Rubrik Inklusion
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16.09.2022, 15:46 Uhr
Öffentliche Sitzung vom Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg
Der Behindertenbeirat lädt ein zu seiner öffentlichen Sitzung am 11. Oktober 2022 im PFL, Seminarraum 5, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg. Die Mitglieder des Behindertenbeirates haben Frau Alexandra Schlippert vom Sozialpsychiatrischer Dienst eingeladen um sich über dessen Arbeit zu informieren: Welche Angebote hat der Sozialpsychiatrische Dienst für die Oldenburger Bürger:Innen? Wer kann Unterstützung erhalten und in welcher Form? Auch die Vorstellung der Struktur, der Aufgaben und der Arbeitsgruppen des Sozialpsychiatrischen Verbunds werden thematisiert. Gebärdensprachdolmetscher*innen sind anwesend; die Räume sind rollstuhlgerecht und auf Nachfrage steht Hörverstärkungssystem (FM-Anlage) zur Verfügung. Weitere Infos unter meike.dittmar@bekos-oldenburg.de.
12.08.2022, 13:01 Uhr
Behindertenbeirat verabschiedet sich von Dr. Sven Uhrhan
Der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg verabschiedet sich von Herrn Dr. Sven Uhrhan, Leiter des Dezernates Bauen und Verkehr. Bunt wie das Bild im Hintergrund gestaltete sich die Zusammenarbeit des Behindertenbeirates Oldenburg mit Baudezernent Dr. Sven Uhrhan in den vergangenen 3 Jahren.

Themen wie barrierefreier ÖPNV, Barrierefreiheit von Straßenquerungen, Bahnübergängen und Lichtsignalanlagen sowie Assistenzhunde im Bereich Mobilität und Gebäudenutzung sind nur einige Punkte bei denen Herr Dr. Uhrhan und das Dezernat ein offenes Ohr für die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigungen hatte.

Der Behindertenbeirat bedankte sich am 25. Juli 2022 bei Herrn Dr. Uhrhan für die stets offene und zukunftsorientierte Zusammenarbeit und wünschte ihm für seinen neuen Aufgabenbereich in der Hansestadt Bremen alles Gute.
05.07.2022, 21:55 Uhr
Ausscheiden von Gerhard Wessels als Vorstand der Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e. V.
Nach 17-jähriger Tätigkeit für die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) beendet Gerhard Wessels am 30.September 2022 seine Tätigkeit als Vorstand des Vereins und Geschäftsführer der Stiftung Teilhabe, um seinen Wunsch in der letzten Phase seiner beruflichen Laufbahn in der Beratung sozialer Einrichtungen und Projekte tätig zu sein umzusetzen. Die GWO sind seit 1960 in der Stadt Oldenburg und der Region ein großer Anbieter für Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderungen.

In der Mitteilung an die Mitglieder des Vereins brachte Gerhard Wessels seinen Dank für die sehr gute und persönlich verbundene Zusammenarbeit beim Wirken für die GWO und die ihr verbunden Menschen zum Ausdruck. Er freue sich, wenn sie ihn zukünftig als ehrenamtliches Mitglied in Verein und Stiftung willkommen hießen: „Ich bin sehr dankbar für eine prägende Zeit, in der ich meinen Teil dazu beitragen konnte, dass die GWO viel für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Region Oldenburg getan hat. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und den Mitarbeitern, ob mit oder ohne Behinderung, sowie dem Rückhalt durch die Mitgliederversammlung haben wir vieles auf den Weg gebracht. Ich danke allen, die mich bei dem sinngebenden Inhalt meiner Tätigkeit unterstützt und begleitet haben.“

Die GWO werden Gerhard Wessels Mitte September mit Gästen aus der Stadtgesellschaft Oldenburg, Mitarbeitern und Beschäftigten des Hauses sowie den Mitgliedern und Gremien von Verein und Stiftung auf einer Feier an der Rennplatzstraße verabschieden. Bei der Verabschiedung soll auch die Freude und der Dank über die positive Entwicklung der Werkstatt und des Wohnbereichs und die daraus entstandenen Projekte zur Begegnung und Teilhabe, wie z.B. das Café Kurswechsel in der VHS oder die Kantine MachBar in der Agentur für Arbeit, der Austausch mit den Partnern in den Niederlanden, Russland und Spanien sowie die vielfältigen Angebote des „Waldes der Möglichkeiten“ oder des „Ateliers Farbsinn“ Ausdruck finden.
28.06.2022, 17:51 Uhr
Vielfalt in Bewegung: Inklusive Rad- und Rolltour durch Oldenburg
Bunte Veranstaltung am 3. Juli anlässlich zehn Jahre Oldenburger Inklusion
Vor zehn Jahren hat der Oldenburger Rat mit dem Beschluss „Oldenburg will Inklusion!“ die Weichen für den Oldenburger Inklusionsprozess gestellt. Kern ist die Vision, eine Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung und ein Lebensort für alle zu sein, unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, der Herkunft oder Nationalität, der Familienform, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, dem sozialen Status, der sexuellen Orientierung oder Identität. Mit einer inklusiven Rad- und Rolltour soll nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern diese Vision konkret erlebbar gemacht werden. Daher sind alle Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich zur inklusiven Rad- und Rolltour am Sonntag, 3. Juli, ab 14.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt und Start ist am Pferdemarkt.

„Inklusion ist vor allem eine Haltungsfrage. Eine inklusive Stadtgesellschaft als gelebter Alltag, das ist unser Ziel. Noch gibt es viel zu tun, aber eine Rad- und Rolltour, bei der alle aufeinander achten und gemeinsam am Ziel ankommen, kann zu diesem Gemeinschaftsgefühl beitragen“, ist sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sicher.

Alle können mitfahren: Jung und Alt, mit und ohne Beeinträchtigung, auch ohne eigenes Fahrrad. Alles ist erlaubt, was Räder oder Rollen hat und nicht stark motorisiert ist.

„Wir wünschen uns einen bunten Mix aus allen erdenklichen rollenden Fortbewegungsmitteln. Wer kein eigenes Gefährt hat oder Unterstützung braucht, kann vor Ort OLi-Bikes ausleihen oder eine Mitfahrgelegenheit finden“, wirbt Wiebke Friedrich von der Strategischen Sozialplanung der Stadt Oldenburg und Organisatorin der Veranstaltung. Zur Verfügung stehen beispielsweise ein Rollstuhlfahrrad, ein gerontologisches Tandem, vier Rikschas und ein Fahrradschiff.

Vor Ort am Pferdemarkt wird es einen Infostand geben. Hier können Details zur Route erfragt, Räder ausgeliehen und Mitfahrgelegenheiten angefragt werden.

Die Tour startet gegen 15 Uhr am Pferdemarkt. In gemütlichem Tempo und mit viel Rücksicht werden gemeinsam etwa vier Kilometer Wegstrecke über Haupt- und Nebenstraßen zurückgelegt. Ziel der Tour ist die Wiese hinter dem Jugendprojektehaus, Weiße Rose 1, in Neu Donnerschwee. Dort erwartet alle Teilnehmenden ab 16 Uhr ein kleines Picknick mit Kaltgetränken und Snacks. Für Interessierte gibt es ab ca. 16.30 Uhr eine Quartiersführung über das ehemalige Kasernengelände. Die Veranstaltung endet gegen 17.30 Uhr. Weitere Details zur Veranstaltung stehen unter www.oldenburg.de/10JahreOldenburgerInklusion.

Die Stadt Oldenburg bedankt sich ausdrücklich bei den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern der Veranstaltung: ADFC Oldenburg, Stadtsportbund, Jugendwerkstatt der VHS, Jugendprojektehaus, Verein „NeuDonnerschwee verbindet2, Verein „Radeln ohne Alter“, Verein „Rädchen für alle(s)“, Hospizdienst Oldenburg, Rikscha-Oldenburg, Michael Olsen und OLi-Bike.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet Dr. Wiebke Friedrich unter Telefon 0441 235-3055 oder per E-Mail unter inklusion@stadt-oldenburg.de.

Weitere Informationen zum Thema Inklusion in Oldenburg gibt es online unter www.oldenburg.de/inklusion.
12.05.2022, 21:01 Uhr
Zahn Jahre „Oldenburg will Inklusion!“
Jubiläum des Ratsbeschlusses zum Oldenburger Inklusionsprozess
Am 12. Mai 2012 hat der Oldenburger Rat mit dem Beschluss „Oldenburg will Inklusion!“ die Weichen für den Oldenburger Inklusionsprozess gestellt. Hierin wurden neben der schulischen Inklusion auch Grundlagen für die Inklusion in der Zivilgesellschaft sowie für die inklusive Ausrichtung der Verwaltung geschaffen. Kern des Beschlusses ist die Vision, eine Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung und ein Lebensort für alle zu sein, unabhängig vom Alter, vom Geschlecht, der Herkunft, der Familienform, der Religion, einer Behinderung, der sozialen Herkunft, der sexuellen Orientierung oder Identität.

„Das zehnjährige Jubiläum nimmt die Stadt zum Anlass, zurück und vor allem auch nach vorn zu schauen. Denn Inklusion und eine ganzheitliche Teilhabe müssen immer wieder neu kritisch betrachtet und verbessert werden“, ist sich Sozialdezernentin Dagmar Sachse sicher. „Auch, wenn Oldenburg in diesem Bereich bereits Vieles umgesetzt hat: Es ist noch Luft nach oben.“

Rund um das Jubiläum des Ratsbeschlusses finden im Verlauf des Jahres verschiedene Veranstaltungen statt: Am Dienstag, 31. Mai, ist der 8. Oldenburger Diversity-Tag, der in diesem Jahr unter dem Motto „gemeinsam unterschiedlich“ an der Jade Hochschule zelebriert wird. Die inklusive Rad- und Rolltour durch Oldenburg am Sonntag, 3. Juli, und das Sommerfest zu zehn Jahren Oldenburger Inklusion mit einem Empfang des Oberbürgermeisters am Freitag, 2. September, bieten weitere Veranstaltungshöhepunkte. Weitere themenbezogene Fachvorträge und Informationsveranstaltungen sind für den Herbst und Winter 2022 geplant. Fragen zum Veranstaltungsprogramm beantwortet die Fachstelle Inklusion telefonisch unter 0441 235-3055 und per E-Mail an inklusion@stadt-oldenburg.de.

Zwischen 2012 und 2015 hatten zehn Arbeitsgruppen mit über 300 Mitgliedern einen Maßnahmenkatalog zu verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern erstellt. Seitdem werden jedes Jahr neue Maßnahmen aus dem Kommunalen Aktionsplan Inklusion in Angriff genommen: „Insgesamt konnten bislang über 70 Maßnahmen, beispielsweise aus den Bereichen bauliche Barrierefreiheit, Diversity Management, einfache Sprache oder Inklusion im Bildungsbereich umgesetzt werden“, berichtet Sachse.

Durch die beständige Umsetzung der Maßnahmen hat sich zunehmend eine Haltung der umfassenden Inklusion entwickelt. Das bedeutet bei Planungen und Vorhaben den inklusiven Gedanken der Beteiligung aller zu berücksichtigen: So muss man sich fragen, ob ein Angebot zur beruflichen Qualifizierung Sinn macht, wenn die Kinderbetreuung nicht geregelt ist. Oder ein Angebot der Altenhilfe, das nicht auf die steigende Zahl älterer Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte achtet.

Weitere Meilensteine im Oldenburger Inklusionsprozess waren der „Leitfaden barrierefreies Oldenburg“ (2018) zur Verbesserung der baulichen Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden oder die „Leitfragen zur inklusiven Quartiersentwicklung“ (2021) zur Gestaltung von Stadtteilen und Quartieren für vielfältige Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Die seinerzeit neu eingerichtete Fachstelle Inklusion organisierte von 2013 bis 2017 den Prozess. Sie ging 2017 im Arbeitsbereich der Strategischen Sozialplanung auf. Dort werden seither soziale Planungen und Umsetzungen zur Verbesserung der sozialen Teilhabe koordiniert. Für die Zukunft stehen folgende Themen auf der Agenda: Inklusion und Teilhabe im Bereich Ausbildung und Beruf, soziale Quartiersentwicklung und wohnortnahe Versorgung sowie Etablierung fester Beteiligungsstrukturen, die allen offenstehen.
06.05.2022, 09:17 Uhr
Diversity in Oldenburg verbessern: Ideen gesucht
Vision: Stadtgesellschaft ohne Ausgrenzung – Veranstaltung für alle Interessierten am 20. Mai
Oldenburg als Lebensort für alle – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Was für das Zusammenleben in Oldenburg gilt, gilt auch für die Stadtverwaltung – sowohl als eine der größten Arbeitgeberinnen als auch zentrale Dienstleisterin in der Stadt. Bei einer Veranstaltung am Freitag, 20. Mai, sind deshalb Ideen gefragt, welche Wünsche und Bedürfnisse Bürgerinnen und Bürger an eine diversitätsgerechte Verwaltung haben.

Um mit dieser Vielfalt sowohl innerhalb der Stadtverwaltung als auch im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern für alle Seiten gewinnbringend umgehen zu können, wurde im Jahr 2021 bei der Stadtverwaltung ein Projekt zur Entwicklung eines Konzeptes zum aktiven Diversity Management gestartet. Es soll der Stadtverwaltung helfen, vorhandene Strukturen zu bündeln und fehlende zu ergänzen, um sowohl nach innen als auch nach außen diversitätssensibel zu arbeiten.

„Anerkennung und Wertschätzung von Diversität zeichnet eine fortschrittliche Stadtverwaltung aus. Mit dem Konzept wollen wir einer vielfältigen Stadt gerecht werden. Die konkreten Handlungsempfehlungen und Verantwortlichkeiten aus dem Projekt sollen die möglichen und nötigen Schritte für ein aktives Diversity Management aufzeigen“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Damit die Bedürfnisse entsprechend ermittelt werden können, lädt die Stadtverwaltung alle Interessierten zu einem Austausch über das Thema „Diversitätsgerechte Verwaltung“ ein. Am 20. Mai von 14 bis 18 Uhr sind im Seminarraum 2 des Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) Ideen und Anregungen gefragt, die in das Konzept mit einfließen sollen. Aufgrund begrenzter Kapazitäten bitten wir um eine Anmeldung bis zum 16. Mai online unter www.oldenburg.de/diversitymanagement, per E-Mail an diversity.management@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-4444 beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg.

Bitte beachten Sie: Besucherinnen und Besucher haben für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in städtischen geschlossenen Gebäuden sowie in den vor diesen Gebäuden gegebenenfalls gelegenen Eingangsbereichen verpflichtend eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen.

Mehr über Inklusion und Diversity lesen Sie auf der städtischen Website unter https://www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/inklusion-und-diversity.html.
29.03.2022, 11:19 Uhr
Neuer Behindertenbeirat gewählt
Einsatz für Rechte behinderter Menschen in Oldenburg – konstituierende Sitzung am 19. April
Der neue Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg steht fest: Meike Dittmar, Monika Klumpe, Christoph Dietrich, Sabine Görg, Marcel Hamann, Silke Elling, Matthias Einemann, Jörg Dirksen und Claudia Olthaus vertreten ab sofort als neu gewählte Mitglieder die Rechte behinderter Menschen in Oldenburg. Das jüngste Mitglied ist 28 Jahre, das älteste 66 Jahre alt. Trotz der aktuell hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen waren viele schwerbehinderte Menschen aus Oldenburg dem Aufruf gefolgt, am Sonntag, 27. März, in der Volkshochschule maximal neun Kreuze auf dem umfangreichen Wahlzettel mit insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten zu verteilen. Diese hatten sich zuvor jeweils mit ihrer persönlichen Motivation auf den städtischen Internetseiten präsentiert. Auch auf Facebook und Instagram wurde die Wahl gut beworben.

Am späten Nachmittag verkündete Sozialdezernentin Dagmar Sachse schließlich das Wahlergebnis und überreichte den gewählten Mitgliedern Glückwunschschreiben des Oberbürgermeisters sowie Rosen. Sie wünschte dem Beirat gutes Gelingen für seine Arbeit und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von 97 Wählerinnen und Wählern 552 Stimmen abgegeben (Wahl 2016: 591 Stimmen bei 116 Wählerinnen und Wählern).

Am Dienstag, 19. April, findet um 16 Uhr die konstituierende Sitzung des Behindertenbeirats in den Sitzungssälen der Alten Fleiwa statt (Industriestraße 1 d).

Weitere Informationen zur Arbeit und den Aufgaben des Behindertenbeirats gibt es auf der städtischen Website www.oldenburg.de/behindertenbeirat oder telefonisch unter 0441 235-4444. Wer lieber schreiben möchte, kann eine E-Mail an behindertenbeiratswahl@stadt-oldenburg.de schicken.
25.03.2022, 13:03 Uhr
Behindertenbeiratswahl 2022: Am Sonntag wird gewählt!
Brücken bauen zwischen allen Menschen – 24 Kandidatinnen und Kandidaten
Sonntag ist Wahltag: Am 27. März werden die Mitglieder des Behindertenbeirats der Stadt Oldenburg neu gewählt. Wer setzt sich künftig für die Rechte behinderter Menschen in Oldenburg ein? Wer macht auf Barrieren im Oldenburger Alltag aufmerksam? Und wer engagiert sich als Bindeglied zwischen Beirat und Einrichtungen, Institutionen sowie Vereinen? Die Wahl findet von 14 bis 16 Uhr in der Volkshochschule Oldenburg (Karlstraße 25) statt. Bei dieser Versammlungswahl sind alle schwerbehinderten Menschen aus Oldenburg dazu aufgerufen, maximal neun Kreuze auf dem umfangreichen Wahlzettel zu verteilen. Sozialdezernentin Dagmar Sachse wird das Wahlergebnis noch am selben Tag gegen 16.30 Uhr bekanntgegeben. Während der Wahl hat das Café Kurswechsel geöffnet. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

Überwältigt von so viel Engagement
Tim Streit, der im Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg den Behindertenbeirat begleitet, freut sich über die große Anzahl an Bewerbungen, die für die diesjährige Wahl eingegangen ist: „Wir sind überwältigt! Insgesamt stehen dieses Mal 24 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, die sich künftig in Oldenburg für die Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen einsetzen möchten. Das ist ein starkes Zeichen und zeigt, dass die Arbeit im Behindertenbeirat funktioniert und etwas bewirkt.“ Bei vielen Projekten konnte der Beirat schon Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen erreichen.

Doch welche Motivation haben die Kandidatinnen und Kandidaten, sich für den Behindertenbeirat aufstellen zu lassen? „Einiges läuft schon ganz gut, aber es gibt noch manches zu verbessern“, so ein Kandidat. Ein anderer schreibt: „Ich sehe mich als Betroffener in der Verantwortung, mich für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Behinderten mit Nichtbehinderten einzusetzen und so mitzuhelfen, Oldenburg zu einer besseren und behindertenfreundlicheren Stadt zu formen.“ Für eine andere Kandidatin ist es ein wichtiges Anliegen, die „Barrieren sowohl in den Köpfen der Menschen als auch in den Gebäuden“ zu beseitigen. Auch der Wunsch nach Vernetzung und dem Austausch mit anderen Menschen ist in einigen Bewerbungen zu lesen. Und der Ausblick: „Oldenburg soll auch in Zukunft eine Stadt mit Herz für Behinderte sein.“

Welche Kandidatinnen und Kandidaten kann ich wählen?
Der Behindertenbeirat hat bis zu neun Mitglieder. Jede Wählerin und Wähler hat deshalb bis zu neun Stimmen. Für die Wahl am 27. März haben sich insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen lassen. Eine Kurzvorstellung jeder Kandidatin und jedes Kandidaten mit ihrer oder seiner Motivation zur Aufstellung gibt es online unter www.oldenburg.de/behindertenbeirat

Was genau macht der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg?
Der Behindertenbeirat wird alle fünf Jahre neu gewählt. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder des Behindertenbeirats in einer öffentlichen Sitzung, um Anregungen, Probleme und Lösungen zu besprechen. Zudem beraten sie politische Gremien, Ausschüsse und die Verwaltung in allen Fragen, die behinderte Menschen betreffen. Der Behindertenbeirat fördert die Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden und unterstützt bei Projekten und konkreten Einzelfällen. Und nicht zuletzt hat er natürlich stets ein offenes Ohr für die Interessen aller Menschen mit Behinderung, die in Oldenburg leben.

Der erste Termin für den neuen Behindertenbeirat ist die konstituierende Sitzung am 19. April um 16 Uhr in den Sitzungssälen „Alte Fleiwa“ (Industriestraße 1 d).

Wo bekomme ich weitere Informationen?
Weitere Informationen zur Behindertenbeiratswahl und der Arbeit des Behindertenbeirats gibt es auf der Website www.oldenburg.de/behindertenbeirat oder telefonisch unter 0441 235-4444. Wer lieber schreiben möchte, kann eine E-Mail an behindertenbeiratswahl@stadt-oldenburg.de schicken.
25.03.2022, 12:59 Uhr
Neues Mobilitätsangebot für Menschen mit Handicap in Oldenburg
Der Frühling kommt langsam in Deutschland an. Und mit den immer höheren Temperaturen tauchen auch wieder mehr Fahrräder auf. Fahrrad fahren spielt mittlerweile auch eine entscheidende Rolle in der Freizeitgestaltung eines Menschen. Beeinträchtigungen jeglicher Art sind dabei oft ein Hindernis. Für Menschen mit Handicap und für die Menschen, die mit ihnen zusammenarbeiten oder für ihre Gesundheit und Mobilität Verantwortung tragen, gibt es jetzt ein gerontologisches Tandem-Rad in Oldenburg, das sowohl Menschen in als auch Gäste der Stadt ab sofort online buchen können. Es ist besonders geeignet für Menschen, die nicht mehr allein mit dem Rad fahren können. Auf dem durch einen elektrischen Motor unterstützten Dreirad lässt sich die Stadt zu zweit erkunden. Mitradelnde mit Handicap können mittreten, müssen es aber nicht.

Für die Beschaffung hat sich die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH eingesetzt. Geschäftsführerin Silke Fennemann erklärt: „Bewegung und frische Luft ist für Menschen jeden Alters wichtig. Es gibt ihnen die Möglichkeit, am Leben teilzunehmen. Es liegt an uns, eine Infrastruktur zu schaffen, die das Radfahren nicht verhindert, sondern es auch denjenigen ermöglicht, die bisher mit Barrieren konfrontiert werden. Ich bin überzeugt davon, dass unter dem Strich alle davon profitieren, wenn wir nicht nur die Norm zum Maßstab nehmen.“

Der Verein Rädchen für alle(s) e. V. kümmert sich um die Vermietung und Einweisung an interessierte Personen. Das Fahrrad trägt den Namen „Manta“ und ist online buchbar über die Internetseite www.lastenrad-oldenburg.de. Rädchen für alle(s) e.V. bittet die Buchenden um angemessene Spenden, um das Angebot dieses außergewöhnlichen Rades langfristig aufrecht erhalten zu können.

Es hat zwei Sitzplätze, ist 250 cm lang, 115 cm breit und hat eine Höhe von 111 cm. Die Nutzerinnen und Nutzer dürfen eine Körpergröße von 150 bis 190 cm haben. Das Fahrrad befindet sich aktuell im CORE in der Heiligengeiststraße. Weitere Informationen sowie eine Bedienungsanleitung finden sich auf der Internetseite von Rädchen für alles(s) e.V. unter www.lastenrad-oldenburg.de.

Für dieses Angebot musste eine Summe in Höhe von 8.000 Euro beschafft werden. Die Finanzierung erfolgte durch die Partner des Stadtmarketing Oldenburg, durch Spendeneinnahmen aus dem Verkauf von Sattelschonern in der Oldenburg-Info sowie einen Zuschuss durch das Inklusionsbüro der Stadt Oldenburg.

Der Verein Rädchen für alle(s) e. V. wird das gerontologische Dreirad-Tandem auch bei der Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ am 3. April 2022 präsentieren. Interessierte Personen können dann direkt vor Ort Probe sitzen.
11.01.2022, 17:18 Uhr
Mitmachen bei der Inklusionswoche 2022
Das Aktionsbündis 5. Mai ruft zur Beteiligung auf!
Vom 2. bis zum 8. Mai findet die 11. Oldenburger Inklusionswoche statt. Auch in 2022 plant das Aktionsbündnis 5. Mai wieder ein buntes, informatives und vielseitige Programm rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Inklusion soll sichtbar gemacht und Begegnungen sowie Diskurs ermöglicht werden. Dabei gilt es auf Barrieren, auch im Kopf, aufmerksam zu machen und Anregungen für ein besseres Miteinander in unserer Stadt zu geben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen und Ideen an dem Programm zu beteiligen. Egal ob Institution oder Einzelperson: Jede*r, die/der ein Zeichen für Inklusion setzen möchte, ist willkommen. Beiträge für das Programm können bis 30. März per E-Mail unter info@ol-inklusiv.de angemeldet werden.

Das Aktionsbündnis 5. Mai ist ein breites Bündnis von Selbsthilfegruppen, Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen. Seit 11 Jahren richtet es zusammen mit vielen Kooperationspartner:innen die Oldenburger Inklusionswoche aus. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die sonst häufig eher an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind. 
10.12.2021, 12:06 Uhr
Alles glatt?
Das Blauschimmel Atelier sucht neue Teilnehmende für eine inklusive Performance-Gruppe
Wer steht auf der Bühne und wer nicht? Wie sieht der öffentlich präsentierte Mainstream aus? Wie hört er sich nicht an? Noch immer stehen Menschen mit Beeinträchtigungen oder Menschen, die nicht der Norm entsprechen im Schatten der Bühnen. Was passiert also, wenn wir schräge Dinge tun? Was kommt heraus, wenn nicht alles glatt ist? Welche neuen künstlerisch-ästhetischen Formate können ausprobiert, entwickelt und neue Sichtweisen angestoßen werden?

Diesen Fragen möchte das Blauschimmel Atelier in seinem Projekt „Alles glatt? – Was ist, wenn’s anders ist?“ nachgehen. Dazu wird eine inklusive Performance-Gruppe gegründet, die gemeinsam mit dem BlueScreen Ensemble des Blauschimmel Ateliers und dem Oldenburger Jugendtheater Rollentausch eine Bühnenpräsentation erarbeitet. Diese soll im Sommer 2022 mehrmals öffentlich aufgeführt werden.

In der Gruppe sollen intuitive körperliche Reaktionen auf Musik und Materialien sichtbar gemacht, geteilt und durch Bewegung in künstlerische Kommunikation umgesetzt werden. Fragen wir „Was entsteht, wenn ich deine Bewegung lerne und du meine?“, „Wie können unsere Körper mit all ihren Ecken und Kanten klingen?“ stehe im Mittelpunkt. Für die Performance-Gruppe werden noch neue Teilnehmende gesucht. Am Sonntag, den 19. Dezember von 14 – 15.30 Uhr findet ein unverbindlicher Auftaktworkshop statt. Die regelmäßigen Probezeiten ab Januar werden voraussichtlich montags von 19 – 20.30 Uhr und an zusätzlichen Wochenendterminen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos und findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln statt. Eine Anmeldung unter kontakt@blauschimmel-atelier.de ist erforderlich.

Das Projekt wird gefördert vom Landesverband Soziokultur mit Mitteln des Landes Niedersachsen, der EWE-Stiftung und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.
03.12.2021, 15:28 Uhr
Theater/Inklusion/ Jetzt!
Ab sofort startet eine neue inklusive Theatergruppe für Erwachsene im Blauschimmel Atelier.

Unter dem Motto „Theater/Inklusion/ Jetzt und mit Dir“ startet ab sofort eine neue auftrittsorientierte Theatergruppe im Blauschimmel Atelier. Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab 18 Jahre, die Lust haben Theater zu spielen und auf der Bühne zu stehen. Vorerfahrung ist nicht nötig, das wichtigste sind Experimentierfreude und Spaß daran, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen.

Die Theatergruppe trifft sich immer donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Leitung von Theresa Ehmen und Verena Schweicher im Blauschimmel Atelier, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg. Es besteht die Möglichkeit erst einmal in das Angebot hinein zu schnuppern. Das Angebot findet unter Einhaltung der jeweils aktuellen Hygienebestimmungen statt. Anmeldung unter: kontakt@blauschimmel-atelier.de oder 0441-2480999.

Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch und der GSG.
01.10.2021, 15:29 Uhr
Projekt „Profis für Vielfalt“ sucht Ehrenamtliche – Schulung am 13. November
Persönliche Besonderheiten offen kommunizieren und Barrieren abbauen
Im städtischen Projekt „Profis für Vielfalt“ engagieren sich Menschen, die selbst auf Hilfe angewiesen sind. Darunter sind Personen, die zum Beispiel nur mit Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder -Dolmetschern kommunizieren können, oder im Rollstuhl sitzen oder vor der Hürde stehen, dass ihr Deutsch noch nicht ausreicht, um offizielle Schreiben zu verstehen. Ebenfalls engagieren sich hier Menschen, die Hilfen finanzieller Art benötigen, da sie keinen Job ausüben können sowie in Armut leben.

Diese ehrenamtlichen Profis für Vielfalt berichten in öffentlichen Veranstaltungen oder in Schulworkshops von ihrer persönlichen Geschichte. Ihre Einschränkungen sind auch gleichzeitig eine Stärke, da sie gelernt haben, damit zu leben und offen damit umgehen. So bekommt ihr Gegenüber die Chance, ungeniert Fragen zu stellen und erfährt, wo Barrieren ganz einfach abgebaut werden könnten.

Die Profis für Vielfalt können über den Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Oldenburg von allen öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen und Schulen eingeladen werden.

Über das offene Gespräch oder einen Workshop werden Tabus gebrochen und es werden Türen zu einem neuen Miteinander geöffnet.

Für das Projekt „Profis für Vielfalt“ werden aktuell neue ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht. Voraussetzung ist die Bereitschaft, offen über die eigene persönliche Besonderheit zu sprechen, damit andere besser verstehen, wo und warum Menschen auf Barrieren stoßen oder diskriminiert werden. Für diese Ehrenamtlichen bietet der Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement entsprechende Schulungen an. Die nächste Schulung findet am Samstag, 13. November, statt.

Konkret werden Menschen mit Migrationserfahrung, Menschen mit Armutserfahrung und Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Sucht gesucht. Als Kontakt steht Julia Rehbein per E-Mail an julia.rehbein@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-3765 zur Verfügung.
28.09.2021, 17:07 Uhr
Stars und Sternchen in der Villa Stern
Mit vielen künstlerischen Kleininszenierungen verwandelt das Blauschimmel Atelier das Hotel Villa Stern in eine große Bühne.

Unter dem Motto „Inklusive Kunst trifft inklusive Arbeit“ verwandelt das Blauschimmel Atelier am 8. Oktober das Hotel Villa Stern in einen kreativen Freiraum. Maskenperformances, Theaterinszenierungen, Musik- und Kunstinstallationen setzen die verschiedenen Zimmer des Hotels sowie das Café in ein ganz neues Licht. Die Basis für die Inszenierungen sind die besonderen Persönlichkeiten, an denen die Gestaltung der Hotelzimmer orientiert ist. Frida Kahlo, Charlie Chaplin, Coco Chanel und viele mehr haben die Teilnehmenden inspiriert ganz individuelle kreative Beiträge vorzubereiten. In persönlichen Führungen durch Mitarbeitende des Hotels haben die Besucher:innen nun die Möglichkeit dem leibhaftigen Graf Anton Günther zu begegnen, dem Aufstand der Weber beizuwohnen oder intime Einblicke in die Hochzeits-Suite zu bekommen. Außerdem geben Mitarbeiter:innen der Villa Stern in einer Audioinstallation Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Draußen vor dem Gebäude wird der ChorGonzola um 16 Uhr einen runden Abschluss bieten.

Das Projekt findet in Kooperation mit der Villa Stern statt und wird gefördert von der Aktion Mensch. Der Eintritt ist frei. Die Führungen finden am Freitag, den 8. Oktober von 13 bis 14 Uhr und von 15 bis 16 Uhr im 15-Minuten-Takt statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur möglich für nachweisliche geimpfte oder genesene Personen (2G-Regel).
 

Zusammenfassung:
Stars und Sternchen in der Villa Stern
8. Oktober, im Zeitfenster von 13.00–16.30 Uhr
Hotel Villa Stern, Bremer Str. 41, 26135 Oldenburg
Eintritt frei, es gilt die 2G-Regel