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Kinder

Elternbeiträge für Kinderbetreuung werden erstattet

18.03.2020 20:26 Uhr

Spielplätze gesperrt

Seit dem 16. März sind die Kindertagesstätten geschlossen und es werden nur Notgruppen angeboten. Auch in der Kindertagespflege werden derzeit kaum Kinder betreut. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat deshalb entschieden, dass für den Zeitraum der Schließung von den Eltern keine Elternbeiträge zu zahlen sind. Auch den freien Trägern und den Tagespflegepersonen werden die Einnahmeausfälle über die Betriebskostenabrechnungen erstattet.

In Oldenburg gilt diese Regelung für 3.000 Kinder (2.500 in Krippen/Horten und 500 in Kindertagespflege). Nur für diese Betreuungen werden Elternbeiträge erhoben. Kindergärten sind ohnehin beitragsfrei. Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Erstattungssumme von etwa 300.000 Euro.

Die Benutzerregeln sehen für den Kitabereich vor, dass bei einer Nichtbetreuung von mehr als drei Tagen eine Erstattung ab dem ersten Tag erfolgt. Die Satzung für die Kindertagespflege sieht vor, dass eine Erstattung ab dem achten Tag der Nichtbetreuung erfolgt. Im Zuge der Gleichbehandlung hat die Stadt entschieden, ab dem ersten Tag der Nichtbetreuung auf die Zahlung des Elternbeitrages zu verzichten.


Spielplätze mit Zugangsverbot
Um den Zugang zu den städtischen Spielplätzen zu untersagen, wird die Stadt Hinweisschilder an den Spielplätzen anbringen. Dies gilt für etwa 100 städtische Spielplätze und 50 Spielplätze an Schulen. Die Sperrung ist eine der zahlreichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus.

Flatterband wird die Stadt nicht verwenden, da das Band schnell zerreißt. Bei der Einhaltung der getroffenen Anordnung setzt die Stadt auf die Eigenverantwortung der Eltern.
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