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Gesundheit

Prüfen, rufen, drücken – bis der Arzt kommt

10.08.2018 20:28 Uhr

Erste Hilfe: Aktionstag auf dem Schlossplatz macht Mut, in Notfällen beherzt einzugreifen

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Mut machen, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen beherzt zu helfen, wollen Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, Feuerwehr Oldenburg, Großleitstelle Oldenburger Land, Deutsches Rotes Kreuz (Kreisverband Oldenburg-Stadt), Polizei Oldenburg und Klinikum Oldenburg. In einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Oldenburg rettet Leben“ legen sie den Fokus auf das Thema Wiederbelebung. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine sechswöchige Kampagne. Höhepunkt ist der Aktionstag am Samstag, 18. August, von 11 bis 15 Uhr auf dem Schlossplatz.

Prüfen, rufen, drücken: Wer sich diese drei Worte einprägt, ist als Ersthelfer gut gewappnet. Sich vergewissern, ob ein bewusstlos zusammengebrochener Mensch noch atmet, dann unter 112 den Notruf alarmieren und, wenn nötig, mit der Reanimation beginnen – das sind die drei Schritte der Wiederbelebung. Doch nur Wenige starten in einer Notsituation tatsächlich die Rettungskette – oftmals aus Angst, etwas falsch zu machen, oder aus Unwissenheit in Erster Hilfe. „Der einzige Fehler ist aber, nichts zu tun“, sagt Stefan Thate, Rettungsdienst-Leiter der Feuerwehr Oldenburg.

Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses. Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn. Eine sofortige Herzdruckmassage kann Leben retten. „Deshalb ist es wichtig, dass Laien mit den Wiederbelebungsmaßnahmen anfangen, solange der Rettungsdienst noch unterwegs ist“, betont Stefan Thate. Genau dafür wirbt die Kampagne „Oldenburg rettet Leben“.

Beim Aktionstag am Samstag, 18. August, bauen die Akteure eine Großleinwand, Rettungs- und Aktionsflächen, Erlebnis-Pavillons, den Überschlagsimulator der Polizei und einen 40-Tonnen-Kran mit Gondel auf dem Schlossplatz auf. Von 11 bis 15 Uhr werden spannende Mitmachaktionen zum Thema Lebensrettung angeboten. Experten-Teams zeigen, wie Laien in Notfällen sicher Erste Hilfe leisten können. Gemeinsam wird der „Lebensretter-Beat“ geübt. Den Rhythmus der Herzdruckmassage (in einer Geschwindigkeit von 100 Stößen pro Minute die Mitte des Brustbeins nach unten drücken) gibt beispielsweise gut das Lied „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees vor. Vorgestellt wird auch die Funktionsweise einer neuen Ersthelfer-App: Über diese Anwendung lässt sich nicht nur ein direkter Notruf absetzen, sondern sie gibt auch eine Kurzanleitung in Erster Hilfe zum Überbrücken der kritischen Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Damit Wiederbelebung im wahrsten Wortsinn Schule macht, rufen die Organisatoren die Schulen an diesem Tag zum Mitmachen auf: Beim Wettbewerb „Helden to go – Oldenburger Kids retten Leben“ können Schulklassen nicht nur zeigen, dass Wiederbelebung kinderleicht ist, sondern auch Preise gewinnen. So werden Klassenbesuche bei der Polizei, der Feuerwehr, der Großleitstelle und der Nordwest-Zeitung ausgelobt. Außerdem gibt es Rettungswagen-Vorführungen, Erste-Hilfe-Rucksäcke und Fahrradhelme für die ganze Klasse zu gewinnen. Alle Teilnehmenden bekommen ein Zertifikat, eine Lebensretterweste und ein Eis. Begleitende Familienangehörige erhalten Gutscheine für den Oldenburger Herzcheck und Rabatt fürs Parkhaus. Auskünfte gibt es telefonisch unter 0441 403-2366 oder 0441 403-2230.

„Oldenburg rettet Leben“ ist bereits mit einer Medienkampagne in sozialen Netzwerken gestartet. Bekannte Gesichter aus Oldenburg, u. a.  das Gesangsduo Judith & Mel und Erste Stadträtin Silke Meyn, kommen in Kurzclips zu Wort und rufen dazu auf, Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen und

Ersthelfer zu  werden. In den Kinos Cine k und Casablanca wird mit einem Lebensretter-Kurzfilm für den Aktionstag geworben. Die Hamburger Medizinjournalistin und Filmautorin Kerstin Michaelis wird den Aktionstag moderieren. 

Mehr Informationen gibt es unter www.oldenburg-rettet-leben.de und www.einlebenretten.de.

Das Bühnenprogramm am Samstag, 18. August, auf dem Schlossplatz:  
  • 11 Uhr: Eröffnung mit besonderen Gästen
  • 11.15 Uhr: „Ich war klinisch tot!“ – Die Geschichte einer Rettung; Lebensretter und Geretteter im Interview
  • 11.30 Uhr: Schülerbands rocken den Schlossplatz
  • 12 Uhr: „Prüfen, rufen, drücken bis der Arzt kommt“ – Ohne Laienhilfe geht es nicht
  • 12.30 Uhr: „Ihr Einsatz bitte!“ – Wir üben zusammen den Lebensretter-Beat!
  • 13 Uhr: „Ich habe einfach gedrückt!“ – Wiederbelebung per Telefon
  • 13.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 5 bis 9 zeigen ihr Können
  • 14 Uhr: „Auf die Minute kommt es an!“ – Lebensretter-App im Test
  • 14.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 10 bis 13 wissen, wo’s lang geht
  • 15 Uhr: „Wir alle können Leben retten“ – Aufruf: 2020 brechen wir den Lebensretter-Rekord!
Themen-Pavillons:
  • Oldenburger Herzcheck
  • Sie haben‘s in der Hand: Herzdruckmassage beim Erwachsenen
  • Alle können es lernen: Wiederbelebung beim Kind
  • Stromstöße retten Leben – Training mit Laien-Defibrillatoren
  • Oldenburgs Notfall-App
  • Notfall 112 – Telefonreanimation
Programm auf den Aktionsflächen:
  • Wenn die Welt auf dem Kopf steht: Überschlagsimulator der Polizei
  • Herzdruckmassage: Üben Sie den Lebensretter-Beat!
  • Hoch hinaus: Auf dem 40-Tonnen-Kran nach Lebensrettern Ausschau halten
  • Kompakt, aber oho: Ein Rettungstransportwagen hat‘s in sich
  • Für kleine Lebensretter: RTW-Hüpfburg, Eiswagen und vieles mehr
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Borreliose Selbsthilfegruppe

29.07.2018 18:04 Uhr
Unerklärliche Schmerzen oder andere Beschwerden und keine Diagnose? Schon mal an Borreliose gedacht?

Die bestehende Selbsthilfegruppe Borreliose sucht weitere Interessierte zum Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie zur gegenseitigen Unterstützung. In der Gruppe werden u.a. Erfahrungen über bestehende Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten ausgetauscht.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Die Gruppe trifft sich an jedem 1. Mittwoch im Monat in der Lindenstraße 12a in Oldenburg. Das nächste Treffen findet am 1. August 2018 um 19 Uhr statt.

Weitere Informationen bei der BeKoS unter 0441 884848
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Erzählcafé zum Thema „Dementiell verändert“

07.07.2018 22:57 Uhr
Das Erzählcafé des inForum in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gibt am Dienstag, 10. Juli, von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, zum Thema „Dementiell verändert“ Tipps für Angehörige von Menschen mit dementiellen Veränderungen. Martin Kusch, zweiter Vorsitzender des Vereins ALZheimer-ETHik e.V., berichtet als Angehöriger und gleichzeitig als Experte vom alltäglichen Umgang mit dementiell veränderten Menschen. In lockerer Atmosphäre können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Referenten ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro, Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen sind inklusive.


Wer Angehörige pflegt, die dementielle Veränderungen zeigen, geht durch ein Wechselbad der Gefühle. Was wichtig ist, wie man sich am besten verhält und wo man vor allem Hilfe bekommt, darüber klärt der Verein ALZheimer –ETHik auf. Für ihn stehen ein wertschätzender Umgang mit den Betroffenen und vor allem ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben im Vordergrund.


Anmeldungen sind erforderlich im inForum unter Telefon 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags 14 bis 16 Uhr oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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inForum: Erzählcafé stellt Hospiz St. Peter vor

04.05.2018 20:33 Uhr

Pflegedienstleiterin Elke Rinke zu Gast

Das inForum lädt am Dienstag, 8. Mai, ab 15.30 Uhr zum Erzählcafé ins Kulturzenttrum PFL, Peterstraße 3, ein. Dieses Mal stellt sich das Hospiz St. Peter vor. Dort wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit gegeben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Elke Rinke, Pflegedienstleitung des Hospiz, wird zu Gast sein.

Sie erklärt, für wen eine Aufnahme infrage kommt und für wen nicht. Die Finanzierung und die Tagesabläufe in einem Hospiz erläutert sie ebenso. Im Anschluss an Ihren Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Der Preis für Kaffee und Kuchen ist 2,50 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum unter Telefon 0441 235-2781 oder persönlich im Büro im PFL an. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr. Dort gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.
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Gesundheitsamt will Infektionsschutz verbessern

25.04.2018 20:33 Uhr

Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe erhalten Impfberatung

Anlässlich der Europäischen Impfwoche von Montag, 23. April, bis Sonntag, 29. April, startet das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg eine Impfpassaktion. Für die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe bietet der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit eine Impfberatung an. Ziel ist, den Durchimpfungsgrad zu erhöhen und damit den Infektionsschutz für den Einzelnen und für die Gemeinschaft zu verbessern. 

In Kooperation mit den weiterführenden Schulen werden die Impfausweise oder vollständige Kopien von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern eingesammelt. Im Mai und Juni sehen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit die Impfausweise durch und geben für jedes Kind eine individuelle Rückmeldung. 

„Es ist sehr wichtig, dass man auf seinen Impfschutz achtet. Bei Impflücken sollten die Schülerinnen und Schüler das kostenlose Angebot der Krankenkassen nutzen und sich beim Kinder- oder Hausarzt impfen lassen“, erklärt Dr. Walter Götte, Kinderarzt im Gesundheitsamt Oldenburg. Dr. Holger Petermann, Amtsleiter des Gesundheitsamtes, ergänzt: „Je mehr Menschen vollständig geimpft sind, desto besser sind auch Menschen geschützt, die keine Impfungen vertragen, weil sie zum Beispiel eine Allergie haben. Krankheiten können sich dann nicht mehr so ausbreiten.“ 

Nach dem Infektionsschutzgesetz haben die Gesundheitsämter die Aufgabe, die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren und Erhebungen über die Dichte der Durchimpfung zu erstellen. Grundlage für die Beratung sind die Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Bei den hier empfohlenen Impfungen fällt das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig zugunsten der Impfung aus.
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Natur statt Medikamente

17.04.2018 10:51 Uhr

Pilotstudie zur Stressbewältigung startet

Laut AOK-Fehlzeitenreport 2017 spielen psychische Probleme eine immer größere Rolle bei Krankmeldungen. Mit beruflichem oder privatem Stess fängt es an, und wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen werden, kann es zu Depressionen führen. Die Betroffenen schieben das Problem oft zu lange vor sich her, und wenn sie medizinische Hilfe suchen, besteht diese meist im Verschreiben von Psychopharmaka.

»Dabei weiß eigentlich jeder, dass es bessere Möglichkeiten gibt, nur ist das bisher wissenschaftlich nicht belegbar«, sagt Dr. Bernd Becker von der comes Unternehmensberatung, und das möchte er jetzt ändern.

»Wir begleiten sehr viele Unternehmen und müssen feststellen, dass bezogen auf die Krankenstatistiken zunehmend mehr psychische Erkrankungen zu verzeichnen sind«, so Becker. »Hier ist es die Aufgabe der Geschäftsführung, frühzeitig Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die betroffenen Mitarbeiter bei den Wegen aus der Krise zu unterstützen.«

Vor dem Hintergrund von Stress und Medikamentenmissbrauch haben Dr. Helge Müller, bis 2017 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, inzwischen Universität Bonn, und Silvia Braumandl von »GrenZENlos Naturseminare« ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das wissenschaftlich die These erhärten soll, dass mit Hilfe der Natur aktive Stressprophylaxe im betrieblichen und privaten Umfeld gelingen kann. 

»Prüfung der Wirksamkeit einer achtsamkeitsbasierten Naturerlebnisintervention in der beruflichen Stress-Prävention« lautet der sperrige Titel der Studie, oder kurz: »Natur statt Medikamente«. Sie soll bis Ende 2018 laufen, so dass die Ergebnisse spätestens im Frühjahr 2019 vorliegen. Teilnehmen kann jede Person mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung, die bereits Stress empfindet, aber (noch) nicht in Behandlung ist. 

»Die Gruppen treffen sich 14-täglich an verschiedenen Orten, meist in der Natur, zur Schärfung der eigenen Sinne, zu Mentalem Training und zu sanften Achtsamkeits- und Körperbewegungen sowie Atemtechniken«, erklärt Silvia Braumandl, die die Gruppen während der Studie anleitet. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt anhand von umfangreichen Fragebögen, die die Teilnehmer*innen jeweils zu Beginn, in der Mitte und am Ende der vier Monate ausfüllen, selbstverständlich anonym.

Für den Bereich Oldenburg werden noch Teilnehmer*innen gesucht. Der Kurs geht in mehreren Gruppen, die zu unterschiedlichen Zeiten starten, jeweils über vier Monate. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anfragen und Anmeldungen können unter info@grenzenlos-naturseminare.de oder mobil 0160-812 80 59 erfolgen oder am 15.05.2018 um 19 Uhr beim Infoabend im Gasthaus Bümmersteder Krug in Oldenburg. 
Eine Anmeldung für den Infoabend ist erforderlich.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland fördert die Studie mit einer Sockelfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro. »Wir freuen uns besonders, dass wir gemeinsam mit unserer VR-Stiftung jetzt die Umsetzung dieser wichtigen Pilotstudie zur Bekämpfung von Depressionen im Zuge einer Stress-Prävention unterstützen können«, unterstreicht Vorstandsvorsitzender Harald Lesch das Engagement der VR-Stiftung.

Der Förderverein Präventionsrat Oldenburg unterstützt die Realisierung der Studie ebenfalls. »Dass sich beruflicher Stress häufig auch in den familiären Beziehungen negativ niederschlägt, ist kein Geheimnis. Es ist darum aus unserer Sicht sehr zu begrüßen, dass hier Abhilfe geschaffen wird«, erläutert Geschäftsführerin Melanie Blinzler das Interesse des Präventionsrates an der Studie.

Seit kurzem im Boot ist auch die AOK. »Die Krankenkassen brauchen den wissenschaftlichen Nachweis, um gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützen zu können«, erläutert Frank Zechner von der AOK Oldenburg.

Silvia Braumandl ist davon überzeugt, »dass sich in den nächsten Jahren ein Achtsamkeitstraining als ganz selbstverständlich in unserer Gesellschaft etabliert so wie vor 30–40 Jahren ein Fitnessstudio. Angesichts der weiter wachsenden Vielfalt an Möglichkeiten, angesichts der Digitalisierung und Reizüberflutung, die uns auch ›leer‹ machen können, wird es immer wichtiger, eine Möglichkeit zu finden, um den eigenen Akku wieder auftanken zu können.«
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„Wie geht eigentlich Gesundheit?“

13.04.2018 20:57 Uhr

Schülerinnen und Schüler zeigen Ergebnisse aus dem Projekt „Color Your Life“

Kreatives Gesundheitsprojekt in Oldenburger Schulen drei Oldenburger Schulen richteten in den vergangenen Monaten „Filmstudios“ ein. Mitschüler konnten die begeisterten Jugendlichen bei Ihren Dreharbeiten beobachten. Die Schülerinnen und Schüler der BBS Haarentor, des Neuen Gymnasiums und der IGS Flötenteich freuten sich über die kreative Abwechslung. Der Kurzfilmworkshop „Color Your Life“ wurde bereits zum zweiten Mal an Oldenburger Schulen zum Thema Prävention, Gesundheit und Älterwerden durchgeführt. Initiiert urde das Projekt von der hkk Krankenkasse, dem Stadtsportbund Oldenburg e. V. und den Filmemachern und Medienpädagogen vomhoerensehen. Impulse zum Thema Prävention und Gesundheit gab es von der Sportwissenschaftlerin Dr. Kirstin Buhl.

Jeweils eine Woche setzten sich die Schülerinnen und Schüler phantasievoll mit dem hema auseinander. Die Medienpädagogen Eiko Theermann und Lars Kaempf (vomhörensehen) begleiteten die Schulklassen mit ihrem Know-How und vermittelten das notwendige Rüstzeug rund um das Filmemachen. „Sie sind echte Experten und auf einer Wellenlänge mit den Jugendlichen“, so Tjark Schroeder, Vorstandsmitglied für Bildung des Stadtsportbundes Oldenburg. 

Neben der Theorie im Themenfeld Prävention und Gesundheitsförderung geht es vor allem auch um die Frage: Wie erreicht man vor allem auch junge Menschen? Im Verlauf der Workshop-Woche hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr eigenes Verständnis eines gesunden Lebensstils neu zu entdecken und in Form eines Kurzfilms abzubilden. Constanze Schwaiger und Dr. Wolfgang Ritter von er hkk Krankenkasse sind überzeugt, dass so Gesundheitskompetenzen auf Augenhohe zwischen den jugendlichen Zielgruppen vermittelt werden: „Verstehen und Sensibilisieren aus Sicht der Jugendlichen für gesundheitsrelevante Themen und nicht Gesundheitserziehung mit dem Zeigefinger ist die Strategie des Präventionsgesetzes und damit auch dieses Kooperationsprojekts.“ 

Das Gesamtkonzept wirkte nachhaltig und zeigte sprühendes Engagement für das dium Film bei den jungen Filmemachern, Themen wie gesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol, Drogen oder Mobbing wurden in Szene gesetzt. Und dies durch den persönlichen Bezug stets individuell, teils ernst und informativ oder eher witzig und originell. „Die Ergebnisse sind enorm für die kurze Umsetzungsphase von dreieinhalb Tagen“, berichtet Lars Kempf begeistert. „Die Tage sind eher intensiv; alle haben viel Spaß und jeder bringt sein persönliches Talent ein.“ 

Die Schülerinnen und Schüler berichteten dem Organisationsteam um Claudia Lehnort und Hergen Fröhlich (Stadtsportbund Oldenburg) von ihren Erfahrungen: „Die Sammlung von Themen und die demokratische Entscheidung in der Klassengemeinschaft war nicht einfach. Der Prozess hat uns aber nähergebracht und wir sind quasi als eine große Familie zusammengewachsen“, erzählte erfreut eine der Schülerinnen. 

Auch die Reaktion der Klassenlehrer*innen war durchweg positiv. Diese waren überrascht vom eigenständigen Potential der Jugendlichen. Durch den neuen Blickwinkel des schülerorientierten Lernens zeigten sich vielfältige Kompetenzen. Ruhige Schüler*innen blühten förmlich auf. Den abschließenden Höhepunkt bildete nun die Kinopremiere am 13. April. Die Kurzfilme wurden im feierlichen Rahmen den geladenen Gästen im CineK präsentiert, und die inzelnen Filmteams konnten sich untereinander kennenlernen und austauschen. Nach der Abschlussfeier werden Bilder und Filme zum Workshop online unter www.coloryourlife-ol.de zu sehen sein. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage www.ssb-olbenburg.de.
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Lachen ist die beste Medizin

12.04.2018 08:40 Uhr
Lachen tut gut, erleichtert und hilft zu entspannen. So besuchen regelmäßig zwei Klinikclowns die Kinder der Stationen des Kinderkrankenhauses und zaubern den Kleinen, aber auch den Großen, ein Lächeln ins Gesicht. Sorgen, Probleme und Ängste können hierdurch für einen kurzen Moment  in den Hintergrund rücken.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e.V. Oldenburg kann der Besuch der Klinikclowns auch im Jahr 2018 weiter fortgesetzt werden. Diese freudige Nachricht konnten die Königliche Hoheit Caroline Herzogin von Oldenburg, 1. Vorsitzende, und Geert Stadtlander, Geschäftsführer des Fördervereins, den Klinikclowns mitteilen.

 „Wir sind sehr glücklich den kleinen Patienten damit den Klinikaufenthalt ein wenig zu erleichtern, sodass etwas Fröhlichkeit auf den Klinikfluren, aber auch in den  Zimmern herrscht“, sagte Geert Stadtlander.

Hintergrund:
Das Elisabeth-Kinderkrankenhaus gehört zum Klinikum Oldenburg. Es gilt als Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Nordwesten Niedersachsens. Die medizinische Versorgung umfasst die stationäre und ambulante Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Da Eltern einen wesentlichen Anteil an der Genesung ihrer Kinder haben, werden sie von Anfang an in der Kinderklinik in den Genesungsprozess mit eingebunden. Durch die Einrichtung verschiedener Arbeitsschwerpunkte verfügt das Elisabeth-Kinderkrankenhaus über ein breites Spektrum diagnostischer, pflegerischer und therapeutischer Möglichkeiten.


Oberstes Ziel des Vereins der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e. V. ist es, die Gesundung und das Wohlbefinden der erkrankten Kinder zu fördern. Der Verein unterstützt zu diesem Zweck die kindgerechte Ausstattung des Krankenhauses. Durch eine freundliche Umgebung im Krankenhaus sollen sich die Kinder wohler fühlen. Der Verein hilft bei Maßnahmen, die den kleinen Patienten zugutekommen, jedoch nicht vom Krankenhausträger finanziert werden können. 
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Appetit auf nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln

21.10.2017 22:14 Uhr

Ernährungsrat Oldenburg am 21. Oktober im Stadtmuseum offiziell gegründet

Appetit machen auf eine sozial gerechte, ökologisch produzierte und möglichst regionale Versorgung mit Lebensmitteln – das will der Ernährungsrat Oldenburg. Die offizielle Gründungsveranstaltung findet am Samstag, 21. Oktober, ab 12.30 Uhr im Stadtmuseum statt. Das Motto lautet: „Watt de Buur nich kennt, dat frett he nich. Würde der Städter kennen, was er isst, würde er umgehend Bauer werden.“ Zur Teilnahme sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Der Ernährungsrat Oldenburg soll ein beratendes Gremium werden, das eng mit der Stadtpolitik und -verwaltung zusammenarbeitet. Er will zusammen mit der lokalen Politik eine nachhaltige Ernährungsstrategie mit konkreten und messbaren Zielen entwickeln, in der die Wertschöpfung in der Region und bei den kleinbäuerlichen Betrieben und dem verarbeitenden Handwerk verbleibt. Der Ernährungsrat bündelt die Interessen der lokalen Akteurinnen und Akteure und verleiht ihnen eine Stimme. Angestrebt wird ein aktiver Dialog, um so langfristig zukunftsfähige Strukturen für eine möglichst regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln aufzubauen. Das Ziel ist eine selbstbestimmte Ernährungspolitik.

Bisher gibt es drei Ernährungsräte in Deutschland – in Köln, Berlin und Frankfurt am Main. Seit dem 26. September dieses Jahres ist der Ernährungsrat Oldenburg hinzugekommen. In einer Versammlung wurden die Ratsmitglieder gewählt. Dem Rat gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung an. Die Stadt Oldenburg unterstützt den Ernährungsrat, indem sie zwei Mitarbeiterinnen für den Rat zur Wahl gestellt hat.

Am 21. Oktober folgte nun die feierliche und offizielle Gründung des Oldenburger Ernährungsrates. In einem festlichen Rahmen wurde bilanziert, was bisher erreicht wurde, wie der Ernährungsrat organisiert sein wird und wo es in der Oldenburger Ernährungszukunft hingehen wird. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit dem Ziel, Oldenburg als Leuchtturmprojekt für andere Städte in Niedersachsen nutzen zu können.
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Neue Fitnessgeräte am Flötenteich

27.06.2017 21:58 Uhr
Fit am Flötenteich: Die Stadtverwaltung hat auf einer kleinen Wiese hinter dem Altenwohnzentrum Haus am Flötenteich drei Fitnessgeräte am Seeufer aufgestellt. Nach einer notwendigen Wartezeit, da der neue Rasen erst noch wachsen musste, sind sie jetzt zum Benutzen freigegeben. Die Geräte wurden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Stadtteilkonferenz Nord-Ost ausgewählt. Eine Hinweistafel enthält Tipps zur Benutzung und Übungsanleitungen. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzmöglichkeiten auf einem Aussichtsbalkon am Wasser, der barrierefrei erreicht werden kann. In den vergangenen Tagen sind die Geräte bereits intensiv getestet worden.
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Vortrag über das deutsche Gesundheitssystem

18.05.2017 19:54 Uhr
von Andrea Schröder

Am Dienstag, den 16.05.2017 hielt der Onkologe im Ruhestand, Dr. Klasen, im Stadtteiltreff Dietrichsfeld einen Vortrag zum Thema »Gesundheitssystem in Deutschland«.

Er referierte über die Krankenversicherungspflicht und deren Leistungen, erklärte den Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, führte die unterschiedlichen Fachärzte auf und ging auf das Verhalten im Notfall ein. Eine Übersetzerin sorgte dafür, dass alle Gäste den Vortrag verstanden.

Viele Menschen interessierten sich für das Thema und in der anschließenden Fragerunde konnte Dr. Klasen viele persönliche Fragen beantworten.

Das nächste Sprachcafé Spezial findet statt am Dienstag, den 13.06.2017 von 16-17:30 Uhr. Der Verein »pro:connect« e.V. wird dann seine Arbeit vorstellen und Fragen zum Thema Einstieg in den Arbeitsmarkt für Geflüchtete beantworten.
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Europäischer Tag des Notrufs am 11. Februar

05.02.2016 15:25 Uhr

Die Johanniter erklären: Wie setze ich einen Notruf richtig ab?

Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112. Dass diese Notrufnummer seit 2003 sogar europaweit gilt, wissen laut Eurobarometer-Umfrage nur rund ein Viertel der Menschen in Europa. Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU deshalb den 11. Februar, also den 11.2., zum "Europäischen Tag der 112" erklärt. 

"Die 112-Gespräche sind für den Anrufer immer kostenlos", erklärt Niels-Holger Brunkau, Fachbereichsleiter Einsatzdienste und Rettungswachenleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oldenburg. "Selbst von Mobiltelefonen ohne Guthaben kann die Notrufnummer angewählt werden. Solange es sich tatsächlich um einen Notfall handelt, entstehen dem Anrufer auch keinerlei Kosten für den Einsatz, egal ob ein Rettungswagen, ein Notarzt oder gar ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort ausrückt." 
Jeder ist verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. Einen Notruf abzusetzen, wenn die Situation es erfordert, ist ein wichtiger Schritt. "Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss immer die 112 gewählt werden. Dazu gehören neben schweren Unfällen zum Beispiel Vergiftungserscheinungen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, Kreislaufkollaps, schwere Atemnot oder starker Blutverlust", erklärt Brunkau. Die 112 ist jedoch nur für Notfälle da. Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der Hausarzt. Tritt ein Krankheitsfall außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen oder am Wochenende auf, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst der Krankenkassen unter der deutschlandweit gültigen Telefonnummer 116117. 
Der Notruf 112 dagegen wird in der nächstgelegenen Leitstelle aufgenommen. Es meldet sich ein medizinisch geschulter Mitarbeiter, der mit dem Anrufer einen festen Katalog an Fragen durchgeht: "Wo ist es passiert?", "Wie viele Menschen sind verletzt?" und "Wie ist deren gesundheitlicher Zustand?". So ist gewährleistet, dass vor dem Ausrücken der professionellen Helfer alle wichtigen Informationen vorliegen. Besonders wichtig ist die genaue Ortsangabe, damit die Hilfe auch zum richtigen Ort kommt. "Bevor nicht alle Fragen der Leitstelle beantwortet sind, sollte der Anrufer auf keinen Fall selbst das Gespräch beenden", betont Brunkau. 
Bei akuten medizinischen Notfällen wird in der Regel ein Rettungswagen losgeschickt, der mit nichtärztlichem Rettungsdienstpersonal besetzt ist. Nur, wenn ein Patient zum Beispiel unter Atemnot leidet, starke Schmerzen hat oder bewusstlos ist, wird in Deutschland automatisch ein Notarzt mitalarmiert. Darum ist es wichtig, immer möglichst genau die Symptome des Notfalls zu beschreiben. 

Um im Ernstfall richtig helfen zu können, empfehlen die Johanniter, die Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Infos zum Kursangebot der Johanniter gibt es im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg oder telefonisch unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0019214.
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LzO unterstützt Sportfischer-Verein mit 1.800 Euro

23.07.2015 08:35 Uhr

Tragbarer Defibrillator erhöht Sicherheit beim Angelsport

von Hans-Günter Rostalski

Mit einer Zuwendung von 1.800,- Euro hat die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) den Sportfischer-Verein Oldenburg bei der Anschaffung eines tragbaren Defibrillators unterstützt.

Bei der Übergabe sagte der 1. Vorsitzende des Vereins, Norbert Gerdes:„Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt bei unseren zahlreichen Veranstaltungen an unseren Gewässern schnell und effektiv Hilfe leisten können, wenn ein akuter Herzstillstand droht“.  

Für Sonja Stolle von der Johanniter-Unfall-Hilfe, die den Verein bei der Auswahl und der Geräteeinweisung unterstützt hat, zeigt die Anschaffung, dass sich die Vereinsführung ihrer Verantwortung für die Teilnehmer und Besucher ihrer Veranstaltungen sehr bewusst ist 

Für die LzO betonte Hans Günter Rostalski, stv. Direktor Stabsbereich Vorstand der LzO, dass die Sparkasse das Vorhaben gerne unterstützt hat. Das Retten von Menschenleben rechtfertigt Aufwendungen dieser Art immer. Aus dem aktuellen Förderbericht „für unsere region“ ergibt sich, dass die LzO, u.a. aus den Überschüssen beim Lotteriespiel „Sparen und Gewinnen“ und aus ihren Stiftungen, in 2014 mehr als 800 soziale, gemeinnützige, kulturelle und sportlicher Projekte mit 4,7 Millionen Euro gefördert hat (www.lzo.com/Ihre LzO/Förderbericht).

Der Sportfischer-Verein hat etwa 2.200 Mitglieder, darunter über 200 Jugendliche. 
Auf dem weitläufigen Gelände beim Vereinsheim am „Lehmplacken“  und an weiteren 25 verschiedenen Angelgewässern im gesamten Stadtgebiet finden jährlich rund 
50 Veranstaltungen mit weit mehr als 2.500 Teilnehmern und Besuchern statt. Bei einem jederzeit möglichen Notfall sind die Gewässer oft zu weit von anderen Rettungseinrichtungen entfernt, so dass die Anschaffung eines tragbaren Gerätes nötig war. 

Mit dieser nachhaltig sinnvollen Anschaffung kann für alle die Sicherheit beim Ausüben des Angelsports deutlich verbessert werden, auch wenn alle Beteiligten hoffen, dass das Gerät nicht unbedingt zum Einsatz kommen muss.
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Selbsthilfegruppe für Menschen mit Epilepsie

16.04.2015 08:48 Uhr
In Oldenburg hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Epilepsie geründet.
In der Gruppe haben die Betroffenen die Möglichkeit, sich mit anderen über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung auszutauschen. Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, welche Auswirkungen die Erkrankung auf das Leben der Betroffenen hat und welche Bewältigungsstrategien möglich sind.
Interessierte sind herzlich willkommen. Das nächste Treffen ist am Montag, 20. April, 18:00 Uhr. Weitere Informationen bei der BeKoS, Lindenstraße 12, unter 0441 884848.
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Zonta Club Oldenburg übergibt Spende an Alzheimer Gesellschaft

01.04.2015 07:10 Uhr

Eine Spende von 3.000 Euro für den Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Früherkrankte übergab der
Zonta Club Oldenburg kürzlich an die Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V. Das Geld war bei
mehreren Veranstaltungen des Zonta Clubs in 2014 gesammelt worden. Bei einer großen
Benefizveranstaltung im November 2014 war Brunhilde Becker für ihr ehrenamtliches Engagement in
der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V. mit dem Ehrenpreis „Zonta-Frau des Jahres“
ausgezeichnet worden.
Der Zonta Club hat sich für dieses Projekt entschieden, da besonders Frauen betroffen sind – nicht
nur als Erkrankte, sondern vor allem als Pflegende. Die Alzheimer Gesellschaft berät in Oldenburg
seit fast 20 Jahren zum Thema Demenz mit wichtigen Informationen und unterstützt Betroffene und
Angehörige in Selbsthilfegruppen.
Zonta International ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am
Menschen verpflichtet haben. Vorrang hat das Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen,
wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Bindend ist dabei der Grundsatz, dass Zonta
überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral ist. Ein wesentlicher Aspekt von Zonta
ist außerdem die Pflege von Freundschaft, Toleranz und gegenseitiger Hilfe. Dafür steht das Motto
„Zonta ist Begegnung – weltweit“. Den Zonta Club Oldenburg gibt es inzwischen seit über zehn
Jahren.
Mehr Infos unter: www.alzheimer-oldenburg.de und www.zonta-oldenburg.de.
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10 Jahre Ambulantes Reha-Zentrum

14.01.2015 09:33 Uhr

Neujahrsempfang am 9. Januar

von Dagmar Winzer

Das »Oldenburger Modell« hat die Zusammenarbeit der Oldenburger Akut-Krankenhäuser und des Reha-Zentrums Oldenburg möglich gemacht. Von der engen Zusammenarbeit haben besonders die Menschen in Region profitiert. Das Ambulante Reha-Zentrum Oldenburg konnte in den vergangenen 10 Jahren rund 8000 Rehabilitanden auf Ihrem Weg in zurück in den Alltag helfen. 

Der Neujahrsempfang anlässlich des 10jährigen Bestehens gab Gelegenheit, noch einmal den Werdegang des Hauses Revue passieren zu lassen. Nach dem Beginn der Anschlussheilbehandlungen im Jahr 2005 wurde schnell deutlich, dass die Behandlungsplätze ausgebaut werden müssen. Therapieplätze und Räumlichkeiten konnten sehr zügig dem Bedarf angepasst werden. 

Die Geschäftsführerin des Reha-Zentrums Oldenburg, Karin Vogel, begrüßte die Gäste und moderierte die Veranstaltung. Wichtig war Frau Vogel auch der Dank an alle, die beim Aufbau des Ambulanten Reha-Zentrums mitgeholfen haben. »Mit einem kurzen Blick auf das gesamte Rehabilitationszentrum, das am Anfang die Kliniken für Kardiologie und Neurologie beinhaltete, möchte ich auf die Entwicklung an diesem Standort hinweisen«, sagte Karin Vogel, »denn neben der ambulanten Orthopädie wurde es später um die stationäre Orthopädie und die Geriatrie erweitert. Heute stehen ca. 300 Betten und 90 ambulante Plätze für die wohnortnahe Patientenversorgung zur Verfügung.« In der Kürze der Zeit sei dies ein beachtliches Wachstum, was ohne die partnerschaftliche Unterstützung der drei Oldenburger Akuthäusern sowie der vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Zuweisern und auch mit den Kostenträgern nicht möglich gewesen wäre. 

Nach einem Grußwort des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Hartig folgte die Festrede durch Prof. Dr. Djordje Lazovic vom Pius-Hospital Oldenburg. Auch Prof. Lazovic betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Akuthäusern und dem Reha-Zentrum, die mit dem »Oldenburger Modell« in der Tat eine Besonderheit darstellt. Erwähnenswert sei auch das ungewöhnlich breite Spektrum in der orthopädischen Rehabilitation. »Denn nicht nur Patienten nach Operationen werden hier von Dr. Möhring und seinem Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen und vielen weiteren Mitarbeitern engagiert betreut,« betonte Prof. Lazovic, »sondern auch sportliche Aushängeschilder Oldenburgs wie die EWE Baskets oder die VfB Handballer werden hier wieder fit gemacht.« 

Abgerundet wurde der Festakt durch die Rede von Dr. Bernd Möhring, Chefarzt des Ambulanten Reha-Zentrums und der Klinik für Orthopädie und Traumatologie. Er gab einen Einblick in die aktuelle Arbeit des Ambulanten Reha-Zentrums, das einen festen Bestandteil des Reha-Zentrums Oldenburg darstellt. 

»Im Laufe der Zeit haben sich die Therapien verändert«, sagte Dr. Möhring. »Die Therapieanzahl ist im Laufe der vergangenen Jahre für den Einzelnen nach den Anforderungen der Versicherer und Kostenträger gestiegen. Die Erfahrung hat dabei vor allem gezeigt, dass ohne das ‚Hand anlegen‘, ohne den direkten Kontakt der Ärzte und Therapeuten mit den Patienten keine Erfolge erzielt werden können.« Weiter machte Dr. Möhring deutlich: «Die direkte Ansprache an den Rehabilitanden macht einen wichtigen Teil des Erfolges aus. Unserem engagierten Mitarbeiterteam sprechen wir an dieser Stelle gerne einen großen Dank aus.« 

Die Auslastung des Ambulanten Reha-Zentrums ist so stetig gesteigert worden. Das heißt für Oldenburg und das Umland: mehr Patienten kann über die Therapien geholfen werden, einen Unfall oder eine Operation positiv zu überstehen und die bestmögliche Rehabilitation zu erhalten. 

Wichtig bei der modernen Rehabilitationsbehandlung ist die Beachtung des gesamten Lebenshintergrunds einer Person; das bio-psycho-soziale Modell, der ICF findet Anwendung. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass viele gesundheitliche Benachteiligungen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern im Kontext der gesamten Lebenssituation eines Patienten gesehen werden müssen. Die Behandlung der einzelnen, medizinischen Indikation reicht nie aus. Soziales Umfeld und Ursachenzuordnung sind immer mit einzubeziehen. So hat die Klinik für Orthopädie und Traumatologie gute Wege gefunden, die Patienten genau dort ‚abzuholen‘ wo ihr Standpunkt ist. 

Die ersten zehn Jahre ermutigen uns, weiter in die Zukunft zu denken und für die Menschen in der Region immer wieder neue Wege in der Rehabilitation zu eröffnen. 

Die Gäste erhielten die Möglichkeit, sich einen Einblick in die Therapiemöglichkeiten des Ambulanten Reha-Zentrums zu verschaffen.
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Notfallmappe neu aufgelegt

01.11.2014 09:00 Uhr

Patientendaten können lebensrettend sein

Immer mehr Menschen denken frühzeitig darüber nach, wie sie im Alter und möglicherweise im Krankheitsfall leben wollen. Um im Ernstfall nicht fremdbestimmt zu sein, greifen sie auf die »Notfallmappe« zurück, die soeben in der 4. Auflage erschienen ist und vom  Oldenburger Verein Versorgungsnetz Gesundheit entwickelt wurde.

»Die Notfallmappe wird sehr gut angenommen«, berichtet Florian Isensee vom Isensee Verlag, wo die Mappe herausgegeben wird. »Die Nachfrage steigt kontinuierlich«, sagt er weiter und führt das auf die gesellschaftlichen Debatten zurück. »Alter und Krankheit sind keine Tabuthemen mehr. Viele Familien sind betroffen und müssen sich zwangsläufig damit befassen. Manch einer denkt frühzeitig über die Themen nach und legt für den Fall, dass er irgendwann nicht mehr selbst bestimmen kann, alles rechtzeitig fest, wie es im Krankheitsfall gehen soll.«

Das ist aber nicht alles, denn die Notfallmappe kann sogar Leben retten, weiß Dr. Volker Nüstedt, Vorsitzender des Ärztevereins Oldenburg, aus seiner ärztlichen Erfahrung. Der Mediziner ist froh, dass der Verein Versorgungsnetz Gesundheit die Notfallmappe nicht nur entwickelt hat, sondern sie permanent aktualisiert. »Nicht jede Krankheit kündigt sich an. Wer unverhofft ins Krankenhaus muss, kann häufig keine vollständigen Angaben zu seiner Krankengeschichte und seiner Medikation machen. Die notwendigen Unterlagen kann man aber in gesunden Tagen in Ruhe vorbereiten und stets aktuell halten. So ist man für den Notfall mit der Notfallmappe gut gerüstet«, sagt er.

Denn Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte finden in dem roten Ordner wichtige Patientendaten für einen schnellen Überblick. Deshalb bedeutet die Notfallmappe nicht nur für ältere Menschen sondern insbesondere auch für Alleinlebende eine große Sicherheit.
»Uns Medizinern hilft die Mappe im Notfall enorm, weil wir so sehr schnell das Richtige tun können«, macht Volker Nüstedt deutlich. Denn je schneller Rettungssanitäter und Mediziner wichtige medizinische Informationen erhalten, umso gezielter gestaltet sich die Behandlung.

»Ist die Notfallmappe gut geführt, ist sofort klar, welche Grunderkrankungen vorliegen, welche Medikamente genommen werden, ob Allergien existieren, Hörgeräte oder andere Hilfsmittel genutzt werden, es einen Marcumarpass oder einen anderen Ausweis gibt«, erläutert Rita Wick, Vorsitzende des Vereins Versorgungsnetz Gesundheit den Sinn der Notfallmappe und verweist auf die eigene Homepage unter www.notfallmappe-ol.de. Dort können sich Interessierte über die Mappe informieren.

Ersthelfer können einer gut geführten Notfallmappe auch Eintragungen darüber entnehmen, welcher Arzt in welcher Notsituation angerufen werden soll. Zudem kann vermerkt werden, wer zuerst benachrichtigt und ob in einer kritischen Situation etwa ein Seelsorger als Beistand hinzugezogen werden sollte. »Die  Notfallmappe sollte auch eine Vorsorgevollmacht und sonstige persönliche Hinweise des Patienten beinhalten, damit wir in seinem Sinn handeln können«, rät Volker Nüstedt. Entsprechende Vordrucke dafür sind in der Mappe enthalten.

Ganz besonders wichtig findet der Mediziner den Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz, um den die Notfallmappe ergänzt worden ist. Hier sollen nicht nur allgemeine Daten zur Person, deren Erkrankungen oder  einzunehmende Medikamente eingetragen werden, hier geht es beispielsweise um Ess- und Schlafgewohnheiten oder besondere Verhaltensweisen, damit die Betroffenen nicht nur optimal behandelt sondern auch versorgt und gepflegt werden können.

»Damit möglichst viele Menschen ihre Notfallmappe stets auf den neuesten Stand bringen können, hat unser Verein wichtige Vordrucke und Formulare auf der Homepage eingestellt, die dort heruntergeladen werden können«, berichtet Rita Wick und macht darauf aufmerksam, dass die Mappe, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem leitenden Oldenburger Notarzt und der Kassenärztlichen Vereinigung erstellt worden ist, griffbereit hinterlegt werden sollte. »Mit ihr wird auch ein Ausweis ausgehändigt, der über ihren Besitz und Aufbewahrungsort informiert«, fügt sie hinzu. 

Die Notfallmappe ist im Buchhandel sowie in Apotheken erhältlich und kostet 10 Euro. Außerdem wird sie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgehalten.
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Ebola - Oldenburg hilft in der Not

20.10.2014 06:00 Uhr

Fünf Paten für Bo

Im November 2011 konnte mit Hilfe der Oldenburger Krankenhäuser die Gila-Klinik in Bo eröffnet werden. Seitdem arbeitete das Krankenhaus selbstständig, eine Unterstützung durch die Oldenburger Häuser war nicht mehr nötig.

Ebola hat alles verändert. Die Paten der Clinic Bo sehen sich in der Verantwortung. Aktuelle Informationen gibt es unter: www.hilfe-direkt.info

Der Auftakt zu einer aktuellen Spendenaktion für unsere Partnerklinik erfolgt noch in diesem Monat. Ein Informationsabend gibt Gelegenheit, mehr über Ebola – auch in Oldenburg – und über die Arbeit in Sierra Leone zu erfahren.

Die fünf Paten für Bo sind das Klinikum Oldenburg, das Reha-Zentrum Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg, die Karl-Jaspers-Klinik und das Evangelische Krankenhaus Oldenburg.
Die 5 Paten laden herzlich zu einem Abend mit vielen Informationen ein:

Donnerstag, 23.10.2014, 19.00 Uhr in der Aula der Cäcilenschule, Haarenufer

Vortragende sind:
Dr. Matthias Grade, "Einsatz gegen Ebola: Bericht aus Westafrika" 
Tropenmediziner und Ebola-Experte 
Christliches Krankenhaus in Quakenbrück

Dr. Andreas Conrad, „Gut vorbereitet: Was tun Oldenburger Krankenhäuser bei Ebola-Verdachtsfällen?“
Ltd. Oberarzt Institut für Krankenhaushygiene, Oldenburg 

Gisela Bednarek, Verein ‚Hilfe direkt - Bo‘, „Direkt aus Sierra Leone: Die Clinic Bo in der Ebola-Krise“
Gisela Bednarek leitet den Verein ‚Hilfe direkt‘ und ist erst Mitte September aus Sierra Leone zurückgekehrt.

Statement: „Oldenburg hilft in der Not: Die aktuelle Spendenkampagne“
Vertreter der Bo-Partnerkliniken

Die Ebola-Epidemie in Westafrika greift immer weiter um sich. Sierra Leone, die Heimat der Clinic Bo, ist besonders stark betroffen. Leider musste das kleine Krankenhaus Anfang September schließen, da es keine infektiösen Patienten behandeln kann.
Dennoch werden Medikamente in kleinem Rahmen verteilt, und die Mitarbeiter versuchen weiterhin, ihre Familien zu ernähren.
Die fünf Paten für Bo rufen daher wieder mit besonderen Aktionen zur Spende für die Clinic Bo auf.


Koordination und Kontakt:

Rita Wick
Fortbildungsreferat/Veranstaltungsmanagement

Klinikum Oldenburg gGmbH
Rahel-Straus-Str. 10
26133 Oldenburg
 
Tel. 0441/403 2366
Fax 0441/403 3360
E-Mail: wick.rita@klinikum-oldenburg.de
www.klinikum-oldenburg.de
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»Machen lassen« ist eine gute Therapie

30.09.2014 18:16 Uhr

Präventionsrat fördert Kanutour der Elterninitiative krebskranker Kinder mit 5000 Euro

von Carsten Lienemann

Im August starteten sechzehn Flusspiraten der Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. zu einer sechstägigen Kanutour auf der Fulda von Bad Hersfeld nach Kassel. Bereits zum dritten Mal und Dank der großzügigen Spende durch den Förderverein des Präventionsrates Oldenburg e. V. über 5.000 Euro veranstaltet der Verein die Kanutour mit ehemals erkrankten Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Geschwistern oder Freunden im Alter zwischen 12 und 22 Jahren. Dies bedeutete für alle Abenteuer pur: eine Flussfahrt durch Wehre, Schleusen und herrliche Natur, Lagerfeuer und Zelten.

Betreut werden die Kanutouren von Martha Driefholt, die auch die Idee dazu hatte. Voller Begeisterung berichtet sie den Spendern vom Förderverein des Präventionsrates von den Veränderungen, die sie bei den Jugendlichen beobachtet: »Da ist zunächst einmal die tägliche Strecke von rund 25 km zu bewältigen, mit Gepäck im Boot, dann müssen die Zelte aufgebaut werden. In der anschließenden Freizeit veranstalten wir z. B. Kanuspiele, bei denen sich die Jugendlichen immer mehr zutrauen und dabei auch ihren Gleichgewichtssinn und ihre Motorik wiedererlangen.« 

Durch die lange Therapiephase ist die motorische Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Zudem trauen sich viele Mädchen und Jungen größere Belastungen nicht mehr zu oder werden durch verängstigte Eltern daran gehindert. Häufig sind die Jugendlichen dann überrascht, was sie alles schaffen können und wie schnell der Gleichgewichtssinn wieder funktioniert, wenn man ihn nur ein wenig fordert. Am Ende haben sie neuen Bewegungsmut gesammelt und sind insgesamt selbstbewusster geworden.

Neben dem großen Spaß, den alle Jugendlichen hatten, kamen aber auch viele Gespräche über die vergangene Monate oder Jahren zustande. Beide Seiten – erkrankte Mädchen und Jungen sowie Geschwister und Freunde – lernten einen neuen Blickwinkel kennen: Wie haben sie die schwere Zeit der Therapie verarbeitet, was hat ihnen geholfen und was haben sie vermisst? Diese Gespräche tragen entscheidend zur Krankheitsbewältigung bei und helfen beiden Seiten, den Weg zurück in den Alltag zu finden.

»Die ehemals krebskranken Kinder dürfen jeweils ein Geschwisterkind, einen Freund oder eine Freundin mitbringen«, erklärt Pia Winter, Geschäftsführerin der Elterninitiative. »Das ist oft der letzte Anstoß, wenn die Entscheidung zum Mitfahren ansteht. Außerdem hilft es den Begleitern auch, die Situation der Betroffenen besser zu verstehen.«

Die Kanutour der Elterninitiative ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Angebote der Elterninitiative geworden. Der Verein unterstützt an Krebs erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien während und nach der Erkrankung. Ein professionelles Team aus Psychotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten betreut die Familien auf der kinderonkologischen Station des Klinikum Oldenburg sowie in der ambulanten Phase zuhause. Spezielle Angebote für Geschwisterkinder sowie Veranstaltungen für Eltern versuchen von Beginn an, Hilfe dort zu leisten, wo sie gebraucht wird.

Das Team der Elterninitiative ist nun schon mit den Gedanken bei der nächsten Kanutour – vielleicht geht diese dann ins Ausland.
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Neue Erste-Hilfe-Kurse der Johanniter

26.03.2014 22:26 Uhr
Was tun, wenn das Baby sich verletzt?
Nicht nur an junge Eltern richtet sich der Kurs »Erste Hilfe am Kind«, den die
Johanniter jetzt in Oldenburg an der Industriestraße 1 anbieten. An drei
aufeinanderfolgenden Dienstagen, 1., 8. und 15. April, dreht sich von 19 Uhr an alles um die
Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern. Anmeldung und weitere Informationen unter
Telefon 0441 9719025, gebührenfrei unter 0800 0019214 sowie im Internet unter
www.johanniter.de/oldenburg
Kinder sind empfindliche Wesen, denen aber schnell etwas passieren kann. Dann kann es
lebensrettend sein, wenn man mit den speziellen Kenntnissen in Erster Hilfe am Kind
vertraut ist. Neben jungen Eltern richtet sich der Kurs der Johanniter besonders an Betreuer
in Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen, in Sportvereinen, aber auch an jeden
anderen. Lehrinhalte sind unter anderem allgemeines Vorgehen am Notfallort, Pseudokrupp,
Fieberkrampf, verschluckte Fremdkörper, Vergiftungen, Verbrennungen und andere typische
Verletzungen bei Kindern.

Leben retten leichter gemacht
Einen Kurs in „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ für Führerscheinbewerber
der Klassen A, B, M, L, T und S bietet der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe
am Sonnabend, 5. April, von 8 Uhr an in seinen Räumen an der Industriestraße 1 an. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0441 97190-25,
gebührenfrei unter 0800 0019214 sowie im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg.

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MS Selbsthilfegruppe »Mit Schwung«

28.01.2013 09:28 Uhr
Das nächste Treffen der Oldenburger Multiple Sklerose Gruppe »Mit Schwung« Kontaktgruppe  der  DMSG findet statt am:

Freitag, 1. Februar 2013 um 18.30 Uhr

»Wir treffen uns jeden 1. Freitag im Monat um 18:30 Uhr und jeden 4. Samstag im Monat um 15:00 Uhr zum Erfahrungsaustausch, informieren über aktuelle Veranstaltungen und planen 
gemeinschaftliche Unternehmungen.«


Kontakt unter Tel. 0441 / 8 00 16 86

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter www.ms-oldenburg.de
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Erster Spatenstich für die Geriatrische Klinik

06.12.2012 15:54 Uhr
von Dagmar Winzer

Am 6. Dezember 2012 beginnt mit dem ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau
der Geriatrie ein neuer Bauabschnitt für das Reha-Zentrum in Oldenburg. Es handelt
sich für Oldenburg und den Nordwesten um ein neues Gesundheitskonzept.
Das neue Bettenhaus soll in der zweiten Jahreshälfte 2013 fertig gestellt werden.
Das Oldenburger Konzept schreibt seine Erfolgsgeschichte fort.
Ab Spätsommer 2013 wird es möglich sein, ältere Patienten (75 Jahre und älter) nach einer
akuten Krankheit zielgerichtet weiter zu betreuen. Die geplanten 30 stationären und 20
ambulanten Plätze orientieren sich sowohl am voraussichtlichen Bedarf als auch an der
Wirtschaftlichkeit der Einrichtung.
Im Mittelpunkt steht der Patient mit seiner ganz individuellen Krankheitsgeschichte. Ziel ist
es, den Patienten durch die Reha-Maßnahmen wieder in einen häuslichen Alltag zu
integrieren. Hiermit wird bereits in den Akuthäusern Evangelisches Krankenhaus und
Klinikum Oldenburg begonnen.
Die durchschnittliche Verweildauer jedes Patienten im Reha-Zentrum beträgt 3 Wochen,
zusammen mit den vorher ergriffenen Maßnahmen in den Akuthäusern kann ein Patient also
bis zu 5 Wochen gezielt betreut werden. Hierbei werden Körper, Geist und Seele
angesprochen, um einen ganzheitlichen Erfolg zu erzielen. Die Geriatrische Rehabilitation in
Oldenburg ermöglicht den Patienten – wie im gesamten Konzept des Hauses vorgesehen –
die wohnortnahe Betreuung und damit den wichtigen Kontakt zum sozialen Umfeld.
Erfahrungen haben gezeigt, dass durch dieses Konzept die statistische Zahl der in den
häuslichen Alltag zurückkehrenden Patienten um 36 % - 40 % steigt.
Im internationalen Vergleich gehört Deutschland hiermit zu den Ländern, die eine
hervorragende geriatrische Versorgung vorhalten.
Mit der Erweiterung verfügt das Reha-Zentrum Oldenburg dann insgesamt über fast 300
Betten und 100 ambulante Plätze.
Das Gebäude
Die Planung des Neubaus erfolgte in engster Zusammenarbeit zwischen dem
Architekturbüro Angelis & Partner, Geschäftsführerin Karin Vogel und dem Ärztlichen Leiter
der Geriatrischen Klinik Priv. Doz. Dr. Jürgen Bauer. Dabei wurden die Vorgaben der
Kostenträger (Krankenkassen) genauso berücksichtigt, wie die besonderen Belange der
geriatrischen Patienten. Wichtig sind kurze Wege und die Möglichkeit, durch eine großzügige
Raumplanung einen häuslichen Charakter zu schaffen. So werden die Schritte zurück in den
Alltag leichter möglich. Des weiteren ermöglicht ein Farbkonzept innerhalb des Gebäudes
die leichtere Orientierung der Patienten in der Rehabilitation.
Auf dem Foto: Dipl.-Ing. Architekt Joachim Finke, Dirk Hillmer, Dipl.-Ing. Architekt AKG Detlef Thomsen, Hauptgeschäftsführerin des Reha-Zentrums Karin Vogel, Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Leiter der Geriatrischen Klinik Oldenburg, Dipl.-Ing. Architekt BDA Alexis Angelis
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Lärm macht krank

05.07.2012 08:33 Uhr
von Julia Sturm und Lena Dirks

Viele wissen gar nicht, wie schädlich Lärm ist oder welchem Lärm wir überhaupt ausgesetzt sind. Es gibt viele Lärmquellen, die wir schon gar nicht mehr als Lärm sehen. 

Beispielsweise der Straßenverkehrslärm: Ohne Auto geht fast gar nichts mehr, man hört immer das Rauschen der Autobahn oder der Autos vor der Haustür. Dies erleben auch die Schüler der Oberschule Osternburg jeden Tag, denn sie können während des Unterrichts keine Fenster öffnen, da sich dann Schüler und Lehrer nicht mehr verstehen. Die Autobahn ist immerhin 800m von der Schule entfernt.

Industrie- und Gewerbelärm, der von großen Industriebetrieben wie auch von kleineren Handwerksbetrieben (z. B. Bäckerei) ausgeht, wird immer mehr zu einer großen Lärmquelle. Dazu kann auch das permanente Rauschen das Gebläses einer Kühlung oder Klimaanlage gehören.

In Großstädten ist der Baulärm eine zunehmende Lärmquelle, da immer wieder neue Häuser, Straßen o. ä. gebaut oder wieder aufgebaut werden.

Zu sogenanntem »Nachbarschaftslärm«, von dem die heutige Jugend öfters etwas hört, zählen laute und störende Geräusche, wie eine Party oder Heimwerkerarbeiten. Besonders beliebt ist Rasenmähen in der Mittagszeit.

Freizeit- oder Sportlärm ist wohl nicht unbedingt allen bekannt, da sie nicht in der Nähe eines Vereins wohnen. Darunter versteht man einmal Lärm von Spielplätzen, Musikveranstaltungen aber auch Vergnügungsparks, zum anderen Krach, der durch den Betrieb von Sportanlagen entsteht. 

Der in letzter Zeit wohl am meisten diskutierte Lärm ist der Bahnlärm, hier ging es ja in letzter Zeit hauptsächlich um den Jade-Weser-Port. Von ihm sind drei Bereiche betroffen, 1 (Oldenburg/Rastede), 2 (Rastede/Hahn) und 3 (Jaderberg/Varel). Natürlich hat die Stadt Oldenburg etwas gegen die Bahnstrecke quer durch Oldenburg, die dann wohl alle fünf Minuten befahren wird, getan. Sie hat  im Eilverfahren geklagt, die Klage wurde aber abgelehnt. Das Hauptverfahren wurde später ausgetragen und Oldenburg hat ein Fahrverbot in der Nacht und tagsüber ein Tempolimit herausgeschlagen. Trotzdem finden Anwohner, dass der Lärmschutz ausbesserungsbedürftig ist. »Eisenbahnplanungen, die zu Gesundheitsgefährdungen der Anwohner führen, müssen in einem Rechtsstaat ausgeschlossen sein!« (Zitat: www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=8446), was im Grundgesetz Art2Abs2Satz1 »Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit«, bestätigt wird.

Und um zu wissen, wie Sie dazu stehen, haben wir eine Umfrage zu dem Thema gestartet. Wir haben neun Fragen gestellt, die alle etwas mit Lärm oder dem Jade-Weser-Port zu tun hatten.
Wir hatten viele verschiedene Antworten, bei der jüngeren Generation wussten sehr viele nichts zum Jade-Weser-Port und wenn, dann nur, dass es etwas mit Schiffen und Bahn zu tun hat. Andere sagten, dass der Jade-Weser-Port doch gut für Wilhelmshaven aber schlecht für die Städte oder Dörfer drum herum ist.

Die Meinungen zum Jade-Weser-Port waren geteilt, die einen finden ihn nicht gut bzw. auch sinnlos. Andere dagegen finden ihn gut, da er gut für Wilhelmshaven ist und Arbeitsplätze schafft.

Es gibt in Oldenburg Lärmschutzwände an den Autobahnen, mehr wussten viele auch nicht. Es gab auch viele, die wussten, dass es oft Demonstrationen für besseren Lärmschutz in Oldenburg gibt und dass er verbessert werden muss.

Es gab viele Verbesserungsvorschläge zum Lärmschutz. Oldenburg könnte beispielsweise Schutzwände an den Bahnschienen bauen oder einmal im Monat den verkehrsfreien Sonntag wirklich durchhalten, das heißt, dass die Polizei darauf achtet, dass in Oldenburg gar kein Auto fährt. Lärm ist leider schon etwas Normales und es gehört für sehr viele schon zum Alltag. Dann wurde noch festgestellt, dass Lärm in Großstädten eher normal ist als in Dörfern.

Irgendwas müssen viele immer hören. Manche fühlen sich zwar nicht einsam, aber ihnen wird dann langweilig. Außerdem wird es nie dazu kommen, dass es ganz leise ist, man hört immer irgendwas, außer z. B. in der Wüste.

Es gab die verschiedensten Antworten zum Autobahnlärm, manche kriegen den schon gar nicht mehr mit, da sie seit Jahren neben einer Autobahn leben, andere können sich auf der Arbeit oder in der Schule nicht richtig konzentrieren, wenn das Fenster geöffnet ist. Und die Menschen der älteren Generation, die schon Hörgeräte tragen, haben gesagt, dass sie einfach die Hörgeräte ausstellen, wenn es zu laut oder nervig wird. Viele Schüler lernen mit Musik, ohne geht es bei ihnen gar nicht und sie entspannen sich dabei. Aber es gibt auch Schüler, die sich dann nicht konzentrieren können und mehr auf die Texte vom Lied achten als auf das, was sie lernen wollen.

Der Titel, dieses Artikels, heißt »Lärm macht krank«. Macht er wirklich krank? Ja, Lärm hat Auswirkungen auf den ganzen Organismus. Der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich, die Atem- und Herzfrequenz erhöht sich, die Magensaft- und Speichelproduktion wird reduziert, außerdem stört es auch beim Schlafen, es können Probleme beim Einschlafen und in der REM-Schlafphase auftreten. In der REM-Schlafphase werden Erlebnisse vom Tag verarbeitet und Gelerntes im Langzeitgedächtnis gespeichert, das heißt, wenn diese Phase gestört wird, sich das Nervensystem und die Psyche nicht erholen können. Sie merken es bestimmt auch öfter, wenn Sie den ganzen Tag neben einer Baustelle oder ähnlichem, gearbeitet haben oder leben, sind Sie gereizter und bekommen Kopfschmerzen, auch das sind Auswirkungen auf unseren Organismus.

Julia Sturm und Lena Dirks sind Redakteurinnen der Osternburger Nachrichten, Stadtteilzeitung der Oberschule Osternburg 

Foto: Bürgerverein Osternburg-Dammtor

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Vernissage im Rehazentrum

15.06.2012 09:14 Uhr
Die Zusammenarbeit von Rehazentrum Oldenburg und BBK Oldenburg geht weiter

von Dagmar Winzer

Am 13. Juni 2012 fand die Vernissage zur Ausstellung »reha vue – Kunst im
Reha Zentrum Oldenburg« Malereien und Grafiken der Künstlerinnen Ingrid
Freihold und Katja Flieger statt; die Künstlerinnen - beide Mitglieder des BBK
Oldenburg – stellen neue Arbeiten vor. Die Künstlerinnen Katja Flieger (Wilhelmshaven), Freie Bildende Künstlerin, und Ingrid
Freihold (Stedesdorf), Malerei und Grafik, waren anwesend.

Die Verantwortlichen des Rehazentrums Oldenburg haben gemeinsam mit dem Bund
Bildender Künstler zwei Künstlerinnen ausgewählt, die den Menschen in das Zentrum ihrer
Arbeit stellen. Für das Rehazentrum steht der Patient im Vordergrund, der durch den ganz
selbstverständlichen Zugang zu Kunstwerken vom Alltag abgelenkt werden soll.

Ingrid Freihold hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen, und danach Kommunikationsdesign
an der FH in Wiesbaden studiert. Mensch und Kommunikation sind untrennbar verbunden.
Als Meisterschülerin von Prof. Schneider stehen Kalligraphie und Illustration im Mittelpunkt
ihres Schaffens. Verschiedentlich hat Frau Freihold als Illustratorin gearbeitet. Gerne ist dann in den der
Illustration nahe stehenden Bildern ein Augenzwinkern dabei. Immer aber geht es um Typen,
das Menschliche als solches.

Ingrid Freihold arbeitet gerne in Serien. Der Reiz hierbei ist die variierende Sichtweise eines
Themas. Die immer neue Möglichkeit, andere Blickpunkte einzunehmen. Daher sind auch
hier in der Ausstellung verschiedene Serien zu sehen. Die Titel sind dabei so gewählt, dass
wieder eine Wahl möglich ist und der Betrachter so auf besondere Weise Anteil an dem
Kunstwerk hat. Auch rein technisch hat die Kalligraphie Ingrid Freihold nie losgelassen. In in
vielen der Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem weißen Blatt, der Tusche und dem
Farbauftrag durch den Pinsel zu erahnen.


Katja Flieger arbeitet mit den Themen Dynamik der Zeit und der Geschwindigkeit unseres
Alltags. In Zwickau geboren hat sie unter anderem während ihrer Ausbildung zur Tischlerin
Berliner Luft geschnuppert. An der Kunsthochschule Kiel führten die Studien der Freien
Bildenden Künste, der Keramischen Plastik und auch Architektur zur selbständigen
künstlerischen Tätigkeit seit 2004. Stipendien, Studienförderungen und Auszeichnungen
zeugen von ihrer hohen künstlerischen Qualität.

Katja Flieger setzt sich bevorzugt mit den von Menschen geprägten Strukturen auseinander,
stellt sie in Frage, definiert und beschreibt bekannte Elemente auf für den Betrachter
überraschende Weise. Immer wieder wird unsere Wahrnehmung für Größen und Maßstäbe
auf die Probe gestellt. Denn reale Lebenswelt und Traum als eine untrennbare Einheit dürfen
als möglich angenommen werden. In etwa so, wie eine Modelleisenbahn die reale Welt
abbildet und nachgestaltet, aber auch mit der Phantasie spielt. Die Künstlerin findet immer
wieder neue Wege, die bekannte Sichtweise anders zu sehen. Bemerkenswert sind die
Scherenschnitte aus Stadtplänen internationaler Metropolen.


Die Ausstellung wird bis Februar 2013 zu sehen sein.

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Machtlos – nicht hilflos

20.05.2012 06:00 Uhr
von red /




Selbsthilfe Ländertreffen der Anonymen Alkoholiker im Mai in Oldenburg – 3600 Besucher werden erwartet.

Miteinander – Füreinander Unter diesem Motto steht das Ländertreffen der Anonymen Alkoholiker, das vom 25. bis 27. Mai in Oldenburg stattfindet. 

Die Selbsthilfeorganisation erwartet am Pfingstwochenende in der Weser-Ems-Halle ca. 3600 Besucher. 

Den Betroffenen wird die Gelegenheit geboten, während einem dreitägige Erfahrungsaustausch über ihre Sucht, die gesundheitlichen und sozialen Folgen sowie über Hilfe zur Selbsthilfe zu sprechen. 

1200 Familienangehörige aus den so genannten Al-Anon-Selbsthilfegruppen zählen ebenfalls zu den Teinehmern. Sie arbeiten zwar unabhängig, kooperieren aber mit den Anonymen Alkoholikern, »Denn Alkoholismus ist eine Familienkrankheit«, wie man heute weiß. 

Anonymität nach innen wie nach außen, nomen est omen, trotzdem suchen sie die Öffentlichkeit, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. 
Damit uns diejenigen auch finden, die uns noch suchen.

Einmal pro Woche treffen sich die Al-Anons, einmal im Monat mit den Partnern der Anonymen Alkoholiker. 
Beim Ländertreffen in Oldenburg bieten beide Selbsthilfegruppen Angebote zu verschiedenen Themen an.

Machtlos – nicht hilflos ist das Thema der Eröffnungsveranstaltung der Al-Anons am 25. Mai. 

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die Kontaktperson in Oldenburg unter Tel. 99 87 913 wenden. 

www.al-anon.de
ww.anonyme-alkoholiker.de
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Neuer Ratgeber für Schwerstkranke und Zugehörige

25.04.2012 07:20 Uhr
Broschüre informiert über Hilfsangebote und ermutigt zur häuslichen Versorgung

In Oldenburg gibt es viele verschiedene Einrichtungen und Personen zur Unterstützung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen. Seit kurzem ist eine Broschüre erhältlich, die genau diese Angebotsvielfalt aus medizinischer Versorgung, Pflege, Beratung, alltagspraktischen Hilfen und Austauschmöglichkeiten vorstellt. Sie zeigt ganz konkret auf, welche Versorgungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in Oldenburg existieren, informiert über finanzielle Leistungen und benennt Ansprechpersonen für weiterführende Hilfen. 
Die Informationsschrift versteht sich als Wegweiser, der den Betroffenen helfen möchte, zwischen den verschiedenen Hilfsangeboten rund um die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen auszuwählen. Gleichzeitig ist sie so aufgebaut, dass betroffene Erkrankte oder deren Bezugspersonen ermutigt werden, Hilfen auch anzunehmen. »Es geht nicht nur darum, aufzuzeigen, wer in welcher Situation die angemessene Unterstützung leisten kann. Vielmehr möchten wir Mut machen, ins Gespräch zu kommen und die Schritte gemeinsam zu gehen«, erläutert Marion Jessen, eine der Initiatorinnen der Broschüre. Mitinitiatorin Regine Harms ergänzt: »Der Ratgeber legt dar, dass der Balanceakt zwischen intensiver Zuwendung zum Kranken und 


gezielter Inanspruchnahme von Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen ist und für alle Beteiligten eine Bereicherung sein kann.«
Für den passenden Einstieg ins Thema sorgen die Grußworte von Sozialdezernentin Dagmar Sachse und vom Leiter des Palliativzentrums, Chefarzt Dr. Michael Schwarz-Eywill, sowie Erfahrungsberichte von Betroffenen. Hinweise auf weiterführende Informationen und Checklisten, welche die Erfassung des Unterstützungsbedarfs sowie die Organisation der häuslichen Hilfen erleichtern, finden sich ebenfalls in dem rund 50-seitigen Wegweiser. 

Die neue Broschüre ist kostenlos und liegt u. a. im Seniorenservicebüro, im Mehrgenerationenhaus, bei evasenio, beim Pflegedienst AMBULANT sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen aus. Außerdem steht sie auf www.palliativversorgung-ol.de zum Download bereit.
Foto: Nina Scheve, Marion Jessen und Regine Harms (v. l.) stellen die neue Broschüre vor.Bild: Holger Harms
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Nun auch in Oldenburg: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

05.04.2012 06:15 Uhr
Die im Dezember 2011 gegründete Genossenschaft Palliativwerk Oldenburg ist seit dem 01.04.2012 von den gesetzlichen Krankenkassen als Leistungserbringer für die so genannte »Spezialisierte ambulante Palliativversorgung, kurz SAPV«, anerkannt.  Diese spezielle Hilfe, auf die Versicherte bereits seit 2007 einen Rechtsanspruch haben, richtet sich an Patienten, deren Erkrankung lebensbegrenzend und symptomlastig ist. Die Behandlung und Begleitung der schwerstkranken Menschen verfolgt in erster Linie die Verbesserung der Lebensqualität.Bei der SAPV handelt es sich um eine Komplexleistung aus Beratung, Koordination, seelsorgerischen, psychosozialen, palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Elementen. Diese Leistung kann vom Klinik- oder Hausarzt für Palliativpatienten mit einem „besonderen“ Versorgungsbedarf verordnet werden. Da es eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, hat jeder gesetzlich Krankenversicherte einen Anspruch hierauf, wenn die medizinischen Voraussetzungen gegeben sind. Die SAPV kann entweder als unterstützende Teilversorgung (z.B. nur für Beratung/Koordination) oder als vollständige Versorgung verordnet werden und bedarf der Zustimmung der Versicherten. In der Genossenschaft Palliativwerk Oldenburg eG haben sich erfahrene Leistungserbringer der ambulanten und stationären Palliativ- und Hospizarbeit zu einem Versorgungsverbund zusammen- geschlossen. Zu den Mitgliedern gehören die ambulanten Pflegedienste Medus-GmbH und „AMBULANT“ (Jessen&Höhn GbR), mehrere niedergelassene Ärzte (u.a aus der Onkologischen Praxis Oldenburg), die Stiftung Evangelischer Hospizdienst  Oldenburg,  das Evangelische Krankenhaus mit seinem Palliativzentrum und die Apothekerin Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer von der Dobben-Apotheke. Die teilnehmenden Ärzte haben die Kursweiterbildung Palliativmedizin absolviert; die beteiligten Pflegedienste verfügen über mindestens drei festangestellte Pflegekräfte mit Abschluss einer Weiterbildung in Palliative-Care; die Apothekerin ist in Palliativpharmazie fortgebildet. Das Team des Palliativwerkes wird grundsätzlich ergänzend auf Anforderung des Hausarztes tätig, die Grund- und Regelversorgung durch Hausarzt und/oder bereits beauftragtem Pflegedienst wird in Kooperation mit dem Palliativwerk Oldenburg fortgesetzt. Wichtigste Aufgabe des multiprofessionell vernetzten „Palliative-Care-Teams“ ist die Vermeidung und das Erkennen möglicher Krisensituationen und die Optimierung von strukturierten Versorgungsabläufen. Dadurch lassen sich häufig unerwünschte und belastende Krankenhausaufenthalte vermeiden. Die SAPV stellt auch eine Alternative zur Aufnahme in ein stationäres Hospiz dar. Der Vorstand der Palliativwerk Oldenburg eG, bestehend aus Dr. med. Burkhard Otremba und Hartmut Loots, beabsichtigt noch vor den Sommerferien eine Informationsveranstaltung für niedergelassene Ärzte und deren Praxispersonal durchzuführen, um über die vertraglichen Rahmenbedingungen für die Verordnung von SAPV zu informieren und möglichst viele Hausärzte für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Bereits jetzt können sich Interessierte an die vorläufigen Geschäftsstellen der Palliativwerk Oldenburg eG in der Cloppenburger Str. 66 (bei AMBULANT) oder im Schützenweg 10 (bei Medus) wenden. Telefonisch ist die Palliativwerk Oldenburg eG über Rufnummer 0441/93654016 zu erreichen. Oder per E-Mail: info@palliativwerk-ol.de 
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Gerontopsychiater informiert Angehörige über Demenz

03.04.2012 19:36 Uhr
Angehörigen von Bewohnern Diakonischer Altenheime in der Stadt Oldenburg bietet die Diakonie am 10. April 2012 einen Fachvortrag über Demenzerkrankungen. Ab 18:30 Uhr informiert der Chefarzt der Gerontopsychiatrie der Karl-Jaspers-Klinik Dr. Thomas Brieden im Lambertussaal der Oldenburger Lambertikirche über Erkennung, Behandlung und Prävention. Büsingstift, Friedas-Frieden-Stift, Elisabethstift und Seniorenzentrum Haarentor wollen Angehörigen mit Informationen über die persönlichkeitsverändernde Krankheit helfen, die Situation der Erkrankten besser zu verstehen.

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»Laien können Leben retten«

14.03.2012 17:33 Uhr
Die LzO stattet alle 18 Oldenburger Fillialen mit Defibrillatoren aus

von Carsten Lienemann

Zentrale Punkte, an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang erreichbar, das sind die optimalen Anbringungsorte für Automatische Externe Defibrillatoren (AED). Die Foyers von Sparkassen erfüllen diese Bedingungen zu einhundert Prozent.

»Laien können Leben retten«, davon ist Gerfredt Boldt überzeugt. Er hat einen plötzlichen Herzstillstand überlebt, weil glücklicherweise ein AED in der Nähe war. Seitdem engagiert er sich für die Deutsche Herzstiftung und ist unermüdlich auf der Suche nach Sponsoren und Orten für Defibrillatoren. Über den Präventionsrat Oldenburg und dessen Projekt »Rettungsring« ist Boldt an die Landessparkasse herangetreten und fand bei Vorstandsmitglied Gerhard Fiand ein offenes Ohr.

»Akute Herzprobleme gehören zu den häufigsten Todesursachen, bundesweit sterben jährlich rund 130.000 Menschen daran«, begründet Fiand die Aktion der LzO. »Wir betrachten die 30.000 Euro für die Ausstattung der 18 Fillialen und auch die Wartungskosten als sehr sinnvoll angelegt. Fiand hofft angesichts von 20.000 Sparkassen-Fillialen in Deutschland, dass dieses Beispiel Schule macht, denn: »Mit einem AED kann wirklich jeder Erste Hilfe leisten«. Im weiteren Umland wolle man vorläufig nicht aktiv werden, aber die Foyers ständen als Anbringungsort zur Verfügung, wenn sich ein Sponsor finden sollte.

Auf die Vorbildfunktion zielte auch Wilfried Barysch, Regionalvorstand der Johanniter Unfall-Hilfe. Es sei eine große Aktion, alle Fillialen auszustatten, und es sei ein gutes Gefühl zu wissen, »egal wo ich mich bewege, irgendwo in der Nähe hängt so ein Ding!« Obwohl es nicht zum Standardprogramm gehöre, werde in den Erste-Hilfe-Kursen der Johanniter auch der Umgang mit dem Defibrillator behandelt, »einfach um Hemmschwellen abzubauen«, so Barysch.

Sonja Stolle, Fachbereichsleiterin Ausbildung bei den Johannitern, demonstrierte, dass auch ein Laie mit dem AED ohne weiteres umgehen kann. Das Gerät erklärt jeden einzelnen Schritt ausführlich und wiederholt ihn so lange, bis alles für den nächsten Schritt bereit ist. (siehe auch: Defi-Demo für die Projektgruppe »Rettungsring«)

Sie finden auf unserer Internetseite eine Liste der im Stadtgebiet vorhandenen und öffentlich zugänglichen Defibrillatoren. Die Liste wird eingeblendet, wenn Sie oben in der Menüleiste die Maus über das AED-Zeichen (weißes Herz vor grünem Hintergrund) bewegen. Die blau hervorgehobenen Standorte sind anklickbar: hier erfahren Sie mehr über den genauen Standort und die zeitliche Verfügbarkeit. Diese Informationen werden stetig erweitert.
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