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Jugend

Kita Alte Färberei feiert Einweihung

15.10.2021 20:22 Uhr

Neues Betreuungsangebot im Nordwesten der Stadt

An der zentralen Nahtstelle zwischen den Wohnvierteln Dietrichsfeld, Ziegelhof und Haarentor eröffnet zum 18. Oktober die Kita „Alte Färberei“. Sie befindet sich am Artillerieweg 53, wo bis Anfang der 1980er Jahre noch eine Wollfärberei betrieben wurde. Der 34 Meter hohe Schornstein hat bis zum Abriss im August 2016 noch das Bild des Stadtteils geprägt. 

Nun hat die Stadt Oldenburg den 4,7 Millionen Euro teuren Kita-Neubau bei einer feierlichen Einweihung nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit termingerecht an den Träger, den Deutsche Rote Kreuz-Kreisverband Oldenburg-Stadt e. V., übergeben. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Einrichtung so schnell realisieren konnten. Bei der Planung war vor allem die gute Lage entscheidend für uns. In unmittelbarer Nähe zum Gewerbegebiet Wechloy, der Universität Oldenburg und weiterer Institutionen bieten sich viele Synergieeffekte für die neue Kita“, freut sich Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Gemeinsam mit Birger Holz (Vorstandsvorsitzender des DRK), Carmen Poppenga (Einrichtungsleiterin), Mathias Melchior (DRK-Geschäftsführer), Melanie Eyhusen (Stellvertretende DRK-Geschäftsführerin) und Oliver Ohlenbusch (Architekt und Geschäftsführer der gruppeomp) konnte sie sich im Rahmen der symbolischen Schlüsselübergabe am 15. Oktober bereits ein Bild von der Einrichtung verschaffen.

Die Kindertagesstätte verfügt über die neueste technische Ausstattung und gibt den Kindern viel Raum zum Spielen und Erleben. Sie ist bis auf wenige Änderungen nahezu baugleich mit der Kita Hannah Arendt, die Anfang Oktober in Osternburg eröffnet wurde. 120 Kinder können künftig in der Kita Alte Färberei betreut werden, sie ist für drei Krippen- und drei Kindergartengruppen ausgelegt. Derzeit sind noch Plätze frei, diese können bei der Kita-Leitung Carmen Poppenga angefragt werden. Weitere Informationen gibt es unter: www.drk-ol.de/angebote/einrichtungen/drk-kita-alte-faerberei,
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Herbstferien: Ideen, Spiele und Tipps auf den Kinderseiten

15.10.2021 20:19 Uhr

Viele Anregungen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Auch wenn es im Herbst kühler zugeht als im Sommer, können Klein und Groß in dieser Jahreszeit vieles erleben – besonders in den Ferien. Auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg gibt es zahlreiche Tipps und Ideen, um die Ferien spannend zu gestalten. Denn auf www.kinder.oldenburg.de startet ab heute die Herbstferienaktion mit leckeren Rezepten, abwechslungsreichen Spielen, kreativen Basteltipps und zahlreichen digitalen Entdeckungen wie Herbst-Memory, Online-Sprachkurse, Kinder-Reporter-Filme, Ausmalbilder oder Stadtquiz. Ob drinnen oder draußen, ob alleine oder mit der Familie: So werden die Herbstferien garantiert nicht langweilig.
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Vom Bleistift zum bewegten Bild

12.10.2021 17:20 Uhr

Zeichen- und Animationsworkshop für Kinder von 11 bis 13 Jahren

Wie bewegt sich ein Hund? Wie kann man eine Verwandlung von einem Gegenstand zum anderen zeichnerisch darstellen? Diesen Fragen geht der zweiteilige Zeichen- und Animationsworkshop „Vom Bleistift zum bewegten Bild“ für Kinder von 11 bis 13 Jahren nach, der am Freitag, 29. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, und am Samstag, 30. Oktober, von 10 bis 16 Uhr im Horst-Janssen-Museum stattfindet. Die Kinder schauen sich zusammen mit Jaqueline Menke und Jan Blum vom Vermittlungsteam verschiedene gezeichnete Filme in der Ausstellung „Janssen ANIMIERT“ an und üben das Zeichnen von Bildfolgen, mit denen sie Bewegung oder Verwandlung erzeugen können. Mithilfe des Tablets animieren sie ihre Zeichnungen und erstellen eigene Trickfilme.

Es wird um Anmeldung bis zum 27. Oktober per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3557 gebeten. Die Teilnahme kostet 25 Euro.
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Internationaler Mädchentag – Mädchen erobern ihr Oldenburg

08.10.2021 15:32 Uhr

Arbeitskreis Mädchen*arbeit organisiert Innenstadt-Rallye

Jedes Jahr am 11. Oktober macht der Internationale Mädchentag darauf aufmerksam, dass Mädchen weltweit noch immer zahlreichen Benachteiligungen, Diskriminierungen und Gewalt aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt sind. Hierzu gehören der Ausschluss von Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Bildungseinrichtungen, Zwangsehen, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung. Themen, die in Deutschland selten als problematisch eingeordnet werden, obwohl sie auch hier stattfinden. Darüber hinaus werden Mädchen auch im Alltag aufgrund ihres Geschlechts nachteilig behandelt oder bewertet. Mädchen werden häufiger belästigt, für ihr Äußeres kritisiert, sie dürfen sich weniger austesten, müssen mehr im Haushalt helfen und erhalten dafür auch noch weniger Taschengeld. Lust und Geschlechtsteile werden nach wie vor abgewertet, wenn sie weiblich sind.

Der Weltmädchentag ist deshalb auch für den Oldenburger Arbeitskreis Mädchen*arbeit ein Anlass, auf die bestehenden Missstände aufmerksam zu machen. Gleichzeitig möchte der Arbeitskreis den Oldenburger Mädchen ein empowerndes Erlebnis möglich machen. Unter dem Slogan „Erobere Deine Stadt“ wird am Samstag, 16. Oktober, eine Rallye durch die Innenstadt stattfinden, bei der auf Mädchen ab 8 Jahren spannende Aktionen warten. Hierbei können die Teilnehmerinnen kreativ werden, sich Airbrush-Tattoos machen lassen und mit Kostümen in andere Welten träumen, Rätsel lösen, in einem Podcast mitwirken und vieles mehr. Die Stationen führen in Kleingruppen quer durch die Innenstadt und damit entlang zahlreicher Orte und Treffpunkte, die Oldenburg für Mädchen zu bieten hat. Jeder Standort verteilt Sammelkarten mit Informationen über die Einrichtung. Neben den Einrichtungen des Arbeitskreises Mädchen*arbeit konnten zusätzlich viele andere Anlaufpunkte mit eigenen Aktionen gewonnen werden. So ist beispielsweise das Staatstheater dabei und sogar das Alte Rathaus öffnet exklusiv für die Rallye die Türen.

„Dass wir so viele bedeutsame Orte als Anlaufstellen gewinnen konnten, zeigt uns, wie offen Oldenburg für einen reflektierten Umgang mit der Thematik ist,“ freut sich Bianca Herzog, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro und Leiterin des Arbeitskreises Mädchen*arbeit. „Ich danke allen Beteiligten für dieses wichtige Engagement und besonders auch für die Begeisterung, mit der alle Anlaufstellen dabei sind.“ „Die Rallye ist eine tolle Gelegenheit für Mädchen außerhalb ihrer gewohnten Umfelder Räume zu erobern und neue Erfahrungen zu sammeln“, betont Gizem Yüce, Mitarbeiterin der AWO Freizeit- und Begegnungsstätte Frisbee.

Ziel der Rallye ist schließlich der Mädchentreff in der Alexanderstraße 65, wo bei einem gemeinsamen Abschluss aus den Sammelkarten ein Heft gebunden werden kann, das den Mädchen auch zukünftig Begleiter für Rat, Tat und Freizeit ist.

Anmeldungen sind noch kurzfristig, aber zwingend mit Unterschrift einer sorgeberechtigten Person, möglich an treff@maedchenhaus-oldenburg.de. Start der Rallye ist um 14 Uhr auf dem Schlossplatz. Einblicke in Echtzeit wird es an dem Tag auf dem Instagram-Kanal maedchentreff_oldenburg geben. Weitere Infos gibt es unter 0441 61422.
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Ferienkurs zum Thema Robotik

08.10.2021 15:11 Uhr

Kostenloses Angebot für Jugendliche ab 15 Jahren

Industrieroboter kennenlernen und sie selbst programmieren – das können Jugendliche ab 15 Jahren bei einem Ferienkurs in Wilhelmshaven. Er findet am Montag, 18. Oktober, und Dienstag, 19. Oktober, jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Campus der Jade Hochschule (Friedrich-Paffrath-Straße 101) statt. Veranstalter sind die Projekte Roboterfabrik Wilhelmshaven und Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO). Die Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte können sich bis Donnerstag, 14. Oktober, unter ihjo.de/event/ferienkurs-roboterfabrik anmelden.

Unter der Anleitung von Tim Sirek (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Roboterfabrik) erfahren die Jugendlichen unter anderem, welche Arten von Robotern es gibt und wo sie eingesetzt werden. Anschließend arbeiten sie mit sogenannten kollaborierenden Robotern, die mit Menschen interagieren können. Die Schüler_innen programmieren sie, indem sie beispielsweise einen Roboterarm in bestimmte Positionen bringen, die der Roboter anschließend speichert. Die Roboter besitzen spezielle Sensoren, die erkennen, ob sie mit Menschen zusammenstoßen könnten, und die Bewegungen des Roboters gegebenenfalls stoppen. So können die Jugendlichen gefahrlos mit ihnen arbeiten.
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Fremden Wesen die Welt erklären

01.10.2021 16:05 Uhr

Schauspieler leiten deutsch-französisches Multimedia-Projekt an – Junge Mitwirkende gesucht

„Klappe, die Erste, Kamera läuft“ heißt es in der Freizeitstätte Bürgerfelde. Dort entsteht ein vom deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW) gefördertes multimediales Kulturprojekt unter Anleitung der beiden Schauspieler Eike Weinreich und Martin Kammer. Es werden noch jugendliche Mitwirkende gesucht. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Dezember dieses Jahres. Als Partner fungiert das Gymnasium Jean Sturm/Lucie Berger in Straßburg.

Ausgangspunkt des Projektes sind zwei fremde Wesen, die aufgrund ungeklärter Umstände in Straßburg und Oldenburg landen. Hier nehmen sie Kontakt zu Kindern und Jugendlichen auf, denn Erwachsene sind ihnen unheimlich. Bei dieser abenteuerlichen und phantastischen Zwillingsgeschichte entwickeln die Teilnehmenden in beiden Ländern parallel den Verlauf.

Wer zwischen 12 und 18 Jahre alt ist und helfen möchte, den beiden Fremdlingen die Welt verständlich zu machen oder nähere Informationen wünscht, meldet sich bitte telefonisch in der Freizeitstätte Bürgerfelde unter 0441/88 50 508 oder bei Einrichtungsleiter Nils Naumann per E-Mail an nils.naumann@stadt-oldenburg.de 

Bereits im vergangenen Jahr hatte Nils Naumann zusammen mit Eike Weinreich und Martin Kammer in der Freizeitstätte Bürgerfelde mit Erfolg ein Hörspiel initiiert. Dass nun ein multimediales Projekt folgt, begrüßt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch ausdrücklich: „Ich freue mich, dass wir bereits zum zweiten Mal in Pandemiezeiten mit der Freizeitstätte Bürgerfelde und dem Bereich internationale Jugendarbeit innovative Formen gefunden und entwickelt haben, um nun eine Begegnung zwischen Oldenburger Jugendlichen und jungen Menschen aus Straßburg zu ermöglichen.“ Es sei beachtlich, dass die jungen Menschen länderübergreifend gemeinsam an einem digitalen Projekt arbeiten, so Fritsch. „Wir sind auf das Ergebnis sehr gespannt.“
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Round Table 14 und 45 lassen Oldenburgs Fahrräder glänzen

01.10.2021 15:54 Uhr
Am vergangenen Samstag wurden auf dem Oldenburger Julius-Mosen-Platz von Mitgliedern des Round Table 14 und Round Table 45 insgesamt 160 Fahrräder wieder zu neuem Glanz verholfen. Die Einnahmen wurden - wie schon in den Vorjahren - dem Verein TrostReich - Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. gespendet.
Der Round Table ist ein Serviceclub, der u.a. soziale Projekte organisiert, um Kinder aus der Region zu unterstützen.

Ist die Aktion im Frühjahr noch der Pandemie zum Opfer gefallen, konnte sie nun – unter Berücksichtigung eines Hygienekonzepts – wieder stattfinden. Das Angebot stieß bei den Oldenburger*innen auf großes Interesse und so ließen viele ihr Fahrrad putzen, während sie ihren Wochenendeinkauf erledigten. Viele nutzen auch die Chance, sich über den Verein und seine Arbeit zu informieren. 

TrostReich bietet betroffenen Kindern und Jugendlichen aus Oldenburg und dem Umland die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen, auszutauschen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu gehen. Aktuell werden drei Kinder- und eine Jugendgruppe betreut, das Angebot ist kostenfrei.

Der Oldenburger Verein finanziert sich größtenteils aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Weitere Informationen unter www.trostreich-ol.de.
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AWO erweitert Kinderbetreuung im Stadtnorden

01.10.2021 15:41 Uhr

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg

Am AWO-Standort Flötenteich ist heute eine neue Kinderbetreuungseinrichtung offiziell eröffnet worden. Dort sind in den vergangenen Monaten 20 Plätze in einem umgebauten Bestandsgebäude entstanden. Das Betreuungsangebot im Stadtnorden wird damit weiter verbessert.

Die Einrichtung arbeitet eng mit dem Sprachheilkindergarten der AWO zusammen. Zur Eröffnung gab es Grußworte von Dr. Lothar Knippert, Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Weser Ems, und Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler.

Die Stadt Oldenburg hat das Projekt mit gut 170.000 Euro unterstützt. Durch die räumliche Nähe zum AWO Altenwohn-Zentrum Haus am Flötenteich wird außerdem das Mehrgenerationen-Konzept gefördert.
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Bücherschatzsuche zum Mitnehmen

01.10.2021 15:16 Uhr

Stadtbibliothek erweitert ihr Angebot für Kitas

Die Stadtbibliothek ergänzt ihr Angebot mit einem Bilderbuchabenteuer zum Mitnehmen in die Kita. Erzieherinnen und Erzieher können eine als Schatztruhe gestalte Box ausleihen. Diese enthält alle benötigten Materialien, um das Bilderbuchkino „Lieselotte sucht einen Schatz“ mit anschließender Bücherschatzsuche zu gestalten. Ein kleines Video leitet die Suche ein, die der Geschichte nachempfunden wurde. Der von den Kindern gefundene Schatz – eine Auswahl aus der Bibliothek entliehener Bilderbücher – kann gemeinsam entdeckt und vorgelesen werden.

Bibliothek und Kita kooperieren seit vielen Jahren im Bereich der frühkindlichen Leseförderung und Sprachbildung. Kitagruppen besuchen die Kinderbibliothek und Stadtteilbibliotheken zum interaktiven Geschichtenerleben beim Bilderbuchkino oder beim Erzähltheater Kamishibai sowie zum Stöbern und Ausleihen. Doch nicht alle Kitas haben im Alltag die Möglichkeit, die Stadtbibliothek aufzusuchen. Auch die Corona-Schutzmaßnahmen schränken den Gruppenbesuch in der Bibliothek immer wieder ein oder lassen ihn nicht zu.

„Wir freuen uns, mit der Bücherschatzsuche auch Kinder erreichen zu können, die nicht vor Ort an unseren bibliothekspädagogischen Veranstaltungen für Kitas teilnehmen können“, so Melanie Zach, Koordinatorin für die Sprachbildung in der Stadtbibliothek Oldenburg. Das neue Konzept erweitert das Angebot an Kita-Veranstaltungen zum Mitnehmen. Seit dem Frühjahr können Erzieherinnen und Erzieher bereits „Kamishibai to go“ – eine vielfältige Auswahl an Bildkartensets, Kamishibai-Rahmen und Medienboxen – nutzen.

Die neu entwickelte Box kann ab sofort mit einem Institutionenausweis in der Kinderbibliothek am PFL sowie in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek ausgeliehen werden.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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KIBUM 2021: Gedankensprünge! KIBUM philosophiert

28.09.2021 17:20 Uhr

Kinder- und Jugendbuchmesse lockt mit digitalem Programm und ausgewählten Live-Lesungen

Unter dem Motto „Gedankensprünge!“ dreht sich bei der KIBUM 2021 alles um die kleinen und großen Fragen des Lebens: Im Mittelpunkt steht vom 13. bis zum 23. November das spannende philosophische Potenzial von Kinder- und Jugendbüchern. So haben die Stadt und Universität Oldenburg als gemeinsame Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das sowohl live als auch digital wieder zahlreiche Literaturfans anlocken soll. KIBUM-Schirmherr ist der renommierte belgische Kinder- und Jugendbuchautor Bart Moeyaert, der auch nach Oldenburg kommen wird. Als Experten für das Philosophieren mit Kindern konnte die KIBUM die „Gedankenflieger“ des Jungen Literaturhauses Hamburg gewinnen, die vor Ort für Workshops gebucht werden können.

Während sich Schülerinnen und Schüler ebenso wie Kita-Kinder auf Live-Lesungen freuen können, werden die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im PFL auch in diesem Jahr nicht stattfinden. „Nach der erfolgreichen digitalen KIBUM im letzten Jahr gehen wir pandemiebedingt wieder auf Nummer sicher. Dafür wurde das Online-Angebot noch einmal ausgeweitet und bringt hochkarätige Autorinnen und Autoren direkt ins heimische Wohnzimmer oder in den Klassenraum“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder betont: „Die Lust am Lesen zu fördern ist das erklärte Ziel unserer KIBUM. Mit viel Kreativität ist ein neues Programm entstanden, das – da bin ich mir sicher – diesem Anspruch gerecht wird und viele kleine und große KIBUM-Fans begeistern wird.“

Online-Angebot für alle mit Live-Streams und Videobeiträgen
Wer in den Neuerscheinungen stöbern möchte, hat dazu wieder online unter www.kibum.de die Möglichkeit: Die Bücherliste gibt mit Leseproben, Buchvorstellungen und Trailern einen kindgerechten Einblick in die neueste Kinder- und Jugendliteratur. Präsentiert werden mehr als 1.500 Titel aus knapp 300 Verlagen, darunter allein 443 neue Bilderbücher – damit bewegt sich die Zahl der Neuerscheinungen wieder fast auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Zudem steht ein umfangreiches Videoangebot für die kleinen und großen Literaturfans bereit: Es gibt Lesungen für die ganze Familie mit Autorinnen und Autoren wie Saša Staniši?, Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich mit ihren Söhnen, Buchvorstellungen von Jugendlichen aus Oldenburger Schulen und als Highlight insgesamt 22 Live-Lesungen, die aus dem Kulturzentrum PFL ins Internet übertragen werden. Zu Gast sind Torben Kuhlmann, Antje Damm, Ursula Poznanski und viele andere.

Live-Angebot für Kitas und Schulen
Kita-Kinder können sich auf Live-Veranstaltungen mit drei Schauspielerinnen und Schauspielern freuen, Schülerinnen und Schüler auf Lesungen mit 24 Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren. Insgesamt 130 Termine direkt vor Ort in den Einrichtungen kann die KIBUM ab sofort vermitteln – Buchungsschluss ist der 13. Oktober. Die Schulen und Kitas können somit selbst entscheiden, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen jeweils an einer Lesung teilnehmen.

Wieder dabei: KIBUM-Programm für Didaktik und Forschung
Begleitend zur philosophischen KIBUM veranstaltet die Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) die Online-Tagung „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“. Fortgesetzt wird das im vergangenen Jahr etablierte Format „Wissenschaft in zehn Minuten“, das unter einem didaktischen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendliteratur blickt. Zu Wort kommen in verschiedenen Videobeiträgen sowohl Literaturwissenschaftlerinnen als auch Literaturkritiker und Studierende.

Weitere Informationen zum Programm gibt es ab sofort unter www.kibum.de. Die Videobeiträge werden ab dem 13. November abrufbar sein. „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ wird gefördert von der OLB-Stiftung sowie von der EWE Stiftung und CEWE.
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U18-Wahl in Oldenburg: So haben Kinder und Jugendliche abgestimmt

21.09.2021 15:55 Uhr

Grüne liegen vorne – Kinder- und Jugendbüro freut sich über gelungene Premiere

Bei der „echten“ Bundestagswahl zählen ihre Stimmen noch nicht. Am vergangenen Freitag, 17. September, durften die unter 18-Jährigen bei der U18-Wahl aber zumindest testweise abstimmen. Die meisten Kreuze in den vier Oldenburger Wahllokalen entfielen dabei auf die Grünen. Sie erhielten 30,89 Prozent der von den Kindern und Jugendlichen abgegebenen gültigen Stimmen.

Oldenburg hatte sich erstmals an der bundesweiten Aktion beteiligt. Organisiert wurde der Urnengang vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg und der Verdi-Jugend. In insgesamt vier Wahllokalen im Stadtgebiet – in den Freizeitstätten „Offene Tür“ in Bloherfelde, „Kiek-In“ in der Kurwickstraße, „Cafta“ in Kreyenbrück und im Kulturzentrum Rennplatz – konnten diejenigen ihre Stimmen abgeben, die bei der Bundestagswahl am 26. September als Minderjährige noch nicht berücksichtigt werden. In Oldenburg haben sich daran 124 Kinder und Jugendliche beteiligt (eine Stimme war ungültig). Hinter den Grünen lagen SPD (17,89 Prozent) und CDU (17,07 Prozent) fast gleichauf. Die Linke kam auf 12,2 Prozent der Stimmen. Die übrigen Parteien vereinigten 21,95 Prozent der Stimmen auf sich, darunter die FDP mit 4,87 Prozent sowie Die Partei und die Piraten mit jeweils 3,25 Prozent. Die AfD erhielt bei der Oldenburger U18-Wahl nur eine Stimme. Ausgezählt wurden die Stimmen am Freitagabend im „Haus der Jugend“. 

Raisa Biebert vom Kinder- und Jugendbüro zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der U18-Wahl. „Besonders gefreut hat uns, dass Kinder und Jugendliche selbst als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer aktiv waren und sich engagiert haben. Es war ein rundum gelungenes Projekt. Wir sind nun gespannt, die Wahlergebnisse für ganz Deutschland zu erfahren.“ Diese sollen an diesem Dienstag bekanntgegeben werden.

Auch Stadtjugendpfleger Christian Fritsch zog eine positive Bilanz der Oldenburger Premieren-Teilnahme an der U18-Wahl. „Neben der Erfahrung, einmal beim Wählen gewesen zu sein, ging es uns besonders darum, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit den Inhalten der Parteien auseinanderzusetzen und erste Demokratieerfahrungen zu sammeln“, so Fritsch.

Weitere Infos gibt es unter www.u18.org.
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Oldenburger Talente erfolgreich bei „Jugend musiziert“

17.09.2021 16:28 Uhr

Zweigeteilter Bundeswettbewerb klingt in Präsenz aus – Vorfreude auf „Heimspiel“ in 2022

Mit den Wertungen der Kategorien „Schlagzeug-Ensemble“ und „Besondere Ensembles“ ist jetzt der 58. Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Bremen zu Ende gegangen. Erstmals in seiner fast 60-jährigen Geschichte wurde der Bundeswettbewerb zweigeteilt ausgetragen. Für alle Solo- und Duokategorien hatte der Bundeswettbewerb im Mai in digitaler Form stattgefunden, nun folgten die Kategorien für größere Ensembles, die wieder in Präsenz stattfinden durften. Obwohl Proben mit drei oder mehreren Personen über einen längeren Zeitraum Corona-bedingt nicht möglich gewesen waren, haben sich dabei die musikalischen Nachwuchstalente aus Oldenburg sehr gut in der Hansestadt präsentiert. 

Insgesamt nahmen 23 Schülerinnen und Schüler aus der Region Oldenburg Nord am Bundeswettbewerb teil und erspielten sich zehn Preise. „Dass dieses Wettbewerbsjahr von unseren Teilnehmenden trotz der widrigen Umstände so erfolgreich abgeschlossen wurde, freut uns ungemein und zeigt die hohe Motivation, mit der alle Beteiligten die Sache angegangen sind. Wir gratulieren daher allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und hoffen, dass wir möglichst viele von ihnen auch im nächsten Jahr wieder im Wettbewerb begrüßen dürfen“, resümiert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg und diesjähriger Vorsitzender des Regionalausschusses.

Nachfolgend eine Übersicht aller Preise von Teilnehmenden der Region Oldenburg Nord:

• Besondere Ensembles
Altersgruppe V: Caroline Renz (Horn), Eilika Hempel (Klavier), Lea Schröder (Oboe) – 2. Preis.


• Blockflöte
Altersgruppe IV: Julian Schröder – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; Arne Dunkhase (Begleitung) – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; JOYce Maliza Huntemann – 2. Preis.


 • Duo Klavier und ein Streichinstrument
Altersgruppe III: Johannes Kleffner (Klavier), Clara-Sophie Kleffner (Violine) – 2. Preis.


• Gitarre
Altersgruppe III: Rosa Steffens – 3. Preis.
Altersgruppe IV: Linus Bruns – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen; Lewe Steffens – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.
Altersgruppe VI: Aiko Tanoto – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Horn
Altersgruppe V: Caroline Renz – 3. Preis; Pauline Speck (Begleitung) – 2. Preis.


• Klarinette
Altersgruppe III: Johannes Kleffner – 3. Preis.
Altersgruppe IV: Lioba Dallaserra – 3. Preis; Medea Dallaserra (Begleitung) – 3. Preis.


• Oboe/Englischhorn
Altersgruppe V: Marieke Pieper – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Querflöte
Altersgruppe III: Melina Schubmann – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.
Altersgruppe V: Selma Rahel Campe – mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.


• Schlagzeug-Ensemble
Altersgruppe IV: Oskar Böhmer, Arved Burggräf, Neo Wernecke – 3. Preis.

Ausblick auf 2022:
Vom 2. bis 8. Juni 2022 wird Oldenburg zur deutschen Musikhauptstadt. Dann nämlich findet der Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Oldenburg statt. Schätzungsweise werden mehr als 2.000 Teilnehmende in diesem Zeitraum erwartet. Die Musikschule ist bereits voller Vorfreude auf ein musikalisches „Sommermärchen“.
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Litfaßsäulen zeigen, was Kinder glücklich macht

07.09.2021 22:25 Uhr

Fotowettbewerb: Wer findet die meisten Säulen?

Bei einem März-Spaziergang mit ihrem Hund fielen der Oldenburger Schauspielerin und Moderatorin Sabine von Rothkirch die leeren Litfaßsäulen auf. Corona-bedingt gab es keine kulturellen Veranstaltungen, und sonst bunt beklebten Werbeträger sahen traurig aus. So kam ihr die Idee, bei Kindertagesstätten zu fragen, ob die Kinder nicht Bilder malen könnten, um sie auf die die Säulen zu kleben und diese damit schöner zu machen. 
Frau von Rothkirch fragte bei verschiedenen Kindergärten an, bat das Kulturbüro der Stadt sowie verschiedene Helfer*innen und Geldgeber um Unterstützung und rannte überall offene Türen ein.

Allen voran sind die Kindertagesstätten zu nennen. „Male, was dich glücklich macht“ war das Motto, und es sollte ganz bewusst kein Wettbewerb sein. Alle Kinder, die Lust hatten, sollten teilnehmen können, auch die, die wegen der Pandemie gerade nicht in die Kita gehen konnten. 203 Kinder haben fantastische Bilder gemalt, vom Einhorn und „Pferd in der Sonne“ über Marienkäfer bis zum Schwimmbad und „Zelten mit Opa“ ist alles dabei. Leider passten „nur“ 180 Bilder auf die Plakate, aber auf der Webseite „kids-for-lits.de“ sind alle Bilder zu sehen.

Verschiedene Oldenburger Einrichtungen und Firmen haben ihren Anteil beigetragen. Cewe beriet mit sechs Mitarbeiter*innen in Sachen Layout, drei von ihnen übernahmen dann die Gestaltung der Plakate. „Ein richtig schönes Gemeinschaftsprojekt“, findet Sarah Osterloh, die an der Gestaltung mitgearbeitet hat. 
Den Druck hat die Firma Moplak übernommen, das Kulturbüro der Stadt Oldenburg hat die Mietkosten für die Litfaßsäulen übernommen, die LzO hat das Einscannen und Fotografieren der Bilder und die Webseite finanziert, das Kopier-Café STUBE hat die Bilder eingescannt, solange sie nicht zu groß waren, und wenn sie zu groß für den Scanner waren, dann hat der Global Music Player Verlag sie abfotografiert und auch die Webseite gestaltet. Der Verein Jugendkulturarbeit e.V. schließlich hat als gemeinnütziger Verein die Antragstellung bewerkstelligt.

Das es so lange dauern würde, bis die Plakate endlich hängen, hatte Sabine von Rothkirch nicht erwartet. Aber es galt, viele Einzelbeiträge aufeinander anzustimmmen, es musste der richtige Zeitraum für die Miete der Litfaßsäulen gefunden werden, dann kamen die Sommerferien dazwischen, und so wurde es September. „Es war eine Menge Arbeit“, sagt Sabine von Rothkirch, „aber jetzt hängen sie endlich, und ich bin richtig glücklich.“

Allerdings ist das Projekt damit nicht zuende. Es gibt schon mehrere Ideen für die weitere Verwendung der Bilder, eine davon ist, Drucke an Altenheime zu geben. Auch für diese Verwendung steht bereits Geld zur Verfügung, denn „kids for lits“ ist eines von drei Oldenburger Projekten, das bei dem Mottowettbewerb „Jetzt erst recht!“ der Ammerländer Versicherung mit 1500 Euro bedacht wurde.

Apropos Wettbewerb: Die kids-for-lits-Plakate hängen an 24 Säulen im ganzen Stadtgebiet. Wer die meisten Säulen fotografiert (mit ein bisschen Umgebung auf dem Foto, damit erkennbar ist, wo die Säule steht), kann für eine Kita oder eine Grundschule eine Autorenlesung des Der Global Music Player Verlages gewinnen. Weitere Preise sind Bücher des Verlages. Mehr Informationen dazu auf der Webseite des Projekts. 
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KIBUM 2021: Gedankensprünge! KIBUM philosophiert

02.09.2021 18:34 Uhr

Tiefsinnige 47. KIBUM mit Mix aus analogem und digitalem Programm

„Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 13. bis zum 23. November. KIBUM-Schirmherr ist diesjährig der renommierte belgische Kinder- und Jugendbuchautor Bart Moeyaert, der auch nach Oldenburg kommen wird. Thematisch dreht sich alles um die kleinen und großen Fragen des Lebens. Das spannende philosophische Potenzial von Kinder- und Jugendbüchern soll dabei im Mittelpunkt stehen.

In weiten Teilen wird sich die 47. KIBUM allerdings deutlich von der gewohnten Veranstaltung unterscheiden. Angesichts der unwägbaren Pandemie-Entwicklung im Spätherbst wollen die Veranstalter wieder auf Nummer sicher gehen. Die Gesundheit, insbesondere aller Kinder und Jugendlichen, hat dabei höchste Priorität. So können die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL sowie an den weiteren üblichen Veranstaltungsorten auch leider in diesem Jahr nicht realisiert werden. Um den jungen und erwachsenen Leserinnen und Lesern aber dennoch die diesjährigen Neuerwerbungen präsentieren zu können, Fachdidaktik und Wissenschaft einzubinden sowie natürlich Autoren- und Autorinnenlesungen zu ermöglichen, bieten die Veranstalter einiges auf. Auf Live-Lesungen und die Begegnung mit 24 Autorinnen und Autoren können sich zudem Schulen und Kindertagesstätten freuen.

Live-Lesungen in Schulen und Kindertagesstätten
Mit einem hochkarätigen Programm geht die KIBUM mit ihrem Konzept der Sprach- und Leseförderung aktiv in die Schulen und Kitas. Renommierte Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie Schauspielerinnen und Schauspieler können in diesem Jahr für kostenfreie Vor-Ort-Lesungen digital gebucht werden. Neben Bart Moeyaert sind etwa Ursula Poznanski, Heinz Janisch, Antje Damm und Torben Kuhlmann mit dabei. Die Kita-Kinder und Schülerinnen und Schüler können damit in ihren Räumlichkeiten bleiben und die Einrichtungen entscheiden individuell, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen an einer Lesung teilnehmen können. Rund 130 Veranstaltungstermine in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen kann die KIBUM vermitteln.

Facettenreiches digitales Angebot an alle Leserinnen und Leser
Auch in diesem Jahr kann in den Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur gestöbert werden. Dafür hat das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) der Universität Oldenburg wieder einen digitalen Leseraum eingerichtet. Neu im Rahmenprogramm sind tägliche, insgesamt 22 Live-Streamings mit Autorinnen und Autoren, die das facettenreiche virtuelle Angebot der Stadtbibliothek nochmals erweitern.

Die Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) veranstaltet das digitale Symposium „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“. Außerdem setzt sie das bereits 2020 erfolgreich durchgeführte Forum „Wissenschaft in zehn Minuten“ fort, in dem Expertinnen und Experten Videobeiträge (Vidcasts) zu aktuellen kinder- oder jugendliterarischen Texten präsentieren.

Details zum diesjährigen Programm sowie zur Buchung der Lesungen in Schulen und Kitas gibt es Ende September. „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ wird gefördert von der OLB-Stiftung als Hauptsponsor sowie von der EWE Stiftung und CEWE.
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Auslandsaufenthalte frühzeitig planen

26.08.2021 20:22 Uhr

JugendBildungsmesse Oldenburg findet am Samstag 11. September 2021 statt

Wer sich zu den derzeitigen Möglichkeiten eines längeren Auslandsaufenthaltes informieren möchte, kann das auf der JugendBildungsmesse „JuBi“ tun. Die Spezialmesse für Auslandsaufenthalte findet am Samstag, den 11. September 2021, von 10 bis 16 Uhr in der Cäcilienschule in Oldenburg statt. Der Eintritt ist frei.

Neben internationalen Bildungsexpert*innen und ehemaligen Teilnehmer*innen ist auch weltweiser, Bildungsberatungsdienst und Veranstalter der Messe, vor Ort und berät unabhängig zu Programmen wie Schüleraustausch, Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Work & Travel, Au-Pair sowie Praktikum bzw. Studium im Ausland. Thomas Terbeck, Gründer und Geschäftsführer von weltweiser, hat selbst bereits viel Zeit im Ausland verbracht und weiß, worauf es ankommt: „Eine umfassende Vorbereitung und Beratung sind der Grundstein für die Wahl des individuell richtigen Programms – und somit nicht zuletzt für ein erfolgreiches Abenteuer im Ausland!“

Auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen muss der Traum vom Auslandsjahr nicht automatisch platzen. Vielmehr ist jetzt der Zeitpunkt, sich zu informieren, welche Programme weiterhin möglich sind und welche Einreisebestimmungen in den unterschiedlichen Ländern gelten. Mehr denn je ist Flexibilität bei der Wahl des Gastlandes gefragt. Schließlich erhöhen sich die Chancen, einen Programmplatz zu finden, je offener man ist. 

Spezialmesse mit Hygienekonzept
Im Austausch mit den örtlichen Gesundheitsbehörden hat der Veranstalter ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, das die sichere Durchführung der Messe in Corona-Zeiten gewährleistet. Als erfolgreichste Spezialmesse zum Thema „Bildung im Ausland“ bietet die JuBi nun wieder die einzigartige Möglichkeit, persönlich mit Anbieter*innen in Kontakt zu treten und den Traum vom Auslandsaufenthalt in die Tat umzusetzen.
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Sparda-Bank spendet 5000 Euro an TrostReich

19.08.2021 18:20 Uhr
Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro unterstützt die Sparda-Bank West wiederholt die Arbeit des Vereins TrostReich. Der gemeinnützige Oldenburger Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, in ihrem Trauerprozess. Hermann Kruse, Leiter der Filiale Oldenburg, besuchte zur symbolischen Scheckübergabe die Vereinsräume im Patentbusch und informierte sich vor Ort über die Arbeit des Vereins. 

Martina Wulf, pädagogische Leiterin des Vereins, stellte bei der Gelegenheit das Angebot und die Räumlichkeiten vor. In drei Gruppen werden Kinder 14-tägig nachmittags achtsam und wertschätzend auf ihrem Trauerweg begleitet. Kinder trauern anders und im TrostReich finden sie viele Möglichkeiten, ihre Gefühle auszudrücken und sich einander nah zu fühlen.
Weiterführend findet einmal im Monat ein Treffen für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im TrostReich statt. Gemeinsam mit Gleichaltrigen können sich die Jugendlichen mit ihren Fragen und Emotionen auseinandersetzen und sich Zeit für die Erinnerungen an die verstorbene Person nehmen. 

Antje Möhrmann vom Vorstand des Vereins unterstrich die wichtige Aufgabe, die der Verein übernimmt. In diesen Zeiten der Pandemie ist es noch wichtiger, die Familien nicht allein zu lassen. „TrostReich ist froh, dankbar und stolz, nach dem Lockdown Anfang 2020 die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen, immer unter Wahrung eines abgestimmten Hygienekonzepts, durchgängig betreut zu haben“, so Antje Möhrmann. Dies stellte den Verein vor große Herausforderungen, die man aber mit treuen Unterstützern an der Seite bewältigen konnte. "Seit dem Frühjahr 2021 kommt eine neue Herausforderung durch den Weggang von Trauerland in Oldenburg auf uns zu“, so Martina Wulf. Trost-Reich übernimmt große Anstrengungen, einen Teil der Familien aufzufangen, die eine alternative Trauerbegleitung gesucht haben.

Mit großer Freude durften die beiden Vertreter des Vereins die Spende von 5.000 € in Empfang nehmen und dankten für das Vertrauen und die Anerkennung der Arbeit des Vereins. 
TrostReich wird fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen und finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Die Angebote sind für die Familien kostenfrei.

Mehr Informationen unter www.trostreich-oldenburg.de.
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Freizeitstätten wecken mit Spiel und Spaß Interesse an Wahlen

06.08.2021 13:44 Uhr

Escape-Kiste steht in Ofenerdiek bereit – Vorbereitung auf „WahlFun-Show“ am 10. September

Was haben das Lösen von kniffligen Rätseln und das Knacken von Zahlenschlössern mit der Kommunalwahl zu tun? Markus Schütte und Christoph Deters aus der Freizeitstätte Ofenerdiek kennen die Antwort: „Wir möchten mit einem spielerischen Ansatz Lust auf Demokratie wecken und unter unseren Besucherinnen und Besuchern gerade diejenigen erreichen, die sich noch nicht so sehr für Wahlen interessiert haben.“ Damit das auf unterhaltsame Weise gelingt, greifen sie das Escape Room-Grundprinzip auf und haben eine so genannte Escape-Kiste kreiert. Deren Rätsels Lösungen vermittelt politisches Basiswissen und verbindet das für viele Jugendliche sperrige Thema Wahlen mit Spaß und Leichtigkeit.

Pate dabei stand der Escape-Koffer, den die Jugendpflege des Landkreises Nienburg einsetzt. Aus den Nienburger Idee ist nun die „Stadt Oldenburg Edition“ entstanden. Zum Oldenburger Spiel gehören verschiedene mit Zahlenschlössern verschlossene kleine Kisten, die man nur öffnen kann, wenn man Rätsel löst, die mit der Kommunalwahl zu tun haben. Bei den Fragen geht es nicht um Parteien oder deren Programme, sondern um ganz praktische Fragen, wie zum Beispiel: Wer darf wählen? Was und wer wird gewählt? Wann bekomme ich eine Wahlbenachrichtigung? Zum Schluss wartet auf die Mitspielenden eine „Master“-Kiste mit einigen Überraschungen. Die Escape-Kiste ist, je nach Verfügbarkeit, auch für andere Freizeitstätten und Institutionen ausleihbar.

Die Kiste ist auch eine gute Vorbereitung für die „WahlFUN-Show“, an der die Freizeitstätte Ofenerdiek zusammen mit der Freizeitstätte Osternburg und der AWO-Freizeitstätte „Frisbee“ am Freitag, 10. September, unter der Regie des Vereins „Politik zum Anfassen“ teilnimmt. Geleitet wird die Wissens-Spielshow virtuell live aus dem Studio des Vereins in Isernhagen. Die Freizeitstätten sind dann von 18 bis 19.30 Uhr online zugeschaltet, um Fragen zur Bundestagswahl und zur Kommunalwahl zu beantworten. Die jeweils mindestens fünfköpfigen Teams bestehen aus Besucherinnen und Besuchern der Freizeitstätten. Sie müssen ihr Wissen und ihre Kombinationsgabe unter Beweis stellen. Wer möchte, kann das Spektakel im Live-Stream auf Facebook, YouTube und Instagram über die Kanäle von „Politik zum Anfassen“ mitverfolgen und von zu Hause aus mitraten und mitfiebern.

„So kann spielerisch das Thema Wahlen in die Freizeitstätten transportieren werden“, freut sich Stadtjugendpfleger Christian Fritsch über die Initiative. „Schließlich hat Kinder- und Jugendarbeit unter anderem auch die politische Bildung zur Aufgabe.“

Gewählt werden darf in Niedersachsen bei der am 12. September stattfindenden Kommunalwahl ab dem Alter von 16 Jahren.
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Bilderbuch-Autokino in der Kinderbibliothek

03.08.2021 17:28 Uhr

Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Autokino ein. Das Veranstaltungsformat „Bilderbuchkino“ wird in den Garten verlagert und zum „Bilderbuch-Autokino“. Bei gutem Wetter werden dort für Kinder bis 5 Jahre Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen, während die Kinder auf „Bobby Cars“ Platz nehmen.

Interessierte können sich per E-Mail melden unter stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de. Die genauen Termine werden je nach Wetterlage kurzfristig zwei bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail angekündigt und die finalen Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen.

Gemäß der niedersächsischen Corona-Verordnung werden bei der Anmeldung zur Veranstaltung Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) aufgenommen. Die Daten werden für die Dauer von drei Wochen aufbewahrt und anschließend gelöscht.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Damit Eltern mit ihren Kindern das Schwimmen üben können

30.07.2021 10:18 Uhr

OLantis und Freibad am Flötenteich stellen in den Ferien Bereiche und Zeiten zur Verfügung

Schwimmenlernen ist nach der langen Zwangspause durch Corona gefragt wie nie: Seit Mai dieses Jahres haben die Stadt Oldenburg und die Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg (BBGO) das Angebot an Schwimmkursen und Wasserzeiten deutlich erweitert. Nun erhalten Eltern auch in den Sommerferien die Gelegenheit, mit ihren Kindern in eigens dafür reservierten Nichtschwimmerbereichen das Schwimmen zu üben. Damit setzt die BBGO eine vom Sportausschuss ausgesprochene Bitte um. 

Ab sofort bietet die BBGO Eltern und ihren Kindern während der Sommerferien folgende Möglichkeiten zum „privaten Schwimmenlernen“ an:

OLantis Huntebad
 ErlebnisWelt (Hallenbad), Lehrschwimmbecken:
 Montag: 11 bis 12 Uhr
 Dienstag: 9.15 bis 10 Uhr
 Mittwoch: 11 bis 12 Uhr
 Donnerstag: 11 bis 12 Uhr
 Freitag: 8 bis 9 Uhr
 Samstag: 11 bis 14 Uhr
 Sonntag: 11 bis 14 Uhr


Freibad am Flötenteich:
abgesperrter Bereich im Nichtschwimmerbecken, täglich ab 11 Uhr

Im Rahmen der Möglichkeiten stellt die BBGO den Begleitpersonen gerne auch entsprechendes Equipment, zum Beispiel Schwimmbretter, Schwimmnudeln und Tauchringe, zur Verfügung. Wegen der Corona-bedingten Kapazitätsbeschränkungen sind Zutrittsberechtigungen erforderlich, die über die OLantis-Website unter https://olantis.com/ buchbar sind.
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Urlaub zuhause: Große Sommerferienaktion auf den Kinderseiten

22.07.2021 22:00 Uhr
Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlaubende gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und aufregende Ausflugstipps. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit sechs Sponsoren gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen! Einsendeschluss für die Verlosung ist Donnerstag, 5. August.

Sommer-Verlosung: Badespaß, Skaten, Wasserski, Zoo und mehr
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, den Jaderpark, das OLantis Huntebad, die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, die Skatehalle Backyard und die Stadtbibliothek sind attraktive Preise zusammengekommen, die in den ersten Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für diese Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das gibt es zu gewinnen:

• fünf Mal je ein Erlebnistag für zwei Personen im Beachclub Nethen inklusive Eintritt, Slush Ice, zwei Stunden Wasserski und eine Stunde Aquapark pro Person
 • fünf Kinderfreikarten für den Jaderpark
 • drei Tageskarten und zwei Familien-Tageskarten für das OLantis Huntebad
 • fünf gefüllte Überraschungsbeutel der OTM
 • fünf Freikarten für die Skatehalle Backyard inklusive Ausleihe von BMX, Board und Schutzausrüstung
 • zehn coole Kinderbücher der Stadtbibliothek


Die Sommeraktion 2021 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis einschließlich 1. September unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Grundschulklassen verschönern Bauzaun in der Haarenstraße

22.07.2021 21:49 Uhr

Meterlanger Bauzaun der Großbaustelle bietet Platz für Kreativität

Passend zum Beginn der Sommerferien hängen jetzt Bilder von sechs Oldenburger Grundschulklassen am Bauzaun in der Haarenstraße. Die Schülerinnen und Schüler haben tolle Kunstwerke zum Thema „Oldenburg auf dem Weg in die Zeit nach Corona“ aufs Papier gebracht, die nun in der Innenstadt bestaunt werden können.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über die Ergebnisse: „Das ist eine sehr gelungene Gemeinschaftsaktion der Schülerinnen und Schüler mit dem Bauunternehmer. So schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz, die Innenstadt zu besuchen und setzen eine Idee des Handels und der Schulen um, die Aufenthaltsqualität in der Haarenstraße während der Bauarbeiten aufzuwerten.“
 
Realisiert wurde das Projekt auf Initiative der Haarenstraßen- & Julius Mosen-Platz-Gemeinschaft und mit Unterstützung des Innenstadtmanagements der Stadt Oldenburg und des ausführenden Bauunternehmens Porr. Vom Schulkindergarten bis hin zur vierten Klasse haben sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Babenend, Grundschule Alexandersfeld, Grundschule Kreyenbrück, Katholische Grundschule Eversten, Grundschule Unter dem Regenbogen und der Grundschule Staakenweg beteiligt. Als Dankeschön haben alle Schülerinnen und Schüler, die ein Bild gemalt haben, einen Gutschein für ein Eis in der Innenstadt.
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Anmeldungen zur Praktikumswoche noch möglich

22.07.2021 21:26 Uhr

Mehr als 65 Betriebe bieten Praxiserfahrungen in den Sommerferien

Kurzentschlossene, die in diesen Sommerferien bei der Praktikumswoche Oldenburg mitmachen wollen, können sich online unter www.praktikumswoche.de/oldenburg noch anmelden. Dies gilt sowohl für praktikumsinteressierte Schülerinnen und Schüler als auch für Unternehmen, die eine Praktikumsstelle anbieten möchten.

Die Praktikumswoche Oldenburg bietet für junge Menschen ab 15 Jahren die Möglichkeit, in verschiedenen Unternehmen eintägige Schnupperpraktika zu absolvieren. Mehr als 65 Oldenburger Unternehmen und Institutionen beteiligen sich bereits an dem Angebot der Fachkräfte-Initiative Oldenburg und bieten Praktikumsplätze an. Von IT über Verwaltung oder Einzelhandel bis zum Handwerksberuf ist ein breiter Branchenmix im Angebot. Die Anmeldung auf der Plattform ist über die ganzen Sommerferien möglich.

Betriebspraktika sind ein wichtiger Teil der beruflichen Orientierung. Über die Tagespraktika entstehen Kontakte mit vielen Unternehmen, was den Einstieg für längere Praktika, eine Ausbildung oder ein duales Studium erleichtert. Die Praktikumswoche Oldenburg ist ein Angebot der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. In der Initiative sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Arbeitsagentur, die Universität und weitere Akteure vertreten.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: https://praktikumswoche.de/oldenburg
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Bald geht’s los: Vorfreude auf tolles Ferienpass-Angebot

20.07.2021 20:22 Uhr

1.051 Kinder und Jugendliche haben sich bisher angemeldet – Noch freie Plätze

Wer im Botanischen Garten per Handy-App Bäume erforschen, aus Umweltgeräuschen einen Song machen, ein Periskop-Sehrohr aus Holz bauen oder im Fußballcamp seine Ballkünste verbessern möchte, hat dafür in den Sommerferien alle Möglichkeiten. Im Ferienpass 2021 der Stadt Oldenburg gibt es noch zahlreiche attraktive Angebote mit freien Plätzen.

Zur Auswahl stehen bei der 48. Ferienpass-Auflage immerhin 314 Veranstaltungen, die das Ferienpass-Team im Amt für Jugend und Familie unter den besonderen Bedingungen der Corona-Situation auf die Beine gestellt hat. Es beteiligen sich insgesamt 31 Veranstalter. Insbesondere die Freizeitstätten in städtischer und freier Trägerschaft haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um keine Langeweile in den Ferien aufkommen zu lassen. Viele der langjährigen Veranstalter im Ferienpass konnten aufgrund der Beschränkungen durch die Niedersächsische Corona-Verordnung in diesem Jahr leider nicht berücksichtigt werden. „Dennoch ist ein sehr abwechslungsreiches und umfangreiches Programm aus den Bereichen Kreativität, Sport, Basteln, Kunst, Musik, Natur, Technik, Spiel und Spaß und Theater entstanden“, freut sich Ferienpassbeauftragter Ingo Krüger.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos, es ist lediglich eine Registrierung und Anmeldung über die Ferienpass-Internetseite erforderlich. Bisher haben sich 1.051 Kinder und Jugendliche registriert. Ein Großteil der Veranstaltungen ist bereits ausgebucht. Aktuell gibt es aber bei rund 60 Veranstaltungen noch freie Plätze, die gebucht werden können. Im Laufe der Ferien werden immer wieder Plätze durch Absagen frei. „Es lohnt sich also, regelmäßig bei den freien Plätzen zu stöbern“, empfiehlt Krüger. Freie Plätze können bis zum Ende der Ferien unbegrenzt gebucht werden.

Seit diesem Jahr gibt es auch eine mobile Darstellung der Ferienpass-Internetseite. Viele Familien nutzen bereits die Möglichkeit, jetzt auch unkompliziert in einer optimierten Ansicht per Handy oder Tablet Veranstaltungen zu buchen.

Nachfolgend eine Übersicht über Angebote mit freien Plätzen:
 • Bäume erforschen per Smartphone-App im Botanischen Garten (22. und 27. Juli)
 • Clever kontern auf dem Schulhof: 23. Juli (ab 10 Uhr für Zehnjährige, ab 12 Uhr für Elfjährige und ab 14 Uhr für 12- bis 14-Jährige)
 • Yoga für ältere Mädchen (11 bis 14 Jahre): 23. Juli
 • Hand-Lettering: 26. Juli
 • Holzwerkstatt – Periskop Sehrohr: 28. Juli
 • Klonk! Wenn Holz auf Holz trifft: 28./29 Juli, 4./5. August, 9./10. August, 11./12. August, 16./17. August und 18./19. August
 • Fußballcamp vom Fanprojekt Oldenburg und der Superkicker Fußballschule: 29. Juli
 • Wer ist der Milch-Champion: 29. Juli sowie 4., 11. und 24. August
 • Digitale Smartphone-Rallye im Botanischen Garten zum Thema Blütenpflanzen: 2. August
 • Smartphone-Rallye im Botanischen Garten zum Thema Nutzpflanzen: 3. August
 • Schnupperworkshop „Theater für alle“: 4. August
 • Musik ist überall: 4. und 12. August
 • Tai Bo für Mädchen: 7. und 8. August
 • Zeig’s Deiner Oma (Handarbeiten): 11. August
 • Knut knotet (Seemanns-)Knoten: 11., 23. und 27. August
 • Ist das Müll oder kann das weg? Basteln mit Verpackungen: 12. August
 • Skulpturen und Formen aus Alabaster: 12. August
 • Didgeridoo – die australische Rohtrompete basteln und spielen: 14. August
 • Fear – Frisbee Escape Abenteuer Raum: 16., 18., 19., 20., 23., 24., 26. und 27. August
 • Zirkustricks mit Feuer: 16. August
 • Filmworkshop: 16. und 23. August
 • Hockey für Kinder: Schnupperkurse vom 17. bis 20. August sowie vom 23. bis 26. August
 • Hockey für Kinder und Jugendliche: Schnupperkurse vom 17. bis 20. August sowie vom 23. bis 26. August
 • Dart – Einführung Regeln und Spieltechnik: 19. August
 • Rollage: 19. und 26. August
 • Schnippeldisco – Töpfe, Tanz und Talk: 20 August
 • Taekwondo für Kinder: 20. und 27. August
 • Wildbienen- und Insektenunterkünfte for free: 24. und 25. August
 • Plastisches Gestalten mit Draht und Gips: 24. August
 • Gut getarnt im Buchtresor: 26. August
 • Noch kurz die Welt retten (die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN spielerisch entdecken): 28. August


Weitere Informationen unter www.ferienpass-oldenburg.de.
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Von Robotern bis zu Jugendbeteiligung

16.07.2021 20:41 Uhr

Schülerhochschule vom 30. August bis zum 1. September

Eine eigene Küstenschutz-App entwickeln, einen biologisch abbaubaren Kunststoff herstellen, einen Solarflitzer bauen oder mit einem echten Roboter arbeiten – diese und weitere Einblicke in wissenschaftliche Themen können Jugendliche ab 12 Jahren am Ende der Sommerferien in Workshops der Schülerhochschule sammeln. Veranstalter ist die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) in Kooperation mit der Roboterfabrik Wilhelmshaven und dem Lernort Technik und Natur e.V. Von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September, finden insgesamt acht Workshops auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Mittwoch, 25. August, unter ihjo.de/schulerwissen anmelden.

Folgende Workshops stehen zur Auswahl:

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Eure eigene Küstenschutz-App für das Android-Smartphone.“ Für Schüler_innen ab 14 Jahre, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Kunststoffe – wichtiger Werkstoff oder Wegwerfartikel?“ Jugendliche ab 12 Jahren informieren sich zum Thema Plastik und stellen einen biologisch abbaubaren Kunststoff her.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Der Solarflitzer – Auf geht’s in die Mobilität der Zukunft.“ Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren bauen einen eigenen Solarflitzer.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Schnupperkurs Robotik in der Roboterfabrik Wilhelmshaven“. Schüler_innen ab 14 Jahren lernen, mit Industrierobotern zu arbeiten und sie zu programmieren.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Arbeitsplatzgestaltung“. Schüler_innen ab 15 Jahren erfahren, wie man an virtuellen Arbeitsplätzen Elektromotoren herstellt.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mit den Ohren sehen“. Jugendliche ab 12 Jahre experimentieren mit Schall und lernen dabei, wie sich Tiere mit Schall orientieren. Außerdem programmieren sie einen Roboter mit Ultraschallsensor.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mitgemacht – Jugendbeteiligung jetzt! Aber wie?“ Schüler_innen ab 13 Jahren entwickeln Konzepte, wie junge Leute besser in politische Entscheidungen vor Ort eingebunden werden können.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Welten“. Jugendliche ab 12 Jahren erstellen 3D-Inhalte und 360°-Bilder und betrachten diese mit einer VR-Brille.
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Stadtbibliothek überrascht Kinder mit »Bücher-Wundertüten«

16.07.2021 20:37 Uhr

Sommerferien-Aktion für 3- bis 10-Jährige

Alle kleinen Bücherfans können sich freuen. Der Leseesel OLbert, das Maskottchen der Stadtbibliothek, hat für Kinder von drei bis zehn Jahren altersgerechte Überraschungspakete mit bis zu fünf Büchern zu Themen wie „Ferien Ahoi“, „Naturabenteuer“ oder „Fantastische Welten“ gepackt. Die Aktion läuft ab Montag, 19. Juli, bis zum Ende der Sommerferien.

Da die Bücher in kleine Rucksäcke verpackt sind, wird erst zu Hause entdeckt, welche Geschichten ausgeliehen wurden. Weitere kleine Überraschungen zur Ferienbeschäftigung ergänzen den Lesestoff. Egal ob daheimgeblieben oder verreist, mit der Sommerferien-Aktion „Bücher-Wundertüte“ kommt bestimmt keine Langeweile auf. Die Wundertüten können in der Kinderbibliothek am PFL und allen Stadteilbibliotheken während der Öffnungszeiten ausgeliehen werden. Es gilt die übliche Ausleihdauer von vier Wochen. Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Neues Praktikumsangebot für Schülerinnen und Schüler startet

25.06.2021 13:28 Uhr

Mehr als 40 Betriebe bieten Praxiserfahrungen in den Sommerferien

Ab sofort können sich Oldenburger Schülerinnen und Schüler online unter https://praktikumswoche.de/oldenburg bei der „Praktikumswoche“ anmelden. Mit dem neuen Angebot lernen junge Menschen ab 15 Jahren in einer Woche fünf unterschiedliche Berufe kennen. In den Sommerferien sammeln Schülerinnen und Schüler so Praxiserfahrungen und bekommen einen Einblick in unterschiedliche Unternehmen. Die Vermittlung erfolgt automatisiert über ein Online-Tool.

Mehr als 40 Betriebe aus Oldenburg und der näheren Umgebung sind aktuell auf der Plattform registriert. Schülerinnen und Schüler können Praktikumsplätze aus unterschiedlichen Branchen wählen. „Von IT über Verwaltung bis zum Handwerksberuf ist ein breiter Mix vertreten“, so Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung Oldenburg. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Jugendlichen wählen zuerst ihre Berufsfelder aus und bestimmen die Tage, an denen sie Zeit haben. Danach werden sie automatisch an die passenden Unternehmen vermittelt. Wilken: „Die Praktikumswoche wird auf Basis der individuellen Interessen geplant, so dass die jungen Menschen nur Berufe kennenlernen, die zu ihnen passen. Sobald die Praktika feststehen, können sie sich auf eine spannende Zeit freuen.“

Betriebspraktika sind ein wichtiger Teil der beruflichen Orientierung. Über die Tagespraktika entstehen Kontakte mit vielen Unternehmen, was den Einstieg für längere Praktika, eine Ausbildung oder ein duales Studium erleichtert. Die Praktikumswoche Oldenburg ist ein Angebot der Fachkräfte-Initiative Oldenburg. In der Initiative sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Arbeitsagentur, die Universität und weitere Akteure vertreten.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: https://praktikumswoche.de/oldenburg.
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Zwischen Ponderosa-Ranch und Rap-Studio

11.06.2021 12:55 Uhr

Ferienpass-Programm bietet mehr als 300 Veranstaltungen – Online-Anmeldestart am 14. Juni

Zwar noch klein, aber wieder sehr fein: Die 48. Ferienpass-Auflage in der Stadt Oldenburg ist die zweite in Folge, die unter Pandemie-Bedingungen geplant wurde. Auch diesmal ist nur ein eingeschränktes Programm möglich, gleichwohl hat es vom Umfang und Inhalt her gegenüber dem Vorjahr wieder zugelegt. Mehr als 300 Veranstaltungen sollen zwischen dem 22. Juli und 1. September für Abwechslung sorgen (2020 waren es 224 Veranstaltungen gewesen). „Es ist ein sehr buntes und vielfältiges Programm entstanden“, freut sich der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding. Eine weitere gute Nachricht für Familien: Sämtliche Termine werden kostenfrei angeboten. Der Startschuss für die Online-Anmeldung unter www.ferienpass-oldenburg.de fällt am Montag, 14. Juni.

Das enthält das Programm:
Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren haben in diesen Sommerferien wieder eine Menge Auswahl. Sie können sich für zahlreiche Bastel- und Kreativangebote anmelden, „Traumfänger“ basteln, Bumerangs, Flipper-Spielautomaten und Sehrohre bauen oder Skulpturen aus Alabaster fertigen und in der mittelalterlichen Holzwerkstatt aktiv werden. Sie haben die Chance, bei der Aufnahme eines Rap-Songs im Tonstudio dabei zu sein, am Ponderosa-Ranch-Projekt auf dem Abenteuerspielplatz teilzunehmen, einen Trickfilm zu kreieren, eine Radiosendung mitzugestalten oder Theater zu spielen.

Auch sportlich geht es zu: So sind unter anderem Stand Up Paddling, Minigolf, Fußball, BMX-und Skateboardfahren, Hockey, Zumba und Taekwondo im Programm. Die Teilnehmenden können Bäume erforschen, Milch-Champion im Online-Quiz werden, Drohnen fliegen lassen, bei einer „Tour de Eis“ zu Oldenburgs Eisdielen radeln und ein Eis-Tasting genießen, auf Schatzsuche gehen, am Feuer schmieden und Zirkustricks lernen. Auch Hundeakrobatik mit einer echten Zirkushündin, Geochaching, Abenteuer im Escape-Room und noch vieles mehr stehen zur Auswahl. „Wir bedanken uns bei allen Einrichtungen und Vereinen, die zu diesem tollen Programm beitragen“, sagt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch.

Ganz wichtig: Die Veranstaltungen finden unter den aktuellen Corona-Bestimmungen statt. Zum Schutze aller Beteiligten gelten Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen.

So läuft die Anmeldung:
Alle Angebote sind ab Montag, 14. Juni, unter www.ferienpass-oldenburg.de einsehbar. „Wer am Ferienpass teilnehmen möchte, kann sich ab diesem Startdatum auf der Ferienpass-Internetseite bis zum Ende der Ferien ein Benutzerkonto anlegen und bis zum 27. Juni eine persönliche Liste mit Wunschveranstaltungen zusammenstellen“, erläutert Ferienpassbeauftragter Ingo Krüger. Die Accounts aus dem Vorjahr sind nicht mehr aktiv. Am 29. und 30. Juni findet die Verlosung der Wunschveranstaltungen statt. Im Benutzerkonto können sich die Teilnehmenden informieren, welche Veranstaltungen sie zugelost bekommen haben. Die Ergebnisse werden ihnen auch per E-Mail mitgeteilt.

Vom 1. Juli bis zum 11. Juli müssen die zugelosten Ferienpassaktionen online bestätigt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, das im Kinder- und Jugendbüro in der Von-Finckh-Straße 1 zu machen, jedoch nur in Ausnahmefällen. Erst mit der Bestätigung der zugelosten Veranstaltung ist die Buchung abgeschlossen und der jeweilige Platz reserviert. Noch freie Plätze werden ab dem 12. Juli bis zum Ende der Ferien zur weiteren Buchung zur Verfügung gestellt.
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Ran ans MACH|WERK!

11.06.2021 12:43 Uhr

Mehr Geld für innovative Kulturprojekte – Ausschreibung startet jetzt

Oldenburgs Fonds für innovative Kulturprojekte geht in die vierte Runde – und das mit viel Rückenwind. Das Fördervolumen wurde auf 80.000 Euro verdoppelt. Ein großer Vertrauensvorschuss an die junge Szene. Allerdings einer, der mehr als gerechtfertigt scheint.

Im vergangenen Jahr ist der Fonds unter dem Namen „MACH|WERK“ neu gestartet. Der Relaunch war ein voller Erfolg: Die Zahl der Einreichungen hat sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht, die beantragte Summe nahezu vervierfacht. Vor allem aber stimmte die Qualität. Viele aufregende, ungewohnte Ideen wurden eingereicht. Beispiele aus den letzten Monaten sind die Outdoor-Galerie „Kunst statt Kommerz“ von The Hidden Art Project, der Ein-Personen-Theatersaal „Die Loge“ von Mathilda Kochan und Clara Kaiser oder „Kulturelli“, einer Fahrradtour zu Kunstwerken und Kulturstätten von Menso von Ehrenstein und Gesine Geppert.

MACH|WERK ist als Probier- und Experimentierformat für (tendenziell) junge Akteure fest etabliert und ergänzt Oldenburg um bisher unbekannte Facetten. Das sah auch die Oldenburger Kulturpolitik so, die den Ansatz nun verdoppelt hat. „Die deutliche Erhöhung war richtig“, bewertet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Entwicklung. „Die bisherigen Ideen haben die Oldenburger Kultur bereichert. Die Innovationen machen Oldenburg noch vielfältiger und lebendiger. Gerade für Lebensgefühl jüngerer Menschen ist das relevant.“

Rund zweieinhalb Monate sind nun Zeit, um neue Ideen zu entwickeln, kreative Projekte zu planen oder innovative Formate zu konzipieren. Bis zum 22. August 2021 sollten diese beim Kulturbüro der Stadt Oldenburg, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, E-Mail kulturbuero@stadt-oldenburg.de, vorliegen. Die Entscheidungen fällt der Kulturausschuss in seiner September-Sitzung. Die Realisierung der Projekte kann anschließend vom Oktober 2021 bis zum September 2022 erfolgen. Also: her mit den Ideen, Oldenburg braucht neue MACH|WERKE!

Mehr Informationen unter http://www.machwerk-ol.de.
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Jugendfreizeitstätten öffnen ihre Türen mit Augenmaß

11.06.2021 12:38 Uhr

Einrichtungen verständigen sich auf Rahmenbedingungen

Die Corona-Lage entspannt sich zusehends – die Jugendfreizeitstätten in freier und städtischer Trägerschaft reagieren darauf: Sie haben sich gemeinsam auf Rahmenbedingungen für weitere Öffnungen der Einrichtungen verständigt. Einig war man sich darin, „mit Augenmaß“ vorzugehen, betonte Stadtjugendpfleger Christian Fritsch.

Nachfolgend sind die wesentlichen weiteren Öffnungsschritte zusammengefasst:
 • in große Einrichtungen dürfen bis zu 16 Kinder/Jugendliche;
 • in kleinere Einrichtungen zehn beziehungsweise zwölf Besucherinnen und Besucher;
 • weiterhin gelten die Hygienemaßnahmen sowie die Kontaktverfolgung;
 • weiterhin gilt in öffentlichen Gebäuden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung;
 • Kochen ist in Kleingruppen möglich, Essen in einer größeren Gruppe an einem Tisch ist nur draußen möglich;
 • Sportangebote sind im Rahmen der begrenzten Zahl an Teilnehmenden (maximal 16 Personen) drinnen und draußen möglich;
 • fremde Gruppen (auch Schulklassen) können nur im Rahmen der maximalen Zahl an Teilnehmenden (16 Personen) die Einrichtungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten nutzen;
 • alle Jugendfreizeitstätten bereiten derzeit im Rahmen der aktuellen Öffnungsmöglichkeiten Angebote für den Oldenburger Ferienpass vor;
 • die städtischen Jugendfreizeitstätten werden in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche komplett geöffnet sein.

Die genauen Regelungen sind bei den jeweiligen Einrichtungen vor Ort zu erfragen.

So sind die Einrichtungen zu erreichen:
 Freizeitstätte Ofenerdiek
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/jfs-ofenerdiek.html
 Instagram: freizeitstaette_ofenerdiek 
 Facebook: Freizeitstätte Ofenerdiek
 E-Mail: fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 601950

Freizeitstätte Bürgerfelde
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/freizeitstaette-buergerfelde.html
 Instagram: freizeitstaette_buergerfelde
 Facebook: Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde
 E-Mail: fst-buergerfelde@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 8850521

Freizeitstätte Osternburg
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/fst-osternburg.html
 Instagram: freizeitstaette_osternburg 
 Facebook: Freizeitstätte Osternburg
 E-Mail: fst-osternburg@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 25893

Freizeitstätte Kreyenbrück
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/freizeitstaette-kreyenbrueck.html
 Instagram: diecafta 
 Facebook: Die Cafta – Freizeitstätte Kreyenbrück
 E-Mail: fst-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 44105

Abenteuer- und Bauspielplatz
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/asp.html
 E-Mail: asp@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 502171

Jugendkulturzentrum Cadillac
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/cadillac.html
 Instagram: cadillacoldenburg 
 Facebook: Cadillac Zentrum für Jugendkultur
 E-Mail: cadillac@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 235-3800

Freizeitstätte KIEK-IN
 Homepage: http://www.selam-lebenshilfe.de/angebote/familie-freizeit/kiek-in/
 YouTube: Die inklusive Freizeitstätte KIEK-IN
 E-Mail: freizeit@selam-lebenshilfe.de
 Telefon: 0441 350 44-108

Mädchentreff
 Homepage: https://maedchenhaus-oldenburg.de/maedchentreff/
 Instagram: maedchentreff_oldenburg
  maedchenstorys_oldenburg
  maedchenchannel_oldenburg
 Facebook: Mädchentreff Oldenburg
 E-Mail: treff@maedchenhaus-oldenburg.de
 Telefon: 0441 12864

Freizeitstätte „Die Villa“
 Homepage: http://www.verein-fuer-kinder.de/index.php?id=96
 Instagram: freizeitstaette_die_villa 
 Facebook: Freizeitstätte „Die Villa“
 E-Mail: villa-wieselweg@verein-fuer-kinder.de
 Telefon: 0441 7705509

Freizeitstätte „Offene Tür Bloherfelde“
 Homepage: https://bloherfelde-ot.de/
 Instagram: otbloherfelde
 E-Mail: ot.bloherfelde@googlemail.com
 Telefon: 0441 51898

Freizeitstätte „Frisbee“
 Homepage: https://www.awo-ol.de/Begegnung-Freizeit/Freizeitstaette-Frisbee/
 Instagram: awofrisbee 
 Facebook: Freizeitstätte Frisbee
 E-Mail: info@awo-frisbee.de
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KIBUM jubelt! Wichtiger Leseförderungs-Preis würdigt Engagement

01.06.2021 17:39 Uhr

Überregionale Anerkennung für Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse

Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) ist mit dem Sonderpreis Leseförderung der in Frankfurt ansässigen Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand Corona-bedingt in digitaler Form im Rahmen der geplanten Leipziger Buchmesse statt. Stellvertretend für die Stadt und die Universität Oldenburg als die beiden Veranstalter der KIBUM waren Regina Peters (Stadtbibliothek Oldenburg) sowie Christian Kühn (Bibliotheks- und Informationssystem Uni Oldenburg) der Preisverleihung live zugeschaltet. Beide freuten sich sehr über die Würdigung und bedankten sich bei der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen für die Anerkennung. Pokal und Urkunde sind bereits postalisch auf dem Weg von Frankfurt nach Oldenburg.

Für die Jury der Arbeitsgemeinschaft hielt die Verlegerin Monika Bilstein die Laudatio auf die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse: „Zur KIBUM fiel mir spontan ein Wort ein: Unglaublich.“ Es sei faszinierend, was hier jedes Jahr auf die Beine gestellt werde. „Die KIBUM ist wahrlich eine besondere Einrichtung, ist sie doch die größte nicht kommerzielle Messe fürs Kinderbuch in Deutschland, und das seit Jahrzehnten! Regina Peters und Christian Kühn stellen gemeinsam mit ihrem Team diese vielseitige Messe auf die Beine. Jedes Jahr neu bewerkstelligt das wundervolle Team, die Vielfalt, die die deutsche Kinderbuchbranche zu bieten hat, in die Welt zu tragen“, so die Laudatorin. Dank dieses Engagements habe die Messe auch eine so große überregionale Wirkung. Hier finde Leseförderung für Kinder und Jugendliche par excellence statt, lobte Monika Bilstein.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht sich durch die Auszeichnung in der seit 47 Jahren währenden Zusammenarbeit im Engagement um Leseförderung bestärkt: „Unser gemeinsames Ziel, das Vergnügen beim Lesen zu fördern, gelingt durch unser sich stetig wandelndes KIBUM-Programm. Aber auch mit der jährlichen Verleihung des renommierten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises der Stadt Oldenburg zeigen wir, wie sehr uns die Kinder- und Jugendliteratur am Herzen liegt“, betonte Krogmann.

Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper freut sich über die bedeutende überregionale Würdigung und unterstreicht die gemeinsame Aufgabe von Stadt und Universität: „Mit der KIBUM animieren wir Kinder und Jugendliche zu freudvollem Lesen. Sie tauchen dabei in neue Welten ein und lernen viel über Toleranz und Verschiedenheit. In jedem Jahr können wir uns davon überzeugen, wie sehr die KIBUM begeistert, neugierig macht und beflügelt“, sagte Piper.

Der Sonderpreis Leseförderung wurde zum dritten Mal im Rahmen der Vergabe des avj-Medienpreises verliehen. Die Presseabteilungen der Kinder- und Jugendbuchverlage durften dafür Initiativen, Vereine und Privatpersonen vorschlagen. Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse befand sich mit ihrer Nominierung in bester internationaler wie nationaler Gesellschaft. So waren beispielsweise neben der KIBUM auch „Buchstart Österreich“, das „JugendKinderBuchzentrum im Südtiroler Kulturinstitut“ (JuKiBuz) und „LIN Berlin“ (Literaturinitiative Berlin) nominiert.

Diesjährig ist die 47. KIBUM unter dem Motto „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ vom 13. bis zum 23. November 2021 geplant.
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Kleines Stück Normalität und große Portion Abwechslung

19.05.2021 18:19 Uhr

Ferienpass erneut kostenlos – Stadt bereitet trotz Einschränkungen vielfältiges Programm vor

Auch wenn der Ferienpass zum zweiten Mal in Folge wegen der Corona-Pandemie nur in abgespeckter Form stattfinden kann: Der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit der Stadt Oldenburg feilt an einem Sommerferien-Programm, das ein kleines Stück Normalität und eine große Portion Abwechslung verspricht. Wie im vergangenen Jahr wird der Ferienpass nur Angebote enthalten, die unter Einhaltung des Infektionsschutzes auch tatsächlich umsetzbar sind. Und erneut wird der Ferienpass kostenfrei angeboten: „Damit wollen wir die von der Pandemie besonders stark betroffenen Familien entlasten und allen Kindern – unabhängig von finanziellen Verhältnissen – Zugang zu den Angeboten ermöglichen“, betont der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding.

Unter welchen Bedingungen zwischen dem 22. Juli und 1. September Veranstaltungen stattfinden können, gibt die Niedersächsische Corona-Verordnung vor. Derzeit sind nur eingeschränkt Angebote aus den Bereichen Sport und Kultur sowie der Jugendarbeit zulässig. Veranstalter haben bis zum 6. Juni Zeit, Vorschläge einzureichen, die dann vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Sollten bis dahin Lockerungen wirksam werden, sollen sie in die Gestaltung der Aktivitäten einfließen. „Da digitale Angebote unabhängig von allen Beschränkungen stattfinden können, wird in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf Onlineangebote gelegt“, kündigt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch an.

Klar ist schon jetzt, dass in diesem Jahr nur Veranstaltungen in Kleingruppen mit maximal acht Kindern möglich sein werden. Für Veranstaltungen im Außenbereich sind zehn Kinder zugelassen. Groß-Events wie das Ferienpass-Abschlussfest werden nicht stattfinden können. Zudem wird es keine Tagesausflüge mit Reise- oder Kleinbussen zu Freizeitparks geben. Um eine Durchmischung bei den Teilnehmenden möglichst gering zu halten, sind die Veranstalter aufgefordert, Angebote in Form von mehrtägigen Kursen mit einer festen Kindergruppe zu konzipieren.

Im vergangenen Jahr hatte das Ferienpass-Team für das unter Corona-Bedingungen angebotene Sommerferien-Programm viele positive Rückmeldungen bekommen. 2020 war es gelungen, mit viel Engagement und Einsatzfreude der offenen Kinder- und Jugendarbeit, des Fan-Projekts sowie des Kinder-und Jugendbüros ein vielfältiges Repertoire auf die Beine zu stellen, das mit 224 Veranstaltungen 911 Kinder begeisterte. Darauf hofft Ferienpass-Koordinator Ingo Krüger auch diesmal: „Nach aktuellem Planungsstand gehen wir von einem ähnlichen Umfang an Angeboten aus.“

Ab dem 14. Juni können sich die Kinder dann wie gewohnt auf der Ferienpass-Homepage www.ferienpass-oldenburg.de anmelden und aus dem Programm ihre Wunschveranstaltungen auswählen. Bereits jetzt können sich Interessierte mit einer mobilen Version der Ferienpass-Internetseite vertraut machen, die ab sofort zur Verfügung steht. Damit können künftig Veranstaltungen ganz bequem auch am Handy und Tablet ohne Darstellungsprobleme gebucht werden.
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CoronaCreativ geht in die Verlängerung

19.05.2021 18:15 Uhr
Schülerinnen und Schüler können Kunstwerke noch bis zum 4. Juni 2021 einreichen. Bildausschnitt der allerersten eingereichten Arbeit macht Lust auf mehr. 

Schülerinnen und Schüler können das bevorstehende Pfingstwochenende noch kreativ nutzen. CoronaCreativ, das Kunstprojekt für Kinder und Jugendliche in der Pandemie, hat den Einsendeschluss für die Kunstwerke aufgrund des großen Interesses um zwei Wochen verlängert. „Verstärkt bekommen wir Anfragen von Lehrern, die das Projekt im Kunstunterricht aufgegriffen haben. Die Ergebnisse sind unglaublich vielfältig. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich sehr intensiv und individuell mit dieser schwierigen Zeit auseinander“, freuen sich Initiatorin Daniela Conrady und Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg.

Wer an der digitalen Ausstellung teilnehmen möchte, kann sein ganz persönliches Coronakunstwerk jetzt bis zum 4. Juni 2021 an kunstwerk@coronacreativ.de schicken. Diese werden dann ab dem 25. Juni 2021 in einer digitalen Ausstellung unter www.coronacreativ.de zu sehen sein.

Aber nicht nur Schulen sind engagiert dabei, auch in ihrer Freizeit arbeiten Kinder und Jugendliche an ihren Ideen für das Kunstprojekt CoronaCreativ. Neugierig auf die vielfältigen Arbeiten der Kinder und Jugendlichen zum Thema Pandemie? Dann genügt ein Blick auf den Bildausschnitt des allerersten eingereichten Kunstwerks, um Lust auf die bevorstehende digitale Ausstellung zu bekommen.
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Kamishibai to go

17.05.2021 20:32 Uhr

Neues Ausleihangebot der Stadtbibliothek für Kitas

Für gewöhnlich werden die Räume der Stadtbibliothek Oldenburg regelmäßig von Kitagruppen besucht, um Geschichten interaktiv zu erleben. Da dies aktuell nicht möglich ist, gibt es jetzt eine Alternative: „Kamishibai to go“. Das neue Angebot besteht aus einer vielfältigen Auswahl an Bildkartensets, Kamishibai-Rahmen und Medienboxen. Nach dem Baukastenprinzip können die Komponenten einzeln entliehen oder miteinander kombiniert werden. So haben die Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter die Möglichkeit, das Angebot individuell nach ihren Bedürfnissen zu nutzen.

Die Auswahl an Kamishibai-Kartensets umfasst neben beliebten Bilderbuchgeschichten auch Sets zu Sachthemen. Einige der Kartensets enthalten ein didaktisches Beiheft, welches einen leichten Einstieg in das dialogische Erzählen mit dem Kamishibai ermöglicht. Die Medienboxen beinhalten Bilderbücher, Stofftiere, didaktisches Material und vieles mehr. Sie sind besonders für Projekttage und -wochen geeignet, da sie viele neue Anregungen und Umsetzungsideen liefern.

„Mit unserem neuen Angebot möchten wir die Kitas auch während der Pandemie als Bildungspartner in der Sprachbildung unterstützen“, so Melanie Zach, Koordinatorin des Bereichs Sprachbildung der Stadtbibliothek Oldenburg. Ausleihbar sind die Kamishibai-Karten und -Rahmen sowie die Medienboxen ab sofort mit einem Institutionenausweis in der Kinderbibliothek am PFL sowie in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek. Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Mehr Schwimmkurse in Oldenburger Bädern

11.05.2021 17:40 Uhr
Für die kommenden Wochen plant die Stadt ein deutlich erweitertes Angebot an Schwimmzeiten und Schwimmkursen. Bereits vom 17. Mai an soll es nach der langen, Corona-bedingten Schwimmpause neue Angebote geben. „Wir wollen so schnell wie möglich ein klar verbessertes Angebot machen, schon im Mai werden sich bis zu 400 Kinder für einen Schwimmkurs anmelden können. Im Herbst starten wir dann eine weitere Kursoffensive“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „In den vergangenen Jahren ist die Schwimmfähigkeit bei Kindern leider deutlich zurückgegangen, hier wollen wir entschlossen gegensteuern.“

Laut einer Befragung der DLRG aus dem Jahr 2019 können etwas mehr als 50 Prozent aller Grundschülerinnen und Grundschüler nicht oder nicht ausreichend schwimmen. Aus diesem Jahr stammt auch eine umfassende statistische Erfassung der Zahl der Badetoten, diese lag bundesweit bei 504, in Niedersachsen bei 61. Die meisten Badeunfälle ereigneten sich dabei in Flüssen und Seen.

Vom 17. Mai an macht die Bäderbetriebsgesellschaft neue Angebote für Schwimmkurse. In einem ersten Schritt finden ab dem 17. Mai 15 zusätzliche Schwimmkurse statt. Das bedeutet, dass 150 Kinder zusätzlich ausgebildet werden können. Insgesamt können damit – mit den bereits angebotenen Kursen – 250 Kinder Schwimmkurse nutzen. Im Juni könnten in einem zweiten Durchlauf weitere acht Kurse und in einem dritten Durchlauf sechs weitere Kurse stattfinden. Damit könnten dann bis zu 400 Kinder schwimmen lernen.

Die Kursgebühren betragen 80 Euro. Für Kinder, deren Eltern Sozialleistungen erhalten, werden die Kursgebühren von der Stadt Oldenburg übernommen. „So wollen wir eine umfassende Teilhabe ermöglichen, Geld darf bei diesem Angebot nicht die ausschlaggebende Rolle spielen“, sagt Krogmann.

Während der Herbstferien können dann speziell in den Stadtteilbädern Eversten und Kreyenbrück Schwimmkurse für Erstklässler angeboten werden. Insgesamt können 16 Kurse für 168 Kinder angeboten werden, das Personal wird von der BBGO und der DLRG gestellt.
 
Die Stadt Oldenburg bereitet sich außerdem auf eine Öffnung der Bäder vor, um kurzfristig Angebote für das Schulschwimmen, Kader- bzw. Leistungsschwimmen und eventuell auch die Schwimmausbildung machen zu können. So sind die Statteilbäder in Eversten und Kreyenbrück innerhalb weniger Tage betriebsbereit, genauso wird das 50-Meter-Becken im OLantis vorbereitet. Das Freibad Flötenteich könnte am 20. Mai öffnen.
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Mit Humor und Fantasie gegen die Krisenstimmung

07.05.2021 18:45 Uhr

Oldenburger Schülerinnen und Schüler sorgen für Kurzfilmspaß

Gleich drei Filmteams aus Oldenburg haben es mit ihren Filmen unter die Top Ten des inklusiven niedersächsischen Kurzfilmwettbewerbs „BÄNG. Plötzlich alles anders" geschafft. Neben der Corona-Comedy „Coshit-19“ der Schüler*innen LBZH-Oldenburg sind das der Stop Motion-Film „Der Wunschknall“, in der Lehrkräfte plötzlich verschwinden und der Kurzfilm „Countdown to future“ des Herbartgymnasiums, indem wir mit einem Cockerspaniel in die Zukunft reisen und nachhaltiges Bauen kennenlernen. Alle drei Filmteams sind heiße Anwärter auf den Hauptpreis des niedersächsischen Wettbewerbs: eine Reise nach Berlin und den Besuch des Filmparks Babelsberg.  Trotz Pandemie hatten in Niedersachsen mehr als 140 Filmteams aus Förder- und Regelschulen bei „ganz schön anders“ dem inklusiven Kurzfilmwettbewerb für 7.-10. Klassen in Niedersachsen mitgemacht und unter dem Motto „Bäng. Plötzlich alles anders“ Filme gedreht. Trotz Dauer-Lockdowns, Wechselunterrichts und Home-Schoolings stellten schließlich 72 Schülerinnen und Schüler ihre Filme fertig. Respekt. 

Derzeit läuft auf YouTube der Publikumswettbewerb. Das Schülervideo, das bis zum 1. Juni 2021, 24 Uhr die meisten Klicks und Likes bekommt, gewinnt einen Extrapreis. Stop-Motion-Filme, Dokus, Spielfilme, Musikvideos – alle Genres sind vertreten. Es geht um den Alltag in der Pandemie, das Baumsterben in heimischen Wäldern, mutierte Affen, Handysucht oder verschwundene Lehrer*innen. Während die Profi-Jury rund um die Bremer Filmemacherin Astrid Menzel die Filme bewertet, sind wir alle Interessierten eingeladen, die Videos auf dem YouTube-Kanal anzuschauen. 

„Coshit-19“ die Schüler*innen der 10. Klasse des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Oldenburg. In ihrer kurzweiligen Corona-Comedy nehmen sie darin absurde Alltagssituationen in der Pandemie dar. Hauptdarsteller sind neben einem Querdenker mit Aluhut, einer entnervten Lehrerin, gelangweilten Schülerin im Homeschooling, ein Dealer von Schutzmasken. Viel Spaß beim Anschauen: https://youtu.be/K3B36GbKUp4. 

"Der Wunschknall“, Schule an der Kleiststraße: Während Regelschüler*innen vielfach im Homeschooling waren, durften Förderschüler*innen weiter in die Schule gehen. Das hat nicht allen gefallen. In ihrem Film „Der Wunschknall“ wünschten sich die Schüler*innen der "Schule an der Kleiststraße“ in Oldenburg, ihre Lehrkräfte mögen endlich verschwinden. Doch ganz ohne Lehrerinnen und Lehrer geht es am Ende offenbar nicht. Hier geht’s zum Film: https://youtu.be/dAqu7GCpO2I.

„Countdown to future“, Herbartgymnasium. In einer Doku-Fiction bringen uns Schüler*innen des Oldenburger Gymnasiums auf ungewöhnliche Weise das nachhaltige Bauen nahe. Unfreiwillig reist ein Hund in die Zukunft und bringt Baupläne für umweltfreundliche Gebäude mit. Hier geht’s zum Film: https://youtu.be/sHXb31Ng5Ig.  

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Kunstprojekt „CoronaCreativ“ geht an den Start

20.04.2021 19:41 Uhr
Kinder und Jugendliche setzen sich künstlerisch mit ihren Pandemie-Erfahrungen auseinander – Digitale Ausstellung ab 25. Juni 2021

Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen aus Oldenburg sollen zu Künstlerinnen und Künstlern werden und sich aktiv mit ihrer ganz persönlichen Pandemiezeit beschäftigen. Ganz gleich ob Malerei, Zeichnung, Collage, Skulptur, Fotografie oder Film – jeder kann sein Gestaltungsmittel frei wählen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bis zum 21. Mai 2021 können Fotos dieser Kunstwerke digital unter kunstwerk@coronacreativ.de eingereicht werden. Ab dem 25. Juni 2021 sind diese dann in einer digitalen Ausstellung unter www.coronacreativ.de zu sehen.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen und ihnen Gehör in der Pandemie verschaffen“, sagt Initiatorin Daniela Conrady, die bei diesem Kunstprojekt mit dem Oldenburger Stadtmuseum kooperiert. Kinder und Jugendliche haben seit einem Jahr mit einem sich ständig verändernden Alltag und vielen Einschränkungen zu kämpfen. Wie sie damit umgehen und was sie in diesen Zeiten besonders bewegt, bleibt oft ungefragt. „CoronaCreativ“ will dies ändern und Kinder und Jugendliche motivieren, sich aktiv mit ihren Erlebnissen, Sorgen und Ängsten in der Pandemie zu beschäftigen. Kinder sollen nicht auf ihre Eigenschaft als Schülerinnen und Schüler reduziert sondern als eigenständige Menschen mit Bedürfnissen in der Pandemie wahrgenommen werden. „Weil die Kinder und Jugendlichen zur Zeit nicht unbeschwert Schule und Alltag erleben können, soll unser Projekt ihnen die Chance geben, sich kreativ auszuprobieren. Vor allem aber sollen sie Wertschätzung erfahren, für das, was sie bisher geleistet haben“, unterstreicht Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg.

Für Conrady ist „CoronaCreativ“ eine Herzensangelegenheit. Um so mehr freut sie sich über die Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Oldenburg sowie die Förderungen der OLB und der Stadt OL. „Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder mit diesem Kunstprojekt ein Stück auf ihrem Weg durch die Pandemie begleiten können“, so Conrady. Ein positiver Ausblick in die Zukunft ist dabei sicher die geplante Präsenzausstellung, die, sobald die Pandemielage es zulässt, alle Werke „in echt und in Farbe“ zeigen wird. Der genaue Ort sowie der Zeitpunkt werden kurzfristig bekanntgegeben.
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Stadt Oldenburg schreibt Kinder- und Jugendbuchpreis aus

16.04.2021 15:08 Uhr

Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Juni

Die Stadt Oldenburg schreibt in diesem Jahr erneut den Preis für literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur aus. Der Kinder- und Jugendbuchpreis ist mit einer Ehrengabe von 8.000 Euro verbunden. Er wird an Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren verliehen, die erstmals mit einem eigenständigen Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur an die Öffentlichkeit treten.

Mit dem Preis möchte die Stadt Oldenburg einen Beitrag zur Förderung von innovativen und kreativen Ideen noch unbekannter Autorinnen und Autoren leisten. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt, die ehrenamtlich arbeitet. Die Qualität der Jury-Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. Anne Becker, 2017 mit ihrem Kinderbuchmanuskript „Klickediklack“ für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert, stand 2020 mit ihrem Debüt „Die beste Bahn meines Lebens“ auf der Nominierungsliste des Deutschen Jugendliteraturpreises. Preisträgerin 2020 war Anne Gröger mit ihrem Kinderbuchmanuskript „Hey, ich bin der kleine Tod“ (Arbeitstitel), dessen Veröffentlichung beim Verlag dtv junior im September geplant ist.

Die Jury prüft alle Einsendungen, die bis zum 15. Juni 2021 (Eingang) an die Stadtbibliothek, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg, geschickt werden. Teilnahmeberechtigt zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis sind bisher unveröffentlichte Manuskripte oder Bücher, die nach dem 15. Juni 2020 erschienen sind. Es müssen fünf Exemplare eingereicht werden. Pro Exemplar müssen eine Kurzvita, ein Exposé und ein Einsendebogen beigelegt werden.

Detaillierte Informationen zu den Vergaberichtlinien sowie den Einsendebogen zum Download gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kinder-und-jugendbuchpreis" target="_blank">www.oldenburg.de/kinder-und-jugendbuchpreis.
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SMNW spendet 4000 Euro an TrostReich

10.04.2021 10:06 Uhr

Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen unterstützt den Oldenburger Verein

 Mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen die Arbeit von TrostReich. Der gemeinnützige Oldenburger Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, in ihrem Trauerprozess. „Diese Arbeit kann man nicht genug wertschätzen“, sagte Jürgen Lehmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, jüngst bei der Spendenübergabe in den Räumen des Vereins am Patentbusch in Oldenburg. Margret Schaper, Ehrenamtliche Mitarbeiterin von TrostReich, stellte bei der Gelegenheit das Angebot und die Räumlichkeiten vor.

Nichts ist mehr, wie es war, wenn eine geliebte Person gestorben ist. Betroffenen Familien steht eine besondere Herausforderung bevor, die jeder Einzelne auf seine Weise zu bewältigen hat. Kinder zeigen ihre Trauer häufig im Malen, Basteln, Toben, Spiel oder in der Aggression.

TrostReich hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder 14-tägig nachmittags achtsam und wertschätzend auf ihrem Trauerweg zu begleiten, keine Fragen zu stellen, sondern vielmehr ihr Verhalten zu reflektieren, damit sie sich angenommen fühlen können. Einmal im Monat findet ein Treffen für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im TrostReich in Oldenburg statt. Begleitet von einer Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche und einer geschulten ehrenamtlichen Kraft können die Jugendlichen Fragen zum Thema Tod und Trauer stellen, in den gemeinsamen Austausch gehen und sich Zeit für die Erinnerungen an die verstorbene Person nehmen. Die Jugendlichen dürfen erzählen, zuhören, malen/zeichnen, gemeinsame Aktionen planen und auch ihren Spaß haben.

Auf Wunsch werden persönliche Beratungsgespräche, auch telefonisch, mit betroffenen Familien durchgeführt. Die Angebote für die Familien sind kostenfrei. Der Oldenburger Verein TrostReich e.V. finanziert sich überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen ist eine der bedeutenden Stiftungen in der Region. Stiftungszweck ist die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie von sozialen Maßnahmen und Einrichtungen im Nordwesten. Die Stiftung wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Oldenburg. 
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Jede Menge Spiel und Spaß: Osterferienaktion auf den Kinderseiten

26.03.2021 13:45 Uhr
Langeweile in den Osterferien? Nicht mit den Kinderseiten. Denn ab heute startet die Osterferienaktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel- und Geschenkanregungen, Online-Tipps sowie spannende Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Noch nicht genug? Dann bittet das Online-Oster-Memory zum Schnelligkeitstest.

Und es gibt eine weitere Besonderheit: eine digitale Eiersuche. Auf den Osterseiten sind bunte Ostereier mit Buchstaben versteckt, die ein Lösungswort ergeben. Unter allen richtigen Einsendungen werden tolle Buch-Preise verlost.

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 11. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Lob in höchsten Tönen

19.03.2021 14:33 Uhr

„Jugend musiziert“: Oldenburger Talente mit großem Erfolg im digitalen Landeswettbewerb

Traditionell findet im Frühjahr der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ statt. In diesem Jahr hat der Ablauf wegen der Corona-Pandemie einen anderen Takt bekommen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen sowie des Verbots zur Durchführung von Präsenzunterricht konnte der Wettbewerb nicht wie sonst üblich an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover über die Bühne gehen. Daher mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Videos zur Bewertung einsenden. Viele Musikerinnen und Musiker stellten sich dieser außergewöhnlichen Herausforderung – und das mit großem Erfolg. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Oldenburg Nord (dazu gehören die Städte Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Friesland, Ammerland und Wesermarsch) erhielten einen ersten Preis, zwölf davon mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, der vom 20. bis 27. Mai in Bremen stattfinden wird.

Die Wertungsspiele in den Kategorien Schlagzeug-Ensemble und Besondere Besetzungen werden auf den 3. und 4. Juli verschoben, da Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Kategorien aufgrund der zu der Zeit gültigen Kontaktbeschränkungen keine Videos erstellen durften.

Nachfolgend eine Übersicht aller Preise von Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Oldenburg Nord:

• Oboe
Altersgruppe V:
Marieke Pieper, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

• Blockflöte
Altersgruppe IV:
Julian Schröder, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Arne Dunkhase (Begleiter), 1. Preis
JOYce Maliza Huntemann, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb und Höchstpunktzahl

Altersgruppe VI:
Charlotte Kohne, 1. Preis
Emma Klawonn (Begleiterin), 2. Preis

• Querflöte
Altersgruppe III:
Melina Schubmann, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Elsa Eberhardt, 2. Preis
Carlotta Dewald, 1. Preis

Altersgruppe IV:
Luize Rector, 2. Preis

Altersgruppe V:
Selma Rahel Campe, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

• Fagott
Altersgruppe IV:
JOYce Maliza Huntemann, 1. Preis

• Klarinette
Altersgruppe III:
Josi Hüls, 2. Preis
Marieke Pieper (Begleiterin, Altersgruppe V), 1. Preis
Charlotte Rabbels, 2. Preis
Johannes Kleffner, 1. Preis mit Weiterleitung und Höchstpunktzahl
Florian Syfuß, 1. Preis
Johan Olsson, 2. Preis

• Trompete
Altersgruppe III:
Keno Ehmen, 2. Preis

• Horn
Altersgruppe IV:
Tim Nocke, 2. Preis
Sarah Nocke (Begleiterin), 1. Preis

Altersgruppe V:
Caroline Renz, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Pauline Speck, 1. Preis

• Gitarre
Altersgruppe III:
Leo Meckelnborg, 2. Preis
Rosa Steffens, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb und Höchstpunktzahl

Altersgruppe IV:
Malte Schmitt, 1. Preis
Lewe Steffens, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Linus Bruns, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb und Höchstpunktzahl

Altersgruppe VI:
Aiko Tanoto, 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

• An zwei Klavieren
Altersgruppe III:
Mila Marlene Blotevogel und Hanna Sophie Ziejlmans van Emmichoven, 2. Preis

Altersgruppe VI:
Emma Klawonn und Elisa Körner, 1. Preis


• Duo Klavier und Streichinstrument
Altersgruppe III:
Johannes Kleffner (Klavier) und Clara-Sophie Kleffner (Violine), 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

Altersgruppe IV:
Niran Acar (Klavier) und Miray Acar (Violine), 2. Preis

• Orgel
Altersgruppe VI:
Emma Klawonn, 2. Preis
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Freie Plätze für den Zukunftstag

19.03.2021 14:14 Uhr
Der „Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Niedersachsen“ findet am 22. April digital statt. Auch die Universität Oldenburg gibt Mädchen und Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren – und hat noch freie Plätze. Das Angebot für Mädchen reicht von Einblicken in die Astronomie über Biochemie bis hin zu Sportwissenschaften. Jungen können Fächer wie Psychologie und Kunst erkunden oder an einer Schreibwerkstatt teilnehmen.

Eine Anmeldung ist unter uol.de/zukunftstag möglich. Die freien Plätze werden in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Bei Fragen steht Ihnen Tanja Bruns unter zukunftstag@uol.de zur Verfügung.

Kontakt
Tanja Bruns, E-Mail: zukunftstag@uol.de
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Überregionale Anerkennung für Leseförderung

09.03.2021 17:16 Uhr

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM nominiert für wichtigen Preis

Die überraschende Nominierung der KIBUM für den Sonderpreis Leseförderung durch die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (AVJ) hat große Freude bei den Trägern der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM), der Stadt und der Universität Oldenburg ausgelöst.

„Die Nominierung ist eine Auszeichnung, die uns darin bestärkt, in unserer Arbeit der Leseförderung weiter aktiv zu bleiben, gerade auch in schwierigen Zeiten wie diesen. Lesen ist und bleibt die Einstiegskarte für ein erfolgreiches Leben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper betont: „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres KIBUM-Konzepts. Alljährlich erleben wir, wie sehr die KIBUM begeistert, beflügelt und neugierig macht. Ich sehe auch weiterhin unsere gemeinsame Aufgabe darin, dass Kinder und Jugendliche gut und mit Freude lesen.“

Im Rahmen der Verleihung des renommierten AVJ-Medienpreises wird seit 2019 der Sonderpreis Leseförderung feierlich auf der Leipziger Buchmesse überreicht, sofern möglich. Die Presseabteilungen der Kinder- und Jugendbuchverlage dürfen hierfür Initiativen, Vereine und Privatpersonen nominieren. „Wir finden es schön, dass sowohl engagierte Einzelpersonen als auch große Organisationen nominiert sind", freut sich der AVJ. „Denn das spiegelt unseren Alltag wider, in dem wir unterschiedliche Aktionen unterstützen und von ihnen unterstützt werden."

Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM befindet sich mit ihrer Nominierung in bester internationaler wie nationaler Gesellschaft. So sind beispielsweise neben der KIBUM auch „Buchstart Österreich“, das „JugendKinderBuchzentrum im Südtiroler Kulturinstitut“ (JuKiBuz) und „LIN Berlin“ (Literaturinitiative Berlin) nominiert. Am Freitag, 28. Mai, gibt die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. den Gewinner oder die Gewinnerin des Sonderpreises Leseförderung bekannt, im Kontext des AVJ-Medienpreises 2021.

Stellvertretend für die Veranstalter Stadt und Universität Oldenburg wird die nicht-kommerzielle KIBUM alljährlich durch die Stadtbibliothek, das Pressebüro und das Amt für Kultur, Museen und Sport der Stadt Oldenburg sowie die Universitätsbibliothek und die universitäre Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi) organisiert. Diesjährig ist die 47. KIBUM unter dem Motto „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ vom 13. bis zum 23. November 2021 geplant.

Wie aktuell das Thema Leseförderung ist, zeigt sich auch im Nationalen Lesepakt, initiiert durch die Stiftung Lesen und den Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Anfang März hat sich die Initiative erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel ist, die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken, das gesellschaftliche Engagement für das Lesen zu steigern und gute Angebote für all jene zu schaffen, die junge Menschen beim Lesenlernen unterstützen. Der Nationale Lesepakt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und von mehr als 150 Partnern aus allen Teilen der Gesellschaft mitgetragen.
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Zwischen Retro, Herzblut und Corona-Lockdown

05.03.2021 17:41 Uhr

Vierte Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek

In der neuen Folge „Mit dem Oldenburger Computer-Museum in 8Bit“ lassen die Podcast-Gastgeber der Freizeitstätte Ofenerdiek, Christoph Deters und Markus Schütte, Experten vom Oldenburger Computer-Museum zu Wort kommen. Thiemo Eddiks, Thomas Kühling und Jens Zurawski erzählen, wie man auf die Idee kommt, ein Computer-Museum zu gründen und wie sich der Corona-Lockdown bemerkbar macht.

Außerdem werden Begriffe wie Hackspace und Hands-On-Ausstellung erläutert, denn „die Kombination aus Computer-Museum und Hands-On ist schon ziemlich einmalig!“, findet Jens Zurawski. Thomas Kühling gibt zudem Einblicke, warum er auch als „Kamerakind“ bekannt ist und Thiemo Eddiks wird über die Zeit berichten, in der aus einer privaten Sammlung ein Computer-Museum wurde. Hier ist er sich sicher: „Ohne Herzblut geht es nicht.“

„Technisch war dieser Podcast für uns eine kleine Herausforderung. Da wir uns Corona-bedingt nicht vor Ort treffen konnten, wurden die Teilnehmer über ein Teamchat-Programm zugeschaltet“, erklärt Christoph Deters von der Freizeitstätte Ofenerdiek.

Markus Schütte ergänzt: „Es ist wieder ein runder Podcast geworden und besonders freut uns, dass wir wieder ein Stück Oldenburg aufgreifen konnten. Das macht Oldenburg aus. Oldenburgerinnen und Oldenburger, die aus einer Idee was Gutes und Interessantes für alle schaffen.“

Zu finden ist der aktuelle vierte Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.
Informationen über das Oldenburger Computer-Museum gibt es unter www.computermuseum-oldenburg.de.
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theater wrede + lädt Kinder bis 8 Jahre zum Malwettbewerb ein

26.02.2021 15:42 Uhr
Das theater wrede + möchte die Wartezeit auf ihr Stück „Mond – eine Reise durch die Nacht“ mit einem Malwettbewerb verkürzen und den Mond bereits jetzt nach Oldenburg holen. Dazu lädt das freie Theater in der Klävemannstraße alle Kinder bis 8 Jahre ein, ein Bild zu malen, das zeigt, was nachts in der Welt der Tiere passiert. Gemeinsam mit Spielwaren Bente und der Buchhandlung Bültmann & Gerriets werden die besten drei Bilder mit Preisen prämiert. In dem entsprechenden Theaterstück wird der Theatersaal in ein lebendiges Bilderbuch verwandelt. Großflächige Animationen, darauf abgestimmte Klänge und eine Erzählstimme nehmen alle ab 1+ mit auf die Reise durch die aufregende Welt der Tiere.

Bis zum 22.03.2021 können die Bilder per Post an theater wrede +, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg, über die Theater-Webseite oder über die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook gesendet werden.

„Wir möchten unseren kleinen Fans durch diese Aktion die Wartezeit bis zum Spielstart von „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ etwas verkürzen und sie selbst kreativ werden lassen. Wir erhalten immer wieder die Rückmeldung von Eltern, dass vor allem die Kleinsten unter der Lockdown-Situation sehr leiden. Ein Streaming- angebot kann die notwendige Live-Atmosphäre vor Ort für unsere Stücke jedoch nicht wiedergeben, daher hoffen wir sehr, dass wir allerspätestens nach Ostern wieder starten können“, so Marga Koop, Künstlerische Leiterin des theater wrede +.

Als Ansporn hat das theater wrede + zusammen mit Spielwaren Bente und der Buchhandlung Bültmann & Gerriets drei Preise vorbereitet. In drei Kategorien wird jeweils das beste Bild prämiert: In der Kategorie 1 bis 3 Jahre besteht der Preis aus zwei Theaterkarten und einem Gutschein von Spielwaren Bente im Wert von 20 Euro. Das beste Bild von einem Kind zwischen 4 und 5 Jahre erhält ebenfalls zwei Theaterkarten, ein Malbuch und das Buch „Tiere in der Nacht“ (bereitgestellt von Bültmann & Gerriets). In der Kategorie 6-8 Jahre stehen ein Gutschein von Spielwaren Bente im Wert von 30 Euro und das Buch „Heimische Vögel“ (bereitgestellt von Bültmann & Gerriets) zur Verfügung.

Die Premiere für „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ ist im theater wrede + für den 27.3.2021 angesetzt. Bei einer Verschiebung der Premiere erhalten die Tickets ihre Gültigkeit. (Mehr dazu unter www.theaterwrede.de)

Die Zuschauenden erfahren bei dem lebendigen Bilderbuch, was in den Wäldern, auf dem Eis und unter Wasser in der Tierwelt bei Mondschein passiert, wie bei den Schildkröten, die im Mondlicht ihre Eier ablegen. Im Bühnenbereich, aus ihrer Sitzinsel heraus, beobachten alle ab 1+ verschiedene animierte Tiere an den Theaterwänden: Ein Vogelschwarm zieht z.B. von einer zur anderen Seite, während im nächsten Moment quakende Frösche aus einer anderen Richtung zu hören sind.

Speziell für das Stück komponierte Musik und eine Erzählstimme erwecken die Tiere und ihre Welt zum Leben. „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ ist angelehnt an das bekannte Bilderbuch der Autorin und Illustratorin Britta Teckentrup.

„Während unsere bisherigen Produktionen für die Allerkleinsten einen intimen Rahmen erzeugten, wollen wir mit diesem Stück, aufgrund der aktuellen Situation, einen neuen Weg gehen. Wir möchten alle Menschen ab 1+ durch die raumübergreifenden Animationen und die extra dafür komponierten Klänge erreichen“, erklärt Marga Koop. „Das Stück wurde speziell für die aktuelle Zeit entwickelt, um auch mit allen Corona-Maßnahmen eine Verbundenheit im Publikum zu erreichen. Denn mit dieser Inszenierung kann ein Gefühl entstehen, dass alle Lebewesen durch die Magie des Mondes vereint sind.“

Das theater wrede + bedankt sich herzlich für die Förderung von „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ bei der Oldenburgischen Landschaft (Mit Mitteln des Landes Niedersachsen), der OLB-Stiftung und für die Spenden aus dem Publikum.
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„Jugend musiziert“ ertönt digital: Konzept findet Anklang

22.01.2021 19:57 Uhr

Landeseinheitliches Vorgehen für Regionalwettbewerbe – Ausfall soll vermieden werden

Der musikalische Nachwuchs darf sich auch in diesem Jahr wieder im Wettbewerb präsentieren: Zum 58. Mal wird der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ausgetragen – wegen der Corona-Pandemie allerdings anders als gewohnt. So wird der Vorentscheid in Oldenburg nicht im Kulturzentrum PFL stattfinden. „Der Wettbewerb für die Region Oldenburg Nord ist ursprünglich für Sonntag, 24. Januar, geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist es vor allem in den Wertungen der Kammermusik nicht möglich, zu proben“, schildert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule und Vorsitzender des Regionalausschusses, die Situation. „Auf diese Situation haben wir uns bereits im Oktober vorbereitet und beschlossen, den Wettbewerb in den digitalen Raum zu verlegen“, ergänzt er.

Von diesen Gedanken, die sich die Verantwortlichen auch anderenorts gemacht haben, profitieren alle Regionalwettbewerbe. Andrea Palet Sabater, Geschäftsführerin des Wettbewerbs, berichtet vom Austausch mit den weiteren niedersächsischen Regionalwettbewerben: „Als die für Januar gültige Verordnung veröffentlicht wurde, haben sich alle Verantwortlichen der niedersächsischen Regionalwettbewerbe in einer digitalen Konferenz getroffen, um sich über das weitere Vorgehen auszutauschen. Es wurde schnell klar, dass der Wettbewerb in Präsenz nicht wird stattfinden können, wir alle aber unbedingt den Ausfall der Regionalwettbewerbe verhindern wollten. Diese sind Voraussetzung dafür, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch auf Landes- und Bundesebene am Wettbewerb teilnehmen können.“ Einen Ausfall des Wettbewerbs auf diesen Ebenen, wie im vergangenen Jahr, wolle man ebenfalls vermeiden, betont Andrea Palet Sabater. Um weiterhin eine faire Vergleichsmöglichkeit zu gewährleisten, habe sich der Wunsch nach einem landeseinheitlichen Vorgehen herauskristallisiert.

Daher haben sich die Verantwortlichen auf folgendes Vorgehen geeinigt: Teilnehmende der Altersgruppen III bis VII (Jahrgänge ab 2008 und älter) werden automatisch zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Dieser wird ebenfalls digital stattfinden. Alle Teilnehmenden werden bis zum 26. Februar Videos ihre musikalischen Programme aufnehmen und digital nach Hannover schicken.

Teilnehmende der Altersgruppen Ia (Jahrgänge 2013, 2014 und später), Ib (Jahrgänge 2011 und 2012) und II (Jahrgänge 2009 und 2010) werden zwischen Ostern und Juni am Regionalwettbewerb teilnehmen. Informationen zur Durchführung dieses Wettbewerbs folgen in den kommenden Wochen. Zusätzlich ist für Teilnehmende der Altersgruppe II, die auf regionaler Ebene eine Weiterleitung erhalten, ein kleiner Landeswettbewerb vor den Sommerferien im Juli geplant.

Dieses Konzept scheint gut anzukommen. Insgesamt mehr als 100 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg, Wilhelmshaven und den Landkreisen Friesland, Ammerland und Wesermarsch treten dieses Jahr in den Kategorien Blasinstrumente solo, Zupfinstrumente solo, Bass (Pop) solo, Orgel solo, besondere Instrumente solo, Klavier vierhändig, Duo Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied, Schlagzeug Ensemble, Musical und besondere Ensembles an. „Wir sind sehr glücklich über die hohe Teilnehmerzahl. Vor allem in diesem Jahr wird hierdurch die hohe Wertstellung des Wettbewerbs sichtbar“, betont Holger Denckmann, Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg.

Der Regionalwettbewerb hat einen klaren pädagogischen Auftrag. Philipp Schlüchtermann: „Die Teilnahme am Wettbewerb soll in erster Linie eine positive Erfahrung für die jungen Musikerinnen und Musiker sein. So soll die Freude am Instrumentalspiel und zielgerichtete Vorbereitung eines musikalischen Programms im Vordergrund stehen.“

Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird gefördert und finanziert von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), von der Oldenburgischen Landschaft und den beteiligten Kommunen.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.oldenburg.de/musikschule sowie telefonisch unter der Rufnummer 0441 235-2735 sowie per E-Mail an musikschule@stadt-oldenburg.de.
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Neuer Beitrag lässt „Tatendrang“ spüren

06.01.2021 16:58 Uhr

Podcast der Freizeitstätte Ofenerdiek stellt Izabela Mitwollen und ihr Fotoprojekt vor

Wie erleben Oldenburger Geschäftsleute und Kulturschaffende die Corona-Krise? Die Fotografin und Historikerin Izabela Mittwollen porträtiert in Bildern und Texten Persönlichkeiten ihrer Wahlheimat während der erzwungenen Auszeit. Ihre besonderen Geschichten ermöglichen einen außergewöhnlichen Blick auf die Auswirkungen der Pandemie. Das „Tatendrang“ betitelte Projekt stellt Izabela Mittwollen im neuen Podcast der Freizeitstätte Ofenerdiek vor. 

Im Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Markus Schütte und Christoph Deters schildert sie die Beweggründe ihres Projektes: „Ich versuche das, was mir die Leute erzählen, was sie fühlen, was sie bewegt, was sie stemmen, in Bilder zu fassen. Dazu mache ich aber auch Interviews mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“ Die 39-Jährige, die nach dem Abschluss ihres Magisterstudiums in Neuerer Geschichte, Philosophie und Soziologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Vechta gearbeitet hat und seit September 2019 in Oldenburg als Fotografin selbstständig ist, verbindet mit dem Projekt ihre beiden beruflichen Standbeine. Sie beschloss während des ersten Lockdowns im April 2020, die ungewöhnliche Zeit zu dokumentieren und sowohl in Bildern als auch in Texten die Lage zu erfassen: nicht immer todernst und nicht mit wissenschaftlichem Anspruch, aber dennoch ausgewogen, möglichst authentisch und nahbar. 

Die Palette der Porträtierten reicht vom Betreiber einer Barbierstube über Modehaus-Inhaber und Kneipenbesitzer bis zum Theatermacher. Auch die Freizeitstätte Ofenerdiek hat Izabela Mittwollen in Szene gesetzt und zu Wort kommen lassen. Sie ist vom Engagement, mit dem die Freizeitstätte der Corona-Krise trotzt, begeistert: „Gerade in dieser Krise sind solche Einrichtungen von großer Bedeutung, weil sie den Jugendlichen den Halt geben, den sie unbedingt brauchen.“

Was alle Porträtierten eint, ist der Wille, nicht vor dem Virus zu kapitulieren, und der Mut, Neues zu wagen – sie verspüren ganz im Sinne des Projekttitels „Tatendrang“. Izabela Mittwollens Arbeit ist ein „Non-Profit-Projekt“: „Ich verdiene daran nichts außer Erfahrungen und Eindrücke“, sagt die Fotografin im Podcast-Gespräch. Das Ergebnis soll am 18. März vorgestellt werden, und zwar im Rahmen der World-Press-Foto-Ausstellung in Oldenburg. Der Bildband und eine dazugehörige Ausstellung entstehen mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.
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Berufsbildende Schulen informieren und beraten ab 12. Januar

29.12.2020 16:54 Uhr

Anmeldungen für das Schuljahr 2021/2022 im Februar – Aktuelle Infos im Internet

Vom 1. bis zum 20. Februar 2021 nehmen die vier Berufsbildenden Schulen (BBS) der Stadt Oldenburg Anmeldungen für die Vollzeitschulen zum Schuljahr 2021/2022 entgegen. Eine Anmeldung ist nur über das Internet-Portal „Schüler Online“ unter www.bbs-ol.de/anmeldung möglich.

Weitergehende Informationen über alle Oldenburger Berufsbildenden Schulen gibt es im Internet unter www.bbs-ol.de. Alle Interessierten werden gebeten, sich auf den jeweiligen Homepages der Schulen zu vergewissern, ob die Informations- und Beratungstermine wie geplant stattfinden.


Berufsbildende Schulen Haarentor
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage sind die Informationsveranstaltungen der Berufsbildenden Schulen Haarentor an der Ammerländer Heerstraße 33-39 an unterschiedlichen Tagen geplant.

Am Samstag, 16. Januar, ist ein Informationstag des Wirtschaftsgymnasiums in drei Zeitblöcken vorgesehen. Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern mit dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens A-H werden in der Zeit von 10 bis 11 Uhr, mit den Anfangsbuchstaben I-P in der Zeit von 11.15 bis 12.15 Uhr und mit den Anfangsbuchstaben Q-Z von 12.30 bis 13.30 Uhr informiert. Alternativ ist auch eine Information am Donnerstag, 14. Januar, von 18 bis 18.50 Uhr für die Anfangsbuchstaben A-H, von 19 bis 19.50 Uhr für die Anfangsbuchstaben I-P und von 20 bis 20.50 Uhr für die Anfangsbuchstaben Q-Z möglich. Die Schule bittet aufgrund des Infektionsgeschehens dringend darum, die Einteilung nach den Familiennamen einzuhalten.

Am Dienstag, 12. Januar, informiert die Schule um 19 Uhr über die
 • einjährige Berufsfachschule-Wirtschaft für Realschulabsolventen und -absolventinnen (Höhere Handelsschule) mit den zwei Schwerpunkten Bürodienstleistung/Handel sowie IT-Dienstleistung;
 • einjährige Berufsfachschule-Wirtschaft für Hauptschulabsolventen und -absolventinnen mit dem Schwerpunkt Einzelhandel;
 • Berufseinstiegsschule-Wirtschaft (für Schülerinnen und Schüler, die den Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss erreichen oder verbessern wollen).

Am Mittwoch, 13. Januar, informiert die Schule um 18 Uhr über die Fachoberschule-Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Informatik (Klassen 11 und 12). Im Anschluss erfolgt um 19 Uhr die Information für die Fachoberschule-Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Pflege (Klassen 11 und 12).

Weitere Informationen gibt es bei den BBS Haarentor telefonisch unter 0441 779150 oder im Internet unter www.bbs-haarentor.de.


Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG)
Das Berufliche Gymnasium Technik mit den Schwerpunkten Elektrotechnik, Gestaltungs-und Medientechnik sowie Informationstechnik, die zweijährige Berufsfachschule Fachrichtung Informationstechnische/r Assistent/in, die Fachoberschule Technik mit den Schwerpunkten Bau-, Metall- und Elektrotechnik sowie die Fachoberschule Gestaltung am Bildungszentrum für Technik und Gestaltung (BZTG) veranstalten am Freitag, 5. Februar, von 15 bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ in der Straßburger Straße 2. Im Rahmen dieses „Tags der offenen Tür“ werden Informationsveranstaltungen für die genannten Bildungsgänge angeboten, die abhängig vom Infektionsgeschehen auch online als Web-Konferenz übertragen werden. Nähere Informationen zum Ablauf können ab Januar 2021 der Schul-Homepage unter www.bztg-oldenburg.de entnommen werden.

Die Technikerschule Elektrotechnik (zweijährige Fachschule Elektrotechnik) lädt am Donnerstag, 14. Januar, um 19 Uhr zu einem Informationsabend in die Ehnernstraße 132 ein. Lehrkräfte erläutern die Aufnahmevoraussetzungen und Lerninhalte. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich an diesem Abend über die Perspektiven (zum Beispiel Hochschulstudiengänge, Karrierechancen) der Schulformen zu informieren.

Nähere Auskünfte gibt es beim BZTG unter Telefon 0441 983770 oder im Internet unter www.bztg-oldenburg.de. Die Fachoberschule für Gestaltung informiert unter Telefon 0441 980740.


Berufsbildende Schulen 3
Aufgrund der angespannten Gesundheitslage entfällt der Informationstag für die Vollzeitklassen im Januar 2021. Aktuelle Informationen können Interessierte der Homepage der BBS 3 entnehmen.

Für die Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss oder diejenigen, die ihren Hauptschulabschluss verbessern wollen, werden gesondert Beratungsgespräche angeboten. Termine hierfür können vereinbart werden unter Telefon 0441 9836139 oder per E-Mail an schule@bbs3-ol.de.

An den BBS 3 können folgende Bildungsgänge besucht werden:
 • Zweijährige Berufseinstiegsschule (die angebotenen Schwerpunkte können der Homepage entnommen werden);
 • einjährige Berufsfachschule für Hauptschulabsolventen mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft;
 • einjährige Berufsfachschule für Hauptschulabsolventen mit den Schwerpunkten Gastronomie oder Lebensmittelhandwerk;
 • einjährige Berufsfachschule für Realschulabsolventen Gastronomie oder Hauswirtschaft und Pflege;
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Pflegeassistenz;
 • berufsqualifizierende Berufsfachschule Sozialpädagogische/r Assistent/in;
 • zweijährige berufsqualifizierende Berufsfachschule Kosmetik;
 • Fachoberschulen: Sozialpädagogik; Ernährung und Hauswirtschaft; Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, jeweils in den Klassen 11 und 12;
 • berufliche Gymnasien: Gesundheit und Pflege, Ökotrophologie oder Sozialpädagogik;
 • Fachschulen: Sozialpädagogik oder Landwirtschaft oder Hauswirtschaft oder Heilerziehungspflege;
 • landwirtschaftliche Unternehmerschule.

Weitere Informationen gibt es bei den BBS 3 telefonisch unter 0441983610 oder im Internet unter www.bbs3-ol.de.


Berufsbildende Schulen Wechloy
Am Dienstag, 19. Januar, informieren und beraten Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen Wechloy ab 18 Uhr im Foyer des Schulgebäudes, Am Heidbrook 10, über das Ausbildungsangebot. Dieses Angebot wird voraussichtlich online vorgestellt. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der BBS Wechloy.

An den BBS Wechloy können folgende Bildungsgänge besucht werden:
 • einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (Klasse 12);
 • zweijährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit den Schwerpunkten Wirtschaft sowie Verwaltung und Rechtspflege (einschließlich Polizeivollzugsdienst, Klassen 11 und 12);
 • zweijährige und einjährige Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und einer europäisch-internationalen Ausrichtung;
 • Berufseinstiegsschule mit dem Schwerpunkt Spracherwerb;
 • Fachschule Betriebswirtschaft mit dem Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ in Abendform (Dauer: drei Jahre).

Die genannten Fachoberschulen führen zur allgemeinen Fachhochschulreife und zur fachgebundenen beziehungsweise allgemeinen Hochschulreife. Weitere Informationen zu den Berufsbildenden Schulen Wechloy gibt es im Internet unter www.bbs-wechloy.de oder unter Telefon 0441 21820.
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So läuft die Kita-Anmeldung in Corona-Zeiten

22.12.2020 16:50 Uhr
Online-Verfahren startet am 1. Januar – Anmeldezeitraum bis 14. Februar verlängert – Persönliche Anmeldung ab 18. Januar im PFL möglich

Oldenburg. Ein verlängerter Anmeldezeitraum und ein neuer Ort für die persönliche Anmeldung: Im Verfahren um die Vergabe der Plätze in Krippen und Kindergärten im Kindertagesstättenjahr 2021/2022 gibt es zwei (einmalige) Änderungen. Damit reagiert das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg auf die Corona-Pandemie. 

Eltern, die ihre Kinder für das im August 2021 beginnende neue Kita-Jahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das – wie gehabt – ab dem 1. Januar 2021 online über die städtische Internetseite www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de tun. Allerdings haben sie dafür diesmal bis zum 14. Februar 2021 Zeit. Für Eltern, denen eine Online-Anmeldung selber nicht möglich ist, wird im Zeitraum vom 18. Januar bis 12. Februar 2021 die Möglichkeit zur persönlichen Anmeldung im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, angeboten. In diesen Räumlichkeiten können die erforderlichen Abstände und Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Die Online-Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Erst am 15. Februar 2021 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche. Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 29. März 2021 erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch freie Plätze angezeigt.

Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der ersten Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, wenn die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten konnten. Diese Liste kann von allen Kindertagesstätten eingesehen werden, die noch freie Plätze haben. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen. Auf der Seite www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten erhalten Eltern beim Servicebüro Kindertagesbetreuung (während des Anmeldezeitraums im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg) bei Petra Bröffel-Hempen (Telefon 0441 235-3739), Anke Keller (Telefon 0441 235-3753) und Sigrid Ziethe (Telefon 0441 235-3736). Öffnungszeiten im persönlichen Anmeldezeitraum (18. Januar bis 12. Februar 2021) sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs ist geschlossen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet diesmal keine persönliche Beratung im Amt für Jugend und Familie in der Bergstraße 25 statt. Bei Bedarf wird darum gebeten, dafür den im Kulturzentrum PFL für persönliche Anmeldungen vorgesehenen Zeitraum vom 18. Januar bis 12. Februar 2021 zu nutzen.

Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegengenommen.
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Kinderbuch „Hallo, ich bin der kleine Tod“ ausgezeichnet

15.12.2020 16:56 Uhr

Oberbürgermeister überreicht Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 an Anne Gröger

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 im Rahmen einer Videokonferenz an Anne Gröger überreicht. Die Autorin erhält den mit 8.000 Euro dotierten Preis für ihr Kinderbuchmanuskript mit dem Arbeitstitel „Hallo, ich bin der kleine Tod!“. Die Geschichte erscheint voraussichtlich im Herbst 2021 beim Verlag dtv junior.

Unter 342 Einsendungen, darunter 112 verlegte Werke und 230 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. Dazu gehören neben Anne Gröger, Sarah Jäger mit ihrem Jugendbuch „Nach vorn, nach Süden“ (Rowohlt Rotfuchs) sowie Lena Lackmann mit ihren Illustrationen zum Bilderbuchmanuskript „Ich bin so müde!“.

Die fünfköpfige Jury besteht aus Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliteratur an der Universität Duisburg-Essen), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins „Eselsohr“ und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen), Mehrdad Zaeri (Illustrator) und Katharina Zedler (Schülerin der IGS Flötenteich). Die Jury entschied sich für Anne Gröger als Preisträgerin. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann lobt die Entscheidung der Jury: „Ich danke unserer Jury, die auch in diesem ungewöhnlichen Jahr hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich bin mir sicher, dass das Preisträgerbuch von sich reden machen wird. Es zeigt sehr gelungen, wie man mit den schwierigen Themen Krankheit und Tod ermutigend umgehen kann.“

Frau Gröger bedankte sich bei der Stadt Oldenburg und den Juroren: "Es freut mich besonders, dass „Hallo, ich bin der kleine Tod“ (Arbeitstitel) solch eine Anerkennung erfährt, da ich sehr lange für diese Geschichte kämpfen musste und wenn das Buch dann endlich im September 2021 veröffentlicht wird, hat es über acht Jahre gebraucht, von der Idee bis zum Erscheinen. Ich hoffe und denke, der Preis hilft dabei, dass die Geschichte ihr Publikum findet und dass es nicht wieder acht Jahre dauern wird bis mein nächstes Kinderbuch erscheint."

Die Preisrede auf „Hallo, ich bin der kleine Tod!“ (Arbeitstitel) schrieb die Autorin Kirsten Reinhardt. „Anne Grögers Chuzpe erlaubt es ihr, diese so widerspenstige – weil: zu Undenkbar, zu Herzzerreißend, zu…alles! – also, diese eben einfach sehr schwierige und unangenehme Kombination Kindheit + Tod, zu denken. Nicht nur zu denken, sondern damit zu fabulieren, eine Geschichte zu spinnen. Und zwar eine, die nicht süßlich-trieft und sich nicht im wohligen Schauer der eigenen Effekthascherei verrennt.Ich wünsche Anne Gröger, dass ihr diese Chuzpe erhalten bleibt. Dass sie sich ihre Fantasie nicht zähmen, glattschmirgeln, dünnreden lässt.“

Über Anne Gröger
Anne Gröger, Jahrgang 1983, studierte Drehbuch an der Hamburg Media School und arbeitet seit 2010 als freie Drehbuchautorin. „Hallo, ich bin der kleine Tod!“ (Arbeitstitel) entwickelte sie als Stipendiatin der Akademie für Kindermedien ursprünglich als Spielfilmprojekt, entschied sich jedoch neben dem Drehbuch, auch einen Roman zu schreiben.

Zum Inhalt des Kinderbuchs von Anne Gröger
„Hallo, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen!“ Gerade noch stand eine kleine Gestalt im schwarzen Umhang und mit Sense vor Samuel. Doch nun ist da ein Mädchen und erklärt, er müsse ihr das Leben zeigen, denn das gehöre zu ihrer Ausbildung. Schließlich will sie mal der große Tod werden. Frida ist ganz wild darauf, alles zu sehen. Sie will raus, Samuel auf keinen Fall! Viele Jahre hat er wegen einer Autoimmunkrankheit im Krankenhaus verbracht. Und er weiß: Draußen ist es gefährlich. Unfallrisiken aller Art und Naturgewalten lauern da und nicht zu vergessen: Kinder! Die größten Keimschleudern überhaupt. Perfekt, findet Frida. Denn was sie Samuel verschwiegen hat: Ihre große Prüfung wird sein, ihn zu holen

Über den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk – sei es ein bereits verlegtes Buch oder ein Manuskript – in diesem Bereich vorlegen. Durch den Preis sollen innovative Ideen eine Chance erhalten und Anreize geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
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„Stay Safe“: Auch virtuell sicher durch die Corona-Pandemie

20.11.2020 20:09 Uhr

Freizeitstätte programmiert Retro-Spiel — Download jetzt möglich

In den vergangenen Monaten haben sich die Oldenburger Freizeitstätten an viele Veränderungen anpassen müssen. Statt vor Ort fand die Jugendarbeit lange Zeit fast ausschließlich digital statt. Inzwischen haben die Freizeitstätten zwar wieder geöffnet, digitale Projekte sind jedoch längst nicht abgeschrieben. So wurde in den vergangenen Monaten in der Freizeitstätte Ofenerdiek ein Videospiel programmiert.

Das Spiel Stay Safe reiht sich damit nahtlos in die Reihe der alten Nintendo Entertainment Spiele in 8-Bit-Optik ein. Mit einer kleinen Spielfigur bewegt sich der Spieler oder die Spielerin durch verschiedene Levels. Dabei ist man auf der Suche nach Masken und muss Gefahren ausweichen. „Ein bisschen erinnert das an die Spielmechanik des berühmten Arcade-Spiels Pac-Man. Dieses Spiel geht auf die Situation rund um den Corona-Virus ein, und soll die wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung auf spielerische Weise in Erinnerung rufen“, berichtet Christoph Deters von der Freizeitstätte Ofenerdiek.

Denn das Spiel wurde nicht nur zum Vergnügen in der Freizeitstätte programmiert. „Wir versuchen, die Kinder und Jugendlichen zu sensibilisieren und wollen Verständnis für die Verhaltensregeln in der Corona-Pandemie wecken. Das Spiel setzt sich inhaltlich genau mit diesen Verhaltensweisen auseinander und schult die Medienkompetenzen“, erklärt Markus Schütte, Leiter der Freizeitstätte Ofenerdiek.

Mit einem speziellen Tool haben die Erzieher gemeinsam mit den Jugendlichen an der vollständigen Umsetzung gearbeitet: von der Idee bis zum funktionierenden Spiel. In dieser Woche wurde „Stay Safe“ fertiggestellt. Pünktlich zur Veröffentlichung gibt es auch eine Bestenliste in der Freizeitstätte. „Nach einem erfolgreichen Durchlauf kann man seinen Score fotografieren und bei uns einreichen. Hierfür bitte einen Nickname überlegen und neben den Punkten im Leaderboard eintragen. Das geht dann auch nur mit Foto vom eigenen Highscore — damit es fair bleibt. Wer Anfang Januar 2021 das Board anführt, bekommt ein kleines Präsent“, berichtet Markus Schütte.

Seit dieser Woche ist „Stay Safe“ nun zum Download für den PC und Android Handys erhältlich und kann als Datei auf itch.io und www.oldenburg.de heruntergeladen werden. Um es auf einem Android Handy abzuspielen, benötigt man noch eine zusätzliche App, wie zum Beispiel Lemuroid.

Wer Lust auf das echte Retro-Gefühl hat, kann das Spiel auf einer alten NES-Konsole in der Freizeitstätte spielen. Zwei weitere Kassetten hat die Freizeitstätte außerdem verschenkt: eine an das Oldenburger Computer-Museum e. V. und eine an die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, wo Interessierte das Spiel bald ausleihen können.
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Für alle, überall und jederzeit: Viel Lob für digitale KIBUM 2020

20.11.2020 19:40 Uhr

Große Resonanz auf Online-Programme – freigeschaltet noch bis Mitte 2021

„Digital & anders“ – unter diesem Motto erfreut sich die 46. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM seit dem 7. November bundesweit an Aufmerksamkeit. Die beiden Veranstalter Stadt und Universität Oldenburg ziehen für die diesjährig rein digitale KIBUM eine erfolgreiche Bilanz. Die virtuelle Messe erzielte eine hervorragende Resonanz. Zahlreiche Rückmeldungen mit einem Radius von Cuxhaven bis Bayern spiegeln, wie begeistert die Menschen von der digitalen KIBUM 2020 sind. Besonders gelobt wurde das breit aufgestellte Angebot von Online-Autorenlesungen bis hin zu wissenschaftlichen Fachbeiträgen. Bis zum Ende des Messezeitraums wurden die Online-Seiten etwa 53.000 Mal aufgerufen. Die renommierte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, die zugleich in diesem Jahr KIBUM-Schirmfrau ist, wertschätzt die digitale Messe: „Wieder einmal ist uns Corona dazwischengekommen. Darum ist es nur ein Glück, dass die beiden Veranstalter Stadt und Uni schon so gut vorgesorgt hatten. Und darauf können sie stolz sein.“

Das sagt die Stadt
„Unser Ziel, für das Lesen zu begeistern, haben wir auch in diesem Jahr erreicht, wenn auch auf anderen Wegen. Ich bin mir sicher, das innovative, digitale Programm ist gerade jetzt, wo viele Freizeitmöglichkeiten wegfallen, besonders wertvoll“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Ohne die Weitsicht der KIBUM-Verantwortlichen, frühzeitig auf ein digitales Format umzusatteln, hätte es keine Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse während dieser Pandemie gegeben. Mein herzlicher Dank gilt dem KIBUM-Team, das hierbei vorbildlich gehandelt hat“, sagt Krogmann.

Äußerst beliebt waren dabei die Online-Lesungen der Autorinnen und Autoren, die in der Regie der Stadtbibliothek entstanden waren. Die Erwartung erfüllte sich, dass die digitale KIBUM nicht nur virtuell Einzug in Wohnzimmer hielt, sondern in dieser Form auch Klassenräume eroberte. „Normalerweise besuchen wir jedes Jahr mit allen Klassen unserer Schule die Kinderbuchmesse und Aktionen rund um die KIBUM. Dass es Ihnen gelungen ist, auf digitalem Wege so zahlreiche Lesungen in die Klassenräume zu bringen, ist für uns ein großes Geschenk! Dank Smartboards können wir gleich mehrere Lesungen direkt im Großformat in den Klassenräumen verfolgen“, sagte Kirsten Buchholz von der Grundschule Dietrichsfeld. Auch Grundschullehrerin Maren Holler und ihre Kolleginnen aus Regensburg äußern sich begeistert: „Dieses Mal können wir uns die Autoren dank der KIBUM-Online-Lesungen zu uns ins Klassenzimmer holen. Einfach nur toll!“ Die virtuellen Lesungen konnten so ein wenig kompensieren, dass Corona-bedingt kurz vor Start der KIBUM die geplanten knapp 120 Live-Lesungen in Schulen und Kitas abgesagt werden mussten, für die insgesamt 5.323 Kinder und Jugendliche von ihren Bildungseinrichtungen angemeldet waren.

Das sagt die Universität
Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper sieht seine Erwartungen bestätigt: „Diese KIBUM war notgedrungen digital, aber sie hat dies als Chance genutzt und auf diese Weise viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch weit über die Region hinaus erreicht: mit neuen Kinder- und Jugendbüchern und literaturwissenschaftlichen und -didaktischen Angeboten. Ich bin sicher, die KIBUM gibt vielen von uns den Impuls, in diesen besonderen Zeiten wieder häufiger ein gutes altes oder auch ein neues Buch zur Hand zu nehmen.“

Das Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg sorgte dafür, dass mehr als 1.623 Neuerscheinungen deutschsprachiger Kinder- und Jugendmedien in diesem Jahr digital präsentiert werden konnten. Die Rückmeldungen der Leserschaft waren positiv, wenn auch der fehlende direkte Kontakt mit den Neuerscheinungen sehr vermisst wurde.

Eine positive Bilanz zieht auch die Forschungsstelle für Kinder- und Jugendbuchliteratur (OlFoKi). Das digitale Forum „Wissenschaft in zehn Minuten“ hat eine breite interessierte Öffentlichkeit erreicht. Das vielseitige Programm von etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden bietet didaktische, literaturwissenschaftliche und kritische Beiträge, die die Heterogenität der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur angemessen widerspiegeln. Die Videos sind lehrreich, aufschlussreich, aber auch unterhaltsam. Dieses deutschlandweit bislang einmalige Projekt ist ein Erfolg. Die Rückmeldung seitens der Studierenden und auch aus der Fachwelt ermutigt die Forschungsstelle, dieses Projekt auch in den nächsten Jahren wieder durchzuführen.

Das sagen die Autorinnen und Autoren
Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Knödler, die mit zwei Videos online vertreten ist, freute sich ebenfalls über die digitalen Angebote: „Ein bisschen ist es so, als würde man miteinander über die Bücher reden und schwärmen. Vielleicht steckt es ja an? Endlich ein Anstecken, das erlaubt ist – es würde mich besonders freuen!“ Der Hamburger Illustrator und Autor Kai Pannen ist ebenso angetan: „Total schön gemacht, die KIBUM-Filme, mit das Beste, was ich bisher im Netz ‚in Sachen‘ Lesungen gesehen habe.“

Das sagen die Verlage
Viel Lob gab es auch von Seiten der Verlage, stellvertretend Elisabeth Braune vom Verlag Mixtvision: „Ich bin wirklich angefixt. Das ist alles sehr ansprechend gemacht. Physisch hätte ich nie teilnehmen können. Das ist die Chance des Digitalen, dass Menschen über den Besucherkreis hinaus erreicht werden können.“ Herwig Bitsche, Verleger und Geschäftsführer des NordSüd Verlages, Zürich lobt die Kreativität der Veranstalter: „Es ist schön, zu sehen, wie aus der Not immer neue Formate entstehen und Veranstaltungen sich fast neu erfinden.“

Förderer
Die beiden Veranstalter, Stadt und Universität Oldenburg, bedanken sich ausdrücklich bei den Förderern des Projektes, OLB-Stiftung und EWE Stiftung sowie CEWE, für die Unterstützung der 46. KIBUM.

Wie geht es weiter?
Die abwechslungsreichen und barrierefreien Online-Formate sind weiterhin bis Mitte des nächsten Jahres unter www.kibum.de abrufbar. Im kommenden Jahr soll die KIBUM unter dem Motto „Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ stehen und vom 13. bis zum 23. November 2021 stattfinden.
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Graffiti mal anders: Sitzbank am Marktplatz Bloherfelde neu gestaltet

17.11.2020 18:53 Uhr

Farbenfrohe Aufwertung für den Außenbereich des Stadtteilcafés

Das kann sich sehen lassen: Im Rahmen des Projektes „Jugend stärken im Quartier“ und in Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde haben sich Schülerinnen und Schüler der Schule am Bürgerbusch als Sprayer betätigt und eine Sitzbank auf dem Marktplatz Bloherfelde neu gestaltet.

Unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Christian Hermann hatten die Teilnehmenden zunächst ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und verschiedene Entwürfe für die Bank gezeichnet. Im Anschluss konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers einen Entwurf auswählen, der dann in Graffiti-Technik auf die Bank gesprüht wurde.

Die Bank steht direkt vor dem Stadtteilcafé der Gemeinwesenarbeit und wertet mit der neuen farbenfrohen Gestaltung den Außenbereich der Einrichtung deutlich auf. Die Abschlusspräsentation musste jetzt aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider ohne Gäste stattfinden.

Das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ ist beim Team Wendehafen der Stadt Oldenburg angesiedelt und wird aus dem europäischen Sozialfonds finanziert. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche wieder für das Lernen zu motivieren, indem sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln und aktiv an der Aufwertung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes beteiligt werden.
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Anne Gröger erhält Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2020

13.11.2020 20:01 Uhr

Kinderbuchmanuskript „Hallo, ich bin der kleine Tod!“ ausgezeichnet

Die Stadt Oldenburg zeichnet Anne Gröger mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis 2020 aus. Die in Berlin lebende Autorin bekommt den mit 8.000 Euro dotierten Preis für ihr Kinderbuchmanuskript mit dem Arbeitstitel „Hallo, ich bin der kleine Tod!“. Die Geschichte erscheint voraussichtlich im Sommer 2021 bei dtv junior. Der Preis wird an die Autorin übergeben, sobald die Pandemieentwicklung es zulässt.

Unter 342 Einsendungen, darunter 112 verlegte Werke und 230 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. Dazu gehören neben Anne Gröger, Sarah Jäger mit ihrem Jugendbuch „Nach vorn, nach Süden“ (Rowohlt Rotfuchs) sowie Lena Lackmann mit ihren Illustrationen zum Bilderbuchmanuskript „Ich bin so müde!“

Die fünfköpfige Jury besteht aus Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliteratur an der Universität Duisburg-Essen), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins „Eselsohr“ und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen), Mehrdad Zaeri (Illustrator) und Katharina Zedler (Schülerin der IGS Flötenteich). „In diesem Jahr haben wir tatsächlich ein Jugendbuch, ein Kinderbuch und ein Bilderbuch ausgewählt. Dieses Spektrum freut uns. Auch, weil gerade in der Corona-Zeit Bücher für Kinder einen so großen Stellenwert bekommen. Sie füllen Lücken, die vom Lockdown gerissen werden. Sie sind erhältlich und konsumierbar an allen Krisen vorbei und sie sind gut fürs Gemüt. Dieses Jahr sind drei sehr mitreißende Ansätze in guter Form nominiert, von Autorinnen, denen wir viel zutrauen und es uns schwer fiel, Siegerpodeste zu verteilen. Danke für die drei sehr unterschiedlichen Werke, die nicht nur die Kinder- und Jugendliteratur bereichern, sondern auch aufzeigen, wie wichtig diese für die Generation Zukunft ist!“, begründet Christine Paxmann die diesjährige Auswahl.

Letztendlich hat sich die Jury für Anne Gröger als Preisträgerin entschieden: „Wie Anne Gröger den beiden Protagonisten Leben einhaucht ist bezaubernd und ernsthaft zugleich. Dass die kleine Todesbotin Tagebuch führt, ein gutes Stilmittel, um der Figur Tiefe zu geben. „Hallo, ich bin der kleine Tod“ ist ein Lehrstück an Ironie und gebrochenen Momenten. So auf den Punkt und amüsant, dass die Tragik federleicht, dabei aber nicht bedeutungslos wird. Die kleine Frida als antiautoritärer, anarchischer Tod ist so köstlich wie gnadenlos. Sami, der nichts dem Zufall überlassen möchte, macht eine erstaunliche Wandlung durch. Wie der furiose alpine Showdown noch einen Twist bringt, ist hohe Kinderbuchkunst. Und macht Anne Gröger zu einer vielversprechenden neuen Stimme der Kinderliteratur“, so die Jurorin weiter.

Über Anne Gröger
Anne Gröger, Jahrgang 1983, studierte Drehbuch an der Hamburg Media School und arbeitet seit 2010 als freie Drehbuchautorin. „Hallo, ich bin der kleine Tod!“ (Arbeitstitel) entwickelte sie als Stipendiatin der Akademie für Kindermedien ursprünglich als Spielfilmprojekt, entschied sich jedoch neben dem Drehbuch, auch einen Roman zu schreiben.

Inhalt des Kinderbuchmanuskripts „Hallo, ich bin der kleine Tod!“
„Hallo, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen!“ Gerade noch stand eine kleine Gestalt im schwarzen Umhang und mit Sense vor Samuel. Doch nun ist da ein Mädchen und erklärt, er müsse ihr das Leben zeigen, denn das gehöre zu ihrer Ausbildung. Schließlich will sie mal der große Tod werden. Frida ist ganz wild darauf, alles zu sehen. Sie will raus, Samuel auf keinen Fall! Viele Jahre hat er wegen einer Autoimmunkrankheit im Krankenhaus verbracht. Und er weiß: Draußen ist es gefährlich. Unfallrisiken aller Art und Naturgewalten lauern da und nicht zu vergessen: Kinder! Die größten Keimschleudern überhaupt. Perfekt, findet Frida. Denn was sie Samuel verschwiegen hat: Ihre große Prüfung wird sein, ihn zu holen

Über den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk – sei es ein bereits verlegtes Buch oder ein Manuskript – in diesem Bereich vorlegen. Durch den Preis sollen innovative Ideen eine Chance erhalten und Anreize geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
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IKEA Oldenburg unterstützt TrostReich e.V. mit 5.000 Euro

06.11.2020 21:37 Uhr
Fotos von Spendenübergaben zeigen normalerweise – die Übergabe, inklusive Spendenden und Empfangenden. Aber was ist unter Coronabedingungen schon normal? So zeigt dieses Bild lediglich Hille Ballin und Wilhelm Arndt von TrostReich e.V., die sich über eine Spende von 5000 Euro freuen. Ein*e Vertreter*in der gebenden Seite ist nicht zu sehen. 

Und doch möchte IKEA Oldenburg „TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. Oldenburg“ gerade in der Coronazeit unterstützen. „In diesen unsicheren Zeiten möchten wir den Menschen den Alltag etwas besser machen“, sagt Lars Fritsch, Market Area Manager IKEA Oldenburg. „Leider ist die Spendenbereitschaft in der Coronazeit zurückgegangen. Möglichkeiten, sich zu präsentieren oder Aktionen, durch die Spenden in der Vergangenheit gesammelt werden konnten, fallen häufig aus. Hier ist es selbstverständlich, dass IKEA Oldenburg als Langzeitspender aktiv wird und dem Verein 5.000 Euro zur Verfügung stellt“.

Der Verein TrostReich wird seit seiner Gründung im Juli 2017 von IKEA Oldenburg durch Spenden und Spendenaktionen unterstützt. Diese langfristige Unterstützung bietet dem Verein die Möglichkeit, größere Projekte zu realisieren und Planungssicherheit für die Zukunft zu haben.

„Diese großzügige Spende gibt uns ein Stück Sicherheit in dieser besonderen Zeit. Wir im TrostReich sind glücklich, das Oldenburger Team von Ikea als zuverlässigen Spender an unserer Seite zu haben. Danke für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und Ihre Unterstützung“, sagt Hille Ballin vom Vorstand. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.trostreich-ol.de.
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Stories, Bilder & mehr: Freizeitstätte Bürgerfelde geht online

30.10.2020 16:08 Uhr

Social Media Auftritte informieren über neue und altbekannte Angebote

Welche Angebote gibt es heute in der Freizeitstätte Bürgerfelde? Bis wann ist heute noch mal geöffnet? Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, was rund um die Freizeitstätte Bürgerfelde passiert, hat mit den Auftritten auf Instagram und Facebook nun eine weitere Anlaufstelle neben der offiziellen Website. Denn ab sofort gibt es diese Informationen auch in den Sozialen Netzwerken: Seit dieser Woche ist die Freizeitstätte bei Instagram und Facebook zu finden. Auf den Kanälen gibt es Impressionen aus dem Alltag und Blicke hinter die Kulissen. Außerdem werden neue und altbekannte Angebote vorgestellt, Projekte angekündigt und bevorstehende Veranstaltungen beworben.

„Durch die Nutzung von Social Media sollen Begegnung und Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern sowohl im digitalen als auch im analogen Raum gefördert werden“, erklärt Franziska Rückeshäuser, die neue Leiterin der Freizeitstätte. Die 31-jährige Pädagogin hat am 1. Oktober die Leitung von Michael Lenartz übernommen, der in den Ruhestand gegangen ist.

Auf Instagram und Facebook haben Kinder und Jugendliche sowie interessierte Eltern auch die Möglichkeit, über Direktnachrichten Fragen zu stellen. Wer sich für ein Angebot oder eine Veranstaltung interessiert, kann per Nachricht direkt mit den Pädagoginnen und Pädagogen chatten.

Die Freizeitstätte Bürgerfelde ist bei Instagram unter dem Namen freizeitstaette_buergerfelde sowie bei Facebook als Freizeitstätte Bürgerfelde zu finden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website unter www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/freizeitstaette-buergerfelde.
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Am Apfelhof blühen Spielideen

16.10.2020 17:48 Uhr

Neuer Kinderspielplatz soll Mitte November fertig sein – Viele Wünsche berücksichtigt

Die ersten Häuser im neuen Baugebiet östlich der Straße „Am Bahndamm“ sind bezogen – der richtige Zeitpunkt, nun auch den Spielplatz fertigzustellen. Nachdem im vergangenen Winter bereits die Geländemodellierung und die Bepflanzung erfolgt waren und in diesem Sommer der Rasen eingesät wurde, werden jetzt die insgesamt zehn Spielgeräte eingebaut und die Wege angelegt.

Der Spielplatz ist auf einer rund 2.500 Quadratmeter großen Grünfläche hinter der Straße „Am Apfelhof“ entstanden, im Norden grenzt dieses Areal an die Hannah-Arendt-Straße. Der Entwurf für die Spielplatzgestaltung stammt vom Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau – der Stadtverwaltung. Der Planung zugrunde liegen die Ergebnisse einer Beteiligungsaktion, bei der die Planenden zusammen mit dem städtischen Kinder- und Jugendbüro die Wünsche und Ideen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer zusammengetragen hatten. Dabei wurde nicht nur das Spielangebot, sondern auch das Motto ausgesucht. Was lag näher als das Thema Äpfel, wo doch der Spielplatz direkt an eine Obstbaumwiese grenzt und auch selber mit vielen verschiedenen alten Apfelsorten bepflanzt wurde. „Dieses Motto zeigt sich nicht nur in den Spielgeräten selber, sondern auch in der gesamten Formensprache und Farbauswahl“, erläutert Spielplatz-Planerin Susanne Brandt.

Altersgerechte Angebote sind durch eine alte Lindenallee gegliedert. Im Spielbereich für ältere Kinder wurde die mit 4,50 Metern höchste Schaukel auf Oldenburgs Spielplätzen aufgestellt. Daneben steht ein Multifunktionsgerät mit einer Rutsche und verschiedenen Möglichkeiten zum Klettern und Balancieren. Auf dem Spielgerät können Kinder verschiedener Altersstufen gemeinsam spielen, weil unterschiedliche Herausforderungen angeboten werden. Auf der Rasenfläche laden drei Hügel zu einer Tour mit dem Mountainbike ein.

Im Kleinkinderbereich auf der anderen Seite der Lindenallee darf eine Backsand-Fläche nicht fehlen. Sie wird durch ein Spielhäuschen, einen Kriechtunnel und einen Bagger ergänzt. Aber auch an die jüngeren Kinder haben die Planenden gedacht: Für sie wurden ein Kombigerät mit einer Rutsche und Klettermöglichkeiten sowie ein Karussell aufgestellt. „Bei der Auswahl der Geräte und der Gestaltung der Anlage wurde darauf geachtet, dass der Kinderspielplatz für alle Kinder geeignet ist – unabhängig von ihrer körperlichen Konstitution“, betont Susanne Brandt.

Mit der Fertigstellung ist Mitte November 2020 zu rechnen. Dann sind auch Sitzplätze fertig, die zum Verweilen und Zuschauen einladen.
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Stadt stattet Spielplätze mit neuen Hinweisschildern aus

09.10.2020 18:41 Uhr
Die Stadtverwaltung stattet die öffentlichen Spielplätze mit neuen Hinweisschildern aus. In den kommenden Wochen werden zunächst Schilder im Stadtsüden auf den ersten 60 Spielplätzen aufgestellt. Alle weiteren Spielplätze und Schulhöfe folgen nach und nach. Bis Ende 2021 soll die Aktion abgeschlossen sein. 

Die neuen Hinweisschilder enthalten Bezeichnung und Adresse des Spielplatzes, eine allgemeine Notrufnummer, eine Telefonnummer für Schadensmeldungen sowie allgemeinverständliche Piktogramme, die Nutzerinnen und Nutzern relevante Verhaltensregeln verdeutlichen.

Weitere Informationen zum Thema Spielplätze in der Stadt Oldenburg sind im Internet unter www.oldenburg.de/kinderspielplaetze zu finden.
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Zuwachs für AWO-Kita an der Schulstraße

06.10.2020 23:35 Uhr

Oberbürgermeister weiht neue Räumlichkeiten ein – Anbau beherbergt zwei Krippengruppen

Mehr Platz für Kinder und für das Personal: Die unter der Trägerschaft der AWO Kinder, Jugend & Familie gGmbH betriebene Kindertagesstätte an der Schulstraße hat Zuwachs bekommen. Möglich macht’s ein Erweiterungs- und Umbau, in den die Stadt Oldenburg rund 1,4 Millionen Euro investiert hat. AWO-Vorstand Dr. Lothar Knippert stellte die neuen Räumlichkeiten am Dienstag, 6. Oktober, mit einer kleinen Einweihungsfeier vor. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freute sich, dass die Stadt damit beim Ausbau der Kindertagesbetreuung einen weiteren Schritt vorangekommen ist. „Eine hohe Qualität der Betreuung und passgenaue Angebote für Familien sind mir sehr wichtig. Diesen Ansprüchen können wir hier sehr gut gerecht werden“, sagte Krogmann.

Die AWO-Kita an der Schulstraße ist jetzt eine fünfgruppige Einrichtung mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen. Es sind 15 neue Krippenplätze und drei neue Kindergartenplätze entstanden. Der Anbau beherbergt die beiden Krippengruppen (eine neue Gruppe und eine bereits bestehende Gruppe, die innerhalb des Gebäudes umgezogen ist) sowie einen neuen (und größeren) Personalraum. Durch den Umzug der Krippengruppe hat eine Kindergartengruppe nun einen größeren Raum erhalten. Dadurch wurden die drei neuen Plätze im Kindergartenbereich geschaffen.

Die Baumaßnahmen wurden nach den Plänen des Architekturbüros MSG Architekten unter der Regie des städtischen Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft und Hochbau gestaltet. Die Arbeiten erfolgten parallel zur Umwandlung der anliegenden Grundschule Drielake in eine Ganztagsschule. In Benutzung sind die neuen Kita-Räumlichkeiten bereits seit Mitte März – eingeweiht werden konnten sie wegen der Corona-bedingten Einschränkungen erst jetzt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nutzte die Gelegenheit, um Kita-Leiterin Andrea Heinemann und allen Mitarbeitenden ein Lob für ihren Einsatz in schwieriger Zeit auszusprechen.

Mit Stand zum 1. Oktober gibt es in Oldenburg nun 1.929 Krippen- und 4.561 Kindergartenplätze. Anfang Oktober hat im Neubaugebiet Am Bahndamm die Kita „Hannah Arendt“ mit drei Krippen- und drei Kindergartengruppen unter Trägerschaft der Diakonie den Betrieb aufgenommen.

Weitere neue Kita-Plätze werden im Laufe des aktuellen Kita-Jahres 2020/2021 folgen: So wird die Kindertagesstätte Heiliger Alexander mit zwei Krippen- und einer Kindergartengruppe auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts eröffnen. Ebenfalls im Kita-Jahr 2020/2021 vorgesehen sind die Eröffnung einer Kindertagesstätte in der Bodenburgallee mit einer Krippen- und einer Kindergartengruppe sowie die Ergänzung des AWO-Sprachheilkindergartens in der Nadorster Straße um eine Regelkindergartengruppe. Weitere Standorte sind in Planung. „Der Kita-Ausbau wird uns auch in den nächsten Jahren mit Millionen-Investitionen finanziell alles abverlangen“, blickt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann voraus.
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dm Oldenburg spendet 2691 Euro an TrostReich

02.10.2020 16:44 Uhr
Dankbarkeit und Erstaunen sind ihnen noch anzusehen: Am 1. Oktober konnten Hille Ballin und Gesche Wieder von TrostReich e.V. einen Spendenscheck über 2691,12 Euro entgegennehmen. Alle vier Oldenburger dm-Filialen haben ihren Erlös aus der diesjährigen Aktion „Jetzt Herz zeigen“ dem Verein TrostReich e.V. für seine Arbeit der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche überlassen. Stellvertretend für die insgesamt fast 70 Mitarbeiter*innen übergaben Lisa Tillmann (Filialleiterin in den Schlosshöfen) und Alexander Schmitten (Filialleiter in der Achternstraße) den Scheck.

„Wir danken ganz herzlich und freuen uns über die Anerkennung unserer Arbeit“, sagt Hille Ballin, die bei der Gelegenheit zu einem Besuch im TrostReich einlud. 

Tillmann und Schmitten nahmen gerne an und freuen sich darauf, die Räume Am Patentbusch einmal selbst zu sehen. „Alle vier Filialen haben sich für eine Spende an TrostReich entschieden, das ist schon ein deutliches Zeichen“, sagt Lisa Tillmann, und Alexander Schmitten ergänzt: „Auch bei uns war die Entscheidung eindeutig. Ich bin sehr gespannt auf den Besuch.“

Jedes Jahr startet dm bundesweit die Aktion „Jetzt Herz zeigen“. Fünf Prozent der Einnahmen eines bestimmten Tages, in diesem Fall der 28. September 2020, werden an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Die Empfänger der Spenden bestimmen die Filialen jeweils eigenständig. 
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Neuer Internetauftritt Kindertagesbetreuung

29.09.2020 20:41 Uhr
Ab sofort präsentiert sich der Bereich Kindertagesbetreuung mit einem neuen Internetauftritt. Nach dem Motto „Alles an einem Ort“ wurden die Inhalte aus dem bisherigen Wegweiser Kindertagesbetreuung – Betreuungsbörse überarbeitet, aktualisiert und auf den städtischen Internetseiten mit den weiteren Inhalten zusammengeführt. Wie bisher finden Sie hier ausführliche Informationen zu den städtischen Kindertagesstätten, zur Kindertagespflege sowie zum Ausbauprogramm für Kindertagesbetreuung. Darüber hinaus werden die Bereiche Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung und das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ dargestellt. Zu finden ist die neue Startseite unter dem Link: www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung.

Bei der Gestaltung wurde auf Übersichtlichkeit und verständliche Sprache geachtet. Die Seiten lassen sich auf verschiedenen Endgeräten anzeigen und sind barrierefrei zu bedienen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Kindertagesbetreuung (Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege) sind jeweils in einem eigenen Bereich dargestellt und bieten Informationen zur Betreuungsform, Anmeldungen, Kosten und vieles mehr.

Die Anmeldung für die Kindertagesstätten erfolgt wie bisher weiterhin über das Anmeldeportal KitaAV. Neu ist eine Anmeldemöglichkeit für die Kindertagespflege: Eltern können ihr Kind ab sofort online mithilfe eines Kontaktformulars für die Vermittlung zur Betreuung bei einer Kindertagespflegeperson anmelden. Das Kontaktformular wird per E-Mail direkt an die Fachberatung Kindertagespflege gesendet.
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KIBUM-Programm jetzt auch im digitalen Raum

26.09.2020 11:05 Uhr

Neuerscheinungen, Autoren-Videos oder Buchbesprechungen sorgen für Literaturerlebnisse

Ein wesentlicher Teil der „KIBUM 2020: Digital & anders!“ ist die Ausweitung des Angebots in den digitalen Raum: So vereint die Internetseite www.kibum.de die diesjährige Präsentation der Neuerscheinungen, zahlreiche Videos der Stadtbibliothek mit Autorinnen und Autoren sowie eine breite Auswahl an Videos der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi). So gewinnen die jungen und erwachsenen KIBUM-Fans trotz des Wegfalls vieler Live-Angebote einen facettenreichen Einblick in die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur.

Online-Buchmesse mit vielen Extras
Die Neuerscheinungen, die sonst auf der Buchmesse im Kulturzentrum PFL durchstöbert werden können, finden sich in diesem Jahr auf der Internetseite der KIBUM. Von Grund auf modernisiert und ausgestattet mit einer zusätzlichen kindgerechten Navigation in Form des Bücher-Kleckses finden die Leserinnen und Leser dort nicht nur eine Liste der neuen Kinder- und Jugendbücher, sondern auch zahlreiche Extras: etwa Leseproben, Klappentexte, Buchvorstellungen und andere Orientierungshilfen. Abenteuergeschichten, Märchen, fantastische Reiseberichte oder interessante Sachbücher wecken damit auch in diesem Jahr möglichst ungetrübte Lesefreude.

Virtuelle Lesungen und mehr mit Autorinnen und Autoren
Eigens für die KIBUM produziert wurden abwechslungsreiche, witzige und kreative Videos mit Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren. So übermittelt KIBUM-Schirmfrau Kirsten Boie ihr Grußwort und erzählt von ihren neuesten Geschichten rund um den Möwenweg und Sommerby. Während die Kinderbuchautoren Jörg Isermeyer und Christian Seltmann ihre Werke mit fetziger Musik performen, kann man den Illustratorinnen Franziska Biermann und Stefanie Harjes beim Zeichnen über die Schulter schauen. Luisa Neubauer und weitere Jugendbuchautorinnen und -autoren werden von der Buchbloggerin Mirai Mens interviewt. Und bei den Ruck-Zuck-Zeichenkursen können alle mitmachen, die sich einmal selbst am Zeichentisch ausprobieren wollen. Die Video-Lesungen wurden im Kinderbuchhaus Hamburg und bei LesArt in Berlin aufgenommen.

Wissenschaft in zehn Minuten
Darüber hinaus präsentiert die KIBUM ein digitales Forum mit Videobeiträgen von jeweils rund zehn Minuten Länge. Hier werden aktuelle Kinder- und Jugendbücher analysiert, für die Schule aufbereitet oder rezensiert. Darunter finden sich Beiträge von renommierten und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Kinder- und Jugendliteratur sowie von fortgeschrittenen Studierenden, gegliedert in drei Themenschwerpunkte: „Für die Schule rezensiert und kommentiert“ zur didaktischen Eignung von Kinder- und Jugendbüchern in Kita, Schule oder Universität, „Kinder- und Jugendliteratur 2020: Trends und andere Beobachtungen“ für alle interessierten Erwachsenen sowie „Ein Blick in die Werkstatt der Literaturwissenschaften“ mit Miniaturanalysen, die sich an Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler richten.
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Theateraufführung „Der Räuber Hotzenplotz“

23.09.2020 09:47 Uhr
Zwischen witzig und absurd, frech und respektvoll: Die inklusive Kindertheatergruppe „Blauspiel“ des Blauschimmel Ateliers begibt sich auf eine fantastische Reise.

Ein Jahr lang ist die inklusive Kindertheatergruppe Blauspiel des Blauschimmel Ateliers unter der Leitung von Theresa Ehmen, Celia Knipper und Mara Weberschock in die Geschichte „Der Räuber Hotzenplotz“ eingetaucht. Bei Online- und Draußenproben entdeckte die Gruppe ganz neue Seiten des Theaterspielens.

Zwischen witzig und absurd, frech und respektvoll, verspielt und sehr korrekt wird eine Geschichte erzählt, die an einem fröhlichen Sommertag ihren Anfang nahm. Die Kinder Seppel und Kasperle möchten ihre Großmutter besuchen. Doch der Räuber Hotzenplotz ist ihnen zuvor gekommen. Um dem ganzen Wirrwarr auf die Spur zu kommen werden der Wachtmeister Dimpelmoser und die Wahrsagerin zu Rate gezogen. Doch welche Rolle spielen die Feen und die Zauberin bei alledem?

An zwei Tagen werden die Besucher*innen der Aufführung im theater wrede+ mitgenommen auf eine fantastische Reise, mit irreführenden Wegen, einzigartigen Charakteren und Hinweisen zu merkwürdigen Wünschen.

Das Aufführung findet statt im Rahmen des Projekts „Theater für Alle – weiter so!“, eine seit 2018 bestehenden Kooperation zwischen dem Verein Jugendkulturarbeit und dem Blauschimmel Atelier. Ziel ist es, in Oldenburg eine gute Netzwerkstruktur auf- und auszubauen, die alle interessierten Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung nutzen können, um gemeinsam Theater zu spielen, zu tanzen, Musik zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aufführungen in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Das Projekt bezieht drei innerhalb des Netzwerkes MUT+ beim Verein Jugendkulturarbeit verbundene Stadtteiltheatergruppen (Junges Theater Bloherfelde, Kurlandtheater, Kindertheater PAEPP) und die Kindertheatergruppe (Blauspiel) innerhalb des Blauschimmel Ateliers mit ein.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch, KUBUS-Immobilien und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Ort: theater wrede +, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg

Premiere: 30.09.2020, 17 Uhr
Vormittagsaufführung: 01.10.2020, 10 Uhr
Eintritt: 8 €, ermäßigt: 4 €

Kartenreservierung und Kontakt: kontakt@blauschimmel-atelier.de

Begrenztes Platzangebot!

Weitere Informationen unter www.blauschimmel-atelier.de.
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Abenteuerspielplatz wieder ohne Voranmeldung geöffnet

08.09.2020 16:49 Uhr
Der Abenteuerspielplatz am Brandsweg ist ab jetzt wieder ohne Voranmeldung geöffnet. Kinder können den Platz montags bis freitags jeweils in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besuchen, das Tor steht in dieser Zeit offen. Sie müssen sich allerdings beim Betreten des Platzes die Hände waschen, sich mit ihren Kontaktdaten beim Personal anmelden und beim Verlassen wieder abmelden.

Es dürfen sich zeitgleich bis zu 50 Kinder auf dem Platz aufhalten. Es gilt das Abstandsgebot, es besteht aber keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, da alle Aktivitäten im Freien stattfinden. „Wir freuen uns, dadurch allen Kindern wieder einen einfachen Zugang zum Abenteuerspielplatz bieten zu können“, betont Leiter Martin Haff.
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KIBUM 2020: Digital und anders

19.08.2020 09:51 Uhr

46. KIBUM verschiebt Programm ins Digitale – Live-Lesungen nur in Schulen und Kitas

„Digital und anders!“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, die wie geplant am 7. November beginnt. In weiten Teilen wird sich die 46. KIBUM allerdings deutlich von der gewohnten Veranstaltung unterscheiden, denn auch hier zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie: So können die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL sowie an den weiteren Veranstaltungsorten in diesem Jahr nicht realisiert werden. Um den jungen und erwachsenen Leserinnen und Lesern aber dennoch die diesjährigen Neuerwerbungen präsentieren zu können, Fachdidaktik und Wissenschaft einzubinden sowie natürlich Autoren-Lesungen anzubieten, wird es ein weitgehend digitales Programm geben. Auf Live-Lesungen und die Begegnung mit 19 Autorinnen und Autoren können sich zudem Schulen und Kindertagesstätten freuen – sofern es die Corona-Lage im November zulässt. Auch die diesjährige KIBUM-Schirmfrau Kirsten Boie wird versuchen, einen Besuch in Oldenburg zu realisieren.

Live-Lesungen in Schulen und Kindertagesstätten
Die Organisatoren haben im Corona-Jahr 2020 aus der Not eine Tugend gemacht: Die KIBUM geht mit ihrem Konzept der Sprach- und Leseförderung aktiv in die Schulen und Kitas. Renommierte Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren sowie Schauspieler können in diesem Jahr für eine kostenfreie Vor-Ort-Lesung digital gebucht werden: Dabei sind etwa Andreas Steinhöfel, Bart Moeyaert, Heinz Janisch oder Luisa Neubauer. Die Kita-Kinder und Schülerinnen und Schüler können damit in ihren Räumlichkeiten bleiben und die Einrichtungen entscheiden individuell, wie viele Kinder und Jugendliche unter welchen Rahmenbedingungen an einer Lesung teilnehmen können. Insgesamt 120 Veranstaltungstermine in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen kann die KIBUM vermitteln.

Facettenreiches digitales Angebot für alle Leserinnen und Leser
Parallel zu den Live-Lesungen weitet die KIBUM das Programm in den virtuellen Raum aus. Die Internetseite www.kibum.de vereint die diesjährige und von Grund auf modernisierte Präsentation der Neuerscheinungen, zahlreiche Videos der Stadtbibliothek mit Autorinnen und Autoren sowie eine breite Auswahl an Videos der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi). Die Leserinnen und Leser erhalten damit trotz des Wegfalls vieler Präsenz-Angebote einen facettenreichen Einblick in die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur. Angeboten werden beispielsweise virtuelle Leseproben, abwechslungsreiche Online-Lesungen mit Autorinnen und Autoren, Interviews, Video-Buchvorstellungen auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht oder die virtuelle Begleitung von Illustratorinnen und Illustratoren.

Details zum diesjährigen Programm sowie zur Buchung der Lesungen in Schulen und Kitas gibt es Ende September. „KIBUM 2020: Digital und anders!“ wird gefördert von den beiden Hauptsponsoren, der OLB-Stiftung und der EWE Stiftung, sowie von CEWE.
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Stadt Oldenburg sucht neue Teamplayer

15.08.2020 00:40 Uhr

Patenprojekt für Grundschülerinnen und Grundschüler geht in die 15. Runde

Kinder haben individuelle Stärken, Interessen und Potenziale. Die Stadt Oldenburg hat sich zum Ziel gesetzt, diese zu fördern. Dazu wurde das Patenprojekt „Teamplayer“ ins Leben gerufen. Bereits zum 15. Mal sucht die Agentur :ehrensache Patinnen und Paten, die Grundschulkinder auf ihrem Weg begleiten möchten. Die Freude an gemeinsamen Freizeitaktivitäten steht dabei im Vordergrund. Voraussetzung für ein Engagement als „Teamplayer“ ist die Bereitschaft, sich für die Dauer eines Jahres auf diese verantwortungsvolle und erfüllende Aufgabe einzulassen.

Am Freitag, 13. November, beginnt ein neuer Kurs, bei dem interessierte Freiwillige auf eine Patenschaft umfassend vorbereitet werden. Alle Erwachsenen, die Freude am Umgang mit Kindern haben, können sich ab sofort bei der Agentur :ehrensache melden und einen Termin für ein Informationsgespräch vereinbaren. Beruf und Alter spielen keine Rolle. Die Schulung findet an elf Terminen im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Nach der Auftaktveranstaltung und nach Zustimmung der Eltern werden die Patinnen und Paten an ausgewählte Grundschülerinnen und Grundschüler an verschiedenen Schulen vermittelt.

Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es bei Olga Gerz, Agentur :ehrensache, per Telefon unter 0441 235-2404 oder per E-Mail an olga.gerz@stadt-oldenburg.de.

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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„OKIBU“ erhält neuen Anstrich

13.08.2020 00:52 Uhr

Geburtstag feiern auf dem Abenteuerspielplatz

Bereits vor einigen Monaten hat ein alter, umgebauter Linienbus seinen neuen Platz als „OKIBU“ auf dem Abenteuerspielplatz gefunden. Erste Kindergeburtstage wurden in dem Oldenburger Kinderbus bereits gefeiert. In der vergangenen Woche hat sich der Bus nun auch farblich an seine neue Bestimmung angepasst: Zehn Kinder haben zusammen mit Renke Harms von der Graffitiwerkstatt den „OKIBU“ kunterbunt gestaltet. Mit viel Kreativität, Spraydosen und einer Menge Spaß haben die Kinder dem Bus ein neues Aussehen verpasst.

Ideen für die Gestaltung wurden bereits seit Anfang des Jahres gesammelt. So konnten alle Besucherinnen und Besucher des Abenteuerspielplatzes ihre Gestaltungsideen einreichen. Nach der Sichtung der Vorschläge stand fest: Der Bus wird bunt. „Wir sind begeistert über das tolle Ergebnis. Es ist schön, dass sich die Kinder an der gesamten Gestaltung beteiligen konnten“, sagte Renke Harms. Der Workshop wurde von der Graffitiwerkstatt angeboten und fand mit Unterstützung des Oldenburger Präventionsrates statt.

Der neue „OKIBU“ steht nun für zahlreiche Geburtstagspartys bereit. Gefeiert werden kann wochentags von 14 bis 18 Uhr. Die Partygesellschaft darf derzeit zehn Personen (acht Kinder ab sieben Jahren sowie zwei Betreuerinnen und Betreuer) umfassen. Reservierungen sind per Telefon unter 0441 592171 möglich.
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Halbzeitbilanz: Ferienpass trifft ins Schwarze

07.08.2020 09:20 Uhr

Kostenfreies Programm versüßt Kindern die Ferienzeit zuhause – Schon 900 Teilnehmende

Trotz des Coronavirus und bestehender Beschränkungen ist es gelungen, ein kleines, aber feines Veranstaltungsprogramm für die Sommerferien auf die Beine zu stellen. Mit viel Kreativität haben die Oldenburger Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten, der Abenteuerspielplatz, das Kinder- und Jugendbüro sowie das Fan-Projekt mit insgesamt 224 Veranstaltungen ein buntes Programm für die Kinder organisiert. „Ich bin sehr froh, dass wir den Kindern gerade in dieser Krisenzeit gemeinsamen Spaß und Abenteuer in den Ferien bieten können. Die lange Phase der Schließung von Einrichtungen und Freizeitangeboten haben Familien stark belastet. Deshalb sind die Angebote in diesem Jahr alle kostenfrei“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Zur Halbzeit haben bereits etwa 900 Kinder den Ferienpass genutzt.

Die Aktionen umfassen auch in diesem Jahr eine bunte Mischung aus Kreativ- und Bastelangeboten. Daneben finden Fahrradtouren, Filmworkshops, Bandprojekte, Graffiti-Workshops, Schnitzeljagden und Hörspielproduktionen statt. Auch für Bewegungsangebote ist mit einem Fußballcamp und Hip-Hop-Tanzkursen gesorgt. Darüber hinaus bietet der Ferienpass spezielle Angebote für Mädchen wie Selbstbehauptungskurse und Hand-/Brush-Lettering-Kurse. Und auch bildungsorientierte Angebote wie ein E-Gitarren-Schnupperkurs, Robotik für Anfängerinnen und Anfänger sowie ein professionelles Bandcoaching und Crossover-Musikprojekte zählen zum Programm. „Alle Angebote sind von den Kindern mit großer Begeisterung aufgenommen und von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit viel Engagement begleitet worden. Die Rückmeldungen der Familien sind durchweg positiv. Wir sehen viele glückliche Gesichter, von Kindern und auch Eltern. Die Freude, wieder zusammen aktiv zu sein, ist einfach riesig“, weiß Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie.

Aber es herrscht auch Vorsicht. Viele Familien sind wegen der Sorge vor Ansteckungen mit Corona verunsichert. Immer wieder fragen Eltern vor der Buchung von Veranstaltungen nach Schutzmaßnahmen. Selbstverständlich wurden von den Einrichtungen und für die einzelnen Aktionen entsprechende Hygienekonzepte erarbeitet und besondere Maßnahmen getroffen, um den teilnehmenden Kindern Schutz und größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Bis zum Ende der Ferien können alle noch freien Plätze über die Webseite www.ferienpass-oldenburg.de gebucht werden. Alle nötigen Schritte sind online machbar. Eine Anmeldung im Ferienpass-Büro im Haus der Jugend, Von-Finckh-Straße 1, ist somit nicht notwendig, aber dennoch möglich.

Zudem haben die Kinder auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, mit dem Ferienpassausweis vergünstigt die Freibäder OLantis und Flötenteich zu besuchen. Wer weitere tolle Angebote sucht, für den lohnt sich ebenfalls ein Blick auf die Homepage des Ferienpasses. Hier sind viele Links oder auch Gutscheine von weiteren Veranstaltern hinterlegt.
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Bilderbuch-Autokino in der Kinderbibliothek

05.08.2020 09:38 Uhr

Kinder bis 5 Jahre sind auf „Bobby Cars“ zur Outdoor-Lesung eingeladen

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt zu einem ganz besonderen Autokino ein. Das Veranstaltungsformat „Bilderbuchkino“ wird in den Garten verlagert und zum „Bilderbuch-Autokino“. Bei gutem Wetter werden dort für Kinder bis 5 Jahre Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen, während die Kinder auf „Bobby Cars“ Platz nehmen.

Interessierte melden sich per E-Mail bei stadtbibliothek@stadt-oldenburg.de. Die genauen Termine werden je nach Wetterlage kurzfristig zwei bis drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail angekündigt und die finalen Anmeldungen entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen.

Gemäß der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus werden zu Beginn der Veranstaltung Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon) per Formular aufgenommen. Die Teilnahme ist nur nach Abgabe des Formulars möglich. Die Daten werden für die Dauer von drei Wochen aufbewahrt und spätestens nach einem Monat vernichtet.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und www.facebook.com/StadtbibliothekOldenburg zu finden.
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So funktioniert die Rückkehr in den Kita-Alltag

31.07.2020 18:19 Uhr

Kitas ab 1. August wieder im Regelbetrieb – Was zu beachten ist und wo neue Plätze entstehen

Die Kindertagesstätten in der Stadt Oldenburg kehren ab dem 1. August weitgehend zur Normalität der Vor-Corona-Zeit zurück – vorausgesetzt, das Infektionsgeschehen bleibt gering. Ein wesentlicher Punkt: Es sind wieder durchmischte Gruppen und offene Gruppenangebote sowie Früh- und Spätbetreuung gruppenübergreifend möglich. Das Außengelände muss nicht mehr nach Gruppen getrennt genutzt werden, und es dürfen sich wieder mehrere Gruppen gleichzeitig draußen aufhalten. „Die Rückkehr in den Regelbetrieb leistet für viele Familien einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten werden wieder angeboten“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Die mehrere Monate andauernden Einschränkungen waren eine riesige organisatorische Herausforderung für alle Beteiligten.“

Grundlage für den Übergang zum Regelbetrieb ist ein vom Land Niedersachsen vorgegebener Leitfaden, der in allen Kitas bis spätestens zum Ende der Sommerferien am 26. August umgesetzt werden muss. Für die städtischen Kindertagesstätten, die zum Teil momentan Ferien-bedingt pausieren, gilt: Sobald die Schließzeiten beendet sind, nehmen sie den in dem Leitfaden beschriebenen Regelbetrieb auf.

Abstand und Hygiene
Gleichwohl sind im Kita-Alltag auch nach der Rückkehr zum Regelbetrieb weiterhin erhöhte Abstands- und Hygienevorgaben einzuhalten. So sollen die Erwachsenen zueinander auch künftig möglichst anderthalb Meter Abstand halten. Das Abstandsgebot gilt auch für Eltern beim Holen und Bringen ihrer Kinder – der Aufenthalt der Eltern in der Kindertageseinrichtung soll möglichst kurz gehalten werden. Wer sein Kind in der Eingewöhnungsphase begleitet, ist angehalten, in der Kita eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Zur Betreuung von Kindern mit Infekten hat das Land Niedersachsen bereits in der zurückliegenden Woche Vorgaben veröffentlicht. Kinder mit Fieber sollen nicht in der Kita betreut werden (unabhängig von Corona). Kinder mit nur leichter Symptomatik (zum Beispiel Schnupfen) dürfen die Einrichtung ohne ärztliche Abklärung besuchen. Diese ist nur bei neu aufgetretenen Erkältungssymptomen mit echtem Krankheitswert erforderlich. Kinder mit Kontakt zu einer nachweislich Corona-infizierten Person dürfen die Einrichtung nicht besuchen.

Nach wie vor ist die Dokumentation der Zusammensetzung der Gruppen, der eingesetzten Betreuungskräfte und der Anwesenheit von externen Personen (außer Eltern) wichtig, um eventuelle Infektionswege nachzuverfolgen. Für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder steigen, hat das Kultusministerium zwei alternative Szenarien erarbeitet – eines für einen eingeschränkten Kita-Betrieb und eines mit Notbetreuung im Fall eines Lockdowns. Alle Beteiligten auf Seiten der Stadt und Kitas hoffen aber, dass die Rückkehr in den Regelbetrieb gelingt und Bestand haben wird. „Damit der Regelbetrieb auch zu Pandemiezeiten klappt, müssen alle an einem Strang ziehen und wachsam sein“, appelliert Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

1.929 Krippen- und 4.561 Kindergartenplätze
Unabhängig davon setzt die Stadtverwaltung ihre Anstrengungen fort, das Kindergarten- und Krippenplatzangebot weiter auszubauen. Zum 1. August ist die Eröffnung einer neuen Kindertagesstätte in der Gerhard-Stalling-Straße mit zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen geplant. Zum 1. Oktober soll in der Hannah-Arendt-Straße eine Kita mit drei Krippen- und drei Kindergartengruppen an den Start gehen. Mit Stand zum 1. Oktober 2020 gibt es dann in Oldenburg 1.929 Krippen- und 4.561 Kindergartenplätze.

Weitere Plätze folgen: Zum Ende des Jahres wird die Kindertagesstätte Hl. Alexander mit zwei Krippen- und einer Kindergartengruppe auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände eröffnen. Ebenfalls in diesem Kita-Jahr 2020/2021 geplant sind die Eröffnung einer Kindertagesstätte in der Bodenburgallee mit einer Krippen- und einer Kindergartengruppe sowie die Ergänzung des AWO-Sprachheilkindergartens in der Nadorster Straße um eine Regelkindergartengruppe.

Flexibles Einschulungsalter sorgt für Druck
Probleme bereitet der Kita-Bedarfsplanung der Stadt Oldenburg indes die Flexibilisierung beim Einschulungsalter der angehenden Erstklässlerinnen und Erstklässler. Seit März 2018 können Eltern durch die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes die Einschulung ihrer Kinder, wenn diese zwischen dem 1. Juli und 30. September das 6. Lebensjahr vollenden, um ein Jahr verschieben. In Oldenburg wollen in diesem Jahr Eltern von 224 schulpflichtig werdenden Kindern davon Gebrauch machen und weiterhin einen Kindergartenplatz nutzen. Während das Land Niedersachsen ursprünglich davon ausgegangen war, dass Eltern für rund 20 Prozent der in Frage kommenden Kinder die Möglichkeit der flexiblen Einschulung wählen, sind es in Oldenburg in diesem Jahr tatsächlich rund 60 Prozent. „Diese hohe Zahl ist vermutlich auch den Umständen in der Corona-Zeit geschuldet. Das setzt uns aber unter Druck, schnellstmöglich Lösungen zu finden“, sagt Fachdienstleiterin Elfie Finke-Bracker.
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Sommerferien in den Oldenburger Museen

28.07.2020 21:55 Uhr

Workshops für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren

Die Oldenburger Museen öffnen in den Sommerferien die Türen für alle, die in diesem Jahr zu Hause bleiben. Denn auch hier kann man kreativ werden und etwas Neues erleben. In dem vielseitigen Ferienprogramm der städtischen Museen sind sogar noch einige Plätze frei:

• Am 3. August gibt es für Kinder zwischen 11 und 14 Jahren das „Daumenkino“ im Edith-Russ-Haus. Gemeinsam wird die aktuelle Ausstellung erkundet, in der sich die Künstlerin Taus Makhacheva als Superheldin zeigt. Danach erwacht der eigene Superheld oder die eigene Superheldin in einem Daumenkino zum Leben. Anmeldung bei Jan Blum per Telefon unter 0441 235-3557 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Die Teilnahme kostet 10 Euro.

• Am 19. und 20. August lädt das Horst-Janssen-Museum junge Architekten ein. Ein kleiner Ausflug durch die Welt von Horst Janssens Architekturzeichnungen bietet erste Inspiration für eigene Zeichnungen. Wer zwischen sieben und zehn Jahren alt ist, kann bei „Wie eine Stadt entsteht“ mitmachen. Anmeldung bei Sandrine Teuber per Telefon unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Die Teilnahme kostet 10 Euro.

• Mit einfachen Zeichnungen die eigenen Gedanken auf das Papier bringen? Genau das schafft der Künstler Dan Perjovschi. Mit seinen simplen Zeichnungen reagiert er auf aktuelle politische Ereignisse und kommentiert diese auf humorvolle Weise. Am 22. August können Kinder zwischen 10 und 14 Jahren lernen, wie das geht. Anmeldung bei Sandrine Teuber per Telefon unter 0441 235-2887 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Die Teilnahme kostet 5 Euro.
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Selbstbehauptungskurs für 8–11-jährige Mädchen

24.07.2020 18:49 Uhr
Ein WenDo-Kurs für 8–11-jährige Mädchen findet am Mittwoch, den 19.08.2020 von 10 bis 15 Uhr in der Wallschule statt. Hier wird den Mädchen gezeigt, wie sie sich durch den Einsatz ihres Körpers und ihrer Stimme stark und selbstsicher fühlen können.

Anmeldung unter Tel.: 04 41–1 66 56 oder info@wildwasser-oldenburg.de.
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Konsolen der Stadtbibliothek Oldenburg wieder nutzbar

24.07.2020 18:45 Uhr

Im Jugendbereich „JungLe“ kann wieder gespielt werden

Ab sofort kann im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, wieder gezockt werden. Die PlayStation 4, Nintendo Switch und Wii U stehen vor Ort zur Verfügung, um den Konsolenspiele-Bestand der Stadtbibliothek zu testen. Zusätzlich laden fest installierte Dauerrenner wie FIFA, Minecraft oder Mario Kart zu gemütlichen Stunden in der Ferienzeit ein.

Ein paar Neuerungen gilt es jedoch zu berücksichtigen: Das Zeitlimit beträgt 90 Minuten und es kann nur alleine oder mit einer weiteren Person des selben Haushalts zusammen gespielt werden. Dafür wird jeweils ein gültiger Bibliotheksausweis pro Mitspielerin und Mitspieler benötigt. Zusätzlich können jetzt aber auch Wunschtermine für die jeweils laufende Woche reserviert werden. Reservierungen werden vor Ort oder per Telefon unter 0441 235-3022 während der Öffnungszeiten entgegengenommen.

Die Stadtbibliothek bittet beim Besuch um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Beim Spielen kann dieser abgenommen werden.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de und www.facebook.com/StadtbibliothekOldenburg zu finden.
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Wieder mehr Betrieb in Freizeitstätten möglich

24.07.2020 18:27 Uhr

Einrichtungen passen maximale Besucherzahl ihren Räumlichkeiten und dem Abstandsgebot an

Kontakte zu anderen zu haben – das ist für junge Menschen so wichtig wie für kaum eine andere Bevölkerungsgruppe. Das ist in den Freizeitstätten jetzt wieder in größerem Umfang möglich. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen lässt wieder mehr Kinder und Jugendliche bei Gruppenangeboten zu. Jetzt sind es 50 Personen – zuletzt war der Kreis auf zehn Köpfe beschränkt gewesen. „Wir begrüßen es sehr, dass laut der in Niedersachsen geltenden Verordnung nun mehr Besucherinnen und Besucher an Angeboten der Freizeitstätten teilnehmen können“, freut sich Amtsleiter Dr. Frank Lammerding.

Es gelten jedoch weiterhin Abstandsregelungen sowie weitere Hygienemaßnahmen. „Wir freuen uns über die Entwicklung, insbesondere jetzt, wo die Kinder und Jugendlichen Sommerferien haben und wir ihnen somit Angebote machen können“, sind sich die Einrichtungsleitungen der Freizeitstätten einig. Dennoch nehmen sie ihre Verantwortung ernst, so dass jede Einrichtung entsprechend ihrer räumlichen Möglichkeiten die maximale Personenanzahl im Rahmen des Erlaubten individuell anpassen wird. Die in der Verordnung erlaubten 50 Personen könnten die Freizeitstätten derzeit mit dem erforderlichen Mindestabstand von anderthalb Metern nicht stemmen. Denn nicht alle Einrichtungen seien gleichermaßen mit großen Räumen ausgestattet, in denen der Mindestabstand problemlos eingehalten werden kann. Daher sei eine individuelle Festlegung der Gruppengrößen notwendig.

Bei einer telefonischen Anmeldung oder einer Anmeldung vor Ort können Interessierte nach freien Plätzen fragen und, sofern möglich, direkt mitmachen oder sich für Termine anmelden. In den Sommerferien bieten alle Freizeitstätten zudem tolle Ferienangebote an, die in den Einrichtungen erfragt oder auf www.ferienpass-oldenburg.de gebucht werden können.
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Sommerferienaktion: OTM belohnt Kinder nach digitaler Schatzsuche

17.07.2020 18:33 Uhr

Geocaching-Tour „Klimaschätze“ hält für junge Teilnehmende ein Dankeschön parat

Die Corona-Krise hat auch die Urlaubspläne vieler Familien durcheinandergewirbelt. Bei Kindern und Jugendlichen, die in diesem Sommer zuhause bleiben, muss dennoch keine Langeweile aufkommen. Abwechslung bietet die Oldenburger Geocaching-Tour „Klimaschätze“, bei der Naturerlebnisse, Spannung, Spaß und Abenteuer garantiert sind. Als Anreiz für alle jungen Mitspielerinnen und Mitspieler, die in diesen Sommerferien die Tour absolvieren, hat sich die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) ein Dankeschön überlegt.

Auf dieser Tour werden Klimaschutz und Nachhaltigkeit in origineller und lebendiger Weise vermittelt. Jede und jeder hat die Möglichkeit, auf Entdeckungsreise zu gehen. Abseits von Hauptstraßen führt die Tour auf einer Länge von rund 50 Kilometern zu einzelnen Orten im Stadtgebiet. Klimafreundlich geht es mit dem Fahrrad von Ort zu Ort. In welcher Reihenfolge und Zeit man die „Schätze“ hebt, spielt keine Rolle. Jeder Cache enthält einen Buchstaben und eine Zahl. Am Ende gibt es eine Kombination für den Schlüsselsafe des Bonuscaches. Wenn man den Bonuscache geöffnet hat, findet man ein Codewort. Für das richtige Codewort gibt es dann ab dem 16. Juli sechs Wochen lang ein Geschenk für Kinder in der Oldenburg-Info im Lappan.
 
Um mit der digitalen Schatzsuche zu beginnen, braucht es nicht viel: Ein GPS-Gerät oder ein Smartphone und Informationen zu den Geodaten der Verstecke sowie Hinweise zu benötigten Spezialutensilien genügen. Informationen gibt es online unter www.oldenburg.de/klimaschaetze oder für die Fahrradroute unter www.oldenburg-tourismus.de/klimaschaetze-oldenburg. Alternativ ist in der Oldenburg-Info im Lappan auch ein Klimaschätze-Heft erhältlich, indem die Geodaten der Caches und Hinweise zu benötigten Spezialutensilien zu finden sind.
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„Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“

14.07.2020 21:00 Uhr

Freizeitstätte Ofenerdiek spielt im neuen Podcast Doppelpass mit dem Fanprojekt

Wer die neue Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek hört, fühlt sich direkt an Fußball-Talk aus dem Fernsehen erinnert. Berühmte Kicker-Weisheiten spielen dabei ebenso eine Rolle wie das legendäre Torwandschießen, sogar ein „Phrasenschwein“, in das bei der Verwendung von Plattitüden eingezahlt wird, ist nach 24 Minuten gefüllt. Für ihre „Surprise“-Ausgabe haben sich Markus Schütte und Christoph Deters das Fanprojekt Oldenburg ans Mikrofon geholt. Als Überraschungsgäste plaudern die beiden Stadion-Streetworker Greta Prätsch und Nils Wach mit den Podcast-Machern unter anderem über die Arbeit mit jungen Fußballfans, Angebote des Fanprojekts, Schwalben und Blutgrätschen sowie über Lieblingsfangesänge. 

Das vom Deutschen Fußball-Bund, dem Land Niedersachsen und der Stadt Oldenburg finanzierte Fanprojekt besteht seit rund einem Jahr unter städtischer Trägerschaft und ist im Haus der Jugend an der Von-Finckh-Straße ansässig. „Wir sind ein bisschen wie eine Freizeitstätte, nur kleiner und mit Fußballbezug“, sagt Greta Prätsch. Kein Wunder also, dass der Doppelpass im Podcast zwischen Freizeitstätte und Fanprojekt gut funktioniert: So darf das Fußball-Streetworker-Duo erraten, welcher Kicker-Legende Sprüche wie „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“ oder „Vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl“ zu verdanken sind. Außerdem beweisen Greta Prätsch und Nils Wach ein glückliches Händchen am Torwand-Buzzer – ihr virtuelles Duell endet 2:2. Gleichzeitig haben die beiden ihren Gastauftritt genutzt, um Anregungen für einen eigenen Podcast zu sammeln. Dafür wollen die Ofenerdieker künftig auch ihr Equipment zur Verfügung stellen. 

Mit dem Podcast hat die Freizeitstätte Ofenerdiek seit Mai dieses Jahres ihr digitales Angebot erweitert. In der Premieren-Folge war es um Erlebnisse in der Corona-Krise und neue Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit gegangen. Der Podcast ist eine Art Radiosendung, die die jederzeit über das Internet abgerufen oder als Datei heruntergeladen werden kann. Zu finden ist der Podcast unter www.oldenburg.de/freizeitstaetten oder unter https://audiomack.com/freizeitstatte-ofenerdiek/song/podcast-surprise-jetztmachendieauchnochinpodcast.

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Auf Entdeckungsreise im Museum

14.07.2020 20:30 Uhr

Das Sommerferienangebot am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg bietet ein vielfältiges Workshop-Angebot an, mit dem es in den Ferien nicht langweilig wird: Kreativ und lehrreich geht es durch den Sommer. Ein besonderes Bezahlsystem soll möglichst vielen Kindern die Teilnahme ermöglichen.

Insgesamt zehn Workshop-Angebote zu verschiedenen Themen stehen auf dem Programm. Mit Spielen und Bastelangeboten kann die Tierwelt der Region kennengelernt werden, von der heimischen Fischwelt bis hin zu den Vögeln. Auch Nisthilfen für Wildbienen werden gebaut. Weitere Angebote bieten die Möglichkeit, Feuer zu machen und Brot zu backen wie in der Steinzeit oder die Welt mit den Augen von Ötzi zu betrachten, der berühmten 5000 Jahre alte Gletschermumie, die aus dem Eis der Ötztaler Alpen geborgen wurde. Angekommen in der Gegenwart, dem Plastikzeitalter, wird gelernt, wie der Verschmutzung unseres Planeten durch Plastikmüll entgegengewirkt werden kann. Mithilfe der App Actionbound können Kinder auch terminungebunden auf digitale Entdeckungsreise im Museum gehen.

Aufgrund der durch das Coronavirus verursachten Ausnahmesituation gilt in diesem Sommer ein besonderes Preissystem. „Der Kostenbeitrag für das Ferienangebot, der zusätzlich zum regulären Kindermuseumseintritt von 2,- Euro anfällt, darf in diesem Jahr nach dem Prinzip „Pay what you want“ (Zahle, was du willst) frei gewählt werden“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Ursula Warnke. So soll möglichst vielen Kindern die Teilnahme an den Workshops ermöglicht werden.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann per Email an buchung@naturundmensch.de gerichtet werden oder telefonisch erfolgen unter 0441 40570-300.

Für jedes teilnehmende Kind ist ein Anmeldeformular mit Kontaktdaten auszufüllen. Um den Infektionsschutz zu gewährleisten, gelten die allgemeinen Hygiene-Regeln wie Händewaschen und Abstandsregeln. Es gibt die Empfehlung eines Mund-Nasen-Schutzes für den Besuch in den Ausstellungsräumen.

Weitere Informationen zu den Workshop-Angeboten finden Sie unter www.naturundmensch.de/veranstaltungen/termine.
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Neue Grundschule auf dem Fliegerhorst zur Mitte des Jahrzehnts

08.07.2020 20:54 Uhr

Langfristig ergeben sich auch Änderungen für die Kinder aus Brokhausen

Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 25. November 2019 beschlossen, dass der neue Stadtteil „Fliegerhorst“ perspektivisch eine eigene zweizügige Grundschule erhalten soll. In der Sitzung des Schulausschusses an diesem Dienstag, 7. Juli, sollen die aktuellen Planungsschritte vorgestellt werden. Die Fertigstellung der Schule ist derzeit zum Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.

Weil der Übergang an den neuen Standort erst Sinn macht, wenn eine volle Zügigkeit erreicht ist, werden noch die Möglichkeiten einer Zwischenlösung an einer Nachbarschule geprüft. Die jetzigen Kinder im neuen Stadtteil werden bis auf weiteres regulär an der Grundschule Dietrichsfeld eingeschult.

Die neue Schule bedeutet langfristig auch Änderungen für die Kinder aus der „Flughafensiedlung“ in Brokhausen. Ab Schulstart sollen diese dort eingeschult werden. Derzeit besuchen sie die nächstgelegene Grundschule Ofen. „Bis zur Fertigstellung der Schule haben wir einen großen zeitlichen Vorlauf und die Eltern können sich auf die neue Situation einstellen. Wir machen zudem ein sehr attraktives Angebot, weil die Schule nach modernsten Kriterien ganz neu gebaut wird und es für alle Kinder ein Ganztagsschulangebot geben wird“, erläutert der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Matthias Welp. „Natürlich können die jetzigen Kinder bis zur Fertigstellung der neuen Schule weiterhin an der Grundschule Ofen beschult werden und ihre Schullaufbahn auch dort beenden.“

Baudezernent Dr. Sven Uhrhan betont: „Durch die Erschließung des neuen Stadtteils wird es möglich, die historische Trennung der Flughafensiedlung vom übrigen Stadtgebiet zu überwinden. Das ist schon eine große Chance für die Stadt Oldenburg, die aber natürlich behutsam umzusetzen ist.“
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Schock‘ Deine Eltern – lies ein Buch!

03.07.2020 17:04 Uhr

Sommerferienaktion der Stadtbibliothek für Kinder

Kreative Leseratten aufgepasst: Für Kinder von sechs bis zwölf Jahren heißt es ab dem 13. Juli: „Schock‘ Deine Eltern – lies ein Buch!“ Dieses Motto ersetzt die eigentlich geplante Aktion „Lesefieber 2020“, die bisher alle zwei Jahre angeboten wurde, aber corona-bedingt nicht wie geplant stattfinden kann.

Wer mitmachen möchte, kann in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, und in den Stadtteilbibliotheken in Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek den passenden Lesestoff aus vielen nagelneuen Büchern auswählen, ausleihen und lesen. Danach sind fantasievolle Ideen gefragt: ein selbst gemaltes Bild von der Heldin oder dem Held des Buches, eine gezeichnete Comic-Geschichte oder ein gebautes Objekt aus Holz, Pappe oder Lego.

Das Ergebnis können die Teilnehmenden einfach fotografieren und das Foto anschließend auf der Internetseite www.kinder.oldenburg.de/schockdeineeltern hochladen. Dort gibt es auch Hinweise für die Eltern: eine Einverständniserklärung und Informationen zum Datenschutz.

Im Laufe der Sommerferien entsteht nach und nach eine „Online-Lesehelden-Fotogalerie“ mit vielen tollen Bildern. Und das Beste kommt wie immer zum Schluss: Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost die Stadtbibliothek nach den Ferien insgesamt 33 Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro.
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Neuer „OKIBU“ kommt auf Touren

02.07.2020 18:06 Uhr

Ab dem 16. Juli können wieder Geburtstage im Oldenburger Kinderpartybus gefeiert werden

Der neue Oldenburger Kinderbus, der „OKIBU“, kann endlich Fahrt aufnehmen. Nachdem der Partybus, der als ausrangierter Linienbus auf dem Abenteuerspielplatz Eversten eine neue Bestimmung gefunden hat, zunächst durch die Corona-Krise ausgebremst wurde, haben Gesundheitsamt und Ordnungsamt jetzt grünes Licht gegeben: Es dürfen wieder Kindergeburtstage im „OKIBU“ gefeiert werden. Noch laufen die restlichen Vorbereitungen – ab Donnerstag, 16. Juli, soll es dann losgehen.

Das Gefährt hatte Ende 2019 als Ersatz für den alten „OKIBU“, in dem 23 Jahre lang zahllose Kindergeburtstage gefeiert wurden, seinen Weg nach Oldenburg gefunden. Die Tischlerei der VHS-Jugendwerkstatt hat in der vergangenen Woche den Innenausbau fertiggestellt. „Der Ausbau ist toll geworden“, sind sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abenteuerspielplatzes einig. Nun gilt es noch, die Bustechnik anzupassen und letzte Hand an die Innendekoration zu legen. Eigentlich hätte der weiß lackierte Bus auch äußerlich ein buntes Gewand erhalten sollen, doch die von Kindern eingereichten Gestaltungsvorschläge konnten Corona-bedingt noch nicht umgesetzt werden: Ein im April geplanter Graffiti-Workshop soll nun im Sommer nachgeholt werden.

Der „OKIBU“ verfügt über eine komplette Party-Ausstattung: Es gibt Bälle, Stelzen, CD-Player, Jongliersachen, Federball- und Gesellschaftsspiele, Springseile, Sommerski und vieles mehr. Im Bus gibt es eine Miniküche, die mit Tellern, Gläsern, Schüsseln, Töpfen und Besteck ausgestattet ist – außerdem Tische und Stühle für die festliche Geburtstagstafel.

Die Partygesellschaft darf derzeit zehn Personen (acht Kinder ab sieben Jahren sowie zwei Betreuerinnen und Betreuer) umfassen. Gefeiert werden kann wochentags von 14 bis 18 Uhr. Reservierungen sind ab sofort unter der Rufnummer 592171 möglich.
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Kindergartenkinder bekommen Zahnputztüte

02.07.2020 17:42 Uhr

Freundliche Erinnerung des Jugendzahnärztlichen Dienstes

Viele Kindertagesstätten laufen unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie aus bekannten Gründen im eingeschränkten Modus. Um aber auch jetzt die spielerische, wertvolle Routine des Zähneputzens beizubehalten, schenkt der Jugendzahnärztliche Dienst allen Kindergartenkindern eine Zahnputztüte, in der die Kinder natürlich eine Zahnbürste, einen Zahnputzbecher und ein Malbuch finden. Im Malbuch ist die KAI-Zahnputztechnik (Kau-, Außen-, Innenflächen) erklärt und es findet sich dort auch ein Zahnputzlied.

Die Zahnputztüten werden an alle betreuten Kindergärten in der Stadt Oldenburg ausgeliefert. Die pädagogischen Fachkräfte sorgen dann dafür, dass auch die Kindergartenkinder, die zu Hause sind, von der Aktion profitieren können.

Der Jugendzahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg möchte mit dieser Aktion Kinder, Eltern und das pädagogische Personal in der Zeit der Corona-Pandemie auf dem Weg zu gesunden und schönen Kinderzähnen unterstützen.
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Vorfreude bei Zauberlehrlingen, Traumfängern und Superkickern

30.06.2020 18:24 Uhr

Ferienpass: 616 Kinder und Jugendliche haben sich angemeldet – Noch freie Plätze

Wer bei einem E-Gitarren-Schnupperkurs in die Saiten greifen oder ein Periskop-Sehrohr aus Holz bauen möchte, wer sein Wissen über die Stadt im Oldenburg-Quiz testen oder im Fußballcamp seine Ballkünste verbessern will, hat dafür in den Sommerferien alle Möglichkeiten: Im Ferienpass 2020 der Stadt Oldenburg gibt es noch zahlreiche attraktive Angebote mit freien Plätzen.

Zur Auswahl stehen bei der 47. Ferienpass-Auflage immerhin 227 Veranstaltungen, die das Ferienpass-Team im Amt für Jugend und Familie unter den besonderen Bedingungen der Corona-Situation auf die Beine gestellt hat. Pandemie-bedingt musste zwar auf die beliebten Ausflugsfahrten verzichtet werden, dafür gibt es viel Kreatives: Das Programm enthält einen Mix aus Aktionen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendförderung und der Gemeinwesenarbeit in freier und städtischer Trägerschaft. Insbesondere die Freizeitstätten haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. „Alle geben ihr Bestmögliches, um auch in diesem Sommer den Schülerinnen und Schülern eine schöne, abwechslungsreiche Ferienzeit zu bereiten“, betont Anne Lohmüller vom Ferienpass-Team.

Bis einschließlich Montag, 29. Juni, haben sich 616 Kinder und Jugendliche für die Teilnahme am Ferienpass registriert. Sie konnten sich für bis zu sechs Wunschveranstaltungen anmelden. Die Interessierten werden nach dem Losverfahren per E-Mail darüber informiert, bei welchen Veranstaltungen sie zum Zuge kommen. Besonders hoch im Kurs standen Workshops im Hip-Hop-Tanzen, Zaubern, Graffiti-Sprayen, Bumerang-Bauen, Traumfänger-Basteln und Fotostory-Erstellen sowie Hörspielproduktionen und Schnitzeljagden.

Die Teilnahmeberechtigten haben bis zum 9. Juli Zeit, die ihnen zugelosten Veranstaltungen zu bestätigen und damit ihre Plätze zu reservieren. Ab dem 13. Juli können Interessierte dann bis zum Ende der Ferien freie Plätze direkt auf der Ferienpass-Homepage unter www.ferienpass-oldenburg.de buchen. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Alle Veranstaltungen sind kostenlos, und auch die sonst übliche Grundgebühr in Höhe von drei Euro entfällt.

Zum Vormerken nachfolgend eine Übersicht über Angebote mit freien Plätzen:

  • Sommer auf dem Abenteuerspielplatz: zwischen dem 16. Juli und 21. August (bis auf samstags und sonntags)
  • Didgeridoo – Die Australische Rohrtrompete basteln und spielen: 18. und 19. Juli
  • Clever kontern auf dem Schulhof : 20. Juli (12 Uhr, für Siebenjährige) , 21. Juli (12 Uhr, für Elfjährige), 21. Juli (14 Uhr, für 12- bis 14-Jährige)
  • Textildruck: 22. Juli
  • Meme und GIF Werkstatt für Mädchen: 27. und 28. Juli
  • Airbrush: 27. und 30. Juli
  • Kendama für Einsteiger – draußen im Grünen (neun bis elf Jahre): 27., 28. und 31. Juli
  • HulaHoops bauen: 29. Juli
  • Digitale Selbstbehauptung für Mädchen: 29., 30. und 31. Juli
  • Jonglage und Zirkusrequisiten selber machen und ausprobieren: 30. Juli
  • Vocal Coaching: 1. August
  • Fußballcamp vom Fanprojekt Oldenburg und der Superkicker Fußballschule: 3. und 4. August
  • Papier hat viele Seiten: 3., 4., 6., 17., 18., 19. und 20. August
  • Fiiiiep, Zääng, Schranz...E-Gitarren Schnupperstunde: 3., 4., 5. und 6. August
  • Dart – Einführung Regeln und Spieltechnik: 6 und 7. August
  • Knut knotet (Seemanns-)Knoten: 10 und 18. August
  • Pimp your Klamotten: 10., 11. und 12. August
  • Spielen bis die Würfel heiß gelaufen sind (für Mädchen): 10. August
  • Holzwerkstatt – Periskop Sehrohr: 11., 12., 18., 25. und 26. August
  • Mädchentreff-Umzugsrallye: 11. August
  • Boule/Petanque spielen: 12. und 18. August
  • Das Zirkus-Allerlei: 13. August
  • Das Oldenburg-Quiz: 17., 18., 19. 24., 25. und 26. August
  • Meine Holzkopffamilie: 19. August
  • Rollage im Freien: 19. und 24. August
  • Billardturnier: 19. 20. 24., 25. und 26. August
  • Schepper, Rassel, Klapper – Musikinstrumente selbst bauen: 21. August
  • Professionelles Bandcoaching im Cadillac: 22. und 23. August
  • Bastelnachmittag für Jüngere: 25. August
  • Plastische Arbeiten mit Draht und Gips im Freien: 26. August
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Mädchenhaus zieht in die alte Jugendherberge

30.06.2020 18:18 Uhr

Umfangreiches Sommerferienprogramm in den neuen Räumen

Mit ein wenig Wehmut zieht das Mädchenhaus Oldenburg e. V. nach 23 Jahren von der Cloppenburger Straße 35 am 15. Juli in Räume der alten Jugendherberge, Alexanderstraße 65. In der ersten Etage wird die offene Arbeit des Mädchentreffs stattfinden. In die zweite Etage ziehen die Flexiblen Hilfen, die Kontakt.- und Informationsstelle sowie die Projekte Mädchen*KLUB und maedchen#channel. Auch das Frauen*café wird in den schönen Räumen Platz haben. Die Mitarbeiterinnen freuen sich auf die neuen Möglichkeiten und planen Aktionen, um die Mädchen*/junge Frauen* in die Gestaltung einzubeziehen.

Der Mädchentreff und die Projekte Mädchen*KLUB und maedchen#channel haben sich für die Zeit vom 27. Juli bis zum 25. August ein tolles und umfangreiches Ferienprogramm für die schönen neuen Räume ausgedacht. Unter anderem gibt es Digitale Selbstbehauptung, Handyhüllen D.I.Y., eine mehrtägige Mosaikwerkstatt, eine Schatzsuche rund um die neuen Räume, eine Radtour mit Alpakawanderung und Insektenhotels bauen. Das ganze Programm gibt es auf der Internetseite des Mädchenhauses oder auf Instagram. Alle Angebote sind dieses Jahr kostenlos, die Ausflüge werden mit dem Fahrrad gemacht. Teilnehmen können Mädchen* und junge Frauen* je nach Angebot ab 8 oder 12 Jahren. 

Die Anmeldungen gehen bitte bis zum 8. Juli in die Cloppenburger Straße 35. Telefon 61422, 
E-Mail: treff@maedchenhaus-oldenburg.de, 
Homepage: maedchenhaus-oldenburg.de, 
Instagram: @maedchentreff_oldenburg
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Große Gemeinschaftsaktion für Spielplatz am Swarte-Moor-See

26.06.2020 15:56 Uhr

Firmen, Bürgervereine und Privatpersonen beteiligt

Der Spielplatz am Swarte-Moor-See in Ofenerdiek bekommt neue Spiel- und Fitnessgeräte. Diese sind durch eine große Gemeinschaftsaktion finanziert worden. Die Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine (AGM), mehrere Privatunternehmen, der Bürgerverein und viele Privatpersonen haben sich beteiligt. Insgesamt sind so mehr als 12.000 Euro zusammen gekommen. Die neuen Spielgeräte sind heute mit einer kleinen Feierstunde offiziell übergeben worden. „Das ist ein gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement im Stadtteil. Der Spielplatz am Swarte-Moor-See wird damit weiter aufgewertet und erfreulicherweise wurden die Geräte zum größten Teil aus Spenden finanziert“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Gespendet haben Möbel Weihrauch, die Hans Schrader GmbH und die LzO. Die jeweiligen Paten werden auf den Hinweisschildern erwähnt. Außerdem haben der Bürgerverein Ofenerdiek, der SV Ofenerdiek, sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Geld gespendet, um die Geräte anschaffen zu können. Darüber hinaus hat die AGM als Sachspende die für den Betrieb der Fitnessgeräte notwendigen Hinweisschilder in Eigenregie anfertigen lassen und selbst neben die Geräte einbetoniert. Die Stadt hat die Kosten für die Montage der Geräte und die Herstellung der Sandflächen übernommen.

Insgesamt sind in den vergangenen Jahren etwa 500.00 Euro in die Freiflächen rund um den Swarte-Moor-See investiert worden. Damit ist ein Stadtteilpark entstanden, der als Treffpunkt bereits jetzt eine starke Attraktivität ausstrahlt.
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Wenn das Nachsitzen bis zum nächsten Morgen dauert

24.06.2020 19:00 Uhr

Hörspielprojekt „Das verschlossene Klassenzimmer“ als gelungene Abwechslung von Corona

Für Schauspieler und Regisseur Eike Weinreich war es ein „Riesen-Experiment“: Zusammen mit seinem Kollegen Martin Kammer hat er mit jungen Menschen aus der Freizeitstätte Bürgerfelde innerhalb von fünf Wochen ein Hörspiel initiiert – und zwar eines, das in Zeiten der Corona-Krise weitgehend ohne persönliche Kontakte auskommen musste. Viele der Beteiligten im Alter von acht bis 26 Jahren kannten einander vorher nicht und haben sich erst jetzt, nachdem die 40-minütige Endfassung vorliegt, zum ersten Mal gesehen. Dem Ergebnis hört man die Distanz nicht an – im Gegenteil: Die Story ist stimmig, die Dialoge sind nahtlos verflochten, die Technik reguliert unterschiedliche Lautstärken und Aufnahmequalitäten. „Wir sind sehr erstaunt darüber, was die Kinder und Jugendlichen geleistet haben“, freuen sich Weinreich und Kammer über das gelungene Resultat.

Das Hörspiel trägt den Titel „Das verschlossene Klassenzimmer“. Damit wird nicht nur Erich Kästners Schul-Roman „Das fliegende Klassenzimmer“ aufgegriffen, sondern auch die ungewohnte Isolation, der sich Schülerinnen und Schüler während der Hochphase der Corona-Beschränkungen ohne Schule und Freundeskreis-Treffen ausgesetzt gesehen haben. „Du willst eigentlich durchstarten, aber die Tür geht nicht auf“, beschreibt Schaulspiel-Dozent Martin Kammer das Dilemma. Das junge Hörspiel-Ensemble hat daraus ein Szenario entwickelt, in dem eine Klasse eine Nacht alleine in der Schule verbringen muss. Was als kollektives Nachsitzen beginnt, endet auf spannende Weise erst am nächsten Morgen.

Die Teilnehmenden konnten sich selber eine Figur und ihren Rollennamen ausdenken und den Handlungsstrang weiterspinnen. Kommuniziert mit den Profi-Regisseuren wurde per Telefon, WhatsApp, SMS und E-Mail. „Wir haben die Einzelteile wie Legosteine zusammengesetzt“, berichtet Eike Weinreich. „Es war großartig, wieviel Vertrauen uns die Jugendlichen entgegengebracht haben“, sagt Martin Kammer.

Auch die Teilnehmenden sind begeistert: „Für mich war es sehr wichtig, in der Corona-Zeit etwas machen zu können“, sagt Lukas Arping (14). Amelie Eilers (18) bot die Mitarbeit am Hörspiel eine willkommene Abwechslung zum Abschlussprüfungs-Lernstress. Für Mirja von Häfen war es bereits das vierte Hörspiel, an dem sie mitwirken durfte. „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht“, sagt die Zwölfjährige. Felix Klostermann (26) überraschte die Initiatoren mit seinen Fähigkeiten beim Einspielen der Musik und Schneiden des Materials. „Er war uns da technisch deutlich voraus“, schmunzelt Eike Weinreich.

Die „große musikalische Kompetenz“, die Weinreich und Kammer bei vielen der Beteiligten festgestellt haben, lässt die beiden Schauspiel-Profis an eine Fortsetzung „in Richtung Musical“ denken. Nils Naumann, der sich in der Freizeitstätte Bürgerfelde schwerpunktmäßig um Musik- und Bandprojekte kümmert, freut‘s. Naumann dankt den Förderern des Hörspiels für die finanzielle Unterstützung, die es ermöglicht hat, die Projektidee in der Corona-Krise kurzfristig umzusetzen. Die Oldenburgische Landschaft hat 3.300 Euro zur Verfügung gestellt, vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg kamen 2.000 Euro, und die LzO steuerte 1.000 Euro bei.

„Das verschlossene Klassenzimmer“ soll in Kürze unter www.oldenburg.de auf der Seite der Freizeitstätte Bürgerfelde zum Anhören bereitstehen. Auch beim Online-Musikdienst SoundCloud soll das Stück abrufbar sein.
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TrostReich e. V. hat seine Tore wieder geöffnet

21.06.2020 11:28 Uhr
Seit Kurzem können Kinder und Jugendliche, die eine geliebte Person durch Tod verloren haben, wieder ins TrostReich, Am Patentbusch 6, kommen. Darüber informierten Hille Ballin, Simone Lewedag und Carolin de Witt am Sonnabend, 20. Juni, mit einem Stand bei IKEA Oldenburg. Außerdem spendet IKEA für jeden Kunden, der an der Kasse seine Family Karte vorzeigte, einen festen Betrag an TrostReich e.V.

TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert seine Arbeit zurzeit aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Begleitung der Familien ist kostenfrei. TrostReich bietet seine Hilfe Familien aus Oldenburg und den umliegenden Landkreisen an.
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Betreuungsqualität in Oldenburg weiterhin sichergestellt

17.06.2020 22:08 Uhr

Kitas wechseln von Notbetreuung zum eingeschränkten Betrieb

In Oldenburg werden die Vorbereitungen getroffen, um die Notbetreuung in den Kindertagesstätten zu beenden. Das niedersächsische Kultusministerium beabsichtigt, zum 22. Juni die Betreuung in einen eingeschränkten Betrieb zu überführen. Die Stadt Oldenburg geht nach den Gesprächen mit den freien Trägern davon aus, dass diese dazu gemachten Vorgaben durchaus umzusetzen sind. 352 Gruppen in 121 Kindertagesstätten bieten derzeit eine Notbetreuung an, in den Gruppen werden derzeit insgesamt 3.462 Kinder betreut.

„Personell sind wir auf die ausgeweitete Betreuung gut vorbereitet, lediglich 62 von 1.422 Fachkräften können derzeit nicht in den Kindertagesstätten eingesetzt werden, da sie zur Risikogruppe gehören“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Eine Rückkehr zum umfassenden Betreuungsanspruch, wie er vor der Corona-Krise bestanden hat, ist dies jedoch nicht. Der Rechtsanspruch soll weiterhin ausgesetzt bleiben.

Eine Überprüfung der Notwendigkeit für eine Notbetreuung entfällt jedoch, wenn die neue Verordnung in Kraft tritt. Alle Eltern können nach Verfügbarkeit der Räume, des Hygienekonzeptes des jeweiligen Trägers und des vorhandenen Personals ihre Kinder ab dem 22. Juni wieder in die Kindertagesstätte geben. Die Stadt Oldenburg geht aber davon aus, dass weiterhin die Inanspruchnahme aufgrund verschiedenster Aspekte nicht in dem Maße sein wird, wie vor der Pandemie.

Die Vorgaben für den eingeschränkten Betrieb kommen vom Kultusministerium und sind von der Stadt Oldenburg nicht beeinflussbar.
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Mit Sicherheit Abwechslung in den Ferien

17.06.2020 22:04 Uhr

Ferienpass findet trotz Corona statt – Stadt plant mit bis zu 200 kostenfreien Angeboten – Programm in veränderter Form

Seit mehr als 40 Jahren ist der Ferienpass in der Stadt Oldenburg eine feste Größe für Jungen und Mädchen. Sorgen, dass die 47. Auflage in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen könnte, sind unbegründet. „Gerade in diesem Sommer, in dem wegen der Corona-Krise deutlich mehr Familien als sonst zu Hause bleiben dürften, ist der Ferienpass besonders wichtig“, weiß der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding. „Es wird ein abwechslungsreiches Programm geben, wenn auch in veränderter Form. Der Ferienpass wird nur Angebote enthalten, die unter den besonderen Bedingungen der aktuellen Situation auch tatsächlich umsetzbar sind“, kündigt Lammerding an. Die Veranstaltungen des Ferienpasses finden während der Sommerferien vom 16. Juli bis zum 26. August statt.

Aufgrund der niedersächsischen Verordnung gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 8. Juni können Angebote der Kinder- und Jugendhilfe mit bis zu zehn Personen inklusive der pädagogischen Fachkräfte stattfinden. Vor diesem Hintergrund können im Ferienpass in diesem Jahr nur Angebote der Kinder- und Jugendhilfe aufgenommen werden. „Hier arbeiten wir derzeit unter Hochdruck an einem spannenden Programm mit Angeboten von Vereinen und freien Trägern sowie eigenen städtischen Angeboten“, berichtet Stadtjugendpfleger Christian Fritsch.

Alle Veranstaltungen werden so geplant, dass sie die Auflagen der Landes-Verordnung berücksichtigen. Bewegungsangebote sollen möglichst im Freien stattfinden. „Vieles wird erst durch die Kreativität und das Engagement der Veranstalterinnen und Veranstalter möglich“, sagt Anne Lohmüller vom Ferienpassteam.

Eine weitere Besonderheit in diesem Ferienpass: Alle Veranstaltungen werden kostenlos angeboten. Dies ist in Zeiten, in denen sich Familien mit Kindern vielleicht keinen Urlaub leisten können, ein besonders wichtiger Beitrag zur Teilhabegerechtigkeit. Und nicht nur die Teilnahmegebühren entfallen in diesem Jahr, sondern auch die Grundgebühren in Höhe von drei Euro. „So wollen wir die Teilnahme am Ferienpass so niederschwellig wie nur möglich gestalten“, erklärt Christian Frisch.

In diesem Jahr geht die Sicherheit beim Ferienpass absolut vor. Es sind insbesondere mehrtägige und projektbezogene Kleingruppenangebote geplant, um eine häufig wechselnde Besetzung von Gruppen zu minimieren. „Nach dem aktuellen Planungsstand gehen wir von 150 bis 200 Angeboten aus“, so der Stadtjugendpfleger.

„Das bisher erarbeitete Angebot kann sich sehen lassen“, ist Jugendamtsleiter Frank Lammerding überzeugt. Es wird wieder eine bunte Mischung aus Kreativ- und Bastelangeboten geben. Daneben finden Fahrradtouren, Filmworkshops, Bandprojekte, Graffiti-Workshops, Schnitzeljagden und Hörspielproduktionen statt. Auch für Bewegungsangebote ist mit einem Fußballcamp und Hip Hop-Tanzkursen gesorgt. Darüber hinaus wird der Ferienpass spezielle Angebote für Mädchen wie Selbstbehauptungskurse und Hand/Brush-Lettering-Kurse enthalten. Und auch bildungsorientierte Angebote wie „Fiiep, Zäng, Schranz – ein E-Gitarren-Schnupperkurs“, Robotik für Anfänger, „Knut knotet Knoten“ sowie ein professionelles Bandcoaching und Crossover-Musikprojekte zählen zum Programm.

Neben den stadtweiten Ferienpassangeboten wird es auch viele stadtteilbezogene Programm-Bestandteile geben. So werden in diesem Sommer die Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit keine Schließzeiten haben und vermehrt Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in den Stadtteilen bereitstellen.

„Wir werden das Infektionsgeschehen und die Verordnungen auch in den kommenden Wochen genau im Blick haben. Wir können in diesem Jahr auch während der Sommerferien noch neue Veranstaltungen ins Programm aufnehmen und auf unserer Homepage einpflegen“, kündigt Christian Fritsch an. Ein regelmäßiger Blick auf die Ferienpass-Webseite lohnt sich also.

Zu finden sind die Veranstaltungen im Internet unter www.ferienpass-oldenburg.de. Über diese Homepage können sie auch gebucht werden.


Der Zeitplan für die Nutzerinnen und Nutzer des Ferienpasses:

• ab 22. Juni: Registrieren und ein Benutzerkonto einrichten; bis zum 29. Juni können Wunschveranstaltungen der eigenen Wunschliste hinzugefügt werden.
• 30. Juni/1. Juli: Die Wunschveranstaltungen werden verlost. Im Benutzerkonto können sich die Teilnehmenden informieren, welche Veranstaltungen sie zugelost bekommen haben. Die Ergebnisse werden auch per E-Mail mitgeteilt.
• 2. bis 9. Juli: Die zugelosten Veranstaltungen werden bestätigt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Veranstaltungen persönlich im Ferienpassbüro im Haus der Jugend, Von-Finckh-Straße 1, zu bestätigen. Erst mit der Bestätigung ist der jeweilige Platz auch wirklich reserviert.
• ab 9. Juli: Bis zum Ende der Ferien können Interessierte freie Plätze direkt buchen. Hierzu loggen sie sich wieder in ihrem Benutzerkonto ein und wählen die Veranstaltung aus, an der sie gerne noch teilnehmen möchten.

Fragen beantwortet das Ferienpassbüro unter Telefon 0441/235 80, die E-Mail-Adresse lautet ferienpass@stadt-oldenburg.de. Das Ferienpassbüro im Haus der Jugend, Von-Finckh-Straße 1, ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.15 Uhr geöffnet.
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Jugendarbeit mit Abstand und auf Anmeldung

11.06.2020 21:01 Uhr

Kinder- und Jugendtreffs öffnen die Türen wieder für Gruppenangebote

Freunde treffen, gemeinsam Musik hören, Tischkicker spielen oder Pizza backen: All das, was in den Kinder- und Jugendtreffs früher selbstverständlich war, ist für mehrere Wochen der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Nun sind die Freizeitstätten wieder geöffnet – allerdings mit neuen Rahmenbedingungen, an die sich alle erst einmal gewöhnen müssen: Der Besuch der Einrichtungen ist nur auf Anmeldung möglich, die Teilnehmerzahl und die Zeiträume sind begrenzt.

So sind Kleingruppenangebote in den Kinder- und Jugendtreffs seit dem 9. Juni wieder möglich. Nach vorheriger telefonischer Anmeldung können Kinder und Jugendliche Zeitfenster für inhaltlich definierte oder offene Gruppenangebote „buchen“. Dabei beschränkt sich die Gruppengröße auf maximal acht Teilnehmende sowie zwei Mitarbeitende. Jede Einrichtung hält dafür individuelle Ideen und Angebote vor, die per Telefon oder auf den Social-Media-Kanälen in Erfahrung gebracht werden können. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Auch in den Einrichtungen gelten die Abstands- und Hygieneregeln.

„Wir freuen uns, dass wir nun vorsichtig unsere Türen öffnen können, wenn auch unter besonderen Bedingungen und Regelungen“, sagt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Doch betont er auch, dass diese Art der Öffnung keinesfalls den Grundprinzipien der offenen Kinder- und Jugendarbeit entspräche. Durch die Hygienebestimmungen seien telefonische Anmeldungen mit Namen und Adressen sowie weitere infektionsschützende Maßnahmen aber sehr wichtig. „Deshalb müssen wir vorübergehend und ausnahmsweise über diese Prinzipien hinwegsehen“, hofft Fritsch auf Verständnis.

Nichtsdestotrotz freuen sich alle Mitarbeitenden auf die telefonischen Anmeldungen der Kinder und Jugendlichen und die Gruppenangebote in den Einrichtungen. Wenngleich die Freizeitstätten in eine Teilöffnung gehen, so bleiben viele der in den vergangenen Wochen entwickelten Alternativangebote, wie zum Beispiel die Angebote und Informationen auf den Social-Media-Kanälen, bestehen. Als erster Bereich mit persönlichem Kontakt war Ende Mai die Jugendberatung in Eins-zu-Eins-Begegnungen wieder hochgefahren worden.


So sind die Einrichtungen zu erreichen:

Freizeitstätte Ofenerdiek
 Instagram: freizeitstaette_ofenerdiek 
 Facebook: Freizeitstätte Ofenerdiek
 E-Mail: fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 601950

Freizeitstätte Bürgerfelde
 Facebook: Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde
 E-Mail: fst-buergerfelde@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 8850521

Freizeitstätte Osternburg
 Instagram: freizeitstaette_osternburg 
 Facebook: Freizeitstätte Osternburg
 E-Mail: fst-osternburg@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 25893

Freizeitstätte Kreyenbrück
 Instagram: diecafta 
 Facebook: Die Cafta – Freizeitstätte Kreyenbrück
 E-Mail: fst-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 44105

Abenteuer- und Bauspielplatz
 E-Mail: asp@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 502171

Jugendkulturzentrum Cadillac
 Instagram: cadillacoldenburg 
 Facebook: Cadillac Zentrum für Jugendkultur
 E-Mail: cadillac@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 235-3800

Freizeitstätte KIEK-IN
 E-Mail: freizeit@selam-lebenshilfe.de
 Telefon: 0441 361692-25

Mädchentreff
 Instagram: maedchentreff_oldenburg
  maedchenklub_oldenburg
  maedchenchannel_oldenburg
 Facebook: Mädchentreff Oldenburg
 E-Mail: treff@maedchenhaus-oldenburg.de
 Telefon: 0441 12864

Freizeitstätte „Die Villa“
 Instagram: freizeitstaette_die_villa 
 Facebook: Freizeitstätte „Die Villa“
 E-Mail: villa-wieselweg@verein-fuer-kinder.de
 Telefon: 0441 7705509

Freizeitstätte „Offene Tür Bloherfelde“
 Instagram: otbloherfelde
 E-Mail: ot.bloherfelde@googlemail.com
 Telefon: 0441 51898

Freizeitstätte „Frisbee“
 Instagram: awofrisbee 
 Facebook: Freizeitstätte Frisbee
 E-Mail: info@awo-frisbee.de
 Telefon: 0441 4853663
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Auf dem Abenteuerspielplatz läuft wieder alles glatt

11.06.2020 20:46 Uhr

Neuer Asphalt für 600 Quadratmeter große Mehrzweckfläche

Schweres Gerät war jetzt auf dem Abenteuerspielplatz am Brandsweg im Einsatz: Die Firma AS Asphaltsanierung GmbH hat die sanierungsbedürftige Mehrzweckasphaltfläche mit einer neuen Deckschicht versehen. Das Fachunternehmen aus Langwedel hatte sich großzügiger Weise bereit erklärt, den Belag für die 600 Quadratmeter große Fläche auf eigene Kosten aufzubringen. „Wir wollten den Kindern etwas Gutes tun“, sagt Geschäftsführer André Wegert. Auf dem runderneuerten Platz können die jungen Gäste nun unter anderem wieder bei besten Bedingungen Basketball spielen, Roller und Inliner fahren. „Die Kinder freuen sich riesig über den neuen glatten Belag“, berichtet der Leiter des Abenteuerspielplatzes, Martin Haff.

Für eine Umsetzung wie aus einem Guss sorgte ein so genannter Einbauzug im DSK-Verfahren. DSK steht für „Dünne Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise“. Mit Hilfe der Verlegemaschine, die vor Ort das aufzubringende Mischgut herstellt, haben die Mitarbeiter Otto Thyen und Udo Dust den Belag naht- und kantenlos eingebaut und anschließend gewalzt. Mit diesem Verfahren werden in Oldenburg jährlich etwa 50.000 bis 60.000 Quadratmeter Straßen und Radwege saniert.
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Kinderuni im Stadtmuseum: Von Grafen, Rittern und Burgfräulein

09.06.2020 21:37 Uhr

Anmeldung bis 15. Juni

Kinder ab acht Jahren können am Samstag, 20. Juni, im Rahmen der Kinderuni im Stadtmuseum in die Welt der Ritter, Grafen und Burgfräulein eintauchen. Gemeinsam mit Museumsvermittlerin Dörte Mittwollen erforschen die Kinder, wie die Menschen vor 500 Jahren in Oldenburg gelebt haben und was zum Beispiel alles zu einer Burg gehört. Im Atelier bauen die Kinder im Anschluss aus Styropor und anderen Materialien eine eigene Burg. Es können auch eigene Figuren dafür mitgebracht werden.

Der Workshop geht von 15 bis 17.30 Uhr und kostet 5 Euro. Anmeldungen sind bis Montag, 15. Juni, möglich per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403. Die Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln werden berücksichtigt: So ist die Teilnehmerzahl auf acht Kinder begrenzt. Jedes Kind bekommt einen Arbeitsplatz und die zugehörigen Materialien. Ein Besuch der Ausstellung findet leider nicht statt.
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Team Wendehafen ist zurück auf gewohntem Kurs

03.06.2020 17:28 Uhr

Jugendberufshilfe: Beratungen finden wieder im Haus Bloherfelder Straße 39 statt

Raus aus dem Krisen-Modus, zurück zum gewohnten Kurs: Für Beratungen im Rahmen der Jugendberufshilfe öffnet das zum Amt für Jugend und Familie gehörende Team Wendehafen wieder seine Räumlichkeiten im Haus an der Bloherfelder Straße 39. Die Beratung richtet sich unter anderem an Schülerinnen und Schüler, die schulmüde sind und schulverweigerndes Verhalten zeigen, aber auch an junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die sich im Übergang von der Schule in den Beruf befinden und Unterstützungsbedarf haben. „Es ist sehr wichtig, dass diese Leistungen der Jugendhilfe jetzt, zum Ende des Schuljahres, wieder hochgefahren werden dürfen und die jungen Menschen in den entscheidenden letzten Schulwochen hier die passende Unterstützung erhalten“, freut sich Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Das Team Wendehafen führt als kommunale Jugendhilfe Angebote und Dienstleistungen der Jugendsozialarbeit durch. Unter diesem Dach sind die Projekte PACE (Pro-Aktiv-Center), „Jugend stärken im Quartier“, MAzO (Mein Azubi Oldenburg), „Netwin 3.0“ (Unterstützung von Zugewanderten bei der Arbeitsmarktintegration) und die Bildungsberatungsstelle „gewusst wie, gewusst wo“ der VHS Oldenburg tätig.

Das Team Wendehafen hält unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzvorschriften folgende Angebote nach vorheriger Terminvereinbarung (per E-Mail an teamwendehafen@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2973) bereit:
 • Beratungen für Minderjährigen und ihre Eltern;
 • Beratungen für junge Erwachsene;
 • Beratungen für Lehrkräfte;
 • Beratungen für Betriebe;
 • Beratungen sind auch per E-Mail oder telefonisch möglich.


Beratungen für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler sind auch in Schulen möglich, sofern diese ihre Zustimmung gegeben haben.

Die Beratungen und die Einzelfallhilfe im Team Wendehafen werden durch 14 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sichergestellt.
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Jugendfreizeitstätten öffnen vorsichtig ihre Türen

01.06.2020 17:55 Uhr

Ab sofort sind Eins-zu-Eins-Angebote nach vorheriger Terminvergabe möglich

Viele Kinder, Jugendliche und Familien warten schon lange darauf: Die Oldenburger Jugendfreizeitstätten und das Jugendkulturzentrum Cadillac öffnen ab sofort wieder ihre Türen. Eine Rückkehr zum normalen Alltag bedeutet dies jedoch noch nicht: Denn auch nach der Wiederöffnung bleibt Vorsicht das Gebot der Stunde. Abstands- und Hygieneregeln nach der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus müssen eingehalten werden. Als erster Bereich soll die Jugendberatung in Eins-zu-Eins-Begegnungen „hochgefahren“ werden, informiert Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Zuletzt waren diese Gespräche nur telefonisch oder mit einem Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern außerhalb der Einrichtungen möglich. Nun können die pädagogischen Fachkräfte dieses Angebot nach vorheriger telefonischer Terminvergabe auch wieder innerhalb der Gebäude machen.

Auch Musik-, Kreativ- und Spielangebote finden wieder statt. Sie können von Kindern und Jugendlichen aber nur einzeln oder mit ihren im selben Haus lebenden Geschwistern wahrgenommen werden. Es ist ebenfalls eine vorherige Anmeldung für ein bestimmtes Zeitfenster nötig. „Die Angebote müssen so gestaltet werden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sie risikolos in Anspruch nehmen können“, erläutert Christian Fritsch. Nicht jedes Spiel oder jeder Sport ist geeignet, aber es bleiben genug Möglichkeiten, in denen der Abstand gewahrt werden kann. Als Beispiele nennt er Bastelangebote an einem großen Tisch, Billard, Tischtennis und Air-Hockey oder auch die Nutzung von Spielekonsolen. Alle Gegenstände sollen nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Zur Rückverfolgung etwaiger Infektionsketten werden die Kontaktdaten der Gäste dokumentiert.

Mehr als zwei Monate waren die Einrichtungen geschlossen. In der Zwischenzeit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur gründlich aufgeräumt, sondern auch Kontakt zu ihrem jungen Publikum gehalten und mit kreativen Ideen und digitalen Angeboten für Abhilfe gegen Langeweile gesorgt. Angebote wie Videochats, Podcasts oder E-Sports-Spiele bleiben ebenso bestehen wie Ausleihmöglichkeiten von Spielen und Büchern für zuhause.

Zu den Einrichtungen der Jugendarbeit zählen die neun stadtteilbezogenen Jugendfreizeitstätten in öffentlicher und freier Trägerschaft
- Freizeitstätte Bürgerfelde
- Freizeitstätte Kreyenbrück
- Freizeitstätte Ofenerdiek
- Freizeitstätte Osternburg
- Freizeitstätte „Kiek-In“ (Selam Lebenshilfe gGmbH)
- Mädchentreff (Mädchenhaus Oldenburg e.V.)
- Freizeitstätte „Die Villa“ (Verein für Kinder e.V.)
- Freizeitstätte „Offene Tür Bloherfelde“ (Ev. Kirchengemeinde Bloherfelde)
- Freizeitstätte „Frisbee“ (AWO)
 sowie das Jugendkulturzentrum Cadillac und der Abenteuerspielplatz, der bereits seit dem 25. Mai für eine begrenzte Zahl von Teilnehmenden und nach vorheriger Terminvergabe geöffnet ist.
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Kinder entdecken ihren grünen Daumen

29.05.2020 09:27 Uhr

„Naschgarten“ als neues Angebot auf dem Abenteuerspielplatz

Naschen kann durchaus gesund sein – und zwar dann, wenn es sich um süße Beeren, saftiges Obst und knackiges Gemüse handelt. Säen, naschen und ernten: All das können Kinder jetzt in einem neuen Angebotsbereich auf dem Abenteuerspielplatz am Brandsweg 60 in Eversten. Im frisch fertiggestellten ökologischen Bauerngarten entdecken sie ihren grünen Daumen.

Dieser „Naschgarten“ ergänzt auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Areal andere Freiluftbereiche wie Hüttendorf, Ponyhof, Wasserbaustelle und Zaubergarten. Mit einem schönen Staketenzaun wurde das Beet vor dem Gewächshaus nun „kaninchensicher“ gemacht. In dem Bauerngarten pflanzen Kinder seit dem vergangenen Montag zusammen mit Mitarbeiterin Trix Stache heimische Beeren wie Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren, die sie schon bald ernten können. Im neuen Gewächshaus wurden bereits vor Wochen Gemüsepflanzen vorgezogen, berichtet Martin Haff, Leiter des Abenteuerspielplatzes. Kartoffeln, Gurken, Salate, Tomaten, Kürbisse, Kohlrabi und Co. können nun im Freiland in die Erde gebracht, später geerntet und von den Kindern zubereitet werden.

Zum Bauerngartenbereich zählt auch die neue Obstwiese mit Obstgewächsen (Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen und Weintrauben). Dort können die Kinder im Spätsommer Obst für Torten und Marmeladen ernten. „Wir freuen uns über einen neuen Naturerlebnisbereich für alle Sinne, den Geschmackssinn im Besonderen“, sagt Martin Haff.

Auch an die Tierwelt wurde gedacht: mit Nistkästen für Vögel und Insekten, insbesondere für Wildbienen, mit einer Benjeshecke, mit Stein- und Totholzhaufen sowie entsprechenden Wildblumen. Als Naturdünger kam der Pferdemist aus dem Ponybereich zum Einsatz.

Das Außengelände des Abenteuerspielplatzes ist seit Montag, 25. Mai, wieder geöffnet – allerdings nur nach vorheriger Anmeldung und Buchung von Spielzeiten unter Telefon 0441 592171.
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Auf der Spur der Steine

29.05.2020 09:20 Uhr

Schnitzeljagd mit der Cafta Kreyenbrück

In Zeiten von Homeschooling und Kontaktbeschränkungen braucht es für Kinder und Jugendliche neue Anlässe, um trotz Corona draußen zu sein. Die „Cafta – Freizeitstätte Kreyenbrück“ lädt deshalb zur Steinschnitzeljagd ein: Zusammen mit Studierenden der Hochschule Emden wurden Steine bunt bemalt und am vergangenen Montag in der Umgebung der Freizeitstätte und auf dem Utkiek versteckt. Kinder und Jugendliche aus Kreyenbrück sind dazu aufgerufen, die Steine zu suchen und sie wieder zur Cafta in die Brandenburger Straße 38 zu bringen – für jeden Stein gibt es einen Gutschein. Eingetauscht werden können sie von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr. „Wir sind gespannt, wie lange es dauert, bis alle wieder da sind“, sagt Cafta-Leiterin Katrin Wiese.

Weitere Informationen gibt es bei Instagram unter @diecafta
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Stadt öffnet Abenteuerspielplatz nach Voranmeldung

19.05.2020 18:44 Uhr

Außenbereich steht ab 25. Mai wieder zur Verfügung – Spielzeit telefonisch buchbar

Die Corona-Krise stellt vor allem Familien mit Kindern auf eine Belastungsprobe. Durch die Kontaktbeschränkungen fehlen vielen Kindern wichtige soziale Kontakte und eine Umgebung, in der sie sich austoben können. Für Entlastung und Abwechslung sorgt ab Montag, 25. Mai, wieder der Abenteuerspielplatz am Brandsweg 60. Das Spielplatz-Team hat zusammen mit dem Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit der Stadt Oldenburg ein Nutzungskonzept entwickelt. Das Konzept trägt den Abstands- und Hygiene-Bestimmungen der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Rechnung und hat vom Gesundheitsamt grünes Licht erhalten.

So steht das 9.000 Quadratmeter große Areal künftig nur vier Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren gleichzeitig zur Verfügung. Gegebenenfalls können Geschwisterkinder noch dazukommen. Die unterschiedlichen Bereiche können dann jeweils für eineinhalb Stunden nur einzeln (oder zusammen mit im selben Haushalt lebenden Kindern) genutzt werden. In den Spielbereichen stehen pädagogische Fachkräfte für die Eins-zu-Eins-Betreuung bereit. Mit ihnen zusammen können die Kinder bei der Versorgung der vier Ponys mithelfen, im Hüttendorf bauen, spielen, am Lagerfeuer kokeln oder Stockbrot backen, im Gartenbereich pflanzen, gießen, basteln und filzen oder mit Rollern oder Einrädern über die Asphaltfläche flitzen.

Ganz wichtig: Für die Spielzeiten muss man sich vorab beim Abenteuerspielplatz anmelden. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich schon auf die Kinder“, berichtet Leiter Martin Haff. Regelmäßige Besuchskinder, mit denen das Spielplatz-Team bereits in Kontakt steht, werden direkt angesprochen, um sie auf das Angebot aufmerksam zu machen. Um freie Zeitfenster in den einzelnen Spielbereichen zu buchen, können sich Interessierte montags, dienstags, mittwochs und freitags zwischen 10.30 und 12 Uhr sowie donnerstags zwischen 14.30 und 16 Uhr telefonisch unter der Nummer 592171 melden.

Alle Angebote finden ausschließlich im Freien statt, eine Mund-Nasen-Maske muss nicht getragen werden. Benutzte Werkzeuge und Gerätschaften werden nach jeder Spielzeit desinfiziert.

Buchbare Spielzeiten auf dem Abenteuerspielplatz sind montags bis freitags, jeweils von 10 bis 18 Uhr.
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Geschlossen, aber immer da

16.05.2020 11:36 Uhr

Mit Ideenreichtum durch die Krise: Jugendfreizeitstätten erreichen Kids auf vielen Kanälen

Die Kinder- und Jugendtreffs in Oldenburg sind seit rund zwei Monaten geschlossen, trotzdem sind die Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unvermindert da. Die neun Freizeitstätten, der Abenteuer-und Bauspielplatz und das Jugendkulturzentrum Cadillac mussten aufgrund der Corona-Pandemie zwar ihre direkten Angebote vor Ort einstellen. Doch die Pädagoginnen und Pädagogen haben sich davon nicht unterkriegen lassen. „Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war das eine ganz neue Herausforderung und eine gewaltige Umstellung, die ihnen sehr gut gelungen ist. Sie schaffen es, mit großem Ideenreichtum auf vielen Kanälen die Kids zu erreichen“, freut sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Aktuell und in den vergangenen Wochen werden die Angebote der Jugendarbeit in kreativer Form zu den Jugendlichen gebracht. Es finden viele Distanzangebote, digitale Angebote und aufsuchende Angebote mit einer guten Resonanz statt. Das ist wichtig, um an den Jugendlichen dran zu bleiben“, betont Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie.

„So unterschiedlich und facettenreich die Jugendfreizeitstätten in ihrer Ausrichtung sind, so kreativ und vielfältig sind auch ihre derzeitigen Alternativangebote“, erläutert Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. So hat die Freizeitstätte Ofenerdiek eine „Leine gegen Langeweile“ geknüpft, an der kleine Tüten mit Holzbausätzen zum Mitnehmen und Zuhause-Basteln befestigt sind. Es gibt Spiel- und Buchausleihmöglichkeiten, wie zum Beispiel in der Freizeitstätte „Die Villa“ und in der Freizeitstätte Kreyenbrück. Der Abenteuerspielplatz bietet Kindern an, sich Holzleisten am Eingangstor abzuholen, zu Hause bunt zu bemalen und die gestalteten Bretter bei Wiederöffnung auf dem Abenteuerspielplatz zu platzieren. Die Freizeitstätte „Kiek-In“ nutzt die Zeit der Pandemie derweil für den Umbau ihrer neuen Räumlichkeiten.

Neben diesen analogen Distanzangeboten hat insbesondere die digitale Kinder- und Jugendarbeit Einzug in die Freizeitstätten gehalten. „Durch die digitalen Möglichkeiten wie E-Mail-Newsletter, Facebook-Seiten und Instagram-Accounts können junge Menschen trotz Schließung kontaktiert, informiert und ihnen Angebote und Ideen für Zuhause gemacht werden“, sagt Carina Buschmann, Koordinatorin der offenen Kinder- und Jugendarbeit. So verfügen mittlerweile viele der Freizeitstätten über eine Facebook- und Instagram-Seite und posten dort regelmäßig Neuigkeiten.

Blog, Kreativ-Challenge und On-Line-Dance
 Die Freizeitstätte Frisbee in Krusenbusch hat beispielsweise den „Frisbee-Corona-Blog“, kurz FCB, ins Leben gerufen und postet täglich auf Facebook und Instagram verschiedene Bastelideen und Anleitungen für kleine Experimente. Der Mädchentreff hat in Zusammenarbeit mit den Projekten maedchen#channel und Mädchen*KLUB vom Mädchenhaus e.V. die Kreativ-Challenge „4 Wörter – 1 Werk“ ausgeschrieben, an der Mädchen noch bis zum 20. Mai teilnehmen können (nähere Infos gibt es dazu auf der Homepage und der Facebook-Seite des Mädchentreffs). Die Freizeitstätte „Die Villa“ feiert in diesem Monat zehnjähriges Bestehen und bietet auf Instagram und Facebook ein großes Jubiläums-Quiz an.


Auch Angebote wie die Produktion eines eigenen Hörspiels in der Freizeitstätte Bürgerfelde und die Aufnahme eines Podcasts in der Freizeitstätte Ofenerdiek sind zurzeit auf digitalem Weg in Arbeit. Darüber hinaus finden Angebote per Videokonferenz statt, wie zum Beispiel in der Freizeitstätte „Offene Tür Bloherfelde“. Dort werden virtuelle Gruppenangebote wie die Mädchen-, Musik- und Spielegruppe über Skype angeboten. Die Freizeitstätten Ofenerdiek und Osternburg planen zudem E-Sports-Fußballspiele auf der Playstation. Und die Freizeitstätte Kreyenbrück lädt zum „On-Line-Dance“.

Corona-Frust von der Seele singen
 Fest im Griff hat die Corona-Pandemie auch das Jugendkulturzentrum Cadillac. Zahlreiche Konzerte mussten in den vergangenen Wochen verschoben und neu terminiert werden. Den Corona-Frust von der Seele singen kann man sich trotzdem: Schon dreimal wurde das Mitsing-Konzert „Sing das Ding!“ mit den Musikern Marco Neumann und Marcus Friedeberg als Wohnzimmer-Edition im Live-Stream auf Youtube übertragen und hat dabei eine beachtliche Fangemeinde gefunden.

Auf ein positives Echo stoßen die Umstellungen auch in den anderen Freizeitstätten: Viele junge Oldenburgerinnen und Oldenburger nehmen die neuen Angebote gerne an, telefonieren, chatten und posten. „Viele dieser neuen Formate werden sicher auch nach der Krise weiter genutzt werden“, ist Jugendamtsleiter Frank Lammerding überzeugt.

Schritte zur Wiedereröffnung
 Mit Blick auf eine eventuelle schrittweise Wiederöffnung der Jugendfreizeitstätten ist es zunächst das Ziel, Jugendberatungen in einer Eins-zu-Eins-Begegnung anzubieten. Sofern es Anpassungen in der aktuellen Verordnung des Landes zur Bekämpfung der Corona Pandemie gibt, ist eine Öffnung für Kleingruppen, zum Beispiel im Rahmen außerschulischer Bildungsangebote, angedacht. Dazu entwickeln derzeit alle Jugendfreizeitstätten ein abgestimmtes Öffnungskonzept, so Lammerding. 

Neben den zahleichen Online-Angeboten gegen die Langeweile sind alle Einrichtungen nach wie vor per Telefon und E-Mail zu erreichen. Sie bieten telefonische Sprechzeiten zur Beratung oder zum einfachen Plaudern für die jungen Menschen an. Darüber hinaus feilen alle Einrichtungen an weiteren Ideen. Ein regelmäßiger Blick auf die Social-Media-Kanäle und Homepages der Einrichtungen lohnt sich also.


 So sind die Einrichtungen zu erreichen:

Freizeitstätte Ofenerdiek
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/jfs-ofenerdiek.html
 Instagram: freizeitstaette_ofenerdiek 
 Facebook: Freizeitstätte Ofenerdiek
 E-Mail: fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 601950


Freizeitstätte Bürgerfelde
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/freizeitstaette-buergerfelde.html
 Facebook: Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde
 E-Mail: fst-buergerfelde@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 8850521


Freizeitstätte Osternburg
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/fst-osternburg.html
 Instagram: freizeitstaette_osternburg 
 Facebook: Freizeitstätte Osternburg
 E-Mail: fst-osternburg@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 25893


Freizeitstätte Kreyenbrück
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/freizeitstaette-kreyenbrueck.html
 Instagram: diecafta 
 Facebook: Die Cafta – Freizeitstätte Kreyenbrück
 E-Mail: fst-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 44105


Abenteuer- und Bauspielplatz
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/asp.html
 E-Mail: asp@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 502171


Jugendkulturzentrum Cadillac
 Homepage: https://www.oldenburg.de/startseite/kultur/freizeitstaetten/cadillac.html
 Instagram: cadillacoldenburg 
 Facebook: Cadillac Zentrum für Jugendkultur
 E-Mail: cadillac@stadt-oldenburg.de
 Telefon: 0441 235-3800


Freizeitstätte KIEK-IN
 Homepage: http://www.selam-lebenshilfe.de/angebote/familie-freizeit/kiek-in/
 E-Mail: freizeit@selam-lebenshilfe.de
 Telefon: 0441 361692 – 25


Mädchentreff
 Homepage: https://maedchenhaus-oldenburg.de/maedchentreff/
 Instagram: maedchentreff_oldenburg
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  maedchenchannel_oldenburg
 Facebook: Mädchentreff Oldenburg
 E-Mail: treff@maedchenhaus-oldenburg.de
 Telefon: 0441 12864


Freizeitstätte „Die Villa“
 Homepage: http://www.verein-fuer-kinder.de/index.php?id=96
 Instagram: freizeitstaette_die_villa 
 Facebook: Freizeitstätte „Die Villa“
 E-Mail: villa-wieselweg@verein-fuer-kinder.de
 Telefon: 0441 12864


Freizeitstätte „Offene Tür Bloherfelde“
 Homepage: https://bloherfelde-ot.de/
 Instagram: otbloherfelde
 E-Mail: ot.bloherfelde@googlemail.com
 Telefon: 0441 51898


Freizeitstätte „Frisbee“
 Homepage: https://www.awo-ol.de/Begegnung-Freizeit/Freizeitstaette-Frisbee/
 Instagram: awofrisbee 
 Facebook: Freizeitstätte Frisbee
 E-Mail: info@awo-frisbee.de
 Telefon: 0441 4853663
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Lesen lernen mit TigerBooks

08.05.2020 19:11 Uhr

Stadtbibliothek Oldenburg bietet digitale Kinderbücher an

Die Stadtbibliothek Oldenburg bietet nun eine neue App zur Leseförderung bei Kindern an. „TigerBooks“ bringt die Geschichten beliebter Kinderbuch-Stars auf Smartphones und Tablets. Dabei werden zusätzlich Lern- und Lesespiele, Vorlesefunktion, Animationen und Audiorecorder angeboten. Die Kinder können in der App selber lesen oder sich den Text vorlesen lassen. Auch Titel auswählen und laden ist ganz einfach – die Anwendung ist völlig kindersicher, werbefrei und bietet keine Kaufmöglichkeiten. Da die digitalen Kinderbücher online und offline genutzt werden können, ist TigerBooks auch für unterwegs geeignet. Das neue Angebot für Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren ist für alle Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek Oldenburg kostenlos.

Die App gibt es für Mobilgeräte mit Android- oder iOS-System zum kostenlosen Download. Bei der Anmeldung wählen Nutzerinnen und Nutzer die Stadtbibliothek Oldenburg aus und loggen sich dann mit den Nutzerdaten ein (Bibliotheksausweisnummer und Passwort). Der kostenlose Zugang steht dann für drei Tage zur Verfügung, um auf etwa 6.000 Kinderbuchtitel zugreifen zu können. In dieser Zeit können sich Nutzerinnen und Nutzer beliebig oft in der App an- und abmelden. Eine erneute Ausleihe des Kinderbuches ist nach Ablauf der Frist möglich, sofern die begrenzte Anzahl an Zugängen nicht vergeben ist.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Freizeitstätte Ofenerdiek: Jetzt auch als Podcast

08.05.2020 19:08 Uhr

Erzieher weiten digitale Kinder- und Jugendarbeit aus

Durch die Corona-Krise sind die Türen der Freizeitstätte Ofenerdiek inzwischen seit mehreren Wochen geschlossen. Die Kinder- und Jugendarbeit steht jedoch nicht still, sondern zeigt, was digital möglich ist. Mit einem Podcast, einer Art Radiosendung, die jederzeit über das Internet abgerufen oder als Datei heruntergeladen werden kann, meldet sich die Freizeitstätte Ofenerdiek aus der „kinderfreien“ Zeit zurück. „Was macht eigentlich eine Freizeitstätte, wenn sie in der Corona-Zeit geschlossen ist? Digitale Jugendarbeit zum Beispiel – für Stillstand ist keine Zeit. Wir sind natürlich auf den üblichen Kanälen wie Instagram und Facebook unterwegs, haben aber auch neue Ideen wie den Podcast, um zu unseren Kindern den Kontakt zu halten“, erklärt Markus Schütte von der Freizeitstätte Ofenerdiek.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Deters teilt er in dem Podcast seine Erlebnisse aus der Corona-Krise. Außerdem sprechen sie mit Stadtjugendpfleger Christian Fritsch, der per Telefon hinzugeschaltet wurde, über die aktuellen Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit. „Was mich sehr freut, ist, wie kreativ und motiviert die Jugendfreizeitstätten – unter diesen veränderten Bedingungen – neue Formen der Jugendarbeit entwickeln und ausbauen. Der Podcast aus Ofenerdiek ist zweifellos ein Leuchtturmprojekt der digitalen Jugendarbeit. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Folgen und die Resonanz der Jugendlichen“, so Fritsch.

Digitale Kinder- und Jugendarbeit bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten: Die Freizeitstätte Ofenerdiek hat erst kürzlich einen Instagram-Kanal eröffnet, und auch Fifa E-Sportsspiele mit einer anderen Freizeitstätte finden weiterhin statt. „Nur, weil wir derzeit vor Ort kein Programm anbieten können, heißt es nicht, dass wir nicht doch Spaß nach Hause bringen können. Langeweile hat bei uns keine Chance“, sagt Christoph Deters. Auch für den neuen Podcast sind schon weitere Folgen in Planung. Dabei dürfen die Kinder und Jugendlichen aus Ofenerdiek aber nicht nur zuhören – mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Von Themenvorschlägen bis zum Anruf in der Sendung ist alles möglich. Ein zweiter Podcast ist bereits in Planung, dabei steht das Thema Ausbildung im Mittelpunkt.

Der Podcast der Jugendfreizeitstätte ist auf oldenburg.de/freizeitstaetten zu finden. Die Freizeitstätte Ofenerdiek ist per Telefon unter 0441 601950 oder per E-Mail an fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de erreichbar.
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Stadt öffnet Spielplätze

06.05.2020 20:31 Uhr

Schilder und Absperrungen werden entfernt – Auch Skateranlagen stehen wieder zur Verfügung

Die etwa einhundert Spielplätze in der Stadt sind seit dem 6. Mai wieder nutzbar. Die Stadt entfernt Absperrbänder und Schilder. Der Besuch und die Nutzung der Spielplätze durch Kinder bis zum 12. Lebensjahr ist unter Aufsicht einer volljährigen Person zulässig. Die derzeit geltenden Abstandsregeln von 1,5 Metern müssen dabei eingehalten werden. Die städtischen Spielplätze waren am 16. März gesperrt worden. Auch diese Maßnahme diente dazu, eine Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Die Skateranlagen in Eversten und Kreyenbrück sind ebenfalls seit dem 6. Mai wieder geöffnet.
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Stadt findet Caterer für Kochboxen

06.05.2020 20:12 Uhr

Ersatzangebot für Kinder und Jugendliche in Zeiten der Mensaschließung

Die Schulen und Kindertagesstätten in der Stadt Oldenburg sind aufgrund der Corona Pandemie geschlossen, es wird lediglich eine Notbetreuung angeboten. Die Schließung dieser Einrichtungen hat auch zur Folge, dass die Kinder und Jugendlichen derzeit kein Mittagessen in den Einrichtungen erhalten können. Die Mensen werden auch in der jetzt beginnenden langsamen Wiederaufnahme des Schulbetriebes weiter geschlossen bleiben. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche von Familien, die bisher das Mittagessen in den Schulen und Kitas bekommen haben und dies aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes finanziert wurde. Dies betrifft Haushalte aus dem Leistungsbezug der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem SGB XII, von Wohngeld oder Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Das zuständige Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat nun aktuell auch eine Anlieferung zu den betroffenen Familien im Rahmen der Leistungen für Bildung und Teilhabe zugelassen. Die Stadt Oldenburg hat diese Möglichkeit aufgegriffen und einen Caterer gefunden, der sich bereit erklärt hat, den bedürftigen Kindern und Jugendlichen wöchentlich sogenannte Kochboxen zu liefern. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist in solch kurzer Zeit eine derart konstruktive Alternative zur Essensanlieferung gefunden zu haben, die täglich nicht hätte realisiert werden können“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Ich möchte mich schon an dieser Stelle für das Angebot und die zügige Realisierung durch die Firma Vita Catering bedanken, so Sachse weiter.

Berechtigte Eltern können ab Mittwoch, 6. Mai, eine solche Vita-Koch-Box telefonisch 04407 328 5014, per Mail oder online www.vita-catering.de bestellen. Auf der Homepage können die Menüs eingesehen und bestellt werden. Die Vita-Koch-Box erfüllt alle erforderlichen Bedingungen für Lebensmittellieferungen. In der Vita-Koch-Box sind alle notwendigen Lebensmittel enthalten, um das bestellte Menü anhand des mitgelieferten Rezeptes kochen zu können. Die mitgelieferten Rezepte sind in deutscher und englischer Sprache verfasst und sind einfach umzusetzen. Zu dem Hauptgericht wird darüber hinaus täglich Obst als Dessert zur Verfügung gestellt.

Die Lieferung der Boxen erfolgt nach der Bestellung sonntags oder montags immer für 5 Tage (Montag bis Freitag) an die Hauptadresse/Haustür der berechtigten Haushalte. Die berechtigten Familien, die bislang schon Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhielten, werden schriftlich vom Amt für Teilhabe und Soziales über diese alternative Hilfeleistung informiert. Rückfragen zum Verfahren beantwortet auch das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444.
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Stadt bereitet Schulen auf Unterrichtsbeginn vor

22.04.2020 18:38 Uhr

Umfangreiche Hygiene- und Abstandsregeln

Wenn in wenigen Tagen an den Oldenburger Schulen der Unterricht wieder langsam beginnt, dann wird er deutlich anders aussehen als vor der Unterbrechung durch die Coronakrise.

„Um die geltenden Voraussetzungen zu erfüllen, erhalten alle Oldenburger Schulen kurzfristig ein sogenanntes Starterkitt. Dieses besteht aus Händedesinfektionsmittel in kleinen Flaschen, Flächendesinfektionsmittel, Einmalhandschuhen für pädagogische Kräfte, Alltagsmasken sowie Flatterband und Bodenklebestreifen, um die Abstandsregeln besser sichtbar zu machen“, sagt Oldenburgs Schuldezernentin Dagmar Sachse.

Zur Vermeidung der Übertragung des Virus muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 15 Schülerinnen und Schüler. 

Zu den Hygienestandards sagt der Leiter des Oldenburger Gesundheitsamtes Dr. Holger Petermann: „Es gibt laut derzeitigem wissenschaftlichem Stand keinen Grund, sich die Hände mit warmem Wasser zu waschen. Kaltes Wasser hat denselben Effekt, entfernt also genauso gut Keime. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände“. Seife und Papierhandtücher werden in den Schulen ausreichend zur Verfügung stehen.

Schülerinnen und Schüler mit Vorerkrankungen sollten sich an ihre Hausärztinnen und Hausärzte wenden und sich gegebenenfalls krankschreiben lassen.

Noch eine Bitte hat die Stadt an alle, die wieder zur Schulen kommen können. In den kommenden Wochen wäre es sehr gut, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad zur Schule kommen würden. Dies würde die Schülerbeförderung entlasten. Diese unterliegt ebenfalls den Abstandsregeln der Coronabestimmungen und ist damit aktuell schwerer zu organisieren.
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Kita-Plätze: Online-Anmeldung wieder möglich

17.04.2020 18:19 Uhr

Anmeldeportal steht ab 19. April zur Verfügung

Die Online-Anmeldung für Plätze in der Kindertagesbetreuung wird ab Sonntag, 19. April, wieder freigeschaltet. Das Verfahren war aufgrund des unterschiedlichen Bearbeitungsstandes von Anmeldungen während der Corona-bedingten Kita-Schließungen ausgesetzt worden.

Eltern, die noch nicht mit einem Platz in einer Krippe oder einem Kindergarten versorgt werden konnten, wird geraten, sich jeweils nur für einen Platz gleichzeitig anzumelden, um bei einer möglichen Platzabsage umgehend mit einer weiteren Anmeldung reagieren zu können.

Der Fachdienst Kindertagesbetreuung im Amt für Jugend und Familie weist darauf hin, dass in diesem Jahr noch weitere Kindertagesstätten in der Stadt Oldenburg an folgenden Standorten in Betrieb gehen sollen:

• Gerhard-Stalling-Straße, geplante Eröffnung 1. August 2020, vier Gruppen (zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen); 
• Bodenburgallee, geplante Eröffnung 1. September 2020, zwei Gruppen (eine Krippen- und eine Kindergartengruppe);
• Hannah-Ahrendt-Straße, geplante Eröffnung 1. Oktober 2020, sechs Gruppen (drei Krippen- und drei Kindergartengruppen);
• Brookweg, geplante Eröffnung 1. November 2020, drei Gruppen (zwei Krippen- und eine Kindergartengruppe).


Die Inbetriebnahme der Kindertagesstätten, die sich Bau befinden, kann sich auf Grund der aktuellen Situation verzögern.


Das Anmeldeportal ist im Internet unter https://www.oldenburg.kitaav.de zu finden.
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Wenn per Skype Dialoge entstehen

12.04.2020 14:16 Uhr

Hörspiel-Projekt der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde mit Profi-Schauspielern

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen ist derzeit vieles anders als gewohnt: In der Corona-Krise fallen Schule und Vereinsaktivitäten weg, auch der Kontakt zum Freundeskreis ist sehr eingeschränkt. Das Leben spielt sich größtenteils in den eigenen vier Wänden ab. Doch auch in diesem Mini-Kosmos kann man zu einem Teil von etwas Großem werden – das zeigt ein neues Hörspiel-Projekt der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde. „Wir wollen der sozialen Vereinsamung und der aufkommenden Langeweile etwas entgegensetzen“, hat sich Nils Naumann vorgenommen – und zusammen mit den Oldenburger Schauspielern und Regisseuren Eike Weinreich und Martin Kammer ein unkonventionelles Vorhaben auf den Weg gebracht.

Und so funktioniert die gemeinsame Arbeit zwischen den Profis und den jungen Teilnehmenden: Kommuniziert wird per Handy, Skype, Videokonferenz und Chat. Weinreich und Kammer entwickeln mit den Kindern und Jugendlichen ein Ausgangsszenario, das die aktuelle Situation in Zeiten der Pandemie aufgreift, in der Schülerinnen und Schüler der sozialen Interaktion beraubt zu Hause bleiben müssen. In Anlehnung an Erich Kästners Roman „Das fliegende Klassenzimmer“ lautet der Arbeitstitel des Hörspiels „Das verschlossene Klassenzimmer“. Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich selbst eine Rolle auszudenken, den Handlungsstrang weiterzuspinnen und bei Schnitt und Produktion mitzuwirken. „Wir verarbeiten die Beiträge weiter, formulieren sie in Dialoge und erstellen daraus eine Hörspielfassung“, erläutern Eike Weinreich und Martin Kammer. Diese Hörspielfassung sollen die Jugendlichen in verteilten Rollen einsprechen, die Geräusche selber produzieren und, wenn möglich, auch Musik einspielen. Die Projektleiter machen aus den Aufnahmen dann ein „Gesamtkunstwerk“.

Die Freizeitstätte Bürgerfelde gehört zum Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg. Fachdienstleiter Christian Fritsch freut sich, dass die Jugendarbeit trotz geschlossener Einrichtungen und trotz der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen nicht brach liegt: „Ich bin sehr angetan von den kreativen Ideen der Kolleginnen und Kollegen in den Freizeitstätten, um an den Jugendlichen dran zu bleiben.“

Das Hörspiel-Projekt ist für die Dauer von fünf Wochen ausgelegt, wobei die zeitliche Einbindung individuell gestaltet werden kann. Weitere Auskünfte erhalten interessierte Teilnehmende in der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde unter der Telefonnummer 88 50 50 8. Eike Weinreich ist gebürtiger Oldenburger. Er spielt nicht nur am Theater, in Fernsehreihen wie „Soko Leipzig“, in Kinofilmen wie „Neue Vahr Süd“ oder „Whatever Happens Next“ mit, sondern führt zusätzlich auch Regie. Martin Kammer verfügt über eine umfassende Berufspraxis als Schauspieler sowie als Regisseur, Workshopleiter und Dozent an Schulen und Hochschulen. Seine Erfahrungen gibt er in der von ihm in Oldenburg mitgegründeten Schauspielwerkstatt weiter.
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Wünsche und Ideen der Kinder sind digital gefragt

08.04.2020 09:31 Uhr

Spielplatz am Rosenbohmsweg wird neu gestaltet: Stadt lädt zur Online-Beteiligung

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg beschreitet neue Wege, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Belange und Wünsche zu benennen.

Ab sofort ist für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren in Osternburg eine Online-Beteiligung freigeschaltet. Wenn sie im Einzugsgebiet des Spielplatzes am Rosenbohmsweg wohnen, haben sie die Möglichkeit, über die Internet-Seite des Kinder- und Jugendbüros dessen Sanierung mitzugestalten. Dort finden sie unter www.oldenburg.de/kijubuero ein Befragungsformular zu ihren Wünschen für den Spielplatz. Zudem hoffen die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüros, dass Kinder auch bunte Bilder dazu malen, wie der neue Spielplatz aussehen soll.

Nach der Auswertung wird das Vorhaben vom Fachdienst Stadtgrün umgesetzt. Die Kinder, die das Online-Formular ausgefüllt und abgeschickt haben, sollen über den Fortgang der Umgestaltungsarbeiten per E-Mail auf dem Laufenden gehalten werden.

Der vorhandene Spielplatz besteht aus einem Spielbereich und einer Ballspielfläche und ist rund 2.485 Quadratmeter groß. Die Fläche, die bei der Neugestaltung dazukommt, umfasst – inklusive einer neuen Obstwiese – etwa 5.180 Quadratmeter. Die Anlage der Obstwiese und des Spielplatzes ist für dieses Jahr geplant. Die Kosten für das Anlegen der gesamten Fläche mit der Neugestaltung des vorhandenen Spielbereiches, der Wege, der Obstwiese sowie der Grünflächen schätzt der Fachdienst Stadtgrün auf rund 230.000 Euro.

Die Beteiligung von Kindern bei der Gestaltung von kommunalen Spielflächen ist eine von vielen Aufgaben des Kinder- und Jugendbüros. Bislang wurden dazu unter Mitwirkung des Fachdienstes Stadtgrün Kinder direkt auf die neu entstehende oder zu sanierende Spielfläche eingeladen. Wegen der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Coronakrise ist das zurzeit nicht möglich. „Dennoch sollen Kinder sich zu ,ihrem‘ Spielplatz äußern können. Die Online-Beteiligung stellt dafür ein gutes Instrument dar“, ist Stadtjugendpfleger Christian Fritsch überzeugt. „Wir hoffen, dass viele Kinder mitmachen“, sagt Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro. Die Beteiligungsaktion läuft bis Donnerstag, 30. April.
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Homeywood - Kurzfilme drehen gegen die Langeweile

27.03.2020 10:39 Uhr
Das Projekt „Homeywood“ des Medienbüros Oldenburg lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, zuhause Kurzfilme zu drehen. „Grade verbringen viele Menschen viel Zeit zuhause“, so die Medienpädagogin Lena Withot. „Filmemachen ist da eine gute Beschäftigung, um die Langeweile zu vertreiben, mal an was anderes zu denken und dabei vielleicht noch was Neues zu lernen“. Eine aufwendige Kameratechnik sei dafür nicht nötig. Mit einem Smartphone oder Tablet ließen sich mit der installierten Kamera oder mit zusätzlichen Apps bereits gute Ergebnisse erzielen. Erlaubt ist alles was Spaß macht: von Dokumentarfilm, Spielfilm über Stopmotion-Film. Auf der Homepage des Cine k gibt es Tipps und Links zu Filmdreh-Tutorials für die angehenden Regisseur*innen. Die fertigen Filme werden nach der Zuhause-Zeit in einem gemeinsamen Premieren-Nachmittag im Cine k auf die Leinwand gebracht. Fertige Kurzfilme laden die Filmemacher*innen auf der Homepage wetransfer.com hoch und senden den Link an homeywood@web.de. Mit Fragen und Anmerkungen kann man sich ebenfalls per Mail melden. Einsendeschluss ist der 30. April 2020. Mehr Infos finden Sie hier: www.cine-k.de/programm/homeywood
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Freizeitstätte Ofenerdiek kämpft mit „Leine gegen Langeweile“

27.03.2020 10:08 Uhr

Kreative Ideen für die Zeit zu Hause

Seit über einer Woche sind öffentliche Einrichtungen, wie die Oldenburger Freizeitstätten, aufgrund der Corona-Krise geschlossen. Damit sich zu Hause aber keine Langeweile breitmacht, wurden in den vergangenen Tagen viele neue Beschäftigungsideen entwickelt. Dieser Ideenreichtum hat auch vor der Freizeitstätte Ofenerdiek keinen Halt gemacht. Vor den geschlossenen Toren hängt nun die „Leine gegen Langeweile“. An einem Band sind kleine Tütchen mit unterschiedlichen Holzbausätzen befestigt. Kinder und Eltern aus Ofenerdiek können sich ein Tütchen aussuchen und mitnehmen. Gemeinsam können sie dann zu Hause an dem Projekt werkeln. In den Tüten ist alles drin, was für den Bausatz benötigt wird, oft werden nur noch Holzleim und eine Säge gebraucht.

Die „Leine gegen Langeweile“ hängt nachmittags vor dem Tor der Freizeitstätte Ofenerdiek (Lagerstraße 34). Die Bausätze sind für Kinder zwischen 8 und 15 Jahren geeignet, Eltern dürfen gerade bei den Jüngeren gerne mithelfen.
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Blumendetektive: Osterferien im Stadtmuseum

01.03.2020 12:45 Uhr
Im Stadtmuseum Oldenburg gibt es für Kindergarten- und Grundschulgruppen ein kreatives Osterferien-Angebot: Als Blumendetektive machen sich die Kinder in den schön eingerichteten Räumen der Villa Francksen auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten. Aus bunten Blüten und Blumen entstehen gemeinsam mit Kunstvermittlerin Laura Keppel im Atelier selbstgemachte Blütenstempel. Mit Rolle und Farbe füllen sie eine große Vase mit bunten, gedruckten Blumen.

Das Angebot gilt von Montag, 6. April, bis Mittwoch, 8. April, 10 bis 12 Uhr (nach Absprache auch zu anderen Uhrzeiten). Anmeldungen sind telefonisch unter 0441 235-3403 möglich oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de. Der Workshop kostet 5 Euro pro Kind, ab 10 Kindern pauschal 50 Euro.
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Einmischen ist ausdrücklich erwünscht

21.02.2020 12:36 Uhr

Freizeitstätte Kreyenbrück lädt zur Hausversammlung ein

Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache und haben auf viele Situationen eine „fachlichere“ Sichtweise als Erwachsene. Dieses junge Know-how will die „Cafta“, die Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück, künftig stärker nutzen: „Wer wüsste besser als Jugendliche, was eine Jugendfreizeitstätte ausmacht“, sagt Katrin Wiese, die neue „Cafta“-Leiterin. Sie lädt mit ihrem Team daher alle Kinder, Jugendlichen und junge Leute bis zum Alter von 27 Jahren aus Kreyenbrück zum Mitbestimmen und Mitgestalten ein. Dazu findet am Dienstag, 25. Februar, die erste Hausversammlung in der Freizeitstätte, Brandenburger Straße 38, statt. Beginn ist um 17 Uhr. „Was soll es für Angebote geben, was soll gekocht werden, wer kauft ein und wer hilft bei der Organisation des nächsten Kickerturniers“, nennt Katrin Wiese einige der Fragen, die im neuen Format erörtert werden können. Vorbild für diese Idee war die Freizeitstätte Osternburg, die ebenfalls auf Hausversammlungen setzt.

Seit dem 15. Dezember 2019 hat Katrin Wiese die Leitung der „Cafta“ übernommen. Die 54-jährige Oldenburgerin ist die Nachfolgerin von Erhard Drobinski, der in den Ruhestand gegangen ist. Vorher war sie im Team Wendehafen als Sozialpädagogin/Case-Managerin tätig.
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Ferienpass trifft genau den Geschmack

14.02.2020 15:05 Uhr

Stadt serviert Beteiligten und Sponsoren Grünkohl als Dankeschön – Appetit auf Neuauflage

Mehr als 600 Veranstaltungen – beinahe die Hälfte davon kostenlos – mit insgesamt rund 10.500 Plätzen: Das waren die Zutaten für ein gelungenes Ferienpass-Menü, bei dem im vergangenen Jahr 2.100 Kinder und Jugendliche auf den Geschmack gekommen waren. Als richtiges Rezept hat sich dabei das 2018 eingeführte Online-System für die Buchung und Bezahlung erwiesen. Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg dankte allen Beteiligten am Donnerstagabend mit einem leckeren Grünkohlessen, das in der Mensa der Oberschule Ofenerdiek von der VHS-Jugendwerkstatt serviert wurde. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Sponsoren, Veranstaltende, Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten sowie Jugendleiterinnen und Jugendleiter und das Ferienpass-Team aus dem städtischen Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse bilanzierte zufrieden: „Die Ferienpassaktion ist auch in der 45. Auflage auf große Resonanz und ein positives Echo gestoßen.“ Sie würzte das Dankeschön-Essen mit lobenden Worten: So ein vielfältiges Programm sei nur durch die rege Beteiligung der 162 Vereine, Verbände, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen, die einen Großteil der Veranstaltungen angeboten haben, überhaupt erst möglich gewesen. Auch der Einsatz der 30 Jugendleiterinnen und Jugendleiter fand Anerkennung: „Bei vielen der Veranstaltungen, insbesondere bei den Tagesausflügen, sind wir auf die tatkräftige Unterstützung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter angewiesen. Auch ihnen gilt besonderer Dank“, betonte Sachse.

Finanziert wurde die Ferienpass-Aktion aus städtischen Haushaltsmitteln (45.600 Euro), den Teilnahmebeiträgen sowie durch Spenden und Sponsorengelder in Höhe von insgesamt rund 18.750 Euro. „Ohne diese großzügige und langjährige Unterstützung der Spender und Sponsoren wäre ein so umfangreiches Programm, über das sich so viele Oldenburger Kinder freuen, nicht umzusetzen“, sagte Dagmar Sachse. 

Bewährt und weiter etabliert hat sich aus Sicht der Dezernentin der 2018 eingeführte Online-Ferienpass. Ein Großteil der Nutzerinnen und Nutzer habe das digitale Buchungs- und Bezahlsystem in Anspruch genommen. Anfängliche Probleme aus dem Premierenjahr seien behoben worden – dafür habe es viele positive Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern gegeben. Gleichzeitig blieb die Teilhabegerechtigkeit gewahrt: So standen das Ferienpass-Büro, die Freizeitstätten und die Standorte der Gemeinwesenarbeit Kindern und Eltern mit Sprachbarrieren oder fehlendem Internetzugang beim Anmelden und Bezahlen unterstützend zur Seite.

Zum Dankeschön-Essen gehörte auch eine Rückschau auf Höhepunkte des Programms. Besonders gut gebucht waren in 2019 Bastel- und Kreativangebote (zum Beispiel Insektenhotel bauen, Graffiti-Workshop für Mädchen, Traumfänger basteln, Kosmetik selbst herstellen), Kochangebote (Ran an die Kochlöffel, Cupcakes) sowie Sportangebote wie Stand-Up-Paddeln, Reiten oder Bogenschießen. Aber auch Aktionen wie Floßbau an der Mühlenhunte, ein Erlebnisvormittag bei der NWZ oder der Besuch bei der Feuerwehr waren sehr begehrt. Besondere Veranstaltungen waren Betriebsbesichtigungen, die ein Schwerpunkt-Thema bildeten, erstmalig angebotene Kooperationen mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region (unter anderem ein großes Fantasy-Rollenspiel), die „Fresh Party“ zum Ferien-Start im OLantis sowie das bunte Abschlussfest. All das machte Appetit auf die Fortsetzung der Aktion in den Sommerferien 2020.
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Spielplätze werden regelmäßig kontrolliert

14.02.2020 15:04 Uhr

Stadt sieht guten Gesamtzustand

Auf den mehr als einhundert Spielplätzen im Stadtgebiet haben Sauberkeit und Sicherheit einen hohen Stellenwert. Im Stadtgebiet werden etwa 100 Kinderspielplätze im öffentlichen Grün vorgehalten und 50 weitere Spielplätze sind auf Schulhöfen außerhalb der Unterrichtszeiten frei zugänglich. Insgesamt sind die Spielplätze mit über 1.000 Spielgeräten bestückt. Alle Spielplätze werden regelmäßig kontrolliert.

Die Visuelle Routine-Inspektion (Sichtkontrolle) dient der Erkennung offensichtlicher Gefahrenquellen, die sich als Folge von Vandalismus oder Witterungseinflüssen ergeben können. Diese Kontrolle erfolgt in der Regel wöchentlich, wobei Jahreszeit, Frequentierung und Vandalismus berücksichtigt werden und zu einem anderen Rhythmus führen können. Im Rahmen dieser Inspektion werden die Spielbereiche gesäubert, Glasscherben und sonstige Abfälle aufgelesen, Fäkalien beseitigt und die Papierkörbe entleert.

Die operative Inspektion erfolgt bis zu fünf Mal im Jahr durch speziell ausgebildetes Fachpersonal. Hierbei handelt es sich um eine über die Sichtkontrolle hinaus gehende, eingehende Inspektion zur Überprüfung des Betriebszustands und der Stabilität der Anlage. Es werden Verschleiß- und Belastungskontrollen an Kettengliedern, Kettenverbindungen, Gelenken und Seilen ausgeführt. Schweißnähte, Kunststoffflächen und Hölzer werden auf Festigkeit, Fäulnis und Oberflächenbeschaffenheit geprüft, die die festgestellten Mängel werden beseitigt.

Einmal im Jahr ist weiterhin eine Jährliche Hauptinspektion durch qualifiziertes Fachpersonal erforderlich. Neben den vorab genannten Kontrollen wird der allgemeine, betriebssichere Zustand der Anlagen geprüft. Fundamente und Oberflächen werden begutachtet, Standpfosten freigelegt und beispielsweise im Übergangsbereich zum Erdreich auf Korrosion oder Fäulnis (bei Holz) überprüft. Die festgestellten Mängel werden auch hier beseitigt.

Insgesamt entfielen auf die Unterhaltung der 102 öffentlichen Kinderspielplätze im vergangenen Jahr etwa 13.450 Arbeitsstunden.
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Das Kindermusikfestival rebelliert

06.02.2020 16:24 Uhr

19. Auflage unter dem Motto „Rotzgören“ vom 6. bis 8. März – Vorverkauf startet am 7. Februar

Vom 6. bis 8. März geht die mittlerweile 19. Auflage des Oldenburger Kindermusikfestivals im Kulturzentrum PFL über die Bühne. Doch aus der Pubertät herausgewachsen ist das Spektakel noch lange nicht. Stattdessen prägen vor allem Rebellion und freche Verspieltheit das diesjährige Programm. Nicht von ungefähr steht es diesmal unter dem Motto „Rotzgören“: „Egal was es ist, wir sind dagegen“, sagen die beiden Protagonistinnen der „Rotzgören“, Suli Puschban und Astrid Hauke.

Die Band „Blindfische“ hat gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg wieder die besten Kinderliedermacherinnen und Kinderliedermacher Deutschlands zu dem Festival eingeladen, das bundesweit als eines der größten seiner Art gilt. Mit dabei sind die „Rotzgören“, die über rebellierende Eltern und erziehende Kinder singen. Der über zwei Meter große, tollpatschige Kapitän Flunker weiß mit dieser Rebellion humorvoll und mitreißend umzugehen. Und die „Blindfische“ singen über kleine Monster und Piraten. Die „Rappelkiste“ und der Kinderchor der Musikschule der Stadt Oldenburg rebellieren gemeinsam mit den „Rotzgören“.

Der Vorverkauf für die insgesamt sechs Konzerte beginnt am Freitag, 7. Februar. Die Karten kosten einheitlich 7 Euro plus Systemgebühr und sind bei der Tourist-Info, Lange Straße 3 (im Lappan), sowie online über die Internetseite der Musikschule unter www.oldenburg.de/musikschule zu erhalten. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, der OLB Stiftung und der EWE Stiftung, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, sagt Holger Denckmann, Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg. Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung der Oldenburger Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, ergänzt Rolf Weinert, der als Festivalorganisator und Mitglied der Band „Die Blindfische“ auch in diesem Jahr wieder in einer Doppelfunktion tätig ist.

Die „Rotzgören“ setzen sich aus zwei Frauen zusammen, Suli Puschban und Astrid Hauke, die sonst alleine im Bereich Musik tätig sind. Mit gesundem Menschenverstand und satten Tönen ist die Kindermusik Deutschlands um ein wertvolles Projekt reicher geworden. Suli Puschban hat 2019 den Musikautorenpreis der Gema im Bereich Musik für Kinder erhalten. Ihre Lieder zeigen ihr außerordentliches Singer-Songwriter-Handwerk auf, ihre Ansprache ans Publikum ist einmalig. Aber auch die Schauspielerin, Musikerin und Clownin Astrid Hauke, bekannt als Liselotte Quetschkommode, ist preisgekrönt. So erhielt sie unter anderem einen Award im internationalen Deutschmusikwettbewerb.

Kapitän Flunker ist ein rauer Seemann, der immer noch die sieben Weltmeere bereist. Mit seiner Größe von 2,02 Metern erzählt er haarsträubende Geschichten aus allen Teilen der Welt, die die ganze Familie zum Lachen bringen.

Ebenfalls auf der Bühne im PFL: Clown Heiko Mielke. Er reist seit mehr als elf Jahren mit seinen Kollegen in internationale Krisengebiete, um dort Kindern Freude zu bereiten – denn Lachen braucht keine Dolmetscher.

Auf ein freches und lustiges Konzert freuen sich derweil die „Blindfische“ als Oldenburger Lokalmatadore: Nach schönen Projekten in den Jahren 2018 und 2019 beim „on tour Festival“, mit den Bremer Philharmonikern und im KIKA will das Trio nun beim Kindermusikfestival mit Liedern über kleine Monster und Piraten das Publikum begeistern.

Die „Rotzgören“, Kapitän Flunker, Heiko Mielke sowie die „Blindfische“ treten am Freitag, 6. März, ab 16 Uhr auf. Am Samstag, 7. März, beginnen ihre Konzerte um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr. Am Sonntag, 8. März, startet das Programm um 11 Uhr und um 15 Uhr. Der Kinderchor und die „Rappelkiste“ der Musikschule Oldenburg unter der Leitung von Gerke Jürgens und Rita Meiners ergänzen das Programm am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr.
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Jugend-Kulturaustausch Deutschland – Südafrika

31.01.2020 14:36 Uhr

Gastfamilien für südafrikanische Schülerinnen und Schüler für 2020 gesucht

Der Freundeskreis Südafrika sucht für sein Austauschprogramm Gastfamilien, die für vier, sechs oder zehn Wochen einen südafrikanischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren aufnehmen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprechen Englisch, Schülerinnen und Schüler, die zehn Wochen bleiben, haben auch Deutschkenntnisse. Die jugendlichen Gäste aus allen Regionen Südafrikas vermitteln ihrer Gastfamilie ein Stück ihrer faszinierenden Kultur. Sie hospitieren mit ihren Gastgeschwistern am Unterricht, sofern keine Ferien sind.

Der FSA Freundeskreis Südafrika organisiert die Bahnfahrt zu den Gastfamilien. Die Gastfamilien bieten den Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung und die Teilnahme am Familienalltag. Ein eigenes Zimmer ist nicht erforderlich, ein Gegenbesuch ist möglich. Alle Schülerinnen und Schüler sind kranken-, unfall- und haftpflichtversichert. Sie bringen ihr eigenes Taschengeld mit.

Der FSA ist eine unpolitische Privatinitiative, die 1996 von Lodie de Jager, einem südafrikanischen High-School-Lehrer, ins Leben gerufen wurde. Sein Anliegen war es, über kulturelle Grenzen hinweg zwischen südafrikanischen und deutschen Jugendlichen Brücken der Freundschaft zu bauen und voneinander zu lernen.

Weitere Informationen gibt es unverbindlich beim FSA Freundeskreis Südafrika im Internet unter www.freundeskreis-suedafrika.de oder bei Petra Jacobi per Telefon unter 0521 160050 sowie mobil unter 0171 1941867. Fragen können auch per E-Mail an petra@freundeskreis-suedafrika.de gesendet werden.

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Nachwuchs spielt groß auf

28.01.2020 19:51 Uhr

Jugend musiziert: Hohes Niveau beim Regionalwettbewerb

Der Nachwuchs hat groß aufgespielt: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der am Sonntag, 26. Januar, im Kulturzentrum PFL und in der Cäcilienschule stattfand, erzielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele erste Preise. Wie viel musisches Können in den unterschiedlichen Kategorien präsentiert wurde, lässt sich daran festmachen, dass sehr viele der jungen Teilnehmenden von den Fachjurys zur nächsten Runde in den Landeswettbewerb weitergeleitet wurden. „Das spricht für die hohe Qualität und die gute Vorbereitung unserer Musiktalente“, freut sich Andrea Palet, Vorsitzende des Regionalausschusses.

120 junge Musikerinnen und Musiker nahmen in Einzel-, Duo-, oder Ensemblewertungen aus der Region Oldenburg Nord teil. Zur Region gehören die Stadt Wilhelmshaven, die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch sowie die Stadt Oldenburg.

Zweimal wurden erste Preise mit der maximalen Zahl von 25 Punkten vergeben: Diese herausragende Leistung gelang Louisa-Marie Kleffner (Altersgruppe IA, Klavier) sowie Llucia Palet Sabater und Louisa-Marie Kleffner (Altersgruppe IA, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente). Sie erhielten ebenso eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb wie folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gleichfalls mit ersten Preisen bedacht wurden: Linus Elias Zinn und Lotta Krüger (beide Altersgruppe II, Klavier), Jakob Freist und Amrei Sophie Lüken (beide Altersgruppe III, Klavier), Julia Riechmann (Altersgruppe IV, Klavier), Ömer Yakup Sayan (Altergruppe V, Klavier), Elisa Körner (Altersgruppe VI, Klavier), Jonna Pörksen, Lucas Reid, Carla Reid und Moritz Leander Lixfeld (Altersgruppe III, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente), Talea Hempel und Pauline Hüls (Altersgruppe IV, Streicher-Ensemble, gleiche Instrumente), Jakob Renz, Sarah Fahrenhorst, Eva-Sophie Detmers und Ben Sebastian Steiner (Altersgruppe II, Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung), Luisa Renz, Ida Pfaff, Johanna Terwey und Talea Hempel (Altersgruppe IV, Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung), Melina Schubmann, Merle Dunkhase, Irla Syfuß, Tomke Klaener und Lotte Muke (Altersgruppe II, Holzbläser, gleiche Instrumente), Julian Schröder, Rosa Benz, Anna-Sophie Grötzsch, Lotta Gronau und Joyce Maliza Huntemann (Altersgruppe IV, Holzbläser, gleiche Instrumente), Jule Helmkamp und Joyce Maliza Huntemann (Altersgruppe IV, Holzbläser, gleiche Instrumente), Annika Berger, Dorothee Haye, Sara Wischmeier und Sara Junge (Altersgruppe V, Holzbläser, gleiche Instrumente), Melina Schubmann, Linnéa Hoberg, Johann Olsson, Fabian Pfaff und Erik Bergström (Altersgruppe II, Holzbläser, gemischte Instrumente), Selma Rahel Campe, Marieke Pieper und Jördis Rebecca Campe (Altersgruppe V, Holzbläser, gemischte Instrumente), Lea Schröder, Talea König, Caroline Renz und Katharina Muhr (Altersgruppe V, Holzbläser, gemischte Instrumente) sowie Arved Burggräf, Nai Alscheikh Almukadam und Oskar Böhmer (Altersgruppe IV, Neue Musik).

Für diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht es zum Landeswettbewerb, der zwischen dem 19. und 22. März in Hannover stattfinden wird. Wer sich selbst von dem musischen Können einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen will, hat die Möglichkeit, das Preisträgerkonzert am Sonntag, 16. Februar, um 11.15 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters zu besuchen. Karten sind zum Einheitspreis in Höhe von 3 Euro an der Theaterkasse und über die Internetseite der Musikschule unter www.oldenburg.de/musikschule erhältlich.
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Junge Ideen für Bildungskonferenz gesucht

25.01.2020 18:24 Uhr

Nachwuchskräfte des Marketing-Clubs erarbeiten kreatives Konzept für Veranstaltung

Die beim Amt für Schule und Bildung angesiedelte Geschäftsstelle der „Bildungsregion Stadt Oldenburg“ will im Herbst dieses Jahres eine Bildungskonferenz veranstalten. Damit das nicht im Verborgenen passiert, stellen die Nachwuchskräfte im Marketing-Club Weser-Ems ihr Know-how zur Verfügung. In einem Kreativ-Workshop, der am Mittwoch, 29. Januar, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL beginnt, wollen die Junior Marketing Professionals (JuMP) Ideen entwickeln, um die Aufmerksamkeit für die Bildungskonferenz zu erhöhen.

„Wir können in Oldenburg sehr stolz darauf sein, wie breit wir im Bereich Bildung aufgestellt sind. Eine Bildungskonferenz soll nun einen nächsten Schritt darstellen und Impulsgeber sein für Themenschwerpunkte, auf die sich die Stadt Oldenburg in der nächsten Zeit besonders fokussieren könnte. Weiterhin soll sie Akteurinnen und Akteuren aus dem Bildungsbereich die Möglichkeit geben, sich nachhaltig miteinander zu vernetzen und gemeinsam tätig zu werden“, erläutert Yvonne Kleeberg, Bildungskoordinatorin der Stadt Oldenburg.

Diese Veranstaltung könne aber nur gelingen, wenn viele Fachkräfte aus dem Bildungsbereich sowie interessierte Bürger und Bürgerinnen, die sich in die Gestaltung der Oldenburger Bildungslandschaft einbringen möchten, von ihr erfahren und teilnehmen. Da sich der Marketing-Club Weser-Ems ebenfalls als Teil der Oldenburger Bildungslandschaft versteht, unterstützt er Stadt und Bildungskoordinatorin gerne bei dieser Herausforderung. In dem Workshop wollen Nachwuchsführungskräfte aus dem Marketing ehrenamtlich ein Konzept entwickeln, das in den nächsten Wochen und Monaten dazu beitragen soll, die Bildungskonferenz ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
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Drei Euro pro verkauften Weihnachtsbaum

21.01.2020 20:17 Uhr

IKEA Oldenburg spendet 6.000 Euro an zwei Vereine aus Oldenburg

IKEA Oldenburg spendet für einen guten Zweck: Zusammen mit der Auszubildenden Lea Böttcher überreichte Einrichtungshauschef Lars Fritsch am Dienstag, den 21.1.2019 um 9.30 Uhr, im IKEA Einrichtungshaus gleich zwei Spendenschecks: Jeweils 3.000 Euro gehen an TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. und an Lichtblick e.V.

Die Spendensumme stammt aus der Aktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume“, bei der IKEA Oldenburg pro verkauften Baum drei Euro an eine gemeinnützige Organisation spendet. in diesem Jahr sind durch den,Baumverkauf 4.782 Euro zusammen gekommen. IKEA Oldenburg rundet diese Summe auf 6.000 Euro auf, damit beide Vereine viele von ihren geplanten Projekten umsetzen können.

„TrostReich e.V. ist überglücklich und dankbar über diese ganz besondere Spendenaktion. So erhalten wir ein Stück Sicherheit, aber auch die Möglichkeit, unser Angebot bekannter zu machen. Das Geld werden wir auch in diesem Jahr für einen Sommerausflug mit unseren Familien verwenden. Vielen Dank.“, freut sich Hille Ballin vonTrostReich e.V.  Der Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben.

Auch der Verein Lichtblick e.V. soll in diesem Jahr erneut von lKEA Oldenburg von dem Erlös aus dem Weihnachtsbaumverkauf beschenkt werden.
„Bereits im vergangenen Jahr wurden wir mit einer großen Spende bedacht, die uns sehr dabei geholfen hat, Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist, psychosozial zu unterstützen und die darin lebenden Kinder psychologisch aufzufangen“, sagt Angela Paradies. „Im Jahr 2019 konnten wir dank der Spende aus dem Vorjahr zwei Kindergruppen mit jeweils sieben bzw. acht betroffenen Kindern aufbauen, die von ehrenamtlich arbeitenden, professionell ausgebildeten jungen Menschen dabei unterstützt wurden, die traumatische Situation in der Familie zu verarbeiten. Im Namen der Kinder möchten wir uns bei IKEA Oldenburg herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken!“ 

Auch die Spendengelder, die durch den letzten Weihnachtsbaumverkauf nun erneut an Trostreich e.V. und an den Lichtblick e.V. übergeben werden sollen, werden wir dafür verwendet, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fortzuentwickeln.
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Gold - und Silberschmiede Innung unterstützt TrostReich

17.01.2020 11:01 Uhr

2370 Euro für die Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen

Bereits zum 19. Mal hat die Gold- und Silberschmiedeinnung OldenburgOstfriesland eine Gemeinschaftsausstellung veranstaltet und unterstützt den Oldenburger Verein TrostReich - Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche mit einer großzügigen Spende.

In diesem Jahr stellten 11 Innungsmitglieder in gemütlichem Ambiente des Einrichtungshauses "Wohnen und Ideen" im Herzen der Fußgängerzone Oldenburgs aus. Neben dem Nachwuchswettbewerb ,Aus Alt mach Neu", zu dem 26 Auszubildende und junge Gesellen ihre Arbeiten einreichten, hatte jeder Aussteller einen hergestellten Anhänger für die traditionelle Verlosung zur Verfügung gestellt.

Mit großer Freude und Dankbarkeit durfte der Oldenburger Verein TrostReich am 16. Januar 2020 den Erlös der Verlosung von 2.370 Euro als Spende der Gold- und Silberschmiedeinnung in Empfang nehmen. TrostReich begleitet u.a. 14-tägig nachmittags Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen durch Tod verloren haben.

Mit der Herzensperle, die es seit 2013 gibt, unterstützen die Mitglieder der Gold- und Silberschmiedeinnung TrostReich zusätzlich dauerhaft.

Weitere Informationen zu TrostReich e.V. unter www.trostreich-ol.de.
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Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt

11.01.2020 17:47 Uhr

Kostenfreie Ausbildung beginnt im März

Das Kinder- und Jugendbüro vom Amt für Jugend und Familie bietet 2020 wieder eine Jugendleiterausbildung an. Interessierte erhalten an drei Wochenenden, insgesamt etwa 60 Stunden, Einblicke in Gruppenpädagogik und Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Aber auch Lerneinheiten zum Thema Spielen sowie rechtliche Aspekte werden betrachtet. Die Inhalte werden sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt.

Die Jugendleiterausbildung findet an folgenden Terminen statt:
 • Freitag, 6. März, bis Sonntag, 8. März,
 • Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April,
 • Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai.

An den ersten beiden Wochenenden wird gemeinsam in einer Jugendherberge übernachtet. Am Abschlusswochenende werden ein Aktionstag und ein Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg angeboten. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos und wird zertifiziert. Die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter dürfen ihre Kenntnisse bereits in den Sommerferien bei der Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg umsetzten.

Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat, offen, engagiert und zuverlässig ist sowie im Laufe des Jahres 2020 mindestens 16 Jahre alt wird, kann an den Lehrgängen teilnehmen. Weitere Informationen gibt es bei Britta Unfried und Nicole Vossler per Telefon unter 0441-2353690 oder per Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.
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Kita-Fachkräfte füllen Leitbild mit Leben

04.01.2020 20:31 Uhr

Fachtag im PFL – Einrichtungen sind am 13. Januar geschlossen

Unter dem Titel „Unser Leitbild: Was uns ausmacht und verbindet“ steht am Montag, 13. Januar, ein Fachtag, an dem rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 15 städtischen Kindertagesstätten im Kulturzentrum PFL teilnehmen. Die Einrichtungen sind an diesem Tag geschlossen, ein Notdienst steht nicht zur Verfügung. Auf die ganztägige Fortbildungsveranstaltung sind die Erziehungsberechtigten schon am Beginn des Kita-Jahres hingewiesen worden. „Die Eltern wissen seit Monaten Bescheid“, sagt Elfie Finke-Bracker, Leiterin des Fachdienstes Kindertagesbetreuung. Aushänge informieren in allen Tagesstätten über den Termin.

Ein Fachtag findet in dieser Form alle zwei Jahre statt. Die pädagogischen Fachkräfte widmen sich am 13. Januar dem gerade erarbeiteten Leitbild für die städtischen Kitas, das an dem Fachtag mit Leben gefüllt werden soll. Einen Impulsvortrag hält Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Anke König von der Uni Vechta. Der Titel ihres Vortrags lautet: „Kindertageseinrichtungen als
 Knotenpunkt des sozialen Wandels – Notwendigkeit einer pädagogischen Haltung“. Zwischendurch sieht das Programm auch Zeit zum Austausch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor.
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Ab 1. Januar Eintritt frei für Kinder und Jugendliche

31.12.2019 12:09 Uhr
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können ab 1. Januar 2020 kostenlos das Oldenburger Horst-Janssen-Museum besuchen. Das hatte der Rat der Stadt Oldenburg im August 2019 beschlossen. Damit sind die Ausstellungen aller drei städtischen Museen für unter 18-Jährige kostenfrei, denn im Stadtmuseum Oldenburg und im Edith-Russ-Haus gilt die Regelung bereits seit längerem. Das Angebot soll damit allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von der Einkommenssituation einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen und die Hürde für einen Museumsbesuch senken. Die Leiterin des Horst-Janssen-Museums, Dr. Jutta Moster-Hoos, begrüßt diese Entwicklung: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt dieses Angebot machen können. Mein Herz schlägt höher, wenn ich junge und ganz junge Leute im Haus sehe!“

Das Horst-Janssen-Museum bietet bereits eine breite Palette von Vermittlungsangeboten und Workshops an, um Kinder und Jugendliche für das Museum zu begeistern. Der freie Eintritt ermöglicht es nun auch, Angebote innerhalb von Sonderausstellungen noch stärker zu nutzen und das Museum als Bildungs- und Freizeitort neu wahrzunehmen.
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Per Mausklick zum Kita-Platz

22.12.2019 13:04 Uhr

Anmeldungen für Oldenburger Krippen und Kindergärten sind ab 1. Januar möglich

Per Mausklick zum Kita-Platz: Eltern, die ihre Kinder zum im August 2020 beginnenden neuen Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. bis zum 31. Januar online tun. Dafür steht die Internet-Seite https://www.oldenburg.kitaav.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es zudem auf der Homepage „Wegweiser Kindertagesbetreuung“ der Stadt Oldenburg unter https://oldenburg.betreuungsboerse.net. Eltern, denen eine Online-Anmeldung selber nicht möglich ist, können sich direkt an das Servicebüro Kindertagesbetreuung in der Bergstraße 25 wenden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Am 1. Februar 2020 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche. Die Chancen auf einen Platz in der Wunsch-Kita sind gleich – unabhängig davon, ob die Anmeldung am Anfang oder gegen Ende Januar vorgenommen wird.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März 2020 erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch freie Plätze angezeigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der ersten Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, wenn die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten konnten. Diese Liste kann von allen Kitas eingesehen werden, die noch freie Plätze haben. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.
 
Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 15. Dezember bis 15. März.

Auf der Seite https://oldenburg.betreuungsboerse.net werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten erhalten Eltern im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Anke Keller (Zimmer 109, Telefon 0441 235-3753) oder bei Sigrid Ziethe (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3736). Die Öffnungszeiten der Servicestelle sind im Januar montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs ist die Servicestelle geschlossen. Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegengenommen.
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Alkoholtestkauf: Nur zwei von 20 Geschäften fallen durch

17.12.2019 18:13 Uhr

Jugendamt und Polizei ziehen positive Bilanz – Jugendschutz wird ernst genommen

Das Ergebnis ist erfreulich: Beim jüngsten Alkoholtestkauf am vergangenen Freitag, 13. Dezember, mit dem Stadtverwaltung und Polizei die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes überprüft haben, gab es in Oldenburg deutlich weniger Verstöße als zuletzt. Nur in zwei von 20 Verkaufsstellen gelang es minderjährigen Testkäufern, an hochprozentigen Alkohol zu kommen. In den übrigen Geschäften nahm das Verkaufspersonal die Jugendschutzbestimmungen ernst.

Das sah vor sechs Monaten noch anders aus: Im Juni 2019 gab es in neun von zehn Geschäften unerlaubt Alkohol für Jugendliche. Dass das Ergebnis diesmal deutlich positiver ausgefallen ist, wertet Christian Fritsch, Leiter des bei der Aktion federführenden Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit, als „erfreuliche Entwicklung“: „Das zeigt, dass der gesetzliche Jugendschutz in guter Zusammenarbeit mit der Polizei und dem zentralen Außendienst des Ordnungsamtes wirkt.“

Die Zahl der kontrollierten Verkaufsstellen war dieses Mal verdoppelt worden. Überprüft wurden hauptsächlich Kioske, aber auch Tankstellen und Supermärkte. Als Testkäufer eingesetzt waren zwei 17-jährige Auszubildende der Stadtverwaltung. Für die beiden Geschäfte, in denen die Testkäufe „erfolgreich“ waren, hat das Konsequenzen: Gegen das Verkaufspersonal wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Auch künftig werden regelmäßig im Stadtgebiet Testkäufe im Rahmen des Jugendschutzes stattfinden. Der Einzelhandel soll damit weiter für das Thema Alkohol- und Tabakverkauf an Minderjährige sensibilisiert werden.
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Kinderpartybus nimmt ab Frühjahr Fahrt auf

13.12.2019 17:01 Uhr

Abenteuerspielplatz: Ausrangierter Linienbus wird zum neuen „OKIBU“ umgebaut

Der neue OKIBU (Oldenburger Kinderbus) soll zum Saisonstart 2020 in Betrieb genommen werden. Er ist der Ersatz für den alten OKIBU, in dem 23 Jahre lang zahllose Kindergeburtstage stattfanden. Nachdem der alte Pekol-Bus 2018 seine letzte Bestimmung in einem privaten Busmuseum gefunden hat, wurde ein „neuer“ gebrauchter Linienbus, der aus Wietzendorf in der Nähe von Soltau stammt, beschafft. Der künftige OKIBU steht bereits an seinem angestammten Platz auf dem Abenteuerspielplatz Eversten (Brandsweg 60).

„Wir hatten in einer Saison 150 Kindergeburtstage im OKIBU und erhalten ständig Nachfragen, wann der neue OKIBU startet. Deshalb hat für uns die Fertigstellung des neuen Busses oberste Priorität“, so Martin Haff, der Leiter des Abenteuerspielplatzes. Der Tischlereibereich der Oldenburger Jugendwerkstatt möchte den Innenausbau vornehmen. Für die nötigen Elektroinstallationen wird ein Oldenburger Betrieb beauftragt. Der fertige Bus wird mit Strom, Kühlschrank und Waschbecken ausgestattet sein. Auch die Buselektronik wird instandgesetzt, so dass der Name des jeweiligen Geburtstagskindes auf der Leuchtanzeige eingegeben werden kann.

„Besonders bei der Außengestaltung sind die Kinder selber gefragt. Hier wird Beteiligung groß geschrieben“, freut sich Stadtjugendpfleger Christian Fritsch und ist schon gespannt auf die bunten Ergebnisse. Kinder können gemalte Vorschläge zur Busgestaltung beim Abenteuerspielplatz einreichen – die ersten Entwürfe liegen bereits vor. Alle Kinder können dann über ein Punktesystem ihre Favoriten küren, die danach in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Graffiti-Werkstatt umgesetzt werden sollen.

Die Arbeiten sollen im Februar starten, so dass zum Saisonstart Anfang April 2020 alles bereit ist. Nach der Fertigstellung steht allen Kindern ab acht Jahren wochentags von 14 bis 18.15 Uhr wieder eine tolle Möglichkeit, mit Gästen Geburtstag zu feiern, zur Verfügung. Bis zu zwölf Kinder (plus zwei Erwachsene) darf die Partygesellschaft umfassen.
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Sprayen will gelernt sein

13.12.2019 16:41 Uhr

Neuer Graffiti-Workshop startet in der Freizeitstätte Ofenerdiek

An die Dose – fertig, los! In der Freizeitstätte Ofenerdiek startet im Januar ein neuer Graffiti-Workshop. Das Angebot richtet sich primär an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren. Jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr geht es darum, grundlegende Kenntnisse zu vermitteln. Etwa darüber, wie Graffiti aufgebaut sind, wie man sie entwirft und was dabei beachtet werden muss. Außerdem gibt es Hinweise darauf, wo sich legale Möglichkeiten zum Sprayen befinden. In der Praxis werden erste Entwürfe zu Papier gebracht und koloriert, um sie dann auf einer Leinwand zu gestalten. Zum Schluss soll eine Wand an der Freizeitstätte neu besprüht werden. Angeleitet wird der Workshop von einem erfahrenen Graffitikünstler.

Anmeldungen und Anfragen sind unter Telefon 0441 601950 oder per E-Mail an fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de möglich.
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Nachbarn der Eschstraße spenden 1.200 Euro

13.12.2019 13:23 Uhr
Mit der Aktion rund um den Straßenflohmarkt an der Eschstraße unterstützt die Gemeinschaft in diesem Jahr den Oldenburger Verein TrostReich e.V. Am 1. September 2019 fand der diesjährige Straßenflohmarkt in der Eschstraße statt. Sage und schreibe 1.200 EURO wurden eingesammelt und konnten am 11.12.2019 an den Verein TrostReich überreicht werden. Das ist ein neuer Rekord!

Die Nachbarn der Eschstraße nutzten die Adventszeit für die Übergabe der Spende aus dem Erlös des diesjährigen Straßenflohmarktes. „Uns war es wichtig, kurz vor Weihnachten noch einmal auf die so wertvolle Arbeit von TrostReich aufmerksam zu machen. Gerade zu Weihnachten brauchen trauernde Menschen viel Unterstützung“, erklärt Renke Schütte bei der Übergabe. TrostReich bietet Kindern und Jugendlichen, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, Begleitung auf ihrem eigenen Trauerweg.

Hilfe Ballin vom Vorstand des Vereins zeigte sich hoch erfreut über so viel Unterstützung. „Wir freuen uns sehr über diese wundervolle Überraschung – und auch, dass unser Verein in Oldenburg immer mehr an Bekanntheit gewinnt und vielleicht auch auf diese Weise betroffene Familien von uns erfahren. Dass unser Angebot für die Familien kostenlos ist, verdanken wir Spendern wie ihnen.“

Der jährliche Flohmarkt der Nachbarn in der Eschstraße ist inzwischen ein nachgefragter Termin im September. Trödel und Tand werden ebenso auf den Bürgersteigen angeboten wie Spielsachen, Kleidung und Haushaltswaren. Kleine und große Besucher sowie die Nachbarschaft schätzen die fröhliche Atmosphäre an diesen Flohmarkt-Sonntagen in der Eschstrage. Die von den Nachbarn bereit gestellten Speisen und Getränke werden gegen eine Spende an dem beliebten Kuchen- und Bratwurststand ausgeteilt. Mit der Idee „Zahle, was es Dir wert ist“ für den von der Nachbarschaft gestifteten Kuchen sind 2019 die Spendeneinnahmen im Vergleich zu den Jahren davor stetig gestiegen.

Mehr Infos erhalten Sie unter www.trostreich-ol.de
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Fachtag Kinder als Zeuginnen und Zeugen Häuslicher Gewalt

08.12.2019 20:53 Uhr

Mehr als 100 Fachkräfte informieren sich in Oldenburg

Kinder werden sehr häufig Zeugen von häuslicher Gewalt. Aktuelle Zahlen des Bundeskriminalamtes besagen, dass 2018 fast 115.000 Fälle von Häuslicher Gewalt der Polizei bekannt geworden sind, die Dunkelziffer liegt bedeutend höher. Partnerschaftsgewalt betrifft aber nicht nur das unmittelbar beteiligte Paar, leben Kinder mit im Haushalt sind diese immer mitbetroffen.

Diese Tatsache will der Arbeitskreis Häusliche Gewalt im Präventionsrat, in dem Vertreterinnen des Autonomen Frauenhauses, des Vereins Konfliktschlichtung e.V., der GSG Oldenburg, der Beratungsstelle Olena, des Präventionsrates und des Gleichstellungsbüro zusammen arbeiten, weiter ins Bewusstsein bringen. Der Arbeitskreis organisierte deshalb den Fachtag „Kinder als Zeuginnen und Zeugen Häuslicher Gewalt“. Mehr als 100 Fachkräfte aus der Jugendhilfe, der Polizei, der Gerichtsbarkeit, des Gesundheitswesens und der Schutz- und Beratungsstellen folgten der Einladung und diskutierten mit den Expertinnen und Experten im Kulturzentrum PFL über die Auswirkungen Häuslicher Gewalt und die Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder.

Prof. Dr. Ludwig Salgo, der an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main lehrt und den Eröffnungsvortrag „Kinderschutz im Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindeswohl“ hielt, sagt deutlich: „Beim Umgang der Justiz, der Verwaltung wie der Gesetzgebung mit Häuslicher Gewalt und den sich daraus ergebenden Traumatisierungen steht sowohl für die Gesellschaft als auch für die direkt Betroffenen sehr viel auf dem Spiel. Dies ist aber zu meinem größten Bedauern noch nicht auf allen Ebenen angekommen.“

In der Kooperation sieht Tanja Fauth-Engel, die mit ihrer Expertise als Familienrichterin an der „Arbeitshilfe zum neu gestalteten Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) bei Vorliegen häuslicher Gewalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Gesundheit mitgewirkt hat, den Schlüssel zum verbesserten Kinder- und Gewaltschutz und unterstreicht die Notwendigkeit der Vernetzung der beteiligten Institutionen: „Um den besonderen Bedürfnissen von Müttern, Vätern und Kindern, die von Gewalt betroffen sind, Rechnung tragen zu können, ist es notwendig, dass das Thema häusliche Gewalt in jeder Phase des familiengerichtlichen Verfahrens angesprochen wird. Dies wird durch eine gute interdisziplinäre Kooperation und eine enge Verzahnung von Gewaltschutz und Kinderschutz befördert.“

Dr. Susanne Heynen, Leiterin des Jugendamtes Stuttgart, bringt es am Ende des Fachtages auf den Punkt: „Häusliche Gewalt muss als Hinweis auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung ernst genommen werden. Die Jugendämter sind wichtige Institutionen im Kinderschutz und können die betroffenen Kinder und Jugendlichen mit vielfältigen kurz-, Mittel- und langfristigen Hilfen unterstützen. Auch im Rahmen der Prävention, Krisen-/Intervention, im Kinderschutz und im familiengerichtlichen Verfahren kommen ihnen zentrale Aufgaben zu.“

Die Organisatorinnen des Fachtages fühlen sich bestätigt: „Die große Resonanz aus den unterschiedlichen Disziplinen und die Expertise, die wir zum Fachtag zusammentragen konnten, zeigt die Wichtigkeit des Themas. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wichtige Impulse für die weitere Arbeit bekommen und auch unser Arbeitskreis wird das Thema weiter befördern.“

Anlaufstellungen und Informationen zum Thema Häusliche Gewalt stehen auf www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.
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Gaumenschmaus wie beim Italiener

08.12.2019 20:46 Uhr

Abenteuerspielplatz weiht großen Outdoor-Ofen ein – Künftig jeden Donnerstag Pizza-Tag

Ob Margherita, Prosciutto, Salami oder Funghi – beim Pizza-Fest auf dem Abenteuerspielplatz Eversten war am Donnerstagnachmittag für jeden Geschmack etwas dabei. Das Besondere dabei: Leiter Martin Haff betätigte sich als Pizzabäcker unter freiem Himmel am neuen Pizzaofen. Blech für Blech holte er mit dem Pizzaschieber aus dem mit Holz befeuerten, rund 300 Grad heißen Ofen. Bis die Kinder und Jugendlichen die von ihnen selbst belegten Pizzen in Empfang nehmen konnten, dauerte es nicht einmal zwei Minuten. „Schmeckt so gut wie beim Italiener!“, lautete das einhellige Urteil.

Ermöglicht wurde der runde Gaumenschmaus durch eine Spende der Restaurantkette Peter Pane. „Seit diesem Jahr unterstützen wir mit ‚Peter hilft‘ unter anderem Vereine, Organisationen und Schulen. Wir setzen uns dabei für Einrichtungen ein, die Kinder und Jugendliche fördern. Mit dem neuen Pizzaofen auf dem Oldenburger Abenteuerspielplatz wollen wir Kindern und Jugendlichen schöne Erlebnisse ermöglichen“, erläuterte Patrick Junge, Inhaber und Geschäftsführer der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH. „Die Idee, für den Abenteuerspielplatz einen Pizzaofen zu finanzieren, haben wir sehr gerne unterstützt“, sagte Peter Pane-Gebietsleiterin Alina Bremke bei der Einweihung. In die Praxis umgesetzt wurde das Projekt von der Westersteder Kamin- und Ofenbau-Firma Schwenker, die dabei auf die Berechnung ihrer Arbeitsstunden verzichtete. „Für den guten Zweck haben wir das gerne gemacht“, betonte Eckhardt Schwenker. Auch an der Ausstattung wurde nicht gespart: Durch eine Überdachung ist der Ofen ganzjährig und wetterunabhängig nutzbar.

Nach der gelungenen Premiere will der Abenteuerspielplatz künftig regelmäßig donnerstags Pizza-Tage anbieten, kündigte Mitarbeiterin Christiane Fittje an, die die Idee für den Pizzaofen gehabt hatte. Auch Brot und Kuchen lassen sich mit dem Ofen backen. „Ich freue mich, dass wir den Kindern durch die Spende viele neue Mitmach-Aktivitäten anbieten können. Das Backen mit Feuer ist ein besonders spannendes Gemeinschaftserlebnis“, sagte Abenteuerspielplatz-Leiter Martin Haff.

Gewürzt wird das Ofen-Projekt mit einer Prise Nachhaltigkeit: So sollen der „Zaubergarten“ und das neue Gewächshaus auf dem Gelände Zutaten liefern, die später für Pizza oder Kuchen verwendet werden können. Holzabfälle aus dem Hüttendorf dienen zum Anheizen. „Wir bieten gerne vielfältige Mitmach-Aktionen für die Kinder an. Mit dem neuen Ofen können sie spielerisch den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln und das Backen lernen“, erklärte Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend- und Gemeinwesenarbeit.

Der Abenteuerspielplatz, Brandsweg 60, bietet ein großes Angebot an Spiel und Spaß für Kinder von sechs bis dreizehn Jahren. Montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr (in den Ferien öffnet der Platz schon um 13 Uhr) können Kinder frei spielen, bauen, toben, basteln, Freunde finden und nun auch den neuen Pizzaofen austesten, für den übrigens noch ein Name gesucht wird.
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EWE-Mitarbeiter*innen spenden an TrostReich Oldenburg

04.12.2019 20:14 Uhr

2.000 Euro durch Verzicht auf Cent-Beträge

Einen Betrag von 2.000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE an den Oldenburger Verein TrostReich gespendet.

TrostReich bietet Kindern und Jugendlichen, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben, Begleitung auf ihrem eigenen Trauerweg. Weiter erhalten trauernde Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien für ihr persönliches Trauererleben einen geschützten Raum, in dem sie Gleichbetroffenen begegnen. Diese Angebote werden den Familien kostenfrei zur Verfügung gestellt. Aktuell werden Kinder und Jugendliche in vier Trauergruppen begleitet.

Wilhelm Arndt und Antje Möhrmann haben einen Scheck von Almut Siems  (Betriebsratsvorsitzende EWE AG) und Carolin Lütjelüschen (Mitarbeiterin EWE VERTRIEB GmbH), die den Verein vorgeschlagen hat, in den Räumlichkeiten von TrostReich am Patentbusch in Oldenburg entgegengenommen.

Das Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften (EWE AG, EWE VERTRIEB, EWE NETZ, EWE TRADING, EWE GASSPEICHER, GTG, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN). „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärt Almut Siems. Die auf diese Weise angesammelten Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu.

Antje Möhrmann vom Vorstand des Vereins zeigte sich hoch erfreut über so viel Unterstützung. „Wir sind den EWE-Mitarbeitern sehr dankbar, hilft es doch, unser Angebot weiter aufrecht zu erhalten! Und über die vielen Gesellschaften und die große Belegschaft der EWE wird unsere Arbeit weiter bekannt gemacht. Auch auf diesem Weg können betroffene Familien von uns erfahren und zu uns finden. Dafür danken wir allen Beteiligten herzlich!“

Mehr Infos erhalten Sie unter www.trostreich-ol.de
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Überleben im Winter

03.12.2019 19:23 Uhr

Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren mit Beate Bous

Am Samstag, 14. Dezember von 11 bis 12.30 Uhr, können Kinder von 6 bis 10 Jahren im Landesmuseum Natur und Mensch im Workshop „Überleben im Winter“ die Überlebensstrategien verschiedener Tierarten im Winter kennenlernen. Auch eine Winterlandschaft im Glas wird gebastelt. Die Teilnahme kostet 7,50 € pro Person. Anmeldungen an museum@naturundmensch.de oder telefonisch unter 0441/40570-300
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Ho ho ho: Es weihnachtet auf den Kinderseiten

29.11.2019 17:54 Uhr

Großer Online-Adventskalender auf www.kinder.oldenburg.de

Zweimal werden wir noch wach – dann darf das erste Adventskalender-Türchen geöffnet werden. Aber nicht nur der Schokoladenkalender im wahren Leben, sondern auch der virtuelle: Denn auch in diesem Jahr gibt es auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg unter www.kinder.oldenburg.de wieder einen prall gefüllten Online-Adventskalender! Ob kinderleichte Rezepte, weihnachtliche Bastelideen, Gedichte zum Auswendiglernen, Ausflugtipps oder Weihnachtdomino für die ganze Familie – hinter jedem Türchen wartet täglich eine neue Überraschung.

Und hinter einigen verbergen sich sogar wunderbare Gewinne für Kinder! Dank der Unterstützung durch einige Partner sind 2019 besonders viele attraktive Preise zusammen gekommen, die für den Online-Adventskalender der Kinderseiten kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Und das gibt es zu gewinnen:

• Schwimm-Freikarten für das OLantis
• Kino-Freikarten für das Cinemaxx Oldenburg
• Kletter-Familienkarten für den Oldenbloc
• Musical-Freikarten des Theater Libri
• Winter-Tagesfreikarten für den Jaderpark
• Gutscheine für den Lamberti-Markt
• Überraschungsgewinne der Oldenburg Tourist Info (OTM)
• weihnachtliche Bücher der Stadtbibliothek

Und für kleine Schlingel gilt: Die Türchen öffnen sich wirklich nur Tag für Tag. Es lohnt sich also, jeden Tag auf den städtischen Kinderseiten vorbei zu schauen.

Den weihnachtlichen Adventskalender der Kinderseiten und die Spezial-Seiten rund ums Freude schenken gibt es ab dem 1. Dezember unter www.kinder.oldenburg.de.
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Ein zweites Leben für Puppen, Teddys und Co.

21.11.2019 16:45 Uhr

Wertstoffannahmestellen sammeln gebrauchtes Spielzeug – Toys Company arbeitet Spenden auf

Stofftiere und Puppen, die ihren Reiz verloren haben. Autorennbahnen und Playmobil-Fahrzeuge, die nicht mehr richtig funktionieren. Bücher, die längst ausgelesen sind. Oder Spiele, die in die Jahre gekommen sind: In den Kinderzimmern sammeln sich im Laufe der Zeit so einige Schätze an. Wer nicht mehr benötigtes Spielzeug nicht länger verstauben lassen will, sondern es gleich in doppelter Hinsicht einem guten Zweck spenden will, kann die Spielwaren ab jetzt an den Wertstoffannahmestellen in Neuenwege (Barkenweg 6) und am Langenweg (Felix-Wankel-Straße 7) abgeben. Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg (AWB) übergibt die gebrauchten oder defekten Spielzeuge an die DEKRA Toys Company. In dem Gemeinschaftsprojekt des Jobcenters Oldenburg und der DEKRA Akademie GmbH werden die Spielwaren von Langzeitarbeitslosen wieder aufbereitet und an bedürftige Familien oder soziale Einrichtungen abgegeben.

„Wir unterstützen die Aktion sehr gerne, weil sie ein besonders schönes Beispiel für Nachhaltigkeit ist“, erklärt Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan. Die Wiederverwertung von aussortiertem Spielzeug könne – neben dem wichtigen Aspekt der Abfallvermeidung – auf zweifache Weise zusätzlich Sinn stiften: „Zum einen finden Langzeitarbeitslose in dem Projekt eine neue berufliche Perspektive, und zum anderen wird Familien, die sich keine teure Geschenke leisten können, eine Freude bereitet.“

AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn ergänzt: „Viele Dinge, die bei uns abgegeben werden, sind noch so gut erhalten, dass sie nicht unbedingt entsorgt werden müssten. Stattdessen könnten sie nach einer Aufbereitung weiter genutzt werden. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, solche Abfälle zu identifizieren und möglichst im Wirtschaftskreislauf zu erhalten.“ In Sachen Spielwaren hat man nun mit der Toys Company einen idealen Kooperationspartner gefunden.

Die an der Donnerschweer Straße 108 beheimatete Toys Company ist eine „Modellfirma“, die nach den realen Bedingungen eines „normalen“ Wirtschaftsunternehmens funktioniert. Es gibt allerdings den kleinen Unterschied, dass das Unternehmen keinen Gewinn macht und alle Beschäftigten das Gleiche verdienen: einen Euro pro geleistete Arbeitsstunde. Das gemeinsame Projekt von Jobcenter und DEKRA Akademie GmbH gibt es in Oldenburg seit 2007. „Dort beschäftigen wir derzeit 35 Langzeitarbeitslose mit dem Ziel, sie an die Erfordernisse des Arbeitslebens zu gewöhnen“, erklärt Hermann Göden von der DEKRA Akademie GmbH. „Die Spielsachen werden repariert, gesäubert und desinfiziert“, so Göden weiter. Anschließend wird die liebevoll instandgesetzte Secondhandware wieder verschenkt – an Kinder aus einkommensschwachen Familien. Über die Vergabe entscheidet ein Punktesystem. Auch soziale Einrichtungen gehören zu den Abnehmern.


Öffnungszeiten:

• Die Wertstoffannahmestelle in Neuenwege ist montags bis donnerstags von 9 bis 16.30 Uhr, freitags von 9 bis 17.30 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.
 • Die Wertstoffannahmestelle am Langenweg ist bis Ende November montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 17.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Ab Dezember gelten diese Öffnungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 11 bis 16.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr.
 • Die Toys Company an der Donnerschweer Straße 108 ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.
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Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2019 an Tanja Fabsits

19.11.2019 20:47 Uhr

Kinderbuch „Der Goldfisch ist unschuldig“ ausgezeichnet

Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2019 geht an Tanja Fabsits. Fabsits bekommt den Preis für ihr Kinderbuchdebüt „Der Goldfisch ist unschuldig“. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Montag, 18. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreicht. Sowohl die Jury als die Laudatorin Ute Krause betonten, wie Tanja Fabsits es auf originelle Weise schafft, ein ernstes Thema mit viel Humor und Leichtigkeit aus der Perspektive ihres jungen Protagonisten zu vermitteln.

Unter 212 Einsendungen, darunter 63 verlegte Werke und 149 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. „Bei den diesjährigen Nominierungen handelt es sich um drei herausragende Texte, die sich mit dem Thema Bindung und Zusammenhalt beschäftigen: mit dem Wunsch, in der Familie, Heimat oder in der neu gewonnenen Gemeinschaft den ersehnten Frieden zu finden oder sie gar zu verlassen, um das Glück in der Ferne zu suchen. Die nominierten Bücher glänzen durch die sehr plastische und empathische Darstellung ihrer Protagonistinnen und Protagonisten. Sie überraschen mit außergewöhnlichen Erzählmitteln und unerwarteten Wendungen. Diese tiefgehenden Erzählungen regen an, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen“, begründet Mehrdad Zaeri, Mitglied der fünfköpfigen Jury, deren Auswahl.

Letztendlich entschied sich die Jury für Tanja Fabsits als Preisträgerin: „Tanja Fabsits thematisiert, wie Kinder mit der Krankheit eines Elternteils – einer Depression oder einem Burnout – umgehen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent sie dabei die Perspektive Henris einnimmt. Es geht nicht um den kranken Vater, und so ist es auch nicht von Bedeutung, seine Krankheit zu benennen. Literarisch überzeugend findet Fabsits einen Ton, der das schwere Thema mit Leichtigkeit und Komik erzählt. Dazu kommen originelle und interessante Figuren, wie Hausmeister Montesanto oder die neugierige Nachbarin Frau Pelinka. Nicht zuletzt Henris Schulalltag, in dem sich der pfiffige Junge gegen den Klassentyrann Max durchsetzen kann, macht das Buch zur ebenso unterhaltsamen wie berührenden Lektüre, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt“, so die Jurorin Birgit Müller-Bardorff.

Die Preisrede auf „Der Goldfisch ist unschuldig“ hielt die Autorin und Illustratorin Ute Krause. „Tanja Fabsits erzählt in einem sehr eigenen, fast beiläufigen Ton, der ihrer Geschichte einen großen Charme verleiht. Sprache und Humor gehen in diesem Buch Hand in Hand. Die Autorin führt uns noch durch die ernstesten und traurigsten Momente mit Leichtigkeit. Ich glaube, jede Leserin und jeder Leser wird das Buch am Ende mit einem warmen Gefühl im Bauch zuschlagen und noch einen Moment in diesem Wiener Mietshaus verharren, um Henri, seiner Familie und seinen Freunden beim wohlverdienten Weihnachtsessen über die Schulter zu schauen.“

Die Preisverleihung wurde von KiKa-Moderator André Gatzke moderiert. Die Band „NUFOXAS“ der Musikschule Stadt Oldenburg hat den Abend unter der Leitung von Dagmar Martens musikalisch begleitet.

Über Tanja Fabsits
Tanja Fabsits, geboren 1976, studierte Biologie und ist Redakteurin für Wissenschaft und Medizin in Wien. 2016 gewann sie den DIXI-Kinderliteraturpreis, 2019 wurde ihr Buch „Der Goldfisch ist unschuldig“ in die Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises aufgenommen. Sie lebt mit ihrer Tochter in Klosterneuburg in der Nähe von Wien.

Zum Inhalt des Kinderbuchs „Der Goldfisch ist unschuldig“ von Tanja Fabsits
Henri ist wütend. So wütend, dass er den Goldfisch samt Glas aus dem Fenster wirft – denn sein Papa starrt seit Monaten nur mehr diesen Fisch an, reagiert und redet nicht. Aber der Goldfisch kann nichts dafür, das erkennt Henri schnell. Und er hat Glück, denn das Glas saust direkt in die offene Mülltonne, die der Hausmeister gerade aus dem Hof holen wollte. Das rettet zwar Goldie, löst aber weiterhin nicht das Papa-Problem. Geht es nach Signore Montesanto, dem italienischen Hausmeister (oder Geheimagent), braucht es dazu einen ziemlich guten Plan. Gute Pläne sind jedoch rar und können schnell durchkreuzt werden, vor allem wenn man die Hilfe von anderen braucht – und noch viel mehr, wenn die gar nicht helfen wollen. So stolpert Henri von einem Plan in den nächsten und muss seine Gehirnwindungen mächtig anstrengen, um seinem Ziel näherzukommen, unterstützt durch so manches faszinierende Agenten-Gespräch mit Montesanto im Treppenhaus.

Über den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg
Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk – sei es ein bereits verlegtes Buch oder ein Manuskript – in diesem Bereich vorlegen. Durch den Preis sollen innovative Ideen eine Chance erhalten und Anreize geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
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„Alles rund um die Erdbeere“

14.11.2019 19:13 Uhr

Eine Aktion zu Gunsten TrostReich e.V.

3500 Euro brachte der Verkauf von selbst gemachten Erdbeer-Leckereien beim diesjährigen Erdbeerfest auf dem Julius-Mosen-Platz. Am 13. November übergaben Dr. Elisbath Lencer, Elvira Precht und Inge Rzepucha-Sobotta (Willa Thorade) die Spende an Sylvia Hauser und Dorle Diekmann (Verein TrostReich). Dem Oldenburger Verein TrostReich bietet eine solche Veranstaltung die Möglichkeit, auf die Arbeit des Vereins aufmerksam zu machen. Die Spende hilft dem Verein, die betroffenen Familien auch weiter kostenfrei unterstützen und begleiten zu können. 

Am 25. Mai 2019 fand im Rahmen des Blumen- und Gartenmarktes in der gesamten Haarenstraße das zweite Erdbeerfest auf dem Julius-Mosen-Platz statt. Unter dem Motto: „Alles rund um die Erdbeere“ verkauften die Frauen des Lions Clubs Oldenburg Willa Thorade, unterstützt von einigen TrostReich-Frauen, selbst hergestellten Erdbeerkuchen und Erdbeerlikör.

Die Willa-Thorade-Frauen sind sich sicher, dass sie das Erdbeerfest im nächsten Jahr wiederholen werden. Die ersten Planungen laufen schon. 
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Welcome! KIBUM trifft Großbritannien

05.11.2019 18:19 Uhr

45. KIBUM startet am 9. November – Ausstellung mit Harry-Potter-Illustrationen

„Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“ – so lautet das Motto der diesjährigen Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, die vom 9. bis zum 19. November stattfindet. Die KIBUM 2019 zelebriert die britische Kinder- und Jugendliteratur mit einem hochkarätigen, zweisprachig englisch-deutschen Veranstaltungsprogramm. „Ebenso wie die ‚Begegnungen‘ steht auch die KIBUM dieses Jahr im Zeichen des United Kingdom“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Harry Potter-Bücher, als bekanntester britischer Exportschlager, haben aus Generationen von Kindern und Jugendlichen begeisterte Leserinnen und Leser gemacht. Und die KIBUM sorgt dafür, dass sie es auch bleiben, denn Lesefreude und Leseförderung bilden hier eine hervorragende Einheit.“

Zum 45. Mal feiert Oldenburg mit der KIBUM ein riesiges Lesefest, zu dem die beiden Veranstalter, Stadt und Universität, herzlich einladen. Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper ist überzeugt von der britischen Ausrichtung in diesem Jahr: „Wer ein Faible hat für exzentrische und skurrile Wesen und seine Phantasie gerne auf eine humorvolle Reise schickt, fühlt sich mit Kinder- und Jugendbüchern aus Großbritannien vermutlich in seinem Element. Ich bin überzeugt davon, dass das Programm der KIBUM die kleinen und größeren Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder mit vielen Anregungen und bestem Lesestoff versorgt.“ Alle kleinen und großen Bücherfans können nach Herzenslust in rund 2.500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts schmökern. Das Kulturzentrum PFL wird dafür zur einladenden Bücherlandschaft und erwartet rund 30.000 KIBUM-Fans.

Eröffnung mit zahlreichen Gästen
Mit Tony Ross als Schirmherr wird der Großmeister der britischen Bilderbuchillustration in Oldenburg begrüßt. Gemeinsam mit den Theatrix-Kindern der Musikschule Oldenburg wird er die Besucherinnen und Besucher zur Eröffnung der KIBUM am Samstag, 9. November, um 15 Uhr auf die Messe einstimmen. Vorab gibt es Grußworte von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung der Universität Oldenburg, sowie Robert Habeck –Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Kinderbuchautor und amtierender Oldenburger Grünkohlkönig. Habeck wird sich im Rahmen der Eröffnung zudem in das Goldene Buch der Stadt Oldenburg eintragen. Zur Eröffnung werden darüber hinaus auch Harry-Potter-Illustrator Jim Kay und Hörbuchsprecher Rufus Beck anreisen.

Programm für Kinder, Schulen und Fachbesuche
Das KIBUM-Programm mit zahlreichen britischen und deutschen Autorinnen und Autoren umfasst insgesamt 316 Veranstaltungen und stößt wieder auf großes Interesse: Schon jetzt gibt es einen Rekordwert von über 15.888 Anmeldungen für Messebesuch und Veranstaltungen. Freie Kapazitäten können telefonisch unter 0441 235-3939 angefragt werden. Didaktische Materialien stehen im Internet unter www.kibum.de zum Download bereit: Ausstellungsführer, eine Rallye für den Messebesuch und Material für alle Schulstufen bieten Lehrkräften Stoff für eine fundierte Vor- und Nachbereitung des KIBUM-Besuchs. Am Fachbesuchertag am Freitag, 8. November, bietet die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg Vorträge zum Thema „Variationen von Britishness: historisch, medienübergreifend, fachdidaktisch“ an.

Gleich zwei Publikationen sind in diesem Jahr von Kindern für Kinder mitentwickelt worden und in der Regie der Stadtbibliothek entstanden: Für alle Kitagruppen, die die KIBUM besuchen, gibt es das Pappbilderbuch „OBST – FRUIT“, die Grundschulklassen erhalten das Buch „Welcome Großbritannien! Das KIBUM-Lesebuch“.

Drei interessante Ausstellungen und Kinoprogramm
Neben dem Veranstaltungsprogramm lädt die KIBUM zum Besuch von drei Ausstellungen ein: Als besonderes Highlight ist „Harry Potter und der Feuerkelch – Magische Illustrationskunst von Jim Kay“ in der Artothek und der BBK-Galerie, Peterstraße 1, bis 1. Dezember zu sehen sein. Während der KIBUM gibt es zur Ausstellung Lesungen und Zaubervorstellungen. Ebenfalls in der Peterstraße 1 ist die Ausstellung „Zeich(n)en für Europa“ zu sehen. Angesichts des Brexits haben 45 europäische Illustratorinnen und Illustratoren farbenfroh für die Idee von Europa gezeichnet, darunter besonders viele britische Künstlerinnen und Künstler. Die dritte Ausstellung wurde von Jugendlichen der Cäcilienschule entwickelt: „Like Banksy – Make a Statement“ nimmt sich den Streetart-Künstler Banksy zum Vorbild und zeigt Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Kunstprofils im Obergeschoss des Kulturzentrums PFL.

Im Rahmen der KIBUM läuft im Casablanca-Programmkino vom 7. bis 20. November das 38. Oldenburger Kinderfilmfestival. Gezeigt wird insgesamt eine spannende Vielfalt an Kinderfilmen, darunter auch britische Produktionen wie „Shaun“ oder „Harry Potter“ und diverse Vorpremieren.

Förderung
„Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“ wird gefördert von den beiden Hauptsponsoren, der Oldenburgischen Landesbank AG und der EWE Stiftung, sowie von CEWE, der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen, energy & meteo systems, von MPA Flashlight und der NWZ.

Die KIBUM in Zahlen
Die 45. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse präsentiert 2.146 neu erschienene Titel aus knapp 300 Verlagen (Stand: 30. Oktober). Die einzelnen Zahlen sind wie folgt:

- 627 Titel im Bereich Bilderbuch und 125 Titel im Bereich Sachbilderbuch
- 428 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe sechs bis neun Jahre
- 225 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe zehn bis zwölf Jahre
- 227 Titel bei den Büchern für Jugendliche ab dreizehn Jahren
- 297 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab sechs Jahren
- 91 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab zehn Jahren
- 68 Ratgeber für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher

- plus 33 Spiele und 25 Apps, die mit dem Deutscher Kindersoftwarepreis prämiert oder in Nominierungslisten (Edutainment- und Lernangebote, empfohlene Webseiten, Apps, Hörbücher und Hörspiele) aufgenommen wurden.
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KIBUM vorab: Sprayen wie Banksy

29.10.2019 20:00 Uhr

Jugendliche entwickeln Ausstellung nach Streetart-Vorbild

Inspiriert von dem britischen Streetart-Künstler Banksy entwickeln Jugendliche der Oldenburger Cäcilienschule eine Ausstellung, die im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse ab 9. November zu sehen sein wird. Im Gespräch mit Barry Cawston – dem offiziellen Banksy-Fotografen, dessen Fotoausstellung ab sofort im Oldenburger Hafen gezeigt wird – haben die Schülerinnen und Schüler jetzt erste Entwürfe präsentiert. Deren Lehrer Jonas Witte ist überzeugt, dass das Projekt für seinen Kunst-Profilkurs ein echter Gewinn ist: „Banksy trifft als Streetart-Künstler den Nerv der Jugend. Zentrale Fragen wie Umweltschutz, Frieden, Soziale Gerechtigkeit und Zukunftsvisionen sind für die Jugendlichen präsent und die Möglichkeit, hier ein Statement nicht nur zu entwickeln, sondern auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist für die Schülerinnen und Schüler eine schöne Herausforderung.“

Eine Herausforderung, die die 15 beteiligten Jugendlichen der achten, neunten und zehnten Klasse mit großer Motivation angenommen haben: Es gilt Ideen zu sammeln, diese in Stencils (Schablonen) umzusetzen, den richtigen Umgang mit Spraydosen zu lernen, Texte zur Erläuterung der Arbeiten zu entwerfen und letztendlich die Ausstellung selbst zu konzipieren und die Kunstwerke zu hängen – das alles unter Zeitdruck und bei festem Eröffnungstermin. „Das Kunstprofil an der Cäcilienschule und die großartige Unterstützung durch die Organisatoren der KIBUM machen so ein tiefgreifendes Projekt erst möglich – und das führt bei den Schülerinnen und Schülern zu dem Erkenntnisgewinn, dass Schule tatsächlich mehr als nur Lernen ist“, betont Witte.

Der gemeinsame Termin mit Barry Cawston war für die Jugendlichen eine Gelegenheit, ihre Ideen und Entwürfe mit einem echten Banksy-Experten zu diskutieren und stellte auch ein Highlight innerhalb des Projekts dar: „Es ist toll, in unserem KIBUM-Projekt, aber auch im Gespräch mit Barry Cawston die Arbeit von Banksy nachvollziehen zu können“, sagt Lily (14 Jahre) und die 13-jährige Cosima findet spannend, „dass wir beim Treffen mit dem offiziellen Banksy-Fotografen Barry Cawston irgendwie eine Nähe zu Banksy spüren können. Und es ist eine Ehre für uns, jemanden wie Cawston persönlich kennenzulernen“.

Die Ausstellung „Like Banksy – Make a Statement“ ist in Zusammenarbeit der KIBUM und des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst mit der Cäcilienschule entstanden. Sie ist vom 9. bis 19. November, also während der Laufzeit der KIBUM, im Kulturzentrum PFL im Obergeschoss zu sehen. Cawstons Fotoausstellung „Banksy‘s Dismaland – Barry Cawston, are we there yet?“ läuft noch bis zum 2. Dezember im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Begegnungen 2019 – United Kingdom“ der Stadt Oldenburg und ist an der Hafenpromenade am Stau zu sehen.
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Spielen und Lernen in Wohlfühlatmosphäre

27.10.2019 20:30 Uhr

Sozialdezernentin weiht neue Kita an der Sachsenstraße ein – 55 zusätzliche Plätze

Das nächste Etappenziel beim Ausbau der Kindertagesbetreuung ist erreicht: Sozialdezernentin Dagmar Sachse weihte am Freitag, 25. Oktober, die Kita Sachsenstraße offiziell ein und überreichte einen symbolischen Schlüssel an die Leiterin der Einrichtung, Nadja Steingießer.

Der Neubau ist in 14-monatiger Bauzeit nach den Plänen des Architekturbüros Simon-Exner-Kersten und unter Aufsicht des städtischen Eigenbetriebes Gebäudewirtschaft und Hochbau entstanden. Das Gebäude beherbergt auf rund 830 Quadratmetern zwei Krippengruppen mit 30 Plätzen und eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen. Knapp drei Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Der Neubau ist in Holzrahmenbauweise entstanden, hat annähernd Passivhaus-Standard und ist mit einer Photovoltaikanlage sowie mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.

Kita-Leiterin Nadja Steingießer führte die zur Einweihungsfeier geladenen Gäste durch die modern, großzügig und farbenfroh gestalteten Räume, die den Kindern viel Platz, viel Licht und viele Möglichkeiten bieten. „Es ist ein Ort zum Wohlfühlen, der für eine optimale Lern- und Spielumgebung sorgt“, konstatierte Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Sie dankte allen Beteiligten für ihre gute Arbeit: „Ich bin mir sicher, dass die Kinder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Eltern die Zeit in den neuen Räumlichkeiten genießen können.“

Leben ist in den Neubau schon seit einigen Monaten eingezogen. Bereits am 20. Mai dieses Jahres nahmen die beiden Krippengruppen den Betrieb auf. Die Kindergartengruppe kam Anfang August zum Start des neuen Kita-Jahres hinzu. Betreut werden die Kinder von elf pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Teil- und Vollzeit. Außerdem gehört eine Hauswirtschaftskraft zum Team. Die Stadt fungierte nicht nur als Bauherr, sondern hat auch die Trägerschaft für die Einrichtung übernommen.

Die Einweihungsfeier an der Sachsenstraße war nach der im September eröffneten Kita Adenauerallee bereits die zweite in diesem Kita-Jahr, aber gewiss nicht die letzte: Geplant ist, dass bis zum 1. August 2020 an vier weiteren Standorten neue Kita-Plätze zur Verfügung stehen werden. An der Gerhard-Stalling-Straße entsteht derzeit ein viergruppiger Neubau, Träger wird der Verein Impuls. An der Schulstraße wird eine bestehende Kita unter Trägerschaft der AWO um eine zusätzliche Krippengruppe erweitert. An der Bodenburgallee – Träger ist der Kindertagesstätten- und Beratungsverband KiB – kommen zwei Gruppen hinzu. Auf dem Fliegerhorst wird eine dreigruppige Einrichtung gebaut, die Trägerschaft übernimmt der Verein Katholische Kindertagesstätten Oldenburg.
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Halloween-Party in der Freizeitstätte Ofenerdiek

18.10.2019 22:00 Uhr

Gespenstische Geisterbahn und Halloween Disco laden zum Gruseln ein

Am Freitag, 25. Oktober, sind Monster, Hexen, Geister und ähnliche Gestalten in die Freizeitstätte Ofenerdiek, Lagerstraße 34, eingeladen. Von 15 bis 21 Uhr findet dort die diesjährige Halloween-Party statt.

Damit sich alle Ungeheuer wohlfühlen, stehen die Dekoration sowie die Speisen und Getränke ganz im Zeichen von Halloween. Auch die gespenstische Geisterbahn und Halloween Disco bieten schaurige Erlebnisse. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Party um 18.30 Uhr. Jugendliche können dann in der Halloween Disco weiterfeiern.

Eingeladen sind alle Kinder ab acht Jahren. Verkleidungen sind erwünscht. Der Eintritt ist frei.
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Jugendtheater-Stück über NS-Euthanasie ist preiswürdig

18.10.2019 21:08 Uhr

Oberschule Alexanderstraße erhält Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb

Sie haben mit ihrem Theaterstück „Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen“ im Juni dieses Jahres das Publikum bei mehreren Aufführungen in Oldenburg aufgerüttelt. Nun haben die Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlpflichtkurs Theater der Klasse 9 der Oberschule Alexanderstraße auch die Jury des bundesweiten Wettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ überzeugt. „Wir werden am 19. November in Berlin ausgezeichnet“, freut sich Thomas Vossenberg, Theaterpädagoge der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde, über die frohe Kunde aus der Hauptstadt. Vossenberg hatte in Kooperation mit Susan Wiraeus, Theaterpädagogin und Lehrerin der Oberschule Alexanderstraße, zusammen mit dem jungen Ensemble den ambitionierten Stoff über Verbrechen der NS-Euthanasie umgesetzt.

Eine Fachjury unter der Leitung des Theaterregisseurs Michael Stacheder erkannte dem Oldenburger Beitrag den mit 500 Euro dotierten vierten Preis zu. Platz eins ging an die GSB Stadtteilschule Bergedorf aus Hamburg mit dem Stück „Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort. Oder: Keine Ahnung“. Vossenberg und Wiraeus sind eingeladen, die Auszeichnung zusammen mit sieben Jugendlichen auf der Bühne des Theaters Thikwa entgegenzunehmen.

„Wir gratulieren allen Preisträgern und bedanken uns bei allen Theatergruppen, die sich auf den Weg gemacht haben, Biografien von Opfern der NS-Euthanasie-Verbrechen auf der Bühne zu verarbeiten und sie so dem Vergessen zu entreißen“, so Irit Kulzk, 1. Vorsitzende des Förderkreises Gedenkort T4 e.V., dem Träger des Wettbewerbs. „Denkmäler und Gedenkorte sind stabile Pfeiler des Nicht-Vergessens. Aber mindestens genauso wichtig, wenn nicht wichtiger, ist die persönliche Auseinandersetzung mit den Einzelschicksalen der Opfer. Kunstformen wie Theater erschaffen eine Brücke zwischen der jungen Generation heute und dem Leben der Menschen, die Opfer der Gräueltaten der NS-Euthanasie-Verbrechen wurden. Der Umgang mit Menschen mit Behinderung in der heutigen Zeit braucht diese geschichtliche Reflexion“, betont die Schirmherrin des Wettbewerbs, Ulla Schmidt, Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe und Mitglied des Deutschen Bundestags.

Die 14- bis 16-jährigen Mitglieder des Wahlpflichtkurses Theater der Oberschule Alexanderstraße hatten sich intensiv auf ihre Theaterarbeit zum Thema NS-Krankenmorde vorbereitet – anschauliche Quellen fanden sie ganz in der Nähe: In der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen sind mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten zwischen 1933 und 1947 an den Folgen von Unterernährung und Entkräftung zugrunde gegangen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gedenkstätte Alte Pathologie in Wehnen besucht, einen Vortrag gehört und sich einen Film angesehen. Ziel der Arbeit war es nicht nur, das grauenhafte NS-Programm zur Vernichtung von vermeintlich „minderwertigem“ Leben darzustellen. Es wurde ebenso ein Bezug zum aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs über den Umgang mit Behinderung und Inklusion hergestellt – das hat der Jury besonders gefallen. Zum Ensemble gehörten Michelle Franke, Julia Klimko, Dana Franziska Musielak, Nele Rohlfs, Julia Winzeck, Philip Amann, Linda Kroh, Tom Kischstein, Luis Osagie, Basim Shamo, Nico Bischoff, Sarah Ebeling, Laura-Sophie Elwanger, Yannic van Mark, Maisaa Ahmedo, Emma Behrens, Alina Fitz, Shelan Karm Hussein, Evelina Stavilla und Liana Wilhelm.

Das Theaterprojekt wurde durch das Kulturbüro der Stadt Oldenburg finanziell gefördert.
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Möbel Buss spendet 2000 Euro an TrostReich e. V.

14.10.2019 09:41 Uhr

Tag der Offenen Tür am 25. Oktober

Über eine Spende von 2000 Euro freuten sich Hille Ballin und Ilse Tietjen von TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e. V. Martin Buss und Heribert Schorn überreichten am Sonntag, 6. Oktober, den Spendenscheck.

Wenn wir einen nahestehenden Menschen verlieren, verändert sich von einem auf den anderen Augenblick das ganze Familiensystem. Die Oldenburger Trauerbegleitung, bietet Kindern und Jugendlichen, die einen geliebten Menschen durch den Tod verloren haben, Begleitung auf ihrem Trauerweg. Der Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen ist hier geprägt von Offenheit, Respekt, Wertschätzung, Toleranz und der Achtung ihrer Persönlichkeit und ihres individuellen Schicksals. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von TrostReich möchten die trauernden Kinder und Jugendlichen ermutigen und unterstützen, dem Verstorbenen einen neuen Platz in ihrem Leben zu geben und mit gestärktem Selbstbewusstsein, Mut und Lebensfreude selbstständig ihren eigenen Weg zu gehen.

Genau aus all diesen Gründen hat das Team von Möbel Buss bei verschiedenen Aktionen in seinem Einrichtungshaus Spendengelder für diese Einrichtung gesammelt.

„Viele von unseren Kunden haben uns bei dieser Aktion unterstützt, sodass wir am Sonntag eine beachtliche Spendensumme von 2.000 Euro an TrostReich übergeben durften. Dafür möchten wir an dieser Stelle auch unseren Kunden nochmals ein besonders herzliches Dankeschön aussprechen - Sie sind großartig.“ So Martin Buss.

Das Möbelhaus Buss ist für seine Kunden von Montag bis Samstag in der Zeit von 9:30 bis 19:00 Uhr geöffnet. Herzlich Willkommen bei Möbel Buss.

Tag der Offenen Tür
Am Freitag, 25. Oktober, öffnet TrostReich seine Türen. Alle Interessierten können sich von 15:00 bis 18:30 Uhr am Patentbusch 6 über die Arbeit des Vereins informieren.
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Kinder- und Jugendbuchpreis: Jury nominiert drei Einsendungen

11.10.2019 18:49 Uhr

Preisverleihung am 18. November

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury drei Autorinnen nominiert. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin am Abend der Verleihung am Montag, 18. November, im Alten Rathaus. In die nähere Auswahl kommen in diesem Jahr ein Kinderbuch sowie zwei Jugendbuchmanuskripte.

212 Erstlingswerke (149 Manuskripte, 63 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die diesjährige Jury hat sich schließlich für folgende Werke entschieden:

• Tanja Fabsits aus Klosterneuburg mit ihrem Kinderbuch „Der Goldfisch ist unschuldig“ (Tyrolia)
• Nora Hoch aus Berlin mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Das Salzwasserjahr“
• Christine Zureich aus Konstanz mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Ellens Song“

Die Mitglieder der Jury sind Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (Universitätslektor für Kinder- und Jugendliteratur an der Uni Bremen und Geschäftsführer des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins „Eselsohr“ und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen), Mehrdad Zaeri (Illustrator) und Katharina Zedler (Schülerin der IGS Flötenteich).

Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, ein Erstlingswerk vorzulegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.oldenburg.de (Stichwortsuche: Kinder- und Jugendbuchpreis).
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Star Wars Reads Day in der Kinderbibliothek

01.10.2019 19:42 Uhr
Alle Star Wars-Fans aufgepasst: Am Samstag, 12. Oktober, von 11 bis 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr wieder ein galaktisches Programm zum „Star Wars Reads Day“. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab sechs Jahren.

Mit einem Greenscreen können sich alle Gäste über Fotos in die Welt von Star Wars zaubern. Wer schon immer im Cockpit des Millennium-Falken, in der Cantina Bar auf Tattooine oder neben seinen liebsten Jedis stehen wollte, ist herzlich eingeladen.
Passend dazu gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Lichtschwert oder einen selbst fahrenden Roboter zu basteln. Alle Materialien und die passende Anleitung stehen zur Verfügung.
An einer Virtual Reality-Station können die Besucher ihre Fähigkeiten mit dem Lichtschwert beweisen. Darüber hinaus wird es mehrere jeweils 20-minütige Lesungen mit kurzen Star-Wars-Geschichten geben. Auf einem Büchertisch stehen viele interessante Bücher rund um das Thema „Star Wars“ zur Ausleihe bereit.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Kita Adenauerallee wird offiziell eingeweiht

28.09.2019 13:43 Uhr

Betreuungsangebot steigt um fast 100 Plätze

Bei der Schaffung weiterer Plätze in der Kindertagesbetreuung kommt die Stadtverwaltung erneut einen Schritt voran. Heute, am 27. September, ist mit der Kita Adenauerallee eine weitere große Betreuungseinrichtung ( fast 100 Plätze) offiziell eröffnet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht den Ausbau weiter ganz oben auf der städtischen Prioritätenliste, sagt aber auch: „Das bedeutet für uns einen echten Kraftakt. Wir gehen mit unseren Investitionen für Bildung und Betreuung damit an die Grenzen dessen, was finanziell leistbar ist.“

Schließlich ist das selbstgesteckte Ausbau-Ziel – bis zum Kita-Jahr 2021/2022 soll die Versorgungsquote auf 65 Prozent für Kinder bis 3 Jahre (Krippe und Kindertagespflege) und auf 99,5 Prozent im Kindergartenbereich steigen – überaus ambitioniert.

Die Kita in der Adenauerallee verfügt über drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen. Sie ist bereits im Juni in Betrieb genommen worden und sorgt für ein deutlich verbessertes Betreuungsangebot im Stadtteil Eversten. Der Standort hat dabei eine interessante Vorgeschichte, denn bis zum September 2017 stand dort eine Containeranlage, in der Flüchtlinge untergebracht waren. Sozialdezernentin Dagmar Sachse: „Mein Dank gilt deshalb Anwohnern und Eltern, die diese Nutzung nicht nur toleriert, sondern teilweise auch aktiv unterstützt haben.“

Die Kosten des Kitabaus liegen bei etwa 3,6 Millionen Euro für den Bau und gut 200.000 Euro für die Außenanlagen.
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Herbstferien im Mädchentreff

22.09.2019 20:04 Uhr

Von Filmworkshop bis Lichterkettenbilder

In den Herbstferien gibt es im Mädchentreff, Cloppenburger St. 35, viele verschiedene Möglichkeiten für Mädchen* und junge Frauen*. Los geht es am 11. Oktober ab 15.30 Uhr mit der großen Mädchenparty des AK Mädchen* im Cadillac zum internationalen Mädchentag.

Vom 14. bis 18. Oktober findet täglich von 10.30–15.00 Uhr ein Filmworkshop in Kooperation mit dem Casablanca-Kino statt. Der Workshop richtet sich an 10–14-jährige und ist kostenlos. Die Präsentation des fertigen Filmes findet am 16. November im Kino statt.

Nachmittags gibt es noch Aktionen wie Krims-Krams-Bäume schnitzen, ein buntes Buffet selber kochen und Lichterkettenbilder gestalten. Weitere Informationen und Anmeldung für das Ferienprogramm unter Tel 61422, www.maedchenhaus-oldenburg.de oder Email treff@maedchenhaus-oldenburg.de.

Weitere Infos im Programmflyer.
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Programmheft zur KIBUM veröffentlicht

13.09.2019 16:45 Uhr
Das druckfrische und umfangreiche Programmheft zur 45. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse mit dem Motto „Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“ liegt ab sofort an vielen Orten aus: Es ist sowohl in allen Oldenburger Bibliotheken als auch in den Buchhandlungen und bei der Oldenburger Touristinfo im Lappan zu haben. Die diesjährige KIBUM findet vom 9. bis zum 19. November statt.

Anmeldungen von Schulklassen und größeren Gruppen für den Besuch der Buchausstellung sowie für anmeldepflichtige Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL werden ab Montag, 23. September, telefonisch in der Stadtbibliothek im PFL entgegengenommen. Die jeweiligen Telefonnummern und Anmeldezeiten sind im Programmheft abgedruckt.
 
Weitere Informationen sowie das komplette Programmheft zum Herunterladen gibt es im Internet unter www.kibum.de.
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Stadt bietet zusätzliche Kita-Plätze an

11.09.2019 17:32 Uhr

Drei Standorte für vorübergehende Gruppen gefunden

Die Stadt Oldenburg kann kurzfristig etwa 50 weitere Kita-Plätze anbieten. An drei Standorten sind vorübergehende Kindergartengruppen bereits eingerichtet worden oder werden in Kürze eingerichtet. Im Gemeindehaus Nicolai konnte durch geringe Umbaumaßnahmen eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen geschaffen werden. Diese Plätze werden bereits genutzt.

Durch die Umwandlung der Grundschule Bloherfelde in eine Ganztagsschule wurde die Hortgruppe in der städtischen Kita Kennedystraße geschlossen. In diesen Räumen kann zum 1. Oktober 2019 eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen entstehen. 20 weitere Kindergartenplätze schafft die AWO in den Räumlichkeiten des Altenwohnzentrums. Die Räume wurden bisher für den mobilen Pflegedienst genutzt und werden nunmehr als Kindergartengruppe umgebaut.

„Diese zusätzlichen Plätze führen zu einer weiteren Verbesserung des Betreuungsangebotes in Oldenburg“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Die Stadt setzt aktuell die 4. Fortschreibung des Konzeptes zum Ausbau von Kindertagesbetreuung um, danach sollen bis 2023 insgesamt 24 neue Kindergartengruppen neu entstehen.
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Premiere von „Ziggi Sternenstaub“ im theater wrede

11.09.2019 16:50 Uhr
Am Sonntag, den 22. September 2019 um 16:00 Uhr eröffnet das theater wrede + die Herbstspielzeit mit der Uraufführung von „Ziggi Sternenstaub“ für Kinder bis 6 Jahre und Erwachsene.

Ziggi Sternenstaub ist die neue Produktion der beliebten Theaterreihe für ein junges Publikum. Die Uraufführung knüpft dabei an das erfolgreiche Konzept sinnlicher Theatererlebnisse an, die spannende und mutige Geschichten lebendig werden lassen.

Geschichten, wie das galaktische Abenteuer von Ziggi Sternenstaub und Maus Mäus. In magisch poetischer Atmosphäre, sanft begleitet von Melodien der musikalischen Meisterwerke des einzigartigen David Bowie, erzählt sie von der aufregenden Reise in die fernen Welten des Universums. 

Die beiden Freunde müssen dringend ins Weltall fliegen, um magischen Sternenstaub einzusammeln. Denn wie sollen die Kinder denn sonst in ihrem Schlaf von zauberhaften Träumen begleitet werden? Vorbei an blauen Zwergsternen, wunderschönen Eskimonebeln und strahlenden Sternhaufen, reisen die zwei Raumfahrer zu den verschiedensten Planeten, immer auf der Suche nach dem Sand der Träume.

Gemeinsam mit ihrem kleinen Publikum tauchen Ziggi und Mäus, dargestellt von den beiden Performerinnen Lieko Schulze und Celina Kröll, in die unendlichen Weiten der Galaxie. Die Inszenierung der Regisseurin Andrea Bleikamp lässt mit wenigen Worten, dafür mit kosmischen Klängen und Musik, die Kinder, aber auch die Erwachsenen, in galaktische Sphären versinken.

Weitere Vorstellungen am 20.10. & 24.11. jeweils um 16:00, 08.12 um 11:00, 09.12. & 10.12. um jeweils 9:30, 15.12. um 16:00.

Regie/Konzept: Andrea Bleikamp // Dramaturgie/Konzept: Marga Koop // Musik: Julia Klomfass // Kostüme: Albena Kaptebileva // Bühne: Bernhard Weber-Meinardus // Mit: Celina Kröll und Lieko Schulze

Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Stadt Oldenburg, Landessparkasse zu Oldenburg, EWE Stiftung

Zusätzliche Informationen sowie Karten unter www.theaterwrede.de oder 0441–9572022 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Abenteuer Archäologie – Mit Messlatte, Lupe und Zeichenstock

05.09.2019 23:12 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 07. September findet um 11.00 Uhr der Workshop „Abenteuer Archäologie“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Unter dem Dach der Kinderuniversität Oldenburg gehen die Kinder mit Dörte Mitwollen auf archäologische Spurensuche im Museum. Es wird eine Zeitleiste gebaut, archäologische Funde gezeichnet und erforscht, wie die Menschen früher gelebt haben. Die Kosten pro Kind betragen 10 € inklusive Material. Anmeldungen telefonisch unter 0441-40570-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Welcome! KIBUM trifft Großbritannien

01.09.2019 11:36 Uhr

45. KIBUM startet am 9. November/Ausstellung mit Harry Potter-Illustrationen

„Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“ – so lautet das Motto der diesjährigen Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, die vom 9. bis zum 19. November stattfindet. Die KIBUM 2019 zelebriert die britische Kinder- und Jugendliteratur mit einem hochkarätigen, zweisprachig englisch-deutschen Veranstaltungsprogramm. Mit Tony Ross als Schirmherr wird der Großmeister der britischen Bilderbuchillustration in Oldenburg begrüßt.

Zum 45. Mal feiert Oldenburg mit der KIBUM ein riesiges Lesefest, zu dem die beiden Veranstalter, Stadt und Universität, herzlich einladen. Alle kleinen und großen Bücherfans können nach Herzenslust in rund 2.500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts schmökern. Das Kulturzentrum PFL wird dafür zur einladenden Bücherlandschaft und erwartet rund 30.000 KIBUM-Fans.

„Die britische Kinder- und Jugendliteratur besitzt im kulturellen und internationalen Kontext eine herausragende Bedeutung. Kinder wie Erwachsene auf der ganzen Welt lieben den skurrilen britischen Humor“, so die KIBUM-Programmverantwortliche, Regina Peters. Allein J.K. Rowlings fantastische Harry Potter-Romane wurden über 500 Millionen Mal verkauft und in mehr als 80 Sprachen übersetzt. Glanzlicht der KIBUM ist dementsprechend die Ausstellung „Harry Potter und der Feuerkelch – Magische Illustrationskunst von Jim Kay“, die von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm flankiert wird.

Neben den preisgekrönten Illustratoren Jim Kay und Tony Ross reisen aus Großbritannien an: Chris Wormell, Lauren St John, Korky Paul, Kevin Brooks, Greg James, Chris Smith und Maz Evans. Die britischen Autoren David Fermer und Julian Gough leben in Deutschland. Alle haben ihre aktuellsten Bücher im Gepäck. Fermer hat bereits im Vorfeld mit einer Grundschulklasse an einem der beiden diesjährigen KIBUM-Bücher gearbeitet: „Welcome Großbritannien! Das KIBUM-Lesebuch“, das ebenso wie „OBST – FRUIT“ für die Kleinsten in der Regie der Stadtbibliothek entstanden ist. Nicht nur Kinder werden aktiv eingebunden, auch Oldenburger Jugendliche beteiligen sich an der KIBUM, nämlich mit der von ihnen gestalteten Ausstellung „Like Banksy – Make a Statement“. Die dritte interessante Ausstellung in diesem Jahr ist „Zeich(n)en für Europa“: Angesichts des Brexit haben 45 europäische Bilderbuch-Illustratorinnen und -Illustratoren ihre Idee von Europa gezeichnet, darunter viele aus Großbritannien.

Für das Fachpublikum gibt es wieder ein Angebot der Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg: Sie bietet am KIBUM-Freitag, 8. November, Vorträge zum Thema „Variationen von Britishness: historisch, medienübergreifend, fachdidaktisch“ an.
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Auf der Suche nach einer Antwort: Wie geht Frieden?

09.08.2019 18:07 Uhr

Robert Bosch Stiftung fördert Jugendtheaterprojekt mit 6.000 Euro

Um seine Schützlinge zu fordern, taucht Thomas Vossenberg, der Theaterpädagoge der Freizeitstätte Bürgerfelde, sogar in die griechische Antike ein. Der Komödiendichter Aristophanes, der in seinen Stücken Plädoyers gegen den Krieg gehalten hat, steht Pate für das nächste Jugendtheaterprojekt unter Vossenbergs Regie. Es geht dabei um das Thema Frieden. Zusammen mit der Theaterpädagogin Lore Schilberg und den Jugendlichen der Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ der Freizeitstätte Bürgerfelde geht Vossenberg Fragen nach wie: „Was ist Frieden? Was macht Frieden? Welchen Frieden wollen wir erreichen?“ Das Ensemble lernt dabei, Anleihen bei Aristophanes zu nehmen und die lyrische Sprache mit eigenen Worten in Einklang zu bringen.

Am Dienstag, 13. August, starten in der Freizeitstätte die Proben für einen ersten Stück-Entwurf. Dieser erste Projektschritt findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg statt. Das Ergebnis wird innerhalb der Veranstaltungswoche „Mayors for Peace“ zum diesjährigen Tag des Friedens am 21. September präsentiert.

Arbeiten an dem Stück werden Thomas Vossenberg und Lore Schilberg mit insgesamt 15 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 13 bis 27 Jahren. Bei der Aufführung in der Freizeitstätte Bürgerfelde werden indes nur sechs Akteurinnen und Akteure Platz auf der Bühne finden können. Das restliche Ensemble wird daher an die Aufgaben der „Co-Regie“ herangeführt. Alle Mitwirkenden helfen bei der Gestaltung der Szenen und der Texte mit. „Die Bühne ist dann das Sprachrohr, um die Gedanken und Ideen der Jugendtheatergruppe ,DienstagsDrama‘ zu gesellschaftlichen Fragestellungen aufzuzeigen und Denkanstöße zu geben“, erläutert Vossenberg.

Probentermine sind ab Dienstag, 13. August, jeweils von 17 bis 19 Uhr, plus Wochenend- und Intensivproben. Im Rahmen der Veranstaltungswoche „Mayors for Peace“ zeigt „DienstagsDrama“ die ersten Ergebnisse des Projekts am Samstag, 21. September, um 19 Uhr in der Freizeitstätte Bürgerfelde. Eine weitere Aufführung folgt dort am Sonntag, 22. September, ebenfalls um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Im Februar nächsten Jahres will Thomas Vossenberg das Stück dann in der größeren Besetzung auf die Bühne eines Oldenburger Theaters bringen.

Besonders freut sich Vossenberg darüber, dass das Theaterprojekt in das Programm „Werkstatt Vielfalt“ der Robert Bosch Stiftung aufgenommen wurde und mit 6.000 Euro gefördert wird. „Diese Förderung ist für uns eine besondere Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit“, sieht sich der Theaterpädagoge bestätigt.

Mit der „Werkstatt Vielfalt“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der „Stiftung Mitarbeit“ Projekte, die auf lokaler Ebene dazu beitragen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus miteinander in Kontakt zu bringen. „Vielfalt bietet unserer Gesellschaft große Chancen“, sagt Sandra Breka, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. Die Projekte in der „Werkstatt Vielfalt“ tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, die Gemeinde oder das Viertel zu beleben. Sie sorgen dafür, dass Menschen die zunehmende Vielfalt in ihrer Umgebung als Normalität empfinden und richten sich insbesondere an junge Menschen.

Weitere Informationen unter www.bosch-stiftung.de/vielfalt und www.mitarbeit.de/werkstatt_vielfalt.html.
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Happy Birthday: Kinderseiten werden zehn Jahre alt!

09.08.2019 17:43 Uhr

Viele Infos, tolle Aktionen und spaßiges Gewinnspiel

Am Mittwoch, 7. August, feierten die Kinderseiten auf der Homepage der Stadt Oldenburg Geburtstag. Seit zehn Jahren können die kleinen Bürgerinnen und Bürger das spezielle Angebot der Stadt nutzen. Auf kinder.oldenburg.de gibt es neben nützlichen Tricks auch Freizeit-Tipps und Spiele. Informationen zur Stadtgeschichte, Politik und politischen Ämtern werden auf der Seite ebenfalls kindgerecht vermittelt.

Interessante Einblicke zeigen die Filme der Kinder-Reporter. Von 2010 bis 2018 haben die Nachwuchsreporterinnen und Nachwuchsreporter zusammen mit dem Lokalsender oeins die Stadt erkundet. In den 20 Folgen gibt es beispielsweise Einblicke in die Feuerwehr, Musikschule oder auch in die Basketball Academy. Seit 2010 stellt Leseesel OLbert seinen Lesetipp des Monats vor und hat insgesamt schon mehr als 100 Bücher empfohlen.

Zum 10. Geburtstag gibt es auf den Kinderseiten natürlich auch Geschenke – wer sie findet, kann beim Jubiläumsgewinnspiel zwei Freikarten für das OLantis Freibad beziehungsweise das Freibad am Flötenteich gewinnen. Alle Informationen zum Gewinnspiel gibt es unter kinder.oldenburg.de.
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Stadtmuseum lädt zur Geisterjagd ein

16.07.2019 22:44 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab acht Jahren

In den historischen Villen des Stadtmuseums können Kinder ab acht Jahren ab sofort wieder auf Geisterjagd gehen. Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen…“ erwartet die jungen Besucherinnen und Besucher eine digitale Spurensuche: Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjägerinnen und Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
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Malen, Schrauben, Skaten

16.07.2019 22:18 Uhr

Jugendliche bauen Skateboards für Schulen und Freizeitstätte

Neun Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Kreativität im Mikroprojekt „Skateboard bauen“ freien Lauf lassen. Die Kinder besuchen die IGS Kreyenbrück, Oberschule Osternburg, Oberschule Eversten und die Schule am Bürgerbusch. Die fertigen Boards können jetzt an den jeweiligen Schulen und in der Jugendfreizeitstätte „Cafta“ ausgeliehen werden.

Der Workshop ist Teil des Projekts „Jugend stärken im Quartier“. Gemeinsam mit dem Skateboarder Eike Schierz, der Holzwerkstatt der IGS Kreyenbrück und der Jugendfreizeitstätte „Cafta“ konnten die Jugendlichen ihre eigenen Skateboards bauen und gestalten. Im Anschluss wurden die Boards auf der Skateanlage der Freizeitstätte ausgiebig getestet. Bei einer Abschlussfeier wurden die Skateboards Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Freundinnen und Freunden präsentiert.

Das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ ist beim Team Wendehafen, Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg angesiedelt und wird aus dem europäischen Sozialfond finanziert. Projekte wie „Skateboard bauen“ sollen Jugendliche zum Lernen motivieren. Das Sammeln von neuen Fähigkeiten und Erfahrungen steht dabei genauso im Mittelpunkt wie die Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfelds.
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Disney Ideentag in der Kinderbibliothek

16.07.2019 22:15 Uhr

Spielen, Basteln, Rätseln: Vielfältiges Programm mit Mickey, Elsa und vielen mehr

Am Samstag, 20. Juli, lädt die Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, zum Disney Ideentag ein. Von 11 bis 14 Uhr werden die liebsten Heldinnen und Helden von Disney gefeiert. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab 6 Jahren.

Kreativ geht es los bei Dschinnis magischer Fotowand: Alle Gäste können sich über Fotos in verschiedene Disneywelten zaubern. Wer schon immer auf Aladdins fliegendem Teppich mitfliegen wollte oder neben Olaf dem Schneemann und Lightning McQueen stehen möchte, kann hier seine Träume lebendig machen. Wer gerne bastelt, kann auch in WALL·Es Werkstatt kreativ werden. Hier können Rapunzel-Lesezeichen oder Heldenmasken gebastelt werden.

Sportlich geht es weiter mit Schneewittchens Zwergenrallye, bei der knifflige Aufgaben und Rätsel der sieben Zwerge zu lösen sind. Zusätzlich wird das sportliche Geschick in Herkules Spielecamp auf die Probe gestellt, um bei den olympischen Spielestationen um die Goldmedaille zu kämpfen.

Unter dem Motto „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ liest Armin Funk um 12 und um 13 Uhr jeweils 20-minütige Geschichten zum Thema Disney vor. Sollte das noch nicht ausreichen, können an Belles Büchertisch viele interessante Bücher rund um das Thema Disney für zuhause ausgeliehen werden.

Für alle Gäste im Disneykostüm gibt es noch eine kleine Überraschung.

Alle Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Oldenburger Kinderschutzbund e.V. erhält Spende in Höhe von 6.000 Euro

05.07.2019 23:07 Uhr

Projekt T.u.Sch. für Trennungs- und Scheidungskinder aus über 100 Projektvorschlägen für DKB-Spendenaktion ausgewählt

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) überreichte dem Oldenburger Kinderschutzbund e.V. gestern eine Spende in Höhe von 6.000 Euro im Rahmen der DKB-Herzenswunsch-Aktion. Die Spende kommt Kindern zugute, die vom Oldenburger Kinderschutzbund durch die Trennungszeit der Eltern begleitet werden. Hauptanliegen ist es, den Kindern eine Umgebung zu bieten, in der sie sich geborgen und verstanden fühlen und gemeinsam über ihre Gefühle sowie Erfahrungen sprechen können. Um die kontinuierlich gute Versorgung des Kindes sicherzustellen, werden auch die Eltern in das Projekt einbezogen. Monika Kreye (Geschäftsführerin) und Sandra Strahler (pädagogische Leiterin) nahmen den symbolischen Spendenscheck von Ekkehard Weiß (DKB-Regionalleiter für Magdeburg-Hannover) und Ralph Schnitker (DKB Oldenburg), entgegen.

Ekkehard Weiß: „Dank der Aktion DKB-Herzenswünsche sind wir auf die wichtige Arbeit des Oldenburger Kinderschutzbundes aufmerksam geworden, dem wir nun die Spende bereitstellen. Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien brauchen besondere Aufmerksamkeit und Halt, um die herausfordernde Situation in ihrem noch jungen Leben bewältigen zu können. Diese Stütze finden sie beim Kinderschutzbund und das verdient höchsten Respekt.“

Die DKB versteht sich als Geldverbesserer und fördert zahlreiche gesellschaftliche und regionale Projekte, vor allem im sozialen und kulturellen Umfeld in ganz Deutschland.

Anlass der Spende an den Oldenburger Kinderschutzbund war die DKB-Weihnachtsaktion 2018 „Herzenswunsch“ mit einem Gesamtbudget von insgesamt 100.000 Euro. Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ hatte die Bank mit Hauptsitz in Berlin ihre Mitarbeiter zum Ende des vergangenen Jahres gefragt, welche gemeinnützigen Projekte ihnen besonders am Herzen liegen.

Aus über 100 Einreichungen wählte eine Jury der DKB sechs Favoriten aus und stellte diese allen Interessierten auf der Internetseite herzenswunsch.dkb.de vor. Mehr als 33.000 Besucher nahmen dort am Voting teil und entschieden so, welchen Anteil der Gesamtspendensumme jede Initiative erhalten sollte. Der Kinderschutzbund Oldenburg erhielt für sein Projekt T.u.Sch.-Gruppen 6 Prozent aller Stimmen und somit auch 6 Prozent der Gesamtspendensumme. Zur Aufrechterhaltung der Arbeit des Oldenburger Kinderschutzbundes und der T.u.Sch.-Gruppen werden Spendengelder benötigt, die direkt den Kindern zugutekommen. 
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Neues Jugendtheaterprojekt der Freizeitstätte Bürgerfelde

05.07.2019 22:53 Uhr

Thema „Frieden“ im Mittelpunkt

Die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde bietet von Juli bis September für alle interessierten Jugendlichen ab 13 Jahren ein Jugendtheaterprojekt zum Thema „Frieden“ an.

Das Projekt findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg im Rahmen der Veranstaltungswoche „Mayors for Peace“ zum diesjährigen Tag des Friedens am 21. September statt.

Thematisch orientiert sich das selbst zu entwickelnde Stück an den Fragestellungen:

Wie geht Frieden? Was ist Frieden? Was macht Frieden? Welchen Frieden wollen wir erreichen? Ziel des Projektes ist die Aufführung eines Theaterstückes zu dem Thema „Frieden“.


Probetermine:
Donnerstag, 11. Juli, und Freitag, 12. Juli, sowie von Montag, 15. Juli, bis Mittwoch, 17. Juli, (jeweils 11 bis 17.30 Uhr, Freizeitstätte Bürgerfelde). Und ab Dienstag, 13. August, bis Dienstag, 17. September: Regelmäßig dienstags von 17 bis 19 Uhr und ein Intensivprobetag im September nach Absprache.

Die Premiere findet statt am Samstag, 21. September, um 19 Uhr in der Freizeitstätte Bürgerfelde. Eine weitere Aufführung ist für Sonntag, 22. September, um 19 Uhr ebenfalls in der Freizeitstätte Bürgerfelde geplant.

Die Projektleitung haben Thomas Vossenberg und Lore Schilberg. Weitere Informationen gibt es bei Thomas Vossenberg, Freizeitstätte Bürgerfelde, Alexanderstraße 209, 26122 Oldenburg telefonisch unter 0441 8850508 oder per E-Mail thomas.vossenberg@stadt-oldenburg.de.
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Neuer Spielplatz für Donnerschwee

05.07.2019 22:43 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann eröffnet Anne-Frank-Spielplatz

Auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne ist auf einer Fläche von circa 2.800 m² ein neuer Spielplatz entstanden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat den Anne-Frank-Spielplatz heute offiziell eröffnet. In diesem Jahr hätte sich der Geburtstag der Namensgeberin zum 90. Mal gejährt. An das jüdische Mädchen Anne Frank wird auf dem Spielplatz demnächst auch mit einer Info-Tafel erinnert.

In die Planung sind die Ergebnisse einer Kinderbeteiligung eingeflossen, diese hatten das Kinder- und Jugendbüro sowie der Fachdienst Stadtgrün im Herbst 2017 organisiert. „Auf diesem Gelände zeigt sich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen einem privatem Investor und der Stadt funktionieren kann. Hier sind mehr als 700 Wohneinheiten entstanden. Da war es völlig klar, nicht nur die Grundschule in Donnerschwee zu erweitern, sondern auch ein gutes Freizeitangebot für Kinder zu schaffen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Im Rahmen der Beteiligung stellten Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren ihre Ideen und Wünsche für den Spielplatz in Form eines Modells dar. Diese Ideen wurden in der weiteren Planung berücksichtigt und es entstand daraus ein Spielangebot für alle Altersgruppen. In erster Linie soll der Spielplatz aber die Hauptnutzergruppe der 6- bis 12-Jährigen erreichen.

Kleine Hügel, Bäume und Sträucher sowie verschiedene Materialien gliedern die Fläche und teilen sie in unterschiedliche Zonen ein. Es sind ein Ruhe- und Sitzbereich, eine größere freie Bewegungsfläche und eine Sandspielfläche entstanden. Die Kinder können auf den neuen Geräten klettern, hangeln, schaukeln, sowie Ball spielen oder sich im Heckenlabyrinth verstecken.

Nach der offiziellen Eröffnung findet ein Spielplatzfest mit Programm statt, bei dem die Kinder durch verschiedene Aktionen den Spielplatz erkunden können.
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Spiel & Spaß: Sommerferienaktion auf den Kinderseiten

03.07.2019 19:07 Uhr

Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de ab sofort wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlauberinnen und Zuhause-Urlauber gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und Veranstaltungstipps einiger Freizeitstätten. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit fünf Partnern gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen. Einsendeschluss für die Verlosung ist Montag, 15. Juli 2019.

Sommer-Verlosung: Bücher, Freibadkarten, T-Shirts, Wasserski
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, den Ferienpark am Bernsteinsee, das OLantis Huntebad, die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) und die Stadtbibliothek sind attraktive Preise zusammen gekommen, die in den ersten Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für die Sommer-Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das wird verlost:

• fünf mal 2 Stunden Wasserski inklusive Ausrüstung im Beachclub Nethen
 • zehn Freikarten für den Beachclub Nethen
 • fünf Tageskarten für den Aquapark im Beachclub Nethen
 • eine Tageskarte für vier Personen für den Ferienpark am Bernsteinsee in Conneforde
 • drei Kinder-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
 • zwei Familien-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
 • sechs coole Oldenburg T-Shirts der OTM
 • zwei Bücher „Superflashboy“ der Stadtbibliothek
 • drei Bücher „Sommer mit Opa“ der Stadtbibliothek

Die Sommeraktion 2019 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis zum 15. August unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Startschuss für Spielplatz-Olympiade

29.06.2019 19:15 Uhr

Neues Areal am Anne-Frank-Platz in Donnerschwee wird am 4. Juli mit einem Fest eingeweiht

Klettern, hangeln oder im Heckenlabyrinth Verstecken spielen: All‘ das ist nun am Anne-Frank-Platz möglich. Auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne ist auf einer Fläche von rund 2.800 Quadratmetern ein neuer Spielplatz entstanden, den Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Donnerstag, 4. Juli, offiziell eröffnet. Beginn ist um 11 Uhr.
 
Alle kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Spielplatz-Olympiade teilzunehmen oder auf eigene Faust das Areal zu erkunden. Für alle, die zwischen dem Klettern und Toben eine Pause einlegen möchten, wird es eine kleine Stärkung geben. Die Veranstaltung wird unter Federführung des Kinder- und Jugendbüros und des Fachdienstes „Stadtgrün – Planung und Neubau“ der Stadt Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Kita An der Beverbäke, dem Förderverein der Kita sowie dem Bürgerverein Donnerschwee organisiert. Mit dem Spielplatzfest möchte sich die Stadt bei allen Beteiligten bedanken – besonders bei den Kindern, die im Herbst 2017 ihre Ideen und Wünsche für die Spielplatzgestaltung eingebracht haben.

Der Zugang zum Gelände erfolgt von Norden über die Kranbergstraße oder von Süden über die Georg-Elser-Straße. Vor Ort gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten.

Weitere Informationen zum Spielplatz sind unter www.oldenburg.de/kinderspielplaetze zu finden.
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Big Ben, die Queen und der Union Jack: KIBUM blickt nach Großbritannien

29.06.2019 18:54 Uhr

Britischer Autor David Fermer arbeitet mit Oldenburger Schülern am neuen KIBUM-Buch

Die diesjährige Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse steht ganz im Zeichen von Big Ben, der Queen und dem Union Jack: Vom 9. bis 19. November heißt es „Welcome! KIBUM trifft Großbritannien“. In einem Vorab-Projekt der KIBUM hat der britische Autor David Fermer jetzt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nadorst am neuen KIBUM-Lesebuch gearbeitet. Fermer war von der Teamarbeit sehr angetan: „Die Kinder waren unglaublich motiviert und bestens informiert über Großbritannien. Ich habe bereits viele Kinder- und Jugendbücher geschrieben, das ist das erste gemeinsam mit Kindern. Ein besonderes und nachhaltiges Projekt!“ Jede Grundschulklasse, die die KIBUM besucht, erhält ein Exemplar der Publikation.

David Fermer und die zwanzig Schülerinnen und Schüler widmeten sich in ihrer kreativen Text- und Malwerkstatt an zwei intensiven Vormittagen der Buchidee eines „Great-Britain“-Fotoalbums. Das KIBUM- Fotoalbum soll Kindern einen ersten Zugang zu Land, Leuten und kindlichen Lebenswelten eröffnen. Erklärt wird etwa die britische Flagge, der „Union Jack“, sowie die Zugehörigkeit von England, Wales, Nordirland und Schottland zum „United Kingdom“. Die Sehenswürdigkeiten Londons als drittgrößte Stadt in Europa werden ebenso wie die Queen präsentiert. Typisch britisches Essen, Sportarten, aber auch das Schulsystem erläutern der Autor und die Kinder mit Fotos, Kurztexten und einzelnen Zeichnungen. Besonders spannend fanden die Kinder Fermers persönliche Erinnerungstücke an seine kleine englische Dorfschule. Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freute sich über die Begeisterung der Kinder: „Die Sensibilisierung für die englische Sprache und britische Kultur ist insbesondere aktuell ganz wichtig. Kinderliteratur ist hierfür eine ideale Mittlerin und David Fermer ein wunderbarer Botschafter.“

Neben der Arbeit an dem KIBUM-Buch kamen alle dritten und vierten Klassen der Grundschule Nadorst in den Genuss von David Fermers englischsprachiger Live-Show „Adventures with David and Red“, einer Mischung aus Film, Theaterszenen und Gespräch.

David Fermer studierte zunächst Kunst in London, anschließend Film und Fernsehen in London und Berlin. Berufliche Stationen als Aufnahme- und Produktionsleiter in Berlin sowie als Kunst- und Englischlehrer in Peru und Berlin folgten. Heute lebt Fermer in Köln und schreibt erfolgreich englisch-deutsche Kinder- und Jugendbücher. Außerdem steht er für den WDR vor und hinter der Kamera, so für die Kinderserie „David & Red“.

Die 45. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse stellt vom 9. bis zum 19. November die britische Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt. Die Schirmherrschaft hat der britische Kinderbuchillustrator und -autor Tony Ross übernommen.
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Polizei und Jugendamt ziehen eine erschreckende Bilanz nach Testkäufen von Alkohol

22.06.2019 09:09 Uhr
Zu mehreren Alkoholtestkäufen bezüglich der Einhaltung des Jugendschutzes kam es am 20.06.2019. Gemeinsam mit der Stadt Oldenburg führte die Polizei mehrere sogenannte Testkäufe von Alkohol durch. Neben Kiosken wurden auch Supermärke auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes überprüft.

So kam es zu einer Kontrolle von insgesamt zehn Geschäften durch den Testkäufer. In neun Fällen wurde Alkohol an den Jugendlichen verkauft, lediglich ein Geschäft hielt sich an die Bestimmungen und verweigerte den Verkauf.

Hierzu der Beauftrage für Jugendsachen der Polizei Oldenburg, Thomas Korten: "Die Zahl der Verstöße bei dieser Kontrolle ist erschreckend und zeigt uns, dass wir weiter regelmäßig Testkäufe durchführen müssen. Mit den Verkäufern haben wir Gespräche geführt, um diese zu sensibilisieren und das Bewusstsein für eine konsequente Umsetzung des Jugendschutzes zu schärfen."

Durch die Stadt Oldenburg und der Polizei sind auch in Zukunft weitere Testkäufe geplant. Gegen die betroffenen Personen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
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Regale bauen, StandUpPaddling oder Tortenbäckerei

13.06.2019 09:53 Uhr

Sommerferienprogramm im Mädchentreff

Am Anfang und am Ende der großen Ferien gibt es im Mädchentreff, Cloppenburger St. 35, ein abwechslungsreiches Programm für Mädchen* und junge Frauen*. Los geht es am 4. + 5. Juli mit dem Bau von Holzregalen für Mädchen* ab 12 Jahre. Die weiteren Angebote, wie eine wilde Spieleaktion, Tortenbäckerei, Geocaching oder der Ausflug ins Museumsdorf Cloppenburg zum Blaudruck sind für Mädchen* ab 8 Jahre offen. In der Werkstatt werden auch noch Traumfängerinnen gestaltet und Tafeln selber gebaut. Beendet werden die Ferien mit einer Übernachtungsparty. Für die Angebote wird ein Kostenbeitrag von 1 bis 3 Euro erhoben. Weitere Informationen und Anmeldung für das Ferienprogramm unter Tel 61422, www.maedchenhaus-oldenburg.de oder Email treff@maedchenhaus-oldenburg.de.

Der Mädchentreff ist eine Freizeit- und Bildungsstätte für Mädchen* ab 8 Jahren und junge Frauen*. In der Schulzeit gibt es dort einen offenen Treff, Hausaufgabenhilfe und Projekte zu verschiedenen Themen.  
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Das Kinderprogramm der Stadtbibliothek im Juni

09.06.2019 21:17 Uhr

Es gibt viel zu feiern – Geburtstage, Bilderbuchkino und Bastelaktionen

Die Stadtbibliothek bietet im Juni kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an. Kinder ab zwei Jahren und ihre Eltern können sich auf folgendes Programm freuen:

• Bücherzwerge feiern: Die berühmte „Raupe Nimmersatt“ und ihr Erfinder Eric Carle feiern in diesem Jahr runde Geburtstage: Die Raupe wird 50 Jahre und Eric Carle 90 Jahre alt. Am Mittwoch, 19. Juni, gibt es um 15.30 Uhr eine bunte Feier mit Bücherclown Armin Huwald in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1. Alle Bücherzwerge-Angebote richten sich an Kinder von zwei bis drei Jahren.

Am Montag, 24. Juni, finden zwei weitere „Raupenparties“ statt: um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Flötenteich, Hochheider Weg 169, und um 16.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Eversten, Brandsweg 50.

Auch in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39, gibt es die Raupe im Doppelpack: Claudia Maria Schneider zeigt den Bilderbuchklassiker am Mittwoch, 12. Juni, und Mittwoch, 19. Juni. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

• Geburtstag mit Nulli und Priesemut: Hase Nulli und Frosch Priesemut gehören zu den beliebtesten Bilderbuchfiguren. Schon seit 25 Jahren erleben die beiden ihre lustigen Abenteuer. Am Samstag, 22. Juni, sind Kinder ab vier Jahren zur Geburtstagsfeier eingeladen. Zwischen 11 und 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, ein kleines Geburtstagsprogramm mit Bilderbuchkino, Büchertisch, Malaktion und Gewinnspiel.

• Bilderbuchkino in Kreyenbrück: Am Mittwoch, 19. Juni, um 15.30 Uhr liest Juliane Liedtke das Bilderbuch „Dr. Brumm und der Megasaurus“ in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20. Die Geschichte handelt von Dr. Brumm, der bei der Gartenarbeit ein Dinosaurierskelett ausgräbt. Sie richtet sich an Kinder ab vier Jahren.

• Kamishibai in der Kinderbibliothek: Am Montag, 24. Juni, um 15.30 Uhr zeigt Lena Hübner vom Team der Kinderbibliothek die Geschichte „Die drei kleinen Schweinchen“. Das Märchen wird als Kamishibai, einer Form des japanischen Erzähltheaters, vorgetragen. Nach dem Erzählen gibt es wie immer eine kleine Bastelaktion. Das Kamishibai richtet sich an Kinder von drei bis sechs Jahren.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Wenn Siri und Alexa jeden Wunsch erfüllen

23.05.2019 22:03 Uhr
Digitale Helfer haben Einzug in den Alltag gehalten und sind in der Lebenswelt vieler Jugendlicher fest verankert. Wünsche werden dank moderner Technologien erfüllt. So hilft „Siri“ auf Zuruf beispielsweise mit Musikvorschlägen aus oder „Alexa“ dimmt das Licht und überprüft, ob die Heizung warm genug ist. Kleidung wird nicht mehr im Laden gekauft, sondern im Internet bestellt und bis an die Haustür gebracht.

Doch macht es einen Menschen glücklich, jeden Wunsch auf Zuruf oder Knopfdruck erfüllt zu bekommen oder ist da nicht auch etwas anderes, was der Mensch zum Leben braucht? Diese Frage haben sich Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Theater der Klasse 8 der Oberschule Alexanderstraße gestellt. In Kooperation mit der Freizeitstätte Bürgerfelde haben sie ein Theaterstück erarbeitet, das am Mittwoch, 5. Juni, Premiere feiert: Beginn ist um 17 Uhr in der Freizeitstätte Bürgerfelde, Alexanderstraße 209.

„Hallo mein Name ist ...“ lautet der Titel des Stücks. Angeleitet wurde das junge Ensemble von Lehrerin Susan Wiraeus (Oberschule Alexanderstraße) und vom Theaterpädagogen Thomas Vossenberg (Freizeitstätte Bürgerfelde/Stadt Oldenburg), die gemeinsam Regie geführt haben. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihren eigenen Wünschen und deren Realisierbarkeit auseinandergesetzt. „Das Benennen eigener Wünsche ist eng mit der Entwicklung von Zukunftsvisionen verknüpft. Wie möchte ich leben? Was möchte ich erreichen? Alles Fragen, die von zentraler Bedeutung für Menschen dieser Altersgruppe sind“, weiß Thomas Vossenberg. Die Antworten sind auf der Theaterbühne zu erleben.
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Mobile Bühne für die Oldenburger Jugendarbeit

23.05.2019 21:47 Uhr

Land bezuschusst Anschaffung mit 12.500 Euro – Mittwoch Einweihung mit Programm

Theater, Kunst, Tanz, kreatives Gestalten und Musik sind fester Bestandteil der konzeptionellen Arbeit in der Freizeitstätte Bürgerfelde. Sowohl unter pädagogischer Anleitung als auch in selbstorganisierter Form entstehen Produktionen in allen fünf Schwerpunktbereichen der Einrichtung. Künftig erhalten alle Darbietungen einen professionellen Untergrund: Dank finanzieller Unterstützung durch das Land Niedersachsen konnte die Stadtjugendpflege eine mobile Bühne anschaffen, die allen Einrichtungen der Jugendarbeit in städtischer und freier Trägerschaft zur Verfügung gestellt werden soll.

Die 40 Quadratmeter große Bühne wird an diesem Mittwoch, 22. Mai, in der Freizeitstätte Bürgerfelde (Alexanderstraße 209) eingeweiht. Kinder und Jugendliche aus der Einrichtung werden Auszüge aus ihren aktuellen Produktionen vorführen. Auf dem Programm steht neben Tanz und Musik auch interaktives Theater. Beginn ist um 17.30 Uhr. Für das kulinarische Wohl der Gäste sorgt die Freizeitstätte.

Die neue Bühne hat rund 15.800 Euro gekostet. Das Landesjugendamt hat die Anschaffung mit 12.500 Euro bezuschusst. „Die Förderung erfolgte, weil die Freizeitstätte Bürgerfelde über Jahre erfolgreich eigenständig Tanz-, Theater- und Musikproduktionen entwickelt und aufgeführt hat“, freut sich Leiter Michael Lenartz.

Mit wenigen Handgriffen sind die Jugendlichen nun in der Lage, eigene Aufführungsplattformen zu gestalten und so ihrer Kreativität den entsprechenden Ausdruck zu verleihen. Ob Konzert, Ausstellung, Tanz- oder Theateraufführung: Mit geringem Aufwand lässt sich die geeignete Präsentationsfläche erstellen, die durch die bereits vorhandene technische Infrastruktur ergänzt wird. Auch das jährlich in der Freizeitstätte Bürgerfelde stattfindende „Herbststurmfestival“, bei dem bis zu zwölf Bands an zwei Tagen das Publikum begeistern, profitiert von dieser Investition, da das aufwendige Ausleihen und Transportieren von Bühnenelementen nun entfällt.
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Grundstein gelegt für mehr Zeit & Raum

15.05.2019 18:45 Uhr

Oldenburger Stiftung schafft zentralen Ort für Eltern und ihre Kleinkinder

Ein Kleinkind klettert selig auf einem Holzgerüst, ein anderes erforscht in Ruhe ein Spielzeug, drum herum sitzen entspannte Eltern. Alltagsstress, Multitasking und Leistungsdruck - alles scheint plötzlich vergessen. Was für manche Eltern wie eine Utopie klingen mag, ist im Oldenburger “Spiel- und Bewegungsraum” Realität geworden. 

Das Angebot der Stiftung Zeit und Raum besteht seit 2015 und orientiert sich an den anerkannten pädagogischen Ideen von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg. “Wir möchten Kindern Zeit und Raum geben, sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln zu können”, erklärt Stiftungsvorstand Karde Witz den Ansatz. „Emmi Pikler selbst sagte dazu: Es ist nicht wichtig, wann ein Kind etwas kann, sondern wie.“ 

Aktuell wird in insgesamt zehn Eltern-Kind-Gruppen gearbeitet. Das Angebot habe eine unheimlich gute Resonanz erfahren, mittlerweile gäbe es bereits eine Warteliste. “Einziger Wermutstropfen war bisher, dass die Spielraumgruppen seit Jahren schauen mussten, wo sie in anderen Einrichtungen unterkommen und dass insgesamt zu wenig Platz zur Verfügung stand”, schildert Ute Gerdes, Spielraumleiterin und Mitglied im Stiftungsvorstand.

Diesem Umstand wird die Stiftung nun Abhilfe verschaffen können, denn am vergangenen Samstag wurde im kleinen Rahmen feierlich der Grundstein für die eigenen Räume an der Alexanderstraße 9 gelegt. Das Haus entsteht als Bauherrengemeinschaft, im Obergeschoss wird es Wohnungen geben und im Erdgeschoss wird der “Spiel und Bewegungsraum” sein neues, zentrales Zuhause finden. Zusätzlich werden zwei Parkplätze für Cambio Carsharing freigegeben. Man wolle in Zukunft auch Platz für Lastenrad-Sharing bieten, kündigt Karde Wirtz an.   

Die neuen Räumlichkeiten sollen jedoch nicht nur ein zentraler Ort für die Eltern-Kind-Gruppen sein, sondern auch Raum für Fortbildungen und Vorträge bieten. “Im März 2020 werden wir hier bereits arbeiten”, freut sich Ute Gerdes, “Wir können hier selbst gestalten und mehr Gruppen anbieten. Das ist großartig.” 

Miriam Lorentzen, aktuell in der Ausbildung zur Pikler-Pädagogin und die Dritte im ehrenamtlichen Organisationsteam der Stiftung, blickt ebenfalls voller Freude auf die Zukunft des Hauses: “Bald können wir diesen Raum für Familien und Fachleute mit dem Geist der Ideen  von Pikler und Hengstenberg füllen.” Neben den geplanten Angeboten gibt es ein Highlight in dem künftigen Gebäude, auf das sich Lorentzen besonders freut: “Voraussichtlich ab 2020 wird die Pikler Gesellschaft Berlin erstmals in Oldenburg eine fundierte Weiterbildung zur Pikler-Pädagogin anbieten.” 

Bei der Grundsteinlegung war auch Gudrun Sahlender-Wulf anwesend, Kinder- und Jugendtherapeutin im Ruhestand und zusammen mit der verstorbenen Spielraumleiterin Karin Gottwald eine der Unterstützerinnen der ersten Stunde. “Kinder in vorbereiteter Umgebung einfühlsam zu begleiten und ihre eigenständige Entwicklung ohne Erwartungsdruck zu unterstützen, das ist das was mich bei Emmi Pikler immer begeistert hat”, sagt Sahlender-Wulf. “Es ist jetzt wirklich schön zu erleben, dass es nun nach all den Jahren der Vorbereitung ein Zentrum in dieser Stadt für die Pikler- und Hengstenbergarbeit geben wird.” 

Die Grundsteinlegung schließt mit dem Einmauern einer Zeitkapsel, darin enthalten ein Pikler-Ball, ein aktuelle Tageszeitung, die Pläne des Hauses, ein Flyer des Angebots und die Satzung der Stiftung. Bevor die Zeitkapsel im Mörtel verschwindet bittet Karde Wirtz die Runde nochmal um gute Wünsche für die Zukunft des Hauses. “Zeit und Raum für die Kleinen” sagt jemand. “Familien Ruhe geben”, wünscht ein anderer. “Und ich wünsche mir, dass hier ganz viele Kinder glücklich werden”, sagt die siebenjährige Mathilda zum Schluss und übergibt die Zeitkapsel dem Maurer.Der Grundstein dafür wurde heute gelegt. 

Über die Stiftung:
Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg ermöglicht die Stiftung Zeit und Raum Menschen, die mit Säuglingen und Kindern zu tun haben, diese respektvoll in ihrer Entwicklung zu begleiten. Die Stiftung engagiert sich auch im Bereich der Kindertagespflege. Sie kooperiert hierfür mit der Evangelischen Familienbildungsstätte im Bereich der Fortbildung und unterstützt die pädagogische Beratung von Kindertagespflegepersonen. 
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Sommerferien sind nur wenige Mausklicks entfernt

10.05.2019 18:22 Uhr

Ferienpass-Team stellt Programm mit neuen Akzenten vor – Online-Anmeldung startet

Die Sommerferien sind nur noch wenige Mausklicks entfernt: Ab Montag, 13. Mai, können sich Oldenburger Kinder und Jugendliche über die Internet-Seite www.ferienpass-oldenburg.de für viele tolle Veranstaltungen, die der Ferienpass 2019 zu bieten hat, anmelden. Nachdem die Einführung eines neuen Online-Systems für Buchung und Bezahlung im Vorjahr eine gelungene Premiere erlebt hatte, startet das Team Ferienpass vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit nun in den zweiten Durchlauf. „Hierfür wurde die Internetseite noch einmal optimiert und benutzerfreundlicher gestaltet“, betont Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie.

So funktioniert der „digitale“ Ferienpass
Auf der Ferienpass-Internetseite können sich Kinder mit Hilfe ihrer Erziehungsberechtigten registrieren und die gewünschten Aktionen online buchen und auch online bezahlen. Die Registrierung und Anlegung eines eigenen Benutzer-Accounts ist ab dem 13. Mai freigeschaltet. Ohne einen Benutzer-Account ist eine Teilnahme am Ferienpass nicht möglich. „Bis zum 2. Juni besteht dann die Möglichkeit, eine Liste mit Wunschveranstaltungen anzulegen“, informiert Ingo Krüger vom Team Ferienpass. Anschließend entscheidet das Los, welcher Veranstaltung man tatsächlich zugeteilt wird. Die zugelosten Veranstaltungen und die Grundgebühr in Höhe von drei Euro müssen dann bis zum 24. Juni bezahlt werden. Dies ist auch weiterhin online mit den gängigen Bezahlmethoden möglich.

Im Anschluss an das Wunschlistenverfahren mit Verlosung können dann alle noch freien Plätze bis zum Ende der Ferien direkt im eigenen Benutzer-Account gebucht werden. Dies gilt auch für Kinder, die sich nicht am vorhergehenden Wunschlistenverfahren beteiligt haben, aber gerne noch an der Ferienpassaktion teilnehmen und Veranstaltungen besuchen möchten. Eine Registrierung und Anlegung eines Benutzer-Accounts ist somit bis zum Ende der Ferien möglich.

Dafür, dass auch Kinder und Eltern mit Sprachbarrieren, fehlendem Internetzugang oder einer geringeren medientechnischen Affinität die Teilhabe am Ferienpass ermöglicht wird, ist im neuen Verfahren gesorgt. So bieten die Freizeitstätten und Gemeinwesenarbeiten des Fachdienstes Jugend- und Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen ihre Unterstützung beim Umgang mit der neuen Internetseite an und helfen gerne bei der Registrierung oder der Buchung von Veranstaltungen. Darüber hinaus haben Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin die Möglichkeit, Buchungen und Zahlungen direkt beim Ferienpass-Team in der Von-Finckh-Straße 1 vorzunehmen.

Mehr als 600 Veranstaltungen
Auch in diesem Sommer dürfen sich Oldenburger Kinder und Jugendliche auf ein vielfältiges und buntes Ferienprogramm freuen. „Mehr als 150 Vereine, Verbände, Unternehmen oder Privatpersonen halten wieder über 600 Veranstaltungen bereit“, kündigt Anne Lohmüller vom Team Ferienpass an. Neben den „gesetzten“ Tagesfahrten und Dauerbrennern wie Ausflüge in den Heidepark Soltau oder den Serengeti Park Hodenhagen wird es in diesem Jahr einen Tag am Meer geben, der von Jugendleiterinnen und Jugendleitern, ausgebildet vom Kinder- und Jugendbüro, eigenständig geplant und begleitet wird.

Auch die Kinderstadt wird wieder dabei sein. Fünf Tage lang werden Kinder im Haus der Jugend ihre eigene Stadt regieren und dabei erleben, wie Demokratie funktioniert. Jeden Tag finden Bürgerversammlungen statt, in denen die Kinder mitbestimmen, was in ihrer Stadt passiert. Die Kinder suchen sich einen spannenden Arbeitsplatz und verdienen eigenes Geld, den „Oldentaler“. Anschließend können sie das Geld wieder in der Kinderstadt ausgeben, zum Beispiel im Café, in der Kreativwerkstatt oder im Outdoorbereich.

Kooperation mit anderen Kommunen
In diesem Jahr wird es erstmals Kooperationsveranstaltungen mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region geben. Zusammen mit der Stadt Delmenhorst und den Gemeinden Ganderkesee und Hude wird ein Bowlingturnier mit Kindern der vier Kommunen veranstaltet. Außerdem werden Oldenburg, Delmenhorst, Ganderkesee und Hude gemeinsam ein großes Fantasy-Rollenspiel-Spektakel anbieten.

Daneben sind wieder viele tolle Aktionen aus den Bereichen Sport, Basteln, Kunst, Kultur, Kreativität, Musik, Kochen und Backen, Technik, Natur und natürlich Spiel und Spaß dabei: naturwissenschaftliches Experimentieren, Technikworkshop für Mädchen, Yoga für Kids, Instrumenten-Schnupperkurse, Bucherstellung, Malen und Zeichnen, Arbeiten mit Speckstein, Nähangebote, Upcyclingprojekte, Hörspielproduktionen, Badesalze, Schmuckstücke, oder Traumfänger herstellen, Forschertage, Brot backen, Angeln, Sportkegeln, Basketball, Tischtennis, Bogenschießen, Golf, Stand-Up-Paddeln, Karate, Windsurfen, Schwimmen, Tauchen, Wakeboarden, Trampolin, Hip-Hop, Reiten, Klettern, Geocaching, Kart fahren, Motorfliegen und vieles mehr.

Betriebsbesichtigungen ein Schwerpunkt
Ein Schwerpunkt liegt 2019 auf Betriebsbesichtigungen. Die Kinder werden die Möglichkeit haben, mehrere größere Betriebe und Unternehmen kennen zu lernen, wie Mercedes Benz in Bremen, das VW Werk im Emden, das Edeka Zentrallager in Wiefelstede, das Weser-Ems-Druckhaus in Oldenburg, die Meyer-Werft in Papenburg, den Lokalsender oldenburg eins, die Berufsfeuerwehr Oldenburg, das Weser-Stadion in Bremen, die Johanniter Unfallhilfe Oldenburg, die Nordwest-Zeitung oder auch eine Imkerei.

Eingeläutet werden die Sommerferien wieder mit der Fresh-Party, einer Tanzveranstaltung für die 11- bis 15-Jährigen, die in diesem Jahr als Open-Air im Olantis stattfinden wird. Die Ferienpass-Kinder erhalten einen vergünstigten Eintrittspreis. Am Ende der Ferienpassaktion steht dann wieder das Abschlussfest, bei dem die Oldenburger Freizeitstätten ein buntes Programm mit vielen kleinen Mitmach-Aktionen rund um Kreativität, Spiel, Spaß und Sport bieten.

Gutscheine und Rabatte
Zusätzlich zum normalen Ferienpassprogramm werden erstmals auch Gutscheine und Rabatte eingeführt und über die Ferienpass-Internetseite zur Verfügung gestellt. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, weitere tolle und vor allem vergünstigte Angebote wahrzunehmen. Diese Vergünstigungen werden von den unterschiedlichsten Veranstaltern angeboten und können von allen Nutzerinnen und Nutzern des Ferienpasses in Anspruch genommen werden.

Neu im Ferienpass ist auch der sogenannte Olantis-Ferienpass-Tarif. Alle Ferienpasskinder können nun jeden Tag in den Sommerferien gegen Vorlage des Ferienpassausweises das Freibad Olantis sowie das Freibad Flötenteich zu einem ermäßigten Eintrittspreis (2 Euro/1,50 Euro) besuchen.

Informationen zum Ferienpass gibt es im Internet unter www.ferienpass-oldenburg.de, direkt beim Ferienpass-Team unter der Telefonnummer 0441 235-80, oder beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-4444.
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Frösche, Kröte und Salamander

10.05.2019 17:12 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 18. Mai findet um 11.00 Uhr der Workshop „Frosch, Kröte und Salamander“ am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Renate Heim zeigt im Hunte-Aquarium die Amphibien und Reptilien und erklärt die Eigenschaften dieser Tiere. Am Ende wird ein Frosch gebastelt, der hüpfen kann.  Die Teilnahme kostet 7,50 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-40570-300 oder per Email an museum@naturundmensch.de.
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Mit Theater gegen Ungerechtigkeit und Gewalt

23.04.2019 21:25 Uhr

Jugendaustausch im Jugendprojektehaus – Aufführung am 26. und 27.4., 19:30 Uhr

Jungs gegen Mädchen – Mädchen gegen Jungs: Konfrontationen dieser Art kennen die Gäste aus Port Elizabeth sicher noch viel mehr und in drastischerer Form als die Oldenburger*innen, die an dem aktuellen Jugendaustausch im Internationalen Jugendprojektehaus (IJP) teilnehmen. 30 Jugendliche aus Oldenburg und aus dem südafrikanischen Port Elizabeth proben, diskutieren und improvisieren 12 lang mit vier Theaterpädagog*innen zum Themenbereich Gleichberechtigung, Frauenrechte und Privilegien. Die gemeinsam erarbeiteten Szenen führen sie am 26. und 27. April im IJP auf.

„Kinder und Jugendliche lernen bei uns schon sehr früh heftige Gewalt kennen. Sehr viele haben einen oder mehrere Verwandte durch Schusswaffen verloren, manchmal laufen schon Zehnjährige mit Schusswaffen durch die Straßen“, erklärt Preston Brooks, der als Lehrer und Anleiter in Port Elizabeth sowie im SADRAT INSTITUTE arbeitet. 

Mit dem „Alternative to Violence Project“ (Alternative zur Gewalt) möchte der Verein den Jugendlichen die Anerkennung und Wertschätzung vermitteln, die sie brauchen, um nicht auch den Weg der Gewalt zu gehen, so Brooks weiter.

Seit mehreren Jahren arbeiten der Verein Jugendlkulturarbeit und das SADRAT INSTITUTE gemeinsam an Projekten, die sich an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen orientieren. Dieses Aktuelle Projekt widmet sich dem Ziel Nr. 5, der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern (gender equality). Die weltweit größten Probleme dabei sind die Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen.

Am Freitag, 26.4. und Sonnabend, 27.4.2019, jeweils um 19:30 Uhr, werden die Ergebnisse der Arbeit im IJP Oldenburg, Weiße Rose 1, öffentlich vorgeführt.
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Osterferien in der Kinderbibliothek

05.04.2019 18:51 Uhr

Bastelaktion, Experimente und Ostersuche

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, bietet in den Osterferien ein buntes Programm für Kinder verschiedener Altersstufen an. Wer mag, kann an einer Ostersuche teilnehmen, experimentieren oder auch in der Bastelecke kreativ werden. 

Am Montag, 8. April, um 11.30 Uhr sind alle Kinder ab 6 Jahren zur Frühlingswerkstatt eingeladen, um mit ihren Sinnen die Welt zu entdecken. Ob riechen, hören, fühlen oder schmecken: An verschiedenen Stationen werden die Sinne der Kinder auf die Probe gestellt. 

Montag, 15. April, steht ab 11.30 Uhr für Kinder ab 4 Jahren im Zeichen der Kreativität. Es wird gemalt, ausgeschnitten und geklebt, um kleine Osterschäfchen zu basteln.

Zusätzlich können sich alle Gäste der Kinderbibliothek vom Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, während der Öffnungszeiten auf Ostersuche begeben. Irgendwo in der Bibliothek hat sich Leseesel OLbert versteckt. Wer ihn findet, kann ihn an der Servicetheke gegen eine Belohnung eintauschen.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Freizeitstätte Ofenerdiek auf Tour – Jugendfahrt an die Ostsee

05.04.2019 18:49 Uhr

Anmeldung für Restplätze ab Montag 8. April

In den Osterferien von Freitag, 12. April, bis Mittwoch, 17. April, findet eine Jugendfahrt der Freizeitstätte Ofenerdiek nach Boltenhagen, Mecklenburg-Vorpommern, statt. Die Reise richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren aus den Stadtteilen Ofenerdiek und Alexandersfeld. Informationen über die Fahrt und freie Plätze können Interessierte ab Montag, 8. April, 16 Uhr, telefonisch unter 0441 601950, im Internet auf www.oldenburg.de/jfsofenerdiek oder vor Ort in der Freizeitstätte Ofenerdiek, Lagerstraße 34, erhalten.
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Jede Menge Spiel und Spaß: Ostern auf den Kinderseiten

05.04.2019 18:29 Uhr

Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Langeweile in den Osterferien? Nicht mit uns. Denn ab heute startet wieder die beliebte Osteraktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel- und Geschenktipps, lustige Downloads sowie spannende Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Auch in diesem Jahr gibt es etwas zu gewinnen: Wir verlosen Freikarten für das OLantis, reichlich gefüllte Radliebe-Rucksäcke der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH sowie spannende Kinderbücher. Die Gewinne wurden uns für die Osteraktion auf den Kinderseiten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Neu ist unser cooles Oster-Experiment, das wir natürlich im Selbstversuch getestet und Schritt für Schritt vorbereitet haben. Und wer wissen möchte, wo er oder sie in den Osterferien mit anderen Kids basteln oder die eigenen Sinne schärfen kann, wird ebenfalls fündig. Außerdem verraten wir, wie weltweit Ostern gefeiert wird. Und wer noch nicht genug hat, kann online beim Oster-Memory seine Schnelligkeit testen.

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 24. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Mit Spielkonsole und VR-Brille

03.04.2019 19:31 Uhr

Regelmäßige und kostenlose Gaming-Angebote für Jugendliche in der Stadtbibliothek

Für alle Fans von Videospielen bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt regelmäßige Gaming-Angebote an: Neben dem bereits bekannten Gaming-Abend, der jeweils an einem Mittwoch in den Ferien stattfindet, wird ab dem 3. Mai zukünftig am ersten Freitag eines Monats der Gaming-Treff für Jugendliche ab 12 Jahren angeboten.

In den Osterferien findet erneut der Gamingabend statt. Am Mittwoch, 10. April, von 18 bis 23 Uhr wird in der Stadtbibliothek im PFL bei Getränken und Snacks in gemütlicher Atmosphäre gespielt. An Nintendo Switch, Wii U sowie zwei PlayStation 4-Konsolen inklusive Virtual-Reality-Brille kann mit- und gegeneinander gespielt werden. Eine Anmeldung ist ab sofort entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021 möglich.

Zusätzlich findet in Zukunft regelmäßig der Gaming-Treff statt. Jeweils am ersten Freitag des Monats lädt die Stadtbibliothek von 16 bis 18.30 Uhr zum gemeinsamen Gaming ein. Auch hier darf an zwei Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 mit VR gespielt werden. Gestartet wird ab dem 3. Mai. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Beide Veranstaltungsformate sind kostenlos und für Jugendliche ab zwölf Jahren. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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CoderDojo jetzt auch in Oldenburg

26.03.2019 22:20 Uhr

Erstes Treffen am 29.03. um 17:30 Uhr

CoderDojo? Was um alles in der Welt ist das?
Nun, das ist eine weltweite Bewegung. Mehr als 1800 Programmierclubs (Dojos) in 55 Ländern führen Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren auf niedrigschwelligem Weg an Technik heran. Das besondere an CoderDojo ist, dass es im Internet kostenlos fertig ausgearbeitete Projekte anbietet. Jede*r Jugendliche kann sich hier etwas aussuchen und es praktisch umsetzen – es fehlt nur noch ein Ort und Mentor*innen.

Mentor wollte Sven Recker ja gerne sein, aber ein Ort ließ sich für ihn und seine 14-jährige Tochter zunächst nicht finden. Also gründete er eigenes Dojo, und zwar mit Hilfe des Vereins „Kreativität trifft Technik e. V.“ (KtT) und des Oldenburger Computer-Museums e. V. (OCM), beide ansässig am Bahnhofsplatz 10 in Oldenburg.

Am Freitag, 29. März 2019, geht es los, um 17:30 Uhr treffen sich jugendliche Technikbegeisterte und Mentor*innen zum ersten Mal im „Mainframe“ von „Kreativität trifft Technik“. Innerhalb von 60 bis 90 Minuten sollte jede*r Jugendliche das ausgesuchte Projekt fertig gestellt haben. Auch dieses Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos. „Wir hoffen auf 5 bis 10 Jugendliche, und wir können auch noch Mentorinnen und Mentoren gebrauchen. Sehr gerne auch Frauen“, sagt Sven Recker.

„Wir planen eine Veranstaltung pro Monat und werden uns abwechselnd einmal bei uns und einmal im Computer-Museum treffen“, ergänzt Patrick Günther von „Kreativität trifft Technik“. Aus Haftungsgründen müssen Jugendliche bis 13 Jahre von einem Elternteil begleitet werden, ab 14 genügt das schriftliche Einverständnis der Eltern. „Aber natürlich sind auch Eltern älterer Jugendlicher willkommen“, so Günther.

Expertenwissen ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, weder für Jugendliche noch für Eltern oder Mentor*innen. „Die Projekte sind gut ausgearbeitet und erklärt, Jugendliche und Erwachsene können sie sich gemeinsam erarbeiten“, erklärt Günther.

Kick-Off-Veranstaltung am 29. März für alle interessierten Eltern, Kinder und Jugendlichen
Treffpunkt: 17:30 Uhr, Konferenzraum des KtT e.V., Bahnhofsplatz 10 (2. OG)
Ablauf: Nach einer kurzen Einführung wird es Führungen durch die Räumlichkeiten der beiden Vereine geben, dann kann von den Teilnehmern losgelegt werden.
Anmeldung: http://coderdojo.ktt-ol.de
Mitbringen: Den eigenen Laptop oder notfalls ein Tablet
Die Teilnahme am CoderDojo ist kostenlos.

Vorerst wird es dann an jedem letzten Freitag im Monat ein Treffen geben. Interessierte können sich über die Website anmelden. „Wir freuen uns auf jede Unterstützung und natürlich auf viele Mädchen und Jungen im Programmierclub” sagt Sven Recker. Mehr unter: http://coderdojo.ktt-ol.de. 
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Angebote für die Sommerferien gesucht

20.03.2019 19:41 Uhr

Ferienpass-Team feilt am Programm – Veranstalter können bis 12. April Beiträge melden

Der Sommer und somit auch die großen Ferien scheinen momentan zwar noch in weiter Ferne. Nicht aber für das Ferienpass-Team im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg, das schon jetzt auf Hochtouren am neuen Programm feilt – und auf Unterstützung hofft.

Seit mehr als 40 Jahren bietet der Ferienpass inzwischen mehr als 600 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren an. Um dieses vielfältige Programm gestalten zu können, ist das Ferienpass-Team auf die Hilfe von Vereinen und Verbänden, Firmen oder Einzelpersonen angewiesen. Von Betriebsbesichtigungen über Kreativangebote bis hin zu sportlichen Aktivitäten, Ausflügen oder Musik – wer etwas anbieten möchte, kann seinen Beitrag bis zum 12. April auf der Ferienpass-Homepage www.ferienpass-oldenburg.de unter dem Menüpunkt „Meldeformular für Veranstalter“ einstellen.
 
Ebenfalls gewünscht sind Gutscheine oder Rabattaktionen für Vergünstigungen, die 2019 erstmals den Kindern und Jugendlichen über die Ferienpass-Internetseite angeboten werden sollen.
 Fragen beantwortet das Ferienpass-Team im Haus der Jugend an der von-Finckh-Straße 1 telefonisch unter der Nummer 0441 235-80 oder per E-Mail an ferienpass@stadt-oldenburg.de.
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Schmuck der Bronzezeit

20.03.2019 19:23 Uhr

Workshop für Kinder ab 7 Jahren

Am Sonntag, den 30. März findet um 11.00 Uhr der Workshop „Schmuck der Bronzezeit“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Museumspädagoge Hannes Bittar behandelt einen der spannendsten Momente der Menschheit: die Metallverarbeitung. Aus Bronzedraht, Muscheln, Glasperlen und Federn wird Schmuck hergestellt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Jungs unter sich

16.03.2019 19:14 Uhr

Jungentag in der Freizeitstätte Ofenerdiek

In der Freizeitstätte Ofenerdiek findet am Freitag, 22. März, der nächste Jungentag statt. Jungen können sich an diesem Tag in der Holzwerkstatt ausprobieren oder am Lagerfeuer Stockbrot backen. Wer hoch hinaus möchte, kann sich im Kisten klettern erproben.

Am Jungentag stehen aber auch der Billardtisch, Tischkicker oder Brettspiele bereit. Wer jedoch keine Lust auf werken oder spielen hat, der kann auch einfach in Ruhe mit anderen Jungs reden.

Am Freitag, 22. März, ist die Freizeitstätte Ofenerdiek von 14 bis 18 Uhr für Jungen ab acht Jahren geöffnet. Weitere Informationen gibt es in der Freizeitstätte Ofenerdiek, Lagerstraße 34, sowie telefonisch unter 0441-601950 oder im Internet unter www.oldenburg.de/jfsofenerdiek.
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Ferienprogramm: Die eigene Stadt auf Papier gestalten

16.03.2019 19:10 Uhr
Vom 8. bis 12. April gibt es im Stadtmuseum ein Ferienprogramm für Kinder. Als Stadtplanerin, Architekt oder Künstlerin können die Kinder ihr eigenes Oldenburg entwerfen. Nach einem Ausstellungsbesuch und reichlich Inspiration durch die sehr unterschiedlichen Kunstwerke zur Stadt Oldenburg entstehen ganz individuelle Stadtplancollagen. Kindergruppen können ab sofort bis zum 1. April angemeldet werden. Der Kurs findet jeweils von 10 bis 12 Uhr statt und kostet pro Kind 5 Euro, ab 11 Kindern pauschal 50 Euro. Anmeldungen werden per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3403 entgegengenommen.
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Tauchgang durchs Museum

16.03.2019 18:28 Uhr

Workshop für Kinder ab 5 Jahren

Am Samstag, den 23. März findet von 11 bis 13 Uhr der Workshop „Tauchgang durchs Museum“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Gemeinsam mit Museumspädagogin Beate Bous gibt es zu entdecken, wie ein Pottwal jagt und wie sich stromlinienförmigen Körper im Wasser bewegen. Am Ende wird ein gefräßiger Fisch gefertigt. Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441 / 9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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E-Sport: Finale der Freizeitstätten steigt am 14. Februar

13.02.2019 10:15 Uhr
Kicken an der Konsole: Die E-Sportsliga der Freizeitstätten steht vor dem Abschluss. Nach spannenden Spieltagen mit der Fußballsimulation „Fifa 19“ begegnen sich nun die AWO Freizeitstätte Frisbee und die städtische Freizeitstätte Ofenerdiek im Endspiel. Wer den Pokal gewinnt, wird sich am Donnerstag, 14. Februar, ab 19 Uhr in der Freizeitstätte Frisbee, Dwaschweg 281, zeigen. „Zuschauer sind willkommen!“, sagt Kai Rotzinger-Varnhorn, Leiter der AWO Freizeitstätte Frisbee. Er ergänzt: „Das Experiment einer E-Sportsliga der Freizeitstätten kann man als gelungen bezeichnen. Und wird bestimmt noch weitergeführt, da auch schon weitere Freizeitstätten Interesse gezeigt haben.“

„Die Erkenntnisse, die wir bisher aus den Spieltagen gezogen haben, sind fast durchweg positiv. Allen Beteiligten hat es sehr gut gefallen. Die Spieler haben ernsthaft und fair agiert, man respektierte sich“, bilanziert Markus Schütte, Leiter der Freizeitstätte Ofenerdiek. Die jeweils andere Freizeitstätte zu besuchen und deren Atmosphäre, die Besonderheiten oder auch die anderen Gäste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen, sei eine Bereicherung des Alltags gewesen, resümieren beide Leiter.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Mit den Jugendlichen wird bereits die nächste Runde der E-Sportsliga geplant.
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinaleluft

13.02.2019 09:55 Uhr
12 Mädchen aus Oldenburg sind dabei, als am Freitag auf der 69. Berlinale die Sektion "Generation 14plus" eröffnet wird. Sie sind in Berlin im Rahmen eines Workshops, den das Medienbüro Oldenburg e.V. gemeinsam mit dem Mädchenhaus Oldenburg veranstaltet. Sie wollen hier Filme sehen, besprechen und mit den Schauspieler*innen und Regisseur*innen ins Gespräch zu kommen.

Der Eröffnungsfilm in der Sektion "Generation 14plus" ist in diesem Jahr "We are little Zombies" von dem japanischen Regisseur Makoto Nagahisa. "Es ist ein außergewöhnlicher Film, in dem sehr interessant verschiedene Medien miteinander verbunden werden. Besonders die Mischung aus Film und Videospiel hat uns gut gefallen", finden Alma und Eske, beide 16. Auch Leandra und Sarah, ebenfalls 16, hat der Film gefallen: "Der Film zeigt, dass wir alle auch mal "Zombies" sein können,obwohl wir noch Leben."

Insgesamt wird die Gruppe in drei Tagen sechs Filme sichten. "Das ist viel", sagt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg, die den Workshop leitet, "Aber das macht auch den Reiz von einem Filmfestival aus."

Es ist für die Mädchen ihre erste Fahrt zur Berlinale. 3 Tage werden sie in der Hauptstadt verbringen. Gerahmt wird die Fahrt von einem Workshopprogramm. Im Vorfeld haben zwei Workshops stattgefunden, in denen die Mädchen Filme gesichtet und inhaltlich und methodisch bespochen haben. Im März soll es eine Abschlußpräsentation geben, bei der die Mädchen von ihren Erlebnissen auf der Berlinale berichten, selber einen Film auswählen und diesen dem Publikum präsentieren.
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Oldenburger Mädchen schnuppern Berlinale-Luft

29.01.2019 19:28 Uhr
Erst mit den Stars ein bisschen plaudern, dann im Kino ihre neuesten Streifen angucken – wer würde da nein sagen?

Vom 08. bis 10. Februar 2019 fahren 11 filminteressierte Mädchen zusammen mit dem Team vom Medienbüro e.V. und dem Mädchentreff Oldenburg zur 69.Berlinale. Auf einem der größten Filmfestivals in Europa können sie drei Tage lang die Atmosphäre zwischen Stars und Sternchen schnuppern, ausgewählte Filme sehen, besprechen und nebenbei die Hauptstadt kennen lernen.

Gerahmt wird die Fahrt durch ein Workshop-Programm, in dem sich die Mädchen mit dem Medium Film auseinandersetzen. Der zweite Workshop fand am vergangenen Samstag, den 26.01. 2019 statt. "Alle freuen sich schon auf die Fahrt nächste Woche", berichtet Marie Hinrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V.. "Ich bin gespannt, was wir dort erleben werden."

Krönender Abschluss wird eine Filmveranstaltung in Oldenburg sein, in der die Mädchen den Film selber aussuchen, durchführen und präsentieren.
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Perlenzauber: Schmuck selbst kreieren für Kinder ab 8

19.01.2019 18:25 Uhr
Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können am Samstag, 26. Januar, in einem Workshop ihren eigenen Schmuck herstellen: Gemeinsam mit Petra Heidrich aus der „Farbenfrohen Werkstatt Textil“ entdecken sie zunächst den Schmuck im Biedermeierzimmer der Villa Jürgens im Stadtmuseum. Inspiriert durch die Schmuckstücke stellen die Teilnehmenden im Anschluss im Atelier aus Perlen, Draht und verschiedenen Garnen eigenen Schmuck her. Der Workshop läuft von 15 bis 17.30 Uhr und kostet 8 Euro. Anmeldungen sind bis 22. Januar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2887 möglich.
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Kita Harreweg lädt zum Tag der offenen Tür

19.01.2019 18:17 Uhr
Die Kita Harreweg (Harreweg 119) lädt am Freitag, 25. Januar, zu einem Tag der offenen Tür ein. Alle Interessierten ? allen voran Eltern mit zukünftigen Kindergartenkindern ? sind von 14.30 bis 17 Uhr herzlich eingeladen, sich die Kindertagesstätte anzusehen und sich über die pädagogische Arbeit in der Einrichtung zu informieren. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung stehen an diesem Tag für nähere Informationen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Es gibt selbstgebackenen Kuchen sowie Getränke.
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Birkenpech und Feuerstein

16.01.2019 18:50 Uhr

Workshop für Kinder ab 8 Jahren

Am Samstag, den 19. Januar von 12–15 Uhr findet für Kinder ab acht Jahren der Workshop „Birkenpech und Feuerstein“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg statt. Gemeinsam mit Museumspädagoge Hannes Bittar gilt es die Beobachtungsgabe und dem Erfindergeist der Menschen in der Steinzeit zu erkunden. Ein Messer wird mit Steinzeitmaterialien hergestellt. Die Teilnahme kostet 15 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder per Email an museum@naturundmensch.de.
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Hier spielt die Musik: Talente geben den Ton an

16.01.2019 13:03 Uhr

Jugend musiziert: Regionalwettbewerb am 20. Januar – Hohe Zahl an Teilnehmenden

Der musikalische Nachwuchs darf sich auch in diesem Jahr wieder im Wettbewerb präsentieren – den jungen Talenten gehört am Sonntag, 20. Januar, die Bühne im Kulturzentrum PFL. Zum 56. Mal wird der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ganztägig in Oldenburg ausgetragen. Die Wertungsspiele sind öffentlich und finden im Zeitraum von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

80 Kinder und Jugendliche aus Oldenburg, Wilhelmshaven sowie aus den Landkreisen Friesland, Ammerland und Wesermarsch treten dieses Jahr in den Kategorien Streichinstrumente solo, Percussion und Mallets solo, Klavier-Kammermusik, Zupf-Ensemble, Alte Musik-Ensemble und in der Duowertung Klavier und ein Blasinstrument an. „Wir sind sehr glücklich über die hohe Teilnehmerzahl beim diesjährigen Wettbewerb. Gerade besondere Besetzungen wie die in der Alte Musik-Wertung setzen ein hohes Maß an Probenbereitschaft voraus“, betont die Geschäftsführerin des Regionalwettbewerbs, Andrea Palet-Sabater.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs präsentieren ihr Können beim festlichen Preisträgerkonzert am Sonntag, 10. Februar, ab 11.15 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters. Eintrittskarten für das Preisträgerkonzert gibt es zum Einheitspreis von drei Euro an der Theaterkasse, Telefon 0441 2225-111.

„Jugend musiziert ist viel mehr als ein kurzer Auftritt am Wettbewerbstag. Die Schülerinnen und Schüler bereiten ihre Programme über Monate hinweg sehr intensiv und zielgerichtet vor“, sagt Celia Spielmann, Vorsitzende des Regionalausschusses. Bereits in den Vorjahren erzielten die jungen Musiktalente des Oldenburger Regionalwettbewerbs viele herausragende Leistungen, denn weitergeleitete Preisträgerinnen und Preisträger finden sich regelmäßig auch auf den vorderen Plätzen auf Landes- und Bundesebene des dreistufigen Wettbewerbs wieder.

Im Fokus stehen aber nicht nur die Leistungsträger, denn der Regionalwettbewerb hat einen klaren pädagogischen Auftrag. Spielmann: „Die Teilnahme am Wettbewerb soll in erster Linie eine positive Erfahrung für die jungen Musiker sein. So soll der Spaß am Instrument und daran, es zu präsentieren, im Vordergrund stehen.“

Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird gefördert und finanziert von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), von der Oldenburgischen Landschaft und den beteiligten Kommunen.

Weitere Informationen und das Wertungsprogramm gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/musikschule.
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Das Kindermusikfestival beflügelt die Phantasie

16.01.2019 12:48 Uhr

18. Auflage unter dem Motto „Überflieger“ vom 15. bis 17. Februar – Vorverkauf startet

Das Oldenburger Kindermusikfestival wird volljährig: Vom 15. bis 17. Februar findet die mittlerweile 18. Auflage im Kulturzentrum PFL statt. Doch von Erwachsenwerden kann keine Rede sein. Stattdessen prägen weiterhin kindliche Verspieltheit, Begeisterungsfähigkeit und Neugierde das Programm. Nicht von ungefähr steht es diesmal unter dem Motto „Überflieger“: „Wir wollen die Phantasie des jungen Publikums beflügeln“, sagt Rolf Weinert – er ist wieder in Doppelfunktion als Festivalorganisator und Mitglied der Band „Die Blindfische“ im Einsatz.

Die „Blindfische“ haben gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg wieder die besten Kinderliedermacher Deutschlands zu dem Festival eingeladen, das bundesweit als eines der größten seiner Art gilt. Mit dabei sind Toni Geiling und das Wolkenorchester, die sich mit ihren Zuhörerinnen und Zuhörern in luftige Höhen begeben. Mit der zwölfjährigen Sarah Hübers kommt eine echte Überfliegerin, die schon im Vorprogramm von Nena gesungen hat. Und die „Blindfische“ lassen nicht nur Drachen steigen, sondern fliegen mit allen zum Mond. Und auch die Rappelkiste und der Kinderchor der Musikschule Oldenburg heben mit Liedern von Toni Geiling ab.

Der Vorverkauf für die insgesamt sechs Konzerte beginnt am Dienstag, 15. Januar. Die Karten kosten einheitlich 7 Euro plus Systemgebühr (1 Euro) und sind bei der Tourist-Info, Lange Straße 3 (im Lappan), sowie im Internet über www.ticket2go.de zu erhalten. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, der OLB Stiftung und der EWE Stiftung, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, sagt Holger Denckmann, Leiter der Musikschule. Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung der Oldenburger Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, ergänzt Rolf Weinert.

Sarah Hübers, die im vergangenen Jahr ihren ersten Tonträger („Klamotten“) veröffentlicht hat, haben die „Blindfische“ 2018 beim Bardentreffen in Nürnberg erlebt, als sie auf der Straße allein mit der Gitarre eine tolle Show abgeliefert hat und das Publikum mit ihrer frischen, authentischen und sympathischen Art begeistert hat. „Spontan haben wir sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte, auf dem Oldenburger Kindermusikfestival zu spielen“, berichtet Weinert – mit Erfolg: Die Zwölfjährige aus Bocholt, die bereits auf zahlreiche Auftritte in Deutschland und den Niederlanden, bei „The Voice Kids“ (Sat1) und beim „Sommer Hit Festival“ mit der Kelly Family zurückblicken kann, kommt gerne nach Oldenburg. 

Hohes musikalisches Niveau und eine ungewöhnliche Besetzung versprechen Toni Geiling und das Wolkenorchester. Neben Geiling (Gitarre, Gesang, singende Säge) besteht das Wolkenorchester aus Anne Diedrichsen (Schlagzeug), Kaspar Domke (Kontrabass) und Andreas Uhlmann (Posaune). In ihrer „Wolkenfabrik“ entstehen poetisch schöne Lieder, bei denen die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gedanken fliegen lassen können.

Auf ihren Heimflug freuen sich derweil die „Blindfische“ als Oldenburger Lokalmatadore: Nach schönen Projekten im Jahr 2018 beim „on tour Festival“, mit den Bremer Philharmonikern und im KIKA will das Trio nun beim Kindermusikfestival mit Klassikern wie „Wir fliegen zum Mond“ in den Weltraum schweben.

Sarah Hübers, Toni Geiling und das Wolkenorchester sowie die „Blindfische“ treten am Freitag, 15. Februar, ab 16 Uhr auf. Am Samstag, 16. Februar, beginnen ihre Konzerte um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr. Am Sonntag, 17. Februar, startet das Programm um 11 Uhr und um 15 Uhr. Der Kinderchor und die Rappelkiste der Musikschule Oldenburg unter der Leitung von Gerke Jürgens und Rita Meiners ergänzen das Programm am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr.
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3.- Euro pro verkauften Weihnachtsbaum

13.01.2019 14:51 Uhr

IKEA Oldenburg spendet 6.000 Euro an zwei Vereine aus Oldenburg

IKEA Oldenburg spendet für einen guten Zweck: Einrichtungshauschef Lars Fritsch überreicht am Freitag, den 11.1.2019 um 17.15 Uhr, im IKEA Einrichtungshaus gleich zwei Spendenschecks. Die Spendensumme stammt aus der Aktion Weihnachtsbäume für Kinderträume, bei der IKEA Oldenburg pro verkauften Baum 3.- an eine gemeinnützige Organisation spendet.

In diesem Jahr sind durch den Baumverkauf 4.677.- zusammen gekommen. IKEA Oldenburg rundet diese Summe auf 6.000.- auf, damit beide Vereine viele von ihren geplanten Projekten umsetzen können. 3.000.- gehen in diesem Jahr einmal an den Verein Lichtblick e.V., die sich um die psychologische und psychosoziale Hilfe für Kinder krebserkrankter Eltern und deren familiäres System kümmern. Über weitere 3.000.- darf sich der Verein TrostReich e.V., Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche, freuen.
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Leuchtende Kinderaugen bei IBIS e.V.

20.12.2018 20:42 Uhr
Dank CEWE und mehrerer  Oldenburgerinnen, die Spiele, Puzzle, Fußbälle, Kuscheltiere und vieles mehr, gespendet haben, konnten sich rund 100 geflüchtete Kinder gestern über kleine Geschenke zu Weihnachten freuen.

Für einige der Kinder und Jugendliche ist es das erste Weihnachtsfest, das sie miterleben. IBIS e.V. hat die Aktion ins Leben gerufen, damit sie den Glanz des festlichen Schmucks und die besinnliche Stimmung erfahren - und auch selber eine Kleinigkeit bekommen.

„Nachdem wir bereits im letzten Jahr die Aktion unterstützt haben und gesehen haben, welche Freude wir den Kindern bereiten konnten, war es uns eine Herzensangelegenheit, auch in diesem Jahr mit dabei zu sein.“, so Nicole Stephan von CEWE, die die Koordination im Unternehmen übernommen habt.

Während der  Vorweihnachtszeit wurden fleißig Geschenke von CEWE-Mitarbeitenden gesammelt, um allen Kindern bei IBIS e.V. eine Freude zu machen. Dies ist sichtlich gelungen – 100 geflüchtete Kinder und Jugendliche haben vom Weihnachtsmann ein kleines Päckchen erhalten und konnten danach die festliche Stimmung mit ihren Familien im Café IBIS bei Plätzchen und Gitarrenmusik ausklingen lassen. 
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Päckchen für Weihnachten

20.12.2018 20:36 Uhr

Reisebüro Unique überreicht Weihnachtspäckchen an das Elisabeth-Kinderkrankenhaus

Viele bunt eingepackte Geschenke konnten Margarita und Thomas Moor vom Oldenburger Reisebüro Unique an Geert Stadtlander, Geschäftsführer des Vereins der Freunde des Elisabeth-Krankenhauses e.V., und Schwester Anke Berghoff vom Elisabeth-Kinderkrankenhaus überreichen. Darüber hinaus übergaben die Eheleute Moor noch eine Spende von 500 Euro damit die Stationen mit Weihnachtsschmuck festlich dekoriert werden können.

Das Reisebüro Unique hatte ihre Kunden dazu aufgerufen, kleine Weihnachtspäckchen für das Kinderkrankenhaus zu spenden. Die Spender erhielten im Gegenzug einen Gutschein im Wert von 25 Euro für den nächsten Urlaub. Die Eheleute Moor möchten den Kindern und ihren Familien, die die Weihnachtstage im Krankenhaus verbringen müssen, eine ganz besondere Freude machen. 

„Uns lag es am Herzen, in der Weihnachtszeit auch an die kleinen Patienten zu denken.“, betonten die Eheleute Moor.

Hintergrundinformationen:
Das Elisabeth-Kinderkrankenhaus gehört zum Klinikum Oldenburg. Es gilt als Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Nordwesten Niedersachsens. Die medizinische Versorgung umfasst die stationäre und ambulante Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Da Eltern einen wesentlichen Anteil an der Genesung ihrer Kinder haben, werden sie von Anfang an in der Kinderklinik in den Genesungsprozess mit eingebunden. Durch die Einrichtung verschiedener Arbeitsschwerpunkte verfügt das Elisabeth-Kinderkrankenhaus über ein breites Spektrum diagnostischer, pflegerischer und therapeutischer Möglichkeiten.

Oberstes Ziel des Vereins der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e. V. ist es, die Gesundung und das Wohlbefinden der erkrankten Kinder zu fördern. Der Verein unterstützt zu diesem Zweck die kindgerechte Ausstattung des Krankenhauses. Durch eine freundliche Umgebung im Krankenhaus sollen sich die Kinder wohler fühlen. Der Verein hilft bei Maßnahmen, die den kleinen Patienten zugutekommen, jedoch nicht vom Krankenhausträger finanziert werden können.
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Sprache ist der Schlüssel zur Integration

20.12.2018 20:33 Uhr

Projekte „Griffbereit“ und „Rucksack“ seit zehn Jahren erfolgreich

Integration beginnt mit der Sprache: Das hat das Oldenburger Amt für Jugend und Familie früh erkannt. 2007 und 2008 hat die Stadt Oldenburg die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ ins Leben gerufen, die sich beide schwerpunktmäßig an Eltern mit Migrationshintergrund richten und die Mehrsprachigkeit fördern – und dies seit mittlerweile mehr als zehn Jahren. Dieses erfolgreiche Bestehen der Projekte ist am Donnerstag, 20. Dezember, in einer Feierstunde im Kulturzentrum PFL mit rund 50 geladenen Gästen gewürdigt worden.

Sozialdezernentin Dagmar Sachse lobt insbesondere das Engagement der Elternbegleiterinnen (geschulte zweisprachige Mütter): „Sie tragen über ,Griffbereit‘ und ,Rucksack‘ dazu bei, dass Familien mit Migrationshintergrund im Stadtteil ankommen können.“ Denn die Elternbegleiterinnen seien häufig das Bindeglied zwischen der Familie, dem Sozialraum und der Gesellschaft.

In wöchentlichen Treffen bringen die Elternbegleiterinnen den Müttern, Vätern und Kindern die deutsche Sprache auf spielerische Art und Weise näher. So werden Lieder gesungen, Spiele gespielt und Aufgaben gelöst. Insgesamt gibt es aktuell 16 Gruppen in sechs Stadtteilen. Die jeweiligen Gruppen bestehen in der Regel aus fünf bis zehn Personen und treffen sich für zwei Stunden in öffentlichen Einrichtungen.

Dabei richtet sich das Programm „Griffbereit“ an Mütter oder Väter mit ihren ein- bis dreijährigen Kindern. Neben der Sprache wird außerdem die frühkindliche Entwicklung durch kindgerechte Aktivitäten gefördert. In den „Rucksack“-Gruppen tauschen sich die Mütter mit einer Elternbegleiterin aus und bekommen individuelle Tipps und Arbeitsmaterialien zur Förderung ihrer Kinder. Die Mädchen und Jungen, vier bis sechs Jahre alt, erhalten in den Kindergärten und durch die Mütter Zuhause eine Sprachförderung. Das läuft parallel ab und es findet es permanenter Austausch statt. Eltern, Erzieherinnen und Erzieher werden so Partner für die Sprachförderung der Kinder.

„Griffbereit- und Rucksack-Gruppen sind heute fester Bestandteil der frühkindlichen Förderung in der Stadt Oldenburg. Rund 1.200 Familien haben wir bislang begleitet“, betont Petra Bremke-Metscher, Projektleiterin Team Frühe Hilfen/Prävention bei der Stadt Oldenburg.

Mehr als 50 Mütter wurden in den vergangenen zehn Jahren als Elternbegleiterinnen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung ausgebildet. Derzeit sind zwei Koordinatorinnen, Tamara Bunjes und Jekatarina Nesukaitiene-Pomme, sowie 30 Elternbegleiterinnen an der Umsetzung von zwölf „Griffbereit“- und vier „Rucksack“-Gruppen beteiligt.

„Die Umsetzung der Programme ist ein Gewinn für alle. Durch die Beteiligung der Eltern und ihrer Kinder an den Programmen findet Integration statt, die kaum jemand in diesem Umfang für möglich gehalten hat“, sagt Bremke-Metscher. So würde das Projekt „Rucksack“ dazu beitragen, dass Eltern, Elternbegleiterinnen, Erzieherinnen und Erzieher eine Erziehungspartnerschaft eingehen, die auch die interkulturelle Öffnung des Kindergartens unterstützen würde.
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Anmeldungen für Oldenburger Krippen und Kindergärten

20.12.2018 20:07 Uhr
Eltern, die ihre Kinder für das im August 2019 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. bis zum 31. Januar 2019 online über die Seite „Wegweiser Kindertagesbetreuung“ der Stadt Oldenburg unter oldenburg.betreuungsboerse.net oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de tun. Eltern, denen eine Online-Anmeldung selber nicht möglich ist, können sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung melden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Am 1. Februar 2019 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März 2019 erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch freie Plätze angezeigt. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der ersten Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, wenn die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten konnten. Diese Liste kann von allen Kitas eingesehen werden, die noch freie Plätze haben. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.
 
Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. März 2019.

Auf der Seite oldenburg.betreuungsboerse.net werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können.

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten erhalten Eltern im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Petra Bröffel-Hempen (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3739), bei Anke Keller (Zimmer 109, Telefon 0441 235-3753), oder bei Sigrid Ziethe (Zimmer 108, Telefon 0441 235-3736). Die Öffnungszeiten der Servicestelle sind im Januar montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs hat die Servicestelle geschlossen. Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.
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„GameTime“ in der Stadtbibliothek Oldenburg

16.12.2018 13:02 Uhr

Zocken für Jugendliche am 2. Januar

Neues Jahr, neuer Highscore: Für Videospiel-Fans ab zwölf Jahren findet erneut ein kostenloser Gaming-Abend in der Stadtbibliothek Oldenburg statt. Veranstaltet wird die „GameTime“ am Mittwoch, 2. Januar, von 18 bis 23 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3.

Es werden eine Nintendo Switch und Wii U sowie zwei PlayStation-4-Konsolen aufgebaut, an denen mit- und gegeneinander gespielt werden kann. Hinzu kommt die Möglichkeit, PlayStation VR (Virtual Reality) und den Super Nintendo Classic Mini auszuprobieren. Auch an iPads können ausgewählte Spiele getestet werden. Für Snacks und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Für die GameTime können sich alle Gamerinnen und Gamer ab sofort entweder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek oder telefonisch unter 0441 235-3021 anmelden.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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„Hier wohne ich“ gewinnt 1. Preis bei der Oldenburger Filmklappe

16.12.2018 12:56 Uhr
In Oldenburg wurde bereits zum fünften Mal die Oldenburger Filmklappe verliehen. Bei der Filmklappe können sich jedes Jahr Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis und der Stadt Oldenburg mit selbstgedrehten Filmen bewerben. Egal ob als Produktion einer Klasse, einer Film-AG, einer Kindergartengruppe oder von Hobby-Filmer*innen.

Gewonnen hat in diesem Jahr in der Altersgruppe 5–7 Klasse eine Projektgruppe des Medienbüro Oldenburg e.V. Die Kinder haben unter dem Titel „Hier wohne ich“ einen Film über das Zusammenwohnen in der Breslauer Straße gedreht. Drehbuch, Regie, Kamera und auch Schnitt lagen in der Hand der Kinder unter fachkundiger Betreuung vom Team des Medienbüros Oldenburg e.V.

„Der Film wurde im Rahmen eines Ferienworkshops gedreht“, erzählt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Die Idee zu dem Film hatten die Kinder selber und auch die Umsetzung haben sie in die Hand genommen, sodass sich plötzlich viele kleine Regisseur*innen, Kamerakinder und Schauspieler*innen mit viel Spaß an die Arbeit machten.“

Gefördert wurde das Projekt unter anderem von „Movies in Motion“ im Rahmen von „Kultur macht stark“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Marion Fittje vom Medienbüro Oldenburg e.V. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten geben um Film kennen zu lernen. Selber machen ist für die Kinder meist die beeindruckendste und spannendst davon.“ Doch das Medienbüro Oldenburg e.V. bietet nicht nur Filmworkshops an. „Im Februar fahren wir mit einer Gruppe älterer Jugendlicher zur Berlinale und für die ganz kleinen bieten wir regelmäßig kindgerechte Formate um zum ersten Mal ins Kino zu gehen. Beides wird sehr gut angenommen“, freut sich Fittje.

Mindestens genauso glücklich sind die Teilnehmer*innnen und Betreuer*innen über die Auszeichnung und freuen sich, dass ihr Film nun auch an der zweiten, niedersachsenweiten Runde der Filmklappe im Februar 2019 in Aurich teilnehmen wird.
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„JUUUPORT – Netz des Nordens“ präsentiert Actionbound zu digitaler Sicherheit

13.12.2018 17:24 Uhr
Jugendliche Online-Berater aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch werben mit einer selbst entwickelten Handy-Rallye für Datenschutz und respektvolles Verhalten im Internet.

Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland schon Opfer von Cybermobbing geworden. Für zwölf Schülerinnen und Schüler aus Bremen, Oldenburg und der Wesermarsch ist jeder Cybermobbingfall einer zu viel. Deshalb haben sie sich im Frühjahr 2018 zu „JUUUPORT – Netz des Nordens“ zusammengeschlossen. Als speziell geschulte Online-Berater, sogenannte JUUUPORT-Scouts, helfen sie anderen Jugendlichen bei Problemen im Internet – ehrenamtlich und anonym.

Am Mittwoch haben die JUUUPORT-Scouts im Oldenburger Computer-Museum eine selbst entwickelte Smartphone-Schnitzeljagd rund um digitale Sicherheit vorgestellt. „Aus unserem Umfeld und unserer Online-Beratung kennen wir die Probleme anderer Jugendliche im und mit dem Web und möchten sie damit nicht alleine lassen. Darum gehen wir im Actionbound auf Themen wie Datensicherheit, Cybermobbing oder Urheberrecht gezielt ein“, sagte Naomi Kahsnitz, JUUUPORT-Scout aus Bremen.

„Ein solch freiwilliges Engagement verdient unsere Hochachtung“, sagte Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender der GESTRA AG aus Bremen und Kuratoriumsvorsitzender der NORDMETALL-Stiftung, die die JUUUPORT-Scouts fördert. „Das Internet ist allgegenwärtig und es vergisst nicht. Deshalb ist es wichtig, möglichst früh auf ein rücksichtsvolles Miteinander im digitalen Raum zu achten. Die JUUUPORT-Scouts leisten hier hervorragende Arbeit“, lobte Oelsner.

„Bei Sorgen und Nöten im Netz scheuen sich Kinder und Jugendliche häufig davor, sich Erwachsenen anzuvertrauen, weil diese sich mit ihren Themen und Problemen meistens nicht so gut auskennen wie etwa Gleichaltrige. Durch die Ausbildung unserer Scouts ermöglichen wir Ratsuchenden Hilfe auf Augenhöhe und schulen gleichzeitig die Medienkompetenz der Ehrenamtlichen“, berichtete Christina ter Glane, die „JUUUPORT – Netz des Norden“ als Medienpädagogin begleitet.

„JUUUPORT – Netz des Nordens“ ist eine gemeinsame Initiative des Vereins JUUUPORT e. V. und der NORDMETALL-Stiftung, die das Projekt mit insgesamt rund 36.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft und die digitale Zivilcourage in Norddeutschland zu stärken. Seit 2018 ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren aus dem nordwestlichen Niedersachsen, sich zu Online-Beratern ausbilden zu lassen, die ehrenamtlich und anonym helfen.


NORDMETALL-Stiftung
Unter dem Motto „Talente fördern, Zusammenhalt stärken, den Norden bereichern“ unterstützt die NORDMETALL-Stiftung in enger Abstimmung mit ihrem Stifter Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Stiftung wurde 2004 vom Arbeitgeberverband NORDMETALL e. V. gegründet, der die Stiftungsarbeit pro bono unterstützt.
Im Bereich Gesellschaft fördert die NORDMETALL-Stiftung bürgerschaftliches Engagement für ein Leben in Vielfalt. Sie verbessert die Rahmenbedingungen für Engagement und stärkt Menschen und Initiativen, die sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ehrenamtlich einsetzen.

JUUUPORT e. V.
Der gemeinnützige Verein JUUUPORT e. V. unterstützt junge Menschen bei Problemen im Web und setzt sich für einen respektvollen Umgang in der Onlinekommunikation ein. Der Verein bildet Jugendliche zu JUUUPORT-Scouts aus, die  unter anderem auf der Beratungsplattform JUUUPORT.de anderen Jugendlichen helfen, wenn sie Probleme mit Cybermobbing, Abzocke, Datensicherheit oder Technik haben. Mitglieder des Vereins JUUUPORT e. V. sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt, die Bremische Landesmedienanstalt, die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
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Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt

07.12.2018 09:23 Uhr

Kinder- und Jugendbüro bietet Ausbildung an

Das Kinder- und Jugendbüro im Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg bietet 2019 wieder eine Jugendleiterausbildung an. In insgesamt circa 60 Stunden, die sich auf drei Wochenenden verteilen, gibt es in lockerer Atmosphäre sowohl theorie- als auch praxisbezogene Einheiten zu rechtlichen Aspekten, Spielen, Gruppenpädagogik sowie Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Die ersten beiden Wochenenden finden mit Übernachtung in einer Jugendherberge in der näheren Umgebung statt, das letzte Wochenende umfasst unter anderem einen Aktionstag und einen Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos und wird zertifiziert.

Einen großen Schwerpunkt bildet die Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg, bei der die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter in den kommenden Sommerferien unterstützend zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind die Tätigkeitsfelder vielfältig und trägerunabhängig gestaltbar.

Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat, offen, engagiert und zuverlässig ist und 2019 mindestens 16 Jahre alt wird, kann sich bei Britta Unfried und Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro näher informieren unter der Telefonnummer 0441 235-3690 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.

Die Jugendleiterausbildung 2019 findet an folgenden Terminen statt: 15. bis 17. März, 10. bis 12. Mai sowie 24. bis 26. Mai.
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Tee und Musik für einen guten Zweck

03.12.2018 21:01 Uhr
Spende in Höhe von 12.500 Euro zugunsten des Vereins TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche
Kinderhilfe Niedersachsen und OLB-Stiftung engagieren sich gemeinsam

Die Kinderhilfe Niedersachsen und die OLB-Stiftung haben im Laufe des Jahres 2018 zwei Veranstaltungen gemeinsam durchgeführt und durch eine Aufstockung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) Spenden in Höhe von 12.500 Euro zu Gunsten des Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche eingeworben.  „Wir freuen uns, dass unser Konzept, in jedem Jahr ein bedeutendes Projekt jeweils durch zwei besondere Veranstaltungen zu fördern, sich auch in diesem Jahr bewährt hat“, sagt Dr. Gabriele Rode, erste Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, unbürokratische und direkt benachteiligte Kinder in der Region zu unterstützen. 

Im Frühjahr folgten mehr als fünfzig Menschen der Einladung des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen zur Premiere der „British Teatime am Meer“. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Idee einer typischen britischen Teezeit zelebriert und gleichzeitig Spendengelder für einen guten Zweck eingesammelt. Zur zweiten Veranstaltung im Herbst kamen dann zahlreiche Gäste zum 14. Festlichen Herbstkonzert ins Alte Kurhaus in Bad Zwischenahn. Vor ausverkauften Rängen begeisterten Irina Wischnizkaja (Sopran), Alexej Kosarev (Tenor), Paul Brady (Bariton) und Sibylle Thalmann-Haffter (Klavier) die Zuhörer und nahmen die Gäste mit auf eine akustische Rundreise durch die Opern- und Operettenwelt. 

Mit den Einnahmen und Spenden aus beiden Veranstaltungen wird der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unterstützt. Junge Menschen, die durch Tod einen nahestehenden Menschen verlieren, finden bei TrostReich Raum und Zeit auf ihrem eigenen Weg der Trauer. Auch für Familien aus dem Ammerland bietet der Verein seine Unterstützung an. In den Trauergruppen gehen erfahrene Mitarbeiter aus dem psychologischen und pädagogischen Bereich sowie geschulte Ehrenamtliche individuell bei den 14-tägigen Treffen in Oldenburg auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Parallel begleiten geschulte TrostReich-Moderatoren die Gruppe für die Angehörigen der Kinder und Jugendlichen. „Die Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen sowie Ihren Angehörigen ist für die betroffenen Familien wichtig“, sagt Hille Ballin aus dem Vorstand des Vereins, „wir sind daher dem Verein Kinderhilfe Niedersachsen und der OLB sehr dankbar und glücklich, dass Sie und alle Teilnehmer beider Veranstaltungen uns unterstützen, damit wir auch weiterhin die Familien kostenfrei unterstützen können.“  

Dr. Gabriele Rode, Sibylle Thalmann-Haffter (Kinderhilfe Niedersachsen) und Karin Katerbau (Mitglied des OLB-Vorstands und Vorsitzende der OLB-Stiftung) überreichten die Gesamtspende an Hille Ballin, Antje Möhrmann und Wilhelm Arndt (TrostReich). „Was TrostReich für die Familien, für die Kinder und Jugendlichen, die von einem Schicksalsschlag getroffen wurden, leistet, ist mit Geld nicht aufzuwiegen – aber Geld ist eben eine wichtige Grundlage für die starke ehrenamtliche Arbeit“, sagt Karin Katerbau, „die Förderung von sozialen Projekten ist uns wichtig und daher leisten wir hier gerne unseren Beitrag.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.trostreich-ol.de. 
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Papierwerkstatt: Weihnachtssterne basteln am 8. Dezember

02.12.2018 20:30 Uhr
In Der Papierwerkstatt im Horst-Janssen-Museum können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren weihnachtliche Papiersterne basteln: Am Samstag, 8. Dezember, leitet Kunstpädagogin Laura Keppel den Workshop von 15 bis 17 Uhr. Darin zeigt sie, wie Faltsterne gebastelt werden und wie das Papier kreativ und passend zu Weihnachten verziert werden kann. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Kosten betragen 5 Euro.
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Freie Plätze im Spielkreis im Kulturzentrum Rennplatz

16.11.2018 18:25 Uhr
Im Kulturzentrum Rennplatz gibt es noch freie Plätze im Spielkreis für Kinder im Alter von eineinhalb bis drei Jahren. Die Kinder machen dort erste Gruppenerfahrungen in kleinen Spielgruppen. Termine sind jeweils Montag und Donnerstag oder Dienstag und Freitag von 9 bis 11.30 Uhr. Die Kinder werden nach individueller Eingewöhnung von zwei Fachkräften begleitet.

Wer Interesse hat, kann sich telefonisch unter 0441 381424 oder per E-Mail melden anursula.lorey@stadt-oldenburg.de.
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Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2018 geht an Michèle Minelli

07.11.2018 20:00 Uhr

Jugendroman „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ ausgezeichnet

Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2018 geht an Michèle Minelli. Minelli bekommt den Preis für ihr Jugendbuchdebüt „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wurde der Autorin am Mittwoch, 7. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Oldenburgs Bürgermeisterin Petra Averbeck überreicht.

Unter 238 Einsendungen, darunter 64 verlegte Werke und 174 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt. „Thematisch und auch in der Form lassen sich unter den drei Nominierungen keine Gemeinsamkeiten erkennen: Hier ein kleiner Text über die Liebe, sprachmächtig und poetisch geschrieben, dort ein erschütterndes Familienszenario voller Grausamkeit und Ausweglosigkeit und dann noch eine höchst unterhaltsame Generationengeschichte, die durch ihren leichten Umgang mit einem ernsten Thema und den schöpferischen Gebrauch der Sprache überzeugt. Aber von literarischem Mut zeugen die drei nominierten Texte gleichermaßen. Sie entwickeln einen besonderen Ton, der sie unverwechselbar macht und überzeugen durch eine spannende Handlung und interessante Figuren, die dem Leser nahe kommen. Es sind Texte, die in Erinnerung bleiben“, begründet Birgit Müller-Bardorff die Auswahl der Jury.

Letztendlich entschied sich die Jury für Michèle Minelli als Preisträgerin: „Michele Minelli inszeniert sprachlich und dramaturgisch eine Tragödie mit großer poetischer Wucht. Die Verbindung von literarischer Form, Ethik und Psychologie sind eine sehr eigene und gekonnte Form des Coming of Age-Romans. Das Genre ‚Problembuch‘ wird in dieser Form sprachlich und szenisch in völlig neues Licht gerückt. Zwar sind die geschilderten Charaktere nicht frei von Klischees, aber dennoch entwickelt jeder einen eigenen Sound. Der Text lässt Welten entstehen, die berühren und abstoßen. Man kann für den Protagonisten Sympathie entwickeln und muss ihn doch im nächsten Augenblick hinterfragen: Damit ist ein unglaublich emotionaler und komplexer Roman entstanden, der junge Leser fordert, aber sie gleichermaßen unterhält. Dass dabei auch noch eine literarische Höhe gehalten wird, die bestechend facettenreich ist, macht den Roman zu einem preiswürdigen Werk. Da klingt eine neue literarische Stimme, die kraftvoll und zart zugleich ist. Diese Art Entwicklungsroman ist eine Bereicherung für das Genre Jugendbuch/All Age“, begründet Jurorin Christine Paxmann.

Die Preisrede auf „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli hielt der Autor Nils Mohl, der 2011 mit „Es war einmal Indianerland“ selbst den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis entgegennehmen durfte und im Jahr darauf mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. „Michèle Minelli hat sich dafür entschieden, diesem Jungen mit allem Können zur Sprache zu verhelfen. So muss es sein, oder nicht? Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben von uns allen, denen ohne Worte eine Stimme zu geben und sie darin zu bestärken, sie mutig zu gebrauchen. Wolfgang wäre verloren, ein kaputter Typ, wenn er sich nicht artikulieren könnte, wie die Autorin es ihn tun lässt. Darin besteht Wolfgangs Heldenmut, nicht in dem Akt der Notwehr. Dafür bewundere ich diesen Roman zutiefst: Für den Mut, im Erzählen einen Schlüssel zum Erwachsenwerden zu erkennen.“

Die Preisverleihung wurde von Tanya Lieske moderiert. Die musikalische Begleitung gestaltete die Band „Fourteen“ unter der Leitung von Martin Flindt (Musikschule der Stadt Oldenburg).

Zum Inhalt des Jugendbuchs „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ von Michèle Minelli:
Wolfgang wird von der Polizei in die geschlossene Jugendpsychiatrie gebracht. In seinen Gesprächen mit dem Psychologen entsteht langsam das Bild einer Familie, die vom tyrannischen Vater völlig beherrscht wird. Wolfgang hat immer versucht, seine Mutter und seine jüngere Schwester Leonie zu schützen. Aber die Mittel, mit denen der Vater seine Familie unterdrückt, werden zunehmend drastischer, bis er sie sogar mit seiner Armeewaffe bedroht. Eines Tages hält Leonie die Waffe in der Hand – und dann passiert etwas Schreckliches. (Verlagstext: Verlag Jungbrunnen)
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Lass mich frei!

07.11.2018 17:21 Uhr

Papiertheateraufführung im Rahmen der Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“

Am Sonntag, den 11. November, werden anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Erzähl mir vom Tier“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg Theaterstücke auf der Papiertheaterbühne aufgeführt. Die kurzen Tiergeschichten für Kinder erzählen vom Gefangensein und der Sehnsucht nach Freiheit. Die Papiertheaterstücke haben Studierende des Instituts für Kunst und visuelle Kultur der Universität Oldenburg entwickelt. Impuls für die Inszenierung war das Bilderbuch „Lass mich frei!“ von Patrick George (2016), dass in der Sonderausstellung thematisiert wird. Die Aufführungen beginnen um 14.30 Uhr und um 16.00 Uhr. Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten. 
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Eine Maus wie du und ich

07.11.2018 11:07 Uhr

Klasse 4c der Grundschule Bloherfelde erarbeitet Bühnenstück nach „Eine kleine Maus in Not“

von Carsten Lienemann

Alle Mäuse, die hier leben, haben ein graues oder braunes Fell. Albina aber kommt von weit her und ist ganz weiß, darum wird sie gemobbt und überall vertrieben. Die Mäusekinder Mimi und Rudi finden das gar nicht gut und wollen Albina helfen. Mit Hilfe der weisen Eule Schuhuu finden sie eine Lösung.

So erzählt es Gabriele Hoeltzenbein in ihrem Bilderbuch „Eine kleine Maus in Not“. Hoeltzenbein war lange Jahre als Gesundheitsförderin für Klasse2000 in Grundschulen unterwegs und ist aktuell Organisatorin des Rahmenprogramms zur sehenswerten „Convivencia“-Ausstellung, die noch bis zum 25.11.2018 in der St.-Stephanus-Kirche in Bloherfelde zu erleben ist.

„Wichtig war uns, dass im Begleitprogramm alle Altersgruppen angesprochen und dazu ermuntert werden, sich auf Fremdes einzulassen und auf Fremde zuzugehen. Vom Thema passte die ‚Kleine Maus’ da hinein, und ich fragte mich, ob man aus daraus nicht ein Theaterstück für Kinder machen könnte“, erklärt Hoeltzenbein.

Diese Frage stellte sie dann in der benachbarten Grundschule Bloherfelde. Anja Freye, Klassenlehrerin der 4c, hatte als erste die Hand oben. „Das wollte ich unbedingt machen. Wir haben mit der Klasse das Buch gelesen und Ideen der Kinder für eine Bühnenfassung gesammelt“, berichtet Freye. „Ich habe dann den Text geschrieben, und die Kostüme und Requisiten haben wir gemeinsam gebastelt.“

Zweieinhalb Wochen wurde Text gelernt und geprobt. Am Donnerstag, 1. November, kam der große Tag der Premiere. Achtzehn zwar aufgeregte, aber sehr konzentrierte Kinder fieberten der Aufführung vor Kindern aus dem Kindergarten St. Stephanus entgegen. Die meisten waren als Mäuse kostümiert, in grauer, brauner oder weißer Kleidung, die manchmal heimlich von der Schwester geliehen war, mit fein gearbeiteten Mäuseohren aus Pappe – abnehmbar, denn viele von ihnen hatten mehrere Rollen und mussten nacheinander verschiedene Tiere darstellen.

Insgesamt viermal spielte die 4c die „Kleine Maus in Not“, und die Vorschulkinder schauten ihnen jedes Mal völlig gebannt zu. „Das war die Geschichte von Albina, einer Maus wie du und ich“, sagt zum Schluss die Eule. Und wir dürfen sicher sein: Das haben auch die Kleinsten verstanden.
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Öffentliche Lesung zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2018

31.10.2018 17:33 Uhr

Nominierte präsentieren ihre Werke am 7. November

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury drei Autorinnen nominiert. Wer einen Einblick in das Können der Nominierten gewinnen möchte, ist eingeladen, am Mittwoch, 7. November, um 15 Uhr an einer Lesung in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, teilzunehmen. Die Lesung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer den Preis tatsächlich erhält, wird dann am Abend der Preisverleihung, 7. November, um 19 Uhr im Alten Rathaus bekanntgegeben.

238 Erstlingswerke (174 Manuskripte, 64 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die Jury hat sich schließlich für folgende Werke entschieden:

• Maya Alou aus Freiburg mit ihrem Bilderbuchtext (Manuskript) „Herbstspaziergänge“
 • Michèle Minelli aus Uesslingen mit ihrem Jugendbuch „Passiert es heute? Passiert es jetzt?“ (Verlag Jungbrunnen)
 • Stephanie Quitterer aus Berlin mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Weltverbessern für Anfänger“


Über den Preis
 Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk vorlegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. Dort sind auch Leseproben der drei Nominierten veröffentlicht.
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Total tierisch! 44. KIBUM lädt ein zur Expedition ins Tierreich

27.10.2018 21:29 Uhr

Paul Maar ist Schirmherr – Eröffnung am 3. November

Unter dem Motto „KIBUM – total tierisch!“ laden die Stadt Oldenburg und die Universität Oldenburg zur 44. Kinder- und Jugendbuchmesse ein. Vom 3. bis zum 13. November stehen dann allerlei Tiere im Mittelpunkt: Sie tummeln sich im Bilderbuch für die Allerkleinsten, bevölkern das Kinderbuch und begeistern als Animal-Fantasy auch ältere Kinder und Jugendliche. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Paul Maar übernommen: einer der beliebtesten und hochkarätigsten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands. Das Kulturzentrum PFL verwandelt sich für die erwarteten 30.000 kleinen und großen KIBUM-Fans wieder in eine Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarktes.

„Die KIBUM ist eines der Aushängeschilder für unsere Stadt und hat längst dafür gesorgt, Oldenburg fest auf der literarischen Landkarte zu verankern“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Für viele Familien aus Oldenburg wie aus dem Umland gilt sie als Pflichttermin und führt Kinder und Jugendliche immer wieder erfolgreich an Lesen und Literatur heran – mit Tieren im Zentrum und Paul Maar als Schirmherrn ist ein weiteres Erfolgsjahr schon sicher.“

„Ob in Fabeln, Kinderbuch-Klassikern oder modernen Fantasy-Romanen – Geschichten mit Tieren beflügeln die Fantasie seit jeher. Sie wecken die kindliche Neugierde und Abenteuerlust. Genau diese literarischen Entdeckungsreisen für kleine und große Besucher machen die KIBUM in meinen Augen so wertvoll“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Neben Paul Maar, der auch zur Eröffnung anwesend sein wird, reisen zahlreiche weitere Autorinnen und Autoren an, unter anderem Nadia Budde, Ute Krause, Sabine Ludwig, Margit Auer, Tanja Kinkel, Torben Kuhlmann und Sebastian Meschenmoser. Auch international renommierte Vertreterinnen und Vertreter der Kinderbuchszene werden erwartet, so aus Großbritannien Inbali Iserles und Cherith Baldry vom Autorinnenteam „Erin Hunter“ und Marcus Pfister aus der Schweiz.

Das KIBUM-Programm umfasst insgesamt 273 Veranstaltungen und stößt wieder auf großes Interesse: Schon jetzt gibt es einen Rekordwert von über 14.600 Anmeldungen. Freie Kapazitäten für den Besuch von Messe und Veranstaltungen können telefonisch erfragt werden unter der Nummer 0441 235-3939. Didaktische Materialien stehen im Internet unter www.kibum.de zum Download bereit: Ausstellungsführer, Rallyes für den Messebesuch und Material für alle Schulstufen bieten Lehrkräften Stoff für eine fundierte Vor- und Nachbereitung des KIBUM-Besuchs.

Ein besonderes Highlight ist die Ausstellung „Tiere, Samse, Bilderrätsel – Bilderbuchkunst von Paul Maar“ in der Artothek, begleitet von einem vielversprechenden Programm mit René Schack und Andi Steil. Sie gibt Einblicke in das umfangreiche Schaffen Paul Maars, der die deutsche Kinderliteratur seit genau fünfzig Jahren als einer der ganz Großen prägt. Im Foyer der Kinderbibliothek ist die Ausstellung „Guck-Guck! Bilderbuchkunst von Mies van Hout“ zu sehen. Die Zeichnungen der Illustratorin laden ein zu einer Reise durch die Welt der Gefühle, Farben und Formen.

Neue Wege geht in diesem Jahr die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg: Gemeinsam mit dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg präsentiert sie die Ausstellung „Erzähl mir vom Tier – Tiere in der Kinderliteratur und in der Natur“, zu sehen vom 4. November 2018 bis 28. April 2019. Die Ausstellung, die anlässlich der KIBUM startet und deren Motto aufgreift, betrachtet Tier-Erzählungen aus kinderliterarischer sowie naturkundlicher Perspektive.

Im Rahmen der KIBUM läuft im Casablanca-Programmkino vom 1. bis 14. November das 37. Oldenburger Kinderfilmfestival: Auch hier treffen die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Schirmherr Paul Maar, mit „Lippels Traum“ und dem „Sams“. Tierisch geht es bei der neuen Verfilmung des Dschungelbuchs zu, ebenso wie bei „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Gezeigt wird insgesamt eine spannende Vielfalt an Kinderfilmen, darunter zum Beispiel auch „Petterson und Findus“ oder die „Wildhexe“.

Die KIBUM in Zahlen
Die 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse präsentiert mehr als 2.199 neu erschienene Titel aus knapp 300 Verlagen (Stand: 24.10.2018, Zahlen steigen noch etwas). Die einzelnen Zahlen sind wie folgt:


- 769 Titel im Bereich Bilderbuch und 241 Titel im Bereich Sachbilderbuch

- 386 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe sechs bis neun Jahre
- 213 Titel bei den Büchern für die Altersgruppe zehn bis zwölf Jahre
- 215 Titel bei den Büchern für Jugendliche ab dreizehn Jahren

- 256 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab sechs Jahren
- 4 Titel bei den Sachbüchern für die Altersgruppe ab zehn Jahren

- 55 Ratgeber für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher

- plus prämierter (Deutscher Kindersoftwarepreis/Deutscher Hörbuchpreis) und in Nominierungslisten aufgenommener Medien (Edutainment- und Lernangebote, empfohlene Webseiten, Apps, Hörbücher und Hörspiele).
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Bühne frei für Nachwuchstalente

27.10.2018 21:17 Uhr

Am 15. November ist Anmeldeschluss für „Jugend musiziert“ 2019

Wer beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ mitmachen möchte, hat noch bis zum 15. November dieses Jahres die Gelegenheit, sich anzumelden. Darauf weist die Musikschule der Stadt Oldenburg hin. Die Anmeldeformulare müssen online ausgefüllt und ausgedruckt an die Regionalausschüsse des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ gesendet werden.

„Jugend musiziert“ 2019 lädt junge Musiker in Solo- und Ensemblekategorien zum Mitmachen ein. Die Solokategorien für den kommenden Wettbewerb sind: Streichinstrumente, Akkordeon, Percussion, Mallets und Pop-Gesang. Als Ensemblekategorien werden „Duo: Klavier und ein Blasinstrument“, Klavier-Kammermusik, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, „Besondere Instrumente“ und „Alte Musik“ angeboten.

Wer mitmachen möchte, ist gefordert, ein Vorspielprogramm mit Musik aus verschiedenen Epochen vorzubereiten. Je nach Alter und Kategorie dauert das Vorspiel vor der Fachjury zwischen sechs und 30 Minuten.

„Jugend musiziert" startet im Januar 2019 mit den Wettbewerben in mehr als 140 Regionen Deutschlands. Der Regionalwettbewerb für die Region Oldenburg-Nord, zu dem neben den Städten Oldenburg und Wilhelmshaven die Landkreise Ammerland, Friesland und Wesermarsch zählen, findet am 20. Januar in den Räumen des Kulturzentrums PFL statt. Veranstaltet wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher. Die Finanzierung der Regionalwettbewerbe vor Ort erfolgt durch die Kommunen und die großzügige Unterstützung von Förderern. Der Regionalwettbewerb Oldenburg-Nord wird von der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburgischen Landschaft unterstützt.
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KIBUM vorab: Buchpremiere „Zum Mäusemelken!“

18.10.2018 09:08 Uhr

Geschenk an alle Grundschulklassen/Förderung durch CEWE

Zur 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse unter dem Motto „KIBUM – total tierisch!“ ist in den letzten Monaten das Kinderbuch „Zum Mäusemelken!“ entstanden. Die renommierte Berliner Kinderbuchautorin und Illustratorin Nadia Budde hatte gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Bürgeresch an Texten und Zeichnungen rund um Mäuse-Redewendungen wie „eine graue Maus“ oder „arm wie eine Kirchenmaus“ gearbeitet. Die druckfrische Publikation stellten die jungen Co-Autoren und-illustratoren am Mittwoch, 17. Oktober, in der Kinderbibliothek am PFL vor.

Neben den eigenen Zeichnungen und Texten können die jungen Leserinnen und Leser in der witzigen Geschichte „Die Tochter des Mäusekönigs“ von Paul Maar schmökern. Hierfür gestaltete der KIBUM-Schirmherr exklusiv Mäuse-Illustrationen. Kurzweilig werden Kenntnisse über Tiergeschichten vermittelt. Zudem ist viel über pfiffige Mäuse-Helden wie Walt Disneys Micky Maus oder Armstrong, Lindbergh, Edison und Mats von den Bilderbuchkünstlern Torben Kuhlmann und Marcus Pfister zu erfahren. Ein Making-of zeigt Nadia Budde und die Kinder bei ihrer intensiven Arbeit. Interviews mit Paul Maar und Nadia Budde runden das KIBUM-Lesebuch ab.

Die Lehrerin Gudrun Hahne-Meyer ist begeistert über das außerschulische Projekt: „Die Kinder waren ganz stolz darauf, dass eine so berühmte Autorin und Illustratorin mit ihnen zusammen ihre Buchseiten erstellte. Sie fühlten sich ernst genommen, und ihre Beiträge, Überlegungen, Zeichnungen wurden von Nadia Budde sehr gewertschätzt. Die Kinder hatten großen Spaß am Spiel mit der Sprache. Alle fanden es toll, die Redewendungen kennenzulernen und auch weiterentwickeln zu können.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freut sich über die nun vorliegende Publikation: „Es ist immer eine ganz besondere Aufgabe und Herausforderung, ein für Kinder interessantes Buch zu planen. Die Gestaltung des Buchs lag wiederum in den Händen des Künstlers Andrey Gradetchliev. In puncto Nachhaltigkeit ist wunderbar, dass wir – dank der Förderung von CEWE – jeder Grundschulklasse, die die KIBUM besuchen wird, ein Exemplar von ‚Zum Mäusemelken‘ für die Klassenbibliothek und zur Nachbereitung schenken können.“

Auch Christian Stamerjohanns von CEWE, der das KIBUM-Buch fördert, ist angetan: „Lesen ist die Schlüsselkompetenz: Es ist eine wesentliche Voraussetzung für persönliche und berufliche Entwicklung und für gesellschaftliche Teilhabe. Wenn Kinder und Jugendliche nicht sinnerfassend lesen und schreiben können, verringern sich ihre Bildungschancen und damit auch ihre Chancen auf ein gelungenes Berufsleben. Kinder stehen beim gesellschaftlichen Engagement von CEWE generell besonders im Fokus. Auch daher passen KIBUM und CEWE so gut zusammen.“
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Jäger der Steinzeit

16.10.2018 19:28 Uhr

Workshop für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Am Samstag, den 27. Oktober um 14.00 Uhr findet im Landesmuseum Natur und Mensch der Workshop „Jäger der Steinzeit“ für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren  statt. Unter Leitung von Museumspädagoge Hannes Bittar geht es um Jagdtechniken der Steinzeit, wie der Jagd mit Pfeil und Bogen. Ein eigener Pfeil wird  gebaut. Die Kosten betragen 10 € pro Person. Anmeldung  telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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Herbstferienaktion auf den Kinderseiten

29.09.2018 20:24 Uhr

Herbst-Memory, leckere Rezepte sowie Bastel- und Spielideen

Die Herbstferien starten – und das heißt für Oldenburgs Schülerinnen und Schüler wieder: zwei lange Wochen schulfrei. Doch was kann man mit der freien Zeit alles anstellen? Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg wieder eine coole Herbstferienaktion. Bis einschließlich 15. Oktober finden junge Oldenbürger und ihre Eltern auf www.kinder.oldenburg.de viele Spielideen und Freizeitanregungen, um die Herbstferien mit viel Spaß und Spiel zu verbringen. Ob Bastelanleitungen für Kartoffelstempel und Taschentuchgespenster oder Rezepte für leckeren Marshmallow-Kakao und Kürbissuppe – für die nötige Abwechslung ist bestens gesorgt.

Die Herbstferienaktion 2018 ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de erreichbar.
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„App des Monats“ in der Kinderbibliothek

25.09.2018 20:24 Uhr

Veranstaltung für Kinder und Eltern zum Thema Medienerziehung

Die Mediennutzung von Kindern ändert sich rasant und stellt viele Eltern vor neue Herausforderungen. Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 3, bietet deshalb ein neues Veranstaltungsformat für Kinder ab sechs Jahren und deren Eltern an. Medienpädagoge Hannes Meiners wird am Donnerstag, 27. September, ab 15.30 Uhr mit den Kindern die „App des Monats“ testen. Während die Kinder die App nach einer kurzen Vorstellung eigenständig nutzen, sind Eltern herzlich eingeladen, Fragen rund um das Thema „Medienerziehung“ zu stellen. Dabei werden Tipps gegeben, anhand welcher Quellen sich Eltern orientieren können, um passende mediale Inhalte für ihre Kinder zu finden. Die Veranstaltung dauert 30 bis 45 Minuten.
 
 Weitere Informationen sind auf www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden
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Rund um den Apfel ...

25.09.2018 20:20 Uhr

Workshop für Kinder von 6 bis 10 Jahren

Am Samstag, den 6. Oktober lädt das Landesmuseum Natur und Mensch  Oldenburg in Kooperation mit dem Schlossgarten zu einem Workshop „Rund um den Apfel“ ein. Unter Anleitung von Dr. Maria Will können Kinder von 6 bis 10 Jahren können aus Äpfeln selbst Saft herstellen und anschließend Apfelgesichter gestalten. Der Workshop findet von 14 - 16 Uhr im Schlossgarten Oldenburg statt. Treffpunkt ist vor dem Küchengarten. Die Teilnahme an dem Workshop kostet 10 € pro Person. Anmeldung telefonisch unter 0441-9244-300 oder per E-Mail an museum@naturundmensch.de.
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„Ein Ort zum groß werden“

23.09.2018 13:27 Uhr

Kindertagesstätte Birkhuhnweg feiert 20. Geburtstag

von Kerstin Kempermann

Seit 20 Jahren spielen und lernen Kinder in der Kindertagesstätte am Birkhuhnweg. In den Räumen der Diakonie-Kindertagesstätte finden sie Räume für Erlebnisse und neue Erfahrungen. So auch beim Geburtstagsfest am Sonnabend. Mit einem Gottesdienst startete das Festprogramm. Pastorin Birgit Grohs gestaltete ihn gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Kita. "Seit 20 Jahren ist die Kita Birkhuhnweg für die Kinder ein Ort zum groß werden. Hier können sie lachen, weinen, spielen und toben", sagte Grohs. Melanie Suhle und Lisa Schumacher stimmten die Kinder mit ihren Handpuppen auf das große Fest ein.

Bevor die Kinder und ihre Eltern die zahlreichen Angebote ausprobieren konnten, dankte Diakonie-Vorstand Thomas Feld allen Mitarbeitern der Einrichtung für ihr großes Engagement. Es sei eine Herausforderung, jedes Kind mit seinen stärken und Schwächen anzunehmen und es bestmöglich zu fördern. Auch Einrichtungsleiterin Ines Wiesner dankte ihrem Team. Sie erinnerte an die Veränderungen, die es in der Kita Birkhuhnweg in den vergangenen 20 Jahren gegeben hat. Die Öffnungszeiten sind deutlich länger geworden und seit fünf Jahren gibt es auch zwei Krippengruppen. Die Integrationsgruppe gehört von Anfang an zum festen Bestandteil der Kita. „Jeder Mensch ist vor Gott gleich wert“, lautet der Leitsatz der Einrichtung. Erzieher verstehen sich als Begleiter der Kinder und ihrer Eltern. Die Kinder entwickeln Ich-Stärke und erleben Akzeptanz und Toleranz im Umgang mit anderen Menschen.

Für das Fest hatte sich das Kindergartenteam für die Jungen und Mädchen einiges einfallen lassen. Der Besuch im Feuerwehrauto war genauso beliebt, wie das Entenangeln am Planschbecken. Ein besonderer Höhepunkt war die Vorführung eines Kasperltheaters. Und auch bei der großen Tombola gab es nur lachende Gesichter, denn jedes Los war ein Gewinn.
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Kita Babenend offiziell eingeweiht

23.09.2018 13:09 Uhr

Angebot an Betreuungsplätzen wird weiter ausgebaut

In der Kita Babenend werden schon seit einigen Monaten viele Kinder gut betreut, Zeit für die offizielle Eröffnung wurde aber erst jetzt gefunden. Die von der Stadt Oldenburg gebaute Kita wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben. Entstanden ist eine 5-gruppige Einrichtung, diese besteht aus drei Krippengruppen mit jeweils 15 Kindern, einer Kindergartengruppe mit 25 Kindern und einer integrativen Kindergartengruppe mit 18 Kindern.

„Der Ausbau von Betreuungseinrichtungen ist ein ganz wesentlicher Punkt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch die Chancen auf Bildungsgerechtigkeit zu verbessern“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Kindertagesstätte Babenend wurde bereits am 1. März eröffnet, gekostet hat der Bau 3,5 Millionen Euro. Geleitet wir die Einrichtung von Heike Ahlers.

„Wir freuen uns mit dem Deutschen Roten Kreuz einen Träger für diese Einrichtung gefunden zu haben, der über langjährige Erfahrung in der Kindertagesbetreuung verfügt und dem der inklusive Ansatz besonders wichtig ist“, sagt die Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Das DRK betreibt neben der Kita Babenend eine weitere Kindertagesstätte in der Lagerstraße in Ofenerdiek und eine betriebliche Großtagespflege in der Gerhard-Stalling-Straße in Tweelbäke.

Die Kita liefert einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Kinderbetreuung in Oldenburg. Die Stadt Oldenburg arbeitet gerade an der Umsetzung des 4. Ausbauprogramms zur Verbesserung der Betreuungssituation.
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Stephan Weil besucht TrostReich e. V.

19.09.2018 09:30 Uhr
Am Dienstag, 18. September 2018, besuchte Ministerpräsident Stephan Weil besuchte die Oldenburger Trauerbegleitung „TrostReich e .V.“ für Kinder und Jugendliche. am Patenbusch 6, um einen Einblick in die Gruppenräume und in die Arbeit des Vereins zu bekommen.

Weil nutzte den Besuch für verschiedene Gespräche, zum einen mit dem pädagogischen TrostReich-Team über die Ausrichtung der 14-täglichen Gruppenarbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen, zum anderen mit einer Familie, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren hatte. Außerdem stellten sich die Ehrenamtlichen, die an dem Nachmittag anschließend in die Begleitung der Kinder und Erwachsenen in die Trauergruppen gingen, gern den Fragen des Herrn Ministerpräsidenten.

Weil zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Vereins TrostReich: „Über die Art und Weise, wie auf einer ganz und gar ehrenamtlichen Basis geholfen wird, das ist wirklich eindrucksvoll. Herzlichen Dank für diese wichtige Arbeit und meine ganze Hochachtung, wie das hier in Oldenburg gelingt.“

TrostReich freute sich in diesem Zusammenhang auch über den Besuch seines neuen Botschafters, des Generalintendanten Christian Firmbach vom Oldenburgischen Staatstheater. „Es ist mir ein Anliegen, dass möglichst viele Familien von diesem kostenfreien Angebot erfahren. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist wirklich bewundernswert. Sie setzen sich für die Kinder und Jugendlichen ein, ermöglichen den Familien, Anderen in ähnlichen Lebenssituationen zu treffen, sich auszutauschen und sich auch gegenseitig zu unterstützen“.

Thomas Kossendey, Botschafter des Vereins TrostReich seit Beginn, hat dem Verein nur Gutes für diesen Tag gewünscht: „Die Arbeit der Ehrenamtlichen, die sich um trauernde Kinder kümmern, kann man gar nicht hoch genug einschätzen – diese Arbeit unterstütze ich gern“.

Neben dem TrostReich Kooperationspartner AWO waren einige weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu diesem besonderen Besuch des Herrn Ministerpräsident Stephan Weil in Oldenburg eingeladen und zeigten damit ihre besondere Verbundenheit zum Verein. 
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Star Wars Reads Day in der Kinderbibliothek

14.09.2018 19:25 Uhr
Alle Star Wars-Fans aufgepasst: Am 6. Oktober von 11 bis 14 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, ein galaktisches Programm zum „Star Wars Reads Day“. Das kostenlose Angebot richtet sich überwiegend an Kinder ab sechs Jahren.

Mit einem Greenscreen können sich alle Gäste über Fotos in die Welt von Star Wars zaubern. Wer schon immer im Cockpit des Millennium Falken, in der Cantina Bar auf Tattooine oder neben seinen liebsten Jedis, wie Obi-Wan Kenobi oder Luke Skywalker stehen wollte, ist herzlich eingeladen.

Passend dazu gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Lichtschwert zu basteln. Alle Materialien und die passende Anleitung stehen zur Verfügung. Doch um ein richtiger Jedi-Ritter zu werden, fehlt noch die richtige Ausbildung. Dafür ist eine Escape-Game-Rallye vorbereitet, bei der einige knifflige Aufgaben und Rätsel gelöst werden müssen. Nur wer es schafft, das Spiel vor Ablauf der Zeit zu beenden, bekommt hinterher die Auszeichnung zum Jedi-Meister und weitere kleine Belohnungen. Zusätzlich wird es mehrere jeweils 20-minütige Lesungen mit kurzen Star Wars-Geschichten geben.
  
Darüber hinaus gibt es einen vorbereiteten Büchertisch mit vielen interessanten Büchern rund um das Thema „Star Wars“, die ausgeliehen werden können.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Ferienangebote für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek

12.09.2018 21:50 Uhr
In den Herbstferien (1. bis 12. Oktober) gibt es ein vielfältiges Veranstaltungsangebot für Jugendliche und Kinder in der Stadtbibliothek Oldenburg. Für Jugendliche werden in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, zwei Mangaworkshops sowie die #GameTime angeboten. Kinder dürfen sich auf eine Bastelaktion in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1 freuen.

Manga-Fans ab zwölf Jahren können in der Stadtbibliothek im PFL von Künstlerin Yingshu Shi mehr zum japanischen Zeichenstil lernen. Ziel ist es, eine eigene Manga-Figur zu zeichnen: von Kopf und Gesicht bis zur Gestaltung eines ganzen Charakters. Dafür sind zwei Termine angesetzt: Am Donnertag, 4. Oktober, sind alle Anfänger und am Freitag, 5. Oktober, alle Fortgeschrittenen jeweils von 14 bis 16 Uhr herzlich eingeladen. Die Teilnahme an beiden Terminen ist aufgrund der begrenzten Plätze nicht möglich. Eine Anmeldung ist daher per Telefon unter 0441 235-3022 oder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek im PFL notwendig.

Freunde von Videospielen ab zwölf Jahren können sich für die #GameTime anmelden. Der kostenlose Gaming-Abend in der Stadtbibliothek im PFL findet am Mittwoch, 10. Oktober, von 18 bis 23 Uhr statt. Es werden jeweils zwei Konsolen der Wii U und PlayStation 4 aufgebaut sein, an denen alle Spiele aus dem Bestand der Stadtbibliothek miteinander und gegeneinander gespielt werden können. Dazu gibt es kostenlose Snacks und Getränke. Auch hier wird um eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3022 oder direkt in der Stadtbibliothek im PFL gebeten.

Für die jüngeren Gäste wird eine Bastelaktion in der Kinderbibliothek am PFL angeboten. Unter Anleitung von Lena Hübner können Kinder ab 4 Jahren am Montag, 8. Oktober, um 11.30 Uhr in der Kinderbibliothek herbstliche Windlichter basteln. Es wird eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-2893 oder direkt in der Kinderbibliothek benötigt.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
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Stadtbibliothek erweitert digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

05.09.2018 20:35 Uhr

iPads, PlayStation 4-Konsole, Switch-Spiele und ein neues Veranstaltungsformat

Die Stadtbibliothek Oldenburg baut das Medienangebot für Kinder und Jugendliche weiter aus. Ab sofort können im Jugendbereich „JungLe“ der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, Konsolenspiele für Nintendo Switch ausgeliehen werden. Hinzu kommt im „JungLe“ eine PlayStation 4-Konsole sowie ein iPad zum Ausprobieren aktueller Spiele und Apps direkt vor Ort. Ein weiteres iPad wird auch in der Kinderbibliothek am PFL zur Verfügung gestellt.

Ergänzt wird das Angebot mit einem neuen Veranstaltungsformat für Kinder ab sechs Jahren in der Kinderbibliothek, Peterstraße 1: Medienpädagoge Hannes Meiners wird am Donnerstag, 27. September, ab 15.30 Uhr mit den Kindern die „App des Monats“ testen. Während die Kinder die App nach einer kurzen Vorstellung eigenständig nutzen, sind Eltern herzlich eingeladen, Fragen rund um das Thema Medienerziehung zu stellen.

Die iPads sind dauerhaft sowohl im „JungLe“ als auch in der Kinderbibliothek zur Ausleihe vor Ort verfügbar. Darauf befinden sich für die entsprechenden Altersgruppen ausgesuchte Apps zum Ausprobieren. Seien es digitale Bilderbücher, Spiele, Kreativ-Apps zu den Themen Film, Fotografie und Musik oder aber die Onleihe-App.

Um den Jugendbereich „JungLe“ für Jugendliche noch attraktiver zu gestalten, befindet sich ab sofort eine PlayStation 4-Konsole mit vier Controllern zum Spielen vor Ort. Das Angebot kann von Jugendlichen ab zwölf Jahren genutzt werden, die dabei alle Spiele aus dem Bestand der Bibliothek bis zur Altersfreigabe USK 12 kostenfrei unter Vorlage ihres Bibliotheksausweises ausprobieren können. Das Angebot wird erweitert durch die Möglichkeit des Ausleihens von Spielen für die Nintendo Switch. Damit sind auch Konsolenspiele für die neuste Konsole im Bestand der Stadtbibliothek Oldenburg. Welche Spiele verfügbar sind, ist über den Bibliothekskatalog ersichtlich.
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Ferienpass 2018: Positive Bilanz zu Teilnehmerzahl und neuem Onlinesystem

06.08.2018 09:42 Uhr

Abschlussfest am 8. August




Oldenburg. Zum Ende der Sommerferien hält der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie ein Highlight bereit: Das Abschlussfest der Ferienpassaktion 2018 findet am Mittwoch, 8. August, von 14 bis 17 Uhr in der Freizeitstätte Osternburg (Kampstraße 22) statt.


Kinder und Eltern erwartet ein buntes Programm an Spiel-, Spaß- und Bastelangeboten. Die Oldenburger Freizeitstätten und das Kinder- und Jugendbüro bieten Aktionen wie Airbrush-Tattoos, Kinderschminken, Lesezeichenbasteln, Specksteinbearbeiten und vieles mehr an. Außerdem ist in diesem Jahr auch der „Spielefant“ mit einem Kisten-Kletter-Angebot dabei. Es gibt Würstchen vom Grill, Zuckerwatte, eine Cocktailbar, Kuchen, Getränke und die Kinder können sich ihre eigene Pizza im Steinofen backen.


So erfolgreich war der Ferienpass 2018
 Die Ferienpassaktion, die inzwischen zum 44. Mal stattfand, ist auch in diesem Jahr auf hohe Resonanz gestoßen. „Knapp 2.100 Kinder und Jugendliche haben sich auf der neuen Online-Ferienpass-Seite www.ferienpass-oldenburg.de registriert und Angebote gebucht. Eine Bilanz, mit der wir sehr zufrieden sind“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Frank Lammerding, Leiter des Amts für Jugend und Familie, lobt das erstmals angewandte Onlinesystem: „Das Online-Buchen rund um die Uhr sowie das neue Online-Bezahlsystem erleichterte vielen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Ferienpass und wurde zahlreich und sehr positiv angenommen.“ Im nächsten Jahr soll das Onlinesystem optimiert weitergeführt werden.


Lob gibt es auch für die Unterstützerinnen und Unterstützer der Ferienpassaktion. „Mit Hilfe der 123 Vereine, Verbände, Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen und den tatkräftigen Jugendleiterinnen und Jugendleitern konnte sechs Wochen lang ein vielfältiges Ferienpassprogramm angeboten werden“, so Frank Lammerding. Aus 261 kostenlosen und 328 kostenpflichtigen Veranstaltungen haben die Kinder und Jugendlichen vom 28. Juni bis 8. August Aktionen und Veranstaltungen wählen können. Darunter waren unter anderem 269 Sportangebote, 79 Kunst- und Kreativangebote und 35 Fahrten in die umliegenden Freizeit- und Tierparks. Ein Highlight waren dabei die altbewährten Fahrten zu den Karl-May-Festspielen nach Bad Segeberg und in den Heidepark Soltau. Aber auch neue Veranstaltungen stießen auf hohes Interesse, wie beispielsweise die Candyshow, bei der die Kinder eigene Bonbons herstellen konnten.


Aufgrund des hervorragenden Wetters waren zudem besonders Angebote unter freiem Himmel und auf oder im Wasser beliebt, wie zum Beispiel Stand Up Paddeln auf der Hunte oder Fahrten auf dem Fischkutter in der Nordsee bei Bensersiel.


Christian Fritsch, Stadtjugendpfleger und Leiter des Fachdiensts Jugend und Gemeinwesenarbeit. resümiert: „Die Ferienpassaktion 2018 war in voller Erfolg und ein tolles Angebot in den Sommerferien für die Oldenburger Kinder und Jugendlichen.“
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„British Teatime am Meer“

21.07.2018 22:15 Uhr

Spenden im fünfstelligen Bereich für TrostReich

Die Premiere ist gelungen: Zur „British Teatime“ folgten kürzlich mehr als fünfzig Menschen
der Einladung des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen. Bei der Veranstaltung stand mehr
noch als die Teezeremonie die Förderung eines gemeinnützigen Projektes im Mittelpunkt.
„Wir freuen uns, dass die Idee einer typischen britischen Teezeit so gut angenommen wurde
und wir so viele Spendengelder sammeln konnten“, sagt Dr. Gabriele Rode, erste Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Niedersachsen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, unbürokratisch
und direkt benachteiligte Kinder in der Region zu unterstützen.
Insgesamt ist nicht zuletzt durch eine Aufstockung der Oldenburgische Landesbank AG
(OLB) als Förderer der Veranstaltung eine Spendensumme im fünfstelligen Bereich eingeworben worden. Damit wird in diesem Jahr der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche unterstützt. Junge Menschen, die durch Tod einen nahestehenden Menschen verlieren, finden bei TrostReich Raum und Zeit auf ihrem eigenen Weg
der Trauer. Auch für Familien aus dem Ammerland bietet der Verein seine Unterstützung an.
In den Trauergruppen gehen erfahrene Mitarbeiter aus dem psychologischen und pädagogischen Bereich sowie geschulte Ehrenamtliche individuell bei den 14-tägigen Treffen in
Oldenburg auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Parallel begleiten geschulte TrostReich-
Moderatoren die Gruppe für die Angehörigen der Kinder und Jugendlichen. „Die Trauerbe-
gleitung von Kindern und Jugendlichen ist sehr wichtig“, sagt Hille Ballin aus dem Vorstand
des Vereins, „wir sind daher dem Verein Kinderhilfe Niedersachsen und der OLB sehr dankbar, dass Sie und alle Teilnehmer der British Teatime uns unterstützen.“
Dr. Gabriele Rode (Kinderhilfe Niedersachsen) und Karin Katerbau (Mitglied des OLB-
Vorstands) überreichten die Spende an Hille Ballin und Antje Möhrmann (TrostReich). „Was
TrostReich für die Familien, für die Kinder und Jugendlichen, die von einem Schicksalsschlag
getroffen wurden, leistet, ist mit Geld nicht aufzuwiegen – aber Geld ist eben eine wichtige
Grundlage für die starke ehrenamtliche Arbeit“, sagt Karin Katerbau, „die Förderung von sozialen Projekten ist uns wichtig und daher leisten wir hier gerne unseren Beitrag.“
Eine weitere Möglichkeit, den guten Zweck zu fördern, gibt es spätestens in einigen Monaten, wenn die Kinderhilfe Niedersachen am 7. November 2018 im Alten Kurhaus in Bad Zwischenahn wieder ihr traditionelles Herbstkonzert ausrichtet. Die Erlöse dieses Konzertes
werden ebenfalls zugunsten von TrostReich gespendet.
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Stadtmuseum lädt im Kultursommer zur Geisterjagd ein

18.07.2018 20:42 Uhr

Digitale Spurensuche für Kinder ab 8 Jahren

Zum Kultursommer lädt das Stadtmuseum zur Geisterjagd ein: Unter dem Motto „Die Geister, die dich rufen ...“ können Kinder ab acht Jahren, aber natürlich auch Erwachsene, ab dem 19. Juli in den historischen Villen auf digitale Spurensuche gehen. Über eine kostenlose App nimmt der Geist von Museumsgründer Theodor Francksen Kontakt mit den Hobby-Detektiven auf, die nun verschiedene Rätsel lösen müssen, um ein gefälschtes Kunstwerk in den Villen des Stadtmuseums zu finden. Auf dieser Suche können die Geisterjäger die großen und kleinen Geheimnisse der Sammlung entdecken.

 

Die App „Geister im Stadtmuseum“ steht für Android und iOS zur Verfügung und kann vor Ort auf das eigene Smartphone geladen werden, WLAN ist im Stadtmuseum vorhanden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Am Tag der Museen am Sonntag, 29. Juli, ist der Museumsbesuch für alle kostenfrei.
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KIBUM-Vorab: Kreative Hörbuch-Werkstatt rund um tierische Helden

06.06.2018 21:43 Uhr
„KIBUM – total tierisch!“ – das ist das Motto der 44. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die vom 3. bis zum 13. November unter der Schirmherrschaft des Kinderbuchautors und -illustrators Paul Maar veranstaltet wird. In Vorbereitung der KIBUM produzieren bereits jetzt Kinder von der Grundschule Ohmstede zusammen mit dem Berliner Schauspieler und Sprecher Marian Funk ein Hörbuch zum Kinderroman „Viele Grüße, Deine Giraffe“ der japanischen Autorin Megumi Iwasa. Am Dienstag, 5. Juni, gab es einen Einblick in die kreative Hörbuch-Werkstatt. 

Die Kinder verliehen den tierischen Romanhelden Giraffe, Pelikan, Robbe, Wal und Pinguin ihre Stimmen; Funk agiert als Erzähler. Gemeinsam haben sie an zwei intensiven Vormittagen in einem Tonstudio des Lokalsenders Oldenburg Eins an dem Projekt gearbeitet. Marian Funk war dabei hocherfreut über die Begeisterungsfähigkeit der Kinder: „Das Besondere an solch einem Projekt mit Kindern ist, dass es eben keine fertigen Profis sind, die ihre Techniken und Tricks immer parat haben, sondern lesebegeisterte junge Menschen, die ich in der Entwicklung ihrer Lesefähigkeiten ein Stück begleiten kann.“ Auch die Kinder hatten viel Spaß bei dem Hörbuchprojekt, so wie Sina: „Cool war, dass wir die Technik im Tonstudio ganz genau erklärt bekommen haben.“ Während Xenia es vor allem mochte, „mit einem echten Profi zu arbeiten, viel Neues zu lernen und schulfrei zu haben“, freute Lion sich darüber, seinen Lieblingscharakter „Pinguin“ sprechen zu dürfen und fand: „Das Buch ist echt witzig!“

Die fertige CD wird nicht nur die humorvolle Tiergeschichte aufbieten, sondern vermittelt zudem Strategien zum betonten Vorlesen und Lesen. In einem Live-Mitschnitt des vorbereitenden Workshops für die Sprecher-Kinder teilt Funk seine Erfahrungen und Tipps zum sinnerfassenden und interpretierenden Vorlesen. „Ziel ist, Kindern ganz konkrete Strategien an die Hand zu geben, um ihr Leseverständnis und die sinnentnehmende Lesepraxis zu verbessern und damit auch mehr Lesevergnügen zu ermöglichen“, betont Regina Peters, KIBUM-Programmverantwortliche. „Megumi Iwasas aktuell für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Geschichte befördert dabei die kindliche Lesemotivation voller Witz und Frische.“

Überzeugt von dem außerschulischen Hörbuchprojekt ist auch die Schulleiterin der beteiligten Kinder, Nicole Gourdon-Brand, von der Grundschule Ohmstede: „An einem Hörspiel mit einem bekannten Synchronsprecher selbst mitwirken zu dürfen, ist ein ausgesprochen positives Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler.“ Dass die Leseförderung an ihrer Schule eine große Rolle spielt, wird schon dadurch deutlich, dass sich dort der einzige eingetragene Leseclub Oldenburgs befindet.

Die KIBUM bleibt auch mit diesem Projekt und dank ihrer Förderer ihrem nicht-kommerziellen Prinzip treu: Alle die KIBUM besuchenden Grundschulen erhalten im November jeweils ein Hörbuch als Geschenk.
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Kinder übernehmen wieder das Kommando

19.05.2018 10:00 Uhr

Kinderstadt 2018: Zum 5. Mal Demokratie-Planspiel – Anmelden über Ferienpass-Homepage

„Kinder an die Macht“ forderte einst Sänger Herbert Grönemeyer – in Oldenburg funktioniert das: Zum fünften Mal können 80 Kinder zwischen neun und 13 Jahren bestimmen, wo es lang geht. Zumindest in der „Kinderstadt Oldenburg“. Das Demokratie-Planspiel findet vom 10. bis 14. Juli im Rahmen der städtischen Ferienpassaktion im Haus der Jugend, Alexanderstraße 65, statt. Eine Anmeldung ist über die neue Internetseite des Ferienpasses unter www.ferienpass-oldenburg.de möglich. Auf der Seite kann man sich für den Ferienpass registrieren lassen und über die Wunschlisten-Erstellung die Veranstaltung „Kinderstadt Oldenburg“ auswählen. 

Als Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt wählen die Teilnehmenden einen eigenen Stadtrat sowie eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister. Außerdem ordnen sich die Kinder unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu. Da gibt es zum Beispiel das Café, das Pressebüro, die Bank, das Arbeitsamt und viele weitere „Firmen“. Am Ende des Tages verdienen die Kinder den „Oldentaler“, welchen sie in der Kinderstadt auch ausgeben können. So entsteht ein kleiner Wirtschaftskreislauf. Das grundlegende Prinzip der Kinderstadt ist es, Kindern nahe zu bringen, dass ihr Handeln eine Wirksamkeit nach sich zieht und sie sich aktiv an Prozessen beteiligen können und sollen. Die Partizipation der Kinder steht im Vordergrund, da die Kinderstadt maßgeblich von Kindern „regiert“ und gestaltet wird und Erwachsene nur bei Bedarf eingreifen.

Darüber hinaus sollen die Kinder aber vor allem eines – Spaß haben! Neben der „Arbeitszeit“ können die Kinder draußen toben und spielen und haben Zeit, die Angebote des Berufsbereiches zu nutzen. Sie können im Café essen, im Kreativbereich basteln und im Außenbereich an Turnieren teilnehmen. Des Weiteren gibt es täglich (außer Samstag) ein warmes und leckeres Mittagessen. Die täglich stattfindenden Bürgerinnen- und Bürgerversammlungen finden nach demokratischen Prinzipien statt, jede und jeder soll sich zu Wort melden und Anmerkungen oder Wünsche äußern dürfen. Ein fester Bestandteil der Kinderstadt ist mittlerweile der Besuch im „richtigen“ Rathaus der Stadt, wo das Kinderstadt-Oberhaupt zusammen mit seinem Stadtrat empfangen wird.

Am Samstag, 14. Juli, wird die Kinderstadt dann für die Eltern und Geschwister der Kinderstadt -Kinder und für andere interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen. 

Die Kinderstadt Oldenburg wird vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg organisiert und zusammen mit Jugendleiterinnen und Jugendleitern und Auszubildenden der Berufe Sozialassistenz und Erzieher/in sowie städtischen Auszubildenden und Praktikanten aus dem Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit betreut. 

Weitere Auskünfte erteilen die Veranstalterinnen Nicole Vossler, Sabine Herrmann und Carina Buschmann unter den Telefonnummern 0441 235-3690, 0441 235- 3173 und 0441 235-3176 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de.
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In den Ferien wieder Spaß am Fußball

29.04.2018 14:35 Uhr
Auch in diesem Jahr möchte die Fußballabteilung des VfL Oldenburg wieder den Oldenburger Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren den Spaß am Fußball vermitteln und führt bereits im achtem Jahr das Sparda-Camp durch. Wie gewohnt gibt es wieder zwei Camps in den Sommerferien 2018. Auch die Termine stehen bereits fest: Das 15. Sparda Sommer Camp findet an den ersten drei Ferientage am Wochenende (29.06.2018 bis 01.07.2018) statt und das 16. Camp wird an den letzten drei Ferientagen (06.08.2018 bis 08.08.2018) jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr durchgeführt.  

Neben den üblichen Trainingsintervallen soll der Spaß bei den beiden Camps natürlich nicht zu kurz kommen. So gibt es den Speedtester, auch werden die Kinder das DFB Sportabzeichen absolvieren und als ein ganz neues Event wird Bubble - Fußball gespielt. Die drei Tage sind somit prall gefüllt. 

Neben den bereits erwähnten Trainingseinheiten erhält jedes Kind ein Trikot, es gibt jeweils an den drei Tagen ein leckeres Mittagessen sowie ausreichend Getränke und Obst. Die Teilnahmegebühr für die drei Tage mit Spaß und Fun beträgt € 79,-. Für Mitglieder des VfL Oldenburg und Kunden der Sparda Bank beträgt die Teilnahmegebühr € 69,-. 

Anmeldungen nimmt ab sofort Aloysius Meyer unter aloysius.meyer@)ewetel.net entgegen!
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Die LZO spendet für neue TrostReich-Räume

25.04.2018 20:57 Uhr

2300 Euro zugunsten der Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Die LZO-Stiftung Oldenburg hat dazu beigetragen, dass der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. sich in seinen neuen Räumen Am Patentbusch 6 heimisch fühlen darf.

Von der Geschäftsführerin der LZO-Stiftung, Gabriele Mesch, nahmen Antje Möhrmann und Hille Ballin im Namen des Vereins eine Spende über 2.300 € mit großer Freude entgegen. Dank dieser Zuwendung konnte TrostReich das Angebot in den neuen Räumlichkeiten für die zu begleitenden Kinder erweitern. Es folgten Anschaffungen, wie ein Lego-Bausystem für den Trauerfall, Kinderbücher über Tod und Trauer, Sitzkissen, leuchtend grüne Stühle für den Mal- und Bastelraum und vieles mehr. Kinder drücken ihre Trauer oftmals über das Spielen, Rollenspiel, Malen, Basteln, Toben, auch über die Aggression oder den Rückzug aus. Durch ähnliche Schicksale können sich die Kinder verbunden  und angenommen fühlen. Erfahrene Mitarbeiter aus dem psychologischen und pädagogischen Bereich sowie Trauerbegleiter und geschulte Ehrenamtliche gehen 14-tägig am Nachmittag, achtsam und wertschätzend, auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Zeitgleich begleiten geschulte TrostReich-Moderatoren die Angehörigen der Kinder, damit auch deren Trauer einen Platz findet. Erfahrungsgemäß entsteht in der Erwachsenengruppe durch ähnliche Erfahrungen Verbundenheit und gegenseitige Hilfestellung. Das Angebot ist für die Familien kostenfrei. Für die Qualitätssicherung in der Arbeit sind regelmäßige Schulungen und Gespräche im TrostReich Konzept festgehalten.

Der Verein konnte mit Hilfe der LZO Spende weitere Wünsche verwirklichen. Um eine Theke und einen Pavillon für die Öffentlichkeitsarbeit wurde der Informationsstand erweitert, da regelmäßige öffentliche Präsenz von großer Wichtigkeit für TrostReich ist. Die Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche finanziert sich überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
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Mehr Spaß mit Spielturm und Kletteranlage

25.04.2018 20:40 Uhr

Neue Geräte auf dem Hülsemann-Spielplatz in Ohmstede

Wärmere Temperaturen laden Kinder dazu ein, endlich auch wieder ausgiebig im Freien zu toben. Da trifft es sich gut, dass der großflächige Stadtteilspielplatz an der Stresemannstraße in Ohmstede um zwei attraktive Spielgeräte erweitert worden ist. Die Stadt Oldenburg hat das als „Hülsemann-Spielplatz“ bekannte Areal damit weiter aufgewertet. 

Zum einen steht am Hang neben der Seilbahn jetzt eine neue Spielturmanlage aus Robinienholz, die mit einer Hängebrücke, einer Rutschstange sowie mit einem Sprossenaufstieg und einem Balancierstamm unterschiedliche motorische Fähigkeiten wie Klettern, Balancieren und Hangeln anspricht. Auch das Sandspiel für die kleineren Kinder kommt bei diesem Gerät nicht zu kurz.

Zum anderen ist am Eingangsbereich des Spielplatzes eine neue multifunktionale Spielanlage entstanden, die zum Klettern, Balancieren, Schwingen und Drehen einlädt und sich als Treffpunkt eignet. Diese Kletteranlage besteht aus einer Stahl-Grundkonstruktion mit unterschiedlichen Anbauelementen. „Das moderne Design dieser etwa 16 Meter langen und 13 Meter breiten Anlage fügt sich sehr schön in das Gesamtkonzept des Spielplatzes ein“, betont Hendrike Joost vom Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau. Die Multifunktionsanlage bietet neben der Seilbahn und der asphaltierten Fläche für Skater einen weiteren Anziehungspunkt für die älteren Kinder. 

Beide qualitativ hochwertigen Geräte versprechen eine lange Lebensdauer und werden in allen Punkten den geltenden Sicherheitsnormen für Spielplatzgeräte gerecht. Die Kosten für die neue Ausstattung betragen rund 70.000 Euro – „Geld, das gut für Kinder angelegt ist“, findet Fachdienstleiter Christoph Winterhalter. 

Das insgesamt 15.000 Quadratmeter große Areal besteht jeweils zu einem Drittel aus der Spielplatzfläche, einer Rasenfläche und einem Wäldchen. Der Name des Stadtteilplatzes erinnert an eine Erblasserin, die der Stadt Anfang der 1980er-Jahre ein Grundstück vermacht hatte.
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»Ich freu mich so, ich freu mich so!«

15.04.2018 23:28 Uhr

TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. eröffnet eigene Räume

von Carsten Lienemann

Im Juli 2017 erst hat sich die Oldenburger Sektion offiziell von dem in Bremen ansässigen Verein »Trauerland e. V.« abgespalten und »TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V.« gegründet. Seitdem ist viel passiert. »So überzeugt wir von Anfang an von der Idee waren, einen eigenen Verein hier in Oldenburg zu gründen, so wurde uns hin und wieder bang vor der Verantwortung«, sagt Antje Möhrmann vom Vereinsvorstand. 

Eine Sorge, die sich glücklicherweise als unbegründet erwies. Es haben nicht nur 40 Ehrenamtliche mitgezogen und quasi sofort 30 Mitglieder dem neuen Verein ihr Vertrauen geschenkt, es haben auch Familien mit fast 30 Kindern vom ersten Tag an die drei Trauergruppen besucht.

Ein Problem gab es dennoch. In den Räumen der Freien Christengemeinde im Deelweg, wo das TrostReich zuvor untergebracht war, konnte es nicht bleiben. Also wurde gesucht, nach »schönen, hellen Räumen in ausreichender Größe, versehen mit ausreichend Parkplätzen, gut erreichbar, erschwinglich und möglichst im Stadtnorden«. 

Dank großer Unterstützung von allen Seiten wurde TrostReich fündig und konnte am Sonnabend, 14. April, die neuen Räume Am Patentbusch 6 der Öffentlichkeit präsentieren. »Viele Oldenburger Firmen, Verwaltung und Politik, die Presse, ungezählte Privatpersonen und nicht zuletzt die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen haben ihren Beitrag dazu geleistet«, erkärt Möhrmann. 

»Wie oft hörte ich in den letzten Wochen hier in diesen Räumen ein geflügeltes Wort von einer Weihnachtsfeier der vergangenen Jahre: ›Ich freu mich so, ich freu mich so!‹ Wir haben einen Verein auf die Beine gestellt, der rein ehrenamtlich arbeitet, der die Familien in einer so schwierigen Lebensphase kostenlos begleitet, der Räume zur Verfügung stellt, die von den Kindern erobert und gestaltet werden können und der solide aufgestellt ist«, so Möhrmann in ihrer Eröffnungs- und Dankesrede.

Die Gratulant*innen waren in großer Zahl gekommen und konnten sich davon überzeugen, dass sehr viel Engagement in der Ausstattung der Räume steckt. In der Tat wurde und wird mit Erfolg daran gearbeitet wird, damit ein TrostReich entsteht, das Kindern und Jugendlichen einen Raum gibt auf ihrem Weg der Trauer.

»Der Name ›TrostReich‹ ist gut gewählt, er signalisiert, dass Kinder und Jugendliche hier in einen geschützten Raum vorfinden und erkennen, dass sie mit ihrer Trauer nicht allein sind«, sagte Bürgermeisterin Christine Wolff in ihrem Grußwort. »Damit Kinder und Jugendliche ihren eigenen Weg der Trauer finden können, ist großes gesellschaftliches Engagement erforderlich«, so Wolff.

TrostReich-Botschafter Thomas Kossendey zollte vor allem den Ehrenamtlichen Respekt. »Sie nehmen diese schwierige Arbeit freiwillig auf sich, ohne nach einer Entlohnung zu fragen. Ich freue mich, dass ich Ihr Botschafter bin«, so Kossendey.

»Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«, zitierte Antje Möhrmann Hermann Hesse. Bei genauerer Betrachtung ist es aber vor allem dem Engagement der Vereinsmitglieder und der Freunde und Förderer zu verdanken, dass TrostReich Am Patentbusch 6 eine neue Heimat gefunden hat.

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Tierisch was los in der Kinderbibliothek am PFL

13.04.2018 20:25 Uhr

Bilderbuchsonntag am 22. April zum Welttag des Buches

Eine bunte Tierparade, angeführt von Leseesel OLbert, erobert am Sonntag, 22. April, von 11 bis 17 Uhr die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1. Unter dem Motto „Tierisch was los“ findet schon zum fünften Mal ein Bilderbuchsonntag zum Welttag des Buches statt. Im Programm sind wie immer das spielerische Vorlesen mit den „Bücherzwergen“ für zwei- und dreijährige Kinder, das Bilderbuchkino für vier- bis sechsjährige Kinder und eine Bastelaktion für die Vier- bis Achtjährigen. Da für diese Angebote jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, finden sie mehrmals statt.

Außerdem präsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek ihre Lieblingsbilderbücher, in denen Kinder und Eltern gemütlich schmökern können. Beim Schminken können sich die Kinder in ihr Lieblingstier verwandeln. Ein Wimmel-Gewinnspiel bietet allen Teilnehmenden die Chance, ein kleines Überraschungspaket zu gewinnen. 

Natürlich können beim Bilderbuchsonntag auch Medien aus der Kinderbibliothek abgegeben und neue ausgeliehen werden. Besucher, die noch keinen Bibliotheksausweis haben, können diesen beantragen und sich dann mit Lesestoff versorgen. 

Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. Der Bilderbuchsonntag findet im Rahmen der Aktionswoche „VielSeitig“ zum Welttag des Buches statt. Weitere Informationen zur Aktionswoche gibt es unter www.bibliotheken-oldenburger-land.de.
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Möbel Buss lässt Kinderaugen strahlen

10.04.2018 17:29 Uhr

Zweimal zweitausend Euro für TrostReich

Mit einer schönen Aktion, die ans Herz geht, zauberte Möbel Buss in der vergangenen Woche den Kindern und den ehrenamtlichen Helfern vom TrostReich ein Lächeln ins Gesicht. Wenn wir einen nahestehenden Menschen verlieren, verändert sich von einem auf den anderen Augenblick das ganze Familiensystem. TrostReich bietet Kindern und Jugendlichen, die einen geliebten Menschen durch den Tod verloren haben, Begleitung auf ihrem Trauerweg.

Der Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen ist im TrostReich geprägt von Offenheit, Respekt, Wertschätzung, Toleranz und der Achtung ihrer Persönlichkeit und ihres individuellen Schicksals. Die ehrenamtlichen Helfer von TrostReich möchten die trauernden Kinder und Jugendlichen ermutigen und unterstützen, dem Verstorbenen einen neuen Platz in ihrem Leben zu geben und mit gestärktem Selbstbewusstsein, Mut und Lebensfreude selbstständig ihren eigenen Weg zu gehen.



Genau aus all diesen Gründen entstand im letzten Jahr die Idee, gemeinsam mit dem Team von Scientific Caveman und dem Möbel Buss Kreativ-Team bei verschiedenen Aktionen in und um das Einrichtungshaus Spendengelder für diese Einrichtung zu sammeln. Viele der Kunden haben diese Aktion unterstützt, sodass am Donnerstag, 5. April, eine beachtliche Spendensumme von 4.000 Euro an das Team von TrostReich übergeben werden konnte.
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Round Table Oldenburg spendet 2.000 € an TrostReich e.V.

02.04.2018 20:09 Uhr

Diesjährige Fahrradputzaktion „Glänzend in den Frühling“ am 21. April

Der 2017 neu gegründete Verein TrostReich - Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. freut sich über eine Spende des Vereins der Tabler des Round Table 14 (Tabler Oldenburg e.V.). Felix Athen und Christian Kunstmann überreichten am 28.03.2018 den Spendenscheck über 2.000 € an die Vereinsvertreterinnen Antje Möhrmann und Hille Ballin. 

Im Dezember des vergangenen Jahres zeigten die Mitglieder des Tabler Oldenburg e.V. keine Scheu, bei Schmuddelwetter in der Innenstadt einen Erbsensuppenverkauf zu Gunsten von TrostReich zu veranstalten. Aus dem Erlös dieser Aktion und anderen Charity-Aktionen des Vereins des Round Table Oldenburg resultiert die Spende, die TrostReich wertschätzend für die Begleitung der trauernden Kinder verwenden wird.

Die diesjährige Frühjahrs-Fahrradputzaktion wird übrigens am Samstag, den 21.04.2018 auf dem Julius-Mosen-Platz sattfinden. Dann werden Ihre Fahrräder wieder von 10.00 Uhr bis 16 Uhr von den Clubmitgliedern gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von 8,00 EUR geputzt und poliert.

TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. finanziert sich aus Spenden und Mitgliederbeiträgen. Weitere Informationen unter www.trostreich-ol.de
Den nächsten Kennenlerntermin für interessierte Familien, die Unterstützung durch den Verlust eines nahestehenden Menschen benötigen, bietet TrostReich am 28. April an.
Vorherige Anmeldung notwendig unter 0157–77 268 056.
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Erfolgreicher erster Kinoschnuppertag für Kitas im Cine k

29.03.2018 18:46 Uhr
Am vergangenen Montag und Dienstag (26. und 27.03.) hat das Cine k in den Osterferien zum ersten
Mal die Türen für Oldenburgs jüngstes Publikum zum Kinoschnuppertag geöffnet. An den beiden
Tagen wurden Kitagruppen aus Oldenburg ein kindergerechtes Kurzfilmprogramm mit tierischen
Geschichten zum Schmunzeln, Nachdenken und Staunen geboten und Fragen beantwortet, die sich
den Kindern während des Kinobesuches stellten. Laut Marie Hinnrichs, die das Programm
medienpädagogisch begleitete, ist das Filmkunstkino Cine k genau richtig, um zum ersten Mal
Kinoatmosphäre zu schnuppern: „Wir finden es wichtig, den Kindern in einem spielerischen
Rahmen, Film und Kino näher zu bringen.“ Die Kinder konnten beispielsweise den Kinosaal im Licht
erkunden und gemeinsam die Leinwand herunterfahren lassen. Bei einem Blick hinter die Kulissen
konnte gelacht, gestaunt, gefragt und dazwischengerufen werden. „Die beiden Tage waren ein
riesiger Erfolg“, so Hinnrichs, „die meisten der 3- bis 5-jährigen waren zum ersten Mal im Kino und
es wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Nach dem tollen Feedback der Kinder und
Begleitpersonen wird es bestimmt weitere Termine geben.“
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Jede Menge Spiel und Spaß: Ostern auf den Kinderseiten

18.03.2018 19:40 Uhr
Viele Aktionen für Kinder auf www.kinder.oldenburg.de

Langeweile in den Osterferien? Nicht mit uns. Denn ab heute startet die Osteraktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ interessantes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel- und Geschenktipps, lustige Downloads sowie spannende Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Auch in diesem Jahr gibt es etwas zu gewinnen: Gleich zu Beginn der Osterferien verlosen wir eine Familienkarte für „Dschungelbuch – das Musical“ am 25. März in den Weser-Ems-Hallen.

Wo kann ich in den Osterferien mit anderen basteln? Welche interessanten Fakten gibt es rund um das Osterfest? Und wo finden öffentliche Osterfeuer statt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es unter www.kinder.oldenburg.de. Und wer noch nicht genug hat, kann online beim Oster-Memory seine Schnelligkeit testen.

In diesem Jahr verlosen wir gemeinsam mit Theater Liberi ein Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder für „Dschungelbuch – das Musical“, das am Sonntag, 25. März, in den Weser-Ems-Hallen aufgeführt wird. Der Gewinn wurde uns für die Osteraktion auf den Kinderseiten kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 3. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
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Tonie-Figuren zum Ausleihen

28.02.2018 11:12 Uhr

Digitaler Hör-Spaß aus der Kinderbibliothek

Sie haben sich in der Kinderbibliothek versammelt: Drache Kokosnuss, der Grüffelo, der kleine Rabe Socke, Räuber Hotzenplotz, Käpt’n Sharky, der kleine Eisbär, das Sams und noch andere beliebte Kinderbuch-Figuren. Jede von ihnen ist nur etwa sieben Zentimeter groß: Tonies, die kunterbunten Hörfiguren. Ab sofort können mehr als 40 verschiedene Tonies als neues Multimedia-Angebot in der Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen, die Ausleihgebühr 30 Cent. 

Für den Hör-Spaß im heimischen Kinderzimmer braucht man eine eigene Tonie-Box und WLAN. Stellt man die ausgeliehene Tonie-Figur auf die Box, wird die Hörspieldatei über das WLAN heruntergeladen und auf der Box gespeichert. 

Weitere Informationen gibt es online unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de 
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„Nicht dein Ernst, oder?!“: Comic-Workshops für Jugendliche

24.02.2018 16:43 Uhr

In den Ferien Filme drehen und Graphic Novels entwickeln – Anmeldung bis 15. März

Unter dem Motto „Nicht dein Ernst, oder?!“ können Jugendliche während der Osterferien an einem dreitägigen Workshop mit dem Künstler Georg Lisek teilnehmen. Sie drehen zunächst kleine Filme nach eigenen Ideen, aus denen dann Bildgeschichten werden – künstlerische Graphic Novels, von der Idee über die Zeichnung bis zum eigenen Magazin.

Der Workshop kostet lediglich 10 Euro, es wird aber um Anmeldung bis Donnerstag, 15. März, gebeten: per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3275, wo es auch weitere Informationen gibt. Für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren findet der Workshop von Montag, 19. März, bis Mittwoch, 21. März, jeweils 10 bis 15 Uhr statt. Für alle Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren gibt es einen Workshop von Donnerstag, 22. März, bis Samstag, 24. März, ebenfalls jeweils 10 bis 15 Uhr. Beide Workshops finden im Edith-Russ-Haus für Medienkunst statt.
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Kitas packen „Kinder-Kultur-Kiste“ aus

24.02.2018 15:41 Uhr

Stadtbibliothek stellt neues Kreativangebot zu den Themen Flucht und Anderssein vor

Ein neues Angebot zur interkulturellen Bildung für Kita- und Vorschulkinder steht jetzt in der Stadtbibliothek Oldenburg bereit. In der Kinderbibliothek am PFL durften Kinder sowie Erzieherinnen und Erzieher der Kita Dietrichsfeld eine prall gefüllte „Kinder-Kultur-Kiste“ entdecken. „In der Box befinden sich Bilderbücher zu den Themen Flucht, Toleranz, Anderssein und Freundschaft. Außerdem Material und Praxiskonzepte für die Beschäftigung mit anderen Kulturen“, berichtet Anne Düser, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek. 

„In der Kita Dietrichsfeld schätzen wir die kulturelle Vielfalt der Familien und heißen alle Kinder willkommen“, betont Erzieherin Kristina Füllberg. Ina Lampe, Fachkraft für Sprachbildung der Kita, ergänzt: „Die ‚Kinder-Kultur-Kiste‘ bietet dazu passende Anregungen. So wird unsere tägliche pädagogische Arbeit durch das bunte Angebot und die Zusammenarbeit mit der Bibliothek bereichert.“ 

Insgesamt stehen fünf Kisten für die Ausleihe zur Verfügung – außer in der Kinderbibliothek auch je eine Kiste in den Stadtteilbibliotheken in Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek. 

Das Modul „Kinder-Kultur-Kiste“ ist Teil des Projektes „Willkommen! Bibliotheksangebote für Flüchtlinge“ der Büchereizentrale Niedersachsen und wird finanziell gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

Weitere Informationen im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. 
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Spaß am Umgang mit jungen Menschen

14.02.2018 20:35 Uhr

Stadt bildet neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus

Die Stadt Oldenburg bildet ab März neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus. Interessierte sollten Spaß am Umgang mit jungen Menschen haben und mindestens 16 Jahre alt sein. Der kostenlose Lehrgang umfasst 50 Unterrichtsstunden. 

Die Jugendleiter-Ausbildung vermittelt rechtliche Grundlagen und beleuchtet die gesellschaftliche Situation von Kindern und Jugendlichen. Auch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Gruppenpädagogik sowie Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit werden behandelt. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist ebenfalls Teil der Ausbildung. Die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang berechtigt zum Erwerb der Jugendleiter/in-Card (JuLeiCa). Erwartet wird von den Teilnehmenden Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Nach Abschluss der Ausbildung sollen die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen unter anderem Kinder- und Jugendgruppen bei der Ferienpassaktion in den Sommerferien betreuen sowie Aktionen im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung begleiten. 
 
Die Ausbildung findet an drei Wochenenden (vom 9. bis 11. März, vom 13. bis 15. April sowie am 26. und 27. Mai) statt. Hinzu kommt noch ein Termin für den Erste-Hilfe-Kurs.

Interessierte werden gebeten, sich an das Amt für Jugend und Familie (Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit, Kinder- und Jugendbüro) bei Nicole Vossler unter der Telefonnummer 0441 235-3690 oder bei Carina Buschmann unter Telefon 0441 235-3176 oder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de zu wenden. 
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Waschbecken von Aktion Mensch

09.02.2018 19:55 Uhr

Kita-Kinder am Philosophenweg freuen sich über Unterstützung

von Frerk Hinrichs

Zähne putzen oder Händewaschen gehören zum Alltag in Kindertagesstätten der Diakonie. Am Philosophenweg können Kinder mit Beeinträchtigungen jetzt ein höhenverstellbares Waschbecken nutzen. Es lässt sich auf die Höhe von Rollstuhlfahrern einstellen. Aber auch andere Kinder stellen sich gern an das neue Becken. In der Kindertagesstätte der Diakonie werden Kinder ohne und mit unterschiedlichen Behinderungen betreut. Wenn man viel Seife nimmt, quillt der Schaum aus den Abflussöffnungen freut sich der kleine Junior. Zähneputzen gehört sonst eigentlich nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der Kinder, weiß Erzieherin Heidemarie Limbach. Deswegen haben wir am Philosophenweg ein Lied zum Zähneputzen. Damit macht es auch den drei- bis sechsjährigen Spaß. 2.500 Euro hat die Aktion Mensch der Kindertagesstätte für den Einbau genehmigt.
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Vier herausragende Projektideen ausgezeichnet

08.02.2018 09:07 Uhr

Förderpreis „Kulturelle Bildung“ verliehen – Kultur- und Bildungseinrichtungen kooperieren

Vom Kindermusical übers Lokalradio bis hin zu Computerspielen: Ebenso vielfältige wie starke Projektideen wurden am Dienstag, 6. Februar, mit dem Förderpreis „Kulturelle Bildung“ ausgezeichnet. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg würdigt und unterstützt mit diesem Förderpreis alle zwei Jahre spannende Kooperationen zwischen Oldenburger Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die Verleihung fand im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 statt. Diesmal wurde der Förderpreis in drei Kategorien im Gesamtwert von 4.000 Euro vergeben. Vier Projekte werden mit jeweils 1.000 Euro unterstützt.

In der Kategorie „schoOL’n’art“ (Kooperation Schule – Kultur) hat das Projekt „Ein Fest für König Gugubo – Ein Kindermusical“ das Rennen gemacht. Daran beteiligt sind die IGS Flötenteich, die IGS Kreyenbrück, die Hermann-Ehlers-Grundschule und das Institut für Musik an der Carl von Ossietzky Universität. Das Kindermusical soll im Juni beim Kulturfestival „Farbenfroh“ in Kreyenbrück aufgeführt werden. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen hat die Jury dieses Mal sogar einen zweiten Preis in der Kategorie „schoOL’n’art“ vergeben: Er ging an die Oberschule Ofenerdiek und das Projekt Radio Globale des Lokalsenders Oeins für eine Projektidee, die zur Integration von jungen Migrantinnen und Migranten durch Musik und Sprache beitragen soll. 

In der Kategorie „KiTaKu“ (Kooperation KiTa – Kultur) hat das Projekt „Eine Welt voller Töne: Die Rückkehr der Zugvögel“ gewonnen. Hierbei kooperieren die Betriebskindertagesstätte Biberburg, das Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, das Landesmuseum Natur und Mensch und die Künstlerin Uda Kluge. 

Den erstmals vergebenen Sonderpreis „KuBi Digital“ erhielten die Offene Tür Bloherfelde, die Grundschule Staakenweg und das Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität für ihre Projektidee „Spielen, daddeln, zocken“. Für die Vergabe des Sonderpreises „KuBi Digital“ wurde eigens eine Jugendjury einberufen.

In der Förderpreis-Jury für die Sparten „KiTaKu“ und „schoOL’n’art“ saßen neben Jury-Sprecher Uwe Fischer, Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Schwerpunkt Kulturelle Bildung, Theaterpädagogik), und Kulturamtsleiterin Christiane Cordes die Berufsschullehrerin Regina Bernsmann, Fachschule für Sozialpädagogik, BBS III, Oldenburg (Schwerpunkt Kindertagesstätten und Jugendhilfe-Einrichtungen, Ausbildung von Erzieherinnen), und Katharina Neumann, Fachkoordinatorin für Kulturelle Bildung bei den Schulischen Diensten der Stadt Bremerhaven. Der Jugendjury gehörten die Schülerinnen Celine Luginbühl, Rabia Makari, Cosma-Sophie Lausen und Marie-Julie Lewitz von der Oberschule Alexanderstraße an.

Der Förderpreis „Kulturelle Bildung“ wurde unter den rund 70 Teilnehmenden des Marktplatzes Kulturelle Bildung im Oktober 2017 vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg ausgelobt. Er gibt einen Anreiz, damit Schulen, Kindertagesstätten und andere Bildungseinrichtungen mit Kultureinrichtungen und verschiedenen Kunstsparten ins Gespräch kommen, gemeinsam Projektideen entwickeln und diese umsetzen.
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Stadt Oldenburg sieht finanzielle Risiken bei Beitragsfreiheit für Kindergärten

01.02.2018 19:59 Uhr

Sozialdezernentin Sachse: Kosten dürfen für Kommunen nicht steigen

Die Stadt Oldenburg fordert bei der vom Land geplanten Beitragsfreiheit von Kindergärten eine faire Kostenverteilung zwischen Land und Kommunen. Die derzeit angebotenen Pauschalen des Landes sind aus Sicht der Stadt nicht ausreichend.

Das Land beabsichtigt die Pauschale für die Fachpersonalkosten zu erhöhen. Dies ist neben den Betriebs- und Investitionskosten aber nur eine Säule der Finanzierung der Kinderbetreuungskosten. „Die angebotenen 52 Prozent werden die entfallenden Elternbeiträge aller Voraussicht nach nicht kompensieren“, warnt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. 

Insgesamt besteht insbesondere bei der Finanzierung der Kindergärten eine ungerechte Lastenverteilung. Die Stadt Oldenburg trägt 66 Prozent der Kosten, das Land lediglich 24 Prozent. Deshalb unterstützt die Stadt ausdrücklich die Forderung des Niedersächsischen Städtetages, die Fachpersonalkosten in diesem Bereich im ersten Schritt auf 59 Prozent zu erhöhen und dann sukzessive auf 66,6 Prozent anzuheben.

Unabhängig davon sind strukturierte Gespräche aufzunehmen zur gerechteren Lastenverteilung bei der Kindertagesbetreuung. Durch steigende Kinderzahlen, mehr Zuwanderung und eine erhöhte Inanspruchnahme der Betreuungsangebote für unter 3-Jährige wurden die kommunalen Haushalte in den vergangenen Jahren erheblich belastet. In Oldenburg sind die Kosten in den letzten sechs Jahren für Krippen, Kindertagespflege, Kindergärten, Horte und Ganztagsgrundschulen von 21 Millionen auf 39 Millionen jährlich angestiegen.

Der Niedersächsische Landtag plant das Gesetz zur Beitragsfreiheit in Kindergärten Ende Februar zu verabschieden. 
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Was Jugendliche im Alltag bewegt

01.02.2018 19:52 Uhr

Auftakt zum 1. Oldenburger Jugendkongress – Neues Beteiligungsformat

„Gestalten, austauschen, bewegen!“ – unter diesem Motto ist am Donnerstag, 1. Februar, der „1. Oldenburger Jugendkongress“, kurz „JuKong“, im Kulturzentrum PFL gestartet. Bürgermeisterin Christine Wolff eröffnete die zweitägige Veranstaltung. Sie lobte die teilnehmenden Jugendlichen für ihr Engagement, sich in den Zeugnisferien mit gesellschaftlichen, lokalen und globalen Themen auseinanderzusetzen: „Es geht um das, was Euch in Eurem Alltag wirklich bewegt.“ 

Der Jugendkongress stellt für die Stadt Oldenburg eine neue Form der Jugendbeteiligung dar. Schon bei der Planung und Organisation waren Jugendliche direkt involviert: So wurden die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüros bei der Programmgestaltung von einem Team junger Helferinnen und Helfer unterstützt, das sich zum größten Teil aus dem Pool der ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleiter zusammensetzte.

Workshops zu Themen, die den Jugendlichen am Herzen liegen, wurden gemeinsam entwickelt und ausgearbeitet. Die Teilnehmenden konnten bei ihrer Anmeldung auswählen, für welche Workshops sie sich interessieren. Besonderes Interesse fand im Vorfeld das Thema „Angstorte in Oldenburg“ – Simke Gerdes und Sebastian Eckert beleuchten in diesem Workshop, an welchen Orten es sich in der Stadt „nicht gut anfühlt“ und wie dieser Zustand verbessert werden kann. Stark nachgefragt war auch der Workshop „Diskriminierung – was können wir tun?“, den Kevin Mennenga von der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gestaltet. Auch mit Problemen und Gefahren der Digitalisierung beschäftigt sich der Jugendkongress.

Auch neben den Workshops ist eine Menge los im PFL: Beim „Markt der Informationen“ stellen Jugendeinrichtungen und -organisationen ihre Arbeit und Schwerpunkte vor. Javed Rahimy (20) aus Afghanistan berichtet über seine Erfahrungen mit Flucht und dem Ankommen in Deutschland. Dass Mitbestimmung Spaß macht, zeigt eine Vorführung des Spontantheaters „Watt Ihr Wollt“. Eine Kleiderbörse und World-Cafés runden das Angebot ab. Am zweiten Tag (Freitag, 2. Februar) soll der Kongress mit einer Podiumsdiskussion enden, die in der Zeit von 15.15 bis 16.30 Uhr geplant ist. Dabei sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen und Fragen zu den während des Kongresses behandelten Themen an die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik zu richten. 

Nach der Debatte wird gefeiert: Zur Abschlussparty, die in der Freizeitstätte Bürgerfelde stattfindet, sind alle Jugendlichen herzlich eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Möglich geworden ist der Jugendkongress durch die finanzielle Unterstützung des Landespräventionsrats Niedersachsen.
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Zu Swing tanzen statt im Gleichschritt marschieren

01.02.2018 19:36 Uhr

Jugendtheatergruppe probt Stück über Widerstand in NS-Zeit – Mitwirkende gesucht

Sie sprachen sich gern mit englischen Vornamen an wie „Bobby“ oder „Teddy“, grüßten nicht mit „Heil Hitler“, sondern mit „Swing-heil“, sie tanzten im Dritten Reich lieber ausgelassen zu amerikanischer Jazzmusik als uniformierten Dienst in der Hitler-Jugend zu leisten. Die Gestapo nannte die renitenten Jungen und Mädchen „Swing-Jugend“. Mit deren Widerstand gegen den totalen Herrschaftsanspruch der braunen Diktatur setzt sich die Freie Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ in der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde in ihrem neuen Stück auseinander. Unter der Regie des Theaterpädagogen der Freizeitstätte, Thomas Vossenberg, studiert das Nachwuchs-Ensemble mit Akteuren im Altern zwischen 13 und 21 Jahren ein ambitioniertes Werk ein. Bis jetzt gehören Janna Sölter, Nicolas Wilke, Jannis Hadtstein, Yannik Feld und Thomas Kurpiella der Schauspielerriege an. Weitere Interessierte können noch bis zum 10. Februar einsteigen. Die Premiere ist am 11. Juni im „theater hof/19“ in Oldenburg geplant.
Thomas Vossenberg findet das Thema „extrem spannend“. „Jugend und Musik – das hatte schon immer etwas Rebellisches“, findet der Regisseur. Er hat für den Theater-Stoff viele historische Texte und Zeitzeugen-Interviews gesichtet, Tagebucheintragungen gelesen und Film-Dokumentationen gesehen. „Mit ihrer musikalischen Vorliebe und ihrer unangepassten Lebensweise forderte die Swing-Jugend den NS-Staat heraus“, weiß der Theaterpädagoge. Swing-Musik habe den Nationalsozialisten als „entartet“, „zersetzend“ und „minderwertig“ gegolten. Etliche „Swing-Jugendliche“ seien vom Regime verfolgt, zur Zwangsarbeit verpflichtet und in Konzentrationslagern drangsaliert worden.
Es geht in dem Stück aber nicht ausschließlich um eine geschichtliche Darstellung, sondern auch um Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement. „Rebellion entsteht aus Hoffnung“, lautet daher der Arbeitstitel. Das Ensemble begibt sich auf die Suche nach Antworten auf die Fragen wie „Was hätte ich getan?“ oder „Wäre da wirklich der Mut gewesen, Widerstand zu leisten, aktiv gegen die bestehenden Verhältnisse zu rebellieren, gegen die Angst zu handeln? Was hat diese Jugendlichen veranlasst, so zu handeln?“

Das Theaterstück soll auch eine wichtige Rolle spielen in einer Veranstaltungswoche mit Lesungen, Filmvorführung und Swing-Konzert, die in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt vom 11. bis zum 15. Juni in Planung ist. Die Geschichte über die rebellische „Swing-Jugend“ soll dann ab Mittwoch, 13. Juni, vormittags für interessierte Schulklassen im theater hof/19 aufgeführt werden.

Probentermine sind immer dienstags von 17 bis 19 Uhr im Theaterraum der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde (Alexanderstraße 209). Interessierte können sich bei Thomas Vossenberg unter Telefon 0441 8850508 oder 0151 12495537 beziehungsweise per E-Mail an thomas.vossenberg@stadt-oldenburg wenden.
Über die Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“
Seit September 2015 treffen sich Jugendliche im Alter ab 14 Jahren regelmäßig einmal in der Woche in der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde. Unter dem Namen „DienstagsDrama“ entwickeln sie zu ihnen wichtigen gesellschaftsrelevanten Themen Theaterstücke, die zum Nachdenken anregen. Bisherige Produktionen waren „Romeo und Julia – neu interpretiert“ (Theaterfestival JFS, 2015), „Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ (theater hof/19 und Jugendtheatertage Oldenburg, 2016) sowie „La Luna“ (theater hof19, 2017). 
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Lautmalen mit Klangfarben und Farbtönen

28.01.2018 19:27 Uhr

Vorverkauf für Kindermusikfestival gestartet – 17. Auflage vom 23. bis 25. Februar

Mit Paukenschlag und Pinselstrich: Das Oldenburger Kindermusikfestival taucht bei seiner 17. Auflage in eine Welt aus Klangfarben und Farbtönen ein. „Lautmalen“ lautet vom 23. bis 25. Februar das Motto im Kulturzentrum PFL. „Musiker und Maler lassen ihre Künste einander begegnen“, sagt Rolf Weinert – in Doppelfunktion als Festivalorganisator und Mitglied der Band „Die Blindfische“ im Einsatz. Die „Blindfische“ laden gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Oldenburg zu dem Festival ein, das als eines der größten seiner Art in Deutschland gilt. 

Karten gibt es seit Freitag, 26. Januar, zum Preis von 7 Euro plus Gebühr – bei der Tourist-Information im Schlauen Haus (Schloßplatz 16) und erstmals online über das Ticket-Portal www.ticket2go.de. Für Geschwisterkinder unter drei Jahren ist der Eintritt frei. 

Den Vorverkaufsstart für die sechs Konzerte nutzten Rolf Weinert und seine Mitstreiter der „Blindfische“, Andi Steil und Roland Buchholz, gemeinsam mit dem Leiter der Musikschule, Holger Denckmann, und dem Maler Helmut Feldmann, um die Werbetrommel für das Programm zu rühren. Mit dabei waren Martin Heuermann, Leiter Filialverbund Oldenburg der Oldenburgischen Landesbank (OLB) sowie Dr. Jana Esther Fries vom Lions Club Willa Thorade Oldenburg und Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM). Unterstützt wird das Festival zudem von der EWE-Stiftung. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern, die unsere Ideen mittragen und die Pfeiler des Festivals sind. Durch die Unterstützung der Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen“, erläutert Rolf Weinert. „Nach wie vor hat das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder zu günstigen Eintrittspreisen erlebbar zu machen“, betont Holger Denckmann.

Neben den „Blindfischen“ und Künstler Helmut Feldmann gestalten die Kinderrockmusik-Band „Suppi Huhn und die Kinderkönige“ aus Mühlheim sowie der Kinderchor und die Rappelkiste der Musikschule Oldenburg das Programm. Durch das Festival führt „Friedrich der Zaubererrr“ mit blitzartigen Bluffs und Blödeleien. Durch seine Tricktechnik, Sprachartistik, Spontanität und Schauspielkunst begeistert er immer wieder aufs Neue das junge Publikum.

Der Oldenburger Maler Helmut Feldmann wird ein Bild malen und dabei auf der Bühne Kindern die Faszination für Farben vermitteln. Klangmalerisch begleitet ihn Andi Steil am Hang, einem in der Schweiz entwickelten Instrument aus Metall, das aus zwei miteinander verbundenen Halbkugeln besteht. „Suppi Huhn und die Kinderkönige“ bieten eingängige Popsongs mit Botschaft und zum Mitsingen: In den Liedern geht es um Freiheit und Demokratie, die Macht der Gedanken, das innere Kind und ein friedliches Miteinander. 2017 war die Band zum Sommerfest beim Bundespräsidenten eingeladen. „Die Blindfische“ tauchen diesmal ihre Flossen in eiskaltes Wasser. Die Lokalmatadore bringen eine Regentonne zum Klingen, singen und tanzen unter Wasser. Zurzeit arbeiten die „Blindfische“ an einer neuen CD und werden daraus das Lied „Wasser“ spielen. Das Stück wurde von der Jury des deutschen Kinderliederpreises in Nürnberg 2017 auf Platz 1 gewählt.

Helmut Feldmann, „Suppi Huhn und die Kinderkönige“ und die „Blindfische“ treten am Freitag, 23. Februar, ab 16 Uhr auf. Am Samstag, 24. Februar, beginnen ihre Konzerte um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr. Am Sonntag, 25. Februar, startet das Programm um 11 Uhr und um 15 Uhr. Der Kinderchor und die Rappelkiste der Musikschule Oldenburg unter der Leitung von Gerke Jürgens und Rita Meiners ergänzen das Programm mit Stimmen und Schlaginstrumenten am Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr. 
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Kita-Fachkräfte feilen am Selbstverständnis

28.01.2018 19:10 Uhr

Fachtag widmet sich ethischen Fragestellungen – Einrichtungen am 29. Januar geschlossen

„Ethischer Kodex in der Kita – Was uns leitet“ lautet der Titel eines Fachtages, an dem am Montag, 29. Januar, rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Kindertagesstätten im Kulturzentrum PFL teilnehmen. Die Einrichtungen sind an diesem Tag geschlossen, ein Notdienst steht nicht zur Verfügung. Auf die ganztägige Fortbildungsveranstaltung sind die Erziehungsberechtigten schon am Beginn des Kita-Jahres hingewiesen worden. „Die Eltern wissen seit Monaten Bescheid“, sagt Elfie Finke-Bracker, Leiterin des Fachdienstes Kindertagesbetreuung. Aushänge informieren in allen Tagesstätten über den Termin. 

Ein Fachtag findet in dieser Form alle zwei Jahre statt. Die pädagogischen Fachkräfte widmen sich am 29. Januar in der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr ethischen Fragestellungen. Prof. Dr. Edita Jung von der Hochschule Emden hält unter dem Motto „Später habe ich mich echt gefragt, ob das so richtig war“ einen Impulsvortrag zur Ethik des beruflichen Handels in der pädagogischen Praxis. Anschließend wird das Thema in elf Workshops auf unterschiedliche Weise beleuchtet. In den Workshops geht es unter anderem um Wertvorstellungen in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, Kinderbeteiligung, Mehrsprachigkeit in der Kita sowie um die Zusammenarbeit mit neu zugewanderten Eltern. Auch das Leitbild der städtischen Kitas und der Bezug zum Kita-Alltag werden unter die Lupe genommen.
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OLB-Mitarbeiter*innen unterstützen TrostReich

25.01.2018 08:59 Uhr

Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. freut sich über 900 Euro

Auch im Januar herrscht manchmal noch die Atmosphäre von Weihnachten. So freut sich der Verein TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche jetzt über die Gabe von 900 Euro. Mit diesem Geld unterstützt die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. Der Betrag setzt sich zusammen aus Spenden, die auf einem unternehmensinternen Weihnachtsmarkt der Bankmitarbeiter in Oldenburg gesammelt wurden und einer Aufstockung der Spendensumme durch die Bank. 

Maren Breidenbach aus der OLB-Unternehmenskommunikation überbrachte jetzt im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der OLB-Zentrale und der -Geschäftsregion Oldenburg/Ammerland/Friesland den symbolischen Spendenscheck an Antje Möhrmann vom Vor- stand des Vereins TrostReich und Hille Ballin als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Auch Malblö- cke und Malstifte hatte die OLB-Mitarbeiterin für die Kinder mit im Gepäck. 

„Was TrostReich für die Familien und insbesondere die Kinder und Jugendlichen, die von einem Schicksalsschlag getroffen wurden, leistet, ist sehr wichtig und verdient absolut Anerkennung. Daher freuen wir uns, die ehrenamtliche Arbeit unterstützen zu können“, sagt Maren Breidenbach. 

„Nach einigen Aktionen im Gründungsjahr des Oldenburger Vereins freuen wir uns über diese Spende besonders, denn sie zeigt uns: Wir sind angekommen in unserer Stadt. Für uns ist die Unterstützung durch die OLB daher sehr wertvoll“, erklärt Anje Möhrmann. „Die Mitarbeiter der OLB haben uns für ihre Spendenaktion ausgesucht, was kann besser sein!? Wir freuen uns und sind dankbar, dieses Geld ist ein weiterer Baustein für unsere Arbeit“, ergänzt Hille Ballin. 

TrostReich Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert seine Arbeit zurzeit aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die Begleitung der Familien ist kostenfrei. TrostReich bietet seine Hilfe Familien aus Oldenburg und den umliegenden Landkreisen an.
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Neue Bildungspaten für Grundschulkinder gesucht

15.01.2018 09:28 Uhr

Informationsveranstaltung am 17. Januar

Die Agentur :ehrensache und die Volkshochschule Oldenburg suchen bereits zum 13. Mal Bildungspatinnen und -paten, die Grundschulkinder vor allem aus Zuwandererfamilien unterstützen möchten. Am Mittwoch, 21. Februar, beginnt ein neuer Kurs, mit dem interessierte Freiwillige auf eine Patenschaft umfassend vorbereitet werden. Alle Erwachsenen, unabhängig von Beruf und Alter, die Freude am Umgang mit Kindern haben, können sich ab sofort bei der Agentur :ehrensache melden und einen Termin für ein Informationsgespräch vereinbaren. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich für die Dauer eines Jahres auf diese verantwortungsvolle und erfüllende Aufgabe einzulassen.

Die Schulung findet an acht Abendterminen und einem Vormittag im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Im Anschluss und nach Zustimmung der Eltern werden die Patinnen und Paten an ausgewählte Grundschülerinnen und -schüler an verschiedenen Schulen vermittelt. Die Grundschulen melden in diesem Jahr wieder großen Bedarf an Unterstützung. Ziel ist die Verbesserung der Bildungschancen benachteiligter Kinder, insbesondere der Kinder mit Migrationserfahrungen.

Eine Informationsveranstaltung zum Bildungspaten-Projekt findet am Mittwoch, 17. Januar, um 18 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, im Raum 4 (Flur inForum) statt. Für weitere Informationen und Anmeldungen stehen Gabriela Kaboth-Freytag, Agentur :ehrensache, zur Verfügung unter Telefon 0441 235-2020 oder per E-Mail an gabriela.kaboth-freytag@stadt-oldenburg.de oder Olga Gerz, Telefon 0441 235 2404.

Über 220 Patinnen und Paten haben bislang ein Kind – oder nacheinander auch mehrere Kinder – betreut, haben sie gestärkt und ermutigt, ihnen die Stadt und die regionale Kultur nähergebracht und sie in ihrer Sprachentwicklung gefördert. Sie unternehmen einmal wöchentlich mit den Kindern gemeinsame Aktivitäten im Freizeitbereich. Gleichzeitig bilden sie eine Brücke zwischen Schule und Elternhaus. Patinnen und Paten werden durch regelmäßige Erfahrungsaustausche und Fortbildungen begleitet.

Das Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ läuft bereits seit 2009 und ist ein Kooperationsprojekt der Agentur :ehrensache und der Volkshochschule Oldenburg. Es wird gefördert durch das Land Niedersachsen und steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
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„JuKong“ gibt Jugendlichen eine starke Stimme

21.12.2017 22:28 Uhr

Premiere: Stadt lädt am 1. und 2. Februar 2018 zum Oldenburger Jugendkongress ein

Mitsprache ausdrücklich erwünscht: In Oldenburg sollen Jugendliche künftig merken, dass sie eine starke Stimme haben. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadtverwaltung veranstaltet am Donnerstag und Freitag, 1./2. Februar 2018, den „1. Oldenburger Jugendkongress“, kurz „JuKong“. Das Motto lautet „Gestalten, Austauschen, Bewegen! – Entwickle Ideen rund um deine Stadt!“

„JuKong“ wendet sich an junge Oldenburgerinnen und Oldenburger im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie sind dazu eingeladen, an den beiden Veranstaltungstagen im Kulturzentrum PFL jeweils von 10 bis 17 Uhr mit Gleichaltrigen über Themen zu sprechen, die ihnen wichtig sind. „Jugendliche sind kreativ und wollen sich einmischen. Ich freue mich auf viele frische Ideen und Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit, die in diesen beiden Tagen entstehen“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Bürgermeisterin Christine Wolff. „Ob Finanz-, Verkehrs-, Bildungs- oder Umweltpolitik – junge Menschen sind von den Entscheidungen in vielen Bereichen betroffen. Daher ist es wichtig, ihre Stimme zu hören. Sie sollten unbedingt die Chance nutzen, sich einzubringen“, wirbt Wolff.
Das zweitägige Programm haben Nicole Vossler, Anke Möhlmann und Carina Buschmann vom Kinder- und Jugendbüro zusammengestellt. Schon bei der Planung und Organisation waren Jugendliche direkt beteiligt: So werden die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüros von einem Team junger Helferinnen und Helfer unterstützt, das sich zum größten Teil aus dem Pool der ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleiter zusammensetzt. Das Programm soll „bunt und vielfältig“ sein. Im Mittelpunkt stehen Workshops, in denen die Jugendlichen sich austauschen und miteinander diskutieren können. Themen sind unter anderem: Soziale Medien und Digitalisierung, „Angstorte“ in Oldenburg, Kinder- und Jugendrechte, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Graffiti. Darüber besteht die Möglichkeit, in so genannten „Barcamps“ eigene Themen zu initiieren und zu debattieren. 
Auch neben den Workshops wird eine Menge los sein: Beim „Markt der Informationen“ stellen Jugendeinrichtungen und -organisationen ihre Arbeit und Schwerpunkte vor. Javed Rahimy (20) aus Afghanistan wird über seine Erfahrungen mit Flucht und dem Ankommen in Deutschland berichten. Außerdem gibt eine Vorführung des Spontantheaters „Watt Ihr Wollt“. Eine Kleiderbörse und World-Cafés runden das Angebot ab. Am 2. Februar ist geplant, den Kongress von 15 bis 16.30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion enden zu lassen. Dabei sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen und Fragen zu den während des Kongresses behandelten Themen an die Vertreterinnen und Vertreter der Politik zu richten. Zur Teilnahme an der Diskussion sind alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen und Gruppen eingeladen. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sitzt ebenfalls auf dem Podium. 

Nach den Diskussionen wird gefeiert: Zur Abschlussparty, die ab 19 Uhr in der Freizeitstätte Bürgerfelde stattfindet, sind alle Jugendlichen herzlich eingeladen.

„Der Kinder- und Jugendförderplan benennt die Weiterentwicklung der Beteiligungsstrukturen junger Menschen und die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements Jugendlicher als Ziel und Aufgabe der kommunalen Jugendarbeit – dieser Vorgabe werden wir mit dem Jugendkongress gerecht“, erläutert Jugendamtsleiter Frank Lammerding. „Hier besteht die Gelegenheit zur aktiven Teilhabe. Die Teilnehmenden können sich Themen und Wissen selbstständig aneignen und sich dazu positionieren. So stellt der Jugendkongress eine neue Form der politischen Jugendbildung dar“, ergänzt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Er hofft auf eine erfolgreiche Premiere – und darauf, dass die umfangreichen Vorbereitungen des Kinder- und Jugendbüros mit einer guten Resonanz belohnt werden. 

Der Kongress wird vom Landespräventionsrat gefördert. Das gesamte Programm inklusive Mittagsverpflegung ist kostenfrei.

Anmelden kann man sich online über die Internet-Seite der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/jugendkongress. Wer sich angemeldet hat, bekommt eine E-Mail, die über das Workshop-Angebot informiert, so dass sich die Interessierten für beide Tage das passende Thema aussuchen können. Über diese Internet-Seite können auch Vorschläge und Anregungen versendet werden.
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Tage der offenen Tür in den städtischen Krippen und Kindergärten

21.12.2017 22:20 Uhr
Vom 1. bis zum 31. Januar läuft der Anmeldezeitraum für die Oldenburger Kindertagesstätten in städtischer und freier Trägerschaft. Die Anmeldungen für die Krippen und Kindergärten zum neuen Kindertagesstättenjahr ab 1. August erfolgen online unter oldenburg.betreuungsboerse.net. Anmeldungen für die Horte nehmen die Einrichtungen direkt entgegen. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, die Einrichtungen vorab zu besichtigen. Die Besichtigungstermine sind online unter oldenburg.betreuungsboerse.net unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es ebenfalls online sowie persönlich oder telefonisch im Servicebüro Kindertagesbetreuung des Amtes für Jugend und Familie, Bergstraße 25, unter Telefon 0441 235-3736 oder -3739.

Die Krippen und Kindergärten in städtischer Trägerschaft bieten folgende Informationstage an:

  • Kita Klingenbergstraße 195 (Krippe, Kindergarten und Hort, Telefon 0441 4851988): Freitag, 12. Januar, 14.30 Uhr
  • Kita Dietrichsfeld, Alexanderstraße 300 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 63132): Samstag, 13. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Krippe Hafenbande, Maastrichter Straße 31 (Krippe, Telefon 0441 2353895): Samstag, 13. Januar, 10 bis 12 Uhr, und Montag, 15. Januar, 16 bis 18 Uhr
  • Kita Kennedystraße 55 (Kindergarten, Telefon 0441 593498): Freitag, 19. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Krippe Achtermöhlen 30 (Krippe, Telefon 0441 99877107): Freitag, 19. Januar, 15.30 bis 18 Uhr
  • Kita Harreweg 119 (Kindergarten, Telefon 0441 486464): Freitag, 19. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Krippe Liliput, Donarstraße 27 (Krippe, Telefon 0441 2354412): Samstag, 20. Januar, 9.30 bis 12.30 Uhr
  • Kita Kurlandallee 6 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 33908): Samstag, 20. Januar, 10 bis 12 Uhr
  • Kita An der Beverbäke, Beverbäker Wiesen 12 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 93331340): Samstag, 20. Januar, 10 bis 13 Uhr
  • Kita Eschenplatz 4 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 5949520): Samstag, 20. Januar, 11 bis 14 Uhr
  • Kita Cloppenburger Straße 73b (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 9603930): Montag, 22. Januar, 15.30 bis 17.30 Uhr
  • Kita Ernst-Löwenstein-Straße 56 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 3990482): Termine nach telefonischer Vereinbarung
  • Kita Sperberweg 30 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 486401): Termine nach telefonischer Vereinbarung
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Dringend gesucht: Zuhause auf Zeit für Kinder in Not

21.11.2017 21:56 Uhr

Für die Bereitschaftsbetreuung werden weitere Familien benötigt – Bereichernde Aufgabe

Wenn Kinder in Not und akut gefährdet sind, weil ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können, brauchen sie Menschen, die ihnen ein Zuhause auf Zeit geben. Für die sogenannte Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) werden aktuell weitere Familien, Paare oder Einzelpersonen aus der Stadt Oldenburg und der näheren Umgebung gesucht.

Das Alter der Kinder liegt zwischen wenigen Wochen und zehn Jahren. Die Kinder leben vorübergehend in der Bereitschaftsfamilie, kommen dort zur Ruhe, erhalten Schutz und Geborgenheit und zuverlässige Versorgung. Das Amt für Jugend und Familie klärt mit allen Beteiligten, ob eine Rückkehr nach Hause möglich ist oder ob eine Pflegefamilie oder eine Wohngruppe gesucht werden muss.

„Wir suchen weitere Familien, die sich dieser wichtigen und bereichernden Aufgabe widmen möchten und ein Kind aufnehmen“, so Bereichsleiterin Meike Bruns, „auch für die gemeinsame Unterbringung von Geschwistern fehlen uns Bereitschaftsfamilien.“

Um Bereitschaftsfamilie zu werden, ist eine pädagogische Berufsqualifikation oder fundierte pädagogische Erfahrung erforderlich. Das Amt für Jugend und Familie bereitet die Familien auf ihre künftige Aufgabe vor, stellt die laufende Beratung und Begleitung sicher und organisiert regelmäßige Dienstbesprechungen. FBB-Familien erhalten ein angemessenes Entgelt, Supervision und Fortbildung. „Ich erlebe es als Bereicherung, mich immer wieder neu auf ein Kind einzustellen und vor der Aufnahme nicht zu wissen, ob ein Säugling oder ein Kind im Grundschulalter kommt“, beschreiben Betreuungspersonen ihre langjährige Erfahrung als FBB-Familie. „Und es macht Freude, zu sehen, wie sich die Kinder in kurzer Zeit weiterentwickeln.“

Weitere Informationen gibt es im Amt für Jugend und Familie bei Gerda Hinrichs-Emken, Telefon 0441 235-2844, und Carola Gienke, Telefon 0441 235-3608 oder im Internet unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Oldenburger Modell mit Vorbildcharakter

08.11.2017 23:13 Uhr

Präventiver Kinderschutz: System der frühen Hilfen besteht seit zehn Jahren

Schlimme Fälle von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung waren vor zehn Jahren Anlass, den Kinderschutz in Deutschland zu überdenken: vom reaktiven Handeln hin zur Prävention. Familiäre Belastungen sollten frühzeitig erkannt, passgenaue Unterstützungsangebote bereitgestellt und die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen sowie Kinder- und Jugendhilfe verbessert werden. Eine Vorreiterrolle bei der Vernetzung von Angeboten nahm dabei Oldenburg ein. Das „Oldenburger System Früher Hilfen“ (OSFH), in dem sich Fachkräfte aus der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Oldenburg unter Federführung des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg zusammengeschlossen hatten, galt schon damals vorbildlich. Auf dieser Basis wurde am 1. September 2007 in Oldenburg das „Koordinierungszentrum Kinderschutz – Kommunales Netzwerk Frühe Hilfen“ als eines von vier landesweiten Modellprojekt-Standorten gegründet. Das zehnjährige Bestehen des OSFH würdigten die Beteiligten am Mittwoch mit einer Feierstunde im „Theater Laboratorium“.

„Das gemeinsame Wirken von Fachleuten im multiprofessionellen Kontext hat sich als Erfolgsmodell erwiesen“, bilanziert die Leiterin des Koordinierungszentrums, Petra Bremke-Metscher. „Wir sind gestartet, bevor der Bund überhaupt die gesetzlichen Grundlagen geschaffen hat, die seit dem 1. Januar 2012 alle Kommunen zum Aufbau solcher Netzwerke verpflichten.“ Damals wie heute geht es darum, für Familien – vor allem mit kleinen Kindern – Unterstützungsangebote an Stellen zu machen, an denen verschiedene Rechtsbereiche und Kostenträger zusammentreffen. „Kinderärztinnen sollten etwa mit den Angeboten der Erziehungsberatung vertraut sein, und Psychotherapeutinnen und -therapeuten sollten über Familienhebammen und deren Angebote für junge Eltern Bescheid wissen“, erläutert Beate Pollak, die das Netzwerk der frühen Hilfen im Landkreis Oldenburg leitet. Das in Stadt und Landkreis etablierte Netzwerk sei eine Idee gewesen, die die Praxis im Kinderschutz bereichert habe.

In dem Netzwerk sind Fachkräfte aus verschiedensten sozialen Bereichen vertreten, in denen mit Eltern und Kindern gearbeitet wird. Inhalte der Arbeitstreffen sind üblicherweise, sich kennenzulernen, gegenseitig die Angebote vorzustellen und Angebotslücken aufzuzeigen. Sich gemeinsam fortzubilden und auch einmal Stellung zu beziehen, wenn es um Fragen des Kindeswohls geht, sind zentrale Themen. Auch tagesaktuelle Problemstellungen der Familien und die sich daraus ergebenden Bedarfe werden in diesem Rahmen thematisiert. 

Die Treffen des „Oldenburger Systems Frühe Hilfen“, die viermal im Jahr in der Regel im Kulturzentrum PFL stattfinden, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit: Um die 35 bis 40 Teilnehmende kommen regelmäßig zusammen, die Tendenz ist steigend. „Dabei handelt es sich aber nicht um einen geschlossenen Kreis, in dem seit zehn Jahren die selben Personen diskutieren. Im Gegenteil: Das ,Oldenburger System Frühe Hilfen‘ war und ist ein lebendiger Ort auch für Fachkräfte, die neu in ihrem Tätigkeitsfeld in der Stadt Oldenburg sind. Hier können sie schnell und leicht Kontakt zu Ansprechpersonen aus anderen Institutionen finden“, so Petra Bremke-Metscher. 

Der Kreis ist offen und freut sich immer über neue Mitglieder. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich im Kinderschutz-Zentrum Oldenburg melden unter der Telefonnummer 0441 17788. 
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Mit kleinen Dingen große Freude bereiten

03.11.2017 10:18 Uhr

Oldenburger packen Geschenke für bedürftige Kinder – Zwei Aktionen

Mit kleinen Dingen große Freude bereiten: Das wollen zwei Geschenkaktionen zugunsten von bedürftigen Kindern, für die derzeit in Oldenburg gesammelt wird. Dabei handelt es sich zum einen um die bundesweite Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ unter Trägerschaft des christlichen Werkes „Geschenke der Hoffnung“, zum anderen um eine Mitmachaktion, die von der Stadt Oldenburg organisiert wird.

Bei „Weihnachten im Schuhkarton“ können die mit Geschenken gefüllten Päckchenspenden an sechs Standorten in der Stadt und in der Umgebung abgegeben werden, berichtet Sammelstellenleiterin Martina Musielak. Die Pakete werden dann von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen zielgerichtet an bedürftige Kinder vorwiegend in Osteuropa verteilt. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann einen handelsüblichen Schuhkarton weihnachtlich dekorieren, ihn mit neuen Präsenten für ein Mädchen oder Jungen in den Altersgruppen zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren füllen und mit einer empfohlenen Geldspende von acht Euro pro Kind zur Abgabestelle bringen. Die Orte und Öffnungszeiten sind unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org zu erfahren. Dort findet man auch Packtipps sowie Informationen, welche Gegenstände nicht eingepackt werden sollten. 

Bei der städtischen Aktion werden Flüchtlingskinder, die in den Kommunalen Gemeinschaftsunterkünften leben, bedacht. Auch hierbei wird dazu aufgerufen, Schuhkartons zu füllen – und zwar mit nützlichen und schönen Dingen im Wert rund 15 Euro. Um die Kinder und Jugendlichen gezielt beschenken zu können, werden Unterstützerinnen und Unterstützer gebeten, Kontakt zum ServiceCenter der Stadt Oldenburg aufzunehmen. Das ServiceCenter ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0441 235-4444 erreichbar. Hier erfährt man, für welches Kind (Junge oder Mädchen, in welchem Alter, aus welcher Gemeinschaftsunterkunft) ein Karton gepackt werden kann. Außerdem gibt es Infos zu Abgabestellen für fertige Päckchen. Diese können bis Freitag, 8. Dezember, abgegeben werden.
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Fokus liegt auf dem Thema Schulabsentismus

03.11.2017 10:16 Uhr

Landesarbeitskreis „Jugend stärken im Quartier“ trifft sich in Oldenburg

Oldenburg. Die Stadt Oldenburg und der Landkreis Ammerland waren jetzt gemeinsamer Gastgeber für ein Treffen des Landesarbeitskreises „Jugend stärken im Quartier“ (Niedersachsen/Bremen).

Seit dem Jahr 2015 wird das durch den ESF (Europäischer Sozialfonds) geförderte Bundesprojekt „Jugend stärken im Quartier“ beim Team Wendehafen der Stadt Oldenburg, im Amt für Jugend und Familie und im Landkreis Ammerland bei der Kreisvolkshochschule umgesetzt. Das Förderprogramm kommt jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu Gute, die besondere Unterstützung benötigen im Übergang Schule- Ausbildung/Beruf und die durch andere Angebote schwer zu erreichen sind. 

In regelmäßigen Abständen kommen die Koordinatoren und Fallmanager der niedersächsischen Standorte für einen fachlichen Austausch zusammen. Bei dem Treffen in Oldenburg lag der Fokus auf dem Thema Schulabsentismus. Prof. Dr. Heinrich Ricking, Viviane Albers und Tijs Bolz vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gaben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Prävention von Schulversäumnissen. Ferner wurde das Landes-ESF Projekt „Ammerland inklusiv“ vorgestellt – ein Modellprojekt, das an zwei Ammerländer Schulen umgesetzt wird. Dabei erhalten Lehrkräfte eine zertifizierte Fortbildung im Umgang mit Formen und Ursachen von Schulabsentismus. Außerdem wird ein digitales Fehlzeitenerfassungssystem implementiert. 
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Witaj! KIBUM trifft Polen

28.10.2017 21:56 Uhr

43. KIBUM startet am 4. November/Janosch ist Schirmherr

„Witaj! KIBUM trifft Polen“ – so lautet das Motto der 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 4. bis zum 14. November. Die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg laden in diesem Jahr dazu ein, die polnische Kinder- und Jugendliteratur zu entdecken. Das Kulturzentrum PFL verwandelt sich für die erwarteten 30.000 kleinen und großen KIBUM-Fans wieder in eine zum Lesen einladende Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 Neuerscheinungen des deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarktes.

Die Schirmherrschaft für die KIBUM 2017 hat der Kinderbuchautor und -illustrator Janosch übernommen. Janosch hat polnische Wurzeln und empfindet Oldenburg – wie er selbst sagt – als seine „zweite Heimat“. Viele der besten aktuellen polnischen Kinderbuchautorinnen und -autoren, aber auch Illustratorinnen und Illustratoren sind nach Oldenburg eingeladen: darunter Pawel Pawlak und Ewa Kozyra-Pawlak aus Breslau, Jozef Wilkon, Grzegorz Kasdepke und Marta Ignerska aus Warschau und Umgebung sowie Piotr Socha, ebenfalls aus Warschau und kürzlich ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Sachbuch „Bienen“.

„Ganz entgegen der landläufigen Ansicht, dass heute niemand mehr liest, beweist die KIBUM immer wieder, wie sehr Literatur begeistern kann – in diesem Jahr nicht nur für Kinder- und Jugendbücher, sondern auch für unser Nachbarland. Die diesjährige KIBUM ist ganz klar einer der Höhepunkte der Polen Begegnungen der Stadt Oldenburg und schafft spannende Begegnungen mit unseren polnischen Gästen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Für mich hat die diesjährige KIBUM einen ganz besonderen Reiz – bietet sie doch Klein und Groß die Chance, mehr über unser Nachbarland Polen zu erfahren und viele seiner bekannten Kinderbuchautoren und -illustratoren persönlich zu treffen. Ich bin überzeugt, dass die KIBUM es schaffen wird, den Funken für ihr Partnerland überspringen zu lassen“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Eine herausragende Position nimmt in Polen das Bilderbuch ein: Die KIBUM würdigt dies mit der polnischen Plakatausstellung „HIER LESE ICH!“ und der kleinen, feinen Auswahl „Alle Welt – Bilderbuchkunst von Aleksandra Mizielinska & Daniel Mizielinski“. Ein besonderes Glanzlicht ist die Ausstellung „Oh, wie schön ist… Bilderbuchkunst von Janosch“, die von einem umfassenden Veranstaltungsprogramm flankiert wird. 

Das KIBUM-Programm umfasst insgesamt 215 Veranstaltungen und stößt mit über 11.200 Anmeldungen wieder auf großes Interesse. Freie Kapazitäten für den Besuch von Messe und Veranstaltungen können telefonisch erfragt werden unter der Nummer 0441 235-3939. Didaktische Materialien stehen im Internet unter www.kibum.de zum Download bereit: Ausstellungsführer, Rallyes für den Messebesuch und Material für alle Schulstufen bieten Lehrkräften Stoff für eine fundierte Vor- und Nachbereitung des KIBUM-Besuchs.

Im Rahmen der KIBUM bietet das Casablanca-Programmkino vom 2. bis 15. November das 36. Oldenburger Kinderfilmfestival an: Gezeigt werden unter anderem aktuelle Filme wie „Maleika“ und „Hexe Lilli rettet Weihnachten“, aber auch Filme aus dem Partnerland Polen wie „Lauf Junge Lauf“ nach dem Jugendroman von Uri Orlev und „Kleine Tricks“.

Die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg veranstaltet anlässlich der KIBUM das dreitägige interdisziplinäre Symposium „Sprache als Herausforderung – Literatur als Ziel: Sprachsensible Zugänge zu Kinder- und Jugendliteratur“ im Bibliothekssaal der Universität. 
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Lesung zum Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2017

28.10.2017 21:10 Uhr

Nominierte präsentieren ihre Werke am 8. November

Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury einen Autor und zwei Autorinnen nominiert. Wer einen Einblick in das Können der Nominierten gewinnen möchte, ist eingeladen, am Mittwoch, 8. November, um 15 Uhr an einer Lesung in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, teilzunehmen. Die Lesung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer den Preis tatsächlich erhält, wird dann am Abend der Preisverleihung, 8. November, um 19 Uhr im Alten Rathaus, Großer Sitzungssaal, bekannt gegeben. 

300 Erstlingswerke (203 Manuskripte, 97 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die Jury hat sich schließlich für folgende Werke entschieden: 

• Anne Becker aus Essen mit ihrem Jugendbuchmanuskript „Klickediklack“
• Ulrich Fasshauer aus Berlin mit seinem Kinderbuch „Das U-Boot auf dem Berg“ (Tulipan Verlag) 
• Julya Rabinowich mit ihrem Jugendbuch „Dazwischen: ich“ (Hanser Verlag)

Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk vorlegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. Dort sind auch Leseproben der drei Nominierten veröffentlicht.
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KIBUM vorab: Buchpremiere der „Wisent-Geschichten“

23.10.2017 09:09 Uhr

Geschenk an alle Grundschulklassen – Förderung durch CEWE

Zur 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse unter dem Motto „Witaj! KIBUM trifft Polen“ ist in den letzten Monaten das Kinderbuch „Wisent-Geschichten“ entstanden. Die jungen Co-Autorinnen und -Autoren haben die druckfrische Publikation am Donnerstag, 19. Oktober, in der Kinderbibliothek am PFL vorgestellt. Gemeinsam mit dem polnischen Kinderbuchautor und -illustrator Piotr Socha – kürzlich ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Sachbuch „Bienen“ – hatte die Klasse 3a der Oldenburger Wallschule an zwei Vormittagen im Juni an den „Wisent-Geschichten“ gearbeitet. Während der KIBUM werden Piotr Socha und die Kinder ihr Buch im Rahmen einer Lesung präsentieren.

Für den experimentellen Bilderbuchpart der „Wisent-Geschichten“ zeichneten Socha und die Kinder gemeinsam. Darin unternimmt der kleine Wisent Spicek mit seinem Uropa Piotr aus dem Urwald von Bialowieza in Polen eine spannende Zeitreise in die Steinzeit, in das antike Rom und die Kunst- und Kulturgeschichte. Zugleich ist „Wisent-Geschichten“ aber auch ein Sachbuch, das Wissenswertes über die urwüchsigen Wisente, beeindruckende Wisent-Fotos und das wunderschöne Polen in Bildern und Texten aufblättert. Die Kinder stellen die Berufe „Bilderbuchillustrator“ und „Förster“ vor, und ein Making-of zeigt Piotr Socha und die achtjährigen Schüler bei ihrer intensiven Arbeit. 

Lehrerin Melanie Fuchs ist begeistert über das außerschulische Projekt: „Für die Kinder der Klasse 3a war es sehr interessant mitzuerleben, wie das neue KIBUM-Buch entstanden ist. Die Kinder wurden zu begeisterten Wisent-Experten und identifizierten sich zunehmend mit ‚ihrem’ Buch. Der Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit dem Illustrator Piotr Socha, der die Kinder durch seine sympathische, bescheidene Art an seiner Kunst teilhaben ließ und sie gleichzeitig zu eigenen Illustrationen ermutigte.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freut sich über die Publikation: „Es ist immer eine ganz besondere Aufgabe und Herausforderung, ein für Kinder spannendes Buch zu planen. Die Auszeichnung mit dem Jugendliteraturpreis für Piotr Socha freut uns alle riesig und zeigt, dass wir schon früh im Jahr ein gutes Gespür für Sochas Potential bewiesen haben. Die Gestaltung des Buchs lag zudem in den Händen des Oldenburger Künstlers Andrey Gradetchliev. In puncto Nachhaltigkeit ist es wunderbar, dass wir – dank der Förderung von CEWE – jeder Grundschulklasse, die die KIBUM besuchen wird, ein Exemplar der ‚Wisent-Geschichten‘ für die Klassenbibliothek und zur Nachbereitung schenken können.“ 

Auch Dr. Christine Hawighorst von CEWE ist angetan: „CEWE unterstützt vielfältige Bildungsprojekte. Bücher haben dabei auch im Zeitalter des Internets weiterhin einen besonderen Stellenwert. Wir freuen uns deshalb mit unserem Bestsellerprodukt, dem CEWE Fotobuch, einen gesellschaftlichen Bildungsbeitrag in der Region zu leisten.“
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Was kommt hinterm Horizont?

21.10.2017 21:41 Uhr

Edith-Russ-Haus bietet Workshop für Schulklassen und Ideenrundgang für Lehrkräfte

Anlässlich der neuen Ausstellung „Denn hinter diesem Horizont liegt ein weiterer Horizont“ bietet das Edith-Russ-Haus für Medienkunst geführte Rundgänge für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse an. Ausgehend von den Werken der Ausstellung beschäftigen sie sich mit der Zukunft des menschlichen Zusammenlebens: Sie diskutieren beispielsweise, warum Arbeitslöhne weltweit so ungerecht verteilt sind und was passiert, wenn Geld eines Tages nichts mehr wert sein sollte. Thematisiert werden zudem eine gerechte Verteilung von Ressourcen und die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. 

Die etwa einstündigen Workshops können ab sofort gebucht werden und kosten 25 Euro. Angeboten werden die Führungen bis zum 12. Januar. Bei Interesse und nach Absprache können sie auch um ein praktisches Projekt erweitert werden.

Ideenrundgang für Lehrkräfte

Außerdem lädt das Edith-Russ-Haus Lehrkräfte, Pädagogen und Multiplikatoren zu einem Ideenrundgang ein: Am Mittwoch, 25. Oktober, haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich untereinander sowie mit Medienkunstvermittler Jan Blum über Möglichkeiten der kunstpraktischen Auseinandersetzung mit der Ausstellung auszutauschen. Gezeigt werden Werke vor allem osteuropäischer Künstlerinnen und Künstler, die Vorschläge machen, wie die Menschen in Zukunft (über-)leben könnten. So werden existentielle Fragen über alternative Formen von Gemeinschaft, die faire Verteilung von Ressourcen oder auch Strategien zur Überwindung der fortschreitenden Entfremdung von Mensch, Gesellschaft und Natur gestellt.

 

Im Rahmen des Ideenrundgangs werden Angebote der Kunstvermittlung des Edith-Russ-Hauses vorgestellt und mögliche gemeinsame Projekte besprochen. Die Teilnahme ist kostenlos; die etwa einstündige Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr. Anmeldungen sind bis Dienstag, 24. Oktober, möglich.



Weitere Informationen gibt es bei Museumsvermittler Jan Blum unter Telefon 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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Sparda unterstützt Krippe am Philosophenweg

15.10.2017 20:47 Uhr
von Frerk Hinrichs

Die Diakonie Kindertagestätte Philosophenweg hat sich beim Sparda-Leuchtfeuer-Wettbewerb beteiligt. Zwar konnte sich die Krippe mit ihrem Projekt beim Voting nicht durchsetzen, dafür hat sich das Team um Sparda-Regionaldirektor Markus Fettback nun für die Krippe entschieden und einen Filialpreis übergeben. Einrichtungsleiterin Astrid Brundiers und Gruppenleiter Marten Sieper freuen sich über die Spende in Höhe von 1500,- Euro. Sie werden das Geld verwenden, um eine zweite Spielebene mit einem Spielhaus im Gruppenraum der Käfergruppe einbauen zu lassen. Tomma, Alica, Enno, Jakob und Sophia sind schon ganz gespannt darauf, was sie darin alles machen können.
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In Kingston den Horizont erweitern

11.10.2017 20:20 Uhr

Jugendgruppe besucht Partnerstadt – Firma AMR unterstützt Austausch mit 10.000 Euro

Rote Telefonzellen, gewöhnungsbedürftiges Essen, trockener Humor, schlechtes Wetter, regelmäßige Tea Time, ausgeprägte Höflichkeit: Über Engländer gibt es zahlreiche Klischees. Ob davon etwas zutrifft, das erkundet eine 13-köpfige Jugendgruppe – neun Mädchen und vier Jungen – aus den Freizeitstätten Ofenerdiek und Kreyenbrück in dieser Woche in Oldenburgs Partnerstadt Kingston. „Ich bin sehr gespannt auf die Kultur und die Menschen dort", sagt Greta (18). Die Fachoberschülerin zählt zu den Teilnehmerinnen der Fahrt, die vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie organisiert wird. Zusammen mit Sozialpädagogin Sabine Herrmann haben die Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem natürlich ein Abstecher in die Hauptstadt London nicht fehlen darf. Am Sonntagabend ging es mit insgesamt vier Begleitpersonen im Reisebus los.

„Ziel dieser Jugendbegegnung ist das gegenseitige Kennenlernen“, betont Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. In Kingston sind die Oldenburger Jugendlichen in einem Jugendhotel untergebracht, sie werden zwei Jugendzentren besuchen und viel Zeit mit Gleichaltrigen verbringen. „Die Jugendlichen sollen Einblick in die Lebenswelt und den Alltag ihrer Gastgeber bekommen“, sagt Fritsch. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Jugendhilfestruktur beider Kommunen sollen erarbeitet werden. Auch Themen wie zum Beispiel der Brexit stehen zur Diskussion. Verständigen wird man sich in englischer Sprache. Der Stadtjugendpfleger erwartet für alle Beteiligten eine „Horizonterweiterung“. Ein gestärktes Selbstbewusstsein und die verbesserte interkulturelle Kompetenz sind weitere positive Effekte für die Jugendlichen, die Fritsch mit der Begegnung verknüpft.

Der England-Besuch findet im Rahmen des im 1. Kinder- und Jugendförderplan der Stadt verankerten Modellprojekts „Internationale Jugendbegegnung für benachteiligte Jugendliche“ statt. Ziel ist es, solche Studienreisen auch Jugendlichen zu ermöglichen, die aus Familien stammen, denen die Finanzierung solcher Aufenthalte schwer fällt. 

Einen großen Beitrag dazu leistet die AMR Wohnbau GmbH. Die Oldenburger Firma unterstützt die Jugendbegegnung, zu der auch der für Dezember oder Januar vorgesehene Gegenbesuch englischer Jugendlicher in Oldenburg gehört, mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro. „Wir hatten zu unserer 35-Jahr-Feier unsere Geschäftspartner zu Spenden aufgerufen“, berichtet Prokurist Nikolai Maxara. 7.500 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Das Familienunternehmen stockte die Summe dann auf 10.000 Euro auf. Die frohe Kunde überbrachten Imke Ahlers, Nikolai Maxara sowie Anna-Katharina und Marie-Christin Ruhe der Jugendgruppe kurz vor ihrer Abreise nach England. 

AMR Wohnungsbau unterstützt die städtische Jugendarbeit schon seit vielen Jahren. Nach Heinz Backhaus und Klaus Kieckbusch ist Christian Fritsch bereits der dritte Stadtjugendpfleger, der darauf zählen kann. „Das ist eine ganz tolle Partnerschaft. Dieses Engagement ist außergewöhnlich“, zeigt sich Fritsch dankbar. 
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Kinder-Reporter hören sich schlau

04.10.2017 20:44 Uhr

Neuer Film der Nachwuchsreporter online

Warum hören wir eigentlich? Und was passiert, wenn wir nicht mehr hören können? Mit diesen und vielen anderen Fragen im Gepäck haben sich Elisabeth, Constanze, Jakob und Keywan in der neuesten Folge der Kinder-Reporter auf den Weg ins Haus des Hörens gemacht. Dort haben sie kompetente Ansprechpartner gefunden und einiges entdeckt.

Unterstützt, betreut und angeleitet wurden die jungen Reporter dabei wieder von einem Drehteam von oeins. Dies ist mittlerweile die 18. Folge, die in Kooperation mit dem Lokalsender produziert wurde. Sie ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de online zu sehen. Zusätzlich laufen die Filme der Kinder-Reporter auch im Fernsehprogramm von oeins: am Montag, 9. Oktober (um 18.30 und 22.30 Uhr), am Dienstag, 10. Oktober (um 13.30, 18.30 und 22.30 Uhr), am Mittwoch, 11. Oktober (um 13.30 Uhr), und am Sonntag, 15. Oktober (um 10.30 Uhr). 

Die Kinder-Reporter sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung, des lokalen Bürgersenders oeins und der Grundschule Nadorst. Zu wechselnden Themen produzieren die Kinder zusammen mit den Redakteurinnen und Redakteuren des Lokalsenders mehrminütige Videos mit Fragen und Ideen aus Sicht der Kinder. Im Jahr 2013 erhielten die jungen Reporter für ihre Folge „Inklusion“ den KinderHabenRechtePreis. Die Auszeichnung des Landessozialministeriums und des niedersächsischen Kinderschutzbundes ehrt in jedem Jahr Initiativen, die das Kinderrecht auf Information umsetzen und beispielsweise den Umgang mit Fernsehen, Film, Radio, Büchern, Zeitungen und dem Internet fördern. 

Alle Folgen der Kinder-Reporter gibt es unter www.kinder.oldenburg.de.
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OLbert lädt ein: Lesenachmittage in der Kinderbibliothek

14.09.2017 09:41 Uhr
In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, werden im Herbst zwei Lesenachmittage für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen angeboten. Leseesel OLbert, das Maskottchen der Stadtbibliothek, hat sich zwei abwechslungsreiche Programme für kleine und große Bücherfreunde ausgedacht. 

Los geht es am Samstag, 23. September, von 15 bis 17 Uhr in der Kinderbibliothek. Unter dem Motto „Von Lieblingsbüchern und fiesen Bibliothekarinnen“ präsentiert OLbert zusammen mit dem Team der Kinderbibliothek einige seiner Lieblingsbücher. Diese werden vorgelesen oder als szenisches Bilderbuchkino gezeigt. Das Angebot richtet sich an Kinder von 7 bis 10 Jahren, die zusammen mit einer Begleitperson teilnehmen können. Natürlich kann auch nach Herzenslust geschmökert werden, die Rückgabe und Ausleihe von Medien ist ebenfalls möglich. Es stehen nur wenige Plätze zur Verfügung, deshalb ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0441 235-2893 erforderlich.

Am Samstag, 21. Oktober, ebenfalls von 15 bis 17 Uhr, lädt OLbert wieder in die Kinderbibliothek ein. Dann können Kinder von 7 bis 10 Jahren zusammen mit ihren Vätern die Veranstaltung „Von Buchstabendieben und pfiffigen Detektiven“ erleben.

Die Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Stadtbibliothek: Bücherzwerge, Bilderbuchkino und Kamishibai

14.09.2017 09:09 Uhr

Veranstaltungen für Kinder im Herbst

Die Kinderbibliothek am Kulturzentrum PFL und die Stadtteilbibliotheken Eversten, Kreyenbrück und Ofenerdiek bieten im Herbst folgende kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an:

In der Vorlesereihe für zwei- bis dreijährige Kinder wird jeweils eine kurze Geschichte präsentiert und dazu gesungen, geklatscht oder gespielt. In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, gibt es die Bücherzwerge mit Lena Hübner am Mittwoch, 20. September, und Mittwoch, 18. Oktober, jeweils ab 10 und 15.30 Uhr. Weitere Termine sind am Mittwoch, 22. November und 13. Dezember.

Claudia Maria Schneider bietet die Bücherzwerge am Mittwoch,13. September, ab 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Eversten, Brandsweg 50, an sowie am Mittwoch, 27. September, ab 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39. Im Oktober, November und Dezember wird die Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Beim „BiBuKi“ wird für Kinder ab vier Jahren vorgelesen, während die Bilder auf einer Leinwand gezeigt werden. Im Anschluss gibt es noch eine kleine Bastelaktion. In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, liest Lena Hübner am Mittwoch, 4. Oktober, ab 15.30 Uhr. Weitere Termine: Mittwoch, 1. November und Mittwoch, 29. November. 

Neu ist das Bilderbuchkino in der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück, Ewigkeit 20, wo Juliane Liedtke an drei Mittwochnachmittagen, 27. September, 25. Oktober und 22. November, jeweils um 15.30 vorliest und anschließend mit den Kindern bastelt. 

Kamishibai, das „kleinste Theater der Welt“, präsentiert Lena Hübner in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, an den Montagen am 25. September, 23. Oktober und 27. November jeweils ab 15.30 Uhr. Mit dem Kamishibai (Japanisch für Papiertheater) werden Bildkarten gezeigt und die Geschichte dazu erzählt. Kinder von drei bis sechs Jahren können dabei sein und nach dem Erzählen noch bei einer kleinen Bastelaktion mitmachen. 

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Deutsch-Polnisches Bilderbuchkino im Rahmen der „Polen Begegnungen“

10.09.2017 21:07 Uhr

Angebot der Stadtbibliothek für Kinder ab vier Jahren

In der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, gibt es im Herbst zwei Termine für das zweisprachige Bilderbuchkino. Lena Hübner und Agnieszka Pröfrock lesen am Mittwoch, 13. September, und Mittwoch, 25. Oktober, jeweils um 15.30 Uhr eine Geschichte vor. Welche Bilderbücher sie ausgesucht haben, bleibt diesmal eine Überraschung. Die Bilder werden passend zum Vorlesen auf einer Leinwand gezeigt. Kinder ab vier Jahren können teilnehmen und dabei auch ein paar Worte aus der jeweils fremden Sprache lernen. Im Anschluss an das Vorlesen wird gebastelt und gemalt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei. 

Das Deutsch-Polnische Bilderbuchkino wird in Kooperation zwischen der Stadtbibliothek und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Oldenburg e.V. angeboten. Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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KIBUM-Vorab: Kinder werden für große Janosch-Ausstellung kreativ

10.09.2017 20:56 Uhr

Ausstellung öffnet am 5. November in der bbk-Galerie und der Artothek

„Witaj! KIBUM trifft Polen“ – das ist das Motto der 43. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die vom 4. bis zum 14. November unter der Schirmherrschaft des Kinderbuchautors und -illustrators Janosch veranstaltet wird. In Vorbereitung der Ausstellung „Oh, wie schön ist … Bilderbuchkunst von Janosch“ sind einige Kinder der Grundschule Hogenkamp kreativ geworden: Im Rahmen ihrer Intensiv-Kurse „Deutsch als Bildungssprache“ (DAB) schreiben, malen und werkeln sie für eine gemeinsame Präsentation zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 5. November, 15 Uhr, in der bbk-Galerie und der Artothek. Am Donnerstag, 7. September, gaben die Kinder einen Einblick in ihr kreatives Schaffen rund um Janoschs Kunst.

Unterstützung erhalten sie von der Kunstfachfrau Eva Frömchen. Zusammen mit Lehrerin Sabine Oberwinkler eröffnet sie den Kindern viele Perspektiven. Die Schülerinnen und Schüler können dabei entweder in künstlerisch-kreativen Angeboten oder einer Sprachwerkstatt aktiv werden. In der Schreibwerkstatt entwickeln sie Texte für ihre Moderationen zur Eröffnung, aber auch eigene Geschichten zu den Janosch-Figuren Kleiner Bär, kleiner Tiger und Tigerente. 

Sabine Oberwinkler – Lehrerin, Fachberaterin für interkulturelle Bildung und Moderatorin im Sprachbildungszentrum – begrüßt das KIBUM-Projekt: „Es trägt maßgeblich dazu bei, dass die Kinder einen Zugang zur Literatur, Kunst und somit zur kulturellen Bildung bekommen. Sie lernen Janosch als Autor mit polnischen Wurzeln kennen und können in dem Zusammenhang auch ihre Herkunftssprache einbringen, da wir auch Kinder mit polnischer Herkunft haben.“

Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters ergänzt: „Janosch empfindet Oldenburg als seine ‚zweite Heimat‘.“ Die KIBUM selbst sei ihm „ein Begriff“. Janosch habe die Schirmherrschaft gern übernommen, schrieb ein emotionales Grußwort für das Programmheft und gestaltete eine Videobotschaft zur KIBUM-Eröffnung. Dass nun Oldenburger Kinder mit großer Begeisterung zu seinem Werk arbeiten, gefällt ihm ausgesprochen gut: „Jetzt redet man also in Oldenburg über mich, und von Kindern werden dort Bilder für mich gemalt, wow!“, kommentierte Janosch.

Martin Heuermann, Leiter der OLB-Filiale Oldenburg, begleitete den Fototermin. „Die KIBUM verbindet die Leseförderung mit Kreativität und Spaß – auch über die Schule hinaus. Diese erfolgreiche Arbeit unterstützen wir sehr gerne. Besonders freue ich mich in diesem Jahr auf die Janosch-Ausstellung und das umfassende Rahmenprogramm.“ 

Janosch ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und -illustratoren des 20. Jahrhunderts. Er schuf mehr als 300 Bücher, die in 70 Sprachen übersetzt wurden. Er prägt und prägte die Kindheit vieler Kinder und heutiger Erwachsener mit seinen Kinderbüchern wie „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“. Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden nicht nur mit angesehenen Literaturpreisen, sondern auch mit zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet. 
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Nächste Schritte beim Kita-Ausbau

13.08.2017 12:15 Uhr

Neues Maßnahmen-Paket geschnürt – Zwei Einrichtungen auf Fliegerhorst-Gelände geplant

Bei der Schaffung weiterer Plätze in der Kindertagesbetreuung lässt die Stadtverwaltung nicht locker. Schließlich ist das selbstgesteckte Ausbau-Ziel – bis zum Kita-Jahr 2021/2022 soll die Versorgungsquote auf 48 Prozent im Krippenbereich und auf 98 Prozent im Kindergartenbereich steigen – überaus ambitioniert. Um das zu schaffen, müssen weitere Gruppen her: Fünf Projekte möchte das Amt für Jugend und Familie am Mittwoch, 16. August, vom Jugendhilfeausschuss des Rates beschließen lassen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Das bedeutet für uns einen echten Kraftakt. Wir gehen damit an die Grenzen dessen, was finanziell leistbar ist.“ Der Kita-Ausbau stehe weiter ganz oben auf der städtischen Prioritätenliste, betont Krogmann, obwohl er sich dabei ans Hase- und Igel-Rennen erinnert fühlt: „Immer wenn wir uns mit großem Aufwand der angestrebten Versorgungsquote nähern, ist der Bedarf schon wieder gestiegen.“

Entstehen sollen die zusätzlichen Gruppen im Rahmen der im vergangenen Jahr vom Rat verabschiedeten dritten Fortschreibung des Kita-Ausbaukonzeptes – und zwar an der Schulstraße in Osternburg, an der Gerhard-Stalling-Straße in Tweelbäke, an der Maria-von-Jever-Straße in Etzhorn, an der Bodenburgallee in Eversten und an der Sachsenstraße in Bürgerfelde. Geplant sind neun neue Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen in unterschiedlicher Trägerschaft. 

Mit den fünf Erweiterungs- und Neubauvorhaben, die jetzt auf den Weg gebracht werden sollen, würde die Versorgungsquote bei der Betreuung von unterdreijährigen Kindern auf 43,51 Prozent klettern. Allerdings steigt auch weiterhin der Bedarf. Schon im aktuellen Kita-Jahr wurden für 47,23 Prozent der zur U3-Altersgruppe gehörenden Kinder Betreuungsplätze nachgefragt. „Wir gehen davon aus, dass voraussichtlich bereits im nächsten Jahr eine vierte Fortschreibung des Ausbaukonzeptes erforderlich sein wird“, blickt Sozialdezernentin Dagmar Sachse voraus.

Darin enthalten sein werden dann auch Planungen für das ehemalige Fliegerhorst-Gelände, die die Entwicklung des neuen Stadtteils mit bis zu 950 Wohneinheiten begleiten sollen: Im ersten Schritt wird dem Jugendhilfeausschuss empfohlen, zwei Kita-Standorte anzuschieben. Angrenzend an die Kirchengemeinde St. Christopherus, die bereits eine viergruppige Kita betreibt, soll in der Nähe eine Einrichtung mit zwei Krippen- und einer Kindergartengruppe unter der Trägerschaft des Vereins Katholische Kindertagesstätten Oldenburg entstehen. Das zweite Vorhaben ist eine Verlagerung der sanierungsbedürftigen Kita an der Halsbeker Straße, deren bestehende Gruppen um eine weitere Kindergartengruppe und zwei Krippengruppen erweitert und auf dem Fliegerhorst-Gelände neu aufgebaut werden sollen. Die Trägerschaft verbleibt bei der AWO. Die Planung für eine dritte (fünfgruppige) Einrichtung auf dem Fliegerhorst-Areal soll voraussichtlich im Jahr 2019 folgen.
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Jaspers Club Oldenburg im Landesmuseum Natur und Mensch

10.08.2017 08:51 Uhr
Nach erfolgreichem Auftakt startet die zweite Runde des Jaspers Philosophier-Clubs Oldenburg für Kinder und Jugendliche am Samstag, den 19. August 2017, 11–12 Uhr im Landesmuseum Natur und Mensch, Damm 38-44.

 

Bereits im ersten Halbjahr 2017 beteiligten sich etwa 20 Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren an diesem Projekt, das auf der Basis eines Kooperationsvertrages zwischen dem Landesmuseum und dem Zentrum Kinderphilosophie in Bad Zwischenahn unter Schirmherrschaft des Oldenburger Oberbürgermeisters stattfindet und von der EWE-Stiftung gefördert wird. Unter Anleitung eines Teams von Pädagoginnen und Philosophinnen erkunden die Kinder und Jugendlichen Teile der Dauerausstellung bzw. der jeweiligen Sonderausstellungen und finden sich anschließend zu philosophischen Reflexionen über das Gesehene zusammen. Der Kurs umfasst insgesamt vier Veranstaltungen (Termine werden am 19. August bekannt gegeben) und endet mit einer Abschlussmatinee im Museum, bei der den Anwesenden Teilnahmezertifikate überreicht werden.

 

Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, den 16. August 2017, beim Leiter des Zentrums Kinderphilosophie, Hans-Joachim Müller, unter denk-art@t-online.de, möglich. Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos.
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Ferienpass-Abschlussfest in Osternburg

01.08.2017 10:37 Uhr

Stadt zieht positive Bilanz

Auch am letzten Ferientag hält die Ferienpassaktion noch ein Highlight bereit: Mit einem Abschlussfest feiert der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit das Ende einer abwechslungsreichen Ferienpassaktion 2017. Am Mittwoch, 2. August, von 14 bis 17 Uhr erwartet Kinder und Eltern auf dem Gelände der Freizeitstätte Osternburg, Kampstraße 22, ein buntes Programm an Spiel-, Spaß- und Bastelangeboten. Die Oldenburger Freizeitstätten präsentieren Aktionen wie Steckstein bearbeiten, Pizza backen im Steinofen, einen Luftballonwettbewerb, Airbrush Tattoos, eine Aalrutsche, Kinderschminken, Lesezeichen herstellen und vieles mehr.

Die Ferienpassaktion, die inzwischen zum 43. Mal stattfand, ist auch in diesem Jahr auf hohe Resonanz gestoßen: Neben den 2.500 Ferienpässen wurden auch zahlreiche Minipässe verkauft. Die Kinder und Jugendlichen konnten vom 22. Juni bis 2. August aus insgesamt 642 Aktionen und Veranstaltungen von 156 Anbietern wählen; dabei waren mehr als drei Viertel aller anmeldepflichtigen Veranstaltungen nahezu ausgebucht, trotz vieler verregneter Tage. Etwa die Hälfte aller Veranstaltungen konnte kostenlos angeboten werden. Rund 2.300 Kinder und Jugendliche haben die Angebote wahrgenommen. 
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Abenteuerspielplatz bietet „elternfreien“ Samstag am 8. Juli

05.07.2017 20:13 Uhr
Der Abenteuerspielplatz der Stadt Oldenburg öffnet am Samstag, 8. Juli, von 11 bis 16 Uhr für Kinder von 6 bis 13 Jahren seine Pforten auf dem Gelände am Brandsweg 60 nahe des Schulzentrums Eversten. Folgen werden weitere Samstage am 19. August und am 16. September. Der Eintritt ist frei.

Vor allem das Hüttendorf als Erlebnisspielplatz und das so genannte Abenteuerspielen sollen im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Bei gutem Wetter steht auch die Wasserbaustelle zur Verfügung. Lagerfeuer und Stockbrotbacken gehören ebenfalls zum Angebot. Das freie Spielen mit anderem Spielmaterial ist auch möglich.

Dabei sollen die Kinder unter sich bleiben dürfen, denn das Konzept des „elternfreien Raumes“ ist ein wichtiger inhaltlicher Baustein des Abenteuerspielplatzes. Eltern sollen loslassen dürfen – in der Gewissheit, dass ihre Kinder auf dem pädagogisch betreuten Spielplatz in guten Händen sind.

Mit den Samstagsöffnungszeiten des Abenteuerspielplatzes wird dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Oldenburg Rechnung getragen. Ansprechpartner ist Michael Köhler – er ist unter Telefon 0441 592171 oder per E-Mail an michael.koehler@stadt-oldenburg.de zu erreichen.
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Cadillac schaltet einen Gang hoch

24.06.2017 19:57 Uhr

Zentrum für Jugendkultur nutzt verlängerte Sommerpause für Umbau zum „Bandhaus“

Diese Nachricht ist Musik in den Ohren vieler junger Bands: Das langersehnte „Bandhaus“ im Jugendkulturzentrum Cadillac nimmt Formen an. Während der Umbauarbeiten geht das Cadillac vom 26. Juni bis zum 31. Juli in eine verlängerte Sommerpause.
Bezahlbare Proberäume für Musikerinnen und Musiker sind in Oldenburg bereits seit Jahren Mangelware. Dieses Defizit wird nun im Cadillac behoben: Dafür wird das hintere Bürogebäude, das auch die ehemaligen Kursräume der zum 31. Juli vorigen Jahres eingestellten hauseigenen Musikschule beherbergt hatte, aufwendig umgebaut. Es werden fünf weitere Proberäume geschaffen, so dass künftig insgesamt sieben solcher Räume zur Verfügung stehen. 
Die beiden Büroräume wurden bereits in das vordere Gebäude an der Huntestraße 4 verlegt, so dass einem Baubeginn nichts im Wege steht. Für das Projekt stehen 190.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Die Kombination von Proberäumen mit dem Tonstudio und der Konzertbühne im Cadillac bietet beste Bedingungen. „Wir freuen uns sehr darauf, ab August mit wunderbaren Neuerungen und Veranstaltungen für die Oldenburger Kultur-, Jugend- und Musikszene noch attraktiver zu sein“, so das Cadillac-Team. 
Darüber hinaus wird die verlängerte Sommerpause genutzt, um die sanitären Anlagen im Cadillac komplett zu erneuern. Sie werden in diesem Zuge für die weiblichen Gäste um zwei zusätzliche Toiletten-Kabinen erweitert.

Voraussichtlich ab August wird das Café tagsüber wieder öffnen. Die Konzertveranstaltungen werden im September starten. Hier stehen bereits zahlreiche attraktive Veranstaltungen und Konzerte auf dem Spielplan, über die man sich auf der Cadillac-Homepage unter www.cadillac.oldenburg.de informieren kann, ebenso wie im aktuellen Programm-Flyer und auf der Cadillac-Facebook-Seite. Den Konzert-Auftakt bestreitet am Freitag, 15. September, ab 20.30 Uhr die norwegische Rockband „Pristine“ mit ihrem Support „The Legendary“. 

Die für Ende Juni angesetzte Jugendfahrt nach Belgien findet wie geplant statt, da diese nicht von den Umbauten betroffen ist.
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Sommeraktion auf den Kinderseiten

22.06.2017 18:51 Uhr

Witzige Wasserspiele, sommerliche Rezepte und coole Verlosung

Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlauber gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und Veranstaltungstipps einiger Freizeitstätten. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit vier Partnern gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen. Einsendeschluss für die Verlosung ist Montag, 17. Juli 2017.

Sommer-Verlosung: Freibad, Kino, Wasserski 
Dank der Unterstützung durch den Beachclub Nethen, das Cinemaxx Oldenburg, das Dschungelboot und das OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammen gekommen, die in den ersten drei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für die Sommer-Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das wird verlost:
• Tageskarten für Wasserski/Wakeboarden inkl. Ausrüstung im Beachclub Nethen
• Freikarten für den Beachclub Nethen
• Saisonkarten für den Beachclub Nethen
• Freikarten für das Cinemaxx Oldenburg
• Kinder-Freikarten für das Dschungelboot Oldenburg
• Kinder-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
• Familien-Tageskarten für die OLantis Erlebniswelt
Die Sommeraktion 2017 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis zum 2. August unter www.kinder.oldenburg.de zu sehen.
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Neue Kita auf ehemaligem Kasernengelände Donnerschwee

17.06.2017 20:55 Uhr
Wo einst Soldaten in der ehemaligen Kaserne Donnerschwee (bis 2008) auf dem Exerzierplatz stramm standen, haben längst die Kinder das Kommando übernommen: Bereits seit Anfang Februar dieses Jahres haben die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner den Neubau der Kindertagesstätte An der Beverbäke in Beschlag genommen. Davon, wie wohl sich die Kleinen in ihrem neuen Domizil fühlen können, überzeugten sich am Freitag die zahlreichen Gäste der Einweihungsfeier. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann nahm die offizielle Eröffnung vor. Er übergab zusammen mit Jan Pawlowski vom Architekturbüro kgb Architekten den symbolischen Schlüssel an Kita-Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke. „Schön, dass sich die Kinder hier so gut aufgenommen fühlen“, freute sich der Oberbürgermeister. „Zu einem neu entstehenden Wohnquartier, das sehr attraktiv für junge Familien ist, gehört auch ein umfangreiches Kinderbetreuungsangebot“, so Krogmann. 

Mit ihren 105 Plätzen deckt die Kindertagesstätte An der Beverbäke den Bedarf ab, der durch das Wohnquartier „Neu Donnerschwee“ auf dem früheren Kasernengelände entsteht. Die Kita beherbergt zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und drei Kindergartengruppen (je 25 Kinder). Die Kinder werden von 16 pädagogischen Fachkräften und einer Hauswirtschaftskraft betreut. „Wir nehmen nicht nur Kinder auf, sondern Familien. Diese Kita ist ein Ort der Begegnung“, betont Leiterin Alexandra Hoffmeyer-Hanke, die eine starke Vernetzung mit umliegenden Einrichtungen und Institutionen anstrebt. 

Im städtebaulichen Vertrag, den die Stadt mit dem Investor, der Parkresidenz Oldenburg, abgeschlossen hatte, war von vornherein auf dem insgesamt 19 Hektar großen Areal auch eine Fläche für einen Kita-Bau vorgesehen. Die Stadt fungierte als Bauherr und ist gleichzeitig Betreiberin der Einrichtung.

In dem neuen Wohnquartier soll der Bau als modern und eigenständig wahrgenommen werden. Aus diesem Grund haben die Architekten das dominierende Fassadenmaterial der Kaserne, den dunkelroten Klinker, bewusst nicht aufgenommen. Stattdessen hat die Kita eine Fassade aus hellen Holzlamellen erhalten, die Wärme ausstrahlen soll. Bei der Planung hat das Architekturbüro das von der Stadt für den Bau von Kindertagesstätten entwickelte Musterraumprogramm umgesetzt. 

Die Baukosten betrugen rund 2,95 Millionen Euro. Für die Schaffung der 30 Krippenplätze hat die Landesschulbehörde Fördermittel in Höhe von 360.000 Euro bewilligt. Die Investoren haben einen Investitionszuschuss in Höhe von 2,233 Millionen Euro gezahlt. Mit den Arbeiten war im März 2016 begonnen worden. Seit dem 1. Februar 2017 ist die Kita im Betrieb. Der Bau der Außenanlagen wurde im April dieses Jahres abgeschlossen.
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Es gibt noch Hoffnung

02.06.2017 18:33 Uhr

Zwei Jugendtheaterpremieren am 7. Juni im theater hof/19

Im ersten Stück, »Die andere Welt«, geht es um vier Jugendliche, die sich auf eine Reise machen und auf ihrem Weg vielen Problemen begegnen. Sie stellen Fragen nach Selbstbestimmung, Zukunft, Gesellschaft und Utopie. Seit September 2016 proben 17 Schülerinnen und Schüler der OBS Alexanderstraße das Stück unter der Leitung von Lehrerin Susan Wiraeus und Thomas Vossenberg von der Freizeitstätte Bürgerfelde. Premiere ist am Mittwoch, 7. Juni 2017, um 18:30 im theater/hof 19. 

Anschließend folgt »La Luna – Impressionen zum Thema Hoffnung«. Die Welt ist unsicher, die Grenzen verschwimmen. Woraus kann man Hoffnung beziehen, was ist Hoffnung überhaupt? Inspiriert durch Texte zu Hoffnung, Utopien und Träumen aus den letzten 100 Jahren haben sich sechs Jugendliche Charaktere gesucht und eigene Texte formuliert. »Das besondere daran ist, das diese Personen, die sich normalerweise nie begegnen würden, miteineinander sprechen und sich dadurch gegenseitig verändern«, sagt Regisseur Thomas Vossenberg.

Eine besondere Rolle in Sachen Inspiration spielte das Kinderbuch »Der rote Baum« von Shaun Tan. Es beginnt mit einer scheinbar hoffnungslosen Situation, die sich aber zum Positiven wendet. So erzählt auch »La Luna« von der Metamorphose der Darsteller_innen von verschiedenen Charakteren zu einem eigenen Ich mit individuellen Wünschen, Hoffnungen und Träumen. 

Der Jugendtheaterabend wird organisiert von der OBS Alexanderstraße und der Freizeitstätte Bürgerfelde in Zusammenarbeit mit dem theater hof/19 sowie durch die Unterstützung der Oldenburgischen Landschaft und des Förderprojekts „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

»La Luna« wird ein weiteres Mal am Donnerstag, 8. Juni, um 20 Uhr im theater hof/19 aufgeführt.
»Die andere Welt« läuft ebenso bei den Jugendtheatertagen in der Exerzierhalle am 16. Juni um 20 Uhr.

Die Gruppe DienstagsDrama besteht aus Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren und hat sich im September 2015 formiert. Sie setzt sich seither mit gesellschaftlichen Themen auseinander, um sie unter der Leitung von Thomas Vossenberg für die Bühne aufzuarbeiten und zum Nachdenken anzuregen.
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Zwischen Abenteuerlust und Geborgenheit

25.05.2017 11:16 Uhr

Kooperationsprojekt von Oberschule Alexanderstraße und Freizeitstätte Bürgerfelde

Wenn Kinder flügge werden: „Aus dem Nest gefallen“ lautet der Titel des Theaterstücks, das Susan Wiraeus (Oberschule Alexanderstraße) und Thomas Vossenberg (Freizeitstätte Bürgerfelde) in einem Kooperationsprojekt zusammen mit elf Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 6 der Oberschule einstudiert haben. Die Initiatoren orientieren sich in dem Stoff an dem Kinderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“. Mit der Geschichte vom ungehorsamen Max, der unter die wilden Kerle ging und später reumütig zu seiner Familie zurückkehrte, hatte der US-amerikanische Illustrator und Autor Maurice Sendak im Jahr 1963 einen Kinderbuchklassiker geschaffen. 

Aufgeführt wird das Stück „Aus dem Nest gefallen“, das den Spagat zwischen Abenteuerlust und Sehnsucht nach Geborgenheit thematisiert, am Montag, 29. Mai, in der Freizeitstätte (Alexanderstraße 209). Beginn ist um 14 Uhr. Seit September vorigen Jahres steht für das junge Ensemble der Oberschule im Rahmen eines Wahlpflichtmoduls Theaterarbeit auf dem Stundenplan. Geprobt wird immer montags in den letzten beiden Schulstunden im Theaterraum der Freizeitstätte. Die Freizeitstätte legt im außerschulischen Bereich einen Schwerpunkt auf Theaterpädagogik und bietet so für junge Menschen nach Schulschluss die Möglichkeit zur sinnvollen und kreativen Freizeitgestaltung. 

In ihre Version haben die Projektverantwortlichen Susan Wiraeus und Thomas Vossenberg die bisherigen Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler einfließen lassen. Es geht um grundsätzliche Fragen wie „Was ist mein Zuhause?“, „Was brauche ich, um mich wohlzufühlen?“ oder „Wie fühlen sich neue Erfahrungen an und wonach sehne ich mich?“

„Aus dem Nest gefallen“ erzählt von Kindern, die von zuhause ausbrechen, um an einem anderen Ort ein freieres, selbstbestimmtes Leben zu führen. Auf ihrer Reise, die über den Mars und Alaska bis nach Dubai führt, erleben die Kinder unterschiedliche Abenteuer und genießen ihr Leben. Was passiert aber, wenn man plötzlich ein T-Shirt findet, das so gut nach Mama und Papa riecht? Das erfährt das Publikum am 29. Mai.
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Ferienpass 2017: Es sind noch Exemplare vorhanden

09.05.2017 09:11 Uhr

Abgabefrist der Wunschzettel bis zum 17. Mai verlängert

Im Büro des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit, Von-Finckh-Straße 1, sind noch Ferienpässe für die Ferienpassaktion in den Sommerferien verfügbar. Der Preis beträgt 3 Euro pro Pass, inklusive Bonusscheinen und Badekarte, mit der das Freibad Flötenteich und das OLantis Freibad günstig genutzt werden können. Es sind noch etwa 500 Exemplare vorhanden. Darüber hinaus wird die Abgabefrist für die gelben Wunschzettel bis Mittwoch, 17. Mai, verlängert. Die Wunschzettel können übrigens auch online unter www.ferienpass.eu/oldenburg aufgegeben werden.

Geöffnet hat das Büro der Jugend und Gemeinwesenarbeit montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr.
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Kulturelle Bildung macht fit für die Bühne

02.05.2017 09:57 Uhr

Über 60 Schülerinnen und Schüler treten beim 5. Bühnentag im theater hof/19 auf

Über 60 Schülerinnen und Schüler von vier Oldenburger Schulen treten beim 5. Bühnentag im theater hof/19 am Dienstag, 9. Mai, um 19 Uhr auf. Unter dem Motto „Arts on Stage – Fit für die Bühne“ präsentieren die IGS Kreyenbrück, die Oberschule Alexanderstraße, die Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde, die Oberschule Osternburg und die Grundschule Hogenkamp gemeinsam mit ihren Kulturpartnern ihre künstlerischen Projekte. Im Programm sind Musik, Poetry Slam, Theater, Zirkus und mehr.

„Das neue Format des Bühnentages ist ein Paket aus Probenbesuch, Bühnencoaching, Generalprobe und Aufführung“, sagt Christiane Maaß vom Kulturbüro. „Damit wollen wir Impulse für die künstlerische Weiterentwicklung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Kulturschaffenden geben“, ergänzt ihre Kollegin Sophie Arenhövel. Die Gesamtdramaturgie liegt in den Händen von Schauspieler und Regisseur Dieter Hinrichs, der allen Schülerinnen und Schülern ein Bühnencoaching gab. 

Karten gibt es für 3 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse im theater hof/19, Bahnhofstraße 19, sowie bei den teilnehmenden Schulen.
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Ferienpassaktion 2017: Verkauf startet am 27. April

24.04.2017 10:58 Uhr

642 Veranstaltungen gegen Langeweile in den Ferien

156 Kooperationspartner machen es möglich: Oldenburger Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren können sich vom 22. Juni bis zum 2. August auf eine bunte Vielfalt an Aktivitäten der Ferienpassaktion 2017 freuen. Mit über 640 Veranstaltungen warten wieder viele spannende Aktionen aus den Bereichen Spiel, Spaß, Sport, Kultur, Bildung und Kreativität auf die Kinder und Jugendlichen. Damit ist der Ferienpass nochmals deutlich angewachsen.

Der Preis bleibt weiterhin stabil: 3 Euro kostet der Ferienpass, inklusive Bonusscheinen und Badekarte, mit der das Freibad Flötenteich und das OLantis Freibad günstig genutzt werden können. Auch der Mini-Ferienpass ist wieder im Angebot. Für 1 Euro können die Badekarte sowie die Bonusscheine genutzt werden, die zum verbilligten Eintritt in diversen Freizeiteinrichtungen in der Umgebung berechtigen. Auch in diesem Jahr kann der Mini-Ferienpass aber noch viel mehr: Ab dem 14. Juni können sich Kinder und Jugendliche auch mit dem Mini-Ferienpass für sämtliche Ferienpassaktivitäten anmelden, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgebucht sind.

Alle 2.500 Ferienpässe und 1.000 Mini-Pässe stehen am Donnerstag, 27. April, 18 bis 20 Uhr, in der großen Pausenhalle in der Oberschule Alexanderstraße zum Verkauf. Achtung: Aufgrund der vielen Brücken- und Feiertage findet der Startschuss für den Verkauf dieses Jahr an einem Donnerstag statt. Ab Freitag, 28. April, können der Ferienpass und der Mini-Pass dann im Büro des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit in der Von-Finckh-Straße 1 erworben werden. Geöffnet hat das Büro montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. 

Informationen zum Ferienpass gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/ferienpass, beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder direkt beim Ferienpasstelefon unter 0441 235-80.
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Kinder-Reporter im Fundbüro

24.04.2017 10:48 Uhr

Neuer Film der Nachwuchsreporter online

Was passiert eigentlich, wenn ich eine Jacke finde oder gar meine Geldbörse verliere? Mit dieser Frage haben sich Elisabeth, Constanze, Jakob und Keywan in der neuesten Folge der Kinder-Reporter beschäftigt. Denn sie haben im Schlossgarten unter einer Parkbank einen Schlüsselbund gefunden. Schnell sind sie sich einig, dass sie diesen ins Fundbüro bringen müssen. Und so lassen sie sich dort von Heike Robotta erst einmal alles ganz genau erklären.

Unterstützt, betreut und angeleitet wurden die jungen Reporter dabei wieder von einem Drehteam von oeins. Dies ist mittlerweile die 17. Folge, die in Kooperation mit dem Lokalsender produziert wurde. Sie ist ab sofort unter www.kinder.oldenburg.de online zu sehen. Zusätzlich laufen die Filme der Kinder-Reporter auch im Fernsehprogramm von oeins: am Montag, 1. Mai (um 18.30 und 22.30 Uhr), am Dienstag, 2. Mai (um 13.30, 18.30 und 22.30 Uhr), am Mittwoch, 3. Mai (um 13.30 Uhr), und am Sonntag, 5. Mai (um 10.30 Uhr). 

Die Kinder-Reporter sind ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung, des lokalen Bürgersenders oeins und der Grundschule Nadorst. Zu wechselnden Themen produzieren die Kinder zusammen mit den Redakteurinnen und Redakteuren des Lokalsenders mehrminütige Videos mit Fragen und Ideen aus Sicht der Kinder. Im Jahr 2013 erhielten die jungen Reporter für ihre Folge „Inklusion“ den KinderHabenRechtePreis. Die Auszeichnung des Landessozialministeriums und des niedersächsischen Kinderschutzbundes ehrt in jedem Jahr Initiativen, die das Kinderrecht auf Information umsetzen und beispielsweise den Umgang mit Fernsehen, Film, Radio, Büchern, Zeitungen und dem Internet fördern. 

Alle Folgen der Kinder-Reporter gibt es unter www.kinder.oldenburg.de.
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Hubertus Meyer-Burckhardt liest für Trauerland e. V.

22.04.2017 19:01 Uhr
von Carsten Lienemann

»Wünsch Dir Deinen NDR« – Hille Ballin hat es getan. Eine Lesung mit Moderator, Produzent und Autor Hubertus Meyer-Burckhardt sollte es sein. Aber nicht sich selbst, sondern ihrem Verein Trauerland e. V., der sich um trauernde Kinder und Jugendliche kümmert, wollte Frau Ballin etwas zukommen lassen und gleichzeitig vielen Menschen damit einen netten Abend bereiten. Meyer-Burckhardt seinerseits hat diesen Wunsch »sehr gerne und mit großer Freude« erfüllt, hatte er doch von prominenten Kollegen bereits viel Gutes über Trauerland gehört.

Am Mittwoch, 19. April 2017, war es soweit, Hubertus Meyer-Burckhardt las im Schuhaus »Schütte« in der Haarenstraße aus seinem bisher letzten Roman »Meine Tage mit Fabienne«, vor rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauern, die dicht gedrängt saßen und an seinen Lippen hingen.

Es dauerte allerdings eine ganze Weile, bis er tatsächlich zu lesen begann. Vorher erzählte er, nicht minder unterhaltsam, eine Anekdote nach der anderen, die gefühlten letzten zehn eingeleitet durch ein »ganz kurz, bevor ich endlich anfange zu lesen: ...«.

Dann aber ging es wirklich los. Meyer-Burckhardt trug einzelne Abschnitte aus seinem dritten Roman vor, die er erklärtermaßen so ausgewählt hatte, dass niemand im Publikum Rückschlüsse auf den Gesamtverlauf der Geschichte ziehen konnte. Trotzdem fanden die Zuhörerinnen und Zuhörer rund eine Stunde lang Gefallen an dem, was ihnen geboten wurde.

Anschließend beantwortete Meyer-Burckhardt noch ein paar Fragen aus dem Publikum, und bevor er sich ans Signieren machte, bekam er zum Dank ein paar Geschenke überreicht, vom Schuhhaus Schütte, das von seiner Vorliebe für farbige Socken gehört hatte, ein Paar in dunkelblau mit hellen Punkten, und Hille Ballin überreichte ihm im Namen von Trauerland ein Bild, das ein fünfjähriger Junge aus der Kinderbetreuung gemalt hatte. Der so Beschenkte versprach spontan, den Erlös des Abends um 500 Euro zu erhöhen.

Diese Summe eingerechnet kamen insgesamt rund 2800 Euro zusammen, über die sich die Trauerland-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter und nicht zuletzt natürlich die Kinder freuen dürfen.
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Jugendaustausch in unsicheren Zeiten

08.04.2017 21:56 Uhr
»Uncertain Times« ist der Titel des internationalen Jugendaustausches, der derzeit im Internationalen Jugendprojektehaus stattfindet. Insgesamt 25 Jugendliche aus Slowenien, Portugal und Deutschland befassen sich mit Intoleranz, Rassismus und Mobbing. Als Ergebnis wird es am Mittwoch, 12. April, um 19:00 Uhr eine öffentliche Theateraufführung geben.

»Angesichts der nationalen Strömungen nicht nur in Europa wollen wir Symbole für mehr Toleranz setzen«, sagt Thomas Vossenberg, der zusammen mit Lore Schilberg die neun Oldenburger Jugendlichen mitgebracht hat. Sie sind 15 bis 17 Jahre alt und kommen von der Oberschule Alexanderstraße und der Theatergruppe »DienstagsDrama« aus der Freizeitstätte Bürgerfelde.

Ebenfalls neun Jugendliche kommen aus Portugal. Sie sind 17 bis 21 Jahre alt und kommen von der »Experimentáculo Association« und dem »YMCA Portugal«. »Unsere Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Kulturen, einer ist Roma, andere haben afrikanische Wurzeln, wieder andere sind einfach Portugiesen, also eine interessante Mischung«, sagt ihr Betreuer João Moura.

Leonora Švagan begleitet 7 Jugendliche aus der slowenischen Stadt Ptuj, ebenfalls 17-21 Jahre alt. »Viele Länder haben Probleme mit Rassismus. Wir werden Ost-, Mittel- und Südeuropa vergleichen und uns fragen, ob die Probleme sich unterscheiden.«

Bis zur Aufführung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei trinationalen Gruppen durch Improvisationen und Diskussionen Teile einer Performance erarbeiten, die dann zu einer gemeinsamen Aufführung zusammengeführt werden. Finanziert wird das Projekt über das EU-Programm Erasmus+.

Öffentliche Aufführung:
Mittwoch, 12. April, 19:00 Uhr
Internationales Jugendprojektehaus, Weiße Rose 1 (ehem. Donnerschweekaserne)
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»Sound it out!«: Mädchen rocken den Harz

10.03.2017 16:31 Uhr
In der letzten Sommerferienwoche bietet der Mädchentreff des Mädchenhauses Oldenburg e.V,  Mädchen und jungen Frauen im Alter von 15 – 22 Jahren die Möglichkeit, an einem internationalen girls camp im Harz teilzunehmen.

In den letzten Herbstferien  nahm eine Gruppe junger Frauen mit dem Mädchentreff an der internationalen Musikbegegnung »Sound it out!« im internationalen Haus Sonnenberg im Harz teil. Dort trafen sich junge Frauen und Mädchen aus verschiedenen europäischen Ländern um Spaß an Musik, Tanz und Selbstverteidigung zu haben. In Workshops konnten sich die Teilnehmerinnen mit HipHop-Tanz und dem Mischpult, Rock-Musik und Gesangstraining, Selbstverteidigung und Empowerment oder Bildern von Frauen und Mädchen in Werbung auseinandersetzen. Highlight war die »final show«, bei der alle Workshopgruppen ihre Ergebnisse unter tosendem Beifall präsentierten.

Das girls camp bietet Mädchen die Möglichkeit sich selbst zu erfahren, Musik und Technik auszuprobieren, internationale Freundschaften zu knüpfen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern - und sich vor allem mit der Bedeutung von Frau- und Mädchensein auseinanderzusetzen. Jedes Jahr aufs Neue sind sowohl Teilnehmerinnen als auch Begleiterinnen überwältigt von der Dynamik von den vielen jungen Frauen und Mädchen, sodass es auch dieses Jahr wieder heißen soll »Sound it out – we run the world!«

Die Fahrt »Sound it out!« findet vom 22. - 29. Juli statt, der Teilnahmebeitrag liegt bei 180 – 210 € nach Selbsteinschätzung. Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft sind darin enthalten. Interessentinnen melden sich bitte im Mädchentreff  unter 0441 – 61422 oder unter l.normann@maedchenhaus-oldenburg.de zu erreichen.   
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Wenn Kindern ein Zuhause fehlt

27.02.2017 08:38 Uhr

Pflegekinderdienst der Stadt sucht qualifizierte Pflegeeltern

Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht laufend pädagogisch erfahrene Familien, die Kinder vorübergehend oder auf Dauer aufnehmen. Damit jedes Kind eine Familie erhält, die es seinen Bedürfnissen entsprechend unterstützt, gibt es unterschiedliche Formen der Betreuung: Bereitschaftsfamilien geben Kindern aus Notsituationen vorübergehend ein Zuhause. Pflegefamilien nehmen Kinder auf, die für längere Zeit oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können.

Alle Familien erhalten regelmäßig Beratung und Unterstützung sowie ein monatliches Pflegegeld. Je nach Pflegeform werden zusätzlich Fortbildung, Supervision, Begleit- und Entlastungsangebote bereitgestellt. Selbstverständlich werden alle interessierten Familien auf ihre Tätigkeit fachlich vorbereitet. Für die Aufnahme eines Kindes kommen Familien, Paare und Alleinstehende infrage. Aktuell wird für drei Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren jeweils ein Zuhause in Pflegefamilien gesucht. Für die Aufnahme dieser Kinder ist eine pädagogische Berufsausbildung oder umfassende Erfahrung erforderlich. Außerdem werden drei neue Familien für die Betreuung von Kindern aus Notsituationen benötigt.

Wer Freude am Zusammenleben mit Kindern hat und sich vorübergehend oder auf Dauer für ein Pflegekind engagieren möchte, wird im Pflegekinderdienst gern beraten. Nähere Informationen gibt es telefonisch bei Meike Bruns unter Telefon 0441 235-3653. 
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Faschingsparty im Mädchentreff

19.02.2017 19:08 Uhr
Am Freitag, 24. Februar steigt im Mädchentreff, Cloppenburger Str. 35, von 16 bis 19 Uhr eine Faschingsparty für Mädchen ab 8 Jahren. Mit fetzigen Spielen, Schminkaktion, Musik und Tanz werden alle mit oder ohne Kostüm jede Menge Spaß haben. Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte eine Kleinigkeit zu Essen für das gemeinsame Buffet mitbringen. Information und Anmeldung unter Tel. 61422 oder Email: treff@maedchenhaus-oldenburg.de     
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Tombola-Erlös für trauernde Kinder

08.02.2017 10:14 Uhr

Lions Club Oldenburg Willa Thorade unterstützt Trauerland e. V.

Der Damen-Lions-Club »Willa Thorade« in Oldenburg unterstützt seit 15 Jahren mit vielfältigen Aktivitäten Frauen und Kinder in Not. Auf dem Lambertimarkt 2016 hatte der Club zum wiederholten Male eine Tombola mit schönen und nützlichen Dingen veranstaltet und damit 2.177,00 Euro erlöst. 
Dieses Mal ist Trauerland e. V. die begünstigte Einrichtung. Trauerland gibt Kindern, die einen wichtigen Menschen verloren haben, einen Rahmen zum Austausch miteinander und Unterstützung beim Umgang mit Ihrer Situation und ihren Gefühlen.
»Diese Aktion hat uns besonders viel Spaß gemacht, vor allem, weil immer jemand von Trauerland e. V. mit am Stand geholfen hat. Das haben wir so noch nicht erlebt«, sagt Clubpräsidentin Dr. Elisabeth Lencer.

Der Betrag wurde nun von Dr. Elisabeth Lencer und Martina Heyen an Trauerland e. V. übergeben. 
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Ausbildung zur Jugendleiterin und zum Jugendleiter

17.01.2017 10:21 Uhr

Kostenloses Seminarangebot der Stadt Oldenburg startet im März

Wer Spaß am Umgang mit jungen Menschen hat und diese bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung unterstützen möchte, kann sich zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter ausbilden lassen. Der Lehrgang umfasst 50 Unterrichtsstunden, die in drei Wochenendseminaren vermittelt werden. Organisiert und durchgeführt wird die kostenlose Ausbildung von der Stadt Oldenburg. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist ebenfalls Teil des Kurses. Die Ausbildung findet an drei Wochenenden statt, vom 10. bis 12. März, vom 31. März bis 2. April und am 6. und 7. Mai. 

Die Jugendleiter-Ausbildung umfasst unter anderem Themen wie rechtliche Grundlagen, die gesellschaftliche Situationen von Kindern und Jugendlichen, Persönlichkeitsentwicklung, Gruppenpädagogik und Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang berechtigt zum Erwerb der Jugendleiter/in-Card (JuLeiCa). Erwartet wird von den Teilnehmenden Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 16 Jahren. Aufgabenbereiche nach dem erfolgreichen Abschluss der Jugendleiterausbildung sind unter anderem die Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen im Rahmen der Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg sowie die Begleitung von Aktionen im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung. 
 
Weitere Informationen gibt es bei Britta Unfried im Kinder- und Jugendbüro unter der Telefonnummer 0441 235-3176 oder -3690 sowie per E-Mail an britta.unfried@stadt-oldenburg.de. Alle Informationen sind auch im Internet unter www.oldenburg.de, Angebote für Kinder und Jugendliche, zu finden.
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NABU-Kindergruppe WildKids nimmt wieder Kinder auf

11.01.2017 09:45 Uhr

Naturerlebnis und praktischer Naturschutz für 7- bis 11-jährige Kinder

Die NABU-Kindergruppe WildKids nimmt wieder Kinder zwischen 7 und 11 Jahren auf. Die Kinder werden an die Natur herangeführt, um heimische Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen kennen zu lernen und setzen unter Anleitung praktischen Naturschutz um, von der Nistkastenbetreuung im Naturgarten der Umweltstiftung Weser-Ems am Marschweg bis zu Insektenhotels und Vogelzählung. Interessierte Eltern können sich beim NABU unter Tel. 0441 - 25600 melden. 
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Tage der offenen Tür in den städtischen Krippen und Kindergärten

11.01.2017 09:40 Uhr
Noch bis zum 31. Januar läuft der Anmeldezeitraum für die Oldenburger Kindertagesstätten in städtischer und freier Trägerschaft. Die Anmeldungen für die Krippen und Kindergärten zum neuen Kindertagesstättenjahr ab 1. August erfolgen online unter oldenburg.betreuungsboerse.net. Anmeldungen für die Horte nehmen die Einrichtungen direkt entgegen. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, die Einrichtungen vorab zu besichtigen. Die Besichtigungstermine sind online unter oldenburg.betreuungsboerse.net unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es ebenfalls online sowie persönlich oder telefonisch im Servicebüro Kindertagesbetreuung des Amtes für Jugend und Familie, Bergstraße 25, unter Telefon 0441 235-3736 oder -3739.

Die Krippen und Kindergärten in städtischer Trägerschaft bieten folgende Informationstage an:

  • Kita Kennedystraße 55 (Kindergarten, Telefon 0441 593498): Freitag, 13. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Harreweg 119 (Kindergarten, Telefon 0441 486464): Freitag, 13. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Kurlandallee 6 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 33908): Samstag, 14. Januar, 10 bis 12 Uhr
  • Kita Dietrichsfeld, Alexanderstraße 300 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 63132): Samstag, 14. Januar, 14 bis 17 Uhr
  • Kita Cloppenburger Straße 73b (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 9603930): nur für Krippenplätze: Montag, 16. Januar, 15.30 Uhr
  • Krippe Hafenbande, Maastrichter Straße 31 (Krippe, Telefon 0441 2353895): Montag, 16. Januar, 16 bis 17 Uhr
  • Krippe Achtermöhlen 30 (Krippe, Telefon 0441 99877107): Freitag, 20. Januar, 15.30 bis 17.30 Uhr
  • Krippe Liliput, Donarstraße 27 (Krippe, Telefon 0441 2354412): Samstag, 21. Januar, 9.30 bis 12.30 Uhr
  • Kita Eschenplatz (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 5949520): nur für Krippenplätze: Samstag, 21. Januar, 11 bis 14 Uhr
  • Kita Ernst-Löwenstein-Straße 56 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 3990482): Termine nach telefonischer Vereinbarung
  • Kita Sperberweg 30 (Krippe und Kindergarten, Telefon 0441 486401): Termine nach telefonischer Vereinbarung
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Bücherzwerge, Bilderbuchkino und Kamishibai

05.01.2017 09:25 Uhr

Veranstaltungen für Kinder in der Stadtteilbibliothek

Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, bietet von Januar bis März 2017 folgende kostenfreie Veranstaltungen für Kinder an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei den „Bücherzwergen“ für zwei- bis dreijährige Kinder erzählt Rouven Huwald eine kurze Geschichte. Dazu wird gesungen, geklatscht oder gespielt. Die Bücherzwerge finden jeweils mittwochs um 10 Uhr und um 15.30 Uhr am 18. Januar, 15. Februar und 22. März statt. 

Beim „Bilderbuchkino“ für Kinder ab vier Jahren werden die Bilder einer Geschichte auf eine Leinwand projiziert und dazu vorgelesen. Im Anschluss gibt es eine kleine Bastel- oder Malaktion. Das Bilderbuchkino wird jeweils mittwochs, am 1. Februar und 1. März um 15.30 Uhr angeboten. 

Beim „Kamishibai“ (Japanisch für „Papiertheater“) für Kinder von drei bis sechs Jahren werden Bildkarten gezeigt und die Geschichte dazu erzählt. Danach wird eine kleine Bastelaktion angeboten. Die Termine sind jeweils montags am 30. Januar, 27. Februar und 27. März um 15.30 Uhr.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Kinder-Kino ab 6. Januar auf dem Abenteuerspielplatz

05.01.2017 09:13 Uhr
Der Abenteuerspielplatz lädt ab Freitag, 6. Januar, wieder zum Kinder-Kino ein. Beginn der Filme ist jeweils um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei, und es gibt Popcorn. Die Filme richten sich an Kinder von 6 bis 13 Jahren. Eingeplant sind jeweils auch eine Einführung und ein Nachgespräch. Plätze können telefonisch beim Abenteuerspielplatz unter 0441 592171 reserviert werden und müssen jeweils bis 10 Minuten vor Beginn geltend gemacht werden.

Von Januar bis März zeigt der Abenteuerspielplatz folgende Kinder-Kinofilme zu verschiedenen Themen:

Freitag, 6. Januar: Starke Kinder
Es läuft die Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe um ein fröhliches, freches Mädchen, das gemeinsam mit ihren vielen Freunden ein großes Abenteuer von Freundschaft, Tierliebe, Mut und Zusammenhalt erlebt.

Freitag, 20. Januar: Pferdefilm
Gezeigt wird die Geschichte eines Mädchens, dem es erst mit der Hilfe eines pferdeerfahrenen Flüchtlingskindes gelingt, das Vertrauen eines verstörten Pferdes zu gewinnen.

Freitag, 3. Februar: Animationsfilm 
Gezeigt wird Disneys Oscar-prämierter Animationsfilm über ein elfjähriges Mädchen, dessen Emotionen in ihrem Kopf ein spaßiges Eigenleben entwickeln.

Freitag, 17. Februar: Fußball-Kids
Gezeigt wird der sechste Teil der beliebten Kinderfilm-Reihe um fußballverrückte Kids und einen legendären Bolzplatz.

Freitag, 3. März: Der besondere Tierfilm
Es läuft die Geschichte eines Jungen, der ein Adlerjunges aufzieht. So kommt es zu einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die auf eine harte Probe gestellt wird.

Freitag, 17. März: Animationsfilm
Es läuft der zweite Teil von Clownfisch-Vater und -Sohn, die sich gemeinsam mit der vergesslichen Doktorfisch-Dame auf eine Reise voller Gefahren und Abenteuer begeben.

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Anmeldungen für Krippen und Kitas für das Kindertagesstättenjahr 2017/18

30.12.2016 12:05 Uhr
Eltern, die ihre Kinder für das im August 2017 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können das vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2017 online über die Seite Wegweiser Kindertagesbetreuung der Stadt Oldenburg tun unter: oldenburg.betreuungsboerse.net. Eltern, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, können sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung melden.

Die Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Erst am 1. Februar werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche.

Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen kann, können Eltern ihr Kind ab dem 16. März erneut für bis zu drei Einrichtungen online anmelden. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch aktuell freie Plätze angezeigt. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen.

Die Kitas entscheiden nach individuellen Kriterien (wie zum Beispiel Alter des Kindes/Rechtsanspruch, das Kind besucht bereits die Einrichtung oder ein Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung), welches Kind aufgenommen werden kann. Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich auch möglich, ausgenommen im Zeitraum vom 1. Januar bis 15. März. 

Auf der oben genannten Seite werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können. 

Weitere Informationen zum Thema Kindertagesstätten gibt es im 
Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, bei Petra Bröffel-Hempen, Zimmer 119, Telefon 0441 235-3739 oder Sigrid Ziethe und Anke Keller, Zimmer 116, Telefon 0441 235-3736. Geöffnet hat das Servicebüro Kindertagesbetreuung montags, dienstags, donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs ist das Servicebüro geschlossen.

Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.
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Oscars und die 70er-Jahre

22.12.2016 23:47 Uhr
von Carsten Lienemann

War es jetzt die 16. Verleihung des Oldenburg-Oscars oder schon die 17.? So ganz sicher waren sich Gina Schumm, Dettmar Koch und Jörg Kowollik vom Verein Jugendkulturarbeit da nicht. Sicher ist aber, dass die »Europäischen Freiwilligen« und »FSJler«, die die Feier in jedem Jahr organisieren, immer wieder für eine Überraschung gut sind.

Die 70er-Jahre waren an diesem 21. Dezember 2016 das Motto, dementsprechend waren bunte Haare, Afro-Look und schrille Klamotten zu sehen. Traditionell zeigen die Kinder- und Jugendtheater eine speziell für diesen Abend einstudierte Szene, bevor sie Oscars austauschen. Gegen halb fünf begann das Kooperative Kindertheater Ohmstede (KaKaO), eine ganz neue Sicht auf Weihnachten zu präsentieren: Gott bittet Schnuller- und Zahnfee, Wetterhexe, Zauberer und Wichtel, eine Geburtstagsfeier für seinen Sohn auszurichten. Alle Angesprochenen haben ganz unterschiedliche Vorstellungen, was dafür gebraucht wird und was nicht. Am Ende stellen sie fest, dass es zusammen am besten geht: »Happy Birthday, lieber Jesus«.

Das Kreyenbrücker Kindertheater PAEPP behandelte Weihnachtsstress und die dazu gehörenden Bräuche, und das mit stark zusammengeschrumpfter Besetzung. Das Kindertheater Bloherfelde (KTB) war bis auf einen Spieler leider nicht vertreten.

Nicht mehr mit einer Fortsetzung des »Weihnachtsmann-Man«, sondern mit der neuen Geschichte über Verlust und Wiederfinden des »Herzens der Liebe« wartete das Jugendtheater Rollentausch auf. Das Kurlandtheater zeigte auf die lokale Perspektive verschoben, wie schnell sich Hass und Feindschaft geschürt werden können, während der Jugendclub in der Kulturetage gewissermaßen das Gegenteil vorführte, nämlich Völkerverständigung durch gemeinsames Tanzen. Auch das Jugendtheater Bloherfelde war da, wenn auch stark dezimiert, und hatte deswegen auch keine Vorführung mitgebracht.

Bevor der Abend in den inoffiziellen Teil überging, gab es noch ein paar Hinweise auf anstehende Termine. Das Kurlandtheater spielt bereits am 7. und 8. Januar »Meine Mutter schwebt« (Beginn 19:00 Uhr im Internationalen Jugendprojektehaus), und am 13. Januar beginnt an gleicher Stelle eine Anne-Frank-Ausstellung, die bis zum 5. Februar zu sehen sein wird.

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Alle Kitaverträge nunmehr unter Dach und Fach

10.12.2016 21:15 Uhr

Evangelische und katholische Kirche unterschreiben die neuen Betreiberverträge mit der Stadt Oldenburg

Die vom Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg entwickelten und mit den freien Trägern der Kindertagesstätten abgestimmten Betreiberverträge werden auch von den beiden Kirchen unterschrieben. „Damit ist eine langfristige Finanzierung der Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft sichergestellt“, freut sich die zuständige Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, Dagmar Sachse. Nachdem der Jugendhilfeausschuss und der Rat der Stadt Oldenburg die neue Finanzierungsrichtlinie im Dezember 2015 beschlossen hatte, wurden in mehreren Gesprächen die Details der Finanzierung von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft geprüft. In einer Anlage zum Vertrag wurden Konkretisierungen in sprachlicher Form übereinstimmend geregelt, die dazu führten, dass beide Kirchen dem Vertragsentwurf nunmehr zustimmen konnten.

Die Kindertagesstätten stellen für den Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Michael Kählke, eines der größten und wichtigsten Arbeitsfelder der evangelischen Kirche dar. Die Synode der oldenburgischen Kirche habe aktuell trotz rückläufiger Einnahmen die jährlichen kirchlichen Zuschüsse für die Kindertagesstättenarbeit auf 5,3 Millionen Euro erhöht. Die Herausforderungen an Mitarbeitende und Träger seien zunehmend gewachsen. Umso erfreulicher sei es aus Sicht der evangelischen Kirchengemeinden, dass die Stadt Oldenburg diesen Herausforderungen in einem Dialog auf Augenhöhe mit den freien Trägern begegne, so Kählke.

Die neue Förderrichtlinie beinhaltet für die freien Träger die Möglichkeit Pauschalen zu erhalten, um damit flexibel auf die sich verändernden Bedarfe der Kindertagesbetreuung reagieren zu können. Darüber hinaus vermindert dies den Verwaltungsaufwand bei den freien Trägern und der Stadt. Die Betreiberverträge gelten ab dem 1. Januar 2016 und geben damit den beiden Kirchen auch rückwirkend finanzielle Sicherheit. Alle anderen freien Träger der Kindertagesstätten hatten die Betreiberverträge bereits unterzeichnet. 

Die Stadt Oldenburg stellt den freien Trägern im Jahr 2017 über die neuen Verträge insgesamt circa 32,4 Millionen Euro für die Kindertagesstätten zur Verfügung. 

An der Unterzeichnung der Betreiberverträge am Freitag, 9. Dezember, im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Hundsmühlerstraße 111, haben teilgenommen: Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Dr. Frank Lammerding für die Stadt Oldenburg, Christian Fischer für die Katholische Kirche sowie Vertreterinnen und Vertreter der fünf Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden im Oldenburger Stadtgebiet und der Leiter der Gemeinsamen Kirchenverwaltung, Michael Kählke, für die evangelische Kirche.
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»Kleine Wünsche« suchen wieder Wunschpaten

24.11.2016 21:52 Uhr

Weihnachtsaktion von Johanniter und Oldenburger Jugendamt ist angelaufen

Mit »kleinen Wünschen« große Freude bereiten will wieder die Johanniter-Unfall-Hilfe. Wie bereits in den vergangenen Jahren starten die Johanniter in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Oldenburg die Aktion »Kleine Wünsche«, um Kindern aus sozial schwachen Familien das Weihnachtsfest zu verschönern. In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Oldenburg (ASD) die Wunschzettel in ausgesuchte Familien gebracht. Dort füllten die Kinder die Zettel aus und gaben sie wieder zurück. Der ASD bringt sie dann zu den Johannitern, die für die Wünsche so genannte Wunschpaten suchen. »Die ersten 500 Wunschzettel haben uns bereits erreicht«, erzählt Frank Komrowski, Leiter des Servicecenters der Johanniter in Oldenburg. Wunschpaten können sich dort jetzt ihren Wunschzettel abholen oder sich zuschicken lassen. »Wunschpate kann jeder werden, der einem Kind zum Weihnachten eine Freude machen möchte, dem es nicht so gut geht«, sagt Anke Siemers, Organisatorin der Aktion »Kleine Wünsche«. 

Das Servicecenter der Johanniter-Unfall-Hilfe an der Bloherfelder Straße 175 ist rund um die Uhr, sieben Tag in der Woche besetzt und telefonisch erreichbar unter 0441 971900 oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800 0019214. Dort können auch die gekauften und weihnachtlich verpackten Geschenke wieder abgegeben werden. Die Johanniter übergeben anschließend die Geschenke dem Jugendamt, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie dem Kind bringen. Im vergangenen Jahr konnten 594 Wünsche im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro erfüllt werden. Der Wert der einzelnen Geschenke beträgt höchstens 15 Euro. 

Wie in den vergangenen Jahren stellen die Johanniter die Aktion auch wieder öffentlich vor. Am Freitag, 25. November, sind sie mit ihrem Wunschzettel-Stand von 10:00 bis 18:00 Uhr im famila Einkaufsland Wechloy, am nächsten Tag, Samstag, 26. November, von 8:30 bis 20:30 Uhr in den Schlosshöfen Oldenburg. »Das besondere an den ‚Kleinen Wünschen' ist, dass die Wunschpaten nicht einfach Geld auf den Tisch legen, sondern dass sie selber losgehen und den ganz persönlichen Wunsch eines ganz bestimmten Kindes aus Oldenburg erfüllen«, erklärt Anke Siemers den Erfolg der Aktion. Angst, dass es leer ausgeht, muss kein Kind haben. »Wir kopieren alle Wunschzettel. Wenn einer nicht zurück kommt, besorgen wir das Geschenk«, sagt Siemers. Auch Firmen übernehmen wieder zahlreiche Wünsche. Infos gibt es auch unter www.kleine-wuensche.de.
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Weihnachtliche Überraschungen auf den Kinderseiten

24.11.2016 21:47 Uhr

Großer Online-Adventskalender auf www.kinder.oldenburg.de

Lange dauert es nicht mehr und es ist schon wieder Weihnachten. Um den Kindern die Zeit des Wartens zu verkürzen, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Online-Adventskalender auf www.kinder.oldenburg.de. Im prall gefüllten Kalender gibt es ab dem 1. Dezember jeden Tag eine neue Überraschung: leckere Rezepte, weihnachtliche Bastelideen und Gedichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr – und hinter drei Türchen verbergen sich sogar Gewinnspiele. 

Ein Dank gilt wie in den vorigen Jahren den Unterstützern, die die kostenfreie Bereitstellung der Materialien und der Gewinnspielpreise ermöglicht haben. Und für kleine Schlingel gilt: Die Türchen öffnen sich wirklich nur Tag für Tag. Es lohnt sich also, jeden Tag auf den städtischen Kinderseiten vorbeizuschauen. 
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Feriensprachcamp in der Kita Sperberweg

17.11.2016 14:59 Uhr
von Carsten Lienemann

Eine ganz besondere Woche erlebten 31 Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte Sperberweg. Vom 4. bis zum 8. Oktober nahmen die Kinder mit arabischen, kurdischen, russischen und deutschen Wurzeln an einem Feriensprachcamp teil. In nur vier Tagen erarbeiteten sie sich die Geschichte von Fani, einem bunten Vogel aus dem Land Fantasia, der von einem Sturm in ein anderes Land verweht wird, in dem er niemanden kennt und dessen Sprache er nicht spricht.
Angeleitet von Rita Meiners (Musikschule der Stadt Oldenburg) und Christian Jakober (Global Music Player e. V.) lernten die Kinder Lieder in verschiedenen Sprachen, spielten Instrumente, bastelten Requisiten und übten Tänze ein. Großartige Unterstützung leistete dabei Lava Murad, die gerade ein Praktikum in der Kita absolvierte. Am Freitag schließlich zeigten alle das rund 30 Minuten lange Stück den anderen Kindern der Kita. Der krönende Abschluss war aber der Erlebnistag am Sonnabend auf einem Pferdehof in Petersfehn II, zu dem auch Eltern und Geschwister eingeladen waren. 

Es war eine sehr intensive und auch anstrengende Woche, gerade für die Kinder, aber alle hatten viel Spaß, und die Rückmeldungen aus allen Richtungen waren sehr positiv. Die Eltern freuten sich über glückliche Kinder, die Erzieherinnen berichteten, dass auf den Fluren der Kita die gerade gelernten Lieder rauf und runter gesungen wurden.

Auch die Sprachcamp-Leitung ist mehr als zufrieden. »Die Begeisterung der Kinder, vor allem, wenn sie sich in ihrer Mehrsprachigkeit ausdrücken konnten, war für mich das bewegendste Erlebnis in dieser Woche. Wenn Kinder, die die deutsche Sprache kaum verstehen, gespannt dem Theaterstück folgen und begeistert mitsingen, ist die Idee des Projekts voll aufgegegangen! Die Freude über diese Wertschätzung habe ich auch bei den Eltern erlebt«, sagt Rita Meiners.

»Ich fand toll, dass bei den unterschiedlichen Angeboten für alle Kinder etwas dabei war, so dass sich alle einbringen konnten. Dass die verschiedenen Muttersprachen in dem Projekt, in den Liedern und beim Theaterstück einbezogen wurden, war ein Volltreffer! So viele strahlende Augen bei den Kindern und bei den Eltern. Ein tolles Projekt!«, ergänzt Christian Jakober.

Beide sind den Kita-Mitarbeiterinnen und vor allem den mehrsprachigen Elternbegleiterinnen aus dem Projekt »Rucksack« der Sprachförderstelle der Stadt Oldenburg dankbar für ihre Unterstützung. »Ohne sie hätte das Projekt nicht geklappt«, ist sich Rita Meiners sicher.

Rundum zufrieden ist auch Kita-Leiter Ulrich Habichtsberg. »Die Wirkung auf die Kinder ist sehr positiv. Es wäre gut, wenn wir dieses Projekt in Zukunft regelmäßig durchführen könnten.«

Finanziert wurde das Projekt von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der Klosterkammer Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
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Feierliche Einweihung im Stadtteiltreff Kreyenbrück

31.10.2016 21:25 Uhr

Sitzbänke des Projekts »Jugend stärken im Quartier« sind fertiggestellt

Am Freitag, 28. Oktober, übergaben die jugendlichen Künstler_innen ihre Werke an den Stadtteiltreff Kreyenbrück: zwei steinerne, mit zahllosen Mosaiksteinen verzierte Sitzbänke. Aus diesem Anlass veranstaltete der Stadtteiltreff eine kleine Feier, zu der alle Bewohner_innen eingeladen waren.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff Kreyenbrück und unter Anleitung des syrischen Künstlers Rodi Khalil bauten Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück, der Oberschule Osternburg und der Schule am Bürgerbusch eine Sitzgelegenheit für die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Stadtsüden. Die Schüler_innen hatten Vorschläge dazu gezeichnet, aus denen die Bewohner_innen dann ihren Favoriten auswählten.

Das Projekt »Jugend stärken im Quartier« ist beim Team Wendehafen der Stadt Oldenburg angesiedelt und wird aus dem europäischen Sozialfonds finanziert. Ziel des Projektes ist, Jugendliche wieder für das Lernen zu motivieren, indem sie neue Fähigkeiten und Erfahrungen sammeln und aktiv an der Aufwertung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes beteiligt werden. Zwei Studentinnen der Carl von Ossietzky Universität begleiteten das Projekt.
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10 Jahre Trauerland e. V. in Oldenburg

28.09.2016 16:50 Uhr
Mit einer feierlichen Geburtstagsmatinee, zu der zahlreiche Gratulant_innen, Unterstützer_innen und natürlich auch fast alle Mitarbeiter_innen gekommen waren, beging Trauerland e. V. am 25. September in der Exerzierhalle das zehnjährige Bestehen seines Oldenburger Standortes.

»Kinder trauern anders«, diese Erfahrung hat sicher jeder schon gemacht. Ihnen die Zeit und den Raum zu geben, auf ihre Weise mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen umzugehen, war das Anliegen der Bremer Vereinsgründerin Beate Alefeld-Gerges. Bald zeigte sich, dass es auch im Einzugsgebiet Oldenburgs Bedarf gibt, und so wurde 2006 der Oldenburger Standort eröffnet. 

Dessen Entwicklung führten die beiden Moderatorinnen Hille Ballin und Carolin de Witt – die bekanntesten Gesichter von Trauerland Oldenburg – dem Publikum eindrucksvoll vor Augen, als sie alle für den Verein Tätigen auf die Bühne baten. »Mit dieser Veranstaltung wollten wir uns nicht zuletzt bei allen ganz herzlich bedanken, die für uns engagierte Arbeit leisten«, sagt Hille Ballin. 

Eingerahmt wurde die Veranstaltung in Grußworte und Ansprachen von Staatstheater-Generalintendant Christian Firmbach, MdB Stephan Albani, dem Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft Thomas Kossendey, der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg Germaid Eilers-Dörfler und Antje Möhrmann vom Trauerland-Vereinsrat, die sich alle auf die eine oder andere Weise für Trauerland e. V. engagieren, und musikalisch begleitet vom KlangHelden Jugendchor unter der Leitung von Thomas Honickel.

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Weltkindertag mit Kinderrechte-Rallye

20.09.2016 10:48 Uhr
von Carsten Lienemann

Zum ersten Mal seit Beginn der Spielfeste zum Weltkindertag gab es am 18. September auf dem Rathausmarkt und dem Schlossplatz auch eine große Aktion zu Kinderrechten. Der Präventionsrat Oldenburg und der Stadtjugendring veranstalteten gemeinsam eine Kinderrechte-Rallye, bei der eine ganze Reihe anderer Austeller beteiligt waren. Hanna Folkens und Marie Kirchner vom Stadtjugendring hatten Aufgaben und Laufkarte entwickelt, die anderen Aussteller gebeten, Stationen zur Verfügung zu stellen sowie Informationsmaterial und Poster rund um Kinderrechte besorgt. 

Der Andrang war groß, insgesamt 60 Kinder haben die Rallye von Anfang bis Ende durchlaufen und nach eigenen Angaben viel dabei gelernt. Ganz-oldenburg.de hat zwei Mädchen auf ihrem Weg begleitet.

Am Stand des Präventionsrates haben Charlotte und Emilia gerade ihre Laufkarten für die Kinderrechte-Rallye erhalten. Schnell erklärt ihnen Marie Kirchner noch, woran sie die Stationen erkennen, und dann geht es los. 

Beim Stand der Montessori-Schule halten die beiden Mädchen das erste Mal. Hier müssen erst einmal warten, bevor die Rechenaufgaben lösen können, denn hier hat sich ein kleiner Stau gebildet. Die Aufgaben lösen sie spielend. Jedes Ergebnis steht für einen Buchstaben, zusammen ergeben sie das erste Lösungswort: Bildung.

Und weiter geht’s. Bei der Evangelischen Familienbildungsstätte müssen sie einen Satz aus verdrehten Wörtern vorlesen: »Knider hbaen das Rchet, gsuend zu lbeen«. Beiden ist klar, hier geht es um Gesundheit. 

Die dritte Station ist der Info-Tisch von Unicef. Was haben die abgebildeten Kinder gemeinsam? Klar, allen geht es offenbar gut, weil kein Kind ausgeschlossen werden darf.

Beim Kinderschutzbund wird es ein bisschen kniffelig. Was dürfen Eltern, was dürfen sie nicht? Nicht ganz einfach zu erraten, dass es hier um das Recht auf elterliche Fürsorge geht.

Zurück zum Ausgangspunkt, dort sind die letzten beiden Stationen. Aber da fehlt doch noch eine. Ja, bei der AWO ist auch ein Rätsel zu lösen, hier müssen mindestens drei Wörter zum Thema Privatsphäre gefunden werden. »Post«, »Handy«, »Zimmer« entdecken Emilia und Charlotte recht bald. 

Jetzt noch zum Stadtjugendring, wo die beiden letzten Aufgaben anstehen. Thema ist zum einen das Recht auf Freizeit, die beiden Mädchen sollen ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen pantomimisch darstellen. Und schließlich noch etwas zu Meinungsäußerung und Beteiligung: Wenn ich König/Königin von Deutschland wäre, dann ... »Geld verteilen«, schreibt Emilia. Eine schöne Idee.

Hattet ihr vorher schon etwas von Kinderrechten gehört? Ja. Zum Beispiel, dass Eltern Kinder nicht in der Ecke liegen lassen und sagen können: »Jetzt will ich dich nicht mehr haben.« Habt ihr denn etwas neues erfahren bei dieser Rallye, was ihr noch nicht wusstet? Ja, dass man Kinder respektieren sollte, ihre Privatsphäre. Dass Kinder ihre eigenen Sachen haben, die vielleicht nicht alle Leute sehen sollen. Und dass man Kinder, die z. B. gelähmt sind, nicht ausschließen darf.

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Jugend musiziert: Oldenburger Musikschüler beim Bundeswettbewerb

19.03.2016 12:00 Uhr



 Die Musikschülerinnen und Musikschüler aus Oldenburg und der Region haben beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Hannover vom 10. bis 13. März insgesamt 18 erste Preise geholt. Neben einer Teilnehmerin aus Wilhelmshaven, einer Teilnehmerin aus dem Landkreis Friesland und zwei Teilnehmern aus dem Landkreis Ammerland kommen alle anderen Preisträgerinnen und Preisträger aus der Stadt Oldenburg. Zwölf von ihnen werden nun auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ antreten, der in diesem Jahr vom 12. bis 19. Mai in Kassel stattfindet. 

Die Region Oldenburg ist damit stark vertreten, wenn sich die besten Nachwuchsmusikerinnen und Musiker aus der ganzen Bundesrepublik messen. „Ich freue mich sehr über die tollen Bewertungen für die Schülerinnen und Schüler aus unserer Region“, betont Holger Denckmann, Vorsitzender des Regionalverbandes „Jugend musiziert“ und Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg. „Ich hatte das Glück, mir viele Wertungsvorspiele anhören zu dürfen und ich bin schlicht beeindruckt von der Professionalität, mit der auch schon sehr junge Kinder auftreten, aber auch vom konzentrierten Interesse der Kinder und Jugendlichen an Wertungsvorspielen anderer.“
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Ferienpass 2016: Gemeinsam für Kinder und Jugendliche in Oldenburg

10.02.2016 07:00 Uhr

Weitere Veranstaltungen bis 4. März anmelden

Vereine, Initiativen oder Unternehmen, die im Rahmen des Ferienpasses in diesem Jahr Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen durchführen möchten, haben noch bis Freitag, 4. März, die Möglichkeit, dem Ferienpassteam ihre Aktion mitzuteilen. Der Sommer, und somit auch die großen Ferien, sind zwar noch in weiter Ferne, aber die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren, um den Schülerinnen und Schülern möglichst vielfältige Angebote machen zu können.

Seit 41 Jahren bietet der Ferienpass inzwischen auf über 230 Seiten mehr als 500 Aktionen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren gegen aufkommende Langeweile in den Sommerferien an. All diese Angebote führt das Ferienpassteam aber nicht alleine durch: Hierbei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Hilfe von Vereinen und Verbänden, Firmen oder Einzelpersonen angewiesen. Im letzten Jahr haben sie mit 140 Anbietern zusammengearbeitet; in diesem Jahr sollen es möglichst noch einmal mehr werden.

Nicht zuletzt trägt auch die finanzielle Unterstützung langjähriger Förderer wesentlich zum Gelingen der Ferienpassaktion bei. Um die Angebote für Kinder und Jugendlichen in den Ferien noch weiter auszubauen und vielfältiger gestalten zu können, freut sich das Ferienpassteam auch jederzeit über neue Sponsoren.

Von Betriebsbesichtigungen über Kreativangebote, sportliche Aktivitäten, Ausflüge oder Musik – wer etwas anbieten oder den Ferienpass finanziell unterstützen möchte, kann sich beim Team des Ferienpasses in der von-Finckh-Straße 1 melden, telefonisch unter 0441 235-3170 oder per E-Mail an ferienpass@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/ferienpass.
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ProWin spendet 2.500 Euro für Mentoren

13.01.2016 08:55 Uhr

Kinderschutz-Zentrums-Projekt „Balu und Du“ stellt Grundschulkindern Freund zur Seite

von Frerk Hinrichs

ProWin spendet 2.500 Euro für Mentoren Kinderschutz-Zentrums-Projekt „Balu und Du“ stellt Grundschulkindern Freund zur Seite Oldenburg, 12.01.2016 – Ein ChariTeam des Direktvermarkter ProWin hat jetzt 2.500 Euro an das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg übergeben. Die sechs Frauen Anke Espelage, Ronja Vienerius, Stefanie Nieland, Barbara Fredeweß, Claudia Padeken und Sandra Muthorst hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um insgesamt 10.000 Euro für benachteiligte Kinder im Oldenburger Land und Bremen ausgeben zu können. ProWin-Chef Ingolf Winter hatte seine Vermarktungsteams in einem Wohltätigkeitswettbewerb zu Höchstleistungen aufgefordert und den Bestplatzierten die Möglichkeit gegeben, den Zweck der Spenden selbst zu bestimmen. Das ChariTeam um Anke Espelage hat sich bewusst dafür entschieden, das Projekt „Balu und Du“ des Kinderschutz-Zentrum Oldenburg zu fördern.

In dem Projekt werden Studierende als Begleiter für Grundschulkinder vermittelt. Der erwachsene Balu trifft sich während des Projektjahres einmal wöchentlich mit seinem Mogli. Gemeinsam planen und unternehmen die beiden etwas. Das fördert die Entwicklung der Kinder, die oft aus herausfordernden Lebensumständen kommen. Vom Spielplatz bis zum Kino, vom Schwimmbad bis zum Museum, die Liste der Möglichkeiten ist lang. Die Grundschulkinder bekommen in sicherer Begleitung viele neue Anregungen für ihr weiteres Leben. Oft entstehen dabei Freundschaften, die über die Projektzeit hinaus Bestand haben. Den ehrenamtlich arbeitenden Studierenden bietet das Kinderschutz-Zentrum regelmäßige Begleitung und Reflektionsmöglichkeit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die positiven Auswirkungen des Projekts Balu und Du. 
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Offene Türen bei Diakonie-Kitas und Krippen

12.01.2016 09:08 Uhr
von Frerk Hinrichs

Philosophenweg
Die Diakonie-Kindertagesstätte am Philosophenweg lädt am Mittwoch, 13.01.2016 von 15.00 bis 17.00 Uhr zum Schnuppern ein. Die Krippe am Philosophenweg können sich Eltern am Donnerstag, 14.01.2016 von 15.00 bis 17.00 Uhr ansehen. Eltern, die einen Integrationsplatz suchen, lassen sich von Einrichtungsleiterin Astrid Brundiers beraten. Für den heilpädagogischen Bereich antwortet Christina Rosenhöfel. Auffälligster Unterschied zu Regelgruppen: Integrative und heilpädagogische Gruppen in den Diakonie-Kindertagesstätten sind kleiner, damit die einzelnen Kinder besser gefördert werden können. Mehr Info unter www.kita-philosophenweg.de

Nadorster Straße
Die neue Diakonie-Krippe „Kleine Entdecker“ an der Nadorster Straße 155 können sich Eltern am Freitag, den 15.01.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr ansehen.

Gorch-Fock-Straße
In der neuen DiKiTa an der Gorch-Fock-Straße werden viele Kindergartenplätze frei, weil die Kinder zur Schule gehen. Kinder aus der Krippe und dem Stadtteil haben guten Chancen auf einen Platz, erläutert Einrichtungsleiterin Nicole Eilers. Am 21. Januar 2016 können sich Eltern mit ihren Kindern von 15.30 bis 18.00 Uhr in der DiKiTa umschauen. Vorab stehen Informationen und Konzept auf der Internetseite www.dikita-gorchfock.de zur Verfügung.

Birkhuhnweg
In der Diakonie-Kindertagesstätte am Birkhuhnweg können praktisch nur Krippenplätze neu besetzt werden. Die Krippe öffnet ihre Türen am 22.01.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Wie alle Krippen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet nehmen auch die Diakonischen Einrichtungen am Online-Anmeldeverfahren teil. Gerne beantworten Einrichtungsleitungen Besuchern auch Fragen, die im Zusammenhang mit dem Onlineverfahren entstehen können. Bis zum 31. Januar 2016 muss die Anmeldung zum kommenden Kindergartenjahr unter http://oldenburg.betreuungsboerse.net bei der Stadt Oldenburg eingegeben sein.
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