Rubrik Gesundheit
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02.12.2022, 11:46 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige
Offener Pflegetreff abends
Regelmäßig am 2. Montag im Monat bietet die BeKoS nun auch abends einen offenen Pflegetreff - Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.

Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS.

Das nächste Treffen findet am 12.12.2022 von 17–19 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848 
30.11.2022, 11:02 Uhr
Eltern von Kindern mit Essstörungen
Neue Selbsthilfebgruppe
Eltern sind oft die ersten, die Veränderungen im Essverhalten der Kinder bemerken. Es folgen z. B. Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, Niedergeschlagenheit, sozialer Rückzug und damit Hinweise auf eine Essstörung. Das Eingestehen der Essstörung als Krankheit fällt vielen schwer.

Eltern fühlen sich hilflos, überfordert und verzweifelt. Hat man versagt, wie bekommt man Hilfe, was löst eine Essstörung aus? Sich mitteilen, über die Probleme und Gefühle reden kann oft ein Schritt in die richtige Richtung sein.

Dabei zu erfahren, wie ähnlich es anderen geht, kann eine große Hilfe sein. Bei dieser Gruppe steht der Austausch mit anderen Betroffenen an erster Stelle.

Die Selbsthilfegruppe ist kein Therapieersatz, aber ungemein bereichernd. Sie sind herzlich eingeladen, diese Gruppe kennen zu lernen.

Die Treffen werden nicht therapeutisch geleitet. 

Interessiert? Dann melden Sie sich bei der BeKoS:
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
Telefon: 0441 884848
info@bekos-oldenburg.de
25.11.2022, 15:28 Uhr
Informationsstand der AIDS-Beratung zum Welt-AIDS-Tag
Gesundheitsamt am 1. Dezember im famila Einkaufsland Wechloy – Kostenloser HIV-Schnelltest möglich
Beratung und Informationen zum Welt-AIDS-Tag: Beides bietet das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg am Donnerstag, 1. Dezember, von 11 bis 17.30 Uhr im famila Einkaufsland Wechloy, Posthalterweg 10, an. Dabei werden sowohl die sexuelle Gesundheit, sexuelle Orientierungen, Safer Sex und sexuell übertragbare Infektionen (STI) im Fokus stehen. Zusätzlich ist es möglich, so lange der Vorrat reicht, einen kostenlosen HIV-Schnelltest vor Ort durchzuführen. Für ein sicheres Testergebnis muss die Risikosituation (Infektion) mindestens 12 Wochen her sein.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt die geschätzte Zahl der Menschen, die Ende 2020 mit HIV-Infektionen in Deutschland leben, ungefähr bei 91.400 – und einige Menschen wissen nicht, dass sie diese Diagnose haben. Hinzu kommt, dass bei einer unbehandelten HIV-Infektion andere Geschlechtskrankheiten wie zum Beispiel Syphilis, Tripper oder Chlamydien das Risiko einer HIV-Übertragung erhöhen. „Corona hat dazu geführt, dass leider viele andere gefährliche Erkrankungen deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen haben – dazu zählt auch AIDS. So sind im Jahr 2020 laut der Weltgesundheitsorganisation WHO deutlich weniger Menschen auf HIV getestet worden“, betont Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg.

Das Fatale: Nach einer Ansteckung kann man sich noch lange gesund fühlen, obwohl die Viren schon das Immunsystem schwächen und Organe schädigen. Nur ein HIV-Test bringt da Klarheit. „Mit dieser Aktion am Welt-AIDS-Tag möchten wir das Thema wieder in den Fokus rücken – und mit den angebotenen HIV-Schnelltests vor Ort bei potentiell Infizierten für Gewissheit sorgen und die weitere medizinische Abklärung einleiten.“

Wenn Sie mehr über das Thema HIV und AIDS wissen möchten, wenden Sie sich gerne per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de an das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website unter www.oldenburg.de/gesundheitsamt.
22.11.2022, 18:15 Uhr
Impfpunkt in den Schlosshöfen bereitet sich auf Schließung vor
Land Niedersachsen beendet Impfkampagne zum Jahresende – Impfungen über Hausärzte
Bald feiert der Impfpunkt in den Schlosshöfen sein einjähriges Bestehen – um nur einen Monat später die Türen abzuschließen: Denn die aus Bundes- und Landesmitteln finanzierte Impfkampagne in Form von mobilen und stationären Impfangeboten in den Kommunen wird zum Jahresende eingestellt. Dies betrifft auch den letzten noch geöffneten städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen. Alle danach und zukünftig anfallenden Corona-Schutzimpfungen sollen vom System der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden. Das heißt: Bürgerinnen und Bürger müssen sich für eine Impfung ab dem neuen Jahr an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden.

Damit endet für das Organisationsteam rund um die Impfpunkte und die mobilen Impfangebote eine intensive Corona-Phase, die für alle Beteiligten Neuland und viel Arbeit bedeutete. Am 24. November 2021 war der Impfpunkt in den Schlosshöfen eröffnet worden, Mitte Dezember wurde das Angebot um zwei weitere Impfpunkte in Kreyenbrück und Wechloy erweitert, bevor im Januar 2022 der vierte Impfpunkt bei der Universität seinen Betrieb aufnahm. Die drei letztgenannten Impfpunkte stellten aufgrund der sinkenden Nachfrage bereits ab April 2022 ihren Betrieb wieder ein – einzig der zentrale Standort Schlosshöfe blieb weiterbestehen.

Und die Mühe hat sich gelohnt: Insgesamt wurden an allen vier städtischen Impfpunkt-Standorten inklusive der mobilen Einsätze in Alten- und Pflegeheimen sowie bei speziellen Impfaktionen rund 55.000 Corona-Impfungen an die Bevölkerung verabreicht.

Dazu stellt Sozialdezernentin Dagmar Sachse fest: „Es war richtig und wichtig, die Menschen seit der ersten Zulassung und STIKO-Empfehlung der Impfstoffe mitzunehmen – und so viele wie möglich gegen das Corona-Virus und seine teils schwerwiegenden, gesundheitlichen Folgen zu impfen. Wir mussten gesamtgesellschaftlich Verantwortung übernehmen, um die Pandemie im Rahmen unserer Möglichkeiten einzudämmen und besonders gefährdete Menschen zu schützen. Ich danke allen, die unsere Impfangebote genutzt und solidarisch gehandelt haben. Ein besonderer Dank gilt jedoch unseren Impfteams und allen, die daran beteiligt waren, die uns in dieser für alle herausfordernden Zeit einfach unglaublich gut unterstützt und am Limit gearbeitet haben.“

Nach derzeitigem Stand wird der Impfpunkt in den Schlosshöfen am Mittwoch, 21. Dezember 2022, seinen letzten Betriebstag haben. Bis dahin werden dort weiterhin sämtliche von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Auffrischungsimpfungen gegen das Corona-Virus durchgeführt. Sachse empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern deshalb: „Wenn Sie noch ungeimpft sind und eine Grundimmunisierung, also eine Erst- und Zweitimpfung, wünschen, sollten Sie sich schnellstmöglich einen Termin im Impfpunkt buchen oder mittwochs spontan ohne Termin vorbeikommen. Denn diese Impfungen können nur dann durchgeführt werden, wenn beide Impfungen mit einem Abstand von drei beziehungsweise vier Wochen noch in die Betriebszeit des Impfpunktes fallen.“

Nach wie vor wird gemäß STIKO-Empfehlungen allen Personen ab 12 Jahren, die erst zwei Impfungen erhalten haben und zusätzlich keine nachgewiesene Corona-Infektion hatten, eine Auffrischungsimpfung (erster Booster) empfohlen. Die letzte Impfung muss dabei mindestens sechs Monate her sein.

Darüber hinaus wird Menschen ab 60 Jahren, Menschen ab 12 Jahren mit Grunderkrankungen und solchen, die im medizinischen und pflegerischen Bereich tätig sind, eine zusätzliche Auffrischungsimpfung (zweiter Booster) empfohlen. Auch hier betrifft dies nur diejenigen, die neben ihren ersten drei Impfungen nicht noch zusätzlich eine nachgewiesene Corona-Infektion durchlitten haben. Denn in diesem Fall bestehen bereits vier „immunologische Ereignisse“ und es erfolgt keine weitere Impfung.

Sogenannte Fünftimpfungen werden im Impfpunkt in den Schlosshöfen grundsätzlich nicht durchgeführt. Die STIKO empfiehlt diese nur im Individualfall, Interessierte müssen sich für eine ausführliche Beratung an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat bis zu seiner Schließung montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne Termin geimpft, an allen anderen Öffnungstagen können Termine online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 gebucht werden.

Die Impfung ist kostenlos, mitzubringen sind lediglich eine FFP2-Maske, ein Lichtbildausweis sowie der Nachweis über alle bisher erfolgten Corona-Schutzimpfungen.
18.11.2022, 16:27 Uhr
Offener Pflegetreff – Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige
Regelmäßig am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Pflegetreff – Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.

Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS.
 
Das nächste Treffen findet am 22.11.2022 von 10:00-12:00 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848 
28.10.2022, 11:09 Uhr
Selbsthilfe für pflegende Angehörige
Informationsveranstaltung zur Gründung eines Landesvereins für pflegende Angehörige in Niedersachsen
08.11.2022 | 15 Uhr | Forum St. Peter, Peterstr. 22-26, Oldenburg

Gemeinsam mit dem Bundesverband wir pflegen e.V. lädt der Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige der BeKoS am 8. November um 15 Uhr im Forum St. Peter zu einer Informationsveranstaltung ein. Auf der Veranstaltung stellt sich der Bundesverband vor und informiert über die geplante Gründung eines Landesvereins für pflegende Angehörige in Niedersachsen.

Interessierte erhalten auf der Veranstaltung die Möglichkeit wir pflegen e.V. kennenzulernen. Denn der Verein ist auf der Suche nach pflegenden oder ehemals pflegenden Angehörigen, die sich in einem Landesverein engagieren möchten. Auch Menschen, die sich beruflich, ehrenamtlich, privat, wissenschaftlich oder politisch mit Pflege befassen oder befassen möchten sind herzlich willkommen. „Ein aktives Engagement wäre ideal, ist aber kein Muss. An erster Stelle steht das Miteinander. Jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten und Ressourcen einbringen,“ so Jana Schuschke vom Verein wir pflegen.

Außerdem wird der offene Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige vorgestellt, der sich seit August jeden 4. Dienstag im Monat von 10-12 Uhr in der BeKoS trifft. Hier steht der Austausch über die persönliche Situation als pflegende/r Angehörige/r im Mittelpunkt, es werden Erfahrungen und Tipps weitergegeben oder einfach auch einmal gelacht.

Anmeldung für die Veranstaltung bei der BeKoS unter 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de.


Pflegende Angehörige in Niedersachsen
Mehr als 450.000 Menschen in Niedersachsen beziehen Leistungen der Pflegeversicherung. 78 % von ihnen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Nur wenige pflegende Angehörige nehmen dabei die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch, die meisten versorgen ihre Ehepartner, (Schwieger-)Eltern oder auch Kinder allein. Das heißt: Waschen, anziehen, begleiten, betreuen, versorgen rund um die Uhr. Jeden Tag. Sie stemmen eine Mammutaufgabe. Aufgrund fehlender Unterstützung geraten viele dabei an ihre Grenzen.

Im Austausch mit anderen Pflegenden erfahren Angehörige Anerkennung, durchbrechen soziale Isolation und erhalten hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Pflegesituation. Um den Austausch der pflegenden Angehörigen in Niedersachsen zu stärken und ihnen eine Stimme in Politik und Gesellschaft zu geben, plant der Bundesverband wir pflegen e.V. die Gründung eines Landesvereins pflegender Angehöriger.

Über BeKoS e.V.
Die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen (BeKoS) gibt es seit 1985. Die BeKoS ist eine Beratungsstelle für alle, die Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchen, eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchten und Unterstützung für die eigene Selbsthilfegruppe suchen. In Oldenburg und Umgebung gibt es rund 200 Selbsthilfegruppen.

Weitere Informationen unter: www.bekos-oldenburg.de.

Über wir pflegen e.V.
Die Selbsthilfe zu stärken und Angehörigen über den Austausch mit anderen Pflegenden mehr Anerkennung, Kontakt und Informationen zu geben, ist ein Ziel des Bundesverbandes wir pflegen e.V. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interessensvertretung gegenüber der Länder- und der Bundespolitik. Der Verband setzt sich seit 2008 für nachhaltige Verbesserungen in der häuslichen Pflege ein.

Weitere Informationen unter: www.wir-pflegen.net.
25.10.2022, 14:13 Uhr
Schlosshöfe: Über 1.000 Corona-Schutzimpfungen in zwei Wochen
Freitag einmalig auch Impfungen mit Totimpfstoff Valneva – Keine Fünftimpfungen im Impfpunkt
Die Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen nimmt weiter zu. So wurden dort in den vergangenen zwei Wochen mehr als 1.000 Impfungen vorgenommen. Ein Wert, der zuletzt vor mehr als einem halben Jahr erreicht wurde. Ursache dürfte neben den steigenden Coronazahlen vor allem die Verimpfung des neuesten, an die vorherrschenden Virusvarianten BA.4 und BA.5 angepassten Impfstoffes des Herstellers Biontech sein. Zu einer Auffrischungsimpfung (erster Booster, dritte Impfung) sind alle Personen ab 12 Jahren aufgerufen, die bisher erst zwei Impfungen erhalten und anschließend auch noch keine nachgewiesene Corona-Infektion erlitten haben. Der Abstand zur letzten Impfung beträgt hierbei mindestens sechs Monate.

Eine weitere Auffrischungsimpfung (zweiter Booster, vierte Impfung) wird darüber hinaus für folgende Personengruppen empfohlen: Alle Personen ab 60 Jahren sowie alle Personen ab 12 Jahren, die an einer Grunderkrankung leiden, zudem Mitarbeitende und Bewohnende in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen. Wer zu diesem Personenkreis gehört und bisher erst drei Impfungen und keine zusätzliche, nachgewiesene Corona-Infektion hatte, kann sich im städtischen Impfpunkt den vierten Piks mit dem neuesten, angepassten Impfstoff abholen. Auch wer drei Impfungen hatte und kurz danach (innerhalb von drei Monaten) an Corona erkrankt ist, kann erneut geimpft werden. Fand die Infektion mehr als drei Monate nach der dritten Impfung statt, wirkt sie wie eine Auffrischung und es wird keine weitere Impfung verabreicht. Der Abstand zur letzten Impfung oder nachgewiesenen Infektion muss auch beim „zweiten Booster“ mindestens sechs Monate betragen.

Eine steigende Nachfrage gibt es auch nach einer fünften Impfung. Insbesondere ältere Menschen, die bereits im Frühjahr ihre vierte Impfung erhalten haben, erkundigen sich in den Schlosshöfen nach einer erneuten Auffrischung. Doch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine fünfte Impfung nicht grundsätzlich, weshalb der Impfpunkt diese auch nicht durchführt.

Im Einzelfall kann laut STIKO aber eine solche Impfung erfolgen: „Personen mit besonderen Risiken sollten ihre Ärztin / ihren Arzt aufsuchen und sich beraten lassen. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte entscheiden dann individuell, unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung, ob eine Indikation für weitere Impfungen vorliegt“. Dies könne bei besonders gefährdeten Personen (zum Beispiel Hochbetagten, Immundefizienten, Bewohnerinnen und Bewohnern von Altenpflegeheimen) sinnvoll sein. Wer sich also in dieser Situation sieht und Interesse an einer fünften Impfung hat, sollte sich an ihren oder seinen behandelnden Arzt – in der Regel den Hausarzt – wenden und sich dort individuell beraten lassen. Im städtischen Impfpunkt sind solche speziellen Beratungen nicht möglich.

Seit einigen Wochen ist in Deutschland auch der erste Totimpfstoff gegen das Coronavirus vom österreichischen Hersteller Valneva für bestimmte Personengruppen zugelassen. Menschen zwischen 18 und 50 Jahren, die bisher noch gar keine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, können sich mit diesem Präparat impfen lassen. Der Impfstoff basiert auf dem klassischen Wirkprinzip der Totimpfstoffe. Diese enthalten entweder abgetötete Erreger oder inaktivierte Bestandteile von Erregern. Valneva enthält ganze Viruspartikel des Originalstamms von SARS-CoV-2. Gelangt der Impfstoff in den Körper, erkennt das Immunsystem das Virus als fremd. Es bildet daraufhin Antikörper, die die Viruspartikel neutralisieren. Für Schwangere und Stillende ist der Impfstoff aufgrund mangelnder Datenlage nicht zugelassen.

Im Impfpunkt gab es bisher jedoch kaum Nachfragen von Bürgerinnen und Bürgern nach diesem neuen Präparat. Weniger als eine Handvoll Menschen hatten sich auf eine Liste setzen lassen und können nun an diesem Freitag, 28. Oktober 2022, ihre Impfung erhalten. Wer zum berechtigten Personenkreis gehört und ebenfalls den Totimpfstoff erhalten möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0441 235-4960 einen Termin zwischen 11 und 17 Uhr geben lassen, die Anmeldung erfolgt ausschließlich telefonisch. Der verbindliche Zweitimpftermin findet exakt vier Wochen später, am Freitag, 25. November 2022, statt.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat montags bis samstags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Jeden Mittwoch wird ohne Termin geimpft, für alle anderen Tage können online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 Termine gebucht werden. Oftmals ist dies auch spontan für den selben Tag noch möglich. Mitzubringen sind neben einer FFP2-Maske ein Lichtbildausweis und der Impfpass beziehungsweise entsprechende Ersatzbescheinigungen mit dem Nachweis über alle bisher erfolgten Corona-Schutzimpfungen.
14.10.2022, 13:31 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige - Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig  am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. 
Das nächste Treffen findet am 25.10.2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.
Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848.
14.10.2022, 12:38 Uhr
Solidarische Gesundheitsversorgung
Workshopreihe und Podiumsdiskussionen
Auszubildende der Krankenpflege aus dem Pius-Hospital und Studierende der Universität Oldenburg, die als „Kritische Mediziner*innen Oldenburg“ organisiert sind, haben gemeinsam mit Werkstatt Zukunft eine interprofessionelle Workshopreihe entwickelt und zwei öffentliche Podiumsdiskussionen zu einer solidarischen Gesundheitsversorgung unter dem Titel „Kritische Pflege – Kritische Medizin“ geplant. „Gesundheitspolitische Veränderungen müssen von berufsgruppenübergreifender Solidarität getragen werden, um erfolgreich zu sein“, sagt Simon Gerhards von den Kritischen Mediziner*innen.

Die Workshops finden in der Zeit vom 17. Oktober bis zum 12. November im Pius-Hospital im Rahmen der Pflegeausbildung und in der Universität statt, stehen aber allen Interessierten offen. Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, die beiden in diesem Rahmen organisierten Podiumsdiskussionen sind ohne Anmeldung zugänglich. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Themen der Workshops sind Kapitalismus im Gesundheitswesen, Rekrutierung internationaler Pflegekräfte, Rassismus und Diskriminierung im Gesundheitswesen und globale Frauengesundheit. „Wir wollen in jedem Workshop unseren internationalen Blick, mit besonderem Fokus auf den globalen Süden, schärfen“, fügt Janina Lührs, Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege am Pius Hospital, hinzu.

Während marktwirtschaftliche Effizienzüberlegungen nicht mehr vor der Krankenversorgung halt machen, besteht ein gravierender Fachkräftemangel in der Pflege. Die Rekrutierung von Pflegekräften aus dem Ausland wird vielerorts als Lösung für das Problem angesehen, kann aber in den Herkunftsländern zu tiefgreifenden Problemen führen. Gleichzeitig gibt es auch in der Gesundheitsversorgung Diskriminierung wie zum Beispiel Rassismus oder eine mangelhafte Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden.

Alle aufgeworfenen Fragen betreffen nicht nur die Gesundheitsversorgung in Europa, sondern oft sogar in verstärktem Maße diejenige im globalen Süden und werden daher in diesem Projekt in ihrem weltweiten Zusammenhang behandelt.

Kapitalismus im Gesundheitswesen und solidarische Arbeitskämpfe
17.10.2022 am Pius Hospital
mit Vertreterinnen und Vertretern von Ver.di, Verein demokratischer Ärzt*innen, Bochumer Bund, Marburger Bund u.a.
Öffentliche Podiumsdiskussion um 13.30 Uhr

Rekrutierung internationaler Pflegekräfte
18.10.2022 am Pius Hospital
mit Karen Spannenkrebs (Verein demokratischer Ärt*innen) und Simon Ludwig-Pricha (BSB Deutschland)

Rassismus im Gesundheitswesen
29.10.2022 an der Universität Oldenburg
mit Shreyasi Bhattacharya und Mai Ahmed

Globale Frauengesundheit
12.11.2022 an der Universität Oldenburg
mit Benjamin ter Balk (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen), Delphine Takwi, Dr. Christoph Zerm, Maren Kick (pro familia) und zwei von FGM (Weibliche Genitalverstümmelung) betroffene Aktivistinnen.
Öffentliche Podiumsdiskussion um 16.30 Uhr

Die Podiumsdiskussionen werden von Studierenden und Auszubildenden moderiert und von Werkstatt Zukunft als TV-Sendungen aufgezeichnet. Das gleiche gilt für einige Interviews mit weiteren Gästen der Workshopreihe. Ermöglicht wird das Projekt unter dem Dach von Werkstatt Zukunft e.V. durch eine Förderung durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.

Weitere Informationen, Kontakt und Anmeldung https://werkstatt-zukunft.org.
07.10.2022, 16:40 Uhr
Wieder mehr Corona-Schutzimpfungen in den Schlosshöfen
Neuer Impfstoff gegen Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 – Infektionsschutzgesetz angepasst
Mit der Einführung der gegen die Omikron-Varianten angepassten Impfstoffe steigt die Anzahl der Auffrischungsimpfungen im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen. Seit vergangener Woche (39. Kalenderwoche) wird dort auch der neueste Impfstoff des Herstellers Biontech gegen die aktuell in Deutschland vorherrschenden Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 verabreicht. Sozialdezernentin Dagmar Sachse erklärt dazu: „Innerhalb einer Woche wurden in den Schlosshöfen zuletzt 360 Impfungen durchgeführt und damit fast doppelt so viele, wie in der Woche davor mit 188. Somit konnten wir die Impfzahlen im städtischen Impfpunkt erneut steigern – denn diesen Effekt haben wir bereits vor drei Wochen beobachtet, nachdem wir die ersten neuen Impfstoffe gegen die Omikron-Variante BA.1 angekündigt und verimpft haben.“

Ein weiterer Grund für steigende Impfzahlen dürfte die seit Samstag, 1. Oktober 2022, in Kraft getretene Regelung im Infektionsschutzgesetz sein. Demnach besitzen nur noch die Personen einen vollständigen Impfschutz, die nach der Grundimmunisierung (Erst- und Zweitimpfung) auch eine zusätzliche Auffrischungsimpfung (ersten Booster) erhalten oder eine zusätzliche, nachgewiesene Corona-Infektion erlitten haben. Dies betrifft nicht zuletzt Personen, an deren Arbeitsplatz die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit finden auch größere Veranstaltungen wieder vorwiegend in geschlossenen Innenräumen statt, was das Infektionsrisiko erhöht. Umso wichtiger ist ein vollständiger Impfschutz, sagt auch Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg: „Um gut durch den nunmehr dritten Corona-Winter zu kommen, ist der Impfschutz der Bevölkerung ein wesentlicher Aspekt. Auch wenn ein großer Teil der Menschen diesen erfreulicherweise bereits vollständig aufweist, rate ich allen anderen, sich jetzt die fehlenden Impfungen verabreichen zu lassen.“ So würde das Risiko schwerer Krankheitsverläufe erheblich reduziert und mit den neuen Impfstoffen zugleich das Risiko einer Ansteckung mit den Omikron-Varianten verringert.

Die erste Auffrischungsimpfung (erster Booster) wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Menschen ab 12 Jahren empfohlen und ist zudem nach dem neu geregelten Infektionsschutzgesetz notwendig, um einen vollständigen Impfschutz gegen das Corona-Virus vorweisen zu können. Zwischen der zweiten Impfung und der ersten Auffrischungsimpfung muss ein Mindestabstand von sechs Monaten eingehalten werden. Nur, wer mehr als drei Monate nach der Zweitimpfung bereits eine Corona-Infektion hatte, die durch einen PCR-Test nachgewiesen wurde, benötigt keine weitere Auffrischung. Die Infektion wirkt dann nämlich wie eine weitere Impfung.

Für bestimmte Personengruppen empfiehlt die STIKO eine weitere, zweite Auffrischungsimpfung (zweiter Booster). Allen Menschen ab 60 Jahren und darüber hinaus allen Menschen ab 12 Jahren mit einer Grunderkrankung wird die vierte Impfung empfohlen. Auch Mitarbeitenden in medizinischen Einrichtungen (zum Beispiel Kliniken, Praxen, Rettungsdiensten) sowie Bewohnenden und Mitarbeitenden in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird zum sogenannten zweiten Booster geraten. Auch hier muss ein Mindestabstand von sechs Monaten zur vorangegangenen Impfung oder Infektion eingehalten werden. Wer bereits drei Impfungen erhalten hat und mindestens drei Monate später zusätzlich eine Corona-Infektion hatte, ist durch insgesamt vier „immunologische Ereignisse“ geschützt und soll gemäß derzeitiger STIKO-Empfehlung keine weitere Impfung erhalten.

Im städtischen Impfpunkt werden für alle Auffrischungsimpfungen die an die Omikron-Varianten angepassten Vakzine verabreicht. Die Impflinge können sich entscheiden, ob sie einen Impfstoff gegen die Variante BA.1 erhalten möchten oder aber den neuesten Impfstoff gegen die Varianten BA.4 und BA.5. Dazu kann vor der Impfung eine ärztliche Beratung erfolgen. Wer noch eine Grundimmunisierung (Erst- und Zweitimpfung) benötigt, wird mit dem herkömmlichen Impfstoff des Herstellers Biontech geimpft.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat von Montag bis Samstag jeweils zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Termine sind kurzfristig, in der Regel noch am selben Tag, buchbar. Jeden Mittwoch wird ohne Termin geimpft, derzeit entstehen keine längeren Wartezeiten. Die Impfung ist kostenlos, mitzubringen sind nur ein gültiger Lichtbildausweis, der Impfpass oder eine Bescheinigung über die bisher erfolgten Impfungen sowie eine FFP2-Maske zum Tragen im Impfpunkt.

Termine sind online buchbar unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960.
30.09.2022, 17:45 Uhr
Pflegeheime müssen vor Besuchen Corona-Tests anbieten
Stadt übernimmt in Allgemeinverfügung bisherige Regelung aus der Landes-Verordnung
Pflegeheime sind verpflichtet, für alle Besucherinnen, Besucher und Dritte, die die Einrichtung betreten wollen, Corona-Tests anzubieten. Das geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die die Stadt Oldenburg auf Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums erlässt. Die Testpflicht gilt bis zum 7. April 2023.

Die Allgemeinverfügung ist inhaltsgleich mit den bisherigen Testpflicht-Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnungen. Nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 16. September 2022 ist es aus rechtlichen Gründen allerdings nicht mehr möglich, eine solche Regelung über die ab dem 1. Oktober 2022 geltende Niedersächsische Corona-Verordnung vorzuschreiben. Deshalb hat das Land die Kommunen angewiesen, als landesspezifische Vorgabe zum Infektionsschutz entsprechende Allgemeinverfügungen zu erlassen, die die bisherige Praxis fortführen.

Die Allgemeinverfügung soll die Besuchsrechte der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sicherstellen und diese vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Das Recht auf soziale Teilhabe der in Heimen betreuten Menschen umfasst die Möglichkeit, regelmäßig Besuch zu empfangen. Dieses Recht läuft ins Leere, wenn Besuche nicht möglich oder unzumutbar erschwert sind, weil für Besucherinnen und Besucher keine adäquate Testmöglichkeit erreichbar ist, heißt es in der Begründung.

Besucherinnen und Besucher von Menschen, die in Pflegeeinrichtungen untergebracht sind, haben Anspruch auf kostenlose Bürgertests.
30.09.2022, 17:26 Uhr
Vorsorge von Vollmacht bis Patientenverfügung
Vortrag der Betreuungsstelle am 11. Oktober
Über Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung informieren Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg am Dienstag, 11. Oktober. Der Vortrag findet von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder wünscht sich, nie in eine Situation zu geraten, in der er nicht mehr für sich selbst bestimmen kann. Das kann aber durch einen Unfall, eine Erkrankung oder im Alter recht plötzlich der Fall sein. Entscheidungen können dann nicht automatisch durch andere, bislang auch nicht durch die Ehepartnerin oder den Ehepartner geregelt werden. Im Notfall wird eine schriftliche Einverständniserklärung benötigt, um handeln zu können. „Es gibt verschiedene Vorsorgemöglichkeiten, die wir im Vortrag gerne vorstellen möchten“, so Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.

Anmeldungen werden beim Betreuungsverein des SkF per E-Mail an info@skf-oldenburg.de oder unter 0441-25024 entgegengenommen. Dort gibt es auch weitere Informationen, ebenso wie bei der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
27.09.2022, 18:09 Uhr
Omikron-Variante BA.4 und BA.5: Neuer Impfstoff ab Dienstag verfügbar
Termine im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen ab sofort buchbar
Seit zwei Wochen werden im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen die an die Omikron-Virusvarianten angepassten Impfstoffe verabreicht. Nun steht dort ab Dienstag, 27. September 2022, ein weiteres Präparat zu Verfügung. Das neue Vakzin des Herstellers Biontech ist speziell an die derzeit in Deutschland vorherrschenden Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasst und kann als Auffrischungsimpfung verabreicht werden. Doch wer sollte sich eine Auffrischung holen? Und wann gelte ich laut Stiko als ausreichend geschützt?

Kurz zusammengefasst: Es zählen die sogenannten immunologischen Ereignisse, also entweder einzelne Impfungen oder Corona-Erkrankungen. Wer gesund ist und unter 60 Jahre alt, gilt mit drei solcher Ereignisse als ausreichend geschützt. Wer hingegen über 60 Jahre alt ist oder eine der anderen unten genannten Kriterien erfüllt, sollte insgesamt vier Impfungen und/oder mittels PCR-Test nachgewiesene Corona-Infektionen vorweisen können, um laut Stiko-Empfehlung ausreichend geschützt zu sein.

Wer zur Auffrischungsimpfung (dritte oder vierte Impfung) den Impfpunkt besucht, kann den neuen Impfstoff wählen. Eine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) liegt für alle angepassten Impfstoffe vor.

Zur Grundimmunisierung (erste und zweite Impfung) wird weiterhin der ursprüngliche Impfstoff des Herstellers Biontech verabreicht.

Allen Menschen ab zwölf Jahren wird eine Auffrischungsimpfung (dritte Impfung) gegen das Coronavirus empfohlen. Diese sollte frühestens sechs Monate nach der letzten Impfung erfolgen. Wer allerdings zwei Impfungen und zusätzlich eine durch einen PCR-Test nachgewiesene Infektion vorweisen kann (insgesamt drei immunologische Ereignisse), gilt als ausreichend geschützt. Ab dem 1. Oktober 2022 gelten laut Infektionsschutzgesetz nur noch diejenigen Personen als vollständig geimpft, die eben diese drei immunologischen Ereignisse mittels Impf- oder Genesenen-Zertifikat nachweisen können.

Für bestimmte Gruppen empfiehlt die Stiko darüber hinaus eine weitere, zweite Auffrischungsimpfung:
– Personen ab 60 Jahren
– Personen mit Grunderkrankungen
– Bewohnende von Alten- und Pflegeeinrichtungen
– Mitarbeitende in medizinischen und Pflege-Einrichtungen (Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheime und Pflegedienste und so weiter)

Ausnahme: Wenn die Infektion in einem geringen Zeitabstand von weniger als drei Monaten nach der letzten Impfung erfolgte, wird eine zusätzliche Auffrischung dennoch empfohlen und zwar frühestens sechs Monate nach der Infektion. Erfolgte die Infektion jedoch mehr als drei Monate (Datum des PCR-Tests) nach der Impfung, wirkt sie wie eine Auffrischung und zählt als immunologisches Ereignis.

Wer sich nicht sicher ist, ob oder wann eine Auffrischungsimpfung erfolgen soll, kann sich durch die eigene Hausarztpraxis oder auch im Impfpunkt der Stadt Oldenburg beraten lassen.

Lassen Sie sich übrigens nicht von dem Status in Ihrer Corona-App verunsichern: Die Zertifikate laufen nicht ab, sofern Sie dort mindestens drei immunologische Ereignisse aufgelistet haben. Das Datum bei „höchstens gültig bis“ können Sie in dem Fall vernachlässigen.

Im Impfpunkt werden nach derzeitigem Stand grundsätzlich keine Fünftimpfungen durchgeführt. Zwar erlaubt die Stiko im Einzelfall eine solche dritte Auffrischung, die Indikation sollte jedoch „unter Berücksichtigung des Gesundheitszustands und der Gefährdung individuell getroffen werden“.  Dies ist im Impfpunkt nicht möglich. Daher müssen sich Interessierte an die behandelnde (Haus-)Ärztin beziehungsweise den behandelnden (Haus-)Arzt wenden.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne vorherige Terminabsprache geimpft, für alle anderen Tage sind Termine unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar.
20.09.2022, 15:14 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige - Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt steht der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.  
Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. 

Das nächste Treffen findet am 27.09.2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848 
20.09.2022, 15:12 Uhr
Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Menschen mit Krebserkrankungen
Wenn Menschen an Krebs erkranken, reißt es auch deren Partner*innen mitunter der Boden unter den Füßen weg. Wie geht man mit dem Ohnmachtsgefühl um, nichts tun zu können? Wie kann man unterstützen ohne die eigenen Bedürfnisse völlig zurück zu stellen? Was gibt es für Möglichkeiten (für Angehörige) in Oldenburg? Um auch Partner*innen von Menschen mit Krebserkrankungen Austausch zu ermöglichen, gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe in der BeKoS. Bei Interesse nehmen Sie gerne unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de Kontakt auf. 
13.09.2022, 17:27 Uhr
Selbsthilfegruppe für Menschen mit Zwängen
Die Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig im Selbsthilfezentrum Oldenburg, um gemeinsam die eigenen Zwänge von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten und sich wieder freier zu fühlen, um sich endlich den schönen Facetten des Lebens öffnen zu können.
Therapie und Klinik-Erfahrung wären von Vorteil, sind aber nicht unbedingt notwendig. Weitere Informationen bei BeKoS, 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de 
13.09.2022, 17:15 Uhr
Einkaufen mit der Kamera: Tipps und Tricks rund um die Ernährung
Gesundheitsamt informiert Generation 60 Plus – Filmvorführung und kleine Kostprobe gratis
Gesund in jedem Alter – das wünschen sich viele Menschen. Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind dabei entscheidend. Natürlicherweise verändert sich im Laufe des Lebens bei allen Menschen der Stoffwechsel. Daher ist es wichtig, die Ernährung daran anzupassen. Für das Projekt „Kostprobe“ wurde mit der Kamera eingekauft – herausgekommen ist dabei ein Film zum Thema Essen & Trinken. In einer kostenlosen Videovorführung an zwei Terminen im September erhalten Bürgerinnen und Bürger interessante Tipps und Tricks zu ausgewählten Produkten aus dem Sortiment des aktiv & Irma Verbrauchermarktes in Kreyenbrück und Nadorst.

Eine Ernährungsberaterin und eine Expertin für nachhaltige Ernährung begleiten die Veranstaltungen, geben weitere Informationen und stehen für Fragen zur Verfügung. Am Montag, 19. September, wird der Film um 10 Uhr im Stadtteiltreff Kreyenbrück (Alter Postweg 1) gezeigt. Der zweite Termin ist Dienstag, 27. September, ebenfalls um 10 Uhr im Kulturzentrum Rennplatz (Kurlandallee 4). Die Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde, zum Mitnehmen gibt es eine kleine Kostprobe gratis. Bei Interesse melden Sie sich bitte für einen der beiden Termine unter der Telefonnummer 0441 235-8655 an.

Kooperationspartner sind aktiv & irma, der Ernährungsrat Oldenburg, der Stadtteiltreff Kreyenbrück und das Kulturzentrum Rennplatz mit Unterstützung der Gesundheitsregionen Niedersachsen.
Sie möchten mehr erfahren?

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg berät Sie gerne. Antworten auf Ihre Fragen erhalten Sie per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de.
09.09.2022, 14:32 Uhr
Corona: Neue Impfstoffe werden ab Dienstag im Impfpunkt verimpft
Neue Impfstoffe an Omikron-Variante angepasst – Stadt erhält nur geringe Liefermenge
Am Dienstag, 13. September, geht es los: Dann sollen – Stand jetzt – auch im städtischen Impfpunkt in den Oldenburger Schlosshöfen die neuen, an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffe verabreicht werden. Die Stadt erwartet die Lieferung am kommenden Montag und wird die beiden mRNA-Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna ab Dienstag für die Auffrischungsimpfungen (dritte und vierte Impfung beziehungsweise erster und zweiter Booster) einsetzen – allerdings ist die Anzahl an Impfdosen vorerst begrenzt. Denn der Stadt wurde nur ein kleiner Teil der ursprünglich bestellten Liefermenge zugesagt, so dass zusammengerechnet lediglich 204 Impfstoffdosen beider Hersteller zusammen zur Verfügung stehen werden. „Es war nicht abzusehen, dass die Lieferung derart eingeschränkt erfolgt“, bedauert Sozialdezernentin Dagmar Sachse, „dennoch haben wir entschieden, alles was wir bekommen, auch direkt zu verimpfen.“

Wer impfberechtigt ist und sich direkt für nächsten Dienstag einen Impftermin in den Schlosshöfen bucht, kann sicher davon ausgehen, eine Auffrischungsimpfung mit einem der neuen Impfstoffe zu erhalten. In den Folgetagen werden die restlichen Dosen weiter verabreicht, solange der Vorrat reicht. Die Stadt hofft auf eine größere Impfstofflieferung in der darauffolgenden Woche und wird über das weitere Vorgehen informieren.

Die an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe sind nur für Auffrischungsimpfungen zugelassen. Wer eine Grundimmunisierung benötigt (erste und zweite Impfung), erhält weiterhin die bisherigen Impfstoffe. Wer zur dritten oder vierten Impfung in die Schlosshöfe kommt, kann mit einem der beiden neuen Präparate geimpft werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden zugelassenen, angepassten Impfstoffen besteht nicht.

Die zweite Auffrischungsimpfung („Viertimpfung“) können Personen erhalten, die erst drei immunologische Ereignisse (Impfung oder Infektion) vorweisen und deren letztes dieser Ereignisse mindestens sechs Monate her ist und die zu mindestens einer der folgenden Gruppen gehören: 

   – Personen ab 60 Jahren
   – Personen mit Grunderkrankungen ab 12 Jahren
   – Bewohnende von Alten- und Pflegeeinrichtungen
   – Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen

Das Robert-Koch-Institut hat auf Anfrage der Stadt Oldenburg mitgeteilt, dass die derzeit geltende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) auch auf die neu zugelassenen Impfstoffe angewendet werden kann. Dennoch wird kurzfristig eine angepasste, neue Stiko-Empfehlung erwartet, die derzeit jedoch noch nicht vorliegt.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne vorherige Terminabsprache geimpft, für alle anderen Tage sind Termine unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar. Wie bereits erwähnt kann eine Impfung mit einem der angepassten Impfstoffe derzeit nur für Dienstag, 13. September, zugesagt werden – sofern die Lieferung der Impfstoffe am Montag erfolgt.
09.09.2022, 13:37 Uhr
Selbsthilfegruppe für Menschen mit Hirntumoren
Wer an einem Hirntumor (gut-oder bösartig) erkrankt ist und sich mit anderen Betroffenen darüber austauschen möchte, kann sich an die BeKoS, die Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V., wenden. Gegenseitiges Mut machen, Tipps zur Bewältigung von schwierigen Alltagssituationen austauschen und sich auch mal Erlebtes von der Seele reden können – das soll zukünftig in einer neuen Selbsthilfegruppe möglich sein.

Nähere Informationen unter: 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
02.09.2022, 10:47 Uhr
Gemeinsam gegen Corona: Wieder mehr Impfungen in den Schlosshöfen
Neue Stiko-Empfehlung erweitert Kreis der Berechtigten – Novavax nun ab 12 Jahren
Nach der Aktualisierung der Stiko-Empfehlung verzeichnet der städtische Impfpunkt im Erdgeschoss der Schlosshöfe wieder mehr Corona-Schutzimpfungen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit dem 18. August 2022 allen Personen ab 60 Jahren sowie denen, die an einer Grunderkrankung leiden, eine zweite Auffrischungsimpfung (zweiter Booster). „Ich rate den betroffenen Personen dringend dazu, dieses Angebot wahrzunehmen“, appelliert Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Der Herbst steht uns noch bevor und aktuell kann niemand vorhersehen, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickeln wird. Der zweite Booster ist derzeit der höchste Schutz vor schweren und tödlichen Krankheitsverläufen.“

Dr. Holger Petermann vom Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg erklärt, warum die Booster-Impfung wichtig ist: „Das Immunsystem vergisst leider nach und nach, wie es das Coronavirus effektiv bekämpfen kann. Darum sind die Auffrischungen wichtig: Sie erinnern unseren Körper daran, wie er mit dem Virus umgehen muss.“ Zudem entwickeln sich die Impfstoffe immer weiter und werden aufgrund neuer Virusvarianten stetig angepasst und verbessert.

In der Woche vor der neuen Stiko-Empfehlung wurden im Impfpunkt 73 Impfungen verabreicht, in der vergangenen Woche verdreifachte sich in etwa die Zahl auf 227. Nach Schließung des Impfzentrums in der Weser-Ems-Halle im September 2021 wurden in Oldenburg von den mobilen Impfteams und in allen städtischen Impfpunkten, von denen aufgrund sinkender Nachfrage aktuell nur der Standort in den Schlosshöfen geöffnet hat, insgesamt 58.478 Impfungen durchgeführt. Davon 4.531 Erstimpfungen, 7.033 Zweitimpfungen, 36.981 Drittimpfungen und 3.791 zweite Auffrischungsimpfungen. Im seit März geschlossenen Kinderimpfpunkt Wechloy wurden seinerzeit 6.142 Impfungen bei 5- bis 11-Jährigen durchgeführt.

Grundsätzlich sollten die oben genannten Personen vier sogenannte immunologische Ereignisse vorweisen, um einen ausreichenden Schutz gegen das Coronavirus aufzubauen. Ein solches Ereignis ist entweder eine erfolgte Schutzimpfung oder eine durch einen PCR-Test nachgewiesene Corona-Infektion. Wer also entweder über 60 Jahre alt ist oder an einer Grunderkrankung leidet und zudem erst drei Ereignisse (Impfungen oder Infektion) in der Vergangenheit hatte, ist aufgerufen, sich durch eine weitere Impfung besser zu schützen. Diese kann erfolgen, sobald mindestens sechs Monate nach dem letzten Ereignis vergangen sind. Wer sich zu Corona beraten oder impfen lassen möchte, kann sich auch an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wenden.

Neu ist auch, dass im Rahmen der aktualisierten Empfehlung der Stiko der proteinbasierte Impfstoff des Herstellers Novavax nun auch für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen wird. Dies gilt allerdings nur für Personen, die noch nicht geimpft wurden oder die erst eine Impfung mit diesem Impfstoff erhalten haben. Im Impfpunkt in den Schlosshöfen werden Novavax-Impfungen ausschließlich mittwochs ohne Termin auf Wunsch durchgeführt.

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können nicht im städtischen Impfpunkt geimpft werden. Interessierte Eltern sollten Beratung und Impfung bei den jeweiligen Kinder- und Jugendärzten durchführen lassen.

Der Impfpunkt in den Schlosshöfen hat montags bis samstags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs wird ohne Termin geimpft, an allen anderen Tagen gibt es ausreichend und kurzfristig Termine, online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch (Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr) unter 0441 235-4960.
23.08.2022, 17:09 Uhr
Kühler Kopf beim Schwimmbad-Einsatz
Zehn Sanitäterinnen und Sanitäter legen Prüfung ab
„Der Hausmeister des Schwimmbades ist während der Reparatur eines Stromkabels an der Decke von der Leiter gefallen. Bitte kommen Sie mit und helfen ihm!", ruft Nicole Röbber während eines Fallbeispiels in der Prüfung des B2-Sanitätshelfer/innen-Kurses in Oldenburg. Nicole Röbber ist vom Ortsverband Oldenburg und Mitglied des Prüfungsteams.  Marcel Planteur vom Ortsverband Wiesmoor, Mitglied der Regionalausbildungsleitung Weser-Ems, spielt den verunfallten Hausmeister. Er schreit und jammert, trotzdem müssen die Sanitäterinnen und Sanitäter, die ihre praktische Prüfung ablegen, kühlen Kopf bewahren. Der Stress ist Teil der Herausforderung. Den Unfallort nach Gefahren absuchen, Vitalfunktionen überprüfen und viele weitere Maßnahmen mussten die Teilnehmenden durchführen und dabei bestimmte Vorgehensweisen beachten. Insgesamt fünf Teams mit jeweils zwei Prüflingen zogen aus einem Pool vieler verschiedener Fallbeispiele ihre Aufgaben. Dabei wurde nicht nur auf die richtige Behandlung des Patienten, sondern ebenso auf die Kommunikation der beiden Prüflinge untereinander und mit dem Patienten geachtet. 

Mit dabei waren vom Ortsverband Osnabrück Thorsten Nicklaus, Sabrina Wilkening und Saskia Schlegel, vom Ortsverband Ems- Vechte Amir Shahin und Elisa Haking, vom Ortsverband Cloppenburg Carmen Niemann, vom Ortsverband Moormerland Bianca Freesemann, vom Ortsverband Nordenham Sharlene Glaese und Lea- Marie Schneider sowie vom gastgebenende Ortsverband Oldenburg Ulrike Buse- Pieloth, Hagen Schmidt, Jakob Federmann, Theresa Wessels und Lina Zacharias.

Im zweiten Teil der Prüfung musste eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) mit der richtigen Beatmung  durchgeführt werden. Die HLW-Prüferinnen Stephanie Henkel und Heike Dierks (beide Ortsverband Oldenburg) achteten besondern auf das Auswählen des passenden Tubus, die korrekte Durchführung der Kompression, das Bedienen des Automatisierten externen Defibrillators und vieles mehr. Überprüft wurde die Umsetzung der Maßnahmen auch mithilfe des an die Reanimationspuppe angeschlossenen Tablets. Damit können die Prüferinnen die Drucktiefe und den Rhythmus sowie die Beatmung überwachen. Zwei Teams mussten in die Nachprüfung, am Ende hatten aber alle bestanden und können jetzt in den aktiven Dienst gehen. Sanitätshelfer sind bei Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen im Einsatz, können aber auch schon als dritte Kraft auf einem Rettungswagen mitfahren oder in vielen anderen Bereichen aktiv sein. Wer Interesse an einem solchen Lehrgang hat, kann sich gerne bei Marcel Planteur per Mail an marcel.planteur@johanniter.de melden.
19.08.2022, 17:13 Uhr
Viertimpfungen nun auch für über 60-Jährige und Grunderkrankte
Stiko erweitert Empfehlung zur zweiten Auffrischungsimpfung – Termine auch im Impfpunkt Oldenburg
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat den Personenkreis erweitert, für den eine zweite Auffrischungsimpfung, auch zweiter Booster genannt, empfohlen wird. Alle Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und solche, die an einer Grunderkrankung leiden, sollten demnach insgesamt vier „immunologische Ereignisse“ vorweisen, um einen ausreichenden Schutz gegen das Coronavirus aufzubauen. Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg, weist darauf hin, dass aus heutiger Sicht nicht auf die sogenannten angepassten Impfstoffe gewartet werden sollte, da die jetzt zur Verfügung stehenden Impfstoffe eine gute Wirksamkeit als Auffrischung haben.

Als immunologisches Ereignis wird entweder eine Schutzimpfung oder aber eine erfolgte und durch einen PCR-Test nachgewiesene Corona-Infektion gewertet. Wer also zum genannten Personenkreis gehört und bereits drei Impfungen und zusätzlich eine Infektion hatte, benötigt keine weitere Impfung. Denjenigen, die jedoch erst drei Ereignisse (Impfung oder Infektion) vorweisen, wird eine weitere Impfung empfohlen – sofern das letzte Ereignis mindestens sechs Monate zurückliegt.

Die neuen Regelungen werden im städtischen Impfpunkt in den Schlosshöfen bereits ab Samstag, 20. August 2022, umgesetzt. Sozialdezernentin Dagmar Sachse begrüßt die schnelle Umsetzung durch das Impfteam in den Schlosshöfen und appelliert an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger: „Da noch unklar ist, wie sich das Infektionsgeschehen bis zum Herbst weiterentwickeln wird, sollten die von der Stiko-Empfehlung Betroffenen schon jetzt das Angebot nutzen.“

Während bisher nur Personen mit einer Immunschwäche die zweite Auffrischungsimpfung empfohlen wurde, zählen nun alle Menschen mit einer chronischen Erkrankung zum Kreis der Impfberechtigten. Dazu zählen:
  • Chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen)
  • Chronische Krankheiten der Atmungsorgane (zum Beispiel Asthma, COPD)
  • Chronische Lebererkrankungen, inklusive Leberzirrhose
  • Chronische Nierenerkrankungen (zum Beispiel Dialysepflicht)
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Crohn)
  • Chronische neurologische Erkrankungen (zum Beispiel Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Demenz oder geistige Behinderung
  • Psychiatrische Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Adipositas, Diabetes mellitus)
  • Trisomie 21
  • Krebserkrankungen unter immunsuppressiver, antineoplastischer Therapie
Der Mindestabstand zum letzten Ereignis (Impfung oder Infektion) beträgt volle sechs Monate. Die Stiko erlaubt zwar in „begründeten Einzelfällen“ eine Verkürzung, solche speziellen Impfungen können aber nicht im städtischen Impfpunkt durchgeführt werden, sondern nur durch die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte, die ihre Patienten gut kennen. Die Grunderkrankung muss auf dem Anamnesebogen vor der Impfung eingetragen und dieser dann vom Impfling unterschrieben werden. Ein Nachweis über ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Termine für den städtischen Impfpunkt sind entweder online unter www.oldenburg.de/impfpunkt » oder telefonisch 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) kurzfristig buchbar – derzeit in der Regel sogar noch für denselben Tag. Der Impfpunkt im Erdgeschoss der Schlosshöfe hat montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Immer mittwochs wird ohne Termin geimpft, derzeit entstehen in der Regel keine Wartezeiten. Hinweis: Im Impfpunkt gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Im städtischen Impfpunkt werden zum derzeitigen Zeitpunkt grundsätzlich keine Fünftimpfungen durchgeführt. Wer sich unschlüssig ist und eine individuelle Beratung auch im Zusammenhang mit bestehenden Vorerkrankungen wünscht, sollte sich an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden. Unter Umständen kann auch dort die Impfung durchgeführt werden.
19.08.2022, 16:16 Uhr
Entspannung für Körper, Geist und Seele
Yoga-Kurs im Stadtteiltreff Dietrichsfeld
Erholung für Körper, Geist und Seele: Im Stadtteiltreff Dietrichsfeld bietet eine ausgebildete Yogalehrerin jeden Montag von 9 bis 10 Uhr eine Yogastunde für Frauen an. Wer mit Entspannungsübungen einmal kurz dem Alltag entfliehen und in angenehmer Atmosphäre zur Ruhe kommen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Der Kurs kostet jeweils 30 Euro für zehn Termine. Anmeldungen sind persönlich im Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, oder telefonisch unter 0441 5707892 möglich.
09.08.2022, 16:52 Uhr
Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige
Gem(einsam) pflegen
Regelmäßig  am 4. Dienstag im Monat bietet die BeKoS einen offenen Selbsthilfetreff für pflegende Angehörige an. Willkommen sind auch Menschen, die sich um einen Hilfsbedürftigen kümmern, aber nicht miteinander verwandt sind.
Im Mittelpunkt kann der Austausch über die persönliche Situation stehen, die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, Tipps und Erfahrungen können weitergegeben, auch einmal zusammen gelacht werden und vieles mehr.

Dieses offene Angebot wird unterstützt und begleitet von Mitarbeiterinnen der BeKoS. Das erste Treffen findet am 23. August 2022 von 10:00 - 12:00 Uhr in der BeKoS statt.

Bei Interesse bitte melden bei: info@bekos-oldenburg.de oder unter 0441-884848.
05.08.2022, 15:27 Uhr
COPD-Treff Oldenburg
Der COPD-Treff Oldenburg ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene mit der Lungenerkrankung COPD und deren Angehörige. Sie treffen sich regelmäßig einmal im Monat, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen, Vorträge zum Thema COPD gemeinsam zu besuchen und z.B. Ärzte zum Thema COPD einzuladen. Das nächste Treffen findet am 24.8.2022 um 15 Uhr statt. Weitere Informationen bei der BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de 
29.07.2022, 19:19 Uhr
HIV-positiv geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Oldenburg gut versorgt
Austauschrunde: Beteiligte Institutionen engagieren sich für Patientinnen und Patienten
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat am Dienstag, 26. Juli, zu einer Austauschrunde zur medizinischen Versorgung von HIV-positiv geflüchteten Menschen aus der Ukraine eingeladen. Angesprochen waren Fachleute aus dem Bereich der Aidshilfe Oldenburg, dem Fachdienst Integration, dem Jobcenter, der Onkologischen Praxis Oldenburg, dem zentralen Flüchtlingsmanagement und dem Gesundheitsamt.

Für die Teilnehmenden war klar, dass vielen geflüchteten Menschen aus der Ukraine das deutsche Gesundheitssystem, ebenso wie der derzeitige Wechsel ins Sozialgesetzbuch, noch unbekannt sind: „Gerade jetzt ist die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten umso wichtiger“, sagt Dr. Stefanie Domb, Fachdienstleiterin im Amtsärztlichen Dienst aus dem Gesundheitsamt, und bedankt sich bei den Teilnehmenden der Austauschrunde. „Ich freue mich, dass die Versorgung von HIV-positiv geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Oldenburg nahtlos sichergestellt werden kann. Das Engagement der beteiligten Institutionen ist beeindruckend.“

Aktuell sind 1.183 Personen aus der Ukraine in Oldenburg registriert und wohnhaft. Darunter sind auch HIV-positive Menschen, die größtenteils schon im Herkunftsland medizinisch gut begleitet worden sind und dort ihre medikamentöse Therapie erhalten haben. Diese muss jetzt hier fortgeführt werden, da bei einer erfolgreichen HIV-Therapie das Virus im Blut nicht mehr nachweisbar ist. Für die Unterstützung stehen die an der Austauschrunde beteiligten Institutionen den Patientinnen und Patienten aus der Ukraine kurzfristig zur Verfügung.
21.07.2022, 18:57 Uhr
Affenpocken: Erster bestätigter Fall in Oldenburg
58-Jähriger befindet sich in Isolation
Dem Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg ist am Donnerstag, 21. Juli, ein erster durch PCR-Labordiagnostik bestätigter Affenpocken-Fall gemeldet worden. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen 58-Jährigen, der nur leichte Symptome verspürt. Der Reiserückkehrer ist nicht stationär behandlungsbedürftig und befindet sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes in häuslicher Isolation. Es besteht die Möglichkeit, dass er sich in Spanien mit dem Virus infiziert haben könnte. Nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) beträgt die Isolationszeit drei Wochen. Enge Kontaktpersonen aus dem Umfeld des Betroffenen werden vom Gesundheitsamt ermittelt.

In Deutschland sind im Mai dieses Jahres erstmals Fälle von Affenpocken-Infektionen identifiziert worden. Mit Stand vom 21. Juli sind 2.191 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden. Betroffen sind überwiegend Männer. Bislang sind laut RKI nur fünf weibliche Fälle in Deutschland übermittelt worden, bei Kindern sind bislang keine Fälle bekannt geworden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten und nur bei engem Kontakt möglich, insbesondere durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten, den typischen Hautveränderungen wie Bläscheninhalt und Schorf der Affenpocken-Infizierten. Eine Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung in Deutschland schätzt das RKI nach derzeitigen Erkenntnissen als gering ein.

Fragen und Antworten zum Thema Affenpocken sowie Empfehlungen und Hinweise zu Hygienemaßnahmen, Vorgehen bei Großveranstaltungen, Diagnostik und Therapie stellt das RKI online zur Verfügung unter www.rki.de/affenpocken.

Ein Flyer des RKI und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Hinweisen zu Übertragungswegen und Präventionsmöglichkeiten ist auf Deutsch und Englisch abrufbar unter www.rki.de/affenpocken-flyer.
21.07.2022, 18:45 Uhr
Selbsthilfegruppe „Borderline“
Die Gruppe richtet sich an Borderline-Betroffene und trifft sich regelmäßig in Oldenburg. Bei den Gruppentreffen wird unter Gleichgesinnten über alltägliches wie Job, zwischenmenschliche Beziehungen und Medikationen gesprochen. Auch Betroffene mit Begleiterkrankungen (z.B. ADHS, Depressionen) sind in der Gruppe willkommen. Interessierte Betroffene erhalten weitere Informationen bei der BeKoS; 0441 884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
08.07.2022, 22:01 Uhr
Leben nach Herzstillstand mit anschließender Reanimation
In der BeKoS gründet sich eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die nach einem Herzstillstand reanimiert wurden und danach von den Folgen dieses traumatischen Erlebnisses belastet sind. Für die Gruppe werden noch weitere Betroffene gesucht, die sich über ihre Erfahrungen austauschen möchten.

Weitere Informationen erhalten sie bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de.
05.07.2022, 22:17 Uhr
Stadt bekennt sich zu nachhaltiger Ernährungsstrategie
Oldenburg will Glasgow-Erklärung zu Ernährung und Klimaschutz unterzeichnen
Oldenburg will als erste deutsche Stadt die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnen. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag legt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dem Stadtrat für die Sitzung am 11. Juli vor. Die so genannte „Glasgow-Erklärung“ war Ende 2021 in der schottischen Hafenstadt von der UN-Klimakonferenz verabschiedet worden. Das Papier beinhaltet die Selbstverpflichtung, dem Klimawandel durch eine ganzheitliche Ernährungspolitik zu begegnen. 

Oberbürgermeister Krogmann begrüßt die Initiative, weil Oldenburg im Bereich nachhaltiger Ernährung bereits wichtige Schritte eingeleitet hat: „Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln ist ein zentraler Faktor für Klima- und Umweltschutz“, so Krogmann. „Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten –  das alles hat Einfluss auf die Umwelt. Verbraucherinnen und Verbraucher können durch ihr Konsumverhalten an vielen Stellen dazu beitragen, das Klima zu schützen“, betont Krogmann.

Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ richtet sich insbesondere an Kommunen und Bundesländer. Die jeweilige Stadt oder Region erklärt, dass sie sich der Bedeutung des Bereichs Ernährung im Klimaschutz bewusst ist. In zwölf Punkten wird die Anerkennung der komplexen Zusammenhänge und die Doppel-Rolle als Verursacher und besonders vulnerabler Bereich deklariert. Die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ enthält darüber hinaus drei Selbstverpflichtungen für die Unterzeichnenden:

· die Konzeption von „ganzheitlichen Ernährungsstrategien und -politiken“ als Schlüsselinstrument für Klimaschutz und Klimaanpassung;
· das Ziel, Emissionen aus dem Bereich Ernährung zu senken;
· Impulse an die übergeordneten Verwaltungsebenen geben, um Rahmenbedingungen zu verbessern.

Die unterschiedlichen Handlungsfelder, die sich aus diesen Selbstverpflichtungen ergeben, decken sich bereits mit vielen städtischen Aktivitäten. So hat die Stadt Oldenburg auf Beschluss des Rates die Entwicklung einer Ernährungsstrategie eingeleitet und dafür eine Koordinationsstelle geschaffen, die im Fachdienst Klimaschutz angesiedelt ist. „Damit geben wir dem Thema Ernährung im Klimaschutz die nötige Aufmerksamkeit“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. Zudem fördert die Stadt Oldenburg seit mehreren Jahren die Arbeit des Ernährungsrates Oldenburg, der sich stark für die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und für die Entstehung neuer Partnerschaften in Wertschöpfungsketten einsetzt. Und auch im Maßnahmenplan für das Ziel Klimaneutralität 2035, der derzeit ausgearbeitet wird, spielen die Themen Ernährung und Konsum eine Rolle. Gleichzeitig bettet sich die Glasgow-Erklärung in das kürzlich beschlossene Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg ein.

In Deutschland hat bislang noch keine Kommune die Glasgow-Erklärung „Ernährung und Klima“ unterzeichnet, so dass die Stadt Oldenburg hier eine Vorreiterrolle einnehmen würde. Zu den bisherigen Unterzeichnern zählen Wien, Barcelona und mehrere US-Städte.
28.06.2022, 17:46 Uhr
Radtour für den guten Zweck
Sparda-Bank in Oldenburg fördert den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit 1.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt den Verein Deutsche Hirntumorhilfe e.V. mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, übereichte einen symbolischen Scheck an Rieke Imhoff, Spendensammlerin und Angehörige eines vormals von der Krankheit Betroffenen. Die Zuwendung stammt aus den Reinerträgen des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West e.V.

Für ihre Spendensammelaktion hat sich Rieke Imhoff etwas Besonderes einfallen lassen. Als Schwester eines wieder genesenen Tumorerkrankten, hat sie alle Höhen und Tiefen der Behandlung mitbekommen, genauso wie die Unsicherheit bei der Wahl der richtigen Therapie. Das hat sie dazu veranlasst, eine Radtour entlang wichtiger Orte im Leben der Geschwister zu unternehmen und dabei Spenden für die Deutsche Hirntumorhilfe zu sammeln. Ihre Tour startet in Aurich, wo die Geschwister aufgewachsen sind. In vier Etappen wird Rieke Imhoff eine Gesamtstrecke von 280 Kilometern fahren. Ziel ist die Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, in der ihr Bruder erfolgreich operiert wurde. Mit der Aktion möchte Rieke Imhoff in Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Oldenburg auf die Krebserkrankung aufmerksam machen und die Erforschung von Behandlungsmethoden unterstützen. Mehr Informationen zu der Aktion unter: https://www.hirntumorhilfe.de/helfen-spenden/benefizaktionen/radeln-fuer-den-guten-zweck.

Für Filialeiter Hermann Kruse ist die finanzielle Förderung von Rieke Imhoffs Anliegen eine Selbstverständlichkeit. „Als Genossenschaftsbank vor Ort engagieren wir uns seit jeher für die Menschen in unserer Umgebung. Daher unterstützen wir auch den großartigen Einsatz von Rieke Imhoff für Tumorerkrankte sehr gern und freuen uns, auf diese Weise einen Beitrag für Genesung zu leisten“, sagt der Filialleiter. 
28.06.2022, 17:43 Uhr
Selbsthilfegruppe für erwachsene Menschen mit ADHS
In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich über Erfahrungen auszutauschen und verschiedenen Aspekte von ADHS zu beleuchten.
Mögliche Themen könnten auch sein: Was ist ADHS? Verschiedene Typen und Dimensionen von ADHS; Stärken und Risiken; Medikamente und alternative Behandlungen; Sekundärerkrankungen sowie Tipps und Tricks. 

Interessierte können sich gerne bei der BeKoS melden unter 0441-884848, info@bekos-oldenburg.de
27.05.2022, 18:51 Uhr
Durchatmen: Keine Maskenpflicht mehr in städtischen Gebäuden
Lange war sie unser stetiger Begleiter im Alltag – und zum Schutz aller Beteiligten vor einer möglichen Corona-Infektion auch in städtischen Dienstgebäuden Pflicht: eine FFP2- oder OP-Maske. Doch da sich die Inzidenzzahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen und der Gesetzgeber die bis einschließlich Mittwoch, 25. Mai, befristete Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht verlängern wird, verabschiedet sich ab dem 26. Mai nun auch die Stadtverwaltung von der Maskenpflicht in städtischen geschlossenen Gebäuden und Eingangsbereichen.

„Seit nunmehr über zwei Jahren beschäftigt uns alle die Corona-Pandemie. Unter anderem war auch das Tragen von Masken zum Schutz vor Corona in städtischen Gebäuden lange Zeit Pflicht, um Menschen vor einer möglichen Infektion zu schützen. Ich freue mich umso mehr, dass wir mit diesem Schritt, der Abschaffung der Maskenpflicht in unseren Gebäuden, wieder nach vorne und in Gesichter sehen können. Für ihr langes Durchhalten und ihr Verständnis für die Einschränkungen in Corona-Zeiten danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern und Beschäftigten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Wer jedoch freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchte, kann dies selbstverständlich weiterhin tun – das gilt sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für Beschäftigte.
24.05.2022, 17:46 Uhr
Neubau: Klinikum und Stadt sichern gemeinsam Zukunft für Oldenburg und Region
Klinikum nimmt Darlehen in Höhe von 116,5 Millionen auf – Stadt als Trägerin in Verantwortung
Das Klinikum Oldenburg wird vergrößert – und die Stadt Oldenburg als Trägerin übernimmt dafür auch finanzielle Verantwortung. „Der geplante Neubau des Klinikums Oldenburg sichert die Versorgung zukunftssicher auf universitärem Niveau – insbesondere in den Bereichen Herz, Notfallmedizin, Geburtshilfe und Pädiatrie. Und das nicht nur in der Stadt, sondern auch für die gesamte Region“, stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann fest und ergänzt: „Für die Stadt ist das Projekt finanziell eine der größten Maßnahmen aller Zeiten.“ Denn damit dieses Vorhaben gelingen kann, wird die Stadt Oldenburg als Trägerin eine Ausfallbürgschaft für ein von der Klinikum Oldenburg AöR aufzunehmendes Darlehen in Höhe von rund 116,5 Millionen Euro übernehmen. Ein entsprechender Beschluss soll nach Vorberatung im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (1. Juni) in der Ratssitzung am 27. Juni gefasst werden.

„Als Stadt Oldenburg haben wir uns immer der großen – auch überregionalen – Verantwortung für die Krankenversorgung aller Patientinnen und Patienten gestellt und werden dies auch weiterhin tun“, so Krogmann weiter. Gleichwohl betont er, dass dies nur durch die finanzielle und wirtschaftlich gute Lage der Stadt in den letzten Jahren möglich war. Künftig könne die Stadt jedoch keine weitere Mittel einbringen: „Die Finanzierung des Neubaus muss aus der wirtschaftlichen Stärke des Klinikums heraus erfolgen“, appelliert Krogmann an das Klinikum.

Rainer Schoppik, Vorstandsvorsitzender Klinikum Oldenburg, sagt zum Neubau-Projekt: „Die Umsetzung sehen wir in unserer klar zugewiesenen Verpflichtung zur Aufrechterhaltung und Entwicklung einer zukunftsfähigen Patientenversorgung der Region. Die notwendige Eigenfinanzierung verstehen wir als ‚Ersatzvornahme‘, da die politisch Verantwortlichen im Bund und im Land sich aus der Finanzierungsverantwortung weit zurückgezogen haben und die finanzielle Verantwortung auf den Kliniken nebst Träger lastet.“

Das Neubauprojekt hat ein Volumen von 346 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit einer ersten Tranche in Höhe 145 Millionen Euro. Der Fördermittelbescheid wurde bereits im Herbst 2020 zugestellt. Weiterhin liegt eine Förderzusage des Landes von 22,5 Millionen Euro vor. Ferner hat das Land Niedersachsen bereits eine mündliche Zusage für die Baupreissteigerung der förderfähigen Maßnahmen gegeben. Über ein Bankenkonsortium sollen 116,5 Millionen Euro finanziert werden. Die bisher erbrachte Eigenfinanzierung des Klinikums liegt bei 9,2 Millionen Euro. Die Stadt Oldenburg übernimmt darüber hinaus einen Risikopuffer von 26,4 Millionen Euro und tritt für den eventuellen Fall der Zwischenfinanzierung oder bei einem Ausfall der Landeszusagen ein.

Stadtkämmerin Dr. Julia Figura bringt die Zahlen auf den Punkt: „Für den Abschluss des Konsortialvertrags zwischen den kreditgebenden Banken und dem Klinikum bedarf es der Übernahme einer befristeten Ausfallbürgschaft in Höhe von bis zu 116,5 Millionen Euro, zuzüglich anfallender Zinsen, Nebenleistungen und Kosten. Ferner müsste die Stadt – im Falle des Vertragsabschlusses – die Zwischen- beziehungsweise Ausfallfinanzierung eines weiteren Betrags in Höhe von 75,3 Millionen Euro sicherstellen, damit die Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens gewährleistet ist. Schließlich wäre die Stadt verpflichtet, eine Patronatserklärung abzugeben, um den Kapitaldienst – also die Tilgungs- und Zinszahlungen des Klinikums – zusätzlich abzusichern. Alle Maßnahmen bedürfen sowohl der Prüfung durch die Kommunalaufsicht als auch der Beschlussfassung des Rates.“

Bei einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hat die Stadt Oldenburg die Kreditschuld (Tilgung) zu tragen. Die Höhe der darüber hinaus zu tragenden Zinsen hängt vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme, also der verbleibenden Restlaufzeit des Konsortialkredites, ab.

Außerdem besteht das Risiko des Ausfalls von bislang nur mündlich getätigten Landeszusagen sowie das Risiko der Inanspruchnahme der Risikopuffer. Die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt wären erheblich, jedoch ist eine genaue Bezifferung des Risikos nicht möglich, da die Auszahlungen des Konsortialkredits in jährlichen Tranchen, jeweils zum 30. Juni eines Jahres und bis zum 30. Juni 2026, erfolgen.

„Unsere Hauptaufgabe ist nach wie vor der überregionale Versorgungsauftrag“, stellt Rainer Schoppik klar und dankt der Stadt für ihre Unterstützung: „Die Stadt Oldenburg hat sich mit uns verantwortungsvoll dafür eingesetzt, dass dieser Auftrag zum Wohle aller Patientinnen und Patienten auch seinen vollen Umfang entfalten kann. Dies hat es erforderlich gemacht, dass dringend notwendige Investitionen zum Teil mit erheblichem Eigenanteil aus vorhandenen betrieblichen Mitteln beziehungsweise über Kreditaufnahmen finanziert wurden und werden. Nur durch Eigeninvestitionen konnte aus eigener Kraft ein hoher medizinischer Standard für die Patientenversorgung gesichert werden.“
20.05.2022, 15:09 Uhr
Sozialpsychiatrischer Plan fortgeschrieben
Aktuelle Entwicklungen, Bestand und Bedarf im Bereich sozialpsychiatrische Versorgung
Wie steht es um die psychiatrischen Hilfen in Oldenburg? Antworten auf diese Frage liefert die Fortschreibung des Sozialpsychiatrischen Planes für das Jahr 2021/2022, die der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Oldenburg nun herausgegeben hat. Der Plan informiert über aktuelle Entwicklungen, beschreibt Bestand und Bedarf im Bereich der sozialpsychiatrischen Versorgung und soll Raum für Diskussionen geben. Somit ist er die Grundlage für die Psychiatrieplanung in der Stadt Oldenburg.

Im Sozialpsychiatrischen Plan werden jährlich Schwerpunktthemen behandelt – aktuell „Früherkennung psychischer Störungen“. Zudem werden Empfehlungen zur Verbesserung der kommunalen Versorgungsstruktur zum vorangegangen Schwerpunktthema „Psychiatrische Notfallversorgung“ ausgesprochen. Die Empfehlungen werden gemeinsam von den verschiedenen Arbeitskreisen des Sozialpsychiatrischen Verbundes erarbeitet.

Zur schnellen Orientierung befindet sich am Ende des Sozialpsychiatrischen Planes eine grafische Übersicht der psychiatrischen Hilfsangebote.

Die Erstellung des Sozialpsychiatrischen Planes erfolgt trialogisch: Betroffene, Angehörige und psychosoziale professionelle Fachkräfte beteiligen sich an der Fortschreibung.

Der Sozialpsychiatrische Plan soll gemäß den Empfehlungen des Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen folgende Zielgruppen erreichen:
  • Betroffene und Angehörige von psychisch kranken Menschen
  • psychosoziale professionelle Fachkräfte
  • Kostenträger
  • Politikerinnen und Politiker
  • Vertreterinnen und Vertreter von Forschung und Lehre sowie
  • an dieser Fragestellung interessierte Bürgerinnen und Bürger
Die Publikation ist online unter https://www.oldenburg.de/sozialpsychiatrischer-plan zu finden. Anregungen und Rückmeldungen können schriftlich an den Sozialpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt (Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg) gerichtet werden.
17.05.2022, 17:20 Uhr
Klinikum Oldenburg: Wechsel im Vorsitz des Verwaltungsrates
Staffelübergabe an Oberbürgermeister Krogmann – Margrit Conty 20 Jahre im Gremium
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat den Vorsitz im Verwaltungsrat des Klinikums Oldenburg von Margrit Conty übernommen. Der Wechsel war bereits in der konstituierenden Ratssitzung am 1. November 2021 beschlossen worden. Die feierliche Staffelübergabe fand pandemiebedingt nun am heutigen Dienstag, 17. Mai 2022, statt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann blickt zufrieden auf die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren zurück: „Frau Conty hat stets mit viel Ehrgeiz die herausfordernde Aufgabe als Vorsitzende gemeistert. Aber auch schon vorher überzeugte sie mit ihrem langjährigen Engagement im Aufsichtsgremium. Ich bedanke mich ausdrücklich bei ihr für ihre geleistete Arbeit in all den Jahren – und freue mich selbst auf die Aufgabe im Vorsitz des Verwaltungsrates.“ 

Margrit Conty wurde mit Beginn ihrer Ratstätigkeit im November 2001 Mitglied im Aufsichtsrat und wurde im Oktober 2014 zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Nach Umwandlung des Klinikums von einer gGmbH in eine Anstalt des öffentlichen Rechts wurde sie auf Vorschlag von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch zur Vorsitzenden des Verwaltungsrats gewählt und übte dieses Amt bis Oktober 2021 aus. Insgesamt blickt sie auf 20 Jahre im Aufsichtsgremium, davon war sie somit sieben Jahre als Vorsitzende aktiv.

Margrit Conty: „Als das Amt des AR-Vorsitzes an mich herangetragen wurde, war mir wichtig, diese Funktion nicht nur für zwei Jahre auszuüben, sondern möglichst darüber hinaus an dieser Stelle aktiv zu sein. Das ist mir seinerzeit durch meine Wiederwahl in den Rat gelungen und auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat mir durch seinen Verzicht auf den Vorsitz diese Möglichkeit eröffnet. Dafür war und bin ich ihm sehr dankbar. Nicht immer war die Arbeit leicht und einfach, es galt die Materie der Krankenhausfinanzierung verstehen zu lernen und es galt auch, manchen Stolperstein zu bewältigen. Wichtig dabei war für mich stets, das Wohl und die Zielsetzung für das Klinikum als größtes Krankenhaus der Stadt immer im Kopf und im Blick zu behalten. Das ist uns gemeinsam als Verwaltungsrat mit Oberbürgermeister, Vorständen, Ärztlichem Direktorium sowie Unterstützung der Stadtverwaltung gelungen und das wünsche ich mir auch in Zukunft für das Klinikum“.

Auch das Klinikum Oldenburg, vertreten durch Rainer Schoppik als Vorstandsvorsitzender und Dr. Christiane Stehle als medizinischer Vorstand, bedankte sich in der feierlichen Stunde bei Margrit Conty für die sehr gute Zusammenarbeit und für den wachsamen Blick, mit dem sie immer auf das Klinikum geschaut hat und wünscht ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.

Der Verwaltungsrat setzt sich somit neu zusammen aus Oberbürgermeister Krogmann (Vorsitz), Ingrid Kruse (Ratsfrau, Bündnis 90/Die Grünen), Oliver Rohde (Ratsherr, Bündnis 90/Die Grünen), Jens Freymuth (Ratsherr, SPD-Fraktion), Hanna Naber (Ratsfrau, SPD-Fraktion), Barbara Woltmann (Ratsfrau, CDU-Fraktion), Silke Wolf (Beschäftigtenvertreterin), Nils Lotze (Beschäftigtenvertreter) und Frank Hillen (Beschäftigtenvertreter).
12.05.2022, 20:43 Uhr
„Tukane sind keine Störche“
Gründung einer Selbsthilfegruppe zum vielfältigen Thema Schwangerschaftsabbruch
Willkommen sind alle Frauen im Alter zwischen 18-35, die bereits einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben (egal wie lange dieser her ist) und mit den Folgen mental oder durch körperliche Symptome zu kämpfen haben.

Die regelmäßigen Gruppentreffen (1x im Monat) ermöglichen:
  • einen Raum zum Austausch von Erfahrungen und belastenden Situationen in Verbindung mit dem Schwangerschaftsabbruch
  • eine Umgebung des Verstehens und Mitfühlens
  • das Gefühl mit diesen z.T. belastenden Erfahrungen nicht allein zu sein
  • gegenseitigen Rat (wenn erwünscht)
  • einen besseren und eigenen Umgang zu finden
  • ein zwangloses Umfeld in dem offen kommuniziert wird
  • eine akzeptierende Gemeinschaft, ohne Anschuldigungen oder Fragen nach dem Warum
Interessierte können sich wenden an: BeKoS Oldenburg Lindenstraße 12a 26123 Oldenburg Telefon: 0441 - 88 48 48 E-Mail: info@bekos-oldenburg.de
06.05.2022, 16:10 Uhr
Impfpassaktion an Schulen wird abgesagt
Aktuelle Umsetzung wird auf Prüfstand gestellt – Beratung zu Impfstatus wird empfohlen
Aufgrund der an das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg herangetragenen Kritikpunkte im Zusammenhang mit der Impfpassaktion an Oldenburger Schulen wird diese nun abgesagt. Zu dieser Entscheidung sagt Gesundheitsamtsleiter Dr. Holger Petermann: „Wir nehmen die geäußerte Kritik der Eltern und Sorgeberechtigten sehr ernst. Deshalb werden wir die Impfpassaktion in der aktuellen Umsetzung noch einmal auf den Prüfstand stellen und in diesem Frühjahr von der Einsichtnahme in die Impfdokumente der Kinder absehen.“ Das Gesundheitsamt bedankt sich bei den Schulen für den Mehraufwand und bei den Eltern und Sorgeberechtigten für die Bereitschaft, die Impfbücher überprüfen zu lassen.

Petermann betont, dass die Überprüfung der Impfpässe auf alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen genau zu diesem Zeitpunkt und in diesem Alter richtig sei, räumt aber auch ein, dass die Anforderungen des Datenschutzes überwiegen. Daher bestünde keine Möglichkeit, die Impfpassaktion so kurzfristig zu starten.

Als Alternative empfiehlt das Gesundheitsamt, dass sich die angesprochenen Familien im Rahmen der anstehenden Vorsorgeuntersuchung J1 ihrer Kinder in der eigenen Kinder- oder Hausarztpraxis zum Impfstatus beraten lassen oder nochmals im Gesundheitsamt beim Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit unter der Telefonnummer 0441 235-8642 melden. Dann könne eine individuelle Impfstatuserhebung durch das Gesundheitsamt erfolgen.
29.04.2022, 13:18 Uhr
Dringender Appell: Bei Kindern auf den Impfschutz achten
Gesundheitsamt bietet Beratung in sechsten Klassen an – Standardimpfungen im Blick
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat die diesjährige Europäische Impfwoche, die unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ steht, zum Anlass genommen, um eine Impfpassaktion an Oldenburger Schulen zu starten. Für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe bietet der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit dabei eine Impfberatung an. Neben der Erhebung des Durchimpfungsgrades haben die Kontrollen der Impfdokumente das Ziel, auf die Notwendigkeit und Bedeutung von Impfungen sowie auf Impflücken hinzuweisen. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und im Einverständnis mit den Eltern beziehungsweise Erziehungsberichtigten.

In Kooperation mit den weiterführenden Schulen werden die Impfausweise oder vollständige Kopien von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern eingesammelt. Im Mai und Juni sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit die Impfausweise durch und händigen diese nach der Überprüfung den Schülerinnen und Schülern direkt wieder aus. Mit der Rückgabe des Impfpasses erhalten Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte für jedes Kind eine individuelle Rückmeldung mit Hinweisen zu fehlenden oder in Kürze anstehenden Impfungen.

„Es ist sehr wichtig, dass man auf seinen Impfschutz achtet. Bei Impflücken sollten die Schülerinnen und Schüler das kostenfreie Angebot der Krankenkassen für Schutzimpfungen nutzen und sich in der Kinder- oder Hausarztpraxis impfen lassen“, appelliert Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes. Dr. Walter Götte, Kinderarzt im Gesundheitsamt, ergänzt: „Zuletzt standen die Impfungen gegen COVID-19 im Fokus. Hier geht es jedoch um die Standardimpfungen, die die STIKO für alle Kinder empfiehlt.“

Nach dem Infektionsschutzgesetz haben die Gesundheitsämter die Aufgabe, die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren und Erhebungen über die Dichte der Durchimpfung zu erstellen. Grundlage für die Beratung sind die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Bei den hier empfohlenen Impfungen fällt das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig zugunsten der Impfung aus.

Die Impfpassaktion des Gesundheitsamtes steht nicht im Zusammenhang mit der Masern-Impflicht nach dem Masernschutzgesetz. Beim Masernschutzgesetz wurde die Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2022 verlängert. Bis zu diesem Stichtag haben die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten von Kindern der jeweiligen Leitung von Gemeinschaftseinrichtungen einen Nachweis über die Masernimmunität vorzulegen.
19.04.2022, 18:35 Uhr
Impfangebot am 23. April auf Ukrainisch und Russisch
Aufklärungsgespräch in Muttersprache möglich – Gesamtbilanz: 55.839 Impfungen
Für Geflüchtete aus der Ukraine sowie deren Gastgeberinnen und Gastgeber gibt es an den kommenden Samstagen, 23. und 30. April, ein besonderes Impfangebot: Jeweils von 10 bis 18 Uhr hat im Impfpunkt Schlosshöfe als Impfarzt wieder Amar Abu Barham Dienst, der sowohl Ukrainisch als auch Russisch spricht. Der gebürtige Jordanier hat sieben Jahre in der Ukraine gelebt und sein Medizinstudium in der Stadt Vinnitsa, rund 250 Kilometer von Kiew entfernt, absolviert. Die Möglichkeit, ein Aufklärungsgespräch in der Muttersprache zu absolvieren, hat sich oft als sehr hilfreich erwiesen. Es stehen an beiden Tagen noch zahlreiche Termine zur Verfügung.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre.

So kommen Impfwillige an die Corona-Impfung
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Mittwochs wird in den Schlosshöfen von 10 bis 18 Uhr ohne Termin geimpft. Für bisher Ungeimpfte über 18 Jahren steht auch der Proteinimpfstoff von Novavax zur Verfügung.

Insgesamt 55.839 städtische Corona-Impfungen
Vor den Osterfeiertagen ist das Interesse an Corona-Impfungen weiter zurückgegangen. Das geht aus der städtischen Impfstatistik für die 15. Kalenderwoche hervor. Im Verlauf der vergangenen Woche wurden 327 Impfungen verabreicht. Zahlenmäßig dominierten diesmal Drittimpfungen (160). Darüber hinaus wurden 123 Viertimpfungen vorgenommen. Zudem gab es 13 Erst- und 31 Zweitimpfungen. Somit ist die Zahl der in städtischer Regie organisierten Corona-Impfungen seit dem am 15. Oktober 2021 erfolgten Startschuss der Impfkampagne auf insgesamt 55.839 angestiegen.

Weitere Informationen
Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/corona.
05.04.2022, 17:19 Uhr
Wochenmarkt am Pferdemarkt rückt zusammen
Besucherinnen und Besuchern steht Parkplatzfläche wieder voll zur Verfügung
Mit der Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung zum 3. April 2022 sind viele Restriktionen weggefallen. Das hat auch Auswirkungen auf den Standaufbau beim Wochenmarkt am Pferdemarkt: Auf größere Abstände zwischen den Ständen kann nun verzichtet werden. Das heißt, dass die Händlerinnen und Händler, die zuletzt auf den Parkplatz des Pferdemarktes ausgewichen waren, ab Dienstag, 5. April, wieder auf die alte Fläche auf dem Wochenmarktgelände zurückkehren. Dadurch stehen 38 Kfz-Stellplätze wieder für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung.

Dass sich der Aufbau wieder der Zeit vor der Corona-Pandemie annähert, ist vor dem Hintergrund der bundesweit geregelten Lockerungen möglich und in Anbetracht der Hospitalisierungsrate vertretbar.

Die Händlerinnen und Händler bieten der Kundschaft frische und abwechslungsreiche Produkte wie Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen, Käse, Fisch oder Fleischspezialitäten. Der Wochenmarkt am Pferdemarkt hat dienstags und donnerstags von 7 bis 13.30 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr geöffnet. An den Markttagen sind hier bis zu 70 Handelsbetriebe vertreten.
01.04.2022, 14:22 Uhr
Bis auf Weiteres Maskenpflicht in städtischen Gebäuden
Schutz aufgrund hoher Inzidenzzahlen – Stadtverwaltung nutzt Hausrecht
Ab Sonntag, 3. April, gilt eine neue Corona-Verordnung in Niedersachsen. Demnach wird unter anderem die allgemeine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, abgeschafft. Eine Maskenpflicht wird dann nur noch in wenigen in der Verordnung explizit genannten besonderen Einrichtungen bestehen.

Hier gilt die Maskenpflicht weiterhin
Da jedoch die Corona-Inzidenzzahlen aktuell auf einem hohen Niveau sind und die Stadtverwaltung alle Beteiligten schützen möchte, wird im Rahmen des Hausrechts die Maskenpflicht in städtischen Gebäuden bis auf Weiteres beibehalten. Dadurch soll vermieden werden, dass es aufgrund größerer Corona-bedingter Personalausfälle bei den städtischen Beschäftigten zu Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger im laufenden Betrieb kommt.

Besucherinnen und Besucher haben für die gesamte Dauer des Aufenthaltes in städtischen geschlossenen Gebäuden sowie in den vor diesen Gebäuden gegebenenfalls gelegenen Eingangsbereichen verpflichtend eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen. Eine Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher außerhalb geschlossener Gebäude entfällt, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.

Ausnahmen: Kinder und Attest
Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren dürfen eine geeignete textile oder textilähnliche Bedeckung tragen, Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. Vorgelegte ärztliche Atteste, nach denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, werden ebenfalls akzeptiert.

Hinweisschilder in Eingangsbereichen sowie an anderen geeigneten Stellen städtischer Gebäude weisen auf die nach wie vor gültige Maskenpflicht hin.
01.04.2022, 14:13 Uhr
Impfpunkt international: Ein Arzt für alle Fälle
Amar Abu Barham führt Aufklärungsgespräche in fünf verschiedenen Sprachen
„Arabisch, Englisch, Ukrainisch, Russisch – und ein bisschen Deutsch“, antwortet Amar Abu Barham lachend, wenn man ihn nach seinen Sprachkenntnissen fragt. Der 34-Jährige arbeitet seit fast einem Jahr nebenberuflich als Impfarzt, zunächst im Impfzentrum und seit Dezember in den Impfpunkten der Stadt Oldenburg.

So auch am vergangenen Samstag, 26. März, als zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine in die Schlosshöfe kamen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Eine besondere Stimmung auch für Abu Barham, denn zu dem Land und den Menschen hat er eine besondere Verbindung und der Krieg und das damit verbundene Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer berühren ihn sehr: „Ich habe sieben Jahre in der Ukraine gelebt und pflege bis heute freundschaftliche Beziehungen in das Land“, erklärt der Jordanier, der sein Medizinstudium in der Stadt Vinnitsa, rund 250 Kilometer von Kiew entfernt, absolviert hat.

Einen emotionalen Moment erlebte er in der Impfkabine, als ihm kürzlich eine junge Frau aus Vinnitsa gegenübersaß, die nur 300 Meter von Abu Barhams damaliger Wohnung entfernt lebte. „Sie berichtete mir von Angriffen auf den Flughafen und ersten Toten in der Stadt“, erzählt der Arzt, „und in dem Moment waren meine Erinnerungen an Vinnitsa und die Ukraine wieder ganz nah.“

In den Gesprächen geht es somit nicht nur um die Impfung gegen Corona, viele Geflüchtete nutzen die Gelegenheit, sich in ihrer Muttersprache mit Abu Barham auszutauschen. „Ich versuche, ihnen etwas Mut zu machen und zu vermitteln, dass sie hier gut aufgehoben sind. Das erzähle ich allen Geflüchteten in ihrer Sprache, egal ob sie aus der Ukraine, Syrien oder dem Irak kommen. Auch wenn ich selbst nicht als Flüchtling kam, wurde ich hier mit offenen Armen empfangen, als ich Ende 2015 neu in das Land kam“, erklärt der Oldenburger, der seit Oktober 2019 hier lebt und hauptberuflich im Evangelischen Krankenhaus als Plastischer Chirurg und Handchirurg arbeitet.

„Man könnte sagen: Amar Abu Barham ist unser Mann für alle Fälle“, sagt Sönke Wendt von der Feuerwehr der Stadt Oldenburg und Leiter der Impfpunkte. „Er hilft uns mit seinen vielfältigen Sprachkenntnissen sehr, gerade bei besonderen Impfaktionen wie am vergangenen Wochenende oder etwa auch in Blankenburg, wo er sehr viel Arabisch gesprochen hat.“ Sogar telefonisch sei er schon in Impfkabinen zugeschaltet worden, wenn die Sprachbarriere trotz technischer Hilfsmittel zu groß war. Gerade bei Bedenken gegen die Impfung sei ein Aufklärungsgespräch in der Muttersprache oft sehr hilfreich. Seine nächsten Einsätze als Impfarzt hat Amar Abu Barham an zwei Samstagen im April. Am 23. und 30. April heißt es dann im Impfpunkt Schlosshöfe wieder: „Hallo“, „Hello“, „Marhaba“, „Zdravstvuyte“ oder „Privet“ – je nachdem, wer ihm gerade gegenübersitzt.

Impftermine für diese beiden Tage sind bereits buchbar. Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Ausführliche Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/corona.
01.04.2022, 13:30 Uhr
Gemeinsam gegen Krebs
Sparda-Bank fördert die Krebsberatungsstelle in Oldenburg mit 10.000 Euro
Die Sparda-Bank in Oldenburg unterstützt die Krebsberatungsstelle des Regionalen Tumorzentrum Weser-Ems e.V. mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Hermann Kruse, Filialleiter der Sparda-Bank in Oldenburg, überreichte einen symbolischen Spendenscheck an Prof. Dr. med. Claus-Henning Köhne, 1. Vorstandsvorsitzende des Vereins, sowie an den Dipl. Psychologen und Leiter der Beratungsstelle, Reza Bayat. Die Spende dient zur Finanzierung des Beratungsangebots.

Für den Filialleiter ist die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. „Auch in Zeiten der Pandemie darf das Engagement für Menschen mit Krebserkrankungen nicht nachlassen. Das Tumorzentrum Oldenburg setzt sich konsequent für die psychologische Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen ein. Daher unterstützen wir als Genossenschaftsbank vor Ort das Tumorzentrum bereits seit vielen Jahren“, sagt Hermann Kruse.
29.03.2022, 11:22 Uhr
Städtische Corona-Impfungen erreichen 54.000er-Marke
Drei Impfpunkte schließen zum 1. April – Angebot im Impfpunkt Schlosshöfe bleibt bestehen
Insgesamt 54.030 Corona-Impfungen seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021 – eine beachtliche Zahl, die die mobilen Impfteams und die städtischen Impfpunkte mittlerweile vorweisen können. Obwohl das Interesse an Corona-Impfungen weiter abnimmt, bleibt die Zahl der Impfungen in den städtischen Impfpunkten weiterhin auf einem hohen Niveau. Allein in der vergangenen Woche wurden 767 Impfungen vorgenommen. Dabei standen wieder die Drittimpfungen (330) und die Viertimpfungen beziehungsweise zweiten Booster-Impfungen (321) hoch im Kurs. Dabei wurde das spezielle Impfangebot am Samstag, 26. März, für Geflüchtete aus der Ukraine und deren Gastgeberinnen und Gastgeber sehr gut angenommen, bei der ein Ukrainisch und Russisch sprechender Impfarzt Dienst hatte. Da die Resonanz sehr gut war, sind weitere Termine dieser Art geplant.

Aufgrund des jedoch insgesamt sinkenden Interesses bleiben ab April die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren noch bis zum 31. März bestehen.
 
Wie komme ich an eine Impfung gegen Corona?
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von BionTech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Mittwochs wird in den Schlosshöfen wie bisher von 10 bis 18 Uhr ohne Termin geimpft. Dann steht für bisher Ungeimpfte über 18 Jahren auch der Proteinimpfstoff von Novavax zur Wahl.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?
Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre. Wer sein Kind von 5 bis 11 Jahren das erste Mal impfen lassen möchte, muss sich an die Kinderärztin oder den Kinderarzt wenden.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auch auf der städtischen Website unter www.oldenburg.de/corona.
22.03.2022, 17:11 Uhr
Über 53.000 Impfungen durch mobile Impfteams und Impfpunkte
Impfangebot am 26. März im Impfpunkt Schlosshöfe auf Ukrainisch und Russisch
Obwohl insgesamt das Interesse an Corona-Impfungen abnimmt, gibt es auch gute Neuigkeiten: So wurden allein in der vergangenen Woche insgesamt 828 Impfungen durch mobile Impfteams und in den städtischen Impfpunkten verabreicht – damit bleibt die Zahl weiterhin auf einem hohen Niveau. Besonders erfreulich ist, dass das Angebot der so genannten zweiten Booster-Impfung gut angenommen wird: 307 Mal wurde die Viertimpfung gemäß Stiko-Empfehlung älteren Menschen ab 70 Jahren sowie Immungeschwächten in der vergangenen Woche verabreicht. Mobile Impfteams verabreichen seit knapp drei Wochen vierte Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ab April sind Einrichtungen der Behindertenhilfe an der Reihe.

Ukrainisch und Russisch: Impfangebot für Geflüchtete
Für Geflüchtete aus der Ukraine sowie deren Gastgeberinnen und Gastgeber gibt es am kommenden Samstag, 26. März, ein besonderes Impfangebot: Von 10 bis 18 Uhr hat im Impfpunkt Schlosshöfe ein Impfarzt Dienst, der sowohl Ukrainisch als auch Russisch spricht. Es stehen an diesem Tag noch zahlreiche Termine zur Verfügung, die online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden können.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und, sofern vorhanden, der Nachweis über bereits erfolgte Corona-Impfungen. Personen ab 12 Jahren, die bereits mit in der EU zugelassenen Impfstoffen (Biontech, Moderna, Johnson & Johnson, AstraZeneca/Covishield) geimpft wurden, können sich bei fehlender Booster-Impfung und ausreichendem Zeitabstand eine Auffrischungsimpfung abholen. Bisher ungeimpfte Personen und solche, die vor mindestens vier Wochen zuletzt mit einem in der EU nicht zugelassenem Impfstoff geimpft wurden, können eine neue Impfserie beginnen. Das Mindestalter beträgt auch hier 12 Jahre.

So kommen Impfwillige an ihre Corona-Impfung
Corona-Impftermine (montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr) für den städtischen Impfpunkt Schlosshöfe können unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbart werden. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen von BionTech und Moderna besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren noch bis zum 31. März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Wer sein Kind von 5 bis 11 Jahren das erste Mal impfen lassen möchte, muss sich an die Kinderärztin oder den Kinderarzt wenden. Die noch anstehenden Zweitimpfungen für diese Altersgruppe finden noch bis Monatsende im Impfpunkt Wechloy statt.

Insgesamt 53.180 städtische Corona-Impfungen
In der vergangenen Woche konnten in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) und durch mobile Impfteams insgesamt 828 Impfungen verabreicht werden. Dabei handelte es sich um 411 Drittimpfungen sowie um 40 Erst- und 45 Zweitimpfungen. 307 Menschen holten sich ihre zweite Booster-Impfung (Viertimpfung). Bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren wurden insgesamt 25 Zweitimpfungen verabreicht.

Damit wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, insgesamt 53.180 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Drittimpfungen aus: Sie dominieren mit 35.084 Impfungen. 4.320 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 6.549-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 6.117. Bisher haben 3.155 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 2.962 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze.
08.03.2022, 16:50 Uhr
Corona: Ohne Termin mit Novavax impfen lassen
Weitere Impftermine für April und Mai freigeschaltet – Kinder-Erstimpfungen in Arztpraxen
Freies Impfen ohne Termin, auch mit Novavax: Das ist an diesem Dienstag, 8. März, und Donnerstag, 10. März, im Impfpunkt Kreyenbrück möglich. Wer bisher ungeimpft und über 18 Jahre alt ist und auf eine Erstimpfung mit dem Proteinimpfstoff setzt, kann sich an einem der beiden Tage jeweils zwischen 10 und 15 Uhr zur Ewigkeit 20 begeben. Ab Mittwoch, 16. März, werden Impfungen mit Novavax dann jeden Mittwoch ohne Termin von 10 bis 18 Uhr im Impfpunkt Schlosshöfe angeboten.

Zudem weist die Stadt darauf hin, dass seit heute keine Kinder-Erstimpfungen für Fünf- bis 11-Jährige mehr in Wechloy angeboten werden. Interessierte müssen sich an ihre Kinderärztin oder ihren Kinderarzt wenden. Die noch anstehenden Zweitimpfungen finden jedoch selbstverständlich noch bis Monatsende statt.
 
Weitere Termine im Impfpunkt Schlosshöfe freigeschaltet
Unterdessen hat die Stadt Oldenburg weitere Termine mit den derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffen von BioNTech und Moderna für den Impfpunkt Schlosshöfe in den Monaten April und Mai freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger, bei denen dann gegebenenfalls auch im Hinblick auf geplante Urlaubsreisen die Auffrischungsimpfung (Booster) ansteht, können bereits jetzt einen Impftermin unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 vereinbaren. Eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden mRNA-Impfstoffen besteht nicht, geimpft wird nach den derzeitig gültigen Stiko-Empfehlungen.

Reduzierung der Corona-Impfangebote
Wie in der vergangenen Woche angekündigt reduziert die Stadt Oldenburg aufgrund der sinkenden Nachfrage ihre städtischen Corona-Impfangebote: Ab sofort sind Terminbuchungen nur noch im Impfpunkt Schlosshöfe möglich, der montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft, für alle anderen Tage können Termine online oder telefonisch gebucht werden. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren über den gesamten März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Insgesamt 51.291 städtische Corona-Impfungen
In der vergangenen Woche konnten in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) insgesamt 958 Impfungen verabreicht werden. Dabei handelte es sich um 595 Drittimpfungen sowie um 38 Erst- und 92 Zweitimpfungen. Erstmals waren sechs Novavax-Erstimpfungen darunter. 129 Menschen holten sich ihre zweite Booster-Impfung (Viertimpfung). Bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren wurden insgesamt 104 Impfungen verabreicht (21 Erst- und 83 Zweitimpfungen).

Insgesamt wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, 51.291 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Drittimpfungen aus: Sie dominieren mit 34.194 Impfungen. 4.225 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 6.433-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 6.051. Bisher haben 3.154 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 2.897 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze. 
01.03.2022, 16:51 Uhr
Corona: Stadt fährt Impfangebote zurück
Terminbuchungen nur noch für Impfpunkt Schlosshöfe – Kinderimpfungen über Arztpraxen
Obwohl in der vergangenen Woche die 50.000er-Marke bei den städtischen Corona-Impfungen geknackt wurde, sinkt die Nachfrage weiterhin. Deshalb reduziert die Stadt Oldenburg ihre städtischen Corona-Impfangebote: Ab sofort sind Terminbuchungen nur noch im Impfpunkt Schlosshöfe möglich, der montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat. Mittwochs wird wie bisher ohne Termin geimpft, für alle anderen Tage können Termine online oder telefonisch gebucht werden. Das freie Angebot ohne Terminbuchung in den Impfpunkten Universität (montags), Kreyenbrück (dienstags und donnerstags), Schlosshöfe (mittwochs) und Wechloy (freitags) bleibt für Personen ab 12 Jahren über den gesamten März bestehen. In der Regel entstehen dabei keine Wartezeiten mehr. Ab April bleiben die Impfpunkte Wechloy, Kreyenbrück und Universität geschlossen.

Kinderimpfungen: ab April Arztpraxen zuständig
Auch bei den Kinderimpfungen wird ein neuer Weg eingeschlagen: Im Kinder-Impfpunkt in Wechloy werden ab dem 7. März keine Erstimpfungen mehr angeboten. In der vergangenen Woche wurden lediglich 23 Kindererstimpfungen vorgenommen – zu wenig, um den Betrieb aufrecht zu halten. Für Zweitimpfungen bleibt dieser Standort jedoch bis Ende März geöffnet. Bis dahin können sich 5- bis 11-Jährige ihre zweite Spritze montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr abholen. Ab April wird dann in Abstimmung mit den Oldenburger Kinder- und Jugendarztpraxen die alleinige Zuständigkeit bezüglich Kinderimpfungen wieder zurück in deren Hände gegeben.

Kurzfristiges Hochfahren der Impfangebote möglich
Grundlage für alle Corona-Impfungen sind die Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko). Über das stationäre Angebot hinaus besuchen Mobile Impfteams Alten- und Pflegeeinrichtungen und nehmen vor Ort Impfungen vor. Vereinzelt können außerdem Impfaktionen an anderer Stelle angeboten werden, über die die Stadt frühzeitig informiert. Bei einer Änderung der Lage in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage kann die Stadt kurzfristig das Angebot in den Schlosshöfen erweitern oder auch weitere Impfpunkte öffnen.

Weitere Informationen und Terminbuchung
Alle wichtigen Informationen zu den städtischen Impfpunkten sowie die Terminbuchungen gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie unter www.oldenburg.de/kinderimpfung. Unter www.oldenburg.de/corona sind zudem weitere Impfmöglichkeiten in der Stadt Oldenburg aufgelistet.
01.03.2022, 12:55 Uhr
Novavax kommt nach Oldenburg: Aktionswoche im Impfpunkt Kreyenbrück
Wartelisten-Impfungen am 6. und 7. März – freies Impfangebot am 8. und 10. März
Wer auf eine Corona-Impfung mit Novavax hofft, kann sich bald impfen lassen: Denn der neue Proteinimpfstoff, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Corona-Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird jetzt ausgeliefert. Interessierte können sich nach wie vor über die Hotline des Landes Niedersachsen (Telefon 0800/9988665) auf eine Warteliste setzen lassen, um einen Termin zugewiesen zu bekommen. Diese Impftermine finden im städtischen Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg) entweder am Sonntag, 6. März, oder am Montag, 7. März, jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt.

Novavax-Impfung auch ohne Termin möglich
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht für die Warteliste gemeldet haben, auch freie Impfangebote ohne Terminvereinbarung nutzen: Diese werden am Dienstag, 8. März, und am Donnerstag, 10. März, angeboten und finden ebenfalls zwischen 10 und 15 Uhr im Impfpunkt Kreyenbrück statt.

Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und – sofern vorhanden – der Impfpass.

Was muss ich noch zur Novavax-Impfung wissen?
Mit dem Novavax-Impfstoff werden grundsätzlich nur Erstimpfungen und die nach drei Wochen zugehörigen Zweitimpfungen durchgeführt. Er kann nicht als Auffrischungsimpfung für einen der anderen Impfstoffe genutzt werden. Der jeweilige Zweitimpftermin findet bei allen Novavax-Impfungen exakt drei Wochen nach der Erstimpfung an selber Stelle statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sollten eines der oben angegebenen Angebote nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, den Impfstoff auch im Impfpunkt Schlosshöfe anzubieten. Ab wann dieses Angebot bestehen wird, kann aber aufgrund der noch unklaren Liefersituation aktuell nicht gesagt werden.

Was ist Novavax und wie viele Impfungen sind nötig?
Der Impfstoff Novavax enthält Teile des sogenannten Spike-Proteins, das sich auf der Oberfläche von Sars-CoV-2-Viren befindet. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert auf diese Eiweiß-Schnipsel. Dadurch wird ein Immunschutz gegen Corona-Erkrankungen aufgebaut. Auch viele Grippe-Impfstoffe funktionieren ähnlich. Bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna hingegen produziert der Körper selbst das Spike-Protein, der Impfstoff selbst enthält nur die Bauanleitung dafür. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Novavax-Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Weitere Informationen
Auf den Corona-Informationsseiten unter www.oldenburg.de/corona informiert die Stadt Oldenburg ständig über aktuelle Regelungen und Impfmöglichkeiten. Fragen zu Corona-Impfungen beantwortet zudem das ServiceCenter unter der Telefonnummer 0441 235-4960.
11.02.2022, 12:39 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Brustkrebs“
In der Gruppe können sich betroffene Frauen über die täglichen Probleme, Hindernisse sowie Therapien austauschen und sich gegenseitig im Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Alle Frauen mit Brustkrebs sind herzlich eingeladen die Selbsthilfegruppe mit zu gestalten, die Kraft für den Alltag spendet und die eigene Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung stärkt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.), Telefon: 0441 – 884848; Mail: info@bekos-oldenburg.de 
05.02.2022, 12:37 Uhr
Impfen nach Feierabend
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe Oldenburg Impftermine am Abend an. In der ehemaligen Notdienstpraxis am Evangelischen Krankenhaus an der Auguststraße 18 betreiben die Oldenburger Johanniter seit Dezember bereits ein Corona-Testzentrum. Zukünftig werden nebenan auch Corona-Schutzimpfungen angeboten. Los geht es am Donnerstag, 10. Februar, mit einer Impfaktion von 16 bis 22 Uhr. 

„So wollen wir vor allem denen ein Impfangebot machen, die nur außerhalb ihrer Arbeitszeit einen Termin wahrnehmen können“, sagt Dr. Thomas Henke, Chefarzt am Zentrum für Notfallmedizin am Evangelischen Krankenhaus. Die Organisation übernehmen die Johanniter. „Wir werden Erst- und Zweitimpfungen sowie die Booster-Impfung anbieten“, betont Lars Johnsen, Ortsbeauftragter des Ortsverbands Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe. Geimpft wird ab dem Alter von zwölf Jahren, die unter 30-Jährigen mit BioNTech und alle anderen mit Moderna.

Als weiterer Termin steht bereits Donnerstag 17. Februar, wieder in der Zeit von 16 bis 22 Uhr fest. Die weiteren Termine werden je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs und des notwendigen Fachpersonals festgelegt. Weitere Informationen und Anmeldung ab Montag, 7. Februar, in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr unter Telefon 0441 40579266.
04.02.2022, 14:28 Uhr
Oldenburg startet zweite Booster-Impfung für Ältere und Immunschwache
Terminbuchung online und freies Impfen ab Montag, 7. Februar, möglich
Wer mindestens 70 Jahre alt ist oder an einer festgestellten Immunschwäche leidet und dessen erste Booster-Impfung (Drittimpfung) taggenau mindestens drei Monate her ist, kann sich ab Montag, 7. Februar, in Oldenburg seine zweite Booster-Impfung gegen Corona geben lassen. Möglich ist das in allen vier städtischen Impfpunkten, entweder mit vorheriger Terminvereinbarung (online oder telefonisch) oder gegebenenfalls mit Wartezeit zu den offenen Impfzeiten. Damit folgt die Stadt unmittelbar der STIKO-Empfehlung (Ständige Impfkommission), Menschen ab 70 Jahre, Menschen in Pflegeeinrichtungen sowie Immunschwache ab fünf Jahren mit einer vierten Spritze gegen das Coronavirus besser zu schützen. Immunschwachen wird empfohlen, sich bezüglich der zweiten Booster-Impfung mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.

Termine für die zweite Booster-Impfung sind für diese Zielgruppe ab Montag, 7. Februar, online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie telefonisch unter 0441 235-4960 buchbar.

Wer vorab keinen Termin buchen möchte, kann sich von Montag bis Freitag auch ohne vorherige Terminbuchung – dafür aber gegebenenfalls mit Wartezeit – beim sogenannten „freien Impfen“ den vierten Piks geben lassen. Diese offenen Angebote verteilen sich wie folgt über die Woche:

· montags, 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Universität, Uhlhornsweg 49-55
· dienstags 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Kreyenbrück, Ewigkeit 20
· mittwochs, 10 bis 18 Uhr: Impfpunkt Schlosshöfe, Schlossplatz 3
· donnerstags, 10 bis 15 Uhr: Impfpunkt Kreyenbrück, Ewigkeit 20
· freitags, 10 bis 18 Uhr: Impfpunkt Wechloy, Posthalterweg 10
 

Mitzubringen sind lediglich ein Lichtbildausweis sowie die Dokumentation der bereits erfolgten Corona-Schutzimpfungen durch Impfpass oder Ersatzbescheinigung. Verimpft wird der mRNA-Impfstoff von Moderna oder Biontech, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Die Oldenburger Alten- und Pflegeheime werden von der Stadt gesondert über mögliche Vor-Ort-Impfungen in den Einrichtungen für ihre Bewohnerinnen und Bewohner informiert.
04.02.2022, 13:03 Uhr
Kampagne: Mädchen vor Genitalverstümmelung schützen!
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung – Oldenburg geht in die Offensive
Etwa 75.000 von Genitalverstümmelung betroffene Frauen leben in Deutschland, weitere 20.000 Mädchen sind aktuell von dieser schweren Menschenrechtsverletzung bedroht – auch in Oldenburg gibt es Betroffene. Gemeinsam mit dem Amt für Jugend und Familie startet das Gleichstellungsbüro deshalb eine Kampagne, die es insbesondere pädagogischen Fachkräften erleichtern soll, potentiell gefährdete Mädchen zu erkennen. Gleichzeitig informieren die Angebote über Handlungsmöglichkeiten im Verdachtsfall.

„Es ist unsere Pflicht, Mädchen, zu denen wir in Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen tagtäglichen Kontakt haben, zu schützen“, betont Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Das gelingt aber erst, wenn die Kontaktpersonen für mögliche Warnsignale sensibilisiert sind und wissen, an wen sie sich wenden können.“ Der vom Gleichstellungsbüro entwickelte Flyer fasst alle wesentlichen Informationen kompakt zusammen und benennt Ansprechpersonen in Oldenburg. Dieser wird Anfang Februar an Kindergärten, Grundschulen, Arztpraxen sowie Freizeit- und Beratungseinrichtungen in Oldenburg versendet und enthält zusätzlich je ein Exemplar des „Schutzbriefes gegen weibliche Genitalverstümmelung“ der Bundesregierung zur Ansicht. Diese können in diversen Sprachen individuell nachbestellt und Familien als Unterstützung ausgehändigt werden.

„Wer sich eingehender mit der Thematik befassen möchte, erhält außerdem die Möglichkeit der Teilnahme an einer kostenfreien Fortbildung“, ergänzt Petra Bremke-Metscher vom Amt für Jugend, Familie und Schule. „Wir stellen einen Termin für pädagogische und medizinische Fachkräfte zur Verfügung, in welchem insbesondere auch auf rechtliche Hintergründe eingegangen wird. Zusätzlich wird es einen Termin geben, der allen Interessierten offensteht.“ Über die Online-Informationsveranstaltung wird es in Kürze weitere Informationen geben. Der Flyer „Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung“ steht auch digital auf den Seiten des Gleichstellungsbüros unter www.oldenburg.de/gleichstellung zur Verfügung.

Über den Gedenktag
Die UN Menschrechtskommission erklärte 2012 den 6. Februar zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, um auf diese geschlechtsspezifische Gewalt und Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen. Hierbei werden meist ohne Narkose und unter zweifelhaften medizinischen Bedingungen Teile des weiblichen Genitals beschnitten oder ganz entfernt und in einigen Fällen wieder bis auf ein kleines Loch zugenäht. Die meisten Betroffenen leiden ihr Leben lang unter Schmerzen, komplizierten Geburten, Traumata und anderen Folgen. Etwa ein Viertel der Betroffenen stirbt an Komplikationen oder den Folgen der Verletzungen. Zuweilen wird verharmlosend von „Beschneidung“ gesprochen, dabei gibt es weder in der Durchführung noch im Vergleich der physischen und psychischen Folgen Parallelen zur männlichen Beschneidung.
04.02.2022, 13:00 Uhr
Digitale Umstellung: Online-Formulare werden gut genutzt
Entlastung für das Gesundheitsamt – Dank an Bürgerinnen und Bürger
Die digitale Unterstützung für das Gesundheitsamt findet immer mehr Zuspruch: Seit dem Start der beiden Online-Formulare „Corona-positiv-Meldung“ und „Freitesten aus der Corona-Quarantäne“ vor zwei Wochen bis einschließlich 2. Februar sind 4.876 Anträge online eingegangen. Davon fielen 2.902 auf die Meldung über einen positiven PCR-Test und 1.974 auf die Meldung zum Freitesten für diejenigen, die sich in Corona-Quarantäne befinden. Rund 65 Prozent der Positiv-Meldungen sind in den vergangenen Wochen digital erfolgt.

Laut Dr. Holger Petermann, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Oldenburg, war dieser Schritt zu diesem Zeitpunkt genau richtig: „Wir sind froh und dankbar, dass viele Oldenburgerinnen und Oldenburger diesen digitalen Weg mit uns gehen – gerade jetzt, wo durch die rasante Omikron-Ausbreitung täglich viele Positiv-Fälle hinzukommen.“ Dank des überwiegend digitalen Meldewegs und der Information der Kontaktpersonen durch die Infizierten selbst kann sich das Gesundheitsamt nun auf die positiven Fälle fokussieren und diese abarbeiten.

Sicherlich ruckelte es zu Beginn der Umstellung auf die digitale Meldung an der ein oder anderen Stelle oder es kam zu zeitlichen Verzögerungen: „Doch der Großteil kommt mit diesem Meldeweg gut klar. Natürlich gibt es auch dazu immer mal telefonische Nachfragen oder Menschen, für die das Online-Verfahren mehr Hürde als Erleichterung bedeutet. Aber denen hilft unser ServiceCenter kompetent weiter. Wir versuchen, auf allen Kanälen zu unterstützen.“

Wer positiv auf Corona getestet wurde, findet alle relevanten Informationen dazu sowie das Online-Formular zur Positiv-Meldung unter www.oldenburg.de/coronapositiv.
Das Gesundheitsamt sendet außerdem automatisch einen Absonderungsbescheid zusammen mit dem Genesenenbescheid an die angegebene Adresse, sobald der Fall bearbeitet wurde.

Nach wie vor gilt die Niedersächsische Corona-Absonderungsverordnung, deren Quarantäne-Regeln und Infos zur Freitestung auf www.oldenburg.de/freitesten zu finden sind. Zudem besteht auch nach wie vor die Möglichkeit, die Freitestung auf dem Postweg an das Gesundheitsamt Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, zu schicken.

Wer sich nicht in der Lage sieht, die Online-Formulare zu nutzen oder Rückfragen hat, wendet sich bitte telefonisch über 0441 235-4550 an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg.

Alle weiteren Informationen zum Thema gibt es auf unseren umfangreichen Sonderseiten unter www.oldenburg.de/corona.
01.02.2022, 16:33 Uhr
Neue Termine für Kinderimpfungen freigeschaltet
Knapp 43.000 Impfungen durch mobile Impfteams und Impfpunkte
Der Impfpunkt in Wechloy verlängert sein Angebot: Eigentlich hätte die Stadt Oldenburg bis Ende Februar aus den Räumen sein müssen, doch der Mietvertrag mit dem Famila Center wurde um einen weiteren Monat verlängert. So kann die Stadt an diesem Standort im Posthalterweg 10 nun voraussichtlich bis Ende März Corona-Impfungen gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung (Ständige Impfkommission) anbieten.

Alle Impfwilligen ab 12 Jahren können sich in Wechloy bis auf Weiteres montags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhr mit vorheriger Terminvereinbarung oder freitags von 10 bis 18 Uhr ohne Termin impfen lassen. Außerdem wurden neue Termine für Kinderimpfungen (Montag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 18 Uhr) freigeschaltet: Bis Ende Februar kann man sich einen Termin für eine Kinder-Erstimpfung sichern, die Zweitimpfung erfolgt dann drei Wochen später.

Nach wie vor haben die Oldenburger Impf-Teams gut zu tun: In der vergangenen Woche wurden insgesamt 3.739 Corona-Schutzimpfungen von den mobilen Impfteams und in den vier städtischen Impfpunkten (Schlosshöfe, Kreyenbrück, Wechloy und Uni) verabreicht. Dabei handelte es sich um 2.314 Drittimpfungen sowie um 102 Erst- und 457 Zweitimpfungen. Die Zahl der Kinderimpfungen ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen: 866 Kinderimpfungen wurden insgesamt verabreicht (424 Erst- und 442 Zweitimpfungen).

Insgesamt wurden im Rahmen der von der Stadt organisierten Impfangebote seit dem Startschuss am Freitag, 15. Oktober 2021, 42.986 Impfungen vorgenommen. Einen Großteil machen nach wie vor die Boosterimpfungen aus: Sie dominieren mit 29.615 Impfungen. 3.999 Menschen konnten erstmals geimpft werden, 5.504-mal gab es Zweitimpfungen. Die Gesamtzahl der Kinderimpfungen, die ausschließlich im Impfpunkt Wechloy angeboten werden, liegt nun bei 3.868. Bisher haben 2.635 Fünf- bis Elfjährige den ersten Piks bekommen, 1.233 Kinder erhielten bereits die zweite Spritze.

Angesichts der insgesamt leicht abnehmenden Impfnachfrage sind jetzt auch kurzfristige Impfgelegenheiten vorhanden. Wer sich im Impfportal anmeldet, kann mit Glück noch am selben Tag einen Termin bekommen. Außerdem sind die Wartezeiten bei den offenen Impfangeboten ohne vorherige Terminbuchung deutlich gesunken.

Alle wichtigen Informationen zu den städtischen Impfpunkten sowie die Terminbuchungen gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt sowie unter www.oldenburg.de/kinderimpfung. Unter www.oldenburg.de/corona sind zudem weitere Impfmöglichkeiten in der Stadt Oldenburg aufgelistet. Telefonische Auskünfte gibt es unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
25.01.2022, 17:48 Uhr
Einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt ab 15. März
Betroffen sind Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich – freien Impftermin sichern
Sie wurde bereits des Öfteren angekündigt und diskutiert, nun wird sie kommen: die bundesweite Impfpflicht. Allerdings soll diese vorerst nur für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich gelten – dafür aber bereits ab dem 15. März. Was bedeutet das für Beschäftigte in diesem Sektor in der Stadt Oldenburg?

Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, betont: „Eine besonders hohe Verantwortung haben Menschen, die beispielsweise im Krankenhaus, in einer Arztpraxis oder im Pflegedienst arbeiten. Die Corona-Impfung schützt nicht nur diese selbst vor schweren Verläufen, sondern auch die Menschen, mit denen sie bei der Arbeit täglich im Kontakt sind wie Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftige. Besonders die Hochbetagten sowie akut oder chronisch Kranke sind gefährdet.“ In welchen Einrichtungen und Unternehmen die einrichtungsbezogene Impfpflicht genau gilt, steht auf www.oldenburg.de/corona.

Laut dem niedersächsischen Gesundheitsministerium ist bereits die Mehrzahl der von der Impfpflicht betroffenen rund 240.000 Niedersächsinnen und Niedersachsen geimpft – aber ein kleiner Anteil besitzt noch keinen vollständigen Impfschutz. Damit diese ab dem 15. März auch weiterhin ihren Dienst am Menschen leisten können, sollten sie sich laut Sachse nun schnellstmöglich impfen lassen: „In Oldenburg haben Sie an vier städtischen Impfpunkten und darüber hinaus in zahlreichen Arztpraxen die Möglichkeit, sich den vollen Impfschutz rechtzeitig zu sichern. Bitte machen Sie davon Gebrauch. Vereinbaren Sie schnell online oder telefonisch einen Impftermin oder nutzen Sie rechtzeitig das freie Impfen ohne Termin.“ Möglich ist dies unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder 0441 235-4960.

Was gilt ab dem 15. März?
Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen ab dem 15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht (§ 20a Infektionsschutzgesetz) gilt bundesweit.

Für wen gilt die Impfpflicht?
Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass alle Personen impfverpflichtet sind, die über einen längeren Zeitraum in der Einrichtung tätig sind. Das bedeutet, dass neben den Beschäftigten auch Ehrenamtliche, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, externe Dienstleistende sowie Mitarbeitende in Verwaltung, Technik oder IT betroffen sind, sofern keine räumliche Abgrenzung möglich ist. Dies ist unabhängig von der Art der Beschäftigung oder Selbstständigkeit.

Gibt es Konsequenzen bei Nicht-Impfung?
Wer der Impfpflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 2.500 Euro, behördliche Betretungs- oder Tätigkeitsverbote sowie weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen. Die Kontrolle der Nachweispflicht obliegt künftig den kommunalen Gesundheitsämtern. So regelt es das Bundesinfektionsschutzgesetz. Ein einheitliches Verfahren zur Umsetzung befindet sich derzeit in der Abstimmung aller Beteiligten auf Bund- und Länderebene.

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, sind von der Impfpflicht befreit, wenn sie ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen, in dem die medizinische Kontraindikation konkret und nachvollziehbar attestiert ist. Für diese Personen besteht die tägliche Testpflicht fort. Genesene Personen unterliegen ebenfalls nicht der Impfpflicht.

Sollte ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis ab dem 16. März 2022 seine Gültigkeit aufgrund Zeitablaufs verlieren, ist ein neuer Nachweis spätestens einen Monat nach Ablauf der Gültigkeit des bisherigen Nachweises vorzulegen.
25.01.2022, 17:26 Uhr
Tukane sind keine Störche
Leben mit den vielen Farben eines Schwangerschaftsabbruchs
In Oldenburg gründet eine Betroffene eine Selbsthilfegruppe für Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben, egal wie lange dieser her ist, und mit den Folgen mental oder durch körperliche Symptome zu kämpfen haben.

Die regelmäßigen Gruppentreffen (1x im Monat) ermöglichen:
• einen Raum zum Austausch von Erfahrungen und belastenden Situationen in Verbindung mit dem Schwangerschaftsabbruch
• eine Umgebung des Verstehens und Mitfühlens
• das Gefühl mit diesen z.T. belastenden Erfahrungen nicht allein zu sein
• gegenseitigen Rat (wenn erwünscht)
• einen besseren und eigenen Umgang zu finden
• ein zwangloses Umfeld in dem offen kommuniziert wird
• eine akzeptierende Gemeinschaft, ohne Anschuldigungen oder Fragen nach dem Warum
22.01.2022, 12:49 Uhr
Gesundheitsamt stellt die Kontaktpersonennachverfolgung um
Positiven PCR-Test online melden und Quarantäne-Bescheid ausdrucken – Kontaktpersonen informieren
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen: So sollen Oldenburgerinnen und Oldenburger, die mittels PCR-Test positiv auf Corona getestet wurden, diese Meldung ab sofort online an das Gesundheitsamt übermitteln. Möglich macht dies der digitale Antragsassistent der Stadt Oldenburg, der bereits für etliche andere Online-Verfahren wie Hundesteueranmeldung oder Sperrmüllbeantragung im Einsatz ist. Sorgeberechtigte werden ebenfalls dazu aufgefordert, den positiven PCR-Test über dieses Formular zu melden.

Zudem müssen mittels PCR-Test nachgewiesene Corona-Positive ihre engen Kontaktpersonen selbst über ihre Infektion informieren, damit sich diese ebenfalls in Quarantäne begeben. Für Letztere steht auf www.oldenburg.de/coronapositiv eine allgemeine Absonderungs-Anordnung für Kontaktpersonen zum Download und zur Vorlage beim Arbeitgeber zur Verfügung. Wer darüber hinaus unbedingt eine individuelle Quarantäne-Anordnung benötigt, muss sich telefonisch beim Gesundheitsamt über das ServiceCenter der Stadt melden. Die Telefonnummer lautet 0441 235-4550.

Wie funktioniert das Online-Verfahren zur Positiv-Meldung?
Wer selbst einen positiven PCR-Test hat oder als Sorgeberechtigter für jemand anderen diese Meldung vornimmt, füllt über den digitalen Antragsassistenten der Stadt Oldenburg ein entsprechendes Online-Formular aus. Am Ende des Vorgangs bekommt die Bürgerin oder der Bürger einen Bescheid, den sie oder er ausdrucken und als Nachweis beim Arbeitgeber vorlegen kann. Nach dem Abschicken werden alle eingegebenen Daten SSL-verschlüsselt übertragen und dem Gesundheitsamt elektronisch zur Verfügung gestellt.

Wer sich nicht in der Lage sieht, online seinen positiven PCR-Test zu übermitteln, wendet sich bitte telefonisch über 0441 235-4550 an das ServiceCenter der Stadt Oldenburg.

Das Gesundheitsamt sendet außerdem automatisch einen Genesenenbescheid an die angegebene Adresse, sobald der Fall bearbeitet wurde.

Welche Schritte müssen Corona-Positive einleiten?
Für einen besseren Überblick, was in welcher Reihenfolge zu tun ist, wenn man positiv auf das Coronavirus getestet wurde, informiert die städtische Website. Unter www.oldenburg.de/coronapositiv finden sowohl Menschen, die einen positiven Selbsttest oder einen positiven Test einer Teststelle haben, als auch Personen mit einem positiven PCR-Test eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte auch hier an die Service-Nummer der Stadt unter 0441 235-4550.

Warum gibt es diese Umstellung zum Online-Verfahren?
Durch den rasanten Anstieg der Corona-Fälle auch in Oldenburg kommt das städtische Gesundheitsamt kaum noch bei der Kontaktpersonennachverfolgung hinterher. Deshalb liegt der Fokus nach wie vor darauf, die positiv Getesteten zu ermitteln. Die Absonderungsverordnung erlaubt ein solches Vorgehen und es bedarf keines formalen Bescheides mehr, da die Infizierten ihre Kontaktpersonen informieren. Das Gesundheitsamt appelliert bei diesem Verfahren an die Eigenverantwortung und Vernunft aller Betroffenen, um die Zahlen einzudämmen.

Wie sieht es mit dem Freitesten aus der Quarantäne aus?
Generell gilt weiterhin: Sowohl Infizierte als auch enge Kontaktpersonen (Erwachsene und Kinder) müssen für zehn Tage in Quarantäne. Wer sich bereits in Quarantäne befindet, symptomfrei ist und sich schnell freitesten lassen möchte, kann seit dieser Woche – ebenfalls über den städtischen Antragsassistenten – sein negatives Testergebnis online an das Gesundheitsamt melden. Innerhalb von zwei Tagen sind bereits 183 Online-Freitestungen eingegangen.

Die Internetadresse lautet hierfür www.oldenburg.de/freitesten, auf der sich auch alle weiteren Hinweise zur Quarantäne-Regelung, zu Ausnahmen und zur Freitestung befinden. Alternativ kann man seine Freitestung auf dem Postweg an das Gesundheitsamt Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, schicken.
22.01.2022, 12:48 Uhr
Johnson & Johnson-Geimpfte können kurzfristig Termine bekommen
Impfpunkte haben freie Kapazitäten – In Kürze auch Termine für März buchbar
Von einem Tag auf den anderen nicht mehr vollständig geimpft oder geboostert – das gilt für viele Menschen, auch in Oldenburg, die eine Corona-Impfung von Johnson & Johnson erhalten haben.

Nach der neuen Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes benötigen Menschen, die ihre Erstimpfung mit dem Vakzin Janssen von Johnson & Johnson erhalten haben, jetzt zwingend eine zweite Impfung – möglichst mit einem mRNA-Vakzin wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna – um einen vollständigen Grundschutz zu haben. Um als „geboostert“ zu gelten, ist eine dritte Impfung notwendig. Das hat für die Betroffenen Auswirkungen auf die Einhaltung von 2G- oder 2Gplus-Zugangsregeln. Sie benötigen jetzt in vielen Bereichen zusätzlich einen Test.

Die kurzfristig bekannt gewordenen Änderungen haben bei vielen Betroffenen für Unmut und Verunsicherung gesorgt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zeigt dafür Verständnis: „Die Herabstufung des Impfstatus‘ dieser Personengruppe ohne Vorwarnung oder Übergangszeit ist für mich nicht nachvollziehbar. Dass so ein folgenreicher Eingriff nur unzureichend kommuniziert wurde, ist ärgerlich“, kritisiert Krogmann. 

Dem Oberbürgermeister ist es wichtig, dass alle Betroffenen auf jeden Fall kurzfristig Impftermine bei den städtischen Impfpunkten bekommen können: „Dafür werden wir Sorge tragen.“ Zudem könnten die ursprünglich mit Johnson & Johnson Geimpften auch ohne Termin die offenen Impfangebote nutzen, die von montags bis freitags zur Verfügung stehen. „Es steht ausreichend Impfstoff bereit“, betont Krogmann. Weil einige der Betroffenen aber noch warten müssen, bis die Dreimonatsfrist zur dritten Impfung – die nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission einzuhalten ist – verstrichen ist, können sie sich allerdings nicht umgehend die dritte Spritze geben lassen. Um ihnen eine zeitliche Perspektive für die Booster-Impfung zu geben, wird die Stadtverwaltung Ende nächster Woche in ihrem Buchungssystem für den Impfpunkt in den Schlosshöfen ausreichend Termine für den Monat März freischalten.

Krogmann dankte denjenigen, die gerade in der Zeit der knappen Impfangebote im vergangenen Sommer bereit gewesen waren, sich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen zu lassen. Damit habe schnell die Impfquote der Bevölkerung erhöht werden können.


Offene Impfangebote ohne vorherige Terminvereinbarung gibt es an folgenden Tagen:

· montags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Universität Campus Haarentor (Uhlhornsweg 49-55),
· dienstags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Kreyenbrück (Ewigkeit 20),

· mittwochs, 10 bis 18 Uhr, Impfpunkt Schlosshöfe (Schloßplatz 3),

· donnerstags, 10 bis 15 Uhr, Impfpunkt Kreyenbrück, (Ewigkeit 20), 

· freitags, 10 bis 18 Uhr, Impfpunkt Wechloy (Posthalterweg 10).

Termine ohne Wartezeiten können gebucht werden online unter www.oldenburg.de/impfpunkt oder telefonisch unter 0441 235-4960 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
22.01.2022, 12:15 Uhr
Freitesten: Negatives Testergebnis per Online-Formular übermitteln
Stadt richtet sicheres Onlineverfahren für die Quarantäneaufhebung ein
Omikron greift um sich, derzeit infizieren sich immer mehr Menschen mit Corona oder sind Kontaktpersonen und müssen deshalb in Quarantäne – auch in Oldenburg. Doch wie kann man sich bei Symptomfreiheit schnell, unbürokratisch und datenschutzkonform freitesten? Die Stadt Oldenburg stellt für dieses Verfahren nun ein sicheres Online-Formular bereit, über das Betroffene zusätzlich zu einigen persönlichen Angaben ihr negatives Testergebnis als Nachweis einreichen können.

Generell gilt: Sowohl Infizierte als auch enge Kontaktpersonen (Erwachsene und Kinder) müssen für zehn Tage in Isolierung beziehungsweise Quarantäne. Ausgenommen von der Quarantäne sind nur Kontaktpersonen, die asymptomatisch und geboostert sind oder deren Zweitimpfung oder Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt.

Wie kann man sich freitesten?
Infizierte und Kontaktpersonen dürfen sich bereits nach sieben Tagen Quarantäne, also ab dem 8. Tag, freitesten. Kinder, die Kontaktpersonen sind, dürfen sich bereits nach fünf Tagen freitesten – das gilt allerdings nicht für infizierte Kinder. Freitesten darf man sich nur, wenn man mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Die Freitestung erfolgt mit einem PCR- oder einem PoC-Test (Bürgertest). Ausnahmen gelten bei Beschäftigen in Betrieben mit vulnerablen Personen: Diese Beschäftigten müssen einen PCR-Test machen.

Die persönlichen Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum und die Angabe, ob man Kontaktperson oder erkrankte Person war) sowie das negative Testergebnis als PDF, JPG oder PNG können über www.oldenburg.de/freitesten online hochgeladen werden. Nach erfolgreicher Übermittlung der Daten wird eine Bestätigung generiert, dass man aus der Quarantäne befreit ist. Diese kann ausgedruckt und beispielsweise dem Arbeitgeber vorgelegt werden.

Wer die Freitestung lieber per Post einreichen möchte, kann diese an das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg, Industriestraße 1 b, 26121 Oldenburg, schicken und muss eine entsprechende Bestätigung abwarten.

Was gilt für Infizierte?
Das Gesundheitsamt ruft infizierte Personen am 7. Tag an und bespricht mit ihnen, ob ein Testen am 8. Tag bei Symptomfreiheit möglich ist. Gegebenenfalls erfolgt eine Verlängerung der Quarantäne um jeweils 48 Stunden bei Weiterbestehen der Symptome.

Auf www.oldenburg.de/freitesten findet sich auch ein anschauliches Schaubild der aktuellen Quarantäne-Regelungen. Bei Fragen rund um die Freitestung informiert auch das ServiceCenter der Stadt Oldenburg telefonisch unter 0441 235-4550 (montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr).
22.01.2022, 12:07 Uhr
Selbsthilfegruppe Overeaters Anonymous (OA)
die Selbsthilfegruppe OA – Overeaters Anonymous trifft sich unter 2-G-Regeln und hat noch Plätze frei

OA – Overeaters Anonymous trifft sich regelmäßig Montag Abend. OA ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Lebensbereichen, die sich treffen, um ihr gemeinsames Problem, das zwanghafte Essen, zu lösen. Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem zwanghaften Essen aufzuhören. Es gibt noch freie Plätze und Interessierte sind willkommen. Weitere Infos bei BeKoS 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de .
14.01.2022, 14:06 Uhr
Stadt setzt STIKO-Empfehlung in Impfpunkten um
Ab Freitag, 14. Januar, können auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren geboostert werden
Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät angesichts der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante nun auch allen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu einer Covid-19-Auffrischungsimpfung. Darauf reagiert die Stadt Oldenburg: Ab Freitag, 14. Januar, wird diese Empfehlung in allen von der Stadt betriebenen Impfpunkten umgesetzt.

Erste Möglichkeiten bieten sich an diesem Freitag im Impfpunkt Wechloy (Posthalterweg 10), wo zwischen 10 und 18 Uhr Impfungen ohne vorherige Terminanmeldung angeboten werden, sowie am Montag, 17. Januar, von 10 bis 15 Uhr im neu eingerichteten Impfpunkt an der Universität (Gebäude B, Uhlhornsweg 49-55) – auch hier wird ohne Termin geimpft. Bei den termingebundenen Angeboten in den Schlosshöfen und in Wechloy sind momentan auch wieder kurzfristig Impfzeiten buchbar.

Nach der STIKO-Empfehlung erfolgt in den Impfpunkten die dritte Impfung in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vorangegangenen Impfung. Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren wird der Impfstoff von Biontech verabreicht. 

Bisher hatte die STIKO eine Booster-Impfung nur allen Erwachsenen ab 18 Jahren empfohlen.

Alle weiteren Informationen zu den Impfpunkten und zu den Unterlagen, die mitzubringen sind, gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
14.01.2022, 14:01 Uhr
Campus contra Corona: Weiterer Impfpunkt öffnet an Universität
Stadt weitet Impfangebot erneut aus – freies Impfen unter der Woche durchgängig möglich
Ihren vierten Impfpunkt eröffnet die Stadt am kommenden Montag, 17. Januar, auf dem Campus Haarentor der Carl von Ossietzky Universität. Jeden Montag werden dort zwischen 10 und 15 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Corona-Schutzimpfungen für die Altersgruppe ab zwölf Jahren durchgeführt. Das Angebot richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Impfpunkt ist von außen zugänglich und befindet sich im Gebäude B, Uhlhornsweg 49-55, direkt neben dem Eingang zur Bibliothek.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann schließt der neue Impfpunkt eine Lücke: „Dank der Erweiterung des Impfangebotes durch den Impfpunkt am Campus können sich Bürgerinnen und Bürger nun in Oldenburg von Montag bis Freitag spontan ohne Termin gegen Corona impfen lassen. Wir freuen uns, dass die Universität uns in dem Vorhaben unterstützt, so vielen Impfwilligen wie möglich ein niedrigschwelliges Angebot machen zu können.“

„Jeder Impfpunkt in Oldenburg zählt. Ich danke der Stadt für das zusätzliche Angebot auf unserem Campus. Die Angehörigen unserer Universität, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger haben nun einen noch leichteren Zugang zur Impfung. Mein Appell an alle, die noch keinen oder keinen vollständigen Impfschutz haben: Nutzen Sie dieses Angebot! Denken Sie an sich und Ihre Mitmenschen, damit wir alle bald wieder einen sicheren Alltag erleben können“, erklärt Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.


An folgenden Tagen findet nun in Oldenburg freies Impfen statt:

Montag: Impfpunkt Universität, 10 bis 15 Uhr, Uhlhornsweg 49-55, 26129 Oldenburg
 Dienstag: Impfpunkt Kreyenbrück, 10 bis 15 Uhr, Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg
 Mittwoch: Impfpunkt Schlosshöfe, 10 bis 18 Uhr, Schlossplatz 3, 26122 Oldenburg
 Donnerstag: Impfpunkt Kreyenbrück, 10 bis 15 Uhr, Ewigkeit 20, 26133 Oldenburg
 Freitag: Impfpunkt Wechloy, 10 bis 18 Uhr, Posthalterweg 10, 26129 Oldenburg

In allen städtischen Impfpunkten werden nur solche Impfungen durchgeführt, für die es eine aktuelle Empfehlung der STIKO gibt. Daher werden derzeit weder Booster-Impfungen für Minderjährige noch Viert-Impfungen durchgeführt. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Alle weiteren Informationen zu den Impfpunkten und zu den Unterlagen, die mitzubringen sind, gibt es online unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
01.01.2022, 14:16 Uhr
Corona in Oldenburg: Änderung bei der Kontaktpersonennachverfolgung
Keine häusliche Absonderung mehr für symptomfreie Geimpfte oder Geboosterte
Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg beschreitet ab sofort einen neuen Weg, um der steigenden Zahl von Corona-Fällen, insbesondere mit der Omikron-Variante, gerecht zu werden und die Kontaktpersonennachverfolgung tagesaktuell abarbeiten zu können. „Wir müssen uns bei unklarer Datenlage der Varianten bei der Nachverfolgung nun mehr fokussieren, um einen wirklichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten“, sagt Dr. Holger Petermann, Leiter des Oldenburger Gesundheitsamtes. „Wir setzen mit unseren Regelungen auf eine hohe Akzeptanz in der Oldenburger Bevölkerung.“

Mit dem Problem ist Oldenburg nicht allein: Derzeit kämpfen mehrere Gesundheitsämter in der Region damit, dass sie die Menschen, die als Kontaktpersonen in Frage kommen, nicht ans Telefon bekommen. Auch wird in der Regel die Sequenzierung auf Varianten mit vielen Tagen Verzug durch die Labore gemeldet, so dass im Anschluss an eine erste Kontaktnachverfolgung aktuell eine weitere anschließt. Daher passt das Gesundheitsamt die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts zur Kontaktpersonennachverfolgung an die aktuelle Lage an.

Das Oldenburger Gesundheitsamt wird für alle ungeimpften Kontaktpersonen ab sofort eine Quarantäne von 10 Tagen ohne Freitestungsmöglichkeit anordnen. Geimpfte oder geboosterte Kontaktpersonen ohne Symptome müssen nicht in Quarantäne. Alle positiv getesteten Personen (auch Omikron-Positive) werden für 14 Tage abgesondert. Sie können sich nur freitesten lassen, wenn sie keine typischen Symptome zeigen. Das ist frühestens nach fünf Tagen, also am sechsten Tag, durch einen PCR-Test möglich. Zudem setzt das Gesundheitsamt auf ein verschärftes Management bei Omikron-Ausbrüchen in Heimen oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen.

Durch die insgesamt steigenden Zahlen, auch in Oldenburg, will man sich nun auch bei der Kontaktpersonennachverfolgung aufs Wesentliche konzentrieren. Denn neben dieser Aufgabe gibt es auch immer mehr Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu Corona allgemein, zur Boosterung/Drittimpfung, zur Freitestung, zur Einreise, zu Warnstufen, zu Veranstaltungen und so weiter, die allesamt bewältigt werden müssen.
01.01.2022, 14:12 Uhr
Dr. Ulrike Matthiensen wird neue Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie
Dr. Ulrike Matthiensen übernimmt zum 01.01.2021 die Position der Direktorin der Klinik für Suchtmedizin und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik (KJK).

Die gebürtige Hamburgerin Dr. Matthiensen ist eng mit der Karl-Jaspers-Klinik, dem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, verbunden. Sie hat an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Medizin studiert und ist seit 2006 Ärztin an der Karl-Jaspers-Klinik.

Zuletzt hatte Frau Dr. Matthiensen als Leitende Ärztin bereits die operative Verantwortung für die 5 Stationen der Suchtklinik mit insgesamt 108 Betten sowie der suchtmedizinischen Institutsambulanz inne. Mit der neuen Position übernimmt sie nun die Leitung der Klinik für Suchtmedizin von Dr. Christian Figge, der diese in einer Interimslösung neben der Klinik für Allgemeinpsychiatrie geleitet hatte.

Als gut vernetzte Expertin auf dem Gebiet der Suchtmedizin engagiert sich Frau Dr. Matthiensen für eine an ethischen Grundsätzen und dem neusten Stand der Wissenschaft orientierten Versorgung Abhängigkeitskranker. Darüber hinaus gelten Dr. Matthiensens besondere Anliegen der Verminderung von Zwang in der Psychiatrie und der Entstigmatisierung von psychisch Kranken in der Gesellschaft.

Die Karl-Jaspers-Klinik, die Teil der Universitätsmedizin Oldenburg ist, verfügt derzeit über 611 vollstationäre sowie 84 teilstationäre Behandlungsplätze sowie vielfältige ambulante Angebote. Die Klinik in Trägerschaft des Psychiatrieverbundes Oldenburger Land gGmbH steht mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, den Kliniken für Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Forensische Psychiatrie und der Klinik für Psychosomatische Medizin für fachliche Vielfalt und stellt die psychiatrische Versorgung für die Landkreise Ammerland, Vechta, Oldenburg, Cloppenburg, Wittmund und Wesermarsch und die Städte Delmenhorst und Oldenburg sicher. In der KJK arbeiten mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
17.12.2021, 15:24 Uhr
Neue STEP-Tagesstätte für Oldenburg gestartet
Ambulantes Angebot für Menschen mit Suchterkrankung – Eröffnungsfeier im Sommer 2022
Eine Suchterkrankung kann Menschen stark aus ihrer Bahn werfen. In der neuen Tagesstätte Oldenburg kann gelingen, was oft unmöglich scheint: Ein geregeltes und selbstbestimmtes Leben – allem zum Trotz.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir in Oldenburg ein neues Angebot für Menschen mit Suchterkrankung anbieten können. Dieses ambulante Angebot ist niedrigschwellig und kann damit Menschen erreichen, die wir bisher nicht erreicht haben“, sagt Dagmar Sachse, Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg. Dieser Bedarf sei schon vor einiger Zeit festgestellt worden und sei in diesen Tagen der Pandemie sicherlich nicht weniger geworden. „Ich freue mich sehr, dass wir die STEP Niedersachsen gGmbH als Träger der Tagesstätte gefunden haben und diese Neugründung gemeinsam umgesetzt haben. Gemeinsam schließen wir eine Versorgungslücke zwischen ambulanten und stationären Wohnformen für unsere Stadt und die Landkreise Ammerland und Oldenburg.“ 

„Eine Suchtkrankheit in den Griff zu bekommen ist eine sehr große Aufgabe, für jede und jeden Betroffene und Betroffenen“, sagt Serdar Saris, Geschäftsführer der STEP Niedersachsen gGmbH, Trägerin der neuen Einrichtung. „Wer durch suchtassoziierte Problemlagen viel Boden in seinem Leben verloren hat und zurück möchte in ein geregelteres Leben, kann bei uns dafür viel Unterstützung erfahren“, so Saris. „Die STEP-Tagestätte bietet ab sofort tagsüber genau für ihre Zielgruppe professionell ausdifferenzierte tagesstrukturierende Angebote. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot gemeinsam mit der Stadt Oldenburg und den Landkreisen Oldenburg und Ammerland umsetzen können. Für die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bedanken wir uns herzlich.“

Insgesamt verfügt die neue STEP-Tagesstätte in der Elbestraße 8 über 40 Plätze. Rund acht Arbeitsplätze für verschiedene Berufsgruppen wurden geschaffen und werden schrittweise besetzt – beispielsweise mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Arbeitstherapeutinnen und Arbeitstherapeuten. „Welche Unterstützung jeweils konkret erforderlich ist, ergibt sich aus der individuellen Biographie, eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie schulischen und beruflichen Vorerfahrungen“, erklärt Harald Vortmann, Einrichtungsleiter der Tagesstätte Oldenburg. Der 62-Jährige ist seit 29 Jahren in Einrichtungen der Suchthilfe tätig, davon sechs Jahre unter dem Dach der STEP. Er kennt die vielschichtigen Herausforderungen, mit denen die künftigen Teilnehmenden leben. Dabei seien alle Angebote der Tagesstätte Hilfe zur Selbsthilfe – in Achtung und Respekt vor der Selbstbestimmtheit und Individualität der Teilnehmenden. „Wir haben verschiedene Module in unserem Angebot, die sich individuell verbinden lassen“, sagt Vortmann.

Die Angebote zum Mitgestalten und Mitarbeiten sind vielfältig: So werde die Tagesstätte mit Teilnehmenden und entsprechend qualifizierten Arbeitsanleiterinnen und Arbeitsanleitern im Stadtgebiet fünf bis 20 Bienenvölker pflegen. Zudem werden handwerkliche Tätigkeiten in Holz- und Metallwerkstatt sowie die Mitarbeit in der Gemeinschaftsküche angeboten. Zwei große Schwerpunkte des Angebots sind die Zukunftswerkstatt, in der ein Umgang mit digitalen Infrastrukturen des heutigen Alltags geübt wird.

In der sogenannten „Lernwerkstatt“ werden Angebote in drei Hauptfächern (Deutsch, Mathematik und Englisch) und vier Nebenfächern (Biologie, Politik, Wirtschaft, Physik/Erdkunde) gemacht. Das Lernangebot umfasst rund zwei bis drei Zeitstunden am Tag. „Die Teilnehmenden dieses Moduls sollen die Möglichkeit bekommen, an einer sogenannten „Nichtschülerprüfung“ der Landesschulbehörde teilzunehmen und dadurch einen Schulabschluss nachholen zu können“, erklärt Harald Vortmann. Begleitende Angebote zu Gesundheit, Suchtarbeit oder beispielsweise Ergotherapie runden das Angebot ab.

Für den Sommer 2022 ist eine Eröffnungsfeier geplant, bei der die Tagesstätte Oldenburg ihre Türen und Tore öffnen und sich in der konkreten Arbeit präsentieren wird.

Weitere Informationen über das Angebot gibt es unter www.tagesstaette-oldenburg.de, per Telefon unter 0441 4057310 oder per E-Mail an tagesstaette.oldenburg@step-niedersachsen.de.
17.12.2021, 15:23 Uhr
Corona-Teststellen: Bis Mitte Januar über 50 Angebote in Oldenburg
Boom durch 2G-plus Regelung – Bewerbungsphase abgeschlossen
Boostern oder testen: Um die aktuelle 2G-plus-Regelung in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens zu erfüllen und daran teilhaben zu können, gibt es nur diese beiden Optionen. Wer jedoch zu früh dran ist mit der Auffrischungsimpfung, muss wenigstens eine Testmöglichkeit bekommen. Deshalb haben Stadtverwaltung und Betreibende von Corona-Teststellen in den vergangenen zwei Wochen mit Hochdruck an dem Ausbau des Testangebots für Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. So werden bis Mitte Januar über 50 Teststellen in Oldenburg ihren Betrieb aufgenommen haben – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Aktuell sind 38 Teststellen geöffnet (Stand: 17. Dezember), einige davon auch an den Feiertagen.

Seit der Einführung der 2G-plus-Regelung wurde das Gesundheitsamt von Bewerbungen möglicher Betreiber regelrecht überrollt: Rund 100 Anfragen sind seit Ende November eingegangen, die größtenteils mit einer telefonischen Erstberatung einhergingen. Alle haben die Mindestanforderungen an Teststellen sowie die einzureichenden Unterlagen per E-Mail bekommen – doch nicht jeder erfüllte diese. So konnten 12 Anträge nicht zum Abschluss gebracht werden, 16 weitere wurden von den Betreibern selbst zurückgezogen und in 41 Fällen haben sich die Betreiber nach der ersten Anfrage nicht mehr gemeldet. Letztlich kam es so von den rund 100 Anträgen zum Abschluss von 31 Beauftragungen, deren Eröffnungen teilweise noch ausstehen. Zusätzlich gab es eine weitere Eröffnung für eine Hilfs-/Rettungsorganisation, für die keine Beauftragung nötig ist, sowie zwei Reaktivierungen. Zudem waren bereits vor der 2G-plus-Regelung einige Testzentren geöffnet.

Laut Bundesanzeiger ist die Bewerbungsphase für neue Corona-Teststellen am 15. Dezember 2021 abgelaufen, eine Beauftragung darüber hinaus ist aktuell nicht erlaubt. Interessierte können sich über die gültige Coronavirus-Testverordnung online auf der Landes-Website informieren: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html.

Wer eine Corona-Teststelle in Oldenburg eröffnen wollte, musste einige Mindestanforderungen erfüllen. In einem telefonischen Erstgespräch wurden Fragen und das weitere Prozedere geklärt. So waren neben einem Hygienekonzept inklusive Hygieneplan und Desinfektionsplan unter anderem auch ein qualifiziertes Führungszeugnis aller Geschäftsführenden, eine eidesstattliche Versicherung, eine Anbindung an die Corona-Warn-App, Schulungszertifikate und weitere Unterlagen dem Antrag beizulegen. Nach eingehender Prüfung gab dann das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg das Startsignal – oder forderte Nachbesserungen oder fehlende Unterlagen an.

Eine Übersicht mit allen aktuellen Testangeboten ist unter www.oldenburg.de/corona-testzentren zu finden. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. Sobald Terminbuchungen für die neu hinzugekommenen Standorte möglich sind, finden Sie diese auf der Website.
10.12.2021, 12:44 Uhr
Impfpunkt Kreyenbrück: Dienstag geht’s los
Vorbereitungen sind abgeschlossen – Oberbürgermeister Krogmann: „Impfzug nimmt weiter Fahrt auf“
Ausreichend Impfstoff ist avisiert, die Einrichtung der Räumlichkeiten ist abgeschlossen: Dem Start des neuen Impfpunktes im Gebäude der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) steht am nächsten Dienstag, 14. Dezember, nichts im Wege. Dieser Impfpunkt stellt damit ein ergänzendes Angebot zum großen Impfpunkt in den Schlosshöfen sowie zum zukünftigen Impfpunkt in Wechloy dar, die beide eine deutlich größere Kapazität aufweisen. Dienstags und donnerstags können sich in Kreyenbrück bis zu 150 Menschen ab zwölf Jahren von 10 bis 15 Uhr ohne Termin impfen lassen.

„Wir haben mittlerweile eine sehr gute Impfleistung und aktuell eine sinkende Inzidenz – wir sind in Oldenburg auf einem guten Weg“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er erwartet durch die Eröffnung des Impfpunktes in Kreyenbrück einen weiteren Schub für die Impfkampagne. „Wir schaffen hier ein bürgernahes Vor-Ort-Angebot in einem Stadtteil“, erläutert Krogmann und freut sich, dass durch die Einrichtung der Impfpunkte und durch den Einsatz der Impfteams „der Impfzug weiter deutlich Fahrt aufnimmt“.

Verabreicht werden im Impfpunkt Kreyenbrück Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahren müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Mit Wartezeiten ist zu rechnen, es wird um Geduld gebeten.

Die mobilen Impfteams haben bisher (Stand 8. Dezember) 721 Erstimpfungen, 444 Zweitimpfungen und 3.051 Auffrischungsimpfungen verabreicht, der Impfpunkt Schlosshöfe hat seit dem Start am 24. November 1.433 Erstimpfungen, 953 Zweitimpfungen und 2.740 Booster-Impfungen vorgenommen. Zuversichtlich stimmt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auch die deutlich gestiegene Bereitschaft der Haus- und Fachärzte, sich an der Impfkampagne zu beteiligen. Zahlreiche Praxen bieten eigene Impfaktionen an. Für die Hausärztinnen und Hausärzte sowie Fachärztinnen und Fachärzte wurden mit Stand zum 5. Dezember 51.570 Erstimpfungen, 52.040 Zweitimpfungen und 20.527 Auffrischungsimpfungen notiert – das sind knapp 9.000 Impfungen mehr als eine Woche zuvor.
10.12.2021, 12:39 Uhr
Weitere Corona-Testzentren eröffnen im Dezember
Übersicht auf städtischer Internetseite wird laufend aktualisiert
Die Nachfrage wächst, das Angebot auch: Mit Einführung der 2G-plus-Regelung in Oldenburg seit Mittwoch, 1. Dezember, eröffnen nach und nach immer mehr Corona-Testzentren in unserer Stadt. Seitdem zusätzlich zu dem Genesenen- oder Geimpften-Status in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ein tagesaktuelles, negatives Testergebnis vorliegen muss, sind die Termine in den Testzentren schnell ausgebucht. Die Stadtverwaltung arbeitet im Zusammenspiel mit den Betreibenden weiterhin mit Hochdruck am Ausbau des Angebots, um den Bürgerinnen und Bürgern die kostenlosen Tests zu ermöglichen. Aktuell sind in Oldenburg 22 Corona-Testzentren geöffnet (Stand: 9. Dezember).

Zum Glück stehen aktuell mehrere Anbieter in den Startlöchern, die in Kürze ihre Corona-Testzentren öffnen beziehungsweise reaktivieren werden:

• Spätestens ab Freitag, 10. Dezember, soll es eine Teststelle der Farzin und Farzin GmbH im Autohaus Krzykowski (Nadorster Straße 265) geben. Der Laborkreis öffnet drei neue Testzentren: Ebenfalls am Freitag, 10. Dezember, am Waffenplatz sowie am Samstag, 11. Dezember, am Pferdemarkt und Schloßplatz.

• Am Montag, 13. Dezember, eröffnet ein Testzentrum des Pius-Hospitals in der Peterstraße 28, das „NoCorona Testcenter“ in der Gerhard-Stalling-Straße 60 B (bei der wika AG) und eine Teststation auf der Terrasse des „Pfefferprinz“ (ehemals „Aroma“) vor dem Famila-Einkaufscenter Wechloy (Posthalterweg 10). An diesem Tag soll auch die Teststelle am Globus Baumarkt Wechloy reaktiviert werden.

• Für Samstag, 18. Dezember, ist zudem die Reaktivierung der Corona-Teststation an den Weser-Ems-Hallen (Messestraße) geplant.

Eine Übersicht mit allen Testangeboten ist unter www.oldenburg.de/corona-testzentren zu finden. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. Sobald Terminbuchungen für die neu hinzugekommenen Standorte möglich sind, finden Sie diese auf der Website.
10.12.2021, 12:25 Uhr
Stadt richtet zwei weitere Impfpunkte ein
In Kreyenbrück keine Anmeldung nötig – In Wechloy sind Extra-Angebote für Kinder geplant
Mit der Einrichtung von zwei weiteren stationären Impfpunkten will die Stadt Oldenburg in der nächsten Woche ihr Angebot an Corona-Schutzimpfungen ausbauen. Neben dem bereits am 24. November eröffneten Impfpunkt in den Schlosshöfen kommen dann Standorte in Kreyenbrück und Wechloy hinzu. Dabei handelt es sich um die Räumlichkeiten der ehemaligen Stadtteilbibliothek in Kreyenbrück (Ewigkeit 20) und um ein ehemaliges Geschäft neben dem EWE-Servicepunkt bei Famila Wechloy (Posthalterweg 10). Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ruft dazu auf, die Impfangebote wahrzunehmen: „Jede einzelne Impfung zählt und hilft, die Anzahl weiterer Infektionen zu reduzieren. Alle, die sich impfen lassen, bringen ein Stück vom Leben zurück, das wir so sehr vermissen.“


Impfpunkt Kreyenbrück:
Den Auftakt macht der Impfpunkt Kreyenbrück, der am Dienstag, 14. Dezember, starten soll. Künftig sollen hier dienstags und donnerstags, jeweils von 10 bis 15 Uhr, Impfungen ohne Termin angeboten werden. 


Impfpunkt Wechloy:
Der Impfpunkt Wechloy soll voraussichtlich am Freitag, 17. Dezember, den Betrieb aufnehmen. Zum Start wird von 10 bis 18 Uhr „freies Impfen“ ohne vorherige Terminanmeldung angeboten.

Eine Ausweitung des Impfangebots auf weitere Tage ist in Planung.

Die Stadtverwaltung bereitet sich zudem am Standort Wechloy auf Kinderimpfungen für die Fünf- bis Elfjährigen vor. Geplant ist, für diese Zielgruppe dort gesonderte Termine vorzuhalten. Das Mainzer Unternehmen BionTech und der US-Konzern Pfizer haben angekündigt, ab dem 13. Dezember mit der EU-weiten Auslieferung des Kinderimpfstoffes zu beginnen. Es wird davon ausgegangen, dass die Ständige Impfkommission in Kürze eine Empfehlung für die Corona-Impfung von fünf- bis elfjährigen Kindern aussprechen wird.

Da alle Kinder zunächst eine Erstimpfung erhalten, ist es zwingend erforderlich, bereits den Termin für die Zweitimpfung fest einzuplanen. Dieser Termin wird exakt drei Wochen nach der ersten Impfung stattfinden.

Wichtiger Hinweis: Termine für den Impfpunkt Wechloy können derzeit noch nicht reserviert werden. Die Stadtverwaltung bittet von telefonischen Anfragen abzusehen. Sobald weitere Einzelheiten vorliegen, wird darüber auf der städtischen Webseite, per Pressemitteilung und im Bürgerbrief informiert.


Impfpunkt Schlosshöfe:
 • mittwochs: 10 bis 18 Uhr, „Freies Impfen ohne Termin“ für alle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahre.
 • montags, dienstags, donnerstags bis samstags: 10 bis 18 Uhr, Impfungen mit vorheriger Terminvereinbarung für alle Bürgerinnen und Bürger ab zwölf Jahre.

Für den Impfpunkt Schlosshöfe stehen in den nächsten Wochen nur noch vereinzelte Termine zur Verfügung.


Ausblick:
Ein weiterer Impfpunkt ist bei der Universität Oldenburg am Uhlhornsweg geplant. Dieser könnte nach aktuellem Planungsstand im Januar 2022 den Betrieb aufnehmen.


Grundsätzliches:
 • Beim „freien Impfen“ ohne Termin muss mit Wartezeiten gerechnet werden, die Impfwilligen werden um Geduld gebeten.
 • Zur Impfung sind der eigene Impfpass und Lichtbildausweis mitzubringen. Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Jugendliche ab 16 Jahre müssen eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Um die Abläufe zu beschleunigen, wird darum gebeten, die notwendigen Unterlagen (Anamnese/Impfeinwilligung sowie Aufklärungsblatt) schon ausgefüllt mitzubringen. Die Dateien stehen in verschiedenen Sprachen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html zum Download bereit.
 • Verabreicht werden für Personen ab 12 Jahre Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Die Stadt orientiert sich bei den Impfungen an den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Demnach sollen die Auffrischungsimpfungen in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Wer mit dem Vakzin von Johnson & Johnson einmalig geimpft wurde, kann bereits vier Wochen nach der Erstimpfung zur Optimierung (Booster) eine Zweitimpfung erhalten. Abweichungen von diesen Zeiträumen sind nur nach individueller medizinischer Entscheidung möglich. Diese kann im Impfpunkt nicht erfolgen.

Weitere Infos unter www.oldenburg.de/impfpunkt.
07.12.2021, 16:20 Uhr
Neue Selbsthilfegruppe „Essstörungen“
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen und Männer mit einer Ess-Störung. Diese Selbsthilfegruppe ist geeignet für Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Erkrankung und ihren Folgen auseinanderzusetzen, die bereits Therapieerfahrung gesammelt haben, die den Willen haben, Eigenverantwortung zu übernehmen und  die ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge mit anderen Betroffenen teilen wollen und somit Unterstützung leisten und finden.

Die Selbsthilfegruppe ist als eine Ergänzung zu professionellen Hilfsangeboten zu verstehen. Diäten werden nicht thematisiert.
Alle, die sich angesprochen fühlen und am Aufbau der Selbsthilfegruppe mitwirken wollen, sind herzlich eingeladen. Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 20 Jahre.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS (Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen e. V.), Telefon: 0441 – 884848; Mail: info@bekos-oldenburg.de
03.12.2021, 15:21 Uhr
Übersicht über Corona-Testangebote in der Stadt
Mehrere Möglichkeiten, um 2G-plus zu erfüllen
In Oldenburg gilt seit heute für viele Bereiche des öffentlichen Lebens 2G-plus – also zusätzlich zu dem Genesenen- oder Geimpften-Status der Nachweis eines bestätigten negativen Corona-Schnelltestergebnisses, das 24 Stunden gültig ist. Nachdem die Testzentren ihre Angebote aufgrund sinkender Nachfrage zuletzt runtergeschraubt hatten, sind sie aktuell gefragter denn je und zunehmend ausgebucht. Auch in Oldenburg ist es derzeit schwierig, an einen kurzfristigen Termin in einem der Corona-Testzentren zu kommen. Deshalb werden nach und nach immer mehr Corona-Testzentren oder alternative Angebote eingerichtet. Zurzeit gibt es 14 Testzentren. Die Stadtverwaltung arbeitet im Zusammenspiel mit den Betreibenden von Teststellen mit Hochdruck daran, das Angebot weiter auszubauen.

So eröffnet voraussichtlich am Donnerstag, 2. Dezember, ein Schnelltest-Zentrum im Kaufpark in Kreyenbrück (Alter Postweg 125). Zudem soll am Freitag, 3. Dezember, ein Corona-Testzentrum in den Schlosshöfen (Schlossplatz 3) an den Start gehen. Am Montag, 6. Dezember, eröffnet ein weiteres Testzentrum in der Heiligengeiststraße 1a. Die gute Nachricht: Zwölf Anbietende befinden sich derzeit in der Prüfung und haben gute Aussichten, dass sie demnächst Testzentren eröffnen können. Weitere 26 Anfragen liegen der Stadtverwaltung vor. Geprüft werden müssen unter anderem Hygienekonzept und infrastrukturelle Voraussetzungen. 

Auf der städtischen Website werden unter www.oldenburg.de/corona-testzentren laufend Standorte hinzugefügt, die Corona-Testungen anbieten. Dort gibt es auch Verlinkungen zu einer Apotheken- und Arztpraxen-Suche, die Corona-Tests in Oldenburg anbieten.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass in bestimmten Situationen auch vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über einen unter Aufsicht durchgeführten Corona-Schnelltest ausgefüllt werden kann. Diese gilt, analog zu den offiziellen Bestätigungen der Corona-Testzentren, auch als Nachweis und berechtigt beispielsweise ebenfalls zum Restaurant- oder Friseurbesuch unter 2G-plus-Regelungen. Eine Verlinkung zum offiziellen Formular des Landes Niedersachsen sowie weitere Informationen darüber finden Sie unter www.oldenburg.de/testbescheinigung.

Auch Gastronomen und Veranstalter haben die Möglichkeit, für ihre Gäste Tests unter Aufsicht anzubieten.