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Verkehr

Räder bekommen mehr Parkmöglichkeiten

13.08.2020 01:15 Uhr
Fahrräder und E-Bikes in jeglicher Ausführung sind angesagter denn je. Dieser Trend hat sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Damit gewinnen Zweiräder immer mehr an Bedeutung für den Verkehr. In Oldenburg gehört das Fahrrad neben dem Auto zu den wichtigsten Verkehrsmitteln. Deshalb ist die Stadt seit langem dabei, auch die Möglichkeiten zum sicheren Abstellen von Rädern zu verbessern. „Das ist ein stetiger und langwieriger Prozess, der manchen Bürgerinnen und Bürgern nicht schnell genug vorangeht. Dennoch hat sich die Lage schon deutlich verbessert“, betont der Leiter des Fachdienstes Verkehrsplanung, Dr. Norbert Korallus.
 Im Bereich rund um die Innenstadt gibt es etwa 1.500 Abstellplätze im öffentlichen Raum. Hinzu kommen etwa 2.100 Fahrradstellplätze um den Hauptbahnhof. Im Zuge des EWE-Neubaus und des Umbaus am Willy-Brandt-Platz kommen dort weitere 250 hinzu.

Der Ausbau des geregelten Radparkens geht auch in diesem Jahr voran. Am Heiligengeistwall gibt es zusätzliche 20 Bügel zum Abstellen. Der Julius-Mosen-Platz ist mit 50 neuen Anlehnbügeln eines neuen Modells ausgestattet worden. Eine Mittelstrebe bietet dort zusätzliche Möglichkeiten zum Anschließen. Im Escherweg/ Dienstleistungs-Quartier Alte Fleiwa ist eine Anlage saniert worden, wodurch 24 neue Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Radabstellanlagen am P+R-Parkplatz Marschweg wurden ebenfalls modernisiert: Jetzt gibt es 40 Stellplätze, im Herbst werden in dem Bereich noch weitere alte Vorradhalter durch Anlehnbügel ausgetauscht. Damit entstehen etwa 40 weitere Stellplätze. Am P+R-Parkplatz Müllersweg sind im August zehn neue Radstellplätze hinzugekommen.

Für die kommenden Jahre sind weitere Schritte zur Verbesserung der Situation von Radfahrerinnen und Radfahrern geplant. Dann werden rund um die Innenstadt und an den Bushaltestellen weitere Anlagen modernisiert oder neu errichtet, wie zum Beispiel am Pferdemarkt und an der 91er Straße. Dort soll ein Pilot erprobt werden: Geplant sind eine Servicesäule mit Lufttankstelle und Pannen-Werkzeug, um kleinere Probleme selbst beheben zu können sowie Schließfächer zur Gepäckaufbewahrung.

„Insgesamt ist uns daran gelegen, das Parken von Fahrrädern und E-Bikes in der Innenstadt und an den Bahnstationen zu strukturieren und Sicherheit beim Parken von Zweirädern zu bieten. Dafür sind die Abstell- beziehungsweise Anlehnbügel eine gute Möglichkeit. Allerdings kollidieren diese Angebote an manchen Stellen mit der Flächenverfügbarkeit und dem gewünschten Stadtbild“, weiß Dr. Korallus.

Bei der Auswahl der Standorte neuer Anlagen spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: das Monitoring bestehender Standorte, neue Bedarfe, Forderungen seitens der Politik oder anderer, wie zum Beispiel des ADFC. Probleme ergeben sich vor allem dadurch, dass in der Innenstadt nur eingeschränkt Flächen zur Verfügung stehen. Weiterhin gibt es kurzfristig immer dann Konflikte, wenn Radabstellplätze wegen Veranstaltungen demontiert werden. Das führt zum ungeordneten Abstellen von Rädern in der Nachbarschaft und häufig zu Ärger.

Zudem blockieren aufgegebene Fahrräder einzelne Abstellplätze, daher räumt die Stadt zweimal jährlich in angekündigten Aktionen in der Innenstadt und am Hauptbahnhof diese Überbleibsel ab. Diese eingesammelten Räder werden gemeinsam mit der Polizei auf Registrierung und Diebstahl geprüft. Anschließend werden die Drahtesel ein Jahr lang verwahrt und, falls niemand Ansprüche geltend macht, an gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel die Initiative Fahrräder für Flüchtlinge übergeben. Dort werden die Räder wieder fit gemacht.
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Baustelle Bremer Heerstraße: Vollsperrung nötig – Fertigstellung bis Ende November geplant

13.08.2020 00:45 Uhr

Zeitverzug kann wieder aufgeholt werden

Der im März dieses Jahres begonnene Ausbau der Bremer Heerstraße ist in Zeitverzug geraten. Grund sind unerwartete Schwierigkeiten bei der Grundwasserabsenkung, die zu erheblichen Verzögerungen bei der Kanalverlegung geführt haben. „Die im Vorfeld ermittelte Wassermenge wurde um ein Vielfaches überschritten. Die Kanalbauarbeiten starteten in einer Tiefe von über fünf Metern am Hayengraben und kamen nur langsam voran“, schildert Bauleiter Helmut Schepa vom Fachdienst Tiefbau der Stadtverwaltung die Probleme. Um die Baumaßnahme im ersten Abschnitt noch rechtzeitig vor Weihnachten fertigzustellen, hat sich die Stadt entschieden, die weiteren Arbeiten zu beschleunigen. Und zwar durch eine Vollsperrung. „Nur so kann vermieden werden, dass sich die Baustelle über die Wintermonate hinzieht“, sagt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau.

So wird die Straße nun ab Donnerstag, 13. August, im Bereich vom Ostweg bis einschließlich zur Einmündung Uhlenweg komplett für den Verkehr gesperrt. „Bis dahin“, so kalkuliert Schepa, „werden die Kanalarbeiten jenseits vom Eylersweg stehen.“ Der Anliegerverkehr wird, soweit möglich, aufrechterhalten. Bisher wurde nur halbseitig gebaut, die Fahrspur in Richtung Innenstadt blieb befahrbar. Eine lange Betongleitwand sichert die Baustelle gegenüber dem Kfz-Verkehr. Eine Beschleunigung im Bauablauf wäre bei einer Beibehaltung dieser Vorgehensweise jedoch nicht möglich gewesen. „Nur bei einer Vollsperrung kann die Herstellung der Ver- und Entsorgungsleitungen zu den Grundstücken an beiden Straßenseiten gleichzeitig unmittelbar nach der Kanalverlegung erfolgen“, erläutert der Bauleiter. Die Pflasterarbeiten werden dem Tempo der Kanalarbeiten angepasst und folgen im Abstand von etwa 50 Metern dem Kanalbau. Geplant ist die Fertigstellung der Straße Ende November 2020.

Die Straße bleibt bis zur Asphaltierung der Fahrbahn für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Asphaltierungsarbeiten sind für Anfang November vorgesehen. Danach soll die Bremer Heerstraße nach Möglichkeit in Richtung Innenstadt wieder befahrbar sein.
 
Eine Umleitung über Am Bahndamm/Gerhard-Stalling-Straße und in Gegenrichtung ist ausgeschildert. Es wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig über diese Umleitung oder über die A 28 zu umfahren.

Anliegerinnen und Anlieger können ihre Grundstücke zu Fuß und – sofern bautechnisch machbar – auch mit dem Pkw erreichen. Zur Erreichbarkeit der Geschäfte und anderer Einrichtungen mit dem Kfz kann die Bremer Heerstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts bis zur Einmündung Eylersweg in Einbahnstraßenregelung befahren werden. Hierfür bleibt auch die Einfahrt in den Eylersweg offen. Für den Radverkehr ist der Baustellenbereich gesperrt. Für diese Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist in beide Fahrtrichtungen eine Umleitung über Herrenweg und Largauweg eingerichtet. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann die Baustelle passieren. Die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger werden schriftlich über die neue Baustellensituation informiert und um Verständnis gebeten.

VWG-Busse der Linie 302 befahren in beiden Richtungen die Umleitung über Am Bahndamm/Gerhard-Stalling-Straße. Die Haltestellen Largauweg, Herrenweg, Helmsweg und Gerhard-Stalling-Straße können nicht bedient werden.

Insgesamt ist der erste Bauabschnitt mit rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Niedersachsen fördert die Baukosten zu etwa 60 Prozent. Hinzukommen Kosten in etwa gleicher Höhe für den Ausbau der Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle, die vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) getragen werden. 2021 soll der zweite Bauabschnitt zwischen Uhlenweg und Dählmannsweg folgen.
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Neuer Asphalt zwischen Cloppenburger Straße und An den Voßbergen – Bäume fehlen noch

24.07.2020 18:47 Uhr

Endspurt bei der Neugestaltung am Klingenbergplatz

Letzte Etappe bei der Neugestaltung am Klingenbergplatz: Zum Abschluss der Arbeiten wird die Asphaltdecke der Fahrbahn auf der Klingenbergstraße im Abschnitt von der Cloppenburger Straße bis zur Einmündung An den Voßbergen erneuert. In diesem Zuge erhalten auch die Einmündungsbereiche der Straßen Alter Postweg und An den Voßbergen eine neue Deckschicht. Diese Arbeiten sollen im Zeitraum von Montag, 3. August, bis einschließlich Freitag, 7. August, stattfinden.

Die Arbeiten können nur mit einer Vollsperrung für den motorisierten Verkehr ausgeführt werden. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle passieren. Für den Kfz-Verkehr wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Parkplätze auf dem Klingenbergplatz stehen während der Wochenmarktzeiten zur Benutzung zur Verfügung.

Damit gehen die umfangreichen Umgestaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen auf dem Klingenbergplatz und im Umfeld zu Ende. Lediglich die Anpflanzung von insgesamt zehn Bäumen (sieben Spitzahornbäume und drei Exemplare der Sorte Zelkova serrata) sowie der Einbau von zwei Spielgeräten stehen noch aus und werden in den kommenden Monaten erfolgen.

Nach Abschluss aller Arbeiten schlägt die Neugestaltung des Bereiches Klingenbergplatz mit insgesamt circa 2,65 Millionen Euro an reinen Straßenbaukosten zu Buche. Die Maßnahme wird vom Land Niedersachsen mit 1,6 Millionen Euro aus Städtebauförderungsmitteln für das Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord mitfinanziert. Die restlichen Mittel wurden im städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat der OOWV mit der Erneuerung der Kanalisation erhebliche Investitionen getätigt.

Die Bauarbeiten hatten im Herbst 2017 mit der Erneuerung der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des neuen aktiv & irma-Verbrauchermarktes begonnen. Im Jahr 2018 erfolgten dann die wesentlichen Umbauarbeiten auf der ursprünglichen Platzfläche. Im Jahr 2019 wurden die umfangreichen Kanalbauarbeiten des OOWV ausgeführt, die sowohl in der Klingenbergstraße als auch in der Straße Alter Postweg stattfanden. In diesem Jahr wurde der östliche Teil des Klingenbergplatzes fertiggestellt, so dass das Projekt nun zeitgleich mit dem neuen Stadtteilzentrum zum Abschluss kommt.
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Amt für Verkehr und Straßenbau wird künftig von Annette Meyers geleitet

24.07.2020 18:37 Uhr

Stadt findet Nachfolgerin für Bernd Müller

Das Amt für Verkehr und Straßenbau wird künftig von Annette Meyers geleitet. Die 50-jährige Diplom-Ingenieurin wird damit Nachfolgerin von Prof. Bernd Müller, der Ende Oktober 2020 in den Ruhestand geht. Annette Meyers ist bislang Leiterin des Fachdienstes Straßenunterhaltung. Sie war 2012 von der Gemeinde Wardenburg zur Stadt Oldenburg gewechselt und hatte 2015 die Leitung des Bereiches Straßenunterhaltung übernommen.

Annette Meyers hat an der Fachhochschule Oldenburg Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Verkehrswesen studiert.
 Berufliche Stationen waren privatwirtschaftlich unter anderem die Firma Bock (Straßen- und Erdbau sowie Rohr- und Kabelverlegung), die Firma Umtec aus Bremen, die Firma Kördel und Partner sowie im öffentlichen Bereich die Gemeinde Wardenburg. Dort hat Annette Meyers den Fachbereich Bauen, Umwelt und Verkehr geleitet.

Verkehrsdezernent Dr. Sven Uhrhan freut sich über die gelungene Nachfolgeregelung für eines der größten Ämter im Dezernat. „Annette Meyers kennt die städtischen Strukturen bereits sehr gut und zeichnet sich gleichermaßen durch fachliche Kompetenz wie durch ihre aufgeschlossene Art aus. Letztlich können wir durch die gefundene Lösung auf ein erhebliches Maß an Kontinuität in den zahlreichen begonnenen Straßen- und Tiefbauprojekten setzen. Dies ist mir auch mit Blick auf die vielfältigen Projekte im Bereich Verkehr und Straßenbau sehr wichtig.“

In den kommenden Wochen steht für die neue Amtsleiterin die Vorbereitung auf die neue Aufgabe im Mittelpunkt: „Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen, die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur ist eine Schlüsselaufgabe für die kommenden Jahre, dort möchte ich gerne eigene Akzente setzen“, sagt Annette Meyers.
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Carsharing nimmt weiter Fahrt auf

21.07.2020 18:58 Uhr

Cambio begrüßt Pius-Hospital als dreitausendsten Kunden – Stadt erreicht Klimaschutzziel

Oldenburg schaltet in Sachen Carsharing einen Gang hoch: Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan und Klaus Göckler, Geschäftsführer des Anbieters cambio, begrüßten am Montag, 20. Juli, das Pius-Hospital als dreitausendsten Carsharing-Kunden. Mit dem Erreichen dieser Marke hat die Stadt ein im Jahr 2012 aufgestelltes Ziel aus ihrem „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK)“ fristgerecht verwirklicht.

„Das Pius-Hospital Oldenburg ist ein Vorbild, dessen Nachahmung wir bei anderen Firmen sehr begrüßen würden“, lobt Sven Uhrhan. Jedes Oldenburger cambio-Fahrzeug ersetze im Durchschnitt elf Privatfahrzeuge, so der Verkehrsdezernent. Dieser Effekt verbessere sich noch, wenn private und institutionelle Nutzerinnen und Nutzer zu unterschiedlichen Zeiten mit denselben Fahrzeugen unterwegs seien. „Gerade im Innenstadtbereich mit seinem Parkdruck ist jede eingesparte Stellfläche und jedes eingesparte Fahrzeug ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, ohne dass die Mobilität für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen eingeschränkt wird“, betont der Stadtbaurat.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pius nutzen jetzt die Fahrzeuge der nahen cambio-Stationen. „Für uns als Pius-Hospital stand die Entscheidung an, ob unser Dienstwagen am Ende der Leasinglaufzeit durch einen neuen Wagen ersetzt wird. Wir haben das flexible Modell gewählt“, erläutert der kaufmännische Direktor des Krankenhauses, Erich Thunhorst. „Mit Carsharing können auch mehrere Mitarbeitende gleichzeitig unterwegs sein, und wenn mal kein Bedarf vorhanden ist, haben wir auch keine laufenden Kosten. Daher gehen wir davon aus, unter dem Strich günstiger zu fahren. Und die Autos stehen kaum weiter entfernt als unsere Dienstwagen in der Tiefgarage.“ Dass es sich beim dreitausendsten Carsharing-Nutzer um einen gewerblichen Kunden handelt, erfreut Stadtbaurat Sven Uhrhan ganz besonders: „Zeigt es doch einen klimafreundlichen Trend bei der Ausgestaltung gewerblicher Fuhrparke zur Sicherung der Mitarbeitermobilität.“

Für Rückenwind beim Carsharing sorgt auch die städtische Unterstützung: „Neben einer allgemeinen finanziellen Förderung für neue Fahrzeuge und Stationen gibt es noch eine weitere Förderoption durch die Stadt“, erklärt Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Bauordnung. Er weist darauf hin, dass Bauwillige durch den Nachweis eines Carsharing-Angebots eine geringere Anzahl von Fahrzeugstellplätzen vorhalten müssen.

„Die städtische Förderung aus dem Klimaschutz gibt uns seit mehreren Jahren eine verlässliche und planbare Unterstützung für ein kontinuierliches Wachstum im Stationsangebot und der Flottenvielfalt“, verdeutlicht Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg. „Damit konnten wir Schritte gehen, die wir aus eigener Kraft viel später unternommen hätten. So konnten wir den Stadtteil Kreyenbrück im vorigen Jahr gleich mit drei Stationen erschließen.“ Das Carsharing-Angebot werde sichtbarer und attraktiver – auch für institutionelle und gewerbliche Kundinnen und Kunden. „Diese Unterstützung erwies sich auch als Turbo im Kundenwachstum“, bilanziert Göckler. „21 Jahre haben wir gebraucht, die ersten 1.000 Kunden zu finden. Für die zweiten 1.000 waren nur noch vier Jahre nötig. Die dritten 1.000 konnten wir in weniger als zweieinhalb Jahren überzeugen und sind stolz, mit dem Pius-Hospital auch einen weiteren wichtigen gewerblichen Kunden zu gewinnen.“

An 25 Oldenburger cambio-Stationen stehen derzeit 61 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark bietet sechs Fahrzeugtypen: 49 Kleinwagen, vier Mini-Vans, vier Kombis, einen Stadtlieferwagen, zwei Transporter und einen Neun-Sitzer. cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“.

Weitere Informationen gibt es online unter www.cambio-carsharing.de.
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Stadt erneuert Ampelanlagen

17.07.2020 17:41 Uhr

Neue akustische Signale für Menschen mit Sehbeeinträchtigung

Auch im Jahr 2020 werden in Oldenburg einige Ampelanlagen erneuert. Dabei kommen neue energiesparende LED-Signalgeber zum Einsatz. Außerdem werden die Ampeln mit zusätzlichen Signalgebern für den Radverkehr ausgestattet. Diese haben im Vergleich zu den Signalen für Fußgängerinnen und Fußgänger eine längere Grünphase.

Als besondere Neuerung wird erstmals eine neue Technik für das akustische Signal für blinde und sehbehinderte Menschen eingerichtet. Mit der frei zugänglichen Smartphone-App „RTB Loc.id“ kann die Lautstärke dieser akustischen Signale bereits bei der Annäherung erhöht und die Freigabe automatisch angefordert werden. Die akustischen Signale an den neuen Ampeln können aber auch wie bisher direkt über den Taster angefordert werden.

Folgende Umbautermine sind geplant:

  • Ende Juli bis August: Klingenbergstraße/An den Voßbergen
  • August: Am Stadtmuseum/Moslestraße/Osterstraße
  • September: Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße, Hauptstraße/Eichenstraße, Donnerschweer Straße/Unterm Berg
Die Umbauzeit beträgt je Ampel etwa eine Woche. Während der Umbauphase wird eine provisorische Signalanlage den Verkehr regeln. Verkehrsteilnehmende werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.
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Stadt plant Ausbau der Hindenburgstraße

02.07.2020 17:44 Uhr

Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen

Die Stadt will den Straßenzug Hindenburgstraße, Tirpitzstraße, Gerberhof und Prinzessinweg ausbauen. Der im Hauptverkehrsstraßennetz ausgewiesene Straßenzug ist für die Erschließung des Ortsteils Eversten und dem unter Denkmalschutz stehenden Dobbenviertel von besonderer verkehrlicher Bedeutung.

Beginnend am Theaterwall wurden die Roonstraße und ein Teilstück der Hindenburgstraße bis zur Lindenallee bereits 2003 mit Förderung des Landes Niedersachsen erneuert. Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 1.000 Meter. Der Ausbau umfasst den vollständigen Neubau der Fahrbahn und der Nebenanlagen. Über die genaue Gestaltung der Nebenanlagen soll im weiteren Verlauf der Planung entschieden werden.

Der Entwurf teilt sich in zwei Bereiche. Der Bereich ab Prinzessinweg bis zu der Kreuzung Rummelweg ist als herkömmlicher Ausbau mit Asphaltfahrbahn und in den Gehwegen mit Betonsteinpflaster geplant. Zwischen dem Rummelweg bis zur Lindenallee dominiert die alte, überwiegend einseitige, Bebauung. Ab der Kreuzung Rummelweg werden die Nebenanlagen mit Klinker hergestellt. In dem Bereich des Theodor-Tantzen-Platzes wird die Fahrbahn zur Hervorhebung des Baudenkmals mit Großkopfpflaster in gebundener Bauweise hergestellt. Zum Schutz des Baumbestandes ist hier der vorhandene Gehweg als wassergebundene Decke vorgesehen.

Die Anliegerinnen und Anlieger sollen voraussichtlich im Herbst 2020 in einer öffentlichen Veranstaltung über die Ausbaupläne informiert werden. Die Bauarbeiten sollen in drei Abschnitten erfolgen, der Beginn ist für 2021 geplant.
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Stadt will Wasserstofftechnologie stärken

26.06.2020 15:57 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann schlägt Anschaffung mehrerer Fahrzeuge bei VWG und AWB vor

Die Nutzung von Wasserstoff als umweltfreundliche Antriebstechnologie soll in Oldenburg energisch vorangebracht werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann setzt sich für die Anschaffung von entsprechenden Fahrzeugen bei der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) und dem Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) ein, um diese Technologie in der Praxis testen zu können und eine Grundauslastung der von der EWE in Oldenburg geplanten Tankstelle zu ermöglichen. Der Oberbürgermeister legt dem Rat am Montag eine entsprechende Vorlage zur Entscheidung vor. „Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir es mit der Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechnologien ernst meinen und die Vorreiterrolle unserer Region bei diesem Projekt unterstützen“, sagt Krogmann.
 
Für die Stadt wäre es der Einstieg in die Nutzung von CO2-freien Nutzfahrzeugen und damit ein weiterer Baustein in der Klimaschutzstrategie. In Oldenburg arbeitet das Konsortium „H2-Mobility“ an der Einführung der Wasserstoffinfrastruktur. Das Konsortium (von der Bundesregierung mit dem Aufbau einer nationalen Wasserstofftankstelleninfrastruktur beauftragt) hat einen Bauantrag für eine entsprechende Tankstelle am Shell-Standort an der Cloppenburger Straße eingereicht.
 
Diese Tankstelle soll nach derzeitigen Planungen im ersten Quartal 2021 eröffnet werden und ist zunächst mit der für Pkw üblichen Technik geplant. Sinnvoll ist aber auch eine Erweiterung um Nutzfahrzeuge – und da kommen VWG und AWB ins Spiel.
 
Die VWG hat bereits einen Antrag zur Anschaffung von vier förderfähigen H2-Pilotbussen beim Land Niedersachsen gestellt. Zudem prüft der AWB derzeit, ein oder zwei förderfähige Abfallsammelfahrzeuge anzuschaffen. Kommt es zu diesen Anschaffungen, wäre die EWE in Kooperation mit H2-Mobility bereit, die Tankstelle Cloppenburger Straße durch eigene Investitionen zu erweitern. Damit könnten dort auch Nutzfahrzeuge betankt werden.
 
„Dies wäre nicht nur für Oldenburg, sondern für den gesamten Nordwesten und Niedersachsen ein deutlicher Innovationsschritt“, sagt Krogmann. Er setzt deshalb auf eine schnelle Entscheidung des Stadtrates, denn nur so bekommt das Konsortium Planungssicherheit. Auch EWE braucht eine schnelle Zusage, denn die Investitionsentscheidung hängt davon ab, sichere Abnehmer zu haben. Eine Investitionsentscheidung erst nach den Sommerferien würde die Realisierung des Projektes gefährden oder eine Verzögerung von mehreren Jahren bedeuten.
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Behelfsbrücke über den Küstenkanal soll besser nutzbar werden

26.06.2020 15:39 Uhr

Stadt und WSA ändern Umlaufsperren

Die Behelfsbrücke über den Küstenkanal ist seit einigen Wochen in Betrieb – Zeit für eine erste Bilanz. Die auf den Rampen der Behelfsbrücke installierten Umlaufsperren führen nach den Beobachtungen der letzten Wochen zu Pulkbildungen, was die Benutzbarkeit der Rampen unnötig erschwert. Auch die Einhaltung des Infektionsschutzes wird durch Pulkbildungen erschwert. Daher werden diese Umlaufsperren von der Stadt, in Absprache mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee, weiter auseinander gezogen, was den Begegnungsverkehr erleichtert.

Auch das Thema Radverkehr hat die Stadt noch einmal geprüft. Die Behelfsbrücke ist als Gehweg ausgewiesen, Radfahrende müssen somit über die Brücke schieben. Dies sorgt zwar verständlicherweise bei den Radfahrerinnen und Radfahrern für Unmut, doch die Rechtslage ist eindeutig.

Die Rampen der Behelfsbrücke sind nur drei Meter breit. Damit werden die geforderten Mindestbreiten auf den Rampen für einen gemeinsamen Geh- und Radweg nicht erreicht. Zudem ist nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) ein Gefälle von mehr als drei Prozent ein Ausschlusskriterium für die gemeinsame Nutzung eines Geh- und Radweges. Die Rampen haben ein Gefälle von sechs Prozent, so dass auch aufgrund dieses Kriteriums ein gemeinsamer Geh- und Radweg nicht zulässig wäre. Breitere Rampen sind aufgrund der vorhandenen Bäume und der sonstigen beengten Örtlichkeiten nicht machbar.

Bei der Freigabe von Gehwegen für Radfahrende ist nach den Verwaltungsvorschriften zur StVO zu prüfen, ob die Belange des Fußverkehrs dies zulassen und der Gehweg den Verkehrsbedürfnissen des Radverkehrs genügt. Bei einem erheblichen Radverkehr, wie er auf der Behelfsbrücke vorhanden ist, wären die zu Fuß Gehenden auf den Rampen nicht sicher. Zusammen mit der nicht ausreichenden Breite von 1,50 Meter in jede Richtung sind die Voraussetzungen damit nicht erfüllt. Gehwege müssen ihre primäre Schutzfunktion für zu Fuß Gehende behalten.

Die Stadt appelliert deshalb an die Radfahrenden, Rücksicht zu nehmen und das Radfahrverbot zu akzeptieren.
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Straßensanierung im Stadtsüden gestartet

09.06.2020 21:31 Uhr

Vollsperrungen notwendig – 15 Abschnitte werden instandgesetzt

Im Stadtsüden sind am Montag, 8. Juni, umfangreiche Straßeninstandsetzungsarbeiten gestartet. Folgende Straßen werden für den Verkehr gesperrt:


• Achterdiek, Hausnummer 3 bis Hundsmühler Straße
• Hartenscher Damm, gesamte Länge
• Von-Thünen-Straße, gesamte Länge
• Weidamm, gesamte Länge
• Mühlgraben, gesamte Länge
• Dammbleiche, gesamte Länge
• Westerholtsweg, Hausnummer 4 bis Brokforster Weg
• Böversweg, gesamte Länge
• Eichendorfstraße, gesamte Länge
• Presuhnstraße, gesamte Länge
• Schiebenkamp, gesamte Länge
• Plaggenhau, Schiebenkamp bis neu ausgebauter Bereich
• Robert-von-Mayer-Straße, Radwegeverbindung, gesamte Länge
• Giesenweg, Rad-/Fußweg, gesamte Länge
• Plankstraße/Willhelm-Kempin-Straße, Rad- und Fußwegeverbindung, gesamte Länge


Während der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung notwendig. Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Außerdem können in seltenen Fällen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oder bei zu geringen Breiten der zu sanierenden Straßen Nacht- oder Sonntagsarbeiten nötig werden.

Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Baustellen passieren. Anliegerinnen und Anlieger können in Absprache mit der örtlichen Bauleitung ihre Grundstücke erreichen. Sie werden zusätzlich von der ausführenden Firma schriftlich über die Baumaßnahme informiert.
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Stadt saniert Straßen im Westen und Süden

05.06.2020 18:38 Uhr

Zahlreiche Instandsetzungen bis zu den Sommerferien geplant

Nachdem im Stadtnorden die Straßensanierungen bereits in Angriff genommen wurden, beginnen ab Montag, 8. Juni, die Maßnahmen im Westen und Süden der Stadt. Auch hier erfolgen vollflächige Sanierungen. Die Instandsetzungen sind notwendig, da in diesen Straßen erhebliche Schadstellen in den Asphaltdecken vorhanden sind.

Um diese Schäden auszubessern, werden auf der gesamten Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphaltbelag mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag gefüllt beziehungsweise vorprofiliert. Diese Arbeiten finden in folgenden Straßen statt:

 • Achterdiek, Hausnummer 3 bis Hundsmühler Straße
 • Hartenscher Damm, gesamte Länge
 • Von-Thünen-Straße, gesamte Länge
 • Weidamm, gesamte Länge
 • Mühlgraben, gesamte Länge
 • Dammbleiche, gesamte Länge
 • Westerholtsweg, Hausnummer 4 bis Brokforster Weg
 • Böversweg, gesamte Länge
 • Eichendorfstraße, gesamte Länge
 • Presuhnstraße, gesamte Länge
 • Schiebenkamp, gesamte Länge
 • Plaggenhau, Schiebenkamp bis neu ausgebauter Bereich
 • Robert-von-Mayer-Straße, Radwegeverbindung, gesamte Länge
 • Giesenweg, Rad-/Fußweg, gesamte Länge
 • Plankstraße/Willhelm-Kempin-Straße, Rad- und Fußwegeverbindung, gesamte Länge


Während der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung notwendig. Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Außerdem können in seltenen Fällen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oder bei zu geringen Breiten der zu sanierenden Straßen Nacht- oder Sonntagsarbeiten nötig werden.

Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Baustellen passieren. Anliegerinnen und Anlieger können in Absprache mit der örtlichen Bauleitung ihre Grundstücke erreichen. Sie werden zusätzlich von der ausführenden Firma schriftlich über die Baumaßnahme informiert.

Kleinere Instandsetzungen 
Außerdem erfolgen im Zeitraum Ende Juni bis Juli kleinflächige Instandsetzungen im Handeinbau (Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag repariert. Diese Arbeiten erfolgen ohne Vollsperrungen und zum größten Teil in Nachtarbeit.

Folgende Straßen werden saniert:
 • Nikolausstraße, Einmündung Elimarstraße
 • Tweelbäker Tredde, etwa im Bereich der Hausnummern 136 bis 169
 • Bahnhofsallee, Einmündung Klingenbergstraße
 • Bahnhofsallee, Brachvogelweg bis Bremer Heerstraße
 • Rad- und Fußweg am Utkiek, gesamte Länge
 • Bremer Heerstraße, Ostweg bis Oldeweg
 • Gartenstraße, gesamte Länge
 • Am Schloßgarten, Einmündung Gartenstraße etwa 50 Meter
 • Meinardusstraße, gesamte Länge
 • Hauptstraße, gesamte Länge
 • Ramsauer Straße, Wendehammer
 • Edewechter Landstraße, Eichenstraße-Kaspersweg
 • An den Voßbergen, gesamte Länge
 • Rahel-Straus-Straße, gesamte Länge
 • Brandenburger Straße, gesamte Länge
 • Schützenhofstraße, gesamte Länge
 • Mohrstraße, gesamte Länge
 • Ottostraße, gesamte Länge
 • Eidechsenstraße, gesamte Länge
 • Bodenburgallee, gesamte Länge
 • Sodenstich, Bodenburgallee-Hundsmühler Straße
 • Eichenstraße, gesamte Länge
 • Postenweg, Bloherfelder Straße-Twiskenweg
 • Westfalendamm, gesamte Länge


Mit diesen genannten Unterhaltungsmaßnahmen wird die Befahrbarkeit verbessert und die Lebensdauer der Straßen verlängert.

Die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere Motorradfahrerinnen und -fahrer, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Entsprechend werden hierzu Warnschilder aufgestellt.

Die Stadt bittet um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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Ausbau der Straße Hartenkamp beginnt am 2. Juni

29.05.2020 09:06 Uhr

Gesamtkosten betragen etwas mehr als eine Million Euro

Am Dienstag, 2. Juni, beginnen die Arbeiten für den Ausbau der Straße Hartenkamp. Geplant ist, den Hartenkamp vom Eßkamp im Süden bis zum Gebkenweg im Norden auf einer Länge von rund 400 Metern auszubauen. Das Projekt soll zur besseren Erreichbarkeit der Kindertagesstätte und des Gemeindezentrums der evangelisch-lutherischen Kirche beitragen. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitten vorgenommen: Zunächst wird im Bereich zwischen dem Eßkamp und der Kita gebaut, der zweite Abschnitt zwischen Kita und Gebkenweg folgt dann in 2021.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für Straßenbau und Grunderwerb betragen etwas mehr als eine Million Euro. Finanziert werden die Kosten unter anderem aus den zur Verfügung stehenden Städtebaufördermitteln des Bund-Länder-Förderprogramms „Soziale Stadt“ für das Sanierungsgebiet Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp.

In einer Tempo 30-Zone gelegen, erfüllt der Hartenkamp die Funktion als klein- und nahräumige Verbindungs- und Erschließungsstraße. Der jetzige Zustand des Hartenkamps mit einer Fahrbahnbreite von rund vier Metern sowie fehlenden Gehwegen und Entwässerungseinrichtungen gilt als erneuerungsbedürftig. Aufgrund des vorhandenen Baumbestands wird die Fahrbahn in unterschiedlichen Breiten von fünfeinhalb bis drei Metern neu hergestellt. Der Ausbauentwurf wurde in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erarbeitet. Mit dem Ausbau wird es im Hartenkamp erstmalig einen durchgängigen, von der Fahrbahn abgetrennten Fußweg geben. Dies stellt vor allem im Hinblick auf die Kindertagesstätte eine Erhöhung der Verkehrssicherheit dar.

Im Zuge des Straßenbaus wird der OOWV die Oberflächenentwässerung für den Hartenkamp neu beordnen. Die Verlegung eines neuen Regenwasserkanals ist vorgesehen. Dabei sollen die vorhandenen Entwässerungsgräben soweit wie möglich als Rückhaltegräben einbezogen werden.

Die Anliegerinnen und Anlieger sowie die Mitglieder des Sanierungsbeirats Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp wurden im Februar 2020 in einer öffentlichen Veranstaltung über den Ausbau des Hartenkamps informiert.

Zur Absicherung der Bauarbeiten wird für die jeweiligen Bereiche eine Vollsperrung eingerichtet. Anwohnerinnen und Anwohner können während der Bauarbeiten ihre Grundstücke erreichen und verlassen. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Baustelle passieren. Für den Kfz-Verkehr ist eine Umleitungsstrecke über die Straßen Zuschlag-Gebkenweg eingerichtet.
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Deutsche Umwelthilfe sieht keine Erfolgsaussichten für Fahrverbote in Oldenburg

12.04.2020 14:23 Uhr

OB Krogmann und Umweltminister Lies begrüßen Erledigungserklärung

In Oldenburg wird es keine Dieselfahrverbote geben. Das OVG Lüneburg hat die Stadt Oldenburg darüber unterrichtet, dass die Deutsche Umwelthilfe erklärt habe, dass ihre gegen die Stadt Oldenburg gerichtete Klage aufgrund nachträglich eingetretener Umstände nicht mehr begründet sei. Durch die abgegebene und von der Stadt Oldenburg bereits akzeptierte Erledigungserklärung muss das Gericht nunmehr nicht über Fahrverbote in Oldenburg entscheiden.

Grenzwertüberschreitungen des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid hatten die DUH seinerzeit dazu bewogen, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in der Stadt Oldenburg gerichtlich durchzusetzen und ihr die Fortschreibung des Luftreinhalteplans in diesem Sinne vorgeben zu lassen. „Wir haben jetzt die notwendige Klarheit bekommen, wirklich überraschend ist das Ergebnis nach der Entwicklung der Messwerte nicht mehr. Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Beginn auf Fahrverbote verzichtet haben und stattdessen eine Vielzahl anderer Maßnahmen umgesetzt haben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sieht sich mit seiner klaren Haltung gegen Fahrverbote in niedersächsischen Innenstädten voll bestätigt. „Die Rücknahme der Klage durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen die Stadt Oldenburg beweist, dass man mit einem Bündel von verschiedenen Maßnahmen wie beispielsweise einer intelligenten Verkehrslenkung die Luftbelastung für die Menschen in Großstädten deutlich senken kann. Die Anordnung von Fahrverboten ist bei dieser Strategie völlig überflüssig“, kommentiert Lies den Ausgang des Prozesses vor dem Oberverwaltungsgericht.

Die Messungen und Berechnungen für Oldenburg hätten eindeutig ergeben, so Lies, „dass der Grenzwert zum Schutz der Bevölkerung sicher eingehalten wird“. Am Ort des straßennah positionierten Messcontainers wird der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid von 40 µg/m³ knapp, an den für die Beurteilung der Grenzwerteinhaltung maßgeblichen Wohngebäudefassaden sogar deutlich unterschritten.

Die Bilanz der Stickstoffdioxidmessergebnisse des Jahres 2019 war in Oldenburg bereits positiv ausgefallen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis einschließlich 31. Dezember 2019 betrug der Mittelwert aller Tagesmittelwerte an der Messstation am Heiligengeistwall 39 µg/m³ (genau 39,17). Damit ist der geltende Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ unterschritten worden. „Gründe des Rückgangs waren mit hoher Wahrscheinlichkeit ein veränderter Verkehrsablauf und die noch weiter verbesserte Busflotte der VWG. Beides hat einen maßgeblichen Beitrag zur Stickstoffdioxidminderung insbesondere am Hotspot Heiligengeistwall geleistet“, so Krogmann.

Auch in den ersten drei Monaten diesen Jahres waren die Werte weiter deutlich gesunken. Insofern hatte sich die Stadt ohnehin in einer guten Position gegenüber der DUH gesehen.

Die Kosten des Verfahrens tragen Stadt und DUH zu gleichen Teilen.
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Donnerschweer Straße bekommt weitere Mittelinsel

12.04.2020 14:17 Uhr

Überquerung mit dem Fahrrad und zu Fuß wird sicherer

Auf der Donnerschweer Straße in Höhe August-Hanken-Straße wird in diesen Tagen mit den Arbeiten für die geplante Mittelinsel begonnen. Hierzu wird ähnlich der Querung am ZOB/Karlstraße eine Mittelinsel mithilfe von Klebebordsteinen auf die Straße geklebt und ausgepflastert.

Diese Mittelinsel bietet denen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, die Möglichkeit, die Donnerschweer Straße sicherer zu queren. Die Einrichtung dieser Inseln hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 9.000 Euro.
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Bahnübergang Am Stadtrand schon ab Samstag gesperrt

03.04.2020 18:07 Uhr
Die Deutsche Bahn AG zieht im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke im Planfeststellungsabschnitt 1 (Oldenburg-Rastede-Neusüdende) die nächste Sperrung des Bahnübergangs Am Stadtrand um einen Tag vor. Ursprünglich war dieser Termin für Sonntag, 5. April, vorgesehen. Nun wird der Bahnübergang Am Stadtrand an diesem Wochenende aber bereits am Samstag, 4. April, ab 8 Uhr für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gesperrt. Die Sperrung bleibt auch am Sonntag, 5. April, bestehen.

Als Grund gibt die von der Bahn beauftragte Firma durch den Zugverkehr entstandene Verschiebungen im Bauablauf an, die Anpassungen in der Fließbandtechnik erforderlich machen.

Am Samstag wird der Bahnübergang zeitweise zu Fuß und mit dem Rad passierbar sein. Am Sonntag ist auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für Radfahrende kein Durchgang möglich.

Die bereits aus der Sperrung vom Montag und Dienstag dieser Woche bekannten Umleitungen bleiben eingerichtet. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr führt beginnend von Am Stadtrand und Ammerlandstraße über die Strecke Ofenerfelder Straße - Metjendorfer Straße - Neusüdender Straße - Oldenburger Straße - Wilhelmshavener Heerstraße - Langenweg - Paul-Tantzen-Straße - Ofenerdieker Straße sowie in Gegenrichtung. Für Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger gibt es gesonderte Umleitungen.
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Ausbau am Hochheider Weg geht weiter

03.03.2020 21:46 Uhr

Vierter Bauabschnitt vom Mühlenhofsweg bis Eutiner Straße

Der Beginn der Straßenausbauarbeiten im vierten Abschnitt der Maßnahme Ausbau Hochheider Weg (Ammergaustraße bis Rennplatzstraße) steht kurz bevor. Der Bauabschnitt umfasst den Bereich von der Kreuzung Mühlenhofsweg bis einschließlich der Einmündung Eutiner Straße. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich am Mittwoch, 4. März, beginnen und Anfang Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein.

Der Hochheider Weg erhält im Zuge des Ausbaus eine sechs Meter breite Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen. Der OOWV wird im Zuge der Ausbauarbeiten den vorhandenen Mischwasserkanal erneuern und zusätzlich einen neuen Regenwasserkanal verlegen. Die EWE wird ihre Versorgungsleitungen ebenfalls teilweise erneuern.

Während der Bauzeit wird der Hochheider Weg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies betrifft auch den ÖPNV, der den Hochheider Weg nicht befahren kann und über den Trommelweg, Clausewitzstraße und Westeresch umgeleitet werden muss. Der Kfz- Anliegerverkehr soll aufrecht erhalten bleiben, soweit dies möglich ist. Der Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich einseitig aufrechterhalten, auch zu Fuß kann die Baustelle passiert werden.

Die Bauarbeiten beginnen im Bereich der südlichen Nebenanlagen. Dort wird zuerst der Bodenaustausch ausgeführt und anschließend werden dort die vorhandenen Versorgungsleitungen erneuert. Im nächsten Schritt erfolgen dann abschnittsweise der Bodenaustausch im Fahrbahnbereich und die Erneuerung des Mischwasserkanals und die Neuverlegung eines Regenwasserkanals. Abschließend wird die neue Straßenbefestigung hergestellt.

Die Gesamtausbaukosten des jetzigen Bauabschnitts, einschließlich der Kanalbaukosten die vom OOWV übernommen werden, belaufen sich auf circa 1,3 Millionen Euro. Der fünfte und damit letzte Bauabschnitt soll im kommenden Jahr, ebenfalls Anfang März beginnend, ausgeführt werden und voraussichtlich bis Ende 2021 dauern. Umfassen wird dieser Schlussabschnitt den Bereich von der Eutiner Straße bis zur Rennplatzstraße. Die Straßenbaukosten für den gesamten Ausbau belaufen sich auf etwa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert die Straßenausbaukosten der Maßnahme nach dem Entflechtungsgesetz (NGVFG).
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Kein Schlenker mehr mit dem Fahrradlenker

28.02.2020 20:53 Uhr

Ofener Straße: Neubau der Geh- und Radwegbrücke über die Haaren beginnt am 2. März

Die Geh- und Radwegbrücke über die Haaren zwischen Ofener Straße und Haarenufer ist in die Jahre gekommen, bei Nässe rutschig, ziemlich schmal und für Radfahrende obendrein ungünstig zu erreichen. Das wird bald anders: Ein Neubau ersetzt die aus dem Jahr 1968 stammende Altbrücke, und zwar nicht an selber Stelle, sondern ein paar Meter Richtung stadtauswärts versetzt. So wird der Radverkehr über die neue Brücke künftig schnell, komfortabel und ohne Verschwenkung in direkter Verlängerung der Auguststraße auf die Fahrradstraße Haarenufer geleitet. Der Brückenbau trägt dem Ziel der Stadtverwaltung Rechnung, die Verkehrsführung im Knotenpunkt Ofener Straße/Auguststraße für den Fuß- und Radverkehr deutlich zu verbessern. Für die Baumaßnahme fallen Kosten in Höhe von rund 460.000 Euro an.

Schweres Bohrgerät
Die vorbereitenden Arbeiten starten am Montag, 2. März. Das Bauprojekt wird in mehreren Abschnitten bis voraussichtlich zum 31. Juli dieses Jahres umgesetzt. Die Bestandsbrücke zum Überqueren der Haaren wird bis zur Fertigstellung des Ersatzbrückenneubaus für den Geh- und Radverkehr offen gehalten. Für die Gründung mit Stahlbetonpfählen wird ein circa 50 Tonnen schweres Bohrgerät eingesetzt. Aufgrund der Geräteabmessungen und der beschränkten Platzverhältnisse im Baustellenbereich beidseits der Haaren kommt es zu Einschränkungen der Fahrbahn in der Ofener Straße/Ecke Auguststraße sowie zu einer Vollsperrung des Haarenufers für den Kfz-Verkehr im Bereich der Cäcilienschule.

Weiträumige Umleitung
Ab dem 2. März wird in der Ofener Straße die Geradeausspur stadteinwärts im Kreuzungsbereich der Auguststraße gesperrt. Der Verkehr in Richtung Innenstadt wird dann über die stadtauswärts gehende Fahrspur geführt. Für den Kfz-Verkehr ist vorsorglich eine weiträumige Umleitungsstrecke ab dem Autobahnkreuz West (Haarentor) über die Strecke Bloherfelder Straße-Prinzessinweg-Gerberhof-Tirpitzstraße-Hindenburgstraße-Lindenallee und umgekehrt eingerichtet und ausgeschildert. Von Dienstag, 10. März, bis Freitag, 13. März, werden zwei Fahrspuren der Ofener Straße im Baustellenbereich gesperrt. Eine Befahrung stadteinwärts sowie stadtauswärts ist weiterhin sichergestellt und wird mittels einer Baustellenampel gesteuert. Es wird jedoch in den Verkehrsspitzen mit erheblichen Behinderungen zu rechnen sein. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird dann über die derzeitige Fläche der Linksabbiegespur geführt.

Cäcilienschule bleibt erreichbar
Auch die Straße Haarenufer wird ab dem 2. März für den Pkw- und Lkw-Verkehr im Baustellenbereich gesperrt. Der Gehweg kann weiterhin von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Fahrradfahrende werden gebeten, abzusteigen, um die unvermeidliche Engstelle zu passieren. Die Cäcilienschule kann weiterhin in vollem Umfang angefahren werden. Die Einbahnstraßenregelung wird dafür aufgehoben. Die Vollsperrung der Straße Haarenufer gilt von Montag, 9. März, bis Freitag, 13. März, auch für den Rad- und Fußverkehr.

Brückeneinhub im Juni
Es ist geplant, dass die Betonarbeiten für die Errichtung des Widerlagers auf der Seite des Haarenufers bis Mitte April 2020 fertiggestellt werden. Auf der Seite der Ofener Straße ist die Fertigstellung des Widerlagers für Ende April 2020 vorgesehen. Der finale Bauabschnitt beinhaltet den Brückeneinhub. Hierfür ist die Vollsperrung der Ofener Straße an einem Sonntag im Juni dieses Jahres geplant. Der genaue Zeitpunkt wird noch benannt. Danach erfolgen die abschließenden Arbeiten zur Fertigstellung der neuen Brücke und der Rückbau der alten Brücke.

Neubau vs. Altbrücke
Die neue Brücke wird rund 14,30 Meter lang und in der Mitte 4,50 Meter breit sein. Ihre Vorgängerin ist zehn Zentimeter kürzer und eineinhalb Meter schmaler. Eine deutliche Verbesserung ist der auf sieben Meter Breite ausgeweitete, geschwungene Ein- und Ausfahrtbereich. Bei der Altbrücke maß dieser Bereich nur rund vier Meter. Der Neubau erhält einen Stahlüberbau und einen Holzbohlenbelag.
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Ausbau der Bremer Heerstraße beginnt

27.02.2020 18:18 Uhr

Halbseitige Sperrung vom 2. März bis Jahresende

Die Straßen- und Kanalbauarbeiten an der Bremer Heerstraße im Abschnitt vom Uhlenweg bis zum Herrenweg beginnen am Montag, 2. März. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Dezember, in dieser Zeit wird die Bremer Heerstraße für den Kfz-Verkehr halbseitig gesperrt.

In Fahrtrichtung stadteinwärts bleibt die Bremer Heerstraße befahrbar. In Fahrtrichtung stadtauswärts wird eine Umleitung über Am Bahndamm/Am Schmeel und Gerhard-Stalling-Straße eingerichtet. Anlieger können Ihre Grundstücke erreichen.

Fußgängerinnen und Fußgänger können den Geh- und Radweg auf der Südseite der Bremer Heerstraße nutzen. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist dieser Weg in Richtung stadtauswärts frei. Richtung stadteinwärts wird für den Radverkehr eine Umleitung über Herrenweg und Largauweg eingerichtet.

Die Bremer Heerstraße wird in zwei Bauabschnitten in diesem und im kommenden Jahr ausgebaut.
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Mehr Sicherheit für Radfahrende in Bloherfelde

14.02.2020 14:41 Uhr

Gegenläufiger Radverkehr in der Bloherfelder Straße wird aufgehoben

In der Bloherfelder Straße wird die bisher in Teilbereichen erlaubte Nutzung der Radwege in Gegenrichtung aufgehoben. Dies gilt auf der nördlichen Seite für den Abschnitt vom Hörneweg bis zur Ampelanlage beim Schramperweg und auf der Südseite für den Bereich vom Kreisverkehrsplatz bis zur Freiherr-vom-Stein-Straße.

Stadt und Polizei reagieren damit auf Vorschläge der Anliegerinnen und Anlieger, die sich gewünscht hatten, die Situation vor Ort zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass die von der aktuellen Straßenverkehrs-Ordnung geforderten Mindestbreiten heute nicht mehr erfüllt werden.

Hinzu kommt, dass in den vergangenen Jahren vor Straßeneinmündungen vermehrt Querungshilfen eingebaut wurden, sodass mittlerweile an nahezu jeder Einmündung ein gefahrloses Überqueren der stark frequentierten Fahrbahn möglich ist. Dadurch fehlt es jetzt an der ursprünglichen Begründung für eine Freigabe des Radwegs in Gegenrichtung.

Ein weiteres entscheidendes Kriterium für die Aufhebung des gegenläufigen Radverkehrs waren auch die Ergebnisse der jüngsten Unfallauswertung, wonach die Nutzung des Radwegs in Gegenrichtung eine häufige Unfallursache war.

Stadt und Polizei gehen davon aus, dass diese Maßnahmen die Sicherheit verbessern.
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Stadt gibt Überblick über Ladenetz für Elektromobilität

21.01.2020 19:57 Uhr

Derzeit 28 Ladesäulen im Stadtgebiet

Die Stadt Oldenburg hat die Ladekarte im städtischen Internetauftritt in der neuen Rubrik „Elektromobilität für Oldenburg” freigeschaltet. Die Mobilitätstochter der EWE AG, die WAYDO GmbH, hat die Ladekarte entwickelt und betreibt das dichteste Ladenetz im Nordwesten. Rund 800 öffentliche Ladepunkte hat das Unternehmen in der Vergangenheit errichtet und betreibt sie ausschließlich mit Ökostrom. Heiko Hambrock von der WAYDO GmbH betont: „Die Innovationen der letzten Jahre sind mittlerweile praktikabel und wirtschaftlich im Alltag.“ Dass die Elektromobilität in den vergangenen drei Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen hat, zeigen auch die im Internetauftritt aufgeführten Fakten. Gab es 2017 noch 18 öffentliche Ladesäulen in Oldenburg, waren es 2019 bereits 28. Die Anzahl an Ladevorgängen hat sich zwischen 2017 und 2019 mehr als verdreifacht.

Weitere Informationen zur Elektromobilität in Oldenburg sowie die Ladekarte finden Sie auf der städtischen Website unter https://www.oldenburg.de/elektromobilitaet
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Stadt übernimmt die Tiefgarage Am Stadtmuseum von den bisherigen Vertragspartnern zurück

11.01.2020 17:49 Uhr

Weitere Parkplätze voraussichtlich ab März verfügbar

Die Stadt Oldenburg hat die Tiefgarage Am Stadtmuseum von dem bisherigen Nutzungsberechtigten und früheren Eigentümer des CCO Gebäudes, der Firma Carbon Hannover GmbH und Co KG, zurück erhalten. Nach der Schließung des Parkhauses im Mai 2019 und dem Verkauf der CCO Immobilie im August 2019 hatte die Firma Carbon den seit Anfang der 1990er Jahre laufenden Gestattungs- und Nutzungsvertrag für die Tiefgarage zum Jahresende 2019 gekündigt.

Seit Mitte 2019 laufen unterschiedliche Bauunterhaltungsmaßnahmen in der Tiefgarage mit dem Ziel der Wiederaufnahme des Parkhausbetriebes. Eine Teilnutzung der Tiefgarage konnte bereits im Herbst 2019 für 70 unter dem CCO Gebäude liegende Stellplätze aufgenommen werden, die durch die derzeitigen Nutzer und Kunden des Gebäudes belegt werden können.
 
Voraussichtlich noch bis Ende März werden die aktuell beauftragten Bauunterhaltungsmaßnahmen insbesondere zur Herstellung des Brandschutzes für den bis Mai 2019 genutzten Teilbereich der Tiefgarage, der unter der Straße Am Stadtmuseum liegt, andauern. Die Stadt geht dann von einer Nutzung weiterer öffentlicher Stellplätze aus.
 
Unabhängig von den Bauunterhaltungsmaßnahmen laufen die Verhandlungen der Stadt mit der Firma Carbon zur Beilegung der Streitigkeiten über Ansprüche der Stadt weiter. Hier wird eine kurzfristige Einigung angestrebt.
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Bundesverwaltungsgericht lehnt Eilantrag gegen Beginn des Bahnausbaus ab

22.12.2019 13:11 Uhr

Keine aufschiebende Wirkung der Klage

Mit Beschluss von Donnerstag, 19. Dezember, hat das Bundesverwaltungsgericht den Antrag der Stadt Oldenburg auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss abgelehnt. Der Ablehnungsbeschluss ist am Donnerstag, 19. Dezember, bei der Stadt eingegangen, eine Begründung liegt noch nicht vor. Im September 2019 hatte der Stadtrat fast einstimmig den Beschluss gefasst, eine Klage gegen den im Juli 2019 ergangenen Planfeststellungsbeschluss einzureichen. Ebenfalls war beschlossen worden, die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage zu beantragen. Welche Bedeutung der Ablehnungsbeschluss nun für das Klageverfahren hat, kann erst nach Vorliegen der Beschlussbegründung beurteilt werden.
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Regional- und Stadtbusverkehr zwischen Ammerland-Oldenburg verbessert

10.12.2019 22:15 Uhr

Region wächst enger zusammen

Mehr Busse von und nach Oldenburg sind das Herzstück eines erheblich aufgewerteten Busverkehrs zwischen dem Landkreis Ammerland und der Stadt Oldenburg. Das verdichtete Verkehrsangebot, das am 15. Dezember 2019 startet, haben der Landkreis Ammerland und die Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) und den Verkehrsunternehmen Verkehr und Wasser GmbH (VWG), Firma Hanekamp Busreisen GmbH, Firma Gerdes Reisen und Firma Bruns GmbH erarbeitet.

Mit der Unterzeichnung der Verträge im August hatten der Landkreis Ammerland, die Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede, die Stadt Oldenburg und der ZVBN die Umsetzung des kombinierten Regional- und Stadtbusverkehrs Ammerland-Oldenburg auf den Weg gebracht. Heute trafen sich alle Beteiligten am Knotenpunkt der neuen Verbindungen in Oldenburg und reisten im Rahmen einer „Sternfahrt“ eine Woche vor Betriebsaufnahme probeweise mit der Linie 309 aus Friedrichsfehn, der Linie 330 aus Wiefelstede, der Linie 340 aus Rastede sowie der Linie 350 aus Bad Zwischenahn an. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßte die ersten „Pendler“ bei der pünktlichen Ankunft und freut sich über gleich mehrere positive Effekte: „Das neue Busangebot ist eine gute Alternative zum Auto. Mit dem kombinierten Regional- und Stadtbusverkehr Ammerland-Oldenburg verbessern wir das Angebot des ÖPNV ganz erheblich und tragen zur Reduktion des Schadstoffausstoßes in und um Oldenburg und somit zum Klimaschutz bei.“

Für Landrat Jörg Bensberg beginnt quasi eine neue Zeitrechnung: „Das deutlich erweiterte Angebot zwischen dem Landkreis Ammerland und der Stadt Oldenburg ist für den gesamten Verbundraum Bremen/Niedersachsen einmalig und ein echter Quantensprung. Damit möchten wir die Mobilität im Öffentlichen Personennahverkehr steigern, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs mindern und so einen aktiven Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Dass wir das verdichtete ÖPNV-Netz gemeinsam mit der Stadt Oldenburg den vier Gemeinden, dem Landkreis Wesermarsch und dem ZVBN finanzieren, ist ein deutliches Signal für den Klimaschutz!“

In den Umlandgemeinden ist der ÖPNV mit solchen Angeboten inzwischen eine echte Alternative zum Auto. „Durch diese umfangreichen Leistungsverbesserungen werden rund 1.669.000 Buskilometer mehr auf die Straße gebracht. Für die Gemeinden Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede wird es an sieben Tagen in der Woche künftig alle halbe Stunde eine Hin- und Rückverbindung zur Stadt Oldenburg geben. Am Wochenende wird zusätzlich auch die Stadt Westerstede von einer Verdichtung des Fahrtenangebotes profitieren. Dann wird die Linie 350 die Kreisstadt mit Bad Zwischenahn und Oldenburg einmal pro Stunde verbinden, statt wie bisher alle zwei Stunden“, erklärt Bernd Lütjen, Verbandsvorsitzender des ZVBN, der darauf hinweist, dass selbstredend auch für das Regional- und Stadtbusangebot die Tarifbestimmungen des VBN gelten. Über weitere gezielte Marketingaktivitäten werden die Bürger in den bedienten Gebieten in den nächsten Monaten über das Verkehrsangebot informiert.

„Die Linienerweiterung ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und da der Erfolg dieses wegweisenden Projekts auch von der Anzahl der Fahrgäste abhängig ist, appellieren wir noch einmal besonders an die Pendlerinnen und Pendler, dieses Angebot möglichst häufig zu nutzen“, erklären die Ammerländer Bürgermeister übereinstimmend. Alle Partner beteiligen sich finanziell an dieser Angebotsverbesserung.

Für Michael Emschermann, Geschäftsführer der VWG, ist das Konzept einer verbesserten Stadt-Umland-Verbindung nach dem ersten Ansatz in 2018 mit dem Landkreis Oldenburg und mit dem Betriebsstart am 15. Dezember 2019 zwischen Oldenburg und dem Ammerland aber noch nicht vollständig abgeschlossen. „Schwerpunkt im kommenden Jahr wird daher sein, das hervorragende Busangebot auch durch geeignete tarifliche Maßnahmen zu unterstützen, damit unsere Fahrgäste auch preislich noch attraktivere Alternativen zum Auto vorfinden. Umweltfreundlicher und klimaschonender ist der Busverkehr allemal.“

Zum Betriebsstart werden Informationen über die VBN-Serviceauskunft 0421 596059, die VBN-Homepage (vbn.de) sowie die VBN-FahrplanerApp zur Verfügung gestellt.


Im Detail sehen die Veränderungen wie folgt aus:

Friedrichsfehn – Oldenburg, Linie 309
Erstmalig wird das Siedlungsgebiet am Verbindungsweg in Friedrichsfehn durch den Busverkehr angebunden. Neben der schnellen Linie 380 wird dann die Linie 309 im 30-Minuten-Takt Friedrichsfehn über Wildenloh und Bloherfelde mit der Stadtmitte Oldenburgs verbinden. Ebenso wird es einen 30-Minuten-Takt von Friedrichsfehn über Petersfehn und Bloherfelde bis in die City Oldenburgs geben. Durch die Durchbindung an der Endhaltestelle Friedrichsfehn Schule bestehen vier stündliche Verbindungen nach Oldenburg mit der Linie 309.

Wiefelstede – Oldenburg, Linie 330
Zwischen der Gemeinde Wiefelstede und Oldenburg fahren auf dem bekannten Linienweg die Busse im Halbstundentakt; bis Conneforde dann jede Stunde. Im Oldenburger Stadtgebiet fährt die Linie weiter bis Drielake (bisherige Linie 307). Somit ist kein Umstieg am Oldenburger ZOB mehr notwendig.

Rastede – Oldenburg, Linie 340
Stündlich fährt die Linie 340 von Jaderberg über Rastede nach Oldenburg. Ein weiterer Linienverlauf geht von Wiefelstede über Rastede nach Oldenburg. Dadurch ergibt sich ab Rastede ein Halbstundentakt nach Oldenburg. Durch die Verknüpfung von Regional- und Stadtbusverkehr ist künftig eine umstiegsfreie Fahrt bis zu IKEA oder nach Blankenburg möglich (die heutigen Linien 316 und 317).

Bad Zwischenahn – Oldenburg, Linie 350
Der Kurort wird ab Dezember 2019 halbstündlich von der Linie 350 angefahren. Auf der Fahrt in die Stadt hält der Bus künftig am Einkaufzentrum Famila in Wechloy. Neu wird dann auch sein, dass die Busse am Wochenende – statt alle zwei Stunden – nun stündlich nach Westerstede fahren.
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Auf alles vorbereitet: Winterdienst und Schulausfall bei Schnee und Eis

06.12.2019 09:53 Uhr

Streumittellager gut gefüllt – Bei potentiellem Schulausfall Radio hören oder online informieren

Der Winter steht vor der Tür: Straßenglätte ist angesichts sinkender Temperaturen vorprogrammiert, auch Schnee und Eis sind in den nächsten Wochen nicht auszuschließen: „Für den Extremfall ist der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg aber bestens vorbereitet“, sagt Volker Schneider-Kühn, Leiter des AWB. „Die Lagerhalle für Streumittel ist mit rund 400 Tonnen gefüllt, und Nachlieferungen werden im Bedarfsfall kurzfristig geordert.“

Bei Schnee und Eisglätte sind je nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streuwagen sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter Federführung des AWB im Einsatz. Rund 120 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste Straßenunterhaltung und Stadtgrünpflege sowie des AWB werden je nach Wetterlage mobilisiert. Im vergangenen Winter hatte der AWB rund 400 Tonnen Streumittel verbraucht.

Rechtlich notwendig ist Winterdienst auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Stellen auf Fahrbahnen und Radwegen sowie auf Fußgängerüberwegen. Bei Schnee und Glätte räumt der AWB ab 5 Uhr morgens Fahrbahnen und Radwege entsprechend ihrer Verkehrsbedeutung. Darüber hinaus werden Fahrbahnen und Radwege der Ausfallstraßen sowie wichtiger innerstädtischer Verbindungsstraßen, wesentliche Strecken der VWG-Buslinien und Schulbuslinien geräumt und gestreut. Besonders wichtig sind auch kritische Bereiche wie die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. In den späteren Abendstunden (ab circa 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird grundsätzlich kein Winterdienst ausgeführt.

Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ein Grundstück grenzen, müssen vom Eigentümer dieses Grundstückes in einer Breite von mindestens 1,5 Meter geräumt und bei Schnee- und Eisglätte gestreut werden. Gibt es keinen angelegten Gehweg, ist ein 1,5 Meter breiter Streifen ab dem Straßenrand zu räumen und zu streuen. Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten beim Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss.

Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, ist Streusalz nur bei extremen Wetterlagen wie Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie Treppen, Rampen oder auf Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem abstumpfenden Mittel wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden. Dabei ist der Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr vorzunehmen und bei Bedarf bis 20 Uhr zu wiederholen.

Wenn es nachts stark geschneit oder sich Glatteis gebildet hat, prüfen Feuerwehr, Polizei und VWG, ob die Schule wie gewohnt beginnen kann oder ob es zu gefährlich ist, die Schülerinnen und Schüler loszuschicken. Können die Busse nicht fahren, kann auch die Schule nicht wie gewohnt beginnen. Die Stadt Oldenburg gibt in diesem Fall über Radiostationen und andere Medien sowie über www.oldenburg.de und die KATWARN-APP (online unter www.oldenburg.de/katwarn) bekannt, dass die Schülerinnen und Schüler erst zur dritten Stunde erscheinen müssen. Üblicherweise wird dies am frühen Morgen entschieden. Bürgerinnen und Bürger können sich ebenso über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 informieren. Auch wenn bei verspätetem Schulbeginn vor der dritten Stunde kein regulärer Unterricht stattfindet, sind die Schulen geöffnet und stellen eine Betreuung der anwesenden Schülerinnen und Schüler sicher.
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OB Krogmann: Radwege werden Schwerpunktinvestition in 2020

04.12.2019 20:09 Uhr

Stadt investiert mehr als drei Millionen Euro

In bessere Rad- und Fußwege werden im kommenden Jahr mehr als drei Millionen Euro investiert. Das Geld steht für insgesamt 29 Einzelmaßnahmen zur Verfügung. „Wir werden Rekordinvestitionen in diesem Bereich vornehmen und etwa 23 Euro pro Einwohner für Rad- und Fußwege ausgeben. Damit wird Radfahren in Oldenburg noch komfortabler“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Es handelt sich um Maßnahmen, die alle Kategorien des Rad- und Fußwege-Programms abdecken. Dazu gehören Rad- und Gehwege im Haupt- und Nebennetz, eine barrierefreie Wegeführung sowie Radabstellanlagen und Öffentlichkeitsarbeit.

Das umfangreichste Projekt ist der Neubau eines Rad- und Fußweges am Pophankenweg, allein für diese Maßnahme sind etwa 500.000 Euro veranschlagt. Weitere Maßnahmen im Hauptwegenetz sind die Sanierung des Radweges an der Alexanderstraße (Bürgerfelder Straße bis Feldstraße) und der Neubau eines Radweges an der Alexanderstraße (von der Theodor-Pekol-Straße bis zum Bürgerbuschweg). Damit soll die Erreichbarkeit des Fliegerhorstes und des Wohngebietes Alexanderhaus verbessert werden.

Am Marschweg / Sodenstich wird der Kreuzungsbereich neu gestaltet. Dies geschieht ebenfalls im Bereich Rennplatzstraße / Butjadinger Straße.

Planerisch vorangebracht werden Projekte auf den Radrouten Süd, West und Nord. Im Einzelnen sind dies die Verlängerung Cloppenburger Straße bis Sandkrug / Wardenburg (Radroute Süd), der Bau der Brücke zwischen Auguststraße und Haarenufer (Radroute West) und die Planung einer Radschnellverbindung an der Nadorster Straße (Radroute Nord).

Aus der Bilanz des Jahres 2019 heben sich besonders der neue Radweg an der Elsflether Straße und der Zweirichtungsradweg am westlichen Pferdemarkt hervor, der aktuell fertiggestellt wird.
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OB Krogmann unterzeichnet Zuwendungsbescheid mit dem Land

23.11.2019 16:07 Uhr

3,45 Millionen Euro für nachhaltige Mobilität kommen nach Oldenburg

Vier niedersächsische Städte können sich über eine Finanzspritze von insgesamt 20 Millionen Euro freuen: Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat am Freitag, 22. November, entsprechende Zuwendungsverträge mit Vertreterinnen und Vertretern der Städte Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Hildesheim geschlossen. „Das Geld sollen die Städte einsetzen, um nachhaltige Mobilität zu fördern und die Bereiche Luftreinhaltung und Klimaschutz weiter voranzubringen. Wir helfen ihnen damit, Fahrverbote zu vermeiden“, so Lies.

Entsprechend ihrer Einwohnerzahl erhalten Hannover 11,05 Millionen Euro, Oldenburg 3,45 Millionen Euro, Osnabrück 3,4 Millionen Euro und Hildesheim 2,1 Millionen aus dem ökologischen Bereich des Wirtschaftsförderfonds, der in diesem Jahr nach Landtagsbeschluss durch die Strafzahlung des Volkswagen-Konzerns aufgestockt werden konnte. Welche konkreten Maßnahmen letztlich mit den Mitteln umgesetzt werden, muss noch einvernehmlich zwischen Umweltministerium und den jeweiligen Städten festgelegt werden.

In Oldenburg ist beabsichtigt, das Geld für die Modernisierung der Busflotte der VWG zu verwenden.
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Stadt klagt gegen Rodungsarbeiten der Bahn

19.11.2019 21:00 Uhr

Baumfällungen werden nicht hingenommen

Die Stadt Oldenburg wird juristische Mittel gegen die Rodungsarbeiten der Bahn einlegen, mit denen das Unternehmen im Zuge der geplanten Ausbauarbeiten an der Stadtstrecke bereits begonnen hat. Bereits seit Anfang November werden Bäume entlang der Stadtstrecke entfernt, die Stadt will dies mit einem Eilantrag beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig untersagen lassen.

Die Rodungsarbeiten sollen nach Auskunft der Bahn Anfang Januar 2020 fortgesetzt werden. Werden diese Eingriffe in die Natur und Landschaft bei der Antragstrasse bereits durchgeführt und die Baumaßnahmen vorangetrieben, so beeinträchtigt dies die von der Stadt geforderte ergebnisoffene Variantenabwägung.

Die Bahn hatte es abgelehnt, bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache von vorbereitenden Maßnahmen für den Bahnausbau abzusehen. Daher ist nach Auffassung der Stadt nun eine rasche Entscheidung durch das Bundesverwaltungsgericht erforderlich. Die Stadt hat aus diesem Grund heute einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.
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Parkscheinautomaten: Bargeldloses Bezahlen

15.11.2019 19:34 Uhr

Kontaktloses Zahlen ist nun möglich

Das Bargeld ist schon lange nicht mehr die einzige Möglichkeit, ein Parkticket zu bezahlen. Das bargeldlose Lösen von Parkscheinen ist in Oldenburg an insgesamt 120 von 146 Automaten möglich.

Wurde bisher bei 92 Parkscheinautomaten neben dem Bargeld auch die Geldkarte (ein elektronisches Prepaidsystem auf der Girocard – umgangssprachlich „ec-Karte“) akzeptiert, so unterstützen mittlerweile 28 modernere Parkscheinautomaten das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard oder Kreditkarte. Dank dieser Automaten müssen Autofahrerinnen und Autofahrer also nicht das nötige Kleingeld vorhalten, sondern können bequem mit einer der zwei Varianten bezahlen. Die Zahl dieser neuen Automaten wird sich künftig stetig erhöhen.

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert mittels NFC (Near Field Communication). Der Kontaktlosleser im Parkscheinautomaten kommuniziert mit dem Chip der Girocard / Kreditkarte. Darüber hinaus ist es sogar möglich, das Parkticket mit seinem Smartphone zu bezahlen. Die passenden Apps gibt es im Playstore / App-Store (mobile Payment Apps der Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken oder Google-Pay / Apple-Pay). Der gezahlte Betrag wird automatisch vom Konto abgebucht.

Die Bedienung der Parkscheinautomaten ist einfach: Mit einer der gelben Tasten die Kartenzahlung aktivieren, anschließend mit der „Plus-Taste“ den Betrag beziehungsweise die Parkzeit wählen und diese dann mit der grünen Taste bestätigen. Nun muss die Girokarte, Kreditkarte oder das Smartphone an den Kartenleser gehalten werden. Nachdem die Übertragung erfolgt ist, wird über das Display abgefragt, ob eine Quittung gedruckt werden soll. Dies mit der grünen Taste bestätigen und den Parkschein entnehmen.

Da die Beträge an Parkscheinautomaten stets unter 25 Euro liegen, entfällt auch die PIN-Abfrage. Um einen eventuellen Missbrauch bei Verlust der Karte zu verhindern, haben die Banken zudem einige Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet. So muss zum Beispiel nach einer bestimmten Anzahl an kontaktlosen Zahlungen ohne PIN-Abfrage auch bei Beträgen unter 25 Euro die PIN eingegeben werden. An den Parkscheinautomaten in Oldenburg kann jedoch keine PIN eingeben werden, sodass in diesen seltenen Fällen ausnahmsweise doch auf Bargeld zurückgegriffen werden muss.

Das bargeldlose Zahlen wird an folgenden Standorten eingerichtet:

- 91er-Straße
- Am Festungsgraben
- Am Wendehafen
- Bahnhofstraße OLB
- Brüderstraße
- Damm
- Elisabethstraße
- Huntestraße Stau
- Kaiserstraße
- Katharinenstraße PFL
- Klingenbergplatz
- Osterstraße
- Peterstraße NWZ und PFL
- Pferdemarkt
- Rosenstraße
- Schlossplatz
- Stautor
- Steinweg
- Theater
- Theaterwall
- Willy-Brandt-Platz
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Stadt bessert schadhafte Straßen aus

15.11.2019 18:41 Uhr

Asphaltierungsarbeiten am Osterkampsweg

In der kommenden Woche werden in mehreren Straßen Asphaltierungsarbeiten vorgenommen. Am Montag, 18. November, am Osterkampsweg (Bereich Im Ried bis Schramperweg). Von Dienstag, 19. November, bis Donnerstag, 21. November, erneut am Osterkampsweg (Bereich Kavallerieweg bis Osterkampsweg Haus Nr. 362) sowie am Kavallerieweg auf der gesamten Länge.

Die Maßnahmen sind notwendig, da in diesen Bereichen erhebliche Schadstellen in der Asphaltdecke vorhanden sind. Bei den Arbeiten wird zunächst die vorhandene Asphaltdecke der Fahrbahn abgefräst und danach erfolgt der Einbau der neuen Deckschicht. Der Auto- und Busverkehr wird umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Baustellen passieren. Witterungsbedingte Änderungen sind möglich.
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Radweg rund um den Pferdemarktkreisel wird verbessert

10.10.2019 20:26 Uhr
Am Pferdemarkt (Westseite)/Heiligengeiststraße wird aktuell die Lücke im Zweirichtungsradweg auf Höhe des Wochenmarkts geschlossen. Hierzu wird unter einer halbseitigen Sperrung das vorhandene Pflaster des Geh- und Radweges aufgenommen und durch neues Pflaster ersetzt. Dabei wird der von der „Gertrudenspinne“ kommende Zweirichtungsradweg bis zum Kiosk fortgesetzt. Durch die nur halbseitige Sperrung wird während der Bauzeit die Wegeverbindung weiterhin aufrechterhalten. Jedoch steht die Fahrradabstellanlage zwischen Kiosk und Neuem Rathaus zeitweise nicht zur Verfügung. Auf der linken Seite des Kiosk bleibt die Fahrradabstellanlage weiterhin zugänglich.

Die Bauzeit ist mit 6 Wochen veranschlagt, die Gesamtkosten belaufen sich auf 106.000 Euro.

Durch den Lückenschluss des Zweirichtungsradweges wird zukünftig die Wegeverbindung deutlich aufgewertet und die Verkehrssicherheit verbessert.
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Stadt überprüft Baumbestand und stellt Trockenschäden fest

08.10.2019 19:28 Uhr

Baumfällungen in den kommenden Wochen notwendig

Die Stadt Oldenburg hat in den vergangenen Monaten die etwa 70.000 städtischen Bäume auf ihre Verkehrssicherheit hin untersucht. Dies betrifft den Baumbestand an Straßen, in Grünanlagen, entlang von Wanderwegen, auf Schulgrundstücken, Sportanlagen, Kindertagesstätten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Im Ergebnis müssen mindestens 118 Bäume gefällt werden, sie stellen eine Gefährdung dar.

Da Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, kann sich die Zahl der zu fällenden Bäume noch erhöhen.

Zur Wahrung der Verkehrssicherheit wird der städtische Baumbestand jährlich einer Gesundheits- und Zustandsüberprüfung unterzogen. Denn jeder Baumeigentümer beziehungsweise der auf andere Weise für den Baum Verantwortliche ist grundsätzlich verpflichtet, Schäden durch den Baum an Personen oder Sachen zu verhindern. Ein Baum gilt als verkehrssicher, wenn er weder in seiner Gesamtheit noch in seinen Teilen eine Gefahr für seine Umgebung darstellt, das heißt, wenn sowohl seine Bruch- als auch seine Standsicherheit gewährleistet sind. Im Zuge dieser visuellen Zustandsdiagnose notieren die Baumkontrolleure vom Fachdienst Stadtgrünpflege und Friedhöfe Baummängel und Anzeichen (zum Beispiel abgestorbene Äste, Pilzfruchtkörper, Risse im Stamm und Astbereich, Faulstellen, Fehlstellungen im Kronenbereich), die auf einen schwerwiegenden Baumdefekt hindeuten.

Die Bandbreite der 118 verkehrsgefährdenden und daher zu fällenden Bäume im Stadtgebiet reicht vom kleinen absterbenden Ahorn auf dem Gelände des Schulzentrums Kreyenbrück bis zur 20 Meter hohen Linde in der Ofener Straße oder den zwei großen Silberweiden in der Straße Vahlenhorst, die aufgrund der akuten Bruchgefahr eine Gefährdung darstellen. Insbesondere der Anteil an zu fällenden Birken ist mit etwa 45 Prozent in diesem Jahr besonders hoch. Dies ist zum Teil auf den extrem trockenen Sommer 2018 zurückzuführen.

Die erste Baumfällung erfolgt bereits am 8. Oktober in der Ofener Straße. Weiterhin werden alle Baumkronen überprüft und beispielsweise abgestorbene und zu tief hängende Äste abgeschnitten. Die Baumpfleger arbeiten sich vom Westkreuz Richtung Innenstadt vor. Dabei werden zwei Hubsteiger eingesetzt. Für die jeweiligen Arbeiten wird jeweils ein 50 Meter langer Abschnitt gesperrt. Die Straße ist dort nur einspurig befahrbar, die Arbeiten werden die ganze Woche in Anspruch nehmen. Mit Verkehrsbehinderungen ist während dieser Zeit zu rechnen.
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Stadt will Anfechtungsklage gegen Bahnpläne

24.09.2019 18:49 Uhr
Die Stadt Oldenburg strebt eine Anfechtungsklage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes vom 5. Juli 2019 „ABS Oldenburg - Wilhelmshaven PFA 1“ an. Ziel ist es, den Planfeststellungsbeschluss aufzuheben. Dieses Vorgehen schlägt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den politischen Gremien vor.

Bis zum 30. Oktober soll ein Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Anfechtungsklage gestellt und begründet werden. Hilfsweise soll beantragt werden, die Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses festzustellen mit dem Ziel, den Plan außer Vollzug zu setzen. Weiter hilfsweise soll Verpflichtungsklage mit dem Ziel erhoben werden, Ansprüche der Stadt auf Planergänzung in Form weitergehender Schutzauflagen für den Fall der Abweisung der Anfechtungsklage durchzusetzen. Dies betrifft insbesondere das Rettungskonzept, die Ertüchtigung des Bahnübergangs Am Stadtrand und die Begrenzung der Inanspruchnahme des Gutsparks Dietrichsfeld.

Die Stadt Oldenburg hatte im Erörterungsverfahren zum Ausbauvorhaben während der ersten Auslegung der Ausbaupläne der Deutschen Bahn AG im Jahre 2014 und der zweiten Offenlage im Jahre 2017 umfassende Einwendungen erhoben. Hierbei hatte sie die Anwaltskanzlei Dolde, Mayen und Partner, Stuttgart, mit ihrer Vertretung bevollmächtigt. Gegenstand der Einwendungen war an erster Stelle die Forderung, das Planfeststellungsverfahren zu beenden und stattdessen eine Bahnumfahrung östlich des Stadtgebietes zu realisieren.

Hierzu hatte die Stadt mithilfe verschiedener Gutachter eine Umfahrungsstrecke geplant und die Vorzugswürdigkeit gegenüber dem Ausbau der Stadtstrecke verdeutlicht. Auch hatte die Stadt Mängel an den Unterlagen der DB festgestellt und zum Gegenstand ihrer Einwendungen gemacht. In der zweiten Auslegung hat die DB insbesondere die Schallausbreitungsberechnung überarbeitet, so dass beim Ausbau der Stadtstrecke zusätzlich 820 betroffene Häuser passive Schutzeinrichtungen erhalten würden. Eine Umleitungsstrecke wird von Seiten der DB AG jedoch nicht als eine vorzugswürdige Alternative angesehen, so dass sie bei der Absicht bleibt, die Stadtstrecke auszubauen.

Bezüglich denkbarer Rechtsmittel, welche die Stadt nur wegen der Verletzung eigener Rechte zulässigerweise einlegen kann, hat sich die Stadt Oldenburg durch eine Kanzlei beraten lassen.

Am 25. September wird sich der Bahnausschuss mit dem Thema befassen, die Entscheidung über die Klage trifft der Rat voraussichtlich in seiner Sitzung am 30. September.
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Keine tödlichen toten Winkel mehr

20.09.2019 10:26 Uhr

Oldenburger Johanniter stellen ITW mit 360°-Kamera vor

„Ein toter Winkel ist ein tödlicher Winkel.“ Dr. Bernd Althusmann, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und Minister für Wirtschaft und Verkehr, schaute sich den neuen Intensivverlegungswagen des Ortsverbands Oldenburg an. Grund: eine 360°-Kamera bietet einen Rundum-Blick. Ohne tödliche tote Winkel und für mehr Sicherheit im Verkehr. Das findet auch der Minister gut, lobte die Johanniter für ihre Weitsicht und ließ es sich nicht nehmen eine Runde mit Blaulicht und Sondersignal über den Verkehrsübungsplatz Oldenburg zu drehen. Begleitet wurde er von Rainer Schmitz, stellvertretender Rettungswachenleiter des Ortsverbands Oldenburg.

Zuvor hatten Schmitz, Rettungswachenleiter Niels-Holger Brunkau und Dienststellenleiter Stephan Siemer, das Abbiegesystem erläutert. Das System besteht aus vier Kameras, zwei an jeder Seite, eine über der Heckklappe und eine vorne im Mercedesstern. Damit wird jeder Zentimeter rund um das Fahrzeug eingesehen. Eine Software setzt die Bilder zusammen, so dass der Fahrer ein Bild mit einem Blick aus der Vogelperspektive bekommt. Der Minister war voll das Lobes: „Ich freue mich, dass die Johanniter hier vorangehen und auch bei Rettungsfahrzeugen in dieses Mehr an Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer investieren.“ Er strebe eine europäische Gesetzgebung an, nach der alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zukünftig mit einem Abbiegesystem ausgestattet sein müssen. Europäisch, weil viele ausländische Lkw auf deutschen Straßen unterwegs sind. 

Vorangegangen sind die Johanniter auch vor zehn Jahren, als sie das System des Intensivverlegungsdienstes etablierten. Partner schon damals: die Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Klinikum Oldenburg AöR. „Deshalb wollen wir heute jemanden auszeichnen, der schon seit sehr langer Zeit ein sehr wichtiger und verlässlicher Partner der Johanniter in vielfältiger Form ist“, sagte Wilfried Barysch, Mitglied im Regionalvorstand Weser-Ems, und überreichte Klinikdirektor Prof. Dr. Andreas Weyland im Namen des Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe,  Frank-Jürgen Weise, das Ehrenzeichen in Silber. Der erste Gratulant war Minister Althusmann. Weyland hat nicht nur die Einführung und notärztliche Besetzung des ITW begleitet, sondern auch die Entwicklung der Telemedizin in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Offshore-Rettung der Johanniter-Unfall-Hilfe in Weser-Ems.
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Brandschutzauflagen für CCO-Tiefgarage erfüllt

08.09.2019 11:16 Uhr

Mehr als 70 Parkplätze stehen wieder zur Verfügung

Nachdem die Brandschutzauflagen vom Betreiber erfüllt worden sind, können in der Tiefgarage des CCO 77 Parkplätze wieder genutzt werden. Das hat die Stadt Oldenburg heute dem Betreiber mitgeteilt. Um diese Freigabe zu erreichen, mussten vom Betreiber der Tiefgarage sicherheitsrelevante Anlagen , darunter eine vorhandene Belüftungsanlage gewartet und wieder instandgesetzt werden. Im Vorfeld hatte die Stadt die vorhandenen Lüftungsschlitze im Bereich des Mittelstreifens zwischen Stadtmuseum und CCO freigeschnitten. Seitens der Stadt bestehen aus brandschutztechnischer Sicht nunmehr keine Bedenken mehr gegen eine Teilinbetriebnahme der 77 Einstellplätze unter dem CCO-Gebäude mit der Zu- und Abfahrt über die Raiffeisenstraße (Tiefgarage Am Stadtmuseum).

Nach Informationen der Stadt werden diese Parkplätze zunächst nicht der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden können, sondern dem im CCO befindlichen Hotel und dem Fitnessstudio. Dennoch trägt die Wiederinbetriebnahme zu einer Entspannung der innenstadtnahen Parkmöglichkeiten bei.

Weitere 100 Parkplätze könnten in den kommenden Wochen folgen, sofern betreiberseitig weitere sicherheitsrelevante Anforderungen umgesetzt werden.
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Erneuerung von Ampelanlagen in Oldenburg

22.08.2019 19:48 Uhr

Stadt verbaut energiesparende LEDs für mehr Verkehrssicherheit

Bis zum Ende des Jahres 2019 werden einige Ampelanlagen erneuert, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. Eine neue Ampelanlage wird zudem an der Klingenbergstraße / Bahnhofsallee aufgebaut. Sie soll die Verkehrssicherheit verbessern. Auch an der Bürgerfelder Straße zur Einmündung der Ibo-Koch-Straße wird eine Ampel aufgestellt. Sie soll die Alarmfahrten der Feuerwehr besser absichern.


Bei der Erneuerung werden die alten Leuchtmittel gegen energiesparende und besser sichtbare LED-Signalgeber ausgetauscht. Außerdem werden zusätzliche Signalgeber für den Radverkehr eingebaut, die im Vergleich zu den Fußgängersignalen eine längere Grünphase ermöglichen. Das bestehende Vorrecht der Busse des öffentlichen Personennahverkehrs bleibt dabei unverändert. Die Modernisierung der Ampeln hat mit den Arbeiten an der Moslestraße / Raiffeisenstraße am Mittwoch, 21. August, begonnen.


Folgende Umbauten sind in den kommenden Monaten geplant. Bei den Terminen kann es zu Verschiebungen kommen:


September 2019  
 • Bürgerfelder Straße / Ibo-Koch-Straße, Neubau bei der Ausfahrt der Feuerwehr (2. bis 13. September) 
 • Theaterwall / Roonstraße (2. bis 6. September)
 • Peterstraße / Pferdemarkt (16. bis 20. September)
 • Peterstraße / Katharinenstraße (24. bis 27. September)
 • Klingenbergstraße / Bahnhofsallee, Neubau (23. September bis 2. Oktober)


Oktober 2019 
 • Eichenstraße / Blücherstraße (14. bis 18. Oktober)
 • Niedersachsendamm / Westfalendamm (24. bis 30. Oktober)


November 2019 
 • Bremer Heerstraße / Rohdenweg (11. bis 15. November)
 • Infanterieweg / Artillerieweg, Erweiterung zu einer Vollampel (25. bis 29. November)


Während der Umbauphase wird jeweils eine provisorische Signalanlage den Verkehr regeln. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden während dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten.
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Teile der Tiefgarage am CCO kurzfristig wieder nutzbar

16.08.2019 20:32 Uhr
Ein Teil der Tiefgarage unter dem CCO könnte bereits in Kürze wieder nutzbar sein. Voraussetzung ist, dass der Betreiber ein Brandschutzkonzept vorlegt, in dem er die mängelfreie Funktion und Betriebsfähigkeit der sicherheitsrelevanten Anlagen nachweist. Hierzu haben noch in dieser Woche Vor-Ort-Abstimmungen der beauftragten Sachverständigen mit Vertretern der Stadt stattgefunden.

Kurzfristig soll eine vorhandene Belüftungsanlage vom Betreiber der Tiefgartage gewartet und wieder instandgesetzt werden. Parallel schneidet die Stadt bis Ende dieser Woche die vorhandenen Lüftungsschlitze im Bereich des Mittelstreifens zwischen Stadtmuseum und CCO frei. Die Stadt geht davon aus, dass nach Umsetzung dieser Maßnahmen zunächst 70 Parkplätze, später dann bis zu 100 weitere Parkplätze, freigegeben werden können. Damit besteht die realistische Chance, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in der sanierungsbedürftigen Tiefgarage insgesamt 170 Parkplätze zur Verfügung stellen zu können. Mehr standen dem innerstädtischen Handel in den vergangenen Jahren ohnehin nicht zur Verfügung.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan betont, dass in der Diskussion um die marode Tiefgarage differenziert werden muss zwischen den privatrechtlichen Auseinandersetzungen der Stadt mit dem Pächter der Tiefgarage und den bauordnungsrechtlichen und brandschutztechnischen Erfordernissen für einen Betrieb: „Über Sicherheit kann die Stadt nicht verhandeln. Die muss vom Betreiber hergestellt werden.“

Ergänzend dazu haben sich Stadt und Pächter in den vergangenen Wochen über die Zukunft der Tiefgarage ausgetauscht und streben eine einvernehmliche vertragliche Regelung an.

Dies wurde dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauen in der Sitzung am 15. August vorgestellt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gibt sich optimistisch, dass die eingehenden Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Betreiber zu diesem für den Innenstadt-Handel erfreulichen Ergebnis führen werden.
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Bahnübergänge Alexanderstraße und Bürgerbuschweg gesperrt

16.07.2019 22:10 Uhr
An den Bahnübergängen Alexanderstraße und Bürgerbuschweg gibt es von Dienstag, 16. Juli, bis Mittwoch, 24. Juli, erneut Bauarbeiten durch die Deutsche Bahn. Die Übergänge werden für die Arbeiten im Wechsel für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gesperrt. Aufgrund von Störungen im Bauablauf konnten die Arbeiten während der Sperrungen im Mai nicht vollständig abgeschlossen werden.

Die Bahnübergänge werden für die Gleisarbeiten wie folgt gesperrt:

Bahnübergang Alexanderstraße
Mittwoch, 17. Juli, von 8 bis 18 Uhr
Donnerstag, 18. Juli, von 7 bis 19 Uhr
Samstag, 20. Juli, von 8 bis 18 Uhr

Während der Sperrungen des Bahnübergangs in der Alexanderstraße ist eine Umleitung stadteinwärts (aus Metjendorf kommend) über Brookweg – Rauhehorst – Friedhofsweg und Elsässer Straße ausgeschildert. Stadtauswärts wird über die Nadorster Straße – Stiftsweg – Scheideweg – Bürgerbuschweg und Alexanderstraße umgeleitet.


Bahnübergang Bürgerbuschweg
Dienstag, 16. Juli, von 10 bis 20 Uhr
Freitag, 19. Juli, von 10 bis 20 Uhr
Dienstag, 23. Juli, von 7 Uhr bis Mittwoch, 24. Juli, bis 19 Uhr

Während der Sperrungen des Bürgerbuschwegs kann die Baustelle mit dem Auto über die Straße Am Scheideweg – Weißenmoorstraße umfahren werden. Die Umleitung über die Alexanderstraße – Am Alexanderhaus – Am Stadtrand – Weißenmoorstraße kann in beide Richtungen genutzt werden.

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann eine gesonderte Umleitung nutzen, die ausgeschildert ist.
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Straßensanierungen gehen in die letzte Runde

13.07.2019 18:14 Uhr
Die Straßensanierungen der vergangenen Monate werden in den Sommerferien beendet. Die Stadt nutzt die relativ verkehrsarme Zeit, um die Straßen abschließend zu versiegeln.

Die vorbehandelten Straßen werden in diesem Schritt mit einer Bitumenemulsion besprüht und mit Splitt abgestreut. Diese Schicht wird anschließend durch den laufenden Verkehr gefestigt. Nach etwa zwei Wochen wird der überschüssige Splitt von einer Kehrmaschine entfernt. Danach wird die Straßenmarkierung neu aufgebracht. Die Arbeiten werden bei laufendem Verkehr vorgenommen.

Die Sanierung soll die Befahrbarkeit verbessern und die Lebensdauer der Straßen verlängern. Verkehrsbeteiligte, besonders Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.

Folgende Straßen werden in den kommenden Wochen versiegelt:
 - Willerstraße
 - Kortlangstraße
 - Siegfriedstraße
 - Stresemannstraße
 - Niendorfer Weg
 - Kleiner Kuhlenweg
 - Großer Kuhlenweg
 - Kummerkamp (Dillweg bis Kleine Hamheide)
 - Dillweg (Bahn bis Butjadinger Straße)
 - Kleine Hamheide (Kummerkamp bis Große Hamhede)
 - Behnenkamp
 - Kuhweg (Hausnummer 35 bis Wellenweg)
 - Klein Bornhorster Straße
 - Wellenweg
 - Etzhorner Weg (Nadorster Straße bis Mühlenhofsweg)
 - Mühlenhofsweg (Etzhorner Weg bis Wilhelmshavener Heerstraße)
 - Triftweg
 - Wabenweg
 - Querweg
 - Schafjückenweg (Ostring bis Am Ende)
 - Heidkamper Weg
 - Leuchtenburger Straße (Wiefelsteder Straße/Haltestelle bis Am Stadtrand)
 - Heideweg
 - Haßforter Straße/Mümmelmannsweg
 - Karuschenweg (Bahnübergang bis Randweg)
 - Im Ofenerfeld
 - Gabelweg
 - Haakestraße
 - Am Stadtrand
 - Alexanderfeld
 - Lönsweg
 - Großmarktstraße
 - Graf-Dietrich-Straße
 - Friesenstraße
 - Ehnernstraße (Nadorster Straße bis Efeustraße)
 - Ehnernstraße (Einmündungsbereich Lindenhofsgarten)
 - Flötenstraße
 - Masurenstraße
 - Birkenweg (Wittsfeld bis Birkenweg)
 - Von-Finck-Straße
 - Elsässer Straße
 - Carl-von-Ossietzky-Straße (Ammerländer Heerstraße bis Universitätscampus)
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Planfeststellungsbeschluss zum PFA 1 vorab veröffentlicht

10.07.2019 20:24 Uhr

Unterlagen ab sofort im Internet einsehbar

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am Dienstag, 9. Juli, den bereits seit längerem erwarteten Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben „ABS Oldenburg – Wilhelmshaven PFA 1“ im Internet vorab veröffentlicht. Der Beschluss ist ab sofort im Internet für jede und jeden einsehbar.

Mit dieser Vorab-Veröffentlichung ist noch keine Eröffnung des formellen Auslegungsverfahrens verbunden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erklärt hierzu: „Auch wenn die Vorab-Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses am zweiten Tag der soeben begonnenen Sommerferien vom Zeitpunkt her sehr unglücklich ist, werden jetzt alle Beteiligten die Zeit bis zur förmlichen Zustellung des Beschlusses nutzen und die Planunterlagen hinsichtlich der unterschiedlichen fachlichen Belange sichten und bewerten.“ Die Fristen zur Einlegung von Rechtsmitteln haben mit der Vorab-Veröffentlichung noch nicht begonnen. Dies ist erst mit der formalen Zustellung, für die noch kein Termin bekannt ist, der Fall.
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Eisenbahnbundesamt bereitet Planfeststellungsbeschluss vor

05.07.2019 22:45 Uhr

Stadt kritisiert Zeitpunkt der Info

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat mit einem Schreiben an die Stadt den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses „in den nächsten Tagen“ angekündigt, ein genaues Datum wird nicht genannt. Da die Deutsche Bahn (DB) als Vorhabenträgerin den Planfeststellungsbeschluss unmittelbar erhält, hat das EBA als „überobligatorische“ Information angekündigt, den Planfeststellungsbeschluss auf der Internetseite des EBA abrufbar zu machen, sobald dieser der DB als Vorhabenträgerin zugestellt worden ist. Einen exakten Termin nennt das EBA nicht. Diesen Zeitpunkt, am Beginn der Sommerferien, kritisiert die Stadt. Das hat zur Folge, dass für die von der Planfeststellung Betroffenen und auch für die Stadt selbst terminliche Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung ihrer Rechte entstehen werden.

Weiter hat das EBA angekündigt, dass die DB als Vorhabenträgerin „an mehreren Stellen in der Stadt Informationsstände“ errichten wird, damit sich die Betroffenen informieren können. Termine und Orte für die Vorabinformation sind vom EBA nicht genannt, vielmehr sind die Angaben eher vage mit einem Verweis auf die DB. Das EBA weist in dem Schreiben darauf hin, dass durch diese Vorabinformation die gesetzlich geregelte Bekanntgabe und Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses nicht ersetzt wird, diese finden zu einem späteren Zeitpunkt statt, auch hier nennt das EBA keine Termine. Zusammenfassend bewertet die Stadt das Schreiben des EBA zwar als informativ, jedoch wegen der fehlenden Angabe konkreter Termine als letztlich zu unkonkret.

Rechtlich ist das Vorgehen korrekt, vom Grundsatz ist die angekündigte Form der „überobligatorischen“ Information durchaus hilfreich. Da die Frist zur Klageerhebung erst mit der förmlichen Bekanntmachung beginnt, wird dadurch auf jeden Fall der Zeitraum für die Auswertung des Beschlusses und gegebenenfalls für die Vorbereitung der Klage verlängert.
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Cäcilienbrücke ab 6. Juli außer Betrieb

05.07.2019 22:42 Uhr

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sorgt für Rampen und Treppen

Die Cäcilienbrücke wird aufgrund technischer Probleme bei höheren Temperaturen am Samstag, 6. Juli, ab 6 Uhr gesperrt. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) wird dafür sorgen, dass Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger die Brücke über Rampen und Treppen überqueren können. Umleitungsstrecken sind zudem eingerichtet und ausgeschildert. Die Sperrung wird vorerst bis voraussichtlich 28. September dauern.

Die Stadt empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, auf die Amalienbrücke und den Westfalendamm auszuweichen. Eine entsprechende Ausschilderung ist vom WSA in Auftrag gegeben worden.
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Stadt reagiert auf Sperrung der Cäcilienbrücke

29.06.2019 18:49 Uhr

Verkehrslenkung wird überarbeitet – Baustellen werden teilweise verschoben

Mit der anstehenden Sperrung der Cäcilienbrücke – voraussichtlich am 6. Juli – durch das WSA Bremen ergeben sich in Oldenburg völlig veränderte Anforderungen an die Verkehrslenkung. „Die Brücke ist eine der zentralen Verbindungen für den Innenstadtverkehr und wird täglich von bis zu 8.000 Pkw und 15.000 Radfahrern genutzt“, sagt Bernd Müller, Leiter des Verkehrsamtes der Stadt. Betroffen sind von der Sperrung Autofahrerinnen und Autofahrer, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.

Die Ampelschaltungen im Umfeld der Brücke werden in Bezug auf die sich verändernden Verkehrsströme überprüft und soweit möglich teilweise neu programmiert, um den Autoverkehr zu bewältigen. Dazu gehören etwa die Ampelanlagen am Westfalendamm, an der Cloppenburger Straße, der Stedinger Straße, der Amalienstraße und der Gartenstraße. Insgesamt werden 13 Ampelkreuzungen überprüft.

Als erste kurzfristige Reaktion wird die Ampelschaltung direkt an der Cäcilienbrücke verändert. Hier wird zukünftig der linksabbiegende Verkehr aus dem Westfalendamm zeitgleich mit dem rechtsabbiegenden Verkehr aus dem Damm geschaltet. Dadurch wird diese Umleitungsstrecke Niedersachsendamm – Westfalendamm – Damm leistungsfähiger gestaltet, so dass die anderen Umleitungsstrecken weniger belastet werden.

Weiterhin wird die Stadt kleinere Baumaßnahmen verschieben, die im Umfeld der Brücke für diesen Sommer geplant waren. „Damit wollen wir sicherstellen, dass vor allem der Autoverkehr nicht noch weitere Behinderungen erfährt“, sagt Müller.

Völlig neu überdacht wird die Großbaumaßnahme Bremer Heerstraße, diese wird vom Zeitplan völlig gestaltet. Mit dem Bau wird nunmehr erst im kommenden Jahr begonnen. Damit können zwei Ziele erreicht werden. Zum einen wäre eine derart große Baumaßnahme vor dem Hintergrund der Sperrung der Cäcilienbrücke ein weiterer erheblicher Eingriff in den Straßenverkehr. Zum anderen ist es durch die Verlegung ins kommende Jahr möglich, die Bauzeit zu verkürzen. Ursprünglich war die Stadt von drei Bauabschnitten ausgegangen, nunmehr kann der Ausbau mit nur zwei Bauabschnitten erreicht werden.
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Johann-Justus-Weg für gut sechs Wochen gesperrt

27.06.2019 10:02 Uhr

Hauptarbeiten in den Sommerferien

Im Johann-Justus-Weg wird im Auftrag der EWE eine neue Wasserleitung verlegt. Damit die geschützten Bäume am Straßenrand nicht beschädigt werden, ist eine Verlegung der Wasserleitung in offener Bauweise nur in der Mitte der Straße möglich. Dazu muss der Johann-Justus-Weg zeitweise gesperrt werden. Die Sperrung für den Durchgangsverkehr beginnt ab Tannenbergstraße bis zum Wendeplatz. Mit den Bauarbeiten wird am 1. Juli begonnen, die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 16. August 2019 andauern.

Eine Umleitungsstrecke ist über den Pophankenweg, das Familia-Gelände und Am Heidbrook eingerichtet. Dazu wird die dortige Busschleuse vorrübergehend für den Kfz-Verkehr geöffnet. Alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner des Johann-Justus-Wegs können trotz der Verkehrsbeeinträchtigung ihre Grundstücke während der Vollsperrung erreichen. Weiterhin sind auch alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, das Dialysezentrum Wechloy, das AOK-Gesundheitszentrum, die Landeschulbehörde sowie das Studentenwohnheim gesondert informiert worden. Per Rad und zu Fuß kann die Straße passiert werden. Während der Baumaßnahme wird die VWG den Linienbusverkehr einschränken.
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Gemeinsam gegen „tote Winkel“

19.06.2019 20:42 Uhr

Aktion Abbiegeassistent: AWB wird Sicherheitspartner des Bundesverkehrsministeriums

Anerkennung aus Berlin für den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB): Das Bundesverkehrsministerium ist auf das städtische Engagement im Kampf gegen „tote Winkel“ zur Vermeidung von Unfällen mit abbiegenden Lastwagen aufmerksam geworden. Das Ministerium will den AWB nun zum „offiziellen Sicherheitspartner“ im Rahmen der von Minister Andreas Scheuer initiierten „Aktion Abbiegeassistent“ machen.

Der AWB hat Teile seines Fuhrparks freiwillig mit zusätzlicher Sicherheitstechnik ausgestattet. Anfang des Jahres wurde die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen an Abfallsammelfahrzeugen erprobt. „Nun haben wir die Probephase abgeschlossen und alle Abfallsammelfahrzeuge, die für die Ausrüstung von Abbiegeassistenten in Frage kommen, mit solchen Systemen bestückt“, informiert Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. 15 Lkw – von Müllwagen über Containerfahrzeuge bis zu Kranwagen der Sperrmüllabfuhr – wurden bisher mit Kamerasystemen nachgerüstet, mit deren Hilfe der Fahrer den „toten Winkel“ beim Abbiegen seines Fahrzeugs voll einsehen kann. Sechs Streufahrzeuge sollen bis zur nächsten Wintersaison folgen.

Anlass für die Ausstattung der Fahrzeuge mit Abbiegeassistenzsystemen waren deutschlandweit tragische Unfälle beim Rechtsabbiegen von Lastwagen. Dabei war es wiederholt zu Zusammenstößen gekommen, insbesondere mit Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern, die schwere oder sogar tödliche Verletzungen nach sich zogen. „Zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, aber auch unserer Fahrer, haben wir uns zu dieser Präventivmaßnahme entschlossen. Dabei haben wir Kamerasysteme installiert, die den toten Winkel erfassen. Und Neufahrzeuge, die wir beschaffen, werden schon ab Werk ausschließlich mit diesen Sicherheitssystemen ausgerüstet“, informiert Schneider-Kühn.

Darüber hinaus gibt es im AWB-Fuhrpark auch so genannte Low-Entry-Fahrzeuge, bei denen keine Nachrüstung notwendig ist, weil der Fahrer aufgrund der bis auf den Kabinenboden hinabreichenden Glasfalttür über eine ausreichende Sicht verfügt. Als unproblematisch gelten auch die Rechtslenker, also die Seitenladerfahrzeuge und die Großkehrmaschinen.

Das Bundesverkehrsministerium war durch einen Medienbericht auf die freiwillige Initiative des AWB aufmerksam geworden. Ein Mitarbeiter von Bundesminister Scheuer hatte sich daraufhin bei AWB-Chef Volker Schneider-Kühn ausführlich über die Oldenburger Aktivitäten informiert. „Dabei wurde uns angeboten, zum offiziellen Sicherheitspartner des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ernannt zu werden“, freut sich Schneider-Kühn. Insgesamt wurden seit Juli 2018 bisher 45 Unternehmen, vorwiegend aus der Logistikbranche, vom Ministerium als Sicherheitspartner berufen.
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ÖPNV zwischen Oldenburg und Umland wird deutlich verbessert

23.05.2019 21:49 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung

Die Busverbindungen zwischen der Stadt Oldenburg und den angrenzenden Gemeinden im Ammerland und dem Landkreis Oldenburg werden deutlich attraktiver. Zahlreiche Gemeindeteile Wardenburgs haben bereits eine attraktive 30-Minuten-Takt-Verbindung nach Oldenburg erhalten, nun werden auch die Verbindungen ins Ammerland verbessert.

„Damit schaffen wir eine wesentliche Voraussetzung die Grenzwertüberschreitungen bei den Emissionswerten zu begrenzen, denn die neuen Busverbindungen tragen dazu bei, Pkw-Fahrten nach Oldenburg auf den Bus zu verlagern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Zudem ist das neue Linienkonzept ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Oldenburg und dem Umland“, so Krogmann weiter.

Die Linie 315 nach Hatterwüsting wurde um eine zweite Linie 325 auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Auch nach Wardenburg wurden die stadtübergreifenden Verbindungen nachhaltig verbessert. Die Linie 280 der Verkehrsbetriebe Oldenburg Land (VOL) wurde um eine VWG-Linie 320 auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Zudem wurden die bisher an der Haltestelle „Kanalbrücke“ endenden Fahrten der Linie 314 über die Ortsteile Achternmeer und Oberlethe bis nach Wardenburg verlängert. Damit haben zahlreiche Gemeindeteile Wardenburgs nun eine attraktive 30-Minuten-Takt-Verbindung nach Oldenburg. Die Verbesserungen sind in den Umlandgemeinden und bei den Kundinnen und Kunden auf äußerst positive Resonanz gestoßen, bereits nach wenigen Wochen zeigt sich eine deutliche Zunahme bei den Fahrgast- und Umsatzzahlen.

Auch mit dem Ammerland laufen Gespräche über ein deutlich besseres Angebot, auch hier ist ein 30-Minuten-Takt der Maßstab. Besser angeschlossen werden etwa Friedrichsfehn, Wiefelstede, Metjendorf, Bad Zwischenahn und Westerstede.

Mit den vorgesehenen Planungen wird in den unmittelbar angrenzenden Umlandgemeinden eine neue Qualität mit einem durchgehenden 30-Minuten-Takt erreicht. Die Planungen wurden zwischen der Stadt Oldenburg, der VWG, dem Aufgabenträger ZVBN und dem Landkreis Ammerland abgestimmt. Grundsätzlich werden die verbesserten Angebotsstrukturen durch den Landkreis Ammerland positiv bewertet. Eine Beschlussfassung im Landkreis soll in der Sitzung des Kreistages am 20. Juni 2019 erfolgen.
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Mit dem „Kranich“ umweltfreundliche Mobilität erfahren

16.05.2019 20:14 Uhr

Stadt übergibt Verein „Rädchen für alle(s)“ neues Lastenrad – Kostenlose Ausleihe möglich

Saubere Mobilitätsalternative: Die Stadt Oldenburg stellt dem Verein „Rädchen für alle(s)“ ein Lastenfahrrad zur kostenlosen Ausleihe an alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Für das Lastenrad mit dem Namen „Kranich“ hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Patenschaft übernommen. „Mit diesem Allzwecktransporter lässt sich nachhaltige Mobilität erfahren“, so Krogmann.

Das Lastenrad wurde von der Firma Radkutsche produziert. Sein Erkennungsmerkmal sind das Oldenburger „Radliebe“-Logo und das Vereinslogo. Es ist ein Rad ohne elektrischen Antrieb, jedoch leicht zu handhaben. Zur Ausstattung gehören auch zwei Kindersitze. Bürgerinnen und Bürger können somit nicht nur testen, wie gut sich damit Lasten transportieren, sondern auch Kinder umweltfreundlich befördern lassen.

Der gemeinnützige Verein „Rädchen für alle(s)“, der sich durch Spenden und Fördermitgliedschaften finanziert, hat bisher sechs Lastenräder zur Ausleihe an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet positioniert. „Kranich“ wird somit das Angebot erweitern und ab Freitag, 17. Mai, beim Landesmuseum Natur und Mensch (Damm 38-44) ausleihbar sein.

Interessierte können sich über die Homepage www.lastenrad-oldenburg.de anmelden und in einem Online-Kalender nachschauen, wann das Lastenrad verfügbar ist.

Das Prinzip des Ausleihens folgt dem nachhaltigen Trend „Nutzen statt Besitzen“ und rückt das Fahrrad auch als Transportmittel für größere Lasten ins Bewusstsein. So wurden bisher die Vereins-Lastenräder für Umzüge und Gütertransporte wie auch für Veranstaltungen und Ausflüge genutzt.
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Kampf gegen Schlaglöcher und Risse

16.05.2019 19:05 Uhr

Umfangreiche Instandsetzung von Asphaltstraßen beginnt – Im Stadtnorden geht’s los

Mit dem Frühjahr beginnt auch die aktivste Zeit für die Straßenunterhaltung in Oldenburg. Von Mitte Mai bis voraussichtlich Ende Juli werden auch in diesem Jahr umfangreiche Straßensanierungen im Stadtgebiet vorgenommen. Als Erstes erfolgen vollflächige Sanierungen im Stadtnorden. Hierbei werden auf gesamter Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphalt mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag gefüllt beziehungsweise vorprofiliert.

Nach einer „Einfahrzeit“ von etwa vier bis fünf Wochen folgt eine abschließende Versiegelung mittels einer sogenannten Oberflächenbehandlung. Die vorbehandelten Flächen werden mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen. Diese Methode hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Diese Arbeiten sind in den Sommerferien – und somit in Zeiten mit geringer Verkehrsdichte – vorgesehen.


Folgende Straßen werden auf diese Weise instandgesetzt:

• Osterstraße – Staugraben bis Raiffeisenstraße
 • Willerstraße
 • Kortlangstraße
 • Siegfriedstraße
 • Stresemannstraße
 • Niendorfer Weg
 • Kleiner Kuhlenweg
 • Kummerkamp – Dillweg bis Kleine Hamheide
 • Dillweg – Bahn bis Butjadinger Straße
 • Kleine Hamheide – Kummerkamp bis Große Hamhede
 • Behnenkamp
 • Kuhweg – Hausnummer 35 bis Wellenweg
 • Etzhorner Weg – Nadorster Straße bis Mühlenhofsweg
 • Mühlenhofsweg – Etzhorner Weg bis Wilhelmshavener Heerstraße
 • Triftweg
 • Wabenweg
 • Querweg
 • Schafjückenweg – Ostring bis Am Ende
 • Heidkamper Weg
 • Leuchtenburger Straße – Wiefelsteder Straße/Haltestelle bis Hülsenhof
 • Friesenstraße
 • Ehnernstraße – Nadorster Straße bis Efeustraße
 • Ehnernstraße – Einmündungsbereich Lindenhofsgarten
 • Flötenstraße
 • Masurenstraße
 • Birkenweg – Wittsfeld bis Birkenweg
 • Philosophenweg – Blumenstraße bis Wendehammer
 • Von-Finck-Straße
 • Ellsässer Straße
 • Carl-von-Ossietzky-Straße – Ammerländer Heerstraße bis Campus

Außerdem erfolgen ab Dienstag, 11. Juni, kleinflächigere Instandsetzungen in Handeinbau (Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit bituminösem Dünnschichtbelag gefüllt und nach gewisser „Einfahrzeit“ partiell mittels Oberflächenbehandlung versiegelt.


Folgende Straßen werden hierdurch saniert:

• Graf-Dietrich-Straße
 • Großer Kuhlenweg
 • Klein Bornhorster Straße
 • Wellenweg
 • Karuschenweg – Bahnübergang bis Randweg
 • Im Ofenerfeld
 • Gabelweg
 • Haakestraße
 • Am Stadtrand
 • Leuchtenburger Straße – Am Stadtrand bis Hülsenhof
 • Alexanderfeld
 • Heideweg
 • Haßforter Straße/Mümmelmannsweg
 • Lönsweg
 • Großmarktstraße

Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen wird die Befahrbarkeit verbessert und die Lebensdauer der Straßen verlängert. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – besonders die Motorradfahrenden – werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.

Auch für den Stadtsüden sind Straßensanierungen geplant. Diese Arbeiten werden momentan vorbereitet und zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
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Brandschutzanforderungen nicht erfüllt: CCO-Tiefgarage wird geschlossen

10.05.2019 19:32 Uhr

Stadtverwaltung untersagt weitere Nutzung

Die Betriebsfähigkeit der CCO-Tiefgarage kann nicht mehr gewährleistet werden. Hintergrund sind nicht erfüllte Brandschutzanforderungen. Diese haben nun in der Konsequenz dazu geführt, dass die Stadtverwaltung mit dem heutigen Tag die sofortige Schließung der Anlage anordnen musste.

Bei einer brandschutztechnischen Einschätzung durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass erhebliche Mängel im Brandschutz bestehen. Der Bericht sowie die Auflistung der erforderlichen Maßnahmen, damit die Tiefgarage weiter betrieben werden kann, wurden dem Betreiber der Tiefgarage und dem Eigentümer der Immobilie aufgegeben. Beide wurden aufgefordert, sich sofort um die Wiederherstellung des gefahrlosen Parkens in der Tiefgarage zu kümmern. Notwendige Unterlagen, dass die brandschutztechnische Infrastruktur wieder hergestellt ist (u.a. durch Vorlegen mängelfreier Prüfberichte) wurden trotz mehrerer mündlicher als auch schriftlicher Aufforderungen bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht geliefert. Die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer der Tiefgarage ist daher nicht mehr gewährleistet.

Die Stadtverwaltung musste daher die Nutzung der Tiefgarage mit sofortiger Wirkung untersagen. Betreiber und Eigentümer wurden noch einmal aufgefordert, sofort für die Wiederherstellung der Sicherheit in der Tiefgarage mit den erforderlichen Maßnahmen zu sorgen.

Die Mieter des CCO-Gebäudes wurden umgehend über die sofortige Schließung informiert. Dort standen zuletzt noch etwa 200 Parkplätze zur Verfügung. Alternative Parkmöglichkeiten finden Parkplatzsuchende etwa auf dem Pferdemarktparkplatz, im Parkhaus Staulinie oder im Parkhaus am Waffenplatz. Weitere Parkmöglichkeiten finden sich unter:
https://www.oldenburg.de/startseite/leben-wohnen/verkehr/parken/parkplaetzeparkleitsystem.html.

Eigentümerin der CCO-Tiefgarage ist zum Großteil die Stadt Oldenburg, soweit diese auf oder unter dem Grundstück der Straße Am Stadtmuseum liegt. Der Teil der CCO-Tiefgarage, der sich unter den privaten Grundstücken der CCO-Immobilie befindet, gehört dem Eigentümer dieser Immobilie.
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Radfahrer und Fußgänger passieren über Behelfsbrücken

31.03.2019 20:32 Uhr

Gleisbauarbeiten an vier Bahnübergängen – Shuttle-Service für Grundschule Haarentor

Die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH wird auf der Bahnstrecke Oldenburg–Bad Zwischenahn die Schienen, die Schwellen und das Schotterbett auszutauschen. Hierfür werden die Oldenburger Bahnübergänge laut Planung wie folgt gesperrt:

• Bahnübergang Schützenweg  Sonntag, 31. März (18 Uhr), bis Freitag, 5. April (14 Uhr)
• Bahnübergang Artillerieweg  Samstag, 30. März (18 Uhr), bis Samstag, 6. April (10 Uhr)
• Bahnübergang Küpkersweg  Montag, 1.April (10 Uhr), bis Donnerstag, 4. April (20 Uhr)
• Bahnübergang Drögen-Hasen-Weg Donnerstag, 4. April (21 Uhr), bis Samstag, 6. April (6 Uhr)

Die Arbeiten werden durch vier Großmaschinen ausgeführt, die eine Länge von bis zu 500 Metern haben und die während der Arbeitsphase nicht getrennt werden können.

Nach Auskunft der Bahn können Fußgänger und Radfahrer mit Behelfsfußgängerbrücken über die Bahnübergänge geleitet werden. Um eine gleichzeitige Sperrung der Bahnübergänge Schützenweg und Artillerieweg zu vermeiden, werden diese für Fußgänger und Radfahrer wechselseitig geöffnet. Umleitungseinrichtungen für den Kfz-Verkehr sind ausgeschildert. Zuständig für die Umleitungseinrichtung und entsprechende Ausschilderung ist die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH.

Von der Sperrung sind auch 22 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Haarentor betroffen. Für die Schülerinnen und Schüler wird durch die Deutsche Bahnbau Gruppe GmbH ein Shuttle-Service mit Taxen zu den Schulzeiten eingerichtet. Morgens beginnt der Shuttle-Service am Infanterieweg vor dem Bahnübergang, mittags an der Grundschule Haarentor. Die Grundschule ist entsprechend informiert worden.
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Baustelle am Hochheider Weg geht in die nächste Runde

31.03.2019 20:28 Uhr

Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt beginnen in Kürze

Am Montag, 1. April, sollen die Arbeiten am dritten Bauabschnitt im Hochheider Weg beginnen. Seit 2017 finden Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Straße statt. Der Ausbau ist in vier Bauabschnitte unterteilt und soll im kommenden Jahr beendet werden. Der dritte Abschnitt liegt im Bereich des Großen Kuhlenwegs und der Eutiner Straße. Den Zuschlag für die Arbeiten hat die Firma Depenbrock Bau GmbH & Co. KG aus Hatten erhalten.

Im Zuge des Ausbaus wird die Fahrbahn auf sechs Meter erweitert, seitlich wird die Straße mit Pflanzstreifen und Grabenbereichen sowie Parkplätzen und Gehwegen ausgestattet. Zusätzlich wird der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) den vorhandenen Mischwasserkanal erneuern und einen Regenwasserkanal verlegen. Einige Kabel- und Internetanbieter nutzen die Arbeiten, um ihre Versorgungsleitungen teilweise zu erneuern.

Während der Arbeiten wird die Straße für den Durchgangsverkehr und den ÖPNV voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Mühlenhofsweg, Trommelweg, Clausewitzstraße und Westeresch.

Die Stadt wird darauf achten, dass Anlieger ihre Grundstücke auch mit dem PKW erreichen können. Baubedingte Sperrungen werden rechtzeitig durch die Baufirma bekannt gegeben. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer sind nicht von den Sperrungen betroffen. Die derzeit vorhandene Verkehrssperre in der Flötenstraße wird während der Bauarbeiten entfernt, damit alle Grundstücke an der Flötenstraße über die Nadorster Straße erreichbar sind.

Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt sollen in diesem Jahr beendet werden. Wenige Monate später beginnen dann die vorerst letzten Arbeiten am Hochheider Weg. Der vierte Bauabschnitt, Eutiner Straße bis Rennplatzstraße, wird voraussichtlich ab März 2020 bearbeitet. Die gesamten Bauarbeiten sollen im Oktober 2020 beendet werden.

Die Kosten für den dritten Bauabschnitt belaufen sich auf 1,75 Millionen Euro, davon sind 916.000 Euro für die Kanalbauarbeiten eingeplant. Die Gesamtkosten für den umfassenden Ausbau belaufen sich auf etwa 3,8 Millionen Euro, 65 Prozent der Straßenausbaukosten übernimmt dabei das Land Niedersachsen. Der gesamte Kanalbau im Hochheider Weg, der vom OOWV finanziert wird, kostet etwa 1,7 Millionen Euro.
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Ampelwartungen im April

26.03.2019 18:25 Uhr

Anlagen sind für kurze Zeit außer Betrieb

Das Amt für Straßenbau und Verkehr der Stadt Oldenburg setzt im April die Wartung der Ampelanlagen fort. Für die Arbeiten werden die Anlagen etwa 15 Minuten außer Betrieb gesetzt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Folgende Wartungstermine sind geplant:

Montag, 1. April:
 Langenweg / Lagerstraße
 Donnerschweer Straße/Ammergaustraße
 Donnerschweer Straße/Unterm Berg
 Brookweg/Eupener Straße
 Bremer Heerstraße/Helmsweg
 Cloppenburger Straße/Alte Wache

Dienstag, 2. April:
 Cloppenburger Straße/Sandkruger Straße
 Sandkruger Straße/Bümmersteder Tredde
 Nadorster Straße/Lambertistraße
 Nadorster Straße/Friesenstraße
 Ofener Straße/Prinzessinweg
 Bloherfelder Straße/Prinzessinweg

Mittwoch, 3. April:
 Ammerländer Heerstraße/Carl-von-Ossietzky-Straße
 Ammerländer Heerstraße/Pophankenweg
 Alexanderstraße/Gertrudenstraße
 Alexanderstraße/Frankenstraße
 Bremer Heerstraße/An der Schmiede
 Nadorster Straße/Kriegerstraße

Donnerstag, 4. April:
 Rennplatzstraße/Westeresch
 Butjadinger Straße/Rennplatzstraße
 Großer Kuhlenweg/Trommelweg
 Donnerschweer Straße/Großer Kuhlenweg
 Donnerschweer Straße/Nordtangente

Freitag, 5. April:
 Alexanderstraße/Brookweg
 Bremer Heerstraße/Uhlenweg
 Alexanderstraße/Am Alexanderhaus
 Alexanderstraße/Bürgerfelderstraße

Montag, 8. April:
 Am Stadtmuseum/Osterstraße/Staugraben 
 Schloßwall/Damm 
 Stedinger Straße/Nordstraße
 Bremer Heerstraße/Bahnhofsallee
 Bremer Heerstraße/Am Bahndamm
 Hauptstraße/Eichenstraße

Dienstag, 9. April:
 Schützenhofstraße/BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Bremer Straße/Schützenhofstraße
 Langenweg/Bardieksweg 
 Alexanderstraße/Liegnitzer Straße
 Nadorster Straße/BAB
 Ofenerdieker Straße/Weißenmoorstraße

Mittwoch, 10. April
 Langenweg / BAB, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Cloppenburger Straße/Klingenbergstraße
 Cloppenburger Straße/Anton-Günther-Straße
 Cloppenburger Straße/Ewigkeit
 Jägerstraße/Friedhofsweg
 Donnerschweer Straße/Karlstraße

Donnerstag, 11. April:
 Infanterieweg/Artillerieweg
 Ammerländer Heerstraße/Posthalterweg
 Ammerländer Heerstraße/BAB-Wechloy
 Nadorster Straße/Lindenhofsgarten
 Bremer Straße/Ulmenstraße

Montag, 15. April:
 Damm/Cäcilienbrücke
 Sandkruger Straße/Meerweg
 Eichenstraße/Blücherstraße
 Cloppenburger Straße/An der Kolckwiese
 Cloppenburger Straße/BAB

Dienstag, 16. April:
 Peterstraße/Pferdemarkt
 Moslestraße/Bahnhofstraße/Kaiserstraße
 Scheideweg/Bürgerbuschweg
 Peterstraße/Katharinenstraße
 Ammerländer Heerstraße/BAB

Mittwoch, 17. April:
 Wilhelmshavener Heerstraße/Mittelkamp
 Alter Postweg/Schellenberg
 Klingenbergstraße/Schule
 Klingenbergstraße/Brandenburger Straße
 Klingenbergstraße/Presuhnstraße

Donnerstag, 18. April:
 Cloppenburger Straße/Gorch-Fock-Straße
 Klingenbergstraße/Giesenweg
 Klingenbergstraße/An den Voßbergen
 Posthalterweg/Famila
 Friedhofsweg/Melkbrink

Dienstag, 23. April:
 Schloßwall/Gartenstraße, Abschaltung zwischen 6 und 7 Uhr
 Theaterwall/Roonstraße
 Westfalendamm/Niedersachsendamm
 Bremer Heerstraße/Müllersweg 
 Stedinger Straße/Dedestraße
 Marschweg/Stadion

Mttwoch, 24. April:
 Marschweg/Schulzentrum
 Peterstraße/Blumenstraße
 Langenweg/Stiekelkamp
 Moslestraße/Raiffeisenstraße
 Wilhelmshavener Heerstraße/Stubbenweg

Donnerstag, 25. April:
 Stedinger Straße/Schulstraße
 Amalienstraße/Am Festungsgraben
 Auguststraße/Margaretenstraße
 Auguststraße/Katharinenstraße 
 Scheideweg/Eßkamp
 Eßkamp/Kattenbarg

Freitag, 26. April:
 Eßkamp/Hoffkamp
 Scheideweg/Kreyenstraße
 Osterkampsweg/Lerigauweg
 Kaspersweg/Lerigauweg
 Ofenerdieker Straße/Paul-Tantzen-Straße 

Montag, 29. April:
 Müllersweg/BAB
 Jägerstraße/Schützenweg
 Edewechter Landstraße/Lerigauweg
 Wilhelmshavener Heerstraße/Langenweg
 Hochheider Weg/Großer Kuhlenweg

Dienstag, 30. April:
 Holler Landstraße/Einfahrt IKEA
 Holler Landstraße/Werrastraße
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe West
 Holler Landstraße/BAB 29 Rampe Ost

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Kreisverkehrsplatz an der Abfahrt A28/Wechloy wird saniert

02.03.2019 22:13 Uhr

Zufahrt zum Einkaufscenter Famila bleibt bestehen

Am Montag, 11. März, beginnen Sanierungsarbeiten am Kreisverkehrsplatz an der Abfahrt A28/Wechloy zum Einkaufscenter Famila. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 29. März, an. Hierbei wird die vorhandene Oberflächenbefestigung des inneren Ringes, bestehend aus Großsteinpflaster, aufgenommen und durch eine Betontragschicht ersetzt. Die Maßnahme ist erforderlich, da die vorhandene Pflasterbefestigung der stetig wachsenden Verkehrsbelastung nicht mehr standhält.

Vorbereitende Arbeiten, wie die Einrichtung einer Umfahrung, starten bereits am Montag, 4. März. Die Zufahrtsmöglichkeiten zum Einkaufscenter bleiben hierbei zu jeder Zeit bestehen. Die Umleitung erfolgt über das Famila-Gelände und ist entsprechend ausgeschildert.

Die Kosten der Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 35.000 Euro.
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Vorfahrt für Frösche, Kröten und Co.

01.03.2019 21:59 Uhr

Amphibienwanderung: Hinweisschilder aufgestellt – Zwei Straßen nachts gesperrt

Bald hüpfen sie wieder: Frösche, Kröten, Molche und Co. machen sich zu Hunderten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. An manchen Stellen im Stadtgebiet haben die Amphibienwanderungen in den vergangenen Jahren zahlenmäßig so große Ausmaße angenommen, dass die Stadtverwaltung nachts Straßen sperrt. Hinweisschilder allein reichen in diesen Bereichen nicht mehr aus, um den Amphibien unbeschadet eine Querung der Fahrbahn zu ermöglichen.

Die Stadt Oldenburg wird daher wie bereits in der Vergangenheit in Wechloy die Straße Am Tegelbusch (angrenzend an die westliche Wohnbebauung) beziehungsweise den Drögen-Hasen-Weg – in diesem Jahr bereits ab Ecke Hörneweg – für den Durchgangsverkehr in der Zeit von 19 bis 7 Uhr sperren, sobald die Wanderung beginnt. Die Sperrungen erfolgen allerdings nur dann, wenn eine für die Wanderungen günstige Witterung – das heißt, eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen ab circa 5 Grad – zu erwarten ist.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt:
Unter anderem im Bereich zwischen Schellstedter Weg und Triftweg in Ohmstede, am Helmsweg in Osternburg, an der Edewechter Landstraße in Eversten, in den Bereichen Schafjückenweg, Ostring, Immenweg und Elritzenweg in Ofenerdiek, am Brookweg/Egerstraße und an der Feldstraße in Bürgerfelde, an der Weißenmoorstraße zwischen Spittweg und Wischweg, an der Mies-van-der-Rohe-Straße und der Schinkelstraße, an der Ekernstraße, an der Diedrich-Brinkmann-Straße, im Bereich Lessingstraße und Marschweg, am Schlagbaumweg sowie an der Burmesterstraße in Osternburg, an der Bahnhofsallee und am Lärchenring in Kreyenbrück, am Hartenscher Damm, am Drögen-Hasen-Weg und am Hörneweg in Bloherfelde, am Dießelweg in Krusenbusch, an der Walther-Rathenau-Straße sowie entlang des Dwaschwegs. 

Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders in den Abend- und Nachtstunden ihre Fahrweise den zu erwartenden Amphibienwanderungen anzupassen.

Die Probleme mit Amphibien und dem Straßenverkehr haben nach Beobachtungen der Unteren Naturschutzbehörde in den vergangenen Jahren besonders in Neubaugebieten zugenommen. Ein Grund dafür ist, dass in den Privatgärten zahlreiche Gartenteiche angelegt wurden und mit aus der Natur entnommenem Laich „geimpft“ wurden. Die jungen Amphibien werden dann auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier zu Hunderten überfahren. Gleiches geschieht wieder im Frühjahr auf dem Weg zum Laichgewässer. Die Naturschutzbehörde weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Laich aus der Natur nach dem Naturschutzgesetz verboten ist.
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Zwei schwerverletzte Fußgänger bei Unfällen an der Donnerschweer Straße

13.02.2019 09:47 Uhr
Ein 56-jähriger Oldenburger ist am Sonntagabend, 10. Februar, nach einem Verkehrsunfall an der Donnerschweer Straße mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Den Ermittlungen der Polizei zufolge war der Mann um 18.53 Uhr zu Fuß in Höhe einer Fußgängerampel auf die Fahrbahn getreten. Zeugen hatten der Polizei gegenüber angegeben, dass die Ampel rotes Licht angezeigt habe. Der Oldenburger wurde auf der Fahrbahn vom Opel eines 59-Jährigen erfasst, der auf der Donnerschweer Straße in Richtung stadtauswärts unterwegs war. Der 56-Jährige wurde von dem Fahrzeug zu Boden geschleudert und erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Ebenfalls auf der Donnerschweer Straße kam es am Montagmorgen, 11. Februar, zu einem Unfall, bei dem ein 60-jähriger Fußgänger schwer verletzt wurde. Der Oldenburger wollte zu Fuß von der Friedrich-Eberst-Straße kommend die Fahrbahn der Donnerschweer Straße überqueren und wurde dabei von einem Peugeot angefahren, dessen 41-jähriger Fahrer in Fahrtrichtung stadtauswärts fuhr. Der 60-Jährige erlitt schwere Verletzungen; er musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfalldienst der Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 zu melden. 
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Schwerer Verkehrsunfall in Oldenburg

14.01.2019 11:28 Uhr

Fußgänger in Lebensgefahr

Nach einem schweren Verkehrsunfall an der Ammerländer Heerstraße musste ein 32-jähriger Oldenburger am Morgen des 14. Januar mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wollte der 32-Jährige um 7.25 Uhr in Höhe der Bushaltestelle "Bauhof Freytag" die Fahrbahn der Ammerländer Heerstraße überqueren. Dabei wurde er von einem 30-jährigen Autofahrer aus Bremen erfasst, der mit seinem Opel Astra ebenfalls auf der Ammerländer Heerstraße unterwegs war. Der Fußgänger wurde bei dem Zusammenstoß auf die Fahrbahn geschleudert.

Aufgrund der Bergung des Verletzten und der Unfallaufnahme kam es auf der Ammerländer Heerstraße vorübergehend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei sucht zur Klärung des Unfallherganges noch weitere Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter Telefon 790-4115 zu melden.
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Verkehrsunfall an der Amalienstraße - Radfahrerin schwer verletzt

13.01.2019 14:41 Uhr
Eine 24-jährige Radfahrerin ist am Freitagmoirgen bei einem Unfall an der Amalienstraße von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden.

Die Oldenburgerin war mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Amalienstraße unterwegs in Richtung Innenstadt. Zur selben Zeit wollte eine 48-jährige Autofahrerin von der Amalienbrücke kommend nach rechts in die Nikolausstraße abbiegen. Noch während des Abbiegens kam es zum Zusammenstoß der Radfahrerin mit dem VW Golf, wodurch die Oldenburgerin stützte. Sie musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Polizei sucht zur Klärung des genauen Unfallherganges noch Zeugen; insbesondere gibt es widersprüchliche Angaben darüber, ob an dem Fahrrad der 24-Jährigen das Licht eingeschaltet war. Hinweise werden unter Telefon 790-4115 entgegen genommen.
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Nächstes Bauprojekt biegt auf die Zielgerade ein

22.11.2018 17:13 Uhr

Auguststraße: Letzter Abschnitt kurz vor der Fertigstellung – Punktlandung bei den Kosten

Das nächste große Straßenbauprojekt der Stadt Oldenburg biegt auf die Zielgerade ein: Die Arbeiten auf der Auguststraße nähern sich im Bereich zwischen Ofener Straße und Zeughausstraße – also im letzten von insgesamt vier Bauabschnitten – ihrem Ende. Um die Herstellung der Fahrbahn abschließen zu können, wird dieser Bereich von Montag, 26. November, bis Dienstag, 4. Dezember, für den Kfz-Verkehr gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle passieren.

Anschließend werden die Nebenanlagen endgültig fertiggestellt. Voraussichtlich in der zweiten Dezemberwoche wird das letzte Teilstück dann komplett fertig sein. Dann ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen für den Straßenverkehr in Oldenburg auf einer Länge von insgesamt 1.100 Metern zwischen Ofener Straße und Elsässer Straße von Grund auf erneuert worden. Die Gesamtkosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. „Obwohl die Bauzeit über mehrere Jahre lief, ist es gelungen, den schon im Dezember 2013 benannten Kostenrahmen einzuhalten“, freut sich Johann de Buhr, Leiter des Fachdienstes Tiefbau der Stadt Oldenburg.

Die seit Jahren ersehnte Generalüberholung der Auguststraße mit verlängerter Ziegelhofstraße war bereits im Juni des Jahres 2014 gestartet. Den Auftakt bildete der Abschnitt Zeughausstraße bis Blumenstraße. Anfang November 2014 wurde dieser Streckenabschnitt fertiggestellt. Von März bis Oktober 2015 folgten Ausbauarbeiten im zweiten Teilstück von der Blumenstraße bis zur Ziegelhofstraße. 2016 wurde der Abschnitt Ziegelhofstraße zwischen Auguststraße und Elsässer Straße vollendet. Die Arbeiten am finalen Bauabschnitt zwischen Ofener Straße und Zeughausstraße begannen am 14. Mai dieses Jahres.

Die Straße ist nach den aktuellen verkehrlichen und städtebaulichen Anforderungen ausgebaut worden. Neben einer 5,70 Meter breiten neuen bituminösen Fahrbahnbefestigung wurden auf beiden Straßenseiten etwa zwei Meter breite Nebenanlagen mit einer neuen rutschfesten Klinkerbefestigung hergestellt. Im Verlauf der Erdarbeiten hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband den Mischwasserkanal ausgetauscht. Auch die EWE Netz GmbH ließ ihre vorhandenen Versorgungsleitungen teilweise erneuern, damit die Straße in naher Zukunft nicht erneut aufgerissen werden muss.

Nach dem Ausbau der Auguststraße/Ziegelhofstraße haben die derzeitigen verkehrsrechtlichen Bedingungen auch künftig Bestand. So gilt weiterhin Tempo 30. Auch bleibt es dabei, dass Radfahrerinnen und Radfahrer sowohl die Fahrbahn als auch die Nebenlagen nutzen dürfen.
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Zug für Erhalt der Gleishalle steht unter Dampf

16.11.2018 18:21 Uhr

Bahn stellt aktuellen Stand vor – Untersuchung der Sanierungsvariante abgeschlossen

Die Deutsche Bahn AG (DB) hat am Donnerstag, 15. November 2018, den aktuellen Projektstand zur historischen Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs vorgestellt. Zusätzlich zu den bisher bereits bekannten Varianten hatte die Bahn auf Wunsch der Stadt Oldenburg eine weitere Variante untersucht. Es sollte der aktuelle Zustand der Gleishalle festgestellt werden und dann die Möglichkeiten zum Erhalt der Halle geprüft werden. Die DB untersucht ergebnisoffen den Zustand der Gleishalle für eine mögliche Revitalisierungsvariante, das heißt Sanierung.

Anhand von interaktiven 3D-Modellen hat Projektleiter Andreas Mixa die erforderlichen Maßnahmen an Beispielen erläutert. Für die Sanierung der Gleishalle sind sehr umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen erforderlich. Die Stadt stimmt notwendigen Komplettaustauschen und Erneuerungen von einigen wenigen Bauteilen, wie zum Beispiel Stützen, zu. Bei sämtlichen zu planenden Maßnahmen müssen betroffene Nieten entfernt werden. Als Ersatz wurde die Verwendung von Passschrauben mit Blindnieten einvernehmlich festgelegt.

Bei einer Verstärkung von den Bauteilen der Gleishalle müssen ebenfalls betroffene Nieten entfernt, ein Verstärkungsblech aufgebracht und mit Passschrauben befestigt werden. Aufgrund der Dimensionierung dieser Bleche sind die Verstärkungen aber nur mit genauer Kenntnis sichtbar. Sämtliche erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen werden aus Sicht der Stadt mitgetragen.
 Bei den Portalfassaden soll versucht werden, wenigstens eines der Portale weitestgehend im Original zu erhalten.

Die DB hat nunmehr ihre gutachterlichen Untersuchungen der Gleishalle abgeschlossen. Unabhängige Sachverständige werden die Ergebnisse zusammenfassen und Angaben zur Umsetzung der Maßnahmen machen. „Ich erwarte, dass sich die Bahn auf der Grundlage dieser Untersuchungen für einen Erhalt und eine Sanierung der Gleishalle entscheidet“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
 
Gleichzeitig hat die Stadt ihren Gutachter, das Büro HIG, Hempel Ingenieure aus Köln, nochmals eingebunden. Stadtbaurätin Gabriele Nießen erklärt dazu: „Wir sind auf einem guten Weg mit den Planern der DB AG, möchten allerdings weiterhin die fachliche Expertise dieses Büros nutzen, um die denkmalpflegerischen Ansprüche auch fachlich hinterlegen zu können.“

Der Vorstand der DB Station & Service wird zeitnah über die Revitalisierungsvariante entscheiden. Ein Abschluss der Planungen mit Einreichung eines Antrags zur Planfeststellung ist dann zum November kommenden Jahres zu erwarten. Stadt und Deutsche Bahn sind zuversichtlich, durch die enge und offene Abstimmung das anschließende Baurechtsverfahren kürzen zu können.
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Wie fahrradfreundlich ist Oldenburg?

04.11.2018 20:43 Uhr

Stadt ruft zur Teilnahme am ADFC-Fahrradklima-Test auf – Online-Umfrage

Noch bis Ende November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Bei der Online-Umfrage unter www.fahrradklima-test.de werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Die Familienfreundlichkeit des Radverkehrs ist in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Umfrage. 

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt die Umfrage des ADFC: „Die Stadt Oldenburg begreift Familienfreundlichkeit als eine zentrale Aufgabe kommunaler Entwicklung. Die Teilnahme möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger am ADFC-Fahrradklima-Test ist ein Zeichen für Politik und Verwaltung, die Entwicklung eines fahrradfreundlichen Oldenburgs zu unterstützen und verkehrssichere Bewegungs- und Freiflächen für alle Generationen zu schaffen.“

Der Oldenburger ADFC-Kreisvorsitzende Heinrich Book sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein echter Standortfaktor und ein Synonym für Lebensqualität geworden. In Oldenburg ist die Radverkehrspolitik in Bewegung. Überhöhte Emissionswerte fordern von der Politik und der Verwaltung ein Umdenken hin zu einer intelligenten und umweltfreundlichen Mobilität in der Stadt. Diese Umfrage trägt im Ergebnis mit dazu bei, dass die Meilensteine für eine geforderte Verkehrswende richtig gesetzt werden. Es geht um die Frage: Wie wird der aktuelle Zustand der Fahrrad-Infrastruktur von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen? Wir bitten alle Oldenburger, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.de zu nehmen. Es lohnt sich!“ 

Oldenburg schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test im Jahr 2016 mit einer Schulnotenbewertung von 3,5 ab. Die Bewertungen sind auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf Oldenburg einsehbar.

Die aktuelle Online-Umfrage findet bis zum 30. November statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.
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Mehr Raum zum Abstellen von Fahrrädern

04.11.2018 20:37 Uhr
Gute Nachrichten für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt hat damit begonnen, an der Ecke Theaterwall/Kasinoplatz und nahe des Schlosses zwei neue Fahrradabstellanlagen zu bauen.

Auf dem Parkplatz Theaterwall wird eine Radabstellanlage mit 28 Anlehnbügeln neu geschaffen, so dass dort künftig 56 Stellplätze zur Verfügung stehen. Am Schloss entstehen auf der Nebenanlage der Straße „Schloßplatz“ 24 weitere Stellplätze (zwölf Anlehnbügel) für Fahrräder.

Die Anlagen werden dringend benötigt, da die vorhandenen und stark frequentierten Anlehnbügel am Kasinoplatz aufgrund von Veranstaltungen immer wieder vorübergehend abgebaut werden, demnächst beispielsweise wieder über mehrere Wochen wegen des Lamberti-Marktes.

Die Arbeiten werden noch vor Beginn des Weihnachtsmarktes abgeschlossen sein. Die Kosten betragen 30.000 Euro.
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Verwaltung will Unfallschwerpunkt entschärfen

19.09.2018 08:49 Uhr

Nelkenstraße: Einmündung zur Heiligengeiststraße wird für Kfz-Verkehr gesperrt

Aus der Nelkenstraße wird künftig kein Einbiegen auf die Heiligengeiststraße mehr möglich sein: Die Stadtverwaltung will den unübersichtlichen Einmündungsbereich kurzfristig für den Kfz-Verkehr sperren. Mit dieser Maßnahme, die versuchsweise für die Dauer eines Jahres gelten soll und auf Empfehlung der Verkehrsunfallkommission umgesetzt wird, möchte das Verkehrsamt einen Unfallschwerpunkt entschärfen. Darüber informierte die Verwaltung am Montag, 17. September, im Verkehrsausschuss. Für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge soll eine Durchfahrmöglichkeit erhalten bleiben.

In den vergangenen Jahren war es an dem Verkehrsknoten Nelkenstraße/Heiligengeiststraße wiederholt zu Unfällen mit verletzten Radfahrenden gekommen – in einem Fall im Jahr 2013 sogar mit tödlichem Ausgang. Von 2012 bis einschließlich 2017 hatte die Polizei für diesen Bereich insgesamt 20 Verkehrsunfälle verzeichnet. In 19 Fällen waren Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligt. Zu Konflikten kommt es, wenn der Verkehr, der aus der Nelkenstraße Richtung stadteinwärts auf die Heiligengeiststraße einbiegt, auf den Radverkehr trifft, der in diesem Bereich in beiden Fahrtrichtungen bevorrechtigt ist.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden in den vergangenen Jahren verschiedene verkehrsrechtliche Maßnahmen angeordnet, zum Beispiel das Roteinfärben der Radverkehrsfurt mit Piktogrammen und Richtungspfeilen für den Radverkehr sowie das Aufstellen von beidseitigen Stopp-Schildern mit großen Zusatzzeichen „Radfahrer kreuzt von links und rechts“. Nachdem diese Maßnahmen zunächst zu einem Rückgang der Unfallzahlen geführt hatten, wurde im Jahr 2017 wieder ein deutlicher Anstieg von Unfällen mit verletzten Radfahrern registriert. Ursache sind die eingeschränkten Sichtverhältnisse für den Abbiegeverkehr durch die Bebauung und die schräg verlaufenden Wartepositionen. Außerdem ergeben sich aufgrund des erheblichen Kfz- und Radverkehrsaufkommens in der Heiligengeiststraße ohnehin nur geringe Verkehrslücken.

Bei einer am 23. November 2017 vorgenommenen Verkehrszählung wurde festgestellt, dass etwa 7.500 Radfahrende am Tag den Zweirichtungsradweg über den Einmündungsbereich der Nelkenstraße befahren. In diesem Zeitraum wurden circa 380 Kraftfahrzeuge gezählt, die an dieser Stelle aus der Nelkenstraße auf die Heiligengeiststraße einbogen. Einige Fahrzeuge fuhren auch widerrechtlich von der Heiligengeiststraße in die hier gesperrte Nelkenstraße.
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Parking Day am 21. September

12.09.2018 21:45 Uhr
Am 21. September richten die Ortsgruppe Oldenburg von Greenpeace, die Critical Mass Oldenburg und der ADFC Oldenburg gemeinsam den diesjährigen Parking Day aus. Damit soll auf den Platzverbrauch durch PKWs aufmerksam gemacht werden. 

Der PARK(ing) DAY ist eine jährliche, weltweite, politische Kunstaktion, die alle Bürger*innen einlädt, Parkplätze kreativ in öffentliche PARKs zu verwandeln und so denjenigen öffentlichen Raum aufzuwerten, der sonst von parkenden Autos eingenommen wird. Hierfür treffen die Teilnehmer*innen sich am 21.09.2016 ab 12 Uhr an den Parkplätzen des Schlossplatzes. Dort werden sie auswählte Parkplätze einnehmen. Für viele Stadtbewohner*innen, ob nun zu Fuß, mit dem Rad, im Rollstuhl oder im Kinderwagen unterwegs, wird der Raum, in dem sie sich sicher, ungestresst und gerne bewegen durch den zunehmenden KFZ-Verkehr in unseren Städten und den damit zusammenhängendem Platzverbrauch durch Parkplätze immer kleiner und unattraktiver. Einige Menschen stellen sich mittlerweile die Frage, wem eigentlich der öffentliche Raum gehört, in dem wir uns täglich bewegen, und ob dieser eigentlich sinnvoll genutzt wird. Aus diesem Grund lautet der diesjährige Slogan der Veranstaltung auch: „Städte für Menschen, nicht für Autos“.

Dazu sind alle OldenburgerInnen herzlich eingeladen, mehrere Parkplätze kreativ umzugestalten, um so den hohen Platzverbrauch des Autos in unseren Städten zu visualisieren und aufzuzeigen, dass man den öffentlichen Stadtraum auch anders nutzen könnte, als große Teile dem Abstellen von (privaten) KFZ vorzuhalten. Diese „Umgestaltung“ kann z.B. eine kleine Spielwiese, Leseecke, „Wohnzimmer“, Grünfläche oder auch Fahrradwerkstatt sein und soll dem Stadtraum somit kurzzeitig ein anderes Gesicht geben – der Fantasie der „Raumgestalter“ sind dabei keine Grenzen gesetzt.
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Grüne Umweltzone kommt nicht

10.09.2018 18:20 Uhr

OB Krogmann: Stickstoffemissionen im Stadtgebiet können auch anders reduziert werden

Eine Reduzierung der verkehrsbedingten Stickoxidemissionen in Oldenburg ist ohne die Einrichtung einer Umweltzone für Fahrzeuge mit grüner Plakette möglich. Das sehen die Maßnahmen des „Green City Plans“ vor, den die Stadt vorgestellt hat.

„Zonenbezogene Fahrverbote, die vor allem ältere Dieselfahrzeuge betroffen hätten, sind damit vom Tisch“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Erreichbarkeit der Innenstadt sei damit für den motorisierten Verkehr weiter sichergestellt, so Krogmann weiter.

Die von der Stadt jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen zielen auf eine unmittelbare und sichere Verringerung der Stickoxide ab. Konkrete Modellberechnungen haben gezeigt, dass der Beitrag einer Umweltzone – in der Diskussion war eine sogenannte Grüne Zone – zur Senkung der Stickstoffemissionen sehr gering wäre. Letztlich kommt es darauf an, die Grenzwerte im Innenstadtbereich vor allem im Bereich der Messstation zu unterschreiten, dazu wäre es nicht verhältnismäßig, mehreren tausend Autofahrern die Einfahrt in einen flächenmäßig großen Bereich der Innenstadt zu verbieten.

Stattdessen finden sich im „Green City Plan“ zahlreiche andere geeignete Maßnahmen. Der wichtigste Schritt ist die beschleunigte Modernisierung der ÖPNV-Flotte, die bereits aktuell durch Fahrzeuganschaffungen eingeleitet ist. Vorgesehen ist auch die Verlagerung von Pkw Fahrten zwischen Stadt und Region auf einen verbesserten ÖPNV sowie die Umstellung des kommunalen Fuhrparks.

Möglich sind auch punktuelle verkehrslenkende Maßnahmen, die vor allem den Heiligengeistwall mit der Messstation entlasten würden.

Mit diesem Maßnahmenpaket sollten die vorgeschriebenen Grenzwerte möglichst in den kommenden zwei bis drei Jahren unterschritten werden.

Bau- und Umweltdezernentin Gabriele Nießen: „Ein wichtiger Aspekt ist darüber hinaus, dass sich durch den Green City Plan die Möglichkeit eröffnet, von den Förderungen des Bundesprogrammes „Saubere Luft“ zu profitieren.“
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Zu schnell: Mehr als 200 Verstöße innerhalb von zwei Stunden

01.09.2018 21:07 Uhr

Stadt und Polizei kontrollieren vor Schulen in Tempo-30-Zonen an Hauptverkehrsstraßen

Ein gutes halbes Jahr lang hatten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Zeit, sich an die neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen vor schutzbedürftigen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten zu gewöhnen. Jetzt haben Polizei und Stadtverwaltung Geschwindigkeitsüberwachungen in Tempo-30-Zonen an Hauptverkehrsstraßen vorgenommen – mit bedenklichen Ergebnissen. „Jeder Vierte hat zum Beispiel an der Klingenbergstraße die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in dem gesondert gekennzeichneten Bereich vor der Grundschule missachtet. Auch an der Alexanderstraße haben sich binnen zwei Stunden mehr als 200 Verkehrsteilnehmer im Bereich des Neuen Gymnasiums verkehrswidrig verhalten“, berichtet Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes.

Die Stadt appelliert an alle Fahrerinnen und Fahrer, die Geschwindigkeitsreduzierung gerade in den Bereichen vor Schulen, Kindergärten und Altenheimen zu beachten – und dies auch auf Hauptverkehrsstraßen. Stadt und Polizei werden in den kommenden Wochen weiter ein besonderes Augenmerk auf den Verkehr vor schutzbedürftigen Einrichtungen richten. Neben der Geschwindigkeitsmessung kommen dabei auch sogenannte Verkehrsdisplays zum Einsatz, die für die Einhaltung einer angemessenen Geschwindigkeit sensibilisieren sollen.

In dieser und in der nächsten Woche sind die Verkehrsdisplays vor den Kindertagesstätten im Bereich Großer Kuhlenweg und Dedestraße aufgestellt. Die städtische Geschwindigkeitsüberwachung und auch die Polizeiüberwachung wird an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingesetzt werden. Die Geschwindigkeitsüberwachung erfolgt dabei sowohl auf den Hauptverkehrsstraßen als auch in Nebenstraßen.
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Danke fürs Radfahren

24.07.2018 14:14 Uhr
Wer am 23.07. zwischen 16 und 17 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs war und an der Ampel vor dem Pferdemarktkiosk anhalten musste, durfte sich über eine kleine Überraschung freuen. Mit den Worten „Danke, dass Sie Fahrrad fahren“ verteilte eine private Initiative aus fahrradbegeisterten Oldenburger*innen Kärtchen und selbst gebackene Muffins an die Radler*innen. „Ich fahre jeden Tag mit dem Rad“, antworteten zahlreiche der Beschenkten.

Es war die erste Aktion der Initiative, die (noch) keinen Namen hat. Die Mitglieder haben sich meist bei Fahrradtouren – wo sonst? – kennen gelernt und beschlossen, sich für eine Verbesserung des Fahrradverkehrs in Oldenburg einzusetzen.

Es soll nicht bei solchen kleinen Aktionen bleiben, die Gruppe möchte auch politisch aktiv werden und zum Beispiel auf Verwaltung und Stadtrat einwirken. Anlässe gibt es genug, viele Radwege sind in schlechtem Zustand, viele Radfahrer*innen glauben noch immer, fahren auf der Straße sei gefährlicher und für viele Autofahrer*innen sind Radler*innen ein lästiges Verkehrshindernis. Hier kann und muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. 

Viel Erfolg dabei und danke für den Einsatz.
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Stadt setzt Zeichen im Kampf gegen Stickoxide

04.06.2018 22:22 Uhr

Land Niedersachsen unterstützt Anschaffung von Bussen mit Erdgasantrieb

Der öffentliche Personennahverkehr in Oldenburg wird weiter modernisiert und damit noch umweltfreundlicher. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat jetzt die finanzielle Voraussetzung geschaffen, um 16 weitere moderne Erdgasbusse anzuschaffen. Mit den ohnehin schon vorgesehenen 10 Fahrzeugen erhält die VWG damit in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt 26 neue Erdgasbusse, die sowohl für das bestehende Busliniennetz als auch für Erweiterungen im Verkehrsangebot eingesetzt werden sollen.

„Eine beschleunigte Modernisierung der Busflotte ist ein wichtiger Baustein im Rahmen unseres Luftreinhalteplans“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er hatte sich beim Wirtschaftsministerium dafür eingesetzt, dass auch die von der VWG bevorzugten Erdgasbusse in das Förderprogramm aufgenommen werden. „Mein Dank gilt dem Wirtschaftsminister, der diesen Vorschlag schnell und unbürokratisch umgesetzt hat“, so Krogmann. Eine umweltfreundliche Busflotte und ein guter ÖPNV seien ein wesentlicher Beitrag, um Fahrverbote insbesondere für Diesel-Pkw zu verhindern. „Wir wollen damit die Stickoxid-Belastung am von den VWG-Bussen stark frequentierten Heiligengeistwall nachhaltig senken“, betont der Oberbürgermeister.

VWG-Geschäftsführer Michael Emschermann: „Wir können zeigen, dass Gutes noch weiter verbessert werden kann. Unsere ersten Erdgasbusse aus den Jahren 2005 ff. waren damals schon mit dem führenden EEV-Umweltstandard unterwegs. Mit dem vorgezogenen Ersatz von 10 dieser EEV-Fahrzeuge senken wir die ohnehin schon niedrigen NOx-Emissionen auf ein Minimum und liegen dabei unter denen eines üblichen Diesel-Pkw.“
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Neue Regelung in der Fahrradstraße am Haarenufer

19.05.2018 10:02 Uhr

Stadt entschärft konfliktträchtige Verkehrssituationen

Seit Beginn der Woche ist das Parken in der Straße Haarenufer auf der Fahrbahn zwischen der Herbartstraße und der Ratsherr-Schulze-Straße nicht mehr möglich. Damit wurde der Ratsbeschluss zur Fahrradstraße Haarenufer vom 23. April umgesetzt.

Mit dem Wegfall von 13 Stellplätzen werden die konfliktträchtigen Verkehrssituationen entschärft, weil der Begegnungsraum für den Kfz-Verkehr und Radverkehr vergrößert wird.

„Mit dem Wegfall der Stellplätze für den Autoverkehr wird die Sicherheit des Schülerverkehrs unterstützt“, beschreibt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Umsetzung. „Dennoch wird weiterhin die Situation in der Fahrradstraße Haarenufer beobachtet.“ Schließlich sei der Abschnitt zwischen der Ratsherr-Schulze-Straße bis zum Rummelweg durch die Engstellen neben dem ruhenden Verkehr genauso kritisch zu sehen, wie es der Bereich zwischen der Herbartstraße und Ratsherr-Schulze-Straße war, erläutert Müller das weiterführende Monitoring.

Die Fahrradstraße Haarenufer ist Teil der ausgewiesenen Radroute West und wird täglich von fast 6.000 Radfahrenden und lediglich 700 Autos als Weg genutzt. 

Im ersten Schritt der verkehrssicheren Umgestaltung wurden die Einmündungen durch Umpflasterung so geändert, dass für alle Verkehrsteilnehmer die Bevorrechtigung für die Fahrradstraße deutlich wahrnehmbarer wurde. Weiterhin ist mit dem Brückenneubau Am Zuggraben und der neu geschaffenen Querungsmöglichkeit ein zweiter wichtiger Schritt für die Akzeptanz der neuen Streckenführung des Radverkehrs erfolgt, da stadteinwärts die ehemalige Radwegeführung nicht aufrechterhalten werden konnte.

Die Cäcilienschule und der OTB als große Anlieger der Fahrradstraße Haarenufer befürworten diese Maßnahme. Die parkenden Autos haben die Situation für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Kursteilnehmer des OTB oft noch konfliktträchtiger gemacht.
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Neue Fahrradkarte sorgt für Orientierung

29.04.2018 14:40 Uhr

Ab Samstag, 28. April, im Fachhandel und bei der Touristinfo erhältlich

In Oldenburg nutzen die Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad für mehr als 40 Prozent ihrer täglichen Wege. Damit die Radlerinnen und Radler entspannt vorankommen, erscheint unter der Marke RADLIEBE Oldenburg eine neue Fahrradkarte für die leichte Orientierung im Stadtgebiet. „Mit der neuen Fahrradkarte wird die Verbindung der Oldenburger zum Fahrradfahren weiter vertieft“, erläutert Stadtbaurätin Gabriele Nießen die Veröffentlichung. „Nach dem Informationsflyer ,Oldenburg ist verliebt‘ ist die Karte ein weiterer Baustein unserer aktuellen Radverkehrsförderung.“

Die Karte zeigt das Primärnetz für schnelle Verbindungen, das Hauptnetz für direkte und stark genutzte Strecken und das Alternativnetz mit lokalen Routen für den Alltagsverkehr abseits der Hauptverkehrsstraßen. Zusätzlich ist die Radtour „Grünes Oldenburg“ mit den innerstädtischen Sehenswürdigkeiten enthalten. Die Fahrradkarte wird von der Stadt Oldenburg herausgegeben und ist ab Samstag, 28. April, im Fachhandel und in der Touristinfo am Schloßplatz erhältlich. Dort gibt es außerdem Rucksacktaschen mit dem RADLIEBE-Logo, mit denen alle Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Liebe zum Radfahren als Botschaft durch den Straßenverkehr tragen können.

Die Beilage „Tipps für Trips“ in der Nordwest-Zeitung am Samstag, 28. April, wird einen Gutschein für die neue Fahrradkarte enthalten, der einen vergünstigten Kaufpreis von 2 Euro (statt 4,90 Euro) bietet. Die Fahrradkarte ist auch im Fachhandel erhältlich. Hier können die Gutscheine ebenfalls eingelöst werden:

• Touristinfo Oldenburg
• ADFC Oldenburg (Infoladen)
• Heinrich Munderloh GmbH und Co. KG
• Fahrradzentrum am Bahnhof
• de fietsenmakers
• Buch Brader
• Buchhandlung Isensee
• Buchhandlung Bültmann & Gerriets
• Buchhandlung Anna Thye
• Hermes Hotel Oldenburg GmbH
• Jugendherberge Oldenburg
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Freie Plätze in der Radfahrschule für Frauen

09.04.2018 09:27 Uhr
Es gibt noch freie Plätze in der Radfahrschule für Frauen in Kreyenbrück. Am Mittwoch, 11. April, 14 bis 15.30 Uhr, startet die vom Stadtteiltreff Kreyenbrück organisierte Radfahrschule für Frauen. Der Kurs richtet sich an Frauen, die das Fahrradfahren neu lernen möchten oder bereits vorhandene Kenntnisse vertiefen möchten. Der Kurs findet auf dem Gelände des Yezidischen Forums e.V., Eidechsenstraße 19, statt. Die Anmeldegebühr beträgt 10 Euro. 

Weitere Informationen und Anmeldungen sind telefonisch möglich unter: 0441 235-3292.
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Fahrradfahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt

15.01.2018 20:15 Uhr
Am Montag, 15.01., kam es um 7.50 Uhr zu einem 
Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Radfahrer schwer verletzt 
wurde.

   Der Unfall ereignete sich am Scheideweg in Höhe der Einmündung in 
den Eßkamp. Der 50 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses war auf dem 
Scheideweg unterwegs und wollte mit dem Bus fahrplanmäßig nach links 
in den Eßkamp abbiegen. Im Einmündungsbereich in den Eßkamp kam es 
dann zum Zusammenstoß mit dem Radfahrer, der den Radweg des 
Scheidewegs in der Gegenrichtung befuhr und die Einmündung gerade 
überqueren wollte. Der 28-Jährige Radfahrer, der nach ersten 
Ermittlungen ohne Beleuchtung gefahren ist, wurde schwer verletzt in 
ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfalldienst der Polizei hat die 
Ermittlungen aufgenommen.
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CCO-Tiefgarage wird abschnittsweise saniert

09.01.2018 21:54 Uhr

Arbeiten beginnen am 15. Januar – Nicht betroffene Parkflächen weiterhin nutzbar

Die Tiefgarage unter dem City Center Oldenburg (CCO) wird in der Zeit von Mitte Januar bis Ende März Schritt für Schritt saniert. Nach Mitteilung der Immobilien-Verwaltungsgesellschaft beginnt die Entfernung des Estrichs im ersten Parkkeller am Montag, 15. Januar. Bis zum 19. Februar sind in diesem Parkdeck insgesamt fünf aufeinanderfolgende Bauabschnitte geplant. Im zweiten Parkkeller starten die Sanierungsarbeiten am 20. Februar. Auf dieser Parkebene soll der letzte der dort vorgesehenen vier Bauabschnitte bis zum 28. März abgeschlossen sein. 

Die staub- und lärmintensiven Arbeiten beginnen täglich gegen 7 Uhr und dauern bis circa 18 Uhr. Bei Bedarf und in Ansprache seien auch frühere (ab 6 Uhr) und spätere Arbeitszeiten (nach 18 Uhr) möglich, heißt es in der Mitteilung. Während der Sanierung sind nur die Parkflächen in den betroffenen Bauabschnitten blockiert. Der Rest der Parkgarage steht auch während der Arbeiten zur Verfügung. Wenn Schutt aus der Garage transportiert werden muss, sind die Zufahrtsmöglichkeiten zur Tiefgarage und innerhalb der Parkgarage zeitweise eingeschränkt. Nacht- und Wochenendarbeiten sind nicht vorgesehen.

Bewirtschaftet wird das Parkhaus mit 500 Plätzen von der bundesweit tätigen Contipark Gruppe. Im November 2016 war die Tiefgarage aufgrund statischer Probleme für einige Tage teilgesperrt worden. Nach erfolgreichen Sicherungsmaßnahmen konnten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden. Nun steht eine grundlegende Sanierung an.
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Tödlicher Verkehrsunfall in Oldenburg

03.01.2018 17:08 Uhr

74-jährige Fußgängerin von Auto erfasst

Bei einem schweren Verkehrsunfall an der 
Bümmersteder Tredde wurde am Morgen des 2. Janunar eine 74-jährige Frau tödlich 
verletzt. Die Frau war wenige Minuten vor 8 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg
der Bümmersteder Tredde unterwegs und wollte in Höhe einer Bäckerei 
die Fahrbahn überqueren. Dabei übersah sie den ersten 
Ermittlungsergebnissen zufolge offenbar den in Richtung Bahnhofsallee
fahrenden Mercedes einer 20-jährigen Oldenburgerin. Die Rentnerin 
wurde vom Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei erlitt 
sie so schwere Verletzungen, dass sie wenige Minuten später noch an 
der Unfallstelle verstarb. Zur Unfallaufnahme sowie den 
erforderlichen Bergungsmaßnahmen musste die Bahnhofsallee kurzfristig
komplett gesperrt werden. Der Unfalldienst der Polizei hat die 
Ermittlungen aufgenommen.
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Tempo 30 vor Schulen und Kindertagesstätten

05.12.2017 20:57 Uhr

Stadt setzt an 17 Standorten Änderung der Straßenverkehrsordnung um

Die Stadt Oldenburg richtet in diesen Tagen Tempo-30-Bereiche vor insgesamt 17 Schulen und Kindertagesstätten ein. Die Geschwindigkeitsreduzierungen auf 30 km/h sind von montags bis freitags jeweils auf die Zeit von 7 bis 17 Uhr begrenzt. Die streckenbezogene Tempobeschränkung gilt je nach Örtlichkeit auf einer Länge von höchstens 300 Metern. 

Nach der Änderung der Straßenverkehrsordnung ist die Geschwindigkeit im unmittelbaren Bereich von an Straßen gelegenen Kindergärten, Kindertagesstätten, Krippen und Horten, allgemeinbildenden Schulen, Förderschulen für geistig oder körperlich behinderten Menschen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern in der Regel auf 30 km/h zu beschränken. Voraussetzungen sind, dass die Einrichtungen über einen direkten Zugang zur Straße verfügen oder im Nahbereich der Einrichtungen starker Ziel- und Quellverkehr herrscht. Mit dieser Gesetzesänderung wird den Kommunen ein Instrumentarium an die Hand gegeben, um verantwortungsvoll zu prüfen, in welchen Fällen diese Anordnungen in Betracht kommen, um einerseits schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen, andererseits den Verkehrsfluss nicht übermäßig zu beeinträchtigen.

In den vergangenen Wochen wurde daher die Verkehrssituation an den unmittelbar im Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Oldenburg befindlichen schutzbedürftigen Einrichtungen von der Verkehrsbehörde und der Polizei überprüft. An folgenden Einrichtungen lagen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einrichtung von Tempo 30 vor:

• Neues Gymnasium, Alexanderstraße 90
• Grundschule Bümmerstede, Bümmersteder Tredde 110
• Grundschule Nadorst, Eßkamp 6
• Schule Am Bürgerbusch, Eßkamp 126
• Gymnasium HGO, Hauptstraße 114
• IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169
• Grundschule und Kindertagesstätte Kreyenbrück, Klingenbergstraße 195/197
• Förderschule, Sandkruger Straße 119
• Waldorf-Michael-Kindergarten, Bremer Straße 15
• Kindertagesstätten KiB e. V. und St. Ansgar, Edewechter Landstraße 39 + 50
• Ev. Kindertagesstätte, Großer Kuhlenweg 28
• Kinderkrippe, Hindenburgstraße 20 
• Ev. Kita Ofenerdiek, Langenweg 165 a
• Kinderkrippe am Bürgerbusch, Scheideweg 231 
• Grundschule Ohmstede, Rennplatzstraße 182
• Förderschule, Borchersweg 80
• Grundschule Etzhorn mit Hort, Butjadinger Straße 355 

An allen anderen schutzbedürftigen Einrichtungen ohne einen direkten Zugang zur Hauptverkehrsstraße bleibt es bei den aus Verkehrssicherheitsgründen angeordneten Gefahrzeichen „Kinder“, die die Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Verringerung der Geschwindigkeiten verpflichten.
Mit den Beschilderungsmaßnahmen ist in der vergangenen Woche begonnen worden.
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Oldenburg Gastgeber für Tagung „Fahrradfreundliche Kommunen“

03.12.2017 22:45 Uhr

Drei weitere Städte ausgezeichnet

Als fahrradfreundliche Kommune ist Oldenburg bereits im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden. Heute war die Stadt als Gastgeber gefordert für die diesjährige Veranstaltung des Landes Niedersachsen und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). Dabei wurden drei weitere Kommunen als fahrradfreundlich ausgezeichnet, dies sind Hameln, Lingen und Osnabrück.

Die Stadt Oldenburg wurde dabei von Stadtbaurätin Gabriele Nießen (Vorstandsmitglied der AGFK) vertreten. „Ich freue mich sehr über die Wahl Oldenburgs als Veranstaltungsort des diesjährigen Fachtags und der Mitgliederversammlung der AGFK Niedersachsen/Bremen“, sagte Nießen. „Die Mitwirkung des neuen Ministers für Wirtschaft, Arbeit ,Verkehr und Digitalisierung, Bernd Althusmann, der die Zertifizierung fahrradfreundlicher Kommunen im Rahmen der Veranstaltung vorgenommen hat, unterstreicht die große Bedeutung des Themas und unterstützt uns bei unseren weiteren Aktivitäten rund um den Radverkehr.“

Die Auszeichnung bescheinigt den Kommunen für fünf Jahre eine der fahrradfreundlichsten Kommunen in Niedersachsen zu sein.
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Ergebnis der Fahrradkontrollwoche

15.11.2017 20:55 Uhr
Mit insgesamt 55 Beamtinnen und Beamten hat die 
Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland in der vergangenen Woche 
gezielt Radfahrer im Stadtgebiet kontrolliert. Das Ziel dieser 
zweiten "Fahrradkontrollwoche" in diesem Jahr war es, die Anzahl der 
Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung zu reduzieren und 
insbesondere zu Beginn der dunklen Jahreszeit die Verkerssicherheit 
zu erhöhen.

Die Kontrolle fand von Montag bis Freitag, jeweils ab den frühen 
Morgenstunden bis in den Abend hinein, statt.

Im Verlauf der Kontrollaktion, an der sich auch Beamte der 
Zentralen Polizeidirektion beteiligten, wurden unter allen 
überprüften Verkehrsteilnehmern etwa 400 Radfahrerinnen und Radfahrer
mit zum Teil erheblichen Beanstandungen angehalten und kontrolliert. 
So stellten die Kontrollkräfte in mehr als der Hälfte der insgesamt 
registrierten Verstöße (223) eine nicht ausreichende oder defekte 
Beleuchtung fest. In 63 Fällen mussten die Beamten eingreifen, weil 
ein Radfahrer während der Fahrt ein Mobiltelefon in der Hand hielt. 
Für einen solchen Verstoß ist in der Neufassung des Bußgeldkataloges 
ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro vorgesehen.

Die Benutzung der falschen Radwegseite sowie das Befahren des 
Fußgängerbereiches wurde in insgesamt knapp 50 Fällen registriert.

Die Fahrradkontrollwoche ist ein fester Bestandteil der 
Verkehrssicherheitsarbeit; geplant sind weitere Kontrollwochen im 
kommenden Jahr. Darüber hinaus wird die Polizei auch außerhalb dieser
Kontrollwochen Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer anhalten und 
kontrollieren, um dadurch die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die 
Zahl der Unfälle zu reduzieren.
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Oldenburger treten gerne in die Pedale

03.11.2017 17:08 Uhr

Fahrrad mit Abstand beliebtestes Verkehrsmittel – Ergebnisse aus repräsentativer Befragung

Das Fahrrad ist das mit Abstand beliebteste Verkehrsmittel in Oldenburg. Das geht aus einer Befragung zum Thema Mobilität hervor, die das SINUS-Institut Heidelberg/Berlin im Auftrag der Stadt Oldenburg vorgenommen hat. Befragt wurde eine repräsentative Auswahl an Oldenburgerinnen und Oldenburgern im Alter zwischen 14 und 69 Jahren.

81 Prozent der Befragten gaben an, das Fahrrad sehr gerne oder gerne als Verkehrsmittel zu nutzen. Damit rangiert das Rad auf Rang eins der Beliebtheitsskala. Bewertet werden konnten unterschiedliche Verkehrsmittel auf einer Skala von „sehr gerne“ bis „überhaupt nicht gerne“. In Oldenburg fahren 63 Prozent der Interviewten sehr gerne oder gerne mit dem Auto. In anderen Städten zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern, mit denen das Institut die Oldenburger Ergebnisse verglichen hat, nannten durchschnittlich 75 Prozent der Befragten das Auto als liebstes Fortbewegungsmittel, 64 Prozent nutzten gerne oder sehr gerne das Rad.

Die Stadt Oldenburg hatte das SINUS-Institut mit einer vertiefenden Studie zum bundesweiten „Fahrrad-Monitor 2017“ beauftragt, um weitere Erkenntnisse rund um das Thema Fahrradnutzung zu gewinnen. Der „Fahrrad-Monitor“ erhebt alle zwei Jahre das subjektive Stimmungsbild der Radfahrenden in Deutschland. Dafür wurden Bürgerinnen und Bürger zwischen 14 und 69 Jahren im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums online befragt. In Oldenburg wurden 164 Menschen zusätzlich telefonisch interviewt.

In Oldenburg erklärten 96 Prozent der Befragten, in einem Haushalt mit Fahrrad zu leben. Damit liegt Oldenburg deutlich über dem Städtedurchschnitt (78 Prozent). 78 Prozent der Interviewten gaben an, das Fahrrad regelmäßig (das heißt, täglich bis mehrmals die Woche) zu nutzen. Hier liegt der Städtedurchschnitt nur bei 37 Prozent. In Oldenburg wird das Fahrrad primär für Einkäufe, kurze Erledigungen (90 Prozent) und Fahrten zu Freizeitaktivitäten (77 Prozent) verwendet. 53 Prozent der Radfahrenden in Oldenburg fahren der Studie zufolge mit dem Fahrrad zur Arbeit beziehungsweise Fortbildungsstätte. In anderen Städten zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern sind dies mit 34 Prozent deutlich weniger. 89 Prozent der Befragten in Oldenburg gaben zu Protokoll, dass ihnen Radfahren in ihrer Stadt Spaß macht. Auch damit liegt Oldenburg klar über dem Städtedurchschnitt (52 Prozent).

Die Ergebnisse der Studie bestärken die Stadtverwaltung in ihrer bisherigen Arbeit für den Radverkehr, zeigen aber auch Handlungsbedarf auf: Die mangelhafte Abstellsituation, unter anderem am Bahnhof und in den Stadtteilzentren, sowie die Statements zum subjektiven Sicherheitsgefühl sollen zukünftig stärker in den Fokus der Radverkehrsförderung genommen werden.

Die Studie mit den Oldenburger Ergebnissen ist im Internet unter www.oldenburg.de/fahrradmonitor einsehbar. 
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Eisenbahn-Bundesamt stellt Weichen für Lärmaktionsplan

13.08.2017 12:03 Uhr

Bahnstrecken in Oldenburg: Lärmbetroffene können sich online beteiligen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen und dazu die Öffentlichkeit um Beteiligung gebeten. Für dieses Beteiligungsverfahren ist im Internet eine Informationsplattform unter www.laermaktionsplanung-schiene.de eingerichtet worden. Wer sich in Oldenburg durch Bahnlärm beeinträchtigt fühlt, kann dort einen vorbereiteten Fragebogen ausfüllen.

Die Stadt Oldenburg macht darauf aufmerksam, dass die Frist zur Teilnahme an diesem öffentlichen Beteiligungsverfahren am Freitag, 25. August, endet. Alternativ zur Online-Beteiligung hierzu können die Fragebögen auch per Post, Fax oder E-Mail an die Redaktion der Lärmaktionsplanung geschickt werden.

Die Stadtverwaltung rät denjenigen, die sich am Online-Verfahren beteiligen wollen, die auf der genannten Internet-Seite enthaltenen Hinweise zu beachten, zumal die abgegebenen Fragebögen öffentlich einsehbar sind. Mit Stand vom 7. August sind bisher erst zwei ausgefüllte Fragebögen aus dem Stadtgebiet Oldenburg veröffentlicht worden.

Der jetzt zu entwickelnde Lärmaktionsplan des Eisenbahnbundesamtes kann als Ergänzung des bereits am 21. Dezember 2015 verabschiedeten Lärmaktionsplans der Stadt Oldenburg betrachtet werden. Dieser ist im Internet abrufbar unter www.oldenburg.de/laermaktionsplan.
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Was bewegt die Oldenburgerinnen und Oldenburger?

04.08.2017 18:19 Uhr

Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten

Die Stadt Oldenburg führt aktuell mit dem SINUS-Institut eine Studie zum Thema Mobilität durch. Dafür werden in Oldenburg 150 Telefoninterviews durchgeführt, die circa 25 Minuten dauern. Inhalte der Befragung sind unter anderem die tägliche Nutzung von verschiedenen Verkehrsmitteln, Sicherheit im Straßenverkehr und sowie einige Fragen zur Radverkehrssituation in Oldenburg. Damit erhofft sich die Stadt Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Schwachstellen, die noch nicht bekannt sind. 

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die diesbezüglich kontaktiert werden, um die Teilnahme an der Umfrage. Das Umfragekonzept sieht eine Befragung von Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren vor. Daher bitten wir um Verständnis, wenn nach dem ersten Kontakt eine Befragung nicht erfolgt, weil die kontaktierte Person nicht in diese Altersgruppe fällt.

Das SINUS-Institut erforscht seit fast 40 Jahren die Einstellungen und Lebenswelten von Menschen. Als Mitglied des Arbeitskreises Deutscher Marktforschungsinstitute (ADM) verpflichtet sich das Institut der Einhaltung der gängigen Datenschutzbestimmungen. Alle Aussagen werden anonym behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. 

Bürgerinnen und Bürger werden außerdem darauf hingewiesen, dass die Befragung aus Ludwigshafen mit der Vorwahl 0621 durchgeführt wird.

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist vorgesehen. Die letzte Umfrage zu diesem Thema erfolgte 2009. Interessierte können die Ergebnisse dieser Haushaltsbefragung unter dem Link: http://www.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/PDF/41/OL-Verkehrsmittelumfrage-PRINT2010-LOW.pdf herunterladen. 
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Neugestaltung des Klingenbergplatzes wird vorbereitet

27.07.2017 20:35 Uhr

Ausbau der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße beginnt

Am Montag, 31. Juli, beginnen Straßenbauarbeiten in der Klingenbergstraße im Abschnitt zwischen der Cloppenburger Straße und der Einmündung der Straße An den Voßbergen. In diesem Abschnitt werden in den kommenden drei Monaten die nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße erneuert. 

Diese Maßnahme stellt den Beginn einer umfassenden Neugestaltung des Klingenbergplatzes einschließlich der angrenzenden Klingenbergstraße dar. 2015 hatte die Stadt Oldenburg einen Planungswettbewerb ausgelobt, den das Landschaftsarchitekturbüro Killian und Frenz gewonnen hatte. Im Auftrag der Stadt Oldenburg hat dies Büro aus dem prämierten Wettbewerbsbeitrag einen Entwurf erarbeitet, der den Klingenbergplatz dauerhaft attraktiver und so für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zu einer neuen Mitte aufwerten soll.

Die eigentlichen Sanierungsarbeiten auf dem Klingenbergplatz werden erst Anfang des kommenden Jahres beginnen. Für den Ausbau des Klingenbergplatzes läuft zurzeit noch die Planungsphase unter Beteiligung des Beirates des Sanierungsgebietes Kreyenbrück-Nord und der Werbegemeinschaft, da die vorgesehene Sanierung des Klingenbergplatzes einschließlich der Klingenbergstraße in diesem Bereich eine Maßnahme des Sanierungsgebietes Kreyenbrück-Nord ist.

Die jetzt beginnenden Arbeiten umfassen die Erneuerung der nördlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße. Vorgesehen ist ein Ausbaustandard auf Innenstadtniveau. Neben einer Erneuerung der Hochbord- und Rinnenanlage werden die Funktionsflächen Gehweg, Radweg und Schutzstreifen farbgleich mit einem grau-/rötlichen großformatigen Betonsteinpflaster hergestellt. Die Funktionsflächen werden mit einem zweireihigen Granitkleinpflasterstreifen abgegrenzt.

Zur Durchführung dieser Arbeiten ist die Sperrung der nördlichen Nebenanlagen und einer Fahrspur der Klingenbergstraße im Ausbaubereich erforderlich. Der Kfz- Richtungsverkehr auf der Klingenbergstraße zur Cloppenburger Straße wird während der Bauzeit über die vorhandene Linksabbiegespur geleitet. Es wird um Verständnis für die dadurch entstehenden Erschwernisse bezüglich der eingeschränkten Verkehrsabwicklung gebeten. 
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Fußgängertunnel in Krusenbusch auf dem Wartegleis

05.07.2017 20:25 Uhr
Deutsche Bahn AG zieht Gestattungsangebot zurück und will Flächen verkaufen – Stadt strebt weitere Verhandlungen an 

Die 36 Jahre alte Fußgängerbrücke, die über die Bahntrasse Oldenburg-Osnabrück führt und die Stadtteile Krusenbusch und Bümmerstede verbindet, soll durch einen Tunnel ersetzt werden. Dafür stehen Planungskosten in Höhe von 310.000 Euro zur Verfügung – doch wirklich voran kommt das Projekt (noch) nicht. Grund ist eine Kehrtwende der Deutschen Bahn AG, mit der die Stadt seit dem Jahr 2013 über die Überlassung von Bahn-Flächen zwischen der Straße „Am Schmeel“ und der Bahnhofsallee verhandelt. Die Bahn will der Stadt die 150.000 Quadratmeter großen Flächen jetzt nicht mehr nur überlassen, sondern ganz verkaufen. Und das zu einem Preis, der davon ausgeht, dass aus einem Teil des Areals (25.000 Quadratmeter) Wohnbauland werden kann. „Das ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann enttäuscht, gibt die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung allerdings nicht auf.

Die hatte sich bereits abgezeichnet, als die DB Immobilien der Stadt im September 2013 ein Angebot für eine Nutzungsgestattung unterbreitet hatte. Dieser Gestattungsvertrag war Grundlage nachfolgender Planungen, hat nun offenbar aber keine Gültigkeit mehr. Im Februar dieses Jahres erhielt die Stadt die Aussage, dass das Angebot nicht mehr aufrechterhalten wird. Im März ließ die Bahn ein Kaufangebot mit einem Preis folgen, dessen Höhe das Gestattungsentgelt um ein Vielfaches übersteigt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appellierte daraufhin schriftlich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, die einmal gegebenen Zusagen einzuhalten.

Die erhoffte positive Antwort blieb indes aus. Stattdessen bekräftigte der Konzernbevollmächtigte für die Länder Bremen und Niedersachsen, Ulrich Bischoping, dass sich bei der DB zwischenzeitlich die Strategie bei der Veräußerung von Grundstücken geändert habe. „Flächen, die nicht für den Bahnbetrieb erforderlich sind – und um eine solche handelt es sich hier –, werden nur noch veräußert. Die zuvor geltende Möglichkeit einer Gestattung entfällt“, heißt es in Bischopings Schreiben. Da die von der Stadt für die Bahnquerung benötigte Teilfläche aufgrund ihrer geringen Größe, des Zuschnitts und der Lage der verbleibenden Restflächen für die Bahn nicht wirtschaftlich sei, komme auch nur der Verkauf der Gesamtflächen in Frage, so der Konzernbevollmächtigte. Weitere Gespräche wolle die Bahn nur noch als Grunderwerbsverhandlungen führen.

Bischoping zeigt sich zuversichtlich, dass dabei ein Ergebnis erzielt werden wird, das auch den Interessen der Stadt entspricht. Darauf hofft auch der Oberbürgermeister: „Wir wollen dieses Projekt weiterhin realisieren“, betont Krogmann.
Die Entscheidung, dass ein Tunnel die Brücke ersetzen soll, hatte der Stadtrat bereits im Jahr 2012 gefällt. Weil die Realisierung aber auf sich warten ließ, wurde die aus dem Jahr 1981 stammende Brücke 2013 teilsaniert, um die Verkehrssicherheit weiter gewährleisten zu können. Eine grundlegende Instandsetzung blieb seinerzeit aus. Für eine direktere Anbindung an Bümmerstede und Kreyenbrück setzt sich der Bürgerverein Krusenbusch bereits seit Jahren ein. 
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Kreuzungsbereich am Rummelweg wird ab dem 13. Juli umgestaltet

05.07.2017 20:22 Uhr

Mehr Verkehrssicherheit auf der Fahrradstraße Haarenufer als Ziel

Radfahrerinnen und Radfahrer haben auf der Straße Haarenufer Vorfahrt. Um den Charakter als Fahrradstraße auch optisch zu unterstreichen, wird ab nächster Woche der Kreuzungsbereich Haarenufer/Rummelweg umgebaut. Es ist bereits der dritte Kreuzungspunkt, der im Verlauf der Fahrradstraße neu gestaltet wird.

Die Straße Haarenufer war im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der Radroute West als vorfahrtberechtigte Fahrradstraße ausgewiesen worden. Zunächst wurde durch Markierungen und Beschilderungen auf die neue Verkehrsführung hingewiesen. Polizei und Stadtverwaltung waren sich aber einig, dass eine weitere Verbesserung der Sicherheit nur durch eine bauliche Umgestaltung der Kreuzungsbereiche Lindenallee, Ratsherr-Schulze-Straße und Rummelweg erlangt werden kann. Im ersten Schritt wurde daher die Ratsherr-Schulze-Straße umgebaut, Anfang dieses Jahres folgten die Arbeiten an der Lindenallee. Nun ist der Kreuzungsbereich am Rummelweg an der Reihe.

Die Arbeiten sollen am Donnerstag, 13. Juli, beginnen. Sie werden voraussichtlich bis zum 31. August andauern. An dem Kreuzungspunkt soll die Straße Haarenufer in ihrem vorhandenen Pflastermaterial über die Fahrbahn der kreuzenden Straße hinweg durchgängig gestaltet werden, um den Verlauf der bevorrechtigten Fahrradstraße zu betonen. 

„Ich freue mich sehr über diese Maßnahme, da sie die Verkehrssicherheit der stark befahrenen Fahrradstraße Haarenufer weiter erhöht. Damit ist wieder ein Meilenstein zur Umsetzung der Radroute West geschaffen. Es ist aber auch eine logistische Herausforderung, da der gesamte Verkehr umgeleitet werden muss und zeitweise parallel noch Arbeiten an der Lindenallee stattfinden“, beurteilt Prof. Bernd Müller, Leiter des städtischen Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Maßnahme.

In der Zeit der Bauarbeiten wird der Radverkehr über die Lasiusstraße geführt, während die Fußgänger den ehemaligen Radweg an der Ofener Straße nutzen können. Der Kfz-Verkehr wird über die Lasiusstraße bzw. den Gerberhof geleitet. Für Anwohnerinnen und Anwohner der Grundstücke Haarenufer Nr. 32 bis 45 wird eine temporäre Zufahrt zur Straße Am Zuggraben eingerichtet. Es werden für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer und Kfz-Verkehr) eigene Umleitungsstrecken beschildert. Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, wurde die Umsetzung des Projekts in die Ferien gelegt und auf eine einseitige Sperrung verzichtet. 

Die Kosten betragen rund 81.000 Euro.
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Noch Plätze frei bei Fahrrad-Exkursion

22.06.2017 20:02 Uhr

Themenführung zu Graf Anton Günther / Anmeldung bis zum 26. Juni

Die vom Stadtmuseum Oldenburg ursprünglich für heute geplante Exkursion „Graf Anton Günther – Radtour zum Tillyhügel“ wird aufgrund der Unwetter-Vorhersage auf nächsten Mittwoch, 28. Juni, verschoben. Da es freie Plätze gibt, besteht für Interessierte nun eine neue Chance, sich für die Teilnahme anzumelden.

 

Die Radtour zum Tillyhügel in Wardenburg zum Thema Graf Anton Günther dauert von 17 Uhr bis ca. 20 Uhr. Begleitet von Stadtführerin Christine Krahl erfahren die Teilnehmer Geschichtliches und Anekdoten rund um den letzten Oldenburger Grafen, dessen Todestag sich im Juni zum 350. Mal jährt. Eine große Lebensleistung von Anton Günther (1583 – 1667) war seine Friedenspolitik in kriegerischen Zeiten. Dank seines diplomatischen Geschicks (und seiner Pferdezucht) konnte er den kaiserlichen Feldherrn Tilly, nach dem der Hügel benannt ist, mit seinem Heer zum Rückzug bewegen.

 

Geradelt wir circa 25 km in gemütlichem Tempo, zum Teil auf unbefestigten Wegen. Treffpunkt ist die Lambertikirche gegenüber der Bremer Landesbank, Ziel die Cäcilienbrücke. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Es wird um Anmeldung bis zum 26. Juni unter Telefon 0441 235-2886 (Mo.-Fr., 8-12 Uhr) oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebeten.
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Bürgerinnen und Bürger kommen zum Zuge

22.06.2017 19:48 Uhr

Eisenbahn-Bundesamt beteiligt Öffentlichkeit an Lärmaktionsplan

Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung eines Lärmaktionsplans für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Betroffen ist auch Oldenburg – allerdings steht dabei laut Eisenbahn-Bundesamt nur die Strecke Oldenburg-Bremen im Fokus. Als Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr definiert.

Ab sofort ist dazu unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de eine Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes im Internet erreichbar. Am 30. Juni dieses Jahres beginnt die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 25. August 2017 haben Bürgerinnen und Bürger dann die Gelegenheit, Anregungen und Bedenken vorzubringen. Grundlage für die Erarbeitung des Lärmaktionsplanes sind Lärmkartierungen, die das Eisenbahn-Bundesamt Ende Juni veröffentlichen will. 

So läuft das weitere Verfahren ab: Mitmachen kann man entweder online oder per Post. Im Internet wird die Anwendung zur aktiven Beteiligung rechtzeitig zum Start der Öffentlichkeitsbeteiligungsphase zusätzlich zum Informationsangebot unter www.laermaktionsplanung-schiene.de freigeschaltet. Alternativ können Beteiligungen auch per Post an die Adresse Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30. Juni an über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden. 

Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung fließen zusammen mit der Lärmkartierung sowie bereits vorhandenen und geplanten Maßnahmen des Bundes zur Lärmminderung im Schienenverkehr in den Lärmaktionsplan Teil A ein. Daran wird die 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vom 24. Januar bis zum 7. März 2018 anschließen. Hier besteht die Möglichkeit einer Rückmeldung zum Lärmaktionsplan Teil A. Die Ergebnisse münden in den Lärmaktionsplan Teil B, der Mitte 2018 vorliegen soll. 

Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Ziel ist die Regelung von Lärmproblemen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de. Fragen können an das Eisenbahn-Bundesamt per E-Mail unter lap@eba.bund.de oder per Post mit dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ an die Zentrale in Bonn (Heinemannstraße 6, 53175 Bonn) gerichtet werden.
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Gespräche zum Erhalt der Oldenburger Gleishalle wieder aufgenommen

22.03.2017 10:36 Uhr

Stadt und Deutsche Bahn erarbeiten Kooperationsvereinbarung

Im Hinblick auf die Zukunft der Oldenburger Gleishalle sind die DB Station & Service AG und die Stadt Oldenburg wieder in lösungsorientierte und ergebnisoffene Gespräche eingetreten. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und DB wird zurzeit erarbeitet und soll in Kürze abgeschlossen werden. Die DB hat bereits zugesagt, die Option zur Sanierung der Gleishalle in ihre Überlegungen und Prüfungen einzubeziehen – die verschiedenen Varianten eines Neubaus sind damit nicht mehr die einzigen Optionen, ein Erhalt der historischen Gleishalle wird nunmehr ergebnisoffen in Betracht gezogen.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein wichtiges Signal: „Wir haben schon jetzt mehr erreicht, als wir uns bisher erhofft hatten. Zum ersten Mal ist die DB bereit, die Sanierungsfähigkeit der Bahnhofsgleishalle ergebnisoffen zu prüfen.“

„Das ist eine sehr positive Entwicklung für alle Mitstreiter, die sich für den Erhalt der historischen Gleishalle einsetzen: für die Oldenburgische Landschaft, das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, für uns als Stadt und andere“, betont Baudezernentin Gabriele Nießen.

„Wir haben nochmals umfangreiche statische Gutachten und Materialprüfungen angestoßen. Ergebnisse liegen voraussichtlich Mitte des Jahres vor. Auf der Basis werden wir dann die Aufwände berechnen und mit der Stadt über Lösungen zur Finanzierung sprechen. Parallel nehmen wir unsere Verkehrssicherungspflicht wahr, indem wir die hölzerne Schutzkonstruktion auf allen betroffenen Bahnsteigen herstellen. Wir werden diese aber gegenüber der bisherigen Ausführung verschlanken“, ergänzt Bärbel Aissen, Leiterin Regionalbereich Nord von DB Station & Service.

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist eine gemeinsame Verständigung über das weitere Vorgehen, das in diesem Zuge auch auf gemeinsam beauftragten Untersuchungen beruht. Die von der Stadt Oldenburg beauftragen Gutachter sollen ebenfalls beteiligt werden. Mit der Vereinbarung werden die laufenden gerichtlichen Eilverfahren der DB gegen die Stadt beigelegt. Die Stadt hatte der DB unter anderem untersagt, bestimmte Betonplatten zu entfernen, ohne der Unteren Denkmalschutzbehörde ein aussagekräftiges Sanierungskonzept vorzulegen.

Inhalt und Umfang für weitere Untersuchungen werden derzeit abgestimmt. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Stadt Oldenburg bemühen sich um eine zügige Klärung der weiteren Schritte.
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Tempo 30 vor schutzbedürftigen Einrichtungen

22.03.2017 10:32 Uhr

Stadt und Polizei prüfen Umsetzung

Am 10. März 2017 hat der Bundesrat beschlossen, dass künftig grundsätzlich Tempo 30 vor sogenannten schutzbedürftigen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Seniorenheimen gelten soll. Im Ausnahmefall kann auf die Absenkung der Geschwindigkeit verzichtet werden, soweit unter anderem etwaige negative Auswirkungen auf den ÖPNV, beispielsweise auf den einzuhaltenden Taktfahrplan, oder eine drohende Verkehrsverlagerung auf die Wohnnebenstraßen zu befürchten sind. Aufgrund dieser Beschlussfassung muss die Straßenverkehrsbehörde nun prüfen und begründen, wenn sie von einer Anordnung von Tempo 30 vor den genannten Einrichtungen abweichen möchte.

Aus diesem Grund werden die Auswirkungen der Änderungen vor den genannten Einrichtungen zunächst durch die Verkehrsbehörde gemeinsam mit der Polizei geprüft. Dazu erfolgen einzelfallbezogene Prüfungen vor den jeweils 45 schutzbedürftigen Einrichtungen. Nach Abschluss der durchgeführten Überprüfungen werden den Fraktionen zeitnah diejenigen Einrichtungen vorgestellt, bei denen die Abwägung ergeben hat, dass kein Tempo 30 angeordnet werden kann. Anschließend wird das Ergebnis der Überprüfungen auch im Verkehrsausschuss bekanntgegeben.
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Arbeitsgruppe Strategieplan Mobilität und Verkehr zieht Zwischenbilanz

17.03.2017 09:36 Uhr
Stadtbaurätin Gabriele Nießen: „Sind gut vorangekommen“

Die Arbeitsgruppe Strategieplan Mobilität und Verkehr Oldenburg 2025 hat sich jetzt auf Einladung der Stadtverwaltung im Technischen Rathaus getroffen. Die Verwaltung berichtete über die Umsetzung des Plans drei Jahre nach dem Ratsbeschluss. „Wir sind auf einem guten Weg, die Ziele des Plans zu erreichen, allen Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives Angebot für die individuelle Mobilität zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die negativen Folgen von Mobilität und Verkehr zu begrenzen“, resümiert Stadtbaurätin Gabriele Nießen das bisher Erreichte. 

Der Plan hat eine Laufzeit bis 2025, aber es sind bereits zahlreiche der insgesamt etwa 100 Maßnahmen in der Umsetzung oder abgeschlossen. Umgesetzt wurden bislang die Einrichtung einer Mobilitätszentrale am Lappan, die auch für mobilitätseingeschränkte Personen nutzbar ist, ein attraktives Carsharing-Angebot wurde geschaffen, die Auguststraße wurde mit einer Tempo-30-Regelung und einer fußgänger- und fahrradfreundlichen Verkehrsregelung umgestaltet, weiterhin wurden die Radverkehrsanlagen am Stautorkreisel umgebaut und eine neue Fernbushaltestelle am Hauptbahnhof geschaffen. 

In der Sitzung wurden auch Themen erörtert, die seit 2014 neue Bedeutung erlangt haben, wie beispielsweise die E-Mobilität, Lastenräder oder die Planung der Entlastungsstraße über den ehemaligen Fliegerhorst. Diese neuen Themen finden Eingang in die weitere Umsetzung des Plans. In der Sitzung der Arbeitsgruppe wurde ein weiteres Treffen für Herbst 2017 verabredet.

Zur Arbeitsgruppe gehören:
Von der Stadtverwaltung
Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister; Gabriele Nießen, Stadtbaurätin; Elke Wicherts, Leitung Stadtplanungsamt; Prof. Bernd Müller, Leitung Amt für Verkehr und Straßenbau; Michael Becker, Fachdienstleitung Verkehrslenkung; Dr. Norbert Korallus, Fachdienstleitung Verkehrsplanung; Kerstin Goroncy, Fußgänger- und Fahrradbeauftragte; Klaus Büscher, Leitung Amt für Umweltschutz und Bauordnung; Susanne Jungkunz, Strategische Sozialplanung

Vom Rat
Margrit Conty, SPD-Fraktion; Klaus Raschke, CDU-Fraktion; Sebastian Beer und Sascha Brüggeman, Die GRÜNEN Fraktion; Gruppe DIE LINKE./Piratenpartei; Dr. Christiane Ratjen-Damerau, FDP-Fraktion; AfD-Fraktion; WFO-LKR-Fraktion

Von Institutionen
Dirk Matthies, ADAC; Heinrich Book und Roman Eichler, ADFC Kreisverband Oldenburg; Arbeitsgemeinschaft Stadtoldenburger Bürgervereine (ASTOB); Felix Kohn, Behindertenbeirat; F.A. Fisbeck, CMO; Carola Havekost und Kristof Ogonovski, Oldenburgische IHK; Carsten Atzler, VWG
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Pflasterarbeiten am Alten Rathaus beginnen am 6. März

01.03.2017 09:19 Uhr
Am Montag, 6. März, beginnen die Ausbauarbeiten der Straße Markt am Alten Rathaus. Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich von der Kreuzung Lange Straße/Kleine Kirchenstraße bis Ecke Rathaus. Neben der neuen Pflasterung sind Kanalarbeiten durch den OOWV sowie die Erneuerung einiger Anlagen durch die Telekom und Kabel Deutschland geplant. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Juni 2017 abgeschlossen werden.

Durch die Ausbauarbeiten soll die Nutzung des Pflasters für Fußgänger und mobilitätsbehinderte Menschen verbessert werden. Das Granit-Großpflaster wird dazu im Bereich der geplanten Laufwege analog zum Schloßplatz geschnitten, geflammt und neu verlegt. In diesem Zuge werden auch der Unterbau und die Tragschicht erneuert. Da die bisher gewölbte Oberfläche höhengerecht neu gepflastert wird, muss zudem die Entwässerung an die neue Höhensituation angepasst werden. 

Die Bauarbeiten müssen unter Vollsperrung des Kfz-Verkehrs – auch während der Lieferzeiten – ausgeführt werden. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren, werden jedoch um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Ab dem Kreuzungsbereich Gaststraße/Schüttingstraße/Lange Straße kann die Zulieferung zu den Geschäften während der Baumaßnahme nur von Norden her erfolgen. Die Lange Straße ist von dort aus als Sackgasse ausgewiesen. Der Kreuzungsbereich Lange Straße/Markt/Kleine Kirchenstraße kann nicht befahren werden.
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Erneute Auslegung der Bahn-Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren

22.02.2017 21:09 Uhr
Die Planfeststellungsunterlagen für den geplanten Ausbau der Bahnstrecke im Stadtgebiet Oldenburgs werden neu ausgelegt. Die Deutsche Bahn hat die Planfeststellungsunterlagen inzwischen erneuert, ergänzt oder ersetzt. 

Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als zuständige Anhörungsbehörde für das Planfeststellungsverfahren beabsichtigt eine kurzfristig Auslegung der ergänzenden Planfeststellungsunterlagen, diese soll vom 2. März bis 3. April stattfinden. Die Unterlagen sollen im Technischen Rathaus in Oldenburg, in Rastede und Wiefelstede zur öffentlichen Einsichtnahme ausliegen. Sie werden gleichzeitig auch online gestellt. Die Stadt ist zur öffentlichen Bekanntmachung und zur Auslegung aufgefordert. Die Einwendungsfrist für die Bürgerinnen und Bürger und auch für die Stadt Oldenburg endet am 18. April 2017.

Vor dem Beginn der Auslegung eingehende Einwendungen werden als unzulässig zurückgewiesen. Die Einwendungen sollen sich auf die ausgelegten Unterlagen beziehen, wobei die bisher bereits vorgetragenen Einwendungen und Stellungnahmen weiter Bestandteil des Verfahrens bleiben. Diese müssen nicht noch einmal vorgetragen werden.

Die kurzfristige Ankündigung der Anhörungsbehörde zur öffentlichen Auslegung der Planfeststellungsunterlagen erschwert eine Vorbereitung und Beratung in den Ausschüssen. Der Vorschlag der Stadt Oldenburg, den Auslegungszeitraum erst später beginnen zu lassen, wurde von der Anhörungsbehörde jedoch abgewiesen.

In der Erörterung zum Planfeststellungsverfahren 1 Ende 2015/Anfang 2016 wurde erhebliche Kritik geäußert. Diese bezog sich insbesondere auf die schalltechnischen Untersuchungen unter anderem hinsichtlich der berücksichtigten Abschirmung, daher wurde auch der methodische Ansatz angezweifelt. Weiterhin wurde die fehlende Auslegung des Gutachtens zum Aspekt Erschütterungen durch den Bahnbetrieb moniert und im Rahmen der Umweltplanung verschiedene faunistische Gutachten (Amphibien, Reptilien, Fledermäuse) zur Auslegung vermisst, beziehungsweise für nicht ausreichend untersucht befunden. Diese Themen sind jetzt Gegenstand der Auslegung.
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Erneuerung der Spundwand Huntestraße

22.11.2016 09:46 Uhr

Beginn der Rammarbeiten

Ab Dienstag, 22. November, werden im Rahmen der Maßnahme zur „Erneuerung der Spundwand Huntestraße im Alten Stadthafen“ die ersten Stahlbohlen gerammt. Für das Einbringen der Spundwand sind nach der jetzigen Planung vier bis fünf Wochen veranschlagt. Die relativ lärmintensiven Rammarbeiten finden im Zeitraum zwischen 7.30 Uhr und 18 Uhr statt und sind auf insgesamt 2,5 Stunden pro Tag begrenzt.

Mit der Überwachung und Optimierung der Rammarbeiten hat die Stadt Oldenburg externe Sachverständige beauftragt. Andere, weniger lärmintensive, Einbringverfahren sind im Vorfeld durch verschiedene Sachverständige und Gutachter geprüft worden. Alternative Verfahren wurden wegen des Zustandes der alten Ufersicherung und zum Schutz der benachbarten Bebauung von den Gutachtern allerdings ausgeschlossen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, sind jedoch lärm- und erschütterungsmindernde Maßnahmen geprüft und umgesetzt worden. So wird beispielsweise eine Schallschutzhaube am Rammgerät angebracht.
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Die abgebrochene XXL-Tour

21.09.2014 21:55 Uhr
Als »überschaubar« bezeichneten selbst die Veranstalter die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten und längsten Bike-und Inlinertour des Jahres, die am 21. September die jährliche 35-km-Tour in Angriff nehmen wollten. Weit kamen sie nicht. Kaum war die Tour gestartet, verflüssigte sich der Himmel und fiel herunter, so dass die Fahrt nach nicht einmal einem Kilometer abgebrochen werden musste.

Die Demonstration für Verbesserungen im Straßenverkehr für Inliner und Radfahrer fiel daher eher kurz aus. Immerhin konnte Gernot Lucks von der Initiative »Unser Oldenburg« seine Rede vor dem Start noch im Trockenen halten. Er appellierte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, »nicht nur heute, sondern auch möglichst an allen anderen Tagen auf das Auto zu verzichten und stattdessen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen.«

Zuversichtlich, wenn auch mit bangen Blicken nach oben, machte sich die »überschaubare Zahl« dann auf dem Weg, mit bekanntem Ausgang. Bleibt zu hoffen, dass der Verzicht auf das Auto angesichts solcher Wetterkapriolen nicht unbefolgt bleibt. Ansonsten freuen wir uns auf das nächste Jahr.

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Die letzte Mittwochstour der Saison für Biker und Inliner

10.09.2014 22:00 Uhr
von m.petrick

Die Oldenburger Skater veranstalteten die letzte Mittwochstour des Jahres und wird die Saison mit der-XXL Tour am Sonntag, den 21. September abschließen.

Mit diesen Veranstaltungen, die eigentlich Demonstrationen sind, will der Verein Oldenburger Skater seine Ziele immer aufs Neue in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.

Heute ging man auch auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung der Radwege ein. Die Radfahrer wieder zurück auf die Straße zu schicken, sei ein ganz falscher Weg, vielmehr müsse man in den Aus- und Neubau normgerechter Radwege investieren.

Leichte Bewölkung, ca. 15 Grad Celsius - es waren beste Bedingungen, die die rund 2000 Anhänger der kleinen und etwas größeren Räder gerne annahmen.

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Kann die Cäcilienbrücke erhalten werden?

24.07.2014 06:49 Uhr

Interview mit Gregor Angelis, Architekt

von Tom Mohrmann und Hendrik Punke

"Wir dachten, die Sache wäre abgefrühstückt" und der Erhalt der Cäcilienbrücke sei unmöglich, sagt Architekt Gregor Angelis. Dann aber lud der Architekten- und Ingenieurverein (AIV) Oldenburg zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Cäcilienbrücke – Zukunft eines Baudenkmals" ein. Nach wiederholten Versuchen, das eigentliche Thema der Veranstaltung recht schnell abzuhaken und über Abriss und Neubau zu sprechen, gab es heftige Proteste aus dem Publikum. So verlief die Veranstaltung nicht im Sinne des Wasser- und Schifffahrtsamtes, das den Abriss der Brücke für unvermeidlich erklärt hatte.
Kurz darauf beschlossen Angelis und zwei befreundete Ingenieure, sich die Sache noch einmal anzusehen. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Erhalt der Brücke möglich sei und entwarfen den Plan eines hydraulischen Hubsystems, welches unterhalb der Straße positioniert werden soll. Auf jeder Seite der Brücke sollen Metall-Stempel die Hubbrücke anheben. Die Bausubstanz muss lediglich saniert werden, zur Anschauung soll auch die alte Technik erhalten bleiben. Auf diese Weise würde der Status „älteste Hubbrücke Europas“ gewahrt. Die Kosten sind natürlich schwer vorauszusagen, aber eine Sanierung würde wahrscheinlich mehrere Millionen Euro günstiger als Abriss und Neubau.

„Die Durchsetzung ist das schwierigste“, sagt Angelis. Darum haben er und seine Kollegen zuerst die niedersächsische Denkmalschutzbehörde in Kenntnis gesetzt. Um zusätzliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, wurden Zeitungen und lokale Politiker informiert. Nachdem sich sogar eine Ausgabe der Sendung "Hallo Niedersachsen" mit diesem Thema beschäftigt hatte, kamen ständig unterstützende Anrufe im Büro von Herrn Angelis an. „Mit so viel Zuspruch haben wir nicht gerechnet“, so Angelis. 
All diese Aktionen führten zur Aufhebung des Wettbewerbs um den Neubau der Brücke. Nun muss das zuständige Wasser-und Schiffahrtsamt einem erneuten Gutachten zustimmen. Gregor Angelis behält sich aber das Recht vor selbst ein eigenes Gutachten erstellen zu lassen. „Die amtlichen Gutachter sind dieselben Personen, die vorher den Erhalt der Brücke für unmöglich befunden haben. Ich befürchte, dass sie den Gegenvorschlag nicht unvoreingenommen beurteilen werden.“

Tom Mohrmann und Hendrik Punke waren bis zum Ende dieses Schuljahres Schüler der Oberschule Osternburg und Redaktionsmitglieder der "Osternburger Nachrichten"
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Anbindung Jade-Weser-Port: Bund legt Bahnpläne für Oldenburg aus

14.02.2014 07:00 Uhr

Offenlage zur Planfeststellung ab 21. Februar/Einwendungsfrist läuft am 3. April ab




Die Deutsche Bahn beabsichtigt den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven zur Hinterlandanbindung des Jades-Weser-Ports. Im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Abschnittes 1 (Oldenburg-Rastede) wird das Eisenbahnbundesamt die Unterlagen in Oldenburg öffentlich auslegen lassen. Diese sind in der Zeit vom 21. Februar bis zum 20. März 2014 im Amt für Verkehr und Straßenbau, Gebäude A, Zimmer 004, in der Industriestraße 1 einzusehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Zudem stellt das Eisenbahnbundesamt die Unterlagen ab dem 21. Februar (bis zum 20. März) auch im Internet unter evit-net.de/abs-oldenburg-wilhelmshaven-pdf


 zur Verfügung. Die Internetadresse mit den Unterlagen ist auch über einen Link von der Internetseite der Stadt Oldenburg erreichbar. 

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann gemäß Verwaltungsverfahrensgesetz bis einschließlich 3. April 2014 bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Dezernat 33 (Anhörungsbehörde), Göttinger Chaussee 76A, 30453 Hannover oder bei der Stadt Oldenburg, Technisches Rathaus, Amt für Verkehr und Straßenbau, Industriestraße 1, Eingang A Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben. 

Ein Formblatt für Einwendungen stellt die Stadt Oldenburg ab dem 21. Februar auf ihrer Internetseite unter www.oldenburg.de/bahn  als PDF zum Ausdrucken bereit. Rechtsberatung für das Verfassen von Einwendungen darf die Stadt Oldenburg nicht geben. Das Eisenbahnbundesamt weist darauf hin, dass „die Einwendung den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen muss“. Wichtig: Einwendungen seien nach Ablauf der vorgenannten Einwendungsfrist – also nach dem 3. April – ausgeschlossen.

Der volle Text der Bekanntmachung des Eisenbahnbundesamtes steht ab sofort auf der Internetseite der Stadt zum Herunterladen als PDF bereit. Unter www.oldenburg.de/bahn

 stehen zudem Informationen über die politische Beschlusslage im Rat der Stadt Oldenburg bereit sowie mehrere Gutachten zur Frage der Vorzugswürdigkeit einer Umgehungstrasse auf Oldenburger Stadtgebiet gegenüber dem von der Bahn hier beabsichtigten Ausbau der Bestandsstrecke. Überdies bietet die Stadt eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 26. Februar, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3 an. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr – die Bahn hat ihre Teilnahme zugesagt.Quelle: Stadt Oldenburg
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Kein harmonischer Abend

26.10.2013 07:35 Uhr

Zweite Anwohner-Information zum Ausbau der Siebenbürger Straße am 24. Oktober

von Carsten Lienemann

Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr gab sich an diesem Informationsabend offen für Fragen und Diskussionen rund um den geplanten Ausbau der Siebenbürger Straße: Nachdem er selbst die aktuellen Baupläne erläutert, Jürgen Hinrichs vom OOWV die notwendigen Baumaßnahmen zur Oberflächenentwässerung vorgestellt und Udo Baumann, Fachdienstleiter Verwaltung Straßenbau, die Rechnung für die Anlieger aufgemacht habe, sollte ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion sein. Auch im Verlauf des Abends wies er immer wieder darauf hin, dass die Verwaltung die Fragen und Einwände mitnehme und in die Planungen einbeziehe. 

Wie ernst es ihm damit war, ist allerdings eine ganz andere Frage. Von Anfang an schien sein Ziel darin zu bestehen, die Zeit für Fragen möglichst gering zu halten. Wie anders wäre es zu erklären, dass er den Anwohnern den schlechten Zustand ihrer Straße mit zahlreichen Fotos und wortreichen Kommentaren nahezubringen suchte? Die Historie des Planungsverlaufs hätte er sicher auch nicht in dieser ausführlichen Form schildern müssen. Und bevor er anderen das Wort gönnte, wiederholte er lieber schon Gesagtes. 

Aufgegangen ist diese Taktik allerdings nicht. Auch die Anwohner, insbesondere die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Siebenbürgerstraße, waren bestens vorbereitet. Ihre Argumente für eine Verschiebung des Ausbaus, bis endgültig klar ist, was mit dem Bahnübergang an der Alexanderstraße passiert, waren mindestens ebenso fundiert wie die Argumente der Verwaltung für einen abschnittsweise erfolgenden Ausbau ab dem kommenden Jahr.

Ähnlich sieht es bei der Frage aus, ob es einen oder zwei Bürgersteige geben soll. Die Verwaltung beharrt auf zwei Gehwegen und verschanzt sich dabei hinter Satzungen (die der Argumentation bei genauerer Betrachtung nicht immer standhalten) und der Entscheidungsgewalt des Rates (der im Allgemeinen aber den Empfehlungen der Verwaltung folgt, wenn nichts dagegen spricht). Bei Wünschen von untergeordneter Bedeutung kommt die Planung den Anwohnern sehr weit entgegen, wie um sie damit zu besänftigen.

Die Siedlergemeinschaft spricht sich für nur einen Gehweg aus, was nach Ansicht von unabhängigen Planungsexperten nicht weniger verkehrssicher, ökologisch aber sehr viel sinnvoller ist und auch deutlich besser, wenn es um die Oberflächenentwässerung geht. OOWV-Fachmann Jürgen Hinrichs konnte nicht wirklich verbergen, dass sein Verband angesichts zunehmender Starkregenereignisse gar nichts davon hält, die Gräben zu verfüllen, wie es die Planung mit zwei Gehwegen vorsieht. Nach Abschluss des Ausbaus ständen rund 120 Kubikmeter Speichervolumen weniger zur Verfügung, die durch Gewässeraufweitung an anderer Stelle ausgeglichen werden müssten, so Hinrichs. Ob das so funktioniere wie bei den bestehenden Gräben, könne niemand garantieren.

Auch der Versuch, vom Podium aus einen Keil zwischen die Anwohner zu treiben, schlug fehl. Man wisse ja gar nicht, ob wirklich die Mehrheit für einseitige Gehwegbebauung sei, warf de Buhr der Siedlergemeinschaft vor. Den Vorschlag, spontan darüber abstimmen zu lassen, lehnte er ab, somit ging auch dieser Punkt an die Siedlergemeinschaft.

Die mit 17 Euro pro Grundstücksquadratmeter außergewöhnlich hohen Kostenanteile, die die Anwohner tragen sollen, waren interessanterweise überhaupt kein Diskussionsthema. Die Siedlergemeinschaft ließ sich nicht darauf ein, sondern beschränkte sich auf Ökologie und Oberflächenentwässerung. Allerdings forderten ihre Mitglieder wiederholt ein Gesamtkonzept für die ganze Straße, worüber wiederum Johann de Buhr nicht diskutieren wollte. »Wir sprechen nicht mehr darüber, wann gebaut wird, sondern nur noch über das Wie. Wir werden definitiv im nächsten Jahr beginnen«, so de Buhr. Ein mutiger Standpunkt, wenn er seine sonstigen Zusicherungen ehrlich meint.

Das Argument der Verwaltung, die Unterhaltung der maroden Straße koste zu viel Geld und müsse endlich durch eine gründliche Sanierung überflüssig gemacht werden, konterte die Siedlergemeinschaft ganz zum Schluss mit dem Angebot, sich an den Unterhaltungskosten zu beteiligen, um abwarten zu können, was mit der Bahn geschieht.

Auf jeden Fall sollte auch den anwesenden Ratsmitgliedern nicht entgangen sein, dass ihr Auftrag an die Verwaltung, sich mit den Anwohnern zu einigen, noch lange nicht erfüllt ist.
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Oldenburg radelt ganz vorne mit

02.02.2013 16:00 Uhr

In Oldenburg lässt es sich gut Radfahren − so das Ergebnis
des aktuellen ADFC-Fahrradklima-Tests, dessen Ergebnisse am Freitag, 1.
Februar, in Berlin vorgestellt wurden. Bei der deutschlandweiten Befragung
landete Oldenburg auf Platz 2 in der Kategorie Spitzenreiter
(Einwohnergröße 100.000 bis 200.000). Jan Mücke, Parlamentarischer
Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung, und Ulrich Syberg, ADFC-Bundesvorsitzender, zeichneten
die Gewinnerstädte aus. Stadtbaurätin Gabriele Nießen war vom
Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) nach Berlin eingeladen worden
und nahm die Auszeichnung entgegen.»Es freut mich sehr, dass unser
Vorgehen zur Förderung des Radverkehrs sich so positiv in der Umfrage
wiederspiegelt. Daher nehme ich mit Freude die heutige Auszeichnung mit
nach Hause, in dem Bewusstsein, dass wir in Oldenburg auf dem richtigen
Weg sind und die bisherigen Anstrengungen anerkannt werden.«

Wie wichtig in Oldenburg der Radverkehr ist, verdeutlichen einige Zahlen:
 Rund eine Viertelmillion Räder gibt es in der Übermorgenstadt, deutlich
mehr Fahrräder als Einwohner. 42,7 Prozent der Oldenburgerinnen und
Oldenburger legen ihre täglichen Wege dementsprechend mit dem Rad
zurück. Zum Vergleich: Mit 43,6 Prozent wählt nur ein knappes Prozent
mehr das Auto. 9,1 Prozent gehen zu Fuß und 4,7 Prozent nutzen den Bus
als Verkehrsmittel. Selbst bei Regen fahren immer noch 36,8 Prozent der
Oldenburger mit dem Rad. In dem Bewusstsein, dass der traditionell über
alle sozialen und Altersgrenzen hinweg hohe Radverkehrsanteil in Oldenburg
viele Vorteile mit sich bringt, werden seit Jahren gezielte Maßnahmen
umgesetzt. Für jeden der 163.000 Einwohner stehen jährlich rund 2 Euro
zur Radverkehrsförderung im städtischen Haushalt.

Am fünften ADFC-Fahrradklima-Test hatten bundesweit 80.000 Radfahrerinnen
und Radfahrer teilgenommen. Auch viele Oldenburgerinnen und Oldenburger
hatten im Oktober und November 2012 mit Hilfe von 27 Fragen über die
Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstadt abgestimmt. In fünf Kategorien
konnten die Radler die Infrastruktur, den Stellenwert des Radverkehrs, den
Komfort des Radverkehrs, die Sicherheit beim Radfahren sowie das Fahrrad-
und Verkehrsklima bewerten. Ausgezeichnet wurden in Berlin die Kommunen
mit der besten Bewertung (Kategorie: Spitzenreiter) sowie die, deren
Bewertung sich im Vergleich zum letzten Test 2005 am stärksten verbessert
hat (Kategorie: Aufholer). Gefördert wurde der ADFC-Fahrradklima-Test zur
Fahrradfreundlichkeit deutscher Kommunen vom Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Weitere Informationen zum
Fahrradklima-Test 2012 gibt es auf der Internetseite des ADFC www.adfc.de
unter Aktionen & Kampagnen.
Quelle & Bild: Stadt Oldenburg, Zu
sehen sind von links ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg, Stadtbaurätin
Gabriele Nießen (Mitte), Vertreter der Städte Erlangen und Hamm sowie
ganz rechts Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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IBO - Presseerklärung – Echo

26.10.2012 13:00 Uhr
Zu dem NWZ-Artikel »Jade-Weser-Port, Gespräch in Oldenburg vereinbart« vom 24.10.2012 nimmt die IBO wie folgt Stellung:Warum wird der in Minimalausschnitten zitierte Offene Brief von Prof. Dr. Strey nicht komplett veröffentlicht? Käme dabei vielleicht die ganze Wahrheit heraus?Krogmann zitiert eine Beschlusslage des Rates aus dem Jahr 2011. Warum tut er das, wohl wissend, dass seitdem sehr viel passiert ist??  NWP- Gutachten, Kostenschätzung, Nocke- Gutachten, Bahnprozess, Stadtteilkonferenzen mit Bürgerbefragung, mehrfach berichtigte zweite Kostenschätzung, StEP 2025, Probleme beim Bebauungsplan -Alter Hafen, neue rechtliche Erkenntnisse zu §7 BHO, Artikel 28 GG zum Planungsrecht der Kommunen u.s.w. Die IBO ist, wie die meisten Initiativen, unpolitisch, wird allerdings immer wieder in  die Politik hineingezogen. Daher beobachten wir die politische Szene und müssen feststellen: Die CDU hat ihren Standpunkt festgestellt und fordert eine Umgehungs-Trasse, ebenso die LINKE und die Freien Wähler. Grün wird in   2 Wochen in einer MV über eine neue Trasse abstimmen, nur die SPD verharrt auf alten, längst widerlegten Standpunkten. Warum?? Konfliktpotenzial zwischen den Initiativen gibt es fast nicht mehr, denn alle gegensätzlichen Argumente sind ausgeräumt bis auf die Ofenerdieker Behauptung , der Bau der neuen Trasse würde mindestens 20 Jahre dauern. Niemand weiß, wo diese Zahl herkommt und niemand hat Belege dafür. Besseres wird uns die DB vormachen in Sande: Geplante Planungs- und Bauzeit max. 5 Jahre!Noch etwas zum »Stadtsprecher«: Die Interpretation, dass die Bahnunterführung in Ofenerdiek von der DB als nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz als durchführbar  bezeichnet worden sei, ist wohl ein schlechter Scherz! Die DB hat erklärt, dass genau das Gesetz hier nicht greifen kann, dass aber die Stadt sehr wohl einen Tunnel bauen kann; die Millionen müsste sie aber von sich (restlos überschuldet) oder vom Land (auch fast pleite) holen. Außerdem hat die DB klar gemacht, dass sie den „Ofenerdieker Tunnel“ niemals im Verfahren zu PFA1 betrachten wird!Es ist schon beachtlich, wie die Pressemitteilungen der Stadt das verschleiern. So etwas hatten wir schon bei der ersten falschen Kostenschätzung!  Wann nimmt die Stadt endlich auf, was das Gebot der Stunde ist?? Gez.: Christian Röhlig, 1. Vorsitzender
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Bahnvergleich enthält schwere Mängel

02.07.2012 06:00 Uhr
von Pressemitteilung von IBO & LiVe

 			Ergebnis der angekündigten Besprechung der privaten Kläger mit den sie rückversichernden gemeinnützigen Vereinen IBO und LiVe am 28.06.2012 ist, dass IBO und LiVE in einer Pressekonferenz eine detaillierte und begründete Stellungnahme zum Vergleichsvorschlag der Bahn abgeben und einen eigenen Vergleichstext vorstellen werden. Beide Texte sollen gegenübergestellt werden, damit sich jeder ein eigenes Bild machen kann.Schon jetzt muss  aber – was die privaten Kläger bedauern - im Hinblick auf die vergeblichen Bemühungen zur Verlegung des Gerichtstermins am 5.7.2012 und die fehlende Resonanz auf interne Kritik auch öffentlich auf Folgendes hingewiesen werden:Der dem Gericht vorliegende Vergleichstext enthält schwerwiegende Mängel.- Der Text enthält keine verbindlichen Fristen zur Realisierung des passiven Lärmschutzes.- Der Text enthält keine verbindlichen Regelungen zu Art und Umfang des passiven Lärmschutzes.- Der Text enthält keine Klarheit, wer aus ihm welche Rechte beanspruchen könnte.- Und vor allem: Der Vergleich ist nicht vollstreckungsfähig.Es ist nicht geklärt, was passiert, wenn die Bahn nicht freiwillig irgendetwas macht, oder anders: Es passiert nichts, wenn nichts passiert. Dann muss wieder geklagt werden.Nach Ansicht der privaten Kläger hätte RA Stüer und/oder das Rechtsamt der Stadt Oldenburg auf diese Bedenken hinweisen müssen, bevor mit allem Nachdruck und unter hektischer Eile die Annahme des Vergleiches empfohlen wurde. Nach § 794 Abs. 1 Nr.1 ZPO, dessen Sinn sich auch im Verwaltungsgerichtsverfahren entfaltet, findet die Zwangsvollstreckung  statt: 		» aus Vergleichen, die zwischen den Parteien oder zwischen einer Partei und einem Dritten zur Beilegung des Rechtsstreites ..vor einem deutschen Gericht …. abgeschlossen sind … « Daraus folgt nicht nur aus Gründen der Logik, sondern auch nach Meinung von IBO und LiVe , dass ein Gerichtsvergleich auch vor dem Bundesverwaltungsgericht zur Zwangsvollstreckung geeignet sein sollte. Diese Ansicht teilen auch die Juristen, die die privaten Kläger und IBO und LiVE dazu befragt haben.Der erarbeitete und von allen privaten Klägern getragene Vergleichsvorschlag soll in der Pressekonferenz vorgestellt werden.Gez.: Christian Röhlig                          Gez.:  Prof. Dr. Gernot Strey    1. Vors. IBO                                            1. Vors. LiVe

Der derzeitig noch gültige Text es Vergleichvorschlages:Die DB Netz AG ist unter dem Vorbehalt entsprechender, bei dem Abschluss eines gerichtlichen Vergleichs vorliegender Gremienbeschlüsse bereit, die im Planfeststellungsabschnitt 1 zu erwartenden passiven Schallschutzmaßnahmen in diesem Bereich in der Weise vorzuziehen, dass diese bereits im Laufe des kommenden Jahres und damit voraussichtlich vor Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses für diesen Abschnitt umgesetzt werden.
Zu diesem Zwecke sollen möglichst bald mit Abschluss in diesem Jahr die Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes (vor allem Lärmschutzwände) mit der Stadt Oldenburg abgestimmt werden. Hierdurch wird zugleich gewährleistet, dass die Belange der betroffenen Bahnanlieger in geeigneter Weise in das Verfahren eingebracht werden.  Auf dieser Grundlage werden die dem Grunde nach Anspruchsberechtigten ermittelt und die vorgenannten passiven Schallschutzmaßnahmen umgesetzt.
Ein Rechtsverzicht im Hinblick auf mögliche Klagen gegen einen Planfeststellungsbeschluss zum Abschnitt 1 einschließlich der von den Klägern unverändert aufrecht erhaltenen Forderung nach einer Umgehungstrasse ist damit nicht verbunden. Die hier vereinbarten Maßnahmen des passiven Lärmschutzes gehen nicht als Vorteil für den Ausbau der Bestandstrasse in die Alternativenprüfung ein.
Die in Leipzig anhängige Klage gegen die Planfeststellungsbeschlüsse für die Abschnitte 2 und 3 wird durch diesen Vergleich beendet.
 
Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernhard Stüer (Münster) wird ermächtigt, mit diesem Mindestinhalt einen bei Gericht rechtsverbindlich zu protokollierenden Vergleich mit der DB Netz AG zu schließen, der nach Maßgabe der Vorschläge des Gerichts allerdings möglichst deutlich darüber hinausgehen und auch Betriebseinschränkungen sowie ein komplettes Nachtfahrverbot einschließen sollte.
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Oldenburger Bahnproblematik

14.05.2012 06:00 Uhr
von Presseerklärung IBO

IBO-Interessengemeinschaft der Bürger/ Bahnanlieger in Oldenburg		Oldenburg, den  13.05.2012Erklärung der Privatkläger der Prozessgemeinschaft im Verfahren vor dem BVerwG und der Vereine IBO und LiVe zu den begonnenen Sondierungsgesprächen  mit der Bahn.Natürlich ist es zu begrüßen, dass nun endlich Bewegung in die Auflagen des BVerwG –Urteils vom 24.01.2012 kommt. Dort wurde u.A. angeregt, dass die DB für das Eisenbahnbundesamt (EBA) eine eisenbahnbetriebswirtschaftliche Untersuchung anfertigen sollte, wie bis zum endgültigen Abschluss einer Oldenburger Lösung mit der Einhaltung der grundrechtlichen Zumutbarkeitsschwelle der Bahnanlieger umgegangen werden soll.Das nun vorliegende erste Angebot der DB betrachten die Kläger natürlich nur als ersten Einstieg in mögliche Verhandlungen.Diese Verhandlungen müssen sich mit weiteren grundlegenden Problemen befassen wie zum Beispiel:Von den von der DB in 2009 errechneten 5770 Oldenburger Schutzfällen  würden nach dem vorliegenden Angebot nur 300 bis 400 profitieren. Darunter ist kein Einziger der Kläger!! Da sich für die Kläger keine Verbesserung ergibt, ist das keine Grundlage für einen Vergleich. Nach eigenen Angaben ist die DB  aufgrund von „Computerproblemen“ z.Zt. nicht in der Lage, Lärmdaten an die Kommunen zu liefern; woher sollen dann hier „auf die Schnelle“ solide Daten für die Berechnung der angebotenen Sanierungsmaßnahmen kommen?Dieses erste Angebot der DB stellt nicht sicher, dass die Ausgaben für die Maßnahmen nicht doch zu einer Vorentscheidung  zu Ungunsten  der angestrebten und durchaus machbaren Umgehungs- Trasse führen.Der in diesem Verfahren zuständige Richter am BVerwG hat angeboten, im Juli ein Gespräch mit allen Klägern über die rechtliche Situation zu führen. Von diesem großzügigen Angebot wollen die Oldenburger Privatkläger sehr gern Gebrauch machen, aber vorher keine Entscheidung über das jetzige oder später vorliegende Angebote treffen.Gez.: A. Ellerbeck                        Gez.: Chr.Röhlig                            Gez.: Prof-Dr. G.StreyFür die privaten Kläger               Für die IBO                                     Für LiVe 
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Stadt legt Kostenschätzungen für Bahntrassen vor

13.04.2012 00:30 Uhr
Bestandsstrecke günstiger/Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft noch zu prüfen Voraussichtlich bis zum Sommer muss der Rat der Stadt Oldenburg entscheiden, welche Position Oldenburg im Planfeststellungsverfahren (Abschnitt I) zum Bahnausbau für den Jade-Weser-Port vertritt. Die Kosten eines Ausbaus der Bestandsstrecke oder alternativer Umgehungstrassen sind neben wichtigen immissionsschutz- und umweltschutzrechtlichen Fragen, die in einer separaten Machbarkeitsstudie zur Ermittlung konfliktarmer Korridore für Eisenbahnumgehungstrassen untersucht werden von nicht unerheblicher Bedeutung. Am Donnerstag, 12. April, stellte die Stadtverwaltung ihre vom Rat beauftragte Kostenschätzung im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals öffentlich vor. Stadtbaurätin Gabriele Nießen dazu: »Da uns für die Bestandsstrecke keine belastbaren Zahlen von der Bahn vorgelegt wurden und für die zwei skizzierten Umgehungstrassen in einem so frühen Planungsstadium viele Kostenpunkte ungewiss sind, ich nenne hier nur die Kriterien von Grunderwerb und Entschädigungen, der Untergrundbeschaffenheit oder des Ausgleichs für Eingriffe in Natur und Landschaft können diese drei Kostenschätzungen letztlich nur grobe Näherungen sein. Vergleichswerte mit anderen Ausbaustrecken der Bahn bestätigen unsere Ergebnisse aber. Eines lässt sich deshalb nicht in Abrede stellen: Die Kosten für Grunderwerb, Entschädigungen und für bauliche Herausforderungen sind beim Ausbau der Bestandsstrecke zwangsläufig geringer, und zwar nicht nur geringfügig«.Die sogenannte Seefeldt-Trasse würde Kosten zwischen 254 und 344 Millionen Euro erzeugen. Kerngedanke dieser Trasse ist die Umgehung der Stadt, ohne Natur und Landschaft dabei allzu stark zu zerschneiden. Erreicht wird dies durch enge Führung entlang der A29, und dies überwiegend östlich. Wesentlich für die erheblichen Kosten sind das zwingend erforderliche Kreuzungsbauwerk südlich von Wahnbek, die neue Huntequerung in Form einer Klappbrücke sowie das Aufständerungsbauwerk entlang des Blankenburger Sees. Konflikte der rund zwölf Kilometer langen Neubaustrecke bestehen unter anderem mit dem Naturschutzgebiet Bornhorster Wiesen und dem Vogelschutzgebiet Huntewiesen, das höchsten EU-Schutzstatus genießt. Überdies müsste die Hunte verkehrsrechtlich bedingt verbreitert werden, um neue Warteliegeplätze für die Seeschifffahrt anlegen zu können. Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der Machbarkeitsstudie Konfliktarme Korridore, die der Fachpolitik am Montag, 16. April, im Verkehrsausschuss öffentlich vorgestellt wird. Etwas geringere Kosten verursacht die von der Oldenburger Ratsfraktion Die Linke vorgeschlagene Trassenführung. Die Strecke kommt ebenfalls von Norden, verläuft eng westlich der A29 und gabelt sich in den Bahnhof einerseits und über die Hunte Richtung Hude andererseits. Eine Überführung der A29 entfällt bei dieser Strecke, auch quert die hier ebenso notwendige neue Klappbrücke die Hunte an einer breiteren Stelle, wodurch sich Kosten für Seeschiffswarteplätze leicht verringern. Die Trasse erzwingt für Personenzüge von Wilhelmshaven nach Bremen einen nachteiligen Richtungswechsel im Oldenburger Hauptbahnhof. Finanziell ungeklärt ist bei diesem Verlauf allerdings die ebenfalls neu zu bauende Anbindung Richtung Osnabrück.Käme diese nicht, blieben die logistischen und damit auch wohl wirtschaftlichen Konsequenzen für die Binnen- und Seeschifffahrt durch dann zwei zu betreibende Hunteklappbrücken unwägbar. Dies ungeachtet lägen die Kosten für die rund 13 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen 232 und 320 Millionen Euro. Dritter Untersuchungsgegenstand der Kostenschätzung ist der Ausbau der etwa neun Kilometer langen Bestandsstrecke. Schienenausbau, Elektrifizierung und Lärmschutzanlagen erfordern Mittel zwischen 52 und 81 Millionen Euro. Erwartungsgemäß nehmen die Kosten für die zu errichtenden Immissionsschutzanlagen hier den größten Posten ein. Für die Abschätzung wurde eine beidseitige, durchgehende Ausstattung mit Lärmschutzwänden kalkuliert, darüber hinaus werden passive Schutzeinrichtungen an Gebäuden sowie Entschädigungen anzusetzen sein. Hier sind gegenwärtig lediglich überschlägige Annahmen möglich. Hinzuzurechnen wären die Kosten für die Bauwerke Alexanderstraße und Am Stadtrand. Hier sind die Planungen fortgeschrittener und die Kostenschätzungen mithin belastbarer.Zwei unterschiedliche Fälle sind dabei zu kalkulieren: einerseits Kosten der höhenungleichen Alexanderstraße mit Hochlegung der Bahn um vier Meter sowie ein höhengleicher Umbau des Bahnübergangs Am Stadtrand. Der Aufwand beläuft sich voraussichtlich auf insgesamt rund 30,8 Millionen Euro. Fall zwei wäre andererseits eine auch Am Stadtrand höhenungleiche Lösung via Unterführung. Die vorliegende Machbarkeitsstudie beziffert die Kosten in diesem Fall je nach Straßenführung samt Alexanderstraße auf 46,5 bis 53,4 Millionen Euro. Alle vorgenannten Kostenschätzungen gehen davon aus, dass die Stadt Oldenburg finanziell nur dann beteiligt werden kann, wenn sie an bestehenden Kreuzungen von Straßen mit der Bahn oder Wasserstraßen Änderungen selbst veranlasst. Auch beschränkt sich die Studie auf steuerfinanzierte Investitionskosten, nicht auf die Folgen notwendiger Unterhaltung. Überdies fehlen in der Expertise aus Zeitgründen notgedrungen auch volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Kriterien, etwa veränderte verkehrliche Wartezeiten, kürzere Wege für Bürgerinnen und Bürger, eine Entlastung der Umwelt wie auch Fragen der Lebensqualität.
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Bahnlärm: Stadt informiert Bürger über Planfeststellung im Abschnitt 1

24.02.2012 08:50 Uhr
OB lobt Stadtteilkonferenzen aus / Jeder kann Einwendungen bei der Bahn
machen

Das schon für dieses Jahr angekündigte - möglicherweise
bereits im Sommer stattfindende - Planfeststellungsverfahren für den
Abschnitt 1 (Oldenburg-Rastede) zum Ausbau der Bahnstrecke nach
Wilhelmshaven zum Jade-Weser-Port wird den Bürgerinnen und Bürger von
Oldenburg die Möglichkeit zur Stellungnahme bieten. Die Oldenburgerinnen
und Oldenburger werden dann aufgefordert sein, ihre Bedenken und
Anregungen beim Eisenbahn-Bundesamt gegen das Ausbauvorhaben des
Vorhabenträgers Deutsche Bahn AG beziehungsweise auch gegen oder für
etwaig geplante, nicht oder nicht ausreichend durch die Bahn geplante
Lärmvorsorgemaßnahmen an der Strecke oder in Abschnitten der Strecke
oder gegen die Streckenführung einzuwenden. Um den Bürgerinnen und
Bürgern eine breite sachliche Basis für ihre Meinungsbildung zu
ermöglichen, ist es unerlässlich, die Bürgerinnen und Bürger
unverzüglich über alle Alternativen umfassend zu informieren, die die
Stadt Oldenburg dem Eisenbahn-Bundesamt abverlangen könnte.

Die Stadt hatte bereits am 10. Februar die Öffentlichkeit per
Pressemitteilung, via Internet und im Bürgerbrief über die möglichen
fünf alternativen Forderungen an die Bahn informiert und angekündigt,
diese in den politischen Fachausschüssen umfassend und in allen Aspekten
ihrer möglichen Auswirkungen ausführlich der Öffentlichkeit
vorzustellen. Auch rief die Stadt in weiteren Pressemitteilungen, im
Internet und per Bürgerbrief zur Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen
der politischen Fachausschüsse auf. Etwa zum fachlich federführenden
Verkehrsausschuss am 20. Februar kamen indes nur rund 20 Bürgerinnen und
Bürger, um sich über alle Details der fünf Varianten zu informieren.

Oberbürgermeister Schwandner dazu: »Wir müssen erkennen, dass wir auf
die Bürgerinnen und Bürger zugehen müssen. Es reicht bei einem Thema mit
dieser herausragenden Bedeutung für die Zukunft Oldenburgs überhaupt
nicht aus, in ein, zwei Sätzen Alternativen zu formulieren und zu
hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich auf dieser spärlichen Basis
positionieren möchten. Mit diesem Vorgehen haben wir die Menschen nicht
erreicht und werden sie auch nicht erreichen, wenn wir so weitermachen.
Wir werden zu den Bürgerinnen und Bürger in die Stadtteile gehen, viel
Zeit für sie mitbringen und uns ihre Anregungen ausführlich anhören.
Deshalb lade ich alle Bürgerinnen und Bürger für April ganz herzlich zu
sechs Stadtteilkonferenzen ein.« Ort und Uhrzeit würden in den
nächsten Tagen bekanntgeben werden.

Schwandner weiter: »Der große Vorteil an diesen Stadtteilkonferenzen
ist der direkte Dialog. Der wird uns allen im Sommer erheblich helfen,
wenn wir alle - die Bürgerinnen und Bürger, die Institutionen,
Verbände, Vereine, die Kirchen, die Politik und auch die Verwaltung
- aufgerufen sind, unsere Meinung schriftlich über die von der Bahn
geplante Art und Weise und den Verlauf des Streckenausbaus und den
geplanten oder nicht geplanten Lärmschutz kundzutun. Und dazu rufe ich
alle auf! Je zahlreicher wir uns im Planfeststellungsverfahren im Sommer
äußern, umso stärker wird der Druck auf die Bahn. Und zwar nicht nur im
Rahmen der Planfeststellung, sondern auch im Hauptsacheverfahren unserer
Klage gegen das Eisenbahn-Bundesamt vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Und dass man mit guten Verhandlungspositionen mehr herausschlagen kann
als gesetzlich vorgeschrieben ist, haben unsere Verhandlungen für die
Lösung an der Alexanderstraße eindeutig bewiesen. Insofern ist mein
Aufruf auch ein solidarisches Signal an die Osternburger, dass wir es
nicht hinnehmen werden, wenn die Bahn meint, in Osternburg gar nichts
machen zu müssen.« 
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Verkehr aktuell

00.00.0000 00:00 Uhr
Sperrung der Zeughausstraße

Wegen der Anlieferung von Beton ist die Zeughausstraße im Einmündungsbereich der Auguststraße am Dienstag, 22. September, in der Zeit von 6 bis 17 Uhr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Arbeitsstelle passieren.


Sperrung der Rennplatzstraße

Wegen der Einbindung von Versorgungsleitungen ist die Rennplatzstraße zwischen Butjadinger Straße und Elsflether Straße von Montag, 21. September, bis Freitag, 25. September, für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und eingerichtet. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Baustelle passieren.


Bahnübergang Am Strehl erneut gesperrt

Zubringer-Verkehr für die VWG Linie 304

Nach dem Gleisumbau beim Bahnübergang Am Strehl muss nach Mitteilung der Deutschen Bahn nochmals nachgearbeitet werden. Bei einem Belastungstest hat sich gezeigt, dass das rechte Gleis maschinell mit Schotter unterfüttert werden muss. Dafür wird der Bahnübergang Am Strehl von Montag, 21. September, 6 Uhr, bis Dienstag, 22. September, 22 Uhr, erneut für alle Verkehrsteilnehmenden gesperrt werden. Für den Kfz-Verkehr gibt es eine Umleitung, für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, wurde eine gesonderte Umleitung eingerichtet.

Während der Sperrung des Bahnübergangs Am Strehl kann die Linie 304 der VWG die Endhaltestelle im Feldahornweg nicht bedienen. Die Linie endet daher an der Haltestelle Neusüdender Weg. Die VWG wird im Auftrag der Deutschen Bahn AG für den Zeitraum dieser Sperrung im Halbstundentakt einen kostenlosen Zubringerverkehr mit Kleinbussen von der Haltestelle im Feldahornweg bis zur Haltestelle Ofenerfeld (Ofenerfelder Straße/Akazienstraße) in Metjendorf anbieten. Von dort können die Fahrgäste in die Linie 301 der VWG umsteigen und werden über Ofenerfelder Straße, Ammerlandstraße und Am Stadtrand wieder auf die Strecke der Linie 304 geführt.

In Gegenrichtung können Fahrgäste der Linie 304 an der Haltestelle Bahnhof Ofenerdiek in die Linie 301 umsteigen und bis zur Haltestelle Ofenerfeld (Ofenerfelder Straße/Akazienstraße) in Metjendorf fahren. Von dort fährt der Kleinbus zum Feldahornweg.


Bremer Heerstraße: Rückbau der Baustraße verzögert sich

Die ursprünglich ab Donnerstag, 10. September, angekündigte Sperrung des Einmündungsbereiches Herrenweg/Bremer Heerstraße verschiebt sich um rund eine Woche. Nach Auskunft der bauausführenden Firma gibt es Verzögerungen beim Rückbau der provisorischen Baustraße auf der Nordseite der Bremer Heerstraße. Demnach können die Leitwände frühestens am Freitag, 11. September, herausgefräst werden, und die Baustraße kann erst in der darauffolgenden Woche vollständig zurückgebaut werden. Da die Baustraße etwa 60 Zentimeter höher als die neue Fahrbahn liegt, kann keine fußläufige Anbindung an den Herrenweg hergestellt werden.

Der neue Zeitplan sieht vor, die restlichen Pflasterarbeiten in der südlichen Nebenanlage bis zum Eylersweg bis Freitag, 18. September, abzuschließen und erst an diesem Tag sowohl den Anliegerverkehr als auch den Fuß- und Radverkehr auf die neue südliche Fahrbahn zu verschwenken.


Sperrung der Uferstraße

Im Neubauquartier "Havekant" werden Tiefbauarbeiten zur Herstellung von Regenwasserkanalanschlüssen vorgenommen. Dazu wird die Uferstraße im Abschnitt von der Nordstraße bis zur Rheinstraße von Montag, 24. August, bis zum Mittwoch, 28. Oktober, für den Verkehr gesperrt. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Arbeitsstelle passieren. Anliegerinnen und Anliegern ist das Erreichen und Verlassen ihrer Grundstücke möglich. Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet.


Sperrung im Johann-Justus-Weg

Im Johann-Justus-Weg wird im Auftrag der EWE eine neue Wasserleitung verlegt. Dazu muss der Johann-Justus-Weg ab Montag, 25. Mai, wieder gesperrt werden. Die Sperrung für den Durchgangsverkehr beginnt ab der Straße Vahlenhorst bis zur Einmündung Masurenstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 31. Oktober andauern.

Eine Umleitungsstrecke über die Straße Ellernbrok-Masurenstraße ist eingerichtet. Anwohnerinnen und Anwohner des Johann-Justus-Wegs können trotz der Verkehrsbeeinträchtigung ihre Grundstücke während der Vollsperrung erreichen und verlassen. Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, kann die Arbeitsstelle passieren. Während der Baumaßnahme wird die VWG den Linienbusverkehr einschränken.


Neubau des Geh- und Radweges am Pophankenweg

Am Montag, 25. Mai, beginnen die Bauarbeiten für den neuen Geh- und Radweg am Pophankenweg. Mit der neuen Nebenanlage für den Fuß- und Radverkehr soll eine bedarfsgerechte und sichere Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer geschaffen werden. Für den Neubau wird der Pophankenweg bis voraussichtlich 31. Oktober halbseitig gesperrt.

Die Bauarbeiten werden in mehreren Abschnitten erfolgen: Zunächst wird von der Ammerländer Heerstraße bis etwa zum Kreisverkehr, Höhe Famila Wechloy, gebaut. Im Anschluss werden die Bauarbeiten von der Kreuzung Artillerieweg bis zur Straße Alte Färberei fortgeführt. Hier soll der Geh- und Radweg in 2020 fertiggestellt werden, weil sich eine neue Kita am Pophankenweg im Bau befindet. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten von Kreisverkehr bis zur Alten Färberei erfolgen.
 
Aufgrund der Absicherung der Bauarbeiten wird für die jeweiligen Bereiche eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Ab dem Kreisverkehr im Pophankenweg kann die Straße für den Durchgangsverkehr nur noch in Richtung Ammerländer Heerstraße stadtauswärts befahren werden. Der Verkehr wird in Einbahnstraßenregelung an der Arbeitsstelle vorbei geführt. Das Abbiegen aus der Ammerländer Heerstraße in den Pophankenweg ist dann nicht mehr möglich.

Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet und ausgeschildert. Es ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.


Straßen- und Kanalbauarbeiten am Hochheider Weg

Wegen Fortführung der Straßen- und Kanalbauarbeiten wird der Hochheider Weg in dem Abschnitt vom Mühlenhofsweg bis Eutiner Straße ab 4. März bis voraussichtlich 1. Oktober für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Aufgrund von Restarbeiten in den Nebenanlagen wird der Hocheider Weg im Abschnitt Großer Kuhlenweg bis zum Kreuzungsbereich Mühlenhofsweg ebenfalls für die Dauer von circa zwei Monaten wieder gesperrt. Die hiervon betroffenen Anliegerinnen und Anlieger können trotz der Sperrung ihre Grundstücke erreichen. Obwohl der Hochheider Weg in beiden Abschnitten gesperrt ist, kann der Mühlenhofsweg im Kreuzungsbereich Hochheider Weg weiterhin für den Verkehr genutzt werden. Zu Fuß und per Rad kann die Baustelle jederzeit passiert werden. Für den Kfz-Verkehr ist eine Umleitung eingerichtet.


Hier blitzt die Stadt
In der Woche vom 21. bis 25. September

Montag: Am Strehl und Sodenstich
Dienstag: Carl-Friedrich-Gauß-Straße und An den Kolckwiesen
Mittwoch: Helmsweg und Gerhard-Stalling-Straße
Donnerstag: Kavallerieweg und Babenend
Freitag: Rudolf-Diesel-Straße und Ostseestraße
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