Rubrik Verkehr
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23.09.2022, 13:26 Uhr
Straßensperrungen und Umleitungen zum Kramermarktsumzug am 1. Oktober
Anlässlich des 415. Oldenburger Kramermarktes findet am Samstag, 1. Oktober, von 13.45 bis etwa 16.15 Uhr der traditionelle und landesweit bekannte Kramermarktsumzug statt. Für den Festumzug werden weite Bereiche der Innenstadt bis zur Weser-Ems-Halle für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Der innenstadtnahe Bereich kann mit Kraftfahrzeugen weder angefahren noch verlassen werden und sollte daher großräumig über den Autobahnring umfahren werden. Der Hauptbahnhof ist über die Amalienstraße/Huntestraße/Stau/Güterstraße erreichbar. Die Innenstadtkrankenhäuser können über die Autobahn-Anschlussstelle Oldenburg-Haarentor und die Ofener Straße/Peterstraße erreicht werden.
Anreise aus Oldenburg und umzu: öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Den Oldenburger Besucherinnen und Besuchern des Festumzuges wird empfohlen, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Für eine noch bessere Erreichbarkeit wird die VWG zwei Linien über den ZOB hinaus Richtung Donnerschweer Straße verlängern. Diese fahren dann weiter über die Wehdestraße, Unterm Berg bis zur provisorischen Endhaltestelle „Unterm Berg“, Höhe BFE.

Auswärtige Besucherinnen und Besucher, die mit dem PKW anreisen, werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorrangig auf den kostenlosen Großparkplätzen am Oldenburger Autobahnring abzustellen und den Linienverkehr zu nutzen.
Diese Straßen werden gesperrt

Folgende Straßen sind am Samstag, 1. Oktober, bis etwa 16.15 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt:

– Ab circa 12 Uhr: der Straßenzug Gerberhof/Tirpitzstraße/Hindenburgstraße zwischen Prinzessinweg und Lindenallee, die Tappenbeckstraße im Abschnitt von Lasiusstraße bis Tirpitzstraße, der Rummelweg im Abschnitt von Lasiusstraße bis Tirpitzstraße/Gerberhof, die Hindenburgstraße/Roonstraße von Lindenallee bis Theaterwall, die Cäcilienstraße, Roggemannstraße, Moltkestraße, Herbartstraße und die Wienstraße
– Ab circa 13.20 Uhr: die Straßen Theaterwall und Heiligengeistwall, Am Stadtmuseum, Donnerschweer Straße und Neue Donnerschweer Straße zwischen dem Pferde-markt und der Lindenstraße, Straßburger Straße, Berliner Platz und Maastrichter Straße sowie die Ofener Straße ab der Kreuzung Herbartstraße/Peterstraße in Fahrt-richtung stadteinwärts
– Ab circa 14 Uhr: der Straßenzug Bernhardstraße/Prinzessinweg zwischen Wienstraße und Bloherfelder Straße
– Ab circa 14.30 Uhr: der Straßenzug Meinardusstraße/Lindenallee

Auf Grund des hohen Besucherandrangs vor Beginn des Kramermarktsumzuges wird empfohlen, bereits rechtzeitig geeignete Ausweichrouten zu nutzen.
20.09.2022, 15:22 Uhr
Drei Sanierungsmaßnahmen: Fahrbahndecken werden erneuert
Los geht es am 23. September mit Schlosswall und Paradewall – Vollsperrungen notwendig
Die Fahrbahndeckenerneuerung in Oldenburg geht in die zweite Runde: Nachdem einige Straßen bereits mit einem speziellen Dünnschichtbelag versehen wurden, werden nun bei entsprechender Witterung die Sanierungsarbeiten fortgeführt. Die anstehenden Maßnahmen an drei Standorten werden jeweils an einem Freitag und dem folgenden Wochenende durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Bei allen drei Baustellen muss der komplette Bereich für den Kraftfahrzeugverkehr, einschließlich dem ÖPNV, voll gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger sind nicht betroffen.

In Abhängigkeit der Witterung sind folgende Deckenerneuerungen vorgesehen:
Freitag 23. September, 6 Uhr, bis Montag, 26. September, 5 Uhr:
Schloßwall und Paradewall

Es ist notwendig, auf der gesamten Straße die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 9 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Alexanderstraße – Bürgerbuschweg / Brookweg

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und stellenweise die Asphaltbinderschicht auszutauschen.
Freitag 21. Oktober, 6 Uhr, bis Montag, 24. Oktober, 5 Uhr:
Kreuzung Auguststraße / Ofener Straße

Es ist notwendig, im gesamten Kreuzungsbereich die Asphaltdeckschicht und die Asphaltbinderschicht auszutauschen.

Die technische Durchführung der Sanierungsarbeiten ist so vorgesehen, dass zunächst die alten, schadhaften Decken mit einer Fräse „abgehobelt“ und anschließend mit einem Haftkleber besprüht werden. Danach erfolgt das Aufbringen der Asphaltdeckschicht. In einigen Bereichen wird zusätzlich die darunterliegende Asphaltbinderschicht ausgetauscht. Anschließend wird noch die erforderliche Fahrbahnmarkierung erneuert.

Die Stadt dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
03.09.2022, 19:21 Uhr
Fahrradstationen am Hauptbahnhof: Reparaturarbeiten dauern an
Einschränkungen beim Zugang zu den Stationen
Die Reparaturarbeiten am Zugangssystem der Fahrradstationen am Hauptbahnhof konnten – trotz des engagierten Einsatzes des Betreibers und des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg – nicht wie geplant bis Ende August fertiggestellt werden. Grund hierfür sind Kapazitätsengpässe der ausführenden Firmen sowie weitreichende Abstimmungen zwischen den Beteiligten. Die Nutzung bleibt somit eingeschränkt, sodass weiterhin einzig die Station Nord für das Einstellen und Abholen außerhalb der Öffnungszeiten genutzt werden kann. Über die erfolgreiche Fertigstellung der Arbeiten wird zeitnah berichtet.
19.08.2022, 17:03 Uhr
„Preiswerte Pedale“ macht Räder flott
Fundräder und Spenden-Fahrräder werden in der Kennedystraße aufbereitet
Die Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ in der Kennedystraße 59 sucht wieder ausgediente Fahrräder. Denn hier werden Fundräder und Spenden-Fahrräder aufbereitet und verkehrssicher gemacht, um sie anschließend an Menschen mit kleinem Geldbeutel kostengünstig abzugeben. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Jobcenters und der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde der Stadt Oldenburg.

Wer für den guten Zweck ein ausrangiertes Fahrrad spenden möchte, kann sich einfach per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de wenden. Für weitere Informationen steht auch das Team der Fahrradaufbereitung unter der Telefonnummer 0441 21989974 zur Verfügung oder die Internetseite unter www.oldenburg.de/treffpunkt-bloherfelde.

Ausgabezeiten für die Räder an berechtigte Personen (mit ALG II-Bescheinigung, Kindergeldzuschlagbescheid oder Wohngeldbescheid) sind dienstags und donnerstags, jeweils von 9 bis 13 Uhr.

09.08.2022, 16:45 Uhr
Startschuss fürs STADTRADELN am 04.09.
Auftakttour unter Leitung des ADFC – Anmeldung bis 31. August möglich
Der Start vom STADTRADELN rückt näher, denn in rund drei Wochen heißt es wieder: Gute Taten bewegen. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Fahrrad häufiger für Alltagswege zu nutzen und gemeinsam bis zum 24. September viele Kilometer zu sammeln.

Der offizielle Startschuss für das STADTRADELN in Oldenburg fällt am Sonntag, 4. September, mit einer Auftakttour unter Leitung des ADFC. Start ist um 12 Uhr im Schloss-Innenhof. Radlerinnen und Radler, die beim STADTRADELN angemeldet sind, können zwischen zwei Touren wählen (40 Kilometer in gemütlichem Tempo oder 50 Kilometer in flottem Tempo) und damit schon die ersten Kilometer für die virtuelle Radtour einfahren. Für die Teilnahme an einer der Auftakttouren ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 31. August, per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Mitmachen beim STADTRADELN ist ganz einfach: Interessierte können sich kostenlos auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden, ein Team gründen oder einem Team beitreten. Es können alle Personen mitradeln, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.

Fragen zum Wettbewerb oder zur Auftakttour beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg: Kerstin Goroncy und Andreas Brosig unter der Telefonnummer 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
09.08.2022, 16:30 Uhr
Fahrradstationen sind in die Jahre gekommen
Derzeit Einschränkungen beim Zugang zu den Stationen
Seit über 20 Jahren können in den gut genutzten Fahrradstationen am Hauptbahnhof und am Waffenplatz Fahrräder sicher untergestellt werden. Und das auch noch sehr preiswert. Die damals moderne Ausstattung ist nun allerdings in die Jahre gekommen und das Zugangssystem veraltet.

So gibt es momentan technische Probleme, die Zugangsberechtigungen zwischen den drei Fahrradstationen zu aktualisieren. Nutzerinnen und Nutzer von Monats- und Jahreskarten können derzeit nur auf der Nordseite des Hauptbahnhofs den 24/7-Zugang nutzen. Um diese Störung zu beheben, wird im August an der Fahrradstation eine neue Zufahrtssteuerung installiert. Tageskunden ist der Zugang Nord und Süd bis zur Behebung der technischen Probleme daher nur während der Öffnungszeiten möglich. Weitere Informationen zu diesen gibt es im Internet unter www.fzol.de.

Auch an der Fahrradstation Waffenplatz gibt es aktuell Schwierigkeiten mit dem Zugang zum Fahrradkäfig, die trotz Reparaturarbeiten bisher nicht gelöst werden konnten. Hier bleibt der Zugang zum Fahrradkäfig bis auf weiteres geschlossen. Personen, die Zugang zu einem dort abgestellten Fahrrad benötigen, werden gebeten, Kontakt zum Betreiber aufzunehmen. Dieser ist per E-Mail unter info@fzol.de zu erreichen. Der Betreiber erarbeitet in Abstimmung mit der Stadtverwaltung derzeit eine Lösung.

Im September wird die komplette Anlage am Waffenplatz gereinigt und mit einer neuen Beleuchtung versehen, so dass mit Beginn der dunklen Jahreszeit weiterhin eine witterungsgeschützte Anlage für Radfahrende in der Innenstadt zur Verfügung steht. Für die kommenden Jahre ist die umfassende Sanierung der Fahrradstationen am Hauptbahnhof vorgesehen, die derzeit planerisch vorbereitet wird.
26.07.2022, 22:33 Uhr
Weitere E-Ladestationen
Vier E-Ladestandorte gehen in Regelbetrieb – elektrisches Carsharing auf mehreren Parkplätzen
Die elektrischen Anschlussarbeiten sind in den letzten Zügen – und wenn alles planmäßig verläuft, kann ab August an vier weiteren Standorten in der Innenstadt Strom getankt werden: Die Stationen in der 91er Straße, beim Parkplatz am Alten Gymnasium Oldenburg (Theaterwall 11), beim Theater an der Roonstraße und am Kasinoplatz stehen dann Autofahrenden zur Verfügung, die ihre privaten E-Fahrzeuge während ihres Innenstadt-Besuchs via Steckdose „volltanken“ möchten. Mit dem Start der weiteren Ladepunkte stehen dann in der Stadt Oldenburg derzeit 125 öffentliche E-Ladepunkte (ohne E-Carsharing-Ladepunkte) zur Verfügung.

Und auch das elektrische Carsharing nimmt Fahrt auf: Im August wird die Firma Braasch – all to drive GmbH ihre E-Carsharingstellplätze schrittweise mit ihren Fahrzeugen ausstatten und in Kooperation mit der EWE GO GmbH zur Kurzzeitmiete anbieten. Somit werden dann zeitnah auch auf dem AGO-Parkplatz E-Autos buchbar sein.

Oldenburg gibt Gas, was den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos betrifft: Zusammen mit Ladeinfrastrukturbetreibern wurden von der Stadt insgesamt 27 öffentliche E-Ladepunkte an acht Standorten rund um die Innenstadt geschaffen. Zudem wird das Carsharing elektrifiziert. Die ersten beiden Ladepunkte am Pferdemarkt wurden am Mittwoch, 18. Mai, von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet.

Beteiligt sind die Ladepunktbetreiber EWE Go GmbH und Olegeno eG sowie die beiden Carsharing-Anbieter cambio Oldenburg und Braasch – all to drive GmbH, die sieben der acht Stationen mit ihren E-Carsharing-Fahrzeugen bestücken werden. Im Zuge eines Pilotvorhabens wurde für die Beschaffung neuer Elektrofahrzeuge fürs Carsharing ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 92.000 Euro bewilligt. Zudem trägt die Stadt die Kosten für die Ladeinfrastruktur der E-Carsharing-Stellplätze (circa 90.000 Euro).

Diese öffentlichen E-Ladepunkte/E-Carsharing-Angebote können bereits genutzt werden: 
– Pferdemarkt: 2 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive

 
Diese öffentlichen E-Ladepunkte/E-Carsharing-Angebote kommen ab August hinzu:
– Theaterwall: 4 Ladepunkte von EWE GO
– Theaterwall/AGO-Parkplatz: 9 Ladepunkte von EWE GO plus 2 Pkw von Braasch – all to drive
– 91er Straße: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio
– Kasinoplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio

Und diese folgen im Anschluss:
– Straße am Schloßplatz: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 2 Pkw von Stadtteilauto Oldenburg cambio und 2 Pkw von Braasch – all to drive
– PFL: 2 Ladepunkte von Olegeno plus 1 Pkw von Braasch – all to drive

Zudem befindet sich das Angebot am Stautor mit 2 Ladepunkten von Olegeno plus 2 Pkw von Braasch – all to drive noch in Prüfung.
 
Während des Ladevorgangs fallen in Oldenburg in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung keine Parkgebühren für die Elektroautos an. Die zeitliche Dauer des Ladevorgangs ist derzeit auf maximal drei Stunden begrenzt. Während des Ladevorgangs in Zonen mit Parkraumbewirtschaftung muss der Beginn des Ladevorgangs durch Anbringen einer Parkscheibe kenntlich gemacht werden.

Weitere Informationen zu den Themen Carsharing und Elektromobilität sind online unter www.oldenburg.de/carsharing oder unter www.oldenburg.de/elektromobilitaet zu finden.
26.07.2022, 22:29 Uhr
Stadtteiltreff und DSC treten in die Pedale
Integrative Radfahrschule bietet neuen Kurs am Nachmittag an – Es gibt noch freie Plätze
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Sportverein DSC Oldenburg bieten zum zweiten Mal gemeinsam eine integrative Radfahrschule an. Der Nachmittagskurs startet am Montag, 1. August. Rose Wangui-Schulz vom Stadtteiltreff und Rudi Wilhelm vom DSC helfen beim praktischen Erlernen des Radfahrens und vermitteln Verkehrsregeln.

Die Organisatoren Andreas Hoffmann vom DSC Oldenburg, Gerardina Topo vom Stadtsportbund Oldenburg und Gudrun Knies vom Stadtteiltreff Kreyenbrück freuen sich über die Kooperation und hoffen auf viele Interessierte, die sich für den neuen Nachmittagskurs der Radfahrschule anmelden. Das Angebot wird im Rahmen des vom Landessportbund Niedersachsen initiierten Projektes „Radfahren vereint“ finanziell unterstützt.

Treffpunkt der Radfahrschule ist der Utkiek Oldenburg, Eidechsenstraße, immer montags von 15 bis 17 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 10 Euro. Ein eigenes Fahrrad ist nicht nötig, kann jedoch gerne mitgebracht werden. Es sind noch Plätze frei. Interessierte können sich bei der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 anmelden.
22.07.2022, 18:49 Uhr
Ferienzeit ist Sanierungszeit
Unterhaltungsarbeiten an vielen Oldenburger Straßen
Jedes Jahr werden in Oldenburg die Sommerferien und damit die verkehrsärmeren Zeiten genutzt, um an vielen Straßen im kompletten Stadtgebiet Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Damit startet die Stadt ab Montag, 25. Juli. Einige Asphaltstraßen werden vollflächig saniert, bei anderen werden Schlaglöcher, Frostschäden und Risse beseitigt. Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen verbessert die Stadtverwaltung die Befahrbarkeit und verlängert die Lebensdauer der Straßen.


Erster Schritt: vollflächige Sanierungen

Als erstes erfolgen vollflächige Sanierungen: Hierbei werden auf gesamter Straßenbreite Schlaglöcher, Frostaufbrüche und Unebenheiten im Asphaltbelag mit einem speziellen bituminösen Dünnschichtbelag (DSK) gefüllt beziehungsweise vorprofiliert. Nach einer gewissen Einfahrzeit von etwa vier bis fünf Wochen erfolgt eine abschließende Versiegelung mittels einer sogenannten Oberflächenbehandlung. Die vorbehandelten Flächen werden mit einer Bitumenemulsion besprüht und sofort mit einem Splitt abgestreut. Der Splitt wird anschließend durch den laufenden Verkehr verfestigt. Die Beseitigung des überschüssigen Splitts erfolgt nach etwa zwei Wochen mit Kehrmaschinen.
Folgende Straßen werden auf diese Weise komplett oder in Teilen instandgesetzt:

Stadtnorden
Osterdiek
Süderdiek
Drohnenweg
Ekernstraße
Haselriege

Stadtmitte
Eibenweg
Sandfurter Weg
Sommerweg
Staakenweg
Gerberhof
Quellenweg (von Hartenscher Damm bis Uhlhornsweg)
Hörneweg

Stadtsüden
Hirschberger Straße
Breslauer Straße (von Henkenweg bis Herrenweg)
Henkenweg
Drielaker Straße
Dragoner Straße (von Kampstraße bis Sackgasse Ulmenstraße)
Trophauer Straße
Rosenbohmsweg
Warnsweg
Bümmersteder Tredde  (von Sandkruger Straße bis Dwaschweg)


Zweiter Schritt: kleinflächigere Instandsetzungen

Außerdem erfolgen ab Mitte/Ende August kleinflächigere Instandsetzungen in Handeinbau (Midi-Mix- oder Mini-Mix-Verfahren). Auch hierbei werden Schlaglöcher und Frostaufbrüche mit bituminösem Dünnschichtbelag gefüllt und nach gewisser Einfahrzeit partiell mittels Oberflächenbehandlung versiegelt. Zudem werden hier vorhandene Rissbildungen beseitigt.
Folgende Straßen werden hierdurch saniert:

Stadtnorden
Etzhorner Weg (von Hageler Weg bis Mühlenhofsweg)
Drögen-Hasen-Weg (von Hörneweg bis Bahnübergang)

Stadtmitte
Nachtigallenweg
Staugraben
Stau

Stadtsüden
Dwaschweg
An der Schmiede
Schützenhofstraße


Die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, werden um besondere Vorsicht gebeten, da die mit Splitt bestreuten Straßen vorübergehend sehr rutschig sind. Entsprechend werden hierzu Warnschilder aufgestellt. Außerdem können in seltenen Fällen Nacht- oder Sonntagsarbeiten aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oder bei zu geringen Breite der zu sanierenden Straßen nötig werden. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Des Weiteren erfolgen in diesem Jahr noch die Sanierungen mehrerer Kreuzungen, bei denen die Asphaltdeckschicht komplett erneuert wird sowie die Instandsetzung mehrerer Hauptverkehrsstraßen mittels Aufbringen einer sogenannten doppelten DSK-Schicht. Dabei werden dünne Schichten im Kalteinbau aufgetragen, die später für eine griffige und ebene Straßenoberfläche sorgen. Die Stadtverwaltung informiert rechtzeitig darüber, wenn diese Sanierungsarbeiten starten.
22.07.2022, 18:36 Uhr
Ferienzeit: Temporär mehr Parkplätze beim AGO nutzbar
Erweiterungsbau am Alten Gymnasium: Bauzaun wird bis Ende der Ferien zurückgebaut
Wer auf dem Parkplatz neben dem Alten Gymnasium (AGO, Theaterwall 11) einen Parkplatz sucht, musste in der Vergangenheit viel Glück und Geduld aufbringen. Denn die rechte Parkfläche mit 19 Stellplätzen ist seit längerer Zeit gesperrt. Grund dafür ist der Erweiterungsbau am AGO: Da die Baustelle auf dem Schulhof viel Platz einnimmt, wurden die direkt angrenzenden Parkflächen umzäunt und stattdessen den Schülerinnen und Schülern während der Pausen als Ausweichfläche angeboten. Der Bauzaun wurde nun zurückgebaut – zumindest temporär: Bis zum Ende der Sommerferien stehen somit der Allgemeinheit wieder alle Parkflächen auf dem AGO-Parkplatz zur Verfügung. Danach wird der Bauzaun wieder aufgestellt.

Ende April 2021 begannen am Alten Gymnasium Oldenburg die Arbeiten für ein umfangreiches Erweiterungsprojekt. Geplant ist im hinteren Teil des Schulgeländes ein komplett neues Gebäude, das unter anderem Platz bietet für eine neue Sporthalle und moderne Unterrichtsräume. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau liegen bei etwa 10,5 Millionen Euro. Frühestens ab August folgen Fassadenarbeiten an Fenstern und Verblendern. Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe bei Materialien befindet sich die Stadtverwaltung in einer unsicheren Lage, was den Zeitplan betrifft. Mit ganz viel Optimismus ist eine fertige Übergabe vor dem Start der Sommerferien 2023 möglich. Diese beginnen am 6. Juli 2023.
07.07.2022, 19:55 Uhr
Mitmachen und die Zukunft unserer Mobilität gestalten
Umfragen suchen Vorschläge für Fahrradstraßen und Mobilitätsstationen
Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 werden die Weichen für eine zukunftsfähige Mobilität in Oldenburg gestellt. Als Bestandteil der Bürgerbeteiligung sind möglichst viele Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgerufen, noch bis zum 1. August an drei Online-Umfragen zum RMV 2030 teilzunehmen. Angeboten werden: eine allgemeine Umfrage zum RMV 2030, eine Umfrage zum Teilkonzept Mobilitätsstationen (Wo sind Bedarfe im Stadtgebiet?) sowie eine Umfrage zum Teilkonzept Radverkehr: Wo sollen Fahrradstraßen entstehen? Fragen und weitere Anregungen zum RMV 2030 können per E-Mail an RMV2030@stadt-oldenburg.de an den zuständigen Fachdienst gerichtet werden.
24.06.2022, 14:16 Uhr
62 neue Stellplätze für Fahrräder am Friedensplatz
Nächstes Projekt für sicheres Parken fertiggestellt
Die Umsetzung des städtischen Programms zur Erneuerung bestehender und Schaffung zusätzlicher Radabstellanlagen rund um die Innenstadt kommt voran: Am Friedensplatz wurde jetzt das nächste Projekt fertiggestellt. Dort wurden die bisher vorhandenen fünf Kfz-Parkplätze in Fahrradabstellplätze umgewandelt. Es sind 31 neue Anlehnbügel (29 für normale Fahrräder und zwei für Lastenräder) entstanden. Damit können dort 62 Fahrräder komfortabel parken. Ein bisher an dieser Stelle vorgehaltener Behinderten-Parkplatz wurde in die gegenüber gelegene Marienstraße verlegt.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 15.000 Euro. Die zusätzlichen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten sollen das vorhandene Angebot auf dem Julius-Mosen-Platz entlasten. Die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken soll die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad verbessern.

Als nächstes Projekt ist die Abstellanlage am Stautor zwischen Staustraße und Staugraben auf der Haarenbrücke an der Reihe: Dort ist voraussichtlich ab November eine Erweiterung um 15 Anlehnbügel vorgesehen.
07.06.2022, 16:45 Uhr
Lastenradförderung trifft auch in diesem Jahr auf große Nachfrage
Fördersumme in Höhe von 100.000 Euro bereits ausgeschöpft
Auch die zweite Runde der Lastenradförderung der Stadt Oldenburg erfreut sich großer Beliebtheit. Das Interesse an nachhaltiger Mobilität hat dazu geführt, dass bereits am zweiten Tag des Antragszeitraumes die Fördersumme von 100.000 Euro ausgeschöpft ist.

Innerhalb von zwei Tagen seit dem Start am 1. Juni sind mehr als 140 Förderanträge bei der Stadtverwaltung eingegangen. Weitere Anträge können im Rahmen der diesjährigen Förderung leider nicht mehr berücksichtigt werden. Nach der erfolgreichen Prüfung der Anträge werden die Bewilligungsbescheide in den kommenden Wochen zügig versendet.

Die Stadt Oldenburg fördert die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können.
31.05.2022, 16:58 Uhr
Konkrete Schritte zur klimafreundlichen Mobilität von morgen
Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 schafft vielseitige Maßnahmenvorschläge
Mehr Radverkehr und E-Mobilität, weniger Autos und Abgase, dafür mehr Platz im öffentlichen Raum – die Mobilität von morgen hat viele Aspekte. Mit dem Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 (RMV 2030) sollen die verschiedenen Wünsche und Möglichkeiten analysiert und in tragfähige Konzepte verwandelt werden. Sechs Teilkonzepte werden 2022 bearbeitet und sollen anschließend nach und nach in die Umsetzung gehen. In verschiedenen Formaten können sich die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung des Rahmenplans beteiligen.

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität 2035 spielt die Verkehrswende eine bedeutende Rolle. Der Rahmenplan Mobilität und Verkehr stellt hierfür die Weichen – mit umsetzungsorientierten Konzepten, um die Mobilität in Oldenburg für die kommenden Jahre neu zu gestalten und klimaverträglich unterwegs zu sein“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan ergänzt: „Für eine klimafreundliche, sichere und komfortable Mobilität der Zukunft sollen die vielfältigen Strategien und Maßnahmen dabei sinnvoll ineinandergreifen. Es wird für jedes Teilkonzept einen Arbeitsplan geben, der sowohl Analysen, verschiedene Optionen und konkrete Vorschläge zur Umsetzung beinhaltet.“ Die Erstellung des RMV 2030 wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziell gefördert.
Fahrrad, Bus, Auto? – Die Teilkonzepte im Detail

Dies sind die sechs aktuellen Teilkonzepte mit den jeweils beteiligten Planungsbüros:
  • Ladeinfrastruktur E-Mobilität (EcoLibro und CBH Rechtsanwälte): Ermittelt werden der Bedarf sowie geeignete Standorte für eine öffentliche E-Lade-Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet.
  • Mobilitätsstationen mit Sharing-Angeboten (EcoLibro, ahoidesign und CBH Rechtsanwälte): An Mobilitätsstationen stehen Sharing-Fahrzeuge als Alternative zum eigenen Auto und ergänzend zum ÖPNV oder Fahrrad zur Verfügung. Das Büro erarbeitet unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, wie die Stationen ausgestattet und wo sie angesiedelt sein sollten.
  • Parkraummanagement – Ruhender Kfz-Verkehr (Büro stadtVerkehr): Über das Parkraummanagement und die Bewirtschaftung von Stellplätzen sollen ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr gefördert und Freiräume in der Innenstadt zurückgewonnen werden.
  • Radverkehr: Fahrradzonen – Fahrradstraßennetz – Premiumnetz Radrouten (PGV-Alrutz): Das Büro erarbeitet ein Konzept, inwiefern Fahrradstraßen, Fahrradzonen und Premiumnetz-Radrouten den Radverkehr in Oldenburg verbessern können und wie diese ausgestaltet sein müssen.
  • Park and Ride (P&R) und Bike and Ride (B&R) Konzept (ISUP): Ermittelt werden geeignete attraktive Standorte von P&R- und B&R-Parkplätzen, die ein umweltfreundliches Pendelverhalten unterstützen können.
  • Machbarkeitsstudie Wallring – durchgängige ÖPNV-Spur (Bernard Gruppe ZT): Untersucht wird die Machbarkeit einer durchgehenden Busspur, die den ÖPNV beschleunigen, attraktiver machen und die Innenstadt damit verkehrlich entlasten soll.
Bei allen Konzepten ist die Analysephase weitestgehend abgeschlossen. Aktuell werden künftige Strategien oder Maßnahmen ausgearbeitet. Die Planungsbüros arbeiten dabei in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung sowie der mit Politik und Fachleuten besetzten Projektbegleitgruppe, die etwa einmal im Monat zusammenkommt. Am Freitag, 3. Juni, findet eine Jugend-Mobilitätskonferenz von 8.45 bis 11.20 Uhr im EWE-Forum (Alte Fleiwa) statt. Das Thema der Konferenz lautet „Zukunftsfähige Mobilität – wie bewegen wir uns in Oldenburg im Jahr 2030?“, sie richtet sich insbesondere an die achten Jahrgänge aller Oldenburger Schulen. Zu der Diskussion mit den Jugendlichen sind als Fachleute eingeladen: Dr. Norbert Korallus (Amt für Klimaschutz und Mobilität), Michael Glotz-Richter (Referent Nachhaltige Mobilität Bremen), Felix Jahn (IHK Oldenburg) sowie Klaus Göckler (Cambio Oldenburg und Initiative Verkehrswandel). Die Anregungen aus der Jugendmobilitätskonferenz fließen in den RMV 2030 mit ein. Mit einer Online-Umfrage, an der sich alle Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligen können, sollen die individuellen Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger rund um eigene Mobilität erfasst werden. Wie möchten sie sich im Alltag in Oldenburg fortbewegen? Die Umfrage steht unter dem Motto „Oldenburg bewegt sich. Und Du?“ und läuft vom 3. Juni bis 6. Juli. Der Link ist im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030 » zu finden. Die Bauzaunausstellung wird am Freitag, 3. Juni, auf dem Kasinoplatz eröffnet. Bis Mittwoch, 6. Juli, können sich die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger hier über den Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 sowie die einzelnen Teilkonzepte informieren. Auch ein Verweis auf die Online-Umfrage und die weiteren Beteiligungsformate sind dort zu finden. Bei einem Aktionstag auf dem Schlossplatz rund um die Mobilität von morgen am Freitag, 24. Juni, sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich über den Planungsstand des Rahmenplans zu informieren und mit Fachleuten zu diskutieren. Zudem können sie verschiedene neue Mobilitätsangebote testen und ihre Meinung einbringen. Unter anderem werden zu bestimmten Teilkonzepten Planungsspaziergänge angeboten, bei denen die Bürgerinnen und Bürger sich unterwegs mit den planenden Büros austauschen können. Weitere Informationen rund um den aktuellen Stand und die Beteiligungsformate des RMV 2030 gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/rmv2030.
12.05.2022, 20:39 Uhr
Parkplatzfläche vor der Exerzierhalle steht wieder zur Verfügung
Untergrundsanierung ist abgeschlossen – Restarbeiten erfolgen bis Ende dieser Woche
Vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen in Kürze wieder 17 Parkplätze zur Verfügung: Unter Federführung der Bodengutachter des Oldenburger Fachbüros Krauss & Collegen Geoconsult wurde in den vergangenen Wochen eine Teilfläche des Parkplatzes durch die Firma Otto Lieke GmbH & Co. KG saniert und für die zukünftige weitere Nutzung als Kfz-Parkplatz vorbereitet. Ende dieser Woche werden die Restarbeiten fertiggestellt sein und die Parkplatzfläche zur Nutzung freigegeben.

Nachdem im August vorigen Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, hatte die Stadtverwaltung umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieser Überprüfungen ließ vorläufig keine Nutzung der Fläche als Kfz-Parkplatz zu. Im Untergrund befanden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste. Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.

Für die vordere (östliche) Hälfte der Parkplatzfläche ließ sich nun mit vertretbarem Kostenaufwand in Höhe von rund 90.000 Euro eine Stabilisierung des Untergrundes ohne Ausbau der noch vorhandenen Gebäudereste vornehmen. Dabei wurden die Gebäudereste freigelegt und Hohlräume durch das Einschlämmen von Sand verfüllt, eine Tragschicht aus Schotter aufgebracht und die Fläche asphaltiert. Die hintere (westliche) Hälfte des Parkplatzes, die direkt vor der Exerzierhalle liegt, konnte mit diesem Verfahren nicht saniert werden. Dort wäre ein Ausbau der Gebäudereste erforderlich gewesen, der mit einem erheblichen Kostenaufwand einhergegangen wäre. Dieser Teil der Platzfläche wird mit Pollern für den Kfz-Verkehr abgesperrt und kann zukünftig fußläufig genutzt werden.
06.05.2022, 09:13 Uhr
Lastenradförderung für 2022 steht in den Startlöchern
Ab dem 1. Juni ist die Antragstellung möglich
Ob nun die Kinder, der Großeinkauf oder Gegenstände befördert werden müssen: Immer mehr Menschen interessieren sich für den Lastentransport mit dem Fahrrad, um klimafreundlich und ohne Parkplatzsuche unterwegs zu sein. Außerdem ist ein Lastenrad im Vergleich zu einem Auto oder Lieferwagen viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt.

Zum zweiten Mal fördert die Stadt Oldenburg daher die Anschaffung und Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern mit einem finanziellen Zuschuss, damit Transporte vom Auto auf das Fahrrad verlagert werden können. Für die Förderung stehen in diesem Jahr 100.000 Euro zur Verfügung.

„Der hohe Antragseingang im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass ein großes Interesse an umweltfreundlichen Transportmitteln besteht“, bestätigt Verkehrsdezernent Dr. Sven Uhrhan. „Mit der Lastenradförderung wollen wir die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, nachhaltige Mobilität in ihren Alltag zu integrieren.“

Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Oldenburg, eingetragene Vereine, Verbände, private Unternehmen sowie sonstige Selbständige und Freiberufler bis zu einer Betriebsgröße von neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Niederlassung oder ihren Firmensitz in Oldenburg haben.

Die Höhe der Zuwendung beträgt, bezogen auf die Anschaffungskosten,
· 50 Prozent, maximal jedoch 800 Euro für Lastenräder,
· 33 Prozent, maximal jedoch 1.200 Euro für Lastenpedelecs/Lasten-E-Bikes sowie
· 50 Prozent, maximal jedoch 150 Euro für Fahrradanhänger.

Auch wenn sich Interessierte erst ab dem 1. Juni 2022, 8 Uhr, für eine Förderung bewerben können, stehen ab sofort die genauen Förderbedingungen auf der städtischen Internetseite unter www.oldenburg.de/lastenradfoerderung. Dort können auch die Anträge ab dem 1. Juni über das Online-Formular eingereicht werden. Der Zeitraum für die Antragstellung endet am 31. August 2022. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingangsdatum der vollständigen Anträge („Windhund-Verfahren“), bis das Fördergeld ausgeschöpft ist. Alternativ kann das Antragsformular in Papierform ab dem 1. Juni 2022 beim Servicecenter der Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235-4444, angefordert werden.
29.04.2022, 12:45 Uhr
OLi-Bike wird durch Vandalismus aus dem Tritt gebracht
Mehr als 40 Leihfahrräder zielgerichtet beschädigt – Vorfälle zur Anzeige gebracht
Seit dem 2. April dieses Jahres betreibt die Bremer Tageszeitungen AG „OLi-Bike“, das öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. Das System wird bisher gerne genutzt, allerdings wird die Freude über den an sich guten Start durch eine Reihe von Vandalismus-Fällen getrübt.

„Kurz nachdem wir die Räder in der Stadt verteilt haben, kamen die ersten Meldungen, dass an den Leihrädern die Ketten durchtrennt wurden. Glücklicherweise konnten wir bisher die Schäden recht schnell beheben. Leider erhalten wir aber vermehrt Kundenbeschwerden, die den Schaden beim Betreiber festmachen und eben nicht als Vandalismus erkennen – vor allem, wenn einzelne Räder betroffen sind“, schildert Mario Brokate, Geschäftsleiter von „OLi-Bike“, die derzeitige Situation. Vandalismus gebe es immer wieder mal, so Brokate, aber diese mutwillige und zielgerichtete Zerstörung sei auch für ihn als Geschäftsleiter neu. Insgesamt wurden bis heute über 40 Fahrräder in Oldenburg beschädigt.

Bisher findet der Vandalismus nur innerhalb der sogenannten Flexzone statt. Am stärksten betroffen ist die Station Ammerländer Heerstraße (Westkreuz). Dort wurden gleich an drei Tagen jeweils fünf Räder demoliert. Aus diesem Grund werden dort im Moment keine neuen Fahrräder bereitgestellt. „Die momentane Situation ist für uns als Auftraggeberin und auch für den Betreiber sehr unbefriedigend, führt sie doch dazu, dass andere Standorte nicht wie geplant aufgefüllt werden können“, bedauert Carola Pietsch, Leiterin des Fachdienstes Mobilität der Stadt Oldenburg.

Kopfschütteln über Zerstörungswut
Die Verwaltung steht im engen Kontakt mit der Bremer Tageszeitungen AG und der Polizei. „Alle Fälle von Vandalismus an den Leihrädern werden bei der Polizei angezeigt. Die Gründe für diese Zerstörungswut sind für uns absolut nicht nachvollziehbar. Wir bedauern sehr, dass dadurch das Angebot an nachhaltigen Mobilitätsalternativen beschränkt wird. Oldenburg benötigt aber solche Angebote, wenn wir unser Klimaziel 2035 erreichen wollen“, betont Dr. Sven Uhrhan, Bau-, Umwelt- und Verkehrsdezernent der Stadt Oldenburg.

Viele halten die Augen offen
Als Reaktion auf die derzeitige Situation kontrolliert der Streifendienst der Polizei zukünftig vermehrt die Stationen der Leihräder. „Wir hoffen sehr, dass der oder die Täter ausfindig gemacht werden. Wir haben tolle Unterstützung und mittlerweile viele offene Augen, die auf der Straße unterwegs sind: Hierzu zählen unter anderem die CitiPost, die VWG, der Kickscooter Anbieter TIER und natürlich die Polizei“, sagt „OLi-Bike“-Geschäftsleiter Mario Brokate.

Wer Hinweise zu Beschädigungen an den „OLi-Bikes“ geben kann, wird gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe Fahrrad der Polizei Oldenburg unter Telefon 0441 790-4463 oder beim Einsatz- und Streifendienst der Polizei unter Telefon 0441 790-4115 zu melden.

Verleihsystem als nachhaltiges Mobilitätsangebot
Für den Aufbau und Betrieb des Verleihsystems erhält die Bremer Tageszeitungen AG von der Stadt Oldenburg einen Zuschuss von knapp 120.000 Euro pro Jahr. Gestartet wurde zunächst mit 250 Rädern, die im gesamten Stadtgebiet genutzt werden können. Zusammen mit dem Mobilitätspartner VWG soll sowohl für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucherinnen und Besucher ein weiteres attraktives, flexibles und vor allem nachhaltiges Mobilitätsangebot in Oldenburg zur Verfügung gestellt werden.

Mehr über das Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ erfahren Sie auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike.
12.04.2022, 17:49 Uhr
Stadt erneuert Fahrradstellplätze neben den Schlosshöfen
Mehr Service für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt Oldenburg hat im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms zur Erneuerung und Schaffung von Radabstellanlagen rund um die Innenstadt das nächste Projekt abgeschlossen. Bei der jetzt fertiggestellten Maßnahme wurden auf dem Schlossplatz neben den Schlosshöfen die vorhandenen mobilen Abstellanlagen durch 30 neue und herausnehmbare Anlehnbügel ersetzt. Damit können dort nun 60 Fahrräder komfortabel parken.

Das Projekt wurde aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 24.000 Euro. Ziel des Vorhabens ist die verbesserte Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad durch die Schaffung hochwertiger Abstellanlagen zum sicheren Parken.

Das nächste Projekt ist die Erweiterung der Abstellanlage am Friedensplatz. Am Montag, 11. April, haben die Baumaßnahmen begonnen. Vorgesehen ist, die vorhandenen fünf Kfz-Stellplätze in Fahrradabstellplätze umzuwandeln. Der Behindertenparkplatz wird direkt gegenüber in die Marienstraße verlegt. Es werden 29 Anlehnbügel, an denen 58 Fahrräder abgestellt werden können, eingebaut. Im Bereich der bereits bestehenden Abstellmöglichkeiten wird Platz für zwei Lastenrad-Stellplätze geschaffen. 
05.04.2022, 17:26 Uhr
Auf die Räder, fertig, los: Oldenburg mit Mieträdern erkunden
OLi-Bike startet pünktlich zur Eröffnung der Fahrradsaison – Fahrt ab 1 Euro
Jedes Jahr ist die Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ der offizielle Auftakt in die Oldenburger Fahrradsaison – und damit der perfekte Zeitpunkt, um ein besonderes Highlight vorzustellen: den Start von OLi-Bike, dem öffentlichen Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg. „Mit OLi-Bike können wir den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ein neues umweltfreundliches Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Darüber hinaus habe das flexible System auch ein „hohes Potenzial zur nachhaltigen Fortbewegung für Besucherinnen und Besucher der Stadt sowie auch Pendelnde mit Bus und Bahn, die kein eigenes Fahrrad vor Ort haben“, ergänzt Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität der Stadt Oldenburg.

Was kostet die Nutzung eines OLi-Bikes?
Nach der offiziellen Eröffnung des Systems am 3. März hieß es: Auf die Räder, fertig, los! Als Besonderheit konnten Interessierte dazu am Stand von OLi-Bike Gutscheine erhalten, mit denen die ersten 30 Minuten zum Start kostenfrei geradelt werden durfte. Nutzbar ist das System nach einmaliger Registrierung per App (nextbike), Website (www.oli-bike.de) oder Telefonanruf (0441 36 17 6 060). Regulär kostet die Nutzung der Räder im Basistarif 1 Euro je angefangene 30 Minuten, der Tageshöchstsatz ist auf 9 Euro je 24 Stunden limitiert. Wer häufiger ein OLi-Bike nutzen möchte, fährt günstig mit dem Monats- oder Jahrestarif: Für 9,99 Euro im Monat beziehungsweise 48 Euro im Jahr sind bei jeder Fahrt jeweils 30 Freiminuten inklusive. Den Vorteil von 30 Freiminuten pro Fahrt genießen auch die Stammkunden der Verkehr und Wasser GmbH.

Wer steckt hinter dem System?
Betrieben wird OLi-Bike durch die Bremer Tageszeitungen AG, die im vergangenen Herbst den Zuschlag bei der öffentlichen europaweiten Ausschreibung der Stadt Oldenburg erhalten hat. Die nextbike GmbH fungiert dabei als Systempartnerin und Lizenzgeberin. Außerdem konnte die Verkehr und Wasser GmbH als Mobilitätspartner gewonnen werden. „Das Fahrrad und der Bus gehören in Oldenburg zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln. Bei kurzen Wegen ist das Fahrrad optimal, für längere Wege der Bus und im mittleren Entfernungsbereich bietet sich eine Kombination aus Bus und Fahrrad an, um klimaschonend von Haustür zu Haustür zu gelangen. Gerade deshalb ist es für die VWG wichtig, bei ‚OLi-Bike‘ als Mobilitätspartner dabei zu sein und das Projekt zu unterstützen", erläutert Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH.

Wie und wo beginne und beende ich eine Fahrt?
Mario Brokate, Projektleiter für OLi-Bike bei der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt, wie das Fahrradverleihsystem funktioniert: „Wir haben hier ein System mit virtuellen Stationen, Abstellstraßen und einer Flexzone. An den virtuellen Stationen und den blauen Abstellstraßen, gekennzeichnet auf der Webseite und in der App, können die Räder ohne weitere Kosten zurückgegeben werden. Wer sein Rad in der pinken Flexzone zurückgibt, hat eine höhere Flexibilität – zahlt allerdings dafür eine Zusatzgebühr von 1 Euro.“

Wo gibt es weitere Informationen zu OLi-Bike?
Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/oli-bike, sowie zu dem auf der offiziellen Website von OLi-Bike unter www.oli-bike.de.
01.04.2022, 13:53 Uhr
VBN JugendTicket: Ab August fahren Jugendliche das ganze Jahr günstiger
Ganzjährig mit Bussen und Bahnen fahren für 360 Euro – Einführung beschlossen
Ein attraktives Angebot gibt es ab dem Sommer für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende: Denn zum 1. August wird ein JugendTicket im Verbundraum des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) eingeführt. Damit können die Jugendlichen zu einem Jahrespreis von 360 Euro im gesamten Gebiet des VBN mit Bussen und Bahnen im Nahverkehr von A nach B reisen. Das gilt auch in den Ferien. Besonders profitieren werden davon Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11, da ihnen das Niedersächsische Schulgesetz keinen Anspruch auf kostenlose Schülerbeförderung vermittelt. Der Preis des VBN-JugendTickets liegt deutlich unter dem Preis des aktuellen Ticketangebots für diese Zielgruppe bei gleichzeitig wesentlich verbessertem Leistungsumfang.

Die Stadt freut sich über das attraktive Angebot an die jungen Nutzerinnen und Nutzer und unterstützt den Gedanken, diese wichtige Zielgruppe so stärker an das öffentliche Verkehrsangebot in der Region und darüber hinaus heranzuführen. Die Entscheidung zur Einführung des VBN-JugendTickets wurde in den jüngsten Verbundgremien von ZVBN und VBN am 28. März getroffen, der Rat hatte der Einführung ebenfalls zugestimmt. Für den Start zum 1. August sind in den nächsten Monaten insbesondere noch vertriebliche und finanzielle Fragestellungen zu klären.

Über die Kosten
Einnahmeverluste entstehen durch Abwanderungen vom aktuellen Ticketangebot in das vergünstigte Jugendticket-Angebot. Auf der Grundlage des geänderten Nahverkehrsgesetzes wird der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen für sein niedersächsisches Verbandsgebiet hierfür vom Land Niedersachsen zusätzliche jährliche Finanzhilfen in Höhe von rund 1,83 Millionen Euro erhalten. Die für die Einführung kalkulatorisch zusätzlich benötigten Finanzmittel von rund 1,3 Millionen Euro sind von den niedersächsischen Verbandsgliedern, unter anderem auch von der Stadt Oldenburg, aufzubringen. Für die Stadt wird es zunächst eine Belastung in Höhe von jährlich circa 400.000 Euro im kommunalen Haushalt geben

Zum Hintergrund
In Oldenburg waren, wie auch in anderen Teilräumen des VBN, seit 2019 zahlreiche Ideen zu ÖPNV-Tarifmaßnahmen politisch diskutiert worden, unter anderem auch vergünstigte Angebote für die hier berücksichtigte Zielgruppe. Mit der geplanten Einführung eines JugendTickets in Form eines „360-Euro-Tickets“ kommt der Verkehrsverbund diesen Forderungen nach. Das jetzt zur Umsetzung vorgeschlagene JugendTicket stellt unter den verschiedenen Vorschlägen zu Tarifmaßnahmen eine sinnvolle und machbare Variante dar.

Überblick über das neue VBN-JugendTicket
Vorgesehene Tarifbedingungen gemäß der für eine finanzielle Förderung durch das Land Niedersachsen vorgegebenen landesweiten Mindeststandards für regionale Schüler- und Azubi-Tickets:
· Jahresticket für 12 Monate
· verbundweite Nutzung des ÖPNV-Gesamtangebots auf Straße und Schiene
· ganzjährige Gültigkeit, an allen Tagen der Woche rund um die Uhr (auch in den Ferien)
· keine Sperrzeit
· Einheitspreis und Einführungspreis von 360€ im Jahr (30€ pro Monat)
· gegebenenfalls Preisanpassungen zum jeweiligen Jahreswechsel
· anspruchsberechtigt: Schülerinnen, Schüler, Azubis, Freiwillige im Freiwilligendienst
· personengebunden, keine Übertragbarkeit
· gegebenenfalls weitere zielgruppenspezifische Nutzen
· als Ersatz der heutigen Schüler/innen-Sammelzeitkarten-Tickets für Anspruchsberechtigte über die Träger der Schülerbeförderung
22.03.2022, 17:01 Uhr
Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ am 3. April 2022
Informationen und Programm rund ums Radfahren und moderne Mobilität
Bald ist es so weit: Am Sonntag, 3. April 2022, stehen der Rathausmarkt und der Schlossplatz wieder ganz im Zeichen des beliebten Fortbewegungsmittels der Oldenburgerinnen und Oldenburger. Von 12 bis 18 Uhr erwarten 35 Austellerinnen und Aussteller das Publikum mit einem bunten Mix aus Information und Aktionen rund ums Radfahren und weitere neue Mobilitätsangebote. Anlässlich der Veranstaltung ist außerdem ein verkaufsoffener Sonntag geplant. Die Geschäfte in der Fußgängerzone innerhalb des Wallrings sowie das Heiligengeistviertel bis zur Bahnüberführung am Pferdemarkt öffnen dann von 13 bis 18 Uhr.

Organisiert wird der Fahrradaktionstag „Hallo Fahrrad“ von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM). Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM, hofft auf viele Besucherinnen und Besucher: „Wir veranstalten den Fahrradaktionstag jedes Jahr. In den vergangenen zwei Jahren konnte das Fahrrad-Event Corona-bedingt nicht stattfinden, aber dieses Jahr ist es wieder möglich. Es ist ein Zeichen des Dankes für so viele begeisterte Fahrradfahrerinnen und -fahrer in der Stadt. Wir wollen vermitteln, welche Vielfalt es gibt und dass Radfahren Spaß macht. Wir wollen motivieren, noch öfter die gesunde und umweltschonende Fortbewegungsart zu wählen.“

Auf der Veranstaltung präsentieren sich unter anderem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Oldenburg, Ämter der Stadtverwaltung sowie weitere Dienstleister, touristische Anbieter, Experten und Fahrradhändler. An ihren Ständen zeigen sie die neuesten Entwicklungen, beraten zu Angeboten für Touren und Reisen und geben Tipps zu allen Fragen rund ums Radfahren und moderner Mobilität. Wer sich für Bike Sharing interessiert, sollte sich den Start des neuen OLi-Bike-Verleihs vormerken. Mit diesem neuen Fahrradleihsystem können Fahrräder an virtuellen Stationen

im Stadtgebiet ausgeliehen werden. Am 3. April zur Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ wird das System offiziell eröffnet.

Auch sportliche Attraktionen gehören zum festen Bestandteil des Aktionstages. Die BMX-Stunt-Show vom Verein Backyard e. V. wird auf dem Schlossplatz für staunende Zuschauerinnen und Zuschauer sorgen. Die Shows werden dreimal im Laufe des Tages stattfinden – dazwischen gibt es kostenlose Workshops des Vereins. Kinder können sich auf dem Schlossplatz beim Liegeradparcours der Oldenburger Liegeradgruppe spielerisch ausprobieren. Und auf dem Poesiefahrrad bekommen alle ein selbst gefahrenes Gedicht mit auf Papier.

Es lohnt sich auch, zur Veranstaltung das eigene Rad mitzubringen: Die Besucherinnen und Besucher können selbst in die Pedale treten. Der ADFC und die OTM bieten kostenfreie, geführte Touren an. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Codierung als Diebstahlschutz und beim RadCheck der Stadt Oldenburg wird das Fahrrad kostenlos auf Verkehrssicherheit überprüft.

Wer sich den Wunsch nach einem neuen Fahrrad erfüllen möchte, kann ebenfalls fündig werden. Probe fahren unterschiedlicher Fahrradtypen gehört genauso dazu wie die fachmännische Beratung.

Hinter der Veranstaltung stehen auch die Partner des Stadtmarketing Oldenburgs, die durch ihre finanzielle Förderung diese Veranstaltung erst möglich machen.

Informationen sind veröffentlicht unter www.oldenburg-tourismus.de/hallo-fahrrad.
22.02.2022, 14:24 Uhr
Öffentliches Fahrradverleihsystem „OLi-Bike“ vor dem Start
System startet am 3. April mit Vorteilen für VWG-Abokundinnen und -kunden
Das künftige öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Oldenburg hat nun einen Namen: „OLi-Bike“. „Kurz, leicht verständlich und mit einem Bezug zu Oldenburg. Das war uns bei der Namenswahl wichtig“, erläutert Damaris Böhm, verantwortlich für das Projekt bei der Stadt Oldenburg. Dass das Ganze auch noch visuell ansprechend ist, dafür sorgt das Branding der Fahrräder, welches im Projektteam entwickelt wurde.

Der offizielle Startschuss für OLi-Bike soll am Sonntag, 3. April, im Rahmen der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ fallen. „Hallo Fahrrad“ wird jedes Jahr von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH organisiert und läutet offiziell die Fahrradsaison ein. Ab dann können die Räder im ganzen Stadtgebiet genutzt werden. Gestartet und beendet werden die Fahrten in der sogenannten Flexzone und auch an virtuellen Stationen, die an zentralen Punkten eingerichtet werden. Die Ausleihe und Rückgabe funktioniert flexibel und bequem per App, Webseite oder Telefonanruf. Mario Brokate, Projektleiter bei der Betreiberin von OLi-Bike, der Bremer Tageszeitungen AG, erklärt den Vorteil der virtuellen Stationen: „Wenn wir im laufenden Betrieb feststellen, dass ein Stationsstandort ungünstig ist oder ein weiterer dazukommen soll, dann ist es uns möglich, dies innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. So können wir das System flexibel anpassen.“

Als Mobilitätspartner für das System konnte die Verkehr und Wasser GmbH gewonnen werden. „Bus und Fahrrad können jeweils einzeln und auch gemeinsam eine Alternative zum privaten Pkw sein. Wir wollen daher die Kombination von Bus und Rad für schnelle und klimaschonende Mobilität von Tür zu Tür stärken und freuen uns, unseren Stammkundinnen und -kunden mit Job- und MIA-Tickets einen weiteren Vorteil bei der Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel bieten zu können“, begründet Morell Predoehl, Prokurist der Verkehr und Wasser GmbH, die Partnerschaft. Durch die Kooperation können die Inhabenden von JobTickets und MIA-/MIAplus-Tickets die Leihräder für eine halbe Stunde pro Ausleihe ohne weitere Gebühren nutzen. Das gilt auch bei mehreren Ausleihen pro Tag. Auch die Stadt Oldenburg freut sich über die Kooperation. Dr. Norbert Korallus, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Mobilität sieht darin „die Schaffung einer wichtigen Schnittstelle zur Förderung multimodaler umweltfreundlicher Mobilität.“
18.02.2022, 15:58 Uhr
Schlussspurt am Hochheider Weg
Ausbau vorm Abschluss – Noch einmal Vollsperrung im Kreuzungsbereich Rennplatzstraße
Eine letzte Vollsperrung läutet den Schlussspurt beim Ausbau des Hochheider Weges ein. Um abschließend den Kreuzungsbereich Hochheider Weg/Rennplatzstraße erneuern zu können, ist dort für den Kfz-Verkehr im Zeitraum von Montag, 21. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 11. März, kein Durchkommen möglich. 

Die Sperrung im Kreuzungsbereich betrifft auch die Buslinien 318 und 322 der VWG, die über den Großen Kuhlenweg und den Mühlenhofsweg umgeleitet werden müssen. Weitere Infos dazu gibt es bei der VWG auf der Homepage unter www.vwg.de oder unter Telefon 0441 93660. Die Umleitungen für den übrigen Fahrzeugverkehr sind örtlich ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Den direkt betroffenen Anliegerinnen und Anliegern im Kreuzungsbereich wird die Baufirma trotz der Vollsperrung die Erreichbarkeit der Grundstücke ermöglichen, soweit dies mit dem Bauablauf in Einklang zu bringen ist. 

Der Hochheider Weg wurde seit 2017 auf einer 1.026 Meter langen Strecke von der Ammergaustraße bis zur Rennplatzstraße in fünf Bauabschnitten ausgebaut. Die Bauarbeiten sollen kurz vor Ostern beendet werden. In allen Bauabschnitten wurden neben der Erneuerung des Straßenoberbaus auch Kanäle und Leitungen neu verlegt. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat den vorhandenen Mischwasserkanal ausgetauscht und einen neuen Regenwasserkanal verlegt. EWE Netz, Deutsche Telekom und Vodafone KabelDeutschland nutzten die Gelegenheit, um neue Versorgungsleitungen in die Erde zu bringen. 

Der Hochheider Weg erhielt im Zuge des Ausbaus eine neue, sechs Meter breite bituminöse Fahrbahn mit seitlichen Nebenanlagen, die aus Pflanzstreifen, Grabenbereichen, Parkstreifen und Gehwegen bestehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Straßenbau einschließlich Grunderwerb auf circa 3,8 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen trägt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz 65 Prozent der förderfähigen Ausbaukosten. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten schlagen mit rund 2,77 Millionen Euro zu Buche und werden vom OOWV übernommen.
11.02.2022, 12:41 Uhr
WunderlineGO-App wird ausgezeichnet
Projekt erhielt Preis für die beste europäische Bahntourismuskampagne
Die innovative App WunderlineGO wurde mit einem Preis im Wettbewerb „Beste europäische Bahntourismuskampagne 2021“ ausgezeichnet. Initiiert wurde die App vom Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline, bestehend aus den Anrainern der Schienenstrecke Groningen-Bremen. Am Mittwoch, 2. Februar, hat eine Vertreterin der Provinz Groningen die Trophäe bei der offiziellen Preisverleihung in Engelberg (Schweiz) in Empfang genommen. Die „Best European Rail Tourism Campaign Awards“ der Europäischen Reisekommission und von EU Rail wurden in 2021 erstmals ausgelobt, um Projekte zu würdigen, die Schienenverkehr und Tourismus miteinander verbinden.

Jury lobte die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Aus allen Einsendungen wählte die Jury vier Siegerprojekte aus. Das Netzwerk Anschlussmobilität Wunderline erhielt den Preis als „Best New Promotional Initiative – European Year of Rail 2021“ für die beste neue Werbeinitiative 2021. Die Jury lobte das Projekt für die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit der vielen Beteiligten. Und sie war beeindruckt von der App, die für eine Bahnstrecke wirbt und gleichzeitig Menschen motiviert, die Region auf diese innovative und interessante Weise zu entdecken.

Die Stadt Oldenburg ist Partnerin der Wunderline und intensiv an der Entwicklung der App beteiligt. „Die App ist eine gute Möglichkeit, die Wunderline-Region mit dem Zug zu entdecken“, sagt Ina Lehnert-Jenisch von der städtischen Wirtschaftsförderung. „Wir sind stolz auf den Preis, mit dem Wunderline und WunderlineGO-App als innvovatives Modell für andere europäische Regionen ausgezeichnet werden.”

Über die WunderlineGO-App
Mit der WunderlineGO-App können sich Reisende auf eine digitale Entdeckungsreise entlang der Wunderline begeben. In Form von Bildern, Videos, Audio oder Text präsentieren 15 Gemeinden an der Strecke ihr eigenes, einzigartiges Wunder, etwa ein charakteristisches Thema, ein (historisches) Ereignis, eine bekannte Persönlichkeit oder eine geografische Besonderheit. Kompass und Entfernungsangabe auf dem Smartphone führen die Nutzerinnen und Nutzer zu ihrem Ziel. Mit Quizfragen kann man sein Wissen testen. Augmented Reality-Elemente, bei denen ein virtuelles Bild in der Realität angezeigt wird, machen die Wunder zu einem fast greifbaren Erlebnis.

Nähere Informationen über die Oldenburg-Route in der App, die sich rund um die hier erfundene Ansichtskarte dreht, gibt es im Internet unter www.oldenburg.de unter dem Suchwort „WunderlineGo App“. Einen Überblick über alle 15 Routen geben die zweisprachige Projektwebsite wunderline.nl/de/wunderline-go und der App-Trailer bei Youtube unter youtu.be/7f0nqlLUm9s.

Die WunderlineGO-App kann kostenfrei im Google- und Apple-Store heruntergeladen werden. 

Das Projekt wurde von 15 Partnern realisiert, koordiniert von Stadt Oldenburg, Ostfriesland Tourismus GmbH und Provinz Groningen/Projekt Wunderline. Es wurde im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Land Niedersachsen ko-finanziert.
18.01.2022, 15:24 Uhr
Übergangslösung lässt Spielraum für künftige Platznutzung
Sanierung geplant: Hohlräume unter Parkfläche vor der Exerzierhalle werden verfüllt
Die Parkplätze vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt stehen voraussichtlich spätestens Mitte des Jahres wieder zur Verfügung. Die nach Versackungen im Boden festgestellten Hohlräume sollen verfüllt und die Parkfläche wiederhergestellt werden. Die notwendigen Bauleistungen wird die Stadt in Kürze öffentlich ausschreiben. „Bei der Sanierung handelt es sich um eine Übergangslösung“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Im Rahmen der Ausweisung des Stadterneuerungsgebietes „Nördliche Innenstadt“ biete sich die Chance, über die Funktion der Plätze rund um den Pferdemarkt zu diskutieren und zu entscheiden. „Auf Basis des Ergebnisses kann der Platz dann endgestaltet werden“, blickt Uhrhan voraus.

Der Platz ist seit August vorigen Jahres für Fahrzeuge gesperrt. Bei der Untersuchung des Untergrundes der Parkplatzfläche wurden größere Hohlräume in einer Tiefe von einem halben bis zu einem Meter festgestellt. Die Georadarmessungen haben aber auch bis zu 2,70 Meter tiefe Hohlräume erfasst.

Um eine zeitnahe Nutzung des Parkplatzes im vorderen (östlichen) Bereich zu ermöglichen, sollen die Hohlräume mit Sand verfüllt werden. Danach erfolgt eine Verdichtung des Untergrunds. Zum Abschluss wird eine Tragschicht aus Schottermaterial aufgebracht und die bituminöse Befestigung erneuert. Hinzu kommen die gutachterliche Begleitung der Arbeiten und die Durchführung von Kontrollprüfungen, um die Belastbarkeit der Fläche zu gewährleisten. Es wird mit Kosten in Höhe von 90.000 Euro kalkuliert. Ausgeführt werden die Arbeiten voraussichtlich zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022. 

Die Hohlräume sind vermutlich durch unvollständig verfüllte Gebäudereste entstanden. Bis 1966 hatten sich auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther befunden, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
23.11.2021, 19:59 Uhr
Meinung zur fahrradfreundlichen Gestaltung des Quellenwegs ist gefragt
Endspurt im Beteiligungsverfahren – Noch bis zum 1. Dezember mitmachen
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Um auch die Bürgerinnen und Bürger und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs frühzeitig an der Planung zu beteiligen, sind alle Interessierten noch bis zum 1. Dezember dazu aufgerufen, ihre Vorstellungen über die Online-Plattform www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe deutlich zu machen. Dort können in vier verschiedenen Kategorien ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden. Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden.

Das informelle Beteiligungsverfahren läuft bereits seit dem 1. November. Bisher gab es schon mehr als 650 Rückmeldungen. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter 0441 235-4189 erforderlich.

Für Rückfragen steht Damaris Böhm zur Verfügung. Sie ist telefonisch erreichbar unter 235-4198 oder per E-Mail unter damaris.boehm@stadt-oldenburg.de.
19.11.2021, 12:39 Uhr
Rund um die Uhr einsetzbar
Stadt nimmt neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb
Der Zentrale Außendienst (ZAD) der Stadt Oldenburg nimmt eine neue Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb: Seit diesem Mittwoch, 17. November, ist die kürzlich ausgelieferte Technik im Einsatz. Die mobile Station der Firma Jenoptik ist in einem Pkw-Anhänger integriert.

Der neue Blitzer bietet eine Reihe von Vorzügen: Die Tempomessanlage ist mit präziser Lasertechnologie ausgestattet und kann mit ihrem drehbaren Turm beide Fahrtrichtungen gleichzeitig kontrollieren. Das Gerät ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet flexibel einsetzbar – und das rund um die Uhr 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Außerdem kann die Kamera mithilfe von Stativen auch mobil eingesetzt werden. Ziel ist insbesondere, verlässlich die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit an Unfallschwerpunkten, im Bereich von Schulen und Kitas sowie in verkehrsberuhigten Zonen zu überprüfen. Die festgestellten Verstöße werden mittels Datenfernübertragung sofort der Bußgeldstelle übermittelt.

Die Anlage ist batteriebetrieben und kann so bis zu eine Woche lang autonom den Verkehr überwachen. Zum Schutz vor Vandalismus ist das Gerät mit diversen Sicherheitssystemen ausgerüstet, zum Beispiel mit einer Feuerlöschanlage sowie Schlag- und Bewegungssensoren. Versuche, die Anlage zu beschädigen oder den Messbetrieb zu stören, werden dem ZAD automatisch gemeldet.

Die neue Anlage ersetzt die bisher verwendeten Geräte der Firma Leivtec Verkehrstechnik GmbH, die aufgrund von Messwertabweichungen, die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgestellt worden waren, seit März dieses Jahres nicht mehr eingesetzt werden können. Zwischenzeitlich hatte die Stadt ein Leihgerät der Polizei genutzt. Die Ersatzbeschaffung schlägt mit 285.000 Euro zu Buche.
19.11.2021, 12:31 Uhr
»Bahn-Haltepunkt Wechloy muss deutlich öfter angefahren werden«
NABU-Stadtgruppe fordert Landtag auf, tätig zu werden
In einer Eingabe an den Niedersächsischen Landtag fordert die NABU-Stadtgruppe Oldenburg diesen auf, sich bei der Landesnahverkehrsgesellschaft dafür einzusetzen, dass der erst 2015 mit großem Aufwand eingerichtete und mit ausreichenden Parkplätzen ausgestattete Bahn-Haltepunkt Wechloy öfter von Zügen angefahren wird. 

„Es ist doch geradezu ein Treppenwitz, dass in Wechloy nur so wenige Züge halten“, begründet Rolf Grösch vom NABU den Vorstoß, „und dadurch viele Pendler, die mit der Bahn insbesondere zur Universität gelangen möchten – Studierende wie Mitarbeiter/innen – an Wechloy vorbeifahren müssen, wenn sie aus dem Westen kommen, und dann im Hauptbahnhof in einen Bus umsteigen müssen, um die Uni und die umliegenden Betriebe zu erreichen, zu denen auch die Berufsbildenden Schulen an der Ammerländer Heerstraße gehören.“

Grösch fordert „echten und beherzten Klimaschutz“ ein:
„Auch andere Züge des Nah- und Regionalverkehrs zwischen Emden/Leer und Bremen müssen viel häufiger den Haltepunkt Wechloy ansteuern, um ihn mehr auszulasten und attraktiver werden zu lassen.“ 
Entsprechend solle der Landtag auf die Landesnahverkehrsgesellschaft, Deutsche Bahn und Nordwestbahn einwirken.

Der NABU hofft, dass sich der neugewählte Stadtrat dieser Sache annimmt und dabei von der Oldenburger Stadtverwaltung und den Landtagsabgeordneten aus Oldenburg unterstützt wird.
02.11.2021, 17:37 Uhr
Der Quellenweg wird fahrradfreundlich – nur wie?
Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist gefragt – Beteiligungsverfahren gestartet
Im Quellenweg soll das Fahrradfahren zukünftig sicherer und attraktiver werden. Die Stadt Oldenburg plant daher eine Neugestaltung der Straße. Die Bürgerinnen und Bürger – und dabei primär die Nutzerinnen und Nutzer des Quellenwegs – sind dazu eingeladen, sich ab diesem Montag, 1. November, an der Planung zu beteiligen und ihre Meinung kundzutun: Bis zum 1. Dezember 2021 können auf www.gemeinsam.oldenburg.de/radliebe ganz einfach Prioritäten für eine fahrradfreundliche Umgestaltung des Quellenwegs gesetzt werden.

Auf der Internetseite sind auch alle weiteren Hintergrund-Informationen zum Projekt zu finden. Grundlage für das informelle Beteiligungsverfahren bilden erste Ideen, die vorab von einem niederländischen Planungsbüro entwickelt wurden. Wer keinen Internetzugang hat und sich dennoch beteiligen möchte, kann dies auch auf analogem Wege tun. Dazu ist eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0441 235-4189 erforderlich.
30.10.2021, 17:39 Uhr
250 Leihräder rollen im nächsten Frühjahr los
Zuschlag für öffentliches Fahrradverleihsystem geht nach Bremen – Start Anfang April 2022
Oldenburg bekommt ein öffentliches Fahrradverleihsystem, und nun ist auch klar, wer für die Organisation sorgt und die Räder und Technik stellt: Nach europaweiter Ausschreibung hat die Bremer Tageszeitungen AG den Zuschlag erhalten. Sie wird das Verleihsystem im Auftrag der Stadt aufbauen und betreiben. Als Partnerin und Lizenzgeberin fungiert die nextbike GmbH, europäische Marktführerin im Bike-Sharing und in über 300 Städten aktiv. Verkehrs- und Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan attestiert den Betreibern gute Voraussetzungen, um das Fahrradverleihsystem in Oldenburg erfolgreich zu starten. Dass dies funktioniert, zeigen die Bremer Tageszeitungen AG und die nextbike GmbH bereits seit 2018 mit dem in Bremen betriebenen Modell WK-Bike. Uhrhan sieht das geplante Angebot als wichtigen Beitrag, „um für stadtverträgliche und nachhaltige Mobilität zu sorgen“.

Mit dem Fahrradverleihsystem schafft die Stadt Oldenburg sowohl für die Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucherinnen und Besucher ein attraktives, flexibles und vor allem nachhaltiges Mobilitätsangebot. Jeder, der gerade kein eigenes Fahrrad zur Verfügung hat, soll das System unkompliziert nutzen können.

Wie das System funktioniert:
Der Startschuss in Oldenburg ist mit Beginn der Fahrradsaison für Anfang April 2022 geplant. Ab dann sollen 250 Fahrräder in einem Abstellbereich, der sogenannten Flexzone, und an virtuellen Stationen (ohne bauliche Installierung) im Stadtgebiet verfügbar sein. Nach einmaliger Registrierung können die Räder per App, Homepage oder Anruf flexibel ausgeliehen und genutzt werden. Für die Nutzung fallen im Standardtarif Gebühren von 1 Euro pro 30 Minuten an, wobei der Tageshöchstsatz auf maximal 9 Euro pro 24 Stunden begrenzt ist. Nach Beenden der Fahrt muss das Rad an einer virtuellen Station oder innerhalb der Flexzone wieder zurückgegeben und ordnungsgemäß abgestellt werden.

Was noch zu tun ist:
Damit die Fahrräder im nächsten Frühjahr durch die Stadt rollen können, stehen in den nächsten Wochen und Monaten noch einige Vorbereitungen an. So wird die Betreiberin beispielsweise gemeinsam mit der Stadt Oldenburg die Flexzone und Stationsstandorte im Detail festlegen und einen Namen für das Fahrradverleihsystem aussuchen. Außerdem müssen unter anderem die Räder bestellt und das Hintergrundsystem mit Webseite und App für Oldenburg aufgebaut werden.

Die Vertragslaufzeit zwischen Stadt und Bremer Tageszeitungen AG beträgt fünf Jahre (zuzüglich einer Verlängerungsoption von drei Jahren). Die Stadt bezuschusst das System mit maximal 120.000 Euro pro Jahr.
26.10.2021, 17:42 Uhr
Künftig Platz für 138 Fahrräder
Stadt erneuert und erweitert Abstellanlage am Pferdemarkt-Kiosk
Die Stadt Oldenburg bringt den Ausbau der Fahrradinfrastruktur voran: Im Rahmen ihres 15-Punkte-Programms für Radabstellanlagen rund um die Innenstadt werden aktuell die Parkmöglichkeiten im Bereich des Pferdemarkt-Kiosks erneuert.

Im ersten Bauabschnitt wird zurzeit die Radabstellanlage südlich des Kiosks in Richtung Heiligengeiststraße saniert. Hierbei werden die vorhandenen Fahrradständer durch neue Anlehnbügel ersetzt. Es werden 25 neue Anlehnbügel aufgestellt, sodass dort zukünftig 50 Räder komfortabel parken können.

Die neuen Anlehnbügel dienen nach Fertigstellung direkt als Ausweichmöglichkeit, wenn im zweiten Bauabschnitt die Radabstellanlage auf der Nordseite des Kiosks in Richtung Neues Rathaus erneuert wird. Die vorhandenen Bügel nördlich des Kiosks werden ebenfalls durch neue Anlehnbügel ersetzt und dabei gleich neu angeordnet. Es werden dort insgesamt 40 neue Anlehnbügel sowie vier spezielle Lastenrad-Parkvorrichtungen aufgestellt. Dies bietet zukünftig Platz für 88 Räder.

Insgesamt stehen somit nach der Sanierung rund um den Kiosk Abstellmöglichkeiten für 138 Räder zur Verfügung. Die Kosten belaufen sich auf circa 45.000 Euro.
22.10.2021, 13:29 Uhr
Großes Interesse an Lastenrädern
Mehr als 250 Anträge bewilligt – Neuauflage in 2022 geplant
Die Lastenradförderung der Stadt Oldenburg für 2021 ist beendet. Die Fördersumme ist ausgeschöpft, so dass keine neuen Anträge mehr gestellt werden können.

Insgesamt standen 200.000 Euro zur Verfügung. 242 Anträge zur privaten Nutzung und zwölf Anträge zur gewerblichen Nutzung konnten damit bewilligt werden. Darunter waren 72 Anhänger, 149 Lastenpedelecs und 33 Lastenräder.

Dr. Sven Uhrhan, Stadtbaurat der Stadt Oldenburg, freut sich über das große Interesse am städtischen Förderprogramm: „Die Lastenradförderung war ein voller Erfolg. Künftig werden in Oldenburg also noch mehr Lastenfahrräder unterwegs sein. Die große Nachfrage verdeutlicht das Potenzial für nachhaltige Mobilität im Transportbereich.“

Für das Jahr 2022 ist eine Neuauflage der Lastenradförderung vorbehaltlich der Haushaltsberatung der Stadt Oldenburg geplant.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die bei der Lastenradförderung der Stadt Oldenburg nicht zum Zuge gekommen sind, besteht noch die Fördermöglichkeit durch das
 niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Dieses fördert auch die Anschaffung von Lastenrädern. Informationen dazu gibt es unter dem Link https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/verkehr/radverkehr/radverkehr-15422.html.
19.10.2021, 18:03 Uhr
Platz vor der Exerzierhalle kann wieder betreten werden
Einzäunung abgebaut – Poller aufgestellt
Die bisher als Parkplatz ausgewiesene Fläche vor der Exerzierhalle am Pferdemarkt kann vorläufig nur von Fußgängerinnen und Fußgängern genutzt werden. Die vorhandene Einzäunung der Fläche wird dafür zurückgebaut.

Nachdem im August dieses Jahres Versackungen in der vorhandenen Platzbefestigung entstanden waren, wurden umfangreiche Untersuchungen des Untergrundes vorgenommen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen lässt keine Nutzung durch Kraftfahrzeuge zu. Aus diesem Grund wurden bereits Poller aufgestellt, die das Befahren des Platzes verhindern. Im Untergrund befinden sich Hohlräume durch noch vorhandene, unvollständig verfüllte Gebäudereste.

Bis 1966 standen auf dem Gelände mehrere Gebäude der Hafer-Dampfmühle Anton Günther, die im Jahre 1886 erbaut und nach einem Brand 1903 wiederaufgebaut und erweitert wurden.
19.10.2021, 18:02 Uhr
Alte Holzbrücke hat ausgedient
Geh- und Radweg zwischen Lärchenring und Klingenbergstraße erhält neues Brückenbauwerk
Der Geh- und Radweg zwischen dem Lärchenring und der Klingenbergstraße erhält eine neue Brücke. Der rund acht Meter lange und 2,75 Meter breite Neubau ersetzt die abgängige Holzbrücke. Die neue Konstruktion erhält einen Stahlüberbau mit einem Holzbohlenbelag aus Eiche und einem Stahlgeländer. Die Kosten betragen etwa 110.000 Euro.

In dieser Woche finden vorbereitende Arbeiten statt. Für die eigentlichen Bauarbeiten, die von der Rasteder Firma TweWe-Bau ausgeführt werden, muss der Geh- und Radweg in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 26. November 2021 voll gesperrt werden. Den Auftrag für den Stahlbau hat die Firma Schees & Lühn (Emsland) erhalten. Das Bauwerk wird zurzeit parallel gefertigt.

Eine Umleitung wird für den Zeitraum der Baumaßnahme über die Bahnhofsallee ausgewiesen.
08.10.2021, 15:35 Uhr
Brückenneubau am Pophankenweg fertiggestellt
Im Zuge des Ausbaus des Pophankenwesgs ist nun die neue Geh- und Radverkehrsbrücke zur Querung der Ofenerdieker Bäke eingesetzt worden. Die Brücke mit einer Länge von 14,35 Meter und einer Breite von 3,50 Meter ist mit einem Belag aus Eichenholzbohlen mit Hartstoffeinstreuung versehen. Der gesamte Neubau der Brücke war mit Kosten von rund 185.000 Euro verbunden und dauerte von Mai bis Oktober 2021. Eine wichtige Etappe des zweiten Bauabschnitts im Pophankenweg ist damit erreicht.

Nach der Verlegung von Kabeln und Wasserleitungen folgen in diesem Bauabschnitt unter anderem noch Asphaltarbeiten in zwei Straßenabschnitten sowie Kanalbauarbeiten, die voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 beendet werden können. Die Baumaßnahme ist Teil des vom Bund geförderten Klimaschutzprojekts mit dem Titel „NKI: Mit dem Rad zur Technologie“, das den Radverkehrsanteil erhöhen und den Pophankenweg für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiver und sicherer machen soll.