Rubrik Polizei
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13.05.2022, 21:18 Uhr
Einbruch in Geschäft
Ein Geschäft in der Baumgartenstraße war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (11./12. Mai) das Ziel unbekannter Einbrecher. In der Zeit zwischen 22 und 7 Uhr schlugen die Diebe mit einem Pflasterstein die Scheibe der Eingangstür ein und betraten auf diese Weise den Verkaufsraum. Sie entwendeten aus einer Kasse Bargeld und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Zeugen der Tat werden gebeten, sich mit dem Zentralen Kriminaldienst der Oldenburger Polizei in Verbindung zu setzen: Telefon 0441/790-4115.
10.05.2022, 18:01 Uhr
Einbrüche in Gartenlauben
Unbekannte Einbrecher sind zu Beginn dieser Woche in zwei Gartenlauben der Kleingartenanlage Bürgerfelde (An de Bullwisch) eingestiegen. Vermutlich in der Zeit zwischen Sonntagabend (8. Mai, 19 Uhr) und Montag, 20 Uhr, hebelten die Diebe eine Tür bzw. ein Fenster der Lauben auf und entwendeten Gartengeräte und Werkzeug. Unter anderem wurde auch ein Rasenmäher gestohlen. Der Gesamtschaden beträgt über 800 Euro.

Zeugen, die in der genannten Zeit ungewöhnliche Feststellungen getroffen oder unberechtigte Personen gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Oldenburg (0441-790/4115) zu melden.
10.05.2022, 17:36 Uhr
Pedelecfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Motorrad
Polizei sucht Zeugen
Am Sonntagabend, 07.05., hat sich auf der Bremer Straße in Oldenburg ein schwerer Unfall ereignet. Ein 51-jähriger Fahrer eines Pedelec ist in der vergangenen Nacht in einem Oldenburger Krankenhaus infolge seiner schweren Verletzungen verstorben.

Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte ein 40-jähriger eScooterfahrer um 21.25 Uhr von der Schützenhofstraße kommend die Fahrbahn der Bremer Straße überquert und war weiter in die Kanonierstraße abgebogen. Da der 40-Jährige offenbar entgegen der Fahrtrichtung linksseitig in die Kanonierstraße einfuhr, kam es noch im Einmündungsbereich zu einem leichten Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden 51-jährigen Oldenburger auf seinem Pedelec.

Nach der Kollision verloren beide Beteiligte das Gleichgewicht; der 51-Jährige stürzte mit seinem Pedelec auf die Fahrbahn der Bremer Straße.

Ein 58-jähriger Motorradfahrer, der die Bremer Straße in Richtung Stadtmitte befuhr, konnte nicht mehr ausweichen und überrollte den gestürzten Radfahrer. Dabei kam auch der Motorradfahrer zu Fall.

Der Pedelecfahrer wurde aufgrund seiner schweren Verletzungen noch am Unfallort vom Rettungsdienst betreut und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er noch in der Nacht an den Unfallfolgen verstarb.

Die beiden anderen Unfallbeteiligten erlitten leichte Verletzungen. Der Unfalldienst der Oldenburger Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Noch während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der beteiligte Pedelecfahrer nicht unerheblich alkoholisiert gewesen sein könnte.

Die Ermittler suchen zur weiteren Rekonstruktion des Unfallhergangs noch Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
10.05.2022, 17:32 Uhr
Erneut werden Äste auf die A 293 gelegt
In der Nacht auf den 08.05.2022 gegen 00:11 Uhr legten Unbekannte erneut mehrere Äste auf den Hauptfahrstreifen der A 293 in Richtung Autobahndreieck Oldenburg-West. Der Tatort liegt zwischen dem Autobahnkreuz - Oldenburg Nord und der Autobahnabfahrt Etzhorn.

Auch in diesem Fall wurden die Äste von einer Verkehrsteilnehmerin mit ihrem Pkw überfahren. In der Dunkelheit konnte zunächst kein Schaden am Pkw festgestellt werden.

Auch in diesem Fall wird ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in dem Straßenverkehr eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu möglichen Tätern geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04402/933115 an die Autobahnpolizei Oldenburg zu wenden.
25.03.2022, 13:12 Uhr
Enkeltrick per WhatsApp
Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche
Bei einer weiteren Variante des Enkeltricks sind auch in Oldenburg und im Ammerland in den vergangenen Tagen und Wochen Menschen um teilweise hohe Geldbeträge betrogen worden.

Bei dieser Masche erhalten die Opfer auf ihren Smartphones WhatsApp-Nachrichten unbekannter Absender. Die Verfasser der Nachrichten geben sich als Angehörige aus, sie beginnen den Text zumeist mit Begrüßungen wie "Hallo Mama" oder "Hallo Opa". In ihren Nachrichten erklären die angeblichen Verwandten dann, dass ihre Handys defekt seien und sie daher eine neue Nummer erhalten hätten. Sobald die Opfer auf die eingegangenen Nachrichten eingehen, folgt der eigentliche Betrug: Die Täter geben vor, dass das Online-Banking auf dem neuen Smartphone noch nicht freigeschaltet worden sei und eine dringende Überweisung getätigt werden müsse. Die Opfer werden dann gebeten, einen bestimmten Geldbetrag auf ein Konto zu überweisen. Mit Aussagen wie "Du bekommst das Geld auch morgen zurück, versprochen!" erschleichen sich die Betrüger zusätzliches Vertrauen.

Wie bei anderen Varianten des Enkeltricks wird die Masche in den meisten Fällen durchschaut: Die Opfer reagieren richtig, beenden die Kommunikation und wenden sich an die Polizei.

In den vergangenen Tagen kam es jedoch sowohl in der Stadt Oldenburg als auch im Landkreis Ammerland zu mehreren vollendeten Taten, bei denen die Opfer bis zu vierstellige Geldbeträge überwiesen, bevor der Betrug schließlich aufflog.

Die Polizei empfiehlt bei der Kommunikation in Messenger-Diensten ein gesundes Misstrauen: Seien Sie vorsichtig, wenn sich angebliche Bekannte oder Angehörige plötzlich mit unbekannten Nummern melden und Geld fordern. Nehmen Sie unter den Ihnen bekannten Telefonnummern Kontakt zu ihren Angehörigen auf oder lassen Sie sich eine Sprachnachricht schicken. Überweisen Sie ohne weitere Prüfung niemals Geld an angebliche Vertrauenspersonen. Sollten Sie bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, kontaktieren Sie Ihr Geldinstitut und fordern Sie dort die Überweisung zurück. Erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Weitere Hinweise zu dieser Betrugsmasche und Beispiele eines WhatsApp-Chats finden Sie auf der Präventionsseite des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie unter polizei-beratung.de.
18.01.2022, 15:18 Uhr
Einschränkungen für Besucher der Polizei am Friedhofsweg
 Für die Sanierungsarbeiten am Dienstgebäude der Polizei am Friedhofsweg 30 in Oldenburg wird der Baukran in den nächsten Monaten nicht benötigt, sodass er am 19. und 20. Januar 2022 zunächst abgebaut wird. Dabei muss aus Sicherheitsgründen der Haupteingang zum Dienstgebäude an dem Mittwoch und Donnerstag vorübergehend komplett gesperrt werden. Dies wird zu erheblichen Einschränkungen für den Besucherverkehr führen. Besucher der Polizei werden daher gebeten, an den genannten Tagen die Wache des Streifendienstes an der Wallstraße 14 aufzusuchen. Alternativ besteht nach wie vor die Möglichkeit, Anzeigen online zu erstatten: https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/
05.11.2021, 20:08 Uhr
Zwei Autos in Bloherfelde/Eversten aufgebrochen
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 03./04.11., wurden zwei Autos der Marke Audi aufgebrochen. Der eine Audi war zur Tatzeit im Osterkampsweg und der andere in der Theodor-Heuss-Straße abgestellt. Unbekannte Täter schlugen jeweils die Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und entwendeten geringe Wertsachen aus dem Fahrzeuginneren. Personen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441-7904115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
30.10.2021, 18:01 Uhr
»Kontaktbereichsbeamte« der Polizei nehmen Arbeit auf
Im Oldenburger Stadtgebiet sind ab sofort neue Kontaktbereichsbeamte (»KOB«) der Polizei im Einsatz. Polizeioberkommissarin Heike Grunze und ihre beiden Kollegen, Oberkommissar Christian Brandt und Hauptkommissar Frank Vehren, werden in ihren Einsatzbereichen in erster Linie präventiven Tätigkeiten nachgehen. Dazu gehören insbesondere die Kontaktpflege mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie die Wahrnehmung von Auskunfts- und Beratungsfunktionen.

Bei ihren Streifentätigkeiten zu Fuß und mit dem Fahrrad werden die beiden Beamten und die Beamtin für Fragen rund um Verkehrssicherheitsarbeit, Ermittlung und Kriminalprävention zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden sie auch außerhalb ihrer Bürgersprechstunden in den Stadtteilen Kontakte zu Vereinen, Stadtteiltreffs, Bürgervereinen sowie Jugend- und Kultureinrichtungen pflegen und auf Wochenmärkten, Bürgerfesten und weiteren öffentlichen Veranstaltungen präsent sein.

Die drei neuen Kontaktbereichsbeamte sind in fest zugewiesenen Stadtbereichen unterwegs:

Zuständig für den Bereich Oldenburg-Nord wird künftig Polizeioberkommissar Christian Brandt sein. Sein Zuständigkeitsbereich wird die Stadtteile Ohmstede, Donnerschwee, Nadorst, Etzhorn, Ofenerdiek, Dietrichsfeld und Alexandersfeld umfassen. Der 48-Jährige hat bereits umfangreiche Erfahrungen im Bereich des polizeilichen Einsatz- und Streifendienstes, unter anderem in Delmenhorst, Rastede und Oldenburg sammeln können und ist Angehöriger der Tuning-Kontrollgruppe der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland.

Die Stadtteile Bürgerfelde, Wechloy, Bloherfelde, Eversten und Osternburg werden dem Bereich Oldenburg-Mitte zugewiesen. Hier wird zukünftig der 57-jährige Polizeihauptkommissar Frank Vehren tätig sein. Nach vielen Jahren im Einsatz- und Streifendienst in der Stadt Oldenburg gehörte Frank Vehren zuletzt dem Zentralen Kriminaldienst an und war hier für die Ermittlungen von Eigentumsdelikten wie Raub, Erpressung und Einbruch zuständig. Der Hauptkommissar möchte seine langjährigen Erfahrungen im Ermittlungsbereich und als Einsatzbeamter "auf der Straße" in seiner neuen Funktion nutzen und an die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen weitergeben.

Die 55-jährige Polizeioberkommissarin Heike Grunze wird im Bereich Oldenburg-Süd (Stadtteile Kreyenbrück, Bümmerstede, Krusenbusch, Tweelbäke und Drielake) eingesetzt. Heike Grunze war langjährige Mitarbeiterin des Einsatz- und Streifendienstes in der Oldenburger Wallstraße und gehörte seit 2014 der Polizeistation »Citywache« an. »Mein Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürgern in den zugewiesenen Stadtteilen da zu sein und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen«, so Heike Grunze.

Alle drei neuen KOB sind organisatorisch an die Polizeistation »Citywache« in der Wallstraße angegliedert. Telefonisch sind die Beamten und die Beamtin über die Polizeistation »Citywache« unter der Nummer 0441/790-4233 und per Mail unter kontaktbeamte@pi-ol.polizei.niedersachsen.de erreichbar.

Außerdem bietet der neue Kontaktbereichsdienst der Polizei in verschiedenen Stadtteilen Bürgersprechstunden an. Für den Monat November wurden zunächst die folgenden Sprechzeiten festgelegt:

Bereich Oldenburg-Nord:

- Polizeistation Ohmstede (Rigaer Weg 66): 10. November 2021, 
     14-15 Uhr

- Polizeistation Ofenerdiek (Ofenerdieker Str. 59): 18. November 
     2021, 14-15 Uhr

Bereich Oldenburg-Mitte:

- Polizeistation Bloherfelde (Kennedystraße 13): 3. November 2021,
     14-15 Uhr

- Bürgerfelder Turnerbund (Alexanderstr. 207): 5. November 2021, 
     10-11 Uhr

Bereich Oldenburg-Süd:

- Polizeistation Kreyenbrück (Ewigkeit 34/36): 16. November 2021, 
     14.30-15.30

- Polizeistation Krusenbuch (Beentweg 2D): 23. November 2021, 
     14.30-15.30

Die weiteren monatlichen Sprechzeiten werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben. Davon unberührt bleiben die üblichen Öffnungszeiten der Polizeistationen. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig eng mit den Kontaktbereichsbeamten zusammenarbeiten.
26.10.2021, 17:29 Uhr
Einbruch in Wohnhaus
Am Montag, 25.10., in der Zeit zwischen 10 und 17.30 Uhr verschafften sich Einbrecher auf ungeklärte Weise Zutritt in eine Erdgeschosswohnung am Schulweg. Aus einer Schatulle im Schlafzimmer stahlen die Unbekannten Bargeld in Höhe von 1400 Euro. 

Zeugen der Einbrüche werden um Hinweise unter der Telefonnummer 0441/790-4115 gebeten.
15.10.2021, 20:08 Uhr
Unbekannte verteilen Nägel auf Spielplatz
Zeugenaufruf der Polizei
Auf dem Spielplatz am Anne-Frank-Platz haben unbekannte Täter eine Reihe von Nägeln verteilt und damit bei dort spielenden Kindern nicht unerhebliche Verletzungen in Kauf genommen.

Eine Zeugin hatte die Nägel am Donnerstag auf den Spielgeräten bemerkt und bereits einige davon entfernt. Gegen 14 Uhr teilte sie ihre Beobachtung dann der Polizeistation Ohmstede mit. Die Beamten machten sich umgehend auf den Weg zum Spielplatz. An verschiedenen hölzernen Elementen wie einem Kletterturm und Sitzgelegenheiten stellten sie weitere Drahtstifte fest.

Die jeweils drei Zentimeter langen und scharfkantigen Stifte ragten etwa zu zwei Dritteln ihrer Gesamtlänge aus den Spielgeräten heraus und stellten dadurch eine erhebliche Gefahr für dort spielende Kinder dar. Insgesamt wurden 35 Nägel gefunden und entfernt. Anschließend wurde der Spielplatz wieder freigegeben.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Nach den bisherigen Informationen dürfte die Tat in der Zeit zwischen Mittwoch, 14 Uhr, und Donnerstag, 13 Uhr, verübt worden sein.

Für die weiteren polizeilichen Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, wird um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0441/790-4115 entgegengenommen.
05.10.2021, 16:10 Uhr
Norwegische Polizeibeamtin fährt in Oldenburg Streife
Mit Beginn des Monats Oktober hat die Oldenburger Polizei Unterstützung aus dem Ausland bekommen: Die Norwegerin Sara Marie Munkerud hat im Sommer ihr Bachelorstudium bei der Polizei in Norwegen beendet und war zuletzt bei der "Borderpolice" in Oslo tätig. Im Rahmen des EU-Bildungsprogramms "Erasmus" hat die 23-Jährige nun die Möglichkeit bekommen, ein zweimonatiges Praktikum bei der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland zu absolvieren.

Sara Marie Munkerud wird während ihrer Hospitation die Kolleginnen und Kollegen des Einsatz- und Streifendienstes I am Friedhofsweg sowie der Autobahnpolizei unterstützen. Die Norwegerin spricht neben ihrer Muttersprache fließend Englisch und wird von ihren jeweiligen Streifenpartnern in englischer Sprache begleitet. Im Einsatz wird sie die Uniform der norwegischen Polizei tragen.
26.08.2021, 20:16 Uhr
Einbruch in Baucontainer
Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit von Dienstag, dem 24.08.2021 (20 Uhr), bis Mittwoch, dem 25.08.2021 (04.30 Uhr), einen Baucontainer, der im Bereich der Baustelle an der Kanalstraße in Oldenburg steht, auf. Hierzu durchtrennten die Unbekannten das Vorhängeschloss und nahmen aus dem Container hochwertige Werkzeuge mit. Mit dem Diebesgut im Wert von ca. 4000 Euro flüchteten die Täter unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen des Einbruchs und nimmt unter der Telefonnummer 0441/790-4115 Hinweise entgegen.
27.07.2021, 18:26 Uhr
Gedenkwand für jüdische NS-Opfer beschmiert
Am Dienstag, 27.07., beschädigten unbekannte Täter die Gedenktafel für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus an der Peterstraße.

Die Gedenkwand neben dem Gebäude des PFL wurde im Zeitraum zwischen 11 und 13 Uhr auf der Vorder- und Rückseite mit antisemitischen Botschaften in weißer Farbe beschmiert.

Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, zeigte sich entsetzt über die Tat. "Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Platz für Judenhass, deswegen müssen wir jegliche Form von Antisemitismus konsequent bekämpfen. Der Staatsschutz arbeitet mit Hochdruck daran, die Verursacher dieser Tat zu ermitteln", sagte Kühme und betonte: "Die Polizei steht an der Seite der Jüdischen Gemeinde."

Der Staatsschutz der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland bittet Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. Insbesondere der unbekannte Hinweisgeber, der die Tat am Dienstag gegen Mittag bei der Polizeiwache an der Wallstraße gemeldet hat, wird um Kontaktaufnahme mit den Ermittlern gebeten.

Die Stadtverwaltung hat Anzeige erstattet. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Eine Fachfirma soll versuchen, die antisemitischen Schmierereien zu beseitigen. Vorerst soll die Gedenkwand abgedeckt werden.

Die 2013 eingeweihten und 2015 überarbeiteten Gedenktafeln halten die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Oldenburgs wach. 175 Namen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die letzte Wohnung sowie das Todesdatum beziehungsweise das Datum ihrer Deportation sind auf der Gedenkwand nachzulesen. Auf einem großen Stadtplan sind die letzten Wohnungen besonders gekennzeichnet.
13.07.2021, 21:15 Uhr
Einbrüche in Büro- und Geschäftsräume
In der Nacht von Sonntag auf Montag (11./12.07.) stiegen unbekannte Einbrecher in die Räume einer Firma am Marschweg ein. Die Täter hatten im Zeitraum zwischen 17 und 6 Uhr die Glaselemente zweier Fenster eingeschlagen und konnten so ins Gebäude eindringen. Dort brachen sie gewaltsam die Zugangstüren mehrerer Büros auf und durchwühlten Schränke und Schubladen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde lediglich ein geringer Bargeldbetrag gestohlen.

Ein weiterer Einbruch wurde der Polizei aus der Straße Haarenufer gemeldet: Zwischen dem vergangenen Freitag (09.07., 15 Uhr) und Montagmorgen schlugen Unbekannte ein Fenster zu einem Bürokomplex ein. Im Gebäude hebelten die Täter einen Schrank auf; sie flüchteten jedoch ohne Beute.

Zeugen der Einbrüche werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 0441/790-4115.