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Soziales

Vom Stadtteilkino bis zur Zukunftswerkstatt

30.07.2021 10:40 Uhr

„Leben im Quartier“: Die ersten Projekte für Kreyenbrück und Bümmerstede werden gefördert

In den vergangenen Monaten sind im Rahmen des Projektes „Leben im Quartier“ vielversprechende Ideen für Kleinprojekte in den Stadtteilen Kreyenbrück und Bümmerstede entstanden. Gesucht wurden unter Federführung der Strategischen Sozialplanung im Sozialdezernat Ideen, die das Zusammenleben in den Stadtteilen stärken und lokale Netzwerke unterstützen und fördern. Insgesamt wird eine Fördersumme von 30.000 Euro für bis zu sechs Kleinprojekte vergeben. Nun stehen die ersten drei Projekte fest, die eine Unterstützung erhalten.

Das erste Projekt sieht ein Stadtteilkino für Kreyenbrück vor, angestoßen durch den Förderverein internationales Fluchtmuseum e.V. und die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes. Mit den Fördermitteln wird eine moderne technische Ausstattung angeschafft, sodass ein neuer Ort für gemeinsames Filmvergnügen, aber auch für Dokumentar- und Nachdenkfilme zu den Themen in Geschichte und Gegenwart in der Nachbarschaft entsteht. Für die Planung, die Themenauswahl und die Gesamtverantwortung des Projekts möchten die Initiatorinnen und Initiatoren insbesondere junge Menschen aus dem Stadtteil ansprechen.

Ein weiteres Projekt dreht sich um Sitzgelegenheiten im Quartier und will mehr Bänke und Sitzgruppen in den Stadtteilen schaffen. Dadurch werden einerseits mobilitätseingeschränkte Menschen darin unterstützt, sich selbstbestimmt im Quartier zu bewegen. Andererseits werden neue Orte des Aufenthaltes und der Begegnung im Wohnumfeld geschaffen. So können neue soziale Zentren für alle Altersgruppen in Kreyenbrück und Bümmerstede entstehen.

Das dritte Projekt stammt von der Oldenburger Kunstschule. In Zukunftswerkstätten zur Stadtteilgestaltung wollen Jugendliche aus Visionen vom anderen Wohnen, Lernen und Leben reale Objekte und Projekte schaffen. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, Mediendesignerinnen und Mediendesignern sowie Stadtteilinitiativen werden Entwürfe und Modelle für eine neue Alltagsrealität gestaltet. Die entstehenden Simulationen und Modelle sollen als Einstieg in die tatsächliche Umgestaltung von Stadtteilen dienen.

„Mit diesen drei Projekten ist der erste Auftakt gelungen“, freut sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Aktuell läuft eine zweite Runde, in der weitere Projektideen für Kreyenbrück und Bümmerstede gesammelt werden. „Noch bis Mitte September haben alle die Chance, sich mit einer Idee einzubringen und eine finanzielle Unterstützung zu erhalten“, erläutert Lena Haddenhorst vom Projektteam. Vorschläge können online über die Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg unter www.gemeinsam.oldenburg.de/lebenimquartier oder direkt per E-Mail beim Projektteam von „Leben im Quartier“ (quartier-ol@pt-projekte.de oder lena.haddenhorst@stadt-oldenburg.de) eingereicht werden.

Auf der Internetseite finden sich auch weiterführende Informationen zum Projekt „Leben im Quartier“. Das Projekt erprobt in Kreyenbrück und Bümmerstede ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept zur besseren Sicherung von Versorgung, Pflege und Wohnen im Stadtteil für Jung bis Alt. Ziel ist es, ein möglichst selbstbestimmtes Leben, Aufwachsen und Alt werden im Quartier für unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu fördern und entsprechende Unterstützungsstrukturen zu etablieren.
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Selbsthilfegruppe „Craft“

30.07.2021 10:11 Uhr
Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter/Väter im Alter von 25–60 Jahren, die ungewollt ohne ihre Kinder leben (z.B. durch
Inobhutnahme, Scheidung/Trennung). In dieser Gruppe wollen die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen, über Gefühle und Gedanken sprechen, sich gegenseitig eine Unterstützung in der Lebenssituation bieten und eine gesunde Abgrenzung lernen. Auch sollen gemeinsam Info-Abende gestaltet werden mit z.B. Rechtsanwalt/andere Unterstützer*innen. Interessierte können sich bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden. 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.
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Krabbeln und Kontakte knüpfen

27.07.2021 18:06 Uhr

Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten mit zwei neuen Eltern-Kind-Gruppen

Für alle Kinder im Alter von bis zu zwölf Monaten entstehen ab dem 1. September zwei neue Eltern-Kind-Gruppen in den Stadtteilen Bloherfelde und Eversten. Im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, soll jeden Mittwoch und Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr zusammen gekrabbelt und gespielt werden. Für die Eltern kann dies ein Ort zum Austausch von Erfahrungen und dem Knüpfen neuer Kontakte sein. Neue Eltern können mit ihren Kindern jederzeit in die Gruppe einsteigen, es wird kein Kostenbeitrag erhoben.

Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0441 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de. Ansprechpartnerin für die Kleinkindangebote der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten ist Michaela Steiner.
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Ikea spendet 5.000,- Euro an Wildwasser Oldenburg

23.07.2021 17:55 Uhr
Im Zuge einer Spendenaktion zum „Schwedischen Midsommar“ bei IKEA Oldenburg darf sich unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen über 5.000,- Euro freuen.

Das ist eine großartige und gerade in diesen Zeiten tolle Unterstützung, denn das ist die halbe Jahresmiete der Räumlichkeiten, die wir seit 2019 zusätzlich für die Beratung von Betroffenen und deren Bezugspersonen angemietet haben. Schon damals unterstützte uns IKEA Oldenburg bei der Einrichtung dieser Räumlichkeiten.

Im ersten Pandemie-Jahr mussten wir dann aufgrund enorm weggebrochener Spendengelder darüber nachdenken, ob wir die zusätzlichen Mietkosten weiterhin finanzieren können. Dabei waren und sind diese Räumlichkeiten gerade jetzt in Zeiten von Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen unabdingbar! 

Daher ist es umso erfreulicher, dass wir mit dieser großzügigen Spende bereits die „halbe Jahresmiete“ für unsere zusätzlichen Räume erhalten haben. 

Anhand eines mitgebrachten symbolischen Schecks im Wert von 5.000,- Euro nahm unser Team am 22.07.2021 die Spende in unserer Fachberatungsstelle entgegen. Wir sind sehr glücklich und bedanken uns ganz herzlich bei IKEA Oldenburg. 
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STADTRADELN 2021: Gute Taten bewegen

23.07.2021 17:47 Uhr

Neun gemeinnützige Organisationen profitieren vom Erreichen der Etappenziele

Beim diesjährigen STADTRADELN in Oldenburg treten Teams wieder für einen guten Zweck in die Pedale. Unter dem Motto „Gute Taten bewegen“ sollen Teilnehmende vom 5. bis zum 25. September möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat – mit dem Fahrrad zurücklegen. Die geradelten Kilometer werden für neun Etappen einer virtuellen Radtour zu den Partnerstädten der Stadt Oldenburg gesammelt. „Nehmen Sie den Fahrradlenker in die Hand und radeln Sie mit“, lädt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zur Teilnahme am STADTRADELN ein. „Das lohnt sich gleich dreifach: Radeln für das gemeinsame Ziel bewegt gute Taten, fördert die Gesundheit und schont das Klima.“

Durch das Erreichen der Etappenziele erhalten im Idealfall neun gemeinnützige Organisationen einen Beitrag in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Verschiedene Unterstützende übernehmen für diesen Betrag die „Patenschaft“ für eine Etappe. Den Etappenzielen sind gemeinnützige Organisationen und Unterstützende wie folgt zugeordnet:

• Etappenziel Cholet: SELAM-Lebenshilfe gGmbH/aktiv und irma Verbrauchermarkt GmbH
 • Etappenziel Groningen: Bewegungsinitiative Oldenburg-Kids aktiv/AOK-Die Gesundheitskasse
 • Etappenziel Landkreis Vorpommern-Rügen: Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V./GSG OLDENBURG
 • Etappenziel Machatschkala: Trauerland e.V./Öffentliche Versicherungen Oldenburg
 • Etappenziel Xi´an: Stiftung Hospizdienst/Volksbank Oldenburg
 • Etappenziel Qingdao: Oldenburger Tafel e.V./Sparda-Bank West eG
 • Etappenziel Mateh Asher: Integration e.V./Oldenburgische Landesbank AG
 • Etappenziel Buffalo City: BildungsChancen im Blick/EWE Aktiengesellschaft
 • Etappenziel Oldenburg: Rädchen für Alles/Ammerländer Versicherung


Für das erfolgreiche Zurücklegen der Etappen ergibt sich ein gemeinsames Ziel von insgesamt 509.500 Kilometer. Es können natürlich auch mehr Kilometer geradelt werden.

Weitere Unterstützer von STADTRADELN in Oldenburg, die Preise für eine Verlosung und Sonderpreise für Schulklassen zur Verfügung stellen, sind: ADAC Weser-Ems e.V., ADFC Oldenburg, CEWE, DAK-Gesundheit, Landessparkasse zu Oldenburg, Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Swaprad GmbH und Unterwegs Outdoor Shop GmbH. Medienpartner ist die Nordwest-Zeitung.

Krogmann hofft auf viele aktive Radlerinnen und Radler, die fleißig in die Pedale treten und fügt hinzu: „Für die Unterstützung von STADTRADELN durch die lokalen Partner bedanken wir uns herzlich. Das ist eine tolle Motivation für alle Teilnehmenden“.
 Wer gute Taten bewegen möchte, findet Informationen zur virtuellen Radtour auf der Facebook-Seite der Stadt Oldenburg und unter www.oldenburg.de/stadtradeln. Koordiniert wird der Wettbewerb im städtischen TeamRad, Ansprechpersonen sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig.
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Verleihung der Niedersächsischen Verdienstmedaille an Ingrid Meyer

09.07.2021 14:27 Uhr

Auszeichnung für Tschernobyl-Kinderhilfe

Seit mehr als 24 Jahren betreut Ingrid Meyer strahlengeschädigte Kinder und Jugendliche aus Tschernobyl. Seit 2004 gibt es den Verein „Tschernobyl-Kinderhilfe e.V.“, dessen Vorsitzende sie ist. Für dieses langjährige Engagement ist Ingrid Meyer heute vom Land Niedersachsen mit der Niedersächsischen Verdienstmedaille ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Medaille im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Alten Rathaus übergeben. „Diese Auszeichnung steht für einen besonderen ehrenamtlichen Einsatz und ich bin sehr beeindruckt, wie lange und intensiv Frau Meyer sich um diese strahlengeschädigten Kinder gekümmert hat und weiter kümmern will. Dieses Engagement hilft den Kindern sehr, weil sie in das Familienleben der Gastfamilie einbezogen werden,“ so Krogmann.

Ingrid Meyer und der Verein haben vor allem Kindern aus der betroffenen Region um Mogilow in der Ukraine jahrelang Hilfe angeboten. Ingrid Meyer bedankte sich für die Auszeichnung und verknüpfte das mit einer großen Hoffnung: „Es wäre sehr schön, wenn wir im kommenden Jahr wieder Kindern einen Aufenthalt hier anbieten könnten. Das war ja wegen der Corona-Pandemie jetzt seit 2020 nicht mehr möglich.“

Vor 17 Jahren (2004) hatte Ingrid Meyer, gemeinsam mit ihrem Ehemann, den Verein „Tschernobyl-Kinderhilfe Oldenburg e.V. “ gegründet und übernahm ein Jahr darauf den Vorsitz des Vereins. Der Verein ermöglicht etwa 20 Kindern aus Belarus, zwei Mal jährlich nach Oldenburg zu kommen. Vier Wochen lang leben sie dann in Gastfamilien und werden dort in das Familienleben aufgenommen.

Zum Reaktorunglück in Tschernobyl war es am 26. April 1986 gekommen.
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Selbsthilfegruppe „Craft“

08.07.2021 15:54 Uhr
Diese neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter und Väter im Alter von 30–60 Jahren, die ungewollt ohne ihre Kinder leben (z.B. durch
Inobhutnahme, Scheidung/Trennung). In dieser Gruppe wollen Teilnehmenden Erfahrungen austauschen, über Gefühle und Gedanken sprechen, sich gegenseitig eine Unterstützung in der Lebenssituation bieten und eine gesunde Abgrenzung lernen. Auch sollen gemeinsam Info-Abende gestaltet werden mit z.B. Rechtsanwalt /andere Unterstützer*innen. 

Diese Gruppe ist sowohl für Menschen, die sich akut in dieser Situation befinden, als auch für Menschen, bei denen die Akutsituation schon etwas länger herist. Interessiert? Dann bitte bei der BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen melden. BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de.
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Oldenburg wird #MehrÄlterBunter – den Demografischen Wandel anpacken

02.07.2021 14:29 Uhr

Start des neuen Beteiligungsformates Picknick2030

Die Picknicks2030 sind die ersten Bausteine des städtischen Bürgerbeteiligungsprojekts #MehrÄlterBunter. Ziel des Gesamtprojekts ist es, gemeinsam Projekte der Menschen in der Stadt für unser Oldenburg der Zukunft zu fördern, zu entwerfen und umzusetzen und dadurch den Herausforderungen des demografischen Wandels proaktiv zu begegnen.

Kleine Gruppen von zirka zehn Oldenburgerinnen Oldenburgern finden sich virtuell oder vor Ort zusammen. Sie können sich zu einem der städtisch organisierten, thematischen Picknick2030-Termine anmelden oder sogar selbst eines veranstalten – dazu folgen sie einem vorbereiteten Picknick2030-Ablauf und nutzen diese Zusammenkünfte und die mitgegebenen Hilfe- beziehungsweise Fragestellungen, um sich auszutauschen und neue oder eigene (Projekt-) Ideen als Antworten auf die Fragen des demografischen Wandels zu finden. Daran anknüpfend haben sie die Möglichkeit, eigene Herzensprojekte zu entwickeln, an deren Umsetzung sie mitwirken möchten. Als Orte kommen die Wiese im Schlosspark genauso wie das eigene Klassenzimmer, das Vereinsheim, der virtuelle Raum oder der große Runde Tisch Zuhause in Frage.

Zum Auftakt richtet die Stadtverwaltung sieben Themenpicknicks2030 zu den wichtigen Handlungsfeldern im Demografischen Wandel aus: Start ist am 14. Juli mit dem Thema „Bildung und lebenslanges Lernen“. Danach folgen die Themen Freizeit, Kultur, Sport – Gesundheit und Pflege – Arbeit und Soziale Sicherung – Partizipation – Leben und Wohnen – Mobilität.

„Wir machen damit einen Anfang und wollen 7 mal 10 Menschen aus Oldenburg für die Idee begeistern, die Lösung der Fragen der Zukunft selbst in die Hand zu nehmen“, wünscht sich Susanne Jungkunz, Projektleiterin bei der Stadt Oldenburg. Die genauen Termine finden sich mit der Anmeldemaske auf https://gemeinsam.oldenburg.de/oldenburg/de/events/54248/event/94. Besonders angesprochen sind alle, die Lust haben mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Projekten das Oldenburg von morgen mit zu gestalten.

Warum lohnt es sich mitzumachen?
Friederike Oltmer, ebenfalls Mitglied im Projektteam: „Weil es Spaß macht, über unsere Zukunft in Oldenburg nachzudenken und diese mit anderen so zu gestalten, dass wir uns alle wohl fühlen. Außerdem kann das Projekt helfen, aus Lieblingsideen eigene Herzensprojekte entstehen zu lassen und selbst mit anderen aktiv zu werden.“

„Die Stadtverwaltung ist dabei Unterstützerin, Ansprechpartnerin und Netzwerkerin bei konkreten Fragen zu dem Projekt oder aufkommenden Herausforderungen. Deshalb bieten wir am 16. Oktober den „Utkiek“ an,“ erklärt Susanne Jungkunz. „Alle Aktiven aus den Picknicks2030 können dann berichten, was aus ihren Ideen geworden ist, Menschen die mitmachen suchen oder sich bei der Entwicklung eines komplexeren Projektes beraten lassen.“

Wer kann mitmachen?
Alle sind eingeladen, sich mit einer beliebigen Gruppe von Menschen virtuell oder Vor-Ort zusammenzufinden und sich mit dem Picknick2030 auf die Reise in das Oldenburg von morgen zu begeben. Alles was es hierzu braucht wird in einem YouTube-Tutorial erklärt. Und wer es lieber analog mag, erhält die entsprechenden Unterlagen für das Picknick per Post. Den genauen Zeitpunkt legt jedoch jede Picknickgruppe für sich selbst fest.

Was passiert nach einem Oldenburg.Picknick2030?
Judith Wehrend vom IPG-Team erklärt: „Noch auf dem Picknick hat die Picknickgruppe die Möglichkeit, sich zu überlegen, was die nächsten Schritte als Gruppe sind oder sein können. Die Gruppe kann sich für ein nächstes Treffen verabreden. Sie kann ihre Ideen online stellen und erstmal abwarten, wie andere Menschen in Oldenburg darauf reagieren. Sie kann aber auch direkt ein Projektteam formen, den Projektsteckbrief ausfüllen, sich in die Projektarbeit stürzen und wo nötig auf die angebotenen Begleit- und Unterstützungsstrukturen der Stadtverwaltung zurückkommen. All das ist gut und erwünscht. Klar sollte jedoch sein, dass Lieblingsideen das Engagement aus der Stadtgesellschaft brauchen, um zum Leben erweckt zu werden. Im Gegenzug zum bürgerschaftlichen Engagement bietet die Stadtverwaltung eine Unterstützungsstruktur bei konkreten Herausforderungen oder Fragestellungen an.“

„Auf der städtischen Beteiligungsplattform Gemeinsam.Oldenburg können die Ideen auch öffentlich bekannt gemacht und für Menschen geworben werden, die mitmachen wollen. Und Ideen, die etwas größer geraten, erhalten eine Unterstützung bei der Umsetzung. Wir haben für nahezu alle Bereiche Fachleute in der Verwaltung. Bei größeren Vorhaben sollen sie als Lotsen den Projektgruppen helfen, die richtigen Ansprechpersonen in der Stadt und innerhalb der Verwaltung zu finden. Damit aus einer guten Idee Wirklichkeit wird,“ wünscht sich Peter Gneuß, der die neue städtische Partizipationsplattform betreut.

Das Beteiligungsformat #MehrÄlterBunter wurde gemeinsam mit dem Oldenburger Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) und der städtischen Projektgruppe entwickelt und bereits von 30 Menschen aus Oldenburg getestet und weiterentwickelt.

Möglichkeiten zur Beteiligung: www.gemeinsam.oldenburg.de/demografie.
Weitere Informationen über das Projekt: www.oldenburg.de/demografiestrategie.
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Stadt weitet Kreis der Berechtigten für Verhütungsmittelzuschuss aus

02.07.2021 14:01 Uhr

Ab sofort können auch BaföG- und Ausbildungsbeihilfe-Beziehende Anträge stellen

Mit bis zu 100 Euro pro Jahr unterstützt die Stadt Oldenburg Frauen, Männer und Paare mit begrenztem Budget bei den Ausgaben für Verhütung. Damit soll vor allem verhindert werden, dass zu einer günstigeren Verhütungsmethode gegriffen wird, obwohl diese nicht optimal zur persönlichen Situation passt oder aus Kostengründen sogar ganz auf einen Schutz verzichtet wird.

Zuschussberechtigt sind neben den Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld II, Hilfen zum Lebensunterhalt und Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag und Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz ab sofort auch Empfänger und Empfängerinnen von BaföG und Berufsausbildungsbeihilfe. „Wir freuen uns, dass wir jetzt auch viele junge Menschen in Ausbildung erreichen“, betont Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Gerade jetzt, da durch die Pandemie auch Nebeneinkünfte weggebrochen sind, können wir ein Stück finanzieller Belastung nehmen“, so Oncken.

Wer einen Antrag stellen möchte, muss mindestens 22 Jahre alt sein und den ersten Wohnsitz in Oldenburg haben.

Bezuschusst werden zum Beispiel

• hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Dreimonatsspritze, Verhütungsring, Verhütungspflaster,
• mechanische Verhütungsmittel wie die Spirale,
• außerdem die Sterilisation bei Frauen und Männern
• oder die nicht verschreibungspflichtige „Pille danach“.

Bei Verwendung der Spirale ist ebenfalls in den Folgejahren ein Zuschuss für die medizinischen Kontrolluntersuchungen möglich. Pro Person werden im Kalenderjahr maximal 100 Euro Zuschuss gewährt. Bei hormonellen Verhütungsmitteln werden 50 Prozent der Kosten für das aktuelle Rezept erstattet.

Anträge auf einen Zuschuss können bei der Beratungsstelle pro familia unter Telefon 0441 88095 oder bei der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, unter Telefon 0441 973770 gestellt werden.

Alle Informationen zum Verhütungsmittelzuschuss gibt es auch unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Stadt stellt neuen Gleichstellungsplan vor

29.06.2021 14:48 Uhr

Ziel sind mehr Frauen in Führungspositionen

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist erklärtes Ziel der Stadt Oldenburg. Auf dem Weg dorthin werden auch beharrlich Fortschritte gemacht, erreicht ist es hingegen noch nicht. Das geht aus dem aktuellen Gleichstellungsplan hervor. Das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz fordert alle drei Jahre einen solchen Plan, der analysiert, in welchen Bereichen Frauen oder Männer in der Verwaltung über- oder unterrepräsentiert sind und erwartet konkrete Maßnahmen, wie die gefundenen Schieflagen ausgeglichen werden können. Außerdem geht es darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern – das bedeutet nicht nur mehr Möglichkeiten für Frauen im Beruf, sondern auch mehr Möglichkeiten für Männer in der Familienarbeit. „Die Stadtverwaltung entwickelt ihre bereits vielfältigen Angebote und Maßnahmen insbesondere im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beständig weiter, um als Arbeitgeberin noch attraktiver zu werden“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Unser Ziel muss es sein, dass mehr Männer von den Möglichkeiten der Elternzeit und Teilzeitberufstätigkeit Gebrauch machen und mehr weibliche Kompetenz in die Führungsetagen einzieht.“

Über- und Unterrepräsentanzen in der Stadtverwaltung
Die Über- und Unterrepräsentanzen lassen sich grob in drei Ebenen einteilen. In den eher gewerblich-technischen Berufen gibt es eine stereotype Geschlechterverteilung. Überwiegend männliche Hausmeister, Müllwerker, Feuerwehrleute stehen den überwiegend weiblichen Reinigungskräften gegenüber. Auch in den sozialen Berufen findet sich dieses Ungleichgewicht der Geschlechter wieder, zum Beispiel ist die überwiegende Mehrheit der der Beschäftigten in den Kindertagesstätten weiblich. Der Verwaltungsbereich ist dagegen recht ausgeglichen – mit hier und da einigen Ausreißern wie die klassisch weiblichen Sekretärinnen. „Diese Verteilung der Geschlechter stammt noch aus einer Zeit, in der es für Frauen unschicklich war, sich bei der Arbeit zu beschmutzen und Männer sich der Lächerlichkeit preisgaben, wenn sie einen zuarbeitenden oder sozialen Job machten“, weiß Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Solche Zuschreibungen sollten wir 2021 wirklich hinter uns gelassen haben. Das Ziel muss sein, dass jede Person unabhängig vom Geschlecht auf der richtigen Stelle wirkt und alle gleichermaßen Wertschätzung und Unterstützung erfahren.“ Deshalb wurde mit den einzelnen Bereichen eng zusammengearbeitet und nach individuellen Ideen gesucht, wie das jeweils unterrepräsentierte Geschlecht besser gewonnen und gehalten werden kann. So ist zum Beispiel eine Überlegung, einen eigenen Fraueninformationstag beim Abfallwirtschaftsbetrieb einzurichten und verstärkt Praktika im Kindergartenbereich explizit Jungen anzubieten.

Führungsetagen bleiben nach wie vor deutlich männlich dominiert
In Sachen Führungspositionen bleibt die Verteilung der Geschlechter aktuell auf dem Niveau von etwa Zweidritteln zu einem Drittel zugunsten der Männer. Die Stadt entwickelt beständig neue Maßnahmen, um diesem Umstand zu begegnen. Zuletzt wurde in Kooperation mit einer Projektgruppe der Universität eine Umfrage unter den weiblichen Beschäftigten durchgeführt, um Gründe und Wege zu erörtern. Die Ergebnisse sind maßgeblich mit in den neuen Gleichstellungsplan eingeflossen. Dennoch spielen auch hier gesellschaftliche Denkmuster eine Rolle: „Sehr viele Frauen gehen dem gehobenen Arbeitsmarkt mit der Familienphase verloren, auch weil Führung meist mit Vollzeit und dazu Überstunden assoziiert ist“, erläutert Wiebke Oncken. „Das ist auch deshalb bedauerlich, weil sehr viel gesellschaftliches Potential verloren geht. Frauen studieren häufiger und schließen im Durchschnitt besser ab als ihre männlichen Kommilitonen – und dann stellen sie den Berufsweg für die Kinder hinten an, während die Männer sich nach wie vor als Familienernährer sehen oder die gesellschaftlichen Erwartungen so interpretieren.“

Familienfreundlichkeit
Die ungleiche Verteilung der Elternaufgaben liest sich auch in der Dauer der Elternzeit ab. Mehr als die Hälfte der Frauen ging im Zeitraum des alten Gleichstellungsplans für einen Zeitraum zwischen 13 und 36 Monaten in Elternzeit. Mehr als die Hälfte der Männer nahm lediglich einen Monat Zeit für den Nachwuchs und die Familie. Dabei punktet die Stadt schon lange als familienfreundliche Arbeitgeberin. Arbeitszeit und -ort können je nach Aufgabengebiet ganz flexibel gestaltet werden, längere Auszeiten durch Gehaltsumwandlung in Freizeit oder Sabbaticals ermöglicht werden, die Stadt unterstützt pflegende Angehörige, hält den Kontakt zu Eltern in Elternzeit und bietet sportlichen Ausgleich für die ganz individuelle Zeit für sich selbst.

Weitere Informationen zum Gleichstellungsplan, sowie der Plan als PDF zum Download, sind unter www.oldenburg.de/gleichstellungsplan erhältlich.
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Männergruppe

29.06.2021 14:40 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Männer, die sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinandersetzt, trifft sich jetzt wieder regelmäßig. Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität, Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht und weitere. Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen. Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters, gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung. Interessierte Männer wenden sich bitte an die BeKoS, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de 
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Agenda-21-Verschenkmarkt öffnet wieder

15.06.2021 19:34 Uhr

Annahme- und Ausgabetage wechseln sich ab – Maskenpflicht gilt weiter

Nach acht Monaten Corona-bedingter Schließung öffnet der Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße (alte DEKRA-Halle) wieder „vorsichtig“ seine Pforten. Unter vorerst noch leicht eingeschränkten Bedingungen wurde der Betrieb am Montag, 14. Juni, wieder aufgenommen.

Während der unverändert gebliebenen Öffnungszeiten wechseln sich Annahme und Ausgabe ab:

Montag: 12 bis 14 Uhr – nur Annahme;
Dienstag: 16 bis 18 Uhr – nur Ausgabe;
Donnerstag: 16 bis 18 Uhr – nur Annahme;
Samstag: 12 bis 14 Uhr – nur Ausgabe.

An allen Tagen gelten weiterhin vor und in der Halle ohne Ausnahme die Regeln zur Maskenpflicht, zum Abstandhalten und die Regeln zur Hygiene.

Für die Tage der Ausgabe müssen sowohl die Besucherinnen und Besucher als auch die ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis (oder den Nachweis einer Impfung per Impfbuch) vorweisen. Zusätzlich müssen alle ihre Daten in eine Liste eintragen, um gegebenenfalls eine Kontaktkette bei einer nach wie vor möglichen Corona-Infektion nachverfolgen zu können.

Auf dem Parkplatz vor der Verschenkmarkt-Halle wird ein Ordnungsdienst für die Einhaltung der Regeln sorgen.
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Seit 30 Jahren feste Anlaufstelle für alle Menschen in Kreyenbrück

28.05.2021 19:31 Uhr

Stadtteiltreff hat am 1. Juni Geburtstag – Gefeiert wird später

Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist der Stadtteiltreff Kreyenbrück eine feste Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtsüden Oldenburgs. Die kontinuierliche, unterstützende Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner ist die zentrale Aufgabe der stadtteilbezogenen Sozialarbeit. Der 30. Geburtstag der Einrichtung am 1. Juni 2021 ist eigentlich ein Grund zum Feiern – leider ist das aufgrund der Corona-Pandemie in größerem Rahmen zurzeit nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs hoffen jedoch, bald wieder Gäste und Gruppen empfangen und im September ein großes Stadtteilfest feiern zu können. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben.

Angefangen hatte die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am 1. Juni 1991 – erste Angebote für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker gab es damals in einer kleinen Drei-Zimmerwohnung im Frankfurter Weg. Von dort ging es 1996 in größere Räume in die Straße An den Voßbergen. Im März 2020 zog der Stadtteiltreff in neue Räume am Klingenbergplatz, Alter Postweg 1. Von 1991 bis 2009 lag die Trägerschaft des Stadtteiltreffs in Händen der ev.-luth. Kirchengemeinde Osternburg. Seit 2010 gehört der Stadtteiltreff zum Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg.

Die Inhalte der Stadtteilarbeit verändern sich laufend, je nach den Bedarfen und Wünschen der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner. Die Lebendigkeit und Verschiedenartigkeit der Menschen prägen das Geschehen im Haus. Die fünf festen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs – Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Gudrun Knies und Rose Wangui Schulz – organisieren die Angebote im Haus, kooperieren mit vielen Einrichtungen im Stadtteil und der Stadt. Sie sind im Stadtteil unterwegs, um Kontakte zu den in Kreyenbrück lebenden Menschen aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei von vielen Übungsleiterinnen, Übungsleitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

„Im Laufe der vergangenen 30 Jahre ist im Stadtteil und im Stadtteiltreff viel passiert, hat sich viel verändert, viele alte und junge Menschen aus zahlreichen Ländern sind im Stadtteiltreff ein- und ausgegangen“, blickt Leiterin Jutta Hinrichsen zurück. „Es gibt Menschen, die den Stadtteiltreff schon von Anfang an begleiten. Einige kommen regelmäßig mehrmals pro Woche, einige sporadisch zu unterschiedlichen Anlässen.“

Zu den großen Projekten des Stadtteiltreffs zählen unter anderem das Fest „Kreyenbrück treibt‘s bunt“, Stadtteilfeste der Kreyenbrücker Einrichtungen, das Programm „Kreyenbrück in Bewegung“, der Stadtteilführer Kreyenbrück, die Stadtteiltafel in der Münnichstraße, das Graffiti-Projekt An den Voßbergen, ein interkulturelles Gartenprojekt, das Theaterprojekt „Geschichten aus dem Koffer“, der Kalender Kreyenbrück sowie das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück, unter anderem mit Fototafeln am Klinikum und zwei Tipis im Stadtteil und Stadtgebiet. Zu den regelmäßigen Angeboten für Jung und Alt gehören Eltern-Kind-Gruppen, Gymnastikangebote, Radfahrschule, Sprachförderangebote, Kreativgruppen, Treffen im Café und beim Frühstück, Beratungen, Infoveranstaltungen, Ausflüge und vieles mehr.

Zu erreichen ist der Stadtteiltreff zurzeit nur nach Anmeldung unter Telefon 0441 235-3292 oder per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de
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„Ein bisschen Mut braucht man schon“

28.05.2021 18:21 Uhr

Bürgermeisterin Christine Wolff zu Gast bei Inas Kaffee-Pott-Cast

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde hat eine neue Folge von „Inas Kaffee-Pott-Cast“ veröffentlicht. Dieses Mal ist die Oldenburger Bürgermeisterin und Ratsfrau Christine Wolff zu Gast im Podcast-Gespräch.

Christine Wolffs Herzensanliegen ist es, mehr Frauen für die Politik zu begeistern, um sich für frauenspezifische Themen einzusetzen und die Stimme zu erheben. Sie erzählt von ihrem eigenen Weg als Frau in die Politik: „Ein bisschen Mut braucht man schon.“ Sie spricht unter anderem über mögliche Stolpersteine und über den Wunsch nach mehr Solidarität unter Frauen, denn gemeinsam könne Großes bewirkt werden.

Zu hören sind die 53 kurzweiligen Minuten auf der Website der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde.
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Diversität in der Pandemie – Chance oder Luxus?

19.05.2021 18:34 Uhr

Virtuelle Teestunde zum 7. Oldenburger Diversity Tag sorgte für Gemeinschaftsgefühl

Vielfalt in Zeiten der Pandemie. Geht das, obwohl wir in den letzten Monaten vereinzelter denn je gearbeitet und gelebt haben? Brauchen wir unterschiedliche Blickwinkel, Erfahrungen und Herangehensweisen, um die gewaltigen Folgen zu meistern und auch zukünftig zu bestehen? Oder ist das alles vor dem Hintergrund anderer globaler Krisen ein Luxusproblem?

Auf Einladung der Stadt Oldenburg, des Bürgersenders oeins, des Völklinger Kreises und des CSD Nordwest wurde am 7. Oldenburger Diversity Tag darüber im Studio des Lokalsenders Oldenburg eins diskutiert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bekräftigt: "Wir wollen Vielfalt in unserer Stadt. Deshalb begehen wir auch in diesem Jahr den Diversity Tag. Ich glaube, dass wir das Bekenntnis zu Vielfalt auch als moderner Standort gebrauchen, denn die Menschen wollen sich wohl fühlen wo sie leben und arbeiten".

Die Zusammensetzung der Podiumsgäste war vielfältig. Marion Gerdes von der CEWE Stiftung & Co. KGaA bildete mit Martin Bartsch von der Stadtfleischerei Bartsch, Christian Averbeck von der Wäscherei Schwarting und Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal und Verwaltungsmanagement der Stadt Oldenburg die Gesprächsrunde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Stephanie Birkner von ZUKUNFT.unternehmen gGmbH.

„In unserem Unternehmen treffen Menschen aus mehr als zehn unterschiedlichen Ländern und Kulturen aufeinander. Ja, das sorgt vielleicht auch mal für Spannungen“ erläutert Martin Bartsch. Gleichwohl betont er: „Es ist wichtig, dass man sich dafür Zeit nimmt. Denn eine vielfältige Gemeinschaft ist ein großes Geschenk! Daher ist es uns in der Arbeit in unserem Team sehr wichtig, dass es diese Unterscheidung zwischen ‚wir‘ und ‚ihr‘ nicht gibt“. Mit Blick auf die Corona-Pandemie ergänzt er: „Uns ist wichtig, dass alle die möchten, eine Chance bekommen. In der aktuellen Krise sehe ich da eine gute und wichtige Möglichkeit, noch mehr gemeinsam daran zu arbeiten, dass wir einander weniger fremd sind.“

„Unser Unternehmen zeichnet aus, dass Menschen lange bei uns bleiben. Damit meine ich nicht nur zehn Jahre, sondern durchaus 30–40 Jahre!“, freut sich Christian Averbeck von der Wäscherei Schwarting. „Wir sind ein Familienbetrieb, der das Thema Versorgungssicherheit sehr ernst nimmt. Familie bedeutet für uns nicht nur, dass das Unternehmen in Familienhand ist. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden ein berufliches Zuhause bei uns finden“, beschreibt er seine Firmenpolitik. „Bei uns soll niemand Angst davor haben, Fehler zu machen. Dazu gehört auch, sich bewusst mit den eigenen - vielleicht gar nicht bewussten - Vorurteilen auseinander zu setzen. Das fehlt in unsere Gesellschaft leider sehr! Uns ist wichtig, genau das auch in die Arbeitswelt zu tragen!“

Für Marion Gerdes ist klar: „Die Basis von erfolgreicher Diversity in Unternehmen sind eine entsprechende Unternehmenskultur und Führung. Es braucht ein Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter*innen sicher fühlen und nicht diskriminiert oder benachteiligt werden. Und es braucht Führungskräfte, die unterschiedliche Sichtweisen zulassen und wertschätzen.“

Gelebte „Diversity & Inclusion“ zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen, ist für Volker Trautmann und die Stadtverwaltung ein Prozess und nach wie vor eine Herausforderung. Für ihn geht es bei Diversity um mehr als um konkrete praktische Bedürfnisse, mit denen sich die Stadtverwaltung seit Jahren in vielen Einzelmaßnahmen beschäftigt. „Bei Diversity handelt es sich um einen Wert an sich“, so Volker Trautmann. „Deshalb erstellen wir zurzeit ein langfristig angelegtes, verbindliches und umfassendes Gesamtkonzept für ein aktives Diversity-Management, das auch die für die Umsetzung verantwortlichen Personen und Organisationseinheiten klar benennt und die Verzahnung aus bereits vorhandenen Konzepten und Aktionsplänen innerhalb der Stadtverwaltung berücksichtigt“, ergänzt er unter Hinweis auf die Vorbildfunktion der öffentlichen Verwaltungen.

Neben diesen Themen aus der Runde konnten von den rund 100 Teilnehmenden per Chat zum Livestream von oeins und über das Beteiligungstool Mentimeter.com Fragen gestellt und an spontanen Abstimmungen teilgenommen werden. Wie wichtig ist Ihnen Vielfalt? Was verstehen Sie unter Diversität? Haben Sie vielleicht selber Erfahrungen sammeln können? Hat sich der Stellenwert des Themas Diversität (in Zeiten von Corona) verändert?


Im Rahmen der Veranstaltung hatten Wiebke Schneidewind von oeins und Stephanie Birkner von ZUKUNFT.unternehmen gGmbH die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Wiebke Schneidewind: „Verschiedene Sichtweisen und kulturelle Hintergründe, unterschiedliche Generationen und Erfahrungshorizonte - wir als Verein und Sender sind immer an und mit der Vielfalt gewachsen.“

Stephanie Birkner: „Unsere Gesellschaft steht vor vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die wertschätzende Zusammenarbeit ebenso vielfältiger Talente und Perspektiven ist von zentraler Bedeutung, um Zukunft im Interesse des Gemeinwohls zu gestalten. Damit dies gelingen kann, gilt es stereotypische Ideale der Gründungsszene sichtbar zu machen und kritisch zu hinterfragen. Das wollen wir mit unserem Beitritt zur Charta unterstützen!“

„Wir vom Organisationsteam freuen uns, dass das für uns ungewöhnliche digitale Format funktioniert hat und die unerwarteten und bereichernden Begegnungen, die sonst unsere Veranstaltungen ausgezeichnet haben, auch im virtuellen Raum funktionieren!“, so Susanne Jungkunz von der Stadt Oldenburg. „Zwar haben dieses Jahr coronabedingt nur zwei Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet, aber wir sind stolz, nun 81 Unterzeichner-Organisationen in Oldenburg haben.“ Dass es nicht nur bei der symbolischen Unterzeichnung der Charta bleibt, beweist die große Resonanz im Oldenburger DiversityNetzwerk, das regelmäßig zusammen trifft und in dem Best Practice in Sachen Diversity-Management geteilt wird.

Im Vorfeld gab es für die Personen, die sich zur Veranstaltung angemeldet hatten, kleine Überraschungspakete, die das Motto der „virtuellen Teestunde“ mit dem Wortspiel DiversiTea aufgriffen. Gebärdensprachdolmetscherinnen ermöglichten auch den hörbehinderten Gästen die barrierefreie Teilnahme.

Schon einmal zum Vormerken: Der nächste DiversityTag findet am Dienstag, 17. Mai 2022 statt, dann wieder als Präsenzveranstaltung.

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/diversity.
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Wenn aus Distanz Nähe wird

11.05.2021 17:06 Uhr

AWO Weser-Ems lobt Engagementpreis aus

Besonders betroffene Menschen unterstützen, einen digitalen Klönkreis anbieten oder Webinare für den Musikunterricht streamen. Während der Corona-Krise sind Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Innovationsgeist besonders wichtig, denn viele bewährte soziale Unterstützungsangebote waren gezwungen, während der Pandemie zu schließen.

Gerade alte, schwache und kranke Menschen sowie Kinder mussten auf Bezugspersonen und wichtige Anlaufstellen verzichten. Es drohten ganze Bevölkerungsgruppen nicht angemessen versorgt zu werden oder zu vereinsamen. Zugleich gab und gibt es eine große Welle an Hilfsangeboten: Mit Herz und Kreativität ist es den Macher*innen zahlreicher Projekte gelungen, Menschen trotz der Corona-Krise zusammenzubringen.

Herausragendes Engagement
Um diesen außergewöhnlichen gesellschaftlichen Einsatz zu würdigen, hat die AWO Weser-Ems einen Engagementpreis ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wenn aus Distanz Nähe wird“ können Initiativen und Organisationen ihre abgeschlossenen oder laufenden Projekte mit Corona-Bezug und gesellschaftlicher Relevanz einreichen.
Der AWO Engagementpreis ist insgesamt mit 2000,- Euro dotiert. Interessierte können sich ab sofort bis zum 30. Juni 2021 bewerben – dabei sind sowohl digitale als auch analoge Projekte willkommen.
„Es ist uns ein Anliegen, das vielfältige Engagement der Menschen während der Corona-Zeit zu würdigen“, so Dr. Harald Groth, Präsidiumsvorsitzender des AWO Bezirksverbands Weser-Ems. „Binnen kürzester Zeit wurden wirksame und zielgerichtete Projekte initiiert, die maßgeblich dazu beigetragen haben gesellschaftliche Leerstellen zu schließen. Nur dadurch ist es gelungen, Menschen zu begleiten und weiterhin gut zu versorgen. Darüber hinaus zeugt jede einzelne Initiative von Mut und Zuversicht. Das wollen wir mit unserem diesjährigen Engagementpreis hervorheben und würdigen“

Engagementpreis –Teilnahmeinformationen
Der Bewerbungsschluss für den Engagementpreis ist der 30. Juni 2021. Projekte können postalisch an den AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V. Klingenbergstraße 73, 26133 Oldenburg oder der E-Mail engagementpreis@awo-ol.de eingereicht werden. Die Gewinner*innen werden im Rahmen eines Festaktes am 2. September 2021 geehrt.

Kontakt:
Thore Wintermann
Vorstand Verband und Politik
AWO Bezirksverband Weser-Ems e. V.
Klingenbergstraße 73, 26133 Oldenburg
Telefon: 04 41/4801 – 254; Telefax: 04 41/48 01 – 1 88
E-Mail: thore.wintermann@awo-ol.de
www.awo-ol.de
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Vom Projekt „Biber“ zum Moskauer Feminismus

04.05.2021 16:01 Uhr

Neue Folge von „Inas Kaffee-Pott-Cast“ ist online

„Inas Kaffee-Pott-Cast“, der Podcast aus dem Café des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit Bloherfelde von Frauen für Frauen, ist mit der fünften Folge online. In der neuen Folge spricht Gastgeberin Ina Ruschinski mit Tanja Serdyukova von der Volkshochschule Oldenburg über das Projekt „Biber“ – ein Bildungs- und Beratungsangebot der VHS im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten. Tanja Serdyukova berichtet über Diversität in der Frauenarbeit, ihren eigenen Aktivismus, ihre Erfahrungen in der Feministischen Bewegung Moskaus und die zarte deutsche Sprache.

Zu hören ist der Podcast auf www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde sowie auf der Facebook-Fanpage des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit. Auf der städtischen Website steht ebenfalls eine barrierefreie Leseversion der aktuellen und aller bisherigen Folgen zur Verfügung.
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Digitale Helfer für Blinde und Sehbehinderte

30.04.2021 11:46 Uhr

Neues System erleichtert die Orientierung an Ampeln

An Ampeln eine bessere Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen ermöglichen – das ist das Ziel von „intelligenter“ Verkehrstechnik. Seit dem vergangenen Jahr setzt die Stadt Oldenburg bei der Modernisierung von Ampelanlagen das System „Loc.id“ des Herstellers RTB ein. Bei diesem auf Bluetooth basierenden System können Sehbehinderte die akustischen Signale der Ampel beeinflussen – über eine App, die auf dem Smartphone installiert wird und als Sender fungiert und alternativ auch als Handgerät erhältlich ist. Solange sich das Smartphone oder der Handsender im Empfangsbereich der Ampel befindet, wird der Orientierungston deutlich lauter gestellt. „Damit können Sehbehinderte den Ampelmast viel besser auffinden. Das ist eine enorme Erleichterung“, lobt Sabine Görg, Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg, die das System am Mittwoch, 28. April, mit Erfolg an der Ampelanlage am Bahnhofsplatz Süd testete.

„Wir möchten allen Verkehrsteilnehmenden bestmöglich gerecht werden“, betont Annette Meyers, Leiterin des Amtes für Verkehr und Straßenbau. Dazu gehöre auch eine barrierefreie Gestaltung des Verkehrsraumes. „Sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können, ist für den Erhalt der Mobilität von seheingeschränkten Menschen sehr wichtig. Um blinden und sehbehinderten Menschen die Teilnahme am Straßenverkehr zu erleichtern, statten wir Ampelanlagen besonders aus“, so Meyers.

Im vergangenen Jahr wurden folgende Signalanlagen mit dem „Loc.id“-System ausgerüstet:
 • Moslestraße / Bahnhofstraße / Kaiserstraße
 • Am Stadtmuseum / Osterstraße
 • Hauptstraße / Eichenstraße
 • Klingenbergstraße / An den Voßbergen
 • Donnerschweer Straße / Unterm Berg


In diesem Jahr erhalten folgende Anlagen diese Technik:
 • Julius-Mosen-Platz / Friedensplatz
 • Amalienstraße / Huntestraße / Poststraße
 • Stedinger Straße / Nordstraße
 • Stedinger Straße / Dedestraße
 • Bremer Straße / Schützenhofstraße
 • Ammerländer Heerstraße / Carl-von-Ossietzky-Straße
 • Bloherfelder Straße / Prinzessinweg
 • Wilhelmshavener Heerstraße / Langenweg

Die Loc.id-App kann sowohl für Android als auch für iOS kostenfrei in den entsprechenden App-Stores heruntergeladen werden.

Bereits jetzt sind viele Ampelanlagen in Oldenburg mit akustischen Signalen für Sehbehinderte ausgestattet. Diese akustische Signalisierung besteht üblicherweise aus einem Orientierungston zum Auffinden der Ampelanlage und einem Freigabesignal, das bei „Fußgängergrün“ ertönt. Während der Freigabeton nur auf Anforderung eingeschaltet wird, muss der Orientierungston dauerhaft in Betrieb sein. Für Sehbehinderte ist dabei ein ausreichend lauter Ton notwendig. „Allerdings kann dieses Orientierungssignal, das quasi permanent einen Ton absondert, für Anwohnerinnen und Anwohner störend wirken“, erläutert Verkehrsingenieur Stefan Brandt. Diesen steten Interessenkonflikt mildert das „Loc.id“-System mit seiner bedarfsabhängigen Lautstärkeanpassung ab.
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Virtuelles Kaffee trinken geht weiter

16.04.2021 15:27 Uhr

Mehrgenerationenhaus lädt zu Treffen mit Impulsen ein

Das Mehrgenerationenhaus Oldenburg setzt sein morgendliches virtuelles Kaffeetrinken fort und hat neue Impulsgeber motivieren können, sich in der Runde einzubringen und über verschiedenen Themen mit den Teilnehmenden zu sprechen. Beginn ist montags bis freitags jeweils um 9.30 Uhr auf Skype. Mitmachen kann jeder. Einfach den Link https://join.skype.com/cx2Lt5gmZPiq anklicken und dabei sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, das Trinken von Kaffee ist auch keine Pflicht. 

Impulsgeber noch bis 16. April ist Maximilian Götz-Köhler, Physiker am DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme Oldenburg. Von Montag bis Freitag, 19. bis 23. April, wird Helma Vols die Impulse für das morgendliche Kaffee trinken geben, vom 26. bis 30. April ist es Fatima Sheikhmous. Mitreden ist ausdrücklich erwünscht.
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Heiratswillige können Termine reservieren

09.04.2021 15:09 Uhr

Standesamt: Alter Landtag hat sich als besonderer Trauort bewährt

Seit Herbst vergangenen Jahres bietet das Standesamt regelmäßig Trauungen im Oldenburg-Zimmer im Alten Landtag an. Die Reaktionen der Paare, die dieses besondere Angebot genutzt haben, waren durchweg positiv. Daher wird der ehemalige Oldenburgische Landtag nun standardmäßig in das Trauort-Repertoire des Standesamtes aufgenommen.

Als nächste Trautermine sind folgende Daten vorgesehen:
24. September 2021, 29. Oktober 2021, 26. November 2021, 17. Dezember 2021, 28. Januar 2022, 25. Februar 2022 und 25. März 2022.

Die Trauungen finden jeweils um 12, 12.30, 13 und 13.30 Uhr statt.

Reservierungen können ab sofort per E-Mail an standesbeamte@stadt-oldenburg.de vorgenommen werden. Die zusätzlichen Kosten für eine Trauung im Alten Landtag betragen 200 Euro. Weiterhin ist eine Trauung ab 12 Uhr mit Mehrkosten in Höhe von 80 Euro verbunden.

Parkflächen stehen direkt vor Ort gebührenfrei zur Verfügung. Wie die konkreten Rahmenbedingungen – beispielsweise im Hinblick auf die Anzahl der teilnehmenden Personen – zum jeweiligen Trautermin sein werden, bleibt abzuwarten.
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Oldenburg-Pass als Türöffner

01.04.2021 19:07 Uhr

Ermäßigungen, Gutscheine und Sonderaktionen für Menschen mit geringem Einkommen

Mittendrin statt nur dabei: Sei es die Mobilität im Stadtgebiet, die Teilnahme an Bildungs- und Kulturveranstaltungen oder Sport und Schwimmen – der Oldenburg-Pass erleichtert einkommensschwachen Menschen den Zugang zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

In diesem Jahr gibt es sogar zweimal die Möglichkeit, mit dem Oldenburg-Pass Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) zum halben Preis zu erwerben. Die Aktion gilt ab April 2021 für die Preisstufe I zum Beispiel für 4er-Tickets oder Monatskarten. Gegen Vorlage des Oldenburg-Passes und des Personalausweises werden die ermäßigten Tickets in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an die jeweiligen Inhaberinnen und Inhaber ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von jeweils maximal 60 Euro gekauft werden.

Außerdem werden in diesem Jahr wieder Bildungsgutscheine im Wert von 60 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Sobald Schwimmkurse wieder möglich sind, kann unter Vorlage der Teilnahmebestätigung im Fundbüro ein Betrag von 60 Euro erstattet werden.

In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass vom 1. Juni bis zum 15. September wieder kostenlos gebadet werden, und zwar an jedem Tag der Woche in den Freibädern am Flötenteich und im OLantis Huntebad. Dazu muss lediglich der Oldenburg-Pass an der jeweiligen Kasse vorgelegt werden. Eventuell wird wegen der Corona-Pandemie wieder eine Zutrittsberechtigung benötigt werden. Weiterhin berechtigt der Oldenburg-Pass zur Nutzung der Oldenburger Tafel. Sobald Kulturveranstaltungen wieder möglich sind, wird es auch Ermäßigungen über die Oldenburger Kultur-Tafel geben.

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das Fundbüro im Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Wichtig: Im Fundbüro muss aufgrund der aktuellen Situation ein Termin unter der Telefonnummer 0441-235 4444 vereinbart werden, es gibt im Moment keine gewohnten Öffnungszeiten.

Der Oldenburg-Pass kann auch online unter www.oldenburg.de/oldenburgpass beantragt werden.
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Teamplayer mit „Superkräften“ für Patenprojekte gesucht

26.03.2021 13:20 Uhr

Agentur :ehrensache vergibt wieder Job- und Entwicklungspatenschaften

„Glaubst Du an Superkräfte? Dann nutze Sie!“ – so wirbt der neue Imagefilm der Agentur :ehrensache des Fachdienstes Bürgerschaftliches Engagement um Unterstützung für seine Patenprojekte. Welche „Superkräfte“ gefragt sind, zeigt stellvertretend Karsten Tadda, Basketball-Profi der EWE Baskets Oldenburg: „Meine Superkraft ist es, Menschen zu bewegen“, sagt der 32-Jährige. Tadda, im Zusammenspiel mit einem jungen Basketballer in Szene gesetzt, zählt neben American Footballer Jan Jochum (Oldenburg Knights) sowie Georgina Sündermann und Andreas Penningbernd zu den Gesichtern, die in dem Film unter dem Motto „Engagier dich – Unterstütze Kinder und Jugendliche in Oldenburg“ dazu aufrufen, sich als Patinnen und Paten für andere einzusetzen: „Werde Teamplayer in unserer Stadt“, lautet die Botschaft.

Für den 14. Durchgang werden jetzt neue Job- und Entwicklungspatinnen und -paten gesucht. Die Ehrenamtlichen begleiten jeweils einen jungen Menschen für ein Jahr mit nur wenigen Stunden monatlich. Dabei setzen die Patinnen und Paten ihre fachlichen wie sozialen Fähigkeiten ein, leisten Beistand und unterstützen als neutrale Beraterinnen und Berater. Das Projekt richtet sich vorwiegend an Berufstätige. Der Fachdienst begleitet die Engagierten mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen und regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings.

Der Film ist im Internet unter www.oldenburg.de/patenschaften zu sehen.

Interessierte erhalten weitere Infos beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg. Für Auskünfte steht Monika Engelmann-Bölts per E-Mail an monika.engelmann-boelts@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-2311 und -3791 zur Verfügung.
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Wenn aus Distanz Nähe wird

16.03.2021 16:10 Uhr

AWO Weser-Ems lobt Engagementpreis aus

Besonders betroffene Menschen unterstützen, einen digitalen Klönkreis anbieten oder Webinare für den Musikunterricht streamen. Während der Corona-Krise sind Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Innovationsgeist besonders wichtig, denn viele bewährte soziale Unterstützungsangebote waren gezwungen, während der Pandemie zu schließen.

Gerade alte, schwache und kranke Menschen sowie Kinder mussten auf Bezugspersonen und wichtige Anlaufstellen verzichten. Es drohten ganze Bevölkerungsgruppen nicht angemessen versorgt zu werden oder zu vereinsamen. Zugleich gab und gibt es eine große Welle an Hilfsangeboten: Mit Herz und Kreativität ist es den Macher*innen zahlreicher Projekte gelungen, Menschen trotz der Corona-Krise zusammenzubringen.

Herausragendes Engagement
Um diesen außergewöhnlichen gesellschaftlichen Einsatz zu würdigen, hat die AWO Weser-Ems einen Engagementpreis ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wenn aus Distanz Nähe wird“ können Initiativen und Organisationen ihre abgeschlossenen oder laufenden Projekte mit Corona-Bezug und gesellschaftlicher Relevanz einreichen.

Der AWO Engagementpreis ist insgesamt mit 2000,- Euro dotiert. Interessierte können sich ab sofort bis zum 30. Juni 2021 bewerben – dabei sind sowohl digitale als auch analoge Projekte willkommen.

„Es ist uns ein Anliegen, das vielfältige Engagement der Menschen während der Corona-Zeit zu würdigen“, so Dr. Harald Groth, Präsidiumsvorsitzender des AWO Bezirksverbands Weser-Ems. „Binnen kürzester Zeit wurden wirksame und zielgerichtete Projekte initiiert, die maßgeblich dazu beigetragen haben gesellschaftliche Leerstellen zu schließen. Nur dadurch ist es gelungen, Menschen zu begleiten und weiterhin gut zu versorgen. Darüber hinaus zeugt jede einzelne Initiative von Mut und Zuversicht. Das wollen wir mit unserem diesjährigen Engagementpreis hervorheben und würdigen“

Engagementpreis –Teilnahmeinformationen
Der Bewerbungsschluss für den Engagementpreis ist der 30. Juni 2021. Projekte können postalisch an den AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V. Klingenbergstraße 73, 26133 Oldenburg oder der  E-Mail engagementpreis@awo-ol.de eingereicht werden. Die Gewinner*innen werden im Rahmen eines Festaktes am 2. September 2021 geehrt.

Weitere Informationen: www.awo-ol.de
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Betreutes Wohnen: Freiwillige Zertifizierung für Angebote in Oldenburg?

16.03.2021 15:57 Uhr

Bündnis Pflege befasst sich mit Vorschlag der AG „Versorgungsstrukturen im Quartier“

Mit zunehmendem Alter kann die Frage aufkommen, ob die momentane Wohnform noch die richtige ist. So überlegen sich viele Menschen, ob ein betreutes Wohnen für sie besser wäre, als in den eigenen vier Wänden zu leben.

Die AG „Versorgungsstrukturen im Quartier“ im Oldenburger Bündnis Pflege hat sich in ihrer jüngsten Sitzung mit dem Schwerpunktthema „Betreutes Wohnen“ befasst. Beim betreuten Wohnen – oder auch Wohnen mit Service genannt – werden in einer Seniorenwohnanlage älteren Menschen Wohnungen mit unterschiedlichen dazu buchbaren Serviceleistungen zur Verfügung gestellt. In der Regel findet die pflegerische Betreuung/Altenpflege über einen ambulanten Pflegedienst statt.

Die Definition „Betreutes Wohnen“ ist leider nicht rechtlich geschützt und somit finden sich große Unterschiede in Angebot, Preis und Leistung, die für die Betroffenen nicht immer leicht zu durchschauen sind. Hinzu kommt, dass der Begriff „Betreutes Wohnen“ missverständlich ist, weil er offen lässt, welche Art von Betreuung von diesem Angebot erwartet werden kann. Die AG „Versorgungsstrukturen im Quartier“ regt deshalb an, für eine freiwillige Zertifizierung der Oldenburger Anbieter im Betreuten Wohnen zu werben. Die AG wird ihre Überlegungen bei der nächsten Sitzung vom Bündnis Pflege am Donnerstag, 15. April, vorstellen.
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Generationenübergreifende Brieffreundschaften

16.03.2021 15:47 Uhr
von Vanessa Lai

Mit der im Januar gestarteten Brieftäubchen-Aktion sind bereits vierzig Brieffreundschaften zwischen Kindern und Älteren entstanden. Schülerinnen und Schüler aus dem 2. Jahrgang der Grundschule Bloherfelde sowie aus dem 4. Jahrgang der Grundschule Staakenweg sind dem Aufruf des von der Stadt Oldenburg geförderten Altenhilfeprojektes LeNa (lebendige Nachbarschaft) gefolgt und haben viele kunterbunte Briefe an bis dahin noch unbekannte Briefomas und Briefopas geschrieben. Damit war der Start von wundervollen Brieffreundschaften zwischen den Generationen gemacht und es werden begeistert Briefe ausgetauscht.

Die Brieffreundschaften bieten positive Effekte für die Älteren und Kinder gleichermaßen: Die neuen Kontakte erlauben einen generationenübergreifenden Austausch. Neue Themen können zusammen entdeckt werden, man kann von- und miteinander lernen wie auch Petra Zimmerling bestätigt: "Ich bin von der Brieftäubchen-Aktionsidee begeistert. Sowohl Ältere als auch Kinder können voneinander lernen und es ist eine sehr spannende Angelegenheit, sich nur über den schriftlichen Austausch kennen zu lernen und somit Nähe und ein Miteinander herzustellen. Die Brieffreundschaft ermöglicht eine erfrischende Art der Begegnung, die für mich sehr bereichernd ist – vor allem in der heutigen Situation, wo persönliche Kontakte nicht stattfinden können." Neben den Signalen des Miteinanders stellen die Brieffreundschaften eine sinnvolle Möglichkeit für Kinder dar, die Schreib- und Lesefähigkeiten einzusetzen und sich für das Briefe schreiben zu begeistern.

Die Aktion wird noch bis zum Ende des Frühjahrs weiterlaufen. Informationen gibt es bei Vanessa Lai, Projektleiterin unter 0441-77900 24 oder vanessa.lai@paritaetischer.de.
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Suchthilfe: Kein Szeneplatz am Standort „Am Schießstand“

13.03.2021 13:15 Uhr

Sozialdezernentin Dagmar Sachse reagiert mit Klarstellung auf Sorgen der Nachbarschaft

Sozialdezernentin Dagmar Sachse lässt keine Zweifel aufkommen: „Am Standort ,Am Schießstand 34‘ wird es keinen Szeneplatz für die Suchthilfe geben.“ Mit dieser Klarstellung reagiert sie auf Missverständnisse, die ein im Sozialausschuss vorgelegter Sachstandsbericht zum „Gesamtkonzept niedrigschwellige Wohnungslosen- und Suchthilfe in Oldenburg“ bei der Nachbarschaft in Eversten ausgelöst hat. Teil des Konzeptes ist es, für die Suchthilfe die Beratungsstelle Rose 12 in ein Gebäude Am Schießstand 34 zu verlagern. „Mehr ist dort nicht vorgesehen“, betont Sachse.

In dem Sachstandsbericht heißt es weiter: „Um für die Menschen mit mehrfach chronischer Suchterkrankung einen geschützten Aufenthaltsort zu schaffen, soll ergänzend ein Szeneplatz, der durch Streetwork begleitet wird, eingerichtet werden.“ Dieses Ziel verfolgt die Stadtverwaltung weiter. Allerdings beziehe sich dies nicht auf das Gebäude „Am Schießstand“, verdeutlicht die Sozialdezernentin: „Wir sind auf der Suche nach einem geeigneten Standort, der auf Akzeptanz im Umfeld stößt.“
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Weltfrauentag in Dietrichsfeld

09.03.2021 17:43 Uhr
Der Weltfrauentag ist schon seit vielen Jahren ein besonderer Termin im Kalender des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld. Eigentlich gibt es aus diesem Anlass am 8. März immer ein Frauenfrühstück. Da die Frauen in diesem Jahr aber nicht im Stadtteiltreff zusammenkommen durften, gingen die Mitarbeiterinnen diesmal mit einem Bollerwagen durch die Straßen. Neben Blumengrüßen brachten sie auch Informationsmaterial über Anlaufstellen im Fall von Häuslicher Gewalt zu den Frauen im Stadtviertel.
„Die Reaktionen waren sehr positiv. Die Frauen haben sich über den Gruß zum Frauentag gefreut und natürlich auch darüber, uns mal wieder zu sehen“, sagt Regina Dirksen, Leiterin des Stadtteiltreffs. „Wir haben 40 Topfblumen an Frauen verteilt, die sonst zu uns kommen und die wir nun gezielt aufgesucht haben, und dazu noch einzelne Tulpen, die wir einfach auf der Straße verteilt haben“.
Durch die Corona-Beschränkungen gelangten noch weniger Informationen über Häusliche Gewalt nach außen als sonst, so Dirksen weiter. Umso wichtiger sei es, den Frauen Hilfeadressen für den Notfall zu geben.

Auch der Internationale Frauentreff hat seine Basis im Stadtteiltreff Dietrichsfeld. Neben ihrer vielfältigen Arbeit mit geflüchteten Frauen und deren Familien geben die Mitarbeiterinnen des Frauentreffs jedes Jahr zum 8. März eine Zeitung heraus.

Links:
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„Menschenrechte haben kein Geschlecht“

09.03.2021 17:29 Uhr

Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten veröffentlicht Podcast zum Weltfrauentag

Eine neue Ausgabe von „Inas Kaffee-Pott-Cast“, ein Podcast von Frauen für Frauen aus dem Café des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, ist nun online: In der mittlerweile dritten Folge geht es um die Geschichte des Weltfrauentages und der damit verbundenen Frauenbewegung. Es wird ein Bogen gespannt vom frühen Kampf um das Wahlrecht und den gefährlichsten Ländern der Welt für Frauen bis hin zu den zehn „besten Ländern für Mädchen, um Politikerin zu werden“. Es geht um Anita Augsburg, Clara Zetkin und andere mutige Frauen der ersten Frauenbewegung. Zitiert wird Hedwig Dohm, die schon im Jahre 1876 schrieb: „Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.“

Zu hören ist der Podcast online unter www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde. Und über die Facebookseite des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit.
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Internationaler Frauentag: Umfangreiches Programm trotz Corona

05.03.2021 17:43 Uhr

Veranstaltungen beginnen am 6. März

Der Internationaler Frauentag wird in Oldenburg in diesem Jahr trotz der Corona-Einschränkungen mit einem umfangreichen Programm gefeiert. Seit 1911 und bis heute gehen jedes Jahr am 8. März weltweit Frauen auf die Straßen, um für ihre und die Rechte aller Frauen zu kämpfen. „Es freut uns besonders, dass Corona zum Trotz auch der Internationale Frauentag 2021 aktiv und kreativ von frauenbewegten Frauen gefüllt wird“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. „Gerade in diesen Zeiten ist es besonders wichtig, auf die Verschärfung der bestehenden Missstände hinzuweisen.“


Folgende Veranstaltungen sind geplant:

Samstag, 6. März
12 bis 14 Uhr, Schlossplatz: Das Feministische Forum Oldenburg startet den Veranstaltungsreigen mit einer interaktiven Draußen-Ausstellung zu internationalen feministischen Themen, Erfolgen und Forderungen.

Montag, 8. März
11 bis 16 Uhr, Bloherfelder Marktplatz und Viertel: Überraschungsaktion der GWA Bloherfelde für die Frauen des Quartiers. 

17.30 bis 20.15 Uhr Online-Film und Diskussion: Die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben zeigt online den Film „Chichinette – wie ich zufällig Spionin wurde“. Im Anschluss ist eine Filmdiskussion mit Franziska Schröter, Leiterin „Projekt gegen Rechts“ der Friedrich-Ebert-Stiftung vorgesehen. Anmeldungen sind bis zum 4. März 2021 über die Internetseite https://www.aul-nds.de/ in der Rubrik Angebote möglich.

Dienstag, 9. März
18 bis 20 Uhr, Online-Vortrag: „Ich arbeite für das FBI“, Wege von Frauen in technische Berufe“, so ist der Vortrag überschrieben, den Veronika Oechtering, Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen, halten wird. Anmeldungen sind bis zum 4. März über oldenburg@dgb.de möglich.

Mittwoch, 10. März
10:30 bis 12 Uhr, Kultureller Spaziergang: Der Stadtteiltreff Kreyenbrück geht auf einen kulturellen Spaziergang. Das Ziel sind Orte, an denen Frauen Geschichte schreiben. Voraussetzung für die Veranstaltung ist, dass sich draußen eine Gruppe von mindestens 5 Personen treffen darf. Eine Anmeldung ist bis zum 9. März unter 235-3292 oder unter gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de erforderlich.

Donnerstag, 11. März
16 Uhr, Online-Vortrag mit Diskussion: Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule lädt zum Thema „Wirtschaftliche Unabhängigkeit“ ein. Die Gründe, warum Frauen oftmals keine eigene und langfristige Existenzsicherung haben, sind vielfältig. Nun wirkt die Corona-Pandemie zusätzlich wie ein Brennglas auf bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Wie kann ein Rollback in alte Rollenmuster verhindert werden und was gibt es an praktischen Tipps und Tricks für die eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit? Das und inwiefern Frauen noch immer auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden, soll diskutiert werden. Eine Anmeldung zum Erhalt des Zugangslinks ist unter gleichstellungsbeauftragte@jade-hs.de notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Feministisches Filmprogramm im Cine k bis zum 31. März
Das Cine k begleitet im virtuellen Kinosaal Cine 3 den Internationalen Frauentag. Gestreamt werden können die Filme: „May Ayim: Hoffnung im Herz“, ein Portrait über die ghanaisch-deutsche Dichterin, Wissenschaftlerin und politischen Aktivistin; „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“, über eine Frau, die ihren eigenen Regeln folgt; „Silvana“, ein Film über die lesbische Rapperin Silvana Imam, die mit kompromisslosen Texten für Feminismus und gegen jedwede Form von Repression kämpft; „Mustang“, über fünf türkische Schwestern, die von großem Freiheitsdrang erfüllt beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen und „Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde“. Nähere Informationen und Zugangsdaten unter www.cine-k.de/programm/cine-3/.

GWA Bloherfelde beteiligt sich bewusst mit Aktionen ohne feste Termine
Die GWA Bloherfelde bietet außerdem zum Internationalen Frauentag dieses Jahr Aktionen ohne Zusammentreffen mehrerer Haushalte. Im Rahmen der Wunschfahnenaktion werden im Stadtteil bunte und vielsprachige Fahnen gestaltet, die dann als lange Kette über dem Bloherfelder Marktplatz wehen. Die Aktion „Kunst macht sichtbar. Mein Blick als Frau aufs Wohnquartier Bloherfelde“ fordert Frauen auf, die Orte zu verewigen, die sie zeigen wollen – egal ob schön, hässlich oder skurril. Anschließend werden die Werke im Treffpunkt ausgestellt, präsentiert und mit den Worten der Künstlerin festgehalten. Außerdem startet anlässlich des Weltfrauentags „Inas Kaffee-Pott-Cast“. Ein Podcast von Frauen für Frauen. Starke Stimmen, interessante Leben, Heldinnen unserer Zeit werden zum Kaffee-Pott-Interview geladen. Zu hören ist der Podcast ab sofort unter www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde.

Eine Veranstaltungsübersicht und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Ideen zum Thema Bildung und Schule gesucht

02.03.2021 22:25 Uhr

Wettbewerb #OL21 12: Vorschläge bis Mitte März einreichen – Krogmann freut sich auf Impulse

Gemeinsam lässt sich mehr erreichen – Möglichkeiten dafür bietet die Online-Partizipationsplattform der Stadt Oldenburg. Hier können Oldenburgerinnen und Oldenburger unter anderem Anregungen zu Zukunftsthemen der Stadt einbringen. Denn über den Ideenwettbewerb #OL21 12 sammelt die Stadtverwaltung im Laufe dieses Jahres Vorschläge zu insgesamt zwölf Themenbereichen. In der aktuellen zweiten Runde können Bürgerinnen und Bürger bis Mitte März ihre Ideen zum Thema „Bildung und Schule“ vorstellen. Mitmachen kann man unter https://gemeinsam.oldenburg.de/ol2112. „Wir sind sehr an Ideen und Impulsen von außen interessiert“, ermuntert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zur Teilnahme. „Das neue Beteiligungsformat ist sehr gut geeignet, um Diskussionsprozesse anzustoßen und die Stadt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern auf wichtigen Feldern voranzubringen.“ 

So funktioniert #OL 21 12
Zwölf Monate, zwölf Zukunftsthemen, zwölf Mal sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Sie können sich in Themenfeldern, die von „Nachhaltigkeit, Umwelt, Energie und Klima“ über „Sport und Freizeit“ bis hin zu „Kultur“ reichen, über innovative Projekte der Stadtverwaltung informieren, sie können ihre eigenen Ideen formulieren und die Ideen Anderer unterstützen. Die drei Ideen, die die größte Unterstützung finden, werden am Ende des jeweiligen Themenmonats mit Preisen belohnt. Die beliebteste Idee wird in einem kurzen Video oder Interview aufbereitet und auf der Plattform dargestellt. Die Ideengeberin oder der Ideengeber wird zusätzlich zu einem Gespräch (analog oder digital) mit dem Oberbürgermeister und Fachleuten der Verwaltung eingeladen, um die Vorschläge zu präsentieren und diskutieren.

In der ersten Monatswertung zum Thema „Digitalisierung und Verwaltung“ hatte sich eine Idee zur virtuellen Teilnahme an standesamtlichen Trauungen durchgesetzt. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs werden auch dem Rat zur Verfügung gestellt.

Wie kann ich mitmachen?
Um eine Idee einzureichen, müssen sich Interessierte auf der Plattform https://gemeinsam.oldenburg.de/ol2112 unter Angabe ihres Namens und einer E-Mail-Adresse registrieren (weitere Daten werden nicht benötigt). Wer eine Idee unterstützen möchte, muss sich ebenfalls auf der Plattform registrieren. Über den Like-Button (Daumenhoch-Symbol), der bei jedem Projekt zu finden ist, kann man für das Projekt stimmen. Unterstützt werden können mehrere Projekte. Die Ideengeberinnen oder Ideengeber, deren Vorschlag für den laufenden Themenmonat die meisten Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnt, werden anschließend von der Stadtverwaltung kontaktiert, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
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Perspektiven für Langzeitarbeitslose

26.02.2021 16:06 Uhr

Projekt des Jobcenters am Rohdenhof

„Wir.Für.Uns“ so lautet das Motto des Jobcenter Projektes „Rohdenhof“, das seit Juli 2015 im Gewerbegebiet Tweelbäke beheimatet ist. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Arbeitsgelegenheit, in der die Teilnehmenden zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Arbeiten verrichten. Dafür erhalten sie eine Mehraufwandsentschädigung. Die Zielsetzung von Arbeitsgelegenheiten ist die (Wieder-)Herstellung und Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit von arbeitsmarktfernen Personen. Im Projekt werden 43 Kundinnen und Kunden des Jobcenters wieder an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt.

Angefangen hat alles im Sommer 2015, als das Jobcenter Oldenburg die Firma bbz.pro mit der Umsetzung des Projektes beauftragte. Im Sommer desselben Jahres wurde ein Resthof am Rohdenweg in Tweelbäke gefunden, der schon in früheren Zeiten für ähnliche Projekte genutzt wurde. Im Laufe der Jahre ist aus dem Rohdenhof ein Vorzeigeprojekt geworden. „Was hier passiert“, sagt die Geschäftsführerin des Jobcenters, Carmen Giss, „ist für uns von eklatanter Wichtigkeit.“ Die Arbeit auf dem Rohdenhof verleihe Erfolgserlebnisse: „Etwas, was unsere Kunden zum Teil ewig nicht erlebt haben.“ Das sei eine große Motivation.

Die Arbeitsgelegenheit bietet den Teilnehmenden verschiedene Module an und schafft somit Raum, Kenntnisse zu vertiefen oder neue zu erwerben. Gearbeitet wird unter anderem in den Bereichen Holz, Metall, Gartenbau und Hauswirtschaft. Auch Aufgaben in den Gebieten Verwaltung und Marketing werden von Projektteilnehmenden übernommen. Zudem existiert eine Fahrradwerkstatt, in der Fahrräder aufbereitet werden. Der Rohdenhof darf keinen Gewinn erwirtschaften. Alles was dort produziert wird, nutzen die Teilnehmenden selbst.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt vor allem den Ansatz der Teilhabe: „bbz-pro bietet ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihren Projekten die Chance, durch ressourcenorientierte Arbeit am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, die gemeinsame Arbeit als Teil der Persönlichkeitsentwicklung zu erleben und durch Erfolgserlebnisse neue Perspektiven zu entwickeln“. Neben Langzeitarbeitslosen, die Leistungen vom Jobcenter Oldenburg beziehen, nehmen mittlerweile auch Leistungsberechtigte des Amtes für Teilhabe und Soziales im Rahmen eines Zuverdienstprojektes teil. Die Betreiber des Rohdenhofs freuen sich sehr, dass seit dem 1. Januar eine neue Zielgruppe auf dem Hof begrüßt werden kann: Das Niedersächsische Landessozialamt hat zu Beginn des Jahres den Bescheid verschickt, dass der Rohdenhof nunmehr auch Menschen mit Behinderung aufnehmen und betreuen darf.

Die neue Zielgruppe der Menschen mit Behinderung wird auch bezahlte Aufträge von außen ausführen können. Wer dem Klientel entsprechende Aufträge zu vergeben hat, kann sich telefonisch unter 0157 85114039 oder per E-Mail an kontakt@rohdenhof.de melden.

Auch die zunächst zwanzig Teilnehmerplätze sind erst zum Teil belegt. Menschen mit Behinderung, die Lust haben, auf dem Hof mitzuarbeiten, können sich unter den Kontaktdaten melden.

Um auf dem Rohdenhof mitarbeiten zu können, ist ein positiv bescheinigtes Kostenanerkenntnis des örtlichen Kostenträgers erforderlich. Bei Interesse können Sie sich unverbindlich telefonisch beraten lassen oder einen Besichtigungstermin vereinbaren.
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Klävemannstiftung: Erneuerungsprogramm geht weiter

12.02.2021 17:12 Uhr
Das Erneuerungsprogramm der Klävemannstiftung geht in diesem Jahr planmäßig weiter, und zwar mit dem Bau zweier neuer Mehrfamilienhäuser. Entstehen werden insgesamt 22 Wohneinheiten auf einer Wohnfläche von gut 1.300 Quadratmetern. Sie sind Teil des Sanierungs- und Erneuerungsprojektes für das Quartier Nadorst, von dem im ersten Schritt das Wohngebäude Stiller Weg 7a im Frühsommer 2020 bereits fertiggestellt wurde.

„Das Erneuerungsprogramm der Klävemannstiftung wird mit diesen beiden Häusern konsequent fortgeschrieben. Wir schaffen hier erneut preisgünstigen Wohnraum und liefern gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Werterhalt der Stiftung“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Um Platz für die Neubauten zu schaffen, wurde das Gebäude Stiller Weg 5 im Sommer 2020 abgerissen. Für das neue Projekt wird mit Gesamtkosten von 3,25 Million Euro geplant. Die Finanzierung erfolgt mit Wohnbauförderungsmitteln der Stadt Oldenburg und einem Förderdarlehen der N-Bank.

Das Projekt wurde „schlüsselfertig“ ausgeschrieben, die Baugenehmigung erfolgt in den nächsten Tagen. Baubeginn soll unmittelbar nach Auftragserteilung sein, die Fertigstellung ist für Anfang 2022 geplant.

Die komplette Sanierung des Quartiers Nadorst, in deren Zuge über 100 neue Wohneinheiten entstehen sollen, wird nach heutigem Planungsstand 2027 abgeschlossen sein.
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Vom Kaffee-Pott-Cast bis zur Wunsch-Fahnenaktion

12.02.2021 17:07 Uhr

Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten veranstaltet buntes Programm für Frauen

Geschichten über Heldinnen des Alltags, weibliche Blicke durch Kameraobjektive aufs Viertel und Fahnen mit guten Wünschen in vielen Sprachen – all das und noch mehr bietet eine bunte Veranstaltungsreihe, die der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten für Frauen des Stadtteils anbietet. Anlass ist der Weltfrauentag im März. Das Programm findet unter dem Vorbehalt der Corona-Schutzbestimmungen statt.

• Inas Kaffee-Pott-Cast:
Zum Programm gehört ein Podcast „von Frauen für Frauen“: „Inas Kaffee-Pott-Cast“ lässt starke weibliche Stimmen zu Wort kommen, die aus ihrem Leben erzählen. In der Auftaktfolge geht es unter anderem um weibliche Kraft, Widerstände und Mut. Zusätzlich gibt es Programmhinweise des Treffpunkts Bloherfelde zum Weltfrauentag am 8. März. Interessierte Frauen, die gerne als Interviewpartnerinnen teilnehmen möchten, können sich direkt im Treffpunkt bei Ina Ruschinski, unter Telefon 0441 5601165 oder per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de informieren. Zu hören ist der Podcast auf der Website des Treffpunkts Gemeinwesenarbeit Bloherfelde unter www.oldenburg.de/podcast-bloherfelde.

• Fotos aus dem Viertel:
„Mein Blick als Frau aufs Wohnquartier Bloherfelde“ lautet der Titel eines Fotoprojekts. Dabei werden Bewohnerinnen des Kennedyviertels dazu aufgefordert, mit Kameras und aufmerksamem weiblichen Blickwinkel ihr Quartier in den Fokus zu nehmen. Die Teilnehmerinnen sollen die Orte verewigen, die sie zeigen wollen – egal, ob schön, hässlich oder skurril. Anschließend werden die Bilder im Treffpunkt präsentiert und mit den Worten der Künstlerinnen vorgestellt. 

• Bunte Wunsch-Fahnenaktion:
Ab Februar sollen bunte Fahnen gestaltet werden, die dann in einer langen Kette auf dem Bloherfelder Marktplatz aufgestellt werden. Geplant ist, dass die Fahnen als Botschaft gute Wünsche in den verschiedenen Sprachen, die im Stadtteil gesprochen werden, vermitteln. Interessierte, die gerne nähen, malen, häkeln oder stricken, können sich bei Interesse im Treffpunkt melden.

• Überraschung zum Weltfrauentag:
Mit einer bunten Überraschung im Stadtteil soll am Montag, 8. März, auf den Internationalen Frauentag aufmerksam gemacht werden. Die Organisatorinnen hoffen auf viele Begegnungen– draußen und mit Abstand. Die Aktion findet von 11 bis 16 Uhr auf dem Bloherfelder Marktplatz und im Viertel statt.

• Stadtführung:
Eine Stadtführung „Zur Geschichte der öffentlichen Kleinkindbetreuung, 18. bis 20. Jahrhundert in Oldenburg“ ist am Dienstag, 13. April, zusammen mit dem Zentrum für Frauengeschichte e. V. geplant. Frauen des Treffpunkts sind zu einem Spaziergang eingeladen, der vom Pferdemarkt zu den Wallanlagen führt. Es steht nur eine sehr begrenzte Teilnehmerinnenzahl zur Verfügung.

Für die Teilnahme an den Angeboten ist eine vorherige Anmeldung erforderlich beim Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173 (Am Bloherfelder Marktplatz), Telefon 0441 5601165, Handy 0151 61546832, Fax: 0441 4087605 oder per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.

Persönliche Informationen zum Frauenangebot des Treffpunkts gibt es montags bis mittwochs jeweils von 12 bis 17 Uhr.
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Stadt öffnet Notunterkunft auch tagsüber

09.02.2021 17:35 Uhr

Mehr Angebote für Obdachlose wegen des Wintereinbruchs

Wegen der aktuellen Kältewelle hat die Stadt die Notunterkunft für obdachlose Menschen am Sandweg nunmehr auch tagsüber geöffnet. Gegebenenfalls können dort auch Betten aufgestockt werden, um alle Personen unterzubringen, die dies in Anspruch nehmen möchten.

Die Johanniter Oldenburg haben am vergangenen Wochenende warme Getränke und Suppe sowie warme Kleidung an Wohnungslose auf dem Bahnhofsplatz in Oldenburg verteilt. Außerdem reagieren sie mit dem Kältebus und zusätzlichen Bereitschaftszeiten auf die besondere Wetterlage.
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Oldenburg erhebt sich digital gegen geschlechtsspezifische Gewalt

05.02.2021 14:48 Uhr

One Billion Rising am 14. Februar

Traditionell wird weltweit am 14. Februar – dem Valentinstag – mit einer öffentlichen Tanzperformance auf eine der größten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam gemacht: geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Coronabedingt findet dieses Jahr in Oldenburg keine öffentliche Veranstaltung statt. Gleichwohl will das Gleichstellungsbüro ONE BILLION RISING nicht unbeachtet lassen und stellt auf den Internetseiten www.oldenburg.de/gleichstellung Videos und Bilder der Aktionen aus den vergangenen Jahren vor. Zudem verweisen die Aktionsseiten auf Erläuterungen zu den vielen Formen von Gewalt, die Frauen und Mädchen in Deutschland und auf der ganzen Welt widerfahren.

Unter verschiedenen Blickwinkeln wurde in den vergangenen Jahren das immense Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen betrachtet. Schwerpunkte waren beispielsweise Gewalt an LSBT*IQ, Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder auch der Alltagssexismus, der vielen Frauen und Mädchen beinah täglich begegnet. Um in Oldenburg konkret gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen, werden diese und weitere Themen im kürzlich vom Rat verabschiedeten „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“ analysiert und Maßnahmen dagegen benannt. Der Aktionsplan kann auf den Seiten des Gleichstellungsbüros eingesehen und herunter geladen werden.

„Auch wenn es dieses Jahr keine Live-Veranstaltung geben kann, sind doch alle Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgerufen, sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu erheben“, unterstreicht Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Der 14. Februar ist zwar der Aktionstag, sich geschlechtsspezifischer Gewalt zu widersetzen und Solidarität zu zeigen, dies kann und sollte jedoch jeden Tag stattfinden.“

Weltweit ist jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, das summiert sich auf eine Milliarde von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Die Kampagne ONE BILLION RISING (eine Milliarde erheben sich) wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler initiiert. Seitdem schließen sich weltweit am 14. Februar immer mehr Städte auf allen Kontinenten dem Aufruf an, sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen stark zu machen und Solidarität Betroffenen zu zeigen.
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Agenda-21-Verschenkmarkt bleibt weiterhin geschlossen

05.02.2021 14:15 Uhr
Der städtische Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4 (alte DEKRA-Halle) bleibt weiterhin geschlossen. Die ehrenamtlich Tätigen hatten sich Ende Oktober 2020 dazu entschlossen, den Markt wegen zunehmender Verstöße von Kundinnen und Kunden gegen die Corona-Regeln bis auf Weiteres nicht mehr zu öffnen. Das hat Bestand.

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Verwechslungen mit dem von einem eigenständigen Verein betriebenen Verschenkemarkt an der Donnerschweer Straße 216 gekommen. Dieser Markt ist seit dieser Woche wieder geöffnet.
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„Meine Grenzen setze ich!“

02.02.2021 20:03 Uhr

Broschüre gibt Tipps und Hinweise für den Umgang mit sexueller Belästigung

Anzügliche Blicke und sexualisierte Sprüche bis hin zu unerwünschten Berührungen: Sexuelle Belästigung begegnet Frauen und Mädchen häufig in ihrem Alltag. Sowohl am Arbeitsplatz als auch im öffentlichen Raum und in der digitalen Welt finden diese Übergriffe statt. Der Umgang mit der Situation an sich und den Reaktionen können schwerfallen. Hinzu kommt, dass sexuelle Belästigung gesellschaftlich betrachtet nach wie vor häufig verharmlost wird.

Vor diesem Hintergrund gibt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg eine Broschüre heraus, in der die vielfältigen Formen von sexueller Belästigung erläutert und Hinweise gegeben werden, wie sich Frauen und Mädchen wehren oder sich Unterstützung holen können.

„Leider nehmen zu viele Frauen Belästigungen quasi schicksalshaft hin“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg, „Wir möchten zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, diskriminierenden Übergriffen zu begegnen und sich und andere zu schützen.“

Die Broschüre „Meine Grenzen setze ich!“ wird ergänzt durch Hintergrundinformationen und Kontaktdaten von Ansprechpersonen in Oldenburg. Sie liegt an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und kann auch im Gleichstellungsbüro angefordert werden. Außerdem steht sie im Internet als Download auf den Seiten von www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.

Die Entwicklung dieser Broschüre ist eine von vielen Maßnahmen aus dem „Kommunalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen* und Häusliche Gewalt“, die in den kommenden Monaten und Jahren sukzessive umgesetzt werden sollen.
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Sparda-Bank unterstützt TrostReich mit 5.000 Euro

20.01.2021 09:43 Uhr

Spende für Oldenburger Trauerbegleitung

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, entsteht eine große Lücke und nichts ist mehr, wie es war. Das ist gerade für Kinder und Jugendliche oft besonders hart. Ihnen hilft der Oldenburger Verein TrostReich mit seinem ehrenamtlichen Engagement und begleitet die Betroffenen durch die schwere Zeit der Trauer und der Verarbeitung ihres Verlustes.

Dieses ehrenamtliche Engagement hat Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg direkt angesprochen. Der Familienvater überzeugte daraufhin den Gewinnsparverein der Sparda-Bank West spontan, eine Spende von 5.000 Euro für die Vereinsarbeit zur Verfügung zu stellen, sehr zur Freude von Hille Ballin vom TrostReich-Vorstand: „Wir sind Hermann Kruse und der Sparda-Bank sehr dankbar für dieses Zeichen der Anerkennung und das Vertrauen. Die Arbeit für und mit trauernden Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien ist für uns im TrostReich eine Herzensangelegenheit.“ Als Filialleiter einer Genossenschaftsbank liegt Hermann Kruse das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft besonders nahe, erzählt er: „Gerade in der heutigen Zeit sind ehrenamtliche Helfer wichtiger denn je, um so mehr unterstützen wir gern den Verein TrostReich. Besonders die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche ist ein emotional sensibles Thema.“

Kinder und Jugendliche gehen ihren eigenen Weg durch die Trauer, berichtet Hille Ballin. Die Helfer im Verein TrostReich geben ihnen einen geschützten Raum und die Zeit, die sie benötigen. Sie sind ihnen gute Begleiter auf ihrem ganz eigenen Weg. An den Gruppennachmittagen mit den Kindern und Jugendlichen erfahren die TrostReich-Helfer, wie wichtig ihre Arbeit ist und bekommen darüber den Dank und die Motivation für ihr ehrenamtliches Engagement.

Bereits seit über 60 Jahren gibt es den Gewinnsparverein, dem die Kunden der Sparda-Bank West beitreten können. Das Gewinnsparen funktioniert dabei sehr einfach: Kunden, die Gewinnsparlose zum Preis von jeweils 5 Euro erwerben, sparen 3,75 Euro und setzen 1,25 Euro ein, um tolle Preise zu gewinnen und über die Reinerträge des Gewinnsparens Gutes zu ermöglichen. 

TrostReich-Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Neben der Trauerbegleitung in drei Kinder- und einer Jugendgruppe bietet TrostReich auch Einzelberatungen, Krisenintervention, Beratungen in Kindergärten und Schulen an. Die Angebote können Betroffene aus Oldenburg und allen umliegenden Landkreisen kostenfrei in Anspruch nehmen. Der Verein ist überwiegend ehrenamtlich tätig und finanziert sich nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
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Engagierte Freiwillige gesucht

12.01.2021 19:57 Uhr

Fachstelle berät telefonisch

Nach wie vor suchen Oldenburger Einrichtungen engagierte Ehrenamtliche, die in verschiedenen Bereichen tätig werden möchten. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet dafür bis auf Weiteres telefonische Beratungen an. Um der Nachfrage gerecht zu werden, wurden die verfügbaren Sprechzeiten ausgedehnt. Informationen zu den Terminen sind auf der Homepage unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement zu finden. Gerne können Interessierte Beratungstermine vereinbaren, telefonisch unter 0441 235-3691 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.
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Stadt verbessert Hilfsangebote für Obdachlose

22.12.2020 17:02 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann übergibt Spende für Kleintransporter

Die Stadt Oldenburg hat den Kauf eines Kleintransporters für den Verein „Oldenburger Straßenengel“ mit 5.000 Euro unterstützt. Die Straßenengel helfen vor allem Obdachlosen und machen Angebote für Kleiderspenden, Essenausgabe und Sachspenden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat den Anteil der Stadt heute an den Vorstand der Straßenengel übergeben.

„Gerade noch rechtzeitig vor dem Winter ist es gut, das Angebot für Obdachlose noch einmal zu verbessern. Die Straßenengel machen gute Arbeit und unterstützen das Angebot der Stadt, dafür bedanke ich mich bei den Helferinnen und Helfern.“

Mit dem neuen Fahrzeug können Spenden nunmehr auch abgeholt und damit erheblich besser und schneller verteilt werden.
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Mit dem Frauenmobil sicher durch die Nacht

18.12.2020 17:00 Uhr

Nicht eingelöste Gutscheine aus dem Jahr 2020 bleiben in 2021 gültig

In der Dämmerung und Dunkelheit sind viele Frauen unsicher, wenn sie alleine unterwegs sind. Sie befürchten Belästigungen, Übergriffe oder Gewalt und nehmen Umwege in Kauf, um bestimmte Straßen zu umgehen. Einige vermeiden sogar, abends das Haus zu verlassen.

Deshalb stellt die Stadt Oldenburg Mittel für einen Nachtfahrservice für Frauen zur Verfügung: das Frauenmobil. Durch den Erwerb eines Gutscheins werden pro Fahrt fünf Euro eingespart. Mit den 15 beteiligten Taxi- und Mietwagenunternehmen ist ein Verhaltenskodex vereinbart, der beispielsweise beinhaltet, dass die Frauen von Tür zu Tür gefahren werden und die Fahrerinnen und Fahrer warten, bis die Nutzerin das Haus betreten hat.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen wurden in diesem Jahr viele Gutscheine nicht eingelöst. „Wir möchten den Nutzerinnen des Frauenmobils aber die Gelegenheit geben, diese noch zu verwenden“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Deshalb können alle Gutscheine, die 2020 gekauft wurden, auch im nächsten Jahr noch eingelöst werden.“

Wer kann das Frauenmobil nutzen?
Das Frauenmobil kann von Frauen und Mädchen ab zwölf Jahren genutzt werden. Voraussetzung ist, dass sie ihren Wohnsitz in Oldenburg haben. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren können mitfahren. Jungen ab 14 Jahre und Männer sind von der Beförderung ausgeschlossen.

Wann fährt das Frauenmobil?
Das Frauenmobil fährt ganzjährig von 19 bis 5 Uhr innerhalb der Stadtgrenzen Oldenburgs.

Wie funktioniert das Frauenmobil?
Frauen und Mädchen, die das Frauenmobil nutzen möchten, kaufen im Vorfeld in den Bürgerbüros oder Stadtteilbibliotheken einen Gutschein im Wert von 7 Euro zu einem Preis von 2 Euro. Die neuen Gutscheine für 2021 stehen ab dem 2. Januar zur Verfügung. Aktuell können ausschließlich Kundinnen, die für eine andere Angelegenheit einen Termin in den Bürgerbüros Mitte oder Nord haben, bei dieser Gelegenheit maximal zehn Gutscheine erwerben. Sobald die Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek nach dem Shutdown wieder öffnen, können auch dort zu den jeweiligen Öffnungszeiten Gutscheine gekauft werden. Die Vorlage eines Personalausweises oder Schülerinnenausweises ist erforderlich, damit die Berechtigung zur Nutzung des Frauenmobils festgestellt werden kann.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Asphalt stellt vorübergehend den Verkauf ein

15.12.2020 17:09 Uhr
Das Asphalt-Magazin stellt mit Wirkung von Mittwoch und bis zunächst einmal zum 10.01.2021 den Verkauf des Asphalt-Magazins ein. Die gut 200 VerkäuferInnen werden, wie schon im ersten Lockdown, wöchentlich mit Gutscheinen für den Lebensmitteleinkauf in Höhe von je 25 Euro unterstützt. Diese Gutscheine müssen aus Spenden finanziert werden, insofern bitten wir um eine entsprechende Unterstützung.

Geschäftsführer Georg Rinke: „Es tut mir in der Seele weh, aber aus meiner Sicht ist dieser Schritt alternativlos. Gerade jetzt vor Weihnachten sind für unsere VerkäuferInnen nicht nur die Verkaufszahlen gut, sondern auch die Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit sehr hoch. All dies findet nun nicht statt und mit der Ausgabe von Gutscheinen ist dies auch nicht vollständig abzufedern, zumal dies eben auch nur eine monetäre Unterstützung ist. Hinzu kommt, dass gerade diese „dunkle Jahreszeit“ und die bevorstehenden Feiertage sowieso schon eine sehr kontaktarme Zeit für unsere VerkäuferInnen sind. Selbstverständlich sind wir aber, soweit irgend möglich, für die VerkäuferInnen da, sei es telefonisch, bei der Ausgabe der Gutscheine oder auch über die sozialen Medien.“
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Trotz Corona werden alle „Kleinen Wünsche“ erfüllt

15.12.2020 17:06 Uhr

Weihnachtsaktion der Johanniter dank Dauerpaten gesichert

Die Johanniter haben in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Oldenburg insgesamt 553 Kinder aus finanzschwachen Familien einen Wunsch zu Weihnachten erfüllen. Jetzt wurden die Geschenke aus der Aktion „Kleine Wünsche“ den Mitarbeitenden des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) der Stadt Oldenburg überreicht, die sie zu den Familien bringen. Obwohl aufgrund des Verbots öffentlicher Veranstaltungen die Infostände in den Schlosshöfen in Oldenburg und in der familia-Einkaufswelt Wechloy nicht stattfinden durften, konnten für alle Wünsche ein Wunschpate gefunden werden. „Wir haben zum Glück viele Dauerwunschpaten, die sich schon seit vielen Jahren für unsere Hilfsaktion zu Weihnachten engagieren“, sagt Anke Siemers, die die Aktion „Kleine Wünsche“ zusammen mit Peter Hilbink organisiert. Die „Kleinen Wünsche“ erfüllen in diesem Jahr bereits seit zehn Jahren die Weihnachtswünsche von Mädchen und Jungen aus wirtschaftlich benachteiligten Familien. 

Die Wunschpaten kommen auch in diesem Jahr wieder aus ganz Deutschland, unter anderem aus Berlin, Hamburg, Bremen und Nienburg sowie zum ersten Mal vom Niederrhein.

Auffällig war in diesem Jahr, dass sehr viele Wunschzettel von den Kindern liebevoll bemalt worden waren und die Kinder ein Dänkeschön für die tolle Aktion drauf geschrieben haben.

Unter den Wünschen waren warme Kleidung, Schuhe, Kuscheldecken, Bettwäsche, Duschartikel, Spiel-, Bastel- und Schulsachen aller Art, aber auch nur der Wunsch nach Schokolade, einem Glas Nussnougatcreme und Chips. Viele Wunschpaten haben sich schon für das Jahr 2021 vormerken lassen.
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TrostReich stellt aus und den Verein vor

24.11.2020 20:33 Uhr
Im ehemaligen Carl-Wilhelm-Meyer Haus in der Haarenstraße hat TrostReich e.V. die kostenfreie Möglichkeit bekommen, die Arbeit der Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche sowie den Verein vorzustellen. 

„Wir können mit Unterstützung mehrerer Firmen einen bunten Überblick unserer Arbeit zeigen, mit verschiedenen Bildern und Fotos, einem Boxsack, einem Spieltisch, einer Schaukel, Büchern, vielen Kissen und Decken, unserer Fahne, Banner, verschiedenen Textbausteinen und vielem mehr. Aus diesen und vielen weiteren Angeboten können die Kinder auswählen, wenn sie nach einem Trauerfall zu uns kommen“, sagt Hille Ballin von TrostReich.

Außen am Gebäude hängt ein Kasten mit Flyern, an der Fensterscheibe wurde der Name sowie der Zugang zur Homepage für jeden Interessierten gut sichtbar angebracht. So haben Besucher und Kunden der Haarenstraße die Möglichkeit, den Verein wahrzunehmen, sich zu informieren und das TrostReich bei Bedarf auch zu finden.

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, entsteht eine große Lücke und nichts ist mehr, wie es war. Die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen ist für TrostReich e.V. eine Herzensangelegenheit. Der Satz Es gibt nur einen Weg: Deinen! Ist der Leitsatz der Arbeit. 

TrostReich wird fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen und finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Angebote sind für die Familien kostenfrei. 

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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Fachkräfte aus Spanien für die Kinderbetreuung

20.11.2020 20:01 Uhr

Fachkräfteprogramm „Adelante 2020" kann in Oldenburg stärker genutzt werden

In Oldenburg sollen schon bald weitere Fachkräfte aus Spanien in der Kinderbetreuung eingesetzt werden, dies hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 18. November einstimmig beschlossen. Bei dem Programm „Adelante 2020“ handelt es sich um eine Anpassungsqualifizierung für sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten sowie Erzieherinnen und Erzieher aus Spanien.

Freie Kindertagesstättenträger, die das „Fachkräfteprogramm Adelante“ in Anspruch nehmen und nachweislich dafür keine Förderung Dritter in Anspruch nehmen können, erhalten ab dem 1. Januar 2021 pro eingestellter spanischer Fachkraft vom Amt für Jugend und Familie einen monatlichen Zuschuss von 250 Euro. Das Programm wird begleitet von bbf sustain aus Oldenburg. bbf sustain ist einer von vier Projektträgern, die für das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen das Modellprojekt „Adelante“ zur Fachkräftesicherung umsetzen.

Es werden ausgebildete pädagogische Fachkräfte aus Spanien angeworben. Begleitet und unterstützt wird das Programm von der „Zentralen Stelle für Auslandsvermittlung“ der Agentur für Arbeit, Bremen. In Spanien werden die pädagogischen Fachkräfte angeworben. Sie erhalten dort Deutschunterricht (480 Unterrichtseinheiten), der Sprachkurs wird in Oldenburg begleitend zur Berufstätigkeit für zwölf bis vierzehn Monate mit sechs Stunden wöchentlich fortgeführt.
 
Ziel für die pädagogischen Fachkräfte ist es, eine feste Arbeitsstelle in Deutschland zu erhalten, da sie in Spanien trotz teilweise Studiums und einschlägiger beruflicher Qualifikation mit Abschluss keine Arbeitsstelle erhalten. Die Fachkräfte werden von den freien Trägern eingestellt und nach Tarif vergütet. Die spanischen Fachkräfte stammen aus den Regionen Barcelona und Malaga.

Bisher haben die Träger Ekito, KKO e. V. sowie die Stadt Oldenburg spanische Fachkräfte eingestellt. Die beiden Kräfte, die die Stadt Oldenburg eingestellt hat, sind seit Anfang beziehungsweise Mitte Oktober 2020 tätig.
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Zum digitalen Kaffeeplausch kommt der Kuchen ins Haus

06.11.2020 20:44 Uhr

Bildungs- und Kultureinrichtung inForum bietet Online-Veranstaltungsformate an

Persönliche Treffen in Gruppen und Präsenzveranstaltungen können wegen der Corona-Pandemie momentan zwar nicht stattfinden – die Bildungs- und Kultureinrichtung der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, das inForum, wartet dennoch mit interessanten Angeboten zum Mitmachen auf, und zwar online: Nutzerinnen und Nutzer der digitalen und kostenlosen Veranstaltungsformate benötigen entweder einen Computer, einen Laptop oder ein Tablet mit Lautsprecher sowie eine E-Mail-Adresse.

Los geht’s mit dem virtuellen Café Schlaumeier in Kooperation mit der Jade Hochschule. Dabei können die Teilnehmenden ihr eigenes Wissen zum jeweiligen Thema der Veranstaltung testen und sich mit Informationen aus der Forschung versorgen. Ein gemeinsames Rätselraten sorgt für zusätzlichen Spaß. Die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 19. November, findet ab 14 Uhr zum Thema „Kommunikation und Kultur“ statt. Das virtuelle Café Schlaumeier findet über die Online-Kommunikationsplattform „Zoom“ statt. Zusätzlich bietet das inForum bereits ab 13.30 Uhr am Tag der Veranstaltung eine technische Unterstützung an.

Beim Onlineangebot „Digitaler Kaffeeplausch mit analogem Kuchen“, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung, wird zusätzlich zur virtuellen Begegnung für das leibliche Wohl der Teilnehmenden gesorgt: Zur Veranstaltung bekommen die Teilnehmenden ein Stück Kuchen kontaktlos nach Hause geliefert. Interessierte erwarten Vorträge und Berichte zu verschiedenen Themen. Den Anfang macht Geraldine Dudek: Sie führt in einem lebendigen Vortrag durch die Sammlung des Stadtmuseums. Die Veranstaltung mit dem Titel „Aus dem Stadtmuseum – Das Museum von Zuhause aus erleben“ findet am Dienstag, 15. Dezember, ab 15.30 Uhr statt.

Neben den aufgeführten Angeboten sind weitere digitale Veranstaltungen beider Kooperationen für das Wintersemester geplant. Eine Übersicht über die geplanten Veranstaltungen und weitere Informationen sind unter www.oldenburg.de/inforum oder im bereits erschienenen Programmheft des inForum zum Wintersemester 2020/ 2021 zu finden.

Anmeldungen für Onlineveranstaltungen werden direkt per E-Mail unter inforum@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2781 angenommen. Bei weiteren Fragen können sich Interessierte gerne an die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement wenden. Sie ist im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, unter Telefon 0441 235-3216 oder -2020 sowie per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Neuer Aufsichtsrat bei den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V.

27.10.2020 22:33 Uhr

Weichenstellung für die nächsten Projekte

von Jenny Röschmann

Am 22. Oktober fand die Mitgliederversammlung der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. statt. An diesem Tag legten, wie angekündigt, Helmut Hinrichs, Martin Grapentin und Martina Stodiek nach jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit im Aufsichtsrat der GWO ihr Amt nieder und wurden mit dem Dank der Mitgliederversammlung aus ihrem Amt entlassen. Herr Wolfgang Bartels wurde für sein jahrelanges Engagement im Aufsichtsrat und der den GWO nahestehendenden Stiftung Teilhabe zum Ehrenvorsitzendenden des Vereins ernannt.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurden Michael Thanheiser (Vorstandsvorsitzender LzO), Dr. Christian Pundt (Bürgermeister Hatten) und Sabrina Biondi (Fakultätsgeschäftsführerin der FK I /Uni Oldenburg) gewählt. Zusammen mit Detlef Mucks-Büker (Oberkirchenrat Ev.-luth. Kirche Oldenburg) und Bernd Osterloh (Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht) bilden sie den neuen Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand unter anderem der Umgang der GWO mit der Corona Pandemie. Die GWO hatten im April mit anderen Trägern der Behindertenhilfe ein Konzept entwickelt mit dem ein Weiterarbeiten unter Hygienemaßnahmen möglich war. Personelle Lücken, die sich im Wohnbereich auftaten wurden mit Mitarbeitern aus dem Arbeitsbereich, dem Förderbereich und dem Seniorenbereich geschlossen.

Derweil sorgte die Kantine in der Agentur für Arbeit, „MachBar“, für die Mittagsverpflegung der Bewohner aus dem Wohnbereich der GWO.

Stattgefunden hat die Mitgliederversammlung im neuen Berufsbildungszentrum der GWO als Zeichen der Weichenstellung der nächsten Jahre.

„Jetzt ist es besonders wichtig, nach vorne zu schauen“, so Gerhard Wessels, Vorstand der GWO. „Mit einem neuen Aufsichtsrat und neuer Energie möchten wir das bisher Erreichte bewahren und weitere Jahre in Richtung Inklusion vorantreiben.“

Die GWO hatten am gleichen Tag im kleinen Kreis die Eröffnung des Berufsbildungszentrums gefeiert.

Zusammen mit der GSG Oldenburg haben die GWO ein Inklusionsunternehmen gegründet, das sich mit dem Thema Objektbetreuung beschäftigt. In diesem Unternehmen werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unter anderem im Bereich der Maler-, Elektro- und Gartenarbeiten tätig sein. Die Zentrale dieses Unternehmens entsteht auf dem Nachbargrundstück des Berufsbildungszentrums.
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Ehrenamtliche Unterstützung für ältere Menschen in Corona-Zeiten

23.10.2020 21:45 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement vermittelt weiterhin Hilfsangebote

Die prognostizierte zweite Corona-Welle hat Deutschland vielerorts bereits fest im Griff – auch in Oldenburg steigt die Zahl der Infizierten an. Die Stadtverwaltung weist daher auf ehrenamtliche Hilfsangebote für älteren Personen und Menschen mit Vorerkrankungen, die als besonders gefährdet gelten, hin.

Mit der Initiative „Engagier Dich jetzt!“ unterstützt und begleitet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement auch aktuell Menschen, die sich ehrenamtlich in der Corona-Krise engagieren möchten und die in ihren Einrichtungen und Institutionen ehrenamtliche Unterstützung brauchen. Zudem vermittelt sie Angebote an diejenigen, die ehrenamtliche Hilfe, zum Beispiel beim Einkauf oder bei Erledigungen, benötigen.

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement ist per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3691 zu erreichen. Im Internet ist sie unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement zu finden.

Direkte Informationen zu Hilfsangeboten für ältere Bürgerinnen und Bürger bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt Oldenburg. Kontaktmöglichkeiten bestehen telefonisch unter 0441 235-3880 sowie -3780 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt@stadt-oldenburg.de und pflegestuetzpunkt@stadt-oldenburg.de. Zudem informiert die Stadt Oldenburg online unter www.oldenburg.de/corona-hilfsangebote über ständig aktualisierte Hilfsangebote für Bürgerinnen und Bürger.
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Agenda-21-Verschenkmarkt schließt bis auf Weiteres

23.10.2020 21:42 Uhr
Der Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4 schließt ab Montag, 26. Oktober, bis auf Weiteres. Grund sind zunehmende Verstöße gegen die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln und gegen das Gebot, zum Schutz vor der Virus-Verbreitung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die ehrenamtlich Tätigen des Marktes haben beschlossen, die neue Corona-Welle abzuwarten.
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Alte Bekannte und neue digitale Angebote

21.10.2020 21:21 Uhr

inForum-Winterprogramm bietet vielfältige Kurse und Veranstaltungen

Das inForum, eine Bildungs- und Kultureinrichtung für Best Ager der Stadt Oldenburg, startet mit einem neuen Kurs- und Veranstaltungsangebot ins Wintersemester November 2020 bis März 2021. In den kommenden Monaten gibt es wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Gesprächsgruppen, Sprachkursen und vieles mehr. Aufgrund der aktuellen Situation können aber leider begehrte Veranstaltungsformate wie zum Beispiel die Kulturfahrten oder das Erzählcafé nicht stattfinden.

Das inForum sieht die Corona-Pandemie als digitale Chance und hat auch virtuelle Angebote ins Programm aufgenommen. So gibt es wieder Onlineveranstaltungen des beliebten Formats Café Schlaumeier. Neu dazugekommen der „Digitaler Kaffeeplausch mit analogem Kuchen“, eine Kooperation mit dem Amt der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Bei diesem Onlineformat gibt es auch ein Stück Kuchen für zu Hause, das geliefert wird.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab Mittwoch, 28. Oktober, 10 Uhr, möglich. Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg per Telefon unter 0441 235-4444 entgegen. Online ist eine Anmeldung unter oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.

Weitere Fragen beantwortet das inFoum vor Ort im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, per Telefon unter 0441 235-3216 sowie per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Kreativprofis legen Nachtschicht im Glaswerk ein

13.10.2020 18:46 Uhr

Unterstützung für „Wildwasser“, Verein Konfliktschlichtung, Hockeyclub und Aids-Hilfe

Die „3. Nachtschicht Oldenburg“ steht bevor: Am Freitag, 30. Oktober, von 18 bis 2 Uhr nachts stellen sich Kreativschaffende verschiedener Branchen in den Dienst einer kreativen und gemeinnützigen Sache. Sie beraten drei gemeinnützige Vereine bei wichtigen Aufgaben, für die aber finanzielle Mittel fehlen. Und das Beste daran: Sie erledigen die Aufträge der Organisationen – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Verein – direkt vor Ort, so dass die Ergebnisse dann sofort genutzt werden können. Veranstalter sind das Netzwerk cre8 oldenburg und die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg. Die „Nachtschicht“ findet in diesem Jahr im Glaswerk Oldenburg, dem neuen öffentlichen Coworking-Space am Stadthafen, Emsstraße 18, statt und wird von dort auch unterstützt.

Aus sieben Vereinen, die sich beworben hatten, hat das Organisationsteam mit Peter Gerd Jaruschewki, Marion Meister, Silvia Rutkowski, Mechthild Oetjen und Ina Lehnert-Jenisch die drei Initiativen ausgewählt, die in den Genuss der Unterstützung kommen: Dabei handelt es sich um die Fachberatungsstelle für Mädchen und Frauen „Wildwasser e.V.“, den Verein Konfliktschlichtung und den Hockeyclub des GVO Oldenburg. Für die Aids-Hilfe Oldenburg wird es darüber hinaus eine Sonderlösung geben.

Je zwei Vertreterinnen und Vertreter der Vereine sowie drei bis vier Kreativschaffende aus den Bereichen Strategieentwicklung, Grafikdesign, Webdesign, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Text, Illustration sowie Coaching steigen tief ins gewünschte Thema ein – mit detaillierter Analyse, Zielsetzung, Brainstorming, Konzeptentwicklung und konkreter Umsetzung. Nach einem gemeinsamen Start um 18 Uhr geht es in die Gruppenarbeit. Nachts um ein Uhr präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse. Eine gute Verpflegung inklusive Mitternachtssuppe unterstützt die geistigen Höhenflüge. Fotografisch wird Izabela Mittwollen die „Nachtschicht“ festhalten. Diese Teams werden an der „Nachtschicht“ teilnehmen:

  • Die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen „Wildwasser e.V.“ braucht ein Konzept für die Spenden-Akquise. Dies erarbeiten die Kreativschaffenden Angela Hespen, Germar Claus, Marion Meister und Katharina Kreier.
  • Für den Verein Konfliktschlichtung Oldenburg wird ein zeitgemäßer Internetauftritt durch die Überarbeitung und Modernisierung der Webseite geschaffen. Experten hierbei sind Thomas Büsse-Pratesi, Mario Klump und Dörthe Schmitz.
  • Bei der Hockey-Sparte des GVO Oldenburg geht es darum, die Sportart in Oldenburg mit einem guten Konzept bekannter zu machen. Hier sind Silvia Rutkowski, Mechthild Düpmann, Judith Kurz und Mechthild Oetjen im Team.
  • Für die Aids-Hilfe Oldenburg, die nicht an der „Nachtschicht“ teilnehmen kann, wird eine individuelle Unterstützung durch Christian Suhr bereitgestellt, um ein neues Erscheinungsbild zu entwickeln.
Sollten noch weitere begeisterte Querdenkerinnen und Querdenker ihre Zeit und ihre Expertise für diesen guten Zweck zur Verfügung stellen wollen, können sie am 30. Oktober noch teilnehmen. Bewerbungen sind über die Website www.nachtschicht-oldenburg.de möglich.
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Oldenburger Johanniter bekommen ehrenamtliche Doppelspitze

02.10.2020 16:26 Uhr

Lars Johnsen und Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen führen künftig einen der größten Verbände bundesweit

Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe baut seine Leitung weiter aus und bekommt jetzt auch eine ehrenamtliche Doppelspitze. Lars Johnsen wird am 1. Oktober neuer Ortsbeauftragter der Oldenburger Johannitern, seine Stellvertreterin wird Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen. Die offizielle Ernennung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. „Wir wollen erst einmal abwarten, bis wir wieder in einem größeren Rahmen feiern dürfen“, erklärt Wilfried Barysch, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems. Beide werden aber ihre Aufgaben ab sofort wahrnehmen. 

Johnsen und Vierbuchen verfügen beide über langjährige Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit im Ortsverband Oldenburg. Lars Johnsen ist hauptberuflich Geschäftsführer und Mitinhaber eines Dentalhandels für Zahnarztpraxen und Dentallabore. 1983 trat der heute 53-Jährige dem Ortsverband Oldenburg als ehrenamtliches Mitglied bei und engagierte sich lange Zeit im Rettungsdienst. Zunächst als Rettungssanitäter im Einsatz erhielt er 1990 seine Anerkennung zum Rettungsassistenten. 1996 musste er aufgrund der steigenden beruflichen Belastung sein aktives Engagement aufgeben, blieb den Johannitern aber stets verbunden. 2016 wurde der verheiratete Vater eines Sohnes in die Subkommende Oldenburg des Johanniterordens aufgenommen und zum Ehrenritter der Hannoverschen Genossenschaft ernannt. Ein Jahr später übernahm er den Vorsitz der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Oldenburg und ist Verbindungsritter des Ordens zum Ortsverband Edewecht der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Es gibt nur wenige Menschen, die die vielen Facetten der Johanniter-Familie so umfassend kennen gelernt haben“, sagt Barysch. 

Auch Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen engagiert sich schon lange für die Oldenburger Johanniter. Die heute 37-jährige gebürtige Triererin war bereits als Rettungssanitäterin und Erste-Hilfe-Trainerin tätig und ist heute Mitglied des Teams der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), einer Einheit, die sich um die psychosoziale Versorgung von Beteiligten, Hinterbliebenen, Zeugen und Angehörigen bei Unglücksfällen und Katastrophen kümmert. Von 2009 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen des Lernens an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Anschließend nahm sie nach einem halben Jahr Vertretungsprofessur in Wuppertal eine Juniorprofessur für inklusive Bildung an der Uni in Vechta an. Neben den Johannitern engagiert sie sich noch in vielen anderen Organisationen, ist im Vorstand der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg und Mitglied des Regionalvorstands Oldenburg im Verband Sonderpädagogik e.V. (vds). Sorge, dass bei so viel Engagement das Familienleben zu kurz kommt, hat sie nicht. Ihr Ehemann ist ebenfalls bei den Oldenburger Johannitern aktiv.

Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit 282 hauptamtlich Mitarbeitenden und mehr als 250 ehrenamtlich Aktiven einer der größten bundesweit und gehört zu den wenigen, die fast die gesamte Leistungspalette der Johanniter anbieten. Zum Ortsverband gehören auch die Kindertagesstätten „Unter den Eichen“, „Am Bürgerbusch“ und „Adenauerallee“ sowie der Kinderhort St. Peter in Wildeshausen, zahlreiche Betreute Wohnanlagen und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz oder Beeinträchtigungen. Neben dem Rettungsdienst hat der Ortsverband auch eine sehr aktive ehrenamtliche Bereitschaft mit einer Rettungshundestaffel, einem Einsatzleitwagen und vielem mehr. Das Amt des Ortsbeauftragten war zuletzt vakant. Die Ortsbeauftragten sind bei den Johannitern mit den hauptamtlichen Dienststellenleitern Stephan Siemer und Marcel Colter gleichgestellt und führen mit diesen den Verband gemeinschaftlich.
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Oldenburg setzt Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt

29.09.2020 20:47 Uhr

Rat beschließt „Kommunalen Aktionsplan“

Einstimmig hat der Rat am Montagabend (28. September) einen umfassenden Aktionsplan beschlossen, der Gewalt gegen Frauen* und Häusliche Gewalt in Oldenburg stärker in den Blick rücken, sie verhüten und bekämpfen soll. Eine 100 Seiten starke Analyse der bestehenden Hilfesysteme, ihrer Lücken und empfohlener Maßnahmen, bildet die strategische Planung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention auf kommunaler Ebene.

Deutschland ratifizierte am 1. Februar 2018 das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, die sogenannte Istanbul-Konvention, und legte seitdem auf Bundes- sowie auf Landesebene Konzepte zur Umsetzung vor.

Oldenburg geht, initiiert durch einen fraktionsübergreifenden Antrag, nun mit dem kommunalen Aktionsplan in die ganz konkreten Details vor Ort. So stehen ganz oben auf der Agenda beispielweise die Schaffung einer Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen geschlechtsspezifische Gewalt, eine stärkere Förderung von Schutz- und Gewaltberatungsstellen, die Einrichtung einer BISS-Beratungs- und Interventionsstelle für von Häuslicher Gewalt (mit-)betroffene Kinder, verbunden mit einer Notrufnummer und elternunabhängiger Beratung sowie die Weiterentwicklung der Täter*innenarbeit vor Ort.

„Bislang gibt es zwar einen Bundesaktionsplan und Landesaktionspläne, jedoch bundesweit noch keinen einzigen Kommunalen Aktionsplan. Daher bin ich sehr stolz, dass wir hier Vorreiter sind. Dank der vorausgegangenen intensiven Arbeit des Gleichstellungsbüros, stoßen wir damit eine gewaltverurteilende Debatte in Oldenburg an, die weit über unsere Stadtgrenzen hinaus Wirkung zeigen wird“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Bedeutung des Beschlusses. Zwei Jahre hat das Gleichstellungsbüro gemeinsam mit dem Präventionsrat und Schutz- und Fachberatungsstellen am Aktionsplan gearbeitet.

„Die intensive Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex zeigt, dass Oldenburg zwar auf einem guten Weg gegen geschlechtsspezifische Gewalt ist, aber auch noch viel getan werden muss“, ergänzt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Genau da setzt der Aktionsplan an. Ich freue mich, dass es nun in die Umsetzungsphase geht, damit wir präventiv noch breiter aufgestellt sind und Betroffenen zukünftig noch bessere Unterstützung bieten können.“

Geplant ist auch eine übersichtlichere Version des Aktionsplans, welche die Thematik im Allgemeinen, aber auch die ganz konkreten vielfältigen Weisen von Gewalt gegen Frauen* und die Handlungswege Oldenburgs aufzeigen soll. Über das Erscheinen informiert das Gleichstellungsbüro unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Traditionelles Fahrradputzen auf dem JuMo

28.09.2020 10:52 Uhr
An einem Sonnabend im September putzen die Mitglieder des Round Table 14 aus Oldenburg  zugunsten von TrostReich e.V. traditionell Fahrräder auf dem Julius-Mosen-Platz. Ebenfalls einer Tradition folgend bekam am 26. September der scheidende Präsident des RT 14, Philipp Grasl, ein Bild von TrostReich-Botschafter Thomas Kossendey überreicht, das von einem TrostReich-Kind gemalt wurde.

„Von dieser jährlichen Aktion profitieren beide Vereine, und die Radfahrer natürlich auch“, sagt Philipp Grasl. „Wir möchten nicht einfach nur Geld spenden, sondern selbst anpacken und uns aktiv beteiligen. Diese Aktion wird immer sehr gut angenommen und macht uns darum viel Spaß.“

Rund 150 Fahrräder werden jedes Jahr auf Hochglanz gebracht, ihre Besitzer geben dafür mindestens acht Euro, manche auch mehr. So kommt eine ganz hübsche Summe zusammen, die TrostReich e.V. in der schwierigen Corona-Phase gut gebrauchen kann.
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Weltverhütungstag: Beratungsangebote von Stadt und pro familia

26.09.2020 18:24 Uhr
Anlässlich des Weltverhütungstages am 26. September bietet die pro familia Beratungsstelle Oldenburg an zwei Tagen kostenlose, telefonische Beratung zu den Themen Verhütung und Verhütungsmittel und informiert über den Verhütungsmittelzuschuss der Stadt Oldenburg.

Der Weltverhütungstag soll den Blick darauf lenken, wie wichtig die Themen selbstbestimmte Sexualität, Sexualaufklärung und Verhütung sind und darauf, dass nicht allen Menschen eine unabhängige, freie Wahl der Verhütung zur Verfügung steht.

Die kostenlose, telefonische Verhütungsberatung findet am Montag, 28. September, und am Mittwoch, 30. September, jeweils von 10 bis 12 Uhr statt. Die Kontaktdaten lauten:

pro familia Oldenburg (Rosenstraße 44, 26122 Oldenburg), Telefon 044188095, Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, www.profamilia.de/oldenburg
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KIOLA-Haus eröffnet

23.09.2020 09:19 Uhr

Erste Gäste zogen am 18. September ein – Modellprojekt für Niedersachsen

von Kerstin Kempermann

Ein bisschen fühlt sich Ute Dorczok wie nach einem Marathon. Es war ein langer Weg, aber jetzt ist das Ziel erreicht. An diesem Freitag werden die ersten Gäste ins KIOLA-Haus ziehen. Für die Leiterin der Einrichtung und alle Beteiligten am Projekt geht damit ein Traum in Erfüllung.

KIOLA bietet Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung. Das Projekt ist in Niedersachsen das erste seiner Art. Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk im Oldenburger Land. Geboten wird den Kindern und Jugendlichen eine urlaubsähnliche Situation, in der sie professionell gepflegt, betreut und gefördert werden. Für die Angehörigen, die ansonsten für Pflege und Betreuung zuständig sind, bietet diese Zeit die Möglichkeit, sich selbst zu erholen, Zeit mit Geschwisterkindern zu verbringen und neue Kraft zu schöpfen.

Seit 2013 wurde an der Umsetzung von KIOLA gearbeitet. Viele engagierte Menschen aus der Paxis, betroffene Eltern, sowie Kinderärzte und das Diakonische Werk kamen dafür zusammen. So wurde im Sommer 2013 der Förderverein KIOLA gegründet, in dem von Anfang an Diakonie-Vorstand Thomas Feld, Prof. Dr. Michael Albani und auch Ute Dorczok, die Leiterin des Hauses Regenbogen, einer stationären Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, dabei waren.

Die Unterstützung im Oldenburger Land war von Anfang an groß und zeigte sich in einer großen Spendenbereitschaft. Diese machte es möglich, das Projekt umzusetzen. In intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Behörden gelang es, KIOLA als Modellprojekt für Niedersachsen an den Start zu bringen. Die Modellphase geht über fünf Jahre und wird von der Universität Oldenburg wissenschaftlich begleitet.

Das KIOLA-Haus bietet Platz für zwölf Kinder und Jugendliche. Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen können aktuell maximal vier Kinder gleichzeitig aufgenommen werden. Die genauen Aufnahmebedingungen können interessierte Eltern bei Anja Schröder, KIOLA-Koordinatorin, unter 0441/36 11 19 61 erfragen.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt losgeht. Wir wissen, dass viele Eltern auf diese Möglichkeit warten“, betont Ute Dorczok. Das KIOLA-Haus gehört als Außenstelle zum Haus Regenbogen. „Kurzzeitwohnen ist ein wichtiger Baustein, damit Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in ihren Familien bleiben können.“ Das qualifizierte Team um Anja Schröder wird den Kindern dabei im KIOLA-Haus eine besondere Zeit bieten. Im großen Gemeinschaftsraum soll das gemeinsame Leben toben. Entspannung bietet der Snoezelen-Raum und auch die großen Pflegewannen in den Bädern. „Hier ist alles auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet“, freut sich Schröder. Mit ihren acht Mitarbeitenden wird sie rund um die Uhr für die Kinder da sein. „Wir haben qualifizierte und hochengagierte Mitarbeitende mit viel Erfahrung gefunden, die gerne den Start dieser Einrichtung mitgestalten wollen“, freut sich Schröder und ergänzt: „Wir freuen uns noch über Bewerbungen für den Nachtdienst.“

Der geplante Tag der offenen Tür zur Eröffnung muss aufgrund der Corona-Beschränkungen verschoben werden. „Wir werden das aber nachholen um allen Unterstützern und Interessierten die Einrichtung und dieses tolle Haus zu präsentieren“, betont Dorczok.
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Was haben drei Esel, drei Schafe und ein Wald mit Inklusion zu tun?

04.09.2020 20:59 Uhr

Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. erhalten Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

von Jenny Röschmann

„Eigentlich war das so gar nicht geplant“, so Jana Reiners, Gruppenleitung der Seniorentagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten. Sie hatte vor 15 Jahren privat einen kleinen Wald gepachtet, der Eseln und Pferden ein schönes Zuhause bieten sollte. Dann kamen die Anfragen, ob das Waldgrundstück nicht auch für andere Zwecke genutzt werden kann.

Seit etwa drei Jahren führen auch die Gemeinnützigen Werkstätten unter anderem im Rahmen der Seniorentagesstätte immer wieder Projekte im Wald durch, bei denen Menschen aus verschiedenen Sozialräumen zusammenkommen, um gemeinsam etwas für die Natur zu erarbeiten und sich so ein Stück weit näherkommen.

In einem der zahlreichen Projekte kamen Jugendliche aus der jugendforensischen Abteilung der Karl-Jaspers-Klinik mit beeinträchtigten Senioren der Gemeinnützigen Werkstätten zusammen um für einen ortsansässigen Kindergarten ein Memory aus Ton zu bauen. Die gestalterische Arbeit und das Miteinander in der Natur hat Barrieren abgebaut und zu einem respektvollen Umgang geführt.

Zusammen mit Kindergartenkindern eines Waldkindergartens haben die Senioren der Seniorentagesstätte eine Bienenwiese angelegt und ein Insektenhotel restauriert. Dabei habe die Beeinträchtigung der Senioren und Seniorinnen keine Bedeutung gehabt, so Reiners. „Es war so, als wenn Oma und Opa etwas mit ihren Enkeln machen“, lacht sie.

Durch großzügige Spenden von verschiedenen Einrichtungen konnten Sitzmöglichkeiten und eine rollstuhlgerechte Toilette angeschafft, sowie eine Bienenwiese angelegt werden. Mit den Jahren ist auch die Zahl an freiwilligen Helferinnen und Helfern gewachsen, die jeden Tag Hand anlegen und sich um die dort lebenden Tiere und den Wald selbst kümmern.

„Wenn man Inklusion will, muss man vor die Tür gehen“, sagt Yvonne Ahlers-Wilkens, Mitarbeiterin der Gemeinnützigen Werkstätten und Projektmitstreiterin. „Man darf nicht nur im eigenen Brei rühren, sondern offen sein für Projekte, die verschiedene Menschen zusammenführen. Nur so kann Inklusion gelebt werden.“

So ist im Laufe der Jahre der „Wald der Möglichkeiten“ entstanden und versteht sich als Begegnungsort für Natur, Mensch und Tier. „Der Wald, mit seiner Vielfalt, hilft hier Barrieren zu brechen, Interesse zu wecken und Brücken in Richtung Inklusion zu bauen“, so Reiners.

Der „Wald der Möglichkeiten“ der Gemeinnützigen Werkstätten wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Würdigung nahm Stephan Albani (MdB) vor. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet.


Die UN-Dekade Biologische Vielfalt
Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Natur ist eine wichtige Voraussetzung. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ den Blick auf die Chancen, die die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen, die zeigen, wie konkrete Maßnahmen praktisch aussehen.

Über die Auszeichnung von Projekten entscheidet eine unabhängige Fachjury, an der Vertreter/innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen beteiligt sind. Die UN-Dekade Fachjury tagt zweimal im Jahr. Zur Beteiligung am Wettbewerb bestehen keine Fristen. Eine entsprechende Bewerbung als UN-Dekade-Projekt erfolgt online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.undekade-biologischevielfalt.de.

 
Der Begriff „biologische Vielfalt“ umfasst die Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten sowie die Vielfalt der Mikroorganismen und Pilze. Einbezogen wird auch die genetische Vielfalt innerhalb der Arten, die sich bei Pflanzen in den verschiedenen Sorten widerspiegelt und sich bei Tieren mit den Rassen verbindet. Aber auch die verschiedenen Lebensräume und komplexe ökologische Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Die Biodiversität ist Voraussetzung für das Funktionieren der Ökosysteme mit ihren verschiedenen Ökosystemleistungen.
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Selbsthilfegruppe für Partner von Traumaopfern

22.08.2020 18:10 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Partner (Ehemänner- und -frauen, Lebensgefährtinnen und -gefährten) von Traumaopfern. Nicht nur das Leben der Partner ist in hohem Maße von einer Traumatisierung geprägt, auch die Partnerschaft:
Sie ist extremen Belastungen ausgesetzt und verlangt von den Partnern viel Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme ab. Dabei gilt es aber auch, darauf zu achten, dass man sich selbst darüber nicht aus dem Blick verliert.

Es kann für alle Betroffenen sehr befreiend sein festzustellen, dass es auch andere Menschen gibt, die sich in einer vergleichbaren Lage befinden, dass man nicht länger alleine dasteht, dass von den Erfahrungen, die gemacht wurden, wechselseitig profitiert werden kann.
Angesprochen sind Männer und Frauen aller Altersgruppen ab 20 Jahre.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848,  info@bekos-oldenburg.de 
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Neue Selbsthilfegruppe „Craft“

22.08.2020 18:01 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe richtet sich an Mütter /Väter im Alter von 30-60 Jahren, die ungewollt ohne ihre Kinder leben (z.B. durch Inobhutnahme, Scheidung/Trennung). Die Gruppe bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, über Gefühle und Gedanken zu sprechen,zu erfahren, dass man nicht alleine ist und eine gesunde Abgrenzung zu lernen. Diese Gruppe ist sowohl für Menschen, die sich akut in dieser Situation befinden, als auch für Menschen, bei denen die Akutsituation schon etwas länger her ist.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS unter 0441-884848,  info@bekos-oldenburg.de 
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Männergruppe trifft sich wieder

13.08.2020 00:54 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Männer, die sich mit verschiedenen männerbezogenen Themen auseinandersetzt, trifft sich jetzt wieder regelmäßig. Es geht um Themen wie: Beziehung, Partnerschaft, Sexualität, Vater sein, Mann und Dominanz, Konkurrenz, Glaube, Sucht und weitere. Im Mittelpunkt der Gruppe steht der Erfahrungsaustausch nach dem 12-Schritte-Programm der Anonymen-Gruppen. Die Gruppe richtet sich an Männer unterschiedlichen Alters, gerne mit Therapie- oder Gruppenerfahrung. Interessierte Männer wenden sich bitte an die BeKoS, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de 
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Konfliktschlichtung e.V. veröffentlicht Jahresbericht 2019

31.07.2020 18:33 Uhr
Ein Fallbeispiel aus der Mediation in Strafsachsen aus dem Verein Konfliktschlichtung: Eine Mitarbeiterin einer Tankstelle wird abends nach Dienstantritt von einem jungen maskierten Mann in der Tankstelle überfallen und mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen. Sie gab das Geld heraus und er verschwand. Nach dem Vorfall hat sich ihr Leben komplett verändert. Sie hatte ihre gewohnte Sicherheit verloren, es taten sich viele Fragen auf und sie war nicht mehr arbeitsfähig. Nachdem das Strafverfahren eröffnet wurde kommt es unter Beteiligung des Oldenburger Vereins „Konfliktschlichtung“ zu einem Täter-Opfer-Ausgleich. Beide Beteiligten wollten die persönliche Aussprache. In einem gemeinsamen Gespräch unterstützt durch eine Mediatorin, konfrontiert die Frau den Täter mit den Folgen der Tat und stellte ihm viele Fragen. Der Täter realisiert das Ausmaß der von ihm zugefügten Schädigungen, möchte Verantwortung dafür übernehmen und wiedergutmachen. Er entschuldigt sich aufrichtig bei der Frau, beantwortete so gut es ihm möglich war ihre Fragen und zahlte ihr ein angemessenes Schmerzensgeld. Die Frau fühlte sich verstanden und in ihrer persönlichen Stabilität wiederhergestellt. Sie sagte uns: “ohne das gemeinsame Gespräch mit dem Täter hätte ich wahrscheinlich immer noch Angst und könnte meiner Arbeit nicht nachgehen. Das hat sich nach dem Gespräch verändert. Es war sehr schlimm für mich, in welche Situation der Täter mich gebracht hat, aber ich konnte alles loswerden an die Adresse, die es angeht. Dieses Gespräch war sehr wichtig für mich und ich fühlte mich verstanden“. Der Täter sagte uns: „an dem Tag des Vorfalls hatte ich keinen guten Start und alles ging schief, was schiefgehen konnte. Ich brauchte dringend Geld, um Schulden zu begleichen. Jetzt im Nachhinein ist es mir äußerst peinlich es ist mir wichtig, dass die Frau weiß, dass ich sie nicht persönlich gemeint habe und es Zufall war, dass es sie getroffen hat. Es tut mir alles sehr leid. Ich kann es nicht ungeschehen machen, aber zumindest einen Teil wiedergutmachen. Ich bin froh, dass ich den Täter-Opfer-Ausgleich gemacht habe, vorher wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt“.

Der Täter-Opfer-Ausgleich im Strafverfahren ist ein Schwerpunkt der Tätigkeit des Vereins, den es in Oldenburg seit 1987 gibt. Der Ausgleich ist ein Angebot an Beschuldigte und Geschädigte, die erlebte Straftat und ihre Folgen mit Hilfe eines neutralen Vermittlers/in eigenverantwortlich zu bearbeiten. Jede Person, d ie sich in einem strafrechtlichen Konflikt befindet, kann sich jederzeit an den Verein wenden. Dabei können Betroffene einer Straftat im freiwilligen Verfahren Ängste und traumatische Erlebnisse verarbeiten. „Es geht um Befriedung der verletzten Gefühle, Bedürfnisse und Interessen, Verantwortungsübernahme für sich selbst“, beschreibt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin des Vereins, das zentrale Anliegen der Konfliktbeteiligten in der Mediation in Strafsachen.

Im Jahr 2019 haben wir mit 724 Konfliktbeteiligten im Täter-Opfer-Ausgleich gearbeitet. Davon waren 625 direkt und 99 indirekt Konfliktbeteiligte. Von den 625 Konfliktbeteiligten waren 284 Beschuldigte und 341 Geschädigte. Die indirekten 99 Konfliktbeteiligten verteilten sich auf Familienangehörige z.B. Eltern, Großeltern, Geschwister, Betreuungspersonen, von Konfliktparteien beauftragte Rechtsanwälte, Dolmetscher und Personen des nahen sozialen Umfelds. Am klassischen Täter-Opfer-Ausgleich haben 291 Beschuldigte und 314 Geschädigte teilgenommen. Das Angebot der Wiedergutmachungskonferenzen wurde von 30 Beschuldigten, 21 Geschädigten und 7 Beteiligten aus dem sozialen Umfeld wahrgenommen. In 64 Prozent der Fälle kam es zu einer konstruktiven Begegnung zwischen den Beteiligten. In 36 Prozent wurden die Beteiligten nicht erreicht oder das Angebot von mindestens einer der beteiligten Parteien nicht angenommen.

Bearbeitet wurden ein breites Spektrum an Fällen. Körperverletzung machen den größten Anteil der Fälle aus, gefolgt von Häuslicher Gewalt, Eigentumsdelikten, Raub, Bedrohung, Beleidigung, Hausfriedensbruch, Verleumdung. In der Bearbeitung der Fälle mit Jugendlichen bei Mobbing- und Chatkonflikten gibt es zunehmend schwierigere Fallkonstellationen. Insbesondere bei solchen, die mit einer Strafanzeige verbunden sind, zeigt es sich, dass die Einbindung der Eltern wichtig ist.

Mit Hilfe des Landes und der Kommunen, Spenden, Geldbußen und nicht zuletzt durch Fördermitgliedschaften besitzt der Verein eine finanzielle Basis, die noch ausbaufähig ist. Daher werden interessierte Fördermitglieder gerne aufgenommen.
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SoVD beantwortet Fragen zur Grundrente

31.07.2020 18:10 Uhr

Wer hat Anspruch und wie wird die Leistung berechnet?

Zum 1. Januar 2021 wird die Grundrente eingeführt. Sie soll rund 1,3 Millionen Menschen zugutekommen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und trotzdem nur eine geringe Rente erhalten. Die Grundrente muss zwar nicht beantragt werden, trotzdem haben die Betroffenen zahlreiche Fragen zu der neuen Leistung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Oldenburg gibt darauf die wichtigsten Antworten.

Nach jahrelanger Diskussion kommt nun endlich die Grundrente. Davon sollen vor allem diejenigen profitieren, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen können und gleichzeitig durchschnittlich wenig verdient haben.

Das Problem an der Grundrente: Das Berechnungsverfahren ist kompliziert. „Wir merken täglich in unserer Beratung, dass die Menschen sich unsicher sind, ob sie überhaupt Anspruch haben und wie hoch die Grundrente eventuell ausfallen könnte“, erläutert Thomas Barke aus dem SoVD-Beratungszentrum Oldenburg. Die Grundrente werde zwar automatisch ausgezahlt, ein Antrag müsse nicht gestellt werden. „Allerdings gibt es immer wieder Fragen, inwiefern davon andere Leistungen wie etwa Wohngeld oder Grundsicherung betroffen sein könnten“. Für Laien sei es daher schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. „Im Zweifelsfall sollte man deshalb immer einen Fachmann fragen“, rät der Berater.

Beratungs-Termine unter 0441–26 887  oder per E-Mail unter info.oldenburg@sovd-nds.de.

Kontakt: Dr. Hergen H. Riedel, Sprecher SoVD Oldenburg-Delmenhorst, 0179/3913187,oldenburg@sovd-presse.de, SoVD Sozialberatung, 0441 / 2 68 87
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Öffnungszeiten vom Verschenkmarkt ausgeweitet

10.07.2020 18:00 Uhr
Ab heute, 9. Juli, ist der Verschenkmarkt der Lokalen Agenda 21, Taastruper Straße 4 (alte DEKRA-Halle), auch donnerstags wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind von 16 bis 18 Uhr. Für die Anlieferung ist wie auch an den anderen Öffnungstagen (dienstags 16 bis 18 Uhr sowie samstags 12 bis 14 Uhr) jeweils eine halbe Stunde früher geöffnet.

Vor und in der Halle gelten weiterhin die allgemeinen Abstandsregeln und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
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Mit jedem Etappenziel werden Spenden eingefahren

08.07.2020 20:50 Uhr

STADTRADELN 2020 in Oldenburg: Fünf gemeinnützige Organisationen profitieren

Beim diesjährigen STADTRADELN in Oldenburg treten Teams für einen guten Zweck in die Pedale. Unter dem Motto „Gute Taten bewegen“ sollen Teilnehmende vom 6. bis 26. September möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat – mit dem Fahrrad zurücklegen. Die geradelten Kilometer werden für fünf Etappen einer virtuellen Radtour zu den Partnerstädten der Stadt Oldenburg gesammelt.

Vom Erreichen der Etappenziele profitieren im Idealfall fünf gemeinnützige Organisationen, denn für jedes erreichte Etappenziel erhält eine Organisation eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Dafür unterstützen verschiedene Unternehmen das STADTRADELN in Oldenburg, indem sie für den entsprechenden Geldbetrag die „Patenschaft“ für eine Etappe übernommen haben.

„Treten Sie in die Pedale, um mit Fahrradfahren etwas zu bewegen“, lädt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zur Unterstützung der gemeinnützigen Organisationen ein. „Ich wünsche allen Teilnehmenden für die nötigen Etappenkilometer Ausdauer und immer genug Luft in den Reifen. Allen Unterstützern danke ich schon jetzt für ihren großen Beitrag!“

Folgende Unternehmen und Kooperationspartner sind 2020 bisher dabei: ADAC Weser-Ems Oldenburg, ADFC Oldenburg, Ammerländer Versicherung, EWE Aktiengesellschaft, GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH, hkk Krankenkasse, Landessparkasse zu Oldenburg, Müller & Egerer Bäckerei und Konditorei GmbH, Öffentliche Versicherungen Oldenburg und Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.

Unterstützer und gemeinnützige Organisationen sind den einzelnen Etappen wie folgt zugeordnet:

  • Beim Erreichen des Ziels der ersten Etappe (Machatschkala) erhält die Zirkusschule Seifenblase eine Spende von der GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH.
  • Beim Erreichen des Ziels der zweiten Etappe (Qingdao) erhält der Verein Kinderlachen Oldenburg eine Spende von der hkk Krankenkasse.
  • Beim Erreichen des Ziels der dritten Etappe (Mateh Asher) erhalten die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg eine Spende von der EWE Aktiengesellschaft.
  • Beim Erreichen des Ziels der vierten Etappe (Buffalo City) erhält die Stiftung Hospizdienst eine Spende von Öffentliche Versicherungen Oldenburg.
  • Beim Erreichen des Ziels der fünften Etappe (Oldenburg) erhält das Projekt Fahrräder für Flüchtlinge der Oldenburger Bürgerstiftung eine Spende von der Ammerländer Versicherung.
Mit dem erfolgreichen Zurücklegen der Etappen werden nicht nur die Spenden eingefahren, sondern als zusätzlicher Anreiz wird auch das Ergebnis vom letzten Jahr – 343.766 Kilometer – verbessert. Es dürfen natürlich gerne mehr Kilometer geradelt werden. Wer gute Taten bewegen möchte, findet die virtuelle Radtour auf Facebook unter www.facebook.com/events/2983012021763336 und weitere Informationen auf der Oldenburger Kampagnenseite www.stadtradeln.de/oldenburg. Koordiniert wird der Wettbewerb im städtischen TeamRad, Ansprechpartner sind Kerstin Goroncy und Andreas Brosig.
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Spende des SoVD Oldenburg an das Frauenhaus in Oldenburg

12.06.2020 18:38 Uhr
Mit einer Spende von 1.000 Euro unterstützt der SoVD Oldenburg die Arbeit des Autonomen Frauenhauses Oldenburg. Jetzt nahm Anja Kröber vom Frauenhaus den Spendenscheck in den Räumen des SoVD-Beratungszentrums aus den Händen von Hannelore Veit, SoVD-Kreis-Frauensprecherin, und Renate Ripken, Vorsitzende SoVD-Ortsverband Oldenburg, entgegen.

Hannelore Veit: „Durch die Corona-Krise ist das soziale Leben eingeschränkt. Frauen trifft dies besonders, wenn sie in den eigenen vier Wänden der Gewalt ihres Mannes oder Lebenspartners ausgesetzt sind. Wer ins Frauenhaus geht, flüchtet. Sie kann zuhause nicht in sicheren Abstand gehen.“

Renate Ripken: „Der SoVD unterstützt Menschen in  Notsituationen, von denen zwar viele recht deutlich zu Tage treten. Manche aber sind immer noch Tabu oder in der Öffentlichkeit weniger präsent. Dazu gehören Themen wie Einsamkeit, Altersarmut aber auch häusliche Gewalt gegen Frauen.“

Anja Kröber: „Ob sich die Lage in den eigenen vier Wänden in den vergangenen Wochen verschärft hat, wissen wir, wenn die Krise vorbei ist. Viele erwarten, dass Hilfs- und Beratungsangebote vermehrt beansprucht werden. Derzeit aber fehlen viele wichtige Möglichkeiten für Frauen, sich zu melden.“
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Schwimmen mit dem Oldenburg-Pass

12.06.2020 18:29 Uhr

Vom 15. Juni bis zum September freier Eintritt in Oldenburgs Freibädern

In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass ab Montag, 15. Juni, bis zum voraussichtlichen Saisonende im September wieder kostenlos geschwommen werden – und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad am Flötenteich und im Freibad des OLantis Huntebades. Dazu muss lediglich der Oldenburg-Pass an der jeweiligen Kasse vorgelegt werden. Weil momentan im Zuge der Corona-Pandemie aber nur eine bestimmte Gesamtzahl von Badegästen zulässig ist, wird auch den Inhaberinnen und Inhabern des Oldenburg-Passes empfohlen, sich vorab eine Zutrittsberechtigung zu sichern. Zutrittsberechtigungen für die Freibäder sind online erhältlich unter https://ticket2go.de/#!/events/481.

Außerdem werden in diesem Jahr wieder Bildungsgutscheine im Wert von 60 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Ab dem 21. September gibt es ebenfalls wieder die Möglichkeit, mit dem Oldenburg-Pass Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) zum halben Preis zu erwerben (Gültigkeit ab 1. Oktober). Die Aktion gilt nur für die Preisstufe I zum Beispiel für 4er-Tickets oder Monatskarten. Gegen Vorlage des Oldenburg-Passes werden die ermäßigten Tickets in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das Fundbüro im städtischen Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Wichtig: Im Fundbüro muss aufgrund der aktuellen Situation ein Termin unter der Telefonnummer 0441 235-4444 vereinbart werden, es gibt im Moment vorübergehend keine gewohnten Öffnungszeiten.

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Meike und Matilda fahren Runden für Wildwasser Oldenburg

12.06.2020 10:09 Uhr

Spendenübergabe von 72,- Euro am 09. Juni 2020 an Wildwasser Oldenburg

Keine Langeweile in Zeiten von Corona. Die zwei Oldenburger Grundschülerinnen Meike und Matilda haben Familie, Nachbarn und Freunde zum Spenden aktiviert und sind mit Roller und Kettcar „Runden um den Block“ zugunsten von Wildwasser Oldenburg gefahren. 

Matilda hat aus einer anderen Stadt von einer ähnlichen Aktion gehört und dachte: „Das können wir auch!“ Und gemeinsam mit ihrer Freundin Meike ging’s los. Mit insgesamt 12 Runden fuhren die beiden Mädchen stolze 72,- Euro in ihrem „Viertel“ ein, die sie am 9. Juni 2020 bei einem Besuch in der Wildwasser-Fachberatungsstelle überreicht haben – natürlich unter Einhaltung entsprechender Schutz- und Abstandsregeln.

Insbesondere jetzt in der Corona-Pandemie ist auch Wildwasser Oldenburg mehr denn je auf jede Unterstützung angewiesen. „Unsere Spendeneinnahmen gehen in einem erheblichen und noch nicht abzusehenden Ausmaß zurück. Die Aktion von Meike und Matilda hat unsere Herzen sehr berührt, denn jeder Euro zählt und hilft“, freut sich Frauke Janssen. „Eine tolle und vorbildliche Initiative – vielen vielen Dank an unsere jüngsten Unterstützerinnen!“
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Verschenkmarkt nimmt erst ab 4. Juli wieder Kleidung entgegen

11.06.2020 20:45 Uhr

Lagerkapazitäten vorübergehend erschöpft

Der Agenda-21-Verschenkmarkt in der Taastruper Straße 4 nimmt erst ab Samstag, 4. Juli, wieder Bekleidung entgegen. Der Grund: Bereits am ersten Öffnungstag für die Annahme von Kleidungsstücken nach der Corona-bedingten Schließung waren die angelieferten Mengen so groß, dass die Lagerkapazitäten in der Halle vorübergehend ausgeschöpft sind.

Der Verschenkmarkt in der ehemaligen Dekra-Halle ist zurzeit an zwei Tagen in der Woche (dienstags von 16 bis 18 Uhr sowie samstags von 12 bis 14 Uhr) geöffnet. Das Abholen von Waren und Gegenständen ist weiterhin möglich.
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Ehrenamtliche Wegbegleiter für Kinder und Jugendliche gesucht

05.06.2020 18:44 Uhr

Fachstelle wirbt für Engagement in Bildungs- und Jobpatenprojekten

Die städtische Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement sucht auch in diesem Jahr Ehrenamtliche für ihre Patenprojekte.

Im Projekt Bildungspaten bekommen Interessierte die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Grundschulkind in Oldenburg zu übernehmen. Sie verpflichten sich für ein Jahr, ein Kind zu begleiten und es durch Zeit und Aufmerksamkeit in seiner Selbstbestimmung zu fördern.

Im Job- und Entwicklungspatenprojekt begleiten vorwiegend berufstätige Ehrenamtliche Jugendliche und zeigen ihnen neue Perspektiven in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Dabei setzen die Job- und Entwicklungspaten ihre fachlichen wie sozialen Fähigkeiten ein, leisten Beistand und unterstützen die Jugendliche als neutrale Beraterinnen und Berater.

In beiden Projekten wird die Patenschaft durch eine engmaschige Qualifizierung begleitet, in der sowohl fachliche Kenntnisse vermittelt als auch ein Austausch mit anderen Patinnen und Paten ermöglicht wird. Die Patinnen und Paten bekommen auch etwas zurück. Die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern bereichert und macht Freude.

Der Beginn ist voraussichtlich im September 2020. Weitere Auskünfte gibt es per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3791 und 0441 235-2020.

Zusätzliche Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement
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Stadtteiltreffs öffnen ihre Türen wieder für Gruppen

03.06.2020 16:56 Uhr

Angebote sind auf maximal zehn Personen begrenzt – Viele Vorsichtsmaßnahmen

Schritt für Schritt aus der Corona-Krise zurück zum Alltag – das gilt auch für die städtischen Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit: Der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, der Stadtteiltreff Kreyenbrück, die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde und das Kulturzentrum Rennplatz bieten ab sofort wieder in ihren Räumlichkeiten Gruppenangebote mit maximal zehn Personen (inklusive Betreuungspersonal) zu feststehenden Zeiten an. Voraussetzung ist, dass die Größe der Räume dies zulässt (mindestens fünf Quadratmeter pro Person). Die Einrichtungen haben nach den Vorgaben der niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ein Öffnungs- und Hygienekonzept erarbeitet und mit Ordnungs- und Gesundheitsamt abgestimmt. „Durch die Gruppenarbeit kehrt ein weiteres Stück Normalität zurück, auch wenn durch die Hygienevorschriften natürlich einiges anders sein wird“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit.


So müssen sich die Teilnehmenden unter anderem auf folgende Regeln einstellen:
 • Bei allen Angeboten wird eine Anwesenheitsliste geführt, aus der hervorgeht, wer zu welchen Zeiten an den Angeboten teilgenommen hat; diese Liste wird 21 Tage aufgehoben.
 • Spiele mit Körperkontakt soll es nicht geben.
 • Mindestens alle 30 Minuten, in jeder Pause und vor jedem Gruppenangebot ist eine Lüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.
 • Stühle, Sessel und Sofas werden so platziert, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
 • Nach jeder Gruppenstunde werden Türklinken und Griff-Flächen desinfiziert.
 • In den Sanitärräumen darf sich immer nur eine Person aufhalten.
 • Spielgeräte müssen nach jedem Spielerinnen- und Spieler-Wechsel desinfiziert werden.

Bereits seit Montag, 11. Mai, sind in den Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit wieder persönliche Beratungen möglich – in eingeschränkter Form, nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Beachtung von Abstands- und Hygienemaßnahmen. So können zum Beispiel Einzelfallhilfen wie Lernunterstützung und Hausaufgabenhilfe gewährt werden. Außerdem können Hilfesuchende im Eins-zu-Eins-Gespräch Beratungen durch Fachkräfte der Einrichtungen sowie externe Fachberatungen in Anspruch nehmen.

In den Wochen der Corona-bedingten Schließung hatten die Einrichtungen unter anderem Einkaufs- und Bringdienste organisiert, Spieleausleihen und Bücherkisten angeboten, kreative Aktivitäten für zuhause initiiert, Anleitungen zum Deutschlernen und Gymnastiktreiben verteilt, telefonisch zu Stammgästen Kontakt gehalten und Video-Chats mit bestehenden Gruppen eingerichtet.


Da in jeder Einrichtung der Gemeinwesenarbeit verschiedene Gruppenangebote zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden, wird darum geben, sich bei Interesse direkt an die Einrichtungen zu wenden. Für weitere Fragen und Terminvergaben für persönliche Beratungen sind die Einrichtungen wie folgt zu erreichen:
 • Stadtteiltreff Dietrichsfeld: gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5707892
 • Stadtteiltreff Kreyenbrück: gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3292
 • Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten: kennedyviertel@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5601165, Mobil 0151 61546832
 • Kulturzentrum Rennplatz: kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 381424
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Verschenkmarkt öffnet wieder ab dem 2. Juni

29.05.2020 09:25 Uhr
Nach der Corona-bedingten Zwangspause nimmt der Verschenkmarkt in der Taastruper Straße 4 in der nächsten Woche wieder seinen Betrieb auf. Die ersten beiden Öffnungstage in der ehemaligen Dekra-Halle sind am Dienstag, 2. Juni, von 16 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 6. Juni, von 12 bis 14 Uhr. An diesen beiden Tagen können nur Gegenstände abgeholt werden, jedoch noch nicht abgegeben werden. Eine Abgabe von gebrauchsfähigen Dingen des täglichen Lebens ist erstmals am Dienstag, 9. Juni, wieder möglich.

Der Verschenkmarkt öffnet vorerst an zwei Tagen in der Woche (dienstags und samstags). In und vor der Halle gilt die Maßgabe, dass eine Mund- und Nasenbedeckung getragen werden muss. Auf Verhaltensregeln in der Halle wird unter anderem durch Plakate hingewiesen. Den Anweisungen der ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden ist Folge zu leisten.
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Kindern in Oldenburg ein neues Zuhause geben

14.05.2020 20:59 Uhr

Pflegekinderdienst legt Info-Broschüre neu auf – Vorbereitungsseminar im Juni

Wer einem Kind ein neues Zuhause geben möchte, steht vor einer besonderen Herausforderung und oft vor vielen Fragen. Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg hat daher die Broschüre „Kindern ein Zuhause geben – eine Aufgabe für Sie?“ neu aufgelegt. In dem Heft gibt es Informationen über die aktuellen Pflegeformen, die Voraussetzungen und die Anforderungen an Familien, Paare oder Einzelne.

„Viele Menschen können sich vorstellen, Kindern in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Für manche ist eine Beratung beim Amt für Jugend und Familie dennoch eine Hürde, da sie noch nicht wissen, welche Form des Engagements zum eigenen Lebensentwurf passt. Mit unserer Broschüre möchten wir Interessierten eine erste Orientierung an die Hand geben und zeigen, auf welche Weise Kinder von der Pflegekinderhilfe unterstützt werden“, erklärt Meike Bruns, Leiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg. So gibt es beispielsweise die Option, Eltern in einer Krisen- oder Notsituation zu entlasten. Möglich ist aber auch die kurzfristige Aufnahme von schutzbedürftigen Kindern bis hin zu längerfristigen oder dauerhaften Lebensmöglichkeiten für Kinder, die nicht in ihrer Ursprungsfamilie leben können.

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg betreut derzeit rund 150 Kinder in Pflegefamilien. „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen als Pflegeeltern für ein Kind engagieren. Derzeit suchen wir aber auch weitere Familien, die sich dieser wichtigen Aufgabe widmen möchten“, so Meike Bruns.

Menschen, die überlegen, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen, können an einem dreitägigen Vorbereitungsseminar teilnehmen. Dieses findet ab Montag, 29. Juni, unter Beachtung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt. Interessierte Familien, Paare oder Singles können sich an Meike Bruns, Leiterin des Pflegekinderdienstes, per Telefon unter 0441 235-3653 wenden. Die neuaufgelegte Broschüre steht zum Download unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst bereit.
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Hilfe von Angesicht zu Angesicht ist ab 11. Mai wieder möglich

08.05.2020 19:10 Uhr

Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit bieten Einzelfallberatung nach Terminvergabe an

In den städtischen Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit sind ab Montag, 11. Mai, wieder persönliche Beratungen möglich – in eingeschränkter Form, nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Beachtung von Abstands- und Hygienemaßnahmen. So können Einzelfallhilfen wie Lernunterstützung und Hausaufgabenhilfe wieder gewährt werden. Außerdem können Hilfesuchende Beratungen durch Fachkräfte der Einrichtungen sowie externe Fachberatungen in Anspruch nehmen.

Der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, der Stadtteiltreff Kreyenbrück, die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde und das Kulturzentrum Rennplatz haben das Öffnungskonzept erarbeitet und mit Ordnungs- und Gesundheitsamt abgestimmt. Die Einrichtungen stehen für Einzelfallhilfen und Beratungsangebote montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr zur Verfügung. „Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich, dass sie endlich wieder starten können. Damit kehrt ein Stück Normalität zurück, auch wenn durch die Hygienevorschriften natürlich einiges anders sein wird“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Die interne Beratung durch Fachkräfte der Einrichtungen erfolgt nur nach Terminvergabe. Die Terminvergabe findet entweder telefonisch oder vor Ort, beispielsweise durch Klingeln an der Tür, statt. Der Beratungsraum wird entsprechend den Hygienevorschriften mit einem großen Besprechungstisch mit Plexiglasscheibe und Durchreiche für Dokumente ausgestattet. Der Raum darf nur von zwei Personen betreten werden (gegebenenfalls plus Partnerin oder Partner beziehungsweise Dolmetscherin oder Dolmetscher für Übersetzungen) und der Mindestabstand muss eingehalten werden. Fachkräfte und Ratsuchende werden mit Mund-Nasen-Masken ausgestattet. Nach jeder Beratung wird der Raum gelüftet, Tische, Stühle und Türklinken werden gereinigt.

Die externe Beratung durch verschiedene andere Fachdienste – zum Beispiel Olena, Flüchtlingssozialarbeit, Familienberatungsstelle, Agentur :ehrensache und Allgemeiner Sozialdienst – wird nach denselben Kriterien und Hygienevorschriften zu festen Zeiten nach Terminvereinbarung im Eins-zu-Eins-Gespräch angeboten. Eine persönliche Beratung kann in eingeschränkter Form zu bestimmten Lebenslagen auch während eines Spaziergangs mit einer Besucherin oder einem Besucher stattfinden. Dieselben Standards gelten auch für Lernunterstützung und Hausaufgabenhilfe.

Für Terminvereinbarungen sind die Einrichtungen wie folgt zu erreichen:
 • Stadtteiltreff Dietrichsfeld: gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5707892;
 • Stadtteiltreff Kreyenbrück: gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3292;
 • Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten: kennedyviertel@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5601165, Mobil 0151 61546832;
 • Kulturzentrum Rennplatz: kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 381424.

Offene und gruppenbezogene Angebote sowie Veranstaltungen sind in den Einrichtungen allerdings weiterhin nicht möglich. In den Wochen der Corona-bedingten Schließung haben die Einrichtungen unter anderem Einkaufs- und Bringdienste organisiert, Spieleausleihen und Bücherkisten angeboten, kreative Aktivitäten für Zuhause initiiert, Anleitungen zum Deutschlernen und Gymnastiktreiben verteilt, telefonisch zu Stammgästen Kontakt gehalten und Video-Chats mit bestehenden Gruppen eingerichtet.
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SoVD in Oldenburg öffnet ab sofort wieder Beratungszentrum

29.04.2020 18:56 Uhr

Beratung zu Patientenverfügung, Kurzarbeit, Wohngeld & Co.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Oldenburg öffnet wieder sein Beratungszentrum in der Donnerschweer Straße und steht damit persönlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht zur Verfügung. Darüber hinaus berät der SoVD aber auch weiterhin per Telefon und E-Mail.

Wie formuliere ich eine Patientenverfügung? Habe ich Anspruch auf Wohngeld? Kann ich zum Kurzarbeitergeld Geld dazu verdienen? Diese und weitere Fragen beschäftigen Betroffene aufgrund der Corona-Krise momentan ganz besonders. Antworten darauf hat der SoVD. Im März hatte Niedersachsens größter Sozialverband aufgrund der derzeitigen Lage seine Beratung auf Telefon und E-Mail umgestellt. Jetzt öffnet der SoVD in Oldenburg wieder seine Türen für persönliche Gespräche mit Ratsuchenden – allerdings unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

„Im Vordergrund steht selbstverständlich die Gesundheit – die unserer Mitglieder und die unserer Kolleginnen und Kollegen“, betont  Dr. Jörg-Christian Hülper, SoVD-Regionalleiter Nord. Deshalb ist zum Beispiel das Tragen von Schutzmasken während des Gesprächs verpflichtend. Zudem erfolgt die Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung. „Für diejenigen, die gerade nicht zu uns in Beratungszentrum kommen können oder wollen, bieten wir natürlich weiterhin eine Beratung per Telefon oder E-Mail an. Auch so können wir Anträge stellen, Widerspruch einlegen oder Klage einreichen“, erläutert Hülper.

Termine für eine Beratung können Interessierte unter der Nummer 0511 65610720 oder per E-Mail unter info.oldenburg@sovd-nds.de vereinbaren.
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Anja Schröder wird Leiterin im KIOLA-Haus

31.03.2020 10:39 Uhr

Bauarbeiten zum Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land trotz Corona-Krise im Zeitplan

Das KIOLA-Projekt – Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land – nimmt weiter Fahrt auf. Mit Anja Schröder ist nun eine Leitung für das KIOLA-Haus gefunden worden. Die gelernte Sonderpädagogin und Heilerziehungspflegerin mit mehreren Jahren Leitungserfahrung möchte an die bisherige erfolgreiche Arbeit von Ute Dorczok und dem Förderverein anknüpfen und freut sich auf die Herausforderung. Zuletzt  war die 36-jährige Oldenburgerin als Abteilungsleiterin im ambulanten Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt.

Auch die weitere Personalgewinnung steht in den Startlöchern. „Jetzt gilt es, die räumliche Ausstattung und die Gewinnung von motivierten Mitarbeitenden voran zu treiben, damit wir uns anschließend den pädagogischen Aspekten widmen können“, sagt Anja Schröder. Alles mit dem Ziel, dass in diesem Jahr die ersten Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigung das Kurzzeitwohnen nutzen können.

„Eltern beeinträchtigter Kinder leisten oft wahnsinnig viel, damit das Kind zuhause groß werden kann. Die Pflege aber mit dem Alltag, der Partnerschaft und den Geschwisterkindern zu kombinieren, gleicht einer Zerreißprobe. Eltern benötigen regelmäßige Auszeiten, um selbst wieder zu Kräften zu kommen“, betont Schröder. Mit einem guten Gefühl entspannen zu können funktioniere aber nur, wenn man das eigene Kind gut versorgt weiß. Hier springt KIOLA ein: Die Kurzzeitwohneinrichtung bietet ein schönes Umfeld, pflegerisch geschulte Mitarbeiter mit pädagogischem Auge und einen guten Rundum-Service, der Eltern sowie Gästen ein beruhigendes Gefühl gibt.

Auch in der Corona-Krise arbeiten alle Beteiligten beim KIOLA-Projekt so gut zusammen, dass trotz der derzeitigen Situation weiter mit der termingerechten Eröffnung in diesem Jahr geplant wird. „Die Bauarbeiten konnten effektiv voranschreiten, die Elektrik ist verlegt, der Fahrstuhl eingebaut, mittlerweile haben sogar einige Räume bereits Farbe bekommen“, berichtet Ute Dorczok. Schon jetzt ist die tolle Atmosphäre, entstehend durch die großzügige Holzbauweise und das gut durchdachte Raumkonzept, spürbar. Eine Besucherin sagte dazu bei einem Rundgang: „Die Seele des Hauses wird immer deutlicher erkennbar!“

Dank vieler großzügiger Spenden ist es dem Verein KIOLA e.V. gelungen, dieses tolle Projekt auf die Beine zu stellen, um so bis zu 300 Familien im Jahr eine Atempause zu ermöglichen. Auch wenn die persönlichen Treffen und Handwerksarbeiten in nächster Zeit aufgrund der gesundheitlichen Sicherheitsvorkehrungen auf das Nötigste begrenzt werden, hat das Projekt bei allen Beteiligten höchste Priorität. Denn viele Eltern warten schon lange auf die Möglichkeit, ihren Kindern und gleichzeitig sich selbst eine erholsame Zeit zu verschaffen. Es wird also fleißig weiter gearbeitet: „Für Ausstattung, Farbgestaltung und Dekoration braucht man keinen persönlichen Kontakt, dieses kann man schließlich auch digital und analog begutachten und diskutieren“, betonen Dorczok und  Schröder.
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Konfliktschlichtung e.V. – Hilfe in Krisenzeiten!

28.03.2020 11:00 Uhr
Heimarbeit, Existenzsorgen, keine Kinderbetreuung, ganztägig auf engem Raum zusammengesperrt, soziale Kontakte und Ausgang eingeschränkt: Das sind hohe persönliche Belastungen. Es kommt vermehrt zu emotionalem Stress, familiären Spannungen und Konflikten. Diese bilden erfahrungsgemäß den Nährboden für häusliche Gewalt.

Was tun, wenn sich der Druck in Gewalt entlädt? „Mit Gewalt geht alles. Sogar kaputt“ (S. Razak). Die wenigsten Menschen wollen Gewalt ausüben, die wenigsten Menschen wollen ihre Beziehungen und ihre Familien „kaputt“ machen. Diese Menschen brauchen Unterstützung, diese Menschen brauchen Ansprechpartner. Die Täterberatungsstelle (OLIP) des Vereins Konfliktschlichtung e.V. bietet ab sofort ausgeweitete Sprechzeiten an.

Persönliche Beratungsgespräche dürfen in Zeiten der Corona-Verbreitung nicht angeboten werden, somit ist auch das wöchentliche Gruppentraining erst einmal ausgesetzt. Die Beratung findet aber weiter statt! Scheuen Sie sich nicht, per E-Mail oder telefonisch Kontakt zum Verein Konfliktschlichtung aufzunehmen, wenn Sie eine Eskalation befürchten, oder auch einfach über die aktuelle Situation zuhause sprechen wollen.

Durch die notwendigerweise verordnete soziale Distanz können auch andere Personen in Stress geraten, die sich im Miteinander - auch über den Kreis der Familie hinaus - negativ auswirken können. Die Nerven liegen blank, dadurch können Streitigkeiten schneller eskalieren. In solchen Fällen vermitteln wir als Mediatorinnen und Mediatoren im Verein Konfliktschlichtung zwischen den Konfliktbeteiligten. So werden die negativen Folgen der aktuellen Belastungssituation minimiert und der Zusammenhalt der Gesellschaft bewahrt. Wir bieten für Betroffene zeitnah, unbürokratisch und kostenfrei Unterstützung an. Wenn Ihnen ein Schaden oder eine Gewaltsituation passiert ist oder Sie einen Schaden oder ein Vergehen wiedergutmachen wollen, nehmen auch Sie mit uns innerhalb der angegebenen Bürozeiten telefonisch Kontakt auf.

Das Büro ist zunächst einmal bis zum 18.04.2020 durchgängig von Montag–Freitag 9:00–18:00 Uhr und Samstag 10:00–15:00 Uhr besetzt.

Kontakt:
Konfliktschlichtung e.V.
Telefon: 0441 – 27293, Fax: 0441 – 3503227, E-Mail: info@konfliktschlichtung.de
Homepage: www.konfliktschlichtung.de
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Beratungsstellen der Diakonie sind weiterhin für Hilfesuchende erreichbar

21.03.2020 18:36 Uhr

Kreisdiakonisches Werk und Fachstelle Sucht beraten telefonisch und per Mail

„Die Mitarbeitenden der Diakonie sind weiter für die Menschen da, auch wenn der Publikumsverkehr in der Fachstellen Sucht oder beim Kreisdiakonischen Werken jetzt eingestellt wird,“ betont Kai Kupka, Referent für Suchtfragen bei der Diakonie. Statt in einer Therapie-Gruppe der Suchthilfe zu sitzen, telefonieren unsere Mitarbeitenden jetzt mit jedem Patienten. Damit die Unterbrechung der direkten sozialen Kontakte nicht in einem Abbruch der Therapie endet,“ erläutert Kupka.

„Alle Ratsuchenden können uns weiterhin telefonisch und per Mail erreichen. Bei Bedarf verschicken wir notwendige Formulare mit der Post“, erläutert Sabrina Sies, Leiter der Fachstelle Sucht im Ammerland. Das Angebot werde bereits gut angenommen. Die Fachstelle ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter Telefon 0441/3615596-0 zu erreichen. Auch Gesprächstermine außerhalb dieser Zeiten sind nach Vereinbarung möglich. Per Mail ist die Fachstelle unter fs.sucht-ol@diakonie-ol.de zu erreichen.

Franz-Josef Franke, Leiter der Gemeinwesenarbeit der Diakonie ergänzt: „Die jetzige Situation bedeutet für Mitarbeitende in den Beratungsstellen, dass sie nun vermehrt auf die Klienten zugehen. Es wäre fatal die sozialen Kontakte jetzt einzustellen.“ Das Kreisdiakonische Werk Oldenburg Stadt ist montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und montags bis donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr telefonisch unter  0441/97093-0 zu erreichen, teilt Kreisgeschäftsführer Heinz-Hermann Buse mit. Per Mail ist das Kreisdiakonische Werk unter dw-ol-stadt@diakonie-ol.de zu erreichen.

„Wir suchen auf allen Ebenen nach kreativen Lösungen, um die Angebote aufrecht zu erhalten,“ betont Diakonie-Vorstand Thomas Feld. „Unser Dank geht an alle Mitarbeitenden, die sich in dieser Situation besonders für die Menschen engagieren und viel Zeit und Kraft investieren.“
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Per Telefon im regelmäßigen Kontakt mit Stammgästen

21.03.2020 18:24 Uhr

Stadtteiltreffs entwickeln in der Corona-Krise neue Formen der sozialen Arbeit

Besondere Situationen erfordern besondere Lösungen: Die momentan wegen der Corona-Krise geschlossenen Stadtteiltreffs des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg entwickeln neue Formen, um in Zeiten von eingeschränktem Miteinander trotzdem und in anderer Weise für ihre Besucherschaft da zu sein.

Normalerweise besteht soziale Arbeit im Wesentlichen aus dem direkten Kontakt mit den Menschen. Das ist zurzeit aber nur auf Abstand oder gar nicht möglich. „Daher orientieren wir uns neu und stellen unsere Arbeit um“, sagt Regina Dirksen, Leiterin des Stadteiltreffs Dietrichsfeld. Für den Stadtteil Dietrichsfeld hat sich das Team des Stadtteiltreffs vorgenommen, den persönlichen Kontakt zu den Stammbesucherinnen und Stammbesuchern zumindest telefonisch zu halten. „Das Team versucht, möglichst alle anzurufen und herauszuhören, ob jemand Unterstützung benötigt oder um einfach mal zu fragen, wie es den Leuten in dieser Isolation und Situation geht“, erläutert Dirksen. Die Kolleginnen und Kollegen des Stadtteiltreffs signalisieren dabei, auch weiterhin für Fragen und Probleme ansprechbar zu sein, aber einfach auch Interesse am Menschen.

Auch der Stadtteiltreff Kreyenbrück hält auf diese Weise Kontakt zu seinen Stammgästen und bemüht sich um Unterstützung. „Wir haben weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils“, sagt Leiterin Jutta Hinrichsen. Auch das Tipi-Projekt, für das Häkel- und Strickfans quadratische Einzelteile fertigen und über den Briefkasten im Gebäude des Stadtteiltreffs (Alter Postweg 1) abgeben können, trage zum Gemeinschaftssinn bei. 

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten steigt ab Montag, 23. März, aktiv in die Telefonabfrage seiner Klientelgruppen ein. Darunter fallen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Frauen-, Männer- und Seniorengruppen sowie die vielen Eltern-Kind-Gruppen. „Ebenso werden wir sämtliche Multiplikatoren und Repräsentanten unserer Klientelgruppen über unsere veränderte Arbeitsweise informieren“, kündigt Leiter Stefan Pieper an. Dabei soll auch die Ernsthaftigkeit der Situation und die gebotenen Schutzmaßnahmen über die Sprachbarrieren hinweg weitervermittelt werden.

Das Team im Kulturzentrum Rennplatz ist ebenfalls sehr bemüht, den direkten Draht, vor allem zu den Stammbesucherinnen und Stammbesuchern, zu halten. „Über die telefonische Kontaktaufnahme hinaus bieten wir insbesondere unseren älteren Stammbesuchern an, Einkaufsdienste zu übernehmen. Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft des Kulturzentrums bieten wir nach vorheriger Absprache alltägliche Hilfe an“, schildert Mitarbeiterin Vanessa Koehn.

„Das zeigt, dass wir in der Gemeinwesenarbeit eben immer noch – wenn auch in veränderter Form – für die Menschen da sind“, freut sich Fachdienstleiter Christian Fritsch über das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

So sind die Einrichtungen zu erreichen:
 • Stadtteiltreff Dietrichsfeld: E-Mail gwa-dietrichsfeld@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5707892;
 • Stadtteiltreff Kreyenbrück: E-Mail gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 235-3292;
 • Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten: E-Mail kennedyviertel@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 5601165, Mobil 0151 61546832;
 • Kulturzentrum Rennplatz: E-Mail kulturzentrum-rennplatz@stadt-oldenburg.de, Telefon 0441 381424.
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Betreuung am Lebensende

13.03.2020 11:20 Uhr

Kostenfreier Vortrag für Ehrenamtliche im Kulturzentrum PFL

Die Betreuung einer anderen Person am Lebensende ist eine umfangreiche Aufgabe. Damit ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer die administrativen und rechtlichen Handlungsfelder im Blick haben, gibt es am Mittwoch, 18. März, einen Vortrag im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Dort informieren Ute Maulick vom Betreuungsverein des SkF e.V. Oldenburg und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg ab 17.30 Uhr über die Aufgaben und Herausforderungen.

Der Vortrag ist ein Fortbildungsangebot für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer und wird von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und dem Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg organisiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen, Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg, per Telefon unter 0441 235-2503 sowie bei Ute Maulick, Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg, per Telefon unter 0441 25024.
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Gesellschaft Union spendet zweimal 11.000 Euro

06.03.2020 18:21 Uhr

Autonomes Frauenhaus Oldenburg und die Schule Borchersweg sind die Begünstigten

Die Gesellschaft Union Oldenburg hat dem Autonomen Frauenhaus Oldenburg e.V. und der Schule Borchersweg in Oldenburg jeweils 11.000 Euro gespendet. Uta Jack, Vorsitzende der Gesellschaft Union, übergab jetzt zusammen mit ihrem Vorstandskollegen, Michael Schmädeke, die symbolischen Schecks an Vertreter der beiden Einrichtungen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese ansehnlichen Beträge heute an zwei Institutionen übergeben können, die mit ihrer intensiven Arbeit einen wichtigen Beitrag für das gemeinschaftliche Leben leisten“, so die Vorsitzende. Sie dankte den zahlreichen Mitgliedern des kaufmännischen Vereines, die anlässlich des 68. Gildeabends großzügig gespendet hatten. 

Autonomes Frauenhaus Oldenburg
Das Frauenhaus ist eine Zufluchtsstätte für körperlich misshandelte, volljährige Frauen und ihre Kinder. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institution helfen den Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden, wieder auf den richtigen Weg zu finden. 

Lange Zeit war das Thema „Gewalt gegen Frauen“ in der Öffentlichkeit weitestgehend tabuisiert. Erst die Frauenbewegung hat in den 1970er Jahren damit begonnen, das Thema öffentlich zu machen. Durch dieses Engagement wurden zunächst Hilfseinrichtungen für die Opfer von Gewalt geschaffen und in der Folge Gesetzesänderungen bewirkt sowie die Rechte von Frauen gestärkt.

Mit der Vereinsgründung im Jahr 1977 ist das Autonome Frauenhaus Oldenburg e.V. eines der ältesten Frauenhäuser Deutschlands. „Es stehen insgesamt 20 Frauenhausplätze zur Verfügung, die aber häufig nicht ausreichen“, sagt Hella Schnittker, Vorstandsmitglied des Vereins. „Immer mehr Frauen und Kinder sind auf der Suche nach Schutz und Unterstützung – und stehen zunehmend öfter vor verschlossenen Türen, da sämtliche Plätze in unserem Frauenhaus belegt sind“.

Mit der großzügigen Spende soll u.a. der Außenspielplatz auf dem Grundstück erweitert werden.  
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Internationaler Frauentag 2020: Es gibt noch viel zu tun

06.03.2020 10:27 Uhr

Feministisches Forum ruft zur Mitgestaltung und Solidarität auf – Brunch und Austausch

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße und sie haben viel erreicht: vom Frauenwahlrecht bis zur 1949 rechtlich verankerten Gleichstellung der Geschlechter. Doch auch mehr als 70 Jahre später bleibt noch viel zu tun. Frauen leisten auch heute noch den größten Anteil an unbezahlter Haus- und Sorgearbeit, verdienen weniger, leben häufiger in Altersarmut und sind stark von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen.

Das Feministische Forum Oldenburg nimmt daher jedes Jahr den Internationalen Frauentag zum Anlass, für diese und weitere Themen zu sensibilisieren und Veränderungen zu fordern. 2020 richtet das Bündnis einen Brunch und ein Austauschcafé für alle interessierten und frauenpolitisch und feministisch engagierten Frauen ein. Es geht um einen Austausch gemeinsamer Themen und Interessen, das Finden von Verbindungen und die Überlegung, wie der Internationale Frauentag 2021 gestaltet werden kann. Außerdem stellen sich Akteurinnen selbst an Infotischen vor. Das Mitbring-Frühstück beginnt am Sonntag, 8. März, ab 10 Uhr im IBIS Café, Klävemannstraße 16. Von 11 bis 14 Uhr gibt es einen moderierten und lockeren Austausch. Akteurinnen oder Gruppen, die sich selbst an einem Infotisch vorstellen möchten, können sich im Vorfeld per E-Mail an femforum_ol@riseup.net wenden.

Im Anschluss ist Gelegenheit, gemeinsam an einer internationalen feministischen Intervention gegen Gewalt an Frauen teilzunehmen. Die Performance von Las Tesis aus Chile geht um die Welt und kritisiert insbesondere patriarchal geprägte staatliche Strukturen, die Unterdrückung von Frauen und die Straffreiheit von sexueller Gewalt. Die Beteiligung an der Performance dient als Zeichen der Solidarität und soll gleichzeitig zeigen, dass auch in Deutschland, obwohl die Situation hier eine andere ist, strukturelle und sexuelle Gewalt gegen Frauen ein Thema ist.

Das Feministische Forum Oldenburg ist ein Aktionsbündnis, in dem sich sehr unterschiedlich arbeitende Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen organisiert haben, wie beispielsweise das Autonome Frauenhaus, die Internationale Frauengruppe der Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, die interkulturelle Arbeitsstelle IBIS e.V., die kurdische Frauengruppe Koma Sara, Wildwasser Oldenburg e.V., das Medienbüro Oldenburg e.V., das Zentrum für Frauen-Geschichte, das Gleichstellungsbüro, OLENA (Beratungsstelle für gewaltbetroffene Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge) und engagierte Einzelfrauen.

Weitere Informationen und ein Flyer zur Veranstaltung in verschiedenen Sprachen gibt es unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Oldenburger Altenpflegeschüler schreiben Buch

03.03.2020 22:00 Uhr

Premiere: Reflektionen über viel diskutiertes Arbeitsfeld

von Frerk Hinrichs

Auf dem Titel des neuen Buches findet sich ein Baum, dessen zentrale Äste ein Herz bilden aus dem alle weiteren Grün tragende Äste entspringen. Die Schüler der Ev. Altenpflegeschule sehen darin die Liebe zu ihrem Beruf sinnbildlich dargestellt. Unter Anleitung von Verleger Alfred Büngen reflektierten die Altenpflegeschüler ein halbes Jahr lang verschiedene Aspekte ihrer Rolle in der Pflege. Herausgekommen sind zahlreiche lesenswerte Beiträge, die der Geest-Verlag in einem 300 seitigen Buch mit dem Titel „Das ICH in der Pflege“ zusammengefasst hat.

In der Auseinandersetzung mit ihrem Berufsfeld haben die Schüler und Schülerinnen Essays, Erlebnisberichte, fiktive Literaturformen, Gedichte, Schreibrollenspiele und weiter Textformen erprobt und die jeweiligen Inhalte im Gespräch miteinander intensiv aufgearbeitet, berichtet Birgit Voß, Leiterin der Ev. Altenpflegeschule Oldenburg.

Die Beiträge setzen sich mit Beruf und Ausbildung, mit Identität und pflegerischem Handeln sowie mit Zufriedenheit und Unzufriedenheiten auseinander. „Neben der Befähigung zur Selbstreflektion trägt das Buch auch zu Selbstbewußtsein und Eigenstärkung der künftigen Fachkräfte für Altenpflege bei,“ erläutert Voß.

Jetzt soll das Buch im Großen Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL in der Peterstr.3 der Öffentlichkeit vorgestellt werden: die Buchpremiere ist am 10. März 2020 um 18:00 Uhr. Mit allen Autorinnen und Autoren, der Ev. Altenpflegeschule und dem Geest-Verlag.

Gefördert wird das bundesweit einmalige Schreib- und Buchprojekt vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg und der Regionalen LzO-Stiftung. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, unterstützt das Projekt mit einem Vorwort im Buch.
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Gemeinsames Projekt schafft Begegnung

25.02.2020 20:44 Uhr
In einem eineinhalbjährigen Projekt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und der jugendforensischen Abteilung der Karl Jaspers Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist ein Memory aus Ton entstanden, das jetzt dem Waldhaus Wildenloh der Wurzel gGmbH zugutekam.

Ein freundlicher Handschlag zur Begrüßung – man kennt sich. So begrüßen sich die Jugendlichen aus der forensischen Abteilung der Karl-Jaspers Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und die beeinträchtigten Senioren der Tagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten in Oldenburg.

„Diese Begegnung ist gewachsen“, erzählt Jana Reiners, Gruppenleiterin der Seniorentagesstätte der Gemeinnützigen Werkstätten e.V. „Am Anfang sprachen sie sich noch an mit ‚Alter, ey‘, mittlerweile gehen die Jugendlichen sehr höflich und nachsichtig miteinander um.“

Dabei war es für die Jugendlichen schwer Anschluss zu finden. Sie haben regelmäßig Ausgang vom Gelände der Karl-Jaspers-Klinik. Einen Tag davon gehen sie einem Ehrenamt nach. Für dieses Ehrenamt ließen sich nur schwer Kooperationspartner finden. Es zeigten sich erhebliche Vorurteile gegen die Jugendlichen, die alle strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Ihre Straftaten in Verbindung mit ihrer Erkrankung sind Grundlage der Unterbringung in der KJK.

Erwartungen an das gemeinsame Projekt mit den Senioren hatten die Jugendlichen vorerst nicht, sie wurden aber laut eigener Aussage positiv überrascht. Neben dem gemeinsamen Erstellen des Tonmemorys kam es immer wieder zu Begegnungen zwischen den Gruppen. Es wurde unter anderem gemeinsam gebacken und gekocht, oder der Therapiehof der KJK besichtigt.

„Insgesamt war es für beide Seiten ein sehr wertvolles Projekt. Alle hatten das Gefühl gemeinsam etwas Gutes zu schaffen. Außerdem hat sich gezeigt wie wichtig die Möglichkeit zur Resozialisation innerhalb eines solchen Ehrenamtes ist. Man muss diesen Jugendlichen aber auch Möglichkeiten bieten diese umzusetzen. Hoffentlich ist dieses Projekt der Grundstein für weitere gute Zusammenarbeiten und hoffentlich in Zukunft auch mit anderen Einrichtungen“, so Reiners.

Am Ende sind sich alle Teilnehmer einig: man sieht sich nicht zum letzten Mal.

Das fertige Tonmemory kam der Wurzel gGmbH zugute, die sich das Ziel gesetzt haben Projekte von und für Kinder und Jugendliche zu unterstützen.

Es steht jetzt im Garten des Waldhauses Wildenloh und kann dort von Besuchergruppen wie auch vom dort ansässigen Waldkindergarten des Vereins für Kinder e.V. genutzt  werden.
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Vielfältige Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

25.02.2020 20:20 Uhr

Gleichstellungsbüro gibt Programmüberblick

Seit mehr als 100 Jahren demonstrieren Frauen am 8. März für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. Während dabei zunächst beispielsweise das Wahlrecht im Mittelpunkt stand, geht es heute oft um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geschlechtsspezifische Gewalt, ungleiche Karrierechancen, Altersarmut oder sexistische Werbung. Der Internationale Frauentag macht auf diese Umstände aufmerksam und regt zu Diskussionen über eine tatsächlich gleichberechtigte Gesellschaft an. Rund um den 8. März werden zahlreiche Veranstaltungen durch verschiedene Organisatorinnen angeboten:

Am Donnerstag, 27. Februar, startet um 20 Uhr die feministische Filmreihe im Cine k, Bahnhofstraße 11, mit „Das Wunder von Taipeh“. Er erzählt die Geschichte der Fußballerinnen vom SSG 09 Bergisch Gladbach, die, in Ermangelung einer deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft 1981 zur ersten Fußballweltmeisterschaft der Frauen nach Taipeh fuhren. Ohne jede Unterstützung des DFB spielten sie das Turnier ihres Lebens.

Am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr folgt der Film „RBG – ein Leben für die Gerechtigkeit“: Ruth Bader Ginsburg wurde 1993 als zweite Frau in den Supreme Court der USA berufen. Die inzwischen 85-jährige Richterin stellt ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und erkämpfte in den 70ern bahnbrechende Urteile. Inzwischen berühmt und berüchtigt als „Notorious RBG“ entschied sich die Demokratin nach der Wahl Donald Trumps gegen den Ruhestand. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch mit Juristinnen des Deutschen Juristinnenbundes e.V. Der Film wird im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Am Donnerstag, 5. März, lädt der Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, ab 9.30 Uhr alle Frauen des Stadtteils zu einem internationalen Frühstück ein. Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern tragen zu einem bunten Buffet bei.

Am Freitag, 6. März, folgt um 18.30 Uhr der nächste Film im Cine k: „Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint“. Seit 1906 malte Hilma af Klint mehr als 1000 abstrakte Gemälde, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Ihre Bilder blieben der Nachwelt lange verborgen, heute begeistern die Werke der Künstlerin Millionen. Durch ihr schrankenloses Denken, das in einem überwältigenden Werk gipfelte, muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden.

Am Samstag, 7. März, rufen Motherhood e.V. und der Hebammenverband Niedersachsen e.V. zu einer Demonstration für die Rechte während Schwangerschaft und Geburt auf. Los geht es um 11.15 Uhr auf dem Julius-Mosen-Platz. Die Abschlusskundgebung mit Hilke Schauland, 2. Vorsitzende des Hebammenverbands Niedersachsen e.V., findet ebenfalls auf dem Julius-Mosen-Platz statt.

Um 20 Uhr zeigt das Cine k eine Vorpremiere des Films „RePresente – Die Zukunft gehört uns“. Ein Film über Hoffnung auf eine bessere Zukunft, über gesellschaftliche Alternativen, die von sozialen Bewegungen aufgebaut und vorangetrieben werden. Dabei nimmt „RePresente“ besonders den Feminismus, die Bewegung der Genossenschaften und selbstverwalteten Unternehmungen sowie die ökologische und solidarische Landwirtschaft in den Fokus. Spanisches Original mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 8. März, bietet das Feministische Forum Oldenburg ab 10 Uhr im IBIS Café, Klävemannstraße 16, einen Brunch für alle interessierten, frauenpolitisch und feministisch engagierten Frauen. Es geht um einen Austausch, Vernetzung und die Überlegung, wie der Internationale Frauentag 2021 gestaltet werden kann. Außerdem stellen sich Akteurinnen an Infotischen vor.

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit gemeinsam an einer internationalen feministischen Intervention gegen Gewalt an Frauen teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht eine Performance von Las Tesis aus Chile, die insbesondere patriarchal geprägte staatliche Strukturen, die Unterdrückung von Frauen und die Straffreiheit von sexueller Gewalt kritisiert. Die Beteiligung an der Performance dient als Zeichen der Solidarität und soll gleichzeitig zeigen, dass auch in Deutschland, obwohl die Situation hier eine andere ist, strukturelle und sexuelle Gewalt gegen Frauen ein Thema ist. Die Beteiligung an der Performance dient als Zeichen der Solidarität. Die Performance wird geübt am Montag, 2. März, 20.30 Uhr im Loft 1 der Kulturetage, Bahnhofstraße 11, und Mittwoch, 4. März, 20 Uhr im Alhambra, Hermannstraße 83.

Auch in diesem Jahr tritt die Oldenburger Lesbenchörin „Andersrum und Immerschief“ im Hempels, Ziegelhofstraße 83, auf. Ab 16 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und um 17 Uhr startet das Konzert. Neben alten und neuen Melodien gibt es auch die beliebten Lieder zum Mitsingen. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung ist exklusiv für Frauen.

Um 16 Uhr startet das Cine k den Film „Paris Calligrammes“. In dem Film verwebt Ulrike Oettinger persönlichen Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“, einem Kalligramm. Im Anschluss ist die Möglichkeit für ein gemeinsames Gespräch mit der Regisseurin Ulrike Oettinger.

Am Montag, 9. März, schließt die Filmreihe des Cine k mit „imagineNATIVE Shorts – Kurzfilme indigener Filmemacherinnen“, Beginn ist um 20 Uhr. Es werden acht Kurzfilme indigener Filmemacherinnen, die aus dem Programm des imagineNATIVE Festivals in Toronto stammen, gezeigt. Die Kurzfilme zeigen weibliche Perspektiven auf die komplexen und komplizierten Beziehungen der First Nations, Métis und Inuit zu ihrem Land. Original mit deutschen Untertiteln.

Am Mittwoch, 11. März, von 10 bis 13 Uhr findet erstmals ein „Runder Tisch“ für Frauen aus Bloherfelde/Eversten statt. Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken sowie weitere Akteurinnen aus Bloherfelde beantworten Fragen zu Lebensumfeld und Lebenssituation der Gäste. Außerdem werden ein Floristik- und ein Tanzworkshop angeboten. Geschlossene Veranstaltung für Einwohnerinnen des Stadtteils mit Anmeldung in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde, Bloherfelder Straße 173.

Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule widmet sich dem Thema „Abtreibung – ein reproduktives Recht im aktuellen Kontext“. Kurze Impulsvorträge zeigen verschiedene Perspektiven und laden dazu ein, Fragen zu stellen. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung startet mit einem Get-together um 17 Uhr, im Lichthof der Jade Hochschule in Oldenburg, Ofener Straße 16-19. Die Vorträge beginnen um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der ZONTA Club Oldenburg verleiht anlässlich des Internationalen Frauentages wieder den Wanderpreis „Zonta-Frau des Jahres“. Der Preis richtet sich an Frauen, die sich in besonderer Weise behauptet oder engagiert haben. Dieses Jahr wird Rabbinerin Alina Treiger ausgezeichnet. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Wilhelm 13, Leo-Trepp-Straße 13. Der Eintritt beträgt 30 Euro, inklusive kleinem Imbiss und Rahmenprogramm.

Weitere Informationen sowie eine Veranstaltungsübersicht gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung. Eine gedruckte Broschüre mit der Veranstaltungsübersicht liegt in öffentlichen Einrichtungen aus.
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1. Oldenburger Weihnachts-Tombola

20.02.2020 20:47 Uhr

Spenden und Hauptpreis übergeben

Vom 23. November bis zum 21. Dezember 2019 veranstaltete das City-Management Oldenburg in Kooperation mit den Gemeinnützigen Werkstätten und Kiola e.V. Oldenburg die 1. Oldenburger Weihnachts-Tombola. 40.000 Lose wurden an den Losbuden in der Innenstadt und bei Möbel Buss verkauft. Der Reinerlös floss nun direkt in die gemeinnützigen Projekte der beiden Organisationen.

Mit einer Spende in Höhe von insgesamt 13.333,33 € Euro unterstützt das City-Management Oldenburg die wichtige soziale Arbeit der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und des Kiola e.V. Am 20. Februar überreichten Friederike Töbelmann, Geschäftsführerin des CMO und Friedrich-August Fisbeck, 1. Vorsitzender des CMO, den Erlös aus der 1. Oldenburger Weihnachts-Tombola an Kiola-Vorstand Ute Dorczok und Daniel Lüllmann von den Gemeinnützigen Werkstätten. Jeweils 6.666,67 € gehen an die beiden Organisationen, die damit wichtige soziale und gemeinnützige Projekte weiter fördern und ausbauen können.

Die Gemeinnützigen Werkstätten investieren ihren Anteil in ihr Kunstarbeitsprojekt „Lila Wolke“, das unterschiedliche Lebenssituationen im Alltag unterstützt, sowie in die Modernisierung des Sinnesgartens an der Rennplatzstraße. Bei Kiola fließt der Betrag in die Anschaffung einer mobilen Trennwand des Gemeinschaftsraumes im Haus Regenbogen, das derzeit noch im Bau ist. Beide Organisationen haben die CMO Weihnachts-Tombola mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt und konnten sogar im Zuge der Tombola neue Ehrenämtler rekrutieren.

Nachdem eine von drei Loschargen im Aktionszeitraum verkauft wurde, wurde am 22. Dezember das Gewinnlos für den zugehörigen Hauptpreis, einen VW up!, gezogen. „Glücksfee“ Beate Schulz zog den Abschnitt aus der Lostrommel, und die dazugehörige Gewinnerin Jacqueline Fugel-Brouwer meldete sich bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Gewinnzahl auf der CMO-Facebook-Seite. Am 22. Januar konnte die Gewinnerin dann ihren neuen Wagen im VW Zentrum Oldenburg an der Bremer Heerstraße in Empfang nehmen.
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Stadtteiltreff Kreyenbrück zieht um

18.02.2020 11:39 Uhr

Ab dem 9. März im Neubau am Klingenbergplatz im Alten Postweg 1

Nach 24 Jahren schließt sich eine Tür und eine neue öffnet sich: Denn diesen Monat verlässt der Stadtteiltreff Kreyenbrück seinen alten Standort in der Straße An den Voßbergen – und ist ab Montag, 9. März, im großen Neubau am Klingenbergplatz am Alten Postweg 1 zu finden. Für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker ändert sich zwar der Standort des Nachbarschaftshauses, die bewährten Inhalte bleiben jedoch bestehen. Vielmehr noch: Es sollen neue Angebote hinzukommen. Das Programm des Stadtteiltreffs wird regelmäßig aktualisiert und orientiert sich an den Wünschen und Interessen der Menschen im Stadtteil. Dabei ist Mitwirkung ausdrücklich erwünscht: Alle Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich dazu aufgerufen, neue Ideen für bisher fehlende Angebote einzubringen.

Der Stadtteiltreff versteht sich als Treffpunkt für Menschen aller Altersstufen und Nationalitäten: Im Treffpunkt gibt es Gruppenangebote, Beratung und Einzelhilfe für Erwachsene, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. Es werden Feste und Ausflüge organisiert und Informationsveranstaltungen zu vielen Themen angeboten. Zudem bieten das Stadtteilcafé und das Frühstücksangebot die Möglichkeit, sich zu treffen, auszutauschen und neue Menschen kennenzulernen.

Unverändert in den neuen Räumen bleibt auch die Kooperation mit anderen Anbieterinnen und Anbietern aus dem Stadtteil und der Stadt Oldenburg. Diese nutzen die Räume des Stadtteiltreffs, um Angebote möglichst wohnortnah und unter einem Dach für die Bevölkerung anbieten zu können. Die langjährigen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs Kreyenbrück Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Birgit Liebig und Rose Schulz werden bei ihrer Arbeit von zahlreichen Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie Ehrenamtlichen unterstützt. Der Arbeitskreis Kreyenbrück, in dem die meisten Stadtteileinrichtungen vernetzt sind, trifft sich vierteljährlich zum Austausch und zur Planung von gemeinsamen Aktionen wie dem Stadtteilfest oder dem Kulturfestival Farbenfroh.

In Zukunft werden sich alle Räume der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück auf einer Ebene im Erdgeschoss befinden und damit nun barrierefrei zugänglich sein. Der Neubau am Alten Postweg 1/1 a wird dabei die Rolle eines Nachbarschaftshauses für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils einnehmen: Denn neben dem Stadtteiltreff ziehen hier künftig die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, der Allgemeine Sozialdienst und das Amt für Teilhabe und Soziales unter ein Dach. Das sorgt für eine noch bessere Vernetzung der Bereiche untereinander und kurze Wege. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs freuen sich auf die nächsten Jahre. Sie sind weiterhin offen für die Anliegen der Menschen und werden mit ihnen gemeinsam Angebote entwickeln, die das Leben in Kreyenbrück interessanter gestalten und die Lebensqualität verbessern.

Der Stadtteiltreff Kreyenbrück lädt zusammen mit der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück alle Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür am Freitag, 20. März, von 11 bis 18 Uhr ein. An diesem Tag können sie sich die neuen Räume im Alten Postweg 1 ansehen, sich über Angebote informieren, in einige hineinschnuppern und viele ausprobieren. In der Zeit vom 23. bis 26. März bietet die Aktionswoche zudem verschiedene Möglichkeiten, Räume und Angebote näher kennen zu lernen.

Hier die Termine zu den Schließ- und Öffnungszeiten des Stadtteiltreffs Kreyenbrück:
– Letzter Öffnungstag am alten Standort An den Voßbergen: Freitag, 21. Februar
– Erster Öffnungstag am neuen Standort Alter Postweg 1: Montag, 9. März

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und aktuellen Angeboten gibt es auf der Website des Stadtteiltreffs Kreyenbrück unter www. oldenburg.de/startseite/kultur/gemeinwesenarbeit/stadtteiltreff-kreyenbrueck.html
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Auch Oldenburg erhebt sich wieder

17.02.2020 09:57 Uhr

One Billion Rising am 14. Februar auf dem Schlossplatz

Eine Milliarde erhebt sich. Eine Milliarde Frauen und Mädchen, das ist Anteil der Weltbevölkerung, der im Lauf seines Lebens physische, psychische oder sexualisierte Gewalt erfährt. Die Tanzaktion „One Billion Rising“, die jedes Jahr am 14. Februar stattfindet, soll darauf aufmerksam machen.

Auch die Oldenburger*innen tanzten wieder mit, durchaus nicht nur weibliche. Angelockt und in Stimmung gebracht durch die Sambaschule Oldenburg-Eversten waren unter den vielen Mittänzer*innen auch zahlreiche Männer, die sich dem ausdrucksstarken Protest anschlossen.

Oldenburg setzt in jedem Jahr einen besonderen Schwerpunkt, diesmal ging es um Sexismus im Alltag. Die Poetry-Slammerin Rita Apel nahm in drei Texten Bezug darauf. Anschließend gaben Lena Normann und Annika Dühnen vom Mädchenhaus Oldenburg eine kurze Einführung in die Choreografie, bevor dann „Break the Chain“ über den Schlossplatz erscholl.
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Oberbürgermeister Krogmann schlägt Aufnahme von Kindern aus Flüchtlingslagern vor

14.02.2020 15:07 Uhr

Stadt erklärt Bereitschaft gegenüber Land und Bund – Entscheidung durch Stadtrat

Die Stadt Oldenburg ist als Mitglied des Bündnisses „Städte Sichere Häfen“ bereit, unbegleitete Minderjährige aus einem der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Ein entsprechender Beschlussvorschlag werde dem Stadtrat am 24. Februar zur Entscheidung vorgelegt, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Die humanitäre Katastrophe, die sich auf den griechischen Inseln abspielt, ist ein Armutszeugnis für Europa. Wir brauchen ein entschlossenes und gemeinsames Handeln. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und konkrete Hilfe anbieten.“

Sofern der Stadtrat dem Beschlussvorschlag folgt, werde die Aufnahmebereitschaft gegenüber dem Bundesinnenministerium und dem Land Niedersachsen für die unbegleiteten Minderjährigen aus einem der Flüchtlingslager der griechischen Inseln erklärt. Voraussetzung für die Aufnahme der Geflüchteten in Oldenburg ist jedoch eine entsprechende Zustimmung auf Bundesebene. „Wir wissen, dass dies nur ein kleiner Beitrag sein wird. Hoffen jedoch, dass sich viele Kommunen diesem Beispiel anschließen werden“, so Krogmann.
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One Billion Rising: Oldenburg erhebt sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt

05.02.2020 10:08 Uhr

Aktion am 14. Februar auf dem Schlossplatz – Slam-Poetin thematisiert Alltagssexismus

Oldenburg beteiligt sich auch 2020 wieder an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (übersetzt: Eine Milliarde erhebt sich). Die Protestaktion macht darauf aufmerksam, dass jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer oder sexualisierter Gewalt ist. Am Valentinstag, 14. Februar, sind Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu aufgerufen, sich um 16 Uhr auf dem Schlossplatz einem kollektiven Tanz gegen geschlechtsspezifische Gewalt anzuschließen, um ein Zeichen für Respekt, Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit zu setzen.

„Gewalt gegen Frauen beginnt häufig dort, wo wir sie zum Teil gar nicht als solche wahrnehmen: Im Absprechen von Kompetenzen aufgrund des Geschlechts, in anzüglichen Witzen oder der Herabwürdigung von individuellen Empfindungen“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Deshalb fokussieren wir in diesem Jahr insbesondere den Alltagssexismus“.

Wo der Sexismus den Alltag von Frauen begleitet, bringt am 14. Februar Rita Apel auf die One-Billion-Rising-Bühne. Die Slam-Poetin deckt mit Humor und schmerzhafter Genauigkeit blinde Flecken in der Wahrnehmung auf. Danach wird mit zwei Tänzerinnen eine Choreographie einstudiert und im Anschluss gemeinsam getanzt – nicht nur in Oldenburg, sondern in vielen Städten deutschland- und weltweit.

„Erst wenn wir die Anfänge von Gewalt erkennen und bekämpfen, können wir auch die Eskalationsstufen besiegen“, erläutert Wiebke Oncken den diesjährigen Ansatz, „Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Gesundheitszustand sind aufgerufen, sich uns anzuschließen.“

Zum Auftakt der etwa eineinhalbstündigen Veranstaltung spielt wie in den Jahren zuvor die Sambaschule Oldenburg-Eversten. Die Organisation von „One Billion Rising“ in Oldenburg übernimmt das Gleichstellungsbüro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Oldenburger*innen lernen von Menschen in Ost-Afrika

05.02.2020 09:29 Uhr

Vortrag über eine Begegnungsreise

Der Förderverein Fluchtmuseum lädt zu einem Vortrag über eine gemeinsame Ugandisch-Deutsche Begegnungreise in Uganda ein. Am Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.30 Uhr, Gemeindehaus Ev.-methodistische Kirche, Ofenerstr. 1 (Eingang Marienstr.).

Sieben lern- und erlebnisbereite Menschen aus Oldenburg und Schwerin machten sich im Juli 2019 auf den Weg nach Uganda, um dort gemeinsam mit einer gleichgroßen Gruppe von UganderInnen unterwegs zu sein, voneinander und miteinander zu lernen: beim Einkaufen, Kochen, Baumpflanzen, Tanzen und Spielen, aber auch beim Familienbesuch. 

Das 14-tägige Zusammensein hat bei den TeilnehmerInnen auf beiden Seiten bleibende Erinnerungen hinterlassen, die die Oldenburger Gruppe durch Erzählen mit Bildern und Diskussion gerne an diesem Abend mit den Anwesenden teilen möchte.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
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Rechtliche Vertretung von Familienangehörigen

21.01.2020 18:12 Uhr

Freie Plätze im Einführungsseminar zum Betreuungsrecht

Wer die rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen im Rahmen einer ehrenamtlichen Betreuung übernehmen möchte, kann dazu in einem Einführungsseminar zum Betreuungsrecht die Grundlagen erfahren. Dieses findet statt am Donnerstag, 23. Januar, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe geben und vermitteln dazu interessierten Familienangehörigen die Grundlagen des Betreuungsrechts, deren Alternativen und praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Anmeldungen werden entgegen genommen bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des SkF per Telefon unter 0441 25024.
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Neues Angebot für Eltern und Kinder im Stadtteiltreff Dietrichsfeld

21.01.2020 18:11 Uhr
Der Stadtteiltreff Dietrichsfeld erweitert sein Angebot für Eltern mit Babys und Kleinkindern zwischen 9 und 24 Monaten. Das neue Treffen findet donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr im Gymnastikraum des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, statt. Gemeinsam werden Fingerspiele gespielt, Kinderlieder gesungen und erste Impulse zur Sprachbildung gegeben.
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Guter Vorsatz für 2020: Ehrenamt als Integrationslotse

31.12.2019 12:03 Uhr

Stadt bietet Schulung an – Nächster Kurs beginnt Ende Januar

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Da kommt ein Ehrenamt gerade richtig: Die Stadt Oldenburg bildet seit 2007 Bürgerinnen und Bürger, die Interesse daran haben, Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten bei der Integration in Oldenburg zu unterstützen, als ehrenamtliche Integrationslotsen aus. Die nächste Schulung beginnt Ende Januar 2020 und umfasst elf Abende (zumeist mittwochs von 18 bis 20.15 Uhr), bei denen die Teilnehmenden mit allen relevanten Akteuren der Oldenburger Migrations- und Integrationsarbeit zusammenkommen und viele interessante Informationen erhalten. Die Schulung schließt mit einer Zertifikatsübergabe ab.

Die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist bunt gemischt und besteht aus Studierenden, Berufstätigen, Rentnern, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Im Anschluss an die Schulung hilft das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg dabei, ein passendes Tätigkeitsfeld zu finden, in dem sich die Interessierten etwa einmal pro Woche für zwei bis drei Stunden ehrenamtlich engagieren. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch bleibt man mit anderen Integrationslotsinnen und Integrationslotsen sowie dem Amt für Zuwanderung und Integration in Kontakt.

Es sind noch Restplätze im Kurs frei. Interessierte können sich gerne bei Claudia Wronna, Telefon 0441 235-2466, oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de melden.
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Männerabend im Stadtteil-Treff

29.12.2019 22:45 Uhr
Jeden zweiten Montag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein gemütlicher Männer-Abend in den Café-Räumen des Stadtteil-Treffs Bloherfelde/Eversten statt. Je nach Wunsch wird gespielt, geklönt oder gekocht. Für das neue Jahr werden zudem Ausflüge zu interessanten Orten und weitere Veranstaltungen geplant. Das nächste Treffen ist am Montag, 6. Januar. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter der Nummer 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de.
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Weihnachtsfeier für Wohnungslose

24.12.2019 12:14 Uhr

Spender bedenken Menschen im Tagesaufenthalt

Drei prall gefüllte Säcke mit Geschenken für Wohnungslose haben Marikka Mittelstaedt und ihre beiden Söhne wieder in den Tagesaufenthalt der Diakonie gebracht. Reinhild Hagedorn und Dennis Hase vom Tagesaufenthalt freuen sich, über die Ergänzung zu den Weihnachtstüten der Diakonie.

Übergeben werden die Geschenke bei der Weihnachtsfeier am 24. Dezember. Gefeiert wird bei einem leckeren Mittagessen, erzählt Hagedorn. Ein großes Weihnachtsessen mit Rouladen und Rotkohl folgt am 26. Dezember. „Das gemeinsame Essen und die Geschenke sind für die Menschen in Wohnungsnot ein Zeichen dafür, dass sie als Person wahrgenommen werden,“ erklärt Hagedorn. Schon kleine Aufmerksamkeiten bewirkten eine positive Reaktion.

Der Inhalt der Weihnachtstüten ist unterschiedlich. Sie enthalten aber vornehmlich praktische Gegenstände wie Wolldecken, Taschenlampen, Handtücher und Duschgel. Aber auch Wollsocken, Schals und Handschuhe sind gern gesehen. Auf jeden Fall gehören Mandarinen, Nüsse und weihnachtliche Süßigkeiten dazu, ergänzt Hase. Die Weihnachtsaktionen des Tagesaufenthalt werden auch unterstützt vom Verein Gemeinsam gegen Kälte und der Gruppe um die Martinstafel.
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Wohngeld steigt ab Januar

24.12.2019 10:36 Uhr

Mehr Haushalte haben Anspruch – Bei Bedarf Probeberechnung möglich

Ab dem neuen Jahr wird es mehr Wohngeld geben. Mit der Wohngeldreform 2020 entlastet die Bundesregierung Haushalte mit geringem Einkommen stärker bei den Wohnkosten. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Bislang erhalten 1.130 Haushalte in Oldenburg diesen staatlichen Zuschuss. Dank der Änderung dürften künftig mehr Oldenburgerinnen und Oldenburger Anspruch auf Wohngeld haben. Der monatliche Wohngeldbetrag soll nach Angaben der Bundesregierung nun um 30 Prozent ansteigen.

Denn durch das Wohngeldstärkungsgesetz werden ab dem 1. Januar 2020 die berücksichtigungsfähigen Höchstbeträge für die Miete und die Belastung deutlich angehoben. Auch die Einkommensgrenzen werden erhöht. Viele Haushalte haben nun erstmals oder nach einer Unterbrechung wieder einen Anspruch auf Wohngeld.

Aufgabe des Wohngeldes ist es, Haushalten mit niedrigem Einkommen, deren Lebensunterhalt durch eigene Mittel bestritten wird, bei der Finanzierung ihrer Wohnkosten zu unterstützen, ohne dazu weitergehende soziale Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Zuletzt wurde das Wohngeld zum 1. Januar 2016 angepasst.

Unverändert besteht für Kinder in einem Wohngeldhaushalt ein Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Dieses umfasst Leistungen zum Schulbedarf, für Ausflüge und Klassenfahrten, für die Teilhabe an sozialen und kulturellen Aktivitäten sowie für Mittagsverpflegung und Lernförderung.

Auf das Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch, soweit die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Es kann gewährt werden als Mietzuschuss für Mieterinnen und Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers, aber auch als Lastenzuschuss für Eigentümerinnen und Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach Haushaltsgröße, Einkommen und Miete beziehungsweise Belastung. Das Wohngeld wird vom Ersten des Monats an geleistet, in dem der Antrag gestellt worden ist.

Weitere Informationen über die neuen wohngeldrechtlichen Regelungen gibt es bei der Wohngeldbehörde im Amt für Teilhabe und Soziales, Pferdemarkt 14, sowie im Internet unter www.oldenburg.de (Suchbegriff Wohngeld) und www.bmi.bund.de oder telefonisch im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Wohngeld bieten gerne eine persönliche Beratung an und nehmen bei Bedarf auch eine Probeberechnung vor. Empfohlen wird dazu eine vorherige Terminvereinbarung.

Wer bereits jetzt laufend Wohngeld bezieht, erhält im Laufe des Monats Januar 2020 automatisch einen neuen Wohngeldbescheid, in dem die neue Mietobergrenze und die erhöhten Einkommensgrenzen rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 berücksichtigt werden.
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Winterpause im Mädchentreff

22.12.2019 12:50 Uhr
Der Mädchentreff an der Cloppenburger Straße 35 geht vom 23.12. bis zum 06.01. in die Winterferien. Wir beenden wir das Jahr am 21.12. mit einer Geschenke-Werkstatt von 11 – 14 Uhr. Am Dienstag 07.01. startet die Hausaufgebenhilfe um 13.45 Uhr und der Offene Treff mit einer Suppen-Koch-Aktion um 16 Uhr ins neue Jahr. Am 10. und 11. Januar findet für 8 -11 jährige Mädchen ein Selbstbehauptungskurs statt, für den es noch ein paar freie Plätze gibt. Anmeldung per Mail an treff@maedchenhaus-oldenburg.de oder Telefon 0441 – 61422. „Schöne Ferien und bis zum nächsten Jahr!“ sagt das Team vom Mädchentreff Oldenburg. 
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Mit dem Frauenmobil sicher durch die Silvesternacht

22.12.2019 12:43 Uhr

Alte Gutscheine bis 1. Januar gültig – Gutscheinwert steigt 2020 auf sieben Euro

Zwischen Silvesterraketen und Feierlaune ist der Weg nach Hause oftmals von Unsicherheiten geprägt. Damit Frauen und Mädchen dennoch sicher durch die Nacht kommen, gibt es das Frauenmobil. Dabei werden sie nicht nur von Tür zu Tür gebracht, sondern kommen ohne Umwege ans Ziel. Mit den Gutscheinen für das Frauenmobil kann dabei auch etwas Geld gespart werden.

„Das schon seit vielen Jahren etablierte Frauenmobil ermöglicht Frauen einen sicheren Nachhauseweg, sodass sie ohne Angst vor Übergriffen am vielfältigen Veranstaltungs- und Freizeitangebot Oldenburgs teilhaben können“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg.

Die Frauenmobilgutscheine, die derzeit erhältlich sind, können bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar, eingelöst werden. Ab Donnerstag, 2. Januar, gehen die Gutscheine für das Jahr 2020 in den Verkauf. Dabei gibt es eine Neuerung: Die Gutscheine kosten nun zwei Euro, haben jedoch auch einen Gegenwert von sieben Euro. Die Frauenmobilgutscheine können in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek, sowie in den Bürgerbüros Nord und Mitte gekauft werden. Die Vorlage eines Personalausweises oder Schülerinnenausweises ist erforderlich.

Beim Frauenmobil sind 15 Taxi- und Mietwagenunternehmen beteiligt. Das Frauenmobil ist zwischen 19 und 5 Uhr innerhalb der Stadtgrenzen von Oldenburg unterwegs und kann von Frauen und Mädchen genutzt werden, die ihren Erstwohnsitz in Oldenburg haben. Pro Fahrt kann ein Gutschein eingelöst werden.

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Gegen Menschenverachtung und für Respekt und Solidarität mit Opfern

11.12.2019 09:36 Uhr

AK Religionen gibt Erklärung ab

Immer wieder wird von Gewaltanschlägen aus verschiedenen Teilen der Welt berichtet, die von religiösen Fanatikern begangen werden. Immer wieder werden Vertreter und Angehörige religiöser Gemeinden aufgefordert, sich davon zu distanzieren. Immer wieder werden religiöse Gemeinden ihrerseits Opfer von Gewalttaten und Anschlägen – auch in Oldenburg. 

Im seit 2011 tagenden Arbeitskreis Religionen des Präventionsrates Oldenburg wird beinahe regelmäßig diskutiert, ob, wann und wie man reagieren soll. Nun hat sich der AK dazu entschlossen, die inzwischen dritte Erklärung zu veröffentlichen, ganz bewusst am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte. Darin bekennen sich die im AK vertretenen Religionsgemeinschaften in Oldenburg zu den unveräußerlichen Menschenrechten, so wie sie auch im Grundgesetz ihren Niederschlag finden. Die Religionsgemeinschaften treten entschieden allen Formen der Verachtung und Beschädigung von Menschen entgegen, ob in offener oder verdeckter Intoleranz, hasserfüllter Rede oder Gewaltakten. 

„Auch die im Arbeitskreis vertretenen Gemeinden haben mit Verfolgung und Ächtung zu tun. Wir sind davon überzeugt, dass unterschiedlicher religiöser Glaube kein Grund für Ausgrenzung sein darf“, erklärt Melanie Blinzler, Geschäftsführerin des Präventionsrates.

„In unserem Land gilt Religionsfreiheit. Wenn wir uns fragen, auf welcher Grundlage wir zusammen leben wollen, dann kann die Antwort nur das Grundgesetz sein“, sagt Werner Bieberstein von der katholischen Kirche Oldenburg. Kathleen Renken vom humanistischen Verband Niedersachsen ergänzt: „Die Erklärung trägt die Toleranz aus unserem Kreis in die Gesellschaft. Wohlgemerkt: Toleranz gegenüber unterschiedlichen religiösen Ansichten, nicht gegenüber Verletzungen vonMenschenrechten.“

Ernst Sittig von der jüdischen Gemeinde Oldenburg, Ahmed Hazzaa vom islamischen Kulturverein Oldenburg und Yakup Castur von der DITIB-Gemeinde Oldenburg beklagen, dass viele Medien durch verkürzte und verallgemeinerte Berichte ein falsches Bild von Juden und Muslimen zeigten. Eine der Aufgaben des AK Religionen sei daher auch, dieses Bild geradezurücken und umfassendere Eindrücke zu vermitteln.

Dem schließt sich auch Ilyas Yanc vom yezidischen Forum Oldenburg an: „In Berichten von Anschlägen wird oft der Tathintergrund benutzt, um Stereotypen zu platzieren. Unsere Stellungnahme ist daher auch ein Aufruf, Vorurteile zu überdenken. Der Arbeitskreis will hier sensibilisieren. Wir möchten zum Beispiel den Mitarbeiter*innen in sozialen Einrichtungen Informationen zu den Gebräuchen der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften geben.“

Dass der Arbeitskreis Religionen ein sehr konstruktiv arbeitendes Gremium ist, kann man an der Entstehung der Erklärung ablesen. „Vom Beschluss, eine Erklärung abgeben zu wollen, bis zur fertigen Formulierung hat es lediglich drei Treffen gebraucht“, sagt Melanie Blinzler. 

Davon könnten sich viele politische Verhandlungsrunden eine Scheibe abschneiden.

Zum Wortlaut der Erklärung gegen Menschenverachtung
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Mit kleinem Einsatz Großes bewirken!

19.11.2019 20:44 Uhr
Am Samstag, 23.11., startet um 11 Uhr nun endlich die 1. Oldenburger Weihnachts-Tombola, die das City-Management Oldenburg e.V. in Kooperation mit den Gemeinnützigen Werkstätten und Kiola e.V. vom 23. November bis zum 21. Dezember veranstaltet. Oldenburger*innen und Besucher*innen können mit dem Loskauf Gutes tun und gleichzeitig auf einen der drei Kleinwagen hoffen, die als Hauptpreise ausgelobt werden, sowie auf zahlreiche Sofortgewinne. Der Reinerlös geht vollständig an die Gemeinnützigen Werkstätten und an Kiola e.V. Die Lose können für 1,- € das Stück an den Losbuden am Lefferseck und an der Hirsch Apotheke erworben werden, samstags zusätzlich bei Möbel Buss in der Bremer Heerstraße.

Ein Überblick zur Weihnachts-Tombola, wer alles den Verkauf der Lose unterstützt sowie Infos für Firmen, wie größere Mengen an Losen erworben werden können, finden Sie im beigefügten Text.
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Neues Angebot der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement

14.11.2019 18:48 Uhr

Profis für Vielfalt erweitern Beratungsangebot

Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement des Bürger- und Ordnungsamtes startet ein neues Projekt unter dem Titel „Profis für Vielfalt“. Die Profis für Vielfalt sind Menschen mit unterschiedlichen Besonderheiten oder Beeinträchtigungen sowie deren Angehörige. Auf ehrenamtlicher Basis informieren sie zu verschiedenen Themen jeweils aus der ganz persönlichen Perspektive. 

Durch die eigene Lebenserfahrung können die Profis Beratungen zu folgenden Themen anbieten: das Leben als geflüchtete Person, Leben mit einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen Behinderung, wie zum Beispiel Blindheit, Gehörlosigkeit oder Gehbehinderung. Die Profis für Vielfalt richten ihren Blick auch auf Hindernisse, die nicht gleich für alle sichtbar oder erlebbar sind und können damit wertvolle Anregungen zum Abbau verschiedenster Barrieren geben. Gemeinnützige oder öffentliche Einrichtungen in Oldenburg, die Interesse daran haben, sich im Sinne der Inklusion barrierefreier auszurichten, können kostenfrei eine Beratung durch die Profis anfragen.
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Unterstützung für Zugewanderte in Oldenburg

13.11.2019 18:17 Uhr
Das Amt für Zuwanderung und Integration sucht neue Ehrenamtliche, die neuzugewanderte Oldenburgerinnen und Oldenburger unterstützen. Die Ehrenamtlichen helfen etwa zwei bis drei Stunden pro Woche beim Lernen der deutschen Sprache. Dabei sollen die Geflüchteten und Migrantinnen sowie Migranten durch Gespräche über Alltagssituationen erste Sprachkenntnisse erwerben. Unterstützung wird außerdem beim Lesen und Verstehen behördlicher Briefe, den Hausaufgaben oder der Erarbeitung einer beruflichen Perspektive benötigt.

Die Ehrenamtlichen können sowohl Familien als auch Einzelpersonen betreuen. Weitere Informationen gibt es bei Claudia Wronna per Telefon unter 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.
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KIOLA benötigt Ihre Zeit

07.11.2019 16:54 Uhr

Losverkäufer für Weihnachtstombola gesucht

Das Dach ist bereits auf dem Kiola-Haus am Dohlenweg. Am 13. November wird das Richtfest gefeiert. Darüber freuen sich der Verein Kiola und alle Unterstützer. Damit das Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land ab kommendem Jahr Kinder und Jugendlichen mit Behinderung eine Auszeit vom Alltag bieten kann, braucht der Verein Kiola weiter Unterstützung. Deshalb freut sich Ute Dorczok sehr, dass das City-Management Oldenburg in diesem Jahr eine Weihnachtstombola veranstaltet, deren Reinerlös erstmalig den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und der Einrichtung KIOLA e.V. in vollem Umfang zugutekommt. Der Lospreis beträgt einen Euro. Neben 9.954 Sofortgewinnen werden auch hochwertige Gewinne wie Autos verlost.

„Wir brauchen noch Ehrenamtliche, die uns beim Losverkauf unterstützen und so zum Gelingen der Tombola beitragen“, sagt Ute Dorczok vom Verein KIOLA. Die Ehrenamtlichen können einzelne oder mehrere Verkaufsschichten übernehmen. Vom 23. November bis zum 21. Dezember sind die beiden Verkaufshütten, die am Lefferseck sowie an der Hirsch Apotheke eingerichtet sind, geöffnet. Die Hütten sind unter der Woche von 11 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 11 bis 19 Uhr geöffnet. An den langen Einkaufsnächten am 7. und 14. Dezember haben Sie sogar bis 20 Uhr geöffnet. Sonnabends gibt es zusätzlich einen Losverkauf bei Möbel Buss.

Wer Interesse hat, KIOLA und die Gemeinnützigen Werksstätten durch seine Zeit zu unterstützen, kann sich bei Ute Dorczok unter 0441/9409891 oder per Mail an info@kiola.de melden. Unter der Woche ist der Tag in zwei Schichten aufgeteilt (10.30 bis 14 Uhr und 14 bis 18.15 Uhr), sonnabends sind es drei Schichten (9.30 bis 13 Uhr, 13 bis 16 Uhr und 16 bis 19.30 Uhr). Jede Schicht wird mit zwei Personen besetzt.
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Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ sucht ausgediente Räder

05.11.2019 17:51 Uhr
Die Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ in der Kennedystraße 59 sucht ausgediente Fahrräder. Es handelt sich bei der Einrichtung um ein Kooperationsprojekt des Jobcenters und der Stadt Oldenburg. Hier werden Fundräder und Spenden-Fahrräder aufbereitet und verkehrssicher gemacht, um sie anschließend an Menschen mit kleinem Geldbeutel kostengünstig abzugeben. Wenn jemand ein ausrangiertes Fahrrad zur Verfügung stellen möchte, freut sich die Werkstatt über die Spende. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an michaela.steiner@stadt-oldenburg.de oder unter der Telefonnummer 0441 21989974.
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Amt für Teilhabe und Soziales nur eingeschränkt erreichbar

01.11.2019 22:02 Uhr

Gesetzesänderungen machen umfangreiche Umstellungsarbeiten notwendig

Zum 1. Januar 2020 treten Änderungen des Bundesteilhabegesetzes und des Neunten Sozialgesetzbuches in Kraft. Dafür sind im Amt für Teilhabe und Soziales umfangreiche Umstellungsarbeiten in den Einzelfällen erforderlich. Um diese Arbeiten ausführen zu können, sind die von der Umstellung betroffenen Bereiche der Grundsicherung, der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Hilfe zur Pflege und der Fachstelle Eingliederungshilfe in der Zeit vom 4. bis 8. November sowie vom 25. bis 29. November geschlossen. Das gilt für den Standort Pferdemarkt 14 sowie für die Bezirke West (Bloherfelder Straße 39), Süd (An der Kolckwiese 3) und Mitte/Ost (Europaplatz 10).

Die Infothek des Amtes für Teilhabe und Soziales, der Bereich Wohngeld und die BAföG-Stelle am Standort Pferdemarkt 14 bleiben geöffnet. Anträge und Schriftstücke können hier wie gewohnt abgegeben werden.

Auch telefonisch ist das Amt für Teilhabe und Soziales in den von der Umstellung betroffenen Bereichen in diesen beiden Wochen nicht erreichbar. Anrufe werden umgeleitet zum Service Center, das die unter der Rufnummer 0441 235-4444 eingehenden Anfragen weiterleitet, soweit sie nicht direkt beantwortet werden können.

Die Stadt Oldenburg bittet um Verständnis für diese Maßnahme. Außerhalb der 45. und 48. Kalenderwoche sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder wie gewohnt zu den regulären Öffnungs- und Sprechzeiten zu erreichen.
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Programm für Eltern und Kinder im Stadtteiltreff Kreyenbrück

01.11.2019 19:42 Uhr

Freie Plätze in Eltern-Kind-Gruppen – Veranstaltungen im November und Dezember

Der Stadtteiltreff Kreyenbrück bietet ein vielfältiges Programm für Eltern und Kinder. Für einige Angebote, die für Kinder bis drei Jahre geeignet sind, gibt es noch freie Plätze. Die Gruppen treffen sich im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58.

Für Kinder im ersten Lebensjahr bietet der Stadtteiltreff eine Krabbelgruppe an. Freitags von 10 bis 12 Uhr können sich Eltern untereinander austauschen, während die Kinder die neue Umgebung erkunden.

Eltern mit Kindern im Alter vom ersten bis zum dritten Lebensjahr können sich in der Eltern-Kind-Gruppe treffen. Freitags von 9.30 bis 11.30 Uhr können Mütter und Väter sich in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Tee austauschen. In der Zeit können die Kinder spielen, singen und andere Kinder kennenlernen.

Donnerstags von 9.30 bis 12 Uhr haben Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren die Möglichkeit, die ersten Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen. Die Eltern können in dieser Zeit bei einer Frühstücksrunde dabei sein oder die Zeit anderweitig nutzen.

Neben dem wöchentlichen Angebot finden in den kommenden Wochen auch einige besondere Veranstaltungen statt:

• Am Donnerstag, 7. November, findet von 16 bis 18 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück der traditionelle Laternenumzug statt.

• Am Mittwoch, 13. November, ab 15.30 Uhr ist ein Besuch der Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM geplant.

• Am Freitag, 13. Dezember, gibt es für Eltern und Kinder eine Weihnachtsfeier mit dem Bilderbuchkino und Bastelangeboten für Kinder. Die Feier geht von 15 bis 17.30 Uhr.


Alle Eltern mit Kindern aus Kreyenbrück und Umgebung können sich per Telefon unter 0441 235-3292 oder direkt im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58, informieren und anmelden.
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35 Jahre für Ratsuchende da

29.10.2019 20:18 Uhr

Diakonie-Vorstand dankt Heinz-Hermann Buse

von Frerk Hinrichs

„Jeder hat ein Recht, gehört zu werden!“, erläutert Kreisgeschäftsführer Heinz-Hermann Buse seine Haltung in der Beratungsarbeit. Es käme ihm zwar manchmal vor wie eine Sisyphus-Arbeit. „Kleine und große Erfolge für Ratsuchende machen einen dann aber doch zufrieden“, resümiert Buse. Seit 35 Jahren setzt er sich bei der Diakonie für Menschen ein. Zuerst bei der Ambulanten Wohnungslosenhilfe in Varel. Dann 12 Jahre in der Leitung von Tagesaufenthalt und Ambulanter Wohnungslosenhilfe in Delmenhorst. Seit 1998 leitet Buse das Diakonische Werk Oldenburg Stadt.

Meist kommen Betroffene, wenn ihre finanzielle Lebenssituation ausweglos erscheint. Bei Schulden, Miete, Energieversorgung, Umzug oder notwendiger Ersatz großer Haushaltsgeräte kann es zu solchen Situationen kommen. Im Rahmen der allgemeinen Sozialberatung helfen Buse und seine Mitarbeitenden dann auch beim Ausfüllen von Anträgen. Sie überprüfen Bescheide und klären über weitere Hilfemöglichkeiten wie Kinderzuschlag oder Wohngeld auf. Oft sprechen sie direkt mit den Mitarbeitenden vom Jobcenter und Sozialamt. Meist helfe ein freundliches Gespräch, dass diese ihren Ermessensspielraum zugunsten von Hilfebedürftigen nutzen.

Auch bei Förderanträgen rede er oft erst mit den Mitarbeitenden von Stiftungen, bevor er etwas beantrage, erklärt Buse sein Prinzip. Anträge bei Stiftungen und Hilfefonds erfordern eine umfassende Schilderung der Situation der Betroffenen. Denn aufgrund dieser Schilderung beurteilen die Geldgeber ob gefördert werden kann.
Mit dieser individuellen Herangehensweise könne man den Ratsuchenden besser gerecht werden. Denn jeder Fall liege wieder ein wenig anders. Bei standardisierter Herangehensweise könne der Einzelne verloren gehen, ist seine Erfahrung.

Für Betroffene ist es bitter, wenn sie lange auf Entscheidungen der Sozialverwaltung warten müssen, obwohl sie kein Geld zum Leben haben. Wenn bereits eingereichte Unterlagen verloren gehen oder Entscheidungen unerwartet restriktiv ausfallen, fühlen sich Betroffene ungerecht behandelt. Wenn durch Vermittlung und Gespräch eine gute Lösung gefunden werde, mache das alle Beteiligten zufrieden.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld dankte Heinz-Hermann Buse für die Kontinuität seines Engagements für hilfesuchende Menschen im Oldenburger Land.
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Stadt stellt Teilhabe ins Zentrum des Handelns

23.10.2019 21:42 Uhr

Sozialdezernentin Dagmar Sachse stellt Sozialbericht vor

Das Zusammenleben in Oldenburg soll mehr und mehr durch die Möglichkeiten zur Teilhabe geprägt werden. Diesem Ziel fühlen sich Stadt und Politik verpflichtet, formuliert wird es im ersten Sozialbericht der Stadt, den Sozialdezernentin Dagmar Sachse heute vorgestellt hat. Der erste Sozialbericht für die Stadt Oldenburg ist ein Bericht der Verwaltung zum Thema Teilhabegerechtigkeit aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Für Sozialdezernentin Dagmar Sachse ist der Bericht Bestandsaufnahme und Ausblick zugleich. „Der erste Sozialbericht soll dazu beitragen, einen intensiven Austausch mit den Betroffenen, der Fachöffentlichkeit sowie der Politik auszulösen. Nur so können wir stadtgesellschaftlich den Stand der sozialen Teilhabe, zumindest soweit wir sie als Kommune selbst in der Hand haben, verbessern.“

Sachse weiter: „Um die inklusive Vision der umfassenden Teilhabe für alle weiterzuentwickeln müssen wir Schwerpunkte setzen: In der Prävention im Sinne eines „Früh helfen“, in einer Bildung, die alle erreicht, bei der Gestaltung des Ankommens und Bleibens der Menschen, die von Nah und Fern neu nach Oldenburg kommen oder auch in einer für alle guten Stadt- und Quartiersentwicklung, zu der Versorgungsstrukturen und Unterstützungsnetzwerke in den Nachbarschaften gehören.“

Der Bericht identifiziert wichtige Aufgabenbereiche im Bereich der Teilhabe, wie zum Beispiel in der Prävention, Bildung, Existenzsicherung, beim Wohnen im Quartier, oder auch bei den Themen Gesundheit, Pflege und stadtgesellschaftliche Solidarität. Mit Hilfe von Kennzahlen wird der Stand der Teilhabe beschrieben und beurteilt sowie Handlungsempfehlungen gegeben. Zur besseren Verständlichkeit ist der Bericht einheitlich aufgebaut und alle Kennzahlen sind mit Grafiken oder Abbildungen versehen.

So wird im Themenfeld „Bildung – Lernen lebenslang“ deutlich, dass in den vergangenen Jahren im Ausbau der Kindertagesbetreuung Enormes geleistet wurde und noch erhebliche Anstrengungen bevorstehen, die starke finanzielle Auswirkungen für die Zukunft haben werden. Im Kapitel „Solidarität – gemeinsam und engagiert“ wird die große Bereitschaft der Menschen in Oldenburg ersichtlich, sich bürgerschaftlich für andere einzubringen. Das Kapitel „Wohnen im Quartier“ beleuchtet unter anderem die große Zahl der fertiggestellten Wohnungen und erläutert, wie wichtig eine sozial inklusive Quartiersentwicklung ist.

„Der 160 Seiten starke Bericht wurde von einer 10-köpfigen stadtweiten Arbeitsgruppe in den letzten 18 Monaten erstellt“, so Sozialplanerin Susanne Jungkunz, die die Erstellung koordinierte. „Wir sind nun gespannt auf die Reaktionen aus Politik, Fachöffentlichkeit und Stadtgesellschaft.“

Der eher allgemein gehaltene Sozialbericht wird zukünftig um Einzelberichte und Konzepte ergänzt. Diese nehmen die Teilhabesituation bestimmter Zielgruppen, wie bei dem in Vorbereitung befindlichen Bericht zur Lebenslage von Menschen mit Behinderungen oder beim Integrationskonzept, oder in bestimmten thematischen Feldern, wie beim Pflegebericht, in den Blick.

Den vollständigen Sozialbericht finden Sie online unter www.oldenburg.de/demografie-sozialbericht
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4100 Euro für Wildwasser Oldenburg

16.10.2019 18:58 Uhr
Die LZO-Stiftung Oldenburg unterstützt Wildwasser Oldenburg bei der Erweiterung der Räumlichkeiten mit einer Spende von 4.100,- Euro

Anfang dieses Jahres hat Wildwasser Oldenburg die einmalige Chance ergriffen und weitere Räumlichkeiten, die im Gebäude der Fachberatungsstelle in der Lindenallee 23 zur Miete frei wurden, angemietet. 

Im Zuge von steigenden Beratungszahlen und vermehrter Nachfrage an Präventionsmaßnahmen zu dem Thema „sexualisierte Gewalt“ kann sich Wildwasser Oldenburg jetzt räumlich viel besser aufstellen und zwei Büroarbeitsplätze, einen zusätzlichen Beratungsraum und ein Seminarzimmer für Fachvorträge und Veranstaltungen hinzugewinnen. 
Die zusätzliche Miete und die Einrichtung dieser neuen Räumlichkeiten muss ausschließlich durch Spenden finanziert werden.

Die LZO Stiftung Oldenburg hat mit ihrer Spende von 4.100,- Euro zum großen Teil dazu beigetragen, dass die Einrichtung der neuen Räume schnell umgesetzt werden konnte. 

Christian Köhler, Direktor des Privatkundengeschäfts der Stadt Oldenburg, überreichte die Summe von 4.100,- Euro mit einem symbolischen Scheck am 15.10.2019 in der Fachberatungsstelle Wildwasser Oldenburg an Frau Nadine Finke. 

Frau Finke unterstützt als neue Beraterin das Team Wildwasser Oldenburg seit Oktober dieses Jahres und nutzt die hinzugewonnenen Räume mit Ihrem Arbeitsplatz sowie bei Beratung und in Fortbildungsangeboten. 
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Neuer Ort der Begegnung: Bürgerhaus für Eversten geplant

14.10.2019 10:38 Uhr

Ideenwerkstatt am 7. November

Ein Haus für alle Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Vereine, für vielfältige Begegnungen im Stadtteil: Der Bürgerverein Eversten plant, dies in einem Bürgerhaus zu vereinen.

Die Stadtverwaltung möchte mit am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und ihre Bedarfe und Vorstellungen von einem Bürgerhaus näher erkunden. Dabei soll es neben möglichen Gestaltungsplänen auch um Ideen zur Lage, Finanzierung und dem Betrieb gehen.

Die Stadt Oldenburg lädt zu einer Ideenwerkstatt ein. Diese findet statt am Donnerstag, 7. November, um 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Nikolai, Hundsmühler Straße 100.

Die Anmeldung ist telefonisch unter 0441 235-2293 sowie per E-Mail an stadtplanung@stadt-oldenburg.de bis Dienstag, 22. Oktober, möglich.
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Workshops zu queeren Lebensweisen

14.10.2019 10:34 Uhr

1. Fachtag „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in sozialen Berufen“ in Oldenburg

Am Freitag, 11. Oktober, fand der 1. Fachtag „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in sozialen Berufen“ in Oldenburg statt. Am internationalen Coming-Out-Day stellte das Forum für Fachkräfte queere Lebensweisen in den Mittelpunkt und bot verschiedene Workshops an. „Von diesem Fachtag geht eine enorme Signalwirkung aus. Wir kämpfen gemeinsam gegen Diskriminierungen, Intoleranz und Ausgrenzung und stehen für Verständnis, Respekt sowie gegenseitige Akzeptanz“, sagte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler in ihrer Begrüßungsrede.

Dr. Harald Groth, Vorstandsvorsitzender der AWO Weser-Ems, bezeichnete die Tagung als einzigartig für die Region: „Wir als AWO sind seit 100 Jahren den Themen Gleichstellung und Vielfalt verpflichtet. Ziel und Wirklichkeit sind in der Gesellschaft jedoch noch immer nicht deckungsgleich. Daran möchten wir verstärkt arbeiten.“ Man werde die Veranstaltung deshalb zu angemessener Zeit wiederholen, versprach Groth.

Bei einem Impulsvortrag und einer Podiumsdiskussion konnten die rund 100 Teilnehmenden diskutieren und sich untereinander austauschen. Im Anschluss standen vier unterschiedlichen Workshops zur Auswahl. Dort konnten sich die Teilnehmenden beispielsweise mit Trans*sensibler Pflege oder sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der frühkindlichen Pädagogik befassen.

Der Fachtag „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in sozialen Berufen“ wurde von der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit der AWO organisiert.
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Pflegekinderdienst sucht neue Pflegefamilien

11.10.2019 18:50 Uhr

Dreitägiges Vorbereitungsseminar im November

Der Oldenburger Pflegekinderdienst betreut rund 150 Kinder, die in Pflegefamilien leben. Für die Aufnahme von Kindern, die in akuten Krisensituationen vorübergehend in einer anderen Familie betreut werden müssen, werden derzeit zwei neue Bereitschaftspflegefamilien benötigt. Doch nicht nur für die Bereitschaftspflege werden neue Familien gesucht. Aktuell benötigen auch ein vierjähriges Mädchen und zwei fünfjährige Jungen je eine Familie, in der sie dauerhaft leben können.

„Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen als Pflegeeltern für ein Kind engagieren, und wir suchen weitere Familien, die sich dieser wichtigen Aufgabe widmen möchten“, sagt Meike Bruns, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg. Damit neue Pflegefamilien gut in diese Aufgabe starten können, bietet der Pflegekinderdienst ein dreitägiges Vorbereitungsseminar an. Dieses beginnt am Montag, 4. November. Interessierte Familien, Paare oder Singles erhalten weitere Informationen bei Meike Bruns per Telefon unter 0441 235-3653.
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Kinder und ihre Familien stehen im Mittelpunkt

22.09.2019 20:25 Uhr

50 Jahre Borchersweg – Pädagogisch-Therapeutisches Zentrum feiert

Seit 50 Jahren werden am Borchersweg Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung gefördert. Schule und Tagesstätte feierten am Sonnabend gemeinsam das Jubiläum des Pädagogisch-Therapeutischen Zentrums. „Wir ziehen an einem Strang. Die Kinder und ihre Familien stehen bei uns im Mittelpunkt“, sagte Ulrike Meyer, Leiterin der Diakonie-Tagesstätte. Gemeinsam mit Schulleiter Stefan Völkel blickte sie auf die 50 Jahre zurück und wagte auch einen Blick in die Zukunft.

Die Tagesstätte der Diakonie nahm im Herbst 1969 in einem Gebäude der ehemaligen Tweelbäker Volksschule den Betrieb auf. Damals mit neun Kindern. Derzeit werden über 200 Kinder und Jugendliche im Pädagogisch-Therapeutischen Zentrum beschult. Etwa drei Viertel besuchen nachmittags die Tagesstätte der Diakonie. Die Kinder und Jugendlichen kommen aus der Stadt Oldenburg, der Stadt Delmenhorst, dem Landkreis Oldenburg, Landkreis Ammerland und dem südlichen Teil des Landkreises Wesermarsch. „In der Schule und der Tagesstätte bekommen die Kinder die besondere Förderung und Therapie, die sie benötigen und gleichzeitig werden die Familien entlastet“, sagte Völkel. Das gelinge nur, Dank der engagierten Arbeit aller Mitarbeitenden, betonten Meyer und Völkel. „Unsere Mitarbeiter prägen dieses Haus, die Kinder füllen es mit Leben.“

Die Einrichtung der Tagesstätte im damaligen Körperbehindertenzentrum – 2011 erfolgte die Umbenennung in Pädagosich-Therapeutisches Zentrum – geht auf eine Initiative von Eltern, Schulbehörde und dem Diakonischen Werk zurück. Ziel war die wohnortnahe Betreuung der jungen Menschen mit Behinderungen. Daran erinnerte Diakonie-Vorstand Thomas Feld in seinem Grußwort. Vor 50 Jahren sei dies ein wichtiger Schritt zur Inklusion gewesen, betonte Feld. Und er ist sich sicher, am Borchersweg gibt es eine gute Basis, für die weitere Entwicklung. Auch Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Oldenburg, blickte in seinem Grußwort in die Zukunft. „Ich bin mir sicher, dass wir in zehn Jahren hier den nächsten Geburtstag feiern.“ Welp lobte die Zusammenarbeit von Schule, Tagesstätte und den verschiedenen Schulträgern. Zusammen sind wir stark – das Motto der Schule, passe auch da hervorragend.

Nach dem Gottesdienst und dem Festakt zu Beginn der Jubiläumsfeier, standen wieder die Kinder im Mittelpunkt. Sie konnten sich an verschiedenen Mitmach-Ständen ausprobieren und einen Seifenblasenkünstler zuschauen. Überall auf dem Gelände des PTZ gab es für die großen und kleinen Besucher etwas zu entdecken.
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Täter-Opfer-Ausgleich – Auf dem Weg

22.09.2019 20:20 Uhr

Kampagne in Oldenburger Fußgängerzone

Vom 23. 09. bis 28.09.2019 nimmt der Verein Konfliktschlichtung an der bundesweiten Kampagne „TOA – Auf dem Weg“ mit einer ganztägigen Aktion in der in der Oldenburger Fußgängerzone teil. Ziel ist es, mithilfe einer Bodenzeitung die Sichtbarkeit und Bekanntheit des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) in der Gesellschaft zu steigern sowie Bürgerinnen und Bürger über dieses Angebot zu informieren sagt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin, Konfliktschlichtung e.V.. Bis zum 24. November 2019 finden bundesweit ähnliche Aktionen in anderen Fußgängerzonen statt.

Täter-Opfer-Ausgleich – ein Dialog
„Die Justiz bearbeitet Rechtsprobleme, im TOA geht es dagegen um den Konflikt zwischen den Beteiligten“, sagt Johanna Muhl, Leitung des TOA-Servicebüros. Der TOA ist eine Einladung an die Betroffenen und Verantwortlichen von Straftaten, einen Umgang mit dem Geschehen zu finden: selbstbestimmt, freiwillig, auf Augenhöhe, bedürfnis- und lösungsorientiert, unbürokratisch. Die Straftat ist Ausgangspunkt für einen Dialog zur Wiederherstellung des sozialen Friedens.

Täter-Opfer-Ausgleich – eine Win-win-Situation
Tatbetroffene, die sich für einen TOA entscheiden, sind meist zufriedener als nach einem Justizverfahren. Neben einer zeitnahen Wiedergutmachung können sie sowohl ihre Ängste, Wut und Rachegefühle besser abbauen, das Handeln der Tatverantwortlichen besser verstehen sowie häufiger und auf sie ehrlicher wirkende Entschuldigungen hören. Tatverantwortliche können z. B. Hintergründe ihrer Tat erklären, sich entschuldigen sowie aktiv Wiedergutmachung leisten und Vorurteilen entgegenwirken. Eine Win-win-Situation.

Täter-Opfer-Ausgleich – eine Chance, mitzubestimmen
Laut Gesetz haben alle Betroffenen und Verantwortlichen von Straftaten die Möglichkeit, einen TOA anregen zu können – unabhängig von der Schwere der Tat. Dennoch wissen und erfahren die wenigsten davon. Mit dieser bundesweiten Kampagne werden die Menschen über dieses Angebot informiert, um sich im Fall der Fälle mit der Frage auseinandersetzen zu können, ob ein TOA für sie das Richtige ist. Doch genau hierum geht es: um Information, Selbstbestimmung und Mitbestimmung.

Oldenburg gehört in Niedersachsen zu den ersten Städten, in denen der TOA bereits seit den 1987er Jahren angeboten wird. Ein Grund mehr, um in der Oldenburger Fußgängerzone den „TOA – auf den Weg“ zu bringen.
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Gemeinsam wird geerntet und gekocht

20.09.2019 10:35 Uhr

Gartenprojekt „Querbeet“ hat wieder eine Küche

Stolz zeigen Kerstin Thein, Folkert Waldeck und Thomas Martens die neue Küche. Pünktlich zur Erntezeit haben die Mitarbeiter des Diakonie-Projektes Querbeet nun wieder die Möglichkeit, gemeinsam mit den Projektteilnehmern zu kochen. Ein Jahr hat es nach dem Brand im Jahr 2018 gedauert, bis die neue Küche für das Gartenprojekt Querbeet fertig war. Denn Tischler Folkert Waldeck und Thomas Martens haben die neue Hütte mit der neuen Küche gemeinsam mit den Teilnehmern aufgebaut.

Dafür war einiges zu tun. Am neuen Standort im Kleingarten musste zunächst der Boden vorbereitet und das Sandfundament erstellt werden. Dann wurden zwei Blockbohlenhütten errichtet und miteinander verbunden, Wasser und Strom verlegt und schließlich die Küche eingebaut. „Unserer Teilnehmer können den Erfolg ihrer Arbeit hier richtig sehen“, freut sich Kerstin Thein, die Leiterin des Projektes. Und die ganze Gemeinschaft profitiert davon. Absofort kann wieder zwei Mal im Monat gemeinsam gekocht werden.

Ob Kartoffeln, Karotten, Zucchini oder Kürbis noch immer sind die Teilnehmer in ihren eigen und den Gemeinschaftsbeeten fleißig am ernten. Und sie genießen es, den Erfolg ihrer Arbeit zu sehen. „In meinem ersten Jahr war die Ernte noch nicht so gut, aber dieses Jahr konnte ich richtig viel ernten“, erzählt ein Projekt-Teilnehmer. Das Gartenprojekt Querbeet der Diakonie bietet seit fünf Jahren suchtkranken Menschen in prekären Wohnverhältniossen im Rahmen des gemeinsam errichteten Gartens die Chance, feste Tagesstruktur in ihr Leben zu bringen. Dazu gehört auch ein Frühstücksangebot. „Auch dafür ist es wichtig, dass wir endlich wieder eine richtige Küche haben“, freut sich Martens. Für die knapp 30 Projektteilnehmer bleibt aber weiter viel zu tun. „Als nächstes wollen wir den Bereich vor den Hütten pflastern“, berichtet Folkert Waldeck.
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Team GUSTL feiert Jubiläum

13.09.2019 16:27 Uhr

Zehn Jahre engagierter Service für Familien

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat vor zehn Jahren einen ganz besonderen Service für Familien eingerichtet, die ein Kind bekommen haben. Diese werden vom Team GUSTL (Guter Start ins Leben) besucht und bekommen dann viele Informationen zu den Themen Ernährung, Kindersicherheit, Betreuung und zu Treffpunkten für Eltern mit Babys. „Zwei Familienhebammen und vier Kinderkrankenschwestern bilden das Team GUSTL. Im vergangenen Jahr haben etwa 1.000 Eltern dieses Serviceangebot angenommen, seit der Gründung hat das Team mehr als 10.000 Familien besucht“, freut sich Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes. Gefeiert wurde heute mit vielen Familien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Netzwerk im Kulturzentrum PFL.

Das Ziel von GUSTL ist, allen Familien mit ihren Babys die gleichen Grundinformationen anzubieten und darüber hinaus zu spüren, ob Mütter, Väter und ihre Kinder noch etwas mehr benötigen. Die GUSTL-Mappe enthält unter anderem Informationen zu den Themen Entwicklung, Ernährung, Kindersicherheit, Zahnpflege, Kinderbetreuung, Kurse und Treffpunkte mit Babys. Auch an die Still- und Wickelmöglichkeiten in der Innenstadt wird gedacht: Diese Seiten wurden in Kooperation mit einer Oldenburger Schule im Rahmen des Schulunterrichts und der NWZ neu aufgelegt.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Gynäkologinnen und Gynäkologen, Kinderärztinnen und Kinderärzten, Hebammen, Beratungsstellen, sozialen Diensten und Kliniken werden bei erkennbarem Beratungsbedarf werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft besucht. Ebenso ergeben sich aus manchem Begrüßungsbesuch weitere Hausbesuche, sodass viele Familien das GUSTL-Angebot bis zum ersten Geburtstag ihres Babys in Anspruch nehmen.

Durch die gute Vernetzung im Oldenburger System Frühe Hilfen kennen die Mitarbeiterinnen das vielfältige Angebot der familienfreundlichen Stadt Oldenburg. Sie können den Start mit dem neugeborenen Baby hilfreich und Mut machend begleiten und den Kontakt zu weiteren Institutionen herstellen.

GUSTL ist Gesundheitsförderung und Prävention von Anfang an und ein fester Bestandteil der Angebote der Stadt Oldenburg im Rahmen der Frühen Hilfen zum Thema Kinderschutz. Viele Familien in belastenden Lebenssituationen werden vom Team besucht und unterstützt. Als Geschenk erhalten alle Familien einen Schlafsack, der liebevoll von den Frauen aus dem Projekt Zickzack in der evangelischen Familienbildungsstätte genäht wird. Durch den Besuch entstehen den Familien keine Kosten und die Inanspruchnahme ist freiwillig.

Im Jahr 2018 wurden 1.477 Familien angeschrieben, 1.074 Eltern haben das GUSTL- Angebot genutzt und 117 Familien wurden über einen längeren Zeitraum besucht. Insgesamt hat das Team GUSTL bis Juni 2019 bereits 10.484 Familien besucht.
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Kleine Spende – große Wirkung

08.09.2019 11:39 Uhr

Spendentrichter im IKEA Restaurant wurde mit 5.000 € Startkapital ausgestattet

Am 6. August fiel der Startschuss für einen Spendenbrunnen zugunsten der beiden Oldenburger Vereine „Lichtblick e.V.“ und „TrostReich e.V.“. Unter dem  Motto „Kleine Spende – große Wirkung“ haben die Gäste im IKEA Restaurant die Möglichkeit, Geld in den Spendenbrunnen zu werfen und somit zwei Oldenburger Vereine zu unterstützen.

„Wir wollen unseren Teil zu einem besseren Alltag der Menschen in Oldenburg und den umliegenden Gemeinden beitragen“ Lars Fritsch, Storemanager IKEA Oldenburg. „Wir unterstützen jetzt schon länger die Vereine TrostReich e.V. und Lichtblick e.V., damit diese Vereine eine Planungssicherheit für die Zukunft haben und auch langfristige Projekte verwirklichen können. Uns ist dies wichtig und wir möchten auf diese Weise unseren Kunden die Möglichkeit bieten, sich ebenfalls daran zu beteiligen“.

Mit großer Freude durften beide Vereine eine Spende von jeweils 2.500 € in Empfang nehmen. „Wir sind glücklich und dankbar über diese besondere Aktion, bekommen wir so ein Stück Sicherheit, aber auch die Möglichkeit, uns als Ansprechpartner bekannter zu machen.“, so äußersten sich Angela Paradies und Hille Ballin als Vertreter beider Vereine.

Lichtblick e.V. Oldenburg bietet psychologische und psychosoziale Hilfe für Kinder krebskranker Eltern und deren Familien an. 

TrostReich-Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. begleitet Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben. 


Mehr Informationen unter:
www.lichtblick-ol.de
www.trostreich-ol.de
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Stadtteil-Café erweitert Öffnungszeiten

31.08.2019 10:11 Uhr
Der Bewohnerverein Kennedyviertel e.V. und der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten freuen sich über erweiterte Öffnungszeiten im Stadtteil-Café. Von jetzt an ist das Café an der Bloherfelder Straße 173 täglich an allen Vormittagen in der Woche geöffnet.

Montags öffnet das Café um 10 Uhr, an allen anderen Wochentagen bereits um 9 Uhr. An allen Tagen gibt es frischbelegte Brötchen und kleine Snacks zum kleinen Preis. Mittwochs und freitags gibt es jeweils ab 11 Uhr einen kleinen Mittagstisch. Das Frühstücksangebot am Donnerstag steht ausschließlich Frauen, Müttern und ihren Kindern zur Verfügung. Der Bewohnerverein bietet hierbei ein Kreativangebot an. Dienstags und an donnerstags öffnet der Bewohnerverein das Café am Nachmittag von 15 bis 17 Uhr mit frischen und hausgebackenen Kuchen.
 
Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de
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Albani würdigt Altenpflege-Fachkräfte

22.08.2019 20:46 Uhr

Bei Übergabe der staatlichen Prüfungsbescheinigung haben alle eine Anstellung

von Frerk Hinrichs

Zur Übergabe der Fachkraftbescheinig ist der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani in die Ev. Altenpflegeschule Oldenburg gekommen. Damit würdigt er das Engagement der jungen Fachkräfte. Albani war erfreut zu hören, dass alle Altenpflegeschüler und -Schülerinnen eine Festanstellung gefunden haben. Altenpflege braucht Nachwuchs, betonte der Abgeordnete. Es sei gut, wenn sich Menschen zu dieser Tätigkeit berufen fühlen.

Den neuen Fachkräften riet Albani bei den Verhandlungen um Entlohnung immer auch die persönliche Gesamtsituation im Auge zu behalten. Der bestbezahlende sei nicht immer der beste Arbeitgeber. Wenn der Dienstplan zu persönlichen Lebensituation passt, die Kollegen nett sind und die Unternehmenskultur auch passt, könne das noch mehr Wert sein.

In der Ev. Altenpflegeschule Oldenburg haben in diesem Jahr 19 Männer und Frauen die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft erfolgreich abgeschlossen. Die Schule ist Mitglied bei der Diakonie im Oldenburger Land.
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Großartige Unterstützung

22.08.2019 20:37 Uhr

Nächster Straßenflohmarkt Eschstraße am 1. September 2019

Bewohner*innen der Eschstraße in Oldenburg veranstalten jährlich stattfindenden Straßenflohmarkt und spenden 1.040,- Euro an Wildwasser Oldenburg

Die Organisator*innen des Straßenflohmarktes Eschstraße, vertreten durch Maren Schleiff, konnten am 15.08.2019 aus Einnahmen ihrer Kuchen- und Bratwurstverköstigung eine Spende in Höhe von 1.040,- Euro an Wildwasser Oldenburg übergeben. 

Damit unterstützt die Gemeinschaft um den Straßenflohmarkt Eschstraße bereits zum zweiten Mal unsere Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen. 


Veranstaltungshinweis:
Der nächste Straßenflohmarkt in der Eschstraße in Oldenburg findet am Sonntag, 1. September 2019, von 11–16 Uhr statt. Die Organisator*innen freuen sich auf Ihren Besuch!
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Malgruppe für Erwachsene

22.08.2019 19:39 Uhr
Unter fachlicher Anleitung bietet der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten eine Malgruppe an. In einer kleinen Gruppe können Erwachsene ohne Vorkenntnisse verschiedene Techniken ausprobieren und eigene Kunstwerke erschaffen.

Die Gruppe trifft sich dienstags von 17.15 bis 19.15 Uhr in den Räumen der Gemeinwesenarbeit an der Bloherfelder Straße 173. Der Kostenbeitrag beträgt nur 0,50 Euro pro Kurstag. Informationen unter der Telefonnummer 5601165 oder per E-Mail an anke.ebert@stadt-oldenburg.de.
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„Endlich Ferien!“ in Bloherfelde und Eversten

29.06.2019 19:17 Uhr

Sommerferienprogramm der Gemeinwesenarbeit

Unter dem Motto „ Endlich Ferien!“ bietet die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten ein attraktives Programm für Jung und Alt an.

Die Kinder des Stadtteils haben beim Spielefest am Montag, 8. Juli, auf dem Marktplatz Bloherfelde eine ideale Möglichkeit zum Toben und Spielen. In diesem Jahr kommt der Spielefant mit seinen zahlreichen Angeboten. Dazu gibt es Kaffee und Tee für die Großen und Saft für die Kleinen. Das Spielefest geht von 15 bis 18 Uhr.


Zusätzlich bietet der Treffpunkt drei Tagesfahrten an:
 • Am Mittwoch, 10. Juli, steht eine Tagestour auf die Nordseeinsel Langeoog auf dem Programm. Die Fahrt dauert von 7 bis circa 19.30 Uhr.
 Für Kinder unter drei Jahren ist die Teilnahme kostenlos. Für Vier- bis Fünfjährige kostet die Fahrt 9 Euro, von sechs bis 15 Jahren 10,50 Euro und ab 16 Jahren 11,50 Euro.

• In der darauffolgenden Woche, am Mittwoch, 17. Juli, geht es zum Freizeitpark Schloss Dankern. Abfahrt ist um 8 Uhr, Rückkehr um circa 18 Uhr. Kinder unter 2 Jahren fahren kostenfrei mit. 15 bis 59 Jahre alte Teilnehmende zahlen 12 Euro, alle anderen zahlen 10 Euro.

• Eine Fahrt speziell für Frauen ist am Mittwoch, 7. August, geplant. Dann geht es in den prachtvollen Park der Gärten im Ammerland. Abfahrt ist um 10 Uhr, Rückkehr um circa 16 Uhr. Teilnehmerinnen zahlen hierfür 10 Euro.

Der Startpunkt für alle Fahrten ist der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten in der Bloherfelder Straße 173. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mitfahren.

Mit einem Grillnachmittag am Mittwoch, 14. August, von 15 bis etwa 18 Uhr werden die Ferien verabschiedet.

Weitere Informationen im Treffpunkt GWA Bloherfelde/Eversten unter Telefon 0441-5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de.
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Versicherungsfragen für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

22.06.2019 08:48 Uhr
Was müssen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer im Versicherungsfall beachten? Darüber klärt Hans-Hermann Lüschen, Versicherungsberater aus Oldenburg, in einem Vortrag auf, der am Mittwoch, 26. Juni, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, beginnt. Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Integrationslotsen für Oldenburg gesucht

19.06.2019 20:03 Uhr

Nächster Kurs startet im September – Anmeldung ab sofort

Das Amt für Zuwanderung und Integration der Stadt Oldenburg bietet ab Mitte September die nächste Schulung zur Integrationslotsin beziehungsweise zum Integrationslotsen an. Der kostenfreie Kurs zeigt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern, in welchen Bereichen Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten in Oldenburg Unterstützung benötigen.

Die Referentinnen und Referenten der Schulung informieren die Teilnehmenden über verschiedenste Themen, die Ehrenamtlichen bei ihrem Engagement begegnen können. So werden beispielsweise Schulungstermine zum Ausländer- und Asylrecht, zur interkulturellen Sensibilisierung oder zum Thema Traumatisierung angeboten. Außerdem stehen Besuche in der Maryam Moschee, beim Yezidischen Forum und eines Sprachkursträgers auf dem Programm.

Die Schulung findet einmal in der Woche mittwochabends oder samstagvormittags statt und endet Ende November mit einer Zertifikatsübergabe. Anmeldungen sind ab sofort bei Claudia Wronna, Amt für Zuwanderung und Integration, unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt.oldenburg.de möglich.
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Freie Plätze bei „Opfer und Täter im Gespräch“

05.06.2019 11:24 Uhr
Das Projekt  „Opfer und Täter im Gespräch (OTG)“ vom Verein Konfliktschlichtung ermöglicht gemeinsame Gesprächsrunden von Opfern von Straftaten und Häftlingen aus der JVA Oldenburg. Inhaltlich geht es um die Auseinandersetzung mit dem individuellen Tatgeschehen, sowie weiteren Themen wie z.B. Verantwortung, Schuld, Reue und Wiedergutmachung / Versöhnung. Dabei können die Menschen, die Opfer von einer Straftat wurden die Auswirkungen der Straftat aufzeigen, ihre Leidensgeschichte erzählen und darüber Wiedergutmachung erfahren. Hier sind noch Plätze frei. Weitere Informationen unter 0441/27293 und www.konfliktschlichtung.de.
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Erfolgreiche Spendensammlerinnen

23.05.2019 21:58 Uhr

Ladies-Circle übergibt 6.000 Euro für Kiola

von Frerk Hinrichs

Gleich mehrfachen Grund zu feiern hatten die Frauen vom Ladies Circle Oldenburg. Kurzfristig hatten sie Ende März 2019 zur Charity-Party ins Hafenhaus eingeladen. Über 200 Gäste sind gekommen und haben 6.000 Euro für Kiola gespendet. Jetzt haben die Ladies das Geld an Ute Dorczok im Haus Regenbogen übergeben. Insgesamt 55.000 Euro haben die Frauen vom Ladies Circle seit 2015 schon für die neue Einrichtung gesammelt. Im bundesweiten Vergleich der Clubs landen sie damit regelmäßig auf den vorderen Plätzen, berichten die Ladies mit ein wenig Stolz. Die Idee, für Kiola zu sammeln, entstand nach einem Bericht in der NWZ. Am 26. Juni 2019 hofft Ute Dorczok, Leiterin des Diakonischen Wohnheimes Haus Regenbogen, nun den ersten Spatenstich zum neuen Kiola-Haus zu machen.
KiOLa bedeutet Kurzzeitwohnen im Oldenburger Land. Unter diesem Namen soll eine Einrichtung am Dohlenweg entstehen, in der Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigungen zeitweilig wohnen können, gepflegt und betreut werden. Mit dieser Kurzzeitpflege-Einrichtung will Kiola Eltern helfen, den manchmal anstrengenden Alltag mit behinderten Kindern zu bewältigen.
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„Preiswerte Pedale“ macht ausgediente Fahrräder flott

23.05.2019 21:45 Uhr
Die Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ sucht ausgediente Fahrräder: Die Fahrradaufbereitung in der Kennedystraße 59 ist ein Kooperationsprojekt des Jobcenters und der Stadt Oldenburg. Hier werden Fundräder und Spenden-Fahrräder aufbereitet und verkehrssicher gemacht, um sie anschließend an Menschen mit kleinem Geldbeutel kostengünstig abzugeben.

Wer dafür ein ausrangiertes Fahrrad spenden möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de zu wenden. Für weitere Informationen stehen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fahrradaufbereitung unter 0441 21989974 telefonisch zur Verfügung.
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Migration und Neuanfang in Südafrika

19.05.2019 17:55 Uhr

Ein Gesprächsabend mit der Autorin Dr. Rita Schäfer

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr
kreativ:LABOR (Kulturetage), Bahnhofstr. 11, Oldenburg
Eintritt frei, Spenden erbeten
Anmeldung erwünscht unter info@fluchtmuseum.de (keine Bedingung 

Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. 

Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas. Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt – von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern. Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwaltung und das Apartheidregime.

Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildlich und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die viel beschworene Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.

»Diese Neuerscheinung erlaubt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema der Migration, wie der Analyse ihrer vielgestaltigen Ausprägungen. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, sich intensiv und mit Verantwortung mit den Entwicklungen der sehr komplexen weltweiten Prozesse zu beschäftigen. Damit verbunden ist die Hoffnung, mit dieser Veröffentlichung beizutragen zu einer differenzierten Sichtweise auf die deutschen Verhältnisse.« (Theresa Endres, auf africa-live.de)

Rita Schäfer, Dr., ist freiberufliche Wissenschaftlerin. Forschungen u. a. in Südafrika und Simbabwe. Autorin zahlreicher Bücher sowie der Webseiten africanclimatevoices.com und Liportal.de/Südafrika. Im Brandes & Apsel Verlag außerdem erschienen: Frauen und Kriege in Afrika. Ein Beitrag zur Gender-Forschung (2008). Rita Schäfer lebt und arbeitet in Deutschland, mit regelmäßigen und längeren Aufenthalten in Südafrika.
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Schwimmen mit dem Oldenburg-Pass

10.05.2019 19:24 Uhr

Von Juni bis September freier Eintritt in die Freibäder Oldenburgs

In der diesjährigen Freibadsaison kann mit dem Oldenburg-Pass vom 1. Juni bis zum voraussichtlichen Saisonende im September kostenlos gebadet werden, und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad Am Flötenteich und im Freibad des OLantis Huntebades.

Erwachsene und Kinder/Jugendliche, die einen der bezuschussten Schwimmkurse vom OLantis, dem BTB oder dem TUS Bloherfelde besuchen, können bei regelmäßiger Teilnahme (80 Prozent der Kursstunden) einen Betrag von 60 Euro erstattet bekommen. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn eine Teilnahmebescheinigung im Fundbüro des Bürgerbüros Mitte vorgelegt wird. Ein Flyer informiert über die Angebote rund um das Schwimmen.

Außerdem werden in diesem Jahr Bildungsgutscheine im Wert von 60 Euro (bisher: 40 Euro) ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person ausgegeben.

Ab dem 20. September 2019 gibt es ebenfalls wieder die Möglichkeit, mit dem Oldenburg-Pass Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) zum halben Preis zu erwerben (Gültigkeit ab 1. Oktober). Die Aktion gilt nur für die Preisstufe I zum Beispiel für 4er-Tickets oder Monatskarten. Gegen Vorlage des Oldenburg-Passes werden die ermäßigten Tickets in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden.

Voraussetzung für den Erwerb des Oldenburg-Passes ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das städtische Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Oldenburg-Pass nur an Personen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
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EWE-Mitarbeiter*innen spenden an Blauschimmel Atelier Oldenburg

10.05.2019 17:26 Uhr

2.000 Euro durch Verzicht auf Cent-Beträge

Einen Betrag von 2.000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE dem Blauschimmel Atelier Oldenburg gespendet.

Das Blauschimmel Atelier als Ort gelebter Inklusion wurde 1998 als gemeinnütziger Verein gegründet. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unterschiedlicher Generationen und Kulturen, um miteinander künstlerisch tätig zu sein. In wöchentlichen Kursen in den Bereichen Theater, Bildende Kunst, Musik und Bewegungsimprovisation entwickeln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus eigenen Ideen und durch gemeinsame Improvisationen ihre individuellen künstlerischen Vorstellungen. Workshops, Kunst- und soziokulturelle Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Bühnenstücke, Performances, Maskenspiele und Konzerte zeigen die Vielfalt und mitreißende Energie des künstlerischen Ausdrucks, der gerade die inklusive Arbeit auszeichnet.

Das Blauschimmel Atelier kooperiert mit der Universität Oldenburg, mit dem Staatsorchester und vielen sozialen und kulturellen Einrichtungen. Es finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren, Spenden, Auftrittsgagen und einen kommunalen Zuschuss. Jessica Leffers als Geschäftsführerin und Theresa Ehmen vom Vorstand haben am Dienstag einen Scheck von Almut Siems, Vorsitzende des Betriebsrats der EWE AG, in den Räumlichkeiten des Ateliers in der Klävemannstraße entgegen genommen.

Das Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften (EWE AG, EWE VERTRIEB, EWE NETZ, EWE TRADING, EWE GASSPEICHER, GTG, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN). „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärte Carsten Hahn. Die auf diese Weise angesammelten Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu.

Weitere Informationen zum Blauschimmel Atelier. 
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Stadt zahlt Zuschuss für Pille, Spirale und Co.

02.05.2019 09:29 Uhr

Verhütungsmittel: Menschen mit geringem Einkommen können Unterstützung erhalten

Verhütung steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität, aber auch für Unbeschwertheit und Selbstbestimmung. Für Frauen und Männer mit geringen finanziellen Ressourcen ist Verhütung allerdings noch mehr – nämlich ein erheblicher Kostenfaktor. Bis zum vollendeten 22. Lebensjahr zahlen die Krankenkassen ärztlich verordnete Verhütungsmittel, danach müssen Pille, Spirale und Co. aus eigener Tasche finanziert werden. Im Einzelfall kann das dazu führen, dass zu einer günstigeren Verhütungsmethode gegriffen wird, obwohl diese gar nicht optimal zur persönlichen Situation passt. Oder im Extremfall bedeutet es sogar, aus Kostengründen ganz auf einen Schutz zu verzichten.

Um Frauen, Männern und Paaren mit begrenztem Budget die für sie beste Verhütung zu erleichtern, stellt die Stadt Oldenburg mittlerweile im zehnten Jahr einen Zuschuss für Verhütungsmittel zur Verfügung. Das bedeutet, dass auf Antrag die Kosten für ärztlich verordnete hormonelle und mechanische Verhütungsmittel teilweise erstattet werden können. Bezuschusst werden zum Beispiel
 • hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Dreimonatsspritze, Verhütungsring, Verhütungspflaster,
 • mechanische Verhütungsmittel wie die Spirale,
 • außerdem die Sterilisation bei Frauen und Männern
 • oder die nicht verschreibungspflichtige „Pille danach“ .

Bei Verwendung der Spirale ist ebenfalls in den Folgejahren ein Zuschuss für die medizinischen Kontrolluntersuchungen möglich. Pro Person werden im Kalenderjahr maximal 100 Euro Zuschuss gewährt. Bei hormonellen Verhütungsmitteln werden 50 Prozent der Kosten für das aktuelle Rezept erstattet.

Zuschussberechtigt sind Bezieherinnen und Bezieher von
 • Arbeitslosengeld II (SGB XII),
 • Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung (SGB XII),
 • Wohngeld (WoGG),
 • Kinderzuschlag (BKGG)
 • und Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz (AsylblG),
 wenn sie mindestens 22 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz in Oldenburg haben.

Die Anträge und Erstattungen bearbeitet seit jeher pro familia und seit 2017 auch die Familienberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt. 2018 entfielen von den 178 bewilligten Anträgen etwa zwei Drittel auf die Bezuschussung von hormonellen Verhütungsmitteln und ein Drittel auf die Spirale. „Die Zusage für eine nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung für die Spirale erleichtert den Frauen, sich für eine langfristige Verhütung zu entscheiden“, berichtet Ulrike Kleen von der AWO, doch gemessen an der Anzahl der Zuschussberechtigten werden nicht viele Anträge gestellt. „Wir wundern uns immer wieder, wie wenig bekannt diese Hilfe ist“, bedauert sie.

Auch Katrin Boltes von pro familia schließt sich dem an: „Noch immer wissen zu wenige Frauen über die Möglichkeiten der Bezuschussung Bescheid. Deshalb setzen wir aktuell auf verstärkte Information und hoffen, dass auch die anderen Beratungseinrichtungen sowie gynäkologische Praxen und Apotheken mitziehen.“ 

Als Bindeglied und Unterstützerin ist hier das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg involviert: „Jedes Jahr aktualisieren wir den Informationsflyer und unterstützen bei der Öffentlichkeitsarbeit“, erläutert Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken, „rund 2000 Exemplare werden an potentielle Informationsstellen geschickt.“ In den nächsten Tagen liegt der aktuellste Flyer also in vielen Praxen und Apotheken aus. Darüber hinaus ist er bei pro familia und der AWO erhältlich sowie online unter oldenburg.de/gleichstellung einsehbar.

Anträge auf einen Zuschuss können nach vorheriger Terminvereinbarung bei der Beratungsstelle pro familia unter Telefon 0441 88095 oder bei der AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, unter Telefon 0441 973770 gestellt werden.
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Patinnen und Paten für Jugendliche gesucht

02.05.2019 09:21 Uhr

Nächster Durchgang der Job- und Entwicklungspatinnen und -paten beginnt im Juni

Um Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, bildet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement/Agentur :ehrensache zum zwölften Mal engagierte Patinnen und Paten aus. Sie sollen Jugendliche in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen und ihnen bei der Berufsfindung helfen. „Die Ehrenamtlichen begleiten Jugendliche für ein Jahr mit nur wenigen Stunden monatlich“, erklärt Monika Engelmann-Bölts, Leiterin der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement. Dabei setzen die Job- und Entwicklungspaten ihre fachlichen wie sozialen Fähigkeiten ein. „Ich bin Job- und Entwicklungspatin, weil es mir ein Anliegen ist, jungen Menschen bei der Berufsfindung Hilfestellung anzubieten. Die Berufswelt wird doch immer komplexer, und es ist schwer für junge Menschen, sich zurechtzufinden“, sagt die Patin Birgit Popien.

Seit Beginn des Projekts im Jahr 2006 haben bislang über 470 Patinnen und Paten mehr als 680 Schülerinnen und Schüler aus Oldenburger Schulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Fachstelle unterstützt dabei mit einführenden Grundlagenseminaren sowie Schulungen, regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Coachings. Das Projekt richtet sich vorwiegend an Berufstätige. Der zwölfte Durchgang startet im Juni 2019.
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Sprachmittlerpool der Stadt Oldenburg sucht Unterstützung

29.04.2019 22:53 Uhr

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für Behördengänge gesucht

Der Sprachmittlerpool der Stadt Oldenburg bietet Neuzugewanderten Unterstützung bei Behördengängen durch ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern an. Diese sollen helfen, die sprachlichen Barrieren zu überwinden. Die Nachfrage wächst stetig, so dass die aktiven Helferinnen und Helfer den wachsenden Bedarf nicht vollständig bewältigen können. Das Amt für Zuwanderung und Integration sucht daher Menschen, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie sollten Deutsch sowie eine weitere Fremdsprache fließend (mindestens Niveau B2) sprechen können. Aktuell werden insbesondere Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für die Sprachen Arabisch, Kurdisch, Ungarisch, Russisch, Spanisch, Tigrinisch und Rumänisch gesucht.

Das Amt für Zuwanderung und Integration qualifiziert neue Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in Form einer dreitägigen Schulung, übernimmt die Koordination der Einsätze und betreut sie im Rahmen ihrer Tätigkeit. Für die Einsätze erhalten die Helferinnen und Helfer eine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen gibt es bei Tanja Hollje unter der Telefonnummer 0441 235-2932 oder per E-Mail an Tanja.Hollje@stadt-oldenburg.de.
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Wenn ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann

27.04.2019 20:57 Uhr

Informationen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg informieren über die Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Der Vortrag findet am Dienstag, 30. April, ab 15.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt ist frei.

Jeder wünscht sich, nie in eine Situation zu geraten, in der er nicht mehr für sich selbst bestimmen kann. Das kann aber durch einen Unfall, eine Erkrankung oder im Alter recht plötzlich der Fall sein. Entscheidungen können dann nicht automatisch durch andere, auch nicht durch den Ehepartner, geregelt werden. Im Notfall wird eine schriftliche Einverständniserklärung benötigt, um handeln zu können. „Es gibt verschiedene Vorsorgemöglichkeiten, die wir im Vortrag gerne vorstellen möchten“, so Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.

Weitere Informationen geben Eric Thormählen unter Telefon 0441 235-2503 und Ute Maulick unter Telefon 0441 25024.
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Fahradputzaktion am Julius-Mosen-Platz

24.04.2019 21:38 Uhr

Polizei registriert Fahrräder

Am kommenden Samstag, 27. April 2019, putzt der Service-Club der Round-Tabler wieder Fahrräder zugunsten von TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. Gegen einen geringen Betrag können Radfahrer*innen ihr Zweirad vor dem Einkaufsbummel abgeben und es anschließend blitzblank wieder abholen. 
Vorher oder hinterher kann man sich sein Fahrrad gleich nebenan registrieren lassen. In der Zeit von 10 bis etwa 15.30 Uhr bieten die Polizeibeamten der „Ermittlungsgruppe Fahrraddiebstahl“ diesen kostenlosen Service für Neu- und Gebrauchträder an.

Die Registrierung von Fahrrädern durch die Oldenburger Polizei nahm im Jahr 1984 ihren Anfang; inzwischen wurden im Stadtgebiet mehr als 125.000 Räder registriert. Sollte es zum Diebstahl eines registrierten Fahrrades kommen, können die gespeicherten Daten wie die Rahmennummer des Fahrrades für eine Sachfahndung herangezogen werden. Werden registrierte Fahrräder aufgefunden oder sichergestellt, kann die Polizei den Eigentümer des Rades ermitteln und diesem das Rad wieder aushändigen. Eine Zuordnung ist daher auch ohne Diebstahlsanzeige möglich.

Außerhalb der Sonderaktion am kommenden Samstag ist eine Fahrradregistrierung bei den Polizeidienststellen in der Wallstraße und am Friedhofsweg rund um die Uhr auch ohne Anmeldung möglich. Mitzubringen ist neben dem Fahrrad lediglich der Personalausweis.

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Freie Plätze in der Radfahrschule für Erwachsene

11.04.2019 19:12 Uhr
Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten bietet ab Dienstag, 7. Mai, eine Radfahrschule für Erwachsene an. Es gibt noch freie Plätze. Angesprochen werden Erwachsene ab 18 Jahren, die das Radfahren neu oder wieder erlernen möchten.

Der achtwöchige Kompaktkurs mit theoretischem und praktischem Unterricht findet dienstags und mittwochs jeweils von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der Gemeinwesenarbeit, Bloherfelder Straße 173, am Bloherfelder Marktplatz, statt. Der Teilnahmebeitrag umfasst 10 Euro. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 5601165 oder per E-Mail an stefan.pieper@stadt-oldenburg.de.
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Junge Selbsthilfe – Menschen mit Angsterkrankung

11.04.2019 19:08 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre) trifft sich das nächste Mal am Montag den 15. April um 18 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a. Die Gruppe ist dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Interessierte Betroffen unter 35 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Gemeinschaftsgarten in Dietrichsfeld

11.04.2019 18:30 Uhr

Interessierte Gartenfreunde gesucht

Der Gemeinschaftsgarten des Stadtteiltreffs in Dietrichsfeld soll wieder aufblühen. Wer seine Zeit gern im Grünen verbringt, kann sich ab jetzt immer montags von 15 bis 17 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern im Kleingartenverein Stadtfeld e.V., der Eingang ist am Johann-Justus-Weg, Kleingarten-Nr. 148, treffen. Die Treffen sind kostenlos und finden voraussichtlich bis September statt.

Der Gemeinschaftsgarten soll ein Treffpunkt für Menschen verschiedener Generationen und Kulturen werden. Besonders für Familien mit kleinen Kindern bietet der Garten eine sichere und anregende Umgebung. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0441 5707892.
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Da fahren alle drauf´ ab ...

05.04.2019 18:39 Uhr
von Antje Boomgaarden

Vier Beschäftigte der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) haben in den letzten Monaten sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung für den Führerschein Klasse B bestanden. Ausgebildet wurden Sie in der Fahrschule Diekmann in Kreyenbrück.

Im Frühjahr 2016 hatte sich eine Gruppe darangemacht, sich der Herausforderung „Führerschein“ zu stellen. Von zunächst zehn Interessierten bekamen sechs Personen die Möglichkeit, sich in der Fahrschule Diekmann zum Theorie- und Praxisunterricht anzumelden. Nun, knapp 3 Jahre später, können vier Personen den Erfolg in Form ihres Führerscheins Klasse B in den Händen halten. Geschafft werden konnte dies nur durch den eigenen Ehrgeiz und durch den engagierten Einsatz des Fahrlehrers Michael Rode, der sich sehr gut auf die besonderen Bedürfnisse seiner Fahrschüler eingestellt hat. Immer wieder brachte er neue Ideen ein, wie die Fahrschüler z.B. gegen die Nervosität ankämpfen können, um sich mit der nötigen Ruhe im Straßenverkehr zu bewegen.

Eine große Stütze war auch Monika Plagge, Sozialpädagogin der GWO, die sich an vielen Terminen mit der Gruppe, zunächst zu Blockterminen und schließlich zum Einzelunterricht getroffen hat, um die theoretischen Inhalte weiter zu festigen. Nicht alle inzwischen ehemaligen Fahrschüler sind in der Lage zu Lesen und zu Schreiben und wurden daher darauf vorbereitet, die Theorieprüfung als Audioprüfung zu absolvieren. 

Alle vier haben die Theorieprüfung auf Anhieb bestanden und damit für große Überraschung gesorgt. Bei der praktischen Prüfung ist der Durchschnitt nicht so mustergültig; zu oft siegte dann doch die Nervosität. Aber nun haben alle, wenn auch nicht beim ersten Versuch, den heiß begehrten Führerschein in der Tasche. Das ist ein Riesenschritt in die Selbstständigkeit und unterstützt die Beschäftigten der GWO nicht nur im Alltag dabei, neue Wege zu „fahren“. Der Führerschein bietet Ihnen auch bei der alltäglichen Arbeit ein neues Beschäftigungsfeld, in dem sie nun bei den täglich anfallenden Fahrten im Stadtgebiet mit eingesetzt werden.
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Pflegeeltern für Zwillinge gesucht

03.04.2019 19:24 Uhr
Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht Pflegeeltern für ein Zwillingspaar. Der Junge und das Mädchen sind 15 Monate alt und wurden zu früh geboren. Dadurch benötigen sie besondere Förderung, Versorgung und Zuwendung.

Aber auch für andere Kinder werden laufend Pflegeeltern mit pädagogischer oder medizinisch-pflegerischer Qualifikation gesucht. Der Pflegekinderdienst bereitet Pflegeeltern auf ihre Aufgabe vor und unterstützt sie durch Beratung, Fortbildung sowie Supervision. Zudem erhält die Pflegefamilie ein angemessenes Pflegegeld.

Weitere Informationen erteilt Gudrun Jürgens vom Pflegekinderdienst telefonisch unter 0441 235-2329 oder per E-Mail an gudrun.juergens@stadt-oldenburg.de.
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Fluchtmuseum fordert zu Spenden für Südwestafrika auf

28.03.2019 13:28 Uhr
Der Förderverein internationales Fluchtmuseum arbeitet seit dem 01.12.2018 verstärkt am Thema Flucht und Entwicklungszusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Die Vereinsmitglieder aus Zimbabwe rufen nun aus aktuellem Anlass gemeinsam mit dem Vorstand zur Hilfe für die Opfer des Wirbelsturmes Idai in Zimbabwe, Mosambik und Malawi auf.

Das UN-Welternährungsprogramm WFP hat zu Spenden von 120 Millionen US-Dollar allein für die Menschen in Mosambik aufgerufen. Es wird aber weitaus mehr benötigt, um nicht nur die akuten Mängel an Nahrungsmitteln, Unterkunft und medizinischer Versorgung auszugleichen, sondern auch die extrem geschädigte Infrastruktur der Länder zu erneuern.

Eine eigene Spendenaktion kann der Förderverein nicht ins Leben rufen, aber er ruft die Oldenburger Bevölkerung zur Solidarität auf und bittet sie, Spenden auf die Konten der bekannten Hilfsorganisationen, die in den betroffenen Ländern tätig sind, einzuzahlen.

Extreme Wetterereignisse werden auch in Europa und Deutschland spürbar unsere Lebensverhältnisse beeinträchtigen. Sorgen wir nicht nur für unser Wohlergehen, sondern auch für das der Menschen in Malawi, Mosambik und Zimbabwe.
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Zuhause auf Zeit bietet Starthilfe für junge Menschen

20.03.2019 19:38 Uhr

Betreutes Jugendwohnen: Neue Räume eingeweiht – Sozialdezernentin lobt wertvolle Arbeit

Alleine Wohnen – das ist für junge Menschen, die nicht das „Hotel Mama“ im Rücken haben, keine leichte Sache. Wer sein Elternhaus verlassen muss, hat zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Starthilfe auf dem Weg ins selbstständige Leben gibt das Jugendhilfezentrum im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg mit dem Angebot des Betreuten Jugendwohnens. Beste Rahmenbedingungen für dieses Projekt bietet jetzt der Standort Donarstraße 23: Die GSG Oldenburg hat dort als Vermieterin ein frisch saniertes Haus nach den Vorstellungen des Jugendhilfezentrums umgestaltet.

So sind nach knapp einjähriger Umbauphase acht Appartements entstanden, in denen sich Jugendliche und junge Erwachsene wohlfühlen und mit pädagogischer Unterstützung auf ein unabhängiges Leben im Alltag vorbereiten können. Ergänzt wird das „Zuhause auf Zeit“ durch neue Gemeinschaftsräume sowie durch Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialdezernentin Dagmar Sachse weihte das neue Domizil am Dienstag, 19. März, ein. „Mit diesen Räumen ist der Bereich des Betreuten Jugendwohnens für die Zukunft gut aufgestellt“, stellte Sachse fest.

Die Sozialdezernentin bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und lobte die sehr gelungene Umsetzung des Konzeptes. Die einzelnen Wohnungen seien modern und komfortabel eingerichtet. Davon konnten sich die Gäste der Einweihungsfeier bei der Besichtigung einer Musterwohnung selber überzeugen. Zu den von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachdienstes Jugendhilfezentrum eingerichteten Wohnungen gehören auch Küchenzeile und Bad. Die Kosten für die Stadt Oldenburg betrugen rund 60.000 Euro.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene, die aufgrund individueller und/oder familiärer Probleme pädagogische Unterstützung benötigen und nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können. Die Unterstützung durch Fachkräfte findet überwiegend in den Nachmittags- und Abendstunden statt. Die jungen Menschen werden gezielt in ihrer Selbstständigkeit gefördert. Sie werden bei alltagspraktischen Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und Freizeitaktivitäten sowie in der schulischen und beruflichen Ausbildung begleitet. Mit einer individuellen Persönlichkeitsstärkung wird mangelnden Selbstwertgefühlen und Zweifeln am eigenen Leistungsvermögen entgegengewirkt. Innerhalb der Hausgemeinschaft gibt es verbindliche Termine für gezielte Angebote, bei denen allgemeine Themen der Verselbstständigung behandelt werden. Sozialdezernentin Dagmar Sachse bezeichnete die Arbeit im Betreuten Jugendwohnen als „sehr wertvoll und von großer gesellschaftlicher Bedeutung“.

Die Dezernentin hob hervor, dass das Betreute Jugendwohnen auch bedeutet, mit einer echten Nachbarschaft zurechtzukommen. Sie dankte den Anwohnerinnen und Anwohnern, die in der Donarstraße auch eine große Kita und weitere soziale Einrichtungen vor der Haustür haben, für ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, bei Problemen das direkte Gespräch zu suchen.
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Trans* – Was ist das?

16.03.2019 19:03 Uhr

Transsexualität, Transidentität, Transgender

Auf dem Treffen der Selbsthilfegruppen am Donnerstag, den 21. März 2019, 19.30 Uhr in den Räumen der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg

stellt sich die Gruppe dgti = Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. vor. Gäste sind herzlich willkommen.

Julia Steenken von der dgti e.V. wird über das Phänomen und die Bedeutung im alltäglichen Leben der Betroffenen und in der Gesellschaft informieren.

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Akzeptiert mich mein Umfeld?
- Wie sieht meine Zukunft aus?
- Was versteht man unter dem Personenstand „divers“?
- Aber auch Fragen wie: auf welche Toilette soll ich gehen?

Julia Steenken ist selbst betroffen und unterstützt sowohl Betroffene, Angehörige und Selbsthilfegruppen als auch interessierte Dritte.

Nach einer Einführung ins Thema ist ausreichend Zeit für ein gemeinsames Gespräch.
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Selbsthilfegruppe Häusliche Gewalt

16.03.2019 18:49 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben bzw. erleben. In der Gruppe  können Frauen mit anderen betroffenen Frauen in Kontakt kommen, um sich  auszutauschen und gegenseitig zu stärken. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Oldenburg sucht Pflegeeltern auf Zeit

09.03.2019 20:56 Uhr

Pflegekinderdienst baut präventive Unterbringung aus

Es gibt viele Gründe, warum Kinder und ihre Eltern vorübergehend nicht zusammenleben können. „Die Anlässe sind vielfältig“, erläutert Meike Bruns, Bereichsleiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Oldenburg, „wenn beispielsweise eine kurzzeitige Überforderung oder ein Krankenhausaufenthalt der Eltern eine vorübergehende Betreuung in einer Pflegefamilie erfordert, möchten wir helfen.“

In Oldenburg bemüht sich der Dienst derzeit, befristete Pflegeverhältnisse weiter auszubauen. Im Fokus dabei liegt der Präventionsgedanke. „Rechtzeitig umfassende und flexible Unterstützung anzubieten kann helfen, dass die Probleme für Eltern nicht noch größer werden“, weiß Meike Bruns. So können Kinder für einen begrenzten Zeitraum von einer Pflegefamilie betreut werden, während die Eltern die Zeit nutzen, um mithilfe einer Beraterin eine neue Wohnung zu finden, eine Ausbildung oder Therapie zu beginnen. Der Bedarf an Familien, die bereit sind, ein Kind vorübergehend zu begleiten, ist hoch.

Der Oldenburger Pflegekinderdienst sucht daher Familien, Paare und Einzelpersonen, die ein Kind zeitweise bei sich aufnehmen und so lange begleiten, bis die Eltern sich wieder vollständig selbst um ihr Kind kümmern können. Auch für die kurzfristige Unterbringung von Kindern in akuten Notsituationen oder bei Krankenhausaufenthalten von Eltern werden Pflege- und Bereitschaftsfamilien gesucht.

Pflegeeltern werden sorgfältig auf ihre Tätigkeit vorbereitet und sind während einer Betreuung nicht allein: Der Pflegekinderdienst berät und unterstützt. Sie erhalten zudem Pflegegeld, und in einigen Pflegeformen werden Fortbildungen, Dienstbesprechungen und Supervision bereitgestellt. 

Informationen zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, sich für ein Kind zu engagieren, gibt es im Pflegekinderdienst bei Meike Bruns, Telefon 0441 235-3653 oder unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung
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Demonstration zum Internationalen Frauentag

05.03.2019 17:45 Uhr
Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen Frauen für ihre Rechte und gegen jede Form der Diskriminierung. Dies wird auch in diesem Jahr in Oldenburg wieder so sein.

Das Feministische Forum Oldenburg lädt am Freitag, 8. März, alle Frauen ein, gemeinsam für ihre Rechte auf die Straße zu gehen und damit an den bundesweiten Frauenstreik „Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.“ anzuknüpfen.

Schon ab 11.30 Uhr gibt es auf dem Rathausmarkt die Möglichkeit sich zu informieren und sich an verschiedenen Aktionen des Feministischen Forums zu beteiligen. So wird es beispielsweise ein Straßentheater der kurdischen Frauengruppe Koma Sara geben oder es können Schilder für die Demonstration, die ab 15 Uhr startet, vorbereitet werden. Ob es dabei um den Protest gegen unbezahlte Sorgearbeiten geht, um Standpunkte zu §219a, um den für Frauen viel schwierigeren Weg in politische und wirtschaftliche Führungspositionen, um Gewalt, Diskriminierung, Sexismus oder Lohngerechtigkeit und weibliche Altersarmut: Jede Frau kann ihre Forderung auf die Straße bringen oder sich solidarisch zeigen.

Im Feministischen Forum sind das Autonome Frauenhaus, der Internationale Frauentreff der Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld, ver.di, das Medienbüro Oldenburg e. V., Wildwasser Oldenburg e. V., das Zentrum für Frauen-Geschichte, IBIS e. V, die Beratungsstelle Olena, Koma Sara, das Gleichstellungsbüro und engagierte Frauen aus unterschiedlichen politischen und sozialen Zusammenhängen vertreten.
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Rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen

05.03.2019 17:38 Uhr

Freie Plätze im Einführungsseminar zum Betreuungsrecht

Wer die rechtliche Vertretung für einen anderen Menschen im Rahmen einer ehrenamtlichen Betreuung übernehmen möchte, kann dazu in einem Einführungsseminar zum Betreuungsrecht die Grundlagen erfahren. Dieses findet statt am Donnerstag, 14. März, von 17 bis 19 Uhr im Forum St. Peter Oldenburg, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos. Es sind noch Plätze frei.

„Wir wollen eine Entscheidungshilfe für diese verantwortungsvolle Aufgabe geben. Dazu vermitteln wir Interessierten die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren praktische Umsetzung“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg (SkF), der gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg dieses Seminar anbietet.

Anmeldungen werden entgegen genommen beim Betreuungsverein des SkF unter Telefon 0441 25024 oder bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
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Vielseitige Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

01.03.2019 22:21 Uhr

Gleichstellungsbüro gibt Programmheft heraus

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße und demonstrieren für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. War am Anfang das Wahlrecht das beherrschende Thema, sind es heute vielfältigere Formen der Diskriminierung, gegen die sich Frauen wehren, wie unbezahlte Fürsorgearbeit, häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch, um nur einige Beispiele zu nennen. In Oldenburg wird rund um den Internationalen Frauentag auf vielfältige Weise gezeigt, wo schon Erfolge erzielt wurden und wo Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Erstmalig gibt das Gleichstellungsbüro ein Veranstaltungsheft heraus, das alle Veranstaltungen aufführt und an zahlreichen Ausgabestellen im Stadtgebiet erhältlich ist sowie online unter www.oldenburg.de/gleichstellung zu finden ist.
 
„Die vielen Aktiven, die den Internationalen Frauentag gestalten, zeigen das breite Bündnis für Frauenrechte, das es in Oldenburg bereits gibt“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. „Es ist ermutigend, die Erfolge zu zeigen und gleichzeitig daran zu erinnern, dass diese keine Selbstverständlichkeit sind und wir noch einen weiten Weg bis zum Erreichen der tatsächlichen Gleichberechtigung vor uns haben.“

Los geht es bereits am Mittwoch, 6. März: Ab 20 Uhr wird im Alhambra, Hermannstraße 83, bei freiem Eintritt die Dokumentation „Wir kommen – Die Geschichte der neuen Frauenbewegung in Oldenburg“ gezeigt. Am Donnerstag, 7. März, ab 10 Uhr lädt der Stadtteiltreff Kreyenbrück zu einem internationalen Frauenfrühstück ein. Es wird um einen kulinarischen Beitrag zum Büfett und zur besseren Planung um Anmeldung per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de gebeten.

Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde informiert am Freitag, 8. März, ab 10 Uhr während eines internationalen Frühstücks über Frauenrechte. Der Vormittag wird außerdem mit Musik, Tanz und Überraschungen gestaltet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Anmeldungen sind erforderlich per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.

Damit sich Frauen an der Innenstadtaktion, die am 8. März ab 11.30 Uhr auf dem Rathausplatz stattfindet, und an der feministischen Demonstration ab 15 Uhr beteiligen können, bietet IBIS e.V., Klävemannstraße 16, ab 13 Uhr eine Kinderbetreuung und ab 14 Uhr eine Männerbetreuung an. Der Tag wird mit dem Konzert „Damenwahl“ der Lesbenchörin im Hempels, Ziegelhofstraße 83, ergänzt. Beginn ist um 19 Uhr. Unter dem Motto „Last Night a Djane saved my Life“ lädt der Polyester Klub ab 21 Uhr, Am Stadtmuseum 15, zum Abtanzen ein.

Auch am Samstag, 9. März, darf bei der „FrauenLesbenInterTrans*Party“ ab 22 Uhr im Alhambra, Hermannstraße 83, getanzt werden. Der „solidarische Eintritt für feministische Strukturen im Alhambra“ beträgt zwischen 3 und 5 Euro.

Mit dem Film „God is not Working on Sunday“ wird am Sonntag, 10. März, um 18 Uhr die diesjährige Filmreihe im Cine k eröffnet. Erzählt wird in der Langzeitdokumentation die Geschichte zweier Aktivistinnen in Ruanda, die sich dafür engagieren, die Traumata nach dem Völkermord zu überwinden.

Die Gleichstellungsstelle der Jade Hochschule, Ofener Straße 16-19, eröffnet am Mittwoch, 13. März, um 10 Uhr mit dem Vortrag „Demokratiegeschichte ist Frauengeschichte“ von Dipl. Ing. Gabriele Beckmann die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, die bei freien Eintritt bis zum 26. März zu sehen sein wird. Am gleichen Abend zeigt das Cine k ab 18 Uhr den Film „#Female Pleasure“, in dem an den Lebensgeschichten von fünf Frauen aus fünf Kulturen aufgezeigt wird, wie wichtig der Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität heute ist.

Am Freitag, 15. März, 20 Uhr, und Samstag, 16. März, 18 Uhr, wird in der Limonadenfabrik, Steinweg 20, die generationsübergreifende Performance „Das feministische Paradies“ erneut aufgeführt. In biografischen Erzählungen und fiktiven Texten wird die erste und heutige Frauenbewegung gegenübergestellt. Ebenfalls am Freitag, 15. März, wird um 21 Uhr im Cine k bei freiem Eintritt und mit Sektempfang die Filmreihe mit der Kurzversion des Film „A Land Shaped by Women“ abgeschlossen. Zwei Freeride-Weltmeisterinnen fahren mit dem Wohnmobil durch Island und treffen dabei auf inspirierende Frauen, die viel über die lange Geschichte der Gleichberechtigung in einem der wohl fortschrittlichsten Länder zu sagen haben.

Den Abschluss zum Veranstaltungsreigen rund um den Internationalen Frauentag bildet die Preisverleihung der „Zonta Frau des Jahres“ an Linda Rosenkranz am Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr im Wilhelm 13, Leo-Trepp-Straße 13, durch den Zonta Club Oldenburg.
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Treffpunkt Gemeinwesenarbeit feiert Frauentag

01.03.2019 22:05 Uhr
Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten feiert am Freitag, 8. März, den Internationalen Frauentag. Das Thema in diesem Jahr lautet: „100 Jahre Wahlrecht in Deutschland! Doch wie geht es Frauen weltweit?“ Die nur für Frauen gedachte Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr im Saal der Jugendfreizeitstätte „Offene Tür“, Bloherfelder Straße 170, statt. Es wird ein internationales Frühstücksbuffet geben, Musik und Tanz, eine Foto-Ecke und Informationen zum Thema. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Weitere Informationen gibt es beim Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, unter Telefon 0441 5601165 oder per E-Mail an ina.ruschinski@stadt-oldenburg.de.
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... wir können keine Kinder bekommen!

22.02.2019 16:12 Uhr

Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen

Der Gesprächskreis für ungewollt kinderlose Frauen trifft sich regelmäßig 1 x im Monat und sucht noch weitere Teilnehmerinnen. In dem Gesprächskreis besteht die Möglichkeit sich mit anderen Frauen über die eigenen Gefühle, Bemerkungen anderer Personen, Erfahrungen und Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, Partnerschaft usw. auszutauschen.

Die Gruppe ist offen für Frauen, die sich bereits in Behandlung in einer Kinderwunschklinik befinden oder vor dieser Entscheiden stehen. Auch Frauen die sich gegen eine Behandlung entschieden haben sind willkommen. 

Kontakt zur Gruppe erhalten Interessierte über die BeKoS, Tel.: 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de
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Auf Augenhöhe – Opfer und Täter im Gespräch

21.02.2019 17:02 Uhr

Erster Durchlauf des Projektes erfolgreich abgeschlossen

Der erste Durchlauf ist geschafft. Angeregt durch erfolgreiche Opfer-Täter-Gespräche in den USA und den Dokumentarfilm „Beyond Punishment“, in dem Täter und Opferangehörige von schweren Straftaten miteinander ins Gespräch kommen, hat der Verein Konfliktschlichtung e. V. eine erste Reihe „Opfer und Täter im Gespräch“ angeboten und mit Erfolg zu Ende gebracht.

Opfer oder Opferangehörige sprechen mit Tätern – wem ist damit geholfen? „Beiden“, sagt Daniela Hirth, Diplom-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin vom Verein Konfliktschlichtung e. V., die zusammen mit ihrem Kollegen, dem Diplom-Pädagogen Michael Ihnen, die Gespräche vorbereitet, geleitet und ausgewertet hat. „Wir können für unseren ersten Durchlauf belegen, dass beide Seiten sich besser in die jeweils andere hineinversetzen können. Die gemeinsamen Gespräche fanden in ausgesprochen entspannter Atmosphäre statt und waren von menschlicher Wertschätzung geprägt. Die Täter zeigten eine große Empathie für die Opfer, während diese ihre innere Ordnung wieder hergestellt sahen“, so Hirt. Darüber hinaus profitiere auch die Gesellschaft, nicht nur, weil die Rückfallquote auf diese Weise erheblich gesenkt werde. 

Hirt und Ihnen haben die Gespräche aufwendig und mit großer Sorgfalt vorbereitet. Täter wie Opfer konnten sich um die Teilnahme bewerben und wurden in Einzelgesprächen ausgewählt. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um voneinander unabhängige Personen und Taten und nicht um die Opfer und Täter derselben Tat. Die Gruppen sprachen zunächst getrennt voneinander über ihre Bedürfnisse und Erwartungen, anschließend wurden beide Gruppen zusammengeführt. 

Die ersten Gruppentreffen mit jeweils beiden Personengruppen getrennt voneinander begannen Anfang 2018. Die Gruppe, deren Mitglieder Opfer einer Straftat geworden sind, Angehörige und Menschen aus der Gesellschaft bestand aus 5 Personen, die von Einbruch, Körperverletzung und Tötung einer Familienangehörigen betroffen waren. In der anderen Gruppe waren zwei Straftäter, die unterschiedlich schwere Taten begangen haben, von schwerer Körperverletzung bis hin zur Tötung. Es fanden fünf Gruppentreffen von jeweils zwei Stunden mit den einzelnen Gruppen getrennt voneinander statt. Bei diesen Treffen wurde u. a. mindestens eine (Tat-)Geschichte besprochen. Anschließend kam es zu drei gemeinsamen Treffen in der JVA Oldenburg, an denen auch zwei JVA-Bedienstete und eine weitere Person aus der Gesellschaft teilnahmen.

Inhaltlich ging es um die Auseinandersetzung mit dem individuellen Tatgeschehen, sowie um Themen wie Verantwortung und Schuld, Reue und Wiedergutmachung bzw. Versöhnung. Insbesondere den Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, bot die Begegnungen mit Tätern die Möglichkeit, ihre Emotionen auszudrücken und die Täter mit den Folgen einer Straftat zu konfrontieren. Sie konnten erfahren, was in einem Täter vorgeht, warum er eine Straftat begangen hat und welche Folgen die Tat für ihn hatte. Sie erfuhren zudem, wie andere Betroffene mit den Folgen einer Straftat umgehen. Aber auch die Täter beschäftigten sich überdurchschnittlich intensiv mit den Folgen, die ihre Tat für die Opfer hatte. Darüber hinaus gingen sie sehr offen damit um, so dass auch andere Inhaftierte davon erfuhren.

„Wir haben insgesamt zweieinhalb Jahre daran gearbeitet. Die ersten Planungen begannen im Juni 2016, die letzten Gespräche wurden im Dezember 2018 geführt“, erklärt Daniela Hirt. „Der Zeitplan hat sich als perfekt erwiesen, wobei wir immer in der Lage waren, ihn an die Gegebenheiten anzupassen. Es ist durchaus möglich, dass der nächste Durchgang anders verläuft.“

„Es sei seit langem das beste Projekt, haben wir von Verantwortlichen der JVA gehört“, sagt Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin von Konfliktschlichtung e. V. „Wir hoffen jetzt, dass Opfer und Täter im Gespräch zu einem ständigen Angebot wird. Den Erfolg belegen nicht nur unsere Ergebnisse.“
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In mehr als 600 Streitfällen Frieden gestiftet

20.02.2019 18:37 Uhr

Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller als Schiedsleute verabschiedet

Wenn zwei sich zanken, weil die Hecke des anderen zu hoch ist, dann kann eine Unparteiische oder ein Unparteiischer dabei helfen, dass sich am Ende des Zwists beide als Gewinnerin oder Gewinner fühlen: Diese neutrale Sicht nehmen Schiedsleute nach dem Motto „Schlichten statt Richten“ ein. In Oldenburg haben Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller dieses Ehrenamt über viele Jahre hinweg mit viel Herz, überzeugendem Urteilsvermögen, guter Menschenkenntnis und großem Verhandlungsgeschick ausgeübt. Beide Schiedsleute, die mehr als 600 Streitfälle bearbeitet haben, standen für eine erneute Amtszeit nicht zur Verfügung. Sie wurden am Dienstag, 19. Februar, von Erster Stadträtin Silke Meyn in einer kleinen Feierstunde gebührend verabschiedet.

„Ihre Bereitschaft, die eigene Freizeit Rat suchenden Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen und mit ihnen im Interesse des Rechtsfriedens eine vernehmliche Lösung herbeizuführen, ohne die Gerichte zu bemühen, war mehr als vorbildlich“, lobte Silke Meyn den Einsatz der ausgeschiedenen Schiedsleute. Dem Dank schlossen sich Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, sowie Dr. Hans-Ulrich Heyer für das Amtsgericht Oldenburg und Reinhard Kropp für den Bund Deutscher Schiedsleute an.

Beate Iwan wirkte insgesamt mehr als 26 Jahre im Schiedsamt. Sie wurde erstmals ab dem 18. November 1992 zur stellvertretenden Schiedsperson bestellt. Ab dem 1. Januar 1994 nahm sie ihre Aufgaben als Schiedsfrau im Bezirk Oldenburg-Süd wahr. Für eine jeweils fünfjährige Berufungszeit wurde ihre Amtszeit in den Jahren 1998, 2003, 2008 und 2013 vom Rat der Stadt Oldenburg verlängert. Rolf Friedrich Müller war seit dem 1. Januar 2014 für das Schlichten von Streitigkeiten im Bezirk Oldenburg-Nord zuständig. Zuvor war er vom 1. Oktober 2012 bis zum 31. Dezember 2013 als stellvertretender Schiedsmann tätig gewesen.

Im Jahre 2018 waren es insgesamt 34 Streitfälle, bei denen die Vermittlungskünste der beiden Schiedsleute gefragt waren. 2017 kam das Schiedsamt auf 30 Schlichtungsverfahren, 31 Fälle waren es in 2016. 43 Fälle sind für das Jahr 2015 notiert, 57 Fälle für das Jahr 2014.

Die Nachfolge von Beate Iwan und Rolf Friedrich Müller haben Gabriele Kopka-Paetzke und Peter Tarruttis zum 1. Januar 2019 angetreten. Beide wurden vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig in ihr Amt berufen. Silke Meyn nahm die Verabschiedung der Vorgänger zum Anlass, um gleichzeitig Gabriele Kopka-Paetzke offiziell willkommen zu heißen, die bei der Begrüßung der neuen Schiedsleute im Dezember 2018 leider verhindert war.

Sprechzeiten des Schiedsamtes sind donnerstags von 9 bis 11 Uhr. Die Schiedsleute sind telefonisch unter der Nummer 0441 235-2104 zu erreichen. Das Schiedsamt befindet sich im Gebäude Stau 73, drittes Obergeschoss, Zimmer 306.
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Neues Kursangebot und Online-Anmeldung

15.02.2019 22:23 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement informiert am 14. März

Das inForum, die Bildungseinrichtung für Menschen ab 50 in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, gibt ein neues Programmheft heraus. Über das für April bis September 2019 geplante Kursangebot informiert die Fachstelle am Donnerstag, 14. März, ab 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Raum 4, Flur des inForum). Neue Kursleiterinnen und Kursleiter stellen sich und ihre Angebote vor.

Anmeldungen für das neue Programmangebot sind ab dem 18. März, 10 Uhr,
 telefonisch über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Nummer 0441 235-4444 oder im Internet unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung möglich.


Wer sich online anmelden möchte, kann sich dazu am Donnerstag, 14. März, ab 16.30 Uhr das Verfahren erklären lassen. Stefan Völker, langjähriger Kursleiter für viele Computerkurse im inForum, zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung den Weg zur erfolgreichen Online-Anmeldung und beantwortet spezifische Fragen. Wer also lieber zur Tastatur als zum Telefonhörer greift, kann sich in diesem Workshop zeigen lassen, wie man das Formular im Internet findet und wie man es ausfüllen und abschicken kann. 

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos. Es werden kleine Snacks und Getränke zur Verfügung gestellt. Für beide Termine wird um telefonische Anmeldung bis zum 10. März über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 gebeten. Weitere Fragen beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de
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evasenio feiert 25. Geburtstag

15.02.2019 22:18 Uhr

Mitgliedseinrichtung der Diakonie mit Vorbildcharakter

Über 200 Gäste feierten den 25. Geburtstag von evasenio mit Gottesdienst und Empfang in der Ansgarikirche Oldenburg. Auf den Tag genau war der Verein unter dem Namen Evangelische Seniorenhilfe Eversten/Bloherfelde gegründet worden. Der kleine Verein, der Senioren Beratung und Unterstützung im Alltag bietet sowie Hilfe und Betreuung im Alter organisiert, hat mittlerweile über 700 Mitglieder.

Über den Besuchsdienst versucht evasenio der Einsamkeit alter Menschen entgegen zu wirken. Mit Einfühlungsvermögen entwickelte der Verein ein lebendiges Verständnis für die Situation alter Menschen, berichtet der Vereinsvorsitzende Pastor Andreas Thibaut. Die Senioren nehmen diese Art der Unterstützung gerne an, weil sie ohne Mitleid auskommt, die Menschen achtet und sie nicht alleine lässt. Die fünf hauptamtlich Mitarbeitenden und die vielen Ehrenamtlichen erfahren dafür in ihrer Arbeit täglich Anerkennung und Dank. 

Die Zuwendung, die evasenio den Menschen schenkt, lasse sich durch Computer und Digitalisierung nicht ersetzen, sagte Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann. In dem Verein sind sich Kirchengemeinde und Diakonie nah: gemeinsam setzen sie sich für die Menschen ein. Auch deswegen folgert Kollmann, ist evasenio eine Mitgliedseinrichtung mit Vorzeigecharakter. 

Bürgermeisterin Germaid Eilers Dörfler betont, das die Stadt Oldenburg seit zehn Jahren wohnortnahe Stadtteilprojekte der offenen Altenhilfe fördere. Der vor 25 Jahren aus dem Gemeindekirchenrat der Gesamtkirchengemeinde Eversten/Bloherfelde heraus gegründete Verein evasenio sei dabei ein Vorbild. Denn evasenio ist die erste Institution, die der Isolation und Vereinsamung vorbeugt. Jetzt plane die Stadt, ein flächendeckendes Netz solcher Projekte über die ganze Stadt zu spannen.
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Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Modell für die Zukunft?

13.02.2019 10:13 Uhr
Unter diesem Titel findet am 19.02.2019 die 42. Gemeinschaftsveranstaltung der katholischen Sozialverbände in Oldenburg, der KAB, dem KKV und der Kolpingfamilie um 19.30 Uhr im Forum St. Peter statt.

Derzeit werden in der Politik neue sozialpolitische Modelle unter Titeln wie Bürgergeld, Grundrente, Grundeinkommen für Kinder diskutiert. Hintergrund ist, dass die bestehenden Sozialsysteme von allen Seiten in der Kritik stehen. Dabei gehen die Argumente von nicht ausreichend bis viel zu viel Geld weit auseinander.

Ein Bedingungslose Grundeinkommen ist aus Sicht von Akteuren wie beispielsweise dem Philosophen Richard David Precht bis hin zum Drogeriemarktgründer Götz Werner die Lösung. Andere sehen darin das Ende des Sozialstaates. Die Katholischen Sozialverbände in der Stadt Oldenburg laden ein, die Idee eines Grundeinkommens kennenzulernen, miteinander dazu zu diskutieren und sich eine Meinung zu bilden.
Zu Beginn geben Winfried Gather, KAB Diözensansekretär i.R. des Diözensanverbandes Köln, und Martina Bruse, Geschäftsführerin der IG Metall Oldenburg und IG Metall Wilhelmshaven einführende Impulse. Sie werden das Thema mit den sich bietenden Chancen und Risiken für alle verständlich darstellen. Neben Fragen sollen die Teilnehmenden sich intensiv in die Diskussion einbringen. 
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Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

10.02.2019 17:45 Uhr

Oldenburg beteiligt sich am Valentinstag an der Protestaktion „One Billion Rising“

Sich bewegen, um etwas zu bewegen: Oldenburg beteiligt sich auch 2019 wieder an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (übersetzt: Eine Milliarde erhebt sich). Die Protestaktion macht darauf aufmerksam, dass jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von physischer, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt ist. Am Valentinstag, 14. Februar, sind Oldenburgerinnen und Oldenburger dazu aufgerufen, sich um 16 Uhr auf dem Schlossplatz einem kollektiven Tanz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Respekt, Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit anzuschließen.

„Dieses Jahr rücken wir die Mädchen in den Fokus der Veranstaltung“, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Es ist beschämend, wie viel Gewalt Mädchen weltweit ausgesetzt sind, weil sie Mädchen sind. Zwangsverheiratung und Zwangsprostitution, Mädchenhandel, Genitalverstümmelung und häusliche Gewalt sind davon nur einige Beispiele.“

Wer dabei nur an entfernte Länder und andere Kulturen denkt, täuscht sich allerdings. Alleine in Niedersachsen sind nach Angaben der Organisation Terre des Femmes etwa 1.500 Mädchen von Genitalverstümmelung bedroht. Johannes-Wilhelm Rörig, Bundesbeauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, gab 2017 an, dass im Durchschnitt in Deutschland in jeder Schulklasse mindestens ein Mädchen sitzt, das von sexuellem Missbrauch betroffen ist. „Und auch in unserer Stadt sind Mädchen – und auch Jungen – von unterschiedlichen Gewaltformen betroffen“, mahnt Angela Könnecke vom Kinderschutz-Zentrum Oldenburg. „Im vertrauten Umfeld, in der Familie erleben sie zum Beispiel körperliche, seelische, sexuelle Gewalt sowie auch häusliche Gewalt gegen ihre Mütter. Die Betroffenen brauchen Stärkung und Schutz!“, fordert Angela Könnecke. Sie wird am 14. Februar weitere Aspekte beleuchten und mit einem Grußwort thematisch in die Veranstaltung leiten.

Die Organisation von „One Billion Rising“ in Oldenburg übernimmt das Gleichstellungsbüro. „Gemeinsam mit hunderten Aktionen weltweit prangern wir diese Menschenrechtsverletzungen an“, so Wiebke Oncken weiter. „Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Gesundheitszustand sind aufgerufen, sich uns anzuschließen.“ Zur Einstimmung auf die etwa eineinhalbstündige Veranstaltung heizen die Sambaschule Oldenburg Eversten und DJane D_jinx ein.

Weitere Informationen sowie eine Anleitung zum Tanz (auch für Menschen im Rollstuhl) stehen online auf www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.
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Kaland-Kollegium spendt 1.800 an die Bahnhofsmission

06.02.2019 18:24 Uhr

Karitative Vereinigung engagiert sich seit 14 Jahren für den Sozialdienst am Bahnhof

Seit 14 Jahren übergibt das Oldenburgische Kaland-Kollegium der Bahnhofsmission eine Weihnachtsgabe. 22.000 Euro sind so bereits zusammen gekommen, berichtet Kaland-Sprecher Dietrich Thoms. In diesem Jahr übergibt er zusammen mit Wolfgang Bartels 1.800 Euro an Doris Vogel-Grunwald, Leiterin der Bahnhofsmission.

Die Bahnhofsmission finanziert mit dem Geld die mehrtägigen Aus- und Fortbildungsseminare für zur Zeit 25 ehrenamtliche Männer und Frauen zwischen 17 und 80 Jahren. Dabei lernen die Mitarbeitenden, was den Menschen am Bahnsteig hilft. Vom Reisehilfeformular bis zu Umsteigehilfe. Besonders häufig unterstützen die Ehrenamtlichen allein reisende Frauen mit Kindern, berichtet Vogel-Grunwald. Aber auch Menschen in Wohnungsnot oder in schwierigen Lebenssituationen kommen in die Bahnhofsmission. Deswegen lernen die Ehrenamtlichen, wie sie auf besondere Situationen reagieren können, oder wie kranke Menschen unterstützt und wie mit Schwierigkeiten umgegangen werden kann.

Das Oldenburgische Kaland-Kollegium ist eine Neugründung des 20. Jahrhunderts. Es knüpft an alte Traditionen an und verbindet die Treffen seiner Mitglieder mit einer Andacht, gutem Essen und sozialem Engagement. Nach Erinnerung von Wolfgang Bartels übernahm Bischof Heinrich Harms vor 35 Jahren bei der Gründung die Schirmherrschaft. Heute treffen sich die 53 Kaland-Kollegen vier Mal im Jahr. Am ersten Montag  im Dezember trifft sich die Gemeinschaft zum großen Weihnachtsessen. Dabei werden Spenden für den guten Zweck gesammelt.  

Die Ursprünge des Oldenburgischen Kaland-Kollegium gehen auf eine Bewegung des Mittelalters zurück. Damals entstanden Vereinigungen, die sich am Ersten eine Monats - Calendis genannt - zum Gespräch und gemeinsamen Mahl trafen. Mit der Zeit veränderten sich der Kreis der Teilnehmer und die Ziele der der Kaland-Vereinigungen. Ursprünglich nur für Geistliche vorgesehen wurden bald auch Laien aufgenommen. Neben das Gespräch zur geistlich-sittlichen Förderung trat damit auch die aktive karitative „Liebestätigkeit“. Viele Vereine entwickelten sich zudem zu wohlhabenden Bestattungsvereinen, die ihren Mitgliedern eine gewisse soziale Absicherung boten und eine christliche Beerdigung sowie Seelenmessen organisierten. Mit der Reformation wurden die Güter und Einkünfte vieler Kaland-Gesellschaften eingezogen und anderen gemeinnützigen Zwecken zugeführt. Die letzte ursprüngliche Kalandbruderschaft bestand bis Anfang des 19. Jahrhunderts in Westfalen.
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Azubis sammeln für Sozialdienst am Bahnhof

29.01.2019 19:45 Uhr

Mitarbeitende der Deutschen Rente spenden 1.400 Euro

von Frerk Hinrichs

Im Rahmen ihrer Ausbildung haben sich die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten (SoziFA) der Deutschen Rente Oldenburg-Bremen die Stadt Oldenburg genauer angesehen. Dazu gehörte auch ein Besuch in der Bahnhofsmission. Dort haben die jungen Leute festgestellt, dass ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter einen vielfältigen Sozialdienst im Bahnhof anbieten. In den letzten Jahren hat die Zahl jüngerer Menschen zugenommen, die in die Bahnhofsmission kommen. Bei einer Tasse Kaffee und einer Butterstulle beginnen sie zu reden. Je mehr Vertrauen die jungen Menschen fassen, desto eher sind sie bereit, über Probleme zu sprechen und sich an andere Fachstellen vermitteln lassen.

Erschrocken waren die SoziFAs im zweiten Ausbildungsjahr über die hohe Zahl junger Menschen, die auf der Straße leben. Das war der Anlass für die Gruppe zusammen mit den jüngeren Auszubildenden unter den Kolleginnen und Kollegen Spenden zu sammeln. Vor  Weihnachten standen die Azubis an den Stempeluhren und warben für die Bahnhofsmission. 1.400 Euro konnten die SoziFas des ersten Lehrjahres jetzt anlässlich ihres Besuches in der Bahnhofsmission übergeben. Begleitet wurden die Azubis von Ihren Ausbildern Elke Henken und Frank Soelter.

Von Doris Vogel-Grunwald, der Leiterin der Bahnhofsmission,  erfuhren die angehenden Fachkräfte, dass sich alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden regelmäßig für ihren Dienst am Bahnhof fortbilden, damit sie besser auf die Besucher eingehen können und lernen mit schwierigen Situationen umzugehen. Auch der Umgang mit psychisch kranken oder auffälligen Menschen ist nicht einfach, erläutert Vogel-Grunwald. Deswegen soll die Spende für die Fortbildung  verwendet werden. Schlafsäcke für Wohnungslose, die in die Bahnhofsmission kommen, gibt es für dieses Jahr genug.
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Förderpreis für Ghassem Rasuli

28.01.2019 09:18 Uhr

Großloge Niedersachsen des Deutschen Druiden-Ordens VAOD e.V. in Oldenburg vergibt Preis

Am 28.01.2019 um 19:00 Uhr findet im Oldenburger Logenhaus, Scheideweg 124, die Vorstellung des Preisträgers Ghassem Rasuli statt, der am 6.April den Förderpreis erhalten wird.

Der Förderverein der Großloge Niedersachsen des Deutschen Druiden-Ordens VAOD e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, jährlich junge außergewöhnlich begabte und sozial engagierte Menschen mit einem Förderpreis von 3000 € zu unterstützen.

Für das Jahr 2018 hat die Graf-Anton-Günther-Loge Oldenburg diesen für Ghassem Rasuli beim Förderverein beantragt. Der 19-jährige Ghassem Rasuli zeigt in seiner Ausbildung zum Maskenbildner am Oldenburgischen Staatstheater besondere Begabung und wurde vom Vorstand des Fördervereins als würdig befunden, den auf 3000 € dotierten Förderpreis zu erhalten.

Nach seiner Flucht aus dem Iran kam Herr Rasuli 15-jährig alleine in Delmenhorst an, absolvierte ohne besondere Schulkenntnis seinen Hauptschulabschluss und begann mit Hilfe vieler Engagierter seine Ausbildung zum Maskenbildner, einem inzwischen aussterbenden Beruf, da inzwischen kaum ein junger Mensch für dieses vielseitige und anstrengende Handwerk zu begeistern ist.
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Stadt sucht Pflegeeltern

23.01.2019 08:49 Uhr

Kinder können vorübergehend oder auf Dauer aufgenommen werden

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer bei sich aufnehmen möchten. Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Team Familienanaloge Hilfen gerne beraten. Nähere Informationen dazu gibt Meike Bruns (Telefon 0441 235-3653).

Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es entsprechend der Bedürfnisse unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung: Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die vorübergehend oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Bereitschaftsfamilien geben Kindern aus Notsituationen ein Zuhause für bis zu sechs Monate. Für einige Betreuungsformen ist eine pädagogische Ausbildung erforderlich.
 
Alle Familien erhalten regelmäßig Beratung und Unterstützung. Je nach Pflegeform werden zusätzlich Fortbildungen, Supervision, Dienstbesprechungen und Entlastungsangebote bereitgestellt. Interessierte Familien werden auf ihre Tätigkeit fachlich vorbereitet. Für die Aufnahme eines Kindes kommen sowohl Familien, Paare und Lebensgemeinschaften als auch Alleinstehende infrage.

Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/pflegekinderdienst und www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Was kann die Justiz leisten, was nicht?

21.01.2019 12:04 Uhr

Neujahrsempfang des Vereins Konfliktschlichtung e.V.

von Veronika Hillenstedt

„Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.“ Mit diesem Zitat der deutschen Lyrikerin Else Panek zeigte Karin Schulze, Vorstandsmitglied des Konfliktschlichtung e.V., in ihrer Begrüßungsrede den Nutzen der Aufgaben im Täter-Opfer-Ausgleich, mit Olip, im Restorative-Justice-Projekt OTG und ProKidS für die Klienten auf. Von diesem Nutzen profitiere ebenfalls die Justiz die Gesellschaft. Sie stellte unmissverständlich klar, dass all diese Tätigkeitsbereiche hoch professionell durchgeführt werden und dass gute Arbeit Geld und Ressourcen erfordert. Sie bedankte sich bei allen, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Zukünftig sei es allerdings wichtig, dass das Justizministerium auch die innovativen, zukunftsweisenden Neuerungen finanziell unterstütze.

Hochkarätig besucht war der Neujahrsempfang in den Räumen des Vereins Konfliktschlichtung in Oldenburg. Als Gäste begrüßte Vorstandsmitglied Jochen Hillenstedt: den Staatssekretär des Landes Niedersachsen, die Mitglieder des Landtags, die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, die Ratsfrauen und Ratsherren der Stadt Oldenburg und der Kreistage, den Vizepräsident des Oberlandesgerichts, die ständige Vertreterin der Generalstaatsanwaltschaft, den Präsidenten des Landgerichts, die Leiterin der Staatsanwaltschaft, den Leiter der Justizvollzugsanstalt, die Amtsgerichtsdirektoren der Amtsgerichte Oldenburg und Delmenhorst, der leitende Polizeidirektor und Vorsitzende des Präventionsrats Oldenburg, die Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, den Leiter des Ambulanten Justizsozialdienstes Niedersachsen, die Staatsanwälte, die Polizei und Netzwerkpartner.

Konfliktschlichtung e.V. leistet wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft
Staatssekretär Dr. Stefan von der Beck betonte in seinem Grußwort, dass der Verein eine moderne Institution geblieben sei und er mit Hingabe und professionellem Engagement, innovativ und flexibel seine Aufgaben den erforderlichen Geschehnissen anpasse. Damit leiste der Verein Konfliktschlichtung einen wichtigen Beitrag zum Frieden in der Gesellschaft und sei aus dem Oldenburger Land nicht mehr wegzudenken. Er stelle fest, dass Strafverfahren nicht immer den erhofften Frieden für Opfer bringen, beim Verein Konfliktschlichtung jedoch Opfer auf eigene Fragen eine Antwort finden, aus der Passivität herausgeholt werden,  Abläufe selber steuern, sich selber beteiligen können, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Die Täter hätten die Chance der Verantwortungs­übernahme, bearbeiteten die Tatgeschehnisse, und böten eine Entschuldigung und Schadenswiedergutmachungsleistungen an. Fazit: eine Einigung spare Zivilverfahren und führe zur Entlastung der Justiz. Er versicherte, dass er die Arbeit des Vereins immer unterstützen werde.

Leben in Oldenburg mit positiver und gesunder Streitkultur
Die Erste Bürgermeisterin Petra Averbeck lobte, dass der Verein mit seinen Angeboten eine positive und gesunde Streitkultur in die Stadt bringe und sie dadurch eine hohe Lebensqualität erfahre. Es seien viele Konflikte geschlichtet und das Leben in Oldenburg besser und friedlicher gemacht worden. 

Gedankenreise zur Leistungsfähigkeit der Justiz
Der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Oldenburg, Dr. Michael Kodde, fragte in seiner Festrede, ob und in wie weit die Justiz ihre Aufgaben erfüllt: Was kann die Justiz, was soll sie, was macht sie tatsächlich? Kann sie Rechtssicherheit, Gerechtigkeit, Rechtsfrieden leisten? „Meine Antwort ist ein entschiedenes JEIN“, so Kodde.

Er stellt fest, eine Rechtssicherheit in der Justiz sei zu 100 % gegeben. Gerechtigkeit werde in weitem Umfang subjektiv oft anders gesehen, objektiv sei sie aber zu 99 % zu bestätigen.

Rechtsfrieden dagegen gelinge der Justiz in unterschiedlichem Maß. Er sei umso leichter herzustellen,  je weniger persönliche Betroffenheit der Beteiligten vorhanden ist. 

Schwierig sei es bei natürlichen Personen, besonders bei Konflikten von Wirtschaftsunternehmen und Institutionen zu Menschen, könne eine gerichtliche Entscheidung zur gewissen Befriedigung beitragen. Sehr schwierig werde es, wenn Schäden über den eigentlichen Vorfall hinausgehen, wenn Wut, Verbitterung, Ängste, Enttäuschung und Rachegelüste vorhanden seien. Ein Rechtsfrieden könne dann durch die richterliche Entscheidung nicht immer hergestellt werden.

Kodde stellt fest, dass der Rechtsfrieden oft gestört sei, da eine substantielle Hilfe nicht vorgesehen sei.  „Ein Highlight in einem richterlichen Leben ist die Aussprache der Beteiligten“, so Kodde. Was es in der Justiz nicht gebe, sei in idealtypischer Form im Verein Konfliktschlichtung zu finden, der diese schwere Lücke schließe. Der Verein stelle den benötigten Rechtsfrieden wieder her, sei wertvoller Partner der Justiz, sei für die Oldenburger Region unentbehrlich. Der Gesetzgeber habe den Täter-Opfer-Ausgleich zu wichtigen Aspekten des Strafverfahrens erklärt. Die Institution Konfliktschlichtung sei sehr wertvoll für die Justiz, nicht nur retrospektiv, sondern auch präventiv. Eine Eigenständigkeit der Konfliktschlichtung sei absolut wichtig und somit eine Trennung der Tätigkeiten von Justiz und Konfliktschlichtung unbedingt erforderlich.

Gerichtliche Verfahren bearbeiteten Vorwürfe und deren Sanktionierung, kaum Hintergründe und würden Verteidigung erzwingen, denn im gerichtlichen Verfahren werde mit DU Botschaften gearbeitet. Dieses erzwinge Verteidigung, bringe das Gegenteil von Rechtsfrieden und verhindere diesen sogar. 

Zum Schluss sprach Herr Dr. Kodde den hochkompetenten, engagierten Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Mitgliedern und dem Kuratorium und dem Beirat des Vereins seine Anerkennung aus und bedankte sich im Namen der Justiz.

Die beiden Vorstandsmitglieder Jochen Hillenstedt und Johannes Hiltner ehrten die langjährigen Kuratoriumsmitglieder für ihre langjährige Unterstützung. Veronika Hillenstedt, Geschäftsführerin Konfliktschlichtung e.V. bedankte sich beim Team der VHS-Jugendwerkstatt für den Service und die Herstellung des Catering und stellte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ihren Tätigkeitsbereichen vor. 
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Infos für Familienangehörige: Grundlagen des Betreuungsrechts

19.01.2019 18:18 Uhr
Informationen über Inhalte, Pflichten und Rechte der Betreuungsarbeit sowie einen Überblick über die Alternativen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung gibt ein Einführungsseminar für Familienangehörige. Dieses findet statt am Donnerstag, 24. Januar, 17 bis 19 Uhr, im Forum St. Peter, Peterstraße 22-26. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge sowie grundlegende Informationen zur Betreuung. „Wir wollen eine Entscheidungshilfe geben und vermitteln dazu interessierten Familienangehörigen die Grundlagen des Betreuungsrechts und deren Alternativen“, sagt Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Anmeldungen nimmt sie unter Telefon 0441 25024 entgegen.
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Meldewesen und Wahlrecht: Was Betreuer beachten sollten

09.01.2019 20:54 Uhr

Vortrag am 16. Januar im Kulturzentrum PFL

Carsten Büsing, Fachdienstleiter im Bürgerbüro Mitte der Stadt Oldenburg, hält am Mittwoch, 16. Januar, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, einen Vortrag darüber, was Betreuerinnen und Betreuer bei eventuellen Behördengängen für ihre Betreuten beachten sollten ? zum Beispiel, wenn ein neuer Personalausweis beantragt werden muss oder die im Heim lebenden Betreuten Unterstützung bei einer Wahl benötigen.

Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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Mit dem Frauenmobil sicher bis vor die Haustür

09.01.2019 11:13 Uhr

Nachtfahrservice wird auch 2019 angeboten – Gutscheine an sechs Stellen erhältlich

In der Dämmerung und Dunkelheit fühlen sich viele Frauen unsicher, wenn sie alleine unterwegs sind. Sie befürchten Belästigungen, Übergriffe oder Gewalt und nehmen Umwege in Kauf, um bestimmte Straßen zu umgehen. Einige vermeiden sogar, abends das Haus zu verlassen.

Deshalb stellt die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr Mittel für einen Nachtfahrservice für Frauen zur Verfügung: Das Frauenmobil ermöglicht es Oldenburgerinnen, das vielfältige Veranstaltungs- und Freizeitangebot in der Stadt ohne Angst zu nutzen. Mit den beteiligten Taxi- und Mietwagenunternehmen ist ein Verhaltenskodex vereinbart, der beispielsweise beinhaltet, dass die Frauen von Tür zu Tür gefahren werden und die Fahrer und Fahrerinnen warten, bis die Nutzerin das Haus betreten hat.

So funktioniert das Frauenmobil: Frauen und Mädchen ab zwölf Jahren mit erstem Wohnsitz in Oldenburg, die den Service nutzen möchten, erwerben im Vorfeld in den Stadtteilbibliotheken oder in den Bürgerbüros einen Gutschein im Wert von 3,50 Euro zu einem Preis von 1 Euro. Maximal zehn Gutscheine können zu den jeweiligen Öffnungszeiten gekauft werden. Das Frauenmobil sollte möglichst telefonisch bei einem der zwölf auf den Gutscheinen vermerkten Taxi- und Mietwagenunternehmen angefordert werden. Die Gutscheine können für eine Fahrt zwischen 19 und 5 Uhr innerhalb der Stadtgrenzen Oldenburgs genutzt werden.

Die Anzahl der einlösbaren Gutscheine und damit die Ermäßigung sind abhängig vom Fahrpreis: Bei Fahrkosten bis 7,49 Euro kann ein Gutschein eingelöst werden, bei einem Fahrpreis ab 7,50 Euro sind maximal zwei Gutscheine einsetzbar. Pro Fahrt ergibt sich so eine Ersparnis von bis zu 5 Euro auf den regulären Fahrpreis. Die Gutscheine sind bis einschließlich 1. Januar 2020 gültig.

An folgenden Verkaufsstellen sind die Gutscheine – so lange der Vorrat reicht – erhältlich:
 • im Bürgerbüro Mitte (Pferdemarkt 14), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • im Bürgerbüro Nord (Stiller Weg), montags bis mittwochs, jeweils von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Eversten (Brandsweg 50), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Flötenteich (Hochheider Weg 169), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück (Ewigkeit 20), dienstags und donnerstags, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
 • in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek (Lagerstraße 39), montags und mittwochs, jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, sowie freitags von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
 Die Vorlage eines Personalausweises oder Schülerinnenausweises ist erforderlich, damit die Berechtigung zur Nutzung des Frauenmobils festgestellt werden kann.

Das Frauenmobil bringt Oldenburgerinnen seit Anfang der 1990er Jahre sicher durch die Nacht.

Weitere Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Johanniter-Weihnachtstrucker: Pakete aus Weser-Ems in der Ukraine eingetroffen

29.12.2018 18:14 Uhr

500 Mal Hilfe für bedürftige Kinder, Senioren und Familien

Wochenlang haben die Johanniter in den Ortsverbänden im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker Pakete gesammelt. Insgesamt konnten fast 500 Pakete auf die Reise in die Ukraine geschickt werden. Heute wurden sie direkt durch die Johanniter vor Ort in Schytomyr verteilt. 

In der Vorweihnachtszeit hatten die Johanniter in Niedersachsen und Bremen Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen sowie Privatleute aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu packen und in den Dienststellen der Hilfsorganisation abzugeben. Mit dabei waren alle 20 Ortsverbände in Weser-Ems Besonders aktiv waren die Verbände Garrel mit 104 Paketen, Oldenburg mit mehr als 140 Paketen und Varel mit fast 30 Paketen. In Emden packten die Kinder des Johanniter-Horts „Grüner Baum“ 30 Pakete, in Wittmund kamen die Johanniter in einem Gemeinschaftsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen auf mehr als 50 Pakete. Insgesamt schickten die Johanniter aus Weser-Ems fast 500 Pakete mit dem Johanniter-Weihnachtstruckern in die Ukraine.

„Wir danken allen Johannitern, die sich für den Weihnachtstrucker engagiert haben, und natürlich allen Spendern“, sagt Stefan Greiber, Sprecher des Regionalverbands Weser-Ems. Es sei toll, dass so viele Menschen den bedürftigen Familien in Osteuropa und vor allem in der kriegsgeschüttelten Ukraine helfen wollten. Besonders freut es Greiber, dass die Johanniter-Kollegen aus den Ortsverbänden Stade und Wunstorf die Hilfsgüter mit einem eigenen Lkw-Konvoi direkt ins Zielgebiet gebracht und dort persönlich verteilt haben. „Das ist schön, wenn man weiß, dass die Hilfe direkt bei den Menschen ankommt.“
 
In den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertags brachen die Helfer Richtung Ukraine auf. Mit zwei vollgepackten Lkw mit Anhängern und einem Begleitfahrzeug trafen sie wohlbehalten am späten Donnerstagabend in der rund 120 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Stadt Schytomyr ein. Nach der Verteilung der Pakete am Freitag ging die Fahrt weiter in die zentralukrainische Stadt Poltawa in der Nähe von Charkow.

Landesvorstand Hannes Wendler würdigt die Arbeit der vielen Helfer im Hintergrund. „Ein großer Dank geht an alle Paketpacker in Niedersachsen und Bremen und auch an alle Spender, die sich finanziell eingebracht haben“, betont er. „Besonders möchte ich allerdings unseren Weihnachtstruckern danken, die sich an Weihnachten auf den langen Weg in die Ukraine aufgemacht haben.“ Interessiert werden Berichte, Fotos und Filme bei Facebook verfolgt oder auf der Internetseite www.johanniter.de/weihnachtstrucker-ukraine angeschaut. „So haben wir ein wenig das Gefühl dabei zu sein“, sagt Greiber. „Denn es sind ja auch unsere Pakete, die dort verteilt werden.“ Dies sei ein gutes Gefühl.


Über die Johanniter-Weihnachtstrucker
 
Während der Sammelaktion packen tausende Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für Bedürftige in Südosteuropa. Sie enthalten dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel nach einer festgelegten Packliste und ein kleines Kinderspielzeug. 
 
Das erste Mal gestartet sind die Johanniter-Weihnachtstrucker vor 25 Jahren mit etwa 3.000 Paketen in Bayern, inzwischen sind fast alle Landesverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in die Aktion involviert. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen ist 2018 das zweite Mal dabei. In diesem Jahr sind bundesweit 56.172 Pakete gesammelt und mit insgesamt 44 Sattelschleppern nach Südosteuropa gebracht worden.
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Beim Verschenkmarkt herrscht Aufbruchstimmung

20.12.2018 20:49 Uhr

Stadt hat neue Räumlichkeiten an der Taastruper Straße gemietet – Mehr Platz und Komfort

Die Zukunft des Verschenkmarktes ist vorerst gesichert: Die ehrenamtlich betriebene Einrichtung, in der man gebrauchsfähige Dinge des täglichen Lebens abgeben oder sich schenken lassen kann, ist ab sofort in den ehemaligen Räumen der DEKRA an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße zu finden. Die Stadtverwaltung und die Verschenkmarkt-Aktiven stellten die neue zentrale Anlaufstelle am Donnerstag, 20. Dezember, vor. „Ich bin sehr froh, dass die Suche nach einem Ersatz-Standort von Erfolg gekrönt ist. Es ist wichtig, dass diese wertvolle Einrichtung Bestand hat. Der neue Standort bietet viel Potential“, freut sich Stadtbaurätin Gabriele Nießen. 

Im neuen Domizil verfügt der Verschenkmarkt über rund 250 Quadratmeter Fläche für den Kundenbetrieb in der früheren DEKRA-Prüfhalle sowie über circa 80 Quadratmeter an beheizbaren Räumlichkeiten für die vorbereitende Arbeit und den Aufenthalt der ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Untergeschoss des Gebäudes, die durch sanitäre Anlagen und eine kleine Küche ergänzt werden. Der Mietvertrag für das Objekt läuft zunächst bis längstens März 2022, eine weitere Verlängerung ist gegebenenfalls möglich.
 
„Die Unsicherheit, ob wir ein neues Quartier finden würden, war groß. Aber jetzt fangen wir wieder an und machen weiter: Die Halle ist groß, hell und sauber, bei allen herrscht Aufbruchstimmung!“, sagt Jan Bakker, stellvertretender Sprecher des Verschenkmarkt-Teams.

Betrieben wird der Verschenkmarkt als ein Projekt der Agenda 21-Gruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bei Konsumgütern“. Der Verschenkmarkt war von 2004 bis September dieses Jahres in einer 300 Quadratmeter großen Halle auf dem Gelände der Firma Maco an der Rheinstraße untergebracht. Wegen der baulichen Entwicklung im Bereich Stadthafen Süd konnte dort der Mietvertrag nicht verlängert werden. In der Zwischenzeit waren Inventar und noch verbliebene Waren auf dem Fliegerhorst eingelagert.

Etwa 500 Besucherinnen und Besucher haben in der Vergangenheit pro Woche den Verschenkmarkt genutzt. Und so funktioniert der Service: Vieles, was ausgemustert wird und weg soll, können andere Menschen noch gut gebrauchen. Hierbei kann es sich um Hausrat jeglicher Art, Küchengegenstände, Spielsachen, Kleidung, kleine Möbel (zum Beispiel ein Stuhl oder ein kleiner Beistelltisch), technische Geräte, Werkzeuge, Bücher und vieles mehr handeln. Diese Waren können beim Verschenkmarkt angeliefert werden. Das Personal nimmt die Lieferung entgegen und räumt sie ein. Als Faustregel gilt: Der Gegenstand muss in einen Pkw-Kofferraum passen. Nicht angenommen werden Möbel, große Haushaltsgeräte, Schadstoffe, Gefahrgüter, Tiere und Lebensmittel.

Geöffnet ist der Verschenkmarkt an vier Tagen in der Woche, jeweils für zwei Stunden: montags und sonnabends von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Die Annahme von Waren beginnt jeweils bereits eine halbe Stunde vor der regulären Öffnung. Zwischen den Feiertagen Weihnachten und Silvester ist der Verschenkmarkt geschlossen; ab dem 3. Januar 2019 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
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Braker Schüler bei Wohnungslosenhilfe

20.12.2018 20:00 Uhr

Kinder übergeben Adventsbasar-Spende und Kuchen

von Frerk Hinrichs

Mit dem Bus sind die Schüler der Klasse 6b der IGS Brake angereist, um dem Oldenburger Tagesaufenthalt für Wohnungslose eine Spende von 566,26 Euro und selbstgebackene Kuchen zu überbringen. Eine Schülerin hatte erst nur ihre Klasse gebeten, sich für Wohnungslose zu engagieren. Schnell überzeugte das dann die ganze Schule. So konnten die Schüler der 6b jetzt zusammen mit den Lehrern Saskia Monchablon und Dirk Sundermeyer den Erlös ihres Adventsbasars spenden.

Im Tagesaufenthalt erfuhren die Kinder, dass sich im vergangenen Jahr mehr als eintausend Menschen an den Tagesaufenthalt gewendet und die verschiedenen Angebote genutzt haben. Im Tagesaufenthalt können sich Menschen nicht nur aufhalten. Hier können sie sich und ihre Kleidung waschen und trocknen. Hier können sie ein warmes Essen einnehmen. Hier können sie ihre Post empfangen und die Sozialarbeiter um Rat fragen. Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes fällt es Betroffenen oft schwer, wieder eine Wohnung zu finden. 

Nachdem die Schüler ihre Idee formuliert hatten, wandte sich Lehrerin Monchablon an die Diakonie, um abzusprechen, wie die Schüler helfen können. Der Tagesaufenthalt bedankte sich bei den Schülern mit einer Tasse warmen Kakao.
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Weihnachtsgeschenke für Wohnungslose

20.12.2018 19:56 Uhr

Familie Mittelstaedt denkt das ganze Jahr an Menschen in Wohnungsnot

von Frerk Hinrichs

Drei prall gefüllte Säcke mit Geschenken für Wohnungslose hat Marikka Trepte-Mittelstaedt  jetzt im Tagesaufenthalt der Diakonie übergeben. „Blaue Päckchen sind für Männer, rote für Frauen,“ erklärt die ehemalige Altenpflegerin. Seit vielen Jahren bereitet sie diese Geschenkaktion zusammen mit Ihren Söhnen Benjamin und Christoph Mittelstaedt vor. Die Päckchen werden dann gemeinsam gepackt. Aus Erfahrung und vom Tagesaufenthalt wissen die Mittelstaedts, was Wohnungslose sich besonders wünschen. Die Päckchen enthalten Praktisches wie Wolldecken, Handtücher und Duschgel. Aber auch Wollsocken, Schals und Handschuhe sind gern gesehen. Alle Geschenke sind neu, erklärt Marikka Trepte-Mittelstaedt, denn Wohnungslose freuen sich genauso über solche Geschenke wie Andere.
Viele der Päckchen werden an Weihnachten übergeben, berichtet Reinhild Hagedorn vom Tagesaufenthalt. Heiligabend ist auch hier ein besonderer Tag. Viele der Besucher freuen sich schon aufs Weihnachtsessen. Dann gibt es klassische Rinderrouladen mit Kartoffeln und Gemüse. Und einem Nachtisch. Der Tagesaufenthalt öffnet am 24.und am 26.12.2018 von 10 bis 14 Uhr.
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Pflanzaktion: Kreyenbrück erblüht

13.12.2018 16:44 Uhr
Der Bürgerverein Kreyenbrück/Bümmerstede hat zusammen mit der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück bereits zum sechsten Mal Blumenzwiebeln im Stadtteil gesetzt. Dieses Mal ging es in den Frankfurter Weg und in die Marburger Straße, wo circa 1.000 Osterglocken und Krokusse im nächsten Jahr farbenfroh erblühen werden.

Mit der Pflanzaktion wollen der Bürgerverein und die Gemeinwesenarbeit nicht nur Kreyenbrück verschönern, sondern auch ein soziales Angebot für Jung und Alt schaffen. Auskünfte zu weiteren Pflanzaktionen gibt die Gemeinwesenarbeit unter 0441 235-3292.
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Offenen Treffen der AA und AL-ANON

13.12.2018 16:36 Uhr
Am 24. Dezember (Heilig Abend) und am 31. Dezember (Silvester) finden jeweils um 16 Uhr in den Räumen der BeKoS, Lindenstraße 12 a offene Meetings der Anonymen Alkoholiker (AA) und der Angehörigen von Alkoholikern (AL-ANON) statt.
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Und das Beste singt zum Schluss

13.12.2018 16:32 Uhr
Das Blauschimmel Atelier lädt zur Jubiläums-Abschlussfeier mit offener Chorprobe des ChorGonzolas ein.

20 Jahre Blauschimmel Atelier. 20 Jahre inklusive künstlerische Arbeit in allen Variationen. Zum Ende des Jubiläumsjahres lädt das Blauschimmel Atelier am Mittwoch, den 19. Dezember 2018 ab 17.30 Uhr zur Jubiläums-Abschlussfeier in weihnachtlichem Ambiente ein. Geboten werden kulinarische und programmatische Überraschungen.

Los geht’s um 18 Uhr mit einer offenen Probe des ChorGonzolas. Gemeinsam singen und swingen ist das Motto. Mitsingen unbedingt erlaubt.

Freunde, Unterstützer, Ehrenamtliche und alle Interessierten sind herzlich eingeladen mit Blauschimmel 20 Jahre Kunst, Kreativität und gelebte Inklusion zu feiern. 
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Exklusiver Blick hinter die Kulissen als Dankeschön

10.12.2018 09:46 Uhr

Weihnachtsfeier der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Staatstheater

Große Bühne für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kooperationspartner der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg: Sie waren am Donnerstag, 6. Dezember, zur Weihnachtsfeier ins Oldenburgische Staatstheater eingeladen. Die Feier galt als herzliches Dankeschön für das Engagement aller Ehrenamtlichen der Fachstelle in diesem Jahr. Eingeladen waren Engagierte aus der Freiwilligenagentur :ehrensache wie Bildungs- und Jobpaten, Studierende und Auszubildende, die am Service Learning teilnehmen, und Engagement-Beraterinnen und Berater. Auch den Ehrenamtlichen aus der Bildungs- und Kultureinrichtung inForum, die sich als Kursleiterinnen und Kursleiter, AG-Mitglieder oder Projektteilnehmende engagieren, sowie den zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern wurde für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Ralph Wilken, Leiter des Bürger -und Ordnungsamtes, und Monika Engelmann-Bölts, Leiterin der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, hießen dazu rund 160 Gäste willkommen. Alle Gäste wurden mit einem Sektempfang und Fingerfood in der Theaterbar begrüßt. Sie durften bei Führungen hinter die Kulissen des Theaters blicken und die Generalprobe der Oper Lucia di Lammermoor im Großen Haus besuchen. „Zum ersten Mal feiern alle Engagierten der Agentur :ehrensache und des inForum zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern eine Weihnachtsfeier. Das Theater ist für diese Premiere der passende Ort, da hier immer viele wunderbare Premieren gefeiert werden. Auch kann das ehrenamtliche Engagement für unsere Stadt nicht hoch genug gewürdigt werden“, betonte Monika Engelmann-Bölts.

Die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum und die Agentur :ehrensache wurden 2018 zur Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement zusammengelegt und damit aufgewertet. Ein neues junges kreatives Team von Mitarbeiterinnen hat gemeinsam mit den erfahrenen Kolleginnen und vor allem mit großer ehrenamtlicher Unterstützung grundlegende Veränderungen erfolgreich umgesetzt und somit der Fachstelle ein modernes Gesicht gegeben.
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Mädchenhaus gewinnt den 8. Niedersächsischen Gesundheitspreis

02.12.2018 20:33 Uhr
Der Preis in der Kategorie »Gesund Aufwachsen in der digitalen Welt« des 8. Niedersächsischen Gesundheitspreises ging am 27. November an das Mädchenhaus Oldenburg. Mit dem Projekt Mädchen*KLUB – Bauchgefühle und soziale Medien – haben die Mitarbeiterinnen ein innovatives Projekt entwickelt, welches auf die Lebenswirklichkeiten von Mädchen und jungen Frauen in der Digitalen Welt eingeht. Die Pädagoginnen sprechen sensible Themen wie Körperwahrnehmung, Ernährungsverhalten und Weiblichkeitsbilder an, die durch soziale Medien derzeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. In Gesprächen werden Fragen beantwortet und durch verschiedenen Aktionen werden Körperwahrnehmungen bewusst. »Das Projekt zeigt uns wie wichtig Wissen und menschliche Beziehungen für eine gesunde Lebensführung sind«, sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachen und Unterstützerin des Gesundheitspreises.

»Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und Anerkennung unserer Arbeit und danken der Aktion Mensch und der Stiftung Software AG, die das Projekt finanziell ermöglichten«, freuen sich Doris Beel, Geschäftsführerin des Mädchenhauses und Annika Dühnen, Projektleiterin des Mädchen*KLUBs.

Weitere Informationen und ein Film zum Mädchen*KLUB unter http://www.ms.niedersachsen.de/startseite/themen/gesundheit/gesundheitspreis/von-maedchenklub-bis-telemedizin-im-altenheim--gesundheitspreise-fuer-innovative-projekte-in-niedersachsen-171662.html 
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Vom Kampf ums Wahlrecht bis zum Einzug in den Stadtrat

02.12.2018 20:16 Uhr

Buchpräsentation: „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“

Vor 100 Jahren fand der lange Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland sein erfolgreiches Ende. Mit Verabschiedung des Reichswahlgesetzes am 30. November 1918 erlangten Frauen das aktive und passive Wahlrecht, ein Meilenstein für die Demokratie. 1919 zogen die ersten sieben Ratsfrauen, darunter Bertha Ramsauer und Willa Thorade, in den Oldenburger Stadtrat ein, weitere 111 folgten ihnen bis heute. Sie gestalten das Rats- und Stadtgeschehen mit, bringen ihre Erfahrungen aus Beruf, Ehrenamt und persönlichen Lebensumständen ein und sorgen für Veränderungen. Alle 118 Ratsfrauen und ihr Wirken – eingebunden in zeitgeschichtliche Texte, die sich an den politischen Umbrüchen des vergangenen Jahrhunderts orientieren – stellt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg in dem Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann präsentierte das Buch am Donnerstag, 29. November, gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Oldenburg, Wiebke Oncken und Renate Vossler, im PFL im Rahmen eines Empfangs zum Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“. „Ohne den Einzug von Frauen in die Politik und die Parlamente wäre unser Land heute ein ganz anderes. Auch Oldenburg hat sich seit der Beteiligung von Frauen im Stadtrat positiv verändert“, betonte Jürgen Krogmann. Er sprach von einem „tollen Buchprojekt“, das das ehrenamtliche Engagement aller Ratsfrauen in den vergangenen 100 Jahren würdige. Die Portraits der Oldenburger Ratsfrauen wurden auf Grundlage eines Fragebogens, persönlichen Interviews und intensiver Recherche entwickelt. Herausgekommen ist ein 178-seitiges Lesebuch, das die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland aufzeigt, kommunalpolitische Entwicklungen beschreibt und das politische Engagement der Ratsfrauen fokussiert. Egal ob beim Lesen eine chronologische Herangehensweise bevorzugt wird oder ob man beim flüchtigen Durchblättern an einer Stelle hängenbleibt, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf das Wirken der Oldenburger Ratsfrauen auf. „Auch in Zukunft können wir innovative Ideen und tatkräftige Unterstützung engagierter Frauen im Stadtrat brauchen“, unterstreicht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ich wünsche mir, dass sich viele Frauen durch diese Vorbilder motivieren lassen, selbst bei der nächsten Wahl zu kandidieren.“ Damit Frauen, die tatsächlich mit diesem Gedanken spielen, einen ersten Einblick in die Arbeit als Ratsfrau erhalten, nimmt die Stadt Oldenburg ab 2019 wieder am landesweiten Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen!“ teil. Die Organisation übernimmt ebenfalls das Gleichstellungsbüro und schließt somit den Kreis aus Ratsfrauengeschichte der Vergangenheit und Zukunft. „Es ist wichtig, dass kommunalpolitische Themen von Frauen und Männern gemeinsam gestaltet werden. Leider sind die Zahlen von Frauen in politischen Gremien rückläufig“, fasst Gleichstellungsbeauftragte Wiebke Oncken die gegenwärtige Situation zusammen. „Umso mehr danken wir den 118 Oldenburger Ratsfrauen für ihr politisches Engagement und hoffen, dass wir noch viel mehr Frauen für dieses spannende Amt begeistern können.“ Das Buch „Oldenburger Ratsfrauen seit 1919: Sie haben das Wort!“ ist im örtlichen Buchhandel zum Preis von 10 Euro erhältlich.
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Nachhaltige Weihnachtsbäckerei

02.12.2018 20:09 Uhr

Ernährungsrat und Steuerungsgruppe Fairtrade-Town backen!

Adventszeit und Jahresende lassen viele Menschen innehalten, während gleichzeitig Hektik und Trubel zunehmen – nicht zuletzt in der eigenen Küche und rund um den eigenen Herd! Das wollen wir zum Anlass nehmen, um Ideen und Begeisterung für eine nachhaltige(re) Vorweihnachtszeit zu teilen und zu verbreiten.

Aus Fairen und ökologisch nachhaltig produzierten Zutaten leckeres und vollwertiges Weihnachtsgebäck zaubern? Zur winterlichen Hochphase der Heimbäckerei laden die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town und der Ernährungsrat Oldenburg gemeinsam zu einem gemütlichen und informativen Backabend ein: Am Mittwoch 12.12.2018, 17-19 Uhr in der gast:STUBE des kreativ:LABOR (Bahnhofstraße 11, 26122 Oldenburg).

Neben den handwerklichen und kulinarischen Mittelpunkten der Veranstaltung soll der Abend auch insbesondere Wissen vermitteln und Inspiration liefern, gerne auch durch die Teilnehmer – denn das Jahr Fair und nachhaltig ausklingen zu lassen ist nicht schwer!

Die Veranstaltung ist offen für Jung und Alt, die Teilnahme kostenlos. Um Voranmeldung wird jedoch gebeten bis 10.12.2018 unter jannika.mumme@stadt-oldenburg.de. Außerdem sind Behälter für den Transport des fertigen Backguts mitzubringen.
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Stadt will Angebot für wohnungslose und suchtkranke Menschen verbessern

29.11.2018 20:58 Uhr

Neues Konzept wird im Sozialausschuss vorgestellt und diskutiert

Eine wichtige soziale Aufgabe der Stadt Oldenburg ist es, sich den besonderen Situationen von wohnungslosen und suchterkrankten Menschen zu widmen. Dafür muss eine bedarfsgerechte Angebots- und Beratungsstruktur vorhanden sein. Die in Oldenburg vorhandenen Angebote sind bereits vielfältig und gut aufgestellt. Um den geänderten Anforderungen und Besucherzahlen gerecht zu werden, ist es jedoch erforderlich, hier regelmäßig die Angebotslandschaft zu überprüfen und gegebenenfalls bedarfsgerechte Anpassungen und Erweiterungen vorzunehmen.

Seit einigen Jahren arbeiten die bestehenden Einrichtungen zum Teil am Rande ihrer personellen und finanziellen Leistungsfähigkeit und auch die räumlichen Kapazitäten können den Besucherzahlen nicht mehr gerecht werden. Eine gute Versorgung der Zielgruppen ist somit nur noch unter schwierigen Bedingungen zu leisten. Im Umfeld der Einrichtungen kommt es aus diesen Gründen in den letzten Jahren immer häufiger zu Konflikten mit Anwohnern, Passanten und anliegenden Geschäftsleuten, so dass die Erstellung eines umfassenden Konzeptes zur Verbesserung dieser Situation notwendig ist. Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Träger der Wohnungslosen- und Suchthilfe und der Verwaltung zusammensetzt, hat im letzten halben Jahr die Bedarfe ermittelt, die Zielgruppe durch Befragungen einbezogen und fachliche Aspekte umfassend einfließen lassen. Es wurde ein Gesamtkonzept zur niedrigschwelligen Wohnungslosen- und Suchthilfe erarbeitet, das jetzt vorgelegt wird.

Danach sollen die bereits vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote ergänzt und erweitert werden. Durch eine räumliche Verteilung im Stadtgebiet soll erreicht werden, dass die bisherige Konzentration der Einrichtungen im Bereich der unteren Nadorster Straße aufgelöst wird.

Geplant ist die Einrichtung eines zweiten Tagesaufenthaltes für obdachlose, wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Er soll das gleiche Angebot vorhalten wie die bisherige Einrichtung: die postalische Erreichbarkeit, ein Versorgungsbereich mit Hygiene- und Mahlzeitenangeboten, sowie einer medizinischen Grundversorgung, sowie die Möglichkeit sozialen Austausches, Tagesstruktur und Beratungsmöglichkeiten.

Zudem ist eine Angebotserweiterung des Café Caro als niedrigschwelliges Angebot für chronisch mehrfach suchterkrankte Menschen geplant. Hier soll es zukünftig ebenfalls einen Versorgungsbereich mit Mahlzeiten und Hygieneangeboten geben und der Konsum von leichtalkoholischen Getränken ermöglicht werden, um den Suchtdruck erträglicher zu machen. Die Öffnungszeiten sollen außerdem auf das Wochenende ausgeweitet werden.

Weiterhin beinhaltet das Gesamtkonzept die Einrichtung eines Szeneplatzes, der von Streetworkern betreut wird. Ein solcher Platz existiert in Oldenburg bisher nicht. Eine Befragung von Betroffenen hat aber gezeigt, dass ein Szeneplatz viele Probleme lösen könnte. Durch eine geschützte Aufenthaltsmöglichkeit für suchterkrankte Menschen, und die Begleitung durch Streetworker könnten weitere Erfolge in der Sozialarbeit erzielt werden Die Nutzer könnten – so die Absicht – in einfache Arbeiten eingebunden werden, etwa Gartenarbeit oder das Sauberhalten der Anlage.

Auf diese Weise soll ein optimiertes Angebot in Oldenburg entstehen. Durch die räumliche Verteilung werden auch bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um den bereits vorhandenen Tagestreff aus der Ehnernstraße zu verlagern.

Die Stadt rechnet für alle Maßnahmen mit zusätzlichen jährlichen Kosten in Höhe von etwa 500.000 Euro. Eine Umsetzung der Maßnahmen könnte in den Jahren 2019/2020 erfolgen.

Nach den Beratungen im Sozialausschuss wird das Gesamtkonzept in einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Dezember, von 18 bis 21 Uhr in der Halle der Kulturetage erläutert. Einladungen an Bürgervereine, Runde Tische, Werbegemeinschaften, sowie Anwohnerinnen und Anwohner der jeweiligen Standorte werden in den nächsten Tagen versandt.
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Kreativ-Café sucht Zuwachs

22.11.2018 17:00 Uhr

Gruppe trifft sich im Mehrgenerationenhaus Oldenburg

Das Kreativ-Café im Mehrgenerationenhaus Oldenburg sucht weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Gruppe trifft sich jeden Donnerstag von 15 Uhr an im Mehrgenerationenhaus am Güstrower Weg 1a in Oldenburg, bastelt und handarbeitet gemeinsam. In den nächsten Wochen unterstützen sich die Teilnehmer auch gegenseitig beim Anfertigen von individuellen und ganz besonderen Weihnachtsgeschenken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte können gerne einfach vorbei kommen. Das Mehrgenerationenhaus Oldenburg am Güstrower Weg 1a wird betrieben von Johanniter-Unfall-Hilfe, GSG und Stadt Oldenburg. Weitere Informationen zum aktuellen Programm gibt es unter Telefon 0441 20093123 und im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg.
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Nach dem Jubiläum fliegen Späne

21.11.2018 11:43 Uhr

Gleichstellungsbeauftragte übergeben 700 Euro an Holzwerkstatt für Frauen

Zur Feier seines 30-jährigen Bestehens hatte das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg die Jubiläumsgäste um Spenden für den gemeinnützigen Verein „Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen“ gebeten. Zahlreiche Gäste erfüllten diesen Wunsch, und die Gleichstellungsbeauftragten Wiebke Oncken und Renate Vossler übergaben nun einen Scheck in Höhe von 700 Euro in den Räumen der Holzwerkstatt für Frauen. Die Vereinsfrauen bedankten sich ausdrücklich bei den Spenderinnen und Spendern. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem Umzug unsere neuen Räume jetzt mit weiteren Exzenterschleifern und einer weiteren Werkbank ergänzen können. Ganz herzlichen Dank an alle, die dies möglich machten“, unterstreicht Gudrun Böttger, Vereinsfrau von „Fliegende Späne e.V.“

Der Verein „Fliegende Späne – Holzwerkstatt für Frauen e.V.“ wurde im Jahr 2003 gegründet. Ihm gehören etwa 20 Frauen unterschiedlichen Alters an, die verschiedene Kompetenzen und Interessen (handwerklich, sozial, künstlerisch, wissenschaftlich) mitbringen. Sie machen Frauen und Mädchen im Umgang mit Handwerkzeugen und Maschinen vertraut und ermöglichen ihnen kreative Arbeiten mit Holz. Seit Juli dieses Jahres ist der Verein in seiner neuen Werkstatt in der Kortlangstraße 8 zu finden.
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Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«

16.11.2018 17:45 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema »Armut im Alter«. Bei regelmäßigen Treffen können wir einen vertrauten Kontakt aufbauen und einander stärken, wenn es mal wieder beschwerlich wird.
In der Gruppe können wir Erfahrungen austauschen, im offenen Gespräch über alltägliche Sorgen sprechen und gemeinsam nach Entlastung suchen.
Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffenen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Aktionen zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“

16.11.2018 17:38 Uhr
Am 25. November jährt sich wieder der „Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen“. Der Aktions- und Gedenktag erinnert an das hohe Ausmaß von Gewalt gegen Frauen, denn Gewalt an Frauen ist ist nach wie vor die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit. Zu diesem Anlass zeigt das „Cine k“ zwei Filme in Kooperation mit dem „Medienbüro Oldenburg e.V.“ und dem „Feministischen Forum Oldenburg“:

Am 19.11. um 18.30 Uhr / Eintritt 8 €/erm. 6,50 €
„Unter aller Augen“ – Der Film lässt Frauen sprechen, die von Gewalt betroffen waren. Sie kommen aus Asien, Afrika und Europa, haben sich gegen die Übergriffe gewehrt und ein neues Leben angefangen. Filmemacherin Claudia Schmid zeigt in ihrem Film nicht nur weibliche Biographien, die von Gewalt stark beeinflusst wurden, sondern geht auch den gesellschaftlichen Mechanismen und Strukturen nach, die diese Verhältnisse ermöglichen. Dabei wird ganz deutlich, dass unabhängig von Lebensweise, Wohlstand, Kultur und Gesellschaftsform weltweit Parallelen zu finden sind.
Mit anschließendem Gespräch mit Wildwasser Oldenburg e.V. und dem Autonomen Frauenhaus Oldenburg.

Am 25.11. um 18.00 Uhr / Eintritt frei
„Monika Hauser – Ein Portrait“ – Dokumentation über Monika Hauser und die von ihr gegründete Frauenrechtsorganisation „medica mondiale“, die sich um die Opfer von sexualisierter Kriegsgewalt kümmert. Die Dokumentation erscheint pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum von „medica mondiale“ im Jahr 2018.
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„Miteinander leben“

13.11.2018 17:20 Uhr

Kamingespräch mit dem Arbeitskreis Religionen des Präventionsrat Oldenburg

Im Rahmen des interkulturellen Kunstprojekt Convivencia bietet der Arbeitskreis Religionen Texte aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, die in Oldenburg aktiv sind. Im Anschluss an die etwa halbstündige Text-Präsentation werden Fragen des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen in Oldenburg mit dem Publikum diskutiert.
 
Der Arbeitskreis Religionen setzt sich aus Vertretern elf verschiedener religiöser Gemeinden in Oldenburg zusammen. Er arbeitet zur leitenden Fragestellung „Was tun Religionen zum Wohle der Stadt?“

Kamingespräch mit dem AK Religionen
Mittwoch, 14.11.2018, 20:00 Uhr
St. Stephanus
Windthorststr. 38, Oldenburg
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„Ich erzähle dir von meinem Lieblingsbuch“

12.11.2018 22:18 Uhr

Veranstaltung zum Vorlesetag im Mehrgenerationenhaus Oldenburg

„Ich erzähle dir von meinem Lieblingsbuch“ ist der Titel einer Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Oldenburg am Güstrower Weg 1a.  Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags treffen sich am Freitag, 16. November, von 16 Uhr an begeisterte Leserinnen und Leser im Mehrgenerationenhaus und stellen sich gegenseitig in gemütlicher Atmosphäre und bei Kaffee, Tee und Keksen ihre jeweiligen Lieblingsbücher vor. Eingeladen sind natürlich alle Generationen, auch die ganz kleinen Leser können ihre Bilderbücher mitbringen. Falls jemand möchte, kann er oder sie aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen oder von einem der Freiwilligendienstlern der Johanniter vorlesen lassen. Das Mitmachen ist natürlich kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für das Kreativ-Café mit Basteln und Handarbeiten in geselliger Runde donnerstags von 15.30 Uhr an und für den Smartphone-Anfängerkurs freitags von 12.30 bis 14 Uhr werden noch Teilnehmer gesucht. Das Mehrgenerationenhaus Oldenburg am Güstrower Weg 1a wird betrieben von Johanniter-Unfall-Hilfe, GSG und Stadt Oldenburg. Weitere Informationen zum aktuellen Programm gibt es unter Telefon 0441 20093123 und im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg.
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„Preiswerte Pedale“ macht Räder flott

09.11.2018 20:40 Uhr

Kooperationsprojekt sucht ausrangierte Fahrräder

Die Fahrradaufbereitung „Preiswerte Pedale“ sucht ausgediente Fahrräder: Die Fahrradaufbereitung in der Kennedystraße 59 ist ein Kooperationsprojekt des Jobcenters und der Stadt Oldenburg. Hier werden Fundräder und Spenden-Fahrräder aufbereitet und verkehrssicher gemacht, um sie anschließend an Menschen mit kleinem Geldbeutel kostengünstig abzugeben. Wer dafür ein ausrangiertes Fahrrad spenden möchte, wird gebeten, sich per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de zu wenden oder sich telefonisch unter 0441 21989974 zu melden.
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„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“

04.11.2018 20:46 Uhr

Stadt feiert 30 Jahre Gleichstellungsarbeit

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – was im Grundgesetz so selbstverständlich formuliert ist, ist im Alltag oft nicht ganz so selbstverständlich. Um auf bestehende Ungleichheiten hinzuweisen und diesen entgegenzuwirken, entschied der Rat der Stadt Oldenburg bereits1988 ein kommunales Frauenbüro einzurichten. Dieses wurde 2015 in Gleichstellungsbüro umbenannt. Dieses Jahr blickt das Gleichstellungsbüro auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Offiziell gefeiert wird das Jubiläum am Freitag, 2. November, mit zahlreichen Netzwerkpartnerinnen und -partnern in der Kulturetage.

Der Gleichstellungsbeauftragten Wiebke Oncken geht es um die umfassende Gleichstellung von Frauen: „Wir wollen unser Jubiläum zum Anlass für eine Bilanz nehmen, aber natürlich auch auf unsere künftigen Aufgaben schauen.“

Das zu bearbeitende Themengebiet ist groß, gibt es doch kaum einen Lebensbereich, in dem die tatsächliche Gleichberechtigung tatsächlich erreicht ist. In der Berufs- und Arbeitswelt geht es nach wie vor um geschlechtsuntypisches Berufswahlverhalten und gerechte Bezahlung. Der Beschäftigtenanteil der Frauen in der Stadtverwaltung ist mit 56 Prozent relativ hoch. Immer noch zu niedrig ist dagegen der Anteil von Frauen in Führungspositionen: „Da ist in den vergangenen Jahren eine Stagnation zu erkennen“, sagt Oncken. „Deshalb müssen wir gezielt auf qualifizierte Frauen zugehen und diese für Führungsaufgaben motivieren und begeistern“.
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Grundsteinlegung im Ronald McDonald Haus

25.10.2018 18:36 Uhr
Am Donnerstag, 25. Oktober, fand die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus zum Oldenburger Ronald McDonald Haus statt. Unter dem Motto „Sieben auf einen Streich“ entstehen sieben neue Appartments sowie Gemeinschaftsräume, damit Familien, deren Kinder in der benachbarten Klinik aufgenommen werden, in der Nähe bleiben können.

Seit 17 Jahren besteht das Haus in Oldenburg. Es hat seit der Eröffnung 4500 Familien ein Zuhause auf Zeit geboten, zuletzt rund 250 Familien pro Jahr. Zuletzt mussten Interessenten auf die Warteliste gesetzt werden, und spätestens mit der Erweiterung der Kinderklinik war abzusehen, dass auch das Ronald McDonald Haus größer werden muss, damit jährlich weitere 100 Familien aufgenommen werden können.

Versehen mit den guten Wünschen der beiden Schirmherr*innen Ines Klemmer und Horst Milde, dem Klinikum-Vorstand Dr. Dirk Tenzer, dem Klinikdirektor des Elisabeth-Kinderkrankenhauses Prof. Dr. med. Jürgen Seidenberg, der Ersten Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und McDonald‘s Kinderhilfe-Vorstand Adrian Köstler für den Erweiterungsbau wurde die kupferne Dokumentenrolle in den Grundstein gelegt und der Grundstein anschließend zugemauert. Ab Herbst 2019 werden den Familien schwer kranker Kinder dann insgesamt 22 Appartments zur Verfügung stehen.
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Bildungsgutscheine sind vergriffen

29.09.2018 19:53 Uhr
Die Bildungsgutscheine, die im Rahmen des Oldenburg-Passes für unterschiedliche Bildungsangebote im Bürgerbüro Mitte ausgegeben werden, sind für dieses Jahr vergriffen. Die im Haushalt zur Verfügung stehende Mittel sind ausgeschöpft.
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Neues Programmheft des inForum

29.09.2018 19:47 Uhr

Veranstaltungen von Oktober bis März im Überblick

Seit Freitag, 28. September, gibt es das neue Programmheft des inForum. Anmeldungen werden ab Montag, 1. Oktober, um 10 Uhr entgegengenommen.

Das neue Programmheft gibt einen Überblick über das gesamten Kurs- und Veranstaltungsangebot für Oktober 2018 bis März 2019. Interessierte können es sich in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Peterstraße 3, abholen. Unter www.oldenburg.de/inforum kann es ebenfalls eingesehen werden.

Anmeldungen für das Kurs- und Veranstaltungsangebot sind ab dem 1. Oktober um 10 Uhr möglich. Interessierte können zwischen der telefonischen und der Online-Anmeldung wählen. Telefonisch nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg ab dem Anmeldestart Anmeldungen unter 0441 235-4444 entgegen. Unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung steht dann auch ein Formular zur Verfügung, mit dem man sich für alle Angebote anmelden kann.
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3.300 Euro für Onlineberatung

25.09.2018 21:59 Uhr

Wildwasser freut sich über großzügige Spende

Oldenburger Gastronomen vom Florian, Ratskeller, Mamma Mia, Eiscafé Centrale  San Marco, Caldero sowie der Celona Bar und das Kranich organisierten dieses Jahr zum dritten Mal wieder die gut besuchte Konzertreihe „Summer in the City“ auf dem Rathaus Markt in Oldenburg.
Die Überschüsse aus dem Getränkeverkauf an den Ständen wurden erneut an Wildwasser Oldenburg und die Elterninitiative krebskranker Kinder gespendet.

Wir verwenden die Spende für unsere Onlineberatung, die ausschließlich durch Spenden finanziert wird.
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Neue Kursleitungen für das inForum gesucht

14.09.2018 19:46 Uhr
Wer gerne ehrenamtlich arbeiten will, dem macht die Bildungseinrichtung inForum zahlreiche Angebote. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet Interessierten die Möglichkeit, als ehrenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter für das inForum eine eigene Gruppe aufzubauen. Besonders Sportangebote sind in Ergänzung zum bestehenden Programm erwünscht. Für die Kurse können Räumlichkeiten im PFL genutzt werden, zudem sind eine enge Begleitung durch die Fachstelle und ein kollegiales Miteinander garantiert.

Interessierte werden gebeten, sich ans inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zu wenden (Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Telefon 0441 235-2404, E-Mail inforum@stadt-oldenburg.de).
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Beeindruckendes Engagement über den Beckenrand hinaus

14.09.2018 19:28 Uhr

Horst Kruse erhält Verdienstkreuz – Ehrung würdigt Einsatz im Verband der Schwimmmeister

Als Schwimmmeister hat Horst Kruse stets ein wachsames Auge auf andere gehabt, am Donnerstag hingegen waren alle Blicke auf ihn gerichtet: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann händigte dem 78-jährigen Oldenburger in einer Feierstunde im Alten Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Horst Kruse die höchste Auszeichnung, die in Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausgesprochen wird, auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zuerkannt. Die Ehrung würdigt Kruses jahrzehntelangen Einsatz für das Berufsfeld der Schwimmmeister, für den Schwimmsport sowie für die Aus- und Weiterbildung. „Ihr herausragendes Engagement für andere Menschen, das Sie mehr als 30 Jahre lang ehrenamtlich geleistet haben, ist überaus vorbildlich und beeindruckend“, lobte Jürgen Krogmann.

In seiner Laudatio ließ der Oberbürgermeister Horst Kruses Engagement Revue passieren: Kruse oder „Mr. Huntebad“, wie Krogmann ihn nannte, war fast drei Jahrzehnte Betriebsleiter im Oldenburger Hunte-Strandbad gewesen. Dieser Beruf habe ihn dazu motiviert, sich auch über den Beckenrand hinaus ehrenamtlich einzusetzen. Kruse ist seit 1977 Mitglied im Bundesverband Deutscher Schwimmmeister. Von 1995 bis 2003 fungierte er als Vizepräsident auf Bundesebene. An der Spitze des Landesverbandes Niedersachsen und Bremen stand er mehr als 30 Jahre lang. Erst vor zwei Jahren gab Kruse das Amt des Vorsitzenden aus Altersgründen auf. Noch heute ist als Beisitzer im Landesvorstand und als Beauftragter für Weiterbildung und Seminare aktiv. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Sicherheit von Schwimmerinnen und Schwimmern. „Seine Erfahrung und Unterstützung waren und sind noch immer gefragt“, hob Jürgen Krogmann hervor.

Der Oberbürgermeister bescheinigte Horst Kruse, einen maßgeblichen Beitrag zur Neugestaltung der Berufsausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe und der Fortbildung zum geprüften Meister für Bäderbetriebe geleistet zu haben. „Alles Engagement dient bis heute dem Anliegen, die Situation und die Professionalität der Menschen, die in den Bäderbetrieben arbeiten, zu verbessern“, resümierte Krogmann. Er bezeichnete den Verdienstkreuz-Träger als „großen Gewinn für unsere Gemeinschaft, den Sport und das Berufsfeld der Schwimmmeister“ – die Zustimmung aller Anwesenden und der Wegbegleiter Horst Kruses war ihm gewiss.

Der Geehrte zeigte sich in seiner Dankesrede gewohnt bescheiden: „Ich nehme die Auszeichnung stellvertretend für alle entgegen, die mich in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet und unterstützt haben.“ Allen voran dankte er seiner Frau Brigitte. Zu seinem Engagement sagte Horst Kruse: „Ich habe es gerne und mit Überzeugung gemacht.“
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Ehrenamtliche Heimwerkerinnen und Heimwerker gesucht

14.09.2018 19:24 Uhr
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg sucht interessierte Personen, vor allem in den Stadtteilen Bloherfelde, Eversten und Wechloy, die Lust haben, älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen zu helfen. Der ehrenamtliche Heimwerkerdienst unterstützt Menschen bei kleinen handwerklichen Tätigkeiten.

Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, kann sich gerne telefonisch im SPN der Stadt Oldenburg unter 0441 235-3880 melden, oder persönlich in der Straßburger Straße 8 vorbeikommen.
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Vortrag über „ökologisches Grundeinkommen“

14.09.2018 19:23 Uhr
Seine Idee von einem über Ökosteuern finanzierten Grundeinkommen präsentiert Dr. Ulrich Schachtschneider am Mittwoch, 19. September, in einem Vortrag der Bildungseinrichtung inForum. Dazu lädt die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement ein. Der Vortrag „Ökologisches Grundeinkommen“ beginnt um 17 Uhr im Seminarraum 2 im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Schachtschneider ist Diplom-Ingenieur, Energieberater, freie Sozialwissenschaftler und Autor. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen zum Thema tragen die Titel „Freiheit, Gleichheit, Gelassenheit. Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle“ sowie „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“.

Um Anmeldungen bittet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement telefonisch unter 0441 235-2781 (montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr) oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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Christian Firmbach wird Botschafter für TrostReich

12.09.2018 22:30 Uhr
TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e. V. hat mit Christian Firrnbach einen neuen Botschafter. Firmbach hatte sich in Gesprächen mit TrostReich immer sehr interessiert gezeigt. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, ein Familienmitglied zu verlieren. Eltern und Angehörigen fehlt in dieser Situation oft die Kraft, sich um die Trauer der Kinder und Jugendlichen zu kümmern. TrostReich stellt sie in den Mittelpunkt. Die Ehrenamtlichen des Vereins begleiten die jungen Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg der Trauerbewältigung. Sie geben ihnen Mut, wieder mit Freude ihr Leben anzugehen, ohne auf die Erinnerung an den verlorenen Menschen verzichten zu müssen. ich freue mich, dass ich als Botschafter mit dazu beitragen kann, den Verein in seiner Arbeit zu unterstützen“, sagt Firmbach. 

Die Ernennung fand im Preußenpalais, Bismarckstraße, statt, in dem die von Mende Marketing Agentur residiert. „Wir von TrostReich freuen uns, an diesem Tag bei von Frau von Mende zu Gast zu sein. Ihr historisches Gebäude verleiht der Einführung unseres neuen Botschafters einen besonderen Rahmen“, sagt Roswitha Althoff. „Wir freuen uns, dass wir das Preußenpalais dem Verein TrostReich zur Verfügung stellen können“, entgegnet Swea von Mende. „Die Arbeit von TrostReich ist besonders wertvoll und bedeutsam.“ 

Über Verstärkung im „Diplomatischen Dienst" von TrostReich freut sich auch der Botschafter Thomas Kossendey, der Christian Firmbach herzlich begrüßt und hofft, „dass wir gemeinsam die Arbeit für die Kinder, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TrostReich noch erfolgreicher als in der Vergangenheit gestalten können. Diese Kinder brauchen unsere Unterstützung, dafür sorgen die Ehrenamtlichen, und wir als Botschafter können dafür sorgen, dass diese Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt wird.“
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Neues Kursangebot und neues Anmeldeverfahren

12.09.2018 21:52 Uhr

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement informiert am 27. September

Das inForum, die Bildungseinrichtung für Menschen ab 50 in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg, gibt ein neues Programmheft heraus. Über das für Oktober 2018 bis Ende März 2019 geplante Kursangebot informiert die Fachstelle am Donnerstag, 27. September, ab 18 Uhr im Kulturzentrum PFL (Raum 4, Flur des inForums). Neue Kursleiterinnen und Kursleiter stellen sich und ihre Angebote vor. Außerdem wird das neue Anmeldeverfahren erläutert. Anmeldungen können ab Oktober bequem von zu Hause aus telefonisch oder direkt über ein Onlineformular auf der Homepage der Fachstelle ausgefüllt und zugestellt werden. Die Teilnahme am Info-Abend ist kostenlos, es gibt ein kleinen Snack und Getränke.

Eine gesonderte Einführung in das Online-Anmeldeverfahren gibt es am selben Tag bereits ab 16.30 Uhr in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement. Stefan Völker, langjähriger Kursleiter für viele Computerkurse im inForum, zeigt im Rahmen dieser Veranstaltung den Weg zur erfolgreichen Online-Anmeldung und beantwortet spezifische Fragen. Wer also lieber zur Tastatur als zum Telefonhörer greift, kann sich in diesem Workshop zeigen lassen, wie man das Formular im Internet findet und wie man es ausfüllen und abschicken kann. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos.

Für beide Termine wird um telefonische Anmeldung bis zum 21. September über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441235-4444 gebeten. Weitere Fragen beantwortet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) telefonisch unter 0441 235-2781 oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de. 
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Stadtteilfest „Buntes Bloherfelde“

12.09.2018 21:48 Uhr
Das Stadtteilfest „Buntes Bloherfelde“ wird in diesem Jahr am Sonnabend, 15. September, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz Bloherfelde gefeiert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nimmt die Eröffnung vor.

Organisator ist der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten mit seinen Kooperationspartnern, dem Bürgerverein Bloherfelde und dem Bewohnerverein „Wir für Uns“. Mehr als 25 Vereine und Institutionen sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils beteiligen sich mit Ständen und Spielangeboten. An diesem Nachmittag werden zahlreiche Mitmachaktionen, zum Beispiel eine Hüpfburg, ein Hockeyfeld, ein Kinder-Karussell und eine Aal-Rutsche und vieles mehr, angeboten. Dazu wird ein ebenso buntes Bühnenprogramm präsentiert: Für die Musik sorgen Unterhaltungskünstler Paule Witzig und der Seemannschor Oldenburg. Der TuS Bloherfelde wird mit seinen Kinder- und Jugendtanzgruppen zum Fest beitragen.
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Neubeginn für 199 Freiwillige bei der Diakonie im Oldenburger Land

05.09.2018 21:54 Uhr
von Frerk Hinrichs

Oldenburger Land, 05.09.2018 – 199 junge Menschen begrüßte Diakonie-Vorstand Thomas Feld zum Freiwilligendienst in der sozialen Arbeit. Sie waren zur zentralen Einführungsveranstaltung aus dem ganzen Oldenburger Land ins Gertrudenheim zusammengekommen.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld begrüßt die aktuelle Diskussion über die Freiwilligendienste für Geflüchtete. "Ein Freiwilligendienst ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe.“ Außerdem böten die Freiwilligendienste Möglichkeiten, sich beruflich zu orientieren und Kontakte in Deutschland zu knüpfen. „Wir haben beispielsweise in der Bahnhofsmission sehr positive Erfahrungen mit Freiwilligendienst für Geflüchtete gemacht. Nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die anderen Mitarbeitenden und die Besucher profitieren von den Kontakten.
Soziales Engagement brauche den Willen zur Beteiligung und müsse deshalb freiwillig bleiben, betonte Feld. Um weiter Freiwilligendienste für Geflüchtete zu ermöglichen, sei es wichtig, die Mittel aus dem Sonderprogramm Bundesfreiwilligendienst für Geflüchtete nicht auslaufen zu lassen, sondern allen Freiwilligendiensten zur Verfügung zu stellen.

Immer mehr junge Männer interessieren sich für einen Freiwilligendienst, stellt die Diakonie fest. Ihr Anteil reiche mittlerweile fast an 40 % heran. Insgesamt haben sich 125 junge Frauen und 74 Männer für den Freiwilligendienst bei der Diakonie entschieden. Sie arbeiten in Kindertagesstätten (58), Einrichtungen der Jugend- (27) und Behindertenhilfe (41), in Krankenhäusern und Sozialstationen (52), der Altenhilfe (9) und sonstigen Einrichtungen wie der Suchtkrankenhilfe (12).

Die Diakonie betreut und schult die jungen Erwachsenen in sieben für FSJ und BFD gemeinsamen Seminargruppen. Insgesamt gehören 25 Bildungstage zu den 12 Monate dauernden Freiwilligendiensten verbindlich dazu. Die Grundzüge des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sind vor 64 Jahren bei der Diakonie entwickelt worden. Der Bundesfreiwilligendienst wurde nach dem Ende des Wehrersatzdienstes nach dem Vorbild des FSJ gestaltet. Der Unterschied liegt in der Anstellungsträgerschaft. Im Alltag der Freiwilligen spielt das keine Rolle.
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Neue Eltern-Kind-Gruppe in Bloherfelde

01.09.2018 20:43 Uhr
Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten möchte eine neue Eltern-Kind-Gruppe für Kleinkinder im Alter von bis zu zwölf Monaten im Stadtteil einrichten. Es soll jeden Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr im Treffpunkt an der Bloherfelder Straße 173 zusammen gekrabbelt und gespielt werden. Eltern können in der Gruppe Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. 

Ein Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich. Es wird kein Kostenbeitrag erhoben. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de. Ansprechpartnerin für die Kleinkindangebote in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde ist Michaela Steiner.
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1000 Euro für Kiola

29.08.2018 21:43 Uhr

Prowin-Mitarbeitende sammeln für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen

Ein ChariTeam des Direktvermarkter ProWin hat jetzt 1.000 Euro an Dr. Michael Albani (v.r.) und Ute Dorczok von Kiola übergeben. Das Geld war durch den Verkauf von herzförmigen Putztüchern zusammen gekommen. Die Prowin-Stiftung des Putzmittel-Direktvermarkters hatte seinen Teams versprochen, pro 250 verkaufter Herzen 1.000 Euro an ein ausgesuchtes Projekt zu überweisen. Insa Gronewold, Andrea Roccor und Tanja Lühring freuen sich, das Geld dem neuen Kiola-Haus für beeinträchtigte Kinder und Familien zugute kommen zu lassen. 
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Verschenkmarkt ist bis auf weiteres geschlossen

29.08.2018 21:23 Uhr
Der Verschenkmarkt ist am alten Standort auf dem Maco-Gelände an der Rheinstraße ab sofort geschlossen. Dort musste das Domizil wegen der anstehenden Bautätigkeiten aufgegeben werden. Eine neue Anlaufstelle steht mit den ehemaligen Räumen der DEKRA an der Donnerschweer Straße/Taastruper Straße bereits fest. Im Oktober ist dort die Neueröffnung geplant – der genaue Termin ist noch offen.
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Freiwillige vor: Ehrenamtlicher Einsatz hat Zukunft

22.08.2018 21:49 Uhr

Fachtag im PFL zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Das ist doch Ehrensache: Die Stadt Oldenburg beteiligt sich an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die in diesem Jahr vom 14. bis zum 23. September stattfindet. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement richtet aus diesem Anlass am Freitag, 21. September, einen Fachtag im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) aus, der die Bedeutung des modernen Ehrenamtes in Oldenburg in den Fokus rückt. Beginn ist um 14 Uhr.

Freiwilliges Engagement findet seinen Ausdruck in vielen unterschiedlichen Ausprägungen. In Zeiten des Klimawandels, der Umweltschäden, steigender Armut und knapper werdenden Ressourcen geht es beim Fachtag um nachhaltige Entwicklungen in einer sich wandelnden Stadt wie Oldenburg. Hierbei spielt bürgerschaftliches Engagement schon jetzt, aber auch zukünftig eine wesentliche Rolle. Die Unverzichtbarkeit von freiwilliger Mitarbeit und ihre exemplarische Umsetzung bestimmen deshalb das Thema der Veranstaltung im PFL.

Zwei hochkarätige Referenten werden den Fachtag einleiten: Professor Dr. Niko Paech (Lehrbeauftragter an der Universität Siegen im Studiengang „Plurale Ökonomik“, seit langem auch an der Universität Oldenburg tätig) und Dr. Gerd Placke (Senior Projektmanagement, Programm Zukunft der Zivilgesellschaft, Bertelsmann-Stiftung) halten Vorträge. Danach werden vier Workshops zeitgleich angeboten, in denen beispielhaft Initiativen oder Vereine – die Bunkergarteninitiative, das Kreativlabor, der Ernährungsrat und die Repaircafés – ihre Arbeit vorstellen, die mit Blick auf aktuelle und zukünftige Lebensbedingungen auf einem gesellschaftlichen Umdenken basiert. Durch bürgerschaftliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, setzen die Beteiligten Ideen und Konzepte um und tragen sie in die Öffentlichkeit. Sie werden somit zu Vorbildern für eine veränderte Haltung, mit der jede und jeder etwas für sich und die Gemeinschaft tun kann.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten und Engagierten in Oldenburg und Umgebung. Eine Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops ist erforderlich und ab sofort möglich. Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 14. September unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de entgegen.

Zur Förderung des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements wurde in Oldenburg die Agentur :ehrensache vor 14 Jahren als Einrichtung der Stadtverwaltung gegründet. Erst vor kurzem sind die Agentur und die Bildungs- und Kultureinrichtung inForum zur Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement zusammengefasst und aufgewertet worden. Sie ist Beratungs-, Vermittlungs-, Anlauf- und Informationsstelle für alle Fragen rund und ums Ehrenamt.

Mehr Informationen im Internet unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement
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Erdbeerfest bringt 3000 Euro ein

30.07.2018 11:05 Uhr

Spendenscheck an TrostReich übergeben

Eine Spende von 3000 Euro brachten Anna Wiechmann-Faida, Heide Wieldraaijer und Elvira Precht vom Oldenburger Lions Club „Willa Thorade“ bei ihrem Besuch am 28. Juli mit ins TrostReich. Die Lions-Frauen hatten am 9. Juni den jährlich stattfindenden Blumen- und Gartentag der Geschäftsleute der Haarenstraßen-Gemeinschaft um ein Erdbeerfest auf dem Julius-Mosen-Platz ergänzt. Bei bestem Wetter verkauften sie selbst gebackenen Erdbeerkuchen und Torten, herrliche Desserts, Erdbeer-Chutneys und Erdbeergetränke, unterstützt von den TrostReich-Ehrenamtlichen, die ebenfalls gebacken und verschiedene Kleinigkeiten zubereitet hatten und waren sie beim Verkauf halfen.

Die drei Damen erhielten anlässlich der Scheckübergabe eine Führung durch die Räume Am Patentbusch 6 nebst umfassender Einblicke in die Arbeit. Daraus entwickelte sich ein intensives Gespräch mit interessanten Beiträgen von beiden Seiten.

„Für TrostReich bietet eine solche Veranstaltung die Möglichkeit, auf die Arbeit des Vereins aufmerksam zu machen. Eine solche großzügige Spende hilft dem Verein sehr, die Arbeit auch weiterhin so leisten zu können. Dafür können wir gar nicht genug Danke sagen“, freut sich TrostReich-Mitarbeiterin Hille Ballin.

Die Willa-Thorade-Frauen sind sich sicher, dass sie das Erdbeerfest im nächsten Jahr wiederholen werden, zumal die Resonanz sehr positiv war.
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„Luisa ist hier!“ jetzt auch in Oldenburg!

22.07.2018 20:55 Uhr

Wildwasser Oldenburg e. V. startet neues Hilfsangebot für Mädchen und Frauen

Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können Frauen in Bars und Clubs sich diskret an das von uns geschulte Personal wenden, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich in Not befinden und Hilfe benötigen.
Wenn eine Frau nach Luisa fragt, bietet das geschulte Thekenpersonal ihr
einen Rückzugsort. An diesem Rückzugsort wird dann das weitere Vorgehen mit der
Frau besprochen und hängt demnach ganz davon ab, welche Hilfemöglichkeit die
Frau in der konkreten Situation in Anspruch nehmen möchte. So kann zum Beispiel
ein Taxi gerufen werden, es können auch ihre Freund*innen im Club gesucht werden
oder jemand kann ihre Sachen von der Garderobe abholen etc.
Luisa hilft nicht nur in konkreten Situationen, bereits die Möglichkeit der
niedrigschwelligen Hilfe gibt Frauen schon ein Gefühl der Sicherheit. Außerdem
setzen die Gastronomen durch eine Teilnahme das Signal, dass in ihrer Örtlichkeit
kein Platz für Übergriffe und Gewalt ist.
Mit dem Angebot soll Mädchen und Frauen geholfen werden, aus unangenehmen Situationen und Belästigungen in Kneipen, Bars und Clubs herauszukommen. Mehr Sicherheit für die Gäste – das ist das Ziel!
Somit bewirkt die Kampagne auch Vorteile für die Gastronomie, nämlich ein klares Signal zu senden für Sicherheit und Schutz für Frauen und Mädchen.

Im Polyester Klub wird die Kampagne bereits umgesetzt. Die engagierten Mitarbeiter*innen haben sich an uns gewandt und auf die Kampagne aufmerksam gemacht, die nur mit einer Fachberatungsstelle im Hintergrund durchgeführt werden kann. Geplant ist die Umsetzung der Kampagne auch in der umBAUbar, der LOFT Gastronomie GmbH, dem Amadeus Tanzspeicher, Cubes, Gesellig Miet & Event Club Oldenburg, und im Molkerei Klub Oldenburg. Weitere Gastronomiebetriebe aus der Stadt Oldenburg, die ebenfalls an der Kampagne teilnehmen möchten, können sich gerne an Wildwasser Oldenburg wenden.


Hintergrund

In welchen Situationen kann nach Luisa gefragt werden? Frauen können nach Luisa fragen, wenn sie sich in einer Situation unsicher oder unwohl fühlen. So soll das Hilfsangebot bereits möglichst früh ansetzen. Ein Unsicherheitsgefühl, z.B. weil man angestarrt wird oder ein ungutes ‚Bauchgefühl‘, z.B. während eines Dates reichen aus, um sich mit dem Code („Ist Luisa hier?“) an das Thekenpersonal zu wenden. Die Situation muss nicht ausgehalten werden, bis etwas „schlimmeres“ passiert, sondern kann bereits bei einem unguten Gefühl beendet werden. Natürlich kann der Code auch genutzt werden, wenn die Frau sexuelle Belästigung, Gewalt oder Bedrohung erlebt hat. Warum ein Code? Der Code soll die Hemmschwelle senken, sich Hilfe zu holen. Gerade in Kneipen und Clubs, wo es häufig sehr laut ist, kann es unangenehm sein einen Vorfall über die Theke zu rufen und damit auch die Aufmerksamkeit anderer Gäste auf sich zu ziehen. Mit einem Code kann unauffällig und diskret Hilfe gesucht werden. Besonders wichtig ist in diesem Zuge, dass das Personal nicht nachhakt, warum die Frau nach „Luisa“ fragt. Die Frage nach „Luisa“ ermöglicht so, dass sich die Frau schon mit einem schlechten Bauchgefühl Hilfe holen kann. Hinzu kommt, dass die Frauen und auch das Thekenpersonal die Situation der Frau nicht beurteilen. Die Frau muss nicht über den Vorfall reden und ihn vor einer fremden Person schildern. Zudem muss sie nicht bewerten, ob er nun auch für Außenstehende "schlimm genug" war. Vielmehr bekommt die Frau Hilfe, sobald sie selbst sich unwohl oder bedrängt fühlt, unabhängig davon, wie andere ihre Situation bewerten würden. Warum der Name Luisa? Der Name Luisa beinhaltet einen Kopfton, das heißt, dass er auch in einer lauten Umgebung leicht verständlich ist. Außerdem bedeutet er „die Kämpferin.“ Wie kam es zu der Idee? Der Frauen-Notruf e. V. Münster hat über soziale Medien von einer ähnlichen Aktion in England erfahren. Dort lief eine Kampagne unter dem Namen “#Ask for Angela“, bei der Frauen ein Weg aus unangenehmen Tinder-Dates geschaffen werden sollte. Die Mitarbeiterinnen des Frauen-Notrufs e.V. haben daraufhin die Kampagne anhand der Bedarfe in Münster modifiziert, das Konzept entwickelt und alle Materialien dazu entworfen. In Münster läuft die Luisa-Kampagne seit Dezember 2016. Wie werden die MitarbeiterInnen geschult? Die Schulungen finden in der Regel auf den Mitarbeiter*innenversammlungen statt. Eine Mitarbeiterin von Wildwasser Oldenburg erläutert die Hintergründe und Grundsätze der Luisa-Kampagne und geht mit den Mitarbeiter*innen der Gastronomie die Punkte eines Handlungsleitfadens durch. Hinzu werden die Möglichkeiten bezüglich der örtlichen Gegebenheiten besprochen. Beispielsweise: Wo ist ein sicherer Rückzugsort für die Frau? Kann ein Taxi vor die Haustür fahren? Wenn nicht, wo ist der nächste Taxistand? Wie kommt die Frau dorthin? Welcher Raum kann als Rückzugsort dienen? Wo können die Handlungsleitfäden ausgelegt werden? Wo können Kampagnen-Plakate und flyer sichtbar ausgelegt werden? Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Beratungsarbeit von Wildwasser Oldenburg, um diese auch an betroffene Frauen weiter zu geben (so können Hemmschwellen zur persönlichen Beratung abgebaut werden). Warum wird nicht der Mann verwiesen, sondern die Frau muss gehen? Die Luisa-Kampagne ist ein Hilfsangebot für Frauen. Die Frauen sollen in Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen, wissen, dass sie diskret und unauffällig die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Frau die Kneipe verlassen muss. Sie kann die Kneipe verlassen, wenn es ihr Wunsch ist. Die Hilfe kann aber auch in anderer Form erfolgen, indem zum Beispiel ihre Freund*innen gesucht werden. Ob der Mann der Kneipe verwiesen wird oder nicht, ist nicht Teil der Luisa-Kampagne. Dabei schließt das eine das andere jedoch nicht aus. Selbstverständlich kann ein Mann auch ein Hausverbot bekommen. Die Entscheidung, ob ein Mann die Gastronomie verlassen muss, liegt jedoch außerhalb der Kampagne bei den Gastronomen. Eine aktuelle Liste mit anderen teilnehmenden Städten und Hintergründe zur Kampagne finden Sie unter: www.luisa-ist-hier.de/#hieristluisa Ansprechpartnerinnen bei Wildwasser Oldenburg Kerstin Koletschka und Rita Schilling www.wildwasser-oldenburg.de Tel.: 0441-16656
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Verschenkmarkt bezieht im Oktober neuen Standort

11.07.2018 22:14 Uhr

Annahmestopp ab August und Mitarbeiter gesucht

Der Verschenkmarkt wird im Oktober seinen neuen Standort an der Taastruper Straße 4/Donnerschweer Straße beziehen. In den ehemaligen Räumen der DEKRA konnte eine neue Anlaufstelle gefunden werden. Der alte Standort auf dem Maco-Gelände an der Rheinstraße wird zum 30. September wegen anstehender Bautätigkeiten aufgegeben.


Aufgrund des Umzugs kann der Verschenkmarkt nur noch bis Dienstag, 31. Juli, Waren annehmen. Ab Mittwoch, 1. August, ist zu den regulären Öffnungszeiten für die Kunden geöffnet, allerdings können dann nur noch Waren mitgenommen, aber nicht mehr angeliefert werden. Die Öffnungszeiten sind Montag und Samstag von 12 bis 14 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.


Um diese Öffnungszeiten auch weiterhin anbieten zu können, werden nach wie vor neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit. Fragen zur Arbeit im Verschenkmarkt beantwortet das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg telefonisch unter 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de. Ein Info-Besuch zu den Öffnungszeiten ist ebenfalls möglich.
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Frauengruppe 50+ sucht weitere Teilnehmerinnen

01.07.2018 18:55 Uhr
Die bestehende Selbsthilfegruppe für Frauen über 50 sucht weitere Interessierte zum Erfahrungsaustausch. Es werden Themen besprochen wie: Kommunikation im Alltag, Beziehungsfragen aber auch ganz alltägliche Lebensprobleme. Darüber hinaus unternimmt die Gruppe regelmäßig gemeinsame Aktivitäten. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen bei der BeKoS unter 0441 884848 
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Agentur :ehrensache sucht Ehrenamtliche für Hilfsorganisation

01.07.2018 18:53 Uhr
Die Agentur :ehrensache sucht Ehrenamtliche, die auf freiwilliger Basis Koordinationsaufgaben bei einer Hilfsorganisation übernehmen und durch eigene Ideen bereichern. Zu den Aufgaben zählen: Ansprechpartnerin oder -partner der Ehrenamtlichen sein, Einteilung von Besuchsdiensten durch circa 25 Ehrenamtliche, Planung von Aus- und Fortbildungen sowie Frühstückstreffen und die Organisation von Gedächtnistrainings. Die Arbeitszeiteinteilung kann individuell gestaltet werden, die Aufgaben können bequem von Zuhause aus erledigt werden.


Weitere Informationen gibt es bei Ute Kleßen unter Telefon 0441 77 93 3-56 oder per E-Mail an u.klessen@drk-ol.de sowie über die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement, Agentur :ehrensache, bei Gabriela Kaboth-Freytag unter Telefon 0441 235-2020 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.
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Anzeigenentwürfe für TrostReich prämiert

25.06.2018 12:35 Uhr

Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg gestalten Anzeigen

Angehende Mediengestalterinnen und -gestalter des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung Oldenburg haben eine Anzeigenserie für TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e. V. entworfen. Begleitet von der Berufsschullehrerin Christina Famulla bekamen die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres die Aufgabe, im Rahmen des Lernfeldes „Logos entwickeln, Corporate Design umsetzen“ eine Anzeigenkampagne zu entwickeln, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollte. Für jede Zielgruppe (betroffene Familien, potentielle ehrenamtliche Mitarbeiter und Spender) sollte je eine Anzeige mit selbst zu entwickelndem Slogan, Bildern und ggf. grafischen Elementen entwickelt werden.

Zum Vorgespräch waren Antje Möhrmann und Hille Ballin von TrostReich e.V. gekommen, die den Verein vorstellten und Fragen beantworteten. Dann hatten die Auszubildenden zwei Wochen Zeit, jede und jeder für sich eine Anzeigenserie zu entwerfen und einen Vortrag vorzubereiten.

„Es war ein spannender Auftrag, den die Schülerinnen und Schüler voller Elan und mit innovativen Ideen angingen. Die fast 50 Entwürfe, die sie nach zweiwöchiger Arbeitsphase der Jury selbst präsentierten, waren so überraschend vielfältig, dass es uns schwer fiel, uns zu entscheiden. Viele der vorgestellten Entwürfe waren nicht nur interessant, sondern zeigten auch, wie sehr sich die jungen Menschen mit dem Thema auseinandergesetzt haben“, sagt Hille Ballin.

Siegerin wurde Mara Heitzhausen, Auszubildende bei der Firma IHR Ideal Home Range GmbH in Essen/Oldenburg, die mit ihrer Anzeigenkampagne die Verantwortlichen überzeugte und das Thema auf den Punkt brachte.

Die Gewinnerinnen sind:
1. Preis: Mara Heitzhausen, IHR
2. Preis: Imke Post, Stockwerk2
3. Preis: Diana Meyer, Flyerheaven

Darüber hinaus erhielten Ilka Gerdes, Svenja Schuirmann und Aaron Zellner je einen Frühstücksgutschein, den die Firma Solero gespendet hat.

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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Volle Teller für Wohnungslose

22.06.2018 11:02 Uhr

Inner Wheel unterstützt Tagesaufenthalt

von Frerk Hinrichs

Einen Scheck über 3.100 Euro überbrachten InnerWheel-Präsidentin Gundula Schmidt-Sacht und Gerlinde Schubert an Reinhild Hagedorn und Heinz-Hermann Buse vom Diakonischen Werk Oldenburg Stadt. Die Summe war anlässlich einer Kino-Matinée im Casablanca im April von den Damen des Serviceclubs zusammengetragen worden. Mit der Einladung zur KinoMatinee hatten sie für das Prohjekt "Volle Teller für Wohnungslose" geworben. Zwischen 120 und 160 Besucher kommen täglich in den Tagesaufenthalt, berichtet Leiterin Hagedorn. Viele nehmen das günstige Essensangebot gerne an. 
Für viele ist der Tagesaufenthalt auch Poststelle, über die die Post von Ämtern und Behörden zugestellt werden kann. So ist der Kontakt zu Beratungs- und Hilfeangeboten im Tagesaufenthalt leicht hergestellt. Die Küche ist ein Herzstück der Einrichtung. Für Menschen, denen im Leben nur noch wenig geblieben ist, hat das verlässliche Angebot des Tagesaufenthalt hohe Bedeutung.
Die weltweit organisierte Frauenvereinigung Inner Wheel hat in der Stadt Oldenburg 42 Mitglieder. Ihre Ziele sind soziales Engagement, internationale Verständigung und die Pflege von Freundschaften.
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Neue Selbsthilfegruppe für Muslime

22.06.2018 10:37 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Gruppe von Muslimen, die sich mit verschiedenen Themen ihres Lebens und Glaubens auseinandersetzen möchten, wie z.B.
über Schwierigkeiten den muslimischen Glauben im Alltag zu leben oder die Fragen, wie die Regeln des muslimischen Glaubens gelebt werden können sowie das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen gestaltet werden kann.

Ziel dieser Gruppe ist es
- persönliche Erfahrungen auszutauschen über Themen, wie Religion, Tradition, Toleranz, Beziehung zwischen Mann und Frau, Erziehung und weitere
- sich über belastende Lebensumstände, wie z.B. Ängste oder andere Probleme auszutauschen.
Die Gruppe richtet sich an muslimische Frauen und Männer unterschiedlichen Alters.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS, Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen, 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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5. Diversity-Tag in Oldenburg: Ein Zeichen gegen Vorurteile

10.06.2018 20:41 Uhr

23 weitere Unternehmen unterzeichnen die Charta der Vielfalt

Der mittlerweile 5. Diversity-Tag in Oldenburg ist von der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) ausgerichtet worden. Ziel des Diversity-Tages ist die Förderung von Vielfalt in Unternehmen, sozialen oder kulturellen Einrichtungen und im öffentlichen Sektor. Zusammen mit dem CSD Nordwest - Lust e.V., dem Völklinger Kreis, dem Bündnis „Oldenburg will Inklusion!“ (OWI) und in diesem Jahr gemeinsam mit der OLB hat die Stadt Oldenburg erneut ein Zeichen für Vielfalt gesetzt. 

Für die ausrichtende OLB, die vor drei Jahren die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet hatte, betonte der Vorstandsvorsitzende Patrick Tessmann in seinem Grußwort an die rund 90 Teilnehmer die hohe Bedeutung von Vielfalt und Chancengleichheit für die Unternehmenskultur und letztlich auch den Erfolg der Bank: „Wir betreiben aktives Diversity-Management, weil Vielfalt gut, wichtig und bereichernd ist. Denn nicht nur die Gesellschaft wird immer heterogener, sondern auch die Arbeitswelt entwickelt sich immer weiter.“ Patrick Tessmann verwies auf verschiedene interne Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt in der OLB. 

Im Rahmen des 5. Diversity-Tages haben weitere Unternehmen und Einrichtungen die Charta der Vielfalt unterschrieben, um ein Zeichen für die Förderung und Wertschätzung von Vielfalt im eigenen Unternehmen zu setzen. 
„Diversity heißt für uns als Stadt, die Potentiale aller Menschen in unserer Gesellschaft ernst zu nehmen und ihre Vielfältigkeit als Antrieb für Entwicklung zu begreifen. Ich freue mich sehr, dass 23 weitere Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben, darunter auch die EWE“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. 

Der Diversity Tag ist aber längst mehr als eine symbolische Unterzeichnung der Charta der Vielfalt.
„Fast alle Unternehmen treffen sich seit einem Jahr regelmäßig im Diversity-Netzwerk. Newcomer bekommen von alten Hasen solidarisch Unterstützung beim Aufbau ihres Diversity-Managements“, freut sich Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Patrick Tessmann fand unter dem Motto „(Hinter-)Frag Dein Klischee“ ein Dialogforum statt. 

Die Unterzeichner:
City Post, FSO Fernwirk-Sicherheitssysteme Oldenburg GmbH, Stadtsportbund Oldenburg e.V., VITA Akademie GmbH, Beleg Werk, Jade Hochschule, AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V., BEKOS e.V.,famila Einkaufsland Wechloy, Zahntechnik Peter Töllner GmbH, Handwerkskammer Oldenburg, , Stadt-Fleischerei Bartsch GmbH & Co. KG, Ingenieur-Gesellschaft Nordwest, EWE AG, EWE Netz GmbH, EWE Vertrieb GmbH, EWE Offshore Service&Solutions GmbH, EWE Erneuerbare Energien GmbH, EWE Trading, EWE Wasser GmbH, EWE Gasspeicher GmbH, Pius-Hospital Oldenburg, Baskets Oldenburg GmbH & Co. KG, Mädchenhaus Oldenburg e.V.
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„Mein Betreuter ist im Heim“

10.06.2018 20:36 Uhr

Vortrag und Dialog für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

Hermann Dirks, Leiter des Pflegeheims im Schramperweg, und Bernhard Wrieden, ehrenamtlicher Betreuer, kommen am Mittwoch, 13. Juni, ins Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3: Ab 17.30 Uhr berichten beide von ihren jeweiligen Erfahrungen und Positionen im Bereich der Pflege und treten dabei in den Dialog miteinander und mit dem Publikum. Eingeladen zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten, angeboten wird sie im Rahmen des Fortbildungsangebotes für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und dem Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg.

Bei den Vorträgen und dem Dialog soll es vor allem um die Fragen des Betreuungsalltags gehen: Wer kauft für die Betreuten ein, wer begleitet sie zum Arzt, wer soll, darf oder muss in welchen Situationen wie handeln? Der Austausch soll zum gegenseitigen Verständnis zwischen Einrichtung und Ehrenamt beitragen.

Weitere Informationen dazu gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter Telefon 0441 25024.
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CSD Nordwest wächst weiter

25.05.2018 20:20 Uhr

Demonstration beginnt erstmals am Schloss

Der 23. CSD steht unter dem Motto „Was wollt ihr noch? Akzeptanz!“. Die Veranstalter erwarten zu ihrer Demonstration am Samstag, 16. Juni, erneut mehr als 10.000 Teilnehmende und fürchten keineswegs die Konkurrenz durch die gleichzeitig beginnende Fußball-WM. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der CSD ein wichtiger Beitrag zum toleranten Leben in Oldenburg: „Der Christopher Street Day ist sicher ein Tag, um kreativ und bunt politische und gesellschaftliche Forderungen zu formulieren. Er ist auch ein Tag der Begegnung. Nur so können Ängste und Vorbehalte abgebaut und letztlich Akzeptanz und Toleranz erreicht werden.“ 

Auch in diesem Jahr sind bereits 24 Gruppen und Organisationen diesem Aufruf gefolgt und werden für eine der größten Demonstrationen in der Geschichte des CSD Nordwest sorgen. Dabei werden 14 LKW, diverse PKW, Räder und viele Fußgruppen dabei sein. Vom Stadtschülerrat über die Kirche, Fanverbände, Unternehmen, bis hin zu Szenevereinen reicht dabei die Bandbreite. Diese Größe fordert ihren Tribut: die Veranstalter verlassen erstmals das Bahnhofsviertel und werden die Demonstration rund um das Schloss aufstellen und starten. Die LKW sammeln sich dabei auf dem Parkplatz Prinzenpalais, während sich die kleineren Fahrzeuge und Fußgruppen in der Straße Schlossplatz einfinden. Der Start der Demonstration wird auf 13 Uhr leicht nach hinten verlegt.

Dadurch kann in diesem Jahr bereits vor der Demo eine Auftaktkundgebung stattfinden. Ab 11 Uhr startet das Bühnenprogramm. Gegen 13 Uhr gibt es von der Bühne aus dann den Startschuss und die Teilnehmenden setzen sich bunt, fröhlich, ernst und lautstark von der Straße Schlossplatz aus in Bewegung. In einer weiten Kurve bewegt sich der Zug über die Huntestraße, den Stautorkreisel und am Stadtmuseum vorbei bis zum Pferdemarkt. Dort begegnen sich Anfang und Ende des Demozuges, um dann durch die Innenstadt zum Theaterwall zu ziehen und wieder am Schlossplatz zu enden. 

Auch auf dem Schlossplatz wird es zu weiteren Neuerungen kommen. Die Bühne zieht auf den Platz zwischen Schloss und Schlosshöfen um. Ab 15 Uhr beginnt dort die Abschlusskundgebung, die fließend in das Kulturfest übergeht. Gleich zwei Lokalmatadorinnen wurden dafür gewonnen: Annie Heger, die durch das Programm führt, und Esther Filly als Sängerin. Außerdem kommt Musik von Hanne Kahs. Sie setzt einen Kontrapunkt in der Musikwelt, kraftvoll und sympathisch. Daniel Schuhmacher muss man kaum noch jemandem vorstellen. Der DSDS-Gewinner von 2009 begeistert seitdem bundesweit sein Publikum. Mit „Tante Tilly und die HB Männchen“ sind auch Schlager der 60er und 70er Jahre zu hören, DJ Olaf rundet das Programm ab. Ebenfalls wieder mit dabei sein wird die Aidshilfe Oldenburg mit der legendären Krachminute. Dieses Oldenburger Pendant zur Gedenkminute soll auf die immer noch aktuellen Gefahren von AIDS aufmerksam machen.

Auch abseits der Bühne gibt es auf dem Schlossplatz viel zu sehen und vor allem zu erleben und zu erfahren. Die immer zahlreicheren Infoangebote wurden erstmals in einer Pride-Plaza zusammengefasst. Dieses Dorf aus Infoständen wird gegenüber der Bühne aufgebaut. Hier können sich alle Interessierten zu den unterschiedlichsten Themen Ansprechpartner suchen. Sei es Karrierenetzwerke, Freizeitangebote oder Selbsthilfegruppen. Selbstverständlich sind auch die meisten Parteien vertreten, um für Fragen oder Diskussionen zur Verfügung zu stehen.

Der Ablauf in Kürze:
11 bis 13 Uhr: Auftakt auf dem Schlossplatz
13 bis 15 Uhr: Demonstration
15 bis 20 Uhr: Abschlusskundgebung und Kulturfest
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Frühstück für Mütter mit kleinen Kindern

13.04.2018 20:23 Uhr
Jeden Montag veranstaltet der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten (Bloherfelder Straße 173) ein Mutter-Kind-Frühstück. Mütter sind mit ihren Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren zu einem reichhaltigen Frühstück zum kleinen Preis eingeladen. Von 10 bis 12.30 Uhr wird zusammen gegessen, geredet, gespielt und gelacht. Die Kinder können sich in einer Spielecke austoben, während Mütter die Möglichkeit haben, sich auszutauschen. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de.
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SoVD und GSG schließen Bündnis für bezahlbares Wohnen

11.04.2018 21:10 Uhr
Anlässlich der Gründung des Bündnisses für bezahlbares Wohnen in Niedersachen fordern der SoVD-Oldenburg und die GSG Oldenburg Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH, bezahlbaren Wohnraum als erste Aufgabe der städtischen Daseinsvorsorge zu betrachten. Hannelore Veit, Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands und Stefan Könner, Geschäftsführer GSG: „Wir brauchen mehr sozialen Wohnungsbau, der als Korrektiv im überhitzten Markt funktioniert. Hohe Mieten treffen nicht nur Menschen mit geringem Einkommen. Auch Oldenburger der Mittelschicht finden kaum noch bezahlbare Wohnungen. Wie sollen etwa Pflegekräfte, die wir in Folge der demografischen Alterung immer mehr brauchen, Mieten zahlen?“

Könner und Veit weisen darauf hin, dass die Faustregel zur Miethöhe nicht mehr gilt. Danach floss etwa ein Drittel des Einkommens in die Miete. Das sei heute für viele nicht mehr möglich, sagt Könner: „Menschen, die gering bezahlte Jobs haben oder auf staatliche Leistungen angewiesen sind, sind nahezu ohne Chance auf dem freien Wohnungsmarkt. Die öffentliche Hand subventioniert die Mieten.“ Könner weist auf eine Tendenz hin: „Während vor 10 Jahren noch GSG-Wohnungen leer standen, haben wir heute über 5.000 Bewerber. Etwa ein Drittel kommt zu uns, weil sie Grundsicherung beziehen. Die Mehrzahl aber hat Jobs und sucht bezahlbare Wohnungen. Selbst Durchschnittsverdienern fällt es schwer, die Mieten zu zahlen. Die Wohnungsnot erreicht die Mitte der Gesellschaft. Wir brauchen mehr sozialen Wohnungs-bau, der als Korrektiv wirken kann. Es ist Quatsch zu sagen, der Markt wird es schon richten.“

Veit: „Wir wollen das Recht auf bezahlbare Wohnungen in der Landesverfassung verankern. Die Entwicklung der Mieten hat dazu geführt, dass selbst ein normales Einkommen oft nicht mehr ausreicht, um passenden Wohnraum zu finden. Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit Kindern oder größere Familien. Die Parteien vor Ort wären gut beraten, das Thema Wohnungsraum zum vordringlichsten Thema zu machen. Menschen haben Angst– und die Angst um das Zuhause sitzt tief. Wer vermeiden will, dass Menschen extremen Meinungen anhängen, muss derartige Ängste wie um die Wohnung ernst nehmen. Das ist ganz konkret Politik der sozialen Gerechtigkeit.“
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Berliner „Gröönkohl-Äten“: Oberbürgermeister Krogmann übergibt Spenden

05.04.2018 10:22 Uhr

Gäste haben mehr als 21.000 Euro gesammelt

Beim „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in Berlin ist es ein schöner Brauch, dass die Gäste einen Betrag ihrer Wahl zugunsten von gemeinnützigen Vereinen und Organisationen spenden. Bei der diesjährigen Auflage der Traditionsveranstaltung in der Niedersächsischen Landesvertretung wurde die stolze Summe von 21.160 Euro zusammengetragen. Der Betrag wird halbiert und kommt nun zu gleichen Teilen der Oldenburger Bahnhofsmission und der Elterninitiative krebskranker Kinder e. V. zugute. Übergeben wurden die Spenden heute von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Mein Dank gilt allen Gästen des Kohlessens, die wieder einmal für ein sehr gutes Spendenergebnis gesorgt haben. Diese Spendenaktion ist längst zum wertvollen Bestandteil des Berliner Kohlessens geworden und zeigt, wie ausgeprägt die Bereitschaft ist zu helfen.“

Die Bahnhofsmission ist eine Einrichtung der Diakonie in der Stadt Oldenburg. Sie hilft seit 103 Jahren Menschen in den unterschiedlichsten Notlagen am Bahnhof. Montags bis freitags leistet ein Team von momentan 20 ehrenamtlichen und drei hauptamtlichen Männern und Frauen verlässlich seinen Dienst. Diakonie-Vorstand Thomas Feld freut sich über die Spende: „Wir sind unglaublich dankbar für diese Spende. Die Bahnhofsmission ist ein wichtiges diakonisches Angebot. Im Namen der Menschen, die täglich herkommen, bedanken wir uns für diese Unterstützung.“ Die Leiterin der Bahnhofsmission, Doris Vogel-Grundwald ergänzt: „Diese Spende ist auch eine Anerkennung, für die großartige und wichtige Arbeit, die die Haupt- und Ehrenamtlichen hier leisten.“

Die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. unterstützt seit dem Jahr 2001 an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien. Umfangreiche Angebote im stationären und ambulanten Bereich sowie nach der Behandlung helfen betroffenen Kindern, Eltern und Geschwistern in einer Zeit großer seelischer und körperlicher Belastung. 

Das 61. Gröönkohl-Äten hat am 26. Februar in Berlin stattgefunden. Zum Kohlkönig wurde David McAllister gekürt.
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„Toben im Prinzessinnenkleid“

02.04.2018 19:42 Uhr

Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik herausgegeben

Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist nach wie vor eines der elementaren Themen in unserer Gesellschaft, immer mehr werden traditionelle Geschlechterrollenstereotype hinterfragt und Veränderungsprozesse in Gang gesetzt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Erziehung der folgenden Generationen. 

Deshalb haben die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Oldenburg und Delmenhorst und der Landkreise Cloppenburg und Wesermarsch die Broschüre „Toben im Prinzessinnenkleid – Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der KiTa“ herausgegeben, die den gendersensiblen Blick schärfen soll. In der Broschüre werden beispielsweise Themen wie Sprache, kulturelle Vielfalt oder auch Gendermarketing angesprochen, Beispiele für empfehlenswerte Bücher aufgeführt und auch das Fehlen der Männer in der pädagogischen Arbeit hinterfragt.

„Das Praxisheft richtet sich in erster Linie an Pädagoginnen und Pädagogen in Kindertagesstätten, aber auch für Eltern ist die Broschüre durchaus interessant“, sagt Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Wir geben in der Broschüre Anregungen, die auch im Familienalltag umgesetzt werden können und so die Erfahrungsmöglichkeiten von Jungen und Mädchen erweitern.“

Die Broschüre ist im Internet unter www.oldenburg.de/gleichstellung zu finden, außerdem liegt sie im Gleichstellungsbüro und in den Stadtbibliotheken aus. 
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Schwimmen lernen mit dem Oldenburg-Pass

23.03.2018 23:15 Uhr

Sonderaktion 2018: Inhaber erhalten Gutscheine und Ermäßigungen

Zum ersten Mal unterstützt die Stadt Oldenburg Inhaberinnen und Inhaber des Oldenburg-Passes, wenn diese schwimmen lernen möchten. Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden vom Bürgerfelder Turnerbund (BTB) angeboten. Im OLantis können Kinder ab dreieinhalb Jahren an Kursen bis zum Jugend-Schwimmabzeichen in Gold teilnehmen. Der TuS Bloherfelde bietet speziell für Frauen ab 18 Jahren Kurse an. Wer einen der Schwimmkurse besucht, kann bei regelmäßiger Teilnahme einen Betrag von 40 Euro erstattet bekommen. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn eine Teilnahmebescheinigung im Fundbüro des Bürgerbüros Mitte vorgelegt wird.

Die Sonderaktion startet am Dienstag, 3. April, und ist bis zum Freitag, 30. November, befristet und läuft, solange der Vorrat reicht. Außerdem gibt es noch viele weitere Angebote zum Thema Schwimmen: In der diesjährigen Freibadsaison vom 19. Mai bis 9. September kann wieder kostenlos gebadet werden und zwar an jedem Tag der Woche im Freibad Am Flötenteich und im Freibad des OLantis. Diese enorme Erweiterung des bisherigen Angebots wird noch um ein Kontingent an Ganzjahres-Freikarten für die Hallenbäder OLantis sowie Eversten und Kreyenbrück ergänzt. 

Ein Flyer informiert über die Angebote rund um das Schwimmen. Zu finden ist er im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburgpass.

Ab dem 1. September gibt es die Möglichkeit für Inhaberinnen und Inhaber des Oldenburg-Passes, Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) zum halben Preis zu erwerben. Die Aktion gilt nur für die Preisstufe I, zum Beispiel für Vierertickets (zwei für 8,20 Euro) oder Monatskarten (je 27,95 Euro). Gegen Vorlage des Oldenburg-Passes werden die ermäßigten Tickets in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden.

Auch werden wieder Bildungsgutscheine im Wert von 40 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person in diesem Jahr ausgegeben.

Der Oldenburg-Pass ist ein Projekt der Lokalen Agenda 21. Das städtische Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Pass nach einer Einkommensprüfung an Personen mit geringem Einkommen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Voraussetzung für seinen Erwerb ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. 
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Geringfügige Beschäftigung trifft meist Frauen

18.03.2018 20:15 Uhr
Am 18.März 2018 war Equal Pay Day. An diesem Tag erreichten Frauen rechnerisch das Einkommen, das Männer bereits zum Jahresende erhalten haben. Der SoVD-Oldenburg macht an diesem Tag auf die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern, aber auch auf die Lohnsituation aufmerksam: „Meist sind es Frauen, die geringfügig beschäftigt sind, also Minijobs haben“, sagt Hannelore Veit, Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands. In der Stadt Oldenburg sind 47,6 Prozent der 81.268 Beschäftigten männlich, 52,4 Prozent weiblich. Aber von den geringfügig entlohnten sozialversicherungspflichtig Beschäftigen sind 39,2 Prozent Männer, 60,8 Prozent Frauen. Im Kreis Oldenburg sind von 11.795 gering Beschäftigten 23,8 Prozent Männer, 62,2 Prozent Frauen. „Die Erwerbssituation ist zu verbessern, gerade mit Blick auf die Rente. Frauen wie Männer müssen im Arbeitsleben genug verdienen, um gegen Altersarmut gefeit zu sein“.

Die  kalendarische Festlegung auf den 18. März 2018 ergibt sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts. Sie zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn 21 Prozent (2016) betrug. Umgerechnet ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und das Datum 18. März 2018. Oder anders gesagt: Männer müssten erst am 18. März 2018 mit der Arbeit beginnen, um zum Jahresende den gleichen Lohn wie ihre Kolleginnen zu erhalten. Die Ursachen für die Lohn-Lücke lassen sich auf einige Umstände zusammenfassen: So fehlen Frauen in bestimmten Berufen, Branchen und auf höheren Stufen der Karriereleiter. Dagegen sind sie in manchen Berufsfeldern (z.B. soziale Berufe) stärker vertreten– und genießen dennoch weder hohe gesellschaftliche Wertschätzung noch Entlohnung. Frauen unterbrechen oder reduzieren den Job öfter und länger als Männer, weil sie eher als Männer Erziehungsaufgaben übernehmen. Dies wirkt nach in der Rente. In der jüngsten Zeit steigt die Zahl gering bezahlter Tätigkeiten („prekäre Beschäftigung“). Diese Tätigkeiten werden überproportional von Frauen geleistet.
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»Ich musste neu lernen, für meine Rechte zu kämpfen«

07.03.2018 23:56 Uhr

Interview mit Susan Ahmadgoli zum Weltfrauentag

Susan Ahmadgoli ist eine iranische Journalistin, Autorin und Kämpferin für Frauenrechte. Im Jahr 2000 mussten sie und ihr Mann ihr Heimatland verlassen, seitdem leben sie in Deutschland. Susan Ahmandgoli hat hier von Beginn an ehrenamtlich für Migrantinnen und geflüchtete Frauen gearbeitet, hat den Internationalen Frauentreff mitbegründet – und sie schreibt nach wie vor.

Wie haben Europa und Deutschland bei der ersten Begegnung auf Dich gewirkt? Wie hast Du unserem Umgang mit Frauenrechten im Vergleich mit dem im Iran empfunden?
Im Iran hatte ich schon für Frauenrechte gekämpft. Aber im privaten Bereich war ich nicht kämpferisch, das musste ich erst lernen. In meinem Elternhaus im Iran war alles in Ordnung und ich musste mich nicht für meine Rechte kämpfen. Und in meinem Privatleben, in meiner Ehe, wollte ich keine Diskussion über meine Rechte haben, auch wenn auch mal etwas nicht nach meinen Wünschen gewesen war. Ich dachte, alles muss von sich aus geklärt sein, und wenn es nicht so war, wollte ich trotzdem keine Diskussion. Aber als ich vor 18 Jahren nach Deutschland kam, musste ich erst lernen, dass ich für meine eigenen Rechte auch mal kämpfen muss. Ansonsten wird mir niemand zu meinen Rechten verhelfen. Es hat lange gedauert, aber ich habe es gelernt. Zum Glück hat auch mein Mann diesen Prozess akzeptiert. Wir mussten beide lernen, dass man auch im privaten Bereich manchmal streiten müssen, dabei aber die andere Person nicht verletzen darf. 

Wie steht es im Iran um die Frauenrechte?
Während des Schah-Regimes hatten sich die iranischen Frauen bereits viele Freiheiten und Rechte erkämpft, die die Islamische Republik wieder zurückzudrängen versucht hat. Das ist aber nicht ganz gelungen, die Frauen wollten sich nicht alles wieder nehmen lassen. Und ich bin wirklich stolz auf unsere Frauen, sie verteidigen ihre Rechte seit 40 Jahren gegen das Regime.

Der Internationale Frauentreff, den Du mit begründet hast, hat von Anfang an sehr viel mit geflüchteten Frauen gearbeitet. Wie steht es um deren Kenntnisse in Sachen Frauenrechte?
Die Frauen erkennen natürlich, dass sie hier mehr Rechte haben als oft in den Kulturen, aus denen sie kommen. Sie müssen das für sich verarbeiten und dann sehen, wie sie damit umgehen können. Mein Mann war bereit, Änderungen zwischen uns anzunehmen, aber in vielen Migrantenfamilien ist das nicht so. Die Frauen kennen die Rechte, die sie formal hier haben, aber sie können sie zu Hause nicht durchsetzen.

In der »Internationalen Frauenzeitung« zum Weltfrauentag 2016 hast Du einen Text verfasst, in dem Du darauf hinweist, dass die machtbewussten oder gar machtmissbrauchenden Männer von Frauen erzogen werden, die somit ihren Beitrag dazu leisten.
Wer ist dafür verantwortlich, dass Männer immer stark und kampfbereit sein müssen? Ein Stück weit auch die Mütter, die sie dazu erziehen. Die Gesellschaft will diese Männer, aber die Erziehungsberechtigten sind die Frauen, wir erziehen die Jungen zu machtbereiten und machtausübenden Menschen. Meiner Ansicht nach sind wir Frauen auch daran beteiligt, wir dürfen die Verantwortung nicht immer nur den Männern zuschieben, sondern auch wir Frauen haben einen Anteil daran.
Ich habe von meinem Vater gelernt: Wenn ein Mann Dir eine Diamantkette schenkt, dann musst Du erst fragen, woher das Geld dafür kommt. Und: »Was machst Du mit Deiner Macht, wie übst Du sie aus?« Aber die Frauen stellen solche Fragen nicht. 

Wie stehen Deiner Erfahrung nach die Männer aus dem Iran und arabischen Staaten zu mehr Freiheiten und Rechten für ihre Frauen?
Diese Männer müssen lernen, dass sie anders als in ihren Heimatländern nicht alles bestimmen können. Sie wissen zum Beispiel oft nicht, dass offenere Kleidung von Frauen hier in Europa keine Einladung ist. Sie müssen es gesagt bekommen. Das ist nicht einfach, besonders, wenn es die Familie und die Ehefrauen betrifft. Aber viele wollen das lernen und können das akzeptieren. Viele begreifen, dass es keine Gefahr ist, wenn ihre Frauen und Töchter selbstständiger werden. Leider werden die Männer, die ihre Macht zu teilen bereit sind, von anderen Männern belächelt und diskriminiert. Andererseits haben es auch viele Migrantenfrauen den falschen Eindruck, als ob sie das Recht hätten, ihre Männer zu benachteiligen. 
Aber in Wahrheit geht es doch nicht darum, uns zu verletzen, sondern besser zusammen zu leben.
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Umfangreiches Angebot am Internationalen Frauentag

07.03.2018 10:02 Uhr

Frühstück, Filme und Vorträge am 8. März

Seit mehr als 100 Jahren gehen Frauen am 8. März für ihre Rechte auf die Straße und demonstrieren für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. War am Anfang das Wahlrecht das beherrschende Thema, sind es heute vielfältigere Formen der Diskriminierung, gegen die sich Frauen auf der ganzen Welt wehren. In Oldenburg wird rund um den Internationalen Frauentag auf verschiedene Weise gezeigt, wo schon Erfolge erzielt wurden und wo Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Das Frauenwahlrecht steht anlässlich seines Jubiläums zum 100-jährigen Bestehen im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen.

Veranstaltungen am Donnerstag, 8. März
Ab 10 Uhr laden der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten,  der Stadtteiltreff Kreyenbrück und der Stadtteiltreff Dietrichsfeld zu einem internationalen Frauenfrühstück ein. Neben Musik- und Tanzangeboten wird auch über Frauenrechte informiert. Von 12 bis 17 Uhr sind bei IBIS e.V., Klävemannstraße 16, Frauen zu einem Nachmittag unter der Überschrift „WeltFrauen* solidarisch“ mit Unterhaltung, Mitbringbuffet, Konzert und vielen weiteren Angeboten eingeladen. IBIS ist die Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation und Beratung.

Die Evangelische Familienbildungsstätte, Gorch-Fock-Straße 5a, präsentiert ab 20 Uhr den Vortrag „Unerhört, unbekannt, vergessen ? Auf dem langen Weg zur Gleichberechtigung“. Darin werden Fundstücke des Arbeitens, Ringens und Kämpfens um Frauenrechte und Gleichberechtigung, Erfolge und Errungenschaften vorgestellt.

Das Gleichstellungsbüro und das Cine k, Bahnhofstraße 11, eröffnen am Donnerstag, 8. März, ab 20 Uhr die Film- und Lesungsreihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ mit einem Sektempfang und dem Film „Die göttliche Ordnung“. Dieser wird am Samstag, 10. März, um 18 Uhr wiederholt. Am Freitag, 9. März, um 18 Uhr und am Sonntag, 11. März, um 11.30 Uhr wird der Film „Suffragette – Taten statt Worte“ gezeigt.

Demonstration und Theater
Das Oldenburger FrauenForum und Unterstützerinnen bringen am Samstag, 10. März, von 12 bis 14 Uhr in der Innenstadt am Lefferseck feministische Forderungen auf die Straße. 

Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag schlüpft die Schauspielerin Birgit Scheibe am Mittwoch, 14. März, 19.30 Uhr in die Rolle der Frauenrechtlerin Anita Augspurg. In einer szenischen Lesung im Cine k mit musikalischer Begleitung durch Karin Christoph werden Ausschnitte aus dem Wirken einer der intellektuellsten und konsequentesten Vertreterinnen der ersten deutschen Frauenbewegung vorgestellt.

„Die vielen Aktiven, die den Internationalen Frauentag gestalten, zeigen das breite Bündnis für Frauenrechte, das es in Oldenburg bereits gibt“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. „Es ist ermutigend, die Erfolge zu zeigen und gleichzeitig daran zu erinnern, dass diese keine Selbstverständlichkeit sind und wir noch einen weiten Weg bis zum Erreichen der tatsächlichen Gleichberechtigung vor uns haben.“
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Erfolgreicher Start für »TrostReich«

22.02.2018 10:31 Uhr

Ab März in eigenen Räumen Am Pantentbusch 6

Die erste Mitgliederversammlung des im Juli 2017 gegründeten Vereins TrostReich e. V. bot Gelegenheit für eine ausgesprochen positive Bilanz der ersten Monate. »Wir haben lange überlegt, ob wir das stemmen können. Ich selbst war aufgrund meiner beruflichen Erfahrung zuversichtlicher als meine Vereinskolleginnen und -kollegen, aber es war ein Sprung ins kalte Wasser«, sagt eine rundum zufriedene Antje Möhrmann aus dem Vorstand.

Im Juli 2017 hat sich TrostReich offiziell von dem in Bremen ansässigen Verein »Trauerland e. V.« abgespalten, weil die Oldenburger sich von der Zentrale zunehmend eingeengt und in ihren Aktionen beschränkt fühlten. Thomas Kossendey, der auch schon Trauerland-Botschafter für Oldenburg war und jetzt erster TrostReich-Botschafter ist, hatte in sich in langen Telefonaten für mehr Selbstständigkeit der Oldenburger Sektion eingesetzt. »Leider kamen wir an der Stelle nicht weiter«, stellt er bedauernd fest. 

Also trennten sich die Oldenburger von Trauerland, nannten sich ab sofort »TrostReich e. V.« und sammelten von nun an die Spendengelder für die eigene Vereinskasse ein. »Die Resonanz war überwältigend«, sagt Vorstandsmitglied Hille Ballin. »Ausnahmslos alle Geldgeber standen zu uns, sicher auch, weil wir Spendenaktionen immer personell unterstützen. Viele freuten sich, dass ihre Spenden nun komplett in der Stadt bleiben.«

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen wurden gefragt, ob sie bleiben oder mitgehen wollten, »und auch hier entschieden sich letztlich alle für den Neuanfang«, freut sich Antje Möhrmann. À propos Ehrenamt: »Die Leiter*innen der Kindergruppen bei TrostReich sind pädagogisch, psychologisch und therapeutisch ausgebildete Ehrenamtliche, weitere Ehrenamtliche werden von diesen fortgebildet. Spenden fließen also vollständig in die Projektarbeit«, erklärt Möhrmann.

Und die Spenden fließen derzeit gut, so gut, dass jetzt eigene Räume angemietet werden konnten. Ab März findet man TrostReich Am Patentbusch 6. »Wir haben jetzt drei Kindergruppen, die sich jeweils 14-täglich treffen. Zusätzlich könnte es in Zukunft noch eine Jugendgruppe geben, falls es mit der Finanzierung klappt. Aber mehr wird es nicht, wir möchten beim ehrenamtlichen Verfahren bleiben«, sagt Antje Möhrmann.

Über wachsende Mitgliederzahlen würde Möhrmann sich aber schon freuen. Für 40 Euro pro Jahr kann man die Arbeit des Vereins dauerhaft unterstützen, es darf aber auch mehr sein. Auch für weitere Ehrenamtliche wäre noch Platz. »Viele Menschen werden aus Zeitgründen erst mit Beginn der Rente ehrenamtlich aktiv. Von daher fehlt es uns vor allem an jüngeren Männern«, erklärt Hille Ballin.

»Wie lange die Kinder von uns begleitet werden möchten, entscheiden sie selbst. Im Durchschnitt bleiben sie zweieinhalb bis drei Jahre bei uns. Je eine erwachsene Person begleitet ein Kind und nimmt an einer Selbsthilfegruppe teil. Im Moment haben wir noch Platz in unseren Gruppen, wir könnten also noch Kinder aufnehmen«, ergänzt Ballin.

Am 14. März wird TrostReich seine Räume der Öffentlichkeit vorführen. Bis dahin müssen die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die gesammelten Möbel platziert sein. Antje Möhrmann, Hille Ballin und auch Thomas Kossendey sind sehr zuversichtlich, dass das klappt.
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»Dieses Haus tut uns so gut!«

22.02.2018 10:28 Uhr

Erstes Oldenburger Familienzentrum feierlich eröffnet

Die Hausaufgabenkinder des Familienzentrums waren ganz aufgeregt. Sie hatten zur feierlichen Eröffnung ein Lied einstudiert, unter anderem mit der Textzeile: »Dieses Haus tut uns so gut!« Dieser Text passte hervorragend zu der Atmosphäre in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, in der viele Hände für das Wohl der Gäste sorgten. 

Im Mai 2017 beschloss der Rat der Stadt Oldenburg, das erste Oldenburger Familienzentrum (OFAZ) in Osternburg einzurichten und diese Aufgabe der  Evangelischen Familien-Bildungsstätte zu übertragen. Am 15. Februar wurde das OFAZ feierlich eröffnet. Erste Begegnungs- und familienentlastende Angebote sind schon entstanden, weitere sind in Planung.  

Niedersachsenweit sind Familienzentren eine Antwort auf das Bedürfnis junger Familien, die neben Berufstätigkeit und der Versorgung ihrer Kinder wenig Zeit haben, eine Anlaufstelle zu schaffen, in der Beratungs- Lotsen- und Begegnungsmöglichkeiten auf kurzem Weg an einem Ort gebündelt sind. 

Die Räumlichkeiten der Ev. Familien-Bildungsstätte mit den Möglichkeiten einen großen, offenen und einladenden Saal zu gestalten und der Bewirtung der Gäste bildeten einen gelungenen Rahmen der Veranstaltung. Die vielen kleinen kulinarischen Köstlichkeiten, die in liebevoller Handarbeit hergerichtet wurden, fanden bei den Besuchern, die zur Eröffnungsfeier gekommen waren, viel Zuspruch.

Zum Auftakt gab es einen musikalischen Beitrag der Frauen und Männer, die sich zum gemeinsamen Musizieren auf der Ukulele im FAZO treffen. Der gelungene Auftritt wurde durch die Kinder der Grundschule »Auf der Wunderburg«, die zur Hausaufgabenbetreuung in das FAZO kommen, ergänzt. Sie haben mit ihren ehrenamtlichen Betreuer*innen ein kleines musikalisches Stück eingeübt und führten im Rahmen der Eröffnungsfeier des Familienzentrums Osternburg ihren Beitrag vor.

Ulrike Hoffmann als Kreispfarrerin und Hiltrud Boomgaarden als Leiterin der Ev. Familien-Bildungsstätte, zu der nun auch als neues Angebot das Familienzentrum Osternburg gehört, führten die Gäste durch den feierlichen Nachmittag.

Der offizielle Rahmen der Feier wurde durch die Bürgermeisterin Frau Eilers-Dörfler mit ihrer Rede eröffnet. Sie betonte die Bedeutung des FAZO für die Stadtgesellschaft Oldenburgs und sprach die Hoffnung aus, dass dadurch auch Impulse für weitere Familienzentren in anderen Stadtteilen ausgehen könnten.

Für den Oberkirchenrat der Evangelischen Lutherischen Kirche in Oldenburg sprach Dr. Muther über Chancen eines Familienzentrums in Oldenburg. Die Idee, Familien zu unterstützen und ihnen mit Beratungs- und Begegnungsangeboten zur Seite zu stehen ist an dem Standort Osternburg gut platziert. Fußläufig zu der  DiKiTa Diakonie Kindertagesstätte, der Ev. Kindertagesstätte Matthäus und der städtischen Kindertagesstätte an der Cloppenburger Straße  und der Grundschule »Auf der Wunderburg« können Eltern die Angebote und Räumlichkeiten des FAZO wahrnehmen. Dr. Muther forderte die Osternburger Eltern auf, sich aktiv gestaltend in die Entwicklung ihres FAZO´s einzubringen.

Für den »Runden Tisch Osternburg« sprach Pastor Rauer und hieß das FAZO herzlich willkommen. Der Einladung, in diesem Netzwerk mitzuwirken, kam die neue Koordinatorin des FAZO, Frau Andrea Haase, gerne entgegen. Sie betonte in ihrer Vorstellung die Bedeutung des vernetzten Arbeitens mit allen Akteuren in Osternburg, um ein bestmögliches Netz für die jungen Familien in Osternburg zu schaffen. In ihrer Aufgabe, nah an den Familien in Osternburg dran zu sein, konnte sie bereits dem Wunsch entsprechen, wohnortnah die Möglichkeit einer Kurberatung zu schaffen. Mit dem DRK hat sie in Frau Ohme-Jessen eine neue Kooperationspartnerin gewinnen können, die ab sofort im FAZO zu festen Zeiten Kurberatung für Mütter und Väter bieten wird.

Abgerundet wurde die Eröffnungsfeier durch den Festvortrag von und mit Niklas Dworazik »Was ist Kultur? Beiträge der interkulturellen Psychologie zur Bindungsforschung«. Herr Dworazik stellte in seinem Vortrag aktuelle Befunde der kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie vor, setzte sie in Bezug zu den verbreiteten Eingewöhnungsmodellen für Kinder in Kindertagesstätten und gab dem Publikum Anregungen für weitergehende Diskussionen. 
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Altenbericht der Bundesregierung vorgestellt

18.02.2018 19:47 Uhr

Sozialdezernentin Sachse sieht wichtige Hinweise für Arbeit in Oldenburg

Sozialdezernentin Sachse sieht wichtige Hinweise für Arbeit in Oldenburg

Das Thema „demografischer Wandel“ ist eines der großen gesellschaftlichen Zukunftsthemen und bekommt deshalb auch in Oldenburg eine immer größere Bedeutung. Am Mittwoch, 14. Februar, wurde bei einer Veranstaltung im Hüppe-Saal des Stadtmuseums der 7. Altenbericht der Bundesregierung vorgestellt und diskutiert. Zur Veranstaltung kamen etwa 80 Gäste.

Referent war Dr. Frank Berner, der Leiter der Geschäftsstelle für die Altenberichte der Bundesregierung beim Zentrum für Altersfragen. Für ihn ist der 7. Altenbericht deutlich politischer ausgerichtet als die Vorgänger und gibt vor allem den Kommunen gute Anregungen und Handlungsempfehlungen. Die Stärkung der Kommunen ist für Berner ein zentrales Anliegen bei der Umsetzung der Empfehlungen des Altenberichts. Nach der Vorstellung des Altenberichts folgte eine Podiumsdiskussion, an der auch Oldenburgs Sozialdezernentin Dagmar Sachse teilnahm.

„Das Thema demografischer Wandel wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der Strategischen Sozialplanung der Stadt spielen“, sagte Sachse vor dem Hintergrund sehr eindrucksvoller Zahlen. „Bereits heute sind knapp 19 Prozent der Bürgerinnen und Bürger – und damit gut 30.00 Menschen – älter als 65 Jahre. Fünf Prozent der Bevölkerung in unserer Stadt sind sogar älter als 80 Jahre. Das stellt uns vor ganz unterschiedliche Herausforderungen.“ In zehn Jahren wird diese Altersgruppe weiter angewachsen sein, auf dann etwa 36.000 bis 38.000 Menschen in Oldenburg.

Besonders wichtig ist den Menschen das selbstbestimmte Wohnen in der gewohnten Umgebung. Dafür ist eine gut funktionierende Nahversorgung in den Quartieren erforderlich. Besondere Bedeutung bekommen Stadtteilzentren, in denen Einkauf und ärztliche Versorgung möglich ist, ambulante Pflegedienste und eine gute Nachbarschaft. Genauso wichtig sind Orte der Begegnung, sowie Hauptamtliche und Freiwillige aus der Stadtgesellschaft, die diese Orte organisieren und gestalten. Oldenburg hat hierfür vier Gemeinwesenarbeiten sowie sechs Stadteilprojekte der offenen Altenhilfe oder die Jugendfreizeitstätten. Aber auch die Bürgervereine und Kirchen unterstützen das lebendige Miteinander der Menschen im Stadtteil.

Für Ältere werden nicht mehr stationäre Pflegeplätze benötigt, sondern mehr Wohngemeinschaften, in denen die Pflege über einen ambulanten Pflegedienst gesichert wird. In Oldenburg gibt es bereits sieben solcher Wohnformen. In diesen kleineren Settings ist es leichter, Selbstbestimmung zu verwirklichen. Problematisch ist in diesem Zusammenhang der zunehmende Fachkräftemangel in den Pflegeberufen, wobei die Lösung dieses Problems nur zum geringen Teil in den Händen der Kommune liegt. Notwendig sind eine erheblich bessere Bezahlung und ein besserer Personalschlüssel, damit mehr Menschen diese Berufe wählen und langfristig dort tätig sein wollen.

Alter(n) sollte so gestaltet sein, dass es für die Menschen sinnstiftend ist. Viele Ältere wollen sich engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Sie wollen solidarisch mitwirken. Die Agentur Ehrensache bündelt dieses bürgerschaftliches Engagement. Aber auch zahllose Vereine und die Kirchen sind Orte, wo Ältere sich einbringen und teilhaben. Nicht zuletzt gilt es, auch Benachteiligte im Blick zu haben, um Vereinsamung zu verhindern. In diesem Kontext spielt das Thema Armut eine große Rolle. 

Als besonders wichtig gilt bei allen Anstrengungen eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Der demografische Wandel im Hinblick auf die Situation älterer Menschen in unserer Stadt erfordert ein solidarisches Miteinander von Alt und Jung“, sagt Sachse. Hier kann die Stadt einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie Netzwerke vorhält oder bestehende gut unterstützt; darauf achtet, dass die Netzwerke generationsübergreifend zusammengesetzt sind und ihre Arbeit so ausrichten. 
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Tanzen als Demo gegen Gewalt an Frauen

14.02.2018 22:40 Uhr

»One Billion Rising« am Lefferseck

von Carsten Lienemann

»One Billion Rising« – eine Milliarde erhebt sich: Auf der ganzen Welt treffen sich immer am 14. Februar Menschen an zentralen Stellen, um zur Musik von »Break the Chain« tanzend  gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren. Zum dritten Mal nahm Oldenburg an der Aktion teil, und erfreulicherweise waren viele Männer unter den rund 200 Tanzenden, die sich mit intensiver Bewegung gegen die Kälte wehrten.

»Wir sind heute Teil einer weltweiten Aktion, die sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wendet und sich für Wertschätzung, Respekt und ein selbstbestimmtes Leben einsetzt«, sagte Renate Vossler von der Gleichstellungsstelle der Stadt Oldenburg in ihrer Begrüßung.

Die Oldenburger Organisatorinnen haben in diesem Jahr Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung in den Mittelpunkt gerückt, die doppelt so häufig Opfer von Gewalt werden wie Frauen und Mädchen ohne Beeinträchtigung. 

»Es ist unvorstellbar, wie viele Mädchen und Frauen immer noch tagtäglich von sexualisierter und häuslicher Gewalt, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung oder Zwangsprostitution betroffen sind. Das sind keine Bagatelldelikte. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte«, sagte Eka Oehne vom Verein SeGOld e. V. allgemein zum Thema des Tages, bevor sie sich dem diesjährigen Fokus widmete: »Laut EU-Parlament haben 80% der Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung Gewalt erfahren«, so Oehne. Zu den Täter*innen zählten Verwandte ebenso wie Pflegepersonal, Mitschüler*innen und Kolleg*innen. Nach aktuellem Kenntnisstand würde die Gewalt überwiegend von Männern ausgeübt. »Die Opfer glauben oft, auf die Täter angewiesen zu sein oder die Übergriffe nicht beweisen zu können«, erklärte Oehne. Zudem würden Ärzt*innen die Verletzungen nicht als Tatfolgen erkennen. Oehne forderte die Umsetzung der Zusage aus der UN-Behindertenrechtskonvention von 2008 nach freier Wahl des Pflegepersonals und des Rechtes auf gleichgeschlechtliche Assistenz.

Aber auch bei häuslicher Gewalt finden Frauen mit Beeinträchtigung weniger leicht Hilfe als nichtbeeinträchtigte Frauen. »In ganz Deutschland gibt es lediglich 38 barrierefreie Zimmer in Frauenhäusern, nur 0,6% der betroffenen Frauen können aufgenommen werden«, beklagt Oehne. »Deshalb fordern wir mehr behindertengerechte Unterkünfte in den Frauenhäusern.«

»Ich wünsche mir eine Zeit, in der Veranstaltungen dieser Art überflüssig werden, in der Menschen sich mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Und nun lasst uns tanzen, bis die Erde bebt, ob im Rollstuhl oder auf den Füßen, bis all die Ketten gesprengt werden, die uns noch gefangen halten«, schloss Oehne.

Lena und Annika vom Mädchentreff zeigten noch einmal die Choreografie, und dann tanzte das ganze Lefferseck mit wachsender Begeisterung zu »Break the Chain«, gleich zweimal hintereinander und nach einer kurzen Pause noch ein weiteres Mal. Die Zahl der Teilnehmer*innen war etwas geringer als im Vorjahr auf dem Schlossplatz, andererseits waren mehr zufällig Vorbeikommende dabei. Gefallen hat es ihnen offensichtlich, vielleicht erzählen sie es weiter und kommen im nächsten Jahr wieder. 


»One BillionRising Oldenburg 2018« wurde  organisiert von der Gleichstellungsstelle der Stadt, dem Autonomen Frauenhaus, dem Mädchentreff, Wildwasser Oldenburg, dem Zentrum für Frauengeschichte, OLENA und dem Präventionsrat. Die gesamte Rede von Eka Oehne sowie Fotos vom Oldenburger »One Billion Rising« sind spätestens ab Freitag auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle zu finden. 
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One Billion Rising: Protestaktion am 14. Februar

09.02.2018 19:48 Uhr

Stadt erhebt sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Oldenburg beteiligt sich auch 2018 wieder an der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ (deutsch: eine Milliarde erhebt sich): Damit wird darauf aufmerksam gemacht, dass jede dritte Frau ? und damit mehr als eine Milliarde ? im Laufe ihres Lebens Opfer von sexueller und/oder physischer Gewalt ist. Am Mittwoch, 14. Februar, sind Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgerufen, sich ab 16 Uhr am Lefferseck, Lange Straße 11, einem kollektiven Tanz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Respekt, Wertschätzung, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit anzuschließen. Vorkenntnisse sind hierzu nicht erforderlich.

Die Organisation von „One Billion Rising“ in Oldenburg wird durch ein Netzwerk bestehend aus dem Gleichstellungsbüro, dem Präventionsrat, dem Autonomen Frauenhaus e. V., Olena, Wildwasser Oldenburg e.V., dem Zentrum für Frauen-Geschichte Oldenburg e. V. und dem Mädchenhaus Oldenburg e. V. ermöglicht. „Dieses Engagement kann aber nur initial sein“, so Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. „Wir brauchen ein starkes Netzwerk aller Menschen. Egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher sexuellen Identität oder welchen Gesundheitszustandes – die Solidarität ist notwendig, um diese skandalöse Menschenrechtsverletzung anzuprangern und sich ihr entgegen zu stellen.“

„Für Frauen mit Beeinträchtigungen besteht ein doppelt so hohes Risiko, deshalb rücken wir sie 2018 in den Fokus“, erläutert Vossler. „Die Situation verschärft sich weiter, wenn man betrachtet, dass die Möglichkeiten der Unterstützung sehr eingeschränkt sind.“ Das weiß auch Erika Oehne, Rollstuhlfahrerin und aktiv im Verein SeGOLd e.V.: „In ganz Deutschland können lediglich 0,6 Prozent der betroffenen Frauen, die auf ein barrierefreies Zimmer angewiesen sind, in Frauenhäusern aufgenommen werden.“ Sie unterstreicht: „Wir fordern kein Mitleid, sondern ausreichende Mittel für ihre Zuflucht!“. In ihrem Grußwort wird sie am Aktionstag genauer auf die Situation der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung eingehen. Die Schauspielerin, Tänzerin und Moderatorin Annie Heger führt durch die Veranstaltung. Zwei Tänzerinnen leiten die Choreographie an. Die Sambaschule Oldenburg Eversten und eine DJane sorgen im Vorfeld für die richtige Stimmung. Ab 19 Uhr laden die Veranstalterinnen ins Polyester, Am Stadtmuseum 15, ein. Der Eintritt ist frei.

Eine Video-Playlist mit einer Erklärung der Choreografie und weiteren Videos sind auf YouTube zu finden.
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SoVD Oldenburg erstreitet 2017 fast 850.000 Euro für seine Mitglieder

15.01.2018 09:22 Uhr
SoVD Oldenburg erstreitet 2017 fast 850.000 Euro für seine Mitglieder

Der SoVD-Kreisverband Oldenburg zieht 2017er-Bilanz: Die Anzahl der vor Gericht vertretenen Rechtssachen mit 485 Fällen ist weiter auf hohem Niveau. Für Mitglieder wurde ein Gesamtbetrag von 847.645 Euro erstritten. Die Mitgliederzahl steigt um 3,3 Prozent auf 2.221.

 

Mit insgesamt 485 im Jahr 2017 neu aufgenommenen und vor den Sozialgerichten betreuten Rechtssachen liegt die Zahl der vom SoVD Oldenburg betreuten Verfahren weiter auf konstant hohem Niveau. So wurden 134 Antrags-, 69 Widerspruchs- und 282 Klageverfahren vor den Sozialgerichten geführt. Davon profitierten die Mitglieder. Sie erhielten nach erfolgreichem Abschluss der Antragsverfahren 101.775,78 Euro, dank der positiv beschiedenen Widersprüche erreichte der SoVD einen Betrag von 53.863,02 und nach den gewonnenen Klageverfahren freuten sich die Mitglieder über 692.007,15 Euro. Insgesamt zählt der Kreisverband Oldenburg des SoVD 2.221 Mitglieder. Das sind 3.3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Im Vorjahr betreute der SoVD Oldenburg 521 Rechtssachen. „Die Zahl der Fälle, bei denen der SoVD Oldenburg beratend zur Seite stand, ist leicht gesunken. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass Mitarbeiter von Rentenversicherung, Krankenversicherungen oder Sozialamt inzwischen anders auf die Menschen eingehen. Dennoch zeigt die weiterhin hohe Zahl von Rechtsstreitigkeiten vor Sozialgerichten, dass Sozialrecht und soziale Gerechtigkeit nicht immer gleichbedeutend sind und die Sozialgerichte vermitteln können“, sagt Hannelore Veit, Kreisvorstand SoVD Oldenburg. Sie verweist zum Beispiel auf die demografisch bedingte, wachsende Zahl von Ein-Personenhaushalten. In Niedersachsen stieg sie in den vergangenen fünf Jahren um 16 Prozent auf 420.000. „Wenn immer mehr Menschen allein leben, fehlt oft der Ansprechpartner, wenn es um Pflegeversicherung, Rente oder Reha geht. Viele Menschen wissen nicht, wen sie fragen sollen – und sie wissen nicht, was sie fragen sollen“. Im SoVD-Beratungszentrum in Oldenburg liegen daher die Schwerpunkte im Schwerbehinderten- und Rentenrecht, bei Ansprüchen nach dem Sozialgesetzbuch (etwa Hartz IV) oder im Bereich Pflegeversicherung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht.
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Noch einmal 1300 Euro für TrostReich

16.12.2017 00:18 Uhr
Am 2. Dezember, dem Sonnabend vor dem ersten Advent, konnten die Kund_innen des famila Einkaufslandes in Wechloy durch das Erwerben von leckeren Stuten Gutes tun. Insgesamt 500 Stuten, in 3-er Reihen auf 20 m Länge aufgebaut, sind nach vorheriger Verkostung zugunsten von TrostReich e.V. verkauft worden. »Eine tolle Aktion von famila, des Marktbäckers und der mithelfenden Ehrenamtlichen des Vereins«, sagt Roswitha Althoff von TrostReich e.V. 

Am Freitag, 15. Dezember, konnten Roswitha Althoff und Hille Ballin den Erlös des Stuten-Verkaufs aus den Händen von Joel Schiliro, Auszubildender Veranstaltungskaufmann bei famila, entgegennehmen. 1300 Euro waren nach einer kleinen aufrundenden Zugabe von famila zusammengekommen, »eine Summe, über die wir uns sehr freuen«, sagt Hille Ballin. 

Aber das war längst nicht alles. »Die erfreuliche Spende ist das eine, aber darüber hinaus hatten wir Gelegenheit zu vielen Informationsgesprächen mit Interessierten. Das ist mindestens ebenso wichtig«, ergänzt Roswitha Althoff.
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Neues Programm des inForum erscheint im Frühjahr 2018

16.12.2017 00:13 Uhr

Vielfältige Angebote für Alt und Jung

Das neue Programmheft des inForum der Stadt Oldenburg wird im Frühjahr 2018 neu aufgelegt. Aufgrund einer Umstrukturierung wird das neue Programm diesmal nicht wie gewohnt im Dezember, sondern etwas verspätet mit einer großen Vielfalt an Kursen, Vorträgen, Ausflügen, Besichtigungen und Kulturveranstaltungen erscheinen.

Die meisten Kurse des inForum werden aber ohne Unterbrechung ab Anfang des neuen Jahres fortgeführt. Auch findet an jedem zweiten Dienstag im Monat das Erzählcafé mit Oldenburger Persönlichkeiten im inForum statt. Ebenso wird ohne Pause in Kooperation mit dem Casablanca-Kino die Reihe Kaffee-Kuchen-Kino mit aktuellen Filmen fortgesetzt.

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.oldenburg.de/inforum oder bei Olga Gerz unter Telefon 0441 235-3216 oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de.
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Bahnhofsmission bittet um Spenden

15.12.2017 23:58 Uhr

Warnung: Falscher Sammler auf Märkten unterwegs

Die Bahnhofsmission Oldenburg bittet um Unterstützung und beschreitet dafür neue Wege. Auf der Internetseite www.bahnhofsmission-oldenburg.de kann man seit kurzem online spenden. Hintergrund: Die Bahnhofsmission ist chronisch knapp finanziert, möchte aber besonders jetzt in den Wintermonaten mehr für Menschen tun können, die offensichtlich wohnungslos sind. 

Leider macht ein einzelner Sammler der Bahnhofsmission seit langem immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Mit gefälschter Sammeldose und selbst gebastelten Ausweisen bedrängt er Menschen auf dem Weihnachtsmarkt, auf öffentlichen Straßen und in Cafes. Doris Vogel-Grunwald appelliert an Spender, auf der Straße niemandem etwas zu geben. »Nutzen Sie lieber das neu eingerichtete Online-Spendentool. Das Geld kommt der Arbeit der Bahnhofsmission direkt zugute«, wirbt die Diakonin. 

Zusammen mit etwa 20 Ehrenamtlichen betreut Vogel-Grunwald Menschen am Bahnhof. Manche sind nur auf der Durchreise, andere sind schon ihr ganzes Leben auf dem Weg. Viele sind auf der Suche nach jemandem, der zuhört. Bei einem Becher heißem Kaffee und einer Butterstulle entsteht eine Gesprächssituation. Viele werden dann ruhiger. »Wir hören lauter verschiedene Lebens- und Leidensgeschichten«, berichtet Vogel-Grunwald. »Manchem ist schon durch das Gespräch geholfen. Andere brauchen mehr Unterstützung. Wo wir nicht weiter helfen können, vermitteln wir an andere Fach- und Hilfedienste.« 
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GWO eröffnen Café »Farbwechsel«

14.12.2017 18:30 Uhr
Damit Arbeit und Qualifizierung für Menschen mit Behinderungen möglich ist, müssen Bedingungen geschaffen werden, die die Arbeit an den Menschen anpassen. Dies unterstützt die Regionale Stiftung der LzO mit ihrer Spende in Höhe von 3.000 € für das barrierearme Kassensystem im neuen Café Farbwechsel. Als fest mit dem Oldenburger Land verbundenes Kreditinstitut fördert und stärkt die Landessparkasse zu Oldenburg bereits in vielfältiger Weise die heimische Region und schafft damit Werte für die Menschen, die hier zu Hause sind. Mit ihrer Regionalstiftung unterstützt die LzO regelmäßig Projekte vor Ort und fördert den guten Zweck.

»Mit dem Café Farbwechsel bekommen wir sechs weitere Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Beeinträchtigung«, freut sich Gerhard Wessels, Vorstand der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg (GWO). »Wir haben das System des Café Kurswechsel aus der VHS hierher übertragen, so dass die Beschäftigten prinzipiell von einem zum anderen wechseln können«, so Wessels weiter.

Das Café Farbwechsel nutzt ein durchgängiges System, das Piktogramme einsetzt, um Kommunikationsbarrieren abzubauen. Diese finden sich auch auf dem speziellem Kassensystem wieder. Die Piktogramme werden parallel zur Schrift eingesetzt, um Informationen zu vermitteln. So kann ein Mitarbeiter eine Bestellung aufnehmen, auch wenn er nicht lesen oder schreiben kann. Ebenso können Kunden ohne Probleme bestellen, wenn sie ebenfalls Schwierigkeiten mit dem Lesen haben oder der deutschen Sprache nicht mächtig sind, da die Piktogramme auch auf der Getränkekarte abgebildet sind.

Für Gabriele Mesch und Christian Köhler war die finanzielle Unterstützung des besonderen Kassensystems naheliegend. »Das Kassensystem erweitert die Einsatzmöglichkeiten für Menschen, die nicht gut lesen können. So können auch sie den kompletten Vorgang mit einer Zahlung abschließen«, erläutert Köhler.

Das Café Farbwechsel befindet sich im verglasten Foyer des Horst-Janssen- und Stadtmuseums und bietet einen schönen Blick auf den Museumsgarten. Es bietet innen 45 Plätze. Bei gutem Wetter können die 42 Terrassenplätze im idyllischen Garten genutzt werden. Insgesamt schafft das Arbeitsprojekt sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und bietet mit der arbeitsmarktnahen Tätigkeit eine Chance sich für weiterführende Tätigkeiten zu qualifizieren. 

2018 wird es im Stadtmuseum eine Ausstellung zum Thema Teilhabe geben, bei der auch die Gemeinnützigen Werkstätten vertreten sein werden, die mit der Kunstgruppe »Farbsinn« auch selbst inklusiv künstlerisch aktiv sind. »Es ist toll, dass wir Arbeit und Kunst so verbinden können«, so Gerhard Wessels.
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LzO unterstützt Kältebus mit 3000 Euro

14.12.2017 18:27 Uhr

Johanniter erhalten Spende für die Versorgung von Obdachlosen

Seit November sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe mit dem Kältebus am Bahnhofsvorplatz in Oldenburg im Einsatz. Jeden Freitag verteilen sie von 18 bis 21 Uhr kostenlos frisch gebrühten Kaffee, heißen Tee und Suppen an bedürftige Menschen. Die Landessparkasse zu Oldenburg, die sich mit ihrer Zentrale in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, möchte ein Zeichen setzen und unterstützt die rein spendenfinanzierte Initiative mit 3.000 Euro.

„Die LzO sieht es als ihre soziale Verantwortung an, sich an vielen gesellschaftlich relevanten Projekten vor Ort zu engagieren. Gerne tragen wir mit dieser Spende dazu ein stückweit bei, Menschen, denen es nicht so gut geht, einen kleinen Lichtblick zu geben. Und es ist auch eine Wertschätzung gegenüber den vielen Ehrenamtlichen, die mit großer Einsatzfreude hier helfen“, so Gabriele Mesch von der LzO.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung der LzO“, sagt Anja Schlottke, Gruppenführerin der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) der Oldenburger Johanniter. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, weitere Kaffeemaschinen und Lebensmittel für die Bedürftigen anzuschaffen.“ Noch bis März kommenden Jahres werden die Johanniter mit dem Kältebus jeden Freitag am Bahnhofsvorplatz vor Ort sein. Die Länge der Saison richtet sich nach der Wetterlage und den Temperaturen. Mehr Informationen Johanniter-Kältebus und das offizielle Spendenkonto gibt es unter www.kaeltebus-oldenburg.de oder unter www.johanniter.de/oldenburg.
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„Oldenburg knuspert“: CMO und Volksbank Oldenburg eG übergeben Spende an Lichtblick e.V.

14.12.2017 17:43 Uhr
Im Rahmen der Langen Einkaufsnacht am 2. Dezember 2017 haben Kinder in der Oldenburger
Innenstadt bei der vom City-Management Oldenburg organisierten „Oldenburg knuspert“-Aktion
wieder einmal gemeinsam das große Lebkuchenhaus mit ihren selbst gestalteten Platten verziert. Wie
bereits in den Vorjahren wurde die Veranstaltung dank der großzügigen Unterstützung durch die
Volksbank Oldenburg eG ermöglicht. Die gesammelten Spenden der Teilnehmer wurden heute in der
Hauptstelle der Volksbank an den Verein Lichtblick e.V. übergeben.

Als Traditionsveranstaltung darf man „Oldenburg knuspert“ mittlerweile guten Gewissens bezeichnen.
Seit über 15 Jahren führt das City-Management Oldenburg die Benefiz-Aktion in der Innenstadt zur
langen Einkaufsnacht im Dezember durch und unterstützt mit den gesammelten Spenden der
Teilnehmer stets eine lokale Einrichtung, die sich gezielt für das Wohl von Kindern und Jugendlichen
engagiert. In diesem Jahr ist dies der Verein Lichtblick e.V., der sich der psychologischen und
psychosozialen Betreuung von Kindern krebserkrankter Eltern verschrieben hat.

Einmalig in 2017 war die Kooperation mit der Veranstaltungsreihe Polen Begegnungen der Stadt
Oldenburg. Ein Team des polnischen Museum of Toru? Gingerbread backte live vor Ort Pfefferkuchen
nach traditionellem Rezept und mit historischen, filigran verzierten Holzformen. Auch hier wurden eifrig
Spenden eingesammelt, die in den „großen Topf“ mit einflossen.

Damit die Teilnahme an der Aktion kostenlos angeboten werden kann, fördert die Volksbank Oldenburg
eG bereits zum dritten Mal in Folge die Veranstaltung. Volksbank-Vorstand Reinhard Nannemann
überreichte daher gemeinsam mit CMO-Geschäftsstellenleiterin Friederike Töbelmann am 14.
Dezember den symbolischen Scheck über 514,66 € an Wiebke Oncken vom Verein Lichtblick e.V.

Die stellvertretende Vereinsvorsitzende Oncken bedankte sich im Namen der Kinder: „Wir freuen uns
sehr über die Spende! Das Geld setzen wir ganz aktuell in der Arbeit mit schwerstbetroffenen Kindern
ein, zum Beispiel für ein im Frühjahr geplantes Wochenende auf einer Nordseeinsel. Uns ist es wichtig,
den Kindern das Gefühl zu geben, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind.“

Neben der Volksbank unterstützen auch K.H. Suhr Holzbau und die Stadtbäckerei Schröder „Oldenburg
knuspert“ stets mit dem großen Knusperhaus und den köstlichen Lebkuchenplatten.
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10.000 Euro für TrostReich e.V.

11.12.2017 12:24 Uhr

Riesenspende vom Einrichtungshaus IKEA

von Carsten Lienemann

Hille Ballin ist sturmerprobt und nicht so leicht aus der Bahn zu werfen. Wenn ihr als ehrnamtlicher Spendensammlerin des im Sommer 2017 neu gegründeten Vereins »TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.« die Sprache wegbleibt, dann muss das schon eine ganz besondere Ursache haben. 

Und die gab es auch an diesem Sonnabendmorgen, 9. Dezember, in der Oldenburger IKEA-Filiale.
Das Einrichtungshaus an der Holler Landstraße besteht nunmehr seit 10 Jahren, aber Leitung und Mitarbeiter_innen wollen sich nicht auf Feiern beschränken:

»Wir betrachten ein Einrichtungshaus niemals als etwas Eigenständiges, sondern immer als Teil eines Ganzen. Daher liegen uns die Menschen in der Region und insbesondere unsere direkten Nachbarn sehr am Herzen. Zu einem besonderen Anlass wie unserem 10-jährigen Jubiläum ist es uns natürlich ein Anliegen zu unterstützen und zu helfen. TrostReich ist in diesem Jahr mit einer Spendenanfrage an uns herangetreten und wir von IKEA sind der Meinung, dass unsere Spende gerade in der Startphase einer so tollen Einrichtung, die das Leben mit Kindern unterstützt und ihnen in problematischen Situationen hilft, sehr gut eingesetzt ist, um ein schönes Umfeld für die betroffen Kinder und Jugendlichen zu schaffen und eine Ausbildung für die ehrenamtlichen Helfer zu gewährleisten«, erklärt der Store Manager IKEA Oldenburg Lars Fritsch. 

Die Höhe der Spende allerdings hatte er vorher nicht verraten, und als seine Kollegin Martina Lange den Scheck umdrehte, war die Überraschung perfekt. Hille Ballin vergaß vor Glück ihre vorbereitete Rede, und auch ihre beiden Vereinskolleginnen Carolin de Witt und Antje Möhrmann konnten erst einmal gar nichts sagen.

Ein paar Worte fand Hille Ballin dann aber doch noch: »IKEA Oldenburg wird 10 Jahre alt. Aus diesem Grunde dürfen wir heute hier sein und freuen uns sehr über diesen tollen Betrag. Aber egal wie hoch, jede Spende hilft uns. Unser Team von rund 40 Ehrenamtlichen, Gruppenleitungen und Vorstand arbeitet eng und harmonisch zusammen und ist sich seiner Verantwortung den Familien und Spendern gegenüber bewusst.«


TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. begleitet Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Trauer bei Verlust eines Angehörigen und bietet gleichzeitig eine Entlastung für die Familien. TrostReich ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert seine Arbeit zurzeit aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Begleitung der Familien ist kostenfrei. TrostReich bietet seine Hilfe Familien aus Oldenburg und den umliegenden Landkreisen an. 

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de.
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2500 Euro für Harfe e. V.

09.12.2017 19:13 Uhr
Die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland veranstaltet jedes Jahr am ersten Novemberwochenende eine Gemeinschaftsausstellung und aus diesem Anlass auch immer eine Benefizverlosung. Dafür wurden auch in diesem Jahr 500 Lose à 5 Euro verkauft. Zu gewinnen gab es 14 individuelle Schmuckanhänger, gebaut von 14 Innungsmitgliedern.

Nachdem die Gewinner_innen der Schmuckstücke längst gefunden sind, wurde am Donnerstag, 7. Dezember, auch der Spendenscheck über 2500 Euro an den gemeinnützigen Verein Harfe e. V. übergeben, ein Zusammenschluss selbstständiger Pädagog_innen und Psycholog_innen, deren gemeinsames Ziel die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist , die in ihrer Entwicklung gefährdet sind.

Harfe e. V. hält ein breites Angebot an Beratung, Diagnostik und Therapie für in ihrer Entwicklung beeinträchtigten Kinder und ihre Eltern bereit. »Wir unterstützen Kinder und Jugendliche darin, ihre Individualität zu entfalten, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Lebensfreude zu entwickeln und ihre Entwicklungspotentiale auszuschöpfen«, heißt es dazu im Leitbild von Harfe e. V.

Nicht immer können die Kosten für Beratung und Therapie von einem Amt oder der Krankenkasse übernommen werden. Um aber auch finanziell nicht so gut ausgestatteten Familien die Hilfe der Harfe zu ermöglichen, gibt es Sponsoren und Spenden – wie die der Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland. 
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Weihnachtsmarkt 2017 zieht viele Besucher an

05.12.2017 20:49 Uhr
von Daniel Lüllmann

Trotz regnerischen Wetters zog der Weihnachtsmarkt der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V am 1. Advent zum wiederholten Male viele Besucher an. Zunächst stimmten sich viele Gäste beim vorherigen Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche ein, der von Beschäftigten der GWO mitgestaltet wurde. Zur Eröffnung sprach Hanna Naber (MdL) und eröffnete zusammen mit Vorstand Gerhard Wessels den Markt. Sie wies bei ihrer Rede auf die erfolgreichen Projekte für Menschen mit Behinderungen der GWO hin und mahnte den Weg für mehr Teilhabe, in Zeiten in denen vermehrt Stimmen laut werden die Inklusion zu bremsen, weiterzugehen. Hanna Naber und Gerhard Wessels wünschten allen Besuchern viel Freude beim Stöbern und Kaufen auf dem Weihnachtsmarkt.
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Azubis besuchen Wohnungslose

05.12.2017 20:46 Uhr

Schüler und Schülerinnen der BBS Wechloy planen Adventsaktion

von Frerk Hinrichs

Im Rahmen des Religionsunterrichts bei Tessen von Kameke haben sich Auszubildende der Agentur für Arbeit entschlossen, einen Adventsnachmittag im Tagesaufenthalt zu gestalten. Pünktlich um 13:30 Uhr stehen die künftigen Fachangestellten der Arbeitagentur vorm Tagesaufenthalt. Mit Tannenzweigen, Keksen, Plätzchen, Punsch und Bastelmaterial. 

»Die 16 Schüler der AD3A haben alles selbst organisiert und mit der Leitung des Tagesaufenthalts abgesprochen«, erklärt von Kameke. »Wir wollen mit den Besuchern ins Gespräch kommen«, betonen die Schüler. Es sei einfacher, wenn man gemeinsam etwas unternimmt. Deswegen haben sich die jungen Männer der Grupppe vorgenommen, Sterne zu basteln. Aber auch die jungen Frauen haben sich überlegt, wie sie Gespräche fördern. Im Unterricht haben sich die jungen Erwachsenen schon eine Weile mit dem Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit beschäftigt. Jetzt sind sie interessiert an den persönlichen Geschichten der Betroffenen.
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„Man hat sich ja hierzulande daran gewöhnt – Antisemitismus in Deutschland heute“

15.11.2017 22:21 Uhr

Die IGS Kreyenbrück zeigt im Forum des Oberstufengebäudes in der Kneippstraße 14 eine Ausstellung zum Thema „Antisemitismus in Deutschland“

Die Ausstellung, die von der „Amadeu-Antonio-Stiftung“ konzipiert wurde, thematisiert verschiedene Formen von aktuellem Antisemitismus. Dabei geht es sowohl um Antisemitismus von Rechtsradikalen – die wohl bekannteste Form. Auch in Oldenburg kam es in den letzten Jahren mehrfach zu Schändungen jüdischer Grabsteine. Außerdem wird Antisemitismus im Fußball thematisiert – aktuelles Beispiel hier ist die Verunglimpfung von Anne Frank durch Fans vom Lazio Rom. Einige Tafeln widmen sich dem islamistischen Antisemitismus und der Frage, wann eine Kritik an Israel antisemitisch ist bzw. wird. Eine erschreckende Bilanz stellt die Sammlung antisemitischer Vorfälle in Deutschland dar, die jeweils am Ende eines Transparentes aufgeführt werden. Paul Spiegel, der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, wird in der Ausstellung mit den Worten zitiert: „Wir kommentieren die fast wöchentlichen Schändungen schon gar nicht mehr.“ Für alle, die die Vorfälle nicht unkommentiert lassen wollen und sich gegen Antisemitismus engagieren wollen, zeigt die Ausstellung hierfür Handlungsmöglichkeiten auf.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zwei Arbeiten des 10. Jahrgangs der IGS Kreyenbrück, die aktuelle Beispiele von Antisemitismus aufzeigen und im Rahmen der Projektwoche zum Erinnerungsgang entstanden sind. Die Ausstellung wird im Rahmen des Programms zum „Erinnerungsgang“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist vom 16. November bis zum 8. Dezember zu sehen.
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Wohlschmeckende Charity-Aktion

15.11.2017 08:48 Uhr

Round Table Oldenburg verkauft am 18.11.2017 deftige Erbsensuppe für einen guten Zweck!

Am 18.11.2017 sollen die Stadtbesucher von den Mitgliedern des Serviceclubs Round Table Oldenburg (RT 14) mit leckerer Erbsensuppe gestärkt werden. Die von der Markenfleischerei Bley stammende Qualitätssuppe wird an diesem Tage von 10 bis 17 Uhr an der Ecke Kurwickstraße/Mottenstraße vor dem Lieferanteneingang von Leffers heiß zubereitet und gegen einen geringen Kostenbeitrag verkauft. Auch diverse Getränke wie Glühwein und warmer Apfelpunsch sowie »Hot Buttered Rum« können erworben und genossen werden.
 
Der Erlös wird vom RT 14 dem regional arbeitenden Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. gespendet. TrostReich begleitet und unterstützt trauernde Kinder und Jugendliche sowie deren Familien umfassend in ihrem Trauerprozess. Weitere Informationen über den Verein finden sich unter http://www.trostreich-ol.de. 

Weitere Informationen zu Round Table Oldenburg sind unter http://www.rt14.de zu finden.
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Oldenburg weiter auf Wachstumskurs

10.11.2017 22:43 Uhr

Zahl der Einwohner steigt auf über 168.000

Immer mehr Menschen zieht es nach Oldenburg: Die Einwohnerzahl ist im Oktober 2017 auf 168.078 gestiegen. Datenbasis ist die statistische Einwohnerdatei der Stadt. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich demnach rund 1.500 Neubürgerinnen und Neubürger in Oldenburg angemeldet.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die positive Entwicklung: „Oldenburg ist weiter eine sehr attraktive Stadt zum Leben und Arbeiten. Wichtig ist aber, dass wir im Wohnungsbau sowie beim Ausbau von Kitas und Schulen mit der Entwicklung Schritt halten. Dafür unternehmen wir große finanzielle Anstrengungen.“

Auf Grundlage der aktuellen Entwicklung dürfte Oldenburg in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die 170.000-Einwohner-Marke könnte nach derzeitigen Prognosen in der ersten Jahreshälfte 2018 erreicht werden.
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Verschenkmarkt sucht neue Räume

28.10.2017 21:07 Uhr

Tage in Halle an der Rheinstraße sind gezählt

Der von der Agenda-Gruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz“ betriebene Verschenkmarkt an der Rheinstraße sucht eine neue Bleibe. Aufgrund der anstehenden Veränderungen am Stadthafen Süd sind die Tage des Verschenkmarktes dort gezählt. Die Halle, die die Firma Maco freundlicherweise sehr günstig zur Verfügung stellt, kann der Verschenkmarkt nur noch ungefähr ein Jahr nutzen. Die Einrichtung ist dort seit dem Jahr 2004 ansässig.

Gesucht werden nun eine Halle oder Räume mit einer Größe von 100 bis 300 Quadratmetern. Parkmöglichkeiten direkt am Gebäude oder in der Nähe und eine gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV sind wünschenswert. Die Miete trägt die Stadt Oldenburg, allerdings stehen dafür nur sehr geringe Mittel zur Verfügung. Über Angebote oder Hinweise freut sich das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-3246 oder per E-Mail an die Adresse agenda21@stadt-oldenburg.de.

Der Verschenkmarkt ist eine Einrichtung, die ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben wird. Dort können funktionierende Dinge des täglichen Lebens abgegeben werden, und jede Besucherin und jeder Besucher kann dort Dinge kostenlos mitnehmen. Weitere Informationen finden sich auf der Internet-Seite der Stadt Oldenburg.
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Neue Freizeitgruppe für Erwachsene im Kennedyviertel

28.10.2017 20:56 Uhr
In der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten trifft sich ab Mittwoch, 1. November, eine neue Freizeitgruppe für Erwachsene. Eingeladen sind alle, die Interesse haben, neue Menschen im Stadtteil kennenzulernen, gemeinsam die Natur zu beobachten und weitere Aktivitäten zu planen. Die Gruppe „Jahreslauf“ trifft sich 14-täglich von 19 bis 21 Uhr im Stadtteil-Café. Das Angebot ist kostenlos. Interessierte können sich in der Gemeinwesenarbeit unter der Telefonnummer 04415601165 anmelden.
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Weihnachtliches Benefizkonzert mit Annie Heger

28.10.2017 20:39 Uhr

Johanniter-Hilfsgemeinschaft Oldenburg lädt in die Garnisonkirche ein

Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft (JHG) lädt wieder zu ihrem jährlichen Benefizkonzert in Oldenburg ein. Am Dienstag, 28. November, findet in der Garnisonkirche Oldenburg, Peterstraße 43, ein weihnachtliches Mitsing-Konzert mit Annie Heger statt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Spendenzweck ist in diesem Jahr das Projekt "Kleine Wünsche" der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oldenburg, bei dem in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Oldenburg und dem Allgemeinen Sozialen Dienst Kindern aus finanziell benachteiligten Familien eine Freude zu Weihnachten bereitet wird. Im vergangenen Jahr konnten sich so mehr als 600 Kinder in Oldenburg über ein Geschenk freuen.

Gemeinsam zu singen ist die schönste Art in Vorweihnachtsstimmung zu kommen. Die Sängerin und Entertainerin Annie Heger wird während des Benefizkonzerts bekannte traditionelle, poppige, festliche und besinnliche Weihnachtslieder singen und lädt zum kräftigen Mitsingen ein. Begleitet wird sie von dem Kirchenmusiker und Organisten Christian Arndt und dem Blechbläserensemble Holy Trinity Church Brass Solists aus Oldenburg. Annie Heger ist eine außerordentlich vielseitige Künstlerin. Unter anderem war sie Frontfrau der ElektroPop-Band "Zuperfly" und Gründungsmitglied der Gruppe "Sweet Sugar Swing". Seit 2013 ist die künstlerische Leiterin des PLATTart-Festivals und in der Sendung "Hör mal'n beten to" auf NDR 1 zu hören. 
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Angebote für Frauen in der GWA Bloherfelde/Eversten

08.10.2017 20:01 Uhr
Ein buntes Angebot bietet der neue Frauenkalender vom Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten. Bis zum Jahresende treffen sich Frauen jeden Alters zu verschiedenen Aktivitäten. Beispielsweise geht es am Mittwoch, 18. Oktober, zum Bowling und am Mittwoch, 8. November, wird ein Filz-Workshop durchgeführt. Weitere Informationen und Termine gibt es beim Treffpunkt, Bloherfelder Straße 173, oder unter der Telefonnummer 0441 5601165.
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Eltern-Kind-Gruppe in Bloherfelde/Eversten sucht Verstärkung

01.10.2017 20:41 Uhr
Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten bietet jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr eine Eltern-Kind-Gruppe an. Eltern mit ihren bis zu zweijährigen Kindern spielen und singen gemeinsam unter Anleitung einer Pädagogin. Die Gruppe sucht Verstärkung und lädt neue Eltern mit ihren Kleinkindern herzlich ein. Informationen und Anmeldung im Treffpunkt, Bloherfelder Straße 173, oder unter Telefon 0441 5601165.
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Sprachcafé Spezial »Wahlen«

14.09.2017 10:01 Uhr
Am Dienstag, 19. Oktober 2017 findet im Stadtteiltreff Dietrichsfeld erneut das Sprachcafé Spezial statt.

Aus aktuellem Anlass wird ab 15 Uhr das Thema »Wahlen in Deutschland« behandelt. Es wird einen kurzen Vortrag zum Thema geben, der allgemeine Fragen zum Wahlsystem in Deutschland beantwortet. Im Anschluss können die Besucher weitere spezielle Fragen klären und diskutieren.

Jede_r Interessierte ist willkommen, Kinderbetreuung wird angeboten.
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VfL Oldenburg Knights unterstützen Haus Regenbogen

10.09.2017 20:42 Uhr
von Frerk Hinrichs

400 Euro an Spenden haben die Oldenburger Footballer VfL Oldenburg Knights für Haus Regenbogen gesammelt. Spieler und Freiwillige waren mit Spendendosen durch die Reihen der Besucher gegangen und hatten um Spenden gebeten. Zum Footballspiel gegen die Hamburger Pioneers waren auch Jugendliche aus dem Haus Regenbogen ins Marschwegstadion gekommen. Sie haben sich von der tollen Atmosphäre am Spielfeld einfangen lassen und hatten sehr viel Spaß, bestätigt Einrichtungsleiterin Ute Dorczok. Das Haus Regenbogen ist ein pädagogisch-therapeutisches Wohnheim der Diakonie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Beeinträchtigungen.
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Pflegekonferenz: SoVD Oldenburg fordert Maßnahmen gegen Fachkräftemangel in der Pflege

27.08.2017 20:36 Uhr
Das Oldenburger Bündnis Pflege nannte zur ersten Sitzung die Ziele: Pflege verbessern, Austausch fördern, Engpässe beseitigen. „Wir können die Pflege verbessern, wenn auch die Politik vor Ort neue Wege geht, den Fachkräftemangel in der Pflege zu beheben. Dazu kann eine besondere Kinderbetreuung für Pflegekräfte, meist Frauen, gehören. Aber auch ein Begrüßungsgeld und Hilfe, günstige Wohnraum zu finden", sagt Hannelore Veit, Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands Oldenburg und Vertreterin der Oldenburger Sozialverbände in der Pflegekonferenz.

An der Auftaktveranstaltung des Oldenburger Bündnisses Pflege nahmen u.a. Vertreter von Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen, der Stadt Oldenburg, des Pflegepersonals, der Seniorenvertretung, der Sozialverbände, der Sozialdienste der Krankenhäuser, der Angehörigen sowie des Versorgungsnetz Gesundheit teil. Ebenfalls dabei war die Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters. „Mit diesem breiten Bündnis haben wir ein Netzwerk, das nicht nur eine Plattform des Austauschs sein will. Es kann und sollte auch aktiv dafür eintreten, dass die Menschen in den Pflegeberufen gute Arbeitsbedingungen finden, ihr Job ihrer sozialen Bedeutung bezahlt wird und dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Die großen Linien zur Pflege zieht die Bundesregierung. Doch wir können und müssen vor Ort die Rahmenbedingungen des Pflegeberufes verbessern. So verändern wir die Akzeptanz des Berufes, damit wir neue Mitarbeiter gewinnen und halten. Und wir können die Pflege selbst erweitern, wenn wir etwa mehr Angebote zur Kurzzeit- und Tagespflege vorsehen“, sagt Hannelore Veit. Sie war bis 2005 in Pflegeheimen in Oldenburg und Bremen tätig. 
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TrostReich - Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

24.08.2017 08:33 Uhr
Der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche ist dem Bremer Verein Trauerland entsprungen und schafft damit für die in Oldenburg und den umliegenden Landkreisen betroffenen Familien ab dem 1. Oktober 2017 eine weitere Möglichkeit in der Begleitung ihrer Trauer. 

Nach dem Tod eines Angehörigen stehen die Familien vor der großen Herausforderung, sich neu zu ordnen. Kinder und Jugendliche, die durch den Tod eines nahestehenden Menschen einen Verlust und damit einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, – nichts ist mehr wie es war – werden auf ihrem persönlichen Trauerweg individuell begleitet. Kinder trauern anders – sie drücken ihre Gefühlswelt im Spiel aus, während des Tobens, in der Aggression oder auch im Rückzug. TrostReich bietet eine geschützte Umgebung und den Raum, in dem sich gleich Betroffene begegnen. Das Team der Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche ist aufgestellt durch Mitarbeiter aus dem psychologischen und pädagogischen Bereich sowie systemischen Familienaufstellungen, außerdem durch ca. 30 Ehrenamtliche, darunter weitere Pädagogen, Trauerbegleiter,  Mediatoren und Soziologen. Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen sind von großer Bedeutung. Der Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen ist geprägt von Empathie und Wertschätzung sowie der Wahrnehmung ihrer Einzigartigkeit. Den Charakter ihrer Arbeit sehen die Trauerbegleiter als präventiv, Therapien können sie nicht anbieten.

Der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche ist auf Spenden durch die Öffentlichkeit angewiesen. 

Die Begleitung der Familien in Gruppen- und Einzelgesprächen sowie Hilfe in der Krisenintervention ist für die Familien kostenfrei. Die Trauergruppen treffen sich im Deelweg in Oldenburg. 


Telefonisch ist der Verein über die Telefonnummer 0157 7726 8056 zu erreichen.
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Starkes Ehrenamt

23.08.2017 10:22 Uhr

Eine Reihe von Workshops im Blauschimmel Atelier

Eine Reihe von Workshops für Ehrenamtliche und Interessierte im Blauschimmel Atelier

Auch in diesem Jahr bietet das Blauschimmel Atelier eine spannende Reihe von praktischen Workshops für bereits aktive Ehrenamtliche sowie für Interessierte an. Diese Workshops sind die ideale Gelegenheit, sowohl um sich künstlerisch auszuprobieren als auch um unverbindlich und mit Spaß die Arbeit des Blauschimmel Ateliers kennenzulernen.

»Ob in der Kursgestaltung, bei kleinen oder großen Veranstaltungen, im Büro oder in der Öffentlichkeitsarbeit: Die Möglichkeiten, sich im Blauschimmel Atelier zu engagieren sind vielfältig und spannend!«, verspricht Geschäftsführerin Ilaria Massari. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird gebeten.

Alle Termine, Uhrzeiten und Informationen sind auf der Webseite des Blauschimmel Ateliers zu finden.
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Zehn Jahre Gemeinwesenarbeit in Dietrichsfeld

05.08.2017 18:14 Uhr

Stadtteiltreff lädt am 11. August zur Feier ein

Der Stadtteiltreff Dietrichsfeld besteht im Sommer 2017 seit zehn Jahren – dieses Jubiläum wird am Freitag, 11. August, gefeiert. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr besteht für alle Gäste die Möglichkeit, bei Kaffee, Tee, selbstgebackenem Kuchen, einem internationalen Buffet und Grillwürstchen das Haus an der Alexanderstraße 331, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die vielfältigen Angebote kennen zu lernen. Für Kinder gibt es zahlreiche Spiel- und Bastelangebote, eine Hüpfburg und Malaktionen.

Der Stadtteiltreff ist für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Dietrichsfeld/Bürgerfelde zentrale Anlauf-, Beratungs- und Kontaktstelle, um Menschen in ähnlichen Lebenssituationen zu treffen, verschiedene Aktivitäten gemeinsam wahrzunehmen und Hilfe im Alltag zu bekommen.
Der Stadtteiltreff ist offen für Menschen aller Altersstufen und Nationalitäten. An ihren Wünschen und Interessen orientiert sich sein Angebot mit dem Ziel, das Leben und Wohnen in Dietrichsfeld/Bürgerfelde interessanter und lebenswerter zu gestalten. 

Die Gemeinwesenarbeit im Stadtteiltreff bietet Beratung und Hilfe bei Alltagsproblemen, Förderung zur Selbsthilfe und Angebote im kulturellen, sozialen und kommunikativen Bereich, wie zum Beispiel das Elternfrühstück, den Seniorennachmittag, das Nachhaltigkeitscafé oder verschiedene Sportangebote. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist die Vernetzung und der Austausch mit anderen Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil.

Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs unter Telefon 0441 5707892.
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3015 Euro für Trauerland

27.07.2017 22:50 Uhr

Erlöse aus Fahrradputz-Aktion und Versteigerung

In den Räumen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland fand heute die Übergabe eines Spendenschecks an den Verein Trauerland e.V. statt.

Anlässlich des Tags der offenen Tür bei der Polizei Oldenburg am 7. Mai 2017 hatte der Serviceclub "Round Table 14 Oldenburg" die traditionelle Frühjahrs-Fahrradputzaktion auf das Gelände der Polizeiinspektion am Friedhofsweg verlegt. Zum 200-jährigen Jubiläum der Polizei im Oldenburger Land hatte Round Table mit tatkräftiger Unterstützung des Vereins Trauerland e.V. insgesamt 180 Fahrräder für einen guten Zweck auf Hochglanz poliert.

Am heutigen Tag übergab Round Table nun dem Verein Trauerland einen Spenden-Scheck über 1500 Euro. Round Table Oldenburg und Trauerland e.V. haben sich ausdrücklich bei der Polizeiinspektion Oldenburg bedankt, dass sie Teil der Veranstaltung am 7. Mai 2017 sein durften. An diesem Tag waren auf dem Gelände am Friedhofsweg 15.000 Besucher zu Gast.

Aus einer Versteigerung von 16 Gebrauchtfahrrädern sind bei dem Fest weitere 1500 Euro eingenommen worden, die die Polizei heute ebenfalls in Form eines Schecks an Trauerland e.V. überreichen konnte.


Kinder müssen sich bewegen, rumtoben, laut sein dürfen. Dies gilt auch für trauernde Kinder und Jugendliche, die nach dem Tod eines geliebten nahestehenden Menschen zu Hause oft eine Schwere und Starre erleben und sich und ihre Bedürfnisse dadurch zurückstellen. Trauerland e.V. begleitet in Oldenburg derzeit 45 Kinder und Jugendliche auf ihrem individuellen Trauerweg. Für den Erhalt und die Sicherung seiner Arbeit ist der Verein auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen unter: www.trauerland.org.
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»Wohnung ist immer Thema«

27.07.2017 20:39 Uhr

Diakonisches Werk Oldenburg Stadt legt Jahresbericht vor

von Frerk Hinrichs

Wohnung ist in allen Feldern der sozialen Arbeit des
Diakonischen Werkes ein bestimmendes Thema, berichtet Heinz-Hermann Buse vom
Diakonischen Werk Oldenburg Stadt. »Zur Diakonie kommen immer mehr Menschen, die
Angst vor Wohnungsnot haben. Rentner, Geringverdiener oder Hartz-IV-Empfänger, die
Mieten und Energiekosten nicht mehr zahlen können, aber auch keine andere Wohnung
finden. In Oldenburg fehlt es an günstigen Wohnungen«, mahnt Buse. 

Viel zu viele
Menschen müssen inzwischen mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen
ausgeben. Der Rest reicht bei kleinen Renten und geringem Einkommen kaum zum
Leben, sehen die Sozialberater der Diakonie täglich. »Selbst Arbeit schützt nicht immer
vor Wohnungsnot«, weiß Buse und berichtet von Menschen, die zum Arbeiten nach
Oldenburg gekommen sind, aber keine bezahlbare Wohnung finden. Für eine Weile
können sie bei Kollegen oder Bekannten übernachten. Aber das geht nicht auf Dauer.
Wohnungsgesellschaften mit Wartelisten von einem Jahr sind auch keine Alternative.
Offenbar nehmen Investoren sogar umfängliche Leerstände in Kauf, um von
überzogenen Mieterwartungen nicht abrücken zu müssen.

Auf der Kehrseite der Wohnungsnot können Vermieter sogar minderwertige
Wohnungen weit unterhalb normaler Standards zu überhöhten Preisen vermieten:
Zimmer mit völlig abgewohnten Möbeln, Küchenmitbenutzung und
Gemeinschaftstoilette für 20 Euro pro Quadratmeter. Viele bleiben dabei auf der
Strecke. Die Zahl der Kontakte im Tagesaufenthalt für Wohnungslose hat sich im
vergangenen Jahr verdoppelt. Denn hier können Menschen ihre Post empfangen, wenn
es sonst keine Adresse gibt. Hier gibt es Essen und die Möglichkeit zu Duschen oder
Wäsche zu waschen. »Leben ohne eigene Wohnung oder auf der Straße bedeutet
Verarmung, Verelendung und soziale Isolation«, warnt die Diakonie.

Besonders bei jungen Leuten unter 25 Jahren ist Unterstützung notwendig, damit sie
nicht abdriften oder die Ausbildung abbrechen. Wo Familie oder soziales Umfeld fehlen,
stützt die Diakonie mit dem Projekt »U25« etwa vierzig junge Menschen auf ihrem Weg in
die Selbständigkeit.

»Der Wohnungsmangel hat inzwischen die Mittelschicht erreicht«, ist Buse besorgt. Auch
Familien und Alleinerziehende mit Kindern haben es oft schwer. In der allgemeinen
Sozialberatung hat die Diakonie 180 oldenburger Haushalten aus materiellen Notlagen
geholfen. Meist mit kleinen Darlehen, aber auch mit Lebensmittelgutscheinen, Spendenund
Stiftungsmitteln. Ziel ist die Stabilisierung der Haushalte, damit die Wohnung
erhalten bleibt und die Spirale nach unten unterbrochen wird.

Von Vermietern wünscht sich Buse, dass sie mehr günstige Wohnungen für
Benachteiligte anbieten. Die Stadt Oldenburg sollte Belegwohnungen vorhalten, um in
besonderen Situationen schnell Wohnraum anbieten zu können. Zudem sollten die
Regelsätze für Sozialleistungen überprüft werden. Der Anteil für Strom ist zu niedrig
angesetzt. Im Schnitt fehlen je Person 20 Euro monatlich.
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Sommerferienprogramm der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten

27.06.2017 21:57 Uhr
Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten ist auch in den Sommerferien durchgängig geöffnet. Unter dem Motto „Endlich Ferien!“ stehen attraktive Angebote für Jung und Alt zur Auswahl. Unter anderem gehört ein Besuch im Park der Gärten sowie Tagesfahrten auf die Nordseeinsel Langeoog und in den Freizeitpark Ostrittrum zu den Programmpunkten. Für alle, die ihre Schränke und Keller aufräumen wollen, ist der Stadtteilflohmarkt auf dem Bloherfelder Marktplatz am Samstag, 29. Juli, genau das Richtige. 

Nur für Frauen
Am Mittwoch, 26.Juli, findet von 17.30 bis 20 Uhr das nächste internationale Treffen für Frauen im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten statt. An diesem Treffen können alle interessierten Frauen ab 18 Jahren teilnehmen. Es wird gebeten, Speisen und Grillgut mitzubringen. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten gibt es zu allen Veranstaltungen weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden unter Telefon 0441 5601165 oder per Email an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de. 
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Wildwasser stellt Tätigkeitsbericht 2016 vor

27.06.2017 21:46 Uhr
Wildwasser stellt Jahresbericht 2016 vor
Insgesamt 374 Menschen haben 2016 an die Mitarbeiterinnen von Wildwasser wegen einer Beratung gewandt. 55 % davon waren Betroffene, weitere waren Fachkräfte, Mütter und andere Bezugspersonen. »Denn wenn Bezugspersonen Wildwasser mit den vielfältigen Hilfen kennen, können sie diese an Betroffene gut weiterempfehlen«, sagt Wildwasser.

Aus den 374 Beratungsfällen ergaben sich 1.528 telefonische und persönliche Beratungskontakte aus Stadt und Landkreis Oldenburg sowie den Landkreisen Ammerland, Clopenburg und Wesermarsch.

In den meisten Fällen ging es inhaltlich um die Stabilisierung nach sexualisierter Gewalterfahrungen, die vielfältige und zumeist langwierige Belastungen für die seelische und körperliche Gesundheit der Betroffenen zur Folge haben. 

Die Onlineberatung hat sich inzwischen als Angebotsmöglichkeit für Ratsuchende fest etabliert.  Die Anonymität in der Onlineberatung erleichtert den Ratsuchenden die Kontaktaufnahme. Insgesamt haben 60 Ratsuchende das Onlineberatungsangebot genutzt. 

Die mobile Beratung im Landkreis Oldenburg als niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeit wurde 2016 häufiger als im vorangegangenen Jahr in Anspruch genommen.

Der gesamt Tätigkeitsbericht ist hier als pdf-Datei hinterlegt.
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Baden umsonst, Busfahren zum halben Preis

03.05.2017 08:40 Uhr

Sonderaktion 2017: Gutscheine und Ermäßigungen für Inhaber des Oldenburg-Passes

Auch in diesem Jahr hat der Rat der Stadt Oldenburg als freiwillige Leistung Mittel für zusätzliche Aktionen im Rahmen des Oldenburg-Passes der Lokalen Agenda 21 zur Verfügung gestellt. In einer Sonderaktion ab 9. Mai werden wieder Ermäßigungen gewährt. Die Sonderaktion ist bis zum 30. November befristet und läuft, solange der Vorrat reicht.

Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, die einen neuen Oldenburg-Pass beantragen möchten, dies in der ersten Mai-Woche zu erledigen, da am 9. und 10. Mai nur Sammel- und Bildungsgutscheine ausgegeben, jedoch keine neuen Pässe beantragt werden können.

Inhaberinnen und Inhaber des Oldenburg-Passes können in diesem Jahr in der gesamten Freibadsaison vom 20. Mai bis 3. September wieder kostenlos baden: In diesem Jahr sogar an drei Tagen in der Woche. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag erhalten sie bei Vorlage des Oldenburg-Passes freien Eintritt ins Freibad Am Flötenteich und ins Freibad des OLantis Huntebades. Außerdem gibt es ermäßigte 5er- und 10er-Tickets für die ganzjährige Nutzung der Hallen- und Freibäder.

Ebenso können mit dem Oldenburg-Pass Tickets der VWG-Buslinien zum halben Preis erworben werden, zum Beispiel 4er-Tickets oder Monatskarten. Ab dem 1. September werden die ermäßigten Busfahrtkarten der Preisstufe I in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden.

Die sogenannte Sammelgutscheine können im Weltladen Oldenburg, im Fahrradzentrum Oldenburg, bei der Obst-und Gemüsekiste ecocion, für einen Besuch des Casablanca-Kinos oder des Oldenburgischen Staatstheaters eingesetzt werden. Haushalte mit bis zu drei Personen bekommen einen, Haushalte bis sechs Personen zwei und größere Haushalte bekommen drei Bögen mit jeweils 20 Euro Gesamtwert. Die Sammelgutscheine sind ab 9. Mai im Bürgerbüro Mitte erhältlich, alle Oldenburg-Pässe sind mitzubringen.

Außerdem werden wieder Bildungsgutscheine im Wert von 40 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung des Bildungsträgers gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein, maximal drei pro Person in diesem Jahr.

Der Oldenburg-Pass ist ein Projekt der Lokalen Agenda 21. Das städtische Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Pass nach einer Einkommensprüfung an Personen mit geringem Einkommen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Voraussetzung für seinen Erwerb ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburgpass oder im ServiceCenter unter Telefon 0441 235-4444.
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»Klebstoff des sozialen Miteinander«

03.04.2017 10:17 Uhr

Verabschiedung von Theo Lampe

von Frerk Hinrichs

Weil helfen Freunde macht, steht auf dem historischen Plakat am Rednerpult zur Verabschiedung von Diakonie-Referent Theo Lampe. Und über 200 Gäste im Yezidischen Gemeindezentrum zeigen, dass 37 Jahre beim Diakonischen Werk Oldenburg tatsächlich ein großes Netzwerk entstehen lassen. Von Theo Lampe kann man lernen, was kirchlich geprägt soziale Arbeit bedeuten und bewirken kann, erklärte Diakonie-Vorstand Thomas Feld. In der Griechenberatung zu Beginn seiner Laufbahn, traf Lampe auf Menschen, die mit Selbstbewusstsein erklärten: »Wir hatten den Mut auszuwandern.« Migranten sind vitale, mutige Menschen, voller Hoffnung und Sehnsucht nach dem Glück. Seitdem bewegt auch die Diakonie die Frage, wie wir über alle Unterschiede zu einem guten Zusammenleben kommen. Fremde sollen zu Nachbarn werden, die sich gegenseitig kennen und unterstützen, betont der Diakonie-Vorstand. Theo Lampe lebt die Vision vom neuen Menschen mit Haltung und vom Miteinander in Vielfalt, stellt Oberkirchenrat Detlef Mucks-Bücker fest: »Ob die Muttersprache griechisch oder türkisch, ob das Vaterhaus syrisch-orthodox, yezidisch oder muslimisch – ob Herkunft und Heimat mehr religiös oder mehr politisch diskriminiert werden – Theo Lampe hat ein Ohr, hat ein Auge für viele, die Zuflucht und Zuhause suchen.«

Kirche und Diakonie, Wort und Tat, gehören zusammen und sind aufeinander bezogen, erklärte Theo Lampe mit Blick auf seine Tätigkeit in der Diakonie. Nur wenn wir beides haben, werden wir in einer vielfältigen, säkularisierten Gesellschaft wahr genommen. »Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Gesellschaft unsere christlichen Glaubenswerte braucht, damit Menschlichkeit der ›lebendige Klebstoff‹ des sozialen Miteinanders bleibt«, betonte der scheidende Referent. Über die Jahre sind weitere Aufgaben zur Migrationssozialarbeit hinzugekommen, wie die Freiwilligenarbeit und die Kirchenkreisdiakonie. Manches wie den Zivildienst oder kleinere Projekte mussten aber auch wieder abgebaut werden, weil sich die Zeit geändert hatte. Trotzdem resümiert Lampe: »Ich habe aufbauen können, durfte initiieren und organisieren, moderieren und beraten, vernetzen und kooperieren, veranstalten und politisch wirken.«  Gerade die Aufnahme von Flüchtlingen habe gezeigt, wie handlungsfähig Kirche und Diakonie sind, wenn sie zusammen arbeiten. Die Kirchenkreisdiakonie ist als Basis eng verbunden mit den verschiedenen spezifischen Beratungsdiensten. Die Verantwortung für diese soziale Arbeit ist gut ausbalanciert. Darin unterscheidet sich der oldenburgische Gestaltungsansatz von anderen. Das ist ein wahrer Schatz, um den uns manche regelrecht beneiden. Kirche und Diakonie sind Strukturen, in den er gern gearbeitet habe, betont Lampe und dankte allen, die ihm durch und über diese Strukturen verbunden sind.

»Freiwilligkeit ist nicht nur ein Ideal, sondern muss auch politisch geschützt werden«, betont Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker. Sie nimmt Dienstgeber und Aufgabensteller wie Diakonie und Kirche in die Verantwortung. Dienst darf nicht in Strukturen von Pflicht und Zwang zurückfallen und nicht auf ein ökonomisches Verständnis von Leistung und Gegenleistung reduziert werden, warnt der Oberkirchenrat und fordert: »Wer die Gaben von Freiwilligen nutzen darf, muss ihnen selbst Raum geben, diese Erfahrungen für sich und ihre Gesellschaft fruchtbar zu machen.«
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»Krankenkassen zahlen Krankentransporte weiter«

22.03.2017 10:10 Uhr
Nach der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade: Fahrten für Patienten mit Pflegegrad 3 können verordnet werden, wenn die Mobilität dauerhaft beeinträchtigt ist und der Arzt dies bescheinigt. Pflegegrad 3 allein reicht zur Begründung nicht aus. Bei Pflegegrad 4 und 5 muss die Mobilitätseinschränkung nicht individuell beurteilt werden.

 

Seit 1. Januar 2017 ist das Zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft und ersetzt u.a. die bisherigen Pflegestufen durch Pflegegrade. Das hat Folgen für Patienten, die zu einer ambulanten Behandlung gefahren werden müssen. „Aus Beratungen wissen wir, dass Unklarheiten bestehen. Patienten fragen sich, warum die Krankenfahrt auf einmal nicht mehr bezahlt wird, warum plötzlich eine neue Bescheinigung her muss.“, sagt Thomas Barke, Sozialberater des SoVD Kreisverbands Oldenburg. Die Änderung: Wer bisher Pflegestufe 1 und 2 hatte, erhält jetzt Pflegegrad 3. Das bedeutet für Krankenfahrten. Pflegegrad 3 zeigt nicht automatisch die  „dauerhafte Mobilitätseinschränkung“ an. Die aber ist erforderlich. Denn: Krankenfahrten werden nur in Ausnahmefällen von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Leistung muss vorab von einem Vertragsarzt verordnet und durch die Krankenkasse genehmigt werden. D.h.: Der Arzt muss jetzt individuell bei Patienten mit Pflegegrad 3 eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität feststellen und diese bescheinigen. Die Einschränkung kann körperliche (somatische) und/oder psychologische, geistige (kognitive) Ursachen haben. Sie ist somit auch bei Demenz anzuwenden. Versicherte, die bis 31. Dezember 2016 in die Pflegestufe 2 eingestuft waren und Anspruch auf Fahrkostenübernahme hatten, haben Bestandsschutz. Solange sie mindestens den Pflegegrad 3 haben, brauchen sie sie keine gesonderte Feststellung ihrer dauerhaften Mobilitätsbeeinträchtigung. Bei Pflegegrad 4 und 5 wird von vornherein davon ausgegangen, dass Patienten dauerhaft eingeschränkt sind und Anrecht auf Krankenfahrten haben.
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»Weiter fast jeder Sechste in Armut«

07.03.2017 10:52 Uhr

Quote leicht gesunken

Der Paritätische Wohlfahrtsverband gibt in seinem Armutsbericht 2017 die aktuelle Armutsquote für Oldenburg und den angrenzenden Raum (Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg, Städte Delmenhorst, Oldenburg) an. Sie liegt 2015 bei 16 Prozent. „Obwohl die Quote leicht sank, liegt sie fast 2 Prozentpunkte über 2009 mit 14,1 Prozent. Fast jeder Sechste gilt als arm“, sagt SoVD-Regionalleiter Jörg Hülper.

 

Der Armutsbericht 2017 zeigt, dass die Armutsquote in Oldenburg sowie im Bund auf hohem Niveau verharrt: So lagen die Armutsrisikoquoten für Oldenburg und Umgebung 2008 bei 15,6 Prozent, um 2009 auf 14,1 und im Folgejahr auf 14,2 Prozent zu sinken. 2011 (15 Prozent) stiegt die Quote, sank 2012 wieder leicht (14,4 Prozent) Seit 2013 (15,3 Prozent) klettere sie erneut und lag 2014 lag bei 16,7 Prozent sowie 2015 bei 16,0 Prozent. Hülper: „Das größte Risiko, in Armut abzurutschen, tragen Alleinerziehende, Erwerbslose sowie Rentner. Wir fordern daher eine kommunale soziale Lebenslagenpolitik. Sie findet eine Reihe Anknüpfungspunkte – beispielsweise in einer lokalen Wirtschaftspolitik und einem kommunalen sozialen Arbeitsmarkt, in der Wohnungspolitik durch die Förderung sozialen Wohnraums oder in der Bildungspolitik, die bildungsbenachteiligte junge Menschen besonders fördert. Hinzu kommen Angebote in den Bereichen Freizeit, Kultur und Nahverkehr, wo Kommunen vergleichsweise hohen Einfluss haben. Hier geht es um Sozialtickets für Busse, Theater Freibäder, aber auch um das gratis Frühstück in der Schule.“

Als arm gelten laut Definition der EU Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren gesellschaftlichen Einkommens haben. Der Paritätische geht davon aus, dass dies bundesweit 12,5 Millionen Menschen sind, davon 3,4 Millionen Rentner. In Deutschland gelten Haushalte mit einer Person und einem Einkommen von weniger als 942 Euro pro Monat als arm. Bei einer Familie mit zwei Kindern liegt die Grenze bei 1.978 Euro.
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Oldenburger Milliarden-Anteil erhebt sich auf dem Schlossplatz

14.02.2017 21:28 Uhr

Weltweiter Protest gegen Gewalt an Frauen

von Carsten Lienemann

Rund 350 Menschen, darunter eine ganze Reihe von Männern, fand sich am Dienstag, 14. Februar, ab 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz ein, um bei strahlendem Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. »One Billion Rising« heißt die Aktion, die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert wurde. Seitdem finden sich jedes Jahr an diesem Datum weltweit Menschen auf öffentlichen Plätzen zusammen, um zur Musik von »Break the Chain« zu tanzen und damit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und für Respekt, Wertschätzung und Gerechtigkeit zu demonstrieren. Es geht um Empowerment und Stärkung und Solidarität von Betroffenen und Unterstützenden. 

Eingestimmt von der Samba-Gruppe Oldenburg-Eversten und von Moderatorin Annie Heger sowie Annika und Lena nochmal an die Choreografie erinnert, tanzten die Schlossplatzbesucher_innen insgesamt viermal »Break the Chain« durch, jedes Mal mit mehr Begeisterung. Selbstvertändlich wurde dabei nicht vergessen, dass es um ein sehr ernstes Anliegen ging.

»Laut UN-Statistik wird jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt. Für jede einzelne Frau ist jedes einzelne Mal ein entsetzliches Leid, das wir nicht länger hinnehmen wollen«, sagte Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. »Wir wollen uns dagegen auflehnen, wir wollen protestieren, Solidarität zeigen und ein sichtbares Zeichen setzen. Wir wollen jegliche Form von Gewalt ächten und verurteilen, vor allem an Frauen und Mädchen im Hinblick auf geschlechtsspezifische Gewalt. Aber uns in Oldenburg ist die Erweiterung dieser Kampagne um die Personengruppe der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Inter- und Queermenschen, abgekürzt LSBTI*Q, sehr wichtig«, so Oncken weiter. 

Wiebke Oncken wies auf die vergleichsweise gute Beratungssituation in Oldenburg hin. »Es gibt zahlreiche Einrichtungen, die gut untereinander vernetzt sind und gegebenfalls weiter vermitteln. Betroffene werden vertraulich beraten und unterstützt.« Viele Vertreterinnen der Einrichtungen waren vor Ort und gaben Informationen mündlich und in Form von Faltblättern weiter.

Organisiert und unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gleichstellungsstelle der Stadt Oldenburg, dem Autonomen Frauenhaus, dem Präventionsrat Oldenburg, dem Zentrum für Frauen-Geschichte, dem Mädchenhaus Oldenburg, Wildwasser Oldenburg, dem Lions Club Oldenburg Willa Thorade und dem Zonta Club of Oldenburg. Maike Dittmer übersetzte die Ansprachen und die Tanzerläuterungen in Gebärdensprache, Djane Kim sorgte für Ton und Musik, und heiße Getränke kamen von Kaffee Käthe. 

Gegen 17:30 Uhr löste die Veranstaltung sich langsam auf, die meisten Teilnehmer_innen zog es zurück ins Warme, einige aber konnten gar nicht genug bekommen, alle aber waren bester Stimmung. Bleibt zu hoffen, dass auch inhaltlich etwas hängen bleibt. Aber im nächsten Jahr wird ja wieder getanzt.
zum Video-Clip vom Schlossplatz

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Altersarmut steigt – auch in Oldenburg!

09.02.2017 11:58 Uhr
SoVD Kreisverband Oldenburg warnt vor zunehmender Altersarmut – steigende Zahl von Empfängern der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

 

In Deutschland stieg die Zahl der von Armut bedrohten Menschen im Alter ab 55 Jahren in den vergangenen Jahren auf 5,7 Millionen. 2010 waren es 4,9 Millionen, meldet das Europäische Statistikamt Eurostat. Damit ist heute fast jeder fünfte ältere Deutsche betroffen und muss mit einem Einkommen von weniger als 60 Prozent des Durchschnitts auskommen. „Aus der Bedrohung wird im Alter schnell Wirklichkeit. Altersarmut gibt es auch in Oldenburg. Sie findet aber nicht vor den hellen Läden in der Langenstraße statt, sondern meist verschämt und still zu Hause“,  sagt Renate Ripken, 1. Vorsitzende SoVD Kreisverband Oldenburg. Sie verweist auf die steigende Anzahl der Menschen, die in Oldenburg Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bekommen. Diese Leistung der Sozialhilfe erhielten in der Stadt Oldenburg Ende 2015 (letzter Stichtag) 1.344 Menschen im Alter ab 65 Jahren. Ein Jahr zuvor waren es 1.263, 2010 noch 967. Im Kreis Oldenburg waren 2015 626 Menschen betroffen (2014:592). „Armut im Alter ist weiblich“, sagt Ripken. Die Mehrzahl der Betroffenen (Stadt Oldenburg 2015: 788, bzw. 59 Prozent) sind Frauen.

Die Grundsicherung soll den Lebensunterhalt von Menschen ermöglichen, die wegen Alters oder voller Erwerbsminderung nicht mehr arbeiten können und deren Einkünfte für den Lebensunterhalt nicht reichen. Eigenes Einkommen und Vermögen werden auf die Grundsicherung angerechnet. „Die Möglichkeiten der Kommunen sind begrenzt durch die Sozialpolitik des Bundes. Sie können aber Spielräume nutzen. So kann etwa die örtliche Verbraucher- und Schuldnerberatung das Thema „Altersarmut“ verstärken. Die Stadt kann mehr Tafeln unterstützen und diese auch für weniger mobile Ältere zugänglich machen. Und sie können die graue Wohnungsnot durch altersgerechten sozialen Wohnungsbau mindern“, sagt Ripken.

Kontakt: Sozialverband Deutschland SoVD, Kreisvorstand, Renate Ripken: 0441 / 43473, renate.ripken@web.de
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Eine Milliarde erhebt sich

02.02.2017 12:06 Uhr

Oldenburg tanzt am 14 Februar gegen Gewalt an Frauen

von Carsten Lienemann

Der 14. Februar ist buchstäblich ein Tag der Bewegung. Seit mehreren Jahren finden sich weltweit Menschen auf öffentlichen Plätzen zusammen, um zur Musik von »Break the Chain« zu tanzen. »One Billion Rising – Eine Milliarde erhebt sich« heißt die Aktion, die den Beteiligten ganz offensichtlich viel Spaß bereitet, auch wenn Spaß nicht die Hauptsache dabei ist. 

»›One Billion Rising‹ ist eine Aktion, die ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen setzt«, erklärt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. »Wir erweitern das um die Personengruppe der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans-, Inter- und Queermenschen, abgekürzt LSBTI*Q.«

Das Besondere daran sei das Kraftvolle, die Power. »Tanzen vermittelt etwas Positives, es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, aus dem Betroffene wie auch Unterstützende sehr viel Kraft schöpfen und ihren Zusammenhalt ausdrücken können«, so Oncken.

Oldenburg nimmt in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Aktion teil. Mit einem Video, in dem die Choreografie erklärt wird, wollen das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg und der Präventionsrat dafür sorgen, dass möglichst viele Teilnehmer_innen am Dienstag, dem 14. Februar, ab 16:00 Uhr auf dem Schlossplatz mittanzen können.

»Es gibt bereits eine ganze Reihe von Erklär- und Dokumentationsvideos, aber wir wollten mit einem in Oldenburg gedrehten Video eine größere Verbundenheit herstellen. Wir wollen Oldenburgerinnen und Oldenburger direkt aufrufen mitzumachen und zeigen, welcher der unterschiedlichen  Choreografien wir folgen«, sagt Oncken.

Die Tänzerinnen für die Anleitungsvideos waren schnell gefunden. Eine Anfrage bei den Tanzgruppen des Bürgerfelder Turnerbundes wurde dort geradezu begeistert aufgenommen. Die »Magic Sistas«, auch bekannt als Cheerleader des Basketballteams der «BTB Royals«, stellten eine komplette Trainingseinheit zur Verfügung, in der zwei Erklärvideos und zwei komplette Durchläufe aus je zwei verschiedenen Perspektiven entstanden. Kurz vor Weihnachten schließlich trafen sich Tänzerinnen aus vier BTB-Gruppen vor der EWE-Arena, um als Krönung der Video-Aktion den Tanz unter freiem Himmel aufzunehmen.

Für Cheerleader-Trainerin Katharina Möhring ist die Unterstützung der Aktion ebenso selbstverständlich wie für ihre Kolleginnen: »Wir Trainerinnen kannten die Aktion ›One Billion Rising‹ aus dem letzten Jahr, unsere Mädchen noch nicht, aber sie waren sofort dabei, ›so etwas muss man unterstützen‹, haben viele gesagt.« Alle hätten mit großer Begeisterung mitgemacht, es habe sehr viel Spaß gemacht, diese Choreo vorzustellen und zu erklären. »Dann wurden wir auch immer wieder gefragt, ob die Videos schon online sind. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden«, sagt Möhring.

Die Veranstalter_innen gehen von einigen Hundert Teilnehmer_innen aus. Im vergangenen Jahr, einem Sonntag, war das Wetter ungünstig, in diesem Jahr fällt der 14. Februar auf einen Arbeitstag. Die Cheerleader des BTB werden auf jeden Fall da sein, haben sie versichert.

Alle fünf Videos sind in einer Playlist auf YouTube zu finden.

Initiiert und unterstützt wird die Aktion »One Billion Rising« Oldenburg von dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg, dem Präventionsrat Oldenburg, dem Autonomen Frauenhaus e. V., Wildwasser Oldenburg e. V., dem Zentrum für Frauen-Geschichte Oldenburg e. V., dem Mädchenhaus Oldenburg e. V. Finanziell beteiligen sich der Lions Club Oldenburg Willa Thorade und der Zonta Club of Oldenburg.
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Treffen für Angehörige von Inhaftierten

27.01.2017 16:10 Uhr

Diakonie und Familienbildungsstätte laden ein

„Für Straffällige gibt es mehrere Angebote zur Beratung und Resozialisierung. Für Angehörige gibt es bisher nichts. Dabei hätten sie es besonders verdient. Mancher fühlt sich durch die Inhaftierung indirekt mitbestraft“, weiß Gabriele Bosche, Sozialpädagogin der Diakonie. Denn wenn ein Mensch eine Zeit in der Haftanstalt lebt, verändert das auch das Leben seiner Angehörigen drastisch. Für den Kontakt zum Ehemann einen Antrag ausfüllen und sich streng an Besuchsregeln halten zu müssen, ist für die Partnerin oft sehr belastend. Im Handumdrehen ist der familiäre Alltag durch den Zeitplan im Knast völlig verändert. Auch wenn die Aufgaben in der Familie verteilt waren, jetzt müssen die Angehörigen draußen alles alleine regeln. Das nimmt sie sehr mit, auch weil sie mit niemandem darüber reden können, weiß Bosche. Sie will Angehörigen von Inhaftierten jetzt die Möglichkeit geben, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Dafür lädt Bosche nun jeden 1. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr in die Ev. Familienbildungsstätte Oldenburg ein. „In geschützter und angenehmer Atmosphäre können Angehörige mal abschalten und andere Menschen kennenlernen, die in einer ähnlichen Situation sind“, erklärt Bosche. „Beim Kaffee kommt man schnell miteinander ins Gespräch.“ Der offene und kostenlose Angehörigen-Treffpunkt findet das erste Mal am 1. Februar in der Gorch-Fock-Str.5 statt.
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750 Euro an »Aktion Delphin« e. V.

06.01.2017 18:01 Uhr
von Andreas Speckmann

Im Dezember veranstaltete die Graf-Anton-Günther-Loge im Deutschen Druiden-Orden VAOD e.V. eine adventliche Matinee. Eingeladen hatten wir zu einem Konzert von Bariton Alwin Kölblinger begleitet am
Flügel von Akiko Nozue. Sie trugen Stücke von Richard Trunk und Peter Cornelius vor. Der Reinerlös von 750.-€ ging an den gemeinnützigen Verein „Aktion Delphin e. V.“ www.aktion-delphin.de. Heute fand
dazu die feierliche Scheckübergabe statt.
Aktion Delphin e.V. organisiert Delfintherapien für autistische und spastisch gelähmte Kinder aus der näheren Umgebung sowie der gesamten Bundesrepublik und erzielt damit „große Erfolge“ versichert
Vorsitzender Dieter Schart aus Oldenburg.
Die Graf-Anton-Günther-Loge ist ein eingetragener Verein und besteht seit über 60 Jahren. Sie steht unter dem Leitmotiv: Einigkeit, Frieden und Eintracht. Vom Gründungsjahr 1952 an bis heute orientieren die Brüder sich an Werten wie Freundschaft,
Wohltätigkeit, Naturverbundenheit sowie Geselligkeit und Toleranz.
Der Schutz der Menschenrechte liegt ihnen besonders am Herzen. Sie wollen zu Frieden und Völkerverständigung beitragen und die geistige Weiterentwicklung aller Brüder durch Vortrag und Diskussion fördern.
Durch eine breitere Öffentlichkeitsarbeit wollen sie dazu beitragen, dass Vorurteile gegenüber Logen abgebaut werden.
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Büchertausch-Café

05.01.2017 10:20 Uhr
Das Büchertausch-Café der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten öffnet im neuen Jahr am Montag, 9. Januar, wie gewohnt von 16 bis 18 Uhr. Getauscht werden können alle gut erhaltenen Bücher Eins zu Eins. Das Besondere an dem Konzept des Büchertausches in Bloherfelde/Eversten ist die Barrierefreiheit der Räumlichkeiten sowie die direkte Verbindung zum Stadtteilcafé. Romane, Krimis, Fachbücher aller Sprachen können so ihre Besitzer wechseln. Das Büchertausch-Café findet alle 14 Tage montags von 16 bis 18 Uhr statt.

Kontakt und Informationen bei dem Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, unter Telefon 0441 5601165 oder per E-Mail an kennedyviertel@stadt-oldenburg.de.
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Den Krieg in Syrien können die Johanniter nicht beenden

13.12.2016 13:57 Uhr

Weihnachtsaktion: 604 Geschenke für finanziell benachteiligte Familien

Es gibt manchmal Wünsche, die kann man nicht erfüllen. Auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Diese Erfahrung mussten jetzt wieder die Johanniter machen, als sie mit ihrer Weihnachtsaktion "Kleine Wünsche" 604 liebevoll verpackte Geschenke im Gesamtwert von mehr als 12.000 Euro für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien den Teams des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) der Stadt Oldenburg überreichten. "Ein zehnjähriges Mädchen hat sich gewünscht, dass der Krieg in Syrien endet", erzählt Anke Siemers, Organisatorin der Johanniter-Weihnachtsaktion "Kleine Wünsche". "Da bekommt man schon einen Kloß im Hals", sagt Siemers. Immerhin gibt es auf jeden Wunschzettel noch einen Zweitwunsch, und der konnte erfüllt werden. So gibt es zumindest einen kleinen Trost bei der Bescherung unter dem Weihnachtsbaum.

Bei den "Kleinen Wünschen" füllen die Kinder in den vom ASD ausgewählten Familien die Wunschzettel aus, die Johanniter suchen dann für jeden Wunsch einen Paten, der das Geschenk kauft, weihnachtlich verpackt und bei den Johanniter abgibt. Nach der Übergabe an den ASD bringen die Teams die Geschenke zu den Familien gebracht, damit sie rechtzeitig auf den Gabentisch landeten. Die Wünsche dürfen bis 15 Euro kosten. "Viele erfüllen aber den Erst- und Zweitwunsch und packen zusätzlich Schokolade und vieles mehr ein", berichtet Frank Komrowski, der die Aktion "Kleine Wünsche" vor sieben Jahren ins Leben gerufen hat. 

Das jüngste Kind war vier Wochen alt und wünschte sich vom Weihnachtsmann einen Strampler und Schnuller. "Ich denke, da haben die Eltern den Wunschzettel ausgefüllt", sagt Siemers lachend. Es waren aber auch wieder Wünsche dabei, die betroffen gemacht haben. Einige Kinder wünschten sich warme Kleidung, Handschuhe, Socken oder eine eigene Zahnbürste. "Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, aber in solchen Haushalten fehlen", sagt Siemers. Sie lobt besonders die Hilfsbereitschaft der Menschen. Die meisten Spender kommen aus Oldenburg, aber auch aus Berlin und sogar aus den Niederlanden. Es beteiligen sich auch Unternehmen, die teilweise selber Wunschzettel übernehmen oder sie an interessierte Mitarbeiter weiterreichen.
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Scheckübergabe bei Ullmann füllt Teller für Wohnungslose

25.11.2016 21:23 Uhr
von Frerk Hinrichs

2580,- Euro hat eine Aktion der Gold- und Silberschmiede Innung Oldenburg-Ostfriesland erbracht. Mit dem Geld wird die Arbeit der Küche im Tagesaufenthalt abgesichert. Das Mittagsangebot wird stark nachgefragt, muss aber ohne öffentliche Zuschüsse auskommen. Deswegen sind Spenden sehr willkommen.

Die Gold- und Silberschmiedeinnung Oldenburg-Ostfriesland hatte zusammen mit dem Einrichtungshaus Ullmann Lose verkauft und Spenden gesammelt. Als Preise hatten die Gold- und Silberschmiede wunderschöne Ketten und Anhänger zur Verfügung gestellt. So hatten die Verkäufer keine Schwierigkeiten ihre Lose am verkaufsoffenen Wochenende an den Mann oder die Frau zu bringen. Viele waren gerne bereit, das Angebot der Diakonie zu unterstützen. Ein Gewinner hat auf seinen Preis verzichtet. Der Anhänger steht nun bei Facebook zur Versteigerung bereit. Der Erlös soll auch dem Tagesaufenthalt zugute kommen.

Etwa 120 Menschen kommen täglich zum Tagesaufenthalt der Diakonie. Sie suchen hier einen Platz an dem Sie sich ungestört aufhalten und aufwärmen können, einen Kaffee trinken und auch ein Mittagessen bekommen können. Für viele ist der Tagesaufenthalt auch Poststelle, über die die Post von Ämtern und Behörden zugestellt werden kann. So ist der Kontakt zu Beratungs- und Hilfeangeboten im Tagesaufenthalt leicht hergestellt. Die Küche ist ein Herzstück der Einrichtung. Hier werden jährlich etwa 10.000 Mittagessen gekocht und ausgegeben. Für Menschen, denen im Leben nur noch wenig geblieben ist, hat das verlässliche Angebot des Tagesaufenthalt eine hohe Bedeutung.
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Bürger zeigen sich zufrieden mit den Bürgerbüros der Stadt

25.11.2016 20:21 Uhr

Ergebnisse der Kundenbefragung 2016 liegen vor

Insgesamt sind die Bürgerinnen und Bürger zufrieden mit dem Leistungsangebot und dem Service der Bürgerbüros – das ist das Ergebnis einer Kundenbefragung vom 1. bis 12. August dieses Jahres, deren Auswertung jetzt vorliegt. Die Einschätzungen zu den Leistungen und dem Service der Bürgerbüros Mitte und Nord wurden von den etwa 550 befragten Kundinnen und Kunden überwiegend zwischen „gut“ und „sehr gut“ bewertet. Damit wird das ebenfalls gute Ergebnis der letzten Befragung aus dem Jahr 2013 noch geringfügig verbessert. 

Die Fragen betrafen die Bereiche Nutzung, Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Wartezeiten, Öffnungszeiten, Gebäude und Verkehrsanbindung und die Internetseiten. Anhand von Schulnoten von 1 bis 6 hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Einschätzung abzugeben.

Beide Bürgerbüros bieten eine breite Palette von Behördendienstleistungen an, werden jedoch sehr unterschiedlich genutzt. Während beim Bürgerbüro Mitte (Pferdemarkt 14) die Ausweis- und Passbeantragung sowie Meldeangelegenheiten im Vordergrund stehen, macht im Bürgerbüro Nord (Stiller Weg 10) der Anteil der Kfz-Angelegenheiten weiterhin den größten Aufgabenschwerpunkt aus. 

Die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten die Kundinnen und Kunden mit einer Durchschnittsnote von 1,54; für die fachliche Kompetenz geben sie sogar eine 1,49. Zufrieden zeigen sie sich auch mit der Bearbeitung ihrer Anliegen, was sich in der Note 1,45 widerspiegelte. Die Servicequalität bewegt sich damit weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Deutlich stärker genutzt werden inzwischen die Internetseiten der Bürgerbüros, die die Kunden mit der Note „gut“ (2,16) bewerten. Zur Frage, welche Leistungen gegebenenfalls auch online abgewickelt werden könnten, wurde vereinzelt die Möglichkeit einer vorherigen Terminvereinbarung genannt. 

Neben der insgesamt positiven Gesamtbewertung gibt es auch vereinzelt Bereiche, die von den Bürgerinnen und Bürgern kritischer beurteilt und in denen Verbesserungen gewünscht werden. Zum einen sehen sie weiteren Verbesserungsbedarf bei der Gestaltung der Räumlichkeiten, zum anderen bei den Wartezeiten, die sich erhöht haben und durch die Aufgabenschwerpunkte sehr unterschiedlich sind. 

Die Bürgerbüros erhalten durch die Ergebnisse immer wieder wichtige Informationen über die Einschätzung und Zufriedenheit ihrer Kundinnen und Kunden. Die Leistungen und der Service können dadurch optimiert und angepasst werden. So ist ab Frühjahr 2017 beabsichtigt, eine Terminvereinbarung zu ermöglichen. Das Ziel ist, den täglich hohen Kundenstrom besser zu steuern und lange Wartezeiten zu vermeiden. Außerdem sind Umgestaltungen in den Räumlichkeiten und Fluren der Bürgerbüros geplant oder bereits umgesetzt, um eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen.

Die Kundenbefragung in den beiden Bürgerbüros wurde inzwischen zum sechsten Mal seit dem Jahr 2001 durchgeführt. Während die Befragung selbst von Auszubildenden der Stadt übernommen wurde, erfolgte die Auswertung der Fragebögen durch eine externe Organisationsberatung. Die Ergebnisse der Kundenbefragung gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de.
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Oldenburg zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

22.11.2016 09:29 Uhr

Zahlreiche Veranstaltungen rund um den 25. November

Von Freitag, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis Samstag, 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, wehen an zahlreichen Gebäuden im Stadtgebiet Fahnen, die signalisieren: Nein zu Gewalt an Frauen! Die Stadt beteiligt sich damit an der bundesweiten Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“, zu der die Organisation Terre des Femmes im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen aufruft. Zudem finden am 25. November zahlreiche Aktionen statt.

Die Fahnen werden unter anderem bei folgenden Einrichtungen zu sehen sein: am Kulturzentrum PFL, an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, bei ver.di, bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, beim Zentrum für Frauen-Geschichte, der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, der Evangelischen Frauenarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg, bei Wildwasser e.V., dem Kinderschutzzentrum, dem Verein Konfliktschlichtung e.V. und beim Gleichstellungsbüro. 

Am Freitag, 25. November, wird die Oldenburger Ortsgruppe von Amnesty International in der Hütte für gemeinnützige Einrichtungen auf dem Lamberti-Markt (beim Haupteingang zur Lambertikirche) selbstgefertigte Produkte verkaufen und gemeinsam mit anderen Oldenburger Frauenorganisationen über Gewalt gegen Frauen informieren. Ab 15 Uhr startet an der Ecke Achternstraße/Ritterstraße eine Demonstration durch die Oldenburger Innenstadt für ein Leben ohne Gewalt.

Um 18 Uhr lädt die Evangelische Frauenarbeit zu dem Gottesdienst „Visionen - Neue Geistkraft werde ich in eure Mitte geben“ alle Interessierten in die Dreifaltigkeitskirche, Cloppenburger Straße 17, ein. Im Anschluss gibt es einen Empfang in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, Gorch-Fock-Straße 5. Die interkulturelle Arbeitsstelle IBIS, Klävemannstraße 16, veranstaltet ab 18.30 Uhr einen „Abend nur für Frauen – mit georgischer Musik“. Im Zentrum für Frauengeschichte, Cloppenburger Straße 71, stellen ab 20 Uhr Autorinnen ausgewählte historische Persönlichkeiten vor.

„So traurig der Anlass jedes Jahr wieder ist, ist es auch immer wieder beeindruckend, wie viele Akteurinnen und Akteure sich vernetzen und sich für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen einsetzen“, unterstreicht Renate Vossler, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. 

Der Gedenk- und Aktionstag am 25. November soll die Öffentlichkeit daran erinnern, dass Frauen und Mädchen weltweit Opfer von spezifischer Gewalt und Diskriminierung sind. Die Gewalt kann vom familiären Umfeld ausgehen, von der Gesellschaft, vom Staat – und sie wird häufig genug von diesen toleriert. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in einigen Ländern bis zu 70 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens Opfer physischer oder sexueller Gewalt werden. Nach einer Studie des Bundesfamilienministeriums haben in Deutschland 40 Prozent aller Frauen zwischen 16 und 85 Jahren bereits körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.frauen.oldenburg.de.
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Eine Spende als Zugabe

31.10.2016 20:42 Uhr
Eine tolle Bühnenshow und eine tolle Geburtstagsfeier präsentieren jetzt ein gemeinsames Ergebnis, und das ist ebenso toll: »Mensch Marilyn«, der musikalische Rückblick auf Marilyn Monroes Leben von und mit Kiky Beyer war Teil der Party zum 15-jährigen Bestehen der »comes« Unternehmensberatung. Publikum und Geburtstagsgäste der Doppel-Veranstaltung sorgten für einen Erlös von 2230 Euro, die an die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg und an den Präventionsrat Oldenburg gehen.
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Atelier Farbsinn bietet neue Kunstkurse an

29.09.2016 17:13 Uhr

Ab Oktober neue Angebote an Menschen mit und ohne Behinderung

von Daniel Lüllmann

Das Atelier Farbsinn der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. an der Rennplatzstraße 123 bietet ab Oktober ein neues Halbjahresprogramm an. 
Thea Wilczura (Leiterin des Ateliers) freut sich auf das neue Angebot: »Wir haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das thematisch für Jeden etwas bietet. Die Erfahrung zeigt, wie gut das Angebot von den unterschiedlichsten Menschen angenommen wird. Kursteilnehmer sind Kinder und Senioren, Migranten, Menschen mit und ohne Behinderung.« Verschiedene Kunstkurse zu Themen wie Zeichnen von Stillleben, Drucktechniken erlernen, ein Freizeitmalangebot für Kinder oder ein persönliches Kunstwerk zu Weihnachten anfertigen sind Teil des Programms. Der Besuch der Kurse ist grundsätzlich kostenlos, auch Materialien werden gestellt. Anmeldungen sollten zeitnah erfolgen, empfiehlt Thea Wilczura. Die Kurse des letzten Halbjahres waren oft schnell ausgebucht.

Das Programmheft kann auf der Webseite der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg heruntergeladen werden und ist an den Standorten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. erhältlich. Wer sich nicht direkt zu einem der Kurse anmelden möchte, kann das Offene Atelier, immer dienstags von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr oder donnerstags von 14:30 bis 17:00 Uhr, besuchen und sich einen Eindruck verschaffen. 

Die Aktion »Kunst im Quartier« unter der die Kursangebote laufen wird unterstützt durch die Stadt Oldenburg, die Wirtschaftsvereinigung Kleiner Kreis und die Oldenburger Bürgerstiftung. 

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10 Tonnen Kleidung für Flüchtlinge

22.09.2016 09:06 Uhr

Diakonie-Läden suchen ehrenamtliche Helfer

Die Spendenbereitschaft der Oldenbürger ist hoch, wissen die Ehrenamtlichen in den vier Diakonie-Läden der Stadt. Deutlich über 10 Tonnen Kleidung haben sie angenommen, sortiert und an Flüchtlinge weitergegeben, rechnet die Leiterin der Diakonie-Läden aus. Die Versorgung der Flüchtlinge erfolgt neben dem normalen Verkauf von Gebrauchtkleidung, Hausrat und Spielen. Die Diakonie-Läden nehmen tragbare Gebrauchtkleidung an, um sie für einen geringen Kostenbeitrag an Menschen mit schmalem Geldbeutel weiterzugeben.

Flüchtlinge haben von den Betreibern der Gemeinschaftsunterkünfte Gutscheine erhalten, um sich mit dem Notwendigen für den Alltag auszustatten. In den Diakonie-Läden kann nun an Hand der Gutscheine nachvollzogen werden, dass die Diakonie-Läden in den vergangenen 10 Monaten 399 Gutscheine für 1019 Personen eingelöst haben, erklärt Koordinatorin Maria Leusing. Bei etwa 10 Kg Kleidung pro Kunde kommen über 10 Tonnen Kleidung zusammen. "Das sind Zahlen, auf die unsere ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen auch ein wenig stolz sind. Die meisten von ihnen kommen ein bis zwei Mal die Woche zum Helfen. Sie freuen sich über die abwechslungsreichen Tätigkeiten in den Läden und lernen dabei interessante Menschen kennen", berichtet Leusing. Mit der Ehrenamts-Pauschale von 60 Euro im Monat kann sie sich für die ehrenamtliche Unterstützung nur symbolisch bedanken. „Wir freuen uns über jeden, der in einem unserer netten Teams mithelfen möchte,“ (Telefon: 9994480).

In Oldenburg gibt es ?Diakonie-Läden an der Cloppenburger Straße (Stoffwechsel), Dietrichsfeld (Blaues Wunder) und an der Edewechter Landstraße (Kunterbunt) und am Eßkamp (Buntes Kaufhaus).
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»Grundgesetz steht über Religionen«

17.09.2016 21:58 Uhr

Oldenburger Religionsvertreter_innen geben umfangreiche Erklärung zu Grundgesetz und Religionsfreiheit ab

von Carsten Lienemann

Am Freitag, 16. September 2016, übergaben die im Arbeitskreis Religionen des Präventionsrates vertretenen Gemeinden der Stadt Oldenburg eine Erklärung, die sie in einer geradezu feierlichen Aktion unmittelbar vorher unterzeichnet hatten. Darin beziehen sie eindeutig Position zum Verhältnis von Grundgesetz und religiösen Geboten. 

»Diese Erklärung ist einerseits eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland müssen sich auch die Religionen an die Verfassung halten«, sagt Religionswissenschaftler Prof. em. Dr. Jürgen Heumann. Andererseits gehe das Selbstverständnis der Religionsgemeinschaften und die öffentliche Wahrnehmung auseinander. »Momentan betrifft das vor allem den Islam, aber auch die katholische Kirche steht in der Kritik, z. B. wegen mangelnder Gleichberechtigung«, so Heumann.

»Diese gemeinsame Erklärung ist einzigartig, womöglich sogar bundesweit«, betont Kreispfarrerin und Sprecherin des AK Religionen Ulrike Hoffmann. Das Papier interpretiere die ersten fünf Artikel des Grundgesetztes aus der Perspektive der Religionen. »Wir legen uns damit auf Grenzen für die Religionsfreiheit fest, sagen aber auch, wie weit Religionsfreiheit unserer Ansicht nach reichen muss.« Die Erklärung solle auch eine Hilfe bei der Klärung von Konflikten sein, auch für neu angekommene Flüchtlinge, so Hoffmann weiter. 

Die Formulierung haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises nicht einfach gemacht. Um beinahe jedes Wort wurde gerungen, anschließend wurde in den einzelnen Gemeinden darüber diskutiert, bis eine Fassung gefunden war, die alle Vertreter_innen im Auftrag unterzeichnen konnten. 

»Wir betrachten das aber nicht als den Abschluss, sondern als den Beginn einer Aktion. Wir laden weitere Gemeinden ein, den Erstunterzeichnern zu folgen und ebenfalls zu unterschreiben«, sagt Hussein Panahi von der Bahá‘í-Gemeinde. Das gelte selbstverständlich auch über die Grenzen Oldenburgs hinaus.

Der volle Wortlaut der Erklärung ist auf der Webseite des Präventionsrates zu finden.
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Kiola-Designer geehrt

05.08.2016 12:05 Uhr

Schüler verleben bunten Nachmittag mit Maskottchen

von Frerk Hinrichs

Zu einem bunten Nachmittag trafen sich jetzt Lisa Willems, Jerome Lietz und Laura Butkereit. Die Praktikantin und Schüler der Förderschule Kleiststraße hatten das Maskottchen für Kiola in einem Wettbewerb entwickelt. Mit der Einladung zu einem bunten Nachmittag konnte sich die Kiola-Initiative jetzt bei den Jugendlichen für den Entwurf bedanken.
Das Kiola-Tier wirbt für Errichtung eines Hauses zum Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen, die normalerweise zu Hause wohnen. Damit Eltern zeitweise von der Rund-um-die-Uhr-Pflege entlastet werden, braucht es einen Einrichtung, die die Behinderten aufnehmen kann und ihnen eine ebenso gute Pflege und Betreuung bietet. 
Statt einer Fahrt nach Hamburg hatten sich die Schüler den Besuch eines Minigolfplatzes gewünscht. Kiola rundete den Nachmittag mit einem großen Eisbecher und dem Besuch im Schnellrestaurant ab. Das Turnier mit dem kleinen Minigolfball hat Jerome dann übrigens haushoch für sich entschieden.
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Single-Party für Menschen mit Handicap

14.06.2016 23:48 Uhr
Eine Mischung aus Partystimmung und gespannter Erwartung liegt an diesem 10. Juni in der Kulturetage. Hier steigt heute Abend die erste Oldenburger Single-Party für Menschen mit Beeinträchtigung. Es ist noch früh am Abend, aber auf der Tanzfläche ist schon mächtig was los. Diskjockey Alex hat die Veranstaltung voll im Griff. 

Die meisten Gäste vergessen allerdings nicht, dass sie aus einem bestimmten Grund hier sind. Manche wollen in erster Linie Spaß haben, vielleicht jemanden treffen, andere endlich einen Freund oder eine Freundin finden. Damit der erste Schritt nicht allzu schwer fällt, gibt es die Flirt-Engel. Wer jemanden entdeckt hat, kann einen Engel ansprechen und um Vermittlung bitten.

Wenn es diese Single-Party nicht gäbe, man müsste sie erfinden. Das sieht Bettina Unruh, Geschäftsführerin der Baumhaus Werkstatt gGmbH, ganz genau so. »Wir haben zu Beginn des Jahres die Schatzkiste Oldenburg gegründet, um Menschen mit Handicap bei der Partnersuche zu unterstützen.« Dass auch Menschen mit Beeinträchtigung nach Liebe und Geborgenheit suchen, sei lange vernachlässigt worden, aber mit dieser spezifischen Partnervermittlung solle sich das ändern. 

Zum Konzept gehören zwei Single-Partys im Jahr, die mit viel Aufwand und Hilfe von vielen Seiten veranstaltet werden. »Drei- bis vierhundert Gäste heute Abend wären wunderbar«, sagt Bettina Unruh. »Es ist noch früh, ich glaube, wir schaffen das.« Den Flirt-Engeln gebühre wegen ihrer besonderen Aufgabe ein besonderer Dank. »Sie haben eine Schulung erhalten und arbeiten ehrenamtlich, allerdings sind die meisten von ihnen hauptberuflich Engel«, schmunzelt Unruh.

Das erste Paar hatte sich übrigens schon gleich zu Beginn gefunden. Über die Schatzkiste hatten sie Kontakt miteinander aufgenommen und sich für den Abend in der Kulturetage verabredet. Gesehen hatten sie sich vorher noch nie – und auf den ersten Blick ineinander verliebt.

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Ein dreifach Hoch

10.06.2016 10:53 Uhr

25 Jahre Stadtteiltreff Kreyenbrück

von Carsten Lienemann

In diesen Tagen feierte der zweitälteste Stadtteiltreff Oldenburgs seinen 25. Geburtstag. Seit 1991 versorgen die Mitarbeiterinnen die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils mit einem wachsenden Programm von Gruppenangeboten, Beratung und Einzelhilfe, Festen und Ausflügen, Informationsveranstaltungen etc. 

Das wären Gründe genug für ein großes Fest in den Räumen An den Voßbergen 58. Aber die Leiterinnen haben anders entschieden. »Wir wollten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern feiern und bei der Gelegenheit auch Menschen ansprechen, die bisher nicht den Weg zu uns gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer«, sagt Jutta Hinrichsen, und Karin Bremermann ergänzt: »Wir gehen an einzelne Orte in den Stadtteil und machen niedrigschwellige Angebote«.



Ursprünglich am Frankfurter Weg als Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Osternburg gestartet, zog der Stadtteiltreff 1996 in die aktuellen Räume An den Voßbergen 58 und ging 2010 in die Trägerschaft der Stadt Oldenburg über. Viele Mitarbeiterinnen, Honorarkräfte, Praktikantinnen, Ehrenamtliche, aber auch ein über Jahre konstantes Team haben das Leben in Kreyenbrück bereichert und werden das auch weiterhin tun. 

Weitere Informationen: 
Stadtteiltreff Kreyenbrück
An den Voßbergen 58
Telefon 0441 235-3292
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Schülerinnen nähen großes Kiola-Maskottchen

07.06.2016 08:11 Uhr
von Frerk Hinrichs

Leonie Harfst und Erin Yunis haben im Rahmen einer Qualifizierungsarbeit das Maskottchen von Kiola vergrößert. Die beiden Schülerinnen der Berufseinstiegsklasse (BEK) des Bildungszentrum Technik und Gestaltung (BZTG) Oldenburg haben unter Anleitung von Fachpraxis-Lehrer Andreas Dittrich das Kiola-Tier genäht, gestopft und hergerichtet. Es entspricht weitgehend dem in einem Wettbewerb von Schülern von der Kleiststraße erstellten Urmodell. Bei der Größe des jetzigen Models treten manche Eigenschaften besonders hervor. Man kann mit der Figur spielen, sich in seine Arme kuscheln oder sich einfach anlehnen. Damit steht das Maskottchen für das neue Angebot, das in der Stadt Oldenburg geschaffen werden soll. Unter dem Namen Kiola wird ein Haus für den zeitweiligen Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen entstehen. Während sie im Kurzzeitpflegehaus sind, können die Herkunftsfamilien ausspannen und Kraft schöpfen. Für die beiden Schülerinnen war die Erstellung des Kiola-Tieres eine Aufgabe, an der sie gewachsen sind, neue Erfahrungen gesammelt haben und neue Methoden ausprobiert haben. Sonst liegt der Schwerpunkt eher auf malen, streichen und lackieren, erläutert Dietrich. Hier haben die angehenden Raumgestalterinnen den angemessenen Umgang mit Stoffen erlernt und angewendet. Über die Menge der Polsterwatte, die das Tier aufnehmen kann, waren die Beteiligten dann doch ein wenig erstaunt. Aber "es hat Spaß gemacht, an so einer coolen Aufgabe zusammen zu arbeiten“, sagt Leonie Harfst. Zusammen mit Erin Yunis freut sie sich, "es ist ein gutes Gefühl, das geschafft zu haben". Vorerst wird das Maskottchen zur Spendenwerbung eingesetzt, berichtet Kiola-Vorsitzende Ute Dorczok, später soll es einen festen Platz im Haus bekommen. Mehr infos unter www.kiola.de
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Auch Auswärts mitjubeln

03.05.2016 21:31 Uhr
von Daniel Lüllmann

Die Firma Schulbusse Sonnenschein ermöglicht mobil eingeschränkten Beschäftigten der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. Fahrten zu Auswärtsspielen des VfB Oldenburg.

Für Menschen die mobil eingeschränkt sind und beispielsweise einen Rollstuhl benötigen, kann die Fahrt zu einem Auswärtsspiel des Lieblingsvereins von Zeit zu Zeit zur Herausforderung werden. Gründe hierfür gibt es viele, seien es komplizierte und wenig flexible Nahverkehrsverbindungen oder das einfach kein geeignetes Transportmittel zur Verfügung steht. Für Beschäftigte und Bewohner der Einrichtungen der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) bietet die Firma Schulbusse Sonnenschein nun in diesem Jahr kostenlose Fahrten zu den Auswärtsspielen des VfB Oldenburg an.

„Viele Beschäftigte unseres Hauses sind Fans des VfB und besuchen regelmäßig die Heimspiele des Vereins. Aber auch Auswärtsspiele sind für viele Pflicht und da habe ich in Gesprächen mit unseren Beschäftigten oft gehört, wie schwer es bisweilen für sie ist, diese Spiele zu besuchen. Denn meist ist dafür ein enormer Planungsaufwand nötig“, sagt Gerhard Wessels (Vorstand der GWO). Man habe überlegt wie man diese Situation verbessern kann, so Wessels, und dabei kam das Angebot der Firma Sonnenschein gelegen inklusive Aktionen mit kostenlosen Fahrdiensten zu unterstützen.

„Wir engagieren uns gern in Projekten, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an gesellschaftlichen, kulturellen oder sportlichen Ereignissen ermöglichen. Gerade Fußball und Fan-Sein verbindet Menschen. Daher war für uns klar, dass wir die Aktion Auswärtsfahrten mit unseren Fahren und Fahrzeugen unterstützen.“, betont Saadet Taskin (Geschäftsführerin Schulbusse Sonnenschein).
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30 Jahre für Wohnungslose

03.05.2016 21:27 Uhr

Karl Gräbe zieht bei Dienstjubiläum positiv Bilanz

von Frerk Hinrichs

Blumen zum 30jährigen Dienstjubiläum erhielt Karl Gräbe (li.) von der Ambulanten Wohnungslosenhilfe an der Donnerschweer Straße 181 in Oldenburg. Mark Brockmann, Leiter der Diakonie-Wohnungslosenhilfe im Oldenburger Land, dankte Gräbe für seinen unermüdlichen Einsatz für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Zusammen mit einem Kollegen berät Gräbe, vermittelt in Übernachtungsmöglichkeiten und Übergangswohnungen. Wenn es gut läuft, reicht die persönliche Hilfe und Beratung bis zur Vermittlung einer eigenen Wohnung. „Das ist auf einem engen Wohnungsmarkt durchaus nicht leicht," erklärt Gräbe. 

„Wir unterstützen die Betroffenen bei vielem, damit Mietverhältnisse sicher bleiben. Wir helfen bei sozialhilferechtlichen Angelegenheiten und unterstützen beim Umgang mit Geld und Schulden und helfen bei der Suche nach Beschäftigung und Arbeit.“ Für Menschen, die keine eigene Adresse mehr haben, sorgt die Wohnungslosenhilfe dafür, dass Post von Ämtern und Behörden zugestellt werden kann. Gelegentlich vermitteln wir Betroffene für weiterführende Hilfen auch an andere Beratungseinrichtungen.

Gräbe kann sich noch gut an die Anfänge der heutigen Wohnungslosenhilfe erinnern. Damals mussten Gemeinden gelegentlich noch davon überzeugt werden, dass es besser ist, Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten zu helfen, statt sie zu vertreiben. Im Oldenburger Land gibt es wie in ganz Niedersachsen inzwischen ein enges Netz an Hilfen. Die Wirksamkeit dieser Hilfen ist heute anerkannt, freut sich Gräbe. 
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Repair-Café zum zweiten Mal in Kreyenbrück

14.04.2016 08:29 Uhr

Freitag 17 Uhr im Gemeindehaus St. Johannes, Pasteur­straße 5,

von Heike Schaadt

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto findet am 15.04.2016 von 15 Uhr bis 17 Uhr das zweite Reparatur-Treffen in Kreyenbrück statt. Im Gemeindehaus St.-Johannes in der Pasteurstraße 5 unterstützen an diesem Tag ehrenamtliche Reparateure die Besucher dabei, Defekte an mitgebrachten Gebrauchsgegenständen zu untersuchen und im besten Falle gemeinsam zu reparieren. Am kommenden Freitag werden folgende Reparaturen angeboten:

  • Fahrrad
  • PC (Hard- und Software)
  • Elektrotechnik
  • Holz
  • Textil
  • allgemeine mechanische Reparaturen
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – repariert wird hier in entspannter, gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen. Bis 16:30 Uhr können Besucher mit zu reparierenden Gegenständen vorbeikommen. Die Veranstaltung organisieren Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück im Rahmen des Faches „Lernen durch Engagement“ in Kooperation mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg. Letztes Mal konnten bereits viele Reparaturen erfolgreich durchgeführt werden. Ein Grund unter vielen, warum das Repair Café auch in Kreyenbrück eine feste Institution werden sollte. Durch das gemeinsame Reparieren setzen engagierte Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft und schonen obendrein wertvolle natürliche und menschliche Ressourcen, weil Gebrauchsgüter länger nutzbar bleiben. Auch die wieder instand gesetzten Gegenstände erhalten eine neue Wertschätzung – statt auf dem Müll zu landen. Zudem teilen Menschen generationenübergreifend untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter. Laien und Experten, Jugendliche und Erwachsene arbeiten gemeinschaftlich zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen aus der Nachbarschaft am Reparaturtisch aufeinander – das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften.
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»Kunst im Quartier« geht in die zweite Runde

18.03.2016 10:36 Uhr

Gemeinnützige Werkstätten setzen Kunst- und Begegnungsprojekt fort

von Carsten Lienemann

Ab April können Kunstinteressierte wieder im Atelier Farbsinn an der Rennplatzstraße 123 kreativ werden. Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) setzten Kunst im Quartier – Ohmstede zeigt sich vielfältig und bunt fort. An das erstmals 2015 durchgeführte Projekt knüpfen die GWO an und bieten erneut kostenlose Kurse zu verschiedenen Themen der bildenden Kunst, wie beispielsweise zur Acrylmalerei, dem Arbeiten mit Speckstein oder dem Erstellen von Fotogrammen an. Die Fortsetzung ist zunächst für ein Jahr geplant.

Über 30.000 € werden investiert, um das Projekt durchzuführen. Unterstützt wird die Fortsetzung durch einen finanziellen Zuschuss der Stadt Oldenburg und durch Spenden der Wirtschaftsvereinigung Kleiner Kreis und der Oldenburgischen Bürgerstiftung (Gesamte Förderung aller Sponsoren: 17.500 €). Die Kursangebote werden in Zusammenarbeit mit den städtischen Einrichtungen Kulturzentrum Rennplatz und der Kindertagesstätte Kurlandallee geplant.

»Wir setzen das Projekt fort, weil wir im ersten Jahr gesehen haben, dass wir mit Kunst eine schöne Möglichkeit zu Begegnungen schaffen. Alle beteiligten Partner waren sehr zufrieden mit dem Verlauf, und wir hoffen, das wir diese Form verstetigen können«, sagt Gerhard Wessels, Vorstand der GWO. 
 

Für das Sommerprogramm von April bis September wird in jedem Monat ein Workshop angeboten. Dazu kommt an jedem Dienstag und Donnerstag das »Offene Atelier«, der »Treffpunkt Kunterbunt«, ein Malangebot für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Rennplatz, und das »Kleine Atelier« für Begegnungen zwischen Jung und Alt in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte Kurlandallee. Bis auf das Offene Atelier ist für alle Angebote eine Anmeldung erforderlich.

»Vorkenntnisse sind nicht nötig, unsere Schwerpunkte liegen eher im zwischenmenschlichen Bereich«, sagt Thea Wilczura von den Gemeinnützigen Werkstätten. »Hier kann man sich unter fachlicher Anleitung ausprobieren, Probleme und Geschichten werden mit Kunst aufgefangen. Es ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit, nach der Arbeit zu entspannen.«

Die Diplom-Künstlerin Susanne Barelmann erweitert das Angebot um Collagen, Fotogramme und Specksteinarbeiten. »Durch die Arbeit an Plastiken machen wir auch haptische Erfahrungen möglich«, so Barelmann.

Teilnehmer Lutz Gilbert freut sich, dass es weitergeht. »Für mich ist das Atelier fast ein zweites Zuhause geworden. Ich habe Spaß am Malen, und die Begegnung, der Austausch und die Beschäftigung ist wie Medizin.«

»Die Stadt fördert gerne dieses inklusive Projekt, die Begegnung in den Quartieren ist uns sehr wichtig«, sagt Inge Voigtländer vom Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg. »Darüber hinaus sind inzwischen auch die Voraussetzungen geschaffen, um die fertigen Kunstwerke in unserem Gebäude am Pferdemarkt auszustellen«.
Das Sommerprogramm liegt in den Einrichtungen der GWO und an Auslagestellen im Stadtteil Ohmstede aus. Eine pdf-Datei liegt zum Download bereit.
Weitere Informationen gibt es beim Atelier Farbsinn unter der Telefonnummer: (0441) 885 32 572 oder per Mail an atelier.farbsinn@googlemail.com
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Oldenburg räumt auf – Dietrichsfeld hat schon!

09.03.2016 22:31 Uhr
von Carsten Lienemann

Oldenburg räumt in diesen Tagen auf, und der Stadtteiltreff Dietrichsfeld ist ganz vorne mit dabei. Dessen stellvertretende Leiterin Barbara Meyer hatte Arbeitshandschuhe, Warnwesten und Müllsäcke besorgt und für Mittwoch, den 9. März, um Mithilfe gebeten. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus dem Stadtteil trafen sich um 16:00 Uhr vor der Tür des Stadtteiltreffs, um in den umliegenden Straßen für mehr Sauberkeit zu sorgen.

Der jüngste Helfer war zwei Jahre alt, das Höchstalter wurde nicht ermittelt. Auch die verschiedenen Nationalitäten der Nachbarschaft waren vertreten. Alle waren mit Eifer dabei und nahmen alles an Müll mit, was mitzunehmen war. Der meiste Müll war in Hecken oder um Mülleimer herum zu finden. Vieles lag auch in Vorgärten, und die Helferinnen und Helfer haben auch hier gesammelt, hoffentlich mit Einverständnis der Besitzer.

Nach rund eineinhalb Stunden Zur Belohnung gab es Pizza vom Lara Döner die in Windeseile verzehrt war. Glücklicherweise war noch etwas Kuchen vom Nachmittag übrig, der dann auch schnell verzehrt war.

Das Tischgespräch drehte sich unter anderem um die spektakulärsten Funde. Viele Flaschen waren dabei, auch völlig intakte Pfandflaschen, zahlreiche Reste von Feuerwerkskörpern, ein halber Staubsauger, ein Plattenspieler, eine Klobürste und sogar ein Bettgestell. »Aber das haben wir stehen lassen, auch wenn das nicht wie Sperrmüll aussah, der zum Abholen da hingestellt war«, sagten die Finder.

Alles in allem ein großer Erfolg, fand auch Barbara Meyer. So beginnen Serien. Es bleibt wohl nichts übrig, als die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.
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Zeitung zum Internationalen Frauentag

08.03.2016 23:46 Uhr
Der internationale Frauentreff ist seit Jahren eine feste Größe im Stadtteiltreff Dietrichsfeld. Die Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern, die sich Jeden Donnerstag um 19:00 Uhr treffen, organisieren Begegnungen mit neu angekommenen Flüchtlingen, sprechen und arbeiten mit den Frauen in den Unterkünften und engagieren sich für (Frauen-)politische Themen im In- und Ausland. 

Jedes Jahr zum Weltfrauentag gibt der internationale Frauentreff eine Zeitung heraus, in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Die druckfrische Ausgabe liegt an verschiedenen Stellen im Stadtteil aus, die pdf-Ausgabe finden Sie hier.
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Kostenlose Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

10.02.2016 06:50 Uhr

Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, können ab dem kommenden Monat an einer kostenfreien Supervision teilnehmen. Das Angebot soll sie darin unterstützen, die besonderen Anforderungen, die mit ihrer Tätigkeit verbunden sind, besser bewältigen zu können, ohne dabei ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen aus dem Auge zu verlieren.Die Sitzungen werden durch qualifizierte Supervisorinnen und Supervisoren ehrenamtlich durchgeführt. Die Kurse finden an sechs Terminen im Rhythmus von vier bis sechs Wochen mit einer verbindlich angemeldeten Gruppe (maximal 15 Personen) statt und dauern jeweils 90 Minuten. Der erste Termin ist am Montag, 14. März, von 17.30 bis 19 Uhr. Interessierte können sich ab sofort anmelden bei: Claudia Wronna, Stadt Oldenburg, Agentur :ehrensache, unter Telefon 0441 235-2466, oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.Ehrenamtliche erfüllen in ihrem Engagement für Flüchtlinge eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, finden darin aber auch für sich persönlich ein Gefühl der Befriedigung. Gleichwohl kann diese anspruchsvolle Arbeit auch belasten und Fragen, Unsicherheiten oder bedrückende Gedanken hinterlassen, die mit nach Hause genommen werden. Eine professionelle Moderation durch eine Supervisorin oder einen Supervisor ermöglicht der Gruppe, sich in einem geschützten Rahmen über Umgangsweisen, Erlebnisse und Gefühle auszutauschen. Sie soll die Teilnehmenden darin unterstützen, konkrete und stimmige Lösungen für Probleme zu finden, um dadurch die eigene Tätigkeit nicht nur besser, sondern auch befriedigender zu gestalten. Dabei sollen die persönlichen Bedürfnisse, Aufgaben und Grenzen des Ehrenamtes gleichermaßen im Blick behalten werden. Sich auf diese Art gegenseitig zu unterstützen und mitzuteilen kann einen wichtigen Beitrag leisten, um ein Ehrenamt mit Freude und Motivation auszuführen und es als Gewinn für das eigene Leben wahrzunehmen.

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Seminar widmet sich dem Altern

08.02.2016 06:00 Uhr
Mit "Wahrnehmung und Be-Deutung von Alter" beschäftigen sich Teilnehmende eines Seminars, das das Center für lebenslanges Lernen (C3L) der Universität ab 18. Februar an fünf Terminen anbietet. 

Unter Leitung der Historikerin Prof. Dr. Angela Taeger wird der Frage nachgegangen, wer oder was in der Vergangenheit und in der Gegenwart die Grenzen vorgab und vorgibt, die Jugend und Alter trennen und wie flexibel diese Grenzen sind. Gerade in der Epoche der "Happy Oldies" des 21. Jahrhunderts werden ebenso amüsante wie kostspielige Wege durch das Altern gesucht, die im Seminarverlauf diskutiert und mit Hilfe historischer Be-Deutungen von Alter eingeordnet werden. Nähere Informationen gibt das C3L unter Tel. 0441/798-2275/-76 oder im Internet unter	

https://www.uni-oldenburg.de/c3l/wahrnehmung/
Kontakt:
Dr. Christiane Brokmann-Nooren, Tel.: 0441/798-4420, E-Mail: christiane.brokmann.nooren@uni-oldenburg.de	
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OldenburgCard und MIAjunior-Ticket kommen

31.08.2014 08:00 Uhr

Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes, Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung


 Zum kommenden Schuljahr 2014/2015 führt die Stadtverwaltung die OldenburgCard ein und die VWG stellt das bisherige Monatsticket für Schülerinnen und Schüler auf das MIAjunior-Ticket um. „Das neue Konzept bietet die Möglichkeit, die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes, die Mittagsverpflegung in den Schulen und die Schülerbeförderung mit einer einzigen Identifikationskarte ohne Stigmatisierungseffekte in Anspruch zu nehmen. Dazu waren bislang drei verschiedene Medien erforderlich – Papiergutscheine, Mensa-Chip und ein Papierticket als Fahrausweis der VWG“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Jugendamtsleiter Dr. Frank Lammerding: „Mit der OldenburgCard können wir das Dienstleistungsniveau gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern deutlich verbessern. Darüber hinaus erwarten wir, dass sich insbesondere im Bereich des Bildungs- und Teilhabepaketes die Abwicklung und Abrechnung erheblich vereinfachen lässt.“

Die OldenburgCard ist eine Plastikkarte, die als Ausweis- und Identifikationsmedium genutzt werden soll, um unterschiedliche kommunale Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Die Idee, eine OldenburgCard einzuführen, entstand in der Stadtverwaltung, nachdem das so genannte Bildungs- und Teilhabegesetz (BuT) in Kraft getreten und vom Sozialamt, dem Jobcenter und dem Amt für Jugend, Familie und Schule umgesetzt worden ist. Seit der Einführung des Gesetzes erhalten Kinder und Jugendliche Leistungen, wenn die Sorgeberechtigten Hilfen nach SGB II, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. 

Die Leistungen sind Ausflüge, mehrtägige Klassenfahrten und Kitaausflüge, Schulbedarf, Schülerbeförderung für SEK II-Schülerinnen und Schüler, Lernförderung, Zuschuss zur Mittagsverpflegung und Geld für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Die Leistungsgewährung ist mit einem immensen Verwaltungsaufwand verbunden, da die Auszahlung zum Teil durch Sachleistungen erfolgt, wobei bei Teilleistungen derzeit Gutscheine ausgegeben werden. Beteiligt bei der Umsetzung sind Vereine, Schulen, Kindertageseinrichtungen und weitere Institutionen. Eine Projektgruppe der Stadtverwaltung hatte sich daher überlegt, wie das Verfahren optimiert werden könnte, was zur Idee der OldenburgCard führte.

Auch mit der VWG wurde dazu Kontakt aufgenommen. Die VWG übernimmt im Auftrag der Stadt Oldenburg die Beförderung von circa 9.500 Schülerinnen und Schülern der SEK I-Schulen. Im Rahmen der OldenburgCard haben Stadtverwaltung und VWG eine Kooperation vereinbart. Zeitgleich mit der Einführung der OldenburgCard tauscht die VWG die bisherigen Schülertickets aus Papier gegen ein elektronisches Ticket auf Chipkarte aus, so wie es bereits mit sehr viel Zuspruch bei den Buskunden durch die BOB-Karte oder die MIA-Karte für die Abonnenten bekannt ist. Das neue Schülerticket heißt zukünftig „MIAjunior“ und stellt innerhalb des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) eine Weiterentwicklung dar.

Die Kooperation zwischen VWG und Stadt Oldenburg hat für den größten Teil der Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Vorteil: Sie benötigen anstelle von zwei Karten für die OldenburgCard und das Schülerticket lediglich eine Karte, denn MIAjunior deckt alle Dinge mit ab, die auch die OldenburgCard ermöglicht. „Wir als VWG freuen uns über diesen gemeinsamen Schritt, denn damit erhalten unsere jungen Kunden nicht nur ein besseres und sichereres Ticket für den Bus, sondern ebenso die Möglichkeit, ganz bequem mit einer Karte weitere Zusatznutzen in Anspruch zu nehmen. Das ist eine sinnvolle und gute Kombination“, meint Morell Predoehl, Prokurist der VWG.

An den zurzeit 20 Mensen der allgemeinbildenden Schulen werden pro Jahr circa 500.000 Essen ausgegeben. Zum kommenden Schuljahr können alle SEK I-Schülerinnen und -Schüler mit dem MIAjunior-Ticket zur Schule fahren und, wenn die Schule eine Mensa hat, mit der Karte das Essen beziehen. Es muss vorher ein Betrag beim Schulsekretariat abgegeben oder per Onlineüberweisung eingezahlt werden, so dass die Karte ein Guthaben ausweist. Sollte eine Schülerin oder ein Schüler Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, so kann beim Jobcenter oder beim Sozialamt ein Antrag gestellt werden. Die Stadt hat bei einer externen Firma ein Onlineabrechnungssystem für das Bildungs- und Teilhabepakt eingekauft. Bei einer positiven Bewilligung des Antrages werden mit der Kartennummer des MIAjunior-Tickets die Leistungen online freigeschaltet und die Schülerin oder der Schüler kann mit der Karte die Leistungen in der Schule, der Kita, bei Vereinen oder sonstigen Leistungserbringern erhalten. Die Leistungserbringer rechnen über das Onlineportal die erbrachten Leistungen mit dem Jobcenter oder dem Sozialamt ab. Stellen Personensorgeberechtigte von Kindern oder Jugendlichen, die kein MIAjunior-Ticket haben, einen Antrag, so wird vom Jobcenter oder dem Sozialamt die OldenburgCard ausgehändigt und freigeschaltet, so dass diese ihre Leistungen mit der OldenburgCard erhalten können. 

Leistungen, für die bisher mehrere Medien benötigt wurden, können so mit einer einzigen Karte stigmatisierungsfrei beansprucht werden. Aufgrund der monatlichen automatisierten Abrechnungsläufe ist darüber hinaus eine Kalkulationssicherheit für die Leistungsanbieter gegeben. Leistungsanbieter brauchen keine Rechnungen mehr an das Jobcenter/Sozialamt schreiben, da über das Onlineverfahren auch die Finanzabwicklung erfolgt. Es entfällt für Eltern die Notwendigkeit, den Kindern oder Jugendlichen jeden Tag Geld für das Mensaessen mitgeben zu müssen. 

Nach der Einführung der OldenburgCard wird sich die bestehende Arbeitsgruppe weiter Gedanken dazu machen, welche sonstigen Leistungen mit der OldenburgCard noch abgebildet werden können (zum Beispiel Eintritt in verschiedenste Einrichtungen der Stadt, Ausleihfunktion in der Stadtbibliothek).

Alle Informationen rund um die OldenburgCard gibt es auch unter 
www.olcard.de



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Quelle: Stadt Oldenburg
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