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Gesundheit

Selbsthilfegruppe Skoliose

06.12.2019 10:27 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe Skoliose. Betroffene und Angehörige möchten ihre persönlichen Erfahrungen und Informationen, z.B. über Therapiemöglichkeiten austauschen.
 
Ein erstes Infotreffen soll im Herbst stattfinden.
Interessierte wenden sich bitte an die BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Klinikum soll Landesmittel in Höhe von 167 Millionen Euro bekommen

06.12.2019 10:23 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: Großer Schritt für Zukunftsfähigkeit des Hauses

Gute Nachrichten für die Stadt Oldenburg: Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat am heutigen Mittwoch, 4. Dezember, eine Empfehlung für das Krankenhausinvestitionsprogramm ausgesprochen. Das Klinikum Oldenburg (KOL) kann demnach für sein Bauprojekt, den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum (ehemals GEKO 2030), eine Fördersumme in Höhe von 167 Millionen Euro erwarten. Damit kann das Klinikum seine Rolle als Haus der Maximalversorgung und Universitätsklinikum in der Weser-Ems Region weiter stärken, erwartet Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Die Investitionszuschüsse des Landes sind von herausragender Bedeutung für die Modernisierung und Weitereinwicklung des Klinikums Oldenburg. Dabei sind die Empfehlungen des Planungsausschusses wegweisend. Wir hoffen natürlich, dass diese Fördersumme auch durch das Kabinett genehmigt wird. Mit dem Bauprojekt am Klinikum Oldenburg werden wir die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch des Umlandes auf lange Zeit sichern und das Klinikum zukunftsfähig machen“, sagt Krogmann.

Der Oberbürgermeister dankte dem Land und allen, die zuletzt die Anstrengungen des KOL unterstützt hatten, diese Fördersumme zu bekommen. Dazu gehören besonders der aktuelle Vorstand, Rainer Schoppik, aber auch Dr. Dirk Tenzer. Krogmann selbst hatte mehrfach Gespräche im Sozialministerium in Hannover geführt. In den kommenden Wochen muss das geplante Investitionsprogramm von den Gremien der Stadt Oldenburg beschlossen werden. OB Krogmann hofft nach dem positiven Signal aus Hannover auch dort auf Unterstützung und Zustimmung.

Der aktuelle Kurs der Klinikleitung wird damit ebenfalls bestätigt. „Das Klinikum bleibt durch die geplanten Neubauten ein medizinisch hochmodernes Haus und auch zukünftig für Fachpersonal ein interessanter und innovativer Arbeitgeber. Dies darf gerade in Zeiten des Fachpersonalmangels, der sich in den kommenden Jahren verschärfen wird, nicht außer Acht gelassen werden“, sagt Vorstand Rainer Schoppik.

Knapp 150.000 Patientinnen und Patienten werden im Jahr im Klinikum stationär und ambulant behandelt.

GEKO 2030
Das Klinikum Oldenburg hat aufbauend auf der zukünftigen medizinischen Ausrichtung und den daraus resultierenden Anforderungen eine baulich-funktionale Gesamtentwicklungsplanung (GEKO 2030) erarbeitet. Dieser Leitfaden für die bauliche Entwicklung bis 2030 ergab diverse Bauprojekte. Damit reagiert das Klinikum auf die Veränderung medizinischer Anforderungen an den Krankenhausbetrieb, auf bestehende bauliche Probleme und auf derzeit fehlende Behandlungsmöglichkeiten aufgrund nicht mehr zeitgemäßer baulich-struktureller Kapazitäten. Die Fördersumme soll insbesondere für zwei Neubauten – den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum – verwendet werden.
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Selbsthilfegruppe Schizophrenie für junge Menschen

27.11.2019 10:00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe zum Thema "Schizophrenie" für Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren sucht noch weitere Betroffene zwischen 18 und 40 Jahren.

Gesprächsthemen bei den regelmäßigen Treffen sind z.B. - (Alltags-) Probleme besprechen und angehen, - berufliche / schulische Neu -/ Orientierung, - Leben und Umgang mit der Krankheit, - Austausch über Medikamente und Therapieformen, - aktiv Kontakte gestalten, gemeinsame Unternehmungen. Bei Interesse wenden sich Betroffene an die BekoS, info@bekos-oldenburg.de; Tel.: 0441 884848.
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Neue Selbsthilfegruppe Hashimoto

08.11.2019 18:07 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit der Diagnose Hashimoto. Das Gewicht ist unkontrollierbar? Hitzewallungen bestimmen die Kleiderwahl? Mal antriebslos, mal voller Unruhe? So oder so ähnlich kann sich die Krankheit Hashimoto auswirken. In der Selbsthilfegruppe sollen persönliche Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten besprochen, sowie sich gegenseitig unterstützt werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
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Gründung einer ADHS-Selbsthilfegruppe für Erwachsene

07.11.2019 17:46 Uhr
Das Verhaltensbild ADHS hat viele verschiedene Facetten. In der neuen Oldenburger Selbsthilfegruppe können sich die Teilnehmer*innen über unsere Erfahrungen austauschen und verschiedenen Aspekte z.B. Typen und Dimensionen von ADHS, Stärken und Risiken, Medikamente und alternative Behandlungen,  Ratgeber, Coaching, Sekundärerkrankungen und vieles mehr beleuchten.

Interessierte Betroffene wenden sich an die BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Der Männerkreis – Neugründung der Selbsthilfegruppe für Männer mit Depressionen

24.10.2019 20:31 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Männer mit der Erkrankung Depression.

Männer sind häufig von Leistungsdruck, Versagensängsten und von überhöhten Idealen betroffen. Außerdem haben sie oft Probleme mit der Rollenfindung in der Gesellschaft, in der Familie und mit der Distanz zu den eigenen Gefühlen. Die Gruppe "Der Männerkreis" hat dabei alle Männer diversen Alters mit der Diagnose Depression im Blick. Wir als Gruppe wollen dabei helfen, Verbindungen zu weiteren Betroffenen aufzubauen, gegenseitige Erlebnisse auszutauschen und an einem gemeinsamen Miteinander zu wachsen. In einem geschützten Rahmen können wir eigene Lebensthemen, aktuelle Konflikte, aber auch erreichte Erfolge und als hilfreich empfundene Erfahrungen miteinander besprechen und uns gegenseitig unterstützen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der BeKoS unter 0441-884848 oder info@bekos-oldenburg.de
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Zwei Selbsthilfegruppen suchen weitere Mitglieder

16.10.2019 19:57 Uhr
Selbsthilfegruppe  an Lip-Lymphödem erkrankter Frauen
Die Selbsthilfegruppe an Lip-Lymphödem erkrankter, erwachsener Frauen im bunt gemischten Alter trifft sich regelmäßig, um miteinander zu reden, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Bei Interesse bitte bei BeKoS melden; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de


Junge Selbsthilfe – Menschen mit Angsterkrankung
Die Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre) trifft sich regelmäßig in der BeKoS in Oldenburg. Die Gruppe ist dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Interessierte Betroffen unter 35 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Gründung einer Selbsthilfegruppe für Frauen mit Asperger-Autismus-Diagnose

20.09.2019 10:20 Uhr
Die Gründerinnen möchten sich beispielsweise über folgende Themen austauschen:
 • Umgang mit Reizüberflutung und sozialem Stress
 • Kommunikationsprobleme durch Missverständnisse
 • (Berufliche) Perspektiven in unserer Gesellschaft
 • Gesundheit und Selbstfürsorge
 • Informationsaustausch (z.B. zu Hilfsangeboten u.a.)
Der Austausch in der Gruppe könnte dazu dienen, das Verständnis für sich und andere zu stärken.
Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen.
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Wie sich die Symptome einer Demenz anfühlen

20.09.2019 10:09 Uhr

Demenzparcours kann am 20. September im Kulturzentrum PFL ausprobiert werden

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg präsentiert am Freitag, 20. September, den Demenzparcours „Hands-on Dementia“ im Rahmen der „Woche der Demenz“ im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr kann man kostenfrei und ohne Anmeldung den interaktiven Parcours ausprobieren.

Der Parcours führt durch einen ganz gewöhnlichen Tag in insgesamt 13 Situationen. Vom Anziehen bis zum Abendessen können Menschen, die nicht an einer Demenz erkrankt sind, selbst erleben, wie sich die Symptome einer Demenz anfühlen können. Wer den Parcours absolvieren möchte, sollte dafür circa eine Stunde einplanen.

Aufgrund der Veranstaltung im PFL bleibt das Beratungsbüro des Senioren- und Pflegestützpunktes in der Straßburger Straße 8 am 20. September geschlossen. In dieser Zeit werden telefonische Anfragen vom ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 entgegengenommen.

Am Montag, 23. September, ist der Senioren- und Pflegestützpunkt wieder wie gewohnt besetzt. Termine können telefonisch unter 0441 235-3880 zu den Themen Älterwerden und Wohnen im Alter oder unter 0441 235-3780 zum Thema Pflege und Demenz vereinbart werden. Interessierte Privatversicherte werden gebeten, sich an die Pflegeberatung von „compass“ unter der kostenfreien Nummer 0800 101 8800 zu wenden.
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Selbsthilfegruppe Frauen mit Depression

13.09.2019 16:54 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen mit Depression unterschiedlichen Alters.

Die Selbsthilfegruppe wird nicht von Fachleuten angeleitet, ist also keine Therapiegruppe. Jedes Gruppenmitglied ist gleichberechtigt und trägt zum Gelingen der Gruppe bei.

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Stadt sucht Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

11.09.2019 17:20 Uhr
Die Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg sucht Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, die Erwachsene mit körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung beziehungsweise psychischer Erkrankung im Alltag unterstützen. Dazu findet am Donnerstag, 26. September, ab 16 Uhr eine Informationsveranstaltung für Interessierte im Kreativlabor, Bahnhofstraße 11 in Oldenburg, statt. Es wird ein Berufsbetreuer anwesend sein, der aus seinem Arbeitsfeld und -alltag berichtet.

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer werden vom Betreuungsgericht Oldenburg bestellt. Die selbständig ausgeübte Tätigkeit geht mit der Übernahme einer rechtlichen Vertretung und Organisation für einen anderen Menschen einher. Unter Berücksichtigung der Wünsche und Lebensvorstellungen der betreuten Person werden zum Beispiel notwendige Hilfen organisiert, Anträge gestellt oder finanzielle Dinge geregelt. Wünschenswert ist es, wenn Interessierte einen beruflichen pädagogischen Hintergrund mitbringen, die Berufsbetreuung kann jedoch auch für Personen aus anderen Bereichen möglich sein.

Eine Anmeldung per E-Mail ist bis spätestens 20. September erforderlich an betreuungsstelle@stadt-oldenburg.de. Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2503.
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Selbsthilfegruppe Skoliose

01.09.2019 11:50 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe Skoliose. Betroffene und Angehörige möchten ihre persönlichen Erfahrungen und Informationen, z.B. über Therapiemöglichkeiten austauschen.

Ein erstes Infotreffen soll im Herbst stattfinden.
Interessierte wenden sich bitte an die BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Selbsthilfegruppe Schizophrenie

28.08.2019 09:58 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für Menschen zwischen 18 und 40 Jahren sucht noch interessierte Betroffene für einen gemeinsamen Austausch in netter und ungezwungener Atmosphäre.  

Gesprächsthemen bei den regelmäßigen Treffen sind u.A. (Alltags-) Probleme , berufliche/schulische Neu-/Orientierung,  Leben und Umgang mit der Krankheit, Austausch über Medikamente und Therapieformen.
Interessierte Betroffene wenden sich bitte an die BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Kreative Ideen zum Thema Demenz gestalten

20.08.2019 20:36 Uhr

Projektwettbewerb „IM conTAKT mit Demenz“ wendet sich an Jugendliche

Das Thema Demenz betrifft nicht nur „die Alten“, sondern die gesamte Familie und das nähere Umfeld. Auch Jugendliche haben oftmals Erfahrungen im Umgang mit Betroffenen gemacht und ihren eigenen, oft unkomplizierten Weg dabei gefunden. Das Projekt „IM conTAKT MIT DEMENZ“ möchte Jugendlichen Mut machen, sich offen und kreativ den Themen des Alterns zu nähern. Um diese Ideen zu fördern und mit anderen zu teilen, schreibt das Oldenburger Bündnis Pflege einen Wettbewerb aus.

Im Projektwettbewerb geht es um kreative Ideen zum Thema Demenz. Wie kann zum Beispiel Kommunikation zwischen Jugendlichen und Menschen mit einer Demenz aussehen? Wie eine gemeinsame Aktion? Welche Worte, Poetry Slam-Texte, Musik, Kunst und/oder Bilder geben uns einen Einblick in das veränderte Leben von Menschen mit einer Demenz und ebnen uns den Weg hin zu Verständnis und Teilhabe? „Wir freuen uns auf neue Impulse und Perspektiven“, sagt Bernd-Günter Schwabe, Vorsitzender im Bündnis Pflege und Leiter des Amtes für Teilhabe und Soziales der Stadt Oldenburg.

Am Donnerstag, 19. September, findet im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr eine Auftaktveranstaltung im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. „An diesem Tag können Jugendliche Näheres zum Projektwettbewerb und zum Themengebiet erfahren. Und sie können eigene Erfahrungen sammeln im Demenzparcours ,Hands-on Dementia‘ oder mit dem Alterssimulationsanzug GERT“, kündigt Friederike Oltmer, Geschäftsführerin im Bündnis Pflege, an. Darüber hinaus sind professionelle Akteure aus der Pflegelandschaft als Ansprechpersonen vor Ort. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendgruppen mit mindestens 3 bis zu 30 Personen. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, Jugendgruppen und Vereine.

Die besten drei Projektideen werden mit attraktiven Preisen belohnt. Zu gewinnen gibt es Reisen nach Hamburg inklusive Besuch der Erlebnisausstellung „Dialog im Dunkeln“, nach Bremen mit einem Besuch im „Universum“ sowie Eintrittskarten für „Minigolf im Dunkeln“ in Oldenburg.

Um Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung wird bis Montag, 9. September, an das ServiceCenter der Stadt unter der Telefonnummer 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de gebeten. Wer am Projektwettbewerb teilnehmen möchte, hat bis Montag, 30. September, Gelegenheit, sich online unter www.oldenburg.de/projektwettbewerb verbindlich anzumelden. Bis Freitag, 14. Februar 2020, ist dann Zeit, um eine Präsentation zur Projektidee zu erstellen und einzureichen. Am Mittwoch, 11. März 2020, sollen die Ideen einer Jury vorgestellt werden.

Am Arbeitskreis Demenz im Bündnis Pflege sind der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg, das Bümmersteder Seniorenbüro (BSB), die Seniorenbegleitung Oldenburg Süd (SOS) und das DemenzNetz Oldenburg beteiligt. Als Kooperationspartner fungiert die Ev. Altenpflegeschule. 

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/projektwettbewerb.
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Tipps und Tricks rund um die Ernährung

20.08.2019 20:24 Uhr

Gesundheitsamt veranstaltet Kurse für Seniorinnen und Senioren

Im Laufe des Lebens verändert sich bei allen Menschen der Stoffwechsel. Sinnvoll ist es deshalb, dies in der Ernährung zu berücksichtigen. Neben Bewegung kann insbesondere eine ausgewogene Ernährung im Alter zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. Jede und jeder Einzelne kann auch selber dazu beitragen, gesund zu bleiben.

In einer von der Verbrauchermarktkette aktiv & irma und dem Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg organisierten Veranstaltungsreihe stellt Ernährungswissenschaftlerin Birgit Klenke aktuelle Tipps und Tricks vor. Im Anschluss an die Vorträge können Zuhörerinnen und Zuhörer Fragen stellen. Zwischen Ende August und Ende Oktober finden diese Vorträge an zwölf Terminen im aktiv & irma-Markt, Alexanderstraße 328, statt:

• „Augen auf beim Kauf – was ist drin?“,
 Dienstag, 27. August, 10 und 11 Uhr

• „Welche Nährstoffe sind besonders wichtig?“,
 Dienstag, 10. September, 10 und 11 Uhr

• „Essen und Trinken bei speziellen Ernährungsbedürfnissen“,
 Dienstag, 24. September, 10 und 11 Uhr

• „Körperliche und geistige Fitness durch gute Lebensmittelauswahl“,
 Dienstag, 1. Oktober, 10 und 11 Uhr

• „Dose, Tiefkühlware oder doch lieber frisch?“,
 Dienstag, 15. Oktober,10 und 11 Uhr

• „Gesundheit mit heimischem Gemüse“,
 Dienstag, 29. Oktober,10 und 11 Uhr


Die Veranstaltungen werden von den Gesundheitsregionen Niedersachsen unterstützt. Die Kurse dauern jeweils 30 Minuten.

Anmeldungen sind jeweils mittwochs vor dem gewünschten Termin beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg per Telefon unter 0441 235-4444 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Selbsthilfegruppe Angst 50+

03.08.2019 18:16 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit verschiedenen Angstformen im Alter von 50 plus ist noch offen für interessierte Betroffene. Die Gruppe ist u.A. dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

Interessierte Betroffene ab 50 Jahren können sich bei BeKoS melden; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Neue Selbsthilfegruppe Schizophrenie

16.07.2019 22:27 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen zwischen 18 und 40 Jahren mit Schizophrenie. Gesprächsthemen bei den regelmäßigen Treffen könnten sein:

- (Alltags-) Probleme besprechen und angehen
- berufliche / schulische Neu-/ Orientierung
- Leben und Umgang mit der Krankheit
- Austausch über Medikamente und Therapieformen
- aktiv Kontakte gestalten, gemeinsame Unternehmungen

Interessenten werden gebeten, sich an die BeKoS zu wenden: 
Tel 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
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OB Krogmann begrüßt positives Votum zur EMS

16.07.2019 22:23 Uhr

Stadt und Region erwarten nunmehr klare Signale vom Land

Die positive Einschätzung des Wissenschaftsrates zum Modellstudiengang Humanmedizin in Oldenburg und Groningen erhält ungeteilte Zustimmung von Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

„Das Ergebnis der Evaluation zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den Studiengang dauerhaft zu etablieren. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Lehrenden und Studierenden in Oldenburg aber auch in unserer Partnerstadt Groningen, die mit ihrem Engagement zu dieser positiven Bewertung beigetragen haben. Einbeziehen möchte ich auch die vielen Unterstützer aus der Wirtschaft und den Kommunen aus Weser-Ems.“

Der Wissenschaftsrat hatte heute die Ergebnisse, der im vergangenen Herbst vorgenommen Evaluation bekannt gegeben.

„Nun kommt es darauf an, dass das Land Niedersachsen sich klar zum Studiengang bekennt. Dazu gehört auch die Bereitschaft, die personellen und baulichen Investitionen der beteiligten Krankenhäuser zu unterstützen,“ so Krogmann weiter. „Die Zeit der Provisorien muss nun vorbei sein. Die Universität hat gezeigt, dass sie es kann. Stadt und Region haben gezeigt, dass Sie es wollen und unterstützen. Jetzt gilt es, gemeinsam mit dem Land eine Strategie zu entwickeln, um die Universitätsmedizin in Oldenburg dauerhaft zu verankern.“

Der Modellstudiengang war 2012 in Oldenburg und Groningen mit 20 Studienplätzen begonnen worden. Bereits zum kommenden Wintersemester werden nunmehr 80 Studienplatze angeboten.
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Treffen von Selbsthilfegruppen

19.06.2019 20:08 Uhr
Schilddrüsenkrebs
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 24. Juni 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 5 (2. OG) statt. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de


CI-Café
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 3. Juli 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Tröstende Teddys trocken Tränen

16.06.2019 20:22 Uhr

Rettungsdienst nimmt Kuscheltiere an Bord – Agentur spendet 150 Plüschbären

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder in schreckliche und traumatisierende Unfälle verwickelt werden. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, den kleinen Patientinnen und Patienten Trost und Sicherheit zu vermitteln und sie von der Tragödie abzulenken. Diese Aufgabe übernehmen die 28 Zentimeter großen Teddybären der Deutschen Teddy-Stiftung. Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind mit den Trostspendern für den Ernstfall gerüstet.

Die Oldenburger Digitalagentur „Die Jungen Haie“ hat der Deutschen Teddy-Stiftung jetzt durch eine Spende die Anschaffung von 150 Teddybären ermöglicht, die bei den Oldenburger Rettungsdiensten zum Einsatz kommen werden. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, in Notsituationen jenen beizustehen, die unseren ganz besonderen Schutz bedürfen“, betonte Geschäftsführer Christoph Helmes bei der Übergabe der Kuscheltiere. Die Teddybären wurden von Stefan Thate, Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Oldenburg, dankend in Empfang genommen. „Um das nötige Vertrauen der jungen Patientinnen und Patienten in Extremsituationen zu gewinnen, sind die flauschigen Helfer sehr wertvoll“, weiß der Rettungsdienst-Leiter.

Die Deutsche Teddy-Stiftung wurde am 28. September 1998 in der „Bärenstadt“ Esens in Anlehnung an die amerikanische Stiftung „Good Bears of the World“ gegründet. Mit ihrem Engagement wurden bundesweit seit Gründung an über 400 Standorten mehr als 185.000 „Tröstebären“ verteilt, um Kindern in Notlagen eine seelische Hilfestellung zu geben.
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Selbsthilfegruppe Angst 50+

16.06.2019 20:07 Uhr
Die Gruppe ist unter Anderem dazu da, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, Beistand zu bekommen und zu geben, voneinander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern.

Interessierte Betroffene ab 50 können sich bei BeKoS melden; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de
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Angebote für Familien greifen lückenlos ineinander

13.06.2019 11:07 Uhr

1. Fachtag der Präventionskette „Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg zählt zu den 17 niedersächsischen Kommunen, die sich am Programm „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ beteiligen. Mit Hilfe einer Präventionskette sollen die Ämter und alle Einrichtungen und sozialen Dienste einer Stadt systematisch zusammenarbeiten, damit die verschiedenen Maßnahmen und Angebote lückenlos ineinandergreifen – so wie die Glieder einer Kette. Ziel ist es, allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern.

Am Mittwoch, 19. Juni, findet von 9.30 bis 15.45 Uhr im Kulturzentrum PFL der 1. Fachtag der Präventionskette „Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ statt. Der Fachtag gibt einen Einblick in die Arbeit der Präventionskette auf Landesebene und informiert über die Umsetzung in Oldenburg. Das Hauptreferat hält Gerda Holz vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Frankfurt am Main. Sie wird zum Thema „Sind Präventionsketten eine Antwort der Jugendhilfe auf die Erkenntnisse der Armutsforschung und Kinder- und Jugendhilfe?“ referieren. Anschließend finden drei unterschiedliche Workshops statt. 

Eingeladen sind interessierte Fachkräfte. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 14. Juni per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 235-4444 gebeten.
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Selbsthilfegruppe Yoko Hautkrebs Oldenburg und Umland

13.06.2019 10:42 Uhr
Die neue Selbsthilfegruppe für Hautkrebspatient*innen aus der Region Oldenburg trifft sich kommende Woche zum ersten Infotreffen. In der Selbsthilfegruppe kann in netter und ungezwungener Atmosphäre Kontakt mit anderen Betroffenen aufgenommen, persönliche Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und sich gegenseitig beim Umgang mit der Erkrankung unterstützt werden. Betroffene und deren Angehörige sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen bei BeKoS; 0441 884848; info@bekos-oldenburg.de

(Yoko ist Japanisch und heißt "Sonnenkind")
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Richter Bührmann: „Ich fühlte mich wie der Buchhalter des Todes!“

06.06.2019 22:33 Uhr

Gedanken zur Urteilsverkündung zum Mordprozess um Niels Högel

von Edda Hayen

Es ist 8.30 Uhr, die Presse ist bereits da und ich stehe in der Schlange zum Einlass in die Weser Ems Halle zur Urteilsverkündung im Mordprozess gegen Niels Högel. Es ist alles durchorganisiert. Bevor es in den Saal geht, müssen Taschen abgegeben werden und wir werden von Polizist*innen abgetastet.

Im Saal sind Stuhlreihen für die Presse, die Öffentlichkeit sowie die Angehörigen und Nebenkläger abgegrenzt. Kurz vor 10 Uhr wird Niels Högel in den Saal geführt und die Presse drängt nach vorne. Ich kann Högel nicht sehen, er wird auch nach der Urteilsverkündung von Justizbeamten abgeschirmt. Er selbst schirmt sich mit einem Hefter von der Öffentlichkeit ab.

Als Richter Bührmann und seine Kollegen der Strafkammer das Podium betreten, erheben sich alle und es wird still im Saal. Kameramänner müssen den Saal verlassen.

Richter Bührmann, der auf zwei Leinwänden gezeigt wird, kommt sofort zur Urteilsverkündung. „Lebenslange Freiheitsstrafe und ein lebenslanges Berufsverbot in allen Sparten der Pflege“ verkündet er. Das lebenslange Berufsverbot wird durch die lebenslange Haft nicht zum Tragen kommen, doch der Richter betont, wie wichtig es der Kammer war, dieses zu verhängen. Er spricht Niels Högel immer wieder namentlich an, entlässt ihn nicht aus der Pflicht, sich mit dem Urteil zu beschäftigen.

Der Richter beschreibt, wie die Kammer in den 24 Prozesstagen versucht hat, ein Motiv zu finden. Er macht klar, wie schwer es ihnen gefallen ist, die Taten zu begreifen, zu erfassen. Nach wie vor ist es unfassbar. Niels Högel ist in 100 Fällen des Mordes angeklagt. In 85 Fällen wurde er für schuldig erklärt. Richter Bührmann erläutert, dass in Deutschland eine Gesamtstrafe verhängt wird, also einmal lebenslänglich. In Amerika würden die 85 Morde zu 1275 Jahren Haftstrafe addiert werden. Diese Zahl macht sprachlos. 

In 15 Fällen konnte leider nicht nachgewiesen werden, dass Högel dort am Tod der Patienten in den Oldenburger und Delmenhorster Kliniken beteiligt war. Richter Bührmann erklärt, er habe sich als „Buchhalter des Todes“ gefühlt. Dies zeigt, wie schockiert auch die Strafkammer von diesem Fall ist.

Der Richter wendet auch direkt an die Angehörigen und Nebenkläger. Er wünscht Ihnen, dass sie nun erneut und abschließend Abschied von ihren Familienangehörigen nehmen können. Die Exhumierungen, die notwendig waren, um die Medikamente in den Körpern der Opfer nachweisen zu können, waren sicherlich schwer zu ertragen. Genauso spricht er die Angehörigen der Fälle an, bei denen nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass Högel am Tod schuldig ist. Er bedauere dies sehr, so Bührmann. Leider konnte in einem Fall, den Högel zugegeben hat, nicht eindeutig nachgewiesen werden, dass er für diesen Tod verantwortlich ist. Der Richter glaubt, es handele sich um eine Verwechslung, was ja bei der Menge der Opfer passieren könne.

Für Niels Högel ändert sich erst einmal nichts, denn er ist ja schon zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, die er in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg verbüßt. 

Mir schwirren immer noch die 1275 Jahre im Kopf herum und das macht mich betroffen und lässt mich mit den Angehörigen fühlen.

Richter Bührmann spricht den Angeklagten Högel immer wieder direkt an. Er erwähnt den Prozess aus dem Jahr 2014. Er berichtet, dass er Högel mehrfach ermahnt habe, doch endlich die Wahrheit zu sagen, sonst würde ihm dies „irgendwann um die Ohren fliegen!“ Er fasst zusammen: „Und heute ist dieser Tag!“
Er beschreibt Högel während des Prozesses 2014 als authentisch, ja sogar als glaubhaft. Es konnte laut Gutachten keine psychische Störung nachgewiesen werden. Somit ist Högel voll schuldfähig. 

Richter Bührmann berichtet von den aussagenden Zeugen, die bei allgemeinen Fragen, z. B. über die Sterberate auf diesen Stationen, sehr bereitwillig ausführlich geantwortet haben, aber als es dann um bestimmte Vorfälle ging, speziell im Zusammenhang mit ihrem Kollegen Högel, sehr einsilbig wurden. Eine Kollegin, die den Mut hatte, eine klare Aussage zu treffen, bezeichnete Bührmann als Heldin. 

Er beklagt, dass Klinikleitung, Ärzte und Kollegen weggeschaut hätten und dass sie, trotz Misstrauen gegen Högel, nicht eingeschritten seien bzw. dieses zur Anzeige gebracht hätten. Die Kammer werde in diversen Fällen genauer hinschauen und Prozesse führen. Es gelte nachzuweisen, dass einige Ärzte und Kollegen Kenntnis über das Verhalten Högels hatten. Als Beispiel nannte er eine Zeugin, die unter Tränen gestand: „Ich weiß gar nicht, was ich hier sagen darf!“ Auch habe ein Rechtsanwalt, der von der Klinik für einen Krankenpfleger gestellt wurde, den Pfleger genötigt, alles mit ihm zu besprechen, was er vor Gericht aussagen wolle. Die Frage steht im Raum, ob dort Schaden von der Klinik, der Klinikleitung, den Ärzten abgewendet werden sollte.

Besonders wird das Ausmaß der Taten klar, als Richter Bührmann die Namen der Opfer verliest. Teilweise liegen zwischen den Todesdaten nur wenige Tage. Das macht betroffen und im Saal ist es sehr still. Das Verlesen der Opfer verdeutlicht einmal mehr, wie schwer die Schuld von Niels Högel wiegt.

Anderthalb Stunden spricht Richter Bührmann. Er verwendet keinen Fachjargon. Er bringt die Dinge auf den Punkt, für jeden verständlich. Und er schreckt auch nicht davor zurück zu sagen, wie betroffen und traurig ihn dieser Fall macht. 

„Heute ist der Tag ...!“
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Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

16.05.2019 13:10 Uhr

Pius-Hospital setzt EU-gefördertes Projekt mit deutschen und niederländischen Partnern um

In ländlichen Regionen fehlt es oft an Ärzten. Vor allem Patienten mit seltenen Erkrankungen nehmen deshalb  weite Reisen zu Spezialisten auf sich. Übersehen wird dabei, dass im Nachbarland direkt hinter der Grenze oftmals die gewünschten Experten zu finden sind. Im Projekt „Common Care“ wird daher in den kommenden Jahren für die deutsch-niederländische Ems-Dollart-Region eine grenzüberschreitende, medizinische Kooperation aufgebaut. Das Pius-Hospital leitet dieses INTERREG V A-EU-Projekt.

Der Gedanke, in ein Nachbarland zu fahren, um sich dort medizinisch versorgen zu lassen, ist vielen Patientinnen und Patienten nach wie vor fremd, obwohl dies innerhalb der EU heute theoretisch schon möglich ist. Hier setzt das Projekt Common Care unter der Leitung des Pius-Hospitals Oldenburg an. Das im Mai 2018 gestartete Vorhaben hat das Ziel, eine nachhaltige Infrastruktur für ein grenzüberschreitendes Gesundheitswesen so zu entwickeln, dass dieses von Patienten der Ems-Dollart-Region sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden effektiv genutzt werden kann. Dafür arbeiten mehrere Gesundheitseinrichtungen im Norden der Niederlande und in Nord-West-Niedersachsen in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Behandlung zusammen. Neben dem Pius-Hospital Oldenburg beteiligen sich das Klinikum Leer, das Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG), das Ommelander Ziekenhuis Groningen (OZG) und die Treant Zorggroep.

„Common Care“ bedeutet frei übersetzt „Gemeinsame Versorgung“, was in diesem Fall heißt, dass deutsche und niederländische Gesundheitseinrichtungen gemeinsam für Patienten zwischen Groningen und Oldenburg da sind. Auf diese Weise können Versorgungsengpässe grenzüberschreitend ausgeglichen und lange Reisen zu hochspezialisierten Einrichtungen, aber auch zu Fachärzten bestimmter Fachrichtungen im eigenen Land vermieden werden. So mangelt es auf niederländischer Seite beispielsweise an Gastroenterologen und Kinderärzten, auf deutscher Seite etwa an Rheumatologen. In dem Projekt wird erarbeitet, wie sich Versorgungslücken nicht nur durch den Austausch von Patienten, sondern auch durch medizinisches Fachpersonal schließen lassen, um eine 360-Grad-Versorgung wie in grenzfernen Gebieten zu realisieren.

Das Projekt startet zunächst mit der Realisierung von zwei euregionalen Behandlungspfaden in der Orthopädie und der Strahlentherapie – mit direktem Austausch von Patienten in die Nachbarländer. „Wir bauen die Zusammenarbeit zunächst bei einer kleinen Anzahl von Krankheitsbilden auf, bei denen eine Kooperation nahe liegt“, sagt Sabine Kretschmar, Projektkoordinatorin von Common Care im Pius-Hospital. „Etwa bei der Behandlung bestimmter Hirntumore bei Kindern.“ Hirntumore werden im Pius-Hospital  vielfach strahlentherapeutisch behandelt. Für Kinder, deren Gehirne sich schließlich noch in der Entwicklung befinden, muss das umliegende gesunde Gewebe jedoch maximal geschont werden. Dies lässt sich durch eine Bestrahlung mit Protonen besser erreichen als mit den sonst für die Erwachsenenbestrahlungen üblichen Photonen. Am UMCG in Groningen ist vor mehr als einem Jahr eine solche Protonentherapieanlage in Betrieb genommen worden. „Kindern, die wir gemeinsam mit dem Elisabeth-Kinderkrankenhaus in Oldenburg behandeln, werden wir zukünftig eine solche Protonentherapie in Groningen anbieten können“, sagt Dr. Kay Willborn, Direktor der Universitätsklinik für Medizinische Strahlenphysik im Pius-Hospital. Bislang mussten Eltern mit ihren Kindern für eine solche Bestrahlung bis zum Westdeutschen Protonentherapiezentrum in Essen fahren – fast doppelt so weit.

Von Common Care sollen darüber hinaus Menschen aus der deutschen Grenzregion profitieren, die von der Bluterkrankheit betroffen sind und zugleich oder aufgrund dessen ein neues Hüft- oder Kniegelenk benötigen. Für diesen Spezialeingriff mussten Patienten aus dem Nordwesten bislang weite Wege in Kauf nehmen, obschon das Universitair Medisch Centrum Groningen ebenfalls auf solche Eingriffe spezialisiert und zugleich viel schneller zu erreichen ist. Eine Behandlung in Groningen kann den Reiseaufwand minimieren und die Patienten näher zu Hause versorgen.

Gleichzeitig sollen niederländische Patienten mit einer Infektion an einer implantierten Hüftgelenksprothese profitieren. Zwar sind die niederländischen Kliniken sehr gut für die Bekämpfung von Infektionen aufgestellt, die Nachsorge jedoch ist ausbaufähig. In der Regel wird der Patient schon wenige Tage, nachdem die Infektion abgeklungen ist, nach Hause geschickt. Rehabilitationsmaßnahmen oder auch ambulante Physiotherapie gibt es in den Niederlanden, anders als in Deutschland, so gut wie gar nicht. „Die aber ist wichtig, um Patienten schnell wieder mobil zu machen“, sagt Prof. Dr. Djordje Lazovic, Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Pius-Hospital. Künftig sollen deshalb Patienten von den Krankenhäuern in Groningen zum Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn überwiesen werden, um dort eine adäquate Rehabilitation zu erhalten. Im Rahmen von Common Care wird das Personal in Bad Zwischenahn derzeit speziell in der Nachbehandlung von Menschen mit Infektionen im Bereich der Hüftprothese geschult. „Insofern ist es eine der großen Leistungen von Common Care, dass wir an allen deutschen und niederländischen Standorten die Behandlung der Patienten vereinheitlichen, indem wir gemeinsame Standards, sogenannte Behandlungsprotokolle, ausarbeiten“, sagt Sabine Kretschmar. Weitere wichtige Aufgaben sind außerdem, die Kostenübernahme der Behandlung im Nachbarland durch die Krankenversicherungen sicherzustellen und Sprachbarrieren zwischen Behandlern und Behandelten abzubauen. Die Entwicklung der grenzüberschreitenden Behandlungspfade und -protokolle und deren Refinanzierung soll nach Abschluss des Projekts im Mai 2021 die Basis für weitere Erkrankungen und Therapien verschiedener Fachdisziplinen sein.

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern finanziell unterstützt.
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Gelungener Erfahrungsaustausch von Experten

15.05.2019 18:54 Uhr

Gemeinsamer „Radiologiekongress Nord“ von EV und Pius-Hospital

Unter dem Motto „Innovation in radiologischer Ausbildung und Versorgung“ bot der „Radiologiekongress Nord“ am 10. und 11. Mai 2019 in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen eine interessante Gelegenheit zur Weiterbildung sowie zum wissenschaftlichen und klinischen Erfahrungsaustausch.

Schwerpunkte des Kongresses waren neben Lungen-, Leber- und Tumorerkrankungen die diagnostische und interventionelle Neuroradiologie sowie die pädiatrische und forensische Radiologie. Moderierte fallbasierte Diskussionen mit Expertengremien und Publikum erlaubten einen Einblick in die klinische Praxis und vermittelten viele nützliche Tipps.

Ein besonderer programmatischer Schwerpunkt lag auf der Ausbildung Medizinisch-technischer Radiologieassistenten/-innen mit Vorträgen verschiedener MTRA-Schulen und praktischen Workshops. Die wissenschaftliche Leitung dieses Schwerpunktes lag bei Mathias Grau, Leiter der MTRA-Schule im Klinikum Oldenburg. Die Themen medizinische Versorgung, Ausbildung und Berufspolitik wurden sowohl innerhalb des Hauptprogramms als auch im Rahmen des MTRA-Programms in unterschiedlichen Aspekten vertieft. Neben den diagnostischen Neuerungen ist auch der aktuelle Stand minimal-invasiver Therapieverfahren diskutiert worden.

Die wissenschaftliche Leitung des Radiologiekongresses, der gleichzeitig auch die gemeinsame Jahrestagung der Röntgengesellschaft von Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt e.V. und der Norddeutschen Röntgengesellschaft e.V. ist, lag bei PD Dr. med. Christian Mathys, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie des Evangelischen Krankenhauses, und PD Dr. med. Alexander Kluge, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Pius Hospital. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz von über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das einhellige Fazit: „Der Kongress hat gezeigt, dass es ein hohes Interesse an innovativen Ideen und einem fachlichen Erfahrungsaustausch von Radiologinnen und Radiologen in der Region gibt. Wir werden dies sicher fortsetzen.“ 
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„Die Geschichte meines Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand“

15.05.2019 18:51 Uhr

Lesung mit Viktor Staudt am 23. Mai 2019 um 19:00 Uhr im PFL

„Mein Name ist Viktor Staudt. Ich bin ein Schriftsteller, Referent und Überlebender eines Suizidversuches.“ Mit diesen Worten beginnt Viktor Staudt sich vorzustellen.

Der Niederländer Viktor Staudt berichtet offen, ehrlich und ohne Beschönigung über seine langjährigen Angstattacken und Depressionen, wie er im Alter von dreißig Jahren keinen Ausweg mehr sah, vor einen Zug sprang und überlebte. Bei seinem Suizidversuch verlor er beide Beine. 

Er schildert sehr persönlich seinen langen Weg zurück ins Leben und warum er heute froh ist, überlebt zu haben. Und wie seine Umgebung damit umgegangen ist. Hierbei liest er Passagen aus seinem Spiegel-Bestseller „Die Geschichte meines Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand“.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Viktor Staudt ins Gespräch zu kommen.

Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht; es stehen eine FM-Anlage und zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.
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CI-Café

02.05.2019 09:34 Uhr
Das nächste Treffen des CI-Cafés findet am 8. Mai 2019 um 15 Uhr in der Stadtbäckerei Jan Schröder, Lange Straße statt.

Nach der Implantation eines Cochlea-Implantates und der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen.

In netter ungezwungener Atmosphäre wollen wir: mit anderen Betroffenen Kontakt aufnehmen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen, uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen und nicht operierten Menschen Mut machen. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Infos bei BeKoS, info@bekos-oldenburg.de; 0441 884848.
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Pflegeberuf im Wandel

27.04.2019 21:00 Uhr

Pius-Hospital und WBS SCHULEN gründen Ausbildungsverbund für Oldenburg und die Region

Um nach der Neuordnung der Pflegeausbildung durch das 2020 in Kraft tretende Pflegeberufegesetz weiterhin einen hohen Qualitätsstandard in der Pflegeausbildung zu sichern, engagiert sich der neu gegründete „Ausbildungsverbund Pflege für Oldenburg und Region“. Neben den Initiatoren aus Pius-Hospital und WBS SCHULEN Oldenburg beteiligen sich hieran mehrere ausbildende Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich. Das Netzwerk steht für weitere Teilnehmer offen.

Kernpunkt der bundesweiten Ausbildungsreform ist die sogenannte generalistische Pflegeausbildung. Die drei bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden künftig zu einem einheitlichen Ausbildungsberuf zusammengeführt. Demnach werden die Auszubildenden, deren Ausbildung sich an den Bedürfnissen von Menschen aller Altersgruppen orientiert, in allen Bereichen der Pflege eingesetzt. Ab 2020 starten die ersten Kurse in der generalistischen Ausbildung. Dieses Vorhaben bringt nicht nur Vorteile für die pflegerische Versorgung – auch mit Blick auf den prognostizierten Fachkräftemangel – es stellt die Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildung gleichfalls vor große Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, setzen die beteiligten Ausbilder auf eine sinnvolle Vernetzung. „Eine kollegiale Zusammenarbeit und das Aufeinanderzugehen sind notwendige Voraussetzungen, um dieses Vorhaben gelingen zu lassen“, so Birgit Burkhardt, Leiterin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Pius-Hospitals in Oldenburg, die gemeinsam mit Jan van der Meer, Leiter der WBS SCHULEN in Oldenburg, den „Ausbildungsverbund Pflege Oldenburg und Region“ initiierte. „Gemeinsam Verantwortung für Oldenburg und die Region zu übernehmen, bewirkt, dass der Ausbildungsstandort attraktiv bleibt und die Ausbildungsplätze gesichert sind“, erklären beide. Mit der Absichtserklärung sollen verlässliche und planbare Strukturen bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes geschaffen werden, sodass alle davon Betroffenen – die Auszubildenden, die Menschen, die auf professionelle Hilfe angewiesen sind sowie die Träger der praktischen Ausbildung – davon profitieren können.

Bei einem ersten Treffen im April in Oldenburg unterzeichneten die bisherigen Verbundmitglieder in einer Absichtserklärung ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und erörterten sowohl die Chancen als auch die Ungewissheiten, die ein Ausbildungsverbund mit sich bringt. Ein weiteres Treffen ist für den 22. Mai 2019 im Pius-Hospital geplant, um Absprachen und Verbindlichkeiten für eine Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität in der Zukunft zu definieren. Interessierte Ausbildungsträger sind eingeladen, sich dem Verbund anzuschließen. Kontakt/Anmeldung: Birgit.Burkhardt@pius-Hospital.de oder jan.vanderMeer@wbs-schulen.de.
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Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“

26.03.2019 18:28 Uhr

Treffen zum Austausch von Erfahrungen und Fachwissen

Das nächste Treffen im Seminar zum Thema „Psychose und Psychotherapie“ findet am Donnerstag, 28. März, von 18 bis 20 Uhr im PFL, Peterstraße 3, statt. Geeignet ist der Kurs für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Tätige.

Das Seminar bietet Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Mitarbeitenden in psychiatrischen Institutionen Gelegenheit, im „Trialog“ über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen gibt es beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes (Telefon 0441 235-8663 oder -8666).
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Treffen der Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs Oldenburg

20.03.2019 19:31 Uhr
Das nächste Treffen der  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs findet am Montag den 25. März 2019 um 17 Uhr in den Räumen der BeKoS; Lindenstraße 12 a, 26123 Oldenburg; Raum 3 (1. OG) statt.  Die Kräuterexpertin (Margret von Deetzen) ist zu Gast und informiert über Heilpflanzen. Interessierte Betroffene sind herzlich willkommen. Informationen bei der BeKoS Tel.: 0441/884848; info@bekos-oldenburg.de
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Impfschutz gegen Masern sollte kontrolliert werden

16.03.2019 19:09 Uhr
Gesundheitsamt empfiehlt Überprüfung des Impfschutzes beim niedergelassenen Arzt oder bei der niedergelassenen Ärztin

In Niedersachsen sind vor einigen Tagen Masernfälle in einer Hildesheimer Schule aufgetreten. Deshalb sieht sich das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg dazu veranlasst, einen effektiven Impfschutz dringend zu empfehlen.

Masern sind nämlich keine harmlose Kinderkrankheit. Die Krankheit ist hochansteckend und kann erhebliche Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Da bislang jedoch nicht alle Kinder und Jugendlichen weltweit ausreichend geimpft sind, kommt es im In- und Ausland immer wieder zu Ausbrüchen von Masern. In Deutschland sind in den letzten zehn Jahren über 9.800 Masernfälle gemeldet worden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen waren die Betroffenen nicht geimpft.

Masernviren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen (sogenannte Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits fünf Tage vor bis etwa vier Tage nach dem Hautausschlag. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündung der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen und Rachen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken.

Neben der überstandenen Erkrankung ist die Impfung der einzige Schutz gegen eine Masern- Erkrankung. Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat im vergangenen Jahr alle Kinder der 6. Schulklassen hinsichtlich des Impfstatus gegen Masern überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass der Impfstatus noch nicht ausreichend hoch ist, um einen möglichen Ausbruch der Erkrankung gänzlich zu verhindern.

Nach wie vor sind von den Masern überwiegend Kinder und Jugendliche betroffen, sofern sie nicht geimpft sind. Entsprechend erfolgt die Übertragung der Infektion häufig in Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen, auch deshalb, weil hier viele Menschen auf engem Raum zusammen sind.

Das Gesundheitsamt empfiehlt, den nächsten Besuch beim Hausarzt beziehungsweise bei der Hausärztin oder beim Kinderarzt beziehungsweise der Kinderärztin zu nutzen, den Impfstatus der Familie anhand des Impfausweises überprüfen zu lassen und falls notwendig zu komplettieren.
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Klasse2000 ist ein Erfolgsprogramm

03.03.2019 12:50 Uhr

Bundesweit einzigartige Kooperation zwischen Lions Clubs, Paten und Präventionsrat

von Carsten Lienemann

Selten lässt sich der Erfolg von Präventionsprojekten – von Projekten überhaupt – so eindrucksvoll nachweisen wie im Fall von Klasse2000. 1991 gestartet, gibt es das Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramm für alle vier Grundschulklassen inzwischen bundesweit, seit 2002 auch in Oldenburg.

In Oldenburg lernen Grundschüler*innen Gesundheits- und Lebenskompetenzen nach dem Klasse2000-Programm an 19 von 28 öffentlichen Grundschulen. Genauer sind es derzeit 166 Klassen mit 3518 Schüler*innen. Sie lernen viel über ihren Körper und wie sie gesund bleiben, wie sie mit Gefühlen und Stress umgehen sollten und auch, wie sie mit anderen kooperieren, kritisch denken und Konflikte lösen können.

Aber der eigentliche Erfolg liegt nicht in der Verbreitung des Projektes, sondern in seiner nachweisbar  langfristigen Wirkung. Klasse2000 wirkt positiv, sowohl auf den späteren Konsum von Tabak und Alkohol als auch auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Das belegen zwei wissenschaftliche Studien (Maruska K, Isensee B, Hanewinkel R., IFT-Nord Kiel, 2012 sowie Kolip P.  2017)

„Besonders die Kieler Studie zeigt, dass Jugendliche, die in der Grundschule Klasse2000 durchlaufen haben, in der Pubertät deutlich seltener mit dem Rauchen beginnen und auch Alkohol nur in Maßen und kontrolliert zu sich nehmen“ erklärt Melanie Blinzler, Geschäftsführerin des Präventionsrates Oldenburg.

„Die Lehrkräfte beobachten Veränderungen der Kinder“, sagt Sonja Trautmann von Gesundheitsförderung bei der pronova BKK, und auch Grundschulleiterin Sabine Stehno bestätigt: „Es ist einfacher, mit Kindern aus dem Klasse2000-Programm umzugehen; außerdem tragen sie das, was sie gelernt haben, in ihre Familien und sind damit auch Multiplikatoren.“

Dass Klasse2000 bis in das Erwachsenenalter wirkt, zeigt Maren Holthöfer. Die 20-jährige ist Auszubildende bei der pronova BKK und hat von 2004 bis 2008 in ihrer Grundschule das Klasse2000-Programm durchlaufen. „Ich rauche bis heute nicht, trinke wenig Alkohol und versuche auch, in diese Richtung auf mein Umfeld einzuwirken“, sagt Holthöfer.

220 Euro kostet die Teilnahme pro Jahr und Schulklasse, darin sind sämtliche Aufwendungen inklusive Personal- und Materialkosten, Evaluation und Weiterentwicklung des Programms enthalten. Allerdings muss die Finanzierung für vier Jahre von Anfang an gesichert sein. Zur Unterstützung der Grundschulen kommen dabei vor allem die Lions Clubs ins Spiel, deren Verein „Programm Klasse2000 e. V.“ Träger des Programms ist und die dank ihrer Vernetzung den Kontakt von Geldgebern und Grundschulen herstellen. Das Geld kommt zum großen Teil von Paten wie der pronova BKK, die beispielsweise in Oldenburg 103 Klassen unterstützt.

Dem Präventionsrat kommt in Oldenburg eine besondere Rolle zu. Dessen Geschäftsführerin Melanie Blinzler verwaltet das über die Lions Clubs eingeworbene Geld und gibt es an die Schulen weiter. Lehrkräfte, die Klasse2000 starten oder weiterführen wollen, brauchen sich nur an die Geschäftsstelle des Präventionsrates zu wenden. Bisher ist noch keine Anfrage abgelehnt worden. „Dieser Finanz-Pool ist ein großer Vorteil für uns“, sagt Stefan Nestler vom Lions Club „Oldenburg Lappan“, und Sonja Trautmann bestätigt: „Oldenburg ist da vorbildlich.“

Bleibt die Frage, warum Klasse2000 derart bleibende Eindrücke bei den Schüler*innen hinterlässt. „Das Programm wird ständig angepasst, Rückmeldungen der Lehrkräfte werden eingearbeitet“, sagt Sonja Trautmann dazu. „Es passt zu der Art, wie Kinder lernen“, ergänzt Sabine Stehno. Ihre Schüler*innen würden wahrscheinlich antworten: „Es macht einfach Spaß!“
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„Telemedizin made in Oldenburg“

06.02.2019 18:47 Uhr

Seminar am 8. Februar im PFL

Das inForum der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement lädt zusammen mit dem Klinikum Oldenburg ein zum Seminar „Telemedizin made in Oldenburg“ am Freitag, 8. Februar. Dr. Daniel Overheu, Oberarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und ärztlicher Leiter für Telemedizin im Klinikum, gibt einen Einblick hinter die Kulissen der Telemedizin und deren Technik. Das Seminar richtet sich an alle Interessierten.

Telemediziner kommen heutzutage aufgrund des Ärztemangels immer häufiger zum Einsatz. So betreuen sie Verlegungsfahrten zwischen Krankenhäusern und leisten hausärztliche Hilfe im Bereitschaftsdienst, wenn die Praxen geschlossen haben. Das Seminar findet von 10 bis 13 Uhr im Gesundheitshaus des Klinikum Oldenburg, Rahel-Strauss-Straße 10, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind erforderlich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder unter www.oldenburg.de/inforum-anmeldung.
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Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz im PFL

06.02.2019 18:27 Uhr
Die Stadt bietet für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer einen Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz an. Dieser findet statt am Mittwoch, 13. Februar, 17.30 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3. Referent ist Can Bahar von der AOK Oldenburg.

Er hatte bereits 2016 und 2017 zu den Neuausrichtungen in der Pflege im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Betreuungsrecht referiert. Nun läuft die Praxis, damit sind Erfahrungswerte vorhanden.

Angeboten wird der Vortrag im Rahmen der Fortbildungsangebote für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg und des Betreuungsvereins des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es bei Eric Thormählen von der Betreuungsstelle der Stadt Oldenburg unter 0441 235-2503 und bei Ute Maulick vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen e.V. Oldenburg unter 0441 25024.
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Junge Selbsthilfe - Menschen mit Angsterkrankung

29.01.2019 19:22 Uhr
In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Angsterkrankung (18–35 Jahre). Die Gruppe soll dazu da sein, nicht mehr alleine mit seinen Ängsten dazustehen, Erfahrungen mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich geht, von einander zu lernen und die eigenen Lebensumstände zu verbessern. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Worüber bei Psychosen nicht gesprochen wird

23.01.2019 22:12 Uhr

Neues Seminar am 31. Januar im PFL

Das nächste Treffen im Psychose-Seminar für Psychoseerfahrene, Angehörige und in psychiatrischen Institutionen Tätige findet am Donnerstag, 31. Januar, von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Das Thema ist „Psychose und Tabuthemen ? worüber wir nicht sprechen“.

Das Seminar bietet Gelegenheit, im Trialog über das Erleben von Psychosen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und sich mit Aspekten psychiatrischen Fachwissens auseinanderzusetzen. Das Seminar hat keinen therapeutischen Charakter. Interessierte können jederzeit neu hinzukommen.

Nähere Informationen können beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes unter Telefon 0441 235-8663 oder -8666 erfragt werden.
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CI-Café

19.01.2019 18:03 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige, die ein Cochlea-Implantat erhalten haben. Nach der Reha sind oft noch einige Fragen offen geblieben und es besteht der Wunsch Erfahrungen auszutauschen. Bei regelmäßigen Treffen in einem Café wollen wir uns kennenlernen, persönliche Erfahrungen und Informationen austauschen und uns gegenseitig beim Umgang mit dem CI und der neuen Lebenssituation unterstützen.

Interessierte melden sich bitte bei der BeKoS, Lindenstraße 12a, 26123 Oldenburg, info@bekos-oldenburg .de; 0441 884848
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Neuer Klinikdirektor im Pius-Hospital

16.01.2019 19:15 Uhr

Dr. Joachim Gödeke folgt auf Dr. Rolf Schaper

Dr. med. Joachim Gödeke trat zum 1. Januar sein Amt als neuer Direktor der Klinik für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin im Pius-Hospital Oldenburg an. Er folgt auf Dr. med. Rolf Schaper, der in den Ruhestand geht.

Dr. Gödeke übernimmt die Klinik und die Verantwortung für jährlich circa 1.500 intensivmedizinische Patienten, 4.000 Überwachungspatienten und 18.000 anästhesiologische Verfahren. Mit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet der Facharzt für Anästhesie und Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin (D.E.A.A.) die personell am breitesten aufgestellte Klinik des Pius-Hospitals. Joachim Gödeke ist seit Mai 2008 Leitender Arzt der Abteilung für Anästhesie in der Gesamtklinik. Auch aufgrund seines hohen fachlichen Wissens in den Bereichen Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Notfallmedizin sprach sich die Berufungskommission einstimmig für die interne Nachbesetzung der Position durch Joachim Gödeke aus. 

„Als Leitenden Arzt der Abteilung für Anästhesie haben wir Herrn Dr. Gödeke bereits sehr als erfahrenen Arzt, Führungsmitarbeiter und kollegialen Ratgeber zu schätzen gewusst“, betont Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink „Seine integrative und entschlossene Herangehensweise wird Herr Dr. Gödeke auch als Klinikdirektor zum Nutzen der Patientinnen, Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Wohl des Hauses einbringen.“

Sein Vorgänger, Dr. Rolf Schaper, leitete die Klinik für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin bis Ende 2018 und verabschiedet sich nach 18 Jahren der Klinikleitung und insgesamt 35 Jahren im Pius-Hospital bei einer Festveranstaltung am 12. Januar im Oldenburger Schloss in den Ruhestand. Mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt dankten die Geschäftsführerin, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Dr. Josef Lange, und der stellvertretende Ärztliche Direktor, Dr. Christoph Ratusinski, für die wertschätzende und vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit. „Qualität und Sicherheit und das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten standen für Herrn Dr. Schaper stets im Mittelpunkt des Handelns. Er hat die Klinik strukturell, prozessual, personell und medizinisch enorm weiterentwickelt“, so Elisabeth Sandbrink.
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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe FASD (Fetales Alkohol Syndrom)

16.01.2019 12:56 Uhr
Das erste Treffen der neuen FASD-Selbsthilfegruppe findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 15 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a, Oldenburg , in der 1. Etage in Raum 3 statt.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS – Kindern / -Angehörigen zu suchen.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind. Z.B.:  Eltern (leibliche / Adoptiv- /Pflege- / Großeltern),  Angehörige,  Pädagog*innen und Therapeut*innen,  Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte,  Betroffene

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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In Oldenburg sind sechs Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz

13.01.2019 14:27 Uhr

Entlastung für den Rettungsdienst – Pilotprojekt von Stadt und drei Landkreisen gestartet

Startschuss für ein bundesweit einmaliges Projekt: So genannte Gemeinde-Notfallsanitäter sollen ab jetzt den Rettungsdienst entlasten, dessen Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren im Oldenburger Land stetig gestiegen sind. Sechs speziell als Notfallsanitäter geschulte Mitarbeiter haben seit dem 2. Januar in der Stadt Oldenburg ihren Dienst aufgenommen.

Bei einer Vielzahl von Alarmierungen ist eine notfallmedizinische Versorgung durch den Rettungsdienst nicht erforderlich. Bislang fehlte es aber an einer Alternative, die Patientinnen und Patienten in ihrer zwar für sie unklaren, aber oft nicht lebensbedrohlichen Situation professionell unterstützt. Vor diesem Hintergrund ist das durch die Krankenkassen finanzierte Projekt „Gemeinde-Notfallsanitäter“ von mehreren Partnern – Berufsfeuerwehr Oldenburg, Deutsches Rotes Kreuz Cloppenburg, Malteser Hilfsdienst Oldenburg und Vechta sowie Rettungsdienst Ammerland – gemeinsam entwickelt worden. Dieses seit langem vorbereitete Projekt ist nun in der Stadt Oldenburg sowie in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg und Vechta in den Echtbetrieb gegangen. Insgesamt sind 25 Gemeinde-Notfallsanitäter im Einsatz.

Bei der Vorstellung des Systems im Vechtaer Kreishaus zeigten sich am Mittwoch, 9. Januar, Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn sowie die Landräte Jörg Bensberg (Kreis Ammerland), Johann Wimberg (Kreis Cloppenburg) und Herbert Winkel (Kreis Vechta) zuversichtlich, dass das Projekt ein Erfolg werden wird.

Das System ist Teil des Rettungsdienstes und wird durch die Großleitstelle Oldenburger Land beziehungsweise die Rettungsleitstelle Vechta eingesetzt. Eine direkte Anforderung durch Dritte ist nicht möglich, sondern ein Einsatz ergibt sich aus der Notrufbewertung. Damit bleibt sichergestellt, dass auch bei akuten Krankheitsbildern die Rettungskette ohne Verzögerungen funktioniert.

Die Rettungsleitstelle setzt den Gemeinde-Notfallsanitäter bei einem unklaren Hilfeersuchen unterhalb der Notfallschwelle als medizinische Fachkraft vor Ort ein und verschafft sich somit ein klares Bild. Ziel ist es, bei niederschwelligen Einsätzen nicht direkt einen originär für die Notfallrettung vorgesehenen Rettungswagen entsenden zu müssen. Vor Ort leistet der Gemeinde-Notfallsanitäter direkte Hilfestellung und greift bei Bedarf auf das Netzwerk der ambulanten Versorgung zurück, indem er Kontakt zu entsprechenden Stellen oder auch dem Hausarzt sucht. „Wir rechnen damit, dass bis zu 20 Prozent der Rettungsdienst-Einsätze künftig durch die Gemeinde-Notfallsanitäter abgefedert werden können“, sagt Stefan Thate, Leiter des Rettungsdienstes und der Notfallsanitäterschule der Feuerwehr Oldenburg.

Die als Notfallsanitäter tätigen Mitarbeiter haben eine zusätzliche Ausbildung an den Notfallsanitäterschulen der Feuerwehr Oldenburg und der Malteser in Nellinghof durchlaufen und auch praktische Hospitationen in verschiedenen Bereichen der ambulanten Versorgung von kranken Menschen absolviert. Zur Unterstützung in der Einsatzsituation kann der Gemeinde-Notfallsanitäter zudem bei Bedarf auf telemedizinische Unterstützung aus dem Klinikum Oldenburg zurückgreifen.

Das zwei Jahre lang laufende Projekt wird durch die Universitäten Oldenburg und Maastricht sowie durch das Klinikum Oldenburg wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
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Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe FASD (Fetales Alkohol Syndrom)

09.01.2019 20:53 Uhr
Das erste Treffen der neuen FASD-Selbsthilfegruppe findet am Freitag, 18. Januar 2019 um 15 Uhr in der BeKoS, Lindenstraße 12a, Oldenburg , in der 1. Etage in Raum 3 statt.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS – Kindern / -Angehörigen zu suchen.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind. Z.B.:  Eltern (leibliche / Adoptiv- /Pflege- / Großeltern),  Angehörige,  Pädagog*innen und Therapeut*innen,  Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte,  Betroffene

Interessierte erhalten weitere Informationen bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Johanniter starten „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“

03.01.2019 20:28 Uhr

Bundesweites Pilotprojekt läuft in Aurich, Oldenburg und Osnabrück

Mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zehn Nationen ist jetzt das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“ der Johanniter-Unfall-Hilfe in Aurich und Oldenburg gestartet. Ziel ist, Menschen mit Migrationshintergrund zu Trainern für Erste Hilfe zu qualifizieren, damit sie zukünftig Menschen mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen beim Lernen der lebenswichtigen Handgriffen unterstützen können. Die Kurse sollen dabei weiterhin in deutscher Sprache durchgeführt werden, übersetzt werden soll nur, wenn der Teilnehmer Anweisungen nicht verstanden hat. Das Projekt wird als deutschlandweites Leuchtturm-Projekt vom Bundesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe an drei Standorten in Deutschland gefördert. Neben Aurich und Oldenburg startet als dritter Standort Mitte Januar Osnabrück in das Projekt. 

Bei der zweitägigen Auftaktveranstaltung kurz vor Weihnachten im Johanniter-Bildungs- und Tagungszentrum Oldenburg (BiTa) waren sechs Frauen und Männer aus Aurich und 17 aus Oldenburg dabei. Sie kommen aus Syrien, Irak, Kamerun, Bosnien, Vietnam, Russland, Eritrea, Kroatien, Indonesien und Deutschland und sind teilweise erst seit kurzem, einige auch schon seit vielen Jahren in Deutschland und sogar hier geboren. „Wir haben von Studenten über kaufmännische Angestellte bis hin zu Lehrern alles dabei“, freut sich Helene Frieden, Leiterin der Stabsstelle Integration des Regionalverbands Weser-Ems. Zusammen mit Anette Thanheiser vom Ortsverband Osnabrück der Johanniter-Unfall-Hilfe leitet sie das Projekt „Erste Hilfe ohne Grenzen 2.0“. 

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme von so vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Johanniter-Unfall-Hilfe bereichern wollen“, sagt Helene Frieden. Die Beweggründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind so unterschiedlich wie ihre Voraussetzungen. Die einen möchten sich ehrenamtlich engagieren und so etwas von der Hilfe zurückgeben, die sie selber erfahren haben. Andere suchen über ihr Engagement in einer Hilfsorganisation einen Zugang zur Gesellschaft in Deutschland oder haben auf ihrer Flucht erfahren, wie wichtig es ist, Kenntnisse in Erster Hilfe zu haben. „Sie möchten gerne wissen, wie sie im Notfall helfen können, und dieses Wissen dann an andere weitergeben.“ Geplant ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Juni 2019 ihre Qualifizierung abschließen und dann als Erste-Hilfe-Trainer für die Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv werden.
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Zentrum für besondere medizinische Expertise im Pius-Hospital

20.12.2018 19:50 Uhr

Insgesamt 12 Krankenhäuser in Niedersachsen anerkannt

Niedersachsen stellt sich weiter auf bei der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann überreichte am 17. Dezember ausgewählten Krankenhäusern die förmlichen Bescheide zur Ausweisung als Fachzentren. Damit verfügt Niedersachen ab 2019 an 12 Krankenhausstandorten über insgesamt 14 spezialisierte Zentren, die komplexe medizinische Leistungen erbringen.

Einer der Standorte, die nun auch überregional als Zentrum mit einer ganz besonderen Expertise gelten, befindet sich im Pius-Hospital. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums des Krankenhauses bestehen sechs weitere Organkrebszentren, in denen Brustkrebs, gynäkologische Krebserkrankungen, Darm- Pankreas- und Magenkrebs sowie Lungenkrebs auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandelt werden. Hier finden Patientinnen und Patienten umfangreiche Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen vor, in denen alle an der Behandlung beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten und sich einer strengen Qualitätskontrolle nach einheitlichen Maßstäben unterziehen. 

„Ihre Häuser leisten einen wichtigen Beitrag, um allen Menschen in Niedersachsen auch weiterhin eine bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen“, bedankte sich Gesundheitsministerin Reimann bei den Vertreterinnen und Vertretern der Zentren. „Auch aus anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland kommen Patientinnen und Patienten zu Ihnen, was die ganz besondere Stellung der Kliniken in der Krankenhauslandschaft zeigt.“

Mit der Anerkennung als Zentrum wird aber nicht nur die besondere Bedeutung der Häuser hervorgehoben. Ihnen wird dadurch auch ermöglicht, mit den Gesetzlichen Krankenkassen über Zuschläge zu verhandeln, mit denen beispielsweise spezielle Leistungen und besondere Koordinierungsaufgaben zusätzlich vergütet werden. „In der Krebsbehandlung begleiten wir unsere Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge. Neben der kompetenten medizinischen Versorgung spielen die zusätzlichen Unterstützungsangebote wie zum Beispiel von Psychoonkologen oder speziell ausgebildeten Fachkrankenschwestern eine entscheidende Rolle“, betont Elisabeth Sandbrink, Geschäftsführerin im Pius-Hospital, die Bedeutung der ganzheitlichen Behandlung in den Krebszentren des Krankenhauses. „Um dieses Angebot langfristig aufrechterhalten und auch optimieren zu können, ist die Ausweisung als Zentrum auf niedersächsischer Ebene ein wichtiger Schritt.“ Für diese Ausweisung ist eine Zertifizierung einer anerkannten wissenschaftlichen Fachgesellschaft erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind Informationen für Betroffene wie zum Beispiel ein Krebsinformationstag sowie Netzwerke und Kooperationen mit ambulanten und stationären Behandlungspartnern. Hier erfüllt das Pius-Hospital alle Kriterien. Die Krebszentren des Krankenhauses sind alle durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Eine erfolgreiche Rezertifizierung erfolgte im Oktober 2018. Neu hinzugekommen ist in diesem Zuge das Magenkrebszentrum.
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Selbsthilfegruppe FASD

20.12.2018 19:34 Uhr
Fetal Alcohol Spectrum Disorder (Fetales Alkoholspektrum Störung) 
In Oldenburg gründet sie eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema FASD – Fetales Alkoholsyndrom. Durch Alkohol in der Schwangerschaft kann es beim Ungeborenen zu körperlichen Fehlbildungen, sowie zu geistigen und psychischen
Schädigungen kommen. FASD ist die häufigste nicht genetisch bedingte geistige Behinderung. Das Fetale Alkoholsyndrom stellt besondere Anforderungen an die Familie, an Kindertagesstätten und Schulen.

In der Selbsthilfegruppe gibt es die Möglichkeit sich mit anderen betroffenen Eltern oder begleitenden Erwachsenen auszutauschen und von den Erfahrungen zu lernen. Es tut gut, mit Gleichgesinnten zu reden, zu trauern und zu lachen. In der Gruppe ist es möglich, sich bei den oft schwierigen erzieherischen Aufgaben gegenseitig zu unterstützen, zu entlasten und gemeinsam nach kreativen Ideen für den alltäglichen Trott mit ihren FAS–Kindern/-Angehörigen zu suchen. Auch möchte die Gruppe auf die zu 100% vermeidbare Behinderung in der Region aufmerksam machen sowie Aufklärungsarbeit und Prävention leisten.

Angesprochen sind Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Thema FASD konfrontiert sind, z.B.:
· Eltern (leibliche/Adoptiv-/Pflege-/Großeltern) 
· Angehörige
· Pädagog*innen und Therapeut*innen
· Schulbegleiter*innen und Integrationskräfte
· Betroffene

Bei Interesse, wenden Sie sich an die BeKoS:
Tel 0441-88 48 48
info@bekos-oldenburg.de
Lindenstraße 12a
26123 Oldenburg
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Schwerpunkte in der Gynäkologie und Geburtshilfe ausgebaut

16.12.2018 13:06 Uhr

Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital bilden „Ökumenische Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“

Die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden konfessionellen Krankenhäuser in Oldenburg wird weiter ausgebaut: Um medizinische Kompetenzen zu bündeln, haben sich Evangelisches Krankenhaus und Pius-Hospital darauf verständigt, unter dem gemeinsamen institutionellen Dach einer „Ökumenischen Frauenklinik Oldenburg Innenstadt“ die gynäkologischen Schwerpunkte in den jeweiligen Häusern zu stärken. 

Konkret bedeutet dies, dass das Pius-Hospital seine geburtshilfliche Tätigkeit beendet und Entbindungen ab 1. Januar 2019 nur noch im Evangelischen Krankenhaus durchgeführt werden. Im Gegenzug werden alle Patientinnen mit einer Erkrankung der Brust oder mit einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung im Rahmen des bereits existierenden Oldenburger Brustzentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums im Pius-Hospital behandelt. Unabhängig von dieser Zentralisierung sind die Risikoschwangerschaften: Sie werden wie bisher vom Klinikum Oldenburg durch die perinatologischen Experten betreut.

Die Kooperation erfolgt unter Erhalt der jeweiligen Standorte am Evangelischen Krankenhaus zur Durchführung der allgemeinen operativen Gynäkologie, mit dem Spezialgebiet der Urogynäkologie und Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hansjörg Augenstein sowie am Pius-Hospital im Rahmen der allgemeinen operativen Gynäkologie, einschließlich Beckenbodenchirurgie, der gynäkologischen Onkologie und Brustchirurgie unter der Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. med. Rudy Leon De Wilde. Mit der Konzentration auf die jeweiligen Kernkompetenzen der beiden Innenstadtkrankenhäuser im Bereich der Frauenheilkunde soll im Sinne aller Patientinnen die Qualität gesteigert und eine Ressourcenoptimierung erreicht werden. „Sowohl gesundheitspolitisch wie auch strukturell macht es Sinn, im Rahmen der bereits langjährig bestehenden guten Kooperation zwischen dem Pius-Hospital und dem Evangelischen Krankenhaus die jeweiligen Stärken weiter auszubauen“, so Dr. Hansjörg Augenstein. „Dies geschieht vor allem zum Wohle der Patientinnen, die mit ihren gesundheitlichen Bedürfnissen genau dort behandelt werden, wo man über den größten Erfahrungsschatz in dem jeweiligen Bereich verfügt“, ergänzt Prof. Dr. Dr. Rudy Leon De Wilde.

Ärztliche Weiterbildung gesichert
Mit der Absicht einer Restrukturierung der ärztlichen Weiterbildung hin zu einem Rotationsprinzip beantragen Augenstein und De Wilde gemeinsam die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Aufgrund der hohen Fallzahlen beider Abteilungen gilt die entsprechende Anerkennung als sehr wahrscheinlich. Den Bereich der Lehre und Forschung wird Professor De Wilde betreuen. Die Ausbildung der Medizinstudierenden wird unverändert weiterhin in beiden Kliniken durchgeführt. 
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Gesundheitsstandort Oldenburg wird weiter aufgewertet

16.12.2018 13:03 Uhr

Büro chora blau aus Hannover gewinnt Wettbewerbsverfahren zum MediTech Oldenburg

In direkter Nähe zum Klinikum Oldenburg entsteht das Quartier „MediTech Oldenburg“(MTO) als Zentrum der Gesundheitswirtschaft im Nordwesten. Um das Gelände mit entsprechend hoher städtebaulicher Qualität zu entwickeln hat ein Freiraumplanerisches Wettbewerbsverfahren für die zentrale neue Quartiersachse stattgefunden. Der Siegerentwurf ist heute vorgestellt worden, er kommt vom Büro chora blau aus Hannover.

Die Jury hat ihre Entscheidung damit begründet, dass der Entwurf sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sich das Büro in überzeugender Weise mit dem zu beplanenden Raum intensiv beschäftigt habe. Der Entwurf zeichne sich durch hohe Qualität und eine deutlich erkennbare Robustheit aus und sorge für eine klare Adressierung im Quartier. Es handelt sich zudem um den Entwurf, der die Anforderungen an die zukünftige Quartiersachse in besonderer Weise erfüllt hat.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der Abschluss der Wettbewerbsverfahrens ein klares Signal für den Wirtschaftsstandort Oldenburg: „MediTech Oldenburg wird mit Sicherheit ein schönes und innovatives Stück Oldenburg, es bietet dem Medizinstrandort Oldenburg enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Ich danke der Jury unter dem Vorsitz von Friedhelm Terfrüchte für die ausgezeichnete Arbeit.“

Das aus Sach- und Fachpreisrichtern, also externen Experten und Fachleuten der Verwaltung sowie der Politik bestehende Preisgericht tagte gestern im Technischen Rathaus. Die sechs eingereichten Entwürfe wurden unter dem Vorsitz des Essener Landschaftsarchitekten Friedhelm Terfrüchte, intensiv beraten und beurteilt. Das Ergebnis fiel einstimmig aus, der erste Preis im Wettbewerbsverfahren ist mit 15.000 Euro dotiert.

Zur Realisierung des Wettbewerbsentwurfes ist beabsichtigt, dem Preisträger die freiraumplanerischen Leistungen für den Bau der Quartierachse in den nächsten Jahren zu übertragen. Parallel zur weiteren Planung der Quartiersachse soll die Bauleitplanung erfolgen.

Auf einer Gesamtfläche von 6,3 Hektar sollen sich im MTO Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Public Health sowie Labore, Büros oder Seminarräume für die klinische Forschung ansiedeln. Das Areal bietet ein perfektes Umfeld für innovative Gründungen, aber auch für etablierte Unternehmen.

Das MTO wird mit den anderen Technologiestandorten in Oldenburg optimal vernetzt. Der zeitliche Ablauf ist derzeit noch nicht konkret zu benennen. Ziel ist es jedoch, die ersten Ansiedlungen im Jahr 2020 zu ermöglichen.
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Selbsthilfegruppe Demenz hat Plätze frei

13.12.2018 16:58 Uhr
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz hat noch Plätze frei. In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen und sich über das Leben mit der Erkrankung austauschen möchten.

Die Gruppe wird von einer Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg in der Organisation und Moderation unterstützt, die Inhalte bestimmen die Teilnehmer*innen selbst.

Seit über 4 Jahren gibt es auch in Oldenburg eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz.  In der Gruppe treffen sich Menschen mit Demenz, die über ihre Krankheit sprechen.
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Die Idee spricht für sich

07.12.2018 09:55 Uhr

Die Notfalldose – wichtige Informationen für die Lebensrettung in der Kühlschranktür

Ein typisches Szenario: Die Rettungssanitäter haben einen Notruf bekommen. In der Wohnung angekommen, finden sie eine ältere Frau vor, die mittlerweile kaum noch ansprechbar ist. Nun gilt es, blitzschnell herauszufinden, was der Patientin fehlt. Der anwesende Ehemann ist zu aufgeregt, um Genaueres zum Gesundheitszustand seiner Frau zu sagen.

„In solchen Fällen kann die Notfalldose äußerst hilfreich sein", sagt Peter List, Leiter des Arbeitskreis Senioren im Präventionsrat Oldenburg (PRO). Die Notfalldose ermöglicht es Rettungsdiensten, sehr schnell sehr wichtige Informationen des Notfallpatienten zu finden. Die Dose steht in der Kühlschranktür, denn der Kühlschrank ist ein zentraler Ort, den es in so gut wie jedem Haushalt gibt. „Den Hinweis auf die Dose erhalten die Rettungsdienste schon an der Wohnungstür“, erläutert Eckhard Wache, Vorsitzender des PRO. „Dort ist auf der Innenseite ebenso wie an der Kühlschranktür ein Aufkleber zur Notfalldose angebracht.“ In der grün-weißen Notfalldose befindet sich ein Zettel mit den wichtigsten Informationen für den Fall, dass der Patient oder dessen Angehörige selbst nicht in der Lage sind, Auskunft zu geben. Auf diesem Zettel sind die für den Notfall relevanten Informationen des Bewohners eingetragen: Blutgruppe, Allergien, chronische Krankheiten, gravierende Vorkommnisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und weiteres.

Zu diesen weiteren Informationen gehört auch, ob und gegebenfalls wo es eine Patientenverfügung oder einen Organspendeausweis gibt, ob jemand benachrichtigt werden muss, ob etwa ein Kind darauf warten könnte, irgendwo abgeholt zu werden oder ob es ein Haustier zu versorgen ist. Nicht zuletzt kann und sollte auch ein Foto der beschriebenen Person aufgeklebt sein.

Für den Arbeitskreis Senioren des Präventionsrates stand schnell fest, dass man sich des Themas annehmen will, um diese schnelle Hilfe zu ermöglichen. Peter List informierte bereits die Feuerwehr, die ihrerseits die Rettungsdienste im Raum Oldenburg verständigt hat. Diese wissen, dass sie nach dem Aufkleber Ausschau halten müssen, um im nächsten Schritt wichtige Informationen für eine Notfallbehandlung zu erlangen. „Die Nachfrage nach der Notfalldose stieg mit jedem Gespräch, das ich geführt habe“, so Peter List. Im Präventionsrat und bei der Stadt fand er dann die benötigte Unterstützung: Über den Förderverein des PRO konnten zunächst 500 Notfalldosen eingekauft werden, weitere sind bereits unterwegs. 

Dank der Kooperation mit der Stadt Oldenburg sind die Notfalldosen für 2,- € pro Stück im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, erhältlich. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr. „Wir haben diesen zusätzlichen Service für einen Auftakt einer öffentlichkeitswirksamen Umsetzung des Projektes gerne eingerichtet,“ sagt Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, „und wünschen uns, dass sich dauerhaft weitere Unterstützer finden, die die Notfalldose vertreiben werden. Vielleicht kann die Notfallmappe hier als gutes und bewährtes Beispiel dienen.“ 

Die in Oldenburg vom Versorgungsnetz Gesundheit herausgegebene Notfallmappe ist über Buchhandlungen, Apotheken und weitere Einrichtungen erhältlich. Notfallmappe und Notfalldose ergänzen einander gut, denn die Notfallmappe enthält weitergehende wichtige Informationen. 
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.notfalldose.de/
http://www.notfallmappe-ol.de/
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„Oldenburg knuspert“: CMO und Volksbank Oldenburg eG übergeben Spende an Elterninitiative

07.12.2018 09:21 Uhr
Im Rahmen der Langen Einkaufsnacht am 1. Dezember 2018 haben Kinder bei der vom City-Management Oldenburg organisierten „Oldenburg knuspert“-Aktion wieder einmal gemeinsam das große Lebkuchenhaus am Lefferseck mit ihren bunt gestalteten Platten verziert. Ermöglicht wurde die für alle Teilnehmer kostenlose Aktion durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Oldenburg eG. Die am 1. Dezember gesammelten Spenden wurden am 4. Dezember an die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. übergeben.

Seit über 15 Jahren schon wird mit den im Rahmen der Aktion „Oldenburg knuspert“ gesammelten Spenden stets eine lokale Einrichtung, die sich gezielt für das Wohl von Kindern und Jugendlichen engagiert, gefördert. In diesem Jahr ist dies die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V., die Eltern leukämie- und tumorkranker Kinder betreut und im Falle besonderer Bedürftigkeit finanziell unterstützt, sowie mit zahlreichen Angeboten die ambulante und stationäre Betreuung der Kinder verbessert und die Forschung auf dem Gebiet der Leukämie- und Tumorerkrankungen bei Kindern fördert.

Damit die Teilnahme an der Aktion kostenlos angeboten werden kann, fördert die Volksbank Oldenburg eG bereits zum vierten Mal in Folge die Veranstaltung. Volksbank-Vorstand Reinhard Nannemann überreichte daher gemeinsam mit CMO-Geschäftsführerin Friederike Töbelmann am 4. Dezember den symbolischen Scheck über 497,52 €, die während der knapp vierstündigen Aktion gesammelt wurden, an Dr. Pia Winter von der Elterninitiative.
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Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom

02.12.2018 18:49 Uhr

(verursacht durch Gewalt von Menschen)

In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom (verursacht durch Gewalt von Menschen). Bei den regelmäßigen Treffen ist angedacht, zusammen aktiv zu sein und Neues zu lernen, sowie unverbindlich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom

29.11.2018 20:35 Uhr
In Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für Partner*innen von Erwachsenen mit Asperger-Syndrom. Oft wird Asperger nicht erkannt. Solange die Partner nichts von Asperger wissen, tappen sie im Dunkeln. Es ist als ob zwei Welten aufeinandertreffen, Spannungen in der Beziehung sind vorprogrammiert. Erst das Wissen um die unterschiedliche Wahrnehmung ermöglicht beiden Partnern, konstruktiv mit den alltäglichen Schwierigkeiten umzugehen. Bei regelmäßigen Treffen soll es um Erfahrungsaustausch gehen, z.B. wie eine passende Kommunikation aussehen kann, aber auch um gegenseitige Stärkung.

Weitere Informationen erhalten interessierte Betroffene bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen ...

09.11.2018 20:26 Uhr

... mit posttraumatischem Stresssyndrom

In der Region Oldenburg gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe für adipöse Frauen mit posttraumatischem Stresssyndrom (verursacht durch Gewalt von Menschen). Bei den regelmäßigen Treffen ist angedacht, zusammen aktiv zu sein und Neues zu lernen, sowie unverbindlich in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der BeKoS 0441 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Durchblick im Dickicht der Gesundheitsinformationen bewahren

19.10.2018 22:35 Uhr

Kommunale Gesundheitskonferenz tagt öffentlich im PFL – Experten aus Köln zu Gast

Am Mittwoch, 24. Oktober, findet von 17 bis 19 Uhr die Kommunale Gesundheitskonferenz Oldenburg im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) statt. Den Schwerpunkt bildet dieses Mal das Thema „Gesundheitsinformation“. Als Referenten werden Dr. Klaus Koch und Dr. Ulrich Siering vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) aus Köln erwartet. Bürgerinnen und Bürger sind zu den beiden Vorträgen und der Diskussionsrunde willkommen.

Gesundheitsinformationen gibt es oft im Überfluss, aber nicht alle sind aktuell und verlässlich. Informationen, denen man vertrauen kann, zeichnen sich jedoch durch bestimmte Qualitätsmerkmale aus. Der Vortrag von Dr. Koch gibt einen Einblick, wie man selber gute Informationen herausfiltern kann.

Dr. Ulrich Siering wird den „ThemenCheck Medizin“ vorstellen. Was bringt eine Untersuchungsmethode wirklich? Welche Vor- und Nachteile hat eine bestimmte Behandlungsform? Beim „ThemenCheck Medizin“ können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Wissenschaft stellen und Vorschläge für Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen.

In einer anschließenden Diskussionsrunde werden gemeinsam mit den beiden Referenten und Lea Oesterle von der Landesvereinigung für Gesundheit die Themen aus den Vorträgen vertieft. Informationen und Anmeldungen sind per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-4444 möglich.
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Klinikum Oldenburg arbeitet an Ergebnisverbesserung

05.09.2018 21:52 Uhr

Gutachten der Boston Consulting Group vorgestellt

Das Klinikum Oldenburg wird in den kommenden Jahren an einer Ergebnisverbesserung arbeiten und stärker als bisher betriebswirtschaftliche Vorgaben umsetzen müssen. Das geht aus einem Gutachten der Boston Consulting Group hervor, dass heute von der Stadt öffentlich vorgestellt wurde. Das Gutachten war im Frühjahr von der Stadt in Auftrag gegeben worden, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des Klinikums Oldenburg (KOL) sicherzustellen.

Bei allen betriebswirtschaftlich notwendigen Anstrengungen stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann aber auch klar, dass die neue Eigentümerstrategie der Stadt unter zwei klaren Voraussetzungen steht: „Betriebsbedingte Kündigungen schließe ich aus, auch eine Privatisierung des Klinikums Oldenburg steht nicht zur Debatte.“

Die Gutachter von Boston Consulting (BCG) hatten in den vergangenen Monaten intensiv die Abläufe im Klinikum untersucht und legten nun eine Reihe von Vorschlägen vor, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des KOL zu verbessern. Dabei wurden Potenziale zur Ergebnisverbesserung von etwa 31 bis 42 Millionen Euro identifiziert. Als größte Bereiche wurden dabei eine Erlössteigerung sowie eine Optimierung der Kosten (auch Personalkosten) identifiziert. Die momentane Finanzlücke könnte damit bis 2022 geschlossen werden.

Kernpunkte im Bereich der Erlössteigerung sind eine bessere Auslastung der vorhandenen Betten (derzeit etwa 76 Prozent) und eine kürzere Verweildauer im KOL. Bei der Auslastung der Betten wird ein Wert von 85 Prozent angestrebt. Diesen hatte das Klinikum Oldenburg in seiner Geschichte über viele Jahre erreicht, teilweise lag die Auslastung sogar bei 88 Prozent. 2017 verschlechterte sich der Wert auf 76 Prozent. Geplant ist es, mit den 828 Betten eine Zielauslastung von 85 bis 88 Prozent zu erreichen.

Die Ergebnisse des Gutachtens werden jetzt den Gremien der Stadt und dem Verwaltungsrat des Klinikums vorgestellt.
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Prüfen, rufen, drücken – bis der Arzt kommt

10.08.2018 20:28 Uhr

Erste Hilfe: Aktionstag auf dem Schlossplatz macht Mut, in Notfällen beherzt einzugreifen

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Mut machen, Menschen in lebensbedrohlichen Situationen beherzt zu helfen, wollen Malteser Hilfsdienst, Johanniter-Unfall-Hilfe, Feuerwehr Oldenburg, Großleitstelle Oldenburger Land, Deutsches Rotes Kreuz (Kreisverband Oldenburg-Stadt), Polizei Oldenburg und Klinikum Oldenburg. In einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Oldenburg rettet Leben“ legen sie den Fokus auf das Thema Wiederbelebung. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine sechswöchige Kampagne. Höhepunkt ist der Aktionstag am Samstag, 18. August, von 11 bis 15 Uhr auf dem Schlossplatz.

Prüfen, rufen, drücken: Wer sich diese drei Worte einprägt, ist als Ersthelfer gut gewappnet. Sich vergewissern, ob ein bewusstlos zusammengebrochener Mensch noch atmet, dann unter 112 den Notruf alarmieren und, wenn nötig, mit der Reanimation beginnen – das sind die drei Schritte der Wiederbelebung. Doch nur Wenige starten in einer Notsituation tatsächlich die Rettungskette – oftmals aus Angst, etwas falsch zu machen, oder aus Unwissenheit in Erster Hilfe. „Der einzige Fehler ist aber, nichts zu tun“, sagt Stefan Thate, Rettungsdienst-Leiter der Feuerwehr Oldenburg.

Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb des Krankenhauses. Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn. Eine sofortige Herzdruckmassage kann Leben retten. „Deshalb ist es wichtig, dass Laien mit den Wiederbelebungsmaßnahmen anfangen, solange der Rettungsdienst noch unterwegs ist“, betont Stefan Thate. Genau dafür wirbt die Kampagne „Oldenburg rettet Leben“.

Beim Aktionstag am Samstag, 18. August, bauen die Akteure eine Großleinwand, Rettungs- und Aktionsflächen, Erlebnis-Pavillons, den Überschlagsimulator der Polizei und einen 40-Tonnen-Kran mit Gondel auf dem Schlossplatz auf. Von 11 bis 15 Uhr werden spannende Mitmachaktionen zum Thema Lebensrettung angeboten. Experten-Teams zeigen, wie Laien in Notfällen sicher Erste Hilfe leisten können. Gemeinsam wird der „Lebensretter-Beat“ geübt. Den Rhythmus der Herzdruckmassage (in einer Geschwindigkeit von 100 Stößen pro Minute die Mitte des Brustbeins nach unten drücken) gibt beispielsweise gut das Lied „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees vor. Vorgestellt wird auch die Funktionsweise einer neuen Ersthelfer-App: Über diese Anwendung lässt sich nicht nur ein direkter Notruf absetzen, sondern sie gibt auch eine Kurzanleitung in Erster Hilfe zum Überbrücken der kritischen Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Damit Wiederbelebung im wahrsten Wortsinn Schule macht, rufen die Organisatoren die Schulen an diesem Tag zum Mitmachen auf: Beim Wettbewerb „Helden to go – Oldenburger Kids retten Leben“ können Schulklassen nicht nur zeigen, dass Wiederbelebung kinderleicht ist, sondern auch Preise gewinnen. So werden Klassenbesuche bei der Polizei, der Feuerwehr, der Großleitstelle und der Nordwest-Zeitung ausgelobt. Außerdem gibt es Rettungswagen-Vorführungen, Erste-Hilfe-Rucksäcke und Fahrradhelme für die ganze Klasse zu gewinnen. Alle Teilnehmenden bekommen ein Zertifikat, eine Lebensretterweste und ein Eis. Begleitende Familienangehörige erhalten Gutscheine für den Oldenburger Herzcheck und Rabatt fürs Parkhaus. Auskünfte gibt es telefonisch unter 0441 403-2366 oder 0441 403-2230.

„Oldenburg rettet Leben“ ist bereits mit einer Medienkampagne in sozialen Netzwerken gestartet. Bekannte Gesichter aus Oldenburg, u. a.  das Gesangsduo Judith & Mel und Erste Stadträtin Silke Meyn, kommen in Kurzclips zu Wort und rufen dazu auf, Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen und

Ersthelfer zu  werden. In den Kinos Cine k und Casablanca wird mit einem Lebensretter-Kurzfilm für den Aktionstag geworben. Die Hamburger Medizinjournalistin und Filmautorin Kerstin Michaelis wird den Aktionstag moderieren. 

Mehr Informationen gibt es unter www.oldenburg-rettet-leben.de und www.einlebenretten.de.

Das Bühnenprogramm am Samstag, 18. August, auf dem Schlossplatz:  
  • 11 Uhr: Eröffnung mit besonderen Gästen
  • 11.15 Uhr: „Ich war klinisch tot!“ – Die Geschichte einer Rettung; Lebensretter und Geretteter im Interview
  • 11.30 Uhr: Schülerbands rocken den Schlossplatz
  • 12 Uhr: „Prüfen, rufen, drücken bis der Arzt kommt“ – Ohne Laienhilfe geht es nicht
  • 12.30 Uhr: „Ihr Einsatz bitte!“ – Wir üben zusammen den Lebensretter-Beat!
  • 13 Uhr: „Ich habe einfach gedrückt!“ – Wiederbelebung per Telefon
  • 13.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 5 bis 9 zeigen ihr Können
  • 14 Uhr: „Auf die Minute kommt es an!“ – Lebensretter-App im Test
  • 14.30 Uhr: Wiederbelebung macht Schule: Klassen 10 bis 13 wissen, wo’s lang geht
  • 15 Uhr: „Wir alle können Leben retten“ – Aufruf: 2020 brechen wir den Lebensretter-Rekord!
Themen-Pavillons:
  • Oldenburger Herzcheck
  • Sie haben‘s in der Hand: Herzdruckmassage beim Erwachsenen
  • Alle können es lernen: Wiederbelebung beim Kind
  • Stromstöße retten Leben – Training mit Laien-Defibrillatoren
  • Oldenburgs Notfall-App
  • Notfall 112 – Telefonreanimation
Programm auf den Aktionsflächen:
  • Wenn die Welt auf dem Kopf steht: Überschlagsimulator der Polizei
  • Herzdruckmassage: Üben Sie den Lebensretter-Beat!
  • Hoch hinaus: Auf dem 40-Tonnen-Kran nach Lebensrettern Ausschau halten
  • Kompakt, aber oho: Ein Rettungstransportwagen hat‘s in sich
  • Für kleine Lebensretter: RTW-Hüpfburg, Eiswagen und vieles mehr
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Borreliose Selbsthilfegruppe

29.07.2018 18:04 Uhr
Unerklärliche Schmerzen oder andere Beschwerden und keine Diagnose? Schon mal an Borreliose gedacht?

Die bestehende Selbsthilfegruppe Borreliose sucht weitere Interessierte zum Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie zur gegenseitigen Unterstützung. In der Gruppe werden u.a. Erfahrungen über bestehende Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten ausgetauscht.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Die Gruppe trifft sich an jedem 1. Mittwoch im Monat in der Lindenstraße 12a in Oldenburg. Das nächste Treffen findet am 1. August 2018 um 19 Uhr statt.

Weitere Informationen bei der BeKoS unter 0441 884848
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Erzählcafé zum Thema „Dementiell verändert“

07.07.2018 22:57 Uhr
Das Erzählcafé des inForum in der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement gibt am Dienstag, 10. Juli, von 15.30 bis 17 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, zum Thema „Dementiell verändert“ Tipps für Angehörige von Menschen mit dementiellen Veränderungen. Martin Kusch, zweiter Vorsitzender des Vereins ALZheimer-ETHik e.V., berichtet als Angehöriger und gleichzeitig als Experte vom alltäglichen Umgang mit dementiell veränderten Menschen. In lockerer Atmosphäre können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Referenten ins Gespräch kommen und Fragen stellen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro, Kaffee oder Tee und ein Stück Kuchen sind inklusive.


Wer Angehörige pflegt, die dementielle Veränderungen zeigen, geht durch ein Wechselbad der Gefühle. Was wichtig ist, wie man sich am besten verhält und wo man vor allem Hilfe bekommt, darüber klärt der Verein ALZheimer –ETHik auf. Für ihn stehen ein wertschätzender Umgang mit den Betroffenen und vor allem ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben im Vordergrund.


Anmeldungen sind erforderlich im inForum unter Telefon 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags 14 bis 16 Uhr oder per E-Mail an inforum@stadt-oldenburg.de.
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inForum: Erzählcafé stellt Hospiz St. Peter vor

04.05.2018 20:33 Uhr

Pflegedienstleiterin Elke Rinke zu Gast

Das inForum lädt am Dienstag, 8. Mai, ab 15.30 Uhr zum Erzählcafé ins Kulturzenttrum PFL, Peterstraße 3, ein. Dieses Mal stellt sich das Hospiz St. Peter vor. Dort wird unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit gegeben, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu führen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellem Hintergrund, Religion oder Nationalität. Elke Rinke, Pflegedienstleitung des Hospiz, wird zu Gast sein.

Sie erklärt, für wen eine Aufnahme infrage kommt und für wen nicht. Die Finanzierung und die Tagesabläufe in einem Hospiz erläutert sie ebenso. Im Anschluss an Ihren Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Der Preis für Kaffee und Kuchen ist 2,50 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum unter Telefon 0441 235-2781 oder persönlich im Büro im PFL an. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie donnerstagnachmittags von 14 bis 16 Uhr. Dort gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.
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Gesundheitsamt will Infektionsschutz verbessern

25.04.2018 20:33 Uhr

Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe erhalten Impfberatung

Anlässlich der Europäischen Impfwoche von Montag, 23. April, bis Sonntag, 29. April, startet das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg eine Impfpassaktion. Für die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe bietet der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit eine Impfberatung an. Ziel ist, den Durchimpfungsgrad zu erhöhen und damit den Infektionsschutz für den Einzelnen und für die Gemeinschaft zu verbessern. 

In Kooperation mit den weiterführenden Schulen werden die Impfausweise oder vollständige Kopien von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern eingesammelt. Im Mai und Juni sehen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Kinder- und Jugendgesundheit die Impfausweise durch und geben für jedes Kind eine individuelle Rückmeldung. 

„Es ist sehr wichtig, dass man auf seinen Impfschutz achtet. Bei Impflücken sollten die Schülerinnen und Schüler das kostenlose Angebot der Krankenkassen nutzen und sich beim Kinder- oder Hausarzt impfen lassen“, erklärt Dr. Walter Götte, Kinderarzt im Gesundheitsamt Oldenburg. Dr. Holger Petermann, Amtsleiter des Gesundheitsamtes, ergänzt: „Je mehr Menschen vollständig geimpft sind, desto besser sind auch Menschen geschützt, die keine Impfungen vertragen, weil sie zum Beispiel eine Allergie haben. Krankheiten können sich dann nicht mehr so ausbreiten.“ 

Nach dem Infektionsschutzgesetz haben die Gesundheitsämter die Aufgabe, die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen zu informieren und Erhebungen über die Dichte der Durchimpfung zu erstellen. Grundlage für die Beratung sind die Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Bei den hier empfohlenen Impfungen fällt das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig zugunsten der Impfung aus.
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Natur statt Medikamente

17.04.2018 10:51 Uhr

Pilotstudie zur Stressbewältigung startet

Laut AOK-Fehlzeitenreport 2017 spielen psychische Probleme eine immer größere Rolle bei Krankmeldungen. Mit beruflichem oder privatem Stess fängt es an, und wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen werden, kann es zu Depressionen führen. Die Betroffenen schieben das Problem oft zu lange vor sich her, und wenn sie medizinische Hilfe suchen, besteht diese meist im Verschreiben von Psychopharmaka.

»Dabei weiß eigentlich jeder, dass es bessere Möglichkeiten gibt, nur ist das bisher wissenschaftlich nicht belegbar«, sagt Dr. Bernd Becker von der comes Unternehmensberatung, und das möchte er jetzt ändern.

»Wir begleiten sehr viele Unternehmen und müssen feststellen, dass bezogen auf die Krankenstatistiken zunehmend mehr psychische Erkrankungen zu verzeichnen sind«, so Becker. »Hier ist es die Aufgabe der Geschäftsführung, frühzeitig Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die betroffenen Mitarbeiter bei den Wegen aus der Krise zu unterstützen.«

Vor dem Hintergrund von Stress und Medikamentenmissbrauch haben Dr. Helge Müller, bis 2017 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, inzwischen Universität Bonn, und Silvia Braumandl von »GrenZENlos Naturseminare« ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das wissenschaftlich die These erhärten soll, dass mit Hilfe der Natur aktive Stressprophylaxe im betrieblichen und privaten Umfeld gelingen kann. 

»Prüfung der Wirksamkeit einer achtsamkeitsbasierten Naturerlebnisintervention in der beruflichen Stress-Prävention« lautet der sperrige Titel der Studie, oder kurz: »Natur statt Medikamente«. Sie soll bis Ende 2018 laufen, so dass die Ergebnisse spätestens im Frühjahr 2019 vorliegen. Teilnehmen kann jede Person mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung, die bereits Stress empfindet, aber (noch) nicht in Behandlung ist. 

»Die Gruppen treffen sich 14-täglich an verschiedenen Orten, meist in der Natur, zur Schärfung der eigenen Sinne, zu Mentalem Training und zu sanften Achtsamkeits- und Körperbewegungen sowie Atemtechniken«, erklärt Silvia Braumandl, die die Gruppen während der Studie anleitet. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt anhand von umfangreichen Fragebögen, die die Teilnehmer*innen jeweils zu Beginn, in der Mitte und am Ende der vier Monate ausfüllen, selbstverständlich anonym.

Für den Bereich Oldenburg werden noch Teilnehmer*innen gesucht. Der Kurs geht in mehreren Gruppen, die zu unterschiedlichen Zeiten starten, jeweils über vier Monate. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anfragen und Anmeldungen können unter info@grenzenlos-naturseminare.de oder mobil 0160-812 80 59 erfolgen oder am 15.05.2018 um 19 Uhr beim Infoabend im Gasthaus Bümmersteder Krug in Oldenburg. 
Eine Anmeldung für den Infoabend ist erforderlich.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland fördert die Studie mit einer Sockelfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro. »Wir freuen uns besonders, dass wir gemeinsam mit unserer VR-Stiftung jetzt die Umsetzung dieser wichtigen Pilotstudie zur Bekämpfung von Depressionen im Zuge einer Stress-Prävention unterstützen können«, unterstreicht Vorstandsvorsitzender Harald Lesch das Engagement der VR-Stiftung.

Der Förderverein Präventionsrat Oldenburg unterstützt die Realisierung der Studie ebenfalls. »Dass sich beruflicher Stress häufig auch in den familiären Beziehungen negativ niederschlägt, ist kein Geheimnis. Es ist darum aus unserer Sicht sehr zu begrüßen, dass hier Abhilfe geschaffen wird«, erläutert Geschäftsführerin Melanie Blinzler das Interesse des Präventionsrates an der Studie.

Seit kurzem im Boot ist auch die AOK. »Die Krankenkassen brauchen den wissenschaftlichen Nachweis, um gesundheitsfördernde Maßnahmen unterstützen zu können«, erläutert Frank Zechner von der AOK Oldenburg.

Silvia Braumandl ist davon überzeugt, »dass sich in den nächsten Jahren ein Achtsamkeitstraining als ganz selbstverständlich in unserer Gesellschaft etabliert so wie vor 30–40 Jahren ein Fitnessstudio. Angesichts der weiter wachsenden Vielfalt an Möglichkeiten, angesichts der Digitalisierung und Reizüberflutung, die uns auch ›leer‹ machen können, wird es immer wichtiger, eine Möglichkeit zu finden, um den eigenen Akku wieder auftanken zu können.«
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„Wie geht eigentlich Gesundheit?“

13.04.2018 20:57 Uhr

Schülerinnen und Schüler zeigen Ergebnisse aus dem Projekt „Color Your Life“

Kreatives Gesundheitsprojekt in Oldenburger Schulen drei Oldenburger Schulen richteten in den vergangenen Monaten „Filmstudios“ ein. Mitschüler konnten die begeisterten Jugendlichen bei Ihren Dreharbeiten beobachten. Die Schülerinnen und Schüler der BBS Haarentor, des Neuen Gymnasiums und der IGS Flötenteich freuten sich über die kreative Abwechslung. Der Kurzfilmworkshop „Color Your Life“ wurde bereits zum zweiten Mal an Oldenburger Schulen zum Thema Prävention, Gesundheit und Älterwerden durchgeführt. Initiiert urde das Projekt von der hkk Krankenkasse, dem Stadtsportbund Oldenburg e. V. und den Filmemachern und Medienpädagogen vomhoerensehen. Impulse zum Thema Prävention und Gesundheit gab es von der Sportwissenschaftlerin Dr. Kirstin Buhl.

Jeweils eine Woche setzten sich die Schülerinnen und Schüler phantasievoll mit dem hema auseinander. Die Medienpädagogen Eiko Theermann und Lars Kaempf (vomhörensehen) begleiteten die Schulklassen mit ihrem Know-How und vermittelten das notwendige Rüstzeug rund um das Filmemachen. „Sie sind echte Experten und auf einer Wellenlänge mit den Jugendlichen“, so Tjark Schroeder, Vorstandsmitglied für Bildung des Stadtsportbundes Oldenburg. 

Neben der Theorie im Themenfeld Prävention und Gesundheitsförderung geht es vor allem auch um die Frage: Wie erreicht man vor allem auch junge Menschen? Im Verlauf der Workshop-Woche hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr eigenes Verständnis eines gesunden Lebensstils neu zu entdecken und in Form eines Kurzfilms abzubilden. Constanze Schwaiger und Dr. Wolfgang Ritter von er hkk Krankenkasse sind überzeugt, dass so Gesundheitskompetenzen auf Augenhohe zwischen den jugendlichen Zielgruppen vermittelt werden: „Verstehen und Sensibilisieren aus Sicht der Jugendlichen für gesundheitsrelevante Themen und nicht Gesundheitserziehung mit dem Zeigefinger ist die Strategie des Präventionsgesetzes und damit auch dieses Kooperationsprojekts.“ 

Das Gesamtkonzept wirkte nachhaltig und zeigte sprühendes Engagement für das dium Film bei den jungen Filmemachern, Themen wie gesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol, Drogen oder Mobbing wurden in Szene gesetzt. Und dies durch den persönlichen Bezug stets individuell, teils ernst und informativ oder eher witzig und originell. „Die Ergebnisse sind enorm für die kurze Umsetzungsphase von dreieinhalb Tagen“, berichtet Lars Kempf begeistert. „Die Tage sind eher intensiv; alle haben viel Spaß und jeder bringt sein persönliches Talent ein.“ 

Die Schülerinnen und Schüler berichteten dem Organisationsteam um Claudia Lehnort und Hergen Fröhlich (Stadtsportbund Oldenburg) von ihren Erfahrungen: „Die Sammlung von Themen und die demokratische Entscheidung in der Klassengemeinschaft war nicht einfach. Der Prozess hat uns aber nähergebracht und wir sind quasi als eine große Familie zusammengewachsen“, erzählte erfreut eine der Schülerinnen. 

Auch die Reaktion der Klassenlehrer*innen war durchweg positiv. Diese waren überrascht vom eigenständigen Potential der Jugendlichen. Durch den neuen Blickwinkel des schülerorientierten Lernens zeigten sich vielfältige Kompetenzen. Ruhige Schüler*innen blühten förmlich auf. Den abschließenden Höhepunkt bildete nun die Kinopremiere am 13. April. Die Kurzfilme wurden im feierlichen Rahmen den geladenen Gästen im CineK präsentiert, und die inzelnen Filmteams konnten sich untereinander kennenlernen und austauschen. Nach der Abschlussfeier werden Bilder und Filme zum Workshop online unter www.coloryourlife-ol.de zu sehen sein. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage www.ssb-olbenburg.de.
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Lachen ist die beste Medizin

12.04.2018 08:40 Uhr
Lachen tut gut, erleichtert und hilft zu entspannen. So besuchen regelmäßig zwei Klinikclowns die Kinder der Stationen des Kinderkrankenhauses und zaubern den Kleinen, aber auch den Großen, ein Lächeln ins Gesicht. Sorgen, Probleme und Ängste können hierdurch für einen kurzen Moment  in den Hintergrund rücken.

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e.V. Oldenburg kann der Besuch der Klinikclowns auch im Jahr 2018 weiter fortgesetzt werden. Diese freudige Nachricht konnten die Königliche Hoheit Caroline Herzogin von Oldenburg, 1. Vorsitzende, und Geert Stadtlander, Geschäftsführer des Fördervereins, den Klinikclowns mitteilen.

 „Wir sind sehr glücklich den kleinen Patienten damit den Klinikaufenthalt ein wenig zu erleichtern, sodass etwas Fröhlichkeit auf den Klinikfluren, aber auch in den  Zimmern herrscht“, sagte Geert Stadtlander.

Hintergrund:
Das Elisabeth-Kinderkrankenhaus gehört zum Klinikum Oldenburg. Es gilt als Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Nordwesten Niedersachsens. Die medizinische Versorgung umfasst die stationäre und ambulante Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Da Eltern einen wesentlichen Anteil an der Genesung ihrer Kinder haben, werden sie von Anfang an in der Kinderklinik in den Genesungsprozess mit eingebunden. Durch die Einrichtung verschiedener Arbeitsschwerpunkte verfügt das Elisabeth-Kinderkrankenhaus über ein breites Spektrum diagnostischer, pflegerischer und therapeutischer Möglichkeiten.


Oberstes Ziel des Vereins der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses e. V. ist es, die Gesundung und das Wohlbefinden der erkrankten Kinder zu fördern. Der Verein unterstützt zu diesem Zweck die kindgerechte Ausstattung des Krankenhauses. Durch eine freundliche Umgebung im Krankenhaus sollen sich die Kinder wohler fühlen. Der Verein hilft bei Maßnahmen, die den kleinen Patienten zugutekommen, jedoch nicht vom Krankenhausträger finanziert werden können. 
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Appetit auf nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln

21.10.2017 22:14 Uhr

Ernährungsrat Oldenburg am 21. Oktober im Stadtmuseum offiziell gegründet

Appetit machen auf eine sozial gerechte, ökologisch produzierte und möglichst regionale Versorgung mit Lebensmitteln – das will der Ernährungsrat Oldenburg. Die offizielle Gründungsveranstaltung findet am Samstag, 21. Oktober, ab 12.30 Uhr im Stadtmuseum statt. Das Motto lautet: „Watt de Buur nich kennt, dat frett he nich. Würde der Städter kennen, was er isst, würde er umgehend Bauer werden.“ Zur Teilnahme sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Der Ernährungsrat Oldenburg soll ein beratendes Gremium werden, das eng mit der Stadtpolitik und -verwaltung zusammenarbeitet. Er will zusammen mit der lokalen Politik eine nachhaltige Ernährungsstrategie mit konkreten und messbaren Zielen entwickeln, in der die Wertschöpfung in der Region und bei den kleinbäuerlichen Betrieben und dem verarbeitenden Handwerk verbleibt. Der Ernährungsrat bündelt die Interessen der lokalen Akteurinnen und Akteure und verleiht ihnen eine Stimme. Angestrebt wird ein aktiver Dialog, um so langfristig zukunftsfähige Strukturen für eine möglichst regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln aufzubauen. Das Ziel ist eine selbstbestimmte Ernährungspolitik.

Bisher gibt es drei Ernährungsräte in Deutschland – in Köln, Berlin und Frankfurt am Main. Seit dem 26. September dieses Jahres ist der Ernährungsrat Oldenburg hinzugekommen. In einer Versammlung wurden die Ratsmitglieder gewählt. Dem Rat gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung an. Die Stadt Oldenburg unterstützt den Ernährungsrat, indem sie zwei Mitarbeiterinnen für den Rat zur Wahl gestellt hat.

Am 21. Oktober folgte nun die feierliche und offizielle Gründung des Oldenburger Ernährungsrates. In einem festlichen Rahmen wurde bilanziert, was bisher erreicht wurde, wie der Ernährungsrat organisiert sein wird und wo es in der Oldenburger Ernährungszukunft hingehen wird. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit dem Ziel, Oldenburg als Leuchtturmprojekt für andere Städte in Niedersachsen nutzen zu können.
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Neue Fitnessgeräte am Flötenteich

27.06.2017 21:58 Uhr
Fit am Flötenteich: Die Stadtverwaltung hat auf einer kleinen Wiese hinter dem Altenwohnzentrum Haus am Flötenteich drei Fitnessgeräte am Seeufer aufgestellt. Nach einer notwendigen Wartezeit, da der neue Rasen erst noch wachsen musste, sind sie jetzt zum Benutzen freigegeben. Die Geräte wurden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Stadtteilkonferenz Nord-Ost ausgewählt. Eine Hinweistafel enthält Tipps zur Benutzung und Übungsanleitungen. Ergänzt wird das Angebot durch Sitzmöglichkeiten auf einem Aussichtsbalkon am Wasser, der barrierefrei erreicht werden kann. In den vergangenen Tagen sind die Geräte bereits intensiv getestet worden.
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Vortrag über das deutsche Gesundheitssystem

18.05.2017 19:54 Uhr
von Andrea Schröder

Am Dienstag, den 16.05.2017 hielt der Onkologe im Ruhestand, Dr. Klasen, im Stadtteiltreff Dietrichsfeld einen Vortrag zum Thema »Gesundheitssystem in Deutschland«.

Er referierte über die Krankenversicherungspflicht und deren Leistungen, erklärte den Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, führte die unterschiedlichen Fachärzte auf und ging auf das Verhalten im Notfall ein. Eine Übersetzerin sorgte dafür, dass alle Gäste den Vortrag verstanden.

Viele Menschen interessierten sich für das Thema und in der anschließenden Fragerunde konnte Dr. Klasen viele persönliche Fragen beantworten.

Das nächste Sprachcafé Spezial findet statt am Dienstag, den 13.06.2017 von 16-17:30 Uhr. Der Verein »pro:connect« e.V. wird dann seine Arbeit vorstellen und Fragen zum Thema Einstieg in den Arbeitsmarkt für Geflüchtete beantworten.
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Europäischer Tag des Notrufs am 11. Februar

05.02.2016 15:25 Uhr

Die Johanniter erklären: Wie setze ich einen Notruf richtig ab?

Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112. Dass diese Notrufnummer seit 2003 sogar europaweit gilt, wissen laut Eurobarometer-Umfrage nur rund ein Viertel der Menschen in Europa. Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU deshalb den 11. Februar, also den 11.2., zum "Europäischen Tag der 112" erklärt. 

"Die 112-Gespräche sind für den Anrufer immer kostenlos", erklärt Niels-Holger Brunkau, Fachbereichsleiter Einsatzdienste und Rettungswachenleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe in Oldenburg. "Selbst von Mobiltelefonen ohne Guthaben kann die Notrufnummer angewählt werden. Solange es sich tatsächlich um einen Notfall handelt, entstehen dem Anrufer auch keinerlei Kosten für den Einsatz, egal ob ein Rettungswagen, ein Notarzt oder gar ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort ausrückt." 
Jeder ist verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. Einen Notruf abzusetzen, wenn die Situation es erfordert, ist ein wichtiger Schritt. "Wenn eine lebensbedrohliche Situation eintritt, muss immer die 112 gewählt werden. Dazu gehören neben schweren Unfällen zum Beispiel Vergiftungserscheinungen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, Kreislaufkollaps, schwere Atemnot oder starker Blutverlust", erklärt Brunkau. Die 112 ist jedoch nur für Notfälle da. Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der Hausarzt. Tritt ein Krankheitsfall außerhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen oder am Wochenende auf, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst der Krankenkassen unter der deutschlandweit gültigen Telefonnummer 116117. 
Der Notruf 112 dagegen wird in der nächstgelegenen Leitstelle aufgenommen. Es meldet sich ein medizinisch geschulter Mitarbeiter, der mit dem Anrufer einen festen Katalog an Fragen durchgeht: "Wo ist es passiert?", "Wie viele Menschen sind verletzt?" und "Wie ist deren gesundheitlicher Zustand?". So ist gewährleistet, dass vor dem Ausrücken der professionellen Helfer alle wichtigen Informationen vorliegen. Besonders wichtig ist die genaue Ortsangabe, damit die Hilfe auch zum richtigen Ort kommt. "Bevor nicht alle Fragen der Leitstelle beantwortet sind, sollte der Anrufer auf keinen Fall selbst das Gespräch beenden", betont Brunkau. 
Bei akuten medizinischen Notfällen wird in der Regel ein Rettungswagen losgeschickt, der mit nichtärztlichem Rettungsdienstpersonal besetzt ist. Nur, wenn ein Patient zum Beispiel unter Atemnot leidet, starke Schmerzen hat oder bewusstlos ist, wird in Deutschland automatisch ein Notarzt mitalarmiert. Darum ist es wichtig, immer möglichst genau die Symptome des Notfalls zu beschreiben. 

Um im Ernstfall richtig helfen zu können, empfehlen die Johanniter, die Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Infos zum Kursangebot der Johanniter gibt es im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg oder telefonisch unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0019214.
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LzO unterstützt Sportfischer-Verein mit 1.800 Euro

23.07.2015 08:35 Uhr

Tragbarer Defibrillator erhöht Sicherheit beim Angelsport

von Hans-Günter Rostalski

Mit einer Zuwendung von 1.800,- Euro hat die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) den Sportfischer-Verein Oldenburg bei der Anschaffung eines tragbaren Defibrillators unterstützt.

Bei der Übergabe sagte der 1. Vorsitzende des Vereins, Norbert Gerdes:„Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt bei unseren zahlreichen Veranstaltungen an unseren Gewässern schnell und effektiv Hilfe leisten können, wenn ein akuter Herzstillstand droht“.  

Für Sonja Stolle von der Johanniter-Unfall-Hilfe, die den Verein bei der Auswahl und der Geräteeinweisung unterstützt hat, zeigt die Anschaffung, dass sich die Vereinsführung ihrer Verantwortung für die Teilnehmer und Besucher ihrer Veranstaltungen sehr bewusst ist 

Für die LzO betonte Hans Günter Rostalski, stv. Direktor Stabsbereich Vorstand der LzO, dass die Sparkasse das Vorhaben gerne unterstützt hat. Das Retten von Menschenleben rechtfertigt Aufwendungen dieser Art immer. Aus dem aktuellen Förderbericht „für unsere region“ ergibt sich, dass die LzO, u.a. aus den Überschüssen beim Lotteriespiel „Sparen und Gewinnen“ und aus ihren Stiftungen, in 2014 mehr als 800 soziale, gemeinnützige, kulturelle und sportlicher Projekte mit 4,7 Millionen Euro gefördert hat (www.lzo.com/Ihre LzO/Förderbericht).

Der Sportfischer-Verein hat etwa 2.200 Mitglieder, darunter über 200 Jugendliche. 
Auf dem weitläufigen Gelände beim Vereinsheim am „Lehmplacken“  und an weiteren 25 verschiedenen Angelgewässern im gesamten Stadtgebiet finden jährlich rund 
50 Veranstaltungen mit weit mehr als 2.500 Teilnehmern und Besuchern statt. Bei einem jederzeit möglichen Notfall sind die Gewässer oft zu weit von anderen Rettungseinrichtungen entfernt, so dass die Anschaffung eines tragbaren Gerätes nötig war. 

Mit dieser nachhaltig sinnvollen Anschaffung kann für alle die Sicherheit beim Ausüben des Angelsports deutlich verbessert werden, auch wenn alle Beteiligten hoffen, dass das Gerät nicht unbedingt zum Einsatz kommen muss.
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Selbsthilfegruppe für Menschen mit Epilepsie

16.04.2015 08:48 Uhr
In Oldenburg hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Epilepsie geründet.
In der Gruppe haben die Betroffenen die Möglichkeit, sich mit anderen über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung auszutauschen. Im Mittelpunkt steht der Austausch darüber, welche Auswirkungen die Erkrankung auf das Leben der Betroffenen hat und welche Bewältigungsstrategien möglich sind.
Interessierte sind herzlich willkommen. Das nächste Treffen ist am Montag, 20. April, 18:00 Uhr. Weitere Informationen bei der BeKoS, Lindenstraße 12, unter 0441 884848.
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Zonta Club Oldenburg übergibt Spende an Alzheimer Gesellschaft

01.04.2015 07:10 Uhr

Eine Spende von 3.000 Euro für den Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Früherkrankte übergab der
Zonta Club Oldenburg kürzlich an die Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V. Das Geld war bei
mehreren Veranstaltungen des Zonta Clubs in 2014 gesammelt worden. Bei einer großen
Benefizveranstaltung im November 2014 war Brunhilde Becker für ihr ehrenamtliches Engagement in
der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e.V. mit dem Ehrenpreis „Zonta-Frau des Jahres“
ausgezeichnet worden.
Der Zonta Club hat sich für dieses Projekt entschieden, da besonders Frauen betroffen sind – nicht
nur als Erkrankte, sondern vor allem als Pflegende. Die Alzheimer Gesellschaft berät in Oldenburg
seit fast 20 Jahren zum Thema Demenz mit wichtigen Informationen und unterstützt Betroffene und
Angehörige in Selbsthilfegruppen.
Zonta International ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am
Menschen verpflichtet haben. Vorrang hat das Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen,
wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Bindend ist dabei der Grundsatz, dass Zonta
überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral ist. Ein wesentlicher Aspekt von Zonta
ist außerdem die Pflege von Freundschaft, Toleranz und gegenseitiger Hilfe. Dafür steht das Motto
„Zonta ist Begegnung – weltweit“. Den Zonta Club Oldenburg gibt es inzwischen seit über zehn
Jahren.
Mehr Infos unter: www.alzheimer-oldenburg.de und www.zonta-oldenburg.de.
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10 Jahre Ambulantes Reha-Zentrum

14.01.2015 09:33 Uhr

Neujahrsempfang am 9. Januar

von Dagmar Winzer

Das »Oldenburger Modell« hat die Zusammenarbeit der Oldenburger Akut-Krankenhäuser und des Reha-Zentrums Oldenburg möglich gemacht. Von der engen Zusammenarbeit haben besonders die Menschen in Region profitiert. Das Ambulante Reha-Zentrum Oldenburg konnte in den vergangenen 10 Jahren rund 8000 Rehabilitanden auf Ihrem Weg in zurück in den Alltag helfen. 

Der Neujahrsempfang anlässlich des 10jährigen Bestehens gab Gelegenheit, noch einmal den Werdegang des Hauses Revue passieren zu lassen. Nach dem Beginn der Anschlussheilbehandlungen im Jahr 2005 wurde schnell deutlich, dass die Behandlungsplätze ausgebaut werden müssen. Therapieplätze und Räumlichkeiten konnten sehr zügig dem Bedarf angepasst werden. 

Die Geschäftsführerin des Reha-Zentrums Oldenburg, Karin Vogel, begrüßte die Gäste und moderierte die Veranstaltung. Wichtig war Frau Vogel auch der Dank an alle, die beim Aufbau des Ambulanten Reha-Zentrums mitgeholfen haben. »Mit einem kurzen Blick auf das gesamte Rehabilitationszentrum, das am Anfang die Kliniken für Kardiologie und Neurologie beinhaltete, möchte ich auf die Entwicklung an diesem Standort hinweisen«, sagte Karin Vogel, »denn neben der ambulanten Orthopädie wurde es später um die stationäre Orthopädie und die Geriatrie erweitert. Heute stehen ca. 300 Betten und 90 ambulante Plätze für die wohnortnahe Patientenversorgung zur Verfügung.« In der Kürze der Zeit sei dies ein beachtliches Wachstum, was ohne die partnerschaftliche Unterstützung der drei Oldenburger Akuthäusern sowie der vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Zuweisern und auch mit den Kostenträgern nicht möglich gewesen wäre. 

Nach einem Grußwort des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Hartig folgte die Festrede durch Prof. Dr. Djordje Lazovic vom Pius-Hospital Oldenburg. Auch Prof. Lazovic betonte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Akuthäusern und dem Reha-Zentrum, die mit dem »Oldenburger Modell« in der Tat eine Besonderheit darstellt. Erwähnenswert sei auch das ungewöhnlich breite Spektrum in der orthopädischen Rehabilitation. »Denn nicht nur Patienten nach Operationen werden hier von Dr. Möhring und seinem Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpflegern und -pflegerinnen und vielen weiteren Mitarbeitern engagiert betreut,« betonte Prof. Lazovic, »sondern auch sportliche Aushängeschilder Oldenburgs wie die EWE Baskets oder die VfB Handballer werden hier wieder fit gemacht.« 

Abgerundet wurde der Festakt durch die Rede von Dr. Bernd Möhring, Chefarzt des Ambulanten Reha-Zentrums und der Klinik für Orthopädie und Traumatologie. Er gab einen Einblick in die aktuelle Arbeit des Ambulanten Reha-Zentrums, das einen festen Bestandteil des Reha-Zentrums Oldenburg darstellt. 

»Im Laufe der Zeit haben sich die Therapien verändert«, sagte Dr. Möhring. »Die Therapieanzahl ist im Laufe der vergangenen Jahre für den Einzelnen nach den Anforderungen der Versicherer und Kostenträger gestiegen. Die Erfahrung hat dabei vor allem gezeigt, dass ohne das ‚Hand anlegen‘, ohne den direkten Kontakt der Ärzte und Therapeuten mit den Patienten keine Erfolge erzielt werden können.« Weiter machte Dr. Möhring deutlich: «Die direkte Ansprache an den Rehabilitanden macht einen wichtigen Teil des Erfolges aus. Unserem engagierten Mitarbeiterteam sprechen wir an dieser Stelle gerne einen großen Dank aus.« 

Die Auslastung des Ambulanten Reha-Zentrums ist so stetig gesteigert worden. Das heißt für Oldenburg und das Umland: mehr Patienten kann über die Therapien geholfen werden, einen Unfall oder eine Operation positiv zu überstehen und die bestmögliche Rehabilitation zu erhalten. 

Wichtig bei der modernen Rehabilitationsbehandlung ist die Beachtung des gesamten Lebenshintergrunds einer Person; das bio-psycho-soziale Modell, der ICF findet Anwendung. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass viele gesundheitliche Benachteiligungen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern im Kontext der gesamten Lebenssituation eines Patienten gesehen werden müssen. Die Behandlung der einzelnen, medizinischen Indikation reicht nie aus. Soziales Umfeld und Ursachenzuordnung sind immer mit einzubeziehen. So hat die Klinik für Orthopädie und Traumatologie gute Wege gefunden, die Patienten genau dort ‚abzuholen‘ wo ihr Standpunkt ist. 

Die ersten zehn Jahre ermutigen uns, weiter in die Zukunft zu denken und für die Menschen in der Region immer wieder neue Wege in der Rehabilitation zu eröffnen. 

Die Gäste erhielten die Möglichkeit, sich einen Einblick in die Therapiemöglichkeiten des Ambulanten Reha-Zentrums zu verschaffen.
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Notfallmappe neu aufgelegt

01.11.2014 09:00 Uhr

Patientendaten können lebensrettend sein

Immer mehr Menschen denken frühzeitig darüber nach, wie sie im Alter und möglicherweise im Krankheitsfall leben wollen. Um im Ernstfall nicht fremdbestimmt zu sein, greifen sie auf die »Notfallmappe« zurück, die soeben in der 4. Auflage erschienen ist und vom  Oldenburger Verein Versorgungsnetz Gesundheit entwickelt wurde.

»Die Notfallmappe wird sehr gut angenommen«, berichtet Florian Isensee vom Isensee Verlag, wo die Mappe herausgegeben wird. »Die Nachfrage steigt kontinuierlich«, sagt er weiter und führt das auf die gesellschaftlichen Debatten zurück. »Alter und Krankheit sind keine Tabuthemen mehr. Viele Familien sind betroffen und müssen sich zwangsläufig damit befassen. Manch einer denkt frühzeitig über die Themen nach und legt für den Fall, dass er irgendwann nicht mehr selbst bestimmen kann, alles rechtzeitig fest, wie es im Krankheitsfall gehen soll.«

Das ist aber nicht alles, denn die Notfallmappe kann sogar Leben retten, weiß Dr. Volker Nüstedt, Vorsitzender des Ärztevereins Oldenburg, aus seiner ärztlichen Erfahrung. Der Mediziner ist froh, dass der Verein Versorgungsnetz Gesundheit die Notfallmappe nicht nur entwickelt hat, sondern sie permanent aktualisiert. »Nicht jede Krankheit kündigt sich an. Wer unverhofft ins Krankenhaus muss, kann häufig keine vollständigen Angaben zu seiner Krankengeschichte und seiner Medikation machen. Die notwendigen Unterlagen kann man aber in gesunden Tagen in Ruhe vorbereiten und stets aktuell halten. So ist man für den Notfall mit der Notfallmappe gut gerüstet«, sagt er.

Denn Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte finden in dem roten Ordner wichtige Patientendaten für einen schnellen Überblick. Deshalb bedeutet die Notfallmappe nicht nur für ältere Menschen sondern insbesondere auch für Alleinlebende eine große Sicherheit.
»Uns Medizinern hilft die Mappe im Notfall enorm, weil wir so sehr schnell das Richtige tun können«, macht Volker Nüstedt deutlich. Denn je schneller Rettungssanitäter und Mediziner wichtige medizinische Informationen erhalten, umso gezielter gestaltet sich die Behandlung.

»Ist die Notfallmappe gut geführt, ist sofort klar, welche Grunderkrankungen vorliegen, welche Medikamente genommen werden, ob Allergien existieren, Hörgeräte oder andere Hilfsmittel genutzt werden, es einen Marcumarpass oder einen anderen Ausweis gibt«, erläutert Rita Wick, Vorsitzende des Vereins Versorgungsnetz Gesundheit den Sinn der Notfallmappe und verweist auf die eigene Homepage unter www.notfallmappe-ol.de. Dort können sich Interessierte über die Mappe informieren.

Ersthelfer können einer gut geführten Notfallmappe auch Eintragungen darüber entnehmen, welcher Arzt in welcher Notsituation angerufen werden soll. Zudem kann vermerkt werden, wer zuerst benachrichtigt und ob in einer kritischen Situation etwa ein Seelsorger als Beistand hinzugezogen werden sollte. »Die  Notfallmappe sollte auch eine Vorsorgevollmacht und sonstige persönliche Hinweise des Patienten beinhalten, damit wir in seinem Sinn handeln können«, rät Volker Nüstedt. Entsprechende Vordrucke dafür sind in der Mappe enthalten.

Ganz besonders wichtig findet der Mediziner den Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz, um den die Notfallmappe ergänzt worden ist. Hier sollen nicht nur allgemeine Daten zur Person, deren Erkrankungen oder  einzunehmende Medikamente eingetragen werden, hier geht es beispielsweise um Ess- und Schlafgewohnheiten oder besondere Verhaltensweisen, damit die Betroffenen nicht nur optimal behandelt sondern auch versorgt und gepflegt werden können.

»Damit möglichst viele Menschen ihre Notfallmappe stets auf den neuesten Stand bringen können, hat unser Verein wichtige Vordrucke und Formulare auf der Homepage eingestellt, die dort heruntergeladen werden können«, berichtet Rita Wick und macht darauf aufmerksam, dass die Mappe, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem leitenden Oldenburger Notarzt und der Kassenärztlichen Vereinigung erstellt worden ist, griffbereit hinterlegt werden sollte. »Mit ihr wird auch ein Ausweis ausgehändigt, der über ihren Besitz und Aufbewahrungsort informiert«, fügt sie hinzu. 

Die Notfallmappe ist im Buchhandel sowie in Apotheken erhältlich und kostet 10 Euro. Außerdem wird sie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgehalten.
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Ebola - Oldenburg hilft in der Not

20.10.2014 06:00 Uhr

Fünf Paten für Bo

Im November 2011 konnte mit Hilfe der Oldenburger Krankenhäuser die Gila-Klinik in Bo eröffnet werden. Seitdem arbeitete das Krankenhaus selbstständig, eine Unterstützung durch die Oldenburger Häuser war nicht mehr nötig.

Ebola hat alles verändert. Die Paten der Clinic Bo sehen sich in der Verantwortung. Aktuelle Informationen gibt es unter: www.hilfe-direkt.info

Der Auftakt zu einer aktuellen Spendenaktion für unsere Partnerklinik erfolgt noch in diesem Monat. Ein Informationsabend gibt Gelegenheit, mehr über Ebola – auch in Oldenburg – und über die Arbeit in Sierra Leone zu erfahren.

Die fünf Paten für Bo sind das Klinikum Oldenburg, das Reha-Zentrum Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg, die Karl-Jaspers-Klinik und das Evangelische Krankenhaus Oldenburg.
Die 5 Paten laden herzlich zu einem Abend mit vielen Informationen ein:

Donnerstag, 23.10.2014, 19.00 Uhr in der Aula der Cäcilenschule, Haarenufer

Vortragende sind:
Dr. Matthias Grade, "Einsatz gegen Ebola: Bericht aus Westafrika" 
Tropenmediziner und Ebola-Experte 
Christliches Krankenhaus in Quakenbrück

Dr. Andreas Conrad, „Gut vorbereitet: Was tun Oldenburger Krankenhäuser bei Ebola-Verdachtsfällen?“
Ltd. Oberarzt Institut für Krankenhaushygiene, Oldenburg 

Gisela Bednarek, Verein ‚Hilfe direkt - Bo‘, „Direkt aus Sierra Leone: Die Clinic Bo in der Ebola-Krise“
Gisela Bednarek leitet den Verein ‚Hilfe direkt‘ und ist erst Mitte September aus Sierra Leone zurückgekehrt.

Statement: „Oldenburg hilft in der Not: Die aktuelle Spendenkampagne“
Vertreter der Bo-Partnerkliniken

Die Ebola-Epidemie in Westafrika greift immer weiter um sich. Sierra Leone, die Heimat der Clinic Bo, ist besonders stark betroffen. Leider musste das kleine Krankenhaus Anfang September schließen, da es keine infektiösen Patienten behandeln kann.
Dennoch werden Medikamente in kleinem Rahmen verteilt, und die Mitarbeiter versuchen weiterhin, ihre Familien zu ernähren.
Die fünf Paten für Bo rufen daher wieder mit besonderen Aktionen zur Spende für die Clinic Bo auf.


Koordination und Kontakt:

Rita Wick
Fortbildungsreferat/Veranstaltungsmanagement

Klinikum Oldenburg gGmbH
Rahel-Straus-Str. 10
26133 Oldenburg
 
Tel. 0441/403 2366
Fax 0441/403 3360
E-Mail: wick.rita@klinikum-oldenburg.de
www.klinikum-oldenburg.de
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»Machen lassen« ist eine gute Therapie

30.09.2014 18:16 Uhr

Präventionsrat fördert Kanutour der Elterninitiative krebskranker Kinder mit 5000 Euro

von Carsten Lienemann

Im August starteten sechzehn Flusspiraten der Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. zu einer sechstägigen Kanutour auf der Fulda von Bad Hersfeld nach Kassel. Bereits zum dritten Mal und Dank der großzügigen Spende durch den Förderverein des Präventionsrates Oldenburg e. V. über 5.000 Euro veranstaltet der Verein die Kanutour mit ehemals erkrankten Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Geschwistern oder Freunden im Alter zwischen 12 und 22 Jahren. Dies bedeutete für alle Abenteuer pur: eine Flussfahrt durch Wehre, Schleusen und herrliche Natur, Lagerfeuer und Zelten.

Betreut werden die Kanutouren von Martha Driefholt, die auch die Idee dazu hatte. Voller Begeisterung berichtet sie den Spendern vom Förderverein des Präventionsrates von den Veränderungen, die sie bei den Jugendlichen beobachtet: »Da ist zunächst einmal die tägliche Strecke von rund 25 km zu bewältigen, mit Gepäck im Boot, dann müssen die Zelte aufgebaut werden. In der anschließenden Freizeit veranstalten wir z. B. Kanuspiele, bei denen sich die Jugendlichen immer mehr zutrauen und dabei auch ihren Gleichgewichtssinn und ihre Motorik wiedererlangen.« 

Durch die lange Therapiephase ist die motorische Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Zudem trauen sich viele Mädchen und Jungen größere Belastungen nicht mehr zu oder werden durch verängstigte Eltern daran gehindert. Häufig sind die Jugendlichen dann überrascht, was sie alles schaffen können und wie schnell der Gleichgewichtssinn wieder funktioniert, wenn man ihn nur ein wenig fordert. Am Ende haben sie neuen Bewegungsmut gesammelt und sind insgesamt selbstbewusster geworden.

Neben dem großen Spaß, den alle Jugendlichen hatten, kamen aber auch viele Gespräche über die vergangene Monate oder Jahren zustande. Beide Seiten – erkrankte Mädchen und Jungen sowie Geschwister und Freunde – lernten einen neuen Blickwinkel kennen: Wie haben sie die schwere Zeit der Therapie verarbeitet, was hat ihnen geholfen und was haben sie vermisst? Diese Gespräche tragen entscheidend zur Krankheitsbewältigung bei und helfen beiden Seiten, den Weg zurück in den Alltag zu finden.

»Die ehemals krebskranken Kinder dürfen jeweils ein Geschwisterkind, einen Freund oder eine Freundin mitbringen«, erklärt Pia Winter, Geschäftsführerin der Elterninitiative. »Das ist oft der letzte Anstoß, wenn die Entscheidung zum Mitfahren ansteht. Außerdem hilft es den Begleitern auch, die Situation der Betroffenen besser zu verstehen.«

Die Kanutour der Elterninitiative ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Angebote der Elterninitiative geworden. Der Verein unterstützt an Krebs erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien während und nach der Erkrankung. Ein professionelles Team aus Psychotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten betreut die Familien auf der kinderonkologischen Station des Klinikum Oldenburg sowie in der ambulanten Phase zuhause. Spezielle Angebote für Geschwisterkinder sowie Veranstaltungen für Eltern versuchen von Beginn an, Hilfe dort zu leisten, wo sie gebraucht wird.

Das Team der Elterninitiative ist nun schon mit den Gedanken bei der nächsten Kanutour – vielleicht geht diese dann ins Ausland.
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Neue Erste-Hilfe-Kurse der Johanniter

26.03.2014 22:26 Uhr
Was tun, wenn das Baby sich verletzt?
Nicht nur an junge Eltern richtet sich der Kurs »Erste Hilfe am Kind«, den die
Johanniter jetzt in Oldenburg an der Industriestraße 1 anbieten. An drei
aufeinanderfolgenden Dienstagen, 1., 8. und 15. April, dreht sich von 19 Uhr an alles um die
Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern. Anmeldung und weitere Informationen unter
Telefon 0441 9719025, gebührenfrei unter 0800 0019214 sowie im Internet unter
www.johanniter.de/oldenburg
Kinder sind empfindliche Wesen, denen aber schnell etwas passieren kann. Dann kann es
lebensrettend sein, wenn man mit den speziellen Kenntnissen in Erster Hilfe am Kind
vertraut ist. Neben jungen Eltern richtet sich der Kurs der Johanniter besonders an Betreuer
in Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen, in Sportvereinen, aber auch an jeden
anderen. Lehrinhalte sind unter anderem allgemeines Vorgehen am Notfallort, Pseudokrupp,
Fieberkrampf, verschluckte Fremdkörper, Vergiftungen, Verbrennungen und andere typische
Verletzungen bei Kindern.

Leben retten leichter gemacht
Einen Kurs in „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ für Führerscheinbewerber
der Klassen A, B, M, L, T und S bietet der Ortsverband Oldenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe
am Sonnabend, 5. April, von 8 Uhr an in seinen Räumen an der Industriestraße 1 an. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0441 97190-25,
gebührenfrei unter 0800 0019214 sowie im Internet unter www.johanniter.de/oldenburg.

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MS Selbsthilfegruppe »Mit Schwung«

28.01.2013 09:28 Uhr
Das nächste Treffen der Oldenburger Multiple Sklerose Gruppe »Mit Schwung« Kontaktgruppe  der  DMSG findet statt am:

Freitag, 1. Februar 2013 um 18.30 Uhr

»Wir treffen uns jeden 1. Freitag im Monat um 18:30 Uhr und jeden 4. Samstag im Monat um 15:00 Uhr zum Erfahrungsaustausch, informieren über aktuelle Veranstaltungen und planen 
gemeinschaftliche Unternehmungen.«


Kontakt unter Tel. 0441 / 8 00 16 86

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter www.ms-oldenburg.de
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Erster Spatenstich für die Geriatrische Klinik

06.12.2012 15:54 Uhr
von Dagmar Winzer

Am 6. Dezember 2012 beginnt mit dem ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau
der Geriatrie ein neuer Bauabschnitt für das Reha-Zentrum in Oldenburg. Es handelt
sich für Oldenburg und den Nordwesten um ein neues Gesundheitskonzept.
Das neue Bettenhaus soll in der zweiten Jahreshälfte 2013 fertig gestellt werden.
Das Oldenburger Konzept schreibt seine Erfolgsgeschichte fort.
Ab Spätsommer 2013 wird es möglich sein, ältere Patienten (75 Jahre und älter) nach einer
akuten Krankheit zielgerichtet weiter zu betreuen. Die geplanten 30 stationären und 20
ambulanten Plätze orientieren sich sowohl am voraussichtlichen Bedarf als auch an der
Wirtschaftlichkeit der Einrichtung.
Im Mittelpunkt steht der Patient mit seiner ganz individuellen Krankheitsgeschichte. Ziel ist
es, den Patienten durch die Reha-Maßnahmen wieder in einen häuslichen Alltag zu
integrieren. Hiermit wird bereits in den Akuthäusern Evangelisches Krankenhaus und
Klinikum Oldenburg begonnen.
Die durchschnittliche Verweildauer jedes Patienten im Reha-Zentrum beträgt 3 Wochen,
zusammen mit den vorher ergriffenen Maßnahmen in den Akuthäusern kann ein Patient also
bis zu 5 Wochen gezielt betreut werden. Hierbei werden Körper, Geist und Seele
angesprochen, um einen ganzheitlichen Erfolg zu erzielen. Die Geriatrische Rehabilitation in
Oldenburg ermöglicht den Patienten – wie im gesamten Konzept des Hauses vorgesehen –
die wohnortnahe Betreuung und damit den wichtigen Kontakt zum sozialen Umfeld.
Erfahrungen haben gezeigt, dass durch dieses Konzept die statistische Zahl der in den
häuslichen Alltag zurückkehrenden Patienten um 36 % - 40 % steigt.
Im internationalen Vergleich gehört Deutschland hiermit zu den Ländern, die eine
hervorragende geriatrische Versorgung vorhalten.
Mit der Erweiterung verfügt das Reha-Zentrum Oldenburg dann insgesamt über fast 300
Betten und 100 ambulante Plätze.
Das Gebäude
Die Planung des Neubaus erfolgte in engster Zusammenarbeit zwischen dem
Architekturbüro Angelis & Partner, Geschäftsführerin Karin Vogel und dem Ärztlichen Leiter
der Geriatrischen Klinik Priv. Doz. Dr. Jürgen Bauer. Dabei wurden die Vorgaben der
Kostenträger (Krankenkassen) genauso berücksichtigt, wie die besonderen Belange der
geriatrischen Patienten. Wichtig sind kurze Wege und die Möglichkeit, durch eine großzügige
Raumplanung einen häuslichen Charakter zu schaffen. So werden die Schritte zurück in den
Alltag leichter möglich. Des weiteren ermöglicht ein Farbkonzept innerhalb des Gebäudes
die leichtere Orientierung der Patienten in der Rehabilitation.
Auf dem Foto: Dipl.-Ing. Architekt Joachim Finke, Dirk Hillmer, Dipl.-Ing. Architekt AKG Detlef Thomsen, Hauptgeschäftsführerin des Reha-Zentrums Karin Vogel, Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Leiter der Geriatrischen Klinik Oldenburg, Dipl.-Ing. Architekt BDA Alexis Angelis
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Lärm macht krank

05.07.2012 08:33 Uhr
von Julia Sturm und Lena Dirks

Viele wissen gar nicht, wie schädlich Lärm ist oder welchem Lärm wir überhaupt ausgesetzt sind. Es gibt viele Lärmquellen, die wir schon gar nicht mehr als Lärm sehen. 

Beispielsweise der Straßenverkehrslärm: Ohne Auto geht fast gar nichts mehr, man hört immer das Rauschen der Autobahn oder der Autos vor der Haustür. Dies erleben auch die Schüler der Oberschule Osternburg jeden Tag, denn sie können während des Unterrichts keine Fenster öffnen, da sich dann Schüler und Lehrer nicht mehr verstehen. Die Autobahn ist immerhin 800m von der Schule entfernt.

Industrie- und Gewerbelärm, der von großen Industriebetrieben wie auch von kleineren Handwerksbetrieben (z. B. Bäckerei) ausgeht, wird immer mehr zu einer großen Lärmquelle. Dazu kann auch das permanente Rauschen das Gebläses einer Kühlung oder Klimaanlage gehören.

In Großstädten ist der Baulärm eine zunehmende Lärmquelle, da immer wieder neue Häuser, Straßen o. ä. gebaut oder wieder aufgebaut werden.

Zu sogenanntem »Nachbarschaftslärm«, von dem die heutige Jugend öfters etwas hört, zählen laute und störende Geräusche, wie eine Party oder Heimwerkerarbeiten. Besonders beliebt ist Rasenmähen in der Mittagszeit.

Freizeit- oder Sportlärm ist wohl nicht unbedingt allen bekannt, da sie nicht in der Nähe eines Vereins wohnen. Darunter versteht man einmal Lärm von Spielplätzen, Musikveranstaltungen aber auch Vergnügungsparks, zum anderen Krach, der durch den Betrieb von Sportanlagen entsteht. 

Der in letzter Zeit wohl am meisten diskutierte Lärm ist der Bahnlärm, hier ging es ja in letzter Zeit hauptsächlich um den Jade-Weser-Port. Von ihm sind drei Bereiche betroffen, 1 (Oldenburg/Rastede), 2 (Rastede/Hahn) und 3 (Jaderberg/Varel). Natürlich hat die Stadt Oldenburg etwas gegen die Bahnstrecke quer durch Oldenburg, die dann wohl alle fünf Minuten befahren wird, getan. Sie hat  im Eilverfahren geklagt, die Klage wurde aber abgelehnt. Das Hauptverfahren wurde später ausgetragen und Oldenburg hat ein Fahrverbot in der Nacht und tagsüber ein Tempolimit herausgeschlagen. Trotzdem finden Anwohner, dass der Lärmschutz ausbesserungsbedürftig ist. »Eisenbahnplanungen, die zu Gesundheitsgefährdungen der Anwohner führen, müssen in einem Rechtsstaat ausgeschlossen sein!« (Zitat: www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=8446), was im Grundgesetz Art2Abs2Satz1 »Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit«, bestätigt wird.

Und um zu wissen, wie Sie dazu stehen, haben wir eine Umfrage zu dem Thema gestartet. Wir haben neun Fragen gestellt, die alle etwas mit Lärm oder dem Jade-Weser-Port zu tun hatten.
Wir hatten viele verschiedene Antworten, bei der jüngeren Generation wussten sehr viele nichts zum Jade-Weser-Port und wenn, dann nur, dass es etwas mit Schiffen und Bahn zu tun hat. Andere sagten, dass der Jade-Weser-Port doch gut für Wilhelmshaven aber schlecht für die Städte oder Dörfer drum herum ist.

Die Meinungen zum Jade-Weser-Port waren geteilt, die einen finden ihn nicht gut bzw. auch sinnlos. Andere dagegen finden ihn gut, da er gut für Wilhelmshaven ist und Arbeitsplätze schafft.

Es gibt in Oldenburg Lärmschutzwände an den Autobahnen, mehr wussten viele auch nicht. Es gab auch viele, die wussten, dass es oft Demonstrationen für besseren Lärmschutz in Oldenburg gibt und dass er verbessert werden muss.

Es gab viele Verbesserungsvorschläge zum Lärmschutz. Oldenburg könnte beispielsweise Schutzwände an den Bahnschienen bauen oder einmal im Monat den verkehrsfreien Sonntag wirklich durchhalten, das heißt, dass die Polizei darauf achtet, dass in Oldenburg gar kein Auto fährt. Lärm ist leider schon etwas Normales und es gehört für sehr viele schon zum Alltag. Dann wurde noch festgestellt, dass Lärm in Großstädten eher normal ist als in Dörfern.

Irgendwas müssen viele immer hören. Manche fühlen sich zwar nicht einsam, aber ihnen wird dann langweilig. Außerdem wird es nie dazu kommen, dass es ganz leise ist, man hört immer irgendwas, außer z. B. in der Wüste.

Es gab die verschiedensten Antworten zum Autobahnlärm, manche kriegen den schon gar nicht mehr mit, da sie seit Jahren neben einer Autobahn leben, andere können sich auf der Arbeit oder in der Schule nicht richtig konzentrieren, wenn das Fenster geöffnet ist. Und die Menschen der älteren Generation, die schon Hörgeräte tragen, haben gesagt, dass sie einfach die Hörgeräte ausstellen, wenn es zu laut oder nervig wird. Viele Schüler lernen mit Musik, ohne geht es bei ihnen gar nicht und sie entspannen sich dabei. Aber es gibt auch Schüler, die sich dann nicht konzentrieren können und mehr auf die Texte vom Lied achten als auf das, was sie lernen wollen.

Der Titel, dieses Artikels, heißt »Lärm macht krank«. Macht er wirklich krank? Ja, Lärm hat Auswirkungen auf den ganzen Organismus. Der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich, die Atem- und Herzfrequenz erhöht sich, die Magensaft- und Speichelproduktion wird reduziert, außerdem stört es auch beim Schlafen, es können Probleme beim Einschlafen und in der REM-Schlafphase auftreten. In der REM-Schlafphase werden Erlebnisse vom Tag verarbeitet und Gelerntes im Langzeitgedächtnis gespeichert, das heißt, wenn diese Phase gestört wird, sich das Nervensystem und die Psyche nicht erholen können. Sie merken es bestimmt auch öfter, wenn Sie den ganzen Tag neben einer Baustelle oder ähnlichem, gearbeitet haben oder leben, sind Sie gereizter und bekommen Kopfschmerzen, auch das sind Auswirkungen auf unseren Organismus.

Julia Sturm und Lena Dirks sind Redakteurinnen der Osternburger Nachrichten, Stadtteilzeitung der Oberschule Osternburg 

Foto: Bürgerverein Osternburg-Dammtor

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Vernissage im Rehazentrum

15.06.2012 09:14 Uhr
Die Zusammenarbeit von Rehazentrum Oldenburg und BBK Oldenburg geht weiter

von Dagmar Winzer

Am 13. Juni 2012 fand die Vernissage zur Ausstellung »reha vue – Kunst im
Reha Zentrum Oldenburg« Malereien und Grafiken der Künstlerinnen Ingrid
Freihold und Katja Flieger statt; die Künstlerinnen - beide Mitglieder des BBK
Oldenburg – stellen neue Arbeiten vor. Die Künstlerinnen Katja Flieger (Wilhelmshaven), Freie Bildende Künstlerin, und Ingrid
Freihold (Stedesdorf), Malerei und Grafik, waren anwesend.

Die Verantwortlichen des Rehazentrums Oldenburg haben gemeinsam mit dem Bund
Bildender Künstler zwei Künstlerinnen ausgewählt, die den Menschen in das Zentrum ihrer
Arbeit stellen. Für das Rehazentrum steht der Patient im Vordergrund, der durch den ganz
selbstverständlichen Zugang zu Kunstwerken vom Alltag abgelenkt werden soll.

Ingrid Freihold hat ein Lehramtsstudium abgeschlossen, und danach Kommunikationsdesign
an der FH in Wiesbaden studiert. Mensch und Kommunikation sind untrennbar verbunden.
Als Meisterschülerin von Prof. Schneider stehen Kalligraphie und Illustration im Mittelpunkt
ihres Schaffens. Verschiedentlich hat Frau Freihold als Illustratorin gearbeitet. Gerne ist dann in den der
Illustration nahe stehenden Bildern ein Augenzwinkern dabei. Immer aber geht es um Typen,
das Menschliche als solches.

Ingrid Freihold arbeitet gerne in Serien. Der Reiz hierbei ist die variierende Sichtweise eines
Themas. Die immer neue Möglichkeit, andere Blickpunkte einzunehmen. Daher sind auch
hier in der Ausstellung verschiedene Serien zu sehen. Die Titel sind dabei so gewählt, dass
wieder eine Wahl möglich ist und der Betrachter so auf besondere Weise Anteil an dem
Kunstwerk hat. Auch rein technisch hat die Kalligraphie Ingrid Freihold nie losgelassen. In in
vielen der Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem weißen Blatt, der Tusche und dem
Farbauftrag durch den Pinsel zu erahnen.


Katja Flieger arbeitet mit den Themen Dynamik der Zeit und der Geschwindigkeit unseres
Alltags. In Zwickau geboren hat sie unter anderem während ihrer Ausbildung zur Tischlerin
Berliner Luft geschnuppert. An der Kunsthochschule Kiel führten die Studien der Freien
Bildenden Künste, der Keramischen Plastik und auch Architektur zur selbständigen
künstlerischen Tätigkeit seit 2004. Stipendien, Studienförderungen und Auszeichnungen
zeugen von ihrer hohen künstlerischen Qualität.

Katja Flieger setzt sich bevorzugt mit den von Menschen geprägten Strukturen auseinander,
stellt sie in Frage, definiert und beschreibt bekannte Elemente auf für den Betrachter
überraschende Weise. Immer wieder wird unsere Wahrnehmung für Größen und Maßstäbe
auf die Probe gestellt. Denn reale Lebenswelt und Traum als eine untrennbare Einheit dürfen
als möglich angenommen werden. In etwa so, wie eine Modelleisenbahn die reale Welt
abbildet und nachgestaltet, aber auch mit der Phantasie spielt. Die Künstlerin findet immer
wieder neue Wege, die bekannte Sichtweise anders zu sehen. Bemerkenswert sind die
Scherenschnitte aus Stadtplänen internationaler Metropolen.


Die Ausstellung wird bis Februar 2013 zu sehen sein.

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Machtlos – nicht hilflos

20.05.2012 06:00 Uhr
von red /




Selbsthilfe Ländertreffen der Anonymen Alkoholiker im Mai in Oldenburg – 3600 Besucher werden erwartet.

Miteinander – Füreinander Unter diesem Motto steht das Ländertreffen der Anonymen Alkoholiker, das vom 25. bis 27. Mai in Oldenburg stattfindet. 

Die Selbsthilfeorganisation erwartet am Pfingstwochenende in der Weser-Ems-Halle ca. 3600 Besucher. 

Den Betroffenen wird die Gelegenheit geboten, während einem dreitägige Erfahrungsaustausch über ihre Sucht, die gesundheitlichen und sozialen Folgen sowie über Hilfe zur Selbsthilfe zu sprechen. 

1200 Familienangehörige aus den so genannten Al-Anon-Selbsthilfegruppen zählen ebenfalls zu den Teinehmern. Sie arbeiten zwar unabhängig, kooperieren aber mit den Anonymen Alkoholikern, »Denn Alkoholismus ist eine Familienkrankheit«, wie man heute weiß. 

Anonymität nach innen wie nach außen, nomen est omen, trotzdem suchen sie die Öffentlichkeit, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. 
Damit uns diejenigen auch finden, die uns noch suchen.

Einmal pro Woche treffen sich die Al-Anons, einmal im Monat mit den Partnern der Anonymen Alkoholiker. 
Beim Ländertreffen in Oldenburg bieten beide Selbsthilfegruppen Angebote zu verschiedenen Themen an.

Machtlos – nicht hilflos ist das Thema der Eröffnungsveranstaltung der Al-Anons am 25. Mai. 

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die Kontaktperson in Oldenburg unter Tel. 99 87 913 wenden. 

www.al-anon.de
ww.anonyme-alkoholiker.de
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Neuer Ratgeber für Schwerstkranke und Zugehörige

25.04.2012 07:20 Uhr
Broschüre informiert über Hilfsangebote und ermutigt zur häuslichen Versorgung

In Oldenburg gibt es viele verschiedene Einrichtungen und Personen zur Unterstützung Schwerstkranker und ihrer Angehörigen. Seit kurzem ist eine Broschüre erhältlich, die genau diese Angebotsvielfalt aus medizinischer Versorgung, Pflege, Beratung, alltagspraktischen Hilfen und Austauschmöglichkeiten vorstellt. Sie zeigt ganz konkret auf, welche Versorgungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in Oldenburg existieren, informiert über finanzielle Leistungen und benennt Ansprechpersonen für weiterführende Hilfen. 
Die Informationsschrift versteht sich als Wegweiser, der den Betroffenen helfen möchte, zwischen den verschiedenen Hilfsangeboten rund um die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen auszuwählen. Gleichzeitig ist sie so aufgebaut, dass betroffene Erkrankte oder deren Bezugspersonen ermutigt werden, Hilfen auch anzunehmen. »Es geht nicht nur darum, aufzuzeigen, wer in welcher Situation die angemessene Unterstützung leisten kann. Vielmehr möchten wir Mut machen, ins Gespräch zu kommen und die Schritte gemeinsam zu gehen«, erläutert Marion Jessen, eine der Initiatorinnen der Broschüre. Mitinitiatorin Regine Harms ergänzt: »Der Ratgeber legt dar, dass der Balanceakt zwischen intensiver Zuwendung zum Kranken und 


gezielter Inanspruchnahme von Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen ist und für alle Beteiligten eine Bereicherung sein kann.«
Für den passenden Einstieg ins Thema sorgen die Grußworte von Sozialdezernentin Dagmar Sachse und vom Leiter des Palliativzentrums, Chefarzt Dr. Michael Schwarz-Eywill, sowie Erfahrungsberichte von Betroffenen. Hinweise auf weiterführende Informationen und Checklisten, welche die Erfassung des Unterstützungsbedarfs sowie die Organisation der häuslichen Hilfen erleichtern, finden sich ebenfalls in dem rund 50-seitigen Wegweiser. 

Die neue Broschüre ist kostenlos und liegt u. a. im Seniorenservicebüro, im Mehrgenerationenhaus, bei evasenio, beim Pflegedienst AMBULANT sowie in weiteren öffentlichen Einrichtungen aus. Außerdem steht sie auf www.palliativversorgung-ol.de zum Download bereit.
Foto: Nina Scheve, Marion Jessen und Regine Harms (v. l.) stellen die neue Broschüre vor.Bild: Holger Harms
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Nun auch in Oldenburg: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

05.04.2012 06:15 Uhr
Die im Dezember 2011 gegründete Genossenschaft Palliativwerk Oldenburg ist seit dem 01.04.2012 von den gesetzlichen Krankenkassen als Leistungserbringer für die so genannte »Spezialisierte ambulante Palliativversorgung, kurz SAPV«, anerkannt.  Diese spezielle Hilfe, auf die Versicherte bereits seit 2007 einen Rechtsanspruch haben, richtet sich an Patienten, deren Erkrankung lebensbegrenzend und symptomlastig ist. Die Behandlung und Begleitung der schwerstkranken Menschen verfolgt in erster Linie die Verbesserung der Lebensqualität.Bei der SAPV handelt es sich um eine Komplexleistung aus Beratung, Koordination, seelsorgerischen, psychosozialen, palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Elementen. Diese Leistung kann vom Klinik- oder Hausarzt für Palliativpatienten mit einem „besonderen“ Versorgungsbedarf verordnet werden. Da es eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, hat jeder gesetzlich Krankenversicherte einen Anspruch hierauf, wenn die medizinischen Voraussetzungen gegeben sind. Die SAPV kann entweder als unterstützende Teilversorgung (z.B. nur für Beratung/Koordination) oder als vollständige Versorgung verordnet werden und bedarf der Zustimmung der Versicherten. In der Genossenschaft Palliativwerk Oldenburg eG haben sich erfahrene Leistungserbringer der ambulanten und stationären Palliativ- und Hospizarbeit zu einem Versorgungsverbund zusammen- geschlossen. Zu den Mitgliedern gehören die ambulanten Pflegedienste Medus-GmbH und „AMBULANT“ (Jessen&Höhn GbR), mehrere niedergelassene Ärzte (u.a aus der Onkologischen Praxis Oldenburg), die Stiftung Evangelischer Hospizdienst  Oldenburg,  das Evangelische Krankenhaus mit seinem Palliativzentrum und die Apothekerin Dr. Gabriele Röscheisen-Pfeifer von der Dobben-Apotheke. Die teilnehmenden Ärzte haben die Kursweiterbildung Palliativmedizin absolviert; die beteiligten Pflegedienste verfügen über mindestens drei festangestellte Pflegekräfte mit Abschluss einer Weiterbildung in Palliative-Care; die Apothekerin ist in Palliativpharmazie fortgebildet. Das Team des Palliativwerkes wird grundsätzlich ergänzend auf Anforderung des Hausarztes tätig, die Grund- und Regelversorgung durch Hausarzt und/oder bereits beauftragtem Pflegedienst wird in Kooperation mit dem Palliativwerk Oldenburg fortgesetzt. Wichtigste Aufgabe des multiprofessionell vernetzten „Palliative-Care-Teams“ ist die Vermeidung und das Erkennen möglicher Krisensituationen und die Optimierung von strukturierten Versorgungsabläufen. Dadurch lassen sich häufig unerwünschte und belastende Krankenhausaufenthalte vermeiden. Die SAPV stellt auch eine Alternative zur Aufnahme in ein stationäres Hospiz dar. Der Vorstand der Palliativwerk Oldenburg eG, bestehend aus Dr. med. Burkhard Otremba und Hartmut Loots, beabsichtigt noch vor den Sommerferien eine Informationsveranstaltung für niedergelassene Ärzte und deren Praxispersonal durchzuführen, um über die vertraglichen Rahmenbedingungen für die Verordnung von SAPV zu informieren und möglichst viele Hausärzte für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Bereits jetzt können sich Interessierte an die vorläufigen Geschäftsstellen der Palliativwerk Oldenburg eG in der Cloppenburger Str. 66 (bei AMBULANT) oder im Schützenweg 10 (bei Medus) wenden. Telefonisch ist die Palliativwerk Oldenburg eG über Rufnummer 0441/93654016 zu erreichen. Oder per E-Mail: info@palliativwerk-ol.de 
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Gerontopsychiater informiert Angehörige über Demenz

03.04.2012 19:36 Uhr
Angehörigen von Bewohnern Diakonischer Altenheime in der Stadt Oldenburg bietet die Diakonie am 10. April 2012 einen Fachvortrag über Demenzerkrankungen. Ab 18:30 Uhr informiert der Chefarzt der Gerontopsychiatrie der Karl-Jaspers-Klinik Dr. Thomas Brieden im Lambertussaal der Oldenburger Lambertikirche über Erkennung, Behandlung und Prävention. Büsingstift, Friedas-Frieden-Stift, Elisabethstift und Seniorenzentrum Haarentor wollen Angehörigen mit Informationen über die persönlichkeitsverändernde Krankheit helfen, die Situation der Erkrankten besser zu verstehen.

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»Laien können Leben retten«

14.03.2012 17:33 Uhr
Die LzO stattet alle 18 Oldenburger Fillialen mit Defibrillatoren aus

von Carsten Lienemann

Zentrale Punkte, an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang erreichbar, das sind die optimalen Anbringungsorte für Automatische Externe Defibrillatoren (AED). Die Foyers von Sparkassen erfüllen diese Bedingungen zu einhundert Prozent.

»Laien können Leben retten«, davon ist Gerfredt Boldt überzeugt. Er hat einen plötzlichen Herzstillstand überlebt, weil glücklicherweise ein AED in der Nähe war. Seitdem engagiert er sich für die Deutsche Herzstiftung und ist unermüdlich auf der Suche nach Sponsoren und Orten für Defibrillatoren. Über den Präventionsrat Oldenburg und dessen Projekt »Rettungsring« ist Boldt an die Landessparkasse herangetreten und fand bei Vorstandsmitglied Gerhard Fiand ein offenes Ohr.

»Akute Herzprobleme gehören zu den häufigsten Todesursachen, bundesweit sterben jährlich rund 130.000 Menschen daran«, begründet Fiand die Aktion der LzO. »Wir betrachten die 30.000 Euro für die Ausstattung der 18 Fillialen und auch die Wartungskosten als sehr sinnvoll angelegt. Fiand hofft angesichts von 20.000 Sparkassen-Fillialen in Deutschland, dass dieses Beispiel Schule macht, denn: »Mit einem AED kann wirklich jeder Erste Hilfe leisten«. Im weiteren Umland wolle man vorläufig nicht aktiv werden, aber die Foyers ständen als Anbringungsort zur Verfügung, wenn sich ein Sponsor finden sollte.

Auf die Vorbildfunktion zielte auch Wilfried Barysch, Regionalvorstand der Johanniter Unfall-Hilfe. Es sei eine große Aktion, alle Fillialen auszustatten, und es sei ein gutes Gefühl zu wissen, »egal wo ich mich bewege, irgendwo in der Nähe hängt so ein Ding!« Obwohl es nicht zum Standardprogramm gehöre, werde in den Erste-Hilfe-Kursen der Johanniter auch der Umgang mit dem Defibrillator behandelt, »einfach um Hemmschwellen abzubauen«, so Barysch.

Sonja Stolle, Fachbereichsleiterin Ausbildung bei den Johannitern, demonstrierte, dass auch ein Laie mit dem AED ohne weiteres umgehen kann. Das Gerät erklärt jeden einzelnen Schritt ausführlich und wiederholt ihn so lange, bis alles für den nächsten Schritt bereit ist. (siehe auch: Defi-Demo für die Projektgruppe »Rettungsring«)

Sie finden auf unserer Internetseite eine Liste der im Stadtgebiet vorhandenen und öffentlich zugänglichen Defibrillatoren. Die Liste wird eingeblendet, wenn Sie oben in der Menüleiste die Maus über das AED-Zeichen (weißes Herz vor grünem Hintergrund) bewegen. Die blau hervorgehobenen Standorte sind anklickbar: hier erfahren Sie mehr über den genauen Standort und die zeitliche Verfügbarkeit. Diese Informationen werden stetig erweitert.
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