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Sport

Packende Schlussphase gegen Metzingen

15.10.2021 19:33 Uhr

VfL Oldenburg verliert knapp

von Sönke Spille

Es war ein toller Kampf, eine beeindruckende Vorstellung der Oldenburger Bundesliga-Handballerinnen, doch am Ende zerplatzten die Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn in dieser Saison in den letzten Sekunden. Während der VfL nach der Schlusssirene am Mittwochabend mit leeren Händen dastand, befanden sich die Punkte im Reisegepäck des TuS Metzingen, der die Partie 28:27 gewann – trotz 15:12-Halbzeitführung des VfL. 

Dabei starteten die Oldenburgerinnen mutig, erzielten mit schnellen Gegenstößen zwischenzeitlich einen 4:2-Vorsprung und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Führungswechsel nicht aus dem Konzept bringen. Insbesondere aus dem Rückraum gelang es, den Anschluss zu halten. Und: Dank zweier Gegenstöße erarbeiteten sich die Gastgeberinnen mit Toren von Jane Martens die erneute Führung (14:12/27. Minute), die Pichlmeier zum 15:12-Halbzeitstand ausbaute. „Ich bin froh, dass wir gerade in der Abwehr so stark und sicher gestanden haben“, lobte VfL-Coach Niels Bötel den Auftritt seiner Mannschaft. 

Der Vorsprung war rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff aber aufgebraucht (18:18). Doch auch darauf hatten die VfL-Frauen eine Antwort parat. Innerhalb von zwei Minuten erhöhte die Bötel-Sieben wieder auf drei Tore (21:18/44.). Nach Siebenmeter-Parade von Nele Reese gab es sogar die Chance auf den erstmaligen Vier-Tore-Vorsprung. Doch der blieb ungenutzt, das Spiel kippte. Denn während Metzingen sich noch einmal aufbäumte, schwanden auf Oldenburger Seite die Kräfte – zu viele Chancen blieben ungenutzt, die Fehler häuften sich. Die TusSies glichen acht Minuten vor dem Ende erneut aus (23:23), gingen kurz darauf zum ersten Mal in Halbzeit zwei in Führung. Coach Bötel brachte in der Schlussphase eine siebte Feldspielerin, Carstensen traf mit Heber zum 27:27. Doch in der Schlusssekunde entschied das Schiedsrichtergespann Christian und Fabian vom Dorff auf Siebenmeter für Metzingen. Den verwandelte Marlene Kalf nach Ablauf der 60 Spielminuten zum Endstand. „Mein Team hat heute alles rausgeholt“, zeigte sich Coach Bötel trotz Niederlage zufrieden. „Wichtig war, dass wir jetzt wissen, dass wir gegen eine Top-Mannschaft wie gegen Metzingen mithalten können.“

„Es ist total bitter, in der letzten Sekunde den Siebenmeter zu kassieren“, sagte VfL-Spielerin Maike Schirmer. „Wir waren am Ende vielleicht nicht clever genug. Aber wir haben heute einen großen Schritt gemacht.“ Ähnlich sah es ihr Trainer Niels Bötel: „Natürlich sind die Mädels heute enttäuscht. Ich bin mir aber sicher, dass die Köpfe in ein paar Stunden wieder nach oben gehen und sie wissen morgen oder übermorgen auch, was sie heute geleistet haben.“

VfL Oldenburg – TuS Metzingen 27:28 (15:12)
Renner, Reese – Teiken, Jongenelen (3), Hoitzing (3), Pichlmeier (8), Buhl, Martens (3), Carstensen (6/2), Schirmer (1), Knippert, Golla (4/1)
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SpardaLeuchtfeuer 2021 erfolgreich beendet

12.10.2021 17:02 Uhr

Vier Sportvereine aus Oldenburg und Umgebung erhalten insgesamt 5.000 Euro

Den sportlichen Nachwuchs zu fördern – darum ging es in diesem Jahr beim SpardaLeuchtfeuer. Der Online-Wettbewerb des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West richtet sich an gemeinnützige Sportvereine und kam jetzt mit einer tollen Resonanz zum Abschluss: Mehr als 197.000 Nutzer haben die Wettbewerbsseite besucht und insgesamt 232.865 Stimmen abgegeben. „Wir haben uns sehr gefreut, dass die Vereine sich so sehr für junge Sportler engagieren und die Menschen in der Region dieses Engagement schätzen und sich dafür einsetzen“, erklärt Hermann Kruse, Filialeiter der Sparda-Bank in Oldenburg.

Möglichst breit unterstützen
Das Mitmachen hat sich für viele der 378 Teilnehmer gelohnt. Der Gewinnsparverein hatte in diesem Jahr die Fördersumme erhöht und insgesamt 250.000 Euro für 150 Vereine ausgelobt – 50.000 Euro mehr als im Vorjahr. Diese Entscheidung fiel auch vor dem Hintergrund, dass die Vereine während der Pandemie überdurchschnittlich viel geleistet haben. Der Wettbewerb zeigt auf beeindruckende Weise, wie viele Menschen in Oldenburg und der Region sich ehrenamtlich für den Sport und besonders für den Nachwuchs einsetzen. „Das möchten wir würdigen. Und in diesem Zusammenhang spreche ich allen Teilnehmern unseren großen Respekt und Dank aus. Sie leisten gerade in diesen Zeiten einen wichtigen Beitrag zum Miteinander“, erklärt Hermann Kruse.

Die Gewinner vor Ort
Folgende Sportvereine aus Oldenburg und Umgebung haben es unter die Gewinner geschafft:

– TV Elmendorf e.V. , Gewinn: 2.500 Euro
– Reit- und Fahrschule Oldenburg e.V., Gewinn: 1.000 Euro
– TuS Ofen e.V., Gewinn: 1.000 Euro
– Krusenbuscher Sportverein e.V., Gewinn: 500 Euro

Fortsetzung folgt
Der Sparda-Bank West ist das ehrenamtliche Engagement seit jeher wichtig. Denn dieses trägt maßgeblich dazu bei, die genossenschaftlichen Gedanken von Solidarität und Gemeinsinn mitten in die Gesellschaft zu tragen. Das bei den Vereinen und ihren Förderern sehr beliebte SpardaLeuchtfeuer macht dieses Engagement sichtbar. Filialeiter Hermann Kruse: „Das ist uns wichtig und deshalb wird es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung unseres Online-Wettbewerbs geben. Gern lade ich alle Teilnehmer und Abstimmenden dazu ein, auch 2022 wieder dabei zu sein.“

Mehr Informationen unter www.spardaleuchtfeuer.de. 

Über den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West
Bereits seit über 60 Jahren gibt es den Gewinnsparverein, dem die Kunden der Sparda-Bank West beitreten können. Das Gewinnsparen funktioniert dabei sehr einfach: Kunden, die Gewinnsparlose zum Preis von jeweils 5 Euro erwerben, sparen 3,75 Euro und setzen 1,25 Euro ein, um tolle Preise zu gewinnen und über die Reinerträge des Gewinnsparens Gutes zu ermöglichen. Von jedem Gewinnspielanteil über 1,25 Euro stehen nämlich 31,25 Cent für gemeinnützige und wohltätige Zwecke zur Verfügung.
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VfL Oldenburg Fußballabteilung bedankt sich für großzügige Spende

08.10.2021 15:14 Uhr
„Gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist es wichtig, partnerschaftlich zusammenzustehen und sich zu unterstützen“, betonte Hermann Kruse, Leiter der Sparda Bank Filiale Oldenburg, bei der Übergabe einer großzügigen Spende an die Fußballabteilung  des VfL Oldenburg.

VfL-Oldenburg-Fußballobmann Michael Plätzer hob ergänzend hervor, dass die Sparda Bank bereits seit nunmehr über 10 Jahren als sehr verlässlicher Partner insbesondere die Sparda Sommercamps der Fußballcamps des VfL Oldenburg unterstütze und fördere. So kann sich auch in diesem Jahr die Fußballabteilung über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro – zweckgebunden für die Jugendarbeit und künftige Fußballcamps – freuen.

„Ein sehr wichtiger Beitrag, um weiterhin allen jugendlichen Mitgliedern der Fußballabteilung optimale Trainingsbedingungen und ein perfektes Umfeld anbieten zu können“, hob Michael Plätzer dieses Engagement erneut hervor und lobte die langjährige Partnerschaft. 
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Sportbox Oldenburg geht an den Start

01.10.2021 15:34 Uhr

Am Flötenteich können Trainingsgeräte kostenlos ausgeliehen werden

Für alle sportbegeisterten Oldenburgerinnen und Oldenburger gibt es ein neues Angebot. Die Stadtverwaltung hat eine sogenannte Sportbox nahe der vorhandenen Fitnessgeräte am Flötenteich aufstellen lassen, in der sich Trainingsmaterialien befinden, die kostenlos ausgeliehen werden können. Die Box ist mit Fitnessbändern, Yogamatten, Faszienrollen, Medizinbällen, Springseilen, Kettlebells und einer Battle Rope sowie Pylonen und einer Koordinationsleiter ausgestattet, sodass alleine oder in der Gruppe sowohl Kraft und Ausdauer als auch Beweglichkeit und Koordination trainiert werden können.

„Durch die Sportbox erweitern wir die Möglichkeiten für alle Sportlerinnen und Sportler in unserer Stadt, die unabhängig von Öffnungs- und Trainingszeiten in Sporthallen und Fitnessstudios etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Sie ist ein tolles Angebot für Einzelne, Gruppen, Schulen und Vereine, die sich im Freien bewegen und dabei auf professionelles Equipment nicht verzichten wollen“, freut sich Oberbürgermeister und Sportdezernent Jürgen Krogmann.

Als zusätzliches Extra befinden sich in der Sportbox eine Smartphone-Ladestation und ein Bluetooth-Lautsprecher zur Musikwiedergabe. Ein Kontrollsystem der Box gleicht den Bestand ab und meldet Diebstahl oder Vandalismus. Der benötigte Strom wird über eine Solaranlage, die sich auf der Oberseite der Sportbox befindet, produziert.

Und so funktioniert‘s:
Für die Nutzung der Sportbox ist eine Registrierung in der dazugehörigen App erforderlich. Die App ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich (Stichwort „SportBox“). Für die Registrierung in der App fällt einmalig eine Gebühr von 50 Cent an. Mit der Anwendung können in einem digitalen Terminkalender freie Zeiten gebucht und die Sportbox geöffnet werden. Außerdem finden sich in der App Video-Anleitungen zur richtigen Nutzung der Trainingsgeräte.

Derzeit gibt es rund 30 Sportboxen in Deutschland – Tendenz steigend. Die Aufstellung einer Sportbox in Oldenburg wurde im Frühjahr auf Initiative der SPD-Fraktion im Sportausschuss diskutiert. Im Mai des Jahres hat der Ausschuss beschlossen, dass im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojektes eine Sportbox beschafft werden soll.
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VfL Oldenburg verliert in Leverkusen

28.09.2021 16:52 Uhr
Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihr Gastspiel beim TSV Bayer 04 Leverkusen verloren. Im Rheinland unterlag das Team von Trainer Niels Bötel mit 25:26 (12:14) und kassierte somit die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel. Beste Oldenburger Werferinnen waren Kathrin Pichlmeier und Paulina Golla mit jeweils sieben Toren.

Es ging hin und her und war spannend bis zur Schlusssekunde: Doch als die Schlusssirene in der Ostermann-Arena ertönte, stand die dritte Oldenburger Niederlage in dieser Saison fest. „Es ist unheimlich schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, sagte Bötel im Anschluss der Partie. „Wir hatten gehofft, vielleicht einen oder zwei Punkte zu holen. Das haben wir heute leider um ein Tor nicht geschafft. Es war ein verdienter Sieg für Leverkusen.“

Über das komplette Spiel hatten sich die beiden Mannschaften ein spannendes Duell geliefert. Oldenburg geriet dabei immer wieder in Rückstand, kämpfte sich aber zurück. Nach zwölf Minuten erzielte Kathrin Pichlmeier die erste VfL-Führung (6:5). Probleme bereitet jedoch das Tempo aus der zweiten Welle der Leverkusenerinnen. Beim 11:10 war das Bötel-Team zwar wieder in Front (26. Minute), zum Seitenwechsel hatte sich das Blatt jedoch erneut in Richtung der Rheinländerinnen gedreht. 

Nicht wirklich optimal lief kurz darauf der Start in Durchgang zwei. Leverkusen baute die Führung weiter aus. Doch die eingewechselte Nele Reese parierte gleich mehrfach sehenswert – und als Jane Martens Mitte der zweiten Halbzeit über Außen zunächst zum 20:20 und Merle Carstensen kurz darauf zum 22:21 trafen, schien es kurz, als ob das Momentum auf Oldenburger Seite kippen würde. Doch nur wenige Momente später lag die Bötel-Sieben wieder mit 23:26 zurück. „Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich Bötel. Und auch wenn sein Team nicht aufsteckte, sich noch einmal herankämpfte – das 25:26 zehn Sekunden vor dem Ende kam zu spät. „Leverkusen hat mehr Cleverness bewiesen“, resümierte Niels Bötel, der aber auch Positives aus der Niederlage zog:  „Wir haben uns im Angriff verbessert gezeigt, aggressiv gespielt und in der Abwehr wieder gut agiert“, fand er. Für die nächsten Begegnungen fordert er: „Bei den freien Würfen müssen wir die Effektivität wieder erhöhen.“

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oldenburg 26:25 (14:12)
VfL: Renner, Reese – Teiken, Jongenelen (1), Hoitzing (1), Pichlmeier (7), Buhl, Martens (2), Carstensen (3/2), Schirmer (3), Knippert (1), Golla (7)
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26:32 – VfL Oldenburg unterliegt Flames zum Heimauftakt

22.09.2021 15:13 Uhr
von Sönke Spille

Eine Niederlage haben die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg zum Heimauftakt der neuen Saison kassiert. Gegen die HSG Bensheim/Auerbach unterlag die Mannschaft von Trainer Niels Bötel mit 26:32 (14:13). Beste Werferin der Huntestädterinnen war Merle Carstensen mit acht Toren.
 
Beide Teams hatten sich insbesondere im ersten Abschnitt einen packenden Schlagabtausch geliefert. Der Auftakt war dabei geprägt von Defensivaktionen. Julia Renner parierte gleich den ersten Siebenmeter, war an den zwei weiteren noch dran. In der Vorwärtsbewegung taten sich die VfL-Frauen dagegen zunächst noch etwas schwer, Bensheim erkämpfte sich einen zwischenzeitlichen Vorsprung von zwei Toren. Davon ließen sich die Oldenburgerinnen aber nicht beeindrucken. Angefeuert von den 350 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena brachte Merle Carstensen den VfL in Front (11:10/26. Minute), der den Vorsprung bis zum Seitenwechsel verteidigte. „Wir haben in der ersten Halbzeit super gefightet“, lobte Coach Niels Bötel sein Team für den couragierten Auftritt in den ersten 30 Minuten.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drehte sich die Partie aber. Bensheim startete mit zwei Toren, ging in Führung – und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Zu oft trafen die Oldenburgerinnen die falsche Entscheidung. So auch beim Stand von 18:20, als man – nach eigener Auszeit – den Ball direkt verlor. Die Flames schnappten sich den Ball und bauten ihren Vorsprung weiter aus. „Am Ende geht die Niederlage auch in der Höhe in Ordnung“, konstatierte Niels Bötel nach Spielschluss. „Wir haben es nicht geschafft, den Druck über das gesamte Spiel hochzuhalten und konnten die Chancen heranzukommen, nicht nutzen.“

Der VfL Oldenburg wartet somit weiter auf die ersten Zähler in der neuen Spielzeit. „Wir haben gegen zwei Gegner verloren, die in dieser Saison vor uns stehen wollen. Jetzt gilt es, weiterzuarbeiten.“

VfL Oldenburg – HSG Bensheim/Auerbach 26:32 (14:13)
Renner, Reese – Teiken, Jongenelen, Hoitzing (1), Pichlmeier (1), Buhl, Martens (2), Carstensen (8/4), Schirmer (5), Knippert (1), Golla (3)
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20:30 zum Auftakt: Oldenburg verliert bei Borussia Dortmund

10.09.2021 14:42 Uhr
Mit einer Niederlage sind die Handballerinnen des VfL Oldenburg in die neue Bundesligasaison gestartet. Bei Meister Borussia Dortmund verloren die personell gebeutelten Huntestädterinnen am Mittwochabend mit 20:30 (12:14) – hielten dabei aber insbesondere in der ersten Halbzeit stark mit.

Ausgeglichen starteten die beiden Mannschaften in die Partie, in der sich Oldenburg sogar eine kleine Führung erarbeiten konnte. Nach 18 Minuten erzielte Jane Martens das 9:6, den Drei-Tore-Vorsprung verteidigte das Team von VfL-Trainer Niels Bötel bis zum 11:8. „Wir haben unsere Tore in der ersten Halbzeit nicht gemacht“, sagte BVB-Spielerin Mia Zschocke nach dem Spiel. Danach kamen sie und ihre Teamkolleginnen, für die am Wochenende das erste Champions League-Spiel in dieser Saison ansteht, aber deutlich besser zurecht. Oldenburg ließ dagegen in der Vorwärtsbewegung zu viele Chancen liegen. „Wir haben im Angriff zu schnell abgeschlossen und zum Ende der ersten Halbzeit nicht mehr ganz so aggressiv gestanden wie noch zu Beginn des Spiels“, erzählte VfL-Coach Bötel. Der BVB drehte die Partie, für Oldenburg ging es mit Rückstand in den zweiten Durchgang. „Da war ein bisschen mehr drin“, fand Bötel: „Ich hätte die Führung oder das Unentschieden gerne in die zweite Halbzeit mitgenommen.“

Dann wäre womöglich noch mehr drin gewesen. Stattdessen wuchs der Rückstand weiter an. Zehn Minuten vor dem Ende (19:23) gab es immerhin die Chance, den Abstand noch einmal zu verkürzen und sich die Chance zu erarbeiten, beim Ausgang der Partie vielleicht noch einen Fuß in die Tür zu bekommen. Schlussendlich musste das Bötel-Team aber dem Tempo der 50 Minuten zuvor Tribut zollen. „Mit so wenig Wechselmöglichkeiten ist es schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn man müde wird“, sagt der Oldenburger Trainer über die Schlussphase der Partie. „Die Konzentration hat uns am Ende ein wenig gefehlt, um noch einmal heranzukommen.“
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VfL-Trainer Niels Bötel: „Diese Saison wird wieder harte Arbeit“

03.09.2021 16:25 Uhr
von Sönke Spille

Es geht wieder los: Am Sonntag, 5. September, starten die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in die neue Spielzeit – und das ausgerechnet mit dem Derby gegen den Buxtehuder SV. Kurz vor dem Saisonauftakt spricht Trainer Niels Bötel über die Saisonvorbereitung, die Neuzugänge, den ersten Gegner Buxtehude und die Rückkehr der Fans. 

Niels, am Sonntag startet die neue Saison: Wie groß ist die Vorfreude?
Ich freue ich mich riesig, dass es wieder losgeht – auch wenn ich noch gerne eins, zwei Vorbereitungsspiele mehr gehabt hätte. Doch auch wenn die Wettkampfhärte noch ein wenig fehlt, konnten wir in den letzten zwei Wochen sehen, dass wir uns deutlich verbessert und die richtigen Schlüsse aus unserem Turnier gezogen haben. Klar ist aber auch, dass wir noch ein paar Spiele brauchen, um da zu stehen, wo wir stehen wollen. Der Freude tut das aber keinen Abbruch. 

Aus verschiedensten Gründen habt ihr in diesem Jahr nicht ganz so viele Testspiele bestritten wie gewohnt. Fehlen die im Hinblick auf den Saisonstart?
Sicherlich. Aber so geht es allen Mannschaften, zumal Pflichtspiele auch etwas komplett anderes als Vorbereitungsspiele sind. Wir werden erst in der Saison sehen, wo wir stehen. Aber: Die neuen Mädels haben sich gut eingelebt, setzen viel um und geben richtig Gas. 

Damit sprichst du unter anderem die beiden Rückkehrerinnen Meike Schirmer und Isabelle Jongenelen an. Wie gut konntet ihr sie schon ins Team integrieren?
Insbesondere von ihrer Erfahrung profitiert das ganze Team. Marloes kann zum Beispiel viel von Isabelle lernen – nicht nur weil, sie die gleiche Sprache sprechen. Ich denke, dass ihre Erfahrung in einigen Spielen unheimlich wichtig werden kann. Gerade in schwierigen Situationen können sie die nötige Ruhe auf die Platte bringen. 

Beim dritten Neuzugang Paulina Golla ist nicht nur die Stadt und der Verein Oldenburg neu. Sie lief in den Vorbereitungsspielen auch am Kreis auf – eine neue Position für sie. Wie gut kommt sie damit schon zurecht?
Mit dem Ausfall von Marie haben wir am Kreis einen personellen Engpass und Paulina hilft uns hier aus. Mir war es unheimlich wichtig, dass wir beide vorher darüber gesprochen haben, dass sie sich erst einmal deutlich mehr auf die Abwehrarbeit fokussiert. Grundsätzlich ist Paulina für mich aber eine Rückraumspielerin und ist dort, nach der Rückkehr von Marie, fest eingeplant. Für sie gilt es erst einmal, viel zu lernen, auch das für sie neue System. Wir setzen Paulina deshalb auch auf keinen Fall unter Druck. Ich weiß, was ich erwarten kann. Und das wird sie ganz bestimmt zeigen. 

Zum Saisonauftakt geht es im Derby direkt gegen Paulinas ehemaligen Verein, den Buxtehuder SV. Euer Vorbereitungsspiel vor zwei Wochen wurde nach einer halben Stunde abgebrochen. Konnte man daraus Erkenntnisse ziehen? Was erwartest du für ein Spiel?
Wirklich viele Erkenntnisse waren daraus nicht zu ziehen. Aber das haben wir auch nicht unbedingt erwartet. Dazu hatte Buxtehude zuletzt ein paar verletzte Spielerinnen. Deshalb wissen wir nicht so wirklich, mit wem sie am Wochenende auflaufen. Fest steht aber, dass sie mit Caroline Müller-Korn auf der Mittelposition eine gestandene Bundesligaspielerin mit viel Erfahrung haben, dazu kommt eine große Ausgeglichenheit am Kreis und junge Außenspielerinnen, die bereits über eine große Qualität verfügen. Im Rückraum hat sich Liv Süchting in den vergangenen zwei Jahren extrem gut entwickelt. Bei einem „Sahnetag“ kann sie auch mal zehn von zehn Würfen treffen. Das wird schon schwer genug, das zu verteidigen. Dazu kommt eventuell noch Isabelle Dölle die sich mit ihrer Qualität sehr gut mit Liv ergänzt. Unsere Aufgabe wird es sein, egal wer spielt, das Geschehen mit unserer Abwehr zu diktieren. 

Im vergangenen Jahr habt ihr gegen Metzingen einen perfekten Start hingelegt – der jede Menge Antrieb für den weiteren Saisonverlauf gegeben hat. Wie wichtig ist es, mit einem Sieg in die Saison zu starten?
Jeder Sieg, jeder Punkt, jedes gute Spiel ist wichtig. Wenn wir damit am Sonntag anfangen können wäre das natürlich super. Wichtig ist mir aber, dass wir die Ziele, die wir uns für dieses Spiel setzen, erreichen. Wenn das klappt, ist das Ergebnis, gerade am Anfang der Saison, nicht ganz entscheidend. Wichtig ist es, gut in die Saison reinzukommen. Und gegen Buxtehude wird es wohl von der Tagesform abhängig sein, wie das Spiel ausgeht. In der Abwehr wird auf uns ganz sicher extrem viel Arbeit zukommen. 

Nach dem Derby, folgen eine ganze Reihe an weiteren hochkarätigen Gegnern. Was erwartest du für eine Saison?
Es wird eine sehr schwere Saison, die uns vor so einige Aufgaben stellt, die wir meistern müssen. Alle haben noch im Kopf, wie super wir in der letzten Saison gespielt haben. Aber wir wissen: In der letzten Saison war es harte Arbeit und diese Saison wird es wieder harte Arbeit sein, um den Klassenerhalt schnellstmöglich zu sichern. Wenn man auf den Spielplan schaut, dann weiß man, dass wir zum Ende der Hin- und Rückrunde die wichtigen Spiele haben wo wir punkten müssen. Dementsprechend wird sich die Saison ziehen. Das ist eine neue Herausforderung für uns, bei der es wichtig ist, dass sich unsere jungen Spielerinnen auch hier weiterentwickeln.

Nach fast einem Jahr wird es in der kleinen EWE-Arena wieder Unterstützung von den Oldenburger Fans geben. Wie sehr habt ihr das vermisst? Und was wird anders für euch sein?
Ich glaube tatsächlich, dass es uns die letzte Saison ohne Fans in die Karten gespielt hat. Die junge Mannschaft konnte meine Anweisungen besser verstehen, musste nicht nur auf die Handzeichen achte, sondern konnte auch hören, was ich von ihnen wollte. Das wird jetzt deutlich schwerer. Dafür wird die große Freude mit den Zuschauern zurückkommen. Mit den Fans macht es einfach deutlich mehr Spaß und wenn wir ehrlich sind, spielen wir doch auch für sie. Die Unterstützung über die gesamte Saison – egal ob bei Heim- oder Auswärtsspielen – wird deshalb unheimlich wichtig sein. Ich glaube: Mit den Fans im Rücken lässt sich der eine oder andere Sieg mehr holen.
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Stadt gratuliert Sportakrobatinnen von Schwarz-Weiß Oldenburg

26.08.2021 20:10 Uhr
Die Sportakrobatinnen von Schwarz-Weiß Oldenburg gehören zur Weltspitze. Das haben die jungen Sportlerinnen in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft in Genf unter Beweis gestellt. Für ihre starken Leistungen bei den Titelkämpfen wurden sie von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Rathaus empfangen und konnten sich ins Gästebuch der Stadt eintragen. „Oldenburg ist als Turnstadt damit ein weiteres Mal weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Ich bin beeindruckt von den herausragenden Leistungen der jungen Sportlerinnen", sagte Krogmann beim Empfang im Rathaus.

Line Seehase und Leni Ohlsen haben es in der Klasse 12 bis 19 Jahre auf den 9. Rang geschafft. Mia Ohlsen und Johanna ter Haseborg erreichten Rang 10 in der Klasse 13 bis 20 Jahre. Den größten Erfolg gab es für Laura Karczmarzyk und Nikoletta Grimekis, Platz 5 sichert ihnen ein Ticket für die World Games 2022 in den USA.
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Deutlich mehr Angebote für Sport und Freizeit in Kreyenbrück

02.07.2021 13:46 Uhr
Die Sport- und Freizeitangebote in Kreyenbrück werden in den kommenden Jahren deutlich erweitert. Die Grundlage ist jetzt durch einen Beschluss des Verwaltungsausschusses mit der Vergabe von Planungsleistungen gelegt worden. Den Auftakt für die geplanten Maßnahmen bildet die Sanierung der Skateanlage auf dem Grundstück der IGS Kreyenbrück. Allein für Planung und Bau dieses Angebotes sind 660.000 Euro vorgesehen. Die konkreten Planungen beginnen noch in diesem Jahr, die späteren Nutzer werden eng mit einbezogen. So sind etwa vorbereitende Workshops und Beteiligungsprozesse geplant.

„Darüber hinaus sanieren wir aber auch die vorhandenen Sportanlagen, wie die Sporthalle Brandenburger Straße und das Stadtteilbad Kreyenbrück. Insgesamt entsteht hier ein sehr guter Mix aus neuen und eher traditionellen Angeboten, der dem Stadtteil ein modernes sportliches Zentrum geben wird“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „In Kreyenbrück werden Vereins- und Schulsport, aber auch der vereinsungebundene Sport viele neue Angebote bekommen“, so Krogmann.

Ziel ist es, die vorhandenen Sport- und Bewegungsangebote aufzuwerten sowie neue Anreize für die Sportlerinnen und Sportler zu schaffen, so dass ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen entsteht. Zu den angedachten Neuerungen zählen eine Pumptrack für Rollsportler, ein Multifunktionsfeld sowie eine Outdoorfitness-Anlage mit sieben Elementen. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet und wurde bereits fertiggestellt.

Auch der bereits beschlossene Bau eines Kunstrasenplatzes gehört zum Gesamtkonzept eines verbesserten Sport- und Freizeitangebots. Insgesamt werden allein für die neuen Freizeitangebote und den Bau des Kunstrasenplatzes mehr als zwei Millionen Euro investiert. Hinzu kommen noch die Sanierung der Sporthalle und des Stadtteilbades, hier werden die konkreten Kosten gerade ermittelt.
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Kultur der Aufmerksamkeit in Oldenburger Sportvereinen

25.06.2021 14:39 Uhr
von Carsten Lienemann

Sexualisierte Gewalt im Sport ist ein vielschichtiges und schwieriges Thema, ganz besonders, wenn es um Kinder geht. Umso begrüßenswerter ist, dass der Stadtsportbund Oldenburg (SSB) in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat Oldenburg (PRO) eine Initiative mit zunächst zehn Oldenburger Vereinen gestartet hat, die sich mit diesem Problem beschäftigt.

„Von den derzeit 110 Sportvereinen in Oldenburg wurden 10 gezielt aufgefordert, sich zu beteiligen“, erklärt Gerardina Topo, Koordinatorin des SSB für „Sport, ja sicher“. Ausgewählt wurden sowohl Einsparten- wie auch abteilungsreiche Vereine, wobei auch auf hohe Mitgliederzahlen insbesondere bei Kindern geachtet wurde, so dass im ersten Durchgang möglichst viele Einzelpersonen erreicht werden konnten. Ziel der Initiative sei es, Kinderschutz und Kinderrechte im Vereinsrecht zu verankern, so Topo. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Bereitschaft in den Vereinen besteht, über das Problem sexualisierte Gewalt zu sprechen“, sagt PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler und weist ausfrücklich darauf hin, dass es um Präventionsarbeit geht: „Wir tun etwas, um das Auftreten des Problems zu verhindern.“ 

Sportvereine dienen nicht nur der Gesundheit und Fitness, sondern sind auch für die Entwicklung des Sozialverhaltens von Kindern wichtig. Dabei gilt laut der Safe-Sport-Studie von 2016: „(…) in Vereinen mit einer klar kommunizierten ‚Kultur des Hinsehens und der Beteiligung‘ ist das Risiko für Athlet/-innen, sexualisierte Gewalt zu erfahren, signifikant geringer“. Auch die Oldenburger Sportvereine wollen daher eine Kultur der Aufmerksamkeit schaffen, die die Gefahr der sexuellen Gewalt für alle Beteiligten deutlich verringert. In der Positionierung der Vereine heißt es: „Wir werden hinsehen und sensibel sein und das heißt: uns gegen Gewalt stark machen. Wir gehen gegen offene und versteckte Formen von Gewalt und Grenzverletzungen vor und geben verbaler Gewalt ebenso wie sexualisierter, körperlicher und seelischer Gewalt keinen Raum.“

Die Vereinsvertreter*innen haben einen Methodenkatalog erarbeitet, der vor allen Dingen leicht verständlich und gut umsetzbar sein musste, denn die meisten Übungsleiter*innen und Verantwortlichen arbeiten ehrenamtlich und haben zeitlich keine Möglichkeit, sich in komplizierte Sachlagen einzuarbeiten. Beispiele für Methoden sind die Aufstellung eines Ehrenkodex für den Umgang miteinander, die Einbeziehung und Stärkung von Kindern oder auch eine Analyse der räumlichen Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.

Die Vereine haben intern ihren jeweiligen Präventionstatus in Sachen sexualisierte Gewalt überprüft und daran anknüpfend weitergearbeitet. Beispielsweise hat der GVO seine Satzung angepasst und einen Präventionsausschuss  gegründet. Im TuS Bloherfelde wurde das Thema mit den Übungsleitern besprochen und ein Leitfaden für Ehrenamtliche erarbeitet. Beim OTB war sehr schnell eine Obfrau gefunden, die sich des Themas annehmen will.

Durch weitere Wortmeldungen wurde aber auch deutlich, dass es nicht nur um den Schutz von Kindern geht. Auch Übungsleiter*innen müssen vor falschen Anschuldigungen geschützt werden, und überhaupt müssen wir vieles im körperbetonten Bereich Sport neu denken.

Die Initiative soll fortgesetzt werden, Gerardina Topo wird die nächsten 10 Vereine ansprechen und hofft, „dass sich das verselbstständigt“. Der SSB-Vorsitzende Gero Büsselmann wies darauf hin, dass diese Arbeit nicht allein den Vereinen zugemutet werden könne. „Ich erwarte hier auch eine Unterstützung von Seiten der Stadt“, sagte er unmissverständlich.
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Programm für Kunstrasenplätze geht weiter

01.06.2021 17:43 Uhr
Auch die Sportanlage an der Brandenburger Straße bekommt einen Kunstrasenplatz. Entsprechende Planungsaufträge sind gestern im Verwaltungsausschuss vergeben worden. Damit kann innerhalb kurzer Zeit bereits der dritte Standort in Oldenburg mit einem Kunstrasenplatz aufgewertet werden.

„Wir haben dieses Programm zügig umgesetzt und die drei geplanten Kunstrasenplätze gut über das Stadtgebiet verteilt“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit können viele Fußballerinnen und Fußballer aller Alters- und Leistungsklassen auf diesen Plätzen spielen. Sie haben den enormen Vorteil, dass Trainingszeiten oder Spiele witterungsbedingt jetzt kaum noch ausfallen müssen“, so Krogmann.

Der Sportausschuss hatte am 13. Februar 2020 die Reihenfolge für die ersten drei Kunstrasenplätze festgelegt. Insgesamt ist das Programm auf fünf Plätze ausgelegt. Nach dem Auftaktprojekt an der Kennedystraße (Fertigstellung Dezember 2020) geht es in diesem Jahr mit dem derzeit vom Post SV genutzten Platz neben der Grundschule Alexandersfeld weiter. Als dritter Platz folgt im kommenden Jahr der Umbau des Geländes an der Sportanlage Kreyenbrück an der Brandenburger Straße.

Für den Bau des Platzes stehen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, die Fertigstellung ist für den Herbst 2023 geplant.
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Sportbad am Flötenteich: Konkrete Planungen starten

25.05.2021 17:12 Uhr
Der Bau des neuen Sport- und Gesundheitsbads am Flötenteich rückt näher. Jetzt beginnt die konkrete Planungs- und Vorbereitungsphase. Dazu wird im Zuge einer Ausschreibung ein Architekturbüro gesucht, das einen konkreten Vorschlag für den Bau des Bades macht. Mit dem Sport- und Gesundheitsbad wird das Angebot für Vereine und Schulen – vor allem im Stadtnorden – erheblich verbessert. „In Oldenburg gibt es eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Wasserflächen, diese können wir mit dem neuen Bad sehr gut decken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Ein klares Anzeichen für das hohe Interesse am Schwimmenlernen gab es erst vor wenigen Wochen. Die Bäderbetriebsgesellschaft (BBGO) hatte am 12. Mai im Rahmen des Projekts „Oldenburg lernt schwimmen“ zusätzliche Schwimmkurse für Kinder angeboten. Die 150 Plätze waren innerhalb eines Tages ausgebucht. „Das zeigt, wie richtig es ist, dieses neue Bad zu planen und gleichzeitig auch einen Erhalt der Stadtteilbäder in Eversten und Kreyenbrück mit in das neue Bäderkonzept einzubeziehen“, betont Krogmann.

Gesucht wird jetzt ein Planungsbüro, das die konkrete Umsetzung leisten kann. „Die Phase der Ausschreibung und der Suche wird etwa vier Monate dauern“, erläutert BBGO-Geschäftsführer Jens Hackbart. Um dieses Verfahren jetzt schnell anzuschieben, verzichtet die Stadt auf einen Planungswettbewerb. Der zeitliche Vorteil beträgt bei dieser Vorgehensweise fast ein Jahr. Mit dem Bau könnte im Spätsommer 2022 begonnen werden, nach dem Ende der Freibadsaison am Flötenteich.
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26:32 zum Saisonabschluss: VfL-Handballerinnen verlieren in Leverkusen

25.05.2021 17:03 Uhr
26:32 zum Saisonabschluss: VfL-Handballerinnen verlieren in Leverkusen
Mit einer Niederlage haben sich die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg aus der Saison verabschiedet. Am Samstagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Niels Bötel beim TSV Bayer 04 Leverkusen mit 26:32 (12:12), der sich somit für die Hinspielniederlage revanchierte. Die Huntestädterinnen gehen nach einer kräftezehrenden Saison mit eindrucksvollen 30:30 Punkten in die Sommerpause.

Kathrin Pichlmeier hatte den VfL mit 1:0 in Führung gebracht, danach liefen die Oldenburgerinnen lange Zeit einem Rückstand hinterher. Doch sowohl das 1:3 als auch das 4:8 und 8:10 glichen die Gäste aus. Dabei agierte das Bötel-Team im Angriffsspiel mit zusätzlicher Feldspielerin, drei Spielerinnen verschafften sich ihren Platz am Kreis. In der Defensive ging man dazu Mitte der ersten Halbzeit in eine 5:1-Deckung über. Nach 27 Minuten gelang es Pichlmeier den VfL wieder in Front zu bringen (12:10) – in die Halbzeitpause ging es aber mit einem Remis. „Leverkusen konnte wieder auf einige Spielerinnen mehr zurückgreifen und sie haben gezeigt, was für Qualität in ihnen steckt“, sagte VfL-Coach Niels Bötel nach der Partie.

Immer wieder musste der VfL aber Gegentreffer ins leere Tor hinnehmen, auch zu Beginn des zweiten Durchgangs. Nach einem solchen nahm Coach Bötel, der nach dem Ausfall von Merle Carstensen nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung hatte, Auszeit (17:21/40. Minute). Doch die erhoffte Wende trat nicht mehr ein. Auch wenn Torhüterin Nele Reese einige Würfe entschärfte, kamen die Gastgeberinnen zu schnellen Toren. „Über die Zeit war es schwer, die Konzentration hochzuhalten“, resümiert Bötel. „Da bleibt es dann nicht aus, dass der eine oder andere Pass nicht dahingegangen ist, wo er hin sollte.“ Der Oldenburger Rückstand wuchs weiter an – und war am Ende nicht mehr aufzuholen. „Leverkusen hat am Ende verdient gewonnen“, konstatierte der VfL-Coach.

Die Saison schließen die Oldenburgerinnen mit 30:30 Punkten ab – ob der siebte Tabellenplatz, den die Huntestädterinnen derzeit noch inne haben, auch zum Ende noch Bestand hat, wird sich nach noch ausstehenden Nachholspielen der Konkurrenz aus Bensheim und Leverkusen feststehen. Für Niels Bötel gilt aber, unabhängig vom Tabellenplatz: „Wir können aber auch so stolz auf diese Saison sein.“

TSV Bayer 04 Leverkusen – VfL Oldenburg 32:26 (12:12)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (5), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (6), Hannah Weyers, Natacha Buhl, Kathrin Pichlmeier (7/3), Laura Kannegießer, Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (2)
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VfL-Niederlage bei Abschied von Fragge und Behrend

21.05.2021 18:42 Uhr
Am Ende wurde es bei den Oldenburger Bundesliga-Handballerinnen emotional: Kaum war die Schlusssirene, die die 24:32 (12:16)-Niederlage der Huntestädterinnen gegen die SG BBM Bietigheim besiegelte, ertönt, hieß es Abschied nehmen. Zum letzten Mal standen Jenny Behrend und Lisa-Marie Fragge für den VfL in der kleinen EWE-Arena auf der Platte – ab der kommenden Spielzeit wird das Team ohne ihre zwei langjährigen Spielerinnen auskommen müssen. Mit einem Video und bewegenden Worten verabschiedete sich die gesamte Mannschaft von den beiden Leistungsträgerinnen – und rührten sie zu Tränen.

Auf dem Feld präsentierte sich der VfL zuvor über weite Strecken auf Augenhöhe mit Bietigheim, lag nach Treffern von Behrend und Fragge zu Beginn sogar mit 5:2 (7. Minute) in Front. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr übernahm der frischgebackene Pokalsieger das Kommando. Bis zum 11:12 (24. Minute) hielten die Gastgeberinnen mit, dann baute die SG ihren Vorsprung zum 16:12-Halbzeitstand aus. „Wir wollten eigentlich länger dranbleiben“, sagte Niels Bötel nach der Partie. „Bietigheim hat im Laufe der Partie dann aber die Qualität gezeigt, die sie haben.“ 

Auch im zweiten Abschnitt spielten die Gäste ihre individuelle Klasse aus – und setzten sich weiter ab. „Bietigheim ist am Sonntag nicht umsonst Pokalsieger geworden“, fand Niels Bötel. Dementsprechend habe es auch an Bietigheim gelegen, dass sie das Spielfeld als Sieger verließen, so Bötel. Insbesondere das Eins-gegen-Eins sah der VfL-Coach dabei als entscheidenden Faktor, der für die Gäste sprach. Am Ende stand eine deutliche Niederlage – doch die spielte nach Schlusspfiff kaum eine Rolle mehr. Bötel: „Was Lisa jedes Spiel in der Abwehr leistet ist unglaublich und auch am Kreis hat sie es richtig gut gemacht. Und bei Jenny hat man heute auch wieder ihre Qualität gesehen. In der Abwehr hat sie die Bälle abgefangen, in den Tempogegenstößen genetzt. Die beiden werden uns in der nächsten Saison ganz sicher fehlen.“

VfL Oldenburg – SG BBM Bietigheim 24:32 (12:16)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (2), Hannah Weyers (1), Natacha Buhl, Kathrin Pichlmeier (4/2), Merle Carstensen (7/3), Laura Kannegießer, Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (1)
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Mit Durchhaltevermögen aufs Siegertreppchen

19.05.2021 18:41 Uhr

Stadt zeichnet erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler mit Urkunden und Präsenten aus

Durchhaltevermögen zeichnet Sportlerinnen und Sportler von jeher aus. Doch nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 war diese Eigenschaft besonders gefragt. Viele sportliche Höhepunkte mussten abgesagt werden oder fanden unter erschwerten Bedingungen statt, Trainingsmöglichkeiten waren zum Teil stark eingeschränkt. Umso mehr freut sich die Stadt Oldenburg, dass auch für das vergangene Jahr insgesamt 72 Sportlerinnen und Sportler für ihre außergewöhnlichen Leistungen ausgezeichnet werden können. Sie standen bei den unterschiedlichsten Titelkämpfen am Ende auf dem Siegertreppchen, die meisten von ihnen sogar ganz oben.

Leider ist es auch in diesem Jahr nicht möglich, die Auszeichnungen mit einem großen Empfang gebührend zu feiern. Dennoch ist es Oberbürgermeister Jürgen Krogmann „eine Herzensangelegenheit, den Fleiß und den Ehrgeiz der herausragenden Sportlerinnen und Sportler, die mit ihren Leistungen sowohl die Sportvereine als auch die Stadt Oldenburg so erfolgreich repräsentieren, zu würdigen“. Jede und jeder zu Ehrende hat daher ein persönliches Gratulationsschreiben des Oberbürgermeisters, eine Urkunde und ein besonderes Präsent – einen hochwertigen Rucksack mit Oldenburg-Logo und Sportlerehrung-Schriftzug – zugeschickt bekommen.

Oberbürgermeister Krogmann geht davon aus, dass die Ehrungen im nächsten Jahr wieder im traditionellen festlichen Rahmen vorgenommen werden können. Er lädt dazu auch die in diesem Jahr Geehrten ein. „Sie alle haben Beachtliches geleistet“, betont Krogmann. Gleichzeitig hat er die Aktiven im Blick, die in ihrem Sport Einschränkungen unterworfen waren und es zum Teil noch immer sind: „Ich bedanke mich bei allen, die in diesen Zeiten dem Sport und den Vereinen die Treue gehalten haben.“

Die Geehrten haben im Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2020 auf niedersächsischer, norddeutscher, nationaler und internationaler Ebene auf sich aufmerksam gemacht. Die Palette der Sportarten reicht von Gymnastik und Tanz über Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Ringen und Fechten bis zum Handball, Volleyball und Tennis. Auch Beachvolleyball, Radrennsport, BMX und Bowling sind vertreten. Zudem fand eine herausragende Leistung im Ehrenamt eine besondere Würdigung.


Folgende Sportlerinnen und Sportler wurden geehrt und haben einer Veröffentlichung zugestimmt:


Jugend, Einzel:

Gymnastik und Tanz:
 • Sünje Giencke (Bürgerfelder Turnerbund), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft.
 Leichtathletik:
 • Jakob Buchberger (Deutscher Sport-Club Oldenburg), 1. Platz bei der Landeshallenmeisterschaft, 60m und Stabhochsprung, Jugend M14 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, 100m, Jugend M14;
 • Jan de Vries (Deutscher Sport-Club Oldenburg), 1. Platz bei der Landeshallenmeisterschaft,1500m, männliche Jugend U20;
 • Henok Darabor (VfL Oldenburg), 1. Platz bei der Deutschen Hallenmeisterschaft, Para Leichtathletik, 200m, Männliche Jugend U20.
 Ringen:
 • Amin Nazarov (VfL Oldenburg), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, D-Jugend, bis 24 kg;
 • Wsewolod Laubach (VfL Oldenburg), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, A-Jugend, bis 80 kg.
 Rudern:
 • Eva Weitzel (Oldenburger Ruderverein), 3. Platz bei der Deutschen Ruderergometermeisterschaft, 1500 m, Juniorinnen B.
 Tennis:
 • Ben Gorka (Oldenburger Tennisverein von 1905), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Sommer, U11.
 Schwimmen:
 • Christopher Weidner (Polizeisportverein Oldenburg), 1. Platz bei der Landeskurzbahnmeisterschaft, 200m Lagen, männlich, Jahrgang 2005;
 • Erdi-Vahap Ilboga (Polizeisportverein Oldenburg), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn, 200m Schmetterling, männlich, Jahrgang 2006;
 • Imke Aden (Polizeisportverein Oldenburg), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn, 200m Freistil, 400m Freistil, 200m Lagen, 4x 50m Freistil und 4x 50m Lagen, weiblich, Jahrgang 2008;
 • Magnus Danz (Polizeisportverein Oldenburg), 1. Platz bei der Landeskurzbahnmeisterschaft, 1500m Freistil, männlich, offene Klasse;
 • Nantke Aden (Polizeisportverein Oldenburg), 1. Platz bei der Landesjahrgangsmeisterschaft Kurzbahn, 100m Schmetterling, 400m Lagen, 4x 50m Freistil und 4x 50m Lagen, weiblich, Jahrgang 2008 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft „Lange Strecken“, 400m Lagen, weiblich, Jahrgang 2008.
 Radrennsport:
 • Felix Dierking (Radsportclub Oldenburg von 1965), 1. Platz bei der Landesverbandsmeisterschaft, Straße, Berg und Einzelzeitfahren, Junioren U19;
 • Kaija Budde (Radsportclub Oldenburg von 1965), 1. Platz bei der Landesverbandsmeisterschaft, Berg, Schülerinnen U15.
 Voltigieren:
 • Lily Warren (Reit- und Fahrschule Oldenburg), Berufung in die Nationalmannschaft des DOKR, Juniorinnen.


Jugend, Mannschaft:

Fechten:
 • Mone Ikei, Vincent Rhiemeier und Oskar Schriever (Fechtclub zu Oldenburg), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Herrendegen, U13.
 Beachvolleyball:
 • Jannis Freude und Joke Johanning (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft, männlich, U17;
 • Joke Johanning (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft, männlich, U16;
 • Joshua Henkel und Theodor Schulze (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft, männlich, U13.
 Gymnastik und Tanz:
 • „Smilies“ mit Tomma Klock und Bonnie Tepe (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Petit Groupe, Kinder I;
 • „Stellar“ mit Enna Fooken, Josephine Lüdeke, Patricia Prese und Eldem Alea Sjuts (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Petit Groupe, Kinder II.
 Volleyball:
 • Erik Bergström, Joshua Henkel, Florin Juschka, Johann Olsson, Theodor Schulze und Anton Vogel (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft, männlich, U13.


Erwachsene, Einzel:

BMX:
 • Kim Lea Müller (Backyard), Berufung in die Nationalmannschaft des BDR, BMX Freestyle.
 Leichtathletik:
 • Hans Jürgen Lay (Bürgerfelder Turnerbund), 1. Platz bei der Deutschen Hallenmeisterschaft, Weitsprung, Senioren M35; 2. Platz bei der Deutschen Hallenmeisterschaft, 60m, Senioren M35; 1. Platz bei der Norddeutschen Hallenmeisterschaft, Weitsprung und 60m, Senioren M35 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Weitsprung und 100m, Senioren M35;
 • Stefan Gimmy (Bürgerfelder Turnerbund), 1. Platz bei der Norddeutschen Hallenmeisterschaft, Weitsprung, Senioren M55 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Weitsprung, Senioren M55;
 • Wolfgang Jung (Bürgerfelder Turnerbund), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, 400m, Senioren M70;
 • Michael Hollmann (VfL Oldenburg), 1. Platz bei der Norddeutschen Hallenmeisterschaft, 60m, Senioren M40 sowie 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, 100m und 200m, Senioren M40.
 Rudern:
 • Maiko Benedikt Remmers (Oldenburger Ruderverein), 3. Platz bei der Deutschen Ruderergometermeisterschaft, 1000m, Männer-Einer, Masters Männer A; Teilnahme an der European Rowing Coastal Challenge, Beach Sprint, Männer-Einer sowie Teilnahme an den World Indoor Rowing Championships, 500m, M30.
 Tennis:
 • Michel Dornbusch (Oldenburger Tennisverein von 1905), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft, Winter, Herren.
 Gymnastik und Tanz:
 • Katja Leinau (Oldenburger Turnerbund), 1. Platz bei der Landesmeisterschaft 30+.
 Handball:
 • Jenny Behrend (VfL Oldenburg), Berufung in die Nationalmannschaft der Frauen, Teilnahme an der Weltmeisterschaft.


Erwachsene, Mannschaft:

Bowling:
 • Klaus Hamann (Betriebssportverband Oldenburg), 2. Platz bei der Deutschen Betriebssportmeisterschaft, Trio-Mannschaften, Gruppe C.
 Leichtathletik:
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30:25 gegen Buxtehude – VfL Oldenburg feiert Derbysieg

11.05.2021 16:46 Uhr
Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihre Vormachtstellung als bestes niedersächsisches Team in der Bundesliga untermauert. Im Nord-Derby gegen den Buxtehuder SV setzte sich das Team von Trainer Niels Bötel mit 30:25 (13:9) durch. Mit nunmehr 30:26 Punkte bleibt der VfL in der Tabelle somit vor dem niedersächsischen Kontrahenten.

2200 Luftballons, die der Fanclub Hunteflammen zum Derby in der Halle verteilt hatte, boten eine perfekte Kulisse für die Partie, in die der VfL richtig gut startete. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Julia Renner traf Toni Reinemann im Gegenstoß zum zwischenzeitlichen 7:3 (14. Minute). „Die Mädels waren schon sehr beeindruckt, als sie in die Halle gekommen sind“, berichtete Coach Bötel. Die Unterstützung von der Tribüne schien auch auf dem Feld zu helfen. Insbesondere die Oldenburger Deckung, die immer wieder verschob und somit kaum Lücken bot, hatte großen Anteil am guten Start. In der Vorwärtsbewegung agierten die Gastgeberinnen dagegen einige Male zu vorsichtig, hielten ihren Vorsprung von vier Toren aber bis zum Seitenwechsel.

Einen Blitzstart lieferten die Huntestädterinnen mit Wiederanpfiff. Mit deutlich mehr Tempo zum BSV-Tor und schnellen Gegenstößen bauten die VfL-Frauen ihren Vorsprung auf 17:9 aus. Auch Julia Renner, die mit ihren Paraden viele Chancen der Gäste vereitelte, steuerte einen Treffer bei. So fiel es wenig ins Gewicht, dass Buxtehude Merle Carstensen den gesamten zweiten Durchgang deckte. Den Vorsprung brachte Oldenburg, auch wenn die Kraft in den letzten Minuten merklich nachließ, über die Zeit. „Wir haben das auch heute wieder richtig gut gemacht“, freute sich Niels Bötel über den Sieg. Sein Team habe dabei auch die Erfahrung aus den letzten Spielen gegen Mainz und Göppingen einfließen lassen. „Wir waren das gesamte Spiel über sehr stabil und ich glaube, die eine oder andere Spielerin weiß heute Abend auch, was sie in diesem Spiel geleistet hat.“

Das vorletzte Spiel in dieser Saison bestreiten die VfL-Frauen am Mittwoch, 19. Mai, gegen den designierten Vizemeister SG BBM Bietigheim. Anpfiff in der kleinen EWE-Arena ist um 19.30 Uhr. 

VfL Oldenburg – Buxtehuder SV 30:25 (13:9)
VfL: Julia Renner (1), Nele Reese – Lisa Marie Fragge (1), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (3), Natacha Buhl (1), Marloes Hoitzing (1), Kathrin Pichlmeier (7/1), Merle Carstensen (6/3), Laura Kannegießer (1), Jenny Behrend (6), Luisa Knippert (1)
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Stadt startet Programm für bessere Sporthallen

07.05.2021 20:06 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: „Schul- und Vereinssport werden stark profitieren“

Die Stadt Oldenburg wird in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt bei den Investitionen auf die Modernisierung der Sporthallen legen. Das Programm sieht vor, 18 Hallen in den kommenden Jahren zu sanieren und damit das Sportangebot für Schulen und Vereine deutlich zu verbessern. „Dieses Programm wird uns etliche Jahre beschäftigen, aber auf Grundlage solider Finanzen und guter Planung wollen wir es jetzt umsetzen und damit unsere Sporthallen modernisieren. Davon werden Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch der Vereinssport erheblich profitieren“, sagt Oberbürgermeister und Sportdezernent Jürgen Krogmann.

Bei sieben Hallen ist eine Sanierung nach der fachlichen Beurteilung besonders dringlich. Noch in diesem Jahr werden die Arbeiten an der Dreifeldhalle der IGS Flötenteich beginnen. Weiter geht es dann in den Sporthallen der Oberschule Eversten und der Grundschule Bürgeresch (2023). Außerdem stehen auf dem Sanierungsprogramm die Hallen an der Oberschule Osternburg (2024), der Grundschule Ofenerdiek (2024) und der Oberschule Ofenerdiek (2025). Die Sporthalle an der Wallschule wird im Rahmen der Bauunterhaltung saniert, der Beginn steht noch nicht fest.

Elf weitere Hallen wurden nach der Analyse der Stadt ebenfalls als sanierungsbedürftig eingestuft. Auch hier wird bereits im kommenden Jahr mit den Arbeiten begonnen und zwar in der Dreifeldhalle der IGS Kreyenbrück.

Insgesamt werden für das Programm Mittel in Höhe von 26 Millionen Euro benötigt. Während der Umsetzung wird darauf geachtet, dass die Einschränkungen für den Schul- und Vereinssport durch zeitweilig notwendige Hallenschließungen möglichst gering gehalten werden.
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VfL in Halbzeit zwei furios

04.05.2021 15:48 Uhr

Oldenburg dreht gegen Göppingen Pausenrückstand

von Sönke Spille

Was für eine Aufholjagd: Die Handballerinnen des VfL Oldenburg haben mit einer furiosen Leistung in der zweiten Halbzeit ihr Bundesliga-Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen mit 31:30 (9:15) gewonnen. Nach einem durchwachsenen ersten Durchgang, mit nur neun Toren, drehten die Huntestädterinnen nach dem Seitenwechsel mächtig auf. Beste VfL-Werferinnen waren Jenny Behrend und Merle Carstensen mit jeweils acht Toren.

Coach Niels Bötel setzte, wie schon gegen Mainz, auf eine 5:1-Deckung und sah, wie sich gegen die kämpferisch agierenden Gäste zunächst auch ein Duell auf Augenhöhe entwickelte. Das 1:0 durch Merle Carstensen war aber die einzige VfL-Führung. Nach einem zwischenzeitlichen 5:5 (11. Minute) erspielte sich Göppingen einen 8:5-Vorsprung, der zum 12:6 sogar noch ausgebaut wurde – trotz Bötel-Auszeit. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen“, konstatierte der VfL-Coach nach der Partie. „Unsere 5:1-Deckung war nicht ganz so griffig, die Mädels setzen sich noch etwas zu sehr unter Druck. Wir haben das so erst zum zweiten Mal gespielt. Da müssen wir uns einfach noch ein wenig Zeit nehmen, damit das Spiel sicherer wird“. Immerhin kam sein Team, das im Angriffsspiel immer wieder Kathrin Pichlmeier suchte, noch einmal auf 9:12 heran. Die restlichen Tore in der ersten Halbzeit erzielte aber Göppingen.

Deutlicher Rückstand, nur neun erzielte Tore – Oldenburg stand zu Wiederanpfiff unter Zugzwang. Doch diese Situation meisterten die Gastgeberinnen mit Bravour. Tor um Tor wurde aufgeholt, nach 43 Minuten hatten die Huntestädterinnen bereits neun Treffer in Durchgang zwei erzielt und auf 18:22 verkürzt. Und während bei den abstiegsbedrohten Göppingerinnen von Minute zu Minute die Kräfte nachließen, spielte die Bötel-Sieben immer stärker auf. Umgestellt auf eine 6:0-Deckung, mit einer starken Nele Reese zwischen den Pfosten, gelang Lisa-Marie Fragge in der 49. Minute der Ausgleich. Nur eine Minute später markierte Kathrin Pichlmeier mit dem 27:26 die zweite VfL-Führung im gesamten Spiel. Und die gab Oldenburg nicht mehr aus der Hand.

„Wir haben es in der 6:0-Deckung richtig gut gemacht und aggressiv gespielt“, fand Niels Bötel. „Es ist toll, dass wir uns immer auf unsere 6:0 verlassen können.“ Und auch in der Vorwärtsbewegung wusste seine Mannschaft in Durchgang zwei mit schnellen Angriffen zu überzeugen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit mit richtig viel Tempo gespielt und sind super zurückgekommen“, jubelte der VfL-Coach.

VfL Oldenburg – Frisch Auf Göppingen 31:30 (9:15)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (7/2), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing, Kathrin Pichlmeier (3), Merle Carstensen (8/3), Laura Kannegießer (1), Jenny Behrend (8), Luisa Knippert
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VfL-Handballerinnen bei Sieg in Mainz mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten

27.04.2021 17:07 Uhr
Auch wenn die komfortable Halbzeitführung noch einmal schmolz, war es am Ende ein souveräner Sieg: Handball-Bundesligist VfL Oldenburg hat sein Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 mit 29:24 (18:10) gewonnen. Gegen die bereits abgestiegenen Gastgeberinnen erlebte Trainer Niels Bötel zwei unterschiedliche Halbzeiten seiner Spielerinnen – am Ende feierte der VfL aber seinen 13. Saisonsieg – und glich das Punktekonto (26:26) aus.

Rund lief es besonders in Abschnitt eins. Von Beginn an gaben die Huntestädterinnen den Ton an, führten nach einem Treffer von Lana Teiken, die unter der Woche ihren ersten Profivertrag unterschrieben hat, mit 6:3 (11. Minute). Bis zur Halbzeitpause baute das Team von Trainer Bötel – auch dank Toren aus der zweiten Welle – den Vorsprung noch weiter aus. Kathrin Pichlmeier erzielte mit der Halbzeitsirene das 18:10. 

Im zweiten Durchgang lief es dann nicht mehr ganz nach Plan. Die Gastgeberinnen kamen dichter heran, Oldenburg tat sich insbesondere in der 5:1-Deckung immer schwerer. „In der ersten Halbzeit waren wir noch frisch. Je länger das Spiel gedauert hat, haben wir nicht mehr den letzten Schritt gemacht“, analysierte Bötel, der die abschließenden Begegnungen nutzen möchte, um sein Team weiterzuentwickeln. „Wir haben diese Saison super in der 6:0-Abwehr gedeckt, waren aber nicht so flexibel, um auf 5:1 umzustellen. Daran wollen wir noch weiterarbeiten.“ 

Der FSV war im zweiten Abschnitt immer wieder mit Gegenstößen erfolgreich. „Mainz hat in der zweiten Halbzeit deutlich schneller gespielt und ist so noch einmal herangekommen“, berichtete Niels Bötel. Fünf Minuten vor dem Ende war der Oldenburger Vorsprung auf drei Tore zusammengeschmolzen (27:24/56. Minute). Wichtig war in dieser Phase – in Unterzahl und bei drohendem Zeitspiel – der Treffer von Luisa Knippert. Sie stoppte mit ihrem Tor die Mainzer Aufholjagd, Laura Kannegießer machte mit dem 29:24 den Deckel drauf. „Wir waren in der ersten Halbzeit besser, Mainz in der zweiten einen Tick stärker. Am Ende haben wir das gesammelt, was wir sammeln konnten“, sagt Niels Bötel nach den gewonnenen zwei Punkten. „Jetzt können wir uns auf die nächsten Spiele vorbereiten.“

Am Samstag, 2. Mai, 16.30 Uhr, empfängt der VfL mit Frisch Auf Göppingen das nächste Team aus dem Tabellenkeller.

FSV Mainz 05 – VfL Oldenburg 29:24 (10:18)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (3), Lana Teiken (3), Toni-Luisa Reinemann (2), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (1), Kathrin Pichlmeier (2), Merle Carstensen (10/4), Laura Kannegießer (3), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (1)
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Oldenburgerinnen kämpfen sich mit Sieg gegen Kurpfalz Bären zu Klassenerhalt

05.04.2021 11:43 Uhr
von Sönke Spille

Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben bei den Kurpfalz Bären ihren zwölften Saisonsieg gefeiert. Mit dem 24:23 (11:13)-Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht machte die Mannschaft von Trainer Niels Bötel auch den rechnerischen Klassenerhalt perfekt. Über die 60 Minuten war es für die VfL-Frauen dabei erneut ein hartes Stück Arbeit – mit Spannung bis zur Schlusssekunde.

Alle Mädels wissen, dass es kein gutes Spiel von uns war und sie es besser können“, sagte VfL-Coach nach dem Schlusspfiff. „Am Ende zählen aber die zwei Punkte.“ Wie schon in den vergangenen Begegnungen liefen die Oldenburgerinnen, die ohne Marie Steffen und Laura Kannegießer im Rhein-Neckar-Kreis angetreten waren, einem Rückstand hinterher, der bis zur zehnten Minute auf 2:6 anwuchs. Die Gastgeberinnen agierten dabei immer wieder mit einer zusätzlichen Feldspielerin und kamen über den Rückraum zu ihren Toren. „Wir hatten uns schon auf ein schweres Spiel eingestellt, sind aber vor allem in der Abwehr schwer reingekommen“, sagte Niels Bötel nach der Partie. Sein Team schaffte es aber, den Rückstand bis zur 17. Minute zu verkürzen (6:7). Es war aber nur ein Zwischenspurt. Denn vorne ließen die Huntestädterinnen weiterhin zu viele Chancen liegen. „Ketsch hat in der 3-2-1-Abwehr gut gestanden. Wir hatten unsere Chancen, wenn wir schnell gespielt haben oder in die Tiefen gegangen sind. Wir haben nur unsere freien Würfe nicht genutzt“, ärgerte sich Bötel.

Für den zweiten Durchgang reagierte er, brachte Nele Reese im Tor und Kathrin Pichlmeier für den Rückraum. Dazu agierte der VfL mit einer zusätzlichen Feldspielerin und drei Kreisläuferinnen. Mit Erfolg: Merle Carstensen gelang nach 40 Minuten zunächst der 16:16-Ausgleich, kurz darauf sorgte die Co-Kapitänin, vom Siebenmeterpunkt, für die erste Führung (17:16/42.). Und die verteidigte Oldenburg in einer recht zerfahrenen Partie bis zur turbulenten Schlussphase. In die startete der VfL mit einer Führung, vergab aber mehrfach die Chance, den Sieg vorzeitig perfekt zu machen. „Leonie Moormann hat im Tor ein super Spiel gemacht und Ketsch im Spiel gehalten“, fand Niels Bötel. Sein Team habe trotzdem die Ruhe bewahrt. Und: Am Ende war es Nele Reese, die in der Schlusssekunde mit ihrer Parade den Oldenburger Erfolg festhielt – und den Klassenerhalt perfekt machte. Für Coach Bötel geht der Blick nun nach vorne. „Wir haben noch ein paar Gegner, die sich noch im Abstiegskampf befinden. Da wollen wir es so fair wie möglich machen und unsere Leistung bringen. Wir können das jetzt alles genießen, wollen aber weiterarbeiten.“

Bis zur nächsten Partie müssen sich die Oldenburgerinnen aber noch etwas gedulden. Nach einem Corona-Fall beim nächsten Gegner SG BBM Bietigheim wird das für Sonntag, 11. April, geplante Spiel verlegt.
 
Kurpfalz Bären – VfL Oldenburg 23:24 (13:11)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (1), Lana Teiken, Toni-Luisa Reinemann (2), Natacha Buhl (1), Marloes Hoitzing (1), Kathrin Pichlmeier (2), Jane Martens, Merle Carstensen (7/2), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (6)
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VfL Oldenburg verliert bei Pichlmeier-Comeback gegen Halle

28.03.2021 21:48 Uhr
von Sönke Spille

Niederlage zum Abschluss der Heimspielserie in der EWE-Arena: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben am Sonntagnachmittag ihre Partie gegen den SV Union Halle-Neustadt mit 22:25 (11:12) verloren. Insbesondere in der Offensive ließen die Huntestädterinnen zu viele Chancen liegen. Kleiner Lichtblick: In der Schlussphase feierte Kathrin Pichlmeier nach überstandener Verletzung ihr Comeback. 

Die Partie startete, wie schon vier Tage zuvor, gegen Buchholz 08-Rosengarten. Wieder unterliefen den Oldenburgerinnen viele Fehler und Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Die Gäste gingen in Führung und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 10:6 (21. Minute) aus. Erst nach einer Auszeit von Coach Bötel und einer nun aggressiveren Deckung fand der VfL zurück. Angeführt von Merle Carstensen verkürzten die Gastgeberinnen bis zur Halbzeit auf 11:12.

Mit einem Zwischenspurt zum zweiten Durchgang zurück im Spiel: Vieles ähnelte dem Rosengarten-Spiel. Mit der Ausnahme, dass es dem VfL am Ende nicht gelang, das Ruder herumzureißen. Nach 45 Minuten waren die Gäste erneut davongezogen (15:19), Oldenburg schaffte es nicht, entscheidend zu verkürzen. Julia Renner im Tor – die gleich vier Siebenmeter abwehrte – hielt den VfL zwar mehrfach im Spiel, doch vorne blieben zu viele Chancen ungenutzt. „Wir haben im Angriff zu viel liegengelassen“, ärgerte sich Trainer Niels Bötel, der eine Fortsetzung zum Rosengarten-Spiel sah. „Uns hat oftmals die Frische gefehlt. Man merkt schon, dass die Saison an den Kräften zehrt.“

Für die Schlussphase der Saison kann der VfL-Coach immerhin wieder auf Kathrin Pichlmeier bauen. Nach ihrer Meniskusverletzung feierte die Rückraumspielerin in der 50. Minute ihr Comeback – die Oldenburger Niederlage konnte sie trotz ihrer vier Treffer aber nicht mehr verhindern.

Für die Oldenburger Handballerinnen geht es am Osterwochenende mit einem Auswärtsspiel weiter. Am 3. April ist der VfL bei den Kurpfalz Bären zu Gast.

VfL Oldenburg – SV Union Halle-Neustadt 22:25 (11:12)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken, Toni-Luisa Reinemann (3), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing, Kathrin Pichlmeier (4/3), Jane Martens (4), Marie Steffen, Merle Carstensen (6/1), Laura Kannegießer, Jenny Behrend (2), Luisa Knippert (1)
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Punktlandung: VfL Oldenburg gewinnt Nord-Derby in Schlusssekunde

25.03.2021 17:02 Uhr
von Sönke Spille

Was für ein nervenaufreibendes Nord-Derby: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben mit einem 25:24 (11:14)-Erfolg gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten ihren elften Saisonsieg gefeiert. Nach fast 60 Minuten im Rückstand gingen die Oldenburgerinnen in der Schlussminute zum ersten Mal in Führung – und konterten in beeindruckender Art und Weise auch den Ausgleich der Gäste.

Es waren keine 15 Sekunden mehr auf der Uhr, als Kim Berndt den 24:24-Ausgleich für die Gäste erzielte und die Hoffnungen auf den elften Oldenburger Saisonsieg zerstört zu haben schien. Doch Torhüterin Julia Renner schaltete blitzschnell, fand Marie Steffen im Anwurfkreis, die den Ball direkt auf Merle Carstensen weiterspielte. Und die Co-Kapitänin bewies Nervenstärke und erzielte mit einem Heber über die zurückeilende Gäste-Abwehr den Siegtreffer.

Ein Sieg, mit dem Mitte der ersten Hälfte nicht unbedingt zu rechnen war. Die Huntestädterinnen waren äußerst ungefährlich in die Begegnung gestartet, erzielten nur einen Treffer in den ersten neun Minuten. Die Handball-Luchse hielten den VfL im Angriffsspiel auf Distanz, ließen die Bötel-Sieben nur selten gefährlich zum Wurf kommen. Dazu unterliefen OIdenburg zu viele Ballverluste – der zwischenzeitliche 1:4-Rückstand wuchs im Verlauf des ersten Abschnitts auf 7:13 (25. Minute) an. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben den Kampf vor allem in der ersten Halbzeit null angenommen“, ärgerte sich Coach Bötel. Er brachte kurz vor dem Seitenwechsel eine zusätzliche Feldspielerin, stellte im Angriff auf drei Kreisläuferinnen um. Mit Erfolg: Durch Tore von Marie Steffen und Lana Teiken verkürzte der VfL bis zur Halbzeitsirene auf 11:14. „Das war heute überlebensnotwendig“, resümierte Bötel. 

Der Zwischensprint hatte Mut gemacht. In der 45. Minute erzielte Jenny Behrend mit dem 16:16 den Ausgleich. Wie passend – schließlich war ein Pass auf die deutsche Nationalspielerin, die mit sieben Tore beste VfL-Schützin war, in dieser Phase immer eine gute Idee. Doch keine sechs Minuten später war der Abstand schon wieder auf drei Tore angewachsen (19:22), Toni Reinemann musste zudem mit einer Gesichtsverletzung das Feld verlassen. „Uns wird dort die Situation geraubt, wir bekommen direkt das Gegentor und dann hat das auch noch niemand gesehen. Da fehlt der Schutz der Spielerin“, ärgerte sich Trainer Bötel nach dem Spiel. Doch sein Team bewies „Charakter“ (Bötel), Lana Teiken sorgte mit ihrem Treffer 30 Sekunden vor dem Ende (24:23) für die erste VfL-Führung in der gesamten Partie. Und auch auf den erneuten Gegenstoß hatten die Oldenburgerinnen noch die richtige Antwort.

Viel Zeit zum Durchschnaufen gibt es nun nicht. Das nächste Heimspiel wartet auf die Oldenburgerinnen bereits am Sonntag, 28. März. Dann ist ab 16.30 Uhr der SV Union Halle Neustadt zu Gast.

VfL Oldenburg – HL Buchholz 08-Rosengarten 25:24 (11:14)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken (5), Toni-Luisa Reinemann (1), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (1), Kathrin Pichlmeier, Jane Martens, Marie Steffen (4), Merle Carstensen (5/2), Laura Kannegießer, Jenny Behrend (7), Luisa Knippert
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Krogmann: „Soforthilfefonds Sport“ geht in die Verlängerung

23.03.2021 18:00 Uhr

Rat beschließt Fortsetzung – Stadt stellt auch für 2021 rund 100.000 Euro zur Verfügung

Die Oldenburger Sportvereine, die durch die Corona-Pandemie in Bedrängnis geraten sind, können auch 2021 Mittel aus dem im vergangenen Jahr von der Stadt aufgelegten „Soforthilfefonds Sport“ bekommen. Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 22. März mit einem einstimmigen Beschluss die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Förderung geschaffen. Die von den Vereinen im Vorjahr nicht abgerufenen Mittel wurden ins Jahr 2021 übertragen und um zusätzliche 50.000 Euro aufgestockt, so dass nun insgesamt 101.139,88 Euro zur Verfügung stehen. „Für viele Sportvereine ist die Bewältigung der Corona-Folgen zum Marathon geworden. Wir wollen durch den Fonds dazu beitragen, dass das vielfältige Sportangebot in Oldenburg nicht aus dem Tritt gerät“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Höchstsumme der Förderung für Corona-bedingte Mehraufwendungen, Einnahmeverluste und Stornierungsgebühren beträgt wiederum 2.500 Euro pro Sportverein. Sie kann in Ausnahmefällen angehoben werden, wenn ein Verein nachweist, dass er durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten und in seiner Existenz bedroht ist.

Sollten darüber hinaus noch Mittel zur Verfügung stehen, können Sportvereine – und das ist neu – auch finanzielle Hilfen für den allgemeinen Sportbetrieb beantragen. Dadurch wird den Vereinen mit Blick in die Zukunft eine Unterstützung gewährt, die sich an den aktuellen Mitgliedszahlen orientiert und somit den aktiven Sportlerinnen und Sportlern zu Gute kommt. Die vom Rat beschlossenen Änderungen der Richtlinie für den „Soforthilfefonds Sport“ sind mit dem Stadtsportbund Oldenburg abgestimmt.

Die neue Richtlinie tritt ab diesem Dienstag, 23. März, in Kraft. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Sportvereine, die ihren Sitz in Oldenburg haben und Mitglied im Stadtsportbund sind. Die Stadt informiert die Vereine auch direkt per E-Mail über die Möglichkeiten des Hilfefonds. Anträge können bis zum 10. August 2021 (für den Zeitraum vom 3. November 2020 bis 31. Juli 2021) beziehungsweise bis zum 10. November 2021 (für den Zeitraum vom 1. August bis 31. Oktober 2021) bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Sport (Peterstraße 1, 26121 Oldenburg), eingereicht werden. Auskünfte erteilt Christina Lenek unter Telefon 0441 235-3162 und per E-Mail an christina.lenek@stadt-oldenburg.de.

Weitere Infos gibt es online unter www.oldenburg.de/soforthilfefonds-sport.
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VfL lässt in Neckarsulm zu viele Chancen liegen

15.03.2021 09:49 Uhr
von Sönke Spille

Mit einer Niederlage sind die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg am Samstagabend die Heimreise aus Neckarsulm in Richtung Niedersachsen angetreten. Beim Tabellenvierten verlor die Mannschaft von Trainer Niels Bötel 29:34 (15:18). Zu viele ausgelassene Torchancen machten dabei ein besseres Ergebnis zunichte. 

Coach Bötel versuchte es gegen die Neckarsulmerinnen dabei mit einer neuen Variante in der Aufstellung, bot mit Marie Steffen und Natacha Buhl zwei Kreisläuferinnen in der Startformation auf und brachte in der Vorwärtsbewegung konsequent eine siebte Feldspielerin. Der Plan ging auf. Die NSU tat sich drei Kreisläuferinnen im Oldenburger Angriffsspiel schwer, der VfL hielt, trotz einiger vergebener Chancen, mit. Dabei ließ sich die Bötel-Sieben auch von der Roten Karte gegen Natacha Buhl (17. Minute) nicht aus der Ruhe bringen – nach 24 Minuten stand es 13:13. Doch bis zur Halbzeitsirene ließ der VfL dann zu viele Tempogegenstöße zu (13:16/27. Minute) und ging am Ende mit einem Rückstand in die Pause. „Es ist schon schön, wenn man mit vielen kaputten Mädels nach der langen Auswärtsfahrt hier noch so ein enges Spiel bestreitet“, sagte Niels Bötel nach der Partie. „Umso ärgerlicher ist es vielleicht, dass man hier mit fünf Toren verliert, aber reihenweise Chancen vergibt.“

Denn auch im zweiten Abschnitt ließ seine Mannschaft, insbesondere von Außen, zu viele freie Würfe aus und kam somit nicht dichter an die Gastgeberinnen heran. „Dass wir die klarsten Chancen nicht nutzen, ist vielleicht das Einzige, was wir uns heute vorwerfen können“, resümierte Bötel. Die Sportunion nutzte ihre Möglichkeiten dagegen – der Rückstand wuchs an (16:23/40.). Mitte des zweiten Durchgangs bekamen die Oldenburgerinnen das Spiel wieder besser in den Griff, nutzten ihr Überzahlspiel und verkürzten (22:26/47.). „Am Ende sind wir nicht mehr richtig herangekommen“, ärgerte sich Niels Bötel. „Wenn man uns vorher gesagt hätte, dass wir das Spiel so lange offen gestalten, hätte ich das gerne angenommen. Am Ende war sogar viel mehr drin als gedacht“, sagte Bötel. „Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie bis zum Ende gefightet haben.“

Neckarsulmer Sportunion – VfL Oldenburg 34:29 (18:15)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (1), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (6/1), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (2), Jane Martens (2), Marie Steffen (3), Merle Carstensen (7/3), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (1)  
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Spannende Schlussphase: VfL Oldenburg schlägt Bad Wildungen Vipers 25:24

13.03.2021 12:58 Uhr
Spiel gegen den direkten Konkurrenten gewonnen und in der Tabelle auf Platz neun vorgerückt: Für die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg war der Mittwochabend gegen die HSG Bad Wildungen ein erfolgreicher. Mit 25:24 (14:11) feierten die Huntestädterinnen in eigener Halle den zehnten Saisonsieg. Beste Werferin war Toni-Luisa Reinemann mit sieben Toren. 

Trainer Niels Bötel hatte es schon vor der Partie geahnt. Wieder einmal lieferten sich der VfL und die HSG Bad Wildungen Vipers ein Duell auf Augenhöhe – und wieder waren es die Oldenburgerinnen, die das eine entscheidende Tor mehr warfen. „Am Ende ist es egal wie man das eine Tor mehr wirft, es geht einfach um die zwei Punkte“, sagte ein erleichterter Bötel nach der Partie. „Es war wichtig, dass wir heute gewonnen haben und vor allem, dass die Mädels am Ende wieder Ruhe bewahrt haben.“

Das war auch nötig. Schließlich hatten viele nach dem 24:20 durch Merle Carstensen sechseinhalb Minuten vor dem Ende den Sieg schon fest eingeplant. Doch in der Schlussphase wollte den Oldenburgerinnen fünf Minuten lang kein Treffer mehr gelingen. Bad Wildungen verteidigte offensiv, brachte eine siebte Feldspielerin und kam gefährlich nahe (23:24). Erst Luisa Knippert sorgte 30 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Tor zum 25:23 für die Entscheidung.

Die gesamten 60 Minuten hatten sich beide Teams ein „Auf und Ab“ geliefert. Nach einer Oldenburger 7:3-Führung zu Beginn, verkürzte Bad Wildungen, ehe der VfL wieder davonzog. So ging es die gesamte Partie weiter. Gelang es der aufmerksamen VfL-Defensive sich Bälle zu erkämpfen, setzten sie sich ab, dann aber manövrierten sich die Hessinnen wieder in Schlagdistanz. Die besten Chancen, das Spiel zu drehen, hatten sie in der Schlussphase – doch Oldenburg ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

Nach dem intensiven Spiel bleibt den Oldenburgerinnen nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Samstag, 13. März, 18 Uhr, gastiert das Team von Trainer Niels Bötel bei der Neckarsulmer Sportunion. 

VfL Oldenburg – HSG Bad Wildungen Vipers 25:24 (14:11)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (3), Lana Teiken (4), Toni-Luisa Reinemann (7/2), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (2), Jane Martens, Marie Steffen (1), Merle Carstensen (3), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (1) 
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Aufholjagd ohne Happy End: VfL verliert gegen Blomberg

04.03.2021 09:32 Uhr
von Sönke Spille

Mit einer Niederlage sind die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in den mit vier Heimspielen gespickten März gestartet. Gegen die HSG Blomberg-Lippe unterlagen die Huntestädterinnen – trotz furioser Aufholjagd in der Schlussphase – mit 25:29 (11:17). Für eine Person an der Seitenlinie war die Begegnung dennoch etwas Besonderes.

Motivierende Gesten und Zwischenrufe während der Deckungsarbeit, taktische Anweisungen in der Auszeit oder das Antreiben in der Vorwärtsbewegung: Während der 60 Minuten gegen die HSG Blomberg-Lippe gab es für Jonas Schlender kaum einen Moment zum Durchschnaufen. Schließlich stand der Co-Trainer zum ersten Mal in der Verantwortung – als Vertretung von Trainer Niels Bötel, der die Partie nach einer kurzfristigen Blinddarm-Operation nur aus dem Krankenhausbett verfolgen konnte. Unterstützung erhielt Schlender von Geschäftsführer Andreas Lampe, sein Vorgänger als Assistent von Bötel (2018-2020). „Das kam für mich heute auch etwas überraschend“, gestand Schlender nach seinem unverhofften Trainer-Debüt. „Aber da Niels und ich eng zusammenarbeiten, war das kein Problem. Mit der Unterstützung von Andy hat das gut geklappt.“

In den ersten Minuten präsentierten sich die Huntestädterinnen auf Augenhöhe mit den drittplatzierten Gästen. Einen 1:3-Rückstand wandelten Lana Teiken, Marie Steffen und Merle Carstensen in eine 4:3-Führung um. Doch danach ging nur noch wenig für die VfL-Frauen. Zweimal wurde die Chance auf den zwischenzeitlichen 6:6-Ausgleich vergeben, stattdessen zogen die Gäste davon – entweder durch Tempogegenstöße oder mit zielgenauen Würfen aus dem Rückraum. So hatte die HSG bis zum Seitenwechsel einen 17:11-Vorsprung erspielt.

Der wuchs zu Beginn des zweiten Durchgangs noch weiter an. Nach 41 Minuten befanden sich die Oldenburgerinnen zehn Tore im Hintertreffen (13:23). Sie ließen aber die Köpfe nicht hängen, kämpften sich zurück. Nele Reese, die zu Beginn der zweiten Halbzeit den Platz von Julia Renner zwischen den Pfosten übernommen hatte, sorgte mit ihren Paraden für Ballbesitz, den ihre Mitspielerinnen immer häufiger nutzten. Bei den Blombergerinnen, die zum dritten Mal in nur sechs Tagen im Einsatz waren, wurden die Beine schwerer.

„Wir haben es in der zweiten Halbzeit geschafft, die erste und zweite Welle zu unterbinden“, sagte Schlender. „Sobald wir angefangen haben, frei zu treffen und den zusätzlichen Schritt zu gehen, sind wir noch einmal herangekommen.“ Nach zwei Treffern von Marloes Hoitzing stand es 24:27, Oldenburg stellte in eine offensive Deckung um. Für ihre Aufholjagd wurden sie am Ende aber nicht belohnt – Blomberg brachte den Sieg über die Ziellinie. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Am Ende hat es leider nicht gereicht“, fasste Jonas Schlender die Partie zusammen. 

Sein Team steht nach der Niederlage auf Tabellenplatz zehn. Am Mittwoch, 10. März, empfängt der VfL nun die HSG Bad Wildungen Vipers. Jonas Schlender wird dann wieder auf der Trainerbank sitzen – ob als Co- oder Cheftrainer wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

VfL Oldenburg – HSG Blomberg-Lippe 25:29 (11:17)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken (2), Toni-Luisa Reinemann (7/2), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (2), Jane Martens, Marie Steffen (2), Merle Carstensen (5/2), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (1) 
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Trotz guter Leistung: Oldenburg verliert bei THC

28.02.2021 18:12 Uhr
von Sönke Spille

Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihr Auswärtsspiel beim Thüringer HC verloren. Trotz einer couragierten Vorstellung, in der man sich auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen präsentierte, musste sich die Mannschaft am Sonntagnachmittag mit 22:27 (11:14) geschlagen geben. Beste Werferinnen im VfL-Dress waren Merle Carstensen (6 Tore) und Toni Reinemann (5).

Wie von Trainer Niels Bötel vor der Partie gefordert, versuchten die VfL-Frauen in der Offensive zunächst geduldig ihre Chancen zu suchen und Lücken in die THC-Abwehr zu reißen. Der Plan ging zunächst auf. Mit einer auffälligen Toni Reinemann – die zwei Treffer in den ersten zehn Minuten beisteuerte – blieben die Oldenburgerinnen bis zum 5:5 (13. Minute) in Schlagdistanz. Nach einem Tempogegenstoß und einem Wurf aus dem Rückraum sah sich die Bötel-Sieben aber erstmals einem Drei-Tore-Rückstand gegenüber (16.), der auch zur Halbzeitpause auf der Anzeigentafel stand (11:14). Dabei hatte der VfL zwischenzeitlich zum 11:11 ausgeglichen. „Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht und Thüringen damit leichte Tore ermöglicht“, sagte Coach Bötel im Anschluss an die Partie. „Das war auch ein wenig ausschlaggebend für die zweite Halbzeit.“

Denn: Wirklich dichter heran kamen die Huntestädterinnen auch im zweiten Abschnitt nicht mehr heran – trotz einiger Möglichkeiten. So sorgte Julia Renner mit ihren Paraden ein ums andere Mal für Oldenburger Ballbesitz, den ihre Mitspielerinnen aber zu selten nutzen konnten. „Wir sind einfach nicht dichter herangekommen. Und das macht dann eben den Unterschied, ob man den Favoriten so richtig ärgern kann“, sagte Bötel, dessen Team für die letzten zehn Minuten zumindest in Lauerstellung blieb (19:22). Mehr war aber nicht mehr drin. In der Deckung agierte Thüringen in der Schlussphase unheimlich aggressiv. Für Oldenburg ließen sich kaum Lücken finden – auch wenn man versuchte, das Tempo noch einmal zu erhöhen. Mit dem Schlusspfiff erhöhte der Thüringer HC auf 27:22. „Ich denke, trotz der verdienten Niederlage, haben wir heute eine gute Leistung gezeigt“, resümierte Niels Bötel. „Wir stehen schon die gesamte Saison als Mannschaft zusammen und kämpfen. Das gefällt mir unheimlich gut.“

Nun gilt es, den Blick schnell nach vorne zu richten. Bereits am Mittwoch, 3. März, 19.30 Uhr, wartet im Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe die nächste schwere Aufgabe auf den VfL Oldenburg. 

Thüringer HC – VfL Oldenburg 27:22 (14:11)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (1), Lana Teiken (3), Toni-Luisa Reinemann (5), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (2), Jane Martens, Marie Steffen (2), Merle Carstensen (6/2), Jenny Behrend (2), Luisa Knippert (1) 
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Nach toller Aufholjagd: VfL-Frauen bezwingen HSG Bensheim/Auerbach

14.02.2021 19:35 Uhr
von Sönke Spille

Toller Erfolg in Südhessen: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben die HSG Bensheim/Auerbach geschlagen. Die Mannschaft von Trainer Niels Bötel bestrafte die Fehler der Flames am Samstagabend eiskalt – und feierte mit 25:23 (12:11) den neunten Saisonsieg. Erfolgreichste Werferin im VfL-Dress war Merle Carstensen mit zehn Toren.

Dabei hatte zu Spielbeginn wenig für einen Oldenburger Erfolg gesprochen. Die Flames hatten gleich nach dem Anpfiff vorgelegt, führten nach gut zwei Spielminuten mit 3:0. Der VfL konnte – trotz einiger Möglichkeiten – zunächst nicht dichter herankommen. Schlimmer noch: In der elften Minute erhöhten die Flames auf 7:3, Niels Bötel nahm die Auszeit. „Wir sind in der Abwehr nicht griffig genug gewesen, obwohl das in der bisherigen Saison unser Prunkstück war“, analysierte der Coach nach der Partie. In der Auszeit hatte er wohl die richtigen Worte an seine Spielerinnen gerichtet. Zwar bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung noch einmal aus (8:3), danach aber brachten Jenny Behrend (2 Tore) und Merle Carstensen (3) den VfL wieder in Schlagdistanz (9:8/18. Minute). 

Entscheidend für den Zwischenspurt war eine deutlich verbesserte Deckung. Die Huntestädterinnen empfingen ihre Gegenspieler aggressiver, Bensheim kam kaum noch zu Würfen. „Wir haben wieder mit einigen Ausfällen zu kämpfen gehabt“, sagte Bötel, der mit neun Feldspielerinnen nach Bensheim gereist war. „Aber wie jede Spielerin jedes Mal für die anderen in die Bresche springt ist echt stark.“ Auch in der Offensive präsentierte sich Oldenburg treffsicherer. Erst sorgte Lana Teiken für den Ausgleich (22. Minute), im nächsten Angriff traf Toni Reinemann zur ersten VfL-Führung (11:10). Den knappen Vorsprung brachten die VfL-Frauen auch in die Halbzeitpause (12:11).

Ähnlich ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Oldenburg verteidigte die Führung, ohne sich dabei absetzen zu können. Auch einen zwischenzeitlichen Führungswechsel konterte die Bötel-Sieben. „Ich glaube wir wissen alle, dass das Spiel heute kein Leckerbissen, sondern taktisch geprägt war“, sagte Bötel. „Wir haben das Spiel bewusst langsamer gemacht und hier unsere Chance gesucht.“ Der Plan ging auf. Nach einer Parade von Julia Renner verwertete Lisa-Marie Fragge zehn Minuten vor dem Ende ein Anspiel an den Kreis zum 20:18 – Oldenburg lag zum ersten Mal mit zwei Toren in Front. 

Der Vorsprung gab Sicherheit. Auch wenn die HSG verkürzte, die Huntestädterinnen schlugen zurück – auf Bensheimer Seite wuchs die Unsicherheit. Lisa-Marie Fragge sorgte mit ihrem Tor zum 24:21 (58. Minute) für die Entscheidung: Oldenburg gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. „Ein großer Respekt an die Mannschaft, wie sie gefightet haben. Wir nehmen die zwei Punkte gerne mit und sind super zufrieden“, freute sich Bötel über den Sieg – wollte vor dem spielfreien Wochenende aber nicht in Euphorie ausbrechen. „Unser Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Dafür brauchen wir noch den einen oder anderen Punkt. Und wir wollen uns auch in den nächsten Spielen weiterentwickeln.“ Ein großer Schritt in der taktischen Entwicklung war am Samstag auf jeden Fall zu sehen. Und auch über den nächsten würde sich Niels Bötel freuen – am liebsten am Sonntag, 28. Februar, beim Auswärtsspiel gegen den Thüringer HC.

HSG Bensheim/Auerbach – VfL Oldenburg 23:25 (11:12)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (5), Lana Teiken (1), Toni-Luisa Reinemann (1), Natacha Buhl (1), Marloes Hoitzing (1), Marie Steffen (1), Merle Carstensen (10/6), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert
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VfL-Frauen chancenlos gegen Dortmund

04.02.2021 08:46 Uhr
von Sönke Spille

Der Spitzenreiter war dann doch eine Nummer zu groß: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben gegen Borussia Dortmund die höchste Saisonniederlage kassiert. In heimischer Halle verloren die Huntestädterinnen 22:43 (10:20).

Dabei war Oldenburg gut in die Partie gestartet, hatte mit tollen Angriffsaktionen bis zum 4:3 vorgelegt. Danach aber übernahmen die Gäste das Kommando. VfL-Coach Niels Bötel versuchte zwar mit einer zusätzlichen Feldspielerin am Kreis, ein Überzahlspiel zu generieren – die Angriffsversuche wurden aber oftmals von der gut stehenden BVB-Abwehr gestoppt. Wenn der VfL aber durchkam, war oftmals Marloes Hoitzing beteiligt. Die Linkshänderin, die nach der Verletzung von Luisa Knippert durchspien musste, setze immer wieder Akzente und war mit sieben Treffern erfolgreichste Werferin für ihr Team. Sie war es auch, die den VfL mit zwei Toren in Folge zwischenzeitlich auf 8:10 heranbrachte. Danach aber baute Dortmund den Vorsprung Tor um Tor aus – bis zum 20:10-Halbzeitstand.

Ähnlich lief es im zweiten Abschnitt. Oldenburg setzte immer wieder gute Akzente, blieb in vielen Abschlüssen aber glücklos. Dazu kassierte die Bötel-Sieben zu viele Gegentore aus der ersten und zweiten Welle. Oftmals konnte der BVB sogar ins leere VfL-Tor treffen. „Wir wollten heute deutlich kompakter in der Abwehr stehen. Das ist uns heute leider nicht gelungen“, resümierte VfL-Coach Niels Bötel nach Spielschluss. „Dortmund hat viele Situationen perfekt ausgenutzt. Deshalb geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung.“ Die Niederlage verbuchte er als „Erfahrung, die wir als junges Team sammeln müssen“. Bötel: „Wenn man gegen so eine Mannschaft wie Dortmund nicht zu 100 Prozent da ist, dann wird es schwer. Nichtsdestotrotz waren Metzingen und Dortmund zwei Spiele zum Rückrundenstart, die wir nicht unbedingt gewinnen mussten und streichen können.“

Der Fokus richtet sich jetzt auf das Gastspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach am 13. Februar. Bis dahin könnte auch Luisa Knippert in den arg zusammengeschrumpften Kader zurückkehren. Die angespannte Personalsituation will Bötel aber nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir wussten vor der Saison, dass der Kader recht knapp besetzt ist. Ich beschäftige mich mit den Mädels, die mir zur Verfügung stehen. Und mit denen kann man jetzt eben noch intensiver trainieren.“

VfL Oldenburg – Borussia Dortmund 22:43 (10:20)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken, Toni-Luisa Reinemann (5), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (7), Jane Martens, Marie Steffen (2), Merle Carstensen (6/2), Jenny Behrend
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Erfolgreicher Hinrundenabschluss: Oldenburg schlägt Halle

31.01.2021 10:29 Uhr
von Sönke Spille

Achter Saisonsieg: Mit einem 22:20 (11:7) im Nachholspiel beim SV Union Halle-Neustadt haben die Handballerinnen des VfL Oldenburg die Hinrunde mit einem Erfolg abgeschlossen. Einmal mehr überzeugten die Huntestädterinnen dabei mit einer starken Defensivleistung – und behielten auch in einer spannenden Schlussphase die Oberhand.

Als die Schlusssirene ertönte, rissen die Oldenburgerinnen erleichtert die Arme in die Höhe und fielen im Mittelkreis um den Hals: „Auswärtssieg, Auswärtssieg.“ Nach einer Partie mit Höhen und Tiefen verließ die Mannschaft von Trainer Niels Bötel als Sieger das Feld – zum achten Mal in dieser Saison. Der Grund für die 16 Punkte, die der VfL in dieser Spielzeit schon gesammelt hat, war für den Coach nach Spielende schnell ausgemacht. „Unsere Abwehrleistung ist schon die gesamte Saison überragend. Egal wer kommt, alle Spielerinnen hauen sich rein“, lobte Bötel – nur um mit Blick auf das Halle-Spiel anzufügen: „Wir haben gewackelt, aber das wichtige ist, dass wir solche Spiele am Ende erfolgreich bestreiten.“

Dabei startete die Partie denkbar ungünstig. Bereits nach drei Minuten musste der VfL den ersten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Zweikampf am Kreis blieb Luisa Knippert verletzt liegen, konnte nur mit Unterstützung das Spielfeld verlassen. Immerhin: Ihre Mitspielerinnen konnten sich in einer zerfahrenen ersten Halbzeit, die von technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, bis zum Seitenwechsel einen 11:7-Vorsprung herausspielen. Grund dafür war wieder einmal, dass das Bötel-Team in der Defensive aggressiv und konzentriert verteidigte und die Gastgeberinnen somit kaum zur Entfaltung kommen ließ. 

Ähnlich sah es bei Siebenmetern der Wildcats aus. Nele Reese brachte Halle mit ihren Paraden nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich an den Rand der Verzweiflung. „Nele war mit ihren vier gehaltenen Siebenmetern wirklich stark“, erhielt sie dafür nach dem Spiel ein Lob von ihrem Coach. Für eine Vorentscheidung konnten sie damit aber nicht sorgen. Stattdessen unterliefen in der Vorwärtsbewegung Mitte des zweiten Durchgangs zu viele Fehler, die Wildcats kamen auf ein Tor heran (13:14/45.). Ohne in Hektik zu verfallen, baute die Bötel-Sieben den Vorsprung wieder auf fünf Tore aus (20:15/52.) – gewonnen war die Partie aber noch nicht. „Wir haben am Ende zu viele Gegentore über den Kreis bekommen und die freien Chancen vorne nicht verwertet“, ärgerte sich Bötel. „Dann wird es am Ende vielleicht nicht noch einmal so eng.“ Doch in der Schlussphase schmolz die Führung erneut, 50 Sekunden vor dem Ende – Halle agierte nun in einer offenen Manndeckung – erzielten die Wildcats das 20:21. Doch Marie Steffen sorgte mit ihrem Tor zum 22:20 für die Entscheidung – und einen gelungenen Hinrundenabschluss.
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Niederlage in Metzingen: VfL Oldenburg tritt mit 20:35 Heimreise an

24.01.2021 22:08 Uhr

Kathrin Pichlmeier verlängert beim VfL Oldenburg

von Sönke Spille

Mit einer deutlichen Niederlage sind die Handballerinnen des VfL in die Bundesliga-Rückrunde gestartet. Am Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Niels Bötel dem TuS Metzingen mit 20:35 (11:18), der sich damit für den furiosen VfL-Sieg im Hinspiel revanchierte.

Bereits der Start verlief für die Huntestädterinnen, die am frühen Samstagmorgen die lange Fahrt in die Metropolregion Stuttgart angetreten waren, alles andere als geplant. Als Coach Bötel nach rund zehn Minuten die erste Auszeit nahm, hatte der VfL gerade einmal zwei Tore erzielt. Dass die Gastgeberinnen noch nicht davongezogen waren, lag auch an den Paraden von Julia Renner. Immerhin: Nach dem Time Out präsentierte sich Oldenburg besonders in der Defensive deutlich griffiger und kompakter. Jenny Behrend erzielte nach 15 Minuten sogar den 5:6-Anschlusstreffer. „Wir haben es zu diesem Zeitpunkt vorne ganz gut ausgespielt und sich noch einmal herangekommen“, sagte Niels Bötel. „Dass man die Klasse der Metzinger Einzelspielerinnen aber nicht über 60 Minuten ausschalten kann, war uns auch klar.“ 

Der Gastgeber gab, nach zehn Siegen in Folge mit mächtig Rückenwind angetreten, im weiteren Verlauf den Ton an. Der VfL schaffte es ohne Rückraumspielerin Kathrin Pichlmeier, die ihren Vertrag vor dem Wochenende bis 2023 verlängert hatte, dagegen nicht, die TusSies entscheidend unter Druck zu setzen. Auch eine zusätzliche Feldspielerin brachte in der Offensive nicht den gewünschten Erfolg – mit 11:18 ging es in die Halbzeitpause.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Abschnitt. Clevere TusSies nutzten ihre Chancen, dem jungen Oldenburger Team gelang es dagegen zu selten, Lücken in die Metzinger Abwehr zu reißen. Dazu unterliefen in der Vorwärtsbewegung oftmals Abspielfehlern – bei den nur neun eingesetzten VfL-Feldspielerinnen schwanden die Kräfte. 15 Minuten vor dem Ende war Metzingen auf 27:15 davongezogen und baute die Führung bis zum Schlusspfiff noch auf 35:20 aus. „Heute haben Spielerinnen viele Spielanteile bekommen, die sonst nicht so häufig auf dem Feld stehen“, sagte Bötel, für den das Ergebnis am Ende nicht im Vordergrund stand. „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und hatten uns deshalb ein paar Aufgaben gesetzt. Die haben wir nicht optimal gelöst und werden da vor dem nächsten Spiel noch einmal drauf eingehen“, kündigte an. 

Die angesprochene nächste Partie wartet am Samstag, 30. Januar, auf die Huntestädterinnen. Dann gastiert die Bötel-Sieben zum Hinrunden-Nachholspiel bei SV Union Halle-Neustadt. „Ich mache ich mir nach der Niederlage in Metzingen nicht allzu große Gedanken“, sagt Bötel: „Wir haben in dieser Saison bereits gezeigt, dass wir recht stabil sind und ich bin mir sicher, dass wir in die Erfolgsspur zurückfinden werden.“

Pichlmeier verlängert
Bereits vor dem Auswärtsspiel in Metzingen hat Kathrin Pichlmeier ihren im Sommer auslaufenden Vertrag beim VfL um zwei weitere Jahre verlängert.

Es waren keine leichten Tage, die Kathrin Pichlmeier in der vergangenen Woche erlebt hat. Nicht nur, dass sie ihrem Team nicht auf dem Spielfeld helfen konnte, sie musste auch eine Entscheidung für ihre handballerische Zukunft treffen. Ihr im Sommer auslaufender Vertrag in der Huntestadt hatte nicht nur den VfL, sondern auch einige Bundesligakonkurrenten auf den Plan gerufen, die ihre Fühler nach der 24-Jährigen ausstreckten – und die Entscheidung damit nicht wirklich einfacher machten. Doch Kathrin Pichlmeier hat sich entschieden. Gegen einen Wechsel – und für eine Zukunft beim VfL Oldenburg.
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Oldenburg erkämpft sich Sieg gegen Leverkusen

17.01.2021 20:29 Uhr
von Sönke Spille

Zurück in der Erfolgsspur: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben ihr Heimspiel gegen den TSV Bayer Leverkusen mit 26:22 (15:12) gewonnen. Den Grundstein legte das Team dabei mit einem starken Start in die zweite Halbzeit – und behielt die Nerven, als es in der Schlussphase noch einmal spannend wurde.

Leverkusen war mit einer Serie von vier Siegen in Folge nach Oldenburg gereist, der VfL hatte in der Woche zuvor das Nord-Derby in Buxtehude verloren. Den ersten Abschnitt bestimmten aber die Gastgeberinnen. Einzig beim 1:0 und 2:1 lag Leverkusen in Front, die restliche Spielzeit verteidigten die Huntestädterinnen ihren knappen Vorsprung durch die ersten 30 Minuten. Auch als man beim Stand von 10:7 in Unterzahl agieren musste – und zwei Tore aus Gegenstößen kassierte – blieb das Bötel-Team konzentriert, bauten die Führung wieder aus und ging mit 15:12 in die Kabine. Dabei wäre sogar noch ein deutlicherer Vorsprung möglich gewesen – hätte Merle Carstensen ihre beiden Siebenmeter in der Anfangsphase verwandelt und die Außen aus den eigenen Gegenstößen etwas mehr Profit geschlagen.

Das gelang dann nach dem Wiederanpfiff. Dreieinhalb Minuten waren beide Teams zurück auf dem Feld, da hatten die Gastgeberinnen auf 19:13 erhöht. „Wir haben heute wieder richtig gut in der Abwehr gestanden“, freute sich Trainer Niels Bötel, dass seine Mannschaft nur wenig zuließ. Leverkusen fand kaum Lücken in der aggressiven und kompakt stehenden VfL-Abwehr, die dabei keineswegs unfair agierte. „Das war mit Sicherheit entscheidend“, fand Bötel. Im Angriffsspiel begeisterte dazu oftmals das Zusammenspiel von Toni Reinemann und Marie Steffen. 

Als die Schlussphase näher rückte, wurde es aber noch einmal brenzlig. „Mit der offensiven Deckung der Leverkusenerinnen haben wir uns schwergetan“, sagte Coach Bötel, der wie schon gegen Buxtehude auf Rückraumwerferin Kathrin Pichlmeier verzichten musste – und versuchte, mit einer zusätzlichen Feldspielerin ein Überzahlspiel zu generieren. Bayer kam auf zwei Tore heran (23:21), doch spätestens mit dem 25:21 durch Lisa-Marie Fragge (56. Minute), war den Oldenburgerinnen dieser Sieg nicht mehr zu nehmen. 

Leverkusens neuem Trainer Martin Schwarzwald fügte der VfL mit dem Erfolg die erste Niederlage in seinem fünften Spiel für den TSV zu. „Martin war mein Zimmerpartner beim A-Lizenzlehrgang. Da ist es natürlich besonders schön, dass wir heute die zwei Punkte geholt haben“, meinte Niels Bötel mit einem Augenzwinkern – und fügte kurz darauf hinzu: „Meine Mannschaft hat heute ein wirklich gutes Spiel gemacht und sich diesen Sieg verdient.“

VfL Oldenburg – TSV Bayer Leverkusen 26:22 (15:12)
VfL: Julia Renner – Lisa Marie Fragge (4), Lana Teiken (4), Toni-Luisa Reinemann (5/2), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (1), Jane Martens, Marie Steffen (4), Merle Carstensen (4), Jenny Behrend (2), Luisa Knippert (2)
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VfL-Frauen mit knapper Niederlage im Nord-Derby

10.01.2021 16:24 Uhr
von Sönke Spille

Sie ist zu Ende bevor sie eigentlich so richtig begonnen hatte: Nach zwei Siegen in Folge haben die Frauen des VfL Oldenburg in der Handball-Bundesliga wieder verloren – und die Fortsetzung ihrer kleinen Siegesserie verpasst. Im Nord-Derby beim Buxtehuder SV unterlagen die Huntestädterinnen nach einer spannenden Schlussphase 24:25 (10:10). Beste Torschützin war Merle Carstensen mit elf Treffern.

24:24 stand es, als Oldenburgs Trainer Niels Bötel 54 Sekunden vor dem Ende noch einmal Auszeit nahm, um seinen Spielerinnen die letzten Anweisungen für die Schlussphase im so engen Nord-Derby zu geben. Die Uhr tickte, die Huntestädterinnen, in den letzten eineinhalb Minuten in Unterzahl, suchten nach der passenden Lücke. Doch die fanden sie nicht. Stattdessen erkämpfte sich Buxtehude den Ball. Annika Lott machte es besser und netzte aus der zweiten Reihe ein – mit dem Ertönen der Schlusssirene. 

Nach einem harten Kampf mussten die Oldenburgerinnen damit ohne Zählbares die Rückreise antreten. Dabei hatte der VfL viel dafür getan, das Feld am Ende als Sieger zu verlassen. Nach einem sehr zerfahrenen Spiel in den ersten 30 Minuten, gelangen mit dem Seitenwechsel mehr Aktionen. Oldenburg ging zwar gleich zu Beginn mit 2:0 in Führung, höher fiel diese im ersten Abschnitt aber nicht aus. Stattdessen hielten die Gastgeberinnen die Begegnung offen. „Wir sind ganz gut gestartet“, fand VfL-Trainer Niels Bötel. „Nach dem 2:0 haben beide Seiten aber eine ziemlich ungenaue Chancenverwertung gezeigt.“

Nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich Oldenburg zunächst cleverer. 36 Minuten standen auf der Uhr, da sorgte Jenny Behrend für das 15:12. Zehn Zeigerumdrehungen später war dieser Vorsprung aber wieder aufgebraucht, stattdessen lag der BSV in Front (19:18). Das Bötel-Team fing sich in dieser Phase zu viele schnelle Gegentore, schaffte es aber, sich in der Schlussphase wieder zu stabilisieren. „Im Großen und Ganzen haben wir in der Abwehr aber ordentlich gestanden“, resümierte Bötel. In der Schlussphase war es stattdessen die Cleverness im Angriff, die in zu vielen Aktionen fehlte. Auch, weil Bötel nach dem kurzfristigen Ausfall von Kathrin Pichlmeier, die nach einer Überreizung des Knies sicherheitshalber geschont wurde, wieder einmal kaum Alternativen auf der Bank hatte. „Ich denke wir können einige positive Dinge aus der Partie ziehen“, so Bötel. Auch wenn es am Ende nicht zu einem Punktgewinn reichte.

Mit dem soll es am nächsten Wochenende wieder klappen. Am Sonntag, 17. Januar, empfängt der VfL Oldenburg um 16.30 Uhr den TSV Bayer 04 Leverkusen in der kleinen EWE-Arena. 

Buxtehuder SV – VfL Oldenburg 25:24 (10:10)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge, Lana Teiken, Toni-Luisa Reinemann (1), Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (1), Jane Martens (2), Marie Steffen (3), Merle Carstensen (11/6), Jenny Behrend (4), Luisa Knippert (2)
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Sporthalle Brandenburger Straße kann saniert werden

06.01.2021 17:01 Uhr

Zuschüsse von Bund und Land für das Projekt gesichert

Die Sporthalle bei der IGS Kreyenbrück an der Brandenburger Straße kann in den kommenden Jahren umfassend saniert und modernisiert werden. Die Stadt hat die Zusage von der NBank erhalten, wonach die Sanierung mit insgesamt rund 2,7 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bezuschusst wird. Insgesamt wird die Sanierung etwa 5 Millionen Euro kosten.

„Für die Hallensportler und den Schulsport ist das eine sehr gute Nachricht, Wir haben es erneut geschafft, mit unserem Konzept umfangreiche Fördermittel zu bekommen und können den Sportstandort Oldenburg in einem weiteren Bereich aufwerten,“ sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Sein Dank gilt dem Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde, der sich im Haushaltsausschuss des Bundestages für das Projekt eingesetzt hatte.

Mit der Umsetzung der Sanierung kann voraussichtlich 2022 begonnen werden. Die mittlerweile 45 Jahre alte Halle muss dringend saniert werden. Mittelfristig soll an dem Standort aber nicht nur die Sporthalle erneuert werden. Die Stadt entwickelt derzeit ein Konzept für das gesamte Areal.
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Oldenburg feiert Auswärtssieg in Göppingen

03.01.2021 13:09 Uhr
von Sönke Spille

Das war ein wahrer Kraftakt: Mit einem 24:23 (13:14)-Sieg bei Frisch Auf Göppingen haben die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg den zweiten Saisonsieg in Folge gefeiert. Im dritten Spiel in nur sechs erlebten die Oldenburgerinnen den erwartet schweren Kampf. Doch angeführt von Torhüterin Julia Renner und Kathrin Pichlmeier, mit 13 Toren beste VfL-Werferin, feierte das Team von Trainer Niels Bötel am Ende einer spannenden Schlussphase den sechste Saisonsieg.

„Wir wollen am Ende das eine Tor mehr werfen.“ Mit diesem Satz hatte Coach Niels Bötel im Vorfeld auf das Spiel in Göppingen geblickt – und am Ende echte Expertenqualitäten bewiesen. Als seine Spielerinnen nach der Schlusssirene in einem Kreis mitten auf dem Spielfeld den Erfolg bejubelten, lag sich Bötel mit seinem Co-Trainer Jonas Schlender an der Seitenlinie in den Armen. Nach der zweiten langen Auswärtsfahrt gen Süden in nur einer Woche hatte Oldenburg in Göppingen den so wichtigen Sieg perfekt gemacht – den ersten nach sieben Niederlagen gegen Frisch Auf in Folge und den ersten in Bötels Trainerkarriere überhaupt.

Dabei taten sich die VfL-Frauen am Samstagabend zu Beginn deutlich schwerer als noch beim Auswärtsspiel in Bietigheim eine Woche zuvor. Jenny Behrend erzielte zwar den ersten Oldenburger Treffer im neuen Jahr und brachte ihr Team mit 1:0 in Führung, danach aber bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen. Immer wieder kam Frisch Auf dabei über die rechte VfL-Abwehrseite zum Erfolg und erspielte sich einen Drei-Tore-Vorsprung. Den hatten die Huntestädterinnen beim 8:8 (20. Minute) aber, auch dank einiger Paraden von Torhüterin Julia Renner und erfolgreicher Einzelaktionen von Kathrin Pichlmeier, ausgeglichen. „Erst einmal lag das Hauptaugenmerk darauf, in der Abwehr und besonders im Angriff geduldig zu bleiben“, verriet Bötel im Nachgang die Marschroute. 

Kurz nach dem Ausgleich hatte das Team eine brenzlige Situation zu überstehen. Das Schiedsrichtergespann Jan und Manuel Lier hatte nach einem Wechselfehler auf Zeitstrafe entschieden – und damit für eine kurzzeitig doppelte Oldenburger Unterzahl gesorgt. Doch diese Situation meisterte das Bötel-Team souverän und schaffte es mit dem Wiederanpfiff nicht nur den 14:14-Ausgleich zu erzielen, sondern durch Merle Carstensen zum zweiten Mal in Führung zu gehen (15:14/35. Minute). 

Das gab Auftrieb: In Unterzahl erhöhten die Oldenburgerinnen sogar auf drei Treffer (15:18/40.). Doch lang währte dieser nicht. Je näher der Schlusspfiff kam, desto aggressiver deckte Göppingen, die VfL-Spielerinnen fanden kaum noch Lücken. „Wir sind mit der offensiven Abwehr nicht so zurechtgekommen“, blickte Bötel auf den zweiten Abschnitt. „Ausschlaggebend war am Ende, dass wir den Kampf in Abwehr angenommen haben und mit Julia Renner hinten jemanden drinstehen hatten, der die Tore super vereitelt hat.“

Mit Renners Paraden und den Toren von Kathrin Pichlmeier erkämpfte sich Oldenburg die Führung zurück. 43 Sekunden vor dem Ende führten die Gäste dann mit 24:23, blieben konzentriert und brachten den so wichtigen Sieg ins Ziel. „Nach den zwei extrem langen Fahrten nach Bietigheim und Göppingen ist es schwierig, sich auf den Punkt zu motivieren und den Körper hochzufahren. Am Ende kommt es nun einmal darauf an, dass man das eine Tor mehr wirft. Das ist uns heute gelungen“, jubelte Niels Bötel. 

Nach den kräftezehrenden drei Partien zum Jahreswechsel geht es für den VfL nun mit einer Woche Pause im Ligabetrieb weiter. Am Samstag, 9. Januar, sind die Grün-Weißen beim SV Buxtehude zu Gast. „Am Montag arbeiten wir noch einmal im regenerativen Bereich und dann liegt der Fokus auf dem Derby“, ist die Vorfreude bei Niels Bötel bereits groß.

Frisch Auf Göppingen – VfL Oldenburg 23:24 (14:13)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge, Lana Teiken (1), Toni-Luisa Reinemann, Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (2), Kathrin Pichlmeier (13/2), Jane Martens, Marie Steffen (1), Merle Carstensen (5/3), Jenny Behrend (1), Luisa Knippert (1)
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Oldenburg feiert souveränen Sieg gegen Mainz

31.12.2020 10:13 Uhr
von Sönke Spille

Sieg zum Jahresabschluss: Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg haben das letzte Spiel im Jahr 2020 gewonnen und sich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. In heimischer Arena setzte sich das Team von Trainer Niels Bötel mit 32:23 (15:10) gegen den FSV Mainz 05 durch und feierte den fünften Saisonsieg.

Zu Beginn taten sich die VfL-Frauen aber mächtig schwer. Wie von Coach Bötel erwartet, präsentierte sich Mainz mit einer aggressiven Deckung, Oldenburg fand kaum Lücken. Hinzu kamen ein vergebener Tempogegenstoß und ein verworfener Siebenmeter – die Gastgeberinnen lagen 3:5 zurück. Erst als Mainz zum ersten Mal in Unterzahl agieren musste, präsentierte sich der VfL konzentrierter, schaffte es, mit drei Toren in Folge, wieder in Führung zu gehen (6:5). Im weiteren Verlauf gelang es dann, die Führung weiter auszubauen. Angeführt wurden die Huntestädterinnen dabei von Kathrin Pichlmeier die, auch offensiv gedeckt, ihrer Gegenspielerin ein ums andere Mal entwischte. Die Führung war bis zum Seitenwechsel auf 15:10 ausgebaut – auch, weil Mainz kaum ein Konzept gegen die gut gestaffelte Oldenburger 6:0-Deckung fand. 

Konzentriert spielten die Oldenburgerinnen auch im zweiten Durchgang. Mainz fiel weiterhin wenig ein, der VfL verwaltete die Begegnung. Auch auf die frühe zweite Zeitstrafe für Merle Carstensen reagierte man gelassen. Stattdessen erhielten unter anderem Toni Reinemann und Natacha Buhl viel Einsatzzeit – und zeigten ihr Können. „Wir hatten damit gerechnet, dass es eine schwere Angelegenheit wird“, sagte Niels Bötel nach der Partie. „Wir haben es aber wie schon gegen Bietigheim ordentlich gemacht und verdient gewonnen.“

Nun liegt der Fokus auf dem Regenerieren, schließlich haben die VfL-Frauen bereits das nächste Spiel vor der Brust. Bereits am Samstag, 2. Januar, gastieren die Huntestädterinnen bei Frisch Auf Göppingen – ebenfalls ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt.

VfL Oldenburg – 1. FSV Mainz 05 32:23 (15:10)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (1), Lana Teiken (1), Toni-Luisa Reinemann (2), Natacha Buhl (2), Marloes Hoitzing, Kathrin Pichlmeier (10/3), Jane Martens (1), Marie Steffen (4), Merle Carstensen (4/2), Jenny Behrend (7), Luisa Knippert
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VfL Oldenburg unterliegt bei Tabellenführer SG BBM Bietigheim

29.12.2020 17:17 Uhr
von Sönke Spille

Gut gekämpft, aber auf der Rückreise ohne verspätetes Weihnachtsgeschenk im Gepäck: Der VfL Oldenburg hat in der Handball-Bundesliga der Frauen die sechste Saisonniederlage kassiert. Beim Tabellenführer SG BBM Bietigheim unterlag die Mannschaft von Trainer Niels Bötel trotz eines couragierten Auftritts mit 27:32 (14:16). Beste Werferin war Merle Carstensen mit elf Toren.

Von der langen Anreise, die am frühen Sonntagmorgen in den Süden der Republik gestartet war, ließen sich die Oldenburgerinnen zunächst nichts anmerken. Von Beginn agierte der VfL mutig und setzte den Spitzenreiter unter Druck. Einen Kempa-Trick im ersten Angriff verwandelte Merle Carstensen zur 1:0-Führung, die kurze Zeit später sogar auf einen Zwei-Tore-Vorsprung ausgebaut wurde. Carstensen präsentierten sich im Oldenburger Spiel dabei einmal mehr als Aktivposten. Nach ihrer vorzeitigen Vertragsverlängerung vor Weihnachten trieb die Spielmacherin das Oldenburger Offensivspiel an, blieb vom Siebenmeterpunkt nervenstark und sorgte zudem mit einigen abgefangenen Bällen und daraus resultierenden Tempogegenstößen dafür, dass der VfL in Schlagdistanz blieb – auch als Bietigheim die Partie zwischenzeitlich gedreht hatte (8:6, 14. Minute). 

Nach einer Auszeit von Coach Bötel gelang der Ausgleich, Lisa-Marie Fragge sorgte mit ihrem Wurf zum 10:9 sogar zur erneuten Oldenburger Führung (10:9, 19.). Dass der VfL dennoch mit einem Rückstand in die Halbzeitpause ging, lag auch daran, dass sich Bietigheim – nach nur einer Trainingseinheit vor der Begegnung – mit zunehmender Spieldauer besser auf den VfL eingestellt hatte und sich etwas konzentrierter und nervenstärker vor dem gegnerischen Tor präsentierte (16:14). 

Zudem kassierte Merle Carstensen mit dem Halbzeitpfiff die erste Zeitstrafe der Partie – die ersten 120 Sekunden nach dem Seitenwechsel mussten die Huntestädterinnen somit in Unterzahl bestreiten. Und: Anders als im ersten Abschnitt waren es nun die Bietigheimerinnen, die den besseren Start in Durchgang zwei erwischten. Bis zur Auszeit von Trainer Niels Bötel nach rund 35 Minuten standen sechs Gegentoren nur ein erzielter Treffer gegenüber – innerhalb kürzester Zeit hatten die Oldenburgerinnen den Anschluss verloren. 

Aufholen ließ sich der Rückstand trotz der verbleibenden 25 Minuten nicht mehr. Zwar gelang es, nach einem Treffer von Jane Martens, noch einmal auf vier Treffer zu verkürzen (21:25/46.). Doch dichter kam der VfL, der immer wieder gute Aktionen zeigte, sich aber auch zu einfache Fehler leistete, nicht mehr heran. Bietigheim verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. „Klar ärgere ich mich über die eine oder andere vergebene Chance oder einfachen Fehler, den wir uns geleistet haben“, sagte Trainer Niels Bötel nach der Partie – zeigte sich aber dennoch zufrieden. „Wir sind heute Morgen um sechs Uhr losgefahren, damit hatten wir eine lange Reise in den Beinen. Dass wir am Ende mit fünf Toren in Bietigheim verlieren – da bin ich vom Ergebnis schon zufrieden.“ 

Die wichtigen Spiele im Kampf um den Klassenerhalt sind ohnehin andere. Am Mittwoch zum Beispiel. Dann ist ab 19.30 Uhr mit dem 1. FSV Mainz 05 ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf in der kleinen EWE-Arena zu Gast. „Es wird eine lange und harte Saison. Deshalb ist gut, dass wir nach der Pause so gestartet sind“, sagt Bötel und fordert von seiner Mannschaft: „Gegen Mainz müssen wir punkten.“

SG BBM Bietigheim – VfL Oldenburg 32:27 (16:14)
VfL: Julia Renner, Nele Reese – Lisa Marie Fragge (2), Lana Teiken, Toni-Luisa Reinemann, Natacha Buhl, Marloes Hoitzing (1), Kathrin Pichlmeier (5/1), Jane Martens (1), Marie Steffen (2), Merle Carstensen (11/6), Jenny Behrend (3), Luisa Knippert (1)
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Carina Aselmeyer muss Handballkarriere beenden

22.12.2020 16:41 Uhr

„Ich dachte ich habe es überstanden“

von Sönke Spille

Abschied am Jahresende: Nach eineinhalb Jahren verlässt Carina Aselmeyer den VfL Oldenburg. Nach einer Fußverletzung im Herbst 2019 hatte die Kreisläuferin versucht, sich ins Team zurückzukämpfen, dabei aber immer wieder Rückschläge erlitten. Mit 28 Jahren beendet sie nun ihre Handballkarriere und kehrt in die Schweiz zurück. 

Samstagabend, 21. September 2019: „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, skandieren die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in der Ballei-Sporthalle Neckarsulm. Mit 31:25 feiert der VfL bei der Neckarsulmer Sportunion im dritten Spiel der Saison 2019/20 den ersten Sieg. Im Spielerkreis jubelt auch Carina Aselmeyer. Die Kreisläuferin ist nach ihrem Wechsel im Sommer vom Schweizer Triple-Sieger Spono Eagles Nottwil an die Hunte auf Anhieb eine wichtige Stütze im Oldenburger Team, Trainer Niels Bötel setzt auf die gebürtige Hildesheimerin in seiner Startformation. Was zu diesem Zeitpunkt in all dem Jubel noch niemand weiß. Der Sieg in Neckarsulm ist das letzte Pflichtspiel in der Handballkarriere von Carina Aselmeyer.

Dezember 2020: Es sind die letzten Tage für Carina Aselmeyer, in denen sie beim VfL Oldenburg unter Vertrag steht. Mehr als ein Jahr sind seit dem Erfolg von Neckarsulm vergangen. Im Leben von Carina Aselmeyer ist viel passiert: Reha, Einheiten im Kraftraum, Aufbautraining und die Hoffnung auf eine Rückkehr – immer wieder gepaart mit Rückschlägen. 

Leidenszeit beginnt nach Neckarsulm-Sieg
Aselmeyers Leidenszeit ist dabei eng mit dem Oldenburger Erfolg in Neckarsulm verbunden. Nach dem Spiel wird in einer MRT-Untersuchung ein Syndesmoseriss im Fuß festgestellt. „Anfangs hieß es noch, dass es nur drei Monate sind, bis ich wieder auf dem Spielfeld stehen kann“, erinnert sich die heute 28-Jährige. Doch nach einem Knorpelschaden werden aus drei Monaten vier, fünf. Immer wieder muss Aselmeyer gegen Rückschläge ankämpfen. Dann – pünktlich zur Saison 2020/21 – scheint sie wieder fit zu sein und kehrt ins Team zurück. „Ich bin in der Vorbereitung wieder eingestiegen und habe auch zwei Testspiele bestritten“, erzählt Aselmeyer. „Es war schön wieder dabei zu sein. Ich dachte ich habe es überstanden.“ Doch sie erleidet wieder Rückschläge, der Traum, ins Bundesligateam zurückzukehren, platzt. Viel mehr noch. Bis heute hat die 28-Jährige Schmerzen beim Laufen. Am Ende ihrer Karriere führt kein Weg vorbei. Statt Handball soll der Fokus künftig auf dem Beruf liegen – in der Schweiz.

Rein geographisch ist es somit ein Schritt zurück. Schließlich wagte Carina Aselmeyer im Sommer 2019 den Schritt aus der Schweiz nach Oldenburg. Nach Stationen in der zweiten deutschen Liga beim TSV Travemünde, der SG 09 Kirchhof und SV Allensbach zog es sie zu Yellow Winterthur, später zu den Spono Eagles Nottwil. Aselmeyer nahm in ihrer Schweizer Zeit am EHF Challenge Cup teil, gewann die Schweizer Meisterschaft, den Schweizer Cup und den Supercup. In Oldenburg freute sich die 1,79 Meter große Handballerin bei ihrer Vorstellung dann auf die Herausforderung in der Beletage des deutschen Handballs. „Ich wollte gerne in der 1. Bundesliga spielen. Und mir hat es in Oldenburg beim Probetraining sehr gut gefallen“, erinnert sich Carina Aselmeyer. „In meiner Kindheit war Oldenburg schon ein Verein, zu dem man aufgeschaut hat – mit renommierten Spielerinnen mit professionellen Strukturen. Es war ein Traum für mich.“

Besonderes Miteinander in Oldenburg
Dass ihre Bundesligakarriere nach nur drei Spielen mit der Partie in Neckarsulm endet, schmerzt. „Wir hatten damals eine richtige Verletzungsserie im Team“, blickt Aselmeyer auf den Saisonstart 2019/20 zurück. „Es ist natürlich der Worst Case wenn du neu bist, eigentlich alles passt und du dich dann verletzt.“ Statt Training auf dem Handballfeld standen viele Einheiten im Kraftraum auf dem Plan, oft mit der ebenfalls Langzeitverletzten Lina Genz. „Wir sind ein gutes Team geworden“, findet Aselmeyer. Gemeinsam verfolgten sie die Bundesliga-Begegnungen von der Tribüne aus. „Gerade in Heimspielen, wenn man in der EWE Arena sitzt, schmerzt es natürlich, nur zuschauen zu können“, sagt die 28-Jährige. Ausgeschlossen gefühlt habe sie sich im Team aber trotz Verletzung nie. „Das Miteinander hier in Oldenburg ist ein ganz besonderes“, findet sie. „Ich hätte mir gewünscht, noch lange mit den Mädels im Team zusammenzuspielen.“

Doch die Zukunft ist eine andere – ohne den VfL Oldenburg. „Die Zeit in Oldenburg will ich nicht missen. Es war für mich wie ein zweites Zuhause, die Verletzungen haben mich stärker gemacht.“ Nun stehe die Karriere nach der Karriere im Vordergrund. „Mir ist es wichtig, ein wenig Abstand vom Handball zu bekommen“, verrät sie. Ihren VfL-Mitspielerinnen traut sie indes zu, noch viele Siege in dieser Saison einzufahren. „Es ist ein sehr interessantes Projekt hier in Oldenburg. Im Team steckt unheimlich viel Potenzial. Sie werden auf jeden Fall einen Platz im Mittelfeld schaffen.“ Aus der Ferne – so viel steht fest – wird Aselmeyer die Daumen drücken. Und auch wenn Oldenburg und Carina Aselmeyer bald 800 Kilometer trennen. Die vielen schönen Momente, die sie mit dem VfL erlebt hat, wird sie in ihrem neuen Leben nicht vergessen. Momente, wie den jubelnden Spielerkreis am 21. September 2019 in Neckarsulm.
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VfB-Retro-Trikot und Zitronen-Seife füllen Spendenkasse

11.12.2020 18:40 Uhr

Fanprojekt und Fanszene zeigen Solidarität: 750 Euro für die Baumhaus gGmbH

Die Corona-Pandemie hat den Amateurfußball gehörig ausgebremst. Das Fanprojekt der Stadt Oldenburg und die Fanszene des VfB Oldenburg waren dennoch nicht untätig: Sie haben als Zeichen der Solidarität in Zeiten der Krise eine Spendenaktion zu Gunsten der gemeinnützigen Werkstätten der Baumhaus gGmbH ins Leben gerufen. Dabei sind 750 Euro zusammengekommen, die Greta Prätsch, Sozialarbeiterin im Fanprojekt, und Maurice Ellberg als Vertreter der Fanszene des VfB Oldenburg jetzt an Bettina Unruh, Geschäftsführerin der Baumhaus gGmbH, übergeben haben.

Während der im August dieses Jahres gestarteten Aktion wurde als wirksame Hygienemaßnahme gegen Corona eine Handseife, die die Baumhaus-Werkstatt in der eigenen Seifenmanufaktur hergestellt hat, verkauft. Außerdem wurde ein von der Fanszene im Retro-Look gestaltetes VfB-Trikot, das an die Spielkleidung aus der Saison 1980/1981 (die erste VfB-Saison in der 2. Bundesliga) angelehnt ist, angeboten. Beide Produkte – „Soli-Seife“ mit der Duftnote „Lemongrass“ (Zitronengras) und das an glorreiche Zeiten erinnernde Kult-Trikot – konnten einzeln oder zusammen im Set erworben werden. Angeboten wurden sie im Internet über den Online-Shop des VfB Oldenburg.
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Kicken an der Kennedystraße auf Kunstrasen

11.12.2020 18:15 Uhr

Stadt verbessert mit Mehrjahresprogramm Bedingungen für den Fußball – Erstes Projekt abgeschlossen

Der Ball rollt, ohne zu „verspringen“. Keine Unebenheiten, keine Löcher stören den Spielfluss. Er ist pflegeleicht, langlebig, strapazierfähig. Und das Wetter? Ist ihm völlig egal. Außer es liegt meterhoch Schnee. Ansonsten ist er immer bespielbar. Die Rede ist von einem Kunstrasenplatz. Auf der Sportanlage an der Kennedystraße ist in rund fünfmonatiger Bauzeit ein moderner Kunstrasenteppich der neuesten Generation entstanden. „Dieser neue Kunstrasen ist Teil einer mehrjährigen Strategie zur Verbesserung der Bedingungen für unsere Fußballerinnen und Fußballer in der Stadt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Weitere Plätze werden in den nächsten Jahren folgen. „Wir betreiben dafür einen Millionenaufwand. Zu Recht, angesichts der Bedeutung des Fußballs in unserer Stadt“, sagt Krogmann.

Davon profitieren an der Kennedystraße – wenn der Trainings- und Spielbetrieb wieder starten darf – gleich mehrere Vereine und der Schulsport. Hauptnutzer der Sportanlage bleibt der TuS Bloherfelde. Trainingszeiten auf dem neuen Kunstrasenplatz erhalten aber auch der TuS Eversten, Eintracht Oldenburg, der VfB Oldenburg, der DFB-Stützpunkt Oldenburg-Stadt und die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde. Montags bis freitags soll der Platz jeweils bis 22 Uhr genutzt werden. Hinzu kommt der Punktspielbetrieb am Wochenende.

Das künstliche Grün an der Kennedystraße ist der erste Granulat-freie Kunstrasenplatz Oldenburgs. Der Belag besteht aus einer sehr hohen Anzahl an Kunstrasenfasern, ist mit Sand beschwert und verzichtet ganz auf umweltbelastendes Gummi- und Korkgranulat. Einhergehend mit der Spielfeldsanierung wurde auch die Dränage erneuert. Das 105 mal 68 Meter große Spielfeld ist von einer Pflasterfläche umrahmt, um den Rasen sauber zu halten, die Jugend-Tore abstellen zu können und Zuschauerinnen und Zuschauern einen trockenen Stehplatz zu bieten. Eine neue Barriere trennt die Gäste vom Platz. Hinter allen Torräumen wurden Ballfangzäune errichtet.

Komplettiert wird der Platz durch eine neue Flutlichtanlage, die mit sechs Masten und modernen LED-Strahlern ausgestattet ist. Vom Vorentwurf bis hin zur Bauüberwachung war das Osnabrücker Planungsbüro Pätzold und Snowadsky mit dem Projekt beauftragt. Die Bauarbeiten hatte die Firma Borchers (aus Surwold bei Papenburg) übernommen. Die Kosten schlagen insgesamt mit rund 1,3 Millionen Euro zu Buche. Im Frühjahr 2021 wird noch einmal Sand verteilt. Das Feld ist jedoch bereits jetzt bespielbar.

Mit dem neuen Platz an der Kennedystraße gibt es mittlerweile fünf Kunstrasenplätze in der Stadt: Der VfL Oldenburg hat einen vereinseigenen Platz an der Alexanderstraße, die übrigen drei befinden sich in städtischem Eigentum (Maastrichter Straße, Gerhard-Stalling-Straße, Schulzentrum am Flötenteich). Der Rat hat am 17. Dezember 2018 den Bau von weiteren Kunstrasenplätzen beschlossen, der Sportausschuss hat am 13. Februar 2020 die Reihenfolge für die ersten drei Plätze festgelegt. Nach dem Auftaktprojekt an der Kennedystraße geht es 2021 mit dem vom Post SV genutzten Platz neben der Grundschule Alexandersfeld weiter. Bodenuntersuchungen sind bereits gestartet, Baubeginn soll im Frühjahr sein. Für Oktober 2021 ist die Fertigstellung geplant. Das nächste Allwetter-Spielfeld soll dann 2022 an der Brandenburger Straße entstehen.
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VfLerinnen gehen mit Sieg in die EM-Pause

24.11.2020 20:39 Uhr
von Sönke Spille

Mit einem Erfolgserlebnis haben sich die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in die EM-Pause verabschiedet. In der heimischen EWE-Arena setzte sich die Mannschaft von Trainer Niels Bötel am Sonntagnachmittag mit 33:21 (17:10) gegen die Kurpfalz Bären durch.
 
„Die zwei Punkte wollten wir vor der EM-Pause unbedingt bei uns behalten.“ Niels Bötel war sichtlich zufrieden, als er kurz nach dem Spiel bei der Pressekonferenz Rede und Antwort stand. „Die Mädels haben gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich denke der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.“

Was die Huntestädterinnen im Spiel erwarten würden, zeigten die Gäste schon gleich in den ersten Minuten. Mit aggressivem Abwehrspiel versuchte Ketsch, das Oldenburger Angriffsspiel zu stören – in der eigenen Offensive agierten sie zudem mit einer zusätzlichen Feldspielerin. Der VfL ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Nach 1:0-Führung der Kurpfalz Bären, ging das Bötel-Team in Führung – und übernahm spätestens nach zwei Toren von Top-Torschützin Merle Carstensen (7:4) das Kommando. Entscheidend absetzen konnten sich die Oldenburgerinnen zunächst aber nicht. Nach einer 12:7-Führung landeten zwei zweite Bälle in den Händen der Bärinnen, die auf 9:12 verkürzten. Niels Bötel nahm Auszeit – und schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis zum Halbzeitpfiff ließen die VfL-Frauen nur noch ein Gegentor zu, bauten währenddessen ihre Führung aus. Lana Teiken traf mit dem Halbzeitpfiff zum 17:10.

Der Sieben-Tore-Vorsprung zum Seitenwechsel war so etwas wie die Vorentscheidung. Auch aus der Kabine kamen die Oldenburgerinnen hochkonzentriert und hielten die Gäste auf Distanz. Über 21:13 und 29:17 marschierte der VfL zum vierten Saisonsieg – und Coach Niels Bötel nutzte die Chance, auch personell neue Varianten auszuprobieren. „Einige Spielerinnen konnten noch ein wenig Spielpraxis sammeln“, so Bötel. „Und wenn man sieht, dass Natacha Buhl eingewechselt wird und auch gleich trifft ist das natürlich super.“

Mit einem guten Gefühl, zwei Punkten und Tabellenplatz zwölf (8:10 Punkte) geht es für Oldenburg nun in die aufgrund der Europameisterschaft angesetzten Spielpause. „Man hat es schon in den letzten Spielen gesehen, dass es gut ist, dass wir jetzt ein wenig Pause haben“, erzählte Bötel. Einige Spielerinnen seien angeschlagen. „Sie haben sich auch heute wieder durchgekämpft. Da ist es schon gut, dass wir jetzt ein wenig Kraft tanken können.“

VfL Oldenburg – Kurpfalz Bären 33:21 (17:10)
VfL: Renner, Reese – Teiken (1), Reinemann (2), Buhl (1), Hoitzing (1), Pichlmeier (5), Steffen (4), Carstensen (10/3), Behrend (7), Knippert (2), Prante
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Bittere Niederlage nach packendem Duell gegen THC

16.10.2020 17:36 Uhr
von Sönke Spille

Am Ende holten sich die Oldenburger Bundesliga-Handballerinnen ihren verdienten Applaus von den Zuschauern ab. 60 Minuten hatten die Spielerinnen von Trainer Niels Bötel nicht nur tollen Handball gezeigt, sondern gekämpft, Moral bewiesen und den als Tabellenführer angereisten Thüringer HC an den Rand einer Niederlage gebracht. Doch nach einer nervenaufreibenden Schlussphase standen sie bei der 29:30 (14:13)-Niederlage am Ende doch mit leeren Händen da.

„Wenn mir das Ergebnis vor dem Spiel jemand gesagt hätte, hätte ich es wahrscheinlich dankend angenommen. Aber nach dem Spielverlauf bin ich natürlich enttäuscht“, gestand VfL-Coach Niels Bötel. Sein Team war dem Sieg so nah gewesen, hatte fast die komplette zweite Halbzeit in Front gelegen. Doch kurz vor dem Ende erzielte der Thüringer HC mit dem 27:26 die erste Führung seit Mitte der ersten Halbzeit (11:10) und machte mit einem Tor Sekunden vor der Schlusssirene den Erfolg perfekt. „Das war ein glücklicher Sieg für uns“, gestand Helfried Müller, der seinen Bruder Herbert Müller in Oldenburg als THC-Coach am Spielfeldrand vertrat. „Es war schon abenteuerlich, wie der Ball dort in die Mitte gekommen ist. Das hatte mit strukturiertem Spielaufbau nichts zu tun.“

Die Oldenburgerinnen bewiesen, dass sie auch mit einem Top-Team der Liga mithalten können. Von Beginn an präsentierten sich die Oldenburgerinnen als unangenehmer Gegner für den Tabellenführer. Coach Niels Bötel versuchte dabei gleich in den ersten Angriffen mit einer siebten Feldspielerin ein Überzahlspiel zu generieren. Rückraumspielerin Toni Reinemann, die von Bötel in der Startformation aufgeboten wurde, sorgte nach drei Minuten für die 1:0-Führung. Und auch in der Folge spielte der VfL stark auf – die Gäste bissen sich mehr und mehr die Zähne aus. Julia Renner, mit mehreren Paraden wieder einmal sicherer Rückhalt der Huntestädterinnen, und dazu gute Aktionen in der Offensive ermöglichten ein Duell auf Augenhöhe. Oldenburg hielt den Anschluss und ließ sich auch von zwei zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Besonders Marie Steffen, die nicht nur für einen extrem aggressiven Mittelblock in der Abwehr sorgte, sondern im Angriffsspiel vier Siebenmeter herausholte, ging dabei voran. 

Auf den guten Auftritt der Oldenburgerinnen reagierte der THC zunehmend genervt – entweder mit vorschnellen Abschlüssen, ungenauen Zuspielen oder technischen Fehlern. „Wir waren pomadig, schläfrig. Mit jeder Minute, die das Spiel länger dauerte, hat Oldenburg die Oberhand übernommen“, sagte Helfried Müller. Lana Teiken, die einen guten Auftritt auf Linksaußen hinlegte, sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff mit viel Übersicht für die VfL-Führung (12:11). Und die blieb bis zum 14:13-Seitenwechsel bestehen. 

Den Thüringer HC hatten die Huntestädterinnen mit ihrem starken Auftritt in Abschnitt eins gehörig unter Druck gesetzt, der Tabellenführer war somit in Durchgang zwei gefordert. Doch das Spiel machte weiterhin der VfL. Wie im ersten Durchgang eröffnete Toni Reinemann – mit zwei Paraden von Julia Renner und einem weiteren Treffer von Lana Teiken erhöhte der VfL sogar auf 17:14. Dann aber unterliefen den Gastgeberinnen einige Ungenauigkeiten – und sie vergaben in dieser Phase gleich drei Großchancen. Den Thüringer HC brachte das noch einmal zurück ins Spiel. Beim 27:26 lagen sie in Front und konterten im Anschluss die Treffer des VfL. „Die Erfahrung hat am Ende den Ausschlag gegeben“, fand Niels Bötel, der seinen Spielerinnen aber trotz der Niederlage ein großes Kompliment aussprach. „Ich bin super stolz auf das, was meine Mannschaft geleistet hat. Sie haben in der Abwehr richtig geackert. Mit ein wenig mehr Wurfglück holen wir am Ende vielleicht sogar noch einen Punkt.“
Mit 6:6 Punkten bleiben die Oldenburgerinnen vorerst Tabellensechster. Das nächste Spiel steht dann am Samstag, 24. Oktober, bei der HSG Blomberg-Lippe auf dem Programm.
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Soforthilfefonds für den Sport geht an den Start

18.09.2020 16:07 Uhr

Stadt stellt 100.000 Euro bereit – Krogmann: Vereine vor existenzieller Krise schützen

Abgesagte Veranstaltungen, fehlende Eintrittsgelder, ausbleibende Mitgliedsbeiträge und Mehraufwendungen durch Hygienekonzepte: Die Corona-Krise hat bei vielen Sportvereinen Löcher in die Kassen gerissen. Um die Folgen für den organisierten Sport abzumildern, hat die Stadt Oldenburg einen „Soforthilfefonds Sport“ mit einem Finanzvolumen in Höhe von 100.000 Euro aufgelegt.

Die Förderrichtlinie ist nach einem Beschluss des Verwaltungsausschusses seit Dienstag, 15. September, in Kraft. Vereine können ab sofort Anträge stellen. „Mit diesen Mitteln bieten wir den von der Corona-Pandemie betroffenen Oldenburger Sportvereinen eine finanzielle Unterstützung an. Wir wollen dazu beitragen, den Sport vor einer existenziellen Krise zu schützen. Denn Vereine sind wichtig für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Um Zuwendungen aus dem Soforthilfefonds zu beantragen, stellt der Fachdienst Sport den Vereinen ein Online-Formular zur Verfügung. In das Formular können die Antragstellerinnen und Antragsteller Corona-bedingte Mehraufwendungen und Einnahmeverluste eintragen. Dazu zählen:
 • Kosten ausgefallener Veranstaltungen der Vereine (zum Beispiel Werbe- und Stornokosten)
 • Kosten ausgefallener Veranstaltungen, an denen Vereinsmitglieder teilnehmen wollten (zum Beispiel Meldegelder)
 • Kosten für die Beschaffung von Technik zur Erstellung von Online-Angeboten
 • Mehraufwand für Hygienemaßnahmen
 • entgangene Kursgebühren
 • Mitgliedsbeiträge, wenn Mitglieder sich aufgrund der persönlichen finanziellen Lage, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurde, den Vereinsbeitrag nicht mehr leisten können

Die maximale Förderung beträgt grundsätzlich 2.500 Euro pro Verein. In Ausnahmefällen kann diese Höchstgrenze angehoben werden, wenn nachgewiesen wird, dass der Verein durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten und in seiner Existenz gefährdet ist.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Sportvereine, die ihren Sitz in Oldenburg haben und Mitglied im hiesigen Stadtsportbund sind. Anträge können bis zum 2. November 2020 bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Sport, Peterstraße 1,26121 Oldenburg, eingereicht werden. Auskünfte erteilt Christina Lenek unter Telefon 0441 235-3162 und per E-Mail an christina.lenek@stadt-oldenburg.de.
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Talentschmiede für den Fußball-Nachwuchs

25.08.2020 17:42 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet DFB-Stützpunkt Oldenburg-Stadt

Oldenburg wird jetzt offiziell zur Talentschmiede des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Montag, 24. August, gemeinsam mit DFB-Stützpunktkoordinator Malte Fröhlich und Sportamtsleiterin Christiane Cordes den neuen DFB-Stützpunkt Oldenburg-Stadt auf der Sportanlage Kennedystraße eröffnet. Hier haben talentierte Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2009, 2008, 2007 und 2006 aus den Kreisen Ammerland und Wesermarsch sowie der Stadt Oldenburg künftig die Möglichkeit, jeweils montags zusätzlich zu ihrem Vereinstraining gefordert und gefördert zu werden.

Mit dem Standort Oldenburg habe der DFB „die richtige Wahl getroffen“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Besonders freut es mich, dass hier auch talentierte Mädchen am Ball sind, auf Topniveau trainieren und sich entwickeln können. So lässt sich die Leidenschaft der vielen fußballbegeisterten Kickerinnen auf einem hohen Level halten“, sagte Krogmann.

DFB-Stützpunktkoordinator Malte Fröhlich hob die günstige Lage der Sportanlage an der Kennedystraße sowie „die für das Talentförderprogramm sehr guten Rahmenbedingungen“ hervor. „Der Bau des neuen Kunstrasenplatzes schafft optimale Voraussetzungen, um ganzjährig und wetterunabhängig zu trainieren“, lobte Fröhlich. In den Bau des Kunstrasenplatzes investiert die Stadt rund 1,3 Millionen Euro. Zu dem Projekt gehört auch die Errichtung einer modernen Flutlichtanlage. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr geplant. Zudem wird auf dem benachbarten Naturrasenplatz in Kürze eine Beregnungsanlage eingebaut, so dass die Sportanlage auch dort eine weitere Aufwertung erfährt.

Krogmann freute sich, dass Oldenburg nicht mehr länger ein weißer Fleck auf der Karte der DFB-Stützpunkte ist. Bundesweit hat der Deutsche Fußball-Bund 366 Stützpunkte – davon 36 in Niedersachsen – eingerichtet, an denen jeden Montag von 17 bis 20 Uhr die talentiertesten 11- bis 14-jährigen Jugendfußballerinnen und Jugendfußballer einer Region von lizenzierten DFB-Trainern angeleitet werden. Der neue Stützpunkt in Oldenburg ersetzt den bisherigen Standort Lehmden im Ammerland. An der Kennedystraße werden künftig circa 35 D- und C-Jugendliche aus etwa zehn verschiedenen Vereinen trainieren. Drei qualifizierte DFB-Honorartrainer – Nico Rauch und Jan Nolopp sowie ein dritter Coach, der noch benannt werden wird – kümmern sich darum, das technisch-taktische Können ihrer Schützlinge zu fördern. Als Torwarttrainer unterstützt Ralf Kloppenburg das Team. Von ihrem Fachwissen profitieren auch die Vereinstrainer vor Ort: Regelmäßig werden Fortbildungen und Trainingshilfen angeboten.

Üblicherweise kooperiert der DFB in der Stützpunktarbeit mit einem Verein. Dass diesmal Doppelpass mit einer Stadt gespielt wird, ist eine eher seltene Konstellation, die jedoch auf die optimalen Rahmenbedingungen der städtischen Sportanlage zurückzuführen ist. „Diese Rolle übernehmen wir im Interesse der Nachwuchsförderung und im Sinne von kurzen Wegen gerne“, erläuterte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Einen Fußball-Stützpunkt vor Ort zu haben, steht uns als Sport-Stadt gut zu Gesicht und ist eine Top-Motivation für unsere ambitionierten Talente.“
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Übungsleiter*innen und Helferinnen gesucht

24.07.2020 18:52 Uhr
Der SV Ofenerdiek sucht Übungsleiter*innen für die Gruppen "Fitness für Minis" (4–6 Jahre) und "Kids in Action" (6–8 Jahre) am Donnerstag  zwischen 15:30 und 17 Uhr.

Zudem werden Ende August neue Helferinnen (gerne Schülerinnen) für das „Eltern-Kind-Turnen 2-3 Jahre mittwochs von 15:30-17:30 und freitags 16-17:30 Uhr gesucht.

Außerdem wird ein*e Übungsleiter*in für Hobby-Horsing mit Kindern im Alter von 6–14 Jahren gesucht. Diese Gruppe wird erst ins Leben gerufen.
 

weitere Infos bei Jessica Buse unter Tel.:  0176 / 32228657
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Oldenburg Marathon kann nicht stattfinden

10.07.2020 18:41 Uhr

Gute Laufveranstaltung derzeit nicht möglich

Der für den 25. Oktober 2020 geplante Oldenburg Marathon wird nicht stattfinden. Das teilten die Veranstalter der größten Laufveranstaltung in der Region Weser-Ems nach einer Sitzung des Organisationsgremiums mit. „Wir haben lange gehofft und alle Möglichkeiten und Alternativen abgewogen“, erklärt Dirk Spekker als Vorsitzender des Oldenburger Marathonvereins (OMV), „schlussendlich sehen wir aber keine Perspektive, unsere Veranstaltung auch nur annähernd in einer Form durchzuführen, die den Anforderungen an eine gelungene Laufveranstaltung entspricht.“

Wie andere Veranstalter auch, habe der OMV überprüft, inwiefern eine Durchführung des Oldenburg Marathons unter den Schutz- und Hygienemaßnahmen der Corona-Pandemie möglich und sinnvoll wäre. Letztlich sei man aber zu dem Ergebnis gekommen, dass wegen der notwendigen Auflagen der Charakter der Veranstaltung nahezu vollständig verloren ginge und die Sicherheit von Läuferschar, Publikum und nicht zuletzt den Helferinnen und Helfern an oberster Stelle steht.

In den vergangenen Tagen wurden Sponsoren und Partner des Oldenburg Marathons bereits über die drohende Absage informiert. „Wir haben viel Verständnis und Unterstützung für unsere Überlegungen erhalten“, fasst OMV-Finanzvorstand Ralf Lange die Ergebnisse zusammen, „unsere Partner lassen uns in dieser für alle schwierigen Situation nicht im Stich.“ Das bestätigt auch Karl-Heinz Janzen von REWE, der seit Jahren die Verpflegung und Logistik der Veranstaltung unterstützt. Die Entscheidung, diese tolle Laufveranstaltung abzusagen, sei zwar sehr schade, aber nachvollziehbar. Und mit Blick auf das kommende Jahr: „Wir sind natürlich auch 2021 wieder mit dabei!“
 Bereits seit einigen Wochen hat der Marathonverein im Rahmen der Online-Anmeldung keine Startgelder mehr eingezogen. Diejenigen, deren Geld bereits vor Beginn der Pandemie abgebucht wurde, bekommen den Betrag unaufgefordert und ohne Stornierungsgebühren erstattet. „Wir denken, dass die Rückzahlungen bis zum Ende des Monats abgeschlossen sein werden“, so Spekker. Den Blick richte man nun auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.

Der Oldenburg Marathon ist die größte Laufveranstaltung in der Region, mehr als 5.000 Läuferinnen und Läufer gehen jedes Jahr im Oktober an den Start.
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Anpfiff: Kunstrasenplatz-Bau beginnt

08.07.2020 21:00 Uhr

An der Kennedystraße soll schon bald auf neuer Anlage gekickt werden

Gute Nachricht für die Fußballerinnen und Fußballer, die auf der Sportanlage Kennedystraße trainieren und ihre Punktspiele bestreiten. In dieser Woche beginnt dort der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes. Die Baustelle ist bereits eingerichtet worden, damit ist der erste Schritt zu einem größeren Ausbauprogramm gemacht. „Das neue Spielfeld wird einen weitgehend witterungsunabhängigen Spiel- und Trainingsbetrieb möglich machen. In den kommenden Jahren werden insgesamt drei solcher Plätze gebaut, damit schaffen wir ganzjährig beste Bedingungen für den Schul- und Vereinssport“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte im Dezember 2018 den Bau weiterer Kunstrasenplätze beschlossen, an der Kennedystraße wird nun das erste dieser Projekte umgesetzt. 2021 soll es mit dem vom Post SV genutzten Platz neben der Grundschule Alexandersfeld weitergehen. Als nächstes folgt dann die Anlage an der Brandenburger Straße. Aktuell sind in der Stadt vier Kunstrasenplätze in Benutzung. Drei befinden sich in städtischem Eigentum (Maastrichter Straße, Gerhard-Stalling-Straße, Schulzentrum am Flötenteich). Der VfL Oldenburg hat an der Alexanderstraße einen vereinseigenen Kunstrasenplatz.

Während der Bauphase ist die Sportanlage Kennedystraße nur eingeschränkt nutzbar, worüber die Schulen und Vereine bereits informiert wurden. Mit einer Fertigstellung des Platzes wird passend zum Beginn der Schlechtwetterzeit noch vor dem Winter gerechnet. Die Kosten werden voraussichtlich rund 1,3 Millionen Euro betragen. Zur Baumaßnahme gehört auch die Errichtung einer modernen Flutlichtanlage.

Bei der Entscheidung für den Belag des neuen Platzes ist auch der ökologische Aspekt berücksichtigt worden. In Absprache mit den ansässigen Sportvereinen wurde diese Variante ausgewählt, die ganz ohne das bis zuletzt häufig verbaute Kunststoffgranulat auskommt, das zu Mikroplastik-Emissionen führt und laut einer Empfehlung zukünftig EU-weit verboten werden soll. An der Kennedystraße wird der neue Kunstrasenteppich lediglich in der unteren Schicht mit Sand belastet, das eigentliche Spiel findet aber ausschließlich auf den Kunstfasern statt. Er ist damit nicht mit den ersten sandverfüllten Plätzen vergleichbar, die unter anderem für ihren hohen Pflegeaufwand und eine schlechte Dämpfung bekannt waren.
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Kim Balthazar und Jonas Schlender übernehmen wichtige Aufgaben

27.06.2020 11:17 Uhr

VfL Oldenburg Handball Bundesliga stellt weitere Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Eigene Talente nach vorn bringen ist eine der wesentlichen Stärken beim VfL. Das gilt nicht nur für die Teams, sondern auch für die Aufgaben am Spielfeldrand und im Hintergrund. Für Andreas Lampe, der am 1. Juli offiziell in die Geschäftsführung der VfL Oldenburg GmbH eintritt, übernimmt der knapp 26-jährige Jonas Schlender den Posten des Bundesliga-Co-Trainers an der Seite von Niels Bötel.

Jonas Schlender hat das Handballspielen im VfL Oldenburg gelernt, wechselte in der A-Jugend zur SG Friedrichsfehn/Petersfehn, um in der Landesliga zu spielen. Nach der Jugend spielte er drei Jahre in der Herren-Oberligamannschaft der SG Friedrichfehn/Petersfehn. Verletzungsbedingt musste er seine aktive Karriere in der letzten Saison beenden und übernahm danach direkt das Amt des Haupttrainers bei der SG. Jonas stammt aus einer Handballfamilie, bereits die Eltern spielten beim VfL Oldenburg ebenso wie seine beiden Geschwister. Er kennt den Verein und seine Werte sehr gut. Schlender wird  sobald wie möglich die B-Lizenz erwerben. 

„Niels und ich kennen uns schon lange, er war unter anderem mein Trainer in der Jugend. Der Anruf kam trotzdem ein wenig überraschend. Aber wir haben beide eine ähnliche Auffassung von Handball, und ich denke, ich kann viel von Niels lernen. Ich freue mich über das Vertrauen“, sagt Jonas Schlender.

„Mit Jonas haben wir jemanden gefunden, der einen VfL Hintergrund hat und ein junger ambitionierter Trainer ist. Ich freue mich, ihn auf seinem Weg zu begleiten und mit ihm zusammen zu arbeiten“, kommentiert Niels Bötel, Trainer des VfL Oldenburg.


Mit Kim Balthazar konnte der VfL Oldenburg eine qualifizierte neue Jugendkoordinatorin verpflichten. Die B-Lizenz-Inhaberin, ist sowohl als Spielerin als auch Trainerin viele Jahre für den VfL Oldenburg im Einsatz gewesen. Nach der Jugend – sie war auch Jugendnationalspielerin - hatte sie 2006 ihren ersten Einsatz im Bundesligateam, wurde 2009 Supercup-Siegerin. 2013 und 2014 konnte sie die Meisterschaft im Junior-Team in der 3. Liga feiern, wo sie bis zum verletzungsbedingen Ende ihrer Karriere Stammspielerin war.
Seit 2015 trainierte Kim verschiedene Mannschaften als Hauptamtliche und Co-Trainerin. 2015 wurde ihre weibliche C-Jugendmannschaft Niedersachsenmeister. Ab 2016 trainierte sie die 
B-Jugend, die A-Jugend-Bundesligamannschaft, die Oberliga Damen, weibliche B2 und zuletzt wieder die C-Jugend. 

„Mit Kim haben wir eine Jugendkoordinatorin im Team, die über viel Erfahrung verfügt, den VfL sehr gut kennt und aus voller Überzeugung jugendliche Talente fördern möchte“, so Andy Lampe.

„Ich freue mich über diese Chance und glaube, dass ich noch einen langen Weg im VfL vor mir habe“, sagt die neue Jugendkoordinatorin.
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Jenny Behrend ermittelt Gewinner*innen

01.06.2020 17:44 Uhr
VfL Oldenburg Handball verloste signierte Trikots und mehr bei „Final 4 – Here we go again” Aktion auf Facebook und YouTube.

Unter dem Motto „Final 4 – here we go again, präsentiert von EWE“ hatte die VfL Oldenburg GmbH das komplette Final-4-Wochenende von 2018 am 23. und 24. Mai 2020 auf ihrer Facebook-Seite und in ihrem YouTube-Kanal als sogenanntes Re-Live gezeigt. Zu dieser Veranstaltung wurden symbolische Tickets verkauft, die automatisch an einer Verlosung um attraktive Preise wie signierte Trikots sowie Dauerkarten und VIP-Tickets teilnahmen.

„Dieses Throwback-Wochenende war für uns ein toller Erfolg. Mehr als 7700 Personen wurden allein via Facebook während des Re-Live Finales erreicht“, berichtet Andy Lampe, Co-Trainer des Bundesligateams und zukünftiger Geschäftsführer. „Viele Fans haben sich für diese Aktion bedankt. Es war ja unser vorrangiges Ziel, unseren Fans, Sponsoren und Unterstützern etwas Emotion und Erlebnis in der handballfreien Zeit zu bieten und das ist absolut gelungen“, so Lampe weiter. 

11 attraktive Gewinne verlost
Einige hundert Tickets waren im Lostopf. Neben Julia Renner und Jenny Behrend hatten auch ehemalige VfLerinnen, wie die niederländischen Weltmeisterinnen Tess Wester, Lois Abbingh und Laura van der Heijden sowie Madita Kohorst signierte Trikots für die Verlosung gespendet. Darüber hinaus wurden noch Eintrittskarten, VIP-Tageskarten, ein signierter Ball, ein Meet and Greet mit Trainer Niels Bötel und ein Fanpaket verlost. Die Verlosung erfolgte vor einigen Tagen in der Geschäftsstelle der VfL Oldenburg GmbH. Jenny Behrend fungierte als Losfee und machte 11 Fans glücklich. Diese werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.
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Städtische Sporthallen ab 27. Mai wieder geöffnet

23.05.2020 12:09 Uhr

Für die Nutzung gelten etliche Auflagen

Die (derzeit in Vorbereitung befindliche)heute aktualisierte Niedersächsische Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erlaubt eine Öffnung der Sporthallen ab der kommenden Woche. In Absprache mit dem Stadtsportbund (SSB) als Vertreter der über 100 Oldenburger Sportvereine hat das Sportbüro der Stadt Oldenburg entschieden, die städtischen Hallen ab Mittwoch, 27. Mai, wieder für die Nutzergruppen zu öffnen.

Bis dahin sind noch umfangreiche organisatorische Maßnahmen zu erledigen. Denn von einer Rückkehr zum Normalbetrieb kann leider noch nicht die Rede sein, die Nutzung der Sportstätten kann nur unter strengen Auflagen erfolgen. So bleiben Umkleiden und Duschen grundsätzlich geschlossen, ein Abstand von zwei Metern unter den Sporttreibenden ist vor, während und nach der Übungseinheit stets einzuhalten und Desinfektions-Maßnahmen müssen unter anderem auch durch die Nutzergruppen selbst durchgeführt werden.

„Unsere Mitgliedsvereine und deren Übungsleiter stehen hier vor einer großen Aufgabe, denn sie tragen die Verantwortung für die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Hygiene-Maßnahmen“, erklärt Ulrich Pohland, zuständiges Vorstandsmitglied beim SSB. Die Wiederaufnahme des Sportbetriebs müsse daher auch von Vereinsseite aus gut vorbereitet sein.

Die Stadt wird die Sportvereine am Montag, 25. Mai, direkt und umfangreich informieren und steht anschließend für Rückfragen und Beratung zur Verfügung. Konzepte, wie zum Beispiel der Begegnungsverkehr unterschiedlicher Nutzergruppen verhindert werden kann, werden derzeit mit dem SSB abgesprochen. Als Vorbereitung auf die Rückkehr in die Sporthallen und die eingeschränkte Durchführung einzelner Sportarten können sich Vereine und Nutzergruppen auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) informieren. Dort sind nicht nur die „zehn Leitplanken des DOSB“, sondern auch die „sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzensportverbände“ zu finden. Es ist davon auszugehen, dass die Regelungen wie zuletzt schon bei der Öffnung der Sportplätze als verbindlich für eine Nutzung städtischer Sportanlagen gelten.
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DHB Pokalsieg virtuell mit Blick hinter die Kulissen

08.05.2020 20:11 Uhr

VfL Oldenburg bietet Re-Live des legendären Final-4-Wochenendes von 2018 auf Facebook

von Joel Matuschiak

• Re-Live bietet Handball-Erlebnis und Emotion für Fans, Sponsoren und Unterstützer, präsentiert von EWE. 

• Tickets dafür können für 10 € online gekauft werden, jedes Ticket nimmt automatisch an einer Verlosung teil.

• Verlost werden signierte Trikots der niederländischen Weltmeisterinnen und ehemaligen VfLerinnen Tess Wester, Lois Abbingh und Laura van der Heijden sowie von der aktuellen VfL Nationalspielerin Jenny Behrend und Kapitänin Julia Renner. Die Erlöse der Verlosung bilden einen Baustein der Sicherung der VfL-Mission „Talente fördern – Erfolge feiern“.

Der Ball in der Handball Frauen Bundesliga ruht, die Liga wurde vorzeitig beendet und der Vorverkauf für das am 23. und 24. Mai 2020 angesetzte Final 4 wurde aufgrund der aktuellen Pandemie vorerst ausgesetzt. Handballfans müssen jedoch nicht auf eine packende DHB-Endrunde im Mai verzichten. Unter dem Motto „Final 4 – here we go again, präsentiert von EWE“ bietet VfL Oldenburg Handball Bundesliga das komplette Final-4-Wochenende von 2018 am 23. und 24. Mai 2020 auf seiner Facebook-Seite. Es werden zu dieser Veranstaltung Tickets online verkauft, die automatisch an einer Verlosung um attraktive Preise wie signierte Trikots von Tess Wester, Julia Renner, Jenny Behrend, Lois Abbingh und Laura van der Heijden sowie Dauerkarten und VIP-Tickets teilnehmen. Erlöse der Verlosung helfen dem VfL Oldenburg, sein Ziel, junge Talente konsequent zu fördern und erfolgreich an die Bundesliga heranzuführen, auch in Zukunft zu erreichen.

Ersatz für Erlebnis und Emotion
Die Saison der Handball Bundesliga Frauen wurde Mitte März vorzeitig beendet. Statt überraschende Siege zu feiern, vermeidbare Niederlagen zu analysieren, Freunde und Geschäftspartner zu treffen, sitzen alle Beteiligten zu Hause, um der Ausbreitung der Pandemie Einhalt zu gebieten. „Das ist zum Wohle der Gesundheit aller unerlässlich“, so die Verantwortlichen des Handball Bundesligisten. „Die Spielerinnen hätten nur zu gerne Erlebnis und Emotion eines packenden Heimspiels in der EWE-Arena geboten – leider ist das nicht möglich“.

„Wir wollen unseren Fans, Sponsoren und Unterstützern mit diesem Re-Play quasi ein kleines Trostpflaster bieten, das Pokal-Feeling noch mal aufleben lassen “, so Andy Lampe, Co-Trainer und zukünftiger Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH. Der VfL Oldenburg hat beim SWR die Lizenz zur Veröffentlichung der Aufzeichnungen erworben. Das Halbfinale gegen Bad Wildungen und das Finale gegen Bietigheim werden in voller Länge gezeigt. Darüber hinaus gibt es Einblicke hinter die Kulissen, exklusive Video-Interviews mit Spielerinnen sowie Aufnahmen aus dem Mannschaftsumfeld vom Rückweg mit dem Pokal nach Oldenburg.

Tickets bieten Chance auf Gewinn exklusiver Trikots
Ab sofort sind Tickets zu diesem Event online für 10 Euro zu kaufen. Diese landen automatisch im Lostopf und jeder Käufer hat die Chance eines der signierten Trikots zu gewinnen.

In der durch die Corona Pandemie ausgelösten – auch für den VfL Oldenburg schwierigen Situation – haben die niederländischen Weltmeisterinnen und ehemaligen VfLerinnen Tess Wester, Lois Abbingh und Laura van der Heijden nicht gezögert, je ein signiertes Trikot für die Verlosung zu spenden. Darüber hinaus sind noch das Final-4-2018-Gewinner-Trikot von Julia Renner sowie ein Trikot der aktuellen Nationalspielerin Jenny Behrend im Topf. 

Aufgrund von Corona befindet sich der VfL Oldenburg wie viele andere Vereine aktuell in einer schwierigen Situation und hat Spielerinnen, Trainer und Mitarbeiter Anfang April in die Kurzarbeit schicken müssen. Diese Aktion unterstützt den VfL Oldenburg und hilft dem Bundesligisten auch in Zukunft Talente zu fördern und Erfolge zu feiern.
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100.000 Euro Soforthilfe für Oldenburger Sportvereine

08.05.2020 18:58 Uhr

SPD Fraktion stößt Initiative an

Für die Unterstützung der Oldenburger Sportvereine fordert die SPD-Fraktion die Einrichtung eines Sonderfonds. In einem Dringlichkeitsantrag für den kommenden Sportausschuss beantragt die SPD-Fraktion, dass die Verwaltung einen entsprechenden Vorschlag zur Ausgestaltung des Fonds vorlegt.

„Die Corona-Krise hat auch den organisierten Sport in Oldenburg getroffen. Uns ist wichtig, dass das Breitensportangebot auch langfristig gesichert ist“, begründet der sportpolitische Sprecher der SPD, Heinz Backhaus, die Initiative seiner Fraktion.

Den Vereinen brechen zurzeit benötigte Einnahmen weg, während die fortlaufenden Kosten aber weiter bestehen. „Wir erhoffen uns mit dem Fonds eine zielgerichtete Unterstützung, die die angespannte Situation in den Vereinen etwas erleichtert“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Ulf Prange.

„Wichtig ist bei unserem Vorhaben, dass die Oldenburger Sportvereine unkompliziert und kurzfristig finanzielle Hilfe bekommen. Deswegen möchten wir den Oberbürgermeister mit einem konkreten Handlungsauftrag ausstatten, einen Rahmen für die Umsetzung zu finden“, so Nicole Piechotta, Mitglied im Sportausschuss.
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Nächste Lockerungsübung: Sport im Freien wieder möglich

06.05.2020 20:33 Uhr

Viele Angebote starten am 7. Mai – allerdings mit Auflagen

Sport im Freien ist in Oldenburg ab dem 7. Mai wieder möglich. Die Niedersächsische Landesregierung hat eine entsprechende Änderung der derzeit geltenden Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus veröffentlicht. „Nach langen Wochen der Pause ist das eine gute Nachricht. Damit können wir den Oldenburger Sportvereinen die städtischen Sportplätze und das Marschweg-Stadion wieder zur Verfügung stellen, dies ist ein wichtiger Beitrag zur Freizeitgestaltung. Ich bedanke mich bei allen Sportlerinnen und Sportler für das Verständnis in den vergangenen Wochen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Ohne Auflagen geht es natürlich nicht, weiterhin gilt es die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die Nutzung der Sportstätten ist nur zur Ausübung von kontaktlosem Sport zulässig. Voraussetzung dafür ist, dass jede Person ständig einen Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Personen einhält. Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen ebenfalls nur unter Einhaltung des Abstandes betreten und genutzt werden. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht gestattet. Deshalb gilt: am besten schon zu Hause umziehen und in Sportsachen kommen.

Für die Ausübung von Sport unter diesen Bedingungen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zehn „Leitplanken“ aufgestellt, an denen sich die Vereine orientieren müssen. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und Landessportbünden bereits für praktisch alle Sportarten entsprechende Konzepte ausgearbeitet. Die dort genannten Voraussetzungen für die Nutzung der Sportanlagen im Freien dürften insbesondere bei der Ausübung von Individualsportarten erfüllt sein. Aber auch die Ausübung von Mannschaftssportarten ist denkbar, wenn die Maßgaben durch besondere Formate umgesetzt werden können.

Dazu gibt es zur Orientierung zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), diese von den Fachverbänden erarbeiteten sportartenspezifischen Empfehlungen sind auf der Internetseite des DOSB aufgelistet.

Wenn Vereine die vom Sportbüro zur Verfügung gestellten Zeiten auf städtischen Sportplätzen oder im Marschweg-Stadion wieder nutzen möchten, muss vorab Kontakt zum Sportbüro aufgenommen werden. Einige Daten sollten gemeldet werden: Angabe der Sportstätte, der Nutzungszeit und der Trainingsgruppe. Info bitte per E-Mail an jessica.hoffmann@stadt-oldenburg.de.

Für die Zeit der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit verzichtet die Stadt zunächst weiterhin auf die Erhebung der Nutzungsgebühren.
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Andreas Lampe beerbt Peter Görgen

06.03.2020 17:05 Uhr

Wechsel in der Geschäftsführung der VfL Oldenburg GmbH zum Jahresende

von Carsten Lienemann

Spektakuläre Aktionen gibt es bei den Bundesliga-Frauen des VfL Oldenburg nur auf dem Spielfeld. Trainerteam, Vereinsführung und Management dagegen arbeiten ruhig und besonnen und haben stets den langfristigen Erfolg im Blick – und der gibt ihnen recht. 35 Jahren Bundesligazugehörigkeit, das wird nur vom finanziell wesentlich stärkeren TSV Bayer 04 Leverkusen übertroffen, vier DHB-Pokalsiege bei sieben Finalteilnahmen, EHF-Challenge-Cup-Sieger 2008, dazu weitere Europapokal-Auftritte, Vizemeisterschaft etc. Das alles mit einem meist knappen Etat, aber umso mehr Engagement, das bis in die Mannschaft reicht. Nicht umsonst betonen die Spielerinnen immer wieder die besondere „familiäre Atmosphäre“, die der VfL bietet.

Großen Anteil daran hat der Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH, Peter Görgen, auch wenn er selbst das wahrscheinlich so nicht stehen lassen und stattdessen auf ein gut funktionierendes Team hinweisen würde. Dass er bereits Anfang März sein Ausscheiden zum Ende des Jahres 2020 ankündigt und mit Andreas Lampe einen Nachfolger präsentiert, der aus den eigenen Reihen stammt, passt ebenso ins Bild wie die sechsmonatige Übergabephase.

„Trotz aller Widrigkeiten weist unsere Gesellschaft zum 30.06.2019 (abweichendes Geschäftsjahr) ein positives Eigenkapitel aus. Davon dürften die meisten Erstligisten nur träumen können“, sagt Görgen rückblickend auf das vergangene Jahr, und dem kommenden zugewandt: „Aufgrund der weiter angespannten Finanzlage können wir zum wiederholten Male nur mit einem 14er-Spielerkader planen. In der Trainer- und Kaderplanung war bereits Ende Februar alles im Lot.“

Die Weibliche Jugend A steht im Bundesliga-Wettbewerb unter den besten acht Teams, die zweite Frauenmannschaft hofft in der 3. Liga auf den Klassenerhalt.

Peter Görgen wird zum Ende des Kalenderjahres als Geschäftsführer zurücktreten. „25 Jahre Geschäftsführertätigkeit, 33 Jahre als Handball-Abteilungsleiter unterwegs, jetzt sollen Jüngere ran“, so Görgen. 

Andreas Lampe wird ab dem 1. Juli 2020 als Geschäftsführer angestellt, die offizielle Übergabe der Geschäfte wird zum 1. Januar 2021 vollzogen. „Wir freuen uns mit Andy Lampe einen echten „VfLer“ als Nachfolger gefunden zu haben. Wir brauchen ‚Überzeugungstäter‘, denen man den Verein und die Handballabteilung nicht noch erklären muss. Nach wie vor ist bei uns viel Herzblut gefordert. Das Zusammenspiel zwischen Angestellten und Ehrenamtlichen muss auch in der Zukunft zur Freude aller funktionieren. Um so besser, wenn es dann einer richten will, mit dem man schon seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet“, begründet Görgen die Wahl seines Nachfolgers.

Andreas Lampe, Jahrgang 1986, gehört seit 1992 dem Verein an und hat bereits in der E-Jugend mit dem Handball begonnen. Später stellte er fest, „dass das Talent für die Trainerbank möglicherweise größer ist als für das Spielfeld“. Er nutzte die große Chance, zusammen mit Niels Bötel das Bundesliga-Team zu trainieren. Parallel dazu war Lampe aber immer an der Arbeit im Hintergrund interessiert und durch seinen beruflichen Werdegang auch qualifiziert. „Ich komme aus dem Vertrieb, Verhandlungen mit Spielerinnen oder Sponsoren machen mir Spaß, ich bin Teamplayer, und ich bin überzeugt, dass wir weiterhin Potential haben“, so Lampe.

Lampe wird den Cotrainerjob bei den Bundesliga-Frauen abgeben, möchte aber weiterhin im Nachwuchsbereich Trainer bleiben.
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Wichtiger Sieg im Nord-Derby durch Teamleistung

28.02.2020 20:31 Uhr
von Joel Matuschiak

Schon vor dem Spiel am Mittwochabend machte Trainer Niels Bötel klar, dass man alles geben werde, um im Nord-Derby zu überzeugen. Von Anfang an gaben beide Mannschaften Vollgas. Dabei musste der VfL Oldenburg ohne Kreisläuferin aufspielen. So kam es, dass heute Jessica Koconrek den Verlust von Marie Steffen und Ann-Cristin Roller kompensieren sollte und mit ihren ersten Bundesliga-Minuten debütierte. 

Das jüngste Team der HBF zeigte, was es unter einem Derby versteht. Dass ein solches Derby gewisse Kräfte freisetzen kann, weiß man. Myrthe Schoenaker stellte dies mit den drei ersten Toren und der Führung für den VfL unter Beweis.  Dabei überzeugte die gesamte Oldenburger Mannschaft in den ersten 30 Minuten durchgehend mit einem starken Abwehrspiel und konnte bis zum ersten Timeout in der 17. Minute die Führung halten (9:7). Diese konnte man in der 21. Minute sogar auf 12:9, geworfen von Jenny Behrend, ausbauen. Immer wieder konnten in der Abwehr erkämpfte Bälle ihren Weg in das Tor des BSV finden, wie beim 13:9 durch Kathrin Pichlmeier in der 24. Spielminute. 

Die Oldenburgerinnen überzeugten aber nicht nur durch ein hartes Abwehrspiel, auch Unterzahlsituationen wurden immer wieder clever gelöst. Buxtehude konnte den Abstand noch einmal verkürzen (13:10), aber gleich danach machte Julia Renner durch zwei schöne Paraden deutlich, dass auch sie heiß auf das Derby war. Genauso wie Kathrin Pichlmeier, die mit dem 14 :10 einen weiteren Nadelstich für die Gäste setzte. Maike Schirmer konnte dann direkt vor der Pause auf 15:12 für den BSV verkürzen. 

Auch zu Beginn der 2. Hälfte zeigte sich das gleiche Bild. Nach einer weiteren Parade von Julia Renner konnte Myrthe Schoenaker die Führung für den VfL auf 16:13 ausbauen. In der 37. Minute gelang es dann Christina Haurum nach einer Parade von Torhüterin Katharina Filter (Buxtehude), den BSV auf 18:17 heran zu bringen. In der 40. Spielminute dann der Ausgleich für die Gäste durch Lone Fischer. Doch die Oldenburger gaben nicht nach. Wieder konnte Julia Renner zeigen, warum sie Oldenburgs Nummer 1 zwischen den Pfosten ist. Nach zwei parierten Würfen konnten Kathrin Pichlmeier (20:18) und Myrthe Schoenaker (21:18) den VfL wieder in die bessere Position bringen. Gleich im Anschluss zeigte die Oldenburger Torfrau erneut eine überragende Leistung und gab der Mannschaft einen weiteren wichtigen Impuls. Dieser kam an und Kathrin Pichlmeier netzte zum 22:18 und 23:18 ein. Lynn Schneider gelang es, für die Gäste aus Buxtehude auf 23:20 zu verkürzen, doch ein sehenswerter Pass von Jane Martens auf Jenny Behrend gab die entsprechende Antwort (24:20). Die Intensität des Spieles ließ nicht nach. Auch nicht die Leistung der Abwehr des VfL. Weiterhin wurde aus erkämpften Bällen in der Defensive und im Angriff Kapital geschlagen (26:21, 27:21). Mit den Fans im Rücken, die über das ganze Spiel für ihre Mannschaft da waren, konnte das Oldenburger Team letztendlich verdient mit 27:24 das Nord-Derby für sich entscheiden.

Trainer Niels Bötel zum Spiel: „Wir haben es über das ganze Spiel heute sehr gut gemacht. Wir haben in der Rückzugsbewegung Fehler gemacht, die Buxtehude auch sofort bestraft hat. Die Mannschaft hat heute sehr diszipliniert und auch geduldig gespielt. Wir sind heute alle als Team aufgetreten und haben sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr einen super Job gemacht. Vor allem mit den Fans im Rücken kann man solch einen Sieg dann auch verdient genießen, bevor es dann wieder an die Arbeit geht.“

Tore für den VfL: Kathrin Pichlmeier 9, Myrthe Schoenaker 8, Jenny Behrend 4, Malene Staal 4, Toni-Luisa Reinemann 1, Helena Mikkelsen 1. 
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VfL Oldenburg verpasst wichtige Punkte

25.02.2020 21:03 Uhr

Drei Neuverpflichtungen für die kommende Saison

Es war ein Spiel, in dem es beiden Mannschaften schwer, fiel in die Partie zu finden. Auf beiden Seiten wurden in den ersten 20 Minuten Chancen im Angriff liegen gelassen. Anders sah es zwischen den Pfosten des VfL aus: Eine starke Julia Renner, die in diesem Zeitraum sechs Würfe und einen Siebenmeter parierte, hielt die Oldenburger Mannschaft im Spiel. Trotzdem gelang es über die gesamte erste Hälfte keiner der Mannschaften, sich abzusetzen. Von den Oldenburgerinnen erkämpfte Bälle in der Abwehr konnten im Angriff nicht in das Tor gebracht werden. Auch die Sport-Union kämpfte mit Fehlern und der Abwehr des VfL. 10:10 lautete der Stand zur Halbzeit. 

In der 39. Spielminute gelang es dann den Gästen, durch Birna Berg und Selina Kalmbach (12:15) in Führung zu gehen. Die Oldenburger konnten zwar immer wieder anschließen, doch gelang es ihnen nicht, bis zum Ende der Begegnung das Ruder herumzureißen. So ging das Spiel mit 21:23 an die Neckarsulmer Sport-Union. 

Trainer Niels Bötel nach dem Spiel: „Das waren heute zwei verschenkte Punkte. Wir haben gut erspielte Chancen nicht genutzt. Da kann die Abwehr oder die Torfrau noch so gut sein, wenn wir vorne die Tore nicht machen. Mit solch einer Leistung hat man es gegen jeden Gegner schwer. Diesen Schuh müssen wir uns anziehen.“
Tore für den VfL: Myrthe Schoenaker 7, Jane Martens 3, Marie Steffens 3, Kathrin Pichlmeier 2, Helena Mikkelsen 2, Malene Staal 2, Toni-Luisa Reinemann 1, Laura Kannegießer 1.

Verstärkungen für die Zukunft
Unterdessen arbeitet der VfL im Hintergrund schon an der Verstärkung der Bundesligamannschaft für die Saison 20/21. Am 19. Februar gab man die Verpflichtung der 21-jährigen Allrounderin Luisa Knippert vom Zweitligisten TVB Wuppertal bekannt, am 25. Februar wurde die Einigung mit zwei Rückraumspielerinnen, der 19-jährigen Niederländerin Marloes Hoitzing und der 25-järigen Merle Carstensen gemeldet.
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Niederlage nach hartem Kampf

18.02.2020 11:13 Uhr
von Joel Matuschiak

Jede Menge Handballerfahrung war mit dem Thüringer HC in der kleinen EWE-Arena zu Gast. Immerhin spielen gleich 10 Nationalspielerinnen in den Reihen der Thüringerinnen. Der VfL musste auf einige Akteurinnen, wie z.B. Julia Renner und Toni Reinemann, verzichten. So gehörten die ersten beiden Tore der Begegnung den Gästen aus Thüringen, geworfen von Emily Bölk. Doch die Oldenburgerinnen blieben dran. In der 6. Minute erzielt Marie Steffens durch eine schöne Aktion den Anschlusstreffer zum 3:4. Gleich danach war Ann Cathrin Giegerich für die Gäste zur Stelle, parierte einen Wurf von Myrthe Schoenaker, Emily Bölk nutze die Gelegenheit und konnte durch ein schnelles Tor die Führung der Gäste auf 3:6 ausbauen. 

Doch die Oldenburgerinnen kämpften sich in Schlagdistanz (5:7). Die Thüringer machten jetzt Druck und konnten erfolgreich abschließen, Stand 6:10 in der 16 Spielminute durch Emily Bölk. Das Handballbundesligateam des VfL antwortete darauf mit 2 Toren von Jenny Behrend in Folge und einem weiteren von Lisa-Marie Fragge (10:13). Die Gäste nahmen eine Auszeit. Der THC ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und konnte bis zur 25. Minute die Führung auf 11:16 ausbauen. Wie schon über die gesamte erste Hälfte ließen sich die Oldenburgerinnen nicht im Konzept stören und nutzen ihrerseits Fehler der Thüringerinnen und spielten Chancen heraus. Das Ergebnis dieser Teamleistung: 14:17 in der 28. Minute. Durch einen von Beate Scheffknecht geworfenen 7-Meter in der letzten Spielminute konnten die Gäste die 14:19 Führung mit in die Pause nehmen. 

Die 2. Hälfte des Spieles begann mit 2 schönen Paraden von Oldenburgs Torhüterin Nele Reese, doch konnte man kein Vorteil daraus ziehen, da auf der Seite der Gäste Ann-Cathrin Giegerich für den THC wieder zur Stelle war. Die Gäste konnten darauf durch Emily Bölk erfolgreich abschließen (14:20). Der VfL blieb dran und konnte in der 37. Minute durch Helena Mikkelsen auf 17:21 verkürzen, doch die Thüringerinnen blieben konzentriert. Es gelang ihnen, bis zur 40. Minute mit 18:24 davon zu ziehen. 

Oldenburgs Trainer Niels Bötel reagierte mit einer Auszeit. Danach kam der VflL mit einer Parade von Nele Reese und einem Tor von Kathrin Pichlmeier wieder ins Spiel (19:25). Die Intensität des Spiels erhöhte sich. In der 50. Minute musste Kathrin Pichlmeier beim Stand von 20:28 verletzt vom Feld. In einer nun starken Phase der Gäste gelang es den Thüringern, bis zur 55. Spielminute ihre Führung auf 22:33 auszubauen. Die letzte Aktion des Spieles war eine weitere Parade von Nele Reese. Mit einem Endstand von 25:35 ging der Sieg verdient an die Gäste aus Thüringen. Die Zuschauer in der kleinen EWE-Arena sahen aber eine Oldenburger Mannschaft, die über weite Strecken mit dem 7-maligen Deutschen Meister mithalten konnte. Trainer Niels Bötel nach dem Spiel: „Ich bin grundsätzlich mit dem Spiel zufrieden, auch wenn wir meiner Meinung nach zu hoch verloren haben. Gerade in den letzten 10 Minuten waren wir stark in unseren Möglichkeiten eingeschränkt, was der personellen Situation geschuldet war. Wir konnten nicht durchwechseln. Gerade vor diesem Hintergrund bin ich mit der heutigen Leistung zufrieden.“

Tore für den VFL: Kathrin Pichlmeier 9, Marie Steffen 4, Helena Mikkelsen 3, Jenny Behrend 2, Lisa-Marie Fragge 2, Myrthe Schoenaker 2, Malene Staal 2, Laura Kannegießer 1
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1.000 Euro Spende für Backyard Oldenburg

14.02.2020 14:47 Uhr

Sparda-Bank unterstützt den Verein bei der Nachwuchsarbeit

Oldenburg entwickelt sich immer mehr zu einem Zentrum der deutschen BMX-Szene. Motor dieses Aufschwungs ist der Verein Backyard, mit 700 Mitgliedern größter Verein dieser Sportart in ganz Deutschland. Damit der Verein mehr für seine Nachwuchsarbeit tun kann, brachte jetzt Sparda-Bank-Regionalleiter Markus Fettback einen Spendenscheck über 1.000 Euro direkt in die BMX- und Skatehalle an der Alexanderstraße. Petra Bohlen, die die Verwaltung im Verein leitet, Sven Hensen, verantwortlich für die pädagogische und kaufmännische Leitung sowie Bennet Bath, der zurzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Backyard absolviert, nahmen den Scheck gleich in Empfang. Mit dem Betrag will der Verein sein Pro-Team stärken, in dem die nationalen und internationalen Spitzenkönner im BMX-Sport ihr Leistungsniveau auf den Nachwuchs übertragen sollen.

Die 1.000 Euro-Spende der Sparda-Bank in Oldenburg ist der Lohn für die erfolgreiche Teilnahme von Backyard beim Spendenwettbewerb Sparda-Leuchtfeuer für Sportvereine. Dabei konnte sich Backyard unter 419 Bewerbern einen Platz in den Top 50 erringen und sich so die Spende sichern. "Der Verein steht für eine wirklich faszinierende Sportart, die immer mehr junge Menschen in ihren Bann zieht und mittlerweile sogar olympisch ist“, stellte Sparda-Bank-Regionalleiter Markus Fettback fest und setzt hinzu: „Was uns besonders überzeugt hat, ist die Vereinskooperation mit Oldenburger Schulen und mit der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, das ist eine beispielhafte Vernetzung mit dem Schulsport und der Sportwissenschaft.“ Markus Fettback drückte den Aktiven und der Vereinsleitung die Daumen, dass die positive Entwicklung des Vereins weitergeht.
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Niederlage trotz starker 2. Halbzeit beim Tabellenführer

12.02.2020 10:06 Uhr
von Joel Matuschiak

Schon vor der Begegnung in Dortmund beim Tabellenführer BVB waren die Erwartungen eindeutig. Die Handballbundesligamannschaft des VfL war angehalten, alles aufzubieten und jeden Fehler der Gegner zu nutzen. Was die Zuschauer in der Sporthalle Wellinghofen sahen, waren zwei unterschiedliche Spielhälften. Die Gastgeberinnen erzielten das erste Tor des Spieles, geworfen von Kelly Dulfer, und kamen insgesamt besser in die Partie. Mit Voranschreiten der ersten Hälfte vermehrten sich die Fehler auf Seiten der Oldenburgerinnen. Die Dortmunderinnen spielten schnelle Angriffe und konnten aus diesen auch Kapital schlagen (5:3, 11:4). Ab der 19. Spielminute gelang es dann dem VfL, wieder besser ins Spiel zu kommen und er konnte bis zur 22. Minute wieder in Reichweite, aber nicht mehr in direkte Schlagdistanz gelangen (11:7).

Trainer Niels Bötel zum Verlauf der 1.Halbzeit: „Wir haben Dortmund ins Rennen kommen lassen. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und vorne zu früh abgeschlossen. So darf man sich nicht präsentieren, wenn man die Großen ärgern will.“ 

Mit dem Halbzeitstand von 19:10 ging es dann in die Pause. In dieser scheint der Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben. Der Verlauf der zweiten Hälfte war ein komplett anderer. Dem Team von Trainer Niels Bötel gelang jetzt der Zugriff, man nutze Fehler des BVB und konnte auch im Angriff erfolgreich abschließen. Die Gastgeberinnen behielten zwar die Führung, konnten diese aber über die gesamte zweite Halbzeit nicht weiter ausbauen. Ein wesentlicher Faktor, der in den zweiten Hälfte für die Oldenburgerinnen zum Tragen kam, waren die Fans. Gleich 3 Busse hatten sich auf den Weg nach Dortmund gemacht, um das Team lautstark zu unterstützen. Dieses zeigte Wirkung. Nach einer kämpferischen zweiten Halbzeit, die auf dem Wertungsbogen unentschieden verlief, endete das Spiel 39:30. Trainer Bötel zeigte sich nach dem Spiel mit dem Verlauf der zweiten Hälfte zufrieden: „Wir haben heute zwei total unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Wir haben das Spiel quasi in der ersten 15 Minuten verloren und das ärgert mich. Wir wollen da sein, wenn die Großen Fehler machen und diese nutzen. Das ist uns heute am Anfang nicht gelungen. Wenn wir so spielen wie in den letzten 30 Minuten, ist vieles möglich. Genau das müssen wir für die nächsten schweren Spiele mitnehmen.“ 30 Tore, geworfen gegen den bis jetzt ungeschlagenen Tabellenführer, sind auf jeden Fall ein Argument dafür. Der nächste Brocken, der auf das jüngste Team der HBF wartet, heißt Thüringer HC.

Tore für den VFL:  Jenny Behrend 9 (beste Werferin), Helena Mikkelsen 6, Myrthe Schoenaker 6, Lisa-Marie Fragge 4, Lana Teiken 1, Toni-Luisa Reinemann 1, Kathrin Pichlmeier 1, Ann-Kristin Roller 1, Malene Staal 1
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VfL verlängert Vertrag mit Nationalspielerin

06.02.2020 17:04 Uhr
Jenny Behrend bleibt ein weiteres Jahr in Oldenburg. Trotz zahlreicher anderweitiger Angebote bleibt die pfeilschnelle Sympathieträgerin dem VfL Familie auch in der Saison 20/21 erhalten. 

Die ehrgeizige Rechtsaußen ist in den letzten Jahren von einer jungen, talentierten und schüchternen Linkshänderin zur Leistungsträgerin und Nationalspielerin gereift. Jenny Behrend ist nicht nur deutschlandweit als sehr athletische Spielerin bekannt und wird in der kommenden Saison ein wahrlich wichtiger Eckpfeiler der Bundesligamannschaft sein. Sie behält stets die Zuversicht, auch wenn es im Training mal etwas schwerer wird, was sich auch auf das Team überträgt. Dabei bleibt sie immer fokussiert und hat ihr Ziel vor Augen. Talent und harte Arbeit sind es, die schwere Dinge leicht aussehen lassen, und genau das trifft auf die Nummer 20 zu, die aufgrund ihres Charakters und ihrer Arbeitseinstellung, die sie seit nun schon sechs Jahren beim VfL zeigt, hoch geschätzt wird. Dabei durchlief sie einen vorbildlichen Werdegang von einer Jugendspielerin hin zu einer angesehenen Nationalspielerin. Für die jungen Spielerinnen in der Mannschaft ist sie ein Vorbild und zugleich ein Beispiel dafür, was man durch harte Arbeit und Fleiß erreichen kann.

Trainer Niels Bötel zeigt sich erfreut: „Es ist sehr schön, mit Jenny eine Spielerin in den eigenen Reihen zu wissen, die in der Nationalmannschaft spielt und auch Erfahrung bei der WM sammeln konnte. Sie wird zusammen mit Julia Renner die Mannschaft führen und ihr Struktur geben können. Ich bin mir sicher, dass Jenny noch nicht am Ende ihrer Entwicklung ist und freue mich darauf, weiter mit ihr zu arbeiten.“

Auch Co-Trainer Andreas Lampe freut sich: „Jennys Vertragsverlängerung ist eine wichtige Personalentscheidung. Wir denken, dass wir ihr auch im Blick auf das Nationalteam eine Perspektive bieten können.“

„Der VfL ist ein familiärer Verein mit einem guten Umfeld“, so begründet Jenny Behrend ihre Entscheidung. „Ich glaube, ich werde hier noch viel lernen, denn ich kann hier viele Spielanteile bekommen und werde Gelegenheit haben, mich zu zeigen.“
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VfL kann sich für Leistung belohnen

05.02.2020 09:54 Uhr

Julia Renner gibt mit starken Paraden Rückhalt

von Joel Matuschiak

Schon vor der Partie gegen die Gäste aus Mainz war klar: Die Punkte sind wichtig für den Kampf um die Platzierung im Mittelfeld. Was die Oldenburger Fans zu sehen bekamen, war eine stark kämpfende Oldenburger Mannschaft. Doch zunächst kamen die Gäste besser in das Spiel und konnten mit den ersten beiden Treffern durch Carina Gangel und Alicia Soffel die Führung für den FSV erzielen. Dem VfL gelang durch Jenny Behrend und Jane Martens der Ausgleich. 

In den nächsten Minuten gelang es den stark aufspielenden Mainzerinnen, immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen, wie beispielsweise durch zwei schnelle Tore von Denise Großheim  oder aber Janka Bauer zur 8:11-Führung in der 14. Spielminute. Die Oldenburgerinnen jedoch ließen nicht nach und konnten sich immer wieder herankämpfen. Dieser Kampfgeist wurde in der 20. Minute belohnt. Helena Mikkelsen gelang der erste Führungstreffer für den VfL (13:12). Den Dynamites gelang es noch einmal, durch Denise Großheim auszugleichen (15:15), doch war es jetzt das Oldenburger Team, das besser in seinen Rhythmus fand. So konnte man zur Halbzeitpause mit dem offiziellen Stand von 18:17 in die Kabine gehen. Offiziell deshalb, weil in der 26. Minute ein von Myrthe Schoenaker verwandelter 7-Meter-Wurf weder angezeigt noch eingegeben wurde. 

Auch in der zweiten Hälfte der Begegnung zeigte das Team des VfL, dass es nicht gewillt war, dieses Spiel abzugeben. Den Mainzerinnen gelang es immer wieder zu verkürzen, die Oldenburger aber stemmten sich dagegen. Der Einsatz wurde in Form eines 38:32-Heimsieges und dem 9. Platz in der Tabelle schlussendlich belohnt. 

Trainer Niels Bötel zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir standen unter Druck, aber konnten die anfängliche Nervosität abschütteln. Wir sind dann sicher in die zweite Hälfte gestartet, haben aber zum Schluss Mainz noch einmal leicht rankommen lassen. Insgesamt haben wir eine klasse 2.Halbzeit gespielt und uns insbesondere in der Abwehr nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ 

Gezeigt hat sich an diesem Abend wieder einmal die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit des VfL, verkörpert durch Gesa Neundorf. Die 16 Jahre junge Torhüterin glänzte in ihrem bisher zweiten Bundesligaspiel mit einigen Paraden und leistete damit ihren Beitrag zum Sieg der Oldenburgerinnen. Das sah auch Trainer Bötel: „Das hat sie heute richtig gut gemacht. Es ist schön, wenn sich die jungen Spielerinnen für ihre Arbeit belohnen können. Gleichzeitig ist es auch Anreiz für die anderen, weil es zeigt, dass es beim VfL möglich ist, auch schon in jungen Jahren Bundesligaerfahrung zu sammeln“. 

Tore für den VfL: Helena Mikkelsen 10, Kathrin Pichlmeier 8, Marie Steffen 5, Jane Martens 3, Malene Staal 3, Laura Kannegießer 2, Jenny Behrend 2, Myrthe Schoenaker 2, Lisa-Marie Fragge 1, Lana Teiken 1, Toni-Luisa Reinemann 1
Joel Matuschiak, Presseverantwortlicher VfL Oldenburg GmbH
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Krusenbuscher Sportverein gewinnt 1.000 Euro Spende beim Sparda-Leuchtfeuer

28.01.2020 20:16 Uhr

Verein engagiert sich für das Ehrenamt im Mädchenfußball

Immer mehr Mädchen im Stadtteil Krusenbusch spielen mit Begeisterung Fußball, rund 60 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Der Mädchenfußball beim Krusenbuscher Sportverein ist ein toller Erfolg. Damit das Projekt weiter wachsen kann, braucht der Verein dringend engagierte Jungendtrainerinnen. Unterstützung für die Ausbildung von jungen weiblichen Trainerinnen und Betreuerinnen gab es jetzt von der Sparda-Bank in Oldenburg. Regionalleiter Markus Fettback überreichte einen Spendenscheck über 1.000 Euro. 

Verdient hatte sich der Verein die Förderung durch ein gute Platzierung beim Spendenwettbewerb Sparda-Leuchtfeuer. Insgesamt 419 Sportvereine im Geschäftsgebiet der Sparda-Bank hatten sich beworben. Der Krusenbuscher Sportverein konnte sich unter den 70 Preisträgern platzieren. „Ein Fußballangebot von Mädchen für Mädchen zu schaffen, das ist ein nachhaltiges Projekt, das wir gern unterstützen“, betonte Markus Fettback bei der Scheckübergabe.  Die Fördermittel für den Wettbewerb Sparda-Leuchtfeuer werden vom Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West zur Verfügung gestellt.
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Starke Leistung trotz Niederlage

28.01.2020 19:42 Uhr
Dass die Mannschaft von Trainer Niels Bötel ein anderes Gesicht zeigen wollte, darum ging es beim Auswärtsspiel in Leverkusen, und was das Team bot, war eine unglaubliche Teamleistung, die am Ende leider nicht belohnt wurde. Die Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen nicht nur einen wahren Handballkrimi, sondern auch eine von Anfang an hart und aggressiv kämpfende VfL Mannschaft, die den Gastgebern einiges abverlangten. 

Die Grün-Weißen starteten mit einem Tor von Kathrin Pichlmeier in die Partie, worauf die Gastgeber durch Anna Seidel direkt eine Antwort gaben. Es folgte ein intensiver Schlagabtausch, bis es den Werkselfen in der 5. Spiel Minute durch Zivile Jurgutyte gelang, in Führung zu gehen (4:3). Diese wollten aber auch die Oldenburger und ließen nicht locker. Die Anstrengungen wurden in der 13. Minute nach einem Timeout der Leverkusener durch Helena Mikkelsen belohnt (6:7). 

Keinem Team gelang es, sich abzusetzen. So ging es man mit einem Halbzeitstand von 13:13 in die Pause. Wieder war es Kathrin Pichlmeier, die zu Beginn der zweiten Hälfte mit der Führung für den VfL deutlich machte, dass man nicht gewillt war, nachzulassen. Sie war mit 11 Toren die beste Werferin des Abends. Im Anschluss an diese Aktion musste sie mit einer Zeitstrafe vom Platz, der resultierende 7-Meter-Wurf wurde von Joana Rhode für den TSV zum 16:16 verwandelt. Anna Seidel brachte Leverkusen wieder in Position. Nach einem Tor von Helena Mikkelsen und einer Parade von Julia Renner konnte Jane Martens den VfL wieder in eine bessere Ausgangslage bringen (18:19). Kathrin Pichlmeier setzte mit dem 19:21 (46:33 min.) einen weiteren Akzent im hart umkämpften Spiel. 

Die Gastgeberinnen waren aber noch nicht am Ende ihrer Kräfte. Auf einen erfolgreichen 7-Meter-Wurf von Joana Rhode folgten zwei weitere Tore von Zivile Jurgutyte und Anna Seidel zum 22:21. Kathrin Pichlmeier gab die Antwort (22:22). Die Intensität des Spieles erhöhte sich jetzt, Helena Mikkelsen musste mit einer Zeitstrafe auf der VfL-Bank Platz nehmen, Joana Rhode durfte erneut für den TSV an die 7 Meter-Linie, konnte ihren Wurf aber nicht unterbringen. Was aber Myrhte Schoenaker gelang, die damit die 22:23-Führung erzielte. Durch zwei aufeinander folgende Treffer von Zivile Jurgutyte lagen die die Leverkusener jetzt aber wieder vorne. 

Die Oldenburger stemmten sich dagegen. Nach einem Tor von Marie Steffen konnte das Handballteam des VfL mit dem 24:25 durch Kathrin Pichlmeier noch einmal die Führung an sich reißen. In der letzten Spielminute war es dann der TSV, der durch Svenja Huber und einen erfolgreichen 7-Meter-Wurf ausgleichen konnte (25:25). Den Gastgebern gelang es schlussendlich 15 Sekunden vor Ende der Begegnung durch den letzten Treffer des Spieles, geworfen von Zivile Jurgutyte, die Punkte in Leverkusen zu behalten (26:25). 

Ein Klasse-Auftritt der jüngsten Handballmannschaft der Liga, die heute jeder Menge Bundesligaerfahrung gegenüberstand. Das findet auch der Trainer Niels Bötel: „Wir haben uns heute leider nicht für die starke Leistung belohnen können. Wir haben aber wieder zu unserem Abwehrspiel gefunden und Leverkusen zu Fehlern gezwungen. Das Team hat auf das letzte Spiel reagiert und das wollten wir sehen. Wir können viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen.“

Tore für den VfL: Kathrin Pichlmeier 11, Myrthe Schoenaker 5, Helena Mikkelsen 4, Toni-Luisa Reinemann 1, Jane Martens 1, Marie Steffens 1, Jenny Behrend 1, Malene Staal 1
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Heimniederlage gegen die HSG

16.01.2020 17:50 Uhr
von Joel Matuschiak

Ein Ergebnis, mit dem so keiner gerechnet hat, stand am Ende des Spiels am Mittwochabend in der kleinen EWE Arena auf der Anzeigetafel. Mit 18:33 gewannen die Gäste aus Bad Wildungen verdient ein Spiel, in dem es dem Frauenhandballbundesligateam des VfL nicht gelang, ins Spiel zu finden. Von Beginn an spielten die Gäste ein hartes und effektives Abwehrspiel und fanden auf der anderen Seite ihre Abschlüsse, so dass sich der Trend, der sich bereits in der 8. Spielminute abzeichnete, als Jana Schieb die Führung zum 1:6(07:40) für die HSG warf, über das Spiel bestätigte. Mit einem Stand von 9:15 ging es in die Halbzeitpause. Auch in der 2. Hälfte des Spiels zeigte sich das gleiche Bild. Die HSG setzte den VfL weiterhin unter Druck.

Die Oldenburger wiederum konnten in wichtigen Situationen nicht abschließen und ließen so wichtige Tore liegen. Am Ende der Begegnung konnten die Gäste sich deutlich mit einem verdienten 18:33 und 2 Punkten für die Tabellenwertung auf den Heimweg machen.
Der Trainer zum Spiel: „Wir haben über 60 Minuten leider nicht gezeigt, was man braucht, um ein Bundeligaspiel zu gewinnen. Bad Wildungen war von Anfang an heiß und sie haben gezeigt, dass sie die 2 Punkte deutlich mehr wollten als wir. Wir waren in der Abwehr zu passiv und ließen im Angriff zu viele Chancen liegen. Von daher ist auch die Höhe der Niederlage verdient. Wir müssen unsere Fehler aufarbeiten und abstellen. Es geht nicht um Schönspielerei, sondern darum, Punkte zu sammeln und das wollen wir machen.“

Die beste Werferin des Spiels war Sabine Heusdens für Bad Wildungen mit 9 Toren. Tore für den VfL: Myrthe Schoenaker 4, Kathrin Pichlmeier 3, Marie Steffen 3, Helena Mikkelsen 3, Laura Kannegießer 2, Malene Staal 2, Jenny Behrend 1.
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Eine literarische Reportage aus dem Profisport

11.01.2020 17:55 Uhr

Thomas Pletzinger liest aus „The Great Nowitzki“ im Kulturzentrum PF

Am Mittwoch, 12. Februar, präsentiert Thomas Pletzinger auf Einladung des Literaturhauses Oldenburg sein Buch „The Great Nowitzki“, das aus vielen Begegnungen mit dem Ausnahmesportler entstand. Moderiert wird die Lesung von Torben Rosenbohm, der viele Jahre Pressesprecher der EWE Baskets war. Die Veranstaltung findet im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können per E-Mail an literaturhaus@stadt-oldenburg.de und per Telefon unter 0441 235-3014 vorbestellt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturhaus-oldenburg.de.

Pletzingers neues Buch zeigt das Universum eines globalen Superstars und die Welt jenseits des Scheinwerferlichts – zwischen Flughäfen, staubigen Turnhallen und seinem Haus in Dallas. Dabei nimmt Pletzinger das Phänomen Nowitzki aus vielen Perspektiven in den Blick und spricht mit Nowitzkis Umfeld. Ihm gelingen dabei eine Nahaufnahme eines außergewöhnlichen Menschen und zugleich eine literarische Reportage aus der Welt des Profisports.

Thomas Pletzinger, 1975 in Münster geboren, wuchs in der Basketballstadt Hagen auf und verbrachte seine ganze Jugend in Sporthallen. Für eine Profikarriere reichte es nicht, stattdessen wurde er Autor und Übersetzer. Er studierte Amerikanistik in Hamburg sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und lebt in Berlin.
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Niels Bötel zwei weitere Jahre beim VfL

08.01.2020 16:42 Uhr

VfL Oldenburg setzt zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit A-Lizenz-Trainer Niels Bötel fort

von Joel Matuschiak

Man ist sich den bevorstehenden Herausforderungen, denen sich das Frauen-Handball-Bundesligateam des VfL gegenübersieht, durchaus bewusst. Aus diesem Grunde hat man sich mit dem jetzigen Trainer Niels Bötel auf eine weitere Zusammenarbeit über die nächsten 2 Jahre verständigt. Mit dem damaligen Engagement als Trainer wurde ein Wandel in der langfristigen strategischen Ausrichtung der Bundesligisten vollzogen. Die von der Handballabteilung des VfL Oldenburg geleistete und von der HBF erneut ausgezeichnete Jugendarbeit sollte noch stärker als bislang in die Entwicklung des Bundesligateams einbezogen werden. Ein Schritt, der in die richtige Richtung ging und der bereits Früchte trägt, wie sich in dieser Saison gezeigt hat. Immer wieder mussten besonders Nachwuchsspielerinnen Verantwortung im vom Verletzungspech geplagten Kader übernehmen. Und dies gelang. Dabei versteht es Niels Bötel, das Potenzial der Spielerinnen des jüngsten Handballbundesligateams in der HBF zu aktivieren und ihnen Selbstbewusstsein zu geben. 

Auch in der Vereinsführung ist man mit dem, was man gemeinsam auf den Weg gebracht hat, mehr als zufrieden, wie Peter Görgen, Geschäftsführer der VfL Oldenburg GmbH deutlich macht: „Anfang 2017 hatten wir uns dazu entschieden, wohin unser Weg gehen sollte. Letztendlich haben wir auf das Trainerduo Niels Bötel und Andy Lampe gesetzt. Beide kennen den VfL Oldenburg und hatten bereits mit etlichen unserer jungen Talente zusammengearbeitet. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen Team und Trainer optimal läuft. Unser noch sehr junges Team entwickelt sich. Und da war es logisch, diesen Weg fortsetzen zu wollen. Niels hat es fachlich drauf, findet immer die richtige Ansprache und macht seine Sache sehr gut. Und wenn in den nächsten Jahren alle noch eine Schippe drauflegen, dann ist mir um die sportliche Zukunft in der Bundesliga nicht bange.“

Auch Niels Bötel fühlt sich beim VfL wohl, was zuletzt die Tatsache zeigt, dass man sich sehr schnell über die Details der Vertragsverlängerung einig wurde. Vor allem macht dem Trainer seine Aufgabe aber Spaß: „Mir macht die Arbeit mit den Mädels sehr viel Spaß und ich freue mich, dass ich die Arbeit, den Weg, den Andy und ich eingeschlagen haben, fortsetzen kann. Ich weiß was ich am VfL habe und ich glaube, der VfL weiß auch, was er an mir hat. Für mich war es von daher eine logische Konsequenz, die Mädels auf ihrem Weg weiterhin zu begleiten. Es ist schön zu sehen, wie sich die Spielerinnen weiterentwickeln, wie die Mannschaft kämpft und das Publikum das honoriert.“

Damit hat der Verein den richtigen Trainer gefunden, um auch weiterhin jungen, dynamischen und mitreißenden Handball in der Bundesliga zu spielen.
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Die Punkte gehen nach Metzingen

30.12.2019 18:25 Uhr
von Joel Matuschiak

Es war ein intensives Spiel am Sonntagabend in der kleinen EWE Arena mit dem glücklicheren Ende für die Turn- und Sportgemeinschaft Metzingen. Einer stark aufspielenden VfL Mannschaft stand ein Gegner gegenüber, der über viel Erfahrung und individuelle Stärke im Mannschaftsausbau verfügt und dies auch zeigte. Nach einem guten Start des Oldenburger Teams mit dem ersten Tor durch Helena Mikkelsen für den VfL sahen die Zuschauer in der gut besuchten kleinen EWE Arena einen intensiven Schlagabtausch auf Augenhöhe, in der sich beide Mannschaften gerade in der Verteidigung nichts schenkten. 

Marlene Zapf konnte mit dem 3:4 für die Metzinger die erste Führung erzielen (07:39), die die Gäste bis zur 9. Minute auf 3:6 ausbauen konnten. Zum Schluss konnte Marlene Zapf 10 Treffer auf ihrem Konto verbuchen und war damit beste Werferin der Begegnung. Doch Jane Martens und Jenny Behrend gaben die Antwort zum 6:6-Ausgleich in der 12. Minute. Leider konnten die Oldenburger daraus kein Kapital schlagen. Den Gästen gelang es jetzt besser ins Spiel zu finden und erfolgreich abzuschließen, so konnte man die Führung bis zur 16. Spielminute auf 6:11 ausbauen. Diese gaben die Metzinger aber auch nicht mehr aus der Hand.

Immer wieder konnten sich die Handballfrauen des VfL heran kämpfen, gelangten aber nie in direkte Schlagdistanz. Dieses Bild zeichnete sich über das gesamte Spiel, so dass die TUS Metzingen am Ende der Partie mit einem 26:30 und zwei verdienten Punkten für die Tabellenwertung ihren Heimweg antreten konnten. Es blieb aber auch das Bild einer stark kämpfenden Oldenburger Mannschaft, welche vom Publikum nach dem Spiel für ihren Einsatz mit Applaus gewürdigt wurde.
Das keiner mit gesenktem Haupt die Halle verlassen musste, machte auch der Trainer Niels Bötel deutlich: „Trotz des Ergebnisses bin ich sehr mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Metzingen spielt einen sehr guten Handball und wir konnten dagegenhalten. Nach der starken Leistung in Bensheim und dem heutigen Spiel zeigt sich, dass sich unsere Arbeit bezahlt macht und wir können mit einem guten Gefühl in neue Jahr gehen.“
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Kicken auf virtuellem Rasen und in der Sporthalle

14.11.2019 18:46 Uhr

Fanprojekt wartet mit neuen Angeboten für Fußballbegeisterte auf

Das Fanprojekt Oldenburg wartet mit neuen Angeboten für junge Fußballbegeisterte auf: Die Räume in der Von-Finckh-Straße (2. Etage) stehen jetzt dienstags von 17 bis 20 Uhr sowie mittwochs und donnerstags, jeweils von 16 bis 18 Uhr, allen Interessierten offen. Wer mit anderen ins Gespräch kommen und diskutieren will, an der PS4 zocken oder einfach nur chillen möchte, ist willkommen.

Außerdem lädt das Fanprojekt jeden Dienstagabend von 20.30 bis 22 Uhr zu einem offenen Fußballangebot ein. Die Teilnehmenden treffen sich um 20.15 Uhr vor der Sporthalle des Alten Gymnasiums zum Hallen-Kick – ganz unverbindlich und mit viel Spaß.

Aktuelle Infos gibt es auf dem Instagram-Account des Fanprojekts unter fanprojekt_oldenburg.
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Sperrung der Sportplätze wieder aufgehoben

18.10.2019 22:02 Uhr
Die generelle Sperrung aller städtischen Sportplätze wird ab sofort wieder aufgehoben. Da sich jedoch einige Plätze noch nicht in einem optimalen Zustand befinden, sollen Trainerinnen und Trainer sowie Spielerinnen und Spieler vor Ort selbst überprüfen und entscheiden, ob der jeweilige Platz tatsächlich bespielbar ist. Bei einer durchweichten Rasenschicht darf kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden. Für die Absage eines Punktspiels in einem solchen Fall muss das entsprechende Spielabsage-Protokolle zur Bearbeitung an das Sportbüro gesendet werden, entweder per E-Mail an sport@stadt-oldenburg.de, per Fax an 0441 235-2865 oder persönlich im Sportbüro in der Peterstraße 1 zu den normalen Öffnungszeiten.
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Neuer Meister in der E-Sportliga der Freizeitstätten

16.10.2019 19:15 Uhr

Abschlussfeier am 23. Oktober im Haus der Jugend

Nach zehn spannenden Spieltagen mit der Fußballsimulation „Fifa 19“ gibt es einen neuen Meister in der E-Sportliga der Freizeitstätten Oldenburg. Das Kulturzentrum Rennplatz konnte am letzten Spieltag die entscheidenden Punkte holen. „Die Freizeitstätte Frisbee war uns nach Punkten noch auf den Fersen. Das hat den Puls an den letzten Spieltagen im Team noch ordentlich hochgetrieben“, sagte Torsten Lobien, Leiter des Kulturzentrums Rennplatz.

Neben dem neuen Meister nahmen vier weitere Freizeitstätten an der Meisterschaft teil: die Freizeitstätte Frisbee, die Freizeitstätte Kreyenbrück, Freizeitstätte „Die Villa“ sowie die Freizeitstätte Ofenerdiek, die in der vergangen Saison den Sieg mit nach Hause nehmen konnte. Neben dem spannenden Wettkampf in „Fifa 19“ legen die Freizeitstätten auch einen Fokus auf die Medienbildung der Jugendlichen. So lernen sie, sich kritisch und kompetent mit der digitalen Welt auseinanderzusetzen.

Am Mittwoch, 23. Oktober, um 18.30 Uhr findet die Abschlussfeier der E-Sport-Saison beim Fanprojekt der Stadt Oldenburg im Haus der Jugend, Von-Finckh-Straße 1, statt. Neben einem kleinen Rahmenprogramm übergibt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch den Pokal an den neuen Meister. Zu der Feier sind alle Interessierten eingeladen.
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Zweite des VfL mit neuem Trainerteam

22.08.2019 21:11 Uhr

Alex Meyer zurück im Tor

Mit neuem Trainerteam startet die „Zweite“ des VfL Oldenburg am 14. September mit einem Heimspiel gegen die SC Alstertal-Langenhorn in die neue Drittligasaison. Mit dem Ex-Bundesligatrainer und HVN-Referenten Werner Bokelmann, der letztjährigen Co-Trainerin Silke Prante und Exnationalspielerin Julia Wenzl sitzt eine gesunde Mischung aus langjähriger Trainererfahrung und spielerischer Erfahrung auf höchstem Niveau in der kommenden Saison auf der Trainerbank des Oldenburger Juniorinnenteams. „Werner war schon mein Trainer und wir haben in der Auswahlmannschaft zusammengearbeitet. Julia ist noch nicht so lange raus aus dem aktiven Spielgeschehen und kann so manche Situation deutlich besser beurteilen als wir, die schon lange nicht mehr aktiv sind“, freut sich Silke Prante auf die Zusammenarbeit mit ihren beiden Trainerkollegen. „Wir haben ein super Trainerteam, in dem es keinen Chef gibt, sondern wir arbeiten auf Augenhöhe, wobei Julia wohl hauptsächlich bei Heimspielen auf der Bank sitzen wird“. Ergänzt wird das Trio durch Torwarttrainerin Karen Tapkenhinrichs sowie Mannschaftsbetreuerin Helga Lütje.

Freuen dürfen sich die Zuschauer auf Heimkehrerin Alexandra Meyer. Die ehemalige Juniorennationalspielerin, die in der Vergangenheit auch schon für das Bundesligateam des VfL Oldenburg aufgelaufen ist, stand in den letzten vier Jahren bei Zweitligist Werder Bremen unter Vertrag und wird der Abwehr der „Zweiten“ sicherlich zusätzliche Stabilität geben. Zudem wäre sie im Falle eines verletzungsbedingtem Torhüterausfalls im Bundesligateam eine gute Alternative. Komplettiert wird das Torhütertrio durch Julia Neumann und Jolina Schallschmidt. Drei Alternativen stehen dem Trainerteam auch auf Kreismitte zur Verfügung. Zu Maron Schepers, die bereits im Vorjahr zum Kader gehörte, gesellen sich in diesem Jahr Rückkehrerin Julia Marina Schnell und Jessica Koconrek aus der A-Jugend. Gut aufgestellt ist die „Zweite“ auch im Rückraum. Neben Spielmacherin Griet Prante gehören auch die bewährten Kräfte Kim Schilling, Kea Drewes und Emma Neumann weiterhin zum Kader des Drittligisten. Wieder mit dabei ist Robyn Rußler, die zuletzt studienbedingt etwas kürzer treten musste. Aus der A-Jugend kommt Toni Luisa Reinemann. Weniger Auswahl gibt es dagegen auf den Flügelpositionen. Während auf Rechts Merle Carstens und die wiedergenesene Viktoria Könnecke (Kreuzbandriss) wirbeln, steht mit Kim Sanders derzeit nur eine nominelle Linksaußen im Kader. „Hier ziehen wir dann bei Bedarf Spielerinnen aus der Jugend hoch in den Kader“, erzählt Prante.

Nachdem man in den letzten zwei Jahren in der Westgruppe antreten musste, ist man nun wieder zurück im Norden. Hier trifft man wieder auf langjährige Konkurrenten wie z.B. TV Oyten, HG O-K-T und SV Henstedt-Ulzburg, aber auch auf weniger bekannte Gegner wie TSV Wattenbek oder MTV Heide. Auch können sich die Fans wieder auf das „kleine“ Derby mit dem Buxtehuder SV freuen. „Das ist eine spannende Gruppe mit einigen sehr jungen, aber auch ganz guten Teams wie Badenstedt, Henstedt oder Jörl, die sicher ganz weit oben mitspielen werden. Für uns steht mit dem jungen Kader der Klassenerhalt im Vordergrund, aber wir wollen auch den Spaß am Handball entwickeln und möglichst nicht zu viel Druck aufbauen. Gleichzeitig wollen wir sie an das Leistungsniveau der Ersten heranführen und deshalb lassen wir auch den gleichen Tempohandball spielen“, erzählt Prante, die in der Vorbereitung mit ihren Spielerinnen auch im Kletterwald, im OLantis und beim OTB zum Tanzen war. Am vorletzten Wochenende nahm man dann am „ALTE OLDENBURGER CUP“ in Vechta teil. Nach zwei Siegen gegen E&O Emmen (2. Division Niederlande) sowie HSV Minden-Nord (Oberliga Westfalen) musste man sich im letzten Spiel Gastgeber SFN Vechta geschlagen geben. „Gegen Vechta haben die Kräfte leider nicht gereicht, da Kim Schilling leider länger erkrankt und Toni Luisa Reinemann bei der Ersten in Kirchhof aktiv war“. 

Bereits am Samstag, 24. August, steigt dann ein weiteres kleines Turnier in der Sporthalle Wechloy mit den beiden Erstligisten DsvD (Niederlande) und Hasselt (Belgien). Nach einem gemeinsamen Training am Vormittag geht es um 15:30 Uhr zunächst gegen die Niederländerinnen, bevor man dann um 17 Uhr auf das belgische Team trifft.

„Insgesamt geht es noch darum Feinabstimmung zu finden. Mit einem Trainingslager auf Norderney wird dann noch der letzte Feinschliff geschaffen, bevor wir Mitte September in die Saison starten“.
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In Qingdao mit Erfahrung im Doppel aufschlagen

16.08.2019 20:21 Uhr

Tennis-Turnier: Chinesen laden Spielerinnen und Spieler ab 45 ein – Stadt verlost Plätze

Spiel, Satz und Sieg in der Millionen-Metropole Qingdao: Die Hafenstadt im Osten Chinas hat 76 mit ihr freundschaftlich verbundene Städte – darunter auch Oldenburg – zu einem internationalen Tennis-Turnier eingeladen. Der „3. Qingdao Xinxing Cup“ findet vom 16. bis 19. Oktober statt. Oldenburg darf ein maximal zwölfköpfiges Team entsenden – zehn Aktive, einen Coach und eine Teamleitung.

Die Stadt Qingdao übernimmt die Kosten für vier Übernachtungen im Hotel (bis zum 20. Oktober), Verpflegung und Transport vor Ort. Hin- und Rückflug müssen die Gäste aus Oldenburg indes selber buchen und bezahlen. Eine Verlängerung des Aufenthalts ist möglich, muss dann aber aus eigener Kasse finanziert werden. Die Stadt Oldenburg kann die Reise als Zuschuss für Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften mit 100 Euro pro Person fördern.

Gespielt wird in fünf Kategorien auf Hartplätzen unter freiem Himmel, jeweils im Doppel. An den Start gehen ausschließlich Tennisseniorinnen und Tennissenioren. Für diese Altersgruppen kann jeweils ein Team gemeldet werden:
 • Gemischtes Doppel (zusammen über 100 Jahre alt, niemand darf jünger als 45 sein);
 • Damen-Doppel (zusammen über 110 Jahre alt, keine Spielerin darf jünger als 50 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe A (zusammen über 120 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 55 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe B (zusammen über 110 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 50 sein);
 • Herren-Doppel, Gruppe C (zusammen über 100 Jahre alt, kein Spieler darf jünger als 45 sein).

Wer für Oldenburg in Qingdao in den fünf Kategorien im Doppel aufschlägt oder das Team als Coach begleitet, soll ausgelost werden. Interessierte, die in Oldenburg wohnen oder deren Tennisverein in der Stadt ansässig ist, können sich bis einschließlich Dienstag, 3. September, online über die Seite www.oldenburg.de/qingdao-tennis bewerben, indem sie ein vorbereitetes Formular ausfüllen und auf den Senden-Button klicken. Die Stadtverwaltung wird die Gewinnerinnen und Gewinner dann bis zum Ende der 36. Kalenderwoche benachrichtigen.

Am Mittwoch, 11. September, wird für die Teilnehmenden ein Informationsabend angeboten. Beginn ist um 18 Uhr im Alten Rathaus (Zimmer 26). Die Stadt Oldenburg wird für die Begleitung vor Ort in Qingdao sorgen: Yu Wang aus dem Team „Internationale Beziehungen“ der Stadtverwaltung wird die Funktion der Teamleitung übernehmen, vorab bei der Visabeantragung helfen und bei der Wahl der Flugverbindung unterstützen. Das Rahmenprogramm rund ums Tennis-Turnier organisieren die chinesischen Gastgeber. Fragen beantwortet Yu Wang unter der Telefonnummer 0441 235-3841 oder per E-Mail an internationales@stadt-oldenburg.de

Ankunft, Begrüßung und Probespielen sind am Mittwoch, 16. Oktober, vorgesehen. Das eigentliche Turnier beginnt dann am 17. Oktober um 8 Uhr. Auch am nächsten Tag ist Spielbeginn um 8 Uhr. Am 19. Oktober sind vormittags die Endspiele und Siegerehrungen geplant, nachmittags steht „Sightseeing“ auf dem Programm, ehe abends die Abschlussfeier eingeläutet wird. Am 20. Oktober reisen die Teilnehmenden ab.
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Doppelpass zwischen Sozialarbeit und Fußball

09.08.2019 17:55 Uhr

Anpfiff: Greta Prätsch und Nils Wach betreuen das neue Fanprojekt – Stadt ist Träger

Anpfiff für das neue Fanprojekt Oldenburg: Greta Prätsch (23) und Nils Wach (27) spielen ab jetzt den Doppelpass zwischen Sozialarbeit und Fußball. Die beiden hauptamtlichen Kräfte kümmern sich künftig um Fanszene und Fankultur außerhalb und innerhalb des Stadions. Einen wichtigen Mitspieler haben sie in der Stadt Oldenburg gefunden, die als Träger fungiert. Das Fanprojekt ist unter dem Dach des Amtes für Jugend und Familie beim Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit angesiedelt. „Sport und Fußball genießen in Oldenburg einen hohen Stellenwert. Wir möchten dazu beitragen, dass die Begeisterung dafür in geordneten Bahnen verläuft“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Fußball schafft Zusammenhalt und weckt Emotionen. Doch wo viele Emotionen im Spiel sind, kann es auch Probleme geben. Das Fanprojekt soll präventiv Gewalt und Diskriminierung entgegenwirken und die positiven Elemente der Fan- und Ultrakultur fördern“, ergänzt Jugendamtsleiter Dr. Frank Lammerding.

Das Fanprojekt wird von der Stadt Oldenburg mit 30.000 Euro und vom Land Niedersachsen mit insgesamt 50.000 Euro gefördert. Den Landesanteil teilen sich das Ministerium für Inneres und Sport (35.000 Euro) und das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (15.000 Euro). Der Deutsche Fußball-Bund trägt rund 80.000 Euro zur Finanzierung bei. „Das Projekt wird sich an den Strukturen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit orientieren“, informiert Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. „Alle an der Vorbereitung beteiligten Akteure haben sich für eine Trägerschaft der Stadt ausgesprochen, um eine größtmögliche Neutralität und Unabhängigkeit zu gewährleisten“, so Fritsch.

Ulrike Heinrichs, stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrates Oldenburg, sagt: „Die Initiative für das Fan-Projekt hat sich aus dem Runden Tisch Fußball entwickelt, den der Präventionsrat moderiert. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadt die Trägerschaft dafür übernommen hat und dem Präventionsansatz damit den geeigneten Rahmen gibt.“

Die Stadtverwaltung hatte gemeinsam mit dem Präventionsrat, der Oldenburger Fan-Initiative, dem Fanbeauftragten des VfB Oldenburg sowie der bei der Deutschen Sportjugend angesiedelten und ligaübergreifend agierenden Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) ein Rahmenkonzept erarbeitet. „Fanprojekte sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und anderen Netzwerkpartnern wie Ordnungsdiensten, Fan- und Sicherheitsbeauftragten und Polizei. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fanprojekte arbeiten täglich mit der aktiven Fanszene und können Problemlagen sehr gut einschätzen und frühzeitig präventiv Einfluss nehmen. Somit reicht die Wirkung der sozialpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit über den Fußball hinaus. Sich in der Fanarbeit zu engagieren, lohnt sich allemal“, erläutert Gerd Wagner, Referent der Koordinationsstelle Fanprojekte.

Greta Prätsch hat ihre Arbeit am 1. Mai aufgenommen, Nils Wach folgte am 1. Juni – für die fußballbegeisterten Sozialarbeiter bedeutet die neue Aufgabe ein Stück weit die Möglichkeit, ihr Hobby mit dem Beruf zu verbinden. Das Fanprojekt ist vereinsunabhängig und wendet sich an alle fußballaffinen jungen Menschen in der Stadt. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Duo auf die Arbeit mit der Fanszene des VfB Oldenburg und auf eine enge Zusammenarbeit mit dem VfB-Fanbeauftragten Raimund Kropp. Denn auch in der Regionalliga gehört der frühere Zweitligist nach wie vor zu den Publikumsmagneten. In der vergangenen Saison verzeichnete der Klub bei seinen Heimspielen den zweitgrößten Zuschauerzuspruch – und auch auswärts werden die Blau-Weißen von vielen Anhängerinnen und Anhängern begleitet. 

„Wir sind dabei, einen Einblick in die Fan- und Ultraszene zu gewinnen“, sagt Greta Prätsch, „dadurch wollen wir das Fundament für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit legen.“ Nils Wach ergänzt: „Wir werden die Fans bei den Heim- und Auswärtsspielen begleiten und dabei immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben.“ Bis zum Ende des Jahres wollen beide ein umfangreiches Netzwerk geknüpft haben. Erste Gespräche mit Einrichtungen der Jugendhilfe, unter andrem mit den Jugendfreizeitstätten, dem Präventionsrat und dem Verein für Konfliktschlichtung, aber auch mit weiteren Fanprojekten in der Region und im Norden wurden bereits geführt. 

In den nächsten Monaten wollen die beiden Sozialarbeiter auch die Räumlichkeiten im Haus der Jugend in der Von-Finckh-Straße 1 fertig einrichten. Dort wird es einen Freizeitraum für Fans geben. „Diese Räumlichkeiten möchten wir gerne in Zukunft für verschiedene Angebote und Aktionen mit den Fans nutzen. Wir haben dafür bereits erste Ideen, sind aber auch für Vorschläge von den Fans zu haben“, kündigt Nils Wach an. „Ebenso werden wir Beratungen in Form von Einzelfallhilfen anbieten, bei denen es auch um persönliche Themen und Anliegen gehen kann“, ergänzt Greta Prätsch. Bis Ende des Jahres soll zudem ein Beirat initiiert werden, um alle am Fanprojekt Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Fußball lebt vom Teamgeist – auch außerhalb des Rasens.


Zur Person:
 • Nils Wach (27) ist in Oldenburg geboren und aufgewachsen. Er hat Pädagogik an der Carl von Ossietzky-Universität studiert. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit dem Thema Fußball und Sozialarbeit befasst. In den vergangenen Jahren hat er in der stationären Jugendhilfe sowie ein Jahr als Internatsleiter bei Eintracht Braunschweig gearbeitet. In seiner Freizeit spielt er selber aktiv beim FC Ohmstede Fußball. Als Kind hat er sein erstes Fußballspiel in einem Stadion mit seinem Vater beim VfB Oldenburg erlebt.
 • Greta Prätsch (23) ist ebenfalls gebürtige Oldenburgerin. Von ihrem Vater hat sie Geschichten über das alte Donnerschwee-Stadion, die „Hölle des Nordens“, gehört. Dem VfB und der Stadt, in die sie fürs Sonderpädagogik-Studium zurückgekehrt ist, hat sie sich stets verbunden gefühlt. Im Studium spezialisierte sie sich auf die emotionale/soziale und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Vor und während des Studiums hat sie im Bereich der (Jugend-)Sozialarbeit über Nebenjobs und Praktika Erfahrungen gesammelt. Außerdem spielte Greta Prätsch zehn Jahre im Verein und DFB-Fördermaßnahmen Fußball. Aktuell kickt sie in der „Bunten Liga“.

Das Fanprojekt ist erreichbar per E-Mail an fanprojekt@stadt-oldenburg.de und unter den Telefonnummern 0441 235-4135 oder -4134 sowie mobil unter 0170 1438654 (Nils Wach) und 0171 5560542 (Greta Prätsch).
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200.000 Euro für Sportvereine in Oldenburg

29.06.2019 18:43 Uhr

SpardaLeuchtfeuer 2019 im neuen großen Geschäftsgebiet

Unter dem Motto „WIR unterstützen Sportvereine in unserer Region“ können alle gemeinnützigen Sportvereine in Oldenburg ab sofort beim SpardaLeuchtfeuer mitmachen. Wichtig ist lediglich, dass sie eine Sportart gemäß des Deutschen Olympischen Sportbundes anbieten. Zur Teilnahme genügt es, bis einschließlich 24. September 2019 auf der Wettbewerbsseite www.spardaleuchtfeuer.de ein Kurzprofil des Vereins hochzuladen. „Sport verbindet Menschen, steigert die Lebensqualität und leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander“, erläutert Markus Fettback, Regionalleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, den Bezug der Spendenaktion zur genossenschaftlichen Philosophie der Sparda-Bank West.

Preissumme verdoppelt
Die Sparda-Bank trägt das SpardaLeuchtfeuer jetzt in ihr gesamtes neues Kerngeschäftsgebiet. Dies reicht nach der erfolgreichen Fusion der Sparda-Banken Münster und West zur neuen Sparda-Bank West von fast ganz Nordrhein-Westfalen bis hin zu den ostfriesischen Inseln. „Der Wettbewerb findet schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Münsteraner Region und in Teilen von Niedersachsen statt“, erklärt Markus Fettback. Grund genug, der Idee noch mehr Raum zu geben. Mit zwei wichtigen Neuerungen: Erstens konzentriert sich der Wettbewerb ab sofort ausschließlich auf Sportvereine. Zweitens wurde der Spendentopf auf insgesamt 200.000 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins verdoppelt. „Wir hoffen, dass möglichst viele Sportvereine am SpardaLeuchtfeuer teilnehmen.“

Miteinander unterstützen
Auch für die Online-Abstimmung wünschen sich die Sparda-Bank und alle Vereine, die sich bewerben, eine rege Beteiligung. Damit das SpardaLeuchtfeuer ein Erfolg wird, kommt es auch auf die Unterstützung aus Oldenburg an. Denn die Öffentlichkeit entscheidet, wer einen der 50 Publikumspreise in Höhe von insgesamt 150.000 Euro erhält. Mitmachen ist ganz einfach: Vom 10. September bis zum 2. Oktober 2019 können auf www.spardaleuchtfeuer.de bis zu drei Stimmen für einen oder mehrere Sportvereine abgegeben werden. Diese drei Stimmen resultieren aus drei Abstimmcodes, die per SMS angefordert werden können und bis zu 48 Stunden lang gültig sind. Um herausragendes Engagement darüber hinaus zu fördern, und auch kleineren Vereinen eine faire Chance zu geben, verteilt die Sparda-Bank West zusätzlich 20 regionale Jurypreise. Diese sind mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.

Unbedingt teilnehmen
„Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall“, berichtet Regionalleiter Markus Fettback. „Ob als Sportverein oder nur, um die Freude an der Bewegung in Oldenburg zu fördern.“ Das hat sich die Sparda-Bank schon seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht. Immer wieder unterstützt sie über Filialen Vereine in der Region. Dieses Engagement wird sie auch künftig weiterführen. Mit dem SpardaLeuchtfeuer ergänzt sie die Förderung nun um einen großen Wettbewerb, der gleichzeitig im gesamten Geschäftsgebiet stattfindet. Markus Fettback: „Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Engagement und laden herzlich dazu ein, auf unserer Wettbewerbsseite vorbeizuschauen und am SpardaLeuchtfeuer teilzunehmen.“
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Neue Entwicklungen beim Bau von Kunstrasenplätzen

13.06.2019 11:13 Uhr
Die drei in Planung befindlichen Kunstrasenplätze im Stadtgebiet werden eine andere Verfüllung erhalten als ursprünglich vorgesehen. Hintergrund ist ein Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), wonach Kunststoffgranulate in verfüllten Kunstrasenplätzen ab September 2022 nicht mehr zulässig sein sollen. Stattdessen wird eine Verfüllung mit Sand oder Kork empfohlen.

„Obwohl diese Empfehlung noch keinen rechtlich bindenden Charakter hat und das Verbot der Verfüllung mit Kunststoffgranulat erst noch von der Europäischen Union beschlossen werden muss, nimmt die Stadt diesen Vorstoß der ECHA sehr ernst und prüft Alternativen“, sagt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Der Rat der Stadt Oldenburg hat im Dezember 2018 den Bau von insgesamt fünf Kunstrasenplätzen beschlossen. Die Festlegung der ersten drei Standorte sowie die Reihenfolge der einzelnen Baumaßnahmen wurden in der Sitzung des Sportausschusses am 13. Februar 2019 beschlossen. Demnach soll zuerst ein neuer Kunstrasenplatz an der Kennedystraße entstehen. Für diesen Standort präferiert die Stadt Oldenburg eine Verfüllung des Kunstrasenplatzes mit Sand. Für die geplanten Plätze an der Alexanderstraße und Brandenburger Straße soll die weitere Entwicklung abgewartet und zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, welche Materialien Verwendung finden sollen.
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VfL verabschiedet sich mit Sieg vom Heimpublikum

15.05.2019 18:36 Uhr

32:24 Sieg gegen den BVB

von Bernd Teuber

Trotz der zuletzt wenig überzeugenden Präsentationen von Handballbundesligist VfL Oldenburg in der EWE Arena fanden am Samstag noch einmal 1452 Zuschauer den Weg in die Halle. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Von Beginn an gingen die Gastgeberinnen gegen Borussia Dortmund hoch konzentriert zur Sache und siegten nach einer 15:12-Pausenführung am Ende hochverdient mit 32:24.

„Das war heute ein ganz besonderes Spiel für uns. Wir wollten den scheidenden Spielerinnen einen gebührenden Abschied bescheren und das ist uns voll und ganz gelungen“, strahlte Rückraumspielerin Kristina Logvin nach dem Spiel, welches ihr bisher bestes im VfL-Trikot war. „Heute ist endlich bei mir der Knoten geplatzt. Nur schade, dass es fast die ganze Saison gedauert hat. Aber nun bin ist erst einmal glücklich über meine, aber auch die gute Leistung der gesamten Mannschaft, die heute super gekämpft und voll konzentriert gespielt hat“.

Der VfL kam von Anfang an gut ins Spiel und präsentierte sich von Beginn an deutlich aggressiver in Abwehr und Angriff als zuletzt. Speziell Logvin war von der BVB-Abwehr kaum zu bremsen. Gleichzeitig parierte Torhüterin Julia Renner bereits in den ersten vier Spielminuten gleich zwei Siebenmeter. Aber auch der neu formierte Mittelblock mit Marie Steffen und Isabelle Jongenelen konnte mehr als überzeugen. So kam es, dass die Gäste bis zur 6. Minute auf ein erstes Erfolgserlebnis warten mussten. Zwei Minuten später glichen sie zum 2:2 aus und gingen in der 12. Minute mit 6:5 in Führung. Wohl kaum jemand hätte gedacht, dass dies die einzige Dortmunder Führung im gesamten Spiel sein sollte, denn dieses Tor sollte so etwas wie eine Initialzündung für den VfL sein. Mit einem 5:0-Lauf setzte sich das Team von Trainer Niels Bötel innerhalb weniger Minuten auf 10:6 ab. Dass sich die Gastgeberinnen nicht weiter absetzten konnten, lag vor allem an BVB-Torhüterin Clara Woltering und Rückraumspielerin Dana Bleckmann. Die Cousine von Europameister Julius Kühn sorgte mit drei Treffern dafür, dass die Gäste schnell wieder auf 10:11 verkürzen konnten. Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und zogen schnell wieder auf 14:10 davon. Nachdem Ex-VfLerin Caro Müller ihr Team mit zwei Treffern wieder herangebracht hatte, stellte Angie Geschke mit ihrem dritten Treffer in ihrem letzten Heimspiel den 15:12 Pausenstand her.

Nach der Pause pendelte sich der Vorsprung zunächst auf 3–4 Tore ein, bis Myrthe Schoenaker nach halb gespielter Halbzeit mit zwei Treffern den VfL beim Stande von 23:18 erstmals mit fünf Toren nach vorne brachte. War dies der Zeitpunkt, wo sich die Grün-Weißen in dieser Saison häufig mit Konzentrationsschwierigkeiten rumschlagen mussten, zogen sie es diesmal voll durch und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus! Mit welch breiter Brust die Gastgeberinnen mittlerweile auftraten, zeigte einmal mehr Kristina Logvin, als sie in der 49. Minute mit einem Hüftwurf BVB-Torhüterin Yara Ten Holte tunnelte und zum 26:20 einwarf. 

Dass Nachwuchsspielerin Marie Steffen an diesem Tage nicht nur im Mittelblock eine gute Figur machte, sondern auch im Angriff bewies sie wenig später, als sie einen scharfen Pass von Geschke annahm, sich gegen mehrere Dortmunderinnen durchsetzte und zum 28:21 traf. „Ich hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, dass der Pass durchkommt. Umso mehr freue ich mich natürlich über das Tor“, strahlte die 18-jährige nach dem Spiel. „Das war heute mannschaftlich eine sehr gute Leistung von uns. Wir haben super gekämpft und waren die ganze Zeit voll konzentriert“.
Von der Linksaußenposition einspringen und dann dem Ball mit der rechten Hand so viel Drall zu geben, dass er sich unhaltbar für die Torhüterin ins Tor dreht. Keine kann das in der Bundesliga besser als Kim Birke. Und genau so wollte sie sich offensichtlich von ihren Fans aus der EWE Arena verabschieden. Am liebsten wäre sie wohl auf der Spielfeldumrandung hinter dem BVB-Tor sitzengeblieben, nachdem sie auf ihre unnachahmliche Art zum 32:23 eingeworfen hatte und vor Freude strahlte. Aber noch waren 49 Sekunden zu spielen. Ein paar erste Tränen konnte sie sich dann aber wohl doch nicht verkneifen. Es sollten aber nicht die Letzten sein, denn der emotionalste Teil des Abends stand noch bevor.

„Wir sind gut reingekommen und haben den Gegner gut beschäftigt. Das, was wir uns im Training erarbeitet haben, konnten wir heute gut umsetzen. Wir wollten noch einmal allen zeigen, dass wir es können, und das ist uns gelungen“, zeigte sich auch Niels Bötel sehr zufrieden mit der Präsentation seines Teams.

Nach dem Schlusspfiff war das Geschehen auf dem Spielfeld aber schnell vergessen, denn nun hieß es Abschied nehmen. Zunächst wurde Mannschaftsarzt Leo Behler und seine Ehefrau Jutta nach 27 Jahren in den „Ruhestand“ verabschiedet. „Ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen. Als Zuschauer bleibe ich auf jeden Fall“, so der „Doc“ nach der Verabschiedung. Für die Verabschiedung der fünf Spielerinnen Annamaria Ferenczi, Isabelle Jongenelen, Cara Hartstock, Angie Geschke und Kim Birke hatten es sich zahlreiche langjährige Weggefährten nicht nehmen lassen, sich von den scheidenden Spielerinnen zu verabschieden. Der langjährige VfL-Trainer Leszek Krowicki, der derzeit in Polen weilt, verabschiedete sich per Videobotschaft von „seinen Spielerinnen“. Sabrina Neuendorf, an deren Zeiten im VfL-Trikot man sich in Oldenburg immer noch gerne zurückerinnert, hielt die Laudatio für Angie Geschke. So richtig emotional wurde es dann bei Kim Birke. Wiebke Kethorn musste bei ihrer Laudatio für ihre langjährige Mitspielerin sichtlich mit ihren Tränen kämpfen. Sichtlich gerührt bedankte sich Birke bei allen, die sie in ihrer vierzehnjährigen Bundesligakarriere begleitet hatten. Es war sicherlich der emotionale Höhepunkt des Abends. Am Ende bat sie noch darum, dass die Zuschauer und Fans auch in Zukunft ihrer VfL weiterhin so unterstützen mögen, wie sie es vierzehn Jahre lang mit ihr gemacht haben.
„Alle fünf werden sportlich als auch menschlich eine Lücke beim VfL hinterlassen“, so Kristina Logvin nach der Verabschiedung. 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke für alles. 
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Endlich wieder ein Sieg

05.05.2019 16:49 Uhr

VfL gewinnt in Nellingen

Zehn lange Wochen musste der VfL Oldenburg und seine Anhänger auf ein Erfolgserlebnis warten. Am Samstag, 04.05., war es endlich wieder soweit. Mit 32:30 (18:14) setzte sich das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Niels Bötel beim Tabellenletzten TV Nellingen durch und beendete wie schon in der Hinrunde gegen das Team aus Ostfildern eine mehrwöchige Niederlagenserie. Nachdem schon im Vorfeld Cara Hartstock und Lisa Marie Fragge ausgefallen waren, musste der VfL kurzfristig auch noch auf die erkrankte Nationalspielerin Angie Geschke verzichten. Für die verletzte Hartstock war Nachwuchsspielerin Marie Steffen ins Team gerückt und bildete mit Isabelle Jongenelen in Nellingen den Mittelblock in der Abwehr. „Natürlich fehlte bei beiden noch ein wenig die Abstimmung, aber sie haben ihre Sache sehr gut gemacht. Wir haben in der Abwehr einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und wesentlich aggressiver gespielt als zuletzt. Es war wichtig, dass wir uns endlich mal wieder belohnt haben. Trotz der vielen Ausfälle haben wir gekämpft und als Team gewonnen. Das haben die Mädels gut gemacht“, lobt der VfL-Trainer seine Mannschaft.

Schnell waren die Gäste durch Kristina Logvin und Kim Birke mit 2:1 in Führung gegangen. Zwar konnte Nellingen noch einmal ausgleichen, aber schon wenig später lag der VfL mit 6:3 vorne und hielt den Vorsprung bis zur Pause konstant bei 3–4 Toren. Beim Stande von 18:14 für den VfL ging es in die Kabinen.

Nach der Pause stellten die Gastgeberinnen ihre Abwehr um und verteidigten nun deutlich offensiver, was den Grün-Weißen zunächst gar nicht schmeckte. So kam es, dass Nellingen mit einem 4:0-Lauf zunächst ausgleichen und nach halb gespielter Halbzeit sogar mit 24:22 in Führung gehen konnte. Aber der VfL kämpfte sich wieder ins Spiel und bereits fünf Minuten später brachte Myrthe Schoenaker ihr Team mit 26:25 erneut in Führung. „Wir haben gekämpft und uns belohnt, was in der momentanen Situation mit dem angeschlagenen Selbstvertrauen gar nicht so selbstverständlich ist“, so der VfL-Trainer nach dem Spiel.

In der zweiten Hälfte der Halbzeit konnte der VfL zwar immer wieder in Führung gehen, aber die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln und glichen immer wieder aus. Erst als Schoenaker 47 Sekunden vor dem Ende mit ihrem siebten Treffer zum 32:30 einwarf, war so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Julia Renner sorgte dann wenig später mit einer Parade dafür, dass der VfL mit einem Zwei-Tore-Sieg die Heimreise antreten konnte.
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Meisterschaftsfavorit lässt dem VfL nicht den Hauch einer Chance

29.04.2019 20:29 Uhr

Derbe Klatsche gegen Bietigheim

von Bernd Teuber

Mit dem Ziel, etwas für das Torverhältnis zu tun, war die SG BBM Bietigheim nach Oldenburg gekommen. Dies ist dem Meisterschaftsfavoriten beim 43:22-(23:10)-Sieg eindrucksvoll gelungen. „Genau das wollten wir eigentlich verhindern, aber Bietigheim hat von Beginn an Gas gegeben und so gut wie keine Fehler gemacht. Jedes unserer Tore wurde gleich umgehend mit einem Gegentor bestraft. Die erste Sechs von Bietigheim ist so ziemlich das Beste, was wir in der Bundesliga haben, wenn die Vollgas geben, um ihr Torverhältnis aufzubessern, ist für uns sehr schwer, dagegenzuhalten. Wir müssen uns jetzt schnell wieder auf den nächsten Gegner konzentrieren“, zeigte sich Niels Bötel beeindruckt vom Spiel des Gegners.

Die Gäste zeigten vom Start weg, dass sie nicht vorhatten, sich vom VfL in die Meisterschaftssuppe spucken zu lassen, und gaben gleich Vollgas. Einzig zu Beginn des Spiels konnte Jenny Behrend einmalig zum 1:1 ausgleichen. Danach zog der Favorit nach und nach davon. Kaum waren acht Minuten gespielt, lag der VfL bereits mit 3:8 hinten. Jeder Fehler der Gastgeberinnen wurde gnadenlos mit einem Tor bestraft. So hatten die Gäste neun Minuten vor der Pause beim Stande von 7:17 erstmals eine zweistellige Führung herausgeworfen. So ging es für den VfL bereits beim Halbzeitstand von 10:23 nur noch um Schadensbegrenzung.

Konnten die Gastgeberinnen in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit das Spiel noch einigermaßen offen gestalten, wurden sie in den folgenden zwölf Minuten vom Titelaspiranten regelrecht überrollt. Im Minutentakt tauchten die Gäste nun frei vor Ferenczi und Renner auf und versenkten die Bälle nahezu unbehelligt im VfL-Tor. Gleichzeitig konnten die sichtlich überforderten Grün-Weißen das Tor der Gäste so gut wie nie ernsthaft in Gefahr bringen. Zwölf Minuten vor dem Ende war der Rückstand somit auf 15:37 angewachsen und es konnte einem Angst und bange um den VfL werden. So ganz abschlachten lassen wollten sich die Gastgeberinnen dann aber doch nicht. Mit jeweils drei Treffern in den letzten zehn Minuten sorgten Kim Birke und Kristina Logvin dafür, dass es am Ende nicht noch schlimmer kam für den VfL. Etwas Erfreuliches gab es am Ende des Tages dann aber doch noch aus Sicht des VfL zu berichten. Dank der 19:27-Heimniederlage von Halle gegen Blomberg haben die Grün-Weißen bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt geschafft.
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Kampfstarke Gäste gewinnen am Ende verdient mit 28:26

15.04.2019 17:40 Uhr

VfL verliert erneut gegen Neckarsulm

von Bernd Teuber

Für Handball-Ästheten war das Spiel zwischen dem VfL Oldenburg und der Neckarsulmer Sport-Union am heutigen Sonntagnachmittag in der EWE-Arena wahrlich nichts. Von Beginn an war das Spiel von zahlreichen technischen Fehlern geprägt und erinnerte eher an Abstiegskampf pur als an das Spiel eines Teams aus dem gesicherten Mittelfeld gegen den Drittletzten. Das Team von Trainer Niels Bötel wirkte stark verunsichert und konnte niemals seiner Favoritenrolle gerecht werden, so dass am Ende ein verdienter 28:26-Sieg der tapfer kämpfenden Gäste stand. „Mein Team hat den Sieg wohl etwas mehr gewollt“, befand dann auch NSU-Trainer Pascal Morgant nach dem Spiel.

Das Spiel war noch keine sieben Minuten alt, da lag der VfL schon mit 1:4 hinten. Es sollte bis zur 14. Minute dauern, bevor der VfL durch Cara Hartstock erstmals zum 7:7 ausgleichen konnte. Zuvor hatten Isabelle Jongenelen und Myrthe Schoenaker ihr Team mit zwei bzw. drei Treffern wieder herangebracht. Meist waren es allerdings Einzelaktionen. Überhaupt glänzten die Gastgeberinnen an diesem Tag eher mit Einzelaktionen, als dass sie als Mannschaft auftraten. 

Es sollte aber noch zehn weitere Minuten dauern, bevor die Gastgeberinnen kurz vor Ende der Halbzeit durch Hartstock mit 12:11 erstmals in Führung gehen konnten. Keine halbe Minute später hatte Jongenelen sogar auf 13:11 erhöht. Zwei Minuten vor der Pause brachte Kim Birke mit einem sehenswerten Treffer zum 15:12 ihr Team sogar mit drei Toren in Front. Nun sah es ganz danach aus, als ob der VfL trotz bisher wenig überzeugender Leistung seiner Favoritenrolle gerecht werden könnte. Mit einer 16:14 Führung ging es dann in die Kabinen.

Die Gäste kamen deutlich aggressiver aus den Kabinen, was dem VfL sichtlich gar nicht schmeckte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hat Neckarsulm aus dem Rückstand eine 18:16-Führung gemacht. Immer wieder war es Nele Reimer, die für die Gäste traf. Zwar konnte der VfL durch Jongenelen noch einmal zum 19:19 ausgleichen, aber für eine erneute Führung sollte es nicht mehr reichen. Zwar produzierten auch die Gäste zahlreiche technische Fehler, agierten aber insgesamt aggressiver in der Abwehrarbeit. Mit nur zwei Zeitstrafen gegen sein Team dürfte Bötel alles andere als zufrieden gewesen sein. Auffallend war auch, dass kaum ein langer Pass der Gastgeberinnen bei der eigenen Mitspielerin ankam. Den größten Teil der zweiten Halbzeit lief der VfL einem 1–2-Tore-Rückstand hinterher. Allein dreimal traf in dieser Phase des Spiels eine gut aufgelegte Isabelle Jongenelen Latte oder Pfosten und war am Ende untröstlich über die verpassten Punkte. Als dreieinhalb Minuten vor dem Ende Neckarsulms Beste, Nele Reimer, zum 27:24 einwarf, war das Spiel entschieden. Am Ende stand ein verdienter 28:26-Sieg der Gäste aus Neckarsulm.
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Gastgeberinnen revanchieren sich für Hinspielniederlage

01.04.2019 12:37 Uhr

VfL verliert 30:33 in Blomberg

von Bernd Teuber

Nachdem das Team von Trainer Niels Bötel zunächst mit einer imponierenden 9:1-Serie ins Jahr 2019 gestartet war, kassierten sie am Samstagnachmittag nun bereits die vierte Niederlage in Folge. Dabei lief der VfL beim Gastspiel in Blomberg bereits ab der vierten Minute einem Rückstand hinterher, der zeitweise bis auf acht Tore anwuchs. Am Ende stand ein verdienter 33:30-Sieg der Gastgeberinnen. „Wir haben den Beginn des Spiels verschlafen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen. Gleichzeitig haben wir im Tempospiel zu viele Fehler gemacht. Dadurch ist Blomberg zu einfachen Toren gekommen und konnte sich schnell absetzen“, so der VfL-Trainer.

Zunächst war der VfL noch durch Helena Mikkelsen und Cara Hartstock zweimal in Führung gegangen. Ein 6:0-Lauf der Gastgeberinnen innerhalb von wenigen Minuten brachte die HSG dann aber schnell deutlich mit 7:2 in Führung. Zwar konnten die Gäste wenig später wieder auf 5:8 verkürzen, aber die HSG ließ sich dadurch nicht beeindrucken und baute bis zur 21. Minute den Vorsprung wieder auf 15:7 aus. In den letzten neun Minuten der Halbzeit lieferten sich die beiden Konkurrenten einen offenen Schlagabtausch, sodass fast jeder Angriff ein Treffer war und es mit einer 22:15-Führung für die Gastgeberinnen in die Kabinen ging.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das teilweise besser gemacht und mit ein bisschen mehr Cleverness hätte auch mehr dabei rauskommen können. Wir hätten mehr Tore machen müssen, haben das aber nicht geschafft und außerdem hat uns in der Abwehr heute die Aggressivität gefehlt. Unser Innenblock hat viel zu passiv agiert. So kann man kein Bundesligaspiel gewinnen“, zeigt sich Bötel mit der Abwehrleistung seines Teams alles andere als zufrieden.

Nach der Pause sahen die 834 Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel als in Hälfte Eins. Zwar konnte sich Blomberg nicht weiter absetzen, aber auch dem VfL gelang es zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Erst in den letzten dreieinhalb Minuten konnte sich die Gäste durch Tore von Marie Steffen, Kristina Logvin sowie zweimal Angie Geschke auf Schlagweite herankämpfen. Um das Spiel noch einmal zu drehen, sollte es aber nicht mehr reichen. „Wir haben es heute nicht verdient zu gewinnen, weil uns die Aggressivität gefehlt hat und wir vorne zu viele Fehler gemacht haben. Da müssen wir weiter dran arbeiten“, resümiert der VfL-Trainer nach dem Spiel. Mit dreizehn Treffern war Myrthe Schoenaker die beste Torschützin des Tages.
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Erneute Heimniederlage gegen Werkselfen aus Leverkusen

18.03.2019 12:01 Uhr

VfL verliert zuhause 24:27

von Bernd Teuber

Viereinhalb Jahre ist es nun her, dass der VfL Oldenburg letztmalig ein Heimspiel gegen die Werkselfen aus Leverkusen gewinnen konnte. Auch am Sonntag, 17.03., zog das Team von Trainer Niels Bötel nach einem sehr intensiven und engen Spiel mit 24:27 (13:14) gegen den zwölfmaligen deutschen Meister den Kürzeren. 

Dabei war das Spiel zwischen den beiden Bundesliga-Dinos wahrlich nichts für Handball-Ästheten. In einem kampfbetonten Spiel, in dem beide Teams sehr hektisch agierten und sich zahlreiche technische Fehler leisteten, ging es von Beginn an voll zur Sache. Gleich die ersten drei Tore resultierten aus Strafwürfen. Zwei weitere sollten noch bis zur neunten Minute folgen. Während beide Teams hinten ordentlich zupackten und auch die Torhüterinnen einen guten Tag erwischten, fehlte ihnen im Angriff oft die letzte Konsequenz. 

„Heute wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn wir nicht so viele technische Fehler gemacht und so oft frei verworfen hätten. Das Spiel haben wir im Angriff verloren“, so ein enttäuschter VfL-Trainer.

Nachdem die Gastgeberinnen zunächst mit 2:1 sowie 3:2 in Führung gelegen hatten, liefen sie ab der 7. Minute immer einem Rückstand hinterher und schafften es einfach nicht, die Hektik aus ihrem Spiel zu verbannen. Allzu oft wurde viel zu früh abgeschlossen, anstatt die Angriffe geduldig auszuspielen. Da es aber auch die Gäste nicht besser machten, waren es im Endeffekt die zwei, drei Paraden mehr von Leverkusens Nele Kurzke, die dafür sorgten, dass die Werkselfen mit einer 14:13-Führung in die Pause gingen.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste. Nach fünf Minuten hatten die Schiedsrichter bereits dreimal auf den Punkt gezeigt. Auch am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig. Die Gäste legten ein vor und der VfL glich wieder aus. In der 40. Minute war es dann Kim Birke, die mit ihrem Tor zum 20:19 ihr Team erstmals seit der 4. Minute wieder in Führung bringen konnte. Diese sollte aber nicht lange halten, denn schon fünf Minuten später hatten die Elfen mit einem 4:0 Lauf zum 23:20 ihre bis dato höchste Führung herausgeworfen. Zunächst hatte Joanna Rode den Ausgleich erzielt, bevor Schwester Jennifer eine Minute später ihr Team erneut in Führung brachte. Das Küken der Familie, Elaine, baute dann den Vorsprung mit zwei Toren weiter aus. Aber noch war der VfL nicht geschlagen. Zweimal Neu-Nationalspielerin Jenny Behrend sowie Myrthe Schoenaker per Siebenmeter sorgten wieder für den Ausgleich. Als die Gäste dann aber erneut einen 4:0-Lauf hinlegten, hatte der VfL nichts mehr entgegenzusetzen und Christina Logvin konnte mit ihrem Tor zum 24:27-Endstand nur noch für Ergebniskorrektur sorgen.

Für den VfL geht es nun am 30.3. mit einem Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Blomberg-Lippe weiter, bevor eine Woche später TuS Metzingen seine Visitenkarte in der EWE Arena abgeben wird.

Ganz so lange müssen die heimischen Handballfans aber nicht auf Spitzenhandball verzichten. Denn bereits am kommenden Samstag empfängt die deutsche Nationalmannschaft in der großen EWE Arena die Niederlande. Mit dabei die VfLerinnen Angie Geschke und Jenny Behrend. „Alle Spielerinnen werden Spielzeit bekommen“, hatte Nationaltrainer Henk Groener vor dem Spiel gute Nachrichten für Debütantin Jenny Behrend, die mit acht Treffern beste VfL-Torschützin an diesem Tag war. Noch mehr VfL im Kader haben aber die Gäste aus den Niederlanden zu bieten. Mit Tess Wester, Lois Abbingh, Laura van der Heyden, Kelly Dulfer, Inger Smits und Myrthe Schoenaker haben gleich sechs Spielerinnen den VfL in ihrer sportlichen Vita stehen. Schon jetzt sind knapp 3000 Tickets verkauft worden. So viele wie seit 2016 nicht mehr bei einem Spiel der Frauen-Nationalmannschaft in Deutschland außerhalb der WM.
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Göppingen beendet Erfolgsserie des VfL

05.03.2019 17:05 Uhr

Unglückliche 26:27 Niederlage

von Bernd Teuber

In einem packenden und engen Handballspiel unterlag der VfL Oldenburg am 3. März in eigener Halle Frisch Auf Göppingen knapp mit 26:27 (13:13) und kassierte damit die erste Niederlage des Jahres. „Göppingen ist ein sehr unangenehmer Gegner mit seiner offensiven Deckung. Das war uns schon vor dem Spiel bekannt und hat sich heute bestätigt. Wir haben es nicht geschafft, sechzig Minuten lang konzentriert durchzuspielen, und so etwas wird von einem Gegner wie Göppingen gnadenlos bestraft. Wenn zwei Teams auf gleichem Niveau aufeinandertreffen, wird jede Unkonzentriertheit bestraft, und man kann es sich nicht leisten, es etwas locker angehen zulassen“, so VfL-Trainer Niels Bötel nach dem Spiel. Dabei sah es zwischenzeitlich recht gut aus für den VfL.

Vom Start weg entwickelte sich ein enges Spiel, in dem der VfL zunächst immer wieder vorlegte und die Gäste umgehend ausgleichen konnten. In der 8. Minute ging Göppingen dann erstmals in Führung und baute diese schnell auf 7:4 aus. Mehrfach scheiterte der VfL in dieser Phase freistehend an Gästetorhüterin Branka Zec. Aber der VfL kämpfte sich wieder heran und in der 17. Minute war es Kim Birke, die für ihr Team zum 8:8 ausgleichen konnte. In den nächsten Minuten wechselte die Führung nun mehrfach und keins der beiden Teams konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. So ging es mit 13:13 in die Pause.

Mit einigen Umstellungen in der Mannschaft kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Durch Tore von Myrthe Schoenaker (2), Kim Birke und Isabelle Jongenelen zogen der VfL schnell auf 17:13 davon. Nun sah es ganz danach aus, als ob das Team von Niels Bötel den Gegner im Griff hätte. Aber auf einmal war ein Bruch im Spiel und der VfL verhalf den Gästen zu allzu vielen leichten Ballgewinnen. Die bedankten sich umgehend für diese Gastgeschenke und glichen innerhalb von nur zwei Minuten wieder aus. Die ein oder andere unglückliche Entscheidung des Düsseldorfer Schiedsrichter-Duos sorgte zusätzlich für Verunsicherung beim Gastgeber. Nun drehten die Gäste den Spieß um und gingen zwölf Minuten vor dem Ende mit 23:20 ihrerseits mit drei Toren in Führung. Hatte Jenny Behrend zu Beginn des Spiels noch etwas unglücklich agiert, sorgte sie nun mit drei Treffern in Folge für die erneute 25:24 Führung des VfL. Den Gastgebern gelang es aber nicht, „den Laden hinten dicht zu machen“ und für eine Vorentscheidung zu sorgen. Während Zec das Göppinger Tor dicht machte, gelang es der VfL-Abwehr nicht, Göppingens beste Torschützinnen Michaela Hrbkova und Petra Adamkova zu stoppen. So kam es, wie es kommen musste. Einen Siebenmeter beim Stande von 26:26 verwandelte Hrbkova kurz vor dem Ende souverän und sicherte so ihrem Team den Sieg.
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Ausgezeichnete Leistungen: Oldenburg ist stolz auf seine Besten

26.02.2019 22:32 Uhr

Sportlerehrung: Stadt würdigt erfolgreiche Athletinnen und Athleten sowie Mannschaften

Auch im Sportjahr 2018 gab es viele packende Duelle, umjubelte Siege und mittendrin zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Oldenburg, die herausragende Leistungen erzielt haben. Dass die Stadt Oldenburg stolz auf ihre Athletinnen und Athleten ist, zeigt sich bei der alljährlichen Sportlerehrung im Kulturzentrum PFL. In den Jugendklassen wurden insgesamt 144 Erfolge gewürdigt – 95 Aktive nahmen ihre Auszeichnungen in der Feierstunde persönlich in Empfang. 199 Urkunden wurden von der Stadt in den Haupt- und Altersklassen verliehen – 105 Sportlerinnen und Sportler nahmen an der Ehrung teil und erhielten ihre Urkunden direkt aus den Händen von Bürgermeisterin Petra Averbeck.

Die Geehrten haben auf nationaler und internationaler Ebene auf sich aufmerksam gemacht. Dazu zählten Siege bei niedersächsischen und norddeutschen Meisterschaften, 1. bis 3. Platzierungen bei Meisterschaften auf Bundesebene, die Berufung in eine deutsche Nationalmannschaft sowie die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften.

Die Palette der Sportarten reicht in der Jugendklasse von Basketball und Rudern über Triathlon und Kickboxen bis zu Sportakrobatik und Voltigieren. Bei den Erwachsenen zeigt sich ein breites Spektrum vom Bowling und Leichtathletik über Gymnastik und Tanz bis zum Handball und Rettungsschwimmen. Petra Averbeck bezeichnete die geehrten Sportlerinnen und Sportler als „Vorbild für andere“ und „Botschafter für Bewegung und Sport“: „Mit Ihren Erfolgen tragen Sie den Namen unserer Stadt über ihre Grenzen hinaus“, lobte die Bürgermeisterin.
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Derbysieg in Buxtehude

24.02.2019 18:09 Uhr

VfL baut Erfolgsserie aus

von Bernd Teuber

Siege in Buxtehude sind für die Handballerinnen des VfL Oldenburg nicht gerade an der Tagesordnung. Der letzte lag bereits drei Jahre zurück, insgesamt zwei waren es in den letzten zehn Jahren. Am Samstagnachmittag, 23. Februar, ist nun ein Dritter hinzugekommen, ein unerwartet deutlicher noch dazu. Nach einer 13:8-Pausenführung fuhren die Gäste am Ende einen auch in der Höhe hochverdienten 27:20-Auswärtssieg ein. 

„Das lief heute einfach super. Es hat einfach sehr viel gepasst. Wir haben von Anfang an mit der richtigen Aggressivität in der Abwehr gespielt und vorne unsere Chancen genutzt. Da Buxte selbst auch sehr stark in der Abwehr ist, war uns klar, dass es schwierig werden würde, dreißig Tore zu werfen. Also mussten wir verhindern, dass dies dem Gegner gelingt. Dass es am Ende sogar nur zwanzig Tore geworden sind, ist natürlich absolut super“, freute sich Niels Bötel nach dem Spiel, welches einmal mehr durch eine starke Abwehrleistung inklusive einer erneut hervorragend aufgelegten Julia Renner gewonnen werden konnte. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir durch Aggressivität Spiele gewinnen können. Mittlerweile steht auch unsere Abwehr mit dem Innenblock Cara (Hartstock) und Lisa-Marie (Fragge). Zudem haben wir heute fünfzig Minuten konzentriert durchgespielt und deutlich weniger Fehler gemacht als Buxte“.

Von Anfang an bestimmte der VfL das Spiel und ließ den Gegner kaum frei zum Wurf kommen. Zwar konnte man gleich mit dem ersten Angriff in Führung gehen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen in diesem Spiel bleiben. Es folgten zwölf torlose Minuten für den Tabellenvierten, in denen der VfL seinerseits fünfmal ins Schwarze traf und mit 5:1 davonzog. Ein Vorsprung, den die Gäste auch in der Folge halten konnten. So stand es nach halb gespielter Halbzeit 9:3 für die Grün-Weißen. Allein fünfmal war es Angie Geschke, die den Ball im Tor der Gastgeberinnen unterbringen konnte. Am Ende hatte sie 11 Tore auf ihrem Konto, sechs davon per Siebenmeter. Mit 13:8 ging es dann in die Pause.

Gleich fünfmal musste der VfL in Halbzeit zwei in Unterzahl spielen, was der Gegner allerdings nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte. Näher als vier Tore ließ die starke VfL-Abwehr den BSV nicht mehr herankommen. Im Gegenteil, sechs Minuten vor dem Ende konnte Geschke mit ihrem Treffer zum 24:15 ihr Team sogar erstmals mit neun Toren in Front bringen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 27:20-Derbysieg für das Team von Trainer Niels Bötel.
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VfL startet mit Sieg in die Rückrunde

18.02.2019 12:44 Uhr

Weiterhin ungeschlagen in 2019

von Bernd Teuber

Auch im vierten Spiel des Jahres bleibt der VfL Oldenburg in der Bundesliga ungeschlagen. Vor 1017 Zuschauern in der heimischen EWE-Arena konnte der Tabellenletzte SV Union Halle-Neustadt deutlich mit 35:26 besiegt werden, nachdem man bereits zur Pause mit 19:14 vorne gelegen hatte.

„Anfangs haben wir uns mit der offensiven Verteidigung der Wildcats etwas schwergetan, aber nachdem wir etwas umgestellt hatten, kamen wir immer besser damit klar. Halle hat gezeigt, dass sie besser sind, als es die Tabellensituation darstellt. Am Ende ist ihnen etwas die Luft ausgegangen“, zeigte sich Trainer Niels Bötel insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des Spiels.

Zunächst bekamen die Zuschauer ein torarmes Spiel zu sehen, in dem vor allem die Torhüterinnen Julia Renner und Anica Gudelj sowie die beiden Abwehrreihen glänzen konnten. So stand es nach zehn Minuten gerade mal 3:3. Es sollte noch drei weitere Minuten dauern, bevor Cara Hartstock mit ihrem Treffer zum 5:3 den VfL erstmals mit zwei Toren in Front brachte. Auch in der Folge blieb es ein enges Spiel, in dem der VfL zwar seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte, aber auch nicht zuließ, dass die Gäste wieder ausgleichen konnten. Neun Minuten vor der Pause war es dann wieder Hartstock, die ihr Team die erste Vier-Tore-Führung bescherte. 

In den letzten fünf Minuten versuchte Bötel es dann mit gleich drei Kreisspielerinnen. Eine taktische Variante, die von Erfolg gekrönt war. Dreimal konnte Lisa-Marie Fragge freistehend am Kreis den Ball im Hallenser Tor versenken und so die Führung des VfL auf 18:13 auszubauen. Nachdem Mariana Ferreira Lopes noch einmal verkürzen konnte stellte Kristina Logvin vier Sekunden vor dem Pausenpfiff den 19:14-Halbzeitstand her. Nach der recht torarmen ersten Viertelstunde, in der lediglich zehn Tore gefallen waren, legten beide Teams in der zweiten Hälfte der Halbzeit ordentlich nach und trafen dreiundzwanzigmal. Nicht nur viele Tore bekamen die Zuschauer zu sehen, sondern auch das Comeback von gleich zwei VfL-Spielerinnen. Neben Rückkehrerin Malene Staal konnte auch Isabelle Jongenelen, die am Donnerstag grünes Licht vom Arzt bekommen hatte, wieder mit auflaufen.

Den besseren Start in Hälfte Zwei hatten die Gäste, die sich innerhalb kürzester Zeit wieder auf 19:20 herankämpfen konnten. Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, bauten den Vorsprung schnell wieder aus und lagen eine Viertelstunde vor Spielende mit 28:22 vorne. Zwischenzeitlich hatte es einen Wechsel im VfL-Tor gegeben und Annamaria Ferenczi stand ihrer Kollegin Julia Renner in nichts nach. Mit einem 4:0-Lauf innerhalb von zwei Minuten konnte der VfL in der 58. Minute dann sogar beim Stande von 35:25 die Führung auf zehn Tore ausbauen. Am Ende stand ein verdienter und nie gefährdeter 35:26-Sieg der Hausherrinnen. Damit konnte der VfL knapp eine Woche vor dem Nordderby in Buxtehude noch einmal ordentlich Selbstvertrauen tanken. Beste VfL-Torschützin war mit sieben Treffern Mannschaftsführerin Kim Birke, die eindrucksvoll zeigte, dass sie die Leichtigkeit zurückgewonnen hat und eindeutig sehr viel Spaß an diesem Abend hatte. Anders als Gästetrainerin Tanja Logvin, die sich das zweite sportliche Aufeinandertreffen mit ihrer Tochter Kristina wohl ganz anders vorgestellt hatte. Mit zehn Toren beste Torschützin des Abends war Halles Mariana Ferreira Lopes.
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Kampfsport, Krafttraining und Kicken bis zur Geisterstunde

16.02.2019 11:48 Uhr

Studierende bieten Mitternachtssport an – Gleichstellungsbüro unterstützt Projekt

Ein Projektteam aus Studierenden der Sportwissenschaft an der Universität Oldenburg testet ein neues Angebot: Mitternachtssport. Dieses Sportangebot außerhalb der „klassischen“ Vereinszeiten soll insbesondere für junge Menschen ab 14 Jahren eine Alternative zum bereits bestehenden Spektrum darstellen und ihnen eine weitere Möglichkeit einer aktiven und gesunden Freizeitgestaltung bieten.

Das Besondere an der Idee: Die neuen Räume, die hier für Aktivitäten geschaffen werden, entstehen im Rahmen des organisierten Sports der Sportvereine. Gerade deshalb sind sie keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung zum klassischen Vereinssport. Das Projektteam konnte für diese Idee weitreichende Unterstützung gewinnen: So übernimmt der Bürgerfelder Turnerbund die Trägerschaft, und auch der Landessportbund Niedersachsen, der Stadtsportbund Oldenburg und das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg beteiligen sich.

Die Kooperationen ermöglichen unter anderem, dass das Angebot kostenfrei bleiben kann. Sogar für Verpflegung und einen sicheren Rücktransport ist gesorgt, mitgebracht werden müssen nur bequeme Sportkleidung und Hallenschuhe. „Wir hoffen auf rege Beteiligung“, sagt Michael Hanneken vom Projektteam. „Vielleicht kann das Pilotprojekt dann sogar zu einem langfristigen Angebot heranwachsen.“

Der Mitternachtssport wird zunächst an zwei Terminen in den Sportstätten des Bürgerfelder Turnerbundes, Alexanderstraße 207, angeboten
 • Samstag, 16. Februar, 22 bis 24 Uhr: Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen
 sowie Calisthenics (Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht) für alle;
 • Samstag, 23. Februar, 21 bis 23 Uhr: Fußball für alle.

Weitere Informationen können per E-Mail an mitternachtssport@web.de angefragt werden.
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Deutlicher Heimsieg zum Hinrunden-Ende

04.02.2019 15:24 Uhr

VfL setzt sich vom Tabellenende ab

Zum Abschluss der Hinrunde gelang dem VfL Oldenburg vor 1256 Zuschauern in der heimischen EWE Arena ein deutlicher 36:27 (19:11)-Sieg über die HSG Bensheim/Auerbach und baute damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte aus. Gleichzeitig zog man punktemäßig mit der HSG Blomberg-Lippe gleich und geht als Neunter in die Rückrunde, die in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen SV Union Halle-Neustadt beginnt.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und lagen bereits nach sieben Minuten mit 5:2 in Führung. Gleich zweimal parierte Julia Renner in dieser Phase einen Siebenmeter. Am Ende konnte die Torhüterin 40 % der Würfe auf ihr Tor entschärfen. Ein Spitzenwert. Nun kam aber auf einmal Hektik ins Spiel des VfL und man bescherte den Gästen durch eigene Fehlpässe zahlreiche Torchancen. Diese nahmen die Gastgeschenke dankend an und machten aus dem Rückstand innerhalb von anderthalb Minuten eine 6:5-Führung. Die vor dem Spiel mit Riesenapplaus begrüßte Angie Geschke beendete in der 12. Minute mit ihrem ersten von fünf souverän verwandelten Siebenmetern die Torflaute des VfL. In den folgenden Minuten wechselte die Führung mehrmals und es sah ganz nach einem Spiel auf Augenhöhe aus. Beim Stande von 9:9 in der 20. Minute nahm VfL-Trainer Niels Bötel seine erste Auszeit. „Wir mussten die Hektik aus dem Spiel kriegen und haben uns noch einmal daran erinnert, was wir abgesprochen haben. Das haben wir dann erfolgreich umgesetzt“, berichtet der Trainer von der Auszeit, die dem Spiel eine Wendung geben sollte. Auf einmal war der VfL wieder voll da. In der Abwehr ließ man kaum noch etwas zu und im Angriff verwertete man konsequent alle Chancen und zog mit einem 7:0-Lauf auf 16:9 davon. Gleich mehrfach war Lina Genz zunächst an der guten HSG-Torhüterin Helen van Beurden gescheitert. Zwei Minuten vor der Pause war es dann aber endlich soweit. Mit ihrem ersten von zwei Treffern erhöhte sie auf 17:10 und tankte dadurch ordentlich an Selbstvertrauen. Beim Stande von 19:11 für den VfL ging es dann in die Pause.

Auch in die zweite Halbzeit erwischte der VfL den besseren Start und konnte in der 33. Minute beim Stande von 22:12 erstmals eine zweistellige Führung erzielen. Näher als acht Tore sollten die Gäste im Verlauf des Spiels auch nicht mehr herankommen. Aber auch der VfL konnte sich nicht weiter absetzen, so dass sich der Vorsprung im weiteren Verlauf auf zehn Tore einpendelte. Den Schlusspunkt für den VfL setzte die mit neun Treffern beste Torschützin des Tages, Myrthe Schoenaker, mit zwei Treffern innerhalb einer halben Minute zum 36:26. Sekunden vor dem Schlusspfiff verwandelte Bensheims Lisa Friedberger ihren siebten Siebenmeter zum Endstand. „Das war heute ein Tag, an dem nichts funktioniert hat bei uns“, zeigte sich Ex-VfLerin Simone Spur-Petersen enttäuscht nach dem Spiel, das man sich wohl deutlich anders vorgestellt hatte. 
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Überraschender, aber hochverdienter Punktgewinn beim BVB

25.01.2019 08:52 Uhr

Jongenelen verletzt sich am Knie

Erst zwei Punkte hatte der VfL bis dato in dieser Saison auswärts gewinnen können. Ausgerechnet bei den starken Dortmunderinnen gelang dem Team von Trainer Niels Bötel am Mittwoch, 23. Januar, ein weiterer Punktgewinn. Nach hartem Kampf trennte man sich vor gerade mal 329 Zuschauern in Herdecke mit 28:28. Fast hätte es sogar noch zu einem Auswärtssieg gereicht, aber in letzter Sekunde scheiterte Helena Mikkelsen mit einem Siebenmeter an BVB-Torhüterin Clara Woltering. „Ich bin mächtig stolz auf die Mädels. Wir haben vierzig Minuten lang konzentriert gespielt, aggressiv verteidigt und vorne umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten ja, was wir können, und das haben wir heute abgerufen“, so ein stolzer VfL-Trainer nach dem überraschenden Punktgewinn.

Nach einem ausgeglichen Beginn, wo die Gäste bis zum 4:4 die Dortmunder Führung immer wieder ausgleichen konnten, setzten sich die Gastgeberinnen ab der 7. Minute nach und nach etwas ab, so dass es ganz danach aussah, als ob der BVB seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Bis zur 20. Minute war der Rückstand dann bereits auf 6:12 angewachsen. Grund genug für Niels Bötel, seine zweite Auszeit zu nehmen. „Wir hatten bis dahin den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht, aber wir waren uns sicher, dass der BVB so nicht sechzig Minuten würde durchspielen können“, so der VfL-Trainer. 

Eine Auszeit mit Folgen. Hatte der VfL bis zu diesem Zeitpunkt allzu viele einfache Tore zugelassen, kam man nun immer besser ins Spiel und blies zur Aufholjagd. Den Anfang machte Kreisläuferin Kara Hartstock mit ihren zwei Toren innerhalb von 42 Sekunden. Bis zur Pause hatte man sich dann wieder bis auf ein Tor herangekämpft. So ging es mit 14:15 in die Kabinen. „Hier haben wir noch einmal ganz deutlich gemacht, dass heute etwas geht“, berichtet Bötel von seiner Halbzeitansprache.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeberinnen, die ihren Vorsprung wieder auf 18:14 ausbauen konnten. Aber der VfL ließ sich nun nicht mehr abschütteln und kämpfte sich wieder heran. Auch eine Verletzung von Isabelle Jongenelen, die nach ca. vierzig Minuten aufs Knie gefallen war und nicht mehr weitermachen konnte, steckte das Team von Niels Bötel weg, ohne seine Konzentration zu verlieren. „Wir werden erst in den nächsten Tagen wissen, wie schwer Isas Verletzung ist. Hoffentlich ist sie gegen Bensheim wieder fit. Sie würde uns schon ganz schön fehlen, auch wenn Helena Mikkelsen ihre Sache heute sehr gut gemacht hat“, hofft Bötel auf eine schnelle Genesung der Niederländerin.

Angetrieben von Kristina Logvin, die alle ihre vier Tore in den letzten zehn Minuten erzielte, ließ der VfL nun die Gastgeberinnen nicht mehr mit mehr als zwei Toren davonziehen. Die Österreicherin war es auch, die mit zwei Treffern in Folge in der 52. Minute den ersten Ausgleich seit der 7. Minute erzielen konnte. Die erneute Führung des BVB durch Harma van Kreij glich wenig später erneut Logvin aus. In Unterzahl sorgte Helena Mikkelsen in der 55. Minute für die erste Oldenburger Führung (25:24) in diesem Spiel. Nun war es der BVB, der einem Rückstand hinterherlaufen musste. Beim Stande von 27:26 ging es in die letzte Spielminute. Es sollte eine ereignisreiche Minute werden. Zunächst verwandelte Alina Grijseels 48 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter für den BVB, aber nur dreißig Sekunden später brachte Myrthe Schoenaker mit ihrem sechsten Treffer den VfL wieder in Front. Nun musste es schnell gehen für die Gastgeberinnen. Und die beeilten sich. Bereits zehn Sekunden nach dem Führungstreffer der Gäste konnte Grijseels erneut ausgleichen. Acht Sekunden blieben dem VfL jetzt noch, um doch noch beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Versuch eines schnellen Abschlusses wurde durch eine Dortmunder Spielerin vereitelt, die dabei allerdings im Kreis gestanden hat. Die Schiedsrichter entschieden noch einmal auf Siebenmeter. Im Duell der 22-jährigen Mikkelsen gegen die 35-jährige Clara Woltering hatte die wohl immer noch beste deutsche Torhüterin die besseren Nerven und verhinderte so die erst zweite Heimniederlage der Dortmunderinnen.

Für den VfL geht es nun am 3. Februar weiter mit einem Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach. „Das war heute ein wichtiger Punkt, um uns etwas von unten abzusetzen, aber der Punkt ist nichts wert, wenn wir nicht das nächste Spiel gewinnen. Das sind die Gegner, die wir schlagen müssen“, schließt der VfL-Trainer. 
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Auswahl der VWG gewinnt „Stadt Oldenburg-Cup“

23.01.2019 08:39 Uhr

Zwölf Mannschaften am Ball – Team Stadtrat schlägt sich wacker

Tricks, Tore und tolle Stimmung: Die VWG hat die 25. Auflage des Fußballturniers um den „Stadt Oldenburg-Cup“ in der Sporthalle Wechloy gewonnen. Im Finale setzte sich das Team mit 3:0 gegen „Turbine Jugendamt“ durch. Dritter wurden die Vorjahressieger „Pferdemarktbomber“, die die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren nach Neunmeter-Schießen bezwingen konnten. Zuvor hatte sich der Titelverteidiger im Halbfinale der VWG mit 2:3, ebenfalls nach Neunmeter-Schießen, geschlagen geben müssen. Das andere Halbfinale hatte „Turbine Jugendamt“ gegen die Spvg. Bergstraße mit 3:2-Toren für sich entschieden.

Zwölf Mannschaften aus verschiedenen Fachdiensten der Stadtverwaltung, den städtischen Einrichtungen und den Zweckverbänden nahmen an dem Turnier teil. Begrüßt wurden die Aktiven und das Publikum von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Erstmalig war auch eine Auswahl des Stadtrates am Ball. Die Ratsmitglieder Renke Meerbothe, Ulf Prange, Annika Eickhoff, Michael Schilling, Thomas Theilsiefje, Pierre Monteyne und Hans-Henning Adler schlugen sich trotz einer 0:5-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen die „Pferdemarktbomber“ wacker und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Auch wenn es in ihrer Vorrundengruppe nur zum letzten Platz reichte, bereitete der Auftritt der Rats-Auswahl viel Spaß. Neben den genannten Mannschaften beteiligten sich folgende Teams am „Budenzauber“ in der Sporthalle Wechloy: OOWV, KDO, ServiceCenter, „Die Grünen Teufel“, Team Bauhof, Jobcenter und Klinikum Oldenburg.

Das Organisationsteam zeigte sich mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Der Erlös des Jubiläumsturniers kommt der städtischen Fachstelle „Bürgerschaftliches Engagement“ zugute. Im nächsten Jahr ist dann die VWG Ausrichter der 26. Auflage.
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VfL hat das Siegen nicht verlernt

07.01.2019 09:00 Uhr
von Bernd Teuber

Geht doch! Endlich gab es für den VfL Oldenburg wieder Grund zum Jubeln. Mehr als zwei Monate lang musste der heimische Bundesligist auf ein Erfolgserlebnis warten. Am Sonntag, 6. Januar, war es dann endlich wieder soweit. Mit 30:24 (17:13) konnte der TV Nellingen vor 1511 Zuschauern deutlich besiegt und sich somit etwas Luft im Tabellenkeller verschafft werden. Vom Start weg war dem Team von Trainer Niels Bötel anzumerken, dass es vor heimischem Publikum etwas wiedergutmachen wollte. „Das haben sich die Mädels heute verdient. Danke auch an das tolle Publikum, das uns sehr geholfen hat. Nachdem die ersten einfachen Bälle gut geklappt haben, war das Selbstvertrauen sofort da. Auch die Abwehr hat von Anfang an gut gearbeitet, was der Torhüterin den Job natürlich erleichtert hat. Julia hat heute einen super Job gemacht. Das hat uns natürlich vorne Sicherheit gegeben, zu wissen, dass sie hinten den Laden dichtmacht“, war Bötel sichtlich zufrieden nach dem Spiel. Ein Lob bekam auch die Jüngste im Team, die nicht nur drei Tore erzielen konnte, sondern auch ihr bestes Bundesligaspiel absolvierte. Die Rede ist von Lisa-Marie Fragge, die mit einem Selbstvertrauen zu Werke ging, wie man es bei ihr bisher noch nicht gesehen hat. „So etwas will ich von unseren jungen Spielerinnen sehen, dann dürfen sie auch schonmal einen Ball verlieren“.

Dass man das Spiel unbedingt gewinnen wollte, machte Mannschaftsführerin Kim Birke schon in der ersten Aktion des Spiels deutlich. Gleich ihr erster Wurf landete im Tor des Gegners. Dies sorgte nicht nur für Sicherheit bei den Mitspielerinnen, sondern auch bei Birke selbst. Hatte sie zuletzt häufig mit ihrer eigener Chancenverwertung gehadert, war sie am heutigen Tage mit acht Volltreffern beste VfL-Torschützin.

Mit viel Durchsetzungsvermögen erhöhte Fragge anschließend auf 2:0. Es sollte, bis zur vierten Minute dauern, bis Julia Renner erstmals hinter sich greifen musste. Nach und nach baute der VfL nun seinen Vorsprung aus und lag nach halb gespielter Halbzeit mit 11:6 vorne. Zwar konnten die Gastgeberinnen in der Folge den Vorsprung nicht weiter ausbauen, ließen die Gäste aber auch nicht näher als vier Tore herankommen. So ging es mit einer 17:13-Führung in die Kabinen. Auch in Halbzeit zwei hatte der VfL das Spiel jederzeit in Griff und geriet nie in Gefahr zu verlieren. Näher als drei Tore sollte Nellingen nicht mehr herankommen. Auch wenn man in den letzten Minuten etwas fahrlässig mit den Chancen umging, änderte sich nichts mehr, da Renner den Laden hinten dicht machte. So holte sich der VfL nach langer Durststrecke zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Weiter geht es nun am 23. Januar mit einem Auswärtsspiel in Dortmund.
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Schwacher VfL verliert letztes Heimspiel des Jahres

29.12.2018 18:52 Uhr

22:28-Niederlage gegen Vipers

von Bernd Teuber

Voller Hoffnung und Zuversicht waren die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg in ihr letztes Heimspiel des Jahres gestartet. Zwei Monate nach dem letzten Pflichtspielsieg wollte man im Heimspiel gegen die Vipers aus Bad Wildungen wieder zurück in die Erfolgsspur. Intensiv hatte man in den zurückliegenden Wochen daran gearbeitet, wieder aggressiver und konzentrierter sowohl in Abwehr als auch im Angriff zu spielen. Die Leistungen der letzten Spiele sollten vergessen gemacht werden. Hier speziell das letzte vor der EM-Pause in Neckarsulm. Es sollte nichts draus werden. Auch in der Höhe verdient muss man sich gegen die Vipers mit 22:28 geschlagen geben.

„Wir haben zu Recht in dieser Höhe verloren, da wir gleich mehrere 1000%ige Chancen haben liegenlassen. Es fehlte uns eindeutig die Effektivität im Angriff, wo wir deutlich zu viele Fehler gemacht haben, weil wir in der Vorwärtsbewegung zu unkonzentriert gespielt haben. Das müssen wir unbedingt verbessern“, so ein sichtlich angefressener Niels Bötel nach dem Spiel.

Dies begann bereits wenig vielversprechend. Kaum waren zwei Minuten gespielt, lag man bereits mit 0:2 hinten. Zwar konnten Cara Hartstock und Angie Geschke (2x) fünf Minuten später aus dem Rückstand eine 3:2-Führung machen, aber es sollte die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben. Von Beginn an wirkten die Gäste vor der Saisonrekordkulisse von 2012 Zuschauern präsenter auf der Platte. Während die Gastgeberinnen reihenweise gute Chancen vergaben, kamen die Vipers immer wieder durch die Mitte zum Erfolg. So konnten die Vipers schnell wieder in Führung und mit einem 12:9 in die Pause gehen.

„Wir hatten zwar so einige Verletzungsprobleme, sodass wir im Training auch schon mal nur vier gegen vier spielen konnten, haben es aber durch mehrere Testspiele geschafft, besser eingespielt zu sein als beim letzten Aufeinandertreffen“, erzählte Gästetrainerin Tessa Bremmer.

Wie schon in Halbzeit eins gingen auch nach der Pause die ersten beiden Treffer wieder aufs Konto der Gäste, sodass diese den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Als fünf Minuten nach Wiederanpfiff beim Stande von 12:15 gleich zwei Gästespielerinnen auf die Bank mussten, keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber der VfL konnte diesen Vorteil nicht nutzen und lediglich durch Kim Birke auf 13:15 verkürzen. Kaum wieder komplett, bauten die Gäste den Vorsprung wieder aus und lagen nach halbgespielter Halbzeit bereits mit fünf Toren vorne. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Vipers Topscorerin Nicoleta Vasilescu sogar auf 25:17 erhöhen. Ein Treffer, den sie allerdings teuer bezahlen musste. Minutenlang blieb sie am Boden liegen und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Spielende war noch nicht bekannt, ob die Vipers-Spielerin die Heimreise mit antreten konnte. Der VfL Oldenburg drückt ihr auf jeden Fall die Daumen, dass die Fahrt ins Krankenhaus nur eine Vorsichtsmaßnahme war und sie am Samstag in Nellingen wieder mit auflaufen kann.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 28:22-Sieg der Gäste. „Die Stimmung in der Halle war heute super und es tut mir leid, dass wir die Punkte nicht hierbehalten haben. Wir haben viel zu viele freie Würfe verworfen und gleichzeitig den Gegner zum Torewerfen eingeladen. Wir müssen uns einfach noch mehr reinhängen und kämpfen. Vor allem in der Abwehr“, so eine enttäuschte Julia Renner, die mit ihrem Team bereits am Samstag wieder ranmuss. Da wird es allerdings nicht einfacher. Da ist man nämlich in Bietigheim zu Gast.
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Oberbürgermeister will am Ball bleiben

20.12.2018 20:45 Uhr

Krogmann treibt nach Ratsbeschluss Planung und Bau von drei Kunstrasenplätzen voran

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner jüngsten Sitzung die Vorlage aus dem Sportamt verwandelt: Drei Kunstrasenplätze, so der Beschluss, sollen bis 2021 auf städtischen Sportanlagen errichtet werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will nun am Ball bleiben und Tempo machen. „Wenn alles gut läuft, könnte der erste Platz im Herbst nächsten Jahres entstehen. Davon profitieren besonders Vereine mit großen Jugendfußballabteilungen, die starken Zulauf im Mädchenfußball haben“, hofft Krogmann. 750.000 Euro sind für den ersten Kunstrasenplatz eingeplant. Mit den im nächsten Jahr voraussichtlich zur Verfügung stehenden Mitteln ließen sich in 2019 darüber hinaus auch bereits die Planungen für die beiden weiteren Plätze vorantreiben.

Es ist vorgesehen, dass der Sportausschuss in seiner ersten Sitzung des neuen Jahres am 13. Februar die konkrete Standortwahl treffen kann. Konsens besteht darüber, dass vorrangig der Westen, Süden und Nordwesten der Stadt – diese Bezirke verfügen derzeit noch über keine Kunstrasenplätze – bedacht werden sollen. Bei der Entscheidung, welcher Standort ausgewählt wird, spielen auch die Baugrundverhältnisse, der Zustand der bisherigen Naturrasenplätze und eine größtmögliche Auslastung mit Schul- und Vereinssport eine Rolle.

Die Stadtverwaltung empfiehlt als zwei der künftigen Standorte die Sportanlagen an der Kennedystraße (im Stadtwesten) und an der Brandenburger Straße (im Stadtsüden). An der Kennedystraße kämen der TuS Bloherfelde und der TuS Eversten als Nutzer in Betracht. Außerdem wäre dort aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Schulzentrum Eversten sowie zu dem mit Sport-Schwerpunkt arbeitenden Gymnasium Eversten eine intensive Nutzung durch Schulen gegeben. Bei der Anlage an der Brandenburger Straße handelt es ebenfalls um einen Schulstandort (IGS Kreyenbrück), die von mehreren Vereinen für unterschiedliche Sportarten genutzt wird: FC Medya, FC Wittsfeld und Victoria (Fußball), VfB Oldenburg (Cricket) und Schwarz-Weiß Oldenburg (Baseball). Beim dritten Standort, der für den Nordwesten empfohlen wird, wäre eine Entscheidung zwischen den Sportanlagen Alexandersfeld (Post SV) und am Schulzentrum Ofenerdiek (SV Ofenerdiek) notwendig.

Laut dem vom Rat am 17. Dezember gefassten Beschluss soll nach der Fertigstellung der drei Kunstrasenplätze über den Bau von zwei weiteren Plätzen mit künstlichem Grün beraten werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht in den geplanten Investitionen einen Gewinn für die Sport-Infrastruktur der Stadt. „Die natürlichen Rasenplätze leiden immer häufiger unter extremen Wetterlagen. In der vergangenen Saison sind so viele Spiele ausgefallen wie nie zuvor, weil die Naturrasenplätze über mehrere Monate für längere Zeit gesperrt waren“, erinnert Krogmann.

Allgemein gilt, dass ein guter Rasenplatz 800 Stunden im Jahr und ein Kunstrasenplatz 1.400 Stunden im Jahr genutzt werden kann. „Dieses Potenzial würde sich nicht nur entlastend bei der Vergabe von Sporthallenzeiten im Winter auswirken, sondern uns auch in die Lage versetzen, überbeanspruchte Rasenplätze vorübergehend aus der Nutzung zu nehmen, um wirkungsvoll Pflegemaßnahmen umzusetzen“, ergänzt Christiane Cordes, Leiterin des Amtes für Kultur und Sport.

Die Stadt Oldenburg verfügt insgesamt über 41 Naturrasenspielfelder und drei Kunstrasenplätze. Hinzu kommen noch Kleinspielfelder und Bolzflächen sowie sieben vereinseigene Anlagen.
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eSport – ist das Sport oder kann das weg?

22.11.2018 16:34 Uhr
von Carsten Lienemann

Auf Einladung des Stadtsportbundes und des Präventionsrates Oldenburg (PRO) gab der 1. Vizepräsident des eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) Niklas Timmermann am Montag, 19.11.2018, eine kurze Einführung in das Thema eSport. Im Anschluss daran diskutierten der Stadtsportbund-Vorsitzende Gero Büsselmann, PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler und Frank Zechner (AOK) mit dem Publikum über das Für und Wider.

Was genau ist eigentlich eSport? Um das einzugrenzen, musste Niklas Timmermann etwas ausholen. Und ohne Anglizismen kam er dabei nicht aus, denn für vieles gibt es gar keine deutschen Begriffe. „Wenn ich am Computer, am Tablet oder am Smartphone etwas spiele, egal was, dann ist das Gaming. Wenn es dabei um einen Wettbewerb geht, dann ist das Competitive Gaming. Aber nur wenn ich bei Waffengleichheit gegen andere Menschen spiele, ist es eSport“, erkärt Timmermann zu Beginn. Demzufolge gehört kein Spiel, bei dem Eigenschaften, Akteure oder Waffen dazugekauft werden können, in diesen Bereich.

eSport umfasst mehr, als allgemein bekannt ist. Es gebe reale soziale Kontakte, faire Wettkämpfe, Team-Spiele etc. und damit viele Werte, die der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) einfordere, so Timmermann. Darüber hinaus seien sowohl die Geschlechter gleichwertig als auch Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Timmermann konnte zwar nicht allen, aber doch vielen Anwesenden klar machen, dass ihr Bild der eSport-Ausübenden nicht ganz vollständig ist. „In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Nerds, die ganze Nächte vor dem Bildschirm sitzen und sich kaum bewegen. Ambitionierte eSportler*innen brauchen Ausgleichssport, Profis sowieso.“

Auch das Bild der verschiedenen Spiele in der öffentlichen Wahrnehmung stimme nicht, so Timmermann. „Suchtpotential haben vor allem die als wertvoll beschriebenen Sportspiele, bei denen Akteure oder Ausrüstung gekauft werden müssen, wenn man oben mitspielen will.“ Bei den so genannten Shooter-Spielen werde vor allem der Gebrauch von tödlichen Waffen kritisiert. Aber: „Wir schießen auf Pixel, es wird niemand wirklich dabei verletzt. Die Beliebtheit beruht einfach auf der Herausforderung, für die es in der realen Welt keine Entsprechung gibt“, so Timmermann.

„Das Interesse der Jugendlichen ist groß, das ist angesichts der Entwicklung der Mitgliederzahlen eine große Chance für die Sportvereine“, sagt Timmermann. Denn ein eSport-geeigneter Computer koste rund 1500 Euro, das sei viel Geld für Jugendliche, könne aber für Sportvereine eine lohnende Investition sein.

Während sich einige im Publikum darüber stritten, ob das denn nun ernsthaft als Sport bezeichnet werden dürfe, wo doch Bewegungs- und Gesundheitsaspekte entschieden zu kurz kämen, nahmen andere eher eine pragmatische Position ein und rechneten vor, dass man mit 10 Gaming-Computern viele Jugendliche dazu bringen könnte, sich einen Sportverein von innen anzusehen.

Viele Sportvereine haben bereits eine E-Sparte eingerichtet, darunter Werder Bremen und die EWE-Baskets, andere sind dabei. Als ein positives Beispiel nannte Timmermann den TSV Oftersheim. Der ESBD berät Vereine bei der Einrichtung einer eSport-Abteilung.

„Das war eine durchaus sinnvolle Veranstaltung“, resümierte Gero Büsselmann. „Tabuisierung bringt uns nicht weiter, wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen. Darum wird es sicher eine Fortsetzung geben.“

Oldenburger*innen, die sich selbst ein Bild machen möchten, haben dazu Mitte Dezember eine besondere Gelegenheit: Am 15. und 16. Dezember werden in der EWE-Arena in Oldenburg die Halbfinal- und Finalspiele in Counter-Strike: Global Offensive und League of Legends vor 1500 Fans ausgetragen.
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Win-win schon vor dem Spiel

22.10.2018 08:54 Uhr

Übergabe des Soccer Court vom PRO an den Spielefant

Gewaltprävention und Integrationsförderung – dafür wurde der Soccer Court, ein mobiles Fußballfeld von 10x15m Größe, vom Förderverein des PRO 2012 angeschafft. Sport, insbesondere Mannschaftssport, fördert den Teamgeist und stärkt das Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung. 

Seit 2012 wurde der Soccer Court an Schulen, Freizeitstätten und gemeinnützige Vereine ausgeliehen. Beim Einsatz des Courts steht der Gedanke des Fairplay und damit der Gewaltprävention im Zentrum. Um dieser Zielsetzung im Sinne der Prävention noch häufiger als bisher gerecht zu werden, kommt nun der Spielefant ins Spiel: Die Ausleihe wird künftig über ihn organisiert und damit über eine Institution, die für Spiel-Aktionen und die Ausleihe von Spielgeräten bekannter ist als der PRO.

Von dem damit gegebenen Synergie-Effekt profitieren alle, insbesondere die künftigen Nutzer*innen des Courts.

Interessierte wenden sich für die Ausleihe des Soccer Court an Anke Möhlmann oder Eyk Mrotzkowski, Tel.: 0441 / 50 42 28, E-Mail: kontakt@spielefant.com, Tannenkampstr. 4, 26131 Oldenburg
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Alles rund um den Oldenburg Marathon

18.10.2018 09:37 Uhr

Erneuter Teilnehmerrekord – Straßensperrungen – Erreichbarkeit

Neues Konzept – alte Erfolge: so könnte man den erneuten Teilnehmerrekord beim diesjährigen Oldenburg Marathon zusammenfassen. Denn für die sechs verschiedenen Läufe am kommenden Sonntag, 21. Oktober, haben sich auch in diesem Jahr wieder einmal mehr Laufbegeisterte angemeldet als jemals zuvor. Beim Oldenburg Marathon 2018 sind insgesamt 5.419 Läuferinnen und Läufer dabei. Unter den Teilnehmern sind auch vier Läufer aus Oldenburgs chinesischer Partnerstadt Xi‘an. Sie erwidern einen Besuch einer Oldenburger Delegation.


Nachdem im Vorjahr die Stadtstrecken vom Kinder-Meilenlauf bis zum Halbmarathon überarbeitet wurden und für diese Neu-Orientierung eine einmalige Pause beim Marathon eingelegt wurde, ist in diesem Jahr die Königsstrecke wie vom Veranstalter versprochen wieder im Angebot. Erstmals startet der Oldenburg Marathon im Umland und führt von dort nach Oldenburg. „Wir wollten einen interessanten Mix aus Land- und Stadtstrecke basteln, und das scheint uns gelungen zu sein“, erklärt Manfred Dobrzinsky vom Oldenburger Marathonverein (OMV) mit Blick auf die höchste Anmeldezahl seit 2010. Der Start mit dem bei Läuferinnen und Läufern beliebten Kurs um das Zwischenahner Meer und das Finale mit einer Runde auf der belebten Stadtstrecke in Oldenburg bis ins Ziel am Schlossplatz scheinen den Geschmack der „Marathonis“ getroffen zu haben.


Die breite Masse wird bei der Veranstaltung die Stadtgrenzen aber nicht verlassen: Die beiden beliebtesten Strecken sind nach wie vor der Halbmarathon und der 10-Kilometer-Citylauf. Allein zusammen bringen diese beiden Läufe bereits über 3.500 Menschen auf die Straße. Zuvor startet der Kinder-Meilenlauf und zum Abschluss der 5-Kilometer-Lauf mit noch einmal knapp 1.000 Starterinnen und Startern. Der Staffel-Halbmarathon, bei dem bis zu vier Personen sich die gut 21 Kilometer teilen, ist als einziger Lauf bereits ausgebucht. Doch auch für die anderen Strecken gibt es nur noch sehr wenige Restplätze ? erstmals ist das Nachmelden am Veranstaltungstag unmittelbar vor dem Lauf nicht mehr möglich. „Wir öffnen am Sonnabend die Startnummernausgabe um 11 Uhr in den Schlosshöfen, wo man sich noch nachmelden kann. Dann werden in sehr kurzer Zeit die letzten Startplätze vergeben und die Läufe nicht mehr buchbar sein. Am Sonntag gibt es keine Möglichkeit mehr, sich für einen der Läufe anzumelden“, erklärt OMV-Vorstand Dirk Spekker. Konkret gebe es noch jeweils etwa 50 Restplätze für Kinder-Meilenlauf, 5-Kilometer-Lauf und 10-Kilometer-Citylauf sowie knapp 100 Plätze für den Halbmarathon und 20 für die Marathonstrecke. Die Staffel ist bereits ausgebucht.


Bis auf den Marathon, der in Bad Zwischenahn am Rathaus startet, beginnen alle anderen Läufe in Oldenburg in der Gartenstraße und führen über Wallring und Pferdemarkt nach Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde, bevor es über die Peterstraße ins Dobbenviertel und am Theater vorbei ins Ziel auf den Schlossplatz geht. Bei der guten Wetterprognose hoffen Veranstalter und Läufer auch auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke und beim Zieleinlauf auf dem Schlossplatz. Dort gibt es wie gewohnt auch ein Rahmenprogramm für Besucherinnen und Besucher.


Die Strecken im Überblick (Ziel für alle Läufe ist der Schlossplatz):
 • EWE-Marathon: Start 9 Uhr, Bad Zwischenahn
 • Öffentliche-Halbmarathon: Start 11 Uhr, Gartenstraße
 • VIEROL-Staffel-Halbmarathon: Start 11 Uhr, Gartenstraße
 • 10-Kilometer-Volksbank Citylauf: Start 10 Uhr, Gartenstraße
 • 5-Kilometer-Müller & Egerer-Lauf: Start 13.30 Uhr, Gartenstraße
 • REWE-Kinder-Meilenlauf: Start 9.30 Uhr, Gartenstraße



Straßensperrungen
Für die Durchführung des Oldenburg Marathons werden zwischen 8.30 und circa 15 Uhr wieder zahlreiche Straßen, insbesondere im Innenstadtbereich, für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Rund um das Veranstaltungszentrum am Schlossplatz können die Sperrungen noch etwas länger andauern. Alle Informationen und Streckenskizzen gibt es unter www.oldenburg-marathon.de. Informationen zu den Sperrungen gibt im Vorfeld das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444.

Fahrzeuge dürfen die Laufstrecke grundsätzlich nicht befahren, können sie aber an zahlreichen Stellen mit Hilfe der Einsatzkräfte kreuzen. Der Fuß- und Radverkehr kann überall passieren. Direkte Anwohnerinnen und Anwohner der Laufstrecke, die während der Veranstaltung auf ihr Fahrzeug nicht verzichten können, sollten es am Vorabend außerhalb des gesperrten Bereichs abstellen, denn ein Erreichen oder Verlassen des Grundstücks mit dem PKW ist während der polizeilichen Sperrung zeitweise nicht möglich. Rund 7.000 direkte Anliegerinnen und Anlieger der Strecke wurden bereits per Postwurfsendung vom Veranstalter informiert.

Zum Erreichen anderer Stadtteile wird Autofahrerinnen und -fahrern grundsätzlich empfohlen, die Stadtautobahn zu benutzen. Bekannte Verbindungen und sogenannte Schleichwege durch die Stadt dürften vor allem im gesamten Innenstadtbereich und in den Stadtteilen Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde überlastet oder gesperrt sein.

Den Hauptbahnhof erreichen Autofahrerinnen und -fahrer durchgehend über die Autobahnabfahrt Donnerschwee und von dort über die Wehdestraße und Maastrichter Straße. Der Bahnhof kann in diesem Jahr auch wieder über die Cäcilien- oder Amalienbrücke, Huntestraße und Stautorkreisel erreicht werden, da die Laufstrecken nur gegenüberliegend über Paradewall und Poststraße verlaufen. Andere Anfahrtswege sind zum Teil gesperrt.

Die Innenstadtkrankenhäuser sind ebenfalls durchgehend über die Autobahnabfahrt Haarentor zu erreichen, von dort dann weiter über die Ofener Straße. Auch hier sind andere Anfahrtswege zum Teil gesperrt.

Der Busverkehr wird während der Veranstaltung ebenfalls nur eingeschränkt verkehren, nähere Informationen unter www.vwg.de.


Aufhebung der Sperrungen
 Ab circa 13.30 Uhr werden die Sperrungen unmittelbar hinter den letzten Läuferinnen und Läufern nach und nach wieder aufgehoben. Das heißt zunächst auf Teilen des Wallrings, dann in Donnerschwee, Nadorst und Bürgerfelde. Zuletzt passiert das Läuferfeld das Dobbenviertel, bevor es über die Hindenburgstraße, am Theater vorbei, ins Ziel am Schlossplatz geht. Hier erfolgt die Aufhebung der Straßensperrung spätestens um 15 Uhr.

Die folgende Übersicht zeigt die betroffenen Straßen mit der jeweiligen ungefähren Sperrzeit. Die Erfahrung zeigt, dass die Sperrzeiten durchaus auch kürzer ausfallen können. Im Bedarfsfall kann die Polizei die Sperrungen aber auch in der Anfangs- oder Endzeit verlängern.

Ungefähre Sperrzeiten am Sonntag, 21. Oktober:
 • Alexanderstraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Am Stadtmuseum: 9 bis 14.30 Uhr
 • Bloherfelder Straße ( nur Fußweg): 10 bis 13.30 Uhr
 • Bürgerstraße: 9 bis 14.30
 • Donnerschweer Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Drögen-Hasen-Weg: 10 bis 13 Uhr
 • Gartenstraße: 7 bis 13. 30 Uhr
 • Gerberhof: 10.30 bis 13.30 Uhr
 • Graf-Dietrich-Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Haarenufer: 9 bis 15 Uhr
 • Hartenscher Damm: 10 bis 13 Uhr
 • Hindenburgstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Junkerburg: 9 bis 14.30 Uhr
 • Kasinoplatz: Samstag, 20. Oktober, 18 Uhr bis Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr
 • Lambertistraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Lasiusstraße: 10 bis 13 Uhr
 • Mühlenstraße: 9 bis 10 Uhr
 • Nadorster Straße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Neue Donnerschweer Straße : 9 bis 14.30 Uhr
 • Paradewall: 9 bis 14.30 Uhr
 • Peterstraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Pferdemarkt: 9 bis 14.30 Uhr
 • Poststraße: 9 bis 14.30 Uhr
 • Prinzessinweg: 10.30 bis 13.30 Uhr
 • Quellenweg: 10 bis 13.30 Uhr
 • Ratsherr-Schulze-Straße: 9 bis 15 Uhr
 • Ritterstraße: 9 bis 10 Uhr
 • Roonstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Schloßplatz: Samstag, 20. Oktober, 17 Uhr, bis Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr
 • Schloßwall: 9 bis 15 Uhr
 • Staulinie: 9 bis 14.30 Uhr
 • Tappenbeckstraße: 9 bis 15 Uhr
 • Theaterwall: 9 bis 15 Uhr
 • Tirpitzstraße: 10 bis 13.30 Uhr


Notdienste und Krankenhäuser mit Auto erreichbar

Die Notdienstpraxen, Notdienst-Apotheken und Krankenhäuser sind durchgehend mit dem Auto zu erreichen. Generell wird zu den Krankenhäusern und Notdiensten stets eine Anfahrt über die Autobahn empfohlen, da sonstige Wege im Stadtgebiet gesperrt oder überlastet sein könnten. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann überall unter Rücksichtnahme auf das Läuferfeld die Straßen passieren. Ab spätestens 15 Uhr sind alle Straßen wieder wie gewohnt befahrbar.


Apotheken:
 • Apotheke Donnerschwee, Wehdestraße 2 (über Autobahn-Abfahrt Donnerschwee, Donnerschweer Straße, Wehdestraße)
 • Nikolai-Apotheke, Hundsmühler Straße 101 (über Autobahn-Abfahrt Eversten, Hundsmühler Straße)


Notdienstpraxis:
 • Auguststraße 16 (über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße, Auguststraße)


Kinderärztlicher Notdienst:
 • Klinikum Oldenburg, Rahel-Straus-Straße 10 (über Autobahn-Abfahrt Kreyenbrück, Cloppenburger Straße, wie ausgeschildert)


Zahnärztlicher Notdienst:
 • Dr. Fritz Karl Werner, Ammerländer Heerstraße 52 (über Autobahn-Abfahrt Haarentor/Stadtmitte, Ammerländer Heerstraße)


Augenärztlicher Notdienst:
 • Dirk Gebhardt, Claussenstraße 4 in Brake (Unterweser)


Tierärztlicher Notdienst:
 • Dr. Inken Sander, Neusüdender Weg 38 d (über Autobahn-Abfahrten Etzhorn, Nadorst oder Bürgerfelde)
 • Klinik für Kleintiere, Gartenstraße 12 (über Autobahn-Abfahrt Marschweg oder Eversten, Hauptstraße, Gartenstraße)


Krankenhäuser:
 • Das Pius Hospital ist über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße, Auguststraße, Katharinenstraße (dort ist die Kreuzung der Peterstraße möglich) erreichbar.
 • Das Evangelische Krankenhaus ist über die Autobahn-Abfahrt Haarentor, Ofener Straße und dann Auguststraße erreichbar.
 • Das Klinikum Oldenburg ist wie üblich über die Autobahn-Abfahrt Kreyenbrück erreichbar.
 • Die Karl-Jaspers-Klinik kann über die Autobahn, Abfahrten Wechloy oder Neuenkruge, durchgehend erreicht werden.

Informationen zur Veranstaltung gibt es im Internet unter www.oldenburg-marathon.de. Informationen gibt das ServiceCenter im Vorfeld der Veranstaltung unter Telefon 0441 235-4444.
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Möglichen Sieg in Göppingen weggeschenkt

23.09.2018 13:46 Uhr

Erste Saisonniederlage vermeidbar

von Bernd Teuber

Nach zwei Siegen zum Saisonstart war der VfL Oldenburg voller Optimismus zum Auswärtsspiel nach Göppingen gereist. Zunächst sah es auch ganz danach aus, als ob das Team von Trainer Niels Bötel auch im dritten Spiel würde punkten können. Am Ende stand aber eine bittere, da vermeidbare 25:29-Niederlage. „Trotz der langen Anreise sind wir sehr gut gestartet, haben dann aber vergessen, den Deckel draufzumachen und so selbst dafür gesorgt, dass Göppingen ins Spiel gefunden hat. Im Gegensatz zu den ersten Spielen, wo wir agiert haben, haben wir diesmal zugelassen, dass der Gegner sein Spiel aufziehen konnte. Selbst haben wir zu viele sichere Chancen vergeben, darunter auch einige Siebenmeter. Wir hätten locker 6-7 Tore mehr machen müssen und zwei weniger in der Abwehr bekommen dürfen. Wir standen uns selbst im Weg. Da war heute deutlich mehr drin“, zeigte sich Bötel alles andere als zufrieden mit der Angriffsleistung seines Teams.

Dabei war der VfL optimal ins Spiel gekommen. Innerhalb von vier Minuten machte man aus einem 1:2 eine 5:2-Führung und baute diese bis zur 13. Minute auf 7:3 aus. „Die erste Viertelstunde war super, aber dann haben wir vergessen, weiterzumachen“, schüttelt Bötel den Kopf. Nur kurze Zeit später konnten die Gastgeberinnen wieder zum 7:7 ausgleichen. Aber noch konnte das Team von Niels Bötel immer wieder in Führung gehen. Die letzte Spielminute der ersten Halbzeit hätte dann für die Oldenburgerinnen kaum schlechter laufen können. Erst konnte Göppingen nach fünfundzwanzig Minuten erstmals wieder in Führung gehen, dann erhielt Kim Birke eine Zweiminutenstrafe und zu guter Letzt verwarf Myrthe Schoenaker mit dem Pausenpfiff einen Siebenmeter. So ging es mit 13:14 in die Pause.

Schon kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen dann den Vorsprung auf 18:14 ausgebaut. Zwar konnten die Grün-Weißen in der Folge wieder auf ein Tor herankommen, aber auch dass die Gastgeberinnen gleich drei Siebenmeter hintereinander verwarfen, half dem Team von Niels Bötel nicht mehr, noch einmal auszugleichen. Immer wieder konnte Göppingen die Führung auf 2-3 Tore ausbauen. Am Ende stand ein nicht unverdienter 29:25 Sieg der Gastgeberinnen, die dadurch den VfL in der Tabelle überholen und nun als Vierter einen Platz vor den Oldenburgerinnen liegen. Niels Bötel und seine Mannschaft haben nun zweieinhalb Wochen Zeit, sich auf das nächste Bundesligaspiel vorzubereiten. Am 10. Oktober ist dann der Thüringer HC zu Gast in der EWE-Arena. „Bis dahin müssen wir daran arbeiten, wieder konzentrierter im Abschluss zu sein und die Aggressivität zurück zu bekommen, mit der wir in den ersten beiden Spielen erfolgreich gespielt haben“, weiß Bötel was in den nächsten Wochen zu tun ist.
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Hart umkämpfter Derbysieg

17.09.2018 08:28 Uhr

VfL gewinnt 31:29

von Bernd Teuber

Wie schon so oft zuvor hielt das Nordderby zwischen dem VfL Oldenburg und dem Buxtehuder SV wieder einmal, was es versprach. Vor 1030 Zuschauern lieferten sich die beiden Konkurrenten sechzig Minuten lang ein packendes Duell auf Augenhöhe, bei dem sich lange Zeit keins der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. In einem kampfbetonten Spiel, in dem sich beide Teams zahlreiche technische Fehler leisteten, setzte sich mit dem VfL am Ende das Team mit 31:29 durch, dem es in Hälfte Zwei am besten gelang, Fehler abzustellen. 

„Das war ein verdienter Sieg für den VfL. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und uns hat die für ein Derby notwendige Leidenschaft gefehlt, was Oldenburg für sich genutzt hat. Alle unsere Maßnahmen haben nichts geholfen. Mit solch einer Leistung wie heute werde wir kaum Spiele auswärts gewinnen können“, zeigte sich Gästetrainer Dirk Leun unzufrieden mit der Einstellung und der hohen Anzahl an technischen Fehlern seines Teams. 

Aber auch sein Gegenüber auf der VfL-Bank konnte nicht zufrieden sein mit den vielen technischen Fehlern seiner Spielerinnen. „Beide Seiten haben heute zu viele technische Fehler gemacht, was vielleicht daran liegt, dass wir noch am Anfang der Saison stehen. Zum Glück ist es uns nach der Pause besser gelungen, die Fehler zu reduzieren als Buxtehude, so dass wir entscheidend davonziehen konnten. Allerdings hat mir nicht gefallen, dass die Spielerinnen zum Ende des Spiels zu viel auf die Hallenuhr geschaut haben, anstatt konzentriert durchzuspielen. Auch hätten wir schon Ende der ersten Halbzeit führen müssen, konnten aber eine doppelte Überzahl nicht für uns nutzen. Insgesamt bin ich aber froh und stolz, dass wir heute gewonnen haben“, so Niels Bötel nach dem Spiel. 

Zu Beginn des Spiels wechselte die Führung mehrfach. Erst nach 18 Minuten konnte Ex-VfLerin Malene Staal beim Stande von 9:7 ihr Team erstmals mit mehr als einem Tor in Führung bringen. Aber es sollte den Gästen nicht gelingen, sich weiter als drei Tore abzusetzen. Als zwei Minuten vor der Pause beim Stande von 12:14 gleich zwei BSV-Spielerinnen auf die Bank geschickt wurden, standen die Chancen für die Gastgeberinnen gut, doch noch mit einer Führung in die Pause zu gehen. Es sollte aber nur noch zu einem Tor durch Jenny Behrend zum 13:14 reichen. So ging es in die Pause. 

Behrend war es auch, die unmittelbar nach der Pause zunächst den Ausgleich erzielen konnte und fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit ihrem Treffer zum 19:17 den VfL erstmals mit zwei Toren in Führung brachte. Diese Führung ließen sich die Gastgeberinnen nun auch nicht mehr nehmen. Mit einem Doppelschlag elf Minuten vor dem Ende brachte Kim Birke ihr Team sogar mit 27:22 in Führung. Wenig später konnte Mythe Schoenaker sogar auf 29:23 erhöhen. Nun begannen die Grün-Weißen allerdings, wie von Niels Bötel bemängelt, die Zeit herunter zu spielen, so dass sich die Gäste wieder herankämpfen konnten. 71 Sekunden vor dem Ende war es Maike Schirmer, die Ihr Team auf 29:31 heranbrachte. Erst als Torhüterin Julia Renner  zwanzig Sekunden vor dem Ende mit einer Glanzparade den 30. Treffer der Gäste verhinderte, war der Derbysieg unter Dach und Fach. 

VfL Oldenburg
Renner, Ferenczi – Fragge, Steffen, Prante, Birke 5, Genz, Jongenelen, Behrend 7, Geschke 8/3, Logvin, Hartstock 4, Mikkelsen 2, Schoenaker 5/2, Roller
Gelbe Karten: 3
2 Minuten: 3
Siebenmeter: 8/5

Buxtehuder SV
Peveling, Rüther – Luschnat 1, Fischer 6, Düvel, Haurum, Dölle 2, Schirmer 2, Oldenburg 1, Lott 6, Kaiser 1, Prior 8/6, Staal 2
Gelbe Karte: 3 + 1
2 Minuten: 5
Siebenmeter: 6
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VfL kämpft um Spielberechtigung im NfV Pokal

16.08.2018 10:26 Uhr
Der VfL Oldenburg hat beim Sportgericht des NordFV einen Antrag im Eilverfahren gestellt und beantragt eine Aussetzung der Sperre von Spieler Erdogan im NfV Pokal.

Im Spiel gegen Eintracht Norderstedt kam es zu einer umstrittenen Entscheidung, als der Unparteiische Efkan Erdogan nach einem Foul vom Platz stellte. Trotz Übermittlung von Fernsehaufnahmen und Übermittlung der VfL Sichtweise wurde eine Sperre von 3 Regionalligaspielen ausgesprochen. Was wir absolut nicht in Ordnung finden, dass Erdogan darüber hinaus zusätzlich auch im Pokal gesperrt ist, „ so Präsident Rainer Bartels und Abteilungsleiter Fußball Michael Plätzer. „Der VfL Osnabrück kann heute mit Defensivspieler Felix Schiller antreten. Der 28-Jährige wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen 1860 München am vergangenen Mittwoch für zwei Spiele gesperrt. Die Sperre gilt aber nur für Punktspiele, offenbar nicht für den Pokal. Das können wir nicht nachvollziehen.

Das ist offensichtlich eine Ungleichbehandlung, für die es keinen rechtfertigenden Grund gibt. Dies stellt einen eklatanten Verstoß gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz dar, so führen beide ihre Beweggründe aus. Die Fußballer des VfL hoffen nun auf eine schnelle Entscheidung des Sportgerichts, damit Trainer Fossi am heutigen Spiel auch mit Erdogan planen kann.
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DFB-Pokalspiel im Marschwegstadion

14.07.2018 21:51 Uhr

Jeddeloh am 19. August zu Gast in Oldenburg

Das Marschwegstadion wird Austragungsort des DFB-Pokalspiels zwischen dem Regionalligisten SSV Jeddeloh und dem Zweitligisten FC Heidenheim. Die Partie der ersten Hauptrunde wird am Sonntag, 19. August, um 15.30 Uhr in Oldenburg ausgetragen. Der SSV Jeddeloh weicht wegen der hohen Anforderungen des DFB ins städtische Stadion nach Oldenburg aus. Das Marschwegstadion war am vergangenen Donnerstag von einer Kommission besichtigt und als Austragungsort akzeptiert worden. Zu der Pokalpartie werden etwa 5.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
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Mission Henkelpott erfolgreich abgeschlossen

20.05.2018 18:47 Uhr

VfL-Frauen sind Polaksiegerinnen

von Bernd Teuber

„Das ist gar nicht möglich, dass wir Bietigheim schlagen“, stammelte Torwarttrainer Christoph Dannigkeit fassungslos, unmittelbar nachdem dem VfL Oldenburg genau dies im Finale des diesjährigen DHB-Pokals gelungen war. Mit 29:28 kämpfte das Team von Trainer Niels Bötel den großen Favoriten nieder und sicherte sich seinen vierten Pokalsieg. „Bietigheim in Stuttgart zu besiegen ist unglaublich. Die Mannschaft hat die Saison über geackert, geackert, ein Rückschlag, der nächste Rückschlag, aber wir haben uns nie beschwert, und nun gehen wir als Pokalsieger nach Hause. Ich hoffe, heute kriegen wir den Flieger“, strahlte ein überglücklicher Niels Bötel nach dem bisher größten Erfolg seiner Trainerkarriere. „Das war eine unglaubliche Mannschaftsleistung in den letzten beiden Tagen. Vom Außenseiter zum Überflieger und Pokalsieger“, lobt Angie Geschke ihr Team und spielt mit einem Augenzwinkern auf die flugtechnischen Probleme dieser Woche an.

Vom Start weg zeigte sich der VfL als ebenbürtiger Gegner und bot dem deutschen Vizemeister einen echten Pokalfight. Das hatten diese sich sicherlich einfacher vorgestellt. In einem zunächst torarmen Spiel wechselte die Führung mehrfach, und es sollte bis zur 13. Minute dauern, bis der Favorit beim Stande von 5:3 erstmals mit zwei Toren vorne lag. Als neun Minuten vor der Pause Bietigheim auf 10:6 davonziehen konnte, sah es ganz danach aus, als ob das Spiel seinen erwarteten Verlauf nehmen würde. Aber wer auf die Körpersprache der VfLerinnen achtete, konnte erahnen, dass das hier noch lange nicht durch war. Immer wieder kämpften sie sich ran und ließen nicht locker. So sah man zur Halbzeit beim Stande von 12:16 auch keine hängenden Köpfe beim VfL.

„Wir sind heiß auf das Finale“, hatte Kim Birke am Vortag noch gesagt, und so kamen die Grün-Weißen auch aus der Kabine. Zwar gehörte die erste Aktion den Bietigheimern, aber nur acht Minuten später hatte der Außenseiter aus einem 12:17 eine 19:18-Führung gemacht. Nun wurde es unruhig auf Seiten des Vizemeisters. Immer häufiger konnte man sehen, dass sich die Bietigheimer Spielerin gegenseitig anmachten nach einer misslungenen Aktion. Und die häuften sich. Wie am Vortag spielten die Grün-Weißen auch heute wieder eine sehr gute Abwehr, und Torhüterin Julia Renner wuchs das ein oder andere Mal über sich hinaus und zeigte Paraden der Spitzenklasse. Nicht zu Unrecht wurde sie nach dem Spiel zur besten Torhüterin des Turniers gekürt. Lautstarke Unterstützung von der Seitenlinie bekam sie dabei von Madita Kohorst. „Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, sitzenzubleiben“, sprang Madita Kohorst am Spielfeldrand trotz ihrer Knieschiene hin und her, dass einem Angst und bange um ihr lädiertes Knie wurde.

Nun entwickelte sich ein echter Pokalkrimi, der die Nerven aller Beteiligten arg strapazierte. Von Beginn an unterstützten die Fans des TuS Metzingen den VfL lautstark. Spätestens als Julia Renner sieben Minuten vor dem Ende einen Siebenmeter von Angela Malestein parierte, stand die Halle geschlossen hinter dem VfL. Auch die Fans von Halbfinalgegner Bad Wildungen schlugen nun ihre Trommeln für das Team von Niels Bötel. Drei Minuten vor dem Ende konnte Jenny Behrend dann ihr Team beim Stande von 27:25 erstmals mit zwei Toren in Führung bringen. Als Bietigheim durch Karolina Kudlacz-Gloc erneut verkürzen konnte, hatte Cara Hartstock die passende Antwort parat, und so ging es mit 28:26 in die letzten zwei Minuten. Aber wieder brachte Kudlact-Gloc ihr Team auf ein Tor heran. Die letzte Spielminute sollte es in sich haben. Nachdem Angie Geschke und Angela Malestein jeweils noch einmal für ihr Team erfolgreich waren, kam der VfL fünfundzwanzig Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz. Während Bietigheim nun auf Manndeckung umstellte, hieß es für den VfL, den Ball unbedingt in den eigenen Reihen zu halten. Als auf der Uhr noch neun Sekunden standen, nahm Niels Bötel noch ein letztes Mal eine Auszeit. So langsam wurde auch dem Letzten klar, dass die Sensation zum Greifen nah war. Und dann war es soweit. Der Jubel kannte keine Grenzen. Mit minutenlangen Standing Ovations feierten die rund 200 mitgereisten VfL-Fans ihr Team.

„Ich habe mich umgezogen, um bei einem möglichen Siebenmeterwerfen zur Verfügung zu stehen, aber ich bin heilfroh, dass es nicht dazu gekommen ist. Ich war da schon richtig nervös. Die Mädels haben das einfach super gemacht, und das nach dieser nicht einfachen Saison“, herzte Isabelle Jongenelen überglücklich den Pokal.
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VfL stürmt ins Endspiel

19.05.2018 20:37 Uhr
von Bernd Teuber

Der VfL und der DHB-Pokal, dass passt einfach. Zum bereits siebten Mal ziehen die Grün-Weißen ins Finale ein. Von Beginn an entwickelte sich in der Stuttgarter Porsche-Arena ein echter Pokalfight, in dem sich die beiden Teams nichts schenkten. Konnte sich zunächst keins der beiden Teams absetzen, zog der VfL Anfang der zweiten Halbzeit das Tempo an und stürmte mit einem 33:29-Sieg ins Finale. „Mein zweites Pokalfinale, nachdem ich bereits in Norwegen eins spielen durfte. Das hat heute einfach nur Spaß gemacht“, strahlte Malene Staal nach dem Spiel, in dem sie Ende der ersten Halbzeit mit einem Hüftwurf aus vollem Lauf sicherlich eins der schönsten Tore des Spiels erzielen konnte. „Nach dieser Saison haben wir uns seit Beginn des Jahres auf das Final Four gefreut und wollten unbedingt ins Finale. Für die ganzen jungen Spielerinnen ist das alles was ganz Neues hier, und sie werden das sicherlich alles in sich aufsaugen. Wir sind alle ganz heiß auf das Finale morgen. Hier werden wir, egal gegen welchen Gegner, 150 % geben müssen, aber wir können Pokal“, freut sich Mannschaftsführerin Kim Birke riesig auf ihr bereits viertes Pokalfinale, von denen sie zwei gewinnen konnte.

Zunächst lief der VfL einem Rückstand hinterher. Es sollte bis zur 15. Minute dauern, bis die Oldenburgerinnen durch Julia Wenzl mit 8:7 erstmals in Führung gehen konnten. Es war zu diesem Zeitpunkt das bereits fünfte Tor der scheidenden Rückraumspielerin, der in jeder Aktion deutlich anzumerken war, dass sie sich unbedingt mit ihrer ebenfalls vierten Finalteilnahme verabschieden wollte. „Wir haben zunächst nicht ganz umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und so den Vipers zu viel Spielraum gelassen. Vor allem in den 1:1-Situationen und was die Aggressivität in der Abwehr betrifft hatten wir noch Luft nach oben“, so VfL-Trainer Niels Bötel, der zugab, vor dem Spiel deutlich nervöser gewesen zu sein als vor einem Bundesligaspiel.

Aber nun bekam der VfL Spiel und Gegner immer besser in den Griff, und bereits wenig später lag man 13:10 und damit erstmals mit drei Toren in Führung. Näher als zwei Tore sollten die Vipers auch nicht mehr herankommen. Mit einer 16:14-Führung für das Team von Niels Bötel ging es in die Pause.

Als Julia Renner in der 32. Minute einen Siebenmeter von Nicoleta Vasilescu abwehren konnte, schien dies so etwas wie ein Startschuss für ihre Teamkolleginnen zu sein. Wie aufgedreht stürmten die Grün-Weißen auf das Tor der Vipers zu und hatten bereits drei Minuten später die Führung auf 21:16 ausgebaut. Mitte der zweiten Halbzeit stand es dann sogar 27:19. Während der VfL ein Tor nach dem anderen warf, gelang den Vipers in dieser Phase des Spiels so gut wie gar nichts. „In dieser Phase des Spiels haben wir einfach eine super Abwehr gespielt“, strahlte der VfL-Trainer. 

Aber noch traute Bötel dem Braten nicht. „Selbst als Andy Lampe mir fünf Minuten vor dem Ende gratulierte, wollte ich davon noch nichts hören“, erzählte Bötel. Nicht ganz unberechtigt, konnten doch die Vipers noch einmal auf fünf Tore verkürzen. „Das kann im Handball manchmal sehr schnell gehen“, weiß Kim Birke. Aber diesen Erfolg wollte sich das VfL-Team nun nicht mehr nehmen lassen. Mit Lisa Marie Fragge war es eine der Jüngsten, die mit zwei Gegenstoßtoren in der letzten Spielminute dafür sorgte, dass der Gegner nicht weiter verkürzen konnte und der VfL mit einem verdienten 33:29-Sieg ins Endspiel einziehen konnte. „Wir hatten in der Pause besprochen, aggressiver zu spielen und Gas zu geben, um so das Tempo zu erhöhen. Wie ja jeder wusste, haben die Vipers noch am Mittwoch ein Spiel gehabt und waren nicht so ausgeruht, was wir für uns nutzen wollten. Heute haben wir wenig Fehler gemacht und unsere Chancen ausgenutzt“, so ein sichtlich zufriedener Niels Bötel nach dem Spiel. Gegner im Finale am Sonntag um 15 Uhr ist die SG BBM Bietigheim.
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Auswärtscoup in Leverkusen

30.04.2018 09:23 Uhr

VfL siegt mit 31:27

von Bernd Teuber

Es läuft derzeit für den VfL Oldenburg in fremden Hallen. Im dritten Spiel in Folge konnte das Team von Niels Bötel am Sonntag in Leverkusen auswärts punkten. Beim 31:27-Sieg gegen die Werkselfen schenkten die Grün-Weißen der besten Abwehr der Liga dabei so viel Tore ein wie noch kein anderes Team in dieser Saison. Drei Wochen vor dem Final Four zeigten die VfLerinnen dabei erneut aufsteigende Form, nachdem die Rückrunde zunächst alles andere als erfolgreich begonnen hatte. „Wir hatten uns was ausgerechnet, auch wenn das in den ersten zehn Minuten nicht so aussah. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir dann die dominierende Mannschaft. Wir wollten nicht auf den Kreis spielen, sondern die Chancen in aller Ruhe herausspielen. Das ist uns dann auch gelungen und die Chancenauswertung war deutlich besser als zuletzt. 31 Tore muss man gegen Leverkusen erst einmal machen. Gleichzeitig haben wir in der Abwehr richtig geackert, um dann schnell hinten rauszulaufen und die einfachen Tore zu machen“, zeigte sich Niels Bötel überaus zufrieden mit der Leistung seines Teams und hatte noch ein Extralob für Torhüterin Julia Renner übrig.

In den ersten zehn Minuten des Spiels sah es zunächst ganz danach aus, als ob die Elfen ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Nach einer 2:1-Führung durch Behrend und Geschke drehten die Gastgeberinnen innerhalb von fünf Minuten das Spiel und zogen schnell auf 7:2 davon. Schon früh sah sich Bötel gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und schaffte es, sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Neun Minuten vor der Pause war es Angie Geschke, die mit ihrem sechsten Treffer zum 10:10 ausglich. Nun war das Team aus Oldenburg wieder im Spiel und konnte wenig später sogar mit 13:10 in Führung gehen. Mit 14:11 ging es in die Pause.

Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Jenny Behrend die Führung dann sogar auf 18:12 ausbauen. Nun ließ sich der VfL die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zwar konnten die Elfen noch einmal auf 15:18 verkürzen, aber näher ließ die VfL-Abwehr um die gut aufgelegte Julia Renner die Gastgeberinnen nicht mehr herankommen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte Kim Birke dann sogar beim Stande von 25:18 eine Sieben-Tore-Führung herauswerfen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 31:27-Sieg der Oldenburgerinnen. Einziger Wermutstropfen war die Schulterverletzung von Simone Spur Petersen. „Wir müssen jetzt erst einmal abwarten wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt“, wollte und konnte der VfL-Trainer kurz nach dem Spiel noch keine Prognose abgeben.  
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Oldenburger Delegation: Alle(s) gut gelaufen in Xi‘an

25.04.2018 20:31 Uhr

Sportler freuen sich über großartiges Erlebnis – Stadt-Vertreter führen konstruktive Gespräche

Einen der begehrten 5.000 Startplätze beim „Xi‘an City Wall International Marathon“ zu ergattern, ist für Läufer aus Deutschland schwer bis nahezu unmöglich. 30.000 Bewerbungen hatte es in diesem Jahr gegeben – dank der seit September 2017 bestehenden Partnerschaft mit der Millionen-Metropole Xi‘an konnte die Stadt Oldenburg auf Einladung der Chinesen gleich sieben Laufsportfans den Start in der Kaiserstadt ermöglichen. So durften Andrea und Matthias Mauritz, Uwe Brandes, Frank Renner, Detlef Berding, Manfred Pohl sowie Karsten Meister am Samstag, 21. April, ihre Laufschuhe in China schnüren und den Rundkurs auf der mehr als 600 Jahre alten, das Zentrum von Xi‘an umschließenden Stadtmauer bewältigen.

Die Oldenburger haben ihre Teilnahme als „großartiges Erlebnis“ empfunden. „Die Läuferinnen und Läufer wurden durch die Stadt Xi‘an hervorragend betreut“, berichtet Frank Hinrichs, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters, das für die Pflege der internationalen Beziehungen zuständig ist. Hinrichs hatte die Oldenburger Laufdelegation gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Yu Wang in Empfang genommen und begleitet. „Die Stimmung war äußerst gut“, bilanziert er.

Auch außerhalb des Halbmarathons sind die Beziehungen zwischen Xi’an und Oldenburg gut in Gang gekommen: Yu Wang und Frank Hinrichs haben zahlreiche Gespräche mit der Stadt Xi’an und Vertretern der Provinz geführt. Dabei ging es darum, Schwerpunkte der Partnerschaft abzustimmen. So wollen beide Seiten versuchen, Erfahrungen im Bereich der Bildung zu teilen und einen Austausch von Freiwilligen zu fördern. Auf großes Interesse stieß bei den Chinesen auch der Umgang mit dem Thema Inklusion in Oldenburg.
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Caro Müller führt überlegene Dortmunderinnen zum Sieg

23.04.2018 08:50 Uhr

23:33-Niederlage gegen den BVB

von Bernd Teuber

Es läuft derzeit einfach nicht beim VfL Oldenburg vor heimischen Publikum. Auch im dritten Spiel in Folge konnten die Gäste beide Punkte aus der EWE-Arena entführen. Gerademal zehn Minuten konnten die Grün-Weißen am Sonntag das Spiel gegen den BVB offenhalten, dann zogen die Gäste unaufhaltsam davon und siegten am Ende verdient mit 33:23 (18:11). Angetrieben von einer hervorragenden Caro Müller und einer abermals überragenden Clara Woltering im Tor bestraften die Gäste jeden Fehler der Gastgeberinnen gnadenlos.

„Bei Dortmund hat das Zusammenspiel Abwehr-Torwart besser geklappt. Außerdem haben wir vorne zu viel weggeworfen. Wenn wir die reinmachen, laden wir auch nicht Dortmund dazu ein, mit der ersten oder zweiten Welle auf unser Tor zuzustürmen und so zu leichten Toren zu kommen. Nach der Pause haben wir uns dann darauf besonnen, was wir machen wollten. Der Sieg für Dortmund geht voll in Ordnung, ist nur ein paar Tore zu hoch ausgefallen“, so ein sichtlich enttäuschter Niels Bötel nach dem Spiel.

Vor 1060 Zuschauern entwickelt sich von Anfang an ein Spiel, in dem beide Teams ein hohes Tempo gingen. Zehn Minuten lang konnte der VfL das Spiel ausgeglichen gestalten, bevor die Gäste innerhalb von drei Minuten aus einem 5:5 eine 9:5-Führung machen konnten. Fünf Minuten vor der Pause war die Führung dann sogar auf 15:8 angewachsen. Immer wieder waren die Gäste mit ihren Tempogegenstößen erfolgreich, die häufig dadurch eingeleitet wurden, dass VfL an Clara Woltering scheiterte. Die ehemalige Nationaltorhüterin konnte an diesem Tag beeindruckende 47 % der Bälle, die auf ihr Tor kamen, parieren. Mit einem 11:18-Rückstand für den VfL ging es in die Pause.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der VfL, der innerhalb von wenigen Minuten auf 15:19 verkürzen konnte. Hatte Caro Müller in der ersten Halbzeit in erster Linie als Spielmacherin geglänzt, bewies sie nun auch ihre Torgefährlichkeit. In den ersten zwölf Minuten traf bei Dortmund nur die Ex-VfLerin, ein Tor schöner als das andere. Als Mitte der zweiten Halbzeit auch die anderen Dortmunderinnen wieder das Tor fanden, wuchs der Rückstand schnell auf zehn Tore an. Ausgerechnet Dana Bleckmann, die bereits am Vortag dem Juniorteam das Leben schwer gemacht hatte, erzielte das 28:18 für den BVB. Trotz des hohen Rückstands gab der VfL nie auf und gab bis zum Schlusspfiff Vollgas. Allen voran Simone Spur Petersen, die kaum von der Dortmunder Abwehr zu stoppen war. Beste VfL-Torschützin war einmal mehr mit sechs Treffern Angie Geschke.
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Schlechte Chancenverwertung verhindert möglichen Sieg

15.04.2018 23:10 Uhr

Angie Geschke sichert Punktgewinn

Lange Zeit sah es aus, als ob der VfL Oldenburg es schaffen könnte, seinen zweiten Sieg in Folge einzufahren. Am Ende reichte es zu einem Last-Minute-Punktgewinn, den Angie Geschke mit ihrem insgesamt neunten Treffer 53 Sekunden vor dem Ende sicherte. Das 21:21 war das erste Unentschieden der beiden Teams in einem Pflichtspiel. Damit bleibt der VfL auch weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz. Ein weiterer Wermutstropfen war die Verletzung von Madita Kohorst. Die Torhüterin verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung am Knie, konnte aber die Heimfahrt nach Oldenburg mit antreten. „Nimmt man die letzten Minuten des Spiels, kann man schon von einem Punktgewinn reden, zumal die Vipers nach Angies Ausgleichtreffer noch einmal in Ballbesitz waren. Hätten wir unsere Chancen aber konsequenter genutzt, wären wir erst gar nicht in diese Situation gekommen. Mit der Abwehrarbeit war ich auch heute wieder sehr zufrieden. Aber wir hätten gut und gerne fünf, sechs Tore mehr machen müssen. Leider haben wir zu oft aus freier Position vergeben, und es so verpasst, uns entscheidend abzusetzen. Zudem haben wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler gemacht“, so Niels Bötel, der die dünne Personaldecke nicht als Grund für den Punktverlust sieht, sondern die schlechte Chancenauswertung.

Dabei hätte das Spiel kaum besser für die Gäste beginnen können. Bereits nach dreieinhalb Minuten hatten die Grün-Weißen ein 4:0 herausgeworfen. Aber nach halb gespielter erster Halbzeit hatten sich die Gastgeberinnen wieder herangekämpft und den Rückstand auf 5:6 verkürzt. Wenig später gingen sie sogar mit 9:8 in Führung, konnten den Vorsprung aber nicht weiter ausbauen, so dass der VfL immer wieder ausgleichen konnte. Kurz vor der Pause war es dann Angie Geschke, die mit zwei Treffern die 13:11 Pausenführung für ihr Team herstellte.

Nach der Pause sahen die Zuschauer dann ein enges Spiel, in dem sich keins der beiden Teams absetzen konnte. „Hatten wir in der ersten Halbzeit den Kreis nur angespielt, wenn er komplett frei war, wurde er nun von uns zu oft gesucht“, zeigte sich Bötel nicht so zufrieden mit dem Angriffsverhalten seines Teams. „Auch von den Außenpositionen haben wir etwas zu viel verworfen, aber ich freue mich, dass eine so junge Spielerin wie Jane Martens den Mut hat, solche Würfe zu nehmen. Nur dadurch kann sie lernen“. So war es auch die 18-jährige, die ihr Team in der 44. Minute erstmals in Hälfte Zwei mit einem Zwei-Tore-Vorsprung (17:15) nach vorne brachte. Aber nur wenig später hatten die Vipers erneut ausgeglichen. Noch einmal konnte der VfL durch zwei Tore von Simone Spur Petersen in der 52. Minute mit zwei Toren in Führung gehen. Sieben torlose Minuten der Oldenburgerinnen, in denen wenig zusammenlief, brachte das Team von Niels Bötel dann aber an den Rande einer Niederlage, bevor Angie Geschke 53 Sekunden vor dem Ende mit ihrem Tor zum 21:21 ihr Team erlöste.
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Handballtrainer*in gesucht

12.04.2018 08:43 Uhr
Die Handballabteilung des SV Ofenerdiek sucht eine/n Jugendtrainer/in für die weibliche A-Jugendmannschaft. 
Die Mannschaft spielt in der Regionsoberliga Nordwest. 
Trainingszeiten sind montags und mittwochs jeweils 17:30–19:00 Uhr
Weitere Infos bei Marno Tiede per Email: handball@sv-ofenerdiek.de oder unter 0160/6761970. 
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Doppelsieg – Plan des Trainerduos geht voll und ganz auf

09.04.2018 09:40 Uhr

Juniorteam sichert Klassenerhalt

von Bernd Teuber

Der Spielplan meinte es nicht gut mit dem VfL Oldenburg am Samstag, 7. April. Sowohl das Bundesliga- als auch das Drittligateam musste um 17:30 Uhr auswärts ran. Während es für den Bundesligisten um den ersten Rückrundensieg ging, wollte das Juniorenteam am heutigen Tag den Klassenerhalt sichern. Da musste sich das Trainer-Duo Niels Bötel und Andy Lampe einiges einfallen lassen, um das Wochenende erfolgreich zu gestalten. Und dies gelang ihnen mit Bravour. Das durch Madita Kohorst, Jane Martens, Jenny Behrend, Lisa Marie Fragge sowie Ann Kristin Roller verstärkte Juniorenteam fuhr mit 31:20 (16:7) erneut einen Kantersieg gegen Recklinghausen ein und konnte sich damit bereits vor den letzten beiden Saisonspielen den Klassenerhalt in der 3. Liga West sichern. Aber auch das Bundesligateam kehrte mit beiden Punkten aus Rödertal zurück nach Oldenburg. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Malene Staal und einer angeschlagenen Angie Geschke gelang dem VfL ein 22:19-Sieg beim Tabellenletzten und damit der erste Sieg in der Rückrunde.

„Unser Plan ist heute voll und ganz aufgegangen, auch wenn ein gewisses Risiko dabei war. Aber das haben wir gut gelöst. Hut ab vor allen Spielerinnen. Das hat gezeigt, dass wir als Verein gut harmonieren und uns gegenseitig unterstützen. Alle haben sich voll reingehängt. Die Stimmung ist sehr gut“, freute sich Andy Lampe nach dem Doppelerfolg. „Wir sind mächtig stolz auf die Mädels“, ergänzt Niels Bötel, der mit einer Startsieben begann, die man so schnell wohl nicht wiedersehen wird. Julia Renner im Tor, Cara Hartstock am Kreis, Simone Spur Petersen, Julia Wenzl und Kim Birke im Rückraum sowie Jenny Winter und Laura Kannegiesser auf den Flügeln, so begann Bötel das Spiel gegen den HC Rödertal. Neben Angie Geschke nahmen noch die Drittligaspielerinnen Katharina Kürten, Katja Berkau, Robyn Rußler und Merle Carstens auf der Bank Platz. „Da Angie nur knapp zwanzig Minuten spielen konnte, bekam auch Robyn ihre Spielzeit und machte ihre Sache genauso gut wie auch Laura auf Linksaußen“, zeigt sich Bötel zufrieden mit dem Spiel seiner Nachwuchsspielerinnen.

Der VfL kam gut ins Spiel und ging schnell durch zwei Wenzl-Tore mit 2:0 in Führung. Wer aber glaubte, die Rödertalbienen würden die Punkte einfach so wegschenken, sah sich getäuscht. Bereits nach neun Minuten hatten die Gastgeberinnen das Spiel gedreht und aus dem Rückstand eine 4:2-Führung gemacht. Aber der VfL zeigte, dass er unbedingt den ersten Sieg in der Rückrunde wollte, und nur wenig später lag man wieder 8:4 in Front. Vor allem in der Abwehr zeigte sich das Team von Niels Bötel deutlich verbessert. „Man hat gesehen, dass wir in den letzten Wochen vermehrt Augenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt haben. Die Laufwege in der Abwehr funktionierten diesmal deutlich besser und vor allem die kämpferische Einstellung stimmte heute“, zeigte sich Bötel sehr zufrieden mit der Defensivleistung seines Teams, das den Vorsprung bis zur Pause halten konnte und mit einer 15:11-Führung in die Kabine ging.

In Hälfte Zwei machte sich der dünne Kader des Bundesligateams deutlich bemerkbar und die Gastgeberinnen konnten sich wieder herankämpfen. „Uns fehlte in der zweiten Halbzeit ein wenig die Spritzigkeit nach vorne. Unsere Spielweise ist halt sehr kräftezehrend und da wird es schwierig, mit solch einem dünnen Kader über sechzig Minuten in Abwehr und Angriff hohes Tempo zu gehen. In der Abwehr hat es heute geklappt, wie die geringe Gegentrefferzahl zeigt, aber im Angriff fehlte am Ende die Genauigkeit, weil alle total platt waren. Sonst wären sicherlich 5-6 Tore mehr drin gewesen. Umso stolzer bin ich, dass wir gewonnen haben. Diese Punkte waren sehr wichtig für die Moral“, freute sich Bötel nach dem Spiel. Am Ende stand ein hart erkämpfter 22:19-Sieg, den Angie Geschke mit zwei sicher verwandelten Siebenmetern absicherte.

Zeitgleich entwickelte sich in Recklinghausen zunächst ein enges Spiel, in dem sich der VfL erst Mitte der ersten Halbzeit etwas absetzen konnte und am Ende doch recht deutlich mit einer 16:7-Führung in die Pause gehen konnte. „Wir sind recht gut ins Spiel gekommen und schnell mit 2:0 in Führung gegangen. Dann haben wir uns aber doch ein wenig schwergetan. Erst nachdem wir die Abwehr etwas umgestellt hatten, lief es wieder besser. Vor allem Madita Kohorst hat sehr gut heute gespielt und damit auch die Abwehr gestärkt. Eigentlich war das Spiel zur Halbzeit schon entschieden“, zeigt sich auch Andreas Lampe mit der Abwehrarbeit seines Teams am heutigen Tag überaus zufrieden.

Tatsächlich sollte der Erfolg in der zweiten Hölfte nicht mehr in Gefahr geraten. Zwar konnten die Gastgeberinnen noch einmal etwas näher herankommen, aber auf mehr als sechs Tore sollte der PSV sich nicht mehr annähern können. Am Ende stand ein mehr als verdienter 31:20-Sieg einer gut spielenden VfL-Reserve.
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Kämpferisch überzeugende VfLerinnen können lange mithalten

02.04.2018 20:02 Uhr

24:31-Derbyniederlage

von Bernd Teuber

Einen großen Kampf lieferte Handball-Bundesligist VfL Oldenburg am Samstag, 31. März, im 51. Nordderby dem Buxtehuder SV. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es dem Favoriten, sich entscheidend abzusetzen und einen etwas zu Hohen 31:24-Sieg einzufahren. Am Ende machten sich die fehlenden Alternativen im Rückraum und der dadurch enorme Kräfteverschleiß doch zu deutlich bemerkbar. Kurzfristig musste Niels Bötel auf Nationalspielerin Angie Geschke verzichten, so dass erneut Mannschaftsführerin Kim Birke im Rückraum auflaufen musste.

„Mit der ersten Dreiviertelstunde bin ich mehr als zufrieden. Da haben wir das umgesetzt, was wir vorher besprochen haben. Endlich sind wir mal wieder als Team aufgetreten. Die Einstellung hat voll und ganz gestimmt. Auch die beiden Jungen, Marie Steffen und Lisa-Marie Fragge, habe ihre Einsatzzeiten bekommen und ihre Sache gut gemacht. In der letzten Viertelstunde hat sich dann der Kräfteverschleiß aufgrund der fehlenden Alternativen bemerkbar gemacht und die Unkonzentriertheiten haben sich gehäuft. Würfe, die wir in der ersten Halbzeit noch reingemacht haben, gingen in den letzten fünfzehn Minuten vorbei. Wir haben zu viele Fehler gemacht und die einfachsten Pässe nicht mehr hinbekommen. Aber das heutige Spiel hat mich auch optimistisch gemacht für die kommenden Spiele“, so der VfL-Trainer.

Die Gäste erwischten einen guten Start ins Spiel und lagen nach vier Minuten durch Tore von Jane Martens, Julia Wenzl und Kim Birke mit 3:1 in Führung. Es sollte bis zur 13. Minute dauern, bis die Gastgeberinnen durch Ex-VfLerin Maike Schirmer mit 5:5 wieder ausgleichen konnten. Auch in den folgenden Minuten blieb das Spiel eng und keins der beiden Teams konnte mehr als eine Ein-Tore-Führung herauswerfen. Erst in der 26. Minute ging Buxtehude erstmals in diesem Spiel beim Stande von 13:11 und wenig später 14:12 mit zwei Toren in Führung. Aber noch lies sich der VfL nicht abschütteln. Durch zwei Tore von Simone Spur Petersen innerhalb von 35 Sekunden konnten die Grün-Weißen kurz vor der Pause wieder ausgleichen. Emily Bölk stellte eine Sekunde vor Ende der Halbzeit die 15:14-Pausenführung der Gastgeberinnen her.

Auch nach der Pause konnte der VfL zunächst immer wieder ausgleichen. Erst zehn Minuten nach dem Wechsel schafften es die Gastgeberinnen, sich langsam vom VfL abzusetzen, als man innerhalb von anderthalb Minuten eine 19:18-Führung auf 22:18 ausbauen konnte. Zwar schaffte es das Team von Niels Bötel noch einmal, auf 20:22 zu verkürzen, aber in der Folge konnte Buxtehude den Vorsprung nach und nach ausbauen. Über 25:20 und 28:23 zog Buxtehude kurz vor Schluss auf 31:23 davon. Julia Wenzl konnte mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter noch ein wenig Ergebniskorrektur betreiben.
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VfL Oldenburg stellt Antrag für die Regionalliga

28.03.2018 20:26 Uhr
Die Fußballabteilung des VfL Oldenburg hat nach reiflicher Abwägung aller vorhandenen Fakten beschlossen, einen Antrag für die Erteilung einer Lizenz für die Regionalliga zu stellen. „Das Team, der Trainer und der Verein haben es sich verdient. Wir wissen ganz genau um das finanzielle Risiko - und glauben Sie mir, wir haben uns es nicht leicht gemacht - aber wir möchten die Chance nutzen, wenn wir sie bekommen.“, so Michael Plätzer, der Leiter der Fußballabteilung des VfL. Plätzer wies in diesem Zusammenhang nochmal auf die hohen finanziellen Hürden des Verbandes hin, die für einen Verein, der über 20 Jugendmannschaften unterhalten muss, bestehen. Insgesamt zeigt sich Plätzer natürlich optimistisch: „Das Team und der Trainer haben hervorragend gearbeitet, wir haben mit der U19 des JfV Nordwest und unserer eigenen einen guten Unterbau. Es wäre kein gutes Signal an alle VfL Fußballer, wenn man jetzt diese Möglichkeit nicht nutzen würde.“ führte Plätzer weiter aus. Nun bleibt nur noch das Abschneiden in der Restsaison abzuwarten. Weitere hoffentlich erfolgreiche Gespräche mit Sponsoren aus der Oldenburger Wirtschaft werden wir ebenfalls führen.
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Nichts zu holen in Nellingen

11.03.2018 20:29 Uhr

VfL verliert in 26:28

von Bernd Teuber

Es läuft derzeit einfach nicht rund beim VfL Oldenburg. Auch beim Gastspiel in Nellingen gab es für das Team von Niels Bötel nichts zu holen. Mit 26:28 kassierten die Grün-Weißen die vierte Niederlage in Folge und rutschten auf den zehnten Platz ab. „Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Hinten haben wir zu einfache Tore zugelassen und uns vorne nicht selbst belohnt. Wenn es in der Nellinger Abwehr eine Lücke gab, sind wir nicht hineingestoßen, und sind wir dann mal frei zum Wurf gekommen, konnten wir die Nellinger Torhüterin nicht überwinden. Die hat das wirklich gut gemacht“, konnte Niels Bötel nicht zufrieden sein mit der Leistung seines Teams, das ohne die kurzfristig erkrankte Ann-Kristin Roller auskommen musste. Auch Spielmacherin Malene Staal konnte nur sporadisch zum Einsatz kommen. „Beim Aufwärmen sah das nicht rund aus bei Malene, da wollten wir kein Risiko eingehen“, so der VfL-Trainer.

Vom Start weg liefen die Gäste einem Rückstand hinterher. Konnte der VfL in den ersten fünf Minuten noch jeweils ausgleichen, zog Nellingen in der Folge von 4:4 auf 11:6 davon. Näher als drei Tore sollten die Gäste vor der Pause trotz einer immer stärker werdenden Angie Geschke nicht mehr kommen und so ging es mit einem 12:15-Rückstand in die Kabinen.

Nach der Pause kämpfte sich der VfL wieder heran und konnte in der 39. Minute durch Angie Geschke zum 17:17 erstmals wieder ausgleichen. Wer jetzt erwartet hatte, dass der Ausgleich den Gästen mehr Sicherheit geben würde, sah sich getäuscht. Auch im weiteren Verlauf des Spiels sollte es für den VfL nicht zur ersten Führung reichen. Im Gegenteil. Noch einmal konnten die Gastgeberinnen beim Stande von 23:20 mit drei Toren in Führung gehen. Aber noch gab der VfL nicht auf und schöpfte fünf Minuten vor dem Ende noch einmal Hoffnung, als erneut Angie Geschke auf 23:24 verkürzen konnte. Es sollte aber nicht mehr reichen, und der VfL musste sich mit der vierten Niederlage in Folge abfinden.
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Juniorenteam mit überzeugender Leistung beim Tabellenführer

11.03.2018 20:24 Uhr

Niederlage fällt etwas zu hoch aus

von Bernd Teuber

Man war nach Lintfort gefahren, um den Tabellenführer ein wenig zu ärgern. Dies ist dem Team von VfL-Trainerin Alex Hansel mehr als gelungen. Eine Dreiviertelstunde lang präsentierte sich das junge VfL-Team als gleichwertiger Gegner und erhielt dafür Lob von allen Seiten. Am Ende fiel die Niederlage mit 25:32 etwas zu hoch aus und spiegelte nicht ganz den Spielverlauf wider. 

„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Bis zur 45 Minute haben wir super gespielt, nur dann ist uns die Luft ausgegangen, was nicht wirklich überraschend ist. Unser Team hatte einen Altersschnitt von gerademal 18,5 Jahren und hat gegen eine sehr erfahrene, clevere Zweitligatruppe gespielt, die sechzig Minuten lang mit einem Affentempo auf unsere Abwehr zugestürmt ist. Da geht so einer jungen Truppe am Ende halt die Luft aus. Nach dem Spiel haben viele Lintforter uns gelobt und gesagt, dass ein Punkt verdient gewesen wäre. Da war wichtig für unser Selbstvertrauen“, war Alex Hansel nach dem Spiel mächtig stolz auf ihre Mädels. Dabei hatte sie die Reise nach Lintfort ohne Jana Schaffrath (Zweitspielrecht Werder Bremen) und Katja Berkau (krank) antreten müssen. Dafür gaben mit Lotta Hoppe und Charlotte Meyer gleich zwei Spielerinnen ihr Debüt in der 3. Liga. Insgesamt musste Hansel mit nur zwölf Spielerinnen auskommen.

Vom Start weg entwickelte sich zunächst ein enges Spiel auf Augenhöhe, in dem der VfL in der 5. Minute durch Marie Steffen erstmals mit 3:2 in Führung gehen konnte. Es sollte bis zur 14. Minute dauern, bevor die Gastgeberinnen beim Stande von 8:6 erstmals mit mehr als einem Tor in Führung gehen konnten. Aber knappe vier Minuten später drehte die Hansel-Truppe den Spieß um und machte aus dem Rückstand eine 10:8-Führung. Bis zum Seitenwechsel sollte es dem Tabellenführer auch nicht mehr gelingen, die Führung zurückzuerobern, so dass es mit 15:14 für den VfL in die Kabinen ging.

Auch in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit zeigte sich den 283 Zuschauern ein unverändertes Bild. Konnte sich eins der beiden Teams mit zwei Toren absetzen, gelang dem Gegner schnell wieder der Ausgleich. Erst in der 48. Minute gelang den Gastgeberinnen mit 24:21 die erste Drei-Tore-Führung. Innerhalb von fünf Minuten baute der Tabellenführer dann den Vorsprung auf 29:22 aus. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Näher als fünf Tore sollte der VfL nicht mehr herankommen. Am Ende stand ein etwas zu hoch ausgefallener 32:25-Sieg des Aufstiegsaspiranten.
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Auch der VfL kann Blombergs Erfolgsserie nicht beenden

21.02.2018 11:45 Uhr
von Bernd Teuber

Es sollte nicht sein. Auch der VfL Oldenburg konnte den guten Lauf, den die HSG Blomberg-Lippe derzeit hat, nicht stoppen und somit den Überraschungscoup aus dem Hinspiel wiederholen. Am Ende gab es einen nicht unverdienten 34:30-Sieg der Gäste aus Ostwestfalen. „Blomberg hat verdient gewonnen. Wir haben im Angriff zu viele technische Fehler gemacht. In der Verteidigung sind wir bei den langen Spielzügen des Gegners teilweise zu früh rausgegangen und haben so den Weg zum Kreis freigemacht. Uns hat das Tempo gefehlt und wir haben unser Spiel nicht konsequent genug durchgezogen. So eine starke Abwehr muss man aber auch erst einmal auseinanderspielen. Insgesamt gesehen haben wir allerdings kleine Fortschritte im Vergleich zu den letzten Spielen gemacht“, zeigte sich Niels Bötel nicht gänzlich unzufrieden mit der Leistung seines Teams, trotz der Niederlage.

Von Beginn an liefen die Gastgeberinnen einem Rückstand hinterher. Bereits nach sechs Minuten lag man mit 1:6 hinten. Während die Gäste fast bei jedem Angriff trafen, glänzte der VfL zu Beginn des Spiels vor allem mit Fehlpässen und vergebenen Chancen. Erst eine Energieleistung von Simone Spur Petersen sowie ein abgefangener Pass durch Malene Staal brachten den VfL innerhalb von zehn Sekunden wieder heran. Als Cara Hartstock dann in der 10. Minute noch zum 4:6 verkürzen konnte, sah es da nach aus, als ob der VfL wieder rankommen könnte. Da sich die Grün-Weißen weiterhin im Positionsangriff schwertaten, konnten die Gäste den Vorsprung allerdings halten und in der 25. Minute sogar auf 15:10 erhöhen. Mit 13:16 ging es vor 1147 Zuschauern in die Pause.

Den besseren Start erwischten wieder die Gäste aus Blomberg, die nach zwei Minuten auf 18:13 erhöhen konnten. Auch in der Folge bestimmte die HSG den Spielverlauf. Kaum war der VfL wieder auf drei Tore herangekommen, stellte Blomberg kurze Zeit später wieder den alten Fünf-Tore-Vorsprung her. Es war vor allem Angie Geschke, die mit ihren Toren ihr Team wenigstens einigermaßen im Spiel hielt. Nur ein Sieg war an diesem Tage niemals in Reichweite. Zu souverän spielten die Gäste in der Abwehr. Auch wenn deren Trainer Andre Fuhr nicht voll und ganz mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden war. „In der Phase vor der Pause, als der VfL wieder rangekommen ist, haben wir nicht ganz den Zugriff gehabt den ich mir erwünscht hätte“, spielte Fuhr auf die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit an, wo der VfL beim Stande von 13:15 wieder auf zwei Tore herangekommen war und durch einen gehaltenen Siebenmeter von Julia Renner sogar noch die Chance besaß, weiter zu verkürzen. So stand am Ende ein verdienter 34:30 Sieg der Gäste aus Blomberg.

In den kommenden Wochen warten gleich zwei Herkulesaufgaben auf das Team von Niels Bötel. Zunächst ist man am Mittwoch zu Gast bei Tabellenführer Thüringer HC, bevor es dann eine Woche drauf zum deutschen Meister Bietigheim geht.
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Erster Auswärtssieg ist geschafft

18.02.2018 20:16 Uhr

VfL-Juniorteam nimmt Abstiegskampf an

Da ist er endlich: Der erste Auswärtssieg der Saison ist unter Dach und Fach. Vor dem Spiel hatte Andy Lampe noch an die Einstellung seines Teams appelliert. Und die Spielerinnen nahmen den Abstiegskampf an. Vom Start weg gab das Juniorteam Vollgas und fuhr beim Tabellenletzten Wülfrath einen nie gefährdeten 32:26-Sieg ein.

„Ich habe bei den Mädels noch nie solch einen Teamgeist gesehen. Jede Spielerin war voll engagiert. Egal ob auf dem Feld oder auf der Bank. Da war eine emotionale Stimmung, die sich nur schwer greifen lässt. Die Mädels haben sich exakt an unseren Matchplan gehalten. Wir haben einiges in der letzten Trainingswoche umgestellt und das Team hat es geschafft, den Schalter umzustellen. Wir haben zwar immer noch einige dumme Gegentore bekommen und einfache Fehler gemacht. Aber es war klar, dass wir nicht von einem auf das andere Spiel alles verbessern können“, war Andy Lampe mächtig stolz auf sein Team.

Bis zum 4:4 in der sechsten Minute konnten die Gastgeberinnen zwar immer wieder ausgleichen, aber selbst nicht in Führung gehen. Trotzdem blieb das Spiel zunächst eine enge Kiste. Erst fünf Minuten vor der Pause konnte sich der VfL durch Katja Berkau, Lisa-Marie Fragge sowie Jana Schaffrick mit 14:10 erstmals ein wenig absetzen. Mit 17:12 ging es dann in die Pause.

So einfach wollten die Gastgeberinnen das Spiel aber nicht hergeben und kämpften sich bis zur 40. Minute wieder auf 18:20 heran. Das Team von Andy Lampe ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken und war wenige Minuten später wieder auf 25:19 davongezogen. Als Merle Carstens in der 51. Minute das 27:20 erzielte, war das Spiel so gut wie gelaufen. Näher als vier Tore (29:25) ließ man die Gastgeberinnen nicht mehr rankommen. Am Ende stand ein mehr als verdienter 32:26-Sieg.

An diesem Spieltag lief es einfach gut für den VfL. Nicht nur, dass man selbst den ersten Auswärtssieg einfahren konnte, so musste sowohl Recklinghausen (27:35 gegen Menden) als auch Dortmund (34:39 gegen Blomberg) und Aldekerk (27:29 gegen Solingen) am Samstag Federn lassen. Dadurch steht das Lampe-Team nun wieder auf einem Nichtabstiegsplatz mit Tuchfühlung zu Platz 7 und 8. „Dies war auf jeden Fall ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht war das ja der berühmte Dosenöffner. Jetzt heißt es dranbleiben und gegen Leverkusen in zwei Wochen nachzulegen“, appelliert der VfL-Trainer an seine Spielerinnen, trotz des tollen Erfolgs auf dem Boden zu bleiben.
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Lauferlebnis in Xi’an: Halbmarathon auf Stadtmauer

18.02.2018 19:40 Uhr

Chinesen laden Oldenburg zur Teilnahme ein – Stadt verlost Plätze mit Kost und Logis

Eine chinesische Weisheit besagt: Wer sanft auftritt, kommt weit. Und wer eine gute Läuferin oder ein guter Läufer ist, kann es sogar bis auf die Stadtmauer von Chinas Metropole Xi’an schaffen. Denn Oldenburgs Partnerstadt lädt zur Teilnahme am „2018 Xi'an City Wall International Marathon“ ein. Der Lauf wird am Samstag, 21. April, ab 8.30 Uhr auf der mehr als 600 Jahre alten Stadtmauer der Kaiserstadt ausgetragen. Xi’an möchte für jeweils eine Starterin und einen Starter aus Oldenburg Plätze im Halbmarathon-Feld reservieren sowie zwei Übernachtungen im Hotel mitsamt Verpflegung spendieren. Wang Xiaozhen, Direktor im Büro für auswärtige Angelegenheiten der Kommunalverwaltung in Xi’an, hat eine entsprechende Einladung schriftlich an Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übermittelt. 

Zum seit 1996 ausgetragenen „Xi'an City Wall International Marathon“ werden Tausende Teilnehmer erwartet. Es ist der einzige Laufwettbewerb, bei dem die Strecke komplett über eine historische Stadtmauer führt. Xi’an ist stolz auf Chinas größte vollständig erhaltene Stadtmauer. Das Bauwerk ist 20 Meter hoch, knapp 14 Kilometer lang und umschließt als Rechteck die Innenstadt Xi’ans. Die gigantische Sehenswürdigkeit bietet die Kulisse für ein außergewöhnliches Lauferlebnis. Angeboten werden drei Distanzen: Neben dem Halbmarathon über 21,1 Kilometer gibt es Strecken über 13,7 und 5 Kilometer. Am Tag vor dem Wettbewerb lädt das Organisationskomitee die teilnehmenden Aktiven zu einer feierlichen „Wall of the World“-Zeremonie ein. 

Die Teilnehmerin und der Teilnehmer aus Oldenburg können sich von jeweils einer Person begleiten lassen. Die Kosten für die Unterbringung der Begleitpersonen im selben Hotel übernimmt ebenfalls die Stadt Xi’an. Hin- und Rückflug müssen die Gäste aus Oldenburg indes selber buchen und bezahlen. Eine Verlängerung des Aufenthalts ist problemlos möglich, muss dann aber ebenfalls aus eigener Kasse finanziert werden. Die Stadt Oldenburg kann die Reise als Zuschuss für Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften mit 100 Euro pro Person fördern. 
Weitere Informationen erteilt Yu Wang vom China-Büro der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-3841 oder per E-Mail an internationales@stadt-oldenburg.de

Wer sich in Xi’an die Laufschuhe schnüren darf, soll ausgelost werden. Interessierte können sich bis einschließlich Dienstag, 27. Februar, online über die Seite www.oldenburg.de/xian-halbmarathon bewerben, indem sie ein vorbereitetes Formular ausfüllen und auf den Senden-Button klicken. Die Stadtverwaltung wird die Gewinnerin und den Gewinner am Donnerstag, 1. März, benachrichtigen. Also, auf geht’s, die Bewerbung abschicken und auf das Losglück hoffen, denn wie heißt es in einem anderen chinesischen Sprichwort so schön: „Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.“ 
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VfL ringt tapfer kämpfende Rödertalbienen nieder

13.02.2018 09:04 Uhr

29:26-Sieg gegen Rödertal

Das hatten sich die Handballdamen des VfL Oldenburg wahrlich einfacher vorgestellt. Gegen den Tabellenletzten aus Rödertal taten sich die Oldenburgerinnen lange Zeit schwer und konnten sich erst Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend absetzen. Nach 16:13 zur Pause stand am Ende vor 1008 Zuschauern ein hart erarbeiteter 29:26-Sieg gegen hochmotivierte und tapfer kämpfende Rödertalbienen. „Rödertal hat sechzig Minuten lang guten Handball gespielt. Nichtsdestotrotz haben wir zu viele Fehler gemacht. Allein dreimal haben wir beim Wurf im Kreis gestanden. Auch das Wurf- und Passspiel war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Bis zum nächsten Wochenende muss auch unser Tempospiel besser werden. Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden, aber nicht mit dem Spiel“, sieht Niels Bötel einigen Verbesserungsbedarf bis zum nächsten Spiel.

Es sollte bis zur 6. Minute dauern, bevor die Grün-Weißen durch Jenny Behrend (3:2) erstmals in Führung gehen konnten. Zwar konnte Angie Geschke kurze Zeit später per Siebenmeter auf 4:2 erhöhen, aber wer glaubte, der VfL würde jetzt davonziehen, sah sich getäuscht. Mit einem Doppelschlag durch Stefanie Hummel konnte die Gäste nach zehn Minuten zum 5:5 ausgleichen. Es waren vor allem Jacqueline und Stefanie Hummel, die in dieser Phase des Spiels die Abwehr des VfL immer wieder vor Probleme stellten. Gleichzeitig tat man sich im Angriff mit der offensiven Verteidigung der Gäste schwer, so dass einige Pässe beim Gegner landeten und dieser so zu leichten Toren kam. Erst in der 24. Minute konnte Angie Geschke (13:10) die erste Drei-Tore-Führung des VfL erzielen. Mit 16:13 ging es dann in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff sah es zunächst danach aus, als ob die Gastgeberinnen den Gegner nun besser im Griff haben würden. Schnell hatte man den Vorsprung auf 20:14 ausgebaut. So leicht ließen sich die Rödertalbienen allerdings nicht abschütteln und nach halbgespielter 2. Halbzeit waren sie wieder auf 19:21 herangekommen. Aber nur dreieinhalb Minuten später hatte das Team von Niels Bötel den alten Vorsprung wiederhergestellt. Nun nahm Bötel immer wieder Madita Kohorst aus dem Tor, um mit einer siebten Feldspielerin eine Überzahlsituation im Angriff zu schaffen. Mit wenig Erfolg, im Gegenteil. Zu oft verlor man den Ball durch Fehlpässe, so dass sich die Rödertalbienen vier Minuten vor dem Ende wieder auf 25:27 herangekämpft hatten. Allein zweimal war dabei Torhüterin Nele Kurzke mit einem Wurf über das gesamte Spielfeld erfolgreich. Der VfL lies aber nichts mehr anbrennen. Zunächst tankte sich Simone Spur Petersen einmal mehr durch die Abwehr der Gegnerinnen, bevor Angie Geschke zwei Minuten vor dem Ende den 29:26 Endstand herstellte.

„Heute haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben bis zum Ende gekämpft und haben das Meiste gemacht was wir uns vorgenommen haben. Ich bin unheimlich stolz auf die Mädels“, sieht HCR-Trainer Maximilian Busch sein Team auf dem richtigen Weg.
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Stark verbesserter VfL holt ersten Sieg in diesem Jahr

05.02.2018 21:02 Uhr

Verdienter 34:30-Sieg in Neckarsulm

Fünf Wochen musste der VfL Oldenburg auf einen Sieg in der Bundesliga warten. Am 3. Februar war es endlich wieder soweit. Beim Gastspiel in Neckarsulm konnten die Oldenburgerinnen mit 34:30 ihren dritten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren. Dabei zeigten sich die Gäste von der Hunte deutlich verbessert im Vergleich zu den letzten Auftritten in der Bundesliga. Die Grundlage zu diesem Erfolg legte das Team von Niels Bötel bereits in der ersten Halbzeit, die man mit 21:12 für sich entscheiden konnte.

„Das war eine deutliche Verbesserung zu den letzten Spielen, wo wir zu dicht auf die Abwehr aufgelaufen waren und zu schnell abgeschlossen haben. Diesmal haben wir die Angriffe geduldig ausgespielt und so die Abwehr in Trab gehalten, so dass sie sich viel mehr bewegen musste. Auch war unsere Bewegung nach vorne heute deutlich schneller, was zu vielen einfachen Tore führte“, zeigte sich Niels Bötel zufrieden mit der Leistung seines Teams, auch wenn noch nicht alles optimal lief.

Den etwas besseren Start ins Spiel erwischten allerdings die Gastgeberinnen, die nach fünf Minuten mit 4:2 in Führung gingen. Es sollte bis zur 11. Minute dauern, bevor der VfL durch Angie Geschke per Siebenmeter mit 7:6 erstmals in Führung gehen konnte. „In den ersten fünf Minuten haben wir ein paar Chancen liegen lassen. Sonst hätten wir schon früher den Ausgleich erzielen können“, so der VfL-Trainer. Innerhalb von sechs Minuten zogen die Grün-Weißen nun auf 11:6 davon. In der Folge pendelte sich der Vorsprung auf 3-5 Toren ein, bevor die Gäste in den letzten fünf Minuten noch einmal richtig Gas gaben und aus einem 16:12 die 21:12-Pausenführung machten. Dabei gelang Jenny Behrend zwischen der 26. und 28. Minute ein lupenreiner Hattrick.  

Nach dem Wiederanpfiff bekamen die 1020 Zuschauer in der Neckarsulmer Ballei-Sporthalle zunächst einen unveränderten Spielverlauf zu sehen, bevor die Gastgeberinnen ab der 36. Minute vermehrt auf die siebte Feldspielerin setzten. „Obwohl wir durch die Videoanalyse gewarnt waren, haben wir nicht so richtig Zugriff bekommen. Wir waren zu sehr mit unserer Abwehrarbeit beschäftigt, so dass wir vergessen haben, die einfachen Tore zu machen. Wir müssen einfach mehr auf uns schauen und nicht so sehr auf das, was unser Gegner macht. Insgesamt war der Sieg aber verdient“, sah Bötel vor allem in der zweiten Halbzeit noch Verbesserungspotential seines Teams. Nach und nach konnte Neckarsulm nun den Rückstand verringern. Innerhalb einer Viertelstunde kämpften sich die Schwäbinnen wieder auf 28:30 heran. Besonders das Kreisspieler-Duo Mette Gravholt und Seline Ineichen stellte die Oldenburger Abwehr immer wieder vor schwere Aufgaben. Alle sechs Tore dieses Duos fielen in dieser Phase des Spiels. Aber der VfL bewies Moral und ließ sich seinen ersten Sieg in 2018 nicht mehr nehmen. Kim Birke und Julia Wenzl konnten fünf Minuten vor dem Ende wieder auf 32:28 erhöhen. Nun ließ der VfL nichts mehr anbrennen und fuhr einen verdienten 34:30-Auswärtssieg ein.

Am Sonntag, 11. Februar, ist zum Abschluss der Hinrunde Aufsteiger HC Rödertal zu Gast in der EWE-Arena.
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Holpriger Start in die Rückrunde

15.01.2018 20:26 Uhr

VfL II holt Punkt gegen Menden

von Bernd Teuber

Wie erwartet erwies sich die SG Menden Sauerland Wölfe beim ersten Heimspiel des Jahres des Juniorteams des VfL Oldenburg in der Sporthalle Wechloy als unangenehmer Gegner. Gleichzeitig machte sich das Team von Andy Lampe durch unnötige Ballverluste das Leben selbst schwer. Am Ende konnte sich das junge VfL-Team beim 25:25 über einen Punktgewinn freuen, wobei auch ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen war. „Im Vergleich zum Hinspiel haben wir zehn Tore gut gemacht. Man hat auch gesehen, dass die Mädels dazugelernt haben und abgeklärter geworden sind. Vor vier Monaten hätten wir solch ein Spiel, wo wir kurz vor Spielende mit zwei Toren zurückliegen, noch deutlich verloren. Aber es wäre heute auch mehr drin gewesen“, hätte Andy Lampe gerne beide Punkte in Oldenburg behalten.

Von Beginn an entwickelte sich ein enges Handballspiel, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Es dauerte bis zur 15. Minute, bevor der VfL durch Kim Schilling per Siebenmeter zum 7:5 erstmals eine Zweitoreführung herauswerfen konnte. Mit unnötigen Abspielfehlern machten sich die Gastgeberinnen das Leben allerdings selber schwer, und so konnten die Gäste aus dem Sauerland innerhalb von fünf Minuten den Spieß umdrehen und ihrerseits mit einem 5:1-Lauf erstmals mit zwei Toren in Führung gehen. Aber auch der Tabellenvierte konnte sich nicht weiter absetzen, so dass der VfL erneut die Führung erobern konnte und es mit einem 12:11 für das Team von Andy Lampe in die Pause ging.

Unverändert das Bild in der zweiten Halbzeit. Keins der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen und die Führung wechselte mehrfach. Es war vor allem Jenny Behrend, die Verantwortung übernahm und mit ihren sieben Treffern in Hälfte zwei ihr Team im Rennen hielt. So auch in den letzten zweieinhalb Minuten des Spiels, als die Rechtsaußen beim Stande von 22:24 und in Unterzahl spielend zum 24:24 ausgleichen konnte. Als Menden eine Minute vor dem Ende einen Siebenmeter zugesprochen bekam und durch Kathrin Baer verwandelte, sah es fast danach aus, als ob der VfL mit einer Niederlage ins neue Jahr starten würde. Aber noch einmal zeigte das Schiedsrichter-Duo auf den Punkt. Diesmal vor dem Tor der Gäste. Nachdem bereits zuvor Griet Prante sowie Kim Schilling vom Punkt erfolgreich waren, war es diesmal Lisa-Marie Fragge, die sicher verwandelte und somit ihrem Team den Punkt sicherte.

Weiter geht es für das Juniorenteam in zwei Wochen mit einem Auswärtsspiel beim Tabellensechsten TV Aldekerk. Zuvor trifft die A-Jugend am kommenden Sonntag in der Sporthalle Wechloy im ersten Spiel der Bundesliga-Zwischenrunde auf JSG HLZ Ahlen.
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Fitness für Frauen im Stadtteiltreff Kreyenbrück

09.01.2018 21:36 Uhr
Fitness mit professioneller Anleitung: Die Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, bietet einen Sportkurs für Frauen immer montags und donnerstags von 13 bis 14 Uhr an. Die Gruppe arbeitet auf einfachem Niveau und richtet sich auch an Ungeübte. Anmeldungen sind notwendig beim Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292.
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Chancenverwertung nicht ausreichend für Auswärtscoup

07.01.2018 18:01 Uhr

22:30-Niederlage in Göppingen

von Bernd Teuber

Es läuft derzeit einfach nicht rund bei Handball-Bundesligist VfL Oldenburg. Im dritten Spiel in Folge verließen die Grün-Weißen beim Gastspiel in Göppingen am Samstag, 6. Januar, die Halle als Verlierer. Wie schon in den Spielen zuvor war auch bei der 22:30-Niederlage im Schwabenland die schlechte Chancenverwertung einer der entscheidenden Punkte für die Niederlage. Allein in der ersten Halbzeit scheiterten die VfL-Frauen dreizehn Mal aus freier Wurfposition sechs Meter vor dem Frisch-Auf-Tor. Hinzu kamen sieben technische Fehler, so dass die Gastgeberinnen allzu oft zu leichten Toren kommen konnten. Zudem musste Niels Bötel auf Simone Spur Petersen verzichten, die an einer Fußverletzung laboriert. Damit standen dem VfL-Trainer nur noch drei seiner fünf etatmäßigen Rückraumspielerinnen zur Verfügung. So kam es, dass zwischenzeitlich Kim Birke auf ungewohnter Position im Rückraum agieren musste, damit Angie Geschke, Malene Staal und Julia Wenzl ihre Ruhezeiten nehmen konnten. „Wenn zwei Drittel unserer Angriffe in der ersten Halbzeit nicht im Tor landen, wird es schwierig zu gewinnen. Nach der Pause haben wir dann gemerkt, wie kräftezehrend das Spielen gegen solch eine offensive Abwehr ist, so dass wir es nicht mehr geschafft haben, den Rückstand wieder aufzuholen“, konnte Bötel nicht zufrieden sein mit der Wurfquote seiner Spielerinnen in der ersten Halbzeit.

Dabei hatte das Spiel zunächst gar nicht mal so schlecht begonnen für die Gäste. Kaum war eine Minute gespielt, brachte Malene Staal ihr Team mit 1:0 in Führung. Zwar konnte Göppingen bereits neun später Sekunden den Ausgleich erzielen, aber es sollte bis zur fünften Minute dauern, bis die Gastgeberinnen erstmals in Führung gehen konnten. In der ersten Viertelstunde sahen die 1615 Zuschauer in der EWS-Arena ein ausgeglichenes Spiel, in dem der VfL immer wieder einen Rückstand ausgleichen konnte. Acht torlose Minuten der Gäste nutzte Frisch Auf dann aber, um auf 16:8 davonzuziehen. Ein Rückstand, von dem sich der VfL nicht mehr erholen sollte. Mit einem 9:16-Rückstand aus Sicht der Oldenburgerinnen ging es dann auch in die Pause.

Keine zwei Minuten waren in Umgang Zwei gespielt, da war der Rückstand bereits auf zehn Tore angewachsen. Wenig später lag Göppingen sogar mit 21:11 vorne. Aber abschlachten lassen wollten sich die Gäste nun auch nicht. Mitte der zweiten dreißig Minuten hatte man sich dann wieder auf 14:21 herangekämpft. So sollte es auch in den letzten fünfzehn Minuten weitergehen. Göppingen baute die Führung auf zehn Tore aus und der VfL kämpfte sich mit 2-3 Toren in Folge wieder heran. So auch zwanzig Sekunden vor dem Ende. Da führten die Gastgeberinnen mit 30:20. Jane Martens und Angie Geschke sorgten innerhalb von 17 Sekunden für 22:30 aus Sicht des VfL. Solch eine Torquote hätte sich Bötel sicherlich gerne schon früher im Spiel gewünscht. „Am Mittwoch im Pokal in Buchholz ist hoffentlich Simone wieder dabei und die Mädels sehen das heutige Spiel als zusätzliche Motivation, gegen Rosengarten den Sprung ins Final Four zu schaffen“, richtet er den Blick bereits auf das nun folgende Pokalspiel.
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Städtische Sportplätze weiterhin gesperrt

03.01.2018 17:10 Uhr
Die städtischen Sportplätze bleiben bis auf weiteres gesperrt. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage sind die Rasenflächen stark aufgeweicht. Auch für die kommenden Tage sehen die Wetterprognosen nicht besser aus. Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am Montag, 8. Januar 2018, entschieden. Ausgenommen von der generellen Sperre sind lediglich die Kunstrasenplätze.
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Packendes Traditionsduell vor ausverkauftem Haus

03.01.2018 16:58 Uhr

VfL unterliegt 29:31

von Bernd Teuber

Welch eine Kulisse beim Traditionsduell gegen die Werkselfen aus Leverkusen. Vor 2200 Zuschauern musste sich der VfL Oldenburg dem Konkurrenten vom Rhein mit 29:31 geschlagen geben und geht nun als Achtplatzierter ins Jahr 2018. Die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel zu sehen, in dem der VfL über die ganze Spielzeit einem Rückstand hinterherlaufen musste. „Leverkusen hat verdient gewonnen. Wir haben zeitweise zu viele technische Fehler gemacht und zu oft frei vor dem Tor verworfen. Kämpferisch bin ich voll und ganz mit dem Team zufrieden. Außerdem bin stolz darauf, dass wir solange einem Team Paroli bieten konnten, das quantitativ wie qualitativ besser besetzt ist als wir“, zeigte sich Niels Bötel nicht ganz zufrieden mit der Chancenauswertung seines Teams.

So hatte sich der VfL den Start ins letzte Spiel des Jahres wahrlich nicht vorgestellt. Kaum waren acht Minuten gespielt, lag man bereits mit 0:6 hinten. Ungenauigkeiten im Passspiel und eine überragende Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk im Tor der Werkselfen machten den Gastgeberinnen in der Anfangsphase das Leben schwer. Es sollte bis zur 9. Minute dauern, bis die Fans des VfL erstmals Grund zum Jubeln hatten. Da konnte Angie Geschke ihre Nationalmannschaftskollegin im Leverkusener Tor per Siebenmeter erstmals bezwingen. Nun war der VfL endlich im Spiel angekommen. Noch in der gleichen Spielminute verkürzte Jenny Behrend auf 2:6. Aber nicht nur das Angriffsspiel lief nun besser, auch Madita Kohorst stand nun ihrer Gegenüber in nichts mehr nach. Hatte sie noch in den ersten zehn Minuten keine Hand an den Ball bekommen, machte sie in den verbleibenden zwanzig Minuten ihrem Spitznamen „Die Wand“ alle Ehre. Beeindruckende fünfzig Prozent der Bälle, die auf ihr Tor kamen, konnte sie parieren. So kämpfte sich der VfL wieder Stück für Stück heran und wäre fast sogar noch mit einem Unentschieden in die Pause gegangen. So stand es nach dreißig Minuten 14:13 für die Gäste vom Rhein.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und konnten in der 36. Minute den Vorsprung beim Stande von 19:15 wieder auf vier Tore ausbauen. Aber diesmal ließen die Gastgeberinnen die Elfen nicht weiter davonziehen und sechs Minuten später war man wieder auf 19:20 rangekommen. Kaum den Ausgleich in Sicht, brachte sich das Team von Niels Bötel selbst um die Früchte ihrer Arbeit, indem es gleich dreimal vom Siebenmeterpunkt nur Holz traf und auch aus dem Spiel heraus zu oft frei vor dem Tor vergab. So lief man die ganze Halbzeit einem Rückstand hinterher und musste sich am Ende mit 29:31 knapp geschlagen geben.  

„Wir haben heute ein richtig attraktives, geiles Handballspiel gesehen. Ich hoffe das viele der heutigen Zuschauer wiederkommen werden, so dass wir noch häufiger vor solch einer Kulisse spielen dürfen. Das würde mich sehr freuen. Wir sind von Beginn an abgegangen wie Schmidts Katze und haben taktisch sehr diszipliniert gespielt, hatten aber auch einige glückliche Würfe dabei. Das Spiel war bis zum Ende hart umkämpft und wir waren abwehrtechnisch am Ende platt. Das hat vor allem Angie Geschke mit ihren überragenden Fähigkeiten ausgenutzt“, lobte eine sichtlich zufriedene Elfen-Trainerin Renate Wolf nach dem Spiel die mit zehn Toren beste Torschützin des Spiels.
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Rabenschwarzer Tag in Dortmund

29.12.2017 14:49 Uhr

BVB beendet VfL-Siegesserie

von Bernd Teuber

Drei Monate lang war der VfL Oldenburg in Meisterschaft und Pokal ungeschlagen. Am Mittwoch, 27.12.2017, ging diese Serie in Dortmund zu Ende. Mit 19:34 kassierte das Team von Niels Bötel seine höchste Saisonniederlage und erlebte dabei einen absolut rabenschwarzen Tag. „Eigentlich sind wir gut reingekommen ins Spiel, haben es dann aber verpasst, aus einer 2:0- eine 4:0-Führung zu machen. Wir haben im Angriff teilweise zu ungenau gespielt, so dass die Dortmunderinnen immer wieder eine Hand dazwischen bekommen haben und wenn wir mal aufs Tor warfen, stand da Clara Woltering. Selbst waren wir in der Abwehr nicht konsequent genug, was man auch daran sieht, dass wir nicht eine Zweiminutenstrafe bekommen haben. Dortmund hat dagegen sehr lange Angriffe gefahren und dabei kaum Fehler gemacht“, konnte Niels Bötel nicht zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft und steht nun vor der schweren Aufgabe, sein Team für das Heimspiel am Samstag gegen Leverkusen wieder aufzurichten.

Angie Geschke und Jane Martens brachten ihr Team schnell mit 2:0 in Führung. Aber anstatt die Führung auszubauen, mussten die Grün-Weißen wenig später den Ausgleich hinnehmen. Zunächst konnten die Gäste das Spiel noch offen gestalten und auch noch zweimal in Führung gehen. Aber Mitte der ersten Halbzeit bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung nach und nach aus. Fünf Minuten vor der Pause war er beim Stande von 12:6 bereits auf sechs Tore angewachsen. Mit 16:8 für Dortmund ging es in die Pause.

Auch nach der Pause bekam der VfL kein Zugriff mehr auf das Spiel. Im Gegenteil, bereits nach fünf Minuten stellte Svenja Huber mit ihrem Tor zum 20:10 die erste zweistellige Führung ihres Teams her. Näher als acht Tore sollte der VfL im Verlauf des Spiels auch nicht mehr herankommen. Konnte der VfL zunächst trotz des Rückstandes die zweite Halbzeit einigermaßen ausgeglichen gestalten, zogen die Gastgeberinnen in den letzten zehn Minuten noch einmal das Tempo etwas an und siegten am Ende deutlich mit fünfzehn Toren Vorsprung. Für Dortmund war es der erste Sieg nach zwei sieglosen Monaten. Beste Torschützin des Tages war Julia Wenzl mit acht Treffern.

Bereits am kommenden Samstag erwartet der VfL in der nahezu ausverkauften EWE-Arena den Tabellenachten Bayer Leverkusen. Trotz der Niederlage bleibt der VfL weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz. Dortmund konnte sich auf Platz Sechs verbessern und gastiert am Samstag in Neckarsulm.
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Bad Wildungen Vipers kein Stolperstein

25.12.2017 14:00 Uhr
von Bernd Teuber

Nach sechswöchiger WM-Pause flog am 23. Dezember endlich wieder der Ball in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg. Entgegen allen Befürchtungen war die Arena mit 1329 Zuschauern sehr gut gefüllt und der Saisonrekord wurde nur um sechzehn Zuschauer verpasst. Mit der Hoffnung auf eine vorzeitige Bescherung waren die Bad Wildungen Vipers nach Oldenburg gekommen. Die Gastgeberinnen des VfL Oldenburg erwiesen sich allerdings als Spielverderber und legten sich beim deutlichen 33:25-Sieg selbst zwei Punkte unter den Weihnachtsbaum. „Wir haben das Spiel deutlich in der ersten Halbzeit gewonnen und dabei das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich VfL-Trainer Niels Bötel über den erfolgreichen Start in die zweite Hälfte der Saison. „Nachdem wir zunächst deutlich dominiert haben, ließen wir die Vipers in der zweiten Halbzeit wieder auf drei Tore rankommen, weil uns die letzte Konsequenz gefehlt hat und wir zu oft frei vergeben haben“, zeigte er sich allerdings nur teilweise zufrieden mit der Präsentation seines Teams. 

Dabei hatten die VfLerinnne zunächst nahtlos an die Leistung aus dem letzten Spiel gegen Buxtehude angeknüpft. Schon nach fünf Minuten hatten die Gastgeberinnen durch Jenny Behrend (2 Tore), Angie Geschke sowie Julia Wenzl eine 4:0 Führung herausgeworfen. Gleichzeitig machte Madita Kohorst hinten den Laden dicht, so dass die Gäste zunächst nur per Siebenmeter erfolgreich waren und erstmals in der elften Minute ein Tor (6:3) aus dem Spiel heraus erzielen konnten. Kontinuierlich baute der VfL die Führung aus und in der 23. Minute erzielte Julia Wenzl mit dem 15:6 die höchste Führung des Spiels. Mit einer 19:11 Führung der Gastgeberinnen ging es in die Pause.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, nochmal zu sagen, dass wir jetzt alles versuchen müssen. Zum Glück haben wir das in der zweiten Halbzeit geschafft und phasenweise sehr gut gekämpft. Aber wir hatten schon einen zu deutlichen Rückstand zur Pause, um das Spiel zu drehen, zumal der VfL mit Madita Kohorst eine überragende Torhüterin hatte“, lobte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer die VfL-Torfrau und war gleichzeitig nicht ganz zufrieden mit der Einstellung ihres Teams. Die Vipers konnten das Spiel nach der Pause deutlich ausgeglichener gestalten und so einen höheren Rückstand verhindern, im Gegenteil. Aufgrund einiger vergebener Chancen der Grün-Weißen und gleich drei verworfener Siebenmeter in Folge konnten sich die Gäste zehn Minuten vor dem Ende wieder auf 23:26 herankämpfen. Aber nun gab das Team von Niels Bötel noch einmal Gas und fünf Minuten später war man wieder auf 31:23 davongezogen. Das Spiel war endgültig entschieden. Am Ende stand ein nie gefährdeter und verdienter 33:25-Sieg des VfL. 
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Sperrung der städtischen Sportplätze bis Jahresende verlängert

05.12.2017 20:56 Uhr
Frühzeitige Winterpause für Fußballerinnen und Fußballer: Die städtischen Sportplätze bleiben bis Ende des Jahres gesperrt. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage sind die Rasenflächen stark aufgeweicht. Eine Nutzung der Sportplätze würde die Rasennarbe nachhaltig so stark schädigen, dass sich im kommenden Jahr der Rasen von allein nicht mehr regenerieren könnte. Eine Sanierung der Flächen wäre die notwendige Folge.

Ausgenommen von der generellen Sperre sind lediglich die Kunstrasenplätze sowie das Marschwegstadion. Hier erfolgt eine gesonderte Entscheidung durch eine Platzkommission am angesetzten Spieltag. Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am Dienstag, 2. Januar, entschieden.
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Starke zweite Halbzeit sichert wichtigen Heimsieg

21.11.2017 22:34 Uhr

31:22-Sieg gegen Recklinghausen

von Bernd Teuber

Jane Martens, Lisa-Marie Fragge sowie ihr Trainer Andy Lampe kommen derzeit gar nicht mehr aus dem feiern heraus. Nach Siegen in der Jugendbundesliga und im Nordderby in der Bundesliga konnten die drei VfLer am Samstagabend auch das Drittligaduell gegen PSV Recklinghausen für sich entscheiden. Und dies jedes Mal mit mindestens acht Toren Vorsprung. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit spielte das Juniorenteam des VfL Oldenburg im zweiten Umgang groß auf und konnte am Ende einen verdienten 31:22-Sieg einfahren. „In der Pause haben wir noch einmal die Taktik durchgesprochen und in der zweiten Halbzeit stand dann die Abwehr sehr gut. Zudem hat Madita Kohorst wieder einmal hervorragend gehalten. Mir scheinen die Halbzeitpausen derzeit gut zu liegen“, grinst der VfL-Trainer, der schon im Spiel gegen Aldekerk in der Jugendbundesliga in der zweiten Halbzeit ein stark verbessertes VfL-Team aufs Feld schickte. „Die erste Halbzeit lief nicht ganz so gut, aber in der zweiten Halbzeit haben die Mädels es mir auch einfach gemacht zu glänzen“, gibt Kohorst das Kompliment weiter an ihre Vorderleute.

Zu Spielbeginn sahen die knapp 100 Zuschauer eine sehr zerfahren auftretende VfL-Mannschaft, die vor allem das Selbstvertrauen von PSV-Torhüterin Iris Schultz stärkte. Immer wieder scheiterten die Grün-Weißen an der 47-jährigen bzw. an Pfosten oder Latte. Dadurch entwickelte sich zunächst ein recht enges Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte. Fünf Minuten vor der Pause sah es dann fast danach aus, als ob das Spiel zu Gunsten der Gäste kippen könnte, als diese innerhalb von wenigen Minuten aus einem 8:8 eine 12:8-Führung machen konnten. Aber die Gastgeberinnen konnten dagegenhalten und kurz vor der Pause zum 14:14 ausgleichen. Als wirksames Mittel erwiesen sich dabei die langen Pässe von Kohorst auf Jane Martens, die diese sicher verwandelte. Noch war die Halbzeit aber nicht vorbei und in den letzten 45 Sekunden fielen noch weitere drei Tore, so dass es mit einer 16:15-Führung für die Gäste in die Pause ging.

Zunächst sah es danach aus, als ob die zweite Halbzeit ähnlich verlaufen würde wie die erste. Nachdem Griet Prante kurz nach Wiederanpfiff für den VfL ausgleichen konnte, ging der PSV durch Janna Teigelmeister ein letztes Mal in Führung, aber in der Folge konnte die immer sicherer agierende VfL-Abwehr zahlreiche Würfe der Gäste entschärfen, bevor Madita Kohorst überhaupt eingreifen musste. Nach halbgespielter zweiter Halbzeit hatte der VfL aus dem 16:17-Rückstand eine 25:18-Führung gemacht und dominierte den Gegner nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff. Dies zeigte eindrucksvoll Oldenburgs beste Torschützin an diesem Tag, Laura Kannegiesser (7 Tore), mit ihrem Treffer zum 25:18. Hart bedrängt von zwei PSV-Spielerinnen fischte sie einen langen Pass ihrer Torhüterin aus der Luft und ließ im Anschluss auch der gegnerischen Torfrau keine Chance. Als Pia Dalinger wenig später zum 28:19 einwarf, war das Spiel zu Gunsten der Gastgeberinnen gelaufen. Den Schlusspunkt zum 31:22 setzte Griet Prante eine Minute vor dem Ende.
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Sportplätze erneut gesperrt

21.11.2017 22:18 Uhr
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen und der Wetterprognosen für den Rest dieser Woche werden ab sofort alle städtischen Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt. Ausgenommen davon sind lediglich die Kunstrasenplätze.

Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am kommenden Freitag, 24. November, entschieden. 
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Souveräner Sieg im Nordderby

13.11.2017 09:42 Uhr

VfL spielt sich in einen Rausch – Angie Geschke 16-fache Torschützin

von Bernd Teuber

Wieder einmal hat das Nordderby zwischen dem VfL Oldenburg und dem Buxtehuder SV gehalten, was es versprochen hat – Handball vom Feinsten. Mit einem deutlichen 39:31-Sieg fügte der VfL dem Nordrivalen seine erste Saisonniederlage bei. Vor 1375 Zuschauern in der EWE-Arena spielten sich die Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte regelrecht in einen Rausch und dominierten den Gegner nach Belieben. Selbst die unmöglichsten Bälle landeten im Tor der Gäste. Mit diesem Sieg konnte sich der VfL auf den sechsten Platz der Tabelle vorschieben. „Bei uns lief heute alles sehr gut zusammen, während bei Buxtehude wenig klappte. Durch die Bank haben heute alle gut gespielt. Vor allem die Abwehrarbeit war sehr gut. Ein Schlüsselpunkt für den Sieg war sicherlich, dass es uns gelungen ist, durch Malene Staal die Kreise von Emily Bölk entscheidend zu stören. Im Angriff waren wir sehr geduldig und sind so sehr häufig frei zum Wurf gekommen. Gleichzeitig haben wir selbst kaum einfache Tore bekommen“, zeigte sich Niels Bötel unheimlich stolz auf seine Mannschaft, die für diesen Sieg mit zwei zusätzlichen freien Tagen belohnt wurde.

Vom Start weg entwickelte sich ein hart umkämpftes Nordderby, in dem die beiden Konkurrenten gleich Vollgas gaben. Nachdem beide Teams ihren ersten Angriff mit einem Fehlpass begonnen hatten, brachte Lone Fischer die Gäste mit 1:0 in Führung. Aber im direkten Gegenzug holte Malene Staal den ersten Siebenmeter für den VfL heraus, den Angie Geschke souverän verwandelte. Wenig später brachte Julia Wenzl ihr Team erstmals in Führung. Zwei Tore von Emily Bölk sorgten für die erneute Führung der Gäste. Aber schon beim nächsten Angriff der Grün-Weißen umkurvte Malene Staal die gegnerische Abwehr wie Slalomstangen und konnte zum 3:3 ausgleichen. Kim Birke sorgte im Anschluss mit zwei Treffern für die erste Zwei-Tore-Führung des Spiels. Weiter sollte der VfL zunächst auch nicht davonziehen können, im Gegenteil. Mitte der ersten Halbzeit konnte Buxtehude sogar zweimal ausgleichen. Zwei Minuten nach dem letzten Ausgleich hatten Julia Wenzl, Cara Hartstock sowie Kim Birke dann allerdings ihr Team zur ersten Drei-Tore-Führung geworfen. Mit einer 18:15-Führung für den VfL ging es dann in die Pause.

Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit konnten die Gäste noch ausgeglichen gestalten. Beim Stande von 25:22 für die Gastgeberinnen ging es in die Schlussviertelstunde. Mehr und mehr spielte sich der VfL in einen wahren Spielrausch und konnte selbst aus unmöglichster Position den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Wie z.B. durch Kim Birke, die einen eigentlich zu lang geworfen Pass noch aufnehmen konnte und irgendwie zum 29:22 ins Buxtehuder Tor brachte. Damit hatte das Team von Niels Bötel eine Vorentscheidung erzielt. Von diesem Rückschlag konnte sich Buxtehude nicht mehr erholen und so stand am Ende ein verdienter Heimsieg des VfL. „Schön, dass wir Angie Geschke mit solch einem Erfolgserlebnis zur WM schicken können“, freute sich Bötel für seine 16-fache Torschützin, die nun mit 62 Toren die Torschützenliste anführt. Während Geschke sich noch nach dem Spiel auf den Weg zur Nationalmannschaft machte, stehen für die anderen VfLerinnen erst einmal zwei Wochen Pause vom Mannschaftstraining auf dem Plan. Weiter geht es für den VfL am 23. Dezember mit einem Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen.
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Nichts zu holen in Solingen

08.11.2017 09:28 Uhr

Juniorteam verliert 25:35

Wenig zu holen gab es für das Juniorenteam des VfL Oldenburg bei seinem Gastspiel beim HSV Solingen-Gräfrath. Deutlicher als erwartet verlor man im Bergischen Land mit 25:35. Wobei das Ergebnis ein wenig über den wahren Leistungsunterschied hinwegtäuscht. „Gräfrath hat eine richtig gute Truppe, aber trotzdem ist die Niederlage ein wenig zu hoch ausgefallen. Vorne haben wir etwas unglücklich agiert, wobei 25 Tore auswärts zu werfen gar nicht mal so schlecht ist. Allerdings haben wir in der Abwehr zu keiner Zeit Zugriff bekommen. Gräfrath konnte quasi machen, was sie wollten. Ich hatte den Plan einer offensiven Verteidigung, aber das hat nicht geklappt und wir wurden schnell dafür bestraft. Das nehme ich voll und ganz auf meine Kappe. Die Einstellung der Mannschaft hat gestimmt und sie haben toll gekämpft“, so eine enttäuschte Alex Hansel, der allerdings auch die Alternativen fehlten. Mit einem Minikader von zwölf Spielerinnen hatte man sich auf den Weg nach Solingen gemacht. Gleich fünf Leistungsträgerinnen aus dem Heimsieg gegen Vechta musste Hansel ersetzen. Madita Kohorst, Jenny Behrend, Ann-Kristin Roller sowie Jane Martens waren gleichzeitig im DHB-Pokal aktiv und Nachwuchstalent Marie Steffen war mit der Niedersachsenauswahl unterwegs. Beim Ländervergleichsturnier wurde die VfLerin zur besten Spielerin des Turniers gewählt.

Trotzdem war das Juniorteam des VfL recht zuversichtlich ins Spiel gegangen. Den frühen Führungstreffer der Gastgeberinnen konnte Lena Thomas zwar umgehend ausgleichen, aber bereits nach acht Minuten lag man schon mit 1:6 hinten. Erst nun stabilisierte sich das Spiel der Gäste und das Team von Alex Hansel konnte den Rückstand konstant bei fünf Toren halten. So ging es mit einem 14:20-Rückstand in die Pause.

Die zweite Halbzeit bot ein ähnliches Bild wie die Erste. Mit einem 7:3-Lauf in den ersten zehn Minuten konnten die Gastgeberinnen beim Stande von 27:17 erstmals in diesem Spiel eine zweistellige Führung herauswerfen. Weiter als elf Tore ließ man den Favoriten dann aber doch nicht davonziehen. Mit dem Schlusspfiff stellte Laura Kannegießer per Siebenmeter den 25:35-Endstand her. Während die Gastgeberinnen nun auf dem zweiten Platz liegen, rutschte der VfL durch die Niederlage wieder auf einen Abstiegsplatz.

Am nächsten Wochenende steht wieder die A-Jugend-Bundesliga auf dem Plan. Hier trifft Tabellenführer VfL (4:0 Punkte) in der Sporthalle Wechloy am Samstag um 17 Uhr auf Aldekerk (4:2) und am Sonntag um 13 Uhr auf die Reinickendorfer Füchse (0:6). In der Woche drauf ist der Tabellenachte PSV Recklinghausen im nächsten Drittligaspiel zu Gast in Wechloy.
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Auswärts weiterhin ungeschlagen

23.10.2017 10:03 Uhr

28:22 Sieg in Bensheim

von Bernd Teuber

Auch nach dem dritten Pflichtspiel der Saison in fremden Hallen steht der VfL Oldenburg weiterhin mit weißer Weste da. Beim Gastspiel im hessischen Bensheim konnten die Grün-Weißen einen souveränen 28:22-Sieg einfahren. Einmal mehr war Angie Geschke mit neun Treffern beste Torschützin des Spiels und führt mit nun 46 Treffern die Torschützenliste an. „Wir konnten nicht von Anfang an umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Trotzdem haben wir schon ab der 15. Minute angefangen zu wechseln und gegen Ende der ersten Halbzeit lief es dann auch besser. Nach der Pause haben wir in der Abwehr besser zugepackt und im Angriff lief es auch besser, obwohl wir immer noch zu viel frei verworfen haben. Bensheim hat dann offensiver verteidigt, worauf wir mit einer siebten Feldspielerin reagiert haben und die Flames zurückdrängen konnten. Gleichzeitig haben wir in diesen Situationen keine Treffer zugelassen. Am Ende war das ein in der Höhe verdienter Sieg“, so ein im Großen und Ganzen zufriedener Niels Bötel nach dem Spiel.

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gastgeberinnen, die schnell mit 2:0 in Führung gingen. Erst nach dreieinhalb Minuten konnte Cara Hartstock den ersten Treffer für den VfL erzielen. Es sollte aber bis zur 10. Minute dauern, bevor Angie Geschke mit ihrem Treffer zum 5:4 ihr Team erstmals in Führung bringen konnte. Aber die Gastgeberinnen ließen nicht locker und vier Minuten später hatten die Flames aus dem Rückstand eine 8:5 Führung gemacht. Weiter sollte sich der Aufsteiger aber nicht absetzen können. Nach und nach kämpfte sich der VfL wieder ran und ging in der 20. Minute mit 10:9 erneut in Führung. Es sollte aber noch weitere neun Minuten dauern, bevor das Team von Niels Bötel den Vorsprung ausbauen konnte und mit einer 14:11 Führung in die Pause ging.

 

Nach der Pause lief es deutlich besser bei den Gästen und man ließ die Gastgeber nicht mehr näher als zwei Tore herankommen. Im Gegenteil. Aus einem 16:14 (36.) machte der VfL innerhalb von neun Minuten eine 21:15-Führung und konnte den Vorsprung in der Folge auf 6-7 Treffer stabilisieren. Am Ende stand ein souveräner und verdienter 28:22-Sieg der VfLerinnen. Nach einer dreiwöchigen Bundesliga-Pause erwartet das Team von Niels Bötel am 12. November in der EWE-Arena den Buxtehuder SV zum Nordderby. Eine Woche zuvor geht es nach Hannover, wo Zweitligist Hannover-Badenstedt im DHB-Pokal wartet.
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Erster Heimsieg unter Dach und Fach

15.10.2017 20:58 Uhr

Kohorst beschenkt sich selbst zum Geburtstag

von Bernd Teuber

Schöner kann man einen Geburtstag kaum feiern als Madita Kohorst ihren 21. Mit einer erstklassigen Leistung beschenkte sie sich nicht nur selbst zum Geburtstag, sondern sicherte damit ihrem Team auch den ersten Heimsieg der Saison. Das Geburtstagskind konnte insgesamt 41 % der Bälle, die auf ihr Tor kamen, parieren. Am Ende stand ein zu keiner Zeit gefährdeter 32:30 (19:13) -Sieg des VfL Oldenburg vor 812 Zuschauern in der EWE-Arena gegen den TV Nellingen. Beste Torschützin war dabei Angie Geschke mit 12 Treffern. Nichtsdestotrotz zeigte sich VfL-Trainer Niels Bötel nach dem Spiel alles andere als zufrieden. „Mit den ersten vierzig Minuten können wir zufrieden sein, aber danach haben wir nicht mehr das umgesetzt, was wir besprochen haben und haben den Kampf nicht angenommen. Wir haben viel zu oft freistehend verworfen. Wenn wir die Chancen genutzt hätten, wären wir gar nicht erst in die Situation gekommen, dass Nellingen wieder rankommt.“ 

Auch Gästetrainer Pascal Morgant kritisierte bei seinem Team die mangelhafte Chancenauswertung: „Allein in den letzten Minuten haben wir fünf hundertprozentige Chancen vergeben. Da ist die Enttäuschung natürlich riesengroß darüber, dass wir so viele klare Chancen liegen gelassen haben. Sonst wäre mehr drin gewesen, auch wenn der Sieg für den VfL verdient ist. Das war ein sehr umkämpftes Spiel, bei dem wir zu Beginn gedanklich noch auf der Hinfahrt waren. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir das gespielt, was wir uns vorgenommen haben und dadurch die zweiten dreißig Minuten mit 17:13 für uns entscheiden konnten. Bitter für uns, dass es nicht gereicht hat“.  

Schnell ging der VfL durch Tore von Jenny Behrend sowie Cara Hartstock mit 2:0 in Führung. Gleichzeitig packte man in der Abwehr ordentlich zu und kam der Gegner doch einmal durch, stand da Geburtstagskind Madita Kohorst wie eine Wand im Tor der Grün-Weißen, so dass die Gäste vom Start weg einem Rückstand hinterherliefen. Satte 43 % der Bälle, die auf ihr Tor kamen, konnte die 21-jährige in der ersten Halbzeit parieren. Darunter auch zwei Siebenmeter. Zunächst konnten die Gäste den Rückstand konstant bei maximal drei Toren halten. Erst mit der Einwechslung von Simone Spur Petersen konnte sich der VfL nach und nach weiter absetzen. Die Dänin stieß immer wieder energisch in die Nahtstellen und konnte so ein ums andere Mal erfolgreich abschließen oder die Abwehr zu einem Foulspiel provozieren. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Angie Geschke anschließend souverän. Beim Stande von 19:13 wurden die Seiten gewechselt.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste aus Schwaben und konnten schnell auf 15:19 verkürzen. Aber noch einmal konnten das Team von Niels Bötel gegenhalten und in der 39. Minute durch einen Hattrick von Angie Geschke mit 23:15 die höchste Führung des Tages erzielen. In der Folge kämpften sich die Hornets aber ins Spiel und konnten sich bis zur 54. Minute beim Stande von 25:28 wieder bis auf drei Tore heranarbeiten. Zu viel mehr sollte es für die Gäste aber nicht mehr reichen, da sich Madita Kohorst auch in den letzten Minuten als sicherer Rückhalt für ihr Team erwies und den Sieg festhielt. Am Ende stand ein im Großen und Ganzen verdienter 32:30 Sieg des VfL.

Am kommenden Samstag geht es zur bis dato sieglosen HSG Bensheim/Auerbach. „Ich bin recht optimistisch, dass wir auch hier punkten werden“, schließt der VfL-Trainer.
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Überraschungscoup in Blomberg

14.09.2017 09:55 Uhr

30:26 Sieg beim Wunderhorn-Sieger

von Bernd Teuber

Besser hätte die Saison für das neuformierte Team des VfL Oldenburg kaum beginnen können. Nach den Eindrücken aus der Saisonvorbereitung und hier auch speziell beim Wunderhorn-Turnier hatten nicht wenige mit drei Niederlagen zu Saisonbeginn gerechnet. Aber gleich im ersten Saisonspiel belehrte die Truppe von Trainer Niels Bötel die Pessimisten eines Besseren. Nach einem etwas holprigen Start in das Spiel gelang den Grün-Weißen der Überraschungscoup: Sie entführten mit einem 30:26-Sieg beide Punkte aus Blomberg. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Bötel dann auch nach dem Spiel: „Ich hätte niemals gedacht, dass uns das gelingen würde. Anfangs haben wir noch zu schnell den Abschluss gesucht. Aber nach dem Time Out in der achten Minute haben wir das gemacht, was wir abgesprochen haben und die Angriffe ausgespielt. Man sollte das Ganze aber nicht überbewerten, da Blomberg nicht seine beste Leistung abgerufen hat“, versucht er trotz aller Freude die Euphorie ein wenig zu dämpfen.

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten allerdings die Gastgeberinnen. Bereits nach 80 Sekunden führte die HSG mit 2:0 und baute den Vorsprung bis zur 7. Minute auf 7:2 aus. Grund für Niels Bötel, das erste Time Out zu nehmen. Mit Erfolg. Hatten die Grün-Weißen bis zu diesem Zeitpunkt etwas überhastet abgeschlossen, spielten sie nun die Angriffe in Ruhe aus und wurden dafür belohnt. Isabelle Jongenelen und Kim Birke (2 Tore) brachten die Gäste innerhalb von drei Minuten auf 5:7 heran. Für Jongenelen sollte es allerdings der einzige Treffer an diesem Tag bleiben. In der 12. Minute verletzte sie sich ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste das Spiel vorzeitig beenden. „Über die Schwere der Verletzung können wir noch nichts sagen. Wir müssen abwarten bis wir wieder in Oldenburg sind“, so der Trainer nach dem Spiel. Aber auch dieser kleine Rückschlag konnte die Oldenburgerinnen nur kurzfristig bremsen. Weiter als mit drei Toren konnten sich die Gastgeberinnen in der Folge nicht mehr absetzen. Im Gegenteil. Nach und nach kämpfte sich das Team um Spielführerin Kim Birke ran. Fünf Minuten vor der Pause durfte dann auch Neuzugang Simone Spur Petersen ran und führte sich gleich mit ihrem ersten Bundesligator zum 13:13 gut ein. Am Ende sollten es derer fünf sein. Einige Minuten zuvor hatte bereits Malene Staal ihren ersten Bundesligatreffer erzielt. Drei Minuten vor der Pause war es Cara Hartstock, die mit ihrem Treffer zum 14:13 nicht nur die erste VfL-Führung, sondern auch den Pausenstand herstellte.

 

Nach der Pause war es der VfL, der sich nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Franziska Müller langsam absetzen konnte. Nach zehn Minuten betrug die VfL-Führung beim Stande von 21:16 bereits fünf Tore. In der 54. Minute konnte Malene Staal diese sogar auf acht Tore ausbauen (28:20). Damit war das Spiel schon so gut wie entschieden. Den letzten VfL-Treffer erzielte Jenny Winter zum 30:23 zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels. Zwar konnten die Gastgeberinnen noch einmal verkürzen, aber der erste Saisonsieg der Grün-Weißen geriet nicht mehr in Gefahr. Den Endstand von 30:26 stellte Ex-VfLerin Kira Schnack elf Sekunden vor dem Abpfiff her. „Glückwunsch ans Team, an die Trainer und all diejenigen die daran geglaubt haben. Wie oft haben wir uns in Blomberg sogar in Topbesetzung schwergetan? Und heute? Ganz große Klasse! Alle haben gekämpft und gerackert. Trotzdem erlaube ich mir ein Sonderlob an Simone Spur Petersen. Seit Wochen verletzt, die gesamte Vorbereitung kaum mitgespielt und dann heute so eine Topleistung. Alle Achtung! Isabelle drücke ich alle Daumen in der Hoffnung, dass ihre Verletzung vielleicht doch nicht so schlimm ist wie es aussah“, war auch Peter Görgen (Geschäftsführer VfL Oldenburg GmbH) voll des Lobes nach dem Spiel. 
Weiter geht es bereits am Sonntag, 17. September. Da ist der Thüringer HC zu Gast in der EWE-Arena.
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Vorfreude auf 15 WM-Spiele

04.09.2017 21:25 Uhr

Prominente WM-Paten: Angie Geschke und „Jogi“ Bitter unterstützen Oldenburger WM-Gruppe

von Ole Rosenbohm

Prominente WM-Paten: Angie Geschke und „Jogi“ Bitter unterstützen Oldenburger WM-Gruppe
 
Angie Geschke vom VfL Oldenburg und Johannes Bitter vom TVB Stuttgart unterstützen als Paten die Oldenburger Gruppe bei der Frauenhandball-WM vom 1. bis zum 17. Dezember in Deutschland. Die beiden erfolgreichen Handballprofis machten zusammen mit dem Veranstalter für die Oldenburger Spiele, Thomas Gerster, am Montag. 4. September, bei einer Pressekonferenz auf dem Spielfeld der großen Oldenburger EWE-Arena ihr Engagement bekannt.
 
„Ich fühle mich geehrt und werde alles tun, damit die Gruppenspiele in Oldenburg von möglichst vielen Menschen gesehen werden“, sagte die 85-fache Nationalspielerin Geschke, die sich selber gute Chancen auf die Teilnahme an der WM mit der deutschen Mannschaft ausrechnen darf. Oldenburg habe es sehr gut getroffen mit der Auslosung, habe eine enorm attraktive Gruppe erhalten: „Über Olympiasieger Russland braucht niemand mehr viel zu sagen“, gab die 32-jährige Rückraumspielerin eine Einschätzung über die Gruppen-Favoriten ab: Mit ihrem breiten, schnellen Handball gehöre auch Dänemark zu den Top-Teams. Montenegro, Europameister 2012, würde durch seine Aggressivität beeindrucken, Brasilien durch Attraktivität. „Ich habe Freunden schon verboten, sich woanders als in Oldenburg Gruppenspiele anzuschauen“, sagte Geschke mit einem Lächeln.
 
Von einer guten Qualität in der Gruppe ist auch Johannes Bitter, Weltmeister von 2007 und seit vorgestern 35 Jahre alt, überzeugt: „Oldenburg hat eine bombastische Gruppe erwischt, vielleicht die stärkste von allen“, sagte der Vareler Bitter, der einst beim VTB Altjührden und beim Wilhelmshavener HV spielte und die Region also bestens kennt: „Die WM ist ein Riesen-Event, ein großes Leuchtfeuer, das die Region begeistern wird. Die Leute werden in die Halle kommen und im Nachhinein wird auch die Nachwuchsförderung einen Schub bekommen. Kinder, die von den Spielen begeistert werden, werden motiviert, selber zu spielen. Die WM ist phänomenal für die Region.“
 
Beide Handballer hatten sofort zugesagt, sich durch die Patenschaft für „ihren“ Sport in „ihrer“ Region zu engagieren: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Jogi und Angie dafür ihre knappe Zeit opfern“, bedankte sich Veranstalter Gerster. Bitter kam direkt vom Flughafen in Hamburg zur Pressekonferenz. Geschke absolviert derzeit neben dem Handballsport eine Ausbildung bei der Polizei, musste sich von ihrem Arbeitgeber frei geben lassen. „Wir haben die beiden besten Paten gewonnen, die wir uns vorstellen konnten“, sagte Gerster.
 
Eine große Breitenwirkung verspricht sich Weser-Ems-Hallen-Chef Hans Dieter Meyer. Für ein so großes Veranstaltungszentrum wie die Weser-Ems-Hallen sei es nicht einfach, eine Halle für über eine Woche zu blocken, aber die Weltmeisterschaft habe „eine überregionale Bedeutung, von der wir auch profitieren werden“. Thomas Gerster lobte: „Die Mitarbeiter der Weser-Ems-Hallen haben das Turnier schon so angenommen, als wäre es ihr eigenes.“
 
Knapp 4000 Zuschauer werden bei den WM-Spielen in der großen EWE-Arena Platz finden – wegen Anforderungen des Handball-Weltverbandes IHF für Weltmeisterschaften ist das Fassungsvermögen eingeschränkt. Veranstalter Gerster, der nach dieser Weltmeisterschaft über 50 Länderspiele organisiert haben wird, gab bekannt, dass bereits 4500 Karten verkauft seien. Insgesamt finden in Oldenburg vom 2. bis 8. Dezember 15 Spiele statt. Karten werden jeweils für das Nachmittagsspiel und die beiden Abendspiele verkauft. Zudem sind Dauerkarten für alle Spiele und Tageskarten erhältlich.
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SVO Handballerinnen zweifach auf dem Treppchen

04.09.2017 08:27 Uhr
von Stefanie Strenge

Beim diesjährigen Garreler Handballrasenturnier  belegte die weibliche A-Jugend den zweiten und die weibliche B-Jugend den dritten Platz in ihrer jeweiligen Gruppe.
Bei heftigen Regenfällen haben sich die Mädels in der Saisonvorbereitung mit Mannschaften aus der erweiterten Region sowie dem BTB Oldenburg erfolgreich messen können.
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Sperrung der städtischen Sportplätze aufgehoben

01.08.2017 10:36 Uhr
Die witterungsbedingte Sperrung der städtischen Sportplätze ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Der Fachdienst Sport der Stadtverwaltung bittet aber alle Vereine vor Ort, in eigenem Ermessen den Zustand des Sportplatzes abzuschätzen und unter Umständen auf die Trainingseinheit zu verzichten.

Ausgenommen von der Freigabe sind folgende Sportplätze:
- Sportplatz Alexandersfeld
- Sportplatz Brandenburger Straße (A-Platz)
- Sportplatz Kennedystraße (K3)
- Sportpark Eversten (B-Platz)
- Sportpark Osternburg (D-Platz)

Diese Plätze können wegen laufender Regenerationsmaßnahmen vorerst nicht genutzt werden.
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Städtische Sportplätze ab sofort wetterbedingt gesperrt

27.07.2017 19:59 Uhr
Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen und der Wetterprognosen für den Rest dieser Woche werden ab sofort alle städtischen Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt. Ausgenommen davon sind lediglich die Kunstrasenplätze. Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am kommenden Montag, 31. Juli, entschieden, so dass bis zum Wochenende kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden kann.

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Sportabzeichen auch in den Sommerferien

01.07.2017 14:21 Uhr
Eigentlich ruht in den Sommerferien in den Oldenburger Sportvereinen weitestgehend der Betrieb. 
Die Leichtathletikabteilung des SV Ofenerdiek bietet allerdings in diesem Jahr auch in den Sommerferien einen Abnahmetag zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens an. 
Dieser findet am Samstag, den 01.07.2017 von 15:00 bis 18:00 auf dem Sportplatz an der Lagerstraße hinter dem Vereinsheim statt. 
Hier erfolgen dann die Abnahmen im Laufen, Walking, Weitsprung, Schleuderball, Seilspringen, Kugelstoßen und allen Kraft-Arten ohne Geräteturnen. 
Auch Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, Ihre Wahldisziplin auszuführen um das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. 
Weitere Infos unter Tel. 04 41 / 36 14 38 37.   
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Geburtstagsfeier des SV Ofenerdiek ein voller Erfolg

22.08.2016 09:07 Uhr
von Stefanie Strenge

Am 20. und 21. August feierte der SV Ofenerdiek über zwei Tage seinen 70. Geburtstag mit einem alles in allem gelungenen Programm.
Ein familäres Angebot, für jeden etwas dabei, so das Fazit.
Geboten wurde eine Riesen-Tombola, bei der keiner mit einer Niete nach Hause gehen musste, Darbietungen verschiedener Gruppen, Spiele jeglicher Art, das Infozelt des Vorstandes, in dem auch alte Fotoalben präsentiert wurden, und die Stände für das leibliche Wohl.

Viele Gäste kamen dazu extra von außerhalb, um alte Sportkameraden wiederzusehen und lobten die immer »familiäre Atmosphäre«, die sie noch aus ihrer Kindheit kannten. Dazu schreibt ein alter Sportkamerad ins Gästebuch: »Ich komme zurück«.

An zwei Tagen waren alle Abteilungen gefordert, einige ihrer Gruppen zu präsentieren, was auch vollends gelang. Die Kegelabteilung übernahm den kompletten Ausschank der Getränke.

Am Sonntag zog die kleine Glücksfee Emilie die Lose der Tombola-Hauptpreise. Als 1. Hauptpreis gab es ein Fahrrad zu gewinnen.

Der SV Ofenerdiek bedankt sich bei allen Gästen für ihr erscheinen, den vielen Helfern für ihr uneigennützigen Einsatz und dem Wettergott – der meinte es nämlich gut mit uns.
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Mach es wie Flo: Hol Dir Dein PRO-Trikot!

20.02.2016 16:07 Uhr

Trikot-Auktion zugunsten des Präventionsrates läuft nur noch bis zum 28. Februar

Florian Pelzer (17) hat eines der ersten Auktions-Trikots aus der Versteigerungsaktion erworben, und weil er es ganz schnell übergeben bekam, konnte er es schon zum Heimspiel der EWE Baskets gegen Bonn am 13. Februar zum ersten Mal tragen.

»Das besondere an diesem Trikot ist einmal, dass es vom Spieler getragen ist, weil man als Fan ja immer versucht, an ein Trikot heranzukommen, das im Spiel auch wirklich benutzt wurde«, sagt Florian dazu. »Und natürlich, dass es eine limitierte Auflage ist, weil es ja nur für ein Spiel produziert wurde. Außerdem ist es signiert, und der Erlös ist für einen guten Zweck. Mehr Besonderheit geht eigentlich nicht!«

Wer es Florian nachmachen und eines der vierfach besonderen Trikots ersteigern will, sollte sich beeilen. Am 25. Februar enden die Auktionen von weiteren vier Trikots, die Versteigerung des letzten Trikots endet am 28. Februar um 21.00 Uhr. Alle weiteren Informationen sind unter http://pro-ol.de/pta zu finden.
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