Rubrik Schule
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12.05.2022, 20:29 Uhr
SpardaSpendenWahl: in Oldenburg nachhaltige Schulprojekte unterstützen!
Die SpardaSpendenWahl 2022 geht in ihrem zehnten Jahr in die entscheidende Phase. Ab sofort ist die Abstimmung eröffnet – und jeder kann mitmachen. Auf www.spardaspendenwahl.de stellen Schulen aus dem gesamten Geschäftsgebiet ihre Projekte zur Wahl. Die Ideen stehen unter dem Motto „Heute nachhaltig für morgen handeln“ und sind vielseitig: Sie reichen vom Engagement für die plastikfreie Schule über die Förderung von Gärten oder Fahrradunterständen bis hin zu Projekten für mehr Zivilcourage. „Das Engagement der Schüler ist beeindruckend und verdient Unterstützung. Je mehr Menschen abstimmen, desto besser – und bis zum 17. Mai freuen wir uns über weitere Bewerbungen“, erklärt Hermann Kruse, Filialeiter der Sparda-Bank in Oldenburg. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West.

Dabei sein lohnt sich für alle
Mitmachen geht ganz einfach: Ab sofort kann jeder bis zum 31. Mai online für das Lieblingsprojekt voten – ob aus Oldenburg, der Umgebung oder einer anderen Stadt. Dafür hinterlässt man seine Mobilfunknummer auf dem Profil einer Schule und erhält per SMS drei Abstimmcodes, die 48 Stunden lang gültig sind. Diese können dreimal für das gleiche oder auch für drei verschiedene Projekte verwendet werden. Der Einsatz für die Schulen lohnt sich: 200 Ideen werden mit insgesamt 400.000 Euro gefördert und die Chancen auf einen Gewinn sind überdurchschnittlich hoch. Weitere nachhaltige Ideen sind noch bis zum 17. Mai willkommen – so lange können sich Fördervereine von Grund- und weiterführenden Schulen noch in einer der Kategorien „sehr kleine“, „kleine“, „mittelgroße“ und „große Schulen“ bewerben.

Begleitende Jubiläumsaktion auf Instagram
Für Teilnehmer der vergangenen Jahre gibt es zum zehnjährigen Jubiläum eine besondere Aktion: Ab sofort läuft bis zum 10. Juni eine Instagram-Challenge, bei der Teilnehmer der vergangenen Jahre ein Bild oder Video ihrer Teilnahme bei der SpardaSpendenWahl mit dem Hashtag #spardathrowback posten können. Der Gewinnsparverein belohnt dies mit 15 zusätzlichen Spenden in Höhe von jeweils 1.000 Euro, die unter den nominierten Schulfördervereinen verlost werden.

„Wir freuen uns, dass unser Wettbewerb nun schon so lange so erfolgreich ist“, erläutert Filialeiter Hermann Kruse. „Auf diese Weise können wir langfristig etwas für die Schulen in Oldenburg und unserer Region bewirken. Deshalb passt es auch so gut, dass unser Wettbewerb im Jubiläumsjahr unter dem Motto der Nachhaltigkeit steht.“ Jetzt sei es wichtig, dass sich wieder möglichst viele Menschen beteiligen – denn das mache den eigentlichen Erfolg der SpardaSpendenWahl aus.

Mehr Informationen unter www.spardaspendenwahl.de.
06.05.2022, 16:04 Uhr
„Amalie“, „Helene“, „Willa“ und „Kranich“ gleiten durch die Hunte
Oberbürgermeister Krogmann tauft neue Ruderboote für das Schülerbootshaus am Achterdiek
„Ich wünsche allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ – mit diesen Worten taufte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Freitag, 6. Mai, vier Ruderboote, die zum Schülerbootshaus am Achterdiek gehören. Im Beisein von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der IGS Helene-Lange-Schule goss Krogmann Hunte-Wasser über die Bootsrümpfe und deckte die jeweiligen Namen auf, die allesamt einen klaren Bezug zu Persönlichkeiten der Oldenburger Stadtgeschichte haben.

„Amalie“ (als Reminiszenz an Herzogin Amalie von Oldenburg) und „Helene“ (in Anlehnung an Ehrenbürgerin und Schul-Namensgeberin Helene Lange) lauten die Namen der beiden neu angeschafften Vierer mit Steuermann (beziehungsweise Steuerfrau). Auf „Kranich“ (als Erinnerung an das berühmte Pferd von Graf Anton Günther) und „Willa“ (in Anlehnung an Frauenrechtlerin Willa Thorade) wurden zwei ältere städtische Ruderboote getauft. Die neuen Vierer-Ruderboote hat die Stadt Oldenburg auf Initiative der Helene-Lange-Schule angeschafft. Sie haben rund 27.200 Euro gekostet. Die beiden Mannschaftsboote eignen sich aufgrund ihres geringen Gewichts und des tiefen Einstiegs auch für motorisch eingeschränkte Schülerinnen und Schüler. Außerdem können sie von Menschen mit Hör- und Seheinschränkungen genutzt werden. Bei den beiden älteren, bisher namenlosen Booten handelt es sich ebenfalls um ein Vierer-Ruderboot sowie um ein Zweier-Ruderboot mit Steuermann/Steuerfrau, das zum Dreier-Ruderboot ohne Steuermann/Steuerfrau umgebaut werden kann.

Darüber hinaus wurden an diesem Tag zwei Boote der IGS Helene-Lange-Schule und der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) durch Vertreterinnen und Vertreter der Schulen beziehungsweise des Fördervereins getauft. Das IGS-Boot heißt „Huntewunder“, den Bug des GAG-Bootes ziert der Name „Huntesprinter“. Hierbei handelt es sich um ältere Gebrauchtboote, die aus Osnabrück übernommen und von den Lehrkräften mit den Schülerinnen und Schülern aufgearbeitet wurden. Nach der Taufe hieß es „ran an die Riemen“: Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule zeigten ihr Talent beim Skullen auf der Hunte.

Die Stadt Oldenburg stellt das Schülerbootshaus am Achterdiek Schulen für den Sportunterricht zur Verfügung. Das Bootshaus befindet sich auf dem Gelände des Oldenburger Yachtclubs (OYC). Für die Nutzung zahlt die Stadt Miete. Bootslager und Umkleiden mit Duschen und Sanitäranlagen wurden 2014 vom OYC mit städtischen Zuschuss neu gebaut. Genutzt wird das Bootshaus neben der Helene-Lange-Schule und der Graf-Anton-Günther-Schule vom Alten Gymnasium Oldenburg, der Cäcilienschule, dem Herbartgymnasium, dem Neuen Gymnasium Oldenburg, den Berufsbildenden Schulen 3, dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung, der IGS Flötenteich und der Liebfrauenschule. Die Stadt sorgt für die Grundausstattung des Bootshauses und die Unterhaltung des Gebäudes. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler kümmern sich um Pflege, Wartung und gegebenenfalls auch Reparaturen der Boote. Eltern und Fördervereine unterstützen die Schulen finanziell, vor allem bei der Beschaffung von schuleigenen Booten.

Oberbürgermeister Krogmann dankte allen beteiligten Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern für ihr großes Engagement. Gleichzeitig hob Krogmann die Bedeutung von Rudern als Teamsport hervor: „Man sitzt wortwörtlich im selben Boot. Teil eines Teams zu sein, bedeutet zu lernen, die eigenen Fähigkeiten in den Dienst der gemeinsamen Sache zu stellen. Das ist nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag eine wichtige Fähigkeit.“
26.04.2022, 17:25 Uhr
5000 Euro für „Klasse2000“ und „Lions-Quest“
Lions Club Oldenburg-Lappan unterstützt Präventionsarbeit an Oldenburger Schulen
Der Förderverein des Präventionsrates Oldenburg erhielt vom Lions Club Oldenburg-Lappan eine Spende in Höhe von 5.000 Euro für die Umsetzung der beiden erfolgreichen Präventionsprogramme „Klasse2000“ und „Lions-Quest“ an den Schulen in der Stadt Oldenburg. 

Der Präventionsrat verfolgt das Ziel der Gewalt- und Kriminalitätsprävention. „Prävention gelingt am erfolgreichsten dann, wenn wir es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen“, betonte der Vorsitzende des Vereins, Torsten Maus, „darum stärken wir hierzu besonders das berufliche und das bürgerschaftliche Engagement.“ In mehreren Arbeitskreisen werden nach Aussagen der Geschäftsführerin Melanie Blinzler die Kompetenzen der Fachkräfte und das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden. 
„Gerade in Anbetracht der sozialen und emotionalen Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch die Pandemie wissen wir die Angebote des Fördervereins des Präventionsrates sehr zu schätzen“, unterstrich Clubpräsident Dr. Jens Behrends die Spendenübergabe an den Vorsitzenden des Vereins, Torsten Maus, und Geschäftsführerin Melanie Blinzler. „Aus Sicht unseres Lions Clubs ist die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen ein hohes Gut“, ergänzt der Vorsitzende der Fördergesellschaft des Lions Clubs Oldenburg-Lappan e.V., Harald Lesch, „wir freuen uns, mit dieser Spende die Lebenskompetenzprogramme in Schulen stärken zu können.“
15.03.2022, 17:43 Uhr
Prima (Lern)Klima
Sparda-Stiftung fördert !Respect-Training in der Paul-Maar-Schule
In der Oldenburger Grundschule stand zwölf Tage lang !Respect auf dem Stundenplan. Bei dem Verhaltenscoaching des gleichnamigen Vereins wird ein wertschätzendes Miteinander geschult.

Gewaltexzesse sind an Deutschlands Schulen glücklicherweise die Ausnahme. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt jedoch, dass sich viele Kinder im Lebensraum Schule oft nicht sicher fühlen. Demnach beklagen knapp 30 Prozent aller Grundschüler*innen, dort regelmäßig gehänselt, absichtlich gehauen oder ausgegrenzt worden zu sein. Um dem entgegenzuwirken, sollten Kinder früh und altersangemessen sozial-emotionale Kompetenzen entwickeln.

Schulung eines respektvollen Umgangs
Der gemeinnützige Verein !Respect fördert mit seinem Trainingsprogramm zum sozial-emoti­onalen Lernen diese Fähigkeiten. Hier lernen Grundschüler*innen auf spielerische Art und Weise, anderen respektvoll zu begegnen und Konflikte ohne körperliche Gewalt zu lösen. Mit !Respect wird der Zusammenhalt aller Kinder im Klassenverband gestärkt, und die Schulat­mosphäre verbessert sich noch einmal deutlich. 

Das gesamte Kollegium der Paul-Maar-Schule freut sich, dass das !Respect-Sozialtraining nun erstmalig auch in der Paul-Maar-Schule durchgeführt werden konnte. Im Rahmen der Präven­tionsmaßnahme wurden alle Kinder der Grundschule jeweils drei Doppelstunden lang geschult. Dabei machten sie mit !Respect-Coach Oliver Henneke jede Menge Übungen zur Förderung ihrer Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten. Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Schüler*innen, was sie beachten sollten, damit sie in einem Konflikt ernstgenommen werden. Und wie sie verbal reagieren und welche Körperhaltung sie dabei am besten einnehmen sollten, wenn jemand ihre Grenzen verletzt. Die Kinder wurden dazu animiert, in unterschiedlichsten Gruppenkonstellationen gemeinsam Aufgaben zu lösen. Dabei lernten die Kinder, dass sie sich in den meisten Streitfällen zunächst selbst behaupten können und dass sie sich erst bei weite­rer Eskalation in einem letzten Schritt fremde Hilfe holen sollten. Indem die Schüler*innen erfahren, wie sie Konfliktsituationen gut selbst lösen können, werden ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstwirksamkeit ungemein gestärkt.

Professionelle Coaches wie Henneke führen das !Respect-Konflikttraining seit bald sechs Jahren an mehr als 40 niedersächsischen und an bundesweit knapp 100 Schulen durch und tragen dort zu einem besseren Schul- und Lernklima bei. 

Training und Fortbildung aller am Bildungsprozess Beteiligten
Im !Respect-Projekt wurden die Kinder der Paul-Maar-Schule von ihren Klassenlehrer*innen begleitet. Auch alle anderen Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter*innen hospitierten bei dem Kindertraining. Denn nur durch die Einbeziehung der Lehrkräfte kann auch umgesetzt werden, dass die !Respect-Regeln für alle Kinder gleichermaßen gelten und mit Regelverstößen einheitlich umgegangen wird. Darüber hinaus nahm das gesamte Schulteam an einer mehrstündigen Fortbildung teil. Und auch die Eltern wurden bereits zu Projektbeginn im Rahmen eines Online-Infoabends in das Projekt miteinbezogen. In diesem Dreiklang lässt sich dann gemeinsam Gewalt und Mobbing entgegenwirken. Die stellvertretende Schulleiterin Katrin Schönberg freut sich, dass den Kindern das Projekt offensichtlich Spaß gemacht hat. Sie möchte !Respect nachhaltig im Schulalltag etablieren. Dass ihre Schüler*innen Konflikte selbständig lösen können, soll in der Paul-Maar-Schule auf Dauer selbstverständlich werden. Hierbei hilft auch ein kindgerecht gestaltetes Plakat zur neu eingeführten Stopp-Regel, das mittlerweile in allen Klassenzimmern und an markanten Stellen im Schulgebäude aufgehängt ist. 

Förderung durch Stiftung Münster der Sparda-Bank West 
Das Präventionsprojekt an der Paul-Maar-Schule wird von der Stiftung Münster der Sparda-Bank West gefördert. Die Stiftung unterstützt in diesem Schuljahr bereits zum sechsten Mal ein Schulprojekt des !Respect e.V. und trägt dabei drei Viertel der Projektkosten. „Respekt ist ein Grundwert, den wir gerne fördern. Sich Konfliktsituationen stellen zu können und sie gewaltfrei zu bewältigen, ist eine wichtige Lektion fürs Leben. Zusammen mit dem Verein !Respect unterstützt die Stiftung der Sparda-Bank West daher gerne Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler auf dem Weg für mehr Wertschätzung und friedliches Miteinander“, erklärt Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank West in Oldenburg. 
11.02.2022, 12:57 Uhr
Oberschule Ofenerdiek: Diskriminierung hat hier keinen Platz
Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Diese Auszeichnung lässt aufhorchen: Die Oberschule Ofenerdiek hat jetzt im Rahmen einer Videokonferenz feierlich den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten und ist offiziell in das größte deutsche Schulnetzwerk aufgenommen worden. Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt das Engagement: „Mich beeindruckt, dass die Initiative direkt aus der Schülerschaft gekommen ist. Das ist die beste Grundlage für so ein wichtiges Vorhaben und zeigt, dass die Ideen der Schülerinnen und Schüler im Schulleben ernst genommen werden.“

Doppelpass: Kicker Kifuta als Pate
Als Pate fungiert der regional bekannte Fußballspieler Kifuta Makangu. Der kongolesische Kicker, der unter anderem für den VfB Oldenburg und den SSV Jeddeloh gespielt hat, wird künftig die Oberschule Ofenerdiek in ihren Aktivitäten unterstützen. Die Schule freut sich über einen Paten aus dem Mannschaftssport, denn im Sport zeigt sich immer wieder, dass unabhängig von Hautfarbe, Herkunft und Religion im Team viel erreicht werden kann.

Die Anregung, sich um die Auszeichnung zu bemühen, hatte Schülersprecherin Anais Weinberg bereits im Schuljahr 2020/2021 gegeben. Aufgrund der Pandemie war es für die Schülervertretung nicht einfach, dieses Anliegen zu kommunizieren. Diese Aufgabe hat die Schülervertretung jedoch engagiert gemeistert, indem sie das Thema durch Videokonferenzen und einen schulweiten Podcast in die Schulgremien getragen hat.

Selbstverpflichtung der Schulgemeinschaft
In allen Klassen haben die Schülerinnen und Schüler der Oberschule die Notwendigkeit diskutiert, sich aktiv gegen Rassismus und jede Form der Diskriminierung zu engagieren. Für die gute Kommunikation spricht auch die überwältigende Mehrheit von 93 Prozent der Schulgemeinschaft, die sich in Form einer Selbstverpflichtung dafür ausgesprochen hat, offen gegen Gewalt und diskriminierende Äußerungen einzutreten und dies in regelmäßigen schulweiten Aktionen und Projekten umzusetzen. Mit dem Abstimmungsergebnis im Rücken wurden bereits in der Einstiegswoche vielfältige Klassenprojekte gestartet. So setzten sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit dem Thema Courage auseinander und entwickelten eine Choreografie zum Hit von Lou Bega „Scatman & Hatman“, der von dem Leiden eines Stotterers handelt. Andere beschäftigten sich mit dem Thema „Vielfalt“ und erstellten kleine Stop-Motion-Filme. Auch künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema „Migration“ fanden statt.

Fester Gedenktag geplant
Die Schule plant einen festen Gedenktag für den Schulkalender. Dieser könnte der 27. Januar (Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus) werden. So würde auch die erfolgreiche Arbeit der Schülervertretung für den Erinnerungsgang 2019 fortsetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler erwarten jetzt viele spannende Projekte für eine offene und demokratische Schulgemeinschaft.

Die Schule soll ihren Erfolg auch am 3. Mai im Schulausschuss vorstellen.
14.01.2022, 14:13 Uhr
Fördermittel treiben Digitalisierung der Schulen weiter voran
Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Donnerstag, 13. Januar 2022, gleich mehrere Bewilligungsbescheide aus dem Digitalpakt Schule entgegengenommen. Mit den Fördermitteln werden der Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Modernisierung der Ausstattung von 30 Schulen aller Schulformen – von Grundschulen und Förderschulen über Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Oberschulen bis zu Berufsbildenden Schulen – weiter vorangetrieben.

Von den heute bewilligten 1,85 Millionen Euro wurden von der Stadt Oldenburg bereits rund 1,7 Millionen Euro für den IT-Infrastrukturausbau mit LAN und WLAN verausgabt, von dem 29 Oldenburger Schulen profitieren. Nur kleiner Teil des Geldes, rund 167.000 Euro, wird für die Beschaffung von interaktiven Tafeln und Interaktionsgeräten für die IGS Helene-Lange-Schule verwendet.

Niedersachsens Kultusminister Grant Henrik Tonne übergab die Bescheide aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht wie sonst üblich vor Ort in Hannover, sondern virtuell: „Die Digitalisierung unserer Schulen schreitet voran. Mein ganz großer Dank geht an die Stadt Oldenburg und die Schulen, die mit ihrem tatkräftigen Engagement hervorragende Arbeit geleistet haben. Sie haben beim Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur einen wichtigen Grundstein gelegt und erhalten mit den bewilligten Fördermitteln die Möglichkeit, diesen gelungenen Weg fortzusetzen.“

„Mit dem Geld kann die Digitalisierung unserer Schulen weiter vorangetrieben werden. Die nun übergebenen Fördermittel werden zum überwiegenden Teil dazu genutzt, Schulen flächendeckend mit WLAN und LAN auszustatten. Insgesamt profitieren 30 Schulen aller Schulformen von den Mitteln“, zeigt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erfreut und sagt mit einem Blick in die Zukunft: „Wir haben in Oldenburg ehrgeizige Ziele, um qualitativ hochwertige Lern- und Lehrbedingungen zu ermöglichen: Bis 2024 soll in unserer Stadt die digitale Modernisierung an allen weiterführenden Schulen und bis 2025 an den Grundschulen abgeschlossen sein. Damit wir das Tempo hochhalten können, würden wir uns freuen, wenn der Mittelabruf aus dem Digitalpakt Schule beschleunigt werden könnte.“
17.12.2021, 15:21 Uhr
Grundschule Bürgeresch wird Ganztagsschule
Anmeldeverfahren zu den Angeboten im Januar 2022
Die Grundschule Bürgeresch mit den dortigen Förderklassen Sprache wird zum Schuljahr 2022/2023 in eine Ganztagsschule nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“ umgewandelt. Hierdurch sollen eine Verbesserung der Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder und eine Verbesserung der Vereinbarkeit vom Familie und Beruf der Eltern erreicht werden. Es handelt sich bereits um die 15. Schule, die nach diesem Konzept arbeitet. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt: „Nicht erst seit den Beschlüssen des Bundes zum Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung hat das Thema Ganztägige Bildung bei uns eine hohe Priorität. Ich freue mich sehr über diesen weiteren Schritt zu einem flächendeckenden Angebot.“

Die Eltern können einzelne Tage des schulischen Ganztagsangebotes an bis zu fünf Tagen von 12.45 Uhr bis 15.15 Uhr buchen. An den gebuchten Tagen können die Kinder am Mittagessen teilnehmen. Im Anschluss an das schulische Ganztagsangebot kann bei Bedarf ein Spätangebot hinzu gebucht werden. Dieses Angebot wird ebenso wie das Ferienangebot vom Verein für Kinder e.V. organisiert. Der Verein unterstützt die Grundschule bei der Umsetzung des Rahmenkonzeptes als primärer Kooperationspartner. Er war auch bisher schon Träger des mit der Umwandlung zur Ganztagsschule auslaufenden Hortes.

Schule und Verein planen, nachmittags in jahrgangsgemischten Gruppen zu arbeiten und damit an die erfolgreiche Arbeit des Hortes und des Betreuten Mittagstisches anzuknüpfen. Die Kinder wurden und werden dabei in die inhaltliche Gestaltung des Ganztages eingebunden. Darüber hinaus soll die Vernetzung im Stadtteil intensiviert und erweitert werden, indem mit Ateliers, Handwerks- und anderen Betrieben die Kooperation für gemeinsame Projekte initiiert wird.

Die Anmeldungen zu den Angeboten finden im Januar 2022 direkt in der Schule statt.
17.12.2021, 15:09 Uhr
Stadt Oldenburg fördert Ernährungsbildung
Erstes Projekt an der Grundschule Nadorst umgesetzt
Die Stadt Oldenburg fördert die Ernährungsbildung an den Ganztagsschulen. Grundlage ist das am 16. Dezember 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg verabschiedete Rahmenkonzept „Schulverpflegung in Oldenburg“.

Ernährungsbildung trägt einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Schulverpflegung bei und fördert die gesundheitsbewusste Ernährung der Schülerinnen und Schüler. Dazu stellt die Stadt Oldenburg den Schulen bei der konkreten Einführung des Rahmenkonzeptes ein einmaliges „Budget für Ernährungsbildung“ in Höhe von maximal 1.500 Euro zur Verfügung. Bei der Verwendung dieses Budgets ist speziell auf die Themen Essen in der Mensa und nachhaltige Ernährung einzugehen.

Nach den Corona-bedingten Schul- und Mensaschließungen nimmt das Projekt nun an Fahrt auf. Die Grundschule Nadorst setzte als erste Schule hierfür ein eigenes Konzept um. Die Schülerinnen und Schüler bereiten in Gruppen selbstständig gesunde Waffeln zu, zum Beispiel auf Basis von Kartoffeln, Rote Beete oder Zucchini. Des Weiteren kommt ein Smoothie-Maker zum Einsatz. Darin werden unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit überreifes Obst und Gemüse zu leckeren Säften verarbeitet. Der Mensabetreiber „Frische Pause e.V.“ unterstützt das Projekt und stattet die Kinder dazu passend mit Schürzen und Schneidebrettern aus. Im nächsten Jahr folgt noch ein Hochbeet im Schulgarten mit Kräutern für die Mensa.

Weitere Informationen unter: www.oldenburg.de/Schulverpflegung.
11.11.2021, 23:19 Uhr
Um viele Erfahrungen reicher und klüger geworden
Empfang für Schulleitungen: Oberbürgermeister dankt Lehrkräften für ihr Engagement
Schulische und berufliche Bildung genießt in der Stadt Oldenburg einen hohen Stellenwert. Für ein gutes Miteinander und einen konstruktiven Austausch sorgen auch die jährlich stattfindenden Empfänge der Leitungen der städtischen Schulen. Nach dem Corona-bedingten Ausfall im Vorjahr war es nun wieder soweit: Am Mittwoch, 10. November, trafen sich die Beteiligten mittlerweile bereits zum siebten Mal, um gemeinsam über die Oldenburger Schullandschaft zu sprechen. Diesmal hatten Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Sozialdezernentin Dagmar Sachse in die Aula der BBS 3 eingeladen. 31 Schulleiterinnen und Schulleiter waren der Einladung gefolgt, von der Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück waren Sabine Claas und Jürgen Westphal anwesend.

„Corona ist eine Zeit der extremen Herausforderungen. Besonders in den Schulen gab es einige Probleme zu lösen und zu improvisieren, für Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler und natürlich die Eltern. Nach knapp zwei Jahren der Pandemie kann man sagen: Wir sind um viele Erfahrungen reicher – und in einiger Hinsicht auch klüger“, resümierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zu Beginn. Der digitale Unterricht habe durch die langen Schulschließungen ordentlich an Fahrt aufgenommen: „Die komplette Umstellung auf Online-Unterricht war eine große technische und organisatorische Hürde.“ Extreme Gegensätze mussten ausgeglichen werden, um unterwegs niemanden zu verlieren.

Mit dem Ausbau der IT-Landschaft an den Schulen musste es plötzlich deutlich schneller gehen, als gedacht. Individuelle Lösungen mussten her – und das ist laut Krogmann rückblickend auch gut gelungen: „Ich ziehe den Hut vor dem, was Sie in den vergangenen zwei Jahren geleistet haben.“ Und mit Blick auf die Zukunft zeigte er sich zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen.“ Auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und zeigte sich hoffnungsvoll, „dass wir uns jetzt wieder langsam unseren eigentlichen Aufgaben widmen können.“

Ausbau der Ganztagsgrundschulen:
Der Ausbau der Ganztagsgrundschulen schreitet weiter voran. Zum Schuljahr 2020/2021 ist die Grundschule Drielake und im aktuellen Schuljahr die Grundschule Dietrichsfeld als Ganztagsgrundschule an den Start gegangen. Im nächsten Jahr folgt die Grundschule Bürgeresch.

Dagmar Sachse sieht die Stadt Oldenburg mit Blick auf den Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung ab dem Jahr 2026 gut aufgestellt: „Sicherlich wird es im Zuge dessen noch Anpassungen geben müssen, aber da mittlerweile bereits fast 60 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler einen Platz an einer Ganztagsgrundschule haben und weitere Schulen bereits in der Planung sind, wird auch der Rechtsanspruch zu meistern sein.“ Auch die Umsetzung des Konzepts „Schulverpflegung in Oldenburg“ konnte weiter fortgesetzt werden. Jährlich kommen nach und nach neue Mensen hinzu.

Inklusion an Schulen:
Zum Thema Inklusion an Schulen sagte Dagmar Sachse: „Corona hat auch im Hinblick auf eine inklusive Schullandschaft zu besonderen Herausforderungen geführt und kreative Lösungen erforderlich gemacht. So haben beispielsweise Sprachmittler an Schulfenstern Hausaufgaben erläutert, Schülerinnen und Schüler wurden aus dem Homeschooling in den Präsenzunterricht geschaltet und in der Grundschule wurde mit Poolnudeln in der Pause Ticker gespielt.“


Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen:
Die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Schulentwicklungsplan 2018 der allgemeinbildenden Schulen schreitet voran. An einigen Gymnasien haben zwischenzeitlich bereits Baumaßnahmen zur Beseitigung von Raumdefiziten begonnen. Auch die Baumaßnahmen zur Stärkung der Oberschulen befinden sich derzeit in konkreter Planung. Der Schulentwicklungsplan für die berufsbildenden Schulen wird intensiv vorbereitet und soll bald auch offiziell starten.

IT-Konzept:
Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, gab einen Sachstand zum Thema IT-Entwicklungskonzept.

Redebeiträge der Schulen:
Besonders hervorzuheben sind in diesem Jahr die vielfältigen Redebeiträge der Schulen. Diese hoben dabei durchgängig die gute Zusammenarbeit und wertschätzende Kommunikation mit der Stadt Oldenburg hervor. Ebenso wurden Handlungsfelder benannt, in denen die Schullandschaft in Zukunft noch gemeinsam weiter verbessert werden kann. Hierbei wurde auch das Land Niedersachsen mit in die Verantwortung genommen.
09.11.2021, 14:23 Uhr
Erste Klassenzimmer mit Luftfiltern ausgestattet
Auslieferung an Schulen hat begonnen – 154 Geräte werden bis Weihnachten erwartet
Aufatmen an Grundschulen und Förderschulen: In dieser Woche hat die Ausstattung von Unterrichtsräumen mit mobilen Luftfiltergeräten begonnen, um sicherer durch den zweiten Corona-Winter zu kommen. Zu den ersten von insgesamt 29 Schulen, in deren Klassenzimmern die Geräte für gereinigte Luft sorgen sollen, zählt die Schule Borchersweg. Zwölf Luftfilter wurden dort am Montag, 8. November, aufgestellt. „Wir freuen uns, dass wir zu den Ersten gehören“, sagte Stefan Völkel, Leiter der Förderschule. „Wir haben eine vulnerable Schülerschaft.“ Konrektor Carsten Perkuhn ergänzte: „Die Luftfiltergeräte sind ein sehr guter Baustein in der Pandemie-Bekämpfung. Das trägt zur Beruhigung bei.“

Insgesamt hat die Stadt Oldenburg auf der Grundlage einer Bedarfsabfrage 307 Geräte bestellt. Die Luftfilter sollen dort, wo ungeimpfte Sechs- bis Zwölfjährige unterrichtet werden, eine sinnvolle Ergänzung zum Lüften darstellen und einen Beitrag leisten, die Gefahr von Corona-Infektionen zu reduzieren.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte in seiner Sitzung am 19. Juli 2021 beschlossen, die Grund- und Förderschulen mit mobilen Luftfiltergeräten auszustatten. Die Firma Johnson Controls Systems & Service GmbH erhielt, nach der Genehmigung durch den Verwaltungsausschuss, am 24. September den Auftrag zur Lieferung von 307 Luftfiltergeräten. Eigentlich sollte die Lieferung bis zum 30. November erfolgen. Dieser Termin lässt sich jedoch nicht mehr vollumfänglich halten. Gründe sind die nach der Freigabe neuer Fördermittel durch die Bundesregierung sehr stark erhöhte Nachfrage nach Luftfiltergeräten sowie internationale Lieferengpässe für Komponenten und Rohstoffe, von denen auch Bauteile für Luftfilter betroffen sind.

„Aktuell ist geplant, bis Weihnachten 154 Luftfiltergeräte an die Schulen zu verteilen“, informierte Steffen Schmidt vom Amt für Schule und Bildung. Die restlichen 153 Geräte sollen bis Anfang Februar 2022 geliefert werden. Die bis Weihnachten zugesagten Geräte sind bereits produziert, erläuterte Michèl Storl von der Firma Johnson Controls Systems und Service. Die auf Rollen montierten Geräte haben einen Luftdurchsatz von 1.600 m³/h, das heißt, dass die Luftreiniger bis zu 1.600 Kubikmeter Raumluft pro Stunde umwälzen können. Die Kosten pro Gerät betragen rund 2.200 Euro. Die Stadt hat mit der Firma darüber hinaus einen Wartungsvertrag abgeschlossen. Insgesamt hat der Auftrag ein Volumen von rund einer Million Euro.

Lediglich die Grundschule Heiligengeisttor und die Schule am Bürgerbusch hatten sich keine Ausstattung mit mobilen Luftfiltergeräten gewünscht. Die Grundschule Babenend hat festinstallierte Luftfiltergeräte, so dass hier keine mobilen Geräte benötigt werden.
08.10.2021, 15:28 Uhr
Pilotprojekt: Oldenburg ermöglicht Anti-Sexismus-Aktion für 230 Schulklassen
Gleichstellungsbüro verteilt Arbeitsheft
Das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg hat für die Schulklassen 7, 8 und 9 an allen Oldenburger Schulen ein Arbeitsheft gegen Sexismus bestellt, das in der Form eines Projekttages mit den Klassen bearbeitet werden kann. Das Arbeitsheft wurde 2021 von der Hamburger Anti-Sexismus-Organisation Pinkstinks publiziert. Es ist das erste Schul-Arbeitsheft in Deutschland, das sich intensiv mit den Themen Geschlechterstereotype, Vorurteile sowie sexuelles Mobbing beschäftigt und für Jugendliche konzipiert ist. Die Stadt Oldenburg ist die erste deutsche Kommune, die es den Schulen flächendeckend anbietet.

Viele Schimpfwörter sind von sexuellen Geschlechterstereotypen geprägt und nach wie vor weit verbreitet an deutschen Schulen. Klare Vorstellungen, wie Männer und Frauen zu sein haben, durchziehen die Instagram-Timelines der Jugendlichen. Wo kommen Vorurteile und Geschlechterrollenbilder her, wieso stehen Menschen unter so viel Druck, ihnen zu entsprechen? Diese Fragen beantwortet die Organisation Pinkstinks in ihrem 32-seitigen Arbeitsheft für die Mittelstufe, das mit witzigen Illustrationen und niedrigschwelligen Beispielen die Jugendlichen zum Nachfragen einladen möchte.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt das Engagement: „Als Schirmherr der Aktion möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass Sexismus auch in der Schule thematisiert und bekämpft wird. Um nachhaltig etwas zu verändern, müssen wir Kinder und Jugendliche frühzeitig sensibilisieren. Ich danke Pinkstinks und dem Gleichstellungsbüro für die Initiative.“ Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt setzt jetzt auf die Lehrerinnen und Lehrer, denn das Heft füllt eine Lücke im Lehrplan: „Ich wünsche mir, dass die Lehrkräfte das zur Verfügung gestellte Material im Unterricht einsetzen und so dazu beitragen, das Bewusstsein zu schärfen, Vorurteile abzubauen und Rollenklischees zu hinterfragen.“ Um die Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen auf kommunaler Ebene umzusetzen, hatte der Stadtrat der Stadt Oldenburg 2020 einen stadteigenen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und gegen häusliche Gewalt verabschiedet. Den darin enthaltenen Punkt, Sexismus zu bekämpfen, sieht die Stadt durch das Arbeitsheft von Pinkstinks optimal unterstützt. „Wir freuen uns riesig, dass das Heft so gut ankommt“, sagt Genderforscherin, Pinkstinks-Gründerin und Autorin des Hefts, Dr. Stevie Schmiedel. „Es wird bundesweit stark nachgefragt, aber noch nie hat eine gesamte Kommune das Heft eingesetzt. Oldenburg ist eine sehr moderne Stadt.“

Wer nachbestellen möchte, wird bei Pinkstinks fündig: Neben dem Arbeitsheft gibt es viele weitere Informationen, wie man Sexismus begegnen kann. Das Heft ist Teil des Projekts „Schule gegen Sexismus“, das aktuell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.
10.09.2021, 14:25 Uhr
„ganz schön WILDE ZEITEN“
Kurzfilmwettbewerb zur Klimakrise mit kostenlosen Filmworkshops für Schulklassen
„ganz schön WILDE ZEITEN" ist das Motto des neuen Kurzfilmwettbewerbs für Schüler*innen in Niedersachsen. Klimakrise, Corona und dann auch noch Fake News. Wir leben in ganz schön wilden Zeiten. Aber: Was finden Jugendliche besonders wild? Was regt sie auf? Was würden sie gerne verändern? Schüler:innen der 7. bis 10. Klassen können mit unserer Hilfe Filme zur Klimakrise drehen. Animation, Musikvideo, Doku, Spielfilm oder Klimathriller – alles ist möglich. Und wir unterstützen sie dabei.

Kostenloses (Online-)Filmcoaching: Wir bieten kostenlose (Online-) Drehbuch- und Filmworkshops für alle 7. bis 10. Klassen aus Förder- und Regelschulen in Niedersachsen sowie unabhängige Filmteams an. Gedreht wird mit Smartphones und Tablets. Zusätzlich gibt es Workshops für die Jugendlichen begleitende Pädagog*innen.
 
Bewerbung (Online-)Workshops: Schulklassen können sich mit maximal fünf spannenden Filmideen für die kostenlosen und barrierefreien (Online-)Workshops bewerben. Bewerbungsschluss Workshops: 15. Oktober 2021!
 
Kurzfilme drehen und Berlin-Reise gewinnen: 
Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin und der Besuch des Filmparks Babelsberg. Filmlänge: maximal 5 Minuten. Fertige Kurzfilme einreichen bis 15. Februar 2022. Eine Jury um die Filmproduzentin und Schauspielerin Dr. Julia Dordel wählt die besten Filme aus. Die besten zehn Schüler*innenfilme werden im Astor Kino in Hannover gezeigt und die Preis verliehen. 

Über das Projekt: Den inklusiven Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen „ganz schön anders“ gibt es seit fast zehn Jahren. Es ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturpädagogik in Göttingen und mit Markus Götte vom Königsworth Medienbüro Hannover.

Mehr zum Wettbewerb: https://ganz-schoen-anders.org/
Telefon 0511.165 80334 oder info@ganz-schoen-anders.org 
Fotos zum kostenlosen Abdruck: Wettbewerb WILDE ZEITEN enriquelopezgarre/pixabay Filmworkshop: ganzschönanders Kurzfilmwettbewerb
 
 

 
Veranstalter: Der inklusive Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen ist ein Projekt von Blickwechsel e. V. - dem Verein für Medien- und Kulturprädagogik in Göttingen in Zusammenarbeit mit Königsworth Medienbüro Hannover.

Förderer sind die Klosterkammer Hannover, Sparkassen in Niedersachsen aus Mitteln der Lotterie Sparen+Gewinnen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Lehrendenworkshops werden gefördert von der Stiftung HELP e.V.

Partner: Viele regionale und kommunale Medienzentren in Niedersachsen, Niedersachsen Filmklappe und NLQ Filmbildung sowie das Film- und Medienbüro Niedersachsen. 

Medienpartner: H-1 Fernsehen aus Hannover, Oeins - Oldenburg und TV 38
25.08.2021, 10:10 Uhr
Lehrkräfte an Oldenburger Schulen bekommen iPads
Mehr als 1.800 Geräte werden bestellt
Die technische Ausstattung der Oldenburger Schulen wird weiter verbessert. Die Stadt hat jetzt den Auftrag zur Lieferung von fast 1.900 iPads für die Lehrkräfte erteilt. Ziel ist es, allen Lehrkräften in Oldenburg ein iPad zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Bestellung ist dieses Ziel nunmehr erreicht.

„Die digitale Ausstattung unserer Schulen ist im vergangenen Jahr enorm vorangekommen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Bund, Land und Stadt haben mit verschiedenen Förderprogrammen gut zusammengearbeitet, die iPads für die Lehrkräfte sind ein wichtiger Baustein in dieser Digitalisierungsstrategie“, so Krogmann.

Die Stadt Oldenburg hat dazu Fördermittel in Höhe von 1,136 Millionen Euro erhalten. Den Schulen wurde die Wahl zwischen einem Apple iPad und einem Laptop gegeben. 1.846 Lehrkräfte haben sich dabei für ein Apple iPad entschieden, 248 Lehrkräfte für einen Laptop.

Die iPads werden voraussichtlich in vier Wochen geliefert werden.
06.08.2021, 13:55 Uhr
Pixel statt Kreide: Interaktive Tafeln im Unterricht
Schulen werden mit neuer digitaler Technik ausgestattet – Knapp 270 Systeme beschafft
Kreide und Tafel-Lappen haben allmählich ausgedient: An den Oldenburger Schulen wird kräftig in die Zukunft investiert. Die Stadt Oldenburg arbeitet mit Hochdruck weiter an der Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes. Neben dem stetigen Ausbau der LAN- und WLAN-Infrastruktur erfolgt im Sommer auch die Ausstattung mit modernen Präsentationsmöglichkeiten in vielen Schulen. „Wir als Schulträger treiben die Digitalisierung der Schulen konsequent voran und wollen den Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Bildungschancen bieten. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass die digitale Bildung ein wichtiger Baustein ist“, betont Schuldezernentin Dagmar Sachse.

So werden in der BBS Wechloy, dem Herbartgymnasium und dem Alten Gymnasium alle Unterrichtsräume mit interaktiven Displays ausgestattet. Die IGS Helene-Lange-Schule, die Grundschule Hermann-Ehlers-Schule und die Grundschule Wallschule erhalten in allen Unterrichtsräumen interaktive Tafeln (Whiteboardtafeln mit Kurzdistanzbeamer). Das Gymnasium Eversten, die IGS Flötenteich und die OBS Eversten bekommen in allen Räumen einen an der Decke montierten Beamer mit drahtloser Verbindungsmöglichkeit, sodass auf den Endgeräten erarbeitete Arbeitsergebnisse schnell in den Unterricht eingebunden werden können.

Darüber hinaus erhalten viele Grundschulen ergänzende interaktive Tafeln mit dem Ziel, auch hier eine flächendeckende Ausstattung zu erreichen. Dazu gehören die Grundschulen Haarentor, Babenend, Staakenweg, Krusenbusch, Wechloy, Donnerschwee und Bloherfelde.

Insgesamt investiert die Stadt rund 1,5 Millionen Euro in die neuen Präsentationstechniken. 269 Systeme wurden beschafft. Die Mittel werden aus dem Digitalpakt Schule von Bund und Ländern abgerufen.

In den kommenden Monaten sollen die Oberschulen Osternburg, Ofenerdiek und Alexanderstraße sowie die Schule Borchersweg und das Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) folgen.

Die Ausstattung mit Präsentationsmöglichkeiten erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen. Die Schulen haben jeweils in langjähriger Arbeit Medienkonzepte erstellt, in denen Anforderungen an Präsentationsmöglichkeiten definiert wurden. Diese Medienkonzepte dienen nun als Grundlage für die Ausstattung.

Die Umsetzung des IT-Entwicklungskonzeptes wurde am 30. September 2019 vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen. Ziel ist es, an allen Schulstandorten in städtischer Trägerschaft die Voraussetzungen für kollaboratives Lernen und Unterrichten mit mobilen digitalen Endgeräten zu schaffen. Gleichzeitig sollen die Netze (Breitbandanbindung, WLAN und LAN) ausgebaut und standardisiert werden.
09.07.2021, 14:04 Uhr
Schlüsselübergabe an der Grundschule Donnerschwee
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eröffnet Erweiterungsbau
An der Grundschule Donnerschwee ist heute der Erweiterungsbau offiziell eröffnet worden. Fertiggestellt wurde er bereits im vergangenen Jahr, gefeiert werden konnte bislang aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Das wurde jetzt nachgeholt, um die umfangreichen Arbeiten und Verbesserungen im Schulalltag entsprechend zu würdigen. In einem kleinen Kreis hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann offiziell den Schlüssel an die Schule überreicht. „Unser Ganztagsausbau ist eine Investition, die sich lohnt. Denn eine gut ausgestattete Schule kann gute Pädagogik, Teilhabe und damit Bildungserfolge maßgeblich unterstützen und damit die Perspektiven von Kindern deutlich verbessern.“

Aktuell freuen sich etwa 180 Schülerinnen und Schüler und 25 an der Schule tätige Erwachsene über die neuen Räume. „Schon jetzt wird das neue Schulgebäude mit Leben gefüllt, aber diese kleine Feier symbolisiert die neuen Möglichkeiten für alle spürbar“, freute sich Schulleiterin Jana Bähr.

Im Rahmen der Erweiterung hat die Schule vier neue Klassenräume erhalten. Der dritte Zug wurde insbesondere aufgrund des Neubaugebiets im Bereich der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne erforderlich. Außerdem wurde das Raumprogramm der Schule an die aktuellen Standards für Ganztag und Inklusion angepasst. Im Erweiterungsbau befinden sich jetzt neben einem zusätzlichen Speiseraum auch Räume für Ganztag, Inklusion und Verwaltung.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme beliefen sich auf rund fünf Millionen Euro. Hinzu kamen Kosten für die Einrichtung. Für die Schülerinnen und Schüler wurde zur Eröffnung Eis spendiert.

Am Dienstag war bereits der Erweiterungsbau an der Grundschule Drielake eröffnet worden, der Ganztagsausbau ist damit inzwischen in 14 von 28 Grundschulstandorten umgesetzt worden.
06.07.2021, 16:16 Uhr
Nächster Schritt im Ganztagsausbau
Grundschule Drielake umfassend erweitert
Die knapp 180 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Drielake haben schon seit einiger Zeit von der Erweiterung der Schule profitiert. Jetzt sind die neuen Räumlichkeiten auch offiziell mit einer kleinen Feierstunde eröffnet worden. Immerhin 20 Gäste konnten daran teilnehmen. An der Schule – mit einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1913 – gibt es jetzt genügend Platz für das Ganztagsangebot und die Dreizügigkeit.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist es ein weiterer Schritt zu einem sehr guten Bildungsangebot: „Die Grundschule Drielake ist bereits die 14. Grundschule in Oldenburg, die ein Ganztagsangebot bekommt. Das zeigt, welch großen Stellenwert die Bildungs- und Betreuungsangebote für uns haben. Bildung ist ein zentraler Schlüssel für Teilhabe und einen erfolgreichen Lebensweg, deshalb werden wir diesen Weg konsequent fortsetzen.“

Die Grundschule Drielake hat in nur gut einem Jahr Bauzeit einen zweigeschossigen Erweiterungsbau erhalten. Dort sind im Erdgeschoss die Mensa mit Nebenräumen untergebracht, im ersten Obergeschoss befinden sich vier Klassenräume und zwei Gruppenräume. Der Schulhof ist beim Erweiterungsbau übrigens weitgehend erhalten geblieben, ebenso der zentrale Baumbestand.

Der Neubau an der Grundschule Drielake hat etwa 4 Millionen Euro gekostet, außerdem wurden für Sanierungsmaßnahmen im Bestand noch einmal 2,5 Millionen Euro ausgegeben. Damit ist die Schule jetzt auf einem sehr modernen Stand. Das wirkt sich auch auf das gesamte pädagogische Angebot aus.

Organisiert wird das offene schulische Ganztagsangebot von der Schule mit Unterstützung durch die Johanniter Unfall-Hilfe als Kooperationspartner aus der Jugendhilfe. „Die Kinder erhalten hier nicht nur eine professionelle Betreuung, sondern viel Unterstützung und ein zweites Zuhause,“ freut sich Schulleiterin Insa Brockmann. Ungefähr 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind im Ganztag angemeldet. Ergänzend zum schulischen Ganztagsangebot bieten die Johanniter ein Spätangebot und ein Ferienangebot an.

Den Schülerinnen und Schülern wurde die offizielle Eröffnung buchstäblich versüßt, sie wurden zu einem Eis eingeladen.
06.07.2021, 15:52 Uhr
Stadt bietet Grundschulen mobile Luftfilter an
Die Oldenburger Grundschulen sollen die Möglichkeit bekommen, in den Klassenräumen mobile Luftfilter einzusetzen. Diese gelten als eine sinnvolle Ergänzung zum Lüften und können somit einen Beitrag leisten, die Gefahr von Corona-Infektionen zu reduzieren. „Wir handeln hier im Sinne einer Risikominimierung und wollen zumindest ein umfassendes Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen machen“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann diesen Schritt.

Der Einsatz mobiler Luftfiltergeräte ist nicht nur in der Stadt Oldenburg Thema einer intensiven Diskussion. Die Geräte sollen allen Grundschulen und Förderklassen (Klassen 1 bis 4) in städtischer Trägerschaft angeboten werden. Die Entscheidung, ob und welche Räume bestückt werden sollen, liegt bei den Schulleitungen.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte in seiner Sitzung am 26. April die Verwaltung beauftragt ein Konzept zu erarbeiten, wie öffentliche Gebäude mit Luftfiltern ausgestattet werden können. Dabei sollten Gebäude und Räume priorisiert werden, in denen sich Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aufhalten.

„Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, dieses Angebot den Grund- und Förderschulen zu machen, denn diese Kinder werden in absehbarer Zeit keine Impfung gegen Corona bekommen“, so Krogmann. Insgesamt gibt an den betreffenden Schulen 340 Räume, die theoretisch ausgestattet werden könnten. Die Stadt will kurzfristig eine Abfrage starten, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.

Die Geräte kosten etwa 2.000 Euro pro Stück. Eine Finanzierung ist auch im laufenden Haushalt möglich, da an anderer Stelle Mittel eingespart wurden und es durch Förderprogramme mehr Einnahmen als geplant gegeben hat.
06.07.2021, 15:51 Uhr
Oberschulen setzen erfolgreiche Testphase fort
Unterrichtsbeginn weiterhin um 8.15 Uhr
Die Oberschulen der Stadt Oldenburg werden auch weiterhin um 8.15 Uhr statt um 7.50 Uhr mit dem Unterricht beginnen. Eingeführt wurde dieses Modell Anfang des Jahres, um die Schülerinnen und Schüler während der Corona-Krise auch auf dem Schulweg besser zu schützen. So konnten die Linienbusse entlastet und Mindestabstände besser ermöglicht werden.

Nun wird diese Testphase bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021/2022 verlängert, weil sich nicht nur positive Effekte auf dem Schulweg, sondern auch andere Vorteile auf pädagogischer und organisatorischer Ebene zeigen. Schulformsprecher Sven Winkler beschreibt aus Sicht der Schulen: „Wir haben gute Erfahrungen gemacht. Der spätere Unterrichtsbeginn kommt beispielsweise auch dem Biorhythmus, vor allem von Jugendlichen, entgegen und verbessert so den Lernerfolg. Die Akzeptanz der Maßnahme ist bei uns sehr groß.“ Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ergänzt: „Die Oberschulen nutzen die Krise als Chance für Innovationen. Das ist auch für andere gesellschaftliche Bereiche vorbildhaft und verdient Anerkennung.“

Bis Ende des Jahres wollen die Oberschulen entscheiden, ob es sich auch um ein dauerhaftes Modell handeln könnte und bis dahin weitere Erfahrungen, beispielsweise mit den sich entsprechend ändernden Hallenzeiten für den Schulsport, sammeln.
25.06.2021, 11:08 Uhr
Fast 1.500 neue Kinder in den städtischen Grundschulen
Einschulung über Niveau des Vorjahres
Zum Schuljahr 2021/2022 werden voraussichtlich 1.477 Kinder an den städtischen Oldenburger Grundschulen eingeschult. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge nehmen die 28 städtischen Grundschulen jeweils zwischen 23 (Grundschule Wechloy) und 119 (Grundschule Ofenerdiek) neue Schülerinnen und Schüler auf. Damit liegt die Anmeldezahl über dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der 1. Klassen steigt von 70 auf 75 Klassen. Dies begründet sich in zwei aufwachsenden Grundschulen sowie in üblichen Schwankungen.

Bei insgesamt 166 Kindern haben die Eltern von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Schulstart ihres Kindes um ein Jahr hinauszuschieben. Im letzten Jahr lag die Anzahl aufgrund der Coronakrise noch deutlich höher. Diese Zahl verringert die üblichen Einschulungen – in den Kindergärten sind entsprechend weitere Plätze erforderlich. Informationen für Eltern und Kinder rund um die Einschulung und den Alltag in der Grundschule gibt es unter: www.oldenburg.de/schule.
 
Die Einschulungszahlen der einzelnen Schulen (Vorjahreszahlen in Klammern) sind wie folgt:

 - Grundschule Alexandersfeld: 31 (40)
 - Grundschule Auf der Wunderburg: 43 (41)
 - Grundschule Babenend: 47 (45)
 - Grundschule Bloherfelde: 100 (98)
 - Grundschule Bümmerstede: 54 (72)
 - Grundschule Bürgeresch: 58 (44)
 - Grundschule Dietrichsfeld: 62 (58)
 - Grundschule Donnerschwee: 59 (34)
 - Grundschule Drielake: 53 (48)
 - Grundschule Etzhorn: 35 (37)
 - Grundschule Haarentor: 28 (30)
 - Grundschule Heiligengeisttor: 33 (37)
 - Grundschule Hermann-Ehlers-Schule: 54 (36)
 - Grundschule Hogenkamp: 40 (39)
 - Grundschule Klingenbergstraße: 53 (55)
 - Grundschule Kreyenbrück: 70 (65)
 - Grundschule Krusenbusch: 56 (57)
 - Grundschule Nadorst: 50 (60)
 - Grundschule Ofenerdiek: 119 (89)
 - Grundschule Ohmstede: 54 (61)
 - Grundschule Paul-Maar-Schule: 71 (60)
 - Grundschule Röwekamp: 40 (44)
 - Grundschule Staakenweg: 96 (84)
 - Grundschule Wallschule: 34 (34)
 - Grundschule Wechloy: 23 (14)
 - Katholische Grundschule Eversten: 37 (45)
 - Katholische Grundschule Harlinger Straße: 44 (37)
 - Katholische Grundschule Unter dem Regenbogen: 33 (34)
17.06.2021, 17:35 Uhr
Mehr Praktikumsangebote für Schülerinnen und Schüler
Stadt Oldenburg und Schulen suchen Schulterschluss mit Betrieben
Die Corona-Pandemie hatte und hat erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Schul- und Bildungsbetrieb. Dazu gehört auch die Tatsache, dass zuletzt deutlich weniger Praktikumsplätze angeboten werden konnten. Die sind aber von großer Bedeutung für die berufliche Orientierung. Die Stadt Oldenburg appelliert deshalb gemeinsam mit den Schulen an die regionalen Betriebe, wieder verstärkt Praktikumsangebote für Schülerinnen und Schüler zu machen.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann unterstützt den Aufruf nachdrücklich: „Es ist nachvollziehbar, dass viele Betriebe noch skeptisch sind. Auch wir haben uns in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Homeoffice mit dem Angebot von Praktika schwer getan. Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, um den jungen Menschen wieder mehr Möglichkeiten für praktische Perspektiven zu bieten. Das erwarte ich von uns als Stadt, aber auch von unseren Betrieben.“ Sven Winkler als Sprecher der Oberschulen ergänzt: „Hier geht es um die Zukunft der jungen Menschen und gleichzeitig auch um die Entwicklung der ganzen Region. Gerade Betriebspraktika sind ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung und nicht durch theoretische Betrachtungen zu ersetzen. Gute Berufsorientierung geht nur gemeinsam mit den Betrieben.“

Aktuell sind viele Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach einem Betriebspraktikum für die Zeit nach den Sommerferien und das Angebot ist aufgrund der Corona- Pandemie noch sehr begrenzt. Wegen der Pandemie sind bereits im vergangenen Jahr viele Praktika ausgefallen und Berufsmessen haben nicht oder nur virtuell stattgefunden. Damit sind viele praktische Einblicke in die Berufswelt verlorengegangen.

Ein wichtiger Baustein für mehr Praktikumsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler ist die Praktikumswoche Oldenburg, die in den diesjährigen Sommerferien das erste Mal angeboten wird. Hier werden junge Menschen und Betriebe durch ein automatisiertes Matching gezielt nach Interessen für eintägige Schnupperpraktika zusammengebracht. „Die Praktikumswoche bietet Unternehmen die Chance, passende Talente und angehende Auszubildende kennenzulernen“, erklärt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, „die Betriebe entscheiden dabei selbst, wann, wo und wie viele Praktikanten aufgenommen werden können.“ Unternehmen haben noch die Möglichkeit, sich auf der Plattform zu registrieren.

Die Praktikumswoche Oldenburg ist ein Angebot der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. Oberbürgermeister Krogmann: „Die Stadt hat dieses neue Angebot initiiert. Ich danke insbesondere den Kammern und den weiteren institutionellen Partnern dafür, dass sie ihre beziehungsweise unsere Oldenburger Betriebe anschreiben und für das gemeinsame Projekt Praktikumswoche werben.“ In der Fachkräfte Initiative Oldenburg sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Arbeitsagentur, die Universität und weitere Akteure vertreten.

Weitere Informationen unter: https://praktikumswoche.de/oldenburg.
15.06.2021, 19:45 Uhr
BÄNG. Plötzlich alles anders
Oldenburger Schüler*innen gewinnen Filmpreise
Oldenburger Schüler*innen des Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte und der Schule an der Kleiststraße gewinnen 1. und 3. Preis beim niedersächsischen Kurzfilmwettbewerb für Schüler*innen „ganz schön anders“ – das Thema in diesem Jahr: „BÄNG. Plötzlich alles anders“
 
Gleich zwei Schüler*innen-Filmteams aus Oldenburg werden beim inklusiven Schüler*innen-Kurzfilmwettbewerb „ganz schön anders“ ausgezeichnet. Sie hatten zusammen mit 140 anderen Filmteams am Wettbewerb teilgenommen und unter dem Motto „Bäng. Plötzlich alles anders“ in Einzel- und Gruppenarbeit Kurzfilme gedreht. Veranstalter des einmaligen Projekts mit kostenlosen Online- und Präsenzworkshops für alle Teilnehmenden sind der Verein Blickwechsel aus Göttingen und das Königsworth Medienbüro Hannover. Förderer sind die Klosterkammer Hannover, der Sparkassenverband Niedersachsen aus der der Lotterie Sparen und Gewinnen und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Kooperationspartner sind h1-Fernsehen und das Medienzentrum der Region Hannover.
 
1. Preis: "Der Wunschknall“, Schule an der Kleiststraße: In ihrem Film „Der Wunschknall“ wünschten sich die Schüler*innen der "Schule an der Kleiststraße“ in Oldenburg, ihre Lehrkräfte mögen endlich verschwinden. Doch ganz ohne Lehrerinnen und Lehrer geht es am Ende offenbar nicht.

3. Preis „Coshit-19“, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg. In ihrer kurzweiligen Corona-Comedy nehmen sie darin absurde Alltagssituationen in der Pandemie dar. Hauptdarsteller sind neben einem Querdenker mit Aluhut, einer entnervten Lehrerin, gelangweilten Schülerin im Homeschooling, ein Dealer von Schutzmasken.

Weitere Filmpreise gehen nach Braunschweig, Hannover, Peine und Osnabrück.
 
Filmgala im YouTube-Livestream
Da aufgrund der Corona-Pandemie keine große Veranstaltung mit Schüler*innen stattfinden durfte, musste die eigentlich vorgesehene Filmparty aus dem Astor Kino in Hannover als Livestream in den YouTube-Kanal verlagert werden. Dort sind die besten Schüler*innenfilme, die Preisverleihung und die Interviews mit den Filmteams, die via ZOOM zugeschaltet waren, zu sehen. Alle Interviews sind in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Filme selbst sind untertitelt. Die zweistündige Filmgala als Livestream bei YouTube: unter youtube.com/kurzfilmwettbewerb.
 
Neustart nach den Sommerferien
Nach den Sommerferien startet schon der nächste Wettbewerb. Das übergeordnete Thema lautet dann: „Wilde Zeiten“. „Klimakrise und Corona. Rassismus, Fake News und dann auch noch außerirdische Flugobjekte. Wir leben in ganz schön wilden Zeiten. Aber: Was finden Schüler*innen besonders wild? Was regt sie auf? Und vor allem: Was müsste sich ändern? Welche wilden Geschichten wollen Jugendliche erzählen? Animation, Musikvideo, Doku, Spielfilm oder Klimathriller – alles ist möglich, beim inklusiven Kurzfilmwettbewerb. Schulklassen, die mitmachen wollen, können sich wie immer für die kostenlosen Drehbuch- und Filmworkshops bewerben. Einsendeschluss der Filmideen ist der 15. Oktober 2021. Der Kurzfilm sollte maximal fünf Minuten lang sein und bis zum 15. Februar 2022 vorliegen. Hauptgewinn ist eine Reise nach Berlin.

Mehr Infos: www.ganz-schoen-anders.org