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Wirtschaft

Siegel reichen nicht aus

05.12.2018 20:19 Uhr

Fairer Handel braucht gesetzliche Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Fairtrade und andere Siegel haben viel bewirkt, stellt Evelyn Bahn vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA bei einer Veranstaltung in Oldenburg fest. Doch es reicht nicht, den Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen zu schaffen. 

Das Fairtrade-Siegel  hatte kürzlich mitgeteilt, den garantierten Mindestpreis für eine Tonne Kakao von 2.000 auf 2.400 Dollar zu erhöhen. INKOTA fordert mehr als 3.000 Dollar. Die Lebenshaltungskosten der Bäuerinnen und Bauern sind in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet die Fairtrade-Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei. Die Inflationsrate lag 2017 in Ghana über 12 Prozent. Die Mehrheit der Kakaobauern-Familien in Westafrika lebt deutlich unter der Armutsgrenze.

Der Verbraucher bekommt von der Erhöhung fairer Einkaufspreise wenig mit. Denn die Kosten für den Kakao in einer 100g-Tafel Milchschokolade erhöhen sich dadurch nur um einen halben Cent auf 7 Cent. Verbraucher würden gerne auch 10 Cent pro Tafel akzeptieren, stellt Evelyn Bahn fest. Doch alle anderen Siegel-Organisationen lehnen solche Erhöhungen ab. Sie ließen sich angeblich am Markt nicht durchsetzen. Deswegen fordert INKOTA mit Unterstützung von Brot für die Welt gesetzliche Regelungen, die Schokoladenproduzenten verpflichten, Menschenrechte und Umweltstandards über die gesamte Lieferkette einzuhalten. 

Weil so viele Kakaobauern-Familien in Westafrika so arm sind, müsste sich ihr Einkommen eigentlich verdoppeln, um existenzsichernd zu sein, sagt die Ghanaerin Sandra Kwabea Sarkwah. Es gäbe immer noch viel zu viel Kinderarbeit in der herkömmlichen Kakaolandwirtschaft.

In Ghana treibt die Inflation die Preise für Lebensmittel in die Höhe. Deswegen sind die Bauernfamilien auf höhere Erlöse aus der Schokoladenproduktion angewiesen. „Die Preiserhöhung war lange überfällig“, sagt Elizabeth Osei Agyei. Jetzt sollten alle Kakao verarbeitende Betriebe folgen, fordern die Bäuerinnen. „Preise, die unsere Existenz sichern, bekommen wir nur wenn die ganze Branche mitzieht.“ Die Projektkoordinatorin der Kakaobauernorganisation SEND, Sandra Kwabea Sarkwah, kritisierte auch die Intransparenz der ghanaischen Kakaopolitik. „Derzeit haben die Kakaobauern keinen Einfluss auf das Preissystem. Sie müssen jeden Preis für Kakao akzeptieren – egal, ob sie damit überleben können oder nicht.“
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Weihnachtsmarkt bei den Gemeinnützigen Werkstätten am 02. Dezember

28.11.2018 10:45 Uhr
Eine feste Tradition ist der Weihnachtsmarkt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V.  (GWO) am 1. Advent. Besucher haben wieder die Gelegenheit tolle Geschenkideen, weihnachtliche Mitbringsel und leckere Köstlichkeiten aus den Werkstätten zu erwerben. Der Weihnachtsmarkt am 02. Dezember bietet ein vielfältiges Programm für die ganze Familie, auch eine Kinderbetreuung ist eingerichtet. Grünkohl, Glühwein, Gestecke, Holzwaren, Räucherfisch, Metallprodukte, Spielzeug, Kunst und vieles mehr werden auf dem Werkstattgelände an der Rennplatzstraße 203 angeboten. Geöffnet ist der Markt von 10.30 bis 17.30 Uhr. Einstimmen kann man sich im Vorfeld im Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche. Er beginnt um 9.30 Uhr und wird von Beschäftigten der GWO mitgestaltet.
 
Neben der Gelegenheit, tolle Geschenkideen zu erwerben ist der Markt vor allem auch ein Ort der Begegnung. Die Besucher können sich selbst ein Bild von der hohen Qualität der Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung machen und haben die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern der GWO ins Gespräch zu kommen.
 
Ein Tipp für Autofahrer: Sie können am 02. Dezember die Parkplätze der Firma BASF (Donnerschweer Straße/Ecke August-Hanken-Straße) nutzen, von dort ist ein Buspendelverkehr zum Markt eingerichtet.
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Lamberti-Markt läutet Weihnachtszeit ein

28.11.2018 10:16 Uhr

Kulinarisches Angebot wächst – Neu: Tannenbaumverkauf und Rudelsingen

Endlich wieder Glühwein, Gebäck, gebrannte Mandeln und glitzernde Lichterpracht! Am Dienstag, 27. November, eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann um 17 Uhr den traditionellen Oldenburger Lamberti-Markt auf dem Rathausmarkt. Unterstützt wird er dabei von Engel Anna. Das Mädchen aus Rastede ziert in diesem Jahr die Flyer, Plakate und Zeitungsanzeigen zum Weihnachtsmarkt.

Fröhliche Weihnacht überall: Mehr als 120 liebevoll geschmückte Verkaufsstände und Holzhütten verzaubern zwischen dem Alten Rathaus, der St. Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss durch eine festliche Atmosphäre bis zum 22. Dezember die Besucherinnen und Besucher. Erwartet werden bis zu 800.000 Gäste aus nah und fern.

Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele schöne Dinge an. Von Weihnachtsartikeln über Töpfer- und Korbwaren bis hin zu Schmuck und Spielzeug findet hier jeder etwas Passendes. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein. Neben Lebkuchen, Gebäck und Süßigkeiten wird es viele weitere Spezialitäten geben, wie zum Beispiel Grünkohl, Flammlachs, Fleischspezialitäten und wie in Vorjahren auch diverse vegetarische Genüsse. Neu in 2018 werden im Kirchgang Churros, ein spanisches Krapfengebäck, angeboten. Auch Trockenfrüchte und Nüsse gibt es erstmals auf dem Schloßplatz.

O Tannenbaum: Aus über 200 Bewerbungen für den Lamberti-Markt hat die Marktverwaltung erstmals seit Jahrzehnten auch wieder einen Tannenbaumverkauf auf dem Lamberti-Markt im Eingangsbereich der Straße Am Schloßplatz zugelassen. „Damit gehen wir auf die Ursprünge des Lamberti-Marktes zurück“, sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. „Dies unterstreicht auch noch einmal das Flair des Marktes als ruhigen und stillen, besinnlichen Weihnachtsmarkt, der einst aus Tannenbaumverkauf und Weihnachtsbasar mit Glühweinstand entstanden ist.“

Alle Jahre wieder: Zum sechsten Mal stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Die Hütte befindet sich im westlichen Eingangsbereich der St. Lamberti-Kirche (gegenüber vom Kasino-Platz). Wohltätige Organisationen haben in ihr die Möglichkeit, sich zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. Die Hütte ist in diesem Jahr wie folgt besetzt:
• Dienstag, 27. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Mittwoch, 28. November: Kulturzentrum Rennplatz
• Donnerstag, 29. November: AIDS-Hilfe Oldenburg e.V.
• Freitag, 30. November: Förderverein der Schule an der Kleiststraße
• Samstag, 1. Dezember: Baumhaus Werkstatt gGmbH
• Sonntag, 2. Dezember: Steuerungsgruppe Fair Trade Town, Ökumenisches Zentrum Oldenburg
• Montag, 3. Dezember: Diakonie Oldenburg, Haus Regenbogen
• Dienstag, 4. Dezember: Ibis e. V.
• Mittwoch, 5. Dezember: Boumdoudoum-Förderverein für Schulpartnerschaften in der Einen Welt e.V.
• Donnerstag, 6. Dezember: Unicef Oldenburg
• Freitag, 7. Dezember: Unicef Oldenburg
• Samstag, 8. Dezember: Zonta-Club
• Sonntag, 9. Dezember: transfer – Verein für Medienarbeit zugunsten einer gesunden Umwelt e.V., Projekt Ernährungsrat Oldenburg
• Montag, 10. Dezember: LEB Ländliche Erwachsenenbildung
• Dienstag, 11. Dezember: Soroptimist International, Club Oldenburg 
• Mittwoch, 12. Dezember: Letheladen der Föderschule Letheschule
• Donnerstag, 13. Dezember: SELAM Lebenshilfe
• Freitag, 14. Dezember: P-Punkt
• Samstag, 15. Dezember: Amnesty International, Gruppe Oldenburg
• Sonntag, 16. Dezember: Förderverein Kita Hoykenweg
• Montag, 17. Dezember: Friedensdorf International, Koordinierungsstelle Oldenburg
• Dienstag, 18. Dezember: Anonyme Alkoholiker
• Mittwoch, 19. Dezember: AGUS Bremen und Trostreich e.V.
• Donnerstag, 20. Dezember: Schülergenossenschaft „miksmaks“
• Freitag,21. Dezember: Bundesverband Technisches Hilfswerk
(Änderungen vorbehalten)

Programm-Höhepunkte 2018
Süßer die Glocken nie klingen: Zu den besonderen Höhepunkten des Lamberti-Marktes zählen auch in diesem Jahr die Auftritte verschiedener Chöre und Ensembles:
• Mittwoch, 28. November, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 28. November, 18.30 Uhr: Gospelchor Baseline (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 1. Dezember, 14.30 Uhr: Blechbläserquintett Johan Willem Friso (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: HardChor, Chor aus dem Jugendkulturzentrum Cadillac (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 5. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Dienstag, 11. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr: Gospelchor Sound & Joy (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr: ConTakte Pop- und Gospelchor (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Freitag, 14. Dezember, 18.30 Uhr: Band um Kerstin Prause (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 16.30 Uhr: Symphonisches Blasorchester Oldenburg (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Samstag, 15. Dezember, 18 Uhr: Major5 – A Cappella Band (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
• Montag, 17. Dezember, 18 Uhr: Oldenburger Volksliedsingers (Schlossplatz unter der Neuen Wache)
• Mittwoch, 19. Dezember, 18 Uhr: Theater Interaktiwo: Bremer Stadtmusikanten (Schlossplatz, Bühne neben der Neuen Wache)
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)

O du fröhliche: Einen besonderen Programm-Höhepunkt haben sich Stadt, Schaustellerverband und Nordwest-Zeitung für Donnerstag, 29. November, einfallen lassen: Ab 18 Uhr veranstalten sie gemeinsam ein Rudelsingen an der Bühne am Schloßplatz.

Samstags um 17 Uhr ertönt festliche Musik des Posaunenchores vom Rathausbalkon.

Ab dem 28. November ist der Weihnachtsmann täglich um 16 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz anzutreffen. Hier können die Kinder ihre Weihnachtswünsche direkt beim Weihnachtsmann abgeben und erhalten kleine Geschenke.

In der Weihnachtsbäckerei: „Oldenburg knuspert“ heißt es am Samstag, 1. Dezember. Von 12 bis 15.30 Uhr wird am Lefferseck ein Lebkuchenhaus aufgebaut. Weihnachtsstimmung wird außerdem durch zahlreiche Posaunenchöre in der Innenstadt verbreitet. Ebenfalls am 1. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt gemeinsam mit den Geschäften der Oldenburger Innenstadt in der langen Einkaufsnacht zum Bummeln und Einkaufen bis 24 Uhr ein.

Täglich um 16.30 und 17 Uhr gibt es ab dem 28. November im Vorlesezelt eine kostenlose „Märchenstunde“ für die Kleinen (jeweils 20 Minuten, für Kinder von vier bis zehn Jahren). Jeden Mittwoch und Freitag findet um 17.30 Uhr zusätzlich eine Lesung auf Plattdeutsch statt.

Sicherheit
„Auch für den diesjährigen Lamberti-Markt gibt es ein modifiziertes Sicherheitskonzept“, erklärt Erste Stadträtin Silke Meyn. „Marktverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Marktbeschicker stimmen sich im Vorfeld des Lamberti-Marktes und auch während des Marktes regelmäßig zu Sicherheitsfragen ab. Die getroffenen Vorsorgemaßnahmen sollen einen unbeschwerten Marktgenuss gewährleisten.“

Wie in den Vorjahren werden Betonsperren und mobile Einfahrtssperren durch Fahrzeuge errichtet, insbesondere im Bereich Schloss, Schlosshöfe und Kasinoplatz. Die genauen Standorte wurden im Rahmen eines Ortstermins mit Polizei und Feuerwehr endgültig festgelegt.

Die Polizei wird das Marktgelände wie 2017 voraussichtlich mit drei Kameras videoüberwachen. Polizei sowie Bürger- und Ordnungsamt werden regelmäßig Fußstreifen einsetzen. An den Wochenenden werden diese durch Bereitschaftseinheiten der Polizei verstärkt. Sollten Besucherinnen und Besucher Auffälligkeiten wahrnehmen (zum Beispiel auch Taschendiebstähle oder Auseinandersetzungen), können vor Ort alle Marktbeschicker angesprochen werden und eine Kommunikation zur Polizei herstellen. Ebenso kann die Polizei direkt unter 112 informiert werden. Der Schaustellerverband engagiert für die Nachtstunden wieder einen Sicherheitsdienst.

Anfahrt
Der Lamberti-Markt liegt direkt in der Innenstadt am Rathaus und Schlossplatz. Von den verschiedenen Autobahnabfahrten sind die ausgeschilderten P & R-Parkplätze gut zu erreichen. An den Adventssamstagen fahren zusätzlich Busse vom P & R-Parkplatz an den Weser-Ems-Hallen. In fünf Gehminuten ist die Innenstadt vom Bahnhof aus erreichbar. Oldenburgerinnen und Oldenburger sollten gerne auch mit dem Fahrrad zum Markt kommen. Rund um den Lamberti-Markt stehen zahlreiche Abstellplätze zur Verfügung – neu auch am Kasinoplatz.

Öffnungszeiten
Der Lamberti-Markt ist am Eröffnungstag von 17 bis 20.30 Uhr, sonntags bis donnerstags von 11 bis 20.30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21.30 Uhr und sowie anlässlich der langen Einkaufsnacht am 1. Dezember von 11 bis 24 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Oldenburger Lamberti-Markt und tagesaktuelle Neuigkeiten und Bilder gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/lambertimarkt, unter www.oldenburg-tourist.de oder unter facebook.com/lambertimarkt.
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Rinderschlachthof in Oldenburg hat Betrieb eingestellt

12.11.2018 22:34 Uhr

Stadt hat Teile des Videomaterials ausgewertet

Der Schlachthof GK Oldenburg GmbH & Co. KG hat bis auf Weiteres den Betrieb eingestellt. Dies hat der Betreiber heute der Stadt Oldenburg mitgeteilt. Die Stadt Oldenburg hat mittlerweile Teile des ihr zur Verfügung gestellten extrem umfangreichen Videomaterials gesichtet, das Verstöße gegen das Tierschutzrecht im Rinderschlachthof zeigen soll. Nach einer ersten Bewertung geht die Stadt davon aus, dass drei städtische Veterinäre auf dem Bildmaterial zu sehen sind.

Die Stadt wird die Mitarbeiter jetzt umgehend befragen. Ob tatsächlich konkrete Verstöße gegen das Tierschutzrecht vorliegen, ist nach Auffassung der Stadt durch das Videomaterial nicht zweifelsfrei zu klären.
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Oldenburg profiliert sich in Groningen als Technologie-Standort

07.11.2018 17:53 Uhr

Sehr gute Resonanz bei den Promotiedagen 2018

Der Technologie-Standort Oldenburg stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des „Oldenburg Pleins“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Mit zwölf Unternehmen, Institutionen und Projekten – überwiegend aus dem Technologiebereich – präsentierte sich Oldenburg von Dienstag, 6., bis Mittwoch, 7. November, auf einer der größten Wirtschaftsmessen des Nachbarlandes. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am ersten Abend. Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, begrüßte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder, darunter auch Henk Staghouwer, Regionalminister der Provinz Groningen.

In seinem Grußwort lobte Klaus Wegling die sehr gute Partnerschaft mit Groningen. „Bei den Zukunftsthemen stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen“, so Wegling. Bei Themen wie Wirtschaft, Digitalisierung, Mobilität oder Nachhaltigkeit spielten Landesgrenzen keine Rolle mehr. Der diesjährige Messeauftritt stand unter dem Motto „Technology crafted in Oldenburg“, womit zum Ausdruck gebracht wurde, dass Oldenburg als hervorragender Technologie-Standort die Möglichkeit bietet, Technologie selbst zu gestalten und voran zu bringen. Ziel war es, die Bekanntheit Oldenburgs als IT-Kompetenzstandort zu stärken und die Aufmerksamkeit für den IT-Arbeitsmarkt Oldenburg zu erhöhen. Die Suche nach Fachkräften stand dabei im Vordergrund.

Neu war in diesem Jahr der „Oldenburg Hotspot“, der eine Bühne für Oldenburg und seine innovativen Firmen, Startups und Projekte geboten hat. An beiden Tagen fanden hier moderierte „Sofa Talks“, Impulsvorträge und kurze Projektvorstellungen statt, unter anderem mit dem Oldenburger Gründer Homevoice. Auch für das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst Oldenburg“ bot der Oldenburg Hotspot die passende Plattform.

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmer-Brunch, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Auch die Aussteller des „Oldenburg Plein“ ziehen ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“

Neben der Wirtschaftsförderung waren auf dem „Oldenburg Plein“ in diesem Jahr folgende Firmen, Institutionen und Projekte vertreten (alphabetische Reihenfolge): BTC Business Technology Consulting AG, ConveyGroup, Denies Deutsch - Nederlands Plus!, DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme e. V., Energetisches Nachbarschaftsquartier (ENaQ), Fliegerhorst Oldenburg, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT, Institutsteil für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, ise Individuelle Software und Elektronik GmbH, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburger Energiecluster OLEC e. V., Wunderlinie.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte bereits zum zwölften Mal den „Oldenburg Plein“ und schafft damit einen zentralen Standort auf dem Messegelände, auf dem sich Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Institutionen präsentieren können. Mit rund 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande.
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Stadt verstärkt Kontrollen im Schlachthof

07.11.2018 17:40 Uhr
Mit großer Betroffenheit hat die Stadt Oldenburg am gestrigen Tag auf die dokumentierten Tierschutzverstöße am Schlachthof reagiert und daraufhin die tierschutzrechtlichen Kontrollen im Rinder-Schlachthof erheblich ausgeweitet. Als Sofortmaßnahme hat das Veterinäramt den beschuldigten Mitarbeitern des Schlachtbetriebes mit sofortiger Wirkung die erteilte Sachkundebescheinigung für das Betäuben und Entbluten entzogen. Eine Weiterbeschäftigung dieser Mitarbeiter im Schlachtbetrieb ist damit nicht mehr möglich.

Während der gesamten Arbeitszeit des Schlachthofes sind grundsätzlich Veterinäre für die Durchführung der tierschutzrechtlichen Kontrollen anwesend. Ab sofort wird durch einen zusätzlichen externen Tierarzt während der gesamten Schlachtdauer die lückenlose Kontrolle und die tierschutzgerechte Tötung und Entblutung der Rinder an der Tötebucht sichergestellt.

Damit reagiert die Stadt auf die Vorwürfe, die vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. gegen die Verantwortlichen im Schlachtbetrieb erhoben worden sind. Danach sollen in dem Betrieb die Tiere nicht tierschutzgerecht getötet worden sein. Derartige Verstöße waren in der Vergangenheit in den täglich durchgeführten Veterinärkontrollen nicht erkennbar.

Außerdem wird die Stadt eng mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten, dort ist eine Strafanzeige gegen den Rinderschlachthof eingegangen.

In den kommenden Tagen wird zudem das der Stadt übergebene Videomaterial aus dem Schlachthof von mehreren Tierärzten ausgewertet.
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Auslosung der Gewinner

04.11.2018 22:09 Uhr
Um 15:07 Uhr ging das letzte Los über den Tisch. Innerhalb von vier Tagen hatten ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Fördervereins Präventionsrat mit personeller und ideeller Unterstützung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland die 500 Lose an die Besucher*innen der Gemeinschaftsausstellung der Innung im Hause BoConcept Oldenburg verkauft. Dabei nutzten sie auch die Gelegenheit, die Arbeit des Präventionsrates vorzustellen.

So konnte um 16:00 Uhr die Verlosung der elf Kettenanhänger beginnen, die von den ausstellenden Innungsmeistern gebaut und gespendet wurden. Obermeister Andreas Speckmann mischte die Lose, Annika Fuhrmann von BoConcept Oldenburg zog die Gewinner*innen und Goldschmiedin Traute Zahn aus Leer verzeichnete die Losnummern, die je einen Anhänger gewonnen hatten.

Die Gewinn-Nummern sind auf der Internetseite der Goldschmiedeinnung zu finden. Die Gewinner*innen melden sich bitte unter der Telefonnummer 0441/15153 oder per E-Mail unter info@goldschmiede-speckmann.de beim Obermeister Speckmann.
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Goldschmiedeinnung stellt bei BoConcept aus

04.11.2018 21:23 Uhr

Gelungener Umzug in andere Gasträume – Benefizaktion zugunsten des Präventionsrates

Gewohnt hohe Qualität in neuer Umgebung zeigt die diesjährige Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland. Zum ersten Mal sind die elf ausstellenden Goldschmieden im Einrichtungshaus BoConcept Oldenburg in der Heiligengeiststraße 2 zu Gast und zeigten vom 1. bis zum 4. November herausragende Schmuckstücke verschiedener Stilrichtungen.

Herausragend waren auch in diesem Jahr die Schmuckstücke zum Thema „Gleichgewicht“, die für den Nachwuchswettbewerb eingereicht wurden und die wie immer auch in dieses Mal ebenfalls ausgestellt sind. Die Gewinnerinnen der einzelnen Lehrjahre und der Gesellinnen bis zum fünften Gesellenjahr sind:

1. Lehrjahr, Platz 1: Antonia Cecchia
1. Lehrjahr, Platz 2: Lotta Cohrs
1. Lehrjahr, Platz 3: Carlotta Mastrangelo
2. Lehrjahr, Platz 1: Lynea-Marie Zech
3. Lehrjahr, Platz 1: Katja Telschow
3. Lehrjahr, Platz 2: Lina Seifert
3. Lehrjahr, Platz 3: Lina Gerken
4. Lehrjahr, Platz 1: Johanna Frederike Marx
4. Lehrjahr, Platz 2: Jaqueline Podsigun
Gesellen, Platz 1: Lara Zipf
Gesellen, Platz 2: Franziska Ahlers
Gesellen, Platz 3: Zisan Ogasahara

Die Besucher*innen konnten aber wie gewohnt die Schmuckstücke aus dem Nachwuchswettbewerb selbst bewerten und ihr Lieblingstück bestimmen. Dabei gab es Edelsteine zu gewinnen.

Der Nachwuchs reicht auch jeweils Vorschläge für das Thema des nächsten Jahres ein. Gewonnen hat „Aus alt mach neu“ von Lotta Cohrs.

Dritter inzwischen traditioneller Bestandteil der jährlichen Gemeinschaftsausstellung ist die Benefizaktion, für die die Innungsmeister*innen je einen Kettenanhänger herstellen und sowohl den Materialwert wie auch die Arbeitslohn spenden. Der Erlös aus dem Verkauf der insgesamt 500 Lose à fünf Euro geht in diesem Jahr an den Präventionsrat Oldenburg.
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OLLY 2018 geht an Firma „ise Individuelle Software“ und an CEWE

04.11.2018 20:39 Uhr

Oldenburgs familienfreundlichste Unternehmen vor 300 Gästen ausgezeichnet

Oldenburgs Preis für familienfreundliche Unternehmen, OLLY, geht in diesem Jahr an Firma „ise Indivuiduelle Software“ und die CEWE Stiftung & Co. KGaA. In der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ (bis150 Beschäftigte) wurde die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH ausgezeichnet, in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ hat CEWE gewonnen. Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 1. November, im Rahmen des 30. „Kontaktpunkt Wirtschaft“ vor rund 300 Gästen im Audi Zentrum Oldenburg statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Schirmherrin des OLLY 2018, übergaben gemeinsam Pokal und Urkunde. „Alle Bewerber haben sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet, deshalb war es eine schwer zu treffende Entscheidung. Denn das Thema ist in den jeweiligen Betrieben oder Institutionen fest verankert“, lobte Oberbürgermeister Krogmann die Bewerber. „Alle berücksichtigen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger.“

Die ise Individuelle Software und Elektronik GmbH beeindruckte die Jurymitglieder mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Dazu gehören Führen oder Ausbildung in Teilzeit, die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros oder die Zahlung eines Kinderbetreuungskostenzuschusses. Weiter die Kooperation mit externen Dienstleistern zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen, die regelmäßige Berücksichtigung von „Beruf und Familie“ bei Betriebsversammlungen oder in Mitarbeiterrunden. „Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt“, so die einhellige Meinung der Jury, die das Engagement und die Qualität der Angebote für ein Unternehmen dieser Größenordnung sowie die sehr ansprechende Bewerbungsbroschüre mit Statements von Beschäftigten als besonders vorbildlich hervorhob.

Bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA waren die Jury-Mitglieder von der Vielzahl der aufeinander abgestimmten Maßnahmen und der seit 2011 vorangetriebenen Entwicklung beeindruckt. Auch hier überzeugte das Gesamtpaket. Die Vereinbarkeit von Arbeits- und Berufsleben ist zum selbstverständlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie geworden. CEWE hat sich 2013 entschieden, eine Mitarbeiterin für die persönliche und individuelle Beratung im Bereich „Beruf und Familie“ für die Beschäftigten abzustellen. Individuell zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, eine Auszeit von bis zu zwölf Monaten zu nehmen, ein besonderes Betreuungsangebot in den Sommerferien, eine eigene betriebliche Großtagespflegestelle und das Kontakthalten zu Beschäftigten während einer „Auszeit“ sind nur einige Beispiele der familienfreundlichen Angebote. „Bei allen Maßnahmen handelt es sich um Möglichkeiten, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen in diesem Unternehmen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen“, so das einstimmige Urteil der Jury-Mitglieder.

Mitglieder der Jury sind Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (Vorsitz), Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband Oldenburg), Heiko Henke (Handwerkskammer Oldenburg), Dr. Joachim Peters (Oldenburgische IHK), Mirja Viertelhaus-Koschig (VIEROL AG), Armin Sülberg (Ev. Krankenhaus Oldenburg), Dagmar Sachse (städtische Sozialdezernentin) und Giuseppina Giordano (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Standortmarketing).

Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen sowie für Institutionen mit Sitz in Oldenburg, der in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wird.

Bisherige Preisträger:
2007: BÜFA und Physikalische Therapie-Praxis Dillmann-Willers (Sonderpreis)
2008: EWE AG
2010: LzO und Firmengruppe Eriksen
2012: OLB und Stadtbäckerei Schröder
2015: Evangelisches Krankenhaus, VIEROL AG und KiTaP Mühlengarten eG (Sonderpreis)
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Europa fördert Teilhabe am Arbeitsleben

19.10.2018 10:34 Uhr
von Daniel Lüllmann

In den kommenden drei Jahren werden die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO), die Baumhaus Werkstatt gGmbH und die europäischen Projektpartner aus Spanien Mater Misericordiae auf Mallorca sowie Heeren Loo aus Bedum in den Niederlanden ein Curriculum für eine vergleichbare Ausbildung im Bereich Gastronomie und Service für Menschen mit Beeinträchtigung entwickeln. Dieses Vorhaben wird im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung mit knapp 200.000 € gefördert.

Das grundsätzliche Ziel des Projektes mit dem Namen „EVI“ (european vocational inclusion, zu Deutsch: europäische, berufliche Bildung) ist, dass die berufliche Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung gefördert wird. Die Teilnehmer*innen, die an dem Modellprojekt teilnehmen, erlernen neue soziale und berufliche Kompetenzen, machen einzigartige Erfahrungen durch den Austausch mit Menschen aus anderen Ländern und erlangen so unter anderem eine Stärkung des Selbstbewusstseins.

Hintergrund von „EVI“ ist, dass Menschen mit Beeinträchtigungen etwa ein Sechstel der EU-Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ausmachen, ihre Beschäftigungsquote auf dem ersten Arbeitsmarkt aber nach wie vor sehr gering ist.  Um die Beschäftigungsquote von Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen, ihnen mehr Teilhabe am Gesellschaftsleben und somit mehr Lebensqualität zu ermöglichen, muss ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung und zum lebenslangen Lernen geschaffen werden.

Durch eine qualifizierte Berufsausbildung auf europäischer Ebene wird die Chance erhöht, anschließend auch einer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen zu können. „Durch die Zusammenarbeit von Einrichtungen aus verschiedenen Ländern werden zudem die Fachkräfte weiter professionalisiert, das bereits, teils langjährig bestehende Netzwerk zwischen den Einrichtungen gestärkt und so die europäische Idee ganz aktiv mit Leben gefüllt“, ist der Vorstand der GWO, Gerhard Wessels, überzeugt.

Die GWO hat mit drei anderen Werkstätten aus der Region, die von der Handwerkskammer akkreditierte Qualifizierung zum/zur Handwerksgehilfen/-gehilfin im Bereich Holz/Metall entwickelt, durch die neue Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen. Ebenso haben die europäischen Partner aus Spanien und den Niederlanden bereits vorhandene Konzepte für berufliche Bildung, die im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit den GWO und dem Baumhaus aus Oldenburg zusammengeführt und weiterentwickelt werden sollen. Eine gemeinsame berufliche Ausbildung auf europäischer Ebene ermöglicht allen Teilnehmenden einen interkulturellen Austausch, der mehr Verständnis für Verschiedenheit fördert und die Vermittlung von gemeinsamen europäischen Werten unterstützt.

Zielgruppe von „EVI“ sind Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, die in einer Werkstatt (WfbM) beschäftigt sind. Für die Projektphase sollen jeweils sechs Personen pro Einrichtung, also insgesamt 24 Menschen aus dem Personenkreis, teilnehmen. Module, die entwickelt werden, können dann zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg im Café Farbwechsel oder dem Café Kurswechsel, praktisch erprobt werden. Hinzu kommen in der Entwicklungsphase des Curriculums jeweils zwei Fachkräfte aus den teilnehmenden Einrichtungen. Diese haben eine fachliche Ausbildung im Bereich Küche, Restaurantfach, Hotelfach, Hauswirtschaft etc. Während der Projektlaufzeit werden zudem Schulungen für jeweils weitere acht bis zehn Fachkräfte pro Organisation zunächst entwickelt und anschließend durchgeführt. Sie werden in den Einrichtungen nach der Projektphase als Multiplikatoren agieren können und so zur Nachhaltigkeit der erarbeiteten Ergebnisse von EVI beitragen. 
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Reparieren als Wirtschaftsfaktor

18.10.2018 19:09 Uhr

„transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft“ kündigt Vortragsreihe an

von Carsten Lienemann

Acht Repaircafés gibt es inzwischen in Oldenburg und der näheren Umgebung, weitere werden sehr bald hinzukommen. „Bezogen auf die Einwohner*innenzahl dürften wir damit einen bundesweiten Rekord aufgestellt haben“, vermutet Ökonom Niko Paech, der mittlerweile an der Uni Siegen lehrt.

Auch die Besucherzahlen der Reparaturcafés sind hoch. Leider lässt sich längst nicht alles reparieren, oft scheitern die meist ehrenamtlichen Reparateurinnen und Reparateure schon bei dem Versuch, ein Gehäuse zu öffnen. Katharina Dutz aus der Arbeitsgruppe Technische Bildung an der Uni Oldenburg spricht sich deshalb für ein Recht auf Reparatur aus. „Wenn die Kund*innen schon beim Kauf nachfragen, ob die Geräte reparierbar sind, muss der Handel darauf reagieren“, so Dutz.

Am 24. Oktober startet eine neue Vortragsreihe zur Stärkung der Reparaturkultur in der Freien Waldorfschule, Blumenhof 9, in Oldenburg. Katharina Dutz, Niko Paech und Barthel Pester stellten die Reihe am 16. Oktober vor, passenderweise in den Räumen der Maschinen- und Gerätevermietung „Werkzeugkiste“.

Die Termine des ersten Durchgangs (jeweils 18–20 Uhr, sofern nicht anders angegeben):

24.10.2018: Niko Paech, Reparatur in der Postwachstumsökonomie

07.11.2018: Stefan Schridde, ein wirksames Handlungsprogramm für mehr Haltbarkeit

21.11.2018: Katharina Dutz, Flicken, ausbessern und workarounds – die Wiederentdeckung der Reparatur

05.12.2018: Jörn Bohlmann (gelernter Segelmacher, Holzbootsbauer und Restaurierungshandwerker), Vorweihnachtliches und Unterhaltsames – vom Bauen und Reparieren auf Spitzbergen und an den Küsten früher und heute ...

19.12.2018 (bitte andere Uhrzeit beachten, Beginn ist um 16 Uhr): Van Bo Le-Mentzel, Co-Being House – ein Haus, in dem Menschen gemeinsam leben und reparieren können

09.01.2019: Marius Rommel, CSX – mit Solidarunternehmen die Wirtschaft reparieren (CSX bedeutet so viel wie ökologisch und sozial wertvolles Wirtschaften nach dem Modell der solidarischen Landwirtschaft)

23.01.2019: Karl-Heinz Heilig, Müll ist Mangel an Phantasie – wie ich mein Haus von 1983 bis 1985 aus gebrauchten Werkstoffen gebaut habe


„Es geht um nachhaltiges Reparieren“, erläutert Niko Paech. „Die Kundinnen und Kunden müssen nach modularem Aufbau der Geräte fragen und auch selbst Wissen erwerben. Aber auch die Unternehmen müssen neue Wege gehen, der Einzelhandel muss das Reparieren als Wirtschaftsfaktor entdecken.“ Bei richtiger Umsetzung sei dieser Weg für alle Beteiligten vorteilhaft, so Paech. „Es geht nicht nur um das Reparieren, sondern auch um das Wiederverwenden. Dadurch erhalten wir eine Wertschöpfung, durch die die Neuproduktion unnötig wird.“ Und wenn junge Techniker*innen für diesen Weg gewonnen werden können, dann dürfen auch die zahlreichen inzwischen sehr alt gewordenen Reparateure und Reparateurinnen endlich ihren Ruhestand genießen.

Ab Sommer 2019 startet dann ein zweiter Durchgang, der sich mit Bildungsangeboten rund um das Reparieren beschäftigt. „Dabei wird es nicht nur um den  privaten Haushalt gehen, sondern auch um die Anwendung technischer Kenntnisse und Fertigkeiten alternativ zu einem akademischen Beruf“, sagt Katharina Dutz. „Wir hoffen auch, in nicht allzu ferner Zukunft eine Immobilie zu finden, die wir im besten Wortsinn als zentralen Lernort bezeichnen dürfen.“

Ähnlich wie bei der „Kostbar“, die regionale Anbieter für fair gehandelte Lebensmittel auflistet, wird es auch ein Verzeichnis der in Oldenburg vertretenen Reparaturbetriebe geben, „Reparierbar“ genannt. „Noch ist die Liste überschaubar, wir gehen aber davon aus, dass sich das sehr bald ändern wird“, ist Bathel Pester optimistisch. „Reparaturbetriebe in Großstädten schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden.“
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Kramermarkt erneut Besuchermagnet

08.10.2018 20:32 Uhr

411. Auflage lockt deutlich mehr als eine Million Gäste an

Der Oldenburger Kramermarkt ist am Sonntagabend mit einem imposanten Feuerwerk zu Ende gegangen. Schausteller und Stadt Oldenburg waren mit dem Marktverlauf und den Besucherzahlen sehr zufrieden. „Eine konkrete Schätzung ist zwar recht schwierig, wir gehen aber davon aus, dass deutlich mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher auf den Markt gekommen sind und wir uns sogar wieder in Richtung der 1,5-Millionen-Marke bewegt haben“, sagt Ralph Wilken von der Stadt Oldenburg.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Kramermarkt. Die beiden Kramermarkt-Wochenenden sowie der Feiertag am 3. Oktober und auch der EWE-Familientag am Donnerstag, 4. Oktober, waren sehr gut besucht und dies bis in den späten Abend hinein. Auch der Marktauftakt am Freitag, 28. September, war ein Tag mit überdurchschnittlicher Resonanz.

Nach dem Kramermarkt ist aber bereits wieder vor dem Kramermarkt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist startet Marktmeister Kersten Mittwollen mit seinem Team schon im Dezember mit den ersten Vorbereitungen für die nächste Auflage des Kramermarktes. Der 412. Oldenburger Kramermarkt beginnt am 27. September und endet am 6. Oktober 2019.
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Geistesblitze für den Einzelhandel

05.09.2018 20:41 Uhr

Workshop gibt kreative Impulse, um sich gegen Online-Konkurrenz zu behaupten

Der Online-Markt stellt den Einzelhandel vor völlig neue Herausforderungen. Oftmals fehlt es aber an den entscheidenden Impulsen und am kreativen Blick von außen, um die Chancen dieser Entwicklung zu erkennen und um neue Ideen und tragfähige Lösungen für das eigene Unternehmen umzusetzen. Der cre8_workshop: EINZELHANDEL bietet deshalb am Montag, 24. September, eine Plattform, bei der Einzelhändler und kreative Experten gemeinsam innovative Ideen zum Thema entwickeln. Im engen Austausch sollen so neue Perspektiven, Lösungsansätze und idealerweise eine Vernetzung untereinander entstehen.

Hierzu laden die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg ein. Der Workshop findet am 24. September von 9 bis 14 Uhr in der Werkschule, Rosenstraße 41, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldungen wird bis zum 18. September per E-Mail an jaruschewski@cre8oldenburg.de gebeten. Aufgrund des Workshop-Formats ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

Als Grundlage für den Workshop werden verschiedene Kreativmethoden wie die Kopfstand- oder die 6-Hüte-Methode vermittelt und eingesetzt. Als Experten auf diesem Feld leiten der Unternehmensberater Peter Gerd Jaruschewski und die Designerin Katja Reiche den cre8_workshop.

Beim cre8_workshop sollen ganz bewusst verschiedene Blickwinkel aufeinandertreffen. Eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter kleiner und mittlerer Einzelhandelsbetriebe, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Kundinnen und Kunden. Zusätzlich dabei sind Kreativschaffende – zum Beispiel aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Text, Kunst –, die sich als „Querdenker“ mit ihren eigenen Erfahrungen in die Thematik einbringen.

Der erste Workshop zu diesem Thema fand bereits im Juni dieses Jahres statt. Für Tina Stöhr von der Goldschmiede-Manufaktur TiTo bot die Teilnahme einen inspirierenden Austausch: „Der Workshop war eine erfrischende Abwechslung zum Alltag im eigenen Geschäftstrott und eine Erinnerung, die eigenen Werte weiter zu verfolgen. Den Austausch halte ich für besonders lehrreich und zielführend. Danke, dass wir teilnehmen durften.“ Karim Olivo von Käse Friese schätzte die gute Stimmung, in der locker und entspannt gearbeitet wurde. Er arbeitet jetzt mit einer Teilnehmerin beim Marketing zusammen.

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, Telefonnummer 0441 235-2105. Die neue cre8_workshop-Reihe wird auch für weitere Branchen und Themen angeboten. Sie wird durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium gefördert.
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Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September

26.08.2018 19:20 Uhr

Stadt prämiert familienfreundliche Unternehmen

Bewerbungsfrist für „OLLY“-Auszeichnung endet am 30. September
Der Countdown läuft: Die Bewerbungsfrist für den „OLLY 2018“, den Preis für familienfreundliche Unternehmen und Institutionen, endet am 30. September. Mit dem OLLY prämiert die Stadt Oldenburg vorbildliche, individuelle Konzepte zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“. Er ist eine nicht dotierte Auszeichnung für kleine, mittlere und große Unternehmen und Institutionen mit Sitz in Oldenburg.

Eine unabhängige Jury wählt unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Preisträger in den Kategorien „Kleine und mittlere Unternehmen/Institutionen“ (bis 150 Beschäftigte) und „Große Unternehmen/Institutionen“ aus. Die Preisverleihung findet am 1. November während des 30. Kontaktpunktes Wirtschaft im Audi Zentrum Oldenburg statt. Verliehen wird der OLLY von Schirmherrin Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Sozialministerin, und Oberbürgermeister Krogmann.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/beruf-und-familie oder bei Birgit Schulz, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, unter Telefon 0441 235-2821.
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Anschub beim Durchstarten

25.07.2018 20:39 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt am 22. August zum Gründerforum ein

Wer eine innovative Gründungsidee hat, als Selbstständiger auf der Suche nach wertvollen Tipps und Informationen ist oder einfach Lust hat, sich mit anderen Gründern aus Oldenburg und der Region auszutauschen, ist beim Oldenburger Gründerforum genau richtig: Die nächste Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich zu vernetzen und wertvolle Anregungen zu sammeln, besteht am Mittwoch, 22. August. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg lädt ab 18 Uhr ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg TGO (Marie-Curie-Straße 1) ein.


Der Abend beginnt mit dem Impulsvortrag „Vertrieb? – Nein danke“ von Harald Strahler, dem CEO & Founder von TAXIdo.TV. Anschließend folgt ein kreativer Input der Bremer Grafikerin & Illustratorin Sabrina Krämer. Im weiteren Verlauf berichtet das Gründerteam von Spinsyde von seinen Erfahrungen als Teilnehmer des Acceleratorprogramms des „GO!“-Startup-Zentrums. Darüber hinaus wird es Informationen zu den städtischen Fördermöglichkeiten für Gründer geben. Die Gäste haben zudem die Möglichkeit, auf der Terrasse des TGO bei Barbecue und kühlen Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.


Wer teilnehmen möchte, meldet sich bis zum 8. August per E-Mail an unter gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Energiechecks für Oldenburger Unternehmen

11.07.2018 22:22 Uhr

Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes

In Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Niedersachsen (KEAN) bietet die Stadt Oldenburg im Rahmen ihrer Initiative Klima(+)Unternehmen Impulsberatungen zur Ressourceneffizienz durch KMU-Energieexperten an. Unternehmen erhalten so einen besseren Überblick über ihren Energieeinsatz und können häufig Energieverbrauch und Kosten erheblich reduzieren. Ein Energieberatungsgutschein im Wert von 1.000 Euro kann über die Stadt Oldenburg beantragt werden.


Bei der Impulsberatung nimmt ein von der KEAN anerkannter, qualifizierter und unabhängiger Effizienzberater Energieverbrauch und Ressourceneffizienz in einem zwei- bis dreistündigen Betriebsrundgang ganzheitlich unter die Lupe. Anschließend findet ein Abschlussgespräch statt, in dem Fragen geklärt und wirtschaftlich umsetzbare Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz unter Berücksichtigung von Förderprogrammen aufgezeigt werden. Im Nachgang erstellt der Energieexperte zusätzlich einen schriftlichen Bericht.


Interessierte Unternehmen können sich bei Ralf Blömer, Projektverantwortlicher bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement, unter Telefon 0441 235-3615 oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de melden.
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Zehnter Jahrgang des Jobpatenmodells geehrt

07.07.2018 22:34 Uhr

Zertifikate und Gesang im Kulturzentrum PFL

Der nunmehr zehnte Jahrgang des erfolgreichen Jobpatenprojektes der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement wurde verabschiedet. In feierlicher Atmosphäre im Kulturzentrum PFL bekamen alle Jobpaten sowie ihre betreuten Jugendlichen Zertifikate ausgehändigt. Zuvor gab es einen gemeinsamen Gesangsworkshop, der von Chorleiter Niklas Schreiber angeführt wurde.


Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamts, überbrachte den Dank des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann, der Schirmherr des Jobpatenprojektes ist. Wolfgang Wulf, stellvertretender Vorsitzender des Jobpatenfördervereins hob die Bindung zwischen den Paten und den Jugendlichen im Projekt hervor, die durch das gemeinsame Singen noch sichtbarer wurde.


Der jährlich stattfindende Empfang des Jobpatenprojektes würdigt das Engagement aller Projektbeteiligten. Zurzeit werden wieder zahlreiche ehrenamtliche Job- und Entwicklungspaten für den elften Durchgang geschult.


Die Agentur :ehrensache in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg bildet seit 2006 engagierte Menschen aus, die Jugendliche in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen möchten. Seit Beginn des Projekts haben bislang über 440 Jobpaten ehrenamtlich über 650 Jugendliche aus den Oldenburger Oberschulen und zwei Gesamtschulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Agentur :ehrensache unterstützt die Paten dabei mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen und regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings.
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Unternehmerin Elke Haase erhält Wirtschaftspreis der Stadt Oldenburg

01.07.2018 19:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann verleiht „Oldenburger Bulle“ zum 10. Mal

Auszeichnung für eine erfolgreiche Unternehmerin mit Weitsicht, großem Forscherdrang und internationalem Renommee: Elke Haase, Inhaberin und Geschäftsführerin der piccoplant Mikrovermehrungen GmbH, erhielt heute den städtischen Wirtschaftspreis Oldenburger Bulle. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreichte die Auszeichnung und dankte der Diplom-Biologin während der Feierstunde im Alten Rathaus: „Elke Haase ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin, sie hat Oldenburg seit vielen Jahren national und international bekannter gemacht. Kunden aus mehr als 25 Ländern machen dies mehr als deutlich.“


Die Laudatio hielt der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Professor Dr. Dr. Hans Michael Piper. Er würdigte Elke Haase als Studentin der ersten Stunde an der neugegründeten Universität: „Diese damals herrschende Aufbruchstimmung hat Sie offenbar inspiriert und dazu ermutigt, technologisch neue Wege zu gehen“, sagte Piper.


Bei piccoplant handelt es sich um die weltgrößte Fliederproduktionsstätte. Das Oldenburger Unternehmen ist auf die hochwertige Vermehrung von Pflanzensetzlingen spezialisiert. Mit innovativen Verfahren der Biotechnologie werden mehr als sechs Millionen Jungpflanzen pro Jahr erzeugt. Auf einem speziell entwickelten Nährboden entstehen dabei Pflanzen, die robuster, gesünder und somit auch ertragreicher sind als Stecklinge aus herkömmlicher Vermehrung. Kunden aus über 25 Ländern in Europa, Nordamerika und Asien können aus einem Sortiment von über 480 Fliedersorten, 140 Rhododendronsorten, 60 verschiedenen Azaleen und mehr als 50 Bambus- und Gräsersorten sowie Früchte-, Biomasse- und Arzneimittelpflanzen wählen.


Preisträgerin Elke Haase bedankte sich bei Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für die Auszeichnung und bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Unterstützung und nannte als Hauptgrund für die Unternehmensgründung: „Es hat mich immer sehr interessiert, ökonomische Fragen ökologisch zu lösen.“


Elke Haase und ihr Unternehmen wurden unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes, dem Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis und der Goldmedaille für hervorragende Qualität bei der IPM Moskau (größte Pflanzenfachmesse in Russland und den GUS-Staaten) ausgezeichnet. Ihre Kompetenz ist auch auf internationaler Ebene gefragt: So durfte sie Bundeskanzler Gerhard Schröder (2001), Landeswirtschaftsminister Walter Hirche (2004) und Bundespräsident Joachim Gauck (2013) auf Auslandsreisen begleiten und 2014 vor dem russischen Parlament sprechen.


Der Oldenburger Bulle steht für erfolgreiches unternehmerisches Handeln und wird an Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft vergeben, die besondere Leistungen für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Oldenburg erbracht und die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.


Bisherige Preisträger des Oldenburger Bullen waren: Prof. Joachim Lenz (2003), Dr. Werner Brinker (2004), Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jürgen Appelrath (2005, verstorben 2016), Dr. Jörg Bleckmann (2006), Prof. Dr. Reto Weiler (2008), Dr. Rolf Hollander (2010) Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski (2012), Martin Grapentin (2014) und Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (2016).
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Einzelhändler und Kunden werden um Unterstützung gebeten

19.05.2018 10:03 Uhr

Befragung zur Kundenherkunft in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg erarbeitet aktuell eine Strategie für die zukünftige Ausrichtung der Innenstadt. Damit beauftragt sind das Büro „frauns kommunikation | planung | marketing“ aus Münster in Zusammenarbeit mit dem Büro „Junker + Kruse Stadtforschung Planung“ aus Dortmund. In diesem Zusammenhang wird ab Montag, 28. Mai, eine Kundenherkunftserhebung in ausgewählten lokalen Einzelhandelsbetrieben in der Oldenburger Innenstadt stattfinden. Hierzu bedarf es der aktiven Mithilfe der örtlichen Einzelhändler sowie der Bürgerinnen und Bürger.

Vom 28. Mai bis zum 2. Juni sollen Daten zur Herkunft der in der Oldenburger Innenstadt einkaufenden Kunden gesammelt werden. Die Beantwortung dieser Daten erfolgt anonym. Im Vorfeld werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Planungsbüros Junker + Kruse entsprechende Erhebungsbögen an die Einzelhändler verteilt, in denen die zahlenden Kunden nach ihrem Wohnort gefragt werden.

Die Kundenherkunftserhebung ist Teil der Erarbeitung der Innenstadtstrategie für die Stadt Oldenburg. Dabei sollen die Multifunktionalität der Innenstadt und die Dynamik von Veränderungsprozessen eine besondere Berücksichtigung finden. Durch die Kundenherkunftserhebung können wichtige Rückschlüsse auf den Einzugsbereich und die Anziehungskraft des lokalen Einzelhandels gezogen werden. Die Stadt Oldenburg bittet Einzelhändler und Kunden darum, die Untersuchung durch ihre Mithilfe zu unterstützen.
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Geschäftsideen in die Tat umsetzen

20.04.2018 11:21 Uhr

Wirtschaftsförderung lädt zum Gründerforum ein

Wer sich für das Thema Unternehmensgründung interessiert oder selber eine Firma an den Start gebracht hat und seine Erfahrungen mit anderen teilen möchte, ist beim Oldenburger Gründerforum genau richtig: Die nächste Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich zu vernetzen und wertvolle Anregungen zu sammeln, besteht am Mittwoch, 23. Mai. Zur Neuauflage des Gründerforums lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ab 18 Uhr ins Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg TGO (Marie-Curie-Straße1) ein. 

Coach Bettina Rohse wird in einem Impulsvortrag dazu ermutigen, Geschäftsideen in die Tat umzusetzen. Die Gründer des Oldenburger Unternehmens La Molienda werden aus dem „Nähkästchen“ plaudern, und Poetry Slamer Jörg Schwedler will dafür sorgen, dass die Teilnehmenden gut gelaunt und inspiriert ins anschließende Get-together gehen können. 

Anmeldungen sind bis zum 14. Mai per E-Mail an gruendungsberatung@stadt-oldenburg.de möglich. Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Kreative Impulse für den Einzelhandel der Zukunft

20.04.2018 11:00 Uhr

Ideen als wichtiges Kapital im neuen Format cre8_workshop am 4. Juni

Ob Online-Handel, Preisgestaltung oder Marketing: Der Einzelhandel steht vor zahlreichen Herausforderungen. Oftmals fehlt dabei der kreative Blick von außen, um Ideen und neue tragfähige Lösungen zu entwickeln. Mit dem cre8_workshop: EINZELHANDEL bieten die Wirtschaftsförderung Oldenburg und das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg deshalb eine neue innovative Plattform, bei der Einzelhändler und kreative Experten gemeinsam Lösungsvorschläge zu den wichtigen Fragestellungen erarbeiten. 

Der cre8_workshop findet am Montag, 4. Juni, von 9 bis 13 Uhr im Hotel und Einrichtungshaus Rosenbohm, Pferdemarkt 7, statt. Verschiedene Blickwinkel sind gefragt, entsprechend sind kleine und mittlere Einzelhandelsbetriebe, aber auch Verkäufer und Kunden eingeladen. Weitere Teilnehmende sind Kreativschaffende aus unterschiedlichen Branchen – darunter Grafiker, Fotografen, Designer oder Texter, die ihre eigenen Erfahrungen und sich als Querdenker in die Thematik einbringen wollen. Es werden gemeinsam Impulse für die konkreten Fragestellungen des Einzelhandels erarbeitet, das könnten beispielsweise die Ergänzung des stationären Handels durch einen eigenen Webshop, der Einsatz von verschiedenen Medien zur Werbung oder eine bessere Kundenbindung sein. Berater Peter Gerd Jaruschewski und Designerin Katja Reiche, beide Experten für unterschiedlichste Kreativmethoden wie das Design thinking oder die Kopfstandmethode, moderieren die Veranstaltung.

Interessierte am cre8_workshop: EINZELHANDEL können sich bis zum 25. Mai per E-Mail an jaruschewski@cre8oldenburg.de anmelden. Sie erhalten dann weitere Details zu der Veranstaltung. Idealerweise findet der cre8_workshop mit 12 bis 14 Teilnehmenden statt, bei größerer Anzahl werden zwei parallele Gruppen gebildet. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.cre8oldenburg.de/cre8_workshop.
Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, Telefon 0441 235-2105.
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CarSharing: Seit 15 Jahren erfolgreich in Oldenburg

13.04.2018 20:48 Uhr

Begrüßung der 2.000sten cambio-Kundin – 47 Fahrzeuge stehen zur Verfügung

Seit 15 Jahren fahren CarSharing-Fahrzeuge unter der Marke „cambio“ in Oldenburg. Heute wurde auf dem Schlossplatz die 2.000ste Kundin des CarSharing-Anbieters cambio von Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg, und Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg, begrüßt. Der Verein StadtTeilAuto e.V. startete 1992 das CarSharing in Oldenburg. Am 1. April 2003 gründeten Vereinsmitglieder zusammen mit cambio Bremen eine Dienstleistungs-GmbH.

Die Zahl der Kundinnen und Kunden im Carsharing steigt bundesweit kontinuierlich an – laut Bundesverband CarSharing auf 2,1 Millionen am Anfang dieses Jahres. Untersuchungen belegen, dass die Bedeutung des Autobesitzes, vor allem für jüngere Menschen, abnimmt. 

Dieser Trend ist auch in Oldenburg erkennbar. Seit 2003 hat sich vieles getan: Das Angebot wurde professionalisiert, das Stationsnetz ausgebaut und das Fahrzeugangebot erweitert. Zu den Privatkunden kamen immer mehr institutionelle Kunden dazu. Waren es 2003 noch knapp 200 Kunden, hat sich die Kundenzahl auf aktuell 2.000 Kunden verzehnfacht.

„21 Jahre hat es gedauert, die ersten 1.000 Oldenburger vom CarSharing zu überzeugen. Für den Sprung von 1.000 auf 2.000 Kunden haben wir dagegen nur vier Jahre benötigt“, erklärt cambio-Geschäftsführer Klaus Göckler und ergänzt: „Alleine hätten wir das nicht geschafft. Daher sagen wir mit dem heutigen Tage auch Danke!“

Als umweltfreundliche Mobilitätsform fördert die Stadt Oldenburg seit vielen Jahren den beschleunigten Ausbau des CarSharing-Angebots: „CarSharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar. Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad und das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen“, betont Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr. 

2.000ste Oldenburger cambio-Kundin ist Iris Demuth aus Kreyenbrück. Nachdem ihr eigenes Auto nach einem Totalschaden nicht mehr fahrfähig war, entschied sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Stephan fürs CarSharing. Als Ergänzung legten sie sich noch eine MIA-Plus-Karte und ein BOB-Ticket der VWG zu. „Zur Arbeit fahre ich sowieso mit meinem E-Bike, bei schlechtem Wetter nehme ich den Bus“, erzählt die 53-jährige Bürokauffrau und ergänzt: „Ich finde, in Oldenburg gibt es zu viele Autos. Wenn wir manchmal noch ein Auto brauchen, fahren wir mit cambio. Das ist umweltfreundlicher und unter dem Strich sogar günstiger. Und wir fühlen uns genauso mobil wie vorher mit dem eigenen Auto.“

An 18 Oldenburger Stationen stehen derzeit 47 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark bietet sieben Fahrzeugtypen – er umfasst 38 Kleinwagen, drei Mini-Vans, drei Kombis, einen Stadtlieferwagen, einen Transporter und einen 9-Sitzer.

cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Aufgrund der Dieselproblematik kauft die cambio-Gruppe seit Anfang 2017 bis auf Weiteres nur noch Benziner-Pkw. Rund die Hälfte der Oldenburger Fahrzeuge fahren heute schon mit Benzin.
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Vorstandswahlen bei der Goldschmiedeinnung

02.04.2018 19:40 Uhr
Auf der Innungsversammlung vom 28.03.2018 wurde neben vielen Themen auch der Vorstand der Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland für die nächsten 3 Jahre gewählt.

Als Obermeister wurde Andreas Speckmann – Oldenburg, als stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky – Leer, als Lehrlingswart und Gesellenprüfungsvorsitzender Thomas Kunke – Oldenburg, als Schriftführerin Irene Mätzke-Rischmann – Wildeshausen und als Schatzmeisterin Karin Holthusen – Oldenburg für die nächsten 3 Jahre gewählt. Der neue Vorstand bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und erläuterte die Innungsarbeit für dieses Jahr. Geplant sind unter anderem eine gemeischaftliche Fahrt nach Berlin mit angeschlossenem Besuch der Goldschmiedeabteilung im Technischen Museum. Ferner werden sie sich intensiv dem Thema Nachwuchswettbewerb und Gemeinschaftsausstellung widmen. Durch die Schließung des Einrichtungshauses Ullmann ist bekanntlich die traditionelle Unterbringung der jährlichen Gemeinschaftsausstellung in den Räumlichkeiten nicht mehr möglich. Aber – gute Nachrichten für Oldenburg – Bemühungen seitens des Vorstandes haben neue Möglichkeiten ergeben. Die diesjährige Gemeinschaftsausstellung Anfang November wird bei BoConcept ebenfalls Heiligengeiststraße stattfinden.
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Fachkräfte-Forum 2018: „Auf dem Weg in die neue Arbeitswelt“

18.03.2018 20:12 Uhr

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich zum Austausch

„Wie sieht die Arbeit von morgen aus?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten Fachkräfte-Forums am Donnerstag, 15. März, im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Oldenburg. Insbesondere Unternehmensleitungen und Personalverantwortliche von kleineren und mittleren Unternehmen diskutierten auf Einladung der Kooperationspartner der Fachkräfte-Initiative Oldenburg gemeinsam über die verschiedenen Facetten von „Neuer Arbeit“. 

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte bei seiner Begrüßung: „Die Veränderungen in den Unternehmen nehmen zu, agiles Arbeiten kann darauf eine gute Antwort sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten schließlich immer mehr mitbestimmen, Teams und Aufgaben ändern sich. Insgesamt kommt es darauf an, durch moderne Arbeitsbedingungen attraktiv zu bleiben für Fachkräfte.“

Strategieexpertin und Gründerin der „GoGreat community“ Dr. Kerstin Friedrich und Jörg Högemann von der „einfach.effizient. Unternehmensberatung“ beantworteten der Moderatorin Monika Kretschmer von der Demografieagentur auf dem Podium Fragen zur konkreten Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt. Im Fokus standen dabei auch die Vorteile für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das gesamte Unternehmen. Zudem bekamen die Teilnehmer von der Zahnarztpraxis Uerlich praktische Tipps wie „Neue Arbeit“ schon heute in die Tat umgesetzt werden kann. Dort sind bereits sämtliche Arbeitsabläufe digitalisiert.
Anschließend diskutierten die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer „Open Space Diskussion“ Fragen, die sich die Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Weg in die neue Arbeitswelt stellen. 

Das Fachkräfte-Forum ist eine jährliche Veranstaltung im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Kooperationspartner sind der Arbeitgeberverband Oldenburg, die Bundesagentur für Arbeit – Agentur für Arbeit Oldenburg – Wilhelmshaven, die Demografieagentur, die Handwerkskammer Oldenburg, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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IT-Führungsriege diskutiert über Digitalisierung und Fachkräfte

11.03.2018 18:15 Uhr

Treffen mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Alten Rathaus

Zu einem „IT-Frühstück“ trafen sich jetzt Führungskräfte wichtiger Oldenburger IT-Unternehmen mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bei dem Treffen im Alten Rathaus nutzten die Unternehmensvertreter die Gelegenheit, sich mit den Kollegen und dem Oberbürgermeister auszutauschen und zu vernetzen. Speziell ging es in der Runde um die Frage, vor welchen Herausforderungen die Oldenburger IT-Branche steht und welche gemeinsamen Impulse für die Stadt gesetzt werden sollten.

„Die Oldenburger IT-Landschaft aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung ist ein dynamischer Träger der Wirtschaftsentwicklung vor Ort und genießt überregional einen exzellenten Ruf“, weiß Krogmann. „Rund 5 Prozent aller Beschäftigten sind in Oldenburg in der IT-Branche tätig. Da können wir uns durchaus mit einer Stadt wie Hamburg messen – dort liegt der Anteil mit 5,5 Prozent nur geringfügig darüber.“ Schwerpunkte in den Gesprächen beim „IT-Frühstück“ waren der Fachkräftemangel und die Digitalisierung.

Anwesend waren Vertreter der BTC Business Technology Consulting AG, des Zweckverbands Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), der VRG GmbH, der ISE Individuelle Software und Elektronik GmbH, des OFFIS e.V., der Kisters AG, der BISS Gesellschaft für Büroinformationssysteme mbH sowie der Worldiety GmbH.
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Goldschmiede-Innung spricht Auszubildende frei

03.03.2018 11:29 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg – Ostfriesland die frischgebackenen Geselleninnen und Gesellen im Beisein deren Familien und Ausbildern »freigesprochen«. Nach alter Sitte haben sich die Lehrlinge vor dem Lehrlingswart auf ein Kissen zu knien und werden mit einem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen), als Schwertersatz, von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegt er ihnen neue Pflichten auf: dass sie unserem Beruf Ehre machen und nur gut über ihren Meister sprechen dürfen. Anschließend übergab ich, als Obermeister, die Gesellenbriefe.  Alle hatten viel Spaß und einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.
 

Innungsbester mit der Note gut/sehr gut wurde Mathis Voß (Uhrmacher und Goldschmiede Kunke – Wiefelstede).
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Hohe Standortzufriedenheit der Oldenburger Betriebe

05.02.2018 20:59 Uhr

OB Krogmann sieht Stadt weiter auf gutem Weg

Die Betriebe in der Stadt Oldenburg sind mit den Standortbedingungen durchweg zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die von der Stadt Oldenburg vorgenommen wurde. Im Spätsommer des vergangenen Jahres wurden knapp 1.500 Betriebe aus allen Branchen angeschrieben, um die Zufriedenheit mit den Standortbedingungen in Oldenburg und deren künftigen Anforderungen an ihren betrieblichen Standort und die Dienstleistungen der städtischen Wirtschaftsförderung zu ermitteln. Aufgrund eines guten Rücklaufs von 18 Prozent (269 Betriebe haben geantwortet) und der positiven Ergebnisse ist das Amt für Wirtschaftsförderung sehr zufrieden mit der Resonanz. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort Oldenburg ist mit einer Durchschnittsnote von 2,16 so hoch wie bisher bei keiner anderen Befragung der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (GEFAK).

Mit ihrem konkreten Betriebsstandort ist ebenfalls die weit überwiegende Zahl der Oldenburger Betriebe (sehr) zufrieden. „Die Umfrage bestätigt, das Oldenburg ein attraktiver Platz für erfolgreiches Wirtschaften ist und die Betriebe mit unserem umfassenden Dienstleistungsangebot sehr zufrieden sind“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Dies ist aber kein Grund sich auszuruhen, wir müssen weiter engagiert daran arbeiten, die Bedingungen für Betriebe in Oldenburg zu verbessern“, so Krogmann.

Für Oldenburg spricht nach Auffassung des Oberbürgermeisters auch die Tatsache, dass neben einigen harten Standortfaktoren auch viele der sogenannten weichen Faktoren wie die Lebensqualität in Oldenburg (1,73), das Image der Stadt (1,95), die medizinische Versorgung sowie das Angebot an Hochschulen und Instituten (jeweils 2,01), die Wohnqualität (2,14) und das Kulturangebot und Freizeitmöglichkeiten (2,16) gut oder sehr gut bewertet werden.

Die Befragung der Unternehmen in der Stadt Oldenburg hat damit insgesamt eine sehr hohe Zufriedenheit mit dem Wirtschaftsstandort zum Ausdruck gebracht. Immerhin mehr als 80 Prozent der Betriebe, die an der von der städtischen Wirtschaftsförderung durchgeführten Befragung teilgenommen haben, sind mit ihrem konkreten Betriebsstandort zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der Benotung des Wirtschaftsstandorts Oldenburg (über Schulnoten zwischen 1 und 5) nach einzelnen Standortfaktoren ragt die Gesamtzufriedenheit der Betriebe mit einem Mittelwert von 2,16 heraus. „Einen solch guten Wert hat bisher noch keine Wirtschaftsregion bei unseren Befragungen erhalten“, betont Dr. Jürgen Bunde von der GEFAK Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung aus Marburg. Die GEFAK, die in den vergangenen Jahren bundesweit etwa 80 Befragungen in Städten oder Landkreisen organisiert hat, hatte den Auftrag für die Befragung der Oldenburger Betriebe erhalten.

Natürlich gibt es auch Themenbereiche, die in Zukunft mehr Aufmerksamkeit erfordern. Dazu zählt das Angebot an Breitbandversorgung und Internetverfügbarkeit sowie die Gewinnung von Fachkräften. Klaus Wegling, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung, sieht sich für die Herausforderungen gut gewappnet. „Insbesondere für die Aufgaben der Fachkräftesicherung und zur Unterstützung der Betriebe bei der Digitalisierung haben wir in der Wirtschaftsförderung bereits seit einiger Zeit konkrete Angebote oder Veranstaltungsformate für unsere Betriebe entwickelt.“ 

Die Beurteilung der Wirtschaftsförderung hat sich gegenüber den vorangegangenen Befragungen von 2007 und 2012 weiter verbessert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist auch mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass die Oldenburger Betriebe unsere Arbeit schätzen. Diese Bestätigung wird uns aber weiter ein Ansporn sein, auch in den anderen wichtigen Themenfeldern wie Kooperationsförderung oder städtisches Flächenmanagement die Zusammenarbeit mit unseren Betrieben zu intensivieren.“

Um den Unternehmen auch in Zukunft gute Wachstumsperspektiven zu bieten, entwickelt die Stadt weitere Gewerbeflächen. Diese entstehen etwa in der Nähe der Universität (TPO) und in der Nähe des Klinikums (MPO). Insgesamt stehen dort Flächen von mehr als 10 Hektar zur Verfügung.
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Wechsel in der Alten Schmiede am Lappan

15.01.2018 12:29 Uhr

Edda Sandstede-Jacobs hört auf – Neuer Mieter ab April ist Metallgestalter Jörg Ridderbusch

In der Alten Schmiede, Lappan 4/Staulinie 1a, stehen Veränderungen an: Die bisherige Mieterin Edda Sandstede-Jacobs beendet ihre Tätigkeit nach mehr als 35 Jahren in den Räumlichkeiten der Schmiede zum 31. März. Ab dem 1. April startet dort der Oldenburger Metallgestalter Jörg Ridderbusch. Die Stadtverwaltung freut sich, dass der grundsätzliche Schmiedebetrieb – wenn auch mit etwas anderen Schwerpunkten – in dem denkmalgeschützten Gebäude weitergeführt werden kann und mit Jörg Ridderbusch ein engagierter Nachmieter gefunden wurde. Damit bleibt in der Innenstadt ein traditionelles Handwerk erhalten.

Die Alte Schmiede ist ein fester Begriff bei der Oldenburger Bevölkerung und wurde dank des Schaffens von Edda Sandstede-Jacobs auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jörg Ridderbusch wird die Schmiede in der Tradition der lebendigen Werkstatt weiterführen und die Räumlichkeiten für die Fertigung von Skulpturen am „offenen Feuer“ sowie als Verkaufsfläche nutzen. Daneben sollen auch Schmiedekurse angeboten werden. 

Der Kiosk, der sich ebenfalls in dem Gebäude befindet und zur Staulinie hin gelegen ist, wird weiterhin geöffnet sein.
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Passgenaue Lösungen für Start-Ups

21.12.2017 22:06 Uhr

Wirtschaftsförderung: Kathrin Siemer ist neue Gründer- und Innovationsberaterin

In der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist seit dem 1. November dieses Jahres Kathrin Siemer für den Bereich der Gründer- und Innovationsberatung verantwortlich. Zukünftig wird sie Gründerinnen und Gründer auf deren Weg in die Selbstständigkeit begleiten. „Oldenburg als Standort für Start-Ups ist in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Neben Berlin und Hamburg zählt die Stadt mittlerweile zu den Gründerzentren in Deutschland“, so Kathrin Siemer.

Vor ihrem Einstieg bei der Wirtschaftsförderung hat die 27-Jährige in Chemnitz und Oldenburg studiert und Berufserfahrungen bei Praktikumsstellen in Wirtschaftsförderung und internationaler Zusammenarbeit gesammelt. Erfahrungen, die ihr im jetztigen Arbeitsbereich zugute kommen.

Die Wirtschaftsförderung bietet Gründungsinteressierten ein umfangreiches Beratungsangebot an. Im gemeinsamen Gespräch lassen sich passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen entwickeln. Dabei werden alle Aspekte der Gründung von der Idee über den Businessplan bis zur Finanzierung durch Förderprogramme durchleuchtet. Neu ist dabei die Möglichkeit einer gesonderten Innovationsberatung, die in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MCON vorgenommen wird. Gemeinsam mit anderen regionalen Einrichtungen und Institutionen erhalten Gründerinnen und Gründer jedoch nicht nur wertvolle Informationen, ihnen wird darüber hinaus bei der Vernetzung im Oldenburger Gründernetzwerk geholfen. 

Kathrin Siemer ist unter Telefon 0441 235-2818 und per E-Mail unter kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de zu erreichen.
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Berufsbildungsbereich hinterlässt Spuren

24.11.2017 17:57 Uhr

38 Teilnehmer des Berufsbildungsbereichsbereichs feierten ihre Freisprechung

von Daniel Lüllmann

Bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. feierten die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs nach 27 Monaten den Abschluss ihrer beruflichen Bildungsmaßnahme. Dies wurde gewürdigt in einem festlichen Rahmen, der eröffnet wurde mit einer Ansprache von Betriebsleiterin Silke Schiffler. 

Zu ihrer Zeit im Berufsbildungsbereich gab sie den Absolventen ein treffendes Zitat Goethes zur Bedeutung gemachter Erfahrungen mit: „Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.“ Jedem einzelnen wünschte sie für seine berufliche Zukunft alles Gute, als mit Stolz und auch den ein oder anderen feuchten Augen die Abschlusszertifikate und Berufsschulzeugnisse entgegengenommen wurden. Im Jahr 2017 wechseln insgesamt 38 Teilnehmende verschiedene Arbeitsbereiche. Ein Großteil wechselt in die Fachgruppen der Werkstätten. Zwei Absolventen wechseln auf einen Außenarbeitsplatz, und ein Teilnehmer beginnt seine Ausbildung zum Metallfeinbearbeiter.
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Lamberti-Markt steht eröffnet am 28. November

24.11.2017 17:39 Uhr
Oldenburg erstrahlt in wenigen Tagen wieder im Glanz der Weihnachtsmarktbuden: Der Aufbau des Lamberti-Marktes hat am Montag, 20. November, begonnen. Um den Ablauf der Arbeiten zu entzerren, starten die Aufbauarbeiten seit mehreren Jahren auf dem Schloßplatz mit den Geschäften, die mit einem Kran hochgezogen werden müssen. Im Anschluss folgt der Aufbau der restlichen Hütten in diesem Bereich. Am Samstag, 25. November, wird mit den letzten Aufbauarbeiten auf dem Rathausmarkt nach dem Wochenmarkt begonnen. Bis zur Eröffnung am Dienstag, 28. November, um 17 Uhr werden die Geschäfte dann noch liebevoll hergerichtet. 

Der diesjährige Lamberti-Markt hat bis Freitag, 22. Dezember, täglich ab 11 Uhr geöffnet. Freitags und samstags endet der Markt jeweils um 21.30 Uhr, ansonsten um 20.30 Uhr. Parallel zur langen Einkaufsnacht in der Oldenburger Innenstadt, die in diesem Jahr am Samstag, 2. Dezember, stattfindet, schließt der Markt an diesem Abend um 24 Uhr.

Mit gut 125 Geschäften gehört die Oldenburger Traditionsveranstaltung zu den größten Weihnachtsmärkten in der Region. Das spiegelt sich auch bei den erwarteten Besucherzahlen wider: Über 800.000 Gäste aus nah und fern werden erwartet. Auch in diesem Jahr wird sich das Bild des Marktes wieder etwas verändern. Unter anderem haben langjährige Beschickerinnen und Beschicker des Marktes neue Geschäfte angeschafft. Diese passen sich mit bewährten Artikeln harmonisch in das Gesamtbild ein. Ebenfalls neu ist ein Stand mit selbsthergestellten Holzspielzeug ? wird nicht nur Neuware verkauft, der Inhaber bietet auch die Reparatur von defekten älterem Holzspielzeug an.

Das Thema Sicherheit wird auch beim Lamberti-Markt bedacht. Um den Weihnachtsmarkt zu schützen, setzt die Stadtverwaltung in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr auf einen Mix aus Betonhindernissen und Fahrzeugsperren. An diesem Freitag werden an der neben dem Schloss gelegenen Schlossplatz-Zufahrt in Höhe der Skulptur „Vase“ acht Betonblöcke aufgestellt. Die Zufahrt aus Richtung Paradewall zwischen den Schlosshöfen und dem Schloss wird mit einem Schausteller-Fahrzeug versperrt, das im Falle eines Rettungseinsatzes schnell zur Seite bewegt werden kann. Der Kasinoplatz ist während des Lamberti-Marktes an vier Tagen in der Woche mit Wochenmarkt- und Bauernmarktständen belegt, so dass ein Durchkommen mit Fahrzeugen ohnehin erschwert ist. Auch hier steht zusätzlich ein Schausteller-Fahrzeug bereit. Zwar gibt es nach Auskunft der Sicherheitsbehörden keine aktuelle Gefährdungslage für den Lamberti-Markt, es soll aber dem verstärkten Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung getragen werden. 

Die Polizei überwacht den Lamberti-Markt an drei Stellen mit Videokameras. Die Live-Bilder werden in der City-Wache auf die Monitore übertragen, es werden jedoch keine Aufzeichnungen vorgenommen. Zudem wird die Polizei mit zwei Streifen auf dem Markt präsent sein.
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Kontaktpunkt Wirtschaft an der Universität Oldenburg

23.11.2017 13:02 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann sieht weiter großes Wachstumspotenzial

Rund 200 Gäste sind gestern Abend der Einladung der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg zum 28. Kontaktpunkt Wirtschaft gefolgt. Sie erlebten einen gleichsam informativen wie unterhaltsamen Abend mit Vorträgen zum Thema „Lebenslanges Lernen und Windenergieforschung an der Universität Oldenburg“. Die Veranstaltungsorte waren entsprechend gewählt: Im Experimentierhörsaal der Universität begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen und machte deutlich, welch große Bedeutung die Uni für die Stadt hat: „Die Universität ist mit ihren mehr als 1.500 Beschäftigten und etwa 15.000 Studierenden ein großer Wachstumsmotor für unsere Stadt. Die Entwicklung des Technologie Parks mit der Ansiedlung des Helmholtz-Instituts zeigt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien sind in den vergangenen Jahren Schwerpunkte gesetzt worden, die Oldenburg nationale und internationale Anerkennung gebracht haben.“ Von der Bundes-und Landespolitik erhofft sich Krogmann mehr Tempo bei der Umsetzung der Energiewende. Bei diesem Thema sei in den vergangenen zwei bis drei Jahren teilweise nicht entschlossen genug gehandelt worden.

In seinem Grußwort unterstrich Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, welche modernen Studieneinrichtungen in den vergangenen Jahren gerade im Bereich Küpkersweg entstanden sind. 

Anschließend stellte Prof. Dr. Anke Hanft, Direktorin des „Centers für lebenslanges Lernen (C3L)“, dar, mit welchen neuen Studienmodellen die Hochschulen auf die Erfordernisse des lebenslangen Lernens reagieren und welche Möglichkeiten sich hierdurch für eine stärkere Verzahnung von Ausbildung, Fortbildung und Hochschulbildung ergeben. Professor Dr. Martin Kühn, ForWind-Vorstandsmitglied, referierte zu „WindLab: Turbulenz- und Windenergiesystemforschung“. Mit der Einrichtung WindLab wurde im Januar 2017 der neuste Forschungsbau der Universität Oldenburg eröffnet. Herzstück des Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme ist ein sogenannter turbulenter Windkanal, in dem Windturbulenzen realitätsnah reproduziert werden können. Nach dem offiziellen Teil ging es anschließend zu ForWind, wo neben dem Netzwerken auch eine Besichtigung des Windkanals möglich war.

Bewährte Kommunikationsplattform
Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Stadt Oldenburg veranstaltet und organisiert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Oldenburger Führungskräften, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften. Der nächste Kontaktpunkt Wirtschaft wird voraussichtlich Ende Mai 2018 stattfinden.
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Sehr gute Resonanz bei den „Promotiedagen“

08.11.2017 23:15 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann lobt Partnerschaft mit Groningen

Sie ist eine der größten Messen der Niederlande und Oldenburg war zum elften Mal dabei - mit insgesamt 13 Firmen und Institutionen präsentierte sich in diesem Jahr der „Oldenburg Plein“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Vom 7. bis 8. November 2017 war der Wirtschaftsstandort Oldenburg auf einem der größten Unternehmertreffen unseres Nachbarlandes vertreten. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am Abend. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder begrüßen. 

In seinem Grußwort lobte Krogmann die sehr gute Partnerschaft mit Groningen. „Bei den wichtigen Zukunftsthemen stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen“, so der Oberbürgermeister. „Landesgrenzen spielen bei Themen wie Wirtschaft, Digitalisierung, Mobilität oder Nachhaltigkeit keine Rolle mehr. Durch die geografische Nähe zur Partnerstadt in den Niederlanden und die eingespielte, jahrelange Zusammenarbeit besteht viel Potenzial für gemeinsame Projekte.“

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmerbrunch, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Weiter ging es mit der Veranstaltung des Netzwerkes Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. zum Thema „Wie (medizinische) Grenzen verschoben werden“, mit der sich Oldenburg als Kompetenzstandort für die Gesundheitswirtschaft und –wissenschaft präsentierte. 

Auch die Aussteller des „Oldenburg Plein“, ziehen ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“ 

Neben der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg waren folgende Firmen und Institutionen vertreten: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Denies Deutsch-Nederlands Kommunikation Plus!, Electric-Special Phototronicsysteme GmbH, FERCHAU Engineering GmbH, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT (Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie), Homepage4you, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), Semco Glas + Konstruktion GmbH & Co. KG und Treuhand Weser-Ems GmbH mit HLB Nannen.

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte bereits zum elften Mal den Oldenburg Plein und schafft damit einen zentralen Standort auf dem Messegelände, auf dem sich Unternehmer und Institutionen präsentieren können. Mit rund 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und circa 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größeren Unternehmertreffen der Niederlande. 
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Zurück in die Steinzeit

03.11.2017 15:42 Uhr

17. Gemeinschaftsausstellung der Goldschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland

Zum 17. Mal zeigen 14 Goldschmiede das Spektrum ihres Könnens im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung, zum 10. Mal im Einrichtungshaus Ullmann. Obwohl das Einrichtungshaus in diesem Jahr leider geschlossen wurde, öffnet es für die Goldschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland nochmal die Pforten. Die Ausstellung ist am Freitag 3.11 und Samstag 4.11 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag 5.11. von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Schon beinahe genauso lange wie die Gemeinschaftsausstellung gibt es den Nachwuchswettbewerb der Innung, zu dem Auszubildende und junge Gesell_innen jeweils ein »tragbares Schmuckstück« einreichen können. Das Motto in diesem Jahr lautete »Steinzeit«, und die Prämierung fand auch in diesem Jahr am Vorabend der Ausstellungseröffnung statt. Lehrlingswart Thomas Kunke, Innungsmeister Andreas Speckmann und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg Heiko Henke übergaben die Preise an die 13 Gewinnerinnen und einen Gewinner. (s. u.).

Das Goldschmiedehandwerk lebt von und mit Traditionen und schafft gelegentlich auch selbst welche. Dazu gehört, dass die Innungsmitglieder in jedem Jahr Schmuckanhänger bauen, die die Besucher_innen der Ausstellung gewinnen können. Dafür stehen wie immer 500 Lose zum Preis von je 5 Euro zur Verfügung. Der Erlös von 2500 Euro wird in diesem Jahr an den Verein Harfe e. V. gehen, ein Zusammenschluss selbstständiger Pädagog_innen und Psycholog_innen, deren gemeinsames Ziel die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist, die in ihrer Entwicklung gefährdet sind.


Die Preisträger_innen:
1. Lehrjahr
1 Carolina Mohr 
2 Marlene Grubert 

2. Lehrjahr
1 Lisa Wilde 
2 Lina Seifert 
3 Martina Preuß 

3. Lehrjahr
1 Jacqueline Podsigun 
2 Johanna Frederike Marx
3 Mathis  Voß 

4. Lehrjahr
1 Wiebke Scholz 
2 Jennifer Thomassen 
3 Mia Alvermann 

Gesellinnen 
1 Citlali Bierbaum
2 Karoline Lange 
3 Franziska Ahlers

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Stadt Oldenburg bestellt einen neuen Bezirksschornsteinfeger

28.10.2017 22:01 Uhr
Die Stadt Oldenburg hat zum 1. November 2017 den Kehrbezirk OL-02-17 ausgeschrieben, der in etwa den Stadtteil Bümmerstede umfasst und sich bis nach Hatterwüsting ausdehnt. Dem Schornsteinfegermeister Reint Friesenborg ist in dieser Woche von Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, feierlich die Bestellungsurkunde für diesen Bezirk übergeben worden. Der Kehrbezirk wurde bisher vorher von Andreas Kramer verwaltet, der nun einen Kehrbezirk im Landkreis Oldenburg übernommen hat. Bei der Urkundenübergabe war auch der stellvertretende Obermeister der Schornsteinfegerinnung Oldenburg, Dirk Rössig, anwesend.

Friesenborg ist aufgrund der gesetzlichen Regelung für sieben Jahre als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für den ausgeschriebenen Bezirk bestellt. Die Auswahl fand nach den Kriterien der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung unter mehreren vorhandenen Bewerbern statt. Friesenborg war bisher als Meistergeselle tätig und übernimmt erstmalig einen eigenen Bezirk.

Die Stadt Oldenburg ist in 17 Kehrbezirke aufgeteilt. Einige Kehrbezirke erstrecken sich über die Stadtgrenzen auch in die umliegenden Landkreise hinein, vier Landkreis-Bezirke aus dem Ammerland reichen auch in Gebiete der Stadt Oldenburg hinein. 
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Immer mehr finden Geschmack am Kaffee im Oldenburg-Becher

21.10.2017 22:04 Uhr

Weitere Cafés beteiligen sich am umweltfreundlichen Mehrwegbecher-System

Kaffee unterwegs genießen und dabei keinen Müll produzieren – an dieser Idee finden immer mehr Nutzer und Anbieter Geschmack. Nachdem das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg am 4. September dieses Jahres den Startschuss für die Einführung des umweltfreundlichen Mehrweg-Kaffeebechers gegeben hatte, steigt die Zahl der Cafés, die auf die Alternative zum Einwegbecher setzen, kontinuierlich. Zum Auftakt waren die Bäckereien Behrens-Meyer, Bruno und Müller-Egerer, die Cafés Leutbecher und Woyton sowie die Cafeteria in der BBS Haarentor als Pioniere dabei. Jetzt, nach nur wenigen Wochen, sind weitere Betriebe hinzugekommen: das Café Kurswechsel der Gemeinnützigen Werkstätten in der VHS an der Karlstraße, die Firma Bastwöste mit ihrem Marktcafé, Käthe Kaffee in der Kaiserstraße und Vita-Catering in der Helene-Lange-Schule. Mittlerweile geht der vom jungen Startup-Unternehmen RECUP im Oldenburg-Design gestaltete Mehrwegbecher bei zehn Betrieben mit rund 45 Standorten über die Ladentheken. 

Weitere Unternehmen sind nach wie vor herzlich eingeladen, sich ebenfalls an dem Pfandsystem zu beteiligen. Je mehr Verkaufs- und Rückgabestellen es in der Stadt gibt, desto einfacher und komfortabler wird es für die Kunden. Das Mehrwegsystem lebt von vielen Partnern und deren Engagement. 

In Deutschland gibt es mittlerweile viele Städte, in denen es den RECUP-Becher gibt. Unter anderem in München, Hamburg, Berlin, Potsdam, Köln, Ludwigsburg, Nürnberg, Erfurt, Dresden, Magdeburg, Rosenheim und in Westerland auf Sylt sind die Becher erhältlich oder können zurückgegeben werden. „So kann beispielsweise vor einer Bahnreise nach München im Oldenburger Bahnhof ein Kaffee im Oldenburg-Becher für einen Euro Pfand erworben werden. Der Becher kann dann am Ende der Reise in München wieder abgegeben werden. So käme der Oldenburg-Becher auch ein wenig herum in Deutschland“, erklärt Inka Thole, hauptverantwortlich für die Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg.

Durch die Verwendung von Mehrwegbechern werden nicht nur viele Rohstoffe eingespart, sondern es könnten auch 40.000 Tonnen Abfälle vermieden werden, die jedes Jahr in Deutschland allein durch Einwegbecher entstehen. Aus diesem Grund wird die Verbreitung des Oldenburg-Bechers auch vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt sehr begrüßt. 

Wer Fragen zum Umstieg auf das Mehrwegbecher-System hat, kann sich gerne an das Agenda-Büro unter Telefon 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de oder direkt an die Firma RECUP (www.recup.de) wenden. 
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Oldenburger und Groninger Unternehmer netzwerken

15.10.2017 20:23 Uhr

Noch Plätze frei bei bilateralem Unternehmertreffen „Partners4Business“

Beim Oldenburg-Groninger Unternehmertreffen „Partners4Business“ in Groningen am Donnerstag, 19. Oktober, sind noch Plätze frei. Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg noch bis Montag, 16. Oktober, an unter Telefon 0441 235-2976 oder per E-Mail an liane.wrenger@stadt-oldenburg.de. 

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können in entspannter Atmosphäre Kontakte knüpfen und netzwerken. Kurzvorträge zu den Themen Quartiersmanagement und Digitalisierung sowie eine Besichtigung des innovativen Ebbingequartiers in Groningen runden das Programm ab. Den Abschluss bildet ein Get-together mit Grußworten der Bürgermeister. Das Programm startet um 15 Uhr. Die Wirtschaftsförderung bietet die Mitfahrt in einem Bus an, Abfahrt ist um 13 Uhr in Oldenburg.
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Großes Interesse an Geschäftskontakten mit Polen

01.10.2017 19:04 Uhr

1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen gibt Anstöße – Konkrete Kooperationswünsche

Polen gilt bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Mittel- und Osteuropas. Das zeigte sich auch in den Besucherzahlen beim 1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen, zu dem die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg gemeinsam mit der LzO in die LzO-Zentrale in Oldenburg eingeladen hatte. Etwa 130 Gäste von Unternehmen und Institutionen nahmen teil, darunter rund 40 Unternehmensvertreter aus Polen, zum Beispiel von den bekannten Möbelfirmen NOTI und Nowy Styl, der EWE Polska und dem Autositzhersteller STER. Bereits vor der Tagung fand ein Matching zwischen deutschen und polnischen Unternehmen statt, in dem konkrete Geschäftskontakte entstanden sind.

Der ehemalige ARD-Korrespondent Friedrich-Wilhelm Kramer führte durch das abwechslungsreiche Tagungsprogramm. Zum Auftakt moderierte er eine Fragerunde mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, LzO-Vorstandsmitglied Olaf Hemker, dem Vizekonsul der Republik Polen in Hamburg, Adam Borkowski, und dem Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, Dr. Joachim Peters. 

Dr. Matthias Weber, Direkter des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, gab einen Einblick in die aktuelle Situation in Polen. Es folgten interessante Fachvorträge durch Referenten der Deutsch-Polnischen Außenhandelskammer, des Dienstleisters Sales Desk Polen, der Anwaltskanzlei Babiaczyk und des Investors Relation Department Poznan. Die Chancen und Potenziale für ein Engagement im Nachbarland wurden dargestellt. Konkret ging es darum, wie der Aufbau von Geschäftsbeziehungen, der Vertrieb oder Investitionen im Nachbarland vonstattengehen können. 

Beispiele für bereits gelebte Kooperationen gaben Unternehmen aus beiden Ländern in einer Podiumsrunde. In drei Branchen-Workshops wurde der Austausch in den Bereichen Möbelindustrie/Möbeldesign/Einrichtung, Energie/E-Mobilität und Automotive vertieft.

Die polnischen Unternehmen, die über das Sales Desk Polen aus diesen Branchen akquiriert wurden, waren mit konkreten Kooperationswünschen nach Oldenburg angereist. So wurden zum Beispiel deutsche Produzenten von Schaltanlagen und Auftragnehmer von Windpark-Projekten gesucht oder deutsche Möbelproduzenten und Firmen, die Möbel und Küchenstudios montieren sowie Unternehmen, die im Bereich Sondertransportdienstleistungen tätig sind. 

Parallel zur Tagung präsentierten sich Firmen aus Polen und Institutionen auf einem Marktplatz in der Empfangshalle der LzO, ähnlich wie auf einer Messe, mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Nicht zu kurz kam das Netzwerken – begleitet von elektronischen Klängen aus der polnischen Musikwelt.

Mit dem Wirtschaftstag sollte der Anstoß zu einem wirtschaftlichen Austausch zwischen Polen und der Region Oldenburg gegeben werden. Dass dieses Ziel erreicht wurde, darüber waren sich alle Beteiligten einig.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/wirtschaftstag-polen. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist Kathrin Siemer, E-Mail: kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-2818.
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TGO wird Standort für „Start-up Zentrum“

20.09.2017 19:42 Uhr

Intensivcoaching für Start-ups in den Bereichen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“

Große Freude in Oldenburg und im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg: Das Land Niedersachsen hat entschieden, Oldenburg als einen von landesweit sechs Standorten für ein sog. „Start-up Zentrum“ auszuwählen und mit einer finanziellen Förderung von insgesamt 200.000,- € für zwei Jahre zu unterstützen. Das vom TGO gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, IHK und Universität eingereichte Konzept hat damit vollumfänglich überzeugt. Wirtschaftsminister Olaf Lies überreichte im TGO den Fördermittelbescheid an TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath.

Mit dem „Start-up Zentrum“ sollen vielversprechende Geschäftsideen, vornehmlich aus den Branchen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“ durch ein auf 120 Tage befristetes, intensives Coaching auf einen perfekten Markteintritt vorbereiten. Die Teams erhalten in diesem Zeitraum kostenlose Räume im TGO, intensive Beratung, wertvolle Kontakte und idealerweise auch frisches Kapital, um ihre Ideen umzusetzen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies dazu: „Niedersachsen ist das Land mit Energie. Bei uns im Norden findet in starkem Maße die Erzeugung von Energie aus Windenergie an Land und auf See statt. Dazu kommt die Produktion der Anlagen und damit eine hohe Wertschöpfung. Das schafft Arbeitsplätze und neue Innovationen. Die entscheidenden nächsten Schritte sind Speichertechnologien, die Digitalisierung der Energiewende und die Nutzung der erneuerbaren Energien für Mobilität, Wärme und industrielle Anwendungen. Diese Schwerpunkte entwickeln wir gezielt weiter. Gerade die Start-up-Szene in und um Oldenburg ist dynamisch und hat viel Potenzial. Wir wollen, dass junge, kreative Köpfe hier in der Region bleiben und aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden. Hier im Technologie- und Gründerzentrum finden sie bald kostenlose Räumlichkeiten sowie professionelle Hilfe und Unterstützung. Ich freue mich insbesondere, dass auch die Oldenburger Wirtschaft dieses wegweisende Projekt aktiv unterstützt!“

TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath ist hocherfreut: „Das ist eine wirklich tolle Nachricht. Mit Hilfe der Landesförderung, der Unterstützung unserer Gesellschafter und der Wirtschaft können wir nun die nächste Entwicklungsstufe des TGO einleiten. Dieses Angebot ist einzigartig in der Region und führt hier sicherlich zu einer neuen Wertschöpfung. Unser „Kernteam“, bestehend aus TGO, Wirtschaftsförderung, IHK und dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität (GIZ) hat gemeinsam ein tolles Konzept ausgearbeitet, das nun mit Leben gefüllt wird. Die ersten Teams können sich ab kommenden Frühjahr um die Aufnahme in unser „Start-up Zentrum“ bewerben und nach einem intensiven Auswahlprozess dann „durchstarten“.

„Unser TGO setzt jetzt noch einen drauf”, so TGO-Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg. „Seit nunmehr 16 Jahren bin ich Aufsichtsratsvorsitzender des TGO und dachte, wir hätten schon alles erreicht. Aber jetzt auch noch Start-up Zentrum zu sein, das ist absolute Spitze und wieder einmal ein Beweis für die hervorragende Arbeit des TGO-Teams um Herrn Bath“, lobt Ellberg.

Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn betont, „dass die Unterstützung für das Start-up Zentrum uns zeigt, wie gut Oldenburgs Ruf als Standort für Neugründungen inzwischen ist. Es ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum bereits vorhandenen TGO. Darüber hinaus entwickeln wir in Uninähe einen neuen Technologiepark, der erfolgreiche Ausgründungen aufnehmen kann. Alles zusammen ergibt einen weiteren wichtigen Impuls für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den Zukunftsbranchen Energie und Gesundheitswirtschaft.“

Auch der Vizepräsident für Forschung und Transfer der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Martin Holthaus, äußert sich lobend: „Das „Start-up Zentrum Oldenburg ist ein großartiger Erfolg, der die Gründungsregion Oldenburg weiter stärken und auch das kürzlich bewilligte Projekt „Innovative Hochschule“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule hervorragend ergänzen wird.“

„Die Entscheidung der Landesregierung für ein Start-up Zentrum in Oldenburg stärkt die Gründerszene in Stadt und Umgebung. Die guten Rahmenbedingungen für Existenzgründer hier werden bestätigt und lassen sich damit ausbauen. Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in der ganzen Region!“, so Carola Havekost, Geschäftsführerin „Gründung und Förderung“ der Oldenburgischen IHK.

Roland Hentschel, stellv. Leiter der Wirtschaftsförderung und Vorsitzender des Oldenburger Energieclusters OLEC e.V. sagt: „Die Gründermetropole Oldenburg wird mit dem Start-up Zentrum entscheidend attraktiver: wer in Niedersachsen Gründungen z.B. im Bereich Digitalisierung der Energiewende plant, dem wird in Oldenburg jetzt alles geboten und ermöglicht. Auch der Zugang zu Unternehmen und Beteiligungskapital wird mit dem neuen Programm erleichtert. OLEC fördert seit langem die frühe Integration von Start-ups in das Netzwerk. Mit diesem Programm, das auch OLEC unterstützt, wird dieser Zugang beschleunigt. Eine win-win Situation für die Gründer, aber auch fürs Energienetzwerk, das TGO und letztlich insgesamt für die Wirtschaft in Oldenburg.
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Coffee-to-go ab sofort umweltfreundlicher

04.09.2017 21:02 Uhr

Stadt versorgt Bäckereien und Cafés mit Oldenburg-Mehrwegbecher

Ab Montag, 4. September, bieten mehrere Bäckereien und Cafés den offiziellen Oldenburg-Mehrwegbecher für den Coffee-to-go an: Behrens-Meyer, Bruno, Müller-Egerer, Café Leutbecher, Café Woyton sowie die Cafeteria in der BBS Haarentor setzen sich als erste Betriebe für den schonenden Umgang von Ressourcen und für die Abfallvermeidung ein und schenken Getränke zum Mitnehmen in Mehrwegbechern aus.

Bei den oben genannten Bäckereien und Cafés sind die Mehrwegbecher in zwei verschiedenen Größen für 1 Euro Pfand erhältlich. Abgegeben werden können die Becher hinterher bei jedem der Anbieter.

Vorausgegangen war die Initiative des Agenda-Büros der Stadt Oldenburg. Bereits Ende März dieses Jahres folgten die Bäckereien und Cafés der Einladung des Agenda-Büros zu einer ersten Informationsveranstaltung zum Thema Mehrweg- statt Einwegbecher. Kein halbes Jahr später stellen nun die ersten Betriebe um. „Das ist ein tolles Ergebnis. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Betriebe“, sagt Umweltdezernentin Gabriele Nießen.

„Je mehr Betriebe es gibt, die Mehrwegbecher ausgeben und wieder annehmen, desto bequemer für den Kunden und desto besser wird dieses gute Angebot angenommen“, ergänzt Inka Thole, hauptverantwortlich für die Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg.

Die ersten Becher werden neben den positiven Umwelteffekten auch noch gut aussehen: Die Stadt Oldenburg hat bei der Firma RECUP, die die Mehrwegbecher anbietet, ein Oldenburg-Design in Auftrag gegeben und stellt den ersten fünf Betrieben, die sich für eine Umstellung entschieden haben, je 200 Becher mit der Silhouette von Oldenburg kostenlos zur Verfügung. Freundlicherweise hatte die Firma Freimann Werbung die Grundlage für das Oldenburg-Design zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.

Weitere Betriebe sind herzlich eingeladen, ebenfalls zum Mehrwegbecher zu wechseln. Informationen finden sich direkt auf der Internet-Seite der Firma RECUP oder können beim Agenda-Büro der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de angefragt werden.
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Meinung der Oldenburger Unternehmen ist gefragt

21.08.2017 09:08 Uhr

Stadtverwaltung startet Fragebogenaktion zum Wirtschaftsstandort Oldenburg

Mehr als 1.500 Gewerbebetriebe mit Sitz in der Stadt Oldenburg erhalten in diesen Tagen einen Fragebogen aus der Stadtverwaltung. Nachdem die Wirtschaftsförderung der Stadt bereits in den Jahren 2007 und 2012 über zwei erfolgreiche Unternehmensbefragungen mit hohen Rückläufen viele konkrete Anknüpfungspunkte für ihre Arbeit erhalten hatte, soll mit der diesjährigen Befragung die hohe Standortbindung der heimischen Betriebe noch weiter unterstützt werden. Weiteres Ziel dieser Aktion ist es, einen besseren Überblick über die Anforderungen der Unternehmen an die städtische Wirtschaftsförderung zu gewinnen. „Auf der Grundlage der betrieblichen Angaben können wir erkennen, in welchen Handlungsfeldern wir ansetzen müssen und welche zukünftigen Maßnahmen den höchsten Nutzen für unsere ansässigen Betriebe bringen werden“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hofft auf eine intensive Beteiligung der Gewerbetreibenden.
In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Stadt als Wirtschaftsstandort um konkrete Entwicklungsabsichten der Betriebe. „Nur wenn wir wissen, wo demnächst Kapazitäten erweitert werden sollen, können wir unsere Angebote zur verstärkten Fachkräftesicherung und unsere Maßnahmen zu einem nachhaltigen Flächenmanagement bedarfsgerecht ausrichten“, sagt der Amtsleiter für Wirtschaftsförderung, Klaus Wegling. Außerdem möchte die Wirtschaftsförderung verstärkt Unterstützung in dem für die Betriebe wichtigen Bereich der Kooperationsförderung und im Themenfeld Digitalisierung leisten. 
In der Stadtverwaltung hofft man erneut auf eine gute Resonanz. Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung zu wenden (Telefon 0441 235-3846). Außerdem kann der Fragebogen ab dem 23. August über die Homepage der Stadt aufgerufen und direkt online unter www.stadt-oldenburg.de/wirtschaft beantwortet werden.
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Unternehmen richten Blick nach Osten

10.08.2017 10:00 Uhr

Erster deutsch-polnischer Wirtschaftstag am 27. September in der LzO-Zentrale

Polen gilt bei deutschen Unternehmen als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Mittel- und Osteuropas. Auch für die Region Oldenburg lohnt sich ein geschäftlicher Blick nach Osten: Gemeinsam mit der LzO lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg polnische und deutsche Unternehmen und Institutionen zum 1. Wirtschaftstag Oldenburg-Polen ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 27. September, von 13.30 bis 18 Uhr und einem anschließenden Abendprogramm in der LzO-Zentrale, Berliner Platz 1, in Oldenburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Mit dem Wirtschaftstag soll der wirtschaftliche Austausch zwischen Polen und der Region Oldenburg gefördert und ausgebaut werden. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft informieren über Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit und geben Einblicke in ihre bisherigen Erfahrungen. Branchenworkshops zu den Bereichen Energie/Möbelindustrie/Automotive ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen deutschen und polnischen Unternehmerinnen und Unternehmern und schaffen das Forum für eine erste Kontaktaufnahme. 

Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind im Internet zu finden unter www.oldenburg.de/wirtschaftstag-polen. Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung ist Kathrin Siemer, erreichbar unter Telefon 0441 235-2818 oder per E-Mail an kathrin.siemer@stadt-oldenburg.de.
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Name für Café gesucht

01.08.2017 10:33 Uhr
von Daniel Lüllmann

Ab 1. Dezember 2017 betreibt die Teilhabe gGmbH, eine 100%ige Tochter der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) das Café im Horst-Janssen-Museum/Stadtmuseum. Mit einem Namenswettbewerb soll ein Name für das Café gefunden werden.
Wie soll es heißen, das Café im Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum, welches die Teilhabe gGmbH im Dezember als Arbeitsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen eröffnet? Diese Frage wird nun öffentlich gestellt. An dem Namenswettbewerb kann sich jeder beteiligen, der einen kreativen Vorschlag hat. Die Ideen können bis zum 30.08.2017 per E-Mail an info@wfbm-oldenburg.de oder per Post an die Teilhabe gGmbH, Rennplatzstraße 203 in 26135 Oldenburg unter dem Stichwort „Namenswettbewerb Museumscafé“ eingereicht werden. Eine Jury wird unter den Einsendungen den besten Vorschlag auswählen. Der Gewinner erhält einen 75 € Gutschein, der im Café oder dem Kaufhaus der Werkstätten (KDW) eingelöst werden kann. 
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Auf der Suche nach herausragenden Kreativleistungen

18.07.2017 20:16 Uhr

CREATIVE_AWARD wird erstmals verliehen – Bewerbungsfrist endet am 15. August

Auf der Suche nach besonderen Impulsen aus der Kreativwirtschaft: Das Oldenburger Netzwerk „cre8 oldenburg“ verleiht in diesem Jahr erstmals den „CREATIVE_AWARD“. Mit dem Preis werden gelungene Best-Practice-Beispiele von Kreativschaffenden aus den Bereichen Design, Werbung, Text, Illustration, Web/Games/IT, Theater, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Textil, TV/Radio, Architektur, Verlagswesen, Bildung/Coaching oder Events ausgezeichnet. Durch den „CREATIVE_AWARD“ soll gezeigt werden, wie in der Kreativwirtschaft neue und attraktive Produkte, Prozesse und Dienstleistungen für Wirtschaft, Institutionen und Gesellschaft entwickelt und angestoßen werden können. Die Jury setzt sich aus Experten der Branche zusammen. 

Der „CREATIVE_AWARD“ wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg sowie dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Es werden drei Preise in Form von Gutscheinen im Wert von 1.200 Euro, 800 Euro und 400 Euro vergeben. Die Gutscheine gelten für frei wählbare Dienstleistungen innerhalb des Netzwerkes „cre8 oldenburg“.

Bewerben kann sich, wer aus der Region kommt und in den vergangenen Jahren ein engagiertes, ungewöhnliches, spannendes, erfolgreiches, nachhaltiges oder anderweitig bemerkenswertes Projekt gemeinsam mit einem Unternehmen realisiert hat. Das kann zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Produktes, eine innovative Außendarstellung oder ein neues Marketingkonzept sein.

Der „CREATIVE_AWARD“ wird am Sonnabend, 16. September, im Rahmen der „2. CREATIVE OLDENBURG“ verliehen. Diese Messe der Kreativwirtschaft findet vom 14. bis 17. September in der bau_werk Halle am Pferdemarkt statt. 

Bewerbungsschluss ist am Dienstag, 15. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbung findet man im Internet als Download unter www.cre8oldenburg.de/creative_award/
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Messe rückt Kreativwirtschaft in den Fokus

12.07.2017 20:30 Uhr

Bis zum 15. Juli für „2. CREATIVE OLDENBURG“ anmelden

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere vor zwei Jahren veranstaltet das Netzwerk für Kreativwirtschaft cre8 oldenburg von Donnerstag, 14. September, bis Sonntag, 17. September, eine neue Auflage der Messe „CREATIVE OLDENBURG“.

Im Rahmen der viertägigen Messe in der bau_werk Halle am Pferdemarkt haben Ausstellerinnen und Aussteller aus den Bereichen Design, Software, Werbung, Text, Illustration, Fotografie, Film, Musik, Kunst, Architektur und Theater die Möglichkeit, sich mit Ständen und Präsentationen der Wirtschaft und der Öffentlichkeit vorzustellen. Parallel zu den Ausstellungsständen wird ein umfangreiches und vielfältiges Begleitprogramm in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden geboten. Die Eröffnung der Messe erfolgt durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und eine Vertreterin oder einen Vertreter des Landes.

Wer als Aussteller und/oder in Form einer Präsentation oder eines Vortrags zu Themen der Kreativwirtschaft an der Messe teilnehmen möchte, kann sich bis Samstag, 15. Juli, per E-Mail an messe@cre8oldenburg.de bewerben. Unter dieser E-Mail-Adresse erteilen die Organisatoren auch weitere Auskünfte.

Die Messe „CREATIVE OLDENBURG“ wird durch das Netzwerk Kreativwirtschaft cre8 oldenburg organisiert und durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg und das Wirtschaftsministerium Niedersachsen gefördert.
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Informationsveranstaltung zur Abfallvermeidung

22.03.2017 10:03 Uhr
Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Unser Müll“ lädt das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Mehrweg- statt Einweg-Becher ein. Am Donnerstag, 30. März, werden im Technischen Rathaus, Industriestraße 1, Eingang C, Raum 245/246, ab 14 Uhr drei unterschiedliche Mehrwegbecher und die dazugehörigen Systeme vorgestellt. Allen gemeinsam ist die Bestrebung, die Menge an Einwegbechern für den beliebten „Coffee to go“ zu verringern und damit einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Umweltschutz zu leisten.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bäckereien, Cafés, Coffee-Shops und alle weiteren Anbieter von Heißgetränken außer Haus, die in Zukunft gern auf Einwegbecher verzichten möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 27. März, unter Telefon 0441 235-3246 oder per Email an agenda21@stadt-oldenburg.de möglich.
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Freisprechung Goldschmiede 2017

02.03.2017 08:37 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg–Ostfriesland  die frischgebackenen Geselleninnen und den frischgebackenen Gesellen nach alter Sitte im beisein der Familien und Ausbildern "Freigesprochen". Sie mussten sich wie früher schon vor unserem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen neue Pflichten auf, dass sie unserem Beruf Ehre machen sollen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief bei mir, dem Obermeister in Empfang nehmen. Alle hatten viel Spaß dabei und wir hatten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.

 

Innungsbeste mit der Note sehr gut/sehr gut wurde Karoline Lange (Goldschmiede Speckmann – Oldenburg)
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Aufstallungspflicht für Geflügel wird aufgehoben

19.02.2017 19:25 Uhr
Die Aufstallungsanordnung für sämtliches in der Stadt Oldenburg gehaltene Geflügel wird ab Freitag, 17. Februar, aufgehoben. Grundlage ist der Erlass des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums vom 13. Februar, nach der in Kommunen mit weniger als 1.000 Stück Geflügel pro Quadratmeter die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung des hochansteckenden Geflügelpestvirus aufgehoben werden sollen.

Da aber nach wie vor von einem hohen Eintragsrisiko der Geflügelpest in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel ausgegangen werden muss, insbesondere bei Haltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Wildvogelsammelplätzen, sollten weiterhin physikalische und funktionelle Barrieren zwischen dem Lebensraum von Wildvögeln und den Geflügelhaltungen errichtet werden.

Nach Wegfall der Aufstallungspflicht steht nun die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen zur Minimierung des Risikos eines direkten und indirekten Kontakts von Hausgeflügel mit infizierten Wildvögeln besonders im Vordergrund. Insbesondere die indirekten Eintragungswege (von Wildvögeln verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu, aber auch mit Wildvogelkot kontaminiertes Schuhwerk oder Fahrzeuge) müssen verhindert werden; wesentliche Maßnahmen sind hier die Reinigung und Desinfektion von eventuell kontaminierten Gegenständen, das Aufstellen von Desinfektionswannen an den Stalleingängen und das Tragen von Schutzkleidung im eigenen Geflügelbestand. Zur Einhaltung der Grundregeln zur Gewährleistung der Biosicherheit sind alle Geflügelhalter auch weiterhin gesetzlich verpflichtet. Die Nichtbeachtung der besonderen Schutzmaßregeln stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Allen Geflügelhaltern wird die Einhaltung folgende Schutzmaßnahmen dringend empfohlen: 
• Personen, die Geflügelhaltungen aufsuchen, sollten andere Geflügelhaltungen in den folgenden 72 Stunden nicht betreten. 
• Vermeidung der gemeinsamen Nutzung von Geräten und Fahrzeugen durch Geflügelhaltungen. 
• Beschränkung von Fahrzeug- und Personenverkehr in Geflügelhaltungen auf das unerlässliche Maß. 
• Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel. 
• Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln. 
• das Eindringen von Wildvögeln in Auslaufbereiche des Hausgeflügels sollte durch eine Begrenzung des Auslaufs nach oben und seitlich zum Beispiel durch Wildvogel-dichte Netze oder Gitter wirksam unterbunden werden

Nähere Informationen gibt es beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter der Telefonnummer 0441 235-4610. Die Allgemeinverfügung ist auch im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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»Wir brauchen Fachkräfte«

22.12.2016 10:23 Uhr

Neue Anlaufstelle für Ausbildungssuchende und Unternehmen

Schülerinnen und Schüler ohne Einserschnitt haben es oft schwieriger, nach dem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dabei sind immer mehr Unternehmen auch auf Bewerber mit schwächeren Noten angewiesen, da sie dringend Nachwuchs benötigen. 
Um diesem Problem – sowohl für Jugendliche als auch für Unternehmen – zu begegnen, wurde eine weitere Beratungsstelle am Wendehafen eingerichtet, die für Ausbildungswillige eine Anlaufstelle sein soll. Sie ist für alle, die eine Ausbildung machen wollen, aber auch für Unternehmen gedacht, die Interesse daran haben, diesen jungen Menschen eine Chance zu geben. 

Das Team Wendehafen der Stadt Oldenburg hat 2015 das Projekt „Oldenburger Ausbildungsmodell“ gestartet, das sich explizit auf die Vermittlung von problembehafteten Jugendlichen spezialisiert hat. Es wird durch den Zusammenschluss von drei Projektpartnern realisiert. So sind neben dem Team Wendehafen (Projektträger) die Beratungsfirma bbf sustain und das Institut für ökonomische Bildung (IÖB) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Projekt beteiligt. 

Ziel ist es, Unternehmen die Fachkräftepotenziale von diesen jungen Menschen zugänglich zu machen und Betreuungsleistungen anzubieten, die den Umgang mit schwächeren Kandidatinnen und Kandidaten erleichtern oder ermöglichen. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt, neben den vielfältigen Angeboten speziell für Jugendliche in der Jugendberufshilfe, auch ein passendes Angebot für Betriebe und Unternehmen vorhalten zu können“, sagt Clarissa Dennerlein, Teamleiterin des Team Wendehafen.

Interessierte finden das Projekt in den Räumlichkeiten des Teams Wendehafen, in der Bloherfelder Straße 39. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt es unter der Telefonnummer 0441 235-2973 oder per E-Mail an teamwendehafen@stadt-oldenburg.de.
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Wenn das 16. Jahrhundert dem Jahr 2016 begegnet

10.11.2016 20:13 Uhr

Goldschmiedeinnung prämiert wieder Nachwuchs-Arbeiten

von Carsten Lienemann

Es ist inzwischen gute Tradition: An jedem ersten Novemberwochenende ist die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland mit einer Gemeinschaftsausstellung zu Gast im Einrichtungshaus Ullmann. Trotz der zusätzlichen Aufgaben anlässlich des 180. Geburtstags wollte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt keine Ausnahme machen, und so stellten die Goldschmiedinnen und -schmiede zum bereits neunten Mal in Folge vom 4. bis zum 6. November ihre Vitrinen in seinem Haus auf.

Ebenso traditionell wird die Ausstellung am Abend vorher eröffnet, und zwar mit der Preisverleihung im Nachwuchswettbewerb. Die Auszubildenden aus dem ersten bis vierten Lehrjahr und die jungen Gesellinnen und Gesellen hatten wie in jedem Jahr beeindruckende Arbeiten eingereicht, diesmal zum Thema »16. Jahrhundert trifft 2016«. Keine leichte Aufgabe für die Jury, Gewinner und Platzierte zu bestimmen.

Die Preise übergaben Lehrlingswart Thomas Kunke, Innungsmeister Andreas Speckmann und Harald Lesch von der VR-Stiftung an 15 Preisträgerinnen und einen Preisträger (s. u.).

Die dritte traditionelle Aktion in Verbindung mit dieser Ausstellung ist noch nicht ganz so alt: Immerhin zum 5. Mal haben die Innungsmitglieder Anhänger gebaut, die die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gewinnen konnten. 500 Lose standen dafür zur Verfügung, jedes kostete 5 Euro. Der Erlös von 2500 Euro wird in diesem Jahr an das Diakonie-Projekt »Volle Teller für Wohnungslose« gehen. Darüber freuten sich der theologische Vorstand Pfarrer Thomas Feld und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Oldenburg-Stadt Heinz Hermann Buse.

Ein Thema für den Wettbewerb im nächsten Jahr wurde auch bekanntgegeben. Auf Vorschlag von Martina Preuß dürfen die Auszubildenden sich dann mit der »Stein-Zeit« beschäftigen.
Die Musik an diesem Abend kam vom Saxophon-Trio »Magenta 3«.

Die Preisträger_innen:
1. Lehrjahr
1 Katja Telschow
2 Merle Themann
3 Cora Josephine Matyszent
Belobigung Lina Gerken

2. Lehrjahr
1 Johanna Frederike Marx
2 Mathis Voß
3 Ronja Kittner

3. Lehrjahr
1 Jennifer Thomassen
2 Mia Alvermann
3 Wiebke Scholz, Kaja Mertens

4. Lehrjahr
1 Karoline Lange
2 Johanna Püschner

Gesellen 
1 Stephanie Wandelmaier
2 Franziska Ruhe
3 Franziska Ahlers

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Rolle rückwärts oder Salto nach vorne?

20.05.2016 17:59 Uhr

Oldenburger Energiecluster zieht fünf Jahre nach Fukushima gemischte Bilanz

Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hatte die Bundesregierung den gerade erst revidierten Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und die Energiewende eingeläutet. Fünf Jahre nach dieser Entscheidung soll der Ausbau erneuerbarer Energien durch feste Korridore und Ausschreibungen gedeckelt werden. Der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. zog auf seiner Dialogveranstaltung eine geteilte Bilanz.


Rund 60 interessierte Teilnehmer waren der Einladung des OLEC am Freitag, 20.Mai 2016, gefolgt. „Nach aktuellen Analysen wird die Windenergie dieses Jahr zum ersten
Mal mehr Strom produzieren als die Atomkraft. Der Anteil erneuerbarer Energien hat sich seit dem vor fünf Jahren beschlossen Ausstieg aus der Kernenergie beinahe verdoppelt und
die Energiewende ist zu einem Exportschlager geworden“, zog Roland Hentschel, erster
Vorsitzender des Netzwerkes, ein durchaus positives Fazit aus den letzten fünf Jahren. Ursprünglich hatte die Politik den großen Stromkonzernen noch im Jahr 2010 eine Laufzeitverlängerung von bis zu zwölf Jahren für die Atommeiler in Aussicht gestellt und damit den Ausstieg der vorherigen Regierung wieder einkassiert. Diese Entscheidung wurde im Zuge der Reaktorkatastrophe vom März 2011 aber wieder revidiert.
Für die Zukunft der erneuerbaren Energien sieht es allerdings nicht so rosig aus. Im Zuge
der jüngsten Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) tritt die Politik auf die
Bremse. Zum einen soll es für alle Technologien feste Obergrenzen für den Ausbau geben
und der Anteil am Stromverbrauch auf maximal 45 Prozent bis 2025 begrenzt werden. Aktuell sind es bereits 33 Prozent. Dieses Limit hält Peter Meiwald, Bundestagsabgeordneter von
Bündnis 90/die Grünen, für falsch. „Wir bräuchten eigentlich noch mehr regenerativen Strom,
um diesen auch für die Elektromobilität und die Wärmeerzeugung zu nutzten“, sagt er. Die
gegenteilige Meinung vertrat auf dem Podium Esther Chrischilles vom Institut der deutschen
Wirtschaft Köln e.V. (IW). Das Institut hatte erst kürzlich eine Studie dazu vorgelegt. „Wir
haben zu viel Strom und sind beim Ausbau erneuerbarer Energien eher über dem Soll“, sagt
sie auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Komponente.


Bisher wird der Ausbau von den Stromkunden über die EEG-Umlage finanziert. Das waren
2015 Vergütungen in Höhe von rund 24 Milliarden Euro oder umgerechnet 200 Euro pro
Haushalt. „Die Kosten haben sich seit 2011 verdoppelt und steigen durch die Absenkung der
Vergütungen noch jährlich um etwa zwei Milliarden Euro. Auch bei der Klimabilanz hat sich
nicht so viel getan, weil es zunächst um die Atomenergie und nicht um die Kohlekraftwerke
geht“, rechnete Chrischilles vor. Sie hält die steigenden Differenzkosten zwischen der Vergütung erneuerbarer Energien und den historisch billigen Strompreisen von bis zu 2,5 Cent die
Kilowattstunde an den Spotmärkten für problematisch. „Der Stromverbrauch der zahlenden
Kunden korreliert eben nicht mit deren Einkommen. Daher kann der Staat die Förderkosten
nicht automatisch auf die Verbraucher umlegen. Stattdessen sollte über ein Steuermodell
nachgedacht werden“, betonte sie. Zudem monierte sie, dass es bis heute keine Vorstellung
darüber gebe, wie lange die Anschubförderung regenerativer Technologien überhaupt dauern solle und dass es fragwürdig sei, dass die Politik mit ihren Deckeln und nicht der Wettbewerb entscheidet, welche Technologien sich durchsetzen.
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Jede Tasche ein Unikat

15.03.2016 19:28 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. produzieren aus alten Werbebannern, die bei Heimspielen des VfL Oldenburg zum Einsatz kamen, modische Taschen. Diese werden demnächst im VfL Fanshop und dem Kaufhaus der Werkstätten in der Oldenburger Innenstadt käuflich zu erwerben sein. Der Gewinn aus dem Verkauf kommt einem inklusiven Kunstprojekt zugute.

Durchschnittlich ist ein Werbebanner in der EWE-Arena vier Meter lang und einen Meter breit. Die Banner bestehen aus einer festen und robusten PVC-Folie, die im Volksmund auch LKW-Plane genannt wird. So liefert jedes Banner 4 m² hochwertiges Material für die neuen Taschen, die ab sofort bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) gefertigt werden.

 
Jede Saison werden ca. 5 Werbebanner aussortiert, und so häuften sich mit der Zeit etliche Quadratmeter im Lager des VfL Oldenburg an. „Wir haben lange überlegt, was wir mit den Bannern machen, zumal es keine gute und umweltfreundliche Entsorgungsmöglichkeit gab“, sagt Stefan Eickelmann (Marketingleiter des VfL Oldenburg). Die zündende Idee kam bei einem Gespräch mit Gerhard Wessels (Vorstand der GWO) am Rande eines Bundesligaspiels der Handballdamen. „Nun geben wir die alten Werbebanner an die GWO ab und lassen aus ihnen Taschen in der dortigen Näherei fertigen. So wird das Material recycelt und es entstehen coole Bundesliga-Unikate. Jede Tasche hat durch die verschiedenen Aufdrücke der Banner ein anderes Design und es gibt unterschiedliche Modelle.“, so Eickelmann weiter. Produziert werden Shopper und Messenger-Bags oder auch Handytaschen.

„Uns gefällt der Nachhaltigkeitsgedanke und gleichzeitig organisieren wir für unsere Beschäftigten eine tolle Arbeit - das passt zu unser Philosophie.“, betont Gerhard Wessels. Die Taschen werden demnächst im Kaufhaus der Werkstätten und dem VfL-Fanshop erhältlich sein. Die Käufer unterstützten gleichzeitig einen guten Zweck, der Gewinn aus dem Verkauf kommt dem inklusiven Kunstprojekt „Kunst im Quartier“ zugute.

 
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Perspektivwechsel mit dem PerspektivScheck

15.03.2016 08:30 Uhr

Gutschein für Unternehmen und Gründer

 Mit dem PerspektivScheck bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg Unternehmen, Gründerinnen und Gründern einen Gutschein für finanziell geförderte Beratungsleistungen an. Sie will damit die Schwelle für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kreativschaffenden senken und Kooperationen fördern.

Der PerspektivScheck umfasst fünf Beratungsstunden im Gesamtwert von 300 Euro. Der Förderanteil durch die Wirtschaftsförderung beträgt dabei 200 Euro, der Eigenanteil des Unternehmens 100 Euro. Der PerspektivScheck kann für eines von zwei verschiedenen Angeboten in Anspruch genommen werden: Zum einen können Unternehmen im FabLab (Fabrication Laboratory) Oldenburg mit fachkundiger Unterstützung an technischen Fragestellungen arbeiten. Unter Verwendung von Geräten wie 3D-Druckern, einem Lasercutter, einer CNC-Fräse oder einem Styroporschneider können sie eigene Ideen und Produkte weiterentwickeln und entsprechende Prototypen anfertigen. Zum anderen können interessierte Unternehmen eine Kreativberatung des 3x3 Projektbüros zu einer betrieblichen Fragestellung erhalten. In Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden werden innovative Strategien entwickelt. Je nach Aufgabe steht hierfür ein Pool von derzeit 85 Kreativunternehmen zur Verfügung.

Der Fotograf Ronny Walter hat beispielsweise das FabLab genutzt: Er war auf der Suche nach einer individuellen Verpackung für hochwertige Hochzeitsfotos mit seinem eigenen Logo, in der er seinen Kundinnen und Kunden die Bilder überreichen könnte. Diese Idee wurde im FabLab weiterentwickelt. In mehreren Schritten wurden Prototypen entworfen, bevor schließlich mit dem Lasercutter eine Box mit einer Schublade für die Bilder und für den USB-Stick angefertigt wurde. 

Die Unterstützung des 3x3 Projektsbüros hat beispielsweise die Unternehmerin Marie-Therese Herbers in Anspruch genommen. Sie leitet das Personalvermittlungsunternehmen „Qualifizierte Teilzeitarbeit“, dass in den Bereichen Job Sharing und Teilzeitarbeit auf Führungsebene tätig ist, und wünschte sich eine gezieltere Kundenansprache. Auf den PerspektivScheck war sie auf der Kreativwirtschaftsmesse Creative Oldenburg 2015 aufmerksam geworden. Gemeinsam mit dem 3x3 Projektbüro hat sie zum einen ihr Produktportfolio stringenter auf Unternehmen und Jobsuchende ausgerichtet, zum anderen mit der Werbeagentur „Vorsicht bissig“ die Angebote kundengerecht auf einer neuen Website präsentiert. Herbers ist sowohl mit dem Arbeitsprozess als auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit der Agentur war sehr kommunikativ und produktiv.“

Der PerspektivScheck wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert. Ansprechpartner sind Patrick Günther im FabLab, per E-Mail an pg@kreativitaet-trifft-technik.de, und Peer Holthuizen beim 3x3 Projektbüro, per E-Mail an info@3mal3.net.
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VIEROL AG und Evangelisches Krankenhaus Oldenburg gewinnen den OLLY

02.12.2015 16:08 Uhr

Familienfreundliche Unternehmen in Oldenburg gekürt

OLLY, der Preis für familienfreundliche Unternehmen in Oldenburg, geht in diesem Jahr in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ an die VIEROL AG und in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ an das Evangelische Krankenhaus Oldenburg. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 1. Dezember, im Rahmen des Oldenburger Unternehmertreffs „Kontaktpunkt Wirtschaft“ bei Möbel Buss vor etwa 280 Gästen statt. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Vorsitzender der OLLY-Jury. Zusammen mit Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, übergab Oberbürgermeister Krogmann die Pokale und Urkunden. Erstmals in der OLLY-Geschichte wurde zudem ein Bewerber außerhalb der beiden Kategorien gewürdigt. Für das beispielhafte und vorbildliche Engagement in der betrieblichen Kindertagespflege wurde die KiTaP Mühlengarten eG mit einer Urkunde ausgezeichnet. 

In ihrem Gastvortrag betonte Ministerin Rundt: „Von familienfreundlichen Maßnahmen profitieren beide Seiten. Die Beschäftigten, weil sie Beruf und Familie vereinbaren können und die Unternehmen, weil zufriedene Mitarbeiter motivierter sind und seltener fehlen.“

In seiner Laudatio lobte Oberbürgermeister Krogmann die beteiligten Firmen und Institutionen: „Alle Bewerber im Rahmen der zwei Kategorien zeichnen sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Das Thema ist Teil der Unternehmensphilosophie und ist im Leitbild des Betriebs oder der Institution verankert“. Zudem berücksichtigen alle Firmen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger. Jede einzelne Bewerbung habe eine hohe Qualität – insofern sei das Jury-Votum nach intensiven Beratungen getroffen worden.

Die VIEROL AG hat die Jury-Mitglieder mit ihrem Gesamtkonzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders überzeugt. Zu nennen sind hier insbesondere die Aufnahme der Familienfreundlichkeit in die Unternehmensphilosophie, die bewusste Einbindung der Führungskräfte, die Möglichkeit für Teilzeitkräfte, Führungspositionen zu übernehmen, die Einrichtung der Großtagespflegestelle VIEROLINO mit der Übernahme der Betreuungskosten, das Angebot der Vertrauensarbeitszeit, die Gewährung von bezahltem Sonderurlaub aus familiären Gründen zusätzlich zum 30-tägigen Jahresurlaub oder eine einwöchige ganztägige Sommerferienbetreuung auf dem Betriebsgelände. Insgesamt befand die Jury das Engagement für ein Unternehmen dieser Größenordnung als besonders vorbildlich. 

Ebenfalls mit der Vielzahl und Qualität an Maßnahmen und Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich das Evangelische Krankenhaus Oldenburg hervorgetan: Ob es zum Beispiel die schriftliche Fixierung dieser Angebote in einem „12 Familien-Pluspunkte-Programm“, die individuellen Arbeitszeiten, die Möglichkeit der Mitnahme des Kindes an den Arbeitsplatz und die Einrichtung von Spielecken, die Einrichtung der Großtagespflegestelle Klinikzwerge, das „Essen to go“, die anteilige Übernahme von Kinderbetreuungskosten, das „Eltern-Starter-Paket“ oder die Unterstützung bei der Auswahl von Ferienangeboten in der Region ist. Insgesamt befanden die Jury-Mitglieder, dass sich das Evangelische Krankenhaus als großes Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit einem stimmigen Gesamtkonzept familien-freundlich aufgestellt und den Beweis erbracht habe, dass dies selbst bei einem 24-Stundenbetrieb möglich ist. 

Die Jury bestand aus folgenden Institutionen und Einrichtungen: Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverband Oldenburg und der Stadt Oldenburg. Namentlich bedankte sich Oberbürgermeister Krogmann als Jury-Vorsitzender bei Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband Oldenburg), Klaus Higgen (Handwerkskammer Oldenburg), Björn Schaeper (Oldenburgische IHK), Dr. Frank Lammerding (Amt für Jugend und Familie), Inge von Danckelman (Amt für Personal- und Verwaltungsmanagement) und Klaus Wegling (Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg).

Die undotierte Auszeichnung wurde in 2015 zum fünften Mal verliehen. 2007 sind das Unternehmen Büsing & Fasch (BÜFA) und die Physiotherapiepraxis Dillmann-Willers ausgezeichnet worden, in 2008 erhielt die EWE AG den Preis. LzO und die Firmengruppe Eriksen konnten im Jahr 2010 überzeugen. Preisträger in 2012 waren die Stadtbäckerei Schröder und die Oldenburgische Landesbank.
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Fast 600 Qualifizierungsmöglichkeitenfür Flüchtlinge

16.11.2015 07:00 Uhr

IHK befragt Mitgliedsunternehmen Oldenburg.

von Herausgegeben von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer

  Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), brachte es in seinem Schreiben an Ausbildungsbetriebe der Region auf den Punkt: „Der starke Strom an Zuwanderern ist für unsere Gesellschaft und damit auch für uns, die Unternehmerinnen und Unternehmer, eine riesige Herausforderung. Neben den vielen Unwägbarkeiten sollten wir die Chance sehen, die damit verbunden ist: Die Gewinnung neuer Mitarbeiter mit Potential“. Um diese Chance zu nutzen und bei der Bewältigung der großen Integrationsaufgabe zu helfen, hatte der IHK-Präsident die Mitgliedsbetriebe der IHK gebeten, für Flüchtlinge zusätzliche Ausbildungs-, Praktikums- oder Einstiegsqualifizierungsplätze zur Verfügung zu stellen. Über 130 Unternehmen aus dem Oldenburger Land haben sich gemeldet – und sie bieten fast 600 Qualifizierungsmöglichkeiten. „Ein erfreuliches Zwischenergebnis“, so Stuke. „Nun müssen wir alles daran setzen, dass gemeinsam mit den anderen Arbeitsmarktpartnern die Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung, Praktikum oder Beschäftigung gelingt.“ In enger Kooperation mit den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern und dem Verein pro:connect (Oldenburg) wird in den kommenden Wochen daran gearbeitet, die gemeldeten Stellen möglichst passgenau zu besetzen. „Hier sind Netzwerkarbeit und die Nutzung von Synergien gefragt“, sagt Stuke. In den Firmen komme es darauf an, mit den Mitarbeitern über die Integration zu sprechen und sich darauf vorzubereiten. Integration sei nicht nur Chefsache – konkret geschehe im Unternehmen die Integration „an der Werkbank“. Zudem haben bei einem Treffen die Spitzen von IHK, Handwerkskammer und Landwirtschaftskammer beschlossen, bei der Integration von Flüchtlingen sehr eng zusammenzuarbeiten. Eine Arbeitsgruppe wird konzeptionelle Vorschläge zur Integration erarbeiten, die auch anderen Institutionen zugänglich gemacht werden sollen. Ansprechpartner für Unternehmen, die noch freie Stellen für Flüchtlinge nennen möchten, ist der Fachkräfteberater der IHK, Heiner Paffenholz, Telefon 0441-2220-473, Fax 0441-2220-5473, E-Mail: paffenholz@oldenburg.ihk.de.
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Sehr gute Resonanz bei den „Promotiedagen“

07.11.2015 09:00 Uhr

Niederländische Messe hat sich als binationales Unternehmertreffen etabliert





 Mit 19 Firmen und Institutionen präsentierte sich in diesem Jahr der „Oldenburg Plein“ auf den „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen. Vom 3. bis 4. November war der Wirtschaftsstandort Oldenburg auf einem der größten Unternehmertreffen des Nachbarlandes vertreten. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am Abend. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder begrüßen. „Die Promotiedagen haben sich als binationales Unternehmertreffen mittlerweile fest etabliert“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann über die große Resonanz beim diesjährigen Messeauftritt. „Groninger und Oldenburger Unternehmen tauschen sich in vielen Bereichen eng aus. Im Laufe unserer seit 25 Jahren bestehenden Partnerschaft sind daraus wertvolle Beziehungen für die wirtschaftliche Entwicklung beider Städte entstanden.“ Neu war in diesem Jahr die Kooperation mit der Handwerkskammer Oldenburg und der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. „Durch diese Partnerschaft konnte der Wirtschaftsregion eine sehr gute Plattform geboten werden. Diese Form der Zusammenarbeit könnte sich zu einem bewährten Modell für die kommenden Promotiedagen entwickeln“, bilanziert Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg. Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmerfrühstück, bei dem die Aussteller zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen durften. Auch Michael Remmers, Sprecher der Aussteller des „Oldenburg Plein“, zieht ein positives Fazit: „Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen.“ Neben der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg waren folgende Firmen und Institutionen vertreten: adjutem GmbH, China-Büro Stadt Oldenburg, Denies Deutsch-Nederlands Plus!, Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT, Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, Friedrich Kuhnt GmbH, Handwerkskammer Oldenburg, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, JLG Solution GmbH gemeinsam mit KomReGis Service-Druck und Verlag und pk topologis GmbH, Mediavanti – Content / Concept / Communication, Treuhand Oldenburg GmbH gemeinsam mit HLB Nannen, Wedler Lichtberatung, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM), Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven (Arbeitgeberservice) und worldiety GmbH.Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte zum neunten Mal den Oldenburg Plein. Mit mehr als 600 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standfläche und mehr als 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen zählen die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größten Wirtschaftsmessen der Niederlande. In den vergangenen 29 Jahren hat sie sich zu einem hochinteressanten Netzwerktreffen und Türöffner für den Markt in die Niederlande entwickelt.


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Altpapiersammlung in Oldenburg: OB legt Einigungsvorschlag vor

02.11.2015 06:00 Uhr

Stadt und ARGE einigen sich auf veränderte Form der Kooperation



 In einem Mediationsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg haben sich die Vertreter der Stadt Oldenburg und die ARGE Duales System Oldenburg auf ein verändertes Verfahren bei der Altpapiersammlung verständigt. „Ich freue mich, dem Rat einen tragfähigen Kompromiss vorlegen zu können. Die Verhandlungen waren gekennzeichnet vom Einigungswillen aller Beteiligten und zu guter Letzt vermeidet das Ergebnis einen langjährigen Rechtsstreit“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Verständigung sieht vor, dass die ARGE für eine Laufzeit von zehn Jahren die Sammlung des Altpapiers durchführt. Dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) fließt für den Gebührenhaushalt eine jährliche Ausgleichszahlung zu.

Die Einigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates der Stadt Oldenburg und der Kartellbehörde des Landes Niedersachsen.

Leitlinie der Einigung war unter anderem das Bestreben, dass sich für die Privathaushalte im Stadtgebiet so wenig wie möglich ändern sollte. Die Papiertonnen, die derzeit für die Sammlung genutzt werden, können auch in Zukunft verwendet werden. Der Abfuhrtag kann sich im kommenden Jahr ändern. Der AWB kann die bislang für die Altpapiersammlung eingesetzten Fahrzeuge (Seitenlader) problemlos anderweitig einsetzen. Durch den Einsatz der Fahrzeuge entfallen sonst erforderliche Ersatzbeschaffungen. Details zu konkreteren Fragen, wie Abfuhrtermine, werden rechtzeitig bekannt gegeben.Quelle: Stadt Oldenburg
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IHK: Aussichten für 2016 trüben sich ein

22.10.2015 18:00 Uhr

Politische Rahmenbedingungen erschweren Wachstum in Oldenburg.

von PM IHK Oldenburg

 Die Unternehmen im Oldenburger Land schauen deutlich skeptischer in die Zukunft als noch vor einigen Monaten. Das ergibt sich aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) im dritten Quartal 2015 bei rund 500 Unternehmen. Mittlerweile rechnen 23 Prozent der befragten Unternehmen mit einer eher ungünstigen Lage für 2016, während 21 Prozent eher optimistisch sind. Im Vorquartal waren die optimistischen Stimmen noch in der Mehrheit. Der IHK-Konjunkturklimaindex, der sich aus den Einschätzungen zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammensetzt, fällt um drei Zähler auf 110 Punkte. „Vor allem Industrie sowie Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe erwarten, dass sich das Wachstum 2016 verlangsamt“, so Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK. In der Industrie habe es im ersten Halbjahr nur eine schwache Umsatzentwicklung gegeben. Eine markante Besserung werde nicht erwartet. „Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich die VW-Abgasaffäre auswirken wird“, so Peters. Sie sei zur Mitte der Konjunkturumfrage publik geworden, deshalb konnten sie nicht alle Unternehmen in ihren Antworten berücksichtigen. „Trotz aller Skepsis für die Zukunft: Mit der aktuellen Geschäftslage ist die Mehrheit der Unternehmen zufrieden“, stellt Peters klar. Über 85 Prozent der Befragten bezeichnen sie als gut oder befriedigend. Baugewerbe, Einzelhandel, Großhandel sowie Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe berichten per Saldo sogar von einer besseren Geschäftslage als im Vorquartal. In der Industrie hat sich die Lageeinschätzung gegenüber dem Vorquartal etwas eingetrübt.Die Beschäftigung bleibt auch in den nächsten Monaten stabil, und auch die Investitionsneigung wird nach den Planungen der Unternehmen 2016 positiv bleiben. Jeder vierte Betrieb geht von einem höheren Investitionsvolumen aus, rund 16 Prozent planen, es zu reduzieren. Als Investitionsmotive nennen die Unternehmen an erster Stelle den Ersatzbedarf, gefolgt von Rationalisierungsinvestitionen. Kapazitätserweiterungen folgen erst an dritter Stelle. Rahmenbedingungen werden schwieriger „Obwohl einige Unternehmen Investitionsplanungen vorantreiben, bleibt das Niveau insgesamt zu gering, um für einen nachhaltigen Aufschwung zu sorgen“, so Peters. Das schwache Wachstum in Europa und in vielen Schwellenländern spiele sicherlich eine Rolle bei der Zurückhaltung. Zunehmend machten es aber auch die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland den Unternehmen schwer zu investieren. Der Mindestlohn, die Rente mit 63, die den Fachkräftemangel verschärft, Änderungen bei der Erbschaftsteuer, aber auch die Russland-Sanktionen seien hierfür Beispiele. Mittlerweile seien über 45 Prozent der befragten Betriebe mit den Rahmenbedingungen unzufrieden. „Dies ist eine klare Aufforderung an die Politik, Reformen umzusetzen, die wirtschaftliches Wachstum fördern und nicht behindern“, so Peters. „Mehr Wachstum wäre möglich.“ Die Stimmung bei den Einzelhändlern hat sich gegenüber dem Vorquartal verbessert. Der Grund dafür ist eine insgesamt zufriedenstellende Umsatzentwicklung in der Branche. Die steigenden Umsätze führen dazu, dass der Handel zukünftig mehr investieren will.
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»Herzensperle« bringt erneut 1600 Euro für Trauerland

07.09.2015 21:16 Uhr
In der Galerie D'OR im Herbartgang überreichten Inhaber Manfred Buchmesser und der Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung, Andreas Speckmann, am Montag, 7. September, einen Spendenscheck über 1600 Euro an die Trauerland-Mitarbeiterinnen Carolin de Witt und Hille Ballin.

Seit Oktober des Jahres 2013 bieten die beteiligten Goldschmiedebetriebe mit der »Herzensperle« ein für den Verkauf zu Gunsten von Trauerland entworfenes Schmuckstück an. Beim Verkauf fließt der gesamte Reinerlös an den Verein »Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V.«

»Schon einmal konnten wir einen Spendenscheck über 1.620 € übergeben. Nun sind inzwischen weitere 1.600 € eingegangen und wir möchten Trauerland dieses Geld für Ihre Arbeit zur Verfügung stellen. Wir sind zuversichtlich, auch in Zukunft viele Interessierte für unsere Aktion zu gewinnen«, sagt Andreas Speckmann. Jedes Schmuckstück wird individuell nach den Wünschen des Kunden gefertigt und ist somit ein Unikat. »Wir freuen uns, dass wir dank dieses Schmuckstücks und dem Engagement der beteiligten Goldschmiede eine kontinuierliche Unterstützung bekommen können«, so Carolin de Witt.
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Azubis meistern Abschlussprüfung

21.07.2015 10:55 Uhr
Drei Auszubildende zum Metallfeinarbeiter und vier Auszubildende zum Werker im Gartenbau haben im Juli ihre Prüfungen erfolgreich bestanden.

Seit 2010 können junge Menschen bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) im Bereich aqua (Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit) eine Ausbildung absolvieren. Angeboten werden die Ausbildungen zum Metallfeinarbeiter und zum Werker im Gartenbau. Auch der dritte Ausbildungsjahrgang beider Fachrichtungen hat die Prüfungen gemeistert und die Auszubildenden erhielten in einer Feierstunde ihre Facharbeiterbriefe und Abschlusszeugnisse.

Die dreijährige duale Berufsausbildung zum Metallfeinbearbeiter und zum Werker im Gartenbau wird nach den Regelungen der Industrie- und Handelskammer Oldenburg bzw. der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ausgebildet. Vor diesen Kammern legten die Absolventen jetzt auch ihre Prüfungen ab. Die Ausbildung wird in den GWO im Auftrag der Agentur für Arbeit durchgeführt. Interessenten können sich bei der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven im Team Reha/SB informieren.
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Ansiedlung Ostmann Gartencenter

26.05.2015 07:00 Uhr
von CMO-Pressemitteilung

Ein Hauptinteresse des City-Management Oldenburg (CMO) ist es, die Zentralität der Stadt Oldenburg zu stabilisieren und weiter zu erhöhen.Die Ansiedlung eines großen Gartencenters in der Nachbarschaft von Möbel Buss in Tweelbäke trägt sicherlich erheblich dazu bei, die Zentralität von Oldenburg zu verbessern. Ein Gartencenter dieser Größenordnung ist ohne Zweifel eine Attraktion mit Alleinstellungsmerkmal im Einzugsgebiet von Oldenburg.Zu bedenken gilt es aber auch, dass ein Gartencenter dieser Größenordnung immer auch zentrumsrelevante Sortimente führen wird, die die Innenstadt von Oldenburg direkt betreffen. Ob und wie der Umfang dieser Sortimente verträglich zur Innenstadt positioniert wird, gilt es gutachterlich zu berechnen. Ein solches Gutachten liegt dem CMO derzeit nicht vor. Eine Beschränkung der Verkaufsfläche für innenstadtrelevante Sortimente auf 10% der geplanten Gesamtverkaufsfläche sind üblich.Die Ablehnung einer Ansiedlung im Jahr 2007/2008 an derselben Stelle wurde, (wenn ich mich recht erinnere), damit begründet, dass die im Einzelhandelsentwicklungskonzept (EEK) ausgewiesenen Solitärlagen nicht weiter wachsen sollten. Die jetzt zur Verabschiedung ausgelegte Fortschreibung des EEK weist einerseits einen Bedarf an diesen Sortimenten in Oldenburg aus, andererseits wird von einer Erweiterung in den Solitärlagen unter besonderen Prämissen geschrieben. Somit wäre mit dem fortgeschriebenen EEK eine Ansiedlung eher möglich als auf Grundlage des noch bestehenden EEK.Das City-Management Oldenburg setzt sich insbesondere für ansiedlungswillige Familienunternehmen ein, gerade auch wenn diese aus dem Oldenburger Einzugsgebiet stammen. Beides ist bei dieser geplanten Ansiedlung der Fall.Alleinstellungsmerkmale durch regionale Unternehmen sind in der Handelslandschaft für Oldenburg im Vergleich zu anderen Städten Standortvorteile und steigern die Attraktivität von Oldenburg.Das CMO sieht bei einer Neuansiedlung in einer Flächengrößenordnung von 10.000-15.000 m² immer auch eine Gefährdung der bestehenden Betriebe, deren Marktanteile sich möglicherweise neu verteilen. Verträglichkeitsgutachten und auch das Einzelhandelsentwicklungskonzept sind dazu da, das Risiko zu minimieren und Existenzen von Firmen zu schützen.Wir vertreten den Standpunkt, dass bestehende Betriebe, die sich erweitert haben oder neu angesiedelte Betriebe die ebenfalls beträchtliche Investitionen getätigt haben, von der Stadt Oldenburg eine überschaubare, befristete Zeitspanne an Investitionssicherheit ausgesprochen bekommen, bevor weitere Mitbewerber dazu kommen. Dies ist leider in der Vergangenheit nicht immer realisiert worden. Das CMO steht damit zu dem Grundsatz: Investitionssicherheit: Ja - Konkurrenzschutz: Nein!Friedrich-August Fisbeck1. Vorsitzender City Management Oldenburg e. V.
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Niedersächsisches Wirtschaftsministerium unterstützt Kreativwirtschaft

12.05.2015 20:16 Uhr

Staatssekretärin Behrens überreicht OB Krogmann den Förderbescheid

Die Kreativwirtschaft in Oldenburg kann sich über einen Förderbescheid aus dem Wirtschaftsministerium des Landes freuen. Insgesamt 95.000 Euro Förderung erhält die Stadt Oldenburg für die Verstärkung einer Zusammenarbeit von Kreativwirtschaft und weiterer Wirtschaft. Am 12. Mai hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in Hannover den Förderbescheid von Staatssekretärin Daniela Behrens vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Empfang genommen. „Eine Stärke der Kreativwirtschaft ist, dass sie nicht an den Grenzen ihres eigenen Sektors aufhört, sondern Treiber von Innovationen in anderen wachsenden Sektoren ist. Sie ist inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Oldenburg“, freut sich Jürgen Krogmann über die Wachstumsperspektiven dieser Branche.

„Wir wissen, dass die Kreativwirtschaft nicht nur für sich selbst ein starkes Innovationspotenzial besitzt, sondern auch als Innovationstreiber für andere Branchen fungiert und so einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtwirtschaft leistet. Daran knüpft auch das Netzwerk Cre8 an, für das wir heute einen Förderbeschied übergeben haben. Cre8 hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 als engagiertes und stabiles Netzwerk etabliert. Die vorgesehenen Maßnahmen im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes stellen eine konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Aktivitäten dar“, sagt Staatssekretärin Daniela Behrens.

Das Konzept zur Kooperation von Kreativwirtschaft und weiterer Wirtschaft zielt mit acht Bausteinen genau auf diesen kreativen Transfer ab. Einer davon ist die Veranstaltungsreihe cre8_dialog ab Mai, in der Kreativ-Unternehmen zeigen, wie Dienstleistungen und Produkte aus der Kreativbranche die Wettbewerbsfähigkeit in ausgewählten Branchen verbessern kann. Erste Dialogpartner sind die Gastronomie und der Einzelhandel, weitere folgen. Das BarCamp im Juli ist zugleich Tagung, Workshop und offenes Meeting, bei dem die Experten aus der Teilnehmerschaft ihr Wissen und ihre Erfahrungen anderen Interessierten in parallel laufenden Sessions diskutieren. Das in der Szene sehr geschätzte Format spricht diesmal explizit die gesamte Wirtschaft an, die hier innovative Themen und aktuelle Trends und vielleicht sogar neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden kann. Erstmals wird es einen Kreativen Marktplatz geben, auf dem Kreativunternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte der Wirtschaft und der Öffentlichkeit in Form einer Kreativen Messe vor stellen, an Ständen, in Workshops und mit interessantem Programm.

Basis des Konzepts war ein Strategieworkshop im Januar mit 26 Teilnehmern aus der Oldenburger Kreativwirtschaft sowie Vertretern der Oldenburger Wirtschaftsförderung, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie dem Regionalbüro Niedersachsen/Bremen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, in dem über die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks cre8 oldenburg zu den folgenden Themen diskutiert wurde. 

Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung für cre8 oldenburg ist Ina Lehnert-Jenisch, erreichbar unter 0441 235-2105 oder ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen unter www.cre8oldenburg.de.
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Goldschmiede-Innung wählt Vorstand neu

01.04.2015 14:12 Uhr
Die Mitglieder der Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland haben ihren Vorstand 2015-2018 neu gewählt. Dabei wurden Obermeister Andreas Speckmann aus Oldenburg, Lehrlingswart  Thomas Kunke aus Wiefelstede, Schriftführerin Irene Mätzke-Rischmann aus Wildeshausen und  Schatzmeister Manfred Buchmesser aus Oldenburg in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky aus Leer.
Die Mitglieder der Innung sprachen dem Vorstand einstimmig Ihr Vertrauen aus.
Die Amtsperiode beträgt 3 JahreObermeister Andreas Speckmann aus Oldenburg, Lehrlingswart  Thomas Kunke aus Wiefelstede, Schriftführerin wurde Irene Mätzke-Rischmann aus Wildeshausen und  Schatzmeister Manfred Buchmesser aus Oldenburg in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist die Stellvertretende Obermeisterin Meike Domsky aus Leer
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Goldschmiedeinnung spricht Lehrlinge frei

18.02.2015 09:18 Uhr
Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland die frischgebackenen Gesellinnen nach alter Sitte im Beisein der Familien und Ausbilder "freigesprochen". Sie mussten wie früher schon vor dem Lehrlingswart Thomas Kunke niederknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen als neue Pflichten auf, dass sie unserem Beruf Ehre machen sollen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief bei Andreas Speckmann, dem Obermeister in Empfang nehmen. Alle hatten viel Spaß dabei und wir hatten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit. 
Foto:  V.l.n.r. Obermeister Andreas Speckmann, Laura Pille (Platinschmiede - Bremen), Lena Ahrenholtz (Kunke GmbH - Wiefelstede), Franziska Ruhe (Juwelier Weiß GmbH & Co KG – Vechta), Kirsten Goldmann (Goldschmiede Lea Körfer - Wilhelmshaven), Nathalie Thill (Klaus Matthey – Dornum), Phillipp Domhardt (Koch & Bergfeld Corpus / Florian Blume – Bremen), Sabrina  Wagner (Goldschmiede Anja Rieken – Schortens)  Lehrlingswart Thomas Kunke
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Startschuss für neuen Carsharing-Transporter

30.01.2015 08:00 Uhr

Zusammenarbeit von AStA, Stadt und cambio30. Fahrzeug ergänzt bisheriges Angebot

Der Vorstand des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) der Universität, Stadtbaurätin Gabriele Nießen und cambio-Geschäftsführer Klaus Göckler haben am Mittwoch, 28. Januar, an der Carsharing-Station „Westkreuz“ den Startschuss für den neuen cambio-Transporter gegeben. Dieser umzugstaugliche Fahrzeugtyp ist das 30. Fahrzeug im Gesamtangebot und ergänzt die bisherigen Kleinwagen, Minivans und Kombis. 

„Wir arbeiten schon seit neun Jahren sehr gut mit cambio zusammen“, erläutert Katharina Corleis, Vorstandssprecherin des AStA der Carl von Ossietzky Universität. „Einerseits vermitteln wir unseren Studierenden die Möglichkeit mit cambio mobil zu sein, andererseits nutzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter cambio-Fahrzeuge. Die Anzahl der Fahrten nimmt stetig zu und damit auch die Nachfrage nach Fahrzeugen, mit denen ein Umzug möglich ist.“ AStA-Sprecher Nikolaj Schulte-Wörmann ergänzt: „Andere ASten betreiben dafür eigene Fahrzeuge – mit allen Aufwänden, Kosten und Risiken. Wir haben abgewogen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es günstiger ist, wenn wir cambio bei der Anschaffung des Transporters unterstützen. Mit dem Preis und der Dienstleistungsqualität sparen wir unter dem Strich Aufwand und Geld – und erhalten trotzdem ein breites Fahrzeugangebot für die Studierenden.“

Auch die Stadt Oldenburg unterstützt den Ausbau des Angebotes. „Carsharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar“, erläutert Baudezernentin Gabriele Nießen und fährt fort: „Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad und das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen. Darüber hinaus ist das Thema Carsharing ein fester Bestandteil des vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossenen, integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes sowie des Strategieplanes Mobilität und Verkehr. Daher begrüßen wir die Ausweitung des Angebotes an Fahrzeugtypen, denn es macht das Oldenburger Carsharing für alle Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver.“

„Wir freuen uns, mit der Unterstützung des AStA und der Stadt diesen Schritt wagen zu können und möchten auch von den Emissionen her ein Zeichen setzen. Mit seinem Ausstoß von lediglich 166 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer gehört dieser Transit ‚ECOnetic‘ zu den verbrauchsgünstigsten Transportern“, betont Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg. „Der Durchschnitt der Emissionen der gesamten Oldenburger Flotte liegt aktuell bei nur 101 g CO2/km – im Vergleich zu mehr als 134 g CO2/km der in Deutschland zugelassenen PKW. Daher tragen wir auch das Umweltsiegel Der Blaue Engel mit Stolz.“

Insgesamt 30 Fahrzeuge an zwölf Stationen stehen den rund 1.150 Oldenburger cambio-Kunden zur Verfügung. cambio Oldenburg wurde für den Energieeffizienzpreis 2015 der Stadt Oldenburg nominiert.
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Oldenburg gibt Startschuss für Fachkräfteinitiative

23.01.2015 08:00 Uhr

Entscheidender Faktor für die Standortqualität




Die Gewinnung von neuen und die Sicherung von vorhandenen Fachkräften wird in den kommenden Jahren eines der zentralen Themen für den Wirtschaftsstandort Oldenburg. „Nur mit guten Fachkräften ist es möglich, den wirtschaftlichen Erfolg der Region zu sichern“, betont Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Daher hat die Stadt Oldenburg heute zusammen mit Oldenburger Unternehmen, den Kammern, der Universität  und weiteren Akteuren den Startschuss für eine gemeinsame Strategie zur Fachkräftesicherung gegeben. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist hoch, das hat eine Unternehmensbefragung der städtischen Wirtschaftsförderung im Jahr 2012 ergeben. 71 Oldenburger Unternehmen haben einen Bedarf an Arbeitskräften mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss gemeldet.

In der Region bietet sich ein ähnliches Bild, erläutert Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Als IHK richten wir den Fokus vor allem auf die duale Ausbildung im Zusammenspiel von Betrieb und Berufsschule. Denn sie bildet das Rückgrat der ökonomischen Leistungsfähigkeit unserer Region. Unser Ziel ist es auch im Fachkräftebündnis, dafür zu sorgen, dass quantitativ und qualitativ die richtigen Kompetenzen für die Entwicklung unserer Region zur Verfügung stehen.“

Die Gewinnung von Fachkräften hat nicht nur in akademischen Berufen eine hohe Priorität, auch in den Handwerksbetrieben ist das Thema längst angekommen, betont Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer Oldenburg: „Unsere Betriebe können zurzeit nicht alle Aufträge zügig abarbeiten. Sie suchen Führungspersonal sowie Fachkräfte für Produktion und Dienstleistung. Eine Stärkung der Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen ist notwendig, damit sich auch künftig junge Menschen für eine Berufsausbildung im dualen System entscheiden. Die duale Ausbildung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ 

Die demografische Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für ein solches Bündnis, gerade die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen wird in den kommenden Jahren deutlich kleiner werden. „Damit wird gerade die Zahl der potenziellen Berufseinsteiger kleiner“, sagt Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender Geschäftsführer der Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven. „Deshalb richten wir unsere  Ausbildungsinitiative gezielt auch an andere Gruppen, zum Beispiel an junge Erwachsene bis 35 Jahre, die noch keinen Berufsabschluss haben.“

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich um attraktive Arbeitsbedingungen zu kümmern. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und flexible Arbeitszeiten stehen ganz oben auf der Liste der Notwendigkeiten“, betont Jürgen Krogmann, der im Thema Fachkräftegewinnung eines der Top-Themen der kommenden Jahre für die gesamte Region sieht. Die Koordination des gesamten Projektes übernimmt die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.

Die inhaltliche Arbeit soll von einem Kernteam geleistet werden, dem zahlreiche Oldenburger Firmen und die Universität angehören. Bis Ende März soll eine Rahmenvereinbarung der beteiligten Firmen unterzeichnet werden. Gleichzeitig werden sich die Partner bemühen, das Umland in die Initiative mit einzubeziehen. Gespräche mit den entsprechenden Landkreisen und der Stadt Delmenhorst laufen bereits. „Diese regionale Vernetzung ist besonders wichtig für einen Erfolg der Initiative“, unterstreicht Dr. Joachim Peters.

Bei inhaltlichen Fragen zum Thema „Fachkräfteinitiative“ können sich interessierte Unternehmen an das Standortmarketing der Stadt Oldenburg wenden. (giuseppa.giordano@stadt-oldenburg.de)Quelle Stadt Oldenburg
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Oldenburgs Beziehungen zu Südafrika intensivieren sich

29.11.2014 11:00 Uhr

Besuch des Wirtschafts- und Umweltministers aus dem Ostkap





 Eine hochrangige Delegation aus dem Eastern Cape (Republik Südafrika), begleitet vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, besuchte heute Oldenburg und wurde von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Rathaus empfangen. Die achtköpfige Gruppe um den für Wirtschaftsentwicklung, Umwelt und Tourismus sowie Planung und Finanzen zuständigen Minister der Provinz Eastern Cape, Sakhumzi Somyo, setzt sich in erster Linie aus Experten aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Biomasse und Energie zusammen. Vier der anreisenden Gäste arbeiten für die Buffalo City Metropolitan Municipality (BCMM), mit der die Stadt Oldenburg seit 2011 eine Partnerschaft aufbaut und derzeit unter anderem gemeinsame Klimaschutz- und Energieeffizienzprojekte durchführt.

Auf dem Besuchsprogramm der Delegation standen Gespräche bei der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, unter anderem zum Projekt „Hydrothermale Carbonisierung“. Hierbei geht es um ein chemisches Verfahren zur Herstellung von Gas und Kohle aus Biomasse durch effiziente Nutzung von Kohlenstoff. Zusammen mit anderen Universitäten wird ein Konzept für den Bau und Betrieb einer kontinuierlich arbeitenden Anlage erstellt. Die Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung ist auch in dem ländlich geprägten Ostkap von zunehmender Bedeutung. Weitere Stationen der Delegation waren:  Besuch beim Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) sowie Besichtigungen des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) und einer familienbetriebenen Biogasanlage. Während des Aufenthaltes wurden momentan laufende Projekte – unter anderem „50 Klimapartnerschaften bis 2015“ und „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ – ebenso thematisiert wie neue Kooperationsmöglichkeiten.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigte sich angetan von der rasanten, positiven Entwicklung der Beziehungen zwischen Oldenburg und BCMM: „Der Besuch des Ministers mit den verschiedenen Besichtigungsstationen am heutigen Tag im Bereich Energie und Abfallwirtschaft ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass unsere Kompetenzen aus Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und Verwaltung international gefragt sind und in der Bündelung gemeinsam einen Mehrwert für die internationale Zusammenarbeit darstellen. Viele der mit BCMM initiierten Projekte beziehen zudem auch direkt die Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Nichtregierungsorganisationen mit ein, was die Kooperation mit Südafrika auch für die Zukunft besonders attraktiv macht.“

Nach ihrem Aufenthalt in Oldenburg wird die Delegation nach Hannover reisen und von dort aus am 28. November zurück nach Südafrika fliegen.
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Gemeinschaftsausstellung der Gold und Silberschmiedeinnung Oldenburg Ostfriesland

08.11.2014 19:19 Uhr
Bevor am Donnerstag, 30. Oktober, im gut besuchten Einrichtungshaus Ullmann die Preise für die Wettbewerbsarbeiten an die Auszubildenden und Gesellinnen vergeben wurden, erhielten Innungsmeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kunke großes Lob. »Was ihr für euren Nachwuchs leistet, ist einmalig und verdient besondere Anerkennung« sagte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt während seiner Begrüßung an die Adresse von Speckmann und Kunke.

Zum siebten Mal war die Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland, im Hause Ullmann zu Gast. Bereits zum 14. Mal wurden anlässlich der Ausstellungseröffnung Arbeiten von Auszubildenden und jungen Gesellen prämiert, die diese zum Thema »Rund um die Welt«  erstellt haben.

Inzwischen eine gute Tradition ist die Benefiz-Verlosung von Schmuckstücken, die die Innungsmitglieder auch in diesem Jahr wieder hergestellt haben. 500 Lose zum Einzelpreis von 5 Euro wurden verkauft, der Erlös geht in diesem Jahr an ein Projekt der Schule Borchersweg. Der 2.Förderschulkonrektor Carsten Perkuhn stellte die Schule und das geplante Projekt vor.

Die mit Spannung erwartete Preisverleihung hat inzwischen eine Wertschätzung erreicht, die über die Region hinausgeht, das zeigen Teilnehmerinnen aus Hameln, Hamburg oder Wolfsburg. Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre, und so gibt es Auszubildende im ersten bis vierten Lehrjahr, dazu gerade fertige Gesellen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. In allen fünf Kategorien gab es originelle und handwerklich hervorragende Schmuckstücke. Folgerichtig wurde in der Kategorie 1. Lehrjahr, welche ihre Ausbildung gerade erst begonnen haben, neben der Erstplatzierten zwei Belobigungen ausgesprochen.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von »den Stolz Brothers«.
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ARGE darf weiter sammeln

06.11.2014 09:39 Uhr

Eilantrag gegen Untersagung der Altpapiersammlung erfolgreich

Eilantrag der ARGE gegen Untersagung ihrer Altpapiersammlung
erfolgreich

Mit Beschluss vom05.11.2014 hat das Verwaltungsgericht Oldenburg
dem am 14.07.2014 gestellten Eilantrag der ARGE Duales System Oldenburg gegen die
Untersagung ihrer gewerblichen Altpapiersammlung im Bereich der Stadt Oldenburg in
vollem Umfang stattgegeben. Die aufschiebende Wirkung des von der ARGE bei der
Stadt Oldenburg erhobenen Widerspruches gegen die Untersagung wurde wieder
wiederhergestellt.

Das bedeutet, dass die ARGE ihre gewerbliche Sammlung aufgrund der Entscheidung bis
auf Weiteres fortsetzen darf. Der zum 01.09.2014 ausgesprochene Sofortvollzug des
Sammelverbotes wird nicht wirksam.
In der 60 Seiten umfassenden Begründung kommt
das Verwaltungsgericht Oldenburg zu dem Ergebnis, dass die von der Stadt Oldenburg
vorgebrachten Untersagungsgründe nicht tragfähig seien. Dies betrifft vor allem die
Behauptungen, die gewerbliche Sammlung der ARGE beeinträchtige die
Funktionsfähigkeit der öffentlichen Abfallentsorgung oder die Funktionsfähigkeit von
Verpackungsrücknahmesystemen. Nach Auffassung des Gerichts begegnet das Verbot
deshalb »erheblichen rechtlichen Bedenken, so dass im Verfahren der Hauptsache mit
einer Aufhebung dieser Entscheidung zu rechnen ist«.

In den Entscheidungsgründen setzt sich das Verwaltungsgericht Oldenburg auch
eingehend mit der Wirtschaftlichkeitssituation des Abfallwirtschaftsbetriebes der Stadt
Oldenburg auseinander. Aufgrund dessen eigener Angaben geht es von »keiner
besonderen Belastung« aus, die es rechtfertigen könne, die bestehende gewerbliche
Sammlung der ARGE zu verbieten.

»Wir fühlen uns durch die nunmehr ergangene Entscheidung des
Verwaltungsgerichts vollen Umfanges in unserer Auffassung bestätigt«, teilt Carsten Heine für die ARGE mit. Es bleibe abzuwarten,
ob die Stadt Oldenburg diese Entscheidung akzeptieren wird. Im Eilverfahren bestehe
noch die Möglichkeit einer Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Lüneburg, die
binnen 14 Tagen ab Zustellung der Entscheidung zu erheben ist. Angesichts der ebenso
klaren wie gründlichen Beurteilung der Vorgehensweise der Stadt Oldenburg durch das
erstinstanzliche Gericht erscheine ein Rechtsmittel im Eilverfahren allerdings wenig
aussichtsreich, zumal das anzurufende Oberverwaltungsgericht Lüneburg in seiner
bisherigen Rechtsprechung schon mehrfach behördlichen Sammelverboten entgegengetreten sei, so Heine.
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Modellprojekt Energieeffizienzhaus Buffalo City

18.10.2014 07:00 Uhr

Stadt, Land Niedersachsen, BFE und Next Energy unterstützen Partnerstadt in Südafrika

 Die Stadt Oldenburg, Fachdienst Internationale Beziehungen, hat Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nachhaltige Kommunalpartnerschaft durch Partnerschaftsprojekte“ (NaKoPa) für ein gemeinsames Projekt in der Partnerstadt East London in Höhe von 50.000 Euro eingeworben. Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit (BMZ) verwaltet und von der Bundesagentur „Engagement Global“ verwaltet.

Bei dem Projekt mit einem Gesamtvolumen von 120.000 Euro geht es um den modellhaften Umbau eines Verwaltungsgebäudes in East London in ein Energieeffizienzhaus. Das Projekt wird von Oktober 2014 bis März 2016 durchgeführt werden. Die Partnerstadt East London gibt selber 60.000 Euro dazu, 6.000 Euro Kofinanzierung kommen vom Land Niedersachsen. Das Land Niedersachsen pflegt Kooperationsbeziehungen zur Partnerregion Eastern Cape (Ostkap) seit knapp 20 Jahren. Die Stadt Oldenburg beteiligt sich mit rund 4.000 Euro. Von Oldenburger Seite werden das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) und das EWE-Forschungszentrum Next Energy beteiligt sein.

Ziel des Projektes ist es, den Energiebedarf des öffentlichen Gebäudes, in dem das Departement for Electrific Affairs untergebracht ist, signifikant zu senken, zugleich eine Schulung für Hausmeister (facility manager) in der einzusetzenden Technik und bei Mitarbeitern im Bereich Energieeinsparung vorzunehmen und der Öffentlichkeit zum Beispiel mittels Display die Energieeinsparung zu vermitteln. Das Projekt soll Vorbildcharakter auch für die energieeffiziente Umgestaltung anderer öffentlicher Gebäude in East London und in der Provinz Eastern Cape haben. Das Departement for Electrific Affairs wurde in den 70er Jahren errichtet und beherbergt 60 Mitarbeiter inklusive einer Bibliothek.

Zunächst sollen Messstellen (smart meter) im Gebäude installiert werden, um detailliert den Energieverbrauch des Gebäudes zu ermitteln. Es sollen dann umfassende Energieeffizienzmaßnahmen und der Einsatz von regenerativen Energieerzeugungsanlagen geplant, simuliert, eingebaut und getestet werden. Hierbei sollen Solaranlagen, möglicherweise Mikro-Wind-Anlagen auf dem Dach des Gebäudes, neue energiesparende Lichtsysteme (LED) und Gebäudeautomatisierung (zum Beispiel automatisches Runterregeln von Klimaanlagen beim Verlassen der Büroräume) zum Einsatz kommen und als Gesamtsystem eingesetzt werden. Parallel sollen vor Ort Informationsmaterial für Nutzer und Besucher erstellt, Schulungsmaßnahmen für Techniker und Nutzer sowie Informationsveranstaltungen für die Regionalpolitik durchgeführt werden. Teil des Projektes werden auch Informationsveranstaltungen in Oldenburg über den Fortgang und Abschluss des Projektes sein.

Das Projekt wird noch in diesem Jahr mit einem umfassenden Fach-Workshop im November 2014 in East London starten. An diesem Workshop werden Vertreter der Stadt – das Projektmanagement wird ebenfalls aus den Fördermitteln bezahlt –, der BFE und Next Energy teilnehmen. 

Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner freut sich über das Projekt und die Förderung: „Die Partnerschaft mit East London hat sich innerhalb kürzester Zeit sehr dynamisch und konkret entwickelt, inzwischen auf vielen Gebieten. Kernstück ist die Energie- und Klimapartnerschaft, da können wir gemeinsam viel bewegen. Die Förderung von NaKoPa durch den Bund ist ein wichtiger Schlüssel für konkrete Ergebnisse, die Kofinanzierung durch das Land zeigt die Wertschätzung, die wir für unser beispielhaftes Engagement in Südafrika in Niedersachsen, aber inzwischen auch national und bei der Botschaft Südafrikas erhalten. Es freut mich besonders, dass mit BFE und Next Energy zwei in Südafrika anerkannte Oldenburger Spitzeneinrichtungen im Bereich Qualifizierung und Wissenschaft mit dabei sind und somit von der Partnerschaft der Städte direkt profitieren. Neben der Klimapartnerschaft, die wir im März diesen Jahres begonnen haben, ist dies nun das zweite größere Projekt innerhalb eines Jahres, das den Weg für eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Freunden in Südafrika ebnet.“

Bürgermeisterin Zukiswa Ncitha, Buffalo City Metropolitan Municipality (BCMM), sagt: 

„BCMM im Ostkap Südafrikas ist heute stolz, gemeinsam mit der Stadt Oldenburg in Niedersachsen bekannt zu geben, dass das NaKoPa-Projekt bewilligt worden ist. Klimaveränderung ist eine globale Realität und BCMM schätzt die Partnerschaft mit Oldenburg in diesem Themenbereich sehr. Der Fokus der südafrikanischen Regierung lag bisher auf Armutsbekämpfung und Beendigung von Rassentrennung als Erbe der Apartheid und weniger auf dem Umweltschutz. Aber das Land engagiert sich nun auch im Bereich grüner Energie und grüner Wirtschaft. Die Erzeugung erneuerbarer Energien hat heute eine Schlüsselbedeutung bei der südafrikanischen Regierung erlangt. Fortschritte wurden im Bereich des Umweltschutzes und in der Umsetzung von Vorzeigebeispielen für nachhaltige Lösungen gemacht. Das Interesse von BCMM in erneuerbare Energietechnologien und -lösungen geht einher mit der Notwendigkeit, saubere Quellen für Energie mit wenig oder keiner Beanspruchung der Umwelt für die große Mehrheit der Bevölkerung bereitzustellen, die noch nicht einmal Zugang zu Energie hat und in Armut lebt. 

Oldenburgs ausgeprägtes Wissen und Erfahrung zusammen mit den Partnern der Stadt, BFE und Next Energy, bietet BCMM den notwendigen Sachverstand und erstmals die Gelegenheit für die Mitarbeiter, sich mehr mit erneuerbare Energie-Lösungen zu beschäftigen, außerdem die Umsetzung des Projektes in der City in den nächsten Monaten mit zu begleiten. Das Projekt wird sich modellhaft auf Energieeffizienz-Lösungen für das ‚Beacon Bay Electricity Departement’ konzentrieren. Unsere Mitarbeiter in diesem Departement werden Erfahrungen bei der Umsetzung des Projektes sammeln und kontinuierlich nach Abschluss überwachen. Das gibt Gelegenheit, das Projekt auch bei anderen städtischen Gebäuden zu prüfen, um damit kontinuierlich den CO2-Fußabdruck der Stadt zu reduzieren. Die Tatsache, dass wir bei diesem Projekt mitmachen, ist nicht bloß Signal für den Beginn einer Städtebeziehung, sondern als Festigung unserer Partnerschaft anzusehen, die 2011 bereits zum Vorteil beider Städte initiiert wurde. Mit Bedauern sagen wir ‚Auf Wiedersehen’ zu Dr. Gerd Schwandner, der für eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben eine gute und herzliche Beziehung zu ihm seit Beginn der Partnerschaft gehabt. Er hat in herausragender Weise die Partnerschaft unterstützt und viele Projekte in den Jahren initiiert. Wir wurden von seiner Vision und seiner Führungskraft inspiriert. Mögen seine künftigen Vorhaben alle gut gedeihen. Wir freuen uns, mit seinem Nachfolger gemeinsam daran zu arbeiten, die Partnerschaft fortzusetzen und weiter wachsen zu lassen“.

Birgit Honé, Staatssekretärin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, sagt: „Bereits seit 1995 besteht die erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Provinz Eastern Cape und dem Land Niedersachsen. Die Niedersächsische Landesregierung begrüßt es sehr, dass hier ein Projekt zur nachhaltigen Energieversorgung entsteht. Die Zusammenarbeit und der Know-how-Transfer beim Ausbau der regenerativen Energien in unseren Partnerländern ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen; hier hat Niedersachsen starke Kompetenzen zu bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass das verwaltungseigene Gebäude der East London/Buffalo City Metropolitan Municipality als Vorzeigemodell für andere öffentliche Gebäude dienen wird. Nicht zuletzt dieser Vorbildcharakter hat die Niedersächsische Landesregierung veranlasst, das Projekt mit einem Förderbeitrag aus Landesmitteln zu unterstützen.“

Dr. Benedikt Hanke, Themenfeldleiter Gebäude-Energiemanagement am EWE-Forschungszentrum Next Energy, freut sich auf die Kooperation mit der Stadt Oldenburg bei der Gestaltung der Partnerschaft mit East London: „Die geplante Sanierung eines Bürogebäudes eignet sich hervorragend, unsere Ideen zur Integration von regenerativer Energieerzeugung im Umfeld von Gebäuden zu diskutieren und zu erproben. Der kulturelle Austausch mit Südafrika fördert kreatives Denken. Somit eröffnen sich auch Wege zu neuen Konzepten für zukünftige innovative Anwendungen in Deutschland.“ Next Energy wird im NaKoPa-Projekt in enger Abstimmung mit allen Beteiligten ein Konzept für eine anteilige regenerative Energieversorgung des Bürogebäudes erarbeiten und die Umsetzung begleiten. Zudem werden die Oldenburger Energieforscher die Ergebnisse einordnen und vor dem Hintergrund der Projektziele bewerten. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mit diesem Projekt die Oldenburger Partnerschaft nach East London weiter vertiefen und intensivieren könnten“, so Dr. Hanke.

Thorsten Janßen, Direktor des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik e.V. (BFE-Oldenburg), freut sich sehr über die Förderzusage von Engagement Global an die Stadt Oldenburg. „Dank der Vermittlung und Unterstützung der Stadt Oldenburg und des Landes Niedersachen betreibt das BFE-Oldenburg bereits seit 2012 eine enge Kooperation mit Partnern in East London in mehreren Projekten, im Bereich e-learning und Lernsoftware zu elektrotechnischen Themen. Beim NaKoPa-Projekt wird BFE Know-how bei der energetischen Sanierung eines größeren städtischen Gebäudes in East London einbringen und für ein solides Training des dortigen Technikpersonals sorgen. Die Zusammenarbeit hilft dem BFE auch sehr, seine Aktivitäten zu internationalisieren, um seine Kunden in Industrie und Handwerk in ihren immer globaleren Aktivitäten zunehmend international begleiten zu können.“
  
Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, Fachdienstleiter Roland Hentschel, unter Telefon 0441 235-3200 oder per E-Mail an roland.hentschel@stadt-oldenburg.de.Quelle: Stadt Oldenburg
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Taxifahren soll teurer werden

09.10.2014 07:00 Uhr

Die seltsame Mathematik des Hajo Agena, Geschäftsführer der GVN (Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V.)-Bezirksgruppe Oldenburg.

von - mp -

Wer ab 2015 in Oldenburg ein Taxi nutzen will, soll deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Mit Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde wollen die Taxiunternehmen auch ihren Tarif ab 1.Januar 2015 »anpassen«.Der vom GVN ausgearbeitete Tarifvorschlag sieht einen Grundpreis von 2,50 Euro (derzeit 2,80 Euro) und einen Kilometerpreis von 1,30 Euro (derzeit 1,80 Euro) vor. Hinzu kommt ein Zeitzuschlag von 50 Cent pro Minute. Neu ist auch der Mindestfahrpreis von fünf Euro.„Wir haben uns in Oldenburg bewusst für die Zeitkomponente entschieden, weil zu bestimmten Zeiten sehr viel stockender Verkehr ist. Die Fahrer werden schließlich auch nach Zeit und nicht nach Wegstrecke entlohnt“, lässt sich Hajo Agena, Geschäftsführer der GVN-Bezirksgruppe Oldenburg zitieren.Allerdings werden die Tarife nicht von den Taxiunternehmern festgelegt, sondern sie müssen durch den Verkehrsausschuss und abschließend vom Rat beschlossen werden. Vom GVN liegt der Verwaltung seit einigen Wochen ein entsprechender Antrag vor. Dieser wird zurzeit geprüft. Der Verband verspricht sich durch die Einpreisung der Zeitkomponente in die Oldenburger Tarifstruktur eine gerechtere Entlohnung für die Fahrer. Je nach Verkehrslage könnten dann für dieselbe Strecke unterschiedliche Preise anfallen. 
Interessant ist, dass der GVN in einem offiziellen Schreiben an den Wirtschaftsminister Niedersachen Lies  ( 9.September 2014) eine lineare Erhöhung der Tarife von 25% einfordert.Von einer Zeitkomponente ist da nichts zu lesen.Ganz-Oldenburg hat eine Probe aufs Exempel gemacht und hat erstaunliche Ergebnisse bekommen.Ab Cäcilenbrücke, Hunterstraße Staugraben die Nadorsterstraße stadtauswärts bis eine Strecke von exakt 5,00 Kilometer zurückgelegt war.Preis 11,80€ nach dem derzeitigen Tarif – 24 Stunden am Tag.Mit der geplanten Preisstruktur wärenum 07:00 ca. 14,00€, ( 10 Minuten Fahrzeit ) plus 19%um 10:30 17,00€ ( 16 Minuten ) plus 41%und um 17:30 19,00 € ( 20 Minuten)  plus 61%fällig.Daraus errechnet sich eine durchschnittliche »Anpassung « von rund vierzig Prozent.
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LzO-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter spenden 20.000 Euro

29.01.2014 16:11 Uhr

Hospiz St. Peter in Oldenburg erhält davon 5.000 Euro

von Annikka Repenning

Über eine Spende von 5.000 Euro freut sich das Hospiz St. Peter in Oldenburg. Claudia Müller und Carina Lehr vom Projektteam der LzO-Weihnachtsaktion überreichten den Scheck an die beiden Geschäftsführerinnen des Hospizes, Anna Wiechmann-Faida und Anne Rameil.
„Wir freuen uns riesig über diese Spende“, sagte Anna Wiechmann-Faida bei der Scheckübergabe, „denn einen Teil unserer Betriebskosten müssen wir über Spenden finanzieren. Insgesamt müssen wir jährlich deutlich über 200.000 Euro Spendengelder einnehmen, um das Hospiz St. Peter in seiner Existenz mit seinen vielfältigen Angeboten zu sichern. Damit können teilweise die Kosten für die Pflegekräfte, für Strom, Wasser und Heizung sowie für die Schulung und professionelle Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden gedeckt werden. Wir benötigen eine dauerhafte und erhebliche Unterstützung, um die Betreuung und Begleitung der sterbenskranken Menschen und ihrer Angehörigen und Nahestehenden gewährleisten zu können. Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern möchten wir ein selbstbestimmtes und vor allem würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen.“

Im Rahmen der Weihnachtsaktion 2013 „Ein großes Herz für eine große Region“ hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LzO im vergangenen Jahr insgesamt 20.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Diese LzO-Weihnachtsaktion fand bereits zum vierten Mal statt. Die Vorschläge, an wen das Geld gehen sollte, kamen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Drei weitere Projekte aus dem Oldenburger Land erhielten Spenden in gleicher Höhe: die NWZ-Weihnachtsaktion „Kinder helfen Nachbarskindern in Not“, das Refugium Wesermarsch aus Brake und die Aktion „Jedem Kind eine Chance“ des Friesoyther Bündnis für Kinder- und Jugendhilfe e. V.
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Von Picasso inspiriert

01.11.2013 12:17 Uhr

Goldschmiedeinnung prämiert Nachwuchs-Arbeiten

von Carsten Lienemann

Bevor am Donnerstag, 31. Oktober, im gut besuchten Einrichtungshaus Ullmann die Preise für die Wettbewerbsarbeiten an die Auszubildenden und Gesellinnen vergeben wurden, erhielten Innungsmeister Andreas Speckmann und Lehrlingswart Thomas Kuhnke großes Lob. 
»Was ihr für euren Nachwuchs leistet, ist einmalig und verdient besondere Anerkennung« sagte Ullmann-Inhaber Frieder Schmidt während seiner Begrüßung an die Adresse von Speckmann und Kunke.

Zum sechsten Mal ist die Gemeinschaftsausstellung der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland, die noch bis zum 3. November zu sehen ist, im Hause Ullmann zu Gast. Bereits zum 13. Mal werden anlässlich der Ausstellungseröffnung Arbeiten von Auszubildenden und jungen Gesellen prämiert, die diese zu einem bestimmten Thema erstellt haben. 

»Picasso« lautete das Thema des diesjährigen Wettbewerbs. Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer der für Kunst und Kultur zuständigen Oldenburgischen Landschaft, gab einen kurzen Abriss über Leben und Werk des Künstlers. Auch er zeigte sich »begeistert über das Engagement des Nachwuchses im Goldschmiedehandwerk«.

Auf dem Weg zu einer Tradition ist die Benefiz-Verlosung von Schmuckstücken, die die Innungsmitglieder auch in diesem Jahr wieder hergestellt haben. 500 Lose zum Einzelpreis von 5 Euro werden verkauft, der Erlös geht in diesem Jahr an Wildwasser e. V. Oldenburg. Geschäftsführerin Rita Schilling, die auch der Jury angehörte, stellte das umfangreiche Beratungsangebot des Vereins vor.

Die mit Spannung erwartete Preisverleihung hat inzwischen eine Wertschätzung erreicht, die über die Region hinausgeht, das zeigen Teilnehmerinnen aus Hameln oder Halle Westfalen. Die Lehre dauert dreieinhalb Jahre, und so gibt es Auszubildende im ersten bis vierten Lehrjahr, dazu gerade fertige Gesellen, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. In allen fünf Kategorien gab es originelle und handwerklich hervorragende Schmuckstücke. Folgerichtig wurde in der Kategorie 1. Lehrjahr neben den drei Erstplatzierten eine Belobigung ausgesprochen und im 3. Lehrjahr sowie bei den Gesellinnen zwei zweite Plätze vergeben.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von »Crush«.

Alle eingereichten Schmuckstücke sowie natürlich die Arbeiten der Innungsmitglieder sind an den folgenden Tagen zu sehen:

Fr./Sa.  1./2. Nov. 10-18 Uhr
So, 3. Nov. 11-18 Uhr


Ausstellende Betriebe:
Atelier für Schmuckgestaltung · Hindenburgstr. 13a · 26122 Oldenburg
Meike Domsky · Rathausstr. 9 · 26789 Leer
D ́OR Galierie & Goldschmiede · Herbartgang 11 · 26122 Oldenburg
Juwelier Kramer · Mühlenstr. 55 · 26789 Leer
Andreas + Thomas Kunke · Hauptstr. 14 · 26125 Wiefelstede
Irene Mätzke-Rischmann · Westerstr. 13 · 27793 Wildeshausen
Harm- Friedrich Schmidt · Peterstr. 27 · 26160 Bad Zwischenahn
Andreas Speckmann · Achternstr. 41 · 26122 Oldenburg
Uniqueart Gold & Platinschmuck · Haarenstr. 34 · 26122 Oldenburg
Traute Zahn · Neue Str. 34 · 26789 Leer
Meike Domsky · Rathausstr. 9 · 26789 Leer
D'OR Galierie & Goldschmiede · Herbartgang 11 · 26122 Oldenburg

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Frauen lassen seit 10 Jahren die Späne fliegen

12.04.2013 06:50 Uhr

Tag der offenen Tür in der Selbsthilfe-Werkstatt - Aktionen für Groß und Klein

von Martina Beaumont

»Etwa 1000 Werkstücke sind in den vergangenen zehn Jahren hier von den Frauen selbst entworfen und gebaut worden«, erzählt Gisela Bangert stolz. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins »Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen«, der nun am Sonntag im Hinterhof an der Klävemannstraße 11 sein  10-jähriges Bestehen feiert. Und bei Werkstücken meint sie nicht etwa Vogelhäuschen oder Frühstücksbretter, sondern spricht von Schränken, Gartenliegen oder ganzen Küchenzeilen.

Möglich wird dies durch zwei gelernte Tischlerinnen, die, wie alle 25 Mitgliedsfrauen, ehrenamtlich arbeiten und bei Bedarf fachkundige Hilfe geben. Auch das sei das Besondere an der Selbsthilfe-Werkstatt, meint Gisela Bangert: »Allen Frauen und Mädchen, die gern kreativ mit Holz arbeiten möchten, steht unsere Werkstatt offen, keine muss handwerkliche Vorkenntnisse besitzen.«

Meistens werde jedoch mit kleineren Stücken, wie etwa einem Hocker oder einem Regal begonnen. So können die Frauen erstmal mit kleineren Werkzeugen umgehen lernen. Die Arbeit mit den großen Maschinen wie Hobel, Fräse und Kreissäge entstehe dann Schritt für Schritt mit den erworbenen Fähigkeiten.

»Die Frauen sehen so ihr Möbelstück wachsen und wachsen selbst gleich mit«, freut sich auch Sonja Haas, die selbst schon etliche Möbelstücke in der Holzwerkstatt gebaut hat und ihre eigenen praktischen Erfahrungen gerne weitergibt. Gesammelt hat sie diese Erfahrungen in einem Frauenprojekt Mitte der 90er Jahre, zu der auch eine kleine Holzwerkstatt gehörte.

Als die Förderung durch die Stadt Oldenburg ausblieb, gründeten einige Frauen den Verein »Fliegende Späne e.V.«. Durch Spenden, Kleinkredite und eigenen Ersparnissen kauften sie Werkzeuge und Maschinen und zogen zunächst in leere Container auf dem Oldenburger Bahngelände. 2005 erfolgte nach einem kurzen Zwischenstopp in der Ankerstraße der Umzug in die Werkstatt an der Klävemannstraße 11.

Heute trägt sich der Verein quasi selbst. So werden die laufenden Kosten, wie Miete und Strom über Mitgliedsbeiträge und Nutzungskosten finanziert. Muss eine Maschine repariert werden, können Hilfen beim Paritätischen Wohlfahrtsverband beantragt werden, auch Spenden sind willkommen.

»Uns ist es wichtig, auch Frauen mit geringem Einkommen das Bauen mit Holz zu ermöglichen«, erzählt Vereinsfrau Gisela Bangert. Deshalb werden die Nutzungskosten sehr gering gehalten. 1,50 € die Stunde plus Materialkosten muss eine Frau aufbringen, um in der Werkstatt tischlern zu können. Auch eine Mitgliedschaft könne sich lohnen, vor allem, wenn mehrere Holz-Projekte verwirklicht werden sollen: »Wir möchten, dass noch Tausende von Möbelstücken in unserer Werkstatt von Frauen und Mädchen selbst gebaut werden«, sagt sie und lacht.

Wie viel Kilogramm Späne bei 1000 hergestellten Möbelstücken wohl abfallen mögen? So könnte eine der Schätzfragen lauten, wenn am Sonntag, den 14. April von 11.00 bis 17.00 Uhr im Hinterhof an der Klävemannstraße 11 der zehnte Geburtstag der Frauenholzwerkstatt gefeiert wird. Neben der Ausstellung von Werkstücken, Handweberei und Goldschmiedearbeiten gibt es Mitmach-Aktionen für Groß und Klein mit Holz, Mosaik, Filz und Korbflechterei. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
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Freisprechung Goldschmiede 2013

15.02.2013 10:15 Uhr
von Andreas Speckmann

Im feierlichen Rahmen hat die Gold- und Silberschmiede-Innung Oldenburg - Ostfriesland  die frischgebackenen Geselleninnen nach alter Sitte im Beisein der Familien und Ausbilder »freigesprochen«.

Sie mussten sich wie früher schon vor ihrem Lehrlingswart hinknien und wurden dann mit dem Ringriegel (ein Werkzeug zum Schmieden von Ringen) als Schwertersatz von ihren Pflichten als Lehrling freigesprochen. Gleichzeitig erlegte er ihnen neue Pflichten auf, dass sie ihrem Beruf Ehre machen und nur Gutes über ihren Meister erzählen sollen. Dann durften sie wieder aufstehen und ihren Gesellenbrief beim Obermeister in Empfang nehmen. 

Alle hatten sichtlich viel Spaß dabei (einzusehen auf unserer Homepage unter www.goldschmiedeinnung-oldenburg-ostfriesland.de) und atten einen schönen geselligen Abend in einem würdigen Rahmen zum Abschluss der 3,5 Jahre Lehrzeit.
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Gold- und Silberschmiedeinnung spendet 2500 Euro

16.11.2012 10:54 Uhr
Erlös aus Losverkauf geht an Trauerland e. V.

Mitglieder der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland haben zwölf individuelle Anhänger gestaltet, die anlässlich der Gemeinschaftsausstellung vom 2. bis 4. November im Hause Ullmann-Einrichtungen unter den Besuchern verlost wurden, sofern diese eines von 500 Losen à fünf Euro erworben hatten. Die Gewinn-Nummern sind auf den Internetseiten der Innung veröffentlicht worden. Es lohnt sich, noch einmal nachzusehen, einige Losnummern-Besitzer haben sich noch nicht gemeldet.

Die Arbeitszeit und das Material stellten die Künstler kostenlos zur Verfügung, und so konnten die 2500 Euro aus dem Losverkauf vollständig an Trauerland e. V. gespendet werden. Am Donnerstag, den 15. November, übergab Obermeister Andreas Speckmann den Spendenscheck an Carolin de Witt und Hille Ballin, die Dankesworte der Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges übermittelten.

2011 hat die Innung erstmals eine Spendenaktion gestartet, Empfänger war damals die Oldenburger Tafel. »Diesmal sollte es etwas für Kinder sein«, sagte Andreas Speckmann und hatte Trauerland vorgeschlagen. Die Innungsmitglieder waren einverstanden, und so ist es dabei geblieben. 

Trauerland e. V. betreut Kinder und Jugendliche, die um Angehörige oder Freunde trauern und arbeitet ausschließlich auf Spendenbasis. Rechnet man alle Kosten für Betreuung, Beratungen, Fortbildungen der zum überwiegenden Teil ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Miete für die Räume um, so kommen etwa 160 Euro pro Monat auf ein Kind. 
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Stadtbäckerei Schröder und Oldenburgische Landesbank gewinnen den OLLY

16.11.2012 09:22 Uhr
Stadtbäckerei Schröder und Oldenburgische Landesbank gewinnen den OLLY


Oldenburgs familienfreundlichste Unternehmen 2012 wurden gekürt: Der OLLY geht in diesem Jahr in der Kategorie »Kleine und mittlere Unternehmen« an die Stadtbäckerei Schröder und in der Kategorie »Große Unternehmen« an die Oldenburgische Landesbank. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 13. November 2012, im Rahmen des Oldenburger Unternehmertreffs »Kontaktpunkt Wirtschaft« bei der GSG Oldenburg statt. Die Laudatio hielt der Vorsitzende der Jury, Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner. Heiner Pott, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, übergab in Vertretung für Ministerin Aygül Özkan gemeinsam mit Oberbürgermeister Schwandner Pokal und Urkunde. Die Ministerin konnte aufgrund eines anderen unabweisbaren Termins an der Preisverleihung nicht persönlich teilnehmen.

»Alle Betriebe, die sich beworben haben, zeichnen sich ausnahmslos durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Das Thema ist Teil der Unternehmensphilosophie und ist im Leitbild des Betriebs oder der Institution verankert«, lobte Oberbürgermeister Schwandner die beteiligten Firmen. Alle Bewerber berücksichtigten überdies neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger. Insofern sei das Jury-Votum in beiden Kategorien eine Zielfotoentscheidung gewesen.
Preisträger Stadtbäckerei Schröder


Die Stadtbäckerei Schröder konnte die Jurymitglieder nicht nur als erster Handwerksbetrieb unter den Bewerbern seit der ersten OLLY-Vergabe für sich gewinnen, sondern auch, weil das Gesamtkonzept stimmte. Die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine familienfreundliche Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur gehören zu den Unternehmenszielen. Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden verschiedene Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten trotz großer Herausforderung bei der täglichen Sicherstellung der Filialbesetzungen angeboten. Voll- und Teilzeitkräfte haben gleiche Aufstiegschancen, das Führen in Teilzeit ist möglich. Es wird Wert gelegt auf Information und Kommunikation, auch während der Elternzeit. Die Geschäftsführung hat bereits neue Ideen für die Zukunft, etwa zum Aufbau eines Intranets oder Schulungen sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Themen »Personal- und Teamentwicklungsmaßnahmen«.
Preisträger Oldenburgische Landesbank

Die Oldenburgische Landesbank beeindruckte die Jury-Mitglieder durch die aufeinander abgestimmten Maßnahmen und das Gesamtpaket. Sie legt Wert darauf, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter familienfreundliche Rahmenbedingungen und passende Serviceangebote zu schaffen – und das bereits seit 1997, zehn Jahre bevor der erste OLLY verliehen wurde. Ob der Intranetzugriff von zu Hause aus oder die Einrichtung der Xing-Gruppe »OLB-Eltern«; ob Führung in Teilzeit oder die Buchung von Belegplätzen in Großtagespflegestellen anderer Unternehmen sowie Einladungen zu Elterntreffen und Betriebsfesten, um den Kontakt während der Eltern- oder Familienpflegezeit zu halten wie auch die Möglichkeit für Kinder, am von der OLB bezuschussten Mittagessen teilzunehmen – bei allen Maßnahmen handelt es sich um Angebote, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen.
Foto: Stadt Oldenburg/M. Hibbeler
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20 Jahre Goldschmiedeinnung

02.11.2012 16:31 Uhr
Verlosungsaktion zugunsten von Trauerland e. V.

Musikalisch eingerahmt vom »Sechsköpfigen Saxophonquartett« (!) feierte die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland am Donnerstag, 1. November, ihr 20-jähriges Bestehen und gleichzeitig die Eröffnung der diesjährigen Gemeinschaftsausstellung.

Seit 2007 ist die Ausstellung in den Räumen des Einrichtungshauses Ullmann an der Heiligengeiststraße zu Gast. Inhaber Frieder Schmidt konnte an diesem Abend rund 400 Gäste begrüßen. Schmidt lobte die außerordentlichen kunsthandwerklichen und ausbilderischen Leistungen, die die Innung in ihrer 20-jährigen Geschichte hervorgebracht hat.

Die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland ist vor 20 Jahren gegründet worden, um die Ausildung in eigener Regie ausführen und eine Berufsschulklasse in Oldenburg einrichten zu können, erklärte ihr Obermeister Andreas Speckmann. Seit 12 Jahren gibt es jährlich eine Gemeinschaftsausstellung, und schon zum 13. Mal wurde ein Nachwuchswettbewerb veranstaltet, der in diesem Jahr ein tragbares Schmuckstück zum Stichwort »Kehrseite« von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlangte.

Darüber hinaus haben die Innungsmitglieder zwölf individuelle Anhänger gestaltet und für eine Verlosung gespendet, deren Erlös ohne Abzug an den Verein Trauerland e. V. geht. Funfhundert Lose à fünf Euro werden ausgegeben, mit denen die Anhänger zu gewinnen sind. Die Lose können noch bis zum Ende der Ausstellung am Sonntagabend erworben werden.

Carolin de Witt, pädagogische Mitarbeiterin bei Trauerland, nutzte die Gelegenheit, den Verein und  seine Arbeit kurz vorzustellen. »Wir machen Jugendlichen ein ausschließlich über Spenden finanziertes Angebot, ihre Trauer in geschützten Räumen zu bewältigen, so wie sie es brauchen« sagte de Witt und bedankte sich für die großzügige Spende und die Plattform zur Bekanntmachung. Zusammen mit Hille Ballin stand sie anschließend auch für Fragen zur Verfügung.

Jurymitglied und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg Wilfried Müller zeigte sich beeindruckt von der »enormen Entwicklung des Leistungswettbewerbs unter Obermeister Andreas Speckmann«. Wie attraktiv der Wettbewerb sei, erkenne man an außerbezirklichen Teilnehmern, z. B. aus Bremen, Wilhelmshaven, Hamburg oder Hameln. Auch die Gemeinschaftsausstellung sei außergewöhnlich.

Lehrlingswart Thomas Kunke dankte den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, bevor er die Preisträgerinnen und Preisträger der verschiedenen Kategorien nach vorne bat, um die Ehrung durch Andreas Speckmann und Wilfried Müller entgegenzunehmen. 

Im Anschluss daran durften auch die Besucher die preisgekrönten Schmuckstücke im Original betrachten und auch beurteilen, denn einen Publikumspreis wird es auch noch geben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu sehen:
Freitag/Sonnabend von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Einrichtungshaus Ullmann, Heiligengeiststraße 31

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»Handwerk kann man sich nicht anlesen«

02.11.2012 07:15 Uhr
von Carsten Lienemann

Seit 2006 betreibt Kirsten Heine in der Klävemannstraße 11 eine Handweberei. Ihre Hauptprodukte sind Wohntextilien und Taschen, für die sie reine Naturmaterialien wie Baumwolle, Wolle und Leinen sowie gelegentlich auch Viskose verwendet.

Zwar hat Kirsten Heine ein Biologiestudium absolviert und anschließend auch als Wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet. Nach ihrem Abitur aber hat sie 1989 zunächst eine Ausbildung zur Weberin begonnen - »bei Irene Steffens in Dornumersiel« - und diese 1991 mit dem Gesellenbrief abgeschlossen. Darüber hinaus ist sie mit dem 2. Bundespreis im Leistungswettbewerb des des Handwerks 1991 und dem 3. Preis im Wettbewerb »Die gute Form« ausgezeichnet worden.

Während der Semesterferien hat Kirsten Heine in der Werkstatt ihrer Ausbilderin gearbeitet und dabei ihre Kenntnisse vertieft. Die Aufhebung der Meisterpflicht im Weberhandwerk, private Entwicklungen und der pure Zufall bei der Suche nach geeigneten Räumen führten schließlich zu einer eigenen Weberei in der Klävemannstraße 11. Anfangs teilte sie die Fläche mit einer Bekannten, die eine Filzwerkstatt betrieb, inzwischen hat sie die Räume für sich allein.

Eng ist es trotzdem. Drei verschieden große Handwebstühle sind betriebsbereit, in den Regalen an den Wänden liegen Garnrollen in allen Farben, weitere Verbrauchsmaterialien und Hilfsmittel und natürlich die fertigen Produkte - Kissen, Taschen, Tischläufer etc. 

Für Eigenkreationen bevorzugt Kirsten Heine skandinavisches und besonders finnisches Textildesign mit seinen klaren, geraden Formen und Strukturen. Es ist recht anspruchsvoll, derartige Muster auf einem Handwebstuhl herzustellen, »man muss ein bisschen tricksen«. Das Ergebnis aber ist umso attraktiver.

»Selbstverständlich können die Kunden auch individuelle Bestellwünsche äußern, das ist sogar erwünscht«, sagt Heine. Maße, Farben und Formen sind weitgehend frei bestimmbar.

Das Spannen der Kettfäden ist eine langwierige Arbeit. »Auf den großen Webstuhl passen rund 1600 Fäden, die erst einmal auf die gleiche Länge gebracht werden müssen, je nach Arbeitsstück zwischen 10 und 40 Meter«, erklärt Heine. Wenn die Kettfäden auf dem Kettbaum aufgewickelt sind, muss jeder einzelne Faden durch die Litzen zum Warenbaum geführt werden. »Das dauert alles in allem etwa eine Woche.«

Abhängig von der Webbreite und dem Muster kann die Webzeit zwischen eineinhalb und fünf Stunden pro laufendem Meter betragen. Die Schnellschusslade, die vor rund 200 Jahren erfunden wurde, beschleunigt die Arbeit dabei schon recht deutlich.

Die fertigen Waren verkauft Kirsten Heine auf verschiedenen Kunsthandwerkmärkten, Verkaufsausstellungen und seit kurzem auch im Internet. In Oldenburg sieht man sie zum Beispiel zu Pfingsten auf dem Nikolaimarkt und im Advent in der Verkaufsausstellung »Vormfest« im Herbartgang mit dem Verein Angewandte Kunst Oldenburg e.V.

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Ehemalige Donnerschwee Kaserne -Spekulationsobjekt oder echtes Anliegen?

14.10.2012 15:00 Uhr
von Michael Petrick

Allgemein bekannt ist, dass das Unternehmen »Projekt Rentenvorsorge OHG« aus Langenhagen bei Hannover neuer Eigentümer der Donnerschwee-Kaserne ist.Die Frage, ob Politik, Verwaltung und letztendlich die Bürger der Stadt glücklich mit diesem Investor sein werden, muss die Zukunft beantworten.»Übermorgenstadt« sein zu wollen, ist ein hoher Anspruch, morgen allerdings wird das Gelände, das einzige noch zu gestaltende, zusammenhängende, stadtnahe Areal dieser Größe, bebaut sein und da ist es angebracht, heute genau hinzusehen, was geschieht oder geschehen könnte.Das ist das Anliegen dieses Artikels: Genau hinzusehen, größtmögliche Transparenz während aller Planverfahren zu fordern und jede Mitwirkungsmöglichkeit seitens der Bevölkerung wahrnehmen, damit verhindert wird, dass ein neues »Wohlstandsghetto« entsteht. FDP und Bündnis90/Grüne fordern in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 16.Oktober schon konkretere Aussagen bezüglich des Globe-Kinos und seines möglichen Fortbestandes ein, ein erster, ein wichtiger Schritt.Für das Kasernenareal besteht derzeit noch kein Bebauungsplan. Nach einer Machbarkeitsstudie ist die Liegenschaft aufgrund ihrer Lage und Struktur für Wohn- und Mischnutzung geeignet. Angesichts der großen Nachfrage nach innenstadtnahen Wohnungen favorisiert die Stadtverwaltung vorrangig Wohnnutzung und hat dies in einem neunseitigen Eckpunktepapier festgelegt, das allerdings der Öffentlichkeit zur Zeit nicht zugänglich ist.Danach ist ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungstypen (Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) und Wohnformen (Familien, Generationswohnen, Senioren und Studenten) gewünscht. Ferner möchte die Verwaltung Angebote für Menschen mit Behinderung realisiert sehen. Überdies wird an Wohnungen für etwa 60 Asylbewerber gedacht.Die Sportflächen sollen nach dem Willen der Verwaltung bestehen bleiben.Rentenvorsorge – Altersvorsorge sind Begriffe, die, dem beginnenden Wahlkampf geschuldet, stark fokussiert durch die mediale Welt rauschen.Allerdings: Der Gedanke Rentenvorsorge in Verbindung mit Immobiliengeschäften lässt hellhörig werden und lädt ein, sich dem Unternehmen, zeitgerecht via Suchmaschine, zu nähern.Es bleibt jedem interessierten Leser selbst überlassen, sich in dem Labyrinth der Firmenverflechtung zu verlieren…»Quo vadis, domine«, wird man schnell denken, versucht man den Spuren Gerald Breschkes zu folgen.Die Website der Projekt Rentenvorsorge wies ihn bis vor kurzem noch als Alleinvertretungsberechtigten der OHG aus, was in der aktualisierten Version heute nicht mehr der Fall ist.Da gibt es nur noch zwei Gesellschaften, die die OHG bilden:Die Nordland Investment GmbH, die ihm zu gleichem Teil mit Rüdiger Tolle gehört, der auch der ausgewiesene Geschäftsführer ist, scheint der Juniorpartner von MFM-Service GmbH & Co.Kg geworden zu sein.Diese Gesellschaft nimmt seit schon erwähnter Aktualisierung den Platz der Wirtschaftskontor Mitteldeutschland GmbH & Co.KG ein, deren Insolvenz 2011 nur noch eine Frage der Zeit gewesen sein soll.»Die Geschäftsleitung der beiden OHG-Gesellschafter arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren erfolgreich zusammen« ist auf der Homepage Projekt Rentenvorsorge zu lesen, allerdings gibt es die MFM erst seit vier Jahren.Sinn macht diese Aussage, wenn man nicht gleich die Flinte ins Korn wirft und sich die Gesellschaften betrachtet, die die MFM bilden. (Da beginnt schon die selbst gestellte Aufgabe des Interessierten, es würde wirklich auch den hier möglichen Rahmen sprengen, die Ergebnisse im Einzelnen zu erörtern.)Viele Spuren führen nach Magdeburg (Sitz vieler Firmen, die direkt oder indirekt mit der MFM verbunden sind) und Potsdam, wo ein Großakteur in der dortigen Immobilienszene aktiv ist: Ingolf Böx, ein in Hannover seit vielen Jahren als Notar tätiger Jurist. Böx gilt als gut vernetzter Mann mit vielen Verbindungen. Er soll auch behilflich gewesen sein, jenes schwer durchschaubare Geflecht von Gesellschaften und Tochtergesellschaften zu konstruieren, dem das Grundstück inzwischen gehört (?), die Krampnitz-Kaserne in Potsdam.Ein Untersuchungsausschuss des Brandenburger Landtages beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit dem Deal, in dem die Projekt Rentenvorsorge – damals noch GbR - insofern involviert ist, als sie der TG Potsdam (Böx) Teilflächen für über 7 Mio. € abgekauft hat.Tatsächlich war das gesamte Gelände aber nach einer Ausschreibung für 5,1 Millionen Euro an die TG Potsdam veräußert worden.Breschke hat seinerzeit nach eigenem Bekunden den Wert der von ihm angekauften Areale mit Hilfe von Googlemaps gefunden.Nun könnte man, nicht zu Unrecht, konstatieren, dass uns in Oldenburg diese »Geschichten« wenig tangieren müssten, wären da nicht die hohen Ansprüche, die die Stadtverwaltung an die Entwicklung des ehemaligen Kasernengeländes stellt.Hier wird ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Verantwortung vorausgesetzt; die bisherigen Aktivitäten der Projekt Rentenvorsorge waren, soweit nachvollziehbar, gewinnmaximierend ausgerichtet, lassen sich also schwerlich mit »bezahlbarem Wohnraum« und dem in Oldenburg nötigen sozialen Engagement in Einklang bringen.Böse Worte wie »Rückabwicklungen« und »unlautere Vertriebsmethoden« sind in Verbindung mit der Nordland Investment GmbH und mit der MFM-Service GmbH & Co.KG und der mit ihr verflochtenen Gesellschaften zu finden.Vielleicht gab es in der Stadtverwaltung schon frühe Zweifel, wie sich das alles entwickeln kann, und man hat deshalb eine angemeldete Kaufoption für das ehemalige Offizierskasino realisiert.Die Stadt ist Eigentümerin von 7700 m² des ehemaligen Kasernengeländes mit dem ehemaligen Offiziersheim, und für den Verein Oldenburger Jugendkulturarbeit ist die weitere Nutzung der Gebäude gesichert.Nachsatz: Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, sich einer Sache zu nähern und Klärungen zu finden, wir haben auch eine ganz altmodische gewählt, um die »Projekt Rentenvorsorge OHG« zu finden, die mehrstellige 


Millionenbeträge bewegt, wir sind hingefahren.Und das war zu sehen.
Geschäftssitz der  Projekt Rentenvorsorge OHGund der Nordland Investment GmbH

	  
	


	  

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Baubeginn für neuen Gebäudekomplex in Ohmstede

12.04.2012 17:13 Uhr
LzO-Filiale erhält neue großzügige Geschäftsräume

Auf einem 2.300 Quadratmeter großen Grundstück am Trommelweg 60/Großer Kuhlenweg in Ohmstede hat die Fa. Kupietz Grundstücksverwaltung jetzt mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses begonnen (Foto).

In den kommenden Monaten entstehen hier komfortable moderne Mietwohnungen, die den besonderen Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung tragen. Im Erdgeschoss wird die LzO-Filiale Ohmstede neue, großzügig gestaltete Geschäftsräume erhalten. 

Miteinander leben und wohnen
Ein selbstbestimmtes, individuelles Leben in der gewohnten Umgebung – das ist die Lebensform, die sich die meisten Menschen in fortgeschrittenem  Alter wünschen. Genau diese besondere Lebensqualität ergänzt durch ein bedarfsgerechtes Dienstleistungs- und Pflegeangebot wird in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. im zukunftsweisenden Wohnkonzept
 »Wohnen -und- Service« angeboten. Insgesamt stehen 15 Mietwohnungen, 1 Gästeappartement sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Küche zur Verfügung. Die Wohnungen liegen aus Gründen der Sicherheit in den Obergeschossen. Sie sind über eine Treppe und einen behindertengerechten Aufzug schwellenlos zu erreichen. Alle Wohnungen bieten eine Einbauküche, Waschmaschine und Trockner, Balkon, Sonnenschutzanlage, 3-fach Verglasung, Fußbodenheizung, Gegensprechanlage mit Türöffner, Satellitenanlage, Rauchmelder und ein barrierefreies Badezimmer mit Tageslicht. Im Erdgeschoss befinden sich die  Abstellräume, Trockenraum sowie die Haustechnik. In der Wohnanlage können jüngere und ältere Senioren ab 60 Jahren (alleinstehend oder als Paar) harmonisch zusammenleben. Der Paritätische Wohlfahrtsverband bietet als Dienstleister im Rahmen des Grundservice ein breites Angebot in der Wohnlage an.



LzO Ohmstede erhält neue Filialräume
Auf einer Gesamtfläche von 250 Quadratmetern wird die LzO - Filiale Ohmstede in dem Gebäudekomplex neue, großzügige Geschäftsräume erhalten. Für die Kunden- bedienung und die Beratungsgespräche ist eine Kundenhalle mit 112 Quadratmetern vorgesehen. Im 33 Quadratmeter großen SB-Foyer stehen an allen sieben Wochentagen rund um die Uhr ein Geldautomat mit Einzahlungsfunktion und ein Kontauszugdrucker zur Verfügung. Eine Mietfachanlage für die sichere Aufbewahrung von  Wertsachen und Dokumenten sowie Parkplätze runden die Angebotspalette ab.

Christian Köhler, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Oldenburg:»Die alten Geschäftsräume, die 1970 entstanden waren, erfüllen räumlich und funktionell nicht mehr die Standards, die heute an eine zeitgemäße Kundenbedienung gestellt werden. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir in diesem Neubau unseren Kunden in Ohmstede künftig noch mehr Service bieten können.«

Die Fertigstellung des Gebäudes und der Bezug der Räume ist für Februar 2013 geplant. 

auf dem Foto von links: Sabine Kupietz, Kupietz-Grundstücksverwaltung, legt gemeinsam mit Doris Meyer, Leiterin LzO-Filiale Ohmstede (5. von links) und Christian Köhler, Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Oldenburg, (6. v.links) den Grundstein für 16 neue Wohnungen und die neue LzO-Filiale am Trommelweg 60/Großer Kuhlenweg 
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OLLY: Stadt verleiht Preis für familienfreundliche Unternehmen

20.02.2012 11:09 Uhr
Auftaktveranstaltung am 23. Februar

Oldenburg. OLLY, der Preis für die familienfreundlichsten Unternehmen
in der Stadt Oldenburg, wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen.
Die Schirmherrschaft für die Preisverleihung hat wieder die
Niedersächsische Familienministerin, Aygül Özkan, übernommen. Die
Auftaktveranstaltung für Oldenburger Führungskräfte findet am
Donnerstag, 23. Februar, 16 bis 18 Uhr, im Technologie- und
Gründerzentrum Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1, statt.

Neben den Modalitäten zum Ausschreibungsverfahren des OLLY wird die
druckfrische Best-Practice-Broschüre »Betriebs-Klima-Wandel für bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf« vorgestellt. Sie führt
beispielhaft auf, was in Oldenburger Unternehmen und Institutionen schon
alles möglich ist. Herausgeber der Broschüre sind die
Wirtschaftsförderung Oldenburg und der Arbeitskreis
»Familienfreundlichkeit in Unternehmen«.

Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, und Anke
Kampmann, Eltern- und SeniorenService Arbeiterwohlfahrt (AWO),
informieren über das neue Familienpflegezeitgesetz. Die Oldenburger
Unternehmerberaterin Juliane Wefers referiert zum Thema
»Familienfreundlich handeln - frauenfreundlich denken«.

Bei einem kleinen Imbiss besteht im Anschluss daran Gelegenheit, sich
mit den Vertreterinnen des Arbeitskreises »Familienfreundlichkeit in
Unternehmen« auszutauschen.

Anmeldungen sind noch möglich per E-Mail an
birgit.schulz@stadt-oldenburg.de. Auf Wunsch wird eine
Kinderbetreuung organisiert, für die ebenfalls um eine Anmeldung gebeten
wird. 
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Stadt Oldenburg veröffentlicht Beteiligungsbericht

20.02.2012 10:55 Uhr
Die Stadt Oldenburg hat für das Jahr 2010 einen Bericht über
ihre Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts
und über ihre Beteiligungen daran sowie über ihre kommunalen Anstalten
erstellt. Das Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz schreibt vor,
dass allen Bürgerinnen und Bürgern die Einsicht in den Bericht gestattet
ist. Der Bericht kann im Fachdienst Controlling, Pferdemarkt 14, Zimmer
N 360, oder im Internet unter www.oldenburg.de/beteiligungsbericht
eingesehen werden. 
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Grüne fordern unangekündigte Übung zu Güterzugunfall

06.02.2012 08:11 Uhr
»Oldenburg muss eine fundierte Entscheidungsgrundlage haben, ob die im Zuge der Eröffnung des Jade-Weser-Ports dringend notwendige Ertüchtigung der Eisenbahnstrecke WHV-HB durch einen Ausbau der Strecke durch Oldenburg hindurch oder um Oldenburg herum erfolgen soll. Dazu sind Machbarkeitsstudien und Kostenschätzungen für verschiedene Varianten in Auftrag gegeben. 

Ein wesentliches Entscheidungskriterium ist aber auch die Bewertung der Gefahren und die Möglichkeit ihrer Bewältigung im Unglücksfall. Die dazu vorgeschlagenen Maßnahmen sollen hier eine Klärung erbringen.«

So begründet Dr. Armin Frühauf, Ratsherr der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, den Vorschlag, der Rat möge eine unangekündigte »realistische Übung zu einem simulierten Güterzugunfall mit hoch explosiven Brennstoffen« mit anschließender Auswertung durch Fachleute beschließen. 

Darüber hinaus regt Frühauf ein Gutachten an, das »belastbare Aussagen zum konkreten Gefährdungs- und Schadenspotential für Mensch und Umwelt in Oldenburg durch Unfälle mit Gefahrguttransporten« liefern soll. 
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Grüne Fraktion begrüßt Initiative der Oldenburger Energiegenossenschaft

06.02.2012 07:51 Uhr
Die Stadtratsfraktion der Grünen begrüßt die Initiative der Oldenburger Energie-Genossenschaft, sich um die Konzession für das Energienetz der Stadt zu bewerben.
Die Genossenschaft hatte sich am 27.1.2012 im PFL erstmals den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel »Mit Genossenschaften die  Energiewende beschleunigen« vorgestellt, zahlreiche Fragen der Öffentlichkeit beantwortet und damit zur Transparenz im Verfahren um die Konzessionsvergabe beigetragen.
 Die Grünen unterstützen das  Vorhaben von Bürgerinnen und Bürgern, regional zur Beschleunigung der Energiewende beizutragen. In dem genossenschaftlichen Modell, das allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern über eine Mitgliedschaft Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe bietet, sieht die Grünen-Fraktion einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt im Bewerbungsverfahren und zu einem fairen Wettbewerb um die Konzession.
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Oldenburger Energie-Genossenschaft bewirbt sich als Netzbetreiber

29.01.2012 16:31 Uhr
von Carsten Lienemann

Mitte 2013 läuft der Konzessionsvertrag zwischen der Stadt Oldenburg und der EWE Netz GmbH für das Strom- und Gasnetz in der Stadt aus und wird dann für 20 Jahre neu vergeben. Der Stadtrat hat sich gegen den Erwerb durch die Stadt entschieden, und so gibt es neben dem bisherigen Betreiber zwei weitere Bewerber, die Oldenburger Energie AG (EAG), gegründet von der Firmengruppe um die Oldenburger »Projekt GmbH«  und die Oldenburger Energie-Genossenschaft, die sich am Freitag, 27. Januar, im PFL vorstellte.

Nach einer allgemeinen Einführung durch Moderator Barthel Pester und einem Überblick über das Wesen und Vergabeverfahren der Konzession erläuterten Dr. Ulirch Schachtschneider, Prof. Jan Middelberg und apl. Prof. Niko Paech, die zusammen den Aufsichtsrat der  Oldenburger Energie-Genossenschaft bilden, sowie Jan Saffe, Grünen-Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft, der sich seit Anfang der 1990er Jahre für die Elektrizitätswerke Schönau engagiert, warum die Rechtsform der Genossenschaft gewählt wurde und was mit erwirtschafteten Überschüssen passieren sollte.

Bei einer Genossenschaft kann jede Bürgerin und jeder Bürger Anteile erwerben, die in diesem Fall je einhundert Euro kosten. Das Stimmrecht richtet sich aber nicht nach dem investierten Betrag, sondern allein nach der Anzahl der beteiligten Personen. »Auf dieser Grundlage wird die Entstehung eines Kraken vermieden, weil sehr viele Menschen über die Ausrichtung und Entwicklung des Unternehmens mitbestimmen«, so Jan Middelberg.

Ulrich Schachtschneider skizzierte die Ausrichtung des Unternehmens: »Ziel ist es, eine Energiewende herbeizuführen und das Energiesparen zu unterstützen, z. B. durch ein preisgünstiges Grundkontingent und einen höheren Preis für weiteren Strom.« Unabhängig vom Zuschlag für das Netz werde die Genossenschaft sich für mehr Wärmedämmung und den Ausbau regenerativer Energien einsetzen.

Dem befürchteten Arbeitsplatzverlust im Falle eines Betreiberwechsels entgegnete Niko Paech: »Wer immer ein Netz betreibt, braucht Leute. Während bei dem bisherigen Betreiber Arbeitsplätze verloren gehen, entstehen beim Nachfolger neue, möglicherweise sogar mehr als vorher, denn je länger ein Dienstleister tätig ist, desto mehr Routine und Rationalisierung stellen sich ein.« In der Praxis seien verschiedene Möglichkeiten denkbar, von der Übernahme der Arbeitskräfte bis hin zur Kooperation.

Schließlich ging es auch um den Wert des Netzes und damit um den Betrag, den die Genossenschaft investieren muss, wenn sie den Zuschlag erhält. Spätestens an dieser Stelle warben die Vertreter auf dem Podium beim durchweg wohlgesonnenen Publikum für den Erwerb von Anteilen, denn je größer das Eigenkapital, desto weniger muss über andere Wege der Geldbeschaffung nachgedacht werden.

Wieviel genau das Netz kostet, muss erst in einem detailliertes Gutachten ermittelt werden. Es gehöre zum Verfahren, dass man den Wert des Netzes nicht von Anfang an kenne, erklärte Paech dazu; ob es gekauft, gemietet oder geleast werden soll, steht auch noch nicht fest. Immerhin: »Der Netzeigentümer muss die Kommune wahrheitsgemäß über den Zustand des Netzes informieren, und diese muss die Informationen an die Mitbewerber weitergeben«, so Jan Middelberg.

Wer den Zuschlag für den Netzbertrieb erhält, entscheidet der Rat anhand einer vorher festgelegten Kriterienliste. Ungeachtet dessen hinaus dürfte auch die Absicht der Genossenschaft, Überschüsse zu verwenden, »um Menschen zum Sparen zu befähigen und in Dämmung und modernere Heizungen zu investieren« (Paech), für die Stadt interessant sein, denn das wirkte sich positiv auf ihre Kohlendioxidbilanz aus. 
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Standortmarketing und Wissenschaftsförderung fusionieren

17.01.2012 09:23 Uhr
Auch Bereich Internationale Beziehungen wird neu geordnet

Das Standortmarketing der städtischen Wirtschaftsförderung und die Stabsstelle Wissenschaft werden aus strategischen Gründen zum 1.
September neu aufgestellt. Unter dem Titel »Standortmarketing und
wissenschaftsbasierte Standortentwicklung« werden die
Organisationseinheiten der Stadtverwaltung dann als Fachdienst im Amt
für Wirtschaftsförderung vereint sein. Die Leitung des neu
fusionierten Fachdienstes wird umgehend öffentlich ausgeschrieben.

»Die Wissenschaftsentwicklung hat sich in den vergangenen Jahren zum
neuen Standortfaktor der Übermorgenstadt entwickelt. Das erfolgreiche
Jahr als Stadt der Wissenschaft 2009 hat dazu erheblich beigetragen.
Wichtige Projekte wie das Schlaue Haus, das Umwelttechnologie-Netzwerk
und die Energieeffiziente Stadt haben essentiellen Schub bekommen,
ebenso eine ganze Reihe bestehender oder neuer Forschungsprojekte. Die
wissensbasierte Entwicklung unserer Stadt hat damit den Reifegrad
erreicht, ein ebenbürtiger Wirtschaftsfaktor zu sein. Deshalb werden wir
die Stabsstelle Wissenschaft und den bisherigen Fachdienst
Standortmarketing in der Wirtschaftsförderung fusionieren, und zwar zu
einem Zeitpunkt, an dem die European Medical School und das Schlaue Haus
ins operative Geschäft einsteigen«, sagt Oberbürgermeister Gerd
Schwandner.

Zugleich organisiert die Stadtverwaltung einen weiteren Fachdienst im
Amt für Wirtschaftsförderung neu: Das bisherige Büro für internationale
Beziehungen geht zum Jahresbeginn im Fachdienst
Regionalentwicklung/Internationale Beziehungen unter der Leitung von
Fachdienstleiter Roland Hentschel auf. Der kommende Einzug der
Wirtschaftsförderung in das neue Gebäude in der Industriestraße schließt
das geographisch bislang beim Büro des Oberbürgermeisters angesiedelte
China-Kontaktbüro ein. Hintergrund dazu: Das vom Ausschuss für
Wirtschaftsförderung im Juni 2011 als behandelt eingestufte
»Grundlagenpapier kommunale Auslandspartnerschaften der Stadt
Oldenburg« sieht eine grundlegendere Trennung zwischen traditionellen
Städtepartnerschaften - die im Büro des Oberbürgermeisters organisiert
werden - und den stärker wirtschaftlich orientierten »Strategischen
internationalen Kooperationen« vor. »Vor diesem Hintergrund ist es
folgerichtig, das Büro für internationale Beziehungen und dann auch das
China-Kontaktbüro in der Wirtschaftsförderung anzusiedeln«, so
Schwandner weiter. Der zur Evaluierung der internationalen Beziehungen
vom Ausschuss von der Verwaltung erbetene Kriterienkatalog wird der
Politik im späten Frühjahr vorgestellt.

Mit den Neuorganisationen gehen auch personelle Veränderungen einher:
Dr. Rainer Lisowski, Leiter der Stabsstelle Wissenschaft und bis zur
externen Besetzung der neuen Fachdienstleitung »Standortmarketing und
wissenschaftsbasierte Standortentwicklung« weiterhin kommissarischer
Leiter des bisherigen Fachdienstes Standortmarketing, wird die
Stadtverwaltung nach seiner langjährigen, erfolgreichen aber befristeten
Tätigkeit am 31. August verlassen, um ab 1. September eine Tätigkeit in
der freien Wirtschaft anzunehmen. Lisowskis kommissarische Tätigkeit ist
weiterhin unvergütet, sodass die bereits für die Zeit vor dessen
Ausscheiden geplante externe Einstellung einer Fachdienstleitung im
Saldo weder eine überplanmäßige Mehraufwendung bei den Personalkosten
noch eine Veränderung des Stellenplanes darstellt.

Wei Zuo, Leiterin des China-Kontaktbüros, die einen befristeten Vertrag
über eine Teilzeitstelle besitzt, verlässt die Stadtverwaltung nach
langjähriger, erfolgreicher Tätigkeit zum 1. September, um ebenfalls
einer Aufgabe in der freien Wirtschaft nachzugehen. Bei der Stadt soll
eine chinesische Muttersprachlerin oder ein chinesischer Muttersprachler
ihre Tätigkeit für die China-Initiative fortsetzen. Der
Wirtschaftsförderungsausschuss hatte - in gleicher Sitzung vom Juni
2011 - einen Bürgerhaushalts-Vorschlag zur Beendigung der
China-Initiative bei nur einer Enthaltung abgelehnt.

Foto: Stefanie Hofschlaeger / pixelio.de
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TGO weltweit bestes Technologiezentrum der letzten fünf Jahre

23.12.2011 07:00 Uhr
von red /

Auszeichnung für nachhaltige Arbeit in den Jahren 2006 bis 2011 Das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) ist internationale Spitze: Auf der Konferenz *Best Practices in Science Based Incubation* Anfang Dezember in Auckland (Neuseeland) wurde das TGO als das weltweit beste aller Zentren der Jahre 2006 bis 2011 im Wettbewerb *Science Based Incubators* ausgezeichnet. Damit konnte sich das TGO gegenüber der Konkurrenz aus Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien durchsetzen. »Ein toller Erfolg«, freut sich TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath, »zeigt er doch die über Jahre hinweg geleistete Qualität unsere Arbeit. Das ist Belohnung und Ansporn für das gesamte Team des TGO.« In der Kategorie *Consistent Performance* wurden alle Bewerber erfasst, die sich in den Jahren 2006 bis 2011 mehrfach an dem Wettbewerb beteiligt haben. Konsistent war hier auch der Erfolg des TGO: So wurde es in den Jahren 2006 bis 2010 regelmäßig mit einem Spitzenplatz ausgezeichnet. Zunächst im Jahr 2006 als *vielversprechendstes junges Technologiezentrum*, dann in den Jahren 2007 bis 2009 mit dem jeweiligen Spitzenplatz in der Kategorie *Beste Verwendung öffentlicher Mittel* und im vergangenen Jahr mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Auf den Plätzen 2 und 3 des oben genannten *Nachhaltigkeits-Awards* folgten die Technologiezentren *IPN Incubadora* aus Portugal sowie das *First Flight Venture Center* aus den USA, die Gesamtsieger der Jahre 2010 beziehungsweise 2006. Oberbürgermeister Gerd Schwandner, gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der TGO GmbH, sagte: «Nicht nur führende Wirtschaftsmagazine wie die Wirtschaftswoche sehen Oldenburg ganz vorn bei der Wirtschaftsförderung, in der Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien und in der Unterstützung von Existenzgründerinnen und -gründern. Sondern auch die Internationale Fachwelt mit dieser ganz außerordentlichen Würdigung für unser TGO * herzlichen Glückwunsch!« Auch Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg gratulierte umgehend: »Ich bin sehr stolz, Aufsichtsratsvorsitzender des wieder einmal international so erfolgreichen Technologiezentrums TGO zu sein und gratuliere dem Geschäftsführer Jürgen Bath sowie dessen gesamter Crew für die hervorragende Arbeit. Gleichzeitig ist es eine Bestätigung des guten Kurses, den Gesellschafter und Geschäftsführung einvernehmlich schon seit Jahren eingeschlagen und umgesetzt haben.« Mit der Auszeichnung werden sowohl die wirtschaftliche Betriebsführung, der generierte Erfolg, sowie die Nachhaltigkeit des Wirkens gewürdigt. Der Wettbewerb wurde von der Vereinigung *The Technopolicy Network* mit Sitz in Den Haag/Niederlande in Kooperation mit dem britischen *Center for Strategy & Evaluation Services CSES* durchgeführt. Die Methodik der Evaluation wurde für die Europäische Union im Rahmen eines Benchmarkings für Technologiezentren im Jahr 2003 entwickelt. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.technopolicy.net

 und zum TGO unter www.tgo-online.de. Bild: J.Bath
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