Rubrik Jugend
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Innenstadt
22.11.2022, 18:57 Uhr
25.000 Bücherfans auf Messe und Veranstaltungen
Großes Lesefest rund um Comics und Graphic Novels – Rekord-Anmeldungen von Kitas und Schulen für Rahmenprogramm
Das war „Mehr als krach & bumm!“: Die Stadt und die Universität Oldenburg blicken auf elf KIBUM-Tage zurück, in denen die Comics und Graphic Novels im Mittelpunkt standen. Kurz vor Ende der 48. Kinder- und Jugendbuchmesse ziehen die beiden Veranstalter eine erfolgreiche Bilanz: „Die erste Live-KIBUM nach der Corona-Zeit hat wieder eindrucksvoll gezeigt, wieviel Spaß Leseförderung machen kann! Comicautor und Schirmherr Jeff Kinney sorgte für eine fulminante Eröffnung mit fast 500 Kindern und Jugendlichen – die perfekte Einstimmung auf elf erfolgreiche KIBUM-Tage. Insgesamt sind wir hochzufrieden mit der Resonanz, und sehr froh, die KIBUM wieder in vollem Umfang und Präsenz anbieten zu können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder ergänzt: „Eine ‚bildgewaltige‘ KIBUM geht zu Ende – mit zahllosen Comics und Graphic Novels zum Schmökern, vielen wieder bestens besuchten Präsenz-Veranstaltungen und einem quirligen Messebetrieb. Die Freude darüber war mit den Händen greifbar. Viele Größen der Comic- und Kinderliteratur-Szene waren persönlich vor Ort oder mit ihren Werken dabei. Sie haben einmal mehr Kinder für Bücher begeistert und sie in ihrer Freude am Lesen bestärkt. Das war KIBUM im allerbesten Sinne!“

Circa 25.000 Besucherinnen und Besucher kamen in diesem Jahr zur Buchmesse und deren Veranstaltungen – darunter Lesungen für Schulen und Kitas, beliebte Autorinnen und Autoren im Gespräch und eine Tagung für Fachkräfte. Begleitend gab und gibt es jederzeit zugängliche Online-Formate, die noch bis Mitte 2023 verfügbar sein werden, sowie eine tägliche Begleitung der KIBUM auf den Social-Media-Kanälen der Stadtbibliothek Oldenburg – auch diese wurde begeistert aufgenommen.

Ein neuer Rekord ist bei den Anmeldungen von Kitas und Schulen für das Rahmenprogramm zu verzeichnen: 10.836 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden gezählt – so viele wie nie zuvor! Das Einzugsgebiet erstreckte sich von Emden bis Bremen und von Nordenham bis Quakenbrück. 68 Prozent der angemeldeten Gruppen kamen aus Oldenburg, 32 Prozent aus dem Umland. Sich selbst so bezeichnende „KIBUM-Touristen“ kamen zum Beispiel aus Hannover und Osnabrück für ein ganzes KIBUM-Wochenende.

Die Freude der Veranstalter, wieder zur Präsenz-KIBUM einladen zu können, wurde von allen Beteiligten geteilt – von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften ebenso wie von Autorinnen und Autoren: Schirmherr Jeff Kinney betonte: „Ich habe mich geehrt gefühlt, bei der Eröffnung dabei zu sein und bin sehr gern Teil von Veranstaltungen, die das Lesen so feiern wie die KIBUM.“ Zudem befand Comicautor und -illustrator Flix: „Die KIBUM ist das schönste Kinderbuchfestival der Republik!“, und Comiczeichner Mawil resümierte: „Die Organisation ist leidenschaftlich, die Technik professionell, die Kinder begeistert und die Eltern gerührt! Was will man mehr?“

2.250 Neuerscheinungen deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur wurden dieses Jahr auf der Messe präsentiert. Das Kulturzentrum PFL verwandelte sich dabei wieder in eine kunterbunte Leselandschaft, die zum Eintauchen in fremde Welten einlud. Während Kinder wie Eltern sich hier in neue Bücher vertieften, besuchten andere KIBUM-Fans in der Kulturetage die Höhepunkte des Veranstaltungsprogramms mit Mawil, Flix, Thilo Krapp, Zapf, Alice Pantermüller und Daniela Kohl. Hier war der Treffpunkt für eingeschworene Comicfans, die teils eine Stunde geduldig Schlange standen für Autogramme und kleine Originalillustrationen in Büchern.

An Fachleute richtete sich die gut besuchte Tagung „Kindheit medial“ der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur. Im Rahmen der Tagung zeigte FAZ-Autor Andreas Platthaus in seinem brillanten Abendvortrag, wie der Weg des Comics aus den US-amerikanischen Zeitungen bis in die Gegenwart verlief. Dass dabei Kinder und Kindheit immer wieder Ausgangspunkte waren und sind – ohne dass sich die Comics immer wirklich an Kinder richteten –, konnte er in seinem historischen Parforceritt nachdrücklich belegen.

Die beiden Veranstalter, Stadt und Universität Oldenburg, bedanken sich ausdrücklich bei den Förderern, ohne deren Unterstützung die KIBUM 2022 in ihrer Qualität und Fülle des Programms nicht möglich gewesen wäre: bei der OLB-Stiftung und der EWE Stiftung als Hauptförderer sowie CEWE.

Die KIBUM-Bücher werden im Anschluss in Lörrach (Baden-Württemberg) gezeigt. Im kommenden Jahr wird die Schweizer Kinder- und Jugendliteratur vom 11. bis zum 21. November 2023 das KIBUM-Thema sein.
18.11.2022, 19:35 Uhr
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2022 für Matthias Kohm und Sara-Christin Richter
Jugendbuch „Ewig braucht doch keiner“ und Illustrationen zu „Annette, Querkus und die wilden Worte“ ausgezeichnet
Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2022 geht in diesem Jahr an eine Illustratorin und einen Autor: Sara-Christin Richter wird für die Illustrationen zu „Annette, Querkus und die wilden Worte“ ausgezeichnet, Matthias Kohm bekommt den Preis für sein Jugendbuchdebüt „Ewig braucht doch keiner“. Richter und Kohm teilen sich damit den mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Preis. Bekanntgegeben wurden die Preisträgerin und der Preisträger am Freitag, 18. November, im festlichen Rahmen im Alten Rathaus von Bürgermeisterin Nicole Piechotta. Der Festakt wurde moderiert von der Journalistin Ziphora Robina und musikalisch begleitet von Melina Röben.

Unter 201 Einsendungen, darunter 79 verlegte Werke und 122 Manuskripte, hatte die Jury zunächst drei Nominierte ausgewählt: Neben Matthias Kohm und Sara-Christin Richter war auch Andreas Brettschneider mit seinem Jugendbuch „Auch junge Leoparden haben Flecken“ nominiert. Letztendlich entschied sich die Jury dazu, den Preis geteilt zu vergeben. „Kreative Werke miteinander zu vergleichen und zu bewerten ist im privaten Moment per Geschmacksfrage einfach und sekundenschnell gelöst, fällt aber aus möglichst objektiver Sicht einer Jury manchmal schwer. Wenn sich die herausragenden und auffällig guten Werke aber noch in unterschiedlichen Genres bewegen, scheint das Urteil einer Gewissensfrage gleichzukommen! Deshalb nehmen wir in diesem Jahr freudig die Möglichkeit war, den Preis geteilt zu verleihen“, erklärt Jurymitglied Markus Lefrançois.

Jurymitglied Markus Lefrançcois begründete die Preisvergabe an die 32-jährige Illustratorin und Puppenbauerin Sara-Christin Richter: „Mit viel Feingefühl wird den Figuren in ‚Annette, Querkus und die wilden Worte‘ ein Eigenleben eingehaucht, sodass die Illustrationen wie Momentaufnahmen aus dem Leben von Annette von Droste-Hülshoff wirken. Zusammen mit durchdachtem Lichteinsatz und Requisiten im Miniaturformat wird in jedem Bild eine Spannung erzeugt.“

Die Preisrede verfasste Cornelia Funke, die allerdings selbst nicht anwesend sein konnte und deren Laudatio von Bürgermeisterin Piechotta vorgetragen wurde. Von Funke stammen die Texte zu „Annette, Querkus und die wilden Worte“, zudem verbrachte Richter einige Zeit bei ihr in Malibu und Italien im Rahmen ihres „Artist in Residence“-Programms. „Saras Figuren, ihre Landschaften und all ihre inneren und äußeren Szenarien üben einen Zauber aus, der mitten ins Herz geht. Man ist zutiefst berührt und weiß sofort, dass man den Blick ihrer Figuren nie vergessen wird. Es kommen Einem viele Begriffe in den Sinn beim Versuch diese Verzauberung zu beschreiben: Poesie ganz sicherlich, aber auch Melancholie, Feinfühligkeit, Tiefe und – immer wieder – Einmaligkeit. Saras künstlerische Stimme ist absolut unverwechselbar“, so Cornelia Funke.

Sara-Christin Richter (geboren 1990 in Leipzig) ist freiberufliche Illustratorin und Puppenbauerin. Seit ihrer Kindheit baut sie Figuren und ist stark vom Puppentheater geprägt. Das Interesse an der Figur in der Kunst hat sie durch ihr Studium der Kunstpädagogik und Kinderbuchillustration in Dresden, New York und Hamburg hinweg begleitet und findet Eingang in ihre Illustrationen.  Für die neue Dauerausstellung des Günter Grass-Hauses in Lübeck baute Richter drei Schlüsselszenen des Romans „Die Blechtrommel“ in Form von Puppendioramen. Seit Oktober 2022 hat sie einen Lehrauftrag für Puppenillustration an der HAW Hamburg.

Wald- und Wasserelf Querkus nimmt die Leserinnen und Leser mit in die wilde Welt der Worte: Auf den Spuren der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff erkunden sie die Landschaft zwischen Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus, ihren Wohnorten im Münsterland. Dabei gibt es magische Wesen und kleine Schätze am Wegesrand zu entdecken, ebenso wie Interessantes über Natur und Alltag zu Nettes Zeit – aber auch, wie sich die Welt seither gewandelt hat.

„Matthias Kohm hat in seinem Debut mit den Mitteln der Selbstironie, scharfer Beobachtungsgabe und einer bestechend komischen Ich-Stimme einen philosophischen, rockigen und zugleich poetischen Coming of Age Roman geschaffen. Ihm gelingt ein Melodram, das mit Charme und hinreißender Komik bezaubert. ‚Ewig braucht keiner‘ ist ein Roman, den wir alle mehr denn je brauchen“, so die Jurorin Christine Paxmann.

Die Preisrede auf „Ewig braucht doch keiner“ hielt die Autorin Cornelia Franz: „‚Ich musste mir die Ausschreibungsbedingungen für diesen Preis noch einmal anschauen, nachdem ich das Buch gelesen hatte, weil ich es nicht so recht glauben konnte: Ein Erstlingswerk wird mit diesem Preis ausgezeichnet. Doch Matthias Kohm schreibt so souverän, so gekonnt und eigen, als hätte er sein Leben lang nichts Anderes gemacht. Die lauten und die leisen Töne, die dramatischen und die gefühlvollen, die findet man in der Geschichte des Tischlerlehrlings Meyer auf sehr besondere Weise wieder.“

Matthias Kohm wurde 1959 in eine Kaufmannsfamilie hinein geboren. Nach dem Abitur wurde er zum Großhandelskaufmann ausgebildet, wechselte aber 1981 sowohl Beruf als auch Lebensmittelpunkt: Er verließ seinen Geburtsort Karlsruhe und zog nach Berlin, wo er an der Universität der Künste Klavier studierte. Sein Leben hat drei Schwerpunkte: Familie (drei Kinder, fünf Enkelkinder), Arbeit (Klavierlehrer an der Musikschule City-West in Berlin) und Schreiben (Drehbuch: „Paula und das Glück“, 1998; mehrere unveröffentlichte und ein veröffentlichter Roman).

Tischlerlehrling Meyer hat eigentlich keine Ahnung vom Schreiben und doch erzählt er uns, wie es dazu kam, dass sechs Jugendliche in einer Krebs-Reha plötzlich beschlossen, eine neue Religion zu gründen. Eine, die keine Ewigkeit verspricht, denn ewig ist ein Scheißwort, darüber waren sich alle einig. Es musste etwas her, dass ihnen die Angst vor dem kalten Grauen nimmt. Zwischen Gesundwerden und Philosophieren badet Meyer nackt im Reha-Pool, hilft Adrian beim Predigen auf S-Bahn-Sitzen, verliebt sich in Johanna und wird unfreiwillig zum Redner auf gleich zwei Beerdigungen.

Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren, die ein Erstlingswerk – sei es ein bereits verlegtes Buch oder ein Manuskript – in diesem Bereich vorlegen. Durch den Preis sollen innovative Ideen eine Chance erhalten und Anreize geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.
18.11.2022, 16:19 Uhr
Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ verlängert sich
Weitere sechs Monate gesichert – Oldenburg freut sich über Entscheidung
Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ verlängert sich um weitere sechs Monate. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner Bereinigungssitzung vom Donnerstag, 10. November 2022, beschlossen. Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg begrüßt diese Entscheidung und hat diese erfreuliche Nachricht im Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, 16. November, bekannt gegeben: „Die bisherige positive Zusammenarbeit mit den bestehenden Sprach-Kitas kann somit zunächst bis zum Sommer 2023 fortgesetzt werden. Viele Kinder in der Stadt Oldenburg bekommen nun weiterhin diese sprachliche Unterstützung – dies hilft zur Verbesserung der Integration“, betonte Dr. Lammerding.

Das Bundesprogramm läuft seit 2016/ 2017 in vielen Kitas des Landkreises Ammerland und der Stadt Oldenburg. Seit dem Jahresbeginn 2022 sind mittlerweile 30 Kindertagesstätten beteiligt. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat das Programm bis zum Sommer 2023 verlängert und fördert bundesweit derzeit über 7.000 Kitas. Jedes Team wird durch eine zusätzliche Fachkraft verstärkt, die direkt in der Kita tätig ist. Diese begleitet und unterstützt das Team während des Programms. Außerdem werden zwei zusätzliche Fachberatungen finanziert, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Mit diesem Projekt sollen Kinder von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Das Land Niedersachsen hat bereits angekündigt, die Finanzierung auch über den vom Bund weiterhin getragenen Zeitraum hinaus zu finanzieren.

Eine Übersicht der Sprach-Kitas sowie weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/kitas.
18.11.2022, 16:04 Uhr
Freizeitstätte Ofenerdiek freut sich über zwei Displays mit Fernverwaltung
News jetzt noch schneller an die Zielgruppe – Landesförderung über Aktionsprogramm
Über das niedersächsische Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ konnte die Freizeitstätte Ofenerdiek eine Förderung für zwei Displays erhalten. „Wir haben uns sehr über die Förderzusage gefreut, somit blieb nur ein kleiner Eigenanteil für die Stadt Oldenburg. Die Displays werden an Orten hängen, die für unsere Besucherinnen und Besucher relevant sind und die bestimmte Kriterien wie zum Beispiel Internetanbindung und sichere Befestigung vor Ort erfüllen müssen. Die Displays in Verbindung mit der Fernverwaltung ermöglichen es uns, unsere Angebote und Neuigkeiten schnell und aktuell zu unserer Zielgruppe zu transportieren“, berichtet Christoph Deters von der Freizeitstätte Ofenerdiek.

Andreas Diercks, Schulleiter an der Oberschule Ofenerdiek, ergänzt: „Ein Gerät hängt zum Beispiel in der Pausenhalle der Oberschule Ofenerdiek. Wir sind sehr an der Kooperation mit der Freizeitstätte Ofenerdiek interessiert – deshalb haben wir sofort zugesagt, als die Freizeitstätte angefragt hat, ob ein Gerät bei uns aufgehängt werden kann. Sobald der noch fehlende Stromanschluss gelegt ist, sind auch unsere Schülerinnen und Schüler schon in den Pausen über Infos aus der Freizeitstätte auf dem Laufenden.“

Deters blickt in die Zukunft: „Sollte sich das System bewähren, könnten wir uns auch vorstellen, weitere Displays an interessanten Orten in Ofenerdiek aufzuhängen wie beispielweise in der Stadtteilbibliothek oder der Grundschule.“

Von den rund 2.420 Euro, die die beiden Displays gekostet haben, hat das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie 2.000 Euro übernommen.

Über Aktuelles informiert die Freizeitstätte nicht nur über die Displays, sondern nach wie vor natürlich auch auf ihrer Website unter www.oldenburg.de/jfs-ofenerdiek.
15.11.2022, 22:27 Uhr
Ernüchternde Bilanz bei Alkohol-Testkäufen
Kioske verstoßen gegen Jugendschutzgesetz – Empfindliche Geldbußen
Die Stadt Oldenburg hat am Freitag, 11. November, mit stichprobenartigen Testkäufen bei Kiosken Jugendschutzkontrollen vorgenommen. Ziel der Aktion war es, die Sorgfalt der Gewerbetreibenden bei der Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu überprüfen. Die Bilanz fiel leider ernüchternd aus: Keiner der fünf kontrollierten Kioske hielt sich an die gesetzlichen Vorgaben, alle gaben hochprozentigen Alkohol und E-Zigaretten an die minderjährigen Testkäufer ab. In diesen Fällen werden nun Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, die teils empfindliche Geldbußen im Rahmen von 500 bis 3.000 Euro zur Folge haben können.

Aufgrund der negativen Ergebnisse dieser stichprobenartigen Kontrollen wird das Amt für Jugend und Familie derartige Testkäufe zukünftig ausweiten, um die Kontrolldichte wesentlich zu erhöhen und den Einzelhandel in Oldenburg stärker für das Thema Jugendschutz zu sensibilisieren.
15.11.2022, 22:25 Uhr
Abenteuerspielplatz: Wasserbaustelle „TERRA LIBERI“ feierlich eröffnet
Kinder erobern Kriechtunnel, Sinnespfad, Baumhaus, Wasserlauf und mehr in Eversten
Durch Tunnel kriechen, mit Wasser matschen, die eigenen Sinne schärfen: Das und vieles mehr können Kinder von 6 bis 13 Jahren ab sofort im neugestalteten Areal auf dem Abenteuerspielplatz. Dieser wurde am Freitag, 11. November, unter reger Beteiligung von kleinen Besucherinnen und Besuchern und mit musikalischer Begleitung feierlich eingeweiht – und natürlich direkt ausprobiert. Das Besondere: Die jungen Abenteurerinnen und Entdecker selbst gestalteten die Spielabenteuer rund um die neue Wasserbaustelle „TERRA LIBERI“ im Vorfeld aktiv mit. Sie malten ihre Vorschläge, Wünsche und Ideen auf, bastelten mit viel Eifer und Freude ein Modell des Areals – und machten sich so die Abenteuerwelt, wie sie ihnen selbst gefällt.

„Uns war wichtig, dass die Kinder den Platz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und mitreden können. Es ist einfach herrlich anzusehen, wie kreativ die Kinder sind, wenn man ihnen den Raum für eigene Ideen lässt und es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Umso mehr freut es mich, dass wir auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten Kinderträume wahr werden lassen können“, stellte Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg, bei seiner Eröffnungsrede fest. Entstanden ist nun ein naturerlebnisnaher Raum: Ein Kriechtunnel, eine Rutsche, ein Außenatelier, ein Wasserlauf, ein Baumhaus und ein Sinnespfad sind die neuen Highlights auf dem Areal.

Aber ist eine Wasserbaustelle in Zeiten des Energie- und Wassersparens nicht eher fehl am Platze? Dazu stellt Dr. Lammerding fest: „Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Umgestaltung lautete: Es soll keine Trinkwasservergeudung mehr geben. Deshalb wird das Wasser in einer Zisterne aufgefangen und wieder hochgepumpt. Anschließend wird es dazu genutzt, um zum Beispiel die Gärten und den Pferdebereich zu bewässern.“ So werde auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen und die Kinder erleben hautnah, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen – und das sogar, ohne auf Spielspaß verzichten zu müssen.

Die Finanzierung dieses inklusiv ausgerichteten Projekts wird maßgeblich vom Deutschen Kinderhilfswerk ermöglicht, das sich mit einem Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro daran beteiligt. „Es ist wirklich klasse, wie hier mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln ein tolles Projekt umgesetzt werden konnte. Dabei zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Beteiligung von Kindern an solchen Projekten ist. Und es ist gut zu sehen, dass alle Beteiligten und Partner sich mit viel Engagement und Leidenschaft eingebracht haben. Nur so konnte es gelingen, dieses nachhaltige, ökologische Projekt so gut umzusetzen. Und jetzt wünschen wir allen Kindern viel Spaß beim Spielen“, sagte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Darüber hinaus unterstützt das Amt für Jugend und Familie das gesamte Projekt zu einem Drittel. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16.400 Euro.

Der Abenteuerspielplatz Eversten ist für alle Kinder von 6 bis 13 Jahren von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Gelände, das ungefähr so groß ist wie ein Fußballplatz, hat einiges zu bieten: Baubereich, Ponyfarm, Spielwiese, Zauber- und Bauerngarten, Wasserbaustelle, Werkstatt, Aktions- und Traumraum und viele weitere Abenteuer warten auf ihre Entdeckung.

Die Ausgestaltung des Geländes geschieht, wo immer möglich, unter pädagogischer Betreuung und Mithilfe der Kinder des Abenteuer- und Bauspielplatzes. Weitere Informationen über den Abenteuerspielplatz in Eversten gibt es unter www.oldenburg.de/asp.
21.10.2022, 14:07 Uhr
Kinder- und Jugendbuchpreis: Zwei Autoren und eine Illustratorin nominiert
Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers am 18. November
Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury zwei Autoren und eine Illustratorin nominiert: Andreas Brettschneider mit seinem Jugendbuch „Auch junge Leoparden haben Flecken“ (ueberreuter), Matthias Kohm mit seinem Jugendbuch „Ewig braucht doch keiner“ (Arctis) sowie Sara-Christin Richter mit ihren Illustrationen zu „Annette, Querkus und die wilden Worte“ (Burg Hülshoff – Center for literature).

201 Erstlingswerke, darunter 122 Manuskripte und 79 bereits verlegte Bücher, wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die thematische Vielfalt der Nominierungen steht stellvertretend für die abwechslungsreichen Einsendungen, die die Jury jedes Jahr prüfen darf. „Auch junge Leoparden haben Flecken“ ist ein aufwühlender Abenteuerroman über Piraterie an der Küste Somalias, in „Ewig braucht doch keiner“ sehen sechs Jugendliche die Notwendigkeit, eine neue Religion zu gründen und in „Annette, Querkus und die wilden Worte“ begleitet man den Elfen Querkus auf den Spuren der Schriftstellerin Annette Droste-Hülshoff. Bekannt gegeben wird die Preisträgerin oder der Preisträger während der Verleihung am Freitag, 18. November, um 18 Uhr im Alten Rathaus.

Die Mitglieder der diesjährigen Jury sind Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliteratur, Universität Duisburg-Essen), Christine Paxmann (Herausgeberin des Magazins „Eselsohr“ und Autorin), Birgit Müller-Bardorff (Redakteurin der Augsburger Allgemeinen), Markus Lefrançois (Illustrator) und Angelina Sawodowskie (Schülerin des Herbartgymnasiums).

Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 8.000 Euro dotierte Förderpreis dient dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren ein Erstlingswerk vorzulegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kinder-und-jugendbuchpreis.
21.10.2022, 13:52 Uhr
KIBUM vorab und die Bookbrothers präsentieren KIBUM-Comicbuch
Geschenk für Grundschulklassen – Daumen hoch von den Bookbrothers als Testleser
Getreu dem Motto „Mehr als krach & bumm! KIBUM, Comics und Graphic Novels“ steht das diesjährige KIBUM-Buch ganz im Zeichen des Comics. Vorgestellt wurde die druckfrische Publikation zur 48. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse am Mittwoch, 19. Oktober, von den zehn- und elfjährigen Testlesern, den „Bookbrothers“ Felix und Luca, zusammen mit Regina Peters von der KIBUM. Traditionell erhalten alle Grundschulklassen, die die KIBUM vom 12. bis 22. November besuchen, das Buch als Geschenk.
Reisen in die Zukunft: Aus der Wikingerzeit und zum Aufbau einer neuen Welt

Das Buch ist in der Regie der Stadtbibliothek entstanden, wurde von CEWE produziert und vereint jeweils zwei Comic-Geschichten und -Workshops. Die KIBUM hat dafür eng mit dem Hamburger Independent Kinder-Comicverlag Kibitz kooperiert: Die spanische Comic-Künstlerin Màriam Ben-Arab und der Drehbuchautor Volker Schmitt setzten ihre bereits preisgekrönte Zusammenarbeit mit dem dystopischen Kinder-Comic „Eira“ fort. Die Geschichte versetzt ihr junges Lesepublikum in die Zukunft und hinein in die spannenden Abenteuer des starken Mädchens Eira, das eine zerstörte Welt ganz neu, grün und lebensfroh gestaltet. Im humorvollen Comic von Patrick Wirbeleit und Kim Schmidt erobert der aus seiner Wikingerzeit gefallene Gorm Grimm ein Fast-Food-Restaurant. Im Anschluss an die Geschichten bekommen die Kinder Schritt für Schritt zum Nachmachen erklärt, wie die Story und die Figuren für einen Comic entstehen.

Die Brüder Luca und Felix sind begeistert nach dem Testlesen: „Wir haben selbst einen Buchblog auf Instagram und sind schon große Fans von ‚Gorm Grimm‘, das sind total witzige Comics. Die nachdenkliche Geschichte von Eira hat uns aber auch super gefallen. Und wir haben richtig Lust bekommen, selbst einen Comic zu schreiben und zu zeichnen.“ Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters freut sich ebenfalls über die vorliegende Publikation: „Neben großem Lesevergnügen gewinnen die adressierten Kinder dank der Förderung durch CEWE zudem Einblicke in das Making of von Comics und zugleich kreative Anregungen, um selbst zum Stift zu greifen. Für alle Interessierten steht das Comicbuch auch als digitale Version zum virtuellen Schmökern auf der KIBUM-Homepage ab dem 12. November bereit.“
14.10.2022, 13:35 Uhr
Comic-Live-Abenteuer mit Charlotte Hofmann
Stadtteilbibliothek Ofenerdiek lädt Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren ein
Die Stadtteilbibliothek Ofenerdiek feiert ihr 50. Jubiläum und lädt in der Jubiläumswoche am Dienstag, 18. Oktober, Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren zur „Comic-Live-Show“ mit Charlotte Hofmann ein. Beginn ist um 15 Uhr.

In der interaktiven Veranstaltung zeichnet die Künstlerin live und mit schnellen Strichen einen Comic. Das Publikum wählt Hauptfiguren und Kulissen und bestimmt, wie die Geschichte der Comic-Helden weitergeht. Ob atemberaubender Western- oder spannender Science-Fiction-Comic, Happy-End oder Fortsetzung folgt? Alles ist möglich!

Eine vorherige Anmeldung in der Stadtteilbibliothek Ofenerdiek, Lagerstraße 39, oder telefonisch unter 0441 602877 ist erforderlich.

Weitere Informationen sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
14.10.2022, 13:33 Uhr
Kinderseiten: Ideen, Spiele und Tipps für die Herbstferien
Viele Anregungen auf kinder.oldenburg.de – Freikarten fürs OLantis gewinnen
Auch wenn es im Herbst kühler zugeht als im Sommer, können Klein und Groß in dieser Jahreszeit einiges erleben – besonders in den Ferien, denn dann haben die Kids viel freie Zeit! Auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg gibt es zahlreiche Tipps und Ideen, um die Ferien spannend zu gestalten. Denn auf www.kinder.oldenburg.de startet ab heute die Herbstferienaktion mit leckeren Rezepten, abwechslungsreichen Spielen, kreativen Basteltipps und digitalen Entdeckungen wie Herbst-Memory, Online-Sprachkurse, Kinder-Reporter-Filme, Ausmalbilder oder Stadtquiz. Ob drinnen oder draußen, ob alleine oder mit der Familie: So werden die Herbstferien garantiert cool und aufregend!

Bock auf Baden? Kein Problem: Denn in diesem Jahr verlosen wir zwei Freikarten für die OLantis Erlebniswelt! Um an der Herbst-Verlosung teilzunehmen, müssen die Kinder zwischen 5 und 13 Jahre alt sein und nach dem Ausfüllen und Absenden des Formulars ganz fest die Daumen drücken. Jedes Kind darf nur einmal teilnehmen. Die zwei glücklichen Gewinnerinnen beziehungsweise Gewinner werden anschließend per E-Mail benachrichtigt. Wir danken dem OLantis, das uns die Karten für die Verlosung kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Die Herbstferienaktion 2022 sowie die Herbst-Verlosung auf den Kinderseiten sind ab sofort bis einschließlich 28. Oktober unter www.kinder.oldenburg.de online zu finden.
04.10.2022, 19:59 Uhr
U18-Wahl in Oldenburg: So haben Kinder und Jugendliche abgestimmt
Kinder- und Jugendbüro freut sich über hohe Wahlbeteiligung
Am vergangen Freitag, 30. September, hatten alle unter 18 Jahren bei der U18-Wahl die Möglichkeit, ihre Stimme zur Landtagswahl in Niedersachsen abzugeben. Für die „echten“ Wahlen, zählen diese Stimmen jedoch nicht. Die meisten Kreuze hat die SPD mit 33,8 Prozent von den Kindern und Jugendlichen erhalten. Danach folgte die CDU mit 18,9 Prozent und DIE LINKE mit 11,6 Prozent.

Die U18-Wahl wurde auch in diesem Jahr wieder vom Kinder- und Jugendbüro des Amtes für Jugend und Familie organisiert. Die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben, hatten die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr in drei öffentlichen Wahllokalen im Stadtgebiet – in der Freizeitstätte „Offene Tür“ in Bloherfelde, der „Cafta“ in Kreyenbrück und der Freizeitstätte Ofenerdiek. Auch an drei Schulen in der Stadt gab es Wahllokale. Hierzu zählten die Schule an der Kleiststraße, die OBS Osternburg und die OBS Eversten, die jeweils schulintern wählten. Die IGS Kreyenbrück sowie die OBS Ofenerdiek wählten in den anliegenden Freizeitstätten.

Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, zeigt sich erfreut über die gelungene Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe: „Politische Jugendbildung ist ein relevantes Thema, nicht nur in der Jugendhilfe. Ich freue mich, dass wir im Vergleich zur U18-Bundestagswahl bei der diesjährigen Landtagswahl nochmal die Anzahl an Wahllokalen erhöhen konnten und die Schulen als wichtige Kooperationspartner gewonnen haben.“

Insgesamt haben sich in Oldenburg 544 Kinder und Jugendliche an der U18-Wahl beteiligt. Neben den oben genannten haben folgende Parteien Ergebnisse über 5 Prozent erzielt: Grüne 8 Prozent, FDP 7,2 Prozent und AFD 5,1 Prozent. Ausgezählt wurden die Stimmen am Abend des 30. September 2022 im Haus der Jugend gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen.

Zur hohen Wahlbeteiligung in diesem Jahr äußert sich Raisa Biebert vom städtischen Kinder- und Jugendbüro: „Dies zeigt, dass wir mit der U18-Wahl auf immer mehr Interesse stoßen und politische Jugendbildung stärker ausgebaut werden muss.“

Der Stadtjugendpfleger Christian Fritsch dankt allen Beteiligten für ihren großen Einsatz: „Ohne Sie und euch wäre eine so umfangreiche U18-Wahl nicht möglich gewesen. Wir nehmen in der Jugendarbeit durchaus wahr, dass sich junge Menschen zunehmend politisch interessieren und einbringen. Die zunehmende Politisierung junger Menschen liegt unter anderem auch an den aktuellen Krisen wie dem Klimawandel und dem vorherrschenden Krieg in der Ukraine“.

Unter www.u18.org können die Ergebnisse für ganz Niedersachsen abgerufen werden.
20.09.2022, 15:02 Uhr
Museums-Workshop
Veranstaltungen für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren und 11 bis 16 Jahre
An vier Samstagen, 24.09., 08.10., 05.11., und 10.12.2022 findet in der Zeit von 11 bis 12 Uhr und von 12.15 bis 13.15 Uhr ein Kinder- und Jugend-Workshop zum Thema "Nachdenken im und über das Museum" statt.

Viele der im Schloss ausgestellten Gegenstände enthalten Geschichten über das Leben der Menschen in früheren Zeiten. Was wird da gezeigt? Was wird da erzählt? Wie hat sich das Leben verändert - wie ist es jetzt - wie kann es weitergehen? Wir machen uns im Oldenburger Schloss auf die Suche nach philosophischen Fragen.

Der Workshop findet für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren von 11 bis 12 Uhr und für Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahre von 12.15 bis 13.15 Uhr statt.

Der Workshop kostet 16 €, für Kinder und Jugendliche mit der OLCard ist der Workshop kostenlos. Es können auch Einzeltermine (4 € pro Termin ) gebucht werden. 
 
Leitung: Mit Waltraud Bagge und Rosalie Gloistein
06.09.2022, 17:23 Uhr
Johanniter übernehmen Kita Deelweg
Kindertagesstätte der Freien Christengemeinde Oldenburg unter neuer Trägerschaft
Der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe hat mit Beginn des neuen Kindergartenjahres die Trägerschaft für die Kindertagesstätte „Am Deelweg“ der Freien Christengemeinde Oldenburg (FCG) übernommen. Gemeinsam mit Daniel Nguyen, hauptleitender Pastor und Erster Vorstandsvorsitzender der FCG, begrüßten Kita-Leiter Jens Kühnert, Dienststellenleiter Stephan Siemer und Wilfried Barysch, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Kinder. „Wir freuen uns, mit den Johannitern einen Partner gefunden zu haben, der unserem Anliegen, der Stadt und den Menschen zu dienen, mitträgt und unser Bemühen, Kinder mit guten Werten zu prägen, durch sein Handeln unterstützt“, sagte Pastor Nguyen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ein Ordenswerk des evangelischen Johanniterordens und mit fast 500 Kindertagesstätten bundesweit mit annähernd 40.000 Plätzen der größte freigemeinützige Träger in Deutschland. In Oldenburg betreiben die Johanniter im Auftrag der Stadt bereits die Kindertagesstätten „Adenauerallee“, „Am Bürgerbusch“ sowie „Unter den Eichen“. Mit der Kita Deelweg ist jetzt die erste private Kita hinzu gekommen. „Uns hat das Konzept der Freien Christengemeinde, Menschen in der heutigen Zeit abzuholen in allen Lebensfragen die den Menschen bewegen, überzeugt“, erklärt Wilfried Barysch. Es decke sich mit dem Anliegen der Johanniter, neben der Erfüllung von Dienstleistungen die Gesellschaft menschlicher zu machen. Die Freie Christengemeinde Oldenburg hat rund 200 Mitglieder und finanziert sich aus freiwilligen Spenden. Sie ist unabhängig von den großen Kirchen in Deutschland, orientiert sich aber an dem evangelischen Glauben.
02.09.2022, 10:44 Uhr
Kinder gestalten Wasserbaustelle neu
Neues Spielabenteuer auf dem Abenteuerspielplatz Eversten – Dank an Deutsches Kinderhilfswerk
Kinderbeteiligung wird in Oldenburg großgeschrieben – und das ist sowohl doppeldeutig als auch wörtlich zu nehmen: Denn mit dem Projekt „TERRA LIBERI“ entsteht derzeit ein weiteres, großes Spielabenteuer auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten. Die Vorschläge, Wünsche und Ideen zur Neugestaltung beziehungsweise Erweiterung der bisherigen Wasserbaustelle kamen von den kleinen Besucherinnen und Besuchern selbst: Sie malten und bastelten mit viel Eifer und Freude ein Modell des Areals – frei nach Pippi Langstrumpfs Motto: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

„Uns war wichtig, dass die Kinder den Platz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und mitreden können. Es ist einfach herrlich anzusehen, wie kreativ die Kinder sind, wenn man ihnen den Raum für eigene Ideen lässt und es um die Erfüllung ihrer Wünsche geht. Umso mehr freut es mich, dass wir auf dem Abenteuerspielplatz in Eversten Kinderträume wahr werden lassen können“, so Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie. Noch in diesem Sommer entsteht dort ein naturerlebnisnaher Raum. Ein Kriechtunnel, eine Rutsche, ein Außenatelier und ein Sinnespfad sind die neuen Highlights auf dem Areal.

Lammerding weiter: „Ein weiteres wichtiges Ziel dieser Umgestaltung lautet: Es soll keine Trinkwasservergeudung mehr geben. Deshalb wird das Wasser zukünftig in einer Zisterne aufgefangen und von einer Solarpumpe wieder hochgepumpt. Anschließend wird es dazu genutzt, um zum Beispiel die Gärten und den Pferdebereich zu bewässern.“ So werde auch dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen und die Kinder erleben hautnah, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen.

Die Ausgestaltung des Geländes geschieht, wo immer möglich, unter pädagogischer Betreuung und Mithilfe der Kinder des Abenteuer- und Bauspielplatzes. Geplant ist die Eröffnung des Projektes TERRA LIBERI Ende Oktober 2022 – sofern alle geplanten Material-Liefertermine eingehalten werden können. 

Die Finanzierung dieses inklusiv ausgerichteten Projekts wird maßgeblich vom Deutschen Kinderhilfswerk ermöglicht, das sich mit einem Förderbeitrag in Höhe von 10.000 Euro daran beteiligt. Darüber hinaus unterstützt das Amt für Jugend und Familie das gesamte Projekt zu einem Drittel. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 16.400 Euro.

Der Abenteuerspielplatz Eversten ist für alle Kinder von 6 bis 13 Jahren von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Das Gelände, das ungefähr so groß ist wie ein Fußballplatz, hat einiges zu bieten: Baubereich, Ponyfarm, Spielwiese, Zauber- und Bauerngarten, Wasserbaustelle, Werkstatt, Aktions- und Traumraum und viele weitere Abenteuer warten auf ihre Entdeckung. Und wer einen außergewöhnlichen Geburtstag erleben will, bucht für seine Party in den Sommermonaten den OKIBU, einen umgebauten Linienbus.
19.08.2022, 16:14 Uhr
Know-how für die Kindertagespflege
Evangelische Familien-Bildungsstätte und Stadt bieten Qualifizierungskurs an
Ab Mitte September 2022 bietet die Evangelische Familien-Bildungsstätte in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg einen neuen Kurs zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen an. Zum Kurs können sich volljährige Interessierte anmelden, die über keine pädagogische Ausbildung verfügen und Kinder im Krippenalter in ihrer Entwicklung qualifiziert betreuen und fördern möchten. Eine vorherige Eignungsüberprüfung durch die Fachberatung Kindertagespflege ist Voraussetzung für eine Teilnahme am Qualifizierungskurs.

Der Kurs im Umfang von 160 Unterrichtsstunden kann berufs- beziehungsweise familienbegleitend absolviert werden. Wer den Kurs am Ende mit dem Kolloquium abschließt, kann als selbständige oder angestellte Kindertagespflegeperson tätig werden.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Mehmet Avcu, Fachberatung Kindertagespflege, unter Telefon 0441 235-3741 oder bei Carola Kürten, Koordinatorin in der Evangelischen Familienbildungsstätte, unter Telefon 0441 48065696.
29.07.2022, 19:10 Uhr
„Wein-Box“ abgebaut: Jugendschutz verhindert unkontrollierten Zugang zu Alkoholverkaufsautomaten
Verwaltungsgericht schließt sich im vorläufigen Verfahren Rechtsauffassung der Stadt an
Bei vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern hatte sie für Unmut gesorgt: Eine „Wein-Box“ an der Nordstraße. Bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung darf dieser Weinverkaufsautomat nicht mehr betrieben werden. Das Verwaltungsgericht Oldenburg schließt sich im vorläufigen Verfahren der Rechtsauffassung der Stadt an und erachtet die Untersagungsverfügung der Stadt für offensichtlich rechtmäßig. Das Hauptsacheverfahren ist noch anhängig. Der Alkoholverkaufsautomat nahe der Amalienbrücke verstößt nach der nun vom Gericht bestätigten Ansicht der Stadt gegen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes: Der für die Öffentlichkeit unkontrolliert zugängliche Automat ist nicht in einem gewerblichen Raum aufgestellt, sodass auch unberechtigte Personen Zugang zu den alkoholischen Getränken erhalten.

Immerhin: Inzwischen wurde der Automat, der sich auf einem privaten Grundstück befindet, abgebaut. Die Aufstellung und der unzulässige Betrieb des Automaten haben in den vergangenen Monaten für Unzufriedenheit unter Hausbewohnerinnen und Hausbewohnern, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten gesorgt. Nach Abbau der „Wein-Box“ ist nun auch das zuvor verdeckte imposante Streetart-Kunstwerk eines Massai-Mädchens wieder komplett zu sehen.

Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen alkoholische Getränke in der Öffentlichkeit nicht in Automaten angeboten werden. Ausnahmen sind möglich, wenn der Automat an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort steht oder in einem gewerblichen Raum aufgestellt ist und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen Alkoholika entnehmen können. Diese Ausnahmefälle sind an der Nordstraße nicht gegeben.
19.07.2022, 17:57 Uhr
Politik zum Anfassen: Wahlhelfer-Workshop
Infos, Hintergrundwissen und Rollenspiele für junge Wählerinnen und Wähler – Bis 5. August anmelden
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg macht Jugendliche fit für den Wahltag am 9. Oktober: In den Sommerferien (19. und 20. August) findet gemeinsam mit Politik zum Anfassen e.V. ein „Wahlhelfer“-Workshop statt. Ihr lernt hier nicht nur, wie ihr als Wahlhelfer aktiv dabei sein könnt – auch Hintergrundwissen zur Landtagswahl und unserer Demokratie wird vermittelt. Ihr werdet interaktiv in Rollenspielen auf den Wahltag im Oktober vorbereitet. Kommt vorbei, sagt es weiter und meldet euch an: alle interessierten Jugendlichen sind eingeladen.

Der zweitägige Workshop findet statt am Freitag, 19. August, von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. August, von 10 bis 16.30 Uhr im Kulturzentrum PFL in der Peterstraße (Seminarraum 2). Anmeldungen nimmt das Kinder- und Jugendbüro bis zum 5. August an unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder unter Telefon 0441 235-3699.
15.07.2022, 17:04 Uhr
Schüler*innen feiern Kino-Premiere
Selbstproduzierten Kurzfilme zum Schwerpunktthema Gesundheit
Ein Raunen geht durch den Saal des Casablanca Kinos. Schüler*innen ab der achten Klasse haben sich intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinandergesetzt und dazu Kurzfilme produziert. Jetzt werden Sie den geladenen Gästen gezeigt und demnächst sind ihre Werke sogar für die breite Öffentlichkeit im Internet unter color-your-life.org zugänglich. Unter den geladenen Gästen der Kinopremiere dabei sind Petra Averbeck, Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Ruth Spelmeyer-Preuß, erfolgreiche Leistungssportlerin mit Wurzeln in Oldenburg, Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen, Lutz Trey, Mitglied des Vorstands der hkk Krankenkasse und Vertreterinnen und Vertreter der Sportbünde. 

COLOR YOUR LIFE ist ein Präventionsprojekt für junge Menschen zum Schwerpunktthema Gesundheit. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Art und Weise, wie Prävention hier angegangen wird: Durch Kreativität von Jugendlichen für Jugendliche. Sie selbst als Betroffene werden zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für eine gesunde Lebensführung, getreu dem Motto des Werkes der Helene-Lange-Schule: „Together we are better.“ Petra Averbeck überbringt die Grußworte der Stadt Oldenburg und lobt die Leistungen der Jugendlichen. „Es erfordere viel Mut und gegenseitiges Verbrauen“, die sehr persönlichen Filmwerke hier vor Ort dem Publikum zu zeigen. Die Bürgermeisterin freut sich, dass das Projekt auf so vielfältige Unterstützung bauen kann und bedankt sich bei den Initiatorinnen und Initiatoren. „Sie ermutigen die jungen Leute ihr Leben selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Eine Fähigkeit, die heute mehr gefragt ist als je zuvor. Das Ergebnis des Projekts, die zahlreichen Filme, führen vor Augen, welche starke Kraft in der Kreativität liegt.“

Umgesetzt wird das Kooperationsprojekt COLOR YOUR LIFE in Oldenburg von den Projektinitiatoren hkk Krankenkasse Bremen, Constanze Schwaiger und Wolfgang Ritter, Stadtsportbund Oldenburg, Claudia Lehnort und Marc Meitzler und der Bremer Medienagentur vomhörensehen, Daniel Tronnier. Lutz Trey, Vorstand hkk, äußert sich begeistert. Seit sechs Jahren ist die hkk Krankenkasse Unterstützer des Projekts. „Mein Dank geht an das Team hinter den Kulissen sowie den Lehrkräften und Schulleitungen, die mit Herzblut das Projekt alljährlich zum Erfolg führen“, so Trey. Über dieses überragende Engagement kann dieses Filmprojekt Präventionsziele abbilden. „Das Konzept ist lehrreicher als Frontalunterricht oder Verteilung von Hochglanzbroschüren.“
15.07.2022, 16:43 Uhr
Große Sommerferienaktion auf den Kinderseiten
Attraktive Preise zu gewinnen
Endlich Sommerferien! Das bedeutet für die Oldenburger Kinder: Sechs Wochen lang keine Schule, dafür hoffentlich warme Sonnenstrahlen, kühles Wasser und jede Menge Action. Die Kinderredaktion der Stadt Oldenburg startet pünktlich zum letzten Schultag am Mittwoch, 13. Juli, auf www.kinder.oldenburg.de wieder eine super Sommeraktion: Für große und kleine Zuhause-Urlaubende gibt es leckere Rezepte, spannende Spielideen für Sonnen- und Regentage, witzige Wasserspiele und aufregende Ausflugstipps. Beim Sommer-Memory im Oldenburg-Gewand sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen gefragt, Ratefüchse kommen beim Sommer-Quiz auf ihre Kosten. Besonderes Highlight ist in diesem Jahr wieder die Sommer-Verlosung: Gemeinsam mit sechs Sponsoren gibt es tolle Preise für Kinder zu gewinnen! Einsendeschluss für die Verlosung ist Sonntag, 31. Juli.
Sommer-Verlosung: Lesen, Skaten, Wasserski, Zoo und mehr

Dank der Unterstützung durch Jaderpark, Cinemaxx, Backyard, Stadtbibliothek, Kletterwald in Conneforde und OLantis Huntebad sind attraktive Preise zusammengekommen, die in den ersten zwei Sommerferien-Wochen verlost werden. Alle Preise wurden für diese Verlosung kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das gibt es zu gewinnen:
  • fünf Kinderfreikarten für den Jaderpark
  • zwei mal zwei Freikarten für das CinemaxX
  • fünf Freikarten für die Skatehalle Backyard inklusive Ausleihe von BMX, Board und Schutzausrüstung
  • verschiedene coole Kinderbücher der Stadtbibliothek
  • einen Gutschein für ein Kind für den Kletterwald in Conneforde
  • zehn Tageskarten und drei Familien-Tageskarten für das OLantis Huntebad
Die Sommerferienaktion 2022 auf den Kinderseiten ist ab sofort bis einschließlich 24. August unter www.kinder.oldenburg.de erreichbar.
15.07.2022, 16:38 Uhr
Ferienpass 2022 steht in den Startlöchern
Noch bei 130 Veranstaltungen freie Plätze
Die Sommerferien stehen vor der Tür und das heißt für Oldenburger Kinder und Jugendliche: Endlich Ferienpass-Zeit! Auch, wenn sich bereits viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum sportlichen Fußballgolfen und leckeren Pizzabacken, fürs kreative Upcycling-Projekt „Müllmonster“ und für den spielerischen Sommer auf dem Abenteuerspielplatz angemeldet haben – es gibt noch einige freie Plätze bei den Angeboten des Ferienpasses 2022.

453 Veranstaltungen konnte das Ferienpass-Team im städtischen Amt für Jugend und Familie bei dieser 49. Ferienpass-Auflage in Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern der Angebote organisieren. „Damit nimmt die Anzahl an Veranstaltenden im Vergleich zum Corona-bedingten Rückgang der letzten Ferienpass-Auflage wieder deutlich zu“, freut sich der zuständige Amtsleiter Dr. Frank Lammerding: In diesem Jahr beteiligen sich insgesamt 84 Vereine, Verbände und Freizeiteinrichtungen. Insbesondere die Freizeitstätten in städtischer und freier Trägerschaft, die im vergangenen Jahr einen großen Beitrag dazu geleistet haben, trotz der Corona-Situation ein buntes Ferienprogramm zu schaffen, sind zahlreich vertreten.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Ferien-Kreativ-Heft, das an vielen öffentlichen Stellen zur kostenlosen Mitnahme ausliegt, wie beispielsweise in Museen, Stadtbibliotheken, Stadtteiltreffs, Freizeitstätten und Schulen. Das Heft wurde erneut von den beiden Künstlerinnen Laura Keppel und Carolin Werel gestaltet. Weiterhin können Kinder, die am Ferienpass teilnehmen, in den Sommerferien zu einem vergünstigten Ferienpass-Tarif in die Freibäder OLantis und Flötenteich.

Übrigens: In diesem Jahr hat das Kinder- und Jugendbüro wieder Jugendleiterinnen und Jugendleiter ausgebildet, die im Ferienpass zum Einsatz kommen, bei einigen Veranstaltungen unterstützen oder auch eigene anbieten.

Wie bereits im vergangenen Jahr werden alle Veranstaltungen kostenlos angeboten, sodass nur eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben wird. Zur Buchung ist eine Registrierung und Anmeldung über die Ferienpass-Internetseite unter www.ferienpass-oldenburg.de erforderlich. Bisher haben sich 1.564 Kinder und Jugendliche registriert. Ein Großteil der Veranstaltungen ist bereits ausgebucht, jedoch sind bei rund 130 Veranstaltungen aktuell noch Plätze frei, die gebucht werden können. Es lohnt sich auch, zwischendurch immer wieder auf der Webseite vorbeizuschauen, da bei Absagen weitere Plätze zur Buchung frei werden können.

Eine Anmeldung ist bis zum Ende der Sommerferien jederzeit noch möglich. Einen aktuellen Überblick über die freien Plätze bietet die Veranstaltungsübersicht auf der Ferienpass-Internetseite.

Bei einigen Veranstaltungen sind möglicherweise angemessene Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Daher werden alle Teilnehmenden gebeten, einen Mund-Nasenschutz zu ihren gebuchten Veranstaltungen mitzubringen, der je nach Vorgabe der jeweiligen Veranstaltenden gegebenenfalls getragen werden muss.
05.07.2022, 22:16 Uhr
Bald sind Sommerferien – das Lesefieber steigt
Mitlesen und gewinnen bei der Leseaktion der Stadtbibliothek
In diesem Sommer geht es wieder los mit dem Lesefieber: Alle Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren, die einen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek haben, können am Ferien-Leseclub teilnehmen. Wer mitmachen will, kann sich ab Samstag, 9. Juli, in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, oder ab Montag, 11. Juli, in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück oder Ofenerdiek während der Öffnungszeiten eine Lesefieber-Clubkarte besorgen. Als kleines Extra gibt es eine Freikarte für die OLantis-Erlebniswelt, allerdings nur solange der Vorrat reicht.

In allen fünf Bibliotheken findet sich reichlich Lesestoff zum Ausleihen – von spannend bis lustig ist alles dabei. Zur Teilnahme gehört, dass zu jedem gelesenen Buch ein kurzer Bewertungsbogen ausgefüllt und in der Bibliothek abgeben werden muss. Wer mindestens drei Bücher gelesen und bewertet hat, wird nach den Ferien mit einer Lesefieber-Urkunde belohnt.

Unter allen Teilnehmenden, die ihre Clubkarte spätestens bis Samstag, 20. August, in ihrer Bibliothek abgegeben haben, werden tolle Preise verlost. Am Mittwoch, 24. August, findet im Veranstaltungssaal des PFL eine Abschluss-Aktion statt, zu der sich alle teilnehmenden Kinder anmelden können. Zu Gast ist der Schauspieler und Leseanimateur Frank Sommer mit seiner Mitmach-Leseshow und kniffligen Rätseln.
01.07.2022, 18:22 Uhr
Kinderbibliothek startet Bilderbuch-Autokino
Kinder sind auf „Bobby Cars“ zur Lesung unter freiem Himmel eingeladen
Die Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem ganz besonderen Bilderbuchkino ein. Für Kinder bis 5 Jahre werden im Garten der Kinderbibliothek Bilderbücher auf der großen Leinwand gezeigt und Geschichten vorgelesen. Die kleinen Kinogäste nehmen dabei auf „Bobby Cars“ Platz. Das „Bilderbuch-Autokino“ findet am 7. Juli, 11. Juli und 18. August jeweils um 14 und um 15 Uhr statt.

Interessierte melden sich vor Ort in der Kinderbibliothek am PFL oder telefonisch unter 0441 235-2893. Die Veranstaltung ist kostenlos. Pro Kind soll möglichst nur eine erwachsene Begleitperson teilnehmen. Falls eine Veranstaltung wetterbedingt abgesagt werden muss, werden die Teilnehmenden informiert.
01.07.2022, 18:14 Uhr
Neue 5. Klassen: So sehen die Zahlen aus
1.205 Aufnahmen an städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien
Im diesjährigen Aufnahmeverfahren für die künftigen 5. Klassen konnten 1.205 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien aufgenommen werden. Von Nachmeldungen ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr (1.245) bedeutet das im Rahmen üblicher Schwankungen einen leichten Rückgang. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtische Schulen besuchen. Im Rahmen des Aufnahmeverfahrens wurden auch geflüchtete Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen aufgenommen. Auch hier wird durch den Wechsel von Schülerinnen und Schülern aus den Willkommens- und Sprachlernklassen oder durch weitere Zuzüge (vor allem aus der Ukraine) mit weiteren Aufnahmen gerechnet. Die endgültigen Zahlen erfasst die Schüler- und Klassenstatistik der allgemeinbildenden Schulen, die die Verwaltung am Ende des Jahres vorlegen wird.

Oberschulen
An den Oberschulen haben sich insgesamt 210 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die auch alle an der gewählten Schule aufgenommen werden konnten. Die Oberschulen Osternburg und Ofenerdiek richten jeweils eine Klasse mehr ein als rechnerisch erforderlich wäre. Dadurch können kleinere Klassen gebildet und auch erwartete Nachmeldungen aufgefangen werden. Es werden 13 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die Oberschulen Alexanderstraße, Eversten und Ofenerdiek mit jeweils drei Klassen starten. An der Oberschule Osternburg werden es vier Klassen sein.

Integrierte Gesamtschulen
An den Integrierten Gesamtschulen (IGS) haben sich 523 Schülerinnen und Schüler angemeldet, wovon aus Kapazitätsgründen 132 Oldenburger und vier auswärtige Schülerinnen und Schüler an der gewünschten Schule abgelehnt wurden. Von den abgelehnten Oldenburger Schülerinnen und Schülern konnten im Rahmen eines Nachmeldeverfahrens noch 19 an der IGS Kreyenbrück aufgenommen werden. Die verbliebenen Oldenburger Schülerinnen und Schüler hatten dann die Möglichkeit, sich zeitgleich mit allen anderen an den Oberschulen und Gymnasien anzumelden. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet. Die IGS Helene-Lange-Schule startet mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteich mit sechs Klassen.

Gymnasien
An den Gymnasien haben sich insgesamt 608 Schülerinnen und Schüler angemeldet. 19 auswärtige Schülerinnen und Schüler wurden aus Kapazitätsgründen abgelehnt. Am Alten Gymnasium und am Herbartgymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war fast immer der Besuch einer als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 21 Eingangsklassen eingerichtet. Das Gymnasium Eversten startet mit fünf Klassen und die anderen Gymnasien mit je vier Klassen.

Ein ausführlicher Bericht zum Aufnahmeverfahren der 5. Klassen erfolgt im Schulausschuss am Dienstag, 5. Juli. Weitere Informationen gibt es online unter https://buergerinfo.oldenburg.de/info.php.
28.06.2022, 17:32 Uhr
Raus aus dem Escape-Room und rein ins Berufsleben
Johanniter laden Azubis und Freiwilligendiensler zum Willkommenstag ein
„JUHwelcome“ ist der Titel und gleichzeitig das Motto des Begrüßungstages für alle Auszubildenden und Freiwilligendienstler, die nach den Sommerferien neu bei den Johannitern einsteigen. „Wir wollen die jungen Menschen in der Johanniter-Familie willkommen heißen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, uns und sich untereinander kennenzulernen“, erklärt Stephanie Hümmer vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), die den Tag zusammen mit Marcel Heyen vom Fachbereich Personal und Ricarda Imhoff und Wiebke Schäfe vom Fachbereich Marketing und Kommunikation organisiert hat. „JUHwelcome“ wurde jetzt erstmals am Pilotstandort in Oldenburg durchgeführt und soll zukünftig an allen Ausbildungsstandorten im Landesverband stattfinden. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der DAK-Gesundheit, die einen Teil der Stationen organisierte und die Preise für die Gruppenwertung stiftete. 

Eingeladen waren 51 junge Frauen und Männer, die jetzt ihre Berufsausbildung in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege oder Verwaltung oder einen Freiwilligendienst beginnen. Sie kamen aus dem gesamten Regionalverband Weser-Ems. Die weiteste Anreise hatten vier Neulinge aus Osnabrück und dem Ortsverband Ems-Vechte. Am Ende waren nur zwölf Teilnehmden der Einladung gefolgt. „Etwas wenig“, gab Stephanie Hümmer zu, hatte aber Verständnis. „Wir haben es ganz bewusst nicht zu einer Pflichtveranstaltung gemacht und auch auf eine verbindliche Zusage verzichtet, weil es als freies Angebot gedacht ist und auch so verstanden werden sollte.“ Angesichts des sonnigen, heißen Wetters war es verständlich, dass nicht mehr gekommen waren. Aber die dabei waren hatten ihren Spaß.

In drei Mannschaften mit jeweils vier Leuten mussten die angehenden Johanniterinnen und Johanniter verschiedene Aufgaben lösen. Unter anderem mussten bei einer Herz-Kreislauf-Wiederbelebung den richtigen Rhythmus finden, sich mit Wissen und logischen Denken aus einem Escape-Room befreien, auf einem Koordinationstrainer ihr Gleichgewichtsgefühl unter Beweis stellen und in einer Aktiv-Pause mit Bällen koordinative Fähigkeiten zeigen. In der San-Arena der Notfallsanitäter-Schule Weser-Ems am Campus Oldenburg wartete ein Fallbeispiel mit einem Unfallverletzten auf die Frauen und Männer. „Im Mittelpunkt aber standen der Spaß und das Kennenlernen“, sagt Stephanie Hümmer. Deshalb wurde zwischen den Stationen immer ausreichend Zeit gegeben, um am Obstbuffet miteinander zu plaudern. Freude gab es auch bei der Siegerehrung. Weil nicht so viel Teilnehmende erschienen waren wie geplant, bekam jede und jeder einen Preis.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist von der IHK Oldenburger Land als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifiziert. Insgesamt sind im Regionalverband Weser-Ems in 20 Ortsverbänden mehr als 1000 Menschen hauptamtlich beschäftigt und 1900 ehrenamtlich aktiv. Ausbildungsplätze und Freiwilligendienste gibt es vor allem in den Bereichen Rettungsdienst, Ambulante Pflege, Tagespflege, Kindertagesstätten, Hausnotruf, der Ausbildung in Erster Hilfe und in der Verwaltung.
03.06.2022, 19:08 Uhr
Spaß mit Super Mario, Pokémon und Co.
Nintendo Switch-Spiele nun auch in Stadtteilbibliotheken und in der Kinderbibliothek ausleihbar
Die Stadtteilbibliotheken und die Kinderbibliothek erweitern ihr Angebot und verleihen ab sofort Nintendo Switch-Spiele. Die beliebten Konsolenspiele rund um Super Mario, Pokémon und Co. können gegen eine Gebühr von einem Euro für vier Wochen ausgeliehen werden. Welche Spiele verfügbar sind, ist im Bibliothekskatalog ersichtlich.

Im „JungLe“, dem Jugendbereich der Stadtbibliothek, sind Switch-Spiele zum Ausleihen und zum Spielen vor Ort bereits seit längerem zu finden. Zusätzlich sind dort auch Spiele für eine ältere Zielgruppe erhältlich.

Neu in die Stadtteilbibliotheken eingezogen sind ebenfalls Tiptoi-Stifte, die neben Tiptoi-Büchern und Tiptoi-Spielen kostenlos für vier Wochen ausleihbar sind.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Stadtbibliothek sind unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de zu finden.
31.05.2022, 16:52 Uhr
Ferienpass zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Vielfältiges Programm bietet rund 410 Veranstaltungen – Online-Anmeldestart am 1. Juni
Von A wie Airtrack und Affenkäfig bis Z wie Zirkustricks und Zumba: Die 49. Ferienpass-Auflage in der Stadt Oldenburg bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren ein pickepacke volles Programm, das vom Umfang her beinahe wieder an die Zeit vor Corona heranreicht. In Zusammenarbeit mit 76 Veranstaltern hat der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit rund 410 Termine zusammengestellt, die in den Sommerferien zwischen dem 14. Juli und 24. August keine Langeweile aufkommen lassen sollen. „Mit dem Ferienpass möchten wir den Oldenburger Kindern und Jugendlichen wieder ein Stück Normalität und Abwechslung bieten und den Belastungen durch Corona entgegenwirken“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie gibt es ein zwar noch etwas reduziertes, aber wieder sehr vielfältiges und spannendes Ferienprogramm mit vielen attraktiven Angeboten. Da ist für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei!“, freut sich der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Dr. Frank Lammerding.

Eine weitere gute Nachricht für Familien: Alle Veranstaltungen werden in diesem Jahr nochmals kostenfrei angeboten, es wird lediglich eine einmalige Grundgebühr in Höhe von drei Euro erhoben. Der Startschuss für die Online-Anmeldung unter www.ferienpass-oldenburg.de fällt am Mittwoch, 1. Juni.

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, ob Entspannung oder Action, ob sportliche, kreative, künstlerische oder kulinarische Angebote: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf eine Menge Auswahl freuen. Sie können unter anderem eine Zirkusshow auf die Beine stellen, Honigbienen live erleben, in der Kräuterwerkstatt und in der Druckwerkstatt aktiv werden, im Make-up-Workshop zum Schminkprofi werden, alte Schulstühle neu gestalten, Sitzkissen weben, coole Tanz-Moves lernen, ihre Schlagfertigkeit trainieren, an Filmworkshops teilnehmen, eine Radiosendung kreieren, zum Krabbenfischen mit einem Fischkutter auslaufen und beim Besuch auf dem Flugplatz Westerstede zum Rundflug abheben.

Die Kinder und Jugendlichen können darüber hinaus den Abenteuerspielplatz in Beschlag nehmen, einen Tag mit Pferden und Ponys auf einem Reiterhof verbringen, im Tonstudio Songs und Rapstücke aufnehmen und Videos produzieren, mit Crossboule die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und im Escape-Room auf Verbrecherjagd gehen.

Auch sportlich geht es zu: So sind beispielsweise Stand Up-Paddeln, Wasserski, Windsurfen, Golf, Basketball, Badminton, Hockey, Kendo, Fußballgolf, Tanzen auf Rollen, Taekwondo und Zumba im Programm.

„Wir bedanken uns bei allen Vereinen, Verbänden, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, die zu diesem tollen Programm beitragen“, sagt Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. Ferienpassbeauftragter Ingo Krüger weist darauf hin, dass bei manchen Veranstaltungen die Einhaltung von angemessenen Corona-Schutzmaßnahmen und entsprechenden Hygienevorschriften nötig sein können: „Auch wenn kaum noch Corona-Beschränkungen und Vorgaben zu beachten sind, möchten wir im Ferienpass ein hohes Maß an Sicherheit für alle bieten.“

Alle Angebote sind ab Montag, 30. Mai, unter www.ferienpass-oldenburg.de einsehbar. Online-Anmeldungen sind ab dem 1. Juni möglich. „Wer am Ferienpass teilnehmen möchte, kann sich ab dem Startdatum bis zum 19. Juni auf der Ferienpass-Internetseite ein Benutzerkonto anlegen und eine persönliche Liste mit Wunschveranstaltungen zusammenstellen“, erläutert Ingo Krüger. Die Accounts aus dem Vorjahr sind nicht mehr aktiv. Am 20. und 21. Juni findet die Verlosung der Wunschveranstaltungen statt. Im Benutzerkonto können sich die Angemeldeten informieren, welche Veranstaltungen sie zugelost bekommen haben. Die Ergebnisse werden ihnen auch per E-Mail mitgeteilt.

Vom 22. Juni bis zum 5. Juli müssen die zugelosten Veranstaltungen online über das Benutzerkonto bestätigt und die Grundgebühr bezahlt werden. Erst mit der Bestätigung beziehungsweise Bezahlung ist die Buchung abgeschlossen und der jeweilige Platz reserviert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Grundgebühr bar im Kinder- und Jugendbüro an der Von-Finckh-Straße 1 zu bezahlen. Ab dem 7. Juli bis zum Ende der Ferien können dann alle noch freien Plätze gebucht werden.
27.05.2022, 19:09 Uhr
„Level up!“ in der Stadtbibliothek Oldenburg
Gaming-Angebot für Jugendliche an jedem ersten Freitag des Monats
Für alle Fans von Videospielen ab zwölf Jahren bietet die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, jetzt wieder regelmäßig den kostenlosen Gaming-Treff an. Jeweils am ersten Freitag des Monats von 16 bis 18 Uhr wird zum gemeinsamen Spielen eingeladen. Gestartet wird am Freitag, 3. Juni, weitere Termine folgen am 1. Juli und am 5. August. Dann können alle spielebegeisterten Jugendlichen an den Gaming-Stationen mit Nintendo Switch, Wii U oder PlayStation 4 und 5 inklusive VR-Brille gemeinsam oder gegeneinander spielen und über alle Themen der Videospielwelt reden.

Aufgrund der begrenzten Teilnahmeplätze ist eine Anmeldung per Telefon unter 0441 235-3021 erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
24.05.2022, 17:22 Uhr
„Nachgefragt“: Bürgermeisterin Christine Wolff zu Gast im Podcast
Neue Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek ab sofort verfügbar
Die bereits achte Folge des Podcast der Freizeitstätte Ofenerdiek ist erschienen und steht allen Hörerinnen und Hörern ab sofort zur Verfügung. Wir haben einen Oberbürgermeister und drei Bürgermeisterinnen, aber warum? Und wie wird man Bürgermeisterin und was sind eigentlich die Aufgaben einer Bürgermeisterin? – „Diese und weitere Fragen haben die Besucherinnen und Besucher der Freizeitstätte Ofenerdiek vor und nach der Kommunalwahl im letzten Jahr gestellt“, berichten die beiden Mitarbeiter der Freizeitstätte Ofenerdiek, Christoph Deters und Markus Schütte.

„Wer unser Oberbürgermeister ist, wissen die Jugendlichen schon und grob, was seine Aufgaben sind, aber warum hat Oldenburg noch drei Bürgermeisterinnen und wer war das nochmal? Da wird es schon schwieriger“, sind sich Deters und Schütte einig. „Jetzt könnten wir einfach die Fragen beantworten, oder man plant mit den Jugendlichen einen Podcast, nimmt einige Fragen auf und lädt die Bürgermeisterinnen dazu ein!“

Entstanden ist aus dieser Idee die Podcast-Folge „Nachgefragt“ mit Bürgermeisterin Christine Wolff, in der sie die Fragen der Jugendlichen beantwortet und erzählt, warum sie mit Leidenschaft Bürgermeisterin ist. Außerdem tritt sie gegen die beiden Podcast-Gastgeber noch in einem „Oldenburg-Quiz-Duell“ an, in dessen Anschluss sie eine ganz besondere Aufgabe im Rathaus zu erledigen hatte.

Zu hören ist der Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.
10.05.2022, 18:05 Uhr
Kinder-Stadt-Garten: Buddeln und Gärtnern auf dem Waffenplatz
Sandkiste und Naschgarten für die Kleinsten locken ab 14. Mai in die Innenstadt
Der Waffenplatz wird zum Stadtgarten für die Kleinsten: Vom 14. Mai bis 15. August lädt der Sand- und Naschgarten zum Fühlen, Spielen und Bewegen ein. Ein buntes Mitmach-Programm erwartet die Kinder am Eröffnungstag am Samstag, 14. Mai. Organisiert wird die Aktion von rund 50 Einrichtungen, die Angebote für junge Familien mit Säuglingen und Kleinkindern anbieten. An zwei Aktionstagen – jeweils samstags, 11. Juni und 9. Juli – sowie jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 17.30 Uhr vor dem Abendmarkt gibt es kleine Spielangebote am Sandkasten von Mitarbeiterinnen der Einrichtungen aus dem Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH). Gleichzeitig erhalten Eltern von ihnen auf Wunsch Auskunft über weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Familien in der Stadt.

„Die Innenstadt bietet nicht allzu viel Spielgelegenheiten oder Räume an, wo Kinder sich frei bewegen oder kreativ sein können und mit ihren Eltern während des Bummels gemeinsam ausspannen können“, so Petra Bremke-Metscher, Leiterin des Bereichs Frühe Hilfen/Prävention der Stadt Oldenburg. Während die Kleinen im „Kinder-Stadt-Garten“ unterwegs sind, können die Eltern untereinander in Kontakt kommen und vielleicht eine kleine Auszeit genießen.

Immer noch ist vielen Müttern und Vätern nicht bekannt, wie viel Unterstützung sie für die erste gemeinsame Lebensphase mit dem Kind kostenlos und unproblematisch in Oldenburg bekommen können. Das Oldenburger System Frühe Hilfen (OSFH) möchte hier Abhilfe schaffen und gleichzeitig einen kinderfreundlichen Treffpunkt für Eltern in der Oldenburger Innenstadt anbieten.

Der Arbeitskreis – bestehend aus fast 50 Einrichtungen, die sogenannte „Frühe Hilfen“ anbieten – hat bereits vor der Pandemie für einen Tag einen großen Sandhaufen auf dem Rathausplatz auffahren lassen und Kinder mit ihren Familien zum Beisammensein eingeladen. Die Rückmeldungen auf die vielen buddelnden und grabenden, lachenden und tobenden Kinder und ihre entspannten Eltern mitten in der Einkaufszone war so positiv, dass der Kreis beschloss, im Jahr 2022 einen Stadtgarten für Kinder zu gestalten.

Ermöglicht wird der Stadtgarten durch den Einsatz der im OSFH verbundenen Einrichtungen, durch die finanzielle Unterstützung der Bundesstiftung Frühe Hilfen sowie der Initiative Peter Hilft von Peter Pane und des Bekleidungsgeschäftes Closed/DUNORD. Ein großer Dank geht an die Gemeinnützigen Werkstätten mit dem Bereich Aqua, der den Garten aufbaut und betreut. Weitere Informationen gibt es bei Petra Bremke-Metscher telefonisch unter 0441 235-3097 oder per E-Mail an petra.bremke-metscher@stadt-oldenburg.de.
10.05.2022, 17:51 Uhr
Jugendliche diskutieren Mobilität von morgen
Mobilitätskonferenz fließt in Entwicklung des Rahmenplans Mobilität und Verkehr 2030 ein
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Rahmenplan Mobilität und Verkehr 2030 findet am Freitag, 3. Juni, eine Jugendmobilitätskonferenz statt. Die zentrale Frage lautet: Wie bewegen wir uns in Oldenburg im Jahr 2030? Die Oldenburger Schulen sind aufgerufen, sich bereits im Unterricht mit der Mobilität von morgen in unserer Stadt zu beschäftigen und anschließend Botschafterinnen und Botschafter zur Mobilitätskonferenz zu entsenden. Diskutiert werden sollen die Anforderungen junger Menschen an Verkehr und Mobilität: Wie kann eine klimafreundliche Fortbewegung etabliert werden? In welchen Situationen fühlen sich junge Menschen wohl im Straßenverkehr? Was wünschen sie sich zum Thema Radfahren oder ÖPNV?

Unterrichtsmaterialien werden von der Agentur TollerOrt bereitgestellt, die das Beteiligungsformat im Auftrag der Stadt Oldenburg durchführt. Das Angebot, dass sich insbesondere an den 8. Jahrgang richtet, ist am Vormittag des 3. Juni von der zweiten bis zur vierten Unterrichtsstunde geplant. Anmeldungen sind bis Freitag, 13. Mai, möglich. Weitere Informationen gibt es bei Mone Böcker von der Agentur TollerOrt, per E-Mail an oldenburg@tollerort-hamburg.de oder unter Telefon 040 3861-5595.
10.05.2022, 17:48 Uhr
Kinderbibliothek: Neue Wandgestaltung dank gelungener Kooperation
Auszubildende des BZTG überzeugen mit Entwürfen für den Servicebereich
Ab sofort laden kindgerechte Wald-Motive in spannende Bücherwelten ein: Die Kinderbibliothek am PFL freut sich über eine neue Wandgestaltung im Servicebereich. Nachdem bereits im Herbst 2021 eine neue Servicetheke und passende Möbel eingezogen waren, sorgte jetzt eine Kooperation mit dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg (BZTG) für die noch fehlende Gestaltung der Wände und Garderobe. „Wir sind dankbar darüber, dass wir das Projekt durchführen durften und die Kinderbibliothek uns alle gestalterischen Freiheiten gelassen hat“, äußert sich die Schülerin Paula Uecker begeistert über das gemeinsame Projekt.

Auszubildende des ersten Ausbildungsjahres „Gestalterinnen für visuelles Marketing“ haben die Wandbilder für die Kinderbibliothek erstellt und konnten damit die im Lehrplan vorgegebenen Aspekte „Planung und praktische Umsetzung eines Projekts“ anhand eines beispielhaften Auftrags abdecken. Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek, zeigt sich beeindruckt von der professionellen Arbeit der Schülerinnen: „Wir danken dem BZTG für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, dass die individuelle Wandgestaltung perfekt zu der Neugestaltung des Servicebereichs der Kinderbibliothek passt.“

Zum Auftakt der Zusammenarbeit hatte Carolin Hummels, Einrichtungsleiterin der Kinderbibliothek, die Vorstellungen seitens der Stadtbibliothek in der Schule vorgestellt. Wichtige Vorgaben für die Gestaltungselemente waren die kindgerechte und zum neuen Eingangsbereich der Kinderbibliothek passende farbliche Gestaltung. Im weiteren Verlauf des Projekts gestalteten die acht Schülerinnen Entwürfe zu einem Wandbild und einer Kindergarderobe, die sie dem Team der Kinderbibliothek präsentierten. Nach Anpassung der ersten Entwürfe erstellten die Auszubildenden die Wandelemente zum Thema Wald und Waldtiere. Die verantwortliche Lehrerin, Janna Boomgaarden, zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Die Schülerinnen haben die Wünsche der Kinderbibliothek meiner Meinung nach perfekt erkannt und eine stimmige Gestaltung für die Zielgruppe der Kleinsten entwickelt.“
29.04.2022, 13:02 Uhr
Zukunftstag 2022: Vielfältige Einblicke in die Stadtverwaltung
120 Mädchen und Jungen entdecken unterschiedliche Berufsbilder
Zeit für Fragen, spannende Einblicke und die Verfestigung des ein oder anderen, vielleicht vorher nicht in Erwägung gezogenen Berufswunsches – das ist der Zukunftstag. Auch bekannt als Girls‘- und Boys‘-Day bot der Zukunftstag am Donnerstag, 28. April, insgesamt 120 Mädchen und Jungen die Gelegenheit, die große Bandbreite an Berufen bei der Stadtverwaltung zu entdecken. In diesem Jahr besuchten die Kinder unter anderem das Kulturbüro, verschiedene Einrichtungen des Fachdienstes Kindertagesbetreuung, das Horst-Janssen-Museum und das Stadtmuseum sowie das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen. Hinzu kamen viele weitere Bereiche, in die die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitwillig Einblicke gaben. Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing einige der Mädchen und Jungen in seinem Büro und beantwortete Fragen zu seinem Arbeitsalltag.

Beim Zukunftstag geht es darum, dass die teilnehmenden Mädchen und Jungen Praxisangebote aus für sie eher untypischen Berufsfeldern kennenlernen. Da die vielfältigen Berufsbilder der Stadtverwaltung alle Geschlechter gleichermaßen ansprechen, fanden sich in den meisten Einrichtungen gemischte Kindergruppen wieder, die die ihnen noch unbekannten Berufe mit großer Neugierde erkundeten und ihre Ansprechpersonen mit der ein oder anderen Frage löcherten. Zusätzlich zu den von Mitarbeitenden angebotenen Plätzen begleiteten auch einige Mädchen und Jungen ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an diesem Donnerstag zur Arbeit und bekamen einen Eindruck von deren täglicher Arbeit. 

Im Fachdienst Kommunikation haben beispielsweise ein Mädchen und ein Junge den Beruf Redakteurin/Redakteur kennengelernt und mithilfe einer Kollegin aus dem Fachbereich zwei Reportagen geschrieben: Die Artikel zur Musikschule und zur Kinderbibliothek der Stadt Oldenburg sind ab Freitag, 29. April, online auf www.oldenburg.de/zukunftstag zu finden.
26.04.2022, 17:48 Uhr
Spielfläche für Jugendliche im neu entstehenden Wohnquartier
Spielplatz Hannah-Arendt-Straße ermöglicht spielerisch-sportliche Nutzung
Ganz in der Nähe spielen und Sport treiben: Die Spielfläche im Bereich der Hannah-Arendt-Straße ist einer von drei Spielplätzen im neu entstehenden Wohnquartier zwischen der Straße Am Bahndamm und der Gerhard-Stalling-Straße. Um eine möglichst große Bandbreite von verschiedenen Altersgruppen abzudecken, ist diese Anlage explizit auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausgelegt. Ausgestattet ist der Spielplatz mit einer Streetball-Spielfläche in den Maßen 15 x 23 Metern aus Kunststoffbelag und zwei Basketballständern. Es gibt eine Sitzbank und vier Jugendbänke in bunten Farben sowie einige Fahrradständer. Ein hoher, bepflanzter Wall begrenzt die Fläche im Norden zum Baugebiet hin und sorgt für Sichtschutz. Die Gesamtkosten beliefen sich auf circa 128.000 Euro.

Die Spielfläche ergänzt die Attraktionen des Ende 2020 fertiggestellten Spielplatzes hinter der Straße „Am Apfelhof“, auf dem verschiedene altersgerechte Spielangebote bereitstehen und viele alte Apfelsorten gepflanzt wurden. Zwei der Spielplätze sind damit bereits fertiggestellt, der dritte – in Form eines Bolzplatzes – befindet sich noch in der Planungsphase und wird zusammen mit dem zukünftigen Baugebiet realisiert.
12.04.2022, 17:37 Uhr
Wo Kinder und Jugendliche aller Nationen kreativ sein können
Tanzschule bietet in Kooperation mit dem Kulturbüro vielfältiges Programm an
Die Tanzschule „Maniac Dance Center“ bietet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche – unabhängig von ihrer Herkunft und ihren sozialen Möglichkeiten – kostenlos an. Natalie Baron, Leiterin der Tanzschule, bringt Kinder und Jugendliche aus Oldenburg und der Ukraine zusammen und stellt ihre Einrichtung als Veranstaltungsort kostenlos zur Verfügung. Alle Trainerinnen und Trainer können die Angebote zudem in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, russisch und ukrainisch) anbieten.

„Kinder und Jugendliche benötigen neue Impulse, Perspektiven und ein Stück Gemeinschaft. Mit dem offenen und vielfältigen Programm werden sie zusammengebracht und zum kreativen Miteinander aktiviert“, erläutert Vivien Ritter vom städtischen Kulturbüro. „Kinder und Jugendliche aller Nationen haben die Möglichkeit, sich kennenzulernen, wieder unbeschwert zu sein und das Ganze in einem kreativen Ambiente.“

Tanz, Schauspiel, Theater, Yoga und vieles mehr sind Teil des Angebots. Ein sicherer Ort wird geschaffen, an dem Integration möglich ist und der allen Beteiligten die Möglichkeit bietet, das Erlebte schnell und kreativ zu verarbeiten.

Wer Interesse hat, wird gebeten, sich direkt bei Natalie Baron per E-Mail an natalie_baron@web.de zu melden. 
05.04.2022, 17:15 Uhr
Jede Menge Spiel und Spaß
Osterferienaktion auf den Kinderseiten
Langeweile in den Osterferien? Nicht mit den Kinderseiten. Denn am Montag, 4. April, pünktlich zum Beginn der Osterferien, startet die Osterferienaktion auf den Kinderseiten der Stadt Oldenburg: Unter www.kinder.oldenburg.de gibt es für kleine und große „Stall-Hasen“ und „Weide-Lämmer“ spannendes Oster-Wissen, leckere Rezepte, tolle Bastel-  und Geschenkanregungen, Online-Tipps sowie coole Spielideen für drinnen und draußen rund um die Osterzeit. Noch nicht genug? Dann bittet das Online-Oster-Memory zum Schnelligkeitstest.

Und es gibt eine weitere Besonderheit: eine digitale Eiersuche. Auf den Osterseiten sind bunte Ostereier mit Buchstaben versteckt, die ein Lösungswort ergeben. Unter allen richtigen Einsendungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren wird an drei Gewinnerinnen oder Gewinner eine tolle Überraschung verlost. Lasst euch überraschen!

Die Osteraktion auf den Kinderseiten ist bis zum 19. April unter www.kinder.oldenburg.de online.
25.03.2022, 12:52 Uhr
Vorfreude auf musikalisches „Sommermärchen“ beflügelt Talente
Landeswettbewerb „Jugend musiziert“: Große Erfolge für Oldenburgerinnen und Oldenburger
Als Gastgeber des Bundeswettbewerbs von „Jugend musiziert“ wird Oldenburg vom 2. bis zum 8. Juni 2022 zur deutschen Musikhauptstadt. Die Vorfreude auf das musikalische „Sommermärchen“ hat die Oldenburger Talente im vorgeschalteten Landeswettbewerb zu besonderen künstlerischen Leistungen motiviert. Die jungen Musikerinnen und Musiker der Region Oldenburg Nord schnitten dabei mit großem Erfolg ab. „Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und freuen uns, viele von ihnen beim Bundeswettbewerb, hier bei uns in Oldenburg, wiederzusehen – am liebsten in Präsenz“, beglückwünscht Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule der Stadt Oldenburg und diesjähriger Vorsitzender des Regionalausschusses, die Teilnehmenden. Zum Bundesfinale werden schätzungsweise mehr als 2.000 Teilnehmende erwartet.

Der Landeswettbewerb fand in diesem Jahr erneut in digitaler Form statt. Alle Teilnehmenden mussten bis Sonntag, 6. März, ihre Videos drehen und hochladen. Die Wertungsergebnisse wurden am Sonntag, 20. März, veröffentlicht. Nachfolgend eine Übersicht aller Preise von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Region Oldenburg Nord:

Ensemble Alte Musik:

Altersgruppe IV
Ricarda Krämer (Blockflöte)
Charlotte Bolze (Blockflöte)
Sarah Götze (Blockflöte)
Johanna Utz (Blockflöte)
Lotta Wieck (Blockflöte) – 2. Preis

Carla Reid (Violoncello)
Lina Behnken (Violoncello)
Lotta Gronau (Violoncello)
Verena Dreher (Violoncello) – 2. Preis
 

Altersgruppe V
JOYce Maliza Huntemann (Blockflöte)
Marieke Pieper (Oboe)
Niran Acar (Cembalo)
Pauline Hüls (Violoncello) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

 
Zupfinstrumente: Gitarren-Duo

Altersgruppe II
Anna Sophia Swoboda
Lara Emila Swoboda – 1. Preis

Altersgruppe IV
Rosa Steffen
Eske Jandrich – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

Altersgruppe V
Lewe Steffen
Linus Bruns – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Zupfinstrumente: Duo, Trio, Wuartett, Quintett

Altersgruppe III
Fabian Pfaff (Gitarre)
Leo Meckelnborg (Gitarre)
Rias Nazarenus (Gitarre) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Klavier-Kammermusik

Altersgruppe II
Johannes Kleffner (Klavier)
Clara-Sophie Kleffner (Violine)
Louisa Marie Kleffner (Violine) – 1. Preis

Altersgruppe III
Sofija Pavlenko (Violine)
Levi Enns (Violoncello)
Tianrun Jin (Klavier) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Duo: Klavier und ein Blechblasinstrument

Altersgruppe IV
Carl Rabbels (Posaune)
Sven Duwe (Klavier) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Duo: Klavier und ein Holzblasinstrument

Altersgruppe II
Amàia Palet Sabater (Oboe)
Melina Schubmann (Klavier) – 1. Preis

Altersgruppe V
Famke Wellmann (Oboe)
Nicole Schellenberg (Klavier) – 2. Preis


Gesang (Pop)

Altersgruppe V
Kaja Westermann (Sopran) – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb


Mallets

Altersgruppe III
Neo Wernecke – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Percussion

Altersgruppe II
Laurens Van Der Kamp (Percussion) – 1. Preis

Altersgruppe III
Madou Huntemann (Schlagzeug) – 2. Preis

Altersgruppe V
Mathis Kohne (Schlagzeug) – 2. Preis
 

Violine

Altersgruppe III
Sofija Pavlenko – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
Luis Keemann – 2. Preis
Clara-Sophie Kleffner – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb
 

Violoncello

Altersgruppe II
Matilda Steinhoff - 2. Preis

Altersgruppe V
Pauline Hüls – 2. Preis
 

Die genannten Altersgruppen sind wie folgt aufgeteilt:

Altersgruppe II: bis Landeswettbewerb, geb. 2010, 2011
Altersgruppe III: bis Bundeswettbewerb, geb. 2008, 2009
Altersgruppe IV: bis Bundeswettbewerb, geb. 2006, 2007
Altersgruppe V:  bis Bundeswettbewerb, geb. 2004, 2005
18.03.2022, 11:48 Uhr
Coole Arbeit und hoher Spaßfaktor mit Jugendlichen? Ehrensache!
Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek zur Ausbildung als Jugendleiterin oder Jugendleiter
Was macht eine Jugendleiterin oder ein Jugendleiter? Wo werden sie eingesetzt? Was lernen sie in der Ausbildung? Und warum ist die ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so wichtig? In der neuen Podcast-Folge der Freizeitstätte Ofenerdiek dreht sich alles um das Thema „Juleica“– Die Jugendleiter:in-Card für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Neben den beiden Gastgebern Markus Schütte und Christoph Deters sind Melissa Meltens und Sebastian Diers dabei, die vor drei Jahren ihre Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter gemacht haben. In dem lockeren Gespräch erläutern beide, wie gut sich die Arbeit mit den Kids anfühlt – und was ihnen persönlich dieses Ehrenamt bedeutet.

Außerdem ist Nicole Vossler aus dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg zu hören, das die Ausbildung anbietet. Sie erzählt, welche Voraussetzungen Interessierte für die Ausbildung mitbringen sollen und auch, warum wir meistens Juleica sagen statt Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung. „Wer sich jetzt vorstellt, auch noch am Wochenende die Schulbank drücken zu müssen, liegt falsch“, so Nicole Vossler, denn: „Uns ist das ganz wichtig, dass alle auf der einen Seite etwas lernen, es aber auch auf der anderen Seite auch schön ist. Da wird viel gespielt, da wird viel in Kleingruppen gemacht. Da wird auch viel nach draußen gegangen. Ja, Spaß halt.“

Wo kann ich den Podcast anhören?
Viel Spaß gibt es dann auch in der aktuellen Podcast-Folge und zum Ende auch noch einen musikalischen Ausklang. Zu hören ist der Podcast unter www.oldenburg.de/podcast-ofenerdiek.

Wo gibt es weitere Infos zu Juleica?
Wer weitere Fragen zur Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung hat oder sogar dabei sein möchte, schreibt eine E-Mail an das Kinder- und Jugendbüro unter kijubuero@stadt-oldenburg.de oder ruft an unter Telefon 0441 235-3690 oder 0441 235-3699. Nicole Vossler oder Raisa Biebert freuen sich auf eine Nachricht. Übrigens: Die nächste Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Ausbildung startet schon am 13. Mai – und es sind noch Plätze frei!
18.03.2022, 11:27 Uhr
„Oldenburg lernt schwimmen“: Auftakt gelungen, Fortsetzung gestartet
Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Unterstützung beim Schwimmen lernen
Sinnvoll, überlebenswichtig und gesund: Schwimmen lernen steht für Kinder normalerweise spätestens im Grundschulalter auf dem Stundenplan. Noch besser, wenn der Nachwuchs die Grundlagen bereits vor der Einschulung in Schwimmkursen lernt. Durch die Corona- bedingten, monatelangen Schließzeiten und Zugangsbeschränkungen von Schwimmhallen und Freibädern und die Unterbrechung des regulären Schulbetriebs inklusive des Schwimmunterrichts war das vielen Kindern nicht oder nur erschwert möglich. Die Folge: viele Kinder können nicht oder nicht sicher schwimmen.

Mehr Schwimmkurse und zusätzliche Angebote
Seit Mai 2021 setzt hier die Initiative „Oldenburg lernt schwimmen“ der Stadt Oldenburg und der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg GmbH (BBGO) an – und macht nun mit verstärkten Kräften weiter. Die Projektpartner erhöhten die Anzahl an Schwimmkursen und schafften zusätzliche Angebote speziell für Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Auch die Unterstützung der Schwimm-Lehrkräfte im Schulsport rückte in den Fokus der Verantwortlichen: Große Schulklassen mit Schülerinnen und Schülern, die sehr unterschiedliche Vorkenntnisse in puncto Schwimmfähigkeit mitbringen mit steigendem Anteil an nicht beziehungsweise unsicher schwimmenden Kindern, stellen eine herausfordernde Ausgangslage da.

Schwimmvereine und GUV OL unterstützen weiterhin Schwimmangebot im Schulsport
Zur Verbesserung der Situation trägt deshalb seit letztem Sommer ein weiteres Angebot der Initiative „Oldenburg lernt schwimmen“ bei: Schwimmtrainerinnen und Schwimmtrainer sowie Assistenzkräfte von Oldenburger Schwimmvereinen unterstützen die Lehrkräfte im Schwimmunterricht. Im ersten Schulhalbjahr 2021/2022 griffen insgesamt bereits 18 Oldenburger Schulen auf die Unterstützung durch die Vereine zurück, organisiert durch das Sportbüro der Stadt. Mehr als 300 Stunden haben neben den Lehrkräften auch Trainerinnen und Trainer der Schwimmvereine am Beckenrand gestanden und den Kindern die Grundlagen des Schwimmens beigebracht.

Die Resonanz der Schulen ist durchweg positiv, der Unterstützungsbedarf weiterhin groß. Die gute Nachricht: Die mit dem Oldenburger Schwimmverein von 1902 e. V. und dem Polizeisportverein Oldenburg e. V. begonnene Kooperation kann fortgesetzt und soll durch die Beteiligung eines weiteren Vereins erweitert werden. Die Kosten für die Unterstützung der Schulen im Schwimmunterricht werden zu 70 Prozent von der Stadt Oldenburg und zu 30 Prozent vom Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg (GUV OL) getragen.

Stimmen zum Projekt
„Oldenburg lernt Schwimmen“ ist ein Projekt, das Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sehr am Herzen liegt: „Schwimmen zu lernen ist nicht nur überlebenswichtig, es macht auch viel Spaß. Zudem kräftigt es die Muskulatur, verbessert die Ausdauer und die Koordination. Und vor allem: Es gibt Sicherheit. Wer sich mit einem Schwimmabzeichen durchs Wasser bewegt, fühlt sich nicht nur sicherer, sondern ist auch stolz auf sich. Umso wichtiger ist, dass wir auch in Oldenburg vermehrt Angebote in diese Richtung schaffen.“

Das sieht Michael May, Geschäftsführer des GUV OL, genauso: „Als Träger der Schülerunfall-versicherung ist uns die Förderung der Schwimmfähigkeit von Schülerinnen und Schülern ein elementares Anliegen. Rechtzeitig Prävention zu betreiben, hilft Unfälle zu vermeiden. Die Unterstützung im Schwimmunterricht der Schulen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und ergänzt unseren ganzheitlichen Förderansatz: Im Rahmen von Sicherheit und Gesundheit im Schulsport (SuGiS) unterstützen wir auf Landesebene den niedersächsischen Schwimmpass, die Erstellung von Lehr- und Lernmaterial für Schwimmlehrkräfte in Ausbildung – und nun regional vor Ort ‚Oldenburg lernt Schwimmen‘“, erläutert May.
25.02.2022, 12:10 Uhr
21. Oldenburger Kindermusikfestival vom 11. bis 13. März 2022
„Blindfische“ und „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ sorgen für „ausgezeichnete“ Musik
Musik liegt in der Luft: Das 21. Oldenburger Kindermusikfestival findet von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März, mit insgesamt fünf Konzerten wie gewohnt im PFL statt. „Aufgrund der angekündigten Lockerungen freuen wir uns, dass das Oldenburger Kindermusikfestival wie geplant stattfinden kann“, äußert sich Rolf Weinert, künstlerischer Leiter des Festivals und Mitglied der „Blindfische“.

Das „Burgfräulein Bö und die Ritter Rost Band“ werden Blechpop und Schrottrock spielen, eine Mischung aus den bekanntesten Songs der Ritter Rost Musicals. Die neueste CD von Ritter Rost hat ebenso wie das aktuelle Album der Blindfische den Medienpreis Leopold vom Verband Deutscher Musikschulen erhalten. Eine Ehre, die in den letzten zwei Jahren insgesamt nur zehn Produktionen zuteilwurde. Beim Kindermusikfestival können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer also im wahrsten Sinne auf „ausgezeichnete“ Musik freuen.

Am Freitag, 25. Februar, beginnt um 11 Uhr der Kartenvorverkauf für die fünf geplanten Konzerte. Die Karten sind wie gewohnt über die Plattform „ticket2go“ sowie in der Tourist-Info-Oldenburg, Lange Straße 3, zum Einheitspreis von 8 Euro pro Karte zuzüglich der Servicegebühr erhältlich.

Aufgrund der gültigen Abstandsregelungen von Personen unterschiedlicher Haushalte wird es in diesem Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Karten geben. „Daher ist vor allem in diesem Jahr die Förderung durch die OLB-Stiftung und die EWE-Stiftung sowie durch die Oldenburgische Landschaft mit dem Programm ‚Niedersachsen dreht auf‘ sehr hilfreich“, bedankt sich Weinert bei den langjährigen Förderern des Festivals.

Damit Personen eines Haushaltes wie gewohnt nebeneinandersitzen können, gibt es in diesem Jahr ausschließlich die Möglichkeit, Karten für zusammengehörige Sitzplätze zu kaufen. „Wir wollen ermöglichen, dass Familien und zusammengehörige Personen die Konzerte gemeinsam erleben und verfolgen können. Daher bieten wir Tickets an, die für zwei, drei oder vier Personen gültig sind. Dadurch können zusammengehörige Personen wie gewohnt nebeneinandersitzen und gemeinsam am Konzert teilnehmen und zu Personen anderer Haushalte den vorgeschriebenen Abstand einhalten“, schildert Weinert den diesjährigen Kartenverkauf.

Musikschule der Stadt Oldenburg ist langjähriger Kooperationspartner
Zwei der fünf Konzerte werden traditionell mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Musikschule der Stadt Oldenburg stattfinden. Am Samstag, 12. März, 15 Uhr, sowie am Sonntag, 13. März, 11 Uhr, treten der Kinderchor unter der Leitung von Gerke Jürgens und die Rappelkiste unter der Leitung von Rita Meiners gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern auf. „Mit den ‚Blindfischen‘ und weiteren bekannten Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam auf der Bühne zu stehen, ist für unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr ein ganz besonderes Highlight, auf das sich alle freuen“, schildert Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule, die Vorfreude.

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler dürften bei diesem musikalischen Programm voller Vorfreude sein. Bei so viel „ausgezeichneter“ Musik sind Spaß, viel Mitmachen, Zuhören, Staunen und Lachen garantiert.
18.02.2022, 16:08 Uhr
Jugendfreizeitstätte Cafta wird erweitert
Mehr Raum für die Stadtteil- und Jugendarbeit in Kreyenbrück
Ausreichend Platz für Theatergruppen und ein zusätzlicher Gruppenraum für Bands oder kreative Projekte: Das ist das Ziel der räumlichen Erweiterung der Jugendfreizeitstätte Cafta in Kreyenbrück. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich nach Ostern beginnen und bis Dezember 2022 fertiggestellt sein. „Durch die zusätzlichen Räume für die Cafta im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord können wir die dortige Jugendarbeit weiterentwickeln und gleichzeitig auch ein besseres Angebot zur Begegnung im Stadtteil machen“, sagt Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit beim Amt für Jugend und Familie.

Ganz konkret wird der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss von derzeit 80 auf 120 Quadratmeter vergrößert. Im Obergeschoss wird ein 40 Quadratmeter großer zusätzlicher Gruppenraum eingerichtet, der multifunktional genutzt werden kann. So kann etwa die theaterpädagogische Arbeit der Jugendfreizeitstätte in Kooperation mit dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. ausgeweitet werden. Auch Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren soll der größere Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Der zusätzliche Gruppenraum ist als Jugendraum oder für Bandproben vorgesehen, kann aber auch als Tonstudio oder für Hörspiel- und Videoprojekte genutzt werden.

„Schon bei der Planung der Umbaumaßnahmen hatte das Team der Freizeitstätte die Jugendlichen der Cafta eingebunden, unter anderem durch die Hausversammlung, die Mädchengruppe oder in Form von Ideensammlungen im offenen Bereich“, betont Katrin Wiese, Leiterin der Cafta. „Auch an der Raumgestaltung nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die jungen Menschen weiter beteiligt werden.“

Die Baukosten betragen insgesamt rund 435.000 Euro, wobei der Großteil (90 Prozent) über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ abgedeckt ist. Die Fördermittel werden von der NBank bereitgestellt und setzen sich aus Bundes-, Landes- und städtischen Mitteln zusammen. 
18.02.2022, 16:01 Uhr
„Pures Abenteuer“ - Oldenburger Jugendliche auf der Berlinale
 Bereits zum sechsten Mal organisierte das Medienbüro Oldenburg e.V. eine Projektreise mit Jugendlichen zur 72. Berlinale. 12 Teilnehmer*innen konnten 3 Tage die Vielfalt der Filmkunst erleben, an Diskussionen teilnehmen und einen Einblick in eines der bekanntesten Filmfestivals bekommen. Erfreulicherweise wurde das Projekt zu 100% vom Programm der Bundesregierung Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche gefördert. „Diese Art der Finanzierung ist für uns enorm wichtig, da wir allen ermöglichen wollen, an so einer Fahrt teilnehmen zu können,“ so Marion Fittje vom Medienbüro. 

Die Jugendlichen sahen Filme aus aller Welt und erhielten dadurch Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten, mit denen sie im Alltag wenig in Berührung kommen. Dabei dienten die Filminhalte nicht nur zur Unterhaltung, sondern regten auch zum Nachdenken über politische, soziale und gesellschaftliche Themen an. 

„Der Kurzfilm Vlekkeloos (Fleckenlos) aus den Niederlanden kam zum Beispiel sehr gut bei den Teilnehmer:innen an und wurde jetzt auch bei der Berlinale als bester Kurzfilm mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet“, berichtet Marie, Betreuerin der Berlinalefahrt. Vlekkelos befasst sich mit dem Thema Menstruation aus Sicht der 15-jährigen Ruby. Während Ruby dringend Tampons braucht, setzt ihre mit Finanzproblemen kämpfende Mutter ausgerechnet diese nicht auf die Einkaufsliste. Tage zwischen Improvisation und Scham beginnen, die Ruby über den Kopf zu wachsen drohen. Ganz besonders war für die Teilnehmer:innen das Gespräch mit der Regisseurin Emma Branderhorst und der Hauptdarstellerin Alicia Prinsen im Anschluss an den Film. „Krass, was es bedeutet, kein Geld für Tampons oder Binden zu haben. Voll das wichtige Thema, was sonst nicht so sichtbar ist“, resümierten die Jugendlichen.  

In Kurzfilmprogrammen lernten die Teilnehmer:innen außerdem verschiedene technische Möglichkeiten, um einen Film zu produzieren, aber auch verschiedenste filmische Ausdruckmöglichkeiten, kennen: Von Computeranimationen über Stop Motion hin zu handgemalten Experimentalfilmen in Öl auf Glas. Darüber hinaus ging es auch um die Arbeit mit Schauspieler:innen oder um Filme mit und ohne Sprache. 

Ella, eine Teilnehmer:in, berichtet: „Die Berlinale war ein pures Abenteuer. Sobald sich der erste Filmvorhang öffnete und der Berlinale-Trailer anging, hatte ich das Gefühl in eine neue Welt abzutauchen.“ Ihre Eindrücke haben die Jugendlichen während des Wochenendes in Form von Fotografie und kurzen Videos aufgenommen. Diese werden sie nun in einem Workshop verarbeiten und eine kleine filmische Dokumentation erstellen, welche im Kino Cine k präsentiert werden wird. „So bringen wir auch ein bisschen Berlinale-Feeling nach Oldenburg“, verspricht Marion Fittje vom Medienbüro. 
15.02.2022, 16:40 Uhr
Freizeitstätte Ofenerdiek: Smartboard für die digitale Werkstatt
Digitale Lernerfahrungen mit Spaßfaktor – Förderung durch Landesjugendamt
Wischen, verschieben, tippen, informieren – und dabei auch noch Spaß haben: Das ist ab sofort auf dem neuen, interaktiven Smartboard in der Freizeitstätte Ofenerdiek möglich. Die Freude ist groß bei Christoph Deters und Markus Schütte, Mitarbeiter der Freizeitstätte Ofenerdiek: „Durch den Einsatz eines Smartboards sehen wir für unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ganz eigene Erfahrungen mit Medien machen zu können und darüber hinaus Selbstwirksamkeit im digitalen Sektor zu erfahren. Diese beiden Vorgänge tragen maßgeblich zum Erwerb von Medienkompetenzen bei. Es ist also wichtig, das aktive Handeln in den Vordergrund zu stellen. Das Smartboard bietet genau diese Möglichkeiten.“

Zusätzlich ist das Smartboard mit einer Chromebox ausgestattet. Somit kann auch auf die gängigen Apps zugegriffen werden, um die Lernerfahrungen mit einem Spaßfaktor zu verbinden. Dadurch gelingt es einfacher, Jugendliche zu gewinnen, ihre schon vorhandenen Kompetenzen weiter an andere Jugendliche zu geben. Denn gerade bei der Nutzung, Umgang und Ausschöpfung von digitalen Medien sehen die beiden Mitarbeiter der Freizeitstätte noch Luft nach oben.

Christian Fritsch, Stadtjugendpfleger der Stadt Oldenburg, betont: „Digitale Jugendarbeit hat durch die Corona-bedingten Einschränkungen an Bedeutung gewonnen. Der Umgang mit digitalen Medien erfordert dabei auch eine Medienkompetenz der jungen Menschen. Beides sind strategische Ziele in der Weiterentwicklung der Oldenburger Jugendarbeit.“

Mit der Anschaffung des Smartboards konnte ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die Freizeitstätte Ofenerdiek technisch so auszustatten, dass die geplante digitale Werkstatt mit Jugendlichen nun umgesetzt werden kann. Dafür bedankt sich Fritsch: „Ein herzliches Dankeschön an das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, ohne dessen Förderung die Anschaffung nicht möglich gewesen wäre.“ Die Kosten für das Smartboard belaufen sich auf 4.737 Euro, von denen die Stadt Oldenburg selbst nur 10 Prozent Eigenanteil übernehmen musste.
15.02.2022, 16:39 Uhr
Lesestart-Sets für Dreijährige mit Bilderbuch-Geschenk
Stadtbibliothek beteiligt sich an der bundesweiten Aktion „Lesestart 1-2-3“
Regelmäßiges Vorlesen und Erzählen ist wichtig für den Spracherwerb und die Entwicklung von Kindern. Mit den Lesestart-Sets der Aktion „Lesestart 1-2-3“ soll dies gefördert werden. Die aktuellen Lesestart-Sets für Dreijährige enthalten ein altersgerechtes Bilderbuch und mehrsprachiges Informationsmaterial mit Tipps, wie Eltern das Vorlesen in den Alltag integrieren können. Die Stoffbeutel können ab sofort kostenlos in der Kinderbibliothek am PFL und in den Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek abgeholt werden.

Die Stadtbibliothek Oldenburg nimmt bereits seit 2011 an den Lesestart-Programmen zur frühen Sprach- und Leseförderung von Kindern teil. Diese werden von der Stiftung Lesen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Büchereizentrale Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur angeboten. Lesestart-Sets für Ein- und Zweijährige werden von teilnehmenden Kinder- und Jugendarztpraxen ausgegeben.
08.02.2022, 18:42 Uhr
Kita Beverbäke: Ab März zurück auf den Spielplatz
Kampfmittelbergungsfirma hat Sondierung abgeschlossen – Keine sicherheitsrelevanten Funde
Die Kampfmittelsondierung auf dem Außengelände der Kindertagesstätte „An der Beverbäke“ im Quartier Neu-Donnerschwee ist abgeschlossen. Die wichtigste Erkenntnis nach den vierwöchigen Arbeiten: Im Erdreich wurden keine sicherheitsrelevanten Objekte gefunden. Zu Tage befördert haben die Fachleute der Firma Bitek neben Bauschuttresten eine Vielzahl von metallischen Gegenständen, die die Sondiergeräte immer wieder ausschlagen ließen. Dazu zählten Nägel, alte Töpfe und auch einige Patronenhülsen, von denen allerdings keine Gefahr ausging.

Auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte war am 29. Oktober vorigen Jahres eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende (und zum Glück nicht mehr funktionsfähige) Handgranate gefunden worden. Daraufhin hatte die Stadtverwaltung eine umfassende Sondierung des Untergrundes in Auftrag gegeben.  

Die ausführende Firma wird jetzt den Untersuchungsbericht an das Niedersächsische Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung (NLGL) senden, in dem die fachlich zuständige Stelle des Landes, der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD), angesiedelt ist. Von dort wird im Anschluss eine Freigabebescheinigung für die untersuchte Fläche erteilt.

Unabhängig davon wird in dieser Woche eine Garten- und Landschaftsbaufirma mit der Abfuhr des Bodenaushubs beginnen. Bevor der neue Spielsand eingebracht wird, wird auf dem Boden ein Geotextil ausgelegt, um zu verhindern, dass tiefer in das Erdreich eingegriffen werden kann. Parallel zu dieser Maßnahme werden einige Fichten jenseits des Zaunes an der Beverbäke entnommen und durch heimische Laubbäume ersetzt. Das geschieht zusätzlich zu den Ersatzpflanzungen auf der Kita-Freifläche. Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen erfolgt der Wiederaufbau der Spielgeräte.

Nach wie vor ist es Ziel der Stadt, der Kita ihren Spielbereich Anfang März zurückzugeben.
01.02.2022, 16:56 Uhr
Neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter braucht die Stadt!
Jetzt anmelden für Ausbildung zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – Start im Mai
Wer Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sowie offen, engagiert und zuverlässig ist, sollte über eine Ausbildung zur Jugendleiterin oder zum Jugendleiter nachdenken. Ab Mai bietet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg wieder dieses Angebot für alle Interessierten an, die im Jahr 2022 mindestens 16 Jahre alt werden. Die gesamte Ausbildung ist kostenlos, Anmeldeschluss ist am 22. April. Folgende Ausbildungstermine sind vorbehaltlich der Entwicklung der Corona-Lage gesetzt: 13. bis 15. Mai, 17. bis 19. Juni und 1. bis 3. Juli 2022.

In insgesamt circa 60 Stunden, die sich auf drei Wochenenden im Sommer verteilen, gibt es in lockerer Atmosphäre sowohl theorie- als auch praxisbezogene Einheiten zu rechtlichen Aspekten, Spielen, Gruppenpädagogik, Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit und vieles mehr. Die ersten beiden Wochenenden finden mit Übernachtung in einer Jugendherberge statt, das letzte Wochenende umfasst unter anderem einen Aktionstag und einen Erste-Hilfe-Kurs in Oldenburg.

Einen großen Schwerpunkt bildet die Ferienpassaktion der Stadt Oldenburg, bei der die neu ausgebildeten Jugendleiterinnen und Jugendleiter in den kommenden Sommerferien unterstützend zum Einsatz kommen. Darüber hinaus sind die Tätigkeitsfelder vielfältig und trägerunabhängig gestaltbar.

Wer mehr erfahren möchte, erhält beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg Antworten: Entweder per E-Mail an kijubuero@stadt-oldenburg.de, telefonisch unter 0441 235-3690 oder im Internet auf www.oldenburg.de/kijubuero.
25.01.2022, 17:46 Uhr
Sprach-Kitas: Sprache ist der Schlüssel zur Welt
30 Kindertagesstätten aus dem Ammerland und Oldenburg beteiligen sich an Bundesprogramm
„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, so lautet der Titel des Bundesprogramms, das seit 2016/2017 in vielen Kindertagesstätten des Landkreises Ammerland und der Stadt Oldenburg läuft. Über zwischenzeitliche Antragsmöglichkeiten sind im vergangenen Jahr weitere Kitas hinzugekommen – und mit dem Jahresbeginn 2022 sind nun 30 Kindertagesstätten beteiligt. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat das Programm bis Ende 2022 verlängert und fördert bundesweit derzeit über 7.000 Kitas.

Mehrsprachigkeit im Fokus
Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Diese Idee haben die Beteiligten in den letzten Jahren in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit gestellt. Um gute Bildungsangebote zu erhalten, wird beispielweise das Thema Mehrsprachigkeit unter den pädagogischen Fachkräften neu gedacht. Denn dazu gibt es viele neue Erkenntnisse, die gerade für die frühe Bildung von Bedeutung sind. Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben. 

Das passiert in den Sprach-Kitas
Die Sprach-Kitas erhalten im Bundesprogramm gleich doppelte Unterstützung: Jedes Team wird durch eine zusätzliche Fachkraft verstärkt, die direkt in der Kita tätig ist. Diese begleitet und unterstützt das Team während des Programms. Außerdem werden zwei zusätzliche Fachberatungen finanziert, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützen.

Hierzu haben die 30 Einrichtungen ihre Hauskonzeptionen zu den Bereichen „Alltagsintegrierte sprachliche Bildung“, „Zusammenarbeit mit Familien“ und „Inklusion“ weiterentwickelt und angeregt durch die zusätzliche Fachkraft die eigene Kita-Kultur weiter ausgebaut.

Positive Rückmeldungen der Fachkräfte
Im Rahmen einer Umfrage antworteten Fachkräfte der beteiligten Kitas so: „Ich habe noch mehr Möglichkeiten gefunden und kennengelernt, Sprache in den Alltag zu integrieren und mich dahingehend zu reflektieren.“ Oder auch: „Dies gibt mir Sicherheit und Orientierung. Ich finde es schön, dass wir die Kinder durch unsere Sprach-Kita begleiten, fördern und unterstützen können.“

Gleichzeitig besteht weiterhin ein hoher Bedarf an Beratung bezüglich der Kinder und Familien, unter anderem auch, da sich die Teams durch die Fluktuation immer wieder neu zusammensetzen. Daher ist es erfreulich, dass weitere Sprach-Kitas im Verbund Ammerland-Oldenburg mitarbeiten und die bisherige Zusammenarbeit mit den bestehenden Sprach-Kitas bis Ende 2022 fortgesetzt werden kann.
 

Folgende städtische Kindertagesstätten nehmen an dem Förderprogramm für Sprach-Kitas teil:
Kita Klingenbergstraße, Kita Harreweg, Kita Sperberweg, Kita Kennedystraße, Kita Cloppenburger Straße, Kita Ernst-Löwenstein-Straße, Kita Kurlandallee, Kita Dietrichsfeld, Kita Sachsenstraße, Kita An der Beverbäke und Kita Eschenplatz.
22.01.2022, 12:35 Uhr
Vielfältiger Spielplatzspaß für kleine und große Kinder
Erweiterung des Spielplatzes am Rosenbohmsweg größtenteils abgeschlossen
Der Spielplatz am Rosenbohmsweg im Stadtteil Drielake ist erfolgreich erweitert worden und lädt alle kleinen Bürgerinnen und Bürger ab jetzt zu ausgiebigen Spielstunden ein. Die Planung für die Spielplatzerweiterung begann bereits 2019, da sich durch die neuen Baugebiete im Quartier, beispielsweise im Bereich der Wilhelm-Wilke-Straße, ein zusätzlicher Bedarf an Spielmöglichkeiten zeigte.

Zunächst wurde Anfang 2021 der vorhandene Spielplatz zum Kleinkinderspielplatz umgestaltet und die alten Bolzplatztore ersetzt. Anschließend ist die Spielplatzfläche um circa 4.000 Quadratmeter auf ehemaligem Grünland erweitert worden. Um den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern dabei die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben, wurde in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg eine Kinder- und Jugendbeteiligung durchgeführt, die Corona-bedingt online realisiert wurde. Als Wünsche wurden hier insbesondere Möglichkeiten zum Schaukeln, Klettern sowie zum Tischtennisspielen genannt, die der Fachdienst Stadtgrün in seine Planung einbrachte.

Schließlich wurde der neue Spielplatzbereich für Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren mit fünf Spielgeräten, darunter eine Zweier-Kontaktschaukel und ein Rutschenturm mit Kletterwand, einer Tischtennisplatte sowie mehreren Sitzgelegenheiten ausgestattet. Zudem wurden eine Strecke aus kleinen Hügeln zum Befahren und Bespielen neben dem Bolzplatz sowie eine Vogelschutzhecke aus standortgeeigneten Gehölzen am Rand der Erweiterungsfläche geschaffen. Anwohnende hatten sich zudem eine Obstwiese gewünscht, für die sie auch die weitere Pflege übernehmen möchten. Der zuständige Fachdienst konnte dies verwirklichen und zusätzlich zu vier neuen Bäumen auch noch vierzehn Obstbäume, bestehend aus alten Sorten, auf dem Spielplatzgrundstück pflanzen.

Ende 2021 erfolgte der Großteil der Fertigstellungen. Einzig einige Restarbeiten, wie die Anlage und Instandsetzung von Rasenflächen und Wegen, werden im Frühjahr dieses Jahres noch durchgeführt. Insgesamt beliefen sich die Kosten der Maßnahme auf rund 230.000 Euro.
22.01.2022, 12:33 Uhr
Abenteuerspielplatz weiterhin geöffnet
Der Abenteuerspielpatz Eversten macht auf seine Angebote aufmerksam, die trotz Corona-bedingter Einschränkungen wahrgenommen werden können. Die Einrichtung am Brandsweg 60 hat von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr für alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren geöffnet.

Im Kinderforum (mit Maske) können sich die Kinder bei warmem Tee aufwärmen sowie an Spiel- und Bastelangeboten teilnehmen. Das große Außengelände mit Hüttendorf, Zaubergarten, Spielwiese und Ponyhof (nur mit Anmeldung) stehen ebenfalls zur Verfügung. Jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr findet eine Mädchenzeit in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde statt. Anmeldungen und weitere Informationen sind möglich unter der Telefonnummer 0441 592171 oder per E-Mail an asp@stadt-oldenburg.de

Für alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit liegen Öffnungs- und Hygienekonzepte vor. Grundsätzlich gilt: Aktuell ist das Tragen von Masken im Innenbereich erforderlich sowie die Dokumentation der Kontaktdaten der Besuchenden. Über weitere Regelungen wird jeweils vor Ort informiert.
22.01.2022, 12:31 Uhr
Workshop-Wochenenden für junge Bands im Cadillac
Musik komponieren und optimal vermarkten: Zweitägige Angebote geben Einblicke
An den ersten beiden Wochenenden im Februar findet im Jugendkulturzentrum Cadillac jeweils ein Workshop-Angebot für junge Bands aus Oldenburg und Umgebung statt. In den zweitägigen Workshops werden die wichtigsten Inhalte vermittelt, die Bandmitgliedern im Alter von 16 bis 27 Jahren dabei helfen sollen, Musik zu komponieren, auf die Bühne zu bringen und zu vermarkten. Die Workshops beginnen am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Februar sowie 12. und 13. Februar, um 10 Uhr im Cadillac (Huntestraße 4a). Das Ende des jeweiligen Workshop-Tages ist um 18 Uhr.

Am ersten Tag des Workshop-Wochenendes geht es im ersten Teil um das Image und die Selbstdarstellung, aber auch um die Selbstwahrnehmung einer Band. Im zweiten Teil wird die Vermarktung der Musik und das DIY-Booking behandelt. Diese Bausteine schaffen die notwendige Basis, um als Band erfolgreich gemeinsam zu agieren, auf sich aufmerksam zu machen und die Reichweite auf Social-Media-Kanälen oder Streamingdiensten zu vergrößern.

Die Dozierenden für den ersten Tag sind Silvia Rutkowski aus Oldenburg, die erfolgreich Kunst- und Kreativschaffende coacht, und Jan Hagerodt von der bekannten Booking Agentur Spider Promotion aus Hannover.

Stimme, Songwriting und Stage Performance stehen am zweiten Workshop-Tag im Zentrum: Wie entdecke ich die Kraft meiner Stimme, singe damit eigene Melodien und schreibe Songs, die hängenbleiben? Was zeichnet effektive Background Vocals und ein klares Arrangement aus? Wie kann man die Stage Performance verbessern, um einen Auftritt zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen?

Diese und weitere Fragen beantworten die Dozierenden Simon Knox, studierter Vocal- und Band-Coach, Rocksänger und Neu-Oldenburger von www.deinestimmerockt.de, und Emanuel Knorr, studierter Musiker, Tonmeister und Lead Gitarrist bei der international bekannten Metal Band Majesty aus Bremen.

Dieses Angebot richtet sich an junge Bands in der Altersgruppe von 16 bis 27 Jahren. Pro volljährigem Bandmitglied wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro fällig, für minderjährige Musikerinnen und Musiker 10 Euro. Interessierte Bands können sich unter cadillac@stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Band-Workshop“ oder telefonisch unter 0441 235-3800 melden. Für den Workshop gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen, weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
07.01.2022, 14:29 Uhr
Facharbeiten-Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler
Ein gefragtes Angebot von Universitätsbibliothek Oldenburg und Landesbibliothek Oldenburg
Ab 12. Januar bis einschließlich 17. März bieten die Landesbibliothek Oldenburg und die Universitätsbibliothek Oldenburg wieder ihre gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde für Oberstufen-Schülerinnen und Schüler an. Erfahrene Bibliothekarinnen und Bibliothekare helfen individuell bei der Recherche für das Seminarfach und vermitteln elektronische wie gedruckte Medien zu ihren Facharbeitsthemen.

Die Sprechstunde wird aufgrund der Corona-Pandemie nur online und telefonisch durchge­führt. Sie findet an zwei Tagen pro Woche jeweils nachmittags von 16 bis 18 Uhr statt: mitt­wochs an der Universitätsbibliothek (online und zusätzlich Beratung per e-mail) und don­nerstags an der Landesbibliothek (online und telefonisch). Online-Sprechstunde und telefo­nische Beratung können nach vorheriger Anmeldung in Anspruch genommen werden.

Beide Bibliotheken sind aktuell für Nutzerinnen und Nutzer geöffnet. Medien können be­stellt, abgeholt und zurückgegeben werden. Für die kontaktlose Rückgabe bieten beide Bibliotheken eine Buchrückgabeklappe an. Auch Arbeitsplätze stehen in beiden Häusern zur Verfügung.

Bereits seit über 10 Jahren ist die gemeinsame Facharbeiten-Sprechstunde der beiden Biblio­theken im Rahmen des Netzwerkes „Schu:Bi – Schule und Bibliothek. Bildungspartner für Lese- und Informationskompetenz“ ein gefragtes Angebot. Das erfolgreiche Modell hat bun­desweit Nachahmer gefunden.


Facharbeiten-Sprechstunde der wissenschaftlichen Bibliotheken

12. Januar bis 17. März 2022, 16 – 18 Uhr
mittwochs in der Universitätsbibliothek Oldenburg
· Online-Sprechstunde mit Anmeldung über das Webformular unter https://uol.de/bis/lernen-und-arbeiten/formular-anmeldung-zur-facharbeitenberatung
· außerdem Beratung per e-mail

donnerstags in der Landesbibliothek Oldenburg mit vorheriger Anmel­dung mit Nennung des Facharbeitsthemas unter lbo@lb-oldenburg.de oder Telefon (0441) 505018-20
· Online-Sprechstunde
· telefonische Einzelberatung zur Literaturrecherche 
28.12.2021, 18:12 Uhr
So kommen Eltern zum Kita-Platz für ihre Kinder
Anmeldungen für das Kindertagesstätten-Jahr 2022/2023 sind ab dem 1. Januar möglich
Am 1. Januar startet die Anmeldung für das Kindertagesstätten-Jahr 2022/2023, das wie gewohnt im August beginnt: Eltern, die für ihre Kinder einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet benötigen, können dies bis zum 31. Januar 2022 über die städtische Internetseite www.oldenburg.de/kindertagesbetreuung oder direkt über die Seite www.oldenburg.kitaav.de anmelden. Dort gibt es auch die Termine und Besuchsbedingungen für Infotage der einzelnen Kitas, an denen Eltern die Einrichtungen kennenlernen können.

Eltern, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, können sich an das Servicebüro Kindertagesbetreuung wenden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird empfohlen, zunächst telefonisch Kontakt aufzunehmen. In vielen Fällen kann eine Anmeldung bereits auf diesem Weg entgegengenommen werden. Bei einem persönlichen Besuch gilt derzeit die 3G-Regel. Das Servicebüro ist in der Bergstraße 25, Zimmer 108 und 109 zu erreichen (montags, dienstags, donnerstags 8 bis 12 Uhr sowie 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr), telefonisch wie folgt: Petra Bröffel-Hempen, Telefon 0441 235-3739, Anke Keller, Telefon -3753, Sigrid Ziethe, Telefon -3736.

Drei Wunscheinrichtungen können ausgewählt werden. Die Online-Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Mit ihrem Passwort können Eltern den Anmeldestatus jederzeit überprüfen. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei der Anmeldung eine Einverständniserklärung anzuklicken, damit die Daten der Anmeldung auf einer gesonderten Liste erscheinen, sollten die drei Wunscheinrichtungen keinen Platz anbieten können. Diese Liste der noch Platzsuchenden kann ab Mitte März von allen Kindertagesstätten eingesehen werden.

Am 1. Februar 2022 werden alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet. Zu festen Terminen folgen dann die Zweit- und Drittwünsche. Sollte keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen können oder wurde der Anmeldezeitraum im Januar verpasst, haben die Eltern die Möglichkeit, ihr Kind ab dem 15. März 2022 erneut anzumelden. Ab diesem Zeitpunkt werden online unter www.oldenburg.kitaav.de auch freie Plätze angezeigt.

Anmeldungen für Hortplätze werden direkt in den Horten entgegengenommen.
21.12.2021, 18:54 Uhr
Gemeinsame Klimmzüge für neue Spielgeräte
Spielplatz Walther-Diekmann-Straße: Verwaltung und Anwohnerschaft im Einklang
Die Stadt Oldenburg unterhält rund 150 Spielplätze. Zum Spielplatzkonzept der Stadt gehört auch die Weiterentwicklung der Spielstätten. Ein Beispiel dafür ist das Areal an der Walther-Diekmann-Straße in Bümmerstede, das jetzt mit einigen neuen Spielgeräten ausgestattet worden ist. Auf die Auswahl hatten sich im Vorfeld Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam mit der Stadtverwaltung verständigt. Ein Sandwerk-Spielgerät, ein Dreier-Reck, eine Wippe und Hüpfplatten ersetzen nun einen Kletterwürfel, der aus Reihen der Nachbarschaft als nicht altersgerecht empfunden wurde.

Im direkten Einzugsgebiet des Spielplatzes ist die Zahl der null- bis zehnjährigen Kinder in den Jahren 2016 bis 2020 um rund zehn Prozent angewachsen. Die Elternwünsche nach einer veränderten Ausstattung des Spielplatzes hat der Fachdienst Stadtgrün Planung und Neubau unter Moderation des städtischen Kinder- und Jugendbüros zusammen mit den Anwohnenden in einem konstruktiven Bürgerdialog diskutiert.

Die neuen Spielgeräte wurden am Montag und Dienstag dieser Woche von der Firma Friedemann Richter montiert. Bespielbar werden die neuen Geräte voraussichtlich Mitte Januar 2022 sein, weil die Fundamente noch trocknen müssen. Ein Spielplatzprüfer wird einen Sicherheitscheck vornehmen und anschließend die Freigabe erteilen. Die Kosten für die neuen Geräte betragen inklusive Montage rund 21.500 Euro.