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Schule

Um viele Erfahrungen reicher und klüger geworden

11.11.2021 23:19 Uhr

Empfang für Schulleitungen: Oberbürgermeister dankt Lehrkräften für ihr Engagement

Schulische und berufliche Bildung genießt in der Stadt Oldenburg einen hohen Stellenwert. Für ein gutes Miteinander und einen konstruktiven Austausch sorgen auch die jährlich stattfindenden Empfänge der Leitungen der städtischen Schulen. Nach dem Corona-bedingten Ausfall im Vorjahr war es nun wieder soweit: Am Mittwoch, 10. November, trafen sich die Beteiligten mittlerweile bereits zum siebten Mal, um gemeinsam über die Oldenburger Schullandschaft zu sprechen. Diesmal hatten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Sozialdezernentin Dagmar Sachse in die Aula der BBS 3 eingeladen. 31 Schulleiterinnen und Schulleiter waren der Einladung gefolgt, von der Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück waren Sabine Claas und Jürgen Westphal anwesend.

„Corona ist eine Zeit der extremen Herausforderungen. Besonders in den Schulen gab es einige Probleme zu lösen und zu improvisieren, für Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler und natürlich die Eltern. Nach knapp zwei Jahren der Pandemie kann man sagen: Wir sind um viele Erfahrungen reicher – und in einiger Hinsicht auch klüger“, resümierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zu Beginn. Der digitale Unterricht habe durch die langen Schulschließungen ordentlich an Fahrt aufgenommen: „Die komplette Umstellung auf Online-Unterricht war eine große technische und organisatorische Hürde.“ Extreme Gegensätze mussten ausgeglichen werden, um unterwegs niemanden zu verlieren.

Mit dem Ausbau der IT-Landschaft an den Schulen musste es plötzlich deutlich schneller gehen, als gedacht. Individuelle Lösungen mussten her – und das ist laut Krogmann rückblickend auch gut gelungen: „Ich ziehe den Hut vor dem, was Sie in den vergangenen zwei Jahren geleistet haben.“ Und mit Blick auf die Zukunft zeigte er sich zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen.“ Auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und zeigte sich hoffnungsvoll, „dass wir uns jetzt wieder langsam unseren eigentlichen Aufgaben widmen können.“

Ausbau der Ganztagsgrundschulen:
Der Ausbau der Ganztagsgrundschulen schreitet weiter voran. Zum Schuljahr 2020/2021 ist die Grundschule Drielake und im aktuellen Schuljahr die Grundschule Dietrichsfeld als Ganztagsgrundschule an den Start gegangen. Im nächsten Jahr folgt die Grundschule Bürgeresch.

Dagmar Sachse sieht die Stadt Oldenburg mit Blick auf den Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung ab dem Jahr 2026 gut aufgestellt: „Sicherlich wird es im Zuge dessen noch Anpassungen geben müssen, aber da mittlerweile bereits fast 60 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler einen Platz an einer Ganztagsgrundschule haben und weitere Schulen bereits in der Planung sind, wird auch der Rechtsanspruch zu meistern sein.“ Auch die Umsetzung des Konzepts „Schulverpflegung in Oldenburg“ konnte weiter fortgesetzt werden. Jährlich kommen nach und nach neue Mensen hinzu.

Inklusion an Schulen:
Zum Thema Inklusion an Schulen sagte Dagmar Sachse: „Corona hat auch im Hinblick auf eine inklusive Schullandschaft zu besonderen Herausforderungen geführt und kreative Lösungen erforderlich gemacht. So haben beispielsweise Sprachmittler an Schulfenstern Hausaufgaben erläutert, Schülerinnen und Schüler wurden aus dem Homeschooling in den Präsenzunterricht geschaltet und in der Grundschule wurde mit Poolnudeln in der Pause Ticker gespielt.“


Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen:
Die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Schulentwicklungsplan 2018 der allgemeinbildenden Schulen schreitet voran. An einigen Gymnasien haben zwischenzeitlich bereits Baumaßnahmen zur Beseitigung von Raumdefiziten begonnen. Auch die Baumaßnahmen zur Stärkung der Oberschulen befinden sich derzeit in konkreter Planung. Der Schulentwicklungsplan für die berufsbildenden Schulen wird intensiv vorbereitet und soll bald auch offiziell starten.

IT-Konzept:
Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, gab einen Sachstand zum Thema IT-Entwicklungskonzept.

Redebeiträge der Schulen:
Besonders hervorzuheben sind in diesem Jahr die vielfältigen Redebeiträge der Schulen. Diese hoben dabei durchgängig die gute Zusammenarbeit und wertschätzende Kommunikation mit der Stadt Oldenburg hervor. Ebenso wurden Handlungsfelder benannt, in denen die Schullandschaft in Zukunft noch gemeinsam weiter verbessert werden kann. Hierbei wurde auch das Land Niedersachsen mit in die Verantwortung genommen.
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Erste Klassenzimmer mit Luftfiltern ausgestattet

09.11.2021 14:23 Uhr

Auslieferung an Schulen hat begonnen – 154 Geräte werden bis Weihnachten erwartet

Aufatmen an Grundschulen und Förderschulen: In dieser Woche hat die Ausstattung von Unterrichtsräumen mit mobilen Luftfiltergeräten begonnen, um sicherer durch den zweiten Corona-Winter zu kommen. Zu den ersten von insgesamt 29 Schulen, in deren Klassenzimmern die Geräte für gereinigte Luft sorgen sollen, zählt die Schule Borchersweg. Zwölf Luftfilter wurden dort am Montag, 8. November, aufgestellt. „Wir freuen uns, dass wir zu den Ersten gehören“, sagte Stefan Völkel, Leiter der Förderschule. „Wir haben eine vulnerable Schülerschaft.“ Konrektor Carsten Perkuhn ergänzte: „Die Luftfiltergeräte sind ein sehr guter Baustein in der Pandemie-Bekämpfung. Das trägt zur Beruhigung bei.“

Insgesamt hat die Stadt Oldenburg auf der Grundlage einer Bedarfsabfrage 307 Geräte bestellt. Die Luftfilter sollen dort, wo ungeimpfte Sechs- bis Zwölfjährige unterrichtet werden, eine sinnvolle Ergänzung zum Lüften darstellen und einen Beitrag leisten, die Gefahr von Corona-Infektionen zu reduzieren.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte in seiner Sitzung am 19. Juli 2021 beschlossen, die Grund- und Förderschulen mit mobilen Luftfiltergeräten auszustatten. Die Firma Johnson Controls Systems & Service GmbH erhielt, nach der Genehmigung durch den Verwaltungsausschuss, am 24. September den Auftrag zur Lieferung von 307 Luftfiltergeräten. Eigentlich sollte die Lieferung bis zum 30. November erfolgen. Dieser Termin lässt sich jedoch nicht mehr vollumfänglich halten. Gründe sind die nach der Freigabe neuer Fördermittel durch die Bundesregierung sehr stark erhöhte Nachfrage nach Luftfiltergeräten sowie internationale Lieferengpässe für Komponenten und Rohstoffe, von denen auch Bauteile für Luftfilter betroffen sind.

„Aktuell ist geplant, bis Weihnachten 154 Luftfiltergeräte an die Schulen zu verteilen“, informierte Steffen Schmidt vom Amt für Schule und Bildung. Die restlichen 153 Geräte sollen bis Anfang Februar 2022 geliefert werden. Die bis Weihnachten zugesagten Geräte sind bereits produziert, erläuterte Michèl Storl von der Firma Johnson Controls Systems und Service. Die auf Rollen montierten Geräte haben einen Luftdurchsatz von 1.600 m³/h, das heißt, dass die Luftreiniger bis zu 1.600 Kubikmeter Raumluft pro Stunde umwälzen können. Die Kosten pro Gerät betragen rund 2.200 Euro. Die Stadt hat mit der Firma darüber hinaus einen Wartungsvertrag abgeschlossen. Insgesamt hat der Auftrag ein Volumen von rund einer Million Euro.

Lediglich die Grundschule Heiligengeisttor und die Schule am Bürgerbusch hatten sich keine Ausstattung mit mobilen Luftfiltergeräten gewünscht. Die Grundschule Babenend hat festinstallierte Luftfiltergeräte, so dass hier keine mobilen Geräte benötigt werden.
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Pilotprojekt: Oldenburg ermöglicht Anti-Sexismus-Aktion für 230 Schulklassen

08.10.2021 15:28 Uhr

Gleichstellungsbüro verteilt Arbeitsheft

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg hat für die Schulklassen 7, 8 und 9 an allen Oldenburger Schulen ein Arbeitsheft gegen Sexismus bestellt, das in der Form eines Projekttages mit den Klassen bearbeitet werden kann. Das Arbeitsheft wurde 2021 von der Hamburger Anti-Sexismus-Organisation Pinkstinks publiziert. Es ist das erste Schul-Arbeitsheft in Deutschland, das sich intensiv mit den Themen Geschlechterstereotype, Vorurteile sowie sexuelles Mobbing beschäftigt und für Jugendliche konzipiert ist. Die Stadt Oldenburg ist die erste deutsche Kommune, die es den Schulen flächendeckend anbietet.

Viele Schimpfwörter sind von sexuellen Geschlechterstereotypen geprägt und nach wie vor weit verbreitet an deutschen Schulen. Klare Vorstellungen, wie Männer und Frauen zu sein haben, durchziehen die Instagram-Timelines der Jugendlichen. Wo kommen Vorurteile und Geschlechterrollenbilder her, wieso stehen Menschen unter so viel Druck, ihnen zu entsprechen? Diese Fragen beantwortet die Organisation Pinkstinks in ihrem 32-seitigen Arbeitsheft für die Mittelstufe, das mit witzigen Illustrationen und niedrigschwelligen Beispielen die Jugendlichen zum Nachfragen einladen möchte.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt das Engagement: „Als Schirmherr der Aktion möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass Sexismus auch in der Schule thematisiert und bekämpft wird. Um nachhaltig etwas zu verändern, müssen wir Kinder und Jugendliche frühzeitig sensibilisieren. Ich danke Pinkstinks und dem Gleichstellungsbüro für die Initiative.“ Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt setzt jetzt auf die Lehrerinnen und Lehrer, denn das Heft füllt eine Lücke im Lehrplan: „Ich wünsche mir, dass die Lehrkräfte das zur Verfügung gestellte Material im Unterricht einsetzen und so dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen, Vorurteile abzubauen und Rollenklischees zu hinterfragen.“ Um die Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen auf kommunaler Ebene umzusetzen, hatte der Stadtrat der Stadt Oldenburg 2020 einen stadteigenen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und gegen häusliche Gewalt verabschiedet. Den darin enthaltenen Punkt, Sexismus zu bekämpfen, sieht die Stadt durch das Arbeitsheft von Pinkstinks optimal unterstützt. „Wir freuen uns riesig, dass das Heft so gut ankommt“, sagt Genderforscherin, Pinkstinks-Gründerin und Autorin des Hefts, Dr. Stevie Schmiedel. „Es wird bundesweit stark nachgefragt, aber noch nie hat eine gesamte Kommune das Heft eingesetzt. Oldenburg ist eine sehr moderne Stadt.“

Wer nachbestellen möchte, wird bei Pinkstinks fündig: Neben dem Arbeitsheft gibt es viele weitere Informationen, wie man Sexismus begegnen kann. Das Heft ist Teil des Projekts „Schule gegen Sexismus“, das aktuell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.
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„ganz schön WILDE ZEITEN“

10.09.2021 14:25 Uhr

Kurzfilmwettbewerb zur Klimakrise mit kostenlosen Filmworkshops für Schulklassen

„ganz schön WILDE ZEITEN" ist das Motto des neuen Kurzfilmwettbewerbs für Schüler*innen in Niedersachsen. Klimakrise, Corona und dann auch noch Fake News. Wir leben in ganz schön wilden Zeiten. Aber: Was finden Jugendliche besonders wild? Was regt sie auf? Was würden sie gerne verändern? Schüler:innen der 7. bis 10. Klassen können mit unserer Hilfe Filme zur Klimakrise drehen. Animation, Musikvideo, Doku, Spielfilm oder Klimathriller – alles ist möglich. Und wir unterstützen sie dabei.

Kostenloses (Online-)Filmcoaching: Wir bieten kostenlose (Online-) Drehbuch- und Filmworkshops für alle 7. bis 10. Klassen aus Förder- und Regelschulen in Niedersachsen sowie unabhängige Filmteams an. Gedreht wird mit Smartphones und Tablets. Zusätzlich gibt es Workshops für die Jugendlichen begleitende Pädagog*innen.
 
Bewerbung (Online-)Workshops: Schulklassen können sich mit maximal fünf spannenden Filmideen für die kostenlosen und barrierefreien (Online-)Workshops bewerben. Bewerbungsschluss Workshops: 15. Oktober 2021!
 
Kurzfilme drehen und Berlin-Reise gewinnen: 
Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin und der Besuch des Filmparks Babelsberg. Filmlänge: maximal 5 Minuten. Fertige Kurzfilme einreichen bis 15. Februar 2022. Eine Jury um die Filmproduzentin und Schauspielerin Dr. Julia Dordel wählt die besten Filme aus. Die besten zehn Schüler*innenfilme werden im Astor Kino in Hannover gezeigt und die Preis verliehen. 

Über das Projekt: Den inklusiven Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen „ganz schön anders“ gibt es seit fast zehn Jahren. Es ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturpädagogik in Göttingen und mit Markus Götte vom Königsworth Medienbüro Hannover.

Mehr zum Wettbewerb: https://ganz-schoen-anders.org/
Telefon 0511.165 80334 oder info@ganz-schoen-anders.org 
Fotos zum kostenlosen Abdruck: Wettbewerb WILDE ZEITEN enriquelopezgarre/pixabay Filmworkshop: ganzschönanders Kurzfilmwettbewerb
 
 

 
Veranstalter: Der inklusive Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturprädagogik in Göttingen in Zusammenarbeit mit Königsworth Medienbüro Hannover.

Förderer sind die Klosterkammer Hannover, Sparkassen in Niedersachsen aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Lehrendenworkshops werden gefördert von der Stiftung HELP e.V.

Partner: Viele regionale und kommunale Medienzentren in Niedersachsen, Niedersachsen Filmklappe und NLQ Filmbildung sowie das Film- und Medienbüro Niedersachsen. 

Medienpartner: H-1 Fernsehen aus Hannover, Oeins - Oldenburg und TV 38
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Lehrkräfte an Oldenburger Schulen bekommen iPads

25.08.2021 10:10 Uhr

Mehr als 1.800 Geräte werden bestellt

Die technische Ausstattung der Oldenburger Schulen wird weiter verbessert. Die Stadt hat jetzt den Auftrag zur Lieferung von fast 1.900 iPads für die Lehrkräfte erteilt. Ziel ist es, allen Lehrkräften in Oldenburg ein iPad zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Bestellung ist dieses Ziel nunmehr erreicht.

„Die digitale Ausstattung unserer Schulen ist im vergangenen Jahr enorm vorangekommen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Bund, Land und Stadt haben mit verschiedenen Förderprogrammen gut zusammengearbeitet, die iPads für die Lehrkräfte sind ein wichtiger Baustein in dieser Digitalisierungsstrategie“, so Krogmann.

Die Stadt Oldenburg hat dazu Fördermittel in Höhe von 1,136 Millionen Euro erhalten. Den Schulen wurde die Wahl zwischen einem Apple iPad und einem Laptop gegeben. 1.846 Lehrkräfte haben sich dabei für ein Apple iPad entschieden, 248 Lehrkräfte für einen Laptop.

Die iPads werden voraussichtlich in vier Wochen geliefert werden.
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Pixel statt Kreide: Interaktive Tafeln im Unterricht

06.08.2021 13:55 Uhr

Schulen werden mit neuer digitaler Technik ausgestattet – Knapp 270 Systeme beschafft

Kreide und Tafel-Lappen haben allmählich ausgedient: An den Oldenburger Schulen wird kräftig in die Zukunft investiert. Die Stadt Oldenburg arbeitet mit Hochdruck weiter an der Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes. Neben dem stetigen Ausbau der LAN- und WLAN-Infrastruktur erfolgt im Sommer auch die Ausstattung mit modernen Präsentationsmöglichkeiten in vielen Schulen. „Wir als Schulträger treiben die Digitalisierung der Schulen konsequent voran und wollen den Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Bildungschancen bieten. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass die digitale Bildung ein wichtiger Baustein ist“, betont Schuldezernentin Dagmar Sachse.

So werden in der BBS Wechloy, dem Herbartgymnasium und dem Alten Gymnasium alle Unterrichtsräume mit interaktiven Displays ausgestattet. Die IGS Helene-Lange-Schule, die Grundschule Hermann-Ehlers-Schule und die Grundschule Wallschule erhalten in allen Unterrichtsräumen interaktive Tafeln (Whiteboardtafeln mit Kurzdistanzbeamer). Das Gymnasium Eversten, die IGS Flötenteich und die OBS Eversten bekommen in allen Räumen einen an der Decke montierten Beamer mit drahtloser Verbindungsmöglichkeit, sodass auf den Endgeräten erarbeitete Arbeitsergebnisse schnell in den Unterricht eingebunden werden können.

Darüber hinaus erhalten viele Grundschulen ergänzende interaktive Tafeln mit dem Ziel, auch hier eine flächendeckende Ausstattung zu erreichen. Dazu gehören die Grundschulen Haarentor, Babenend, Staakenweg, Krusenbusch, Wechloy, Donnerschwee und Bloherfelde.

Insgesamt investiert die Stadt rund 1,5 Millionen Euro in die neuen Präsentationstechniken. 269 Systeme wurden beschafft. Die Mittel werden aus dem Digitalpakt Schule von Bund und Ländern abgerufen.

In den kommenden Monaten sollen die Oberschulen Osternburg, Ofenerdiek und Alexanderstraße sowie die Schule Borchersweg und das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) folgen.

Die Ausstattung mit Präsentationsmöglichkeiten erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen. Die Schulen haben jeweils in langjähriger Arbeit Medienkonzepte erstellt, in denen Anforderungen an Präsentationsmöglichkeiten definiert wurden. Diese Medienkonzepte dienen nun als Grundlage für die Ausstattung.

Die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes wurde am 30. September 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen. Ziel ist es, an allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut und standardisiert werden.
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Schlüsselübergabe an der Grundschule Donnerschwee

09.07.2021 14:04 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet Erweiterungsbau

An der Grundschule Donnerschwee ist heute der Erweiterungsbau offiziell eröffnet worden. Fertiggestellt wurde er bereits im vergangenen Jahr, gefeiert werden konnte bislang aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Das wurde jetzt nachgeholt, um die umfangreichen Arbeiten und Verbesserungen im Schulalltag entsprechend zu würdigen. In einem kleinen Kreis hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann offiziell den Schlüssel an die Schule überreicht. „Unser Ganztagsausbau ist eine Investition, die sich lohnt. Denn eine gut ausgestattete Schule kann gute Pädagogik, Teilhabe und damit Bildungserfolge maßgeblich unterstützen und damit die Perspektiven von Kindern deutlich verbessern.“

Aktuell freuen sich etwa 180 Schülerinnen und Schüler und 25 an der Schule tätige Erwachsene über die neuen Räume. „Schon jetzt wird das neue Schulgebäude mit Leben gefüllt, aber diese kleine Feier symbolisiert die neuen Möglichkeiten für alle spürbar“, freute sich Schulleiterin Jana Bähr.

Im Rahmen der Erweiterung hat die Schule vier neue Klassenräume erhalten. Der dritte Zug wurde insbesondere aufgrund des Neubaugebiets im Bereich der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne erforderlich. Außerdem wurde das Raumprogramm der Schule an die aktuellen Standards für Ganztag und Inklusion angepasst. Im Erweiterungsbau befinden sich jetzt neben einem zusätzlichen Speiseraum auch Räume für Ganztag, Inklusion und Verwaltung.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme beliefen sich auf rund fünf Millionen Euro. Hinzu kamen Kosten für die Einrichtung. Für die Schülerinnen und Schüler wurde zur Eröffnung Eis spendiert.

Am Dienstag war bereits der Erweiterungsbau an der Grundschule Drielake eröffnet worden, der Ganztagsausbau ist damit inzwischen in 14 von 28 Grundschulstandorten umgesetzt worden.
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Nächster Schritt im Ganztagsausbau

06.07.2021 16:16 Uhr

Grundschule Drielake umfassend erweitert

Die knapp 180 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Drielake haben schon seit einiger Zeit von der Erweiterung der Schule profitiert. Jetzt sind die neuen Räumlichkeiten auch offiziell mit einer kleinen Feierstunde eröffnet worden. Immerhin 20 Gäste konnten daran teilnehmen. An der Schule – mit einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1913 – gibt es jetzt genügend Platz für das Ganztagsangebot und die Dreizügigkeit.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist es ein weiterer Schritt zu einem sehr guten Bildungsangebot: „Die Grundschule Drielake ist bereits die 14. Grundschule in Oldenburg, die ein Ganztagsangebot bekommt. Das zeigt, welch großen Stellenwert die Bildungs- und Betreuungsangebote für uns haben. Bildung ist ein zentraler Schlüssel für Teilhabe und einen erfolgreichen Lebensweg, deshalb werden wir diesen Weg konsequent fortsetzen.“

Die Grundschule Drielake hat in nur gut einem Jahr Bauzeit einen zweigeschossigen Erweiterungsbau erhalten. Dort sind im Erdgeschoss die Mensa mit Nebenräumen untergebracht, im ersten Obergeschoss befinden sich vier Klassenräume und zwei Gruppenräume. Der Schulhof ist beim Erweiterungsbau übrigens weitgehend erhalten geblieben, ebenso der zentrale Baumbestand.

Der Neubau an der Grundschule Drielake hat etwa 4 Millionen Euro gekostet, außerdem wurden für Sanierungsmaßnahmen im Bestand noch einmal 2,5 Millionen Euro ausgegeben. Damit ist die Schule jetzt auf einem sehr modernen Stand. Das wirkt sich auch auf das gesamte pädagogische Angebot aus.

Organisiert wird das offene schulische Ganztagsangebot von der Schule mit Unterstützung durch die Johanniter Unfall-Hilfe als Kooperationspartner aus der Jugendhilfe. „Die Kinder erhalten hier nicht nur eine professionelle Betreuung, sondern viel Unterstützung und ein zweites Zuhause,“ freut sich Schulleiterin Insa Brockmann. Ungefähr 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind im Ganztag angemeldet. Ergänzend zum schulischen Ganztagsangebot bieten die Johanniter ein Spätangebot und ein Ferienangebot an.

Den Schülerinnen und Schülern wurde die offizielle Eröffnung buchstäblich versüßt, sie wurden zu einem Eis eingeladen.
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Stadt bietet Grundschulen mobile Luftfilter an

06.07.2021 15:52 Uhr
Die Oldenburger Grundschulen sollen die Möglichkeit bekommen, in den Klassenräumen mobile Luftfilter einzusetzen. Diese gelten als eine sinnvolle Ergänzung zum Lüften und können somit einen Beitrag leisten, die Gefahr von Corona-Infektionen zu reduzieren. „Wir handeln hier im Sinne einer Risikominimierung und wollen zumindest ein umfassendes Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen machen“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann diesen Schritt.

Der Einsatz mobiler Luftfiltergeräte ist nicht nur in der Stadt Oldenburg Thema einer intensiven Diskussion. Die Geräte sollen allen Grundschulen und Förderklassen (Klassen 1 bis 4) in städtischer Trägerschaft angeboten werden. Die Entscheidung, ob und welche Räume bestückt werden sollen, liegt bei den Schulleitungen.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte in seiner Sitzung am 26. April die Verwaltung beauftragt ein Konzept zu erarbeiten, wie öffentliche Gebäude mit Luftfiltern ausgestattet werden können. Dabei sollten Gebäude und Räume priorisiert werden, in denen sich Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aufhalten.

„Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, dieses Angebot den Grund- und Förderschulen zu machen, denn diese Kinder werden in absehbarer Zeit keine Impfung gegen Corona bekommen“, so Krogmann. Insgesamt gibt an den betreffenden Schulen 340 Räume, die theoretisch ausgestattet werden könnten. Die Stadt will kurzfristig eine Abfrage starten, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.

Die Geräte kosten etwa 2.000 Euro pro Stück. Eine Finanzierung ist auch im laufenden Haushalt möglich, da an anderer Stelle Mittel eingespart wurden und es durch Förderprogramme mehr Einnahmen als geplant gegeben hat.
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Oberschulen setzen erfolgreiche Testphase fort

06.07.2021 15:51 Uhr

Unterrichtsbeginn weiterhin um 8.15 Uhr

Die Oberschulen der Stadt Oldenburg werden auch weiterhin um 8.15 Uhr statt um 7.50 Uhr mit dem Unterricht beginnen. Eingeführt wurde dieses Modell Anfang des Jahres, um die Schülerinnen und Schüler während der Corona-Krise auch auf dem Schulweg besser zu schützen. So konnten die Linienbusse entlastet und Mindestabstände besser ermöglicht werden.

Nun wird diese Testphase bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021/2022 verlängert, weil sich nicht nur positive Effekte auf dem Schulweg, sondern auch andere Vorteile auf pädagogischer und organisatorischer Ebene zeigen. Schulformsprecher Sven Winkler beschreibt aus Sicht der Schulen: „Wir haben gute Erfahrungen gemacht. Der spätere Unterrichtsbeginn kommt beispielsweise auch dem Biorhythmus, vor allem von Jugendlichen, entgegen und verbessert so den Lernerfolg. Die Akzeptanz der Maßnahme ist bei uns sehr groß.“ Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ergänzt: „Die Oberschulen nutzen die Krise als Chance für Innovationen. Das ist auch für andere gesellschaftliche Bereiche vorbildhaft und verdient Anerkennung.“

Bis Ende des Jahres wollen die Oberschulen entscheiden, ob es sich auch um ein dauerhaftes Modell handeln könnte und bis dahin weitere Erfahrungen, beispielsweise mit den sich entsprechend ändernden Hallenzeiten für den Schulsport, sammeln.
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Fast 1.500 neue Kinder in den städtischen Grundschulen

25.06.2021 11:08 Uhr

Einschulung über Niveau des Vorjahres

Zum Schuljahr 2021/2022 werden voraussichtlich 1.477 Kinder an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 23 (Grundschule Wechloy) und 119 (Grundschule Ofenerdiek) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl über dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der 1. Klassen steigt von 70 auf 75 Klassen. Dies begründet sich in zwei aufwachsenden Grundschulen sowie in üblichen Schwankungen.

Bei insgesamt 166 Kindern haben die Eltern von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Schulstart ihres Kindes um ein Jahr hinauszuschieben. Im letzten Jahr lag die Anzahl aufgrund der Coronakrise noch deutlich höher. Diese Zahl verringert die üblichen Einschulungen – in den Kindergärten sind entsprechend weitere Plätze erforderlich. Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es unter: www.oldenburg.de/schule.
 
Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:

 - Grundschule Alexandersfeld: 31 (40)
 - Grundschule Auf der Wunderburg: 43 (41)
 - Grundschule Babenend: 47 (45)
 - Grundschule Bloherfelde: 100 (98)
 - Grundschule Bümmerstede: 54 (72)
 - Grundschule Bürgeresch: 58 (44)
 - Grundschule Dietrichsfeld: 62 (58)
 - Grundschule Donnerschwee: 59 (34)
 - Grundschule Drielake: 53 (48)
 - Grundschule Etzhorn: 35 (37)
 - Grundschule Haarentor: 28 (30)
 - Grundschule Heiligengeisttor: 33 (37)
 - Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 54 (36)
 - Grundschule Hogenkamp: 40 (39)
 - Grundschule Klingenbergstraße: 53 (55)
 - Grundschule Kreyenbrück: 70 (65)
 - Grundschule Krusenbusch: 56 (57)
 - Grundschule Nadorst: 50 (60)
 - Grundschule Ofenerdiek: 119 (89)
 - Grundschule Ohmstede: 54 (61)
 - Grundschule Paul-Maar-Schule: 71 (60)
 - Grundschule Röwekamp: 40 (44)
 - Grundschule Staakenweg: 96 (84)
 - Grundschule Wallschule: 34 (34)
 - Grundschule Wechloy: 23 (14)
 - Katholische Grundschule Eversten: 37 (45)
 - Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (37)
 - Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 33 (34)
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Mehr Praktikumsangebote für Schülerinnen und Schüler

17.06.2021 17:35 Uhr

Stadt Oldenburg und Schulen suchen Schulterschluss mit Betrieben

Die Corona-Pandemie hatte und hat erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Schul- und Bildungsbetrieb. Dazu gehört auch die Tatsache, dass zuletzt deutlich weniger Praktikumsplätze angeboten werden konnten. Die sind aber von großer Bedeutung für die berufliche Orientierung. Die Stadt Oldenburg appelliert deshalb gemeinsam mit den Schulen an die regionalen Betriebe, wieder verstärkt Praktikumsangebote für Schülerinnen und Schüler zu machen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt den Aufruf nachdrücklich: „Es ist nachvollziehbar, dass viele Betriebe noch skeptisch sind. Auch wir haben uns in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Homeoffice mit dem Angebot von Praktika schwer getan. Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, um den jungen Menschen wieder mehr Möglichkeiten für praktische Perspektiven zu bieten. Das erwarte ich von uns als Stadt, aber auch von unseren Betrieben.“ Sven Winkler als Sprecher der Oberschulen ergänzt: „Hier geht es um die Zukunft der jungen Menschen und gleichzeitig auch um die Entwicklung der ganzen Region. Gerade Betriebspraktika sind ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung und nicht durch theoretische Betrachtungen zu ersetzen. Gute Berufsorientierung geht nur gemeinsam mit den Betrieben.“

Aktuell sind viele Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach einem Betriebspraktikum für die Zeit nach den Sommerferien und das Angebot ist aufgrund der Corona- Pandemie noch sehr begrenzt. Wegen der Pandemie sind bereits im vergangenen Jahr viele Praktika ausgefallen und Berufsmessen haben nicht oder nur virtuell stattgefunden. Damit sind viele praktische Einblicke in die Berufswelt verlorengegangen.

Ein wichtiger Baustein für mehr Praktikumsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler ist die Praktikumswoche Oldenburg, die in den diesjährigen Sommerferien das erste Mal angeboten wird. Hier werden junge Menschen und Betriebe durch ein automatisiertes Matching gezielt nach Interessen für eintägige Schnupperpraktika zusammengebracht. „Die Praktikumswoche bietet Unternehmen die Chance, passende Talente und angehende Auszubildende kennenzulernen“, erklärt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, „die Betriebe entscheiden dabei selbst, wann, wo und wie viele Praktikanten aufgenommen werden können.“ Unternehmen haben noch die Möglichkeit, sich auf der Plattform zu registrieren.

Die Praktikumswoche Oldenburg ist ein Angebot der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Oberbürgermeister Krogmann: „Die Stadt hat dieses neue Angebot initiiert. Ich danke insbesondere den Kammern und den weiteren institutionellen Partnern dafür, dass sie ihre beziehungsweise unsere Oldenburger Betriebe anschreiben und für das gemeinsame Projekt Praktikumswoche werben.“ In der Fachkräfte Initiative Oldenburg sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Arbeitsagentur, die Universität und weitere Akteure vertreten.

Weitere Informationen unter: https://praktikumswoche.de/oldenburg.
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BÄNG. Plötzlich alles anders

15.06.2021 19:45 Uhr

Oldenburger Schüler*innen gewinnen Filmpreise

Oldenburger Schüler*innen des Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte und der Schule an der Kleiststraße gewinnen 1. und 3. Preis beim niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen „ganz schön anders“ – das Thema in diesem Jahr: „BÄNG. Plötzlich alles anders“
 
Gleich zwei Schüler*innen-Filmteams aus Oldenburg werden beim inklusiven Schüler*innen-Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ ausgezeichnet. Sie hatten zusammen mit 140 anderen Filmteams am Wettbewerb teilgenommen und unter dem Motto „Bäng. Plötzlich alles anders“ in Einzel- und Gruppenarbeit Kurzfilme gedreht. Veranstalter des einmaligen Projekts mit kostenlosen Online- und Präsenzworkshops für alle Teilnehmenden sind der Verein Blickwechsel aus Göttingen und das Königsworth Medienbüro Hannover. Förderer sind die Klosterkammer Hannover, der Sparkassenverband Niedersachsen aus der der Lotterie Sparen und Gewinnen und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Kooperationspartner sind h1-Fernsehen und das Medienzentrum der Region Hannover.
 
1. Preis: "Der Wunschknall“, Schule an der Kleiststraße: In ihrem Film „Der Wunschknall“ wünschten sich die Schüler*innen der "Schule an der Kleiststraße“ in Oldenburg, ihre Lehrkräfte mögen endlich verschwinden. Doch ganz ohne Lehrerinnen und Lehrer geht es am Ende offenbar nicht.

3. Preis „Coshit-19“, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg. In ihrer kurzweiligen Corona-Comedy nehmen sie darin absurde Alltagssituationen in der Pandemie dar. Hauptdarsteller sind neben einem Querdenker mit Aluhut, einer entnervten Lehrerin, gelangweilten Schülerin im Homeschooling, ein Dealer von Schutzmasken.

Weitere Filmpreise gehen nach Braunschweig, Hannover, Peine und Osnabrück.
 
Filmgala im YouTube-Livestream
Da aufgrund der Corona-Pandemie keine große Veranstaltung mit Schüler*innen stattfinden durfte, musste die eigentlich vorgesehene Filmparty aus dem Astor Kino in Hannover als Livestream in den YouTube-Kanal verlagert werden. Dort sind die besten Schüler*innenfilme, die Preisverleihung und die Interviews mit den Filmteams, die via ZOOM zugeschaltet waren, zu sehen. Alle Interviews sind in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Filme selbst sind untertitelt. Die zweistündige Filmgala als Livestream bei YouTube: unter youtube.com/kurzfilmwettbewerb.
 
Neustart nach den Sommerferien
Nach den Sommerferien startet schon der nächste Wettbewerb. Das übergeordnete Thema lautet dann: „Wilde Zeiten“. „Klimakrise und Corona. Rassismus, Fake News und dann auch noch außerirdische Flugobjekte. Wir leben in ganz schön wilden Zeiten. Aber: Was finden Schüler*innen besonders wild? Was regt sie auf? Und vor allem: Was müsste sich ändern? Welche wilden Geschichten wollen Jugendliche erzählen? Animation, Musikvideo, Doku, Spielfilm oder Klimathriller – alles ist möglich, beim inklusiven Kurzfilmwettbewerb. Schulklassen, die mitmachen wollen, können sich wie immer für die kostenlosen Drehbuch- und Filmworkshops bewerben. Einsendeschluss der Filmideen ist der 15. Oktober 2021. Der Kurzfilm sollte maximal fünf Minuten lang sein und bis zum 15. Februar 2022 vorliegen. Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin.

Mehr Infos: www.ganz-schoen-anders.org 
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Erweiterungsbau am Alten Gymnasium startet

23.04.2021 10:26 Uhr

Gymnasium bekommt auch neue Sporthalle

Am Alten Gymnasium Oldenburg (AGO) beginnen in diesen Tagen die Arbeiten für ein umfangreiches Erweiterungsprojekt. Geplant ist im hinteren Teil des Schulgeländes ein komplett neues Gebäude, das unter anderem Platz bietet für eine neue Sporthalle und moderne Unterrichtsräume. In dieser Woche haben die Bauarbeiten mit der Lieferung und dem Einbau der ersten Spundwandelemente begonnen.

In der ersten Bauphase stehen zunächst sehr aufwendige Gründungsarbeiten an. Es wird eine bis zu 4,5 Meter tiefe Baugrube ausgehoben. Dabei wird mit dem Einsatz der Spundwände ein Verfahren gewählt, das ohne Grundwasserabsenkung auskommt und die umliegenden Bäume schont.

Insgesamt werden etwa 3.300 Quadratmeter Nettogeschossfläche gebaut. Neben der abgesenkten Sporthalle entstehen am AGO unter anderem ein neuer Musik- und EDV-Bereich.

Der eigentliche Rohbau beginnt voraussichtlich im August. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau liegen bei etwa 10,5 Millionen Euro.
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Fahrrad statt Elterntaxi

16.03.2021 15:59 Uhr

Oldenburger Schulklassen radeln für das Klima

Oldenburger Schulklassen treten ab dem 22. März wieder für das Klima in die Pedale. Bereits zum zehnten Mal findet der Oldenburger Fahrradwettbewerb unter der Federführung des Regionalen Umweltbildungszentrums Oldenburg (RUZ) statt. Das RUZ ist dabei regionaler Partner des bundesweiten Wettbewerbs „FahrRad!-Fürs Klima auf Tour“ des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).

Schülerinnen und Schüler sollen in der Zeit von März bis August 2021 vom „Elterntaxi“ auf das Fahrrad umsteigen und auf ihren Wegen zur Schule und in der Freizeit Kilometer sammeln. Die Ziele des Projektes erklärt Edgar Knapp, Koordinator vom RUZ: „Mit der Aktion sollen Jugendliche spielerisch für das Fahrradfahren begeistert werden. So können sie selbst ganz konkret etwas für den Klimaschutz tun.”

Trotz Corona nehmen bisher vier Klassen am Wettbewerb „FahrRad!“ teil. In Kooperation mit dem VCD-Kreisverband Oldenburg will das RUZ außerdem die Klassengemeinschaft stärken, denn Klassen mit mehr als 2.700 Kilometern nehmen an der Oldenburger Preisverlosung teil.

Bisher geradelt:
Bundesweit traten 2020 beim VCD-Wettbewerb 3.373 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Pedale und legten 457.966 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Die Oldenburger Schulklassen trugen mit ihren Wegen zu dem Ergebnis bei, das in diesem Jahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie entstanden ist und deshalb nicht an die Resultate der Vorjahre heranreichen konnte. 2019 sammelten 11.417 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2.245.549 Kilometer.

Über den Wettbewerb „FahrRad!“:
„FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ ist ein bundesweiter Wettbewerb vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). Von März bis August sagen Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren Nein zum „Elterntaxi“, schwingen sich aufs klimafreundliche Fahrrad und sparen so CO2 ein. Auf den Wegen, die sie im Alltag mit dem Rad zurücklegen und parallel dazu auf einer virtuellen Radtour im Internet lernen Jugendliche das Fahrrad von seiner besten Seite kennen. Sie erleben, dass Radfahren nicht nur Spaß, sondern auch fit macht. Das Ergebnis: aktive Jugendliche, ein langfristiger Imagegewinn für das Fahrrad und ein Beitrag zum Klimaschutz! Lehrkräften bietet die VCD-Kampagne Unterrichtsideen rund um die Themen Fahrrad und Klima. Sie erhalten Aktionsideen – von der Fahrradwerkstatt über ein Fahrradgemeindefest bis hin zu Fahrrad-Geocaching – mit konkreten Arbeitshilfen.

Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.klima-tour.de und www.oldenburg.de/ruz-fahrrad. Ansprechpartner im RUZ ist Andreas Brosig – er ist per E-Mail an ruz@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Instandhaltung der Oldenburger Schulen ist ein Millionenprojekt

02.03.2021 22:27 Uhr

Energetische Sanierung ein Schwerpunkt

Bei den Instandhaltungsarbeiten an den Oldenburger Schulen werden in diesem Jahr erhebliche Mittel für die energetische Sanierung aufgewendet. Die Stadt setzt damit den Kurs der vergangenen Jahre konsequent fort, der auf eine klare Verbesserung der räumlichen Situation an den mehr als 50 Schulstandorten im Stadtgebiet setzt.

Die größten Einzelprojekte sind in diesem Jahr die energetische Sanierung der Fassade der IGS Flötenteich (1,15 Millionen Euro) und die Modernisierung der Sporthalle am Flötenteich (1 Million Euro). Weitere größere Maßnahmen sind die energetische Sanierung der IGS Kreyenbrück (870.000 Euro), die Modernisierung der Sporthalle Brandsweg (500.000 Euro), die Modernisierung der Sporthalle Brandenbuger Straße (500.000 Euro), Sanierungsmaßnahmen am Bildungszentrum Technik und Gestaltung (500.000 Euro) und die energetische Sanierung von Oberschule und Gymnasium Eversten (300.000 Euro).

Insgesamt werden in diesem Jahr 27 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung von Schulen und Kitas investiert. Damit bleibt dieser Bereich ein Schwerpunkt städtischer Bildungspolitik.
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Stadt treibt Ausbau der Netz-Infrastruktur an Schulen voran

23.02.2021 18:20 Uhr

Aufträge in Höhe von 535.000 Euro vergeben

Der Ausbau der Netz-Infrastruktur an Schulen in städtischer Trägerschaft schreitet weiter voran. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am Montag, 22. Februar, drei Auftragsvergaben in Höhe von insgesamt rund 534.700 Euro zugestimmt. Mit dieser Summe wird die Netzwerk-Ausstattung an 16 weiteren Schulstandorten erneuert und standardisiert. Die erforderlichen Mittel dafür sollen wie im vergangenen Jahr aus dem Digitalpakt Schule abgerufen werden. „Damit gewährleisten wir Schülerinnen und Schülern einen verlässlichen Zugang zu wichtigen Daten und ermöglichen effektives Lernen“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Maßnahmen sind Teil der vom Stadtrat am 30. September 2019 einstimmig beschlossenen Umsetzung des Digitalpakts Schule auf der Basis des von der Stadt bereits 2018 vorgelegten IT-Entwicklungskonzeptes. „Wir haben frühzeitig eine Strategie entwickelt, damit alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen am digitalen Unterricht teilnehmen können“, verdeutlicht Krogmann.

Die jetzt im Verwaltungsausschuss beschlossenen Auftragsvergaben erfolgten produktbezogen. Ausgeschrieben waren WLAN- und LAN-Komponenten sowie Verkabelung. Ziel ist es, eine einheitliche Infrastruktur an den Schulen zu schaffen und den Administrationsaufwand künftig zu verringern. Der Ausbau der IT-Infrastruktur geht einher mit der Beschaffung von mobilen Endgeräten für die Schulen.

An diesen Schulstandorten soll die Netzwerk-Infrastruktur in diesem Jahr ausgebaut werden: 
 • Grundschule Bloherfelde
 • Grundschule Bürgeresch
 • Grundschule Dietrichsfeld
 • Grundschule Drielake
 • Grundschule Klingenbergstraße
 • Grundschule Ohmstede
 • Grundschule Staakenweg
 • IGS Helene-Lange-Schule
 • Oberschule Ofenerdiek
 • Herbartgymnasium
 • Schule an der Kleiststraße
 • Schule Borchersweg
 • BBS Wechloy
 • BBS Haarentor (Ergänzungen)
 • Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (Ergänzungen)
 • BBS 3


An 15 Schulstandorten hat die Umsetzung des IT-Projekts im vergangenen Jahr begonnen beziehungsweise ist bereits abgeschlossen. Oldenburg bekommt aus den verschiedenen Töpfen zur Digitalausstattung etwa zehn Millionen Euro. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 17 Millionen Euro, um die Schulen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten auszustatten.
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Ausgezeichnete Schulverpflegung in Oldenburg

02.02.2021 20:06 Uhr

Stadt und Helene-Lange-Schule bekommen Auszeichnung

Das Schulessen in Oldenburg schmeckt und ist gesund – Grund genug für eine offizielle Auszeichnung. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen hat die Stadt Oldenburg jetzt als „Good Practice-Kommune“ ausgezeichnet. Die Vernetzungsstelle betont die hohe Qualität der Schulverpflegung in Oldenburg. Neben der Einhaltung des „Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird insbesondere hervorgehoben, dass Fleisch langfristig nur in Bio-Qualität und in reduzierter Menge angeboten wird.

Kaffee, Tee und Bananen werden ausschließlich aus fairem Handel angeboten und die Schulmensen werden mit Trinkwasserspendern ausgestattet. Des Weiteren bescheinigt die Vernetzungsstelle der Stadt Oldenburg ein gelungenes Raumkonzept und eine gute Struktur bei der Preisgestaltung und Bezahlung. Hervorgehoben wird auch die regelmäßig stattfindende Kommunikation in den Mensaausschüssen und in der übergeordneten Arbeitsgruppe „Schulverpflegung in Oldenburg“. Auch die Ernährungsbildung ist im Konzept verankert und die Schulen werden hierbei unterstützt.

Sozialdezernentin Sachse sagt zu den Auszeichnungen: „Das ist eine tolle Anerkennung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind auch deswegen gut aufgestellt, weil wir auf ein hohes Maß an Beteiligung setzen und so zu guten und anerkannten Lösungen kommen. Das gilt nicht nur für die Schulverpflegung sondern auch für alle anderen Themen im Schulbereich.“

Neben der Stadt Oldenburg insgesamt wurde auch die Helene-Lange-Schule bereits im September 2020 als „Good Practice-Schule“ ausgezeichnet. Die Schule bewarb sich für das Projekt „Lebensmittelwertschätzung“, um Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und die Entwicklung von nachhaltigen Strategien zur Vermeidung von Tellerresten voranzubringen. Dafür wurde das Thema zunächst im (außer)unterrichtlichen Angebot aufgegriffen. Anschließend wurden eine Woche lang die anfallenden Reste gemessen und die persönlichen Gründe für die Reste notiert. Im Anschluss an die Messwoche wurden gemeinsame Strategien und nächste Schritte entwickelt. Die Vernetzungsstelle bescheinigt der Schule ein gelungenes Konzept von der Staffelung der Essenszeiten, über das Büffetsystem mit wenigen Tellerresten bis hin zum partizipativen Ansatz der Mensa-AG.
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Appetit auf mehr: Kochboxen-Aktion wird verlängert

29.01.2021 20:21 Uhr

Mensa-Ersatz: In erster Lockdown-Phase im Januar bisher 18.500 Mittagessen ausgeliefert

Appetit auf mehr: Die Kochboxen-Aktion für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die bisher das Mittagessen in den Schulen und Kitas aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes finanziert bekommen haben, geht in die Verlängerung. Die Möglichkeit, sich Menüs mit frischen Zutaten und Kochrezepten nach Hause liefern zu lassen, besteht nun – angepasst an die aktuell gültige Geltungsdauer des Lockdowns – vorerst bis zum 14. Februar 2021. In der ersten Phase des derzeitigen Lockdowns sind bis zum 29. Januar etwa 18.500 Essen bestellt und von der Firma Vita Catering, die für die Stadt Oldenburg als Dienstleister fungiert, ausgeliefert worden.

Hintergrund der Aktion: Durch die Corona-Maßnahmen gibt es weiterhin Einschränkungen und Schließungen in Kitas und Schulen. In den meisten Fällen gibt es damit keine Mittagsversorgung über die Mensen. Die Kochboxen-Alternative in Anspruch nehmen können Haushalte, die Leistungen nach dem SGB II, dem SGB XII, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Die berechtigten Eltern können wie bisher eine solche Vita-Kochbox telefonisch unter der Rufnummer 04407 3285014, per E-Mail an info@vita-catering.de oder online unter www.vita-catering.de bestellen. Auf der Homepage können die Menüs eingesehen und bestellt werden. Darin sind alle notwendigen Lebensmittel enthalten, um das bestellte Menü anhand des mitgelieferten Rezeptes kochen zu können, als Dessert gibt es täglich Obst. Die Lieferung der Boxen erfolgt nach der Bestellung sonntags oder montags in der Regel für fünf Tage (Montag bis Freitag) an die Hauptadresse/Haustür der berechtigten Haushalte.

Rückfragen zum Verfahren beantworten die Teams Bildung und Teilhabe bei Amt für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg unter den Rufnummern 0441 235-2139 oder 235-2082 sowie das Jobcenter Oldenburg unter der Rufnummer 0441 21970-1010.
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Beerensträucher auf dem Schulhof der Grundschule Donnerschwee gepflanzt

11.12.2020 18:43 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann übernimmt Schirmherrschaft für „Pflück mich!“

Ohne schlechtes Gewissen die Kirschen vom Baum eines fremden Gartens pflücken – das geht. Das Projekt „Pflück mich! Die Früchte unserer Stadt“ soll Menschen aus Oldenburg mit Obstbäumen oder Obststräuchern im eigenen Garten mit Menschen, die bei der Ernte helfen wollen, vernetzen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernimmt nun die Schirmherrschaft für das Projekt des Oldenburger Ernährungsrats: „Das Projekt ‚Pflück mich – die Früchte unserer Stadt‘ ist eine tolle Sache. Mit der Plattform startet ein vielversprechendes Angebot, um das Bewusstsein über gesundes Essen aus der Region zu stärken. Besonders gefällt mir die Idee, dass Alt und Jung gemeinsam ernten, naschen und einkochen. So wird das praktische Wissen über Obst- und Gemüseanbau weitergegeben und die gepflückten Schätze kommen auch anderen zu Gute“, erklärt Krogmann seine Unterstützung.

Auf dem Schulgelände der Grundschule Donnerschwee pflanzten die Ehrenamtlichen des „Pflück mich“-Teams gemeinsam mit Oberbürgermeister Krogmann Beerensträucher als Zeichen für den Beginn der Kooperation im Rahmen der künftigen Ernte- und Verarbeitungsaktionen, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern organisiert werden. Auf dem Gelände sind bereits Obstbäume zu finden, die seitens der Stadt dieses Jahr als Ausgleichsmaßnahme gepflanzt wurden.

Auf der Internetplattform des Oldenburger Ernährungsrats können Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer ihre Früchte zum Pflücken und Verschenken anbieten. Ziel ist es, Bewusstsein für gesundes Essen aus der Region zu schaffen und auf lange Sicht eine regionale Ernährungsstrategie aufzubauen. Weitere Informationen sind zu finden unter www.ernaehrungsrat-oldenburg.de.
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Stadt setzt DigitalPakt Schule mit Hochdruck um

11.12.2020 18:17 Uhr
Bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule macht die Stadt Tempo. In diesem Jahr wurde in 13 Schulen die LAN-Verkabelung erneuert und ein flächendeckendes WLAN installiert. Diese Maßnahmen sind Voraussetzung für einen gelingenden und zuverlässigen Einsatz von (mobilen) Endgeräten in den Schulen, die derzeit in großer Anzahl beschafft werden. So wurden allein in diesem Jahr über das Sofortausstattungsprogramm von Bund und Ländern nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung die Lieferung von etwa 2.700 Apple iPads beauftragt. Die Stadt hat darüber hinaus zusätzlich 485 Geräte aus eigenen Mitteln angeschafft.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann verschaffte sich heute in der Oberschule Alexanderstraße einen konkreten Eindruck von den bereits ausgelieferten Geräten: „Die Weichen für die Umsetzung des DigitalPakts Schule sind gestellt. Die Oldenburger Schülerinnen und Schüler werden künftig besser und mehr mit Computern, Notebooks und Tablets lernen können. Dies ist gerade jetzt natürlich von enormer Bedeutung."

Bislang sind fast die Hälfte der beauftragten Geräte geliefert worden, der Rest kommt sukzessive. Allerdings gibt es derzeit aufgrund der deutschlandweit sehr hohen Nachfrage recht lange Lieferzeiten für die Geräte.

Folgende Schulen wurden bisher mit iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm beliefert:
 
 BZTG (198 Stück)
 BBS 3 (141 Stück)
 BBS Wechloy (87 Stück)
 Schule an der Kleiststraße (23 Stück)
 Schule Sandkruger Straße (15 Stück)
 GS Drielake (20 Stück)
 GS Etzhorn (4 Stück)
 Kath. GS Harlingerstraße (8 Stück)
 GS Hogenkamp (27 Stück)
 GS Ohmstede (20 von 63 Stück)
 GS Paul-Maar-Schule (28 Stück)
 GS Staakenweg (25 Stück)
 GS Wechloy (4 Stück)
 IGS Helene-Lange-Schule (113 Stück)
 OBS Alexanderstraße (170 Stück)
 OBS Eversten (175 Stück)
 OBS Ofenerdiek (139 Stück)
 OBS Osternburg (280 Stück)

Ziel des Sofortausstattungsprogramms ist es, einem möglichst hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern digitalen Unterricht mit schulgebunden Endgeräten zuhause zu ermöglichen und so soziale Ungleichgewichte auszugleichen.

Daneben treibt die Stadt auch die Ausstattung mit modernen Präsentationsmöglichkeiten in den Klassenräumen voran. So wurde die BBS Haarentor in diesem Jahr flächendeckend mit interaktiven Displays ausgestattet. An den Displays sind jeweils vier beschreibbare Flügel montiert, sodass der Unterricht sowohl digital als auch klassisch gestaltet werden kann. Weitere Schulen werden im kommenden Jahr folgen.

Parallel zur technischen Ausstattung der Schulen verstärkt die Stadt auch das Personal für die Betreuung. Der Bedarf wurde bereits im IT-Entwicklungskonzept, welches vom Rat der Stadt Oldenburg am 30. September 2019 beschlossen wurde, festgehalten. Daneben wurden im IT-Entwicklungskonzept auch Standards festgehalten, nach denen der Ausbau der Schulen nun stetig voranschreitet.

Oldenburg bekommt aus den verschiedenen Töpfen zur Digitalausstattung der insgesamt 50 Schulstandorte etwa 10 Millionen Euro, insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 17 Millionen Euro, um die Schulen für kollaboratives Lernen und Unterricht mit mobilen digitalen Endgeräten auszustatten.
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„Gewaltfrei Lernen“ an der Grundschule Nadorst

04.12.2020 16:38 Uhr

Sparda-Stiftung fördert Aktion gegen Mobbing und Aggression

Erst ist Mia noch leise, dann wird sie lauter: „Stopp, Yannick, box mich nicht“, ruft die kleine Schülerin und stellt sich mit ihrer Stopp-Hand dem Trainer Örs Turoczy entgegen. Zusammen mit dem professionellen „Gewaltfrei Lernen“-Trainer erfahren die Kinder an vier Projekttagen (vom Mo. 30.11. bis Do. 3.12.) während des Schulunterrichts, wie man sich gegen Beleidigungen, Provokationen und körperliche Attacken zur Wehr setzt, ohne Gewalt anzuwenden. „Die Körperhaltung ist dabei sehr wichtig“, erklärt Trainer Örs Turoczy: „Der Oberkörper muss dem Gegenüber zugewandt sein. Drehen sich die Kinder weg, wirkt es schüchtern und verliert seine Wirkung.“ Das Training mit bewegungsreichen Unterrichtseinheiten, Spielen und Übungen fördert ein respektvolles Sozialverhalten von Kindern. Dabei lernen die Kinder mit dem ganzen Körper, denn erst dann speichert das Gehirn die richtigen Abwehrbewegungen ab. Auch wie man sich gegen verbale Attacken wehrt, vermittelt das Trainingsprogramm. „Kluge Kinder lassen alles an ihrer dicken Elefantenhaut abprallen“, erklärt der Trainer. Während Handpuppe Draco die Kinder beleidigt, stolzieren sie jetzt ganz selbstbewusst mit einem lässigen Schulterzucken an ihm vorbei.

67 Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschule Nadorst nehmen diesmal am „Gewaltfrei Lernen"-Programm teil. Für die Kinder des 2. Jahrgangs steht eine Doppel-Trainingsstunde zur Auffrischung auf dem Programm, damit die erreichten Veränderungen nachhaltig werden. Die Kinder der 3. und 4. Klassen erhalten noch eine Einzelstunde. Insgesamt profitieren 232 Schülerinnen und Schüler vom praktischen Anti-Gewalt-Training. „Wir spüren alle gemeinsam die positiven Auswirkungen auf unser Schulklima“, berichtet Schulleiterin Sabine Stehno. Gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Kerstin Pößiger und Trainer Örs Turoczy holt die Schulleitung bei einem virtuellen Elternabend auch die Eltern mit ins Boot. Grundsätzlich ist das Training unter den aktuell schwierigen Corona-Bedingungen gut möglich, auf entsprechende Schutzmaßnahmen wird natürlich besonders geachtet.

Indem die Kinder stark gemacht werden und lernen, sowohl ihre eigenen Grenzen als auch die der anderen zu erkennen und zu respektieren, wirkt das Training über den Schulalltag hinaus. Wichtigstes Lernziel ist es, vor allem friedlich miteinander umzugehen, so Sabine Stehno. „Wir sind der Stiftung der Sparda-Bank dankbar, dass sie die Aktionstage und auch die Nachschulung mit einem Beitrag von 2.500 Euro entscheidend mitfinanziert“, betont sie. „Aus dem normalen Schulbudget oder allein über unseren Förderverein könnten wir das nicht stemmen.“

Die Stiftung Münster der Sparda-Bank West
Die Sparda-Stiftung fördert Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung und Sport. Mit ihren Fördermaßnahmen unterstützt sie vor allem Kinder und Jugendliche. Ziel ist, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken. Dafür steht als Genossenschaftsbank auch die Stifterin, die Sparda-Bank West. Die Stiftung vergibt jährlich mehr als 150.000 Euro an Fördergeldern für konkrete Projekte in ihrem Aktivgebiet Münsterland und nördliches Niedersachsen, dem ehemaligen Geschäftsgebiet der Sparda-Bank Münster.

Weitere Infos im Netz unter www.stiftung-sparda-muenster.de, Kontakt unter stiftung@sparda-ms.de.  Interessierte Schulen können sich online für eine Teilnahme melden.
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Ganztagsangebot an der Grundschule Bürgeresch beginnt zum Schuljahr 2022/23

04.12.2020 16:29 Uhr

Schulvorstand für späteren Start

Die Grundschule Bürgeresch wird ein Schuljahr später als ursprünglich geplant auf das Ganztagsangebot umstellen. In seiner letzten Sitzung beschloss der Schulvorstand einstimmig die Verschiebung des Starts in den Ganztag auf das Schuljahr 2022/23. Maßgeblich für diese Entscheidung waren die derzeit problematischen Rahmenbedingungen, dazu gehören die zeitlichen Verzögerungen der Baumaßnahmen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie. So konnten konzeptionelle Prozesse bislang nicht in dem Maße erfolgen, wie sie in der Ganztagskonzeption unserer Schule vorgesehen wurden.

Die Beteiligung der Kinder in diesem Prozess ist besonders wichtig. Unter den derzeitigen Hygienevorschriften konnte sie aber nicht stattfinden, da der Schülerrat zurzeit nicht tagen und arbeiten kann.

Zudem sind gut funktionierende Kommunikations- und Teamstrukturen ein wichtiger Baustein für das pädagogische Gelingen des Ganztages. Diese ließen sich unter den Bedingungen der Pandemie ebenfalls nicht ausreichend etablieren.
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Schulklassen dürfen wieder ins Museum

23.09.2020 09:59 Uhr
Ab sofort dürfen Schulklassen wieder das Horst-Janssen-Museum, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst und das Stadtmuseum Oldenburg besuchen. Dies war aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Monaten nicht möglich. Sowohl Führungen als auch Kunstpraxis können – unter Corona-Auflagen – jetzt wieder angeboten werden. Voraussetzung für einen Museumsbesuch mit der Klasse ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403 (Stadtmuseum und Horst-Janssen-Museum) und unter 0441 235-3557 (Edith-Russ-Haus). Die Anmeldepflicht gilt auch für Schulklassen, die das Museum ohne gebuchte Führung besuchen möchten. Zudem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Museumsbesuches nötig, wenn sich zeitgleich andere Museumsgäste in den Ausstellungsräumen aufhalten.

Zu den Gruppenangeboten für Schulklassen gehören Führungen mit und ohne Praxisanteil zu den verschiedenen Themen der Dauerausstellungen. Auch zu den Sonderausstellungen gibt es spezielle Angebote. Einen Überblick erhalten die Lehrkräfte beim Stadtmuseum Oldenburg unter https://www.stadtmuseum-oldenburg.de/schule, beim Horst-Janssen-Museum unter https://www.horst-janssen-museum.de/besuch-planen/kunstvermittlung/ und beim Edith-Russ-Haus unter https://www.edith-russ-haus.de/kunstvermittlung/.
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Digitalisierung an Oldenburger Schulen wird deutlich verbessert

18.09.2020 16:36 Uhr

Mehr als 3.000 iPads für digitale Unterrichtsgestaltung

Die Stadt Oldenburg hat einen Großauftrag zur Ausstattung der Schulen mit iPads auf den Weg gebracht. Insgesamt kommen 3.149 Apple-Geräte inklusive Hülle und Stift und diversen Apps an 49 Schulen zum Einsatz. Die iPads verbleiben dabei nicht ausschließlich in der Schule: 2.723 Geräte können die Schülerinnen und Schüler ausleihen. Für zwei weitere Schulen aus dem Förderbereich werden außerdem 18 Netbooks sowie 12 Laptops gekauft. Die Geräte sind ein wichtiger Schritt für die digitale Unterrichtsgestaltung. Finanziert werden die Geräte zwar überwiegend aus Mitteln des Bundes, die Stadt trägt aber einen eigenen Anteil von 381.000 Euro.

„Eine deutlich verbesserte Schul-IT ist eines unserer zentralen Themen für die kommenden Jahre. Dafür werden wir viel Geld ausgegeben. Das ist aber sehr gut investiert, wie die vergangenen Monate gezeigt haben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

In den vergangenen Jahren ist an den Oldenburger Schulen eine eher heterogene IT-Landschaft entstanden. „Die Anschaffung der iPads ist ein wichtiger Schritt, die Landschaft zu vereinheitlichen. Wenn alles nach Plan läuft, können wir die Geräte noch vor Weihnachten einsetzen“, meint Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung.

Bereits seit 2018 läuft an den Oldenburger Schulen die Umsetzung eines IT-Entwicklungskonzeptes. Dieses sieht vor, zeit- und ortsungebundene Lernprozesse zu ermöglichen. Derzeit liegen der Stadt von 36 Schulen sogenannte Medienentwicklungspläne vor. 27 Schulen haben bisher konkrete Angaben zum Einsatz von mobilen Endgeräten gemacht.

„Wir werden in den kommenden Jahren einen finanziellen Schwerpunkt bei der technischen und personellen Ausstattung mit Schul-IT legen, das wird bereits im Haushalt 2021 erkennbar sein“, verspricht Krogmann.
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Altes Gymnasium: Abriss der Sporthalle gestartet

21.07.2020 19:07 Uhr

Bauprojekt wird bis 2022 umgesetzt

Das Alte Gymnasium wird erweitert, um auch zukünftig ein vierzügiges Angebot machen zu können. Die Umgestaltung des Schulgeländes hat jetzt mit dem Abriss der Sporthalle begonnen. Die Stadt hat zusammen mit der Schule ein umfangreiches Raumprogramm entwickelt (etwa 5.000 Quadratmeter), das in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll.

Aufgrund der Grundstücksgröße am Hauptstandort kann dort kein weiteres Gebäude errichtet werden. Die vorhandene Sporthalle wird deshalb abgerissen, danach entstehen dort – verteilt auf mehrere Obergeschosse – neue Schulräume. Die Fläche der neuen Schulräume liegt bei rund 1.700 Quadratmetern. Wegen der Bauarbeiten kann der Lehrerparkplatz vorerst nicht mehr als Parkplatz freigegeben und genutzt werden.

Eine Fertigstellung des gesamten Projektes ist für 2022 geplant, die Stadt investiert dort etwa 10 Millionen Euro.
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Ferien-Baustellen an Oldenburger Schulen

17.07.2020 18:30 Uhr

Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit für Sanierungsarbeiten

Die unterrichtsfreie Zeit im Sommer nutzt die Stadt, um an zahlreichen Oldenburger Schulen Bauarbeiten zu beginnen und möglichst vor dem Ende der Sommerferien abzuschließen. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Einer der Schwerpunkte in diesen Sommerferien wird die Digitalisierung der Schulen sein. Hier wird die LAN und WLAN Infrastruktur geschaffen. Hier ein Überblick über einige der anstehenden Bauprojekte:

Grundschule Krusenbusch:
Einbau einer Sprachalarmierungsanlage (Kosten circa 130.000 Euro), Erneuerung des Sportbodens in der Sporthalle (Kosten circa 60.000 Euro), Montage eines außenliegenden Sonnenschutzes (Kosten circa 50.000 Euro).

IGS Kreyenbrück:
Die energetische Sanierung wird fortgesetzt (Kosten etwa 2 Millionen Euro).

IGS Flötenteich:
Hier wird mit der energetischen Sanierung der Fassade begonnen, in diesem Jahr sind dafür insgesamt 2,9 Millionen Euro veranschlagt. Für die Verkabelung (IT-Projekt an Schulen) sind 100.000 Euro eingeplant.

Grundschule Ofenerdiek:
Installation Sprachalarmierungsanlage (Kosten circa 120.000 Euro)

BZTG Ehnernstraße:
IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 190.000 Euro)

Förderschule Borchersweg:
Fassadensanierung im Bereich des Schwimmbads (Kosten circa 150.000 Euro)

Neues Gymnasium/Oberschule Alexanderstraße:
Dachsanierung Technikraum (Kosten circa 80.000 Euro) IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 135.000 Euro)
Sanierung Pausenhalle (Kosten circa 750.000 Euro)
 
BBS Wechloy:
Sanierung Auladach (Kosten circa 42.000 Euro)
Sanierung eines Heizstranges in der Pausenhalle (Kosten circa 60.000 Euro)


Grundschule Heiligengeisttor:
Fenster und Fassadensanierung (Kosten etwa 150.000 Euro)

Herbartgymnasium:
Herbartstraße: Einbau einer Sprachalarmierungsanlage (Kosten circa 170.000 Euro)
Hauptstraße: Einbau einer Sprachalarmierungsanlage (Kosten circa 160.000 Euro)

Altes Gymnasium:
Sanierung von Funktionsräumen und Foyer (Kosten circa 125.000 Euro)
IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 120.000 Euro)

Grundschule Bloherfelde:
Dachsanierung Turnhalle (Kosten circa 115.000 Euro)

Grundschule Hogenkamp:
IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 52.000 Euro)

Gymnasium Eversten:
Fenstersanierung Südseite Innenhof (Kosten circa 150.000 Euro)
IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 140.000 Euro)

OBS Eversten:
Sanierung der Sicherheitsbeleuchtung (Kosten circa 125.000 Euro)
IT-Projekt Schulen, Verkabelung und WLAN (Kosten circa 150.000 Euro)
 
IGS Helene-Lange-Schule:
Erneuerung Aufzugsanlage (Kosten circa 72.000 Euro)
Erneuerung von Türen im 1.OG (Kosten circa 57.000 Euro)

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Neue 5. Klassen: So sehen die Zahlen aus

26.06.2020 15:40 Uhr

1.216 Anmeldungen für städtische Oberschulen, Integrierte Gesamtschulen und Gymnasien

Im diesjährigen Aufnahmeverfahren für die künftigen 5. Klassen haben sich 1.216 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien angemeldet. Von Nachmeldungen in geringem Umfang ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr (1.197) bedeutet das einen leichten Anstieg. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtischen Schulen besuchen.

Aufgrund des Corona-Virus erfolgte die Anmeldung in diesem Jahr unter besonderen Umständen. So wurde neben zusätzlichen Hygienemaßnahmen teilweise auch auf ein rein schriftliches Verfahren umgestellt. Dazu stellt Sozialdezernentin Dagmar Sachse fest: „Durch das Corona-Virus war auch das Aufnahmeverfahren in diesem Jahr alles andere als normal. Dass es dennoch so reibungslos ablief, ist dem großen Engagement der Schulen zu verdanken. Das verdient Anerkennung.“

An den Oberschulen haben sich insgesamt 221 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Es ist davon auszugehen, dass es an dieser Schulform noch Nachmeldungen geben wird. Die Anmeldungen waren im Rahmen üblicher Schwankungen recht gleichmäßig auf die Schulstandorte verteilt, so dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Wunschschule besuchen können. Es werden zwölf Eingangsklassen eingerichtet, wobei alle Oberschulen mit drei Klassen starten.

Für die Integrierten Gesamtschulen (IGS) wurden 558 Anmeldungen registriert, wovon aus Kapazitätsgründen 148 abgelehnt wurden. Diese haben sich dann an den Oberschulen und Gymnasien angemeldet. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die IGS Helene-Lange-Schule mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteich mit sechs Klassen startet.

An den Gymnasien haben sich insgesamt 585 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Die Anmeldungen waren im Rahmen üblicher Schwankungen recht gleichmäßig auf die Schulstandorte verteilt. Lediglich am Herbartgymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen leicht oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden wenige Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war immer der Besuch der als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 21 Eingangsklassen eingerichtet, wobei das Gymnasium Eversten mit fünf und die anderen Gymnasien mit je vier Klassen starten.

Die Anmeldezahlen an den Oberschulen und Gymnasien liegen im Rahmen der vorgehaltenen Gesamtkapazitäten dieser Schulformen. An den Integrierten Gesamtschulen wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, relativ viele Schülerinnen und Schüler abgelehnt. „Wir profitieren insgesamt von der guten konzeptionellen Vorarbeit in den vergangenen Jahren – vor allem im Rahmen des Schulentwicklungsplans“, erläutert der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Matthias Welp. „Wir haben so nicht nur die Grundlage für ein transparentes Anmeldeverfahren, sondern auch für den dringend notwendigen weiteren Ausbau der Schulen geschaffen.“ Die Ablehnungen an den Integrierten Gesamtschulen seien auch vor dem Hintergrund der gewünschten Durchmischung der Leistungsgruppen zu sehen, so Welp. Die Zahl der Ablehnungen konnte durch die Erweiterung der Zügigkeiten zumindest deutlich reduziert werden. Zudem erwartet der Schulamtsleiter positive Effekte durch die nun beginnende bessere räumliche Ausstattung auch der anderen Schulformen und speziell durch das Programm zur Stärkung der Oberschulen.
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Schulstart: Fast 1.400 neue Kinder in den städtischen Grundschulen

24.06.2020 19:15 Uhr

Anmeldezahl liegt trotz flexiblem Einschulungsalter über dem Vorjahresniveau

Oldenburg. 1.398 Kinder werden voraussichtlich zum Schuljahr 2020/2021 an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 14 (Grundschule Wechloy) und 98 (Grundschule Bloherfelde) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl über dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der 1. Klassen steigt leicht von 68 auf 69 Klassen.

Bei insgesamt 223 Kindern haben die Eltern von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Schulstart ihres Kindes um ein Jahr hinauszuschieben. Diese Zahl verringert die üblichen Einschulungen – in den Kindergärten sind entsprechend weitere Plätze erforderlich. 

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/schule.
 
Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:
 - Grundschule Alexandersfeld: 40 (35)
 - Grundschule Auf der Wunderburg: 41 (32)
 - Grundschule Babenend: 45 (41)
 - Grundschule Bloherfelde: 98 (78)
 - Grundschule Bümmerstede: 72 (59)
 - Grundschule Bürgeresch: 44 (37)
 - Grundschule Dietrichsfeld: 58 (55)
 - Grundschule Donnerschwee: 34 (48)
 - Grundschule Drielake: 48 (29)
 - Grundschule Etzhorn: 37 (39)
 - Grundschule Haarentor: 30 (33)
 - Grundschule Heiligengeisttor: 37 (35)
 - Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 36 (41)
 - Grundschule Hogenkamp: 39 (39)
 - Grundschule Klingenbergstraße: 55 (49)
 - Grundschule Kreyenbrück: 65 (57)
 - Grundschule Krusenbusch: 57 (53)
 - Grundschule Nadorst: 60 (63)
 - Grundschule Ofenerdiek: 89 (79)
 - Grundschule Ohmstede: 61 (54)
 - Grundschule Paul-Maar-Schule: 60 (62)
 - Grundschule Röwekamp: 44 (31)
 - Grundschule Staakenweg: 84 (79)
 - Grundschule Wallschule: 34 (33)
 - Grundschule Wechloy: 14 (27)
 - Katholische Grundschule Eversten: 45 (39)
 - Katholische Grundschule Harlinger Straße: 37 (43)
 - Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 34 (33)
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Oldenburg bekommt Geld aus DigitalPakt Schule

01.06.2020 18:02 Uhr

Kultusminister Tonne übergibt Förderbescheid für BBS Haarentor

Die Ausstattung der Oldenburger Schulen mit digitalen Lernmitteln wird weiter verbessert. Die Stadt hatte als Schulträger für die BBS Haarentor Gelder zum DigitalPakt Schule für 56 interaktive Displays beantragt. Diese Mittel in Höhe von 402.000 Euro sind nun genehmigt worden und wurden Oberbürgermeister Jürgen Krogmann von Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergeben: „Vielen Dank der Stadt Oldenburg und Oberbürgermeister Krogmann, dass sich der Schulträger so stark für ein eine gute IT-Ausstattung der Schulen einsetzt. Dieses Engagement ist wichtig, damit wir insgesamt weiter kommen bei den Themen Digitalisierung und Medienbildung. Die Schulen können so einen zentralen Beitrag leisten, die jungen Menschen fit für den modernen Arbeitsmarkt zu machen und für einen reflektierten Medienkonsum zu sorgen. Das Lernen mit Medien und das Lernen über Medien wird immer wichtiger.“

Derzeit läuft in Oldenburg eine Pilotphase mit fünf Schulen. Dies sind neben der BBS Haarentor die IGS Flötenteich, das Alte Gymnasium, die Oberschule Osternburg und die Grundschule Nadorst. „Die Fördermittel für die BBS Haarentor sind ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der IT-Landschaft an den Oldenburger Schulen. Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 startet nun die BBS Haarentor als erste von fünf Pilotschulen und wird eine völlig neue IT-Umgebung nutzen“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Mein Dank gilt dem Land, das die Digitalisierung der Schulen nunmehr entschlossen voranbringt.“

An allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft werden derzeit die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten geschaffen. Zielsetzung sind moderne und mobile Lernarrangements, die zeit- und ortsungebundene Lern- und Lehrprozesse ermöglichen. Umsetzung und Machbarkeit des Konzeptes wird nun an den fünf Pilotstandorten getestet.

Die Stadt bekommt insgesamt 10,34 Millionen. Euro aus dem Digitalpakt, dem stehen aber Kosten von fast 17 Millionen Euro gegenüber. Neben der technischen Ausstattung wird parallel auch eine verbesserte Personalstruktur in der städtischen IT-Abteilung aufgebaut.
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1,5 Millionen Euro für Umbau der Schule am Bürgerbusch

14.05.2020 21:02 Uhr

Stadt erhält Fördermittel aus „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“

Die Stadt Oldenburg erhält 1,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. „Die Mittel werden für den Umbau der Schule am Bürgerbusch verwendet, die nicht mehr für schulische Zwecke benötigt wird“, erläutert Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Gefördert werden die Umbaumaßnahmen für die neuen Räumlichkeiten des Stadtjugendrings, der VHS-Jugendwerkstatt sowie des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie.
 
Zusätzlich wird in dem Gebäude, das als künftiges Haus der Jugend fungiert, noch mit städtischen Mitteln eine viergruppige Kindertagesstätte errichtet, um dem wachsenden Bedarf an Kindertagesbetreuung gerecht zu werden. „Insgesamt entsteht dort somit ein neues Begegnungszentrum für Kinder, Jugendliche und Familien im Quartier, das die Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Menschen verbessern wird“, betont Sachse.

Mit den Baumaßnahmen soll im ersten Quartal des Jahres 2021 begonnen werden. Die Inbetriebnahme wird frühestens für das dritte Quartal 2022 angepeilt. 

Zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Integration im Quartier stellt der Bund den Ländern für die Jahre 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro für das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung. Das Land Niedersachsen verteilt für das Programmjahr 2020 Zuschüsse in Höhe von 22,55 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden. Die Stadt Oldenburg hat sich erfolgreich um die Fördermittel beworben. Der Umbau der Schule am Bürgerbusch ist als eines von neun Projekten in der Weser-Ems-Region ausgewählt worden.

Die Programmmittel werden zur Verbesserung der sozialen Integration, des sozialen Zusammenhalts im Quartier und zur Sanierung sozialer Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen eingesetzt. Das Quartier als Teil des Stadtgefüges ist der zentrale Ort, an dem die Querschnittsaufgabe Integration gelingen kann. Integration, Teilhabe und Inklusion brauchen Raum für Begegnungen. Gutes Zusammenleben und Integration aller Bewohnerinnen und Bewohner setzen lebenswerte, stabile Quartiere und Nachbarschaften voraus.
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Persönlicher Nachhilfeunterricht ist möglich

24.04.2020 20:35 Uhr

Land konkretisiert auf Nachfrage der Stadt seine Vorgaben – Mindestabstand einhalten

Nachhilfeunterricht in einer Eins-zu-eins-Betreuung ist zulässig. Voraussetzung dafür ist, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Personen eingehalten wird. Mit dieser Konkretisierung seiner Vorgaben hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung auf eine Nachfrage der Stadt Oldenburg reagiert. Anlass war der Vorstoß einer Oldenburger Nachhilfeschule, die zum schrittweisen Schulbeginn am 27. April auch wieder persönlichen Unterricht anbieten möchte.

In der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist unter Paragraf 1 (Absatz 5, Nummer 1) festgelegt, dass Zusammenkünfte in privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich (Nachhilfeinstitute) verboten sind. „Ein Verbot der Erbringung von Nachhilfeunterricht als Dienstleistung besteht damit aber nicht“, stellt das Ministerium nun klar. Die Zulässigkeit der Erbringung von Dienstleistungen richte sich nach Paragraf 7 der Verordnung. Danach sei die Erbringung von Dienstleistungen zulässig, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch eingehalten werden kann.

Diese Regelung wird die Stadt Oldenburg nun auch für den Eins-zu-eins-Unterricht von Musikschulen anwenden.
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Veränderungen bei der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“

21.11.2019 16:40 Uhr

Sitzungen in Zukunft gemeinsam mit dem Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI)

Die bisherige Projektstruktur der Arbeitsgruppe (AG) „Inklusion an Oldenburger Schulen“ wurde entwickelt und umgesetzt von Prof. Dr. Holger Lindemann von der Medical School Berlin (ehemals Universität Oldenburg). Er leitete bisher in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg die Sitzungen der AG, übernahm die Prozessbegleitung und die wissenschaftliche Begleitforschung. Nach mittlerweile über sieben Jahren guter Zusammenarbeit wird Prof. Dr. Holger Lindemann zum Jahresende die Leitung der AG abgeben. Die Arbeitsgruppe wird nun gemeinsam vom Amt für Schule und Bildung und der Niedersächsischen Landesschulbehörde getragen.

„Mit der Einführung des Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentrums Inklusive Schule (RZI) durch die Landesschulbehörde ist für die Stadt Oldenburg ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Die von der AG bereits gelebte Orientierung an den regionalen Gegebenheiten kann hierdurch fortgeführt werden. Es ist ein folgerichtiger Schritt, unser Projekt der Bürgerbeteiligung und Mitsprache nun in eine neue Form der Zusammenarbeit zu integrieren und Parallelstrukturen zu vermeiden. Oldenburg ist sehr gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Weg der Inklusion gemeinsam mit der Landesschulbehörde erfolgreich fortzuführen“, zieht Lindemann eine positive Bilanz.

Dem schließt sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse an: „Das Projektmanagement durch Prof. Dr. Lindemann hat maßgeblich zu der positiven Gestaltung von Inklusion in Oldenburger Schulen beigetragen. Die entwickelten Arbeitsweisen werden den Prozess weiter tragen und sind zudem auch für andere Bereiche in der Stadt prägend.“

Die AG setzt sich seit 2012 für gute Rahmenbedingungen in der schulischen Inklusion ein. Viele Empfehlungen wurden unter breiter Beteiligung aller Interessensgruppen erarbeitet, durch die entsprechenden politischen Gremien beschlossen und stadtweit umgesetzt. So sind beispielsweise ein Einschulungsverfahren, Raumstandards oder ein Konzept zur Schulbegleitung auf den Weg gebracht worden.

2017 wurde die AG in Anerkennung ihrer herausragenden Arbeit mit dem renommierten Jakob Muth-Preis für inklusive Schule ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Deutschen UNESCO-Kommission und der Bertelsmann Stiftung erstmals an eine Arbeitsgruppe als Verbund verliehen.

Die nächste Sitzung der AG ist für den 15. Januar 2020 (14 bis 16 Uhr) geplant. Eingeladen sind alle an schulischer Inklusion Interessierten. Die aktuelle Tagesordnung und weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen finden Sie unter www.oldenburg.de/schule.
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Ganztagsbildung an der Grundschule Drielake

19.11.2019 20:54 Uhr

Elterncafé mit Beratung zum Ganztag am 21. November 2019

Die Grundschule Drielake wird zum Schuljahresbeginn 2020/2021 offene Ganztagsschule. Ergänzend zum bereits stattgefundenen Elternabend findet hierzu am Donnerstag, 21. November 2019, von 16 bis 18 Uhr noch ein Elterncafé in der Grundschule Drielake in der Schulstraße statt. Eltern können sich zum schulischen Ganztagsangebot beraten lassen und ihre Kinder direkt für den schulischen Ganztag anmelden.

An der Grundschule Drielake wird es ein schulisches Ganztagsangebot bis 15.30 Uhr geben. Die Kinder können hierzu bis zu fünf Tage in der Woche beitragsfrei angemeldet werden. Darüber hinaus wird durch die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. beitragspflichtig von montags bis donnerstags eine weitere Stunde Spätangebot und ein achtwöchiges Ferienangebot angeboten.
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Bundesweiter Vorlesetag

15.11.2019 19:28 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann liest in Grundschule Eversten Texte von Astrid Lindgren

Vorlesen gehört zu den schönsten Traditionen im Verhältnis von Erwachsenen und Kindern. Daran erinnert jährlich der bundesweite Vorlesetag. In diesem Rahmen hat heute auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vorgelesen, und zwar in den Klassen 2a und 2b der Katholischen Grundschule Eversten. Mehr als 30 Kinder lauschten für gut eine halbe Stunde den Texten aus dem Buch „Michel aus Lönneberga“ von Astrid Lindgren.

Für den Oberbürgermeister war es auch eine schöne Erinnerung: „Dieses und andere Bücher von Astrid Lindgren habe ich auch meinen Kindern vorgelesen, deshalb bin ich sehr froh, dass diese Texte auch heute noch so gerne gehört und gelesen werden.”

Begrüßt wurde Krogmann in der Grundschule Eversten von Schulleiterin Melanie Burmester und Klassenlehrerin Nicole Otte.
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Wissenschaft und Praxis ziehen an einem Strang

07.11.2019 17:43 Uhr

Neuauflage des Handlungskonzepts gegen Schulabsentismus – Fokus liegt auf Prävention

Die 2015 besiegelte Kooperation zwischen dem Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Carl von Ossietzky Universität als renommiertes Forschungsinstitut zum Thema Schulabsentismus und dem Team Wendehafen, das als Übergangsmanagement Schule-Beruf seit 2011 die Schulversäumnisverfahren für die Schulen im Stadtgebiet abwickelt, trägt Früchte. Zum zweiten Mal wurde jetzt gemeinsam ein Fachtag zur Prävention von Schulversäumnissen mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Schulen sowie einigen Netzwerk- und Kooperationspartnern, die an der Verringerung von Schulversäumnissen arbeiten, abgehalten. Der Fachtag fand mit rund 60 Teilnehmenden im „Schlauen Haus“ in Oldenburg statt.

Ziel der beiden Fachtage war die Erstellung einer 2. Auflage des Oldenburger Handlungskonzepts gegen Schulabsentismus, das in der aktuellen Form seit 2011 in Kooperation der Oldenburger Schulen mit dem Team Wendehafen umgesetzt wird. So hat der erste Fachtag vor zwei Jahren den aktuellen Forschungsstand zu Ursachen, Ausprägungen, Dynamik und Risiken von Schulabsentismus sowie Umgangsweisen und Interventionsmöglichkeiten behandelt. Außerdem wurde die aktuelle Verfahrensweise und die Entwicklung von Schulabsentismus in der Stadt Oldenburg seit Anwendung des Handlungskonzepts unter die Lupe genommen. In Workshops konnten Erfahrungen mit dem Verfahren ausgetauscht und Anregungen, Ideen sowie Wünsche der Schulen eingeholt werden.

Am zweiten Fachtag wurde nun gemeinsam besprochen, wie diese Ergebnisse in die Neuauflage des Oldenburger Handlungskonzepts gegen Schulabsentismus Einzug halten sowie welche Aktualisierungen und Änderungen zu berücksichtigen sind. So wird die Neuauflage des Handlungskonzepts unter anderem einen Fokus auf die Prävention von Schulversäumnissen legen – ein Ergebnis der Forschungen zu Schulabsentismus. Dies soll zum Beispiel durch die engere Begleitung von Grundschulen erfolgen, aber auch durch die konkrete Entwicklung schulinterner Interventionskonzepte, die in den Workshops am Nachmittag von den Schulen behandelt wurden. Hierzu gab es einen fachlichen Input aus der Wissenschaft zu Handlungskonzepten im Umgang mit Schulabsentismus sowie ein Praxisbeispiel aus der Oberschule Osternburg, die mit Begleitung durch das Team Wendehafen und dem Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik ein solches schulinternes Handlungskonzept erfolgreich entwickelt hat. „Schulabsentismus ist eine unterschätzte Gefahr, die im Schulabbruch enden kann. Deswegen sind präventive Maßnahmen dringend notwendig, die auch schon durch eine Verbesserung der Beziehungsqualitäten und der Anbindung an die Schule erreicht werden kann“, appelliert Prof. Dr. Heinrich Ricking von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Neuauflage des Oldenburger Handlungskonzepts gegen Schulabsentismus soll zum neuen Schuljahr im Sommer 2020 in Kraft treten und das bis dahin seit neun Jahren gültige aktuelle Handlungskonzept ablösen. „Mit diesen beiden Fachtagen haben wir Wissenschaft und Praxis erfolgreich zusammengeführt und hervorragende Ergebnisse erzielt“, freut sich Clarissa Dennerlein vom Team Wendehafen, „besonders das Engagement der Schulen für dieses Thema motiviert uns noch extra.“

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Gaumenfreundlich, gesund und günstig

24.10.2019 17:17 Uhr

Die Mensa der Helene-Lange-Schule geht neue Wege

von Carsten Lienemann

Heute gibt es ganz besondere Burger in der Mensa der Helene-Lange-Schule, wohlschmeckend und trotzdem gesund. Geht das? Aber klar, wenn man die richtigen Zutaten verwendet. Zwei Schüler aus dem fünften Jahrgang rühren gerade Ketchup an. Sie verwenden unter anderem Tomaten, gutes Öl, wenig Zucker, wenig Salz. „Schon ganz gut“, sagt Stefan Marquard, dessen Team hier heute mit den Schüler*innen kocht, „noch ein bisschen mehr Säure“.

Die Mensa der Helene-Lange-Schule geht neue Wege auf dem Weg zu besserem und gesünderem Essen. „Das Problem einer Schulmensa liegt darin, attraktives und möglichst gesundes Essen zu einem akzeptablen Preis anzubieten“, erklärt Philipp Düwel-Mahne, Mensabeauftragter der Helene-Lange-Schule. „Mit der Vita Catering haben wir ein Küchenteam, dass uns dabei sehr gut unterstützt. Aber besser geht immer, darum haben wir haben uns nach einem Tipp aus der Schulelternschaft bei Sterneküche macht Schule beworben.“

Und den Zuschlag erhalten. Darum steht Sternekoch Stefan Marquard mit seinem Team am 22. Oktober in der Mensa der Helene-Lange-Schule und leitet zunächst die Schüler*innengruppen bei der Burgerherstellung an. Mit Begeisterung formen sie zahlreiche Patties (die „Frikadellen“ für die Burger), schneiden Gemüse und stellen gesunde Varianten von Ketchup und Mayonnaise her.

„Die Patties enthalten nur 40% Fleisch, 50% sind Gemüse und 10% sind Hafer“, sagt Stefan Lembert aus dem Marquard-Team. „Durch die besondere Zubereitung haben wir einen sehr geringen Gewichtsverlust und erhalten ein besseres und gesünderes Essen“, ergänzt Stefan Marquard.

Normalerweise kochen die Schüler*innen natürlich nicht, das ist heute eine Ausnahme, die aber gleichwohl wichtig ist, weil es die Akzeptanz des Mensaangebots erhöht. Der Hauptteil der Fortbildung „Sterneküche macht Schule“ folgt aber erst nach dem Mittagessen, denn dann arbeiten Marquard und sein Team mit dem Küchenpersonal. „Wir zeigen den Caterern, wie sie mit 25% weniger Einkauf und einem Drittel weniger Energieaufwand ein besseres und gesünderes Essen herstellen können. Dann funktioniert das auch bei kleinem Budget“, erläutert Marquard, der den Mitarbeiter*innen auch im Anschluss an die Fortbildung beratend zur Seite steht.

Finanziert wird das Projekt durch die Knappschaft, die damit engagierten Schulen und Kitas ein praktikables und nachhaltiges Konzept zur Verbesserung ihres Verpflegungsangebotes bieten will. „Seit 2016 arbeiten wir mit dem Marquard-Team zusammen und haben bisher mehr als 50 Schulen bundesweit besucht. Wir stimmen uns bei jeder einzelnen Fortbildung vor Ort auf die lokalen Gegebenheiten ab, damit das Konzept umsetzbar bleibt“, sagt Kristina Gottschlich, Pressebeauftrage der Knappschaft in Hamburg.

„Die Lösungen, die für ein gesundes, nachhaltiges und preisgünstiges Mensaessen fehlen sollten, können wir mit der neuen Art der Zubereitung liefern“, ist sich Stefan Marquard sicher. „Alle Soßen, die wir machen, sind rein auf Gemüsebasis und durch und durch gesund. Wenn dann noch, wie hier, alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann ich nur sagen: Ihr seid auf dem richtigen Weg“, so Marquard.

Videoclip zum Projekt unter youtu.be/yUvivoGbOlg
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Viel erreicht, aber auch noch einiges zu tun

23.10.2019 21:57 Uhr

Oberbürgermeister empfängt Schulleitungen im Rathaus – Bauliche Entwicklung im Fokus

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist gerne und häufig Gast in den Oldenburger Schulen – am Dienstag, 23. Oktober, war es umgekehrt: Etwa 40 Vertreterinnen und Vertreter der Kollegien waren Krogmanns Einladung ins Rathaus gefolgt. Der Empfang für die Schulleitungen aller städtischen Schulen fand bereits zum sechsten Mal statt. „Damit wird eine Tradition fortgesetzt, die den besonderen Schwerpunkt im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung in der Stadt Oldenburg verdeutlicht. Der Austausch ist mir sehr wichtig. Wir brauchen Ihr Feedback, damit wir auch in Zukunft an den richtigen Stellschrauben drehen können und gemeinsam noch besser werden“, sagte der Oberbürgermeister an die Adresse der Schulleitungen.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse ergänzte: „Die Veranstaltung würdigt die gute Zusammenarbeit mit den Schulleitungen bei der Weiterentwicklung der Oldenburger Bildungslandschaft. Wir freuen uns, dass die Landesschulbehörde hier ebenfalls teilnimmt und wir auch Redebeiträge der einzelnen Schulformen haben.“ Mit dabei war außerdem Dr. Sven Uhrhan als neuer Baudezernent der Stadt Oldenburg, um sich den Schulleitungen vorzustellen.

Passend dazu stand diesmal die bauliche Schulentwicklung im Mittelpunkt des Empfangs. Eine Präsentation auf Stellwänden bot einen Rückblick auf die großen Schulbauprojekte der vergangenen Jahre sowie einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen. „Seit 2011 sind insgesamt knapp 150 Millionen Euro für Neubauten, Umbauten und Sanierungen in die Oldenburger Schulen geflossen“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Rechnet man Investitionsvorhaben wie die Schulsporthalle an der IGS Flötenteich hinzu, liegen die Gesamtausgaben der Stadt für den schulischen Bereich noch deutlich höher. Zudem fallen allein in diesem Jahr mehr als acht Millionen Euro für die Bauunterhaltung der Schulen an. Für die Ausstattung der Schulen veranschlagt das Amt für Schule und Bildung rund drei Millionen Euro. Ergänzend sind im Budget des Amtes weitere Ausgaben berücksichtigt, die ebenfalls direkt den Schulen zugutekommen. Dazu zählen vor allem Ausgaben für die Schülerbeförderung, für die Ganztagsgrundschulen und für das städtische Personal in den Schulen.

Die Stadt Oldenburg hat derzeit 50 Schulen mit fast 30.000 Schülerinnen und Schülern. Dabei ist die Schülerzahlentwicklung insgesamt seit Jahren sehr konstant. Aufgrund recht starker Geburtenjahrgänge sowie der Einführung von G9 steigen die Schülerzahlen in den nächsten Jahren noch einmal leicht an, prognostizierte Dagmar Sachse. „Mittel- und langfristig gehen wir dann im Wesentlichen von konstanten Schülerzahlen auf heutigem Niveau aus – und nicht wie vor einigen Jahren noch von leicht sinkenden Schülerzahlen. Die weitere Entwicklung werden wir intensiv verfolgen, um gegebenenfalls frühzeitig nachsteuern zu können“, blickte die Dezernentin voraus.

Schwerpunkte der nächsten Jahre sind unter anderem Kapazitätserweiterungen bei Gymnasien und Grundschulen, die Stärkung der Oberschulen und der Ausbau der Ganztagsgrundschulen. „Wir haben gemeinsam viel erreicht, es liegen aber auch noch große Aufgaben vor uns“, resümierte Dagmar Sachse.

Das Catering für den Empfang wurde in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern der BBS 3 vorbereitet.
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1000 Euro für UNICEF erlaufen

30.09.2019 10:18 Uhr

Sponsorenlauf an der IGS Kreyenbrück

1000 Euro konnte Horst Dethlefs von UNICEF Oldenburg an der IGS Kreyenbrück entgegennehmen. Zusammen mit Schüler*innen des 6. und des 8. Jahrgangs sowie der Sprachlernklasse überreichte Maren Vensler (Leiterin 6. Jahrgang)  am Freitag, 27. September, den Spendenscheck.

„Das ist eine große Summe, die ihr erlaufen habt, vielen Dank an euch und eure Sponsoren“, freute sich Horst Dethlefs. „Wir werden das Geld für Kinder in Mozambik verwenden, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen“.

Das war aber noch nicht alles. „Ihr habt durch eine Riesenleistung insgesamt 1800 Euro erlaufen“, ergänzte Maren Vensler. „800 Euro werden wir schulintern verwenden, damit auch ihr etwas davon habt“, versprach sie den Schüler*innen.

Am 6. September um kurz vor neun Uhr war der Sponsorenlauf für die Jahrgänge 6 und 9 sowie die Sprachlernklasse gestartet worden. Zwei Stunden hatten die Schüler*innen Zeit, Runden zu sammeln und für jede einzelne Runde einen zuvor von Verwandten und Bekannten zugesagten Geldbetrag gutgeschrieben zu bekommen. Der 6. Jahrgang und die Sprachlernklasse liefen eine 500-m-Runde. Viele Schüler*innen liefen 30 Runden und mehr, was einer Strecke von mehr als 15 km entspricht. Respekt!

Ebenso anerkennenswert waren die Leistungen der 8-Klässler*innen. Ihre Runde war 1,3 km lang, und manche Schüler*innen schafften in den zwei Stunden 17 Kilometer und mehr. Großartig!
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Grundschule Bloherfelde hat am Weltkindertag Grund zum Feiern

22.09.2019 19:57 Uhr

Ganztagsangebot: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann weiht Erweiterungsbau ein

Die Grundschule Bloherfelde hat allen Grund zum Feiern: An diesem Freitag (20. September), dem Weltkindertag, wurde der Erweiterungsbau für das Ganztagsangebot und die Inklusion offiziell eingeweiht. „Passender geht’s nicht“, fand Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Einweihung markiert den Schlusspunkt einer langwierigen und nicht immer reibungslosen Bauphase. Umso schöner ist es, nun das fertige Ergebnis zu sehen.“

Was bei laufendem Schulbetrieb und unter Ausnutzung der Ferienzeiten in mehreren Bauabschnitten geschaffen worden ist, ist beachtlich: Es wurden 3.100 Quadratmeter umgebaut, saniert und renoviert, 850 Quadratmeter wurden neu gebaut. Mit der Fertigstellung der maximal 172 Plätze bietenden Mensa im August dieses Jahres konnte die Hochbaumaßnahme abgeschlossen und der Ganztag zum aktuellen Schuljahr in Betrieb genommen werden. Die Baukosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro. Hinzu kommen etwa 370.000 Euro für die Instandsetzung der Außenanlagen. „Gleiche Bildungschancen und passende Angebote für alle zu schaffen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Der Ganztagsbetrieb ist ein elementarer Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, verdeutlichte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse ergänzte: „Die Baumaßnahme war für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Ich möchte der Schule, den Eltern und auch den Kindern für ihre Geduld danken. Nun kann das Schulleben endlich wieder in normalen Bahnen verlaufen, und die neuen Räume können mit Leben gefüllt werden.“

Das Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Schulen“ wurde mit Beschluss des Rates vom 22. Januar2018 weiterentwickelt. Die Grundschule Bloherfelde ist die erste Schule, die nach diesem neuen Konzept kooperativ mit einem primären Kooperationspartner und gleichzeitig auch mit viel eigenem Personal arbeiten wird. „Mit Arbeit und Bildung e.V. hat die Schule einen starken Partner gefunden“, lobte Dezernentin Dagmar Sachse. Der Verein sei bereits seit 1987 im Bildungs- und Jugendhilfebereich tätig und habe sich in einem Auswahlverfahren gegen eine Vielzahl anderer Bewerber durchgesetzt.

Mehr als Dreiviertel der rund 340 Schülerinnen und Schüler nehmen bereits im Startjahr am schulischen Ganztagsangebot teil. Darüber hinaus können ein Spätangebot sowie ein Ferienangebot in Anspruch genommen werden. Neben einem gemeinsamen Mittagessen in der freundlich gestalteten, 290 Quadratmeter großen Mensa gibt es nun viele neue Räume, in denen Angebote für die Kinder zum Forschen und Entdecken, für Kunst, Musik und Kreativität, aber auch für selbstbestimmte Zeit und Ruhe stattfinden können. Für eine bessere Teilhabe aller Kinder sorgen Räume für Differenzierung, Therapie, Rückzug und Pflege.
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Weichen für Weg ins digitale Schulzeitalter gestellt

05.09.2019 22:51 Uhr

Bis Ende 2022 moderne IT-Infrastruktur für alle Schulen – Film erklärt Digitalpakt-Umsetzung

Aufbruch ins digitale Schulzeitalter: „Die Weichen für die Umsetzung des Digitalpakts Schule sind gestellt. Die Oldenburger Schülerinnen und Schüler werden künftig besser und mehr mit Computern, Notebooks und Tablets lernen können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Der Schulausschuss der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 3. September 2019 zugestimmt, dass an allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten geschaffen werden. Gleichzeitig sollen die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut werden. Die Umsetzung an weiterführenden und berufsbildenden Schulen wird bis zum Jahresende 2021, an Grundschulen bis zum Jahresende 2022 angestrebt. Ziel ist, „moderne und vor allem mobile Lernarrangements zu schaffen, die zeit- und ortsungebundene Lern- und Lehrprozesse ermöglichen“, betont Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung.

Ein zentrales Rechenzentrum soll standarisierte Anwendungen, Dienste und Netze bereitstellen und verwalten. „Es ist wie bei einem Haus: Bevor das obere Stockwerk ausgebaut wird, müssen wir sicherstellen, dass es auch vernünftig über eine Treppe zu erreichen ist“, verdeutlicht Welp.

Zunächst soll „eine lernförderliche IT-Infrastruktur“ an fünf Pilotschulen (BBS Haarentor, Altes Gymnasium, IGS Flötenteich, Oberschule Osternburg und Grundschule Nadorst) aufgebaut und betreut werden, die den Bildungsanspruch der Kultusministerkonferenz und des Landes Niedersachsen berücksichtigt. Die Umsetzung der im Planungszeitrum bis zum 31. Dezember 2022 skizzierten Vorhaben wird mit einem Finanzvolumen von rund 16,9 Millionen Euro kalkuliert. Aus dem Digitalpakt Schule erhält die Stadt Oldenburg Zuwendungen in Höhe von 10,34 Millionen Euro.

Ein Informationsvideo, wie das Amt für Schule und Bildung gemeinsam mit den Schulen den Digitalpakt Schule umsetzen möchte, ist online unter https://www.oldenburg.de/startseite/wissenschaft-bildung/schule/umsetzung-digitalpakt.html zu finden. Zum Thema „Lernen mit Informationstechnologie (IT) und digitalen Medien“ haben Schülerinnen und Schüler (Kaufleute für Marketingkommunikation) der BBS Wechloy zusammen mit Filmemacher Tabo Hartog und dem Amt für Schule und Bildung einen Trailer mit dem Titel „Moin Zukunft“ erstellt, der ebenfalls unter der vorgenannten Webseite abrufbar ist.
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Grundschulen begrüßen knapp 1.400 Kinder in den neuen 1. Klassen

13.08.2019 21:35 Uhr

Einschulungen finden am Samstag statt

Am Samstag, 17. August, finden die Einschulungen für das Schuljahr 2019/2020 statt. 1.355 Kinder werden voraussichtlich an den Oldenburger Grundschulen eingeschult. Die Anzahl der 1. Klassen sinkt von 70 auf 69 Klassen. Im Vorjahr haben 1.365 Kinder das erste Schuljahr begonnen.

Zum Schuljahresbeginn wechselten außerdem 1.187 Schülerinnen und Schüler in die fünfte Klasse. Im Schuljahr 2018/19 waren es 1.286 Kinder. Die Integrierten Gesamtschulen nehmen 417 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler auf (419 im Jahr 2018), die Oberschulen 205 (237) und die Gymnasien 565 (630).

Insgesamt besuchen derzeit mehr als 19.000 Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen in der Stadt Oldenburg. Hinzu kommen etwa 12.500 Schülerinnen und Schüler, die an Berufsbildenden Schulen unterrichtet werden.
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Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

06.08.2019 20:54 Uhr

Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Sekundarstufe I weiterhin schulpflichtig

Ab Mittwoch, 14. August, werden die neuen Schülerinnen und Schüler an den berufsbildenden Schulen eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben. Eine Anmeldung über das Portal Schüler Online (www.schueleranmeldung.de) durch den Ausbildungsbetrieb ist erforderlich.


Berufsbildende Schulen Haarentor
 An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden die Auszubildenden am Mittwoch, 14. August, eingeschult. Neben Auszubildenden aus den Bereichen IT, Gesundheit und Wirtschaft werden auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik Klasse 12 eingeschult.

Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.


Berufsbildende Schulen Wechloy
 An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 15. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de oder unter Telefon 0441 2182-0.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
 Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Weitere Informationen über den ersten Unterrichtstag gibt es im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag).


Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
 An den Berufsbildenden Schulen 3, Maastricher Straße 27, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 15. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult. Die Zeiten stehen im Internet unter www.bbs3-ol.de.

Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am Donnerstag, 15. August, um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.


Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen
 Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben.

Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.


Umschulungen
 Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Ferien-Baustellen an Oldenburger Schulen

03.07.2019 19:03 Uhr

Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit

Die unterrichtsfreie Zeit im Sommer nutzt die Stadt, um gleich an mehreren Oldenburger Schulen Bauarbeiten zu beginnen und möglichst vor dem Ende der Sommerferien abzuschließen. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Hier ein Überblick über die aktuellen Bauprojekte:

• Herbartgymnasium: Sanierung von mehreren Klassenräumen und Fluren, Kosten etwa 120.000 Euro
 sowie Restarbeiten der Aula-Sanierung, Gesamtkosten etwa 1,1 Millionen Euro

• IGS Flötenteich: Systemanbindung der Technischen Gebäudeausrüstung, Kosten etwa 25.000 Euro

• IGS Kreyenbrück: Fassadensanierung, Kosten etwa 5,5 Millionen Euro
 geplanter Abschluss der Bauarbeiten Ende August 2020

• BBS Wechloy: Fenster- und Fassadensanierung an der Südseite, Kosten etwa 185.000 Euro

• Oberschule Ofenerdiek: Sanierung der Sicherheitsbeleuchtung, Kosten etwa 100.000 Euro
 sowie Fassadensanierung (anteilig in 2019 etwa 1,5 Millionen Euro)

• Oberschule Osternburg: Pilotprojekt „IT-Verkabelung und WLAN“, Kosten etwa 70.000 Euro

• Oberschule Eversten: Energetische Sanierung des 1. OG der Verwaltung, Kosten etwa 1,7 Millionen Euro sowie Sanierung von Fachunterrichtsräumen für Naturwissenschaften, Kosten etwa 450.000,00 Euro

• Bildungszentrum für Technik und Gestaltung: Sanierung der Brandmeldeanlage, Kosten etwa 80.000 Euro

• Grundschule Ofenerdiek: Erneuerung der Auladecke, Kosten etwa 45.000 Euro

• Grundschule Harlinger Straße: Elektroarbeiten, Kosten etwa 80.000 Euro

• Grundschule Etzhorn: Sanierung des Zwischenbaus, Kosten etwa 210.000 Euro
 sowie die Sanierung des Verbindungsgangs, Kosten etwa 125.000 Euro

• Grundschule Röwekamp: Sanierung der Sicherheitsbeleuchtung, Kosten etwa 35.000 Euro

• Grundschule Bloherfelde: Sanierung des Lernhauses und Flachdachsanierung, Kosten etwa 140.000 Euro
 sowie Maler und Bodenbelagsarbeiten 8 Klassenräume, Kosten etwa 50.000 Euro

• Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: Sanierung der Glasdachkonstruktion, Kosten etwa 160.000 Euro

• Grundschule Wechloy: Erneuerung der Sicherheits- und Außenbeleuchtung, Kosten etwa 22.000 Euro

• Schule an der Kleiststraße: Reparatur der Leckage am Flachdach, Kosten etwa 18.000 Euro
 sowie Erhaltungsanstrich der Holzfenster und Traufverkleidung, Kosten etwa 5.000 Euro

Derzeit finden auch Dachsanierungsarbeiten an der Schule Borchersweg statt. Die Arbeiten laufen bis nach den Sommerferien und kosten etwa 800.000 Euro.

An der Grundschule Krusenbusch werden umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten vorgenommen. Diese umfassen einen Überholungsanstrich Fenster und Treppenhaus, der inklusive Gerüst etwa 36.000 Euro kostet. Die Decke des Flurs und Treppenhauses im 1. Obergeschoss wird für etwa 10.000 Euro saniert. Zusätzlich findet die Einrichtung einer mechatronischen Außenschließung statt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 12.000 Euro. Die Flurbeleuchtung wird für etwa 6.000 Euro erneuert. Die Außenbeleuchtung wird ebenfalls für etwa 6.000 Euro erweitert.
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Schuleingangsuntersuchung erhält gute Noten

29.06.2019 18:56 Uhr

Gesundheitsamt befragt Eltern – Medienkonsum und Schwimmfähigkeiten nächste Themen

Eltern stellen der Schuleingangsuntersuchung im Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg ein sehr gutes Zeugnis aus. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter den Erziehungsberechtigten von 1.342 Kindern, die bis zum 31. Juli 2018 vor dem Start des Schuljahres 2018/2019 zum obligatorischen Check eingeladen waren. Die Eltern wurden dabei während der Wartezeiten im Untersuchungsablauf gebeten, Fragebögen auszufüllen. Die Teilnahme war freiwillig und erfolgte anonym. 623 Eltern nahmen die Möglichkeit wahr, eine Rückmeldung zu geben. Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Holger Petermann, sowie Dr. Walter Götte, Leiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit, und sein Team freuen sich über die Wertschätzung der Eltern, die sich in manch persönlichem Kommentar und den guten Ergebnissen der Befragung widerspiegelt.

Die teilnehmenden Eltern fühlen sich während der Schuleingangsuntersuchungen wohl, der Umgang mit den Kindern wird von 97 Prozent der Befragten als angemessen empfunden. Ebenso werden wichtige Informationen zur bisherigen Entwicklung und der medizinischen Vorgeschichte, die Impfberatung sowie die Informationen zum ärztlichen Untersuchungsergebnis von 96 Prozent der Eltern als angemessen bewertet. Für 98 Prozent der Eltern wurden die Einladungen zur Schuleingangsuntersuchung rechtzeitig verschickt. Die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes wurde hingegen häufiger bemängelt. Dies erklärt sich durch Adressänderung, Baustellen und Parkplatzengpässe am Standort Industriestraße. Die Wartezeiten während der Untersuchung werden von 96 Prozent der befragten Eltern als akzeptabel empfunden.

Nach den positiven Erfahrungen mit der ersten Elternbefragung soll dieses Mittel auch künftig eingesetzt werden. Entwickelt, betreut und ausgewertet werden die Befragungen von Gesundheitswissenschaftlerin Annika Baum. Die neue Mitarbeiterin im Gesundheitsamt widmet sich seit April 2018 aktuellen Gesundheitsthemen, um Bedarfe in der Gesundheitsförderung und Prävention zu erfassen. „Die Ergebnisse sollen die Grundlage darstellen, um Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln und damit die Gesundheit dieser Altersgruppe zu fördern“, erläutert Dr. Walter Götte. Bei der Befragung, die die laufenden Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2019/2020 flankieren, stehen der Medienkonsum von Kindern und das Thema Schwimmen im Mittelpunkt. In ihrer Auswertung will Annika Baum Erkenntnisse zu Art und Dauer der Mediennutzung gewinnen sowie Aussagen zu den Schwimmfähigkeiten der Kinder und zur Verfügbarkeit von Schwimmkursen treffen. „Die Beteiligung an der laufenden Befragung ist sehr hoch“, freut sich Annika Baum.
 
Die Einrichtung der neuen Stelle für die Gesundheitsplanung war Sozialdezernentin Dagmar Sachse nicht erst seit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes (PrävG) besonders wichtig. In der integrierten Gesundheitsplanung wird Gesundheit in allen Entwicklungen der Gesellschaft bedacht. Das heißt, dass sämtliche politische Entscheidungen auf ihre Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung geprüft werden müssen. Unter Einbindung weiterer Akteure, zum Beispiel der Krankenkassen, werden Angebote vernetzt und bedarfsgerecht angestoßen. Dagmar Sachse unterstreicht, dass möglichst viele Bevölkerungsgruppen von Gesundheitsförderung und Prävention profitieren sollen. Aktuell findet unter dem Titel „Gesund aufwachsen und leben in Oldenburg“ ein umfassendes Projekt zur langfristigen Förderung von Bewegung und Ernährung für Kinder und ältere Menschen, finanziert von der Techniker-Krankenkasse, in unterschiedlichen Stadtteilen Oldenburgs statt.
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Grundschule Ohmstede startet Schulexpress

21.06.2019 09:44 Uhr
von Carsten Lienemann

Manche Eltern würden ihre Kinder am liebsten bis in die Klasse bringen. Um das verhindern, haben viele Grundschulen Hinweise an den Eingangstüren angebracht, die Kinder von hier an alleine gehen zu lassen. Die Grundschule Ohmstede geht jetzt einen Schritt weiter und führt den Schulexpress ein: Morgens treffen sich Kinder an 10 Haltestellen rund um die Schule und gehen den Rest der Strecke gemeinsam zu Fuß. Nach dem Schultag sammeln sich die Schüler*innen an Haltepunkten auf dem Pausenhof und gehen im „Walking-Bus“ zu ihren Haltestellen zurück, von wo sie dann entweder allein nach Hause gehen oder von ihren Eltern abgeholt werden.

Am Donnerstag, 20. Juni 2019, wurde der Schulexpress mit einer Feier eingeweiht, zu der auch die Schulexpress-Gründerin Verena Nölle sowie die Sponsoren eingeladen waren. „Der Schulexpress hilft den Kindern, selbständiger zu werden und neue Freunde zu finden“, sagt Schulleiterin Nicole Gourdon-Brand, und Projektleiterin Gabriele Grundmann-Pophanken ergänzt: „Außerdem geht es uns auch um Sicherheit und Umwelt. Je weniger Eltern mit Autos hier vorfahren, desto geringer ist die Unfallgefahr vor der Schule und desto mehr wird die Umwelt geschont. Aus diesen Gründen möchten wir auch erreichen, dass der Överkamp eine weitgehend autofreie Zone wird.“

Im Anschluss an die Feier zeigte Verena Nölle den Schüler*innen auf einem Parkplatz mit Hilfe eines Sattelschleppers, wo es  in der Nähe von Lkw besonders gefährlich ist und was sie beachten sollten. Dabei sprach sie auch ganz offen über aktuelle Unfälle. Drastisch, aber wirksam.

„Nach den Sommerferien werden wir die neuen ersten Klassen an den Schulexpress gewöhnen, und dann hoffen wir, dass die Eltern ihren Kindern die notwendige Selbstständigkeit zutrauen“, sagt Gabriele Grundmann-Pophanken.

Möge das Experiment gelingen und viele weitere Nachahmer finden.

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Fast 1.400 neue Kinder in den städtischen Grundschulen

13.06.2019 11:11 Uhr

Einschulung: Anmeldezahlen ähnlich hoch wie im Vorjahr

1.355 Kinder werden voraussichtlich zum Schuljahr 2019/2020 an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 24 (Grundschule Wechloy) und 79 (Grundschulen Bloherfelde und Ofenerdiek) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl annährend auf dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der 1. Klassen verringert sich leicht von 70 auf 69 Klassen.

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es unter: www.oldenburg.de/schule

Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:

- Grundschule Alexandersfeld: 34 (40)
- Grundschule Auf der Wunderburg: 35 (42)
- Grundschule Babenend: 44 (40)
- Grundschule Bloherfelde: 79 (79)
- Grundschule Bümmerstede: 65 (56)
- Grundschule Bürgeresch: 45 (37)
- Grundschule Dietrichsfeld: 73 (52)
- Grundschule Donnerschwee: 43 (44)
- Grundschule Drielake: 47 (53)
- Grundschule Etzhorn: 39 (32)
- Grundschule Haarentor: 26 (44)
- Grundschule Heiligengeisttor: 33 (40)
- Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 40 (40)
- Grundschule Hogenkamp: 44 (34)
- Grundschule Klingenbergstraße: 50 (63)
- Grundschule Kreyenbrück: 62 (53)
- Grundschule Krusenbusch: 55 (42)
- Grundschule Nadorst: 54 (58)
- Grundschule Ofenerdiek: 79 (66)
- Grundschule Ohmstede: 60 (55)
- Grundschule Paul-Maar-Schule: 65 (57)
- Grundschule Röwekamp: 28 (31)
- Grundschule Staakenweg: 78 (86)
- Grundschule Wallschule: 33 (31)
- Grundschule Wechloy: 24 (24)
- Katholische Grundschule Eversten: 41 (38)
- Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (44)
- Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 35 (29)
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Ganztagsangebot wird sehr gut angenommen

19.05.2019 17:45 Uhr

Grundschule Etzhorn: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann weiht Erweiterungsbau ein

In der Grundschule Etzhorn ist an diesem Freitag, 17. Mai, ein Erweiterungsbau eingeweiht worden. Mit dem im Herbst 2018 fertiggestellten Bau stehen der Schule nun zusätzliche Räume für das Ganztagsangebot und die Inklusion zur Verfügung. Neben dem Erweiterungsbau ist auch der neue Garten eröffnet worden.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellt die Einweihung einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer modernen Bildungslandschaft dar: „Mit dem Ausbau der Grundschule Etzhorn machen wir deutlich, dass auch kleinere Grundschulen einen wichtigen Beitrag zu einem guten Bildungsangebot liefern. Sie führen zu kurzen Schulwegen für die Kinder und Eltern“. Das Ganztagsangebot sei eine Bereicherung für den Stadtteil Etzhorn und ermögliche Eltern die Vereinbarung von Beruf und Familie.

Das Ganztagsangebot ist an der zweizügigen Schule bereits zu Beginn des laufenden Schuljahres gestartet und wird sehr gut angenommen. Aktuell nehmen etwa 75 Prozent der Kinder daran teil. Die von Susann Finger-Vosgerau geleitete Grundschule Etzhorn bestreitet das Ganztagsangebot ohne einen Kooperationspartner – dies stellt aktuell eine Besonderheit in Oldenburg dar. Kooperationspartner für das Ferienangebot ist der Verein bbz.pro GmbH. „Der Ausbau der ganztägigen Bildung in Grundschulen ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger bildungspolitischer Schwerpunkt in der Stadt Oldenburg. Mit der Grundschule Etzhorn konnten nun an einer weiteren Schule gute Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit geschaffen werden“, freut sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Das Bauvorhaben wurde durch das Büro kbg Architekten, Bagge, Grothoff & Partner, Oldenburg, umgesetzt. Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Der Erweiterungsbau umfasst im Erdgeschoss einen Mensabereich mit Küche und Aufzug sowie einen Sanitärbereich für die Schülerinnen und Schüler. Im Obergeschoss wurden eine Schülerbücherei, Differenzierungs- und Rückzugsräume, Arbeitsplätze für Lehrerinnen und Lehrer, ein Besprechungsraum, ein Pflegebad und ein Technikraum geschaffen.

Insgesamt investiert die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr wieder erhebliche Mittel (etwa 30 Millionen Euro) in den Neubau oder die Modernisierung von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen.
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„Im Netz der Dinge: Chancen und Risiken neuer Medien in der Schule“

16.05.2019 20:46 Uhr

Informationsabend für Eltern in der IGS Kreyenbrück

von Carsten Lienemann

„Informationen über Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke, Messaging-Dienste und Streaming-Angebote im Internet“, das versprach die Einladung zum Informationsabend am 15. Mai 2019. Der Eltern- und Förderverein der IGS Kreyenbrück hatte Peter Sommerhalter vom Bündnis gegen Cybermobbing e. V. für einen Vortrag und einen Schulworkshop nach Oldenburg geholt. 

„Cybermobbing ist ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sagt Peter Sommerhalter. In der Tat, Hasskommentare, falsche Schönheitsideale und daraus resultierende Minderwertigkeitskomplexe betreffen nicht nur Jugendliche, und sie wurden nicht erst mit dem Internet erfunden. Mobbing, auch Cybermobbing, laufe immer in drei Phasen ab, so Sommerhalter weiter. In der Testphase probierten Täter*innen aus, ob die Zielperson und das Umfeld reagierten. „Hier ließe sich die Situation noch am einfachsten lösen“, so Sommerhalter. In der Konsolidierungsphase werde nach besonders gut funktionierenden Mitteln gesucht, das Opfer zu erniedrigen, in der Manifestierung schließlich seien bewährte Mittel gefunden und die Rollen klar verteilt. An dieser Stelle gehe fast nichts mehr.

Sommerhalter gab den Eltern eine ganze Reihe wichtiger Hinweise mit. So empfahl er, Kinder bei den ersten Schritten im Internet genau so zu begleiten wie bei der Gewöhnung an den Straßenverkehr, ihnen angemessenes Sozialverhalten vorzuleben und zu vermitteln, sie darin zu bestärken, Positionen zu beziehen und Schwächere zu unterstützen und vor allem, Vertrauen aufzubauen. „Kinder sollten wissen, dass sie jederzeit zu Ihnen kommen können, wenn sie ein Problem haben“, und „es kann nicht darum gehen, die Kinder technisch auszutricksen, das funktioniert nicht. Es geht darum, ihnen zu vermitteln, warum man sich so und nicht anders verhalten sollte“, so Sommerhalter.

Damit hätte er nach 20 Minuten fertig sein können. Aber seine Stärken liegen in der Beherrschung der Technik, nicht in Effektivität und Klarheit, darum brauchte er rund eine Stunde, und manche wichtigen Informationen kamen erst auf Fragen aus dem Publikum. Sommerhalter ist nach eigenem Bekunden ein Technik- und Computer-Nerd und dem Klischee entsprechend offenbar etwas chaotisch veranlagt. Eine klare Struktur hatte sein Vortrag nicht, er ging oft viel zu sehr auf technische Details ein, die für den Zusammenhang nicht wichtig waren, gab drei Beispiele, wo eines genügt hätte und erzählte Anekdoten, die gar nichts mit dem Thema zu tun hatten. Dazu zeigte er eine Präsentation, die mehr auf tolle Effekte denn auf Informationen ausgerichtet war. Wichtige Inhalte oder Internetadressen, an denen Eltern Hilfe und Informationen finden (siehe unten), hätten durchaus auch an der Projektionswand stehen dürfen. Rolle und Aufgaben der Lehrkräfte in diesem Zusammenhang kamen gar nicht vor, außer: „Sie sind meist überfordert“.

Schade, denn die Absicht des Fördervereins war und ist richtig, das Thema ist zu bedeutend. Zudem war der Abend gut besucht, was bei Veranstaltungen dieser Art nicht häufig passiert, und die Eltern, die gekommen waren, hätten mehr verdient gehabt. 

Die folgende Liste nennt einige Internet-Seiten, bei denen Eltern, Lehrer*innen, Jugendliche und sonstige Interessierte weitere Informationen zum Thema Cybermobbing finden können. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:
https://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing
http://www.cybermobbing-hilfe.de
https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing
https://beatrice-confuss.de/2018/11/07/cybermobbing-was-koennen-eltern-tun
https://mib.schulen2.regensburg.de/wp-content/uploads/2018/06/Handout-Cybermobbing.pdf
http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de

Und hier noch eine Auswahl von Internet-Suchmaschinen für Kinder:
http://blinde-kuh.de
https://www.fragfinn.de
https://www.wokisu.de
https://www.helles-koepfchen.de
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Flexibles Einschulungsalter bringt Kita-Planer ins Schwitzen

10.05.2019 19:25 Uhr

Deutlich mehr Sechsjährige bleiben länger im Kindergarten – Kraftakt beim Ausbau des Betreuungsangebots geht weiter

Die Flexibilisierung beim Einschulungsalter der angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler bringt die Kita-Bedarfsplaner gehörig ins Schwitzen: Seit März 2018 können Eltern durch die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes die Einschulung ihrer Kinder, wenn diese zwischen dem 1. Juli und 30. September das sechste Lebensjahr vollenden, um ein Jahr verschieben. Das hat gravierende Folgen für die Stadt Oldenburg: Eine Abfrage in den Kindergärten im Februar 2019 hat ergeben, dass Eltern von 161 schulpflichtig werdenden Kindern von der flexiblen Einschulung Gebrauch machen und weiterhin einen Kindergartenplatz belegen wollen. Selbst wenn sich noch einige Eltern umentscheiden sollten, wird davon ausgegangen, dass dadurch der ohnehin gestiegene Bedarf zusätzlich um rund 150 fehlende Kindergartenplätze erhöht wird. Das entspricht sechs Kindergartengruppen. „Das setzt uns fürs kommende Kita-Jahr noch mehr unter Druck“, erklärt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Während das Land Niedersachsen in seiner Gesetzesbegründung damit gerechnet hatte, dass Eltern für rund 20 Prozent der in Frage kommenden Kinder die Möglichkeit der flexiblen Einschulung wählen, sind es in Oldenburg tatsächlich aber mehr als doppelt so viele. „Die Zahl der sechsjährigen Kinder in den Kindergartengruppen ist deutlich gestiegen, während die der dreijährigen Kinder, die im Kindergarten aufgenommen werden konnten, deutlich gesunken ist. Dementsprechend bleiben viele dreijährige Kinder, die nach dem 1. August geboren sind, auf ihren bisherigen Plätzen in der Krippe oder bleiben noch unversorgt“, heißt es im aktuellen Bericht zur Kindertagesbetreuung in Oldenburg, der dem Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 15. Mai, vorgestellt wird.

Kindergarten: 323 Plätze fehlen voraussichtlich
In ihrer Prognose für das Kindergartenjahr 2019/2020, in die die bisherigen Anmeldungen und die noch zu erwartende Nachfragen eingerechnet wurden, geht die Stadtverwaltung im Kindergartenbereich von einem Fehlbedarf von 323 Plätzen aus. Demnach stehen 1.587 freiwerdenden Plätzen (davon sind 175 noch in Planung oder Bau) 1.910 angemeldete und anspruchsberechtigte Kinder gegenüber. Insgesamt werden im Laufe des Kita-Jahres 2019/2020 voraussichtlich 4.515 Kindergarten-Plätze zur Verfügung stehen.

Krippe: Seit 2009 rund 1.300 zusätzliche Plätze
Im Krippenbereich stellt sich die Situation für das Kita-Jahr 2019/2020 wie folgt dar: Die Betreuungskapazitäten sollen auf 1.895 Plätze (inklusive von 180 Plätzen, die sich in Planung oder im Bau befinden) erweitert werden. Der Hochrechnung zufolge könnten jedoch im Verlauf des Kita-Jahres 2.376 Plätze nachgefragt werden, so dass ein Defizit von 481 Plätzen prognostiziert wird.

Unabhängig von diesen Zahlen schneidet die Stadt Oldenburg bei der Versorgung mit Betreuungsplätzen für unter Dreijährige im landesweiten Vergleich sehr gut ab: Im Kita-Jahr 2018/2019 betrug die Versorgungsquote in Oldenburg 46,2 Prozent (einen etwa zehnprozentigen Anteil trägt dazu die Kindertagespflege bei). In Niedersachsen lag die Versorgungsquote in 2018 bei Kindern im Alter von unter drei Jahren (einschließlich der in der Tagespflege betreuten Kinder) lediglich bei 30,9 Prozent. Möglich gemacht hat das gute Abschneiden ein Kraftakt, den die Stadt Oldenburg in den vergangenen Jahren beim Ausbau der Betreuungskapazitäten geleistet hat. Zum Vergleich: Im Kita-Jahr 2009/2010 wurden erst 597 Kinder in Krippengruppen betreut.

Stark ausgebaut werden konnte seit 2009 auch die Anzahl der Plätze, die in öffentlich geförderter Kindertagespflege zur Verfügung stehen. Hierzu zählen neben den Angeboten von Tagesmüttern und -vätern auch die Plätze in privaten und betrieblichen Großtagespflegestellen. Aktuell werden in der Kindertagespflege 567 Kinder betreut – die große Mehrzahl der Kinder (438) ist unter drei Jahre alt.

Wo in 2019 neue Betreuungsangebote entstehen
Diese Anstrengungen wird die Stadt Oldenburg auch in diesem Jahr fortsetzen. Es werden zehn neue Krippengruppen mit insgesamt 150 Plätzen sowie sechs neue Kindergartengruppen mit ebenfalls 150 Plätzen geschaffen.

An folgenden Standorten entstehen in diesem Jahr neue Betreuungsplätze:
 • Klingenbergstraße in Kreyenbrück 30 Krippen- und 50 Kindergartenplätze (Frühjahr)
 • Adenauerallee in Eversten  45 Krippen- und 50 Kindergartenplätze (Frühjahr)
 • Bodenburgallee in Eversten  15 Krippen- und 25 Kindergartenplätze (1. November)
 • Maria-von-Jever-Straße in Etzhorn 30 Krippenplätze (1. August)
 • Sachsenstraße in Nadorst  30 Krippenplätze (20. Mai) und 25 Kindergartenplätze (1. August)

Die im vorigen Sommer eingerichtete Übergangsgruppe im Gemeindehaus Nikolai bleibt aufgrund des hohen Bedarfs für ein weiteres Jahr bestehen. Die Realisierbarkeit von weiteren Übergangsgruppen wird derzeit geprüft.

Wie es 2020/2021 weitergeht
Weitere vier Kindergarten- und acht Krippengruppen sind bereits beschlossen mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2020 beziehungsweise 2021. Unter anderem wird an der Gerhard-Stalling-Straße (Tweelbäke) eine neue Kita mit zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen gebaut, die im Frühjahr 2020 eröffnen soll. Auch in den Neubaugebieten auf dem ehemaligen Fliegerhorst und Am Bahndamm werden neue Kinderbetreuungsangebote geschaffen.

Nach der am 25. Juni 2018 vom Rat beschlossenen vierten Fortschreibung des Ausbaukonzepts bis zum Kita-Jahr 2022/2023 wird für unter Dreijährige eine Versorgungsquote von 55 Prozent im Krippenbereich und von 10 Prozent in der Kindertagespflege angestrebt. Für Kinder im Kindergartenalter ist eine Versorgungsquote von 99,5 Prozent das Ziel.
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Termine für Anmeldungen an weiterführenden Schulen

21.04.2019 20:21 Uhr

Anmeldebeginn für das Schuljahr 2019/20 im April

Oberschulen, Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen nehmen in Kürze die Anmeldungen der zukünftigen Fünftklässler für das Schuljahr 2019/2020 entgegen. Mitzubringen ist das Original des Halbjahreszeugnisses der Grundschule aus dem 4. Schuljahr.

Kinder, die die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück oder die Helene-Lange-Schule, IGS, besuchen möchten, können von ihren Erziehungsberechtigten in den jeweiligen Schulsekretariaten vom Montag, 29. April, bis Dienstag, 30. April, sowie am Donnerstag, 2. Mai, angemeldet werden. Die Sekretariate sind geöffnet am Montag, 29. April, von 14 bis 18 Uhr, am Dienstag, 30. April, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 2. Mai, von 8 bis 13.30 Uhr.

Die Sekretariate der städtischen Oberschulen und Gymnasien nehmen die Anmeldungen von Montag, 27. Mai, bis Mittwoch, 29. Mai, entgegen. Anmeldungen sind jeweils von 8 bis 12 Uhr möglich. Am Dienstag, 28. Mai, ist die Anmeldung zusätzlich von 15 bis 17 Uhr möglich.
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Singen mit vollem Körpereinsatz

07.04.2019 23:52 Uhr
von Carsten Lienemann

„Welcome Everybody“ sangen die Schülerinnen und Schüler zur Begrüßung des Publikums. Mit dem Schullied ging es auf deutsch weiter, und spätestens beim dritten Lied, „Bruder Jakob“ in vielen verschiedenen Sprachen und als vierstimmiger Kanon gesungen, war klar: Das hier ist eine ganz besondere Veranstaltung auf hoher künstlerischer Ebene. 

Unmittelbar vor den Osterferien, am 4. und 5. April, präsentierte die Grundschule Alexandersfeld ihr Liederfest. Alle Schülerinnen und Schüler wirkten bei der bunten Mischung aus alten und neuen, mal fröhlichen, mal melancholischen Liedern mit.

Das „Mitwirken“ beschränkte sich dabei keineswegs auf das Singen. Die Kinder spielten Trommeln, Cajons, Metallophone, aber auch Klavier, Gitarre und sogar Trompete. Und passend zum Aufführungsort Sporthalle kam auch die Bewegung kam auch nicht zu kurz. Die Kinder begleiteten viele Lieder mit beschreibenden Gebärden, und auch die dirigierenden Lehrerinnen arbeiteten mit vollem Körpereinsatz.

Nicht nur auf der Bühne dabei war auch ein Gruppe Studierender der Uni Oldenburg, genauer gesagt Teilnehmende eines Seminars zum Thema Songs/Lieder und Stimmbildung in der Grundschule unter der Leitung von Christiane Abt. Sie haben seit November 2018 mit den Schülerinnen und Schülern die Lieder einstudiert und das Programm erarbeitet. „Für uns ist das eine wunderbare Möglichkeit, schon während des Studiums praktisch zu arbeiten“, sagen sie.

Aber auch die Schule profitiert davon. „Wir haben so ein Liederfest jetzt zum zweiten Mal gemacht, und wir hoffen, dass wir alle vier Jahre eins veranstalten können, dann kann jedes Kind einmal in ihrer Grundschulzeit daran teilnehmen“, erklärt Lehrerin Sabine Preuß.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde das Publikum mit „Goodbye Everybody“ verabschiedet, nach der gleichen Melodie wie das Begrüßungslied. Und für die Kinder begannen die Osterferien.

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Ein Blick in die Berufswelt

28.03.2019 13:30 Uhr

Interviews am Zukunftstag

von Charlotte Mönkemeier

Zukunftstag – was ist das?
Jedes Frühjahr sollen sich Schülerinnen und Schüler Gedanken über ihren späteren Beruf machen. Am Zukunftstag besuchen sie Firmen und Betriebe, um etwas über deren Arbeit zu erfahren. 
Charlotte Mönkemeier erfährt heute etwas über Journalismus. Und sie berichtet darüber, was einige Ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler an diesem Tag gemacht haben.


Wir haben bei zwei Betrieben vorbeigeguckt und ein paar Kinder interviewt.

Erste Station ist Rolf‘s Blumenshop am Melkbrink 39. Melina, Anna und Rieke schneiden gerade Aralienblätter an. Wir fragen sie, warum sie sich diesen Beruf ausgesucht haben.
„Weil ich Blumen mag“ und „weil ich mir den Job angucken wollte“, waren die Antworten.

„Was interessiert euch daran?“
„Dass man viel mit der Natur macht.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man Blumensträuße bindet.“

„Hattet ihr noch andere Berufe, die ihr gerne besucht hättet?“
„Sozialpädagogik, Familienhilfe oder Kindergarten.“

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir haben schon die Blütenblätter von Rosen abgepflückt und in einer Schale gesammelt. Und jetzt schneiden wir Aralienblätter für Blumensträuße an, damit sie besser Wasser aufnehmen können.“

Alle drei wissen noch nicht, was sie werden wollen, können sich aber vorstellen, als Floristin zu arbeiten.


Dann besuchen wir die Werbeagentur Weiß und Partner am Scheideweg 27. Wir treffen Lena und Marc, die mit Claudia Osterloh eine Visitenkarte am Computer erstellen.
Wir fragen auch sie, warum sie diesen Beruf ausgewählt haben.
„Wir wollten wissen, wie das ist“, sagen sie. „Außerdem arbeiten Verwandte von uns hier.“

„Was wisst ihr schon über den Beruf?“
„Dass man programmiert und Internetseiten und Flyer gestaltet.“

„Könntet ihr euch vorstellen, in diesem Beruf zu arbeiten?“
„Nein, eher nicht.“

„Gibt es andere Berufe, die ihr gerne besuchen würdet?“
„Polizei“, sagt Marc, während Lena sich für Tierarzt interessiert.

„Was für eine Aufgabe habt ihr heute hier?“
„Wir setzen Visitenkarten am Bildschirm um, die wir vorher gezeichnet haben. Am Schluss werden die Karten dann ausgedruckt. Anschließend besuchen wir noch die Druckerei nebenan.“

„Macht das Spaß?“
„Ja“, sagen beide.

Auch Lena und Marc wissen noch nicht, in welchem Beruf sie mal arbeiten möchten.

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28 Lehrkräfte lernen Lions-Quest

26.03.2019 20:46 Uhr
Seit 17 Jahren ist Hartmut Denker Lions-Quest-Trainer. Wie viele Fortbildungen er geleitet hat, kann er nur schätzen, aber „zwischen 250 und 300 werden es wohl sein“, sagt er. 

Am Donnerstag, 22. März 2019, begrüßte Denker 28 Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen aus Oldenburg und Umgebung zu einem weiteren Seminar. Bis zum Mittag des darauffolgenden Sonnabends arbeiteten sie sich gemeinsam durch das Programm „Lions-Quest Erwachsen werden“. Die Teilnehmenden, die beruflich durchgehend mit immer denselben jungen Menschen zwischen 10 bis 14 Jahren arbeiten, lernen in dieser Fortbildung unter anderem Methoden zur Förderung von sozialen Kompetenzen und Lebenskompetenzen kennen.

Am Freitag nach der Mittagspause führt die erste Gruppe eine vorbereitete Unterrichtsstunde durch. Die übrigen Teilnehmenden, die die Rollen und Perspektiven der Schüler*innen einnehmen, bekommen anschaulich vorgeführt, dass eine Einzelperson kaum auf einem Bein stehen kann. Besser geht es, wenn sich zwei Personen aneinander festhalten, während sie auf je einem Bein stehen. Drei sich aneinander festhaltende Personen aber stehen stabil auf einem Bein. „Genauso ruht Selbstvertrauen auf drei Säulen“, erfahren die „Jugendlichen“. „Wenn erstens: eigene Fähigkeiten zweitens: von anderen anerkannt werden, kann ich drittens: leichter verantwortlich handeln“.
Im weiteren Verlauf dieser „Unterrichtsstunde“ machen sich alle Teilnehmenden ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst, sowohl jede*r für sich als auch im Austausch mit den anderen. Immer wieder werden die auftretenden Gedanken und Gefühle reflektiert.

„Diese exemplarischen Unterrichtsstunden sind 1:1 in den Schulalltag übertragbar, zum Beispiel in den Werte- und Normen- oder den Sozialkundeunterricht“, sagt Hartmut Denker. Darin liege die Stärke des Programms. Kleine Anpassungen könnten erforderlich sein, aber der überwiegende Teil der Unterrichtsvorbereitung sei mit Lions-Quest bereits getan. 

Der Erfolg des Programms ist durch mehrere Studien wissenschaftlich belegt. Pro Teilnehmer*in kostet ein Lions-Quest-Seminar 200 Euro, wobei die Kosten gegebenfalls übernommen werden können, zum Beispiel aus den von Lions Clubs generierten Spenden. In Oldenburg kommt dabei dem Präventionsrat noch eine besondere Rolle zu. Der PRO verwaltet Anmeldung und mögliche Kostenübernahme für Teilnehmende aus Oldenburg-Stadt und der Wesernarsch.
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BBS 3 gibt Hilfestellung bei der Online-Anmeldung

15.02.2019 22:29 Uhr
Noch bis zum 20. Februar sind Anmeldungen für die Vollzeitschulformen an den Berufsbildenden Schulen möglich. Die Anmeldungen fürs Schuljahr 2019/2020 erfolgen ausschließlich über die Internet-Plattform „Schüler Online“. Die Berufsbildenden Schulen 3 der Stadt Oldenburg bieten allen Schülerinnen und Schülern, die sich bislang aufgrund technischer Probleme noch nicht über das Portal „Schüler Online“ anmelden konnten, die Möglichkeit, dies am Montag, 18. Februar, in der Zeit von 15.30 bis 17 Uhr vor Ort unter Anleitung nachholen zu können. Treffpunkt ist die Mediothek im 1. Obergeschoss der Schule an der Maastrichter Straße 27.
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Grundschule Ohmstede ist Fairtrade-School

30.01.2019 10:38 Uhr
von Carsten Lienemann

„Wir sind Fairtrade-School“, durfte die stolze und glückliche Schulleiterin Nicole Gourdon-Brand in einer Feierstunde am 29. Januar 2019 verkünden. Nach einem eineinhalbjährigen Bewerbungsverfahren überreichte die Transfair-Referentin Angelika Bode in Ohmstede der ersten Oldenburger Grundschule die Ernennungsurkunde.

„Es ist das erste Mal, dass ich eine Grundschule auszeichnen darf“, sagte Angelika Bode, ehrenamtliche Referentin für TransFair Deutschland e.V., als sie die lang erwartete Urkunde an die beiden Schülersprecher*innen überreichte. Auf die lange Rede, die sie üblicherweise bei diesen Gelegenheiten halte, wolle sie hier verzichten, sagte Bode dem Publikum aus Lehrer*innen, Eltern, Ehrengästen und vor allem Schüler*innen, „denn Ihr habt gerade wieder gezeigt, dass Ihr wisst, was fairer Handel ist, Euch brauche ich dazu nichts mehr zu erzählen“.

Tatsächlich hatten die Schülerinnen und Schüler während der Feierstunde mit Theater, Musik und Tanz ihre Kenntnisse nachgewiesen und gleichzeitig auch angemessen gefeiert. So zeigte unter anderem das Stand-up-Theater der Klasse 2a, wie man „mit Kakao die Welt fair-ändern“ kann, und die Schüler*innen der AG „Umwelt-Action-Kids“ berichteten von Aktionen, die sie in den vorausgegangenen eineinhalb Jahren durchgeführt haben. Zum Beispiel haben sie Marmelade aus regionalen Zutaten gekocht, Schokolade aus fair gehandelten Kakaobohnen hergestellt, aber auch Marktleiter und Kund*innen des Supermarktes an der Rennplatzstraße nach Sortiment und Kaufverhalten befragt. Mit Liedern und Tänzen zeigten die Ohmsteder Grundschüler*innen zudem, dass man auch mit Spaß eine ernste Sache vorantreiben kann.

Reden gab es natürlich auch. Sogar der Oberbürgermeister Jürgen Krogmann war gekommen, um der Grundschule Ohmstede und ihren Schüler*innen zu gratulieren. „Oldenburg bewirbt sich gerade als Fairtrade-Town. Es ist toll, dass Ihr Euch fragt, wo unsere Waren und Lebensmittel herkommen und ob die Menschen, die das alles liefern, genug Geld dafür bekommen. Ich hoffe, dass viele andere Schulen es Euch nachmachen“, so Krogmann.

Auch Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, hofft auf die Vorbildfunktion, und Canan Barski von der Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe Oldenburg geht davon aus, dass „die Grundschule Ohmstede das Bemühen der Stadt um den fairen Handel unter den Bürgerinnen und Bürgern bekannter macht“. Drei Schüler der bisher einzigen Oldenburger Fairtrade-School, der Liebfrauenschule, überbrachten Grußworte und boten ihre Unterstützung bei zukünftigen Projekten an.

Am Anfang der Bewerbung standen die Schul-T-Shirts. Ohmstede war schon zur Umweltschule Europa ernannt worden, „und daher sollten unsere T-Shirts auch fair produziert werden“, erklärt Gabriele Grundmann-Pophanken, Lehrerin und Projektleiterin an der Grundschule. Elternvertreter Holger Fiedler pflichtete bei, warb bei den Eltern dafür und rannte offene Türen ein. 

Damit war der Startschuss gefallen. Grundmann-Pophanken und die Steuerungsgruppe der Schule sorgten für die Einrichtung der notwendigen fünf Kriterien, das Thema Fairtrade wurde in den Unterricht und in die Begleitprogramme integriert. Der jährliche „Abgedreht“-Aktionstag beschränkte sich nicht mehr einfach auf „Strom und Heizung aus“, sondern diente gleichzeitig als Informationstag über fairen und umweltgerechten Handel. Rat und Hilfe bekommen sie vom Weltladen Oldenburg. 

„Aber wir wollen noch mehr, nicht nur fair, sondern auch bio“, sagt Grundmann-Pophanken. „Wir müssen oft entscheiden: Was ist wichtiger, bio oder fair? Die Entscheidung für fair fällt vor allem dann, wenn die Produkte nicht aus Europa kommen, wie Bananen oder Kakao.“ Ansonsten verwende die Schule möglichst regionale Produkte aus biologischem Anbau oder Joghurt ohne Plastikbehälter.

„Kinder finden sich schnell in die Lage anderer Kinder ein, sie lernen, dass unser Standard hier für andere unerreichbar scheint. Und sie sind dabei auch Botschafter*innen an die Eltern“, so Grundmann-Pophanken.

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Per Mausklick zum passenden Bildungsgang

20.12.2018 19:40 Uhr

Anmeldungen an den Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg zukünftig online

Ab dem 1. Februar 2019 erfolgt die Anmeldung für das Schuljahr 2019/20 an den vier Berufsbildenden Schulen der Stadt Oldenburg ausschließlich online. Die Berufsbildenden Schulen führen hierzu zusammen mit der Stadt Oldenburg das Programm „Schüler Online“ ein, das bereits flächendeckend in Nordrhein-Westfalen sowie in verschiedenen Landkreisen und Städten in Niedersachsen erfolgreich eingesetzt wird.

Mit der Einführung des Programms wird das gesamte Anmeldeverfahren für alle Beteiligten erleichtert. Hierzu werden von den Berufsbildenden Schulen sämtliche Bildungsangebote sowie Beschreibungen zu den einzelnen Bildungsgängen erfasst und regelmäßig überarbeitet. Dieses ermöglicht den Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten eine schnelle und umfassende Information. Sie können sich anzeigen lassen, welche Bildungsgänge zu ihren Wünschen und zum erreichten Schulabschluss passen und sich anschließend online schnell und unbürokratisch an den verschiedenen Vollzeitschulformen anmelden.

Nach erfolgter Anmeldung ist es möglich, jederzeit den Stand des Verfahrens zu verfolgen. Fehlende Unterlagen werden direkt über das Programm angefordert. Die Berufsbildenden Schulen können nach Abschluss des Anmeldeverfahrens die Zusagen bzw. Absagen direkt über „Schüler Online“ erteilen. Sie erhalten so unverzüglich einen Überblick über nicht aufgenommene Schülerinnen und Schüler und können diese zielgerichtet weiter beraten.

Auch die Anmeldung für die Bildungsgänge der Berufsschule (Teilzeitform) wird mit Einführung des Programms nur noch online möglich sein. Hierzu melden die Ausbildungsbetriebe ihre Auszubildenden über „Schüler Online“ bei der zuständigen Berufsbildenden Schule an. Die Anmeldung kann weiterhin ganzjährig erfolgen.

Die Anmeldung ist möglich unter www.bbs-ol.de/anmeldung oder über die jeweilige Homepage der Berufsbildenden Schulen.
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Autorin Gabriele Hoeltzenbein liest in der Grundschule Kreyenbrück

17.12.2018 10:01 Uhr
Am Freitag,14. Dezember, konnten die Erstklässler der Grundschule Kreyenbrück die Geschichte „Eine kleine Maus in Not“ hören. Die Autorin Gabriele Hoeltzenbein las aus ihrem Bilderbuch in deutscher Sprache, die arabische Übersetzung las Kamal Ali.

Das Buch handelt von der kleinen Maus Albina, die eigentlich eine Maus wie jede andere ist. Sie sieht nur ein bisschen anders aus. Ihr Fell ist nämlich weiß, während die anderen Mäuse alle grau oder braun sind. Weil sie anders aussieht, wird sie überall davongejagt. Die Mäusekinder Mimi und Rudi wollen ihr helfen, aber wie? Zum Glück sind sie mit der klugen Eule Schuhuu befreundet, und gemeinsam finden sie eine Lösung.

„Eine kleine Maus in Not“ ist ein Bilderbuch für Vorschul- und Grundschulkinder, in dem es um Verständnis für Andere und Unterstützung für Schwächere geht. Eine polnische und eine arabische Übersetzung liegen vor, eine türkische ist in Arbeit. Mit Hilfe des umfangreichen Begleitmaterials kann die Geschichte in vielfältiger Weise pädagogisch aufbereitet werden.

„Eine kleine Maus in Not“ ist im Juni 2018 im Oldenburger GMP-Verlag erschienen und kostet 15 Euro.

Die Autorin
Gabriele Hoeltzenbein ist Kinderärztin im (Un-)Ruhestand und war lange Jahre Gesundheitsförderin an Grundschulen für das Klasse2000-Projekt.
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Weiteres Etappenziel auf dem Weg zu moderner Schullandschaft

13.12.2018 16:55 Uhr

Oberbürgermeister weiht Neubau für Ganztagsbetrieb der Grundschule Harlingerstraße ein

Der Ausbau der Oldenburger Grundschulen zu Ganztagsschulen gleicht einem Marathonlauf – ein weiteres Etappenziel auf dem Weg zu einer modernen Schullandschaft wurde am Mittwoch, 12. Dezember, erreicht: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann weihte den Neubau an der Katholischen Grundschule Harlingerstraße ein. Rund 2,8 Millionen Euro hat die Stadt in das im Januar 2017 gestartete Vorhaben investiert. „Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt“, freute sich Krogmann. „Das Ganztagsangebot an Grundschulen ist ein wichtiger Baustein für gute Bildung. Den Weg, gleiche Chancen und passende Angebote für alle zu schaffen, verfolgen wir konsequent“, betonte der Oberbürgermeister während der Einweihungsfeier. Unter den zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Schule, Eltern- und Schülerschaft begrüßte Schulleiterin Birgit Brokhage auch Weihbischoff Wilfried Theising.

Entstanden sind eine bereits seit Mai genutzte Mensa mit 90 Plätzen, eine Bibliothek, Lehrer-Arbeitsplätze sowie Ganztagsräume. Zu den Baumaßnahmen gehörten auch der Einbau eines Pflegebades, die Vernetzung der Bestandsgebäude und die Erneuerung der elektroakustischen Anlage. Darüber hinaus wurde der Spielplatz erneuert und mit Spielgeräten neu ausgestattet. „An der Grundschule Harlingerstraße sind nun die Anforderungen an Ganztag und Inklusion in hervorragender Weise erfüllt“, bilanzierte Schuldezernentin Dagmar Sachse zufrieden.

Oberbürgermeister Krogmann dankte für Geduld und Verständnis während der Bauarbeiten. Die Investitionen kommen aktuell 164 Schülerinnen und Schülern zugute, die in acht Klassen unterrichtet werden. Die zweizügige Grundschule ist die erste katholische Ganztagsgrundschule in Oldenburg und zählt neben der Grundschule Etzhorn zu den ersten beiden Ganztagsgrundschulen, die nach dem neuen – vom Stadtrat im Januar 2018 verabschiedeten – Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung“ arbeitet. Insgesamt gibt es nun zwölf Ganztagsgrundschulen in Oldenburg, 17 weitere könnten noch folgen. 2019 soll die Grundschule Bloherfelde Ganztagsschule werden, danach schließen sich im Ausbauprogramm die Grundschulen Drielake, Dietrichsfeld und Bürgeresch an.

Die Grundschule Harlingerstraße wurde zum Schuljahr 2018/19 in eine offene Ganztagsschule umgewandelt. Das bedeutet, dass alle Kinder von Montag bis Donnerstag freiwillig am Ganztagsangebot teilnehmen können. Dieses findet im Anschluss an die Schulzeit der verlässlichen Grundschule von 12.45 bis 15 Uhr statt. Während dieser Zeit können die Kinder ein warmes Mittagessen in der Mensa einnehmen, in der Zeit des „Übenden Lernens“ ihre Hausaufgaben erledigen und aus einem vielfältigen Hobbyangebot etwas Passendes auswählen.

Das Ganztagsangebot nutzen im Schnitt 70 Kinder. Die Grundschule Harlingerstraße arbeitet dabei mit vielfältigen Partnern zusammen. Eine Besonderheit ist aber, dass im schulischen Ganztagsbereich nicht mit einem Träger der freien Jugendhilfe kooperiert wird. Stattdessen arbeitet die Schule hier erstmalig mit eigenem Personal. Darüber hinaus gibt es an der Schule ein umfangreiches Ferienangebot, das durch den Bildungsträger bbf sustain gewährleistet wird. Die Premiere in den Herbstferien 2018 wurde sehr gut angenommen.
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Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ am 21. November

16.11.2018 18:26 Uhr
Die nächste öffentliche Sitzung der AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ findet am Mittwoch, 21. November, von 14 bis circa 16 Uhr im Mitarbeiterraum der Schule an der Kleiststraße, Kleiststraße 43, statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreterinnen und -vertreter. Die Unterarbeitsgruppen der AG werden über ihre aktuellen Themen und Ergebnisse berichten. Die Tagesordnung und weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen sind unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Projektgruppe „Stärkung der Oberschulen“ legt Ergebnis vor

31.10.2018 17:14 Uhr

„6-Punkte-Programm“ soll Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit gewährleisten

Die Leitungen der vier Oberschulen und das Amt für Schule und Bildung haben in einem durch den externen Berater Dr. Heinfried Habeck moderierten Prozess ein „6-Punkte-Programm zur Stärkung der Oberschulen in der Stadt Oldenburg“ erarbeitet. Dieses bezieht sich auf die Bereiche „Räume, Standorte“, „Geld, Budgets“ sowie „Personal, Unterstützung“. Wo die Stadt Oldenburg nicht direkt unterstützen kann, wünschen sich die Schulen eine klare Positionierung von Politik und Verwaltung gegenüber dem Land Niedersachsen bei der Forderung nach Stärkung der Schulform Oberschulen.

Schuldezernentin Dagmar Sachse erklärt dazu: „Die Oberschulen tragen einen zentralen Anteil am Erfolg der Oldenburger Bildungslandschaft und verfügen mit ihrem spezifischen Profil über wichtige Alleinstellungsmerkmale. Mit diesem Programm legen wir eine solide Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Schulform auch in den nächsten Jahren.“ Dr. Heinfried Habeck, der bereits den Prozess des Schulentwicklungsplanes begleitete, ergänzt: „Das Engagement der Stadt Oldenburg ist anerkennenswert. Hier ziehen eine starke Schulform und eine starke Kommune an einem Strang.“
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Angebote für Schulklassen zur aktuellen Ausstellung „The Scar“

27.10.2018 21:43 Uhr
Für Schulklassen ab der 9. Klasse sind ab sofort Führungen zum Oberthema „Politische Science-Fiction“ durch die neue Ausstellung „The Scar“ im Edith-Russ-Haus buchbar: per E-Mail an museumsvermitt-lung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3275. Die Führungen kosten 25 Euro und dauern 60 Minuten.

Das Künstlerduo Noor Afshan Mirza und Brad Butler bearbeitet verschiedene politische Ereignisse der letzten Jahrzehnte mithilfe unterschiedlicher Filmgenres. Sie verwenden dabei sowohl dokumentarische Bilder als auch Elemente des Film Noir sowie der Science-Fiction. Ihre Ausstellung „The Scar“ lädt die Besucherinnen und Besucher auch dazu ein, sich in politische Entscheidungen hinein zu versetzen.

Im Rahmen der Führung werden die Schülerinnen und Schüler eingeladen, sich die Ausstellung anzuschauen und die Art und Weise der künstlerischen Bearbeitung von politischen Themen zu diskutieren. Nach Absprache kann die Führung auch um einen praktischen Teil oder auch ein Praxisprojekt erweitert werden.
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Keine Schadstoffe in der Grundschule Bloherfelde

18.10.2018 19:23 Uhr

Verdacht auf Asbest nicht bestätigt

Der Verdacht auf asbesthaltige Schadstoffe in der Grundschule Bloherfelde hat sich nicht bestätigt. Die Stadt hat insgesamt elf Proben untersuchen lassen, alle Ergebnisse waren negativ. Damit kann der Unterricht für die 330 Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Bloherfelde ab sofort wieder weitgehend ohne Einschränkungen stattfinden. Lediglich die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen werden in dieser Woche noch in den Räumen der Schule am Bürgerbusch unterrichtet. Der entsprechende Bustransfer von der Grundschule Bloherfelde an die Schule am Bürgerbusch ist gewährleistet.
 
Bei der Untersuchung der Klassenräume hatte die Stadt vorsorglich gehandelt, weil bei Bauarbeiten der Verdacht entstanden war, asbesthaltige Fasern seien freigesetzt worden. Dieser Verdacht hat sich nicht bestätigt.
 
In diesem Zusammenhang weist die Stadt noch einmal darauf hin, dass Asbest in gebundener und verarbeiteter Form keine Gefahr darstellt. Nur wenn die Fasern freigesetzt werden – etwa bei Bauarbeiten ? müssen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
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Unterricht an der Grundschule Bloherfelde fällt in Teilen aus

16.10.2018 09:23 Uhr

Stadt reagiert vorsorglich auf mögliche Schadstoffbelastung

An der Grundschule Bloherfelde fällt aufgrund einer möglichen Schadstoffbelastung für einen Teil der Klassen der Unterricht bis einschließlich Donnerstag, 18. Oktober, aus. Regulärer Unterricht kann nur für die Klassen im Hauptgebäude, das heißt für die „Ameisen“, die „Raupen“ sowie für die Klassen 3b und 4b, stattfinden. Für die Kinder, die keinen Unterricht haben, wird eine Notbetreuung angeboten.

Bei Elektroarbeiten in einem Klassen-Trakt ist in den Herbstferien möglicherweise asbestbelasteter Staub freigesetzt worden. Anschließend hat es die mit den Arbeiten beauftragte Fachfirma versäumt, die betroffenen Räume fachgerecht zu säubern.

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Räume mit Asbestfasern kontaminiert worden sind, wurde entschieden, sie vorsorglich aus der Nutzung zu nehmen. Um die Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb abzumildern, werden vier – auf der Baustelle noch vorhandene – Klassenraumcontanier reaktiviert.

Die Stadt lässt die Räume einschließlich der Einrichtungsgegenstände so schnell wie möglich professionell reinigen. Parallel dazu wird durch die Analyse von Proben festgestellt, ob überhaupt eine Kontamination stattgefunden hat. Am Mittwoch und Donnerstag sollen zumindest die Klassen 4a, 4c und 4d wieder den Unterricht aufnehmen können. Die übrigen Schülerinnen und Schüler müssen sich voraussichtlich bis Freitag gedulden.

Die Grundschule Bloherfelde wird derzeit zur Ganztagsgrundschule umgebaut.
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Gymnasium Eversten ebnet Hörgeschädigten Weg zum Abitur

10.09.2018 18:15 Uhr

Landesweit einmaliges Oberstufenangebot mit Unterstützung der Stadt geschaffen

Das Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) hat mit Beginn des Schuljahres 2018/19 in enger Kooperation mit dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) und der Stadt Oldenburg ein bisher in Niedersachsen einmaliges Projekt verwirklicht: Erstmals wird eine speziell auf die Bedürfnisse hörgeschädigter Schülerinnen und Schüler zugeschnittene gymnasiale Oberstufe angeboten. Bisher mussten Hörgeschädigte, die den höchsten schulischen Abschluss angestrebt haben, das Bundesland Niedersachsen verlassen und nach Essen oder Hamburg ausweichen. Nun können diese Schülerinnen und Schüler die Oberstufe am GEO besuchen. Die ersten fünf Schülerinnen und Schüler haben zum neuen Schuljahr im Jahrgang 11 in der sogenannten Einführungsphase begonnen und werden, wenn alles erfolgreich verläuft, 2021 ihr Abitur in Empfang nehmen.

Schulleiter Andreas Jacob spricht von einem Projekt mit „landesweiter historischer Dimension“. Auch Schuldezernentin Dagmar Sachse ist begeistert: „Das ist ein wunderbares Ergebnis aus dem Inklusionsprozess.“ Die Kooperationspartner haben jetzt gemeinsam mit der Dezernentin den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben. Die Stadtverwaltung habe die Entwicklung bereits seit einer frühen Konzeptphase sehr gerne begleitet und die Umsetzung befürwortet, sagte Sachse. „Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement“, lobte die Dezernentin. Möglich geworden ist das Oberstufenangebot durch die Bündelung aller vor Ort vorhandenen Ressourcen – Lehrkräfte am GEO und am LBZH haben dafür Hand in Hand zusammengearbeitet.

Ein erstes Planungstreffen hatte es im Mai 2016 gegeben. Zahlreiche weitere Besprechungen und Abstimmungstermine sowie Besuche an vorbildhaften Schulen in Hamburg und München mündeten schließlich in einer Kooperationsvereinbarung, die GEO und LBZH am 11. Juni dieses Jahres unterschrieben haben. Zuvor hatte auch der Schulausschuss des Stadtrates mit einstimmigem Votum seine Zustimmung signalisiert.

Die Schülerinnen und Schüler werden am Gymnasium Eversten nicht gebärdensprachlich unterrichtet. Sie sind der Lautsprache mächtig, benötigen aber besondere Rahmenbedingungen. Dafür hat die Stadt Raumsanierungen zur Verringerung des Schalls vorgenommen und für eine hörgeschädigtengerechte Ausstattung gesorgt. Dazu gehört ein spezielles Akustiksystem mit Mikrofonen und Lautsprechern, dessen komplexe Steuerung verschiedene Situationen und Bedarfe berücksichtigt. Außerdem zählt ein interaktives Smartboard als moderne Tafel zur barrierefreien Ausrüstung. Die enge Kooperation und die räumliche Nähe zum LBZH ermöglicht die Nutzung des pädagogisch-audiologischen Beratungszentrums. Fortbildungen und eine direkte Unterstützung der Lehrkräfte am Gymnasium Eversten sind durch das LBZH Oldenburg gesichert.

Nach den ersten Wochen des neuen Schuljahres ziehen die Partner ein positives Fazit. „Von dem Projekt profitieren im Unterricht alle Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte“, resümiert GEO-Oberstufenkoordinator Carsten Hinrichs. „Typische Störungen wie Tuscheln oder Zwischenrufe haben stark abgenommen. Die Schüler sind aufmerksamer und setzen sich für ihre beeinträchtigten Mitschüler ein.“
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Neubau am Neuen Gymnasium eingeweiht

26.08.2018 19:37 Uhr

OB Krogmann sieht weiteren Schritt zu moderner Schullandschaft

Die Oldenburger Schullandschaft wird weiter modernisiert. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den Neubau am Neuen Gymnasium Oldenburg (NGO) vor Gästen aus Politik, Verwaltung, Schule, Eltern- und Schülerschaft eingeweiht. Der 660 Quadratmeter große Gebäudeteil besteht aus sieben Klassenzimmern, Inklusionsräumen, einem Ganztagsbereich und der neuen Bibliothek.

„Mit der Umgestaltung des NGO machen wir einen weiteren Schritt in Richtung moderner Schullandschaft in Oldenburg“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei der Einweihungsfeier. „Die Bibliothek als Selbstlernzentrum ermöglicht neue Unterrichtskonzepte, davon profitieren die fast eintausend Schülerinnen und Schüler am NGO.“ Rund 2,6 Millionen Euro investierte die Stadt Oldenburg in die Umgestaltung des NGO, die im Sommer 2017 begonnen hatte.

Die Umgestaltung des Gymnasiums sorgt für besseren Ganztagsunterricht. „Im Selbstlernzentrum können die Schülerinnen und Schüler ihre Hausaufgaben, Gruppenarbeiten und Projekte eigenständig bearbeiten. Dafür steht ihnen eine große Auswahl an Print- und Onlinemedien zur Verfügung“, sagt Schuldezernentin Dagmar Sachse. Neu ist, dass die Bibliothek nun für alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig offen steht, und nicht mehr nur für eine begrenzte Zahl. Die Inklusionsräume bieten für Schülerinnen und Schüler mit dem entsprechenden Bedarf Rückzugs- und Therapiemöglichkeiten. Zudem können sie in den neuen Differenzierungsräumen neben dem regulären Unterricht noch zusätzlich gefördert werden.

Wegen des Umbaus hatten im vergangenen Jahr einige Schülerinnen und Schüler Unterricht mal anders ? in Unterrichtscontainern auf dem Schulhof. Mit Beginn des Schuljahres konnten die neuen Klassenzimmer bezogen werden. Knapp 950 Schülerinnen und Schüler besuchen das NGO.

Der Ausbau und die Modernisierung von Schulen und Betreuungseinrichtungen ist ein zentrales Projekt der Stadt Oldenburg. Zuletzt sind jährlich deutlich mehr als 30 Millionen Euro in diesem Bereich investiert worden.
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Neues Schuljahr – neue Schulleitungen

08.08.2018 21:51 Uhr

Wechsel an vier Grundschulen sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung

An diesem Donnerstag, 9. August, startet das neue Schuljahr – zeitgleich übernehmen an vier Grundschulen (Bloherfelde, Bürgeresch, Krusenbusch und Hermann-Ehlers-Schule) sowie am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) neue Schulleitungen die Regie. 

Neue Rektorin an der Grundschule Bloherfelde ist Alexandra Wohlert. Sie hatte sich nach Beendigung ihrer Elternzeit im Jahr 2012 gezielt für die Grundschule Bloherfelde beworben. „Mein besonderes Interesse galt hier der gerade eingeführten Eingangsstufe, in der ich meine Erfahrungen zum individualisierten Unterricht vertiefen und an der Entwicklung dieses jahrgangsgemischten Konzeptes maßgeblich mitwirken konnte“, berichtet Alexandra Wohlert. An der Qualitätsentwicklung in Bloherfelde hat sie zunächst intensiv in der Steuergruppe, seit 2015 im Schulleitungsteam und seit 2016 offiziell als bestelltes Mitglied der kollegialen Schulleitung mitgearbeitet. In den vergangenen zwei Jahren sei der Gedanke, gerade diese Schule als Schulleiterin zu leiten, immer mehr gereift. „Es freut mich sehr, im Team der kollegialen Schulleitung angebahnte Prozesse fortzuführen, aber auch mit Verantwortung, Klarheit und Herzblut neue Perspektiven und Visionen zu entwickeln“, so die neue Rektorin. Alexandra Wohlert wurde 1972 in Salzgitter geboren, ist dort zur Schule gegangen und hat in Braunschweig studiert und in Hildesheim ihr Referendariat absolviert. Nach dem Referendariat trat sie ihre erste Stelle in Wilhelmshaven an – seitdem ist sie „begeisterte Bürgerin der Stadt Oldenburg“.

Oldenburg hat auch auf die neue Rektorin der Grundschule Krusenbusch, Katrin Miethke, große Anziehungskraft ausgeübt. Sie war bisher Leiterin der Grundschule Westerburgschule in Emden. Als sie vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen nach Oldenburg gezogen war, entschloss sie sich, ihre Zeit nicht länger auf der Autobahn verbringen zu wollen und bewarb sich auf die Stelle in Krusenbusch. An der dortigen Ganztagsgrundschule hat sie den Staffelstab von Gudrun Seeber übernommen, die 35 Jahre lang an der Spitze des Kollegiums gestanden hatte und vor den Ferien in den Ruhestand verabschiedet worden war. Karin Miethke wurde 1974 in Leer geboren, studierte ab 1994 in Hildesheim und kehrte danach als Junglehrerin in ihre Heimat Ostfriesland zurück. Sie hat 17 Jahre an der Westerburgschule in Emden gearbeitet – erst als Lehrerin, dann als Konrektorin und seit 2013 als Rektorin. Berufsbegleitend hat sie von 2010 bis 2012 an der Technischen Universität Kaiserslautern ihren Master in Schulmanagement absolviert.

Kein unbekanntes Terrain betritt die neue Leiterin der Grundschule Bürgeresch, Sandra Langenhahn: Sie hatte an der Junkerstraße bereits von März 2007 bis Oktober 2008 ihren Vorbereitungsdienst im Rahmen des Studienseminars absolviert. „Ich traf dort auf ein aufgeschlossenes Kollegium, das die individuellen Bedingungen der Kinder in besonderer Weise in den Blick nahm. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig beeindruckt, so dass ich mich der Schule immer verbunden fühlte“, sagt Sandra Langenhahn. „Da die Schule ab dem Schuljahr 2020/21 in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, werden wir uns in den nächsten Monaten vor allem um die konzeptionelle und bauliche Entwicklung des Ganztages kümmern“, blickt die neue Rektorin voraus. Sie freut sich, dabei ihre vielfältigen Erfahrungen in Unterricht und Lehrerausbildung einbringen zu können. Sandra Langenhahn war bis Juli 2018 Lehrbeauftragte in der Praxisphase für das Fach Kunst an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg und Fachseminarleiterin für Kunst am Studienseminar in Oldenburg und seit 2011 Lehrerin an der Grundschule Staakenweg. Erste Stationen nach dem Studium waren die Förderschule Borchersweg und die Realschule Ofenerdiek. 

Zum 1. August 2018 wurde Heiko Toussaint die Leitung der Hermann-Ehlers-Schule übertragen. Er ist nach viereinhalb Jahren als Konrektor der Oldenburger Paul-Maar-Grundschule auf den Leitungsposten in Eversten gewechselt. „Früher bin ich eigentlich lieber Indianer gewesen und nicht so gerne ein Häuptling. Nach den positiven Erfahrungen als Konrektor fühle ich mich bereit, nun noch mehr Verantwortung zu übernehmen und freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Heiko Toussaint, der mit seiner Familie weiterhin in Garrel wohnt. Oldenburg kennt er trotzdem gut – hier ist der gebürtige Essener aufgewachsen, zur Schule gegangen, hat das Abitur und sein Lehramtsstudium absolviert. Fürs Referendariat wechselte er das Bundesland und ging für zwei Jahre nach Münster, ehe er dann ab August 2000 an der Grundschule in der Gemeinde Molbergen seine erste feste Anstellung als Lehrer bekam. Als männliche Lehrkraft an einer Grundschule war er stets in der Minderheit. Während die meisten seiner Berufskollegen in die Sekundarstufe streben, fühlt sich Heiko Toussaint dagegen im Grundschulbereich genau richtig aufgehoben: „Das passt für mich einfach.“

Der neue Schulleiter am Berufsbildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) muss sich an kein neues Arbeitsumfeld gewöhnen – er kennt es bereits bestens: Denn die Nachfolge des langjährigen Schulleiters Wolfgang Meyer, der zum 1. Februar dieses Jahres verabschiedet worden war, trat dessen bisheriger Stellvertreter Gert Mora Motta an. Er wurde bereits im Juni ernannt. Erwin Schröder, schulfachlicher Dezernent bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde, übertrug ihm in einer Feierstunde den Dienstposten als Schulleiter am BZTG. Gert Mora Motta war zuvor seit August 2013 stellvertretender Schulleiter gewesen. Davor hatte er seit 2011 als Leiter der Abteilungen Elektrotechnik und Zahntechnik fungiert. Auch sein Referendariat hatte der Diplom-Ingenieur nach dem Studium am BZTG absolviert, wo er anschließend seinen Dienst als Lehrkraft aufnahm. Von 2001 bis 2006 war er ans Studienseminar Oldenburg abgeordnet, um angehende Informatiklehrer auszubilden. Das BZTG sieht Gert Mora Motta aktuell vor großen Herausforderungen: Zum einen stehen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Standort Straßburger Straße an, zum anderen gilt es, sich konzeptionell auf zukünftige Entwicklungen einzustellen. Als Stichwörter nennt der neue Schulleiter „Industrie 4.0“ und Digitalisierung. Das Hauptaugenmerk liege weiter darauf, jungen Leuten Berufsorientierung zu geben, ihnen die nötigen Qualifikationen zu vermitteln und sie bestmöglich auf die Arbeitswelt vorzubereiten.
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Einschulung: Fast 1.400 Oldenburger Abc-Schützen

08.08.2018 21:43 Uhr
1.365 Kinder werden nach aktuellem Stand zum Schulbeginn am Samstag, 11. August, eingeschult. Den Anmeldezahlen zu Beginn der Sommerferien zufolge nehmen die 28 Oldenburger Grundschulen jeweils zwischen 22 (Grundschule Wechloy) und 87 (Grundschule Bloherfelde) neue Schülerinnen und Schüler auf und haben damit steigende Anmeldezahlen. Im Vorjahr waren es 1.316 Kinder.

Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es online unter www.oldenburg.de/schule. Die Stadt Oldenburg wünscht allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen guten Start an ihrem ersten Schultag.

Die Einschulungszahlen im Einzelnen sind wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern):
 - Grundschule Alexandersfeld: 38 (35)
 - Grundschule Auf der Wunderburg: 50 (39)
 - Grundschule Babenend: 41 (45)
 - Grundschule Bloherfelde: 87 (70)
 - Grundschule Bümmerstede: 62 (73)
 - Grundschule Bürgeresch: 36 (27)
 - Grundschule Dietrichsfeld: 53 (61)
 - Grundschule Donnerschwee: 49 (35)
 - Grundschule Drielake: 56 (46)
 - Grundschule Etzhorn: 32 (29)
 - Grundschule Haarentor: 44 (35)
 - Grundschule Heiligengeisttor: 39 (42)
 - Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 42 (33)
 - Grundschule Hogenkamp: 35 (35)
 - Grundschule Klingenbergstraße: 58 (58)
 - Grundschule Kreyenbrück: 83 (53)
 - Grundschule Krusenbusch: 39 (63)
 - Grundschule Nadorst: 58 (52)
 - Grundschule Ofenerdiek: 72 (84)
 - Grundschule Ohmstede: 55 (54)
 - Grundschule Paul-Maar-Schule: 59 (54)
 - Grundschule Röwekamp: 30 (31)
 - Grundschule Staakenweg: 83 (81)
 - Grundschule Wallschule: 32 (39)
 - Grundschule Wechloy: 22 (22)
 - Katholische Grundschule Eversten: 38 (47)
 - Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (40)
 - Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 28 (33)

Des Weiteren kommen nach vorläufigem Stand 1.286 Schülerinnen und Schüler in die fünfte Klasse. Im Vorjahr waren es 1.206 Schülerinnen und Schüler. Die Integrierten Gesamtschulen nehmen 419 Fünftklässler auf (419 im Jahr 2017), die Oberschulen insgesamt 237 (208) und die Gymnasien 630 (579).
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Schulabgänger der Sekundarstufe I sind weiterhin schulpflichtig

01.08.2018 19:44 Uhr

Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen werden in diesem Jahr ab Mittwoch, 8. August, eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben.


Berufsbildende Schulen Haarentor
 An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden am Mittwoch, 8. August, die folgenden Ausbildungsberufe eingeschult: Fachinformatiker/in Anwendungs¬entwicklung und Systemintegration, Informatikkauffrau/-mann, IT-Systemkauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Personaldienstleistungskauffrau/-mann, Servicekraft und Kauffrau/-mann für Dialogmarketing sowie Kauffrau/-mann im
 E-Commerce. 


Folgende Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit werden eingeschult: Medizinische/r Fachangestellte/r, Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sowie auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik Klasse 12.


Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig im Internet unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.


Berufsbildende Schulen Wechloy
 An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, Telefon 0441 2182-0, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 9. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
 Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Ausbildungsbetriebe können sich im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag) über den ersten Unterrichtstag informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
 An den Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3), Maastricher Straße 2, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 9. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult, die im Internet unter www.bbs3-ol.de unter dem Stichwort Einschulung eingesehen werden können. Ebenfalls sind unter diesem Stichwort die bereits bestehenden Klassen mit den ersten Unterrichtstagen gelistet. Die Schultage für die Berufsschulklassen sind den Betrieben mitgeteilt worden und auch im Internet unter www.bbs3-ol.de nachzulesen.


Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am 9. August um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.


Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen
 Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Die Anmeldungen für die Vollzeitschulen an den berufsbildenden Schulen wurden bereits im Februar entgegengenommen, sind im Falle von Schulpflichtigen aber auch jetzt noch möglich. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.


Umschulungen
 Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.


Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Viele Schulen werden zu Ferien-Baustellen

14.07.2018 21:48 Uhr

Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit

Die unterrichtsfreie Zeit im Sommer nutzt die Stadt, um gleich an mehreren Oldenburger Schulen Bauarbeiten zu beginnen oder bestenfalls gleich abzuschließen. Dieses Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Hier ein Überblick über die aktuellen Bauprojekte:


• Altes Gymnasium: Sanierung von elf Klassenräumen, Fluren und Treppenräumen, Kosten etwa 400.000 Euro.


• Herbartgymnasium: Sanierung von sieben Klassenräumen und anschließender Flure, Kosten etwa 150.000 Euro. Sanierung der Aula (Dachdeckung, Dachtragwerk, Akustik, Technische Gebäudeausrüstung), Kosten etwa 1,1 Millionen Euro.


• Oberschule Eversten: Energetische Sanierung (Dach und Fassade), Kosten etwa 1,5 Millionen Euro.


• BBS Haarentor: Sanierung Aula, Kosten etwa 90.000 Euro.


• Förderschule Kleiststraße: Maler- und Bodenbelagsarbeiten in vier Klassenräumen, Kosten etwa 25.000 Euro.


• BZTG Straßburger Straße: Sanierungsarbeiten Kellergeschoss, Kosten etwa 170.000 Euro.


• Grundschule Babenend: Erneuerung Sportboden Halle, Kosten etwa 50.000 Euro.


• Grundschule Ofenerdiek: Sanierung Treppenhäuser und Aulabeleuchtung, Kosten etwa 60.000 Euro.


• Grundschule Bümmerstede: Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen im Zuge des Ausbaus für Ganztag/Inklusion, Kosten 200.000 Euro.


• Grundschule Drielake: Erneuerung Abwasserkanal, Kosten etwa 45.000 Euro.


Begonnen wurden mit den Sommerferien außerdem umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen (Fenster/Fassade) an der Oberschule Ofenerdiek (Gesamtkosten etwa 5 Millionen Euro in 2017/2018) und Sanierungsmaßnahmen an der IGS Helene-Lange-Schule (etwa 3 Millionen Euro), die nach den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden sollen.


Auch mit Beginn der Sommerferien hat am Neuen Gymnasium Oldenburg das Projekt Ganztag/Inklusion/Sanierung begonnen, mit einem Volumen von circa 2,675 Millionen Euro.


Am Herbartgymnasium erfolgt neben den oben angegebenen Instandhaltungsmaßnahmen die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen (circa 100.000 Euro) am Hauptstandort Herbartstraße. An der Außenstelle Hauptstraße werden die Inklusionsmaßnahmen (unter anderem Aufzug) nach den Sommerferien abgeschlossen (circa 100.000 Euro).
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Musiker machen sich für Musik stark – Musik mit dem Tablet-Computer

14.03.2018 10:26 Uhr
von Carsten Perkuhn

I-PADS aus dem Erlös eines adventlichen Benefizkonzerts der Graf-Anton-Günther-Loge gehen an die Schülerinnen und Schüler der Schule Borchersweg
Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert! Eigene Tablet-Computer auf denen sie eigene
Musik komponieren und spielen können. Regelmäßig an jedem Montag treffen sich die
Jugendlichen im Musikraum der Schule und schnappen sich für 2 Stunden Ihren Tablet-
Computer. Für viele der hier agierenden Schülerinnen und Schüler sind herkömmliche
Instrumente einfach zu schwer oder zu unhandlich, denn sie leiden an massiven
Muskelerkrankungen, die das Halten und Spielen regulärer Instrumente nahezu unmöglich
machen. Alexander (17) sagt: „Die AG macht echt Spaß, denn endlich kann ich wieder meinem
Hobby Musik machen nachgehen“. Musiklehrerin Yvonne Sturm, die das Projekt zusammen mit
Herrn Alwin Kölblinger von der Graf-Anton-Günther-Loge initiiert hat, ergänzt: „Aktuelle Musik-
Apps ermöglichen da wieder eine große Vielfalt an Handlungsfähigkeit und eigener
Gestaltungskraft“.
Im Dezember hatte die Graf-Anton-Günther-Loge eine adventliche Matinee zu Gunsten der
Schule Borchersweg veranstaltet. Eingeladen wurde zu einem Konzert von Bariton Alwin
Ko?lblinger, selbst Logenmitglied, begleitet am Flu?gel von W?odzimierz Jasionowski. Unter dem
Motto „Unsere Allmutter in Liedern und Gedichten“ brachte Herr Kölblinger Lieder, vorwiegend
aus der Romantik, gefühlvoll und ausdrucksstark zum Klingen. Eintritt musste niemand zahlen,
doch viele der Gäste waren von der Musik und der Projektvorstellung angetan und spendeten
zum Teil sehr hohe Summen. Alwin Ko?lblinger sagt: „Die Musik stellt auch die thematische
Überschneidung zu dem unterstützten Schulprojekt dar. Ein erster Kennenlern-Besuch in der
Schule und das Fachgespräch von Profi-Musiker und Musik-Lehrerin hat mir gezeigt, dass die
Schule Borchersweg ein sehr gutes und lohnendes Projekt auf die Beine stellen kann.“
Dank eines abendliches Erlöses von nahezu 3.000,-- €, der vom Dachverband der Loge, dem
Deutschen Druiden-Orden VAOD e.V. noch einmal auf insgesamt 4.500,-- € aufgestockt wurde,
startete die Schule Borchersweg zum 01.02.2018 ihre neue Arbeitsgemeinschaft „Musik mit
dem Tablet Computer“.
Noch werden die Tablet PCs vorrangig für den Musikunterricht benutzt, doch es gibt bereits
zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die Interesse an der Neuanschaffung haben und die
Tablet-Computer auch in anderen Unterrichtsfächern oder fächerübergreifend einsetzen
möchten.
Wer das erste Konzert verpasst hat, hat am Sonntag, dem 17. Juni 2018 um 17:00 Uhr noch
einmal die Gelegenheit sich im Wilhelm 13 in Oldenburg, einen Besuch nachzuholen. Es lohnt
sich! Auch hier geht der Erlös erneut in ein musikalisches Projekt der Schule Borchersweg.
Stichwort: „Trommelwirbel!“
Wer Näheres über die Graf-Anton-Günther-Loge, Oldenburg erfahren möchte hat am 28.Mai
2018 um 19.00 Uhr im Bistro des Casablanca dazu Gelegenheit. In ungezwungener
Atmosphäre gibt es einen kurzen Vortrag mit dem Thema „Druiden – Männer allein im Wald?“
und danach die Möglichkeit einige Mitglieder der Loge kennenzulernen.
Bei der feierlichen Übergabe des symbolischen Schecks an den Förderverein "Eltern und
Freunde der Schule Borchersweg e.V." war zahlreiche „Prominenz“ anwesend: Herr Alwin
Kölblinger und der Vorsitzende der Graf-Anton-Günther-Loge Herrn Andreas Speckmann, die
zweite Vorsitzende des Fördervereins Frau Annfried Martens sowie die Schule Borchersweg
vertreten durch den Schulleiter Herrn Stefan Völkel, den Konrektor und Mit-Initiator des Projekts
Herrn Carsten Perkuhn sowie der Musiklehrerin Frau Yvonne Sturm.
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Comics erfinden per App

18.02.2018 19:29 Uhr

Fortbildung für Lehrkräfte am 9. März ? Anmeldung bis zum 23. Februar

Ob Fotoroman oder gezeichnete Graphic Novel – stets geht es darum, schlüssige und spannende Erzählsequenzen zu erfinden. Das Horst-Janssen-Museum bietet eine Fortbildung in Form eines Workshops für Lehrkräfte am Freitag, 9. März, an. Mediengestalter Thomas Robbers legt darin den Fokus auf die Konzeption eines Comics. Mithilfe der App „Comic Life 3“ lassen sich schnell und unmittelbar Bildgeschichten erstellen, indem Fotos (optional Zeichnungen) in vorgegebene Panels gesetzt und mit Sprechblasen samt Lettern sowie Textboxen ausgestattet werden. Der Workshop richtet sich vorrangig an Lehrkräfte, die Tablets oder Smartphones als kreatives Werkzeug im Unterricht einsetzen wollen.

 

Die Fortbildung wird in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für regionale Lehrerfortbildung Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) durchgeführt. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Die Anmeldung erfolgt über das OFZ im Internet unter www.uni-oldenburg.de/ofz mit der Kursnummer KOL.1810.013.
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Workshop und Führung für Schulklassen: Downscaling und Splashpanels

08.02.2018 09:12 Uhr

Zur Gestaltung von Comics, Animationen und Computerspielen

Zwei verschiedene Angebote sind ab sofort und bis zum 16. März für Schulklassen im Edith-Russ-Haus buchbar: „Downscaling“ – für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 – beschäftigt sich mit der digitalen Verwandtschaft der Graphic Novel: Computerspiele und Animationen, die zum Teil bewusst eine veraltete Bildschirmästhetik nutzen. Die Teilnehmenden gehen der künstlerischen Strategie des

„Downscaling“ auf den Grund und diskutieren, warum Künstlerinnen und Künstler mit pixeligen 8-Bit-Grafiken und veralteter 3D-Ästhetik arbeiten. Die Veranstaltung dauert 90 Minuten und kostet 25 Euro. Sie kann auf Wunsch um ein praktisches Projekt erweitert werden.

 

„Splashpanels“ ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 buchbar. Anhand der in der Ausstellung „Die Neunte Kunst – Unwanted Stories“ gezeigten Graphic Novels beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Aufbau von Einzelbildern in einer Comicsequenz, so genannten Panels. Sie stellen einzelne Panels nach, fotografieren diese Szenen und bearbeiten die Fotos mithilfe einer Comic-App. So entstehen „Splashes“, großformatige Comicpanels, die anschließend ausgedruckt werden können. Auf Wunsch kann das Angebot auf mehrere Termine erweitert werden. Der Workshop dauert 120 Minuten und kostet 50 Euro.

 

Weitere Informationen gibt es bei Jan Blum unter Telefon 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Ausgewogener Rahmen für Ganztagsbildung in Grundschulen

01.02.2018 20:09 Uhr

Neues Konzept stärkt Rolle der Schulen und schafft mehr Wahlmöglichkeiten

Es ist das Ergebnis eines monatelangen Arbeits- und Beteiligungsprozesses, der allen Mitwirkenden viele Anstrengungen abverlangt hat – doch die Mühen haben sich gelohnt: Die Neufassung des Rahmenkonzeptes für die „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“ verbessert Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder und unterstützt Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig verschafft das Konzept Grundschulen möglichst große Handlungsspielräume und mehr Rechtssicherheit, zudem gewährleistet es die langfristige Finanzierbarkeit des Ganztagsmodells. Der Rat der Stadt Oldenburg hat die Neufassung in seiner Sitzung am 22. Januar 2018 beschlossen.

Im Vergleich zum alten Konzept, das vom 30. November 2015 datierte, wird mit der Neufassung ein großer inhaltlicher Wandel mit starken Auswirkungen auf die Rollen der Schulen und ihrer Kooperationspartner vollzogen. „Ganztagsschule wird nun konsequent von Schule aus gedacht“, betont Schuldezernentin Dagmar Sachse. Dennoch werde Ganztagsbildung erst in einer guten und starken Kooperation zwischen Ganztagsschule und ihren Partnern lebendig. Zukunftsmodell für Ganztagsgrundschulen in Oldenburg sei daher nach wie vor eine „Kooperative Ganztagsbildung“. 

Das Konzept zeichnet sich vor allem durch folgende positive Veränderungen aus:
  • Es besteht ein Rechtsanspruch auf elternbeitragsfreie Teilnahme am schulischen Ganztagsangebot an bis zu fünf Tagen in der Woche.
  • Die Schulen erhalten mehr Wahlmöglichkeiten entsprechend der individuellen Gegebenheiten vor Ort (Ganztagsbildung mit/ohne/in Teilen mit primärem Kooperationspartner, Bestandshort, betreuter Mittagstisch, Halbtagsschule).
  • Es besteht eine rechtssichere Anwendung mit Blick auf die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe.
Der Beschlussfassung im Rat waren umfangreiche Beratungen in Fachausschüssen, in der AG „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“, in zehn thematischen Arbeitsgruppen sowie intensive Gespräche mit Schulen, freien Trägern der Jugendhilfe, Landesschulbehörde und Landesjugendamt vorausgegangen. „Das Konzept bietet nun einen ausgewogenen Rahmen für die zukünftige Arbeit der Ganztagsschule und ihrer Partner“, erläutert Schulamtsleiter Matthias Welp. „Es ist so aufgebaut, dass zukünftigen Entwicklungen möglichst ohne eine weitere Neufassung begegnet werden kann.“ Alle bestehenden Ganztagsgrundschulen können im Rahmen einer Übergangsregelung bis zum Schuljahr 2020/2021 weiterhin nach dem alten Konzept (vom 30. November 2015) arbeiten. Alle neuen Ganztagsgrundschulen werden ab dem Schuljahr 2018/2019 direkt nach dem neuen Konzept beginnen. Formen des Ganztagsangebotes Offene Ganztagsgrundschule In der offenen Ganztagsgrundschule findet nach dem Unterricht an drei bis fünf Tagen ein freiwilliges und an einzelnen Tagen wählbares schulisches Ganztagsangebot statt. Es gibt ein gemeinsames Mittagessen, Übungs- und Förderzeiten, Arbeitsgemeinschaften (auch in Kooperation mit Sport, Kultur und Freizeit) sowie selbstbestimmte Spiel- und Erholungszeiten. Die Anmeldung gilt für ein Jahr verpflichtend. Teilgebundene Ganztagsgrundschule Wählt die Grundschule die teilgebundene Ganztagsform ist der Ganztag an mindestens zwei Tagen für alle Kinder (gebundene Tage) verpflichtend. Ergänzend dazu können die übrigen Tage (auch einzelne Tage möglich) freiwillig gewählt werden (offene Tage). Der gebundene Ganztag, an dem alle Kinder bis nachmittags in der Schule sind, bietet die Möglichkeit zur Rhythmisierung. Der Schulvormittag der Kinder kann deutlich entzerrt und entspannter werden. Teile des Unterrichts können am Nachmittag angeboten werden (zum Beispiel Sport oder Kunst). Gebundene Ganztagsgrundschule In der vollgebundenen Ganztagsgrundschule sind alle Schülerinnen und Schüler an mehr als drei Nachmittagen zum ganztägigen Besuch der Schule verpflichtet. Der Unterricht und weitere Angebote wechseln sich in der Regel ab. Ergänzende außerschulische Angebote – Spätangebot und Ferienangebot An Schulen mit entsprechenden Bedarfen können ergänzende Spätangebote und/oder Ferienangebote eingerichtet werden. Verantwortung und Organisation liegen in der Hand der Kooperationspartner. Das Spätangebot umfasst 60 oder 90 Minuten nach dem schulischen Ganztagsangebot. Das Ferienangebot beinhaltet maximal neun einzelne Buchungspakete:
  • zwei ganze Wochen in den Osterferien
  • vier ganze Wochen in den Sommerferien
  • zwei ganze Wochen in den Herbstferien
  • fünf Tage flexibel je Standort
Finanzielle Förderung Die grundsätzliche personelle Ausstattung des schulischen Ganztagsangebotes erfolgt durch das Land Niedersachsen. Die Stadt Oldenburg unterstützt die Schulen und ihre Kooperationspartner zudem finanziell durch:
  • Budgets für pädagogisches Personal
  • Budgets für Unterstützung bei der Organisation bzw. Leitung und Koordination
  • Budgets für Angebote aus Kultur, Sport und Freizeit
  • Budgets für Sachkosten
  • Budgets für Fortbildung und Qualitätsentwicklung
  • Budgets für Verwaltung
Bisherige Ganztagsgrundschulen
  • Ohmstede – teilgebundene Ganztagsgrundschule (außerhalb des Rahmenkonzeptes, seit dem Schuljahr 1991/1992)
  • Nadorst – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2012/2013)
  • Donnerschwee – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2012/2013)
  • Ofenerdiek – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2013/2014)
  • Krusenbusch – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2013/2014)
  • Staakenweg – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 02/2014)
  • Babenend – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2014/2015)
  • Kreyenbrück – teilgebunden und offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2015/2016)
  • Heiligengeisttor – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 2016/2017)
  • Bümmerstede – offene Ganztagsgrundschule (seit Schuljahr 02/2017)
Weitere Ausbauplanung Zum nächsten Schuljahr werden die Grundschulen Etzhorn und Harlingerstraße in Ganztagsschulen umgewandelt. Die weitere Ausbauplanung sieht folgende Reihenfolge vor:
  • Bloherfelde
  • Drielake
  • Bürgeresch
  • Dietrichsfeld
  • Auf der Wunderburg
  • Röwekamp
  • Paul-Maar-Schule
  • Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen
  • Klingenbergstraße
  • Alexandersfeld
  • Wallschule
  • Hogenkamp
  • Hermann-Ehlers-Schule
  • Haarentor
  • Wechloy
  • Ohmstede
  • Katholische Grundschule Eversten
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Frischzellenkur für Außengelände der Grundschule Ofenerdiek

21.12.2017 22:08 Uhr

Stadt investiert 370.000 Euro – Fertigstellung im Frühsommer – Weitere Schulhof-Projekte

Zu einer guten Schule gehört ein Schulhof, der für Kinder attraktiv ist, ihre Neugier weckt, Anreize zum Spielen und Bewegen bietet, gleichzeitig aber auch Ruhezonen vorhält. Dieser Idealvorstellung versucht die Stadt Oldenburg nach den Ideen der Landschaftsarchitekten „Die Draußenplaner“ an der Grundschule Ofenerdiek nahezukommen. Seit Ende Oktober werden rund 3600 Quadratmeter des Außengeländes umgestaltet. In diesem Zuge wird nicht nur der Schulhof neu strukturiert, sondern auch die Parksituation verbessert. Für die Realisierung stehen 370.000 Euro zur Verfügung. 

Zwar ruht der Baubetrieb auf dem Schulgelände an der Lagerstraße derzeit witterungsbedingt, hinter den Absperrzäunen lässt jedoch schon einiges das künftige Aussehen des Schulhofes erahnen. Großes Augenmerk hat Planer Peter Schmitt darauf gelegt, den umfangreichen Altbaumbestand zu erhalten. Um das Grün herum bringt er mit gelben und anthrazitfarbenen Pflastersteinen und roter Wegedecke Farbe ins Schulhof-Spiel. Gelbe Steine und sich durch den Platz schlängelnde rote Betonsitzreihen weisen den Weg zum Haupteingang. Nah des Eingangs haben künftig auch die Fahrradständer für die Schülerinnen und Schüler ihren Platz. Der Bereich vor der Stadtbibliothek wird mit Spielflächen und Sitzgelegenheiten neu gegliedert und verspricht ein Mehr an Aufenthaltsqualität.

Eine Spielgeräte-Erneuerung sowie die barrierefreie Gestaltung des Innenhofes runden die Umgestaltung des Außengeländes ab, berichtet Thorsten Logemann vom Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“. Die Planung ermöglicht es auch, den Bring- und Holverkehr durch „Elterntaxis“ zu ordnen. An der Ecke Lagerstraße/Zufahrt zur benachbarten DRK-Kindertagesstätte wird eine Fläche angelegt, die acht Stellplätze und sowie Ein- und Ausfahrten enthält. 

„Voraussichtlich im Frühsommer wird das Gelände komplett nutzbar sein“, schätzt Peter Schmitt. Der Großteil der Arbeiten findet bei laufendem Schulbetrieb statt. 

Schulleiter Eibe Ruth freut sich über die Frischzellenkur fürs Schulgelände: „Der Schulhof wird dadurch deutlich aufgewertet. Die Umgestaltung der Außenanlagen schließt den Ausbau zur inklusionsfitten Ganztagsschule ab.“ Der Schulhof gilt als Visitenkarte der Schule und repräsentiert die Offenheit der Schule nach außen. Teile der Freianlagen werden auch als öffentlicher Spielplatz genutzt. „Daher verfolgen auch viele Ofenerdieker aufmerksam die Fortschritte“, weiß Ruth. 

Teil des Gesamtkonzeptes, das der Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ zusammen mit der Schule entwickelt hat, ist auch die Anlage kleiner Spielfelder für Streetball und ähnliches im nördlichen Bereich des Geländes. Wann dieses Projekt realisiert wird, ist noch offen. 

An den folgenden Schulen werden zurzeit ebenfalls Schulhöfe durch den Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ saniert: Grundschule Bümmerstede, IGS Flötenteich und BZTG Straßburger Straße. In 2018 folgen die Grundschulen Harlinger Straße, Etzhorn, Babenend und Bloherfelde. Weitere Schulhöfe werden auch in den kommenden Jahren renoviert. 
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Neubau ist beste Motivation zum Lernen

16.12.2017 00:15 Uhr

IGS Flötenteich: 5,5-Millionen-Projekt eingeweiht – Neue Räume flankieren Sechszügigkeit

Oldenburgs größte Integrierte Gesamtschule ist die IGS Flötenteich schon lange – jetzt ist die Schule am Hochheider Weg auch räumlich gewachsen: Der am Freitagmittag eingeweihte Neubau sorgt dafür, dass die sechszügige Jahrgangsstruktur in angemessener Weise ihren Platz findet. Das Gebäude bietet der Schule eine zusätzliche Nutzfläche von 1.500 Quadratmetern. „Dieser Bau löst ein Versprechen ein“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vor rund 200 Gästen aus Politik, Verwaltung, Schule, Eltern- und Schülerschaft. „Als entschieden wurde, die Kapazität der IGS Flötenteich von vier auf sechs Züge zu erhöhen, war auch klar, dass der zusätzliche Raumbedarf gedeckt werden muss.“ Das tut der seit Schuljahresbeginn genutzte Erweiterungsbau in sehr ansehnlicher Manier. Zur offiziellen Einweihung überreichte Krogmann einen symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Hannelore Lüllwitz.
Der Ausbau des IGS-Standortes Flötenteich trägt der hohen Nachfrage nach Gesamtschulplätzen in Oldenburg Rechnung. Für das laufende Schuljahr waren knapp 500 Anmeldungen für die 5. Klassen eingegangen – 180 Plätze stehen an der IGS Flötenteich zur Verfügung. An der Schule können jetzt insgesamt rund 1.200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Der Neubau hat rund 5,5 Millionen Euro gekostet. „Dies ist natürlich eine Menge Geld. Aber es ist gut angelegtes Kapital. Denn gerade die Ausstattung und die positive Atmosphäre der Bildungseinrichtung sind für den Lernerfolg eine ganz wichtige Voraussetzung. Der Neubau ist Motivation zum Lernen“, betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
Das neue – vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau unter Federführung von Meike Dreyer geplante – Gebäude beherbergt im Erdgeschoss Fachräume für Musik und Kunst sowie den Verwaltungstrakt, im Obergeschoss sind allgemeine Unterrichtsräume für einen Jahrgang sowie Musikräume untergebracht. Gestalterischer Clou: Der Neubau ist im Obergeschoss durch einen Glasgang mit dem Hauptgebäude verbunden. Der gläserne Übergang bildet eine torartige Situation zum Schulhof und verschafft der Schule ein neues Entree. Die Verbindungsbrücke zwischen den Gebäuden wurde am Freitag offiziell freigegeben. 
Jürgen Krogmann bescheinigte allen Entscheidern und Unterstützern in Politik und Verwaltung, die Weichen richtig gestellt zu haben. Er dankte Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft für ihre Geduld. Ein Lob ging auch an die beteiligten Architekten, Planer und Baufirmen: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die IGS Flötenteich ist ein Flaggschiff unserer Schullandschaft.“ 
Die Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich bedankten sich auf spektakuläre und klangvolle Weise: Zwei Nachwuchs-Artistinnen aus dem 8. Jahrgang zeigten im Duo eine Hochradchoreografie, Schülerinnen aus dem 6. Jahrgang beeindruckten mit einer Choreografie am Vertikaltuch. Die Bigband der Schule umrahmte die Redebeiträge mit einem Daft-Punk-Medley sowie den Songs „Let‘s get loud“ (im Original von Jennifer Lopez) und „All i want for christmas is you“ (von Mariah Carey). 

Derzeit wird noch der Außenbereich des Neubaus fertiggestellt: Dabei erhält die IGS eine neue Zuwegung zum Hochheider Weg. Außerdem entstehen neue Fahrradabstellanlagen und den Kunsträumen vorgelagerte Werkterrassen. 


Mit dem Erweiterungsbau sind die Maßnahmen zur Umsetzung der Sechszügigkeit abgeschlossen. Doch gebaut wird an der IGS Flötenteich auch weiterhin: Für den Zeitraum 2018 bis 2021 sind weitere Projekte vorgesehen: Sanierungen in den Bestandsgebäuden, energetische Fassadensanierungen, die Sanierung der bestehenden Drei-Feld-Halle und die Erweiterung um eine Zwei-Feld-Halle. Alles in allem wird die Stadt – beginnend mit Brandschutzmaßnahmen im Jahre 2011 und vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zu den noch geplanten Einzelpositionen – bis zum Jahr 2021 rund 26 Millionen Euro in den Schulstandort Flötenteich investiert haben.
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Über 1000 Schüler_innen arbeiten für das Erinnern

29.10.2017 00:19 Uhr

Die IGS Kreyenbrück gestaltet in diesem Jahr das Begleitprogramm zum Erinnerungsgang

»Erinnerungen festhalten«, das ist der Leitgedanke, den die IGS Kreyenbrück für den Erinnerungsgang am 10.11.2017 gewählt hat. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang ist die IGS in diesem Jahr für die Planung und Durchführung verantwortlich und hat ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt, welches den Gang thematisch einrahmt und inhaltlich vertieft.

Am Freitag, 27. Oktober, stellten die Schülerinnen und Schüler ihre zahlreichen Projekte vor, in denen ganz unterschiedlichen Aspekte des Erinnerns betrachtet werden. So hat der sechste Jahrgang zusammen mit dem Verein Heimatsucher e. V. die Erinnerungen von Zeitzeug_innen zu Stop-Motion-Filmen verarbeitet. Unterstützt von Werkstattfilm e. V. hat der neunte Jahrgang einen Film über die NS-Zeit in Oldenburg erstellt.

Während des diesjährigen Ganges werden die IGS-Schüler_innen kleine Holzwürfel verteilen. »Unser dringender Wunsch, Erinnerungen festzuhalten, wird dadurch greifbar und bleibt nicht auf wenige Augenblicke begrenzt. Die Würfel sind daher ›Denkmäler im Hosentaschenformat‹, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen«, sagt Heike Schaadt, Didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück..

Weitere Projektbeispiele:
  • Die antijüdischen Gesetze der NS-Zeit wurden zusammengetragen und werden auf dem Erinnerungsgang gezeigt.
  • In einem Kunstprojekt erhielten die Opfer ein Gesicht; ab dem 8. November sind die Portraits in der Landesbibliothek am Pferdemarkt zu sehen.
  • Die Wohnorte der Juden in Oldenburg wurden auf einem Stadtplan lokalisiert.
  • Aktuelle Musik- und Raptexte, die sich mit Diskriminierung und Rassismus beschäftigen, wurden untersucht.
  • Die Kurzgeschichte «Die Küchenuhr« von Wolfgang Borchert wurde in Fotostorys umgesetzt
  • Symbole und Schrift wurden analysiert.
»Seit Januar arbeiten die Jahrgänge 6 bis 12 am Begleitprogramm. Die Hauptarbeit haben die Schülerinnen und Schüler in zwei Projektwochen absolviert. Außerdem standen pro Woche zwei AG-Stunden zur Verfügung«, erklärt Bastian Kohlhaase, Koordinator an der IGS für den Erinnerungsgang. Die Einzeltermine des umfangreichen Programms sind im Faltblatt zum Erinnerungsgang aufgeführt. Der Erinnerungsgang selbst beginnt wie in jedem Jahr am 10. November um 15:00 Uhr auf dem Innenhof der Landesbibliothek.
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Stadt sperrt Räume im Bildungszentrum für Technik und Gestaltung

04.08.2017 18:02 Uhr

Asbestwerte in den Räumen liegen über den Grenzwerten

Bei Routinemessungen des Bremer Umweltinstituts vor dem Beginn von Bauarbeiten im Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) ist eine Überschreitung von Grenzwerten für Asbest in der Raumluft festgestellt worden. Daraufhin wurde gestern Abend die Schulleitung informiert und eine vorübergehende Sperrung großer Teile der unteren Etage des Schulgebäudes festgelegt.

Nicht betroffen sind die Räume des ersten Obergeschosses, die Verwaltungsräume und die Pausenhalle. Diese Räume können in Betrieb bleiben. Die Schulleitung hat heute früh Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte informiert und ist dabei, den Unterrichtsplan entsprechend zu ändern. Zu diesen Maßnahmen gehört, dass etwa 400 Schülerinnen und Schüler zunächst einmal vom Berufsschulunterricht freigestellt werden und vorerst in ihren Betrieben bleiben.

Das asbestbelastete Material ist in den Stützpfeilern des Schulgebäudes verbaut worden. Die Messungen waren veranlasst worden, weil Bauarbeiten für den Brandschutz erfolgen sollten. Die Stadt ist bereits im Gespräch mit einer Firma, die nach Möglichkeit bereits am Wochenende damit beginnen wird, die betroffenen Pfeiler zu verkleiden. Anschließend kann die Feinreinigung der Räume erfolgen.

Wie lange die Räume gesperrt bleiben ist bisher noch offen, die Stadt geht nach derzeitigen Erkenntnissen von bis zu drei Wochen aus. Für die Herbstferien ist ein kompletter Ausbau der asbesthaltigen Materialien geplant.
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Meeresforschung aus Schülersicht mit „Tief unter dem Meer“ und „Meer sehen“

04.08.2017 17:40 Uhr

Frei buchbare Vermittlungsangebote für Schulklassen im Edith-Russ-Haus

Im Rahmen von zwei Workshopangeboten wird das Edith-Russ-Haus für Medienkunst mit der aktuellen Ausstellung „Ozeane“ zum Klassenzimmer: So können Kinder im Kita- und Grundschulalter die Ozeane erforschen und eigene Unterwasserwelten basteln, während Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sich mit umweltpolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Weltmeere auseinandersetzen können. Beide Angebote sind bis zum 24. September nach Absprache buchbar, per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de sowie telefonisch bei Jan Blum unter 0441 235-3275.

 

In dem Workshop „Tief unter dem Meer“ für Kitas, Vorschulen und Grundschulen erkunden die Kinder, was es im Meer alles zu sehen gibt und was auf der anderen Seite nicht dorthin gehört. Sie erforschen die Weiten der Ozeane und basteln anschließend eine eigene Unterwasserwelt. Der Workshop dauert 90 Minuten, die Kosten betragen 37,50 Euro.

 

Der Rundgang „Meer sehen“ richtet sich an weiterführende Schulen, dauert 60 Minuten und kostet 25 Euro. Die großflächigen Unterwasseraufnahmen von Armin Linke werden zum Anlass genommen, sich Gedanken über den Zustand der Weltmeere zu machen. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Themen wie dem Meeresspiegelanstieg, Seerecht,  Umweltaktivismus sowie dem Industriegebiet Meer. Es können auch individuelle Schwerpunkte gesetzt werden, ebenso besteht die Möglichkeit, den Rundgang um ein (kunst-)praktisches Projekt zu erweitern.
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Schulabgänger der Sekundarstufe I weiterhin schulpflichtig

27.07.2017 20:13 Uhr

Einschulungen an den berufsbildenden Schulen stehen bevor

Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen werden in diesem Jahr ab Mittwoch, 2. August, eingeschult. Sie müssen dazu ihren Ausbildungsvertrag, Schreibmaterial und ihr Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten Vollzeitschule mitbringen. Zum Besuch einer berufsbildenden Schule verpflichtet sind alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen sowie alle, die die Sekundarstufe I verlassen haben und ihre zwölfjährige Schulpflicht noch nicht erfüllt haben. 

Berufsbildende Schulen Haarentor
An den Berufsbildenden Schulen Haarentor (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Informatik und Gesundheit), Ammerländer Heerstraße 33/39, werden am Mittwoch, 2. August, die folgenden Ausbildungsberufe eingeschult: Fachinformatiker-Anwendungs¬entwicklung und Systemintegration, Informatikkauffrau/-mann, IT-Systemkauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Personaldienstleistungskauffrau/-mann sowie Servicekraft und Kauffrau/-mann für Dialogmarketing. 

Folgende Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit werden eingeschult: Medizinische/r Fachangestellte/r, Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r und Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r sowie auch die Fachoberschulklasse 12 der Fachrichtung Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege, und die Fachoberschulklasse Informatik, Klasse 12. 

Die genaue Uhrzeit und der jeweilige Klassenraum werden rechtzeitig unter www.bbs-haarentor.de sowie am Einschulungstag auf entsprechenden Hinweistafeln veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es auch unter Telefon 0441 77915-0.

Berufsbildende Schulen Wechloy
An den Berufsbildenden Schulen Wechloy (Berufsbildungszentrum für Wirtschaft, Recht und Verwaltung), Am Heidbrook 10, Telefon 0441 2182-0, findet die Einschulungsveranstaltung für alle Ausbildungsberufe am Donnerstag, 3. August, um 14 Uhr in der Pausenhalle statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de.

Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
Die technischen und gestalterischen Berufe werden am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) an der Straßburger Straße 2 beziehungsweise Ehnernstraße 132 angeboten. Ausbildungsbetriebe können sich im Internet unter www.bztg-oldenburg.de (unter Schnellzugriff/Erster Schultag) über den ersten Unterrichtstag informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Berufsbildende Schulen 3 (BBS 3)
An den Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3), Maastrichter Straße 2, findet die Einschulung für die Vollzeit-Schülerinnen und -schüler – sofern sie nicht bereits erfolgt ist – am Donnerstag, 3. August, statt. Die neuen Klassen der Berufsfachschulen, der Berufseinstiegsklasse, des Berufsvorbereitungsjahrs sowie der Berufsoberschule, Fachoberschulen, Fachschulen und Beruflichen Gymnasien werden zu unterschiedlichen Zeiten eingeschult, die im Internet unter www.bbs3-ol.de unter dem Stichwort Einschulung eingesehen werden können. Ebenfalls sind unter diesem Stichwort die bereits bestehenden Klassen mit den ersten Unterrichtstagen gelistet. Die Schultage für die Berufsschulklassen sind den Betrieben mitgeteilt worden und auch im Internet unter www.bbs3-ol.de nachzulesen. 

Schulpflichtige Schülerinnen und Schüler, die für das neue Schuljahr noch einen Schulplatz an den BBS 3 suchen und noch keinen Schulplatz an einer berufsbildenden Schule angenommen haben, melden sich bitte am 3. August um 15 Uhr mit dem letzten Zeugnis im Eingangsbereich der BBS 3.

Jugendliche müssen zwölfjährige Schulpflicht erfüllen
Jugendliche, die zum Ende des vergangenen Schuljahres eine allgemeinbildende Schule verlassen und noch keinen zwölfjährigen Schulbesuch hinter sich haben, sind weiterhin schulpflichtig. Wer eine Berufsausbildung beginnt, ist verpflichtet, die Berufsschule zu besuchen. Das gilt auch für Auszubildende, die ihre zwölfjährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Jugendliche, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, müssen ihre Schulpflicht nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule an einer berufsbildenden Schule erfüllen. Sie können das Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufseinstiegsklasse, eine Berufsfachschule oder eine andere Vollzeitschule besuchen. Die Anmeldungen für die Vollzeitschulen an den berufsbildenden Schulen wurden bereits im Februar entgegengenommen, sind im Falle von Schulpflichtigen aber auch jetzt noch möglich. Auskünfte über noch bestehende Aufnahmemöglichkeiten erteilen die Schulen.

Umschulungen
Wer eine Umschulung beginnt, kann die Aufnahme in eine berufsbildende Schule beantragen. Vor Beginn des Schulbesuchs müssen die Umschülerinnen und Umschüler den Aufnahmeantrag des Umschulungsträgers – der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung – vorlegen.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de, Informationen zu den Schulanmeldungen sind ebenso unter www.oldenburg.de/schule zu finden.
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Klassensprecher_innen diskutieren über Integration

27.06.2017 22:00 Uhr
Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 5 bis 11 der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück haben am Montag, 12. Juni, in der Kulturetage über gelungene Integration diskutiert und erörtert, was es dafür braucht.

Eingeladen waren die rund 60 Schülerinnen und Schüler von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg zusammen mit der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“. In Gruppen diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wo Integration und vielfältiges Miteinander ihrer Wahrnehmung nach gut klappt und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Dabei scheuten sich die Jugendlichen auch nicht, Probleme offen anzusprechen. Danach erarbeiteten sie ihre Ideale eines guten Zusammenlebens und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden können. Abschließend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen festgehalten und für alle präsentiert. 

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der aktuellen Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes. Unterstützt durch das EU-Projekt „Arrival Cities“ und das Projekt „Ankommen in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung, hatte die Stabsstelle Integration seit Januar Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, in gemeinsamen Workshops Ideen und Vorschläge für das neue Integrationskonzept zu entwickeln. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr engagiert und leben Vielfalt jeden Tag“, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. „Aber ein gutes Zusammenleben fällt nicht vom Himmel.“

Nils Padberg, Mitarbeiter der Stabsstelle Integration, ergänzt: „Gerade die jungen Leute sind Expertinnen und Experten für Integration, darum wollen wir auf ihre Erfahrungen nicht verzichten.“ 
Die IGS ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“, gemeinsam mit dem Yezidischen Forum, IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und der Stabsstelle Integration.
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Museums-Kunst-Schule

14.06.2017 23:56 Uhr

Schülerinnen und Schüler erobern die städtischen Museen

Elf Schülerinnen und Schüler der Schule am Borchersweg entdeckten von Oktober 2016 bis Juni 2017 das Horst-Janssen-Museum und Stadtmuseum Oldenburg. Die Kinder der 5. Klasse besuchten mit ihrer Lehrerin Meike Busse-Arnold und der pädagogischen Mitarbeiterin Monika Nordbrock einmal im Monat die Museen und schauten sich diverse Sonderausstellungen an.  Heike Seiferth, Kunstvermittlerin an den städtischen Museen, machte jeden Besuch zu einem Erlebnis, der die Kreativität der Schülerinnen und Schüler im Atelier anregte. „Berührungsängste hatten die Kinder nie“, erzählt Frau Seiferth. Die Kunstvermittlerin ist begeistert von den motivierten Kindern. Ob Schrottskulpturen wie von Jean Tinguely, fantastische Malereien wie die von Otmar Alt oder gezeichnete Klangerlebnisse zu „Sound goes Image“, die Schülerinnen und Schüler waren stets neugierig. Zu der jetzigen Sonderausstellung „Helene von Oldenburg. Janssen revisited“ entstanden  Collagen aus Horst Janssen Werken, eigenen Zeichnungen und Tapete, die in der Kinderecke des Museums zu sehen sind. 

Die Inspiration durch die Museumsbesuche wird  in der Schule mit Teréz Fóthy, Kunsttherapeutin an der Schule fortgeführt. „Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum ist sehr vertrauensvoll“, erläutert Frau Fothy. „So kann die künstlerische Arbeit in der Schule weitergeführt werden.“ Zum Ende des Projektes Museum-Kunst-Schule bekommt jedes Kind ein Zertifikat, welches die Teilnahme und die Kompetenzen festhält, die erworben worden sind.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüle der Schule am Borchersweg können bis zum 30. Juli in der Kinderecke des Horst-Janssen-Museum besichtigt werden. Die Ausstellung wird in den Atelierräumen fortgesetzt und ist nach Absprache unter 0441 235-2891 zu besichtigen.  
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Schüler zeigen „Spielraum Grün“ in der Artothek

25.05.2017 11:12 Uhr

Ausstellung bis 15. Juni 2017

In der Artothek Oldenburg ist bis zum 15. Juni die Ausstellung „Spielraum Grün“ zu erleben, die gestern Abend erfolgreich eröffnet wurde. 23 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b vom „Förderzentrum Lernen“ der Schule am Bürgerbusch haben phantasievolle Bilder, Objekte, Fotografien und einen Trickfilm gestaltet, in denen das Farbspektrum Grün spielerisch ausgelotet wird. Im Rahmen des Projekts „Artothek & Schule“ besuchten sie mit ihren Klassenlehrerinnen Inger Kramer und Iris Klußmann die Kunstausleihe und ließen sich dort von sechs Werken der Künstler Christoph Peter Seidel, Ingo Kürten, Susanne Krause, Helmut Lindemann und Wulf Kirschner inspirieren, in denen die Farbe Grün im Mittelpunkt steht. „Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass die Farbe Grün für die Kinder im kreativen Schaffen zu einem sinnlichen und spielerischen Erlebnisraum wurde“, freut sich Kuratorin Dr. Sabine Isensee, Leiterin der Artothek.

Mit großer Begeisterung haben die Schüler die Kunstwerke in ihr Klassenzimmer ausgeliehen, sie erforscht und dann sehr ideenreich mit unterschiedlichen Materialien und Techniken experimentiert. Sie haben mit Farben gemalt, Figürliches gezeichnet, Stoffe bedruckt, Käfer aus Ton geformt, in der freien Natur fotografiert und einen Trickfilm über grüne Monster gedreht.

 

Führungen zur Ausstellung „Spielraum Grün“ sind auch außerhalb der Öffnungszeiten der Artothek möglich. Sie können beim Museumspädagogischen Dienst Oldenburg nach Absprache unter Telefon 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de gebucht werden.
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MICK 2017 – Ein ganz gewöhnliches Fußballturnier

21.05.2017 18:27 Uhr
Es war das zehnte Grundschul-Fußballturnier für Mädchenmannschaften unter der Überschrift »MICK – Mädchen kicken mit«, das an diesem 19. Mai stattfand, doch wirklich wichtig hat das niemand genommen. Das öffentliche Interesse hat stark nachgelassen. Und das ist gut so, zeigt es doch, dass dieses nach wie vor herausragende Projekt auf dem besten Weg ist, sein eigentliches Ziel zu erreichen. 

Es ist inzwischen keine besondere Nachricht mehr, dass Mädchen Fußball spielen, mit ebenso viel Ehrgeiz und Spaß wie Jungen. Es ist auch nichts außergewöhnliches mehr, dass alle Mädchen, die hier zur Schule gehen, miteinander Fußball spielen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

19 Grundschulen hatten 20 Teams ins Turnier geschickt, das in 4 Gruppen mit je 5 Mannschaften gestartet wurde. Die Gruppenspiele gingen großenteils sehr knapp aus, ein Zeichen für die hohe Ausgewogenheit. Daher gehörte auch ein bisschen Glück dazu, am Ende als Siegerteam dazustehen.

Aber um das Gewinnen geht es ja letztlich gar nicht, das haben alle Trainer_innen und Betreuer_innen ihren Spielerinnen wiederholt gesagt. Dass dieses Turnier in dieser Form ganz selbstverständlich jedes Jahr stattfindet (und seit mehreren Jahren ja auch einen winterlichen Ableger in der Halle hat), ist ein Gewinn für alle, die Mädchen, die Schulen, die Gesellschaft. Die Pokalgewinner und die Platzierten wechseln jedes Jahr, die Sieger_innen nicht.

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IGS Kreyenbrück ist ausgezeichnet!

24.04.2017 21:36 Uhr

Repair-Cafe und »Lernen durch Engagement« ist »sozial genial«!

Die IGS Kreyenbrück hat an dem zweiten Service-Learning-Wettbewerb »sozialgenial – Schüler engagieren sich« teilgenommen und gehört seit diesem Jahr zu den deutschlandweit nur fünf ausgezeichneten Schulen! Am 31. Mai fahren die Didaktische Leitung Heike Schaadt, Christian Dierking, Leiter der Technik-AG und des erfolgreichen Repair-Cafés, eine Schülerin und drei Schüler nach Berlin, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Doch was ist überhaupt »sozialgenial« und wofür wurde die Schule genau ausgezeichnet?

»sozialgenial« ist ein Wettbewerb, der Schulen deutschlandweit dazu anregen möchte, Unterricht und Engagement miteinander zu verknüpfen. Das Projekt entstand 2009 auf Initiative der WGZ BANK (heute DZ BANK) und in Kooperation mit der Stiftung »Aktive Bürgerschaft«, es wird gefördert von der DZ BANK. Die Stiftung »Aktive Bürgerschaft« hat nach dem ersten Wettbewerb im letzten Jahr auch im Jahr 2017 wieder die besten Service-Learning-Schulen in Deutschland ausgezeichnet, die Schulen also, die Unterricht und Engagement am besten und nachhaltigsten miteinander verknüpfen. Hierbei ist die Leitidee der Stiftung folgende: »Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet.« Und für genau diese Idee steht auch die IGS Kreyenbrück. Durch vielfältige Kooperationen innerhalb Oldenburgs und vor allem im Stadtteil Kreyenbrück und durch die Förderung des Schülerengagements in ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern zeichnet sich die IGS Kreyenbrück besonders aus.

Beispielhaft sollen hier die für die Auszeichnung besonders wichtigen beiden Engagement-orientierten Handlungsorte, zum einen das Repair Cafe und zum anderen das Schulfach »Lernen duch Engagement« (LdE), kurz vorgestellt werden. Denn in genau diesen beiden Handlungsorten wird deutlich, warum die IGS Kreyenbrück ausgezeichnet wurde.

Ungefähr 150 Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück engagieren sich derzeit ehrenamtlich im Rahmen von LdE in ganz unterschiedlichen Institutionen. Das Schulfach wird vom siebten bis zum achten Jahrgang für jeweils zwei Stunden in der Woche unterrichtet, wobei im ersten Halbjahr theoretische Grundlagen über Engagement und Ehrenamt gelehrt werden. Daraufhin suchen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Institution, in der sie sich für zwei Halbjahre circa zwei Stunden in der Woche ehrenamtlich engagieren. Besonders beeindruckend seien die Vielzahl an gemeinnützigen Institutionen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich einbringen können, und die Dauer des Ehrenamtes. Dies zeige die Qualität des Engagements auf. Und auch die Didaktische Leitung ist stolz darauf, dass bis auf wenige Ausnahmen der gesamte fünfzügige siebte Jahrgang einen Ort zum ehrenamtlichen Engagement gefunden hat.

Auch das Repair Café sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Unterricht und Engagement miteinander sinnvoll verknüpft werden kann. Im Wahlpflichtkurs »Ehrenamtlicher Fahrradmechaniker« bereiten sich Schülerinnen und Schüler auf ihren Einsatz im Repair Café vor, welches 2016 in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg ins Leben gerufen wurde. Dies ist ein fester Treffpunkt im Stadtteil geworden. In gemütlicher Atmosphäre treffen sich hier Jung und Alt aus verschiedenen Lebenskulturen und kommen beim Reparieren ins Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihrer Arbeit anerkannt und sind stolz auf ihre Tätigkeiten. Velten, 13 Jahre, beschreibt seine Arbeit so: »Ich fühle mich dabei gut, da wir für Leute mit nicht so viel Geld Sachen reparieren. Dabei sind wir in der Gemeinde und können uns auch mit neuen Leuten unterhalten.« Die monatlich stattfindenden Freitagstermine werden im Stadtteilmagazin regelmäßig bekannt gegeben und locken eine Vielzahl an Besuchern an. Einmal im Monat reparieren die Schülerinnen und Schüler dort Fahrräder, organisieren Kaffee und Kuchen, nehmen Aufträge an und leiten diese an die Reparateure weiter. Zudem helfen die syrischen Schüler der Sprachlernklasse zum Beispiel bei Textilarbeiten. 

Nähere Informationen über:
http://www.aktive-buergerschaft.de/service_learning/service-learning-wettbewerb
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„Zukunfts(t)räume“

01.03.2017 09:32 Uhr

Rezitierabend an der IGS Kreyenbrück

Am 27.02.2017 fand von 18.00–19.30 Uhr der jährliche Rezitierabend dieses Mal zum Thema „Zukunfts(t)räume“ im Forum der IGS Kreyenbrück statt.

Besonders war an diesem Abend, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld in jahrgangsübergreifenden Kreativ-Workshops in der Erarbeitung ihrer Beiträge unterstützt wurden. Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 11. Jahrgang erarbeiteten gemeinsam mit externen Künstlern und Kreativen (Jan Blum, Christian Bruns, Christian Jakober und Boran Wehlau) in sechs unterschiedlichen kulturell-künstlerischen Workshops vom 6. bis zum 10. Februar sehr sehenswerte Beiträge. Das Rahmenthema war dabei allen Workshops gemein: „Zukunfts(t)räume“. Die Fragen nach dem, was in der Zukunft passiert, wer man in der Zukunft sein wird, sind so aktuell und brisant wie lange nicht mehr. Die Welt befindet sich in so vielen Bereichen im Umbruch: Politik, Gesellschaft, Moral, das Leben miteinander, die (virtuelle) Wirklichkeit, - um nur einige Schlagworte zu nennen. Alles wird in Frage gestellt und alles erscheint brüchig. Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne von uns sich Gedankenräume schafft, um eine sinnvolle Zukunft zu entwerfen. So sollten auch die Schülerinnen und Schüler auf künstlerisch-kreative Weise sich selbst als „Erschaffer“ einer (besseren) Zukunft begreifen. Den Schülerinnen und Schülern wurde der RAUM ermöglicht, um die ZukunftsTRÄUME zu erschaffen.

Und eben diese Träume wurden auf der Bühne des Rezitierabends lebendig. Pro Workshop nahmen ca. 15 Schülerinnen und Schüler freiwillig und mit großer Motivation teil. Während in den ersten beiden Tagen die Kreativwoche noch von den Externen angeleitet wurde, wurde jedoch der zweite Teil der Woche selbstständig von Lehrerinnen und Lehrern der IGS Kreyenbrück begleitet. Die Künstler initiierten die Projektarbeit, die von den Lehrern weitergeführt wurde. So nahmen die Externen eine kulturelle Multiplikatorenfunktion ein. In Zukunft sollen zwar weiterhin Kreative und Künstler in die IGS eingeladen werden, jedoch bilden sich einige Lehrerinnen und Lehrer der IGS Kreyenbrück so weit fort, dass sie auch selbst die Kreativworkshops anleiten können. Vielfältige, selbst gestaltete Hörspiele, Raps, Poetry-Slam-Beiträge, Kunst-Drucke, Kurzfilme und Theaterszenen sind in diesen Projekten entstanden, die nur darauf warteten, bestaunt zu werden.

Gerade die Unterstützung durch die Künstler, aber vor allem auch das eigenständige und kreative Arbeiten sowie das gemeinsame Präsentieren war für die Schülerinnen und Schüler eine besondere und lehrreiche Erfahrung im Schulalltag. In der abschließenden Reflexionsrunde der Workshops wurde deutlich, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hatte und viele meldeten zurück, dass sie durch dieses Arbeiten ihr Selbstvertrauen steigern konnten.

Finanziert wurde das Projekt durch die Teilhabe der IGS Kreyenbrück an dem Projekt „Schule:Kultur!“. Die IGS Kreyenbrück ist eine von 40 ausgewählten Schulen aus Niedersachsen, die Teil dieses Projektes sind, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern. Dieses Ziel, so viel lässt sich festhalten, ist durch die und während der Kreativworkshops erreicht worden.

Der Rezitierabend war ein großer Erfolg und fand vor vielen Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und auch interessierten Bewohnern Kreyenbrücks statt.
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»Bunt wie ein Mosaik«

21.02.2017 18:20 Uhr

Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück präsentiert ihr Wandbild

Sie sind 24 Kinder und Jugendliche, und sie sind seit einem Jahr hier. Oder seit zwei Monaten. Sie sind 10 Jahre alt. Oder 13. Oder 15, oder 18. Mädchen und Jungen, bunt gemischt, geboren in Syrien, dem Irak, Afghanistan, Polen. Zusammen bilden sie die Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück, die von Nadine Diegel und Mehtap Sengün geleitet wird, und so bunt und kleinteilig wie ihre Gruppe ist das Kunstwerk, dass sie jetzt der Öffentlichkeit präsentiert haben.

Seit November letzten Jahres arbeitet der Verein Bildungskreis e. V. mit den Schülerinnen und Schülern der Sprachlernklasse der IGS Kreyenbrück an dem zweiteiligen Projekt „Sprache durch Kunst“. In dem Projekt sollen Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen ihre Sprachfertigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten erweitern. Vier Monate lang haben die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse mithilfe des Künstlers Rodi Khalil an Mosaik-Bildern gearbeitet. Am Montag, 20. Februar 2017, haben die jungen Künstler_innen ihr Ergebnis in der IGS Kreyenbrück präsentiert.

»Die Schülerinnen und Schüler konnten sich hier ausprobieren und Verständigung in anderen Kontexten anwenden. Die Sprache wird dabei nicht ausschließlich über der Kopf, sondern über Gefühle und Handeln vermittelt«, sagte die Didaktische Leiterin der IGS Heike Schaadt. Sie freute sich über die Unterstützung durch den Bildungskreis e. V. in Person von Anja Seemann, die das Projekt leitet und auch für die Finanzierung gesorgt hat.

Möglich macht das gesamte Projekt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. »Künste öffnen Welten« im Rahmen des Förderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für außerschulische Angebote der kulturellen Bildung spezifisches Projekt.

»Es war eine anstrengende, aber schöne Zeit«, findet Rodi Khalil. »Wir haben die Sprache vergessen und uns mit Hilfe der Kunst unterhalten. Ich wünsche Euch, den Schülerinnen und Schülern der Sprachlernklasse, dass Ihr Mosaikteilchen in Deutschland werdet.« Sein Dank galt der Schule im Allgemeinen, der Werkstatt, »weil wir ganz selbstverständlich alle Geräte benutzen durften« und dem Pädagogischen Mitarbeiter der IGS Süleyman Hür, »der immer da war, wenn wir seine Hilfe brauchten«.

Anhand einer Bilderschau konnten die Gäste die Arbeitsgänge von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Wandbild nachvollziehen. Anschließend bedankte sich jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler bei Rodi Khalil und Anna Seemann.

Ab Februar 2017 beginnt der zweite Baustein des Projekts: Die Erarbeitung eines Theater- oder Tanzstücks in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e. V. Eltern, Schüler_innen und alle weiteren Interessierten dürfen sich schon jetzt auf eine interessante Aufführung freuen.
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3. Platz für Oldenburger Schüler

09.02.2017 11:52 Uhr

3. Sieger beim niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ für Inklusive – gegen Ausgrenzung

?Mit ihrem Anti-Mobbing-Film „Endlosschleife" gewinnen Oldenburger Schüler der Graf-Anton-Günther den 3. Preis beim Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“. Den ersten Platz gewinnt „Deutschland aus meiner Sicht“ von Schülern der Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover. Der 2. Platz geht an eine Dokumentation der Berthold-Otto-Förderschule in Mellendorf. Zum YouTube-Publikumssieger gekürt wird das Musikvideo „Schachfeld Khäoz“ von Schülern aus Achim bei Bremen.

Insgesamt nahmen 201 Filmteams der 8.-10. Jahrgangsstufen aus Förder- und Regelschulen am Wettbewerb für Inklusion – gegen Ausgrenzung teil und bewarben sich mit Filmideen zum Jahresmotto „ganz schön ungerecht“ für die kostenlosen Filmworkshops. 71 Schüler-Kurzfilme wurden schließlich rechtzeitig fertig. Elf Filme wurden von einer Jury um die Schauspielerin mit Down Syndrom Juliana Götze für den niedersächsischen Kurzfilmpreis nominiert. Die Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule gewannen den 3. Preis – und den Kinobesuch mit der ganzen Klasse. Ihr Film wurde von Schülern des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Gebärdensprache übersetzt. 

Roter Teppich für junge Filmemacher: Alle Filme wurden am 8.2. um 11 Uhr im Astor Grand Cinema Hannover mit Untertiteln und in einer Hörfilmfassung für Menschen mit Sehbehinderung präsentiert. Knapp 500 Schüler aus Förder- und Regelschulen zwischen Aurich und Göttingen nahmen an der Filmgala im Astor Kino teil. Ziel des künstlerischen Wettbewerbs ist es, Vorurteile und Berührungsängste zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Fähigkeiten abzubauen. Die Schüler-Filme werben in diesem Jahr nicht nur für mehr Gerechtigkeit sondern setzen sich auch für gesellschaftliche Vielfalt ein. 
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Schauspieler des Oldenburgischen Staatstheaters liest bei Lesenacht der IGS Kreyenbrück

29.01.2017 18:42 Uhr
von Heike Schaadt

Am 26.01.2017 veranstaltete die IGS Kreyenbrück für die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs eine Lesenacht. Die Lesenacht ist eine bewährte Tradition der IGS Kreyenbrück, die jedes Jahr im Januar als Abschluss des Schulhalbjahres stattfindet. Insgesamt übernachteten ca. 200 Schülerinnen und Schüler in der Schule.

Um 19.00 Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs in der Schule und richteten ihre Bettenlager in den Klassenräumen ein. Um 19.30 Uhr begann die Lesung des Schauspielers Klaas Schramm vom Oldenburgischen Staatstheater, der aus dem Buch „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ von Rick Riordan vorlas und seine Zuhörer in seinen Bann nahm. An dieser Stelle sei noch einmal ein herzlicher Dank an den Förderverein der IGS Kreyenbrück gerichtet, der das Honorar des Schauspielers übernahm. Zeitgleich nahmen auch einige Schülerinnen und Schüler an verschieden Angeboten rund um das Thema Lesen teil, beispielsweise bastelten sie Lesezeichen oder lasen selbstständig in Büchern zum Thema Fabeln und Sagen. Gegen 21 Uhr zogen sich die Kinder des 5. und 6. Jahrgangs in ihre Schlafsäcke zurück, konnten dort aber noch weiter lesen oder sich gegenseitig ihre Bücher vorstellen. Am nächsten Morgen erfolgte ein gemeinsames Frühstück, bevor die Schülerinnen und Schüler in den letzten Schultag des Halbjahres starteten und ihre Lernentwicklungsberichte in Empfang nehmen konnten.

Die Kooperation zwischen dem Oldenburgischen Staatstheater und der IGS Kreyenbrück besteht nun seit drei Jahren. Die IGS Kreyenbrück ist u.a. Teil des Enterprogramms. So besuchen regelmäßig Klassen der Schule verschiedene Stücke des Staatstheaters. In  Zusammenarbeit mit Sandra Rasch, der Theaterpädagogin des Staatstheaters, entstanden in den letzten Jahren die Theaterprojekte „Blankenburg“ (Jahrgang 6/8), „5% Werther“ (Jahrgang 8/9), „Angst!Grusel!Schrecken!“ (Jahrgang 6) sowie ganz aktuell „Battle of Systems“. Die letzten drei genannten Stücke wurden in der Exerzierhalle aufgeführt. Die Anwesenheit eines professionellen Schauspielers an der Schule stellt eine neue Dimension der Zusammenarbeit dar und ermöglicht den Schülerinnen und Schüler einen direkten Kontakt mit einem Kulturschaffenden. 

Das Bestreben der IGS Kreyenbrück ist es, möglichst verschiedene kulturelle Institutionen und Kulturschaffende in das Schulleben und damit auch in das Leben der Schülerinnen und Schüler zu integrieren. Die IGS Kreyenbrück ist eine von 40 ausgewählten Schulen aus Niedersachsen, die Teil des Projektes „Schule:Kultur!“ sind, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern.
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Grundschule Bloherfelde wird Ganztagsschule

23.01.2017 10:03 Uhr

Start zum Schuljahr 2018/2019

Die Grundschule Bloherfelde soll mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 in eine Ganztagsschule nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Grundschulen“ umgewandelt werden. Dieser grundsätzliche Beschluss sowie die Einleitung der notwendigen Baumaßnahmen sind Inhalt eines Beschlussvorschlages, über den der Schulausschuss und der Jugendhilfeausschuss gemeinsam am 18.01.2017 beraten.

Die Schule arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kindertagesstätten- & Beratungs-Verband e.V. an einem Standortkonzept. Die Stadt Oldenburg begrüßt die Umsetzung des Ganztags nach Rahmenkonzept an der Grundschule Bloherfelde, weil so die Ziele einer bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Verbesserung der individuellen Bildungs- und Teilhabechancen besonders wirksam erreicht werden können.

„Die Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes ist ein wichtiges Element zur Gestaltung der Oldenburger Bildungslandschaft. Mit der Grundschule Bloherfelde werden wir in dieser Hinsicht einen großen Schritt nach vorne machen“, sagt Schul- und Sozialdezernentin Dagmar Sachse.
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Start für Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule

10.12.2016 21:07 Uhr

Anfang 2017 beginnen Planungen zur Umsetzung in Oldenburg

Vier Jahre nach dem landesweiten Startschuss für ein inklusives Schulsystem ermöglicht das Land Niedersachsen nun ab 2017 die Einrichtung der ersten elf Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) – und das auch in Oldenburg. Schon lange wünschen sich die Oldenburger Akteurinnen und Akteure des schulischen Inklusionsprozesses ein solches Zentrum. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt hierzu: „Dass wir gleich im ersten Durchgang berücksichtigt werden, ist eine große Auszeichnung. Wir haben lange auf die Einrichtung eines solchen Zentrums hingearbeitet und begrüßen die Entscheidung des Landes Niedersachsen daher sehr.“

Bereits 2012 machte sich Oldenburg auf den Weg zur Inklusiven Schule. Um den Weg inhaltlich zu begleiten, wurde durch das Amt für Schule und Bildung in Kooperation mit der Universität Oldenburg die AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“ ins Leben gerufen. In der AG beteiligen sich aktuell über 60 Mitglieder unter anderem aus Schulen, dem Stadtelternrat, dem Stadtschülerrat, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat, freien Trägern, Politik und Stadtverwaltung. Neben der gemeinschaftlichen Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der räumlichen Ausstattung der Schulen oder der Richtlinien für den Einsatz von Schulbegleitung wurde bereits 2014 ein Konzept für ein Beratungs- und Unterstützungszentrum erarbeitet und dem Land Niedersachsen vorgelegt. Anfang 2017 kann in Oldenburg nun mit den konkreten Planungen zur Umsetzung begonnen werden. 

Das Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule wird den Inklusionsprozess in der Stadt weiter befördern. Ein breites Beratungsangebot, die Bereitstellung inklusiver Konzepte und die Koordinierung von Unterstützungsangeboten sowie Lehrerstunden werden unter einem Dach gebündelt. Darüber hinaus entsteht ein landesweites Inklusionsnetzwerk, in dem regionale Inklusionskonzepte ausgetauscht und weiterentwickelt werden können. 

Weitere Informationen zur Inklusion an Oldenburger Schulen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/schule.
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Außerschulisches Lernen mit Zertifikat

24.06.2016 10:44 Uhr
Mit ihrem jährlichen kulturellen Sommerfest begüßten die IGS Kreyenbrück und die Jugendfreizeitstätte Cafta gemeinsam die Schülerinnen und Schüler des kommenden fünften Jahrgangs. Jede Klasse, der Eltern- und Förderverein, die Kostbar und die Cafta stellten sich mit einem interessanten Bühnenprogramm, vielfältigen Ständen und Leckereien vor.

Ein besonderer Programmpunkt war der Abschluss des ersten Durchgangs im neuen Schulfach »Lernen durch Engagement«. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c wurden nach zwei Jahren mit Zertifikat aus ihren Ehrenämtern entlassen, die sie in Kindertagesstätten und Seniorenheime, zum Technischen Hilfswerk, zum Therapeutischen Reiten oder auch zur Oldenburger Tafel geführt hatten.

Die IGS Kreyenbrück hat »Lernen durch Engagement« im Schuljahr 2014/15 als reguläres Schulfach für zunächst zwei siebte Klassen eingeführt. »Wir wollten unseren Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe Aufgabe vermitteln, bei der sie sich ernst genommen fühlen«, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. Die Resonanz war noch besser als erwartet, es gab Lob und Preis von allen Seiten, vor allem die Jugendlichen zeigten sich durchweg begeistert von dieser Art außerschulischem Unterricht: »Wir bekommen Einblicke in soziale Arbeit und lernen interessante Menschen aus ganz anderen Bereichen kennen.« Nach den Sommerferien werden alle fünf Klassen des neuen siebten Jahrgangs ihr »Lernen durch Engagement« beginnen.

Andere außerschulische Lernorte stellte der aktuelle siebte Jahrgang vor. Der Spanischkurs (zweite Fremdsprache ab Jahrgang 6) hat an einem Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus Valencia teilgenommen: Im März 2016 war der Kurs für 10 Tage in Valencia, im April waren die spanischen Schülerinnen und Schüler in Oldenburg.

Mitten in einem dreijährigen Projekt befindet sich die AG Go Europe, die mit Jugendlichen aus den Niederlanden und Schweden in Verbindung steht. 2015 hatten sich alle in den Niederlanden getroffen, dieses Jahr in Schweden. 2017 kommen alle nach Oldenburg. In Kontakt stehen die Schülerinnen und Schüler über Skype das ganze Schuljahr. So können die Aktionen bei den Treffen besser vorbereitet werden.

Wie wichtig diese Begegnungen sind, merken die Jugendlichen sehr schnell: »Wir haben dieses Jahr in Schweden viele Vorurteile über Deutsche gehört, die wir hoffentlich ausräumen konnten. Wir hatten wahrscheinlich auch ein paar über die Schweden.« Sehr gelobt wurde die Schulen wegen ihrer sehr guten medialen Ausstattung. Da haben wir in Deutschland sicher noch Luft nach oben.
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10. Oldenburger Schüler-Streitschlichtertag

07.04.2016 23:20 Uhr
von Carsten Lienemann

Im Jubiläumsjahr zurück zu den Wurzeln: Zum zehnten Mal fand am Donnerstag, 7. April, das Oldenburger Forum für Schülerinnen- und Schülerstreitschlichter statt. Für die Veranstalter, bestehend aud dem Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ), dem Oldenburger Präventionsrat (PRO), der Polizeiinspektion Oldenburg/Ammerland und der Helene-Lange-Schule, kein Anlass für Gigantismus, im Gegenteil. »Wir haben dieses Mal rund 100 Schülerinnen und Schüler von Oldenburger Schulen hier, das sind genau so viele wie in den vergangenen Jahren auch. Nur dass in diesem Jahr keine Schulen aus dem Umland vertreten sind«, sagt Ulrike Heinrichs vom OFZ, gleichzeitig Stellvertretende Vorsitzende des PRO.

Insgesamt waren es aber nur etwa halb so viele Teilnehmer_innen wie in den Vorjahren, und so konnte das Programm reduziert und ein mit dem Alten Landtag der ursprüngliche Veranstaltungsort gewählt werden.

Fünf Workshops standen für die Schüler_innen zur Auswahl, auf die sie mit einer kurzen Spielszene des Kurses »Darstellendes Spiel« der Helene-Lange-Schule eingestimmt wurden. Der Ausgang war eine typische Mobbing-Situation, die plötzlich eskaliert. Die Lösung des Konfliktes war dann eine der zu lösenden Aufgaben in den Workshops.

Die Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen berichteten übereinstimmend, dass die Streitschlichtung gut funktioniert, wenn sie gefordert ist, wobei es meist um Kleinigkeiten geht. Aber die Ausbildung bringt auch etwas für die Persönlichkeitsentwicklung und das Sozialverhalten der Streitschlichter_innen. Manche nehmen das gar nicht wahr, anderen ist es durchaus bewusst.

Für den Polizeipräsidenten Johann Kühme ist die Schülerstreitschlichtung ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. »Auch wenn man den Anteil natürlich nicht messen kann, dass wir seit mehreren Jahren einen deutlichen Rückgang der Gewalt an Schulen feststellen, verdanken wir auch den Streitschlichtern.«
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Sprache lernen über Musik und Tanz

11.02.2016 10:07 Uhr
Es liegt nicht am Rosenmontag, dass die 19 Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse an der Grundschule Dietrichsfeld als Tiger oder Bär, als Indianer, Prinzessin oder feine Dame verkleidet sind. Zwar wird hier heute auch Karneval gefeiert, aber erstmal steht die Sprachlernklasse auf der Bühne und damit im Zentrum der Aufmerksamkeit. In der Vorwoche haben sie unter der Leitung von Richard Kouadio Kouame und Christian Jakober vom Verein Global Music Player e. V. eine Bühnenshow aus Tanz und einem Lied einstudiert, die sie jetzt ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus den Regelklassen vorführen wollen. Die Kostüme gehören zur Show, Auftreten ist viel leichter, wenn man sich ein bisschen hinter einer Maske verstecken kann.

»Es war nicht einfach, manche Kinder sprechen noch fast gar kein deutsch, nur wenige können schon mehr als ein paar Sätze«, berichtet Christian Jakober. »Erklärungen dauern lange und erfordern viel Aufmerksamkeit. Wir mussten die Gruppe teilen, um vernünftig arbeiten zu können.«

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine letzte Probe steht noch bevor, dann kommt die Vorführung. »Fünf, sechs, sieben, acht«, zählt Richard Kouadio vor, dann »eins, zwei … halt! Genau bei ›eins‹ den Schritt machen, nicht zu früh und nicht zu spät!«. Richard wacht sehr streng darüber, dass alle den Takt einhalten. Bis zum Schluss verbessert er Kleinigkeiten, aber es funktioniert, weil die Kinder es gut machen wollen. Der letzte Probedurchlauf klappt, jetzt kann das Publikum rein.

Christian Jakober ist gespannt. »Mal sehen, wie es jetzt läuft. Oft werden die, die bei den Proben die große Klappe haben, vor Publikum ganz kleinlaut.« Aber die Sorge ist diesmal unbegründet. Niemand vergisst seine Schritte, alle können ihren Text. Und am Schluss gibt es verdientermaßen Riesenapplaus und einen großen Zugewinn an Selbstbewusstsein.

Der Förderpreis für kulturelle Bildung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg machte diese Projektwoche möglich. Die Grundschule Dietrichsfeld und Global Music Player e. V. hatten sich mit »Begegnungen. Tanz, Theater und Musikprojekt mit Kindern aus der Sprachlernklasse« beworben und den Zuspruch in der Kategorie »participate!« erhalten.
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