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Stadtplanung

Großes Interesse am Fliegerhorst

08.09.2020 16:51 Uhr

Etwa 170 Besucherinnen und Besucher kommen zu den Fahrradführungen

Die Entwicklungen auf dem ehemaligen Militärflugplatz Fliegerhorst sind auf großes Interesse gestoßen. Mit 175 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Fahrradführungen über das Gelände am 5. September ausgebucht. Wegen der geltenden Abstand- und Hygieneregeln in der Corona-Zeit war die Zahl der Teilnehmenden begrenzt worden.

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann kam auf den Fliegerhorst und freut sich über den Baufortschritt auf dem Gelände: „Die erste Häuser stehen bereits und einige Bewohnerinnen und Bewohner sind eingezogen. Es ist enorm, was sich hier in den vergangenen Monaten getan hat.“
 An mehreren Stationen wurden die Fragen der Teilnehmenden beantwortet und Erläuterungen zu der Entwicklung auf dem Fliegerhorst gegeben. Etwa eintausend Wohneinheiten werden hier in den kommenden Jahren entstehen.

Großes Interesse fanden auch die zum Verkauf angebotenen Fliegerhorst-Schneidebretter. Die Stadt hatte vor eineinhalb Jahren begonnen, aus dem Holz von auf dem Gelände gefällten Birken, Holzbrettchen anfertigen zu lassen. Diese sind mittlerweile fertig und wurden zum Verkauf angeboten. Etwa 250 der insgesamt rund 1.000 angefertigten Bettchen wurden verkauft. Aus dem Erlös wird die Anpflanzung von Bäumen auf dem Fliegerhorst mitfinanziert. Dieses nachhaltige Projekt traf auf durchweg große Zustimmung.
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Neues vom Fliegerhorst

15.08.2020 00:52 Uhr

Fahrradtouren und Verkauf von Fliegerhorst-Schneidebrettern

Am Samstag, 5. September, bietet die Stadtverwaltung geführte Fahrradtouren über den Fliegerhorst an. Die Teilnehmenden können sich vor Ort detailliert über den Fortschritt des neuen Stadtteils informieren. Zudem stellen die GSG Oldenburg und OFFIS den aktuellen Planungsstand des innovativen Quartiers Helleheide vor. Eine Anmeldung im Vorfeld ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl und der Corona-Bestimmungen erforderlich.

„Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht und der Fliegerhorst wandelt sich allmählich vom Militärgelände zum lebenswerten Stadtteil. Die ersten Wohnhäuser stehen, die Ofenerdieker Bäke fließt in ihrem renaturierten Bachbett und weitere zukünftige Bauflächen sind kampfmittelfrei und stehen bald zur Vermarktung bereit. Wir freuen uns daher, den Oldenburgerinnen und Oldenburgern die Fortschritte vor Ort zeigen zu können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er selbst wird am Samstag eine der Fahrradtouren begleiten und freut sich darauf, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Das Fliegerhorst-Schneidebrett – ein Unikat
An einem Verkaufsstand vor Gebäude 54 auf dem Fliegerhorst können an dem Samstag zudem die Fliegerhorst-Schneidebretter erworben werden. Jedes Brettchen ist ein Unikat mit Zertifikat, die Stückzahl ist limitiert. Im Rahmen der Kampfmittelsondierung mussten auf dem Gelände Bäume gefällt werden. Die Stadtverwaltung stellte aus ihnen ein nachhaltiges und geschichtsträchtiges Produkt her: das Schneidebrett Tragfläche aus massivem Birkenholz. Mit dem Verkaufserlös der 1.100 Brettchen wird die Anpflanzung neuer Bäume auf dem Fliegerhorst finanziert.

Gefertigt wurden die Schneidebretter von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg. Sie sind aus vollem Birkenholz geschnitten und lebensmittelecht geölt. Die Gravur der Brettchen informiert über die Baumart und über das Jahr der Fällung. Der eingravierte Schriftzug Tragfläche erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Geländes als Flugplatz und weist zudem auf die Nutzungsmöglichkeit des Produktes hin: Tragfläche für leckere Stullen und andere Köstlichkeiten.

Mehr Informationen zur Entstehung der Schneidebretter sowie die Preise gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/fliegerhorst-schneidebrett.

Fahrradführungen: Anmeldung erforderlich
Die Fahrradtouren finden stündlich zwischen 9 und 15 Uhr statt. Wegen der Corona-Bestimmungen und der begrenzten Anzahl von Plätzen ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Interessierte können sich bis Donnerstag, 3. September, 12 Uhr, telefonisch unter 235-4444 oder 115 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de anmelden. Bei der Führung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.
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Untere Nadorster Straße: Visionen, Chancen und offene Fragen

17.07.2020 18:49 Uhr

Zwei Büros aus Hannover gewinnen mit Gemeinschaftsarbeit Planungswettbewerb

Die Nadorster Straße, eine der wichtigsten Oldenburger Hauptverkehrsadern, bekommt in den nächsten Jahren im zentrumsnahen Bereich zwischen Heiligengeiststraße und Lambertistraße ein neues Gesicht: Mit einem visionären Konzept, das über den „Standardstraßenbau“ selbstbewusst hinausgeht, haben die Büros „SHP Ingenieure“ und „nsp landschaftsarchitekten stadtplaner“ aus Hannover in einer Gemeinschaftsarbeit den ersten Preis im von der Stadt Oldenburg ausgelobten Planungswettbewerb für das Sanierungsgebiet „Untere Nadorster Straße“ gewonnen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan stellten am Freitag, 17. Juli, das Ergebnis der Preisgerichtssitzung vom Vortag vor. „Das Konzept ist spannend. Es kann als innovativ und richtungsweisend bezeichnet werden“, sagte Krogmann. „Es sind aber auch noch offene Fragen zu klären und vor allem mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Geschäftsleuten vor Ort Gespräche zur weiteren Entwicklung des Entwurfs zu führen“, betonte der Oberbürgermeister.

„Wenn diese offenen Fragen geklärt werden, kann die Nadorster Straße in Zukunft zu einem attraktiven und identitätsstiftenden Raum ausgebildet werden, der die verkehrlichen Belange und die Aufenthaltsqualität für die Nutzerinnen und Nutzer im Gebiet angemessen berücksichtigt“, erklärte Stadtbaurat Sven Uhrhan. Er sieht in dem Entwurf gute Chancen, um bauliche und gestalterische Mängel zu beseitigen und „eine Straße der kleinen Plätze“ zu entwickeln, um öffentliche Räume im Quartier zu schaffen.
 
Das aus externen Verkehrs- und Freiraumplanern, Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, der Ratsfraktionen, des Sanierungsbeirates sowie weiteren Beraterinnen und Beratern bestehende Preisgericht hatte am Donnerstag, 16. Juli, unter Vorsitz des Essener Landschaftsarchitekten Friedhelm Terfrüchte getagt. Insgesamt waren im Anfang 2020 gestarteten „begrenzten verkehrs- und freiraumplanerischen Wettbewerb“ vier Entwürfe für die zukünftige Gestaltung des 12,5 Hektar großen Sanierungsgebietes eingereicht worden. Dabei galt es, den vom Rat der Stadt Oldenburg am 27. Mai 2019 beschlossenen Rahmenplan umzusetzen. Seit 2016 ist das Sanierungsgebiet „Untere Nadorster Straße“ Bestandteil des Städtebauförderungsprogramms des Landes Niedersachsen.

Das Preisgericht entschied nach intensiven Diskussionen einstimmig, der Gemeinschaftsarbeit der Büros „SHP Ingenieure“ und „nsp landschaftsarchitekten stadtplaner“ den mit 25.000 Euro dotierten ersten Preis zuzuerkennen. SHP-Geschäftsführer Dr.-Ing. Christian Adams und Landschaftsarchitektin Franziska Schadzek (Büro nsp) nahmen die Auszeichnung am Freitag entgegen. Der zweite Preis ging an die Gemeinschaftsarbeit der niederländischen Büros Roelofsgroep aus Den Ham und BDP aus Rotterdam. Den dritten Preis erhält die Gemeinschaftsarbeit der Büros Lohaus Carl Köhlmos und BPR aus Hannover. 

Was zeichnet den Siegerentwurf aus?
Die erstplatzierte Arbeit sieht eine Teilung der Nadorster Straße in drei unterschiedliche Bereiche vor. Im nördlichen und südlichen Wettbewerbsgebiet wird ein „geschützter Radweg“ vorgeschlagen, während im zentralen Versorgungsbereich das Prinzip des „shared space“ verfolgt wird, bei dem der Fahrradverkehr, der motorisierte Individualverkehr und der Busverkehr die Fahrbahn gemeinsam nutzen. In diesem Bereich wird eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 20 km/h vorgeschlagen, was für die Akzeptanz der Zonierung sorgen und zudem dem Sicherheitsaspekt Rechnung tragen soll. Für den zentralen Bereich wird nach Ansicht der Jury eine deutlich charakterbildende Raumqualität erreicht. Dies wird als ein Vorteil für die Gewerbetreibenden vor Ort gewertet. Die Jury sieht jedoch vor dem Hintergrund der Wettbewerbsfähigkeit den Wegfall der Stellplätze als kritisch. Es werden laut Entwurfsplanung zwar multifunktionale Flächen, die auch für Kurzzeitparken zur Verfügung stehen, angeboten. Dieses Angebot ist aber nach Auffassung der Jury noch zu erweitern und auszubauen. Auch Flächen für Fahrradstellplätze sollten in der weiteren Planung berücksichtigt werden.

Eine ausreichende Leistungsfähigkeit für den Kfz-Verkehr wird als möglich erachtet, ist aber im weiteren Verfahren noch konkreter nachzuweisen. So auch, ob die Struktur des mittleren Teils mit den (auch rechtlichen) Anforderungen einer Hauptverkehrsstraße in Übereinstimmung gebracht werden kann. Positiv ist anzumerken, dass an den Knotenpunkten die Abbiegestreifen erhalten geblieben sind.

Der Entwurf enthält eine lückenlose Führung des Radverkehrs. Die Anforderungen einer Hauptachse für Radfahrende sind damit gut erfüllt. Dieses Radverkehrskonzept lässt neben dem Leben in einem Quartier mit Nahversorgung und Aufenthaltsqualität die Möglichkeit zu, schnell und sicher in die Stadt geführt zu werden.

Das Stadtgrün wird im zentralen Versorgungsbereich angemessen eingesetzt, in den anderen Teilen ordnet sich die Freiraumgestaltung den verkehrlichen Anforderungen unter. Im südlichen Bereich ergibt sich die Qualität einer Alleebildung. Die Nadorster Straße gewinnt durch den Entwurfsvorschlag nach Einschätzung der Jury deutlich an Aufenthaltsqualität. 

Wie geht es weiter?
Der Siegerentwurf soll in verschiedenen Gremien, wie dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauen, dem Verkehrsausschuss und dem Sanierungsbeirat, erörtert werden. Die Planung zur Umgestaltung der Nadorster Straße soll in den kommenden Jahren vorangebracht werden. Der Förderzeitraum reicht bis Ende 2025.

Die Ergebnisse des Wettbewerbsverfahrens werden vom 3. August bis zum 28. August 2020 im Foyer des 2. Obergeschosses im Technischen Rathaus (Industriestraße 1 a) während der allgemeinen Öffnungszeiten ausgestellt. Sie sollen nach Möglichkeit im Anschluss und nach Abstimmung im Sanierungsbeirat auch in der Nadorster Straße gezeigt werden. Die Arbeiten werden darüber hinaus auf der Internetseite des Sanierungsgebietes veröffentlicht.
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Witte-Stiftung der Stadt Oldenburg schafft Wohnraum

24.06.2020 19:13 Uhr
Die von der Stadt Oldenburg verwaltete Witte-Stiftung hat auf ihrem Grundstück in der Haareneschstraße ein weiteres Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten errichtet. Damit befinden sich vier Häuser mit insgesamt 34 Wohneinheiten auf dem Grundstück.

Mit dem Neubau wurden sechs Zwei-Zimmerwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 395 Quadratmetern für ältere Menschen mit einem geringen Einkommen geschaffen. Die beiden Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei. Die Wohnungen werden durch den Hausverwalter Hillje & Stolle verwaltet und vermietet, noch sind nicht alle vergeben.

„Die Bauarbeiten haben erst im Juli 2019 begonnen, deshalb ist es sehr erfreulich, dass wir in so kurzer Zeit ein weiteres Mehrfamilienhaus dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen können. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Das bestätigt auch die kürzlich vorstellte Wohnbedarfsprognose“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der den Neubau jetzt besichtigt hat.

Die Baukosten betrugen 915.000 Euro. Das Haus verfügt über eine Solaranlage zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung, welche vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds in Höhe von rund 4.300 Euro gefördert wurde. Der Mietpreis in Höhe von 7 Euro pro Quadratmeter liegt rund 30 Prozent unter der marktüblichen Miete für kleinere Neubauwohnungen.
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Wohnungsbau in Oldenburg ist deutlich vorangekommen

19.06.2020 17:30 Uhr

Gutachten sieht bis 2030 Bedarfe bei kleineren Wohnungen und Eigenheimen für Familien

Um auch weiter möglichst genau auf der Basis des realen Bedarfs planen zu können, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann für die Stadt Oldenburg eine Wohnungsbedarfsprognose mit einem Schwerpunkt auf dem Markt für bezahlbares Wohnen bis zum Jahr 2030 erstellen lassen. Die Ergebnisse der Studie der InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum liegen jetzt vor und werden heute im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen vorgestellt. Die Untersuchung zeigt, dass Oldenburg auf einem guten Weg ist, auch im Segment der bezahlbaren Wohnungen den erwarteten Bedarf mehr und mehr zu decken. Jährlich werden derzeit konstant mehr als 1.000 neue Wohneinheiten insgesamt fertiggestellt. Die intensive Wohnungsbauförderung von Rat und Verwaltung in den letzten Jahren schlägt sich hier deutlich nieder.

„Wir sind in Oldenburg bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums im Geschosswohnungsbau deutlich vorangekommen. Das Gutachten der InWIS zeigt, dass unsere Instrumente gut wirken. Kürzlich haben wir die finanziellen Mittel für 2020 sogar um 800.000 Euro aufstocken müssen, so gut wurde die Förderung von Investoren angenommen. Hinzu kommen die Impulse durch die im „Bündnis Wohnen“ beschlossenen Maßnahmen. Allein durch die Quotenregelung werden in den kommenden Jahren mehr als 700 bezahlbare Wohnungen zusätzlich errichtet werden, freut sich Krogmann. Allerdings bleibt die Nachfrage im kommenden Jahrzehnt auf einem nennenswerten Niveau. Das INWIS-Gutachten rechnet mit einem jährlichen Neubaubedarf von 600 Wohneinheiten. Es fehlt vor allem an kleineren Wohnungen bis 60 Quadratmeter.

Zu beachten sei aber auch der Hinweis aus dem Gutachten auf die angespannte Nachfragesituation insbesondere von Familien nach Einfamilienhäusern und Reihenhäusern. „Wir müssen aufpassen, dass die Abwanderung von Familien ins Umland in den nächsten Jahren nicht deutlich zunimmt“, sagt Krogmann. „Deshalb werden wir in der Stadtentwicklung diesen Aspekt wieder stärker in den Fokus rücken. Hier ist ökologisch eng abzuwägen zwischen dem Flächenverbrauch einerseits und verstärktem Pendlerverkehr aus dem Speckgürtel, der unsere Ausfahrtstraßen verstopft.“

Grundlage für die Wohnungsbedarfsprognose sind die Bevölkerungsprognosen der NBank und der Stadtverwaltung. Beide gehen auch künftig von einem Bevölkerungswachstum für Oldenburg aus. Geschätzt wird, dass sich die Einwohnerzahl bis ins Jahr 2030 je nach Prognose auf mindestens 175.000 erhöht. In beiden Prognosen zeigt sich der demografische Wandel mit einem steigenden Anteil an älteren Einwohnerinnen und Einwohnern.

„Von 2019 bis 2030 ergeben sich auf Basis der beiden Prognosevarianten (mit Basisjahr 2018) Wohnungsbedarfe zwischen rund 5.550 und rund 7.450 Wohneinheiten. Gemäß beider Varianten besteht vor allem kurzfristig (bis 2025) noch ein erkennbarer Bedarf, um dem Nachfrageüberhang am Wohnungsmarkt begegnen zu können“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. In den aktuelleren Bebauungsplänen können bereits rund 3.500 Wohnungen entstehen. Aber auch in den älteren Bebauungsplänen und im Innenbereich stehen viele Baulücken (etwa 1.400 Wohneinheiten) für eine Wohnnutzung bereit. „Verdichtung im Bestand ist aber ein sensibles Thema in Oldenburg. Man wird deshalb auch nicht alle Potenziale nutzen können. An der zumindest punktuellen Ausweisung neuer Baugebiete wird daher kein Weg vorbei führen“, so Uhrhan.

Die Wohnungsbedarfsprognose gibt es online unter www.oldenburg.de.
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Klävemann-Stiftung schafft Wohnraum in Nadorst

29.05.2020 09:29 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: wichtiger Schritt im Sanierungskonzept

Die Klävemann-Stiftung hat im Zuge der Neugestaltung des Quartiers Nadorst ein Mehrfamilienhaus errichtet, das nun bezogen werden kann.

„Nach nur einjähriger Bauzeit ist das Haus mit zwölf Wohneinheiten fertig geworden. Es zeigt, dass auch bezahlbarer Wohnraum sehr ansprechend aussehen kann. Ich bin sehr froh, dass die Klävemann-Stiftung damit einen großen Schritt erreicht hat, um die Stiftung dauerhaft zu sichern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der den Neubau jetzt besichtigt hat.

Insgesamt wurde eine Wohnfläche von 651 Quadratmetern geschaffen, im Haus befinden sich sechs Ein-Zimmerwohnungen und sechs Zwei-Zimmerwohnungen. Das Haus verfügt über eine heizungsunterstützte Solaranlage, welche vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aus dem Energie- und Klimafonds eine Innovationsförderung in Höhe von 9.600 Euro erhalten hat.

Die bereits vergebenen Wohnungen werden gemäß Stiftungszweck an Menschen mit einem geringen Einkommen vermietet. Der Mietpreis beträgt 5,60 Euro pro Quadratmeter für die ersten drei Jahre und bis zum zehnten Jahr 6 Euro pro Quadratmeter.

Finanziert wurde der Neubau durch einen Förderkredit der NBank in Höhe von 1,3 Millionen Euro und einen Zuschuss der Stadt Oldenburg aus dem Wohnungsbauförderungsprogramm in Höhe von 193.000 Euro. Die reinen Baukosten betrugen rund 1,4 Millionen Euro.

Das benachbarte Gebäude, Stiller Weg 5, soll in der zweiten Jahreshälfte abgerissen werden, nachdem dort alle Mieterinnen und Mieter ausgezogen sind. Die überwiegende Anzahl konnte im benachbarten Neubau untergebracht werden. In einem weiteren Neubau-Projekt auf dem Grundstück der Klävemann-Stiftung sollen dann zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Wohneinheiten errichtet werden. Die komplette Sanierung des Quartiers Nadorst, in deren Zuge über 100 neue Wohneinheiten entstehen sollen, wird nach heutigem Planungsstand 2027 abgeschlossen sein.
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Programm zur Wohnungsbauförderung wird aufgestockt

29.05.2020 09:13 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: Instrumente zum aktiven Wohnungsbau wirken

Das städtische Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zeigt große Erfolge. Im April sind weitere Anträge zur Förderung eingegangen, so dass Oberbürgermeister Jürgen Krogmann entschieden hat, die vorhandenen Mittel um 800.000 Euro aufzustocken. „Aktuell liegen uns Anträge mit einem Volumen von 890.000 Euro vor, damit sollen weitere 55 Wohneinheiten gebaut werden. Erfreulicherweise haben verschiedene Investoren bereits angekündigt, ebenfalls Mittel zu beantragen“, sagt Krogmann. Deshalb wird der für 2020 geplante Ansatz durch eine Verpflichtungsermächtigung um 800.000 Euro erhöht. Oberbürgermeister Krogmann bringt diese Vorlage in den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen am 3. Juni ein.

In den vergangenen Jahren hatten die Mittel im Haushalt immer ausgereicht, 2020 müssen sie erstmal aufgestockt werden. „Daran lässt sich erkennen, dass unsere Instrumente, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, immer besser wirken. Es lohnt sich, gerade beim Thema Wohnungsbau Geduld zu haben, immer mehr Investoren haben jetzt offenbar die Vorzüge unseres städtischen Programms erkannt“, so Krogmann weiter.

Im Haushaltsjahr 2020 werden voraussichtlich Mittel in Höhe von 1,55 Millionen Euro benötigt, um alle Förderanträge bewilligen zu können. Die Höhe des gesamten Fördervolumens liegt seit 2014 bei mehr als 4 Millionen Euro.

Die Quotenregelung zur Schaffung preiswerten Wohnraums war 2014 vom Rat beschlossen worden. Mittlerweile sind mehr als 700 Wohnungen in diesem Segment entweder bereits gebaut worden oder konkret beantragt.
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Interessenbekundung für das ehemalige Offizierskasino wird verlängert

06.05.2020 20:25 Uhr
Das Verfahren zur Interessenbekundung über die Nachnutzung des ehemaligen Offizierskasinos im Baugebiet Mittelweg/Fliegerhorst wird bis Freitag, 26. Juni 2020, 12 Uhr verlängert. Weitere Informationen sind im Internet unter www.oldenburg.de/immobilienangebote zu finden. Telefonische Auskünfte bzw. einen Termin zur Besichtigung erhalten Sie unter Telefon 0441 235-3030 (Nadine Coquille) und 0441 235-2683 (Kai Heptner) oder per E-Mail an immobilienangebote@stadt-oldenburg.de.
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Sperrung Cäcilienbrücke und Inbetriebnahme der Behelfsbrücke

24.04.2020 20:45 Uhr

Stadt stellt sich auf andere Verkehrsströme ein

Die Cäcilienbrücke ist seit Freitag, 24. April, außer Betrieb genommen. Damit können Autos, Radfahrende und zu Fuß Gehende die Brücke nicht mehr nutzen.

Zeitgleich mit der Sperrung wird das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee eine Behelfsbrücke in Betrieb nehmen. Diese steht dann für Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger in etwa 100 Meter Entfernung zur Verfügung. Mit dieser Behelfsbrücke wird in der mehrjährigen Bauphase zumindest der Radfahrer- und Fußgängerverkehr aufrechterhalten, denn die Cäcilienbrücke ist für diese Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer eine wichtige Verbindung in die Innenstadt. Es nutzen täglich bis zu 15.000 Radfahrerinnen und Radfahrer diese Brücke.

Aus Sicherheitsgründen wird die Behelfsbrücke als reiner Gehweg ausgewiesen. Damit ist das Befahren der Brücke mit dem Rad nicht erlaubt. Die Fahrräder müssen über die Brücke geschoben werden. Der Zugang zur Behelfsbrücke erfolgt über zwei Rampen mit 6 Prozent Steigung, so dass auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer diese nutzen können. Daneben gibt es für Fußgängerinnen und Fußgänger auch Treppenaufgänge.

Für die Querung des Westfalendamms wurden zwei Fußgängerampeln installiert, so dass sowohl vom Treppenaufgang als auch vom Rampenende die Straße sicher überquert werden kann.

Der Kfz-Verkehr wird über die Amalienbrücke, die Brücke über den Niedersachsendamm-Westfalendamm und möglicherweise auch über die Autobahn umgeleitet. Für den Kfz-Verkehr hat die Sperrung weitreichende Auswirkungen, da alle umliegenden Kreuzungen erheblich mehr belastet werden. Allerdings hat die Sperrung der Cäcilienbrücke im vergangenen Jahr bereits gezeigt, dass nach einer gewissen Umgewöhnungsphase der Verkehr, bis auf die Spitzenzeiten, relativ problemlos abgewickelt werden konnte.
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Fliegerhorst: Beschlüsse werden öffentlich ausgelegt

22.04.2020 18:32 Uhr

Beginn der Auslegung am 30. April

Der Bebauungsplan N-777 G (Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße) wird vom 30. April an öffentlich angelegt.

Die Unterlagen sind bis zum 10. Juni 2020 im Stadtplanungsamt, Technisches Rathaus, Industriestraße 1 a, 2. Obergeschoss, 26105 Oldenburg, während der Dienststunden einzusehen. Die vollständigen planungsrechtlichen Unterlagen können in dieser Zeit auch unter www.oldenburg.planungsbeteiligung.de im Internet eingesehen werden. Dies wird derzeit als erste Priorität empfohlen, wegen der geltenden Hygiene -und Abstandsregeln.

Für eine Einsichtnahme im Stadtplanungsamt gelten die Beschränkungen sozialer Kontakte im Zusammenhang mit der Coronakrise. Insofern sollten Termine vorab telefonisch unter 0441 235-2673 oder per Mail an stadtplanung@stadt-oldenburg.de vereinbart werden.

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Keine Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst

27.03.2020 10:37 Uhr
Die Stadt hat alle Maßnahmen zur Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst bis auf weiteres eingestellt. Bei einem Verdachtsfall oder Fund soll in der aktuellen Situation der Coronakrise das Risiko einer möglichen Evakuierung nicht eingegangen werden. Dies wäre für alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner eine erhebliche Belastung, zuletzt mussten bei einer Bombenentschärfung bis zu 8.000 Menschen evakuiert werden.

Wann die Arbeiten zur Kampfmittelsondierung auf dem Fliegerhorst wieder aufgenommen werden, ist derzeit offen.
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Die Zukunft des niedersächsischen Städtebaus

03.03.2020 21:49 Uhr

Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung tagt in Oldenburg

Am Freitag, 28. Februar, fand im Technischen Rathaus der Stadt Oldenburg eine Arbeitstagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) statt. An der Tagung nahmen 20 Mitglieder und Gäste der Akademie aus ganz Niedersachsen teil. Bei der Tagung blickte Dr. Sven Uhrhan, Baudezernent der Stadt Oldenburg, mit dem Kurzvortrag „Oldenburg auf dem Weg ins neue Jahrzehnt“ auf seine planerischen Ziele und Maßnahmen für die Stadt. Bei der Veranstaltung stellten außerdem Ivica Lukanic, Stadtbaurat der Stadt Wolfenbüttel, und Dr. Mei-Ing Ruprecht, Stadtbaurätin von Stadthagen, ihre Städte und Entwicklungsmöglichkeiten vor.

„Wir sind gespannt, wie diese Städte die besonderen Herausforderungen des Klimawandels, der Digitalisierung und des guten Zusammenlebens mit ihren jeweils unterschiedlichen Rahmenbedingungen aufnehmen. Wobei für mich natürlich besonders interessant, wie sich unsere Stadt weiterentwickelt – einige bekannt gewordene Ansätze scheinen vielversprechend“, sagte Dr. Frank Pantel, ehemaliger Oldenburger Stadtbaurat und derzeitiger Landesvorstand der DASL.

Die Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die auf den Gebieten des Städtebaus und der Landesplanung oder der damit verknüpften Forschung und praktischen Planung durch besondere Leistungen hervorgetreten sind.
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Nutzung für Offizierskasino auf dem Fliegerhorst gesucht

28.02.2020 20:49 Uhr

Stadt Oldenburg erhofft sich tragfähige Nutzungskonzepte für historisches Gebäude

Von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 30. April, 15 Uhr, läuft der Ideenwettbewerb der Stadtverwaltung für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst. Gesucht werden realisierbare Konzepte zur Nutzung des Gebäudes aus den 1930er Jahren und des dazugehörigen Grundstückes mit einer Größe von rund 9.100 Quadratmetern. Es handelt sich um eine Gemeinbedarfsfläche, die explizit für kirchliche, soziale, gesundheitliche oder kulturelle Zwecke vorgesehen ist. Gelegen ist das Grundstück in dem Bauabschnitt am Mittelweg. Die östliche Gebäudeseite des Kasinos grenzt an den Kleinen Bürgerbusch. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen rund 84 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte.

Das ehemalige Offizierskasino zählt, wie auch der Tower, zu den besonders prägenden Gebäuden auf dem Fliegerhorst. Es gibt dort einen großen Ballsaal, Wirtschafts- und Verwaltungsräume, eine Bar, ein Kaminzimmer und eine Kegelbahn. Seit 2006 steht das Gebäude jedoch leer. Um die heutigen energetischen und baulichen Standards zu erreichen, ist eine grundlegende Sanierung notwendig. Die anfallenden Kosten für die direkt am sowie unter dem Gebäude erforderliche und äußerst aufwendige Kampfmittelsuche trägt die Stadt.

Erbaut wurde das Kasino in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts unter den Nationalsozialisten im Zuge der militärischen Aufrüstung. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten zunächst die Briten und anschließend die Bundeswehr die Räumlichkeiten. Oldenburgerinnen und Oldenburger kennen das ehemalige Offizierskasino als Veranstaltungsort für Bälle oder den Salvatorabend.

Weitere Informationen und das Exposé gibt es ab Montag, 2. März, im Internet unter www.oldenburg.de/immobilienangebote.
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Smart City: Digitalisierung umsichtig fördern

18.02.2020 11:33 Uhr

Besucherrekord auf dem 34. Oldenburger Rohrleitungsforum

„Um zukünftig immer mehr von den Vorzügen einer vernetzten ‚Smart City’ zu profitieren, sollte unser Forum u.a. alle Akteure für die Chancen und Risiken der Digitalisierung im Kabel- und Rohrleitungsbau sensibilisieren und aktivieren“, so Prof Dipl.-Ing. Thomas Wegener, Vorstandsmitglied des iro e.V., Oldenburg und Vizepräsident der Jade Hochschule. Das ist auf dem 34. Oldenburger Rohrleitungsforum vom 12. bis 14. Februar 2020 in der Jade Hochschule erfolgreich gelungen. Die bekannteste Fortbildungsveranstaltung der Branche mit dem Leitthema „Rohre und Kabel – Leitungen für eine moderne Infrastruktur“ zog diesmal rund 1.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland an, ein erfreulicher Besucherrekord. Insgesamt folgten rund 4.000 Gäste der Einladung des Instituts für Rohrleitungsbau, kurz iro. Sie beteiligten sich in den Hörsälen am lebhaften Diskurs über die relevanten Themen unserer Zeit: z.B. „Smart-City“, Breitbandausbau, Energiewende und Wasserstoff-Transport. Oder informierten sich an den vielen Messeständen von über 350 internationalen Ausstellern auf den Fluren und Freiflächen rund um die Jade Hochschule.

Städte durch Digitalisierung und zunehmende Vernetzung effizienter, technologisch fortschrittlicher und partizipativer werden zu lassen, ist ein wesentliches Ziel, das unter „Smart City“ zusammengefasst wird. Eine große Herausforderung für die zahlreichen Akteure der unterirdischen Infrastruktur, zumal die Arbeitsweise im dezentral agierenden Bauwesen genauso individuell wie traditionell ist. Wer heute in Tief- und Straßenbauprojekten aktiv ist, hat es zudem nicht leicht: Die Suche nach alten Versorgungsleitungen ist mühsam und aufwändig. Stark veränderlicher Baugrund, teilweise archäologische und militärische Funde erschweren den Bauprozess. Informationen und Akten sind an verschiedenen Stellen gelagert. Da überrascht es nicht, dass Expertenvorträge zu BIM, „Building Information Modeling“, auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum so stark gefragt waren, dass eine Veranstaltung zum Thema kurzfristig auf zwei Räume ausgedehnt werden musste. Schließlich eröffnet das einheitliche digitale Informationssystem BIM im Straßen- und Leitungsbau durch mehr Effizienz, Planungssicherheit und mögliche Zeitverkürzung bei Straßenbaustellen ganz neue Perspektiven.

Mehr noch: „Mit BIM können zukünftig Behörden und vor allem auch die Bürger rechtzeitig durch Mitspracheverfahren an Bauprojekten beteiligt werden“, so Prof. Dr. Rainer Schwerdhelm von der Jade Hochschule. Das Bauvorhaben kann von Interessierten jederzeit online eingesehen und kommentiert werden. Das spart langfristig Arbeit, Zeit und möglicherweise negative Überraschungen.

„In digitalen Vorstufen von BIM sind Planer, Ausführende und Netzbetreiber zum Teil schon seit einiger Zeit aktiv“, weiß Dipl.-Ing. Mike Böge, iro GmbH, Oldenburg. Nur die systematische Eingabe und Zusammenführung aller Daten in ein einheitliches digitales Modell fehlte bisher. „Alle Akteure müssen erkennen, dass sich der Zeiteinsatz für BIM langfristig lohnt, sonst werden wir international komplett abgehängt“, warnt Prof. Dipl.-Ing. Hans-Georg Oltmanns von der Jade Hochschule. Im Ländervergleich liege Deutschland hier weit zurück, so der engagierte Experte von der BIM Baumeister Akademie in Oldenburg. Wer beispielsweise in Taiwan Daten für den Bau benötigt, bekommt sie innerhalb von wenigen Minuten im Internet. Eine bessere Vernetzung von Bau-Verantwortlichen und Institutionen kommt durch eine Reduzierung von Mobilität und CO 2-Ersparnis letztlich auch dem Umweltschutz zugute. Ein maßgeblicher Aspekt, der auch bei anderen großen Themen des Oldenburger Rohrleitungsforums eine wichtige Rolle spielte, z.B. beim Breitbandausbau, Wasserstoff-Transport, Klimawandel sowie Smart City.

Für einen guten Wissenstransfer, der „Third Mission“ von Hochschulen, sei eine enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis heute unverzichtbar, um Innovationen auf den Weg zu bringen, die unser Leben nachhaltig erleichtern, appellierte Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Hannover, schon beim Eröffnungsabend zum Oldenburger Rohrleitungsforum. Durch zahlreiche Vorträge und einen intensiven Expertendialog leistete die Fachveranstaltung in der Jade Hochschule hierzu einen impulsreichen Beitrag. Über die Teilnehmerspende seines traditionellen Grünkohlabends in Höhe von 5.573,50 Euro durfte sich dieses Jahr die Stiftung Hospizdienst in Oldenburg freuen.

Das Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V., kurz „iro“, wurde 1988 als An-Institut der Fachhochschule Oldenburg gegründet. Dem gemeinnützigen Verein gehören Mitglieder aus Forschung, Industrie, Behörden, Fachverbänden und Privatpersonen an. Ziel des Instituts ist es, den Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft, Theorie und Praxis zu fördern.
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Investorengrundstücke im Baugebiet Am Bahndamm werden verkauft

31.01.2020 14:38 Uhr

Start am 31. Januar

Am Freitag, 31. Januar, beginnt das Bewerbungsverfahren für Investorinnen und Investoren für Reihen- und Kettenhausgrundstücke im 2. Bauabschnitt des Baugebietes Am Bahndamm zwischen Osternburg und Krusenbusch. Insgesamt 60 Wohneinheiten sollen auf den zehn Grundstücken entstehen. Diese werden in sechs Losen angeboten. Die Abgabe der Bebauungskonzepte ist bis Freitag, 20. März, 12 Uhr möglich.

Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach der Vergaberichtlinie Nr. 3 der Stadt Oldenburg für die Vergabe von städtischen Wohnbaugrundstücken an Investoren und Bauträger. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerberverfahren und zu den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/am-bahndamm eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg per Telefon unter 0441 235-4444.
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Oldenburg bleibt Stadt des Bauens

04.01.2020 20:35 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann legt aktuellen Wohnungsmarktbericht vor

Die Stadt Oldenburg wächst – und der Wohnungsbau hält Schritt: Der Bestand an Wohnungen ist auf 93.475 Einheiten geklettert. Das geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht vor, den die Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat. Darin sind alle wichtigen Parameter in der Wohnungsmarkt-Entwicklung in den Jahren 2011 bis 2018 erfasst. „Anhand der Daten ist eine Verbesserung der Lage am Wohnungsmarkt ablesbar. Unsere aktive Wohnungsbaupolitik zahlt sich aus“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Demnach sind in diesem Zeitraum 8.250 neue Wohnungen entstanden. In 2018 wurden 1.245 Wohnungen fertiggestellt – das ist die zweithöchste Anzahl in den vergangenen acht Jahren. Für 2018 sind zudem 1.320 Baugenehmigungen und Baumitteilungen notiert – und damit deutlich mehr als in 2017 (1.063). Die Wohnversorgungsquote (Wohnungen pro 100 Haushalte) ist mit 101,2 Prozent konstant geblieben. Als ausgeglichen gilt ein Wohnungsmarkt, wenn die Versorgungsquote zwischen 102 und 103 Prozent liegt – das heißt, ein Leerstand von zwei bis drei Prozent ist für einen funktionierenden Markt notwendig. Diesem Ideal nähert sich die Situation in Oldenburg an. Die aktuellen Bebauungspläne, die sich bereits in der Umsetzung oder im laufenden Planverfahren befinden, sichern die Realisierung von weiteren rund 5.150 Wohnungen. 

Die Stadt Oldenburg hat mit dem Arbeitskreis Bündnis Wohnen mehrere Instrumente zur Schaffung preiswerten Wohnraumes entwickelt, die vom Rat beschlossen wurden und „nun beginnen, ihre Wirkung zu entfalten“, wie Oberbürgermeister Krogmann feststellt. So sind eine bestimmte Anzahl von Wohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung als bezahlbarer Wohnraum zu schaffen. In rechtsverbindlichen Bebauungsplänen (ab 2014 bis 2018) beläuft sich die Zahl der über die Quotenregelung gesicherten bezahlbaren Wohnungen auf 227 und in den laufenden Bebauungsplanverfahren auf 509. Prozentual ist der Anteil seit 2014 von zwei Prozent auf 20 Prozent angestiegen.

Über die städtische Wohnungsbauförderung wurden bis 2018 der Bau von 217 Mietwohnungen und sieben Modellvorhaben mit rund 4,2 Millionen Euro bezuschusst. Die Förderung ist mit einer Mietpreisbindung und der Maßgabe einer Vermietung an Menschen, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein haben, verbunden.

Für 2020 erwartet Krogmann eine weiterhin rege Bautätigkeit. Dazu tragen auch die städtischen Baugebiete bei, die zunehmend stärker in die Vermarktung gehen. Am Bahndamm und auf dem Fliegerhorst werden in den kommenden Jahren etwa 1.500 Wohneinheiten entstehen.

Der Wohnungsmarktbericht steht zum Download bereit.
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Startschuss: Vierter Bebauungsplan für den Fliegerhorst

06.12.2019 10:13 Uhr

Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu Gewerbegebiet und Entlastungsstraße

Die Aula der Berufsbildenden Schule (BBS) Wechloy war am Dienstagabend voll besetzt. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Stadtverwaltung und besuchten die Bürgerversammlung. Dort informierten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt über die Planung des circa zwölf Hektar großen Dienstleistungs- und Gewerbegebietes auf dem Fliegerhorst und über die geplante Entlastungsstraße. Die Straße ist zur Erschließung des Areals notwendig und verbindet die Alexanderstraße mit der Ammerländer Heerstraße.

„Die Stadt nutzt die Veranstaltung, um mit Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog zu treten. Ihre Hinweise und Anmerkungen nehmen wir auf und sie fließen in das Planungsverfahren ein“, sagt Dr. Sven Uhrhan, Stadtbaurat der Stadt Oldenburg. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen insbesondere Gesprächsbedarf bei den Themen Naturschutz, Verkehrsaufkommen und Lärmbelastung. Breite Zustimmung fand das Vorhaben, einen Busverkehr auf der Entlastungsstraße einzurichten.

Um den Straßenverlauf hat es bereits intensive politische Debatten gegeben. Die Stadtverwaltung hat die Untersuchung daher auf zehn Varianten ausgeweitet und setzt aktuell ein ergebnisoffenes Bewertungsverfahren um. Ein Planungsbüro analysiert hierfür die möglichen Straßenverläufe hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte wie Mensch, Tiere und Pflanzen, Verkehr sowie Berührung privater und öffentlicher Belange.

„Einige der Verlaufsvarianten für die Entlastungsstraße durchqueren Flächen, die als Naturraum bedeutungsvoll sind. Die Stadt legt bei dem mehrstufigen Bewertungsprozess daher ein besonderes Augenmerk auf den Naturschutz“, erklärt Dr. Sven Uhrhan. Für jede Variante wurden umfangreiche Gutachten erstellt. Sie liegen erst seit wenigen Tagen vor und werden aktuell ausgewertet. Mit dem endgültigen Ergebnis wird noch im Laufe dieses Monats gerechnet.

Weitere Verfahrensschritte
Basierend auf dem Bewertungsergebnis wählt die Stadtverwaltung die am besten geeignete Straßenvariante aus und erstellt hierfür den Bebauungsplanentwurf. Er kommt zur Beratung in den zuständigen Ausschuss. Anschließend ist eine öffentliche Auslegung vorgesehen. Bürgerinnen und Bürger haben hier die Möglichkeit, die Pläne einen Monat lang einzusehen und ihre Stellungnahmen abzugeben. Alle Stellungnahmen werden geprüft und abgewogen. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat der Stadt Oldenburg durch den Satzungsbeschluss.

Notwendigkeit einer Entlastungsstraße
Bereits der für den Fliegerhorst im August 2016 vom Rat beschlossene Masterplan weist auf die Notwendigkeit einer Entlastungsstraße hin. In dem neuen Stadtteil Fliegerhorst sollen zukünftig rund 3.000 Menschen leben sowie ein attraktives Gewerbegebiet entstehen. Der hierdurch bedingte Verkehr kann nicht allein über die Alexanderstraße abgewickelt werden. Der Verwaltungsausschuss fasste im Dezember 2018 den Aufstellungsbeschluss für das Gewerbegebiet und die Entlastungsstraße und gab damit grünes Licht für die Erstellung eines entsprechenden Bebauungsplans (N-777 G, Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße).
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Stadt vermarktet Grundstücke Cloppenburger Straße 418 und Gottorpstraße 8

02.12.2019 18:58 Uhr
Am 2. Dezember beginnt das Angebotsverfahren für die bebauten Grundstücke Cloppenburger Straße 418 (ehemaliges Park-Hotel), sowie für das denkmalgeschützte Gebäude Gottorpstraße 8 (ehemalige Stadtkasse). Entsprechend des jeweiligen Exposés müssen die Angebote unter anderem Angaben zur Nachnutzung enthalten. Bewerbungen sind bis Freitag, den 7. Februar 2020, 12 Uhr, möglich.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/immobilienangebote eingesehen werden. Telefonische Auskünfte erhalten Sie im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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„Helleheide“ wird Quartiersname für Smart City Lab auf dem Fliegerhorst

29.10.2019 20:36 Uhr

Jury lagen zahlreiche Vorschläge aus Ideenwettbewerb vor

Über einen Ideenwettbewerb im Sommer 2019 suchten die Stadt Oldenburg und die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG einen passenden und klangvollen Namen für das Smart City Lab, einem neuen Wohnquartier auf dem Fliegerhorst. Über 60 kreative Namensvorschläge gingen ein. Die Wahl der Jury fiel auf die Bezeichnung „Helleheide“.

„Uns war wichtig, dass der Name den Charakter des Quartiers sowie die Geschichte des Areals berücksichtigt“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Wortteil „hell“ steht für den smarten und innovativen Ansatz der Quartiersentwicklung. So werden hier Leuchtturmprojekte aus dem Smart-City-Bereich realisiert, die eine Strahlkraft über Oldenburg hinaus entfalten sollen. Der zweite Wortteil „Heide“ ist eine Referenz an die frühere Gebietsbezeichnung Alexanderheide.

In der Jury für die Namensfindung saßen Mitte Oktober 2019 Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stefan Könner, Geschäftsführer GSG OLDENBURG sowie Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff von der Forschungseinrichtung OFFIS e. V., stellvertretend für die Projektpartner des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt als kleines Dankeschön fürs Mitmachen einen kulinarischen Stadtrundgang für zwei Personen.

Den Anfang der Quartiersentwicklung macht das Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“. 21 Projektpartner, darunter die Stadt Oldenburg und die GSG OLDENBURG, haben sich darin zusammengeschlossen. Ziel ist es, die zukünftigen Quartiersbewohnerinnen und -bewohner mit lokalen und klimafreundlichen Energien zu versorgen. Mit einem digitalisierten Energiehandel unter Nachbarinnen und Nachbarn soll die Energie zudem möglichst effizient genutzt werden.
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Weißenmoor wird als Landschaftsschutzgebiet gesichert

16.10.2019 18:51 Uhr

Auslegung der Unterlagen im Technischen Rathaus

Das Weißenmoor und die Südbäke mit ihrem Tal sind eine der letzten zusammenhängenden Freiflächen im Norden in Oldenburg. Der aktuelle Landschaftsrahmenplan aus 2016 stellt, ebenso wie bereits der Landschaftsrahmenplan aus 1996, ihre Landschaftsschutzwürdigkeit fest.

Die städtebauliche Rahmenplanung Weißenmoor/Südbäkeniederung sieht eine Bebauung am Rande des Gebietes vor, die durch entsprechende Bebauungspläne vorbereitet werden soll. Erster Schritt ist jedoch die Unterschutzstellung der zentralen Freiflächen als Landschaftsschutzgebiet, um sie im Interesse der Allgemeinheit als Lebensraum für Flora und Fauna, als Naherholungsraum und als Gebiet der Frischluftentstehung dauerhaft zu sichern.

Der Entwurf der Landschaftsschutzgebietsverordnung mit Karten und Begründung liegt vom 16. Oktober bis zum 18. November 2019 bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz, Industriestraße 1 h, 26121 Oldenburg, 1. Stock, Raum 136, während der allgemeinen Dienststunden zur öffentlichen Einsicht aus.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Bedenken schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Die Unterlagen werden auch online unter www.oldenburg.de/Naturschutz bereitgestellt. Fragen zum Verordnungsverfahren beantwortet die Untere Naturschutzbehörde auch gern telefonisch unter 0441 235-2777 oder per E-Mail an naturschutz@stadt-oldenburg.de.
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Wünsche und Ideen der Kinder sind gefragt

11.10.2019 18:53 Uhr

Neuer Spielplatz im Baugebiet „Am Bahndamm“: Stadt lädt zur Beteiligungsaktion ein

Oldenburg wächst stetig weiter. Im südlichen Stadtgebiet befindet sich das weitläufige Neubaugebiet „Am Bahndamm“, und dort soll auch ein großer Spielplatz für Kinder entstehen. Wie dieser Spielplatz aussehen soll, darüber können die künftigen Nutzerinnen und Nutzer selber mitentscheiden: Das Kinder- und Jugendbüro sowie der Fachdienst Stadtgrün der Stadtverwaltung laden Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die im Einzugsgebiet wohnen, für Montag, 14. Oktober, zu einer Beteiligungsaktion ein. Sie können dabei als Expertinnen und Experten in eigener Sache ihre Wünschen und Ideen für den Spielplatz einbringen.

Die Aktion findet von 14 bis 17 Uhr auf dem künftigen Gelände statt. Der Spielplatz wird auf einer rund 2.500 Quadratmeter großen Grünfläche hinter der Straße „Am Apfelhof“ gebaut, im Norden grenzt dieses Areal an die Hannah-Arendt-Straße. Die Kinder im angrenzenden Wohngebiet bis einschließlich Kiebitzweg und Storchweg wurden mit Flyern und Plakaten zur Teilnahme eingeladen. Da die Aktion auch bei schlechtem Wetter (und ausschließlich draußen) stattfindet, sollten die Kinder wetterfeste Kleidung mitbringen. Das Kinder- und Jugendbüro bringt Pavillons mit.

Mit dem eigentlichen Bau der Spielflächen soll im Frühjahr/Sommer 2020 begonnen werden. In diesem Jahr starten voraussichtlich bereits die ersten Boden- und Pflanzarbeiten.
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Bürgerversammlung zum Friedrich-August-Platz

24.09.2019 18:45 Uhr

Stadtplanungsamt informiert über die Erhaltungssatzung

Als Mittel einer gezielten Stadtentwicklung sind derzeit mehrere Erhaltungssatzungen in Vorbereitung. Das Stadtplanungsamt möchte am Mittwoch, 25. September, über die Bedeutung und das Verfahren der Erhaltungssatzung Friedrich-August-Platz in einer Bürgerversammlung informieren. Diese findet um 19 Uhr im Stadtplanungsamt, Industriestr. 1a, Raum 245, statt.

Eine Erhaltungssatzung kann zum Schutz von Bereichen aufgestellt werden, die für eine Stadt von wichtiger stadtgestalterischer und historischer Bedeutung sind. Ziel der Erhaltungssatzung Friedrich-August-Platz ist, die städtebauliche Einzigartigkeit und besondere Attraktivität des Bereiches für Bewohnerinnen und Bewohner als auch Besucherinnen und Besucher zu bewahren. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
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Fliegerhorst: Grünes Licht für Baustellenverkehr

17.09.2019 20:38 Uhr

Bau der ersten Häuser im neuen Stadtteil kann beginnen

Ab sofort ist die Baustellenzufahrt über die Alte Wache an der Alexanderstraße in das Baugebiet am Mittelweg (N-777 D) freigegeben. Hier entstehen die ersten Häuser des neuen Stadtteils Fliegerhorst. Alle Grundstücke auf dem Bauabschnitt wurden bereits an Privatpersonen und Investoren vergeben. Sie können nun mit ihren Neubauten beginnen.

In den Kaufverträgen für die Baugrundstücke ist festgelegt, dass der Baustellenverkehr ausschließlich über die Alexanderstraße erfolgen muss. Die Festschreibung schützt die Anwohnerinnen und Anwohner des Mittelweges vor einer Belästigung durch Baustellenverkehr. Des Weiteren kann so eine Schädigung der 2018 ausgebauten Fahrbahndecke des Mittelweges verhindert werden.

Insgesamt entsteht auf dem 2,4 Hektar großen Bauabschnitt am Mittelweg in den kommenden Monaten Wohnraum für circa 250 Menschen. Gebaut werden Einfamilienhäuser sowie einige Mehrfamilienhäuser. Dabei achtete die Stadt darauf, dass sich das neue Quartier baulich in den benachbarten Stadtteil Dietrichsfeld einfügt.
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Dialogforum: Smart City Quartier Fliegerhorst

17.09.2019 08:59 Uhr

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an Quartiersentwicklung

Auf einer vier Hektar großen Teilfläche des Fliegerhorstes entsteht in den kommenden Jahren ein Smart City Quartier. Als erstes Projekt wird dort das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ verwirklicht. Rund 100 Oldenburgerinnen und Oldenburger folgten am vergangenen Samstag der Einladung der 21 Projektpartner und kamen zum Dialogforum in die Alte Fleiwa. An verschiedenen Stationen informierten sie sich beispielsweise über die innovative und klimafreundliche Energieversorgung des Quartiers. Anfassen, ausprobieren und nachfragen war dabei ausdrücklich erwünscht. Auf reges Interesse stießen zudem die angebotenen Workshops. Sie boten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich aktiv in die Quartiersentwicklung einzubringen.

„Im Smart City Quartier Fliegerhorst setzen wir zukunftsweisende Projekte um. Damit sie zum Erfolg führen, müssen sie den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Mehrwert bieten. Daher ist es für uns wichtig, die Erwartungen und Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern hat bei der Entwicklung des gesamten Stadtteils Fliegerhorst Tradition. Bereits 2015 initiierte die Stadtverwaltung umfangreiche Beteiligungsformate, deren Ergebnisse in den Masterplan Fliegerhorst einflossen. Er wurde 2016 vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig beschlossen und bildete die Grundlage für die Planung des neuen Stadtteils. Auch die Idee eines Smart City Quartiers auf dem Fliegerhorst ist aus diesem Prozess hervorgegangen. Neben dem „Energetischen Nachbarschaftsquartier“ sollen in dem innovativen Quartier weitere Projekte umgesetzt werden. Beispielsweise aus den Bereichen Mobilität, Pflege und Gesundheit sowie Abfallentsorgung.

Eine innovative und vernetzte Energieversorgung ist ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen. So ist der Fliegerhorst als autoarmer Stadtteil konzipiert, in dem ein reduzierter Stellplatzschlüssel gilt. Damit der Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel leicht fällt, wird es außerdem ein attraktives Wege- und Radfahrnetz sowie eine gute Anbindung an den ÖPNV geben. Um die Verkehrsbelastung in den Wohngebieten gering zu halten, sind Quartiersgaragen geplant.
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Startsignal für Bebauung im neuen Stadtteil Fliegerhorst

11.09.2019 17:10 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann beim ersten Spatenstich für KiTa-Neubau

Jetzt geht es los! Der erste Spatenstich für die Kindertagesstätte der katholischen Kirchengemeinde St. Marien markiert den Baubeginn im neuen Stadtteil Fliegerhorst. Den symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten gab Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am vergangenen Sonnabend gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising und Pfarrer Jan Kröger.

Nach sorgfältiger Planung, an denen die Stadtverwaltung auch die Oldenburgerinnen und Oldenburger beteiligte, entstehen nun die ersten Wohnhäuser und eine dreizügige KiTa. Schon im kommenden Jahr ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner auf den Fliegerhorst und werden das Gebiet neu beleben. „Der Stadt ist es gelungen, auf dem Fliegerhorst weiteren bezahlbaren Wohnraum für Oldenburg zu schaffen. Außerdem sorgt die von uns geplante Infrastruktur für einen rundum lebenswerten Stadtteil“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Insgesamt entsteht auf dem ersten, 2,4 Hektar großen Bauabschnitt am Mittelweg (N-777 D) in den kommenden Monaten Wohnraum für circa 250 Menschen. Alle Grundstücke wurden bereits an Privatpersonen und Investoren vergeben. Dabei achtete die Stadt darauf, dass sich das neue Quartier baulich in den benachbarten Stadtteil Dietrichsfeld einfügt und mit ihm beispielsweise über mehrere Fuß- und Radwege verbunden ist. Sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser garantieren eine ausgewogene Durchmischung. Bei den Mehrfamilienhäusern sind mindestens 60 Prozent der Wohnungen für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Die Vergaberichtlinien für Grundstücke gaben zudem Familien mit Kindern, auch solchen mit geringerem Einkommen, eine Chance auf den Erwerb von Wohneigentum.

Ein besonderes Augenmerk legt die Stadtverwaltung auf die Infrastruktur des neuen Stadtteils. So sind bereits zwei weitere Kindertagesstätten und eine Grundschule auf dem Fliegerhorstgelände fest vorgesehen. Auch Freizeit und Naherholung kommen nicht zu kurz. Die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke ist fast abgeschlossen. Entlang ihres Ufers entsteht der Bäke-Park. Weitere Grünflächen und ein Spielplatz für den Stadtteil folgen.

Zukünftig soll der Fliegerhorst das Zuhause von über 3000 Menschen sowie Standort zahlreicher Gewerbebetriebe sein. 202o beginnen die Bauarbeiten im Smart City Quartier (N-777 F). Das größte Baufeld (N-777 E) liegt nördlich des Brookwegs und westlich der Alexanderstraße. Seine Bebauung beginnt ebenfalls 2020 und erfolgt über die kommenden Jahre schrittweise.

Die Baufahrzeuge gelangen zu dem ersten Bauabschnitt des neuen Stadtteils über die Alte Wache an der Alexanderstraße. Die Zufahrt wird in wenigen Tagen von der Stadt freigegeben. In den Kaufverträgen für die Baugrundstücke ist festgelegt, dass der Baustellenverkehr nicht über den Mittelweg erfolgen darf.
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Erste Fördergelder zur Entwicklung des Fliegerhorstes

05.09.2019 22:53 Uhr

Minister Lies überbringt Oberbürgermeister Krogmann Förderbescheide

Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einer kräftigen Finanzspritze an der Entwicklung des Fliegerhorstes in Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute von Niedersachsens Bauminister Olaf Lies Förderbescheide über insgesamt 4,66 Millionen Euro zur Städtebauförderung in Empfang genommen. Zwei Millionen Euro davon sind zur Entwicklung des neuen Stadtteils Fliegerhorst bestimmt.

„Wir stehen vor der spannenden Aufgabe, ein ehemaliges Militärgelände möglichst zügig in einen lebenswerten und attraktiven Stadtteil umzuwandeln. Die Fördergelder unterstützen die Stadt dabei. So können wir die hohen Kosten, die beispielsweise für die Sanierung von Gebäuden oder für die Neugestaltung des öffentlichen Raums anfallen, stemmen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Geplant sind zum Beispiel ein gutes Netz aus Rad- und Fußwegen sowie einladende Grünanlagen und öffentliche Plätze. Die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke ist bereits fast abgeschlossen und entlang ihres Ufers wird zukünftig der Bäke-Park verlaufen. Weitere großzügige Grünflächen mit vielfältigen Freizeit- und Spielmöglichkeiten sollen in den kommenden Jahren folgen.

„Ziel der Stadtverwaltung ist es zudem, die für den Fliegerhorst Charakter gebenden Gebäude zu erhalten“, sagt Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan. Geprüft wird unter anderem die Sanierung des Offizierskasinos aus den 1930er Jahren, des Towers sowie einiger Hallen. Im Rahmen der Kampfmittelsondierung, deren Kosten nicht förderfähig sind, mussten auf dem Fliegerhorst Bauten abgerissen werden.

„Wir wollen, dass die Menschen sich in ihrem Umfeld wohlfühlen und dass die Städte und Gemeinden lebenswert und lebendig bleiben. Ich freue mich sehr, dass Oldenburg im Jahr 2018 mit seinem ehemaligen Fliegerhorst in die Städtebauförderung aufgenommen wurde“, betont Bauminister Olaf Lies. Bei dem Bund-Länder-Förderprogramm „Stadtumbau West“ übernehmen Land und Bund zwei Drittel der Kosten, ein Drittel muss die Stadt Oldenburg selbst aufbringen. Die Förderung läuft bis 2027. Für das Jahr 2020 hat Oldenburg für den Fliegerhorst Fördergelder in Höhe von vier Millionen Euro angemeldet. Ob und in welcher Höhe Mittel bewilligt werden, entscheidet das Land Niedersachsen jährlich neu.

Die Sanierungsgebiete Untere Nadorster Straße und Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp wurden bereits 2017 als Sanierungsgebiete in Programme zur Städtebauförderung aufgenommen. Die hier bewilligten Fördermittel sollen unter anderem in die Umgestaltung der Nadorster Straße und in den Ausbau der Straße Hartenkamp fließen. Auch für die Modernisierungen von Gebäuden in den beiden Quartieren werden Gelder aus den Fördertöpfen vorgehalten.
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Arbeiten am Waffenplatz abgeschlossen

05.07.2019 23:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: positives Signal für attraktive Innenstadt

Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist nach einer rund 15-monatigen Bauzeit abgeschlossen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den über 4.000 Quadratmeter großen Platz offiziell eingeweiht. „Die Umgestaltung des Waffenplatzes ist wichtiger Bestandteil unserer gesamten Innenstadtstrategie. Der neugestaltete Platz soll nun auch als Ort der Begegnungen und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Waffenplatz hat durch den neuen Plattenbelag eine großzügige und offene Gestaltung erhalten. Die Platten in gelblichem Farbton sind von Nord nach Süd ausgerichtet, wobei sich das von Fassade zu Fassade durchlaufende Fugenbild an der Parkhauszufahrt und der anschließenden zweireihigen Platanenreihe orientiert. Ziel der Umgestaltung ist es, den Platz offener und zugänglicher zu machen.

Bei der Umgestaltung des Platzes sind die dort stehenden Platanen weitgehend erhalten worden. Die Bäume wurden teilweise umgesetzt und neu in Form geschnitten. Die Arbeiten am Platz hatten sich wie erwartet als aufwändig herausgestellt. Verantwortlich dafür waren die unter dem Platz liegenden Versorgungsleitungen, aber vor allem die Aufrechterhaltung der Parkhauszufahrt mit mehreren provisorischen Zufahrten. Auch die vor mehr als 25 Jahren verlegte Betonwanne wurde entfernt.

Obwohl auf dem Platz noch gearbeitet wurde, haben die angrenzenden Gastronomiebetriebe den Waffenplatz schon seit April sichtbar genutzt. Mit der Freigabe des Platzes werden auch die Wasserfontänen in Betrieb genommen.

Die nachträglich beauftragten Wasserelemente haben zu einer Kostensteigerung (gut 200.000 Euro) geführt. Insgesamt werden die Kosten für die Umgestaltung des Platzes jetzt mit etwa 1,9 Millionen Euro veranschlagt.

Die Oldenburger Innenstadt verfügt damit über einen weiteren sehr attraktiven Platz. Neben dem Schloßplatz und dem Julius-Mosen-Platz soll zukünftig auch der Waffenplatz für Veranstaltungen genutzt werden.
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Stadt bringt weitere Grundstücke an den Markt

29.06.2019 19:13 Uhr

Bewerbungsverfahren im Baugebiet Am Bahndamm und Eversten-West beginnt

Die Stadt Oldenburg setzt ihre Anstrengungen beim Wohnungsbau fort und bringt weitere Grundstücke an den Markt. Am Montag, 1. Juli, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Einfamilienhaus- und Wohnhofgrundstücke im 2. Bauabschnitt des Baugebietes Am Bahndamm zwischen Osternburg und Krusenbusch sowie für zwei Einfamilienhausgrundstücke im Stadtteil Eversten-West.

Insgesamt werden in dem gemeinsamen Verfahren 18 Grundstücke angeboten. Bewerbungen für die Einfamilienhäuser sind bis Freitag, 16. August, 12 Uhr möglich. Die verlängerte Bewerbungsfrist für die vier Wohnhofgrundstücke endet am Freitag, 27. September, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den Vergaberichtlinien Nr. 2 und Nr. 3 der Stadt Oldenburg an Endnutzer.

Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerberverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/am-bahndamm eingesehen werden. Telefonische Auskünfte erhalten Sie im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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Wichtiger Schritt für „Energetisches Nachbarschaftsquartier“

29.05.2019 21:42 Uhr

OB Krogmann: Klimafreundliches und innovatives Wohnen auf dem Fliegerhorst

Der Rat der Stadt Oldenburg hat am 27. Mai 2019 einstimmig den Bebauungsplan N-777 F als Satzung beschlossen. Nach den Bebauungsplänen N-777 D und N-777 E ist es der dritte Teilbereich auf dem Fliegerhorst, dessen Bebauung geregelt wurde. Auf 16 Hektar entstehen dort eine Schule, ein Gewerbegebiet sowie ein klimafreundliches und innovatives Wohnquartier. Das Wohnquartier, das im Rahmen des Projektes „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ entwickelt wird, bietet auf vier Hektar für circa 300 Menschen Wohnraum.

„Ziel ist es, in diesem Quartier Energie möglichst lokal und klimafreundlich zu produzieren und effizient zu nutzen. Wir leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz und zeigen, wie alltagstauglich erneuerbare Energien sind“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Ein Teil der Dachflächen muss für Aufbauten wie Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen vorgehalten werden. Gebäudefassaden dürfen explizit für die Energiegewinnung genutzt werden. Zudem lässt der Bebauungsplan beim Bau der Gebäude einen großen Gestaltungsspielraum, damit sie beispielsweise zur Produktion von Solarenergie optimal nach der Sonne ausgerichtet werden können.

Um die Luftqualität, das Mikroklima und den Regenwasserabfluss in dem Wohnquartier zu verbessern, schreibt der Bebauungsplan eine Begrünung von den Dachflächen vor, die nicht der Energiegewinnung dienen. Fassadenbegrünung ist ausdrücklich zulässig. Die vorhandenen Waldflächen im Geltungsbereich des Bebauungsplanes und in den angrenzenden Gebieten dienen zusätzlich als Kalt- und Frischluftlieferanten.

Auch bei der Verkehrsplanung wird der Klimaschutz berücksichtigt. Um ein autoarmes Quartier zu realisieren, sieht der Bebauungsplan niedrige Stellplatzschlüssel vor. Während im Stadtgebiet von Oldenburg durchschnittlich 1,25 Stellplätze pro Wohneinheit vorgeschrieben sind, müssen im klimafreundlichen Quartier für Ein- und Mehrfamilienhäuser nur je 0,6 Parkplätze geschaffen werden. Bei besonderen Wohnformen wie beispielsweise Bau- und Wohngemeinschaften oder studentischem Wohnen sind sogar nur 0,3 Stellplätze pro Wohneinheit erforderlich. Auch dürfen Autos nur in wenigen Ausnahmen direkt im Wohnquartier parken. Stattdessen entsteht Parkraum in einer angrenzenden Quartiersgarage. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner nicht auf das Auto angewiesen sind, gibt es eine Busanbindung und eine Haltestelle direkt im Quartier. Ein attraktives Wegenetz für Fußgänger und Fahrradfahrer ist ebenfalls in Planung.

Der Bebauungsplan ist mit seiner Bekanntmachung im Amtsblatt rechtskräftig. Zuvor muss noch die dazugehörige Änderung des Flächennutzungsplanes vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems genehmigt werden.
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Auf dem Fahrrad das Fliegerhorst-Gelände erkunden

25.05.2019 20:46 Uhr

Stadtverwaltung bietet jeweils zwei Termine im Juni und August an

Die Stadt Oldenburg bietet wieder Fahrradtouren über das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes an. Die geführten Touren starten an folgenden Terminen: donnerstags, 20. Juni und 15. August, jeweils um 17.30 Uhr, sowie samstags, 22. Juni und 24. August, jeweils um 10 Uhr. Bei der Tour am Samstag, 22. Juni, ist auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit von der Partie.

Die Touren, bei denen die Fortschritte bei der Entwicklung des früheren Militärareals erkundet werden können, dauern etwa 75 bis 90 Minuten. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf jeweils 80 Personen begrenzt. Zum Treffpunkt gelangt man über die Hauptzufahrt von der Alexanderstraße aus. Der Start erfolgt vor Gebäude Nummer 40 (bei den gelben Containern, Alexanderstraße 461). Pro Fahrradtour steht für maximal drei Personen, die in der Mobilität eingeschränkt sind und gefahren werden müssen, ein Fahrzeug bereit. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, wird gebeten, dies bei der Anmeldung anzugeben.

Anmeldungen für die Fahrradtouren werden im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-4444 entgegengenommen. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
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Ideenwettbewerb: Ein Wohnquartier sucht seinen Namen

16.05.2019 13:07 Uhr
Die Stadt Oldenburg und die Wohnungsbaugesellschaft GSG OLDENBURG suchen einen passenden und klangvollen Namen für ein neues Wohnquartier mit circa 100 Wohneinheiten auf dem Fliegerhorst. Oldenburgerinnen und Oldenburger können sich mit ihren Ideen an der Namensfindung beteiligen. Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen wird unter allen Einsendungen ein kulinarischer Stadtrundgang für zwei Personen verlost.

Die Bezeichnung soll den zukunftsweisenden Charakter des Quartiers widerspiegeln. Denn hier, auf einem Teilbereich des neuen Stadtteils Fliegerhorst, werden innovative Wege der Stadtentwicklung gegangen. Drei Eigenschaften stehen dabei im Fokus: erfinderisch, gemeinschaftlich und nachhaltig.

Erfinderisch
Technische Innovationen, beispielsweise aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Abfallentsorgung oder Lieferdienste, sollen im Quartier ausprobiert werden. Die Angebote orientieren sich dabei an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner.

Gemeinschaftlich
Im Quartier ist Wohnraum für eine vielfältige Nachbarschaft geplant, in der sich möglichst alle Alters- und Einkommensgruppen sowie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen wohlfühlen.

Nachhaltig
Lebenswerte Städte müssen nachhaltig ausgerichtet sein – insbesondere in den Bereichen Mobilität und Energieversorgung. Eine entsprechende Infrastruktur soll daher in dem neuen Quartier entstehen.

Den Anfang der Quartiersentwicklung macht das Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“. 21 Projektpartner, darunter die Stadt Oldenburg und die GSG OLDENBURG, haben sich darin zusammengeschlossen. Ziel ist es, die zukünftigen Quartiersbewohnerinnen und -bewohner mit lokalen und klimafreundlichen Energien zu versorgen. Mit einem digitalisierten Energiehandel unter Nachbarn soll die Energie möglichst effizient genutzt werden.
 Nun gilt es, einen passenden Namen für das Quartier zu finden. Der sollte:
 · für den besonderen Charakter des Wohnquartiers stehen,
 · nicht zu lang sein und
 · einfach auszusprechen und zu schreiben sein
 
Vorschläge können bis Freitag, 14. Juni 2019, an die Stadtverwaltung oder die GSG OLDENBURG geschickt werden. Per E-Mail an digitalisierung@stadt-oldenburg.de oder quartiersname@gsg-oldenburg.de. Per Post mit dem Betreff „Quartiersname“ an die Stadt Oldenburg, Markt 1, 26122 Oldenburg beziehungsweise die GSG OLDENBURG, Straßburger Straße 8, 26123 Oldenburg. Die Vorschläge sollten kurz erläutern, woher sich der Name ableitet.

Eine Jury wählt dann den Quartiersnamen aus. Jurymitglieder sind Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Stefan Könner (Geschäftsführer GSG OLDENBURG) sowie Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff von der Forschungseinrichtung OFFIS e. V., stellvertretend für die Projektpartner des „Energetischen Nachbarschaftsquartiers“.
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Vielfältiges Programm zum Tag der Städtebauförderung

05.05.2019 16:25 Uhr

Neugestalteter Klingenbergplatz steht im Mittelpunkt des Festes

In Oldenburg findet am Samstag, 11. Mai, ab 11 Uhr ein vielfältiges Programm zum Tag der Städtebauförderung auf dem Klingenbergplatz in Kreyenbrück statt. Dazu zählt unter anderem eine Plakatausstellung, die sowohl Informationen zu den abgeschlossenen Projekten als auch zu den derzeit aktuellen Sanierungsgebieten liefert. Ein Fokus liegt dabei auf dem Gebiet Kreyenbrück-Nord. Das Team von Werkstattfilm wird auch in diesem Jahr wieder vor Ort sein und die Ausstellung durch kurze Filmbeiträge und Bilder aus dem Stadtviertel Kreyenbrück unterstützen. Der Spielefant wird mit seinem Programm Spielspektakel für Abwechslung und Unterhaltung insbesondere für die Kinder sorgen.

Seit der Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ der Städtebauförderung ist im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord viel passiert. So wurde unter anderem der Klingenbergplatz, auf dem die Veranstaltung stattfindet, grundlegend erneuert. Aber auch einige Spielplätze, wie an der Grundschule Breewaterweg, wurden neu gebaut oder erneuert. Am Utkiek wurde ein Fitnessparcours errichtet und die Kreuzung Ewigkeit/An den Voßbergen wurde durch einen Kreisel neu gestaltet. Durch die Verlängerung der Münnichstraße konnte das Fuß- und Radwegenetz ausgebaut werden. Außerdem kam es zu Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an mehreren Wohngebäuden. Während der bisherigen Förderzeit wurde auch die Planung für das ehemalige AEG-Gelände maßgeblich vorangetrieben. Dort wird in den nächsten Jahren das Gesundheitsquartier MediTech Oldenburg entstehen.

Der Tag der Städtebauförderung findet bereits zum 5. Mal statt. Neben der Stadt Oldenburg, die zum vierten Mal mitmacht, nehmen etwa 500 weitere Kommunen teil. Der Tag soll Bürgerinnen und Bürger über zukünftig geplante und abgeschlossene Projekte sowie Maßnahmen der Stadterneuerung informieren und Ergebnisse präsentieren.
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Oldenburg nimmt Vorreiter-Rolle ein

03.04.2019 19:41 Uhr

Stadt ist mit drei Leuchtturmprojekten im Smart-City-Atlas vertreten

Smart Cities, intelligente Städte, setzen bei der Stadtplanung auf innovative Technologien und vernetzte Infrastrukturen. So sollen Ressourcen wie Wasser und Energie eingespart oder Serviceleistungen der Verwaltung optimiert werden. In Deutschland stehen viele Städte noch am Anfang der Entwicklung. Ganz anders Oldenburg. Die Huntestadt zählt laut Smart-City-Atlas zu Deutschlands Vorreitern. Der Atlas stellt 50 deutsche Städte und ihre Leuchtturmprojekte vor. Herausgegeben wurde er erstmals diesen März von dem Branchenverband Bitkom in Kooperation mit Frauenhofer IESE.

Folgende Oldenburger Initiativen finden in der Publikation als Leuchtturmprojekte Berücksichtigung: „Schul-IT“ (Digitalisierung von Schulen), „Modellkommune Open Government“ (Transparenz und Partizipation bei Verwaltungsprozessen) sowie das „Energetische Nachbarschaftsquartier Fliegerhorst“ (smartes und energieeffizientes Quartier). Die in dem Atlas vorgestellten Projekte sind jedoch nur einige Beispiele der umfassenden Initiativen der Stadt Oldenburg.
 
Wichtige Meilensteine waren 2017 die Formulierung einer Gesamtstrategie für die Smart City Entwicklung der Stadt Oldenburg sowie die Einrichtung der Stabsstelle Digitalisierung. Sie koordiniert die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und betreut Projekte, die die Stadt zusammen mit externen Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft initiiert und durchführt. Ganz wichtig ist dabei die Vernetzung mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet.

Bei allem technischen Fortschritt ist für die Oldenburger Stadtverwaltung wichtig, dass der Mensch im Zentrum aller Maßnahmen steht. Eine Innovation ist nur so gut wie ihr Nutzen für die Gesellschaft. Die Stadt vereinfacht daher beispielsweise den Zugang zu ihren Serviceleistungen. Noch ist der Prozess der Digitalisierung nicht abgeschlossen, doch das Online-Angebot reicht bereits von „A“ wie Abfuhrkalender bis „Z“ wie Zulassung mit Wunschkennzeichen. Zudem haben Transparenz und Beteiligung hohe Priorität. Beispielsweise können Bebauungspläne online eingesehen und heruntergeladen werden. Aktuell läuft eine Testphase für ihre Visualisierung in 3D. Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger ab Ende dieses Jahres an bestimmten Vorhaben der Stadt über eine zentrale Onlineplattform beteiligen.
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Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt

09.03.2019 20:36 Uhr

Vorbereitende Maßnahmen am Johann-Justus-Weg beginnen

Auf dem Gelände der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) in Oldenburg beginnen in diesen Tagen die vorbereitenden Arbeiten für Boden- und Grundwassersanierungsmaßnahmen im Auftrag der Stadt. Diese sind erforderlich, weil Altlastuntersuchungen dort Grundwasserverunreinigungen mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) ergeben haben. Zu den ersten sichtbaren Arbeiten auf dem Gelände gehört das Zurückschneiden von Sträuchern und niedrigem Bewuchs, um den Zugang zu den dort vorhandenen Grundwassermessstellen zu ermöglichen.

In den nächsten Wochen werden weitere Brunnen und Messstellen errichtet, mit dem Ziel flächendeckend Grundwasserproben zu entnehmen. Die Analyseergebnisse dieser Proben sind die Grundlage für die Konzeptionierung der Grundwasserreinigungsanlage, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 auf dem Gelände aufgestellt und in Betrieb genommen werden soll.

Die Stadt hat auf Beschluss des Verwaltungsausschusses ein auf Altlastensanierung spezialisiertes Ingenieurbüro mit den Planungs- und Überwachungsmaßnahmen des gesamten Sanierungsprojektes beauftragt. Die geplanten Maßnahmen beziehen sich auf einen Zeithorizont bis 2025. Basis für die Auftragsvergabe an das Ingenieurbüro war eine EU-weite Ausschreibung in 2018.

Zur Historie: Die TBA wurde von 1906–1969 betrieben. Nach Aufgabe des Betriebes wurden die Betriebsgebäude zurückgebaut und Teile des Grundstücks neu genutzt. Während des ehemaligen Betriebs wurden dort Tierkadaver vernichtet. Dabei sind Betriebsmittel zur Entfettung zum Einsatz gekommen, die unter anderem für die bestehenden Verunreinigungen verantwortlich sind. Ende 1990 wurde das Gelände der TBA eingezäunt und gesichert. 2011 wurden Verdachtsflächen von Milzbrandsporenbefund durch Bodenabdeckung fachgerecht abgesichert. Von den anstehenden Sanierungsmaßnahmen geht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner aus.

Die Anwohnerinnen und Anwohner am Johann-Justus-Weg werden über die anstehenden Arbeiten informiert.

Die Sanierung des Geländes erfolgt in Abstimmung mit dem Bezirksverband Oldenburg (BVO), da dieser als Rechtsnachfolger des damaligen TBA Betreibers für die Sanierung mitverantwortlich ist. Der BVO ist ein Verband in kommunaler Trägerschaft, dem die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch angehören.
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Bürgerversammlung in der IGS Kreyenbrück

26.02.2019 22:29 Uhr

Stadtplanungsamt informiert über Bebauungsvorschlag Am Alten Postweg

Die Stadt hat für den Bereich des ehemaligen Industriegeländes am Alten Postweg in Kreyenbrück einen Planentwurf entwickelt. Entstehen soll dort ein medizintechnisches Quartier. Vorgestellt werden die Pläne am Mittwoch, 27. Februar, 19 Uhr, auf einer Bürgerversammlung in der IGS Kreyenbrück, Gebäude Brandenburger Straße 40.

Da die gewerbliche Nutzung auf dem etwa 6 Hektar großen Grundstück inzwischen aufgegeben wurde, können die Flächen nun anders genutzt werden. Die bestehenden Betriebsgebäude sind bereits vollständig abgetragen worden und es fand eine umfangreiche Bodensanierung statt.

Zielsetzung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines medizintechnischen Quartiers zu schaffen. Durch die räumliche Nähe zum Klinikum Oldenburg bietet es sich an, medizinrelevante Einrichtungen anzusiedeln.
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Fliegerhorst: Neue Infrastruktur für den Stadtteil

01.02.2019 20:47 Uhr

Abriss von Kasernengebäuden notwendig

Auf dem Fliegerhorst erfolgen weitere, für die Entwicklung des Stadtteils notwendige, Infrastrukturmaßnahmen. Ausgehend von der Alexanderstraße werden im südlichen Teil des Areals Rohre für Trink- und Abwasser sowie zur Energieversorgung verlegt. Die im Vorfeld der Maßnahmen notwendige Kampfmittelsondierung erfordert dabei den Abriss von sechs Kasernengebäuden.

Aufgrund der bisherigen Munitionsfunde auf dem ehemaligen Militärgelände muss davon ausgegangen werden, dass sich unterhalb der ehemaligen Kasernengebäude und in ihrer Umgebung Munitionsreste befinden. Den Verdacht untermauert der Fund einer fünf Zentner schweren amerikanischen Fliegerbombe am 21. Januar 2019.

Vier der sechs vom Abriss betroffenen Gebäude stammen aus dem Jahr 1936. Zwei wurden nach dem Zweiten Weltkrieg, teilweise auf den Fundamenten von im Krieg zerstörten Kasernengebäuden, erbaut. Im Umfeld der Kasernengebäude könnten Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg nach dem Aufprall schräg in den Boden eingetaucht sein und sich unter die Gebäudekeller geschoben haben.

Eine verlässliche magnetische Kampfmittelsondierung von der Oberfläche aus ist nicht möglich, da beim Bau der Gebäude Stahlbeton und mit Eisen versetzte Klinker verwendet wurden. Die Materialien verursachen bei der Oberflächensondierung ein magnetisches Störfeld. Um sicher zu stellen, dass alle gefährlichen Munitionsreste gefunden und entfernt werden, ist daher ein aufwendiges und teures Sondierungsverfahren erforderlich. Dabei müssten in jedem Gebäude 145 bis 180 Löcher in die Kellerböden gebohrt werden. Anschließend bestünde die Gefahr, dass trotz Abdichtung der Bohrlöcher Grundwasser in die Keller eintritt.

Die Stadtverwaltung hat einen möglichen Erhalt der Kasernengebäude sorgfältig geprüft und abgewogen. Das Risiko eines Totalschadens der Gebäudekeller durch Wassereintritt und die hohen Sondierungskosten haben zur der Entscheidung geführt, die Gebäude abzureißen.
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Ideen zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße bewerten

01.02.2019 20:43 Uhr

Stadt lädt zum Mitdiskutieren ein – Planungswerkstatt am 6. Februar

Die Stadt Oldenburg setzt ihre dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße fort: Das Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure aus Hannover stellt am Mittwoch, 6. Februar, seine Planungsideen zur Diskussion, die auf Vorschlägen basieren, die in der Auftaktveranstaltung im November vorigen Jahres erarbeitet worden waren. Die von der Hamburger Agentur TOLLERORT moderierte öffentliche Veranstaltung findet von 18 bis 21 Uhr im Oberstufen-Gebäude der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gefragt, die verschiedenen Lösungsansätze für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße zu bewerten.

Für Mittwoch, 3. April, ist dann eine Abschlussveranstaltung geplant. Ziel ist es, gemeinsam eine Empfehlung für die Umgestaltung zu entwickeln.
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Planungsbüro stellt Vorschläge zur Diskussion

20.12.2018 20:16 Uhr

Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße wird fortgesetzt

Die Stadt Oldenburg veranstaltet eine dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße.

In der von der Hamburger Agentur TOLLERORT moderierten Auftaktveranstaltung am 21. November wurde über die Wünsche aus dem Stadtteil gesprochen. Eine Gruppe von etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat in angenehmer Atmosphäre beraten: Was ist gut? Was soll in der Cloppenburger Straße verändert werden? Die Vorschläge wurden in zwei Arbeitsgruppen gemeinsam zu Papier gebracht. Bis Anfang Februar haben die Gutachter jetzt Zeit, auf dieser Grundlage Umgestaltungsideen zu entwickeln.

Die zweite Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. Februar 2019, von 18 bis 21 Uhr im Oberstufen-Gebäude der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an mail@tollerort-hamburg.de bis zum 30. Januar gebeten. Das Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure aus Hannover stellt seine Planungsideen zur Diskussion.

Für Mittwoch, 3. April 2019, ist dann eine Abschlussveranstaltung geplant. Ziel ist es, gemeinsam eine Empfehlung für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße zu entwickeln.
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Wichtige Weichenstellungen für Entwicklung des Fliegerhorstgeländes

20.12.2018 19:43 Uhr

OB Krogmann: Bemerkenswerter Tag der Stadtgeschichte

Die planerischen Voraussetzungen für eine Bebauung des Fliegerhorstgeländes sind einen großen Schritt vorangekommen. In der jüngsten Ratssitzung sind eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst worden, die als wichtige Etappenziele zur Entwicklung auf dem 100 Hektar großen Gelände gelten können. „Jetzt können wir in die Phase des Vermarktens und Bauens kommen und vor allem bezahlbare Wohnungen schaffen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das Jahr 2019 wird auf dem Fliegerhorst große Fortschritte bringen und dafür sorgen auf dem Oldenburger Wohnungsmarkt neue Angebote von bezahlbarem Wohnraum zu schaffen“, so Krogmann weiter.

Der neue Stadtteil kann nunmehr Gestalt annehmen, insgesamt werden auf dem Gelände etwa 1.000 Wohneinheiten entstehen.

Am Mittelweg hat bereits die Vermarktung begonnen, hier sollen 84 Wohneinheiten entstehen. 12 Einfamilienhaus-, 8 Doppelhaus-, 14 Reihenhaus- und 8 Mehrfamilienhausgrundstücke werden von der Stadt vermarktet. Die Einfamilienhaus- und Doppelhaus- sowie einige Reihenhausgrundstücke sind direkt für die Oldenburgerinnen und Oldenburger (Endnutzer) bestimmt, der Rest der Reihenhaus- und die Mehrfamilienhausgrundstücke werden an Investoren veräußert.

Der größte Teil der Wohnungen entsteht auf den Flächen westlich der Alexanderstraße und nördlich des Brookwegs (N-777 E). Mit der Erschließung kann 2019 begonnen werden. Dieses Gebiet ist mit 28 Hektar der größte auf dem Fliegerhorst zu erschließende Bereich. Hier werden Wohngebäude, Grünflächen, Gemeinbedarfseinrichtungen sowie Dienstleistungs- und Gewerberäume entstehen. Die Erschließung wird über drei Bauabschnitte in einem Zeitraum von drei Jahren erfolgen.

Weitere Wohneinheiten werden auf dem Gebiet der „Smart City“ (N-777 F) entstehen. 2019 erfolgt dort die Kampfmittelsondierung. Baubeginn ist voraussichtlich 2020. Auf diesem vier Hektar großen Teilgebiet entsteht ein smartes und klimafreundliches Wohnquartier. Die Entwicklung des Quartiers basiert maßgeblich auf zwei, der mit den Bürgerinnen und Bürgern während des Beteiligungsverfahrens erarbeiteten, Leitsätzen: „Resilienz und Nachhaltigkeit“ sowie „Experimentelle Räume“. Hier werden etwa 110 Wohneinheiten entstehen.
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Vorbereitungen für Smart City Quartier auf dem Fliegerhorst beginnen

20.12.2018 19:21 Uhr

Weitere Baumfällungen erforderlich

Das innovativste Viertel auf dem Fliegerhorstgelände, das Energetische Nachbarschaftsquartier, nimmt weiter Form an. Damit der nächste Bauabschnitt (N-777 F) aber überhaupt erschlossen werden kann, beginnen dort jetzt zunächst einmal Baumfällarbeiten.

Die Planungen der Stadt hatten zunächst vorgesehen, den Baumbestand auf dem neuen Stadtteil Fliegerhorst weitgehend zu erhalten. Im Verlauf der bereits erfolgten Kampfmittelsondierung ergab sich jedoch, dass großflächige Rodungen notwendig sind. Nur so können Munitionsreste auf dem ehemaligen Militärgelände zuverlässig entfernt, und damit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden. Die Kampfmittel stammen aus Bombardierungen des Geländes und Hinterlassenschaften aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sowie aus der anschließenden Nutzung des Militärflughafens durch die Alliierten.

Ein Großteil des Baumbestandes und der Sträucher auf dem Fliegerhorst sind nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gewachsen. Im Bereich der Wurzeln können sich daher Munitionsreste befinden. Um die Bäume zu erhalten, dürfen die Wurzeln bei der Kampfmittelsuche nicht beschädigt werden. Im Boden des Fliegerhorsts befinden sich allerdings neben Munitionsresten auch Gegenstände wie Bauschutt und sonstige metallhaltige Gegenstände, die in der Nachkriegszeit dort vergraben wurden. Sie verursachen Störfelder und verhindern so eine verlässliche magnetische Kampfmittelsondierung von der Oberfläche aus am Wurzelwerk und im Umfeld der Bäume.

Um alle Kampfmittel verlässlich beseitigen zu können, muss daher der gesamte Boden metertief ausgehoben und durchgesiebt werden. Dies ist ohne eine Schädigung der Bäume nicht möglich. Ihre Rodung ist daher im Vorfeld der Sondierungsarbeiten notwendig. Neu- und Ersatzpflanzungen sind jedoch fester Bestandteil der Entwicklung des Geländes. Zum ökologischen Konzept gehört zudem die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke, damit wurde bereits begonnen.
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Vermarktung der Baugrundstücke auf dem Fliegerhorst beginnt

29.11.2018 20:56 Uhr

Mehr als 80 Wohneinheiten im Angebot

Am kommenden Montag, 3. Dezember, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke des 1. Bauabschnittes auf dem Fliegerhorst. Insgesamt werden auf dem Fliegerhorst bis zu 950 Wohneinheiten entstehen, davon etwa 84 im ersten Bauabschnitt. Bewerbungen für Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 11. Januar 2019, 12 Uhr möglich. Für die Reihen- und Mehrfamilienhausgrundstücke gilt eine verlängerte Frist bis Freitag, 1. Februar 2019, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/baugebiet-fliegerhorst eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.
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Hochwertig und harmonisch: „Neue Mitte“ zeigt Charakter

16.11.2018 18:28 Uhr

Neugestaltung des Klingenbergplatzes schreitet gut voran – Fläche bis Ende Dezember fertig

Das, was in den vergangenen Monaten auf dem Klingenbergplatz entstanden ist, kann sich sehen lassen: Die am 4. April dieses Jahres gestartete Umgestaltung beschert Kreyenbrück eine „Neue Mitte“, die die Aufenthaltsqualität im Stadtteil deutlich verbessern wird. Tag für Tag nimmt das neue Zentrum deutlichere Konturen an. Bis Ende Dezember soll die Platzfläche westlich der Straße Alter Postweg fertiggestellt sein. „Die Arbeiten kommen gut voran“, berichtet Johann de Buhr, Leiter des Fachdienstes Tiefbau der Stadt Oldenburg.

Der Platz ist mit einem hochkant verlegten Betonsteinriemchenpflaster in brauner Farbgebung versehen worden. Die Nebenanlagen der Klingenbergstraße sowie der Fußweg vor der Gebäudezeile des Klingenbergplatzes haben eine Befestigung mit großformatigem, grau-rötlichem, kugelgestrahltem Betonsteinpflaster erhalten. Im Zuge der Neugestaltung der westlichen Platzfläche werden insgesamt 13 Pkw-Stellplätze hergestellt.

Zusätzlich aufgewertet wird die Platzfläche durch hochwertige Einbauten, die farblich aufeinander abgestimmt sind und dadurch dem neuen Platz eine harmonische Ausstrahlung geben. Es werden mehrere Sitzbankgruppen aufgebaut, die jeweils in bepflanzte Grüninseln eingebunden sind. In diesen Grüninseln konnten insgesamt elf vorhandene Eichen- und Ahornbäume integriert werden. Zusätzlich werden noch zwei weitere Ahornbäume in die Grüninseln gepflanzt. Die Ausleuchtung der Platzfläche erfolgt durch anspruchsvolle Sonderleuchten, die den besonderen Charakter des neu gestalteten Klingenbergplatzes unterstreichen sollen. Weitere Einbauten – Fahrradbügel, Papierkörbe, Absperrpoller und Stromversorgungspoller für die zukünftige Wochenmarktversorgung – runden die Platzgestaltung ab.

Der Planungsentwurf ist aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen, den das Oldenburger Planungsbüro Kilian + Kollegen gewonnen hatte. Das Büro Kilian betreut auch die Umsetzung des Entwurfes vor Ort. Die Bauleistungen wurden an die Oldenburger Baufirma August Hotze GmbH & Co. vergeben.

Gestartet waren die Bauarbeiten außerhalb der ursprünglichen Platzfläche auf dem ehemaligen AEG-Gelände. Dort wurde zu Beginn der Maßnahme eine Ausweichfläche für den Wochenmarkt und für die Pkw-Stellplätze geschaffen. Nach Fertigstellung der Ausweichfläche hatten am 23. April die eigentlichen Arbeiten auf der Platzfläche begonnen. Am Anfang wurden dort sowohl ein neuer Schmutzwasserkanal, als auch ein neuer Regenwasserkanal einschließlich Retentionsanlagen hergestellt. Die sogenannten Retentionsanlagen sind unterirdische Regenwasserspeicher, die bei zukünftigen starken Regenfällen das Regenwasser zwischenspeichern sollen.

Zeitgleich hatten die Straßenbauarbeiten zur Erneuerung der südlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des Klingenbergplatzes sowie vorbereitende Erdarbeiten auf der Platzfläche begonnen. Insgesamt wurden etwa 900 Kubikmeter unbrauchbarer Boden ausgekoffert und abgefahren.

Im nächsten Jahr geht es weiter: Anfang 2019 wird zunächst die Pflasterbefestigung der Nebenanlagen der Cloppenburger Straße in Höhe des Klingenbergplatzes erneuert. Ab März plant der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband die Erneuerung der Entwässerungskanäle in der Klingenbergstraße von der Einmündung in die Cloppenburger Straße bis zur Einmündung Alter Postweg und in der Straße Alter Postweg von der Einmündung in die Klingenbergstraße bis Höhe von Hausnummer 13.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird die Stadt Oldenburg den Klingenbergplatz auf der östlich der Straße Alter Postweg gelegenen Fläche des ehemaligen AEG-Geländes erweitern, wobei weitere elf Pkw-Stellplätze hergestellt werden. Gleichzeitig sollen die südlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des im Bau befindlichen Stadtteilzentrums bis Ende des kommenden Jahres erneuert werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen voraussichtlich (ohne Kanalbau des OOWV) insgesamt 2,4 Millionen Euro. Ein Betrag in Höhe von 2,2 Millionen Euro wird davon im Rahmen des Sanierungsgebietes Kreyenbrück/Nord aus Sanierungsmitteln des Landes Niedersachsen beglichen.
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Weißenmoor wird Landschaftsschutzgebiet

09.11.2018 20:44 Uhr

Regionaltypische Kulturlandschaft soll erhalten bleiben

Das Gebiet Weißenmoor/Südbäke wird in großen Teilen Landschaftsschutzgebiet. Ein entsprechendes Verfahren hat die Stadt Oldenburg jetzt eingeleitet. Der Landschaftsraum Weißenmoor/Südbäkeniederung stellt die größte zusammenhängende Freifläche innerhalb des Oldenburger Stadtgebietes dar.

„Wir wollen die Qualitäten des Weißenmoors und der Südbäkeniederung auf lange Sicht erhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Wir beginnen jetzt mit der Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes, eine mögliche Bebauung auf den dafür vorgesehenen Flächen ist dann erst später im Bebauungsplan-Verfahren zu diskutieren“, so Krogmann weiter mit Blick auf die langfristige Planung.

Es sind zahlreiche Schutzgüter im Plangebiet vorhanden. Dazu gehört etwa die Allee an der Weißenmoorstraße (Landschaftsschutzgebiet). Ein bedeutender Wasserzug in diesem Bereich ist die Südbäke. Im nordwestlichen Bereich finden sich kleinere Teiche (zum Teil Feuchtbiotop). Der gesamte Raum wird zudem von zahlreichen Gräben durchzogen. In weiten Teilen des Planbereiches sind noch Grünlandnutzungen vorhanden. Die Vielfalt der Landschaft inmitten des besiedelten Bereiches der Stadt Oldenburg ist einzigartig und von besonderem Wert für die naturgebundene Erholung.

Diese Elemente tragen wesentlich zu einer regionaltypischen, historisch geprägten Kulturlandschaft bei. Aufgrund dieser Bedeutung ist laut Landschaftsrahmenplan nahezu der gesamte Bereich landschaftsschutzgebietswürdig (circa 90 Hektar). Überdies sind laut Flächennutzungsplan 1996 (FNP `96) etwa 55 Hektar Flächen zum Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft (Kompensationsflächenpool) vorgesehen, wobei Teilbereiche bereits realisiert worden sind.
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Ideen für die Stadtteilentwicklung gefragt

07.11.2018 17:52 Uhr

Workshop zum Bereich „Westkreuz“ am 12. November

Die Oldenburgerinnen und Oldenburger haben meist recht genaue Vorstellungen vom Leben in ihrem Stadtteil. Dieses Potenzial möchte die Stadtverwaltung auch beim Stadtteilworkshop „Westkreuz“ nutzen, zu dem für Montag, 12. November, eingeladen wird. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula der BBS Haarentor, Ammerländer Heerstraße 33-39.

Im 2014 vom Rat verabschiedeten Stadtteilentwicklungsprogramm „step2025“ ist die Schaffung von insgesamt 15 Stadtteilzentren vorgesehen. Nachdem bereits für mehrere Stadtteilzentren Bürgerworkshops stattgefunden haben, ist nun der Bereich „Westkreuz“ an der Reihe.

Ausgangslage ist eine von der Stadt erstellte Bestandsaufnahme, die noch keinerlei planerische Aussagen enthält. Diese Bestandsaufnahme für den Bereich „Westkreuz“ ist auf der Homepage der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/stadtteilzentren abrufbar, so dass sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bereits vorab mit dem Ist-Zustand beschäftigen können.

Ziel ist es, zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils sowie weiteren lokalen Akteuren Ideen und Visionen zu entwerfen und Lösungen zu diskutieren, die in einen Rahmenplan einfließen sollen. Im Anschluss wird der von den Planern auf der Basis der Stadtteilworkshops erarbeitete Rahmenplan der Politik zur Entscheidung vorgelegt.

Um für den Workshop besser planen zu können, bittet die Stadtverwaltung um Anmeldung telefonisch unter 0441235-3385 oder per E-Mail an hauke.fuchs@stadt-oldenburg.de. Eine Teilnahme ist aber auch spontan und ohne Anmeldung möglich.
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Cloppenburger Straße: Ideenwerkstatt feilt an der Zukunft

07.11.2018 17:33 Uhr

Stadt lädt zum Mitdiskutieren über Verbesserungen ein – Drei Termine geplant

Mitdiskutieren ist ausdrücklich erwünscht, Vorschläge sind hochwillkommen: Die Stadt Oldenburg veranstaltet eine dreiteilige Ideenwerkstatt zur Umgestaltung der Cloppenburger Straße. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 21. November, von 18 bis 21 Uhr im Gebäude der Oberstufe der IGS Kreyenbrück, Kneippstraße 14, statt. Um Anmeldung wird per E-Mail an mail@tollerort-hamburg.de bis zum 14. November gebeten.

Die Cloppenburger Straße im Stadtteil Kreyenbrück hat viele Funktionen, wird aber nicht allen gleichermaßen gerecht. Sie ist eine wichtige Hauptverkehrsstraße aus dem Süden in das Stadtzentrum, sie führt aber gleichzeitig durch das Zentrum des Stadtteils mit wichtigen Einkaufsmöglichkeiten und erschließt das Klinikum Oldenburg. Es stellt sich die Frage, wie die Situation im Abschnitt zwischen der Autobahn 28 im Norden und der Sandkruger Straße im Süden verbessert werden kann: Wie kann die Verkehrsabwicklung für den Kfz-, Bus- und Radverkehr verträglich gestaltet und optimiert werden? Wie können gute Wegequalitäten für den Fußverkehr hergestellt werden? Wie können die Angebote entlang der Straße besser erreichbar werden? Was können wir für die Aufenthaltsqualität tun? Diese Fragen sollen gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden vor Ort sowie anderen interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Verkehr erörtert werden.

Geplant sind folgende Termine mit verschiedenen Fragestellungen:
 • Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 21. November 2018: „Was wünschen Sie sich an Verbesserungen in der Cloppenburger Straße?“
 • Planungswerkstatt am Mittwoch, 6. Februar 2019: „Wie bewerten Sie verschiedene Lösungsansätze für die Umgestaltung der Cloppenburger Straße?“
 • Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 3. April 2019: „Welche Lösung empfehlen Sie?“

Die Ideenwerkstatt wird vom Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure, Hannover, begleitet, das alternative Lösungen erarbeiten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren wird. Die Moderation übernimmt das Büro TOLLERORT entwickeln & beteiligen, Hamburg. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für eine Umgestaltung der Cloppenburger Straße dienen. Für Fragen steht der Fachdienst Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2288 zur Verfügung.
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Bäderstrategiekonzept

18.10.2018 08:59 Uhr

SPD-Fraktion unterstützt Vorschlag von Oberbürgermeister Krogmann zu Oldenburger Schwimmbädern

Der von Oberbürgermeister Krogmann der Arbeitsgruppe Bäder des Rates vorgelegte Vorschlag zur Zukunft der Oldenburger Bäderlandschaft stößt auf Zustimmung bei der SPD. Der Vorschlag sieht vor, dass beide Stadtteilbäder gesichert werden und die Sanierung der Bäder in Kreyenbrück und Eversten mit einem konkreten Zeitplan hinterlegt wird.

„Damit wird eine zentrale Forderung der SPD Oldenburg und der Stadtratsfraktion umgesetzt. Dies ist das Ergebnis eines guten Dialogs von Oberbürgermeister und den Ratsfraktionen." zeigen sich Nicole Piechotta, Ratsfrau und Parteivorsitzende sowie Ulf Prange, Fraktionsvorsitzender, erfreut.

Die SPD unterstützt ausdrücklich den von OB Krogmann angeschobenen Bau eines neuen Hallenbades am Flötenteich. "Die Schaffung eines zusätzlichen Hallenbadangebotes mit sechs Bahnen ist die richtige Antwort auf die starke Nachfrage nach Schwimm- zeiten von Schulen, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern in der wachsenden Stadt Oldenburg. "Gerade im mit Wasserflächen unterversorgten Stadtnorden brauchen wir ein zusätzliches Angebot", betonen Piechotta und Prange. Durch die Schaffung eines Rehabeckens und das Vorhalten von Rehaangeboten im sogenannten Vitalbereich des neuen Hallenbades wird auch ein Ersatz für das Bischof-Stählin-Bad geschaffen, das in Folge eines Brandes nicht mehr nutzbar ist. 

Die SPD-Fraktion spricht sich in Ergänzung zu dem Verwaltungs- vorschlag dafür aus, zusätzlich ein Freibadangebot am Flötenteich zu erhalten bzw. zu schaffen. "Gerade in der Ferienzeit im Sommer ist das Freibad ein wichtiges Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Familien, das es zu erhalten gilt, insbesondere auch für Familien, die sich keinen Urlaub leisten können", stellen Piechotta und Prange klar.
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Studierende planen günstigen Wohnraum

23.09.2018 13:07 Uhr

Jade Hochschule und TU Berlin arbeiten zusammen

Oldenburg. Im Rahmen der Initiative „Home not Shelter! – Gemeinsam leben statt getrennt wohnen“ entwerfen Architekturstudierende der Jade Hochschule Oldenburg und der Technischen Universität Berlin gemeinsam ein experimentelles Wohnprojekt in Oldenburg. Der aus zwei Wohngebäuden bestehende Entwurf bietet insgesamt 440 Quadratmeter günstigen Wohnraum, sowohl für Familien, Alleinerziehende, Senioren, Auszubildende, Studierende oder Geflüchtete. Gemeinschaft und Partizipation stehen im dabei im Mittelpunkt.

„Das Projekt zeigt, wie kostengünstiger Wohnraum architektonisch anspruchsvoll geschaffen werden kann. Da wir in Oldenburg nach wie vor erheblichen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen haben, verspreche ich mir von diesem Projekt starke Impulse und eine Vorbildfunktion“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Geschäftsführer der GSG Oldenburg, Stefan Könner, ergänzt: „Es ist an dieser Stelle sehr wichtig, die Studenten bei ihren Überlegungen zu unterstützen. Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für jeden Menschen ein hohes Gut. Wenn wir durch das Einbringen des Grundstücks dieses Ziel unterstützen können, so gehen wir gerne mit einem guten Beispiel voran.“

Das Zusammenleben wird zudem durch ein Gemeinschaftshaus gefördert, das als Mehrzweckbereich fungiert, in dem gemeinsam gegessen, gefeiert oder gearbeitet werden kann. Dazu sollen auf dem Grundstück bestehende Garagen in einem Selbstbauprojekt gemeinsam mit Studierenden und Bewohnern eigenhändig umgebaut werden.

Die beiden Wohnhäuser bestehen aus einem Wohngemeinschaftshaus und einem Cluster Minihäuser. Das Wohngemeinschaftshaus bietet neben privaten Schlafräumen mit eigenen Bädern ? inklusive eines barrierefreien Zimmers ? auch einen gemeinsamen Wohn-, Koch- und Essbereich sowie eine Waschküche. Die drei Minihäuser beherbergen einzelne Wohneinheiten, die durch eine Glasfuge verbunden sind, welche die innenliegende Erschließung der jeweiligen Wohnungen ermöglicht.

Um trotz des hohen Anteils an gemeinschaftlichen Angeboten einen möglichst niedrigen Mietpreis und ein ökologisch effizientes Gebäude zu entwickeln, werden die Wohngebäude in Holzbauweise erbaut. Neben den Eigenleistungen der Studenten in Planung und Errichtung, ist auch die Wiederverwendung von reziklierten Baustoffen ein Thema im Projekt.

Als Modellprojekt mit Impulscharakter geht dieses Projekt weit über die reine Schaffung von Wohnraum hinaus und zeigt beispielhaft auf, wie kostengünstiger Wohnraum architektonisch hochwertig realisiert werden kann.

Das koproduzierte Projekt ist eine Initiative des Fachbereichs Architektur der Jade Hochschule, Hans Drexler, der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl Entwerfen und Baukonstruktion | CODE, Prof. Ralf Pasel, der Hans Sauer Stiftung München und der Stadt Oldenburg und der GSG Oldenburg.
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Städtepartner aus China zu Gast in Oldenburg

26.08.2018 19:39 Uhr

12. China-Roundtable zum Thema moderner Städtebau

Drei Architekten aus Oldenburgs Partnerstadt Xi an waren in dieser Woche zu Gast in Oldenburg. Yuanchao Zhao, Pengfei Niu (beide vom China Architecture Northwest Design and Research Institute) und Qinghua Zhou (Dekan des Instituts für Stadtplanung und Design der Xi’an Universität für Architektur und Technologie) waren die Hauptreferenten beim 12. China-Roundtable im Alten Rathaus.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßte die Delegation zusammen mit zahlreichen Mitgliedern des China-Netzwerks. „Die Dimensionen des Städtebaus in China sind natürlich völlig anders als in Oldenburg, das war keine Überraschung für uns. Dennoch war dieser Austausch über Themen und Schwerpunkte sehr sinnvoll für beide Seiten“, sagte Krogmann. Erfolge gibt es bei der Ansiedlungspolitik. „Das medizintechnische Unternehmen „think“ plant, seine Deutschlandzentrale nach Oldenburg zu verlegen“, freut sich Krogmann.

Hauptreferenten beim China-Roundtable waren die Architekten Yuanchao Zhao und Qinghua Zhou: Sie sprachen in ihren Vorträgen über die Herausforderungen des modernen Städtebaus in der Millionenstadt Xi’an. Neben ihrem Vortrag gab es einen Bericht von zwei Teilnehmenden am Xi’an Halbmarathon, sowie eine Unternehmenspräsentation, eine Vorstellung der Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft sowie eine Präsentation des Projekts TansLearn vom Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik.

Aber auch an den anderen Tagen des Besuchs hatten die Chinesen ein volles Programm: Bei einem Termin mit dem Wasserversorger OOWV ging es um die Möglichkeiten computergestützter Wasserversorgung sowie den Umgang mit Starkregenereignissen. Die Wärmerückgewinnung aus Abwasser und die Filtration von Mikroplastik in der Kläranlage waren ebenfalls von großem Interesse für die Gäste. Im Austausch mit der Jade Hochschule wurden die Risiken und Chancen einer Smart City und das Thema Blockchain diskutiert. Auch das Projekt Energetisches Nachbarschaftsquartier (ENaQ), das in den kommenden Jahren auf dem Fliegerhorst realisiert wird, wurde vorgestellt. Besonders interessant war für die chinesischen Architekten auch der Austausch mit dem Bund Deutscher Architekten, bei dem es auch um Denkmalschutz und Organisationsstrukturen deutscher Architektenverbände ging. Während einer Stadtführung hatten die Gäste Gelegenheit, Oldenburgs Stadtbild und seine architektonischen Besonderheiten kennen zu lernen.
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Fliegerhorst in die Städtebauförderung aufgenommen

26.08.2018 19:22 Uhr

Land gibt Programme und geförderte Vorhaben bekannt

Die Stadt Oldenburg profitiert auch im Jahr 2018 von den Fortschreibungen der Städtebauförderung in Niedersachsen. Erstmals gefördert werden dabei auch Maßnahmen auf dem Fliegerhorst. Allein dafür werden drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit der grundsätzlichen Aufnahme des Fliegerhorstes in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“ ist die Stadt zuversichtlich, auch dieses Quartier durch die Verbesserung des wohnungsnahen und städtebaulichen Umfeldes insgesamt aufzuwerten.

Neben den Mitteln für die weitere Sanierung der beiden Sanierungsgebiete des Programmes „Soziale Stadt“ Kreyenbrück-Nord (666.666 Euro) und Käthe-Kollwitz Straße/Hoffkamp (386.000 Euro) sind auch die Mittel für das Sanierungsgebiet Untere Nadorster Straße in der Programm-komponente „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bewilligt worden (200.000 Euro).

Nähere Informationen zu den Zielen der fortgeschriebenen Programme und des neu aufgenommen Programmgebietes sind im Internet unter www.oldenburg.de zu finden.
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Gleishalle: Gutachter sind weiterhin am Zug

01.08.2018 20:57 Uhr

Bahn und Stadt stellen erste Ergebnisse vor – Umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen nötig

Im Bemühen, die historische Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs zu erhalten, sind weiterhin Gutachter und Fachplaner am Zug. Darauf weisen Vertreter der Stadt Oldenburg und der Deutschen Bahn in einer gemeinsamen Erklärung hin. Darin bestätigen beide Seiten ausdrücklich die durch Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, während seines Besuches im Mai dieses Jahres im Oldenburger Rathaus signalisierte Zusammenarbeit und die derzeit laufende Ausarbeitung von Gutachten zur Sanierungsfähigkeit der Gleishalle. „Ich freue mich, dass wir nun bald Klarheit über die Möglichkeiten zum Erhalt der Gleishalle und den Sanierungsaufwand haben werden“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
 
 Auf Grundlage der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Oldenburg und der Deutschen Bahn wurden mehrere Gutachten in Auftrag gegeben, um den aktuellen Zustand der Gleishalle feststellen zu können. Die Baugrundgutachten haben ergeben, dass sämtliche Fundamente mit so genannten Mikropfahlgründungen verstärkt werden müssen. Messungen haben die bereits im Vorfeld festgestellte „Schiefstellung“ der Gleishalle bestätigt. Diese Schäden unterliegen jedoch keiner bestimmten Systematik – die dokumentierten Setzungen, Verdrehungen und Stauchungen gelten in Anbetracht des Alters des mehr als 100 Jahre alten Bauwerks als normal.


Untersuchungen von im Frühjahr entnommenen Materialproben an den Beton-Dacheindeckungen, den Nieten und den Stahlträgern kommen zu dem Ergebnis, dass die Dacheindeckungen auf jeden Fall erneuert werden müssen. Die Stahlträger sind aus Flussstahl und nicht schweißgeeignet.
 Statische Berechnungen in Bezug auf die Urkonstruktion und den jetzigen Zustand der Halle haben ergeben, dass nach dem heute geltenden technischen Regelwerk die Halle nicht gebaut werden dürfte. Daher sind in jedem Fall sehr umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen an der Halle erforderlich.


In einem weiteren Schritt wird nun ein unabhängiger Sachverständiger Aussagen zu einer Sanierung der Halle sowie zu den Realisierungsmöglichkeiten treffen. Hierfür werden die statischen Berechnungen derzeit durch einen zertifizierten Prüfer beurteilt. Der von der Stadt eingesetzte Gutachter, das Büro HIG aus Köln, wird die Schlussfolgerungen der Bahn-Fachplaner nochmals kritisch prüfen. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der DB AG diesen konstruktiven Weg eingeschlagen haben“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.


Für dieses Projekt arbeitet die Deutsche Bahn erstmals mit der Methode BIM (Building Information Management). Bereits jetzt werden alle Untersuchungen und Ergebnisse in einem digitalen 3D- Modell festgehalten. In dieser Datenbank wurde die Gleishalle mit insgesamt 27 verschiedenen Bauteilen gespeichert. Jedes dieser Bauteile erhält spezifische Informationen und Vorschläge für eine Revitalisierung. Diese Vorschläge können der Ersatz des Bauteils, eine Verstärkung oder ein Korrosionsschutz sein. Somit ist es möglich, neben der Visualisierung gemeinsam mit den Fachvertretern der Stadt und des Landes die denkmalschutzrechtlichen Aspekte jeder Maßnahme im Einzelnen abzustimmen.


Voraussichtlich im Oktober werden Vertreter der Deutschen Bahn im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen über den aktuellen Stand berichten.
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Stadt setzt Grenzen für Nachverdichtung

22.06.2018 10:39 Uhr

2. Änderung des Bebauungsplanes Am Tegelbusch/Rotdornstraße

Neubauvorhaben haben an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet verstärkt zu Konflikten in der Nachbarschaft geführt. Die Neubauvorhaben haben zwar die in den Bebauungsplänen festgesetzten Maße der baulichen Nutzungen eingehalten, werden aber gemessen an der umgebenden Bebauung als überdimensioniert und unmaßstäblich empfunden. Die Änderung des Bebauungsplanes N-392 A (Am Tegelbusch/Rotdornstraße) sieht daher vor, die derzeit geltenden Festsetzungen zu ergänzen und zu modifizieren. Es sollen die Zahl der zulässigen Wohnungen beschränkt, eine maximal zulässige First- und Traufhöhe und eine abweichende Bauweise festgesetzt werden. Im Ergebnis soll eine moderate Nachverdichtung mit Ein- und Zweifamilienhäusern möglich sein. Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet statt am Dienstag, 19. Juni, 19 Uhr, Technisches Rathaus, Industriestraße 1a (Raum 246).
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Oldenburg benötigt auch in Zukunft neue Gewerbeflächen

04.06.2018 22:24 Uhr

OB Krogmann: „Zentrale Grundlage für Wohlstand einer wachsende Stadt“

Die Stadt Oldenburg will zukünftig verstärkt Gewerbeflächen entwickeln. Sie reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage der Unternehmen. Die Stadt geht davon aus, dass bis 2030 etwa 64 ha Gewerbeflächen benötigt werden. Zur Verfügung stehen bislang aber nur etwa 31 ha. Das geht aus einem Gutachten der Cima Management und Bratung GmbH Lübeck hervor.

„Wir sehen, wie wichtig es ist, eine vorausschauende Entwicklung von Gewerbeflächen voranzutreiben, sie sind ein wichtiger Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt. Wir wollen den Betrieben weiter gute Möglichkeiten bieten, sich in Oldenburg zu vergrößern oder neu anzusiedeln“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Flächen auf dem Fliegerhorst (etwa 20 ha), zu deren Erschließung wiederrum der Bau der geplanten Entlastungsstraße erforderlich ist.

Innerhalb der vergangenen 12 Jahre wurden etwa 50 ha an Gewerbeflächen verkauft, pro Jahr also etwa 4,4 ha. „Das Gutachten geht von einer weiterhin hohen Nachfrage aus. Insofern werden im Betrachtungszeitraum bis 2030 weitere 64 ha benötigt, um die zu erwartenden Nachfrage zu decken“, sagt der Leiter der Wirtschaftsförderung Klaus Wegling.

In der Stadt gibt es aber mit den Gebieten nördlich des Krugwegs (Stadtnorden an der der BAB 293) und an der Holler Landstraße weitere gute Möglichkeiten, Gewerbegebiete zu entwickeln. Allerdings befinden sich nicht alle Flächen bereits im Besitz der Stadt.

Für Oberbürgermeister Krogmann ist die Flächenentwicklung eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung der kommenden Jahre. „ Ich werde mich nachdrücklich dafür stark machen, die erforderlichen Flächen zu entwickeln, wir rechnen schließlich mit einem starken Bevölkerungs- und Beschäftigungszuwachs bis 2030.“ Dabei will Krogmann aber auch auf einen sorgfältigen Umgang mit den Flächen achten. 

Wachstumsfelder in Oldenburg sind nach Auffassung der Cima weiterhin alle Dienstleistungsbereiche. Klaus Wegling, Leiter der Wirtschaftsförderung, sieht dabei sehr umfassende Anforderungen auf die Stadt zukommen: “Die Palette reicht von eher traditionellen Bürogebäuden, bis hin zu hochmodernen Forschungseinrichtungen, wie sie derzeit etwa in der Nähe der Universität entstehen.“ Mit 13.000 neuen Arbeitsplätzen in Oldenburg rechnen die Gutachter bis 2030. Eine zügige Entwicklung der Flächen ist deshalb nötig, aber auch möglich.

„Wenn wir den Plan konsequent umsetzen, müssen wir uns um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt keine Sorgen machen“, erwartet Krogmann.
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Kreyenbrück bekommt „Neue Mitte“

04.06.2018 21:46 Uhr

Der Klingenbergplatz wird umgestaltet

In Kreyenbrück werden die Arbeiten am Klingenbergplatz in diesem Jahr entscheidend vorangebracht. Der gesamte Platz wird neu gestaltet. Während im Frühjahr vor allem Arbeiten an der Kanalisation und im Boden im Mittelpunkt standen, folgt nun ein weiterer Bauabschnitt. „Mit der Umgestaltung des Klingenbergplatzes machen wir einen weiteren Schritt zu einem deutlich verbesserten Angebot im Stadtteil“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Dabei ist der Platz nur eine von zahlreichen Baumaßnahmen in Kreyenbrück. Der Stadtteil erlebt aktuell ein sehr dynamisches Wachstum“, so Krogmann weiter.

Kreyenbrück erfährt in mehrfacher Hinsicht eine Aufwertung: So wird nicht nur der Klingenbergplatz derzeit neu gestaltet, es wird auch ein neues Stadtteilzentrum entstehen, und auch die Vorarbeiten für das Gebiet „MediTech Oldenburg“ laufen bereits, wo ein Quartier der Medizinwirtschaft angesiedelt werden soll.

Grundlage für die Neugestaltung des Klingenbergplatzes ist ein Entwurf des Oldenburger Landschaftsarchitekturbüros Kilian + Frenz. Die Planung sieht vor, den über den Alten Postweg nach Osten hin ausgedehnten Platz mit einem einheitlichen Plattenbelag zu rahmen. „Der Platz soll mit einem Betonsteinpflaster gestaltet werden. Der vorhandene Baumbestand bleibt weitestgehend erhalten und wird in geschwungene, bepflanzte Inseln integriert, die auch als Sitzbänke dienen sollen“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Lange Zeit war vor allem auch über die Zahl der Parkplätze diskutiert worden, hierzu ist nach mehreren Gesprächsrunden eine gute und einvernehmliche Lösung gefunden worden. 
Die Arbeiten am Klingenbergplatz kosten etwa zwei Millionen Euro und werden voraussichtlich im kommenden Sommer abgeschlossen. Da der Klingenbergplatz im Sanierungsgebiet „Soziale Stadt“ liegt, wird der Bau weitgehend aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms finanziert.

Vor den Geschäften des Klingenbergplatzes bleibt während der gesamten Bauzeit ein Fußweg erhalten, der die Erreichbarkeit der Geschäfte sicherstellt.
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Kampfmittelsondierung im Baugebiet Am Bahndamm

04.06.2018 21:43 Uhr

Stadt lässt Gelände überprüfen

Die Stadt Oldenburg hat für das Baugebiet „Am Bahndamm“ eine Kampfmittelsondierung in Auftrag gegeben. Anlass ist der Fund von drei Phosphorgranaten, die aus dem zweiten Weltkrieg stammen. Diese waren überraschend am Rand des Baugebiets im zweiten Bauabschnitt bei der Aushebung von Regenrückhaltebecken gefunden worden. Die beauftragte Firma wird eine Empfehlung für den Umfang der Sondierungsarbeiten aussprechen, die die Stadt von der zuständigen Behörde dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) in Hannover auswerten lassen wird.

Die Stadt erwartet nach ersten, vorab übermittelten Erkenntnissen keine umfangreicheren Funde von Kriegsgranaten. Mit den Eigentümern der bereits verkauften Grundstücke wird die Stadt kurzfristig Kontakt aufnehmen, diese werden über die neue Entwicklung informiert.

Als im Jahr 2015 begonnen wurde, das Gebiet zum Bauland zu entwickeln, waren die vorgesehenen Bauflächen vom KBD als unbedenklich eingestuft worden.
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Wochenmarkt Kreyenbrück zieht um

03.05.2018 18:52 Uhr

Klingenbergplatz wird neu gestaltet – Ausweichfläche als Provisorium

Der Wochenmarkt Kreyenbrück zieht vorübergehend um: Grund sind die im Mai beginnenden Umbauarbeiten auf dem Klingenbergplatz. Ab Mittwoch, 9. Mai, ist der Wochenmarkt nur wenige Meter weiter an der Klingenbergstraße/Ecke Alter Postweg zu finden. Die an dieser Stelle provisorisch hergerichtete Fläche dient während der Umbauarbeiten zur Neugestaltung des Klingenbergplatzes als Ersatzfläche für den Wochenmarkt Kreyenbrück. 

Die Marktzeiten sind wie gewohnt mittwochs und freitags von 7 bis 13.30 Uhr. Zu den übrigen Zeiten in der Woche steht die Fläche als Parkplatz zur Verfügung.

Die Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Nach Fertigstellung wird der Wochenmarkt selbstverständlich auf den neu gestalteten Klingenbergplatz zurückkehren.
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Bauwillige können sich per Mausklick informieren

12.04.2018 08:29 Uhr

Alle Bebauungspläne und ihre Inhalte sind jetzt online einsehbar

Bauwillige in Oldenburg haben jetzt eine deutlich verbesserte Möglichkeit, sich online über die Festsetzungen von Bebauungsplänen im Stadtgebiet zu informieren. „Wir haben alle 625 rechtsverbindlichen Bebauungspläne und sogar die 60 alten Fluchtlinienpläne mit den dazugehörigen Texten zur Ansicht und zum Download bereitgestellt“, freut sich Stadtbaurätin Gabriele Nießen. 

Wenn man auf der städtischen Internetseite www.oldenburg.de den Suchbegriff „Bebauungspläne ansehen“ eingibt, gelangt man schnell zu einer Übersichtskarte, die die Geltungsbereiche der Bebauungspläne zeigt. Darüber hinaus bietet der Internetauftritt eine Suchfunktion, die es ermöglicht, nach Straßennamen oder der Nummer des Bebauungsplanes eine gezielte Auswahl zu treffen.

„Unsere Informationsplattform GIS4OL soll eine Hilfestellung für unsere Kunden bieten. Sie erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit, noch ersetzt sie eine Fachauskunft. Für weitergehende Erläuterungen zu den Bebauungsplaninhalten und auch für Bestellungen maßstäblicher Kopien der Pläne steht weiterhin selbstverständlich das Kundenzentrum-Bau der Stadt Oldenburg zur Verfügung“, ergänzt Gabriele Nießen.

Ab sofort stehen auch Informationen über die aktuell 53 Bebauungspläne, die sich in Aufstellung befinden, und über Veränderungssperren online zur Verfügung. Wenn ein Bebauungsplan gerade geändert oder neu aufgestellt wird, kann sich dies bereits auf Bauvorhaben auswirken: Entspricht ein Vorhaben nicht den Zielen des kommenden Bebauungsplanes, kann die Verwaltung die Entscheidung darüber für maximal ein Jahr zurückstellen. Hat die Stadt für bestimmte Bereiche eine Veränderungssperre erlassen, so können Bauvorhaben, die den Zielen der Planung zuwiderlaufen, abgelehnt werden. Das betrifft alle erheblich wertsteigernden Maßnahmen an Grundstücken, also auch Veränderungen, für die üblicherweise nicht einmal ein Bauantrag gestellt oder eine Baumitteilung eingereicht werden muss. 

Fragen zu den Verfahren und zu den Inhalten der Pläne beantworten das Kundenzentrum-Bau unter Telefon 0441235-3637 oder per E-Mail an KundenzentrumBau@stadt-oldenburg.de oder Susanne Naderi unter Telefon 0441 235-2673 oder per E-Mail an susanne.naderi@stadt-oldenburg.de.
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Neue Grundstücke für Doppel- und Einfamilienhäuser am Ziegelweg

03.03.2018 12:03 Uhr

Bewerbungsverfahren startet am 5. März

Das Bewerbungsverfahren für die Vergabe der städtischen Grundstücke im Baugebiet Ziegelweg zwischen Eversten und Bloherfelde beginnt am Montag, 5. März. Insgesamt werden 31 Grundstücke zum Preis von 275 Euro pro Quadratmeter angeboten. Davon sind neun Grundstücke für die Bebauung mit Einfamilienhäusern vorgesehen. Die restlichen 22 Grundstücke sollen mit elf Doppelhäusern bebaut werden.

Damit wird neben dem bereits laufenden Verfahren für das Baugebiet Am Bahndamm weiteren Interessenten auch im westlichen Stadtgebiet die Möglichkeit eröffnet, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu realisieren.

Bewerbungen für die Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 6. April, um 12 Uhr möglich. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach der Vergaberichtlinie Nummer 2 der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinie sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/baugebiete eingesehen werden. Telefonische Auskünfte erteilt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444.
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Arbeiten am Waffenplatz beginnen

24.02.2018 16:27 Uhr

Stadt startet mit Neugestaltung

Die Umgestaltung des Waffenplatzes hat begonnen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den Startschuss für die umfangreichen Arbeiten auf dem mehr als 4.000 Quadratmeter großen Gelände gegeben. In den kommenden Monaten wird der Platz ein komplett neues Gesicht bekommen.

Dazu werden zunächst umfangreiche Tiefbauarbeiten erfolgen. Unter anderem wird die unter dem Platz liegende Betonwanne komplett entfernt. 

Der Waffenplatz soll insgesamt erheblich attraktiver werden und damit einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Innenstadt leisten. „Die Gestaltung unserer Plätze ist wichtiger Bestandteil der gesamten Innenstadtstrategie. Nach dem in den Jahren 2011/2012 der Schlossplatz sehr erfolgreich neu gestaltet wurde, wird es Zeit, jetzt auch der Waffenplatz anzugehen. Der Platz soll dabei nicht nur attraktiver werden, sondern auch als Ort der Begegnung und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Bei der Umgestaltung des Platzes werden die dort stehenden Platanen weitgehend erhalten. „Die Bäume werden in Form geschnitten und die Sichtachsen freigestellt. Dies erhöht die Aufenthaltsqualität auf dem Platz“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. 
Auf Wasserelemente musste aus Kostengründen verzichtet werden.
Die Arbeiten am Waffenplatz sollen möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
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Neue Wegweiser führen ins „Quartier Alte Fleiwa“

14.02.2018 20:40 Uhr

Technologie- und Dienstleistungsareal erhält eine einheitliche Dachmarke

Neue Wegweiser im Stadtgebiet führen in ein geschichtsträchtiges Areal im Haareneschviertel – ins „Quartier Alte Fleiwa“. Damit wird insbesondere auswärtigen Kunden und Besuchern, die Unternehmen und Einrichtungen im Quartier ansteuern möchten, die Orientierung im Stadtgebiet erleichtert.

Der Begriff „Quartier Alte Fleiwa“ ist als einheitliche Dachmarke für das gesamte Areal rund um die Industriestraße, Jägerstraße, Familie-Mechau-Straße, Fritz-Bock-Straße, den Escherweg, Am Schützenplatz und die Straße Alte Fleiwa zu sehen. Auch ein Logo gehört zur Dachmarke: es orientiert sich am quartiersprägenden Turm der Alten Fleischwarenfabrik – vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern noch als „Alte Fleiwa“ im Gedächtnis. Die Fabrik stand bis Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in diesem Areal und ist ein Teil der Stadtgeschichte geblieben. Der Turm steht in neuer Funktion heute noch im Quartier und ist weithin sichtbar. Das Logo greift das Dach und die drei oberen Fenster auf. Farblich orientiert es sich an dem grünen Turmdach.

Nach dem Weggang der Alten Fleischwarenfabrik aus dem Quartier hatte die Stadt Oldenburg das Areal gekauft und zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort entwickelt. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen haben sich mittlerweile im Quartier Alte Fleiwa angesiedelt. Rund 1.800 Arbeitsplätze sind in den Branchen Informationstechnologie, Energie und Verwaltung entstanden. Auch die Stadtverwaltung ist mit dem Technischen Rathaus, dem Gesundheitsamt, der Wirtschaftsförderung und weiteren städtischen Einheiten präsent. 
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Leuchtendes Beispiel für die Zukunft

08.02.2018 09:29 Uhr

Fliegerhorst: Großes Interesse am Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“

Ein leuchtendes Beispiel für die Zukunft: Die „intelligente“ Straßenlaterne von morgen spendet zwar nach wie vor Licht – der mit energiesparender Technologie ausgerüstete Mast kann aber noch viel mehr: Elektroautos mit Strom versorgen, Energieverbräuche prognostizieren, freie Parkplätze melden, als WLAN-Hotspot fungieren. Das Forschungsvorhaben „Smarter Pfosten“ wurde am Mittwochvormittag auf dem Fliegerhorst-Gelände als einer der Beiträge zum Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ präsentiert. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung stellten sich viele der beteiligten 21 Projektpartner aus Industrie und Forschung im alten Offizierskasino vor. 

Das Innovationscamp traf auf reges Interesse: Rund 100 Gäste nutzten die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. „Ich freue mich über die hohe Aufmerksamkeit, die diesem Leuchtturm-Projekt entgegengebracht wird“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ bezeichnete er als „Sahnehäubchen“ bei der Entwicklung des ehemaligen Militärareals. Dicht umlagert war der Thementisch „Bürgerbeteiligung“ mit einem Modell der Planungen. Zahlreiche Interessierte meldeten sich für einen Projekt-Newsletter an.

Auf einer Teilfläche des stillgelegten Fliegerhorsts will das Konsortium bis zum Jahr 2022 ein weitestgehend klimaneutrales Quartier als „Reallabor“ konzipieren und umsetzen. Es entstehen etwa 110 Wohneinheiten sowohl in Neubauten als auch in sanierten Bestandsgebäuden mit Anschluss an ein gemeinsames Energienetz, das – wo es möglich ist – öffentliche Infrastruktur nutzt. Das Projekt ist erst vor wenigen Wochen gestartet und wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung gefördert. Rund 18 Millionen Euro fließen in die nachhaltige, sektorübergreifende und digitalisierte Energieversorgung des Quartiers, weitere rund 8,4 Millionen Euro werden von den größtenteils im Nordwesten angesiedelten Industriepartnern beigesteuert. 

„Zu den Kernthemen des Projekts gehört die Frage, wie die lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers sozial und wirtschaftlich konzipiert sein muss, um für Anwohner, quartierseigene Energieerzeuger und Energiedienstleister langfristig attraktiv und betriebswirtschaftlich tragbar zu sein“, erläuterte OFFIS-Vorstand Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff. Um die Ansätze unter realen Bedingungen zu erproben, soll das Areal als „lebendes“, auf Teilhabe ausgelegtes Labor für Smart-City-Technologien genutzt werden. Über das Energetische Nachbarschaftsquartier hinaus sollen auf dem ehemaligen Fliegerhorst insgesamt gut 950 Wohneinheiten und Gewerbeflächen entstehen. Das Areal stellt somit für die kommenden Jahre die wichtigste Entwicklungsfläche in Oldenburg dar.

Der Energiebedarf des Quartiers soll im Wesentlichen aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden. Entwickelt wird ein öffentliches Versorgungsnetz, das eine Kopplung von Strom, Wärme/Kälte und Mobilität unterstützt und den „Energietausch“ im Quartier unter den Nachbarn mit und ohne eigene PV-Anlagen oder Mikro-BHKW fördert. 
Diese Projektpartner haben sich beim Info-Tag vorgestellt:
  • OFFIS: OFFIS erforscht und entwickelt anwendungsorientierte Konzepte, Lösungen und Prototypen für Informations- und Kommunikations-Systeme. OFFIS stellt in seiner Funktion als Konsortialführer Informationen zum gesamten Projekt und auch zu Fragestellungen der Digitalisierung des Quartiers zur Verfügung.
  • KEHAG: Die KEHAG Unternehmensgruppe ist ein bundesweit tätiger Partner von Geschäftskunden im Energiemarkt. Die KEHAG stellte einen Softwaredemonstrator zur Energiesimulation vor.
  • DWG: Im komplexen Energiemarkt steht die Deutsche WindGuard (DWG) für unabhängige, herstellerneutrale Beratung und umfangreiche wissenschaftliche, technische und operative Leistungen. DWG präsentierte eine Windpark-Management-Software und Referenzstudien.
  • embeteco: embeteco ist ein Oldenburger Hightech-Unternehmen, das Technologien für Smart City Plattformen entwickelt, um die reale und die virtuelle Welt miteinander zu vernetzen. Das Unternehmen stellte seine Aktivitäten zur nationalen und internationalen Smart City-Standardisierung und Unterstützung von Kommunen und Regionen bei der digitalen Transformation und beim Einsatz innovativer IKT-Lösungen vor.
  • Quantumfrog: Die Quantumfrog GmbH wurde 2011 als Entwicklungshaus für Computerspiele gegründet und produziert heute mobile Applikationen und Weblösungen. Quantumfrog präsentierte einen Entwurf für ein Bürgerpartizipationstool und dessen Funktionen, sowie eine Augmented Reality Demo, die auf dem Fliegerhorst Anwendung finden kann.
  • ESP: Electric-Special (ESP) wurde 1963 als SCHALT-ELEKTRIC gegründet und entwickelt, produziert und verkauft seit über 50 Jahren Mess- und Regelungstechnik für Beleuchtungsanlagen. Das Unternehmen stellte den aktuellen Stand zum „Smarten Pfosten“ vor, der multifunktionalen Straßenbeleuchtung.
  • DLR: Das Oldenburger Institut für Vernetzte Energiesysteme, eine Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), entwickelt Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Auf dem Fliegerhorst erläuterten die Wissenschaftler, wie sie das Gesamtenergiekonzept für das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ erstellen. Zudem berichteten sie über ihren Forschungsbeitrag zum „Smarten Pfosten“.
  • SCHULZ: Die SCHULZ Systemtechnik GmbH gehört heute zu den führenden Entwicklern von Automatisierungslösungen für verschiedenste Branchen. Dabei vereint das Unternehmen alle drei Disziplinen der Automatisierungstechnik – von der Mechanik über die Elektrotechnik bis zur Informatik. Schulz präsentierte Planungsgrundlagen für die Infrastruktur von Smart City Technologien.
  • OLEC: Der 2005 gegründete Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. ist das größte technologieübergreifende Energienetzwerk im Nordwesten Deutschlands. Der Cluster bindet verschiedenste Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette ein. Im Projekt entwickelt OLEC mit seinen Partnern Strategien zur Stadt-Umland-Beziehung und begleitet den Technologietransfer.
  • New Power Pack: Die New Power Pack ist ein 2010 gegründetes Unternehmen, welches als Lösungsanbieter im Bereich alternativer und erneuerbarer Energien aktiv ist. Dazu gehören die Errichtung, der Verkauf und das Verleasen von Anlagen zur Strom- und Gaserzeugung mittels alternativer Brennstoffe. Im Projekt übernimmt NPP die Realisierung einer Power to Gas to Power Anlage.
  • EWE NETZ: Der Schwerpunkt der Aktivitäten von EWE NETZ in dem Projekt ENaQ liegt im Teilprojekt „Vernetzte physische Infrastruktur“. Dabei ist EWE NETZ insbesondere in die Konzeption und Planung des Stromnetzes unter Berücksichtigung von Elektromobilität, der Verlagerung von Wärme in den Stromsektor sowie der Energieautarkie der Kunden eingebunden.
  • GSG Oldenburg: Die GSG wird im Rahmen der Quartiersentwicklung rund 20 Millionen Euro in Neubau und Sanierung von Bestandsgebäuden investieren. Weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Entwicklung und Erprobung von Wohnkonzeptionen im Kontext des Reallabors.
  • BTC: Die Erarbeitung von Geschäftsmodellen & Services einer Smart City sowohl für Dienstleister als auch für Bürger und die Bereitstellung der dafür notwendigen Digitalen Plattform sind die Hauptanliegen der BTC AG. Hierbei profitiert ENaQ von der langjährigen Erfahrung von BTC als großer IT-Dienstleister, Software-Entwickler und Berater für Digitale Strategien in der Energiebranche.
  • Junge Haie: Die Junge Haie GmbH entwickelt ein Konzept für das Inzentivierungssystem Energie, kreiert ein entsprechendes Geschäftsmodell und sorgt für die Umsetzung und Erprobung.
  • ARSU/Carl von Ossietzky Universität Oldenburg/Stadt Oldenburg: Die ARSU GmbH (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung) wurde von Naturwissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen und Raumplanern und Regionalökonomen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gegründet und befasst sich aktuell mit Fragestellungen der Energie- und Klimapolitik sowie Konzepten einer resilienten Stadt- und Regionalentwicklung. Die ARSU betreute beim Info-Tag am Mittwoch gemeinsam mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Stadt Oldenburg den Thementisch „Bürgerbeteiligung“.
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Modernes Wohnen auf dem Fliegerhorst

01.02.2018 19:37 Uhr

Infos zum Energetischen Nachbarschaftsquartier am 7. Februar

Auf einer Teilfläche des stillgelegten Fliegerhorsts in Oldenburg wollen 21 Partner aus Industrie und Forschung bis 2022 ein weitestgehend klimaneutrales Quartier konzipieren und umsetzen. Es entstehen etwa 110 Wohneinheiten sowohl in Neubauten als auch in sanierten Bestandsgebäuden mit Anschluss an ein gemeinsames Energienetz. 

Dieses Leuchtturmprojekt ist erst vor wenigen Wochen gestartet und wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung gefördert. Alle Akteure haben sich über das breite Interesse am Projekt in der Bevölkerung gefreut. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, 7. Februar, auf dem Fliegerhorst vorbei zu kommen. Von 11 bis 13 Uhr werden sich alle Projektpartner im alten Offizierskasino auf dem Gelände vorstellen. Neben Details zur geplanten Umsetzung werden auch Vorarbeiten präsentiert. So wird zum Beispiel der „Smarte Pfosten“ vorgestellt, eine multifunktionale Straßenbeleuchtungsanlage, die im zukünftigen Wohnquartier unter anderem als intelligente Ladesäule für Elektrofahrzeuge dienen kann. Der Treffpunkt ist am Ende der Einfahrt auf das Gelände von der Alexanderstraße aus. Von dort werden Besucherinnen und Besucher zum alten Offizierskasino geleitet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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Klimmzüge für Spielplatz-Erweiterung

28.01.2018 19:23 Uhr

Neu gestaltete Fläche an der Max-Beckmann-Straße spricht auch Ältere an – Fitness-Parcours

Auf dem Spielplatz „Max-Beckmann-Straße“ können künftig auch ältere Kinder und Jugendliche ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen: Möglich macht das eine Erweiterung der Fläche, die den drei vorhandenen Spielbereichen zwischen Dwaschweg und Max-Beckmann-Straße ein weiteres Areal, das 1.700 Quadratmeter groß ist, hinzufügt. Während die vorhandenen Bereiche mit Spielgeräten bestückt sind, die vor allem auf die Bedürfnisse von unter Achtjährigen ausgerichtet sind, sollen mit der neuen Fläche ältere Kinder angesprochen werden: Im Mittelpunkt stehen eine Calisthenics-Anlage – dahinter verbirgt sich ein Fitness-Parcours – sowie besondere Schaukeln. 

Die Calisthenics-Stationen ermöglichen unter freiem Himmel eine Art Workout, das bei der jüngeren Generation als beliebter Trendsport zum Trainieren der körperlichen Fitness gilt. Der Begriff „Calisthenics“ leitet sich aus den griechischen Wörtern kalos und sthenos ab und bedeutet so etwas wie „schöne Kraft“. Für die Übungen mit Hangelleiter, Klimmzugstangen, Sprossenwand, Barren und Bauchmuskel-Trainingsbank wird nur das eigene Körpergewicht verwendet. 

Eine Spielwiese, Sitzmöglichkeiten, neue Bepflanzungen, Fahrradständer und eine an den vorhandenen Fuß- und Radweg angebundene Wegepflasterung komplettieren das Areal. Die Baukosten betragen rund 90.000 Euro. Durch kurzfristig freigewordene Haushaltsmittel kann die Stadt die Realisierung des Projekts, das eigentlich erst für Mitte 2018 geplant war, jetzt vorziehen.

Die Stadt hatte die Fläche bereits vor einiger Zeit erworben und zunächst als Grünfläche zur Verfügung gestellt. Erste Überlegungen für die Gestaltung mit Spielangeboten wurden schon im Jahr 2015 mit den direkten Anliegern diskutiert. Ihre Anregungen wurden bei der vom Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ erstellten Konzeption berücksichtigt. Ab dem Frühjahr sollen Bewegungsfreudige auf dem Spielplatz „Max-Beckmann-Straße“ auf ihre Kosten kommen können. 
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Sich gemeinsam etwas aufbauen

28.01.2018 19:04 Uhr

Stadt finanziert Beratung für Bau- und Wohngemeinschaften – Institut unterstützt

Eine schöne Vorstellung: Sich zusammen etwas aufbauen, um dann gemeinsam gut zu wohnen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen sich gegenseitig bei Bedarf, gleichzeitig hat jede und jeder die Möglichkeit, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Gemeinschaftsflächen wie eine Gästewohnung, ein Veranstaltungsraum, ein Garten oder die abwechselnde Nutzung von Fahrzeugen sorgen für ein Miteinander. Alternative Wohnformen spielen in einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Die Stadt Oldenburg will daher Bau-/Wohngemeinschaften den Start erleichtern und bietet interessierten Gruppen in diesem Jahr erstmals eine von ihr finanzierte Beratung an. 

Denn auf dem Weg zu solchen Wohnformen gibt es viele Hindernisse und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Zum einen müssen sich die Beteiligten auf ihre Vorstellungen vom gemeinschaftlichen Wohnen verständigen. Zum anderen gilt es, ein Grundstück zu finden und zu finanzieren, eine passende Rechtsform für die Bau-/Wohngemeinschaft zu gründen, architektonische Fragen zu klären und vieles mehr. Bei Mietmodellen ist die Suche nach einem passenden Investor ein wichtiger Meilenstein. Diese Prozesse sind langwierig und führen nicht selten zum Scheitern des Projektes.

Die Stadt Oldenburg möchte diese Wohnformen insbesondere am Anfang in ihrem Entstehungsprozess unterstützen. Damit soll möglichst vielen Gemeinschaften der Bau oder Umbau eines Objektes ermöglicht werden, so dass sich lebendige Nachbarschaften entwickeln können. Hierfür steht ab diesem Jahr das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) zur Verfügung. Das Institut soll interessierten Gruppen in fünf Beratungsterminen zur Seite stehen, damit aus ganz unterschiedlichen Menschen eine Gemeinschaft entstehen kann.

Über dieses Angebot wird die Stadt Oldenburg gemeinsam mit IPG in einer Veranstaltung am Mittwoch, 14. Februar, ab 18 Uhr im Technischen Rathaus informieren. Neben dem Beratungsangebot sollen auch die Baugebiete und die konkreten Grundstücke, die für ein solches Gemeinschaftsprojekt in Frage kommen, dargestellt werden.
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Aktuelle Entwicklungen in den Sanierungsgebieten

24.01.2018 08:54 Uhr

Stadtplanungsamt informiert im monatlichen Newsletter

Bürgerinnen und Bürger haben seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, sich über den monatlichen „Sanierungsnewsletter“ des Stadtplanungsamtes über Termine und aktuelle Entwicklungen in den Sanierungs- und Umbaugebieten der Stadt Oldenburg zu informieren. Anmelden kann sich jeder Interessierte auf der Internetseite der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/kundenzentrum-bau.
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Stadt informiert über „Smart City“-Projekt

19.01.2018 22:50 Uhr

Fliegerhorst: Bürgerversammlung zu neuem Bebauungsplan

Das Stadtplanungsamt stellt am Dienstag, 30. Januar, in einer Bürgerversammlung die Grundzüge der Planung für das Projekt „Fliegerhorst/Smart City“ vor. Beginn ist um 19 Uhr in der Berufsbildenden Schule (BBS) Wechloy, Am Heidbrook 10. Ziel der Planung ist es, die Grundlagen für das Entstehen eines besonderen Wohn- und Arbeitsgebietes zu schaffen, in dem zukunftsweisende Formen des Zusammenlebens und Technologien erprobt werden können. Das Gebiet trägt daher unter anderem den Arbeitstitel „Smart City“. 110 Wohneinheiten überwiegend im Mehrfamilienhausbau könnten hier im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. N-777E entstehen.

Es handelt sich dabei bereits um den dritten Bebauungsplan für das Gebiet des früheren Fliegerhorstes. Grundlage dafür ist der am 22. August 2016 vom Rat beschlossene Masterplan zur Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes.
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Umgestaltung des Waffenplatzes rückt näher

07.01.2018 17:09 Uhr

Die sogenannte Basisvariante wird in diesem Jahr gebaut

Die Umgestaltung des Waffenplatzes wird in diesem Jahr auf Grundlage der sogenannten Basisvariante erfolgen. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Anliegern des Waffenplatzes jetzt mitgeteilt. Wegen deutlicher Kostensteigerungen wird zwar auf Elemente wie Wasser und Beleuchtung verzichtet, dennoch wird der Platz erheblich aufgewertet. Ein Verzicht auf die Neugestaltung kam für die Stadt nicht in Frage, dies wäre ein falsches Signal für die Innenstadt gewesen.

„Die Gestaltung unserer Plätze ist wichtiger Bestandteil der gesamten Innenstadtstrategie. Nach dem Julius-Mosen-Platz (2015), werden wir deshalb jetzt auch den Waffenplatz umgestalten. Der Platz soll dabei nicht nur attraktiver werden, sondern auch als Ort der Begegnung und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Stadt hatte das Angebot gemacht, die Gestaltung des Platzes durch eine finanzielle Beteiligung der Anlieger zu ergänzen. Durch diese sogenannte „gehobene Ausstattung“ sollten Beleuchtung und Wasserelemente finanziert werden. Etwa 350.000 Euro hätten dafür von den Anliegern aufgebracht werden müssen, zuletzt lagen jedoch nur Zusagen in Höhe von etwa einem Drittel dieser Summe vor.

Die Stadt hat sich deshalb entschieden, den Waffenplatz in der Basisvariante umzugestalten. Dafür stehen im Haushalt 2018 Mittel von insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Arbeiten am Waffenplatz sollen so schnell wie möglich beginnen und noch vor der Adventszeit 2018 abgeschlossen werden.

Insgesamt wird eine etwa 4.500 Quadratmeter große Fläche neu gestaltet. Die Bäume rund um den Platz werden erhalten. Um Sichtachsen wiederherzustellen, bekommen die Platanen jedoch einen neuen Schnitt. 
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Ohne inneren Kompass

16.12.2017 00:06 Uhr

Presse-Echo zur Diskussion um bau_werk Halle

Verwundert nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass die Spitze der Stadtverwaltung für die bau_werk Halle am Pferdemarkt eine konzeptgebundene Ausschreibung durchführen möchte. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann scheint vergessen zu haben, dass es für Verkäufe städtischer Immobilien und Grundstücke sowie einer eventuell damit verbundenen Ausschreibung einer Beschlussfassung in den Ratsgremien bedarf. Nein, er wird  diesen erforderlichen Schritt  nicht vergessen haben. Damit nimmt er die öffentliche Brüskierung der gewählten Ratsmitglieder in Kauf und lässt auf seinen inneren demokratischen Kompass blicken. Zur Erinnerung: Dieser Oberbürgermeister ist seit 1987 Mitglied der SPD, einer demokratischen Partei, die sich zur Demokratie bekennt. 
Soll also der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden, dass der Verkauf schon beschlossene Sache ist? „Nein!  Der Verkauf ist keine beschlossene Sache, dem ist nicht so! Bis zum heutigen Tage ist den Mitgliedern des Rates das Gutachten über die sogenannten Verkehrswerte bau_werk Halle und Grundstück  nicht vorgelegt worden“, erklärt Rita Schilling, Fraktionssprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion.  Die Gemeinnützigen Werkstätten sollen dieses Gutachten jedoch bereits vorliegen haben.
Die Stadt Oldenburg gilt als vorbildlich für ihr Konzept und die Realisierung des Kommunalen Inklusionsplans. Das Besondere im Oldenburger Prozess sind unter anderem Partizipation und Respekt und Begegnung auf Augenhöhe. In dem Plan steht, "Kultur- und Freizeitangebote ermögliche vielfältige Begegnungen" und “die Wertschätzung von Vielfalt erfordert den Mut und die Offenheit des Einzelnen zu einem rücksichtsvollen Umgang mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. Dadurch wächst ein achtsamer, respektvoller Umgang miteinander.“ 
Schilling ergänzt: „Nicht richtig ist die Behauptung des Oberbürgermeisters, dass es in Oldenburg offenbar keine sonderlich große Unterstützung gibt bei konkreten Projekten für Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt. Gerade das Gegenteil ist der Fall und macht deutlich, dass die Verwaltungsspitze das grundsätzliche Prinzip der Inklusion nicht verstanden hat“.
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Mohrmann-Halle: Stadt prüft konzeptgebundene Ausschreibung

14.12.2017 17:36 Uhr

OB Krogmann: Denkmalschutz und Inklusion werden wichtige Rolle spielen

Die Stadt Oldenburg prüft, ob es für den geplanten Verkauf der Mohrmann-Halle am Pferdemarkt eine konzeptgebundene Ausschreibung geben muss. Dies wäre notwendig, wenn es für den Erwerb der Halle mehrere Interessenten gibt. Die Stadt bezieht sich dabei auf Äußerungen im Kulturausschuss, wonach es weitere Kaufinteressenten geben könnte. 

Die Ausschreibung des Bieterverfahrens beginnt Anfang des Jahres, Angebote müssen bis Mitte Februar 2018 bei der Stadt eingehen. Bei der konzeptgebundenen Vergabe sollen die Kriterien des Denkmalschutzes und auch der inklusiven Ausrichtung der Nutzung eine zentrale Rolle spielen.

„Wir sollten uns die Chance für ein attraktives Nutzungskonzept der Mohrmann-Halle auf keinen Fall entgehen lassen, viele solcher Möglichkeiten haben wir schließlich nicht“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. 

Er zeigte sich zudem enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Debatte. „Wenn es um konkrete Projekte geht, dann haben Menschen mit Behinderungen offenbar keine sonderlich große Unterstützung in Oldenburg.“ Krogmann bezieht sich dabei auf einen einstimmigen Ratsbeschluss zur Inklusion aus dem Jahr 2012.

Die aus dem Jahr 1898 stammende Mohrmann-Halle – eine ehemalige Maschinenfabrik – ist stark sanierungsbedürftig. Die Stadt Oldenburg hatte ein Gutachten zum Verkehrswert erstellen lassen, auf dieser Basis werden die Verkaufsverhandlungen geführt.
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Millionenförderung für modernes Wohnquartier auf dem Fliegerhorst

08.12.2017 20:20 Uhr

Konsortium aus 21 Partnern plant Energetisches Nachbarschaftsquartier

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereit: Sechs Leuchtturmprojekte sollen zeigen, wie im Quartier der Energieverbrauch gesenkt, die Strom, Wärme und Mobilität intelligent vernetzt und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können. 

Eines der Leuchtturmprojekte wird nun in Oldenburg verwirklicht: Unter der gemeinsamen Koordination von OFFIS und der Stadt Oldenburg hat ein Konsortium mit insgesamt 21 Partnern aus Industrie und Forschung den Zuschlag zur Realisierung eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers auf einer Teilfläche des Fliegerhorsts erhalten. Mit der nun erhaltenen Bewilligung des Bundes fließen Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben. Weitere gut 8,4 Millionen Euro werden von den Partnern aus der Wirtschaft beigesteuert. 

Bereits Anfang 2015 sind die ersten Aktivitäten der Stadt Oldenburg gestartet um die Vision einer bürgernahen Smart City Oldenburg umzusetzen. Ein umfassender Beteiligungsprozess führte zu einem Masterplan und zu einem Ende vergangenen Jahres im Auftrag der Stadt Oldenburg vom Informatikinstitut OFFIS entwickelten Strategiepapier „Smart City Oldenburg – der Mensch im Zentrum“. Das Papier enthält konkrete Ideen und Konzepte für die Steigerung der Lebensqualität in Oldenburg mit Hilfe bewusster Digitalisierung, indem wichtige Teilbereiche, wie etwa Umwelt, Energie und Verkehr klug vernetzt werden.

Mit dem Ziel Teile davon zu realisieren, bildete sich ein Konsortium aus 21 überwiegend regionalen und mittelständischen Partnern, welches im Rahmen der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ einen Projektantrag eingereicht hat. „Mit der nun erhaltenen Bewilligung des Leuchtturm-Projekts fließen in den nächsten fünf Jahren Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben.“ freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und betont das hohe Engagement der Wirtschaft: „Weitere gut 8,4 Millionen Euro steuern unsere Wirtschaftspartner bei.“

„Zu den Kernthemen des Projekts gehört die Frage, wie die lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers sozial und wirtschaftlich konzipiert sein muss, um für Anwohner, Energieerzeuger und Dienstleister langfristig attraktiv und betriebswirtschaftlich tragbar zu sein.“ erläutert Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS Vorstand, das Projekt in groben Zügen. 

Um die Ansätze im realen Leben zu erproben, wird ein Teilareal des Oldenburger Fliegerhorstes – ein 3,9 Hektar großes, vormals militärisch genutztes Bereich – als „lebendes“, auf Teilhabe ausgelegtes Labor für Smart-City-Technologien genutzt. Ab Januar 2018 wird dort nun ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt mit ca. 110 Wohneinheiten aus Bestandsgebäuden und Neubauten für Wohnen und Arbeiten. 

So soll der Energiebedarf beispielsweise zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden, unter dem Motto Energie von Nachbarn für Nachbarn. Entwickelt wird ein öffentliches Versorgungsnetz, welches eine Kopplung von Strom, Wärme/Kälte und Mobilität unterstützt und den „Energietausch“ im Quartier unter den Nachbarn fördert. Dieses Versorgungsnetz soll später auf weitere, für Norddeutschland typische Bestandsquartiere mit steigender Eigenversorgung übertragbar sein. Die Anwohner werden über ein Community-Portal als Energieproduzenten und Verbraucher in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energie-genossenschaften einbezogen, ebenso in die daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für Dienstleister, zum Aufbau und Betrieb von weiteren Energetischen Nachbarschaftsquartieren. 

In den kommenden zwei Jahren wird das Energetische Nachbarschaftsquartier von den Projektpartnern unter Einbindung der Öffentlichkeit geplant und die notwendige Plattform entwickelt. Im Anschluss wird die Erschließung gestartet. Auf dem Fliegerhorst werden dann insgesamt gut 950 Wohneinheiten und Gewerbeflächen entstehen. Der Fliegerhorst stellt somit für die kommenden Jahre die wichtigste Entwicklungsfläche in Oldenburg dar.
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Entlastungsstraße zwischen Fliegerhorst und Wechloy kann gebaut werden

21.11.2017 21:48 Uhr

OB Krogmann: Wichtige Weichenstellung für die gesamte Stadtentwicklung

Der Bau der Entlastungsstraße zwischen dem Fliegerhorstgelände und dem Stadtteil Wechloy kann konkret geplant werden. Alle erforderlichen Planungsgrundlagen, darunter auch das faunistische Gutachten, liegen inzwischen vor. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um die Planung der 2,5 Kilometer langen Trasse weiter voranzubringen. Die Notwendigkeit einer Entlastungsstraße ergibt sich aus der auf dem Fliegerhorst geplanten Bebauung, insbesondere der Entwicklung der Gewerbeflächen.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist die Straße ein zentrales Infrastrukturprojekt der Stadtentwicklung: „Die Entlastungsstraße hat eine überörtliche Verbindungsfunktion und dient zur Erschließung der Gewerbeflächen. Die Untersuchung des Verkehrs hat gezeigt, dass eine Abwicklung über die Alexanderstraße nicht mehr möglich ist. Deshalb ist es nur folgerichtig, die Entlastungsstraße zu bauen. Mit ihr schaffen wir die Voraussetzung für ein Zusammenwachsen des gesamten nordwestlichen Stadtgebiets.“

Insgesamt sind fünf verschiedene Streckenvarianten geprüft worden, letztlich gab es vom beauftragten Ingenieurbüro eine Empfehlung für die Variante fünf. „Diese Variante verläuft nur über Flächen, die sich in städtischem Besitz befinden. In der Gesamtabwägung haben wir dies als erheblichen Vorteil für einen kompakten Planungsprozess erachtet“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Die Stadt rechnet mit Kosten von 14,6 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2020. Eine Mitfinanzierung der Trasse über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ist beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium bereits beantragt worden.

Neben den verkehrsplanerischen Vorarbeiten war auch ein faunistisches Gutachten erstellt worden. Danach sind für den Bau der geplanten Straße Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Welche Maßnahmen dies genau sein werden, muss noch ermittelt werden. 

Auf dem Fliegerhorst entstehen in den kommenden Jahren etwa 950 Wohneinheiten, weiterhin ist der Bau von Kindertagesstätten und einer Grundschule vorgesehen. Insgesamt werden dort dann bis zu 3.000 Menschen eine neue Heimat finden und bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 90 Wohneinheiten am Mittelweg entstehen. Momentan wird die Bauleitplanung erstellt, die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 beginnen. Für die entsprechenden Baumaßnahmen stehen im kommenden Jahr etwa 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Die zukünftige Nutzung des insgesamt etwa 190 Hektar großen Geländes war im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung im Jahr 2015 erarbeitet worden. Den Masterplan Fliegerhorst hatte der Rat der Stadt im August 2016 beschlossen. Das Jahr 2017 stand dann im Zeichen einer umfangreichen Kampfmittelsondierung und -beseitigung.
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Wohnungsbauoffensive startet im Baugebiet Am Bahndamm

23.10.2017 09:11 Uhr

84 Grundstücke gehen im ersten Abschnitt in die Vermarktung

Am Montag, 23. Oktober, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke des 1. Bauabschnittes des Baugebietes Am Bahndamm zwischen Osternburg und Krusenbusch. Insgesamt werden im ersten Teilabschnitt 84 Grundstücke für circa 90 Wohneinheiten angeboten.

„Dies ist ein ganz wichtiger Schritt, um etwa jungen Familien die Möglichkeit zu geben, Eigentum zu schaffen. Außerdem können wir so dazu beitragen, das Angebot von attraktiven Grundstücken in Oldenburg deutlich zu steigern“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Es sind die ersten Grundstücke, die wir nach unseren neuen Vergaberichtlinien vergeben, diese kommen besonders Familien mit Kindern entgegen.“

Im zweiten Teilabschnitt, der ab Mitte 2018 vermarktet wird, steht dann die Vergabe von Mehrfamilienhausgrundstücken im Mittelpunkt. Dann greifen auch die Vorgaben für bezahlbaren Wohnraum, die vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen worden sind.

Die Bewerbungen für Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 17. November, 12 Uhr möglich. Für die anderen Grundstücke gilt eine verlängerte Frist bis Freitag, 1. Dezember, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den neuen Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/am-bahndamm eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.

Insgesamt werden in den kommenden Jahren mehr als 1.300 Wohneinheiten auf städtischen Grundstücken entstehen und zwar vor allem im Baugebiet Am Bahndamm und auf dem Fliegerhorst.
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Beirat soll breiten Konsens gewährleisten

14.09.2017 09:25 Uhr

Auftaktveranstaltung für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“

Die Planungen für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ kommen voran: Als erster konkreter Schritt soll ein städtebauliches Konzept erstellt, die Entwicklungsziele präzisiert und Maßnahmen festlegt werden. An der Ideenfindung beteiligt werden sollen auch die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Eigentümerinnen und Eigentümer aus dem Gebiet. Damit die planerisch-konzeptionellen Grundlagen der Sanierung einen möglichst breiten Konsens finden, beabsichtigt die Stadt Oldenburg die Bildung eines Sanierungsbeirates. Die Auftaktveranstaltung mit der Wahl der Beiratsmitglieder findet am Mittwoch, 20. September, ab 19 Uhr in der Schule am Bürgerbusch (Eßkamp 126) statt.

Wer sich für die Mitarbeit im Beirat interessiert, kann sich formlos bei Elke Dannemann im Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 0441 235-2398 oder per E-Mail an elke.dannemann@stadt-oldenburg.de melden. Der Sanierungsbeirat wirkt unter anderem daran mit, die Planungen für die öffentlichen Maßnahmen im Sanierungsgebiet zu erstellen und Vorschläge zur Verwendung der Fördermittel zu erarbeiten. Der Sanierungsbeirat wird auch maßgeblich am Konzept für ein Quartierszentrum mitarbeiten. Der Beirat fungiert damit als Schnittstelle und Multiplikator zwischen der Stadt Oldenburg und den Aktiven im Sanierungsgebiet.

Neben der Wahl der Mitglieder des Sanierungsbeirates stellt sich in der Auftaktveranstaltung der von der Stadt Oldenburg beauftragte Sanierungsberater vor. Er wird über die Fördermöglichkeiten sowie das weitere Verfahren berichten. Dazu gehören erste Vorstellungen zur Verwendung des Verfügungsfonds und zur Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen. 

Das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ ist im vergangenen Jahr in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Mit den für die nächsten acht bis zehn Jahre in Aussicht gestellten Fördermitteln sollen zum einen der öffentliche Raum, insbesondere die Straßen, aufgewertet und die überwiegend als Wohnraum genutzten Gebäude modernisiert werden. Zum anderen sollen die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Bewohner durch bedarfsgerechte Dienstleistungen und Freizeitangebote verbessert werden. 
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