Rubrik Soziales
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Innenstadt
13.05.2022, 21:19 Uhr
Sommer-Duft liegt in der Luft – und Grillgeruch
Hinweise zum Grillen an öffentlichen Orten – Vorsichtsmaßnahmen treffen
Endlich wieder im Schlossgarten oder an den Oldenburger Seen mit Freunden zusammenkommen und das Leben genießen: Das ist nach den langen Corona-Einschränkungen und der überstandenen Winterruhe nun wieder nahezu unbegrenzt möglich. Und viele Oldenburgerinnen und Oldenburger nutzen das sonnige und warme Wetter genau für diese Treffen in der Natur – teilweise mit ihrem Grill im Gepäck. Auch wenn viele Menschen schon für mögliche Gefahren sensibilisiert sind, möchte die Stadt Oldenburg hierzu einige wichtige Hinweise geben und bittet um verantwortungsvolles Handeln.

Öffentlich ausgewiesene Grillmöglichkeiten gibt es am Kleinen Bornhorster See und im Stadtteilpark Swarte Moor. Diese öffentlichen Grillplätze sind mit Schildern gekennzeichnet. Hinzu kommen zwei Grillplätze auf dem Gelände der Carl von Ossietzky Universität, die Studierenden vorbehalten sind.

An den Oldenburger Seen und in der übrigen freien Landschaft sowie auf öffentlichen Grünflächen und in Parkanlagen sind das Grillen sowie das Entzünden von Lagerfeuern aus Gründen der Gefahrenabwehr und des Schutzes von Natur und Landschaft verboten. Das Ordnungsamt kontrolliert dies auch und wird bei Verstößen einschreiten. Wer auf Flächen grillt, auf denen solche Aktivitäten ausdrücklich untersagt sind (zum Beispiel in Landschaftsschutzgebieten) und dabei erwischt wird, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.

Das Verwenden von offenem Feuer, wie zum Beispiel das Grillen und das Rauchen in Wäldern, an Waldrändern, Mooren und Heidegebieten, ist nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung strengstens untersagt. Das gilt auch an dort angrenzenden Wiesenvegetationen.

Wer daheim grillen will, sollte geeignetes Löschgerät zum Ablöschen möglicher Entstehungsbrände bereithalten. Außerdem muss ein ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien in der Umgebung gehalten werden. Bei Wind ist auf einen möglichen Funkenflug zu achten.

Auch die Feuerwehr Oldenburg setzt auf den verantwortungsvollen Umgang mit offenem Feuer. So sollten Zigaretten, Streichhölzer und andere glühende Stoffe nicht sorglos weggeworfen werden.
12.05.2022, 20:49 Uhr
CI-Café Oldenburg
Betroffene und Angehörige, die sich über Erfahrungen mit dem CI (Cochlea Implantat) austauschen möchten, Kontakte knüpfen oder sich gegenseitig Mut machen wollen, sind herzlich zum nächsten Gruppentreffen am 1.6.22 um 15 Uhr eingeladen. Die Treffen finden regelmäßig am 1. Mittwoch eines Monats statt. Anmeldung und weitere Informationen bei BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.  
10.05.2022, 18:04 Uhr
Schulung zur ehrenamtlichen Seniorenbegleitung startet
Gemeinsam statt einsam: Zeit zum Reden, Zuhören und für Unternehmungen
Die langen Kontakteinschränkungen während der Corona-Pandemie haben vielen von uns zu schaffen gemacht – auch der älteren Generation. Wer alleine lebt, sucht nun verstärkt nach Kontakten und Gesellschaft. Hier setzt die Arbeit der Seniorenbegleitung an. Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung eine Schulung zur ehrenamtlichen Seniorenbegleitung an.

Der 30-stündige Kurs nach dem Landesprogramm „DUO“ läuft vom 2. Juni bis 15. Juli 2022. Damit auch Berufstätige diesen Kurs besuchen können, findet er freitags von 15 bis 19.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, sofern man sich für mindestens ein Jahr bereit erklärt, sich im Rahmen der Seniorenbegleitung zu engagieren. Anmeldungen für den Kurs sind auch kurzfristig noch möglich.

Sie haben Interesse? Oder wünschen sich weitere Informationen über die Schulung? Dann melden Sie sich beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Oldenburg telefonisch unter 0441 235-3880 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de.
10.05.2022, 17:59 Uhr
Interessierte für Selbsthilfegruppe gesucht: Trauer/Traurigkeit/Verlust
Für die Selbsthilfegruppe „Trauer, Traurigkeit und Verlust“ werden noch Interessierte in der Altersgruppe 18-40 Jahre gesucht. Wir bitten um Veröffentlichung folgender Information in Ihren Medien.  (Infoflyer der Gruppe im Anhang)
 
Trauer/Traurigkeit/Verlust – zu diesen Themen und dem besseren Umgang mit ihnen sucht ein Selbsthilfegruppe weitere Interessierte, im  Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
10.05.2022, 17:43 Uhr
Oldenburger Tipis Unterwegs: Sommerquartiere bezogen
Standorte in Krusenbusch und Neu Donnerschwee laden zum Verweilen ein
Bereits im dritten Jahr sind die beiden Oldenburger Tipis wieder im Stadtgebiet unterwegs: Eines der Tipis steht auf einer Wiese auf dem Gelände von Neu Donnerschwee. Das zweite Tipi befindet sich seit Kurzem auf der Grünfläche am Heimeck in Krusenbusch. Der Stadtteiltreff Kreyenbrück als Mitorganisator des Tipiprojekts und der Bürgerverein Krusenbusch haben das dortige Tipi gemeinsam neben dem neu entstandenen Stadtgarten aufgebaut und laden bis zum Herbst Groß und Klein ein, darin zu verweilen und die Farbenpracht und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Vor dem Aufbau in Krusenbusch in diesem Jahr haben Frauen des Bürgervereins Krusenbusch das aus circa 1.200 einzelnen gestrickten oder gehäkelten Quadraten bestehende Gewebe ausgebessert. Eine Tafel vor Ort erklärt das Gemeinschaftsprojekt des Stadtteiltreffs Kreyenbrück und des Kulturbüros der Stadt Oldenburg.

Die beiden Tipis waren im Rahmen von „Farbenfroh“, der Kulturinitiative Kreyenbrück 2020, und vielen Bürgerinnen und Bürgern Oldenburgs und umzu entstanden. Eins wandert seitdem im Frühjahr an verschiedene Orte im Stadtsüden, das andere an verschiedene Orte in der Stadt.
06.05.2022, 10:07 Uhr
GWA Bloherfelde/Eversten und Dietrichsfeld auf Instagram
Neues aus den Stadtteiltreffs, Infos zu Aktionen, Beratungsangebote und vieles mehr
Dem Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten und der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld kann man ab sofort auf Instagram folgen.

Auf dem neuen Kanal @treffpunkt_bloherfelde können die Nutzenden unter anderem unter den Hashtags #Gemeinwesenarbeit, #Treffpunktbloherfelde und #Treffpunkteversten Beiträge und Stories aus dem Stadtteilcafé, tolle Angebote und Aktionen, Infos zu Beratungsangeboten und vieles mehr mitverfolgen. Dadurch können alle Bürgerinnen und Bürger ab jetzt über die Instagram-Seite auf dem Laufenden bleiben, was rund um die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten geschieht, denn im Treffpunkt ist täglich von Montag bis Freitag immer etwas los.

Auch die Gemeinwesenarbeit des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld informiert ab sofort auf dem Instagram-Kanal @stadtteiltreff_dietrichsfeld: „Vor allem in den letzten Monaten wurden wir vermehrt von unterschiedlichsten Besucherinnen und Besuchern auf unsere fehlende Social-Media-Präsenz angesprochen“, erzählt Meike Plewa, Leitung der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld. „Wir haben ein vielfältiges Publikum. Viele der Personen benutzen täglich Instagram und wünschen sich, den Stadtteiltreff verlinken zu können und so ihren Freundinnen und Freunden von den Angeboten des Treffs zu erzählen.“ Aber auch das Team des Stadtteiltreffes sieht den Schritt zu mehr Social-Media-Präsenz als relevant an. „Wir werden unsere laufenden Angebote, bevorstehende Veranstaltungen und die Mitarbeitenden unseres Teams vorstellen. Hierbei ist uns wichtig, dass wir auch neue Menschen ansprechen, die den Stadtteiltreff noch nie besucht haben“, ist sich das Team einig.
03.05.2022, 18:33 Uhr
Neues Angebot „Gedächtnistraining“ im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Im Stadtteiltreff Kreyenbrück, Alter Postweg 1, startet am Montag, 9. Mai, eine neue offene Gruppe zum Gedächtnistraining. Immer montags, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen, um gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Rätselaufgaben zu lösen und Gedächtnisspiele durchzuführen. Es ist keine Anmeldung erforderlich, alle sind willkommen. Bei Fragen oder für Informationen hilft der Stadtteiltreff Kreyenbrück unter Telefon 0441 235-3292 weiter.
03.05.2022, 18:15 Uhr
Kette spannen fürs STADTRADELN
Gemeinnützige Organisationen profitieren – Teilnahmeanmeldungen sind ab sofort möglich
Noch ist das STADTRADELN in Oldenburg weit weg – aber es werden schon jetzt Fahrradteams oder Einzelradelnde zum Mitradeln gesucht. Im Aktionszeitraum vom 4. bis zum 24. September werden mit den zurückgelegten Radkilometern – egal ob beruflich oder privat – gemeinnützige Organisationen unterstützt.

Die Anmeldung von Teams beziehungsweise die Registrierung als Radlerin oder Radler ist ab sofort kostenlos auf der Kampagnen-Website www.stadtradeln.de/oldenburg möglich.

Es können alle Personen mitradeln, die in Oldenburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen.

Mit den gesammelten Kilometern wird von zehn fiktiven Radelnden – stellvertretend für alle Teilnehmenden – eine virtuelle Radtour zu den Partnerstädten der Stadt Oldenburg bestritten. Für jedes erreichte Etappenziel stellen Unterstützer des Wettbewerbs als Motivation für den Einsatz eine Spende für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Preisverlosung unter allen Teilnehmenden und eine Sonderkategorie für Schulklassen, die Kilometer eingetragen haben.

„Auf das Fahrrad umsteigen – das geht beim STADTRADELN besonders gut. Die Stadt Oldenburg möchte durch die Teilnahme am Wettbewerb den Anreiz erhöhen, die Vorteile der Fahrradmobilität zu entdecken“, macht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann Werbung für die Veranstaltung. „Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Gerne noch mit Verstärkung, schließlich radeln wir für ein gutes Klima und gute Taten. Also, Termin vormerken und schon mal für den Wettbewerb trainieren!“

Insgesamt sind 509.500 Kilometer per Rad zurückzulegen, damit alle ausgewählten Organisationen von einer Unterstützung profitieren. Es dürfen natürlich auch mehr Kilometer geradelt werden, um als Herausforderung das Ergebnis vom vorigen Jahr zu verbessern.

Folgende Unternehmen und Vereine unterstützen bisher das STADTRADELN in Oldenburg: aktiv und irma Verbrauchermarkt, ADAC Weser-Ems, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, CEWE, EWE Aktiengesellschaft, Frerichs – Der Zweirad Experte, Landessparkasse zu Oldenburg, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, ol-e urban:mobil, Oldenburg Tourismus und Marketing, Sausewind Oldenburg, Sparda-Bank West und Unterwegs Outdoor Shop. Der endgültige Etappenplan steht noch nicht fest, da weitere Unterstützer herzlich willkommen sind.

Wieder angeboten wird das Schulradeln in Niedersachsen. Der Wettbewerb ist ein kostenfreies Angebot an die Oldenburger Schulen und findet zeitgleich zum STADTRADELN statt. Alle weiterführenden Schulen sind aufgerufen, möglichst große Teams zu bilden. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich am Schulteam beteiligen. Geradelte Kilometer, die beim Schulradeln eingetragen werden, zählen auch für das STADTRADELN in Oldenburg.

Nebenbei können sich Radelnde auch aktiv für eine Verbesserung des Radverkehrs einsetzen, indem sie Meldungen über die Radwegesituation auf der städtischen Stadtverbesserer-Plattform abgeben. Alternativ können STADTRADELN-Teilnehmende im Aktionszeitraum die Meldeplattform RADar! nutzen.

Informationen zur virtuellen Radtour sind auf der städtischen Facebook-Seite und auf www.oldenburg.de/stadtradeln zu finden. Kooperationspartner sind der ADFC Oldenburg und Oldenburg Tourismus und Marketing. Koordiniert wird der Wettbewerb vom Fachdienst Mobilität, Ansprechpersonen sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig.
29.04.2022, 12:56 Uhr
Ehrenamtliche für die Arbeitsgemeinschaft Erzählcafé im inForum gesucht
Bei der Organisation und Begleitung des Erzählcafés unterstützen und mitgestalten
Im Sommersemester 2022 können interessierte Besucherinnen und Besucher des inForum wieder am Erzählcafé teilnehmen. In diesem Rahmen erzählen Gäste in gemütlicher Atmosphäre aus ihrem Leben und über interessante Tätigkeiten.

Das Erzählcafé wird von einer Arbeitsgruppe des inForum organisiert und durchgeführt. Zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen dieser Arbeitsgruppe gehören neben Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung auch die Begleitung des Erzählcafés als Gastgeberin oder Gastgeber. Alle Beteiligten treffen sich regelmäßig, um die Veranstaltungen zu planen.

Interessierte, die das Erzählcafés gern mitgestalten und sich in der Arbeitsgemeinschaft des inForum ehrenamtlich engagieren möchten, können sich direkt an das inForum wenden.

Für weitere Informationen ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2781 und 0441 235-2020 möglich.
26.04.2022, 19:44 Uhr
Round Table putzt Fahrräder für TrostReich
Mit guter Laune bei strahlendem Sonnenschein
Geänderter Ort, trotzdem ein voller Erfolg: Am vergangenen Samstag wurden auf dem Waffenplatz und nicht, wie in den Vorjahren, auf dem Julius-Mosen-Platz von den Round Tablern des Clubs 14 insgesamt  gut 100 Fahrräder auf Hochglanz gebracht, traditionell gegen eine Spende für den Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.

Der Round Table ist ein Serviceclub, der u.a. Aktionen veranstaltet, um Kinder aus der Region zu unterstützen.
Ehrenamtliche von Trostreich organisierten und begleiteten die Veranstaltung. Wie jedes Jahr, wenn die fleißigen Round Tabler aktiv werden, wird dieses Angebot von den Oldenburger*innen sehr gut angenommen. So ließen viele ihr Fahrrad putzen und zeigten sich sehr spendabel, so dass sich das TrostReich über Spenden von insgesamt 1.115 € freuen kann. 

TrostReich bietet Unterstützung und Information rund um das Thema Abschied, Tod und Trauer. Betroffenen Kindern und Jugendlichen aus Oldenburg und dem Umland gibt der Verein die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen, auszutauschen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu gehen. Gerade in dieser für uns alle so belastenden Zeit, ist es besonders wichtig, dass trauernde Familien nicht auf sich allein gestellt sind und Unterstützung durch das TrostReich erfahren.

Aktuell werden drei Kinder- und eine Jugendgruppe betreut, das Angebot ist für die Familien kostenfrei. Hilfestellung und Beratung zum Thema erhalten auch soziale Einrichtungen und Schulen.

Der Oldenburger Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Weitere Informationen unter www.trostreich-ol.de.
23.04.2022, 17:05 Uhr
Sinnstiftendes Engagement: Agentur :ehrensache bildet in zwei Projekten Ehrenamtliche aus
Als Job- und Entwicklungspaten oder im Büro-Team unterstützen
Die Agentur :ehrensache des Fachdienstes für Bürgerschaftliches Engagement bildet in zwei Projekten wieder Ehrenamtliche aus, die sich über ein Jahr einer verantwortungsvollen Aufgabe widmen möchten. Im Job- und Entwicklungspatenprojekt begleiten Sie als Ehrenamtliche eine Schülerin oder einen Schüler über ein Jahr in der persönlichen Entwicklung und beruflichen Orientierung. In dem Projekt Büro-AG geht es dagegen um die Zusammenarbeit mit Erwachsenen und Freude an einer vielseitigen Bürotätigkeit.

Beide Projekte beinhalten umfangreiche Schulungsmaßnahmen durch die Agentur :ehrensache als Vorbereitung auf die ehrenamtliche Tätigkeit: „Eine feste Struktur und eine enge Begleitung über den gesamten Zeitraum sind entscheidend für ein bereicherndes ehrenamtliches Engagement“, bekräftigt Monika Engelmann Bölts, Leitung des Fachdienstes für Bürgerschaftliches Engagement.

Im Job- und Entwicklungspatenprojekt begleiten berufstätige Personen jeden Alters eine Schülerin oder einen Schüler mit oder ohne Migrationshintergrund über ein Jahr. Als Patin oder Pate stehen Sie den Jugendlichen beratend zur Seite und unterstützen sie dabei, in der komplexen und schnelllebigen Berufswelt den eigenen Weg zu finden. Die Übernahme einer Patenschaft bringt dabei nicht nur die Jugendlichen in der eigenen Entwicklung voran. Die Arbeit mit jungen Menschen bereichert und macht Freude. Mit nur wenigen Stunden monatlich ist dieses Ehrenamt darauf ausgerichtet, auch berufsbegleitend ausgeübt zu werden. Der bereits 15. Durchgang startet im Juli 2022.

Zur Unterstützung des Büro-Teams werden Personen mit Organisationstalent und guten EDV-Kenntnissen gesucht. Dieses Ehrenamt findet einmal in der Woche für drei Stunden im Kulturzentrum PFL statt und beinhaltet unterstützende Bürotätigkeiten. Sie sind erste Ansprechperson für Besucherinnen und Besucher und bereichern das Team des Fachdienstes mit ihrer offenen und kommunikativen Art. Neben allgemeinen bürospezifischen Aufgaben unterstützen Sie die Kolleginnen in einem spezifischen Bereich, wie der Planung von Ausstellungen, Unterstützung bei Kursen oder der Evaluation unserer Veranstaltungen. Nähere Informationen gibt es beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement. 

Sie haben Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit? Dann melden Sie sich telefonisch bei Monika-Engelmann-Bölts unter 0441 235-2311 oder per E-Mail an monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de.
23.04.2022, 16:43 Uhr
Stadt bietet Hilfe im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten
Online-Veranstaltung für ehrenamtliche Unterstützende – Kooperation mit Wildwasser
Der Krieg in der Ukraine berührt die Menschen auch hierzulande. Wie sollen Ehrenamtliche traumatisierten Geflüchteten begegnen – und wie gelingt es, auf sich selbst zu achten? Antworten darauf gibt eine Online-Veranstaltung am Dienstag, 26. April, in der es von 18 bis 20 Uhr um den Umgang von Ehrenamtlichen mit traumatisierten und psychisch belasteten Geflüchteten aus der Ukraine geht. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation der Fachdienste Bürgerschaftliches Engagement und Integration der Stadt Oldenburg mit dem Verein Wildwasser Oldenburg.

Monika Engelmann-Bölts, Leiterin des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement, sagt: „Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe und an Menschen, die geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer aufgenommen haben. Ehrenamtliches Engagement spielt bei der Bewältigung von Notsituationen eine wichtige Rolle. Innerhalb einer sehr kurzen Zeit hat sich eine hohe Anzahl Menschen in Oldenburg bereit erklärt, sich für Geflüchtete aus der Ukraine zu engagieren. Dies sei sehr beeindruckend.“

Aber im Umgang mit (potentiell) traumatisierten geflüchteten Menschen treten häufig Verunsicherungen und Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht bei den Unterstützenden auf. Gutes Rüstzeug zur Bewältigung ist daher für alle – Betroffene wie Helfende – wichtig. In dieser Online-Veranstaltung wird Nadine Finke, Traumafachberaterin von Wildwasser, psychotraumatologische Grundkenntnisse vermitteln, zum Beispiel: Was ist ein Trauma? Was geht in Menschen vor, die traumatische Erlebnisse erfahren? Welche Folgen kann eine Traumatisierung für die Betroffenen haben? Wie schütze ich mich als Ehrenamtliche vor Mitgefühlserschöpfung? Wie können seelische Wunden heilen?

Um Anmeldung wird gebeten unter 0441 235-4444 oder online unter https://www.oldenburg.de/anmeldung-trauma-was-tun. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nähere Informationen gibt es unter der E-Mail-Adresse monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2311.
14.04.2022, 16:12 Uhr
Familienanaloge Hilfen leisten Unterstützung für Kinder in Not
Tag der offenen Tür informiert über Pflegekinderdienst und Bereitschaftsbetreuung
Die Familienanalogen Hilfen gehören zu den Angeboten, die man hoffentlich nie braucht – aber immer wieder gibt es Situationen, in denen Familien an ihre Grenzen kommen und vor allem die Kinder Unterstützung brauchen. In solchen Fällen ist der Fachbereich Familienanaloge Hilfen im Amt für Jugend und Familie von größter Wichtigkeit. Mit einem Tag der offenen Tür stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Freitag, 29. April, 11 bis 17 Uhr, ihre neuen Räumlichkeiten in der Leo-Trepp-Straße 18 vor und beraten Interessierte über die verschiedenen Leistungen.

„Familien können aus ganz unterschiedlichen Gründen in eine Situation kommen, in der die Kinder nicht mehr bei ihren Eltern bleiben können. Die Familienanalogen Hilfen kümmern sich in diesem Fall darum, dass die Kinder – eine Zeit lang oder auf Dauer – in einer anderen Familie leben, in der sie Zuwendung und Sicherheit erfahren“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Lennart Schulze, Leiter der Familienanalogen Hilfen, ist froh, mit dem Umzug in die Leo-Trepp-Straße einen zentralen und ruhigen Standort mit niedriger Hemmschwelle für die Betroffenen gefunden zu haben. Dort kann auch ein Spielzimmer für Umgangskontakte zwischen Kindern und ihrer Herkunftsfamilie oder den Pflegeeltern genutzt werden. „Jedes Kind und jede Situation sind unterschiedlich. Deshalb gibt es verschiedene Formen der Familienpflege und die Familiäre Bereitschaftsbetreuung“, sagt Schulze. „Wir versuchen für jedes Kind die beste Lösung zu finden – sei es mit einer vorübergehenden Unterbringung, in einer dauerhaften Pflegefamilie oder sogar mit einer Adoption.“

Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse und Erfahrungen und braucht eine Pflegefamilie, die zu ihm passt. Der Pflegekinderdienst übernimmt nicht nur die Vermittlung, sondern steht allen Beteiligten auch während der Unterbringung beratend zur Seite. Die Allgemeine Vollzeitpflege ist für Kinder und Jugendliche, die nicht nur für die Überbrückung einer Krisensituation, sondern für viele Jahre – oft bis zur Volljährigkeit oder darüber hinaus – eine Pflegefamilie brauchen, die ihnen ein neues Zuhause gibt. In der sozialpädagogischen und der sonderpädagogischen Vollzeitpflege werden Kinder betreut, die in ihrer seelischen oder körperlichen Entwicklung beeinträchtigt oder traumatisiert sind. Hierfür müssen die Pflegeeltern entsprechend qualifiziert sein.

Kinder im Alter von null bis sechs Jahren, die aufgrund akuter familiärer Krisen nicht bei ihren Eltern leben können, finden in Bereitschaftsbetreuungsstellen ein vorübergehendes Zuhause. Pädagogisch qualifizierte oder erfahrene Personen geben ihnen Zuwendung und stellen ihre Grundbedürfnisse nach Schutz, Stabilität, Ruhe und regelmäßiger Versorgung sicher. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familienanalogen Hilfen stehen Kindern, Eltern und auch den Betreuungspersonen beratend und begleitend zur Seite.

Die Adoptionsvermittlung berät und begleitet Eltern, die sich mit der Frage auseinandersetzen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Auf der anderen Seite überprüfen und begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch interessierte Personen, die gerne ein Kind adoptieren möchten. Auch mit der Suche nach den Wurzeln von adoptierten Kindern sowie mit der Adoption von Stiefkindern beschäftigt sich die Adoptionsvermittlung.
14.04.2022, 14:58 Uhr
Gartengruppe in Kreyenbrück sucht Verstärkung
Alter Postweg 11: Neue Fläche lädt zum Pflanzen und Säen ein
Seit 12 Jahren besteht der interkulturelle Garten der Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück. Bis 2021 lag der Garten am alten Standort des Stadtteiltreffs – Nun gibt es eine neue Fläche am Alten Postweg 11, auf der gepflanzt und gesät werden kann. Alle, die Lust auf ein eigenes Beet im Stadtteil haben, sind herzlich willkommen, mitzugärtnern. Gesucht wird zudem eine Person, die die Gruppe fachlich anleiten und unterstützen kann. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich telefonisch beim Stadtteiltreff Kreyenbrück melden unter 0441 235-3292.
29.03.2022, 11:28 Uhr
Ukraine-Krise: Viele helfende Hände richten mobile Messehalle ein
Unterbringung für 108 weitere Geflüchtete – Ortsfeuerwehren packen mit an
Einsatz in vier Wänden: An den vergangenen drei Samstagen im März waren viele fleißige Hände damit beschäftigt, die alte Jugendherberge, freie Zimmer in den beiden Gemeinschaftsunterkünften in der Gaußstraße sowie die mobile Messehalle für Geflüchtete wohnlich einzurichten – zuletzt am 26. März. An diesem Tag packten neben den vier Ortsfeuerwehren Haarentor, Ofenerdiek, Osternburg und Eversten sowie einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Zuwanderung und Integration auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit an. An den anderen beiden Samstagen waren zudem auch Helferinnen und Helfer der Ortsfeuerwehren Ohmstede und Stadtmitte im Einsatz.

Krogmann ist nach wie vor überwältigt von dem freiwilligen Engagement: „Es ist schon unglaublich, wie groß insgesamt die Hilfsbereitschaft für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine innerhalb der Bevölkerung ist. Man merkt, dass jede und jeder das Bedürfnis hat, etwas zu tun und anzupacken. Und auch in diesem Fall waren und sind wir sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung durch die Ortsfeuerwehren und die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Das kann man gar nicht oft genug betonen.“

Allein in der mobilen Messehalle in der Gaußstraße können demnächst bis zu 108 aus der Ukraine geflüchtete Menschen untergebracht werden. Mittlerweile haben sich 764 Menschen aus der Ukraine in der Stadt Oldenburg registrieren lassen (Stand 28. März, 9 Uhr). Bewegt wurden an allen drei Wochenenden insgesamt 200 Metallspinde, über 200 Betten, 300 Matratzen, 50 Tisch, 200 Stühle und 50 Kühlschränke. Für die Verpflegung der Helferinnen und Helfer sorgte das Amt für Zuwanderung und Integration.

Alle wichtigen Informationen zur Ukraine-Krise, Fragen und Antworten, Registrierungsformulare sowie Inhalte auf Ukrainisch gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/ukraine.
22.03.2022, 17:07 Uhr
Zuhause auf Zeit für Kinder in Not: Bereitschaftsbetreuung gesucht
Engmaschige Beratung und Begleitung der Bereitschaftsfamilien gewährleistet
Aktuell werden weitere Bereitschaftsfamilien gesucht, die Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren ein vorübergehendes Zuhause bieten. Wenn Kinder in Not akut gefährdet sind, weil ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können, brauchen sie Menschen, die ihnen ein Zuhause auf Zeit geben. Während der Betreuung kommen die Kinder zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und eine zuverlässige Versorgung.

Bereits weit mehr als 400 Kinder vermittelt
Seit über 25 Jahren konnten weit mehr als 400 Kinder aus der Stadt Oldenburg in diesen speziell ausgewählten Familien eine liebevoll gestaltete Übergangsbetreuung erfahren, bevor sie anschließend entweder zu ihren Eltern zurückkehren konnten oder in einer Pflegefamilie oder Wohngruppe ein dauerhaftes Zuhause gefunden haben.

Welche Voraussetzungen muss eine Bereitschaftsfamilie mitbringen?
Um Bereitschaftsstelle zu werden, sind unterschiedliche Kriterien seitens der Bewerberinnen und Bewerber zu erfüllen. Neben einer pädagogischen Qualifikation oder umfänglich einschlägiger Erfahrung sollten Notfamilien in der Stadt Oldenburg oder den angrenzenden Landkreisen leben und die für die Betreuung zuständige Person keiner Berufstätigkeit nachgehen. Für das aufzunehmende Kind sollte ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen. Einfühlungsvermögen und Toleranz sind neben Flexibilität wichtige Eigenschaften, die potenzielle Familien mitbringen sollten.

Ferner sucht die Stadt Oldenburg einige Familien, die bereit sind, Säuglinge im Alter bis zu 12 Monaten aufzunehmen. Eine pädagogische Qualifikation wird für diese Altersgruppe nicht vorausgesetzt, wohl aber hinreichende Erfahrung mit eigenen Kindern.

Wie werden Bereitschaftsfamilien unterstützt?
Neben einem angemessenen Entgelt bietet das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg intensive Vorbereitung und Begleitung der Bereitschaftsfamilien, Supervision und Fortbildungen an. Wichtig ist der Stadtverwaltung vor allem die konstante Unterstützung und Betreuung der Bereitschaftsfamilien.

Wo gibt es weitere Informationen?
Bei Interesse stehen zur unverbindlichen Beratung folgende Ansprechpartnerinnen bereit: Gerda Hinrichs-Emken ist telefonisch unter 0441 235-2844 und per E-Mail an gerda.hinrichs-emken@stadt-oldenburg.de zu erreichen und Carola Gienke telefonisch unter 0441 235-3608 und per E-Mail an carola.gienke@stadt-oldenburg.de.
08.03.2022, 16:59 Uhr
Best Age geht bei oeins auf Sendung
Projektidee aus #MehrÄlterBunter – Start am 9. März
Aus einer ersten Idee bei #MehrÄlterBunter wurde ein Projekt und ab Mittwoch, 9. März, nun Wirklichkeit: Best Age in Oldenburg geht bei Oldenburg eins auf Sendung. Rita Giese, die Ideengeberin, und ihr Team freuen sich auf spannende Gäste und gute Gespräche zu Themen, die für die Lebenswelt Älterer wichtig sind. Sie stellen Menschen, Institutionen und neue Projekte vor und diskutieren über gute Ideen für einen lebendigen Lebensabschnitt mit mehr Zeit.

Für die Initiator:innen hat die Corona begleitende schleichende „Pandemie der Einsamkeit“ Alt und Jung in einem Ausmaß erreicht, welches nicht unterschätzt werden sollte. Zwar gibt es in Oldenburg eine Vielfalt an Möglichkeiten zu Kontakten und Abwechslung – nicht alle sind aber auch jeder und jedem bekannt. Hier setzt die Sendung an und will informieren, vernetzen und sichtbar machen. Unter dem Motto „Traut euch wieder dabei zu sein!“ soll allen Generationen Mut gemacht werden, um gar nicht erst in die Einsamkeit zu geraten.

Sendetermine sind jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 und 23 Uhr. Die Wiederholungen laufen dann donnerstags um 14, 19 und 23 Uhr sowie freitags um 14 Uhr und sonntags um 15 Uhr.

Weitere Informationen
Das ausführliche oeins-Programm finden Sie auf https://oeins.de/tv/programmplan/tagesprogramm/.

Weitere Informationen zum Projekt #MehrÄlterBunter gibt es auf der Website von https://gemeinsam.oldenburg.de/oldenburg/de/process/55342.
08.03.2022, 16:56 Uhr
„Zusammen statt allein“: Neues Angebot im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Gespräche, Spiel und Spaß jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr
In lockerer Runde austauschen und neue Menschen kennenlernen: Das können Erwachsene ab dem 15. März gezielt im Stadtteiltreff Kreyenbrück im Alten Postweg 1. Ab dann startet vor Ort jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr das neue Angebot „Zusammen statt allein – Gespräche, Spiel und Spaß“ – und das Motto ist Programm. Je nach Wunsch der Teilnehmenden sind außerdem Aktivitäten wie gemeinsames Frühstücken oder Spielerunden geplant. Natürlich alles unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln.

Wer sich anmelden oder über das neue Angebot informieren möchte, kann sich unter 0441 235-3292 an das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück wenden. Online unter https://www.oldenburg.de/stadtteiltreff-kreyenbrueck finden sich zudem der allgemeine Flyer und das aktuelle Programm.
04.03.2022, 13:32 Uhr
Ukraine-Flüchtlinge: Stadt richtet Koordinierungsstab ein
Quartiere werden vorbereitet – Private Anbieter können sich melden – Hotline geschaltet
Die Stadt Oldenburg bereitet sich auf die Aufnahme von Menschen vor, die vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine fliehen und ihre Heimat verlassen müssen. Dazu hat die Verwaltung jetzt einen Koordinierungsstab gebildet, der erstmals am Donnerstag unter Mitwirkung von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zusammengekommen ist. Der von Sozialdezernentin Dagmar Sachse geleitete Stab ist im Amt für Zuwanderung und Integration angesiedelt, außerdem werden Fachleute aus anderen Bereichen der Verwaltung hinzugezogen.

Diese Arbeitsgruppe soll Vorsorge treffen für eine schnelle und koordinierte Unterbringung von Geflüchteten und eine Infrastruktur zu Versorgung aufbereiten. Zudem ist sie Ansprechpartner für private Unterstützungsangebote. „Der von Putin entfesselte Krieg macht uns fassungslos, aber nicht tatenlos“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. „Wir analysieren mit Besonnenheit die Lage und bereiten uns so bestmöglich auf unterschiedliche Szenarien vor.“

Platz für mehr als 250 Menschen
Die Verwaltung greift dabei auf die Erfahrungen und Strukturen aus der sogenannten Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016 zurück. Die Stadt verfügt über zentrale Unterbringungsmöglichkeiten an der Gaußstraße sowie über dezentrale Wohnungen, die für die geordnete Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet und an diesem Samstag mit Möbeln und Inventar bestückt werden. Bei voller Belegung könnten bis zu 150 Menschen untergebracht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit einem Vorlauf von rund 14 Tagen eine mobile Messehalle mit Sanitär- und Küchencontainern am Standort Gaußstraße zu errichten. Diese Halle würde Unterbringungskapazitäten für 108 Menschen in Vier-Bett-Zimmern bieten. Der Stadtverwaltung wurden darüber hinaus bereits größere Objekte angeboten, deren Eignung jetzt geprüft wird.

Vermittlung in private Unterkünfte wird koordiniert
Zudem will die Stadt auch die Vermittlung in private Quartiere koordinieren. Wer Geflüchteten eine Bleibe anbieten möchte, kann sich online unter www.oldenburg.de/ukraine registrieren. Hier fragt die Stadt unter anderem ab, wie viele Betten zur Verfügung stehen und für wie lange die ausfüllende Person bereit ist, Menschen aus den Kriegsgebieten aufzunehmen. „Tritt der konkrete Fall ein, dass eine Unterkunft benötigt wird, kontaktiert die Stadt dann diejenigen, die sich registriert haben, und klärt Details zur Aufnahme“, erläutert Dezernentin Dagmar Sachse.

Informationen zur Zuweisung kurzfristig erwartet
Daniel Stellmann, Leiter des Amtes für Zuwanderung und Integration, weist darauf hin, dass es derzeit noch keine geregelte Zuweisung ukrainischer Geflüchteter gebe: „Wir erwarten in Kürze dazu weitere Informationen.“ Die Stadt befindet sich in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium und der Landesaufnahmebehörde, deren Außenstelle in Oldenburg ebenfalls über Aufnahmekapazitäten verfügt. Die von der EU am Donnerstag in Kraft gesetzte „Massenzustrom-Richtlinie“ ermöglicht die unbürokratische Aufnahme und gewährt Kriegsflüchtlingen Aufenthaltsrecht, Krankenversicherungsschutz und Jobzugang ohne individuelle Asylverfahren. 

Allgemeine Informationen und häufig gestellte Fragen zur Ukraine-Krise gibt es auf der Website des Niedersächsischen Innenministeriums.

Skepsis bei privat organisierten Transporten
Die Stadtverwaltung rät dringend davon ab, Hilfslieferungen in den Osten Polens und Transporte von geflüchteten Menschen von der ukrainischen Grenze nach Oldenburg ohne professionelle Logistik privat zu organisieren. Für eine geordnete Aufnahme von Flüchtlingen spricht aus Sicht der Verwaltung unbedingt, dass so besser eine bedarfsgerechte Unterstützung zu gewährleisten ist und eine soziale Betreuung organisiert werden kann. Gleichzeitig sollten nicht wahllos Kleidung oder Gegenstände gespendet werden. „Mit einer Geldspende an eine der großen Hilfsorganisationen ist im Augenblick mehr erreicht“, betont Oberbürgermeister Krogmann. Über Spendenmöglichkeiten wird unter www.oldenburg.de/ukraine informiert.

Hotline für Fragen eingerichtet
Für Fragen hat die Stadt Oldenburg eine Hotline eingerichtet. Das Bürgertelefon im ServiceCenter der Stadt ist montags bis freitags jeweils von 7 bis 18 Uhr unter 0441 235-4564 zu erreichen. Die Nummer richtet sich an Menschen, die Informationen zu Hilfsangeboten suchen, wissen wollen, unter welchen Voraussetzungen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten aufgenommen werden können oder Hinweise zu Spendenmöglichkeiten erhalten möchten. Dieselben Fragen können auch per E-Mail an ukraine@stadt-oldenburg.de gestellt werden.

Weitere Solidaritätsbekundungen
Seit dem ersten Tag des russischen Angriffs weht vor dem Alten Rathaus als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine deren Nationalflagge. Weitere blau-gelbe Flaggen wurden am Donnerstag vor dem Neuen Rathaus am Pferdemarkt und vor dem Kulturzentrum PFL in der Peterstraße gehisst. Außerdem soll in Kürze das Alte Rathaus auf der Rathausmarkt-Seite in den ukrainischen Farben angestrahlt werden.
04.03.2022, 13:31 Uhr
Agenda 21 Verschenkmarkt öffnet Warenausgabe ab 7. März
Ab Anfang April ist auch die Warenannahme wieder geöffnet
Der Agenda 21 Verschenkmarkt in der Taastruper Straße 4 öffnet ab Montag, 7. März, ausschließlich seine Warenausgabe montags und samstags von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags von 16 bis 18 Uhr.

Ab Montag, 4. April, wird dann auch die Warenannahme wieder geöffnet sein.
04.03.2022, 13:07 Uhr
Stadtteiltreff Kreyenbrück seit 1. März auf Instagram vertreten
Einblicke in aktuelle Projekte und neueste Angebote des Stadtteiltreffs
Der Stadtteiltreff Kreyenbrück ist seit Dienstag, 1. März, auch auf Instagram vertreten. Auf dem neuen Kanal können sich Bürgerinnen und Bürger über den Alltag im Stadtteiltreff informieren und sich über alles rund um die neuesten Angebote und Projekte auf dem Laufenden halten. Auf Instagram müssen im Suchfeld dazu lediglich die Stichwörter „Stadtteiltreff Kreyenbrück“ eingegeben werden und schon gelangen Interessierte zum neuen Kanal des Stadtteiltreffs.

Mit dem Start des Instagram-Kanals kommt der Stadtteiltreff Kreyenbrück einem Wunsch nach, der bereits mehrfach von Besucherinnen und Besuchern geäußert wurde. Besonders die zielgruppengerechte Ansprache ist dem Team des Stadtteiltreffs wichtig, das hofft, durch den neuen Kommunikationsweg noch optimaler für die verschiedenen Angebote der Einrichtung werben zu können. Die Inhalte sind ab sofort unter @stadtteiltreffkreyenbrueck auf Instagram abrufbar.
01.03.2022, 16:55 Uhr
Trommeln, Kreativangebote und Lesungen am 8. März
Bunte Veranstaltung zum Weltfrauentag auf dem Bloherfelder Marktplatz
Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde wird auch in diesem Jahr wieder mit einer bunten Veranstaltung auf dem Bloherfelder Marktplatz auf den Internationalen Frauentag am Dienstag, 8. März, aufmerksam machen: Startschuss ist um 15 Uhr mit den heißen Rhythmen der Sambagruppe Oldenburg – mit Trommeln, Pfeifen und Percussions wird auf den Weltfrauentag hingewiesen. Ergänzend gibt es Informationen über Frauenrechte, ein abwechslungsreiches Kreativangebot und einen Kaffee- und Kuchenstand, der für wärmende Unterstützung sorgt.

Außerdem werden in Kooperation mit der VHS Lernwerkstatt Frauen ihre Geschichten, die im Rahmen einer Broschüre zum Thema „Mein Weg nach Oldenburg“ entstanden sind, auf Deutsch und in ihrer Muttersprache im Rahmen einer kleinen Lesung vortragen. Zum Abschluss gibt es noch eine leckere feministische Überraschung – die Frauen des Stadtteils dürfen gespannt sein.

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit freut sich über viele Begegnungen und Gespräche. Die Teilnahme an der Veranstaltung kann nur unter Einhaltung der aktuellen Coronabestimmungen erfolgen. Weitere Informationen gibt es beim Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten telefonisch unter 0441 5601165 oder per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.
01.03.2022, 12:10 Uhr
Hilfsgüterverteilungen in der Ukraine gestartet
Johanniter verteilen gemeinsam mit Deutsch-Ukrainischem Forum Lebensmittel und Hygieneartikel an 2600 Familien

Poltawa, eine Stadt 350 Kilometer südöstlich von Kiew in der Zentralukraine, ist eines der Angriffsziele des russischen Militärs. „Seit Beginn des Krieges ist die Stadt vom Militär eingekesselt“, berichtet Jörg Drescher, Leiter des Büros vom Deutsch-Ukrainischen Forum in Kiew. „Die rund 300.000 Einwohner der Stadt leben in ständiger Angst. Die Supermärkte sind leer. Deshalb sind die Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen.“ Die Johanniter haben nun in einer ersten Aktion gemeinsam mit ihrem Partner, dem Deutsch-Ukrainischen Forum, 2600 Hilfspakete verteilt. Die Pakete enthalten Lebensmittel wie Zucker, Mehl, Reis, Nudeln und Speiseöl sowie Hygieneartikel. „Viele Flüchtlinge aus dem Donbass sind bereits in Poltawa angekommen. Auch sie werden mit den Hilfspaketen versorgt“, erzählt Drescher. 

Die Hilfspakete stammen aus privaten Spenden aus Deutschland. „Wir hier im Regionalverband Weser-Ems haben dank der vielen Spender alleine fast 1000 Pakete gesammelt“, sagt Christian Willuweit vom Ortsverband Oldenburg, Projektleiterin des Johanniter-Weihnachtstruckers in Weser-Ems. Die Pakete wurde kurz vor Weihnachten verladen und vor Beginn des Krieges nach Poltawa geliefert. „Wir sind froh, dass die Pakete schon in der Stadt waren und wir sie jetzt an die Menschen verteilen können. In den kommenden Tagen versuchen wir weitere Hilfsgüter zu verteilen. Doch bisher ist noch unklar, ob und wie wir die Hilfsgüter ins Land bekommen“, berichtet der 49-jährige Jörg Drescher.
01.03.2022, 12:08 Uhr
Johanniter bereiten sich auf Flüchtlinge vor
Aufnahme von Kriegsflüchtlinge aus Ukraine in Planung
Mehr als hunderttausend Ukrainer fliehen zurzeit über die Grenzen in die Nachbarländer, zumeist Frauen und Kinder. In der Republik Moldau, in Rumänien, Ungarn und Polen kommen täglich tausende Flüchtlinge an. Die in diesen Ländern tätigen Johanniter-Partnerorganisationen bereiten sich auf die Unterstützung der Ankommenden vor. „Erste Hilfsanfragen erreichten uns bereits aus Ungarn, die wir jetzt prüfen“, sagt Magdalena Kilwing, Leiterin der Nothilfe bei der Johanniter-Auslandshilfe. Auch die Hilfsbereitschaft der haupt- und ehrenamtlichen Johanniter in ganz Deutschland ist groß. Am Wochenende kamen bereits erste Flüchtlingsfamilien an. „Gemeinsam mit den Verbänden klären wir gerade, mit welchen Nothilfemaßnahmen wir die Aufnahme, Betreuung und medizinische Versorgung der Geflüchteten in den Nachbarländern der Ukraine bestmöglich unterstützen können. Erste Maßnahmen werden bereits koordiniert“, berichtet Anne Ernst, Leiterin Krisenmanagement und Nothilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Wir Johanniter befinden uns in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und stehen bereit, mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen.“

In Weser-Ems engagieren sich die Johanniter stark in den Bereichen Flüchtlingshilfe und Integration. „Wenn wir gefordert werden, stehen wir bereit, die Menschen aus der Ukraine zu empfangen und zu betreuen“, verspricht Helene Frieden, Leiterin der Stabsstelle Integration im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Johanniter seien im engen Austausch mit den zuständigen Stellen des Landes Niedersachsen. Zahlreiche Ehrenamtliche haben bereits angefragt, ob sie unterstützen können. „Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie, an deren Bewältigung unsere Einsatzkräfte ganz wesentlich beteiligt waren, ist die Hilfs- und Einsatzbereitschaft weiterhin sehr hoch“, freut sich Markus Wedemeyer, Mitglied im Regionalvorstand. Die Betreuungs- und die Sanitätsgruppen sowie die Psychosoziale Notfallversorgung in der Regionalbereitschaft Weser-Ems bereiten sich bereits auf einen Einsatz vor. Für die Johanniter sei es eine Selbstverständlichkeit, Hilfe zu leisten, wenn Menschen in Not geraten sind. „So verstehen wir auch unsere Arbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe“, erklärt Wedemeyer.

Unter anderem betreiben die Johanniter in der Region eine Gemeinschaftsunterkunft in der Gemeinde Edewecht und erbringen Leistungen in den Landesaufnahmeeinrichtungen Blankenburg bei Oldenburg und Bramsche. In Aurich, wo die Johanniter 2015 und 2016 während des Andrangs schutzsuchender Menschen aus Syrien die große Notunterkunft in der ehemaligen Blücherkaserne betrieben haben, bieten sie Deutsch- und Integrationskurse an. Aktuell betreiben sie außerdem noch die Sanitäts- und Corona-Teststationen in den LAB-Außenstellen in den Jugendherbergen Aurich, Emden und Bad Zwischenahn.

Hintergrund
Die Johanniter waren bereits in der Vergangenheit mit Projekten in der Ukraine tätig. Zudem haben Johanniter-Verbände regelmäßig Einrichtungen vor Ort mit Hilfsgütern unterstützt, beispielsweise im Rahmen unserer alljährlichen Spendenaktion für bedürftige Familien in Südosteuropa – dem Johanniter-Weihnachtstrucker. Auch in den Anrainerstaaten waren oder sind Johanniter-Verbände tätig. Zudem gibt es in einigen auch eigene Johanniterorganisationen wie etwa in Polen die Schwesterorganiation der Johanniter-Unfall-Hilfe, Joannici Dzie?o Pomocy.

Die Johanniter und „Aktion Deutschland Hilft“ rufen zu Spenden für die Betroffenen der Ukraine-Krise auf:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: „Ukraine“
IBAN: DE62 3702 050000001020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
25.02.2022, 12:31 Uhr
Ehrenamtliche gesucht: Patenschaften für Neuzugewanderte
Mit ehrenamtlichem Engagement Familien und Einzelpersonen unterstützen
Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg sucht ab sofort weitere Ehrenamtliche, die Interesse haben, eine Patenschaft für eine neuzugewanderte Familie oder Einzelpersonen zu übernehmen. Dieses ehrenamtliche Engagement umfasst einen zeitlichen Einsatz von ungefähr drei Stunden pro Woche, den man individuell absprechen kann. Ziele der Patenschaften können sein, dass die Neuzugewanderten durch die Kommunikation mit den Ehrenamtlichen ihre Sprache verbessern oder, dass sie bei Behörden- und anderen Alltagsangelegenheiten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner haben. Zudem können die Ehrenamtlichen dabei unterstützen, dass die Familien oder Einzelpersonen mehr in den jeweiligen Stadtteil eingebunden werden und ihnen hiesige Angebote bekannt machen.

Das Amt für Zuwanderung und Integration steht den Ehrenamtlichen während ihres Engagements als Ansprechpartner zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei Claudia Wronna telefonisch unter 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.
18.02.2022, 15:54 Uhr
Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – Weiterarbeit an Projekten
Digitale Projektwerkstatt#4 am 19. Februar
Die nächste digitale Projektwerkstatt#4 im Rahmen der Umsetzung der Oldenburger Demografiestrategie #MehrÄlterBunter findet am Samstag, 19. Februar, ab 11 Uhr statt. Neben der Weiterarbeit an Projekten – wie dem „Zentrum für digitale Bildung“, dem „ViertelRaum“ oder dem Thema grüne Dächer – soll neu an der Idee „Stadtverbesserer mobil“ gefeilt werden. Auch neue Ideen können mitgebracht und beraten werden.

Informationen zur Anmeldung und die Einwahldaten finden sich auf der Oldenburger Beteiligungsplattform www.gemeinsam.oldenburg.de. Die März-Werkstatt findet am Mittwoch, 16. März, zwischen 17 und 19 Uhr statt.

Zum Hintergrund von #MehrÄlterBunter
Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen. #MehrÄlterBunter will die Kultur der Zusammenarbeit in der Stadt zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, Institutionen und Verwaltung weiterbringen, denn für die großen Aufgaben der Zukunft – Klima, Demografie, Digitalisierung – brauchen wir eine neue, agile Form der Kooperation aller.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf der städtischen Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg.de. Hier können Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden. Ansprechpartnerinnen sind Susanne Jungkunz, Stadt Oldenburg (E-Mail: susanne.jungkunz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-2448) und Ulrike Oemisch, IPG Oldenburg, (E-Mail: u.oemisch@partizipativ-gestalten.de, Telefon 0441 99848952).
18.02.2022, 15:34 Uhr
Armut im Alter – Was nun?
Armut im Alter hat viele Ursachen: chronische Erkrankung, Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit, Künstlerberuf, Scheidung und vieles mehr. Wie geht es „Anderen“ in ähnlicher Lage?

Die Selbsthilfegruppe ermöglicht uns: Erfahrungen auszutauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen zu berichten und gemeinsam nach Entlastungen zu suchen. In der Gruppe können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.

Wer fühlt sich angesprochen und geht mit uns den Schritt über diese „gewisse Schamgrenze“? Die Gruppentreffen sind 2 x monatlich geplant. 

Bitte Kontakt aufnehmen über:
Beratungs- und Koordinationsstelle
für Selbsthilfegruppen e.V.
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
Telefon: 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Bürozeiten: Di bis Fr: 9.00–12.00 Uhr+ Mo u. Mi: 15.00–19.00 Uhr
08.02.2022, 18:24 Uhr
Teamplayer gesucht: Ehrenamtliche Förderung von Grundschulkindern
Begleitung der Patinnen und Paten durch regelmäßige Workshops und Treffen
Grundschulkinder begleiten, ihre Interessen fördern und Potentiale stärken – das ist das Ziel des Projekts Teamplayer, für das aktuell weitere ehrenamtliche Patinnen und Paten gesucht werden. Mitmachen kann jede und jeder, die oder der sich vorstellen kann, ein Jahr lang alle zwei bis drei Wochen einen Nachmittag mit ihrem oder seinem Patenkind zu verbringen. Das Projekt steht Kindern in der zweiten Grundschulklasse offen, vorgeschlagen werden die Kinder von den teilnehmenden Schulen. „Wichtig ist, dass die Kinder und deren Familien ebenso wie die Ehrenamtlichen Lust auf das Projekt haben und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen möchten“, sagt die Projektleiterin Olga Gerz. „Gerade jetzt, nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit zahlreichen Einschränkungen im Alltag der Kinder, können die Patinnen und Paten eine große Hilfe sein, um die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

Der Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement begleitet die Ehrenamtlichen mit monatlichen Workshops und lädt die Teams auch zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten ein, wie Picknicks oder Sportveranstaltungen. Die gemeinsamen Nachmittage können ansonsten frei gestaltet werden und entwickeln sich erfahrungsgemäß immer in einem individuellen und kameradschaftlichen Entdeckungsprozess, je nach Interesse des Kindes.

Ansprechpartnerin für Interessierte ist Olga Gerz, die unter Telefon 0441 235-2404 zu erreichen ist, oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de.

Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten erhalten Sie unter https://www.oldenburg.de/datenschutz oder unter 0441 235-4444.
28.01.2022, 16:19 Uhr
„Leben im Quartier“ startet mit sechs geförderten Projekten ins neue Jahr
Zweite Stadtteilkonferenz für Bümmerstede und Kreyenbrück bereits in Planung
Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten bieten, sich zu begegnen und gemeinsam zu engagieren – mit diesen Zielen ist im vergangenen Jahr das Projekt „Leben im Quartier“ gestartet, welches zu gleichen Teilen aus dem niedersächsischen Förderprogramm für Demografie-Projekte auf dem Gebiet der Metropolregion Nordwest und in Weser-Ems sowie aus Mitteln der Stadt Oldenburg finanziert wird. Im Rahmen dessen kommt folgenden sechs Mikroprojekten im Modellgebiet Bümmerstede und Kreyenbrück jetzt eine Förderung zu:
 
Stadtteilkino
Für den Oldenburger Süden soll ein Stadtteilkino mit regelmäßigem Filmprogramm entstehen. Dabei sollen Filme fürs Vergnügen gezeigt werden, zur Information und als Diskussionsgrundlage für Initiativen. Die mobile Kinoausstattung soll außerdem durch Einrichtungen ausgeliehen und eingesetzt werden, die im Stadtteil aktiv sind, darunter Jugendfreizeitstätten, Fridays for Future, Schulen, Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen, Bürgerinnen- und Bürgervereine sowie Sportvereine. Die Organisations- und Programmgruppe rund um das Stadtteilkino soll dabei möglichst divers und generationenübergreifend sein.

Mein Gedicht für Kreyenbrück und Bümmerstede
Bewohnende aus den Stadtteilen werden aufgerufen, kleine Gedichte zu verfassen. Dabei werden sie nicht allein gelassen, sondern erhalten in Schreibwerkstätten Anleitungen und Anregungen. Von Poetry Slam bis Sonett und von Altenwohnen bis Schule – alle werden dabei unterstützt, sich lyrisch auszudrücken.

Spielefestival
An einem Wochenende findet in Kreyenbrück in den unterschiedlichsten Einrichtungen und auf vielen Plätzen ein Spielefest statt, das von vielen Institutionen des Stadtteils in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe Farbenfroh vorbereitet wird. Spiele selbst entwickeln oder heiß geliebte Klassiker in neuer Runde spielen – das Spielefestival soll ein Abbild einer offenen Gesellschaft sein und die Freude am gemeinsamen Spielen wiedergeben. Alle kleinen und großen Menschen werden herzlich eingeladen, mitzumachen.

Repair Café
Seit Februar 2020 haben die beiden Repair Cafés in Kreyenbrück und in Bümmerstede wegen der Corona-Pandemie nicht mehr stattgefunden. Dadurch ist in den Haushalten innerhalb der beiden Stadtteile ein regelrechter Reparaturstau entstanden. Mit den in den Stadtteilen verankerten Kooperationspartnerinnen und -partnern – städtische Gemeinwesenarbeit, evangelische Gemeinde St. Johannes, katholische Gemeinde St. Josef, Caritas, IGS Kreyenbrück und Yezidisches Forum – soll neuer Schwung entstehen. So können nicht nur Radio, Fahrrad und Co., sondern auch alten Strukturen wieder neues Leben eingehaucht werden.

Bänke und Begegnung
Auf öffentlichen Plätzen gibt es häufig Bänke und andere Sitzgelegenheiten als Orte der Begegnung und als Erholungs- und Freizeitraum – im direkten Wohnumfeld sind solche Möglichkeiten selten. Besonders für mobilitätseingeschränkte Personen erschwert dies die selbstbestimmte Teilhabe am Leben. Durch das Projekt sollen mehr Bänke für Bümmerstede und Kreyenbrück entstehen und damit mehr Orte der Kommunikation und der Begegnung. Die Ideen sind dabei vielfältig: Von der mobilen Bank, die flexibel im Stadtteil eingesetzt werden kann, bis hin zur Bank mit Bücherschrank, die zum Sitzen und Lesen besucht werden kann. Alle Interessierten sind im Rahmen des Projektes ausdrücklich zum Mitentscheiden darüber eingeladen, wie und wo Bänke platziert werden sollen.

Perfect Kreyenbrück
Jugendliche schaffen aus Visionen vom anderen Wohnen, Lernen und Freizeitgestalten reale Objekte und Projekte. Zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus digitalen und analogen Sparten, Stadtteilinitiativen und Mediendesignerinnen und -designern aus den FABLabs in Oldenburg und Bremen gestalten sie Entwürfe und Modelle für eine neue Alltagsrealität. Im Frühjahr 2022 wird ein offenes Angebot der Oldenburger Kunstschule e.V. in Zusammenarbeit mit der Cafta Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück stattfinden. Gemeinsam mit jugendlichen und erwachsenen Bürgerinnen und Bürgern aus Kreyenbrück werden Objekte entstehen, die temporär im öffentlichen Raum des Stadtteils installiert werden.

Team „Leben im Quartier“ und weitere Konferenzen
Die sechs Projekte wurden im Rahmen der ersten Stadtteilkonferenz „Leben im Quartier“ für die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede vorgestellt, die im Herbst 2021 in der IGS Kreyenbrück stattgefunden hat. Ziel der Konferenz war es, Menschen aus den Stadtteilen zusammenzubringen, Netzwerke zu stärken und über Belange aus den Stadtteilen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der positiven Resonanz zur Stadtteilkonferenz steht bereits jetzt fest: Das war erst der Anfang. Menschen aus Bümmerstede und Kreyenbrück sollen auch zukünftig verstärkt die Möglichkeit haben, sich zu begegnen und gemeinsam zu engagieren. Eine neue Konferenz, vielleicht sogar ein großes Picknick, ist für Frühjahr/Frühsommer eingeplant.

Die Federführung bei der Organisation wird durch das Stadtteil-Team Leben im Quartier übernommen. Letzteres hat sich im laufenden Jahr gefunden und möchte gerne die Herausforderung annehmen, gemeinsam mit den Menschen und Institutionen in Bümmerstede und Kreyenbrück mehr für den Stadtteil zu erreichen.

Langfristige Idee ist es, das Projekt „Leben im Quartier“ auch auf weitere Stadtgebiete zu übertragen. Hierzu wird es voraussichtlich im März einen Termin im Sozialausschuss geben, der von Interessierten besucht werden kann.
28.01.2022, 15:40 Uhr
Offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle im Stadtteiltreff Kreyenbrück
Angebot an jedem ersten Donnerstag im Monat – Start im Februar
Erziehungsfragen, Sorgen und Schwierigkeiten in der Familie: Ab Februar wird an jedem ersten Donnerstag im Monat wieder eine offene Sprechstunde der Familienberatungsstelle der AWO angeboten. Diese findet jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg) statt. Das Angebot startet ab dem 3. Februar, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es gelten die 3G-Regeln.

In diesem Zeitraum berät Inga Weiland bei allen Problemen rund um die Familie: Sie bietet Hilfe bei Erziehungsfragen, Problemen in der Familie, Sorgen rund um die Schule oder bei Schwierigkeiten in Ehe und Partnerschaft. Kinder und Jugendliche können auch alleine zur Beratung kommen, wenn sie Gesprächsbedarf haben.

Wer sich lieber telefonisch beraten oder einfach nur informieren möchte, bekommt beim Stadtteiltreff Kreyenbrück unter der Telefonnummer 0441 235-3292 oder bei der AWO unter Telefon 0441 973770 Antworten.
22.01.2022, 12:53 Uhr
Das Beste kommt... ...nach der Trennung
Wie kann der Neubeginn nach einer Trennung vom Partner/ von der Partnerin gelingen? Welche Perspektiven gibt es und wie geht man mit der Veränderung, den Ängsten, den neuen Aufgaben (...) um. Diesen Fragen muss man sich nicht alleine widmen: eine neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen, die den ersten Schock der Trennung bereits überwunden haben und sich nun neu aufstellen möchten. Weitere Informationen gibt es bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
22.01.2022, 12:52 Uhr
Selbsthilfegruppe für Alleinstehende in Gründung
Alleinstehende, die etwa zwischen 40-90 Jahre alt und auf der Suche nach Austausch sind, können sich an die BeKoS wenden. Dort gründet sich gerade eine Gruppe, die Gelegenheit zum Gespräch aber auch zu gegenseitiger praktischer Unterstützung und ggf. gemeinsamen Freizeitaktivitäten bietet. Interessierte erreichen die BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de 
11.01.2022, 17:03 Uhr
Sparda-Bank West spendet 3.000 Euro für schwerkranke Kinder
Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familie oft eine extreme Belastung. Über 40.000 Familien in Deutschland sind jedes Jahr mit einer solchen Lebenssituation konfrontiert. Für diese Familien knüpft der Bunte Kreis ein beispielhaftes Hilfsnetzwerk für ganzheitliche Betreuung. Dazu gehört auch die Einrichtung am Kinder-Klinikum Oldenburg, die zum Start in das neue Jahr von der Sparda-Bank West eine Spende über 3.000 Euro erhält. „Diese Unterstützung  ist besonders in der aktuellen, herausfordernden Zeit ein besonderer Lichtblick für die Familien, die wir betreuen und eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit“, betont Elisabeth Walker, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge am Kinder-Klinikum Oldenburg.

Insgesamt stellt die Genossenschaftsbank 45.000 Euro als Spende aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West bereit, berichtet Sparda-Bank-Filialleiter Hermann Kruse: „Der Bunte Kreis gibt mit seinen Nachsorge-Einrichtungen betroffenen Kindern und ihren Familien Rückhalt in einer schweren Zeit, vor allem Mut und Unterstützung im Alltag. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, genau die Werte, die wir als Genossenschaftsbank mit unserem gesellschaftlichen Engagement fördern.“ Auf der Basis dieser genossenschaftlichen Wertvorstellungen helfe die Sparda-Bank West vor Ort und gestalte die Zukunft positiv mit, unterstreicht der Filialleiter: „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Beitrag für die Menschen in unserer Region“. Jahr für Jahr unterstützt die Sparda-Bank West mit ihrem Gewinnsparverein rund 850 Vereine und gemeinnützige Initiativen in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Niedersachsen.
07.01.2022, 14:39 Uhr
Herzen und Geldbeutel öffnen
Oberbürgermeister empfängt Sternsinger-Delegation – Segenssprüche zum Mitnehmen
„Gesund werden – Gesund bleiben“ ist gerade in Pandemie-Zeiten der Wunsch vieler Menschen für das neue Jahr. Und genauso lautet das Leitwort der Aktion „Dreikönigssingen“ des Kindermissionswerkes, die erneut von den katholischen Kirchengemeinden im Oldenburger Stadtgebiet unterstützt wird. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing zum Dreikönigsfest am 6. Januar vor dem Alten Rathaus eine kleine Abordnung aus der Kirchengemeinde St. Willehad. Begleitet von Organisatorin Rosemarie Deckarm und Sara Bramlage überbrachten die in den Kostümen der Heiligen Drei Könige gewandeten Sternsingerinnen Carla und Laura Hörtemöller sowie Max Bramlage die Segensformel „20*C+M+B+22“. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat“, zu Deutsch „Christus segne dieses Haus“, außerdem für die Anfangsbuchstaben der legendären Namen der Weisen aus dem Morgenland, nämlich Caspar, Melchior und Balthasar.

Der Empfang der Sternsingerkinder durch den Oberbürgermeister ist eine langjährige Tradition. Zum zweiten Mal in Folge fand der Besuch indes Corona-bedingt nur in einem kleinen Rahmen statt. Jürgen Krogmann lobte die Mädchen und Jungen für ihr Engagement: Es sei ein Signal der Hoffnung und des Miteinanders, gerade von jungen Menschen, die in diesen schweren Zeiten sich für andere einsetzten, so der Oberbürgermeister. Er wünschte den kleinen Königinnen und Königen, dass sie auf offene Herzen und Geldbeutel treffen. Die Sternsinger machen mit ihrer Aktion auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam und sammeln Spenden für das Kindermissionswerk.

Auch in diesem Jahr verhindert die Pandemie in den meisten Gemeinden Hausbesuche der Sternsingerinnen und Sternsinger. Auf den Segen muss dennoch niemand verzichten. So werden in der Gemeinde St. Willehad am kommenden Wochenende in allen Kirchen Sternsinger-Gottesdienste gestaltet – am 8. Januar um 18 Uhr in St. Willehad sowie am 9. Januar um 10 Uhr in St. Stephanus, um 10 Uhr in der Kirche Heilig Geist, um 10.30 Uhr im Forum St. Peter und um 11.15 Uhr in St. Willehad (dieser Gottesdienst wird auch auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde live übertragen). Die Kollekten dieser Gottesdienste sind für das Kindermissionswerk bestimmt. Es liegen Umschläge mit Segenssprüchen zum Mitnehmen aus. Die Spenden können auch überwiesen werden.

Auch die Kirchengemeinde St. Marien veranstaltet drei Sternsingermessen mit jeweils zwei Sternsinger-Gruppen (am 8. Januar um 17 Uhr in St. Marien sowie am 9. Januar um 9.30 Uhr in St. Christophorus und um 11 Uhr in St. Marien). Nach den Messen kann man sich gesegnete Aufkleber mit dem Segen für 2022 mitnehmen sowie Spendentüten und Überweisungsträger zugunsten der Sternsinger. Spenden können auch direkt nach den Messen abgegeben werden.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,23 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 76.500 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
17.12.2021, 15:16 Uhr
Sparda-Bank West spendet 3.000 Euro für schwerkranke Kinder
Wenn ein Kind viel zu früh, behindert oder sehr krank auf die Welt kommt, bedeutet das für die Familie oft eine extreme Belastung. Über 40.000 Familien in Deutschland sind jedes Jahr mit einer solchen Lebenssituation konfrontiert. Für diese Familien knüpft der Bunte Kreis ein beispielhaftes Hilfsnetzwerk für ganzheitliche Betreuung. Dazu gehört auch die Einrichtung am Kinder-Klinikum Oldenburg, die zu Weihnachten von der Sparda-Bank West eine Spende über 3.000 Euro erhält. „Diese Unterstützung  ist besonders in der aktuellen, herausfordernden Zeit ein besonderer Lichtblick für die Familien, die wir betreuen und eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit“, betont Elisabeth Walker, Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge am Kinder-Klinikum Oldenburg.

Insgesamt stellt die Genossenschaftsbank 45.000 Euro als Weihnachtsspende aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West bereit, berichtet Sparda-Bank-Filialleiter Hermann Kruse: „Der Bunte Kreis gibt mit seinen Nachsorge-Einrichtungen betroffenen Kindern und ihren Familien Rückhalt in einer schweren Zeit, vor allem Mut und Unterstützung im Alltag. Das sind gelebte Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, genau die Werte, die wir als Genossenschaftsbank mit unserem gesellschaftlichen Engagement fördern.“ Auf der Basis dieser genossenschaftlichen Wertvorstellungen helfe die Sparda-Bank West vor Ort und gestalte die Zukunft positiv mit, unterstreicht der Filialleiter: „Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiger Beitrag für die Menschen in unserer Region“. Jahr für Jahr unterstützt die Sparda-Bank West mit ihrem Gewinnsparverein rund 850 Vereine und gemeinnützige Initiativen in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Niedersachsen.
17.12.2021, 15:01 Uhr
672 erfüllte Wünsche für sozial benachteiligte Kinder in Oldenburg
Große Freude bereiten Johanniter und die Stadt Oldenburg mit der Aktion „Kleine Wünsche“.
„Das ist unglaublich, von wo aus überall die Wünsche erfüllt werden“, freut sich Anke Siemers von den Johannitern, teilhabende Organisatorin der Aktion „Kleine Wünsche“. Aus Hamburg, Berlin, Nienburg und vielen weiteren Regionen kamen die liebevoll weihnachtlich verpackten Geschenke für die Kinder.

„In diesem Jahr standen viele Bücher auf den Wunschzetteln. Besonders stechen allerdings Wünsche heraus, bei denen einem die Bescheidenheit der Kinder ins Gesicht springt“, sagt Anke Siemers gerührt. Sie spricht von Wünschen wie Patronen für Füller, Süßigkeiten, einem eigenen Nutella-Glas oder Erdbeerpulver für Milch.

Die Aktion „Kleine Wünsche“ in Oldenburg wird jedes Jahr ab Anfang November von den Johannitern und dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg durchgeführt. Die Vordrucke für die Wunschzettel werden von den Johannitern an das Jugendamt der Stadt Oldenburg ausgehändigt, welches später die Pakete auch an die Kinder verteilt.

Der Pate oder die Patin besorgt das gewünschte Geschenk, verpackt es weihnachtlich und bringt es ins Kundenservice-center der Johanniter.

Am 16.12. haben die Johanniter die Geschenke dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg übergeben, der sie an die jeweiligen Kinder weiterleitet, die hoffentlich große Freude mit und an den erfüllten Wünschen haben.
03.12.2021, 15:58 Uhr
Oldenburger Johanniter erfüllen wieder „Kleine Wünsche“
Weihnachtsaktion in Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt
Mit „Kleinen Wünschen“ große Freude bereiten will der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe. In Kooperation mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes der Stadt Oldenburg startet wieder die Aktion „Kleine Wünsche“, um Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien das Weihnachtsfest zu verschönern. Für diese Aktion werden noch Wunschpaten gesucht. „Wir haben kleine Wunschzettel, auf denen die Kinder einen Wunsch im Wert von etwa 20 Euro eintragen können“, erklärt Organisatorin Anke Siemers. Mit diesen Wunschzetteln machen sich die Johanniter dann auf die Suche nach Paten, die diese Wünsche erfüllen. 

Pate kann jeder werden, der einem Kind etwas Freude schenken möchte. Der Pate oder die Patin besorgt das gewünschte Geschenk, verpackt es weihnachtlich und bringt es bis 10. Dezember ins Kundenservicecenter der Johanniter (KSC) an der Bloherfelder Straße 175 in Oldenburg. Geöffnet ist das KSC montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr. „Wir sammeln die Geschenke und übergeben sie dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Oldenburg, der sie an die jeweiligen Kinder weiterleitet“, erklärt Peter Hilbink, Leiter des Kundenservicecenters der Johanniter. Dieser etwas komplizierte Weg ist aus Datenschutzgründen notwendig, denn sowohl Pate als auch die beschenkte Familie erfahren nicht die Adressen voneinander, es sei denn, beide Seiten wünschen eine Kontaktaufnahme. Wer Pate werden und somit Kindern aus der Nachbarschaft helfen möchte, kann einen Wunschzettel im KSC an der Bloherfelder Straße abholen oder unter Telefon 0441 35069430 oder per Mail an kleinewuensche.oldenburg@johanniter.de anfordern. Weitere Informationen gibt es unter www.johanniter.de/kleine-wuensche.
03.12.2021, 15:49 Uhr
Agenda-21-Verschenkmarkt bis auf Weiteres geschlossen
Wegen der aktuellen Lage hat der städtische Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) ab Montag, 6. Dezember, Corona-bedingt geschlossen. Für eine Öffnung des Marktes liegt die Infektionsrate mit dem Corona-Virus derzeit zu hoch, sodass die ehrenamtlich Tätigen den Markt bis auf Weiteres nicht öffnen.
27.11.2021, 15:10 Uhr
Ehrenamtliche gesucht: IT-Lotsinnen und -Lotsen für Oldenburg
Digitale Kompetenzen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern nachhaltig erweitern
Im Rahmen des Projektes „Digitale Lernlabore“ der Stadt Oldenburg werden ehrenamtliche IT-Lotsinnen und -Lotsen gesucht, die ältere Oldenburgerinnen und Oldenburger bei der Lösung von alltäglichen IT-Problemen helfen. Im Vorfeld können interessierte Ehrenamtliche an einer Schulung über relevante Themen teilnehmen.

Die Digitalisierung hat mittlerweile in fast allen Lebensbereichen Einzug gehalten und macht einiges in unserem Leben leichter. Online eine Meldebescheinigung beantragen oder im Livestream ein Museum besichtigen – viele (Verwaltungs-) Dienstleistungen und Kulturangebote haben sich ins Internet verlegt. Die Stadt Oldenburg möchte daher aktiv daran mitwirken, dass die gesamte Stadtbevölkerung die neuen digitalen Angebote für sich nutzen kann. Hier kommen die ehrenamtlichen IT-Lotsenden ins Spiel, die gemeinsam dabei helfen sollen, die digitalen Kompetenzen der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu festigen und nachhaltig zu erweitern und ihnen bei der Bewältigung kleinerer IT-Probleme unterstützend zur Seite stehen.

Ehrenamtliche, die Interesse daran haben, Ältere in der digitalen Welt zu unterstützen und ihnen wo nötig Hilfestellung zu leisten, können sich im Rahmen des Projekts zu IT-Lotsinnen und -Lotsen schulen lassen und werden dann, in Kooperation mit den städtischen Bibliotheken, zunächst dort eingesetzt. Ältere, die Unterstützung brauchen, kommen dort vorbei.

Grundsätzlich kann jeder teilnehmen, der Lust hat, seine Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Zurechtfinden in der digitalen Welt zu unterstützen und durch ein Ehrenamt das Zusammenleben in der Stadt zu gestalten. Das Alter spielt dabei keine Rolle. IT-Lotsende können sowohl jüngere als auch ältere Personen werden. Im Vorfeld bieten wir die Möglichkeit, an einer Schulung teilzunehmen, die durch die VHS durchgeführt wird. Dort werden die Grundlagen für IT-Lotsinnen und -Lotsen vermittelt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gerne bis Mittwoch, 8. Dezember, direkt per E-Mail bei der Teilprojektleitung unter friederike.hackmann@stadt-oldenburg.de melden und Fragen stellen oder ihr Interesse bekunden.

Die IT-Lotsinnen und -Lotsen sind ein Baustein des Projekts „Digitale Lernlabore – Civic Data Lab“, das aus Mitteln des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert wird. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.oldenburg.de/digitale-lernlabore.
24.11.2021, 18:51 Uhr
Annie Heger ist neue Botschafterin für das TrostReich
Seit Sonntag, 21. November 2021, ist Annie Heger offiziell in den diplomatischen Dienst für das TrostReich aufgenommen. So jedenfalls drückte es Botschafter-Kollege Thomas Kossendey in seiner Laudatio aus: „Obwohl – diplomatisch bist du eigentlich so gar nicht. Du bist offen und gerade heraus. Und darum genau richtig für diese Aufgabe.“

Mit einer Feierstunde im Vortragssaal der Alten Fleiwa begingen Mitarbeiter*innen, Helfer*innen und Gäste die Ernennung von Annie Heger. Neben lobenden und erwartungsfrohen Worten, unter anderem aus dem Mund des zweiten TrostReich-Botschafters Christian Firmbach, standen zwei interessante Fachvorträge auf dem Tagesprogramm. Die Fachärztin für Psychiatrie Dr. Ulrike Wendt gab einen kurzen Einblick in die Geschichte der kinderpsychologischen Forschung, illustriert mit ihrem eigenen Beispiel, und Gesche Wieder berichtete stellvertretend für die erkrankte Martina Wulf von aktuellen TrostReich-Erfahrungen in der Corona-Zeit.

Dann endlich kam der Höhepunkt des Tages, die Übergabe des Botschafter-Stabes an Annie Heger, gefolgt an ihre Dankesrede, die schon mehr ein Galaauftritt war und auch der letzten Person im Saal klar machte, dass Annie genau die Richtige für diesen Job ist.


Als Annie Heger dann die ihr zu Ehren gebackene Torte angeschnitten hatte und die Gäste sich bei Kaffee und Keksen in kleinen Gruppen über die gelungene Veranstaltung unterhielten, konnte ganz-oldenburg.de mit Annie Heger und Vorstandsmitglied Antje Möhrmann ein kurzes Interview führen:

Antje, wann und wo kam dir die Idee, Annie zu fragen, ob sie TrostReich-Botschafterin werden will?
Im vergangenen Dezember war ich mit einer Freundin in einem Gottesdienst, in dessen Verlauf Annie Heger ihr Album „Bethlehem“ vorgestellt hat. Wir sind sehr erfüllt aus diesem Gottesdienst gegangen. Ich habe Annie daraufhin geschrieben, und was ich ganz toll fand: Sie hat mir immer wieder geantwortet. 
Dann habe ich auf einer nächtlichen Autofahrt durch Ostfriesland eine Radiosendung auf plattdeutsch gehört. Bei einer Frauenstimme dachte ich: Ist das Annie? Sie war es nicht, aber die Idee, sie anzusprechen, war da. Ich habe ihr am nächsten Tag eine Nachricht geschickt und sie gefragt, ob sie Botschafterin werden möchte. Und sie schrieb zurück: Jo!

Du hast also nicht lange überlegt, Annie. Was war ausschlaggebend?
Wahrscheinlich meine persönliche Situation in dem Moment, weil ich mich gerade in einer Trauerphase befunden habe, und manchmal passieren einem Dinge ja genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich wusste selbst in diesen Zeiten, in denen wir uns befinden, und der Angst, die uns ja auch so ein bisschen umtreibt, gerade nicht, wohin mit meinen Gefühlen, und ich dachte, wenn mich jetzt das TrostReich fragt, dann muss ich „ja“ sagen, das hat so sein sollen. Ich bin dann auch im TrostReich gewesen und fand es ganz fantastisch. Ich habe allen Leuten davon erzählt.

Du bist vielfältig sozial engagiert, aber das ist doch noch eine etwas andere Ebene. Hast du gewusst, was dich hier erwartet?
Ich habe das nicht genau gewusst, aber ich habe ziemlich bald nachgefragt: Was wünscht ihr euch von mir, welche Erwartungen werden an mich gestellt? Denn wenn ich so etwas zusage, dann möchte ich diese Rolle auch bestmöglich erfüllen, und deswegen wollte ich ganz klar haben, welche Aufgaben ich habe. Der heutige Tag ist ja quasi eine erste Amtshandlung dieser Patenschaft, und alles, was ich gesagt bekommen habe und auch, dass ich jederzeit ins TrostReich kommen und es mir ansehen darf, wenn es „belebt“ ist, war schließlich die entscheidende Bestätigung für mich, dass meine spontane Zusage richtig war.

Hast du schon einen Plan, wie du die Rolle gestalten willst?
Ich finde, bevor man etwas anbietet, sollte man fragen, was gebraucht wird. Ich glaube, meine Aufgabe ist es, meine Unterstützung in hoher Frequenz und in regelmäßigen Abständen anzubieten, denn ich bin unfassbar priviligiert, mein Kühlschrank ist voll, die Heizung läuft, und das, obwohl wir in einer Pandemie sind und ich freischaffende Künsterin bin. Ich weiß, an welchen Stellen ich abgeben kann, das kann zum Beispiel meine Woman Power sein, das können aber auch Kontakte sein, ein ganzes Netzwerk, das man für unterschiedliche Dinge zur Verfügung stellen kann. Das kann aber auch Zeit sein, und Zeit ist mir in meinem Leben fast das Kostbarste. Von daher glaube ich, dass ich viele Stellen in meinem Leben finde, wo ich dem TrostReich etwas geben kann.

Du bewegst dich ja sehr viel in der plattdeutschen Sprache. Welche Rolle spielt Platt für dich?
Plattdeutsch ist meine absolute Herzenssprache. Ich bin plattdeutsch aufgewachsen, weil um mich herum alles plattdeutsch sprach. Es ist kein Medien-Platt, dass ich mir irgendwie draufgeschafft hätte, sondern ein ursprüngliches, in dem sich die Menschen um mich über ihre Gefühle unterhalten haben. Wenn Ostfriesen über Gefühle sprechen, dann auf platt. 
Egal, wo ich auf der Welt bin, wir Plattdeutschen finden uns ja, und wenn ich das im Ohr habe, bin ich sofort zu Hause am ostfriesischen Kanal, sitze am Kamin und fühle mich umsorgt und wohl. Nichts anderes auf dieser Welt löst so ein Heimatgefühl aus, so ein Zu-Hause-Gefühl, wie die Sprache.
19.11.2021, 12:48 Uhr
Spendenübergabe im Stadtmuseum
Drei Oldenburger Initiativen freuen sich über Spende aus Schiefer-Aktion
Über 4000 Euro für den guten Zweck! Das Stadtmuseum, der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau und das Amt für Klimaschutz und Mobilität übergeben die Erlöse aus dem Verkauf von Fassadenplatten des Stadtmuseums an drei Oldenburger Initiativen. Fridays for Future Oldenburg, die Flüchtlingshilfe Oldenburg und die Gemeinnützige Kulturgenossenschaft Globe e.G. nehmen je ein Drittel der eingenommenen Gelder entgegen. „Mit der Spende möchten wir die Arbeit der Initiativen würdigen“, sagt Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums, „und hervorheben, wie wichtig der Einsatz für Umwelt, Kultur und Interkulturalität für das Miteinander in Oldenburg ist.“

„Wir freuen uns sehr, dass das Stadtmuseum uns und unseren Aktivismus mit dieser Spende unterstützt“, erklärt die Gruppe Fridays for Future Oldenburg. „Insbesondere finden wir es toll, dass so viele Menschen durch den Kauf einer Schieferplatte gesellschaftliches Engagement in Oldenburg unterstützen wollen.“ Für die Flüchtlingshilfe Oldenburg nimmt Ehrenamtskoordinatorin Katharina Pytjew die Spende entgegen. Sie weiß bereits, wofür die Gelder eingesetzt werden sollen: „Wir verwenden sie für die Anschaffung eines E-Lastenrads. Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe Oldenburg und Geflüchtete können es für gemeinsame Aktivitäten nutzen. Die Spenden sind ein Beitrag zur Begegnung.“ Auch Elisabeth von Wedel-Gödens vom Vorstand der Kulturgenossenschaft Globe verkündet konkrete Vorhaben: „Die Spende des Stadtmuseums wird Licht auf die Bühne des Globes bringen! Wir kaufen davon die ersten drei Scheinwerfer von zahlreichen, die für eine professionelle Beleuchtung nötig sind.“

Die Verkaufsaktion fand Ende Oktober statt. Mit dem Beginn der vorbereitenden Maßnahmen für den Abbruch der Neuen Galerie stellten sich neben der kulturellen und stadthistorischen Bedeutung des Gebäudes auch Fragen zum nachhaltigen Umgang mit den eingesetzten Baustoffen. Denn die Einsparungen, die sich durch den nachhaltigen Umgang mit Baumaterialien im Hinblick auf den CO2-Ausstoß ergeben, sind erheblich. Im Vergleich zum Neukauf von Schieferplatten werden bei der Wiederverwendung pro Quadratmeter circa 40 kg CO2 pro eingespart. „Der portugiesische Schiefer, der am Stadtmuseums verbaut wurde, ist besonders hochwertig“, erklärt Ulrich Helpertz, Projektleiter für den Hochbau des neuen Stadtmuseums. „Er eignet sich hervorragend für die Weiterverwendung. Dass so viele Bürgerinnen und Bürger an dem Angebot interessiert waren, zeigt ein wachsendes Interesse an nachhaltigem Umgang mit Baustoffen.“

Oldenburgerinnen und Oldenburger konnten den Schiefer gegen einen selbst gewählten Betrag erwerben. Insgesamt wurden mehr als 200 Quadratmeter der Fassadenverkleidung abgenommen und verkauft. Pro Platte zahlten Interessierte bis zu 50 Euro. Viele gaben an, die Platten in Haus und Garten nutzen zu wollen. Aber auch einige Künstlerinnen und Künstler erwarben das hochwertige Material, um damit zu arbeiten.

Neben den Schieferplatten wurden der Fassadenschriftzug des Stadtmuseums und drei Schieferkunstwerke von Oldenburger Künstlern versteigert. Neben den Künstlern vom Hidden Art Kollektiv und Die Jungs Wandgestaltung hatte auch der bekannte Oldenburger Bildhauer Udo Reimann ein Kunstwerk für die Versteigerung zur Verfügung gestellt, um für den guten Zweck Geld zu erlösen.

„Wir freuen uns, dass die Aktion gut angenommen wurde und viele Bürgerinnen und Bürger ein Stück der ‚alten‘ Neuen Galerie erworben haben“, freut sich Museumsleiter Dr. Steffen Wiegmann. „Jetzt interessiert uns natürlich sehr, wo die Buchstaben, Kunstwerke und Platten ein neues Zuhause gefunden haben.“ Das Stadtmuseum möchte die Übergabe der Spendengelder mit einem Aufruf an die Käuferinnen und Käufer verbinden und freut sich über die Zusendung von Fotos an stadtmuseum@stadt-oldenburg.de.
16.11.2021, 16:51 Uhr
Ehrenamtlich für Neuzugewanderte engagieren
Kostenlose Schulung zu Integrationslotsenden ab Mitte Januar
Wer hat Lust, sich in Oldenburg ehrenamtlich für eine neuzugewanderte Familie oder Einzelperson zu engagieren? Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg bietet ab Mitte Januar eine kostenfreie Schulung zur Integrationslotsin oder zum Integrationslotsen an und vermittelt danach bei Interesse entsprechende Einsatzorte. Themen der Schulung sind unter anderem interkulturelle Kompetenz und Sensibilisierung, Asyl- und Ausländerrecht, Traumatisierungen bei Geflüchteten oder sprachliche Förderung von Neuzugewanderten. Interessentinnen und Interessenten können sich bei Claudia Wronna telefonisch unter 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de melden.
22.10.2021, 13:31 Uhr
Der Bundespräsident als Patenonkel
Steinmeier übernimmt Patenschaft für kleine Ella – Bürgermeisterin übergibt Urkunde
Ella heißt das siebte Kind von Sanaa Khalaf und Hajem Khalil. Dem jüngsten Mitglied der aus Syrien stammenden und seit 2016 in Deutschland lebenden Familie wurde am Freitag, 22. Oktober, eine besondere Ehre zuteil: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Patenschaft für das am 20. Juli dieses Jahres im Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg zur Welt gekommene Mädchen übernommen. Stellvertretend für das Staatsoberhaupt überreichte Oldenburgs Bürgermeisterin Petra Averbeck in einer Feierstunde im Alten Rathaus den stolzen Eltern die Patenurkunde und 500 Euro als Patengeschenk.

Auch Ellas Geschwister – vier Schwestern und zwei Brüder – waren bei der Feierstunde dabei. Die Kinder fühlen sich wohl in Oldenburg: Osman (14) geht auf die Oberschule Osternburg, Helz (12) und Belnd (11) besuchen das Herbartgymnasium, Layan (8) und Alen (6) die Grundschule Wallschule, Emma (3) hat einen Platz im Kindergarten an der Blumenstraße. „So eine große Familie zu haben, bedeutet eine große Verantwortung“, weiß Mutter Sanaa Khalaf.

Dass Frank-Walter Steinmeier als Ehrenpate fungiert, hat in erster Linie symbolischen Charakter und ist mit einer Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für das Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

Seit 1949 wurden insgesamt 81.699 Ehrenpatenschaften durch den jeweiligen Bundespräsidenten übernommen (Stand: 31. Dezember 2020). Für Frank-Walter Steinmeier ist es in seiner bisherigen Amtszeit bereits die zweite Patenschaft für ein Kind aus Oldenburg.
19.10.2021, 17:31 Uhr
„Der Schatz von Bloherfel.de“ übergibt Tondokumente an das Stadtmuseum
Das Stadtteilprojekt „Der Schatz von Bloherfel.de“ hat im Zuge der Vorbereitungen auf sein interaktives Theaterstück über 30 Bloherfelderinnen und Bloherfelder interviewt. Daraus entstanden sind 25 Tondokumente und eine Textfassung, die eine umfassende Stadtteilgeschichte aus individuellen Perspektiven, Geschichten und Erinnerungen erzählen. Das Theaterprojekt kommt nun zum Abschluss und übergibt dem Stadtmuseum in diesem Zuge die Ton- und Textdokumente. Sie gehen als Zeitzeugenberichte in die Sammlung ein.

„Die Erzählungen der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteiles sind im Stadtmuseum genau richtig aufgehoben“, freut sich Sammlungsleiterin Franziska Boegehold-Gude. Im Zuge der Neuausrichtung des Stadtmuseums ist sie für das neue Sammlungskonzept des Hauses zuständig. „Es sind nicht ausschließlich Objekte, die uns interessieren. Wir sammeln auch Geschichten über Oldenburg, um als Stadtmuseum einen guten Eindruck des Lebens in dieser Stadt vermitteln zu können“, erklärt Boegehold-Gude.

Mit der Übergabe der Tondokumente endet das Theaterprojekt, das im Juni diesen Jahres fast 30 Mal aufgeführt wurde. An der Gemeinschaftsproduktion unter der Leitung und Regie von Michael Uhl waren 80 Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Hintergründe und Generationen beteiligt. In Zusammenarbeit mit 20 freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern entstand ein interaktives Hörspiel quer durch den Stadtteil Bloherfelde, das auf den diversen und reichen Erfahrungen seiner Menschen aufbaut. „Dass über 600 Zuschauerinnen und Zuschauer durch das Hörspiel selbst zu Akteurinnen und Akteuren in ‚Der Schatz von Bloherfel.de‘ wurden, freut mich und das Team sehr“, resümiert Uhl.

Eine umfassende Dokumentation des Projektes, das unter Trägerschaft des Bürgervereins Bloherfelde stattfand, ist ab jetzt auf der Homepage www.bloherfel.de zu finden. 
15.10.2021, 19:52 Uhr
Selbsthilfegruppe »Verlassene Eltern»
Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter, die unter dem Kontaktabbruch ihrer Kinder leiden. In der Gruppe können die Teilnehmenden Unterstützung und Verständnis bei Menschen finden, die eine ähnliche Lebenssituation aus eigener Erfahrung her kennen, es können gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie man den Schmerz nicht als einzigen Lebensinhalt walten lässt und wie man der Ohnmacht ihre Macht nimmt. Die Gruppe ist noch offen für interessierte Betroffene. Interessierte können sich bei der BeKoS melden unter 0441-884848,  info@bekos-oldenburg.de
12.10.2021, 16:48 Uhr
„Mitmachen, Mitgestalten, Miteinander“: Ehrenamtliches Engagement im inForum
Unterstützung bei Kulturfahrten, Vortragsveranstaltungen und Homepagepflege gesucht
Das inForum ist eine zentrale Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt Oldenburg für Best Ager. Die Angebote richten sich an Menschen, die sich in der nachberuflichen Lebensphase befinden und ihre Kenntnisse und Lebenserfahrungen sinnvoll und kreativ einsetzen und weitergeben möchten. In Zusammenarbeit mit hauptamtlichen pädagogischen Fachkräften erstellen aktuell circa 80 ehrenamtlich Mitarbeitende, organisiert in Arbeitsgemeinschaften oder als Kursleitende, ein breitgefächertes Kultur- und Bildungsangebot.

Die Angebote des inForum im Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement reichen von Kursen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten, Gesprächskreisen, Besichtigungen, Kulturfahrten, Radausflügen bis hin zu Vorträgen und Kooperationsprojekten mit vielen Oldenburger Institutionen. Das zwei Mal im Jahr erscheinende Programmheft ist sowohl im PFL als auch an vielen anderen öffentlichen Stellen in den einzelnen Stadtteilen (Stadtteilbibliotheken, Bürgerbüros, Apotheken) erhältlich. Das Programm ist auch online unter www.oldenburg/inforum.de zu finden.

Aktuell sucht das inForum nach dem Motto „Mitmachen, Mitgestalten, Miteinander“ neue ehrenamtliche Mitstreitende für folgende Bereiche:

• In der Arbeitsgemeinschaft Kulturfahrten werden Tagesausflüge mit viel Engagement von den Mitgliedern vorbereitet, organisiert und anschließend auch durchgeführt.
• Die Arbeitsgemeinschaft Vorträge plant zu unterschiedlichen Themen Vortragsveranstaltungen. Die Themenschwerpunkte werden gemeinsam festgelegt und die Referentinnen und Referenten dementsprechend angesprochen.
• Wer lieber im Hintergrund arbeiten möchte, kann das inForum bei der Homepagepflege unterstützen. Zu den Aufgaben gehört dabei unter anderem auf der Homepage Aktualisierungen vorzunehmen und das neue Programm einzupflegen.

Ein Beratungsgespräch ist nach vorheriger Terminabsprache telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de möglich.
08.10.2021, 15:30 Uhr
Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – neue Kultur der Zusammenarbeit
Utkiek am Samstag, 16. Oktober, von 11 bis 16 Uhr im CORE, Heiligengeiststraße 6–8
Mitbestimmen und direkt mitgestalten – das ist den Menschen auch in Oldenburg wichtig. Ob digital oder live, Hauptsache ehrlich, auf Augenhöhe und mit spürbaren Ergebnissen.

#MehrÄlterBunter will die Kultur der Zusammenarbeit in der Stadt zwischen Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern weiterbringen, denn für die großen Aufgaben der Zukunft – Klima, Demografie, Digitalisierung – brauchen wir neue agile Formen der Kooperation aller. Das heißt nicht mehr nur Ideen einsammeln, sondern denen, die Ideen haben, die nötige Unterstützung geben, damit sie ihre Ideen auch verwirklichen können.

Zum Beispiel auf der Veranstaltung Utkiek:
 In verschiedenen städtischen Beteiligungsformaten – zuletzt mit den Picknicks2030 – und in den unterschiedlichen Netzwerken wird kontinuierlich ein reicher Ideen-Schatz gehoben. Jetzt geht es darum, zusammenzukommen, Ideen konkret zu machen und gemeinsam anzupacken. Der Utkiek als Sammelpunkt und Werkstattkonferenz bringt
 • alle Ideenträgerinnen und -träger sowie Interessierte einen ganzen Tag lang im CORE zusammen,
 • mit Kreativität und guter Laune einen gemeinsamen Überblick und
 • ähnliche Ideen einander näher und neue Ideen auf den Weg.

Als offenes Beteiligungsformat lädt er alle Menschen in Oldenburg ein, auch spontan mit eigenen Ideen dazuzukommen und mitzugestalten – Projektprofis und Stadtverwaltung stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Veranstaltung Utkiek (Plattdeutsch: Ort, von dem man einen guten Ausblick hat) findet statt am Samstag, 16. Oktober, von 11 bis 16 Uhr im CORE Oldenburg, Heiligengeiststraße 6-8, 26121 Oldenburg.
 Anmeldung auf https://gemeinsam.oldenburg.de/oldenburg/de/events/54248/event/118 (pandemiebedingt begrenzte Platzzahl) oder beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg, 0441 235-4444; es gilt die 3G-Regel.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf der städtischen Beteiligungsplattform www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie. Hier können Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden, wenn es auch Ihr Anliegen ist
 · gute Ideen und Lösungen für unsere wachsende Bevölkerungszahl zu finden (Mehr),
 · die Herausforderung der zunehmenden Alterung der Stadtgesellschaft positiv zu nutzen (Älter),
 · und dabei die Vielfalt der Menschen in der Stadt zu berücksichtigen (Bunter).


Für Rückfragen stehen bereit:
 Susanne Jungkunz, Stadt Oldenburg, susanne.jungkunz@stadt-oldenburg.de, 0441 235-2448,
 Judith Wehrend, IPG Oldenburg, j.wehrend@partizipativ-gestalten.de, 0441 99848952.
10.09.2021, 14:54 Uhr
Bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Motto: „Engagement und Inklusion“
Heute startet die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements, sie dauert bis zum 19. September. Auch in Oldenburg engagieren sich zahlreiche Menschen für das soziale Miteinander bei vielzähligen Einrichtungen, die auf die Unterstützung von Ehrenamtlichen angewiesen sind.

Zum Thema Inklusion wird das Projekt „Profis für Vielfalt“ angeboten, dort engagieren sich Menschen, die selbst oft auf Hilfe angewiesen sind, da sie zum Beispiel nur mit Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder -Dolmetschern kommunizieren können.

Für das Projekt „Profis für Vielfalt“ werden noch neue ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht. Voraussetzung ist die Bereitschaft offen über die eigene persönliche Besonderheit zu sprechen, damit andere besser verstehen, wo und warum Menschen auf Barrieren stoßen oder diskriminiert werden.

Konkret werden Menschen mit Migrationserfahrung, Menschen mit Armutserfahrung und Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Sucht gesucht!
Kontakt: julia.rehbein@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3765

Infos zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements: https://www.engagement-macht-stark.de/

Allgemeine Informationen zu Ehrenamt in Oldenburg: Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Telefon 0441 235-3691 ehrensache@stadt-oldenburg.de; www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement.
07.09.2021, 21:57 Uhr
#OL2112 – Achter Ideenwettbewerb zum Thema „Grünflächen, Sport und Freizeit“
Verlängerte Teilnahme bis Sonntag, 19. September, möglich
Der Ideenwettbewerb der Stadt Oldenburg ist noch immer im vollen Gange. Bereits zu sieben Themen waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Ideen einzubringen. Die über 40 von der Stadtverwaltung vorgestellten, laufenden und geplanten Projekte werden um ungefähr doppelt so viele Ideen der Bürgerinnen und Bürger und mehr als 1.000 Bewertungen ergänzt. Bis zum Sonntag, 19. September, sind Ideen zum achten Thema „Grünflächen, Sport und Freizeit“ gefragt, die dann anschließend bewertet werden können.

Momentan findet der achte von insgesamt zwölf Ideenwettbewerben der Stadt Oldenburg statt. Der sonst übliche vierwöchige Zeitraum zur Teilnahme wurde aufgrund der Sommerpause verlängert und somit enden das Thema „Grünflächen, Sport und Freizeit“ sowie das kommende Thema „Nachhaltigkeit, Umwelt, Energie und Klima“ jeweils am Sonntag, 19. September. Im Anschluss können die eingereichten Ideen im Zeitraum vom 20. bis 26. September bewertet werden.

Zu den Themen werden neben dem Ideenwettbewerb wichtige abgeschlossene und für das kommende Jahr geplante Vorhaben der Stadtverwaltung vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger können zu den monatlichen Themen eigene Ideen einbringen und andere Ideen unterstützen. Die drei Ideen mit den meisten Unterstützenden werden am Ende des Themenmonats mit Preisen belohnt – Mit der beliebtesten Idee kann neben exklusiven Preisen auch ein Gespräch (analog oder digital) mit dem Oberbürgermeister gewonnen werden, bei dem die Idee präsentiert und diskutiert werden kann.

Ideen zum Thema „Grünflächen, Sport und Freizeit“ können unter www.gemeinsam.oldenburg.de/freizeit eingereicht werden. Dazu muss eine Registrierung auf der Plattform unter Angabe des Namens und einer E-Mailadresse (weitere Daten werden nicht benötigt) erfolgen.

Um eine Idee zu unterstützen, ist ebenfalls die Registrierung auf der Plattform notwendig. Über den Like-Button (Daumenhoch-Symbol), der bei jedem Projekt zu finden ist, kann für das Projekt gestimmt werden. Die Idee mit den meisten Unterstützerinnen und Unterstützern gewinnt und wird kontaktiert.
26.08.2021, 20:06 Uhr
Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – Den Demografischen Wandel anpacken
Picknick2030 Leben und Wohnen
Die eigenen Wohn- und Lebensvorstellungen verwirklichen bedeutet Lebensqualität. Wichtig ist dabei Selbstbestimmung und Würde – für alle. Leider gibt es aber immer noch Baustellen: Bezahlbarkeit, Barrierefreiheit, Isolation oder Vereinsamung und Nahversorgung. Deshalb: Gemeinsam anpacken!

Nächster Termin:
„Picknick2030 Leben und Wohnen“ am Mittwoch, 1. September, von 16 bis 19 Uhr, Wiese im Garten des Vereins Jugendkulturarbeit, Weiße Rose 1, 26123 Oldenburg.

Anmeldung auf gemeinsam.oldenburg.de (begrenzte Platzzahl). Witterungsbedingt wird gegebenenfalls auf Räume in unmittelbarer Nähe ausgewichen, hierzu erhalten die Picknick-Teilnehmenden dann kurzfristig Nachricht.

Hintergrund:
Die Picknicks2030 sind die ersten Bausteine des Oldenburger Bürgerbeteiligungsprojekts #MehrÄlterBunter – den Demografischen Wandel gemeinsam anpacken. Kleine Gruppen von circa 10 Oldenburgerinnen und Oldenburgern finden sich virtuell oder vor Ort zusammen. Sie reisen in die Zukunft unserer Stadt, entwickeln Ideen und starten im Hier und Jetzt gemeinsam mit der Umsetzung.

Alle Informationen rund ums das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter finden sich auf der städtischen Beteiligungsplattform www.gemeinsam.oldenburg.de. Hier können Ideen öffentlich bekannt gemacht, für Menschen geworben oder um Unterstützung angefragt werden.

Möglichkeiten zur Beteiligung bestehen unter www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.
 Weitere Informationen über das Projekt gibt es online unter www.oldenburg.de/demografiestrategie.
19.08.2021, 17:49 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe: Töchter/Söhne im Gespräch
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Töchter und Söhne zum Erfahrungsaustausch über die
Tochter/Sohn-Mutter-Beziehung in der letzten Lebensphase. Die Selbsthilfegruppe ist offen für alle Töchter und Söhne, die sich in dieser Situation befinden. Thema könnten u.a. schwierige Beziehungen im Leben oder auch in der letzten Lebensphase sein.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de .
10.08.2021, 15:54 Uhr
Zeit zum Reden und Zuhören
Ehrenamtliche Seniorenbegleitung ist eine wichtige Aufgabe – Neuer Kurs startet
Im vergangenen Jahr musste der Kurs pandemiebedingt ausfallen, nun kann er endlich wieder stattfinden: Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung erstmals wieder eine Schulung von ehrenamtlichen Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleitern an. Der 30-stündige Kurs nach dem Programm „DUO“ läuft vom 7. September bis zum 19. Oktober, jeweils dienstags von 10 bis 15 Uhr.

Ausgebildete ehrenamtliche DUO-Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter unterstützen ältere Menschen in ihrem Alltag und nehmen Anteil an ihrem Leben: sie nehmen sich vor allem Zeit zum Reden und Zuhören oder für gemeinsame Unternehmungen. Außerdem können sie die Begleitung zu Behörden und Ärzten anbieten oder die Erledigung von Einkäufen. Die Qualifizierung richtet sich an Frauen und Männer aller Altersgruppen, die Freude am Umgang mit älteren Menschen haben und sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessieren.

Interessierte können sich ab sofort beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-3880 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de anmelden. Die Kursteilnahme ist kostenlos.
10.08.2021, 15:50 Uhr
Selbsthilfegruppe »Verlassene Eltern«
 Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter die unter dem Kontaktabbruch ihrer Kinder leiden. Die Gruppe bietet Unterstützung und Verständnis bei Menschen, die eine ähnliche Lebenssituation aus eigener Erfahrung her kennen, es können gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie man den Schmerz nicht als einzigen Lebensinhalt walten lässt und wie man der Ohnmacht ihre Macht nimmt. Die Gruppe ist noch offen für interessierte Betroffene. Interessierte können sich bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de.
30.07.2021, 10:40 Uhr
Vom Stadtteilkino bis zur Zukunftswerkstatt
„Leben im Quartier“: Die ersten Projekte für Kreyenbrück und Bümmerstede werden gefördert
In den vergangenen Monaten sind im Rahmen des Projektes „Leben im Quartier“ vielversprechende Ideen für Kleinprojekte in den Stadtteilen Kreyenbrück und Bümmerstede entstanden. Gesucht wurden unter Federführung der Strategischen Sozialplanung im Sozialdezernat Ideen, die das Zusammenleben in den Stadtteilen stärken und lokale Netzwerke unterstützen und fördern. Insgesamt wird eine Fördersumme von 30.000 Euro für bis zu sechs Kleinprojekte vergeben. Nun stehen die ersten drei Projekte fest, die eine Unterstützung erhalten.

Das erste Projekt sieht ein Stadtteilkino für Kreyenbrück vor, angestoßen durch den Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. und die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes. Mit den Fördermitteln wird eine moderne technische Ausstattung angeschafft, sodass ein neuer Ort für gemeinsames Filmvergnügen, aber auch für Dokumentar- und Nachdenkfilme zu den Themen in Geschichte und Gegenwart in der Nachbarschaft entsteht. Für die Planung, die Themenauswahl und die Gesamtverantwortung des Projekts möchten die Initiatorinnen und Initiatoren insbesondere junge Menschen aus dem Stadtteil ansprechen.

Ein weiteres Projekt dreht sich um Sitzgelegenheiten im Quartier und will mehr Bänke und Sitzgruppen in den Stadtteilen schaffen. Dadurch werden einerseits mobilitätseingeschränkte Menschen darin unterstützt, sich selbstbestimmt im Quartier zu bewegen. Andererseits werden neue Orte des Aufenthaltes und der Begegnung im Wohnumfeld geschaffen. So können neue soziale Zentren für alle Altersgruppen in Kreyenbrück und Bümmerstede entstehen.

Das dritte Projekt stammt von der Oldenburger Kunstschule. In Zukunftswerkstätten zur Stadtteilgestaltung wollen Jugendliche aus Visionen vom anderen Wohnen, Lernen und Leben reale Objekte und Projekte schaffen. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, Mediendesignerinnen und Mediendesignern sowie Stadtteilinitiativen werden Entwürfe und Modelle für eine neue Alltagsrealität gestaltet. Die entstehenden Simulationen und Modelle sollen als Einstieg in die tatsächliche Umgestaltung von Stadtteilen dienen.

„Mit diesen drei Projekten ist der erste Auftakt gelungen“, freut sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Aktuell läuft eine zweite Runde, in der weitere Projektideen für Kreyenbrück und Bümmerstede gesammelt werden. „Noch bis Mitte September haben alle die Chance, sich mit einer Idee einzubringen und eine finanzielle Unterstützung zu erhalten“, erläutert Lena Haddenhorst vom Projektteam. Vorschläge können online über die Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg unter www.gemeinsam.oldenburg.de/lebenimquartier oder direkt per E-Mail beim Projektteam von „Leben im Quartier“ (quartier-ol@pt-projekte.de oder lena.haddenhorst@stadt-oldenburg.de) eingereicht werden.

Auf der Internetseite finden sich auch weiterführende Informationen zum Projekt „Leben im Quartier“. Das Projekt erprobt in Kreyenbrück und Bümmerstede ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept zur besseren Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen im Stadtteil für Jung bis Alt. Ziel ist es, ein möglichst selbstbestimmtes Leben, Aufwachsen und Alt werden im Quartier für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu fördern und entsprechende Unterstützungsstrukturen zu etablieren.
30.07.2021, 10:11 Uhr
Selbsthilfegruppe „Craft“
Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter/Väter im Alter von 25–60 Jahren, die ungewollt ohne ihre Kinder leben (z.B. durch
Inobhutnahme, Scheidung/Trennung). In dieser Gruppe wollen die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen, über Gefühle und Gedanken sprechen, sich gegenseitig eine Unterstützung in der Lebenssituation bieten und eine gesunde Abgrenzung lernen. Auch sollen gemeinsam Info-Abende gestaltet werden mit z.B. Rechtsanwalt/andere Unterstützer*innen. Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden. 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.
27.07.2021, 18:06 Uhr
Krabbeln und Kontakte knüpfen
Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten mit zwei neuen Eltern-Kind-Gruppen
Für alle Kinder im Alter von bis zu zwölf Monaten entstehen ab dem 1. September zwei neue Eltern-Kind-Gruppen in den Stadtteilen Bloherfelde und Eversten. Im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, soll jeden Mittwoch und Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr zusammen gekrabbelt und gespielt werden. Für die Eltern kann dies ein Ort zum Austausch von Erfahrungen und dem Knüpfen neuer Kontakte sein. Neue Eltern können mit ihren Kindern jederzeit in die Gruppe einsteigen, es wird kein Kostenbeitrag erhoben.

Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0441 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de. Ansprechpartnerin für die Kleinkindangebote der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten ist Michaela Steiner.
23.07.2021, 17:55 Uhr
Ikea spendet 5.000,- Euro an Wildwasser Oldenburg
Im Zuge einer Spendenaktion zum „Schwedischen Midsommar“ bei IKEA Oldenburg darf sich unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen über 5.000,- Euro freuen.

Das ist eine großartige und gerade in diesen Zeiten tolle Unterstützung, denn das ist die halbe Jahresmiete der Räumlichkeiten, die wir seit 2019 zusätzlich für die Beratung von Betroffenen und deren Bezugspersonen angemietet haben. Schon damals unterstützte uns IKEA Oldenburg bei der Einrichtung dieser Räumlichkeiten.

Im ersten Pandemie-Jahr mussten wir dann aufgrund enorm weggebrochener Spendengelder darüber nachdenken, ob wir die zusätzlichen Mietkosten weiterhin finanzieren können. Dabei waren und sind diese Räumlichkeiten gerade jetzt in Zeiten von Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen unabdingbar! 

Daher ist es umso erfreulicher, dass wir mit dieser großzügigen Spende bereits die „halbe Jahresmiete“ für unsere zusätzlichen Räume erhalten haben. 

Anhand eines mitgebrachten symbolischen Schecks im Wert von 5.000,- Euro nahm unser Team am 22.07.2021 die Spende in unserer Fachberatungsstelle entgegen. Wir sind sehr glücklich und bedanken uns ganz herzlich bei IKEA Oldenburg. 
23.07.2021, 17:47 Uhr
STADTRADELN 2021: Gute Taten bewegen
Neun gemeinnützige Organisationen profitieren vom Erreichen der Etappenziele
Beim diesjährigen STADTRADELN in Oldenburg treten Teams wieder für einen guten Zweck in die Pedale. Unter dem Motto „Gute Taten bewegen“ sollen Teilnehmende vom 5. bis zum 25. September möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat – mit dem Fahrrad zurücklegen. Die geradelten Kilometer werden für neun Etappen einer virtuellen Radtour zu den Partnerstädten der Stadt Oldenburg gesammelt. „Nehmen Sie den Fahrradlenker in die Hand und radeln Sie mit“, lädt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zur Teilnahme am STADTRADELN ein. „Das lohnt sich gleich dreifach: Radeln für das gemeinsame Ziel bewegt gute Taten, fördert die Gesundheit und schont das Klima.“

Durch das Erreichen der Etappenziele erhalten im Idealfall neun gemeinnützige Organisationen einen Beitrag in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Verschiedene Unterstützende übernehmen für diesen Betrag die „Patenschaft“ für eine Etappe. Den Etappenzielen sind gemeinnützige Organisationen und Unterstützende wie folgt zugeordnet:

• Etappenziel Cholet: SELAM-Lebenshilfe gGmbH/aktiv und irma Verbrauchermarkt GmbH
 • Etappenziel Groningen: Bewegungsinitiative Oldenburg-Kids aktiv/AOK-Die Gesundheitskasse
 • Etappenziel Landkreis Vorpommern-Rügen: Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V./GSG OLDENBURG
 • Etappenziel Machatschkala: Trauerland e.V./Öffentliche Versicherungen Oldenburg
 • Etappenziel Xi´an: Stiftung Hospizdienst/Volksbank Oldenburg
 • Etappenziel Qingdao: Oldenburger Tafel e.V./Sparda-Bank West eG
 • Etappenziel Mateh Asher: Integration e.V./Oldenburgische Landesbank AG
 • Etappenziel Buffalo City: BildungsChancen im Blick/EWE Aktiengesellschaft
 • Etappenziel Oldenburg: Rädchen für Alles/Ammerländer Versicherung


Für das erfolgreiche Zurücklegen der Etappen ergibt sich ein gemeinsames Ziel von insgesamt 509.500 Kilometer. Es können natürlich auch mehr Kilometer geradelt werden.

Weitere Unterstützer von STADTRADELN in Oldenburg, die Preise für eine Verlosung und Sonderpreise für Schulklassen zur Verfügung stellen, sind: ADAC Weser-Ems e.V., ADFC Oldenburg, CEWE, DAK-Gesundheit, Landessparkasse zu Oldenburg, Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Swaprad GmbH und Unterwegs Outdoor Shop GmbH. Medienpartner ist die Nordwest-Zeitung.

Krogmann hofft auf viele aktive Radlerinnen und Radler, die fleißig in die Pedale treten und fügt hinzu: „Für die Unterstützung von STADTRADELN durch die lokalen Partner bedanken wir uns herzlich. Das ist eine tolle Motivation für alle Teilnehmenden“.
 Wer gute Taten bewegen möchte, findet Informationen zur virtuellen Radtour auf der Facebook-Seite der Stadt Oldenburg und unter www.oldenburg.de/stadtradeln. Koordiniert wird der Wettbewerb im städtischen TeamRad, Ansprechpersonen sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig.
09.07.2021, 14:27 Uhr
Verleihung der Niedersächsischen Verdienstmedaille an Ingrid Meyer
Auszeichnung für Tschernobyl-Kinderhilfe
Seit mehr als 24 Jahren betreut Ingrid Meyer strahlengeschädigte Kinder und Jugendliche aus Tschernobyl. Seit 2004 gibt es den Verein „Tschernobyl-Kinderhilfe e.V.“, dessen Vorsitzende sie ist. Für dieses langjährige Engagement ist Ingrid Meyer heute vom Land Niedersachsen mit der Niedersächsischen Verdienstmedaille ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Medaille im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Alten Rathaus übergeben. „Diese Auszeichnung steht für einen besonderen ehrenamtlichen Einsatz und ich bin sehr beeindruckt, wie lange und intensiv Frau Meyer sich um diese strahlengeschädigten Kinder gekümmert hat und weiter kümmern will. Dieses Engagement hilft den Kindern sehr, weil sie in das Familienleben der Gastfamilie einbezogen werden,“ so Krogmann.

Ingrid Meyer und der Verein haben vor allem Kindern aus der betroffenen Region um Mogilow in der Ukraine jahrelang Hilfe angeboten. Ingrid Meyer bedankte sich für die Auszeichnung und verknüpfte das mit einer großen Hoffnung: „Es wäre sehr schön, wenn wir im kommenden Jahr wieder Kindern einen Aufenthalt hier anbieten könnten. Das war ja wegen der Corona-Pandemie jetzt seit 2020 nicht mehr möglich.“

Vor 17 Jahren (2004) hatte Ingrid Meyer, gemeinsam mit ihrem Ehemann, den Verein „Tschernobyl-Kinderhilfe Oldenburg e.V. “ gegründet und übernahm ein Jahr darauf den Vorsitz des Vereins. Der Verein ermöglicht etwa 20 Kindern aus Belarus, zwei Mal jährlich nach Oldenburg zu kommen. Vier Wochen lang leben sie dann in Gastfamilien und werden dort in das Familienleben aufgenommen.

Zum Reaktorunglück in Tschernobyl war es am 26. April 1986 gekommen.
08.07.2021, 15:54 Uhr
Selbsthilfegruppe „Craft“
Diese neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter im Alter von 30–60 Jahren, die ungewollt ohne ihre Kinder leben (z.B. durch
Inobhutnahme, Scheidung/Trennung). In dieser Gruppe wollen Teilnehmenden Erfahrungen austauschen, über Gefühle und Gedanken sprechen, sich gegenseitig eine Unterstützung in der Lebenssituation bieten und eine gesunde Abgrenzung lernen. Auch sollen gemeinsam Info-Abende gestaltet werden mit z.B. Rechtsanwalt /andere Unterstützer*innen. 

Diese Gruppe ist sowohl für Menschen, die sich akut in dieser Situation befinden, als auch für Menschen, bei denen die Akutsituation schon etwas länger herist. Interessiert? Dann bitte bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden. BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.
02.07.2021, 14:29 Uhr
Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – den Demografischen Wandel anpacken
Start des neuen Beteiligungsformates Picknick2030
Die Picknicks2030 sind die ersten Bausteine des städtischen Bürgerbeteiligungsprojekts #MehrÄlterBunter. Ziel des Gesamtprojekts ist es, gemeinsam Projekte der Menschen in der Stadt für unser Oldenburg der Zukunft zu fördern, zu entwerfen und umzusetzen und dadurch den Herausforderungen des demografischen Wandels proaktiv zu begegnen.

Kleine Gruppen von zirka zehn Oldenburgerinnen Oldenburgern finden sich virtuell oder vor Ort zusammen. Sie können sich zu einem der städtisch organisierten, thematischen Picknick2030-Termine anmelden oder sogar selbst eines veranstalten – dazu folgen sie einem vorbereiteten Picknick2030-Ablauf und nutzen diese Zusammenkünfte und die mitgegebenen Hilfe- beziehungsweise Fragestellungen, um sich auszutauschen und neue oder eigene (Projekt-) Ideen als Antworten auf die Fragen des demografischen Wandels zu finden. Daran anknüpfend haben sie die Möglichkeit, eigene Herzensprojekte zu entwickeln, an deren Umsetzung sie mitwirken möchten. Als Orte kommen die Wiese im Schlosspark genauso wie das eigene Klassenzimmer, das Vereinsheim, der virtuelle Raum oder der große Runde Tisch Zuhause in Frage.

Zum Auftakt richtet die Stadtverwaltung sieben Themenpicknicks2030 zu den wichtigen Handlungsfeldern im Demografischen Wandel aus: Start ist am 14. Juli mit dem Thema „Bildung und lebenslanges Lernen“. Danach folgen die Themen Freizeit, Kultur, Sport – Gesundheit und Pflege – Arbeit und Soziale Sicherung – Partizipation – Leben und Wohnen – Mobilität.

„Wir machen damit einen Anfang und wollen 7 mal 10 Menschen aus Oldenburg für die Idee begeistern, die Lösung der Fragen der Zukunft selbst in die Hand zu nehmen“, wünscht sich Susanne Jungkunz, Projektleiterin bei der Stadt Oldenburg. Die genauen Termine finden sich mit der Anmeldemaske auf https://gemeinsam.oldenburg.de/oldenburg/de/events/54248/event/94. Besonders angesprochen sind alle, die Lust haben mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Projekten das Oldenburg von morgen mit zu gestalten.

Warum lohnt es sich mitzumachen?
Friederike Oltmer, ebenfalls Mitglied im Projektteam: „Weil es Spaß macht, über unsere Zukunft in Oldenburg nachzudenken und diese mit anderen so zu gestalten, dass wir uns alle wohl fühlen. Außerdem kann das Projekt helfen, aus Lieblingsideen eigene Herzensprojekte entstehen zu lassen und selbst mit anderen aktiv zu werden.“

„Die Stadtverwaltung ist dabei Unterstützerin, Ansprechpartnerin und Netzwerkerin bei konkreten Fragen zu dem Projekt oder aufkommenden Herausforderungen. Deshalb bieten wir am 16. Oktober den „Utkiek“ an,“ erklärt Susanne Jungkunz. „Alle Aktiven aus den Picknicks2030 können dann berichten, was aus ihren Ideen geworden ist, Menschen die mitmachen suchen oder sich bei der Entwicklung eines komplexeren Projektes beraten lassen.“

Wer kann mitmachen?
Alle sind eingeladen, sich mit einer beliebigen Gruppe von Menschen virtuell oder Vor-Ort zusammenzufinden und sich mit dem Picknick2030 auf die Reise in das Oldenburg von morgen zu begeben. Alles was es hierzu braucht wird in einem YouTube-Tutorial erklärt. Und wer es lieber analog mag, erhält die entsprechenden Unterlagen für das Picknick per Post. Den genauen Zeitpunkt legt jedoch jede Picknickgruppe für sich selbst fest.

Was passiert nach einem Oldenburg.Picknick2030?
Judith Wehrend vom IPG-Team erklärt: „Noch auf dem Picknick hat die Picknickgruppe die Möglichkeit, sich zu überlegen, was die nächsten Schritte als Gruppe sind oder sein können. Die Gruppe kann sich für ein nächstes Treffen verabreden. Sie kann ihre Ideen online stellen und erstmal abwarten, wie andere Menschen in Oldenburg darauf reagieren. Sie kann aber auch direkt ein Projektteam formen, den Projektsteckbrief ausfüllen, sich in die Projektarbeit stürzen und wo nötig auf die angebotenen Begleit- und Unterstützungsstrukturen der Stadtverwaltung zurückkommen. All das ist gut und erwünscht. Klar sollte jedoch sein, dass Lieblingsideen das Engagement aus der Stadtgesellschaft brauchen, um zum Leben erweckt zu werden. Im Gegenzug zum bürgerschaftlichen Engagement bietet die Stadtverwaltung eine Unterstützungsstruktur bei konkreten Herausforderungen oder Fragestellungen an.“

„Auf der städtischen Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg können die Ideen auch öffentlich bekannt gemacht und für Menschen geworben werden, die mitmachen wollen. Und Ideen, die etwas größer geraten, erhalten eine Unterstützung bei der Umsetzung. Wir haben für nahezu alle Bereiche Fachleute in der Verwaltung. Bei größeren Vorhaben sollen sie als Lotsen den Projektgruppen helfen, die richtigen Ansprechpersonen in der Stadt und innerhalb der Verwaltung zu finden. Damit aus einer guten Idee Wirklichkeit wird,“ wünscht sich Peter Gneuß, der die neue städtische Partizipationsplattform betreut.

Das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter wurde gemeinsam mit dem Oldenburger Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) und der städtischen Projektgruppe entwickelt und bereits von 30 Menschen aus Oldenburg getestet und weiterentwickelt.

Möglichkeiten zur Beteiligung: www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.
Weitere Informationen über das Projekt: www.oldenburg.de/demografiestrategie.
02.07.2021, 14:01 Uhr
Stadt weitet Kreis der Berechtigten für Verhütungsmittelzuschuss aus
Ab sofort können auch BaföG- und Ausbildungsbeihilfe-Beziehende Anträge stellen
Mit bis zu 100 Euro pro Jahr unterstützt die Stadt Oldenburg Frauen, Männer und Paare mit begrenztem Budget bei den Ausgaben für Verhütung. Damit soll vor allem verhindert werden, dass zu einer günstigeren Verhütungsmethode gegriffen wird, obwohl diese nicht optimal zur persönlichen Situation passt oder aus Kostengründen sogar ganz auf einen Schutz verzichtet wird.

Zuschussberechtigt sind neben den Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld II, Hilfen zum Lebensunterhalt und Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag und Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz ab sofort auch Empfänger und Empfängerinnen von BaföG und Berufsausbildungsbeihilfe. „Wir freuen uns, dass wir jetzt auch viele junge Menschen in Ausbildung erreichen“, betont Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Gerade jetzt, da durch die Pandemie auch Nebeneinkünfte weggebrochen sind, können wir ein Stück finanzieller Belastung nehmen“, so Oncken.

Wer einen Antrag stellen möchte, muss mindestens 22 Jahre alt sein und den ersten Wohnsitz in Oldenburg haben.

Bezuschusst werden zum Beispiel

• hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Dreimonatsspritze, Verhütungsring, Verhütungspflaster,
• mechanische Verhütungsmittel wie die Spirale,
• außerdem die Sterilisation bei Frauen und Männern
• oder die nicht verschreibungspflichtige „Pille danach“.

Bei Verwendung der Spirale ist ebenfalls in den Folgejahren ein Zuschuss für die medizinischen Kontrolluntersuchungen möglich. Pro Person werden im Kalenderjahr maximal 100 Euro Zuschuss gewährt. Bei hormonellen Verhütungsmitteln werden 50 Prozent der Kosten für das aktuelle Rezept erstattet.

Anträge auf einen Zuschuss können bei der Beratungsstelle pro familia unter Telefon 0441 88095 oder bei der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, unter Telefon 0441 973770 gestellt werden.

Alle Informationen zum Verhütungsmittelzuschuss gibt es auch unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
29.06.2021, 14:48 Uhr
Stadt stellt neuen Gleichstellungsplan vor
Ziel sind mehr Frauen in Führungspositionen
Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist erklärtes Ziel der Stadt Oldenburg. Auf dem Weg dorthin werden auch beharrlich Fortschritte gemacht, erreicht ist es hingegen noch nicht. Das geht aus dem aktuellen Gleichstellungsplan hervor. Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz fordert alle drei Jahre einen solchen Plan, der analysiert, in welchen Bereichen Frauen oder Männer in der Verwaltung über- oder unterrepräsentiert sind und erwartet konkrete Maßnahmen, wie die gefundenen Schieflagen ausgeglichen werden können. Außerdem geht es darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern – das bedeutet nicht nur mehr Möglichkeiten für Frauen im Beruf, sondern auch mehr Möglichkeiten für Männer in der Familienarbeit. „Die Stadtverwaltung entwickelt ihre bereits vielfältigen Angebote und Maßnahmen insbesondere im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beständig weiter, um als Arbeitgeberin noch attraktiver zu werden“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Unser Ziel muss es sein, dass mehr Männer von den Möglichkeiten der Elternzeit und Teilzeitberufstätigkeit Gebrauch machen und mehr weibliche Kompetenz in die Führungsetagen einzieht.“

Über- und Unterrepräsentanzen in der Stadtverwaltung
Die Über- und Unterrepräsentanzen lassen sich grob in drei Ebenen einteilen. In den eher gewerblich-technischen Berufen gibt es eine stereotype Geschlechterverteilung. Überwiegend männliche Hausmeister, Müllwerker, Feuerwehrleute stehen den überwiegend weiblichen Reinigungskräften gegenüber. Auch in den sozialen Berufen findet sich dieses Ungleichgewicht der Geschlechter wieder, zum Beispiel ist die überwiegende Mehrheit der der Beschäftigten in den Kindertagesstätten weiblich. Der Verwaltungsbereich ist dagegen recht ausgeglichen – mit hier und da einigen Ausreißern wie die klassisch weiblichen Sekretärinnen. „Diese Verteilung der Geschlechter stammt noch aus einer Zeit, in der es für Frauen unschicklich war, sich bei der Arbeit zu beschmutzen und Männer sich der Lächerlichkeit preisgaben, wenn sie einen zuarbeitenden oder sozialen Job machten“, weiß Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Solche Zuschreibungen sollten wir 2021 wirklich hinter uns gelassen haben. Das Ziel muss sein, dass jede Person unabhängig vom Geschlecht auf der richtigen Stelle wirkt und alle gleichermaßen Wertschätzung und Unterstützung erfahren.“ Deshalb wurde mit den einzelnen Bereichen eng zusammengearbeitet und nach individuellen Ideen gesucht, wie das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht besser gewonnen und gehalten werden kann. So ist zum Beispiel eine Überlegung, einen eigenen Fraueninformationstag beim Abfallwirtschaftsbetrieb einzurichten und verstärkt Praktika im Kindergartenbereich explizit Jungen anzubieten.

Führungsetagen bleiben nach wie vor deutlich männlich dominiert
In Sachen Führungspositionen bleibt die Verteilung der Geschlechter aktuell auf dem Niveau von etwa Zweidritteln zu einem Drittel zugunsten der Männer. Die Stadt entwickelt beständig neue Maßnahmen, um diesem Umstand zu begegnen. Zuletzt wurde in Kooperation mit einer Projektgruppe der Universität eine Umfrage unter den weiblichen Beschäftigten durchgeführt, um Gründe und Wege zu erörtern. Die Ergebnisse sind maßgeblich mit in den neuen Gleichstellungsplan eingeflossen. Dennoch spielen auch hier gesellschaftliche Denkmuster eine Rolle: „Sehr viele Frauen gehen dem gehobenen Arbeitsmarkt mit der Familienphase verloren, auch weil Führung meist mit Vollzeit und dazu Überstunden assoziiert ist“, erläutert Wiebke Oncken. „Das ist auch deshalb bedauerlich, weil sehr viel gesellschaftliches Potential verloren geht. Frauen studieren häufiger und schließen im Durchschnitt besser ab als ihre männlichen Kommilitonen – und dann stellen sie den Berufsweg für die Kinder hinten an, während die Männer sich nach wie vor als Familienernährer sehen oder die gesellschaftlichen Erwartungen so interpretieren.“

Familienfreundlichkeit
Die ungleiche Verteilung der Elternaufgaben liest sich auch in der Dauer der Elternzeit ab. Mehr als die Hälfte der Frauen ging im Zeitraum des alten Gleichstellungsplans für einen Zeitraum zwischen 13 und 36 Monaten in Elternzeit. Mehr als die Hälfte der Männer nahm lediglich einen Monat Zeit für den Nachwuchs und die Familie. Dabei punktet die Stadt schon lange als familienfreundliche Arbeitgeberin. Arbeitszeit und -ort können je nach Aufgabengebiet ganz flexibel gestaltet werden, längere Auszeiten durch Gehaltsumwandlung in Freizeit oder Sabbaticals ermöglicht werden, die Stadt unterstützt pflegende Angehörige, hält den Kontakt zu Eltern in Elternzeit und bietet sportlichen Ausgleich für die ganz individuelle Zeit für sich selbst.

Weitere Informationen zum Gleichstellungsplan, sowie der Plan als PDF zum Download, sind unter www.oldenburg.de/gleichstellungsplan erhältlich.
29.06.2021, 14:40 Uhr
Männergruppe
Die Selbsthilfegruppe für Männer, die sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinandersetzt, trifft sich jetzt wieder regelmäßig. Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität, Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht und weitere. Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen. Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters, gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung. Interessierte Männer wenden sich bitte an die BeKoS, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de 
15.06.2021, 19:34 Uhr
Agenda-21-Verschenkmarkt öffnet wieder
Annahme- und Ausgabetage wechseln sich ab – Maskenpflicht gilt weiter
Nach acht Monaten Corona-bedingter Schließung öffnet der Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) wieder „vorsichtig“ seine Pforten. Unter vorerst noch leicht eingeschränkten Bedingungen wurde der Betrieb am Montag, 14. Juni, wieder aufgenommen.

Während der unverändert gebliebenen Öffnungszeiten wechseln sich Annahme und Ausgabe ab:

Montag: 12 bis 14 Uhr – nur Annahme;
Dienstag: 16 bis 18 Uhr – nur Ausgabe;
Donnerstag: 16 bis 18 Uhr – nur Annahme;
Samstag: 12 bis 14 Uhr – nur Ausgabe.

An allen Tagen gelten weiterhin vor und in der Halle ohne Ausnahme die Regeln zur Maskenpflicht, zum Abstandhalten und die Regeln zur Hygiene.

Für die Tage der Ausgabe müssen sowohl die Besucherinnen und Besucher als auch die ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis (oder den Nachweis einer Impfung per Impfbuch) vorweisen. Zusätzlich müssen alle ihre Daten in eine Liste eintragen, um gegebenenfalls eine Kontaktkette bei einer nach wie vor möglichen Corona-Infektion nachverfolgen zu können.

Auf dem Parkplatz vor der Verschenkmarkt-Halle wird ein Ordnungsdienst für die Einhaltung der Regeln sorgen.
28.05.2021, 19:31 Uhr
Seit 30 Jahren feste Anlaufstelle für alle Menschen in Kreyenbrück
Stadtteiltreff hat am 1. Juni Geburtstag – Gefeiert wird später
Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist der Stadtteiltreff Kreyenbrück eine feste Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtsüden Oldenburgs. Die kontinuierliche, unterstützende Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner ist die zentrale Aufgabe der stadtteilbezogenen Sozialarbeit. Der 30. Geburtstag der Einrichtung am 1. Juni 2021 ist eigentlich ein Grund zum Feiern – leider ist das aufgrund der Corona-Pandemie in größerem Rahmen zurzeit nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs hoffen jedoch, bald wieder Gäste und Gruppen empfangen und im September ein großes Stadtteilfest feiern zu können. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben.

Angefangen hatte die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am 1. Juni 1991 – erste Angebote für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker gab es damals in einer kleinen Drei-Zimmerwohnung im Frankfurter Weg. Von dort ging es 1996 in größere Räume in die Straße An den Voßbergen. Im März 2020 zog der Stadtteiltreff in neue Räume am Klingenbergplatz, Alter Postweg 1. Von 1991 bis 2009 lag die Trägerschaft des Stadtteiltreffs in Händen der ev.-luth. Kirchengemeinde Osternburg. Seit 2010 gehört der Stadtteiltreff zum Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg.

Die Inhalte der Stadtteilarbeit verändern sich laufend, je nach den Bedarfen und Wünschen der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner. Die Lebendigkeit und Verschiedenartigkeit der Menschen prägen das Geschehen im Haus. Die fünf festen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs – Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Gudrun Knies und Rose Wangui Schulz – organisieren die Angebote im Haus, kooperieren mit vielen Einrichtungen im Stadtteil und der Stadt. Sie sind im Stadtteil unterwegs, um Kontakte zu den in Kreyenbrück lebenden Menschen aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei von vielen Übungsleiterinnen, Übungsleitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

„Im Laufe der vergangenen 30 Jahre ist im Stadtteil und im Stadtteiltreff viel passiert, hat sich viel verändert, viele alte und junge Menschen aus zahlreichen Ländern sind im Stadtteiltreff ein- und ausgegangen“, blickt Leiterin Jutta Hinrichsen zurück. „Es gibt Menschen, die den Stadtteiltreff schon von Anfang an begleiten. Einige kommen regelmäßig mehrmals pro Woche, einige sporadisch zu unterschiedlichen Anlässen.“

Zu den großen Projekten des Stadtteiltreffs zählen unter anderem das Fest „Kreyenbrück treibt‘s bunt“, Stadtteilfeste der Kreyenbrücker Einrichtungen, das Programm „Kreyenbrück in Bewegung“, der Stadtteilführer Kreyenbrück, die Stadtteiltafel in der Münnichstraße, das Graffiti-Projekt An den Voßbergen, ein interkulturelles Gartenprojekt, das Theaterprojekt „Geschichten aus dem Koffer“, der Kalender Kreyenbrück sowie das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück, unter anderem mit Fototafeln am Klinikum und zwei Tipis im Stadtteil und Stadtgebiet. Zu den regelmäßigen Angeboten für Jung und Alt gehören Eltern-Kind-Gruppen, Gymnastikangebote, Radfahrschule, Sprachförderangebote, Kreativgruppen, Treffen im Café und beim Frühstück, Beratungen, Infoveranstaltungen, Ausflüge und vieles mehr.

Zu erreichen ist der Stadtteiltreff zurzeit nur nach Anmeldung unter Telefon 0441 235-3292 oder per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de
28.05.2021, 18:21 Uhr
„Ein bisschen Mut braucht man schon“
Bürgermeisterin Christine Wolff zu Gast bei Inas Kaffee-Pott-Cast
Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde hat eine neue Folge von „Inas Kaffee-Pott-Cast“ veröffentlicht. Dieses Mal ist die Oldenburger Bürgermeisterin und Ratsfrau Christine Wolff zu Gast im Podcast-Gespräch.

Christine Wolffs Herzensanliegen ist es, mehr Frauen für die Politik zu begeistern, um sich für frauenspezifische Themen einzusetzen und die Stimme zu erheben. Sie erzählt von ihrem eigenen Weg als Frau in die Politik: „Ein bisschen Mut braucht man schon.“ Sie spricht unter anderem über mögliche Stolpersteine und über den Wunsch nach mehr Solidarität unter Frauen, denn gemeinsam könne Großes bewirkt werden.

Zu hören sind die 53 kurzweiligen Minuten auf der Website der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde.
19.05.2021, 18:34 Uhr
Diversität in der Pandemie – Chance oder Luxus?
Virtuelle Teestunde zum 7. Oldenburger Diversity Tag sorgte für Gemeinschaftsgefühl
Vielfalt in Zeiten der Pandemie. Geht das, obwohl wir in den letzten Monaten vereinzelter denn je gearbeitet und gelebt haben? Brauchen wir unterschiedliche Blickwinkel, Erfahrungen und Herangehensweisen, um die gewaltigen Folgen zu meistern und auch zukünftig zu bestehen? Oder ist das alles vor dem Hintergrund anderer globaler Krisen ein Luxusproblem?

Auf Einladung der Stadt Oldenburg, des Bürgersenders oeins, des Völklinger Kreises und des CSD Nordwest wurde am 7. Oldenburger Diversity Tag darüber im Studio des Lokalsenders Oldenburg eins diskutiert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bekräftigt: "Wir wollen Vielfalt in unserer Stadt. Deshalb begehen wir auch in diesem Jahr den Diversity Tag. Ich glaube, dass wir das Bekenntnis zu Vielfalt auch als moderner Standort gebrauchen, denn die Menschen wollen sich wohl fühlen wo sie leben und arbeiten".

Die Zusammensetzung der Podiumsgäste war vielfältig. Marion Gerdes von der CEWE Stiftung & Co. KGaA bildete mit Martin Bartsch von der Stadtfleischerei Bartsch, Christian Averbeck von der Wäscherei Schwarting und Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal und Verwaltungsmanagement der Stadt Oldenburg die Gesprächsrunde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Stephanie Birkner von ZUKUNFT.unternehmen gGmbH.

„In unserem Unternehmen treffen Menschen aus mehr als zehn unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufeinander. Ja, das sorgt vielleicht auch mal für Spannungen“ erläutert Martin Bartsch. Gleichwohl betont er: „Es ist wichtig, dass man sich dafür Zeit nimmt. Denn eine vielfältige Gemeinschaft ist ein großes Geschenk! Daher ist es uns in der Arbeit in unserem Team sehr wichtig, dass es diese Unterscheidung zwischen ‚wir‘ und ‚ihr‘ nicht gibt“. Mit Blick auf die Corona-Pandemie ergänzt er: „Uns ist wichtig, dass alle die möchten, eine Chance bekommen. In der aktuellen Krise sehe ich da eine gute und wichtige Möglichkeit, noch mehr gemeinsam daran zu arbeiten, dass wir einander weniger fremd sind.“

„Unser Unternehmen zeichnet aus, dass Menschen lange bei uns bleiben. Damit meine ich nicht nur zehn Jahre, sondern durchaus 30–40 Jahre!“, freut sich Christian Averbeck von der Wäscherei Schwarting. „Wir sind ein Familienbetrieb, der das Thema Versorgungssicherheit sehr ernst nimmt. Familie bedeutet für uns nicht nur, dass das Unternehmen in Familienhand ist. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden ein berufliches Zuhause bei uns finden“, beschreibt er seine Firmenpolitik. „Bei uns soll niemand Angst davor haben, Fehler zu machen. Dazu gehört auch, sich bewusst mit den eigenen - vielleicht gar nicht bewussten - Vorurteilen auseinander zu setzen. Das fehlt in unsere Gesellschaft leider sehr! Uns ist wichtig, genau das auch in die Arbeitswelt zu tragen!“

Für Marion Gerdes ist klar: „Die Basis von erfolgreicher Diversity in Unternehmen sind eine entsprechende Unternehmenskultur und Führung. Es braucht ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter*innen sicher fühlen und nicht diskriminiert oder benachteiligt werden. Und es braucht Führungskräfte, die unterschiedliche Sichtweisen zulassen und wertschätzen.“

Gelebte „Diversity & Inclusion“ zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen, ist für Volker Trautmann und die Stadtverwaltung ein Prozess und nach wie vor eine Herausforderung. Für ihn geht es bei Diversity um mehr als um konkrete praktische Bedürfnisse, mit denen sich die Stadtverwaltung seit Jahren in vielen Einzelmaßnahmen beschäftigt. „Bei Diversity handelt es sich um einen Wert an sich“, so Volker Trautmann. „Deshalb erstellen wir zurzeit ein langfristig angelegtes, verbindliches und umfassendes Gesamtkonzept für ein aktives Diversity-Management, das auch die für die Umsetzung verantwortlichen Personen und Organisationseinheiten klar benennt und die Verzahnung aus bereits vorhandenen Konzepten und Aktionsplänen innerhalb der Stadtverwaltung berücksichtigt“, ergänzt er unter Hinweis auf die Vorbildfunktion der öffentlichen Verwaltungen.

Neben diesen Themen aus der Runde konnten von den rund 100 Teilnehmenden per Chat zum Livestream von oeins und über das Beteiligungstool Mentimeter.com Fragen gestellt und an spontanen Abstimmungen teilgenommen werden. Wie wichtig ist Ihnen Vielfalt? Was verstehen Sie unter Diversität? Haben Sie vielleicht selber Erfahrungen sammeln können? Hat sich der Stellenwert des Themas Diversität (in Zeiten von Corona) verändert?


Im Rahmen der Veranstaltung hatten Wiebke Schneidewind von oeins und Stephanie Birkner von ZUKUNFT.unternehmen gGmbH die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Wiebke Schneidewind: „Verschiedene Sichtweisen und kulturelle Hintergründe, unterschiedliche Generationen und Erfahrungshorizonte - wir als Verein und Sender sind immer an und mit der Vielfalt gewachsen.“

Stephanie Birkner: „Unsere Gesellschaft steht vor vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die wertschätzende Zusammenarbeit ebenso vielfältiger Talente und Perspektiven ist von zentraler Bedeutung, um Zukunft im Interesse des Gemeinwohls zu gestalten. Damit dies gelingen kann, gilt es stereotypische Ideale der Gründungsszene sichtbar zu machen und kritisch zu hinterfragen. Das wollen wir mit unserem Beitritt zur Charta unterstützen!“

„Wir vom Organisationsteam freuen uns, dass das für uns ungewöhnliche digitale Format funktioniert hat und die unerwarteten und bereichernden Begegnungen, die sonst unsere Veranstaltungen ausgezeichnet haben, auch im virtuellen Raum funktionieren!“, so Susanne Jungkunz von der Stadt Oldenburg. „Zwar haben dieses Jahr coronabedingt nur zwei Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet, aber wir sind stolz, nun 81 Unterzeichner-Organisationen in Oldenburg haben.“ Dass es nicht nur bei der symbolischen Unterzeichnung der Charta bleibt, beweist die große Resonanz im Oldenburger DiversityNetzwerk, das regelmäßig zusammen trifft und in dem Best Practice in Sachen Diversity-Management geteilt wird.

Im Vorfeld gab es für die Personen, die sich zur Veranstaltung angemeldet hatten, kleine Überraschungspakete, die das Motto der „virtuellen Teestunde“ mit dem Wortspiel DiversiTea aufgriffen. Gebärdensprachdolmetscherinnen ermöglichten auch den hörbehinderten Gästen die barrierefreie Teilnahme.

Schon einmal zum Vormerken: Der nächste DiversityTag findet am Dienstag, 17. Mai 2022 statt, dann wieder als Präsenzveranstaltung.

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/diversity.