen auf Palliativstationen.

Die Regelungen gelten vorerst bis einschließlich Samstag, 18. April.
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Strategierat Energie Weser-Ems stellt Weichen für die Zukunft

06.03.2020 18:15 Uhr

Masterplan Energie ergänzt –Wegweisende wissenschaftliche Arbeiten werden prämiert

Weichen für die Zukunft der Region hat der Strategierat Energie Weser-Ems in seiner jüngsten Sitzung gestellt. Bei der 15. Tagung des interdisziplinär besetzten Fachgremiums, die auf dem Gelände der EWE-Gasspeicheranlagen in Huntorf stattfand, stand die Aktualisierung des Masterplans Energie im Mittelpunkt. Der Strategierat hat mit dem Masterplan Energie eine Blaupause für die Entwicklung der Weser-Ems Region im Themenfeld Energie vorgelegt. Der Masterplan wird nun um wegweisende neue Themen- und Handlungsfelder für Energiewirtschaft, Regionalplanung, Forschung und Bildung ergänzt, um den sich wandelnden Herausforderungen der Energiewende mit innovativen Lösungen aus der Region zu begegnen.

„Die Energiewirtschaft ist eine der stärksten Branchen hier bei uns im Nordwesten. Zudem haben wir große Standortvorteile für erneuerbare Energien und sind bereits jetzt eine der windreichsten Gegenden der Republik. Dieses Potenzial müssen wir nutzen und auch neue Themenfelder wie beispielsweise Wasserstoffanwendungen in Weser-Ems entwickeln und etablieren“, betonte Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg und Vorsitzender im Strategierat Energie.
 Erste vielversprechende Projektansätze, zum Beispiel von der EWE oder den Landkreisen Emsland und Wesermarsch, seien in Weser-Ems bereits in der Entwicklung und werden durch den Strategierat unterstützt, so Krogmann.

Zudem solle auch weiterhin ein Schwerpunkt in der Wissensvernetzung, dem Wissenstransfer sowie der Energiebildung liegen, unterstrich Krogmann. Zu diesem Zweck lobt der Strategierat erstmals einen Wettbewerb aus, um wegweisende Abschlussarbeiten für die Energiewirtschaft der Zukunft zu prämieren. In der Zeit vom 15. März bis zum 15. Oktober 2020 können Studierende ihre Arbeiten für den Wettbewerb einreichen. Informationen hierzu gibt es in Kürze online unter www.weser-ems.eu.
 
Der seit 2015 bestehende Strategierat versteht sich auch als Sprachrohr der Energiewirtschaft der Region und wird weiterhin den intensiven Kontakt und Austausch mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Region, Land, Bund und EU pflegen. 2021 soll wieder ein parlamentarischer Abend ausgerichtet werden.
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„In Oldenburg verdienen Frauen 440 Euro weniger als Männer“

06.03.2020 17:16 Uhr

Frauentag am 8. März: Gewerkschaft NGG kritisiert Lohnlücke

Sie arbeiten genauso lang, ziehen aber beim Verdienst den Kürzeren: Frauen, die in Oldenburg eine Vollzeit-Stelle haben, verdienen rund 440 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten zum Internationalen Frauentag am 8. März hingewiesen. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt das durchschnittliche Vollzeit- Einkommen von Frauen in Oldenburg aktuell bei 2.977 Euro im Monat – Männer mit der gleichen Arbeitszeit kommen auf 3.421 Euro. Das macht einen Unterschied von 13 Prozent. In ganz Niedersachsen beläuft sich der sogenannte Gender Pay Gap auf 16 Prozent.

„Es kann nicht sein, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch immer so stark benachteiligt sind. Viele Unternehmen in der Region nutzen das Lohngefälle aus, obwohl sie mehr zahlen müssten“, kritisiert Matthias Brümmer von der NGG-Region Oldenburg-Ostfriesland. Besonders problematisch sei die Situation in frauendominierten Berufen – etwa im Service einer Gaststätte oder im Verkauf einer Bäckerei. Wenn hier nicht nach Tarif gezahlt werde, träfen niedrige Löhne häufig auf Teilzeitjobs und befristete Stellen. „Die Folge sind geringe Einkommen und im Alter Mini-Renten, die Frauen dann beim Amt aufstocken müssen“, so Brümmer.

 Nach Einschätzung des Gewerkschafters dürfte der tatsächliche Gender Pay Gap in Oldenburg bei deutlich über 13 Prozent liegen. „Bezieht man Teilzeitstellen und Minijobs in die Rechnung ein, wird die Kluft noch größer. Denn hier arbeiten mehr Frauen als Männer. Zugleich sind die Löhne im Schnitt deutlich niedriger“, sagt der NGG-Geschäftsführer. Das zeige sich gerade im Gastgewerbe: Nach Angaben der Arbeitsagentur werden in der Stadt aktuell 57 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in der Branche von Frauen erledigt. „Hinzu kommt, dass noch immer zu viele Frauen zu Hause bleiben – nicht zuletzt auch, weil das Ehegatten-Splitting bei der Steuer die Rollenteilung verstärkt“, so Brümmer. Damit gehe dem heimischen Arbeitsmarkt eine große Chance durch die Lappen. Mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft und den Fachkräftemangel müssten eigentlich schon heute viel mehr Frauen ins Berufsleben einsteigen.

Die NGG fordert die Unternehmen auf, die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern in vergleichbaren Positionen zu beenden. Auch die Politik sei gefordert. „Statt immer neuer Lippenbekenntnisse zum Frauentag brauchen wir einen gesetzlichen Anspruch auf gleiches Geld für gleichwertige Arbeit, der Wirkung zeigt und in den Betrieben zwingend umgesetzt werden muss. Alles andere ist im Jahr 2020 von vorgestern“, so Brümmer.
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Oldenburger Wirtschaft profitiert von Investitionszuschüssen

25.02.2020 20:57 Uhr

Rund 700.000 Euro Fördermittel an kleine und mittlere Unternehmen

Im Rahmen der städtischen Richtlinie zur Einzelbetrieblichen Förderung von Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der Städtischen Finanzhilfe haben insgesamt zehn Oldenburger Unternehmen profitiert. Die Zuschüsse von insgesamt rund 150.000 Euro gingen für Erweiterungs- und Errichtungsinvestitionen an Produktions-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Insgesamt wurden Investitionen von etwa 1,1 Millionen Euro ausgelöst. „Mithilfe dieser Zuschüsse konnten 28 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in kaufmännischen und handwerklichen Berufen sowie im IT- und Dienstleistungssektor neu geschaffen werden. Gleichzeitig konnte eine wesentlich höhere Anzahl gesichert werden“, freut sich Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, über die positive Bilanz.

Zudem konnten im Rahmen der städtischen Existenzgründungsförderung insgesamt 39 Gründerinnen und Gründer mit Beratungskosten- und Investitionszuschüssen in Höhe von insgesamt rund 33.000 Euro unterstützt werden.

Von der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung der NBank aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), bei der die Wirtschaftsförderung Oldenburger Unternehmen bei der Antragsstellung und darüber hinaus im Verfahren unterstützt, konnten zwei Unternehmen am Standort Oldenburg profitieren und erhielten Förderbescheide in Höhe von rund 500.000 Euro. Allein durch diese geförderten Maßnahmen wurden Investitionen von rund 2,5 Millionen Euro ausgelöst und neun Ausbildungs- und Arbeitsplätze neu geschaffen. Die Lieferungs- und Leistungsaufträge sind überwiegend der örtlichen und regionalen Wirtschaft zu Gute gekommen. „Im Zuge unserer Investition werden wir vier neue Beschäftigte einstellen. Auch dank der GRW-Förderung wird der Neubau und die Ausstattung alle Anforderungen für ein kreatives Arbeiten bieten können“, so Michael Hennings, Inhaber von Mikel Software & Multimediaprodukte, dessen Neubauvorhaben im Gewerbegebiet Patentbusch am Steinkamp realisiert wird.

Weitere Anträge befinden sich gegenwärtig in der abschließenden Prüfung bei der NBank oder werden für eine kurzfristige Abgabe vorbereitet. In diesem Zusammenhang weist die Wirtschaftsförderung darauf hin, dass die aktuelle GRW-Förderperiode in diesem Jahr endet. Anträge können nur noch in diesem Jahr gestellt werden, antragsbezogene Projekte müssen grundsätzlich am 30. Juni 2022 enden. Weitere Informationen sind online unter www.nbank.de unter dem Suchbegriff „Einzelbetriebliche Investitionsförderung“ zu finden.

Die Wirtschaftsförderung steht für die Beantwortung von Fragen zu den genannten Förderungen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartnerin Investitionsvorhaben:
Patricia Baasch, Telefon 0441 235-2870, E-Mail: patricia.baasch@stadt-oldenburg.de

Ansprechpartnerin Gründungsvorhaben:
Dr. Wiebke Friedrich, Telefon 0441 235-2818, E-Mail: wiebke.friedrich@stadt-oldenburg.de
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Hafen im Aufwind: Umschlag verzeichnet deutliches Plus

14.02.2020 14:43 Uhr

Mehr Fahrgastschiffe legen an – Geringer Rückgang im Seeverkehr

Aufwind für den Oldenburger Hafen: Der Umschlag im Schiffs- und Bahnverkehr hat im Jahr 2019 wieder deutlich die Marke von einer Million Tonnen überschritten. Nach Angaben des Eigenbetriebes Hafen der Stadt Oldenburg konnte der Umschlag um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und erreicht damit eine Gesamtumschlagsmenge von 1.143.849 Tonnen. Oldenburg gehört damit zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens. Im Oldenburger Hafen werden hauptsächlich Baustoffe (Sand, Kies, Natursteine und Split), Getreide und Futtermittel, chemische Erzeugnisse (Mineraldünger) sowie Sekundarrohstoffe (Altmetalle) umgeschlagen.

Nico Steudel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag, bilanziert: „Die weiterhin stabile Baukonjunktur im Einzugsgebiet des Oldenburger Hafens hat zu einem Anstieg der umgeschlagenen Baustoffmengen um rund 31.000 Tonnen geführt.“ Bei den Futtermitteln sind die Mengen ebenfalls deutlich um über 60.000 Tonnen angestiegen, was überwiegend mit Verlagerungseffekten aus anderen Häfen und von anderen Verkehrsträgern zu erklären ist, erläutert Steudel weiter. „Hier konnte der Hafen Oldenburg seinen Standortvorteil, das heißt, die Nähe zu den Verarbeitern und Empfängern der Futtermittel weiter ausspielen.“

Was die Verteilung auf Verkehrsträger angeht, blieben die Bahnmengen gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen konstant. Die Binnenschiffsmengen hingegen legten sehr deutlich um rund 103.000 Tonnen zu. Lediglich im Seeverkehr konnte nur ein Schiff umgeschlagen werden, was mit dem Auslaufen eines Einlagerungsvertrags zu begründen ist. Hier bemühen wir uns um Ersatz“, erklärt Steudel.

„Die Produktionsmengen der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH mit den Werken
 Oldenburg, Leer und Höltinghausen sind 2019 gegenüber 2018 um circa 10.000 Tonnen gestiegen“, resümiert Geschäftsführer Heinrich Bruns. 46 Seeschiffe wurden umgeschlagen – im Vorjahr waren es 52 Schiffe gewesen. „Das resultiert zunächst bei Getreide aus dem Ernteaufkommen und in zweiter Linie aus dem Einkaufsverhalten der Händler, also wo kommt die Ware letztendlich her“, verdeutlicht Bruns. Eine leichte Verschiebung gab es zugunsten der Tonnage für die Binnenschiffe. Bei den sensiblen Märkten für Futtermittel und Getreide könne es immer zu Verschiebungen der Transportarten und Wege kommen, so Bruns. „Für die Gesamtentwicklung in 2020 erwartet die AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH einen leichten Rückgang der zu produzierenden Mengen“, prognostiziert der Geschäftsführer.

Die ansässigen Firmen warten dringend auf die Fertigstellung des Wendebeckens, das durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee gebaut wird. Aufgrund von Schlosssprengungen in der neuen Uferwand herrscht derzeit Baustillstand. Das neue Wendebecken würde es Schiffen mit einer Länge von bis zu 110 Metern ermöglichen, den Oldenburger Hafen anzusteuern. Dieses würde den Seeschiffsverkehr ankurbeln.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die insgesamt positive Entwicklung der Hafenwirtschaft. „Der Oldenburger Hafen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Oldenburg. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen und gehalten. Aber auch für den Tourismus gewinnt unser Hafen weiter an Bedeutung.“ Einen positiven Effekt hat der im Juli 2019 eingeweihte neue Fahrgastanleger: So haben im vergangenen Jahr 42 Fahrgastschiffe und ein Ausstellungsschiff am nördlichen Ufer des Alten Stadthafens angelegt, 2018 waren es 28 Fahrgastschiffe und ebenfalls ein Ausstellungsschiff gewesen.


Die Zahlen im Detail:

 • Schiffsumschlag
Der Gesamtschiffsumschlag im Jahr 2019 im Hafen Oldenburg ist gegenüber dem Jahresergebnis 2018 wieder um 116.410 Tonnen (+ 11,7 Prozent) gestiegen. Während der Umschlag im Seeverkehr gegenüber dem Vorjahr um 12.554 Tonnen zurückgegangen ist, ist der Umschlag im Binnenverkehr gegenüber dem Vorjahr um 128.864 Tonnen (+ 14,16 Prozent) gestiegen.

Die Güterarten im Seeverkehr beschränkten sich in 2019, wie schon in den Vorjahren, hauptsächlich auf „Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei“ (66.278 Tonnen). Im Binnenverkehr stieg der Umschlag im Segment Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (Getreide und Futtermittel) im Vergleich zum Vorjahr um 81.570 Tonnen. Im Bereich Baustoffe (Sand, Kies, Steine) wurde der Umschlag ebenfalls um 51.280 Tonnen gesteigert. Dagegen konnte der Umschlag von Düngemitteln (- 3.551 Tonnen) das Vorjahresergebnis nicht erreichen. Der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) konnte das Vorjahresniveau mit rund 14.000 Tonnen halten.

• Bahnumschlag
Der Bahnverkehr schließt im Jahr 2019 gegenüber 2018 mit einem Minus von 502 Tonnen ab. Dies entspricht einer Minderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,5 Prozent. Insgesamt wurden 32.842 Tonnen Güter mit insgesamt 572 Güterwagen transportiert.

Bei den Gütern im Bahnverkehr handelt es sich hauptsächlich um Düngemittel (29.976 Tonnen = 91,27 Prozent). Der Rest (2.866 Tonnen) entfällt auf Baustoffe.
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Technologiepark Oldenburg nimmt weiter Gestalt an

29.11.2019 09:55 Uhr

Stadt schafft Rahmenbedingungen für den IT-Campus und Wissen-schaftliche Forschungsinstitute

Der Rat der Stadt hat den Weg freigemacht für weitere Technologieansiedlungen rund um die Uni. Das zwischen Ammerländer Heerstraße, Pophankenweg und Bahnlinie gelegene Areal des Technologieparks Oldenburg steht schon längere Zeit im besonderen Fokus. In Anbetracht der exponierten Lage soll an diesem Standort die sogenannte „Wissenschaftsbandachse“ aus dem STEP 2025 – bestehend aus der Universität, der Jade Hochschule, den Berufsbildenden Schulen sowie dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg – um den Technologiepark komplettiert werden.

Am 25. November hat der Rat der Stadt Oldenburg mit einstimmigen Auslegungsbeschlüssen die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung dieses Quartiers geschaffen. „Als Zukunftsstandort bietet der Technologiepark der Stadt Oldenburg innovations- und technologieorientierten Unternehmen ebenso wie universitären Einrichtungen und Forschungszentren große Chancen“, ist sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sicher.

Die Bauleitplanung umfasst einen Bereich mit einer Größe von rund 26 Hektar vorrangig ehemaliger Gewerbeflächen. Der Bebauungsplan W-796 (Technologiepark Oldenburg) sieht zwischen der Ammerländer Heerstraße und dem Pophankenweg sowie den Straßen Im Technologiepark und Bäkeplacken eine weitergehende, innere Erschließung des Areals vor. „Entlang der zentralen Grünachse soll ein gemeinsamer Campus mit Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden, in den auch die notwendige Regenrückhaltung integriert wird“, freut sich Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan über diese städtebauliche Entwicklung.

Mit den gefassten Beschlüssen werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Technologiepark konkretisiert und weitere Ansiedlungen am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Oldenburg ermöglicht. „Insbesondere für die Entwicklung des maßgeblich durch das Land Niedersachsen geförderten IT Campus sind jetzt die Rahmenbedingungen durch die Stadt geschaffen“, ergänzt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Entlang der Straße Im Technologiepark wurde 2014 noch auf Grundlage des alten Bebauungsplanes das erste Gebäude in diesem Planbereich bezogen, ein weiteres wird in Kürze fertig gestellt sein. Gegenüberliegend wird das Alfred-Wegener-Institut ein Forschungszentrum für das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) errichten. Auch die bereits in der Öffentlichkeit dargestellte Realisierung eines IT-Campus soll im neuen Quartier Platz finden. Neben verschiedenen Forschungsinstituten und IT-Unternehmen soll ein neuer Schwerpunkt der Universitätsinformatik und des OFFIS Institutes entstehen.

Auf dem Gelände des TPO können in den kommenden Jahren mehrere tausend Arbeitsplätze im Bereich Wissenschaft und Forschung sowie IT-Dienstleistungen entstehen.
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Einkaufsberater KOSTBAR geht in das 10. Jahr

21.11.2019 10:41 Uhr
Der Einkaufsberater KOSTBAR erscheint bereits zum 10. Mal. 113 regionale Partner beantworten die Frage, „wie wir nachhaltiger leben können“, heißt es im Klappentext. 10 von ihnen sind zum ersten Mal aufgeführt, 21 sind von Anfang an dabei und am Aufbau eines lokalen Nachhaltigkeits-Netzwerkes maßgeblich beteiligt. 

Schon die erste Ausgabe war viel mehr als einfach nur eine Gutscheinsammlung. Regional, bio und fair sollen die Angebote sein, die in den Katalog aufgenommen werden, wobei diese Kriterien nicht in Stein gemeißelt sind, wie KOSTBAR-Koordinator Barthel Pester betont. „Der lokale Bezug ist für uns der wichtigste. Wir möchten eine Gegenbewegung zum zunehmenden Onlinehandel sein und führen darum inhabergeführte Geschäfte aus Oldenburg und umzu auf, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Dazu kommen Teil- und Tauschbörsen, Zukunftsideen und vieles mehr.“ Zusammen mit den enthaltenen Gutscheinen sorge das Verzeichnis dafür, dass das Geld der Kund*innen in der Stadt bleibe, so Pester.

„Wir möchten immer auch Geschichten zu den einzelnen Anbieter*innen erzählen und Hintergrundinformationen zu ihren Produkten geben“, sagt Jürgen Amelung vom Kostbar-Team. So erfahren die Leser*innen beispielsweise, dass der Kaffee von La Molienda auch ohne Siegel fair gehandelt wird. „Wir beziehen den Rohkaffee direkt von der Plantage meines Vaters aus Kolumbien. Unsere Handelswege machen wir transparent, manche Kunden haben sich das schon vor Ort angesehen. Bio sind wir noch nicht, aber wir sind auf dem Weg dahin“, erklärt La-Molienda-Geschäftsführer Juan José Trujillo.

Auch Rainer Borkmann, Inhaber des Mode-Anbieters Hella & Hermann, hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. „Die KOSTBAR stellt einerseits die Nähe der Kund*innen zu den Geschäften her und baut andererseits ein Netzwerk der Nachhaltigkeit unter den Partner*innen auf“, so Borkmann.

KOSTBAR bietet Oldenburger*innen nun auch im kommenden Jahr alltagstaugliche Angebote, um das Leben nachhaltiger zu gestalten, damit wir auch unseren Enkel*innen eines Tages eine lebenswerte Umwelt hinterlassen.
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Anmeldung für zweiteiligen cre8_workshop „Wertschätze“

07.11.2019 17:39 Uhr

Wie Unternehmen Botschaften und Zielsetzungen an den Markt anpassen können

Klare Bilder von den eigenen Fähigkeiten und Leistungen sind wichtig, um beruflich und unternehmerisch erfolgreich zu sein. Oft mangelt es Unternehmen jedoch an einer klaren Botschaft und Zielsetzung, wodurch eine Positionierung auf dem Markt erschwert wird. Der zweiteilige cre8_workshop „Wertschätze“ hilft dabei, sich zu fokussieren, Prioritäten zu erkennen und nach diesen zu planen. Der Workshop ist geeignet für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Angestellten in Führungspositionen. Auch Start-ups sind eingeladen.

Veranstaltet wird der Workshop von der Kreativwirtschaft cre8 oldenburg sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Die cre8-Mitglieder Renée Repotente, Verlegerin und Texterin, und Designerin Katja Reiche leiten den zweiteiligen Workshop.

cre8_workshop Wertschätze 01
Dienstag, 26. November, 14 bis 18 Uhr
Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysieren ihre Werte, Fähigkeiten und Ziele und überprüfen, ob diese zusammenpassen.

cre8_workshop Wertschätze 02
Dienstag, 28. Januar, 14 bis 18 Uhr
Die Teilnehmenden blicken auf den Markt und klären Fragen: Für wen oder mit wem arbeitet man? Was wird angeboten und wem nützt es? Welche Maßnahmen vermitteln den Wert des Angebots?

Die Kosten für beide Workshops betragen 40 Euro für cre8-Mitglieder. Gäste können für 60 Euro teilnehmen. Interessierte können sich bei info@cre8oldenburg.de oder bei XING unter dem Veranstaltungstitel bis Freitag, 22. November, anmelden.

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Ina Lehnert-Jenisch, erreichbar per E-Mail an ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-2105.
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Kontaktpunkt Wirtschaft ausgebucht

05.11.2019 17:49 Uhr

Nächstes Treffen im Frühjahr 2020

Der 32. Kontaktpunkt Wirtschaft am Mittwoch, 27. November, bei der OLB ist aufgrund des großen Interesses bereits ausgebucht. Anmeldungen können ab sofort nur noch in einer Warteliste notiert werden. Interessierte können sich per E-Mail an birgit.schulz@stadt-oldenburg.de wenden.

Das Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“ wird zweimal im Jahr von der städtischen Wirtschaftsförderung veranstaltet und organisiert. Es hat sich als gutes Kommunikationsinstrument zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften Oldenburger Unternehmen und Institutionen bewährt.

Der nächste Kontaktpunkt Wirtschaft wird im Frühjahr 2020 stattfinden. Nähere Informationen werden rechtzeitig online unter www.oldenburg.de/wirtschaft bekannt gegeben.
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Schmuckstücke und kleine Kunstwerke

02.11.2019 10:46 Uhr
Bereits zum 19. Mal zeigen die Mitglieder der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland in einer Gemeinschaftsausstellung ausgewählte Beispiele ihrer Handwerkskunst. Ausstellungsort ist in diesem Jahr das Einrichtungsstudio Wohnen und Ideen, Herbartgang 12.

Unmittelbar vor der offiziellen Ausstellungseröffnung wurden auch diesmal die Preise für den Nachwuchswettbewerb vergeben. Auszubildende aus dem 1. bis 4. Lehrjahr sowie Gesellen bis zum 5. Gesellenjahr können sich der Aufgabe stellen, ein tragbares Schmuckstück zu einem vorgegeben Thema anzufertigen. Eine Jury bestimmt dann für jede Kategorie Siegerinnen und Platzierte. 

„Aus Alt mach Neu“ lautete das Motto, und wie immer zeigten alle Teilnehmerinnen hohe Kreativität und handwerkliches Können. 

Seit vielen Jahren gehört auch ein Benefizprojekt zur Gemeinschaftsausstellung. Dazu bauen die Innungsmitglieder Kettenanhänger, für die während der Ausstellung insgesamt 500 Lose zum Preis von je 5 Euro verkauft werden. Begünstigter Verein ist in diesem Jahr TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.

Am Sonntag werden die Gewinner gezogen. Die Losbesitzer*innen können anschließend auf der Webseite der Gold- und Silberschmiedeinnung erfahren, ob sie gewonnen haben.

Noch bis einschließlich Sonntag, 3. November, sind die Ausstellungsstücke der Innungsmitglieder und auch die Schmuckstücke des Nachwuchswettbewerbs im Einrichtungsstudio Wohnen und Ideen, Herbartgang 12, zu sehen. Auch Lose können noch erworben werden, so lange der Vorrat reicht.


Die Preisträgerinnen des Nachwuchswettbewerbs im Einzelnen:

1. Lehrjahr
Platz 1: Hereza Rosa Schmidtke
Platz 2: Sina Herzog
Platz 3: Lara Schoon
Belobigung: Nives-Anna Ciach

2. Lehrjahr
Platz 1: Lotta Cohrs
Platz 2: Carlotta Mastrangelo
Platz 3: Marlene Senzky

4. Lehrjahr
Platz 1: Lynea-Marie Zech
Platz 2: Alessandra von der Heyde
Platz 3: Linam Seifert
Belobigung: Katja Telschow
Belobigung: Lena Adams

Gesellen
Platz 1: Citlali Bierbaum
Platz 2: Zigan Ogasahara
Platz 3: Franziska Ahlers
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Hier greift ein Rad ins andere

17.09.2019 08:55 Uhr

Aufbereitung von Fahrrädern: AWB und Baumhaus Werkstatt gGmbH arbeiten zusammen

Oldenburg ist bekanntlich eine Fahrradstadt. Und wo viel geradelt wird, fallen auch eine Menge Fahrräder an, die aufgrund ihres Alters oder kostspieliger Reparaturen ausrangiert und entsorgt werden. Die Baumhaus Werkstatt gGmbH unterhält eine Fahrradwerkstatt, in der Menschen mit Hilfebedarf Fahrräder warten und instand setzen. „Um noch mehr gebrauchte und defekte Fahrräder wieder auf die Straße zubringen, kam uns die Idee, beim Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg nachzufragen, ob Bürgerinnen und Bürger dort Fahrräder oder Fahrradteile zur Entsorgung anliefern“, sagt Bettina Unruh, Geschäftsführerin der Baumhaus gemeinnützigen Gesellschaften.

Und diese Anfrage stieß bei den Verantwortlichen des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) auf offene Ohren: „Wir waren sofort begeistert von dieser Idee“, sagt Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „Damit werden auf der Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in vorbildlicher Weise potentielle Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt. Und wenn wir zusätzlich noch einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf mit dieser Maßnahme einer sinnvollen Arbeit nachgehen können, freut uns das doppelt“, so Schneider-Kühn weiter.

„Seit April dieses Jahres haben wir 42 Fahrräder von der Wertstoffannahmestelle abgeholt und repariert“, sagt Axel Krause, Teamleiter des Projekts „Re-Bike“ bei der Baumhaus Werkstatt gGmbH. „Die Reparatur der Fahrräder dauert durchschnittlich vier Tage, der Verkaufspreis von Kinderrädern liegt bei 65 Euro, gute Hollandräder verkaufen wir für maximal 130 Euro“, ergänzt Krause. Und Drees Renken, Leiter der Fahrradwerkstatt, fügt hinzu: „Mit dieser Maßnahme konnten wir drei neue feste Arbeitsplätze in unserer Werkstatt einrichten und so Menschen mit Hilfebedarf eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns ihre Fahrräder zur Verfügung gestellt haben“.

Und so funktioniert das Ganze: Werden Fahrräder und Fahrradteile an der Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6, angeliefert, können die Bürgerinnen und Bürger vor Ort entscheiden, ob sie ihr Fahrrad beim AWB entsorgen oder aber der Baumhaus Werkstatt gGmbH zur Aufbereitung übergeben möchten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Baumhaus holen dann die zur Verfügung gestellten Fahrräder ab und transportieren sie in ihre Werkstatt zur Reparatur.

Diese Aktion ist für alle Beteiligten eine „Win-Win-Situation“: Der AWB führt potentielle Abfälle einer Verwertung zu, Menschen mit Beeinträchtigungen können produktiv ihre Fähigkeiten einbringen, und die Bürgerinnen und Bürger können wieder flott gemachte Räder kostengünstig erwerben.
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Förderung von Investitionen zur Digitalisierung und IT-Sicherheit

11.09.2019 17:08 Uhr

Neue Förderrechtlinie ermöglicht bis zu 50 Prozent Zuschuss

Im Rahmen der Umsetzung des „Masterplans Digitalisierung“ unterstützt das Land Niedersachsen kleine und mittlere Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, dem Bereich eHealth, des Handwerks und kleine freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens.

Mit der Richtlinie „Digitalbonus.Niedersachsen“ werden gefördert:
 • Investitionen in Hard- und Software im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik oder Softwarelizenzen sowie
 • Investitionen in Hard- und Software zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit

Der Fördersatz liegt bei maximal 50 Prozent für kleine und maximal 30 Prozent für mittlere Unternehmen. Die Fördersumme muss hierbei mindestens 2.500 Euro betragen und darf 10.000 Euro nicht überschreiten. „Die Stärkung von Digitalisierungsprozessen und die Verbesserung der IT-Sicherheit sind auch für den Oldenburger Mittelstand und das Handwerk von großer Bedeutung. Es ist mir daher ein Anliegen, auf diese neue Förderrichtlinie besonders hinzuweisen“, so Ralph Wilken, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Die Antragsstellung ist bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank ab sofort laufend möglich. Weitere Informationen sind online unter www.nbank.de und dem Suchbegriff „Digitalbonus.Niedersachsen“ zu finden.

Im Zusammenhang mit der Förderung von Investitionsvorhaben steht auch die Wirtschaftsförderung für die Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es bei Patricia Baasch per Telefon unter 0441 235-2870 oder per E-Mail an patricia.baasch@stadt-oldenburg.de.
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Fairer Handel: Oldenburg spielt in der Champions-Liga

05.09.2019 23:03 Uhr

Oberbürgermeister nimmt Auszeichnung als Fairtrade-Town entgegen – Titel nur der Anfang

Jeder Deutsche hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 19 Euro für Produkte mit „Fairtrade“-Logo ausgegeben. Insgesamt ist die Nachfrage nach fair gehandelten Waren – vor allem Kaffee, Kakao und Bananen – stark gestiegen. Dazu, dass die Bilanz künftig noch besser ausfällt, trägt auch Oldenburg bei: Seit dem 4. September darf sich die Stadt offiziell „Fairtrade-Town“ nennen. In einer Feierstunde im Kulturzentrum PFL übergab Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz eine Urkunde mit dem begehrten Gütesiegel an Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ab heute spielt die Stadt Oldenburg in der Champions League zusammen mit London, Manchester, Rom, Paris, Kopenhagen, Madrid und München. Diese Metropolen nämlich sind ebenso Fairtrade-Towns“, erklärte Holz.

Der Ehrenbotschafter betonte, dass die gestellten Anforderungen hoch seien: „So einen Titel bekommt man nicht geschenkt! Ihre Stadt hat alle Kriterien mit Bravour erfüllt.“ Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist die Auszeichnung „ein wichtiger, erster Schritt“. Mit dem Titel werde das langjährige und sehr breit getragene Engagement um Fairen Handel in Oldenburg belohnt und noch sichtbarer. Krogmann dankte der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town sowie den 16 Aktionspartnerinnen und Aktionspartnern, die im Bündnis „Oldenburg handelt fair“ vereint sind.

Jede und jeder könne dazu beitragen, nachhaltiges Wirtschaften und globale Gerechtigkeit zu stärken: „Konsumentscheidungen, die wir vor Ort treffen, haben Auswirkungen auf Mensch und Natur in fernen Ländern.“ Als Beispiele für die Vorbildfunktion der Stadt nannte Krogmann die Verwendung von fair gehandeltem Kaffee im Rathaus: „Was meinen Sie, wie viel Kaffee dort getrunken wird“, sagte der Oberbürgermeister augenzwinkernd. Es werde in weiteren Bereichen geprüft, ob unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellte Produkte beschafft werden können, etwa bei der Bekleidung oder im Sportbereich. „Fair ist also, nicht billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen“, ergänzte Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz. Fairer Handel sei „wichtig, wirksam und einfach“, unterstrich Roland Püschel als Vertreter der Oldenburger Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe. Ziel sei es, den fairen Handel vor Ort kontinuierlich voranzutreiben: „Es gibt noch ein riesiges Potenzial.“ 

Die von Kai Bölle kurzweilig moderierte Feierstunde wurde von Beiträgen der beiden Oldenburger Fairtrade-Schulen umrahmt: Kinder der Grundschule Ohmstede brachten zum Auftakt Bananen zum Tanzen, die Jazz-Combo vom Gymnasium Liebfrauenschule Oldenburg sorgte für Musik. Gesche Gloystein trug auf Plattdeutsch ihren konsumkritischen Text „Wir sind so frei“ vor. Zum Abschluss warben die Koordinatorinnen der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe, Canan Barski und Jannika Mumme, für die vom Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ präsentierte „Faire Woche“. Sie steht unter dem Motto „Oldenburg trägt fair“ und wird auf beinahe sieben Wochen ausgedehnt. Das Programm reicht vom 4. September bis zum 21. Oktober. Es umfasst unter anderem Vorträge, einen Stadtspaziergang zu den „Fairen Ecken“ Oldenburgs, eine Filmvorführung und ein Wissensquiz zum Fairen Handel.

Weitere Infos gibt es online unter www.oldenburg-handelt-fair.de
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OB Krogmann trifft Betriebsräte der real-Märkte

20.08.2019 20:39 Uhr

Zentraler Punkt ist Erhalt der Arbeitsplätze

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann setzt sich für den Erhalt der Arbeitsplätze bei den Oldenburger real-Märkten ein. Krogmann hat sich heute mit den Betriebsratsmitgliedern des real-Verbrauchermarktes am Stubbenweg getroffen. Dort – und am Standort Alter Postweg – herrscht große Unsicherheit bei den Beschäftigten, weil der Metro-Konzern die real-Märkte verkaufen wird. Insofern ist nicht klar, ob die beiden Standorte in Oldenburg erhalten bleiben.

Krogmann sagte bei dem Gespräch zu, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.„Ich werde auf den Vorstand der Metro AG zugehen und mich dafür einsetzen, die beiden Standorte in Oldenburg zu erhalten. Nur so haben die Beschäftigten eine sichere berufliche Perspektive“.

In Oldenburg geht es dabei um mehr als 200 Arbeitsplätze, bundesweit betreibt die Metro AG etwa 280 real-Märkte.
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Bienvenidos in Oldenburg

06.08.2019 19:07 Uhr

Welcome Center der Stadt begrüßt spanische Auszubildende und Fachkräfte

Das Welcome Center begrüßte elf junge Spanierinnen und Spanier, die ihre berufliche Zukunft in Oldenburg suchen. Nach einem halben Jahr Deutschkurs in Barcelona, Spanien, haben fünf Jugendliche nun zum 1. August eine Berufsausbildung gestartet. Sechs der jungen Erwachsenen mit spanischen Berufsabschlüssen haben in Oldenburger Unternehmen ihre Anpassungsqualifizierung begonnen. Außerdem hat eine Fachkraft eine Stelle als Busfahrer angenommen.

Um den Auszubildenden und Fachkräften einen guten Start in Oldenburg zu ermöglichen, gab es für alle ein Willkommenspaket mit nützlichen Informationen über die Stadt. „Der Umzug nach Deutschland ist für Sie nicht nur beruflich eine große Herausforderung. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf ihrem Weg und hoffen, dass Sie sich in Oldenburg schnell einleben“, betonte Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes.

Während ihrer Ausbildung beziehungsweise Qualifikationszeit erhalten die jungen Menschen eine individuelle sozialpädagogische Begleitung sowie Sprachunterricht. Organisiert und unterstützt wird das Projekt vom Unternehmen bbf sustain. Es soll einen aktiven Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und zur Fachkräftesicherung in Oldenburg leisten.
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Wirtschaftsförderung bietet Plätze bei „Promotiedagen“ in Groningen

31.07.2019 18:03 Uhr

Anmeldung für gemeinsamen „Plein“ mit IHK und Ems Dollart Region bis 13. September

Oldenburger Unternehmen und Institutionen können sich noch bis Freitag, 13. September, bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg für die „Promotiedagen“ anmelden. Die Netzwerkmesse findet am 5. und 6. November in Groningen statt. Sie ist eines der größten Unternehmertreffen der Region und zieht jährlich etwa 25.000 bis 30.000 Besucherinnen und Besucher an. Die „Promotiedagen“ sind eine anerkannte branchenoffene Netzwerkmesse, die Effizienz und Qualität vereint. Die Atmosphäre auf der Messe ist mit „niederländisch locker“ zu beschreiben. In diesem Umfeld können Unternehmen leicht ins Gespräch zu kommen und neue Geschäftskontakte knüpfen. Messen wie die „Promotiedagen“ bieten somit eine direkte Kommunikations-Plattform, auf der sich bestehende Verbindungen pflegen, neue knüpfen lassen und Produkte oder Dienstleistungen im direkten Kontakt präsentiert werden können. Auch das interne Netzwerk zwischen den Unternehmen und Institutionen auf der Messe wird von den teilnehmenden Ausstellerinnen und Ausstellern aus genau diesem Grund sehr geschätzt.

In diesem Jahr kooperiert die Wirtschaftsförderung erstmals mit der IHK Ostfriesland und Papenburg sowie der Ems Dollart Region (EDR). Auf den „Promotiedagen“ finden sich Oldenburger Unternehmen und die Kooperationspartner auf einem gemeinsamen „Plein“ – einem Aktionsplatz – zusammen. Auch Unternehmen und Institutionen der genannten Regionen sind mit von der Partie. Auf der Messe können sie sich in unmittelbarer Nähe zum Stand der Oldenburger Partnerstadt Groningen präsentieren. Durch den gemeinsamen „Plein“ bietet sich den Unternehmen eine größere Plattform. Auf dem Aktionsplatz findet außerdem ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, Empfängen und Aktionen statt. Darüber hinaus bieten das Netzwerk Enterprise Europe Network (EEN) sowie die Kamer van Koophandel (niederländische Industrie- und Handelskammer) ihre Unterstützung bei der Kontaktanbahnung auf der Messe an.

Kleine und mittlere Unternehmen können eine Einzelstandförderung für ausländische Messen von bis zu 2.000 Euro durch die NBank erhalten. Mit der Fördersumme werden die wichtigsten Ausgaben gedeckt, so dass auch kleinere Unternehmen Messeluft schnuppern können.

Die Anmeldung für den gemeinsamen „Plein“ auf den „Promotiedagen“ ist bis Freitag, 13. September, möglich. Interessierte Unternehmen und Institutionen erhalten weitere Informationen und können sich anmelden bei Britta Kern, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-3776 oder per E-Mail an britta.kern@stadt-oldenburg.de.
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Kreativprofis gehen hellwach in zweite „NACHTSCHICHT“

31.07.2019 09:35 Uhr

Kostenlose Unterstützung für drei Vereine und Organisationen – Jetzt bewerben

Nur keine Müdigkeit vorschützen: Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet die NACHTSCHICHT Oldenburg am 25. Oktober ihre Fortsetzung. Erneut stellen Kreativprofis aus den Bereichen Grafikdesign, IT-Beratung, Webseiten-Entwicklung, Text und Unternehmensberatung sowie Fotografie von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts ihr Know-how drei Vereinen und nicht-kommerziellen Organisationen kostenlos zur Verfügung. Auf diese Weise kommen gemeinnützige Organisationen mit geringen finanziellen Möglichkeiten in den Genuss kompetenter Hilfe bei der Erstellung von Flyern, Webseiten, Slogans, Marketing-Lösungen, Konzepten und vielem mehr. Als Ideenschmiede fungiert wieder das NWZ-Medienhaus an der Peterstraße. Eine Bewerbung für interessierte Vereine und Organisationen ist bis zum 30. August möglich.

Die Idee, dieses Format nach Oldenburg zu holen, stammt von Peter Gerd Jaruschewski, der die Initiative gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Oldenburg, dem Netzwerk cre8 oldenburg und der Nordwest-Zeitung umgesetzt hat. Mit großem Engagement und voller Tatendrang hatten im vergangenen Jahr 15 Kreativunternehmen und sieben Mitglieder der Vereine die Nachtschicht gestaltet. Von einer Jury waren zuvor der Boumdoudoum (Burkina Faso)-Förderverein, der Verein Männer-Wohnhilfe Oldenburg und der Ernährungsrat Oldenburg aus zehn Bewerbungen ausgewählt worden. Innerhalb von acht Stunden sind zwei Webseiten und ein Projektkonzept entstanden. Die ausführlichen Ergebnisse lassen sich nachlesen unter https://www.cre8oldenburg.de/1-nachtschicht-oldenburg/

Nun können sich wieder Vereine oder nicht-kommerzielle Organisationen bewerben. Entsprechende Unterlagen finden sich auf der Webseite der NACHTSCHICHT Oldenburg unter https://nachtschicht-oldenburg.de/dabei-sein/. Eine Jury wählt dann drei Organisationen aus. Das Orga-Team wird anschließend die Aufgabenstellung mit den Ausgewählten vertiefen und ein Team mit passenden Kreativunternehmen zusammenstellen.

Auch für die Unternehmen aus der Kreativwirtschaft ist die Teilnahme ein besonderes Erlebnis und gute Erfahrung: So waren am Ende der 1. Nachtschicht alle begeistert von der konstruktiven Zusammenarbeit und von den Ergebnissen. Wer sich bei der Neuauflage mit seiner Expertise einbringen möchte, kann sich noch per E-Mail an office@nachtschicht-oldenburg.de bei Peter Gerd Jaruschewski anmelden. Ansprechpartnerin bei der Stadt Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, E-Mail: ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburg investiert in touristisches Wachstumssegment

13.07.2019 18:07 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet Anleger für Fahrgastschiffe

Kreuzfahrten sind einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Reisetourismus. Das gilt nicht nur für die großen Seekreuzfahrten, sondern auch für Flusskreuzfahrten. An diesem Trend will Oldenburg in Zukunft stärker teilhaben. Die Stadt hat deshalb einen Anleger für Fahrgastschiffe gebaut, an dem bis zu 40 Schiffe pro Jahr festmachen werden.

„Oldenburg hat unbestritten eine maritime Tradition, die wir nun weiter ausbauen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir haben zuletzt den Innenstadthafen am Stau neu gestaltet, nun eröffnen wir den Anleger für Fahrgastschiffe und auch die Umschlagszahlen im Hafen sind stabil oder leicht steigend. Insgesamt ist der Hafenbereich ein wichtiger wirtschaftlicher und touristischer Magnet für Oldenburg“, so Krogmann.

Die Baustelle wurde Ende Februar 2019 eingerichtet, der Anleger wurde nach nur wenigen Monaten Bauzeit fertiggestellt. Bis Oktober erfolgt noch die Montage eines barrierefreien Lifts.

Das erste Schiff, das nach Oldenburg kommt, ist die „MS Frederic Chopin“, die regelmäßig die Strecke Amsterdam – Berlin fährt. An Bord sind etwa 80 Passagiere und 20 Besatzungsmitglieder.

„In diesem Jahr erwarten wir noch 22 Schiffe, die am neuen Anleger festmachen. Bereits in Vorbereitung ist der Liegeplan für 2020, dann erwarten wir etwa 40 Schiffe“, sagt Betriebsleiter Christian Behrendt.

Aufgrund des neuen Anlegers erhofft sich die Stadt aber eine Erweiterung des Schiffsverkehrs in Oldenburg. Der Standort des neuen schwimmenden Anlegers ist das nördliche Ufer des alten Stadthafens und bietet die verkehrstechnisch günstigste Anbindung.

Die Baukosten betragen circa 620.000 Euro netto. Die endgültige Summe steht erst nach Erhalt der Schlussrechnung fest. Daneben sind Planungskosten und Ingenieurskosten entstanden. Die Gesamtkosten für den Anleger liegen voraussichtlich unterhalb der veranschlagten Summe von 800.000 Euro.
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Wirtschaftsförderung zahlt sich aus

10.07.2019 20:21 Uhr

Unternehmen und Wirtschaftsstandort profitieren von einer nachhaltigen Wirtschaftsförderung

Ein Investitionsvolumen von knapp 2,5 Millionen Euro konnte die städtische Wirtschaftsförderung in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Zuschüssen für Oldenburger Unternehmen und Gründungswillige aktvieren. Davon circa 1,6 Millionen Euro allein in 2018. Wirtschaftsförderung zahlt sich damit aus. „Jedes Unternehmen, das Geld in die Hand nimmt und Arbeitsplätze schafft, sollte sich an die Wirtschaftsförderung wenden“, lautet daher der Rat von Ralph Wilken, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg.

14 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konnten in 2018 und 2017 von den städtischen Zuschüssen profitieren. Auch für 29 Gründungsideen kam in diesem Zeitraum ein positiver Zuschussbescheid der Wirtschaftsförderung. Mit einem Bewilligungsvolumen von insgesamt knapp über 305.000 Euro übersteigt das aktivierte Investitionsvolumen damit die städtischen Förderungen um ein Vielfaches. Nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Oldenburg zahlen sich die städtischen Zuschüsse aus: 89 Arbeitsplätze wurden durch die Investitionsvorhaben neu geschaffen.

Damit ist ein wesentliches Ziel der städtischen Förderungsmaßnahmen erreicht: die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen am Standort Oldenburg. „Mit unserer Arbeit wollen wir den Wirtschaftskreislauf in unserer Stadt ankurbeln und beleben“, erklärt Ralph Wilken weiter. Hierzu hält die Wirtschaftsförderung unterschiedliche Instrumente bereit, mit denen eine Unternehmensentwicklung von Beginn an und kontinuierlich begleitet und unterstützt wird. Angefangen bei der Unterstützung von Gründerinnen und Gründern: Bis zum 12. Monat nach dem Gründungsdatum ihres Unternehmens können diese noch einen Gründungszuschuss erhalten. Voraussetzung: die geplante Betriebsstätte befindet sich in Oldenburg und die geplante Investition umfasst mindesten 1.000 Euro. Gefördert werden Gründungs- und Beratungskosten (maximal 90 Prozent, maximal 550 Euro) sowie materielle und immaterielle Investitionen (50 Prozent / 2.500 Euro). Pro Haushaltsjahr steht eine Gesamtfördersumme von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung.

Für bestehende KMU hält die Wirtschaftsförderung eine einzelbetriebliche Förderung bereit, bei der kleine Unternehmen zwischen 10 und 15 Prozent der Investitionsausgaben und mittlere Unternehmen bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 5 und 7,5 Prozent der Investitionsausgaben erhalten können. Der maximale Zuschuss für KMU liegt jeweils immer bei 50.000 Euro. Voraussetzung ist auch hier, dass die Betriebsstätte bereits in Oldenburg liegt oder hier am Standort geplant ist. Zudem müssen KMU mindestens 10.000 Euro investieren wollen und neue Arbeitsplätze schaffen. Pro Haushaltsjahr stehen insgesamt 200.000 Euro als Gesamtfördersumme zur Verfügung.

„Unser Anspruch ist es, die Unternehmen so zu beraten, dass die bestmögliche Förderung und Unterstützung für sie herauskommt,“ so Wilken. Die Wirtschaftsförderung informiert daher auch über Förderangebote Dritter, wie zum Beispiel der NBank, und begleitet die Unternehmer auch zu Gesprächen. Und sie unterstützt im Rahmen der Innovationsberatung mit Hilfe eines externen Beratungsbüros bei der Akquisition von Fördermitteln des Landes Niedersachsen, des Bundes sowie der Europäischen Union. Seit 2018 wurden bereits 21 Oldenburger Unternehmen erfolgreich bei der Fördermittelakquise begleitet.

Über das Gewerbeflächenmanagement und den Immobilienservice bietet die Wirtschaftsförderung passende Dienstleistungen für Unternehmen mit Erweiterungsabsichten. Seit 2012 hat die Wirtschaftsförderung 86 städtische Flächen mit einer Gesamtgröße von 30,4 Hektar veräußert. Im Durchschnitt sind dies 4,3 Hektar jährlich. Damit konnten am Standort Oldenburg mehrere hundert Arbeitsplätze gesichert beziehungsweise neu geschaffen werden. Mit dem kürzlich vom Rat verabschiedeten Gewerbeflächenentwicklungskonzept hat die Wirtschaftsförderung eine Grundlage für den zukünftigen Flächenbedarf erarbeitet.

Für die Unternehmen und den Standort Oldenburg zahlt sich die Arbeit der Wirtschaftsförderung damit nicht nur finanziell aus. Insbesondere über das Angebot des „Projektmanagements bei gewerblichen Bauvorhaben“ lohnt sich für Unternehmen der enge Kontakt zur Wirtschaftsförderung. Zum Beispiel wie aktuell bei der Firma Osterhues Haustechnik.

„Die städtische Unterstützung, insbesondere bei der Vorbereitung des Bauvorhabens und in der Begleitung des Baugenehmigungsverfahrens hat uns überzeugt. Diese Dienstleistung hätte ich so nicht erwartet und war für mich neu“, äußert Ahmet Düman, Geschäftsführer bei Osterhues Haustechnik und verantwortlich für das Bauvorhaben, seine große Zufriedenheit. „Der Neubau für das Unternehmen, das mittlerweile circa 80 Fachkräfte im Bereich der Haus- und Industrietechnik beschäftigt, wird im August 2019 bezogen werden.“

Werner Osterhues, Gründer und Gesellschafter des Unternehmens, ergänzt: „Das passende Grundstücksangebot und die guten Rahmenbedingungen waren für uns entscheidend, so schaffen wir die Voraussetzungen für die weitere Expansion am Standort Oldenburg und geben der nachfolgenden Generation optimale Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Unternehmens.“
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Gewerbegebiet Tweelbäke als Keimzelle für nachhaltige Entwicklung

19.06.2019 20:19 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt Unternehmen zur Beteiligung ein – Workshop am 2. Juli

Die Stadt Oldenburg möchte die Unternehmen in Oldenburg beim ressourceneffizienten und zukunftsfähigen Wirtschaften unterstützen. Im Gewerbe- und Industriegebiet Tweelbäke werden dabei neue Wege beschritten: Die Wirtschaftsförderung will mit den Unternehmen gemeinsam erkunden, welche Potenziale für nachbarschaftliche Kooperationen in den Bereichen Ressourcen- und Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität, Abfall- und Wassermanagement und Flächennutzung denkbar sind. Dies hilft den Unternehmen, Kosten zu sparen und ihre Klimabilanz zu verbessern, und der Stadt, den Standort nachhaltiger und attraktiver zu gestalten.

Die Wirtschaftsförderung lädt am Dienstag, 2. Juli, im dzo – Dienstleistungs-Zentrum-Oldenburg (August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 5) – zu einer Veranstaltung ein, die das Interesse der Unternehmen an einer standortbezogenen Zusammenarbeit wecken möchte. Der Workshop findet von 16 bis 18.30 Uhr statt. Eingeladen sind Geschäftsführungen oder leitende Angestellte aus den Unternehmen mit dem Ziel, modellhaft firmenübergreifende Potenziale der Ressourceneffizienz zu ermitteln und Effizienznetzwerke aufzubauen. In der Veranstaltung werden gute Beispiele aus anderen Gewerbegebieten in Deutschland von der Zero Emission GmbH vorgestellt, die bereits viele Standorte bei der Aufwertung von Gewerbegebieten begleitet hat.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die Vorbereitung des Projektes „Ressourceneffiziente Nachbarschaften in der Metropolregion“. Neben Tweelbäke finden im Juli und August entsprechende Termine in vier weiteren ausgewählten Gewerbegebieten in Bremen, Bremerhaven, Achim und Verden statt. Das Vorhaben wird durch die Metropolregion Nordwest gefördert. Die Projektleitung liegt beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Oldenburg.

Rückfragen und Anmeldung sind bis zum 27. Juni bei Ina Lehnert-Jenisch vom Fachdienst Regionalentwicklung im Amt für Wirtschaftsförderung möglich. Sie ist per E-Mail an ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de oder unter der Telefonnummer 0441 235-2105 erreichbar.
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IT-Netzwerk Oldenburg gegründet

16.05.2019 20:24 Uhr

Unternehmen und Stadt ziehen an einem Strang – Initiative von Krogmann

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann setzt verstärkt Akzente bei der Stärkung des IT-Standortes. Am 15. Mai wurde das IT-Netzwerk Oldenburg mit der Unterzeichnung einer „Vereinbarung zur Zusammenarbeit“ von neun Oldenburger IT-Unternehmen und
 -Einrichtungen und der Stadt Oldenburg gegründet. Die Sitzung fand bei der ise GmbH statt.

Diese Gründung soll eine Signalwirkung entfachen, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Oldenburg ist ein starker IT-Standort und zeichnet sich durch renommierte Forschungseinrichtungen, überregional bekannte Unternehmen und exzellente start-ups aus. Aber wie wir auch im aktuellen, bundesweiten „Digitalisierungskompass“ vor kurzem erfahren haben, reicht das, zusammen mit einem hervorragenden Breitband-Angebot, heute nicht mehr aus. Wir müssen und wollen gemeinsam an einem Strang ziehen und Oldenburg als „IT-Mekka im Norden der Republik“ deutlich und überregional platzieren.“

Mit dem IT-Netzwerk Oldenburg sollen zugleich die Pläne für den IT-Campus unter der Federführung von OFFIS unterstützt werden.

Dr. Jörg Ritter, BTC-Vorstand und im IT-Netzwerk neben Sönke Vaihinger, VRG-Chef, Vertreter im Kernteam zusammen mit der Wirtschaftsförderung, erklärt: „Als wesentliche Zielsetzung verfolgt das Netzwerk, mehr Fachkräfte aus aller Welt für Oldenburger IT-Unternehmen zu gewinnen, den Geschäftserfolg der IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen durch Hebung von Zusammenarbeitspotentialen zu steigern, eine positive Imageentwicklung des IT-Standortes Oldenburg zu erreichen und die überregionale und internationale Sichtbarkeit Oldenburgs als IT-Standort zu steigern.“

Das Netzwerk verpflichtet sich zu unbürokratischen „agilen“ Arbeitsweisen. Dazu passt auch, dass das Kernteam jährlich wechselt und somit die IT-Unternehmenschefs auch abwechselnd selbst Verantwortung für das Netzwerk tragen werden. In der Gründungssitzung am 15. Mai wurde neben dem Aufbau des Netzwerkes beschlossen, einen Hackathon (Wettbewerb von IT-Programmierern) in 2020 auszurichten, der überregional beworben werden soll, sowie einen gemeinsamen Auftritt auf der bundesweit bedeutenden IT-Fachmesse und -Kongress „hub.Berlin“ in 2020 zu prüfen.

Partner des Netzwerkes sind:
 • Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stadt Oldenburg
 • Dr. Holger Peinemann, OFFIS e.V.
 • Christoph Sahm, ise GmbH
 • Bernhard Schneider, BISS Gesellschaft für Büroinformationssysteme mbH
 • Torben Schinke, worldiety GmbH
 • Dr. Rolf Beyer, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg KDO
 • Dr. Jörg Ritter, BTC Business Technology Consulting AG
 • Sönke Vaihinger, VRG-Unternehmensgruppe 
 • Dr. Ralf Wieting, CEWE Stiftung & Co. KGaA
 • Michael Untiet, Kisters AG
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Engagement für fairen Handel wird belohnt

16.05.2019 19:53 Uhr
Oldenburg darf sich „Fairtrade Town“ nennen – Auszeichnungsfeier im Herbst Oldenburg. Oldenburg zählt zu den Städten, die sich in besonderem Maße dem Gedanken des fairen Handels verpflichtet fühlen. Das lokale Engagement wird nun belohnt: Die Stadt darf sich bald offiziell „Fairtrade Town“ nennen. Die Bewerbung um diesen Titel ist beim Verein TransFair, der über die Vergabe anhand bestimmter Kriterien entscheidet, auf positive Resonanz gestoßen. Die Auszeichnungsfeier soll für Herbst 2019 anberaumt werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die erfolgreiche Bewerbung: „Die Auszeichnung als Fairtrade Town ist ein wichtiges Zeichen und eine Bestätigung des lokalen Engagements. Konsumentscheidungen, die wir vor Ort treffen, haben Auswirkungen auf Mensch und Natur in fernen Ländern. Das ist eine Verantwortung, aber auch eine Chance, die wir als Stadt ergreifen wollen. Und dabei ist es wichtig, dass Stadt, Zivilgesellschaft und lokale Wirtschaft an einem Strang ziehen.“

2019 feiert die Kampagne „Fairtrade Towns“ zehnjähriges Bestehen. In Deutschland gibt es inzwischen knapp 600 ausgezeichnete „Fairtrade Towns“. Um diesen Titel zu erlangen, muss eine Kommune einen entsprechenden Ratsbeschluss vorweisen. Außerdem muss sich eine Steuerungsgruppe gründen, die die lokalen Aktivitäten koordiniert, und es ist eine gewisse Anzahl an Einzelhändlern, Gastronomen sowie zivilgesellschaftlichen Einrichtungen vor Ort nachzuweisen, die mindestens zwei Produkte aus dem fairen Handel anbieten beziehungsweise den fairen Handel durch Informations- und Bildungsaktivitäten unterstützen. Und natürlich darf die öffentlichkeitswirksame Kommunikation auf dem Weg zur „Fairtrade Town“ nicht fehlen.

„Dass Oldenburg nun alle diese Kriterien erfüllt, verdanken wir nicht zuletzt dem ehrenamtlichen Engagement vieler aktiver Bürgerinnen und Bürger, die sich beispielsweise in der Oldenburger Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe für den fairen Handel einsetzen“, so die städtische Mitarbeiterin und eine der Koordinatorinnen der Steuerungsgruppe, Jannika Mumme. Canan Barski, Eine Welt- Promotorin im Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Co-Koordinatorin der Steuerungsgruppe, ergänzt: „Seit der Oldenburger Fairtrade-Town-Prozess angestoßen wurde, ist schon viel passiert.

Nicht zuletzt ist es der Steuerungsgruppe gelungen, gemeinsam mit verschiedenen lokalen Akteuren das Aktionsbündnis ‚Oldenburg handelt fair‘ aufzubauen, das durch seine Aktivitäten den fairen Handel in Oldenburg voran- und der Stadtgesellschaft näherbringen möchte.“

Auf der Website des Bündnisses finden sich Informationen zu den Aktionspartnern sowie zu aktuellen Terminen.
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Netzwerken in der „Umbaubar“

10.05.2019 19:23 Uhr

„cre8_open“ am 20. Mai – Kreativwirtschaft und Wirtschaftsförderung laden ein

„cre8_open“ – das ist ein offener Abend zum Schnacken, Austauschen und Netzwerken. Dazu laden das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung Oldenburg für Montag, 20. Mai, ab 19.30 Uhr in die „Umbaubar“, Stau 25, ein. Der Abend ist gedacht für Unternehmen aus der Region Nordwest sowie alle, die Kreative aus Oldenburg und Umgebung aus den Bereichen Design, Webentwicklung, Instagram, Film, Fotografie, Text, Illustration, Kunst und Unternehmensberatung treffen und kennenlernen wollen.

Im Verlaufe des Abends werden zwei Unternehmerinnen neu im Netzwerk begrüßt und vorgestellt: Dies sind Frauke Schnütgen (Raum für Glaskunst, Dangast) und Silvia Rutkowski (Coaching für Künstler und Kreative, Oldenburg).

Wer beim nächsten „cre8_open“ seinen Arbeitsbereich oder ein interessantes Projekt vorstellen möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an info@cre8oldenburg.de zu melden. Das Orga-Team mit Beate Kuchs, Norbert Egdorf und Daniel Penschuck freut sich auf viele Gäste. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein Videoclip zur Veranstaltung findet sich unter www.cre8oldenburg.de/cre8_open-2.
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Schiff ahoi an der Hafenpromenade

17.04.2019 10:46 Uhr

Bau neuer Landungsbrücke schreitet voran – Mehr Fahrgastschiffe laufen Oldenburg an

Attraktive Anlaufstelle im Alten Stadthafen: Am östlichen Ende der Hafenpromenade entsteht derzeit im Bereich hinter der Agentur für Arbeit ein neuer Anleger für Fahrgastschiffe. Knapp 740.000 Euro investiert die Stadt Oldenburg in den Ausbau der Hafen-Infrastruktur, um der steigenden Nachfrage von Reedereien Rechnung zu tragen und um Passagieren besseren und vor allem barrierefreien Komfort zu bieten. „Es freut mich, dass Reedereien verstärkt Kurs auf Oldenburg nehmen. Der Hafen ist mit seiner Nähe zur Innenstadt eine Attraktion. Davon kann der Tourismus künftig noch stärker profitieren“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Landungsbrücke erhält einen 20 Meter langen und fünf Meter breiten Ponton. Außerdem entstehen eine Zugangsplattform und ein etwa elf Meter langer Zugangssteg. Der Anleger wird darüber hinaus mit einem Plattformlift für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ausgestattet. Mit der Landungsbrücke wird das Ein- und Aussteigen für die Passagiere erheblich erleichtert. Dies gilt besonders für Personen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl. „So wird der Anleger für alle Menschen ohne Schwierigkeiten nutzbar. Das ist überfällig“, betont Krogmann. 

Auch der Tidenhub von bis zu 2,80 Meter wird durch den Fahrgastanleger an Bedeutung verlieren. Der Zugangssteg zwischen oberer Plattform und dem Ponton passt sich automatisch den wechselnden Neigungen aufgrund des Tideeinflusses an. Die Pontonanlage soll bis Mai fertig werden. Ende Juli soll dann auch der Lift zur Verfügung stehen. Der Anleger wird für auch für größere Schiffe ausgelegt sein. Vom 14. bis 18. Juni wird zum Beispiel das 102 Meter lange Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ dort festmachen.

Um die durch die laufenden Dieselgeneratoren entstehenden Immissionen zu reduzieren, wird auch ein fernsteuerbarer Landstromanschluss für die Fahrgastschiffe installiert. Der Stromanschluss wird dann bei Bedarf zeitnah aus der Ferne ein- und auch wieder ausgeschaltet. Die Einschaltzeiten sollen zukünftig auch programmierbar sein, den Schiffen steht der Landanschluss dann durchgängig 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Die über den Landanschluss gelieferte Energie im Oldenburger Stadthafen ist dank Ökostromtarif aus 100 Prozent erneuerbarer Energie und daher CO2-neutral.

Die Bremer Reederei „Hal över“ hat nach der Fertigstellung des neuen Anlegers vermehrte Ausflugsfahrten nach Oldenburg in Aussicht gestellt, auch von anderen Reedereien gibt es positive Signale. Für die neue Landungsbrücke liegen dem Eigenbetrieb Hafen bisher 31 Anmeldungen vor, davon 26 Fahrgastschiffe auf Flusskreuzfahrt und vier Fahrgastschiffe auf Tagestour von Bremen nach Oldenburg sowie der Besuch der „MS Wissenschaft“. Die aktuellen Anmeldezahlen der Flusskreuzfahrtschiffe stiegen gegenüber dem Vorjahr bereits um 23,8 Prozent an. Der Eigenbetrieb Hafen rechnet mit einem weiteren Anstieg bei der Buchung von Liegezeiten.

Der Markt für Fahrten mit Fahrgastschiffen boomt. Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) will den Reedereien ergänzend maßgeschneiderte Programmpunkte für den Besuch in Oldenburg anbieten.
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Workshop unterstützt Startup-Unternehmen

17.04.2019 10:35 Uhr
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg lädt Startup-Unternehmen am 17. und 24. Mai unter dem Titel „Painspotting für junge Unternehmer und Gründer – Wo tut’s weh, wo braucht es ein Pflaster“ zu einem Workshop ins Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) ein. Im Workshop geht es darum, die Teilnehmenden gezielt bei aktuellen Herausforderungen und Problemen mit Ansätzen aus dem Coaching- und Trainingsbereich zu unterstützen und praxis- sowie lösungsorientierte Hilfestellung zu leisten. Als Dozenten fungieren Andreas Quelle und Daniel Kaszanics.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf Gründerinnen und Gründer begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 8. Mai gebeten per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de. Unter dieser Adresse gibt es auch weitere Informationen.
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Werkstätten sind mehr als ein Arbeitsplatz

11.04.2019 18:17 Uhr
Der Rotary Club Oldenburg machte sich bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) am Standort in Sandkrug ein Bild über die vielfältigen Angebote des Vereins in der Region Oldenburg. Neben der Vorstellung des Produktions- und Dienstleistungsbereichs ging es insbesondere um die Umsetzung von Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen durch konkrete Projekte der GWO.

Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Rotary Clubs beim Besuch der GWO in Sandkrug von der Vielfalt der Teilhabeangebote für Menschen mit Beeinträchtigung und der Größe des Produktions- und Dienstleistungsbereichs der Werkstätten. Beim Rundgang durch den Werkstattstandort der GWO wurde den Mitgliedern zunächst die Möglichkeiten für Auftraggeber der Werkstätten vorgestellt. Für über 500 Auftraggeber waren und sind die GWO tätig und bieten in unterschiedlichen Gewerken, wie der Metallverarbeitung oder im Montage- und Verpackungsbereich Dienstleistungen an.

Andreas Bolte (Betriebsleiter Sandkrug) erläuterte den Rotary-Mitgliedern die verschiedenen Produktionsmöglichkeiten und die Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigung am Produktionsprozess: „Wir bieten je nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten passende Arbeiten für unsere Beschäftigten mit Beeinträchtigungen an. So organisieren die Gruppenleiter die Tätigkeiten so, dass die individuellen Stärken, Fähigkeiten und Interessen berücksichtigt werden.“ Stolz seien die Mitarbeiter insbesondere darauf einen wichtigen Beitrag zum Produkt zu leisten. Es ist mehr als ein Arbeitsplatz, so Bolte.

Im Anschluss an den Produktionsbereich wurden den Mitgliedern des Rotary-Clubs noch der Senioren und Förderbereich in Sandkrug vorgestellt, bevor Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) mit einem kurzem Vortrag einen Einblick in weitere Tätigkeitsbereiche der GWO gab: „Uns ist wichtig, dass wir Teilhabe konkret umsetzen. Das bedeutet, das wir unsere Ideen wie Inklusion gelebt werden kann, in praxisnahen Projekten verwirklichen.“ Als Beispiele nannte er die beiden Cafés Farbwechsel und Kurswechsel in dem Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten oder die Gründung der Stiftung Teilhabe, die regionale Inklusionsprojekte wie das Atelier Farbsinn fördert.

Am Abschluss des Abends in Sandkrug bedankte sich Günter Tillmann (Präsident des Rotary Clubs) für den tiefen Einblick in die Tätigkeitsbereiche der GWO: „Viele unser Mitglieder sind erstaunt darüber, wie differenziert die Angebote sind. Die GWO leisten in der Region Oldenburg einen wichtigen Beitrag für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen.“
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Fachkräfte-Forum 2019: „DigitOL – Arbeit neu gestalten“

09.03.2019 20:43 Uhr

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln praxistaugliche Lösungen

„DigitOL – Arbeit neu gestalten“ lautete in diesem Jahr der Titel des vierten Oldenburger Fachkräfte-Forums am Mittwoch, 6. März, in der Alten Fleiwa. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung der Fachkräfte-Initiative gefolgt und entwickelten praxistaugliche Lösungsmöglichkeiten. Neben Geschäftsführenden und Personalverantwortlichen diskutierten auch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen die Frage, wie Unternehmen ihre Angestellten auf dem Weg der Digitalisierung mitnehmen und den digitalen Wandel produktiv nutzen können, um den Betrieb zukunftsfest aufzustellen.

Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung, freute sich in seiner Begrüßung über das anhaltend große Interesse: „Das zeigt, dass das Fachkräfte-Forum den richtigen Nerv trifft. Wir wollen Impulse für Unternehmen setzen und vor allem für praxistaugliche Lösungen werben.“ Das Forum gebe wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Oldenburg und helfe Unternehmen dabei, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Zu Beginn der Veranstaltung wurde der neue Imagefilm („Moin in Oldenburg“) der Fachkräfte-Initiative vorgestellt, der bereits von zahlreichen Firmen genutzt wird.

Das Impulsreferat kam von Erwin Siemens, Ausbildungsleiter der Meyer-Werft GmbH & Co. KG. Er beschreibt die zu erwartende Entwicklung so: „Einzelne Berufe werden wegfallen, dafür entstehen viele neue Berufsbilder, vorhandene entwickeln sich weiter. Technischer Fortschritt bringt Arbeitnehmern außerdem neue Spielräume bei der Arbeitszeit und beim Arbeitsort.“ Vor allem im Einsatz von so genannten „Cobots“ (abgeleitet aus dem Englischen von „collaborative robot“) sieht Siemens die Zukunft von Produktionsprozessen: „Stets unter der Bedingung, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, arbeiten Mensch und Industrieroboter Hand in Hand.“

Anschließend vermittelte Siemens zusammen mit Sabrina Ertner (Kaufmännische Leiterin GES Sorrentino GmbH & Co. KG), Dr. Holger Peinemann (Geschäftsführer OFFIS e. V.), Christine Nickel (Geschäftsführerin Audi Zentrum Oldenburg) und Dieter Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter Elektro Ulpts GmbH) auf dem Podium unterschiedliche Blickwinkel hinsichtlich einer neu gestalteten Arbeitswelt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten schließlich eigene Visionen und Lösungsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen der Digitalisierung nach der Methode „Design Thinking“. Durch die Veranstaltung führte Moderator André Karczmarzyk von der Kubik_C Unternehmensberatung, der das Publikum durch den Einsatz eines digitalen Befragungstools selber aktiv werden ließ. Hierdurch hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem die Möglichkeit, ihre Wünsche für Inhalte des fünften Oldenburger Fachkräfte-Forums im kommenden Jahr zu äußern. Schlagworte wie „corporate happiness“, „Bildung“ und „best practice“ bilden nun eine wertvolle Grundlage bei der Themenfindung für die nächste Veranstaltung dieser Reihe.

Seit 2016 ist das Fachkräfte-Forum eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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Wochenmarkt kehrt am 6. März auf den Klingenbergplatz zurück

05.03.2019 17:47 Uhr

Erster Teilabschnitt der Neugestaltung nahezu abgeschlossen

Aufgrund der Arbeiten am Klingenbergplatz musste der Wochenmarkt Kreyenbrück seit Mai vergangenen Jahres auf eine Ersatzfläche ausweichen. Inzwischen steht der erste Teilabschnitt des neu gestalteten Platzes kurz vor der Fertigstellung. Der Wochenmarkt wird daher ab Mittwoch, 6. März, auf seinen angestammten Platz zurückkehren.

„Insbesondere für die Marktkaufleute endet damit eine zehnmonatige Phase zwischen Baustellen mit teilweise erheblichen Einschränkungen. Mit dem neuen Platz steht ab sofort auch eine zeitgemäße technische Infrastruktur zur Verfügung“, sagt der städtische Marktmeister, Kersten Mittwollen. „Gleichzeitig dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf das neue Betonsteinpflaster und die in den bepflanzten Inseln integrierten Sitzgelegenheiten freuen“, so Mittwollen weiter.

Die Marktzeiten sind wie gewohnt mittwochs und freitags von 7 bis 13.30 Uhr.

Der in den vergangenen Monaten für den Wochenmarkt genutzte Bereich wird in einem sich anschließenden Bauabschnitt ebenfalls neu gestaltet werden. Die Planung auf der Grundlage des Oldenburger Landschaftsarchitekturbüros Kilian + Frenz sieht vor, den über den Alten Postweg nach Osten hin ausgedehnten Platz mit einem einheitlichen Plattenbelag zu rahmen. Neben einer Aufenthaltsfläche mit Kinderspielangeboten sollen hier auch weitere Flächen für Bedarfsparken hergestellt werden.
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Freisprechung Goldschmiede 2019

19.02.2019 09:34 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen im Beisein ihrer Familien und Ausbilder „freigesprochen“. Nach alter Sitte haben sich die Lehrlinge vor dem Lehrlingswart Thomas Kunke auf ein Kissen zu knien und werden mit einem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig bekommen sie neue Pflichten auferlegt: Sie sollen ihrem Beruf Ehre machen und dürfen nur gut über ihren Meister sprechen. Anschließend übergab Obermeister Andreas Speckmann die Gesellenbriefe. Alle hatten viel Spaß und einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der dreieinhalbjährigen Lehrzeit. 
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Oldenburger Schlachthof erhält Videoüberwachung

13.02.2019 10:17 Uhr
Im derzeit geschlossenen Oldenburger Schlachthof wird mit der angestrebten Wiederöffnung auf jeden Fall eine Videodokumentation eingerichtet. Darauf hat die Stadt Oldenburg heute im Zusammenhang mit der Forderung des Landes nach mehr Kontrolle in den Schlachthöfen hingewiesen.

Danach wird die Stadt den Schlachtbetrieb mit Hilfe von Kameras kontrollieren und überwachen können. Derzeit laufen die Gespräche mit dem Betreiber des Schachthofs für die Wiedereröffnung. Einen genauen Zeitpunkt dafür gibt es derzeit noch nicht.
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Gründerforum kommt bei „Swapfiets“ ins Rollen

27.01.2019 16:27 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt für den 27. Februar ein

Das Oldenburger Gründerforum – eine Gesprächsplattform der Wirtschaftsförderung – ist am Mittwoch, 27. Februar, zu Gast beim jungen niederländischen Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets (Heiligengeiststraße 28). Beginn ist um 18 Uhr. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Unternehmensgründung interessieren, sowie Gründerinnen und Gründer, die ihre Erfahrungen mit anderen teilen möchten.

Neben einem Impulsvortrag zum Thema „Instagram als Marketingtool“ können sich die Gäste auf ein Interview mit dem Gründerteam von „Iamfasting“ freuen. Außerdem gibt es interessante Informationen über Unterstützungsangebote bei Unternehmensgründungen. Anschließend lassen sich beim „Get2gether“ bei leckeren Snacks und Getränken Kontakte knüpfen.

Die Teilnahme am Forum ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl dieses Mal begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 20. Februar per E-Mail an gruendungsberatung(at)stadt-oldenburg.de möglich. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer(at)stadt-oldenburg.de.
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Wetter sorgt für leichte Delle in der Oldenburger Hafen-Bilanz

27.01.2019 16:16 Uhr

Umschlag geht um rund 2,9 Prozent zurück – Positive Entwicklung im Seeverkehr

Der Oldenburger Hafen musste im vergangenen Jahr eine leichte Delle in der Bilanz verkraften. 2018 wurden nach Angaben des Eigenbetriebs Hafen der Stadt Oldenburg per Schiff und Bahn transportierte Güter in einem Volumen von 1.027.941 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem leichten Rückgang um rund 2,9 Prozent. 2017 hatte der Gesamtumschlag im Hafen 1.058.533 Tonnen betragen. Die Zahlen stellte die Oldenburger Hafenwirtschaftsgemeinschaft am Donnerstag vor.

Demnach ist im vergangenen Jahr der Umschlag in den Gütergruppen „Baustoffe“ und „Sekundärrohstoffe“ zurückgegangen, während die Mengen in den Gütergruppen „Getreide und Futtermittel“ und „Chemische Erzeugnisse“ (Mineraldünger) angestiegen sind. Als überaus positiv gilt der Umschlagsanstieg im Bereich Seeverkehr, der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 29,8 Prozent gesteigert werden konnte.

„Der Einbruch bei den Baustoffen hat seine Ursache in den sehr nassen Monaten Januar und Februar 2018 sowie im Wintereinbruch im März 2018. Dadurch wurden Baumaßnahmen verschoben oder verzögert, was sich unmittel¬bar auf die Nachfrage nach Kies, Sand und Splitt für die Beton- und Asphaltproduk¬tion sowie nach Mineralgemischen im Segment Baustoffe ausgewirkt hat“, erklärt Nico Steudel, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag und Vorsitzender der Oldenburger Hafenwirtschaftsgemeinschaft. Gleichzeitig bewertet er die Entwicklung im Seeverkehr, im Bahnverkehr und in der Gütergruppe „Getreide/Futtermittel“ als „sehr erfreulich“. „Wenn das Wetter in 2019 mitspielt“, so Nico Steudel für die Unternehmensgruppe Rhein-Umschlag, die die gesamten Baustoffmengen im Hafen Oldenburg über ihre Anlagen umschlägt, „werden die Baustoffmengen auf das Jahr gesehen wieder anziehen.“

„Bedingt durch die schlechten Ernteerträge in unserem Einzugsgebiet“, bilanziert Heinrich Bruns, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerk Oldenburg GmbH, „haben sich im Laufe des Jahres 2018 die Warenströme für das eingesetzte Getreide deutlich geändert.“ Getreide als wichtige Futtermittelkomponente sei auf dem Wasserwege sowohl aus den ostdeutschen Häfen als auch aus den osteuropäischen Staaten zum Kraftfutterwerk in Oldenburg transportiert worden, schildert der stellvertretende Vorsitzende der Hafenwirtschaftsgemeinschaft. „Die Diskussion um genveränderte Rohware im Futtermittel, sprich Sojaprodukte, zwingt uns dazu, auf andere Eiweißträger, wie Rapsschrot, zurückzugreifen. Hier erfolgt der Transport dann in erster Linie per Seeschiff aus den polnischen Ölmühlen, wobei die Sojaprodukte per Binnenschiff angeliefert wurden. Dies erklärt für uns den Zuwachs bei den Seeschiffen und den Rückgang bei den Binnenschiffen“, so Bruns weiter.

Für AGRAVIS bietet der Hafenstandort Oldenburg einen logistischen Vorteil bei der Rohwarenversorgung. Daher geht man davon aus, auch in 2019 die Produktionsmengen halten zu können. Bruns: „Wie der Ernteverlauf in 2019 sein wird, liegt in erster Linie im Ermessen von Petrus.“

Der Rückgang im Segment „Sekundärrohstoffe“ (Altmetalle) ist auf den trockenen Sommer und Herbst 2018 zurückzuführen. Durch die geringen Wasserstände, insbesondere im Rhein, konnten die Binnenschiffe nur teilbeladen fahren. Daher war der Frachtraum knapp und die Nachfrage nach Binnenschiffen sehr groß. Dies führte auch für den ausgehenden Umschlag von Sekundärrohstoffen in Oldenburg zu Problemen, termingerecht Binnenschiffe zu wirtschaftlichen Konditionen zu bekommen. Daher wurde im zweiten Halbjahr vielfach der Transport der insgesamt gleichgebliebenen Tonnage mit dem Lkw abgewickelt. Die Firma Springer & Sohn geht für 2019 von steigendem Schiffsumschlag für Sekundärroh¬stoffe aus, wenn sich das Angebot für Frachtraum der Binnenschiffe wieder normalisiert.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt den durchaus stabilen Umschlag im Hafen Oldenburg und insbesondere die Entwicklung im Seeverkehr. Die ständigen aktiven Bemühungen der Hafenwirtschaft, neue Geschäftskontakte zu erschließen und trotz Schwankungen am Markt und in der Nachfrage den Umschlag stabil zu halten, stehen für die positive Entwicklung. Dazu trage auch die Gesellschaft Seaports of Niedersachsen bei, die den Hafen Oldenburg auch über die deutschen und europäischen Grenzen hinaus mit vertrete.


Die Zahlen im Detail:

• Schiffsumschlag
Der Schiffsumschlag ist gegenüber dem Jahresergebnis 2017 um 3,74 Prozent auf 994.597 Tonnen zurückgegangen. Der Umschlag im Seeverkehr ist auf 83.614 Tonnen gestiegen (ein Zuwachs von 29,81 Prozent), wogegen der Umschlag im Binnenverkehr mit minus 5,98 Prozent und 910.983 Tonnen leicht nachgegeben hat. Im Seeverkehr hat die Anzahl der Schiffe (54 gegenüber 43) um 11 zugenommen, bei den Binnenschiffen kamen 70 Schiffe (861 gegenüber 931) weniger nach Oldenburg. 2018 liefen insgesamt 915 Schiffe den Oldenburger Hafen an.

Im Hinblick auf die einzelnen Gütergruppen ist der Umschlag im Bereich Baustoffe (Sand, Kies, Erden, Steine) im Vergleich zum Vorjahr um 63.610 Tonnen gesunken – ein Minus von 9,80 Prozent. Auch der Umschlag von Düngemitteln per Schiff ging um 8.150 Tonnen (minus 19,76 Prozent) zurück. Dieses Minus konnte durch den Düngerumschlag über die Bahn jedoch mehr als kompensiert werden. Der Umschlag der Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft (Getreide und Futtermittel) konnte gegenüber dem Vorjahr (um 13,98 Prozent auf 361.960 Tonnen) gesteigert werden. Der ausgehende Umschlag (Sekundärrohstoffe, Altmetalle) ist in 2018 auf 13.983 Tonnen gefallen – das entspricht einer Abnahme um 41,97 Prozent.

• Bahnumschlag
Der Bahnverkehr schließt im Jahr 2018 bei 662 eingesetzten Güterwagen mit einem Gesamtgüterumschlag von 33.344 Tonnen ab, eine Steigerung von 8.101 Tonnen gegenüber 2017. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 32,09 Prozent. Bei den Gütern im Bahnverkehr handelt es sich hauptsächlich um Düngemittel (85,24 Prozent, 28.423 Tonnen). Daneben entfallen 14,76 Prozent (4.921 Tonnen) auf Baustoffe. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Menge an umgesetzten Baustoffen abgenommen und die an Mineraldünger konnte fast verdoppelt werden (28.423 Tonnen zu 14.488 Tonnen).
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Informationsveranstaltung für Weiterbildungen zum Techniker

23.01.2019 08:46 Uhr

Berufstätige können sich in Oldenburg beraten lassen

Am Montag, den 28.01.2019 um 17:00 Uhr informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum über die berufsbegleitenden Fortbildungs-Lehrgänge zum Staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen in der Deutschen Angestellten Akademie (DAA), Mühlenstr. 5 in Oldenburg.

Facharbeiter, Gesellen und techn. Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik können sich persönlich vor Ort über die Aufstiegsqualifikationen informieren.

Bei der Veranstaltung wird konkret auf folgende Themen eingegangen: Studieninhalte, Samstagsunterricht, Studienablauf und Aufwand, Zulassungsvoraussetzungen, Erwerb der Fachhochschulreife sowie Studienfinanzierung u.a. mit dem neuen „Aufstiegs-BaföG“ und weiteren Förderungsmöglichkeiten. Anwesende können sich auch zu individuellen Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung beraten lassen.

Kostenlose ausführliche Informationsunterlagen zu den Lehrgängen sind bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen DAA-Technikums erhältlich: Telefonnr. 0800-245 38 64 (gebührenfrei)  oder über das Internet: www.daa-technikum.de
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Energetische Impulsberatung für Oldenburger Unternehmen

23.01.2019 08:41 Uhr

Veranstaltung bei Famila Wechloy

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klima(+)Unternehmen bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zum Thema „Energetische Impulsberatung für KMU (kleine- und mittlere Unternehmen)“ an. Er findet statt am Donnerstag, 24. Januar von 16.00 bis 18:00 im Center Management Famila Wechloy, Posthalterweg 10, statt. Es referieren Dipl.-Ing. Wolfgang Wrobel (Energieberater für KMU) und Ralf Blömer, Stadt Oldenburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Referenten informieren über das aktuelle Angebot der Stadt Oldenburg, die in Kooperation mit der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen (KEAN), interessierten Unternehmen einen Beratungsgutschein im Wert von 1.000 Euro anbietet.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter: http://klimaplus-unternehmen.de (Veranstaltungen) oder direkt bei Ralf Blömer, Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement, Telefon 0441 235-3615, oder per E-Mail an ralf.bleomer@stadt-oldenburg.de.
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Wirtschaftsförderer kommen Unternehmen entgegen

16.01.2019 19:19 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet städtische Dependance im TGO

Die Stadt Oldenburg kommt jungen Unternehmen auf dem Weg, sich in der Oldenburger Wirtschaft zu etablieren, im wahrsten Sinne des Wortes entgegen: Damit Gründerinnen und Gründer noch zielgerichteter und umfassender unterstützt werden können, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Mittwoch, 16. Januar, eine Dependance der Wirtschaftsförderung im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) eröffnet. Um von Anfang an eine systematische Rund-um-Betreuung zu ermöglichen, stehen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt vor Ort zur Verfügung. „Lange Vorlaufzeiten fallen weg, Gespräche können kurzfristig geführt werden. Der direkte Draht wird großgeschrieben“, nannte Krogmann die Vorteile des erweiterten Beratungs- und Betreuungsangebotes. „Ihr Erfolg ist uns wichtig“, betonte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung vor zahlreichen TGO-Mietern.

„Da, wo Sie arbeiten, arbeiten wir auch“, erklärte der neue Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken. „Zögern Sie nicht, mit uns ins Gespräch zu kommen. Sei es spontan, wenn Sie den Mitarbeitern hier auf dem Flur begegnen oder an den Sprechtagen jeweils dienstags und donnerstags“, ermunterte Wilken die TGO-Mieter.

Jürgen Bath, Geschäftsführer des TGO, freut sich: „Die Arbeit des TGO ist seit jeher intensive, konzentrierte Start-up-Förderung – und damit eben auch spezialisierte Wirtschaftsförderung. Das neue Beratungsangebot ergänzt unsere Kompetenzen hervorragend zugunsten der Start-ups im TGO und trägt zu einem diversifizierten, nachhaltigen Unterstützungsangebot bei.“

Von der Gründungsberatung, in deren Rahmen gemeinsam die Grundlagen für einen erfolgreichen Start geschaffen werden, bis zur passgenauen Vernetzung der jungen Unternehmen mit Branchennetzwerken der Stadt und der Region reicht das Portfolio der Wirtschaftsförderung. Um Innovationsprozesse anzustoßen und zu begleiten, bietet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit MCON (Meyer Consulting) zudem eine Innovationsberatung an, die gerade für die im TGO ansässigen Mieter von Interesse ist. Dabei geht es nicht nur um die Begleitung beim Beantragen von öffentlichen Fördermitteln, sondern auch darum, vorhandene Potentiale zu erkennen und zu fördern.

Neben den regulären Sprechzeiten werden in den nächsten Wochen auch „Specials“ stattfinden, wie etwa am Dienstag, 22. Januar, der gemeinsame Sprechtag mit der IHK oder am Donnerstag, 31. Januar, der Gründerinnensprechtag, der in Zusammenarbeit mit der Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA) angeboten wird.

Die Wirtschaftsförderung begleitet die Firmen aber nicht nur in den ersten Jahren der Unternehmensgründung, sondern steht ihnen auch langfristig zur Seite. Bei wachstumsbedingten Veränderungswünschen etwa hilft der Fachdienst Unternehmerservice. Er berät bei der Suche nach einem passenden neuen Standort, beispielsweise im Technologiepark, oder begleitet bei der Inanspruchnahme des Förderprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Dabei habe die Stadt immer das feste Ziel vor Augen, den Standort Oldenburg für Gründer und Unternehmen attraktiv zu gestalten, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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2500 Euro für ein Präventionsprojekt

20.12.2018 20:52 Uhr

Drei Anhänger warten noch auf die Abholung

von Carsten Lienemann

Es war nicht leicht, einen Termin zu finden, der allen Beteiligten passte, aber kurz vor Weihnachten hat es doch noch geklappt. Am Donnerstag, 20.12.2018, übergaben Innungsobermeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kunke 2500 Euro an den Förderverein Präventionsrat, vertreten durch Gisela Haseleu und Florian Liesenfeld. Zeugin der Übergabe war Julia Dziondziak, Leiterin der BoConcept-Filliale in der Heiligengeiststraße 3, in der auch die Gemeinschaftsausstellung der Goldschmiedeinnung stattgefunden hatte.

Bereits zum siebten Mal hatte die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland anlässlich ihrer Gemeinschaftsausstellung Anfang November wieder eine Benefizaktion veranstaltet. Elf Innungsmitglieder hatten Kettenanhänger gebaut, die unter den Besucher*innen der Ausstellung verlost wurden. Die 500 Lose à 5 Euro sind allesamt verkauft worden, am 4. November um 15:07 Uhr ging das letzte Los über den Tisch.

„Der Präventionsrat freut sich sehr über die Spende von 2500 Euro, und auch darüber, dass wir durch Beteiligung am Losverkauf zu der Summe beitragen konnten. Es war ein spannender Eröffnungsabend mit drei ebensolchen Ausstellungstagen, die uns sehr viel Spaß bereitet und ganz neue Begegnungen ermöglicht haben“, sagt Gisela Haseleu vom Vorstand des Fördervereins Präventionsrat.

Begegnungen ist das Stichwort. Der Präventionsrat möchte das Geld für ein professionell erstelltes Videoprojekt verwenden, in dem ein ungewöhnliches Experiment festgehalten wird. Damit soll gezeigt werden, dass jeder Mensch vieles mit Menschen aus anderen Gruppen gemeinsam, das ihn gleichzeitig von Freunden und Bekannten aus seiner Gruppe unterscheidet. Diese Gemeinsamkeiten  sollen aufgezeigt werden und dadurch Begegnungen herbeiführen, die auf den Abbau von Vorurteilen zielen.

Drei der Kettenanhänger warten noch darauf, von ihrer Gewinnerin oder ihrem Gewinner abgeholt zu werden. Wer eine der Nummern 939, 662 oder 752 hat, möge sich bitte umgehend melden bei: 

Andreas Speckmann 
Achternstraße 41
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/15153
Fax.: 0441/17763
info@goldschmiede-speckmann.de
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Siegel reichen nicht aus

05.12.2018 20:19 Uhr

Fairer Handel braucht gesetzliche Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Fairtrade und andere Siegel haben viel bewirkt, stellt Evelyn Bahn vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA bei einer Veranstaltung in Oldenburg fest. Doch es reicht nicht, den Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen zu schaffen. 

Das Fairtrade-Siegel  hatte kürzlich mitgeteilt, den garantierten Mindestpreis für eine Tonne Kakao von 2.000 auf 2.400 Dollar zu erhöhen. INKOTA fordert mehr als 3.000 Dollar. Die Lebenshaltungskosten der Bäuerinnen und Bauern sind in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet die Fairtrade-Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei. Die Inflationsrate lag 2017 in Ghana über 12 Prozent. Die Mehrheit der Kakaobauern-Familien in Westafrika lebt deutlich unter der Armutsgrenze.

Der Verbraucher bekommt von der Erhöhung fairer Einkaufspreise wenig mit. Denn die Kosten für den Kakao in einer 100g-Tafel Milchschokolade erhöhen sich dadurch nur um einen halben Cent auf 7 Cent. Verbraucher würden gerne auch 10 Cent pro Tafel akzeptieren, stellt Evelyn Bahn fest. Doch alle anderen Siegel-Organisationen lehnen solche Erhöhungen ab. Sie ließen sich angeblich am Markt nicht durchsetzen. Deswegen fordert INKOTA mit Unterstützung von Brot für die Welt gesetzliche Regelungen, die Schokoladenproduzenten verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards über die gesamte Lieferkette einzuhalten. 

Weil so viele Kakaobauern-Familien in Westafrika so arm sind, müsste sich ihr Einkommen eigentlich verdoppeln, um existenzsichernd zu sein, sagt die Ghanaerin Sandra Kwabea Sarkwah. Es gäbe immer noch viel zu viel Kinderarbeit in der herkömmlichen Kakaolandwirtschaft.

In Ghana treibt die Inflation die Preise für Lebensmittel in die Höhe. Deswegen sind die Bauernfamilien auf höhere Erlöse aus der Schokoladenproduktion angewiesen. „Die Preiserhöhung war lange überfällig“, sagt Elizabeth Osei Agyei. Jetzt sollten alle Kakao verarbeitende Betriebe folgen, fordern die Bäuerinnen. „Preise, die unsere Existenz sichern, bekommen wir nur wenn die ganze Branche mitzieht.“ Die Projektkoordinatorin der Kakaobauernorganisation SEND, Sandra Kwabea Sarkwah, kritisierte auch die Intransparenz der ghanaischen Kakaopolitik. „Derzeit haben die Kakaobauern keinen Einfluss auf das Preissystem. Sie müssen jeden Preis für Kakao akzeptieren – egal, ob sie damit überleben können oder nicht.“
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Weihnachtsmarkt bei den Gemeinnützigen Werkstätten am 02. Dezember

28.11.2018 10:45 Uhr
Eine feste Tradition ist der Weihnachtsmarkt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V.  (GWO) am 1. Advent. Besucher haben wieder die Gelegenheit tolle Geschenkideen, weihnachtliche Mitbringsel und leckere Köstlichkeiten aus den Werkstätten zu erwerben. Der Weihnachtsmarkt am 02. Dezember bietet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie, auch eine Kinderbetreuung ist eingerichtet. Grünkohl, Glühwein, Gestecke, Holzwaren, Räucherfisch, Metallprodukte, Spielzeug, Kunst und vieles mehr werden auf dem Werkstattgelände an der Rennplatzstraße 203 angeboten. Geöffnet ist der Markt von 10.30 bis 17.30 Uhr. Einstimmen kann man sich im Vorfeld im Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche. Er beginnt um 9.30 Uhr und wird von Beschäftigten der GWO mitgestaltet.
 
Neben der Gelegenheit, tolle Geschenkideen zu erwerben ist der Markt vor allem auch ein Ort der Begegnung. Die Besucher können sich selbst ein Bild von der hohen Qualität der Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung machen und haben die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der GWO ins Gespräch zu kommen.
 
Ein Tipp für Autofahrer: Sie können am 02. Dezember die Parkplätze der Firma BASF (Donnerschweer Straße/Ecke August-Hanken-Straße) nutzen, von dort ist ein Buspendelverkehr zum Markt eingerichtet.
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Lamberti-Markt läutet Weihnachtszeit ein

28.11.2018 10:16 Uhr

Kulinarisches Angebot wächst – Neu: Tannenbaumverkauf und Rudelsingen

Endlich wieder Glühwein, Gebäck, gebrannte Mandeln und glitzernde Lichterpracht! Am Dienstag, 27. November, eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann um 17 Uhr den traditionellen Oldenburger Lamberti-Markt auf dem Rathausmarkt. Unterstützt wird er dabei von Engel Anna. Das Mädchen aus Rastede ziert in diesem Jahr die Flyer, Plakate und Zeitungsanzeigen zum Weihnachtsmarkt.

Fröhliche Weihnacht überall: Mehr als 120 liebevoll geschmückte Verkaufsstände und Holzhütten verzaubern zwischen dem Alten Rathaus, der St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss durch eine festliche Atmosphäre bis zum 22. Dezember die Besucherinnen und Besucher. Erwartet werden bis zu 800.000 Gäste aus nah und fern.

Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele schöne Dinge an. Von Weihnachtsartikeln über Töpfer- und Korbwaren bis hin zu Schmuck und Spielzeug findet hier jeder etwas Passendes. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein. Neben Lebkuchen, Gebäck und Süßigkeiten wird es viele weitere Spezialitäten geben, wie zum Beispiel Grünkohl, Flammlachs, Fleischspezialitäten und wie in Vorjahren auch diverse vegetarische Genüsse. Neu in 2018 werden im Kirchgang Churros, ein spanisches Krapfengebäck, angeboten. Auch Trockenfrüchte und Nüsse gibt es erstmals auf dem Schloßplatz.

O Tannenbaum: Aus über 200 Bewerbungen für den Lamberti-Markt hat die Marktverwaltung erstmals seit Jahrzehnten auch wieder einen Tannenbaumverkauf auf dem Lamberti-Markt im Eingangsbereich der Straße Am Schloßplatz zugelassen. „Damit gehen wir auf die Ursprünge des Lamberti-Marktes zurück“, sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. „Dies unterstreicht auch noch einmal das Flair des Marktes als ruhigen und stillen, besinnlichen Weihnachtsmarkt, der einst aus Tannenbaumverkauf und Weihnachtsbasar mit Glühweinstand entstanden ist.“

Alle Jahre wieder: Zum sechsten Mal stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Die Hütte befindet sich im westlichen Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche (gegenüber vom Kasino-Platz). Wohltätige Organisationen haben in ihr die Möglichkeit, sich zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. Die Hütte ist in diesem Jahr wie folgt besetzt:
• Dienstag, 27. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Mittwoch, 28. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Donnerstag, 29. November: AIDS-Hilfe Oldenburg e.V.
• Freitag, 30. November: Förderverein der Schule an der Kleiststraße
• Samstag, 1. Dezember: Baumhaus Werkstatt gGmbH
• Sonntag, 2. Dezember: Steuerungsgruppe Fair Trade Town, Ökumenisches Zentrum Oldenburg
• Montag, 3. Dezember: Diakonie Oldenburg, Haus Regenbogen
• Dienstag, 4. Dezember: Ibis e. V.
• Mittwoch, 5. Dezember: Boumdoudoum-Förderverein für Schulpartnerschaften in der Einen Welt e.V.
• Donnerstag, 6. Dezember: Unicef Oldenburg
• Freitag, 7. Dezember: Unicef Oldenburg
• Samstag, 8. Dezember: Zonta-Club
• Sonntag, 9. Dezember: transfer – Verein für Medienarbeit zugunsten einer gesunden Umwelt e.V., Projekt Ernährungsrat Oldenburg
• Montag, 10. Dezember: LEB Ländliche Erwachsenenbildung
• Dienstag, 11. Dezember: Soroptimist International, Club Oldenburg 
• Mittwoch, 12. Dezember: Letheladen der Föderschule Letheschule
• Donnerstag, 13. Dezember: SELAM Lebenshilfe
• Freitag, 14. Dezember: P-Punkt
• Samstag, 15. Dezember: Amnesty International, Gruppe Oldenburg
• Sonntag, 16. Dezember: Förderverein Kita Hoykenweg
• Montag, 17. Dezember: Friedensdorf International, Koordinierungsstelle Oldenburg
• Dienstag, 18. Dezember: Anonyme Alkoholiker
• Mittwoch, 19. Dezember: AGUS Bremen und Trostreich e.V.
• Donnerstag, 20. Dezember: Schülergenossenschaft „miksmaks“
• Freitag,21. Dezember: Bundesverband Technisches Hilfswerk
(Änderungen vorbehalten)

Programm-Höhepunkte 2018
Süßer die Glocken nie klingen: Zu den besonderen Höhepunkten des Lamberti-Marktes zählen auch in diesem Jahr die Auftritte verschiedener Chöre und Ensembles:
• Mittwoch, 28. November, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 28. November, 18.30 Uhr: Gospelchor Baseline (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 1. Dezember, 14.30 Uhr: Blechbläserquintett Johan Willem Friso (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: HardChor, Chor aus dem Jugendkulturzentrum Cadillac (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 5. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Dienstag, 11. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr: Gospelchor Sound & Joy (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr: ConTakte Pop- und Gospelchor (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Freitag, 14. Dezember, 18.30 Uhr: Band um Kerstin Prause (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 16.30 Uhr: Symphonisches Blasorchester Oldenburg (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 18 Uhr: Major5 – A Cappella Band (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 17. Dezember, 18 Uhr: Oldenburger Volksliedsingers (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Mittwoch, 19. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)

O du fröhliche: Einen besonderen Programm-Höhepunkt haben sich Stadt, Schaustellerverband und Nordwest-Zeitung für Donnerstag, 29. November, einfallen lassen: Ab 18 Uhr veranstalten sie gemeinsam ein Rudelsingen an der Bühne am Schloßplatz.

Samstags um 17 Uhr ertönt festliche Musik des Posaunenchores vom Rathausbalkon.

Ab dem 28. November ist der Weihnachtsmann täglich um 16 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz anzutreffen. Hier können die Kinder ihre Weihnachtswünsche direkt beim Weihnachtsmann abgeben und erhalten kleine Geschenke.

In der Weihnachtsbäckerei: „Oldenburg knuspert“ heißt es am Samstag, 1. Dezember. Von 12 bis 15.30 Uhr wird am Lefferseck ein Lebkuchenhaus aufgebaut. Weihnachtsstimmung wird außerdem durch zahlreiche Posaunenchöre in der Innenstadt verbreitet. Ebenfalls am 1. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt gemeinsam mit den Geschäften der Oldenburger Innenstadt in der langen Einkaufsnacht zum Bummeln und Einkaufen bis 24 Uhr ein.

Täglich um 16.30 und 17 Uhr gibt es ab dem 28. November im Vorlesezelt eine kostenlose „Märchenstunde“ für die Kleinen (jeweils 20 Minuten, für Kinder von vier bis zehn Jahren). Jeden Mittwoch und Freitag findet um 17.30 Uhr zusätzlich eine Lesung auf Plattdeutsch statt.

Sicherheit
„Auch für den diesjährigen Lamberti-Markt gibt es ein modifiziertes Sicherheitskonzept“, erklärt Erste Stadträtin Silke Meyn. „Marktverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Marktbeschicker stimmen sich im Vorfeld des Lamberti-Marktes und auch während des Marktes regelmäßig zu Sicherheitsfragen ab. Die getroffenen Vorsorgemaßnahmen sollen einen unbeschwerten Marktgenuss gewährleisten.“

Wie in den Vorjahren werden Betonsperren und mobile Einfahrtssperren durch Fahrzeuge errichtet, insbesondere im Bereich Schloss, Schlosshöfe und Kasinoplatz. Die genauen Standorte wurden im Rahmen eines Ortstermins mit Polizei und Feuerwehr endgültig festgelegt.

Die Polizei wird das Marktgelände wie 2017 voraussichtlich mit drei Kameras videoüberwachen. Polizei sowie Bürger- und Ordnungsamt werden regelmäßig Fußstreifen einsetzen. An den Wochenenden werden diese durch Bereitschaftseinheiten der Polizei verstärkt. Sollten Besucherinnen und Besucher Auffälligkeiten wahrnehmen (zum Beispiel auch Taschendiebstähle oder Auseinandersetzungen), können vor Ort alle Marktbeschicker angesprochen werden und eine Kommunikation zur Polizei herstellen. Ebenso kann die Polizei direkt unter 112 informiert werden. Der Schaustellerverband engagiert für die Nachtstunden wieder einen Sicherheitsdienst.

Anfahrt
Der Lamberti-Markt liegt direkt in der Innenstadt am Rathaus und Schlossplatz. Von den verschiedenen Autobahnabfahrten sind die ausgeschilderten P & R-Parkplätze gut zu erreichen. An den Adventssamstagen fahren zusätzlich Busse vom P & R-Parkplatz an den Weser-Ems-Hallen. In fünf Gehminuten ist die Innenstadt vom Bahnhof aus erreichbar. Oldenburgerinnen und Oldenburger sollten gerne auch mit dem Fahrrad zum Markt kommen. Rund um den Lamberti-Markt stehen zahlreiche Abstellplätze zur Verfügung – neu auch am Kasinoplatz.

Öffnungszeiten
Der Lamberti-Markt ist am Eröffnungstag von 17 bis 20.30 Uhr, sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr und sowie anlässlich der langen Einkaufsnacht am 1. Dezember von 11 bis 24 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Oldenburger Lamberti-Markt und tagesaktuelle Neuigkeiten und Bilder gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/lambertimarkt, unter www.oldenburg-tourist.de oder unter facebook.com/lambertimarkt.
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Rinderschlachthof in Oldenburg hat Betrieb eingestellt

12.11.2018 22:34 Uhr

Stadt hat Teile des Videomaterials ausgewertet

Der Schlachthof GK Oldenburg GmbH & Co. KG hat bis auf Weiteres den Betrieb eingestellt. Dies hat der Betreiber heute der Stadt Oldenburg mitgeteilt. Die Stadt Oldenburg hat mittlerweile Teile des ihr zur Verfügung gestellten extrem umfangreichen Videomaterials gesichtet, das Verstöße gegen das Tierschutzrecht im Rinderschlachthof zeigen soll. Nach einer ersten Bewertung geht die Stadt davon aus, dass drei städtische Veterinäre auf dem Bildmaterial zu sehen sind.

Die Stadt wird die Mitarbeiter jetzt umgehend befragen. Ob tatsächlich konkrete Verstöße gegen das Tierschutzrecht vorliegen, ist nach Auffassung der Stadt durch das Videomaterial nicht zweifelsfrei zu klären.
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Oldenburg profiliert sich in Groningen als Technologie-Standort

07.11.2018 17:53 Uhr

Sehr gute Resonanz bei den Promotiedagen 2018

Der Technologie-Standort Oldenburg stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des „Oldenburg Pleins“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Mit zwölf Unternehmen, Institutionen und Projekten – überwiegend aus dem Technologiebereich – präsentierte sich Oldenburg von Dienstag, 6., bis Mittwoch, 7. November, auf einer der größten Wirtschaftsmessen des Nachbarlandes. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am ersten Abend. Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, begrüßte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder, darunter auch Henk Staghouwer, Regionalminister der Provinz Groningen.

In seinem Grußwort lobte Klaus Wegling die sehr gute Partnerschaft mit Groningen. „Bei den Zukunftsthemen stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen“, so Wegling. Bei Themen wie Wirtschaft, Digitalisierung, Mobilität oder Nachhaltigkeit spielten Landesgrenzen keine Rolle mehr. Der diesjährige Messeauftritt stand unter dem Motto „Technology crafted in Oldenburg“, womit zum Ausdruck gebracht wurde, dass Oldenburg als hervorragender Technologie-Standort die Möglichkeit bietet, Technologie selbst zu gestalten und voran zu bringen. Ziel war es, die Bekanntheit Oldenburgs als IT-Kompetenzstandort zu stärken und die Aufmerksamkeit für den IT-Arbeitsmarkt Oldenburg zu erhöhen. Die Suche nach Fachkräften stand dabei im Vordergrund.

Neu war in diesem Jahr der „Oldenburg Hotspot“, der eine Bühne für Oldenburg und seine innovativen Firmen, Startups und Projekte geboten hat. An beiden Tagen fanden hier moderierte „Sofa Talks“, Impulsvorträge und kurze Projektvorstellungen statt, unter anderem mit dem Oldenburger Gründer Homevoice. Auch für das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg“ bot der Oldenburg Hotspot die passende Plattform.

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmer-Brunch, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Auch die Aussteller des „Oldenburg Plein“ ziehen ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“

Neben der Wirtschaftsförderung waren auf dem „Oldenburg Plein“ in diesem Jahr folgende Firmen, Institutionen und Projekte vertreten (alphabetische Reihenfolge): BTC Business Technology Consulting AG, ConveyGroup, Denies Deutsch - Nederlands Plus!, DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme e. V., Energetisches Nachbarschaftsquartier (ENaQ), Fliegerhorst Oldenburg, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT, Institutsteil für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, ise Individuelle Software und Elektronik GmbH, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburger Energiecluster OLEC e. V., Wunderlinie.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte bereits zum zwölften Mal den „Oldenburg Plein“ und schafft damit einen zentralen Standort auf dem Messegelände, auf dem sich Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Institutionen präsentieren können. Mit rund 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.
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Stadt verstärkt Kontrollen im Schlachthof

07.11.2018 17:40 Uhr
Mit großer Betroffenheit hat die Stadt Oldenburg am gestrigen Tag auf die dokumentierten Tierschutzverstöße am Schlachthof reagiert und daraufhin die tierschutzrechtlichen Kontrollen im Rinder-Schlachthof erheblich ausgeweitet. Als Sofortmaßnahme hat das Veterinäramt den beschuldigten Mitarbeitern des Schlachtbetriebes mit sofortiger Wirkung die erteilte Sachkundebescheinigung für das Betäuben und Entbluten entzogen. Eine Weiterbeschäftigung dieser Mitarbeiter im Schlachtbetrieb ist damit nicht mehr möglich.

Während der gesamten Arbeitszeit des Schlachthofes sind grundsätzlich Veterinäre für die Durchführung der tierschutzrechtlichen Kontrollen anwesend. Ab sofort wird durch einen zusätzlichen externen Tierarzt während der gesamten Schlachtdauer die lückenlose Kontrolle und die tierschutzgerechte Tötung und Entblutung der Rinder an der Tötebucht sichergestellt.

Damit reagiert die Stadt auf die Vorwürfe, die vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. gegen die Verantwortlichen im Schlachtbetrieb erhoben worden sind. Danach sollen in dem Betrieb die Tiere nicht tierschutzgerecht getötet worden sein. Derartige Verstöße waren in der Vergangenheit in den täglich durchgeführten Veterinärkontrollen nicht erkennbar.

Außerdem wird die Stadt eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, dort ist eine Strafanzeige gegen den Rinderschlachthof eingegangen.

In den kommenden Tagen wird zudem das der Stadt übergebene Videomaterial aus dem Schlachthof von mehreren Tierärzten ausgewertet.
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Auslosung der Gewinner

04.11.2018 22:09 Uhr
Um 15:07 Uhr ging das letzte Los über den Tisch. Innerhalb von vier Tagen hatten ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Fördervereins Präventionsrat mit personeller und ideeller Unterstützung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland die 500 Lose an die Besucher*innen der Gemeinschaftsausstellung der Innung im Hause BoConcept Oldenburg verkauft. Dabei nutzten sie auch die Gelegenheit, die Arbeit des Präventionsrates vorzustellen.

So konnte um 16:00 Uhr die Verlosung der elf Kettenanhänger beginnen, die von den ausstellenden Innungsmeistern gebaut und gespendet wurden. Obermeister Andreas Speckmann mischte die Lose, Annika Fuhrmann von BoConcept Oldenburg zog die Gewinner*innen und Goldschmiedin Traute Zahn aus Leer verzeichnete die Losnummern, die je einen Anhänger gewonnen hatten.

Die Gewinn-Nummern sind auf der Internetseite der Goldschmiedeinnung zu finden. Die Gewinner*innen melden sich bitte unter der Telefonnummer 0441/15153 oder per E-Mail unter info@goldschmiede-speckmann.de beim Obermeister Speckmann.
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Goldschmiedeinnung stellt bei BoConcept aus

04.11.2018 21:23 Uhr

Gelungener Umzug in andere Gasträume – Benefizaktion zugunsten des Präventionsrates

Gewohnt hohe Qualität in neuer Umgebung zeigt die diesjährige Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland. Zum ersten Mal sind die elf ausstellenden Goldschmieden im Einrichtungshaus BoConcept Oldenburg in der Heiligengeiststraße 2 zu Gast und zeigten vom 1. bis zum 4. November herausragende Schmuckstücke verschiedener Stilrichtungen.

Herausragend waren auch in diesem Jahr die Schmuckstücke zum Thema „Gleichgewicht“, die für den Nachwuchswettbewerb eingereicht wurden und die wie immer auch in dieses Mal ebenfalls ausgestellt sind. Die Gewinnerinnen der einzelnen Lehrjahre und der Gesellinnen bis zum fünften Gesellenjahr sind:

1. Lehrjahr, Platz 1: Antonia Cecchia
1. Lehrjahr, Platz 2: Lotta Cohrs
1. Lehrjahr, Platz 3: Carlotta Mastrangelo
2. Lehrjahr, Platz 1: Lynea-Marie Zech
3. Lehrjahr, Platz 1: Katja Telschow
3. Lehrjahr, Platz 2: Lina Seifert
3. Lehrjahr, Platz 3: Lina Gerken
4. Lehrjahr, Platz 1: Johanna Frederike Marx
4. Lehrjahr, Platz 2: Jaqueline Podsigun
Gesellen, Platz 1: Lara Zipf
Gesellen, Platz 2: Franziska Ahlers
Gesellen, Platz 3: Zisan Ogasahara

Die Besucher*innen konnten aber wie gewohnt die Schmuckstücke aus dem Nachwuchswettbewerb selbst bewerten und ihr Lieblingstück bestimmen. Dabei gab es Edelsteine zu gewinnen.

Der Nachwuchs reicht auch jeweils Vorschläge für das Thema des nächsten Jahres ein. Gewonnen hat „Aus alt mach neu“ von Lotta Cohrs.

Dritter inzwischen traditioneller Bestandteil der jährlichen Gemeinschaftsausstellung ist die Benefizaktion, für die die Innungsmeister*innen je einen Kettenanhänger herstellen und sowohl den Materialwert wie auch die Arbeitslohn spenden. Der Erlös aus dem Verkauf der insgesamt 500 Lose à fünf Euro geht in diesem Jahr an den Präventionsrat Oldenburg.
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OLLY 2018 geht an Firma „ise Individuelle Software“ und an CEWE

04.11.2018 20:39 Uhr

Oldenburgs familienfreundlichste Unternehmen vor 300 Gästen ausgezeichnet

Oldenburgs Preis für familienfreundliche Unternehmen, OLLY, geht in diesem Jahr an Firma „ise Indivuiduelle Software“ und die CEWE Stiftung & Co. KGaA. In der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ (bis150 Beschäftigte) wurde die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH ausgezeichnet, in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ hat CEWE gewonnen. Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 1. November, im Rahmen des 30. „Kontaktpunkt Wirtschaft“ vor rund 300 Gästen im Audi Zentrum Oldenburg statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Schirmherrin des OLLY 2018, übergaben gemeinsam Pokal und Urkunde. „Alle Bewerber haben sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet, deshalb war es eine schwer zu treffende Entscheidung. Denn das Thema ist in den jeweiligen Betrieben oder Institutionen fest verankert“, lobte Oberbürgermeister Krogmann die Bewerber. „Alle berücksichtigen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger.“

Die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH beeindruckte die Jurymitglieder mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Dazu gehören Führen oder Ausbildung in Teilzeit, die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros oder die Zahlung eines Kinderbetreuungskostenzuschusses. Weiter die Kooperation mit externen Dienstleistern zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen, die regelmäßige Berücksichtigung von „Beruf und Familie“ bei Betriebsversammlungen oder in Mitarbeiterrunden. „Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt“, so die einhellige Meinung der Jury, die das Engagement und die Qualität der Angebote für ein Unternehmen dieser Größenordnung sowie die sehr ansprechende Bewerbungsbroschüre mit Statements von Beschäftigten als besonders vorbildlich hervorhob.

Bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA waren die Jury-Mitglieder von der Vielzahl der aufeinander abgestimmten Maßnahmen und der seit 2011 vorangetriebenen Entwicklung beeindruckt. Auch hier überzeugte das Gesamtpaket. Die Vereinbarkeit von Arbeits- und Berufsleben ist zum selbstverständlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie geworden. CEWE hat sich 2013 entschieden, eine Mitarbeiterin für die persönliche und individuelle Beratung im Bereich „Beruf und Familie“ für die Beschäftigten abzustellen. Individuell zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, eine Auszeit von bis zu zwölf Monaten zu nehmen, ein besonderes Betreuungsangebot in den Sommerferien, eine eigene betriebliche Großtagespflegestelle und das Kontakthalten zu Beschäftigten während einer „Auszeit“ sind nur einige Beispiele der familienfreundlichen Angebote. „Bei allen Maßnahmen handelt es sich um Möglichkeiten, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen in diesem Unternehmen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen“, so das einstimmige Urteil der Jury-Mitglieder.

Mitglieder der Jury sind Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (Vorsitz), Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband Oldenburg), Heiko Henke (Handwerkskammer Oldenburg), Dr. Joachim Peters (Oldenburgische IHK), Mirja Viertelhaus-Koschig (VIEROL AG), Armin Sülberg (Ev. Krankenhaus Oldenburg), Dagmar Sachse (städtische Sozialdezernentin) und Giuseppina Giordano (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Standortmarketing).

Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen sowie für Institutionen mit Sitz in Oldenburg, der in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wird.

Bisherige Preisträger:
2007: BÜFA und Physikalische Therapie-Praxis Dillmann-Willers (Sonderpreis)
2008: EWE AG
2010: LzO und Firmengruppe Eriksen
2012: OLB und Stadtbäckerei Schröder
2015: Evangelisches Krankenhaus, VIEROL AG und KiTaP Mühlengarten eG (Sonderpreis)
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Europa fördert Teilhabe am Arbeitsleben

19.10.2018 10:34 Uhr
von Daniel Lüllmann

In den kommenden drei Jahren werden die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO), die Baumhaus Werkstatt gGmbH und die europäischen Projektpartner aus Spanien Mater Misericordiae auf Mallorca sowie Heeren Loo aus Bedum in den Niederlanden ein Curriculum für eine vergleichbare Ausbildung im Bereich Gastronomie und Service für Menschen mit Beeinträchtigung entwickeln. Dieses Vorhaben wird im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung mit knapp 200.000 € gefördert.

Das grundsätzliche Ziel des Projektes mit dem Namen „EVI“ (european vocational inclusion, zu Deutsch: europäische, berufliche Bildung) ist, dass die berufliche Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung gefördert wird. Die Teilnehmer*innen, die an dem Modellprojekt teilnehmen, erlernen neue soziale und berufliche Kompetenzen, machen einzigartige Erfahrungen durch den Austausch mit Menschen aus anderen Ländern und erlangen so unter anderem eine Stärkung des Selbstbewusstseins.

Hintergrund von „EVI“ ist, dass Menschen mit Beeinträchtigungen etwa ein Sechstel der EU-Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ausmachen, ihre Beschäftigungsquote auf dem ersten Arbeitsmarkt aber nach wie vor sehr gering ist.  Um die Beschäftigungsquote von Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen, ihnen mehr Teilhabe am Gesellschaftsleben und somit mehr Lebensqualität zu ermöglichen, muss ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung und zum lebenslangen Lernen geschaffen werden.

Durch eine qualifizierte Berufsausbildung auf europäischer Ebene wird die Chance erhöht, anschließend auch einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen zu können. „Durch die Zusammenarbeit von Einrichtungen aus verschiedenen Ländern werden zudem die Fachkräfte weiter professionalisiert, das bereits, teils langjährig bestehende Netzwerk zwischen den Einrichtungen gestärkt und so die europäische Idee ganz aktiv mit Leben gefüllt“, ist der Vorstand der GWO, Gerhard Wessels, überzeugt.

Die GWO hat mit drei anderen Werkstätten aus der Region, die von der Handwerkskammer akkreditierte Qualifizierung zum/zur Handwerksgehilfen/-gehilfin im Bereich Holz/Metall entwickelt, durch die neue Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen. Ebenso haben die europäischen Partner aus Spanien und den Niederlanden bereits vorhandene Konzepte für berufliche Bildung, die im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit den GWO und dem Baumhaus aus Oldenburg zusammengeführt und weiterentwickelt werden sollen. Eine gemeinsame berufliche Ausbildung auf europäischer Ebene ermöglicht allen Teilnehmenden einen interkulturellen Austausch, der mehr Verständnis für Verschiedenheit fördert und die Vermittlung von gemeinsamen europäischen Werten unterstützt.

Zielgruppe von „EVI“ sind Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, die in einer Werkstatt (WfbM) beschäftigt sind. Für die Projektphase sollen jeweils sechs Personen pro Einrichtung, also insgesamt 24 Menschen aus dem Personenkreis, teilnehmen. Module, die entwickelt werden, können dann zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg im Café Farbwechsel oder dem Café Kurswechsel, praktisch erprobt werden. Hinzu kommen in der Entwicklungsphase des Curriculums jeweils zwei Fachkräfte aus den teilnehmenden Einrichtungen. Diese haben eine fachliche Ausbildung im Bereich Küche, Restaurantfach, Hotelfach, Hauswirtschaft etc. Während der Projektlaufzeit werden zudem Schulungen für jeweils weitere acht bis zehn Fachkräfte pro Organisation zunächst entwickelt und anschließend durchgeführt. Sie werden in den Einrichtungen nach der Projektphase als Multiplikatoren agieren können und so zur Nachhaltigkeit der erarbeiteten Ergebnisse von EVI beitragen. 
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Reparieren als Wirtschaftsfaktor

18.10.2018 19:09 Uhr

„transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft“ kündigt Vortragsreihe an

von Carsten Lienemann

Acht Repaircafés gibt es inzwischen in Oldenburg und der näheren Umgebung, weitere werden sehr bald hinzukommen. „Bezogen auf die Einwohner*innenzahl dürften wir damit einen bundesweiten Rekord aufgestellt haben“, vermutet Ökonom Niko Paech, der mittlerweile an der Uni Siegen lehrt.

Auch die Besucherzahlen der Reparaturcafés sind hoch. Leider lässt sich längst nicht alles reparieren, oft scheitern die meist ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateure schon bei dem Versuch, ein Gehäuse zu öffnen. Katharina Dutz aus der Arbeitsgruppe Technische Bildung an der Uni Oldenburg spricht sich deshalb für ein Recht auf Reparatur aus. „Wenn die Kund*innen schon beim Kauf nachfragen, ob die Geräte reparierbar sind, muss der Handel darauf reagieren“, so Dutz.

Am 24. Oktober startet eine neue Vortragsreihe zur Stärkung der Reparaturkultur in der Freien Waldorfschule, Blumenhof 9, in Oldenburg. Katharina Dutz, Niko Paech und Barthel Pester stellten die Reihe am 16. Oktober vor, passenderweise in den Räumen der Maschinen- und Gerätevermietung „Werkzeugkiste“.

Die Termine des ersten Durchgangs (jeweils 18–20 Uhr, sofern nicht anders angegeben):

24.10.2018: Niko Paech, Reparatur in der Postwachstumsökonomie

07.11.2018: Stefan Schridde, ein wirksames Handlungsprogramm für mehr Haltbarkeit

21.11.2018: Katharina Dutz, Flicken, ausbessern und workarounds – die Wiederentdeckung der Reparatur

05.12.2018: Jörn Bohlmann (gelernter Segelmacher, Holzbootsbauer und Restaurierungshandwerker), Vorweihnachtliches und Unterhaltsames – vom Bauen und Reparieren auf Spitzbergen und an den Küsten früher und heute ...

19.12.2018 (bitte andere Uhrzeit beachten, Beginn ist um 16 Uhr): Van Bo Le-Mentzel, Co-Being House – ein Haus, in dem Menschen gemeinsam leben und reparieren können

09.01.2019: Marius Rommel, CSX – mit Solidarunternehmen die Wirtschaft reparieren (CSX bedeutet so viel wie ökologisch und sozial wertvolles Wirtschaften nach dem Modell der solidarischen Landwirtschaft)

23.01.2019: Karl-Heinz Heilig, Müll ist Mangel an Phantasie – wie ich mein Haus von 1983 bis 1985 aus gebrauchten Werkstoffen gebaut habe


„Es geht um nachhaltiges Reparieren“, erläutert Niko Paech. „Die Kundinnen und Kunden müssen nach modularem Aufbau der Geräte fragen und auch selbst Wissen erwerben. Aber auch die Unternehmen müssen neue Wege gehen, der Einzelhandel muss das Reparieren als Wirtschaftsfaktor entdecken.“ Bei richtiger Umsetzung sei dieser Weg für alle Beteiligten vorteilhaft, so Paech. „Es geht nicht nur um das Reparieren, sondern auch um das Wiederverwenden. Dadurch erhalten wir eine Wertschöpfung, durch die die Neuproduktion unnötig wird.“ Und wenn junge Techniker*innen für diesen Weg gewonnen werden können, dann dürfen auch die zahlreichen inzwischen sehr alt gewordenen Reparateure und Reparateurinnen endlich ihren Ruhestand genießen.

Ab Sommer 2019 startet dann ein zweiter Durchgang, der sich mit Bildungsangeboten rund um das Reparieren beschäftigt. „Dabei wird es nicht nur um den  privaten Haushalt gehen, sondern auch um die Anwendung technischer Kenntnisse und Fertigkeiten alternativ zu einem akademischen Beruf“, sagt Katharina Dutz. „Wir hoffen auch, in nicht allzu ferner Zukunft eine Immobilie zu finden, die wir im besten Wortsinn als zentralen Lernort bezeichnen dürfen.“

Ähnlich wie bei der „Kostbar“, die regionale Anbieter für fair gehandelte Lebensmittel auflistet, wird es auch ein Verzeichnis der in Oldenburg vertretenen Reparaturbetriebe geben, „Reparierbar“ genannt. „Noch ist die Liste überschaubar, wir gehen aber davon aus, dass sich das sehr bald ändern wird“, ist Bathel Pester optimistisch. „Reparaturbetriebe in Großstädten schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden.“
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Kramermarkt erneut Besuchermagnet

08.10.2018 20:32 Uhr

411. Auflage lockt deutlich mehr als eine Million Gäste an

Der Oldenburger Kramermarkt ist am Sonntagabend mit einem imposanten Feuerwerk zu Ende gegangen. Schausteller und Stadt Oldenburg waren mit dem Marktverlauf und den Besucherzahlen sehr zufrieden. „Eine konkrete Schätzung ist zwar recht schwierig, wir gehen aber davon aus, dass deutlich mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher auf den Markt gekommen sind und wir uns sogar wieder in Richtung der 1,5-Millionen-Marke bewegt haben“, sagt Ralph Wilken von der Stadt Oldenburg.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Kramermarkt. Die beiden Kramermarkt-Wochenenden sowie der Feiertag am 3. Oktober und auch der EWE-Familientag am Donnerstag, 4. Oktober, waren sehr gut besucht und dies bis in den späten Abend hinein. Auch der Marktauftakt am Freitag, 28. September, war ein Tag mit überdurchschnittlicher Resonanz.

Nach dem Kramermarkt ist aber bereits wieder vor dem Kramermarkt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist startet Marktmeister Kersten Mittwollen mit seinem Team schon im Dezember mit den ersten Vorbereitungen für die nächste Auflage des Kramermarktes. Der 412. Oldenburger Kramermarkt beginnt am 27. September und endet am 6. Oktober 2019.
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Geistesblitze für den Einzelhandel

05.09.2018 20:41 Uhr

Workshop gibt kreative Impulse, um sich gegen Online-Konkurrenz zu behaupten

Der Online-Markt stellt den Einzelhandel vor völlig neue Herausforderungen. Oftmals fehlt es aber an den entscheidenden Impulsen und am kreativen Blick von außen, um die Chancen dieser Entwicklung zu erkennen und um neue Ideen und tragfähige Lösungen für das eigene Unternehmen umzusetzen. Der cre8_workshop: EINZELHANDEL bietet deshalb am Montag, 24. September, eine Plattform, bei der Einzelhändler und kreative Experten gemeinsam innovative Ideen zum Thema entwickeln. Im engen Austausch sollen so neue Perspektiven, Lösungsansätze und idealerweise eine Vernetzung untereinander entstehen.

Hierzu laden die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg ein. Der Workshop findet am 24. September von 9 bis 14 Uhr in der Werkschule, Rosenstraße 41, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldungen wird bis zum 18. September per E-Mail an jaruschewski@cre8oldenburg.de gebeten. Aufgrund des Workshop-Formats ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

Als Grundlage für den Workshop werden verschiedene Kreativmethoden wie die Kopfstand- oder die 6-Hüte-Methode vermittelt und eingesetzt. Als Experten auf diesem Feld leiten der Unternehmensberater Peter Gerd Jaruschewski und die Designerin Katja Reiche den cre8_workshop.

Beim cre8_workshop sollen ganz bewusst verschiedene Blickwinkel aufeinandertreffen. Eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter kleiner und mittlerer Einzelhandelsbetriebe, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Kundinnen und Kunden. Zusätzlich dabei sind Kreativschaffende – zum Beispiel aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Text, Kunst –, die sich als „Querdenker“ mit ihren eigenen Erfahrungen in die Thematik einbringen.

Der erste Workshop zu diesem Thema fand bereits im Juni dieses Jahres statt. Für Tina Stöhr von der Goldschmiede-Manufaktur TiTo bot die Teilnahme einen inspirierenden Austausch: „Der Workshop war eine erfrischende Abwechslung zum Alltag im eigenen Geschäftstrott und eine Erinnerung, die eigenen Werte weiter zu verfolgen. Den Austausch halte ich für besonders lehrreich und zielführend. Danke, dass wir teilnehmen durften.“ Karim Olivo von Käse Friese schätzte die gute Stimmung, in der locker und entspannt gearbeitet wurde. Er arbeitet jetzt mit einer Teilnehmerin beim Marketing zusammen.

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, Telefonnummer 0441 235-2105. Die neue cre8_workshop-Reihe wird auch für weitere Branchen und Themen angeboten. Sie wird durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert.
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Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September

26.08.2018 19:20 Uhr

Stadt prämiert familienfreundliche Unternehmen

Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September
Der Countdown läuft: Die Bewerbungsfrist für den „OLLY 2018“, den Preis für familienfreundliche Unternehmen und Institutionen, endet am 30. September. Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen und Institutionen mit Sitz in Oldenburg.

Eine unabhängige Jury wählt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Preisträger in den Kategorien „Kleine und mittlere Unternehmen/Institutionen“ (bis 150 Beschäftigte) und „Große Unternehmen/Institutionen“ aus. Die Preisverleihung findet am 1. November während des 30. Kontaktpunktes Wirtschaft im Audi Zentrum Oldenburg statt. Verliehen wird der OLLY von Schirmherrin Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Sozialministerin, und Oberbürgermeister Krogmann.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/beruf-und-familie oder bei Birgit Schulz, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-2821.
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Energiechecks für Oldenburger Unternehmen

11.07.2018 22:22 Uhr

Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes

In Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Niedersachsen (KEAN) bietet die Stadt Oldenburg im Rahmen ihrer Initiative Klima(+)Unternehmen Impulsberatungen zur Ressourceneffizienz durch KMU-Energieexperten an. Unternehmen erhalten so einen besseren Überblick über ihren Energieeinsatz und können häufig Energieverbrauch und Kosten erheblich reduzieren. Ein Energieberatungsgutschein im Wert von 1.000 Euro kann über die Stadt Oldenburg beantragt werden.


Bei der Impulsberatung nimmt ein von der KEAN anerkannter, qualifizierter und unabhängiger Effizienzberater Energieverbrauch und Ressourceneffizienz in einem zwei- bis dreistündigen Betriebsrundgang ganzheitlich unter die Lupe. Anschließend findet ein Abschlussgespräch statt, in dem Fragen geklärt und wirtschaftlich umsetzbare Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz unter Berücksichtigung von Förderprogrammen aufgezeigt werden. Im Nachgang erstellt der Energieexperte zusätzlich einen schriftlichen Bericht.


Interessierte Unternehmen können sich bei Ralf Blömer, Projektverantwortlicher bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement, unter Telefon 0441 235-3615 oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de melden.
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Zehnter Jahrgang des Jobpatenmodells geehrt

07.07.2018 22:34 Uhr

Zertifikate und Gesang im Kulturzentrum PFL

Der nunmehr zehnte Jahrgang des erfolgreichen Jobpatenprojektes der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement wurde verabschiedet. In feierlicher Atmosphäre im Kulturzentrum PFL bekamen alle Jobpaten sowie ihre betreuten Jugendlichen Zertifikate ausgehändigt. Zuvor gab es einen gemeinsamen Gesangsworkshop, der von Chorleiter Niklas Schreiber angeführt wurde.


Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamts, überbrachte den Dank des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann, der Schirmherr des Jobpatenprojektes ist. Wolfgang Wulf, stellvertretender Vorsitzender des Jobpatenfördervereins hob die Bindung zwischen den Paten und den Jugendlichen im Projekt hervor, die durch das gemeinsame Singen noch sichtbarer wurde.


Der jährlich stattfindende Empfang des Jobpatenprojektes würdigt das Engagement aller Projektbeteiligten. Zurzeit werden wieder zahlreiche ehrenamtliche Job- und Entwicklungspaten für den elften Durchgang geschult.


Die Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg bildet seit 2006 engagierte Menschen aus, die Jugendliche in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen möchten. Seit Beginn des Projekts haben bislang über 440 Jobpaten ehrenamtlich über 650 Jugendliche aus den Oldenburger Oberschulen und zwei Gesamtschulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Agentur :ehrensache unterstützt die Paten dabei mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen und regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings.
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Unternehmerin Elke Haase erhält Wirtschaftspreis der Stadt Oldenburg

01.07.2018 19:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann verleiht „Oldenburger Bulle“ zum 10. Mal

Auszeichnung für eine erfolgreiche Unternehmerin mit Weitsicht, großem Forscherdrang und internationalem Renommee: Elke Haase, Inhaberin und Geschäftsführerin der piccoplant Mikrovermehrungen GmbH, erhielt heute den städtischen Wirtschaftspreis Oldenburger Bulle. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreichte die Auszeichnung und dankte der Diplom-Biologin während der Feierstunde im Alten Rathaus: „Elke Haase ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin, sie hat Oldenburg seit vielen Jahren national und international bekannter gemacht. Kunden aus mehr als 25 Ländern machen dies mehr als deutlich.“


Die Laudatio hielt der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Professor Dr. Dr. Hans Michael Piper. Er würdigte Elke Haase als Studentin der ersten Stunde an der neugegründeten Universität: „Diese damals herrschende Aufbruchstimmung hat Sie offenbar inspiriert und dazu ermutigt, technologisch neue Wege zu gehen“, sagte Piper.


Bei piccoplant handelt es sich um die weltgrößte Fliederproduktionsstätte. Das Oldenburger Unternehmen ist auf die hochwertige Vermehrung von Pflanzensetzlingen spezialisiert. Mit innovativen Verfahren der Biotechnologie werden mehr als sechs Millionen Jungpflanzen pro Jahr erzeugt. Auf einem speziell entwickelten Nährboden entstehen dabei Pflanzen, die robuster, gesünder und somit auch ertragreicher sind als Stecklinge aus herkömmlicher Vermehrung. Kunden aus über 25 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien können aus einem Sortiment von über 480 Fliedersorten, 140 Rhododendronsorten, 60 verschiedenen Azaleen und mehr als 50 Bambus- und Gräsersorten sowie Früchte-, Biomasse- und Arzneimittelpflanzen wählen.


Preisträgerin Elke Haase bedankte sich bei Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für die Auszeichnung und bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Unterstützung und nannte als Hauptgrund für die Unternehmensgründung: „Es hat mich immer sehr interessiert, ökonomische Fragen ökologisch zu lösen.“


Elke Haase und ihr Unternehmen wurden unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes, dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis und der Goldmedaille für hervorragende Qualität bei der IPM Moskau (größte Pflanzenfachmesse in Russland und den GUS-Staaten) ausgezeichnet. Ihre Kompetenz ist auch auf internationaler Ebene gefragt: So durfte sie Bundeskanzler Gerhard Schröder (2001), Landeswirtschaftsminister Walter Hirche (2004) und Bundespräsident Joachim Gauck (2013) auf Auslandsreisen begleiten und 2014 vor dem russischen Parlament sprechen.


Der Oldenburger Bulle steht für erfolgreiches unternehmerisches Handeln und wird an Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben, die besondere Leistungen für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Oldenburg erbracht und die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.


Bisherige Preisträger des Oldenburger Bullen waren: Prof. Joachim Lenz (2003), Dr. Werner Brinker (2004), Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jürgen Appelrath (2005, verstorben 2016), Dr. Jörg Bleckmann (2006), Prof. Dr. Reto Weiler (2008), Dr. Rolf Hollander (2010) Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski (2012), Martin Grapentin (2014) und Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (2016).
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Einzelhändler und Kunden werden um Unterstützung gebeten

19.05.2018 10:03 Uhr

Befragung zur Kundenherkunft in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg erarbeitet aktuell eine Strategie für die zukünftige Ausrichtung der Innenstadt. Damit beauftragt sind das Büro „frauns kommunikation | planung | marketing“ aus Münster in Zusammenarbeit mit dem Büro „Junker + Kruse Stadtforschung Planung“ aus Dortmund. In diesem Zusammenhang wird ab Montag, 28. Mai, eine Kundenherkunftserhebung in ausgewählten lokalen Einzelhandelsbetrieben in der Oldenburger Innenstadt stattfinden. Hierzu bedarf es der aktiven Mithilfe der örtlichen Einzelhändler sowie der Bürgerinnen und Bürger.

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni sollen Daten zur Herkunft der in der Oldenburger Innenstadt einkaufenden Kunden gesammelt werden. Die Beantwortung dieser Daten erfolgt anonym. Im Vorfeld werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Planungsbüros Junker + Kruse entsprechende Erhebungsbögen an die Einzelhändler verteilt, in denen die zahlenden Kunden nach ihrem Wohnort gefragt werden.

Die Kundenherkunftserhebung ist Teil der Erarbeitung der Innenstadtstrategie für die Stadt Oldenburg. Dabei sollen die Multifunktionalität der Innenstadt und die Dynamik von Veränderungsprozessen eine besondere Berücksichtigung finden. Durch die Kundenherkunftserhebung können wichtige Rückschlüsse auf den Einzugsbereich und die Anziehungskraft des lokalen Einzelhandels gezogen werden. Die Stadt Oldenburg bittet Einzelhändler und Kunden darum, die Untersuchung durch ihre Mithilfe zu unterstützen.
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Geschäftsideen in die Tat umsetzen

20.04.2018 11:21 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt zum Gründerforum ein

Wer sich für das Thema Unternehmensgründung interessiert oder selber eine Firma an den Start gebracht hat und seine Erfahrungen mit anderen teilen möchte, ist beim Oldenburger Gründerforum genau richtig: Die nächste Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich zu vernetzen und wertvolle Anregungen zu sammeln, besteht am Mittwoch, 23. Mai. Zur Neuauflage des Gründerforums lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ab 18 Uhr ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg TGO (Marie-Curie-Straße1) ein. 

Coach Bettina Rohse wird in einem Impulsvortrag dazu ermutigen, Geschäftsideen in die Tat umzusetzen. Die Gründer des Oldenburger Unternehmens La Molienda werden aus dem „Nähkästchen“ plaudern, und Poetry Slamer Jörg Schwedler will dafür sorgen, dass die Teilnehmenden gut gelaunt und inspiriert ins anschließende Get-together gehen können. 

Anmeldungen sind bis zum 14. Mai per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de möglich. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Kreative Impulse für den Einzelhandel der Zukunft

20.04.2018 11:00 Uhr

Ideen als wichtiges Kapital im neuen Format cre8_workshop am 4. Juni

Ob Online-Handel, Preisgestaltung oder Marketing: Der Einzelhandel steht vor zahlreichen Herausforderungen. Oftmals fehlt dabei der kreative Blick von außen, um Ideen und neue tragfähige Lösungen zu entwickeln. Mit dem cre8_workshop: EINZELHANDEL bieten die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg deshalb eine neue innovative Plattform, bei der Einzelhändler und kreative Experten gemeinsam Lösungsvorschläge zu den wichtigen Fragestellungen erarbeiten. 

Der cre8_workshop findet am Montag, 4. Juni, von 9 bis 13 Uhr im Hotel und Einrichtungshaus Rosenbohm, Pferdemarkt 7, statt. Verschiedene Blickwinkel sind gefragt, entsprechend sind kleine und mittlere Einzelhandelsbetriebe, aber auch Verkäufer und Kunden eingeladen. Weitere Teilnehmende sind Kreativschaffende aus unterschiedlichen Branchen – darunter Grafiker, Fotografen, Designer oder Texter, die ihre eigenen Erfahrungen und sich als Querdenker in die Thematik einbringen wollen. Es werden gemeinsam Impulse für die konkreten Fragestellungen des Einzelhandels erarbeitet, das könnten beispielsweise die Ergänzung des stationären Handels durch einen eigenen Webshop, der Einsatz von verschiedenen Medien zur Werbung oder eine bessere Kundenbindung sein. Berater Peter Gerd Jaruschewski und Designerin Katja Reiche, beide Experten für unterschiedlichste Kreativmethoden wie das Design thinking oder die Kopfstandmethode, moderieren die Veranstaltung.

Interessierte am cre8_workshop: EINZELHANDEL können sich bis zum 25. Mai per E-Mail an jaruschewski@cre8oldenburg.de anmelden. Sie erhalten dann weitere Details zu der Veranstaltung. Idealerweise findet der cre8_workshop mit 12 bis 14 Teilnehmenden statt, bei größerer Anzahl werden zwei parallele Gruppen gebildet. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.cre8oldenburg.de/cre8_workshop.
Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, Telefon 0441 235-2105.
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CarSharing: Seit 15 Jahren erfolgreich in Oldenburg

13.04.2018 20:48 Uhr

Begrüßung der 2.000sten cambio-Kundin – 47 Fahrzeuge stehen zur Verfügung

Seit 15 Jahren fahren CarSharing-Fahrzeuge unter der Marke „cambio“ in Oldenburg. Heute wurde auf dem Schlossplatz die 2.000ste Kundin des CarSharing-Anbieters cambio von Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg, und Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg, begrüßt. Der Verein StadtTeilAuto e.V. startete 1992 das CarSharing in Oldenburg. Am 1. April 2003 gründeten Vereinsmitglieder zusammen mit cambio Bremen eine Dienstleistungs-GmbH.

Die Zahl der Kundinnen und Kunden im Carsharing steigt bundesweit kontinuierlich an – laut Bundesverband CarSharing auf 2,1 Millionen am Anfang dieses Jahres. Untersuchungen belegen, dass die Bedeutung des Autobesitzes, vor allem für jüngere Menschen, abnimmt. 

Dieser Trend ist auch in Oldenburg erkennbar. Seit 2003 hat sich vieles getan: Das Angebot wurde professionalisiert, das Stationsnetz ausgebaut und das Fahrzeugangebot erweitert. Zu den Privatkunden kamen immer mehr institutionelle Kunden dazu. Waren es 2003 noch knapp 200 Kunden, hat sich die Kundenzahl auf aktuell 2.000 Kunden verzehnfacht.

„21 Jahre hat es gedauert, die ersten 1.000 Oldenburger vom CarSharing zu überzeugen. Für den Sprung von 1.000 auf 2.000 Kunden haben wir dagegen nur vier Jahre benötigt“, erklärt cambio-Geschäftsführer Klaus Göckler und ergänzt: „Alleine hätten wir das nicht geschafft. Daher sagen wir mit dem heutigen Tage auch Danke!“

Als umweltfreundliche Mobilitätsform fördert die Stadt Oldenburg seit vielen Jahren den beschleunigten Ausbau des CarSharing-Angebots: „CarSharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar. Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad und das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen“, betont Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr. 

2.000ste Oldenburger cambio-Kundin ist Iris Demuth aus Kreyenbrück. Nachdem ihr eigenes Auto nach einem Totalschaden nicht mehr fahrfähig war, entschied sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Stephan fürs CarSharing. Als Ergänzung legten sie sich noch eine MIA-Plus-Karte und ein BOB-Ticket der VWG zu. „Zur Arbeit fahre ich sowieso mit meinem E-Bike, bei schlechtem Wetter nehme ich den Bus“, erzählt die 53-jährige Bürokauffrau und ergänzt: „Ich finde, in Oldenburg gibt es zu viele Autos. Wenn wir manchmal noch ein Auto brauchen, fahren wir mit cambio. Das ist umweltfreundlicher und unter dem Strich sogar günstiger. Und wir fühlen uns genauso mobil wie vorher mit dem eigenen Auto.“

An 18 Oldenburger Stationen stehen derzeit 47 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark bietet sieben Fahrzeugtypen – er umfasst 38 Kleinwagen, drei Mini-Vans, drei Kombis, einen Stadtlieferwagen, einen Transporter und einen 9-Sitzer.

cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Aufgrund der Dieselproblematik kauft die cambio-Gruppe seit Anfang 2017 bis auf Weiteres nur noch Benziner-Pkw. Rund die Hälfte der Oldenburger Fahrzeuge fahren heute schon mit Benzin.
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Vorstandswahlen bei der Goldschmiedeinnung

02.04.2018 19:40 Uhr
Auf der Innungsversammlung vom 28.03.2018 wurde neben vielen Themen auch der Vorstand der Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland für die nächsten 3 Jahre gewählt.

Als Obermeister wurde Andreas Speckmann – Oldenburg, als stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky – Leer, als Lehrlingswart und Gesellenprüfungsvorsitzender Thomas Kunke – Oldenburg, als Schriftführerin Irene Mätzke-Rischmann – Wildeshausen und als Schatzmeisterin Karin Holthusen – Oldenburg für die nächsten 3 Jahre gewählt. Der neue Vorstand bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und erläuterte die Innungsarbeit für dieses Jahr. Geplant sind unter anderem eine gemeischaftliche Fahrt nach Berlin mit angeschlossenem Besuch der Goldschmiedeabteilung im Technischen Museum. Ferner werden sie sich intensiv dem Thema Nachwuchswettbewerb und Gemeinschaftsausstellung widmen. Durch die Schließung des Einrichtungshauses Ullmann ist bekanntlich die traditionelle Unterbringung der jährlichen Gemeinschaftsausstellung in den Räumlichkeiten nicht mehr möglich. Aber – gute Nachrichten für Oldenburg – Bemühungen seitens des Vorstandes haben neue Möglichkeiten ergeben. Die diesjährige Gemeinschaftsausstellung Anfang November wird bei BoConcept ebenfalls Heiligengeiststraße stattfinden.
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Fachkräfte-Forum 2018: „Auf dem Weg in die neue Arbeitswelt“

18.03.2018 20:12 Uhr

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zum Austausch

„Wie sieht die Arbeit von morgen aus?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten Fachkräfte-Forums am Donnerstag, 15. März, im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Oldenburg. Insbesondere Unternehmensleitungen und Personalverantwortliche von kleineren und mittleren Unternehmen diskutierten auf Einladung der Kooperationspartner der Fachkräfte-Initiative Oldenburg gemeinsam über die verschiedenen Facetten von „Neuer Arbeit“. 

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte bei seiner Begrüßung: „Die Veränderungen in den Unternehmen nehmen zu, agiles Arbeiten kann darauf eine gute Antwort sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten schließlich immer mehr mitbestimmen, Teams und Aufgaben ändern sich. Insgesamt kommt es darauf an, durch moderne Arbeitsbedingungen attraktiv zu bleiben für Fachkräfte.“

Strategieexpertin und Gründerin der „GoGreat community“ Dr. Kerstin Friedrich und Jörg Högemann von der „einfach.effizient. Unternehmensberatung“ beantworteten der Moderatorin Monika Kretschmer von der Demografieagentur auf dem Podium Fragen zur konkreten Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt. Im Fokus standen dabei auch die Vorteile für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das gesamte Unternehmen. Zudem bekamen die Teilnehmer von der Zahnarztpraxis Uerlich praktische Tipps wie „Neue Arbeit“ schon heute in die Tat umgesetzt werden kann. Dort sind bereits sämtliche Arbeitsabläufe digitalisiert.
Anschließend diskutierten die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer „Open Space Diskussion“ Fragen, die sich die Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Weg in die neue Arbeitswelt stellen. 

Das Fachkräfte-Forum ist eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg – Wilhelmshaven, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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IT-Führungsriege diskutiert über Digitalisierung und Fachkräfte

11.03.2018 18:15 Uhr

Treffen mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Alten Rathaus

Zu einem „IT-Frühstück“ trafen sich jetzt Führungskräfte wichtiger Oldenburger IT-Unternehmen mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei dem Treffen im Alten Rathaus nutzten die Unternehmensvertreter die Gelegenheit, sich mit den Kollegen und dem Oberbürgermeister auszutauschen und zu vernetzen. Speziell ging es in der Runde um die Frage, vor welchen Herausforderungen die Oldenburger IT-Branche steht und welche gemeinsamen Impulse für die Stadt gesetzt werden sollten.

„Die Oldenburger IT-Landschaft aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung ist ein dynamischer Träger der Wirtschaftsentwicklung vor Ort und genießt überregional einen exzellenten Ruf“, weiß Krogmann. „Rund 5 Prozent aller Beschäftigten sind in Oldenburg in der IT-Branche tätig. Da können wir uns durchaus mit einer Stadt wie Hamburg messen – dort liegt der Anteil mit 5,5 Prozent nur geringfügig darüber.“ Schwerpunkte in den Gesprächen beim „IT-Frühstück“ waren der Fachkräftemangel und die Digitalisierung.

Anwesend waren Vertreter der BTC Business Technology Consulting AG, des Zweckverbands Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), der VRG GmbH, der ISE Individuelle Software und Elektronik GmbH, des OFFIS e.V., der Kisters AG, der BISS Gesellschaft für Büroinformationssysteme mbH sowie der Worldiety GmbH.
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Goldschmiede-Innung spricht Auszubildende frei

03.03.2018 11:29 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg – Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen im Beisein deren Familien und Ausbildern »freigesprochen«. Nach alter Sitte haben sich die Lehrlinge vor dem Lehrlingswart auf ein Kissen zu knien und werden mit einem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen), als Schwertersatz, von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegt er ihnen neue Pflichten auf: dass sie unserem Beruf Ehre machen und nur gut über ihren Meister sprechen dürfen. Anschließend übergab ich, als Obermeister, die Gesellenbriefe.  Alle hatten viel Spaß und einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.
 

Innungsbester mit der Note gut/sehr gut wurde Mathis Voß (Uhrmacher und Goldschmiede Kunke – Wiefelstede).
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Hohe Standortzufriedenheit der Oldenburger Betriebe

05.02.2018 20:59 Uhr

OB Krogmann sieht Stadt weiter auf gutem Weg

Die Betriebe in der Stadt Oldenburg sind mit den Standortbedingungen durchweg zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Stadt Oldenburg vorgenommen wurde. Im Spätsommer des vergangenen Jahres wurden knapp 1.500 Betriebe aus allen Branchen angeschrieben, um die Zufriedenheit mit den Standortbedingungen in Oldenburg und deren künftigen Anforderungen an ihren betrieblichen Standort und die Dienstleistungen der städtischen Wirtschaftsförderung zu ermitteln. Aufgrund eines guten Rücklaufs von 18 Prozent (269 Betriebe haben geantwortet) und der positiven Ergebnisse ist das Amt für Wirtschaftsförderung sehr zufrieden mit der Resonanz. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Oldenburg ist mit einer Durchschnittsnote von 2,16 so hoch wie bisher bei keiner anderen Befragung der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (GEFAK).

Mit ihrem konkreten Betriebsstandort ist ebenfalls die weit überwiegende Zahl der Oldenburger Betriebe (sehr) zufrieden. „Die Umfrage bestätigt, das Oldenburg ein attraktiver Platz für erfolgreiches Wirtschaften ist und die Betriebe mit unserem umfassenden Dienstleistungsangebot sehr zufrieden sind“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Dies ist aber kein Grund sich auszuruhen, wir müssen weiter engagiert daran arbeiten, die Bedingungen für Betriebe in Oldenburg zu verbessern“, so Krogmann.

Für Oldenburg spricht nach Auffassung des Oberbürgermeisters auch die Tatsache, dass neben einigen harten Standortfaktoren auch viele der sogenannten weichen Faktoren wie die Lebensqualität in Oldenburg (1,73), das Image der Stadt (1,95), die medizinische Versorgung sowie das Angebot an Hochschulen und Instituten (jeweils 2,01), die Wohnqualität (2,14) und das Kulturangebot und Freizeitmöglichkeiten (2,16) gut oder sehr gut bewertet werden.

Die Befragung der Unternehmen in der Stadt Oldenburg hat damit insgesamt eine sehr hohe Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort zum Ausdruck gebracht. Immerhin mehr als 80 Prozent der Betriebe, die an der von der städtischen Wirtschaftsförderung durchgeführten Befragung teilgenommen haben, sind mit ihrem konkreten Betriebsstandort zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der Benotung des Wirtschaftsstandorts Oldenburg (über Schulnoten zwischen 1 und 5) nach einzelnen Standortfaktoren ragt die Gesamtzufriedenheit der Betriebe mit einem Mittelwert von 2,16 heraus. „Einen solch guten Wert hat bisher noch keine Wirtschaftsregion bei unseren Befragungen erhalten“, betont Dr. Jürgen Bunde von der GEFAK Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung aus Marburg. Die GEFAK, die in den vergangenen Jahren bundesweit etwa 80 Befragungen in Städten oder Landkreisen organisiert hat, hatte den Auftrag für die Befragung der Oldenburger Betriebe erhalten.

Natürlich gibt es auch Themenbereiche, die in Zukunft mehr Aufmerksamkeit erfordern. Dazu zählt das Angebot an Breitbandversorgung und Internetverfügbarkeit sowie die Gewinnung von Fachkräften. Klaus Wegling, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung, sieht sich für die Herausforderungen gut gewappnet. „Insbesondere für die Aufgaben der Fachkräftesicherung und zur Unterstützung der Betriebe bei der Digitalisierung haben wir in der Wirtschaftsförderung bereits seit einiger Zeit konkrete Angebote oder Veranstaltungsformate für unsere Betriebe entwickelt.“ 

Die Beurteilung der Wirtschaftsförderung hat sich gegenüber den vorangegangenen Befragungen von 2007 und 2012 weiter verbessert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist auch mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass die Oldenburger Betriebe unsere Arbeit schätzen. Diese Bestätigung wird uns aber weiter ein Ansporn sein, auch in den anderen wichtigen Themenfeldern wie Kooperationsförderung oder städtisches Flächenmanagement die Zusammenarbeit mit unseren Betrieben zu intensivieren.“

Um den Unternehmen auch in Zukunft gute Wachstumsperspektiven zu bieten, entwickelt die Stadt weitere Gewerbeflächen. Diese entstehen etwa in der Nähe der Universität (TPO) und in der Nähe des Klinikums (MPO). Insgesamt stehen dort Flächen von mehr als 10 Hektar zur Verfügung.
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Wechsel in der Alten Schmiede am Lappan

15.01.2018 12:29 Uhr

Edda Sandstede-Jacobs hört auf – Neuer Mieter ab April ist Metallgestalter Jörg Ridderbusch

In der Alten Schmiede, Lappan 4/Staulinie 1a, stehen Veränderungen an: Die bisherige Mieterin Edda Sandstede-Jacobs beendet ihre Tätigkeit nach mehr als 35 Jahren in den Räumlichkeiten der Schmiede zum 31. März. Ab dem 1. April startet dort der Oldenburger Metallgestalter Jörg Ridderbusch. Die Stadtverwaltung freut sich, dass der grundsätzliche Schmiedebetrieb – wenn auch mit etwas anderen Schwerpunkten – in dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeführt werden kann und mit Jörg Ridderbusch ein engagierter Nachmieter gefunden wurde. Damit bleibt in der Innenstadt ein traditionelles Handwerk erhalten.

Die Alte Schmiede ist ein fester Begriff bei der Oldenburger Bevölkerung und wurde dank des Schaffens von Edda Sandstede-Jacobs auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jörg Ridderbusch wird die Schmiede in der Tradition der lebendigen Werkstatt weiterführen und die Räumlichkeiten für die Fertigung von Skulpturen am „offenen Feuer“ sowie als Verkaufsfläche nutzen. Daneben sollen auch Schmiedekurse angeboten werden. 

Der Kiosk, der sich ebenfalls in dem Gebäude befindet und zur Staulinie hin gelegen ist, wird weiterhin geöffnet sein.
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Passgenaue Lösungen für Start-Ups

21.12.2017 22:06 Uhr

Wirtschaftsförderung: Kathrin Siemer ist neue Gründer- und Innovationsberaterin

In der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist seit dem 1. November dieses Jahres Kathrin Siemer für den Bereich der Gründer- und Innovationsberatung verantwortlich. Zukünftig wird sie Gründerinnen und Gründer auf deren Weg in die Selbstständigkeit begleiten. „Oldenburg als Standort für Start-Ups ist in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Neben Berlin und Hamburg zählt die Stadt mittlerweile zu den Gründerzentren in Deutschland“, so Kathrin Siemer.

Vor ihrem Einstieg bei der Wirtschaftsförderung hat die 27-Jährige in Chemnitz und Oldenburg studiert und Berufserfahrungen bei Praktikumsstellen in Wirtschaftsförderung und internationaler Zusammenarbeit gesammelt. Erfahrungen, die ihr im jetztigen Arbeitsbereich zugute kommen.

Die Wirtschaftsförderung bietet Gründungsinteressierten ein umfangreiches Beratungsangebot an. Im gemeinsamen Gespräch lassen sich passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen entwickeln. Dabei werden alle Aspekte der Gründung von der Idee über den Businessplan bis zur Finanzierung durch Förderprogramme durchleuchtet. Neu ist dabei die Möglichkeit einer gesonderten Innovationsberatung, die in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MCON vorgenommen wird. Gemeinsam mit anderen regionalen Einrichtungen und Institutionen erhalten Gründerinnen und Gründer jedoch nicht nur wertvolle Informationen, ihnen wird darüber hinaus bei der Vernetzung im Oldenburger Gründernetzwerk geholfen. 

Kathrin Siemer ist unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de zu erreichen.
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Berufsbildungsbereich hinterlässt Spuren

24.11.2017 17:57 Uhr

38 Teilnehmer des Berufsbildungsbereichsbereichs feierten ihre Freisprechung

von Daniel Lüllmann

Bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. feierten die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs nach 27 Monaten den Abschluss ihrer beruflichen Bildungsmaßnahme. Dies wurde gewürdigt in einem festlichen Rahmen, der eröffnet wurde mit einer Ansprache von Betriebsleiterin Silke Schiffler. 

Zu ihrer Zeit im Berufsbildungsbereich gab sie den Absolventen ein treffendes Zitat Goethes zur Bedeutung gemachter Erfahrungen mit: „Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.“ Jedem einzelnen wünschte sie für seine berufliche Zukunft alles Gute, als mit Stolz und auch den ein oder anderen feuchten Augen die Abschlusszertifikate und Berufsschulzeugnisse entgegengenommen wurden. Im Jahr 2017 wechseln insgesamt 38 Teilnehmende verschiedene Arbeitsbereiche. Ein Großteil wechselt in die Fachgruppen der Werkstätten. Zwei Absolventen wechseln auf einen Außenarbeitsplatz, und ein Teilnehmer beginnt seine Ausbildung zum Metallfeinbearbeiter.
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Lamberti-Markt steht eröffnet am 28. November

24.11.2017 17:39 Uhr
Oldenburg erstrahlt in wenigen Tagen wieder im Glanz der Weihnachtsmarktbuden: Der Aufbau des Lamberti-Marktes hat am Montag, 20. November, begonnen. Um den Ablauf der Arbeiten zu entzerren, starten die Aufbauarbeiten seit mehreren Jahren auf dem Schloßplatz mit den Geschäften, die mit einem Kran hochgezogen werden müssen. Im Anschluss folgt der Aufbau der restlichen Hütten in diesem Bereich. Am Samstag, 25. November, wird mit den letzten Aufbauarbeiten auf dem Rathausmarkt nach dem Wochenmarkt begonnen. Bis zur Eröffnung am Dienstag, 28. November, um 17 Uhr werden die Geschäfte dann noch liebevoll hergerichtet. 

Der diesjährige Lamberti-Markt hat bis Freitag, 22. Dezember, täglich ab 11 Uhr geöffnet. Freitags und samstags endet der Markt jeweils um 21.30 Uhr, ansonsten um 20.30 Uhr. Parallel zur langen Einkaufsnacht in der Oldenburger Innenstadt, die in diesem Jahr am Samstag, 2. Dezember, stattfindet, schließt der Markt an diesem Abend um 24 Uhr.

Mit gut 125 Geschäften gehört die Oldenburger Traditionsveranstaltung zu den größten Weihnachtsmärkten in der Region. Das spiegelt sich auch bei den erwarteten Besucherzahlen wider: Über 800.000 Gäste aus nah und fern werden erwartet. Auch in diesem Jahr wird sich das Bild des Marktes wieder etwas verändern. Unter anderem haben langjährige Beschickerinnen und Beschicker des Marktes neue Geschäfte angeschafft. Diese passen sich mit bewährten Artikeln harmonisch in das Gesamtbild ein. Ebenfalls neu ist ein Stand mit selbsthergestellten Holzspielzeug ? wird nicht nur Neuware verkauft, der Inhaber bietet auch die Reparatur von defekten älterem Holzspielzeug an.

Das Thema Sicherheit wird auch beim Lamberti-Markt bedacht. Um den Weihnachtsmarkt zu schützen, setzt die Stadtverwaltung in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr auf einen Mix aus Betonhindernissen und Fahrzeugsperren. An diesem Freitag werden an der neben dem Schloss gelegenen Schlossplatz-Zufahrt in Höhe der Skulptur „Vase“ acht Betonblöcke aufgestellt. Die Zufahrt aus Richtung Paradewall zwischen den Schlosshöfen und dem Schloss wird mit einem Schausteller-Fahrzeug versperrt, das im Falle eines Rettungseinsatzes schnell zur Seite bewegt werden kann. Der Kasinoplatz ist während des Lamberti-Marktes an vier Tagen in der Woche mit Wochenmarkt- und Bauernmarktständen belegt, so dass ein Durchkommen mit Fahrzeugen ohnehin erschwert ist. Auch hier steht zusätzlich ein Schausteller-Fahrzeug bereit. Zwar gibt es nach Auskunft der Sicherheitsbehörden keine aktuelle Gefährdungslage für den Lamberti-Markt, es soll aber dem verstärkten Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung getragen werden. 

Die Polizei überwacht den Lamberti-Markt an drei Stellen mit Videokameras. Die Live-Bilder werden in der City-Wache auf die Monitore übertragen, es werden jedoch keine Aufzeichnungen vorgenommen. Zudem wird die Polizei mit zwei Streifen auf dem Markt präsent sein.
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Kontaktpunkt Wirtschaft an der Universität Oldenburg

23.11.2017 13:02 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann sieht weiter großes Wachstumspotenzial

Rund 200 Gäste sind gestern Abend der Einladung der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg zum 28. Kontaktpunkt Wirtschaft gefolgt. Sie erlebten einen gleichsam informativen wie unterhaltsamen Abend mit Vorträgen zum Thema „Lebenslanges Lernen und Windenergieforschung an der Universität Oldenburg“. Die Veranstaltungsorte waren entsprechend gewählt: Im Experimentierhörsaal der Universität begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen und machte deutlich, welch große Bedeutung die Uni für die Stadt hat: „Die Universität ist mit ihren mehr als 1.500 Beschäftigten und etwa 15.000 Studierenden ein großer Wachstumsmotor für unsere Stadt. Die Entwicklung des Technologie Parks mit der Ansiedlung des Helmholtz-Instituts zeigt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien sind in den vergangenen Jahren Schwerpunkte gesetzt worden, die Oldenburg nationale und internationale Anerkennung gebracht haben.“ Von der Bundes-und Landespolitik erhofft sich Krogmann mehr Tempo bei der Umsetzung der Energiewende. Bei diesem Thema sei in den vergangenen zwei bis drei Jahren teilweise nicht entschlossen genug gehandelt worden.

In seinem Grußwort unterstrich Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, welche modernen Studieneinrichtungen in den vergangenen Jahren gerade im Bereich Küpkersweg entstanden sind. 

Anschließend stellte Prof. Dr. Anke Hanft, Direktorin des „Centers für lebenslanges Lernen (C3L)“, dar, mit welchen neuen Studienmodellen die Hochschulen auf die Erfordernisse des lebenslangen Lernens reagieren und welche Möglichkeiten sich hierdurch für eine stärkere Verzahnung von Ausbildung, Fortbildung und Hochschulbildung ergeben. Professor Dr. Martin Kühn, ForWind-Vorstandsmitglied, referierte zu „WindLab: Turbulenz- und Windenergiesystemforschung“. Mit der Einrichtung WindLab wurde im Januar 2017 der neuste Forschungsbau der Universität Oldenburg eröffnet. Herzstück des Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme ist ein sogenannter turbulenter Windkanal, in dem Windturbulenzen realitätsnah reproduziert werden können. Nach dem offiziellen Teil ging es anschließend zu ForWind, wo neben dem Netzwerken auch eine Besichtigung des Windkanals möglich war.

Bewährte Kommunikationsplattform
Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Stadt Oldenburg veranstaltet und organisiert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Oldenburger Führungskräften, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften. Der nächste Kontaktpunkt Wirtschaft wird voraussichtlich Ende Mai 2018 stattfinden.
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Sehr gute Resonanz bei den „Promotiedagen“

08.11.2017 23:15 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann lobt Partnerschaft mit Groningen

Sie ist eine der größten Messen der Niederlande und Oldenburg war zum elften Mal dabei - mit insgesamt 13 Firmen und Institutionen präsentierte sich in diesem Jahr der „Oldenburg Plein“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Vom 7. bis 8. November 2017 war der Wirtschaftsstandort Oldenburg auf einem der größten Unternehmertreffen unseres Nachbarlandes vertreten. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am Abend. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder begrüßen. 

In seinem Grußwort lobte Krogmann die sehr gute Partnerschaft mit Groningen. „Bei den wichtigen Zukunftsthemen stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen“, so der Oberbürgermeister. „Landesgrenzen spielen bei Themen wie Wirtschaft, Digitalisierung, Mobilität oder Nachhaltigkeit keine Rolle mehr. Durch die geografische Nähe zur Partnerstadt in den Niederlanden und die eingespielte, jahrelange Zusammenarbeit besteht viel Potenzial für gemeinsame Projekte.“

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmerbrunch, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Weiter ging es mit der Veranstaltung des Netzwerkes Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. zum Thema „Wie (medizinische) Grenzen verschoben werden“, mit der sich Oldenburg als Kompetenzstandort für die Gesundheitswirtschaft und –wissenschaft präsentierte. 

Auch die Aussteller des „Oldenburg Plein“, ziehen ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“ 

Neben der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg waren folgende Firmen und Institutionen vertreten: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Denies Deutsch-Nederlands Kommunikation Plus!, Electric-Special Phototronicsysteme GmbH, FERCHAU Engineering GmbH, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT (Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie), Homepage4you, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), Semco Glas + Konstruktion GmbH & Co. KG und Treuhand Weser-Ems GmbH mit HLB Nannen.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte bereits zum elften Mal den Oldenburg Plein und schafft damit einen zentralen Standort auf dem Messegelände, auf dem sich Unternehmer und Institutionen präsentieren können. Mit rund 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande. 
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Zurück in die Steinzeit

03.11.2017 15:42 Uhr

17. Gemeinschaftsausstellung der Goldschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland

Zum 17. Mal zeigen 14 Goldschmiede das Spektrum ihres Könnens im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung, zum 10. Mal im Einrichtungshaus Ullmann. Obwohl das Einrichtungshaus in diesem Jahr leider geschlossen wurde, öffnet es für die Goldschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland nochmal die Pforten. Die Ausstellung ist am Freitag 3.11 und Samstag 4.11 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag 5.11. von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Schon beinahe genauso lange wie die Gemeinschaftsausstellung gibt es den Nachwuchswettbewerb der Innung, zu dem Auszubildende und junge Gesell_innen jeweils ein »tragbares Schmuckstück« einreichen können. Das Motto in diesem Jahr lautete »Steinzeit«, und die Prämierung fand auch in diesem Jahr am Vorabend der Ausstellungseröffnung statt. Lehrlingswart Thomas Kunke, Innungsmeister Andreas Speckmann und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg Heiko Henke übergaben die Preise an die 13 Gewinnerinnen und einen Gewinner. (s. u.).

Das Goldschmiedehandwerk lebt von und mit Traditionen und schafft gelegentlich auch selbst welche. Dazu gehört, dass die Innungsmitglieder in jedem Jahr Schmuckanhänger bauen, die die Besucher_innen der Ausstellung gewinnen können. Dafür stehen wie immer 500 Lose zum Preis von je 5 Euro zur Verfügung. Der Erlös von 2500 Euro wird in diesem Jahr an den Verein Harfe e. V. gehen, ein Zusammenschluss selbstständiger Pädagog_innen und Psycholog_innen, deren gemeinsames Ziel die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist, die in ihrer Entwicklung gefährdet sind.


Die Preisträger_innen:
1. Lehrjahr
1 Carolina Mohr 
2 Marlene Grubert 

2. Lehrjahr
1 Lisa Wilde 
2 Lina Seifert 
3 Martina Preuß 

3. Lehrjahr
1 Jacqueline Podsigun 
2 Johanna Frederike Marx
3 Mathis  Voß 

4. Lehrjahr
1 Wiebke Scholz 
2 Jennifer Thomassen 
3 Mia Alvermann 

Gesellinnen 
1 Citlali Bierbaum
2 Karoline Lange 
3 Franziska Ahlers

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Stadt Oldenburg bestellt einen neuen Bezirksschornsteinfeger

28.10.2017 22:01 Uhr
Die Stadt Oldenburg hat zum 1. November 2017 den Kehrbezirk OL-02-17 ausgeschrieben, der in etwa den Stadtteil Bümmerstede umfasst und sich bis nach Hatterwüsting ausdehnt. Dem Schornsteinfegermeister Reint Friesenborg ist in dieser Woche von Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, feierlich die Bestellungsurkunde für diesen Bezirk übergeben worden. Der Kehrbezirk wurde bisher vorher von Andreas Kramer verwaltet, der nun einen Kehrbezirk im Landkreis Oldenburg übernommen hat. Bei der Urkundenübergabe war auch der stellvertretende Obermeister der Schornsteinfegerinnung Oldenburg, Dirk Rössig, anwesend.

Friesenborg ist aufgrund der gesetzlichen Regelung für sieben Jahre als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für den ausgeschriebenen Bezirk bestellt. Die Auswahl fand nach den Kriterien der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung unter mehreren vorhandenen Bewerbern statt. Friesenborg war bisher als Meistergeselle tätig und übernimmt erstmalig einen eigenen Bezirk.

Die Stadt Oldenburg ist in 17 Kehrbezirke aufgeteilt. Einige Kehrbezirke erstrecken sich über die Stadtgrenzen auch in die umliegenden Landkreise hinein, vier Landkreis-Bezirke aus dem Ammerland reichen auch in Gebiete der Stadt Oldenburg hinein. 
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Immer mehr finden Geschmack am Kaffee im Oldenburg-Becher

21.10.2017 22:04 Uhr

Weitere Cafés beteiligen sich am umweltfreundlichen Mehrwegbecher-System

Kaffee unterwegs genießen und dabei keinen Müll produzieren – an dieser Idee finden immer mehr Nutzer und Anbieter Geschmack. Nachdem das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg am 4. September dieses Jahres den Startschuss für die Einführung des umweltfreundlichen Mehrweg-Kaffeebechers gegeben hatte, steigt die Zahl der Cafés, die auf die Alternative zum Einwegbecher setzen, kontinuierlich. Zum Auftakt waren die Bäckereien Behrens-Meyer, Bruno und Müller-Egerer, die Cafés Leutbecher und Woyton sowie die Cafeteria in der BBS Haarentor als Pioniere dabei. Jetzt, nach nur wenigen Wochen, sind weitere Betriebe hinzugekommen: das Café Kurswechsel der Gemeinnützigen Werkstätten in der VHS an der Karlstraße, die Firma Bastwöste mit ihrem Marktcafé, Käthe Kaffee in der Kaiserstraße und Vita-Catering in der Helene-Lange-Schule. Mittlerweile geht der vom jungen Startup-Unternehmen RECUP im Oldenburg-Design gestaltete Mehrwegbecher bei zehn Betrieben mit rund 45 Standorten über die Ladentheken. 

Weitere Unternehmen sind nach wie vor herzlich eingeladen, sich ebenfalls an dem Pfandsystem zu beteiligen. Je mehr Verkaufs- und Rückgabestellen es in der Stadt gibt, desto einfacher und komfortabler wird es für die Kunden. Das Mehrwegsystem lebt von vielen Partnern und deren Engagement. 

In Deutschland gibt es mittlerweile viele Städte, in denen es den RECUP-Becher gibt. Unter anderem in München, Hamburg, Berlin, Potsdam, Köln, Ludwigsburg, Nürnberg, Erfurt, Dresden, Magdeburg, Rosenheim und in Westerland auf Sylt sind die Becher erhältlich oder können zurückgegeben werden. „So kann beispielsweise vor einer Bahnreise nach München im Oldenburger Bahnhof ein Kaffee im Oldenburg-Becher für einen Euro Pfand erworben werden. Der Becher kann dann am Ende der Reise in München wieder abgegeben werden. So käme der Oldenburg-Becher auch ein wenig herum in Deutschland“, erklärt Inka Thole, hauptverantwortlich für die Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg.

Durch die Verwendung von Mehrwegbechern werden nicht nur viele Rohstoffe eingespart, sondern es könnten auch 40.000 Tonnen Abfälle vermieden werden, die jedes Jahr in Deutschland allein durch Einwegbecher entstehen. Aus diesem Grund wird die Verbreitung des Oldenburg-Bechers auch vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt sehr begrüßt. 

Wer Fragen zum Umstieg auf das Mehrwegbecher-System hat, kann sich gerne an das Agenda-Büro unter Telefon 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de oder direkt an die Firma RECUP (www.recup.de) wenden. 
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Oldenburger und Groninger Unternehmer netzwerken

15.10.2017 20:23 Uhr

Noch Plätze frei bei bilateralem Unternehmertreffen „Partners4Business“

Beim Oldenburg-Groninger Unternehmertreffen „Partners4Business“ in Groningen am Donnerstag, 19. Oktober, sind noch Plätze frei. Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg noch bis Montag, 16. Oktober, an unter Telefon 0441 235-2976 oder per E-Mail an liane.wrenger@stadt-oldenburg.de. 

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können in entspannter Atmosphäre Kontakte knüpfen und netzwerken. Kurzvorträge zu den Themen Quartiersmanagement und Digitalisierung sowie eine Besichtigung des innovativen Ebbingequartiers in Groningen runden das Programm ab. Den Abschluss bildet ein Get-together mit Grußworten der Bürgermeister. Das Programm startet um 15 Uhr. Die Wirtschaftsförderung bietet die Mitfahrt in einem Bus an, Abfahrt ist um 13 Uhr in Oldenburg.
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Großes Interesse an Geschäftskontakten mit Polen

01.10.2017 19:04 Uhr

1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen gibt Anstöße – Konkrete Kooperationswünsche

Polen gilt bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Mittel- und Osteuropas. Das zeigte sich auch in den Besucherzahlen beim 1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen, zu dem die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg gemeinsam mit der LzO in die LzO-Zentrale in Oldenburg eingeladen hatte. Etwa 130 Gäste von Unternehmen und Institutionen nahmen teil, darunter rund 40 Unternehmensvertreter aus Polen, zum Beispiel von den bekannten Möbelfirmen NOTI und Nowy Styl, der EWE Polska und dem Autositzhersteller STER. Bereits vor der Tagung fand ein Matching zwischen deutschen und polnischen Unternehmen statt, in dem konkrete Geschäftskontakte entstanden sind.

Der ehemalige ARD-Korrespondent Friedrich-Wilhelm Kramer führte durch das abwechslungsreiche Tagungsprogramm. Zum Auftakt moderierte er eine Fragerunde mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, LzO-Vorstandsmitglied Olaf Hemker, dem Vizekonsul der Republik Polen in Hamburg, Adam Borkowski, und dem Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, Dr. Joachim Peters. 

Dr. Matthias Weber, Direkter des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, gab einen Einblick in die aktuelle Situation in Polen. Es folgten interessante Fachvorträge durch Referenten der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer, des Dienstleisters Sales Desk Polen, der Anwaltskanzlei Babiaczyk und des Investors Relation Department Poznan. Die Chancen und Potenziale für ein Engagement im Nachbarland wurden dargestellt. Konkret ging es darum, wie der Aufbau von Geschäftsbeziehungen, der Vertrieb oder Investitionen im Nachbarland vonstattengehen können. 

Beispiele für bereits gelebte Kooperationen gaben Unternehmen aus beiden Ländern in einer Podiumsrunde. In drei Branchen-Workshops wurde der Austausch in den Bereichen Möbelindustrie/Möbeldesign/Einrichtung, Energie/E-Mobilität und Automotive vertieft.

Die polnischen Unternehmen, die über das Sales Desk Polen aus diesen Branchen akquiriert wurden, waren mit konkreten Kooperationswünschen nach Oldenburg angereist. So wurden zum Beispiel deutsche Produzenten von Schaltanlagen und Auftragnehmer von Windpark-Projekten gesucht oder deutsche Möbelproduzenten und Firmen, die Möbel und Küchenstudios montieren sowie Unternehmen, die im Bereich Sondertransportdienstleistungen tätig sind. 

Parallel zur Tagung präsentierten sich Firmen aus Polen und Institutionen auf einem Marktplatz in der Empfangshalle der LzO, ähnlich wie auf einer Messe, mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Nicht zu kurz kam das Netzwerken – begleitet von elektronischen Klängen aus der polnischen Musikwelt.

Mit dem Wirtschaftstag sollte der Anstoß zu einem wirtschaftlichen Austausch zwischen Polen und der Region Oldenburg gegeben werden. Dass dieses Ziel erreicht wurde, darüber waren sich alle Beteiligten einig.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/wirtschaftstag-polen. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist Kathrin Siemer, E-Mail: kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-2818.
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TGO wird Standort für „Start-up Zentrum“

20.09.2017 19:42 Uhr

Intensivcoaching für Start-ups in den Bereichen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“

Große Freude in Oldenburg und im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg: Das Land Niedersachsen hat entschieden, Oldenburg als einen von landesweit sechs Standorten für ein sog. „Start-up Zentrum“ auszuwählen und mit einer finanziellen Förderung von insgesamt 200.000,- € für zwei Jahre zu unterstützen. Das vom TGO gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, IHK und Universität eingereichte Konzept hat damit vollumfänglich überzeugt. Wirtschaftsminister Olaf Lies überreichte im TGO den Fördermittelbescheid an TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath.

Mit dem „Start-up Zentrum“ sollen vielversprechende Geschäftsideen, vornehmlich aus den Branchen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“ durch ein auf 120 Tage befristetes, intensives Coaching auf einen perfekten Markteintritt vorbereiten. Die Teams erhalten in diesem Zeitraum kostenlose Räume im TGO, intensive Beratung, wertvolle Kontakte und idealerweise auch frisches Kapital, um ihre Ideen umzusetzen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies dazu: „Niedersachsen ist das Land mit Energie. Bei uns im Norden findet in starkem Maße die Erzeugung von Energie aus Windenergie an Land und auf See statt. Dazu kommt die Produktion der Anlagen und damit eine hohe Wertschöpfung. Das schafft Arbeitsplätze und neue Innovationen. Die entscheidenden nächsten Schritte sind Speichertechnologien, die Digitalisierung der Energiewende und die Nutzung der erneuerbaren Energien für Mobilität, Wärme und industrielle Anwendungen. Diese Schwerpunkte entwickeln wir gezielt weiter. Gerade die Start-up-Szene in und um Oldenburg ist dynamisch und hat viel Potenzial. Wir wollen, dass junge, kreative Köpfe hier in der Region bleiben und aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden. Hier im Technologie- und Gründerzentrum finden sie bald kostenlose Räumlichkeiten sowie professionelle Hilfe und Unterstützung. Ich freue mich insbesondere, dass auch die Oldenburger Wirtschaft dieses wegweisende Projekt aktiv unterstützt!“

TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath ist hocherfreut: „Das ist eine wirklich tolle Nachricht. Mit Hilfe der Landesförderung, der Unterstützung unserer Gesellschafter und der Wirtschaft können wir nun die nächste Entwicklungsstufe des TGO einleiten. Dieses Angebot ist einzigartig in der Region und führt hier sicherlich zu einer neuen Wertschöpfung. Unser „Kernteam“, bestehend aus TGO, Wirtschaftsförderung, IHK und dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität (GIZ) hat gemeinsam ein tolles Konzept ausgearbeitet, das nun mit Leben gefüllt wird. Die ersten Teams können sich ab kommenden Frühjahr um die Aufnahme in unser „Start-up Zentrum“ bewerben und nach einem intensiven Auswahlprozess dann „durchstarten“.

„Unser TGO setzt jetzt noch einen drauf”, so TGO-Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg. „Seit nunmehr 16 Jahren bin ich Aufsichtsratsvorsitzender des TGO und dachte, wir hätten schon alles erreicht. Aber jetzt auch noch Start-up Zentrum zu sein, das ist absolute Spitze und wieder einmal ein Beweis für die hervorragende Arbeit des TGO-Teams um Herrn Bath“, lobt Ellberg.

Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn betont, „dass die Unterstützung für das Start-up Zentrum uns zeigt, wie gut Oldenburgs Ruf als Standort für Neugründungen inzwischen ist. Es ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum bereits vorhandenen TGO. Darüber hinaus entwickeln wir in Uninähe einen neuen Technologiepark, der erfolgreiche Ausgründungen aufnehmen kann. Alles zusammen ergibt einen weiteren wichtigen Impuls für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den Zukunftsbranchen Energie und Gesundheitswirtschaft.“

Auch der Vizepräsident für Forschung und Transfer der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Martin Holthaus, äußert sich lobend: „Das „Start-up Zentrum Oldenburg ist ein großartiger Erfolg, der die Gründungsregion Oldenburg weiter stärken und auch das kürzlich bewilligte Projekt „Innovative Hochschule“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule hervorragend ergänzen wird.“

„Die Entscheidung der Landesregierung für ein Start-up Zentrum in Oldenburg stärkt die Gründerszene in Stadt und Umgebung. Die guten Rahmenbedingungen für Existenzgründer hier werden bestätigt und lassen sich damit ausbauen. Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in der ganzen Region!“, so Carola Havekost, Geschäftsführerin „Gründung und Förderung“ der Oldenburgischen IHK.

Roland Hentschel, stellv. Leiter der Wirtschaftsförderung und Vorsitzender des Oldenburger Energieclusters OLEC e.V. sagt: „Die Gründermetropole Oldenburg wird mit dem Start-up Zentrum entscheidend attraktiver: wer in Niedersachsen Gründungen z.B. im Bereich Digitalisierung der Energiewende plant, dem wird in Oldenburg jetzt alles geboten und ermöglicht. Auch der Zugang zu Unternehmen und Beteiligungskapital wird mit dem neuen Programm erleichtert. OLEC fördert seit langem die frühe Integration von Start-ups in das Netzwerk. Mit diesem Programm, das auch OLEC unterstützt, wird dieser Zugang beschleunigt. Eine win-win Situation für die Gründer, aber auch fürs Energienetzwerk, das TGO und letztlich insgesamt für die Wirtschaft in Oldenburg.
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Coffee-to-go ab sofort umweltfreundlicher

04.09.2017 21:02 Uhr

Stadt versorgt Bäckereien und Cafés mit Oldenburg-Mehrwegbecher

Ab Montag, 4. September, bieten mehrere Bäckereien und Cafés den offiziellen Oldenburg-Mehrwegbecher für den Coffee-to-go an: Behrens-Meyer, Bruno, Müller-Egerer, Café Leutbecher, Café Woyton sowie die Cafeteria in der BBS Haarentor setzen sich als erste Betriebe für den schonenden Umgang von Ressourcen und für die Abfallvermeidung ein und schenken Getränke zum Mitnehmen in Mehrwegbechern aus.

Bei den oben genannten Bäckereien und Cafés sind die Mehrwegbecher in zwei verschiedenen Größen für 1 Euro Pfand erhältlich. Abgegeben werden können die Becher hinterher bei jedem der Anbieter.

Vorausgegangen war die Initiative des Agenda-Büros der Stadt Oldenburg. Bereits Ende März dieses Jahres folgten die Bäckereien und Cafés der Einladung des Agenda-Büros zu einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema Mehrweg- statt Einwegbecher. Kein halbes Jahr später stellen nun die ersten Betriebe um. „Das ist ein tolles Ergebnis. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Betriebe“, sagt Umweltdezernentin Gabriele Nießen.

„Je mehr Betriebe es gibt, die Mehrwegbecher ausgeben und wieder annehmen, desto bequemer für den Kunden und desto besser wird dieses gute Angebot angenommen“, ergänzt Inka Thole, hauptverantwortlich für die Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg.

Die ersten Becher werden neben den positiven Umwelteffekten auch noch gut aussehen: Die Stadt Oldenburg hat bei der Firma RECUP, die die Mehrwegbecher anbietet, ein Oldenburg-Design in Auftrag gegeben und stellt den ersten fünf Betrieben, die sich für eine Umstellung entschieden haben, je 200 Becher mit der Silhouette von Oldenburg kostenlos zur Verfügung. Freundlicherweise hatte die Firma Freimann Werbung die Grundlage für das Oldenburg-Design zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.

Weitere Betriebe sind herzlich eingeladen, ebenfalls zum Mehrwegbecher zu wechseln. Informationen finden sich direkt auf der Internet-Seite der Firma RECUP oder können beim Agenda-Büro der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de angefragt werden.
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Meinung der Oldenburger Unternehmen ist gefragt

21.08.2017 09:08 Uhr

Stadtverwaltung startet Fragebogenaktion zum Wirtschaftsstandort Oldenburg

Mehr als 1.500 Gewerbebetriebe mit Sitz in der Stadt Oldenburg erhalten in diesen Tagen einen Fragebogen aus der Stadtverwaltung. Nachdem die Wirtschaftsförderung der Stadt bereits in den Jahren 2007 und 2012 über zwei erfolgreiche Unternehmensbefragungen mit hohen Rückläufen viele konkrete Anknüpfungspunkte für ihre Arbeit erhalten hatte, soll mit der diesjährigen Befragung die hohe Standortbindung der heimischen Betriebe noch weiter unterstützt werden. Weiteres Ziel dieser Aktion ist es, einen besseren Überblick über die Anforderungen der Unternehmen an die städtische Wirtschaftsförderung zu gewinnen. „Auf der Grundlage der betrieblichen Angaben können wir erkennen, in welchen Handlungsfeldern wir ansetzen müssen und welche zukünftigen Maßnahmen den höchsten Nutzen für unsere ansässigen Betriebe bringen werden“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hofft auf eine intensive Beteiligung der Gewerbetreibenden.
In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Stadt als Wirtschaftsstandort um konkrete Entwicklungsabsichten der Betriebe. „Nur wenn wir wissen, wo demnächst Kapazitäten erweitert werden sollen, können wir unsere Angebote zur verstärkten Fachkräftesicherung und unsere Maßnahmen zu einem nachhaltigen Flächenmanagement bedarfsgerecht ausrichten“, sagt der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung, Klaus Wegling. Außerdem möchte die Wirtschaftsförderung verstärkt Unterstützung in dem für die Betriebe wichtigen Bereich der Kooperationsförderung und im Themenfeld Digitalisierung leisten. 
In der Stadtverwaltung hofft man erneut auf eine gute Resonanz. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Telefon 0441 235-3846). Außerdem kann der Fragebogen ab dem 23. August über die Homepage der Stadt aufgerufen und direkt online unter www.stadt-oldenburg.de/wirtschaft beantwortet werden.
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Unternehmen richten Blick nach Osten

10.08.2017 10:00 Uhr

Erster deutsch-polnischer Wirtschaftstag am 27. September in der LzO-Zentrale

Polen gilt bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Mittel- und Osteuropas. Auch für die Region Oldenburg lohnt sich ein geschäftlicher Blick nach Osten: Gemeinsam mit der LzO lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg polnische und deutsche Unternehmen und Institutionen zum 1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27. September, von 13.30 bis 18 Uhr und einem anschließenden Abendprogramm in der LzO-Zentrale, Berliner Platz 1, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Mit dem Wirtschaftstag soll der wirtschaftliche Austausch zwischen Polen und der Region Oldenburg gefördert und ausgebaut werden. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft informieren über Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit und geben Einblicke in ihre bisherigen Erfahrungen. Branchenworkshops zu den Bereichen Energie/Möbelindustrie/Automotive ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen deutschen und polnischen Unternehmerinnen und Unternehmern und schaffen das Forum für eine erste Kontaktaufnahme. 

Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind im Internet zu finden unter www.oldenburg.de/wirtschaftstag-polen. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Name für Café gesucht

01.08.2017 10:33 Uhr
von Daniel Lüllmann

Ab 1. Dezember 2017 betreibt die Teilhabe gGmbH, eine 100%ige Tochter der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) das Café im Horst-Janssen-Museum/Stadtmuseum. Mit einem Namenswettbewerb soll ein Name für das Café gefunden werden.
Wie soll es heißen, das Café im Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum, welches die Teilhabe gGmbH im Dezember als Arbeitsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen eröffnet? Diese Frage wird nun öffentlich gestellt. An dem Namenswettbewerb kann sich jeder beteiligen, der einen kreativen Vorschlag hat. Die Ideen können bis zum 30.08.2017 per E-Mail an info@wfbm-oldenburg.de oder per Post an die Teilhabe gGmbH, Rennplatzstraße 203 in 26135 Oldenburg unter dem Stichwort „Namenswettbewerb Museumscafé“ eingereicht werden. Eine Jury wird unter den Einsendungen den besten Vorschlag auswählen. Der Gewinner erhält einen 75 € Gutschein, der im Café oder dem Kaufhaus der Werkstätten (KDW) eingelöst werden kann. 
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Auf der Suche nach herausragenden Kreativleistungen

18.07.2017 20:16 Uhr

CREATIVE_AWARD wird erstmals verliehen – Bewerbungsfrist endet am 15. August

Auf der Suche nach besonderen Impulsen aus der Kreativwirtschaft: Das Oldenburger Netzwerk „cre8 oldenburg“ verleiht in diesem Jahr erstmals den „CREATIVE_AWARD“. Mit dem Preis werden gelungene Best-Practice-Beispiele von Kreativschaffenden aus den Bereichen Design, Werbung, Text, Illustration, Web/Games/IT, Theater, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Textil, TV/Radio, Architektur, Verlagswesen, Bildung/Coaching oder Events ausgezeichnet. Durch den „CREATIVE_AWARD“ soll gezeigt werden, wie in der Kreativwirtschaft neue und attraktive Produkte, Prozesse und Dienstleistungen für Wirtschaft, Institutionen und Gesellschaft entwickelt und angestoßen werden können. Die Jury setzt sich aus Experten der Branche zusammen. 

Der „CREATIVE_AWARD“ wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg sowie dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Es werden drei Preise in Form von Gutscheinen im Wert von 1.200 Euro, 800 Euro und 400 Euro vergeben. Die Gutscheine gelten für frei wählbare Dienstleistungen innerhalb des Netzwerkes „cre8 oldenburg“.

Bewerben kann sich, wer aus der Region kommt und in den vergangenen Jahren ein engagiertes, ungewöhnliches, spannendes, erfolgreiches, nachhaltiges oder anderweitig bemerkenswertes Projekt gemeinsam mit einem Unternehmen realisiert hat. Das kann zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Produktes, eine innovative Außendarstellung oder ein neues Marketingkonzept sein.

Der „CREATIVE_AWARD“ wird am Sonnabend, 16. September, im Rahmen der „2. CREATIVE OLDENBURG“ verliehen. Diese Messe der Kreativwirtschaft findet vom 14. bis 17. September in der bau_werk Halle am Pferdemarkt statt. 

Bewerbungsschluss ist am Dienstag, 15. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung findet man im Internet als Download unter www.cre8oldenburg.de/creative_award/
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Messe rückt Kreativwirtschaft in den Fokus

12.07.2017 20:30 Uhr

Bis zum 15. Juli für „2. CREATIVE OLDENBURG“ anmelden

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere vor zwei Jahren veranstaltet das Netzwerk für Kreativwirtschaft cre8 oldenburg von Donnerstag, 14. September, bis Sonntag, 17. September, eine neue Auflage der Messe „CREATIVE OLDENBURG“.

Im Rahmen der viertägigen Messe in der bau_werk Halle am Pferdemarkt haben Ausstellerinnen und Aussteller aus den Bereichen Design, Software, Werbung, Text, Illustration, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Architektur und Theater die Möglichkeit, sich mit Ständen und Präsentationen der Wirtschaft und der Öffentlichkeit vorzustellen. Parallel zu den Ausstellungsständen wird ein umfangreiches und vielfältiges Begleitprogramm in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden geboten. Die Eröffnung der Messe erfolgt durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und eine Vertreterin oder einen Vertreter des Landes.

Wer als Aussteller und/oder in Form einer Präsentation oder eines Vortrags zu Themen der Kreativwirtschaft an der Messe teilnehmen möchte, kann sich bis Samstag, 15. Juli, per E-Mail an messe@cre8oldenburg.de bewerben. Unter dieser E-Mail-Adresse erteilen die Organisatoren auch weitere Auskünfte.

Die Messe „CREATIVE OLDENBURG“ wird durch das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg organisiert und durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und das Wirtschaftsministerium Niedersachsen gefördert.
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Informationsveranstaltung zur Abfallvermeidung

22.03.2017 10:03 Uhr
Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Unser Müll“ lädt das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Mehrweg- statt Einweg-Becher ein. Am Donnerstag, 30. März, werden im Technischen Rathaus, Industriestraße 1, Eingang C, Raum 245/246, ab 14 Uhr drei unterschiedliche Mehrwegbecher und die dazugehörigen Systeme vorgestellt. Allen gemeinsam ist die Bestrebung, die Menge an Einwegbechern für den beliebten „Coffee to go“ zu verringern und damit einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Umweltschutz zu leisten.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bäckereien, Cafés, Coffee-Shops und alle weiteren Anbieter von Heißgetränken außer Haus, die in Zukunft gern auf Einwegbecher verzichten möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 27. März, unter Telefon 0441 235-3246 oder per Email an agenda21@stadt-oldenburg.de möglich.
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Freisprechung Goldschmiede 2017

02.03.2017 08:37 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg–Ostfriesland  die frischgebackenen Geselleninnen und den frischgebackenen Gesellen nach alter Sitte im beisein der Familien und Ausbildern "Freigesprochen". Sie mussten sich wie früher schon vor unserem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen neue Pflichten auf, dass sie unserem Beruf Ehre machen sollen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief bei mir, dem Obermeister in Empfang nehmen. Alle hatten viel Spaß dabei und wir hatten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.

 

Innungsbeste mit der Note sehr gut/sehr gut wurde Karoline Lange (Goldschmiede Speckmann – Oldenburg)
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Aufstallungspflicht für Geflügel wird aufgehoben

19.02.2017 19:25 Uhr
Die Aufstallungsanordnung für sämtliches in der Stadt Oldenburg gehaltene Geflügel wird ab Freitag, 17. Februar, aufgehoben. Grundlage ist der Erlass des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums vom 13. Februar, nach der in Kommunen mit weniger als 1.000 Stück Geflügel pro Quadratmeter die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung des hochansteckenden Geflügelpestvirus aufgehoben werden sollen.

Da aber nach wie vor von einem hohen Eintragsrisiko der Geflügelpest in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel ausgegangen werden muss, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen, sollten weiterhin physikalische und funktionelle Barrieren zwischen dem Lebensraum von Wildvögeln und den Geflügelhaltungen errichtet werden.

Nach Wegfall der Aufstallungspflicht steht nun die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen zur Minimierung des Risikos eines direkten und indirekten Kontakts von Hausgeflügel mit infizierten Wildvögeln besonders im Vordergrund. Insbesondere die indirekten Eintragungswege (von Wildvögeln verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu, aber auch mit Wildvogelkot kontaminiertes Schuhwerk oder Fahrzeuge) müssen verhindert werden; wesentliche Maßnahmen sind hier die Reinigung und Desinfektion von eventuell kontaminierten Gegenständen, das Aufstellen von Desinfektionswannen an den Stalleingängen und das Tragen von Schutzkleidung im eigenen Geflügelbestand. Zur Einhaltung der Grundregeln zur Gewährleistung der Biosicherheit sind alle Geflügelhalter auch weiterhin gesetzlich verpflichtet. Die Nichtbeachtung der besonderen Schutzmaßregeln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Allen Geflügelhaltern wird die Einhaltung folgende Schutzmaßnahmen dringend empfohlen: 
• Personen, die Geflügelhaltungen aufsuchen, sollten andere Geflügelhaltungen in den folgenden 72 Stunden nicht betreten. 
• Vermeidung der gemeinsamen Nutzung von Geräten und Fahrzeugen durch Geflügelhaltungen. 
• Beschränkung von Fahrzeug- und Personenverkehr in Geflügelhaltungen auf das unerlässliche Maß. 
• Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel. 
• Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln. 
• das Eindringen von Wildvögeln in Auslaufbereiche des Hausgeflügels sollte durch eine Begrenzung des Auslaufs nach oben und seitlich zum Beispiel durch Wildvogel-dichte Netze oder Gitter wirksam unterbunden werden

Nähere Informationen gibt es beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter der Telefonnummer 0441 235-4610. Die Allgemeinverfügung ist auch im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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»Wir brauchen Fachkräfte«

22.12.2016 10:23 Uhr

Neue Anlaufstelle für Ausbildungssuchende und Unternehmen

Schülerinnen und Schüler ohne Einserschnitt haben es oft schwieriger, nach dem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dabei sind immer mehr Unternehmen auch auf Bewerber mit schwächeren Noten angewiesen, da sie dringend Nachwuchs benötigen. 
Um diesem Problem – sowohl für Jugendliche als auch für Unternehmen – zu begegnen, wurde eine weitere Beratungsstelle am Wendehafen eingerichtet, die für Ausbildungswillige eine Anlaufstelle sein soll. Sie ist für alle, die eine Ausbildung machen wollen, aber auch für Unternehmen gedacht, die Interesse daran haben, diesen jungen Menschen eine Chance zu geben. 

Das Team Wendehafen der Stadt Oldenburg hat 2015 das Projekt „Oldenburger Ausbildungsmodell“ gestartet, das sich explizit auf die Vermittlung von problembehafteten Jugendlichen spezialisiert hat. Es wird durch den Zusammenschluss von drei Projektpartnern realisiert. So sind neben dem Team Wendehafen (Projektträger) die Beratungsfirma bbf sustain und das Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Projekt beteiligt. 

Ziel ist es, Unternehmen die Fachkräftepotenziale von diesen jungen Menschen zugänglich zu machen und Betreuungsleistungen anzubieten, die den Umgang mit schwächeren Kandidatinnen und Kandidaten erleichtern oder ermöglichen. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt, neben den vielfältigen Angeboten speziell für Jugendliche in der Jugendberufshilfe, auch ein passendes Angebot für Betriebe und Unternehmen vorhalten zu können“, sagt Clarissa Dennerlein, Teamleiterin des Team Wendehafen.

Interessierte finden das Projekt in den Räumlichkeiten des Teams Wendehafen, in der Bloherfelder Straße 39. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt es unter der Telefonnummer 0441 235-2973 oder per E-Mail an teamwendehafen@stadt-oldenburg.de.
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Wenn das 16. Jahrhundert dem Jahr 2016 begegnet

10.11.2016 20:13 Uhr

Goldschmiedeinnung prämiert wieder Nachwuchs-Arbeiten

von Carsten Lienemann

Es ist inzwischen gute Tradition: An jedem ersten Novemberwochenende ist die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland mit einer Gemeinschaftsausstellung zu Gast im Einrichtungshaus Ullmann. Trotz der zusätzlichen Aufgaben anlässlich des 180. Geburtstags wollte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt keine Ausnahme machen, und so stellten die Goldschmiedinnen und -schmiede zum bereits neunten Mal in Folge vom 4. bis zum 6. November ihre Vitrinen in seinem Haus auf.

Ebenso traditionell wird die Ausstellung am Abend vorher eröffnet, und zwar mit der Preisverleihung im Nachwuchswettbewerb. Die Auszubildenden aus dem ersten bis vierten Lehrjahr und die jungen Gesellinnen und Gesellen hatten wie in jedem Jahr beeindruckende Arbeiten eingereicht, diesmal zum Thema »16. Jahrhundert trifft 2016«. Keine leichte Aufgabe für die Jury, Gewinner und Platzierte zu bestimmen.

Die Preise übergaben Lehrlingswart Thomas Kunke, Innungsmeister Andreas Speckmann und Harald Lesch von der VR-Stiftung an 15 Preisträgerinnen und einen Preisträger (s. u.).

Die dritte traditionelle Aktion in Verbindung mit dieser Ausstellung ist noch nicht ganz so alt: Immerhin zum 5. Mal haben die Innungsmitglieder Anhänger gebaut, die die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gewinnen konnten. 500 Lose standen dafür zur Verfügung, jedes kostete 5 Euro. Der Erlös von 2500 Euro wird in diesem Jahr an das Diakonie-Projekt »Volle Teller für Wohnungslose« gehen. Darüber freuten sich der theologische Vorstand Pfarrer Thomas Feld und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Oldenburg-Stadt Heinz Hermann Buse.

Ein Thema für den Wettbewerb im nächsten Jahr wurde auch bekanntgegeben. Auf Vorschlag von Martina Preuß dürfen die Auszubildenden sich dann mit der »Stein-Zeit« beschäftigen.
Die Musik an diesem Abend kam vom Saxophon-Trio »Magenta 3«.

Die Preisträger_innen:
1. Lehrjahr
1 Katja Telschow
2 Merle Themann
3 Cora Josephine Matyszent
Belobigung Lina Gerken

2. Lehrjahr
1 Johanna Frederike Marx
2 Mathis Voß
3 Ronja Kittner

3. Lehrjahr
1 Jennifer Thomassen
2 Mia Alvermann
3 Wiebke Scholz, Kaja Mertens

4. Lehrjahr
1 Karoline Lange
2 Johanna Püschner

Gesellen 
1 Stephanie Wandelmaier
2 Franziska Ruhe
3 Franziska Ahlers

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Rolle rückwärts oder Salto nach vorne?

20.05.2016 17:59 Uhr

Oldenburger Energiecluster zieht fünf Jahre nach Fukushima gemischte Bilanz

Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hatte die Bundesregierung den gerade erst revidierten Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und die Energiewende eingeläutet. Fünf Jahre nach dieser Entscheidung soll der Ausbau erneuerbarer Energien durch feste Korridore und Ausschreibungen gedeckelt werden. Der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. zog auf seiner Dialogveranstaltung eine geteilte Bilanz.


Rund 60 interessierte Teilnehmer waren der Einladung des OLEC am Freitag, 20.Mai 2016, gefolgt. „Nach aktuellen Analysen wird die Windenergie dieses Jahr zum ersten
Mal mehr Strom produzieren als die Atomkraft. Der Anteil erneuerbarer Energien hat sich seit dem vor fünf Jahren beschlossen Ausstieg aus der Kernenergie beinahe verdoppelt und
die Energiewende ist zu einem Exportschlager geworden“, zog Roland Hentschel, erster
Vorsitzender des Netzwerkes, ein durchaus positives Fazit aus den letzten fünf Jahren. Ursprünglich hatte die Politik den großen Stromkonzernen noch im Jahr 2010 eine Laufzeitverlängerung von bis zu zwölf Jahren für die Atommeiler in Aussicht gestellt und damit den Ausstieg der vorherigen Regierung wieder einkassiert. Diese Entscheidung wurde im Zuge der Reaktorkatastrophe vom März 2011 aber wieder revidiert.
Für die Zukunft der erneuerbaren Energien sieht es allerdings nicht so rosig aus. Im Zuge
der jüngsten Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) tritt die Politik auf die
Bremse. Zum einen soll es für alle Technologien feste Obergrenzen für den Ausbau geben
und der Anteil am Stromverbrauch auf maximal 45 Prozent bis 2025 begrenzt werden. Aktuell sind es bereits 33 Prozent. Dieses Limit hält Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter von
Bündnis 90/die Grünen, für falsch. „Wir bräuchten eigentlich noch mehr regenerativen Strom,
um diesen auch für die Elektromobilität und die Wärmeerzeugung zu nutzten“, sagt er. Die
gegenteilige Meinung vertrat auf dem Podium Esther Chrischilles vom Institut der deutschen
Wirtschaft Köln e.V. (IW). Das Institut hatte erst kürzlich eine Studie dazu vorgelegt. „Wir
haben zu viel Strom und sind beim Ausbau erneuerbarer Energien eher über dem Soll“, sagt
sie auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Komponente.


Bisher wird der Ausbau von den Stromkunden über die EEG-Umlage finanziert. Das waren
2015 Vergütungen in Höhe von rund 24 Milliarden Euro oder umgerechnet 200 Euro pro
Haushalt. „Die Kosten haben sich seit 2011 verdoppelt und steigen durch die Absenkung der
Vergütungen noch jährlich um etwa zwei Milliarden Euro. Auch bei der Klimabilanz hat sich
nicht so viel getan, weil es zunächst um die Atomenergie und nicht um die Kohlekraftwerke
geht“, rechnete Chrischilles vor. Sie hält die steigenden Differenzkosten zwischen der Vergütung erneuerbarer Energien und den historisch billigen Strompreisen von bis zu 2,5 Cent die
Kilowattstunde an den Spotmärkten für problematisch. „Der Stromverbrauch der zahlenden
Kunden korreliert eben nicht mit deren Einkommen. Daher kann der Staat die Förderkosten
nicht automatisch auf die Verbraucher umlegen. Stattdessen sollte über ein Steuermodell
nachgedacht werden“, betonte sie. Zudem monierte sie, dass es bis heute keine Vorstellung
darüber gebe, wie lange die Anschubförderung regenerativer Technologien überhaupt dauern solle und dass es fragwürdig sei, dass die Politik mit ihren Deckeln und nicht der Wettbewerb entscheidet, welche Technologien sich durchsetzen.
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Jede Tasche ein Unikat

15.03.2016 19:28 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. produzieren aus alten Werbebannern, die bei Heimspielen des VfL Oldenburg zum Einsatz kamen, modische Taschen. Diese werden demnächst im VfL Fanshop und dem Kaufhaus der Werkstätten in der Oldenburger Innenstadt käuflich zu erwerben sein. Der Gewinn aus dem Verkauf kommt einem inklusiven Kunstprojekt zugute.

Durchschnittlich ist ein Werbebanner in der EWE-Arena vier Meter lang und einen Meter breit. Die Banner bestehen aus einer festen und robusten PVC-Folie, die im Volksmund auch LKW-Plane genannt wird. So liefert jedes Banner 4 m² hochwertiges Material für die neuen Taschen, die ab sofort bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gefertigt werden.

 
Jede Saison werden ca. 5 Werbebanner aussortiert, und so häuften sich mit der Zeit etliche Quadratmeter im Lager des VfL Oldenburg an. „Wir haben lange überlegt, was wir mit den Bannern machen, zumal es keine gute und umweltfreundliche Entsorgungsmöglichkeit gab“, sagt Stefan Eickelmann (Marketingleiter des VfL Oldenburg). Die zündende Idee kam bei einem Gespräch mit Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) am Rande eines Bundesligaspiels der Handballdamen. „Nun geben wir die alten Werbebanner an die GWO ab und lassen aus ihnen Taschen in der dortigen Näherei fertigen. So wird das Material recycelt und es entstehen coole Bundesliga-Unikate. Jede Tasche hat durch die verschiedenen Aufdrücke der Banner ein anderes Design und es gibt unterschiedliche Modelle.“, so Eickelmann weiter. Produziert werden Shopper und Messenger-Bags oder auch Handytaschen.

„Uns gefällt der Nachhaltigkeitsgedanke und gleichzeitig organisieren wir für unsere Beschäftigten eine tolle Arbeit - das passt zu unser Philosophie.“, betont Gerhard Wessels. Die Taschen werden demnächst im Kaufhaus der Werkstätten und dem VfL-Fanshop erhältlich sein. Die Käufer unterstützten gleichzeitig einen guten Zweck, der Gewinn aus dem Verkauf kommt dem inklusiven Kunstprojekt „Kunst im Quartier“ zugute.

 
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Perspektivwechsel mit dem PerspektivScheck

15.03.2016 08:30 Uhr

Gutschein für Unternehmen und Gründer

 Mit dem PerspektivScheck bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg Unternehmen, Gründerinnen und Gründern einen Gutschein für finanziell geförderte Beratungsleistungen an. Sie will damit die Schwelle für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kreativschaffenden senken und Kooperationen fördern.

Der PerspektivScheck umfasst fünf Beratungsstunden im Gesamtwert von 300 Euro. Der Förderanteil durch die Wirtschaftsförderung beträgt dabei 200 Euro, der Eigenanteil des Unternehmens 100 Euro. Der PerspektivScheck kann für eines von zwei verschiedenen Angeboten in Anspruch genommen werden: Zum einen können Unternehmen im FabLab (Fabrication Laboratory) Oldenburg mit fachkundiger Unterstützung an technischen Fragestellungen arbeiten. Unter Verwendung von Geräten wie 3D-Druckern, einem Lasercutter, einer CNC-Fräse oder einem Styroporschneider können sie eigene Ideen und Produkte weiterentwickeln und entsprechende Prototypen anfertigen. Zum anderen können interessierte Unternehmen eine Kreativberatung des 3x3 Projektbüros zu einer betrieblichen Fragestellung erhalten. In Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden werden innovative Strategien entwickelt. Je nach Aufgabe steht hierfür ein Pool von derzeit 85 Kreativunternehmen zur Verfügung.

Der Fotograf Ronny Walter hat beispielsweise das FabLab genutzt: Er war auf der Suche nach einer individuellen Verpackung für hochwertige Hochzeitsfotos mit seinem eigenen Logo, in der er seinen Kundinnen und Kunden die Bilder überreichen könnte. Diese Idee wurde im FabLab weiterentwickelt. In mehreren Schritten wurden Prototypen entworfen, bevor schließlich mit dem Lasercutter eine Box mit einer Schublade für die Bilder und für den USB-Stick angefertigt wurde. 

Die Unterstützung des 3x3 Projektsbüros hat beispielsweise die Unternehmerin Marie-Therese Herbers in Anspruch genommen. Sie leitet das Personalvermittlungsunternehmen „Qualifizierte Teilzeitarbeit“, dass in den Bereichen Job Sharing und Teilzeitarbeit auf Führungsebene tätig ist, und wünschte sich eine gezieltere Kundenansprache. Auf den PerspektivScheck war sie auf der Kreativwirtschaftsmesse Creative Oldenburg 2015 aufmerksam geworden. Gemeinsam mit dem 3x3 Projektbüro hat sie zum einen ihr Produktportfolio stringenter auf Unternehmen und Jobsuchende ausgerichtet, zum anderen mit der Werbeagentur „Vorsicht bissig“ die Angebote kundengerecht auf einer neuen Website präsentiert. Herbers ist sowohl mit dem Arbeitsprozess als auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit der Agentur war sehr kommunikativ und produktiv.“

Der PerspektivScheck wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert. Ansprechpartner sind Patrick Günther im FabLab, per E-Mail an pg@kreativitaet-trifft-technik.de, und Peer Holthuizen beim 3x3 Projektbüro, per E-Mail an info@3mal3.net.
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