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Umwelt

NABU-Vortrag Klimawandel und Insekten am 24.10. im Schlauen Haus

18.10.2019 21:15 Uhr

Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt

„Ein paar Grad mehr – das ist doch klasse für Insekten!“ – So könnte man denken. Der Blick in die vielfältige Welt der Insekten veranschaulicht, dass dies nicht immer der Fall ist. Der Verlust an Biodiversität hat vielfältige Ursachen. Allein dem Anstieg der globalen Temperatur wird ein Verlust von bis zu 30% der bekannten Arten zugeschrieben. Wie sich die Lebensräume verändern, wie einzelne Arten darauf reagieren und welche Folgen dies hat, wird an ausgewählten Arten vorgestellt.

Die Biologin Sandra Bischoff vom NABU wird in diesem Vortrag auf die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt eingehen. 

Die Veranstaltung findet am 24.10. um 19:30 Uhr im Schlauen Haus, Schlossplatz 16 in Oldenburg im Rahmen der „Klima-Allianz Oldenburg“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos. 
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Mehr als acht Mal um den Äquator geradelt

11.10.2019 18:55 Uhr

Aktion STADTRADELN 2019 fährt tolles Ergebnis ein – Starke Beteiligung von Schulklassen

Mehr als acht Mal um den Äquator – diese Distanz, zumindest rechnerisch, haben in Oldenburg die Teilnehmenden der Aktion STADTRADELN zurückgelegt. Insgesamt 1.814 Oldenburgerinnen und Oldenburger – 587 mehr als bei der Premiere im vergangenen Jahr – traten diesmal im Zeitraum zwischen dem 8. und 28. September fleißig in die Pedale und radelten in 142 Teams um die Wette. Zusammen absolvierten sie 343.766 Kilometer mit dem Fahrrad und steigerten das Vorjahresergebnis um fast 95.000 Kilometer. Unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ sind 2019 im Vergleich zu Fahrten mit dem Auto mehr als 49 Tonnen CO2 eingespart worden.

Bundesweit liegt Oldenburg nach Abschluss der bis zum 5. Oktober zulässigen Kilometer-Nachmeldungen mit diesem Ergebnis auf dem 62. Platz. Es haben sich insgesamt 1.127 Kommunen an dem Wettbewerb um die fahrradaktivsten Kommunen beteiligt, der vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, koordiniert wird.

Zum Abschluss der Aktion in Oldenburg gibt es am Dienstag, 29. Oktober, eine Siegerehrung im Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeichnet die fleißigsten Teams und Radelnden aus. Damit bedankt sich die Stadt Oldenburg bei allen aktiven Radlerinnen und Radlern für die Teilnahme und die vielen geradelten Kilometer.

„Ich gratuliere allen Teilnehmenden zu ihrem Beitrag und hoffe, dass sie Spaß am Fahrradfahren hatten. Vielen Dank auch an die lokalen Koordinatoren der Stadt Oldenburg und die Kooperationspartner ADFC und OTM, die viel Engagement gezeigt haben“, sagt Krogmann. „Ob es für das Siegertreppchen im Wettbewerb reicht, wird vom Klima-Bündnis noch ermittelt, aber ein Gewinn für die Umwelt ist es auf jeden Fall“, ist der Oberbürgermeister überzeugt.

Ein starkes persönliches Ergebnis hat der diesjährige STADTRADELN-Star, Christian Firmbach, eingefahren. Der Generalintendant des Staatstheaters legte im dreiwöchigen Aktionszeitraum 1.151,2 Kilometer mit dem Rad zurück. Damit belegte er im Klassement der 186 „Stars“, die in den teilnehmenden Kommunen als Kampagnen-Aushängeschild fungierten, Rang 21.

Auch die Oldenburger Schulklassen haben den Wettbewerb für sich entdeckt. Nach drei Klassen im vergangenen Jahr haben diesmal 14 Klassen teilgenommen. Ein Anreiz für das fleißige Sammeln der Kilometer war der von der Ammerländer Versicherung ausgelobte Sonderpreis: Insgesamt gab es 1.000 Euro für die Klassenkasse der drei besten Klassen zu gewinnen.

Ein besonderer Dank gilt den lokalen Partnern, die mit der Bereitstellung von Geld- und Sachpreisen zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert haben. STADTRADELN wird in Oldenburg von den Partnern ADAC, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, Cambio, CEWE, GSG Oldenburg, Heimathaven, hkk Krankenkasse, LzO, Müller-Egerer, NWZ, OTM, Techniker Krankenkasse, Thalia, transfer e.V., Unterwegs, VBN und VCD Oldenburg unterstützt.
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Finanzspritze für energieeffiziente Neubauten

24.09.2019 18:47 Uhr

Neue Förderrichtlinien in Kraft – Stadt nimmt Anträge entgegen

Mit einer Förderung von 2.000 Euro sollen private Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern in Oldenburg angeregt werden, weitergehende wirtschaftliche Effizienzhausstandards (Effizienzhausstandard 55 und besser) umzusetzen. Die neue Förderrichtlinie der Stadt Oldenburg ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms „Aktionsplan Energie 2019“. Anträge können ab sofort gestellt werden. KfW-Fördermittel können gleichzeitig genutzt werden.

Zusätzlich gibt es eine unabhängige Beratung für Neubauvorhaben mit ein bis zwei Wohneinheiten im Stadtgebiet Oldenburg. Dieses Angebot umfasst eine 120-minütige Impulsberatung durch qualifizierte Energieberater im Wert von 200 Euro. Der Antragsteller trägt davon einen Eigenanteil von 40 Euro. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden die exklusive Möglichkeit, an moderierten Bauherrenabenden teilzunehmen.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan rät Neubauinteressenten, sich genau zu informieren: „Ein Neubau, der heute nach der Energieeinsparverordnung 2014/2016 errichtet wird, hat derzeit noch immer einen Bedarf von etwa 55 kWh Primärenergie pro Quadratmeter im Jahr. Das entspricht bei einem Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern einer Klimabelastung von etwa zwei Tonnen im Jahr. Effizienzhäuser mit wesentlich geringerem Energiebedarf bis hin zu klimaneutralen Gebäuden, die als Niedrigst-, Null- oder Plusenergiehäuser errichtet werden, sind technisch problemlos realisierbar und wirtschaftlich sowie ökologisch nachhaltig.“

Für weitere Informationen und Anträge stehen Armin Bertram, Telefon 0441 235-3605, E-Mail armin.bertram@stadt-oldenburg.de, und Hartwig Dannemann, Telefon 0441 235-2144, E-Mail: hartwig.dannemann@stadt-oldenburg.de, zur Verfügung. 
 
Mehr Infos gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/energie (Förderung)
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Oldenburg-Kompost für Oldenburger Gärten

22.09.2019 19:54 Uhr

AWB und BUND mit gemeinsamem Infostand bei der Staudenbörse im Botanischen Garten

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg und der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland – Kreisgruppe Oldenburg) sind am Sonntag, 29. September, mit einem gemeinsamen Info-Stand bei der Staudenbörse im Botanischen Garten vertreten.

Bereits seit April 2018 arbeiten AWB und BUND gemeinsam daran, Alternativen zu torfhaltigen Produkten aufzuzeigen. Der AWB unterstützt dabei die BUND-Kampagne „Torffrei Leben“. Zu diesen Alternativen für Garten und Balkon zählt der „Oldenburg-Kompost“ des Abfallwirtschaftsbetriebes. Dabei handelt es sich um ein gütegesichertes Produkt, das ausschließlich aus den Grünabfällen der Oldenburger Gärten und Grünflächen hergestellt wird.
 
„Der gemeinsame Informationsstand im Rahmen der Staudenbörse soll dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad des Oldenburger Qualitätskompostes weiter zu erhöhen und die positiven Eigenschaften hervorzuheben“, betont AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn. „Bei dieser Gelegenheit werden Zwei-Liter-Beutel mit Oldenburg-Kompost an Interessierte abgegeben. Es können auch selbst mitgebrachte Behälter befüllt werden“, kündigt Schneider-Kühn an.

Die Staudenbörse findet statt am 29. September in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im Botanischer Garten der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Philosophenweg 39/42.
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Hauseigentümer auf der Sonnenseite

20.09.2019 10:52 Uhr

Städtisches Förderprogramm unterstützt Errichtung von Photovoltaikanlagen

Mit einer Förderung von bis zu 800 Euro werden ab sofort Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern in Oldenburg bezuschusst. Das neue Förderprogramm der Stadt Oldenburg ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms „Aktionsplan Energie 2019“. Anträge können bei der Stadtverwaltung gestellt werden.

„Wir haben in Oldenburg noch ein großes und bislang ungenutztes Flächenpotential auf den Dächern“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. „Mit der kommunalen Zusatzförderung der Stadt Oldenburg wollen wir allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern einen weiteren Anreiz geben, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.“

Mit der neuen Zuschussrichtlinie werden Photovoltaikanlagen mit 100 Euro pro installierter Kilowatt-Peak Leistung (kWp) gefördert. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss pro voller Kilowatt-Spitzenleistung gewährt. Gefördert werden Anlagen von drei bis acht kWp (300 bis 800 Euro) pro Gebäude (beziehungsweise pro Haus bei Doppel- und Reihenhäusern).

Die Photovoltaik ist eine besonders effiziente und umweltentlastende Form der Energiebereitstellung. In Deutschland wird der größte Anteil des Stroms nach wie vor über fossile Rohstoffe gewonnen. Bei der Verbrennung entsteht zum einen Energie, zum anderen setzt diese Form der Energiegewinnung CO2 frei. Photovoltaik-Anlagen dagegen setzen im Betrieb kein CO2 frei. In einer gesamtheitlichen Betrachtung, also auch unter Berücksichtigung der Energie, die für Herstellung und Entsorgung einer Photovoltaik-Anlage freigesetzt werden, spart jedes Kilowatt Photovoltaikstrom im Durchschnitt rund 500 Kilogramm CO2 Emissionen pro Jahr ein.

Für weitere Informationen und Anträge steht Tarek Abu Ghazaleh, Telefon 0441 235-2847, E-Mail tarek.abu-ghazaleh@stadt-oldenburg.de, zur Verfügung.

Mehr Infos im Internet gibt es unter www.oldenburg.de/energie (Förderung).
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AWB nimmt ab 7. Oktober kostenlos Laub an

20.09.2019 10:51 Uhr

Aufstellen der Sammelkörbe beginnt Mitte des Monats

Der Herbst naht, die Blätter fallen. Dieses Schauspiel hat eine buchstäbliche Kehrseite, wenn die Entsorgung des Laubs eine Menge Arbeit bereitet. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) bietet den Bürgerinnen und Bürgern zur Unterstützung daher wieder einen kostenlosen Service an: Ab dem 7. Oktober können Oldenburgerinnen und Oldenburger Laub bis zu einer Anlieferungsmenge von maximal zwei Kubikmetern unentgeltlich an den Wertstoffannahmestellen Neuenwege (Barkenweg 6) und Langenweg (Felix-Wankel-Straße 7) abgeben.

Dieser Service gilt bis zum 30. Dezember. „Die zeitlich begrenzte kostenlose Entsorgung an den Wertstoffannahmestellen betrifft aber ausschließlich Laub. Die Anlieferung größerer Mengen und anderer Gartenabfälle ist gebührenpflichtig“, informiert Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Es wird daher dringend geraten, bei der Anlieferung das Laub von anderen Gartenabfällen getrennt bereitzuhalten.

Darüber hinaus beginnt der AWB Mitte Oktober wieder damit, rund 1.000 Laubkörbe im Stadtgebiet aufzustellen. Die Laubkörbe stehen den Bürgerinnen und Bürgern für die Befüllung und Entsorgung ausschließlich von Straßenlaub zur Verfügung. Das System der Laubkörbe wurde vor vielen Jahren eingeführt, um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Arbeit zu erleichtern, das Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum zu entsorgen. „Das Hinzustellen von Laubsäcken ist, wie in den vergangenen Jahren auch, nicht gestattet“, betont Schneider-Kühn. Das Entleeren und die Mitnahme von Säcken würde die Arbeit der Müllwerker erheblich erschweren und außerdem dazu führen, dass die Tourenplanung, alle Körbe mindestens einmal wöchentlich zu leeren, nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten dafür um Verständnis“, appelliert Schneider-Kühn.

Weitere Informationen zur Laubentsorgung und zu den Öffnungszeiten der Annahmestellen sind im Abfuhrkalender oder im Internet unter www.awb-oldenburg.de zu finden.
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Globaler Klimastreik – auch in Oldenburg

11.09.2019 16:59 Uhr

Start: 12:00 Uhr, HBF Süd, Abschlusskundgebung ca. 13:30 Uhr Schlossplatz

Die Jugendlichen von FridaysForFuture haben am 20.09.2019 zu einem internationalen Klimastreik ausdrücklich Menschen aller Generationen aufgerufen, mit ihnen auf die Straße zu gehen. Die weltweite Klimakrise kann nur durch internationale, grenzenlose Solidarität und das geschlossene Eintreten aller Generationen für konsequente Klimaschutzmaßnahmen eingedämmt werden. Daher sind, anlässlich des am 23.09. in New York stattfindenden Climate-Action-Summit, alle Menschen aufgerufen, am Freitag, den 20.09. wie auch am 27.09. zu streiken, um ihrem Unmut über die zögerlichen Klimaschutzmaßnahmen der Regierungen Ausdruck zu verleihen. 

Wie es der Zufall will, wird am 20.09. zeitgleich das „Klimakabinett“ der Bundesregierung seine Maßnahmen zum Klimaschutz vorstellen. Wir erwarten, dass diese nicht weit genug gehen werden, um das 1,5-Grad-Ziel oder auch das 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

Auch in Oldenburg werden Schüler*innen und Erwachsene bei einer Großdemonstration gemeinsam protestieren.

Viele Arbeitgeber in Deutschland haben bereits Ihre Unterstützung des Klimastreiks zugesagt, unter anderem wird an diesem Tag die GLS-Bank schließen. Auch Verdi, IG-Metall und die GEW haben Ihre Mitglieder zur Solidarität aufgerufen. In Oldenburg sind die Arbeitgeber aufgerufen, sich selbst und Ihren Mitarbeitern den Besuch der Demo zu ermöglichen, z.B.  durch kurzzeitige Schließungen oder großzügige Urlaubs- und Mittagspausenregelungen. Dazu wurden und werden zur Zeit Briefe an viele Betriebe und Einzelhandelsläden verteilt.

Klimaaktionswoche Oldenburg vom 21.-27.09.
Über die ganze Woche zwischen den beiden Klimastreiks hat die FridaysForFuture Bewegung zu Aktionen aufgerufen. Parents- und FridaysForFuture Oldenburg haben daher in Kooperation mit vielen Oldenburger Initiativen unter dem Titel „Klimaaktionswoche Oldenburg“  ein buntes Programm zusammengestellt, das die Klimakrise und die Notwendigkeit, sie konsequent zu bekämpfen, in den Mittelpunkt stellt.

In Vorträgen, Kinofilmen, bei Info-Ständen, einer Podiums-Diskussion, Mahnwachen und anderen kleineren Protestaktionen sollen die Probleme benannt und mögliche Lösungsansätze dargestellt werden.
 
Klimastreik und „Zukunftsmarkt fürs Klima“ am 27.09.
Der Demozug startet um 12 Uhr am Hauptbahnhof Süd und endet ca. um 13:30 Uhr auf dem Schlossplatz. Danach findet ebendort von 14-18 Uhr der „Zukunftsmarkt fürs Klima“ statt.

Abschluss der Klimaaktionswoche ist der „Zukunftsmarkt fürs Klima“, der direkt im Anschluss an den Klimastreik stattfinden wird. Hier werden sich Oldenburger Initiativen präsentieren, die sich direkt oder auch im weiteren Sinne mit dem Klima- u. Schutz unserer Lebensgrundlagen beschäftigen. Bei kleineren Aktionen, Essen, Trinken, Musik und Kulturprogramm sollen die Oldenburger miteinander ins Gespräch kommen und beginnen, Lösungen zu entwickeln. Eine Podiumsdiskussion mit Oldenburger Lokalpolitikern über die Einhaltung/oder besser Nichteinhaltung der regionalen Klimaschutzziele wird zusätzlichen Input geben.

Mehr zum globalen Streik, den Veranstaltungen und den Unterstützern auf www.klimaaktionswoche.de
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Erste Fahrrad-Demonstration auf der Nordtangente des Autobahnrings

11.09.2019 16:32 Uhr

Radikale Mobilitätswende in Oldenburg notwendig

1500 Menschen setzten am 7. September auf Rädern und Rollstühlen ein starkes Zeichen für eine schnelle und tiefgreifende Mobilitätswende in Oldenburg. Die Organisatorinnen und Organisatoren der Demonstration waren überwältigt von der Anzahl der Teilnehmenden. Es wurde klar deutlich, welche große Relevanz die Mobilitätswende für Menschen aller Generationen hat. Daher wird es vermutlich auch nicht die letzte Fahrrad-Demo in Oldenburg gewesen sein.

Mit einer Runde um den Innenstadtring setzten die Protestierenden eine ihrer Forderungen sofort um: Mehr Platz für Fahrräder statt Autos in der Innenstadt. Dann ging es in Richtung Nordtangente des Autobahnrings: die inklusive Fahrraddemo fuhr knapp 2 Kilometer auf der sonst dem Kfz-Verkehr vorbehaltenen Straße. Damit war es die erste Demonstration in Oldenburg, die auf einem Teilstück des Autobahnrings stattfand. Die Teilnehmenden machten neben den Folgen für Klima und Gesundheit auch auf den Flächenverbrauch des Autoverkehrs aufmerksam. Die Demonstration wurde getragen durch vielfältige Akteure und Initiativen aus Oldenburg, die für unterschiedliche Aspekte der Verkehrswende einstehen.

„Der Verkehr ist für 18 % der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Als Antwort auf die Realität der Klimakrise brauchen wir einen Ausstieg aus dem Zeitalter des Autos. Wir sehen Oldenburg in der Pflicht seinen Teil zur Verhinderung der Klimakatastrophe beizutragen. Indem wir auf dem Autobahnring demonstrieren, holen wir uns ein Stück Lebensqualität zurück.“ so Lara König, eine der Organisatorinnen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Pferdemarkt wurde der enorme Flächenverbrauch von Kfz bildlich verdeutlicht: Auf einem Auto-Parkplatz war Raum für mehr als 10 Fahrräder.
In weiteren Redebeiträgen wurde deutlich, dass heute viele motivierte Menschen mit zahlreichen Ideen für die Oldenburger Verkehrswende zusammengekommen waren.

Wiebke Hendeß, Behindertenberaterin beim Studentenwerk, fand lobende Worte für die schon vorhandenen Fahrradstraßen und rollstuhlgerechten Busse, machte aber auch klar, dass insbesondere mobilitätsbehinderte Menschen in der heutigen Stadt immer noch viel zu wenig Platz haben. „Sehr nervig ist es, wenn die Radwege zugeparkt sind. Ich kann dann nicht einfach mit dem Rolli den Bordstein runter und muss dann umkehren. Rollstuhlfahrende brauchen breite Wege, genug Platz zum Rangieren und Parkplätze für ihre speziell umgebauten Autos, die groß genug und eben sind. Das wäre ja kein Problem, wenn viele andere Parkplätze in der Innenstadt nicht mehr nötig wären."

Die Initiative „Verkehrswandel Oldenburg“ schilderte ihre Vision:
„Wir sehen ältere Menschen, die sich auch an Ampeln kaum zu Fuß über die Straße trauen. Eltern, die ihre Kinder nicht allein auf die Straße lassen und überall hinbringen. Unser Maßstab muss aber doch sein, dass sich alle - wirklich alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sicher, frei und entspannt in der Stadt bewegen können. Und dass Oldenburg so etwas kann, hat die Stadt schon einmal bewiesen: Das war 1967, die Schaffung der ersten Fußgängerzone Deutschlands, die aus mehr als einer Straße bestand. Wir glauben, dass es nach etwas mehr als 50 Jahren wieder Zeit ist, die Verkehrspolitik mit Mut zu verändern - für einen echten Verkehrswandel!"

Die Initiative „Einfach Einsteigen“ betonte insbesondere die Relevanzvon umfangreichen Investitionen in gut zugänglichen ÖPNV. Das Konzeptder Initiative für einen umlagefinanzierten, fahrscheinfreien Nahverkehrin Bremen zeige, dass dies realistisch möglich sei. Dies habe auch die BremerLandesregierung erkannt, die eine Umsetzung prüft.

Das Klimakollektiv Oldenburg hob den Gerechtigkeitsaspekt der Mobilität und Stadtplanung hervor: Ärmere Menschen könnten es sich nicht leisten in einen verkehrsberuhigten und damit leiseren und gesünderen Stadtteil umzuziehen. Auch die Seebrücke Oldenburg thematisierte einen Mangel an Teilhabe: Geflüchteten aus der Unterkunft in Blankenburg wird kein Busticket gewährt, was ihre Mobilität und Lebensqualität stark einschränkt.

„Wir sehen, hören und atmen hier jeden Tag die Folgen einer auf Autos ausgerichteten Stadt. Jeden Tag Stau in der Innenstadt und tausende Autos, die auf einer Autobahn mitten durch die Stadt fahren. Wir wollen zeigen, dass der Raum auch anders genutzt werden kann, ökologischer, leise, und mit einer höheren Lebensqualität. Wir brauchen auch in Oldenburg dringend eine Mobilitätswende, die diesen Namen verdient. Wir fordern einen radikalen Fokus der Stadtplanung auf Rad, Fuß und Busverkehr“ sagte Gernot Lucks vom VCD.

Bürgerinnen und Bürger sind unter www.mobilol.de/ideen weiterhin dazu eingeladen, eigene Forderungen einzureichen und für bereits vorhandene Vorschläge abzustimmen. Daran beteiligten sich bisher bereits 150 Personen. Die Demonstration war der Auftakt einer Protestwoche gegen die Automobilindustrie. Vom 13.-15.9. werden in Frankfurt am Main Proteste und Blockaden gegen die Automobilausstellung IAA stattfinden.
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Saatgut für Blühflächen beim NABU

05.09.2019 23:09 Uhr

Vergriffenes Saatgut wieder erhältlich

Allen Oldenburger Insektenfreunden stellt der NABU ab sofort wieder regional erzeugtes Saatgut heimischer Wildpflanzen zur Verfügung. "Die Nachfrage zu unserem Angebot vor wenigen Wochen hat uns überrascht und erfreut," so NABU-Biologe Bernd Ziesmer. "Unser Saatgut war schon nach wenigen Tagen ausverkauft!" Aber nun hat der NABU nachbestellt und die regionale Saatgutmischung mit heimischen, mehrjährigen Wildpflanzen ist wieder in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 erhältlich. Gerade im September lassen sich Wildpflanzen in der feuchter werdenden Witterung gut aussäen. Die Blüte erfolgt dann im kommenden Jahr um so zeitiger.

"Auch wenn der Anlass, nämlich der nachgewiesene Schwund der Insekten, ein trauriger ist, sind wir doch begeistert, dass so viele Oldenburger in ihrem eigenen Garten Blühflächen für Insekten anlegen wollen!", meint Bernd Ziesmer. "Ausgeräumte Landschaften, Pestizide und Überdungung gelten als Hauptgründe für die Verarmung unserer Landschaft. Wo immer weniger blüht, da verschwinden auch die Insekten und mit ihnen auch die Singvögel," weiß der Biologe zu berichten. Auch als Stadtbewohner kann schon mit einigen Quadratmetern im eigenen Garten eine blühende Fläche für die sommerlichen Blütenbesucher angelegt werden. Der NABU berät natürlich auch zur richtigen Anlage einer solchen Fläche.
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Vorhang auf für den STADTRADELN-Star

05.09.2019 22:47 Uhr

Generalintendant Christian Firmbach läutet 21 autofreie Tage ein

Wenn am 8. September in Oldenburg die dreiwöchige Aktion STADTRADELN beginnt, fährt ein bekanntes Gesicht vorneweg: Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters, fungiert bei der diesjährigen Auflage als STADTRADELN-Star. Er wird beim offiziellen Startschuss, den Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am kommenden Sonntag um 12 Uhr im Schloss-Innenhof gibt, seinen Autoschlüssel abgeben und 21 autofreie Tage einläuten.

Christian Firmbach hat die Aufgabe, Oldenburg im Rahmen der Kampagne zu repräsentieren, sehr gerne übernommen, schließlich ist er begeisterter Radfahrer: „Angefangen hat alles damit, dass ich etwas mehr für meine Gesundheit tun wollte. In der Zwischenzeit ist Radfahren aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein guter Tag beginnt für mich mit viel Bewegung und noch mehr Fahrtwind im Gesicht“, sagt der 51-Jährige. „Zu meiner großen Freude radeln viele Kolleginnen und Kollegen oft und gerne mit. Gemeinsam auf dem Rad hat man aber ja auch immer die besten Gespräche und Ideen. Und ganz nebenbei leisten wir unseren kleinen Beitrag zum Klimaschutz.“

Die Aktion STADTRADELN ist für Christian Firmbach zudem Anlass, den eigenen „Fahrradhorizont“ zu erweitern und neue Möglichkeiten der Mobilität zu entdecken: „So habe ich mir vorgenommen, in den 21 Tagen unbedingt das ‚Rädchen für alle(s)‘ auszuprobieren. Mal sehen, wie viele Kisten Apfelsaft ich ohne Auto transportiert bekomme.“
 Für ihn wie für die über 950 anderen Radlerinnen und Radler, die sich bisher angemeldet haben, gilt: Jeder im Aktionszeitraum vom 8. bis zum 28. September geradelte Kilometer – ob in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit – geht in die Wertung ein. Alle Kilometer werden online unter www.stadtradeln.de/oldenburg oder per STADTRADELN-App von den Teilnehmenden eingetragen. Dort können auch ständig Gesamt-Kilometerstände und andere Statistiken abgerufen werden. Auch Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Beim STADTRADELN tritt Oldenburg bundesweit mit 1.123 weiteren Kommunen in den Wettbewerb um die meisten geradelten Kilometer – und somit auch die höchsten Werte an eingespartem CO2.
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Zum Umsteigen motivieren

03.09.2019 17:32 Uhr

Info-Stand am Lefferseck wirbt für STADTRADELN

Nur noch wenige Tage bis zum Start von STADTRADELN in Oldenburg: Radfahrerinnen und Radfahrer können sich noch online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden und dann im Aktionszeitraum vom 8. bis 28. September fleißig in die Pedale treten.

Um möglichst viele Menschen in Oldenburg zu motivieren, bei alltäglichen Wegen auf das Fahrrad umzusteigen, informiert das STADTRADELN-Koordinationsteam am Samstag, 7. September, in der Oldenburger Innenstadt über die Aktion. An einem Info-Stand am Lefferseck erhalten alle Interessierten von 12 bis 15 Uhr Auskünfte zur Teilnahme am Fahrradwettbewerb. Zusätzlich sind die Kooperationspartner ADFC Oldenburg und OTM vor Ort.

Zum einen werden möglichst viele Mitradlerinnen und Mitradler für den Wettbewerb um die „Fahrradaktivste Kommune“ gesucht. Zum anderen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz einfach ein Zeichen für mehr Radverkehr zu setzen: Je mehr Menschen sich aktiv beteiligen und je mehr Kilometer geradelt werden, desto größer das Signal für Politik und Verwaltung, sich verstärkt für Radverkehrsförderung und Klimaschutz einzusetzen.

Wer sich zum Fahrradwettbewerb anmeldet und bis zum 28. September Kilometer für die Stadt Oldenburg „erradelt“, hat die Chance, tolle Preise zu gewinnen. Dazu müssen die zurückgelegten Kilometer ganz einfach auf der Webseite oder über die App eingetragen werden.

Bisher (Stand 2. September) haben sich 800 Radelnde, davon 14 Mitglieder aus dem Stadtrat, für das STADTRADELN in Oldenburg registriert.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
 Kerstin Goroncy/Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849/-3807 oder E-Mail stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
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Solar-Check: Stadt Oldenburg fördert Beratung

03.09.2019 08:54 Uhr

Energieberater informieren zu Solarstrom auf dem eigenen Dach

Aufgrund der hohen Nachfrage können wieder geförderte Solarberatungen bei der Stadt Oldenburg beantragt werden. Der Eigenanteil beträgt 50 Euro. Die ersten 50 Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen im September lediglich 25 Euro. Wer Halter eines Elektroautos ist, zahlt für die Beratung weiterhin gar keinen Eigenanteil.

Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Beratungskosten. Der von der Stadt Oldenburg angebotene Solarstrom-Check informiert in einer etwa einstündigen Beratung Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie Speichermöglichkeiten auch unter Einbeziehung von E-Mobilität.

Im Anschluss an die Beratung erhält der Kunde ein Beratungsprotokoll und eine Informationsmappe mit weiteren Informationen zur Photovoltaiktechnik. Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken.

Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort wieder bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144. Antragsformulare sind auch unter www.oldenburg.de/energie (Stichwort Förderung) erhältlich.
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NABU-Stiftung schafft Nistplätze für Mauersegler

31.08.2019 10:24 Uhr

Förderung durch Bingo-Umweltstiftung

Jetzt sind sie auch schon wieder weg! Die ersten Zugvögel, darunter auch die  Mauersegler sind bereits auf dem Weg in den Süden und der Sommer in Oldenburg wird langsam herbstlich. Zeit für uns die Abwesenheit zu nutzen und Vorbereitungen für die nächste Brutsaison zu treffen. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) fördert dazu Hilfe für Mauersegler. „Uns beeindruckt, dass sich der NABU Oldenburger Land gemeinsam mit seiner Stiftung bereits seit längerer Zeit für den Schutz dieser Gebäudebrüter einsetzt.“ sagt NBU-Geschäftsführer Karsten Behr. Die NABU-Stiftung Oldenburgisches Naturerbe erhält 39.500 Euro aus Stiftungsmitteln, um den Brutbestand des Mauerseglers im gesamten Stadtgebiet Oldenburgs zu erfassen, vorhandene Nisthilfen zu erhalten und neue zu schaffen. Begleitet wird die Arbeit durch intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Die NABU-Stiftung setzt dabei auf die Mitarbeit Oldenburger Bürger, die Beobachtungen und Brutplätze von Mauerseglern auf www.nabu-oldenburg.de melden können. Dies hat bei den Oldenburgern bereits großen Anklang gefunden und Kenntnis über viele neue Nistplätze erbracht. Die NABU-Stiftung will zudem ab diesem Herbst 2019 aufbauend auf den Arbeiten des letzten Jahres 300 neue Nistmöglichkeiten nahe den bereits bekannten Nistplätzen schaffen. Die ersten 30 Nistkästen wurden bereits vergangenes Wochenende an den Gebäuden der Stiftung Gertrudenheim in der Friesenstraße angebracht. Diese Fassadenflächen wurden der NABU-Stiftung dankenswerterweise durch den Träger Bezirksverband Oldenburg zur Verfügung gestellt.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf im Artenschutz an Gebäuden, denn die Bestände an Mauerseglern, Haussperlingen und Co. sind unter anderem aufgrund von Gebäudesanierungen drastisch zurückgegangen.“ begründet Manuela Voßkuhl von der NABU-Stiftung das Vorhaben. „Energetische Sanierungen seien ein wichtiger Bestandteil des Klimaschutzes, müssen aber unbedingt in Abstimmung mit dem Artenschutz durchgeführt werden.“ so Voßkuhl weiter.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte, sowie Projekte zugunsten Entwicklungszusammenarbeit und Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glückspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Weitere Informationen unter www.bingo-umweltstiftung.de
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Klima(+)Infomontag: Strom vom eigenen Dach

31.08.2019 10:18 Uhr

Zusatztermin

Aufgrund der großen Nachfrage wird am 28. Oktober der Zusatztermin für den Vortrag -Strom vom eigenen Dach- stattfinden.

In den letzten Jahren hat sich viel bei der Photovoltaik bewegt. Während Vorteile der Produktion von Solarstrom früher vor allem von der 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung profitierten lohnen sich PV-Anlagen heute, wenn ein möglichst hoher Anteil des selbst erzeugten Stroms selbst genutzt wird –Selbst wenige Module sparen sofort bares Geld ein und sind ein eigener aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Für Klima(+)Oldenburg referiert Jeen Nijdam von der Firma enerix – Alternative Energietechnik. Eingeladen sind alle, die (vielleicht schon lange) darüber nachdenken, Strom vom eigenen Dach selber zu nutzen.

Der Vortrag findet im Colloquium in Obergeschoss der Alten Fleiwa (im Turm) von 18 bis 20 Uhr statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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STADTRADELN: Countdown für Oldenburg läuft

15.08.2019 20:55 Uhr

Startschuss fällt am 8. September – Signal für klimafreundliche Mobilität

Der Countdown läuft – in rund drei Wochen heißt es wieder: „Radeln für ein gutes Klima“. Am Sonntag, 8. September, startet der Fahrradwettbewerb STADTRADELN in Oldenburg. Etwa 440 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich aktuell angemeldet, um das Auto stehen zu lassen und stattdessen in die Pedale zu treten. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Fahrrad häufiger für Alltagswege zu nutzen und gemeinsam bis zum 28. September viele Kilometer zu sammeln. So wird mit Spaß am Fahrradfahren das Klima geschont und die Gesundheit gefördert.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „STADTRADELN ist auch ein Statement für aktiven Klimaschutz, für klimafreundliche Mobilität und für das Radfahren in der Stadt. Machen Sie mit und schwingen Sie sich in den Sattel! Ich lade alle Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich ein, dabei zu sein.“

Mitmachen ist ganz einfach: Interessierte können sich kostenlos online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden, ein Team gründen oder einem Team beitreten.

Der offizielle Startschuss für STADTRADELN in Oldenburg fällt am Sonntag, 8. September, mit einer Auftakttour unter Leitung des ADFC. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Schloss-Innenhof. Die Teilnehmenden können zwischen zwei Touren wählen (30 Kilometer im gemütlichen Tempo oder 40 Kilometer im flotten Tempo). Eine Anmeldung ist bis zum 1. September per E-Mail an adfc.ol.touren@googlemail.com erforderlich.

Neben den bundesweiten Auszeichnungen der aktivsten Kommunalparlamente und Kommunen, die vom Klima-Bündnis vergeben werden, ehrt die Stadt Oldenburg ihre aktivsten Teams und Einzelradelnden. Für die aktivsten Schulklassen gibt es zudem einen Zuschuss für die Klassenkasse. Alle Stadtradelnden, die nicht im Team oder als Einzelradlerin beziehungsweise Einzelradler gewonnen haben, nehmen ab dem ersten eingetragenen Kilometer an einer Verlosung teil. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrende wie auch Gelegenheitsradelnde.

„STADTRADELN ist ein toller Anlass, Fahrradfahren einfach mal auszuprobieren und sich zudem die Chance auf attraktive Preise zu sichern“, werben die Koordinatoren in Oldenburg, Kerstin Goroncy und Andreas Brosig. „Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche Unterstützer gewonnen werden, die Gewinne zur Verfügung stellen.“ Der Dank für die Preise als Anreiz zum Kilometersammeln geht an die lokalen und regionalen Partner ADAC, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, Cambio, CEWE, GSG, Heimathaven, hkk, LzO, Müller-Egerer, NWZ, OTM, Thalia, TK, transfer e.V., Unterwegs, VBN und VCD Oldenburg.

Im Rahmen der vom Klima-Bündnis initiierten internationalen Mitmach-Kampagne sollen mehr Menschen zum Fahrradfahren motiviert werden. Je mehr Menschen sich in Oldenburg beteiligen, desto größer ist das Signal an die Politik, die Bedingungen für den Radverkehr weiter zu verbessern, so die Koordinatoren.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
 Kerstin Goroncy/Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849/-3807 oder E-Mail stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
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Biomüll-Tüte setzt sich immer mehr durch

15.08.2019 20:47 Uhr

Auch die Verbrauchermärkte von aktiv & irma bieten jetzt umweltfreundliche Alternative an

Die Biomüll-Tüte des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg setzt sich immer mehr als umweltfreundliche Alternative beim Vorsammeln von Bioabfällen durch. Rund 70.000 Stück hat der AWB seit März dieses Jahres ausgegeben. Ab jetzt ist die zu 100 Prozent kompostierbare und mit einer wasserabweisenden Wachsbeschichtung versehene Papiertüte auch in den acht Oldenburger Verbrauchermärkten von aktiv & irma erhältlich. Knapp 65.000 Exemplare wurden für aktiv & irma geordert. „Wir freuen uns, einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Günter Walter, aktiv & irma-Geschäftsführer, ergänzt: „Wir halten das für eine hervorragende Sache, die wir sehr gerne unterstützen.“ 

Die biologisch abbaubaren Tüten tragen dazu bei, den Plastikanteil im Biomüll weiter zu verringern. Sie werden zum Preis von 1,10 Euro für zehn Stück angeboten. 

Die Oldenburger Biomüll-Tüte soll „Bioplastikbeutel“ ersetzen, die zwar zum Vorsortieren genutzt werden, aber im Kompostwerk nicht innerhalb der rund vierwöchigen Prozesszeit verrotten, so dass aufwändige Nachsortierungen notwendig sind. Die AWB-Papiertüte ist dagegen vollständig kompostierbar und erfüllt die Anforderungen der Oldenburger Kompostierungsanlage, da sie sich innerhalb von drei Wochen rückstandsfrei zersetzt. Die Verwendung von „Bioplastikbeuteln“ wird derzeit noch geduldet, allerdings ist eine Satzungsänderung zum Verbot in Vorbereitung, die zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll.

Neben den aktiv & irma-Märkten ist die Papiertüte auch beim Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, Wehdestraße 70, bei der Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6, bei der Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, sowie im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, und im Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10, erhältlich.
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PV-Strom vom eigenen Dach

10.08.2019 18:56 Uhr

Vortrag am 19. August

In den letzten Jahren hat sich viel bei der Photovoltaik bewegt.  Während Vorteile der Produktion von Solarstrom in der Vergangenheit hauptsächlich Investoren vorbehalten waren, die Strom sofort in das Netz eingespeist haben, profitieren heute die Leute, die den Strom selber nutzen. Früher empfahl man Anlagen bei einer bestimmten Dachgröße, Ausrichtung und Besonnungssituation, heute geht es vor allem um die Eigennutzung. Und die ist auch bei kleinen Anlagen, Ost-West-Ausrichtung oder zeitweiliger Verschattung gegeben. Selbst wenige Module sparen sofort bares Geld ein. Von der Klein- und Kleinstanlage bis hin zur aktuellen Lage zu Stromspeichern berichtet der Referent Jeen Nijdam von der Firma enerix -  Alternative Energietechnik.

Eingeladen sind alle, die (vielleicht schon lange) darüber nachdenken, Strom vom eigenen Dach selber zu nutzen.

Der Klima(+)Info-Montag findet einmal monatlich am Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa, Alte Fleiwa 1 (im Turm), statt.
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Müllwagen sammelt nicht nur Abfall, sondern auch Messwerte

09.08.2019 18:10 Uhr

Wasserstoff-Antrieb: AWB ermittelt Energiebedarf für Brennstoffzellen-Fahrzeug

In Oldenburg ist ab nächster Woche ein besonderer Müllwagen unterwegs: Das Fahrzeug sammelt nicht nur den Inhalt der Mülltonnen ein, sondern erfasst auf den Touren durch das Stadtgebiet zugleich auch verschiedene Daten zum Energieverbrauch. Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) der Stadt Oldenburg, erläutert den Hintergrund: „Wir beschäftigen uns momentan sehr intensiv mit regenerativen Antriebstechnologien in Form von Wasserstoff für Abfallsammelfahrzeuge.“

Der AWB und die EWE haben großes Interesse daran, das vom Müllfahrzeughersteller FAUN entwickelte „Bluepower“-Konzept auf Müll-Sammeltouren in Oldenburg zu testen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung dokumentieren die Partner ihren ernsthaften Willen, an dem Thema zu arbeiten. Die EWE unterstützt damit die Etablierung von Wasserstoff im Verkehrssektor und beabsichtigt mittel- bis langfristig den Aufbau einer klimafreundlichen Wasserstoffwirtschaft. Der AWB wird dabei von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg unterstützt. Die von der Firma FAUN entwickelte Antriebstechnik kombiniert ein vollelektrisches Fahrgestell mit Batterie und Wasserstoffbrennzelle.

Um diese innovative Technologie für den täglichen Einsatz praxistauglich zu machen und auf örtliche Bedürfnisse abzustimmen, müssen zunächst einmal spezifische Daten gesammelt werden. Wie oft hält der Müllwagen, damit die Mülltonnen aufgeladen und entleert werden können? Wie lange dauert die Tonnenentleerung? Wie viele Kilometer legt das Fahrzeug dabei auf welcher Tour in welcher Zeit zurück und welche Höhenunterschiede gibt es dabei zu bewältigen? Welche Energien werden für die einzelnen Schritte benötigt? Dafür stellt die Firma FAUN einen herkömmlichen Müllwagen mit Dieselmotor zur Verfügung, der mit speziellen Sensoren und sensibler Messtechnik ausgestattet ist.

Das Fahrzeug wird vom AWB zwei Wochen lang sowohl in der Restmüll- als auch Biomüllsammlung eingesetzt. So sollen wichtige Informationen über den Energiebedarf und die Dimensionierung der Antriebstechnik erfasst werden. „Es macht natürlich auch kostenmäßig einen großen Unterschied, ob eine, zwei oder drei Brennstoffzellen benötigt werden“, erklärt Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Auf Grundlage der bei den Touren erhobenen Messwerte wird vom Fahrzeughersteller analysiert, wie ein für den Einsatz in Oldenburg geeigneter Sammelwagen konfiguriert sein müsste.
 
Der AWB plant mittelfristig, einen emissionsarmen Müllwagen auf die Straßen zu bringen. „Wir wollen umweltfreundlicher werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dieses Projekt ist dazu der erste Schritt und soll die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen klären“, sagt Schneider-Kühn.
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Die große Vielfalt der Insekten

06.08.2019 20:45 Uhr

Bestimmungsübungen mit Beate Bous

Am Dienstag, den 13. August bietet das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg um 14.00 Uhr einen Bestimmungskurs für Wildbienen an. Beate Bous zeigt die verschiedenen Lebensweisen und Lebensraumansprüche der Wildbienen und ihre verschiedenen Merkmale. In der Bestimmungsübung werden einige Wildbienen genauer unter die Lupe genommen und bestimmt. Das Angebot ist für Erwachsenen und Kinder ab 12 Jahren. Es können maximal 15 Personen teilnehmen. Die Teilnahme kostet 3 € zuzüglich zum Museumseintritt. Anmeldungen telefonisch unter 0441-40570-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Die Hitze geht, die Trockenheit bleibt

03.08.2019 18:33 Uhr

Stadt warnt vor Brandgefahren – Unterstützung beim Baumbewässern erwünscht

Die extrem heißen Tage sind zwar vorbei. Doch die Folgen der Hitzewelle sind nach wie vor präsent. „Die anhaltende Trockenheit erfordert weiterhin eine erhöhte Wachsamkeit“, mahnt Stadträtin Dagmar Sachse. Auch wenn sich die Temperaturen vorerst normalisiert haben, bleibt es insgesamt viel zu trocken – daran ändern auch gelegentliche Regenschauer nichts.

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger daher für Gefahren sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln aufrufen“, betont Umweltdezernent Sven Uhrhan. Die Stadtverwaltung appelliert, mit offenem Feuer sehr sorgsam umzugehen. So dürfen Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht achtlos weggeworfen werden. Es wird darum gebeten, Autos nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen, weil heiße Auspuffrohre oder Katalysatoren Brände auslösen können. Auf das Zünden von Geburtstagsfeuerwerken sollte ebenfalls verzichtet werden. Gleiches gilt für das in Niedersachsen zwar offiziell untersagte, aber immer noch beliebte Steigenlassen von Himmelslaternen. Durch ihr leicht entflammbares Material und die unkontrollierbare Flugbahn bergen die Papierlampions ein gefährliches Brandrisiko.

Auch zum Thema Grillen gibt es einige Hinweise: An den Oldenburger Seen sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern unzulässig. Vor allem von Einweg-Grills mit niedrigem Bodenabstand sollte man die Finger lassen. Wer daheim grillen will, sollte Vorsichtsmaßnahmen treffen und geeignetes Löschmaterial bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu Brennbarem in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Für die Natur ist die Trockenheit längst zu einer harten Belastungsprobe geworden. Viele Bäume haben „Trockenstress“: Dadurch verfärbt sich das Laub. Welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung. Um Jungbäume mit dem nötigen Nass zu versorgen, wurden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet etwa 250 Bewässerungsbeutel montiert. Diese haben ein Fassungsvermögen von 60 Litern und geben das Wasser langsam innerhalb von fünf bis acht Stunden ab. Beim Bewässern von Straßenbäumen bittet die Stadtverwaltung auch die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. „Wir freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Umweltdezernent Sven Uhrhan.

Auf die Verwendung von Trinkwasser sollte dabei aber möglichst verzichtet werden. Das gilt auch für das Rasensprengen oder das Befüllen von Garten-Pools. Für die Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die für die Trinkwasserversorgung in der Stadt Oldenburg zuständig ist, sind solche Nutzungen Hauptgrund für vermeidbare hohe Verbräuche. Generell gilt: Wer Pflanzen oder Bäume bewässern will, sollte dies nicht in der Mittagszeit, sondern in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden tun.
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Neue Küsten-Kooperation

27.07.2019 21:41 Uhr

Nationalpark-Haus Dangast und Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg starten gemeinsamen Austausch

Für eine naturwissenschaftlich-didaktische Zusammenarbeit haben sich die Leiterin des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg, Dr. Ursula Warnke, und Lars Klein, Leiter des Nationalpark-Hauses Dangast, ausgesprochen. Die Kooperation soll den Austausch von Informationen und aufeinander abgestimmte Inhalte ermöglichen, um vor allem die Bandbreite der jeweils dargestellten Themen zu erhöhen.

„Uns ist wichtig, die Achse Oldenburg und Dangast auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht wieder aufleben zu lassen“, sagten beide Leiter jetzt in Dangast. Die Verbindung zwischen Oldenburg und Dangast schlug sich historisch vor allem darin nieder, dass Dangast als Teil des Großherzogtums und Freistaates Oldenburgs auch erstes Nordseebad in der Region war. Der Hofstaat pendelte zwischen Stadt und Seebad. Später fanden auch die „Brücke“-Maler aus Dresden über die Vermittlung des Kunstvereins Oldenburg ihren Weg nach Dangast.

Die Kooperation mündet in eine beidseitige Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen. Sie soll sich vielfältig gestalten und nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen stattfinden. Direkt erkennbar wird dies in einem Austausch von Ausstellungen und Ausstellungsmodulen, bei denen die Besucher eine direkte Linie zwischen den beiden Einrichtungen wiederfinden und zum Besuch der jeweils anderen Einrichtung motiviert werden. Auch ein Mitarbeiteraustausch ist vorgesehen, der die jeweiligen Kompetenzen durch eine Vertiefung in die Fachthemen der anderen Institution erweitert. „Beide Einrichtungen sollen in bestimmten Themen auch Pendants zueinander sein und den Besuchern die regional übergreifende Bedeutung der Inhalte aufzeigen“, so Dr. Ursula Warnke und Lars Klein. „Oldenburg liegt durch eine enge Beziehung beider Orte zueinander eben auch am Wattenmeer“.
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Planet Erde, quo vadis?

16.07.2019 22:45 Uhr

Vortrag beleuchtet die Entstehung des Klimawandels

Wie können wir eine gesunde Zukunft für uns und Generationen nach uns gestalten? Unter dem Titel „Das System Erde – Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung“ spricht am Donnerstag, den 18. Juli, um 19 Uhr Dr. Hannes Petrischak am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg über unseren oft verantwortungslosen Umgang mit unserem Planeten. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Bis auf wenige, aber dennoch laute Stimmen der Ungläubigkeit und des Verneinens ist es inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft durchgedrungen, dass wir Menschen mit unserem Handeln maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich sind. Wissenschaftliche Studien zeigen uns, wie die Übernutzung von Ressourcen oder die Verschmutzung unserer Ozeane durch Plastikmüll den Planeten grundlegend verändert hat. Doch trotz des scheinbaren Bewusstseins für die Konsequenzen unseres Handelns auf lokaler und globaler Ebene, lassen konsequente Maßnahmen im Privaten und auf politischer Ebene immer noch auf sich warten. Dr. Hannes Petrischak, Leiter der Abteilung Naturschutz bei der Heinz Sielmann Stiftung, fasst in seinem Vortrag die systematischen Zusammenhänge des Klimawandels zusammen, aber präsentiert auch Ideen und Möglichkeiten, wie eine positive Zukunftsgestaltung aussehen kann.
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Kostenlose Ausleihe von Stromsparpaketen

16.07.2019 22:40 Uhr

„Heimliche Stromfresser“ entlarven und Stromkosten senken

Die Stadtbibliothek Oldenburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Umweltmanagement ab jetzt das „Stromsparpaket für Bibliotheken“ an. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Service für Kundinnen und Kunden der Bibliothek: Mit einem hochwertigen Strom-Messgerät können zu Hause die eigenen Elektrogeräte getestet und „Stromfresser“ entlarvt werden. Das Stromsparpaket kann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek kostenfrei ausgeliehen werden. Benötigt wird nur ein gültiger Bibliotheksausweis.

Elektrogeräte wie Computer, Radios oder DVD-Spieler verbrauchen häufig auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus. Dieser vermeidbare Energieverbrauch verursacht schnell 30 bis 70 Euro Kosten pro Jahr. Neben Leerlaufverlusten sind außerdem besonders ältere Haushaltsgeräte „heimliche Stromfresser“. Die Nutzung des Stromsparpakets kann wertvolle Informationen zur Energieeinsparung liefern.

Weitere Informationen zum Stromsparpaket sowie zum Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und unter www.oldenburg.de/energie.
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Neue Führungsformate für Aquarien-Fans

10.07.2019 20:01 Uhr

Gäste des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg können das Aquarium ganz neu entdecken

Neues Halbjahr, neues Programm, so auch beim Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Am 11. Juli findet erstmalig ein spezielles Führungsformat im Aquarium statt. Unter dem Motto „Futter für die Fische“ sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, die Fütterung der Aquarienbewohner hautnah mitzuerleben. Für einen Einblick in diesen Teil der Museumsarbeit wird ab dem 25. Juli die Führung „Tier und Technik im Aquarium“ an. Beide Angebote finden jeweils an einem Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf den regulären Museumseintritt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg arbeitet kontinuierlich daran, sein Programm so offen wie möglich zu gestalten und immer wieder neue Formate zu entwickeln. Das Aquarium ist eine der größten Attraktionen des Hauses, jedoch fand bisher der Großteil der Arbeit in diesem Bereich hinter verschlossenen Türen statt. Dank zwei neuer Angebote ändert sich dies nun. Die beiden Spezial-Führungen „Futter für die Fische“ und „Tier und Technik im Aquarium“ werden jeweils geleitet von Mathias Mecklenburg, BTA, Leiter des Aquariums. Somit erhalten die Teilnehmenden nicht nur einen spannenden Bericht aus erster Hand, sondern können in diesen offen gestalteten Formaten auch ihren Wissensdurst durch eigene Fragen stillen. Diese Angebote sind Teil einer weitreichenden Strategie des Hauses, die Museumsarbeit sichtbar zu machen. So wird beispielsweise am 17. November um 11.15 Uhr eine Führung durch die Präparationswerkstatt angeboten.
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Strandspaziergang für den Umweltschutz

05.07.2019 23:04 Uhr

Das Landesmuseum Natur und Mensch erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg widmet sich weiterhin intensiv der Problematik der Umweltverschmutzung, insbesondere in Bezug auf das Meer und heimische Strände. Das erfolgreiche partizipative Projekt „Vom Strandgut zum Kulturgut“ wird nun verlängert, und das Museum erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden. Für 2020 ist mit den Fundstücken eine Intervention in der Dauerausstellung des Hauses geplant.

2018 rief das Museum die Aktion „Vom Strandgut zum Kulturgut – Plastikmüll im Meer“ ins Leben. Jede(r), der gegen die zunehmende Vermüllung der Meere aktiv werden wollte, konnte an heimischen Stränden Plastikflaschen, Luftballons, Verpackungsreste und andere Müllobjekte aus Plastik aufsammeln und an das Museum übergeben. Die Aktion traf auf viel Anklang. Beeindruckende Mengen an Objekten samt detaillierten Informationen zur Fundsituation kamen zusammen. Ein Teil dieser Objekte fand im Frühjahr 2019 Platz in einer Themenvitrine, die die Problematik Plastikmüll im Meer aufzeigt und aktuelle Forschungsprojekte sowie Tipps für einen bewussteren Umgang mit Kunststoff präsentiert.

Um weiter für das Thema zu sensibilisieren und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anzuregen, soll am kommenden Tag des Meeres am 8. Juni 2020 eine Intervention in der Dauerausstellung stattfinden. Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit.
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Oldenburg bekommt Landesmittel für Luftreinhaltung

29.06.2019 19:49 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: weiterer Schritt zur Vermeidung von Fahrverboten

Die Stadt Oldenburg bekommt 3,45 Millionen Euro vom Land Niedersachsen, um damit konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftreinhaltung einleiten zu können. Dies hat Umweltminister Olaf Lies der Stadt jetzt mitgeteilt. Insgesamt schüttet das Land 20 Millionen Euro aus. Vorausgegangen waren mehrere intensive Gesprächsrunden zwischen Stadt und Land um das Thema Luftreinhaltung.

„Oldenburg bekommt aus diesem Topf einen Betrag von immerhin 3,45 Millionen Euro“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Neben Oldenburg profitieren davon die Städte Hannover, Osnabrück und Hildesheim, Verteilungsschlüssel ist die Einwohnerzahl.

Gemeinsames Ziel von Land und den vier geförderten Städten ist es, die Erreichbarkeit der Innenstädte für den Individualverkehr zu sichern. „Nachdem die Messwerte sich in den vergangenen Monaten bereits positiv entwickelt haben, ist diese Zusage ein weiterer Schritt, um Fahrverbote in Oldenburg komplett zu vermeiden“, sagt Krogmann.

Das Geld soll vor allem in die Förderung einer nachhaltigen Mobilität investiert werden. Dazu gehört in Oldenburg etwa die Modernisierung der Busflotte der VWG. Weitere Maßnahmen werden auf Basis des Luftreinhalteplanes geprüft. Dazu gehören die ebenfalls begonnene bessere Vernetzung des ÖPNV mit dem Umland und eine Stärkung des Radverkehrs.
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Solaranlage auf dem Dach der Feuerwache

29.06.2019 19:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: lokaler Beitrag zur Energiewende

Die erste genossenschaftlich geplante Solaranlage Oldenburgs ist heute auf dem Dach der Feuerwache in der Ibo-Koch-Straße in Betrieb genommen worden. Die 40 kW-Anlage ist ein Projekt der Energie-Genossenschaft Olegeno, das von der Stadt Oldenburg unterstützt wird.

Die Fläche auf dem Dach der Feuerwache eignet sich sehr gut für die Solaranlage, mit dem produzierten Strom können etwa 16 Haushalte versorgt werden.

„Wir sollten diese Form der Energiegewinnung Schritt für Schritt weiterentwickeln. Bislang verfügen mehr als 1.300 Dächer in Oldenburg über eine PV-Anlage, wir können diesen Anteil aber noch deutlich steigern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Anlage speist Strom nach dem EEG-Vergütungsmodell ein. Damit wird der Anteil erneuerbarer Energie im Oldenburger Stromnetz erhöht. Dieses Projekt wird von den rund 350 Mitgliedern der Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG getragen. Zusätzlich zu den Genossenschaftsanteilen zeichneten 27 Mitglieder zusammen mehr als 160 Solarbausteine zur Finanzierung. Solarbausteine sind langfristige Nachrangdarlehen, die Mitglieder ihrer Genossenschaft gewähren und dafür jährlich Zinssatz erhalten.

„Viele Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wünschen sich angesichts der Klimakrise eine zukunftsfähige Energiekultur und einen schnellen und beherzten Abschied von fossilen Energiequellen. Die demokratische Unternehmensform der Genossenschaft ist der passende Rahmen, dieses Generationenprojekt in Oldenburg unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben. Die Anlage auf der Feuerwache ist daher erst der Anfang“, sagt Sebastian Specht vom Vorstand der Genossenschaft.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt ein Solarkataster erstellen lassen, um herauszufinden, welche Dächer im Stadtgebiet sich für das Anbringen einer Solaranlage eignen. Dabei wurde ermittelt, dass von den rund 96.000 Gebäudedächern in der Stadt Oldenburg insgesamt 50 Prozent gut geeignet sind, per Solaranlage Strom mit Sonnenenergie zu erzeugen oder Wasser zu erwärmen. Durch die vollständige Nutzung aller rentablen Flächen könnte rein rechnerisch der private Strombedarf in der Stadt Oldenburg mehrfach gedeckt werden.

„Das neue und sehr nutzerfreundliche Angebot ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Umsetzung der städtischen Klimaschutzstrategie. Es zeigt das enorme Solarpotenzial der einzelnen Gebäude in Oldenburg“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Auch für uns ist das Solarkataster ein wichtiges Werkzeug zur ersten Bewertung von Projekten mit Dachflächen über 300 qm geworden. Wir empfehlen auch jedem Eigenheimbesitzer, unbedingt einen Blick auf dieses Angebot der Stadt zu werfen und sich dann an einen Solar-Installateur zu wenden“, ergänzt Sebastian Specht.

Das Solar- und Gründachkataster ist online abrufbar unter www.oldenburg.de/solardachkataster
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Hier geht Energiedetektiven ein Licht auf

27.06.2019 09:51 Uhr

Umweltbildungszentrum mit neuem Angebot zum Thema Energie- und Ressourcensparen

Max und Joshua haben die größten Energiefresser im Haushalt schnell identifiziert: Die beiden Viertklässler der Grundschule Hogenkamp stehen im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) vor einem Energiehaus-Modell, das verschiedene Räume mit elektrischen Geräten beinhaltet. „In der Küche wird besonders viel Strom verbraucht“, sagt Max und hat recht: Joshua hält einen Prüfstab an die Kontaktstelle, die in dem Modell für den Herd stehen soll – und prompt leuchtet im Giebel des Modellhauses ein Lämpchen auf. Max macht in der Liste der größten Stromverbraucher einen Haken beim Herd.

Das „Energiehaus“ zählt zu den 16 Stationen des vom Umweltbildungszentrum neu konzipierten Schulungsangebots „Spar‘ Energie! – Aber wie?“ Projektmitarbeiterin Anne Munzel hat die Inhalte rund um das Thema Energie- und Ressourcensparen für die Grundschuljahrgänge 3 und 4 erstellt. Die Klasse 4a der Grundschule Hogenkamp durfte die Stationen jetzt einem ersten Praxistest unterziehen.

Das gesamte Schulungsmaterial für „Spar Energie! – Aber wie?“ kann im RUZ Oldenburg ausgeliehen und selbstständig als Kurs in der Schule genutzt werden. Alternativ kann „Spar‘ Energie! – Aber wie?“ aber auch als Unterrichtsangebot gebucht werden, das wie viele andere RUZ-Kurse dann im Umweltbildungszentrum stattfindet. Interessierte Schulen können ab November entweder den Kurs buchen oder die Materialsammlung ausleihen. „Das Programm kann in vier Unterrichtsstunden absolviert werden“, informiert Anne Munzel. Neben den 16 handlungsorientierten Stationen, für die zum Teil die Jugendwerkstatt der VHS das Material gebaut hat, umfasst das Angebot ein begleitendes Forschungsheft für Schülerinnen und Schüler sowie einen Leitfaden für Lehrkräfte. Für die Jahrgänge 5 und 6 ist ein darauf aufbauendes Unterrichtsangebot entstanden, das neben den klassischen Energiesparregeln auch ein verantwortungsvolles Konsumverhalten thematisiert.

„Ziel des Kurses ist es, Schülerinnen und Schüler für die Themen Energie, Energiesparen, Energieeffizienz und Wassersparen zu sensibilisieren“, erläutert RUZ-Leiter Edgar Knapp. Die Erfahrungen aus dem Kurs sollen Verhaltensänderungen in der Schule und zu Hause bewirken. Der Kurs vermittelt den Kindern naturwissenschaftliches und technisches Grundwissen zum Energie- und Wassersparen und liefert wichtige Grundlagen für die Ausbildungen von jungen „Energiedetektivinnen“ und „Energiedetektiven“.

Besonders interessant ist dieses Angebot für alle Oldenburger Schulen, die bereits am Programm „abgedreht?! – Energiesparen in Schulen“ teilnehmen. Bei „abgedreht?!“ machen insgesamt 38 Schulen mit – drei Berufsbildende Schulen, fünf Gymnasien, drei Integrierte Gesamtschulen, drei Oberschulen, eine Förderschule und 23 Grundschulen. „Wir werden das neue Angebot den Lehrkräften beim Fachtag ,Oldenburg dreht ab‘ im September vorstellen“, kündigt Christel Sahr vom RUZ an. Bei Max und Joshua und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sind die Praxis-Stationen auf jeden Fall sehr gut angekommen. Sie würden dem Parcours glatt eine „Eins“ geben.
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Verkehrsausschuss schwingt sich in den Sattel

19.06.2019 20:34 Uhr

Aufruf zur Teilnahme an der Aktion STADTRADELN – Schon 44 Teams haben sich angemeldet

Rauf aufs Rad! Der Verkehrsausschuss des Oldenburger Stadtrates ließ sich nicht lange bitten: Die Mitglieder des Gremiums rührten gemeinsam mit Dezernentin Dagmar Sachse am Rande ihrer jüngsten Sitzung die Werbetrommel für die Teilnahme an der Aktion STADTRADELN. Alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sind in der Zeit vom 8. bis 28. September dazu aufgerufen, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln – egal ob beruflich oder privat. Bislang haben sich bereits 44 Teams angemeldet.

Die Stadt Oldenburg ist zum zweiten Mal beim STADTRADELN dabei. Die Kampagne ist als Wettbewerb konzipiert. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen und Kommunalparlamente sowie die besten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Ziel ist es, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel mehr in den Fokus zu rücken und Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen. Im Mittelpunkt der vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, koordinierten Kampagne steht die Förderung des Fahrrads als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr.

Bei der Premiere im Jahr 2018 hatten insgesamt 1.227 Oldenburgerinnen und Oldenburger im Aktionszeitraum fleißig in die Pedale getreten und zusammen 248.828 Kilometer gesammelt. Damit sind die Oldenburger Teilnehmenden umgerechnet sechsmal um den Äquator geradelt. Dieses Ergebnis gilt es bei der diesjährigen Auflage zu toppen.

Der Verkehrsausschuss will mit gutem Beispiel vorangehen. Im vergangenen Jahr hatten 16 von 50 Ratsmitgliedern an der Aktion teilgenommen.

Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen. „Wir freuen uns über alle Radlerinnen und Radler, die sich in den Sattel schwingen“, sagen die Koordinatoren Kerstin Goroncy und Andreas Brosig. Wer noch kein Team hat, ist im „Offenen Team Oldenburg“ willkommen. Das Mitmachen lohnt sich: Denn neben dem Gewinn für Umwelt und Gesundheit warten wieder attraktive Preise in verschiedenen Kategorien auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Außerdem gibt es eine Verlosung unter allen Radelnden – unabhängig davon, wie viele Kilometer gefahren werden.

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist online unter www.stadtradeln.de/oldenburg möglich. Auskünfte erteilen Kerstin Goroncy und Andreas Brosig unter den Telefonnummern 0441 235-3849 oder -3807.
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Tritt in die Pedale zahlt sich aus

19.06.2019 20:16 Uhr

24 Schulklassen legen beim Oldenburger „FahrRad“-Wettbewerb 231.834 Kilometer zurück

Der Tritt in die Pedale hat sich gelohnt: Beim Wettbewerb „FahrRad!“ haben 24 Oldenburger Schulklassen im Zeitraum von Anfang März bis Anfang Juni insgesamt 231.834 Kilometer zurückgelegt. Für ihre Leistungen wurden die Schülerinnen und Schüler am Montag, 17. Juni, in der IGS Flötenteich ausgezeichnet.

Edgar Knapp vom Regionalen Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg verkündete die per Los ermittelten Klassen-Sieger: Geldbeträge für die Klassenkasse erhielten die 5 b der IGS Helene-Lange-Schule (300 Euro), die 8b des Herbartgymnasiums (200 Euro) und die 6d des Neuen Gymnasiums (100 Euro). Diese Preise wurden vom Kreisverband Oldenburg im Verkehrsclub Deutschland (VCD) zur Verfügung gestellt. Über eine vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Oldenburg gestiftete Fahrt mit einer Fahrrad-Draisine freute sich die Klasse 5f der IGS Flötenteich. Während der Abschlussveranstaltung präsentierte die AG Akrobatik der IGS Flötenteich eine Showeinlage mit Einrädern.

Mit dem lokalen Wettbewerb flankiert das Umweltbildungszentrum den bundesweiten VCD-Wettbewerb „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“, der noch bis August andauert. Auch hierbei legen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I Schul- und Freizeitwege mit dem umweltfreundlichen Fahrrad zurück und sammeln im Klassenverbund Kilometer, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. In Oldenburg haben sich für den bundesweiten Wettbewerb 48 Klassen angemeldet – diese Anzahl bedeutet Platz 2 im Städte-Ranking. In der Liste mit den meisten Kilometern belegen Oldenburger Klassen unter den insgesamt 487 teilnehmenden Klassen und Gruppen aktuell fünf der ersten zehn Plätze.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter https://www.klima-tour.de.
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Was kann Wasserstoff wirklich?

13.06.2019 10:26 Uhr

Energiewende: Experten veranschaulichen das Potenzial von Wasserstoff

Ohne Wasserstoff hätte Alexander Gerst nicht ins Weltall fliegen können. Die Raumfahrt setzt das Gas bereits seit den 1960er Jahren als Treibstoff ein. Doch Wasserstoff, mit dem sich erneuerbare Energien speichern und transportieren lassen, kann noch mehr. Nicht ohne Grund wird er inzwischen als wichtiger Eckpfeiler der Energiewende bezeichnet. Bei der Veranstaltung der Stadt Oldenburg „Keine Energiewende ohne Wasserstoff?“ veranschaulichen vier Experten aus Forschung und Wirtschaft am Dienstag, 18. Juni, um 18 Uhr im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, was der Energieträger konkret zur Energiewende beitragen kann.

Besucherinnen und Besucher erfahren, welche Herausforderungen es zu meistern gilt und welche Entwicklungsschritte notwendig sind, um das Potenzial des Wasserstoffes bestmöglich auszuschöpfen. Gerne beantworten die anwesenden Fachexperten Fragen aus dem Publikum. Vor und nach der Veranstaltung können Interessierte zudem einem Wasserstoffauto unter die Motorhaube schauen.

Als Referenten sind zu Gast:

• Dr. Alexander Dyck, DLR – Institut für Vernetzte Energiesysteme e. V.
 • Hilmer Heineke, New Power Pack GmbH
 • Bernd Schürmann, SCHULZ Systemtechnik GmbH
 • Siegfried Suchanek, Anleg GmbH
 • Moderation Thomas Götze, EWE NETZ GmbH

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin ist Teil der Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“. Sie bietet fortlaufend Veranstaltungen zum Thema klimafreundliche Energieversorgung an. Die Reihe bildet zudem den Auftakt von unterschiedlichen Informations- und Beteiligungsformaten, die im Rahmen des Modellprojektes „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ in den kommenden Jahren regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst und bietet Wohnraum für etwa 300 Bewohnerinnen und Bewohner.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Blüten für Insekten am Schlosswall

13.06.2019 10:21 Uhr

NABU und Stadt arbeiten zusammen

Wer zukünftig an der Oldenburger NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 vorbeikommt, kann sich über ein neues Beet für Schmetterlinge, Hummeln und andere Wildbienen freuen. Auf der städtischen Fläche direkt gegenüber des Schlossgartens waren am Pfingstwochenende Mitglieder der Schmetterlings-AG des NABU aktiv. Die Ehrenamtlichen waren bereits 2013 mit einem kleineren Beet voll insektenfreundlicher Kräuter gestartet, jetzt wurde die Fläche in Absprache mit der Stadt Oldenburg verdoppelt und neu gestaltet.

Neben einem Schmetterlingsflieder und Kräutern wie Lavendel und Oregano blühen hier künftig auch heimische Glockenblumen, Schöterich und Grasnelken. Dabei wurde speziell darauf geachtet, dass über die gesamte Saison ein Blütenangebot vorhanden ist. So können sich bereits im zeitigen Frühjahr Hummelköniginnen und erste Tagfalter an Schneeheide und Krokussen erfreuen, während Astern und Bergminze im Herbst das Gartenjahr beschließen. Im Sommer sorgen Dornige Hauchechel, Heilziest und Malven für ein gutes Pollen-und Nektarangebot. Einen Großteil der Pflanzen spendete die Stadt Oldenburg.

Wer sich für eine insektenfreundliche Gartengestaltung interessiert, kann in der NABU-Geschäftsstelle verschiedene Infomaterialien erwerben, darunter auch die Gartenbroschüre der Schmetterlings-AG. Kontakt über Tel. 25600 oder mail@nabu-oldenburg.de.
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kultur_reparatur: Eintrittsfreies Freiluft-Fest bei der kultur_halle am Pferdemarkt

09.06.2019 20:49 Uhr
Samstag, 15. Juni, 18 bis 22 Uhr
Sonntag, 16. Juni, 11 bis 18 Uhr
kultur_halle, Pferdemarkt 8a, 26122 Oldenburg

Die erfolgreiche, bunte und friedliche Premiere mit dem „Sommerfest der Kultur“ im vergangenen Jahr in und vor der kultur_halle am Pferdemarkt 8a bringt die Organisatoren zu einer Fortsetzung. Am Samstag, 15. Juni, 18 bis 22 Uhr, und Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr bis 18 Uhr, treffen sich alle Kulturschaffenden, Reparaturschaffenden und Kulturreparateure. Den Wunsch der Gäste nach Fortsetzung und dem Mehr haben sich die ehrenamtlichen Organisatoren zu Herzen genommen. Kultur trifft Reparatur lautet das Motto am Sonntag nach der Aufwärm-Party. Das Repair Café Oldenburg nimmt Platz auf dem Platz am Pferdemarkt vor der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters. Die Aufwärmparty am Samstag, 15. Juni, startet um 18 Uhr bei freiem Eintritt. Discokugel, Konfetti und Fröhlichkeit sind vor Ort. Der bekannte Oldenburger Musiker und DJ Markus Rohde versorgt die Gäste mit gute Laune Musik zum Tanzen für alle Generationen.

Am Sonntag, 16. Juni, dreht sich von 11 bis 18 Uhr in der kultur_halle und auf dem Vorplatz bei freiem Eintritt alles um die Themen Reparatur und Kultur. Das Sommerfest hat sich mit dem Reparaturfest zusammengetan. Alle Kulturschaffenden, Reparaturschaffenden und Kulturreparateure sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Menschen helfen Menschen, kostenlos versteht sich, den Konsumwahn einzudämmen. Reparieren, wiederverwenden, teilen, verschenken und gemeinsam nutzen. Kulinarisches ist in vielfältiger Art und Weise vorhanden. Mit am Start sind bis jetzt das Kraft-Fahrzeug von Michael Olsen, Weltladen Oldenburg, Oldenburg handelt fair, Grundeinkommen Oldenburg, Krautsalon, Ernährungsrat Oldenburg, Werkstatt Zukunft, KOSTBAR Oldenburg, Greenpeace Oldenburg mit Kleidertausch und Siebdruck, Torf Frei Leben sowie Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG Polygenos - die Genossenschaft für das Poly-Haus und Foodsharing Oldenburg.

Hintergrund:
Im Jahr 2018 wurde mit knapp einer Million so viele SUVs wie noch nie zugelassen. Zwei Drittel aller Flüge führen in den Urlaub. Dabei finden 64 Prozent aller Deutschen Umwelt- und Klimaschutz wichtig. Wie passt das zusammen? Reparieren hilft dabei, diese gesellschaftspolitisch wichtigen Widersprüche aufzulösen. Bei der kultur_reparatur veranstalten die Bewegung der Repair Cafés und der Oldenburger Verein bau_werk gemeinsam das Fest der Kultur und Reparatur. Zahlreiche nachhaltig ausgerichtete Gruppen der Zivilgesellschaft zeigen auf, wie die Antwort auf die Widersprüche die Klimakrise betreffend ausfallen kann - bunt und vielfältig und sehr lebendig.

Wie ist es zu erklären, dass immer mehr Menschen Interesse daran finden, ein Repair Café zu besuchen? Sind die knapp 1000 bekannten Repair Cafés in Deutschland eine Reaktion auf politisches Versagen in Sachen Umgang mit Gebrauchsgütern? Ärgern sich immer mehr Konsument*innen, wenn nach recht kurzer Zeit ein noch nicht alter Gegenstand seinen Geist aufgibt? Finden sie keinen Reparaturbetrieb? Oder möchten sie in einem Repair Café Geld sparen, um einer vermeintlich kostspieligen Reparatur in einem Handwerksbetrieb zu entgehen? Die Welt verändert sich gerade in eine Richtung, die immer mehr Menschen erschrickt. Insofern ist der erworbene Wohlstand nicht „verdient“, sondern beruht auf der Plünderung des Planeten. Es gilt nun einen Wandel by design hinzubekommen und nicht by disaster.

„Sie kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen, mit Geld, das sie nicht haben.“ Dieses Satz macht das Dilemma kapitalistisch geprägter Gesellschaften sehr deutlich. Genügsamkeit ist längst keine Tugend mehr. Wohlstand wird als Produkt menschlicher Leistung gepriesen, der von Rekord zu Rekord eilt. Wachstum, Wachstum und immer weiter so. Doch die Wachstumsparty ist endlich aufgrund endlich vorkommender natürlicher Ressourcen. Darüber hinaus leidet der vom Wohlstand so verwöhnte Mensch an einer nicht zu beschreibenden Reizüberflutung, an vermeintlicher Zeitknappheit, an Stress und einer Konsumverstopfung ohne Gleichen.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind vielfältig und überaus komplex, doch die Grillparty der Klimasünder geht unentwegt weiter: Wir schmeißen zu viele Lebensmittel weg, zu viele Klamotten und zu viele Elektrogeräte. Und auch das noch: Das Umweltbundesamt hat herausgefunden, dass wir 5300 Einwegbecher wegschmeißen, in der Minute. In Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes heißt es: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Dennoch werden jährlich etwa 45 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet.

Weitere Informationen gibt es auf www.sommerfestderkultur.de sowie auf facebook, Instagram und Buschfunk.
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Oldenburger Luftreinhaltemaßnahmen zeigen Erfolge

06.06.2019 22:31 Uhr

Stickoxid-Werte Messwerte am Heiligengeistwall sinken weiter

Die Anstrengungen zur Luftreinhaltung in Oldenburg zeigen erste Erfolge, wie die nun vom Niedersächsischen Umweltministerium veröffentlichten Messergebnisse für 2018 deutlich zeigen. „Ich freue mich, dass die Werte für NO2 sinken und nunmehr auch nachgewiesen wurde, dass die Anwohnerinnen und Anwohner am Heiligengeistwall keine Sorge haben müssen.“, sagt Oberbürgermeister Krogmann und führt weiter aus: „Die Senkung der NO2-Werte darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir für einen wirksamen Klima- und Umweltschutz noch viel tun müssen.“ Deshalb werden die Arbeiten am Luftreinhalteplan auch konsequent fortgesetzt, nicht zuletzt ist es dem Engagement der städtischen Mitarbeiter zu verdanken, dass diese Erfolge zu verzeichnen sind.

Festgestellt wird nun ein Messwert an der Messstation von 48 µg/m³ nach 49 µg/m³ im vorletzten Jahr und 50 µg/m³ im Jahr 2016. Auch die für 2019 ermittelten Zahlen sind erfreulich: der Mittelwert aller 2019 (bis zum 31. Mai) an der Messstation erhobenen Tagesmittelwerte beträgt 42 µg/m³.

Neben den Messergebnissen des Gewerbeaufsichtsamtes hat das Umweltministerium in seinem Bericht zudem erstmals Zahlen vorgelegt, die eine repräsentative Jahresbelastung für die Bewohnerinnen und Bewohner ermittelt. Einem konservativen Ansatz folgend wurde dafür die am höchsten belastete Etage der Wohnbebauung des untersuchten Straßenabschnittes herangezogen. Hierfür wurde am Heiligengeistwall nun eine Unterschreitung des Jahresgrenzwertes für NO2 (39 µg/m³) dokumentiert.

Das Ministerium hat bei der Ermittlung die tatsächliche Nutzung im Umfeld der Messstation für Wohnzwecke berücksichtigt. Zur differenzierteren Betrachtung der repräsentativen Belastung wurde dabei die mittlere NO2-Konzentration des Straßenabschnittes abhängig von der Nutzung für Wohnzwecke für das Erdgeschoss oder die erste Etage in einer Höhe von 1,5 bzw. 3,9 m im Abstand von 2,5 m von der Baufluchtlinie ermittelt.

Die enormen Anstrengungen bei der beschleunigten Modernisierung der Busflotte der VWG, sowie auch eine Modernisierung der privaten Fahrzeuge haben nach Auffassung der Stadt zu dieser Entwicklung beigetragen.

Die Stadt geht davon aus, dass mit diesen aktuellen Messergebnissen Fahrverbote immer unwahrscheinlicher werden. Diese werden im von der Deutschen Umwelthilfe angestrengten Klageverfahren nach wie vor gefordert.
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Ein Glas Wissen, bitte!

05.06.2019 10:55 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beim Schautag im Botanischen Garten mit eigener „Museumsbar“ vertreten

Am Sonntag, den 16. Juni, lädt der Botanische Garten in Oldenburg von 11 – 17 Uhr zum Schautag ein. Dieses Jahr lautet das Motto „Der bienenfreundliche Garten“, welches die unterschiedlichen Aussteller wie der Botanische Garten selbst und lokale Naturschutzverbände aufgreifen und an die Öffentlichkeit vermitteln. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ist mit seiner „Museumsbar“ dabei. Dem diesjährigen Motto angepasst, können die Besuchenden an der Theke nicht nur die Themen der Dauerausstellung entdecken, sondern auch unterschiedliche heimische Bienenarten und weitere kleine Insekten aus Draht basteln.

Was kann jeder Einzelne dafür tun, dass sich Wildbienen und andere für unser Ökosystem unersetzliche Insekten wieder wohl in unserer Region fühlen? Der diesjährige Schautag im Botanischen Garten setzt genau dort an. Informativ und spielerisch zugleich stellen die Aussteller vor, wie bereits kleine Maßnahmen Großes bewirken können. An der „Museumsbar“ können die sich die Besuchenden auf unterhaltsame Weise über die Kernthemen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg und über eine bienen- und insektenfreundliche Gartengestaltung informieren. Hier wird Wissen gezapft!  Die Gäste können dabei mithilfe von Menükarten selbst entscheiden, über welche Bereiche sie sich informieren möchten. Zusätzliche Elemente wie ein Schaukasten und Bastelstationen sorgen dafür, dass das Lernen über bienen- und insektenfreundliche Gartengestaltung und heimische Landschaften wie das Moor ein Spaß für die ganze Familie wird.
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Auf dem eigenen Dach Strom produzieren

29.05.2019 20:56 Uhr

Solar-Check: Stadt Oldenburg fördert Beratung – E-Mobilität im Blick

Oldenburger Haushalte können ab Montag, 3. Juni, bei der Stadt Oldenburg erneut eine Solarberatung beantragen. Der Solarstrom-Check informiert in einer etwa einstündigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie Speichermöglichkeiten auch unter Einbeziehung von E-Mobilität. Der Eigenanteil für das Gespräch beträgt 50 Euro. Die ersten 50 Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen lediglich 25 Euro. Für Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter eines Elektroautos ist die Beratung frei. Hier übernimmt die Stadt zugunsten einer klimagerechten E-Mobilität die vollen Kosten.

„Die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage sind überschaubar. Bei den heutigen Strompreisen rechnet sich eine Anlage also insbesondere dann, wenn der auf dem eigenen Dach gewonnene Strom selbst verbraucht wird“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. Wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, kann der überschüssige Strom mit Hilfe eines Hausspeichersystems zwischengespeichert werden. Dieser Speicher kann später zum Beispiel ein Elektroauto aufladen. Alternativ wird der überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet.

Im Anschluss an die Beratung erhält der Kunde ein Beratungsprotokoll sowie eine Informationsmappe mit weiteren Hinweisen zur Photovoltaiktechnik. Die Aktion „Solarstrom-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg durchgeführt. Ziel ist es, durch ein qualifiziertes und unabhängiges Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken.

Die Beratungskampagne beginnt am Montag, 3. Juni. Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 2144. Antragsformulare sind auch unter www.oldenburg.de/energie (Stichwort Förderung) erhältlich.
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AWB und ARGE Duales System weisen auf geänderte Abfuhrzeiten im Innenstadtbereich hin

23.05.2019 21:29 Uhr
Aus aktuellem Anlass weisen der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) sowie die ARGE Duales System Oldenburg nochmals darauf hin, dass sich die Abfuhrzeiten der gelben Säcke im Innenstadtbereich geändert haben. Seit dem 9. Mai wird die Abfuhr durch die ARGE Duales System bereits wieder ab 7 Uhr morgens vorgenommen und nicht erst ab 10 Uhr.

„Hintergrund dieser Regelung ist das Ergebnis eines Arbeitssicherheits-Gutachtens“, erklärt Carsten Heine, Sprecher der ARGE Duales System Oldenburg, und ergänzt: „Darin wird aufgrund des bereits um 10 Uhr einsetzenden Publikumsverkehrs in der Fußgängerzone eine unzumutbare körperliche und psychische Belastung der ARGE-Mitarbeiter festgestellt. Bereits herausgestellte Warenauslagen, Bestuhlungen sowie ausgefahrene Markisen und abgestellte Fahrräder verengen zu dieser Zeit zusätzlich die Durchfahrt der Abfallsammelfahrzeuge. Die Folge ist ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, insbesondere für Passanten.“ Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB, pflichtet ihm bei: „Der AWB leert die Rest- und Bioabfballbehälter schon seit langem bereits um 7 Uhr morgens. Unsere Fahrzeuge kommen dann recht gut durch, und auch enge Straßen im Bereich der Fußgängerzone lassen sich dann befahren.“ Aus diesem Grund hat sich die ARGE Duales System in Absprache mit dem AWB sowie dem City-Management-Oldenburg (CMO) dazu entschieden, die Abfuhrzeiten der gelben Säcke wieder ab 7 Uhr vorzunehmen.

Damit die Fußgängerzone für alle Besucherinnen und Besucher zu jeder Zeit einen sauberen Eindruck macht, appellieren der AWB, die ARGE Duales System sowie das CMO an alle Händler und Anlieger, die gelben Säcke am Abfuhrtag pünktlich um 7 Uhr zur Abfuhr bereit zu stellen. Verspätet herausgestellte Säcke können nicht mehr abgeholt werden und müssen von den Nutzerinnen und Nutzern wieder entfernt werden. Auch ein Hinausstellen der Säcke am Vorabend der Abfuhr ist nicht gestattet. Die Erfahrung zeigt leider, dass viele Säcke am Folgetag aufgerissen sind und die darin enthaltenen Abfälle die Fußgängerzone verunreinigen.

Die nächsten Abholtermine der gelben Säcke im Abfuhrbezirk der Innenstadt sind am 23. Mai sowie am 6. und 20. Juni.
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Fledermauswanderung in Ofenerdiek

19.05.2019 18:01 Uhr

NABU führt über den Waldfriedhof

Am Freitag, den 24. Mai bietet der Naturschutzbund NABU eine abendliche Fledermauswanderung über den Waldfriedhof Ofenerdiek an. Ab 21.00 Uhr werden die nächtlichen Jäger unter dem Motto "Lebensraum Friedhof" beobachtet. Bat-Detectoren machen ihre Ultraschallrufe für uns hörbar. Anmeldungen unter 0441-25600. 
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„Oldenburg räumt auf“: Schulen erhalten Auszeichnung

15.05.2019 18:41 Uhr

AWB verleiht neuen Schulpreis

Bei „Oldenburg räumt auf“ nahmen in diesem Jahr über 30 Schulen teil. Um die Motivation der Schülerinnen und Schüler zu prämieren, verlieh der AWB drei Oldenburger Schulen ein Preisgeld. Jetzt bekamen die Grundschule Bümmerstede (1. Platz, 300 Euro), die Schule Borchersweg (2. Platz, 200 Euro) und die Grundschule Drielake (3. Platz, 100 Euro) die Gewinne und Urkunden. Die Verleihung fand in der Grundschule Bümmerstede statt. Der AWB verlieh den Schulpreis zum ersten Mal. „Ich finde, dass es eine Anerkennung geben muss, wenn so junge Menschen an der Aktion ‚Oldenburg räumt auf‘ teilnehmen“, erklärte Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWBs. Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer freuten sich sehr über ihren Gewinn. „Wir nutzen das Geld für die Außengestaltung unserer Schule. Im letzten Jahr haben wir schon einige Nistkästen aufgehängt und Blühstreifen gepflanzt“, so Stefan Völkel von der Grundschule Borchersweg. „Wir überlegen uns in der Dienstbesprechung, was wir mit dem Gewinn machen“, sagte Anne Wilts von der Grundschule Drielake. Dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind, sei aber schon klar – für alle drei Schulen.
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Sind Lastenräder praktikable Transportalternativen?

10.05.2019 18:54 Uhr

Unternehmen können sich für dreimonatigen Praxistest bewerben

Sind Lastenräder für Unternehmen im Alltag praktikable Transportalternativen? Das will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) mit einem bundesweiten Testangebot unter dem Titel „Ich entlaste Städte“ herausfinden. Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere Unternehmen, aber auch größere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können teilnehmen. Interessierte können sich bis September 2019 online für einen dreimonatigen Praxistest bewerben, um sich von den Einsatzmöglichkeiten selbst zu überzeugen.

Es stehen mehr als 150 Testräder in 23 Varianten verschiedener Hersteller, Bauformen und Größe zur Verfügung. „Vom kleinen Lieferbike ähnlich der Posträder bis zum Schwertransporter, als Zwei- oder Dreirad, mit und ohne Motorunterstützung und teils sogar mit Wetterschutz – für beinahe jeden Bedarf ist etwas dabei. Und wer sich letztlich ein E-Schwerlastenfahrrad kauft, kann einen bis zu 30-prozentigen Zuschuss als staatliche Förderung erhalten“, erläutert Ataman Erönü von der städtischen Initiative klima(+)Unternehmen, die sich um Themen des Klimaschutzes im Oldenburger Unternehmenssektor kümmert.

Weitere Informationen gibt es online unter www.klimaplus-unternehmen.de. Dort ist auch das aktuelle Vortragsprogramm von klima(+)Unternehmen zu finden. Für interessierte Unternehmen steht der Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg telefonisch unter der Nummer 0441 235-3486 oder per E-Mail an ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de zur Verfügung.
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Das Freiwillige Ökologische Jahr: „Everyday for Future“

10.05.2019 18:27 Uhr

Über 200 Einsatzstellen in Niedersachsen

Seit Wochen gehen Schülerinnen, Schüler und junge Menschen freitags auf die Straße und demonstrieren. Sie fordern Politik und Gesellschaft zum Umdenken und Handeln auf. Nach dem Motto: Nicht nur fordern, sondern selber machen!

Genau dies können Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) ganz konkret auf aktuell 325 Plätzen in über 200 anerkannten Einsatzstellen in ganz Niedersachsen: Selber aktiv werden – und das jeden Tag! Auch der Naturschutzbund NABU Oldenburger Land e. V. bietet bereits seit fünfzehn Jahren jährlich einen FÖJ-Platz an. Dabei gibt es eine breite Palette an Aufgaben- und Themenfeldern: für den Schutz von Umwelt und Natur, gegen Klimawandel und die Ausbeutung unserer Ressourcen, für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Und ganz wichtig: Besonders im Bereich Umweltbildung können Teilnehmende Vorbild für Kinder und Jugendliche sein. 

"Konkret heißt das für die FÖJler des NABU Oldenburg, fast täglich mit unterschiedlichsten Menschen und Fragen rund um das Thema Naturschutz in Berührung zu kommen, praktisch auf Streuobstwiesen, im Moorgelände oder auch im Naturgarten tätig zu sein und nicht zuletzt in einem harmonischen Team arbeiten und lernen zu dürfen," weiß Mara Oltmanns, FÖJlerin beim NABU Oldenburg aus eigener Erfahrung zu berichten.

NABU-Regionalgeschäftsführer Oliver Kraatz sieht den Freiwilligendienst als besondere Chance, einen Einblick in umwelt- und naturschutzbezogene Berufe zu erhalten. "Gleichzeitig etwas für sich selber und die Umwelt tun! Nach der Schule, als Unterbrechung zwischen dem Bachelor- und Masterstudium oder auch nach der Berufsausbildung: Das FÖJ bietet allen Interessierten von 15 bis 25 Jahre die Möglichkeit, sich zu engagieren."

Und das FÖJ bietet Freiraum: 20 Prozent ihrer Arbeitszeit steht den Teilnehmenden für die Planung und Verwirklichung eigener Ideen im Rahmen von FÖJ-Projekten zur Verfügung. 

Der NABU Oldenburg hat für das im Spätsommer beginnende FÖJ-Jahr bereits einen Freiwilligen gefunden, aber auf vielen anderen Einsatzstellen in Niedersachsen läuft das Bewerbungsverfahren noch. 
Nähere Infos dazu unter foej.niedersachsen.de. 
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SPD-Fraktion beschließt Klimaschutzstelle für Oldenburg

10.05.2019 17:51 Uhr
Die SPD-Stadtratsfraktion hat in ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, dem Antrag des Vorstandes des SPD-Unterbezirks Oldenburg auf Schaffung einer Klimaschutzstelle zu folgen. Diese soll den Fördermittelabruf zu den Themen Klima- und Umweltschutz in Zusammenarbeit mit den Dezernaten koordinieren und gegebenenfalls optimieren sowie Klimafolgen von Beschluss-vorlagen aus dem Stadtrat bewerten. Das heißt konkret, dass Vorhaben zukünftig daraufhin abgeklopft werden sollen, inwiefern sie klimabeeinträchtigende Auswirkungen haben. Für dieseAufgaben soll in der Stadtverwaltung eine Struktur geschaffen und auch personell ausgestattet werden.

„Oldenburg ist eine Stadt mit außerordentlicher Lebensqualität, inder großes Umweltbewusstsein herrscht. Wöchentlich demonstrieren hier Schülerinnen und Schüler unter dem Banner „Fridays forFuture“ berechtigterweise für konkrete politische Maßnahmen. Mit dem Instrument der Klimaschutzstelle erreichen wir eine transparente Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung, was umweltthematische Fragestellungen angeht“, stellt die SPD-Vorsitzende Nicole Piechotta die Bedeutung dieser Forderung heraus.
„Wir sehen in der Klimaschutzstelle eine ideale Ergänzung zu den schon vorhandenen Umweltschutzaktivitäten der Stadt. Die Generierung von Fördermitteln zur Umsetzung der von uns bereits angestoßenen aber auch insbesondere der erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen im Bereich Klima- und Umweltschutz soll somit optimiert werden“, so Ratsherr Paul Behrens.

„Da uns diese gesellschaftspolitisch wichtige Thematik schwerpunktmäßig immer mehr beschäftigen wird, bestehen in der SPD-Fraktion auch Überlegungen dahingehend, diese Aufgabenstellung in einer Stabstelle, die direkt dem Oberbürgermeister oder dem Stadtbaurat unterstellt ist, zu bündeln“, führt der Fraktionsvorsitzen-de Ulf Prange ergänzend aus und hofft auf eine konstruktive Diskussion in den Fachgremien.
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Lebenswerte Städte ohne Autos?

10.05.2019 14:24 Uhr

Podiumsdiskussion im PFL zur Mobilität der Zukunft

In unseren Städten wird vor dem Hintergrund des starken Autoverkehrs zunehmend über neue Mobilitätskonzepte nachgedacht. Die Abgase des motorisierten Verkehrs tragen maßgeblich zum CO2 Ausstoß bei, eine Verkehrswende ist in Deutschland daher notwendig. Doch wie lässt sie sich sinnvoll gestalten und was bedeutet sie für Oldenburg? Darüber diskutieren renommierte Experten bei der Veranstaltung „Mobilität der Zukunft – Lebenswerte Städte ohne Autos“ am Dienstag, 14. Mai, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3.

Auf Einladung der Stadt Oldenburg sind an dem Abend zu Gast:

• Prof. Dr. Andreas Knie, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
• Ludger Dinkelbach, Stellwerk60, autofreie Siedlung in Köln
• Kristof Ogonovski, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
• Prof. Bernd Müller, Amt für Verkehr und Straßenbau, Stadt Oldenburg
• Moderation Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwerdhelm, Jade Hochschule, Oldenburg

Das Publikum kann sich aktiv in die Diskussion einbringen. Zudem erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen und verschiedene Sichtweisen auf mögliche Ideen für eine Verkehrswende. Dazu gehören unter anderem technische Neuerungen wie autonomes Fahren und Elektromobilität. Doch reichen diese Lösungen aus, um den Verkehr nachhaltig auszurichten oder müssen wir unsere Verhaltensweisen grundsätzlich überdenken? Ist der private Pkw noch zukunftsfähig?

Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Energiewende | weiterdenken statt. Die Veranstaltungsreihe bietet fortlaufend Termine an, die sich mit den Themen klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität beschäftigen. Die Reihe ist der Auftakt von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“, kurz ENaQ, die in den kommenden Jahren in Oldenburg regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Klima(+)Infomontag: „Denkmalschutz – kein Hindernis für eine energetische Sanierung“

07.05.2019 18:37 Uhr
Am 13. Mai 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über die Sanierungsmöglichkeiten bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Alte Gebäude prägen ganze Straßenzüge und sind eine Bereicherung für unser Stadtbild. Die meisten stehen unter Denkmalschutz. An ihrer Erhaltung besteht ein besonderes öffentliches Interesse. Sanierungsmaßnahmen an diesen Gebäuden erfordern viel Feingefühl. Dennoch lassen sich denkmalgeschütze Gebäude in den meisten Fällen relativ problemlos energetisch hochwertig modernisieren.

Energieberater mit der Zusatzausbildung zum Energieberater für Denkmäler unterstützen mit Fachwissen und Erfahrung den Bauherrn. Sie unterstützen bereits ab der Planung und begleiten durch den gesamten Bauprozess hindurch. Mit ihrer Hilfe und der Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalschutzbehörde können Lösungen erarbeitet werden, die dem Denkmal aber auch dem Anspruch an moderner Wohnqualität und hoher Energieeffizienz gerecht werden.

Wie so etwas aussehen kann, erläutert der erfahrene Architekt und Energieberater für Denkmäler Raymund Widera anhand verschiedener Sanierungsvorhaben.

Der Klima(+)Info-Montag findet am 13. Mai 2019 von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 (im Turm) statt.
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Bienen und Imkerei in der Stadtbibliothek

05.05.2019 16:37 Uhr

Imkerverein Oldenburg informiert

Am Samstag, 4. Mai, von 11 bis 14 Uhr ist Ute Brinkmann vom Imkerverein Oldenburg zu Gast in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3. Sie informiert über Bienen und Imkerei und beantwortet im persönlichen Gespräch gerne Fragen. Zusätzlich wird ein Tisch mit Büchern zum Thema zur Ausleihe vorbereitet, damit sich Interessierte auch zu Hause weiter damit auseinandersetzen können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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„Das Meer und der Mensch“

02.05.2019 09:37 Uhr

Vortrag von Dr. Lars Gutow am Landesmuseum für Natur und Mensch

Am Freitag, den 03. Mai berichtet Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut ab 19.00 Uhr von seinen Erfahrungen als Meeresforscher und der Rolle, die ein Wissenschaftler im Kampf gegen menschengemachte Umweltveränderungen einnehmen kann.

Die zunehmende Verschmutzung unserer Meere ist inzwischen in der Mitte des gesellschaftlichen Bewusstseins angekommen und ruft oft Gefühle der Ratlosigkeit hervor. In dem Vortrag „Das Meer und der Mensch – Eine schicksalshafte Beziehung“ stellt Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ganz konkret vor, wie er und seine Kollegen als Wissenschaftler einen Beitrag zur Aufklärung und oft auch Beratung leisten. Dabei werden nicht nur Forschungsprojekte, wie zum Beispiel das Monitoring von Lebensorganismen auf dem Grund der Nordsee, sondern auch seine Bemühungen, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen Verpflichtungen für die Politik zu formulieren, vorgestellt.

Dr. Lars Gutow ist seit 2005 als Wissenschaftler und Meeresbiologe am Alfred- Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven tätig. Gutow betreut dort unter anderem internationale Kooperationen, sein geographischer Schwerpunkt liegt jedoch in der Nordsee. Neben der Müllverschmutzung der Meere, der er sich schon sehr lange widmet, sind außerdem die tropische Ökologie und Biogeografie seine wissenschaftlichen Fachgebiete.
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NABU bietet Saatgut für Gartenbereich an

24.04.2019 21:51 Uhr
Der Naturschutzbund NABU bietet in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 aktuell Saatgut für Blühflächen und artenreiche Wiesen an. „Auch wenn das katastrophale Schwinden der Insekten vor allem mit der industriellen Landwirtschaft und Insektiziden zu tun hat, so kann doch jeder im eigenen Garten etwas für die Insektenwelt tun“, so Bernd Ziesmer, Mitarbeiter beim NABU. 

Viele kleine Flächen geben ein großes Ganzes und gerade in Oldenburg stellen die Hausgärten einen erheblichen Flächenanteil der Stadt dar. Hier können von kleinen Blühflächen mit heimischen Wildpflanzen bis zur Umwandlung des Rasens in eine bunte Blumenwiese ganz private Maßnahmen gegen das Insektensterben getroffen werden. „Wir bieten neben dem Wildpflanzensaatgut, das auf den nordwestdeutschen Raum hin abgestimmt ist, natürlich auch gern weitere Beratung zur Anlage solcher insektenfreundlichen Flächen an“, so Ziesmer weiter. Die Saat ist zu den Öffnungszeiten der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15, Mo–Do von 15–17 Uhr erhältlich.
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Osterglocken verschönern Kreyenbrück

17.04.2019 10:34 Uhr

Gemeinschaftsprojekt von Stadtteiltreff und Bürgerverein

Das Gemeinschaftsprojekt des Bürgervereins Kreyenbrück/Bümmerstede und der Stadtteiltreff Kreyenbrück sorgt für ein Blütenmeer in der Marburger Straße und im Frankfurter Weg. Im vergangenen November trafen sich engagierte Gärtnerinnen und Gärtner, um Osterglocken und Krokusse zu pflanzen. Rechtzeitig zum Osterfest beginnen die Blumen nun zu blühen. Die Aktion fand nun zum sechsten Mal statt, wobei in jedem Jahr zwei neue Straßen ausgewählt werden.

Für die kommenden Wochen plant die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück ein neues Projekt. Hierbei steht die Wildbiene im Fokus. Um den Insekten eine nahrhafte und bienenfreundliche Umgebung zu schaffen, soll im Stadtteil geeignetes Saatgut verteilt werden. Interessierte erhalten weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme unter 0441 235-3292.
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AWB zeigt bisher nur selten die rote Karte

14.04.2019 12:58 Uhr

Störstoffanteil in Biotonnen deutlich reduziert – Kontrollen werden nun intensiviert

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst vergangenen Jahres gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt positive Wirkung. Der Anteil von Stör- und Fremdstoffen in der grünen Tonne konnte bereits spürbar reduziert werden. Dieses vorläufige Fazit zieht AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn nach Ablauf der ersten drei Monate mit Kontrollen von Tonneninhalten.

Anlass für die Aufklärungsaktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben zum Störstoffanteil im erzeugten Kompost. Im Januar und Februar haben daher die Müllwerker des AWB über 12.000 Biotonnen, die Störstoffe wie insbesondere Plastiktüten enthielten, mit gelben Karten versehen. Die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonnen wurden damit auf die „Fehlbefüllung“ hingewiesen. „Seit März versehen unsere Mitarbeiter nun stichprobenartig falsch befüllte Biotonnen mit roten Karten“, erklärt Schneider-Kühn und fügt hinzu: „Unsere Müllwerker kontrollieren mit viel Fingerspitzengefühl und lassen nur solche Behälter ungeleert, die deutliche Fehlbefüllungen aufweisen.“ Im März waren davon 536 Behälter betroffen. Bei 89.450 Leerungen sind dies rund 0,6 Prozent der bereitgestellten Behälter.

„Dies ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt deutlich, dass die Aufklärungskampagne erfolgreich ist“, bilanziert Schneider-Kühn. Dies sei auch bei den Biomüllanlieferungen der Abfallsammelfahrzeuge am Kompostwerk zu merken. „Plastiktüten im Biomüll weichen mehr und mehr kompostierbaren Papiertüten“, hat der AWB-Leiter festgestellt.

Nun werden die Kontrollen schrittweise intensiviert. Dies betrifft insbesondere Großwohnanlagen, bei denen die „Fehlbefüllungen“ der Biotonnen noch deutlich höher sind als bei Ein- und Zweifamilienhäusern. „Unser Ziel ist es schließlich, Kunststoffe und andere Störstoffe wie zum Beispiel Glas und Metalle möglichst vollständig aus den Biotonnen zu eliminieren“, betont Schneider-Kühn.


Die Nutzerinnen und Nutzer, deren Biotonnen nicht geleert wurden, haben folgende Möglichkeiten:

• Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.

• Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.

• Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren. 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Teamarbeit für ein gutes Klima

03.04.2019 19:22 Uhr

Anmeldung zur Aktion STADTRADELN 2019 ab jetzt möglich

Oldenburg geht wieder auf Fahrrad-Kilometerjagd: Die Stadt beteiligt sich zum zweiten Mal am Wettbewerb STADTRADELN. Vom 8. bis zum 28. September sollen unter dem Motto „Radeln für ein gutes Klima“ möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden: zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, im Urlaub und in der Freizeit – jeder Kilometer zählt!

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist ab sofort online unter www.stadtradeln.de/oldenburg möglich. Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft zur Teilnahme auf: „Die Aktion ist ein Impulsgeber, um die Wege des Alltags zu überdenken und Spaß am Radfahren zu entdecken. Ich hoffe, dass wir die Zahlen vom vergangenen Jahr übertreffen können.“ Bei der Premiere im Jahr 2018 hatten insgesamt 1.227 Oldenburgerinnen und Oldenburger im Aktionszeitraum fleißig in die Pedale getreten und zusammen 248.828 Kilometer zurückgelegt. Damit sind die Oldenburger Teilnehmenden umgerechnet sechsmal um den Äquator geradelt. Dieses Ergebnis gilt es bei der diesjährigen Auflage zu toppen.

Kerstin Goroncy vom städtischen „TeamRad“, das die Wettbewerbsteilnahme koordiniert, beschreibt eine weitere Motivation für den Umstieg auf das Fahrrad: „Wer sich anmeldet und im Aktionszeitraum Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegt, nimmt automatisch an der lokalen Verlosung teil und hat die Chance auf tolle Preise. Die Teilnahme lohnt sich also für alle – für Vielfahrer wie auch Gelegenheitsfahrer.“ Die Preise werden von Oldenburger Unternehmen zur Verfügung gestellt. Mit der LzO, Thalia Oldenburg, transfer e.V., hkk Krankenkasse, Ammerländer Versicherung und der Bäckerei Müller & Egerer konnten schon einige Unterstützer gewonnen werden. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

Informationen gibt es beim Stand der Stadt Oldenburg während der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ am Sonntag, 7. April, auf dem Rathausmarkt oder im Internet unter www.oldenburg.de/stadtradeln.
 Kooperationspartner sind der ADFC Oldenburg und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Ansprechpartner im „TeamRad“ sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849 oder -3807.
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Aktionstag „Grööne Fingers“ in Neu-Donnerschwee

31.03.2019 20:26 Uhr

Mitmachangebote rund ums Thema Garten

Wer einen sprichwörtlichen grünen Daumen hat, der sollte sich den Aktionstag „Grööne Fingers“ nicht entgehen lassen. Am Sonntag, 7. April, von 14 bis 17 Uhr in der Kita an der Beverbäke, Beverbäker Wiesen 12, gibt es Mitmachaktionen und Informationen rund ums Thema Garten, Bienen und Kompost. Auftakt der Veranstaltung ist dabei die Aktion „Torffrei Leben im Quartier“. In Kooperation mit dem BUND Oldenburg, dem Abfallwirtschaftsbetrieb Oldenburg (AWB) und mit Unterstützung der Bingo-Stiftung Niedersachsen wird auf dem Rasen der zukünftigen Urban-Gardening-Fläche ein Kompostbehälter aufgestellt. Der Behälter ist mit Kompost aus Oldenburger Grün- und Strauchschnitt befüllt, der gegen eine kleine Spende entnommen werden kann. Der Kompost bietet Pflanzen aus dem heimischen Garten oder Balkonen die nötigen Nährstoffe, sodass auf Düngemittel wie Torf verzichtet werden kann. Besucherinnen und Besucher der Aktion können einen zwei Liter Beutel Kompost für ihre Pflanzen zu Hause mitnehmen.

Nach der Einweihung des Kompostbehälters für das Quartier Neu-Donnerschwee sind weitere Aktionen rund um das Thema Garten und Insekten geplant. So können Erwachsene und Kinder gemeinsam mit dem Naturschutzbund (NABU) Insektenhotels basteln, Seife aus Efeu herstellen oder auch eigene kleine Kompostkisten, sogenannte Wurmkisten, bauen. Um 14.30 sowie um 16 Uhr bietet Quartiers-Imker Thomas Rathsack zudem Führungen in seiner Besuchsimkerei Lekkerwerk an. Auch für Kaffee, Tee und selbst gemachten Kuchen ist gesorgt.

Der Aktions- und Infotag „Grööne Fingers“ findet in Kooperation mit der Kindertagesstätte an der Beverbäke und deren Förderverein statt und erfährt unter anderem Unterstützung durch den Ernährungsrat Oldenburg. „Grööne Fingers“ ist ein Teil des Projektes „Möglichmacher für ein klimafreundliches Quartier Neu-Donnerschwee“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird. Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.neudonnerschwee-verbindet.de.
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Für Hunde gilt ab 1. April Anleinpflicht

28.03.2019 13:07 Uhr

Brut- und Setzzeit beginnt – Sieben Freilaufflächen ausgewiesen

Oldenburg. Am 1. April beginnt die Brut- und Setzzeit und so besteht bis zum 15. Juli wieder die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der übrigen freien Landschaft. Grundlage ist das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

In der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sollen die in der freien Natur und Landschaft lebenden Tiere, die durch freilaufende Hunde gestört werden könnten, besonders geschützt werden. Besonders Bodenbrüter, wie Rotkelchen und Wachteln, aber auch Jungwild benötigen Ruhe zur Aufzucht.

Aber auch auf freien Landschaften, wie innerstädtischen Grünflächen, gilt in dieser Zeit die Anleinpflicht, da auch hier viele Vögel brüten. In Oldenburg sind davon beispielsweise der Kleine und Große Bürgerbusch, der Utkiek, die Wallanlagen sowie die Deiche und sonstige Bereiche an Gewässern wie etwa der Swarte-Moor-See, der Drielaker See, der Tweelbäker See oder die Bornhorster Seen betroffen. Die Wanderwege durch die Grünzüge und Grünbereiche sind Teil der freien Landschaft, so dass Hunde auch dort anzuleinen sind. Die wesentlichen Bereiche wurden entsprechend beschildert.

Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen eine ganzjährige Anleinpflicht gilt. So müssen Hunde in Schutzgebieten wie der Hausbäkeniederung (insbesondere Schwanenteich und Tonkuhle), der Haarenniederung, dem Blankenburger Holz und Klostermark mit dem Blankenburger See sowie dem Bahndammgelände Krusenbusch dauerhaft angeleint werden. Genauere Informationen gibt es in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung.

Auch im Eversten Holz gilt seit Februar 2016 aus ordnungsrechtlichen Gründen eine ganzjährige Anleinpflicht. Im Zeitraum vom 1. April bis 15. Juli gilt zusätzlich die Anleinpflicht auch im Bereich der dort ausgewiesenen Freilauffläche.

In Oldenburg gibt es jedoch sieben Freilaufflächen, auf denen Hunde sich trotz Brut- und Setzzeit austoben dürfen. Diese sind:
 • an der Großmarktstraße
 • am Flötenteich, Zugang über die Rennplatzstraße
 • hinter der Weser-Ems Halle an der Beverbäke
 • hinter den Sportanlagen an der Kennedystraße
 • beim Schulzentrum Kreyenbrück zwischen IGS Kreyenbrück und Kreyenbrücker Teich
 • am Harrewege auf der Grünfläche zwischen August-Macke-Straße und Heinrich-von-Gagern-Straße
 • am Drielaker See am Hemmelbäker Kanal hinter DB Schenker sowie südlich der Holler Landstraße zwischen Drielaker Kanal und Hemmelbäker Kanal

Eine Übersicht über die Bereiche, in denen die Anleinpflicht gilt sowie der Freilaufflächen können im Internet unter www.oldenburg.de/anleinpflicht heruntergeladen werden.
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Klima(+)Infomontag: „Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau“

26.03.2019 18:35 Uhr
Am 01. April 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über die Verwendung von Lüftungsanlagen im Neu- und Altbau.
Durch die dichte und damit energieeffiziente Bauweise unserer Gebäude ist es oft schwierig bis unmöglich, einen ausreichenden Luftaustausch zur Raumhygiene und Entfeuchtung zu gewährleisten. Vor allem bei der Umsetzung förderfähiger KfW-Effizienzhausklassen spielt die Wärmerückgewinnung eine entscheidende Rolle. Hier bieten automatische Lüftungsanlagen komfortable Sicherheit.

Heiner Triebel und Nils Zander von der SIGENIA-AUBI AG referieren für Klima(+)Oldenburg über Einsatzmöglichkeiten verschiedener Lüftungssysteme und deren Rolle bei der Erreichung einer hohen Energieeffizienz mit optimalem Frischluftkomfort im Neubau und in der energetischen Altbausanierung.

Der Klima(+)Info-Montag findet am 01. April 2019 von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 (im Turm) statt.
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Licht aus auch in Oldenburg

26.03.2019 18:17 Uhr

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich an der WWF Earth Hour und ruft zur Beteiligung auf

Am 30. März gehen weltweit die Lichter aus, um ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz zu setzen. Auch das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg beteiligt sich in diesem Jahr. Zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Ortszeit bleibt die historische Fassade dunkel, wie auch das Brandenburger Tor und der Pariser Eiffelturm. 

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg bietet mit seinen Sonderausstellungen und Veranstaltungen regelmäßig eine Plattform für Umweltthemen mit gesellschaftlicher Relevanz an. „Mit der Teilnahme an der Earth Hour unterstützen wir eine Aktion, die darauf aufmerksam macht, dass auch kleine Handlungen einen Unterschied machen. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Oldenburger und Oldenburgerinnen der Aktion anschließen“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Museum noch die einzige kulturelle Institution in Oldenburg, die sich an der Aktion beteiligt. Alle diesjährigen Kooperationspartner sind über eine Karte verortet: www.wwf.de/earthhour.

Die Aktion „Earth Hour“ der Naturschutzorganisation WWF fand im Jahre 2007 mit dem Opernhaus in Sydney und 2,2 Millionen australischen Haushalten ihren Anfang. Seit 2010 sind auch Teilnehmende aus Deutschland dabei. Ob Wahrzeichen, Privathaushalt, oder Unternehmenssitz – alle können durch das Ausschalten der Beleuchtung Strom sparen und somit einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Deutschlandweit haben bis jetzt 180 Gemeinden und Städte ihre Teilnahme angemeldet.
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Briefmarken für den Naturschutz

22.03.2019 11:37 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an – ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. „Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post – und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten“, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg auf: „Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.“ So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: „Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!“
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„Fridays for Future“

22.03.2019 11:32 Uhr

SPD-Fraktion möchte Delegation in den Umweltausschuss einladen

Junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oldenburg demonstrieren wöchentlich für eine bessere Umwelt und Klimapolitik. „Als Vertreter*innen der Stadt sollten wir Bereitschaft zeigen, aktiv auf
die Schüler*innen zuzugehen und sie anzuhören“, so Paul Behrens, Mitglied im Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima.

„Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung in einem Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses gebeten, eine Delegation der Demonstration –„Fridays for Future“ einzuladen“, ergänzt Behrens.

Die Schüler*innen sollen Gelegenheit bekommen, den politischen Vertretern*innen vor Ort ihre Anliegen darzulegen und gegebenenfalls auch konkrete Maßnahmen für Oldenburg anzusprechen.

Das politische Engagement der jungen Menschen für den Einsatz gegen die auf uns zukommenden massiven Umweltprobleme kann nicht hoch genug bewertet werden. „Deshalb halten wir es als
Ausdruck der Wertschätzung für angebracht, den Schüler*innen ein Plenum für ihr Anliegen zu geben“, führt Behrens abschließend aus.
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„Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“

16.03.2019 22:59 Uhr
von Carsten Lienemann

An diesem „Friday for Future“, dem 15. März 2019, waren weltweit so viele Jugendliche auf den Straßen wie noch nie. 1660 Kundgebungen weltweit in 105 Ländern, Demonstrationen in 180 deutschen Städten. Und Oldenburg war richtig gut dabei. Auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten sich mehr als 2500 vorwiegend jugendliche Menschen und machten sich auf den Weg über Heiligengeist- und Theaterwall zum Schlossplatz. Auf der Strecke nahm die Zahl der Demonstrierenden eher noch zu, und das trotz des widrigen Wetters. Ein klarer Beleg dafür, dass die Schüler*innen echte Sorge auf die Straße treibt, denn ohne diese hätten sie sicher den Aufenthalt in einem warmen, trockenen Klassenraum vorgezogen.

Vor dem Demonstrationsgang fassten einige Sprecher die Sorgen in Worte und klagten die älteren Generationen, allen voran aktuelle Politiker*innen, dafür an, dass sie ihrer Verantwortung für die nach ihnen Geborenen nicht gerecht werden. „Das Haus brennt, fangt endlich an zu löschen“, rief ein Sprecher den Amtsträger*innen zu, und direkt an Frau Merkel: „Sie sind seit 14 Jahren Kanzlerin, für den Klimaschutz haben Sie bisher nichts getan.“

Auch die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg wurden angesprochen. Oldenburg nenne sich gerne Fahrradstadt, aber hier lägen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. die Verkehrspolitik orientiere sich immer noch zu sehr am Auto und berücksichtige die Rechte und Bedürfnisse der Radfahrer*innen zu wenig.

Dann ging es mit lautem Protest auf den Weg zum Schlossplatz, mit einem Zwischenstopp zu einem „Die-in“ vor dem Staatstheater. Die Zuschauenden am Rand wurden aufgefordert, sich einzureihen, manche kamen dem nach. Andere betrachteten den Zug mit Wohlwollen oder grüßten und winkten sogar begeistert. 

Während die angesprochenen Politiker*innen die „Fridays for Future“ entweder rigoros ablehnen oder milde belächeln, sieht die Bevölkerung sie überwiegend positiv: Laut aktuellem Politbarometer finden 67% der Befragten die Proteste der Jugendlichen gut, nur 32% finden sie schlecht. Auch rund 23000 Wissenschaftler*innen bescheinigen den Jugendlichen eine Berechtigung für den Schulstreik.

Hoffentlich erinnern sie sich daran, wenn sie das nächste Mal in der Wahlkabine stehen. 

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Polizei ermittelt nach illegaler Müllentsorgung

12.03.2019 20:31 Uhr
Ein mutmaßliches Umweltdelikt hat am Sonntagmittag, 10. März, die Oldenburger Polizei auf den Plan gerufen.

Ein Zeuge hatte um 13.50 Uhr bei der Leitstelle der Polizei angerufen und mitgeteilt, dass eine unbekannte junge Frau soeben einen mit Abfällen gefüllten Einkaufswagen eines Supermarktes im Bloherfelder Teich entleert habe. Die Frau habe den Wagen daraufhin am Ufer des Teiches stehenlassen und sei dann in Richtung Bloherfelder Straße davongerannt. Der aufmerksame Zeuge gab den Beamten eine Beschreibung der Umweltsünderin durch. Während der 52-jährige Oldenburger auf die Polizei wartete, fischte er zwischen dem Unrat ein persönliches Dokument aus dem Wasser, welches auf eine 24-jährige Frau aus Bloherfelde als Verursacherin hindeutete.

Die Beamten stellten wenig später fest, dass mehrere Teile Elektroschrott und weiterer Hausmüll in Ufernähe im Wasser lagen. Bei dem aufgefundenen Dokument handelte es sich um einen Brief, der an die 24-Jährige adressiert worden war. Die Tatverdächtige konnte an ihrer Anschrift jedoch zunächst nicht angetroffen werden.

Der Zentrale Ermittlungsdienst der Polizei hat die Ermittlungen gegen die Oldenburgerin aufgenommen.
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Oldenburger Schüler radeln für Gesundheit und Klima

09.03.2019 20:54 Uhr

„FahrRad!“-Wettbewerb findet zum achten Mal in Oldenburg statt

Oldenburg. Oldenburger Klassen treten für Gesundheit und Klimaschutz in die Pedale: In diesen Tagen startet erneut der „FahrRad!“-Wettbewerb in Oldenburg. Der Wettbewerb wird vom Regionalen Umweltbildungszentrum gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ausgetragen. Im Klassenverbund sammeln die Schülerinnen und Schüler dabei möglichst viele Kilometer, indem sie ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Der bundesweite Wettbewerb „FahrRad!“ soll jedoch nicht nur zu mehr Bewegung im Alltag motivieren, er soll auch ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. 

Am Mittwoch, 6. März, fiel nun der Startschuss. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c der Helene-Lange-Schule feierten den symbolischen Auftakt mit einer Tour über das Schulgelände.
 Im Anschluss wurden die Fahrräder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Kleinere Reparaturen wurden noch auf dem Schulhof der Helene-Lange-Schule vorgenommen.

Seit acht Jahren nehmen die Schulen aus Oldenburg an dem Wettbewerb teil. 2018 waren Schülerinnen und Schüler besonders aktiv. So registrierten sich in Oldenburg 61 Klassen, wovon die Cäcilienschule in Oldenburg bundesweit die meisten Teilnehmergruppen ins Rennen schickte. Der Einsatz wurde mit dem Bau einer Fahrradabstellanlage belohnt.
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Saubere Sache: Zum 20. Mal heißt es „Oldenburg räumt auf!“

09.03.2019 20:30 Uhr

Müllsammelaktion peilt neuen Teilnahmerekord an – „Plogging“ feiert Premiere

„Oldenburg räumt auf!“ feiert einen runden Geburtstag: Bereits zum 20. Mal koordiniert der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) die Müllsammelaktion in Zusammenarbeit mit den Bürger- und Heimatvereinen sowie weiteren Gruppen, Vereinen, Firmen, Institutionen und Nachbarschaften. Der diesjährige Frühjahrsputz findet am Samstag, 30. März, statt.

Traditionell reinigen einen Tag vorher – also diesmal am Freitag, 29. März – wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet ihr Schulumfeld sowie die nahe gelegenen Schulwege.

„Wir hoffen, dass wir den letztjährigen Teilnahmerekord von insgesamt rund 5.100 Sammlerinnen und Sammlern wieder erreichen oder sogar noch übertreffen“, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn. AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn ergänzt: „Wir freuen uns über jede helfende Hand, die dazu beiträgt, unsere Stadt von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien.“ Wie immer stellt der AWB kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Bis jetzt haben sich bereits zahlreiche Schulen, Bürger- und Heimatvereine sowie andere Institutionen angemeldet. Weitere Anmeldungen nimmt der AWB gerne entgegen, entweder telefonisch unter den Rufnummern 0441 235-2573 und 235-3442 oder online über die Internetseite des AWB unter www.stadt-oldenburg.de/awb.

„Wie schon in den vergangenen Jahren sammeln alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur für eine saubere Umwelt, sondern auch für einen guten Zweck“, freut sich Schneider-Kühn. Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) lobt wieder für jedes gesammelte Kilogramm Abfall 10 Cent aus, die zwei gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt werden: Der Erlös kommt in diesem Jahr je zur Hälfte dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bezirksgruppe Oldenburger Land e.V., und der Demenzhilfe Oldenburg e. V. zu Gute.

In diesem Jahr wollen die Organisatoren besonders Laufsportinteressierte für „Oldenburg räumt auf!“ begeistern. Erstmals besteht die Möglichkeit, beim „Plogging“ buchstäblich laufend Müll zu sammeln. Der Begriff „Plogging“ setzt sich aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch für aufheben) und Jogging zusammen. Beim „Plogging“ geht es also darum, dass Läuferinnen und Läufer auf ihrer geplanten Strecke herumliegenden Müll auflesen. Der umweltfreundliche Fitnesstrend aus Skandinavien findet auch in Deutschland zunehmend Fans.

Es ist schon Tradition, dass der AWB alle Sammlerinnen und Sammler als Dank für ihr freiwilliges Engagement am 30. März ab 13 Uhr auf dem Betriebsgelände, Wehdestraße 70, zu einem gemütlichen Beisammensein einlädt. Neben einem leckeren Imbiss werden bei einer Tombola Preise verlost, die zahlreiche Oldenburger Unternehmen gespendet haben.

2014 wurde in Kooperation mit der Nordwest-Zeitung ein Treuepass ins Leben gerufen. Wer einen solchen besitzt und dreimal in Folge am Frühjahrsputz teilgenommen hat, bekommt diesmal die Chance, weitere attraktive Preise zu gewinnen, die von der NWZ gestiftet werden.

In diesem Jahr haben alle Gäste der Abschlussveranstaltung die Möglichkeit, sich ausführlich über die Aktion „Kein Plastik im Biomüll“ zu informieren. Außerdem wird der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Stadt Oldenburg, die Kampagne „Torffrei leben“ vorstellen und eine Probe vom „Oldenburg Kompost“ an interessierte Bürgerinnen und Bürger verteilen.

Nicht nur in Oldenburg wird Unrat gesammelt: In diesem Jahr beteiligen sich auch wieder die Städte Bremen, Braunschweig, Cloppenburg, Delmenhorst, Hamburg, die Region Hannover sowie Stadt und Landkreis Osnabrück an der norddeutschen Verbundaktion „Der Norden räumt auf!“. Im Vorjahr haben daran insgesamt mehr als 150.000 Menschen teilgenommen. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.der-norden-raeumt-auf.de zu finden.

In diesem Jahr unterstützen folgende Oldenburger Unternehmen die Aktion „Oldenburg räumt auf!“: Bümmersteder Krug, Carl Wilh. Meyer, Cewe Color, CinemaxX, DER Reisebüro, EWE, Funk-mietwagen Hatscher GmbH, Gebäudemanagement R+B Oldenburg GmbH, Horst Janssen Museum, Isensee Buchhandlung, Kulturetage, Landesmuseum Natur und Mensch, Leffers Modehaus, McDonalds, Müller & Egerer, OLantis Huntebad, Oldenburg Touristik und Marketing GmbH, Schlosshöfe Oldenburg, Egon Senger GmbH, VWG, Weser Ems Hallen, Württembergische Versicherung AG – Generalagentur Oldenburg.
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Wohnklima-Checkbox gibt Tipps zum Heizen und Lüften

05.03.2019 17:36 Uhr

Kostenloser Service der Stadtbibliotheken hilft beim Senken von Energiekosten

Die Stadtbibliothek Oldenburg und die städtische Klimaschutzstelle nehmen die ausklingende Winterzeit zum Anlass, um Interessierte auf die ausleihbare „Wohnklima-Checkbox“ hinzuweisen. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Service für Kundinnen und Kunden der Bibliothek: Mit Hilfe von einfach zu bedienenden Messgeräten kann man zu Hause die Temperatur und Feuchtigkeit der Räume prüfen. Aus diesen Werten und den beiliegenden Erläuterungen ergeben sich Hinweise für energiesparendes Heizen, Lüften und Schimmelvermeidung. Die Wohnklima-Checkbox kann in der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück sowie Ofenerdiek mit einem gültigen Bibliotheksausweis kostenfrei ausgeliehen werden.

Insbesondere ältere Wohngebäude benötigen viel Energie für die Heizung. Doch auch in Neubauten lohnt sich ein Check des Wohnklimas. Denn schon geringe Temperaturunterschiede haben enorme Auswirkungen auf die Kosten. Eine Raumtemperatur von 20 Grad statt 21 Grad spart bereits rund fünf Prozent der Heizkosten. Allerdings ist insbesondere in der Heizperiode auch ein gezieltes Lüften von Bedeutung, um die mit Gerüchen und Feuchtigkeit angereicherte Raumluft regelmäßig zu erneuern. Seltenes lüften kann zwar Heizenergie einsparen, jedoch kann die Luftfeuchtigkeit deutlich ansteigen, was vor allem in schlecht gedämmten Altbauten zu Schimmel führen kann. Doch auch das Dauerlüften durch Kippstellung der Fensterflügel ist problematisch. Dies hat einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge und kann an ausgekühlten Außenflächen zu Schimmelpilzwachstum führen. Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox kann eine gute Orientierung für das gezielte Heizen und Lüften liefern.

Die Nutzung der Wohnklima-Checkbox bietet sich insbesondere während der Heizperiode an. Doch auch ungedämmte Kellerräume können während der „heizfreien Zeit“ überprüft werden, um Schimmelpilzbildung durch überhöhte Raumluftfeuchte zu vermeiden.


„Interessierte können außerdem das kostenfreie Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle im Technischen Rathaus nutzen. Hier können per Telefon oder im direkten Gespräch Fragen zu den Themen Heizenergie und Strom sparen, Gebäudesanierung, energiesparendes Bauen, aktuelle Förderprogramme sowie die Altbausanierungsförderung der Stadt Oldenburg und andere Energiethemen geklärt werden“, erläutert der Leiter der Klimaschutzstelle im Fachdienst Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. „Wir unterstützen die Aktion sehr gerne. Als Stadtbibliothek sind wir mit unseren Einrichtungen sowohl im Zentrum als auch in vier Stadtteilen vertreten. So können die Geräte einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek.

Weitere Informationen zur Wohnklima-Checkbox sowie zum Energieberatungsangebot der Klimaschutzstelle gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und unter www.oldenburg.de/energie.
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Klima(+)Infomontag: „Das KfW Effizienzhaus – Kosten und Fördermöglichkeiten“

05.03.2019 17:17 Uhr
Am 11. März 2019 informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über das „Das KfW-Effizienzhaus“

Mit KfW-Effizienzhaus wird ein Gebäude beschrieben, dessen Energiebedarf deutlich unter der von der aktuellen Energieeinspar Verordnung verlangten Werten liegt. Um die zusätzlichen Kosten für das Effizienzhaus auszugleichen, unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Herstellung mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Diese Förderung gilt auch für die energieeffiziente
Gebäudesanierung.

Eine weitere Besonderheit stell dabei das „Effizienzhaus Plus“ dar. Als „Effizienzhaus Plus“ bezeichnet, wenn sie mehr Energie erzeugen als das Gebäude und seine Nutzer verbrauchen. Sie sind damit Wohnhaus und Kraftwerk zugleich.

Die Energie-Überschüsse können für Elektromobilität verwendet werden oder sie werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Da das Effizienzhaus Plus nicht an eine bestimmte Technologie gebunden ist, kann es vielfältig durch eine intelligente Kombination von energieeffizienten Bautechnologien und erneuerbaren Energiegewinnsystemen wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen realisiert werden.

Welche Schlüsselparameter für ein Effizienzhaus in Neubau, aber auch in der Sanierung wichtig sind und was der Unterschied zu herkömmlicher Bauweise ist, erklärt die Birte Klostermann vom Energie- und Sachverständigenbüro Ovelgönne in ihrem Vortrag.

Der Klima(+)Info-Montag findet von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt.
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Biomüll: Neue Papiertüte ab dem 4. März erhältlich

02.03.2019 22:10 Uhr

Zum Vorsortieren von Küchenabfällen ideal – AWB hat 50.000 Stück produzieren lassen

Plastik im Biomüll? Kommt nicht mehr in die Tüte! Als Hilfestellung für das richtige Befüllen der grünen Tonne hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg Papiertüten herstellen lassen. Ab Montag, 4. März, können die praktischen Tüten zum Sammeln von Bioabfällen zum Preis von 1,10 Euro für zehn Stück erworben werden.

Die AWB-Tüte hat ein Volumen von sieben Litern. Sie besteht aus mit Wachs beschichtetem Papier, bleibt auch befüllt lange stabil und kann so problemlos zur Biotonne transportiert werden. „Mit den Papiertüten wird das Vorsortieren von Speiseabfällen in der Küche zu einer einfachen und sauberen Sache“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Die AWB-Tüten wurden zunächst in einer Auflage von 50.000 Stück produziert. „Wir verzeichnen schon jetzt eine große Nachfrage und können bei Bedarf nachordern“, freut sich Schneider-Kühn.

Die AWB-Tüte soll „Bioplastikbeutel“ ersetzen, die zwar häufig zum Vorsortieren genutzt werden, aber im Kompostwerk nicht innerhalb der rund vierwöchigen Prozesszeit verrotten, so dass aufwändige Nachsortierungen notwendig sind. Die AWB-Papiertüte ist dagegen zu 100 Prozent kompostierbar und erfüllt die Anforderungen der Oldenburger Kompostierungsanlage, da sie sich innerhalb von drei Wochen komplett und rückstandsfrei zersetzt. Die Verwendung von „Bioplastikbeuteln“ wird derzeit noch geduldet, allerdings ist eine Satzungsänderung zum Verbot in Vorbereitung.

Die AWB-Papiertüte ist an diesen Stellen erhältlich:
 • Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg, Wehdestraße 70
 • Wertstoffannahmestelle Neuenwege, Barkenweg 6
 • Wertstoffannahmestelle Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7
 • Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14
 • Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10
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Kleine Eule vermittelt Umweltschutz kinderleicht

27.02.2019 18:58 Uhr

Abfallwirtschaftsbetrieb engagiert Puppentheater – Aufführungen für Kindergärten

Für Umweltbildung ist es nie zu früh: Auf Einladung des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) der Stadt Oldenburg führt das Theaterteam des Umweltpädagogen Andreas Knab für Kindergärten das Puppentheaterstück „Sonjas neue Wohnung“ auf. Die Puppenbühne gastiert bereits zum vierten Mal in Oldenburg. „Sonja“ ist eine kleine Eule und auf der Suche nach einer geeigneten Baumhöhle als Wohnung. Durch unachtsam weggeworfene Abfälle in der Natur ist sie erheblichen Gefahren ausgesetzt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Aufführungen vielen Kindern in Oldenburg zeigen können“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn: „Die Kinder sollen spielerisch lernen, dass Abfälle auf keinen Fall unachtsam in der freien Natur entsorgt werden dürfen. Dies ist verboten, weil dadurch Gefahren für Tiere und Umwelt entstehen können. Werden Abfälle dagegen richtig gesammelt, können sie zu großen Teilen wiederverwertet werden.“

Die Aufführungen finden an zwei Spielorten im Stadtgebiet statt. Vom 4. bis zum 7. März stellt das Jugendkulturzentrum Cadillac seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Am 8. März wird in der Gemeinwesenarbeit Rennplatzstraße gespielt. Die Einladungen an die Kindergärten wurden Anfang des Jahres verschickt. Es liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. „Den Zeitpunkt der Aufführungen haben wir bewusst gewählt“, informiert Schneider-Kühn. „Damit stellen wir einen aktuellen Bezug zur jährlichen Aktion ,Oldenburg räumt auf!‘ her, die in diesem Jahr am 29. und 30. März stattfinden wird.“

Das Umweltpuppentheater ist nur eines von mehreren Projekten, mit denen der AWB die Umweltbildung in Kindergärten und Schulen fördern möchte. So verleiht der AWB beispielsweise kostenlos „Informationskisten“ mit unterschiedlichen Materialien, Medien und Spielen zum Thema Abfallvermeidung und -verwertung. Außerdem bietet der AWB Führungen auf seinen Entsorgungs- und Verwertungsanlagen in Neuenwege an. Interessierte können sich beim AWB an Jörg Geerdes unter der Telefonnummer 0441 235-2573 wenden oder eine E-Mail an joerg.geerdes@awb-oldenburg.de senden.
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Wie intelligent ist ein Smart Home wirklich?

27.02.2019 18:51 Uhr

Veranstaltung zu Vor- und Nachteilen eines automatisierten Zuhauses

Licht, Heizung und sogar die Stereoanlage sind im automatisch gesteuerten Zuhause vernetzt. Das soll Komfort bieten, aber auch Energie sparen wie beispielsweise durch den Einsatz von intelligenten Steckdosen und Thermostaten. Doch lässt sich mit Smart Home Systemen der Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden wirklich senken? Die Veranstaltung der Stadt Oldenburg „Smart Home: Energiewende für zu Hause?“ bietet hierzu am Dienstag, 5. März, ab 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, Informationen und praktische Tipps.

Als Referent ist zu Gast Professor Thorsten Schneiders von der Technischen Hochschule Köln, ebenfalls Leiter des Virtuellen Instituts Smart Energy (VISE). Über einen Zeitraum von zwei Jahren testete er mit seinem Team die Anwendung von Smart Home Systemen in 120 Haushalten. Die teils überraschenden Ergebnisse stellt er nun in Oldenburg vor und informiert darüber, welche Smart Home Anwendungen sinnvoll sind und welche keinen Nutzen bringen. Auch Fragen aus dem Publikum zum Thema intelligentes Zuhause beantwortet er gerne. Anhand von Demonstratoren und verschiedenen Exponaten wird Smart Home Technik für die Teilnehmenden dabei erlebbar gemacht. Die Moderation des Abends übernimmt Doktor der Ingenieurwissenschaften Sven Rosinger. Er leitet bei dem Oldenburger Institut für Informatik OFFIS die Gruppe Energy-efficient Smart Cities.

Für Besucherinnen und Besucher, die sich zu Energiesparmöglichkeiten generell informieren möchten, steht die Initiative Klima+ im Anschluss an die Veranstaltung zur Verfügung. Hier können sich Interessierte zudem direkt für individuelle Energie- und Heizungschecks anmelden.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Termin findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ statt. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um die Themen klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist der Auftakt von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“, kurz ENaQ, die in den kommenden Jahren in Oldenburg regelmäßig stattfinden werden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche von etwa vier Hektar im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Kampf gegen Plastik in der Biotonne ist erfolgreich

10.02.2019 17:41 Uhr

Kampagne wirkt: Störstoffanteil hat sich verringert – Bisher 12.000 gelbe Karten verteilt

Die vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg im Herbst gestartete Aufklärungskampagne „Kein Plastik in die Biotonne“ zeigt erste positive Wirkung. Ziel ist es, den Anteil an Stör- und Fremdstoffen in der Biotonne zu reduzieren. Anlass für diese Aktion sind verschärfte gesetzliche Vorgaben bezüglich des Störstoffanteils im erzeugten Kompost.

Seit Januar dieses Jahres hängen die Müllwerker des AWB gelbe Karten an die Biotonnen, in denen sie Störstoffe, also Abfälle, die nicht in die Biotonne gehören, entdecken. „Wir stellen erfreut fest, dass sich im Vergleich zur großflächigen Bioabfallanalyse, die wir Anfang des Jahres 2018 vorgenommen haben, der Störstoffanteil in den Biotonnen verringert hat. Das ist eine gute Entwicklung, und wir sind positiv gestimmt, dass sich die Situation weiter verbessern wird“, sagt Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Die Sortieranalyse hatte ergeben, dass – auf das Volumen bezogen – rund 25 Prozent der in den Biotonnen entsorgten Inhalte dort nicht hineingehörten. Jetzt wird der Störstoffanteil auf rund 15 bis 20 Prozent geschätzt. Ganz genau wird das eine erneute Sortieranalyse ermitteln. Diese Erfolgskontrolle ist für Ende Februar vorgesehen.

Die jetzt erfolgten Sichtungen der Biotonnen zeigen, dass insbesondere im Ein- und Zweifamilienhausbereich die Biotonnen in den weitaus meisten Fällen fast frei von Störstoffen sind. „Wir erhalten viele Mails und Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus der Stadt, die diese Aktion unterstützen. Schließlich geht es hier nicht nur um einen wichtigen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, sondern letztendlich auch um die Höhe der Müllgebühren, die durch sauberen Bioabfall geringer gehalten werden können“, so Schneider-Kühn. In Abfuhrbezirken mit verdichteter Wohnbebauung ist die Situation noch verbesserungsbedürftig. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass die Abfallbehälter einer großen Gemeinschaft zugänglich sind und es daher eher zu Fehlbefüllungen kommt. „Wir sind in engem Informationsaustausch mit den Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen und bieten ihnen kostenlos umfangreiches und mehrsprachiges Informationsmaterial an, um ihre Mieterinnen und Mieter optimal aufzuklären“, so Schneider-Kühn weiter.

82 Prozent der Tonnen einwandfrei
Insgesamt haben die Müllwerker des AWB seit Anfang Januar nach Sichtkontrollen 12.000 gelbe Karten verteilt. Pro Sammelgebiet sind es im Schnitt 140 Ermahnungen, die Verbesserungspotential aufzeigen und auf das unsachgemäße Befüllen von Biotonnen hinweisen. Hierbei wurden auch Behälter mit gelben Karten versehen, die zwar korrekt befüllt waren, aber unerwünschte kompostierbare Plastiktüten enthielten. In Bezug auf die Anzahl der entleerten Behälter wurden 82 Prozent nicht bemängelt.

Ab März rote Karten
Ab März werden die Biotonnen, die weiterhin Störstoffe enthalten, mit roten Karten versehen. Eine Leerung durch den AWB erfolgt in diesen Fällen nicht. Die Nutzerinnen und Nutzer haben dann folgende Möglichkeiten:
 • Der Grundstückseigentümer sortiert die Störstoffe aus und stellt die Biotonne zur nächsten regulären Leerung der Biotonne wieder zur Abholung bereit.
 • Der Grundstückseigentümer beklebt die Biotonne mit einer Einmalentsorgungsmarke, die unter anderem beim AWB erworben werden kann, und stellt sie zur nächsten regulären Restabfallabholung bereit. Die Einmalentsorgungsmarken kosten in Abhängigkeit des Behältervolumens nach aktueller Gebührensatzung zwischen 3,20 Euro für die 60 Liter-Biotonne bis 11,85 Euro für die 240 Liter-Biotonne.
 • Der Grundstückseigentümer transportiert die Biotonne selbst zur Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege, Barkenweg 3, und kann sie dort zu den Kosten einer entsprechenden Einmalentsorgungsmarke entleeren.
 
„Ich bin sehr optimistisch“, so Schneider-Kühn, „dass bis dahin noch mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Biotonnen korrekt befüllen und so der Störstoffanteil insgesamt weiter vermindert werden wird.“

Neben positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung gibt es aber auch, und das bleibt bei einer solchen Aktion gar nicht aus, kritische Anmerkungen sowie Beschwerden insbesondere über den Erhalt einer gelben Karte. „Wir nehmen diese Informationen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst und bemühen uns um eine objektive und zielführende Beratung“, so Schneider-Kühn. Ein Großteil der Beschwerden betrifft die Verwendung von sogenannten kompostierbaren Plastikbeuteln. Der AWB stellt dazu klar, dass diese Biotüten zwar kompostierbar sind, allerdings nicht während des ungefähr vierwöchigen Rotteprozesses im Kompostwerk. Solche Bioplastikbeutel benötigen einen Kompostierungszeitraum von circa drei Monaten.

Neue Papiertüten zum Vorsammeln
 Der AWB duldet die Verwendung solcher Tüten derzeit noch. Biotonnen, die ausschließlich Bioplastikbeutel als Fremdstoff enthalten, bekommen daher vorerst keine rote Karte und werden weiter geleert. Allerdings weist der AWB darauf hin, dass eine Satzungsänderung zum Verbot solcher Tüten in Vorbereitung ist. „Wir empfehlen daher schon jetzt die Nutzung von wachsbeschichteten Papiertüten als Vorsammelgefäß“, informiert Schneider- Kühn. „Diese Tüten sind feuchtigkeitsabweisend und verrotten während ihres Verbleibs im Kompostwerk vollständig. Die Tüten sind in verschiedenen Drogeriemärkten sowie ab Mitte Februar beim AWB erhältlich.“ 

Nähere Informationen zur „Aktion Saubere Biotonne“ gibt es im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Oberbürgermeister Krogmann sieht Position der Stadt bestätigt

06.02.2019 19:11 Uhr

Umweltministerium: Am Heiligengeistwall im Bereich der Wohnnutzung keine Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht sich bestätigt: „Ich habe schon immer betont, dass generelle Diesel-Fahrverbote unverhältnismäßig sind, um die punktuelle Stickoxidbelastung am Oldenburger Heiligengeistwall zu verringern.“ Krogmann begrüßt das Ergebnis ergänzender Berechnungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim, die Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies heute in Hannover vorgestellt hat. Demnach liegt die NO2-Konzentration für den Heiligengeistwall in den Bereichen, wo Wohnnutzung stattfindet, im Jahresmittel unterhalb des Grenzwertes von 40 ?g/m³. Lies sieht daher keine Grundlage für die Verhängung eines Diesel-Fahrverbots in Oldenburg.

Den Berechnungen zufolge betragen die NO2-Werte in einer Höhe von 3,90 Metern im Bereich des 1. Obergeschosses zwischen 37 und 40 ?g/m³. Im Erdgeschoss findet am Heiligengeistwall dagegen überhaupt keine Wohnnutzung statt. „Es war mir sehr wichtig, dass diese Tatsache bei der Bewertung der Messergebnisse berücksichtigt wird. Die neue Berechnung zeichnet ein wirkliches Bild der tatsächlichen Belastung“, betont der Oberbürgermeister. „Beharrlich darauf zu drängen, die bisherigen Messergebnisse kritisch zu hinterfragen, hat sich ausgezahlt“, so Krogmann. Er hatte in den vergangenen Monaten mehrfach schriftlich und in zahlreichen persönlichen Gesprächen die Aussagekraft der in einer Höhe von nur 1,50 Metern ermittelten Messergebnisse in Frage gestellt. 

Krogmann dankte Umweltminister Olaf Lies für die intensive fachliche und rechtliche Auseinandersetzung mit den einschlägigen gesetzlichen Vorgaben in den vergangenen Monaten, die nun für Klarheit gesorgt habe.

Das Ergebnis der Modellrechnung will das Umweltministerium der Stadt Oldenburg auch für das anhängige Gerichtsverfahren mit der Deutschen Umwelthilfe zur Verfügung stellen. Zudem wird das Ministerium im nächsten Schritt an den Bund melden, dass der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid in Oldenburg in 2018 nicht überschritten wurde. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Oberbürgermeister Krogmann.
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Klima(+)Infomontag: „Anforderungen an moderne Fenster“

01.02.2019 20:11 Uhr
Am 11. Februar  informiert Klima(+)Oldenburg in einem kostenfreien Vortrag über Anforderungen an moderne Fenster

Für den Neubau und auch bei der Sanierung sind moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmten Rahmen zwingend erforderlich. 
Die Dreifachverglasung ist bei Fenstern der neueste Stand der Technik, mit der am meisten Energie eingespart werden kann. Die Investition ist allerdings nur dann sinnvoll bei Häusern, die auch sonst ausreichend gedämmt sind. Um sicherzustellen, dass in neuen und modernisierten Gebäuden ein ausreichender Luftaustausch stattfinden kann, ist zudem ein Lüftungskonzept erforderlich – auch wenn bei einer Sanierung nur die Fenster ausgetauscht werden.

Welche Fenster für welche Gebäude geeignet sind und worauf beim Einbau der Fenster geachtet werden sollte, erläutert der Referent Dr. Oliver Ahlers in seinen Vortrag.
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Gold für Oldenburg im Klimaschutz

27.01.2019 16:31 Uhr

Mit European Energy Award ausgezeichnet – Unter deutschen Großstädten in den Top Ten

Tue Gutes und rede darüber – das wurde am Donnerstagabend im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses beherzigt. Und es gab allen Grund dafür: Die Stadt Oldenburg wurde zum dritten Mal in Folge mit dem European Energy Award in Gold für nachweisbare und vorbildliche Resultate im kommunalen Klimaschutz ausgezeichnet. „Auf diese Leistungen können Sie wirklich stolz sein. Davor ziehe ich meinen Hut“, sagte Leonard Meyer, Bereichsleiter aus der Bundesgeschäftsstelle für den European Energy Award anerkennend. Meyer überreichte Urkunde und gläserne Trophäe an Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und den Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, Gerd Iwanuk. 

Für die Stadt Oldenburg ist es nach 2010 und 2014 die dritte Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold. Sie hat im Bewertungsverfahren 350,1 von maximal möglichen 449 Punkten erreicht (78 Prozent) und die Re-Zertifizierung für das Gold-Audit erfolgreich bestanden. Mit diesem Wert rangiert Oldenburg unter den Top Ten der deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Insgesamt beteiligen sich mehr als 1.400 Kommunen in der Europäischen Union am European Energy Award.

Gepunktet hat Oldenburg unter anderem mit innovativen Projekten zur Abwasserwärmenutzung, Beratungs- und Informationsaktivitäten der Initiative „Klima+ Oldenburg“, Angeboten zum Stromspar-, Solar- und Heizungscheck in privaten Haushalten sowie zum Energiecontrolling in Unternehmen, mit der Umsetzung von energetischen Anforderungen in der Bauleitplanung, der Förderung von Energieeffizienzhäusern und Altbausanierungen sowie dem Solar- und Gründachkataster. Auch die Energie-Visite in Kitas, das Energiesparprämiensystem „abgedreht“ für Schulen und der Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ sowie die Bildung einer „Oldenburger Klima-Allianz“ wussten zu gefallen. In Sachen Mobilität fanden unter anderem Car-Sharing-Angebote und die umweltfreundliche Bioerdgas-Busflotte besondere Anerkennung. Als Leuchtturmprojekt gilt auch die Planung für ein energetisches Nachbarschaftsquartier auf dem ehemaligen Fliegerhorst. Leonard Meyer attestierte der Stadt zusammenfassend, sie betreibe „mit großem Engagement sehr erfolgreich Klimaschutz“.

Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, betonte die Vorbildrolle der Kommune. Als ein „wunderbares Beispiel“, um Menschen für das Thema zu begeistern, nannte er die Geocachingtour „Klimaschätze in Oldenburg“.

Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler wertete die Auszeichnung mit dem Energie-Preis als Beweis dafür, dass die Stadt eine nachhaltige Energiepolitik und Klimaschutz „sehr ernst nimmt – und zwar nicht erst seit gestern“. Sie dankte dem Energie-Team der Stadtverwaltung, das sich aus verschiedenen Fachbereichen zusammensetzt, für die engagierte Arbeit. In dem 2012 vom Stadtrat verabschiedeten „Klimaschutz-Leitbild 2020“ ist das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen um 290.000 Tonnen zu reduzieren. „Wir haben also noch viel vor. Es gibt keinen Grund zum Ausruhen“, sagte Germaid Eilers-Dörfler.
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Was die Stromrechnung verrät

27.01.2019 16:12 Uhr

Reihe zur Energiewende startet – Auftaktveranstaltung zum Thema Stromverbrauch

Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Energiewende | weiterdenken“ startet am Dienstag, 29. Januar. Den Auftakt macht der Vortrag „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“. Beginn ist um 18 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3). Als Referenten sind zu Gast Prof. Dr. Thorsten Jöhnk, Vorstand der KEHAG Unternehmensgruppe, und Boris Demrovski, Projektleiter bundesweiter Stromspiegel für Deutschland, co2online.

Besucherinnen und Besuchern erfahren, welche Informationen die Stromrechnung neben dem Rechnungsbetrag noch liefert und wie die dort aufgeführten Angaben richtig interpretiert werden. Die Experten erläutern zudem, was der persönliche Stromverbrauch mit der Energiewende zu tun hat und welche gesetzlichen Änderungen 2019 auf die Privathaushalte zukommen. Praktische Tipps gibt es zur Senkung des Stromverbrauchs und dazu, was man bei der Wahl von Ökostrom beachten sollte. Interessierte können die eigene Stromrechnung mitbringen und sich ihre persönliche Strombilanz erstellen lassen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Energiesparinitiative Klima(+) Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe umfasst fünf Termine, bei denen ausgewählte Expertinnen und Experten innovative Konzepte rund um das Thema klimafreundliche Energieversorgung und Mobilität vorstellen. Die Reihe ist Teil von Informations- und Beteiligungsformaten des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), die in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ entsteht auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.
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Vortrag „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“

19.01.2019 18:01 Uhr
Klima(+)Oldenburg startet mit dem  Veranstaltungsprogramm für 2019.  Geplant sind elf Fachvorträge und darüber hinaus Besichtigungs- und Beratungstermine z.B. im Rahmen der Klima(+)Altbausanierungstage im Juni, der Klima(+) Effizienzhaustage im Oktober. Mit einem umfangreichen Informationsangebot zu allen Energiethemen ist Klima(+)Oldenburg auch wieder bei der  NordHAUS vertreten. Alle Angebote sind wie immer kostenlos.
 
Zum Auftakt am kommenden Montag, 21. Januar, wird Frau Dr. Toepfer (Analytik- und Beratungsinstitut für Innenraumschadstoffe) einen Vortrag über „Feuchtigkeit und Schimmel in Innenräumen“ halten. Die Referentin informiert über Entstehung, Entfernung und Vorbeugung von Schimmel in Wohnräumen. Dabei geht es grundsätzlich um richtiges Heizen und Lüften, aber auch um Dämmung und die Verminderung von Wärmebrücken. Am Ende des Vortrags ist Zeit für Fragen.

Der Klima(+)Info-Montag findet  jeweils am zweiten Montag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Forum Alte Fleiwa in der Alten Fleiwa 1 statt. 

Das gesamte Veranstaltungsprogramm Klima(+)Oldenburg 2019 liegt als Flyer in vielen öffentlichen Einrichtungen aus und ist im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de/Veranstaltungen zu finden.
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Impulse für klimafreundliches Handeln

13.01.2019 14:36 Uhr

Neue Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ startet im Januar

Es gibt viele innovative Konzepte, um unsere Energieversorgung und Mobilität klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten. Beispiele stellt die Stadtverwaltung den Oldenburgerinnen und Oldenburgern ab dem 29. Januar an fünf Terminen in der neuen Veranstaltungsreihe „Energiewende | weiterdenken“ vor.

Ausgesuchte Expertinnen und Experten – aus Oldenburg sowie aus dem gesamten Bundesgebiet – erläutern und diskutieren unterschiedliche Möglichkeiten und Standpunkte rund um die Themen Energieversorgung und Mobilität. Auch die Praxis kommt dabei nicht zu kurz. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise einem Wasserstoffauto unter die Motorhaube schauen und erfahren, worauf es bei der Wahl von Ökostrom ankommt oder wie es sich in einem autofreien Quartier in Köln leben lässt.

Die Veranstaltungen finden im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Folgende Termine und Themen sind vorgesehen:
 • Dienstag, 29. Januar: „Stromverbrauch: Energiewende fördern und Kosten senken“
 • Dienstag, 5. März: „So gelingt die Energiewende zuhause“
 • Dienstag, 14. Mai: „Mobilität der Zukunft: Lebenswerte Städte ohne Autos“
 • Dienstag, 18. Juni: „Keine Energiewende ohne Wasserstoff?“
 • Dienstag, 10. September: „Die Energieversorgung von morgen – zentral oder dezentral?“

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Internet unter www.oldenburg.de/energiewende-weiterdenken.

Die Veranstaltungsreihe ist der Auftakt für unterschiedliche Informations- und Beteiligungsformate, die im Rahmen des Modellprojekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ), in den kommenden Jahren in Oldenburg stattfinden. Das Projekt ist Teil eines klimafreundlichen und smarten Wohnquartiers, das auf einer Fläche im neuen Stadtteil Fliegerhorst entsteht.
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Briefmarken für den Naturschutz

20.12.2018 19:46 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an – ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. „Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post – und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten“, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Geschäftsführer in Oldenburg auf: „Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.“ So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: „Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!“

Die Anschrift: NABU-Briefmarkenstelle, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
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Damit es künftig wieder summt und brummt

07.12.2018 09:33 Uhr

Vor der Polizeidirektion ist eine Pilotfläche zur Förderung der Artenvielfalt entstanden

Hier soll es künftig summen und brummen: Auf einer Fläche vor der Polizeidirektion am Theodor-Tantzen-Platz entsteht ein Modell-Lebensraum für den Tier- und Pflanzenartenschutz in der Stadt. Die Initiative dazu hat der Arbeitskreis Artenschutz & Biodiversität der Stadt Oldenburg gegeben – die Projektleiter waren bei der Suche nach einer Pilotfläche auf das aus ihrer Sicht sehr gut geeignete Areal gestoßen. Dank der Unterstützung durch Polizeipräsident Johann Kühme konnte die Fläche kurzfristig hergerichtet werden.

Mit schwerem Gerät wurde die obere Humusschicht teilweise abgeräumt. Anschließend wurde magerer Sand aufgebracht und die 150 Quadratmeter große Fläche modelliert. Kleinere Altholzteile, Baumstubben oder alte Eichenpfähle wurden als Nisthilfen für Wildbienen eingearbeitet. Stauden wie Heidekraut und verschiedene weitere niederwüchsige Pflanzen aus heimischen Beständen sorgen für einen anhaltenden Blüheffekt.

Der Arbeitskreis Artenschutz & Biodiversität hat sich 2014 unter Schirmherrschaft der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg etabliert. Ziel der lokalen Experten für Flora und Fauna ist die zeitnahe Umsetzung konkreter Projekte zum Tier- und Pflanzenartenschutz. „Offene, vegetations- und nährstoffarme Lebensräume sind typische Landschaftselemente unserer Region, die sehr selten geworden sind. Die auf Sandlandschaften spezialisierten Tier- und Pflanzenarten gehören in Niedersachsen heute zu den am meisten gefährdeten Organismengruppen“, erklärt Kay Fuhrmann, Landschaftswart der Unteren Naturschutzbehörde.

Da die freie Landschaft kaum noch solche Lebensräume bietet, viele Arten aber selbst auf kleinen Arealen ihr Auskommen finden können, soll die Schaffung besonders nährstoffarmer Habitate wie Magerrasen, Borstgrasrasen oder Sandheideflächen im Stadtgebiet gefördert werden. „Hiermit wird generell dem Insektensterben entgegengewirkt, aber auch ganz gezielt seltenen Arten wie Sandbienen, Bienenwolf, Verkannter Grashüpfer oder Sandknotenwespe geholfen“, erläutert Diplom-Biologe Rolf Witt vom Umweltbüro Witt. 

Auf einer Informationstafel werden sowohl naturschutzfachliche als auch ästhetische Aspekte des Pilotprojekts erläutert. Für das Projekt sind Kosten in Höhe von 2.725 Euro angesetzt. Die Kosten werden aus den für den Arbeitskreis Artenvielfalt und Biotopschutz zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln von der Stadt Oldenburg übernommen. Ziel ist es, solche oder ähnliche Anlagen anhand dieses Prototyps innerhalb der städtischen Grün- und Freiflächenplanung zu verankern und an möglichst vielen Stellen zu entwickeln.

Weitere Auskünfte erteilt der Fachdienst Naturschutz und Technischer Umweltschutz unter der Umwelttelefon-Nummer 0441 235-2777 oder per E-Mail an naturschutz@stadt-oldenburg.de.
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Oberbürgermeister Krogmann begrüßt Ergebnisse des Dieselgipfels

05.12.2018 18:56 Uhr

Bund sagt weitere finanzielle Unterstützung zu

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Ergebnisse, die der heutige „Dieselgipfel“ im Kanzleramt gebracht hat. „Der Austausch ist intensiv und produktiv gewesen“, sagt Krogmann.

„Vor allem die Aufstockung der Bundesmittel ist zu begrüßen, das verbessert unsere Möglichkeiten, Fahrverbote abzuwenden“, so Krogmann.

Er bezieht sich dabei vor allem auf die Zusage der Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzlich 500 Millionen Euro für das „Sofortprogramm saubere Luft“ und 420 Millionen für die Nachrüstung oder Neuanschaffung von kommunalen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen. Davon könnte die Stadt Oldenburg bei ihrem Abfallwirtschaftsbetrieb profitieren. Von der Modernisierung der Busflotte ist ebenfalls ein positiver Effekt zu erwarten, weil es am Heiligengeistwall täglich etwa 1.000 Busfahrten gibt und diese einen hohen Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben.

Außerdem kündigte Bundeskanzlerin Merkel an, alle Messstellen überprüfen zu lassen, sofern die Bundesländer damit einverstanden sind. Dabei gelte es, die EU-Vorschriften einzuhalten, sie dürften aber auch nicht übererfüllt werden. Zu diesem Punkt ist Oberbürgermeister Krogmann aber bereits seit längerem im Austausch mit Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.
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Abfuhrkalender 2019 wird verteilt

02.12.2018 19:06 Uhr
Der Abfuhrkalender 2019 für die Stadt Oldenburg wird ab Montag, 3. Dezember, an alle Haushalte, Gewerbebetriebe und sonstigen Einrichtungen im Auftrage des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) durch die Deutsche Post AG verteilt. Bürgerinnen und Bürger, die bis zum 17. Dezember keinen Abfuhrkalender erhalten haben, werden gebeten, sich an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 235-4444 zu wenden. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich den Abfuhrkalender ab dem 3. Dezember im Internet auf der Seite www.awb-oldenburg.de herunterzuladen und auszudrucken“, teilt AWB-Leiter Volker Schneider-Kühn mit.

Der Abfuhrkalender enthält alle abfallwirtschaftlichen Informationen für die Stadt Oldenburg. So sind die Abfuhrtermine der Rest- und Bioabfallbehälter, die vom AWB geleert werden, aber auch die Abfuhrtermine der gelben Säcke und Altpapiertonnen, die von der ARGE Duales System abgefahren werden, aufgeführt. Die Termine der mobilen Schadstoffsammlung sowie die verschiedenen Öffnungszeiten der abfallwirtschaftlichen Einrichtungen sind ebenfalls im Abfuhrkalender enthalten.
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CO2-Emissionen in privaten Haushalten stark gesunken

23.11.2018 18:13 Uhr

Stadt veröffentlicht neuen Energie- und Treibhausgas-Bericht

Mit dem in 2012 gefassten Ratsbeschluss zum integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) hat die Stadt Oldenburg das ehrgeizige Ziel formuliert, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um insgesamt 290.000 Tonnen zu mindern. Als Referenzjahr für die Berechnungen gilt 1990. Allein 100.000 Tonnen, so das Ziel, sollen durch eigene städtische Klimaschutzmaßnahmen reduziert werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung jetzt den nunmehr fünften Energie- und Treibhausgas-Bericht veröffentlicht. Bewertet wurden für das Berichtsjahr 2015 die Sektoren Privathaushalte, Unternehmen und Verkehr, die jeweils zu etwa einem Drittel an den Gesamtemissionen beteiligt sind, sowie der kommunale Sektor. „Die vorliegenden Ergebnisse zeigen für Oldenburg eine erfreuliche Entwicklung in die richtige Richtung“, stellt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement, fest. „Zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss haben wir in 2015 immerhin 33 Prozent des Klimaschutzgesamtziels erreicht“, bilanziert Iwanuk. Er fasst die wichtigsten Ergebnisse wie folgt zusammen:

• Der Gesamtenergieeinsatz (Summe aller Energieträger) hat in 2015 gegenüber dem letzten Berichtsjahr 2013 um 3,3 Prozent abgenommen und gegenüber 1990 um 0,5 Prozent zugenommen, während der seitdem zu verzeichnende Bevölkerungszuwachs 14,5 Prozent betrug.
 • Bemerkenswert ist zudem der Pro-Kopf-Gesamtenergieverbrauch, der in 2015 gegenüber 1990 um 12 Prozent geringer ausfällt.
 • Die energiebedingten Kohlendioxidemissionen der Stadt Oldenburg bewegen sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Seit 2012 zeigt sich allerdings gegenüber 1990 ein Rückgang zwischen 50.000 und 100.000 Tonnen. Für das Jahr 2015 ist gegenüber 1990 eine Reduzierung um 96.000 Tonnen (7,9 Prozent) festzustellen. 
 • Hervorzuheben ist hierbei, dass die privaten Haushalte trotz Zunahme an Wohngebäuden und Bevölkerung in der Summe eine deutliche Emissionsminderung erzielt haben. Während die CO2-Emissionen in diesem Bereich im Referenzjahr 1990 noch 489.000 Tonnen betrugen, sind sie in 2015 auf 391.000 Tonnen gesunken. Die industriellen Treibhausgas-Emissionen sind ebenfalls rückläufig.
 • Die beiden Sektoren Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Verkehr zeigen jeweils eine Emissionszunahme. Hier konnte die bisher stetige Zunahme des Energieverbrauchs nicht durch energieverbrauchssenkende Maßnahmen oder Einsatz erneuerbarer Energien kompensiert werden. 
 • Die energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf liegen in Oldenburg mit 6,8 Tonnen etwa 25 Prozent unter dem bundesweiten Niveau. Sie weisen in den Jahren 2014 und 2015 den niedrigsten Wert seit 1990 auf.

Die für das Berichtsjahr 2015 ausgewerteten Daten basieren auf Angaben von EWE-Netz, Schornsteinfeger-Innung, VWG und OOWV, aus dem Statistischen Jahrbuch sowie aus der Kernverwaltung und den Betrieben der Stadt Oldenburg.

Der Bericht wird in Kürze im Internet veröffentlicht unter www.oldenburg.de/energie.
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NABU-Projekt Vogelzählschulen: Bewerbungsfrist für Schulen verlängert

24.10.2018 21:13 Uhr

Von der OLB-Stiftung gefördertes Projekt zur Stärkung der Artenkenntnis: 40 Schaufutterstellen

Das von der OLB-Stiftung geförderte NABU-Projekt »Vogelzählschulen für den Nordwesten«, das zur Verbesserung von Artenkenntnis durch die Anlage von 40 Schaufutterstellen in Schulen führen soll, gibt Schulen im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems die Möglichkeit, eine längere Bewerbungsfrist zur Teilnahme zu nutzen: Diese wurde bis zum 10. November verlängert.

Schulen, die sich beteiligen möchten, und dafür jeweils eine Schaufutterstelle aus hochwertigen Vogelfüttergeräten und Futter im Wert von 500 Euro zu erhalten, sollten eine möglichst fantasievolle Bewerbung an Projektleiterin Mara Oltmanns unter oltmanns@nabu-oldenburg.de richten. Nähere Informationen gibt es auch unter Tel. 0441 - 25600.

Im Zuge des am 1. Dezember startenden und bis zum 28. Februar laufenden Projekts sollen sich die Schulen mit den an den Futterstellen auftauchenden Vogelarten und ihrer Lebensweise beschäftigen. Der NABU gibt dazu Hilfestellung.
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Biomüll soll sauberer werden

16.10.2018 19:48 Uhr

AWB startet Info-Kampagne zur Reduzierung von Fremdstoffen in Biotonnen

Die meisten Haushalte in Deutschland sind fleißige Mülltrenner. Allerdings lässt dabei insbesondere im Bioabfallbereich zunehmend die Sorgfalt zu wünschen übrig. Ob aus Nachlässigkeit oder aus mangelndem Wissen – Fakt ist, dass immer mehr sogenannte „Störstoffe“ im Biomüll landen. Diesen bundesweit zu beobachtenden Trend hat auch der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg festgestellt.

Der AWB will sich deshalb in den kommenden Monaten schwerpunktmäßig mit dem Thema „sauberer Biomüll“ beschäftigen und startet in diesen Tagen eine Info-Kampagne.

„Es gibt viele gute Gründe, sich mit dem Thema zu beschäftigen“, sagt die Erste Stadträtin Silke Meyn. „Ökologische Aspekte gehören genauso dazu, wie finanzielle, denn der aktuelle Zustand des Biomülls macht eine Kompostierung sehr schwer.“

Eine Anfang 2018 vorgenommene Analyse des Oldenburger Bioabfalls hat ergeben, dass die Biotonnen bis zu 25 Prozent Störstoffe enthalten. So wurden bei dieser Analyse beispielsweise Dosen, Kunststoffeimer, Windeln, Gartengeräte oder Batterien in den Biotonnen gefunden.

„Das größte Problem sind allerdings Plastiktüten, die viele Bürgerinnen und Bürger zum Sammeln des Biomülls verwenden“, sagt Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB.

Dasselbe gilt auch für die sogenannten kompostierbaren Bioplastikbeutel. Diese werden sehr häufig verwendet und sind im Handel auch weit verbreitet, dennoch sind sie ein erhebliches Problem bei der Kompostherstellung. Diese Tüten verrotten erst nach etwa zwölf Wochen, viel zu spät für den üblichen Kompostierungszeitraum, der etwa vier Wochen beträgt. Die Stadt appelliert deshalb, die Plastiktüten durch Papiertüten zu ersetzen, die ebenfalls überall zum Kauf angeboten werden. Alternativ kann auch Zeitungspapier zum Einwickeln eingesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund startet die Stadt jetzt eine Info-Kampagne, mit der die Haushalte direkt informiert und angesprochen werden sollen. Es werden Flyer verteilt, Anhänger an den Biotonnen angebracht, Müllfahrzeuge beklebt und viele weitere Informationsmöglichkeiten genutzt, um das Thema zu verdeutlichen. Auch eine direkte Beratung ist geplant, etwa von großen Wohnungsbesitzern.

Im weiteren Verlauf der Kampagne wird die Stadt auch „gelbe Karten“ verteilen, wenn die Biotonnen weiterhin Störstoffe enthalten. In letzter Konsequenz ist es auch möglich, die Biotonnen nicht zu leeren. „Aber dies ist für uns wirklich nur der absolute Ausnahmefall“, sagt Volker Schneider-Kühn.

Der Erfolg der Kampagne wird überprüft. Im kommenden Frühjahr sowie ein weiteres Mal im Frühjahr 2020 sollen erneute Sortieranalysen der einzelnen Abfuhrgebiete (Sammeltouren) durchgeführt werden. Andere Kommunen konnten durch vergleichbare Kampagnen die Störstoffanteile drastisch reduzieren.

Nur die folgenden organischen Abfälle gehören in die Biotonne:

  • Küchenabfälle, zum Beispiel Gemüse-Salat-, Obst, Brotreste, Eierschalen, Nussschalen, Kaffeefilter, Teebeutel (ohne Verpackung)
  • Gekochte oder gebratene Speisereste (ohne Verpackung)
  • Obstschalen (auch von Südfrüchten)
  • Sonstige organische Abfälle, zum Beispiel Haare, Federn, Holzwolle, Küchenkrepp, Papierhandtücher, Papierservietten
  • Verdorbene Nahrungsmittel, zum Beispiel verschimmeltes Brot, Milchprodukte (ohne Verpackung)
  • Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Baum-, Strauch und Heckenschnitt, Blumen, Laub, Unkraut, Baumrinde, Fallobst sowie Reste von Blumen- und Gemüsebeeten
Diese Abfälle gehören nicht in die Biotonne: Gelber Sack / gelbe Tonne:
  • Plastiktüten und -folien sowie kompostierbare Plastikbeutel
  • Alufolie, Metalle, Dosen, Kronkorken
  • Kunststoffverpackungen
  • Milch- und Getränkekartons
Restmüll:
  • Asche, Grillkohle
  • Staubsaugerbeutel
  • Hygieneartikel wie Binden,Windeln
  • Rohes Fleisch
  • Knochen und Fischgräten
  • Speiseöle und Fette
  • Zigarettenkippen und -asche
  • Katzen- und Kleintierstreu
Sonstiges:
  • Glasflaschen, Konservengläser = Altglascontainer
  • Batterien = Sonderabfall
  • Elektrogeräte = Wertstoffannahmestellen
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„The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“

12.10.2018 18:36 Uhr
Ein Dokumentarfilm über die Vision einer Zukunft, in der Fleischkonsum der Vergangenheit angehört. D 2017, 95 Min./Deutsch, Eintritt frei. Gerne Spenden Der Förderverein internationales Fluchtmuseum zeigt den Film „The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch“ in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannes, dem Yezidischen Forum und dem Anna-Schwarz-Haus/RomnoKher.

Die Themen Massentierhaltung, Verseuchung von Boden, Luft und Wasser und Ernährungsgewohnheiten weisen u.a. deutlich auf den Klimawandel als Fluchtursache hin. Der Förderverein will mit dieser Veranstaltungsserie, die auch fortgeführt werden soll, Impulse im Stadtteil Kreyenbrück geben. Auch im Hinblick auf die kulturelle Diversität der dort lebenden Menschen und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft.

Termine:
Mi., 17. Oktober 2018, 19,00 Uhr, Kirchengemeinde St. Johannes, Pasteurstraße
So., 21. Oktober 2018, 13.30 Uhr, Yezidisches Forum, Eidechsenstraße

Der Termin am Sonntag, 28. Oktober 2018, 17.00 Uhr, Anna-Schwarz-Haus/RomnoKher, Stedinger Straße 45 a, fällt aus organisatorischen Gründen leider aus.

Zum Inhalt:
Obwohl mehr und mehr negative Effekte von Fleisch auf Umwelt und Gesundheit bekannt werden und sich die Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden verschlechtern – der Appetit auf Hamburger, Steaks und Co scheint ungebremst.

In Deutschland, dem Land von Bratwurst und Schnitzel, landet Fleisch täglich auf dem Teller. Doch vor einigen Jahren wurden daran Zweifel laut. „Fleischskandale“ und ethische Bedenken führten zu einer öffentlichen Debatte um die Moral des Fleischkonsums und zur Popularisierung fleischfreier Ernährungsweisen. Große Fleischkonzerne begannen pflanzliches Fleisch und Wurst herzustellen, vegane Supermärkte öffneten und vegane Produkte waren gefragt wie nie zuvor. Könnte dies der Anfang vom Ende des Fleisches sein? Steht das Mensch-Tier Verhältnis vor einer Wende?

In „The End of Meat“ wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Bewegung in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf Wissenschaftler*innen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr.

The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

Veranstalter:
Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V.
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Blühendes Interesse an Wildblumenwiesen

12.10.2018 17:53 Uhr

Bürgerinnen und Bürger schlagen mehr als 400 Standorte vor – Umsetzung ab Frühjahr 2019

Dieser Aufruf hat schöne Blüten getrieben: Die Stadt Oldenburg hatte ihre Bürgerinnen und Bürger im Juli um Vorschläge gebeten, auf welchen Flächen Wildblumenwiesen und Blühstreifen für Insekten angelegt werden sollten – die Resonanz war riesig. Mehr als 400 Anregungen sind beim Fachdienst Stadtgrün eingegangen. Viele Bürgerinnen und Bürger schlugen gleich mehrere Flächen vor. „Wir bedanken uns für das große Engagement. Schön, dass sich viele Menschen für ihre Umwelt interessieren und auch in ihrer Stadt etwas tun möchten, um dem Insektensterben und einem weiteren Artenrückgang entgegenzuwirken“, freut sich Fachdienstleiter Christoph Winterhalter. Die ersten Wildblumenstandorte sollen – über das Stadtgebiet verteilt – im Frühjahr 2019 angelegt werden.

Durch die Fülle an Vorschlägen hatte es etwas Zeit in Anspruch genommen, alle Flächen zu sichten und für die Anlage von Wildblumenwiesen geeignete Bereiche herauszusuchen. Viele unterschiedliche Vorgaben und Ansprüche mussten dabei berücksichtigt werden. Am wichtigsten war zunächst die Eigentumsfrage. Nur Flächen, die auch im städtischen Eigentum sind, kamen in Frage. Weiterhin waren für die vorgeschlagenen Bereiche die jeweiligen Standortbedingungen, die jetzige Nutzung, anfallende Anlagekosten und zukünftiger Pflegeaufwand abzuwägen.

Es stellte sich schnell heraus, dass nicht nur Wildblumenwiesen, sondern auch bunte Blühstreifen oder Bienenweidenflächen vorgeschlagen worden waren. Daher wurde die Aufgabenstellung entsprechend erweitert, und aus den Vorschlägen wurden einige Flächen herausgefiltert, die als geeignet erscheinen.

Da die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachdiensten der Stadt Oldenburg noch läuft, werden die konkreten Flächen für eine Umsetzung im Frühjahr 2019 noch gesondert bekanntgegeben. In die nähere Auswahl sind zwölf Flächen gekommen, die zurzeit weiter geprüft werden. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Bereiche Kennedyteich und Bloherfelder Wasserzug vorgeschlagen, daher sollen hier Wildblumenwiesen angelegt werden.

Ziel ist es, verschiedenartige Flächen für Insekten zu schaffen. Je nach Lage der Bereiche sollen für die Wildblumenwiesen regionales Saatgut oder angepasste Blumenmischungen verwendet werden. Ansaaten an weiteren Stellen sollen dann im Frühjahr 2020 folgen.

Die Stadt Oldenburg besitzt dank der regen Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger jetzt eine umfangreiche Liste an möglichen Flächen. Weitere Vorschläge werden nicht benötigt.
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Abfallwirtschaftsbetrieb nimmt Laub ab 1. Oktober kostenlos an

29.09.2018 20:18 Uhr

Aufstellung der Laubkörbe ab Mitte Oktober

Der Herbst beginnt und damit auch die Zeit fallenden Laubes: Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) nimmt daher wie in den vergangenen Jahren kostenlos Laub an. Vom 1. Oktober bis zum 30. Dezember können Oldenburgerinnen und Oldenburger Laub bis zu einer Anlieferungsmenge von maximal 2 Kubikmeter kostenlos an den Wertstoffannahmestellen Neuenwege, Barkenweg 6, und Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, abgeben. Damit beginnt die Laubsammlung in diesem Jahr aufgrund des trockenen Sommers und durch die einsetzenden Herbststürme etwas früher als in den vergangenen Jahren.

„Die zeitlich begrenzte kostenlose Entsorgung an den Wertstoffannahmestellen betrifft aber ausschließlich Laub. Die Anlieferung größerer Mengen und anderer Gartenabfälle ist gebührenpflichtig“, informiert Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des AWB. Es wird daher dringend geraten, bei der Anlieferung das Laub von anderen Gartenabfällen getrennt bereitzustellen.

Des Weiteren beginnt der AWB ab Mitte Oktober wieder damit, rund 1.000 Laubkörbe im Stadtgebiet aufzustellen. Die Laubkörbe stehen den Bürgerinnen und Bürgern für die Befüllung und Entsorgung ausschließlich von Straßenlaub zur Verfügung. Das System der Laubkörbe wurde vor vielen Jahren eingeführt, um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Arbeit zu erleichtern, das Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum zu entsorgen. „Das Hinzustellen von Laubsäcken ist, wie in den letzten Jahren auch, nicht gestattet“, betont Schneider-Kühn. Das Entleeren und die Mitnahme von Säcken würde die Arbeit der Müllwerker erheblich erschweren und außerdem dazu führen, dass die Tourenplanung, alle Körbe mindestens einmal wöchentlich zu leeren, nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten dafür um das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger“, appelliert Schneider-Kühn.
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»Früher war Spatzenhausen überall«

29.09.2018 19:55 Uhr

NABU verschickt detaillierte Infos zum Spatzenschutz/Baupläne dabei

»Der NABU macht sich Sorgen um die heimischen Sperlinge, Haus- und Feldsperling, wobei der Feldsperling besonders deutlich zurückgegangen ist«, berichtet Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land: »Gerade in den städtischen Bereichen ist insbesondere beim Feldsperling über viele Jahre bereits ein enormer Rückgang zu verzeichnen, und wir fürchten, dass sich dieser Trend langfristig auch beim Haussperling einstellen könnte«.

Die Innenstädte, aber auch kleinstädtische und dörfliche Bereiche, werden immer öfter zu gähnenden weißen Flecken auf der Spatzenlandkarte. Die Ursachen dürften vielfältig sein, berichtet der Naturschützer, der sehr häufig von Vogelfreunden angerufen und angesprochen wird, die sich um Spatzen sorgen und diese schmerzlich vermissen: Städte und Dörfer sind immer uniformer geworden. Wo einst artenreiche Wegränder und vielfältige Nutzgärten ausreichend Nahrung boten, wo Brachen und unversiegelte Flächen existierten, wo Obstwiesen und Grünländer reiche Nahrungsquellen abgaben, wurde versiegelt, vermaist, verödet.

Hinzu kommt ein Mangel an Brutplätzen, etwa durch veränderte Bauweisen von Häusern, sodass die früher allgegenwärtigen Einschlüpfe in die Gebäude wegfielen – »eine verheerende Entwicklung, die längst nicht mehr auf die Großstädte beschränkt ist!«, warnt Wohlers. Besonders eklatant wirke sich in der Aufzuchtzeit der jungen Sperlinge der immer offensichtlicher werdende Mangel an Insekten aus, die zur Aufzucht der Jungen als tierisches Eiweiß benötigt würden. »Der Spatz sagt langsam ade«, beklagt der NABU-Geschäftsführer, und ruft daher auf, nun im eigenen Bereich, im Garten und am Haus, aktiv zu werden.

Dazu hält der NABU wichtige Informationen für alle bereit, die ihr eigenes kleines »Spatzenhausen« Wirklichkeit werden lassen möchten: In der 30-seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art finden sich auch Baupläne für spatzengeeignete Nistkästen, und in der herrlich bebilderten »Spatzenfibel« des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) finden sich auf 28 prallen Seiten wertvolle Informationen und Anleitungen zum Spatzenschutz. 

Das Infopaket kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU, Stichwort »Spatz«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. 
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Reparieren statt Wegwerfen

25.09.2018 22:06 Uhr
Bürger*innen aufgepasst: Uni und Stadt suchen Betriebe, die reparieren
Oldenburg. „In meiner Kindheit war es selbstverständlich, dass man kaputte Gegenstände vom Elektriker, der Schneiderin oder dem Schuster reparieren ließ. Heute ist der Neukauf in der Regel bequemer, besonders, wenn er online geschieht und vermeintlich Zeit spart. Dabei ist eine Reparatur häufig einfacher, als wir denken. Außerdem spart sie Geld und schont Ressourcen“, sagt Dr. Katharina Dutz, Dozentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit dem Arbeitsschwerpunkt „Nachhaltigkeit und Technikbewertung“.

Dutz hat im Jahre 2013 gemeinsam mit Niko Paech das erste Repair Café Oldenburgs gegründet und stellt seitdem ein steigendes Interesse am Reparieren von Gegenständen des täglichen Gebrauchs fest. War die Reparatur vor wenigen Jahren noch uncool und altmodisch, gibt es heute in Deutschland über 900 Repair Cafés, in denen man kostenlos Dinge reparieren lassen oder lernen kann, Dinge selber zu reparieren.

„Das Projekt setzt daran an, was für uns immer wichtiger wird: nachhaltige Wirtschaftsförderung“, stimmt Roland Hentschel zu, stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung der Oldenburger Stadtverwaltung. „Es geht darum, Wege für Ressourceneinsparung mit neuen Geschäftsprozessen und -ideen zu verbinden. Repair Cafes und Upcycling-Prozesse sind sehr gute Möglichkeiten, dies aufzuzeigen und neue Verbindungen herzustellen“, ergänzt Hentschel.

Dies verdankt sich einem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt, das von Barthel Pester koordiniert wird. Neben dem Wunsch, nachhaltiger zu leben, besuchen immer mehr Menschen ein Repair Café, weil die Zahl von Handwerksbetrieben, die reparieren, abnimmt - und diese wenigen Reparaturbetriebe sind sehr gut nachgefragt. Mittlerweile gibt es in Oldenburg und umzu sieben Repair Cafés.

Niko Paech, ehemals Nachhaltigkeitsforscher an der Universität Oldenburg und derzeit an der Universität Siegen tätig, möchte wissen, welche Betriebe in Oldenburg noch reparieren: „Wir bitten die Öffentlichkeit, uns die Betriebe zu nennen, bei denen sie reparieren lassen. Ob es die Waschmaschine ist, ihr Fernseher oder ihr Smartphone. Wissenschaftlich ist es für uns hoch interessant zu erfahren, in welchen Bereichen überhaupt noch Reparaturen angeboten werden. Denn die Nachfrage ist groß nach Reparaturen, aber der Markt, also das Angebot von Reparaturdienstleistungen, wird kleiner.“

Roland Hentschel, Katharina Dutz, Niko Paech und Barthel Pester planen gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein transfer – Netzwerk nachhaltige Zukunft ein Verzeichnis Oldenburger Reparaturdienstleister, das, ähnlich wie der Einkaufskompass KOSTBAR, Oldenburgs kleineren Betrieben zu mehr Sichtbarkeit verhilft .

Unter https://www.repaircafeoldenburg.org/reparierbar/ ist ersichtlich, welcher Betrieb bereits erfasst worden ist. Bitte schreiben Sie eine Email an info@repaircafe-oldenburg.de und nennen Sie den Betrieb oder die Betriebe, die reparieren.
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Solange die Flügel tragen

17.09.2018 19:27 Uhr

Einstimmungsveranstaltung zu den 10. Zugvogeltagen

Am Dienstag, den 25. September um 19.00 Uhr  lädt das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg in Kooperation mit dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu einer Einstimmungsveranstaltung zu den Zugvogeltagen: Inmitten der Dauerausstellung des Museums taucht Schauspieler Franz Fendt als Vogelfreund und Kulturforscher Adrian Fritz mit leidenschaftlicher Neugier ein in die wundervolle Welt der Zugvögel. Gewürzt mit Fakten, Bildern und Melodien folgt er spielerisch der großen Flugroute. 

Die „theatrale Liebeserklärung an die Marathonläufer der Luft“ haben der Bremer Schauspieler Franz Fendt und Frank Fuhrmann von der Jungen Landesbühne Wilhelmshaven entwickelt. Im Anschluss informiert  Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, zu der Veranstaltungsreihe „Zugvogeltage“ und lädt dazu ein, sie vom 13. bis 21. Oktober zu erleben. Der Eintritt kostet 6,50 €. Die Karten sind im Vorverkauf im Landesmuseum Natur und Mensch erhältlich.

Mehr Informationen zu den Zugvogeltagen: www.zugvogeltage.de
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Schmetterlinge im und vorm Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

10.09.2018 17:56 Uhr

LzO fördert die Bearbeitung der Insektensammlung des Landesmuseums Natur und Mensch

„Wir sind froh darüber, dass wir Förderer wie die LzO immer wieder für Projekte an unserer Seite haben“, so Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. Die LzO unterstützte das Landesmuseum bei der Anschaffung moderner, den heutigen Standards entsprechenden Sammlungsschränke und -kästen zum dauerhaften Erhalt der historischen Insektensammlungen. Als „Nebenprodukt“ des „Umzugs“ der historischen Schmetterlingspräparate in die neuen Kästen wurden die Exemplare neu bestimmt und nach Arten sortiert. Diese Forschung wird als Prozess im Eingangsbereich des Museums unter dem Titel „Sammlung als Grundlage unserer Forschung“ in einer Vitrine gezeigt.
 

Um aber auch den lebenden Insekten in der Stadt zu helfen und die Artenvielfalt zu erhalten, hat das Museum eine Schmetterlingswiese angelegt. Damit zeigt es, wie jeder und jede mit wenig Aufwand einen Beitrag leisten kann. Denn Schafgarbe, Wilde Möhre und Co. bieten ein reiches Nahrungsangebot für Falter und Raupen. Die Wiese wurde im Herbst 2016 in Kooperation mit der Schmetterlings-AG des NABU Oldenburg angelegt. Seit diesem Sommer wird das ganze Rasenstück rund um die Daphne-Skulptur im Sinne der heimischen Insekten „gepflegt“, d.h. nur noch selten gemäht und nicht mehr gedüngt. 

Der Wildwuchs vorm Landesmuseum Natur und Mensch hat also einen Zweck, der sich nun auch durch das, ebenfalls mit finanzieller Unterstützung der LzO, neu aufgestellte Schild erklärt. 
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Oldenburg steigt aufs Rad

29.08.2018 21:28 Uhr

Anmeldungen für Wettbewerb STADTRADELN noch möglich – Startschuss am 2. September

Nur noch wenige Tage bis zum Start der Aktion STADTRADELN in Oldenburg: Bisher haben sich 606 Radelnde, davon 14 Mitglieder des Stadtrates, für das STADTRADELN in Oldenburg registriert (Stand: Dienstag, 28. August, 13 Uhr). Radfahrerinnen und Radfahrer sind dazu aufgerufen, sich weiterhin online unter www.stadtradeln.de/oldenburg anzumelden und im Aktionszeitraum vom 2. bis zum 22. September fleißig in die Pedale zu treten. Ziel ist es, beruflich und privat möglichst viele Wege CO2-frei mit dem Rad zurückzulegen und Kilometer zu sammeln.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gibt den offiziellen Startschuss am Sonntag, 2. September, um 12 Uhr auf dem Schlossplatz. Nach der Begrüßung brechen STADTRADELN-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zu einer Auftakt-Fahrradtour auf. 

Neben einer Prämierung der fahrradaktivsten Kommunen durch das Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören, verleiht die Stadt Oldenburg mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren Preise in drei Kategorien: „Teampreise für die fahrradaktivsten Teams“, „Einzelpreise für die fahrradaktivsten Radlerinnen und Radler“ und „Verlosung mit Gewinnmöglichkeit für alle Teilnehmenden“.

Stadtbaurätin Gabriele Nießen erklärt, wieso man mitmachen sollte: „Zum einen werden möglichst viele Mitradlerinnen und Mitradler für den Wettbewerb um den Titel der fahrradaktivsten Kommune gesucht, um hier eine Chance auf das Siegertreppchen zu haben. Zum anderen tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu bei, dass vor Ort ein Zeichen für den Klimaschutz und die Radverkehrsförderung gesetzt wird.“

Fragen zum Wettbewerb beantwortet gerne das STADTRADELN-Team in Oldenburg:
Kerstin Goroncy und Andreas Brosig sind erreichbar unter den Telefonnummern 0441 235-3849 und 0441 235-3807 oder per E-Mail an stadtradeln@stadt-oldenburg.de.
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Alles über Geothermie

22.08.2018 21:47 Uhr

Workshop für Industrie und Gewerbe am 23.August in der LzO

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klima(+)Unternehmen bietet die Stadt Oldenburg einen kostenlosen Workshop zum Thema „Oberflächennahe Geothermie für Industrie und Gewerbe“ an. Er findet am Donnerstag, 23. August, von 15 bis 17 in der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), Berliner Platz 1, statt. Den Workshop leitet Dr. Timo Kröger vom GeoEnergy Celle e.V.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt Bohrungen bis circa 400 Meter Tiefe für das Beheizen und Kühlen von Gebäuden, technischen Anlagen oder Infrastruktureinrichtungen. In dem Workshop erfahren interessierte Unternehmen, wie praxisorientierte Lösungen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Dabei wird die Geothermie-Anlage der LzO besichtigt.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder direkt bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, Telefon 0441 235-3615, oder per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de.
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Wasser marsch: Auch Freiwillige Feuerwehren bewässern Bäume

25.07.2018 20:47 Uhr

Trockenheit: Stadt bittet die Bevölkerung ebenfalls um Mithilfe – Kapazitäten reichen nicht aus

Die anhaltende Hitzeperiode und Trockenheit bereitet den Bäumen im Stadtgebiet zunehmend Probleme. „Es ist zwar Hochsommer, doch beim Blick auf die Bäume könnte man meinen, der Herbst beginnt“, sagt Uwe Ahlers, Leiter des Fachdienstes Stadtgrünpflege und Friedhöfe. Die Bäume haben „Trockenstress“: Dadurch verfärbt sich das Laub. Welke, braune Blätter fallen zu Boden. Mit dieser biologischen Reaktion mindern die Bäume den Wasserverlust beziehungsweise die Verdunstung, erklärt Ahlers.
 
 Bei mehr als 70.000 städtischen Bäumen an Straßen und in Grünanlagen ist ein Wässern aller Bäume nicht möglich. Gefährdet durch die Trockenheit sind insbesondere die in den vergangenen Jahren gepflanzten Bäume im Straßenbereich, da sie noch kein ausreichendes Wurzelsystem ausgebildet haben. Zwar wässern städtische Mitarbeiter seit Mai die Neuanpflanzungen, aber die Trockenheit macht zunehmend auch Bäumen, die vor drei bis sechs Jahren gepflanzt wurden, zu schaffen. Die Kapazitäten des Fachdienstes Stadtgrünpflege, der bei seinen Einsätzen Wasser aus öffentlichen Gewässern verwendet, sind für das Versorgen von rund 2.000 Jungbäumen nicht ausreichend. Daher wird der Fachdienst ab jetzt durch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt unterstützt. Ab Mittwochabend wird Wasser aus den in der Regel 2.000 Liter fassenden Löschtanks fließen, um Bäume zu retten. Beteiligt sein werden alle sechs Ortsfeuerwehren (Eversten, Haarentor, Stadtmitte, Ohmstede, Ofenerdiek und Osternburg).


Darüber hinaus bittet die Stadtverwaltung auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufgabe, die in Nähe von Wohnbebauung gepflanzten Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Vorzugsweise sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden möglichst täglich gewässert werden. Als Minimum sind dem Wurzelbereich jüngerer Bäume pro Bewässerungsgang etwa 20 bis 30 Liter Wasser in Stammnähe zuzuführen. Bei Baumstandorten älteren Pflanzdatums fehlt bereits der Bewässerungsring. Damit sich die Wassergaben hier nicht flächig verteilen, sondern im Nahbereich des Stammes versickern, ist es in diesen Fällen hilfreich, einen aus Bodenmaterial bestehenden Gießring im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern vom Baumstamm zu formen, rät Uwe Ahlers: „Wir freuen uns über jede Unterstützung aus der Bevölkerung.“
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Erstmals Bierschnegel in Oldenburg nachgewiesen

14.07.2018 21:44 Uhr
Es gibt Tätigkeiten, die wirken auf Außenstehende befremdlich. Dazu gehört ganz sicher, nachts an alten Mauern mit Taschenlampen herum zu leuchten. Genau das taten Kay Fuhrmann vom Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und Walter Wimmer aus Salzgitter kürzlich. Dabei wurden die Naturfreunde nicht von Gespenstern, sondern von einer in Deutschland seltenen Nacktschneckenart angelockt, die sie so erstmals in Oldenburg nachweisen konnten.

 

Kurz vor Mitternacht war es dann soweit: „Hier ist einer“, rief Fuhrmann durch die Nacht. Wimmer, der im richtigen Leben Naturschutzdezernent und Leiter der Betriebsstelle Süd des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Braunschweig ist, bestätigt den Fund. Ein Bierschnegel, genau danach haben sie gesucht. Diese attraktive Nacktschnecke gilt in Niedersachsen und bundesweit als vom Aussterben bedroht. Anders als viele heimische Arten, deren Lebensräume wir immer mehr einengen, ist der einst aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommene Bierschnegel aber noch häufiger als erwartet. Er lebt an alten Mauern und wurde früher oft in Bierkellern gefunden, was ihm zu seinem Namen verhalf.

 

Aus Oldenburg war der Bierschnegel bisher nicht bekannt, was wohl auch an seiner Lebensweise liegt: Die Art ist streng nachtaktiv und kann tagsüber kaum gefunden werden. Doch wer sich nachts auf die Suche begibt, wird oft belohnt. Rund ein Dutzend der Tiere zählen Fuhrmann und Wimmer in dieser Nacht an der Mauer des Gertrudenfriedhofs und den hier stehenden Altglascontainern. Hier sind auch die typischen Spuren zu sehen, die Bierschnegel hinterlassen, wenn sie die Algen vom Untergrund abraspeln. Dabei ist es ihnen egal, ob es sich dabei um eine Mauer, einen Zaun oder eben auch einen Altglas-Container handelt, solange sie in der Nähe entsprechende Schlupfwinkel finden. Wer selbst einmal nachts Bierschnegel entdecken möchte, kann tagsüber schon nach den typischen Raspelspuren Ausschau halten und so die nächtliche Suche mitunter beträchtlich verkürzen.

 

Mit Oldenburg kann nun ein weiterer Fundpunkt auf der Niedersachsenkarte vermerkt werden. „Mit jedem dieser Funde wird das Bild über das tatsächliche Vorkommen dieser außergewöhnlichen Art ein wenig vollständiger“, freuen sich Fuhrmann und Wimmer.
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Vom Strandgut zum Kulturgut

07.07.2018 23:11 Uhr

das Landesmuseum Natur und Mensch ruft zum Sammeln von Plastikmüll aus dem Meer auf

Im kommenden Jahr plant das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein Projekt zum Thema „Plastikmüll im Meer“. Für eine spezielle Aktion zu diesem Thema ruft das Museum die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Kunststoffmüll zu sammeln, welcher an Küsten angeschwemmt wurde – beispielsweise im Sommerurlaub.

 

Die Sommerferienzeit ist auch für viele OldenburgerInnen eine willkommene Gelegenheit, an nationalen oder internationalen Küsten Urlaub zu machen. An vielen Stränden lässt sich dabei eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit erkennen – die zunehmende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ruft die OldenburgerInnen dazu auf, während Ihrer Aufenthalte am Meer, angeschwemmten Müll aus Kunststoff zu sammeln und dem Museum zu übergeben. Dies können Plastikflaschen, Netze, Verpackungsreste, größere und kleinere Plastikteile oder allgemein alles aus Kunststoff sein. Das Museum wird den Plastikmüll im Jahr 2019 dazu nutzen, um verstärkt auf diese Thematik einzugehen. So wird aus Strandgut Kulturgut und die HelferInnen leisten dabei gleichzeitig einen kleinen Beitrag zur Reinigung der Strände ihrer Urlaubsregion.

 

Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Das Museum kann nur Plastikmüll verwenden, welcher vom Meer angespült wurde. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit mit den Oldenburger*innen. 
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Stadt sucht Flächen für Wildblumenwiesen in Oldenburg

07.07.2018 23:04 Uhr

Beitrag gegen das Insektensterben

Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und des Artenrückgangs sucht die Stadt Oldenburg Flächen innerhalb des Stadtgebietes, auf denen sich naturnahe Blühstreifen als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt anlegen lassen. Solche artenreichen Wildblumenwiesen bieten einer Vielzahl von Insekten und anderen kleinen Tieren Rückzugsräume, Nahrungsangebote und auch Brutstätten und können einen zusätzlichen Aspekt des Naturschutzes bilden. Zudem kann an vielen Stellen das Bild der Grünanlagen und Straßenräume durch die bunten Blüten optisch aufgewertet und ein positives, grünes Stadtbild geschaffen werden.


Die Stadt Oldenburg bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger um Vorschläge, wo in der Stadt Wildblumenwiesen und Blühstreifen für Insekten angelegt werden sollten. Sie sind aufgerufen, konkrete Vorschläge für Flächen einzureichen, auf welchen sie sich Wildblumenwiesen vorstellen können.


Diese Flächen können in den unterschiedlichsten Bereichen liegen: in Grün- und Parkanlagen, an Spielplätzen, im Verkehrsgrün zum Beispiel auf Verkehrsinseln sowie in den Außenanlagen von Schulen oder öffentlichen Gebäuden. Wichtig ist nur, dass die Flächen auch der Stadt gehören, da Wildblumenwiesen auf privaten Grundstücken nicht durch die Stadt angelegt und gepflegt werden können.


Die Vorschläge können entweder per E-Mail an gruenplanung@stadt-oldenburg.de, telefonisch unter 0441 235-4444 oder per Post an das Amt für Umweltschutz und Bauordnung, 26105 Oldenburg eingereicht werden.


Die eingehenden Vorschläge werden zunächst durch die Verwaltung auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft, da viele unterschiedliche Vorgaben und Ansprüche beachtet werden müssen. So muss zum Beispiel geklärt werden, ob der Boden für eine Blumenwiese geeignet ist oder ob die Wuchshöhe den Anforderungen der Verkehrssicherheit entspricht. Daher wird nicht jeder der eingereichten Vorschläge auch umgesetzt werden können.


Flächen, die für die Anlage eines Blühstreifens ausgewählt wurden, werden mit entsprechendem lokalem Saatgut angesät. Dies ist nicht zu jeder Jahreszeit möglich, daher werden die ersten Ansaaten voraussichtlich im nächsten Frühjahr stattfinden.
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Citizen-Science-Projekt: Oldenburg kartiert Heuschrecken

01.07.2018 18:59 Uhr
Landschaftswandel, Artenschwund oder Insektensterben sind nur einige der momentan viel gebrauchten Begriffe, wenn es um die Belange des Naturschutzes geht. Als Einrichtung, die sich regional mit der Biodiversität beschäftigt, forscht das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg an diesen Themengebieten und ruft dabei die Oldenburger Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Unterstützen Sie das Landesmuseum in einem „Citizen Science“ Projekt (engl. für Bürgerwissenschaft) bei der Erfassung des lokalen Bestandes der ausschließlich dämmerungs- und nachtaktiven Heimchen (Acheta domesticus). Lauschen Sie bei einem abendlichen Spaziergang oder auf dem Nachhauseweg aufmerksam und melden Sie uns Ihre Entdeckungen. Ziel des Projektes ist es, die Verbreitung zu erfassen, um u.a. zukünftige Veränderungen besser nachvollziehen und vergleichen zu können.

Das Projekt startet am 01. Juli. Mehr Informationen zum Projekt und zu den Teilnahmemöglichkeiten finden Sie ab Freitag auf http://www.naturundmensch.de/berichte-aus-dem-museum.html.
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Stadt Oldenburg ergänzt Luftreinhalteplan

04.05.2018 20:49 Uhr

Öffentlichkeit wird beteiligt – Bis zum 22. Juni sind Stellungnahmen möglich

Die Stadt Oldenburg schreibt ihren erstmals im Jahr 2012  verabschiedeten Luftreinhalteplan fort. Hintergrund ist die an der  Messstation am Heiligengeistwall weiterhin festgestellte Überschreitung  des Jahresgrenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro  Kubikmeter Luft. Mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplanes soll die  Luftqualität verbessert werden. Die Verwaltung hat dazu in den  vergangenen Wochen einen Entwurf erarbeitet, der weitere Maßnahmen  benennt, die dazu führen sollen, dass die Stickstoffdioxidkonzentration  auf ein Niveau unterhalb des Jahresgrenzwertes absinkt. So wird  vorgeschlagen,
  • die Busflotte noch weiter und schneller zu modernisieren,
  • im Stadtgebiet eine Umweltzone einzurichten,
  • sich um Verbesserungen bei der städtischen Nutzfahrzeugflotte zu bemühen,
  • den noch in Bearbeitung befindlichen Green-City-Plan und Fördermöglichkeiten aus dem Programm der Bundesregierung Saubere Luft zu nutzen und
  • die Verkehrsabläufe an der Kreuzung Lappan zu prüfen und gegebenenfalls weiter zu optimieren.
Die Aufstellung und Fortschreibung von Luftreinhalteplänen wird unter Beteiligung der Öffentlichkeit vorgenommen. Dementsprechend hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg in der Sitzung am 23. April die öffentliche Auslegung des Entwurfs des fortgeschriebenen Luftreinhalteplans beschlossen. In der Zeit von Montag, 7. Mai, bis einschließlich Freitag, 8. Juni, wird der 47-seitige Entwurf im Amt für Umweltschutz und Bauordnung (Industriestraße 1 h, Zimmer 136, 26121 Oldenburg) während der Dienststunden zur Einsichtnahme ausgelegt. Außerdem steht der Fortschreibungsentwurf auf der Internetseite www.oldenburg.de/fortschreibung-luftreinhalteplan zum Download zur Verfügung. Während der Auslegungsfrist und bis zu zwei Wochen danach –also von Montag, 7. Mai, bis einschließlich Freitag, 22. Juni, – wird der Öffentlichkeit gemäß § 47 Absatz 5 a des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) die Gelegenheit gegeben, Stellungnahmen und Anregungen zum vorliegenden Entwurf abzugeben. Diese können entweder schriftlich an die vorgenannte Adresse oder vorzugsweise per Mail an umwelt@stadt-oldenburg.de gesendet werden. Nach dem Gesetzeswortlaut sollen die mitgeteilten Anregungen bei der Entscheidung über die Annahme des Plans angemessen berücksichtigt werden, wobei eine weitere Erörterung der vorgebrachten Anregungen oder Bedenken nicht stattfindet. Die Verwaltung wird alle eingegangenen Stellungnahmen prüfen und mit einem Abwägungsvorschlag versehen. Diese Unterlagen werden anschließend den politischen Fachausschüssen vorgelegt. Die Entscheidung, ob und welche Maßnahmen letztlich umgesetzt werden, trifft der Rat der Stadt Oldenburg nach entsprechenden Vorberatungen in den zuständigen Gremien. Der Zeitpunkt der Beschlussfassung hängt vom Verlauf und Umfang der politischen Diskussion ab und ist frühestens im September 2018 zu erwarten.
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Ich repariere, also bin ich

03.05.2018 18:38 Uhr
Kaufen, kaufen, kaufen. Dabei könnten viele alte und gebrauchte Dinge repariert werden. Doch die Menge des Elektroschrotts nimmt von Jahr zu Jahr zu. Dass es auch anders geht, die Lebensdauer von Geräten zu verlängern, zeigt das Repair Café in den Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41 am Samstag, den 05.05.2018  von 14–18 Uhr. 
Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateur*innen gemeinsam mit denjenigen defekte Dinge reparieren, denen sie kaputt gegangen sind. In den Repair Cafés gibt es wechselnde Angebote wie Fahrrad, PC/IT, Haushalts- und Elektrogeräte wie Toaster, Fön oder Mixer, Textilien und Upcycling, Messer schärfen, eine Kleidertauschbörse und dieses Mal eine Beratung für das Reparieren von Gitarren. Angeboten wird auch eine unabhängige Beratung für den Kauf von Neu- und Gebrauchtgeräten und die damit verbundene Frage des Datenschutzes.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht vonnöten, einfach vorbeikommen und mitmachen. Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how in Reparaturcafés  aneignen. Die ehrenamtliche Reparateur*innen sind alle total fit und geben ihr Wissen sehr gerne weiter. 
Mittlerweile gibt es in Oldenburg drei Reparaturtreffpunkte: Das nächste Mal am 08.06. in Kreyenbrück von 15–17 Uhr in der Pasteurstraße 5 und am 18.06. von 14.30–16.30 Uhr in der Alexanderstraße 331.  
Weitere Repair Cafés in den Oldenburger Stadtteilen sind geplant und von daher sind sie nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivist*innen nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger*innen das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens. 
Das nächste Mal am Samstag, den 05.05.2018 im Repair Café von 14-18 Uhr in der Rosenstraße 41. Kuchenspenden sind willkommen, gerettete Lebensmittel zum verschenken ebenfalls und Tee und Kaffee verstehen sich von selbst. Reparatur-Schnack inclusive. 
Mehr Informationen finden Sie unter www.repaircafeoldenburg.org. Fragen bitte an folgende Emailadresse richten: repaircafe.orgateam@gmail.com. 
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Auf Kilometerjagd: Oldenburg tritt in die Pedale

25.04.2018 20:43 Uhr

Fahrradteams für Wettbewerb STADTRADELN gesucht – Anmeldung ab sofort möglich

Oldenburg geht auf Fahrrad-Kilometerjagd: Die Stadt nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am internationalen Wettbewerb STADTRADELN teil und hofft auf den Titel der „Fahrradaktivsten Kommune“. Der Wettbewerb wird vom Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 27 Ländern Europas, veranstaltet. Die Aktion steht unter dem Motto „Fahrrad statt Auto“: Mit Spaß und gesunder Fortbewegung soll Begeisterung für die Benutzung des Fahrrads im Alltag geweckt werden. 

Mitmachen können alle, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, Schulklassen, Vereine, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger bilden Teams und können sich ab sofort auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg anmelden. 

Ziel des Wettbewerbs ist es, im Oldenburger Aktionszeitraum vom 2. bis zum 22. September 2018 möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. „Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Einzelpersonen“, erklärt Kerstin Goroncy von „TeamRad“, der fachdienstübergreifenden Projektgruppe für die Belange des Radverkehrs in der Stadtverwaltung. „Deshalb zählt jeder Fahrradkilometer, egal ob privat oder beruflich, viel oder wenig“.

Die Kilometer, die während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, tragen die Teilnehmenden unter www.stadtradeln.de oder direkt über die STADTRADELN-App in einen Online-Radelkalender ein. Radelnde ohne Internetzugang können die Rad-Kilometer wöchentlich per Kilometer-Erfassungsbogen den örtlichen Organisatoren melden. „Teamlos“ teilnehmen geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen können ein Team bilden. Alternativ kann dem „Offenen Team“ beigetreten werden. Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten (dazu gehören auch Pedelecs bis 250 Watt).

Die gefahrenen Kilometer werden für den Wettbewerb gesammelt und veröffentlicht, so dass sowohl Team-Vergleiche innerhalb Oldenburgs als auch Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind. Außerdem werden die erfolgreichsten Teams und Einzelpersonen ausgezeichnet und Preise verlost.

Zur Unterstützung des Wettbewerbs hat „TeamRad“ bereits Kontakt mit dem ADFC und der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH aufgenommen. „Denkbar wären geführte Radtouren als Anreiz zum Sammeln von Kilometern während des Aktionszeitraums“, beschreibt Goroncy die Kooperation mit den beiden Partnern.

In diesem Jahr findet die Kampagne STADTRADELN zum bereits elften Mal statt. Über 222.000 Teilnehmende in 620 Kommunen hatten im Vorjahr mitgemacht. 

Weitere Informationen sind unter www.stadtradeln.de und www.oldenburg.de/stadtradeln zu finden. Koordiniert wird Oldenburgs Wettbewerbsteilnahme von „TeamRad“, Ansprechpartner sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig, Telefon 0441 235-3849 oder -3807.
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Zusammenarbeit fällt auf fruchtbaren Boden

11.04.2018 21:44 Uhr

AWB und BUND wollen Kompost aus Neuenwege in Oldenburger Gärten bringen

Diese Kooperation fällt auf fruchtbaren Boden: Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) und der BUND Oldenburg (Kreisgruppe Stadt Oldenburg im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) haben rechtzeitig zum Beginn der Gartensaison eine Zusammenarbeit besiegelt, die dazu beitragen soll, Oldenburgs Ökobilanz nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es, den Qualitätskompost aus dem Kompostwerk in Neuenwege vermehrt in die Oldenburger Privatgärten zu bringen.

Der AWB hatte das Kompostwerk am Barkenweg in Neuenwege im vergangenen Jahr übernommen. Der AWB verfügt mit dem Qualitätskompost aus Grünabfällen, die ausschließlich aus Oldenburger Gärten stammen, über ein gütegesichertes Produkt. Die Qualitätssicherung wird durch regelmäßige Kontrollen durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. gewährleistet. „Nachdem der BUND sich bereits 2017 bei der Erstellung des Oldenburger Abfallwirtschaftskonzeptes aktiv eingebracht hat und der Betriebsausschuss des AWB die BUND-Kampagne ,TorfFreiLeben‘ positiv aufgenommen hat, lag es nahe, in diesem Bereich zusammenzuarbeiten“, erläutert AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn.

Der BUND möchte mit seiner Kampagne „TorfFreiLeben“ Alternativen zu torfhaltigen Produkten für den Garten und Balkon aufzeigen. Bei der Kampagne „TorfFreiLeben“ geht es in erster Linie darum, ein Bewusstsein für den Moorschutz zu schaffen und alte gärtnerische Tugenden neu bekannt zu machen. „Hierzu werden die Bereiche der Gartenkunde wie Bodenkenntnis, Mulchen, Kompostieren und nachhaltige insektenfreundliche Gartengestaltung über ein Netzwerk von Kooperationspartnern in die breite Öffentlichkeit getragen“, sagt Thomas Myslik vom BUND.

Als erste Schritte der Zusammenarbeit zwischen AWB und BUND ist geplant, den Bekanntheitsgrad des Oldenburger Qualitätskomposts aus Neuenwege zu erhöhen und dessen positive Eigenschaften zu bewerben. Gleichzeitig soll für die Garten- und Balkonbesitzer ein alltäglich nutzbares Angebot für den Oldenburger Kompost im Entsorgungszentrum Neuenwege geschaffen werden. So sollen neben den klassischen Mitnahmemöglichkeiten per Anhänger, Kunststoffkübel und Eimer auch kleine Pfand-Mehrweg-Säcke (so genannte Big-Bags) vom AWB ausgegeben werden. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe aus Experten des AWB und des BUND wird neue Ideen entwickeln und mit Unterstützung von Bürgern prüfen. 

Den Ansatz einer modernen Kreislaufführung, bei der entsorgter Baum- und Strauchschnitt im Kompostwerk zum Qualitätskompost verarbeitet und im heimischen Garten wiederverwertet wird, sehen AWB und BUND als wichtigen Beitrag zur direkten Umweltschonung. 

Das Kompostwerk in Neuenwege (Barkenweg 1) ist montags bis donnerstags von 9 bis 12.45 Uhr und 13.30 bis 16.45 Uhr sowie freitags von 9 bis 12.45 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
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Fundbüro übergibt 160 alte Handys an den Naturschutzbund

11.04.2018 21:40 Uhr

Verwertung kommt Umweltprojekt zugute – Neuere Mobiltelefone werden versteigert

Im Fundbüro der Stadt Oldenburg hat sich in den vergangenen Jahren eine Vielzahl verloren gegangener Handys angesammelt. Lassen sich die Geräte innerhalb von sechs Monaten keinem Eigentümer zuordnen und macht der Finder im Anschluss an diese Frist keine Rechte geltend, können sie weiterverwertet werden – und zwar so: Während die jüngeren Modelle im Juni in einer Online-Auktion versteigert werden sollen, tragen die älteren Mobiltelefone dazu bei, ein Umweltprojekt des Naturschutzbundes zu finanzieren. Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, und Inka Thole, Beauftragte für die lokale Agenda 21 in der Stadt Oldenburg, übergaben am Dienstag, 10. April, rund 160 alte Handys an die örtlichen NABU-Vertreter Rolf Grösch und Bernd Ziesmer sowie FÖJ-Absolventin Melanie Köhrmann. Hinzu kamen rund 50 Alt-Geräte, die am Verwaltungsstandort Industriestraße in einer Box gesammelt worden waren.

Für eine sinnvolle Verwertung älterer Handymodelle, bei denen sich eine Versteigerung nicht lohnt, passt es gut, dass der NABU laufend ausgediente Geräte sammelt. Der NABU hat eine Vereinbarung mit dem Telefonanbieter O2 über die Verwertung von Altgeräten geschlossen. Danach kümmert sich im Auftrag von O2 die AfB gGmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderungen) darum, dass die eventuell noch vorhandenen Daten professionell vernichtet werden und die Alt-Handys je nach Zustand entweder aufgearbeitet und wieder vermarktet oder fachgerecht recycelt werden. Auf diese Weise gelangen wertvolle Rohstoffe zurück in den Kreislauf und müssen nicht mühsam neu gefördert werden.

Für jedes eingesammelte Smartphone erhält der NABU einen festen Betrag, der an das Projekt der Renaturierung der Unteren Havel geht. Mehr Informationen gibt es dazu im Internet unter www.nabu.de/unterehavel. 

Neuere Handys will das Fundbüro in der Zeit vom 8. bis zum 17. Juni versteigern. Nähere Informationen sind kurz vor der Versteigerung unter www.oldenburg.de/fundsachenversteigerung erhältlich. 

Wer sein Handy vermisst, kann sich natürlich beim Fundbüro auch darüber informieren, ob es sich unter den Fundsachen befindet. Das Büro ist unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an fundbuero@stadt-oldenburg.de erreichbar. 
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Wölfe im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

28.03.2018 20:20 Uhr
1998 siedelten sich erstmals wieder Wölfe, aus Osteuropa kommend, bei uns in Deutschland an. Seitdem hat sich der Wolf nach Westen ausgebreitet und ist seit 2006, rund eineinhalb Jahrhunderte nach seinem Verschwinden, in Niedersachsen nachweislich angekommen. Doch die Landschaft, in die der Wolf zurückkehrt, hat sich verändert. Durch die zum Teil dichte Besiedelung und die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen, sind unfreiwillige Begegnungen zwischen Mensch und Tier vorprogrammiert, etwa wenn Wölfe in Wildunfälle verwickelt sind.

 

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg mit seinen umfangreichen Sammlungen der Naturkunde, Archäologie und Völkerkunde hat im Jahr 2017 damit begonnen, Wölfe, die in Niedersachsen zu Tode gekommen sind, in die naturkundliche Sammlung aufzunehmen. Solche wissenschaftlichen Sammlungen sind bedeutende Fenster in die Zeit. Sie spiegeln wider, welche Arten in einer Region zu einer bestimmten Zeit vorkamen, welche Arten verschwanden oder neu auftraten. Somit liefern sie wertvolle Daten für Forschungsfragen, die etwa die Veränderungen von Ökosystemen betreffen. 2017 kamen in Niedersachsen zehn Wölfe auf natürliche Weise, im Straßenverkehr oder durch illegale Tötung ums Leben. Sechs von ihnen sind nun in die Sammlung des Landesmuseums gelangt. Darunter befindet sich auch der Wolf, der im April 2017 im Landkreis Vechta bei einem Verkehrsunfall getötet wurde. Er ist der erste Totfund eines Wolfes im Weser-Ems-Gebiet, dem Gebiet, das das Landesmuseum schwerpunktmäßig besammelt. Dieser Wolf ist nun als Zeugnis einer hierher zurückgekehrten Art in der Museumssammlung für die Zukunft erhalten.

 

 

Wölfe in Niedersachsen

 

Diskussionsabend mit Vertretern verschiedener Interessensgruppen am Donnerstag, den 19. April um 19 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.

 

Er ist nach Niedersachsen zurückgekehrt: der Wolf. Nachdem er Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland flächendeckend ausgerottet war, wandert er seit einigen Jahren – aus Osten kommend – wieder ein. Seit 2006 ist diese streng geschützte Tierart auch in Niedersachsen wieder zu Hause. Doch was bedeutet der Wolf für unsere Landschaft und für die Bevölkerung, die hier lebt und wirtschaftet?

 

An diesem Abend möchten wir mit Vertretern verschiedener Interessensgruppen wie Jägerschaft, Landwirtschaft, Naturschutz, Politik sowie mit Ihnen über den Wolf in Niedersachsen diskutieren und die verschiedenen Blickwinkel kennenlernen. Durch den Abend begleitet der Moderator und Journalist Gerhard Snitjer.

 

Naturkundliche Sammlungen sind ein Fenster in die Zeit. Sie spiegeln wider, welche Arten in einer Region zu einer Zeit vorkamen, verschwanden oder neu auftraten. Das Landesmuseum hat kürzlich Wölfe, die in Niedersachsen

tot gefunden wurden, in seine Sammlung übernommen. Als Zeugnis einer zurückgekehrten Art stehen sie für zukünftige Forschungen zur Verfügung.

 

Dier Teilnahme am Diskussionsabend ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine Spende für unsere Forschungen zum Wolf. 
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Amphibienwanderung beginnt bald

23.03.2018 23:05 Uhr

Zwei Straßen während der Wanderungszeit über Nacht gesperrt

Aufgrund des feuchten Wetters mit steigenden Temperaturen wird die Amphibienwanderung in den nächsten Tagen beginnen. An manchen Stellen im Stadtgebiet haben die Wanderungen in den vergangenen Jahren zahlenmäßig derart große Ausmaße angenommen, dass die Stadtverwaltung nachts Straßen sperrt. Hinweisschilder allein reichen in einigen Straßen nicht mehr aus.

Die Stadt Oldenburg wird daher wie bereits in den vergangenen Jahren in Wechloy die Straße Am Tegelbusch (angrenzend an die westliche Wohnbebauung) beziehungsweise am Drögen-Hasen-Weg nördlich des Bahnübergangs für den Durchgangsverkehr in der Zeit von 19 bis 7 Uhr sperren, sobald die Wanderung beginnt. Die Sperrungen erfolgen allerdings nur dann, wenn eine für die Wanderungen günstige Witterung, das heißt eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen ab circa 5 Grad, zu erwarten ist.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt:
Unter anderem im Bereich zwischen Schellsteder Weg und Triftweg in Ohmstede, am Helmsweg in Osternburg, an der Edewechter Landstraße in Eversten, in den Bereichen Schafjückenweg, Ostring, Immenweg und Elritzenweg in Ofenerdiek, am Rauhehorst, am Brookweg, an der Egerstraße und an der Feldstraße in Bürgerfelde, an der Weißenmoorstraße zwischen Spittweg und Wischweg, an der Ekernstrasse, im Bereich Lessingstraße, am Schlagbaumweg sowie an der Burmesterstraße in Osternburg, an der Bahnhofsallee und am Lärchenring in Kreyenbrück, am Hartenscher Damm und am Hörneweg in Bloherfelde sowie am Dießelweg und am Schafgarbenweg in Krusenbusch.
Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders in den Abend- und Nachtstunden ihre Fahrweise den zu erwartenden Amphibienwanderungen anzupassen.

Die Probleme mit Amphibien und dem Straßenverkehr haben nach Beobachtungen der unteren Naturschutzbehörde in den letzten Jahren besonders in Neubaugebieten zugenommen. Ein Grund dafür ist, dass in den Privatgärten zahlreiche Gartenteiche angelegt wurden und mit aus der Natur entnommenem Laich „geimpft“ wurden. Die jungen Amphibien werden dann auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier zu Hunderten überfahren. Gleiches geschieht wieder im Frühjahr auf dem Weg zum Laichgewässer. Die Naturschutzbehörde weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Laich aus der Natur nach dem Naturschutzgesetz verboten ist.
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GRÜNE in Oldenburg begrüßen das Urteil zu Diesel-Fahrverboten

03.03.2018 12:00 Uhr

Susanne Menge: Bundesregierung muss sofort handeln

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im Rechtsstreit zu Diesel-Fahrverboten zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und den Ländern Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg höchstrichterlich entschieden, dass Fahrverbote auf Grundlage des geltenden Rechts möglich sind. Dazu sagt Susanne Menge, Oldenburg, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mobilität/Verkehr von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Mein Glückwunsch geht an die Justiz. Sie funktioniert in Deutschland und ist unabhängig. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit steht im Mittelpunkt der Rechtsprechung statt der Absatzinteressen der Autohersteller. Vier Maßnahmen sind nach meiner Ansicht überfällig und sofort von der Bundesregierung umzusetzen, um damit die Auswirkungen auf Halter*innen so gering wie möglich zu halten:

– Die Einführung der blauen Plakette ist sofort zu veranlassen, unter der Bedingung, dass alle mit betrügerischer Software ausgestatteten Autos auf Kosten der Autoindustrie mit wirksamen SCR-Kats nachgerüstet werden. Dies ist insbesondere wichtig für Kleinunternehmen, für die ein Fahrverbot die Existenz gefährdet.

– Darüber hinaus sind seitens der Bundesregierung finanzielle Anreize zu schaffen zur Umstellung von Pkw und Kleintransportern auf Lastenräder und elektrisch betriebene Kleinfahrzeuge (Konzept für die so genannte „Letzte Meile“).

– Außerdem gilt es, unverzüglich tragfähige und langfristig finanzierbare Nahverkehrskonzepte für die Kommunen zu präsentieren, damit der ÖPNV sowie Fahrrad- und Fußmobilität im bestehenden Verkehrsraum mehr Platz erhalten.

– Finanzmittel sind bereitzustellen für den Aus- und Neubau von Schienenpersonennahverkehr (z. B. Straßenbahnen) in den Innenstädten.“


Zum Hintergrund:
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschied im September 2016, dass der Luftreinhalteplan Düsseldorfs um Fahrverbote ergänzt werden müsse, um die Grenzwerte für gesundheitsschädliches Stickoxid einhalten zu können. Erfolgreich geklagt hatte, wie z. B. auch in Stuttgart, München oder Hamburg, die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Die nordrhein-westfälische Landesregierung legte mit Einverständnis der DUH Revision beim Bundesverwaltungsgericht ein, um diese bundesweit wichtige Frage höchstrichterlich klären zu lassen.
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Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften präsentieren ihre Arbeit

14.02.2018 20:32 Uhr

Aktiven-Abend: NABU stellt Möglichkeiten vor, ehrenamtlich bei ihm tätig zu werden

Immer mehr Menschen schließen sich dem NABU an, der in der Stadt Oldenburg auf eine Stärke von fast 5.000 Mitgliedern angewachsen ist, und immer mehr Naturbegeisterte möchten selbst aktiv werden. "Über den steten Zuwachs an Ehrenamtlichen freuen wir uns sehr", sagte Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers. "Die Bereitschaft, sich selbst in die praktische Naturschutzarbeit einzubringen, ist sehr groß." 

Daher wird der NABU erstmals einen Abend durchführen, an dem er aufzeigt, in welche Aktivitäten sich Interessierte einbringen können: "Von der Nistkasten-AG bis zur Projektgruppe Schleiereulenschutz, von der Garten-AG bis zur Stadtgruppe, von der Schmetterlings-AG bis zur Kindergruppe, der Fledermaus-AG und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft reicht die Bandbreite", erläuterte Wohlers. 

Der Info-Abend findet am Donnerstag, 22. Februar, um 19.30 Uhr im Paulaner-Wirtshaus "Zur Brückenwirtin", Bremer Str. 1, statt. Für die Teilnahme wird um Anmeldung unter Tel. 0441 - 25600 gebeten.
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Altlastensanierung nahe den Weser-Ems-Hallen

09.02.2018 18:58 Uhr
Die Stadt Oldenburg hat entlang der Maastrichter Straße mit den vorbereitenden Arbeiten für eine Altlastensanierung begonnen. Auf einer Fläche, die direkt an die große EWE Arena angrenzt, werden derzeit Bäume und Sträucher entfernt. Nur so können anschließend die notwendigen Arbeiten zur Schadstoffbeseitigung erfolgen. Das Gelände ist längere Zeit von der Deutschen Bahn sowie als Hausmülldeponie genutzt worden und muss deshalb umfassend saniert werden. Die Mittel dafür sind als Rückstellung in der Bilanz vorhanden.

Anschließend soll die dann wieder nutzbare Fläche den Weser-Ems-Hallen übertragen werden. Verwendung könnte sie etwa für Parkplätze finden, was vor allem die Besucher des Kramermarkts erfreuen dürfte.

Die Entfernung von Bäumen und Sträuchern ist von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt worden, die Rodungsarbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die anschließenden Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich ein gutes Jahr andauern.
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Fastenzeit mal anders

09.02.2018 18:56 Uhr

RUZ ruft Schulen zum „Plastikfasten“ auf – Programm bietet Aktionsangebote

Bei dieser Fastenaktion geht es nicht ums Entschlacken oder Abspecken, sondern ums Überdenken des alltäglichen Konsumverhaltens: Das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) der Stadt Oldenburg ruft alle Oldenburger Schulen zum „Plastikfasten“ auf. In der klassischen Fastenzeit vom 14. Februar bis 30. März sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Plastik beschäftigen. Dazu hat das RUZ in Abstimmung mit dem Agenda-Büro ein vielfältiges Programm erstellt, das unter anderem Angebote des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB), des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) und der Universität Oldenburg umfasst.

Hierzu gehört zum Beispiel ein Aktionsstand auf dem Oldenburger Wochenmarkt, an dem die Schülerinnen und Schüler die Gäste über das Thema Plastikmüll informieren. Wer von den Marktkunden an einer Umfrage teilnimmt, kann eine Mehrwegtasche aus Baumwolle oder einen Mehrwegbecher für den Coffee-to-go gewinnen. In Zusammenarbeit mit einer Schule aus Osnabrück wird es einen Workshop zum Verzicht auf Plastiktüten beim Einkaufen geben. Außerdem kann im Lernlabor „Wattenmeer“ der Oldenburger Universität an mehreren Terminen zum Thema Plastikmüll experimentiert werden. Und Besichtigungen beim OOWV auf der Oldenburger Kläranlage, Führungen über den Wertstoffhof des Abfallwirtschaftsbetriebes und verschiedene Vorträge stehen auch auf dem Programm.

In Anlehnung an das vom BUND initiierte Plastikfasten sollen die Kinder und Jugendlichen auf das Thema aufmerksam gemacht werden und erarbeiten, wie Plastik im Alltag vermieden werden kann. Dazu zählen Getränkeflaschen ebenso wie Plastikverpackungen, Trinkhalme oder Shampooflaschen. Hier gilt es, plastikfreie Alternativen zu finden, um die Umwelt und die eigene Gesundheit zu schützen.

Alle Schulen sind herzlich eingeladen, sich an dem Plastikfasten zu beteiligen. Das ausführliche Programm findet sich auf der Internet-Seite www.oldenburg.de/energiebildung. Auskünfte hierzu erteilt Christel Sahr vom RUZ unter Telefon 0441 248376.
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Gemeinsam reparieren

01.02.2018 19:41 Uhr
Auch im 21. Jahrhundert leben Menschen noch ebenso sehr von Luft und Liebe wie von Geld und Waren. Natur, Muße und Gemeinsinn bilden die Ressourcen, von denen und für die sie leben. Zwei Drittel der gesellschaftlich notwendigen Arbeit bestehen nach wie vor aus Hausarbeit, Eigenarbeit und Ehrenamt. Welche Bedeutung diese „andere Ökonomie“ im Alltag von Menschen hierzulande immer noch hat, zeigt das Repair Café in den Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41 am Samstag, den 03.02. von 14–18 Uhr. 
Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateur*innen gemeinsam mit denjenigen defekte Dinge reparieren, denen sie kaputt gegangen sind. In den Repair Cafés gibt es wechselnde Angebote wie Fahrrad, PC/IT, Haushalts- und Elektrogeräte wie Toaster, Fön oder Mixer, Textilien und Upcycling, Messer schärfen, eine Kleidertauschbörse oder Ernährungsberatung. 
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht vonnöten, einfach vorbeikommen und mitmachen. Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how bei Reparaturcafés  aneignen. Die ehrenamtliche Reparateur*innen sind alle total fit und geben ihr Wissen sehr gerne weiter. 
Sie sind nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivist*innen nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger*innen das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens. 
Das nächste Mal am Samstag, den 03.02.2018 von 14–18 Uhr in der Rosenstraße 41. Kuchenspenden sind willkommen, gerettete Lebensmittel zum verschenken ebenfalls und Tee und Kaffee verstehen sich von selbst. Reparatur-Schnack inclusive.
Mehr Informationen finden Sie unter www.repaircafeoldenburg.org.
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Fast 400 junge Schleiereulen in 2017 im Oldenburger Land geschlüpft

19.01.2018 23:06 Uhr
Große Freude bei den Eulenschützern des NABU Oldenburger Land: Fast 400 junge Schleiereulen erblickten im vergangenen Jahr in den betreuten Spezial-Nistkästen das Licht der Welt.

Hansjürgen Festerling, der federführend den NABU-Schleiereulenschutz im Oldenburger Land seit Jahrzehnten betreut und von mehreren Aktiven unterstützt wird, kann damit eines der besten Brutergebnisse seit Start des Projekts melden.

Für die Schleiereule, die zu den bedrohten Arten zählt und sich dank der praktischen Hilfe des NABU im Oldenburger Land vom "Fast-Verschwinden" Ende der 1970er Jahre erholt hat, werden vom NABU großvolumige Spezialkästen an geeigneten Orten, zumeist auf Bauernhöfen, aber auch in anderen Scheunen oder Hallen, angebracht und ganzjährig betreut. Mittlerweile ist die Anzahl der Kästen auf fast 300 Stück angewachsen, weitere sind in Bau gegangen. In einigen Kästen waren bei den Kontrollen auch andere "Mieter" anzutreffen, wie brütende Turmfalken und Dohlen sowie Hornissen. 
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Gefiederter Gesangsvirtuose in großer Not

09.01.2018 21:47 Uhr

Vortrag über den Star, Vogel des Jahres, beim Treffen der NABU-Stadtgruppe

Ein Vortrag über den Star, NABU Vogel des Jahres 2018, steht im Mittelpunkt des nächsten öffentlichen Treffens der NABU-Stadtgruppe am Dienstag, 16. Januar, um 19 Uhr in der Geschäftsstelle am Schlosswall 15. 

Der Star als einst häufige »Allerweltsart« ist stark im Bestand zurückgegangen. Dafür ist vor allem Nahrungsmangel durch den Verlust von Grpnland und, damit verbunden, Insekten und Insektenlarven, verantwortlich. Auch der dramatische Flächenrückgang sowie kliamtische Faktoren und Bejagung im Mittelmeerraum spielen eine Rolle für seinen schleichenden Niedergang, der auch in der Stadt Oldenburg allemthalben duetlich wird: Wo früher in Nutzgärten zahlreiche Starenkasten als Angebot vorgehalten wurden und diese vom Star, einem der virtuosesten Sänger unter den heimischen Singvögeln, angeflogen wurden, gähnen heute Einheitsgrün oder Beton. Deshalb sollen im Rahmen des Vortrags auch praktische Lösungsansätze zum Starenschutz im eigenen Garten und Kleingarten aufgezeigt werden. Gäste sind willkommen.  
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Pralles NABU-Halbjahresprogramm erschienen

07.01.2018 17:29 Uhr

Zahlreiche Naturerlebnisveranstaltungen von Kutterfahrt bis Waldkauz-Nacht

Druckfrisch liegt das Halbjahresprogramm der NABU-Veranstaltungen vor. In einer großen Bandbreite wird darin die Möglichkeit gegeben, Natur aus erster Hand zu erleben. Im Programm finden sich die beliebten Klassiker wie die Kuttertouren zur Insel Spiekeroog und vogelkundliche Exkursionen zu besonders spannenden Zielen wie dem Dümmer See, zu Nachtigallen an der Hunte und zum Steinhuder Meer ebenso wie abendliche Fledermauswanderungen. Zudem werden Vorträge angeboten. Neu im Programm sind eine Bustour zu den rastenden Wildgänsen im Rheiderland und mehrere  Führungen im von der Umweltstiftung Weser-Ems dem NABU zur Verfügung gestellten Naturgarten am Marschweg, zu Nisthilfen, zur Anlage und Pflege naturnaher Teiche und Vogelbeobachtung. Das Programm ist montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr erhältlich und kann unter Tel. 25600 angefordert werden. Es ist auch unter www.nabu-oldenburg.de zu finden.
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Dem Igel »ein Weihnachtsgeschenk machen«

11.12.2017 12:15 Uhr

NABU gibt Tipps/ »2018 zum Igeljahr im eigenen Garten machen!«

Der Igel zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Wildtieren in Deutschland – nicht zuletzt hat er seinen festen Platz in Märchen und Geschichten gefunden, und Groß und Klein überschlagen sich gleichermaßen in der Wertschätzung des stacheltragenden Säugetiers. »Leider ist allerdings die Zuneigung zum Igel oft nur ein Lippenbekenntnis«, bedauert Rüdiger Wohlers, Bezirksgeschäftsführer des Naturschutzbundes NABU im Oldenburger Land, »denn Taten folgen der Sympathie für den Igel selten – viele Gärten sind absolut igelfeindlich, und die Besitzer wissen es oft nicht einmal!« Da wird es Zeit, so der Geschäftsführer des Naturschutzbundes, nun selbst aktiv zu werden, damit sich der Igel im Garten wohl fühlt – und auch sein Nachwuchs. »Wer etwas für seinen Lebensraum tun will, kann dem Igel durch einige Maßnahmen ein 'echtes Weihnachtsgeschenk' machen«, schmunzelt Wohlers.

Und er wird konkret:
»Problemstellen und Fallen gibt es für den Igel viele. Sei es der offene, nicht abgedeckte Lüftungsschacht oder die freie Kellertreppe, sei es der offene Bordsteingully oder der Kunstteich mit steilen Kanten und ohne Ausstiegsbrett – all dies sind Todesfallen für Igel, sie haben keine Chance zu entkommen und verenden elendig«, berichtet Wohlers. Der Naturschützer weiter: »Neuerdings sind Zäune in Mode gekommen, die so dicht sind, dass Igel keine Chance haben, hindurchzuschlüpfen – so wird ihr Lebensraum verringert. Besonders fatal sind allerdings naturferne Gärten, in denen lediglich exotische Grüngewächse wachsen, aber heimische Sträucher, Stauden oder Wildpflanzen fehlen. Hier regiert für den Igel Schmalhans, denn Nahrung finden sie hier nicht.« Dort gibt es auch keine Chance, kleine Igel zur Welt zu bringen oder den Winter zu überstehen.

»Igel benötigen Reisig- und Laubhaufen, möglichst luftig, um sich in ihre Wochenstube oder Winterquartier zurückziehen zu können«, erläutert der NABU-Geschäftsführer. »Dafür eignet sich der Bau einer so genannten Igelburg ganz besonders; in diesem leicht aus Holz zu bauenden Unterschlupf kann das Igelweibchen die vielen kleinen Jungigel zur Welt bringen und säugen, und im Winter bietet sich eine gute Möglichkeit, darin die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die Igelburg sollte an einem trockenen Platz, nie in einer Senke, aufgestellt und mit Reisig und Laub überdeckt werden. Die Igel werden selbst Halme und Laub hineinschieben, um die Igelburg auszukleiden. Wenn sie richtig gebaut wird, können Katzen nicht hineingelangen.« Der Igelbestand in Deutschland scheint wie in weiten Teilen Europas rückläufig zu sein - auch aufgrund der Ausräumung der Landschaft und des Flächenverbrauchs, der auch innerorts immer mehr naturnahe Flächen »frisst«.

Deshalb ruft der NABU-Geschäftsführer auf, der Igelliebe Taten folgen zu lassen, den Garten naturnah zu gestalten und – eine Igelburg zu bauen! »Dafür ist es nie zu früh oder zu spät«, schwärmt Wohlers von den Vorzügen. Baupläne für die Igelburg in der 30seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art und detaillierte Igelinfos in der Broschüre »Der Igel« hält der NABU gegen Einsendung von 5 Euro (bei Anforderungen aus Österreich wegen des hohen Portos: 10 Euro) bereit. Die Infos können angefordert werden beim NABU, Stichwort »Igel«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. »Vielleicht entstehen ja viele Tausend neue Igelburgen und werden viele Gärten igelfreundicher und vielgestaltiger!«
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NABU nimmt wieder alte Handys an

08.12.2017 20:28 Uhr

Erlös für Naturschutz-Großprojekt des NABU-Bundesverbandes an der Unteren Havel

Alte Handys, Smartphones und Tablets nimmt der NABU montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 an. Der Erlös fließt in das Naturschutz-Großprojekt des NABU-Bundesverbandes zur Renaturierung der Flusslandschaft an der Unteren Havel. Wer sich selbst an der Handy-Sammlung beteiligen möchte, kann beim NABU auch Sammelboxen bekommen.  
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NABU: Kein Streusalz - der Umwelt zuliebe

05.12.2017 20:28 Uhr
In Teilen des Oldenburger Landes rieselte am Sonnabend der erste Schnee. Doch so schön die weiße Pracht auch sein kann, so besteht auf vielen Gehwegen Rutschgefahr. Das bedeutet ein erhöhtes Haftungsrisiko für Grundstücksbesitzer, die für die Sicherheit auf ihren Bürgersteigen verantwortlich sind. Da ist es nicht verwunderlich, wenn vermehrt Streumittel zum Einsatz kommen -darunter auch Streusalze.

„Die Auswirkungen von Streusalzen sind vielfältig“, erklärt NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers. „Das Salz schädigt nicht nur den Nährstoffhaushalt der Straßenbäume, die dadurch anfälliger für Schädlinge und Krankheiten werden. Sondern wird darüber hinaus über die Kanalisation in die Bäche gespült. Dort kann es die auf Süßwasser angewiesenen Fische und Kleintiere schwächen.“ An Land können sich Wild- und Haustiere am Streusalz die Pfoten entzünden. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz zudem ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.

Diese Auswirkungen können vermieden werden: Die richtige Wahl geeigneter Streumittel und Alternativen zum Streusalz sind salzfreie, abstumpfende Streumittel wie beispielsweise Granulate, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen 'Der Blaue Engel - weil salzfrei' vergeben. In einigen Städten und Gemeinden ist der private Einsatz von Streusalz ohnehin offiziell nicht erlaubt. Nach Ansicht des NABU sollte Streusalz komplett aus Dörfern und Städten verbannt werden.

Verantwortungsvollen Bürger empfiehlt der NABU beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“  zu achten. Für eine umweltschonende, kostengünstige und gleichzeitig nachhaltige Glättebekämpfung sollte das Streugut zusammengekehrt und für den nächsten Einsatz aufbewahrt werden.  
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Erste Fortschritte beim Dieselgipfel erzielt

29.11.2017 21:02 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lobt konstruktives Gespräch im Kanzleramt

„Es gab keinen Grund für Jubelstürme, aber es wurden erste Fortschritte erzielt.“ So kommentiert Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Verlauf des zweiten Dieselgipfels im Kanzleramt. Zu dem mehrstündigen Spitzengespräch in Berlin war Krogmann am Dienstag zusammen mit Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 30 Städten eingeladen, die – wie Oldenburg – von zu hoher Schadstoffbelastung betroffen sind. In Oldenburg wird an der Mess-Station am Heiligengeistwall der Jahresgrenzwert für den Ausstoß von Stickstoffdioxid überschritten.

Man habe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Vertretern der beteiligten Ministerien ein „sehr intensives und konstruktives Arbeitsgespräch auf Augenhöhe“ führen können, sagte Krogmann. Die Vertreter der Kommunen hätten sich – anders als beim ersten Dieselgipfel Anfang September – ernst genommen gefühlt. Seine Kollegenschaft habe nicht mit Kritik gespart, so Krogmann: „Es wurde Tacheles geredet.“ Moniert worden sei, dass die zugesagte Unterstützung von einer Milliarde Euro bei weitem nicht ausreiche. Auch gibt es Bedenken, dass die Ausgestaltung der Finanzzuweisungen zu bürokratisch gehandhabt werde. Hier nahm Krogmann aus Berlin die Zusage mit, dass förderfähige Projekte schnell umgesetzt werden können. Durch die Gewährung eines sogenannten „vorzeitigen Maßnahmebeginns“ soll es möglich sein, schon vor der Bewilligung von Anträgen erste Ausgaben zu tätigen. „Wir werden prüfen, welche Maßnahmen aus unserem Masterplan dafür in Frage kommen“, so Krogmann. 

Die Ausarbeitung dieses von der Stadtverwaltung in Windeseile zusammengestellten Masterplans zur Verbesserung der Luftqualität in Oldenburg fördert der Bund mit 165.000 Euro – auch diese positive Nachricht konnte Oberbürgermeister Krogmann nach dem Dieselgipfel im Kanzleramt verkünden. Der sogenannte „Green City Plan“ enthält eine Reihe von Bausteinen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, die beschleunigte Modernisierung der Bus-Flotte, die Weiterentwicklung eines Logistikkonzeptes für die Innenstadt, die Förderung der Elektromobilität und des Radverkehrs sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen städtischer Nutzfahrzeuge. 

Positiv wertet Krogmann die Übereinkunft, dass es einen dritten Dieselgipfel geben wird und dass dann auch die Automobilindustrie mit am Tisch sitzen wird: „Das ist überfällig. Bei der Lösung der Probleme dürfen die Automobilkonzerne nicht aus der Verantwortung entlassen werden“, betont der Oberbürgermeister. Krogmann begrüßt die Ankündigung der Kanzlerin, dass der Mobilitätsfonds über das Jahr 2018 hinaus „verstetigt“ werden soll.
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Insekten retten im Garten

29.11.2017 20:46 Uhr

NABU gibt Tipps und hält Baupläne bereit: Info-Paket »Insektenretter«

NABU gibt Tipps und hält Baupläne bereit: Info-Paket "Insektenretter"

Oldenburger Land, d. 27.11.2017:
Das Insektensterben hat einen mittlerweile dramatischen Umfang angenommen; sowohl die Anzahl der Insektenarten als auch die Masse der Insekten gehen seit Jahren deutlich zurück. Hauptgründe dafür dürften die Belastung der Umwelt mit Pestiziden, die Ausdehnung von Intensiv-Pflanzenkulturen, der Verlust von Freiflächen mit Blütenpflanzen, die Versiegelung von Landschaft durch Asphalt und Beton und der Klimawandel sein. 

»Wir wissen natürlich um die großen Ursachen«, sagte NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers aus Oldenburg, »möchten aber den unzähligen Menschen, die sich höchst besorgt wegen des Insektensterbens - und ohne Insekten wird auch der Mensch nicht überleben können - bei uns melden, doch praktische Tipps an die Hand geben, um im eigenen Bereich, dem Garten oder Kleingarten, auf dem Firmen- oder Vereinsgelände oder auf dem Schulhof, aktiv zu werden, um etwas für Insekten zu tun. Selbst wenn diese Hilfe noch so klitzeklein ist, hilft alles mit - ohne Insekten geht auch der Vogelschwund weiter, Fledermäuse finden keine Nahrung, Pflanzen keine Bestäuber. Und da das Interesse aus der Bevölkerung glücklicherweise so riesengroß ist«, erläutert der NABU-Geshcäftsführer weiter, »haben wir nun ein kleines Info-Paket zusammengestellt, um selbst aktiv zu werdenzu können: Darin finden sich Baupläne für Insektenhotels und -nisthilfen, eine spannende Info-Broschüre mit Vorstellung der Insektenarten und ihrer Lebensraumansprüche, das Heft zum Schmetterlings-Gartenjahr und ein schöner Insekten-Pin aus Metall. Dann kann losgelegt werden, um Schmetterling, Hummel, Wildbiene und Co zu helfen!« sagte Wohlers.

Das Info-Paket kann angefordert werden gegen Einsendung von 10 Euro beim NABU, Stichwort »Insektenretter«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.  
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Süßer Beitrag zum fairen Handel und Klimaschutz

10.11.2017 22:41 Uhr

Aktionstag am 15. November an 30 Schulen – Schokoladenwerkstatt und stromlose Stunde

Während die internationale Staatengemeinschaft beim UN-Klimagipfel in Bonn darüber diskutiert, wie die Erderwärmung gebremst werden kann, setzen die Oldenburger Schulen ein Zeichen für mehr Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen: Am Mittwoch, 15. November, findet unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann der bereits 4. Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ für Oldenburger Schulen statt.

Wie in den vergangenen Jahren werden etwa 30 Schulen in Oldenburg an diesem Tag morgens um 8 Uhr auf Strom und teilweise auch auf die Heizung verzichten und dies als lebendigen Anknüpfungspunkt für das Themenfeld Energiesparen und Klimaschutz nutzen. Dunkle Klassenzimmer sowie Kopierer, Tageslichtprojektoren, Aufzüge und automatische Türen, die nicht funktionieren, stumme Telefone und abgeschaltete PCs – die stromlose Stunde soll Anstoß geben, um mit den Schülerinnen und Schülern über Energiekonsum und Ressourcenverbrauch nachzudenken.

Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Faires Handeln für unser Klima“ greift das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) den 2016 gefassten Ratsbeschluss auf, mit dem sich Oldenburg auf den Weg zur „Fairtrade-Town“ begeben hat. In den vom RUZ für die Schulen entwickelten Unterrichtskonzepten werden die Auswirkungen unserer Konsum- und Lebensstilentscheidungen auf die Menschen und die Umwelt in anderen Gebieten der Erde thematisiert. „Was haben wir mit Näherinnen in Bangladesch zu tun?“, „Kann ich mit meinem Verhalten etwas für das Überleben der Eisbären tun?“ und „Wie können wir uns fairer und klimafreundlicher im Alltag verhalten?“, lauten einige der Fragen, die diskutiert werden sollen. 

Die teilnehmenden Grundschulen werden ebenso wie mehrere weiterführende Schulen unter dem Motto „Mit Schokolade die Welt fair-ändern“ die vom Umweltbildungszentrum vorbereitete Idee einer Schokoladenwerkstatt umsetzen. „Hier wird nicht nur Schokolade selbst produziert, sondern am Beispiel Kakao eine Beziehung zwischen unserem Konsumverhalten und den Lebensbedingungen in dem Kakaostaat Elfenbeinküste hergestellt, um die positive Wirkung von fairem Handel deutlich zu machen“, erläutert Christel Sahr vom RUZ.

Der Aktionstag flankiert das Energiesparprojekt für Oldenburger Schulen „abgedreht?!“, das seit 1997 mit einem Prämiensystem einen Anreiz schafft, um Energie und Wasser zu sparen. Über 30 Schulen nehmen an diesem Projekt teil und konnten allein durch nutzungsbedingte Maßnahmen seit 1997 insgesamt weit über zwei Millionen Euro einsparen. Der Erfolg des Projekts „abgedreht?!“ und die starke Resonanz beim Aktionstag ist ein Zeichen für das große Klimaschutzengagement Oldenburger Schulen und leistet ebenso wie die zahlreichen weiteren Kurse und Projekte, die das Umweltbildungszentrum für Oldenburger Schulen anbietet, einen wichtigen Beitrag zur städtischen Umwelt- und Klimaschutzstrategie. 

Fragen beantwortet Christel Sahr unter Telefon 0441 248 376 oder per E-Mail an christel.sahr@stadt- oldenburg.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburg-dreht-ab. 
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Stadt Oldenburg muss Luftreinhalteplan erweitern

10.11.2017 22:24 Uhr

Einführung einer „Grünen Umweltzone“ geplant

Die Stadt Oldenburg hat ein ganzes Maßnahmenpaket erarbeitet, um den gesetzlichen Anforderungen an eine verbesserte Luftreinhaltung nachzukommen. Da der Jahresgrenzwert für Stickoxid (NO2) weiterhin nicht eingehalten werden kann, ist die Fortschreibung des Luftreinhalteplans zwingend erforderlich, ansonsten drohen der Stadt Klagen und möglicherweise auch empfindliche Strafen der EU. 

In Oldenburg soll deshalb eine „Grüne Umweltzone“ eingerichtet werden. Diese verbietet es Fahrzeugen, die die Euronorm 4 nicht erfüllen, in das Gebiet der Umweltzone einzufahren. Diese ist etwa 10 Quadratkilometer groß. Nach Einschätzung der Stadt sind davon etwa 3.000 Fahrzeuge in Oldenburg betroffen – das entspricht knapp 4 Prozent aller in Oldenburg zugelassenen Fahrzeuge.

Die Einführung einer „Blauen Zone“ – mit weit schärferen Einfahrverboten – wird aktuell nicht vorgeschlagen. Sie bleibt jedoch ein mögliches Mittel, sobald die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen dazu vom Bundesgesetzgeber geschaffen wurden.

Für die städtische Nutzfahrzeugflotte (Müllfahrzeuge, Straßenreinigung) wird unter anderem geprüft, ob deren Stickoxid-Emissionen reduziert werden können. Jährlich verbrauchen diese Fahrzeuge etwa 500.000 Liter Dieselkraftstoff. Durch eine Umstellung auf sogenannte GTL-Diesel (Gas-to-liquid) kann die NOX-Emission deutlich reduziert werden. Insgesamt besteht die städtische Nutzfahrzeugflotte aus etwa 160 Fahrzeugen. Für den städtischen PKW-Fuhrpark wurden kürzlich drei weitere Elektro-Fahrzeuge angeschafft, auch dies verbessert die Umweltbilanz.

Die schnellere Umrüstung der Busflotte der VWG ist ein weiterer Vorschlag für den aktualisierten Luftreinhalteplan. Bisher werden jährlich 10 Bioerdgasbusse der älteren Bauart durch neue Gasbusse der höchsten Abgasstandards (Euro VI) ersetzt, künftig sollen es 20 sein.

In der Innenstadt sollen zukünftig möglichst viele Fahrten mit Dieselfahrzeugen vermieden werden, dazu dient die Weiterentwicklung eines Logistikkonzepts für die Innenstadt. Ziel ist es, einen innerstädtischen Umschlagort einzurichten, von dem aus die Geschäfte in der Innenstadt nicht mehr mit kleineren LKW beliefert werden, sondern möglichst mit Lastenfahrrädern oder Elektrofahrzeugen. Somit würde der Anlieferungsverkehr komplett emissionsfrei ablaufen.

Die Förderung des Radverkehrs ist ein weiterer Baustein des Luftreinhalteplans, allerdings gibt es bereits eine hohe Quote von Fahrradnutzung (43 Prozent) bei Kurzfahrten im Stadtgebiet. Die Steigerungsmöglichkeiten sind entsprechend gering. Dennoch soll Radfahren attraktiver werden, etwa durch die Schaffung weiterer hochwertiger Abstellanlagen in der Innenstadt. Auch die Erstellung eines erweiterten „Park and Ride“-Konzeptes, der Aufbau weiterer P+R-Anlagen sowie eine Taktverbesserung im Linienverkehr zwischen Stadt und Region werden angestrebt.

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»Das Oldenburger Land ist besonders stark betroffen!«

08.11.2017 23:00 Uhr

Klimawandel: NABU Oldenburger Land mahnt konkrete Schritte an

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Bonn mahnt der NABU Oldenburger Land schnelle und ganz konkrete Schritte zum Klimaschutz an: »Klimaschutz ist keine Kür, sondern muss Pflicht sein! Gerade das Oldenburger Land wird die Auswirkungen des sich rapide verschärfenden Klimawandels schmerzhaft zu spüren bekommen«, sagte Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers in Oldenburg. »Wir bekamen in den vergangenen Wochen nur einen Vorgeschmack, was auf uns zukommen dürfte - das Sturmtief Xavier gab seine Visitenkarte ab; ebensolche Stürme und noch viel heftige und häufigere werden über unser flaches Land hinwegziehen und verheerende Schäden hinterlassen«, zeigte Wohlers auf, und fuhr fort: »Und immer höher auflaufende Sturmfluten werden auch mit den raffiniertesten Küstenschutzmaßnahmen nicht mehr aufzuhalten sein. Als Menetekel kann und muss in diesen Tagen das dramatische Abschmelzen des Eises in Nordost-Grönland gesehen werden, das bei weiterem Fortschreiten zu einem starken Anstieg des Meeresspiegels beitragen dürfte!«, zeigte sich Wohlers von der Rapidität des Klimawandels schockiert. »Hinzu kommen werden heißere Sommer und enorme Starkregenperioden, die auch zu Schäden führen werden, die Fauna und Flora verändern werden und der Landwirtschaft zu schaffen machen werden, wenn jetzt kein Umsteuern gelingt! Klimaschutz ist Überlebensfrage!«

Der NABU hoffe daher auf Signale der Bonner Weltklimakonferenz, die nach dem Pariser Klimaabkommen weitere konkrete Maßnahmen zeitnah zur Folge haben sollten, insbesondere zum Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger – »Die Verbrennung von Kohle und Öl ist die dümmste Form der Nutzung, eigentlich nichts anderes als Verschwendung nach Denkmustern von vorgestern«, sagte Wohlers – und deren Ersatz durch erneuerbare Energieträger sowie Effizienzsteigerung und – »was oft zu kurz kommt« – Energieeinsparung. Auch eine Wende im Agrar- und Verkehrsbereich sei überlebensnotwendig. »Es kommt nun darauf an, die Bremsspur des ›Tankers der Energieverschwendung‹ zu verkürzen«, sagte der NABU-Geschäftsführer, »deshalb gilt es, keine Zeit zu verlieren!" Auch die in den Koalitionsverhandlungen steckenden Berliner Parteien seien gefordert, dem "Klimaschutz aus Überlebensgründen Priorität einzuräumen!«
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Wo nachhaltiges Handeln Schule macht

24.10.2017 21:30 Uhr

Regionales Umweltbildungszentrum feiert 20-jähriges Bestehen – 60.270 Teilnehmende

Nachhaltiges und ökologisch verantwortungsvolles Handeln kann man lernen, und zwar am Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) für die Stadt Oldenburg: 60.270 Teilnehmenden – zumeist Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrkräften – wurden seit 1997 in 3.125 Veranstaltungen wertvolle Impulse in gesunder Ernährung, im Energiesparen und in Sachen Klimaschutz vermittelt. Auf diese stolze Bilanz blickt das RUZ zu seinem 20-jährigen Bestehen zurück. Gefeiert wird am Donnerstag, 26. Oktober, mit geladenen Gästen. 

Das RUZ ist eine Einrichtung der Stadt Oldenburg, die 1997 auf Beschluss des Rates entstanden ist und zum niedersächsischen Netzwerk der vom Kultusministerium anerkannten „Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gehört. Seitdem bietet das RUZ ein kostenloses Veranstaltungsprogramm für Oldenburger Schulen an. „Wie kann ich Strom und Wasser sparen?“, „Was lebt im Wassertropfen und unter dem Laub?“, „Was ist globale Gerechtigkeit?“ oder „Wie ernähre ich mich gesund und klimafreundlich?“ – das sind nur einige Beispiele aus der großen Fülle an Themen und Fragestellungen, die Schülerinnen und Schüler in Kursen des Umweltbildungszentrums bewegen. 

Das RUZ unterstützt die Oldenburger Schulen bei ihrer Aufgabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Querschnittsaufgabe in den Unterricht und das Schulleben zu integrieren. Die Förderung dieser Gestaltungskompetenz ist eine unerlässliche Voraussetzung für nachhaltige Lebensstile und eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Konkret wird dieses Anliegen durch Kurse wie „Durst & Wurst“, „Spar Energie – Aber wie?“, „Sonne, Wind und Wasser – erneuerbare Energien kennenlernen“ oder die „Mobile Klimaschutzschule“. Aber auch in der Natur findet nach wie vor klassische Umweltbildung in Moor, Wald und am Wasser statt. „Kinder und Jugendliche sollen dabei möglichst handlungsorientiert ihre Erlebnisse und Erfahrungen machen, um wichtige Zusammenhänge buchstäblich zu begreifen“, erläutert Edgar Knapp, der seit 1998 die Arbeit des Umweltbildungszentrums koordiniert. Aber auch zahlreiche Sonderprojekte, Fachtage, Lehrerfortbildungen und ein Ausleihservice für spezielle Unterrichtsmaterialien gehören zum Leistungsspektrum des RUZ-Teams.

Umgesetzt wird diese Arbeit von einem Team aus drei für jeweils einen Wochentag freigestellten Lehrkräften und zwei städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von zwei jungen Leuten in ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr unterstützt werden.

„Während in den ersten 15 Jahren der überwiegende Teil der Nachfrage aus dem Grundschulbereich kam, bekunden in den vergangenen Jahren die weiterführenden Schulen ein stetig wachsendes Interesse an den Unterrichtsangeboten“, bilanziert Edgar Knapp. „So buchen zahlreiche Oberstufenkurse das RUZ, wenn für die Abiturprüfungen des Faches Biologie Themen wie Gewässer- oder Waldökologie angekündigt werden“, weiß der RUZ-Teamleiter. Mehrere Oldenburger Schulen haben bereits die „Klimaschutzschule“ in ihr Schulcurriculum übernommen. Auch mit verschiedenen Fachdidaktiken der Carl von Ossietzky Universität arbeitet man regelmäßig zusammen. Schließlich sollten auch Lehramtsstudierende frühzeitig lernen, was BNE für ihr späteres Berufsleben bedeutet. „Die Nachfrage ist immens“, berichtet Knapp, „schon vor den Sommerferien dieses Jahres waren wir bis Juni 2018 ausgebucht.“
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Agenda-Büro gibt Hinweise zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

23.10.2017 09:32 Uhr
Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Unser Müll“ hat das Agenda-Büro Hinweise zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen herausgegeben.

Laut einer Studie des WWF landen allein in Deutschland pro Sekunde 313 Kilogramm Lebensmittel im Müll, ein Großteil davon wäre noch genießbar. Diese Zahl summiert sich auf das Jahr gesehen auf über 10 Millionen Tonnen. 

Die Stadt unterstützt diesen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. So sind die Caterer, die Kitas beliefern, die Betreiber von Schul-Mensen und allgemein die Gastronomie, in einem Schreiben auf die vielfachen Aktivitäten hingewiesen und gebeten worden , Lebensmittelabfälle soweit wie möglich zu reduzieren. Dazu weist das Agenda-Büro zum einen auf einen Leitfaden des Umweltbundesamtes hin, der sich mit der „Vermeidung von Lebensmittelabfällen beim Catering“ beschäftigt. Der Leitfaden enthält viele leicht umsetzbare und praktische Tipps für den Alltag in der Großküche.

Zum anderen hat sich die Fachhochschule Münster, Institut für nachhaltige Ernährung, intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Dabei ist die Internet-Plattform www.lebensmittel-abfall-vermeiden.de entstanden. Sie richtet sich an Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft und stellt sortiert nach den unterschiedlichen Branchen Instrumente zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen zur Verfügung. 

Weiterhin wurde die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entwickelte „Beste-Reste-Box“ empfohlen. Diese Box soll dazu dienen, den Gästen die nicht verzehrten Speisen aktiv zum Mitnehmen anzubieten. Auf diese Weise kann das Abfallaufkommen reduziert werden und die Gäste freuen sich über den Snack für den kleinen Hunger zwischendurch. Alle Bürgerinnen und Bürger werden damit gleichzeitig aufgerufen, beim nächsten Restaurant-Besuch, nach der „Beste-Reste-Box“ zu fragen und ihre nicht verzehrten Speisen mitzunehmen. 

Darüber hinaus bestehen weitere Möglichkeiten, noch genießbare Lebensmittel nicht zu vernichten. So gibt es beispielsweise im Internet verschiedene Plattformen über die unverkaufte Speisen, die im Betrieb übrig geblieben sind (zum Beispiel von einem Mittagsbuffet), preisreduziert angeboten werden können. Auf diese Weise können wiederum Lebensmittelabfälle vermieden werden und die Gastronomen können sich neue Gästegruppen erschließen.

Insgesamt soll das Thema der Lebensmittelverschwendung auf diese Weise in den Fokus gerückt werden. Weitere Ideen und Anregungen, wie Lebensmittelabfälle in Zukunft vermieden werden können, nimmt das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg gern entgegen (agenda21@stadt-oldenburg.de). 
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Serviceangebote rund ums Thema Laub

04.10.2017 20:47 Uhr

AWB nimmt Laub kostenlos entgegen und stellt Sammelkörbe auf

Wie in den vergangenen Jahren auch nimmt der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) wieder kostenlos Laub an. Vom 9. Oktober bis zum 30. Dezember können Oldenburgerinnen und Oldenburger Laub bis zu einer Anlieferungsmenge von maximal zwei Kubikmetern kostenlos an den Wertstoffannahmestellen Neuenwege, Barkenweg 6, und Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, abgeben. „Die zeitlich begrenzte kostenlose Entsorgung an den Wertstoffannahmestellen betrifft aber ausschließlich Laub. Die Anlieferung größerer Mengen und anderer Gartenabfälle ist gebührenpflichtig“, sagt Arno Traut, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes. Es wird daher dringend geraten, bei der Anlieferung das Laub von anderen Gartenabfällen getrennt bereit zu halten. 

Des Weiteren beginnt der Abfallwirtschaftsbetrieb am 9. Oktober damit, rund 1.000 Laubkörbe im Stadtgebiet aufzustellen. Die Laubkörbe stehen den Bürgerinnen und Bürgern für die Befüllung und Entsorgung ausschließlich von Straßenlaub zur Verfügung. Das System der Laubkörbe wurde vor vielen Jahren eingeführt, um den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Arbeit zu erleichtern, das Laub von Bäumen im öffentlichen Straßenraum zu entsorgen. „Das Hinzustellen von Laubsäcken ist, wie in den letzten Jahren auch, nicht gestattet“, betont Traut. Das Entleeren und die Mitnahme von Säcken würde die Arbeit der Müllwerker erheblich erschweren und außerdem dazu führen, dass die Tourenplanung, alle Körbe mindestens einmal wöchentlich zu leeren, nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten dafür um das Verständnis aller Bürgerinnen und Bürger“, appelliert Traut.

Weitere Informationen zur Laubentsorgung und zu den Öffnungszeiten der Annahmestellen finden Sie im Abfuhrkalender oder im Internet unter www.awb-oldenburg.de.
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Stadt übernimmt Kompostwerk in Neuenwege

01.10.2017 20:53 Uhr

Keinerlei Änderung bei Abfuhr

Der Vertrag zum Betrieb des Kompostwerkes zwischen Stadt Oldenburg und Firma Remondis endet nun nach 20 Jahren. Zum 1. Oktober übernimmt nunmehr die Stadt den Betrieb der Anlage in Neuenwege. Die Anlagen des Kompostwerkes gehen dann vertragsgemäß in den Besitz der Stadt über. Stadt Oldenburg und Firma Remondis haben sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, dass der Betriebsübergang gemeinsam konstruktiv organisiert wird. So werden die vier Mitarbeiter der Firma Remondis vom Abfallwirtschaftsbetrieb übernommen.

Für die Kunden ändert sich durch die Umstellung nichts, betont der Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, Arno Traut: „Abfuhrtage und Umfang der Leistung bleiben völlig gleich.“ Die Sammlung der Bioabfälle erfolgt weiterhin alle 14 Tage durch den städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb. Grünabfälle können die Bürgerinnen und Bürger wie gewohnt an den beiden Wertstoffannahmestellen am Barkenweg und Langenweg entsorgen.

Pro Jahr werden in Oldenburg etwa 28.000 Tonnen Bio- und Grünabfälle eingesammelt. 21.000 Tonnen davon werden in Neuenwege verarbeitet, 7.000 Tonnen kommen in eine vergleichbare Anlage nach Aurich.

Eine geringfügige Veränderung im Hofverkauf gibt es: Der Verkauf von Rindenmulch und Holzschnitzel wird nicht fortgesetzt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb will sich darauf konzentrieren nur die Produkte zu verkaufen, die aus dem Grünabfall direkt hergestellt werden und dies ist der Kompost, für den es derzeit gute Absatzmöglichkeiten gibt.
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Sammelbox schluckt ausrangierte Handys

20.09.2017 20:32 Uhr

Agenda-Büro und NABU veranstalten Aktionstag am Lefferseck

Millionen ausrangierter Handys schlummern in deutschen Schubladen. Jedes von ihnen enthält im Schnitt 150 Milligramm Silber, 25 Milligramm Gold und neun Gramm Kupfer, dazu kleine Mengen an Palladium und Platin – echte Schätze also. Diese edlen Rohstoffe könnten aber wertvolle Ressourcen schonen, wenn sie recycelt werden: Dafür wirbt das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg gemeinsam mit der NABU-Stadtgruppe Oldenburg mit einem Aktionstag unter dem Motto „Handy zurück – Natur im Blick“ am Donnerstag, 21. September: Von 11 bis 16 Uhr werden am Lefferseck ausgediente Mobiltelefone eingesammelt. Gleichzeitig wird auf die Problematik bei der Herstellung von Handys aufmerksam gemacht: In den Ländern, in denen die für Handys verwendeten Rohstoffe gefördert werden, gibt es große soziale und ökologische Probleme.

Der NABU hat eine Vereinbarung mit dem Telefonanbieter O2 bezüglich der Verwertung von Altgeräten geschlossen. Danach kümmert sich im Auftrag von O2 die AfB gGmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderungen) darum, dass die eventuell noch vorhandenen Daten professionell vernichtet werden und die Altgeräte je nach Zustand entweder aufgearbeitet und
wieder vermarktet oder fachgerecht recycelt werden. Für jedes eingesammelte Handy erhält der NABU einen Betrag für das Projekt der Renaturierung der Havel. Nähere Informationen dazu gibt s im Internet unter www.nabu.de/unterehavel.

Unabhängig von dem Aktionstag am 21. September sammelt der NABU dauerhaft Handys. Diese können in der Geschäftsstelle am Schloßwall 15 abgegeben werden. Fragen beantwortet auch gerne das Agenda-Büro der Stadt unter der Telefonnummer 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de.
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Stadt prüft weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung

20.09.2017 19:23 Uhr

Fortschreibung des Luftreinhalteplans wird auf den Weg gebracht

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Grenzwertüberschreitungen für Stickoxid will die Stadt Oldenburg weitere Maßnahmen zu einer Verbesserung der Luftqualität prüfen und umsetzen. Das hat die Stadt in einem Brief an die Deutsche Umwelthilfe angekündigt. Dazu wird auch die Fortschreibung des seit Oktober 2012 geltenden Luftreinhalteplans auf den Weg gebracht, dies hat die Verwaltung dem Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Kima (Sitzung am 14. September) vorgeschlagen. „Darüber hinaus bleibt die Stadt aber bei ihrer Forderung, bundesweite Regelungen zu schaffen, die das Problem angehen. Die Ergebnisse des Dieselgipfels vom 4. September können dabei allenfalls ein erster Schritt sein“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Der geltende Luftreinhalteplan der Stadt Oldenburg sieht bereits einige Maßnahmen vor, nämlich die Modernisierung der Busflotte der VWG und die Umsetzung der im Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK), Strategieplan Mobilität und Verkehr (smv) und Stadtentwicklungsplan (STEP 2025) verankerten Maßnahmen.

Einen Schwerpunkt im Mobilitätsbereich stellt der Radverkehr dar, den es weiter zu stärken gilt, um die genannten Ziele zu erreichen. Das kommunale Rad- und Fußverkehrsprogramm sieht für Maßnahmen zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs eine Aufstockung der jährlichen Haushaltsmittel vor. Für das Projekt Carsharing, das derzeit mit 3 Anbietern etwa 30 Stationen und rund 1.600 Nutzerinnen und Nutzer versorgt, wurden und werden ebenfalls nennenswerte Beträge, derzeit 55.000 Euro jährlich, eingesetzt.

Für eine Fortschreibung des Luftreinhalteplans hat die Stadt Oldenburg in den vergangenen Monaten das Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Hildesheim gebeten, eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen rechnerisch zu betrachten. Vorgeschaltet sind zunächst, zur besseren Einschätzung der vorliegenden, rechnerisch ermittelten Daten zur Luftqualität am Hotspot Heiligengeistwall, zwei zusätzliche Passivsammlerstandorte eingerichtet worden. Dort finden seit Beginn des Jahres 2017 Messungen statt. Ergänzend dazu beabsichtigt die Stadt Oldenburg, eine entsprechend akkreditierte Messstelle mit weiteren Passivsammlermessungen zu beauftragen. Diese sollen zusätzlichen Aufschluss über die Größenordnung der städtischen Hintergrundbelastung liefern. Möglicherweise ist die angenommene Hintergrundbelastung zu niedrig angesetzt worden. Nicht zuletzt die durch die Stadt verlaufenden Bundesautobahnen 28, 29 und 293 sowie die Intensivlandwirtschaft könnten größere Auswirkungen auf die Messergebnisse in der Innenstadt haben. 

Die Stadt Oldenburg hat durch das GAA Hildesheim untersuchen lassen, ob die Einrichtung einer Umweltzone (nach derzeit geltenden Regularien mit grüner Plakette) bzw. eine Einbahnstraßenregelung am Hotspot Heiligengeistwall als sinnvolle Maßnahmen in Betracht kommen könnten. Die Untersuchungen ergaben, dass die erzielbaren Wirkungen nur bei 1 % bis 5 % (bezogen auf die NO2 - Gesamtbelastung) liegen.

Auch hat das GAA Hildesheim eine Abschätzung der Minderungswirkung auf die Luftschadstoffsituation am Hotspot Heiligengeistwall anhand von Modellrechnungen für eine von hier definierte Umweltzone „blau“ vorgenommen. Im Ergebnis wird rechnerisch eine mittlere Minderungswirkung der Umweltzone „blau“ auf die NO2 –Gesamtbelastung von ca. 8 % erreicht.

Im Rahmen der beabsichtigen Fortschreibung des Luftreinhalteplans werden weitere Maßnahmen in den Fokus rücken, um den Zeitraum der Grenzwertüberschreitung so kurz wie möglich zu halten. Vorschläge dazu sollen noch in diesem Jahr gemacht werden.
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Clever heizen: Stadt bietet Beratungsservice an

14.09.2017 09:45 Uhr
In den Herbstwochen beginnt die Heizperiode und passend dazu bietet die Stadt im Rahmen der Energiesparinitiative Klima(+)Oldenburg die Aktion „clever heizen“ an. Diese läuft vom 15. September bis zum 15. Dezember. Michaela Thomann, Energieberaterin der Stadt, erklärt: „In den rund 33.000 Oldenburger Ein- und Zweifamilienhäusern mit Baujahr vor 2012 schlummert ein großes Effizienzpotential. Laut Studien laufen nämlich rund 70 Prozent aller Heizungen ineffizient“.

In Oldenburg gibt es damit rund 23.000 Heizungen mit Optimierungsbedarf. Für nur 25 Euro erhalten Eigentümer eine unabhängige Optimierungsberatung, bei der geklärt wird, welche Einsparpotentiale es gibt, welche Kosten entstehen, ob und welche Förderprogramme genutzt werden können und welche Einsparung zu erwarten ist. Der günstige Preis kommt zustande, weil die Stadt Oldenburg, die Niedersächsische Klimaschutzagentur (KEAN) und die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Oldenburg mit vereinten Kräften das Projekt fördern. Rund 60 Minuten lang dreht sich alles um Rohrdämmung, Energiekennzahlen, sparsame Pumpeneinstellung, Hocheffizienzpumpen, effiziente Warmwasserbereitung, hydraulische Abgleiche, optimierte Heizkurven, die richtige Raumtemperatur, Außenfühler, Bedarfsteuerung von Zeitschaltuhren, voreinstellbare Thermostatventile, Nutzung erneuerbarer Energien und so weiter.

Die Anzahl der Beratungen ist begrenzt. Interessenten können sich montags bis donnerstags immer vormittags telefonisch unter 235-3089 oder schriftlich unter energie@stadt-oldenburg.de anmelden.
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Stadt fördert Abwrackprämie für Stromfresser

13.09.2017 22:22 Uhr

„Stromspar-Check“ der Caritas Oldenburg beim Tausch alter Kühlgeräte

Seit 2012 bietet der Stromspar-Check der Caritas Oldenburg eine kostenlose Energiesparberatung für einkommensschwache Haushalte an. Im Rahmen dieser Energieberatung können ab sofort Kühlgeräte mit einem viel geringeren finanziellen Eigenbeitrag als bisher ausgetauscht werden. Der Eigenanteil für ein neues Kühlgerät beträgt jetzt nur noch 50 Euro pro Erwachsener und 20 Euro pro Kind, maximal jedoch 150 Euro pro Haushalt. Möglich ist dieses durch eine zusätzliche Förderung der Stadt Oldenburg und der EWE. 

Voraussetzung dafür ist, dass das alte Gerät mindestens zehn Jahre alt sein muss, das Einsparpotential bei Austausch gegen ein energieeffizientes Kühlgerät (A+++) mindestens 200 Kilowattstunden pro Jahr beträgt und das alte Gerät fachgerecht entsorgt wird. 

Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdiensts Umweltmanagement der Stadt Oldenburg, betont die Wichtigkeit des Projekts: „Im Rahmen des integrierten Energie- und Klimaschutzprojektes hat die Stadt das Stromsparprojekt seinerzeit in Oldenburg angeregt und unterstützt es jährlich mit 8.000 Euro. Die Politik hat dann nochmal 8.000 Euro draufgelegt, um mit einem erweiterten Förderprogramm zum Kühlgerätetausch eine höhere Austauschquote zu erzielen.“ Stromfressende Altgeräte könnten im Einzelfall knapp ein Viertel des gesamten Stromverbrauches eines Haushaltes ausmachen, so Gerd Iwanuk. „Unsere Abwrackprämie kann so spürbar zur Entlastung der betroffenen Haushalte beitragen.“
 
1.400 Tonnen CO2-Emissionen eingespart
„Neben den finanziellen Einsparungen, die das Projekt für die Haushalte leistet, sind auch die CO2-Einsparungen bemerkenswert“, erklärt Roger Niedenführ, Projektleiter des Stromspar-Checks Oldenburg bei der Caritas. „Seit Projektbeginn wurden in Oldenburg über 1.000 Haushalte beraten und rund 8.800 Energiesparlampen, 700 schaltbare Steckerleisten, 875 Durchlaufbegrenzer für den Wasserhahn sowie andere Soforthilfen zum Energie- und Wassersparen bereitgestellt.“ Über die Lebensdauer der Sparartikel gerechnet würden damit rund 1.400 Tonnen CO2-Emissionen jährlich eingespart, so Roger Niedenführ.

Der Stromspar-Check Oldenburg ist ein Projekt des Caritasverbandes Oldenburg-Ammerland e.V., der Energieagenturen, des Bundesumweltministeriums, der Stadt Oldenburg und des Jobcenters Oldenburg. Die GSG Oldenburg und die EWE unterstützen das Projekt als Sponsoren. In Oldenburg führen derzeit acht kompetente Stromsparhelferinnen und -helfer den Stromspar-Check durch. Neben einem detaillierten Bericht, geben sie auch Energiesparartikel im Wert von bis zu 70 Euro pro Haushalt heraus.

Am Projekt „Stromspar-Check“ können alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Oldenburg teilnehmen, die Sozialtransferleistungen wie Arbeitslosengeld II, Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kindergeldzuschlag erhalten. Weitere Informationen gibt es im Sozialen Kaufhaus der Caritas in der Peterstraße 39. Die Bürozeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr. Ein Beratungstermin kann auch telefonisch unter 0441 9254520 vereinbart werden. Unter www.oldenburg.de/energie gibt es ebenfalls Informationen zum Projekt und anderen Energieprojekten im Stadtgebiet.
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Wie Moore das Klima schützen

10.09.2017 21:02 Uhr

Interaktive Ausstellung im Kulturzentrum PFL

Über den Zusammenhang von Moor- und Klimaschutz können sich Interessierte ab Donnerstag, 14. September, in der Eingangshalle des Kulturzentrums PFL informieren. Dort wird als Teil der von der Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem BUND Oldenburg organisierten Veranstaltungsreihe „Moorherbst Oldenburg 2017“ das Ausstellungsmodul „Moor macht Klima“ präsentiert. Umweltdezernentin Gabriele Nießen und Thomas Myslik vom BUND eröffnen die Ausstellung um 10 Uhr. 

Das Ausstellungsmodul wurde von der Biologischen Station Osterholz im Rahmen des Projekts „Moorschutz in Niedersachsen (MooNi)“ entwickelt. Die Schau kann bis einschließlich Mittwoch, 11. Oktober, innerhalb der normalen Öffnungszeiten des PFL besucht werden.

Das Ausstellungsmodul besteht aus einer Stele und mehreren Rollup-Displays. Auf den vier Stelenseiten wird jeweils ein eigener Moorschutz-Aspekt aufgegriffen. Dieser wird zusätzlich auf den Rollup-Displays mit Bildern und Texten näher dargestellt. Interaktive Elemente helfen, erlebnis- und erfahrungsgestützt zu lernen. 

Unter anderem wird dabei der Zusammenhang von Wasserstand und CO?-Emissionen im Moor erläutert. Die Aussagen werden durch eine steuerbare LED-Beleuchtung visualisiert: Je niedriger der Wasserstand im Moor ist, desto mehr CO? wird freigesetzt und desto intensiver leuchtet ein auf der Stele befestigter LED-Globus. Ferner geht es die klimarelevanten Folgen der landwirtschaftlichen Moor-Nutzung sowie um die Artenvielfalt der Moore. Mit dem Verschwinden der natürlichen und naturnahen Moore sind auch viele Arten gefährdet. Der Abbau von Torf ist ein weiterer Aspekt, den die Ausstellung beleuchtet.
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Stadt fördert Kraft-Wärme-Kopplung

04.09.2017 20:57 Uhr
Die Stadt Oldenburg unterstützt die erstmalige Errichtung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) finanziell. Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 15 Kilowatt in privaten und gewerblichen Bestandsbauten kann ein Investitionszuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Vorhaben beantragt werden. Für die Begleitung der KWK-Maßnahme durch einen qualifizierten Energieexperten kann ein weiterer Zuschuss von 500 Euro gewährt werden. Informationen zum neuen Förderprogramm gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/energie.

Die Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg bietet darüber hinaus mit dem sogenannten BHKW-Check einen kostenfreien Beratungsservice für die Errichtung von Blockheizkraftwerken (BHKW) an. Dieser beinhaltet unter anderem eine softwaregestützte Kosten-Nutzen-Betrachtung und Emissionsbewertung.

Energieanlagen der Kraft- Wärme-Kopplung wie Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellen weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf, da die bei der Stromproduktion anfallende Wärme energetisch genutzt wird. In Oldenburg beträgt der KWK-Stromanteil gegenwärtig rund 5 Prozent, während der Anteil bundesweit bei 16 Prozent liegt. Vor dem Hintergrund des städtischen Klimaschutzleitbildes, bis zum Jahr 2020 eine Kohlendioxid-Einsparung aus eigener Kraft von etwa 100.000 Tonnen zu erreichen, ist die finanzielle Unterstützung von KWK-Anlagen eine weitere Maßnahme bei der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes.

Ansprechpartner im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg ist Reiner Dunker unter Telefon 0441 235-3244 oder per E-Mail an reiner.dunker@stadt-oldenburg.de.
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„10 Milliarden? Wie werden wir alle satt?“

31.08.2017 09:17 Uhr

Filmabend mit Regisseur Valentin Thurn im Kulturzentrum PFL am 7. September

Das Netzwerk „Nordwest isst besser“ zeigt gemeinsam mit dem Agenda-Büro der Stadt Oldenburg am Donnerstag, 7. September, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, den Dokumentarfilm „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“. Der Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Film beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro. 

Der Regisseur Valentin Thurn („Taste the Waste“) möchte mit „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt“ auf die Problematik aufmerksam machen, dass die Ernährung der Weltbevölkerung von bald 10 Milliarden Menschen in Zukunft viele Fragen aufwerfen wird. Auf der einen Seite steht die industrielle Landwirtschaft, die auf weitere Expansion und Massenproduktion setzt. Auf der anderen Seite die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft, die dazu aufruft, behutsamer mit den begrenzten Ressourcen umzugehen. In dem Film werden beide Seiten und Visionen für die Zukunft vorgestellt und kritisch hinterfragt. Dadurch werden auch insbesondere die Zuschauer dazu bewegt, ihr eigenes Essverhalten und dessen Auswirkungen zu hinterfragen. 

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Valentin Thurn, Prof. Dr. Stefanie Sievers-Glotzbach (Ökonomie der Gemeingüter, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Dr. Tobias Hartkemeyer (CSA Hof Pente, Solidarische Landwirtschaft, Bramsche), Karl-Heinz Funke (Wählergemeinschaft „Zukunft Varel“, Landwirt) und Jan-Christoph Egerer (Bäckerei Müller-Egerer). Das Publikum ist eingeladen, an der Diskussion mit kritischen Fragen teilzunehmen.
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Stadt überprüft Baustellen auf asbesthaltige Materialien

04.08.2017 17:38 Uhr

Keine gesundheitliche Gefährdung durch Funde in Oberschule Ofenerdiek

Bei Routineuntersuchungen auf den Baustellen in Oldenburger Schulen sind asbesthaltige Proben in Fassadenelementen der Oberschule Ofenerdiek gefunden worden. Dies führt zu einer zeitlichen Verzögerung beim Bau, der Unterricht ist davon jedoch nicht betroffen.
Auch eine gesundheitliche Gefahr für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte kann nach Auskunft des Gesundheitsamtes ausgeschlossen werden. Das Problem sind ausschließlich verdeckt eingebaute asbesthaltige Baustoffe, die etwa in mineralischen Putzen, Spachtelmassen und vor allem Fliesenklebern vorkommen können, von denen aber im festeingebauten Zustand keinerlei Gefahr ausgeht.

Von den 16 Baumaßnahmen an Schulen wurden sieben als unbedenklich eingestuft. Neun weitere wurden untersucht, davon gab es sechs mit Befund, drei ohne Befund. Die Materialien wurden teilweise bereits ausgebaut und werden ordnungsgemäß entsorgt.

Von der Problematik können grundsätzlich alle Gebäude betroffen sein, die bis 1995 gebaut wurden, aber nur wenn durch Baumaßnahmen entsprechende Stoffe freigesetzt würden. Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber wurden überwiegend in den 1960er bis in die 1980er Jahre verwendet. Die städtischen Hausmeister werden derzeit mit einer Schulung auf die höheren Anforderungen im Umgang mit belasteten Materialien vorbereitet, damit wird die Ausführung kleinerer Arbeiten sichergestellt. 

1993 erging das Asbestanwendungsverbot, so dass ab 1995 von einer Asbestfreiheit in Baumaterialien ausgegangen werden kann.
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Umweltschutzaktion in der Haarenniederung

22.07.2017 12:36 Uhr

Frauen aus der JVA Vechta beseitigen mit Bürgerinnen und Bürgern schädliches Springkraut

Bei einer Naturschutzaktion in der Haarenniederung am Dienstag, 11. Juli, kamen eine Gruppe Frauen aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Vechta/Hildesheim, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende der Universität Oldenburg, Mitglieder des Vereins Erholungsgebiet Haarenniederung e.V. und Bürgerinnen und Bürger zusammen, um gemeinsam die unerwünschten Drüsigen Springkräuter zu beseitigen. Die Drüsigen Springkräuter gehören zu den Neophyten die aus Asien eingewandert sind, also gebietsfremde Pflanzen, die durch ihre Größe und massenhafte Versamung heimische Pflanzen verdrängen.

Die eintägige Unternehmung fand unter der Federführung der Unteren Naturschutzbehörde und der Landschaftswartin Renate Ponel statt, nachdem sie bereits im letzten Jahr erfolgreich verlief. Neben der Umweltpflege ist es das Ziel der sozialen Umweltaktion, dass die Frauen aus der JVA zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam arbeiten.

„Durch die Zusammenarbeit vieler Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zeigte sich, dass alle zusammen Verantwortung für das Gemeinwohl übernommen haben, Berührungsängste abgebaut wurden und zudem eine erfolgreiche Aktion im Sinne des Artenschutzes stattfand!“, resümierten Robert Sprenger, Leiter des Fachdiensts Naturschutz und technischer Umweltschutz, und Oliver Weßels, Leiter der JVA für Frauen Vechta/ Hildesheim bei einem gemeinsamen Dankeschön-Kaffee für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Trotz der etwas mühseligen Arbeit nahmen sogar Kinder an der Aktion teil: Anton und Enno kamen mit ihrem Vater, um mitzuhelfen. Auch Anton zieht ein Resümee: „Es hat gut getan, mal wieder was Richtiges zu schaffen.“
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Energetisches Nachbarschaftsquartier rückt in greifbare Nähe

12.07.2017 20:36 Uhr

Stadt und OFFIS hoffen auf Millionen-Förderung des Bundes für Fliegerhorst-Projekt

Auf dem Fliegerhorst könnte schon bald die Zukunft beginnen: Die Stadt Oldenburg und das Informatik-Institut OFFIS sind aufgefordert, einen Vollantrag in der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ einzureichen. Sollte das gemeinsame Leuchtturm-Projekt im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt werden, fließen Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben auf dem Fliegerhorst-Gelände. „Wir freuen uns über diese Chance und hoffen nun natürlich, auch den finalen Förderbescheid zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Eine Projektskizze war von einem Konsortium mit insgesamt 21 Partnern aus Industrie und Forschung unter Federführung von Stadt und OFFIS eingereicht worden. Der Projektantrag ist aus dem Ende vergangenen Jahres im Auftrag der Stadt Oldenburg von OFFIS entwickelten Strategiepapier „Smart City Oldenburg – der Mensch im Zentrum“ mit konkreten Ansätzen für die Umsetzung in den Bereichen Energie, Verkehr, Verwaltung und Lebensqualität hervorgegangen. 

„Die Neugestaltung des Fliegerhorstes bietet der Stadt Oldenburg die einmalige Gelegenheit, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Smart City-Konzepten für vergleichbare Kommunen und Städte in Deutschland und Europa zu positionieren“, so Krogmann. Ein Teilbereich des Fliegerhorstes – ein 3,9 Hektar großes, vormals militärisch genutztes Areal – ist als „lebendes“ Labor für die Erprobung neuer Smart City-Technologien vorgesehen. Es soll ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt werden.

Wie muss eine lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers aus sozialer und betriebswirtschaftlicher Sicht ausgestaltet sein, um eine hohe Akzeptanz bei Anwohnern, Besitzern der Erzeugungseinheiten und Dienstleistern zu erlangen und auch langfristig attraktiv sowie betriebswirtschaftlich tragbar zu sein? „Das ist eine der Kernfragen, die wir in dem Projekt beantworten möchten“, so Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS-Vorstand. „Das multimodale Energiesystem des Quartiers wird die Erzeugungs- und Energiewandlungsanlagen unterschiedlicher Besitzer so miteinander vernetzen, dass die lokal erzeugte Energie auch möglichst lokal verbraucht wird.“

Hierfür ist geplant, ein Infrastrukturkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, das die physischen Infrastrukturen Strom, Wärme und alternative Antriebsformen mit Hilfe von Energiekopplern miteinander in einem Sektor übergreifenden Versorgungsnetz verbindet. Die Anwohner sollen über ein Community-Portal als Energieproduzenten und -konsumenten in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energiegenossenschaften und der daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für die Dienstleister zum Aufbau und Betrieb von derartigen Quartieren einbezogen werden.

Das Konsortium schreibt nun fleißig am sogenannten Vollantrag, um das ambitionierte Projekt mit den vom Bund avisierten 18 Millionen Euro an Fördermitteln umsetzen zu können. „Wir hoffen, im Herbst 2017 den Förderbescheid zu bekommen, um Anfang 2018 mit der Projektumsetzung starten zu können“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. 
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Explosion in der Abfallbehandlungsanlage Neuenwege

05.07.2017 20:30 Uhr

Schredderanlage erheblich beschädigt – Keine Verletzten – AWB erstattet Anzeige

Explosion in der Abfallbehandlungsanlage Neuenwege

Am Mittwoch, 5. Juli, kam es gegen 13 Uhr in der mechanischen Abfallbehandlungsanlage des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) in Neuenwege zu einer Explosion. Die Schredderanlage wurde dabei erheblich beschädigt. 

Offenbar haben unbekannte Verursacher in einem Container mit Sperrmüll entzündlichen Abfall eingegeben, der dann beim Schreddern explodiert ist. Die Feuerwehr rückte an, um weitere Schäden zu vermeiden. „Wir können nur von Glück sagen, dass sich zum Zeitpunkt der Explosion keine Personen in unmittelbarer Nähe des Schredders aufgehalten haben, so dass keine Mitarbeiter des AWB verletzt wurden“, berichtet Arno Traut, Betriebsleiter des AWB, erleichtert. „Wir haben aber Anzeige gegen Unbekannt erstattet, die Kriminalpolizei ermittelt bereits“, so Traut weiter. 

„Es wird nach einer ersten Einschätzung wahrscheinlich mehrere Wochen dauern, bis die Abfallbehandlungsanlage repariert ist und wieder ihren Betrieb aufnehmen kann“, schätzt Traut. Die Abfälle werden aber weiterhin wie gewohnt angenommen. Sie werden in auswärtige Entsorgungsanlagen transportiert und dort verarbeitet. 

In der Abfallbehandlungsanlage ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden oder Explosionen gekommen, weil Entsorger leicht entzündliche Abfälle in den Restabfall oder Sperrmüll gegeben haben. „Es kann schon eine nicht völlig entleerte Spraydose, die in den Schredder gelangt, zu einem erheblichen Brand oder gar Explosion führen“, berichtet Traut. Er weist daher darauf hin, dass solche Abfälle keinesfalls im Restabfall oder Sperrmüll zu entsorgen sind, sondern unbedingt als Sonderabfall.
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Neue Ausstellung im Edith-Russ-Haus: Podiumsdiskussion über „Ozeane“

01.07.2017 14:57 Uhr

Meeresforschung aus der Perspektive des Künstlers und weiteren Gästen

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“: Darum dreht sich die neue Soloausstellung des Videokünstlers und Fotografen Armin Linke im Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Anlässlich der Eröffnung lädt das Kunsthaus zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 5. Juli, um 17 Uhr ein. Die Referenten sind neben Armin Linke Dr. Matthias Haeckel vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (Kiel), Kai Kaschinski, Vorsitzender von Fair Oceans (Bremen) und Markus Reymann, Direktor der TBA21-Academy, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (Wien). In Form von Videointerviews und Filmaufnahmen aus der Tiefsee gibt die Ausstellung „Ozeane“ Einblicke in die komplexen Prozesse der Meeresforschung.

 

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion um 19 Uhr eröffnet Dr. Nicole Deufel, Amtsleiterin der städtischen Museen, die Ausstellung. Markus Reymann und die beiden Leiter des Edith-Russ-Hauses Edit Molnár und Marcel Schwierin stellen Konzept und Werke der Ausstellung vor.

 

„Ozeane – Dialoge zwischen Meeresgrund und Wassersäule“ läuft vom 6. Juli bis 24. September. Weitere Informationen auch zum Rahmenprogramm gibt es im Internet unter www.edit-russ-haus.de.
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Abfallwirtschaftsbetrieb bekommt neuen Betriebsleiter

27.06.2017 22:16 Uhr

Volker Schneider-Kühn folgt auf Arno Traut

Im Herbst des Jahres wird der AWB einen neuen Betriebsleiter bekommen. Volker Schneider-Kühn (43) wird Nachfolger von Arno Traut, der Ende November 2017 in den Ruhestand geht. Schneider-Kühn verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Abfallwirtschaft, zuletzt war er Betriebsstättenleiter der Nehlsen GmbH am Standort Wiefels (Landkreis Friesland) und dort für 160 gewerbliche und 40 kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich.

Er hat an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel Umwelt- und Hygienetechnik studiert. Seit Anfang 2002 ist er in der Entsorgungsbranche tätig. 

Seine Stelle als Betriebsleiter des AWB in Oldenburg wird er zum 1. November antreten.
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Stadt Oldenburg legt Landschaftsrahmenplan vor

22.06.2017 20:08 Uhr

Stadtbaurätin Nießen: „Standardwerk für den Naturschutz im Stadtgebiet“

Natur und Landschaft der Stadt Oldenburg sind umfangreich untersucht und kartiert worden. Nach jahrelanger Arbeit liegt das umfangreiche Werk jetzt vor: der Landschaftsrahmenplan der Stadt ist fertiggestellt.

Der Landschaftsrahmenplan ist das Standardwerk für die untere Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg. Für dieses Werk ist die Natur und Landschaft im Stadtgebiet in weiten Bereichen neu erfasst worden. Darüber hinaus haben alle hier vorliegenden Daten aus Untersuchungen, Gutachten, Kartierungen, Beobachtungen, Zufallsfunden und so weiter, analoge wie digitale, dort Eingang gefunden.

Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen ein wichtiger Beitrag zu einer lebenswerten Stadt:
„Wir gehören zu den wenigen Städten in Niedersachsen, die eine solche umfassende Aufstellung vorgenommen haben. Der Landschaftsrahmenplan beschreibt den gegenwärtigen Zustand von Natur und Landschaft in Oldenburg und ist für uns eine wichtige Grundlage weiterer Planungen.“

Geschaffen wurde ein umfassender Plan, der aus geordneten, ausgewerteten Daten Ziele und Handlungsanweisungen formuliert. Zweck des Landschaftsrahmenplans ist es, gemäß § 1 BNatSchG, die Natur und Landschaft in Oldenburg auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen zu schützen.

So sollen die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert werden. Die Bewertung und Ausarbeitung der vorliegenden Daten erfolgte in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg durch das Büro Moritz Umweltplanung.

Einige wenige Exemplare liegen gedruckt vor. Diese können gegen eine Gebühr von 100 Euro erworben werden.
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Moderne Schnitzeljagd zu Oldenburgs Klimaschätzen

15.06.2017 00:15 Uhr

Stadt stellt neue Geocaching-Tour vor

Mit der neuen städtischen Geocaching-Tour „Klimaschätze in Oldenburg“ unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann gibt es in Oldenburg ab sofort eine moderne Schnitzeljagd, die markante Klimaprojekte innerhalb der Stadt zeigt.

„Strom aus erneuerbaren Quellen, innovative Mobilitätskonzepte, zukunftsfähige Konsumalternativen: In Oldenburg gibt es viele gute Beispiele für mehr Klimaschutz. Mit der vom Fachdienst Um-weltmanagement entwickelten Idee, acht Oldenburger Klimaschätze zu einer spannenden Geo-caching-Route zusammenzufassen, vermitteln wir einmal auf ganz neue Weise spannende Informa-tionen über Energie und Klimaschutz in unserer Stadt“, erklärt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Geocaching ist frei übersetzt eine digitale Schatzsuche, bei der kleine „Schätze“ versteckt werden, deren Koordinaten veröffentlicht werden. Mitspielerinnen und Mitspieler können dann per Smart-phone oder GPS-Gerät diese sogenannten Geocaches suchen und sich in dem dort hinterlegten Logbuch als Finder eintragen.

Klimaschätze in Oldenburg
Die ausgewählten Klimaschätze der Oldenburger Tour stehen exemplarisch für den klimafreundlichen Umgang mit Ressourcen und eine zukunftsfähige Lebensweise. So reicht das Spektrum von Orten der erneuerbaren Energien wie dem Solarpark am Fliegerhorst über Angebote zu nachhaltiger Mobilität mit E-Tankstellen und Car-Sharing bis hin zur ehemaligen Zentraldeponie Oldenburgs, dem Utkiek. Die dort versteckten Geocaches sind interaktiv und können von den Schatzsuchern mit Einsatz und Spürsinn gehoben werden. Einer dieser Klimaschätze befindet sich im neuen Wohnquartier am Stadthafen und repräsentiert die dort verwendete innovative Wärmerückgewinnung aus Abwasser. Für dieses Projekt ist die Stadt Oldenburg im Jahr 2016 mit Partnern als „Niedersächsische Klimakommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld dieses Wettbewerbs hat die Stadt die Geocaching-Tour realisiert und damit ein lebendiges Angebot geschaffen, das interessante Klimaschutzprojekte öffentlich in den Fokus rückt und den Klimaschutzgedanken in die Freizeit trägt.

Die Klimaschätze können einzeln oder als Tour gesucht werden und richten sich an Bürgerinnen und Bürger, an die Geocacher-Community, an Touristen sowie mit einem Zusatzangebot an Oldenburger Schulen und Jugendherbergsgäste. 

„Wir freuen uns über das neue Angebot als Erweiterung der lokalen Freizeitmöglichkeiten“, sagt Silke Fennemann von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH. Eine kostenlose Klimaschätze-Broschüre mit einer genauen Beschreibung der Caches gibt es bei der Tourist-Info in der Oldenburger Innenstadt, wo auch einzelne GPS-Geräte ausgeliehen werden können. Wer alle acht Klimaschätze gehoben hat, kann noch einen zusätzlichen Bonuscache öffnen und schließlich die limitierte Oldenburger „Geocoin“, die es in drei verschiedenen Versionen gibt, bei der Tourist-Info erwerben. Diese Münze kann digital registriert und als Wanderobjekt durch die Caches dieser Welt geschickt werden oder als begehrtes Sammlerstück an die Oldenburger Klimaschätze erinnern.

Weitere Informationen zur Geocaching-Tour gibt es unter www.oldenburg.de/klimaschaetze. Geocacher können sich online unter www.geocaching.com für weltweiten Austausch registrieren.
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Energieberatung für kleine und mittlere Unternehmen

15.06.2017 00:07 Uhr

Vortrag am 14. Juni im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klima(+)Unternehmen“ bietet die Stadt Oldenburg einen Vortrag zur Energieberatung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an. Er findet am Mittwoch, 14. Juni, von 15 bis 17 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1, statt. Es referiert Diplomingenieur Carsten Mücke, Energieberater für KMU und technische Gebäudeausstattung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Carsten Mücke erklärt Energieeinsparpotenziale, die durch eine betriebliche Expertenberatung erschlossen werden können, anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Verborgene Starkverbraucher und ungenutzte Reserven können aufgedeckt und somit oft ohne großen Aufwand Kosten reduziert werden.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.klimaplus-unternehmen.de oder telefonisch bei Ralf Blömer, Amt für Umweltschutz und Bauordnung, unter 0441 235-3615, beziehungsweise per E-Mail an ralf.bloemer@stadt-oldenburg.de. 
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Stadtverwaltung im Austausch mit Greenpeace über Stickstoffdioxide

30.05.2017 12:21 Uhr

Plakate aus Bürgerbefragung übergeben

Stadtverwaltung im Austausch mit Greenpeace über Stickstoffdioxide
Über das Thema „Saubere Luft“ haben Vertreterinnen und Vertreter von Greenpeace Oldenburg mit Baudezernentin Gabriele Nießen diskutiert. Anlass war ein bundesweiter Greenpeace-Aktionstag am 4. März, an dem auch in Oldenburg über die Schadstoffbelastung der Luft informiert wurde. Greenpeace-Mitglieder hatten dabei in der Innenstadt rund 150 Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Maßnahmen abstimmen lassen. Das Ergebnis haben Danny Rimpl und Isabelle Bause von der Oldenburger Ortsgruppe nun an Baudezernentin Nießen sowie Klaus Büscher, Amtsleiter Umweltschutz und Bauordnung, und Robert Sprenger, Fachdienstleiter Naturschutz und technischer Umweltschutz, übergeben.

Unter den fünf Vorschlägen, die zur Abstimmung standen, gab es die meisten Stimmen für den Punkt „Räume für Menschen, nicht für Autos“. Beliebt waren auch die Vorschläge „Nahverkehr im Innenstadtbereich muss kostenlos sein“ und „Feet first: Vorfahrt Fußgänger und Radfahrer“. Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Maßnahmen „Die neue City-Freiheit: Mut zu autofreien Zonen“ sowie „Slow statt stressig, Tempo runter, Verkehr beruhigen“. 

Nähere Informationen zur Luftreinhaltung in Oldenburg gibt es im Internet unter www.oldenburg.de unter dem Suchwort „Luftreinhalteplan“.
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Fotos vom Feldsperling

15.05.2017 07:58 Uhr

NABU ruft zu Wettbewerb auf

Der Naturschutzbund NABU hilft seit einem Jahr mit dem Projekt »Feldsperlinge - Vögel des Siedlungsrandes«, gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, dem Feldsperling im gesamten Oldenburger Land. Es wurden schon Blühstreifen angelegt, Nisthilfen ausgebracht sowie Wildsträucher und Obstbäume gepflanzt. Nun ruft der NABU zu einem »Fotowettbewerb Feldsperling« auf.

»Hierbei geht es uns weniger um wertvolle Preise und Hochglanzfotos«, sagt Projektleiter Bernd Ziesmer vom NABU in Oldenburg. »Wir möchten einfach dazu aufrufen, dem oft übersehenen Feldsperling ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Und wann schaut man schon genauer hin, als wenn man durch den Sucher blickt, um ein besonders gelungenes Foto zu machen!«

Der Feldsperling ist als ländlicher Verwandter des Spatzes an seiner kastanienbraunen Kappe gut zu erkennen. »Männchen und Weibchen sehen beim Feldsperling gleich aus,« weiß Ziesmer zu berichten. »Vor allem im ländlichen Raum und am Siedlungsrand lohnt es, nach dem geselligen Vogel Ausschau zu halten.« 

Da wir gerade Brutzeit für Feldsperlinge haben, könnten im Moment sehr schöne Fotos gelingen. Wem der Feldsperling »vor die Linse« kommt, der kann seine digitalen Bilder bis Ende Juni an ziesmer@nabu-oldenburg.de schicken. »Wir werden eine Auswahl der Fotos auf unseren Projektseiten vorstellen und für die drei besten Aufnahmen stehen auch Preise bereit!« Ein dreifacher Feldsperlingskasten aus Holzbeton, ein Obstbaum sowie ein Wildstauden-Pflanzpaket werden die schönsten und interessantesten Fotos ehren.

Infos im Internet: www.nabu-oldenburg.de 
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Die mobile Schadstoffsammlung startet wieder

25.04.2017 20:43 Uhr
Das Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB) startet am Mittwoch, 26. April, seine Entsorgungstour durch das Stadtgebiet. Bis zum 21. Juni wird die mobile Schadstoffsammlung an insgesamt sechs Tagen, jeweils mittwochs, unterwegs sein und wohnortnah den Bürgerinnen und Bürgern eine Entsorgungsmöglichkeit für ihre schadstoffhaltigen Abfälle bieten. Informationen über die Haltestellen finden sich im Abfuhrkalender sowie unter www.oldenburg.de/awb.

Neben schadstoffhaltigen Abfällen, wie zum Beispiel Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, nimmt die mobile Sammlung auch wieder Elektrokleingeräte wie beispielsweise Bügeleisen, Toaster oder Staubsauger sowie Flaschenkorken an. Elektrogroßgeräte sowie Fernseher und Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gleiche gilt für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.
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NABU: Materialien zur diesjährigen Stunde der Gartenvögel sind eingetroffen

12.04.2017 22:12 Uhr

Mitmachen bei Deutschlands größter Vogelzählung

Druckfrisch eingetroffen sind die Materialien zur größten Vogelzählaktion Deutschlands, der NABU Stunde der Gartenvögel – sie findet vom 12. bis 14. Mai statt. Die Teilnahmeblätter, Aktionsblätter für Grundschulkinder mit Begleitheft und Poster sind abholbereit und liegen in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr bereit. 
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NABU sucht gebrauchte Weckgläser

29.03.2017 09:08 Uhr
Der NABU bittet die Bevölkerung um besondere Spenden: gebrauchte Weckgläser. Diese sollen Ende August als Windlichter bei der Europäischen Nacht der Fledermäuse, deren zentrale Veranstaltung für ganz Deutschland der NABU Oldenburg in diesem Jahr durchführen wird, zum Einsatz kommen. Die Weckgläser können montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr im NABU-Büro, Schlosswall 15, abgegeben werden.
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Führungen durch Oldenburgs grünes Herz

29.03.2017 09:03 Uhr
Der Oldenburger Schlossgarten ist ein besonderer Ort. Die rund 16 Hektar große Parkanlage mit ihrer Vielfalt an pflanzlichen Formen und Farben liegt mitten in der Stadt. Gründer war der Regent Herzog Peter Friedrich Ludwig, der sich für die Anlage eines Gartens im modernen englischen Stil entschied.

Von April bis Oktober wird jeden ersten Samstag im Monat ein zweistündiger Rundgang durch den Schlossgarten und das Schloss angeboten. Die erste Führung für diese Saison findet am Samstag, den 1. April 2017, um 14:00 Uhr statt. Dabei informiert ein sachkundiger Gästeführer über den Schlossgarten, der seit 1814 fast unverändert, zum Teil sogar mit den ursprünglichen Baumbeständen, besteht. Während des zweistündigen Rundgangs erhalten die Teilnehmer auch einen Einblick in die Wohnräume des Herzogs Peter Friedrich Ludwig, in die Natur und Garten ebenso Einzug gehalten haben. Die Führung beginnt um 14:00 Uhr vor dem Oldenburger Schloss am Eingang zum Landesmuseum. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro pro Person.

Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Touristinfo Oldenburg, per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourist.de/fuehrungen oder www.ticket2go.de möglich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Zahlreiche Vögel sterben an Glasflächen

09.02.2017 11:49 Uhr

NABU ruft zu Gegenmaßnahmen auf und gibt Tipps

Zahlreiche Vögel sterben jedes Jahr an Glasflächen: Freistehende Scheiben als Windschutz, große, Bäume reflektierende Scheiben, Zimmerfenster, hinter denen Pflanzen als scheinbare "Landeplätze" zu stehen scheinen, lassen die Gefiederten dagegen fliegen, oft mit hoher Geschwindgikeit, sodass viele dadurch sterben. Darauf weist NABU-Bzeirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers hin. "Es ist grauenvoll, miterleben zu müssen, wie manches Vogelleben dadurch zuende geht", sagt Wohlers. "Viele Vögel sterben nicht gleich, sondern bleiben verletzt liegen, sodass sie eine leichte Beute für Katzen oder auch Ratten werden", sagt der Naturschützer, der sich besorgt zeigt, dass offenbar "ein Trend zu immer größeren Glasfassaden und vor allem zu freistehenden Scheiben besteht, die für Vögel zu erheblichen Todesfallen werden können, auch in Oldenburg!" Sogar mancher Eisvogel gehöre zu den Opfern. 

Daher ruft der NABU auf, Glasflächen für Vögel zu entschärfen - auch solche von Wintergärten oder Unterständen. Dies kann durch verschiedene 
Maßnahmen wie Rollos, Vorhänge oder auch spezielle Klebstreifen und andere Strukturen geschehen, die auf die Scheiben aufgebracht werden können; dazu sind im Handel auch sehr effektvolle UV-reflektierende Markierungen erhältlich. Auch Bauherren können bereits bei der Planung mithelfen, den Vogeltod an Glasflächen zu verhindern. - Ein kostenloses Faltblatt zu diesem Thema, das vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) erstellt wurde, hält der NABU in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr bereit. Es kann dort auch unter Tel. 0441 - 25600 angefordert werden.  
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Restplätze für kostenlose Energieberatung

02.02.2017 10:32 Uhr
Für den diesjährigen Energieberatungstag von Klima(+)Oldenburg am 6. Februar gibt es noch wenige freie Restplätze. Unabhängige Energieexperten aus Oldenburg beraten in der Zeit von 16 bis 20 Uhr im PFL kostenlos und individuell zu allen Themen rund um effiziente Sanierungs- und Neubauvorhaben. Mögliche Themen sind: Fenster- oder Heizungstausch, Dämmung von Wand, Dach und Kellerdecke sowie die Nutzung von Sonnenenergie und Fördermitteln. Die Beratung dauert etwa 40 Minuten und ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Anmeldung unter 235-3089 oder 235-3893.

Der Energieberatungstag ist ein Baustein der breit aufgestellten Beratungsangebote von Klima(+)Oldenburg. Er ist ein Angebot speziell zur Feierabendzeit. Interessenten, die am 6. Februar verhindert sind, können alternativ andere Beratungsangebote von Klima(+)Oldenburg nutzen, wie die telefonische, persönliche oder mobile Beratung. Zum Einstig können die Informationen unter www.klimaplus-oldenburg.de genutzt werden oder die kostenlosen monatlichen Vorträge. Am 13. Februar gibt es beispielsweise einen Abend zum Thema „Anforderungen an moderne Fenster“.
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»Neubürger« in den Schlosshöfen

11.01.2017 09:08 Uhr

NABU-Ausstellung informiert über tierische Einwanderer

Marderhund, Wollhandkrabbe, Kastanien-Miniermotte und Nilgans: Exotisch klingende Namen von auch – einst – exotischen Tieren. Über diese Arten, stellvertretend für viele andere, die auf unterschiedlichen Wegen in den vergangenen Jahrzehnten zu uns in Mitteleuropa gefunden haben, informiert die am Montag in den ECE-Schlosshöfen eröffnete Ausstellung "Neubürger". Dabei geht es in der von Etta Bengen und Kai Wenke konzipierten und umgesetzten Ausstellung, zu der auch Präparate gehören, um die "spannende Geschichte zu diesen Arten, die für viele andere stellvertretend stehen, und die Auswirkungen auf hiesige Lebensräume", sagte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei Eröffnung der Ausstellung. "Und ebendiese Geschichte ist spannend und so unterschiedlich; vom aus den Weiten Sibiriens langsam zu uns eingewanderten großen Marderhund bis hinzur winzigen, schwere Schäden auslösenden Kastanien-Miniermotte, der aus Zierhaltung entflohenen und sich in großer Anzahl auch in Norddeutschland vermehrenden Nilgans bis zur Wollhandkrabbe, die einst im Bilgenwasser von Schiffen in die Nordsee gelangte."

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonnabend, 21. Januar, zu den Öffnungszeiten in den ECE-Schlosshöfen zu sehen. Sie wurde von der Niedersächischen Bingo-Umweltstiftung, der Barthel-Stiftung, vom BUND Oldenburg, von der Fa. aktiv + irma sowie Privatpersonen bezuschusst. "Der NABU Oldenburger Land dankt den Unterstützern ganz besonders. Ohne sie wäre die Umsetzung der Ausstellung, die nun durch den Nordwesten auf Tournee gehen soll, nicht möglixch gewesen", betonte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers bei der Eröffnung.     
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NABU nimmt ab 5. Januar wieder Bücher und Schallplatten an

22.12.2016 10:25 Uhr
Ab Donnerstag, 5. Januar, nimmt der NABU wieder gebrauchte Bücher und Schallplatten in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 – geöffnet montags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr – an. Für größere Mengen kann unter Tel. 25600 eine Abholung vereinbart werden. Der Erlös fließt in Naturschutzprojekte im Oldenburger Land. Nicht angenommen werden Zeitschriften, Schulbücher, Lehrbücher und Reader's Digest-Ausgaben. 
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NABU-Programm für 1. Halbjahr 2017 erschienen

14.12.2016 09:00 Uhr

Von Eulen bis zu Fledermäusen, von Kräutern bis zu Wildgänsen ein buntes und spannendes Programm

Das Veranstaltungsprogramm des NABU für das erste Halbjahr 2017 ist erschienen. Die Bandbreite der informativen und spannenden Veranstaltungen reicht dabei von Waldkauzabenden zum NABU Vogel des Jahres 2017 über Fledermausabendwanderungen bis hin zu vogelkundlichen Exkursionen, etwa ins Rheiderland zu den rastenden Wildgänsen und in die Dümmerniederung, einer Grünkohlwanderung, einem Vogelstimmenmorgen im Wald, der traditionellen Nachtigallwanderung an der Hunte, einem Besuch des Ringelnatterprojkets im Loyermoor und den beliebten Kuttertouren nach Spiekeroog sowie zu Naturerlebniswanderungen durch das Blankenburger Holz, die – das ist neu – vierteljährlich zum Erlebnis der Jahreszeiten dieses Oldenburger Waldes beitragen sollen.Das Programm liegt in der NABU-Geschäftsstelle am Schlosswall 15 aus (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags, 15 bis 17 Uhr) und kann telefonisch unter Tel. 0441 - 25600 angefordert werden. Es findet sich im Internet unter www.nabu-oldenburg.de
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Alte Jugendherberge: NABU Stadtgruppe sorgt sich um den Baumbestand

09.12.2016 08:56 Uhr
Im Hinblick auf Pläne für einen Neubau der Jugendherberge an der Straßburger Strasse sorgt sich die Stadtgruppe des NABU um den alten Baumbestand rund um die jetzige Jugendherberge in der Von-Finckh-Straße/Ecke Alexanderstraße.

In einem Schreiben an die zuständige Dezernentin der Stadt fordert der NABU die Unterschutzstellung des bestehenden Ensembles.
Rolf Grösch, Vorstandsmitglied der NABU Stadtgruppe, weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass schon jetzt an dem Platz des geplanten Neubaus hinter dem Verwaltungsgebäude der GSG eine umfangreiche Baumfällung erfolgt sei.

»Gerade vor dem Hintergrund der massiven Verdichtung in den Stadtteilen, kommt dem Schutz bestehender Bäume – zumal noch auf städtischem Grund – eine besondere Bedeutung zu«, so Rolf Grösch.

Der NABU möchte im Frühsommer auch für den Bereich der alten Jugendherberge gründliche Untersuchungen über Fledermausvorkommen anregen, da dort Sommerquartiere im alten Baumbestand zu vermuten sind.
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Umgang mit Biomüll im Winter

09.12.2016 08:52 Uhr

Abfallwirtschaftsbetrieb gibt Tipps

Die Minusgrade der letzten Tage und Nächte sorgen dafür, dass die Abfälle in den Biotonnen oftmals festfrieren. Damit die Biotonne auch im Winter problemlos geleert werden kann, empfiehlt Arno Traut, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB), bei frostigen Wetterlagen Papiersäcke oder sonstige biologisch abbaubare Tüten in die Biotonne zu legen und darin den Bioabfall locker einzufüllen. Alternativ kann auch Zeitungspapier verwendet werden, das ausreichend zwischen Boden, Seitenwände und Bioabfall gelegt wird. Feuchte Abfälle sollten grundsätzlich nicht in die Tonne gegeben werden.

Bei befüllten Biotonnen, die gewöhnlich in Schuppen oder Garagen stehen, ist es sinnvoll, diese erst am Abfuhrtag morgens bis 7 Uhr an die Straße zu stellen. Gegebenenfalls ist es am Abfuhrtag erforderlich, den Inhalt der Biotonne mit einem Stock oder einem Spaten vom Rand zu lösen. Grundsätzlich sind die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonnen dafür verantwortlich, die Tonnen so bereit zu stellen, dass sie reibungslos entleert werden können.
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Briefmarken für den Naturschutz

04.12.2015 13:46 Uhr

Kleine Schnipsel helfen Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co.

Der Naturschutzbund NABU nimmt gebrauchte Briefmarken aller Art an, ganz gleich, aus welchem Land und aus welcher Zeit. Tagtäglich bekommen Millionen Menschen Post, und viele werfen die Briefe und Postkarten achtlos weg, ohne die Briefmarken zu beachten. Das muss nicht sein, denn damit kann noch Gutes getan werden: Der NABU kann sie zugunsten seiner vielfältigen Naturschutzprojekte an Liebhaber geben, der Erlös fließt dann in seine umfangreiche Arbeit für viele Tier- und Pflanzenarten, ruft Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land, auf: »Bei normalen Briefen und Postkarten reicht es, die Marke mit einem ausreichend breiten Rand auszuschneiden; bei älteren Sendungen wäre es schön, wenn diese nicht zerstört, sondern als ganzer Umschlag oder ganze Karte an uns gesandt würden.« So freut sich der NABU auf viele, viele Kilos Briefmarken und Sendungen: Igel, Rotkehlchen, Grasfrosch & Co profitieren!

Die Anschrift: NABU-Briefmarkenstelle, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.
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Ökostrom – Oldenburger Unternehmen zeigen Flagge

29.07.2015 07:00 Uhr

Stadt zeichnet Engagement im Klimaschutz aus





Die Stadt Oldenburg dehnt ihre Ökostromkampagne über die Zielgruppe der Privathaushalte hinaus nun auch auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus. Damit verstärkt die Stadt ihre Aktivitäten, um das 2012 gesetzte Ziel zu erreichen, 100.000 Tonnen Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 einzusparen. Unternehmen, die Ökostrom beziehen, erhalten eine Urkunde sowie Ökostrom-Plaketten als Aufkleber für die Eingangstür oder das Schaufenster. „Damit können sie ihr vorbildliches Engagement nach außen zeigen und andere zum Nachahmen animieren. Zugleich ist es ein Zeichen unserer Anerkennung, die wir den Unternehmen für ihr nachhaltiges Handeln entgegenbringen möchten“, so Ataman Erönü, Klimaschutzmanager im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. 

Anlässlich der Überreichung der Ökostrom-Urkunde an das traditionsreiche Feinkostgeschäft Käse Friese in der Oldenburger Innenstadt zeigte sich Inhaber Karim Olivo überzeugt: „Ich habe mich bereits vor drei Jahren für echten Ökostrom entschieden. Damit Mutter Erde uns noch für lange Zeit wunderbar schmeckende und gesunde Lebensmittel schenken kann, sollte jeder von uns einen kleinen Beitrag zu ihrem Erhalt leisten.“ 

 „Mit der Auszeichnung wollen wir einen weiteren Anreiz schaffen, die Ökostromquote in Oldenburg in Richtung 10 Prozent zu steigern; auch die Stadtverwaltung geht hier bereits mit bestem Beispiel voran“, so Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement. Etwa ein Drittel der Kohlendioxid-Emissionen in Oldenburg werden im Unternehmenssektor verursacht. Ursache ist hier vor allem der Stromverbrauch. Neben Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen lässt sich dieser klimaschädliche Einfluss auch durch den Bezug von Ökostrom verringern, denn die Ökostrom-Erlöse zertifizierter Produkte fließen in den weiteren Ausbau nachhaltiger Stromerzeugung und treiben somit die Energiewende weiter voran.

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Ökostrom beziehen, können die Urkunde und verschiedene Aufkleber online unter www.klimaplus-unternehmen.de anfordern oder wenden sich an Ataman Erönü unter ataman.eroenue@stadt-oldenburg.de. Für weitere Informationen, wie zum Beispiel zu Gütesiegeln und Tarifen, hat die Klimaschutzstelle der Stadt Oldenburg eine Hotline zum Ökostromwechsel eingerichtet: Unter Telefon 0441 235-3481 geben städtische Energieberaterinnen und -berater Wechseltipps und eine anbieterneutrale Beratung.
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Bio- und Restmülltonne: Gebührensteigerung zum 1. Januar

11.11.2014 16:36 Uhr

»Anhebung nach sechs Jahren unumgänglich«

Auf die Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs kommt eine Gebührensteigerung bei der Entsorgung von Bioabfall und Restmüll zu: »Mehrere Faktoren sind die Ursache«, sagt Erste Stadträtin Silke Meyn. »Im vergangen Jahr hatten wir Mengenrückgänge und Einnahmeverluste beim Kompostwerk, auch in der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege und auf den Wertstoffhöfen in Neuenwege und an der Felix-Wankel-Straße. Hinzu kam eine Steuernachzahlung für die Jahre 2011 und 2012.« 

Die Auswirkungen halten sich für die Bürgerinnen und Bürger dennoch in Grenzen: Die Litergebühr für Rest- und Bioabfälle soll im Januar 2015 um 17 Cent auf 1,66 Euro steigen. Aufs ganze Jahr bedeutet das: Für ein Grundstück mit 35-Liter-Tonne Restabfall und einer 60-Liter-Tonne Biomüll sind das Mehrbelastungen im Jahr von 5,95 Euro. Bei einer 60-Liter-Restmülltonne sind es 10,20 Euro jährlich. Das sind 5,1 Prozent beziehungsweise 6,6 Prozent Steigerungen nach sechs Jahren Gebührenstabilität.

Der Entwurf der Gebührenbedarfsberechnungen für 2015 steht am 20. November im Betriebsausschuss Abfallwirtschaft auf der Tagesordnung und am 24. November soll der Rat die Gebührensätze für 2015 beschließen. 

»Wir werden die Gebührenvorschläge anhand einer umfänglichen Vorlage im Betriebsausschuss darstellen, die ab sofort im städtischen Ratsinformationssystem zur Verfügung steht«, kündigt Arno Traut, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, an und zitiert eine Aussage der Vorlage: »Die Gebührenerhöhung in der Abfallsammlung basiert nahezu ausschließlich auf der zwangsläufigen Weitergabe einer erhöhten Anlieferungsgebühr für die Anlagen in Neuenwege. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Verlauf der kommunalen Altpapiersammlung im Jahr 2014 besteht nicht.«

Unabhängig vom weiteren Vorgehen der Stadt nach der Verwaltungsgerichtsentscheidung zum Altpapier bleibt nicht genug Zeit, Veränderungen so rechtzeitig und verbindlich auf den Weg zu bringen, dass eine Neukalkulation und Bekanntmachung modifizierter Gebührensätze noch im laufenden Jahr erfolgen könnte.

Die Annahmegebühr für Anlieferungen unmittelbar beim Kompostwerk und der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege soll von 142,25 Euro pro Tonne auf 162,60 Euro pro Tonne steigen. Da die Sammelfahrzeuge des AWB dort die überwiegenden Anlieferungen tätigen, schlägt die Gebührenerhöhung von 20,35 Euro pro Tonne unmittelbar auf die Hausmüllgebühren durch. 

Im Bereich der Straßenreinigung sieht der Verwaltungsvorschlag keine Erhöhung vor. 
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Elektrofahrzeug an städtische Gartenmeisterei übergeben

06.11.2014 08:51 Uhr

Energiesparauto mit Partnern aus der Wirtschaft finanziert

Der Fuhrpark der städtischen Gartenmeisterei am Großen Bürgerbusch erhält innovativen Zuwachs: Zukünftig steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spielplatzunterhaltung ein elektrisch betriebenes Fahrzeug zur Verfügung. Es wird eingesetzt zur Wartung und Reparatur von Spielgeräten sowie zur Kontrolle von Grünanlagen. Fast geräuschlos und völlig abgasfrei wird das Fahrzeug von einem etwa 60 PS starken Elektromotor angetrieben und kann je nach Fahrweise bis zu 150 Kilometer zurücklegen. Besonders für mittlere Strecken und den innerstädtischen Stop-and-go-Verkehr ist dieses Fahrzeug gut geeignet, da es im Stand keinen Strom verbraucht. Der Stromverbrauch beläuft sich nach Herstellerangaben auf etwa 15,5 KWh/100 Kilometer. Vereinfacht gerechnet betragen die Verbrauchskosten ungefähr 3 Euro auf 100 Kilometer. Je nach Ladebox und Stromstärke kann der Ladevorgang zwischen vier und acht Stunden betragen. 

Die Stadt Oldenburg bezieht bereits zu 100 Prozent Ökostrom und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine relative CO2-Reduktion von etwa 35 Prozent zu erreichen. Daher ist es folgerichtig, neben vielen anderen Maßnahmen zukünftig auch Elektrofahrzeuge einzusetzen. In Zusammenarbeit mit der Mobil Marketing OHG Riedel & Kaiser, die seit vielen Jahren für Kommunen, Krankenhäuser, Schulen und sozialen Einrichtungen die Anschaffung von werbefinanzierten Fahrzeugen ermöglicht, ist es gelungen, weitgehend kostenfrei ein entsprechendes Fahrzeug zu beschaffen. Riedel & Kaiser übernahm hierbei die Fahrzeugbeschaffung sowie die gesamte kaufmännische Abwicklung. Mit der Fahrzeugübergabe ist das Elektrofahrzeug in das Eigentum der Stadt übergegangen.

Die Außenflächen des Fahrzeuges dienen hierbei als Präsentationsflächen, auf denen die Werbekunden gegen ein gewisses Entgelt ihre Firmenlogos platzieren. Entsprechend der vertraglichen Vereinbarung bleiben die Werbeträger mindestens für fünf Jahre am Fahrzeug und dokumentieren damit die enge Verbundenheit der Firmen zur Stadt. Insgesamt haben sich 23 Firmen an dieser Aktion beteiligt und die Stadt Oldenburg dankt allen Werbepartnern für ihre Unterstützung. Im Einzelnen sind dies:

Steinmetzbetrieb Udo Köhler, Ingenieurberatung Bröggelhoff GmbH, Zimmerei und Trockenbau Dieter von Seggern, Tholen GmbH & Co. KG, Bernd Merten GmbH, Hauschild Kommunal & Landtechnik GmbH & Co. KG, Forstbetrieb Andreas Gericke, Elektrotechnik Ralf Wedelich GmbH, P + K Immobilien, Rebo Motorgeräte, Handels- und Reparatur GmbH, Brundiers Sanitär & Heizung GmbH, GFG Gesellschaft für Gebäudedienste mbH, Generalplanung Detlef Juilfs, Baumbüro Schöpe, Ingenieur Büro AG Tewes, EWE Vertrieb GmbH Geschäftsregion Oldenburg-Varel, Kurt Gerdung Industrietore Vertriebs GmbH, Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Citipost Nordwest GmbH & Co. KG, Ostendorf GmbH, Ludwig Schipper Fliesenfachbetrieb, Bauunternehmen Kurt Herbarth, Bioland Baumschule Aloys Pöhler.
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Oldenburger Schulen haben erfolgreich abgedreht

24.09.2014 07:00 Uhr

Energiesparprojekt: Prämie in Höhe von 101.000 Euro





Auch im Jahr 2013 haben über dreißig Schulen in Oldenburg wieder erfolgreich ihre Energieverbräuche gesenkt. Im Rahmen des städtischen Energiesparprojektes „abgedreht?!“ konnten sie durch nichtinvestive Maßnahmen wie die Minimierung von Standby-Verbräuchen, den besonnenen Umgang mit Beleuchtung und Raumheizung, ein vernünftiges Lüftungsverhalten sowie den sparsamen Umgang mit Wasser ihre Strom- und Heizkosten erheblich reduzieren. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 515 Tonnen Kohlenstoffdioxid und rund 154.000 Euro Energiekosten gespart werden, wovon den Schulen selbst eine Prämie in Höhe von 101.000 Euro ausgezahlt werden kann. Diese Prämie wird anteilig, je nach Einsparerfolg, auf die Schulen aufgeteilt. Das Projekt „abgedreht?!“ wird seit 1997 erfolgreich durchgeführt und bringt sowohl für den Klimaschutz als auch für die Geldbeutel von Stadt und Schulen Gewinn. 

Lebendig flankiert werden die engagierten Klimaschutzbemühungen der Schulen in diesem Jahr von einem Aktionstag am Mittwoch, 26. November. Unter dem Motto „Oldenburg dreht ab“ sind alle Oldenburger Schulen aufgerufen, um 8 Uhr für eine Stunde den Strom und eventuell auch die Heizung auszustellen. Dadurch soll ein symbolisches Zeichen für den Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung gesetzt werden. Das dunkle Klassenzimmer, Kopierer, Tageslichtprojektoren, Aufzüge und automatische Türen, die nicht funktionieren... all das gibt Anstoß, um mit den Schülerinnen und Schülern über unseren Energiekonsum, unseren Ressourcenverbrauch und unseren Lebensstil nachzudenken. 

„Mit dem Aktionstag möchten wir das abgedreht-Projekt stärken und das Themenfeld Energiesparen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit noch wirkungsvoller in den Schulen verankern“, erläutert Christel Sahr vom Regionalen Umweltbildungszentrum Oldenburg (RUZ). Um den Lehrkräften Ideen, Konzepte und Materialien für die Gestaltung des Aktionstages zu geben, findet in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde ein vorbereitender Fachtag am Dienstag, 30. September, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. In Workshops und Vorträgen werden zum Beispiel ein Klimafrühstück, Recycling-Produkte, ein Repair-Café und das Klimaspiel „Keep Cool“ vorgestellt. Außerdem werden an diesem Tag die Urkunden an die teilnehmenden Schulen des Projektes „abgedreht?!“ übergeben.

Begleitend wurde der Fotowettbewerb NachHALT!igkeit initiiert: Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst und das Umweltbildungszentrum laden Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 aus Schulen in Bremerhaven, Bremen und Oldenburg ein, Fotos von Orten, Dingen oder Situationen in denen sie sich nachhaltig verhalten oder Nachhaltigkeit in ihrem Alltag entdecken, einzureichen. Die Gewinner werden am Aktionstag im November gekürt und erhalten attraktive Preise.

Weitere Informationen gibt es  unter  www.oldenburg.de/oldenburg-dreht-ab . 


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RepairCafe?

02.07.2014 09:00 Uhr

Recyclen ist gut….aber reparieren ist noch besser!

Repair-Cafés sind Orte der Hilfe-zur-Selbsthilfe. Ehrenamtliche ReparateurInnen helfen InteressentInnen beim Reparieren unterschiedlichster Gegenstände. Ziel ist es nicht nur, mit einem wieder-funktionsfähigen Ding nach Hause zu gehen, sondern dabei zu lernen wie es repariert werden kann.


Weitere Infos: www.repaircafe.deDas Oldenburger Repair-Café findet regelmäßig jeden ersten Samstag im Monat im Polyester statt. Es werden an jedem Termin unterschiedliche Bereiche abgedeckt, z.B. PCs, Fahrrad, Textil, Elektrogeräte,… Aktuelle Termine mit dem jeweiligen Schwerpunkten findet ihr unter Termine.Im Rahmen der Repair-Cafés sollen verschiedene Nutzen miteinander verbunden werden:Der ökologische Nutzen: Reparieren schont die Umwelt und das Klima und stärkt das Bewusstsein dafür, welcher Aufwand eigentlich in den Konsumgütern steckt, die wir oft achtlos kaufen und schnell wieder loswerden wollen. Wo repariert wird, werden weniger Sachen weggeworfen, weniger Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Arbeitszeit) für neue Produkte verbraucht und es entsteht weniger Müll. 

Der soziale Nutzen: Reparieren verbindet. Hilf anderen, lass dir helfen, lerne neue Leute kennen. Zur Unterstützung reichen wir Kaltgetränke, Kaffee und selbstgebackenen (oft veganen) Kuchen.Der finanzielle Nutzen: Reparieren spart Geld. Du musst nichts Neues kaufen, es fallen keine Entsorgungskosten an und der Besuch des Repaircafés ist kostenlos.Der persönliche Nutzen: Reparieren ist eine vergessene Fähigkeit, die lehrt sich selbst zu helfen, Spaß macht, da es stolz macht, etwas Praktisches geschaffen zu haben, macht Dinge einzigartig und schult technisches Verständnis. Reparieren ist Wertschätzung!

Aktuelle Themenbereiche des Repair-Café in Oldenburg:Computer u.a.ElektrogeräteTextilRe- und UpcyclingFahrradDie Organisatoren_-innen des Repair Cafés, sind ein bunter Haufen aus verschiedenen Zusammenhängen. Viele sind einfach daran interessiert, die soziale und natürliche Umwelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Wieder andere stehen der Carl von Ossietzky Universität nahe. Es eint die Sorge um die Mitmenschen und die natürlichen Ressourcen dieser Welt und die Hoffnung, auf lokaler Ebene durch Projekte Veränderungen anzustoßen.

Nächstes Repair Cafe im Polyester, 5.Juli – 14-18h
Die mobile Fahrradwerkstatt freut sich erneut auf Eure Fahrräder – von der Bremse bis zum Schlauch, wir helfen Euch dabei euer Rad fit für den Sommer zu machen!Mit Näh-, Stopfausrüstung und Nähmaschinen werden ausgetragene Kleidung, Socken und Textilien aller Art eine zweite Chance bekommen. Das Spinnen von Wolle wird gezeigt – dazu bringen Interessierte bitte eigene (Filz-)Wolle mit (20-50g). Bei unserem Upcycling-Projekt könnt ihr kreativ sein.Die Themen PC, Kleinelektronik und Verstärker werden an diesem Termin auch Raum finden.

Und weil die Repair-Kreativität keine Grenzen gesetzt sind… Zeitgleich gibt es die Möglichkeit in der Holzwerkstatt „Fliegende Späne“ (Klävemannstraße 11 (im Hinterhof)) kleine Holzreparaturen durchzuführen.Ab August gehen wir in die Sommerpause – also wenn ihr eure Sachen noch fit für den Sommer machen wollt, kommt einfach vorbei! polyester-klub.de
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Pflanzaktion an der Oberschule Osternburg

17.03.2014 07:49 Uhr

62. Tag des Baumes

Bedeckter Himmel und hohe Luftfeuchtigkeit an diesem 16. März 2014, also »bestes Pflanzwetter«, wie Stadtbaurätin Gabriele Nießen zur Begrüßung der prominenten und weniger prominenten freiwilligen Pflanzhelferinnen und -helfer sagte. Nießen, die den kurzfristig erkrankten Oberbürgermeister Gerd Schwandner vertrat, erinnerte daran, dass der Tag des Baumes 1951 von den Vereinten Nationen proklamiert und bereits ein Jahr später auch in Deutschland eingeführt worden war. »In Oldenburg, das von Anfang an dabei war, ist dieser Tag immer in größere Projekte eingebunden gewesen«, so Nießen.

Rund 100 Menschen nahmen an diesem Sonntagvormittag Spaten und Schaufel in die Hand, um auf dem Pausenhof der Oberschule Osternburg vier Trompetenbäume und eine Hainbuchenhecke zu pflanzen. Schulleiterin Marlies Ramien dankte dem Amt für Umweltschutz, dass »die Aktion in diesem Jahr hier bei uns stattfindet und wir so einen grauen in einen grünen Bereich umwandeln können«, außerdem auch dem Fachdienst Stadtgrün für die gute Vorbereitung der Aktion. Die schnell wachsenden, robusten Trompetenbäume sollen zusammen mit der ebenfalls robusten Hainbuchenhecke einen Rückzugsbereich für die älteren Schülerinnen und Schüler bilden, erklärte Ramien.

Musikalisch begleitet wurde die Pflanzaktion vom Wahlpflichtkurs Musik, und zur Belohnung und Stärkung für alle Beteiligten wurde im Anschluss in der Mensa Bockwurst mit Kartoffelsalat gereicht.

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»Unangemessen, überzogen und inakzeptabel«

19.02.2014 09:05 Uhr

NABU-Geschäftsführer Wohlers entsetzt über massive Baumfällpläne an Edewechter Landstraße

Entsetzt hat sich NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers über die Pläne geäußert, im Zuge des Ausbaus der Edewechter Landstraße 29 Bäume zu fällen, darunter auch besonders große Eichen. »Das ist unangemessen, überzogen und inakzeptabel«, sagte Wohlers. »Diese Pläne müssen dringend kassiert werden, wenn nicht das 'westliche Tor' der Stadt ihren Charakter verlieren soll«, forderte der NABU-Geschäftsführer. »Diese Planung hat jedes Augenmaß verloren!«

»Es kann doch nicht sein, dass 30 Jahre, nachdem sich beherzte Bürger bei der damaligen Baumfällaktion - einer der schlimmsten, die in Oldenburg je stattfanden - schützend vor die Bäume gestellt haben, an der Edewechter Landstraße erneut die Säge kreischen soll. Da ist offenbar jedes Maß an Sensibiität verloren gegangen. Es muss auch einen Weg geben, eine Planung ohne eine solche, massive Baumfällung zu realisieren!« sagte Wohlers, der 1984 ebenfalls zu den Protestlern gehörte.

»Die 'Übermorgenstadt' muss aufpassen, nicht in die Beliebigkeit zu marschieren, was Baumerhaltung und Ästhetik betrifft«, mahnte der NABU-Geschäftsführer. »Überhaupt anzudenken, Eichen mit einem Umfang von über zwei Metern einer Verkehrsplanung zu opfern, passt nicht ins 21. Jahrhundert.« Wohlers rief die Ratsfraktionen auf, dieses Damoklesschwert zu entschärfen und die Bäume an der Edewechter Landstraße zu retten. An viel zu vielen Stellen in der Stadt sei gerade in den letzten Jahren bereits wertvoller Baumbestand geopfert worden. 
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Siedlergemeinschaft hat NABU auf ihrer Seite

17.10.2013 06:15 Uhr

NABU-Stadtgruppe kritisiert geplante Verrrohrung der Straßengräben an der Siebenbürger Straße

Als "nicht mehr zeitgemäß" und "unsinnig" lehnt die Stadtgruppe des NABU die im Zuge des Straßenausbaus geplante Verrohrung der Straßengräben ab und stellt sich damit hinter die dortige Initiative. NABU-Vorsitzender Rolf Grösch zeigte sich "erstaunt, dass in heutiger Zeit überhaupt noch über Grabenverrohrungen nachgedacht wird - in einer Zeit, in der allenthalben das Gegenteil in vielen anderen Kommunen vorgenommen wird und man sogar über die Wiederöffnung nachdenkt, auch angesichts von immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen." Straßengräben sollten grundsätzlich erhalten werden und als Lebensräume weiter entwickelt werden, so der NABU-Vorsitzende. Zudem sollte grundsätzlich über eine solche Maßnahme kritisch nachgedacht werden, "so lange noch nicht einmal die genaue Planung für die Querung der nahen Alexanderstraße klar ist", sagte Grösch. 
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Stadt setzt auf Ökostrom

15.10.2013 23:37 Uhr

Klima(+)Oldenburg startet Kampagne

Im energiepolitischen Arbeitsprogramm der Stadt Oldenburg spielt das Thema Ökostrom eine wichtige Rolle, um bereits in den nächsten Jahren einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion der klimaschädlichen CO2-Emissionen zu erreichen. Im Rahmen einer Ökostromkampagne strebt die Stadt bis 2020 eine bilanzielle CO2-Reduktion von über 18.000 Tonnen an. Die Stadtverwaltung bezieht für ihre Liegenschaften, dazu gehören auch alle Schulen und Kindergärten, bereits 100 Prozent zertifizierten Ökostrom und geht damit beispielhaft voran.

Auch die Straßenbeleuchtung wurde entsprechend umgestellt. Der Oldenburger Kramermarkt erzielt bei einem Stromverbrauch von circa 450.000 Kilowattstunden eine  CO2-Einsparung von fast 2 Tonnen, immerhin etwa 0,2 Prozent des städtischen Klimaschutzzieles bis 2020. Einige tausend Privatkunden in Oldenburg und zahlreiche Unternehmen, so zum Beispiel die Weser-Ems-Halle, haben schon umgestellt und tragen damit vorbildlich zur Energiewende bei.

„Der Preisvergleich zeigt, dass Ökostrom aus Wasser, Wind und Sonne schon vielfach zu günstigeren Konditionen zu haben ist als viele konventionelle Stromprodukte aus Kernkraft und Kohle. Trotzdem haben die meisten Haushalte noch nie ihren Stromversorger beziehungsweise das Stromprodukt gewechselt. Dabei ist das denkbar einfach“, sagt Gerd Iwanuk, Leiter des Fachdienstes Umweltmanagement der Stadt und verantwortlich für Klima(+)Oldenburg. „Im Internet kann man eines der bekannten Vergleichsportale aufrufen. Als Suchbegriff wird zum Beispiel Strom oder Ökostrom eingegeben. Wer sich damit nicht so auskennt, kann sich jederzeit auch an die Klimaschutzleitstelle der Stadtverwaltung wenden unter Telefon 0441 235-3089.“

Klima(+)Oldenburg, zu deren Mitgliedern bekanntlich die Verbraucherzentrale, BUND und NABU gehören, empfiehlt Produkte ohne Vorauskasse oder Kaution, mit kurzen Kündigungsfristen und begrenzten Vertragslaufzeiten (1 bis 2 Jahre). Die Tarife sollten eine eingeschränkte Preisgarantie haben (diese begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden). Pakete mit Mehr- oder Minderverbrauchsregelungen sind oft am günstigsten, aber „gefährlich“, weil Minderverbräuche nicht erstattet werden.

Aus der Steckdose kommt natürlich auch nach einem Wechsel zu einem Ökostromprodukt physikalisch der sogenannte Strommix; dieser ändert sich aber mittelfristig in dem Maße zugunsten von Ökostrom, je weniger herkömmlicher Strom eingekauft wird. „Somit kann jeder Verbraucher einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und muss nicht erst nach dem Staat rufen“, betont Gerd Iwanuk. „Wichtig ist, dass die Stromherkunft durch ein Zertifikat eines unabhängigen Instituts nachgewiesen wird. Diese Institution sieht die Verträge und Rechnungen eines Ökostromanbieters durch und kontrolliert, ob tatsächlich die entsprechende Menge an Strom aus den jeweiligen Anlagen eingekauft wurde. Zusätzlich gibt es noch Label, also Markenkennzeichnungen, für ökologische Spitzenprodukte, zum Beispiel das „Grüner Strom Label“ (GSL), mit dem garantiert ein fester Betrag je Kilowattstunde in neue Ökokraftwerke wie Solar- oder Windkraftanlagen, infrastrukturelle Maßnahmen wie Stromspeicher oder intelligente Netze und in die Erhöhung der Energieeffizienz fließt.“

Die Stadtverwaltung stellt im Rahmen der Ökostromkampagne über die Arbeitsgruppe Klima(+)Oldenburg leicht verständliche Informationen im Internet unter www.klimaplus-oldenburg.de, in den Medien, durch Flugblätter und im Rahmen von Beratungsaktionen bereit. Die obige Hotline unter Telefon 0441 235-3089 steht allen Interessierten ab sofort kostenlos zur Verfügung.
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Neue Infotafeln für Bahndammgelände Krusenbusch

28.06.2012 06:30 Uhr
Wissenswertes über das NaturschutzgebietZum Sommerbeginn stellt die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Oldenburg im dritten Naturschutzgebiet, dem Bahndammgelände Krusenbusch, neue Informationstafeln auf.Auf Antrag der Stadt Oldenburg hat das Land Niedersachsen über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt. Die drei Hinweistafeln sind passend gestaltet zu den bereits in den Vorjahren aufgestellten Tafeln in den Naturschutzgebieten Everstenmoor und Bornhorster Huntewiesen.Die Tafeln bieten viele interessante Informationen über das Naturschutzgebiet und befinden sich im Eingangsbereich Klingenbergstraße, inmitten des Gebietes sowie im südlichen Bereich Höhe Bümmersteder Tredde.Das Bahndammgelände Krusenbusch mit einer Größe von etwa 53 Hektarliegt im südöstlichen Teil der Stadt Oldenburg und zieht sich als etwa 3 Kilometer langes aber nur maximal 200 Meter breites Band vom Sprungweg bis zur Autobahn A28. 1998 wurde es als Naturschutzgebiet ausgewiesen.Es ist eines der wenigen Naturschutzgebiete in der Region, das von Menschenhand geschaffen und nach Nutzungsaufgabe der Natur überlassen wurde. Von 1911 bis 1976 wurde auf dem Gelände ein Güter-Rangierbahnhof betrieben.Nach Rückbau der Gleisanlagen konnten sich auf dem bis zu 5 Meter mit Sand aufgeschütteten Bahndamm mit unterschiedlichem Oberflächenrelief sehr vielfältige Lebensräume entwickeln: Wie ein Mosaik liegen sowohl trockene, sandige als auch kalkreiche oder feuchte Biotoptypen eng nebeneinander. Mit fast 400 Pflanzenarten weist das Gebiet für das Oldenburger Stadtgebiet eine einzigartige Flora auf. Typisch ist der Sandmagerrasen, von besonderer Bedeutung ist aber auch die Vielfalt der Insekten. Einige der hier vorkommemden Arten wie Tausendgüldenkraut, Natternkopf, Silbergras, Sandsegge, Sandkäfer, Ödlandschrecke und Blindschleiche sind neben einem informativen Textteil auf den Tafeln abgebildet.Da viele Verhaltensweisen der Bevölkerung allein aus Unwissenheit dem sensiblen Naturschutzgebiet schaden können, wird außerdem auf die wichtigsten Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. So ist das Betreten nur auf den Wegen und das Ausführen von Hunden das ganze Jahr über nur angeleint gestattet. »Leider wird auch beobachtet, dass Unrat und Hausmüll in dem Gebiet abgelagert werden. Graffiti auf den zur Wegemarkierung ausgelegten Findlingen verunzieren das Gebiet«, so Robert Sprenger, Fachdienstleiter Naturschutz und technischer Umweltschutz, Stadt Oldenburg. »Die Untere Naturschutzbehörde bittet daher um Aufmerksamkeit der Mitbürger, um das sensible Gebiet nicht zu verunstalten oder Lebensräume zu gefährden.«Zur Erhaltung dieses vielgestaltigen Gebietes ist die regelmäßige Pflege, manchmal auch der Einsatz mit schwerem Gerät, zum Beispiel zum Freilegen der Sandflächen, notwendig. Bild: Stadt Oldenburg
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Gefährdete Vögel überwintern in den Bornhorster Huntewiesen

01.02.2012 00:05 Uhr

Betreten des Naturschutzgebietes nicht gestattet / Dies gilt auch für 
Eisflächen 

Viele Oldenburger nutzen in diesen Tagen das Gebiet der 
Bornhorster Huntewiesen für einen Spaziergang, um die einzigartige 
Vogelwelt zu bewundern. Die Stadtverwaltung möchte hiermit aber alle 
Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam machen, dass es sich bei den 
Bornhorster Huntewiesen um ein Naturschutzgebiet handelt, in dem viele 
seltene Vogelarten leben. Dieses Gebiet darf laut Verordnung vom 20. 
März 1991 nicht betreten oder befahren werden. Dieses 
Betretungsverbot gilt auch für die Eisflächen. 

Das östlich von Klein Bornhorst und nördlich der Hunte gelegene 
Naturschutzgebiet Bornhorster Huntewiesen ist ein wertvoller Baustein 
des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000. Aufgrund seiner 
herausragenden Bedeutung als Lebensraum für viele Brut- und 
Rastvogelarten ist es wichtiger Bestandteil des Europäischen 
Vogelschutzgebietes *Hunteniederung*. 



»In Folge der häufigen Überschwemmungen der Niederungsflächen in den 
Herbst- und Wintermonaten prägen vor allem Gänse, Schwäne und Entenvögel 
das Bild der Bornhorster Huntewiesen in der winterlichen Jahreszeit«, 
so Robert Sprenger, Leiter des Fachdienstes Naturschutz und technischer 
Umweltschutz der Stadt Oldenburg. 

»Auch in diesen Wochen lassen sich hier wieder tausende Gänse und 
andere stark gefährdete Vogelarten als Überwinterungsgäste von den 
umgebenden Deichwegen bewundern und stellen ein einzigartiges 
Naturschauspiel dar. 

Die großen Überschwemmungsflächen werden von den 
Vögeln als nächtliche Schlafplätze und als Ruheplätze benötigt und 
genutzt. Aufgrund ihrer großen Fluchtdistanzen und zur Wahrung ihrer 
Energiereserven ist es für die Vögel überlebenswichtig, dass sie an 
ihren Rast- und Schlafplätze nicht gestört werden, denn jegliches 
Auffliegen verbraucht die zum erfolgreichen Überwintern dringend 
benötigten Fettreserven«, so Sprenger. 

Auch die östlich an die Bornhorster Huntewiesen angrenzenden Flächen 
des Moorhauser Polders sind Bestandteil des Europäischen 
Vogelschutzgebietes *Hunteniederung* und dürfen als wichtiger Brut-, 
Nahrungs- und Rastplatz vieler bedrohter und streng geschützter 
Vogelarten nicht betreten werden. Infolge der sich stetig verändernden 
Wasserstände und der zahlreich vorhanden tiefen Siele, Gräben und 
Stillgewässer besteht beim Betreten der Eisflächen in den 
Naturschutzgebieten Bornhorster Huntewiesen und Moorhauser Polder akute 
Lebensgefahr. 

Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, die einzigartige 
Vogelwelt nur von den umgebenden Deichwegen zu betrachten. Dies ist zum 
Beispiel im Rahmen einmal monatlich angebotener fachkundiger Führungen 
möglich, deren Termine in der Presse angekündigt werden.
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Projekt »Baumpfade in Oldenburg«

18.01.2012 08:30 Uhr
NABU unterstützt Baumpflanzungen

Mit dem Projekt: »Baumpfade in Oldenburg - Klimaschutz und Lebensraumerhaltung« weist der NABU Oldenburger Land besonders mächtige oder alte heimische Bäume im Stadtbereich zu einem informativen »Baumpfad« aus, der auf die Wichtigkeit von Bäumen für das Stadtklima und als Lebensraum für viele tierische Stadtbewohner hinweist.

Die Bäume, die wir heute bewundern, sind schon vor langer Zeit gepflanzt worden. Damit die Stadt Oldenburg auch in Zukunft grün bleibt, und zukünftige Generationen von Stadtbäumen profitieren können, werden im Rahmen des Projektes heimische Laubbäume gepflanzt. Wie die Bäume des Baumpfades sollen diese ebenfalls gut sichtbar an öffentlichen Plätzen oder in einsehbaren Privatgärten stehen, wo eine langjährige Pflege gesichert wäre. Oldenburger Vereine, Institutionen, Schulen oder auch Privatgärtner, die auf ihrem Gelände einen Baum pflanzen möchten, können sich beim NABU melden. Die Bäume für diese Aktion werden vom NABU bereitgestellt. Unterstützt wird die Aktion von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und die Fielmann AG. 
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Den Balkon zur Arche im Straßendschungel machen - der NABU gibt Tipps

17.01.2012 09:51 Uhr
Wo wilde bunte Bienen, schnelle Meisen und gaukelnde Falter sich ein Stelldichein geben

Der 7-jährige Alexander schob die Balkontür zur Seite und trat hinaus in den gleißenden Sonnenschein, der ihn hier, immerhin stolze 14 Meter - so hatte er seinen Mitschülern berichten können - über dem Gehweg der viel befahrenen Straße umfing, mit jedem Zentimeter, den er weiter ging. Und schon stand er an seinem Lieblingsplatz, dem Platz, der für ihn spannender war als die Spielekonsole, der Besuch im Zoo und auch der im Freibad: vor dem Insektenhotel, wie es seine Mutter stets nannte, die auch nie vergaß, mit einem schelmischen Lächeln hinzuzufügen: dem Hotel »mit den zweihundert Zimmern, in denen selten was frei ist und Gäste nie bezahlen müssen.« Alexander hatte wieder seine Lupe dabei. Ui, war das spannend! Er schaute genau hin. Ganz genau. Aus einem der verdeckelten Köcher - er hatte die Wildbiene vor vierzehn genau beobachten können, als sie wieder und wieder an das Loch, das sein Opa in das harte Eichenholz gebohrt hatte, zurückgekehrt war, um es zu verschließen - schien sich etwas den Weg in die sonnenverwöhnten Freiheit hinaus bahnen zu wollen. Ganz zart noch, war doch erkennbar, dass hier eine junge Wildbiene den Weg hinaus fand in die Welt, in eine Welt der Blüten, aber auch der Gefahren. Eine weitere, winzige, bunt schillernde Wildbiene auf dem Weg in die Welt. Und Alexander war dabei gewesen!

Alexander war und ist nicht der einzige, der ein »ganz besonders interessantes und unerwartetes« Reservat erlebt. Ein - sagen wir - Mini-Naturschutzgebiet - und dies dort, wo wir es am allerwenigsten erwarten werden: über den Straßen der Stadt, vielleicht sogar der brodelnden Großstadt. Auf dem Balkon!

Balkone gibt es zu Millionen in Deutschland. Manche sind gerade so groß, dass man darauf Luft schnappen kann. Andere sind fünfzig, hundert oder gar dreihundert Quadratmeter groß. Würde man ihre Grundfläche zusammenzählen, käme ein riesiges Gebiet heraus, dessen Größe sicher einer Großstadt gleichen würde! Grund genug für den Naturschutzbund NABU, darauf hinzuweisen, welche »ungeheuren Möglichkeiten bestehen, jeden Balkon zu einer Mini-Serengeti, einem kleinen Schutzgebiet vor der Glastür« zu machen, wie es Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land und selbst Inhaber eines fast fünfzehn Meter langen Balkons im dritten Stock, hoch über den Dächern der norddeutschen Großstadt, formulierte.

»In diesen Tagen rasanter Naturzerstörung und des galoppierenden Klimawandels kommt es auf jeden Quadratmeter an«, sagte Wohlers, »aber man wird dann, wenn man versucht, Natur auf den Balkon einzuladen, auch sehr schnell spüren, wieviel Freude das macht, weil jeden Tag neue Arten entdeckt werden können!«, lacht der Naturschützer, der mit seiner Frau mittlerweile mehr als 150 Pflanzenarten auf seinem Balkon heimisch gemacht hat - vom Maurerkübel, der zum Mini-Teich mit Fieberklee, Froschlöffel, Rohrkolben und Igelkolben wurde und an dem sich regelmäßig Libellen niederlassen, bis zur Felsenbirne, die, im großen Topf, Vögeln auch im Herbst noch Nahrung bietet, dem Zaunkönig, der gleich drei Nester auf dem Balkon zwischen Töpfen mit Schlehen, Holunder und Pflaume anlegte (von denen eines auch erfolgreich bebrütet wurde) bis hin zum Kleiber-Nistkasten, den - ganz klar - vier Insektenhotels, der Vogeltränke und dem kleinen Hummelnistkasten, der auch bereits Bewohner fand. »Jeder Tag auf dem Balkon ist ein Entdeckertag«, sagt Wohlers. »Die ökologische Funktion von Balkonen - auch die für den Klimaschutz - wird landläufig noch völlig unterschätzt«, betont der NABU-Geschäftsführer. »Kaum jemand ahnt, dass man insbesondere auf Balkonen, auf denen es ruhigere Ecken gibt, durchaus Nistkästen anbringen kann. Ich habe bereits Meisen-, Kleiber- und Sperlingsbruten bis zum sechsten Stock gesehen«, berichtet Wohlers. Selbst Tagesquartiere für Fledermäuse könnten dort angebracht werden, auch Spezialnistkästen für Mauerseglerkästen ließen sich erfolgreich einsetzen - für »die« Sommervögel schlechthin, die von Mai bis August ihre wendigen Flugschweifen durch die Straßenschluchten drehten. Und auch für die gaukelnden Falter kann durch die Schaffung eines geeigneten Blütenhorizonts aus Stauden und Wildpflanzen einiges erreicht werden. »Natürlich finden dort insbesondere Kinder ihren Naturbezug«, betont der NABU-Geschäftsführer: »Das Erlebnis, am Insektenhotel das Schlüpfen der jungen Wildbienen live beobachten zu können, ist durch keinen Fernsehfilm, durch keine Computerbilder ersetzbar!«

Damit möglichst viele Balkone zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen, zwischen Aachen und Görlitz in diesem Jahr zu kleinen Archen werden, hat der NABU ein sehr umfangreiches Info-Paket aus besonders gut geeigneten, ratgebenden Broschüren zusammengestellt, die alle Bereiche des naturnahen Gärtnerns umfassen, darunter auch ausführliche Baupläne für Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Dieses Info-Paket kann gegen Einsendung von 10 Euro angefordert werden beim NABU, Stichwort »Balkon als Arche«, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg. 
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