Rubrik Verkehr
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12.05.2022, 20:39 Uhr
Parkplatzfläche vor der Exerzierhalle steht wieder zur Verfügung
Untergrundsanierung ist abgeschlossen – Restarbeiten erfolgen bis Ende dieser Woche
Vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen in Kürze wieder 17 Parkplätze zur Verfügung: Unter Federführung der Bodengutachter des Oldenburger Fachbüros Krauss & Collegen Geoconsult wurde in den vergangenen Wochen eine Teilfläche des Parkplatzes durch die Firma Otto Lieke GmbH & Co. KG saniert und für die zukünftige weitere Nutzung als Kfz-Parkplatz vorbereitet. Ende dieser Woche werden die Restarbeiten fertiggestellt sein und die Parkplatzfläche zur Nutzung freigegeben.

Nachdem im August vorigen Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, hatte die Stadtverwaltung umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Überprüfungen ließ vorläufig keine Nutzung der Fläche als Kfz-Parkplatz zu. Im Untergrund befanden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste. Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.

Für die vordere (östliche) Hälfte der Parkplatzfläche ließ sich nun mit vertretbarem Kostenaufwand in Höhe von rund 90.000 Euro eine Stabilisierung des Untergrundes ohne Ausbau der noch vorhandenen Gebäudereste vornehmen. Dabei wurden die Gebäudereste freigelegt und Hohlräume durch das Einschlämmen von Sand verfüllt, eine Tragschicht aus Schotter aufgebracht und die Fläche asphaltiert. Die hintere (westliche) Hälfte des Parkplatzes, die direkt vor der Exerzierhalle liegt, konnte mit diesem Verfahren nicht saniert werden. Dort wäre ein Ausbau der Gebäudereste erforderlich gewesen, der mit einem erheblichen Kostenaufwand einhergegangen wäre. Dieser Teil der Platzfläche wird mit Pollern für den Kfz-Verkehr abgesperrt und kann zukünftig fußläufig genutzt werden.
06.05.2022, 09:13 Uhr
Lastenradförderung für 2022 steht in den Startlöchern
Ab dem 1. Juni ist die Antragstellung möglich
Ob nun die Kinder, der Großeinkauf oder Gegenstände befördert werden müssen: Immer mehr Menschen interessieren sich für den Lastentransport mit dem Fahrrad, um klimafreundlich und ohne Parkplatzsuche unterwegs zu sein. Außerdem ist ein Lastenrad im Vergleich zu einem Auto oder Lieferwagen viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt.

Zum zweiten Mal fördert die Stadt Oldenburg daher die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können. Für die Förderung stehen in diesem Jahr 100.000 Euro zur Verfügung.

„Der hohe Antragseingang im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass ein großes Interesse an umweltfreundlichen Transportmitteln besteht“, bestätigt Verkehrsdezernent Dr. Sven Uhrhan. „Mit der Lastenradförderung wollen wir die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, nachhaltige Mobilität in ihren Alltag zu integrieren.“

Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Oldenburg, eingetragene Vereine, Verbände, private Unternehmen sowie sonstige Selbständige und Freiberufler bis zu einer Betriebsgröße von neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Niederlassung oder ihren Firmensitz in Oldenburg haben.

Die Höhe der Zuwendung beträgt, bezogen auf die Anschaffungskosten,
· 50 Prozent, maximal jedoch 800 Euro für Lastenräder,
· 33 Prozent, maximal jedoch 1.200 Euro für Lastenpedelecs/Lasten-E-Bikes sowie
· 50 Prozent, maximal jedoch 150 Euro für Fahrradanhänger.

Auch wenn sich Interessierte erst ab dem 1. Juni 2022, 8 Uhr, für eine Förderung bewerben können, stehen ab sofort die genauen Förderbedingungen auf der städtischen Internetseite unter www.oldenburg.de/lastenradfoerderung. Dort können auch die Anträge ab dem 1. Juni über das Online-Formular eingereicht werden. Der Zeitraum für die Antragstellung endet am 31. August 2022. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingangsdatum der vollständigen Anträge („Windhund-Verfahren“), bis das Fördergeld ausgeschöpft ist. Alternativ kann das Antragsformular in Papierform ab dem 1. Juni 2022 beim Servicecenter der Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235-4444, angefordert werden.
29.04.2022, 12:45 Uhr
OLi-Bike wird durch Vandalismus aus dem Tritt gebracht
Mehr als 40 Leihfahrräder zielgerichtet beschädigt – Vorfälle zur Anzeige gebracht
Seit dem 2. April dieses Jahres betreibt die Bremer Tageszeitungen AG „OLi-Bike“, das öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. Das System wird bisher gerne genutzt, allerdings wird die Freude über den an sich guten Start durch eine Reihe von Vandalismus-Fällen getrübt.

„Kurz nachdem wir die Räder in der Stadt verteilt haben, kamen die ersten Meldungen, dass an den Leihrädern die Ketten durchtrennt wurden. Glücklicherweise konnten wir bisher die Schäden recht schnell beheben. Leider erhalten wir aber vermehrt Kundenbeschwerden, die den Schaden beim Betreiber festmachen und eben nicht als Vandalismus erkennen – vor allem, wenn einzelne Räder betroffen sind“, schildert Mario Brokate, Geschäftsleiter von „OLi-Bike“, die derzeitige Situation. Vandalismus gebe es immer wieder mal, so Brokate, aber diese mutwillige und zielgerichtete Zerstörung sei auch für ihn als Geschäftsleiter neu. Insgesamt wurden bis heute über 40 Fahrräder in Oldenburg beschädigt.

Bisher findet der Vandalismus nur innerhalb der sogenannten Flexzone statt. Am stärksten betroffen ist die Station Ammerländer Heerstraße (Westkreuz). Dort wurden gleich an drei Tagen jeweils fünf Räder demoliert. Aus diesem Grund werden dort im Moment keine neuen Fahrräder bereitgestellt. „Die momentane Situation ist für uns als Auftraggeberin und auch für den Betreiber sehr unbefriedigend, führt sie doch dazu, dass andere Standorte nicht wie geplant aufgefüllt werden können“, bedauert Carola Pietsch, Leiterin des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg.

Kopfschütteln über Zerstörungswut
Die Verwaltung steht im engen Kontakt mit der Bremer Tageszeitungen AG und der Polizei. „Alle Fälle von Vandalismus an den Leihrädern werden bei der Polizei angezeigt. Die Gründe für diese Zerstörungswut sind für uns absolut nicht nachvollziehbar. Wir bedauern sehr, dass dadurch das Angebot an nachhaltigen Mobilitätsalternativen beschränkt wird. Oldenburg benötigt aber solche Angebote, wenn wir unser Klimaziel 2035 erreichen wollen“, betont Dr. Sven Uhrhan, Bau-, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Stadt Oldenburg.

Viele halten die Augen offen
Als Reaktion auf die derzeitige Situation kontrolliert der Streifendienst der Polizei zukünftig vermehrt die Stationen der Leihräder. „Wir hoffen sehr, dass der oder die Täter ausfindig gemacht werden. Wir haben tolle Unterstützung und mittlerweile viele offene Augen, die auf der Straße unterwegs sind: Hierzu zählen unter anderem die CitiPost, die VWG, der Kickscooter Anbieter TIER und natürlich die Polizei“, sagt „OLi-Bike“-Geschäftsleiter Mario Brokate.

Wer Hinweise zu Beschädigungen an den „OLi-Bikes“ geben kann, wird gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe Fahrrad der Polizei Oldenburg unter Telefon 0441 790-4463 oder beim Einsatz- und Streifendienst der Polizei unter Telefon 0441 790-4115 zu melden.

Verleihsystem als nachhaltiges Mobilitätsangebot
Für den Aufbau und Betrieb des Verleihsystems erhält die Bremer Tageszeitungen AG von der Stadt Oldenburg einen Zuschuss von knapp 120.000 Euro pro Jahr. Gestartet wurde zunächst mit 250 Rädern, die im gesamten Stadtgebiet genutzt werden können. Zusammen mit dem Mobilitätspartner VWG soll sowohl für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucherinnen und Besucher ein weiteres attraktives, flexibles und vor allem nachhaltiges Mobilitätsangebot in Oldenburg zur Verfügung gestellt werden.

Mehr über das Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ erfahren Sie auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike.
12.04.2022, 17:49 Uhr
Stadt erneuert Fahrradstellplätze neben den Schlosshöfen
Mehr Service für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt Oldenburg hat im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms zur Erneuerung und Schaffung von Radabstellanlagen rund um die Innenstadt das nächste Projekt abgeschlossen. Bei der jetzt fertiggestellten Maßnahme wurden auf dem Schlossplatz neben den Schlosshöfen die vorhandenen mobilen Abstellanlagen durch 30 neue und herausnehmbare Anlehnbügel ersetzt. Damit können dort nun 60 Fahrräder komfortabel parken.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Ziel des Vorhabens ist die verbesserte Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad durch die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken.

Das nächste Projekt ist die Erweiterung der Abstellanlage am Friedensplatz. Am Montag, 11. April, haben die Baumaßnahmen begonnen. Vorgesehen ist, die vorhandenen fünf Kfz-Stellplätze in Fahrradabstellplätze umzuwandeln. Der Behindertenparkplatz wird direkt gegenüber in die Marienstraße verlegt. Es werden 29 Anlehnbügel, an denen 58 Fahrräder abgestellt werden können, eingebaut. Im Bereich der bereits bestehenden Abstellmöglichkeiten wird Platz für zwei Lastenrad-Stellplätze geschaffen. 
05.04.2022, 17:26 Uhr
Auf die Räder, fertig, los: Oldenburg mit Mieträdern erkunden
OLi-Bike startet pünktlich zur Eröffnung der Fahrradsaison – Fahrt ab 1 Euro
Jedes Jahr ist die Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ der offizielle Auftakt in die Oldenburger Fahrradsaison – und damit der perfekte Zeitpunkt, um ein besonderes Highlight vorzustellen: den Start von OLi-Bike, dem öffentlichen Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. „Mit OLi-Bike können wir den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ein neues umweltfreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Darüber hinaus habe das flexible System auch ein „hohes Potenzial zur nachhaltigen Fortbewegung für Besucherinnen und Besucher der Stadt sowie auch Pendelnde mit Bus und Bahn, die kein eigenes Fahrrad vor Ort haben“, ergänzt Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität der Stadt Oldenburg.

Was kostet die Nutzung eines OLi-Bikes?
Nach der offiziellen Eröffnung des Systems am 3. März hieß es: Auf die Räder, fertig, los! Als Besonderheit konnten Interessierte dazu am Stand von OLi-Bike Gutscheine erhalten, mit denen die ersten 30 Minuten zum Start kostenfrei geradelt werden durfte. Nutzbar ist das System nach einmaliger Registrierung per App (nextbike), Website (www.oli-bike.de) oder Telefonanruf (0441 36 17 6 060). Regulär kostet die Nutzung der Räder im Basistarif 1 Euro je angefangene 30 Minuten, der Tageshöchstsatz ist auf 9 Euro je 24 Stunden limitiert. Wer häufiger ein OLi-Bike nutzen möchte, fährt günstig mit dem Monats- oder Jahrestarif: Für 9,99 Euro im Monat beziehungsweise 48 Euro im Jahr sind bei jeder Fahrt jeweils 30 Freiminuten inklusive. Den Vorteil von 30 Freiminuten pro Fahrt genießen auch die Stammkunden der Verkehr und Wasser GmbH.

Wer steckt hinter dem System?
Betrieben wird OLi-Bike durch die Bremer Tageszeitungen AG, die im vergangenen Herbst den Zuschlag bei der öffentlichen europaweiten Ausschreibung der Stadt Oldenburg erhalten hat. Die nextbike GmbH fungiert dabei als Systempartnerin und Lizenzgeberin. Außerdem konnte die Verkehr und Wasser GmbH als Mobilitätspartner gewonnen werden. „Das Fahrrad und der Bus gehören in Oldenburg zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln. Bei kurzen Wegen ist das Fahrrad optimal, für längere Wege der Bus und im mittleren Entfernungsbereich bietet sich eine Kombination aus Bus und Fahrrad an, um klimaschonend von Haustür zu Haustür zu gelangen. Gerade deshalb ist es für die VWG wichtig, bei ‚OLi-Bike‘ als Mobilitätspartner dabei zu sein und das Projekt zu unterstützen", erläutert Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH.

Wie und wo beginne und beende ich eine Fahrt?
Mario Brokate, Projektleiter für OLi-Bike bei der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt, wie das Fahrradverleihsystem funktioniert: „Wir haben hier ein System mit virtuellen Stationen, Abstellstraßen und einer Flexzone. An den virtuellen Stationen und den blauen Abstellstraßen, gekennzeichnet auf der Webseite und in der App, können die Räder ohne weitere Kosten zurückgegeben werden. Wer sein Rad in der pinken Flexzone zurückgibt, hat eine höhere Flexibilität – zahlt allerdings dafür eine Zusatzgebühr von 1 Euro.“

Wo gibt es weitere Informationen zu OLi-Bike?
Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike, sowie zu dem auf der offiziellen Website von OLi-Bike unter www.oli-bike.de.
01.04.2022, 13:53 Uhr
VBN JugendTicket: Ab August fahren Jugendliche das ganze Jahr günstiger
Ganzjährig mit Bussen und Bahnen fahren für 360 Euro – Einführung beschlossen
Ein attraktives Angebot gibt es ab dem Sommer für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende: Denn zum 1. August wird ein JugendTicket im Verbundraum des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) eingeführt. Damit können die Jugendlichen zu einem Jahrespreis von 360 Euro im gesamten Gebiet des VBN mit Bussen und Bahnen im Nahverkehr von A nach B reisen. Das gilt auch in den Ferien. Besonders profitieren werden davon Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11, da ihnen das Niedersächsische Schulgesetz keinen Anspruch auf kostenlose Schülerbeförderung vermittelt. Der Preis des VBN-JugendTickets liegt deutlich unter dem Preis des aktuellen Ticketangebots für diese Zielgruppe bei gleichzeitig wesentlich verbessertem Leistungsumfang.

Die Stadt freut sich über das attraktive Angebot an die jungen Nutzerinnen und Nutzer und unterstützt den Gedanken, diese wichtige Zielgruppe so stärker an das öffentliche Verkehrsangebot in der Region und darüber hinaus heranzuführen. Die Entscheidung zur Einführung des VBN-JugendTickets wurde in den jüngsten Verbundgremien von ZVBN und VBN am 28. März getroffen, der Rat hatte der Einführung ebenfalls zugestimmt. Für den Start zum 1. August sind in den nächsten Monaten insbesondere noch vertriebliche und finanzielle Fragestellungen zu klären.

Über die Kosten
Einnahmeverluste entstehen durch Abwanderungen vom aktuellen Ticketangebot in das vergünstigte Jugendticket-Angebot. Auf der Grundlage des geänderten Nahverkehrsgesetzes wird der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen für sein niedersächsisches Verbandsgebiet hierfür vom Land Niedersachsen zusätzliche jährliche Finanzhilfen in Höhe von rund 1,83 Millionen Euro erhalten. Die für die Einführung kalkulatorisch zusätzlich benötigten Finanzmittel von rund 1,3 Millionen Euro sind von den niedersächsischen Verbandsgliedern, unter anderem auch von der Stadt Oldenburg, aufzubringen. Für die Stadt wird es zunächst eine Belastung in Höhe von jährlich circa 400.000 Euro im kommunalen Haushalt geben

Zum Hintergrund
In Oldenburg waren, wie auch in anderen Teilräumen des VBN, seit 2019 zahlreiche Ideen zu ÖPNV-Tarifmaßnahmen politisch diskutiert worden, unter anderem auch vergünstigte Angebote für die hier berücksichtigte Zielgruppe. Mit der geplanten Einführung eines JugendTickets in Form eines „360-Euro-Tickets“ kommt der Verkehrsverbund diesen Forderungen nach. Das jetzt zur Umsetzung vorgeschlagene JugendTicket stellt unter den verschiedenen Vorschlägen zu Tarifmaßnahmen eine sinnvolle und machbare Variante dar.

Überblick über das neue VBN-JugendTicket
Vorgesehene Tarifbedingungen gemäß der für eine finanzielle Förderung durch das Land Niedersachsen vorgegebenen landesweiten Mindeststandards für regionale Schüler- und Azubi-Tickets:
· Jahresticket für 12 Monate
· verbundweite Nutzung des ÖPNV-Gesamtangebots auf Straße und Schiene
· ganzjährige Gültigkeit, an allen Tagen der Woche rund um die Uhr (auch in den Ferien)
· keine Sperrzeit
· Einheitspreis und Einführungspreis von 360€ im Jahr (30€ pro Monat)
· gegebenenfalls Preisanpassungen zum jeweiligen Jahreswechsel
· anspruchsberechtigt: Schülerinnen, Schüler, Azubis, Freiwillige im Freiwilligendienst
· personengebunden, keine Übertragbarkeit
· gegebenenfalls weitere zielgruppenspezifische Nutzen
· als Ersatz der heutigen Schüler/innen-Sammelzeitkarten-Tickets für Anspruchsberechtigte über die Träger der Schülerbeförderung
22.03.2022, 17:01 Uhr
Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ am 3. April 2022
Informationen und Programm rund ums Radfahren und moderne Mobilität
Bald ist es so weit: Am Sonntag, 3. April 2022, stehen der Rathausmarkt und der Schlossplatz wieder ganz im Zeichen des beliebten Fortbewegungsmittels der Oldenburgerinnen und Oldenburger. Von 12 bis 18 Uhr erwarten 35 Austellerinnen und Aussteller das Publikum mit einem bunten Mix aus Information und Aktionen rund ums Radfahren und weitere neue Mobilitätsangebote. Anlässlich der Veranstaltung ist außerdem ein verkaufsoffener Sonntag geplant. Die Geschäfte in der Fußgängerzone innerhalb des Wallrings sowie das Heiligengeistviertel bis zur Bahnüberführung am Pferdemarkt öffnen dann von 13 bis 18 Uhr.

Organisiert wird der Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM). Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, hofft auf viele Besucherinnen und Besucher: „Wir veranstalten den Fahrradaktionstag jedes Jahr. In den vergangenen zwei Jahren konnte das Fahrrad-Event Corona-bedingt nicht stattfinden, aber dieses Jahr ist es wieder möglich. Es ist ein Zeichen des Dankes für so viele begeisterte Fahrradfahrerinnen und -fahrer in der Stadt. Wir wollen vermitteln, welche Vielfalt es gibt und dass Radfahren Spaß macht. Wir wollen motivieren, noch öfter die gesunde und umweltschonende Fortbewegungsart zu wählen.“

Auf der Veranstaltung präsentieren sich unter anderem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Oldenburg, Ämter der Stadtverwaltung sowie weitere Dienstleister, touristische Anbieter, Experten und Fahrradhändler. An ihren Ständen zeigen sie die neuesten Entwicklungen, beraten zu Angeboten für Touren und Reisen und geben Tipps zu allen Fragen rund ums Radfahren und moderner Mobilität. Wer sich für Bike Sharing interessiert, sollte sich den Start des neuen OLi-Bike-Verleihs vormerken. Mit diesem neuen Fahrradleihsystem können Fahrräder an virtuellen Stationen

im Stadtgebiet ausgeliehen werden. Am 3. April zur Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ wird das System offiziell eröffnet.

Auch sportliche Attraktionen gehören zum festen Bestandteil des Aktionstages. Die BMX-Stunt-Show vom Verein Backyard e. V. wird auf dem Schlossplatz für staunende Zuschauerinnen und Zuschauer sorgen. Die Shows werden dreimal im Laufe des Tages stattfinden – dazwischen gibt es kostenlose Workshops des Vereins. Kinder können sich auf dem Schlossplatz beim Liegeradparcours der Oldenburger Liegeradgruppe spielerisch ausprobieren. Und auf dem Poesiefahrrad bekommen alle ein selbst gefahrenes Gedicht mit auf Papier.

Es lohnt sich auch, zur Veranstaltung das eigene Rad mitzubringen: Die Besucherinnen und Besucher können selbst in die Pedale treten. Der ADFC und die OTM bieten kostenfreie, geführte Touren an. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Codierung als Diebstahlschutz und beim RadCheck der Stadt Oldenburg wird das Fahrrad kostenlos auf Verkehrssicherheit überprüft.

Wer sich den Wunsch nach einem neuen Fahrrad erfüllen möchte, kann ebenfalls fündig werden. Probe fahren unterschiedlicher Fahrradtypen gehört genauso dazu wie die fachmännische Beratung.

Hinter der Veranstaltung stehen auch die Partner des Stadtmarketing Oldenburgs, die durch ihre finanzielle Förderung diese Veranstaltung erst möglich machen.

Informationen sind veröffentlicht unter www.oldenburg-tourismus.de/hallo-fahrrad.
22.02.2022, 14:24 Uhr
Öffentliches Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ vor dem Start
System startet am 3. April mit Vorteilen für VWG-Abokundinnen und -kunden
Das künftige öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg hat nun einen Namen: „OLi-Bike“. „Kurz, leicht verständlich und mit einem Bezug zu Oldenburg. Das war uns bei der Namenswahl wichtig“, erläutert Damaris Böhm, verantwortlich für das Projekt bei der Stadt Oldenburg. Dass das Ganze auch noch visuell ansprechend ist, dafür sorgt das Branding der Fahrräder, welches im Projektteam entwickelt wurde.

Der offizielle Startschuss für OLi-Bike soll am Sonntag, 3. April, im Rahmen der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ fallen. „Hallo Fahrrad“ wird jedes Jahr von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH organisiert und läutet offiziell die Fahrradsaison ein. Ab dann können die Räder im ganzen Stadtgebiet genutzt werden. Gestartet und beendet werden die Fahrten in der sogenannten Flexzone und auch an virtuellen Stationen, die an zentralen Punkten eingerichtet werden. Die Ausleihe und Rückgabe funktioniert flexibel und bequem per App, Webseite oder Telefonanruf. Mario Brokate, Projektleiter bei der Betreiberin von OLi-Bike, der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt den Vorteil der virtuellen Stationen: „Wenn wir im laufenden Betrieb feststellen, dass ein Stationsstandort ungünstig ist oder ein weiterer dazukommen soll, dann ist es uns möglich, dies innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. So können wir das System flexibel anpassen.“

Als Mobilitätspartner für das System konnte die Verkehr und Wasser GmbH gewonnen werden. „Bus und Fahrrad können jeweils einzeln und auch gemeinsam eine Alternative zum privaten Pkw sein. Wir wollen daher die Kombination von Bus und Rad für schnelle und klimaschonende Mobilität von Tür zu Tür stärken und freuen uns, unseren Stammkundinnen und -kunden mit Job- und MIA-Tickets einen weiteren Vorteil bei der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel bieten zu können“, begründet Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH, die Partnerschaft. Durch die Kooperation können die Inhabenden von JobTickets und MIA-/MIAplus-Tickets die Leihräder für eine halbe Stunde pro Ausleihe ohne weitere Gebühren nutzen. Das gilt auch bei mehreren Ausleihen pro Tag. Auch die Stadt Oldenburg freut sich über die Kooperation. Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität sieht darin „die Schaffung einer wichtigen Schnittstelle zur Förderung multimodaler umweltfreundlicher Mobilität.“
18.02.2022, 15:58 Uhr
Schlussspurt am Hochheider Weg
Ausbau vorm Abschluss – Noch einmal Vollsperrung im Kreuzungsbereich Rennplatzstraße
Eine letzte Vollsperrung läutet den Schlussspurt beim Ausbau des Hochheider Weges ein. Um abschließend den Kreuzungsbereich Hochheider Weg/Rennplatzstraße erneuern zu können, ist dort für den Kfz-Verkehr im Zeitraum von Montag, 21. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 11. März, kein Durchkommen möglich. 

Die Sperrung im Kreuzungsbereich betrifft auch die Buslinien 318 und 322 der VWG, die über den Großen Kuhlenweg und den Mühlenhofsweg umgeleitet werden müssen. Weitere Infos dazu gibt es bei der VWG auf der Homepage unter www.vwg.de oder unter Telefon 0441 93660. Die Umleitungen für den übrigen Fahrzeugverkehr sind örtlich ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Den direkt betroffenen Anliegerinnen und Anliegern im Kreuzungsbereich wird die Baufirma trotz der Vollsperrung die Erreichbarkeit der Grundstücke ermöglichen, soweit dies mit dem Bauablauf in Einklang zu bringen ist. 

Der Hochheider Weg wurde seit 2017 auf einer 1.026 Meter langen Strecke von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße in fünf Bauabschnitten ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen kurz vor Ostern beendet werden. In allen Bauabschnitten wurden neben der Erneuerung des Straßenoberbaus auch Kanäle und Leitungen neu verlegt. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat den vorhandenen Mischwasserkanal ausgetauscht und einen neuen Regenwasserkanal verlegt. EWE Netz, Deutsche Telekom und Vodafone KabelDeutschland nutzten die Gelegenheit, um neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen. 

Der Hochheider Weg erhielt im Zuge des Ausbaus eine neue, sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Straßenbau einschließlich Grunderwerb auf circa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 65 Prozent der förderfähigen Ausbaukosten. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten schlagen mit rund 2,77 Millionen Euro zu Buche und werden vom OOWV übernommen.
11.02.2022, 12:41 Uhr
WunderlineGO-App wird ausgezeichnet
Projekt erhielt Preis für die beste europäische Bahntourismuskampagne
Die innovative App WunderlineGO wurde mit einem Preis im Wettbewerb „Beste europäische Bahntourismuskampagne 2021“ ausgezeichnet. Initiiert wurde die App vom Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline, bestehend aus den Anrainern der Schienenstrecke Groningen-Bremen. Am Mittwoch, 2. Februar, hat eine Vertreterin der Provinz Groningen die Trophäe bei der offiziellen Preisverleihung in Engelberg (Schweiz) in Empfang genommen. Die „Best European Rail Tourism Campaign Awards“ der Europäischen Reisekommission und von EU Rail wurden in 2021 erstmals ausgelobt, um Projekte zu würdigen, die Schienenverkehr und Tourismus miteinander verbinden.

Jury lobte die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Aus allen Einsendungen wählte die Jury vier Siegerprojekte aus. Das Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline erhielt den Preis als „Best New Promotional Initiative – European Year of Rail 2021“ für die beste neue Werbeinitiative 2021. Die Jury lobte das Projekt für die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit der vielen Beteiligten. Und sie war beeindruckt von der App, die für eine Bahnstrecke wirbt und gleichzeitig Menschen motiviert, die Region auf diese innovative und interessante Weise zu entdecken.

Die Stadt Oldenburg ist Partnerin der Wunderline und intensiv an der Entwicklung der App beteiligt. „Die App ist eine gute Möglichkeit, die Wunderline-Region mit dem Zug zu entdecken“, sagt Ina Lehnert-Jenisch von der städtischen Wirtschaftsförderung. „Wir sind stolz auf den Preis, mit dem Wunderline und WunderlineGO-App als innvovatives Modell für andere europäische Regionen ausgezeichnet werden.”

Über die WunderlineGO-App
Mit der WunderlineGO-App können sich Reisende auf eine digitale Entdeckungsreise entlang der Wunderline begeben. In Form von Bildern, Videos, Audio oder Text präsentieren 15 Gemeinden an der Strecke ihr eigenes, einzigartiges Wunder, etwa ein charakteristisches Thema, ein (historisches) Ereignis, eine bekannte Persönlichkeit oder eine geografische Besonderheit. Kompass und Entfernungsangabe auf dem Smartphone führen die Nutzerinnen und Nutzer zu ihrem Ziel. Mit Quizfragen kann man sein Wissen testen. Augmented Reality-Elemente, bei denen ein virtuelles Bild in der Realität angezeigt wird, machen die Wunder zu einem fast greifbaren Erlebnis.

Nähere Informationen über die Oldenburg-Route in der App, die sich rund um die hier erfundene Ansichtskarte dreht, gibt es im Internet unter www.oldenburg.de unter dem Suchwort „WunderlineGo App“. Einen Überblick über alle 15 Routen geben die zweisprachige Projektwebsite wunderline.nl/de/wunderline-go und der App-Trailer bei Youtube unter youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Die WunderlineGO-App kann kostenfrei im Google- und Apple-Store heruntergeladen werden. 

Das Projekt wurde von 15 Partnern realisiert, koordiniert von Stadt Oldenburg, Ostfriesland Tourismus GmbH und Provinz Groningen/Projekt Wunderline. Es wurde im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Land Niedersachsen ko-finanziert.
18.01.2022, 15:24 Uhr
Übergangslösung lässt Spielraum für künftige Platznutzung
Sanierung geplant: Hohlräume unter Parkfläche vor der Exerzierhalle werden verfüllt
Die Parkplätze vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen voraussichtlich spätestens Mitte des Jahres wieder zur Verfügung. Die nach Versackungen im Boden festgestellten Hohlräume sollen verfüllt und die Parkfläche wiederhergestellt werden. Die notwendigen Bauleistungen wird die Stadt in Kürze öffentlich ausschreiben. „Bei der Sanierung handelt es sich um eine Übergangslösung“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Im Rahmen der Ausweisung des Stadterneuerungsgebietes „Nördliche Innenstadt“ biete sich die Chance, über die Funktion der Plätze rund um den Pferdemarkt zu diskutieren und zu entscheiden. „Auf Basis des Ergebnisses kann der Platz dann endgestaltet werden“, blickt Uhrhan voraus.

Der Platz ist seit August vorigen Jahres für Fahrzeuge gesperrt. Bei der Untersuchung des Untergrundes der Parkplatzfläche wurden größere Hohlräume in einer Tiefe von einem halben bis zu einem Meter festgestellt. Die Georadarmessungen haben aber auch bis zu 2,70 Meter tiefe Hohlräume erfasst.

Um eine zeitnahe Nutzung des Parkplatzes im vorderen (östlichen) Bereich zu ermöglichen, sollen die Hohlräume mit Sand verfüllt werden. Danach erfolgt eine Verdichtung des Untergrunds. Zum Abschluss wird eine Tragschicht aus Schottermaterial aufgebracht und die bituminöse Befestigung erneuert. Hinzu kommen die gutachterliche Begleitung der Arbeiten und die Durchführung von Kontrollprüfungen, um die Belastbarkeit der Fläche zu gewährleisten. Es wird mit Kosten in Höhe von 90.000 Euro kalkuliert. Ausgeführt werden die Arbeiten voraussichtlich zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022. 

Die Hohlräume sind vermutlich durch unvollständig verfüllte Gebäudereste entstanden. Bis 1966 hatten sich auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther befunden, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
23.11.2021, 19:59 Uhr
Meinung zur fahrradfreundlichen Gestaltung des Quellenwegs ist gefragt
Endspurt im Beteiligungsverfahren – Noch bis zum 1. Dezember mitmachen
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Um auch die Bürgerinnen und Bürger und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs frühzeitig an der Planung zu beteiligen, sind alle Interessierten noch bis zum 1. Dezember dazu aufgerufen, ihre Vorstellungen über die Online-Plattform www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe deutlich zu machen. Dort können in vier verschiedenen Kategorien ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden. Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden.

Das informelle Beteiligungsverfahren läuft bereits seit dem 1. November. Bisher gab es schon mehr als 650 Rückmeldungen. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter 0441 235-4189 erforderlich.

Für Rückfragen steht Damaris Böhm zur Verfügung. Sie ist telefonisch erreichbar unter 235-4198 oder per E-Mail unter damaris.boehm@stadt-oldenburg.de.
19.11.2021, 12:39 Uhr
Rund um die Uhr einsetzbar
Stadt nimmt neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb
Der Zentrale Außendienst (ZAD) der Stadt Oldenburg nimmt eine neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb: Seit diesem Mittwoch, 17. November, ist die kürzlich ausgelieferte Technik im Einsatz. Die mobile Station der Firma Jenoptik ist in einem Pkw-Anhänger integriert.

Der neue Blitzer bietet eine Reihe von Vorzügen: Die Tempomessanlage ist mit präziser Lasertechnologie ausgestattet und kann mit ihrem drehbaren Turm beide Fahrtrichtungen gleichzeitig kontrollieren. Das Gerät ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet flexibel einsetzbar – und das rund um die Uhr 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Außerdem kann die Kamera mithilfe von Stativen auch mobil eingesetzt werden. Ziel ist insbesondere, verlässlich die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit an Unfallschwerpunkten, im Bereich von Schulen und Kitas sowie in verkehrsberuhigten Zonen zu überprüfen. Die festgestellten Verstöße werden mittels Datenfernübertragung sofort der Bußgeldstelle übermittelt.

Die Anlage ist batteriebetrieben und kann so bis zu eine Woche lang autonom den Verkehr überwachen. Zum Schutz vor Vandalismus ist das Gerät mit diversen Sicherheitssystemen ausgerüstet, zum Beispiel mit einer Feuerlöschanlage sowie Schlag- und Bewegungssensoren. Versuche, die Anlage zu beschädigen oder den Messbetrieb zu stören, werden dem ZAD automatisch gemeldet.

Die neue Anlage ersetzt die bisher verwendeten Geräte der Firma Leivtec Verkehrstechnik GmbH, die aufgrund von Messwertabweichungen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgestellt worden waren, seit März dieses Jahres nicht mehr eingesetzt werden können. Zwischenzeitlich hatte die Stadt ein Leihgerät der Polizei genutzt. Die Ersatzbeschaffung schlägt mit 285.000 Euro zu Buche.
19.11.2021, 12:31 Uhr
»Bahn-Haltepunkt Wechloy muss deutlich öfter angefahren werden«
NABU-Stadtgruppe fordert Landtag auf, tätig zu werden
In einer Eingabe an den Niedersächsischen Landtag fordert die NABU-Stadtgruppe Oldenburg diesen auf, sich bei der Landesnahverkehrsgesellschaft dafür einzusetzen, dass der erst 2015 mit großem Aufwand eingerichtete und mit ausreichenden Parkplätzen ausgestattete Bahn-Haltepunkt Wechloy öfter von Zügen angefahren wird. 

„Es ist doch geradezu ein Treppenwitz, dass in Wechloy nur so wenige Züge halten“, begründet Rolf Grösch vom NABU den Vorstoß, „und dadurch viele Pendler, die mit der Bahn insbesondere zur Universität gelangen möchten – Studierende wie Mitarbeiter/innen – an Wechloy vorbeifahren müssen, wenn sie aus dem Westen kommen, und dann im Hauptbahnhof in einen Bus umsteigen müssen, um die Uni und die umliegenden Betriebe zu erreichen, zu denen auch die Berufsbildenden Schulen an der Ammerländer Heerstraße gehören.“

Grösch fordert „echten und beherzten Klimaschutz“ ein:
„Auch andere Züge des Nah- und Regionalverkehrs zwischen Emden/Leer und Bremen müssen viel häufiger den Haltepunkt Wechloy ansteuern, um ihn mehr auszulasten und attraktiver werden zu lassen.“ 
Entsprechend solle der Landtag auf die Landesnahverkehrsgesellschaft, Deutsche Bahn und Nordwestbahn einwirken.

Der NABU hofft, dass sich der neugewählte Stadtrat dieser Sache annimmt und dabei von der Oldenburger Stadtverwaltung und den Landtagsabgeordneten aus Oldenburg unterstützt wird.
02.11.2021, 17:37 Uhr
Der Quellenweg wird fahrradfreundlich – nur wie?
Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt – Beteiligungsverfahren gestartet
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Die Bürgerinnen und Bürger – und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs – sind dazu eingeladen, sich ab diesem Montag, 1. November, an der Planung zu beteiligen und ihre Meinung kundzutun: Bis zum 1. Dezember 2021 können auf www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden.

Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden. Grundlage für das informelle Beteiligungsverfahren bilden erste Ideen, die vorab von einem niederländischen Planungsbüro entwickelt wurden. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0441 235-4189 erforderlich.
30.10.2021, 17:39 Uhr
250 Leihräder rollen im nächsten Frühjahr los
Zuschlag für öffentliches Fahrradverleihsystem geht nach Bremen – Start Anfang April 2022
Oldenburg bekommt ein öffentliches Fahrradverleihsystem, und nun ist auch klar, wer für die Organisation sorgt und die Räder und Technik stellt: Nach europaweiter Ausschreibung hat die Bremer Tageszeitungen AG den Zuschlag erhalten. Sie wird das Verleihsystem im Auftrag der Stadt aufbauen und betreiben. Als Partnerin und Lizenzgeberin fungiert die nextbike GmbH, europäische Marktführerin im Bike-Sharing und in über 300 Städten aktiv. Verkehrs- und Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan attestiert den Betreibern gute Voraussetzungen, um das Fahrradverleihsystem in Oldenburg erfolgreich zu starten. Dass dies funktioniert, zeigen die Bremer Tageszeitungen AG und die nextbike GmbH bereits seit 2018 mit dem in Bremen betriebenen Modell WK-Bike. Uhrhan sieht das geplante Angebot als wichtigen Beitrag, „um für stadtverträgliche und nachhaltige Mobilität zu sorgen“.

Mit dem Fahrradverleihsystem schafft die Stadt Oldenburg sowohl für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucherinnen und Besucher ein attraktives, flexibles und vor allem nachhaltiges Mobilitätsangebot. Jeder, der gerade kein eigenes Fahrrad zur Verfügung hat, soll das System unkompliziert nutzen können.

Wie das System funktioniert:
Der Startschuss in Oldenburg ist mit Beginn der Fahrradsaison für Anfang April 2022 geplant. Ab dann sollen 250 Fahrräder in einem Abstellbereich, der sogenannten Flexzone, und an virtuellen Stationen (ohne bauliche Installierung) im Stadtgebiet verfügbar sein. Nach einmaliger Registrierung können die Räder per App, Homepage oder Anruf flexibel ausgeliehen und genutzt werden. Für die Nutzung fallen im Standardtarif Gebühren von 1 Euro pro 30 Minuten an, wobei der Tageshöchstsatz auf maximal 9 Euro pro 24 Stunden begrenzt ist. Nach Beenden der Fahrt muss das Rad an einer virtuellen Station oder innerhalb der Flexzone wieder zurückgegeben und ordnungsgemäß abgestellt werden.

Was noch zu tun ist:
Damit die Fahrräder im nächsten Frühjahr durch die Stadt rollen können, stehen in den nächsten Wochen und Monaten noch einige Vorbereitungen an. So wird die Betreiberin beispielsweise gemeinsam mit der Stadt Oldenburg die Flexzone und Stationsstandorte im Detail festlegen und einen Namen für das Fahrradverleihsystem aussuchen. Außerdem müssen unter anderem die Räder bestellt und das Hintergrundsystem mit Webseite und App für Oldenburg aufgebaut werden.

Die Vertragslaufzeit zwischen Stadt und Bremer Tageszeitungen AG beträgt fünf Jahre (zuzüglich einer Verlängerungsoption von drei Jahren). Die Stadt bezuschusst das System mit maximal 120.000 Euro pro Jahr.
26.10.2021, 17:42 Uhr
Künftig Platz für 138 Fahrräder
Stadt erneuert und erweitert Abstellanlage am Pferdemarkt-Kiosk
Die Stadt Oldenburg bringt den Ausbau der Fahrradinfrastruktur voran: Im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms für Radabstellanlagen rund um die Innenstadt werden aktuell die Parkmöglichkeiten im Bereich des Pferdemarkt-Kiosks erneuert.

Im ersten Bauabschnitt wird zurzeit die Radabstellanlage südlich des Kiosks in Richtung Heiligengeiststraße saniert. Hierbei werden die vorhandenen Fahrradständer durch neue Anlehnbügel ersetzt. Es werden 25 neue Anlehnbügel aufgestellt, sodass dort zukünftig 50 Räder komfortabel parken können.

Die neuen Anlehnbügel dienen nach Fertigstellung direkt als Ausweichmöglichkeit, wenn im zweiten Bauabschnitt die Radabstellanlage auf der Nordseite des Kiosks in Richtung Neues Rathaus erneuert wird. Die vorhandenen Bügel nördlich des Kiosks werden ebenfalls durch neue Anlehnbügel ersetzt und dabei gleich neu angeordnet. Es werden dort insgesamt 40 neue Anlehnbügel sowie vier spezielle Lastenrad-Parkvorrichtungen aufgestellt. Dies bietet zukünftig Platz für 88 Räder.

Insgesamt stehen somit nach der Sanierung rund um den Kiosk Abstellmöglichkeiten für 138 Räder zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf circa 45.000 Euro.
22.10.2021, 13:29 Uhr
Großes Interesse an Lastenrädern
Mehr als 250 Anträge bewilligt – Neuauflage in 2022 geplant
Die Lastenradförderung der Stadt Oldenburg für 2021 ist beendet. Die Fördersumme ist ausgeschöpft, so dass keine neuen Anträge mehr gestellt werden können.

Insgesamt standen 200.000 Euro zur Verfügung. 242 Anträge zur privaten Nutzung und zwölf Anträge zur gewerblichen Nutzung konnten damit bewilligt werden. Darunter waren 72 Anhänger, 149 Lastenpedelecs und 33 Lastenräder.

Dr. Sven Uhrhan, Stadtbaurat der Stadt Oldenburg, freut sich über das große Interesse am städtischen Förderprogramm: „Die Lastenradförderung war ein voller Erfolg. Künftig werden in Oldenburg also noch mehr Lastenfahrräder unterwegs sein. Die große Nachfrage verdeutlicht das Potenzial für nachhaltige Mobilität im Transportbereich.“

Für das Jahr 2022 ist eine Neuauflage der Lastenradförderung vorbehaltlich der Haushaltsberatung der Stadt Oldenburg geplant.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die bei der Lastenradförderung der Stadt Oldenburg nicht zum Zuge gekommen sind, besteht noch die Fördermöglichkeit durch das
 niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Dieses fördert auch die Anschaffung von Lastenrädern. Informationen dazu gibt es unter dem Link https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/verkehr/radverkehr/radverkehr-15422.html.
19.10.2021, 18:03 Uhr
Platz vor der Exerzierhalle kann wieder betreten werden
Einzäunung abgebaut – Poller aufgestellt
Die bisher als Parkplatz ausgewiesene Fläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt kann vorläufig nur von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Die vorhandene Einzäunung der Fläche wird dafür zurückgebaut.

Nachdem im August dieses Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, wurden umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes vorgenommen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen lässt keine Nutzung durch Kraftfahrzeuge zu. Aus diesem Grund wurden bereits Poller aufgestellt, die das Befahren des Platzes verhindern. Im Untergrund befinden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste.

Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
19.10.2021, 18:02 Uhr
Alte Holzbrücke hat ausgedient
Geh- und Radweg zwischen Lärchenring und Klingenbergstraße erhält neues Brückenbauwerk
Der Geh- und Radweg zwischen dem Lärchenring und der Klingenbergstraße erhält eine neue Brücke. Der rund acht Meter lange und 2,75 Meter breite Neubau ersetzt die abgängige Holzbrücke. Die neue Konstruktion erhält einen Stahlüberbau mit einem Holzbohlenbelag aus Eiche und einem Stahlgeländer. Die Kosten betragen etwa 110.000 Euro.

In dieser Woche finden vorbereitende Arbeiten statt. Für die eigentlichen Bauarbeiten, die von der Rasteder Firma TweWe-Bau ausgeführt werden, muss der Geh- und Radweg in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 26. November 2021 voll gesperrt werden. Den Auftrag für den Stahlbau hat die Firma Schees & Lühn (Emsland) erhalten. Das Bauwerk wird zurzeit parallel gefertigt.

Eine Umleitung wird für den Zeitraum der Baumaßnahme über die Bahnhofsallee ausgewiesen.
08.10.2021, 15:35 Uhr
Brückenneubau am Pophankenweg fertiggestellt
Im Zuge des Ausbaus des Pophankenwesgs ist nun die neue Geh- und Radverkehrsbrücke zur Querung der Ofenerdieker Bäke eingesetzt worden. Die Brücke mit einer Länge von 14,35 Meter und einer Breite von 3,50 Meter ist mit einem Belag aus Eichenholzbohlen mit Hartstoffeinstreuung versehen. Der gesamte Neubau der Brücke war mit Kosten von rund 185.000 Euro verbunden und dauerte von Mai bis Oktober 2021. Eine wichtige Etappe des zweiten Bauabschnitts im Pophankenweg ist damit erreicht.

Nach der Verlegung von Kabeln und Wasserleitungen folgen in diesem Bauabschnitt unter anderem noch Asphaltarbeiten in zwei Straßenabschnitten sowie Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 beendet werden können. Die Baumaßnahme ist Teil des vom Bund geförderten Klimaschutzprojekts mit dem Titel „NKI: Mit dem Rad zur Technologie“, das den Radverkehrsanteil erhöhen und den Pophankenweg für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiver und sicherer machen soll.
24.09.2021, 12:46 Uhr
Sieben Busbuchten werden umgebaut
Start der Arbeiten am 27. September
In der kommenden Woche beginnen die Bauarbeiten mit dem Umbau von Fahrspuren in verschiedenen Busbuchten im Stadtgebiet. Wie in den vergangenen Jahren soll hierbei die Fahrspur von insgesamt sieben Busbuchten umgebaut werden. Es handelt sich um die Haltestellen

1. Bogenstraße – stadteinwärts,
2. Lüttichstraße – stadtauswärts
3. Stiftsweg – stadtauswärts
4. Flötenstraße – stadtauswärts
5. Scheideweg – stadtauswärts
6. Brahmskamp – stadtauswärts
7. Am Wallplacken – stadteinwärts

In den Busbuchten werden die vorhandenen Pflasterbefestigungen aufgenommen und durch eine Betondecke ersetzt. Mit der neuen Oberflächenbefestigung wird die Nutzungsdauer erheblich verlängert und der Fahrkomfort verbessert. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 185.000 Euro.

Die Baumaßnahme wird von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und durch den Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) mit Teilbeträgen gefördert.

Beendet sein werden die Baumaßnahmen dieser sieben Haltestellen voraussichtlich zum Ende dieses Jahres.
10.09.2021, 14:58 Uhr
Bahnübergang Alexanderstraße vier Wochen gesperrt
Anpassung der Straße für fließenden Verkehr während der Bauzeit
Vom 21. September bis zum 17. Oktober ist der Bahnübergang Alexanderstraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Grund dafür sind Straßen- und Gleisbauarbeiten. Die Bahn schafft Platz für den ersten Brückenpfeiler, der in diesem Bereich für die neue Eisenbahnquerung entsteht. Damit der Verkehr auf der Straße während des weiteren Brückenbaus fließen kann, passen Fachleute die Straße im Kreuzungsbereich leicht an. Zudem errichtet die Bahn ein Umfahrungsgleis, über das die Züge ab Mitte Oktober bis zur Fertigstellung der Eisenbahnbrücke im Jahr 2024 rollen. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen steht der Bahnübergang auf der nördlichen Seite bis auf wenige Tage weiter zur Verfügung.

So passen auch Busse durch: Straße wird 30 Zentimeter tiefer gelegt Während der Sperrung baut die Bahn das Umfahrungsgleis und die notwendigen Sicherungslagen für den Bahnübergang auf. Zur gleichen Zeit nehmen sich die Bauarbeiter:innen auch die Straße vor. Der Asphalt wird abgetragen, der Boden entnommen und die Straße 30 Zentimeter tiefergelegt. So können auch während der Bauarbeiten höhere Fahrzeuge wie Busse unter der Eisenbahnbrücke durchfahren. 

Zweite Anpassung in 2022
Ziel ist es, den Straßenverkehr während der gesamten Bauzeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Im Frühjahr 2022 verschwenken Fachleute die Straße deshalb ein zweites Mal, um die Nutzung weiter zu ermöglichen.

Ein Vorteil für alle: Eisenbahnbrücke verbessert verkehrliche Situation Rund 21.000 Kraftfahrzeuge und 3.300 Radfahrer:innen queren pro Tag den Bahnübergang Alexanderstraße. Die Deutsche Bahn baut eine Eisenbahnbrücke über die Straße, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Die Wartezeiten am Bahnübergang entfallen zukünftig. Mit der Elektrifizierung der Strecke Oldenburg Wilhelmshaven trägt die Bahn aktiv zum Klimaschutz und der Mobilitätswende bei.

Weitere Informationen zum Bahnprojekt finden Sie hier:
www.oldenburg-wilhelmshaven.de.
31.08.2021, 17:20 Uhr
Erweiterungsbau AGO: einige Parkplätze werden gesperrt
Im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau am Alten Gymnasium müssen einige Parkplätze auf dem Parkplatz am AGO vorübergehend gesperrt werden. Dort wird ein Bauzaun eingerichtet, weil die Baustelle für die kommenden Monate mehr Platz in Anspruch nehmen wird.

Es fallen damit insgesamt 19 Parkplätze weg.
31.08.2021, 17:01 Uhr
Bahnübergang Am Stadtrand: Stadt und Bahn unterzeichnen Planungsvereinbarung
Die Stadt Oldenburg und die Deutsche Bahn Netz AG haben jetzt eine Planungsvereinbarung zur Verbesserung des Bahnübergangs „Am Stadtrand“ im Stadtteil Ofenerdiek unterzeichnet. Für die Stadt unterzeichnete Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Vereinbarung, für die Deutsche Bahn Netz AG, Detlef Barner und Frank Sammler.

Der Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek sorgt teilweise für erhebliche Verkehrsprobleme im Stadtteil. Sind die Schranken unten (und das ist täglich mehr als 50-mal der Fall) bilden sich teilweise lange Staus in den zuführenden Straßen auf beiden Seiten der Schranken. „Das gilt es zu ändern, denn der Stadtteil leidet ganz enorm unter diesen langen Schließzeiten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Das gilt natürlich auch für die Bahnübergänge in Osternburg, weshalb die Stadt bereits Planungsmittel in Höhe von 100.000 Euro in den Haushalt eingestellt hat, um auch dort Möglichkeiten für eine verbesserte Verkehrsführung untersuchen zu lassen. Mit den Planungsmitteln soll eine Lösung gefunden werden, die den Doppelbahnübergang an der Stedinger Straße ersetzt.

Für den Bahnübergang Am Stadtrand soll jetzt eine erheblich bessere verkehrliche Lösung gefunden werden. Im Ergebnis bestand Einigkeit, dass im Rahmen der städtebaulich neuen Entwicklungen in Ofenerdiek auch für den Bahnübergang eine neue Lösung gefunden werden muss, die den Verkehrsablauf optimiert.

Die Planungsvereinbarung ist nunmehr die Grundlage für Variantenlösungen zur Änderung, Verlagerung oder Beseitigung des Bahnübergangs.
27.08.2021, 15:47 Uhr
Lastenradverein „Rädchen für alle(s)“ bietet jetzt auch ein E-Bike
Lastenradinitiative der Metropolregion Nordwest fördert E-Lastenrad für die Stadt Oldenburg
Mit ihrer Lastenradinitiative wirbt die Metropolregion Nordwest für die Verkehrswende und fördert für ihre Mitglieder den Kauf eines E-Lastenrads. Die Mitglieder der Metropolregion können das geförderte E-Lastenrad selbst nutzen, es Vereinen, Verbänden, Institutionen, Einrichtungen oder Kommunen zur Verfügung stellen oder ein eigenes Sharing-System aufbauen. Die Stadt Oldenburg ist jetzt das dritte Mitglied, das ein E-Lastenrad bekommen hat. Damit nachhaltige Mobilität in der Stadt für viele Oldenburger und Oldenburgerinnen sichtbar und erfahrbar wird, stellt die Stadt das geförderte E-Lastenrad dem Verein Rädchen für alle(s) e. V. zur Verfügung.

Damit kann das E-Lastenrad künftig von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. „Sie können es ausprobieren und sich von der Alltagstauglichkeit überzeugen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Dieses Angebot wird sicher viele ansprechen, die sich derzeit mit der Frage beschäftigen, ein Lastenrad zu kaufen,“ so Krogmann.

Das von der Metropolregion geförderte E-Lastenrad ist bereits das zweite Lastenrad das der Verein Rädchen für alle(s) von der Stadt erhält. Der Verein wurde 2014 mit der Idee gegründet, Lastenräder als Gemeingut zu verleihen. Die Ausleihe erfolgt gegen freiwillige Spende. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig, über die Spenden werden die laufenden Kosten, wie zum Beispiel die Inspektion oder die Reparatur der Lastenräder finanziert. „Unsere Lastenräder stehen an verschiedenen Stationen im Stadtgebiet bereit und können von jedem problemlos über unsere Website gebucht werden“, sagt Ernst Schäfer von „Rädchen für alle(s)“. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun erstmals ein E-Lastenrad anbieten können und sind gespannt auf die Resonanz der Oldenburgerinnen und Oldenburger.“

Die vermehrte Nutzung von E-Lastenrädern bietet das Potenzial, PKW-Fahrten umweltfreundlich zu ersetzen und CO2-freie oder -reduzierte Lieferverkehre zu ermöglichen. „Mit unserer Lastenradinitiative setzen wir wichtige Impulse zur Umsetzung der Verkehrswende, denn durch sie können E-Lastenräder in unterschiedlichen Einsatzbereichen getestet werden“, betont Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest. „Unsere Mitglieder und die Nutzer setzen verschiedenste E-Lastenrad-Modelle für sehr unterschiedliche Zwecke ein. Der Austausch der Projektpartner wird spannende Impulse liefern, wie wir nachhaltige Mobilität mit Lastenrädern noch stärker in die Fläche bringen können.“ Die Lastenradinitiative der Metropolregion Nordwest wird mit Mitteln aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen gefördert.
26.08.2021, 20:29 Uhr
Stadt erweitert Radabstellanlage am Theaterwall
Jetzt auch Platz für Lastenräder
Im Rahmen des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt wurde eine weitere Maßnahme fertiggestellt. Auf dem Parkplatz am Theaterwall/Ecke Roonstraße wurden die vorhandenen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ausgebaut. Die Fläche der Abstellanlage wurde erweitert und die Bügel neu angeordnet, um die Anzahl der Abstellplätze zu erhöhen. Jetzt finden dort an 30 Anlehnbügeln 60 Fahrräder Platz, um während eines Theater- oder Innenstadtbesuchs komfortabel und sicher abgestellt zu werden.

Das Besondere an dieser Abstellanlage: Erstmals hat die Stadt hier zusätzlich sechs Stellplätze speziell für Lastenräder geschaffen. Diese sind großzügiger bemessen und haben zudem besondere Bügel: Diese sind länger und niedriger als herkömmliche Anlehnbügel und somit für Lastenräder mit ihren kleineren Rädern und dem tiefliegenden Rahmen besser geeignet. Außerdem weist ein kleines Lastenradsymbol an jedem Bügel darauf hin, dass diese für Lastenräder vorgesehen sind und es sich nicht um Abstellplätze für normale Fahrräder handelt. Solche Lastenradstellplätze werden zukünftig an weiteren Standorten in der Stadt eingerichtet, um die Nutzung von Lastenrädern zu fördern.
25.08.2021, 10:06 Uhr
Stadt sperrt Parkfläche vor der Exerzierhalle
Hohlräume unter dem Gelände festgestellt
Die Stadt Oldenburg hat die Parkfläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt gesperrt, weil unter der Fläche größere Hohlräume festgestellt worden sind.

In den vergangenen Wochen hatten sich auf der Fläche mehrere Versackungen gezeigt, die jetzt von einer Fachfirma genauer untersucht worden sind. Dabei stellt sich heraus, dass sich unterhalb der Fläche größere Hohlräume befinden. Woher diese stammen, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Sie haben aber erhebliche Auswirkungen auf die Belastbarkeit der Fläche, die als Parkplatz genutzt wird. Um die Sicherheit nicht zu gefährden werden ab sofort große Teile der Fläche abgesperrt, Autos und Lkw können dort nicht mehr parken.

Besucherinnen und Besucher des Wochenmarkts wird deshalb empfohlen, die Parkflächen an der 91er Straße zu nutzen oder auf andere Verkehrsmittel zurückzugreifen.
30.07.2021, 10:42 Uhr
Schnell und gut: Straßensanierung läuft auf Hochtouren
Stadt treibt Instandsetzungen voran – Verbesserungen an fast 80 Straßen
Mit einem umfangreichen Programm zur Instandsetzung von Straßen will die Stadt auch in diesem Jahr die Oberflächen zahlreicher Straßen im gesamten Stadtgebiet verbessern. „Dabei hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, auf Instandsetzungsmaßnahmen zu setzen, bei denen die Straßen entweder eine partielle oder sogar vollflächige Sanierung der Asphaltoberfläche erhalten“, erläutert Annette Meyers, Leiterin des Amtes für Verkehr und Straßenbau. Diese Maßnahmen sind deutlich weniger aufwändig als der komplette Ausbau von Straßen. Besonders die vollflächige Asphaltinstandsetzung hat zudem Vorteile für den Radverkehr, da sie meist bei nicht ausgebauten Straßen ohne Nebenanlagen vorgenommen wird, in denen die Radfahrenden auf der Fahrbahn fahren müssen.

Im Juni wurde mit der Umsetzung des Instandsetzungsprogramms begonnen, da zum einen die warmen Sommermonate für die Verarbeitung der Materialien von Vorteil ist und zum anderen möglichst viele Maßnahmen innerhalb der Sommerferien umgesetzt werden sollten. Zunächst wurde mit der Risse-Sanierung und den kleinflächigen Instandsetzungen begonnen. Seit Mitte Juli werden nun die vollflächigen Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Der Vorteil dieser Maßnahmen ist die verbesserte Oberflächeneigenschaft der Fahrbahnen und die geringe Verkehrsbeeinträchtigung, da die Verkehrsfreigabe bereits nach kurzer Zeit erfolgen kann.

In diesem Jahr wird in 20 Straßen eine partielle Sanierung und in 58 Straßen eine vollflächige Sanierung durchgeführt. Zusätzlich werden zehn Rad- und Fußwegverbindungen vollflächig saniert. Die Stadt hat damit zwei Fachfirmen beauftragt, das Auftragsvolumen umfasst rund 1,5 Millionen Euro.

„Unser Instandsetzungsprogramm läuft seit einigen Jahren sehr erfolgreich. So können wir erreichen, zahlreiche Straßenabschnitte schnell und dennoch gut zu sanieren“, betont Annette Meyers.

Die Straßeninstandsetzung 2021 umfasst folgende Straßen:


Vollflächige Asphaltinstandsetzung

  • Duvenhorst
  • Brunsbrok rechts und links
  • Wittingsbrok
  • Tannenbergstraße
  • Allensteinstraße
  • Ellernbrok
  • Brookweg, Mittelweg bis Rauhehorst
  • Siebenbürger Straße, Alexanderstraße bis Babenend
  • Fröbelstraße
  • Münsterberger Straße
  • Schützenweg, Ammerländer Heerstraße bis Jägerstraße
  • Hamelmannstraße
  • Klausenburger Straße
  • Kronstädter Straße
  • Flötenstraße, ab Hochheider Weg circa 50 Meter
  • Norderdiek
  • Nordring
  • Südring
  • Roggenweg
  • Buchweizenweg
  • Gersteweg
  • Haferweg
  • Koopmannweg
  • Rapsweg
  • Weiselweg
  • Spittweg
  • Hagelmannsweg
  • Vareler Straße
  • Kornstraße
  • Wichernstraße
  • Stephanusstraße
  • Am Hufeisen
  • Elsflether Straße
  • Johann?Justus?Weg, Pophankenweg bis Vahlenhorst
  • Ahlkenweg
  • Kasernenstraße
  • Tuchtweg
  • Tirpitzstraße
  • Marderweg
  • Donnerschweer Straße, Großer Kuhlenweg bis Nordtangente
  • Donnerschweer Straße, Nordtangente bis Elsflether Straße
  • Zeughausstraße, circa 30 Meter ab Auguststraße
  • Ziegelhofstraße, Auguststraße bis Würzburger Straße
  • Humboldstraße, Alexanderstraße bis Röwekamp
  • Friedhofsweg, Jägerstraße bis Nedderend
  • Warnsweg
  • Südweg
  • Am Wüschemeer
  • Bussardweg
  • Rosenbohmsweg
  • Herrenweg, Troppauer Straße bis Bremer Heerstraße
  • Henkenweg
  • Hirschberger Straße
  • Breslauer Straße
  • Drielaker Straße
  • Scheibenweg, Bremer Heerstraße bis Südweg
  • Rüschenweg
  • Bittersweg
Asphaltinstandsetzung in Teilflächen
  • Nadorster Straße, Pferdemarkt bis Rennplatzstraße
  • Ammerländer Heerstraße
  • Küpkersweg
  • Alexanderstraße
  • Langenweg
  • Scheideweg
  • Weißenmoorstraße, Wilhelmshavener Heerstraße bis Scheideweg
  • Bodenburgallee, Hundsmühler Straße bis Am Schießstand
  • Eichenstraße
  • Sandkuhlenweg, Zufahrt Hausnummer 5
  • Wildenlohsdamm
  • Bahnhofplatz, Fußgängerüberweg
  • Sprungweg
  • Sandweg
  • Alter Postweg, Meerweg bis Sandkruger Straße
  • Am Schmeel, Sprungweg bis Hausnummer 44
  • Paul?Tantzen?Straße: Lagerstraße bis Scheideweg
  • Bürgerbuschweg: Alexanderstraße bis Scheideweg
  • Ofenerdieker Straße: Paul?Tantzen?Straße bis Am Strehl
  • Lappankreuzung
Vollflächige Asphaltinstandsetzung auf Rad? und Fußwegen
  • Marderweg, Nachtigallenweg
  • Alexanderstraße, Brookweg bis Berliner Straße, stadteinwärts
  • Alexanderstraße, Bürgerbuschweg bis Theodor?Pekol?Straße
  • Kortlangstraße
  • Heckengang, Nadorster Straße bis Steubenstraße
  • Bloherfelder Wasserzug, Bloherfelder Straße bis Schramperweg
  • Am Kennedyteich
  • Klingenbergstraße bis Jan?Oeltjen?Straße
  • Sperberweg bis Herzklinik
  • Herrenweg
20.07.2021, 20:24 Uhr
Bahnübergang Ofenerdiek: Planungsbüro beauftragt
Stadt sucht beste Variante für Neugestaltung
Bei den Planungen für die Verbesserung des Bahnübergangs Am Stadtrand in Ofenerdiek ist jetzt ein wichtiger Auftrag vergeben worden.
 
Das Ingenieur-Büro Bernard Gruppe aus Berlin soll die Verkehrsverhältnisse dort untersuchen, diese sind die Grundlage für die in Aussicht stehenden Verbesserungsvarianten.
 
Dieses Büro hat im Rahmen des Planfeststellungsabschnitts 1 (PFA 1) der Ausbaustrecke Oldenburg – Wilhelmshaven wechselseitig im Auftrag der Stadt und der Deutschen Bahn diesen Bahnübergang untersucht. Insofern ist dort bereits erhebliche Expertise vorhanden, insbesondere bezüglich der vorhandenen Signaltechnik auf der Straße und der Schiene zur verkehrstechnischen Untersuchung des Bahnübergangs.
 
Das Büro verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Signalsteuerung in Oldenburg. Unter Berücksichtigung der neuen Zugverkehrsprognose 2030 kann eine sichere Berechnung und Simulation der Verkehrsverhältnisse in Ofenerdiek auch für verschiedene Unterführungsvarianten erfolgen.
 
Ziel der Untersuchung ist es, den Nachweis einer verkehrstechnischen Notwendigkeit zur Änderung des Bahnübergangs für die Kostenträger (Bund, Land, DB) zu liefern. Mögliche Alternativen sind dabei die Beibehaltung eines höhengleichen Bahnübergangs oder der Bau einer Unterführung der Eisenbahnstrecke. Es gilt nunmehr zu ermitteln, welche konkreten Verbesserungen die verschiedenen Varianten in Bezug auf Radfahrende, Fußgänger und den Autoverkehr bringen. Es sollen die zukünftigen Wirkungen der unterschiedlichen Varianten ermittelt und die Planung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der Qualität der Verkehrsabläufe beurteilt und ausgewertet werden.
 
Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtliche Anfang kommenden Jahres vorliegen.
15.07.2021, 17:29 Uhr
Wegesanierung auf dem Utkiek
Teilabschnitt des Wegesystems wird überarbeitet
In der Vergangenheit ist es bei starken Regenfällen immer wieder zu Erosionen des Wegebelages auf dem Utkiek, gerade auf den sehr steilen Teilabschnitten, gekommen. Derzeit müssen die Wege hier regelmäßig ersetzt und nachgearbeitet werden. Mitte Juli soll nun am Nordhügel des Utkiek eine circa 200 Meter lange Wegefläche mit einem speziellen Belag probeweise überarbeitet werden.

Hierzu wird der vorhandene Weg gefräst und neu planiert. Anschließend wird ein Deckschichtmaterial mit einem organischen Bindemittel aufgebracht. Dieses soll laut Hersteller zukünftig die Auswaschung weitestgehend verhindern und den Pflegeaufwand verringern. Bewährt sich diese Bauweise mit dem neuen Material, ist seitens des Fachdienstes Stadtgrün der Stadt Oldenburg geplant, alle weiteren Wege in den kommenden Jahren so herzustellen.
02.07.2021, 14:33 Uhr
Wunder an der „Wunderline“ entdecken
Bahnprojekt: App freigeschaltet – Partner-Kommunen gestalten besondere Kennenlern-Routen
Durchgehend mit dem Zug von Groningen nach Bremen – das ist ein Ziel des grenzüberschreitenden Bahnprojekts „Wunderline“. Das wird zwar erst ab 2024 möglich sein, aber bereits jetzt hat die Schienenstrecke etwas Besonderes zu bieten: die App WunderlineGO. Die Bürgermeister der Partner-Kommunen haben die App am 24. Juni 2021 offiziell freigeschaltet. Sie kann nun kostenlos für Apple und Android aus dem App-Store oder dem Play-Store von Google aufs Smartphone geladen werden, um die „Wunder“ an der Wunderline in 15 Routen zu entdecken, sowohl auf niederländischer als auch auf deutscher Seite. In Kürze starten die Wunderline-Orts-Wochen (WOW), bei der die App nach und nach in den beteiligten Kommunen bekannt gemacht wird. Los geht es in der Woche ab dem 5. Juli in Oldenburg. Bürgerinnen und Bürger können sich bewerben, um die Route am Sonntag, 11. Juli, abzulaufen und einzuweihen.

Digitale Schnitzeljagd – Spurensuche mittels Augmented Reality
Groningen, Midden-Groningen, Oldambt, Bunde, Weener, Westoverledingen, Leer, Jümme, Augustfehn, Westerstede, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Hatten, Hude und Delmenhorst haben alle für die App eine eigene Route zu ihrem „Wunder“ entwickelt. Das Smartphone leitet die Spurensucherinnen und Spurensucher, eine sympathische Schaffnerin hilft dabei. Gestartet wird jeweils am Bahnhof. Unterwegs tauchen Informationen als Bilder, Filme, Audio oder Texte auf. Die Wunder lassen sich (digital) einsammeln und mit nach Hause nehmen. Augmented Reality und 3D-Animation machen es möglich – und spannend!

Die „Wunder“
Manche „Wunder“ erzählen von besonderen Persönlichkeiten wie der niederländischen Ärztin und der Frauenrechtlerin Aletta Jacobs, dem Boten Oll Willm oder dem Erfinder der Bildpostkarte, August Schwartz. An einigen Standorten begeben sich die Nutzerinnen und Nutzer der App auf geschichtliche Spurensuche in die Burg, das Kloster oder die Stadt. Welche Bedeutung Erzvorkommen, Schifffahrt, Wasserkraft oder Textilherstellung für die wirtschaftliche Entwicklung hatten, zeigen weitere Routen. Geheimnisvoll wird es bei den Sagen und Erzählungen der weißen Frau vom Steinhaus Bunderhee, dem Wels im Bad Zwischenahner Meer oder den Osenzwergen in Hatten. Weitere Sinne werden mit Klang- und Dufterlebnis-Routen angesprochen.

Oldenburg: Route würdigt Bildpostkarte
Die Oldenburger Route dreht sich um die Bildpostkarte und ist eine Erinnerung an den Hofbuchdrucker August Schwartz. 1870 ergänzte er die kurz zuvor eingeführte Correspondenz-Karte mit einer kleinen Abbildung. Das war der Beginn eines jungen Mediums, das explosionsartig die Kommunikation zwischen Menschen über kurze bis weite Distanzen bestimmte – vergleichbar mit der Bedeutung, die heute Messenger-Dienste wie Signal oder WhatsApp haben. Grund genug, diesem Thema auf die Spur zu gehen und dabei die Stadt auf Schleichwegen neu kennenzulernen. Die Tour startet am Bahnhof, ist dreieinhalb Kilometer lang und dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden; sie kann unterbrochen und später fortgesetzt werden.

Testpersonen gesucht
Was gefällt Ihnen gut und wo gibt es Verbesserungsbedarf? Was sind Ihre Erfahrungen und Eindrücke? Das möchte das Organisationsteam aus Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH und städtischer Wirtschaftsförderung von Nutzerinnen und Nutzern verschiedener Altersgruppen erfahren. Daher werden 20 Einzelpersonen/Gruppen zum Testen eingeladen. Interessiere können sich für eine Teilnahme per E-Mail an ina.lehnert-jenisch@stadt-oldenburg.de mit Angabe von Name(n) und Alter anmelden. Start ist Sonntag, 11. Juli, zwischen 10.30 und 11.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Am Schluss erwartet die Teilnehmenden ein kleines Dankeschön am Schloßplatz.

Über das Projekt:
Weitere Infos zum Projekt sind auf der zweisprachigen Webseite http://wunderline.nl/de/wunderline-go/ zu finden. Ein Video gibt einen Überblick und stimmt auf die Routen ein unter https://youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Die Projektleitung liegt bei der Stadt Oldenburg; im Team mit der Provincie Groningen/Projekt Wunderline und der Ostfriesland Tourismus GmbH wurde das Projekt umgesetzt. Das Oldenburger Unternehmen Quantumfrog wurde mit der Entwicklung und Umsetzung der App beauftragt. Neben den 15 Projektpartnern wird das Projekt im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Land Niedersachsen ko-finanziert.
25.06.2021, 11:03 Uhr
Neue Abstellanlage für Fahrräder am Pferdemarkt
25 weitere Anlehnbügel
Der Service für Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Pferdemarkt ist weiter verbessert worden. Auf der westlichen Seite des Pferdemarktes, gegenüber der Kulturhalle, wurden insgesamt 25 neue Anlehnbügel errichtet. Auf der Fläche können jetzt 50 Fahrräder komfortabel und sicher abgestellt werden. Zuvor standen die Fahrräder gerade in diesem Bereich insbesondere zu Marktzeiten häufig ungeordnet auf dem Gehweg. Die neue Abstellanlage bietet neben dem Wochenmarkt auch den kulturellen Veranstaltungszentren eine Abstellmöglichkeit für Fahrräder. Gleichzeitig wurde die bestehende Abstellanlage unter den Bäumen erneuert und mit Anlehnbügeln versehen, die ein Anschließen der Räder erlauben.

Dieser Standort ist die erste umgesetzte Maßnahme des „15 Punkte-Programms“ für die Radabstellanlagen in der Innenstadt. Insgesamt werden in diesem Jahr an sieben weiteren Standorten die Radabstellplätze erweitert, neu errichtet oder saniert.
08.06.2021, 14:57 Uhr
Lastenradförderung: Bewilligungsbescheide sind auf dem Weg
Fördervolumen bereits vollständig ausgeschöpft – Mehr als 300 Anträge eingegangen
In diesem Jahr werden erstmalig kommunale Fördermittel für die Beschaffung von Lastenrädern und Fahrradanhängern nach der „Richtlinie zur Lastenradförderung“ durch die Stadt vergeben. Das Förderprogramm erweist sich als Volltreffer: Mittlerweile sind mehr als 300 Förderanträge bei der Stadtverwaltung eingegangen. Allerdings sind die eingereichten Unterlagen zum Teil unvollständig oder fehlerhaft, so dass die Antragsbearbeitung einen hohen Aufwand verursacht. Bei vielen Antragstellenden besteht intensiver Beratungsbedarf.

Um eine Gleichbehandlung aller Antragstellenden zu gewährleisten, werden die Bewilligungsbescheide jetzt in chronologischer Folge nach vollständigem Antragseingang an die Antragstellenden versendet. In der vergangenen Woche konnten die ersten Bewilligungsbescheide auf dem Postweg verschickt werden, sodass die ersten Antragstellerinnen und Antragsteller ihre Bescheide erhalten. Die weiteren Bewilligungsbescheide werden in den kommenden Wochen zügig versendet.

Das im laufenden Jahr zur Verfügung stehende Fördervolumen in Höhe von 200.000 Euro ist aufgrund der eingegangenen Anträge bereits vollständig ausgeschöpft.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/lastenradförderung.
21.05.2021, 19:39 Uhr
Radwegenetz in Ofenerdiek erweitert
„Kleines Teilstück mit großer Wirkung“
Das Radwegenetz im Stadtteil Ofenerdiek ist durch ein Verbindungsstück zwischen dem Elritzenweg und dem Querweg deutlich verbessert worden. Insgesamt handelt es sich zwar „nur“ um einen knapp 100 Meter langen Abschnitt, der erleichtert aber viele Wegeverbindungen im Stadtteil.
 Auch das angrenzende Ammerland ist nun für Radfahrerinnen und Radfahrer besser zu erreichen.

Baudezernent Dr. Sven Uhrhan hat das Teilstück gemeinsam mit Vertretern des Bürgervereines Ofenerdiek heute offiziell eröffnet: „Wir haben hier mit einem kleinen Stück Rad- und Fußweg eine große Wirkung erreicht, viele Wegebeziehungen sind erleichtert worden. Das erhöht die Lebensqualität für viele Ofenerdieker“, so Dr. Sven Uhrhan.

Die Verbindung beseitigt eine Lücke in einer für Fußgänger und Radfahrer nutzbaren Strecke zwischen „Bahnweg“ und der Straße „Am Stadtrand“. Die Kosten für den Radweg liegen bei etwa 70.000 Euro.

Insgesamt investiert die Stadt in diesem Jahr mehr als 3 Millionen Euro für den Ausbau von Rad- und Fußwegen.
19.05.2021, 18:20 Uhr
Bahnübergang Ofenerdiek: OB Krogmann informiert sich vor Ort
Planungsvereinbarung mit der Bahn in Vorbereitung
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat sich am Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek über die Verkehrssituation informiert. Die Schranken sind dort bis zu 50 Mal am Tag geschlossen, was im Stadtteil für erhebliche Verkehrsprobleme sorgt. Insgesamt summieren sich die Schließzeiten auf mehr als vier Stunden am Tag, eine einzelne Schließung dauert nämlich fünf bis sechs Minuten.

„Das wollen wir unbedingt ändern, denn der Stadtteil leidet ganz enorm unter diesen langen Schließzeiten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir wollen deshalb so schnell wie möglich eine Planungsvereinbarung mit der Bahn abschließen, um weiter an der Optimierung unserer Bahnübergänge zu arbeiten. Das ist für mich ein sehr zentraler Punkt unserer Verkehrsinfrastruktur“, so Krogmann.

Am Bahnübergang Am Stadtrand in Ofenerdiek bilden sich teilweise lange Staus in den zuführenden Straßen auf beiden Seiten der Schranken. Für den Bahnübergang Am Stadtrand soll deshalb eine erhebliche bessere verkehrliche Lösung gefunden werden. Die Stadt Oldenburg hat deshalb bereits Kontakt mit der zuständigen DB Netz AG in Bremen aufgenommen und die bestehende Problematik in einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin in Augenschein genommen.

Im Ergebnis bestand Einigkeit, dass im Rahmen der städtebaulich neuen Entwicklungen in Ofenerdiek auch für den Bahnübergang eine neue Lösung gefunden werden muss, die den Verkehrsablauf optimiert.

Der Entwurf einer entsprechenden Planungsvereinbarung, die Grundlage für Variantenlösungen zur Änderung, Verlagerung oder Beseitigung des Bahnübergangs sein soll, wurde den Vertretern der Bahn zur Abstimmung übergeben. Die Stadt hofft bis Ende Mai auf eine positive Rückmeldung.

Danach könnte die Planungsvereinbarung bereits geschlossen werden.