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UN!TE feiert Neuauflage im Juni 2020

06.12.2019 10:41 Uhr

Bund fördert Partnerschaftskonferenz – Nachhaltigkeitsfest auf dem Waffenplatz geplant

Die Stadt Oldenburg richtet im Juni 2020 unter dem Titel „UN!TE“ erneut ein Treffen mit ihren Partnerkommunen aus. Die Neuauflage knüpft an die erfolgreiche Premiere im Jahr 2018 an. Die Konferenz wird vom 24. bis 28. Juni 2020 stattfinden – diesmal mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Bund fördert den Austausch voraussichtlich mit bis zu 72.000 Euro.

Bei der zweiten Ausgabe von UN!TE sollen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) in den Fokus gerückt werden. „Wir freuen uns, ein weiteres Mal als Gastgeber zu fungieren und bedanken uns für die Unterstützung des Bundes. Um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, braucht es gemeinsame Anstrengungen. Den Klimawandel zu verhindern und seine Folgen einzudämmen, ist eine globale Herausforderung, die vor Ländergrenzen nicht halt macht“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Deswegen eignen sich unsere internationalen Partnerschaften sehr gut, um Wissen zu vernetzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.“

Eingeladen werden Vertreterinnen und Vertreter aus Groningen (Niederlande), Taastrup (Dänemark), Vorpommern-Rügen (Deutschland), Kingston upon Thames (England), Cholet (Frankreich), Machatschkala (Russland), Mateh Asher (Israel), Xi’an und Qingdao (China) sowie aus der Region Buffalo City Metropolitan Municipality (Südafrika). Die Delegationen werden sich unter anderem über hochwertige Bildung, verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster sowie Maßnahmen zum Klimaschutz austauschen.

UN!TE ist aber mehr als eine Begegnung zwischen Offiziellen und Fachleuten: Für die Bürgerinnen und Bürger ist am 27. Juni ein großes Abschlussfest auf dem Waffenplatz geplant, bei dem ebenfalls die 17 Nachhaltigkeitsziele präsentiert werden.

Für die Ausrichtung der Konferenz hat die Stadtverwaltung erfolgreich Fördermittel bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) eingeworben. Es hatten sich insgesamt sechs Kommunen um Zuschüsse bemüht, bewilligt bekommen haben nur Oldenburg und eine weitere Kommune ihre Anträge. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 80.000 Euro, Oldenburg trägt dabei einen Eigenanteil von zehn Prozent. Im Rahmen des Projektes können die Kosten für die Konferenz sowie Reise- und Übernachtungskosten für die Gäste aus dem sogenannten Globalen Süden finanziert werden. Dazu gehören Xi’an, Qingdao und Buffalo City Metro.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung steht sie den Kommunen seit 2001 als Service- und Beratungseinrichtung zur Verfügung.

Die UN!TE-Premiere, die vom 30. Mai bis 2. Juni 2018 in Oldenburg stattgefunden hatte, war bei den Partnerkommunen auf überaus positive Resonanz gestoßen.
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NABU bietet Saatgut für Wildpflanzen an

20.08.2019 20:14 Uhr

Insekten retten im eigenen Garten

Der Naturschutzbund NABU bietet ab sofort wieder regional erzeugtes Saatgut von heimischen Wildpflanzen an. "Die begeisterte Nachfrage im vergangenen Frühjahr ermutigt uns, auch zur zweiten Saatsaison wieder eine Wildpflanzen-Mischung für Oldenburger Gärten anzubieten", berichtet Bernd Ziesmer, Biologe beim NABU. 

Mit der nach Bedarf abgewogenen Samenmischung können einzelne Gartenbereiche gezielt zu Insekten-Blühflächen umgewandelt werden. Wie mans richtig macht, dazu bietet der NABU natürlich auch Beratung an. "Unsere Mischung aus heimischen, mehrjährigen Wildpflanzen kann mehrere Jahre am Standort stehen und ist sowohl für kleine Insektenbeete als auch für mittelgroße Flächen bestens geeignet", weiß Bernd Ziesmer zu berichten. "Hier werden den Insekten nicht nur Pollen und Futterpflanzen für Raupen angeboten, eine mehrjährige Fläche bildet einen kompletten Lebensraum für Wildbienen & Co!" Denn im Boden und an abgeblühten Pflanzenstängeln, so der Biologe, können viele Arten gleich ihren Nachwuchs versorgen.

Der Spätsommer ist die klassische zweite Aussaatzeit für Wildpflanzen - Feuchtigkeit und Wärme lassen die Samen keimen, die Pflanzen überwintern und kommen dann im nächsten Jahr kräftig zur Blüte. Das Saatgut ist montags bis donnerstags von 15-17 Uhr beim NABU am Schlosswall 15 erhältlich. 
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Ein Jahr Swapfiets in Oldenburg

20.07.2019 23:48 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zieht positive Bilanz

Der Fahrrad-Abo-Anbieter Swapfiets feiert sein einjähriges Jubiläum in Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat dies für einen Besuch im jungen Unternehmen genutzt. Swapfiets hat in Oldenburg bereits über 2.000 Kunden.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums von Swapfiets in Oldenburg, zieht Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine positive Bilanz: „Swapfiets ist ein innovatives Konzept für all jene, die gerne öfter mit dem Fahrrad fahren wollen, sich aber nicht um Wartung oder Reparatur kümmern möchten. Das freut uns, denn mit diesem Konzept unterstützt Swapfiets die Bemühungen der Stadt Oldenburg zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs und der Luftreinhaltung. Die Heiligengeistraße hat von der Ansiedlung bereits stark profitiert.“

Yannik Duwe ist Regional Manager für Swapfiets in Oldenburg. Auch er freut sich über den regen Zuspruch: „Die Oldenburger haben verstanden, dass sie bei uns ein eigenes Fahrrad mit tollem Service-Paket bekommen. Damit schaffen wir es, noch mehr Oldenburger für das tägliche Fahrradfahren begeistern zu können.”
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Abfallwirtschaftsbetrieb startet wieder mobile Schadstoffsammlung

10.05.2019 14:22 Uhr
Das Schadstoffmobil des Abfallwirtschaftsbetriebes Stadt Oldenburg (AWB) ist wieder unterwegs. Zunächst bis zum 3. Juli wird die mobile Schadstoffsammlung an sieben Tagen, jeweils mittwochs, unterwegs sein und wohnortnah den Bürgerinnen und Bürgern eine Entsorgungsmöglichkeit für ihre schadstoffhaltigen Abfälle anbieten. Damit macht der AWB insbesondere den Menschen, die nicht so mobil sind, ein komfortables Angebot zur Entsorgung umwelt- und gesundheitsschädlicher Abfälle.

Neben schadstoffhaltigen Abfällen, zum Beispiel Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien, nimmt die mobile Sammlung auch wieder Elektrokleingeräte wie Bügeleisen, Toaster, Staubsauger und Ähnliches an. Elektrogroß- und Fernsehgeräte sowie Monitore können im Rahmen der mobilen Sammlung nicht entsorgt werden. Das gilt auch für Altöl, zu dessen Rücknahme der Handel gesetzlich verpflichtet ist.

An diesen Standorten macht das Schadstoffmobil in den Stadtteilen Halt:

Alexandersfeld/Ofenerdiek, 15. Mai
 10 bis 12 Uhr: Edeka Neukauf, Am Stadtrand
 13.45 bis 15.45 Uhr: Immenweg/Ecke Am Strehl
 16 bis 18 Uhr: Real/Stubbenweg, Wertstoffcontainer

Bloherfelde/Wechloy, 22. Mai
 10 bis 12 Uhr: Famila Wechloy, Parkplatz alte Tankstelle
 13.45 bis 15.45 Uhr: Otto-Suhr-Straße, Glascontainer
 16 bis 18 Uhr: Gymnasium Eversten, Glascontainer

Bürgerfelde/Dietrichsfeld, 5. Juni
 10 bis 12 Uhr: Im Brook, Wendekreis
 13.45 bis 15.45 Uhr: Siebenbürgerstraße/Alexanderstraße
 16 bis 18 Uhr: Famila, Scheideweg

Kreyenbrück, 19. Juni
 10 bis 12 Uhr: Kreyenzentrum, Harreweg
 13.45 bis 15.45 Uhr: Klingenbergplatz
 16 bis 18 Uhr: Real/Alter Postweg, Glascontainer

Donnerschwee, 26. Juni
 10 bis 12 Uhr: denn’s Biomarkt, Nadorster Straße
 13.45 bis 15.45 Uhr: Weser-Ems-Halle, Wertstoffcontainer
 16 bis 18 Uhr: Aktiv-Markt, Hochheider Weg

Stadtmitte, 3. Juli
 10 bis 12 Uhr: Marktplatz
 13.45 bis 15.45 Uhr: Industriestraße, Parkplatz H
 16 bis 18 Uhr: Pferdemarkt

Nach der Sommerpause wird die Entsorgungstour ab dem 28. August in Krusenbusch/Bümmerstede, Etzhorn/Ohmstede, Eversten, Bürgerfelde/Ofenerdiek/Donnerschwee und Bloherfelde/Kreyenbrück/Osternburg fortgesetzt. Die genauen Termine und Standorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.
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Nachhaltigkeit für alle – Das Handgemacht Festival

28.03.2019 13:21 Uhr

4. Handgemacht Festival am 06. April 2019 ab 13 Uhr

Bereits zum vierten Mal lädt das Cadillac Zentrum Für Jugendkultur zum "HANDGEMACHT FESTIVAL" mit dem Team von Handgemacht & Upgecycelt ein. Hier treffen nachhaltige Kunst und Kultur auf Ausstellungen, Workshops und Livemusik!

Fernab des industriellen Mainstreams findet man alles andere als Massenware. 17 Stände verkaufen auf dem Kreativmarkt im großen Saal Selbstgemachtes: Hier ist alles dabei! Einige soziale Einrichtungen der Stadt zeigen ihre Kunst. Es gibt recycelte Möbel, Schmuck, Deko aus Beton und Glas, Holzbrandmalerei, Taschen & Beutel, Papeterie, Töpferei, Makramé, Lettering, Genähtes und Gerettetes... hier schlagen die Herzen aller Upcycling-Fans höher.
Dieses Jahr liegt ein Augenmerk auf dem ausgebauten Mitmachprogramm. Wie auch in den letzten Jahren können die Besucher*innen selbst aktiv werden. An mehreren unterschiedlichen Workshops werden allerlei faszinierende Dinge rund um das Thema Upcycling gezeigt. Natürlich findet auch wieder ein Klamottentausch satt. Hier kann, darf und soll man Kleidungsstücke, die man nicht mehr mag oder benötigt mitbringen und kann sich etwas mitnehmen, was einem vielleicht besser gefällt.

Dazu gibt es ein Repair-Café mit unterschiedlichen nachhaltigen Stationen,wo man defekte Alltagsgegenstände reparieren lassen kann, oder sich zeigen lassen kann, wie es geht. Denn Wegwerfen sollte immer die letzte Option sein.                                                                                              Kulinarisch wird es neben einer Kuchen-Station auch Feines aus der Food-Stube vom KNUST aus Oldenburg zu genießen geben.

Ab 17.30 Uhr darf man dann die Lauscher aufstellen: Die drei Bands JPTR7, The Girl And The Ghost sowie Wood & Valley aus Oldenburg, Hamburg und Osnabrück spielen live im Gartensaal des Cadillac.

Um 13 Uhr geht es in der Huntestraße 4a los. Der Eintritt wird am Eingang vor dem Einlass durch die BesucherInnen selbst bestimmt. Es ist ein nachhaltiges Festival der Kreativität für alle, aber nicht alle haben viel Geld, deswegen soll man nach eigenem Budget und Ermessen von einem Cent bis zur nach oben offenen Grenze den eigenen Eintritt selbst bestimmen.

Das Cadillac-Team und das Team vom handgemacht & upgecycelt freuen sich auf ein buntes Programm und ein noch bunteres Publikum!


Mehr Informationen auf Facebook bei Handgemacht & Upgecycelt und auf Instagram bei @handgemacht_oldenburg.

Programm:
Kreativmarkt - 13-20 Uhr
Livemusik - 17.30-21 Uhr
Repair Café, Klamottentausch - 13-20 Uhr
Siebdruck, Upcycling, Bodypainting - 13-17 Uhr
Ausstellungen - 13-21 Uhr

Ein rundum nachhaltiger Samstag der 06. April ab 13 Uhr, an dem es nicht nur viel zu erleben, sondern auch zu lernen und zum Mitmachen gibt
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Teddybären zum Andenken an TrostReich

14.02.2019 09:19 Uhr

Egon Pollmann spendet kuschelige Andenken

Der Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. durfte am Mittwoch, 13.02.2019, voller Freude fünfzig Teddybären von Egon Pollmann als Spende in Empfang nehmen.

Der Verein bietet Kindern, die einen geliebten Menschen durch Tod verloren haben, 14-täglich nachmittags die Begleitung in ihrem Trauerprozess an und wird mit dieser Spende ein weiteres Ritual für die Kinder und Jugendlichen einrichten. Im TrostReich kommt für jedes Kind der Zeitpunkt, an dem es entscheidet, dass die Begleitung ausreichend war und es Abschied nehmen möchte. Als Andenken an die Zeit im TrostReich wird eine Perlenkette mit guten Wünschen von der Gruppe aufgezogen und ab sofort wird ein kuscheliger Teddybär mit"auf den Weg" gegeben.

Thomas Kossendey, Botschafter des Vereins, begrüßte diese Entscheidung und schenkte dem Verein und Egon Pollmann seine kostbare Zeit für die Spendenübergabe der Teddybären.


Zum Verein
TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und umfasst neben der Trauerbegleitung in drei Kinder- und einer Jugendgruppe auch Einzelberatungen, Krisenintervention, Beratungen in Kindergärten und Schulen. Die Angebote können Betroffene aus Oldenburg und allen umliegenden Landkreisen kostenfrei in Anspruch nehmen. Der Verein ist ausschließlich ehrenamtlich tätig und finanziert sich nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Mehr Infos unter www.trostreich-ol.de
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Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH stellt Weichen für die Zukunft

01.02.2019 20:26 Uhr
Steigende Energie-, Beschaffungs- und Personalkosten sowie kleinere Auffrischungen in der Schwimmhalle bringen Tariferhöhung mit sich – Neues Produkt: 10er-Chip Sporttarif

Die Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH (BBGO) als Betreiberin des OLantis Huntebades erhöht zum 4. Februar 2019 die Eintrittspreise für die Schwimmtarife in der ErlebnisWelt sowie für den 3-Stunden-Tarif in der SaunaWelt. 

Die letzte umfassende Preiserhöhung gab es im Jahr 2014. „Eine maßvoll durchgeführte Tariferhöhung in diesem Jahr ist notwendig, um die Weichen für die Zukunft zu stellen und unsere wirtschaftlichen Ziele zu erreichen“, erklärt Jens Hackbart, Geschäftsführer der BBGO. Die anvisierten höheren Erlöse lassen sich nicht ausschließlich durch die permanente Steigerung von Besucherzahlen erreichen, da insbesondere an den Wochenenden im OLantis Huntebad schon Kapazitätsgrenzen erreicht werden. 

Der Sporttarif (90 Minuten) erhöht sich für Erwachsene um 0,50 € auf 4,50 €. Für Kinder bleibt der Tarif unberührt. Wer den Sporttarif bis 12 Uhr bucht, spart nach wie vor 0,50 €.
Ab dem 4. Februar ist mit der 10er-Karte Sporttarif (plus 1 Besuch gratis) ein neues Produkt auf dem Markt verfügbar, welches Erwachsenen für 39,- € und Kinder/Jugendlichen (4-17 Jahre) für 29,- € angeboten wird und den regelmäßigen Schwimmern entgegenkommt.

Der 3-Stunden-Tarif beträgt für Kinder 5,- € (vorher 4,- €) und für Erwachsene 7,- € (vorher 5,- €).
Die Tageskarte erhöht sich für Kinder um 1,- € auf 6,- €, für Erwachsene auf 8,- € (vorher 7,-€).
Aufgrund der Erhöhung der Einzeltarife ergibt sich auch eine Erhöhung bei den Familienkarten.
Wer die Tageskarte Familie mini für einen Erwachsenen und ein Kind bucht, zahlt zukünftig 13,- € anstatt 11,- €. Bei der Tageskarte Familie maxi (1-2 Erwachsene und 1-4 Kinder/Jugendliche, max. 5 Personen) zahlt man von Montag bis Freitag zukünftig 19,50 € und am Wochenende 21,- €. Bisher kostete das Familienticket 18,-€.

In der SaunaWelt findet lediglich beim 3-Stunden-Tarif eine Anpassung statt. Saunagäste zahlen für diesen Tarif zukünftig 17,- € (vorher 16,-€) von Montag bis Freitag und 19,- € (vorher 18,-€) am Samstag, Sonntag und an Feiertagen. Alle anderen Saunatarife bleiben von der Tariferhöhung unberührt.

Wie in vielen weiteren Branchen führen nicht nur die gestiegenen Energiekosten in den Bädern, sondern auch die regelmäßigen Steigerungen bei den Beschaffungskosten der BBGO dazu, dass eine Tariferhöhung unabdingbar ist.

Eine große Position bei der Kostenentwicklung bildet der Bereich der Personalkosten. In den vergangenen Jahren konnten die Erhöhungen zum Teil mit höheren Besucherzahlen und dadurch steigenden Umsätzen aufgefangen werden. Aber auch hier sind Grenzen gesetzt. Aus Sicht der Geschäftsführung der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH ist es selbstverständlich, dass die Beschäftigten der Gesellschaft in diesem Jahr Lohnerhöhungen erwarten dürfen. 

Hinzu kommt die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt und der in vielen Bereichen bereits massiv vorhandene Fachkräftemangel. „Wir müssen inzwischen nicht nur deutlich mehr Zeit und Geld aufwenden, um geeignetes Personal z. B. für die Aufsicht in der Schwimmhalle oder für Fachkräfte in der Sauna zu generieren, sondern mussten bei den Lohngruppen zum Teil deutliche Anpassungen vornehmen. Dies sei auch wichtig, um im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen und Bädern zu bestehen“, erklärt Jens Hackbart, Geschäftsführer der BBGO.

Bei der Festlegung der neuen Eintrittspreise hat man sich auch an den derzeitigen Angeboten und Eintrittspreisen der Wettbewerber in der Region aber auch in der Bäderbranche orientiert. Jens Hackbart betont: „Kinder bis zur Vollendung des 4. Lebensjahres erhalten weiterhin freien Eintritt in das OLantis. Darüber hinaus bleibt bei den Kindern und Jugendlichen der Sporttarif (90 min) stabil, so dass diese weiterhin in den Genuss kommen, die Sportart ‚Schwimmen‘ preiswert zu genießen. Erhöht werden sollen die Erlebnis- und Freizeittarife (3 Stunden, Tageskarten) sowie geringfügig die Tageskarten für Familien in der Badewelt.

Tolle Neuigkeiten für unsere kleinen und großen Rutschenfans gibt es zum Abschluss. Spätestens ab April 2019 steht eine Zeitmessung an den Rutschen in der ErlebnisWelt zur Verfügung. Dann können die kleinen und großen Badegäste endlich ermitteln, wer am Schnellsten unten  ankommt.
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Neuer Schornsteinfegermeister für den Stadtnorden

23.01.2019 22:15 Uhr

Jan Bischoff betreut ab dem 1. Februar Bezirk im Bereich Nadorst/Donnerschwee

Mit dem neuen Jahr bekommen die Einwohnerinnen und Einwohner im Umfeld der Nadorster Straße in den Stadtteilen Nadorst und Donnerschwee einen neuen Bezirksschornsteinfegermeister. Jan Bischoff wird ab dem 1. Februar 2019 als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger den Kehrbezirk mit der Nummer OL-02-07 betreuen. Dafür erhielt der 38-Jährige am Dienstag aus den Händen von Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, die Bestellungsurkunde.

Jan Bischoff ist der Nachfolger von Arno Schmidt, der krankheitsbedingt sein Amt nicht mehr ausüben kann. Anwesend bei der kleinen Feierstunde zur Amtseinführung des neuen Bezirksschornsteinfegers waren Christian Aster, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung, Michael Deeken als zuständiger Sachbearbeiter und Andreas Kramer, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Oldenburg.

Arno Schmidt war seit dem 1. Januar 2015 für den Kehrbezirk bestellt. Sein Nachfolger Jan Bischoff hat sich in einem Bewerbungsverfahren durchgesetzt. Er verfügt über eine Berufserfahrung von 18 Jahren.
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Starke Dynamik gibt auch 2019 den Takt vor

29.12.2018 18:07 Uhr

OB Krogmann sieht Chancen und Herausforderungen einer wachsenden Stadt Oldenburg

Die starke Dynamik in der Oldenburger Stadtentwicklung wird auch im kommenden Jahr anhalten und weiter den Takt für Politik und Verwaltung vorgeben. Die Bevölkerungszahl könnte 2019 die 170.000er Marke überschreiten. Nie gab es so viele Beschäftigte in Oldenburg, nie waren die Steuereinnahmen höher. Nach einem Ranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat Oldenburg zugleich die stärksten Fortschritte aller deutschen Großstädte in der Lebensqualität erzielt. Eine Erfolgsmeldung jagt die nächste. Das freut auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der aber zugleich auf die Herausforderungen hinweist, die mit dem Wachstum verbunden sind:

„Oldenburg geht es im Großen und Ganzen hervorragend. Dieser Erfolg beschert uns steigende Steuereinnahmen und ein solides finanzielles Fundament. Das wiederum gibt uns die Möglichkeit, die anstehenden Investitionen in den Bereichen Bildung, Bauen und Teilhabe energisch umzusetzen. Gleichzeitig haben wir die Chance, erstmals seit Jahrzehnten Schulden abzubauen. Und wir können in die Infrastruktur und die Lebensqualität unserer Stadt investieren. Projekte wie das neue Bäderkonzept mit dem Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich oder das Neue Stadtmuseum sind in 2018 entscheidend vorangekommen.“

Schwerpunkt der städtischen Bautätigkeit bleibt aber der Ausbau von Kitas und Schulen. Beispielhaft dafür stehen die neuen Ganztagsangebote in den Grundschulen Bümmerstede, Etzhorn und Harlinger Straße. Auch das inzwischen 4. Ausbauprogramm für unsere Kitas und Krippen wird mit unverminderter Kraft fortgeführt.

„Die sehr dynamische Entwicklung der Stadt fordert uns aber auch heraus. Der Wohnungsmarkt in Oldenburg ist, trotz der starken Bautätigkeit, weiter angespannt. Vor allem im Bereich bezahlbarer Wohnungen fällt es Menschen nach wie vor nicht leicht, die passende Bleibe zu finden. Hier müssen wir noch mehr tun. Es darf nicht sein, dass das starke Wachstum Menschen an den Rand drängt“, so Krogmann weiter.

„Ein Projekt wie der neue Stadtteil „Fliegerhorst“ kommt hier gerade zur richtigen Zeit. Hier wurde inzwischen erheblich in Planung und Infrastruktur investiert. 2019 werden nun die ersten Wohngebäude entstehen. Insgesamt werden hier mehr als 3000 Menschen eine neue Heimat finden. Der Rat hat die Vergabe an strenge Regeln gebunden, sodass Vorfahrt für preiswerten Wohnraum gelten wird.

2018 kannte aber nicht nur Erfolgsmeldungen. Ich erinnere an die Diskussion um das Klinikum Oldenburg. Ich bin froh und dankbar, dass Rat und Verwaltung hier mit einem Kraftakt klare Erwartungen zu einem Neustart formuliert haben. Zugleich stand die Stadt Oldenburg jederzeit solidarisch zu „ihrem“ Klinikum und den Beschäftigten dort. Auch wenn die nächsten Monate noch schwer werden: der Kurs ist richtig und wird, da bin ich sicher, schon bald erste Erfolge zeigen.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die an der guten Entwicklung der Stadt mitgewirkt haben. Oldenburg, das sind für mich vor allem die Menschen in unserer Stadt. Mehr als alles andere hat mich auch 2018 das herausragende Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für unsere Gemeinschaft beeindruckt. Das habe ich bei den vielen Besuchen in sozialen oder kulturellen Einrichtungen erleben dürfen. Das Engagement im Ehrenamt, in Sportvereinen, in Bürgervereinen, bei der Feuerwehr oder in den Kirchengemeinden und nicht zuletzt auch in den kommunalpolitischen Gremien zeichnet Oldenburg aus.

In diesen Dank einschließen möchte ich ausdrücklich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, für die eine wachsende Stadt auch wachsende Aufgaben bedeutet. Wenn wir uns alle gemeinsam die Begeisterung und das Engagement für unsere Stadt bewahren, ist mir auch vor 2019 nicht bange. In diesem Sinne wünsche ich allen Oldenburgerinnen und Oldenburgern einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit für eine gute Entwicklung unserer Stadt!“
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Atelier am Borchersweg eingerichtet

22.06.2018 11:05 Uhr

Aktion Mensch schafft Raum für künstlerische Betätigung

von Frerk Hinrichs

Mit 5.000 Euro von der Aktion Mensch wurde jetzt ein großer lichtdurchfluteter Raum am Borchersweg als Atelier hergerichtet, Staffeleien und eine Werkbank aufgestellt. Nun können sich die Schüler des pädagogisch-therapeutischen während der Nachmittagsbetreuung künstlerisch betätigen. Bildnerische Tätigkeit stärkt das Selbstvertrauen von jungen Menschen, weil Beeinträchtigen für die Zeit des kreativen Tuns in den Hintergrund treten. Viele sind stolz, ihre Ergebnise vorzeigen zu können. So auch Pascal, Jannik, Batikan und Nikita. Sie konnten den neuen Kunstraum jetzt das erstmals nutzen. Manche unserer Pinsel und Werkzeuge sind an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. "Wir haben Pinsel mit extra dicken Griffen, die die Kinder besser greifen können. Jetzt sind wir gespannt darauf, was unsere jungen Künstler mit Stiften, Kreiden und Farben gestalten", sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Meyer. In der Diakonie-Tagesstätte am Borchersweg erhalten 128 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 20 Jahren pädagogische Begleitung, Förderung und therapeutische Unterstützung. 
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VfL Oldenburg erhält Regionalligalizenz

03.05.2018 18:31 Uhr
Der NordFV hat dem VfL Oldenburg die Lizenz für die
Regionalliga erteilt. Bis zum ersten Spieltag müssten dann noch einige Sicherheitsauflagen erfüllt
werden. Diese wurden bereits in einem Termin im Stadion an der Alexanderstraße
aufgezeigt und sind somit bekannt. Zuvorderst geht es hierbei um die Errichtung
eins zwei Meter hohen Metallzauns an den Stehtribünen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Lizenz bekommen haben. Das sind die Früchte der
letzten Jahre, die wir nun ernten können. Klar, wir müssen es sportlich noch
schaffen, aber wer hätte vor zwei Jahren daran gedacht, dass der VfL Oldenburg
jemals in die Verlegenheit kommt, diese Lizenz zu beantragen“, kommentierte
Michael Plätzer, Abteilungsleiter Fußball beim VfL, diese Nachricht.
Zuletzt gab es gegen Wunstorf eine Niederlage, was die Euphorie etwas dämpfte, der
sportliche Leiter Detlef Blancke bleibt allerdings optimistisch: “Ich bin lange genug
im Geschäft, um zu wissen, dass man das Fell des Bären erst verteilt, wenn der Bär
erlegt wurde. Wir haben noch vier Spiele, dabei sind drei gegen Mannschaften aus
dem oberen Drittel der Liga. Das wird schwer, da machen wir uns nichts vor.
Trotzdem, ein Dank an das Trainerteam, die Mannschaft und die Verantwortlichen,
dass wir überhaupt soweit gekommen sind.“
Michael Plätzer ergänzte: „Wir haben ordentlich gewirtschaftet, sehr auf die Jugend
gebaut und unser Konzept ist aufgegangen. Die Mannschaft, der Trainer, das Team
hinter dem Team und der Verein hätten es verdient. Aber warten wir ab, was
passiert.“
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Graffiti-Workshop in der Freizeitstätte Ofenerdiek

11.04.2018 21:30 Uhr
Der Graffiti-Workshop, primär für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren, startet im April neu. Jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr geht es darum, grundlegende Kenntnisse zu vermitteln. Etwa darüber, wie Graffiti aufgebaut sind, wie man sie entwirft und was dabei beachtet werden muss. Außerdem gibt es Hinweise darauf, wo sich legale Möglichkeiten zum Sprayen befinden. In der Praxis werden erste Entwürfe zu Papier gebracht und koloriert, um sie dann auf einer Leinwand zu gestalten. Zum Schluss soll eine Wand an der Freizeitstätte neu besprüht werden. Angeleitet wird der Workshop von einem erfahrenen Graffitikünstler.

Anmeldungen und Anfragen unter Telefon 0441 601950 oder per E-Mail 
fst-ofenerdiek@stadt-oldenburg.de.
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Die Welt ohne Drogen ist der größte Kick

07.03.2018 10:39 Uhr

Aleksander T. erzählt von seinem Weg aus der Sucht – Praktikumsplatz ein wichtiger Schritt

Manchmal ist es der größte Kick, die Welt wieder ohne
Drogen zu sehen. Diese Erfahrung macht auch Aleksander T. Mit 15 Jahren
kam der heute 22-Jährige über Freunde das erste Mal in Kontakt mit
Cannabis. Er wurde süchtig. Nicht nur nach Cannabis, sondern auch nach
Glücksspiel. Wenn Aleksander T. heute über die vergangenen sieben Jahre
spricht, hat er einen sehr klaren Blick auf diese Zeit. „Ich war damals
sehr unzuverlässig, habe Autounfälle gebaut und meine Eltern sehr
unglücklich gemacht.“ Aber auch er selbst fühlte sich nicht wohl. „Ich war
abgemagert, überhaupt nicht mehr fit.“ Deshalb fasste der junge Mann den
Entschluss, etwas zu ändern. Und das tat er auch. Die Hausärztin seiner
Mutter schickte ihn  sofort zur Entgiftung. Und seit Mitte November ist
Aleksander T. zur weiteren Therapie in der Fachklinik Weser-Ems.

.
In der Fachklinik setzt sich Aleksander T. nicht nur mit den Gründen für
seine Sucht auseinander. Gemeinsam mit seinen Ärzten und Therapeuten sucht
er auch Perspektiven für seine Zukunft. „Aleksander war von Anfang an sehr
motiviert, einen Ausbildungsplatz zu finden“, erzählt Henning Frenzel, der
in der Fachklinik die Arbeitstherapie koordiniert. In der Arbeitstherapie
zeigte sich schnell, dass der 22-Jährige ein großes Talent für praktische
Arbeit mitbringt. Und dazu viel Eigeninitiative: „An den Nachmittagen war
mir manchmal langweilig, also habe ich mich nach einem Praktikumsplatz
umgesehen“, erzählt er. Und er wurde fündig. Im Auto Service Dienst
Oldenburg direkt gegenüber der Fachklinik gab man Aleksander eine Chance.
Seit vier Wochen arbeitet er von 13 bis 17 Uhr in der Werkstatt. Ölwechsel,
Reifenwechsel und auch Inspektionen, er kann mit anpacken und auch schon
viele Aufgaben alleine erledigen. Die positiven Erlebnisse motivieren und
Chefin Conny Eiting lobt: „Wir sind sehr zufrieden.“ Als Aleksander sich
bei ihr um den Praktikumsplatz bewarb, hörte sie auf ihr Bauchgefühl und
hat das nicht bereut.


„Die externen Praktika sind für uns sehr wichtig“, sagt Frenzel. Sie sind
eine wichtige Vorbereitung auf das Leben nach der Therapie. „Wir sind
derzeit dabei Kontakt zu den Firmen im Umkreis der Klinik aufzunehmen, um
mehr solcher Praktika möglich zu machen“, sagt Frenzel. Für Aleksander T.
gibt es sogar schon einen konkreten Ausbildungsplatz in Aussicht. Den hat
er gemeinsam mit Henning Frenzel gesucht. Im Sommer will er beim
Berufsbildungswerk Stendal eine Ausbildung zum Autofachwerker beginnen.


Geschafft hat Aleksander T. diesen Weg auch, weil seine Familie immer
hinter ihm Stand. Aber auch das Miteinander in der Fachklinik war sehr
wichtig. „In unseren Gruppen treffen junge und alte Menschen mit
unterschiedlichen Abhängigkeiten aufeinander. Aber sie haben alle das
gleiche Grundproblem“, sagt Dr. Steffen Hanle, der behandelnde Arzt von
Aleksander T. Hanle erlebt immer wieder, wie seine Patienten die Welt ohne
Drogen ganz neu wahrnehmen. „Es ist manchmal der größte Kick die Welt
nüchtern zu erleben", so fasst er es zusammen. Aleksander T. geht es genau
so. „Alles ist so neu. Ich habe wieder Lust auf Hobbys." Der 22-Jährige
strahlt richtig, wenn er vom Bowlen mit seinem Bruder oder von seinen
Plänen für die Ausbildung erzählt. Einen Teil seiner Jugend hat er durch
die Drogen verpasst, aber seine Zukunft hat er nun wieder fest im Blick.
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Erneut 9,7 Millionen Euro für Forschung an Meeresbakterien

27.11.2017 13:00 Uhr

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Oldenburger Sonderforschungsbereich für weitere viere Jahre




Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Sonderforschungsbereich (SFB) „Roseobacter" an der Universität Oldenburg erneut Mittel bewilligt: 9,7 Millionen Euro erhält das vom Oldenburger Meeresforscher Prof. Dr. Meinhard Simon geleitete Vorhaben von 2018 bis 2021 und damit für die abschließende Phase. Im Mittelpunkt des SFB mit dem offiziellen Titel „Ökologie, Physiologie und Molekularbiologie der Roseobacter-Gruppe: Aufbruch zu einem systembiologischen Verständnis einer global wichtigen Gruppe mariner Bakterien" steht eine der wichtigsten Gruppen von Meeresbakterien. An dem Großprojekt sind neben der Universität Oldenburg auch die Technische Universität Braunschweig, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, das Genomforschungslabor der Universität Göttingen und das Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn beteiligt.

„Mit der Förderung für weitere vier Jahre würdigt die DFG die erfolgreiche Arbeit und Leistungsfähigkeit unseres Sonderforschungsbereichs. Wir freuen uns über diesen Erfolg, der die Oldenburger Meeresforschung weiter stärkt", erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Der Sonderforschungsbereich „Roseobacter" bündelt die in Niedersachsen vorhandene Exzellenz auf dem Gebiet der Marinen Mikrobiologie. Seit 2010 forschen hier Mikrobiologen, Naturstoffchemiker, Genetiker und Bioinformatiker gemeinsam. „Die Ausrichtung unserer Arbeit ist einzigartig in Deutschland. Das Konsortium hat ein Netzwerk für Marine Mikrobiologie in Niedersachsen geschaffen, das weltweit große Strahlkraft besitzt", betont SFB-Sprecher Simon.

Die Bakterien der Roseobacter-Gruppe zeichnen sich durch einen ungewöhnlich vielseitigen Stoffwechsel aus, der auch für biotechnologische Anwendungen interessante Substanzen liefert. Die Wissenschaftler befassen sich im SFB mit den evolutionären, genetischen und physiologischen Eigenschaften und Anpassungen der Bakterien in ihren verschiedenen Lebensräumen, die sich beispielsweise im Salzgehalt oder in den Nährstoffverhältnissen unterscheiden.

In den vergangenen Jahren widmeten sich die Experten um Simon daher grundlegend dem Stoffwechsel von zwei repräsentativen Bakterien aus der Roseobacter-Gruppe. Außerdem analysierten sie Proben und Daten, die sie auf fünf Expeditionen mit den Forschungsschiffen „Polarstern" und „Sonne" im Atlantik und Pazifik zwischen Subantarktis und Subarktis gewonnenen hatten. Die Ergebnisse zeigen sowohl, wie unterschiedliche Bakteriengruppen geografisch verteilt sind, als auch, wie sich deren Stoffwechsel und damit die ökologische Funktion unterscheiden. Insgesamt hat die Arbeit der Wissenschaftler allein in den vergangenen vier Jahren über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen, teils in hochrenommierten Fachjournalen, hervorgebracht.

Die Untersuchungen zur globalen funktionellen Biogeografie der Roseobacter-Gruppe wollen die Experten nun fortsetzen und abschließen. Basierend auf den Daten und mit mathematischen Modellen sollen Vorhersagen getroffen werden, wie die zahlreichen verschiedenen Vertreter der Roseobacter-Gruppe geografisch verteilt sind und welche ökologische Funktion sie erfüllen. Eines der Ziele ist, mögliche Einflüsse durch den Klimawandel auf die Rolle und Verbreitung der Roseobacter-Gruppe in verschiedenen Meeresgebieten abzuschätzen. Auch die Frage, wie die Bakterien den globalen Kreislauf von Stoffen – beispielsweise Kohlenstoff – beeinflussen, interessiert die Wissenschaftler. Antworten darauf sollen gezielte Laborexperimente mit Vertretern der Roseobacter-Gruppe und ausgewählten typischen Mikroalgen liefern.
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Haufenweise Vorteile: Kinder lernen Bioabfall-Verwertung

21.11.2017 22:05 Uhr

AWB und BUND starten Aktion „Lernkomposter“ – Zehn Kitas und Schulen machen mit

Was passiert eigentlich mit Bioabfällen aus der Küche und aus dem Garten? Einfach ab in die grüne Tonne – und dann? Lassen sich biologische Abfälle auch naturgerechter verwerten? Antworten auf diese Fragen gibt die Aktion „Lernkomposter“, die der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland/Kreisgruppe Oldenburg) zusammen mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg für Kindertagesstätten und Schulen anbietet. In diesem Jahr haben sich sieben Kindertagesstätten (Kita Ziegelhof, katholischer Kindergarten St. Stephanus, evangelischer Kindergarten Spurenleger, Kita Sperberweg, Kita Ostlandstraße, Elternselbsthilfe-Kindergarten, Kinderhaus Schimmelweg), eine Grundschule (GS Hogenkamp) sowie zwei weiterführende Schulen (IGS Kreyenbrück und IGS Helene-Lange-Schule) angemeldet.

Den Startschuss für die Aktion gaben am Donnerstag BUND und AWB in der Kindertagesstätte am Sperberweg in Kreyenbrück. Die Kita hatte sich in der Vergangenheit bereits am Projekt „Färbergarten“ beteiligt und mehrere Hochbeete angelegt. Der Lernkomposter ist dabei eine gute Ergänzung, denn „die Arbeit mit Pflanzen und der Natur ist für unsere Stadtkinder sehr wertvoll“, weiß Kita-Leiter Ulrich Habichtsberg.

Die Kompostierung ist das älteste und einfachste Recyclingverfahren der Welt. Um Kindern die natürlichen Vorgänge von Verrottung und Kreislaufsystemen näher zu bringen, hat der BUND den sogenannten „Lernkomposter“ entwickelt. Bei dem kletterfesten Komposter handelt es sich um eine massive Konstruktion aus gehobeltem Holz. „Durch eine Glasscheibe können die Kinder den kompletten Rotteprozess über das ganze Jahr hinweg beobachten“, erklärt Diplom-Pädagoge Thomas Myslik vom BUND. „Der Lernkomposter ist ein tolles Beispiel, um einen perfekten Stoffkreislauf zu veranschaulichen“, ergänzt AWB-Abfallberater Jörg Geerdes. „Beim Kompostieren entsteht ein Produkt, das vollständig wiederverwertet werden kann.“ 

Die Kinder bauen die Komposter aus vorgefertigten Teilen zusammen. Anschließend werden die Komposter an einen geeigneten Ort auf dem Kita- beziehungsweise Schulgrundstück platziert und mit Ästen, Blättern und Strauchteilen befüllt. Danach wird der Komposthaufen mit den pflanzlichen Abfällen aus der Kita- und Schulküche wachsen, und die Kinder können sehen, wie aus ihren Bioabfällen allmählich fertiger Kompost entsteht. Zu guter Letzt wird der Kompost dann im Kita- oder Schulgarten ausgebracht. 

Für den BUND ist die Aktion ein Teil der Kampagne „Torffrei leben“: Die Kampagne zeigt Oldenburger Gartenbesitzern Alternativen zur Nutzung von Torf auf. Der Gebrauch von Kompost soll dazu beitragen, Moore zu schützen.

Die Aktion Lernkomposter von BUND und AWB ist Bestandteil der mittlerweile fünften Naturschutzwoche für Kinder und Jugendliche des Natur-Netzes Niedersachen e. V. Die Naturschutzwoche findet im Oktober und November in ganz Niedersachsen statt. Insgesamt gibt es 97 Projekte, in denen Kindern und Jugendlichen die Natur näher gebracht wird. Unterstützt wird die Naturschutzwoche von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, die die Aktionen und Projekte fördert.
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Schulprojekt zu Plastikmüll im Meer

11.11.2017 12:14 Uhr
Schulprojekt zu Plastikmüll im Meer

Neue Unterrichtskonzepte sollen Umweltbewusstsein fördern

 Wie wirkt sich Plastikmüll auf die Meere aus? Und wie können wir erreichen, dass Meere künftig nicht mehr durch Abfall belastet werden? Um Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II und Lehrkräften diese und andere Fragen des Meeresschutzes nahe zu bringen, will die Oldenburger Biologiedidaktikerin Prof. Dr. Corinna Hößle gemeinsam mit Dr. Holger Winkler vom Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres und Dr. Antje Wichels vom Alfred-Wegener Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung auf Helgoland neue Unterrichtskonzepte entwickeln. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben für 3 Jahre mit insgesamt 110.000 Euro.

Nach der Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie müssen die einzelnen Länder der EU bis zum Jahr 2020 so handeln, dass sie einen guten Zustand der Meeresumwelt erreichen. Dazu zählt, dass Abfälle die Meere nicht weiter belasten sollen. Um das Umweltbewusstsein zu stärken, soll das Thema Meeresmüll auch im Unterricht künftig eine größere Rolle spielen und in Lehrpläne einfließen. Im Rahmen des Projekts wollen die Wissenschaftler daher neue didaktische Konzepte entwickeln, die Schülern das Thema Umweltschutz und nachhaltige Nutzung von Ressourcen anhand von Plastikmüll praxisnah vermitteln. Die Schüler sollen so lernen, selbst Probleme zu bewerten, Folgen einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

In enger Zusammenarbeit zwischen dem außerschulischen universitären Lernlabor Wattenmeer und dem Schülerlabor OPENSEA des AWI auf Helgoland entwickeln die Projektpartner dafür verschiedene Lernsequenzen. Diese kombinieren sie jeweils mit Freilandarbeit, wie  Probennahme am Strand, oder mit Laborexperimenten. So können Schüler ein umfassendes Hintergrundwissen zum Thema Plastik erwerben, etwa über die CO2-Bilanz oder ökonomische Alternativen, sowie Wissen darüber, wie sich Plastik und Mikroplastik auf Meeresökosysteme und Nahrungsnetze auswirken. Außerdem lernen sie Ansätze kennen, die helfen, Müll zu vermeiden oder richtig zu entsorgen. Eine Begleitstudie ermittelt, wie sich die ethische Bewertungskompetenz und das Wissen über nachhaltigen Konsum der beteiligten Schüler durch die Lernsequenz verändert. Angehende Lehrer können die neuen Module im Rahmen der universitären Ausbildung erproben.
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Türkei am Scheideweg: Veranstaltung zum Verfassungsreferendum

13.03.2017 10:00 Uhr

Oppositionsabgeordneter, emigrierter Soziologe und Yeziden-Vertreter referieren im Bibliothekssaal

 „Türkei am Scheideweg" – so lautet der Titel einer öffentlichen Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg am Donnerstag, 16. März, 18.30 Uhr. Über die Hintergründe des Verfassungsreferendums in der Türkei referieren ein Parlamentsabgeordneter der oppositionellen Partei HDP, ein emigrierter Hochschullehrer aus Istanbul sowie ein Vertreter des Yezidischen Forums Oldenburg im Bibliothekssaal (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55).

Seit den Wahlen 2015 haben sich die Repressionen der regierenden AKP gegenüber der Opposition verschärft. Die Partei will auf Betreiben von Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Präsidialsystem einführen, über das angesichts der fehlenden parlamentarischen Mehrheit am 16. April das Volk entscheiden soll. Die angestrebte Verfassungsreform stufen viele Beobachter als einen Schritt hin zu einem diktatorischen System ein.

Ihre Einschätzungen zu den Hintergründen und Gefahren bei Annahme des Referendums für die demokratische Gesellschaft in der Türkei diskutieren der HDP-Abgeordnete Faysal Sariyildiz aus dem osttürkischen Sirnaz, der derzeit an der Universität Bremen tätige Soziologe Dr. Cetin Gürer sowie Hikmet Tolan als Vertreter des Yezidischen Forums. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Oldenburg-Ostfriesland, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Niedersachsen sowie der universitären Betriebsgruppe der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi statt.

 
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Auschwitz als Steinbruch

01.03.2017 09:08 Uhr

Was von den NS-Verbrechen bleibt – Vortrag von Thomas Willms

Am Sonnabend, 4. März 2017, 16:00 Uhr, referiert Thomas Willms im Stadtmuseum Oldenburg auf Einladung des Fördervereins Internationales Fluchtmuseum e. V.

Wie die Verbrechen des NS-Regimes vergegenwärtigt werden, ist zunehmend einem ökonomischen und ideologischen Markt überlassen. Aus dem Zusammenhang gerissene Bilder haben bereits einen maßgeblichen Einfluss auf das Geschichtsbild. Dieser Prozess ist international und überlagert nationenspezifische geschichtspolitische Probleme. Thomas Willms stellt dar, was von den NS-Verbrechen bleibt, welche Aspekte der Erinnerungen von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert wurden und welche Missverständnisse die Vorstellungen über Konzentrationslager bestimmen. In Essays, Analysen und Recherchen befragt er literarische und philosophische Werke, Museen, Filme, Fernsehserien, Graphic Novels, ein Puppenspiel und die Reenactment-­Bewegung danach, wie apologetisch oder aufklärerisch sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Massenverbrechen auseinandersetzen. Die Streifzüge beginnen in Italien und führen über Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien in die USA. 

Thomas Willms, *1967, Diplom-Politikwissenschaftler, Bundesgeschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Nazi­regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).
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Zweiter Workshop zum Integrationskonzept am 6. März

01.03.2017 09:05 Uhr

Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen

Im Rahmen des EU-Projekts „Arrival Cities“ findet am Montag, 6. März, von 14 bis 18 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, der zweite von drei Workshops in diesem Jahr zur Fortschreibung des Integrationskonzepts der Stadt Oldenburg statt. Der Workshop steht unter der Leitfrage „Was sind unsere Ziele und wie können wir sicherstellen, dass wir sie erreichen können?“ und befasst sich mit der strategischen Planung des Integrationskonzeptes. Für die Leitlinien, die im ersten Workshop erarbeitet wurden, werden nun konkrete Ziele formuliert. 

Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich haupt- oder ehrenamtlich für Vielfalt, Integration und Partizipation einsetzen, sind eingeladen, sich aktiv zusammen mit Politik und Stadtverwaltung an der Weiterentwicklung eines nachhaltigen Integrationskonzeptes zu beteiligen. Sie können ihre Erfahrungen und Ideen in das Konzept einbringen. 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/integration.
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LzO Stiftung Oldenburg sichert Familienspielsonntage

01.03.2017 08:58 Uhr
LzO Stiftung Oldenburg  sichert  Familienspielsonntage von KIDS AKTIV im Sommer 2017 mit 5.000 Euro


Über eine schnelle und unbürokratische Hilfe durch die LzO Stiftung Oldenburg freuten sich Frank Zechner (Bewegungsinitiative Oldenburg) und Anke Möhlmann (pädagogische Leiterin Spielefant). Gabriele Mesch (Geschäftsführerin Regionale Stiftung LzO) und Christian Köhler (LzO Stiftung Oldenburg) überreichten eine Spende in Höhe von 5.000 Euro zur Ausrichtung der nächsten Familienspielsonntage von KIDS AKTIV im Sommer 2017.

Die Einrichtung hatte vor kurzem einen Aufruf gestartet, um auch in diesem Jahr sein besonderes Sport- und Freizeitangebot für Jung und Alt trotz prekärer Finanz-lage weiter aufrecht halten zu können. 

Frank Zechner  zeigte sich hocherfreut über die Förderung der LzO Stiftung. „Durch die 5000 Euro sind die Familienspielsonntage für dieses Jahr erst einmal gesichert“, so der Sportpädagoge der AOK, „als Gesundheitskasse ist es uns wichtig, Groß und Klein in Bewegung zu bringen und ihre Fitness zu fördern.“ Deshalb wird er auch weiterhin – wie schon in den vergangenen 13 Jahren – im Auftrag der AOK die Koordination von „Kids Aktiv“ übernehmen.

„Gerne tragen wir mit unserer Spende zu einer Fortsetzung dieses beliebten und etablierten Generationen übergreifenden Bewegungsprogramms bei“, so Gabriele Mesch. „Auch uns liegt daran, Kinder und Jugendlich frühzeitig für mehr Bewegung in ihrer Freizeit zu begeistern“, ergänzte Christian Köhler.

Somit kann die Planung erfolgen, Oldenburg auch 2017 als familienfreundlichste Bewe-gungsstadt wieder an ausgewählten Sonntagen im Sommer ein kostenfreies Angebot für Familien anbieten zu können.  
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Oldenburger Integrationspreis 2016 verliehen

21.12.2016 09:10 Uhr
Zum siebten Mal verlieh die Stadt am Freitag, 16. Dezember im Großen Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL den Oldenburger Preis für Integration und Toleranz. Eingegangen waren verschiedene Beiträge zur Förderung eines friedlichen und toleranten Zusammenlebens und zur Verbesserung der Teilhabechancen von Oldenburgerinnen und Oldenburgern mit Migrationsgeschichte. Sozialdezernentin Dagmar Sachse sagt: „Ich bin begeistert von der enormen Vielfalt der Bewerbungen. Den vielen Organisationen und Einzelpersonen gebührt mein herzlicher Dank. Sie alle haben 2016 Großartiges geleistet. Es freut mich, mit wie viel Engagement sich unsere Bürgerinnen und Bürger auf die verschiedenste Art und Weise für die neuen Menschen in unserer Stadt einbringen.“
Eine unabhängige Jury hat über die Vergabe des Integrationspreises 2016 entschieden. Der erste Preis, mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, wird verliehen an den Verein Jugendkulturarbeit e.V. mit dem Projekt „Erzähl mir was! Theater spielen – Sprache lernen – Spaß machen“. Der zweite Preis (2.000 Euro) geht an den Verein für Kinder e.V. an der Grundschule Kreyenbrück mit dem Projekt „Hand in Hand – Vorurteile und Fremdsein erkennen und Vielfalt anerkennen“. Den dritten Preis (1.000 Euro) erhalten Susan Ahmadgoli und Maryam Ghandehari für das Projekt „MeKiBü – Mehrsprachige Kinderbücher“. 

Bei der Preisverleihung wurden die drei ausgewählten Beiträge vorgestellt und geehrt. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Darbietungen der Gewinner sowie das Saxofonquartett NUFOXAS der Musikschule Oldenburg.
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Solides Fundament für eine dynamische Stadt

22.11.2016 09:54 Uhr

OB Krogmann legt Haushaltsentwurf 2017 vor

von Stadt Oldenburg

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) hat am Montag, 21. November 206, den Haushaltsentwurf für das Jahr 2017 vorgestellt. Er sieht im Ergebnishaushalt ein Volumen von 504 Millionen Euro vor (2016: 480 Millionen Euro). Insgesamt sollen auf Grundlage des vorliegenden Verwaltungsentwurfs etwa 59 Millionen Euro investiert werden. 

Die Stadt Oldenburg kann sich dabei weiterhin auf stabile Einnahmen verlassen und kann demzufolge einen Haushalt für 2017 vorlegen, der einen leichten Überschuss ausweist (1,3 Millionen Euro). Der Haushalt hat klare Schwerpunkte in den Bereichen Schule und Bildung. Für den Ausbau von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden im kommenden Jahr etwa 30 Millionen Euro ausgegeben.

Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist dies gut investiertes Geld: „Diesen Schwerpunkt unserer Arbeit verfolgen wir konsequent weiter. Mit einer guten Bildungslandschaft können wir die anstehenden Aufgaben bei Integration, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sehr gut erfüllen.“ Er weist aber auch darauf hin, dass die dauerhaften finanziellen Belastungen nicht zu hoch werden dürfen. „Wir prüfen genau, welche Einsparmöglichkeiten wir haben und wollen dennoch einen hohen Qualitätsstandard bei Bildung und Betreuung bieten“, ergänzt Krogmann.

Größter Einnahmeposten im Haushalt sind Steuern und vergleichbare Abgaben, die mit 296,7 Millionen Euro zum Haushalt beitragen. Größter Einzelposten ist die Gewerbesteuer (101,5 Millionen Euro), die sich in den vergangenen Jahren außerordentlich positiv entwickelt hat. Dies liegt an der insgesamt sehr stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in Oldenburg, sagt Finanzdezernentin Silke Meyn: „Die Gewerbesteuerentwicklung ist seit Jahren positiv und dürfte es auch weiterhin bleiben. Trotz der guten wirtschaftlichen Lage sollten wir weiter an den Grundsätzen einer soliden Haushaltsführung festhalten.“ Die Spielräume für neue Aufgaben und Projekte werden kleiner, wenn man sich die Prognosen für die kommenden drei Jahre ansieht.

Im Bereich Infrastruktur liegt ein Schwerpunkt auf der Anbindung des Fliegerhorstgeländes, deshalb sind Planungsmittel für die dort vorgesehene Entlastungsstraße im Haushalt veranschlagt. „Diese Straße ist ein zentraler Punkt für die Erschließung des gesamten Geländes, sie hat eine enorme Bedeutung für die weitere Entwicklung des Fliegerhorsts“, sagt Krogmann.

Drei Projekte bei kulturellen Einrichtungen sollen 2017 ebenfalls angegangen werden: Eine Modernisierung von Räumen der Musikschule (113.000 Euro), das Bandhaus im Cadillac (190.000 Euro) sowie Planungsmittel für den Umbau des Stadtmuseums (105.000 Euro) sind hier vorgesehen.

Für das Thema Wohnungsbauförderung waren im Haushalt 2016 umfangreiche Mittel eingeplant (eine Million Euro). Diese wurden nicht komplett abgerufen, so dass Mittel auf das Jahr 2017 übertragen werden können. Für 2017 sind deshalb 500.000 Euro eingeplant.
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Sicher und gut abheben

21.11.2016 20:00 Uhr

Multicopter werden im Handwerk für Luftbilder eingesetzt





 Nützliche Helfer in der Luft: Für Handwerker vor allem aus dem Baugewerbe bieten Drohnenbilder viele Vorteile. Zum Beispiel spüren die an Multicoptern angebrachten Kameras Schäden und Wärmelecks an Dächern und Fassaden auf. Der Trend zeigt ganz klar: Drohnen werden immer häufiger eingesetzt.

Die Handwerkskammer hat aus diesem Grund ein neues Kursangebot erstellt. „Wir möchten natürlich, dass die Betriebsinhaber und Mitarbeiter sicher, gut und vor allem rechtskonform mit den Multicoptern abheben“, sagt Peter Gwildies vom Berufsbildungszentrum. Das erste Seminar sei bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Die Themen waren unter anderem Luftverkehrs-, Persönlichkeits-, Zivil- und Strafrecht, Aufstiegserlaubnis in Niedersachsen und Haftpflichtversicherung.

Die Dozenten Udo Schmitz und Maik Solgan hatten ein kurzweiliges Programm an rechtlichen Gesichtspunkten und praktischen Tipps zusammengestellt. Der Jurist Udo Schmitz wies darauf hin, dass nicht nur das Gewicht der Drohne entscheidend für die Art der Erlaubnis sei, sondern vor allem der Zweck der Nutzung. „Im gewerblichen Bereich muss eine Aufstiegserlaubnis der Luftfahrtbehörde erteilt worden sein. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Regelungen, die zu beachten sind“, sagte Schmitz. Man sollte sich also unbedingt sachkundig machen.

Maik Solgan führte ein preiswertes, dennoch leistungsfähiges Einsteigermodell, den „Quadrocopter“ praktisch vor. Im Kreis der Teilnehmer wurde über den „Drohnenführerschein“ diskutiert. Geht es nach den Vorstellungen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, so soll der Führerschein für die gewerbliche Nutzung eingeführt werden. Die Regularien zur Drohnennutzung bleiben also ein spannendes Thema. Das nächste Seminar ist bereits terminiert. Am 5. April 2017 heißt es dann wieder: „Sicher und gut abheben!“ Informationen gibt Anneliese Bohlen, Telefon 0441  232-114.Quelle: Hwk-oldenburg
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Stadt sendet KATWARN-Probealarm am 23. November

21.11.2016 07:00 Uhr

Testalarm soll an Nutzung des Warnservices erinnern







Seit 2012 steht das Warnsystem KATWARN den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oldenburg zur Verfügung. KATWARN sendet im Gefahrenfall Warnungen und Informationen per Smartphone-App oder SMS und E-Mail direkt zu den betroffenen Menschen. Regelmäßige Probealarme stellen sicher, dass das KATWARN-System die Menschen zuverlässig erreicht und erinnert daran, den Warnservice zu nutzen. Aus diesem Grund wird am Mittwoch, 23. November, zwischen 15 und 16 Uhr ein Probealarm für die Stadt Oldenburg abgesetzt. Voraussetzung für die Warnung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger sich die kostenlose App bereits auf ihr Smartphone geladen oder sich per SMS angemeldet haben. KATWARN ist neben Lautsprecherdurchsagen, Radio und Internet ein fester Bestandteil der kommunalen Gefahrenabwehr in der Stadt Oldenburg. Die Anmeldung und Nutzung des kostenlosen Warnsystems ist allerdings freiwillig. Das Besondere an dem System: KATWARN sendet Warnungen ortsgenau, das heißt nur an die Menschen, die wirklich betroffen sind. Dafür nutzt es eine spezielle Ortungsfunktion der Smartphones, die sich auch bei ausgeschalteter App im Hintergrund aktualisiert. Ein Warnhinweis kann zum Beispiel lauten: „Großbrand, gültig ab sofort, Fenster und Türen schließen“. Nur Menschen, die sich im gefährdeten Gebiet aufhalten oder diesen Ort ausgewählt haben, erhalten diese Information. Für das Gebiet der Stadt Oldenburg werden die Nutzerinnen und Nutzer von KATWARN auch im Falle eines witterungsbedingten Schulausfalls informiert. Übersicht: Was kann die aktuelle KATWARN-App?•    Offizielle Warnungen für den aktuellen Standort (Schutzengel) und sieben zusätzliche Orte•    Übersicht über Warnungen in der weiteren Umgebung•    Warnungen weiterleiten oder teilen, zum Beispiel per Twitter•    Informationen über angeschlossene Warn-Einrichtungen am aktuellen Standort•    Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes ab Warnstufe rot•    Persönlicher Testalarm auf dem eigenen SmartphoneDie KATWARN-App steht kostenlos zur Verfügung für iPhones im App Store, für Android Telefone im Google Play Store und für Windows Telefone im Windows Store.Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktonalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 7558842: „KATWARN 12345 mustermann@mail.de“ (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail).Wie die Anmeldung für KATWARN im Detail funktioniert, ist auch im Internet nachzulesen unter www.oldenburg.de/katwarn.

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Hej då! Rekord-KIBUM sagt Tschüss!

14.11.2016 17:00 Uhr

Der Länderschwerpunkt Schweden begeisterte Kinder und Erwachsene





Die Veranstalter Stadt Oldenburg und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg blicken auf neun KIBUM-Tage zurück, in denen die schwedische Kinder- und Jugendliteratur im Mittelpunkt stand. Hoch zufrieden ziehen sie kurz vor dem Ende der KIBUM eine erste Bilanz: Rund 35.000 Besucherinnen und Besucher werden in diesem Jahr voraussichtlich die Buchmesse und deren Veranstaltungen aufgesucht haben. Die KIBUM ist heute noch von 8.30 bis 19 Uhr geöffnet.Die 42. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM erwies sich erneut als Publikumsmagnet und konnte dieses Jahr einen neuen Rekord bei den anmeldepflichtigen Messebesuchen und Veranstaltungen verbuchen: Insgesamt 13.887 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besuchten vormittags die KIBUM. 64 Prozent der insgesamt 304 registrierten Kindergarten-Gruppen und Schulklassen kamen aus Oldenburg, 36 Prozent aus dem Umland. Das Einzugsgebiet erstreckte sich von Leer bis Syke, von Norden bis ins Osnabrücker Land. Fachbesucherinnen und Fachbesucher reisten unter anderem aus dem Ruhrgebiet und Berlin an. Insbesondere an den Wochenenden waren Familien anzutreffen, die auch längere Anfahrtswege in Kauf nahmen, um „der KIBUM mit ihrem großartigen Programm auch weiterhin die Treue zu halten“. „Der Schwerpunkt auf Schweden zusammen mit dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm hat in diesem Jahr für rekordverdächtige Teilnehmerzahlen gesorgt. Pippi Langstrumpf und Co. haben offensichtlich auch heute noch eine große Anziehungskraft, auf alle Generationen“, erklärt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Erfolg der KIBUM und betont: „Die KIBUM zählt zu den bedeutendsten bildungspolitischen Angeboten im Nordwesten.“Der Messestandort PFL verwandelte sich unter dem Motto „Hej! KIBUM trifft Schweden“ in eine große Bücherlandschaft mit mehr als 2.400 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien. „Die diesjährige KIBUM zeichnet sich durch eine besonders entspannte und fröhliche Atmosphäre aus. Die kindgerechte schwedische Dekoration hat sicherlich ihren Anteil daran. Der Schoolbus vor dem PFL mit den dort gezeigten schwedischen Kinderbuchverfilmungen ist ein weiterer Eyecatcher in diesem Jahr“, so Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek. Am ersten Wochenende begeisterten die Eröffnungsveranstaltung im PFL sowie die Ausstellungseröffnungen im „KIBUM-Ausstellungszentrum“ in der Peterstraße 1 das Publikum. Nina Röhlcke, die als Kulturrätin der Schwedischen Botschaft die KIBUM mit eröffnete, gratulierte zu dem Programm „Kultur für, mit und von Kindern, genau so sollte gute Kinderkultur immer sein.“ Das Zuhör- und Mitmachkonzert „Hej, Pippi Langstrumpf & Co.“ der Musikschule sowie das von OLB und KIBUM präsentierte „Petterson & Findus Theaterevent“ waren die großen Highlights am zweiten KIBUM-Wochenende. Die Veranstaltungsangebote für Eltern mit Kindern ab eineinhalb Jahren und Kindergartengruppen waren an allen Tagen bis auf den letzten Platz besetzt. Die erwachsenen Begleitpersonen lobten auch hier die gelungene Einbeziehung der Kinder. Am zweiten Familienwochenende wurde dieses Angebot kurzfristig aufgestockt.Die schwedischen Autoren und Autorinnen zeigten sich sehr beeindruckt von der konzentrierten Aufmerksamkeit des KIBUM-Publikums und lobten die klugen Kinderfragen ausdrücklich. Überhaupt wurde der Dialog in den zumeist zweisprachigen Autorenlesungen großgeschrieben. Wissbegierig wollten die Kinder alles über die Bedingungen literarischer Produktion, aber auch des Lebens in Schweden erfahren. „Die deutschen Kinder sind das Vorlesen eher gewöhnt als die schwedischen“, resümierte Rose Lagerkrantz nach Abschluss ihrer beeindruckenden Lesungen. Einen regelrechten Ansturm erlebte das „KIBUM-Ausstellungszentrum“, weniger als hundert Meter vom Messestandort PFL entfernt. Die beiden Ausstellungen „Über Tisch und Bänke – Die einzigartige Bilderwelt der Ilon Wikland“ und „Von Bullerbü bis Lönneberga – Bilderbuchkunst von Katrin Engelking“ brachten oft zeitgleich drei Generationen von Astrid Lindgren-Fans zusammen. Allein die Ausstellung „Über Tisch und Bänke“ mit den rund 60 Originalen von Ilon Wikland zählte bisher bereits mehr als 3.000 kleine und große Besucherinnen und Besucher. Sie ist über die KIBUM hinaus bis zum 27. November täglich von 10 bis 18 Uhr kostenfrei zu sehen.Die Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg begleitet die KIBUM jährlich mit ihrer Expertise zur Kinder- und Jugendliteratur. In diesem Jahr stand eine interdisziplinäre und ausgesprochen experimentelle Auseinandersetzung mit dem Thema Wahrnehmung und Orientierung im Mittelpunkt, die sich sowohl auf erzählte, als auch auf reale Welten bezog. „Bei Kindern und Erwachsenen kam es gleichermaßen gut an, dass die aus studentischen Arbeiten hervorgegangenen Objekte zum Ausprobieren einluden – manchmal spielerisch, manchmal eher visuell oder literarisch. Der Funke sprang über“, resümiert Privat-Dozentin Dr. Mareile Oetken, Koordinatorin der Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Universität Oldenburg. Flankiert wurde die Ausstellung von Fachvorträgen zur Wahrnehmung aus neurobiologischer Sicht und zur kindlichen Rezeption unübersichtlicher Bilder aus kunstdidaktischer Perspektive. Die Frage nach Erzählstrategien, die das Unheimliche in Bilderbüchern für Kinder in den Blick nimmt, zielte auf den Umgang mit Irritation. „Mit dem Partnerland Schweden und seiner großartigen Kinder- und Jugendliteratur musste die KIBUM ein Riesenerfolg werden. Die Ausstellung ‚Augen-Blick' der Universität hat scheinbar gar nichts damit zu tun. Dennoch, das interaktive Wimmelbild aus dem studentischen Seminar von Thomas Robbers passt bestens zu der frechen und unkonventionellen Pippi", sagte Hans-Joachim Wätjen, Direktor der Universitätsbibliothek, der diese Installation über die KIBUM hinaus in der Universitätsbibliothek zeigen will.Das reichhaltige didaktische Material zur Vor- und Nachbereitung und aktiven Teilhabe an der KIBUM war bestens nachgefragt und wurde stark genutzt. Großen Anklang fand das von CEWE und KIBUM produzierte Lesebuch „KIBUM trifft Schweden“, welches kostenlos an die die Messe besuchenden Grundschulklassen ausgegeben wurde. Die beiden Veranstalter bedanken sich ausdrücklich bei den Förderern des Projektes, ohne deren Unterstützung die KIBUM in ihrer Qualität und Fülle des Programms nicht möglich wäre: Bei dem Hauptsponsor, der Oldenburgischen Landesbank AG, der EWE Stiftung, CEWE, dem Swedisch Art Council, energy & meteo systems, der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen und mpa Flashligt. Die KIBUM ist im Anschluss in Lörrach und in Ostprignitz-Ruppin zu sehen. 

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ej! KIBUM trifft Schweden

04.11.2016 08:00 Uhr

42. KIBUM startet am 5. November/Schwedische Botschaft ist Schirmherrin



 „Hej! KIBUM trifft Schweden“ – so lautet das Motto der 42. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 5. bis zum 15. November 2016. Die beiden Veranstalter der KIBUM – die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – laden dazu ein, die schwedische Kinder- und Jugendliteratur zu entdecken. Für die erwarteten 30.000 kleinen und großen Besucherinnen und Besucher verwandelt sich das Kulturzentrum PFL wie in jedem Jahr in eine große Bücherlandschaft mit knapp 2.500 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien.Die KIBUM 2016 wird sich den schwedischen kinderliterarischen Traditionen widmen. Die Schirmherrschaft hat dazu die Schwedische Botschaft in Berlin übernommen. Zudem ist die Riege der besten zeitgenössischen schwedischen Kinder- und Jugendbuchautoren und -autorinnen nach Oldenburg eingeladen, so unter anderem Martin Widmark, Ulf Nilsson, Rose Lagerkrantz, Ulf Stark, Mats Wahl und Pija Lindenbaum.Dem attraktiven Länderschwerpunkt entsprechend umfasst das diesjährige KIBUM-Programm insgesamt 227 Veranstaltungen. Mit bereits jetzt über 12.000 vorliegenden Anmeldungen für den Messe- und Veranstaltungsbesuch durch Schulklassen zeichnet sich ein Rekord für die KIBUM ab. Freie Kapazitäten für den Besuch von Messe und Veranstaltungen können telefonisch erfragt werden unter Telefon 0441 235-3939.Besondere Glanzlichter sind die Ausstellungen „Über Tisch und Bänke – Die einzigartige Bilderwelt der Ilon Wikland“ und „Von Bullerbü bis Lönneberga – Bilderbuchkunst von Katrin Engelking“. Ebenfalls im KIBUM-„Ausstellungszentrum“ in der Peterstraße 1 – weniger als hundert Meter vom Kulturzentrum PFL entfernt – zeigt die Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur derUniversität Oldenburg ihre Ausstellung „Augen-Blick. Orientierung in erzählten und realen Welten“, die von Vorträgen flankiert wird.In der Regie der Stadtbibliothek entstand zudem „KIBUM trifft Schweden – Das Lesebuch“ als Geschenk für alle die KIBUM besuchenden Grundschulklassen. Differenzierte didaktische Materialien stehen zum Download bereit: Ausstellungsführer, Rallys für den Messebesuch und Material für alle Schulstufen bieten Lehrerinnen und Lehrern Stoff für eine fundierte Vor- und Nachbereitung des KIBUM-Besuchs. Prall gefüllte Schweden-Medienkisten für Kitas runden das didaktische Angebot ab.Im Rahmen der KIBUM bietet das Casablanca-Programmkino vom 3. bis 16. November das 35. Oldenburger Kinder- und Jugendfilmfestival an. Gezeigt werden unter anderem Filme aus dem Filmland Schweden wie „Pippi außer Rand und Band“ oder „Ronja Räubertochter“, aber auch Filmnotiväten wie „Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt“. Neu ist das Filmangebot des Medienbüros Oldenburg zur KIBUM. Erstmalig werden direkt vor dem PFL in einem amerikanischen Schoolbus an fünf Tagen Kurzfilme präsentiert als Verfilmungen verschiedener schwedischer Kinderbücher.„Hej! KIBUM trifft Schweden“ wird gefördert vom Hauptsponsor Oldenburgische Landesbank AG sowie von der EWE Stiftung, von CEWE, dem Swedish Arts Council, der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen, von energy & meteo systems, MPA Flashlight und der NWZ.
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Oldenburg als Pilotstandort des Projektes „Ankommen in Deutschland“

03.11.2016 16:00 Uhr

Stabsstelle Integration kooperiert mit der Bertelsmann Stiftung

Im Jahr 2010 hat der Rat das Integrationskonzept für die Stadt Oldenburg verabschiedet. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die seinerzeit beschlossenen Maßnahmen zu evaluieren, mit einem Integrationsmonitoring aktuelle Entwicklungen abzubilden und sich für die nächsten Jahre gut aufzustellen“, sagt die städtische Integrationsbeauftragte Dr. Natalia Petrillo. „Mein Ziel ist es, die Grundlagen zu schaffen, um Oldenburg als eine weltoffene Stadt weiter entwickeln zu können, in der gegenseitige Toleranz und Akzeptanz gelebt wird. Politik, Verwaltung und die gesamte Stadtgesellschaft sollen in diesem Prozess einbezogen werden.“ Zur Unterstützung dieser Arbeit konnte nun ein starker Partner gewonnen werden: Die Bertelsmann Stiftung hat den bereits begonnen Oldenburger Prozess in das Projekt „Ankommen in Deutschland“ aufgenommen und damit Oldenburg zur Pilotkommune gemacht.

Im Rahmen des Projektes „Ankommen in Deutschland“ wird ein Modulkoffer zur Unterstützung der Kommunen erarbeitet. Durch die Prozessbegleitung, in der vor Ort kurze und kompakte Lösungen für den Bereich Integration erarbeitet werden, soll die Fortschreibung des Integrationskonzeptes erfolgen. Zielsetzung ist es, neu zugewanderte Menschen und Familien gut zu integrieren und für alle in der Stadt einen Mehrwert, im Sinne einer kommunalen Strategie zur Teilhabe für alle Familien – inklusive der Geflüchteten – herzustellen und zu kommunizieren. Die Prozessbegleitung hat bereits im Oktober 2016 begonnen und endet voraussichtlich im Juli 2017.

Mehr Informationen über die Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung gibt es unter 
www.oldenburg.de/integration

 
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Wir wollten ihn unbedingt haben

03.11.2016 12:00 Uhr

Bäckerei und Flüchtling schließen Ausbildungsvertrag





 Flüchtlinge betrieblich integrieren: Diese vielschichtige Aufgabe hat Marco Janssen bei der Handwerkskammer Oldenburg übernommen. „Egal ob Praktikum, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder Beschäftigung: Ich gebe die wichtigsten Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und erkläre, wo die Betriebe weiterführende Informationen und Unterstützung finden“, sagt Janssen. Der 38-Jährige bringt dafür idealerweise berufliche Erfahrungen sowohl aus dem Handwerk als auch aus der Sozialpädagogik mit.

Davon profitiert hat bereits „Lohmanns Gläserne Backstube“ in Edewecht. Dort hatte vor zehn Monaten Karar Ahmed (Rufname: Abdul) Abdalsater ein Praktikum gemacht. Andrea und Thomas Lohmann waren sehr angetan von dem freundlichen, interessierten und immer pünktlichen Mann aus dem Sudan. Sie gaben ihm mit einer Einstiegsqualifizierung gleich die nächste Chance. Auch die wusste der 28-jährige Abdul, im Heimatland ehemals als Pizzabäcker beschäftigt, zu nutzen. „Wir hatten aber ein Problem mit seinem Status als Flüchtling“, erklärt die Ernährungsberaterin im Bäckerhandwerk, Andrea Lohmann. Bäckermeister Thomas Lohmann ergänzt: „Wir wollten ihn aber unbedingt haben.“

An diesem Punkt kam Marco Janssen ins Spiel. Er arbeitet in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Programm „Passgenaue Besetzung“, das mit den „Willkommenslotsen“ eine Erweiterung als Maßnahme für Flüchtlinge erfahren hat. „In Gesprächen mit der Agentur für Arbeit und dem Amt für Ausländerangelegenheiten des Landkreises haben wir die nötigen Entscheidungen herbeigeführt“, berichtet Marco Janssen.

Einem Ausbildungsbeginn zum 1. August stand nichts mehr im Wege. „Mit Abdul haben wir einen Auszubildenden mehr als wir geplant hatten“, sagt Andrea Lohmann. Der „reguläre“ Platz war schon an Lena de Vries vergeben. Die 16-Jährige geht zusammen mit Abdul zur Berufsschule und bietet Hilfe an, wo sie nur kann. In einer Sache muss sich Abdul, der seit drei Jahren in Deutschland lebt, aber selbst am meisten helfen: Mit dem Erlernen der Sprache.

Nach der Arbeit fährt er jeden Tag mit dem Bus von Edewecht nach Oldenburg, um an einem Sprachkurs teilzunehmen. „Mathe ist gut, aber Fachkunde ist schwierig“, weiß er um die Anforderungen in der Berufsschule. Für Marco Janssen ein allgegenwärtiges Thema: „Das Lernen kann im Sinne von Nachhilfe auf verschiedene Arten unterstützt werden.“ Hier setzt der Willkommenslotse ebenso an wie bei Betrieben, die noch gar keinen Flüchtling kennen, aber Interesse dafür signalisieren.
Quelle HKW Oldenburg
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Die erfolgreichsten Kinderbuchautoren Schwedens zu Gast auf der KIBUM

02.11.2016 08:00 Uhr

Eine Programmauswahl

 Die renommierten Kinderbuchautoren Ulf Nilsson und Martin Widmark werden bereits zur KIBUM-Eröffnung anwesend sein und aus ihren Werken lesen. Beide Autoren schreiben aktuell in Schweden und Deutschland sehr erfolgreiche Kinder-Krimis. (Samstag bis Montag, 5. bis 7. November, Programmheft Seite 32, 33, 42 bis 44)Rose Lagerkrantz präsentiert für ganz junge Leserinnen und Leser ihre Dunne- und Ninni-Bände und liest für ältere Jugendliche und Erwachsene in der Oldenburger Synagoge aus ihrem sehr persönlichen Familienporträt „Wenn es einen noch gibt“. (Dienstag bis Sonntag, 8. November bis 13. November, Programmheft Seite 48, 49, 51, 52, 55, 58 und 76)Jujja Wieslanders „Mama Muh“-Bände mit Illustrationen von Sven Nordqvist gehören in deutschen Haushalten fast „zur Familie“. Wieslander wird für ein Familienpublikum ebenso wie für Schulklassen zur KIBUM lesen. (Sonntag bis Dienstag, 13. November bis 15. November, Programmheft Seite 39, 40, 59 und 60)Pija Lindenbaum und Pernilla Stalfelt gehören zu den innovativsten Illustratorinnen und Autorinnen Schwedens. Pija Lindenbaum entwickelt in ihren Bilderbüchern insbesondere starke Mädchenfiguren. (Samstag bis Montag, 12. November bis 14. November, Programmheft Seite 37-39, 58 und 59). Pernilla Stalfelt nimmt sich in ihren ungewöhnlichen Sachbüchern Themen an wie Integration, Toleranz und Inklusion. (Donnerstag und Freitag, 10. bis 11. November, Programmheft Seite 53 und 54)Mit Ulf Stark ist ein weiteres „Urgestein“ der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur zu Gast auf der KIBUM. Stark wird aus seinen Klassikern wie „Kannst du pfeifen, Johanna?“ lesen, aber auch sein neuestes Werk „Was wir uns wünschen“ im Gepäck haben. (Mittwoch bis Freitag, 9. November bis 11. November, Programmheft Seite 49, 53, 54, 56)Cilla Jackert präsentiert für Kinder ab 10 Jahren in einer Buchpremiere „Tausend Sorgen sind zu viel für einen Tag“ und ihren 2015 erschienenen Titel „Wenn man selbst dran glaubt, ist es nicht gelogen“. (Dienstag bis Mittwoch, 8. November bis 9. November, Programmheft Seite 64 und 65)Die in Göteborg lebende renommierte Autorin Kerstin Lundberg Hahn wird „Der Schatten an meiner Wand“ und ihre überaus witzige Erzählung „Oskar und die Sache mit dem Glück“ vorstellen.(Mittwoch bis Freitag, 9. November bis 11. November, Programmheft Seite 51 und 65)Erstmals werden zur KIBUM durch Jugendliche selbst Lesungen für Jugendliche vorbereitet und moderiert. Dafür standen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d vom Neuen Gymnasium Oldenburg zuvor in regem Mailaustausch mit dem schwedischen Jugendbuchautor Anders Björkelid. Die Jugendlichen werden gemeinsam mit Björkelid im Casablanca Programmkino den High Fantasy-Titel „Dohlenwinter“ präsentieren. (Montag, 14. November, 9 und 11 Uhr, Programmheft Seite 69)Altmeister Mats Wahl – der bekannteste Jugendbuchautor Schwedens – entwirft in seiner „Sturmland“-Dystopie ein Zukunftsszenario, das von knappen Ressourcen und Verteilungskämpfen handelt und durchaus auf die Gegenwart bezogen werden kann. (Sonntag, 13. November, 17 Uhr, Programmheft Seite 68)
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Augen-Blick. Orientierung in erzählten und realen Welten

01.11.2016 00:04 Uhr

Begleitprogramm der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zur KIBUM 2016



Wie sehen Kinder ihre Umgebung? Wie orientieren sie sich? In der Kinderliteratur wird sehr spielerisch mit dem Sehen umgegangen. Blicke werden gezielt gelenkt – etwa in den sequentiellen Formen des Erzählens, beispielsweise im Daumenkino, oder in der Zerstreuung des Blicks, wie im Wimmelbild. Für die Ausstellung „Augen-Blick. Orientierung in erzählten und realen Welten“ haben Kinder und Studierende mit dem Sehen und Wahrnehmen experimentiert. Entstanden ist eine vielfältige Ausstellung, die reale und erzählte Welten von Kindern und Jugendlichen erkundet und für Besucher erfahrbar macht. Dabei wird das Sehen und Wahrnehmen ausgelotet – sowohl in traditionellen als auch in neuen Medien wie interaktive Spiele, Trickfilmanimation und QR-Codes. Die Ausstellung wird von Sonntag, 6. November, bis Dienstag, 15. November, täglich in der Artothek, Peterstraße 1, von 10 bis 18 Uhr zu sehen sein.Projekt Botanischer Garten: Wie orientieren sich Kinder in einer unbekannten Umgebung? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Lehrveranstaltung der Pädagogin PD Dr. Ines Oldenburg und des Kurators des Botanischen Gartens, Dr. Klaus Bernhard von Hagen. Die Studierenden beobachteten die Kinder zweier Grundschulklassen beim Besuch des Botanischen Gartens. Daraus entwickelten sie kindgerechte Lösungen für eine eigenständige Orientierung der Kinder, wie beispielsweise aufklappbare, fühlbare, und einfache aufgebaute oder zerknüllbare Orientierungspläne. Eine Auswahl der Pläne und interaktiven Spielobjekte zu Orientierungsstrategien sind in der Ausstellung zu sehen. Ausprobieren erlaubt! Gleichzeitig und überall – Das Wimmelbild: Ali Mitgutsch hat 1968 für „Rundherum in meiner Stadt“ den Begriff Wimmelbilderbuch erfunden. Für ihr Wimmelbildprojekt haben Studierende der Universität Bürger und Bürgerinnen, Bekannte und Freunde gefragt, was sie am meisten in Oldenburg stört. Unter Leitung des Dozenten Thomas Robbers ist ein raumhohes Wimmelbild mit vielen Szenen entstanden, die von genervten Radfahrern, zügellosen Hunden und nervenden Busfahrten erzählen. Dazu wurden die Zeichnungen digital bearbeitet und animiert. Das fordert Orientierung vom Betrachter, denn nicht nur die Vielfalt der Szenen, sondern auch die Größe des Formats lassen Übersicht nicht auf einen Augen-Blick zu. Dabei helfen QR-Codes, die eingescannt vom Smartphone kleine Video-Clips zeigen und die Bilder filmisch weitererzählen.Daumenkino – Zwischen Bewegung und Stillstand: Bei sequentiellen Erzählungen wird der Blick ganz absichtsvoll gelenkt. Das gilt für den Film, den Comic und ganz besonders für das Daumenkino, auch Flip-Book oder Taschenkino genannt. Das Daumenkino ist ein 200 Jahre altes Medium, das noch heute zwischen Einzelbild und Film, zwischen Stillstand und Bewegung seine ganz eigene Erzählweise entfaltet. Aber können mit dem alten Medium aktuelle Bilderbucherzählungen gestaltet werden? Diese Frage stellten sich Studierende unter Anleitung der Dozentin Sabine Wallach. In ihrer künstlerischen Arbeit ging es ihnen dabei nicht darum, die Geschichten der Bilderbücher nachzuerzählen, sondern einzelne Illustrationen als Impuls für eigene Assoziationen und Narrationen zu begreifen. Die sehr kurze Erzähldauer der Daumenkinogeschichten von zwei bis drei Sekunden zeigt, welche Bedeutung die Bildgestaltung für die Lenkung des Blicks, die Bildsprache für die Generierung von Bedeutung hat. Denn immer könnten die Geschichten mittels dieses historischen Mediums auch ganz anders erzählt werden.Das Rahmenprogramm bietet zudem in folgenden Vorträgen eine neurologische Perspektive auf das Sehen und eine wissenschaftliche Sicht auf Bilder und Bücher:Sonntag, 6. November, 11.15 Uhr, in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1Prof. Dr. Martin Greschner, Neurobiologe, Universität Oldenburg„Die Welt im Auge des Betrachters“Anstatt die Welt zu sehen, wie sie tatsächlich ist, konstruiert der Mensch seine Wirklichkeit. Anhand von kleinen Selbstversuchen wird erkundet, wie Erfahrung die Wahrnehmung formt und so die Orientierung in der Welt ermöglicht.Dienstag, 8. November, 19 Uhr, Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1Prof. Dr. Bettina Uhlig, Kunstdidaktikerin, Uni Hildesheim„DA, DA und DA. Zum Zusammenhang von Imaginationsprofil und Bildkonzept bei der Betrachtung und Gestaltung von unübersichtlichen Bildern“Es ist die Besonderheit von Bildern, dass alle Bildelemente unmittelbar und gleichzeitig ansichtig sind. Je dichter und detaillierter ein Bild ist, desto größer ist die Herausforderung, das Bild visuell wahrzunehmen. Kann nicht mehr alles auf den ersten Blick erfasst werden, was auf einem Bild zu sehen ist, dann wird es unübersichtlich. Wann ein Bild als unübersichtlich erfahren wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der Vortrag thematisiert die Differenzen zwischen Kindern bei der Rezeption und Gestaltung unübersichtlicher Bilder auf der Grundlage diverser Imaginationsprofile und Bildkonzepte und entwickelt Überlegungen für einen differenzierten didaktischen Umgang mit unübersichtlichen Bildern. Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1Prof. Dr. Jens Thiele, Münster„Der unheimliche Raum. Zur Fremdheit des Vertrauten im Bilderbuch“Dem Bilderbuch ist das Unheimliche traditionell fremd. Erst mit der Wahrnehmung der kindlichen Psyche rückten auch Momente des Schreckens und der Verunsicherung ins Blickfeld der Bilderbuchkultur. Dabei spielt der unheimliche Ort (der Wald, das Haus, das Zimmer) eine wesentliche Rolle in den Erzählungen für Kinder. Auf welche bildnerischen und narrativen Konzepte des unheimlichen Raums stößt man heute im Bilderbuch? Reduzieren sie sich auf das furchteinflößende dunkle Kinderzimmer oder thematisieren sie (im Sinne Freuds Verständnis des Unheimlichen) das psychisch Ungewisse, Ambivalente, das zu instabilen Räumlichkeiten führt? Der Vortrag geht diesen Fragen an ausgewählten Buchbeispielen nach.

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Interesse aus China

31.10.2016 12:00 Uhr

Chinesische Lehrkräfte besuchen das BBZ der Handwerkskammer





 Der gute Ruf des deutschen Ausbildungssystems ist weit über die Grenzen Europas hinaus bis in die Provinz Shandong an der chinesischen Ostküste gelangt. „In China hat man mittlerweile erkannt, dass qualifizierte Fachkräfte essentiell für den Erfolg der Wirtschaft sind. Die Betriebe haben jedoch bislang wenig Erfahrung mit dem Thema Ausbildung. Deshalb ist neben der Schule und dem Betrieb der dritte Lernort in Form eines Berufsbildungszentrums sehr interessant für sie“, erläuterte Hubert Bertke, Schulleiter der Adolf-Kolping-Schule in Lohne, die Motivation für die Besichtigung des Berufsbildungszentrums (BBZ) in Tweelbäke am Dienstag.

Bertke hat den Besuch zusammen mit Eric Moskwa, Geschäftsführer der Firma Köster Systemtechnik in Iserlohn, organisiert. „Wir kennen Herrn Moskwa, da seine Firma das neue Innovationszentrum unserer Berufsschule mit Ausbildungsequipment für Automatisierungstechnik ausgestattet hat. Er wiederum unterhält eine Kooperation nach China, um dort die Ausbildung der Ausbilder zu unterstützen“, erklärte Bertke die Zusammenhänge.

Während der Führung durch die Werkstätten des Bildungszentrums, stellte der stellvertretende BBZ-Leiter Hajo Kreye die Idee hinter den Überbetrieblichen Lehrgängen vor: „Die Betriebe sind heute sehr spezialisiert und können deshalb nicht immer alle geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten des gesamten Berufsbildes vermitteln. Die Überbetrieblichen Lehrgänge stellen daher ein breites, einheitliches Ausbildungsniveau sicher.“

Die Abordnung des Liacheng Vocational & Technical Colleges aus Shandong war am Ende des Besuchs sehr beeindruckt, wie intensiv man sich in Deutschland mit dem Thema Ausbildung beschäftigt und mit welchen Methoden hier praxisnah Wissen vermittelt wird. „Das wünschen wir uns auch für die Zukunft in China“, war die einheitliche Meinung der Lehrkräfte aus Fernost.QUELLE. HWK OLDENBURG
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Bischof dankt Flüchtlingsberatern

24.10.2016 12:00 Uhr
Bischof Jan Janssen dankte den Flüchtlings- und Migrationsberatern der Diakonie im Oldenburger Land. Sie seien mit Herzblut bei den Menschen, die zu uns gekommen sind, hob er bei einer Sitzung des diakonischen Arbeitskreis für Migrationssozialarbeit hervor. Kirchlich-diakonische Sozialarbeit zeichne sich durch emotionale Beteiligung und besonderes Engagement aus, sagte Bischof Jan Janssen den Flüchtlings- und Migrationssozialberatern aus dem Oldenburger Land bei einer gemeinsamen Sitzung im Gemeindehaus der Oldenburger Martin-Luther-Kirche.Die Berater berichteten dem Bischof von ihren alltäglichen Erfahrungen. Die anfängliche Euphorie der Aufnahme von Flüchtlingen, weiche der Ernüchterung, bedauern die Berater. Weil begrenzende Gesetze die Erwartungen zunehmend dämpfen, Familiennachzug untersagen und die Integration in Deutschland erschweren. Janssen wünscht sich ein offenes Land, damit die Menschen bei uns ankommen und Fuß fassen können.Die Gruppe der aus EU-Ländern Eingewanderten werde neben den Flüchtlingen viel zu wenig beachtet, berichteten die Migrationsberater. Rumänen, Bulgaren und den Roma zugehörige Einwanderer werden zum Teil gezielt angeworben, um in Zeitarbeitsfirmen als Billiglohnkräfte eingesetzt werden zu können. Polnische Frauen pflegen alte Menschen unter schwierigsten Bedingungen in deutschen Haushalten. EU-Einwanderer sind zum Arbeiten gekommen oder geholt worden. Ursache für diese Arbeitsmigration seien Firmen, die ein Interesse an billigsten Arbeitskräften haben und Verbraucher, die nicht bereit seien, höhere Löhne über angemessene Ladenpreise zu finanzieren. Prekäre Lebenssituationen bringen Probleme und erfordern weitere Beratung.Die Vielfalt von Sprachen und Kulturen ist Gott gewollt, betonte Janssen. Das lehren uns alttestamentarische Geschichten wie die vom Turmbau zu Babel, erklärt Oldenburgs oberster Theologe. Auch Abraham musste aufbrechen in ein Land, das Gott ihm zeigt. Die Schlüsselgeschichte des Urvaters der drei großen Religionen handele vom Aufbruch und vom Vertrauen darauf, dass sich in der Begegnung mit anderen Menschen ein Weg zum Zusammenleben findet. Auch die Anfänge der Christenheit sind mit Migrationsgeschichten verbunden, stellte Janssen fest. Schon in der Apostelgeschichte fänden sich viele der Ortsnamen und Inseln, die heute in den Nachrichten wieder mit Migration und Flucht verbunden sind. Janssens Resümee: Das sind Geschichten, die Mut machen, den Zugewanderten mit Respekt zu begegnen und das gesellschaftliche Zusammenleben mit Toleranz und gegenseitig Wertschätzung zu gestallten
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Ein Fazit zum Aktionstag Oldenburg rettet Leben!

20.10.2016 20:00 Uhr

Oldenburger lernen prüfen, rufen, drücken

Aktionstag auf dem Schlossplatz vormittags sehr gut besucht - 3. Auflage 2018 geplantAls gegen Mittag der Regen einsetzte, ließ das Interesse am Aktionstag "Oldenburg rettet Leben!" auf dem Oldenburger Schlossplatz deutlich nach. Doch vormittags verfolgten teilweise mehr als hundert Menschen die Interviews und Vorführungen rund um die Laienreanimation, also die Herzdruckmassage durch zufällige Zeugen eines Notfalls, wenn bei einem Mensch das Herz aufhört zu schlagen. "Die Bereitschaft der Oldenburger bei einem Kreislaufstillstand aktiv zu werden, steigt weiter an. Der Aktionstag ,Oldenburg rettet Leben!' hat dazu einen großen Beitrag geleistet", sagt Prof. Dr. Andreas Weyland, Direktor der AINS-Klinik am Klinikum Oldenburg. "Wir werden weiter daran arbeiten, dass die Zahl der Laienreanimationen in Oldenburg weiter zunimmt." Zurzeit erleiden durchschnittlich in Oldenburg zehn Menschen im Monat. Nur bei rund 30 Prozent beginnen schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes Umstehende mit der Reanimation. "Trotz des nicht optimalen Wetters haben wir viele Oldenburger erreicht und konnten die hohe Bedeutung der ersten schnellen Hilfe vermitteln. Wir werden auf jeden Fall weitermachen, denn nach dem Aktionstag ist bekanntlich vor dem Aktionstag. Es wird definitiv auch 2018 wieder einen geben", versprach Thomas Timphus, Funktionsoberarzt AINS am Klinikum Oldenburg. Er würde sich wünschen, wenn irgendwann in 60 oder 70 Prozent der Fälle reanimiert werden. Zahlen, die in Skandinavien schon Realität sind. Jörg Gellern, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst in der Stadt Oldenburg, geht noch einen Schritt weiter. "Ich will 100 Prozent erreichen", sagt er. "Wir haben vielleicht noch nicht jeden erreicht, aber wir werden weiter am Ball bleiben, um immer mehr Menschen zu Ersthelfern zu machen." Besonders begeistert war er über die Vorführungen der Kinder von Johannitern und DRK, die zeigten, wie kinderleicht das Leben retten eigentlich ist. "Man muss sich nur merken: prüfen, rufen, drücken. Also den Betroffenen ansprechen, 112 anrufen und mit der Reanimation beginnen", erklärt Gellern. "Wir haben jeder Altersgruppe gezeigt, wie wichtig es ist, zu wissen, wie man erste Hilfe bei einem Kreislaufstillstand leistet."Das Besondere am Aktionstag "Oldenburg rettet Leben!" ist die enge Zusammenarbeit aller an der Rettungskette beteiligten Organisationen. "Wir haben im Laufe des Aktionstages 40 bis 50 Reanimationsübungen gemacht. Mich hat vor allen Dingen gefreut, dass sich so viele junge Menschen für das Thema interessiert haben", erzählt Roderik Bojanowski vom Malteser Hilfsdienst. Die Johanniter-Unfall-Hilfe rund um Ausbildungsleiterin Sonja Stolle stellte den Automatischen Externen Defibrillator vor. Ein kleines Gerät, mit dem ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus gebracht und das auch von Laien bedient werden kann: "Bei uns waren den ganzen Tag über Menschen im Zelt, die sich die Benutzung des Defibrillators erklären ließen. Im Unterschied zum ersten Aktionstag kannten diesmal bereits deutlich mehr Menschen das Gerät, wollten sich aber noch einmal in Ruhe zeigen lassen, wie es funktioniert und was man beachten muss, damit sie es im Ernstfall auch benutzen können."Gut angenommen wurden auch die mehrsprachigen Notfall-Flyer der Großleitstelle Oldenburger Land (GOL). Sie vermitteln auch Mitbürgern, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen, was sie zum einen im Notfall tun müssen und zum anderem am Telefon sagen müssen. Denn die Großleitstelle bildet im Notfall die Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Laienhelfern vor Ort. "Bei uns im Zelt war viel los", sagt Stefan Abshof von der GOL. "Es gab viele interessierte Fragen und wir konnten den Menschen vermitteln, welche Abläufe bei einem Notruf 112 in Gang gesetzt werden." Die Berufsfeuerwehr stellte den neuen Rettungswagen vor und war den ganzen Tag über dicht umlagert. "Vor allem Familien mit Kindern haben die Gelegenheit genutzt, sich den Rettungswagen einmal ausführlich erklären zu lassen", erzählt Eike Mischker von der Berufsfeuerwehr Stadt Oldenburg. Betroffenen machten hingegen die Schilderungen von Ersthelfern, die Zeugen eines Notfalls geworden waren und sofort halfen. Ralf Steenken-Singel war einer der Ersthelfer, die ihren Kollegen Enno Kook ins Leben zurückgeholt hatten. Kook war beim gemeinsamen Fußballspielen tot zusammen gebrochen. "Wir haben gar nicht nachgedacht, sondern sofort gehandelt", erinnert er sich. Als Lehrer bilden sie sich allerdings auch regelmäßig in Erster Hilfe fort. "Das", sagt Steenken-Singel, "kann ich jedem Menschen nur dringend raten." Denn durchschnittlich zwei von drei Notfällen passieren im Freundeskreis, unter Arbeitskollegen oder im häuslichen Umfeld.Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
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Zwischen zwei Welten – unsere Kinder im medialen Zeitalter

10.10.2016 08:00 Uhr

Ein humorvoller Elternabend mit Wilfried Brüning



„Besser als Fernsehen“ zu sein, das verspricht der erfahrene Filmemacher und Medienpädagoge Wilfried Brüning. Er präsentiert seinen Vortrag „Zwischen zwei Welten“, der sich vor allem an Eltern richtet, am Donnerstag, 20. Oktober, um 19 Uhr im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3. Karten gibt es für 10 Euro ab sofort im Vorverkauf bei der Evangelischen Familienbildungs¬stätte Oldenburg, Gorch-Fock-Straße 5a, und bei der Buchhandlung Isensee, Haarenstraße 20. 

Unsere Kinder werden heute in zwei Welten hineingeboren: Die reale und die virtuelle Welt. Und das Alter, in dem Kinder zum ersten Mal mit Bildschirmmedien in Kontakt kommen, wird immer jünger. Vielen Eltern kommen so langsam Zweifel: Ist das alles noch gut für unsere Kinder?
Wichtige Erkenntnisse aus der Hirnforschung werden an diesem Abend helfen zu verstehen, was die Entwicklung ihrer Gehirne fördert – und was eben nicht. „Ich möchte Eltern auch nach einem langen Arbeitstag nicht nur gut informieren, sondern vor allem auch kurzweilig und gut unterhalten“, so Wilfried Brüning. Der Vortrag umfasst daher auch viele Experimente und Mitmachaktionen.

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek Oldenburg und der Evangelischen Familienbildungsstätte. Weitere Informationen gibt es  unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de. 
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Straßensperrungen zum Kramermarktsumzug

30.09.2016 12:00 Uhr
 Anlässlich des 409. Oldenburger Kramermarktes findet am Samstag, 1.Oktober, von 13.45 bis circa 16.30 Uhr der traditionelle Kramermarktsumzug statt. Weite Bereiche der Innenstadt bis zu den Weser-Ems-Hallen werden daher für den Kraftfahrzeugverkehr ab 12.15 Uhr voll gesperrt. Der innenstadtnahe Bereich kann während des Umzugs vom Kfz-Verkehr weder angefahren noch verlassen werden und sollte großräumig über den Autobahnring umfahren werden. Der Hauptbahnhof ist über die Amalienstraße/Huntestraße/Stau/Güterstraße erreichbar. Die Innenstadtkrankenhäuser können über die Autobahn-Anschlussstelle Oldenburg-Haarentor/Ofener Straße/Peterstraße erreicht werden. 

Den Oldenburger Besucherinnen und Besuchern des Kramermarktsumzuges wird empfohlen, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Auswärtige Besucher, die mit dem PKW anreisen, werden wegen der eingeschränkten Parkmöglichkeiten gebeten, ihre Fahrzeuge auf den kostenlosen Großparkplätzen am Oldenburger Autobahnring abzustellen und den Linienverkehr zu nutzen. 

Im Einzelnen werden folgende Straßen zwischen 12.15 und circa 16.30 Uhr gesperrt: 

Ab 12.15 Uhr: Hindenburgstraße, Cäcilienstraße, Roggemannstraße, Moltkestraße, Roonstraße, Bismarckstraße, Herbartstraße, Wunderburgstraße, Ottostraße, Wienstraße.

Ab 13.20 Uhr: Theaterwall, Heiligengeistwall, Am Stadtmuseum, Donnerschweer Straße und Neue Donnerschweer Straße zwischen Pferdemarkt und Lindenstraße, Straßburger Straße, Berliner Platz, Maastrichter Straße sowie Ofener Straße ab der Kreuzung Herbartstraße/Peterstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts. 

Ab 13.40 Uhr: Hauptstraße zwischen Marktplatz Eversten und Marschweg sowie Gartenstraße. 

Ab 13.50 Uhr: Schützenhofstraße, Bremer Straße, Damm, Poststraße ab Mühlenstraße, Paradewall in Fahrtrichtung Gartenstraße. Hier kann der Verkehr nur noch über Huntestraße und Amalienstraße abfließen.
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Der Kramermarkt in Zahlen

30.09.2016 10:00 Uhr

Drei Feuerwerke und geänderte Öffnungszeiten






An den zehn Tagen Kramermarkt werden drei Feuerwerke den Markthimmel erleuchten: Das Lichterspektakel zur Eröffnung am Freitag, 30. September, 22 Uhr, Kranichs Feuerzauber am Freitag, 7. Oktober, im Anschluss an den Laternenumzug um circa 20 Uhr, sowie das traditionelle Abschluss-Feuerwerk am Sonntag, 9. Oktober, 22 Uhr. Am Donnerstag, 6. Oktober, zeigen sich die Schaustellerinnen und Schausteller allen Besuchern zum EWE-Tag ganz spendabel: Stark ermäßigte Preise für die ganze Familie verlocken zum Marktbummel und Ausprobieren der Angebote. Auch weitere Tage tragen ein Motto:Montag, 3. Oktober: Tag des LandvolksDienstag, 4. Oktober: Tag der Vereine und BetriebeDonnerstag, 6. Oktober: EWE-TagFreitag, 7. Oktober: Laternenumzug, Treffpunkt ab 18.30 Uhr RathausmarktSonntag, 9. Oktober: Verkaufsoffener SonntagKramermarkt in Zahlen: Mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern, rund 270 Geschäften und einer erwarteten Besucherzahl von 1,2 bis 1,5 Millionen, gehört der Kramermarkt zu den großen deutschen Volksfesten. Auf 1,5 Kilometer Ganglänge stehen die Betriebe mit einer Frontlänge von 3.000 Meter. Von den 90.000 Quadratmetern Marktgelände nehmen die Grundflächen der Geschäfte circa 24.000 Quadratmeter ein. Hinzu kommen an die 620 Zugmaschinen, Anhänger und Wohnwagen, die auf dem Gelände untergebracht werden müssen. Aktuell wird mit einem Strombedarf von circa 500.000 KW/h kalkuliert.Aufgrund des geänderten Besucherverhaltens wurden die Öffnungszeiten des Marktes 2016 angepasst. In der Woche wurde das Marktende an „normalen“ Wochentagen um eine Stunde verkürzt. Geöffnet ist der Kramermarkt zu folgenden Zeiten:- Erster Freitag, 30. September: 14 bis 1 Uhr- Erster Samstag, 1. Oktober: nach der offiziellen Eröffnung ab circa 16 bis 1 Uhr- Erster Sonntag, 2. Oktober: 13 bis 1 Uhr- Montag, 3. Oktober: 13 – 23 Uhr- Dienstag bis Donnerstag: 14 bis 23 Uhr- Zweiter Freitag, 7. Oktober: 14 bis 1 Uhr- Zweiter Samstag, 8. Oktober: 14 bis 1 Uhr- Abschlusstag, 9. Oktober: 13 bis 23.30 UhrErstmals präsentiert sich der Kramermarkt auf einer eigenen Facebook-Seite. Unter www.facebook.com/kramermarkt informiert die Stadtverwaltung über aktuelle Ereignisse auf dem Markt und über das Marktprogramm. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/kramermarkt.

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Unternehmertreffen „Partners4Business“ vernetzt über Grenzen hinweg

28.09.2016 11:00 Uhr



Zum neunten Mal trafen sich am Donnerstag, 22. September, Unternehmerinnen und Unternehmer aus Oldenburg und Groningen beim Netzwerktreffen „Partners4Business“, das in diesem Jahr turnusmäßig wieder in Oldenburg stattfand. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über die Themen Ausbildung und grenzüberschreitende Kontakte. Passender Treffpunkt für den Start der Veranstaltung war das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Oldenburg. Dort gab es neben einem Vortrag zum dualen Ausbildungssystem und einem Best-Practice-Beispiel außerdem ein erstes Matchmaking der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der zweite Teil der Veranstaltung in der Galerie der großen EWE Arena widmete sich unter anderem den Chancen und Risiken der deutsch-niederländischen Handelsbeziehungen, darüber hinaus wurde das Enterprise Europe Network vorgestellt, das sich die Vermittlung grenzüberschreitender Kontakte an kleine und mittlere Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat. Auch das Netzwerken kam nicht zu kurz. Bei einem Get-together im Anschluss fanden die Oldenburger und Groninger Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Gelegenheit sich konkret auszutauschen.

„Die traditionellen Städtepartnerschaften, wie die zu Groningen, sind das Fundament der internationalen Ausrichtung Oldenburgs“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das diesjährige Partners4Business-Treffen findet bereits zum neunten Mal statt. Das zeigt nicht nur, dass es inzwischen ein fester Bestandteil unserer Städtepartnerschaft ist, sondern auch, dass Groningen und Oldenburg sich ständig gegenseitig inspirieren können und dass dies von beiden Seiten gelebt wird.“ 

Das Netzwerktreffen „Partners4Business“ ist ein Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Groningen und dem Commercieele Club Groningen. Es findet seit 2008 jeweils jährlich im Wechsel in Groningen oder Oldenburg statt und hat sich in dieser Zeit zu einem festen Bestandteil des internationalen Austausches entwickelt. Quelle:Stadt OLdenburg
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Kramermarkt: Stadt und Polizei haben Sicherheit im Blick

26.09.2016 12:00 Uhr

Enger Austausch der Behörden vor und während des Marktes



 Das Thema Sicherheit spielt auch beim Oldenburger Kramermarkt eine zentrale Rolle. Polizei, Feuerwehr und Marktverwaltung haben das Sicherheitskonzept erneut überarbeitet. Dabei wurden sowohl die Erfahrungen der letzten Jahre als auch aktuelle Gegebenheiten berücksichtigt. Die Polizei und die Feuerwehr sind in der Großen EWE-Arena erreichbar. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kann im Bereich des Foyers angetroffen werden. Ergänzt werden die Sanitäter des DRK wieder durch die Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Eingangsbereich „Unterm Berg“ mit einer Sanitätsstation anzutreffen sind. Nach Marktende kann in der Weser-Ems-Halle stimmungsvoll weitergefeiert werden. 

Die 2010 geänderte Marktordnung führte in den letzten Jahren zu einer deutlichen Reduzierung des Glasbruchs auf dem Veranstaltungsplatz. An diesem Ergebnis will sich auch der 409. Oldenburger Kramermarkt messen. Es ist weiterhin nicht gestattet, Flaschen und Gläser mit auf den Markt zu bringen. Erfahrungen in anderen Städten bestätigen die positive Wirkung dieses Verbots. Die Polizei und das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg werden die Einhaltung dieser Regeln überprüfen. Bei Verstößen werden seitens der Stadt Oldenburg Bußgeldverfahren eingeleitet. 

Neu gestaltete Hinweistafeln informieren in allen Eingangsbereichen über die Verhaltensregeln auf dem Platz. So ist zum Beispiel das Mitführen von Hunden auf dem Marktplatz ebenso nicht gestattet wie das Mitführen von Waffen und sonstigen gefährlichen Gegenständen. Ebenfalls erneuert wurde die Beschilderung auf dem Platz. An allen wichtigen Kreuzungsbereichen informieren Hinweistafeln über die kürzeste Verbindung zur Polizei, der Marktverwaltung oder den Rettungsdiensten.

Das Marktbüro wird sich wieder im Kassenbereich der Kongresshalle befinden. Bewährt hat sich das Sanitärkonzept und so werden auf dem Kramermarkt 2016 wieder über 20 WC-Wagen bereitstehen. 
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OB Krogmann beeindruckt von israelischer Partnerkommune

25.09.2016 08:00 Uhr

Umfangreiches Programm in Mateh Asher

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat bei seinem Besuch in der israelischen Partnerkommune Mateh Asher ein umfangreiches Arbeitsprogramm absolviert.

Dabei hat er den Landkreis im Norden Israels in all seinen Facetten kennengelernt.
Zu den Stationen des Besuches gehörte vor allem eine umfangreiche Information über das Schul- und Bildungssystem in Mateh Asher. Aber auch Themen wie Müllentsorgung, Energiegewinnung, das Leben und Arbeiten im Kibbuz standen genauso auf dem Programm wie eine Führung durch das historische Museum „Ghetto Fighters House“. Auch bei den Möglichkeiten, Projektförderung durch die EU zu bekommen, soll eng zusammengearbeitet werden.

Insgesamt war der Aufenthalt in Mateh Asher durch einen sehr intensiven Austausch mit der dortigen Verwaltungsspitze gekennzeichnet. Dazu gehörten Landrat Yoram Israeli sowie seine Stellvertreter, die beiden Dezernenten Moshe Davidovich und Eyal Raiz. 

Nun soll ausgearbeitet werden, wie eine sinnvolle Vertiefung der Kooperation aussehen kann.

Nach einer ersten Einschätzung könnte dabei der bereits bestehende Jugend- und Schüleraustausch ausgebaut werden. Mateh Asher zeichnet sich dabei besonders durch das friedliche Zusammenleben von Arabern und Juden aus. 

„Es ist mein Wunsch, dass sich der Austausch zwischen den Jugendlichen intensivieren ließe, denn damit können wir die Basis für gegenseitiges Verständnis legen“, zieht OB Krogmann eine Bilanz seines Besuches. „Dabei hoffe ich sehr auf die Unterstützung der Oldenburger Schulen.“

Krogmann wohnte während seines Aufenthaltes in einem Kibbuz. Begleitet wurde er nach Israel von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung.

Die Partnerschaft zu Mateh Asher besteht seit 1986.
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Grundschule Kreyenbrück wird teilgebundene Ganztagsgrundschule

24.09.2016 11:00 Uhr
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Freitag, 23. September, die Grundschule Kreyenbrück als teilgebundene Ganztagsgrundschule Oldenburgs eröffnet. Die Grundschule ist seit 2014 umgebaut und erweitert worden, um den Anforderungen von Ganztagsbetreuung und Inklusion gerecht zu werden.

„Mit der Einweihung der Ganztagsgrundschule Kreyenbrück machen wir einen weiteren Schritt im Ausbau des Ganztagsangebots. Die Betreuung im Ganztag sorgt gerade auch an den Grundschulen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ist damit ein wichtiger Teil unserer Bildungspolitik“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Während die Gymnasien und Oberschulen inzwischen alle eine Ganztagsbetreuung anbieten, befindet sich das Angebot im Bereich der Grundschulen noch im Aufbau. Die Grundschule Kreyenbrück ist nun die erste Grundschule, die ein zum Teil verpflichtendes Ganztagsangebot nach dem 2015 verabschiedeten Rahmenkonzept anbietet. Dies sieht eine kooperative Ganztagsbildung vor, in der das ganztägige Lernen gemeinsam mit den Schulen, Jugendhilfeträgern, dem Schulträger, den Eltern und weiteren Bildungspartnern aus Kultur und Sport entwickelt und gestaltet wird. Im Rahmen der Betreuung im Ganztag finden zusätzlich zum normalen Unterricht daher auch Sport- und Kulturangebote statt.

Um das erweiterte Angebot durch die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Kreyenbrück zu ermöglichen, wurde sie mit einem Erweiterungsbau ausgestattet und zum Teil umgebaut. Baubeginn war bereits im Oktober 2014. Mit der Fertigstellung in diesem Jahr konnte die Schule neben neuen Unterrichtsräumen auch eine Mensa mit Küche und Speisesaal, verschiedene Räume für die Inklusion, die Räume für den Ganztagsbereich und neue Sanitäranlagen in Betrieb nehmen. Insgesamt hat die Stadt für Ganztagsausbau und Inklusion dort 3,9 Millionen Euro investiert.
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Dr. Nicole Deufel beginnt als neue Leiterin des Amtes für Museen

24.09.2016 08:00 Uhr

Neuausrichtung des Stadtmuseums derzeit wichtigstes Projekt





 Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die neue Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser, Dr. Nicole Deufel, anlässlich ihres Amtsantritts am Donnerstag, 22. September, im Alten Rathaus willkommen geheißen. Deufel trägt als Amtsleiterin die Verantwortung für das Horst-Janssen-Museum, das Stadtmuseum sowie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

Krogmann erwartet für die städtischen Museen viele neue Impulse: „Nicole Deufel bringt internationale Erfahrung und vielseitige Qualifikationen mit nach Oldenburg. Sie wird sicher interessante Akzente setzen, gerade auch im Rahmen der Neukonzeptionierung des Stadtmuseums als größtes aktuelles Projekt im Museumsbereich. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wünsche Frau Deufel einen guten Start in Oldenburg.“

Die 42-Jährige war zuletzt in Großbritannien für eine Unternehmensberatung im Kultur- und Museumsbereich tätig. Sie stammt aus Albstadt in Baden-Württemberg, studierte Kunst und Kulturinterpretation in den USA und Großbritannien und hat am University College London promoviert.
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Schwimmen lernen in den Herbstferien

21.09.2016 11:00 Uhr

Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Eversten und Kreyenbrüc

 In den Herbstferien finden im Hallenbad Eversten und Kreyenbrück Schwimmkurse statt. Angeboten werden vier Kurse für Anfänger und zwei für Fortgeschrittene jeweils in den Vormittagsstunden. Alle Kurse beginnen am Dienstag, den 04. Oktober 2016 und enden am Freitag, den 14. Oktober 2016. An den Wochenenden findet kein Schwimmunterricht statt. Die neun Trainingseinheiten dauern jeweils 45 Minuten. Die Teilnahme an einem Kurs kostet 75 Euro. 


„Eine sinnvolle Investition in den Ferien“, so Denis Minich, Leiter der OLantis-Sportwelt.  Anmeldungen nimmt die OLantis SportWelt telefonisch unter 0441/361316-16, per E-Mail unter sportwelt@olantis-bad.de oder die OLantis-Kasse, Am Schlossgarten 15, 26122 Oldenburg entgegen. Alle Kurse können auch im Internet unter olantis.com/online-kurs-buchung/ unter dem Menüpunkt Ferienkurse gebucht werden.
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Christian Ude Festredner beim Kramermarkt

20.09.2016 08:00 Uhr

Münchens Ex-Oberbürgermeister kommt nach Oldenburg

Er steht für Volksfesterfahrung, wie wohl kaum ein zweiter Oberbürgermeister in Deutschland: Münchens ehemaliger Oberbürgermeister Christian Ude. Der 68-Jährige ist der Festredner beim diesjährigen Oldenburger Kramermarkt. Für Volksfeste bringt er eine geradezu unglaubliche Erfahrung mit, als OB in München hat er mehr als 20 Jahre lang das Oktoberfest eröffnet. 

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich deshalb ganz besonders über die Unterstützung aus München: „Christian Ude bringt alles mit, um die Tradition der Festrede beim Kramermarkt hervorragend fortzusetzen, schließlich bringt er seine langjährige Erfahrung vom Oktoberfest mit. Ich bin sehr froh, dass er meiner Bitte gefolgt ist und die Festrede hält.“

Christian Ude kommt bereits am Freitag, 30. September, nach Oldenburg und nimmt am Schaustellerempfang im Alten Rathaus teil. Zum Festumzug mit anschließendem Essen am Samstag, 1. Oktober, haben sich bisher etwa 150 Ehrengäste aus Oldenburg und dem Umland angemeldet. Die Stadt hofft darauf, mit der Unterstützung Udes, die Zahl des Vorjahres (knapp 200) erneut zu erreichen.
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Entwicklung des Fliegerhorstes schreitet mit großen Schritten voran

19.09.2016 12:00 Uhr

Aufstellngsbeschluss für den ersten Bebauungsplan steht an




In der Ratssitzung am 22.08.2016 hat der Rat der Stadt Oldenburg den Masterplan zum Fliegerhorst beschlossen. Damit ist die Grundlage für konkrete Bauleitpläne für das Gebiet des alten Fliegerhorstes geschaffen. Am Donnerstag, 15. September, wird im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen der Bebauungsplan N 777 D Fliegerhorst Mittelweg in den ersten Grundzügen diskutiert und auf den Weg gebracht.„Dieser erste Bebauungsplan für Wohnbebauung auf dem ehemaligen Fliegerhorst berücksichtigt die Gedanken aus dem umfangreichen Beteiligungsprozess und schafft zusätzlichen Wohnraum“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit gehen wir den Weg, das Angebot an Häusern und Wohnungen in Oldenburg zu verbessern, konsequent weiter.“„Dieser Bebauungsplan soll die planungsrechtliche Grundlage für das Entstehen von Wohngebäuden mit rund 100 Wohneinheiten und Gemeinbedarfseinrichtungen schaffen, damit weitere Angebote für den Wohnungsbau in Oldenburg entstehen“, führt Stadtbaurätin Gabriele Nießen aus. Die Bauflächen in einer Größe von insgesamt circa vier Hektar orientieren sich im Maßstab der Bebauung an den angrenzenden Gebäudetypen, wie sie am Brookweg und am Mittelweg zu finden sind. HHier entstehen Einfamilien  und Doppelhäuser, die durch bis zu dreigeschossige Mehrfamilienhäuser, etwa im Bereich der Ofenerdieker Bäke, ergänzt werden. Das ehemalige Casino wird als Gemeinbedarfsfläche in das neue Wohngebiet integriert. Es kann um weitere Flächen ergänzt werden, die ebenfalls für öffentliche Nutzungen oder Gemeinbedarfseinrichtungen bestimmt sind. Hier kann die notwendige soziale Infrastruktur untergebracht werden, beziehungsweise die vorhandenen angrenzenden Einrichtungen sinnvoll ergänzt werden (zum Beispiel Kita).Planerisches Ziel ist außerdem, die bisher im Teilbereich Mittelweg/Kleiner Bürgerbusch verrohrte Ofenerdieker Bäke zu renaturieren und die angrenzenden Grünflächen aufzuwerten. Dadurch wird auch der erste Schritt für die Verbesserung der Entwässerungssituation im Bereich Alexanderhaus eingeleitet. Die Erschließung des neuen Baugebiets führt über die alte Bedarfszufahrt Fliegerhorst am Mittelweg, mit den Flächen nördlich der Ofenerdieker Bäke wird es nach Abschluss der Baumaßnahmen nur über Fuß- und Radwege verbunden sein. Die Beteiligung der Bevölkerung ist mit dem Masterplan nicht abgeschlossen: Es ist beabsichtigt, eine öffentliche Informationsveranstaltung durchzuführen, um die Planung zu erläutern und mit den Betroffenen zu besprechen. Ort und Termin werden kurzfristig bekannt gegeben.Parallel dazu ist im Bereich Mittelweg noch eine Kampfmittelsondierung und Überprüfung der Verkehrssicherheit des vorhandenen Baumbestandes erforderlich. Diese Arbeiten zur Vorbereitung der zukünftigen Bebauung werden voraussichtlich im Oktober 2016 beginnen. 

Quelle: Stadt Oldenburg
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Oldenburg feiert fünfte Jahreszeit

19.09.2016 08:00 Uhr

Kramermarkt unter dem Motto „XXL“







Ab Freitag, 30. September, präsentiert sich Oldenburg erneut in Feierlaune: Der Kramermarkt beginnt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Kramermarkt XXL“! Das Motto lehnt sich an die Vielzahl der Großfahrgeschäfte an, die in diesem Jahr zum Kramermarkt kommen. Neben dem beliebten größten Riesenrad auf Reisen – immerhin 60 Meter hoch - steht erstmals der City Skyliner auf der Oldenburger Traditionsveranstaltung. Dieser überragt das Riesenrad noch um gut 20 Meter. In einer verglasten Gondel haben jeweils circa 60 Personen die Möglichkeit, Oldenburg aus einer einzigartigen Perspektive zu erleben. Während der Fahrt dreht sich die Gondel um 360 Grad, so dass von allen Plätzen aus dieses Erlebnis wahrgenommen werden kann.Mit der Wildwasserbahn von Meyer & Steiger gastiert nach 2015 erneut eine der größten transportablen Wildwasserbahnen Deutschlands im Nordwesten. Das Geschäft überzeugt durch seine familienfreundliche Fahrweise und beeindruckt durch seine Aufbaumaße von 39 Frontmetern und 69 Metern Tiefe. Als weitere XXL-Attraktion können sich die Besucherinnen und Besucher auf die Doppelloopingbahn „Teststrecke“ der Familie Meyer freuen. Der Transport dieser Bahn umfasst insgesamt 30 Container. Hinzu kommen die Transporte für die Wohnwagen und Mannschaftsunterkünfte. Der Aufbau des 600 Tonnen schweren Geschäftes mit einer Grundfläche von 81 Meter mal 35 Meter hat bereits am 12. September begonnen und ist im Regelfall innerhalb von vier bis sechs Tagen abgeschlossen. Mit einer Kapazität von drei Zügen je 20 Plätze werden die Besucherinnen und Besucher mit gut 80 Stundenkilometer durch die Bahn rasen.Daneben werden auch 2016 weitere Attraktionen ihre Oldenburg-Premiere feiern. Die Firma Schneider aus Lippstadt gastiert erstmals mit ihrem Laufgeschäft „Pirates Adventure“ in der Huntestadt. Dieses sich am Piratenthema orientierende Geschäft überzeugt durch seine Detailgenauigkeit mit der imposant gestalteten Fassade. Als weitere Premiere im Laufgeschäftssektor können sich die Besucher auf den „Chaos Airport“ freuen. Wie der Name es bereits andeutet, steht hier alles unter dem Motto „Flughafen“.Die Freunde rasanter Fahrten in drehbaren Gondeln können sich 2016 am Propeller „Jekyll & Hyde“ erfreuen. In bis zu 40 Meter Höhe drehen sich die Gondeln bei der Oldenburg-Premiere dieses aufwendig gestalteten Geschäfts. Das „Scary House“, die Geisterbahn der Oldenburger Schaustellerfamilie Harry Hansla, startete auf der Bremer Osterwiese und ist nun erstmals in der Heimatstadt des Betreibers zu bewundern. Familie Hansla hat diese Bahn im Oktober 2015 erworben und komplett neu gestaltet.Zum zweiten Mal gastiert die Firma Kaiser mit dem „Predator“ in Oldenburg. Dieses Rundfahrgeschäft dreht sich nicht nur im Kreis, sondern versetzt die Besucherinnen und Besucher durch zusätzliche Drehungen um die Mittelachse in besondere Gemütsverfassungen. 2015 konnte das Geschäft auf dem Kramermarkt viele neue Fans für sich gewinnen.Erneut in Oldenburg dabei ist „Tom der Tiger“. Dieses Kindergeschäft hatte 2014 in Oldenburg Weltpremiere und überzeugt seitdem die kleinen Besucher durch seine Liebe zum Detail und die kindergerechte Fahrweise. Abgerundet wird das Fahrgeschäfts-Angebot von beliebten Oldenburg-Attraktionen wie dem „Break Dance“, dem „Take Off“, dem „Musik-Express“, dem „Octopussy“ oder dem „Top Spin“. Insgesamt über 30 Großgeschäfte sorgen auf dem XXL-Kramermarkt 2016 für Spaß und Nervenkitzel.Wieder in der Stadt ist der beliebte „Toboggan“. Dieses über 100 Jahre alte Geschäft bedeutet noch richtige Handarbeit im Aufbau, da es aus vielen hölzernen Einzelteilen besteht. Auch im Bereich der Kinderfahrgeschäfte kann ein Geschäft Oldenburg-Premiere feiern: „Wild Amazonas“ ist eine Kinderwasserbahn, die den kleinen Marktfreunden eine Erlebnisfahrt in Dschungelatmosphäre bietet. Abgerundet wird dessen Gestaltung durch die aufwendige Beleuchtung, die das Geschäft zu einem echten Hingucker macht. Weitere Fahrgeschäfte speziell für Kinder machen den Familienausflug zum Kramermarkt zusätzlich abwechslungsreich: darunter „Aladin“, die Schiffsschaukel „Looping the Loop“, die Schleife „EuroCar“ und zwei Reitbahnen. Die Auswahl ist insgesamt sehr groß und dürfte Kinderherzen höher schlagen lassen.Nach wie vor ist „Dat Friesenhus“ der Firma Böseler in Oldenburg ein voller Erfolg für die Veranstaltung und den Zeltbetreiber. Vor diesem Hintergrund setzt die Oldenburger Marktverwaltung auch in diesem Jahr auf das bewährte Schwerpunktthema Norddeutschland: Norddeutsche Spezialitäten warten auf die Besucherinnen und Besucher. Wie in den Vorjahren werden wieder zahlreiche Livebands spielen und für Stimmung sorgen.

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Stadtführung mit dem Segway

14.09.2016 08:00 Uhr

Im Rollkonvoi durch Oldenburg gleiten


Das touristische Angebot in Oldenburg ist um eine Attraktion reicher: Seit dem 31. Juli 2016 bietet die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) in Kooperation mit der time to team GmbH sportliche Rundtouren mit einem besonderen Fortbewegungsmittel, dem sogenannten Segway, an. 

Es ist eine besondere Art, die Stadt kennenzulernen: Ohne Anstrengung und nur durch leichte Bewegungen des Körpers setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. Ein Segway ist ein Elektroroller, der eine Person stehend befördern kann. Nach vorne lehnen heißt Gas geben. Will man bremsen, bringt man sein Gewicht in die Mitte.


Die Segway Stadtführung startet am Cäcilienplatz mit einem kleinen Trainingskurs zum Anfang. Die anschließende Rundfahrt wird begleitet von einem Tourguide und einem sachkundigen Stadtführer. In etwa drei Stunden führt die Fahrt durch das Haarenesch- und Johannisviertel zur Hafenpromenade am Stau. Von dort geht es an der Hunte entlang zurück zum Cäcilienplatz. Die Tour kostet 55 Euro pro Person.
Am 18. September  von 17 bis 20 Uhr sowie am 24. und 25. September und am 9. und 16. Oktober 2016 kann jeweils von 10 bis 13 Uhr an einer geführten Rundfahrt mit dem Segway teilgenommen werden. 

Gruppen ab 8 Personen sind unabhängig von den vorgegebenen Terminen und können jederzeit eine eigene Segwaytour buchen. Die Teilnehmerzahl ist jedoch auf fünfzehn pro Tour begrenzt. Jeder Teilnehmer sollte zudem mindestens fünfzehn Jahre alt sein und über einen Führerschein mit Mofa-Klasse verfügen.
Teilnahmetickets sind erhältlich in der Touristinfo Oldenburg. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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Baubeginn für Fernbushaltestelle beim ZOB

12.09.2016 08:00 Uhr

Fahrradabstellplätze können nicht mehr genutzt werden

Am Montag, 12. September, beginnen die Arbeiten zum Bau der Fernbushaltestelle auf dem Willy-Brandt-Platz. Es werden drei nebeneinanderliegende Halteplätze für Busse, getrennt durch Inseln, hergestellt. Diese Haltestellen ersetzen die bisher am Fahrbahnrand der Karlstraße vorhandene Busbucht. Die neuen Stellplätze verbessern die Qualität und Sicherheit bei der Abwicklung der ankommenden und abreisenden Fahrgäste.

Im Zuge dieser Baumaßnahme wird in der Karlstraße zwischen der Zufahrt zum Parkplatz und der Buszufahrt zum ZOB eine Querungsinsel gebaut, um auch hier die Verkehrssicherheit bei der Querung der Fahrbahn deutlich zu erhöhen. Die Herstellung der Querungsinsel in der Karlstraße erfolgt unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Zeitweise muss eine Vollsperrung eingerichtet werden.    
Mit dem Beginn der Baumaßnahme auf dem Willy-Brandt-Platz  können die bestehenden Fahrradabstellanlagen ab Montag, 12. September, nicht mehr genutzt werden. Abstellverbotsschilder für Fahrräder sind bereits seit dem 2. September angebracht. 

Um eine zügige Abwicklung der Baumaßnahme zu sichern, müssen die dort bisher nicht entfernten Fahrräder am 12. September kurzfristig aus dem Baustellenbereich herausgenommen werden. Die  Räder bleiben auf dem Gelände und können dort abgeholt werden.
Sofern Fahrräder an Bügel etc. angeschlossen sind, werden diese von der Stadtverwaltung gesichert. Deshalb können diese Fahrräder erst nach Rücksprache an die Eigentümer ausgehändigt werden. Zur Ausgabe der Räder muss die Servicenummer der Stadt 0441 235-4444 angerufen werden.

Um weiterhin Fährräder abstellen zu können, wurde neben der Fahrradstation eine provisorische asphaltierte Fläche mit Anlehnbügeln errichtet. Des Weiteren erfolgt zeitnah in der Fahrradstation am Bahnhof eine Aufräumungsaktion, um belegte Stellplätze von herrenlosen Rädernfrei zu bekommen. Darüber hinaus wurde auf der Bahnhofsseite-Süd die Fahrradabstellanlage vor der Fahrradstation um weitere Anlehnbügel erweitert.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme Fernbushaltestelle erfolgt voraussichtlich bis Ende des Jahres. Dann stehen für den Radverkehr auf dem Willy-Brandt-Platz wieder circa 170 Anlehnbügel zur Verfügung. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahe betragen etwa 355.000 Euro. Davon trägt der OOWV circa 32.000 Euro.
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Baufortschritt bei der Fachklinik Weser-Ems

12.09.2016 08:00 Uhr


Auf dem Gelände am Schellenberg Ecke Alter Postweg baut die Diakonie derzeit die neue Fachklinik Weser-Ems. Ab Mai 2017 sollen in der Klinik Menschen mit Suchterkrankungen behandelt werden. Diakonie-Vorstand Thomas Feld und der stellvertretende Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, Christian Wolff überzeugten sich jetzt vom Baufortschritt. Das von der Deutschen Rente gemeinsam mit Diakonie und Paritätischem entwickelte Konzept sieht bis zu 80 stationäre und 20 ambulante Plätze zur Rehabilitation vor. Träger der Fachklinik Weser-Ems wird eine gemeinnützige GmbH des Diakonischen Werkes Oldenburg. Der Paritätische hat seine Beteiligung abgegeben.
Die Behandlung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen ist nach den Erfahrungen der Deutschen Rente eine der erfolgreichsten Rehabilitationsbehandlungen. Deutlich über 80% der Patienten schließen mit einem positiven Ergebnis ab. Abhängigkeitserkrankungen können Menschen an jeder Stelle der Gesellschaft treffen. So ist es passend, die Suchtbehandlung mitten im städtischen Umfeld anzubieten.
Die stationäre Rehabilitationsbehandlung wird in der Fachklinik Weser-Ems den Vorrang haben. Daneben wird auch die ambulante Hilfe zur Heilung von Suchterkrankungen ganztägig angeboten. Beide psychotherapeutischen Behandlungsformen werden durch breit gefächerte arbeits- und sporttherapeutische Maßnahmen und Angebote ergänzt.
Den Bau der Suchtklinik mit dem charakteristischen Fenstermuster in der schlichten Fassade hat das Architekturbüro Gerber geplant. 10 Millionen Euro kostet der Bau, den der Investor Hoff und Partner aus Gronau zusammen mit dem Bauherrn Diakonie errichtet. Die Kosten für die künftigen Behandlungen in der Fachklinik Weser-Ems tragen die Deutsche Rentenversicherung und die gesetzlichen Krankenversicherungen.
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BLogbuch OLdenburg wird fortgesetzt

11.09.2016 12:00 Uhr

Katharina Hartwell ist Oldenburgs Virtuelle Stadtschreiberin 2016



Oldenburg hat eine neue Virtuelle Stadtschreiberin. Die Schriftstellerin Katharina Hartwell füllt von September 2016 bis Februar 2017 online unter www.blogbuch-oldenburg.de das BLogbuch OLdenburg mit Inhalt. Das Amt der Virtuellen Stadtschreiberin vergibt das Literaturbüro Oldenburg als Stipendium.Katharina Hartwell geht davon aus, dass ein Ort oder eine Region maßgeblich durch eine Ansammlung jener Geschichten definiert werden, die man sich bereits seit Jahrhunderten erzählt. Märchen und Legenden, aber auch weniger kategorisierbare Anekdoten und Geschichten, so ihre These, bilden den Hintergrund, auf dem sich das Leben in einer bestimmten Region vollzieht. Manchmal bleibt dieser Hintergrund diffus. Manchmal tritt er umso deutlicher hervor. Mit ihren BLogbuch-Texten möchte sie auf die Mythen, Märchen und Formen von Aberglauben eingehen, die ihr bei ihrer Recherche zum Oldenburger Land begegnen. Ihre Texte erheben nicht den Anspruch zu dokumentieren. Katharina Hartwell möchte vielmehr selber in die aufgespürten Geschichten eingreifen, sie weitererzählen und so einen Bogen in die Gegenwart schlagen.Mit dem BLogbuch OLdenburg entwickelte das Literaturbüro Oldenburg 2011 eine zeitgemäße Entsprechung des literarischen Stadtschreibertums und eine neue Form der Schriftstellerförderung. Das BLogbuch OLdenburg ist zugleich ein Literaturprojekt im Internet und ein sechsmonatiges Stipendium für eine Schriftstellerin oder einen Schriftsteller. Es dient der Förderung der Literatur in den digitalen Medien und schafft eine Zugriffsform auf Literatur, die weit über das traditionelle Buch hinausweist: Die Seite www.blogbuch-oldenburg.de erfuhr während der sechsmonatigen Laufzeit des Projekts im Jahr 2015 mehr als 46.000 Aufrufe. „Im traditionellen Print-Bereich spräche man bei einer solchen Auflage längst von einem Bestseller“, freut sich Monika Eden, Leiterin des Literaturbüros. „Das Literaturbüro Oldenburg besetzt mit der Vergabe des Stipendiums einen neuen Platz der Schriftstellerförderung im bundesweiten Literaturbetrieb.“ Weiterentwicklung des literarischen StadtschreibertumsDas so genannte Stadtschreiberamt ist ein Literaturstipendium und wird auch von einigen anderen Städten als literarische Auszeichnung an Schriftsteller verliehen. Fast immer ist es mit einem längeren Aufenthalt in der jeweiligen Stadt verbunden. Diese so genannte Residenzpflicht können manche Schriftsteller nicht erfüllen. Deshalb hat das Literaturbüro Oldenburg mit dem BLogbuch OLdenburg eine zeitgemäße Entsprechung des traditionellen Stadtschreibertums entwickelt, die eine Verbindung zwischen Literatur und neuen Medien herstellt.Katharina HartwellKatharina Hartwell, 1984 in Köln geboren, studierte Anglistik und Amerikanistik. Im Anschluss studierte sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2010 erschien ihr Erzählungsband „Im Eisluftballon“. Ihr erster Roman „Das fremde Meer“ wurde begeistert aufgenommen und mit dem Hallertauer Debütpreis und dem Förderpreis für phantastische Literatur Seraph ausgezeichnet. Nach dem Debüt erschien Katharina Hartwells zweiter Roman unter dem Titel „Der Dieb in der Nacht“. Er erzählt die Geschichte dreier Freunde, von denen einer eines Tages spurlos verschwindet. Einfühlsam und klug lotet die Autorin die Leerstelle aus, die dieses Verschwinden im Leben der Zurückgebliebenen hervorruft. 2013 war Katharina Hartwell Sylter Inselschreiberin und Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin. 2015 erhielt sie den Würth-Literaturpreis, 2016 den Harder Literaturpreis.Literaturbüro OldenburgDas Literaturbüro Oldenburg ist als eines der sechs niedersächsischen Literaturhäuser das Literaturzentrum im Nordwesten. Seit 1993 vermittelt und fördert es als kommunale Einrichtung zeitgenössische Literatur. Sein Veranstaltungsprogramm präsentiert es im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13.Die Entwicklung von Literaturprojekten, die die Bedingungen einer multimedialen Gesellschaft reflektieren, inhaltlich aufgreifen und in neue Vermittlungsformen einfließen lassen, bildet schon lange einen Programmschwerpunkt. Erstmalig thematisierte das Literaturbüro bereits 1997 unter dem Titel „Klick: Literatur und Co, Computer und Internet, Links und Lyrik“ neue literarische Formen und Umgangsweisen mit Literatur, die durch Internet und Digitalisierung möglich werden. Das Projekt „Von Gutenberg zu Gates // Literatur im Netz – Netzliteratur“ setzte den Schwerpunkt 1999 fort, indem es vor allem die ästhetischen Möglichkeiten von Netzliteratur in den Blick nahm. Im Sommer 2008 veranstaltete das Literaturbüro Oldenburg „honeyPod 1“, das erste Festival für Literatur und Neue Medien.

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Weitere 30 Geflüchtete starten ins Orientierungsjahr

11.09.2016 10:00 Uhr

Angebot der Universität bereitet auf Hochschulstudium vor

Mit einer Feierstunde hat die Universität Oldenburg heute 30 Geflüchtete begrüßt, die sich zum kommenden Wintersemester für ein Orientierungsjahr eingeschrieben haben. Sie sind bereits die zweite Gruppe, die dieses Angebot nutzt. In bis zu drei Semestern bereitet die Universität sie darauf vor, ein Fachstudium an einer deutschen Hochschule aufnehmen zu können.Ein klarer Schwerpunkt des Orientierungsjahrs liegt auf dem Spracherwerb. So verbringen die Kursteilnehmer einen Großteil ihrer Zeit mit intensivem Sprachtraining, das mit der DSH abschließt, der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang. Bereits ab dem ersten Semester lernen sie zudem die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens kennen – in speziell konzipierten Veranstaltungen, die auf Deutsch, Englisch und Arabisch angeboten werden. Ergänzend dazu können sie an Angeboten des Gasthörerstudiums teilnehmen und sich so fachlich orientieren. Des Weiteren bieten die Beratungsstellen von Universität und Studentenwerk sowie diverse ehrenamtliche Initiativen eine ganze Reihe von Angeboten und Freizeitaktivitäten, um die Studierenden zu begleiten und ins Campusgeschehen einzubinden.Die Universität bietet das Orientierungsjahr seit dem Sommersemester 2016 an. Start ist jeweils zum Sommer- und Wintersemester. Bewerben können sich Interessierte, die einen aktuellen Fluchthintergrund, eine Hochschulzugangsberechtigung und grundlegende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen können. Die Kursteilnehmer werden als Gasthörende eingeschrieben, da dieser Status einen Hochschulzugang auch während eines laufenden Asylverfahrens erlaubt. Die Teilnehmer des Orientierungsjahrs erhalten ein Zertifikat über die von ihnen erbrachten Leistungen. 
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KIBUM-Vorab:

10.09.2016 08:00 Uhr

Kita-Kinder testen Medienboxen rund ums Thema Schweden-Ausleihe für Institutionen ab 12. September möglich

 „Hej KIBUM trifft Schweden!“ lautet das diesjährige Motto der 42. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM vom 5. bis zum 15. November. Damit sich Kindergärten nachhaltig auf den Länderschwerpunkt vorbereiten können, haben die Koordinierungsstelle Sprachbildung und Sprachförderung und die Stadtbibliothek Oldenburg bereits im Vorfeld der KIBUM fünf Medienboxen gepackt. 

Kinder der Kita Ziegelhof haben die Schweden-Medienboxen am Donnerstag, 8. September, vorab in der Kinderbibliothek am PFL getestet. Sie schmökerten in den Bilderbüchern und entdeckten bekannte Kinderbuchfiguren wie Pettersson und Findus und Mama Muh, aber auch viel Neues. Die Medienboxen sind prall gefüllt mit Bilder- und Kinderbüchern rund um Schweden. Spannende Bilderbuchkinos, DVDs, Musik-CDs, Spiele, Schwedenfahnen, kommentiertes Fotomaterial sowie ein knuffiger Plüsch-Elch runden das Angebot ab. Ab Montag, 12. September, sind sie in der Kinderbibliothek am PFL und den Stadtteilbibliotheken Kreyenbrück, Eversten, Ofenerdiek und Flötenteich gegen Vorlage des Institutionenausweises kostenfrei für vier Wochen ausleihbar.

Die Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung der Stadt Oldenburg machte die Medienboxen aus den Landesmitteln zur sprachlichen Förderung im Elementarbereich möglich. Kita-Erzieherin Nina Rudolph begrüßt die Ausleihmöglichkeit: „Für unsere tagtägliche Praxis ist solch ein differenziertes und vielseitiges Angebot toll. Die Kinder können selbstbestimmt auswählen, was sie jeweils interessiert.“

KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters ergänzt: „Wir freuen uns sehr darüber. Denn nicht nur zur KIBUM, sondern das ganze Jahr über zählen Angebote zur Förderung der Sprachentwicklung zum Aufgabenschwerpunkt der Stadtbibliothek. Neben der Elternarbeit ist für uns die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten von besonderer Bedeutung. 60 Prozent der Oldenburger Kitas nutzen die Stadtbibliothek. Es gibt rund 200 Veranstaltungsangebote für Kita-Gruppen, wie das beliebte Bilderbuchkino, davon knapp 50 ‚Bücherzwerge‘-Angebote für Krippengruppen. Die Stadtbibliothek verzeichnet zudem jährlich mehr als 60 Gruppenbesuche von Kitas. Bilderbücher sind ein hervorragendes sprachbildendes Material. Zur KIBUM bieten meine Kolleginnen in den Stadtteilbibliotheken zu diversen Terminen Schweden-Veranstaltungsprogramme für Kitas an, auf Wunsch auch gerne darüber hinaus.“

Zudem präsentierte Regina Peters das druckfrische und umfangreiche Programmheft zur 42. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse. Es liegt bereits jetzt in der Kinderbibliothek am PFL und der Stadtbibliothek aus. Ab Mitte nächster Woche ist es in allen Oldenburger Bibliotheken, in den Buchhandlungen, in den Jugendfreizeitstätten und bei der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) zu haben. Anmeldungen von Schulklassen und größeren Gruppen für den Besuch der Buchausstellung und für anmeldepflichtige Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL werden ab Montag, 19. September, telefonisch in der Stadtbibliothek im PFL entgegengenommen. Die jeweiligen Telefonnummern und Anmeldezeiten sind im Programmheft abgedruckt. 

Weitere Informationen sowie das Programmheft zum Herunterladen gibt es  unter www.kibum-oldenburg.de.

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„Farbtest, Die rote Fahne II“ leuchtet in den Abendstunden

07.09.2016 12:00 Uhr

Edith-Russ-Haus zeigt ab 10. September Doppelprojektion im Format „Aquarium“





Am Samstag, 10. September, zur Nacht der Museen startet im Edith-Russ-Haus für Medienkunst eine neue Installation im Rahmen des Ausstellungsformats „Aquarium“: Die Doppelprojektion „Farbtest, Die Rote Fahne II“ von Felix Gmelin ist bis zum 31. Oktober täglich jeweils von Sonnenuntergang bis Mitternacht zu sehen. Sie wird im Seminarraum des Edith-Russ-Hauses aufgebaut und strahlt in den Außenbereich – sie ist damit für alle aufmerksamen Betrachter von außerhalb sichtbar. 

Felix Gmelins Doppelprojektion basiert auf Gerd Conradts revolutionärem Studentenfilm „Farbtest, Die Rote Fahne“ von 1968, in der Conradt mit seinen Kommilitonen einen Staffellauf durch Berlin mit einer roten Fahne inszeniert. Einer dieser Staffelläufer war Otto F. Gmelin, der Vater des Künstlers. Felix Gmelin, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit der Generation seines Vaters und seiner linken Erziehung auseinandersetzt, hat diesen Staffellauf wiederum mit Studierenden im Stockholm des Jahres 2002 reinszeniert. Doch während in dem revolutionären Original von 1968 der letzte Staffelläufer die Fahne provokativ und unter dem wütenden Protest einiger Zuschauer auf dem Balkon des West-Berliner Rathauses ausrollt, gelangt der Läufer von 2002 zwar in das Stockholmer Rathaus hinein, der Balkon bleibt jedoch leer, die revolutionäre Geste unvollendet. In der Installation sieht man das Original und seine Reinszenierung nebeneinander, die revolutionären Läufer scheinen sich aus der Tiefe des Raumes in Richtung Peterstraße zu bewegen. Unablässig wandert das Auge des Betrachters von einem Film zum anderen, vergleicht Straßen, Autos, Kleidung und Gesichter und versucht die jeweiligen Filme und ihre Geschehnisse einzuordnen. Dabei stellt sich auch unwillkürlich die Frage nach dem Sinn der originalen Aktion wie auch seiner Reinszenierung, Fragen nach der Legitimität von Protest und Revolution, den 1968ern und der Rolle der Kunst.

„Farbtest, Die Rote Fahne II“ fungiert auch als Teaser für die Ausstellung „The Fevered Specters of Art – Die fiebrigen Gespenster der Kunst“, die am 10. November im Edith-Russ-Haus eröffnen und in der Felix Gmelin ebenfalls präsent sein wird.


Über das Ausstellungsformat Aquarium
Mit dem im Frühjahr 2015 ins Leben gerufenen Ausstellungsformat Aquarium möchten die Leiter des Edith-Russ-Hauses im wahrsten Sinne des Wortes ein Fenster zum städtischen Raum hin öffnen. Genutzt wird dafür der Seminarraum des Edith-Russ-Hauses, dessen Fenster zur Katharinenstraße/Ecke Peterstraße hinausgehen. Die wechselnden Installationen in den Fenstern leuchten so in den Straßenraum hinein und tragen die Medienkunst in die Stadt. Gezeigt werden im Aquarium zum einen Installationen von internationalen Künstlern. Das Ausstellungsformat bietet zum anderen aber auch jungen und lokalen Künstlern ein Forum, um in spielerischer, experimenteller und flexibler Form direkt mit der Stadt zu kommunizieren.
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Erster Projektdurchgang von „KiM – Komm ins Museum!“ abgeschlossen

07.09.2016 12:00 Uhr


Das neu ins Leben gerufene Projekt „KiM – Komm ins Museum!“ soll Menschen mit und ohne Migrationshintergrund den Zugang zur Kunst und Kulturgeschichte Oldenburgs ermöglichen. Der erste Projektdurchgang wurde nun erfolgreich abgeschlossen. Beim heutigen Abschlusstreffen im Kulturzentrum Rennplatz bekamen die Teilnehmerinnen von KiM ein Fotobuch überreicht, das das Projekt dokumentiert.

KiM ist ein gemeinsames Projekt vom Stadtmuseum Oldenburg, dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst, dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, dem Landesmuseum Natur und Mensch und dem Oldenburger Kunstverein. Im Rahmen des Projektes besuchen die Teilnehmer jedes der Häuser einmal und arbeiten anschließend kreativ zu einem spezifischen Thema.

Beim ersten Projektdurchgang von Mai bis Juli 2016 nahmen neun Frauen aus dem Internationalen Frauencafé des Kulturzentrums Rennplatz unter der Leitung von Susanne den Hertog teil. Am 9. Mai begann das Projekt im Stadtmuseum Oldenburg. Dort stand die Sammlung Theodor Francksens im Mittelpunkt des Ausstellungsbesuchs. Im Atelier wurden Ex libris (Bücherzeichen) gestaltet. Im Prinzenpalais des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte kamen die Besucherinnen mit der Kunst unterschiedlicher Stile in Berührung. Nachdem alle versucht hatten das Bild „Stehendes Paar im Café“ nachzustellen, konnten Gedanken dazu malerisch und collagierend auf das Papier gebracht werden. Im Oldenburger Kunstverein stellten sich die Teilnehmerinnen dem Werk des Künstlers Philipp Modersohn. Es wurde eine intensive Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Künstler und seinem Lieblingsmaterial, dem Beton. Im Edith-Russ-Haus für Medienkunst ging es um das Verhältnis von Frauen zu Arbeit. Besonders die Werke von Olga Chernysheva und Anette Rose wurden besprochen. Im Anschluss probierte die Gruppe die Stop-Motion-Filmtechnik aus. Der letzte Termin Anfang Juli fand im Landesmuseum Natur und Mensch statt. Die Zeitreise in die Steinzeit fand ihren Höhepunkt beim gemeinsamen Backen von Brotfladen im Lehmofen.

Das Projekt KiM wurde durch die Oldenburgische Landschaft und durch die Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg gefördert. 

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BUND-Wanderausstellung: „Eingetaucht – Vielfalt in unseren Meeren“

07.09.2016 12:00 Uhr

Ausstellungseröffnung am 08.09.2016 um 19 Uhr





 
Weit vor unseren Küsten, in der 12- bis 200-Seemeilen-Zone, im trüben Wasser von Nord- und Ostsee,  verbergen sich Riffe und Sandbänke, die überraschend bunte und artenreiche Lebensgemeinschaften beherbergen.

Im Sylter Außenriff und Fehmarnbelt beispielsweise findet man dicht mit Schwämmen, Seenelken und sogar Korallen besiedelte Felsen. Aber nicht nur unter Wasser, auch auf und über der Meeresoberfläche der Östlichen Deutschen und der Pommerschen Bucht ist viel los: Seltene Seevögel haben hier ihre Rast- und Nahrungsgründe.
 

 
Um diese besonderen Lebensräume mit ihren zahlreichen faszinierenden Bewohnern zu erhalten, wurden neun große, von der Öffentlichkeit bisher kaum beachtete marine Schutzgebiete eingerichtet. Damit ist heute fast die Hälfte der deutschen Meeresfläche Teil des europäischen Natura 2000-Netzwerks. Doch was zeichnet diese Gebiete fernab der Küste aus? Warum und wovor brauchen diese Lebensräume Schutz? Und was muss getan werden, um sie langfristig zu erhalten? Die Wanderausstellung "Eingetaucht – Vielfalt in unseren Meeren" des BUND-Projektbüros Meeresschutz bietet auf anschauliche Weise Antworten auf diese Fragen. Großformatige Fotos nehmen Sie mit auf eine Reise zu diesen faszinierenden Lebensräumen in den Tiefen unserer Meere.  
Die Ausstellung wird eröffnet von Dieter Masur, Vorsitzender des  BUND in Bremen.
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30 Jahre Kinderschutz

07.09.2016 11:30 Uhr

Von der Vertrauensstelle Benjamin zum Kinderschutz-Zentrum





Das Kinderschutz-Zentrum ist hervorgegangen aus der Vertrauensstelle Benjamin. Die Entwicklung dieses Angebotes geht zurück auf die Initiative von Ärzten, Krankenschwestern, Sozialarbeitern und Pädagoginnen, die zusammen mit der Diakonie den Verein zur Verhütung von Kindesmisshandlung gründeten. Ein Jahr hatte die Gruppe an einem Konzept für die Beratung gearbeitet, Erfahrungen aus Deutschland und den Niederlanden ausgewertet und Kontakte zu Therapeuten und Institutionen hergestellt. Der Bedarf einer Beratungsstelle mit einem psychosozialen Angebot zur Verhütung weiterer Kindesmisshandlung ist unbestritten, erläuterte die damalige Vorsitzende des neuen Vereins, Schulrätin a.D. Ursula Grunwald.

13.928 Fälle sexueller Gewalt weist die Kriminalstatistik 2015 für Deutschland aus. Weiter stellt die Statistik 3.929 körperliche Misshandlungen und 105 getötete Kinder unter 6 Jahren fest. Mittlerweile gibt es ein stärkeres Bewusstsein für die Gefährdung von Kindern und mehr Aktivitäten zu ihrem Schutz, stellt die Leiterin des Kinderschutz-Zentrum Oldenburg, Mareike vant’ Zet, fest. Die hohen Zahlen der Kriminalstatistik zeigen aber auch, dass die Arbeit der 29 Kinderschutz-Zentren in Deutschland immer noch benötigt wird.

Die Zahl der Beratungen liegt bei etwa 220 Neuanmeldungen im Jahr. Das Kinderschutz-Zentrum berät bei Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexueller und häuslicher  Gewalt. 82 Prozent der Kinder in der Beratung sind unter 10 Jahre alt, berichtet Einrichtungsleiterin Mareike van’t Zet.

Der Bedarf an Beratung und Betreuung von Kindern und ihren Familien hat in den vergangenen Jahren nicht abgenommen. Ebenso geblieben sind die Sorgen um die Finanzierung. 

Der Unterstützung durch die Menschen im Oldenburger Land konnte sich das Kinderschutz-Zentrum immer sicher sein. 1987 organisierte die NWZ die Unterstützung für den Start der Vertrauensstelle Benjamin mit einer Weihnachtsaktion. Zahlreiche Gruppen, Firmen und Einzelpersonen haben die Arbeit des Kinderschutz-Zentrums seit dem unterstützt. So konnten auch Projekte wie das Präventionsprojekt für Grundschüler und -schülerinnen oder das Projekt zur freundschaftlichen Begleitung von Kindern durch Studierende unter dem Titel „Balu und Du“ umgesetzt werden.

Eltern von Säuglingen und Kleinkindern steht die Beratungsstelle bei, um zu verhindern, dass aus Hilflosigkeit und Überforderung Gewalt entsteht.
Das Kinderschutz-Zentrum berät seit 30 Jahren Kinder, Jugendliche und Familien sowie Fachkolleginnen und -kollegen aus der Region. Seit 10 Jahren fließt die Erfahrung aus der Beratungsarbeit vermehrt in die Schulung und Fortbildung anderer Fachkräfte ein, erläutert van’t Zet das erweiterte Konzept des Kinderschutz-Zentrums. So engagieren sich viel mehr Menschen für den Kinderschutz. In vielen Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe sind mit Hilfe des Kinderschutz-Zentrums besondere Schutzmechanismen (Kinderschutz-Konzepte) installiert worden, freut sich Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Im Landkreis Friesland hat die Oldenburger Einrichtung die Chance, in einem Modellprojekt den Kinderschutz im ländlichen Raum zu verbessern.

Heute ist das Kinderschutz-Zentrum nicht nur Beratungs- sondern auch Fortbildungs-stelle.  Im Kinderschutz-Zentrum treffen sich bodenständige Praxis und die Begeisterung, neue Konzepte für den Kinderschutz zu entwickeln, erläutert van’t Zet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Wohlergehen des Kindes. Gemeinsam mit den Eltern können von dieser Basis neue Perspektiven entwickelt werden. Wir stärken Eltern, geben ihnen emotionale Sicherheit und helfen so, gewaltfrei zu erziehen.

Missbrauch und Missachtung erzeugen emotionale Unsicherheit. Kinder brauchen strukturelle Sicherheit, eine wirtschaftliche Basis, die gesunde Liebe ihrer Eltern und ihres Umfeldes. Wir geben Kindern die emotionale Sicherheit, mit der sie sich Augen, Ohren und das Herz offen halten können für Entwicklung, Bildung und Freundschaft.




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Faszination einer Nacht

06.09.2016 12:00 Uhr

Programm der Nacht der Museen Oldenburg 2016

Oldenburg. Am 10. September ist es wieder soweit: Die Nacht der Museen Oldenburg lockt von 18 bis 24 Uhr große und kleine Kulturfans und Nachtschwärmer an, um sie mit einem abwechslungsreichen Programm zu verzaubern. Mit dabei sind das Horst-Janssen-Museum, das Stadtmuseum Oldenburg, das Landesmuseum Natur und Mensch, das Edith-Russ-Haus für Medienkunst, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und der Oldenburger Kunstverein. Die Besucher können sich auf Mitmach-Aktionen, Führungen, Musik, Live-Acts und einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs freuen. Der Eintritt wird einmalig gezahlt und mit dem erstandenen Eintrittsbändchen für 5 Euro (Partnerticket 8 Euro) können alle Museen besucht werden. Die Bändchen sind an der Abendkasse erhältlich, aber auch bereits im Vorverkauf in allen beteiligten Häusern und der Oldenburger Touristinfo am Schlossplatz. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben in der Museumsnacht freien Eintritt. Am Veranstaltungstag haben die Museen tagsüber aufgrund der Vorbereitungen geschlossen. Der Einlass zur Museumsnacht beginnt um 17 Uhr. Die Oldenburger Museen bedanken sich herzlich bei der Sparda Bank, die ihr langjähriges Engagement für die Nacht der Museen fortsetzt und die Veranstaltung großzügig unterstützt, so dass auch 2016 wieder ein buntes Programm mit vielen Highlights auf die Beine gestellt werden kann.  Die Programm-Highlights Das Horst-Janssen-Museum leuchtet in der Museumsnacht im Schein einer exklusiven Lichtprojektion der Bremer Künstlergruppe „Urbanscreen“, die mit ihren architektonischen Lichtinstallationen bereits die Oper Sydney und das Gasometer Oberhausen zum Strahlen gebracht hat. Ebenfalls Licht ins Dunkel der Museumsnacht bringt die Frankfurter Akrobatengruppe „Gagé“, die auf Hochstelzen und in phantasievoll beleuchteten Kostümen ihre Musik-Performance „Kryotaklas“ im Stadtmuseum Oldenburg präsentieren wird. Die kleinen Besucher können sich vor allem auf die Zaubershow mit Lukas Aey freuen und im Stadtmuseum Jonglierbälle basteln und gleich ausprobieren. Für Musik sorgt im Museumsgarten wieder die Funk’n’Soul-Band „The Tuesbrassers“, während im Stadtmuseum das Instrumental-Duo „So quiet“ (Klaus Wagner und Wilhelm Berends) mit sanften und groovigen Tönen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen wird. Führungen finden im Halbstunden-Takt statt, darunter ein Blick hinter die Kulissen des Ausstellungsaufbaus im Horst-Janssen-Museum. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst wartet in der Nacht der Museen mit gleich drei Ausstellungen auf. Im Hauptgebäude ist die Ausstellung „On Building Nations“ zu sehen mit Installationen von Mahmoud Khaled und Szabolcs KissPál. Sie thematisieren die Konstruktion nationaler Identitäten in Ägypten und Ungarn in Bezug auf die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der beiden Länder. Ausstellung Nummer zwei wird noch in der Museumsnacht eröffnet: Um 20 Uhr wird die Doppelprojektion „Die Rote Fahne II“ von Felix Gmelin im Aquarium (Seminargebäude des Edith-Russ-Hauses) erstmals eingeschaltet und strahlt von nun an für die nächsten zwei Monate immer in den Abendstunden in den öffentlichen Raum. Und schließlich zeigt das Edith-Russ-Haus noch die Videoinstallation „544/544 (up/down)“ von Thomas Mohr im Oldenburger Pulverturm am Schloßwall. Mohrs Visualisierung der Orgelmusik der Hamburger Komponistin Hanne Darboven dürfte im mittelalterlichen Pulverturm in den Nachtstunden eine besonders faszinierende Wirkung entfalten. Im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg gibt es in der Nacht der Museen ein buntes Programm aus Kinder-Workshops, Kostümaktionen, Führungen und Musik. Für die kleinen Besucher geht es von 18 bis 22 Uhr im Schloss tierisch durch die Nacht mit dem Bau von Phantasietieren wie Schachtelelefanten und Pappleos, farbenfrohem Gestalten von tierischen Masken und einer kleinen Safari um 20 Uhr, 21 Uhr und 22 Uhr. Erstmals gibt es im Schloss szenische Führungen aus dem Leben zweier Kammerzofen. Die Damen plaudern um 22 und 23 Uhr aus dem Nähkästchen über  die hochwohlgeborenen Herrschaften und entdecken auf der Tour durchs Schloss kuriose Dinge, die den Alltag der Dienerschaft lebendig machen. Um alte Zeiten geht es auch im Augusteum. Dort werden von 21 bis 23 Uhr Alte Meister per Fotoprojektion zur Kulisse. Mit Perücken, Kostümen und Accessoires können Besucher sich in die Bilderwelt begeben und sich im „freeze“  fotografisch festhalten lassen. Das Foto wird ihnen per Mail zugesandt. Im Prinzenpalais erhellt die Liebermann-Special-Führung in der Kabinettschau „Liebermann-Gurlitt“ um 20 und 21 Uhr die Nacht der Nächte. Halbstündlich gibt es Führungen durch die umfangreichen Sammlungen im Schloss, Prinzenpalais und im sanierten Augusteum. Für musikalische Untermalung sorgen die Global Music Players mit Weltmusik in vielen Sprachen und Stilen im Schloss. Im Augusteum bietet  ein Treppenkonzert des Violinduos Levens-Boquet mit Sonaten von Georg Philipp Telemann den passenden Rahmen für den Kunstgenuss der Alten Meister. Zu einer nächtlichen Entdeckungstour durch die Tierwelt und die Zeit lädt dasLandesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ein:  In der Sonderausstellung „Wildlife Art“  tummeln sich noch bis zum 18. September Wildschwein, Känguru und Co. aus der Sicht acht europäischer Künstler. Zu vielen wilden Tieren führen stündlich von 18.30 bis 21.30 Uhr Ausstellungssafaris und eine Taschenlampensafari um 22.30 Uhr. Dazu gibt es Bogenschießen bei Feuerschein und Höhlenstimmung im Werkraum:  Die Mitmach-Safari in die Steinzeit für Kinder und Erwachsene verspricht durchgängig von 18 bis 22.30 Uhr Action in der Dunkelheit und kreatives Werken beim Bau von steinzeitlichen Lampen oder Höhlenmalerei. Auch mit tierisch guten Motiven verschönert das Künstler-Kollektiv „Bremer Barthaar Bande“ von 18 bis 23 Uhr mitgebrachte Taschen und Klamotten im Live-Siebdruck. Auf musikalische Reisen laden drei Straßenmusiker mit Kurzkonzerten zu jeder vollen Stunde, auf kulinarische das Cateringteam von Zitronengras mit kleinen Snacks ein. Und von 18 bis 22.30 Uhr immer mittendrin, als Walking Act, ist die „Drachendame Lissy“ im Museum unterwegs. Der Oldenburger Kunstverein zeigt die Ausstellung Reduktion der Wirklichkeit von Jürgen Staack, der sich mit seinen Arbeiten in Grenzbereichen der Bildlichkeit bewegt. Staack nutzt für seine Arbeiten Performances, Sound, Video, Skulpturen und auch Fotografien. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Kommunikation und verschiedenste Sprachen, die als Impulsgeber für „Denkbilder“ genutzt werden. Der Betrachter erhält von Jürgen Staack Gelegenheit, Teil der künstlerischen Arbeit zu werden und diese Erfahrung in andere Situationen seines Lebens zu übertragen. In der Museumsnacht laden Kurzführungen ein, sich mit den Arbeiten vertraut zu machen. Außerdem haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, ihre akustischen Wahrnehmungskanäle auf die Probe zu stellen: Sie können mit einem Sprachverzerrer experimentieren und testen, wie Sprache wirkt, wie sie unsere Wahrnehmung beeinflusst und welche Bilder sie in unseren Köpfen hervorrufen kann. Das vollständige Programm zur Nacht der Museen Oldenburg 2016 finden Sie  unter www.nachtdermuseen-oldenburg.de
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Pflasterung vor dem Rathaus wird erneuert

04.09.2016 18:00 Uhr

Arbeiten beginnen im Frühjahr

 Die Pflasterung vor dem Oldenburger Rathaus wird im kommenden Frühjahr erneuert. Für den Laufweg zwischen Degode Haus und Beginn des Rathausplatzes werden dann geschnittene Natursteine verwendet, die eine wesentlich gleichmäßigere Oberfläche ergeben als die bisher dort liegenden Steine.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Neugestaltung für das kommende Jahr als dringlich erklärt: „Wir wollen die Erreichbarkeit des Rathauses verbessern, auf den geschnittenen  Natursteinen kann man wesentlich besser laufen als auf dem aktuellen Belag. Sie bieten gerade auch für Kinderwagen und Rollstühle bessere Bedingungen als der bisherige Pflasterung.“

Die Arbeiten sollen im Frühjahr kommenden Jahres beginnen und werden etwa 8 bis 10 Wochen dauern. Die Erreichbarkeit von Anliegern und Rathaus wird in dieser Zeit sichergestellt.
Verwendet werden neue Steine, die alten Steine werden anschließend aber ebenfalls geschnitten und in einer späteren Ausbaustufe des Rathausplatzes wiederverwendet. Die Kosten für die Maßnahmen betragen etwa 150.000 Euro.
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„Jung und Alt bewegt Demenz“

04.09.2016 18:00 Uhr

Informationsveranstaltung zum Welt-Alzheimertag am 8. September



 Unter dem Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages „Jung und Alt bewegt Demenz“ am Mittwoch, 21. September, findet schon am Donnerstag, 8. September, im Atrium der GSG Oldenburg, Straßburger Straße 8, von 14 bis 18 Uhr eine Informationsveranstaltung statt.

Das Leben mit einer Demenz ist für Betroffene und Angehörige im Alltag immer wieder mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Aber auch viele Bürgerinnen und Bürger sind in der Begegnung mit Menschen mit einer Demenz verunsichert und haben Ängste, an einer Demenz zu erkranken. Die Alzheimer-Gesellschaft Oldenburg e.V., die Oldenburger Berufsfachschulen Altenpflege, das DemenzNetz Oldenburg, die GSG Oldenburg und die Johanniter-Unfall-Hilfe möchten deshalb an diesem Tag gemeinsam durch Information den Alltag betroffener Personen erleichtern, Ängste abbauen und ein unbefangenes Miteinander von Menschen mit und ohne eine Demenz fördern. An verschiedenen Informationsständen können sich Interessierte umfangreich beraten und aufklären lassen.

Zudem sind die Mitarbeiterinnen des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg an diesem Tag zu ihrer gewohnten Sprechzeit zusätzliche Ansprechpartnerinnen zum Thema Demenz. Geöffnet ist der Senioren- und Pflegestützpunkt in der Straßburger Straße 8, im Erdgeschoss, von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.
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Gewaltschutzkonzept für Flüchtlingsunterkünfte

04.09.2016 14:00 Uhr

Stadt setzt klare Sicherheitsstandards






Die Stadtverwaltung hat unter Federführung des Gleichstellungsbüros ein Gewaltschutzkonzept für Flüchtlingsunterkünfte erarbeitet, das jetzt der Politik zur Abstimmung vorgelegt wird. Mit diesem Gewaltschutzkonzept, das von Gewaltberatungsstellen und anderen Fachleuten mitgetragen wird, werden einheitliche Standards in unterschiedlichen Bereichen festgeschrieben. Das Gewaltschutzkonzept gilt für alle Flüchtlingsunterkünfte der Stadt Oldenburg. „Das Gewaltschutzkonzept ist ein weiterer Bestandteil unserer gesamten Integrationsanstrengungen, mit denen wir bisher erfolgreich auf den Zuzug von mehr als 3.000 Flüchtlingen in Oldenburg reagiert haben“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Es freut mich, dass wir mit dem Gewaltschutzkonzept eine wichtige Grundlage für die Sicherheit der Menschen schaffen.“Ein besonderes Schutzbedürfnis haben insbesondere (schwangere) Frauen, Mütter, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung, Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle, aber auch traumatisierte Geflüchtete. Aus diesem besonderen Schutzbedürfnis ergibt sich ein erhöhter Anspruch, sie vor Angriffen auf ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Persönlichkeit und ihre Menschenwürde zu schützen.In dem vorliegenden Gewaltschutzkonzept werden bereits vorhandene Standards festgeschrieben: Hierzu zählen die Wahrung der Privatsphäre durch abschließbare Zimmer und Sanitäranlagen sowie ausreichend Aufenthalts- und Rückzugsräume insbesondere für schutzbedürftige Menschen. Die haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten in den Unterkünften sind sensibilisiert und im Hinblick auf das Erkennen und Verhindern von Gewalt geschult. Neben den bestehenden Standards werden auch weitere Maßnahmen in das Konzept aufgenommen. So entwickelt beispielsweise die Stabstelle Integration gemeinsam mit dem Amt für zentrales Flüchtlingsmanagement ein Willkommenspaket mit Informationsmaterialien zu den Themen Gewaltschutz, Gleichberechtigung, Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Identitäten sowie eine Übersicht von bestehenden Beratungsstellen. Zudem soll in den Flüchtlingsunterkünften eine Vertrauensperson benannt werden, die in Fällen von Gewalt oder Diskriminierung ansprechbar ist und weiterhilft. Der Schwerpunkt des Konzeptes liegt in der Prävention von physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt. „Oldenburg verfügt bereits über hohe Standards in den Flüchtlingsunterkünften – diese werden nun mit dem Gewaltschutzkonzept fest verankert und weiterentwickelt“, betont Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Durch den Fokus auf präventive Maßnahmen sollen Übergriffe verhindert oder mindestens verringert werden. Sollte es dennoch einen Vorfall geben, werden einheitliche Verfahrensweisen umgesetzt, um Betroffenen möglichst schnell guten Schutz zu bieten.“

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Oldenburg erhält Titel „Niedersächsische Klimaschutzkommune

31.08.2016 21:00 Uhr

Umweltministerium würdigt Oldenburger Projekt zur Abwasserwärmerückgewinnung





Die Stadt Oldenburg ist mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Wärme aus Abwasser - ein Oldenburger Kooperationsprozess“ für innovativen Klimaschutz im Wettbewerb „Niedersächsische Klimaschutzkommune 2016“ als eine von drei Hauptgewinnern mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet worden.

Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, gratulierten Stadtbaurätin Gabriele Nießen und den mitangereisten Projektbeteiligten am Montag, 29. August, im Alten Rathaus Hannover.

Der Wettbewerb wird vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und den niedersächsischen kommunalen Spitzenverbänden getragen und von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) durchgeführt. Insgesamt waren 46 Projekte eingereicht worden, drei Kommunen wurden als Hauptsieger geehrt, dazu gehören neben Oldenburg die Stadt Osnabrück und die Gemeinde Vrees. 

„Klimaschutz ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für die Kommunen. Das zum Wettbewerb eingereichte Projekt zeigt, dass, wenn viele Akteure an einem Strang ziehen, auch großartige Ideen umgesetzt werden können“, erklärte Stadtbaurätin Gabriele Nießen und bedankte sich bei der KEAN für die Auszeichnung und bei den anwesenden Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit in den Projekten. 

Der Alte Stadthafen ist das erste große Bauprojekt in Oldenburg, in dem die Wärmenutzung aus Abwasser integriert wurde. Der Projektentwickler Kubus Immobilien nutzt das Kanalnetz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), um mittels Wärmepumpentechnologie seine Gebäude zu beheizen. Dafür werden rund 200 Meter Abwasserwärmetauscher mit einer Entzugsleistung von etwa 600 Kilowatt in Oldenburgs durchflussstärksten Mischwasserkanal eingebaut. Nach Fertigstellung wird es die landesweit größte Anlage dieser Art sein. OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg und den weiteren Partnern. „Wir haben gemeinsam Potenziale im Bereich der Abwasserwärme ausfindig gemacht und ein Projekt geschaffen, das in der Branche bundesweit Beachtung findet. Oldenburg befindet sich mit der Dimension dieses Projekts in einer Vorreiter-Rolle.“ 

Oldenburgs erste Abwasserwärmenutzungsanlage wurde bereits 2012 gemeinsam vom OOWV und dem Institut für Rohrleitungsbau (iro/Jadehochschule) gebaut. Sie versorgt seitdem das iro-Institutsgebäude, eine alte Stadtvilla an der Ofener Straße, mit Wärme. Eine dritte Anlage, die das Wärmepotenzial aus dem Abwasserkanal nutzt, steht kurz vor der Umsetzung. Im Wohnpark „Wechloyer Tor“ an der Ammerländer Heerstraße werden zukünftig rund 8.000 Quadratmeter Wohnfläche mit dieser umweltschonenden Energie versorgt. 
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Umfangreiches Programm von Wissenschaftsministerin Wanka

31.08.2016 10:00 Uhr

Kohlkönigin zu Besuch in Oldenburg


 Ein dichtgedrängtes Besuchsprogramm hat Bundeswissenschaftsministerin Johanna Wanka am Dienstag in Oldenburg absolviert. Die amtierende Grünkohlkönigin der Stadt startete ihren Besuch in Oldenburg um 11 Uhr mit einem Gespräch zum Projekt European Medical School am Städtischen Klinikum.

Den ersten öffentlichen Auftritt hatte sie direkt anschließend im Botanischen Garten beim Projekt „Kinder färben mit natürlichen Farben“. Des Weiteren stand ein Gespräch mit dem Vorstand des Informatikinstituts OFFIS auf dem Programm sowie ein Gespräch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Agentur :ehrensache.

Höhepunkt des Oldenburg-Tages war die Verleihung des Oldenburger Bullen an den Hörforscher Prof. Birger Kollmeier.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bedankte sich bei Wanka für die vielen Stationen des Tages: „Frau Wanka hat heute zahlreiche innovative und erfolgreiche Seiten Oldenburgs kennengelernt. Ich bin sicher, Frau Wanka nimmt entsprechend positive Ergebnisse der Gespräche mit nach Berlin.“

Johanna Wanka ist im Februar zur Oldenburger Grünkohlkönigin gewählt worden.


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Stadtmuseum lädt ein zu Streifzug durch 500 Jahre Oldenburger Kartographie

29.08.2016 10:00 Uhr

Neue Online-Ausstellung „Vermessen“ zeigt Oldenburger Karten und Pläne

 Ab sofort gewährt das Stadtmuseum Oldenburg im Internet Einblicke in seine beachtliche Sammlung von Karten und Plänen zur Geschichte Oldenburgs. Auf der Internetseite des Museums unter www.stadtmuseum-oldenburg.de/online-karten ist eine Online-Ausstellung mit dem Titel „Vermessen – Oldenburger Karten und Pläne“ entstanden, die die virtuellen Besucher in 500 Jahre Oldenburger Kartographie entführt.

Die Kartenwerke umfassen alle wesentlichen, bis heute erschienenen Stücke vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit. Seit 2013 wird der insgesamt etwa 2.500 Exponate umfassende Bestand auf der Grundlage einer bereits in den 1980er Jahren erfolgten Ersterfassung digitalisiert. „80 aus unserer Sicht besonders wichtige, zu einem kleineren Teil auch noch weitgehend unbekannte Karten haben wir für diese Online-Präsentation ausgewählt“, sagt Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern. Neben bekannten Exponaten, etwa der ersten seriösen Stadtansicht von Pieter Bast aus dem Jahre 1598 oder dem sehenswerten „Vollimhaus-Plan“ der ausgehenden 1820er Jahre, wurden auch Gesamtansichten des Oldenburger Landes sowie Detailkarten der Stadt hinzugefügt, um den Facettenreichtum der Sammlungen zu betonen.

Das Stadtmuseum erfülle damit sukzessive nicht nur eine Kernaufgabe heutiger Museen, die nachhaltige Digitalisierung historischer Überlieferung, sondern wolle darüber hinaus die interessierte Öffentlichkeit an der Sammlungsarbeit des Stadtmuseums Oldenburg teilhaben lassen, betont von Seggern und begründet dies so: „Die Bürgerinnen und Bürger haben schließlich ein Anrecht, auch das zu sehen, was sich in den Depots unseres Hauses, gut verwahrt und von ihrem Geld unterhalten, befindet.“ Auch wenn es die Kapazitäten nicht immer wie gewünscht zulassen, wird das Museum – parallel zur angestrebten Erweiterung der Räumlichkeit – diesen Weg in den kommenden Jahren mit weiteren, bereits in Planung befindlichen Online-Präsentationen fortsetzen. Dabei hofft von Seggern auch, dass etwas nicht zu kurz kommt, was man leider noch immer nicht unbedingt mit Museen in Verbindung bringe: „Man soll – jenseits aller intellektuellen Ansprüche – schlicht und einfach Freude beim Anblick der Karten aus 500 Jahren Oldenburgischer Kartographie empfinden.“ Daher sei die Betextung der Karten bewusst auf Stichworte beschränkt geblieben, um dem Entdeckerdrang der Betrachter nicht vorzugreifen.
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Wenn Jugendliche die Welt entdecken

16.08.2016 07:00 Uhr

Messe zu Auslandsaufenthalten in Oldenburg

In den neuseeländischen Alltag eintauchen, in Kanada Französisch sprechen, in einer spanischen Familie auf die Kinder aufpassen – die Möglichkeiten, als junger Mensch ins Ausland zu gehen und Neues kennenzulernen, werden immer vielfältiger. Am 20. August 2016 bietet die 1. JugendBildungsmesse in Oldenburg Schülern, Eltern und Lehrern aus der Region einen Überblick über aktuell angebotene Programme. Austauschorganisationen, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer aus ganz Deutschland präsentieren zwischen 10 und 16 Uhr in den Räumen der Cäcilienschule spannende Wege während und nach der Schulzeit wie z.B. High School Aufenthalte, Feriensprachreisen, internationale Freiwilligendienste, Work & Travel, Au-Pair oder Auslandspraktika. Besucher können die Organisationen auf der Messe persönlich kennenlernen und ihre Fragen unmittelbar loswerden. Die JugendBildungsmesse richtet sich vor allem an interessierte Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrer. Der Eintritt ist frei!Während die „JuBi" bereits an rund 45 Standorten deutschlandweit zu Gast ist, ermöglicht die Premiere in Oldenburg nun auch direkt vor der Haustür individuelle Gespräche mit verschiedenen Organisationen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Schirmherr der Veranstaltung, sieht in Auslandsaufenthalten eine Chance nicht nur für die Teilnehmer, denn sie „bereichern uns nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell und emotional. Und mit den Erfahrungen und Verbindungen, die wir mitbringen, sind sie auch für die Welt um uns herum und die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung." Da die vorgestellten Programme nicht selten mit hohen Kosten verbunden sind, können sich interessierte Besucher zudem an einigen Ständen über alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie Stipendien oder Auslands-BAföG informieren. Im Rahmen der JugendBildungsmesse werden zahlreiche WELTBÜRGER-Stipendien für Auslandsaufenthalte ausgeschrieben. Als eine der größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland" tourt die „JuBi" durch mittlerweile 46 Standorte in ganz Deutschland. Infos, Ausstellerliste und Stipendieninformationen gibt es unterwww.weltweiser.de.Kurz und bündig1. JuBi – Die JugendBildungsmesse in Oldenburg am 20. August 2016CäcilienschuleHaarenufer 1126122 Oldenburg ÖPNV: Stadtbuslinien 306, 308, 310 bis Haltestelle Marienstraße oder Fachhochschule10 bis 16 Uhr – Eintritt ist frei!
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Spende über 3.000 Euro für das DemenzNetz

15.08.2016 07:00 Uhr

Initiatoren hoffen auf weitere Unterstützung



 Große Freude beim DemenzNetz Oldenburg: Prof. Dr. Jürgen Bauer,
bisheriger Klinikdirektor an der Universitätsklinik für Geriatrie, übergab am
vergangenen Mittwoch eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zum Aufbau einer
„Koordinierungsstelle Demenz Oldenburg“. Sie hat zum Ziel, Bürgerinnen und
Bürger über Demenz zu informieren, Aktivitäten des DemenzNetzes zu koordinieren
und diese nach außen zu tragen.
„Professor Bauer hat entscheidend zur Idee des DemenzNetzes beigetragen und ist
von der Einrichtung einer Koordinierungsstelle absolut überzeugt“, weiß Rita Wick,
Vorsitzende des Versorgungsnetzes Gesundheit e. V. Demnächst übernimmt er den
neuen Lehrstuhl für Geriatrie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und wird
neuer Chefarzt des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg. Bevor Bauer
das Klinikum Oldenburg verlässt, möchte er mit seiner Spende das DemenzNetz, das
ihm auch privat ein Anliegen ist, unterstützen.
Mit diesem Geld lässt sich die Verwirklichung der Koordinierungsstelle weiter
vorantreiben. Sie soll ähnlich wie ein Informationsschalter als erste Anlaufstelle bei
Fragen rund um das Thema Demenz fungieren. Die Krankheit sei „in alternden
Gesellschaften von besonderer Bedeutung – auch für die Menschen, die nicht davon
betroffen sind“, erklärt Wick die Relevanz der Koordinierungsstelle. „Demenz geht
uns alle als Gesellschaft an.“
Auch für die weitere Arbeit des DemenzNetzes schafft die Koordinierungsstelle
Vorteile: So soll sie die Organisation der Aktivitäten verbessern und in die
Öffentlichkeit bringen, um alle Interessierten über die Tätigkeiten und Maßnahmen
zu informieren.
Die Spende von Professor Bauer sei ein schönes Abschiedsgeschenk, so Rita Wick.
„Aber wir können die Stelle nicht allein finanzieren.“ Darum hofft sie weiterhin, dass
die Stadt Oldenburg einen Teil der Finanzierung übernimmt.
Weitere Informationen:
Rita Wick, Tel. 0441 – 403 23 66, E-Mail: wick.rita@klinikum-oldenburg.de
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Hunte-Radweg ab sofort auch online planbar

14.08.2016 12:00 Uhr

mit GPS-Tracks für unterwegs zum Download

 



Noch mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Für den Hunte-Radweg stehen ab sofort GPS-Tracks als kostenfreier Download auf der Internetseite www.hunte-natur.de zur Verfügung.Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor."Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren", erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege. Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen und in Buchhandlungen entlang der Strecke zu erwerben.Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg (vertreten durch die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik.

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Stadt bietet neuen Service für Kommunalwahl 2016

13.08.2016 12:00 Uhr

Wahlbüro erstmalig auch samstags geöffnet

Am Sonntag, 11. September  findet in Oldenburg die Kommunalwahl statt. Die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, über die Zusammensetzung des neuen Stadtrates für die nächsten fünf Jahre zu entscheiden. In den Oldenburger Straßen werben die antretenden Parteien und Wählergemeinschaften bereits um Stimmen.

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten (das heißt seit spätestens 11. Juni) in der Stadt Oldenburg ihren Haupt- oder alleinigen Wohnsitz begründet haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Wer diese wahlrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, ist in das Ende Juli erstellte Wählerverzeichnis der Stadt Oldenburg eingetragen und erhält in Kürze eine schriftliche Wahlbenachrichtigung. „Sofern Sie bis zum 20. August keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben, sollten Sie sich bei uns melden“, erklärt Angela Pauka, stellvertretende Stadtwahlleiterin. 

Das Wahlbüro wird ab Montag, 15. August, im Gebäude Pferdemarkt 14 eingerichtet. Es ist von Montag bis Mittwoch von 8 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie erstmalig samstags, 20. August, 27. August und 3. September von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Auch die Vorbereitungen für die Briefwahl laufen bereits an. Für diejenigen Wahlberechtigten, die ihre Stimme am Wahltag nicht persönlich im Wahllokal abgeben können, besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Die erforderlichen Unterlagen für die Briefwahl können schriftlich, per Fax unter 0441 235-3430, online unter www.oldenburg.de/kommunalwahl oder per E-Mail  an briefwahl@stadt-oldenburg.de beim Wahlbüro der Stadt Oldenburg beantragt werden. Die Wahlunterlagen werden an die Meldeadresse oder eine von der Wählerin oder dem Wähler anzugebende beliebige Adresse im In- oder Ausland versendet. Eine telefonische Anforderung der Briefwahlunterlagen ist nicht möglich. Die Wahlunterlagen können auch persönlich direkt im Wahlbüro während der Öffnungszeiten beantragt werden. Hierfür ist die Wahlbenachrichtigungskarte und ein Ausweisdokument (gültiger Personalausweis oder Reisepass) mitzubringen. Es besteht die Möglichkeit, bereits direkt vor Ort zu wählen.

Um sich vorab über die bevorstehende Wahl informieren zu können, werden im Wahlbüro Musterstimmzettel für alle sechs Wahlbereiche zur Verfügung gestellt.


Weitere Auskünfte im Zusammenhang mit der Kommunalwahl erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Wahlbüro unter der Telefonnummer 0441 235-63, per E-Mail unter wahlbuero@stadt-oldenburg.de oder über das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444.
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Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier erhält Oldenburger Wirtschaftspreis

13.08.2016 11:00 Uhr

Verleihung des „Oldenburger Bullen“ am 30. August







Der Oldenburger Hörforscher, Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, bekommt den Oldenburger Bullen 2016 verliehen. Der 58-jährige Physiker und Mediziner hat sich seit vielen Jahren nicht nur um den Wissenschaftsstandort Oldenburg verdient gemacht, sondern auch die Wirtschaftskraft der Stadt gestärkt.„Professor Kollmeier hat maßgeblich dazu beigetragen, den Ruf der Uni Oldenburg international zu stärken. Mit dem Exzellenzcluster ‚Hearing4all‘ hat er zudem beachtliche finanzielle Mittel an die Uni geholt. Er hat sich mit seiner Arbeit nicht nur für die Uni, sondern auch den Wirtschaftsstandort Oldenburg sehr verdient gemacht“, begründet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Auszeichnung.Verliehen wird die Auszeichnung am Dienstag, 30. August, im Oldenburger Rathaus von Oberbürgermeister Krogmann. Die Laudatio hält in diesem Jahr Oldenburgs amtierende Kohlkönigin und die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka.Kollmeier, Direktor des Departments für Medizinische Physik und Akustikan der Universität Oldenburg, zählt national wie international zu den renommiertesten Hörforschern.„Die Auszeichnung ist für mich eine ganz besondere Ehre, weil sie das wirtschaftliche Handeln in den Vordergrund stellt, das ich als Wissenschaftler eher als Mittel zum Erreichen des Zwecks ansehe – nämlich dem ‚Hören für alle‘: alle Menschen, alle Hörprobleme, in allen Situationen. Dass mit Frau Professorin Wanka die Bundesforschungsministerin persönlich vor Ort sein wird, erfüllt mich zudem mit ganz besonderer Freude“, so Kollmeier.Kollmeier forscht und lehrt seit 1993 an der Universität Oldenburg. Der Sprecher des Exzellenzclusters „Hearing4all“ hat seitdem ein umfangreiches Netzwerk von Hörforschungseinrichtungen initiiert, an dem neben der Universität und der Fachhochschule Oldenburg auch Kliniken in Oldenburg beteiligt sind.Der Oldenburger Wissenschaftler hat für seine Arbeit bereits mehrfach renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Niedersächsischen Wissenschaftspreis 2011, den International Award der American Academy of Audiology 2012 und den Deutschen Zukunftspreis 2012. 

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Stadtteilfest in Bloherfelde am 13. August

12.08.2016 07:00 Uhr


 Der Bürgerverein Bloherfelde lädt zum diesjährigen Stadtteilfest am Samstag, 13. August, von 14  bis 18 Uhr ein. Gefeiert wird auf dem Bloherfelder Marktplatz, der in den vergangenen Jahren durch Sanierungsmittel neu gestaltet werden konnte. Kooperationspartner des Festes sind die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten und der Bewohnerverein „Wir für uns“. 

Viele Vereine und Einrichtungen aus dem Stadtteil stellen sich vor und bieten Mitmachaktionen für Jung und Alt. Das vielfältige Bühnenprogramm wird unter anderem mit Musik des Oldenburger Seemannschores und dem Duo Fower Flow bereichert. Ein Flohmarkt für private Anbieter lädt zum Stöbern ein. 

Telefonische Anmeldungen sind hierfür erforderlich, als Standgebühr ist ein selbstgebackener Kuchen willkommen. 

Anmeldungen nimmt Ralf P. Russius, Bürgerverein Bloherfelde von 1952 e. V., entgegen unter Telefon 0177 4653448.
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Stadt Oldenburg schreibt Integrationspreis 2016 aus

10.08.2016 12:00 Uhr

Bewerbungsfrist endet am 30. September

Die Stadt Oldenburg schreibt zum siebten Mal den Oldenburger Preis für Integration und Toleranzförderung aus. Mit diesem Preis, der mit insgesamt 6.000 Euro dotiert ist, sollen Projekte, Maßnahmen und Initiativen prämiert werden, die sich die Förderung von Teilhabechancen von Menschen mit Migrationsgeschichte und eines friedlichen Zusammenlebens zum Ziel gesetzt haben. 
Die Vielfalt in Oldenburg wächst stetig. Gegenwärtig haben über 21,5 Prozent der Oldenburgerinnen und Oldenburger einen Migrationshintergrund. Die Anerkennung und Unterstützung der Potentiale dieser Menschen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die das Engagement von allen voraussetzt. Bewerben können sich Einrichtungen, Organisationen, Betriebe, Institutionen und Vereine sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg vorbildhaft für Chancengerechtigkeit für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen.

Der Bewerbungsbogen sowie der aktuelle Flyer können von der Internetseite der Stadt unter heruntergeladen werden. Des Weiteren liegen die Flyer an verschiedenen öffentlichen Stellen in der Stadt aus. Der Einsendeschluss für den Integrationspreis ist Freitag, 30. September. Der Integrationspreis wird in diesem Jahr am Freitag, 16. Dezember, 16 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, verliehen.

Weitere Informationen gibt es bei der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-2127 oder per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de.
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Stadt Oldenburg trauert um Prof. Hans-Jürgen Appelrath

08.08.2016 17:00 Uhr

OB Krogmann würdigt ihn als herausragende Persönlichkeit der Region






Mit tiefer Bestürzung hat Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann auf den Tod von Prof. Hans-Jürgen Appelrath reagiert. Der 64-jährige war am Freitag nach schwerer Krankheit verstorben. „Hans-Jürgen Appelrath hat die Wissenschaftslandschaft in Oldenburg über Jahrzehnte maßgeblich geprägt und Stadt und Region durch sein Wirken entscheidend vorangebracht“, so Krogmann.Besonders eng sind der Aufbau und die Entwicklung des Geländes an der Alten Fleiwa mit seinem Namen verbunden. 270 Mitarbeiter hat heute allein das Institut Offis, am Standort Alte Fleiwa sind es insgesamt mehr als eintausend. Prof. Appelrath hatte sich immer für eine enge Zusammenarbeit mit der dort ebenfalls angesiedelten BTC AG und der Stadt Oldenburg eingesetzt. Für seine herausragenden Verdienste um Wirtschaft und Wissenschaft in Oldenburg hatte die Stadt Oldenburg Prof. Appelrath bereits 2005 mit dem Wirtschaftspreis Oldenburger Bulle ausgezeichnet. Appelrath war insgesamt 13 Jahre Vorstandsvorsitzender von Offis und zweimal Vizepräsident der Uni Oldenburg für Forschung. Zuletzt war der 64-jährige Informatiker, der 1987 an die Uni Oldenburg berufen worden war, bei der Feier des 25-jährigen Bestehens von Offis am 6. Juli von Ministerpräsident Stephan Weil für sein langjähriges erfolgreiches Wirken gewürdigt worden. Im Rahmen des Festakts hatte ebenso OB Krogmann an die Verdienste von Jürgen Appelrath erinnert, der den IT-Standort Oldenburg maßgeblich mit aufgebaut hat.Prof. Appelrath hatte sich in Oldenburg aber nicht nur für die Wissenschaft eingesetzt, er war auch Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten (Cewe Color AG, BTC AG) und ein enger Wegbegleiter der EWE Baskets Oldenburg in der Basketball Bundesliga. Darüber hinaus verstand er sich als Wissenschaftler, der sich stets der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung seines Handelns bewusst war.OB Krogmann verbindet ein langjähriges gutes persönliches Verhältnis mit Appelrath: „Jürgen war nicht nur ein toller Wissenschaftler, sondern ein feiner Kerl, der es verstand, Menschen durch seine sympathische Art auf einen gemeinsamen erfolgreichen Weg mitzunehmen. Meine Gedanken sind jetzt bei seiner Frau und seiner Familie, denen ich viel Kraft für die kommende Zeit wünsche.“

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Bücherzwerge in der Kinderbibliothek mit neuen Terminen

04.08.2016 13:00 Uhr
 Die neuen Termine für die beliebte Vorlesereihe „Bücherzwerge“ in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, stehen fest: Los geht es am 10. August, weitere Termine sind der 14. September, 12. Oktober und 14. Dezember. An jedem zweiten Mittwoch im Monat wird um 10 Uhr und um 15.30 Uhr eine kurze Geschichte für zwei- bis dreijährige Kinder vorgelesen und dazu gesungen, geklatscht oder gereimt.

In den Stadtteilbibliotheken in Eversten und Ofenerdiek werden die Bücherzwerge ab September wieder angeboten. 

Alle Informationen gibt es im Internet unter  www.stadtbibliothek-oldenburg.de
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25. LiteraTour Nord steht fest

03.08.2016 09:00 Uhr

Oldenburger Lesungen im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13

 Am Sonntag, 23. Oktober, beginnt ein neuer Durchgang der LiteraTour Nord. Den Auftakt bildet eine Lesung der Schriftstellerin Olga Martynova aus ihrem neuen Roman „Der Engelherd“ in Bremen. Im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 liest sie am Sonntag, 30. Oktober, um 11 Uhr. Für die anderen fünf Autorinnen und Autoren startet die Tour wie in den vergangenen Jahren jeweils am Sonntagvormittag in Oldenburg. Danach führt sie am Sonntagabend nach Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Insgesamt sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren stellen von Oktober 2016 bis Februar 2017 ihre aktuellen Bücher vor. In dieser Saison lesen: Olga Martynova (am 30. Oktober in Oldenburg), Teresa Präauer (am 13. November in Oldenburg), Benedict Wells (am 4. Dezember in Oldenburg), Kathrin Röggla (am 8. Januar in Oldenburg), Sabine Gruber (am 22. Januar in Oldenburg) und Tilman Rammstedt (am 5. Februar in Oldenburg).

Die Lesereise durch den Norden um den „Preis der LiteraTour Nord“ ist ein einzigartiges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Universitäten und der VGH-Stiftung. Gemeinsam laden sie sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen, und vergeben zum Schluss den Preis an einen der Teilnehmer. Begleitend zu den Lesungen bieten die Professorinnen und Professoren, die auch die Lesungen moderieren, dazu reguläre Veranstaltungen an ihren Universitäten und Hochschulen an. Die VGH-Stiftung Hannover fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den mit 15.000 Euro dotierten Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes.

In Oldenburg wird die LiteraTour Nord vom Literaturbüro Oldenburg, der Buchhandlung CvO-Unibuch und der Carl von Ossietzky Universität veranstaltet. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Weitere Informationen zur Lesereise und den Schriftstellerinnen und Schriftstellern der aktuellen Staffel stehen im Internet unter www.literatournord.de.
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In die Zukunft starten!

02.08.2016 08:00 Uhr

Stadt Oldenburg begrüßt 33 neue Auszubildende

 Mit der Begrüßung im Alten Rathaus durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement, begann am 01.08.2016 für 33 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt – sie starteten in eine attraktive berufliche Zukunft bei der Stadt Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der nicht direkt vor Ort sein konnte, begrüßte die neuen Auszubildenden als besonderes Highlight mittels einer Videobotschaft und wünschte den neuen Nachwuchskräften bei Ihrem Start in das Berufsleben viel Erfolg. 

Zum Start in die Ausbildung wartet auf die Auszubildenden ein dreitägiges Einführungsseminar. Hier lernen sich die Auszubildenden nicht nur untereinander kennen, sondern bekommen auch einen ersten Einblick in die Strukturen und die Arbeit einer modernen Stadtverwaltung.

„Wir sind stolz auf die Qualität und Vielfalt unserer Ausbildung in insgesamt 16 verschiedenen Ausbildungsberufen und drei verschiedenen Studiengängen. In diesem Jahr haben wir die Zahl der Ausbildungs- und Studienplätze erneut leicht erhöhen können, so dass aktuell insgesamt über 100 Nachwuchskräfte eine Ausbildung oder ein Studium bei der Stadt Oldenburg absolvieren“, so Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement. „Von Beginn an gestalten wir die Ausbildung abwechslungsreich und praxisnah. Vor allem fördern wir als zukunftsorientierte Stadt selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten. So bearbeiten die Auszubildenden beispielsweise in zwei unterschiedlichen Ausbildungsbüros im Amt für Soziales und Teilhabe sowie im Ausländerbüro des Bürger- und Ordnungsamtes alleinverantwortlich die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Auch ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ist möglich.“

Auch in diesem Jahr zeigt sich wieder die ganze Vielfalt der kommunalen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten: Die Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildungen in diesem Jahr z.B. als Verwaltungsfachangestellte und Verwaltungswirte, als Kaufleute für Dialogmarketing, als Gärtnerinnen und Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, als Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration, als KFZ-Mechatroniker oder als Mediengestalter Bild und Ton. Auch für die Studierenden im Bereich der Allgemeinen/Öffentlichen Verwaltung, der Verwaltungsbetriebswirtschaft oder der Wirtschaftsinformatik begann das Berufsleben am 1. August.

„So vielfältig unsere Nachwuchskräfte und unsere Ausbildungsmöglichkeiten auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie arbeiten für die Menschen in dieser Stadt und können auf vielen Arbeitsplätzen die Zukunft unserer Stadt mitgestalten“, so Volker Trautmann.
Quelle Dtadt Oldenburg
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Stadt befragt Kunden der Bürgerbüros

01.08.2016 07:00 Uhr
 Von Montag, 1. August, bis Freitag, 12. August, gibt es im Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg in den Bürgerbüros Mitte (Pferdemarkt 14) und Nord (Stiller Weg 10) nach 2009 und 2013 wieder eine Bürgerbefragung.

Ziel dieser Befragung ist die Feststellung der derzeitigen Qualität der Leistungen und des Services in den Bürgerbüros. Das Ergebnis soll eine Grundlage für mögliche Verbesserungen und Veränderungen darstellen.

Die Stadtverwaltung hofft auf eine aktive Beteiligung und auf Antworten nach Fragen zum Leistungsangebot, zum Service und zur Kompetenz der Mitarbeiter. Durchgeführt wird die Befragung von Auszubildenden. Die anschließende Auswertung erfolgt durch das Bremer Projektbüro für anwendungsorientierte Wissenschaft und Forschung.
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OB Krogmann stellt Pläne zu freiem WLAN in der Innenstadt vor

30.07.2016 10:00 Uhr

Kostenloses WLAN-Angebot an großen Plätzen und in städtischen Gebäuden

In Oldenburg soll es zukünftig mehr öffentlich zugängliche und insbesondere kostenfreie und sichere WLAN-Angebote geben. „Ziel ist eine kurzfristige Umsetzung unserer Pläne zum öffentlichen WLAN. Damit können wir Bürgern und Gästen ein sehr attraktives Angebot machen und den Standort Innenstadt stärken“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Ein entsprechendes Konzept zur Umsetzung wurde jetzt der Politik vorgelegt. „Wenn der Verwaltungsausschuss am 22. August zustimmt, können wir sofort mit der Umsetzung beginnen. Unser Angebot wird dann zuverlässig und in ausreichender Bandbreite zur Verfügung stehen sowie über einen Jugendschutzfilter verfügen.“

Das WLAN-Angebot soll die Plätze am Markt und Schloss, um den Lappan und den Pferdemarkt beinhalten. Außerdem das Alte Rathaus, das PFL und das Bürgerbüro Mitte.

Die Stadt Oldenburg begrüßt zudem die Aktivitäten des Vereins Freifunk Nordwest e.V. zur Versorgung der Oldenburger Innenstadt mit öffentlichen WLAN-Zugängen. „Wir schlagen vor, kurzfristig Haushaltmittel zur Verfügung zu stellen, mit dem Ziel, die Vereinsaktivitäten zur Versorgung der Oldenburger Innenstadt mit öffentlichen WLAN-Zugängen zu unterstützen. Das Geld soll dazu dienen, den Kauf und das Aufstellen von entsprechender Hardware zum Ausbau eines Freifunk-Angebotes in Oldenburgs Innenstadt zu beschleunigen. Die Umsetzung des Freifunk-Vorhabens erfolgt parallel und unabhängig vom städtischen WLAN-Angebot als eigenständiges Projekt des Vereins Freifunk Nordwest e.V..
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Ausflug zum Märchenwald Ostrittrum – noch freie Plätze

29.07.2016 12:00 Uhr
 Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten bietet am Mittwoch, 3. August, eine Fahrt zum Märchenwald nach Ostrittrum an. Eingeladen sind alle Kinder mit Ihren Eltern, die Lust haben sich Märchen anzuhören, Tretboot zu fahren oder Zootiere zu besuchen. Der Ausflug findet von 10 bis 17 Uhr statt und kostet 8 Euro pro Person. Informationen und Anmeldung im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173 (am Bloherfelder Markt), Telefon 0441 5601165. 
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Visionen für ein weltoffenes und vielfältiges Oldenburg

28.07.2016 08:00 Uhr

Auftaktveranstaltung der AG Arrival City Oldenburg am 12. September



Am Montag, 12. September, richtet die Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der lokalen Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“ die Tagung „Visionen für ein weltoffenes und vielfältiges Oldenburg“ aus. Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich insbesondere an Migrantenorganisationen, Vereine, religiöse Gemeinden, Wohlfahrtsverbände, an Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe sowie an weitere Akteure der Zivilgesellschaft. Die Tagung findet von 14 bis 18.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Gemeinsam mit Akteuren der Zivilgesellschaft sollen an diesem Tag neue Ideen, Konzepte und Visionen für Oldenburg als eine kulturelle und vielfältige Willkommensstadt entwickelt werden. „Gleichzeitig wird ein umfangreicher Beteiligungsprozess für die Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes eingeleitet“, erklärt Dr. Natalia Petrillo, Integrationsbeauftrage der Stadt Oldenburg. Die Gesellschaft wird durch zunehmende Einwanderung geprägt und die Menschen sind mobil wie nie zuvor. Daraus ergeben sich drängende Fragen wie:  Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden? Welche Wege müssen noch gestaltet und welche schon vorhandenen Wege können genutzt werden, um das Ankommen so einfach wie möglich zu machen? Wie kann das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Oldenburg zum Wohle aller gestaltet werden? Und welchen Beitrag können die verschiedenen Akteure zum Gelingen eines Miteinanders leisten?

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Dr. Natalia Petrillo stellt sich die Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“ vor. Anschließend folgt eine Diskussion im Fishbowlformat mit Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Oldenburg), Christoph Sahm (Vorsitzender des Integrationsausschusses), Isam El-Korhaly (Forum für Migration und Integration) und Arin Khalaf Hassan (Schülerin der IGS Kreyenbrück). 

Die Veranstaltung setzt auf einen lebendigen Gedankenaustausch. In einem offenen World Café werden gemeinsame Impulse entwickelt, die zu neuen Möglichkeiten der Begegnung in Oldenburg führen sollen.  Im Fokus stehen die Bereiche Sprache, Arbeit, Wohnen und Lernen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Integrationskonzepts.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen des durch die EU geförderten Projekts  „Arrival Cities“, ein Städtenetzwerk zur Förderung einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden mit Expertinnen und Experten aus acht europäischen Städten ausgetauscht und diskutiert. 

Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 31. August entgegen unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm gibt es unter www.oldenburg.de/integration.
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Das Poly-Haus nimmt seinen Platz im Stadtbild ein!

27.07.2016 20:00 Uhr


Ende dieser Woche wird das Gerüst am Poly-Haus, Am Stadtmuseum 15, Oldenburg, abgebaut und die Fassade in ihrer ganzen Schönheit zu bewundern sein.

 Die Außenhaut des Sechzigerjahre-Baus wurde von der Genossenschaft "Polygenos Kulturräume eG" energetisch saniert und mit 1951 goldfarbenen Schindeln verkleidet: Ein Blickfang in unmittelbarer Nähe zum Stadtmuseum, sowie zum CCO.


Beschlossen wurde die Sanierung und die Schindellösung durch die Genoss*innen auf der Generalversammlung 2015. Schon kurz danach wurden das Gerüst aufgebaut und erste Arbeiten durchgeführt. Im Frühjahr 2016 konnte dann voll durchgestartet werden. Parallel dazu übernahm die Anpackergruppe der Polygenos den Großteil des Innenausbaus.

Mit der Fertigstellung der Verschindelung ist ein Meilenstein der Sanierung geschafft und das Polyhaus als Ort alternativer Kultur glänzt mit einem neuen, selbstbewußten Auftreten!

Unterstützung ist immer noch möglich: Für jede einzelne Schindel kann virtuell eine Patenschaft übernommen werden, die mit einem Wunsch für die Stadt Oldenburg verknüpft werden kann, und natürlich können jederzeit Genossenschaftsanteile gezeichnet werden.
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IHK: Ausbildungsjahr 2016 bislang gut gelaufen

26.07.2016 21:00 Uhr

„Brauchen mehr Lehrer an Berufsschulen“




 „2016 überrascht mit Top-Werten!“, erklärte Dr. Thomas Hildebrandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) für den Bereich Aus- und Weiterbildung zum bevorstehenden Start des neuen Ausbildungsjahrganges.
Die bei der IHK organisierten Ausbildungsunternehmen haben ihre Ausbildungsleistung in allen Städten und Gemeinden des Oldenburger Landes gesteigert. Das Plus bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen beträgt bis Ende Juni 11,1 Prozent. Der Ausbildungsmarkt ist noch in Bewegung, auch wenn die meisten jungen Leute ihre Ausbildung bereits Anfang August beginnen. „Den Tausenden Jugendlichen wünschen wir eine erfolgreiche und interessante Lehrzeit. Die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben werden mit Empathie und Kompetenz ans Werk gehen“, so Hildebrandt.
Man wisse, dass Jugendliche von ihrer Ausbildung eine „echte Interaktion“ zwischen ihnen und den Ausbildern erwarteten. „Das bedeutet: Ein gutes Betriebsklima und zeitgemäßes Lernen in einer realistischen Arbeitsumgebung.“ Dies ernst zu nehmen und täglich in der Ausbildung umzusetzen, gelte besonders für Betriebe und Branchen mit ausgeprägtem Fachkräfteengpass.
Kritik übte Hildebrandt an der Unterrichtsversorgung der Berufsschulen. „Es muss dafür gesorgt werden, dass ausreichend Lehrpersonal vorhanden ist und somit auch Bildungsgerechtigkeit zwischen der dualen Ausbildung und den Gymnasien erreicht wird.“
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Erste Meisterbriefe für Kosmetikerinnen

26.07.2016 12:00 Uhr

Handwerkskammer Oldenburg prüft zusätzliches Gewerbe





 Kirsten Gnutzmann, Britta Sweers, Roswitha Janßen und Silvia Deymann betrachten glücklich ihre Meisterbriefe. Die vier Kosmetikerinnen haben die Meisterprüfung vor dem Ausschuss der Handwerkskammer Oldenburg bestanden. Vier weitere sind schon mit den Teilen I (Fachpraxis) und II (Fachtheorie) fertig. Das Besondere: Bis zum vergangenen Jahr gab es in Deutschland keinen Meistertitel für ihr Gewerbe.

Bereits kurz nach der Einführung des meisterlichen Befähigungsnachweises hatte die Fachlehranstalt des niedersächsischen Friseurhandwerks  die „Kosmetik-Meisterschule“ in Oldenburg aus der Taufe gehoben. Zehn Monate später darf die erste Gruppe den Meistertitel führen. Antje Krebs, Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses, gratulierte dazu im Namen der Handwerkskammer: „Mit Willenskraft und Durchhaltevermögen haben Sie sich über ein Jahr hinweg diesen Titel hart erarbeitet. Meister sein ist immer auch eine Einstellungssache. Sie führen das Handwerk in die Zukunft“, sagte Krebs.

Anders als bei zulassungspflichtigen Handwerken führen sowohl Kirsten Gnutzmann als auch Britta Sweers bereits erfolgreiche Unternehmen. „Ich habe mich im Alter von 52 Jahren zur Meisterausbildung entschlossen, da ich es für extrem wichtig halte, dass das Berufsbild der Kosmetikerin endlich einen höheren Stellenwert erhält“, sagt Britta Sweers. Die gebürtige Wilhelmshavenerin stammt aus einer Familie mit Meistertradition. In Lemgo hat sie 2011 das Kosmetikinstitut Skin Balance eröffnet. Der Entschluss zur Selbstständigkeit habe sie „viel glücklicher“ gemacht. „Ich bilde mich immer weiter fort und dabei nimmt der Meisterkurs natürlich eine herausragende Stellung ein.“ Mit dem Titel wird sie den Betrieb nun in „Kosmetikinstitut Britta Sweers“ umbenennen.

Auch für Kirsten Gnutzmann ist intensive Weiterbildung im innovativen Kosmetikgewerbe besonders wichtig. „Außerdem ist es die erste Prüfung in unserem Beruf, die deutschlandweit eine Vergleichbarkeit schafft“, sagt sie. Die 49-Jährige aus Kiel hat sich im Jahr 2008 mit der maritimen Naturkosmetik Oceanwell selbstständig gemacht. Ihre ganzheitliche Expertise basiert auf ihren Ausbildungen als Gesundheitsberaterin, Shiatsu-Praktikerin, Visagistin und der Fußpflege mit Schwerpunkt Diabetes. Eine mehrjährige Erfahrung in Kräuterkunde, die Arbeit als Dozentin an einer Kosmetikschule, eine Ausbildung zum Handelsfachwirt sowie die bestandene Meisterausbildung runden ihre Fachkompetenz ab.

Elke Fresemann, Fachbereichsleiterin Kosmetik innerhalb der Fachlehranstalt des niedersächsischen Friseurhandwerks, hat schon seit zwölf Jahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den „geprüften Kosmetiker HWK“ vorbereitet. Nach langem Hoffen auf den Meisterbrief im Kosmetikgewerbe wirkte sie bei der Gestaltung des Rahmenlehrplans mit und hat durch die Entwicklung des ersten Kurses ein spannendes Jahr erlebt. „Wir bieten die Vorbereitungen auf die Teile I und II, also Fachpraxis und Fachtheorie, berufsbegleitend an“, erklärt Elke Fresemann. Die Teile III (wirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse) und IV (berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse) finden neun Wochen lang in Vollzeit statt.

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Stadt erhält Förderung zur Koordinierung von Bildungsangeboten

20.07.2016 12:00 Uhr
 Die Stadt Oldenburg hat eine Förderzusage zur Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte erhalten. Staatssekretär Thomas Rachel aus dem Bundeministerium für Bildung und Forschung überreichte die entsprechende Förderurkunde über 126.000 Euro an Sozialdezernentin Dagmar Sachse. 

„Die Integration der zu uns gekommenen Migrantinnen und Migranten durch Bildung stellt Herausforderungen an die Kommunen, an das Bildungsmanagement in Kreisen und Städten. Um die Neuzugewanderten durch Bildung zu integrieren, müssen alle Kräfte in den Kommunen gebündelt werden. Nötig ist jetzt ein koordiniertes, strategisch aufgestelltes, gemeinsames Handeln aller lokalen Bildungsakteure, dass durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht wird.“, so der Parlamentarische Staatssekretär Rachel.

Das Amt für Jugend und Familie hatte einen entsprechenden Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ gestellt. „Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums ist es nunmehr möglich, die bisherigen Bildungsangebote für Neuzugewanderte noch besser aufeinander abzustimmen. Wir gehen damit einen wichtigen Schritt in Richtung Integration der zu uns gekommenen Menschen“, betont Sachse. 

Mit den Bundesmitteln kann die Stadt beim Team Wendehafen, wo bereits ähnliche Förderprogramme vereint sind, eine weitere Personalstelle einzurichten: Ihr Ziel ist es, das Bildungsangebot in der Stadt Oldenburg auf die Zielgruppe der Neuzugewanderten bedarfsgerecht zuzuschneiden und letztendlich zur Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt beizutragen. Das Ministerium fördert die neu geschaffene Koordinierungsstelle mit insgesamt 126.000 Euro in den Jahren 2016 bis 2018. 

Im ersten Schritt wird es nun darum gehen, die Datenlage über die Neueingewanderte und die bestehenden Bildungsangebote in der Stadt abzugleichen. Danach soll mit allen Akteuren im Netzwerk Bildung ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Bildungsangebot für die Zielgruppe abgestimmt werden. 
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Kultursommer im Stadtmuseum

19.07.2016 09:00 Uhr

Am Sonntag, 24. Juli, ist Tag der Museen im Oldenburger Kultursommer. Der Eintritt ins Stadtmuseum Oldenburg ist an diesem Tag frei.

 Zudem finden zwei kostenfreie Führungen statt: Um 13 Uhr gibt es einen Rundgang durch die historischen Villen, in dem man großbürgerliche Wohnkultur wie vor 100 Jahren erleben kann, und um 16 Uhr zeigt eine Führung durch die Sonderausstellung „SEHR“ Ölgemälde des Oldenburger Malers Michael Ramsauer. Auch im Pulverturm am Schlosswall, der Außenstation des Stadtmuseums, ist am Sonntag etwas los: Zu sehen ist die Keramik-Ausstellung „Orakel“ von Hermann Grüneberg. Um 13 Uhr gibt es einen geführten Rundgang.
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SPD-Fraktion möchte das Ehrenamt stärken

17.07.2016 14:00 Uhr


Einen Antrag zur Stärkung des Ehrenamtes bei öffentlichen Veranstaltungen hat die SPD-Fraktion für die nächste Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen eingebracht. 


Oftmals werden Veranstaltungen von gemeinnützigen Vereinen und ehrenamtlich organisierten Vereinigungen organisiert und ausgerichtet. Für diese öffentlich zugängigen Veranstaltungen werden seitens der Stadt Oldenburg unter anderem Gebühren für Ausschank von Getränken, Straßensperrungen und Sondernutzungserlaubnisse erhoben, weiß der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Freymuth aus Gesprächen mit Organisatoren*innen. 
„Hier wird für das Gemeinwohl eine wertvolle Arbeit geleistet. Derartige Veranstaltungen fördern das Zusammenleben im Stadtteil oder machen es möglich dort aktiv zu sein, wo sich kommerzielle Veranstalter nicht einbringen“, so Freymuth. 
Als Beispiel nennt er den von der Siedlergemeinschaft in Klein Bümmerstede ausgerichteten Weihnachtsmarkt. Eine beliebte öffentliche Veranstaltung, die jedoch mit nicht unerheblichen städtischen Gebühren belegt ist. 
Die SPD-Fraktion möchte das immer wieder von allen Seiten geforderte und gelobte bürgerschaftliche Engagement unterstützen. Deshalb lässt sie von der Verwaltung prüfen, inwiefern eine Gebührenbefreiung für nicht gewerbliche Veranstaltungen künftig möglich ist. 
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Aktionstag in der Haarenniederung

15.07.2016 16:00 Uhr

Naturschutzbehörde und Landschaftswartin entfernen unerwünschte Pflanzen

14.07.16, 0532/16jp



Im Rahmen eines Aktionstages haben die Untere Naturschutzbehörde und Landschaftswartin Renate Ponel gemeinsam mit anderen Akteuren wie der Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen Hildesheim/Vechta die Haarenniederung in weiten Teilen von unerwünschtem Bewuchs befreit. Vor allem eine Art, das Drüsige Springkraut, hatte sich in der Vergangenheit sehr stark vermehrt und heimische Pflanzen zunehmend verdrängt. 

Das Drüsige oder auch Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) wurde im 19. Jahrhundert aus Asien nach Europa eingebracht und gilt damit als Neophyt. Es wird bis zu zwei Meter hoch und bildet von Juni bis Oktober lila orchideenartige, nektarreiche Blüten. Durch einen Schleudermechanismus kann das Kraut seine Samenkapseln bis zu sieben Meter weit auswerfen und sich damit deutlich stärker vermehren als andere Arten. Das Drüsige Springkraut wächst auf nährstoffreichen Böden und kommt in Gärten und in der freien Natur, zum Beispiel auch an Gewässerrändern, vor. Die einjährigen Pflanzen hinterlassen im Winter kahle und ausspülungsgefährdete Böschungen.

„Es ist Renate Ponel und ihren Mitstreitern vorbildlich gelungen, das Springkraut einzudämmen“, lobt Robert Sprenger, Fachdienstleiter der Unteren Naturschutzbehörde. „Da aber noch Samen der Springkräuter aus Vorjahren im Boden sind, muss diese Zupf- und Aufräummaßnahme allerdings noch ein paar Jahre wiederholt werden. Dabei wären wir auch dankbar für die Unterstützung weiterer Bürgerinnen und Bürger.“ 

An der Aktion beteiligt haben sich neben der Unteren Naturschutzbehörde (dem Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz der Stadt Oldenburg) und Landschaftswartin Ponel eine ehrenamtliche Abordnung der JVA für Frauen Hildesheim/Vechta, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernats 4 der Universität Oldenburg und des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Oldenburg sowie die VHS Jugendwerkstatt und die Haarenwasseracht. Renate Ponel ist als ehrenamtlich bestellte Landschaftswartin beratend und aufklärend als Mittlerin zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Naturschutzbehörde tätig und unterstützt diese bei Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Schutzgebiet Haarenniederung.

„Das war eine sehr gute Aktion, sowohl aus artenschutzrechtlicher als auch aus sozialer Sicht. Nicht nur konnten wir das Drüsige Springkraut in der Haarenniederung minimieren, auch die Beteiligung einiger Frauen aus der JVA Hildesheim/Vechta, die sich engagiert haben, war ein Erfolg“, betont Ponel.
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Anstieg bei Ausbildungsverträgen im Handwerk

14.07.2016 09:00 Uhr

Jugendliche können sich noch auf freie Lehrstellen bewerben





Positive Tendenz bei den Ausbildungszahlen im regionalen Handwerk: In den ersten sechs Monaten hat die Handwerkskammer Oldenburg 1.482 neue Ausbildungsverträge für 2016 registriert, das sind 85 mehr als im Juni letzten Jahres (plus 6 Prozent). „Auch wenn wir bislang nur die erste Jahreshälfte betrachten können, gehen wir davon aus, dass sich dieser positive Trend über das Jahr halten wird“, sagt Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung der Handwerkskammer.

Entscheidend für das gesamte Plus sind Zuwächse in den großen Bereichen Elektro- und Metallgewerbe inklusive Kfz-Handwerk (824 neue Lehrverträge; plus 51 Verträge im Vergleich zum Vorjahr) sowie dem Bau- und Ausbaugewerbe (208 neue Lehrverträge; plus 15 Verträge) und dem Gesundheits- und Körperpflegeberufen (143 neue Lehrverträge; plus 15 Verträge). Momentan verzeichnet das Holzgewerbe einen Rückgang von 14 Lehrverträgen.

„Das derzeitige Zwischenergebnis ist sehr erfreulich. Dennoch sind auch zum jetzigen Zeitpunkt noch viele Ausbildungsplätze nicht besetzt. Wer noch auf der Suche nach einer Lehrstelle ist, hat also gute Chancen, noch in einem Betrieb unterzukommen. Dafür lohnt sich der Blick in die Lehrstellenbörsen der Handwerkskammer oder der Kreishandwerkerschaften zu werfen“, so Wolfgang Jöhnk.

Er appelliert an die Jugendlichen, den Schritt ins Handwerk zu wagen: „Mit einer Ausbildung im Handwerk kann man etwas bewegen und eigene Ideen verwirklichen. Hier findet man Teamgeist, Kreativität, Spaß und Hightech. Wenn man anpacken kann und einem modernste Technik Spaß macht, dann ist man im Handwerk richtig.“  
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Studierende engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit

12.07.2016 07:00 Uhr

Modul Service Learning erstmals mit Schwerpunkt für Geflüchtete






Am Freitag, 8. Juli, haben Studierende der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zum ersten Mal das Modul Service Learning mit dem Schwerpunkt ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge erfolgreich abgeschlossen. Das gemeinsame Projekt der Universität und der Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg läuft seit 2011 und richtete sich an Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen. In bisher zehn Durchgängen haben sich über 280 Studierende im Rahmen des Projektes ehrenamtlich engagiert.Service Learning verknüpft universitäres Lernen mit gemeinnützigem Engagement. Ziele des Lehrangebotes sind der Dienst an der Gemeinschaft (Service) und die wissenschaftliche Vorbereitung und Reflexion eines ehrenamtlichen Engagements der Studierenden (Learning). Das Modul gehört zum Professionalisierungsbereich der Carl von Ossietzky Universität, in dem die Studierenden Schlüsselkompetenzen und berufsfeldbezogene Kompetenzen erlernen, die sie in ihrem späteren Berufsleben benötigen. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit „Kreditpunkten“ honoriert, die für einen Studienabschluss angerechnet werden. „Für mich zeigt sich in dem Engagement und in der Lehrveranstaltung, dass Studierende und die Universität bereit sind, eine gesellschaftliche Verantwortung für Geflüchtete wahrzunehmen“, betonte Prof. Dr. Karsten Speck, Pädagoge und Modulverantwortlicher an der Universität bei der Zertifikatsübergabe. „Die Einrichtungen freuen sich über das hohe Engagement und die Zuverlässigkeit der Studierenden sowie die sinnvollen Impulse, die sie einbringen“, ergänzt Monika Engelmann-Bölts vom Leitungsteam der Agentur :ehrensache.Das Engagement der Studierende war breit gefächert: So waren sie in Sprachlernklassen aktiv, unterstützten Jugendliche mit Fluchterfahrungen, reparierten Fahrräder in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften oder haben Freizeitangebote für Kinder veranstaltet. Überall brachten sie Dinge voran, gestalteten mit und hatten Freude an ihrer Tätigkeit.„Mir hat es Spaß gemacht und ich habe gelernt, auch mit Stresssituationen gut umzugehen“, sagte Simke Onkes, Studentin der Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Physik. Ihre Kommilitonin Mareike Rieger betont, dass neben dem guten Gefühl und dem Spaß am Ehrenamt die Dankbarkeit der Geflüchteten für sie im Vordergrund stand. Beide sind sich einig: „Es ist nicht wichtig, was man tut, sondern, dass man etwas tut.“Durch das Modul erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in soziale Bereiche, verknüpfen universitäre Inhalte mit einem gesellschaftlichen Engagement und erwerben personale, soziale und berufliche Kompetenzen, auf die sie im späteren Berufsleben zurückgreifen können. Da es um eine Stärkung des lokalen Gemeinwesens geht, soll der ehrenamtliche Einsatz ausschließlich in der Stadt Oldenburg stattfinden.
Quelle: Stadt Oldenburg



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Was Worte nicht zu sagen vermögen 3. Festival der Illustratoren

11.07.2016 09:00 Uhr

Mit Wolf-Rüdiger Marunde, der Filmakademie Baden-Württemberg und anderen

Das dritte Oldenburger Illustratoren-Festival findet bis Sonntag, 17. Juli, in der bau_werk Halle, Pferdemarkt 8a, statt. Von verspielten Kinderbuchillustrationen, ausdrucksstarken Comic- und Cartoonzeichnungen, innovativer Produktgestaltung aus den Bereichen Werbung oder Verpackungsdesign bis hin zu freien, künstlerischen Arbeiten werden inspirierende Zeichnungen und Motive zu jedem Anlass präsentiert. Das Festival wurde am Samstag, 2. Juli, um 19 Uhr von Norbert Egdorf und Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler eröffnet und von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. 

Die beteiligten Illustratorinnen und Illustratoren sind René Barth, Ulli Bohmann, Norbert Egdorf, Helmut Feldmann, Carsten Fuhrmann, Andrey Gradetchliev, Detlef Krause, Christine Pape, Mark Töbermann und Maria Weßels. Auf dem Festival lernen die Besucher die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten eines Illustrators kennen, erleben die Entstehung einer Illustration und können die Gestalter direkt treffen und zu ihrer Arbeit befragen. Im Rahmen von Workshops können sowohl Kinder als auch Erwachsene selbst kreativ werden oder abends Konzerte vor Ort erleben. Am 14. und 15. Juli führen die Illustratoren durch die Ausstellung. Speziell zum Festival gibt es außerdem eine Sonderedition des OLs Bieres mit neu gestalteten Etiketten der teilnehmenden Illustratoren. 




Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos. Geöffnet ist sie donnerstags, freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 18 Uhr mit anschließenden Konzerten. 

Das gesamte Programm gibt es unter illustratoren-oldenburg.de/


Nähere Informationen gibt es zudem bei Norbert Egdorf unter Telefon 0441 664771 oder per E-Mail an info@illustratoren-oldenburg.de. Das Festival der Illustratoren wird gefördert von der städtischen Wirtschaftsförderung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
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Slam Poetry im Museumsgarten

10.07.2016 07:00 Uhr

Gemeinsam mit Slamprodukt laden die Jungen Freunde des Horst-Janssen-Museums am Freitag, 15. Juli, zum Poetry Slam Battle in den Museumsgarten ein. In der ersten Runde werden sich die Dichterinnen und Dichter von der aktuell gezeigten Ausstellung „Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely – Künstlerplakate“ inspirieren lassen.

Einlass für das Slam Poetry Event ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Um 18.30 Uhr geben die Jungen Freunde Interessierten eine kurze Einführung in die Ausstellung. Die Karten sind für 5 Euro, ermäßigt 3 Euro an der Abendkasse erhältlich.
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Firmengründungen: Reges Interesse

09.07.2016 10:00 Uhr

Ein relativ neuer Baustein der Gründungsförderung ist das Programm „MikroSTARTer“




 Über reges Interesse von potenziellen Firmengründern im ersten Halbjahr berichtet die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK). „Unser Beratungsangebot wurde im ersten Halbjahr 2016 stark genutzt“, so IHK-Gründungsberater Michael Höller. Ein Indikator für das Gründungsgeschehen in der Region sei außerdem die Nutzung des „IHK-Mentors“, einer interaktiven Internet-Plattform, mit der sich Gründungen optimal vorbereiten lassen. Im ersten Halbjahr 2016 wurden mit diesem Instrument bereits 192 Gründungsvorhaben entwickelt (erstes Halbjahr 2015: 155). An der Spitze liegen geplante Gründungen im Dienstleistungsbereich. Ein starkes Gewicht haben Gründer aus der Stadt Oldenburg (59) sowie dem Landkreis Oldenburg (41). 
Ein weiterer Trend ist bei den Beratungsgesprächen erkennbar: Beschäftigte im Angestelltenverhältnis interessieren sich verstärkt für eine Gründung im Nebenerwerb. Auch in der IHK-eigenen XING-Gruppe „Gut gestartet“, in der momentan 171 Gründer und junge Unternehmen registriert sind, wird dies deutlich. Eine Nebenerwerbsgründung bietet neben einem sicheren Einkommen die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, ob eine Geschäftsidee im Markt Bestand hat, ohne alles auf eine Karte zu setzen. Auch so kann der Einstieg in die volle Selbstständigkeit gelingen. 
Die IHK registriert einen leichten Anstieg von Gründern mit Migrationshintergrund, die sich zur Selbstständigkeit beraten lassen. „Die meisten streben ins Gastgewerbe oder in den Handel", so Höller. Voraussetzung für eine erfolgreiche Gründung seien insbesondere Kenntnisse der deutschen  Sprache. Denn Gründer müssten sicher mit Geschäfts- und Finanzierungspartnern verhandeln können.
Ein relativ neuer Baustein der Gründungsförderung ist das Programm „MikroSTARTer“ – ein Darlehen des Landes Niedersachsen. Es umfasst einen Zuschuss von 5.000 bis 25.000 Euro ohne Berücksichtigung von Eigenkapital und Sicherheiten und wird direkt bei der NBank beantragt.
_MikroSTARTer_Niedersachsen



„Wer eine originelle Geschäftsidee entwickelt und gut vorbereitet in die Selbstständigkeit startet, hat auch langfristig gute Chancen“, kommentiert IHK-Berater Höller. Grundlage für eine erfolgreiche Gründung seien eine gründliche Recherche, ein aussagekräftiger Businessplan, fachliche und kaufmännische Qualifikation sowie Branchenerfahrung
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Neuauslegung der Bahnunterlagen erfolgt erst nach der Kommunalwahl

09.07.2016 08:00 Uhr

Landesbehörde für Straßenbau korrigiert Terminwunsch der Bahn AG

Die von der Bahn AG angekündigte Neuauslegung der Planfeststellungsunterlagen für den Planfeststellungsabschnitt 1 der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven wird auf jeden Fall nach der Kommunalwahl stattfinden. Das teilte der Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Günther Henkenberens, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in einem Telefonat mit. Er korrigierte damit eine frühere Aussage der Bahn AG, die gegenüber der Stadt einen Auslegungstermin vom 15. August bis 14. September genannt hatte. Gegenüber der Landesbehörde habe die Bahn bereits von diesen Plänen Abstand genommen.

Oberbürgermeister Krogmann bedankte sich bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für diese Klarstellung. Krogmann hatte das Vorgehen der Bahn deutlich kritisiert, weil der geplante Termin keine Rücksicht auf die im September stattfindende Kommunalwahl genommen hätte.

Insgesamt hatte es 8.600 Einwendungen gegen die Pläne der Bahn AG gegeben.
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Oldenburg unterstützt Aktion der Mayors for Peace

08.07.2016 08:00 Uhr

Städte setzen weltweit Zeichen gegen Atomwaffen

Am Freitag, 8. Juli, hisst auch die Stadt Oldenburg vor dem Rathaus die Flagge der „Mayors for Peace“, der „Bürgermeister für den Frieden“, und setzt damit ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Der weltweite Verband Mayors for Peace fordert mit dem jährlichen Flaggentag den Verhandlungsbeginn für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen. Im letzten Jahr haben sich in Deutschland mehr als 160 Städte am Flaggentag beteiligt; mehr als 460 Bürgermeister und Landräte sind der Initiative mit ihren Städten, Gemeinden und Landkreisen beigetreten.

Der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden erinnert an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen –, das sich in diesem Jahr bereits zum 20. Mal jährt. Nach diesem verstößt der Einsatz von Atomwaffenwie auch die Androhung des Einsatzes gegen grundsätzliche Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Weltweit gibt es noch immer etwa 15.000 Atomwaffen im Besitz von neun Ländern: China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Nordkorea, Pakistan, Russland und den USA. Auch in Deutschland sind etwa 20 Atomwaffen der USA stationiert. 

Das internationale Städtenetzwerk Mayors for Peace wurde im Jahr 1982 gegründet und geht auf eine Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurück. Heute gehören dem Netzwerk mehr als 7.000 Städte in 158 Ländern an. Mayors for Peace strebt eine Abschaffung von Atomwaffen bis zum Jahr 2020 an.
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OB Krogmann kritisiert Zeitplan der Bahn

06.07.2016 14:00 Uhr

Unterlagen für Bahnausbau werden teilweise neu ausgelegt



Die Planfeststellungsunterlagen für den geplanten Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven müssen teilweise neu ausgelegt werden. Das hat die Bahn AG der Stadt Oldenburg telefonisch mitgeteilt. Die Neuauslegung ist für die Zeit von Montag, 15. August, bis Mittwoch, 14. September, geplant. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übt harte Kritik am Vorgehen der Bahn, da die Stadt bisher nicht über das Prüfergebnis informiert worden sei. „ Mit diesem Vorgehen hat die Bahn AG auch das letzte Vertrauen der Oldenburgerinnen und Oldenburger verspielt“, sagt Krogmann.
 
Wegen der am 11. September stattfindenden Kommunalwahl lehnt die Stadt den Auslegungstermin ab. Die Neuauslegung könne vernünftigerweise erst nach den Herbstferien beginnen. Die neuen Ratsmitglieder müssen die Chance haben sich einzuarbeiten, bevor sie über weitere Schritte entscheiden.

Inhaltlich sieht die Stadt die Neuauslegung als Erfolg ihrer Einwendungen. Dieser Schritt zeigt, dass die von der Stadt und vielen vom Lärm Betroffenen angebrachte Kritik an den Schalluntersuchungen berechtigt war. In der Planerörterung im Dezember 2015 war der Stadt ausdrücklich zugesagt worden, dass die offensichtlich fehlerbehafteten Schallberechnungen der Bahn AG zunächst überprüft und anschließend eine Information darüber erfolgen sollte. Dies ist bisher nicht geschehen.
 
Die Stadt fordert deshalb umgehend und umfassend über die Ergebnisse informiert zu werden. Im Verfahren hatte es insgesamt 8.500 Einwendungen gegeben.
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Stadtsanierung im Fokus

02.07.2016 11:00 Uhr

Ausstellung zeigt Sanierungsmaßnahmen

 Im Rahmen einer Plakatausstellung präsentiert das Stadtplanungsamt Ergebnisse zahlreicher Sanierungsmaßnahmen aus verschiedenen Sanierungsgebieten der letzten Jahre, die mit erheblichen Mitteln aus Städtebauförderungsprogrammen des Landes und des Bundes sowie aus europäischen Fonds wie EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) bezuschusst worden sind.

Die Ausstellung präsentiert zahlreiche Informationen, Pläne und Foto-Impressionen aus den Sanierungsgebieten der letzten Jahre: Bahnhofsviertel, Alter Stadthafen, Burgstraße, Kennedy-Viertel und Kreyenbrück-Nord. Ein Ausblick auf die beiden zukünftigen Sanierungsgebiete Untere Nadorster Straße und Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp rundet die Ausstellung ab.

Zahlreiche Einzelmaßnahmen wie Abbruch, Neubau, Instandsetzung und Modernisierung oder Umnutzung von Gebäuden sowie der Ausbau von Straßen haben zur Aufwertung der jeweiligen Sanierungsviertel beigetragen. Dadurch wurde so mancher unansehnliche Hinterhofcharakter beseitigt, Aufenthaltsqualitäten verbessert und städtebauliche Akzente gesetzt, die vor allem im Innenstadtbereich auch eine gesamtstädtische Wirkung entfalten, etwa mit dem Umbau der Burgstraße oder der Weiterführung der Promenade am Stau.

Doch auch die soziale Infrastruktur konnte verbessert werden, beispielsweise im Kennedy-Viertel mit der Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit und dem Bau von Spielplätzen.

Im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung hatte die Stadt Oldenburg kürzlich die bisherigen Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können nun die Ausstellung besuchen, die noch bis zum 22. Juli in den Räumlichkeiten des Stadtplanungsamtes, Industriestraße 1, Eingang C, 2. Stock, in den Bürozeiten montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr zu sehen ist. Weitere Informationen sind bei Sabine Urban, telefonisch unter 0441 235 - 2293 zu erhalten.
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CarSharing in Oldenburg wird weiter ausgebaut

29.06.2016 10:00 Uhr


Eine neue CarSharing-Station ist heute, 28. Juni, in Bloherfelde offiziell eröffnet worden. Die 15. Station der Firma cambio mit zwei Kleinwagen befindet sich an Kreuzung der Eichenstraße mit dem Uhlhornsweg. Die Stadt Oldenburg unterstützt den Aufbau und die Erweiterung von CarSharing-Stationen im Rahmen des vom Rat der Stadt beschlossenen integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (InEKK). Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, begrüßt das neue Angebot: „CarSharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar. Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad sowie das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen.“ Die Zahl der Kundinnen und Kunden im Carsharing steigt bundesweit kontinuierlich an - laut Bundesverband CarSharing auf 1,26 Millionen am Anfang dieses Jahres. Untersuchungen belegen, dass die Bedeutung des Autobesitzes, vor allem für jüngere Menschen, abnimmt. Dieser Trend ist auch in Oldenburg erkennbar. „Wir begrüßen es, dass cambio mit 1.500 Kunden schon die Hälfte des Ziels erreicht hat, welches sich die Stadt Oldenburg  im Energie- und Klimaschutzkonzept für das Jahr 2020 vorgenommen hat“, betont Prof. Müller.1.500ster CarSharing-Kunde ist die Jugend- und Familienhilfe gGmbH in der Bloherfelder Straße. Geschäftsführer Uwe Schumacher freut sich, dass die neue Station nur 100 Meter von der Zentrale liegt. „Mit den CarSharing-Autos können wir unseren eigenen Fuhrpark nach Bedarf ergänzen und Engpässe ausgleichen. So können unsere Teams auch dann starten, wenn unsere eigenen Fahrzeuge unterwegs sind. Außerdem können Mitarbeiter weiterer Standorte auch andere cambio-Stationen nutzen. Das Angebot passt daher sehr gut!“ „Mehr als 17 Jahre hat es in Oldenburg gedauert, die ersten 500 Kunden vom CarSharing zu überzeugen“, erklärt Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg bei der Begrüßung des neuen Kunden, und ergänzt: „Für den Schritt von 1.000 auf 1.500 Kunden haben wir dagegen nur zweieinhalb Jahren benötigt. Gelingt es uns, das gute Wachstum fortzuführen, ist es realistisch, im Jahr 2020 die im Klimaschutzkonzept der Stadt Oldenburg anvisierte Zahl von 3.000 CarSharing-Kunden zu erreichen.“An 15 Oldenburger Stationen stehen 35 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark besteht aus 27 Kleinwagen, vier Mini-Vans, drei Kombis sowie einem Transporter.Der Verein StadtTeilAuto e.V. startete 1992 das CarSharing in Oldenburg. Elf Jahre später gründeten Vereinsmitglieder mit cambio Bremen eine Dienstleistungs-GmbH. cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. 



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Richtfest für Kita in Donnerschwee

25.06.2016 20:00 Uhr

Plätze für etwa 100 Kinder

 Im Oldenburger Stadtteil Donnerschwee entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne eine neue Kindertagesstätte. Am Freitag war dort Richtfest. Die Kita deckt den Bedarf ab, der durch das neue Baugebiet dort entstehen wird. Ihr liegt ein städtebaulicher Vertrag zugrunde, der zwischen der Stadt und dem Investor geschlossen wurde. 
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Die starke Bautätigkeit in der Stadt erfordert auch eine verbesserte Kinderbetreuung. Die Kita Donnerschwee ist eine gelungene Verbindung zwischen privater Investition und städtische Planungen. Im Ergebnis entsteht ein umfangreiches Betreuungsangebot in unmittelbarer Nähe zum neuen Wohnquartier.“

Fertiggestellt werden soll die Kindertagesstätte im Frühjahr 2017. Es entstehen zwei Krippengruppen (je 15 Kinder) und drei Kindergartengruppen (je 25 Kinder). Die Stadt Oldenburg übernimmt die Trägerschaft.
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Kommunen mit Chinakontakten in Oldenburg zu Gast

25.06.2016 20:00 Uhr

Zweitägiges Treffen liefert wichtige Hinweise

 Vertreter aus nahezu 50 deutschen Kommunen haben sich an den vergangenen beiden Tagen zum “Runden Tisch deutsch-chinesischer kommunaler Partnerschaften“ in Oldenburg getroffen.
Teilweise bestehen die Partnerschaften seit fast drei Jahrzehnten, entsprechend intensiv war der Erfahrungsaustausch.

Auf der Tagesordnung standen mehrere Fachvorträge, aber auch eine Podiumsdiskussion zum grundsätzlichen Charakter der Partnerschaften: „Eine Partnerschaft auf Augenhöhe?“

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hob die sehr gute Resonanz hervor: „Wir waren sehr gerne Gastgeber für dieses Treffen der Kommunen und haben gesehen, wie vielfältig die Kontakte von deutschen Städten und Gemeinden nach China sind. Wir sehen uns auch darin bestätigt, unsere eigenen Aktivitäten zuletzt gebündelt und auf zwei Regionen fokussiert zu haben.“

An dem zweitägigen Treffen haben unter anderem Vertreter aus Dresden, Osnabrück, Köln, Bonn, Jena, Essen, Trier, Ingolstadt, Hamburg und Hannover teilgenommen. 
Das Treffen ist am Freitagmittag zu Ende gegangen mit vielen anregenden Ideen für die weitere Arbeit.
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Neue Leitung des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser

22.06.2016 07:00 Uhr

Dr. Nicole Deufel kommt aus Schottland nach Oldenburg

21.06.16, 0495/16rs



 Dr. Nicole Deufel wird neue Leiterin des Amtes für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser in Oldenburg. Die 42-Jährige tritt damit die Nachfolge von Dr. Friedrich Scheele an, der die Stadt Ende 2015 verlassen hatte. Nicole Deufel arbeitet derzeit bei einer Unternehmensberatung im Kultur- und Museumsbereich im schottischen Midlothian. Sie strebt einen zügigen Wechsel nach Oldenburg an, ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erwartet neue Impulse für die städtischen Museen: „Frau Deufel bringt eine sehr gute Qualifikation und viel internationale Erfahrung mit nach Oldenburg, sie wird sicher neue Akzente in unserer Kulturarbeit setzen können. Dabei gehört die Neukonzeptionierung des Stadtmuseums zu den wichtigsten Aufgaben.“ 

Nicole Deufel stammt aus Albstadt in Baden-Württemberg. Sie studierte Kunst an der San Francisco State University (Abschluss: Master of Arts). Seit 2005 lebt und arbeitet sie, auch bereits in leitender Funktion im musealen Bereich, in Großbritannien.

Sie hat an der London Global University promoviert, 

insgesamt hatte es 38 Bewerbungen auf die Leitungsstelle gegeben.
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„Road to Meisterschaft“: Lesebühne Metrophobia im Wilhelm13

21.06.2016 07:00 Uhr
 Die Oldenburger Slam-Poeten Annika Blanke und Christian Bruns präsentieren am Mittwoch, 22. Juni, in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Oldenburg eine weitere Ausgabe der Lesebühne Metrophobia. Der Abend steht unter dem Motto „Meisterlich!“ und markiert den Beginn der „Road to Meisterschaft“-Veranstaltungen anlässlich der niedersächsisch-bremischen Poetry Slam-Meisterschaften, die im Oktober 2016 in Oldenburg stattfinden werden. Die Veranstaltung im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 beginnt um 19.30 Uhr, Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf per E-Mail an ac@metrophobia.de sowie an der Abendkasse für 6 Euro.

Die niedersächsisch-bremischen Poetry Slam-Meisterschaften finden vom 21. bis 23. Oktober in Oldenburg statt. An diesem ersten Termin der „Road to Meisterschaft“-Veranstaltungen ergründen Annika Blanke und Christian Bruns mit ihren Texten, was einen Experten und Könner überhaupt ausmacht. Sie huldigen alten Meistern und machen sich auf die Suche nach ihren jungen Nachfolgern. Oder erkunden, wie man sich verhält, wenn man als Einziger von der eigenen Genialität weiß. Und wie Geistesblitze letztlich zu bewerten sind, wenn doch dem Sprichwort nach „gut Ding Weile haben will“.

Als literarischer Gast begleitet mit Theresa Hahl eine Bühnen-Poetin die Veranstaltung, deren Meisterschaft außer Frage steht: Die gebürtige Heidelbergerin wurde 2011 Hessen-Slam-Meisterin und 2012 Vize-Meisterin. 2013 reiste sie für das Goethe Institut und die Frankfurter Buchmesse nach Indien und Afrika. Zudem ist sie Protagonistin des Dokumentarfilms „Dichter und Kämpfer“, der 2012 auf der Berlinale Premiere feierte. Der musikalische Gast des Abends ist der Lesebühnenleser, Kabarettist und Liedchensinger Tilman Birr. Er lebt in Berlin und ist Preisträger des Deutschen Kabarettpreises 2013. In Frankfurt am Main betreibt er die „Lesebühne Ihres Vertrauens“. Im März 2012 ist sein Buch „On se left you see se Siegessäule“ erschienen.

Annika Blanke tritt seit 2004 auf den Slam-Bühnen der Republik auf. Im September 2012 erschien ihr Debütroman „Born: Toulouse“. Christian Bruns ist Mitbegründer und Slam-Master des Oldenburger Poetry Slams Slamprodukt. 

Weitere Informationen gibt es unter www.metrophobia.de.
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Stadtarchiv Oldenburg in Datenbank von „Ancestry“ aufgenommen

21.06.2016 07:00 Uhr

Ab sofort Recherche in weltweit größter Online-Plattform für Ahnenforschung möglich






Auch das Stadtarchiv Oldenburg ist jetzt auf Ancestry, der weltweit größten Online-Quelle für Ahnenforschung, vertreten. Damit ist nun eine komfortable globale Recherche zu familienkundlichen Fragestellungen für den Bereich der Stadt Oldenburg möglich. Aufgenommen wurden Digitalisate der städtischen Standesamtsregister seit 1876. Diese enthalten sämtliche Geburten, Heiraten und Sterbefälle in der Stadt, unabhängig von der Religionszugehörigkeit, und sind damit eine wichtige genealogische Quelle. „Bis dahin war es ein weiter Weg. Erste Kontakte gab es im Herbst 2012“, holt Stadtarchivar Claus Ahrens aus. Zunächst waren die rechtlichen Voraussetzungen zu klären, bis im Frühjahr 2014 ein Vertrag geschlossen werden konnte. Dann mussten die über 500 Register in mehreren Chargen digitalisiert werden. „Die schrittweise Vorgehensweise war zum einen wegen des Umfangs nötig, zum anderen weil gerade diese Archivalien häufig benutzt werden und nicht lange auf sie verzichtet werden konnte“, erläutert Ahrens. Die erste Lieferung historischer Personenstandsregister verließ im November 2014 Oldenburg. Im Sommer 2015 kehrte der letzte Band wieder zurück. „Jetzt sind die Oldenburger Daten weltweit auf Ancestry zugänglich. Die Digitalisierung liegt in professioneller hervorragender Qualität vor und lässt keine Wünsche offen“, freut sich der Stadtarchivar.Personenstandsdaten aus der Region von 1876 bis 1950Im Einzelnen handelt es sich um drei „Kollektionen“ und zwar Geburtsregister bis 1900, Heiratsregister bis 1920 und Sterberegister bis 1950. Zum einen von der Stadt Oldenburg, zum anderen von der gleichnamigen Landgemeinde, die bis 1897 bestand. Des Weiteren von den Gemeinden Eversten und Ohmstede, die aus der Teilung der Landgemeinde Oldenburg entstanden und 1924 und 1933 eingemeindet wurden. Und schließlich von der Gemeinde Osternburg, welche 1922 Teil der Stadt Oldenburg wurde. „Ich freue mich ganz besonders, dass nun Bestände aus meiner Heimatstadt für die historisch-biographische Forschung online verfügbar geworden sind“, sagt Dr. Wolfgang Grams, Projektentwickler bei Ancestry.Digitalisierung: Sicherung und Schonung der Bestände für die ZukunftDas städtische Archiv hat Kopien der Digitalisate erhalten und zudem Zugänge zur Ancestry-Datenbank. Damit ist auch eine Online-Suche vor Ort möglich. „Die Zusammenarbeit mit der Firma ‚Ancestry‘ seitens unseres Archivs ist ein schönes Beispiel für ein gelungenes Public-Privat-Partnership-Projekt“, sagt Claus Ahrens und fügt hinzu: „Das Stadtarchiv Oldenburg beschreitet damit konsequent einen Weg der Präsentation im Internet, der vor 20 Jahren begann und nun in der Digitalisierung von Archivalien seine Fortsetzung findet.“Über die Online-Plattform AncestryAncestry gilt als Weltmarktführer für die digitale Ahnenforschung und die Stammbaumerstellung und wird gleichermaßen von Archiven und Privatpersonen genutzt. Zu den Partnern von Ancestry gehören u.a. die „US National Archives und Records Administration“, die „National Archives of England & Wales“, das Deutsche Bundesarchiv, das Landesarchiv Berlin und die Staatsarchive Hamburg und Bremen. Die deutsche Niederlassung von Ancestry hat ihren Sitz in München, die Muttergesellschaft befindet sich in den USA.
Quelle: Stadt Oldenburg
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Noch freie Plätze im Sommerferienprogramm

20.06.2016 18:00 Uhr
 Die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten bietet auch in diesem Jahr ein Sommerferienprogramm an. Am 27. Juni kommt der Spielefant mit seinem Spielspektakel und Kistenklettern auf den Thomas-Dehler-Platz. Dazu wird eine Frühstückstafel für Familien aus dem Stadtteil aufgebaut. Teilnehmerplätze sind noch zu vergeben für verschiedene Tagesfahrten und Kreativangebote. Anmeldungen werden persönlich entgegen genommen.
Kontakt: Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173., Telefon 0441-5601165. 
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Vom Kuckucksei zum Leuchtturm

20.06.2016 07:00 Uhr

Ehemaliger ICBM-Direktor Jürgen Rullkötter stellt Chronik der Oldenburger Meeresforschung vor


Fast 30 Jahre ist das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg alt. Die Entwicklung des interdisziplinären Forschungsinstituts beschreibt dessen ehemaliger Direktor, Prof. Dr. Jürgen Rullkötter, als Weg "vom Kuckucksei zum Leuchtturm": Die Begeisterung für das neue Meeresforschungsinstitut habe sich zunächst in Grenzen gehalten, längst sei das ICBM aus der Forschungslandschaft aber nicht mehr wegzudenken, so Rullkötter. Die von ihm verfasste Chronik, die im Oldenburger Isensee-Verlag erschienen ist, stellte Rullkötter im ICBM der Öffentlichkeit vor.Im Vorwort des 200 Seiten umfassenden Buchs geht Rullkötter auf dessen Entstehungsgeschichte ein: Es verdanke seine Existenz einem Versprechen, das er vor rund dreieinhalb Jahren gegeben habe – nicht ahnend, wie aufwendig seine Einhaltung sein würde. Damals, im Oktober 2012, feierte das ICBM seinen 25. Geburtstag. Rullkötter ließ aus diesem Anlass die wichtigsten Entwicklungsschritte Revue passieren und sicherte den Zuhörern zu, das Gesagte in Schriftform zu bringen. "Die schriftliche Niederlegung der Chronik entpuppte sich als erheblicher Aufwand in dem Bemühen, Erinnerungen richtig abzurufen. Hinzu kamen das Studium umfangreicher und zum Teil unvollständiger Akten sowie zahlreiche Gespräche", fasst der Autor zusammen. Bei der Gründung des ICBM 1987 stand das Erforschen der Küsten- und Schelfmeere im Mittelpunkt. Längst sind die Oldenburger Meeresforscher auf den Weltmeeren aktiv, bis in die Polarregionen hinein. Rullkötter zeichnet – in allgemeinverständlicher Sprache – aber nicht nur die wissenschaftliche Entwicklung des ICBM nach, sondern ebenso die organisatorische und personelle. Dabei verließ er sich auch auf seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen. Die Chronik richtet sich an alle Interessierten – auch jenseits der Meeresforschung."Vom Kuckucksei zum Leuchtturm – Meeresforschung an der Universität Oldenburg"; Rullkötter, Jürgen; Isensee Verlag Oldenburg, 1. Auflage 2016, 208 Seiten, 26,90 Euro. 
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Kurzfilmworkshop: (Un)Gelebte Utopien?

20.06.2016 07:00 Uhr

Zweitägige Veranstaltung für Frauen im Edith-Russ-Haus


 Im Edith-Russ-Haus für Medienkunst wird im Rahmen der aktuellen internationalen Gruppenausstellung „Women at Work“ ein Kurzfilmworkshop für Frauen mit der Bremer Videokünstlerin Samya Boutros Mikhail angeboten. Er findet am Samstag, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr statt. Ausgehend von der Ausstellung, die die Arbeitsbedingungen von Frauen im globalen Kontext thematisiert, hinterfragen die Teilnehmenden des Workshops, wie die Suche nach einem Platz in der Arbeitswelt individuell erlebt wird: Wie sähe mein perfekter Arbeitsplatz aus? Welche Verteilung von Beruf, Freizeit, Familie wünsche ich mir? Diesen und anderen Fragen gehen die Teilnehmerinnen nach und produzieren Kurzfilme über (un-)geliebte Arbeiten und (un-)gelebte Utopien.

Die Teilnahme kostet nach eigenem Ermessen zwischen fünf und zehn Euro. Anmeldungen werden bis Mittwoch, 22. Juni, entgegengenommen unter Telefon 0441 235-3275 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.
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„Welle machen für den Schutz der Meere“

20.06.2016 07:00 Uhr
Im Rahmen der Kampagne „Welle machen für den Schutz der Meere“ kommt das Greenpeace-Schiff Beluga II am 26. und 27. Juni zum Oldenburger Hafen. Von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr laden die Besatzung und die Oldenburger Ortsgruppe Besucher herzlich dazu ein, sich an Bord über Plastikmüll im Meer zu informieren.

Bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoff gelangen jedes Jahr von Land aus ins Meer.  Plastikmüll wird dort, anders als beispielsweise organische Abfälle, nicht zersetzt, sondern bleibt an der Oberfläche und zerfällt in immer kleinere Teile. Meerestiere verschlucken es mit der Nahrung oder strangulieren sich in umhertreibenden Netzen. Auch mikroskopisch kleine Plastikteilchen, die oft in Kosmetik-Produkten enthalten sind, werden von Kleinstlebewesen aufgenommen und gelangen so quer durch die Nahrungskette und durch die Mägen von Speisefischen bisweilen zurück auf unsere Teller.
Pro Kopf wird in Westeuropa etwa dreimal so viel Plastik verbraucht wie im weltweiten Durchschnitt. Auf Deutschland entfällt rund ein Viertel des europäischen Plastik-Verbrauchs. Lisa Maria Otte, Meeres-Expertin von Greenpeace, fordert daher: „Bundesumweltministerin Barbara Hendricks muss die Plastikflut eindämmen: Verbote von Plastiktüten und von Mikroplastik in Kosmetika sind längst überfällig.“

In einer kostenlosen Bootsführung können sich Interessierte über den faszinierenden Lebensraum Meer informieren und sich Tipps zur Vermeidung von Plastik im eigenen Alltag abholen. Ehrenamtliche und Mitarbeiter von Greenpeace gewähren darüber hinaus Einblick in das Leben an Bord und die Aktivitäten der Ortsgruppe Oldenburg.
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Erweiterung des Testangebotes der AIDS-Beratung des Gesundheitsamtes

19.06.2016 10:00 Uhr

Neue Öffnungszeiten vom 1. Juli an





 Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg bietet ab sofort neben dem anonymen und kostenlosen HIV-Antikörpertest auch einen kostenlosen Syphilis-Test für Schwule und andere Männer, die Sex mit Männer haben, an. Bürgerinnen und Bürger werden beraten und sie können in der Sprechstunde allgemeine Fragen zu HIV, Syphilis und anderen sexuell übertragbaren Infektionen klären. 

Ab 1. Juli 2016 gelten zudem neue Öffnungszeiten der AIDS-Beratung des Gesundheitsamtes. Montags bis freitags, 10 bis 11.30 Uhr und mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr. Während der Abendsprechstunde wird kein Blut für den HIV-Antikörpertest oder Syphilis-Test entnommen. Die AIDS-Beratung ist unter Telefon 0441 235-8619 zu erreichen. 

Weitere Informationen gibt es im Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg, Industriestraße 1, Eingang G, per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-oldenburg.de oder unter www.oldenburg.de/aids-info.
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Wo kreative Köpfe auf Experten des Alltags treffen

19.06.2016 09:00 Uhr

Prototypenparty bringt Designer, Erfinder und Gründer mit Nutzern zusammen – Anmeldung ab sofort




 Mögliche Produkte und Dienstleistungen der Zukunft testen und die kreativen Köpfe dahinter kennenlernen: Diese Chance bietet die zweite Prototypenparty der Universität Oldenburg am Donnerstag, 18. August. Entwickler, Gründer und Start-ups erhalten umgekehrt direktes Feedback zu ihren Ideen. Dank dieser neuen Impulse können sie ihre Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln und die Lücke zwischen erster Ideenumsetzung und Marktforschung schließen. Veranstalter sind das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität sowie das An-Institut GIZ gGmbH in Kooperation mit dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) und dem Team der Prototypenparty aus Hannover. Einlass ist um 18.00 Uhr im TGO (Marie-Curie-Straße 1). Im Verlauf der dreistündigen Veranstaltung werden zehn Prototypen in jeweils dreiminütigen Kurzpräsentationen vorgestellt. Im Folgenden erfahren die Gäste Details zu den Prototypen, testen diese und geben Feedback und Realisierungstipps. 
 Auch gibt es Zeit für intensivere Gespräche. Neben Produktentwicklern und Designern sind vor allem Unternehmer, potenzielle Unterstützer und andere Interessierte herzlich willkommen, die innovative Ideen fördern wollen oder auf der Suche nach kreativen Lösungen sind. Details zur Veranstaltung und Anmeldung unter
www.uol.de/giz/prototypenparty-2016
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Das HUGO-Straßenfest 2016!

17.06.2016 09:00 Uhr

Wie jedes Jahr freut sich ganz Ofenerdiek und umzu auf das große HUGO-Straßenfest.

von Quelle: das „H.U.G.O. – Journal!“

 Am 19. Juni ist es wieder so weit: Dann präsentieren sich die Ofenerdieker Unternehmen und Vereine mit einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein, Jung & Alt. Das will niemand verpassen! Auf der Festmeile werden ein Crepe-Stand und weitere Bratwurstbuden dafür sorgen, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss!Es wird auch politisch: Neben diversen weiteren Ausstellern und Gewerbetreibenden grooven sich Vertreter der Parteien langsam auf den anstehenden Wahlkampf ein und stehen den Besuchern Rede und Antwort. Die SPD Oldenburg Nord lädt zum Beispiel ein auf dem eigens mitgebrachten roten Sofa Platz zu nehmen und mit Ratsmitgliedern und dem Landtagsabgeordneten Ulf Prange zu diskutieren. Sicherlich wird auch Hilbert Schoe etwas Zeit finden, um mit dem einen oder anderen Ofenerdieker bzw. Ofenerdiekerinnen zu sprechen.Das Orga-Team kann sich sicherlich wieder auf Tausende gutgelaunte Besucher und viele Flohmarkthändler, die die Geschäftsmeile und das Straßenbild mit Ihren Ständen zusätzlich bereicherten werden, und zur Schnäppchenjagd einladen, freuen. Es bleiben keine Wünsche für ein gelungenes und abwechslungsreiches Straßenfest offen. HUGO freut sich auf viele, viele Besucher drückt die Daumen für gutes Wetter und wünscht allen Beteiligten: viel Spaß!Unser Tipp: Seien Sie ebenfalls mit dabei - am 19. Juni 2016 von 10 bis 17 Uhr! Die Ofenerdieker Betriebe freuen sich auf Sie!ORGANISATORISCHES:TOILETTEN: Ein Toilettenwagen wird auf dem hinteren Parkplatz auf Höhe Dellas Optik & Sander+Sohn für die Besucher bereitstehen. PARKEN: Die Besucher und Besucherinnen werden gebeten ihre Fahrzeuge rücksichtsvoll und den Verkehrsregeln entsprechend zu parken. Auf Grund der erhofften Besucherströme raten wir zu einer Anreise mit dem Fahrrad! FLOHMARKT: Da es sich um einen privaten Anliegerflohmarkt handelt ist kommerziellen Händlern die Teilnahme untersagt. Zuwiderhandlungen können einen Platzverweis nach sich ziehen. Es herrscht eine frei Platzwahl. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Organisatoren bitten aber alle Flohmarktbeschicker um einen freundschaftlichen und kollegialen Umgang untereinander. Auf die Anwohner bzw. Geschäftsbetreiber ist Rücksicht zu nehmen, das individuelle Hausrecht ist zu beachten. QUERVERKEHR: An der Kreuzung: Bardieksweg, Bahnübergang, Ofenerdieker Straße ist auf den querenden Verkehr zu achten. Den Anweisungen der Ordner ist aus Sicherheitsgründen unbedingt Folge zu leisten. Sorgt auf der HRIO-Bühne für den guten Ton:DJ RENÉ!Bereits seit 1992 ist DJ RENÉ im Oldenburger Raum als DJ im Einsatz. In dieser Zeit konnte er auf unzähligen erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen Erfahrung im Event- & Technikbereich sammeln und war deswegen die erste Wahl des HUGO-Vorstands als es darum ging in diesem Jahr das Musikprogramm auf der vom Autohaus zur Verfügung gestellten Bühne zu bestücken!
Viele Oldenburger werden ihn kennen: Zu seinen festen Stationen gehörten in der Vergangenheit diverse Discotheken und Tanzlokale in Oldenburg, Bremen und Umland. Aktuell ist er im „Tanzlokal Bagazzo“ in Oldenburg und auch hin und wieder im „Tanzpalast Karussell“ in Leer im Einsatz.
Das Show-Programm auf der HIRO-Bühne am Bahnübergang:- ab ca. 12.00 Uhr: Die Kindertanztruppe des SVO- ab ca. 13.00 Uhr: kreHaartiv* präsentiert die neuesten Frisurentrends- ab ca. 14.00 Uhr: ZUMBA! - ab ca. 15.00 Uhr: Damen-Chor des SVO- ab ca. 16.30 Uhr: kreHaartiv* präsentiert die neuesten Frisurentrends*in der Zwischenzeit zwischen den Aufführungen wird das quirlige Team von kreHaartiv wieder die Festmeile unsicher machen. Seien Sie gespannt was sich die kreHaartiven Frisörinnen wieder einfallen lassen um die Besucher zu überraschen.
Der BVO informiert:

Flüchtlinge kochen für Ofenerdieker auf dem StraßenfestAm 19. Juni findet das HUGO-Straßenfest 2016 statt und die Flüchtlinge der 'Dezentralen Unterkunft' der Stadt Oldenburg in der ehemaligen Gaststätte 'Schiefer Stiefel' sind wieder aktiv dabei und somit eingebunden. In der Unterkunft an der Weißenmoorstr. 249 wohnen aktuell 24 Personen.Bereits zum dritten Mal werden die Flüchtlinge typische Gerichte und Leckereien ihrer Herkunftsländer - es handelt sich überwiegend um Menschen aus Syrien-, aber auch Iraker, Iraner, sowie ein Pakistani und ein Afghane - für die Besucher des Straßenfestes zubereiten und anbieten. Der Bürgerverein Ofenerdiek hat aus einem Fördertopf Geld für diese förderungs- und integrationswürdige Aktion beantragt und stellt es dem "Arbeitskreis Flüchtlinge Ofenerdiek", bzw. den Flüchtlingen zur Verfügung. Die Abrechnung und Zubereitung der Speisen liegt komplett in den Händen der Flüchtlinge, die darin ein Dankeschön für die gut nachbarschaftliche Aufnahme in Ofenerdiek sehen und diese Aufgabe als Abwechslung ihres derzeitigen Lebens verstehen. Hungrige Besucher sind herzlich willkommen!Bleibt nur zu hoffen, dass der Wettergott mitspielt und den vielen Gästen des HUGO-Straßenfestes viel Vergnügen bereitet. (Quelle: BVO)
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Museum zeigt Janssen als Plakatkünstler

16.06.2016 20:30 Uhr




Anlässlich der aktuell gezeigten Sonderausstellung „Künstlerplakate“ von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely haben die Kuratorinnen des Horst-Janssen-Museums die Janssen-Dauerausstellung thematisch angepasst. 

Auch Horst Janssen hat rund 200 Plakate für Ausstellungen, Konzerte und sogar Partys gestaltet und zwar zeitgleich mit der Franko-Amerikanerin Niki de Saint Phalle und dem Schweizer Jean Tinguely. „Dass Janssen jedoch zu völlig anderen Lösungen kommt, überrascht nicht“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos und fügt hinzu: „Dennoch sind auch seine Entwürfe stark vom Zeitgeist der 1950er und 60er Jahre geprägt.“ Seit dem 15. Juni kann man im Horst-Janssen-Museum 25 seiner selten gezeigten Plakat-Werke sehen.
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Oldenburg bildet erfolgreich Notfallsanitäter aus

15.06.2016 07:00 Uhr

Große Nachfrage bei Rettungsdienstschule

 Im Juni wurde an der staatlich anerkannten Rettungsdienstschule der Berufsfeuerwehr Oldenburg erneut eine Ergänzungsprüfung für Notfallsanitäter durchgeführt. Insgesamt haben sich 25 Beamte dieser anspruchsvollen Prüfung unterzogen, 23 haben sie erfolgreich bestanden. Neben 14 Beamten der Berufsfeuerwehr Oldenburg haben auch elf Kollegen der Feuerwehren aus Osnabrück, Hameln und Delmenhorst teilgenommen. Das in Oldenburg entwickelte handlungsorientierte Ausbildungskonzept in Kleingruppen hat sich dabei erneut bewährt. Besonderen Wert wird auf die Praxisrelevanz der zu erlernenden Inhalte gelegt sowie eine gute theoretische Vorbereitung. Zu diesem Zweck wird pädagogisch qualifiziertes und praktisch erfahrenes Lehrpersonal eingesetzt. 

Aufgrund der guten Reputation übersteigt die Nachfrage für Lehrgangsplätze von verschiedensten Rettungsdiensten aus der Region wie auch aus Südniedersachsen die Angebote der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Oldenburg. Um der Nachfrage nachzukommen sind auch für 2017 weitere Lehrgänge in Planung. Informationen können bei André Heitkamp, unter Telefon 0441 235 4311 oder per Email an andre.heitkamp@stadt-oldenburg.de eingeholt werden.
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inForum: Heinz Liers – Rhythmus und Variation

15.06.2016 07:00 Uhr

Führung am 21. Juni im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte




 Im Rahmen der Kooperation mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte findet am Dienstag, 21. Juni, um 10.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Heinz Liers – Rhythmus und Variation“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Heinz Liers gehörte zu den herausragenden Künstlern der Nachkriegszeit im Oldenburger Land. Der in Berlin geborene Maler kam als Vertriebener nach dem Zweiten Weltkrieg nach Oldenburg. Von 1946 bis 1972 war er als Künstler, Kunsterzieher und Kunstkritiker der Nordwest-Zeitung im Oldenburger Land tätig. Die Ausstellung, die im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte stattfindet, ist ein Resultat der Aufarbeitung des Nachlasses, der seit 2015 gemeinsam vom Landesmuseum und vom Stadtmuseum betreut wird.

Anmeldungen werden im Büro des inForum, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, persönlich oder telefonisch unter 0441 235-2781 zu den Sprechzeiten montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 16 Uhr entgegengenommen.
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Projekt „Bildung für alle“ geht in neue Runde

14.06.2016 09:00 Uhr

BildungsPaten besuchen mit Patenkindern Freizeitpark







Zur Anerkennung ihres freiwilligen Engagements hat die Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg mit den frisch ausgebildeten Patinnen und Paten und ihren Schützlingen aus dem Projekt „Bildung für alle – Bildungspaten“ am Samstag, 11. Juni, einen Ausflug in den Freizeitpark Thüle unternommen. Der Ausflug wird vom Verein Bildung für Kinder Oldenburg e. V., dem Förderverein des Projekts, finanziert und dient der Vertiefung der Kontakte zwischen den Patinnen und Paten und den Kindern. Das Projekt unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann wurde 2009 ins Leben gerufen und kooperiert eng mit der VHS Oldenburg. Es wurden seitdem knapp über 200 Ehrenamtliche zu Patinnen und Paten ausgebildet und an Grundschulkinder mit Migrationshintergrund vermittelt. In diesem Jahr konnten wieder 21 Ehrenamtliche an Schulkinder vermittelt werden, unter denen sich diesmal viele geflüchtete Kinder, einige auch unbegleitet, befanden. Für die Patenschaften werden ausgewählte engagierte Menschen in einer umfassenden Qualifizierungsmaßnahme sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet. Danach werden sie an die von ihren Lehrkräften vorgeschlagenen Schülerinnen und Schüler aus Zuwandererfamilien vermittelt. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Verbesserung der Bildungschancen dieser Grundschulkinder und die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe. Dazu zählen auch die Sprachförderung sowie die kultursensible Einführung in unsere regionalen Traditionen im Rahmen einer aktiven Freizeitgestaltung.Inzwischen gibt es 11 Grundschulen als Kooperationspartner und die Nachfrage nach Patenschaften steigt. Eine Patenschaft dauert zunächst ein Jahr, kann aber auch verlängert werden. Einige Ehrenamtliche entscheiden sich nach Beendigung einer Patenschaft auch für weitere Kinder. Die Kinder profitieren nach Aussage der Lehrkräfte stark von diesem Projekt, in dem sich deutliche Verbesserungen ihrer schulischen Leistungen zeigen.Auch im nächsten Jahr wird erneut eine Qualifizierung neuer Ehrenamtlicher angeboten werden. Interessierte können sich ab sofort für Informationsgespräche an Gabriela Kaboth-Freytag, Agentur :ehrensache, Peterstraße 3, unter Telefon 0441 235 2020 oder per Email an ehrensache@stadt-oldenburg.de wenden. 

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Vorschulkinder gestalten „KinderKunstGarten“

09.06.2016 09:00 Uhr

Ausstellung in der Kunstschule beginnt mit Sommerfest am 21. Mai





In der Oldenburger Kunstschule ist ab Samstag, 21. Mai, die Ausstellung „KinderKunstGarten – Oldenburger Färbergärten“ zu sehen. Sie präsentiert die Ergebnisse eines Modellprojekts der frühkindlichen kulturellen Bildung: Vier Monate lang haben rund einhundert Vorschulkinder mit Hilfe der Künstlerinnen Petra Jaschinski und Meike Dismer künstlerisch zum Thema „Färbergärten! Kunst mit Pflanzenfarben“ gearbeitet. Aus frischen und getrockneten Pflanzen, rostigen Nägeln, Eicheln und Bananenschalen haben sie Pflanzen und Tinte hergestellt, gemalt, gezeichnet und Stoffe gefärbt. Sie haben Gartenwesen getöpfert und Gartenbänke gestrichen. Entstanden ist das Gesamtkunstwerk „KinderKunstGarten“. Die Ausstellung beginnt mit dem Sommerfest der Oldenburger Kunstschule, Weskampstraße 7, mit vielen Mitmach-Aktionen am Samstag, 21. Mai, von 14 bis 17 Uhr.

 Der „KinderKunstGarten“ kann danach bis zum 22. Juni während der regulären Öffnungszeiten der Kunstschule besichtigt werden: montags bis mittwochs sowie freitags von 9 bis 15 Uhr und donnerstags von 9 bis 18 Uhr.

 Hintergrund des Projekts ist die frühere Mitmach-Ausstellung „Färbergärten! Kunst mit Pflanzenfarben“ des Berliner KinderKünsteZentrums, die auf Einladung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg von Dezember 2015 bis Februar 2016 in der Oldenburger Kunstschule zu Gast war. Über 300 Kinder und über 100 Fachkräfte aus Schule, Kita, Kultur und Umwelt besuchten die Workshops in der Ausstellung. Das Kita-Verbundprojekt „KinderKunstGarten – Oldenburger Färbergärten“ ist ein nächster Schritt, um diesen innovativen Ansatz der kulturellen Bildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Oldenburg zu verankern. Das Projekt ist eine Kooperation des Kulturbüros der Stadt Oldenburg mit der Oldenburger Kunstschule und den Kindertagesstätten Sperberweg und Eschenplatz (Stadt Oldenburg), „Kleine Osternburg“ (Verein für Kinder) und der EWE Betriebskindertagesstätte Biberburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. (BBK) im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.




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Krippenausbau bleibt Investitionsschwerpunkt der kommenden Jahre

09.06.2016 07:00 Uhr

OB Krogmann und Sozialdezernentin Sachse reagieren auf wachsende Kinderzahl






Der ambitionierte Ausbau der Krippenplätze in Oldenburg wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunktthema der Stadtpolitik bleiben. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will die Anstrengungen in diesem Bereich noch einmal verstärken, ohne die finanziellen Möglichkeiten dabei  aus dem Blick zu verlieren."Wir müssen wegen der zunehmenden Zahl von Kindern unsere Planungen noch einmal anpassen und planen ein Krippenausbauprogramm bis 2021/22", kündigt Krogmann an.Die Stadt geht nach derzeitigen Prognosen in diesem Jahr von etwa 450 Kindern im Alter von bis zu 6 Jahren mehr aus als im vergangenen Jahr. Es handelt sich überwiegend um bis zu 2 jährige. Der große Zuwachs beruht vor allem auf dem Zuzug von allein Erziehenden, aber auch auf dem Zuzug von Flüchtlingen und deren Kindern. Zudem hat auch die Nachfrage nach Krippenplätzen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, derzeit liegt sie bei 45 % gemessen an der Bevölkerungszahl. Daraus ergibt sich eine Platznachfrage von 1.975 in diesem Jahr, vor drei Jahren waren es noch 1.513. „Um ausreichend  Krippenplätze anbieten zu können sieht der Ausbau die  Schaffung von 20 zusätzlichen Gruppen über das zweite Ausbauprogramm hinaus vor. Auch weitere Kitagruppen werden gebaut. Die mittelfristige Finanzplanung sieht dafür eine Investition von etwa 20 Millionen Euro vor“, kündigt Krogmann an. Dieser Bedarf soll in den kommenden fünf Jahren in die  Finanzplanung aufgenommen werden. Die Stadt geht davon aus, dass die Kinderzahlen in der Altersgruppe bis zu 6 Jahren in den nächsten Jahren stabil bleiben und es nicht zu einem großen demographischen Rückgang kommen wird. „Das gute Angebot an Krippenplätzen ist ein zentraler Baustein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen und die frühkindliche Bildung zu verbessern“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Um die zusätzlichen Plätze zu schaffen setzt die Stadt auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Dazu gehört das bewährte Verfahren an bestehenden Einrichtungen festzuhalten und dort  die Platzkapazitäten zu erweitern. Bereits praktiziert wird dies an der Krippe Babenend. Aber auch Standorte für Neubauten werden aktuell gesucht. Bei der Schaffung neuer Krippenplätze haben die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgewirkt und eine Vielzahl an neuen Plätzen geschaffen.Die Bereitschaft der meisten  freien Träger die Stadt auch weiterhin beim dem Ausbau zu unterstützen ist gegeben. Neben dem Ausbau von Krippen und Kindergartenplätzen setzt die Stadt auch weiterhin auf den Ausbau der Tagespflege und der Großtagespflege. Insbesondere Betriebe sollen gewonnen werden, um betriebliche Großtagespflegestellen auszubauen. Hierbei wird die Stadt die Betriebe nicht nur mit Betriebs- sondern auch mit Investitionskostenzuschüssen  unterstützen.

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Oldenburg Stadtgärten beliebt wie eh und je

08.06.2016 07:00 Uhr

Spielspaß, Blütenpracht und Aktionstage

Nach rund vier Wochen haben sich die elf Gärten der Oldenburg Stadtgärten bestens entwickelt: „Viele der Sommerblumen stehen nun in voller Pracht. Die Idee des Zuhauses vor der Haustür kommt gut an“, erklärt Fenja Baensch, Geschäftsstellenleiterin des City-Management Oldenburg (CMO). Sämtliche Sitzgelegenheiten werden ausgiebig genutzt; die gemütlichen Hängeschaukeln am Lefferseck und in der Heiligengeiststraße ebenso wie die rustikale Sitzecke am Julius-Mosen-Platz oder die Spielgeräte im Abraham. Zu einem Geheimtipp hat sich der „Mühleneck“-Garten im Brunseck entwickelt: Die Hängeliege mit Blick auf ein Wasserspiel und blühende Stauden ist für Mittagspausen und bei stillenden Müttern sehr beliebt. Auch das angrenzende Mühle-Spiel kommt gut an: „Wir sind jeden Tag hier, um zu spielen“, freut sich Student Caj Torben, der mit seinem Kumpel Cedric regelmäßige Partien bestreitet, über das Angebot.Das diesjährige Motto „Outdoor Living“ lädt bewusst zur Nachahmung ein: Mehrere Gärten zeigen Ideen für rustikale Außenküchen (Julius-Mosen-Platz, Heiligengeiststraße) oder einen einfach umzusetzenden Kräutergarten in Kisten (Möbel Buss). Die Kräuter- und Gemüsesorten entwickeln sich dort ebenso gut wie in aufwändigeren Garten-Installationen, wie beispielsweise den Pflanz-Tischen in der Häusing am Markt. Auch die grüne Entdeckungsreise entlang der Haarenstraße mit den einzelnen bunt bestückten Pflanzinseln erfreut die Besucher. Immer wieder gehen auch Anrufe oder E-Mails beim CMO ein, in denen sich konkret nach Herstellern oder Dienstleistern einzelner Gärten erkundigt wird. „Dieses Feedback freut uns, denn es zeigt, dass die Gärten für viel Inspiration sorgen“, so Fenja Baensch.Zum weiteren Programm der Oldenburg Stadtgärten gehören die Aktionstage. Am Samstag, den 25. Juni geht es im Abraham los. Der Botanische Garten, die Grüne Schule und das Landesmuseum Natur und Mensch bieten von 11 bis 15 Uhr einen interaktiven Ausflug in die Steinzeit. Junge Besucher lernen gemeinsam, wie man ein Feuer entfacht, es werden Fladenbrote auf heißen Steinen gebacken, die Arbeit mit Bast und Binsen vermittelt, Steinzeitschmuck gebastelt und Wildkräuter wie z.B. Brennnesseln verspeist. Außerdem sind Replikate von Ötzis Werkzeugen zu sehen. Beim Aktionstag am 16. Juli stellt sich im Stadtgarten bei Möbel Buss an der Bremer Heerstraße die Stadt Wiesmoor vor und bringt ein abwechslungsreiches Programm mit. Auch königlicher Besuch wird wieder erwartet. Am 6. August folgt ein Aktionstag in der Heiligengeiststraße, der gemeinsam von NABU Oldenburg und der VHS Jugendwerkstatt ausgerichtet wird. Ausführliche Hinweise zum Programm folgen.    CMO-Pressemitteilung
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Erster Schritt zum Welcome-Center Oldenburg

06.06.2016 06:15 Uhr

OB Krogmann richtet Service-Stelle für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ein







Mit einem neuen Service unterstützt die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg ab sofort Oldenburger Unternehmerinnen und Unternehmer bei Fragen rund um das Thema Fachkräfte. Hierfür hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Rahmen der Fachkräfte-Initiative Oldenburg die Service-Stelle für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eingerichtet. Sie wird die Anliegen und Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer bündeln und gezielt Informationen, Beratung und Kontakte anbieten. Ziel ist es, die unternehmerische Willkommenskultur zu stärken und einen ersten Schritt zur Einrichtung eines Welcome-Centers Oldenburg umzusetzen. „Das Vorhandensein von Fachkräften entwickelt sich immer mehr zu einem der wichtigsten Standortfaktoren im Wettbewerb der Wirtschaftsregionen“, erklärt Krogmann, „es liegt daher in unser aller Interesse, dass die Unternehmen die für sie passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, um langfristig innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben. Aus der Stadtverwaltung heraus können wir hier gezielt unterstützen.“ Ab sofort stehen in der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg die Mitarbeiterinnen Liane Wrenger und Susanne Mosel als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Das Service-Angebot der Wirtschaftsförderung will die Leistungen anderer Institutionen und privater Dienstleister nicht ersetzen, sondern diese sinnvoll ergänzen und bei der Suche nach Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften aus dem In- und Ausland vermitteln. Die Service-Stelle für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unterstützt unter anderem mit•    einer „Lotsenfunktion“ bei der Erledigung von Behördengängen für die Einstellung ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, •    Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken für Unternehmen zum Thema Fachkräfte,•    Beratung bei der Rekrutierung und Integration von in- und ausländischen Fach- und Führungskräften und ihrer Familien,•    Information und Vermittlung von Kontakten zu Netzwerken zu Themen wie zum Beispiel Beruf und Familie, Demografie oder Bildung, •    Service-Angeboten, um auswärtige Wunschkandidatinnen und -kandidaten für die Besetzung freier Stellen auf Oldenburg aufmerksam zu machen und von Oldenburg zu überzeugen.Kontaktdaten:Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Fachdienst Standortmarketing und wissensbasierte StandortentwicklungLiane Wrenger, Telefon: 0441 235-3846, liane.wrenger@stadt-oldenburg.deSusanne Mosel, Telefon: 0441 235-3619, susanne.mosel@stadt-oldenburg.de

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Entwicklung des Fliegerhorstes weiterhin im Fokus

06.06.2016 06:00 Uhr

Zusätzliche Fahrradtouren im Mai und Juni 2016

Das Interesse an der Entwicklung des Geländes des ehemaligen Fliegerhorstes hält unvermindert an. Die Stadt bietet daher drei weitere Fahrradtouren an, um das Gelände zu erkunden: Die Termine sind  Samstags, 11. Juni, um 11 Uhr sowie am Dienstag, 14. Juni, um 16 Uhr. Treffpunkt ist am Quartiersbüro Fliegerhorst (Containeranlage vor dem ehemaligen Stabsgebäude), Alexanderstraße 461. Die Tour dauert circa eine Stunde. 

Nachdem bei den Fahrradtouren im Sommer 2015 bereits mehr als 1.700 Interessierte den zukünftig entstehenden Stadtteil mit dem Fahrrad erkundet haben, möchte die Stadt damit auch weiteren Interessierten die Möglichkeit eröffnen, sich ein Bild von dem Gelände zu machen und es zu „erfahren“. Auch Personen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, können an der Tour teilnehmen. Dazu steht ein Fahrzeug zur Verfügung. 

Alle Interessierten werden aus organisatorischen Gründen gebeten, sich im ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 anzumelden. Mobilitätseingeschränkte Personen geben dies bitte bei der Anmeldung an, damit ein Sitzplatz im Fahrzeug reserviert wird. 
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Pflegeeltern für unbegleitete junge Flüchtlinge gesucht

06.06.2016 06:00 Uhr

Informationsveranstaltung am 14. Juni

 Der Pflegekinderdienst der Stadt Oldenburg sucht Familien, Paare oder Einzelpersonen, die unbegleitete geflüchtete Jugendliche bei sich aufnehmen.

 Für alle Interessierten findet am Dienstag, 14. Juni, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, ein Informationsabend statt. Bei den Jugendlichen handelt es sich überwiegend um Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren.

 Gesine Vollert, Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes, vermittelt alle nötigen Informationen rund um die Aufnahme eines jungen Flüchtlings in die eigene Familie und steht für Fragen zur Verfügung. Der Pflegekinderdienst bittet um eine vorherige Anmeldung bei Gesine Vollert unter Telefon 0441 235-3734 oder per E-Mail an gesine.vollert@stadt-oldenburg.de.
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Die elektronische Antwort – Bußgeldstelle führt Online-Anhörung ein

06.06.2016 05:50 Uhr
 Das Bürger- und Ordnungsamt erweitert seinen Online-Service für die Bürgerinnen und Bürger um einen weiteren Baustein. Ab sofort gibt es die Möglichkeit, Anhörungen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten neben dem bisherigen postalischen Weg auch über eine Online-Plattform bequem von zu Hause aus zu beantworten. Dadurch bleiben das Porto und der Weg zum Briefkasten oder direkt ins Bürger- und Ordnungsamt erspart. 

Zusammen mit der Anhörung, der Verwarnung oder dem Zeugenfragebogen erhält der Adressat ab sofort Informationen zum Zugang zu der entsprechenden Internetseite der Stadt Oldenburg. Hier sind die wichtigsten Hinweise zur Online-Anhörung sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache aufgeführt. Nach Anmeldung im System kann der Verkehrsverstoß anerkannt oder Angaben zur Sache gemacht werden. Neben dem Tatvorwurf hat der Betroffene auch die Möglichkeit, das Beweisfoto einzusehen. 

Durch die Einführung der Online-Anhörung werden auch die Abläufe innerhalb der Bußgeldstelle optimiert. Deutliche Vorteile ergeben sich durch die Zeitersparnis bei der Bearbeitung des Posteinganges und bei der Datenerfassung, da der Vorgang direkt in das Bearbeitungsverfahren integriert wird. So können das Personal entlastet und die Verfahren schneller bearbeitet werden.
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Stadt erwirbt umfangreiche Sammlung von Janssen-Bildern

04.06.2016 09:00 Uhr

Horst-Janssen-Museum bekommt umfangreiche Privatsammlung





 Gestern hat der Rat der Stadt Oldenburg entschieden, eine spektakuläre Kunstsammlung für das Horst-Janssen-Museum anzukaufen.
Vor vier Jahren hatte der Hamburger Professor Stefan Blessin seine großartige Sammlung von Horst-Janssen-Werken (über 300 meisterliche Zeichnungen und Aquarelle) dem Museum zum Kauf angeboten. Blessin war über Jahre ein ständiger Begleiter von Horst Janssen und hat die erste wichtige Biografie zum Künstler veröffentlicht. Große Teile dieser Sammlung zeigte das Museum bereits 2003 in der Ausstellung „Die Kunst der Zeichnung“. Die Chance, diese Sammlung für Oldenburg zu sichern, treibt die Museumsleitung seitdem um. Nun ist es geschafft: 1,2 Millionen Euro konnten an Drittmitteln für diesen wichtigen Ankauf eingeworben werden, und der Rat der Stadt Oldenburg hat die Eigenmittel in Höhe von 210.000 Euro am 30. Mai offiziell bewilligt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist überzeugt: „Eine echte Investition in die Zukunft des Museums und eine strategisch wichtige Entscheidung. Den Löwenanteil übernehmen Landes- und Bundeseinrichtungen, dazu kommen städtisches, privatwirtschaftliches und auch bürgerliches Engagement und lassen aus diesem Ankaufsvorhaben Wirklichkeit werden.“

Große Freude auch im Museum: „Das ist ein Quantensprung für unser Haus, endlich über eine derart schwergewichtige Sammlung zu verfügen! Damit werden wir noch attraktiver für andere Museen, die wir als Kooperationspartner gewinnen möchten, um Janssen national und international noch besser zu präsentieren“, freut sich die Leiterin Jutta Moster-Hoos.

„Zusammen mit den Bildern der Hüppe-Stiftung haben wir damit eine gute Grundlage für die weitere Arbeit des Hauses“, blickt auch Krogmann zuversichtlich in die Zukunft.
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Aktive Grundstückspolitik für sozialen Wohnungsbau

02.06.2016 22:00 Uhr

OB stellt Bündnis für Wohnen Vergaberichtlinien für Grundstücke vor






Der Bau bezahlbarer Wohnungen in Oldenburg soll stärker gefördert werden als bisher. Außerdem soll es für Familien mit Kindern, die bereits in Oldenburg wohnen, leichter werden, ein Grundstück direkt von der Stadt zu kaufen. Diese beiden zentralen Maßnahmen für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Oldenburg stellt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann heute im „Bündnis für Wohnen“ vor. Konkret geht es um die Richtlinien für die Vergabe von Grundstücken und Geschossflächenwohnungsbau.Damit soll die Vergabe von städtischen Grundstücken  für Einfamilienhäuser  und  Doppelhäuser an Familien mit Kindern und andere Gruppen erleichtert werden. Die Vergabe erfolgt nach einem Punktesystem. Kinder bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres und pflegebedürftige Kinder werden dabei besonders berücksichtigt, genauso wie Bewerber, die ihren Hauptwohnsitz bereits länger als vier Jahre in Oldenburg haben. „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bleibt ein zentrales Ziel der Stadtentwicklung und wir legen mit der neuen Vergaberichtlinie eine sehr familienfreundliche Regelung vor“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.Auch eine konzeptgebundene Vergabe von Geschosswohnungsbauflächen wird geregelt. Diese werden nach einer Mischung von konzeptionellen Aspekten und Preis vergeben. Damit können Punkte wie Städtebau, besondere Wohnformen oder Klimaschutz- und Energiesparkonzepte besser berücksichtigt werden.Die Vergabe wird künftig nach klaren Kriterien erfolgen und nicht mehr nach der jetzigen Vorgehensweise, die lediglich die zeitliche Reihenfolge der Bewerbungen berücksichtigte.„Damit können wir die Vergabe von Grundstücken sehr viel besser steuern und deutlich mehr Transparenz bei der Vergabe erreichen“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen.Die Konzeptvergabe sieht drei Richtlinien – unterschieden nach Gebäudetypen – vor. Auch diese orientieren sich an den Zielen:  Schaffung von preiswertem Wohnraum, sozialverträgliche Bodenpolitik und Unterstützung von besonderen Wohnformen.„ In der Summe sollte es damit gelingen, vor allem junge Familien in Oldenburg zu halten und eine Abwanderung ins Umland zu stoppen“, erwartet Krogmann.Der Wohnungsbau in Oldenburg hat in den vergangenen Jahren eine erfreuliche stabile Tendenz gezeigt. 2015 wurden 1.161 Wohnungen fertiggestellt.

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Die Polizei warnt erneut vor betrügerischen Telefonanrufen

02.06.2016 10:00 Uhr

In den letzten Tagen und Wochen ist es in Oldenburg vermehrt zu betrügerischen Anrufen unter falscher Identität gekommen.


++

 
   Durch die Nutzung moderner Technik ist es den Straftätern möglich,
jede beliebige Telefonnummer auf dem Display der Opfer anzeigen zu 
lassen. So nutzten die Betrüger in der Vergangenheit häufig die 
Nummer des Notrufes, aber auch die des Bundeskriminalamts oder des 
Bundesgerichtshofes. Mehrfach wurde auch die Telefonnummer des 
Amtsgerichts Oldenburg verwendet.

   Die Täter sind dadurch in der Lage, jede beliebige Identität 
vorzutäuschen. Sie versuchen dann geschickt, teilweise unter Hinweis 
auf angeblich in der Nachbarschaft begangene Einbrüche, 
Vermögenswerte oder Daten von Zahlungsmitteln zu erfragen. Manchmal 
wird auch der Besuch eines "Polizisten" angekündigt. Falsche 
Polizeibeamte könnten so an Bargeld und andere Wertgegenstände 
gelangen.

   Häufig ist es auch zu falschen Gewinnversprechen gekommen. Die 
Betrüger stellen dabei einen meist hohen Geldgewinn in Aussicht; die 
Auszahlung des Betrages setze allerdings eine vorherige Begleichung 
der "Unkosten" voraus, die vom Opfer vorgenommen werden soll.

   Machen Sie bei unterwarteten Anrufen von angeblichen Behörden oder
Unternehmen niemals Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen und 
lassen sie sich auf telefonische Gewinnversprechen nicht ein.

   Beenden Sie im Zweifel das Telefonat, fragen sie bei den 
betreffenden Behörden nach oder melden Sie sich bei der Polizei.

   Wenn die Polizei bei Ihnen anruft, erscheint niemals die Nummer 
des Notrufs "110" auf Ihrem Display.

   Weitere Hinweise zu dieser Masche finden Sie auch 
unter www.polizei-beratung.de unter der Rubrik "Betrug".
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Literarischer Landgang

01.06.2016 06:50 Uhr

Abschlusslesung Matthias Polityckis in Oldenburg

Als erster Schriftsteller erhielt Matthias Politycki 2015 vom Literaturbüro Oldenburg auf der Grundlage einer Förderung durch die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg das Landgang-Stipendium, ein Reisestipendium durch das Oldenburger Land. Am Sonntag, 5. Juni, um 11 Uhr, findet als Abschluss und Höhepunkt des Projekts Literarischer Landgang eine Lesung des Schriftstellers im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 statt. Er stellt einen literarischen Reisebericht vor, den er auf der Grundlage seiner Erkundungstour schrieb und spricht mit Monika Eden, der Leiterin des Literaturbüros Oldenburg, darüber, was ihn als Landgänger umtrieb und wem er speziell in Oldenburg begegnete. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können telefonisch unter der Telefonnummer 0441 235-3014 beim Literaturbüro vorbestellt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.literaturbuero-oldenburg.de.

 Der 1955 in Karlsruhe geborene Matthias Politycki lebt und arbeitet seit 1990 als freier Schriftsteller in Hamburg und München. Er veröffentlicht Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays und Hörbücher und erhielt bereits zahlreiche Literaturpreise und Stipendien. Zuletzt war er Writer-in-Residence an der Osaka City University in Japan (2014) und erhielt ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds (2012). 2010 wurde er für sein Buch „Jenseitsnovelle“ mit dem Preis der LiteraTour Nord ausgezeichnet. Von 2000 bis 2005 richtete Matthias Politycki das jährliche „Ohne Titel“-Treffen für Schriftsteller, Lektoren und Kritiker auf Schloss Elmau aus. 2011 war er Kurator beim Literaturfest München.
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IHK-Saisonumfrage Tourismus: Branche zufrieden mit Wintersaison

31.05.2016 07:00 Uhr

Für die nächste Saison wird Wachstum erwartet


Gastgewerbe und Reiseverkehrsgewerbe blicken auf eine gute Wintersaison (1. November 2015 bis 30. April 2016) zurück. Dies ergibt die Auswertung der Saisonumfrage Tourismus der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Geschäftslage im Gastgewerbe ist stabil auf hohem Niveau: Über 90 Prozent der befragten Gastgeber bewerten die Wintersaison als „gut“ oder „befriedigend“. Dieses Ergebnis spiegelt der IHK-Konjunkturklimaindex wider, ein aus der Einschätzung der gegenwärtigen und der zukünftigen Geschäftslage ermittelter Stimmungswert. Der Indexwert steigt von 118,2 im Vorjahreszeitraum auf 128,5 Punkte. Die Erwartungen an die laufende Saison sind optimistisch: 27 Prozent der befragten Betriebe erwarten eine günstigere Geschäftslage im Vergleich zu 2015. Damit sind die Erwartungen zuversichtlicher als im Vorjahr.Im letzten Jahr gingen 16 Prozent von einer günstigeren zukünftigen Lage aus. „Trotz der positiven Stimmung geben der Fachkräftemangel und die steigenden Arbeitskosten in der Branche Anlass zur Sorge. Die vorgeschriebene Dokumentation der Arbeitszeiten bleibt nach wie vor ein Thema vor allem für die kleinen Betriebe“, so Carola Havekost, Geschäftsführerin für den Bereich Tourismus bei der IHK. Das Sonderthema in der aktuellen Saisonumfrage befasst sich mit „Registrierkassen und Kassensystemen bei Bargeschäften“. Der Grund: Ende 2016 läuft die Übergangsfrist zur Nachrüstung von elektronischen Kassen ab. Vom 1. Januar 2017 an dürfen nur noch Kassen eingesetzt werden, welche die Einzelumsätze aufzeichnen und für mindestens zehn Jahre unveränderbar abspeichern können.  
„Erfreulich ist, dass bereits die überwiegende Mehrheit der bereits eingesetzten Kassensysteme im Gastgewerbe für die Zukunft gerüstet sind“, so Havekost. Rund 76 Prozent der bereits eingesetzten Kassensysteme sind bereits in der Lage, die Anforderungen der Finanzverwaltung ab 2017 zu erfüllen. Wie das Gastgewerbe beendet das Reiseverkehrsgewerbe die Saison laut Umfrage gut gestimmt. Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt von 93,8 im Vorjahreszeitraum auf 110. Auch die Umsatzentwicklung zeigt einen Positivtrend. Ein deutlicher Rückgang ist dennoch im so genannten OutgoingGeschäft zu erkennen: Die Zahl der Buchungen ins Ausland ist um 40 Prozent zurückgegangen. Der Inlandsmarkt hat dagegen keinen Rückgang zu verzeichnen. Der Blick in die Zukunft ist zuversichtlich. Die künftige Geschäftslage bewerten rund 22 Prozent der befragten Betriebe als „günstiger“ und etwa 53 Prozent als „gleich bleibend“.
Quelle: IHK Oldenburg
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„Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ sowie „Schönheit“

30.05.2016 08:45 Uhr

Premieren im theater hof/19 zweier Jugendtheatergruppen Jugendtheater im theater hof/19

 Am Dienstag, 31.Mai, findet im theater hof/19, Bahnhofsstraße 19, ein ungewöhnlicher Theaterabend statt. Mit ihren neuen Produktionen „Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ sowie „Schönheit“ stehen 25 Jugendliche aus zwei Theatergruppen auf der Theaterbühne des theater hof/19: Ab 18.30 zeigen Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Theater (WPK) der achten Klasse der Oberschule Alexanderstraße ihr Stück „Schönheit“. Im Anschluss feiert die Produktion „Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ der Jugendtheatergruppe Freizeitstätte Bürgerfelde „Dienstagsdrama“ um 20 Uhr Premiere. Der Eintritt beträgt 5 Euro, weitere Informationen und Karten gibt es bei der Freizeitstätte Bürgerfelde unter Telefon 0441 8850508.

Die Produktion „Schönheit“ ist in Kooperation zwischen dem WPK Theater der achten Klasse der Oberschule Alexanderstraße (Leitung Susan Wiraeus) und der Theaterpädagogik der Freizeitstätte Bürgerfelde (Thomas Vossenberg) entstanden. Die Jugendlichen nähern sich in einer szenischen Reise den Ursachen und Auswirkungen von Schönheitsbildern und –idealen. Gerade Pubertierende werden mit zentralen Fragestellungen an ihre eigene Körperlichkeit und ihr Erscheinungsbild nach außen konfrontiert und unterliegen einem zusätzlichen Druck, wie zum Beispiel durch Werbung, Medien und Castingshows. Dieser führt immer häufiger zu Essstörungen oder auch zu selbstverletzendem Verhalten. 

In dem Stück „Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ beschäftigen sich die 13- bis 17-jährigen Jugendlichen der freien Theatergruppe der Freizeitstätte Bürgerfelde „Dienstagsdrama“, unter der Leitung von Thomas Vossenberg, mit den Themen Glück, Wut, Enttäuschungen und Alltagsfluchten. Eingebettet in eine Rahmenhandlung thematisiert das Theaterstück den Alltag von Jugendlichen heute. Das zum Teil drastische Stück will zu Diskussionen darüber anregen, wie es gelingen kann, den eigenen Weg zu finden und zu sich selbst zu stehen. 

Beide Jugendtheatergruppen wurden eingeladen, ihre aktuellen Produktionen bei den Oldenburger Jugendtheatertagen 2016, vom 11. bis 19. Juni, im Rahmen einer Werkschau zu zeigen.
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Land soll Erstattung für Flüchtlingskosten erweitern

28.05.2016 07:00 Uhr

OB Krogmann erwartet Übernahme von Kosten für nicht mehr benötigte Immobilien


Im Zuge der Flüchtlingsunterbringung sind für die Kommunen in Niedersachsen erhebliche organisatorische und finanzielle Probleme entstanden. Die finanziellen Erstattungen durch das Land sind zuletzt zwar gestiegen, aber vor allem in einem Punkt nicht auskömmlich: Dabei handelt es sich um bereits angemietete Immobilien, die dann doch nicht für die Flüchtlingsunterbringung genutzt werden mussten. Gerade in diesem Bereich sind den Kommunen in diesem Jahr erhebliche Kosten entstanden. Zudem sind sie Verpflichtungen für die kommenden Jahre eingegangen, für die es bislang keine Erstattungsregelung gibt. 

„Wir haben auf Basis der vom Land mitgeteilten, verbindlichen Quoten zahlreiche Immobilien und Grundstücke gekauft oder angemietet, die wir durch den deutlichen Rückgang der Flüchtlingszahlen nicht mehr benötigen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Kosten und zukünftigen Verpflichtungen bleiben aber an den kommunalen Haushalten hängen.“

Dieses Problem war auch Thema bei der heutigen Sitzung des Präsidiums des Niedersächsischen Städtetages in Buxtehude, dessen Mitglied Krogmann ist. „Wir erwarten vom Land eine Berücksichtigung dieser Kosten“, fordert Krogmann.

Die Erstattungen erfolgen bislang nur auf Grundlage der tatsächlichen Zuweisungen, gerade im Bereich der Immobilienanmietung wird dieses Modell den real entstehenden Kosten aber nicht gerecht.

Darüber hinaus wird die Stadt sich selbstverständlich dafür einsetzen, geschlossene Verträge aufzulösen, oder für die Immobilien eine andere Verwendung zu finden. „Ich gehe davon aus, dass es uns gelingen wird, einen dauerhaften Leerstand zu vermeiden“, betont Krogmann.
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„Wir sind unverhandelbar“: 21. Auflage des CSD in Oldenburg

27.05.2016 07:00 Uhr

28. Mai: 3. CSD-Gala, Staatstheater Oldenburg


OB Krogmann begrüßt Engagement des LuST e.V.
 Der 21. Christopher Street Day (CSD) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir sind nicht verhandelbar“. Die Veranstalter erwarten zu ihrer Demonstration am Samstag, 18. Juni, erneut mehr als 10.000 Teilnehmende und haben darüber hinaus ein umfangreiches Programm entworfen.Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist der CSD ein wichtiger Beitrag zum toleranten Leben in Oldenburg: „Der Christopher Street Day ist nicht nur ein Tag, um kreativ und bunt politische und gesellschaftliche Forderungen öffentlich zu formulieren, er ist auch ein Tag der Begegnung. Ein wichtiger Schritt, um Ängste und Vorbehalte gegenüber Menschen, die anders leben, abzubauen.“Den Auftakt der Veranstaltungen macht die 3. CSD-Gala, die erneut im Staatstheater Oldenburg und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stattfindet. Auch die CSD Filmrolle wird es wieder geben. Vom 4. bis 11. Juni ist das CineK Anlaufpunkt für alle Freunde und Freundinnen des queeren Films. Vier Filme hat das Team von Rollenwechsel mit seinen Kooperationspartnern ausgesucht. Die Filme sind „Queen of Amsterdam“ (4. Juni, Niederlande 2013), „Pink Pact“ (6. Juni, Brasilien 2014), „Grandma“ (9. Juni, USA 2015), „All About E“ (11. Juni, Australien 2015).Ein Erfolg war der letztjährige Diversity Tag, der maßgeblich vom Völklinger Kreis organisiert wurde. Ein Dutzend Firmen und Betriebe konnten überzeugt werden, sich im Rahmen des CSD klar zur Vielfalt zu bekennen, und haben die Charta der Vielfalt unterschrieben. Am Dienstag, 7. Juni, wird das Staatstheater Oldenburg Gastgeber des Diversity-Tages 2016 sein. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Informationen und Anmeldung für Firmen und Personalverantwortliche sowie potentielle Unterzeichner gibt es unter www.oldenburg.de/diversity.Unbedingt vormerken sollten sich alle Christen den Sonntag, 12. Juni. Dann findet in der St. Lambertikirche wieder der Gottesdienst zum CSD Nordwest statt. Es gilt, ein kleines Jubiläum zu feiern. Bereits zum 5. Mal lädt die Kirchengemeinde zu diesem Ereignis ein. Unter dem Motto „Und Sie fingen an, fröhlich zu sein“ beteiligen sich erneut viele Gruppen sowie Künstlerinnen und Künstler an der Gestaltung. Schon Kultstatus hat die Nacht der kleinen Künste. Zum nunmehr 19. Mal eröffnet sie das CSD Wochenende am Freitag, 17. Juni. Um 19.30 Uhr heißt es Licht aus, Spot an und Bühne frei für tolle Künstler: Donial Kalex jongliert, Sascha Korf improvisiert, Vanessa Maurischat komponiert und das Lumpenpack intoniert. 21. Demonstration zum CSD NordwestNur wenige Stunden bleiben nach diesem Auftakt, um sich bereit zu machen für das Wichtigste: die Demonstration. Diese startet wie gewohnt um 12 Uhr in der Rosenstraße. Der LuST e.V. wird erneut für Schilder mit Forderungen, Regenbogenfahnen und Ballons sorgen. Zum Abschluss wird es wie gewohnt einen Mix aus Kundgebung und Kulturfest auf dem Schlossplatz geben. Als Redner fest zugesagt hat Johannes Kahrs (SPD). Ebenfalls wird die Stadt Oldenburg vertreten sein und auch der LuST e.V. wird das Wort ergreifen. Daneben werden auf dem Schlossplatz wieder zahlreiche Informationsstände vertreten sein.Eine Neuerung wird es hinsichtlich der großen Abschlussparty geben, denn die Night of The Pride zieht um: Wenn auf dem Schlossplatz langsam die Lichter ausgehen, geht es im Molkerei Klub am Westkreuz weiter. Nach mehreren Jahren in der Kulturetage wechselt damit der Ort. Die Räumlichkeiten sind brandneu hergerichtet, moderne Licht- und Soundtechnik garantieren bestes Partygefühl. Als DJ wurde Denny D verpflichtet. Timetable•    Samstag, 28. Mai: 3. CSD-Gala, Staatstheater Oldenburg •    Samstag, 4. Juni, bis Samstag,11. Juni: CSD Filmrolle, Cine K•    Dienstag, 7. Juni: 3. Diversity-Tag, Staatstheater Oldenburg•    Sonntag, 12. Juni: Gottesdienst, St. Lamberti-Kirche•    Freitag, 17. Juni: Nacht der kleinen Künste, Kulturetage Oldenburg•    Samstag, 18. Juni: Demonstration (12 Uhr, Rosenstraße), Abschlusskundgebung (14 Uhr, Schlossplatz), Night of The Pride (21 Uhr, Klub Molkerei)Weitere Informationen und Termine gibt es im Internet unter www.csd-nordwest.de.Der CSD Nordwest in Oldenburg wird seit 1995 vom Lesben- und Schwulentag Nordwest e.V. (LuST e.V.) organisiert und verantwortlich ausgerichtet. Termin ist jeweils der 3. Samstag im Juni. Die Namensgebung „Nordwest“ bedeutet, dass es sich um den gemeinsamen Christopher-Street-Day der Metropolregion Bremen-Oldenburg handelt, der darüber hinaus weit in das nordwestliche Umland ausstrahlt. Andererseits reflektiert die Bezeichnung auch darauf, dass der CSD Nordwest die Arbeit vieler Organisationen von Norden über Emden, Leer, Wilhelmshaven und Meppen bis hin zu Bremen und Oldenburg einbezieht. Der Charakter als „CSD einer Region“ ist bis heute erhalten. Mit mittlerweile rund 10.000 Menschen, die an der Demonstration des CSD Nordwest und der anschließenden Kundgebung teilnehmen, gehört dieser CSD zu den größten Deutschlands. In Norddeutschland ist der CSD Nordwest nach Hamburg die Demonstration mit der größten Bedeutung.



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Kostenfreie Solarberatung

25.05.2016 08:00 Uhr

Energieberater informieren zur Solartechnik am eigenen Haus





 Hauseigentümer können bis zum 18. Juni bei der Stadt Oldenburg wieder eine kostenfreie Solarberatung beantragen. Der von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen gemeinsam mit der Stadt Oldenburg angebotene Solar-Check informiert in einer circa einstündigen Beratung Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Solarwärmeanlage ihre Heizung unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten der selbsterzeugten Solarenergie. Im Anschluss an die Beratung erhält der Kunde ein Beratungsprotokoll und eine Informationsmappe mit weiteren Informationen zur Photovoltaiktechnik.
Das wollte auch Torsten Pfützenreuter genauer wissen: Er ließ sein 1995 gebautes Einfamilienhaus vom Energieberater Carsten Krause checken. Die große nach Südwest ausgerichtete Dachfläche ist beschattungsfrei und weist eine gut geeignete Dachneigung auf. „Mich interessierte, wie groß eine Photovoltaikanlage ausgelegt sein sollte und wieviel Strom ich davon selbst überhaupt verbrauchen kann. Das wollte ich gerne von einem unabhängigen und neutralen Experten hören“, so der Hauseigentümer.
Anhand der Stromrechnung und der Gegebenheiten vor Ort ermittelte der Energieexperte eine Ertragsprognose und bestimmte anhand der letzten Stromrechnung grob den Eigenverbrauchsanteil. In der Zeit, in der die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, kann der überschüssige Strom mit Hilfe eines Hausspeichersystems zwischengespeichert und später für den Eigenverbrauch genutzt werden. Alternativ wird der übrige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und mit einem festen Kilowattpreis über 20 Jahre lang vergütet. „Die Investitionskosten einer kleinen Photovoltaikanlage sind überschaubar und die Technik ist ausgereift. Sofern ein gewisser Anteil an Strom auch selbst verbraucht werden kann, refinanziert sich die Anlage von alleine“, erklärt Carsten Krause. Torsten Pfützenreuter ist froh den Check, durchgeführt zu haben. „Die Beratung hat einen entscheidenden Impuls für meine Planung gegeben. Als nächsten Schritt werde ich mir jetzt Angebote von Fachunternehmen einholen.“

Die Aktion „Solar-Check“ wird von mehreren unabhängigen Energieberatern im Auftrag der Stadt Oldenburg und ihrer Beratungsinitiative Klima(+)Oldenburg durchgeführt. Sie ist ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit regionalen Klimaschutzagenturen und kommunalen Trägern. Die Anzahl an geförderten Beratungen ist begrenzt. Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144.

Weitere Information gibt es unter www.klimaplus-oldenburg.de/solar.
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Konjunkturhoch hält im Handwerk an

24.05.2016 07:00 Uhr

Konsumklima spielt vor allem Ausbaubranche in die Karten

Das oldenburgische Handwerk bleibt im Konjunkturhoch. „Lage und Ausblick gut bis sehr gut“, lautet das Fazit von Kammerpräsident Manfred Kurmann. In der Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg haben 88 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut oder befriedigend (Vorjahr: 83 Prozent) eingestuft. Der Anteil der Handwerker mit schlechter wirtschaftlicher Stimmung ist demnach auf zwölf Prozent gesunken.„Dieser Winter war ein Konjunktursommer“, sagte Kurmann. Der HWK-Präsident nannte die weiterhin niedrigen Zinsen sowie das freundliche Konsumklima als Faktoren. Viele Verbraucher würden die Möglichkeiten der Modernisierungsrendite oder der Komforterhöhung nutzen. „Das gibt der Handwerkskonjunktur Rückenwind. Die Stimmung ist nach wie vor gut. Die Betriebe rechnen auch für die kommenden Monate mit einer positiven Entwicklung und weiter steigenden Umsätzen. Viele würden so manchen Kundenauftrag gern schneller abarbeiten, wenn sie zusätzliche Fachkräfte fänden“, so Kurmann.Bei der Umfrage legte der Geschäftsklimaindex im Vorjahresvergleich um zwei Zähler leicht zu. Er erreichte mit 58 Punkten den zweithöchsten Wert im Zehnjahresvergleich der Frühjahrsumfragen. Das günstige wirtschaftliche Umfeld für Verbraucher und Investoren trug dazu bei, dass die Unternehmen des Ausbau-, Dienstleistungs- und Bauhandwerks ihre Lage am positivsten beurteilten. Weniger zufrieden waren die Befragten des Zuliefererhandwerks. Sie beurteilten ihre Lage und Erwartungen im Vergleich zum Gesamtwert zum zweiten Mal in Folge unterdurchschnittlich. Die Betriebe des Kfz-Handwerks waren trotz zurückhaltender Lagebeurteilung sehr zufrieden mit ihrer Auftrags- und Umsatzsituation. Insgesamt war die Nachfrage nach Beschäftigten etwas höher als vor einem Jahr.HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke sieht aufgrund der guten Auftragslage immer mehr Betriebe an ihrer Belastungsgrenze. Aufgrund des leer gefegten Marktes an Fachkräften und Auszubildenden entstünden zudem Wachstumsgrenzen. Henke appellierte an die Politik, mittelstandsfreundliche Maßnahmen zu ergreifen. „Das Handwerk steht durch den demografischen Wandel, aber auch durch das Tempo der Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Dabei muss die Politik helfen.“Betriebsinhaber Markus Hudalla beschrieb beispielhaft, wie die Digitalisierung Geschäftsprozesse beschleunigt. Die Rudolf Hudalla GmbH aus Oldenburg (18 Mitarbeiter) hat ihre Sanitär- und Heizungsmonteure schon frühzeitig mit mobilen Geräten ausgestattet. Nach einigen Experimenten ist nun eine Software gefunden worden, die eine gute Übersicht und mehr Tempo in die Prozesskette bringt. „Egal ob Auftragsannahme, Kundenwünsche oder Rechnungsstellung: Wir sind jetzt besser unterwegs. Die Monteure fühlen sich wohl damit und sie hinterlassen beim Kunden einen modernen Eindruck“, sagte Markus Hudalla.„Wir können schneller reagieren“, so Hudalla weiter. Waren früher langatmige Beschreibungen am Telefon nötig, so wird jetzt ein Foto geschossen. Mit dem Finger können Pfeile in das Foto gezeichnet werden und es wird zur Dokumentation innerhalb des Auftrages gespeichert. „Für den Versand der Daten wünsche ich mir oftmals schnellere Verbindungen. Und bei der Vernetzung zum Großhandel ist auch noch Luft nach oben“, sagte der Unternehmer.Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage konnte Markus Hudalla für seinen Betrieb bestätigen. „Wir gehören der Gruppe des Ausbauhandwerks an und sind mit unserer Lage sehr zufrieden. Einziges Manko: Die Reaktionsfähigkeit leidet. Aufträge können erst zwei bis drei Tage nach Eingang bearbeitet werden. Wir haben einen hohen Anteil an Privatkunden, die zurzeit Vorrang haben.“ Hudalla blickt dem kommenden Halbjahr entspannt entgegen: „Die Arbeit kommt momentan von allein.“Quelle hwk - oldenburg
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Weitere Termine in der Vortragsreihe Flucht, Migration, Asyl

23.05.2016 10:00 Uhr

Nächster Termin am 24. Mai







Ab dem 3. Mai wird die Vortragsreihe rund um die Themen Flucht, Asyl und Migration der Stabstelle Integration und der Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Carl-von-Ossietzky-Universität fortgesetzt. Die Veranstaltungen richten sich sowohl an Ehrenamtliche, die in diesem Bereich aktiv sind, als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Anmeldungen sind erforderlich beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de. Folgende Vorträge sind in den kommenden Monaten geplant:



24. Mai: Gewaltschutz für FrauenDie Veranstaltung zum Thema „Gewaltschutz für Frauen“ dreht sich um die Problematik häuslicher oder sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder, mit der auch Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe konfrontiert sein können. Nach einem Impulsvortrag der Flüchtlingssozialarbeiterin Arezou Ghasemzadeh stellen sich folgende Gewaltberatungsstellen vor: Beratungsstelle Wildwasser Oldenburg e.V., Autonomes Frauenhaus Oldenburg, Beratungsstelle Olena für gewaltbetroffene Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge sowie BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt. Kooperationspartnerin dieser Veranstaltung ist Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. Der Termin findet um 17.30 Uhr im Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, statt.24. Mai: Vereinte Nationen und Bildung für Flüchtlinge Hon. Prof. Dr. Reinhold Friedl vom Center for Migration, Education and Cultural Studies der Universität Oldenburg spricht über Bildung für Flüchtlinge, insbesondere aus Sicht des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR): Gegenwärtig gibt es über 60 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf der Welt, 85 Prozent von ihnen werden von armen und weniger entwickelten Ländern aufgenommen. Über die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche, von denen viele nicht nur aus der Heimat, sondern auch aus ihrer Schul-, Berufs- und Hochschulausbildung herausgerissen werden. Der Vortrag findet um 19.30 Uhr im Schlauen Haus, Schlossplatz 6, statt.22. Juni: Flüchtlinge mit ihrer Religion in einer demokratischen GesellschaftDie Veranstaltung mit Dr. Andreas von Seggern, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg, beschäftigt sich mit der Frage nach politischen Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen, die über ihren Migrations- und Fluchthintergrund hinaus auch religiöse Werte mitbringen. Bürgerliches Engagement für Flüchtlinge, aber auch von Flüchtlingen soll gestärkt werden. Flüchtlinge von früher und heute erzählen, wie es damals war, was wir aus der Vergangenheit lernen können und welche Art von politischer Partizipation heute möglich wäre. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Religiöse Vielfalt und Grundwerte“ der Stabsstelle Integration und findet um 17 Uhr im Gemeindehaus Bloherfelde, Bloherfelder Straße 170, statt.

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Musikpädagogische Kompetenz seit 40 Jahren

23.05.2016 07:00 Uhr

Musikschule der Stadt Oldenburg feiert ihr Jubiläum mit einer Festwoche







Die Musikschule der Stadt Oldenburg feiert ihr 40-jähriges Jubiläum und veranstaltet eine breit gefächerte musikalische Festwoche über alle stilistischen Grenzen hinweg. Interessierte sind herzlich eingeladen dieses Jubiläum mitzufeiern. In der Festwoche kommen neben Highlights wie das bereits jetzt ausverkaufte Konzert des Kinderliedermachers Robert Metcalf und der Soulabend der M-Band der Musikschule auch die etablierten Konzertreihen der Musikschule zum Zug. Umrahmt wird die Festwoche vom „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 28. Mai, der rund um das Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, und die Musikschule Einblicke bietet und dem Sinfoniekonzert des Jugendorchesters Oldenburg (JOO). Das JOO führt im Kleinen Haus des Staatstheaters am Sonntag, 5. Juni, um 18.30 Uhr ein facettenreiches Programm auf.Hier sind die Veranstaltungen der Festwoche in der Übersicht:Samstag, 28. Mai, 13 bis 17 Uhr, Kulturzentrum PFL, Musikschule Tag der offenen Tür Offen für alle – die Musikschule stellt sich vor. Instrumente ausprobieren und im Konzert erleben; Musikinteressierte treffen auf Profis, Ensembles und Bands stellen sich vor: ein Tag voller informativer und interessanter Einblicke in die Musikschule. Der Eintritt ist frei.Sonntag, 29. Mai, 15 Uhr, Aula der Carl von Ossietzky UniversitätRobert Metcalf und BandDer britisch-deutsche Liedermacher Robert Metcalf gestaltet dieses besondere Kinderkonzert gemeinsam mit seiner Band, dem Kinderchor und Singklassen der Musikschule der Stadt Oldenburg. Dieses Konzert ist bereits ausverkauft.Mittwoch, 1. Juni, 19.30 Uhr, Kulturzentrum PFL, VortragssaalTastenpodiumTalentierte Schülerinnen und Schüler aus dem Tastenbereich stellen ihr Können unter Beweis. Diese Konzertreihe der Musikschule findet viermal im Jahr statt und lockt regelmäßig Freunde der Klaviermusik ins PFL. Der Eintritt ist frei.Donnerstag, 2. Juni, 19.30 Uhr, Kulturzentrum PFL, VortragssaalGitarrenabendKonzert der Schülerinnen und Schüler der Gitarrenklassen. An diesem Abend stehen die kammermusikalischen Besetzungen mit der Gitarre im Vordergrund. Zweimal im Jahr findet der Gitarrenabend statt und stellt die „Vielsaitigkeit“ der Gitarre vor. Der Eintritt ist frei.Donnerstag, 2. Juni, 20 Uhr, Wilhelm13BandshopDer viermal im Jahr stattfindende Bandabend der Fachgruppe Jazz/Rock/Pop und der Kooperationsschulen: Geboten wird eine große Bandbreite verschiedener Stile und Besetzungen und ist jedes Mal anders einzigartig. Der Eintritt ist frei.Freitag, 3. Juni, 18 Uhr, Kulturzentrum PFL, VortragssaalJunges PodiumDie neueste Konzertreihe der Musikschule präsentiert Schülerinnen und Schüler aller Fachgruppen. Sie gibt einen hörenswerten Einblick in die Ergebnisse der fortlaufenden Musikschularbeit. Der Eintritt ist frei.Samstag, 4. Juni, 20 Uhr, Aula des Neuen Gymnasiums OldenburgSoulparty der M-BandBigband-Konzert unter Leitung von Philipp PumplünSoul wird an diesem Abend groß geschrieben. Viele Überraschungsgäste und eine strahlende M-Band machen dieses Konzert zum Pflichttermin für Musikinteressierte. Eintritt: 7 Euro (Einheitspreis). Vorverkauf ab Mai bei Musikhaus Kötter, Heiligengeistwall 2.Sonntag, 5. Juni, 18.30 Uhr, Staatstheater Oldenburg, Kleines HausJOO SinfoniekonzertKonzert des Jugendorchesters Oldenburg unter Leitung von Carlos VazquezDas Jugendorchester spielt Werke von Gounod und Strauss und entführt in die märchenhafte Klangwelt von Carl Nielsens „Aladdin Suite“. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Vorverkauf über die Theaterkasse des Staatstheaters.Die Musikschule der Stadt Oldenburg kann nun auf 40 Jahre Geschichte zurückblicken. Sie entstand 1976 im Rahmen der Kommunalisierung durch den Zusammenschluss der „Jugendmusikschule e. V.” und der „Volksmusikschule e. V.”. Wesentliche Entwicklungen der 1980er Jahre war der Aufbau eines bundesweit beispielhaften Angebots im Popular- und Jazzmusikbereich und die Einrichtung eines klassischen Jugendorchesters. 1988 zog die Musikschule in das neu eingerichtete Kulturzentrum PFL. Auch in den 1990er Jahren entwickelte sich das pädagogische Angebot der Musikschule konsequent weiter. So kam als neues Angebot die „Musiktheaterwerkstatt“ (jetzt „Theatrix“) hinzu. Die Musikschule wurde Standort des Projekts „VIFF regional – Förderung musikalisch hochbegabter Kinder in Niedersachsen“ und gewann die „Studienvorbereitende Ausbildung“ (SVA) als neuen Zweig hinzu. Heute gehört die Musikschule mit circa 70 Lehrkräften und rund 3.300 aktiven Schülerinnen und Schülern zu den großen Musikschulen in Niedersachsen. Seit 2014/15 wird die Musikschule von Holger Denckmann und seiner Stellvertreterin Celia Spielmann geleitet.Quelle: Stadt Oldenburg

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Reisedokumente sollten aktualisiert werden

23.05.2016 07:00 Uhr

Lieferfristen betragen derzeit 2 Wochen

Die Sommerferien beginnen in wenigen Wochen, in vielen Familien steht das Reiseziel bereits seit langem fest. Bei geplanten Auslandsreisen sollten jetzt die Reisepässe und Personalausweise auf ihre Gültigkeit kontrolliert werden.

Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Antragsteller die Antragsformulare im Bürgerbüro nur persönlich unterschreiben und sich nicht vertreten lassen können. Alle Dokumente können sowohl im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, als auch im Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10, beantragt werden. Aufgrund des derzeitig starken  Kundenaufkommens ist zum Teil auch mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Bisherige Ausweise oder Pässe (auch wenn sie abgelaufen sind) sind zur Antragstellung ebenso mitzubringen wie ein biometrietaugliches Lichtbild und am besten auch eine Geburtsurkunde, erklärt Angela Pauka, Leiterin des Bürgerbüros Mitte. 

Kinder, für die ein Kinderreisepass beantragt werden soll, müssen von den Eltern mitgebracht werden. Dies gilt auch, wenn der Kinderreisepass nur verlängert bzw. aktualisiert werden soll oder die Kinder noch sehr klein sind.

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KIBUM-Vorab: Restkarten für Geburtstagsfeier mit Sven Nordqvist

23.05.2016 07:00 Uhr

Kostenfreie Veranstaltung mit dem Pettersson und Findus-Schöpfer



Im Rahmen des KIBUM-Vorab-Programms feiert der schwedische Kinderbuchillustrator und -autor Sven Nordqvist am Freitag, 27. Mai, seinen 70. Geburtstag in Oldenburg nach. Für die Feier ab 16 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, gibt es noch Eintrittskarten, die kostenfrei sind, aber vorab in der Kinderbibliothek, Peterstraße 1, abgeholt werden müssen. Telefonische Kartenreservierungen sind nicht möglich. Nordqvist ist unter anderem Autor und Illustrator der „Pettersson und Findus“-Reihe und von „Mama Muh“ und wird auch das Plakat für die KIBUM 2016 im Gepäck haben.

Zur nachträglichen Geburtstagsfeier gibt es ein großes Bilderbuchkino mit Pettersson und Findus vom Theaterdeck Hamburg. In der Pause signiert Sven Nordqvist am Büchertisch der Buchhandlung Isensee. Danach geht es für ältere Kinder und alle Interessierten weiter mit einem Werkstattgespräch zwischen Nordqvist und Ole Könnecke über seine jüngst publizierte Werkschau „Eine Bilderreise“. Unter den Geburtstagsgästen ist unter anderem auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Nordqvist gemeinsam mit Kindern auch eine Geburtstagsüberraschung überreichen wird.

Weitere schwedische Kinder- und Jugendliteratur gibt es im Herbst bei der 42. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM, die in diesem Jahr unter dem Motto „Hej! KIBUM trifft Schweden“ steht. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verlag Friedrich Oetinger statt. 
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„Religiöse Vielfalt und Grundwerte“: Drei Projekte erhalten Förderung

19.05.2016 21:00 Uhr

Stabsstelle Integration unterstützt Konzepte zum diesjährigen Schwerpunktthema






Die Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg unterstützt in diesem Jahr drei herausragende Projekte, die sich dem Schwerpunktthema dieses Jahres „Religiöse Vielfalt und Grundwerte“ widmen. Ausgewählt wurden Projekte des Islamischen Kulturvereins und des Yezidischen Forums sowie der Veranstaltungs- und Sendereihe Werkstatt Zukunft. „Ich freue mich über das Interesse an unserer Ausschreibung und über die zahlreichen Bewerbungen“, so die Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Dr. Natalia Petrillo. „Dadurch kann die interkulturelle und interreligiöse Verständigung in Oldenburg noch gezielter als bisher gefördert werden.“ Folgende drei Projekte wurden ausgewählt:•    Islamischer Kulturverein mit dem Projekt „Islam leben im Westen“:Mit der Veranstaltungsreihe möchte der Islamische Kulturverein Interessierte über den Islam informieren und den Austausch zwischen Muslimen und Nichtmuslimen fördern. Unter dem Titel „Islam leben im Westen“ sollen ein Kongress sowie monatliche Diskussionsrunden zu gesellschaftsrelevanten Themen durchgeführt werden. •    Yezidisches Forum mit dem Projekt „Gemeinsam religiöse Vielfalt gestalten“:Unter dem Titel „Gemeinsam religiöse Vielfalt gestalten“ thematisiert das Yezidische Forum in einer internationalen Konferenz die Rolle der verschiedenen Religionen. Diese wird umrahmt von einer Seminarreihe zum Yezidentum sowie verschiedenen kulturellen Aktivitäten beispielsweise in Form eines Musikabends und Kinderfests. Damit möchte das Forum den interreligiösen Dialog fördern sowie zu einer wechselseitigen Akzeptanz beitragen. •    Werkstatt Zukunft mit dem Projekt „Jugendliche im Gespräch über Religion und Grundwerte“:Im Rahmen des Projektes erkunden Jugendliche die multireligiöse, konfessionelle oder konfessionsfreie Gesellschaft in Oldenburg und präsentieren ihre Vielfalt einem breitem Publikum. Im Fokus stehen die Thematisierung von Grundwerten und die Reflexion des Stellenwertes von Religion in unserer Gesellschaft. Die Jugendlichen besuchen verschiedene religiöse Gemeinden und produzieren kurze Beiträge, die in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt und beim Lokalsender Oldenburg eins ausgestrahlt werden. Neben den geförderten Projekten wird der Schwerpunkt „Religiöse Vielfalt und Grundwerte“ durch eine Veranstaltungsreihe flankiert. 
Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. Juni, statt. 
Nähere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/integration.
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Jugendliche streben ins Handwerk

17.05.2016 21:00 Uhr

Mehr Ausbildungsverträge als im Vorjahr




In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 hat die Handwerkskammer Oldenburg 771 neue Lehrverträge von den Mitgliedsbetrieben erhalten. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 23 Lehrverträgen beziehungsweise ein Plus von 3,1 Prozent. „Wir freuen uns über dieses Ergebnis, wissen aber auch, dass die Betriebe frühzeitiger die Verträge abschließen und einreichen als dies früher der Fall war“, sagt Wolfgang Jöhnk, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung.Auffällig ist, dass die Metall- und Elektrobetriebe ein hohes Ansehen bei den Jugendlichen genießen. In diesem Bereich liegen 467 und somit 38 Lehrverträge mehr vor. Hierzu zählt auch das Kfz-Gewerbe. Im Bau- und Ausbaugewerbe ist hingegen ein Rückgang von 19 auf 82 Lehrverträge zu verzeichnen. Relativ konstant sind die kaufmännischen Berufe (72 Lehrverträge, plus 10) und die Gesundheitshandwerke (75 Lehrverträge, minus 2). Als erfreulich bewertet Jöhnk, dass immer mehr Studienaussteiger ins Handwerk kommen. Am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat, mache halt glücklich. Gymnasiasten würden sich immer häufiger überlegen, ob sie das erste Gehalt erst mit Ende zwanzig bekommen möchten.„Viele Betriebe bieten noch offene Ausbildungsplätze an“, so Jöhnk. Der zu Beginn der Woche vorgelegte Berufsbildungsbericht von Bildungsministerin Johanna Wanka bestätigt die regionale Situation für das gesamte Bundesgebiet. „Die Karrieremöglichkeiten sind zurzeit sehr gut, weil es zum einen viel zu tun gibt und zum anderen in den nächsten Jahren zahlreiche Betriebe zur Übergabe anstehen. Mit den Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk sollten sich Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gezielt beschäftigen“, sagt Jöhnk.Die Handwerkskammer hilft den Betrieben mit einem eigenen Programm, die Qualität in der Ausbildung zu erhöhen. Die teilnehmenden Firmen können sich die Erkenntnisse auf die Habenseite ihrer Arbeitgebermarke stellen. Für Schülerinnen und Schüler gibt es unter anderem die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsbroschüre der Handwerkskammer einen Überblick über die 80 Ausbildungsberufe der Region zu verschaffen.Das Heft kann kostenfrei angefordert werden. Im Internet hilft diesbezüglich die Seite 

www.handwerk.de

 weiter.Lehrstellenbörse und weitere Informationen:www.hwk-oldenburg.de


 .Quelle: Hwk Oldenburg
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Work-in-Progress: BallettCompagnie Oldenburg – City Moves

16.05.2016 10:00 Uhr

Dienstag, 17. Mai 2016 15:00 Uhr - 18:00Uhr Schlossplatz




Tanzperformance mit seifenblasenähnlicher Installation
Die BallettCompagnie Oldenburg verlässt das Theater und begibt sich in die Stadt hinein. An ausgewählten öffentlichen Orten werden die Tänzerinnen und Tänzer eine städtische Intervention durch Bewegung schaffen und so die Wahrnehmungen auf den Stadtalltag und die Architektur beeinflussen.

Mit einer Installation, die an eine große Seifenblase erinnert, stellt sich das Ensemble im Oldenburger Stadtkern und in für Oldenburg bekannten Gebäuden auf. Die Tänzerinnen und Tänzer werden innerhalb und außerhalb der Blase zu den Sounds der städtischen Geräusche tanzen. 

Vorbeilaufende und -fahrende Menschen können die Installation betreten und für einen Moment Ruhe vom hektischen Alltag genießen und diesen aus anderer Perspektive betrachten. In der Blase selbst ist alles möglich, es kann zusammen getanzt oder (auch von außen) zugeschaut werden, es können Gespräche geführt oder es kann geschwiegen werden.

"City Moves" verfolgt das Ziel, den (Stadt)Raum zu hinterfragen und die Bewegungen des Stadtalltages zu erforschen. Was passiert mit diesem statischen Raum, wenn er durch eine andere Art von Bewegung – eine künstlerische Form der Bewegung – und mit einem dynamischen Körper gefüllt wird? Der Raum im Raum ermöglicht es, den Blick, die eigene Wahrnehmung auf die Stadt zu verändern und an diesem geschützten Ort nach anderen Kontexten zu fragen.

Das Geschehene – der Probenprozess in der Stadt - wird gefilmt und das Material zu einem Ballettabend im Kleinen Haus verwoben, der am 10.06.2016 Premiere feiert. Die Oldenburger Bewohnerinnen und Bewohner stehen mit ihren Bewegungen im Zentrum des Abends, denn diese sind Ausgangspunkt für die Choreografie von Antoine Jully – die ganze Stadt wird so das Stück erarbeiten und dient zugleich als Kulisse.

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Stadt Oldenburg verbietet Treffen der Autotuning-Szene im gesamten Stadtgebiet

16.05.2016 06:50 Uhr

Versammlungsverbot gilt für den Monat Mai

Bis zuzm 31. Mai werden im gesamten Stadtgebiet Treffen der sog. Autotuning-Szene verboten. Zur Autotuning-Szene gehören Fahrzeugführer, deren Fahrzeuge gegenüber der Serienproduktion an Karosserie, Fahrwerk, Motorleistung, Auspuff oder Bereifung technisch verändert wurden. Als Treffen gilt jede Ansammlung von mehr als 10 Fahrzeugen dieser Art. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht den Fahrzeugführern das kostenpflichtige Abschleppen, Sicherstellen und Verwahren des Fahrzeuges durch die Polizei. Ausnahmegenehmigungen für Autoveranstaltungen können in begründeten Einzelfällen beim Fachdienst Sicherheit und Ordnung, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg, formlos beantragt werden.

Die Stadt Oldenburg reagiert damit auf die wieder zunehmende Anzahl von Treffen dieser Szene insbesondere im Bereich der Firma famila in Wechloy. Bereits im Jahr 2014 hat es Treffen der Tuning-Szene mit bis zu 5.000 Fahrzeugen gegeben, die mit negativen Begleiterscheinungen wie Lärmbelästigungen, Vermüllung und Sachbeschädigungen verbunden waren. Darüber hinaus kam es zu Beschleunigungsfahren, bei denen Personen gefährdet wurden. Die Stadt reagierte bereits damals mit einem präventiven Versammlungsverbot auf für zu Ostern angekündigte Treffen. Diese Maßnahme erwies sich 2014 als erfolgreich.

In diesem Jahr häuften sich seit Ostern wieder Treffen mit in der Spitze bis zu 300 Autos, bei denen es wiederum zu massiven Lärmbelästigungen der Anwohner gekommen ist. Auch die für die Fahrer selbst und unbeteiligte Dritte gefährlichen Beschleunigungsfahrten wurden wieder durchgeführt. Die Polizei hat daraufhin ihre Kontrollen deutlich verschärft und insbesondere Platzverweise erteilt und ggfs. Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren eingeleitet. Die Platzverweise haben in einigen Fällen dazu geführt, dass sich die Szene in andere Stadtteile verlagert hat, so dass z.B. ein nur stadtteilbezogenes Versammlungsverbot keine nachhaltige Wirkung entfaltet hätte.

Dieses präventive Versammlungsverbot ist Teil eines Maßnahmenpaketes, welches Polizei, Stadt und die Firma famila erarbeitet haben, um die Situation zu beruhigen.
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Very stylish durch die Stadt

15.05.2016 21:00 Uhr

Typisch britische Lebensart, in Oldenburg gekonnt in
Szene gesetzt – das ist der Tweed Run. Am 22. Mai begeben sich die
begeisterten Radler zum inzwischen sechsten Mal auf ihre leicht
skurril anmutende Rundtour durch die Huntestadt.


Sie kleiden sich stilvoll, sportlich, britisch. Sie kurven auf historischen
oder klassischen Drahteseln herum und nehmen zur Stärkung gern
einen High-Tea zu sich. Die Freunde des Oldenburger Tweed Runs
geben sich durchweg „very british“. Die Idee zu dem Radausflug ist im
Kreis von „Oldenburgs gute Adressen“ entstanden, einer Interessengemeinschaft
inhabergeführter Geschäfte der Huntestadt. 2011 fiel
nach mehrmonatiger Vorbereitung der erste Startschuss. „Ohne Profitabsichten
wollten wir eine Veranstaltung mit einem ganz speziellen
Flair kreieren und die Fahrradstadt Oldenburg damit um ein weiteres
Highlight bereichern“, erinnern sich Eva Dieker, Oliver Sklorz und
Christian Klinge aus dem dreiköpfigen Organisationsteam an die
Anfangstage.
Die Absichten sind geblieben, der Tweed Run aber ist größer und
größer geworden. Am Sonntag, dem 22. Mai, werden sich ab 14 Uhr
voraussichtlich 180 Radler im Innenhof des Oldenburger Schlosses versammeln.
Christian Firmbach, Generalintendant des Oldenburgischen
Staatstheaters, wird eine kurze Laudatio halten – und dann geht der
fröhliche Tross pünktlich um 15 Uhr auf die exakt zehn Meilen (also
rund 16 Kilometer) lange Strecke. Zwischendurch gibt es „Pause mit
Brause“, für musikalischen Anschub sorgt das Duo „Kruse und Blanke“.
Ziel der Tour ist der Waffenplatz, wo zum Abschluss eine „Kitchen
Party“ in der Brasserie von Michael Schmitz gefeiert wird. Bei dieser
Gelegenheit erhält der Teilnehmer mit dem schönsten, skurrilsten
oder originalgetreuesten Fahrrad oder Kostüm den „Prix d‘Elegance“
ausgehändigt. 



Eines darf nicht vergessen werden: Über den Spaß am Zelebrieren der
britischen Lebensart hinaus treiben die Initiatoren auch soziale Motive
an. „Wir unterstützen in jedem Jahr eine Einrichtung in Oldenburg mit
einem beträchtlichen Teil des erhobenen Startgeldes“, betont Oliver
Sklorz. 2015 wurden 1000 Euro an den Verein Trauerland gespendet,
dieses Mal geht die gleiche Summe an den Verein pro:connect –
Integration durch Bildung und Arbeit e.V.
Übrigens: Der Oldenburger Tweed Run ist trotz ähnlicher Veranstaltungen
in Berlin, Stuttgart oder Kiel der größte seiner Art in Deutschland.
Gegenüber dem Londoner Vorbild, das 2009 seine Premiere
erlebte, gibt es allerdings noch ein klein wenig Luft nach oben. In der
britischen Hauptstadt nehmen regelmäßig 500 Pedaleure teil.
Anmeldungen und weitere Informationen: www.tweedrun.de 
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Ausstellung zeigt Piktogramme für Verständigung mit Geflüchteten

15.05.2016 21:00 Uhr

Vernissage von „Ankommen!“ am 28. April im Horst-Janssen-Museum




 Mit der Ausstellung „Ankommen!“ im Horst-Janssen-Museum Oldenburg stellen Studierende des Fachbereiches Kunst und Medien der Universität Oldenburg  bis zum 29. Mai ihre grafischen Arbeiten erstmals der Öffentlichkeit vor. Mit Unterstützung der Künstlerin Teréz Fóthy, der Dozentin Katia Liebmann und der Flüchtlingsberatung der Diakonie haben sie Piktogramme entwickelt, die Flüchtlingen und anderen Neuankömmlingen das Alltagsleben und regionale Besonderheiten des Oldenburger Landes erklären. Di

Die 64 Piktogramme im Postkartenformat sind als Linol- oder Holzschnitte ausgeführt und mit einer Handpresse gedruckt worden. Die Motive reichen von der richtigen Mülltrennung oder der Fahrradbeleuchtung bis zu Gleichberechtigung, Pünktlichkeit, Kramermarkt und Stadtfest.

Nach der Ausstellung sollen die Karten gedruckt und mit einer Buchschraube zu einem Fächer zusammengefasst werden. „So bleiben einzelne Karten entnehmbar“, erklärt Teréz Fóthy und erläutert: „Das ist wichtig, weil die Karten Anlass geben sollen, um in Gruppen über das Zusammenleben zu sprechen.“ Die in Oldenburg lebende Argentinierin mit ungarischer Herkunft hat im Gespräch mit Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten bereits ausprobiert, ob die Karten verstanden werden. „Wir hatten sehr anregende Diskussionen“, berichtet sie. Oft haben ihre Gesprächspartner dann aus ihren Herkunftsländern berichtet. „Mit den Karten kann man auch schwierige Themen ansprechen“, ist sich die Kunsttherapeutin sicher. Immer habe sie positive Rückmeldungen von den Gesprächsteilnehmern bekommen. Man könne sich viel leichter eingewöhnen, wenn man über die Gepflogenheiten  in der neuen Heimat gesprochen habe.

„Mit den Fächerkarten will die Stabsstelle Integration eine erste Orientierungshilfe für Neuankömmlinge anbieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Dr. Natalia Petrillo. Die Karten sind universell einsetzbar, von der Grundschule bis zur Erwachsenenarbeit. Sobald die Ausstellung aufgebaut ist, beginnt die Vorbereitung für den Auflagendruck. Der Vertrieb erfolgt dann über die Stadt und die Diakonie.

Die Ausstellung „Ankommen!“ ist bis zum 29. Mai in den Räumen des Horst-Janssen-Museums zu sehen und zeigt  neben den Motiven und der Entstehung einzelner Karten auch die Produktionstechnik.
Gefördert wird das Projekt auch von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg, der OLB-Stiftung, der Oldenburger Bürgerstiftung und der Diakoniestiftung.

Liste der Studierenden, die am Projekt „Ankommen!“ beteiligt sind: Anke Baumbach, Paula Blindow, Maria Borgmann, Seyma Bülbül, Thea Drexhage, Katharina Emken, Constanza Maren Herrmann, Lea Hillmer, Svea Elena Möller, Sebastian Ott, Pauline Peters, Torge Schühle (M.A.), Naomi Layla Weiss, Marie Wilke, Annika Witten
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Sozialpsychiatrischer Plan fortgeschrieben

14.05.2016 09:00 Uhr

 Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Oldenburg hat die Fortschreibung des Sozialpsychiatrischen Planes herausgegeben. Damit wird der Bericht über die psychiatrischen Hilfen in der Stadt fortgeschrieben. 

„In unserem neuen Bericht beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Thema Nachwuchsgewinnung und sprechen außerdem Empfehlungen zum Thema Wohnen für psychisch kranke Menschen aus“, so der Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, Dr. Carsten Petry. Die Empfehlungen wurden gemeinsam von den verschiedenen Arbeitskreisen des Sozialpsychiatrischen Verbundes erarbeitet. Der Plan soll auch eine Einladung zur Diskussion von sozialpsychiatrischen Fragestellungen sein und beinhaltet Beiträge verschiedener Autoren, auf die per Leserbrief reagiert werden kann.

Der Geschäftsführer der Sozialpsychiatrischen Verbundes der Stadt Oldenburg, Dr. Peter Orzessek, ergänzt, dass sich zur schnellen Orientierung auch wieder eine graphische Übersicht der Hilfsangebote in dem Plan befindet.

Die Publikation ist im Internet unter www.oldenburg.de (Suchbegriff: Sozialpsychiatrischer Dienst) zu finden. Anregungen und Rückmeldungen können schriftlich an den Sozialpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt, Postfach, 26105 Oldenburg, gerichtet werden
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Flüchtlingen ein Gesicht geben

13.05.2016 20:00 Uhr

Wanderausstellung mit Fotos und Interviews tourt durch Oldenburg

 Eine Ausstellung mit Fotografien von Geflüchteten und deren Geschichten auf ihrem Weg nach Oldenburg ist zurzeit an der BBS Wechloy zu sehen. Die Ausstellung wurde bereits Anfang Mai im Stadtteiltreff Dietrichsfeld von Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, eröffnet und wird an verschiedenen Orten Oldenburgs gezeigt: Nach der BBS Wechloy ist die nächste Station das Casablanca-Kino ab dem 30. Mai, ab Mitte Juni ist sie in der Grundschule Dietrichsfeld zu sehen. 

Die Fotoausstellung gibt jenen ein Gesicht, die ansonsten nur als große Masse in den Medien wahrgenommen werden. Auf diese Weise soll ein persönlicher Bezug zu geflüchteten Menschen entstehen und zum Gespräch mit Ihnen anregen. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die inzwischen zu Nachbarn geworden sind, wurden im Rahmen des Projekts zu ihren persönlichen Fluchtgeschichten und ihren ersten Eindrücken in Oldenburg befragt. Die Interviews sollen möglichst vielen Menschen nahegebracht werden, daher sind weitere Stationen in Oldenburg in Planung. Ziel der Ausstellung ist es, Vorurteile abzubauen und das allgemeine Bild durch konkrete Persönlichkeiten aus Oldenburg zu erweitern.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld, umgesetzt wurde es mithilfe von Marie Tiller, Pädagogikstudentin der Universität Oldenburg. Die Fotografien stammen von Gina Pape, Die Knipserei.
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Stadt Groningen entsendet Mitarbeiter

13.05.2016 19:00 Uhr


 Im Rahmen der Partnerschaft mit der Stadt Groningen war Paul Spoelstra, Projektmanager der Stadt Groningen, vom 9. bis 11. Mai in Oldenburg zu Gast. Dabei informierte er sich über die Themen Integration, Flüchtlinge, Arbeitsmarkt und soziale Sicherung.

„Oldenburg und Groningen sind durch die gute Erreichbarkeit ideal, um sich grenzüberschreitend auszutauschen und von den Erfahrungen gegenseitig zu profitieren. Dennoch sind die Systeme aber auch die Kultur der Lösungen so unterschiedlich, dass beide Seiten wertvolle Anregungen für ihre Arbeit mitnehmen können. Daher ist ein solcher Personalaustausch so sinnvoll“, beurteilt Oberbürgermeister Krogmann den Besuch von Spoelstra.

Seine erste Station führte ihn zur Stabsstelle Integration, wo er über die Arbeit informiert wurde und erfahren konnte, welche Projekte in Bezug auf Flüchtlinge derzeit in Oldenburg durchgeführt werden. Die Agentur :ehrensache informierte über das ehrenamtliche Engagement der Oldenburger in der Arbeit mit Flüchtlingen. Teil des Programmes war ebenfalls ein Besuch der Gemeinschaftsunterkunft Alexanderstraße und des Projektes „Fahrräder für Flüchtlinge“. Außerdem wurde die Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien in Oldenburger Schulen vom Amt für Schule und Bildung vorgestellt.

Ein Tag stand für Gespräche mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit über Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte bereit. Im Amt für Teilhabe und Soziales erfuhr Paul Spoelstra Näheres über das deutsche Sozialsystem und die derzeit laufende Umstrukturierung des Amtes. Zudem informierte sich der Gast aus Groningen beim Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg. Der Austausch umfasste auch Projekte wie die jüngst eingeführte OldenburgCard.
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Glückwünsche an pro:connect zum NordWest Award

13.05.2016 17:50 Uhr
201611.05.16, 0364/16dh
                              


 Die Stadt Oldenburg und der Landkreis Ammerland gratulieren dem Verein „pro:connect – Integration durch Bildung und Arbeit e.V.“, der am Dienstag, 10. Mai, mit dem NordWest Award 2016 ausgezeichnet wurde. Der Award wird alle zwei Jahre von der Metropolregion Nordwest an regionale Akteure vergeben, die mit ihren Ideen, Initiativen oder Projekten mit Vorbildcharakter einen Beitrag zu Innovation und Wachstum leisten. Drei Projekte erhielten am Dienstagabend die Auszeichnung mit einem Preisgeld von je 10.000 Euro. „Wir freuen uns für pro:connect über die Auszeichnung und dafür, dass ihre engagierte und wichtige Arbeit damit öffentlich gewürdigt wird“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Landrat Jörg Bensberg.

Auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse schließt sich mit Ingo Rabe, Sozialdezernent des Landkreises Ammerland, den Glückwünschen an: „Das Projekt befördert unsere Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen, deshalb freuen wir uns sehr, dass es schon so kurz nach der Gründung so viel Beachtung erfährt.“ Gerlinde Röben, Werner zu Jeddeloh und Ernst Jünke, die das Projekt hochengagiert vorantreiben, freuen sich sehr über die Auszeichnung und die Würdigung ihrer Arbeit. „Wir wollen anderen Regionen mit unserem Projekt Mut machen, sich ebenfalls für die Unterstützung von Flüchtlingen in diesem Sinne einzusetzen.“

Der Verein wurde auf Initiative von engagierten Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Stadt Oldenburg, dem Landkreis Ammerland und den Serviceclubs gegründet. „pro:connect“ bietet eine gemeinsame Anlaufstelle für Arbeitgeber sowie arbeitsuchende Zuwanderer, die Fragen rund um die Arbeitserlaubnis, Arbeitsplätze oder Praktika beantwortet.

 Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.proconnect-ev.de.
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Willkommenspakete für Flüchtlingsunterkünfte

13.05.2016 07:00 Uhr

Stadtbibliothek Oldenburg übergibt Buchpakete an fünf Einrichtungen




Fünf große Boxen prallgefüllt mit Büchern für Kinder und Erwachsene – dieses besondere Geschenk überreichte die Stadtbibliothek Oldenburg am Mittwoch, 11. Mai, offiziell an die kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte Willersstraße, Alexanderstraße, Gaußstraße und an die Unterkunft in Tweelbäke sowie die Jugendschutzstelle.

„Die Boxen geben wir gerne an die Einrichtungen weiter, um die Flüchtlingsarbeit in unserer Stadt zu unterstützen und die Integration zu erleichtern. Denn Integration beginnt mit Sprache und die Bücher tragen dazu bei, die Sprache schneller zu erlernen“, betont Anne Düser, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek, bei der Übergabe. „Die Verständigung mit den Flüchtlingen ist wegen der geringen Sprachkenntnisse oft noch schwierig. Die ‚Willkommenspakete‘ können wir künftig sowohl den ehrenamtlichen Sprachlehrerinnen und -lehrern, als auch den Flüchtlingen direkt in ihren Unterkünften zur Verfügung stellen“, freut sich Lena Nzume, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe bei der Stabsstelle Integration, über die Unterstützung durch die Bibliothek.

Natürlich bieten auch die Stadtbibliothek im PFL selbst und die vier Stadtteilbibliotheken Medien zum Thema „Deutsch lernen“, Internetzugänge und Führungen an. „Ziel ist es, dass die örtliche Öffentliche Bibliothek von den Flüchtlingen als eine auch für sie geöffnete, niedrigschwellige und hilfeleistende Einrichtung der Information, des (Sprachen-)Lernens und der Kultur erkannt wird“, so Düser. Die Angebote werden daher auch in einem Flyer für Multiplikatoren beworben.

Die „Willkommenspakete“ beinhalten jeweils rund 30 verschiedene Bücher. Darunter sind in erster Linie Bildwörterbücher für Kinder und Erwachsene, die wichtige Begriffe aus dem Alltag oder Freizeitaktivitäten visuell darstellen. Aber auch Wörterbücher, Bücher über die Geschichte und Kultur Deutschlands oder ein Kinderatlas finden sich in den Boxen. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördern die Anschaffung der „Willkommenspakete“. Die Büchereizentrale Niedersachsen koordiniert die Verteilung an die Öffentlichen Bibliotheken. Diese wiederum kümmern sich um die Weiterleitung an die zuständigen Stellen zum dortigen Verbleib.

Quelle: Stadt Oldenburg
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Jugendherberge zwischen EWE-Arena und ZOB ?

12.05.2016 07:00 Uhr

Attraktiver Neubau in zentraler Lage geplant






In zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zum ZOB und der EWE Arena plant die GSG für das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) den Neubau einer Jugendherberge mit etwa 190 Betten und den dazugehörigen Seminar-, Küchen- und Aufenthaltsbereichen. Sehr erfreut über diese Entwicklung äußert sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Mit dem Bau der Jugendherberge in attraktiver Lage und in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum wird dem DJH die Möglichkeit eröffnet, den bisher doch schon in die Jahre gekommenen alten Standort zugunsten einer optimal angebundenen und den heutigen Anforderungen entsprechenden Einrichtung zu ersetzen. Gleichzeitig entsteht im ZOB-Umfeld ein weiterer attraktiver Anziehungspunkt.“Thorsten Richter, Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Unterweser-Ems e.V., sieht an der Straßburger Straße „einen ausgezeichneten Standort für unsere neue Jugendherberge“. Ziel ist es aus seiner Sicht, ein Gebäude zu schaffen, das ein attraktives Angebot für unterschiedliche Gästegruppen bereithält und dabei den heutigen Komfortansprüchen genügt. Die neue Jugendherberge sei der ideale Ausgangspunkt für Stadterkundungen; die Innenstadt und die Weser-Ems-Hallen seien in wenigen Gehminuten zu erreichen, genauso wie die zahlreichen Museen der Stadt. Auch Ausflüge in die Umgebung würden sich dank der guten Anbindung an Bus und Bahn anbieten. Das Deutsche Jugendherbergswerk möchte die Jugendherberge als Inklusionsstandort betreiben, so dass ein hoher Anteil von Mitarbeitern mit Handicap in den Betrieb integriert wird. Oldenburg wäre dann nach Leer und Aurich der dritte Inklusionsstandort im Nordwesten. Außerdem sei eine enge Kooperation mit der benachbarten Volkshochschule anvisiert.Das Jugendherbergswerk will das Objekt langfristig von der GSG anmieten. Die GSG plant das Gebäude deshalb in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Mieter. In den Betrieb der Jugendherberge sollen die Gemeinnützigen Werkstätten oder eine vergleichbare Institution einbezogen werden, eine Idee des GSG-Geschäftsführers Stefan Könner. Dazu Könner: „In der Jugendherberge bietet sich die Chance für ein inklusives Projekt, das Menschen mit Behinderungen und Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung bieten kann.“Für Dr.-Ing. Malte Selugga von dem von der GSG beauftragten Architekturbüro Selugga & Selugga ist es eine reizvolle Aufgabe, dieses nicht alltägliche Vorhaben in der exponierten Lage zu projektieren. Übereinstimmendes Lob aller: „Ein toller Standort, der viele Möglichkeiten bietet!“ Bei dem Grundstück handelt es sich um Flächen des ehemaligen Betriebs- und Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn AG, das die Stadt 1987 erworben hat und jetzt an die GSG veräußern will. Es gab zunächst Bemühungen, die 1947 errichtete Lagerhalle, die sogenannte „Rämmi-Dämmi-Halle“, in das Neubauvorhaben zu integrieren. Der bauliche Zustand des nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes und die internen Abläufe innerhalb einer Jugendherberge lassen dies allerdings nicht zu, so dass der Rückbau der Halle erfolgt.Positive Aspekte ergeben sich für die Stadt auch durch die Aufgabe des bisherigen Standortes. „Die Nachnutzung des im städtischen Eigentum stehenden Grundstücks an der Alexanderstraße/von-Finckh-Straße bietet die hervorragende Chance, unter anderem auch der Nachfrage nach innenstadtnahem und bezahlbarem Wohnen gerecht zu werden“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Zugleich betonte der OB, dass für alle jetzt dort untergebrachten Einrichtungen rechtzeitig neue Standorte gefunden werden sollen. „Bis zur endgültigen Fertigstellung der neuen Jugendherberge wird noch etwas Zeit vergehen“, so Krogmann. Die entsprechenden Planungen für die künftige Unterbringung der städtischen und nichtstädtischen Einrichtungen würden jetzt aber vorangetrieben.

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Engagement und Vielfalt von Migrantinnen und Migranten stärken

12.05.2016 06:00 Uhr

Seminarreihe für Migrantenorganisationen in Oldenburg

 Die Stabsstelle Integration führt für Migrantenselbstorganisationen eine Fortbildungs- und Qualifizierungsreihe durch. Sie wird gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft von Migrantinnen, Migranten und Flüchtlingen in Niedersachsen, amfn e.V., angeboten. Ziel ist es, die Migrantenselbstorganisationen in ihrer integrativen Arbeit zu unterstützen, ihre gesellschaftspolitische Teilhabe zu stärken sowie den interkulturellen Dialog zu fördern.

Die folgenden drei Seminare werden kostenfrei angeboten: „Projektförderung und Projektmanagement“ am Samstag, 21. Mai, „Projektanträge schreiben“ am Samstag, 28. Mai, sowie „Öffentlichkeitsarbeit (Pressemitteilungen schreiben, Projekte bewerben)“ am Samstag, 4. Juni. Die Seminare finden jeweils von 10 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, statt.

In Niedersachsen existieren mehr als 500 Organisationen, Vereine, Selbsthilfegruppen, Initiativen und Netzwerke, die die Interessen von Migrantinnen und Migranten vertreten. Auch in Oldenburg gibt es eine Vielzahl von ihnen, in denen sich Migrantinnen und Migranten mit ihren sozialen und kulturellen Aktivitäten für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft engagieren. Durch ihr Freiwilligenengagement nehmen die Migrantenorganisationen eine aktive Rolle bei der Gestaltung unseres Gemeinwesens wahr. Die Stabsstelle Integration fördert die Integration von Migrantinnen und Migranten, auch von Flüchtlingen in Oldenburg, indem sie ihre Entwicklungspotenziale unter anderem durch Schulungen unterstützt.

Es wird um eine verbindliche Anmeldung im Voraus gebeten. Weitere Informationen gibt es bei Lena Nzume, Stabsstelle Integration, unter Telefon 0441 235-2188 oder per E-Mail an integration@stadt-oldenburg.de sowie bei der Arbeitsgemeinschaft für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge e.V. bei Petra Gargiso, unter Telefon 0511 16950319 oder per E-Mail an p.gargiso@amfn.de.
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Integration in Oldenburg beispielhaft für Europa

11.05.2016 23:00 Uhr

EU fördert Städtenetzwerk „Arrival Cities“






Die positive Entscheidung fiel jetzt in Brüssel: Mit der Förderzusage werden Aktivitäten in Oldenburg im Rahmen eines europäischen Städtenetzwerks gefördert.Gemeinsam mit den Städten Amadora (Portugal), Riga (Lettland), Roquetas de Mar (Spanien), Vantaa (Finnland), Thessaloniki (Griechenland), Messina (Italien) und der Technischen Universität Dresden wird die Stadt Oldenburg an aktuellen Fragen der Integration und Migration arbeiten und einen lokalen Aktionsplan für die Integration von Zugewanderten, insbesondere von Flüchtlingen, entwickeln. „Das Netzwerk gibt uns die Chance, Oldenburg als gutes Beispiel einer ‚Arrival City‘ zu präsentieren und die Willkommenskultur in Oldenburg auf EU-Ebene sichtbar zu machen“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Gleichzeitig werden wir in einen aktiven Dialog zwischen den teilnehmenden europäischen Städten treten.“Das von der EU finanzierte Projekt unterstützt die Vernetzung von Kommunen in Europa, die einen lokalen Aktionsplan im Bereich Integration und Migration in den nächsten 24 Monaten entwickeln werden. Das Projekt wird in Oldenburg durch die Stabsstelle Integration im Büro des Oberbürgermeisters federführend koordiniert. Mitglieder der eingerichteten lokalen Kernarbeitsgruppe sind die IGS Kreyenbrück, IBIS e.V., das Yezidische Forum, IQ Netzwerk und die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück. Im Rahmen des Projektantrags fand bereits im Februar dieses Jahres ein Besuch einer Lead Expertin im Rathaus statt, die sich über den aktuellen Sachstand und Aktivitäten vor Ort informiert hat. Im Anschluss sind die Projektverantwortlichen eingeladen worden, das Vorhaben in einer Konferenz der Steuerungsgruppe in Riga zu präsentieren. „Die Partnerschaft in einem solchen Netzwerk ist dabei viel mehr, als ein reiner Erfahrungsaustausch: Wir können unsere eigenen Strukturen durch den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen europäischer Städte verbessern und wichtige Impulse für die Arbeit am Oldenburger Integrationskonzept erhalten“, betont die Integrationsbeauftragte der Stadt Dr. Natalia Petrillo und freut sich über die positive Entscheidung der Kommission. „Arrival Cities“ wird im Rahmen des URBACT-Programms gefördert.  Es wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie die 28 EU-Mitgliedsstaaten, Norwegen und die Schweiz finanziert. Hauptziel ist die Förderung einer integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklung.

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inForum zu Besuch im Horst-Janssen-Museum

08.05.2016 11:00 Uhr

Ausstellungsgespräch zu „Move the Line“

Im Rahmen der Kooperation des inForum mit dem Horst-Janssen-Museum findet am Donnerstag, 12. Mai, um 14.30 Uhr ein Gespräch über die aktuelle Ausstellung „Move The Line“ statt. Diese Ausstellung zeigt den Umgang zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit der Zeichnung in einer immer stärker digitalisierten Welt. So werden aus Linien auf Papier „Linien in Bewegung“. Im Anschluss an das Ausstellungsgespräch werden Möglichkeiten ausprobiert – auch analog und ohne Computer – die Linie in Bewegung zu setzen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 3 Euro. Anmeldungen nimmt das inForum vor Ort im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, entgegen oder telefonisch unter 0441 235-2781. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 16 Uhr.
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Zuschüsse zur preiswerten Vermietung können gestellt werden

06.05.2016 07:00 Uhr

Stadt hat 400.000 Euro zur Verfügung

Die Stadt Oldenburg gibt ab sofort  einen Zuschuss, wenn Vermieter eine Wohnung preisgebunden an Personen mit einfachem Wohnberechtigungsschein vermieten. Dazu hat der Rat auf Empfehlung des Arbeitskreis „Bündnis Wohnen in Oldenburg“ Ende letzten Jahres eine Richtlinie beschlossen und 400.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Entsprechende Anträge können bei der Stadt gestellt werden.

„Mit der Förderung von Belegungs- und Mitpreisbindungen möchte die Stadt Oldenburg den Erhalt beziehungsweise auch die Schaffung von preiswertem Wohnraum forcieren“,  sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Die Richtlinie ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt preiswerten Wohnraums.“ 

Voraussetzung ist, dass die Wohnung keiner Belegungs- und oder Mietpreisbindung unterliegt. Der Zuschuss liegt bei 0,80 Euro je m² Wohnfläche und Monat. Zusätzlich ist ein Zuschuss von 5 Euro je m² Wohnfläche und Jahr in den ersten fünf Jahren vorgesehen und für die nächsten fünf Jahre in Höhe von 10 Euro je m² Wohnfläche und Jahr. Das bedeutet für eine 60 m² große Wohnung einen Zuschuss von 10.260 Euro. Dazu kommt noch der vereinbarte Mietzins. Die Nettokaltmiete darf maximal 5,70 Euro je m² Wohnfläche im Monat betragen.

 Weitere Informationen und das Antragsformular sind bei der Wohnraumförderstelle der Stadt Oldenburg oder unter www.oldenburg.de/Belegungsbindungen erhältlich.
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Oldenburg: Integratives Sportabzeichen

05.05.2016 07:00 Uhr



Das Integrative Sportabzeichen geht 2016 in die zweite Runde. Das bundesweit einzigartige Projekt ruft alle Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf, gemeinschaftlich Sport auszuüben, um sich besser kennenzulernen, Integration zu leben und auszubauen. Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche ab 4 Jahre können in 3 Stadtteilen am Integrativen Sportabzeichen teilnehmen. Im letzten Jahr haben Menschen aus 15 verschiedenen Nationen am Projektstart, unter Mitwirkung von Sportvereinen aus den jeweiligen Stadtbezirken, in Oldenburg teilgenommen. Mehr Informationen hier www.ssb-oldenburg.de/sportabzeichen.html
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Überzählige städtische Altpapiertonnen werden eingesammelt

04.05.2016 09:00 Uhr

Stadt Oldenburg und ARGE bieten Abholung an







Seit dem 1. April 2016 führt ausschließlich die ARGE Duales System Oldenburg (ARGE) die Altpapiersammlung im Stadtgebiet durch. Zugleich sind damit am 1. April die städtischen Papiertonnen in den Besitz der ARGE übergegangen. Viele Haushalte im Stadtgebiet haben zurzeit sowohl eine blaue Altpapiertonne der ARGE als auch eine grau-blaue Altpapiertonne der Stadt.Daher bieten die Stadt und die ARGE an, überzählige städtische Altpapiertonnen zurückzugeben. In den nächsten Tagen erhalten alle Grundstückseigentümer in der Stadt Oldenburg Postkarten, auf denen die Rückholaktion erklärt wird. In der Zeit vom 23. Mai bis zum 17. Juni werden dann die überzähligen Altpapiertonnen eingesammelt. Dazu sollen die grau-blauen Papiertonnen ab dem 23. Mai am Abfuhrtag des Altpapieres (siehe Abfuhrkalender für Altpapier der ARGE Duales System Oldenburg) nach der Leerung an der Straße stehen gelassen und mit einem Aufkleber auf dem Tonnendeckel gekennzeichnet werden. Sollten die beigefügten Aufkleber nicht ausreichen, können die anderen Tonnen zum Beispiel auch mit einem Hinweis auf einem Blatt Papier gekennzeichnet werden. Am zweiten Arbeitstag nach der Abfuhr werden die Tonnen abgeholt:Beispiel 1: Leerung der Papiertonne am Montag, Abholung am Mittwoch.Beispiel 2: Leerung der Papiertonne am Donnerstag, Abholung am darauf folgenden Montag.Unabhängig von dieser Einsammelaktion können die grau-blauen Altpapiertonnen bei folgenden Adressen selbst angeliefert werden:ARGE Duales System OldenburgFirma Heine, Emsstraße 9, 26135 Oldenburg Containerdienst Meyer, Schramperweg 185, 26129 OldenburgMontag bis Freitag 8 bis 16.30 UhrTelefon: 0441 25706Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg Wehdestraße 70, 26123 OldenburgMontag bis Donnerstag 8 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 UhrWertstoffannahmestellen Neuenwege, Barkenweg 6, und Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7Montag bis Donnerstag 9 bis 16.30 Uhr, Freitag 9 bis 17.30 Uhr, Samstag 9 bis 14 UhrAchtung: Wertstoffannahmestelle Langenweg ist mittwochs immer geschlossenTelefon: 0441 235-4444

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Ein Blick in die Zukunft

02.05.2016 07:00 Uhr

Girls’ und Boys’ Day bei der Stadt Oldenburg





 Die Stadt Oldenburg beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Zukunftstag. Am Donnerstag, 28. April, haben 115 Mädchen und Jungen die Möglichkeit genutzt, in verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung hineinzuschnuppern. Sie bekamen zum Beispiel Einblicke in die Arbeit des Fachdienstes Umweltmanagement, der Schilderwerkstatt und der Stadtbibliothek oder konnten die IT-Landschaft der Verwaltung entdecken.

„Der Zukunftstag bietet uns die Möglichkeit, den Jungen und Mädchen einen Einblick in die vielfältigen Berufe einer Stadtverwaltung zu geben. Wir möchten, dass Mädchen insbesondere in technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe hineinschnuppern und Jungen die tendenziell weiblich geprägten Berufe in den sozialen Bereichen entdecken können“, so Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement. 

Bei der Vergabe der Praxisangebote wurde daher darauf geachtet, dass die Mädchen und Jungen Praxisangebote aus für sie eher untypischen Berufsfeldern gewählt haben. So konnten technikbegeisterte Mädchen im Fachdienst Informations- und Kommunikationstechnik beispielsweise einen Blick hinter die Kulissen der großen IT-Landschaft der Stadt Oldenburg werfen. Zwei Mädchen konnten außerdem einen Arbeitstag in der Schilderwerkstatt des Fachdienstes Verkehrslenkung miterleben. Sie begleiteten dabei einen Mitarbeiter, um die Beschilderung und Straßenmarkierungen der Stadt Oldenburg zu überprüfen und neue Schilder aufzustellen.

Im Pressebüro haben zwei Kinder den Beruf des Redakteurs kennengelernt. Mit Hilfe einer Kollegin erstellten die beiden eine Reportage über den Girls’ und Boys’ Day in der städtischen Kindertagesstätte Dietrichsfeld und im ServiceCenter. Die Reportagen sind unter www.oldenburg.de veröffentlicht.
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An Gesprächen führt kein Weg vorbei

29.04.2016 07:00 Uhr

Kossendey mahnt bei Diakonischer Konferenz zur Bereitschaft für Integration



Vor den Delegierten der Diakonischen Konferenz mahnt Thomas Kossendey, der Präsident der Oldenburgischen Landschaft: „Hinter jeder einzelnen Flüchtlingszahl steht ein Mensch. Alle suchen eine neue Heimat und bringen die eigene Heimat mit.“ Eine neue Heimat zu finden, bedeute, sich von der erste Heimat zu entfernen. Kindern falle es leichter, sich zu integrieren. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Integration führten gelegentlich zu einem „Kulturkampf im Wohnzimmer“. Wenn es zum Beispiel um die Partnerwahl oder die Verwendung der Sprache der ersten Heimat geht.

An fünf Beispielen aus der Oldenburger Landesgeschichte wies Kossendey nach, dass es bereits früher große Migrationsbewegungen gegeben hat. „Es hat geknirscht zwischen den aufnehmenden und den hinzugekommenen Bevölkerungsteilen. Aber letztlich hat Integration immer geklappt,“ so Kossendeys Fazit.

„Es ist egal, ob Menschen wieder gehen oder bleiben, wir müssen uns um sie bemühen,“ mahnte der Landschaftspräsident. Wir müssen es erlauben, dass sich die Zugezogenen mit ihrer eigenen Kultur in unsere Gesellschaft integrieren. Im Bewusstsein der eigenen kulturellen Identität braucht es einen Weg zwischen Multi-Kulti und nebeneinanderher leben.

Einwanderung funktioniere nicht nach einer chemischen Formel, sondern braucht Empathie und menschliche Begegnung der beteiligten Gruppen. Bei der Integration sind die verschiedenen Religionen und Kulturen zu beachten. Gespräche mit Muslimen können dazu beitragen, dass wir uns gegenseitig beruhigen, weiß Kossendey. Weil wir feststellen, dass die anderen gar nicht so sind, wie wir befürchtet haben. An Gesprächen führt kein Weg vorbei, mahnt Kossendey, weil Schwierigkeiten ungelöst bleiben, wenn Konflikte nicht angesprochen werden.

In der anschließenden Diskussion wurde betont: Es gehe auch darum, eine Sprache zu finden, die bestehende Probleme und Schwierigkeiten weder verschweigt, noch ideologisch verkleistert. Ebenso nütze es wenig, Befürchtungen und Ängste von Bürgern oder Flüchtlingen so darzustellen, als ob die Angst bereits der Beweis für das tatsächliche Vorhandensein des Befürchteten sei.

Die Diakonische Konferenz ist das Parlament des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.
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Verleihung des Carl-von Ossietzky-Preises an Ahmad Mansour

28.04.2016 12:00 Uhr

Öffentliches Podiumsgespräch über religiösen Extremismus am 4. Mai






Der Psychologe und Islamexperte Ahmad Mansour wird am Vorabend des Todestages Carl von Ossietzkys, am Dienstag, 3. Mai, mit dem gleichnamigen Preis der Stadt Oldenburg für Zeitgeschichte und Politik ausgezeichnet. Im Rahmen des Festaktes im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, wird auch das Werk des diesjährigen Kompositionspreisträgers Malte Giesen zur Uraufführung gebracht. Eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Mansour sowie ein öffentliches Konzert der Auftragskomposition finden am Mittwoch, 4. Mai, statt.Mansour erhält den Preis „aufgrund seines außerordentlichen Einsatzes für Demokratie, Toleranz und Integration. Mit seiner beispielhaften Präventions- und Aufklärungsarbeit setzt er sich eindrucksvoll für ein demokratisches, gewaltfreies und friedliches, dem Grundgesetz und den Menschenrechten verpflichtetes Zusammenleben ein“, so die Jury. Die Laudatio hält Bundesminister a. D. Gerhart R. Baum. Baum war von 1972 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1978 bis 1982 Bundesminister des Innern. Er ist als Rechtsanwalt tätig und war an mehreren erfolgreichen Verfassungsbeschwerden beteiligt, unter anderem gegen die Vorratsdatenspeicherung. Er setzt sich seit Langem für den Schutz von Bürger- und Menschenrechten ein und ist zudem kulturell engagiert, beispielsweise im Bereich der Neuen Musik.Öffentliches Podiumsgespräch mit Ahmad Mansour und Holger AhäuserIn einem öffentlichen Podiumsgespräch diskutiert Ahmad Mansour am Mittwoch, 4. Mai, um 19 Uhr mit dem Oldenburger Journalisten Holger Ahäuser über die Ursachen von Islamismus, Prävention und Strategien zur Deradikalisierung. Grundlage des Gesprächs ist Mansours viel diskutiertes Buch „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“. Im Anschluss an das Gespräch können Fragen aus dem Publikum gestellt werden. Holger Ahäuser war unter anderem für die Braunschweiger Zeitung, Radio ffn, dpa und das ZDF tätig; seit 2008 leitet er das NDR-Studio Oldenburg. Die Veranstaltung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg findet im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt. Der Eintritt ist frei.  Zur Person Ahmad MansourDer in Berlin lebende Ahmad Mansour wurde in einem arabischen Dorf bei Tel Aviv in Israel geboren. Als Jugendlicher vollzog sich dort in der örtlichen Koranschule seine Erziehung zum Islamisten. Nach einem langen, schwierigen Prozess der Abkehr engagiert er sich nun bei verschiedenen Einrichtungen in der Präventionsarbeit gegen Radikalisierung, Unterdrückung und Antisemitismus. Er ist unter anderem Programmdirektor der „European Foundation for Democracy“ in Brüssel und führt zudem regelmäßig Schulungen und Workshops durch.Über den PreisDer Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird von der Stadt Oldenburg alle zwei Jahre für Arbeiten, Gesamtwerke oder an Personen vergeben, die sich in herausragender Weise mit Leben und Werk Ossietzkys, dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus und der demokratischen Tradition und Gegenwart befassen oder die sich im Geiste Ossietzkys mit Themen der Politik und Zeitgeschichte auseinandersetzen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.Ausführliche Informationen über den Carl-von-Ossietzky-Preis sowie die Auftragskomposition, die Preisträger und die Jury gibt es im Internet unter www.ossietzky-preis.de
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Aktionstage zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

28.04.2016 12:00 Uhr
 Die Stadt Oldenburg hat sich wiederholt  an den landesweiten Aktionstagen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit beteiligt. Gemeinsam mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Oldenburg hat das Bürger- und Ordnungsamt neun Baustellen kontrolliert. Gravierende Mängel wurden dabei nicht festgestellt. Diese Kontrollen sind als Präventionsmaßnahme wichtig bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit.

Bei Verstößen gegen Bestimmungen der Handwerksordnung sowie wegen möglichem Sozialleistungsbetrug werden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Bußgelder festgesetzt. Sowohl die Erbringung von Schwarzarbeit als auch die Beauftragung mit Schwarzarbeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
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Bürgerentscheid zum Stadionneubau

26.04.2016 08:40 Uhr

GRÜNE unterstützen Machbarkeitsstudie und Wirtschaftslichkeitsprüfung

Die Grüne Ratsfraktion hat am Montag, 25. April, in den städtischen Gremien für die  Anfertigung einer Machbarkeitsstudie sowie einer Wirtschaftslichkeitsprüfung zu einem Stadionneubau gestimmt.

Für die Ratsfraktion erklärt Fraktionssprecher Sebastian Beer:

"Für uns Grüne ist es wichtig, dass alsbald aussagekräftige Zahlen zu dem Vorhaben vorliegen und der VfB aus der bereits länger dauernden Hängepartie befreit wird. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, dass zum Gelingen des Vorhabens am Ende auch die Stadt Oldenburg mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln für Bau und Betrieb wird eintreten müssen. Da die Stadt Oldenburg vor vielfältigen finanziellen Herausforderungen steht - Abbau der Schulden, Finanzierung des Straßenausbaus bzw. der Sanierung, Bereitstellung von KITA-Plätzen, Ausstattung der Schulen, Förderung des sozialen Wohnungsbaus u.v.m. - halten wir es für mehr als angemessen, wenn am Ende die Oldenburgerinnen und Oldenburger in einem vom Rat initiierten Bürgerentscheid die Entscheidung fällen. Für die Einleitung dieses Bürgerentscheides werden sich die Grünen im Rat stark machen."
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Ferienpassaktion 2016: Verkauf startet am 30. April

26.04.2016 07:00 Uhr

Knapp 600 Veranstaltungen gegen Langeweile in den Ferien



 159 Kooperationspartner machen es möglich: Das Ferienpassangebot 2016 vom 23. Juni bis zum 3. August bietet eine bunte Vielfalt an Aktivitäten für Oldenburger Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren. 

Der Preis bleibt weiterhin stabil: 3 Euro kostet der Ferienpass, inklusive Bonusscheinen und Badekarte, mit der das Freibad Flötenteich und das OLantis Freibad günstig genutzt werden können. Auch der Mini-Ferienpass ist wieder im Angebot. Für 1 Euro können die Badekarte sowie die Bonusscheine genutzt werden, die zum verbilligten Eintritt in diversen Freizeiteinrichtungen in der Umgebung berechtigen. Auch in diesem Jahr kann der Mini-Ferienpass aber noch viel mehr: Ab dem 8. Juni können sich Kinder und Jugendliche auch mit dem Mini-Ferienpass für sämtliche Ferienpassaktivitäten anmelden, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgebucht sind.

Alle 2.500 Ferienpässe und 1.000 Mini-Pässe stehen am Samstag, 30. April, 10 bis 12 Uhr, in der großen Pausenhalle in der Oberschule Alexanderstraße zum Verkauf. Ab Montag, 2. Mai, können der Ferienpass und der Mini-Pass dann im Büro des Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit in der Von-Finckh-Straße 1 erworben werden. Geöffnet hat das Büro montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. 

Informationen zum Ferienpass gibt es unter www.oldenburg.de/ferienpass, beim ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-4444 oder direkt beim Ferienpasstelefon unter der Telefonnummer 0441 235-80.
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Verband deutscher Musikschulen verabschiedet Grundsatzprogramm

26.04.2016 07:00 Uhr

Vielfalt und Heterogenität als Chance und Bereicherung für die öffentlichen Musikschulen

„Musikalische Bildung in Deutschland. Ermöglichen – Gewährleisten - Sichern“ heißt das Grundsatzprogramm, das der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung am 22./23. April 2016 in Oldenburg verabschiedet hat. Darin bekennen sich die öffentlichen Musikschulen im VdM zum Recht auf qualifizierte Teilhabe aller Menschen an musikalisch-kultureller Bildung und zur Notwendigkeit der Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft in Deutschland.In seiner Eröffnungsrede betonte der VdM-Bundesvorsitzende, Ulrich Rademacher: “Vielfalt und Heterogenität sind Chance und Bereicherung zugleich für die öffentlichen Musikschulen.“ Als ihre große Aufgabe hielt er dabei „die Schaffung einer inklusiven Musikschule und die kulturell getragene Integration von geflüchteten Menschen“ fest. Das Grundsatzprogramm der Musikschulen im VdM solle den Musikschulen „angesichts dieser anspruchsvollen Herausforderungen Orientierung bieten. Chancen zur Inklusion geflüchteter Menschen ermöglichen in diesem Zusammenhang auch das Förderprogramm ‚Bündnisse für Bildung‘ des Bundesbildungsministeriums“. Rademacher zeigt sich begeistert darüber „wie schnell und mit wie großer Kreativität, Einfühlungsvermögen und pädagogischem Know-how die öffentlichen Musikschulen diese Aufgabe angenommen haben“.Um die öffentlichen Musikschulen als lebendige Bildungsinstitutionen zu erhalten, auszubauen und zu stärken sei „eine adäquate und verlässliche finanzielle, räumliche und sächliche Ausstattung Grundvoraussetzung für ihre Arbeit“, so die Aussage des Grundsatzprogramms. Erforderlich seien hierzu „aufgabengerechte Rechtsträgerschaften, die die kommunale Verantwortung abbilden, und eine gesetzliche, ordnungspolitische und förderrechtliche Verankerung von Musikschularbeit in Landesregelungen“. Die musikalische Bildung müsse dabei „der Kontrolle durch die Räte in den Kommunen und durch die Parlamente in den Ländern unterliegen“.Gabriele Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staatssekretärin und Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen, sagte in ihrem Grußwort: „Seit fünf Jahrzehnten setzt der Landesverband niedersächsischer Musikschulen alles daran, ein erreichbares, zugängliches und bezahlbares Unterrichtsangebot öffentlicher Musikschulen für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zu bieten. Wir brauchen in den kommenden Jahrzehnten sicher nicht weniger, sondern deutlich mehr Musikschule. Eine Musikschule, deren Ideal nicht allein das Hervorbringen von Talenten ist, sondern ein Haus, in dem viele Bürgerinnen und Bürger – junge und ältere – zu einer ebenso anspruchsvollen wie vielseitigen, unbeschwerten, lebendigen musikalischen Betätigung hingeführt und befähigt werden.“Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wurde veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg und dem Verband niedersächsischer Musikschulen. Sie wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg.Das Grundsatzprogramm des VdM ist veröffentlicht unter www.musikschulen.de/medien/doks/vdm/grundsatzprogramm.pdf.Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der über 930 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten über 1,4 Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 38.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung (www.musikschulen.de).
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Stadt und OFFIS entwickeln Smart City Strategie

22.04.2016 07:00 Uhr

Gesucht werden Partner aus Industrie und Forschung







Die Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes von Smart City Technologien für die Entwicklung der Stadt Oldenburg sollen stärker genutzt werden. Das Informatikinstitut OFFIS ist beauftragt, bis Ende September ein Strategiepapier zu erarbeiten. Dabei sollen bereits konkrete Ansätze für die Umsetzung in den Bereichen Energie, Verkehr, Verwaltung und Lebensqualität aufgezeigt werden. Zum anderen soll ein Modellprojekt „Smart City Living Lab Fliegerhorst“ auch Chancen für eine Umsetzung in einem neuen Stadtteil ermöglichen, von dem nicht nur die hiesige Forschung und Wirtschaft sondern auch Bürgerinnen und Bürger profitieren könnten.Oberbürgermeister Krogmann sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt für ein systematisches Vorgehen innerhalb der Stadtverwaltung. „Smart City umfasst nahezu alle Bereiche der Stadtentwicklung wie Infrastruktur, Gebäude, Mobilität, Dienstleistungen oder Sicherheit. Durch den gezielten Einsatz von IT-Technik auf der Basis von Vernetzungen können neue, effizientere Antworten auf Fragen des städtischen Zusammenlebens und der Stadtentwicklung gegeben werden“, gibt Krogmann als Grund für das städtische Engagement an. Für Krogmann steht an erster Stelle die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger. Dabei sind auch die Aspekte Datenschutz und Datensicherheit zu beachten.Das Oldenburger Informatikinstitut OFFIS forscht und entwickelt seit vielen Jahren an Smart City Lösungen. „Die Neugestaltung des Fliegerhorstes bietet der Stadt Oldenburg die einmalige Gelegenheit, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Smart City Konzepten für Kommunen und nicht mehr nur für Megacities, zu positionieren“, so Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Vorstand des Forschungsbereichs Energie im OFFIS. „Mit dem Living Lab können zudem tragfähige Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung der Energiewende entwickelt werden. Beide Punkte haben Nachahmcharakter in die Region und darüber hinaus."Hierfür soll ein Teilbereich des Fliegerhorstes explizit für die Erprobung neuer Smart City-Technologien ausgewiesen und mit einer besonderen Infrastruktur versehen werden. Erste technische Anforderungen (Verkabelung,  Leerrohre) sind bereits erarbeitet.Das Smart City-Lab wird die enge Integration und gemeinsame Erprobung einer Vielzahl von Technologien erlauben, welche derzeit von zahlreichen verschiedenen Interessenträgern meist isoliert entwickelt und so nur in Teilen erprobt werden. Der volle Wert, aber auch die Probleme"smarter" Stadtstrukturen werden sich erst bei einer kompletten Integration aller Teilfunktionen und ihrer Erprobung im realen Leben zeigen. Hierfür stellt die Smart City Oldenburg einen in Niedersachsen derzeit kaum noch einmal zu findenden Rahmen zur Verfügung. „Wir sind damit weiterhin auf dem Weg zu einer innovativen Stadtentwicklung - und wir werden vermutlich früher ans Ziel kommen als andere“,  erläutert Prof. Dr. Martin Fränzle, Bereichsvorstand Verkehr im OFFIS, und ergänzt „Smarte Infrastrukturen passen sich an. Häufig werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels glücklich sein, wenn dies unbemerkt und automatisch geschieht, doch manchmal werden sie auch explizit Einfluss nehmen wollen. Das Living Lab am Fliegerhorst wird helfen, die Wünsche der Bevölkerung zu verstehen und maßgeschneiderte technische Lösungen anzubieten.“Unter der Federführung von OFFIS wird angestrebt, ein Konsortium von Partnern aus Industrie und Forschung zu gewinnen und zusammen zu stellen, aus dem heraus ein Träger- und Investorenmodell für ein Smart City Living Lab Fliegerhorst entwickelt werden kann. „Oldenburg kann sich so zu einem Innovationsstandort für Applikationsanwendungen und nachhaltigen Smart City-Konzepten entwickeln, mit der die Stadt überregional an Profil gewinnt“, fasst Oberbürgermeister Krogmann die Chancen zusammen.

Quelle: Stadt Oldenburg
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Oberbürgermeister geht wieder digitale Wege

21.04.2016 22:00 Uhr

OB Krogmann will Soziale Netzwerke stärker nutzen

 Oberbürgermeister Jürgen Krogmann geht ab sofort verstärkt digitale Wege: Um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und Oldenburg gemeinsam weiterzuentwickeln, betreibt der OB von nun an einen eigenen Blog und ist in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und YouTube aktiv.

„Bürgersprechstunden, Einwohnerfragen im Rat und viele persönliche Gespräche geben mir wichtige Anhaltspunkte für meine Arbeit. Diesen Dialog mit den Oldenburgerinnen und Oldenburgern möchte ich aber noch ausweiten – und von jetzt an auch in den Sozialen Medien führen“, so Krogmann. Themen wie Wohnungsbau, Fliegerhorstentwicklung, Bildungsinvestitionen und Flüchtlingsarbeit können nun auch über Facebook und Co diskutiert werden. Interessierte sind dabei ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen: „Ihre Meinung ist mir wichtig – ich freue mich, wenn Sie mich auf diesem Weg begleiten und mit Ihren Vorstellungen dazu beitragen, die Debatte in Oldenburg noch lebendiger und vielfältiger zu machen. Das persönliche Gespräch bleibt für mich aber dennoch das Wichtigste“, betont Krogmann.

Der neue Blog ist zu finden unter der Adresse www.ob-krogmann.de. 

Neben Blogeinträgen, die allesamt kommentiert werden können, sind auch Beiträge der Facebook- sowie der Twitter-Seite dort eingebunden.

Wer dem Oberbürgermeister direkt bei Facebook folgen möchte, findet die neue Seite unter www.facebook.de/ob.krogmann, sein Twittername ist @OB_Krogmann. Bei der Betreuung der neuen Seiten wird Krogmann unterstützt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pressebüro der Stadt Oldenburg.
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Großes Engagement der öffentlichen Musikschulen für Flüchtlinge

21.04.2016 20:00 Uhr

Pressegespräch zur Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen in Oldenburg







In dem heutigen Pressegespräch zur Hauptarbeitstagung und Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) in Oldenburg hat sich der Verband zur Inklusion als Anspruch und Aufgabe der öffentlichen Musikschulen positioniert. Zu der Tagung vom 22. bis 23. April 2016 in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg werden 300 Musikschulleiter und Trägervertreter der öffentlichen Musikschulen in Deutschland erwartet. Am Vorabend feiert der Landesverband Niedersachsen sein 50. Jubiläum und die Musikschule Oldenburg ihren 40. Geburtstag.„Heute können wir auf 25 Jahre erfolgreiche gemeinsame Musikschularbeit in Ost- und Westdeutschland zurückblicken – damals eine Herausforderung und heute eine Bereicherung, die nicht mehr wegzudenken ist. Zu den aktuellen Herausforderungen gehört die Einbeziehung von geflüchteten Menschen, der sich viele unserer Mitgliedschulen mit vielfältigen Angeboten und großem Engagement stellen. Zur Integration und schließlich Inklusion von Flüchtlingen können gerade die öffentlichen Musikschulen mit der Kraft und dem Zauber der Musik einen wesentlichen Beitrag leisten. Einen Beitrag, der unsere Gesellschaft jünger, bunter, kreativer, friedvoller und zukunftsfähiger macht.", so der Bundesvorsitzende des VdM, Ulrich Rademacher.Der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Jürgen Krogmann, erklärte aus Anlass der Hauptarbeitstagung: „Musik verbindet! Dies zeigt die Musikschule der Stadt Oldenburg mit großem Ideenreichtum und Engagement. Inklusion ist dabei zentrales Ziel der Musikschularbeit, wofür auch das inklusive Orchester der Musikschule ein schönes Beispiel ist. In den 40 Jahren ihres Bestehens hat sich die Musikschule Oldenburg als wichtige und wertvolle Bildungsinstitution der Stadt Oldenburg etabliert.“Gabriele Lösekrug-Möller, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin und Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen betonte: „Öffentliche Musikschulen stellen sich mit der beeindruckenden Vielfalt ihrer Angebote den Anforderungen unserer sich verändernden Gesellschaft. Das niedersächsische Musikalisierungsprogramm ‚Wir machen die Musik!‘ hat großen Anteil daran, dass viele tausend Kinder – zunehmend auch aus sozialen Randgruppen und mit Fluchterfahrung – einen Zugang zur Musik erhalten und so kulturelle Teilhabe erfahren können. Ich freue mich sehr, dass die Landespolitik das große Potenzial dieses zentralen Bildungsprogramms des Landes erkennt und eine Weiterführung beabsichtigt.“Im Fokus der Hauptarbeitstagung stehen die vielfältigen Facetten der Inklusion: Beginnend mit einem Podiumsgespräch zum Thema „Spektrum Inklusion – Wege in die Musikschulpraxis“ über Arbeitsgruppen zu Heterogenität in der Musikschulpraxis, zu Inklusion im Rahmen von Kooperationen und in der Aus- und Fortbildung bis hin zu „Inklusion und kulturelle Vielfalt“, „Inklusion und Zielgruppen“, „Fortbildungsbedarfe der Mitgliedsschulen / Musizieren mit Menschen mit Behinderungen“ und der „Positionierung von Musikschule heute“ angesichts dynamischer gesellschaftlicher und bildungspolitischer Veränderungen.Nach Diskussion und Verabschiedung durch die Bundesversammlung wird der VdM zum Abschluss der Tagung sein neues Grundsatzprogramm vorstellen. Im Anschluss an die HAT tagt die Bundes-Eltern-Vertretung der Musikschulen des VdM.Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wird morgen um 14.00 Uhr durch den Bundesvorsitzenden des VdM, Ulrich Rademacher, den Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Jürgen Krogmann, die Leiterin der Kulturabteilung im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Annette Schwandner, und die Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen, Parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller, MdB eröffnet.Musikalischer Höhepunkt ist am 22. April um 20.00 Uhr in der Kulturetage Oldenburg das öffentliche Konzert des niedersächsischen Landesjugendjazzorchesters „Wind Machine“ sowie der preisgekrönten Ensembles „schlagwerk nord-west“ und „FUNKY KAYLE“ der Musikschule Oldenburg. Das Konzert wird mit Mitteln der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenkassen Norddeutschlands gefördert. Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wird veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg und dem Verband niedersächsischer Musikschulen. Sie wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg.Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der über 930 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten über 1,4 Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 38.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung www.musikschulen.de).

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Invasive Arten – wer kommt als nächstes?

21.04.2016 07:00 Uhr

Forscher aus Oldenburg und Frankfurt modellieren Einwanderung fremder Arten – Nordsee besonders betroffen


Wissenschaftler aus Oldenburg und Frankfurt haben modelliert, wie der globale Frachtschiffverkehr zur Ausbreitung invasiver Arten führt. Sie kommen in ihrer heute im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Science“ (PNAS) veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass zukünftig besonders in Regionen mit hohem Schiffsaufkommen und gemäßigtem Klima wie in der Nordsee mit vermehrten Invasionen, also dem „Einwandern“ fremder Pflanzen und Tiere, zu rechnen ist.Die Eindringlinge können ganze Ökosysteme verändern und verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Die neuartige Modellierungsmethode, die unter Federführung des Oldenburger Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) entstanden ist, kann auch zur Prognose von Einwanderungen weiterer Tier- und Pflanzengruppen dienen. Frachtschiffe transportieren Güter aller Art quer über den Globus und verbinden Länder und Städte über riesige Distanzen – ein Großteil des Welthandels läuft über den internationalen Schiffsverkehr. „Dieser intensive Handelsverkehr hat zur Folge, dass nicht nur Waren sondern auch Pflanzen und Tiere als blinde Passagiere an Bord gelangen und über die Welt verbreitet werden“, erklärt Dr. Hanno Seebens, der Hauptautor der Studie. An Schiffsrümpfen und im Ballastwasser großer Schiffe finde man eine Vielzahl von Arten, die den langen Transport überleben und in kurzer Zeit zum Beispiel von Singapur nach Hamburg verfrachtet würden. „Die Tiere und Pflanzen gelangen in Gebiete, die sie ohne die Hilfe des Menschen nie erreicht hätten“, erklärt Seebens.Gemeinsam mit Kollegen am ICBM der Universität Oldenburg und am „Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum“ in Frankfurt hat er eine neuartige Methode zur Modellierung dieser Invasionen in den Weltmeeren entwickelt. „Es ist wichtig zu wissen, wann und wo Tierarten in unsere Ozeane einwandern, um negative Auswirkungen zu vermeiden beziehungsweise zu verringern“, begründet der Ökologe. Schäden durch invasive Arten verursachen demnach allein in der Europäischen Union Kosten in Höhe von mehreren Milliarden Euro pro Jahr. „Für unsere Simulationen benutzen wir ein mathematisches Modell, welches Daten über Schiffsbewegungen und Schiffsgrößen mit Wassertemperaturen und Salzgehalt des Wassers verbindet, um die Wahrscheinlichkeit einer Invasion zu bestimmen“, erläutert Prof. Dr. Bernd Blasius, Hochschullehrer für Mathematische Modellierung am ICBM. Ähnliche Modelle wurden schon früher angewandt; sie konnten aber nicht vorhersagen, welche Arten man zu erwarten hat. „Wir haben nun eine solche Modellierung angepasst und mit Verbreitungskarten von potenziell invasiven Arten gekoppelt. Dadurch können wir die Arten vorhersagen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine bestimmte Meeresregion einwandern werden“, fügt Seebens hinzu. Die Studie zeigt, dass besonders in der Nordsee und an der Westküste der USA mit vermehrten Invasionen zu rechnen ist. Als Grund für die vielen potenziellen einwandernden Arten in der Nordsee nennt das Forscherteam die ähnlichen Bedingungen in den Meeresregionen rund um Japan und China und der Nordsee. Zudem sind diese Areale durch intensiven Schiffsverkehr gut miteinander verbunden. „In der Nordsee konnten sich bereits zwei neue Algen-Arten – Prorocentrum minimum und Polysiphonia harveyi – ansiedeln, die wir als ‚Hochrisiko-Arten‘ eingestuft haben. Hier haben sich unsere Vorhersagen schon bestätigt“, ergänzt Seebens.In den USA werden der globale Klimawandel und die damit verbundene Erhöhung der Wassertemperatur voraussichtlich zu vermehrten Invasionen von Meerestieren an der Westküste führen. Diese Region wird viel von Schiffen aus dem asiatischen Raum angefahren, wobei die meisten Arten die vergleichsweise niedrigen Wassertemperaturen bisher nicht überleben. Seebens hierzu: „Der Klimawandel erhöht die Gefahr einer Invasion – dort beobachten wir heute schon erste Einwanderungen aus Asien als Folge der erhöhten Wassertemperatur.“Zusätzlich zu den Computersimulationen untersuchen die Forscher auch die biologischen Zusammenhänge, die eine Ansiedlung invasiver Arten begünstigen. Am Ende sollen alle Informationen zusammenfließen, um möglichst effizient weitere Invasionen zu verhindern. „Auch wenn sich unsere Studie derzeit auf die Ausbreitung im Meer lebender Algen beschränkt, kann das Modell leicht auf andere Tiergruppen – nicht nur im marinen Bereich – ausgeweitet werden“, resümiert Seebens. Quelle Uni Oldenburg

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Kindertagesstätten - Stadt und evangelische Kirchengemeinde suchen Gespräch

20.04.2016 12:00 Uhr
 Inzwischen hat  das angekündigte Gespräch zwischen Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde Ohmstede und der Gemeinsamen Kirchenverwaltung sowie der Stadtverwaltung bezüglich der Finanzierung der Kindertagesstätten in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Ohmstede stattgefunden. Von Seiten der Stadt nahmen die zuständige Stadträtin Dagmar Sachse und Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, teil. 

In dem Gespräch bedauerte Sachse das Vorgehen des Trägers, welches zur Verunsicherung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt hätte, und führte aus, weiterhin an der bestehenden Trägervielfalt festhalten zu wollen. Lammerding wies in dem Gespräch darauf hin, dass aus Sicht der Stadtverwaltung die vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossene Förderrichtlinie für den Betrieb der Einrichtungen auskömmlich sei. Die Förderrichtlinie sähe Pauschalfinanzierungen vor oder wenn ein Träger dies wolle, eine Abrechnung nach den tatsächlich entstandenen Betriebskosten des jeweiligen Trägers.

Die Kirchengemeinde Ohmstede sicherte daher zu, dass durch die Kirchenverwaltung für alle evangelischen Kindertagesstätten bis Ende Juni geprüft wird , ob sie zukünftig über Pauschalen oder die sogenannte Spitzabrechnung gefördert werden möchten. Die Stadt kündigte an, unabhängig davon schon jetzt die Abschlagszahlungen an alle evangelischen Kirchengemeinden anzupassen. Alle Beteiligten an dem Gespräch betonten zum Schluss, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde weiterhin Sicherheit haben.
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Welttag des Buches in der Stadtbibliothek Oldenburg

19.04.2016 07:00 Uhr

„Lesung to go“ mit dem Leseforum Oldenburg/Plakatausstellung „viELSeitig“

 Am Samstag, 23. April, ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Auch die Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, ist dabei.

 Bei der „Lesung to go“ gibt es von 11 bis 14 Uhr nicht nur einen Kaffee, sondern auch eine oder mehrere Lesungen „zum Mitnehmen“. Zwölf Autorinnen und Autoren des Leseforums Oldenburg werden viertelstündlich sich selbst und ihre Bücher vorstellen. Sie entführen die Zuhörerinnen und Zuhörer in verschiedene Genres von Krimi und Fantasy über Oldenburg-Geschichten bis hin zu Lyrik und autobiografischen Erzählungen. Die kostenfreie Veranstaltung kann jederzeit ohne Anmeldung besucht werden.

Zudem zeigt die Stadtbibliothek im PFL ab dem 23. April eine Ausstellung mit rund 40 verschiedenen Plakaten. Die Entwürfe entstanden im Rahmen eines Wettbewerbes, der von der AG Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft ausgelobt wurde. Mit dem Ziel, der jährlichen Aktionswoche zum Welttag des Buches ein neues Gesicht zu geben, fertigten zwei Schulklassen des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung verschiedene Vorlagen an. Das Gewinnerplakat „viELSeitig“ löste anschließend das alte Motiv und Motto „Lies!“ ab. Die Ausstellung ist bis zum 21. Mai montags, dienstags, donnerstags und freitags von 11 bis 19 Uhr zu sehen sowie an Samstagen von 11 bis 14 Uhr. 
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Stadt sieht erhebliche Probleme mit „Wiederkehrenden Beiträgen“

18.04.2016 07:00 Uhr

Vieles spricht für Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge

 Nach eingehender Prüfung ist die Stadt Oldenburg zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einführung sogenannter „Wiederkehrender Beiträge“ für den Straßenausbau in Oldenburg nicht sinnvoll ist. Ein solches Instrument hätte erhebliche Nachteile gegenüber dem derzeitigen Model der Straßenausbaubeiträge.

Das Land wird die Möglichkeit wiederkehrender Beiträge voraussichtlich gesetzlich regeln. Wiederkehrende Beiträge werden innerhalb größerer Abrechnungsgebiete erhoben, als Straßenausbaubeiträge, die nur in den direkt betroffenen Straßen anfallen. Ziel ist es, alle Straßen innerhalb des Beitragsgebietes ausbauen zu können; die Beiträge fallen niedriger aus, werden dafür allerdings jährlich erhoben. Viele Anwohner werden die Beiträge deshalb als eine Art „Straßensteuer“ wahrnehmen. 

Die Stadt sieht erhebliche Probleme bei der Bildung der erforderlichen Abrechnungsgebiete. „Im eng vernetzten Oldenburger Straßengebiet lassen sich solche Zonen oder Gebiete nur sehr schwer oder gar nicht bilden“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Für Grundstücke im Außenbereich können gar keine Abrechnungseinheiten gebildet werden, das gilt in Oldenburg etwa für Bloherfelde, Bornhorst, Etzhorn, Eversten oder Neuenwege. Die Stadt sieht zudem erhebliche juristische Probleme bei der Einführung. Die Bildung dieser Abrechnungseinheiten ist juristisch leicht angreifbar.

Ein Vergleich mit anderen großen Städten in Niedersachsen bestätigt die Einschätzung der Stadt Oldenburg. Auch Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Wolfsburg haben nicht vor, wiederkehrende Beiträge einzuführen. Das hat eine Nachfrage der Stadt ergeben. Auch sie wollen weiterhin einmalige Ausbaubeiträge erheben. „Es spricht vieles dafür, beim derzeitigen Modell der Straßenausbaubeiträge zu bleiben“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. 
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Erste Forschungsfahrt der Sonne unter Oldenburger Leitung

18.04.2016 07:00 Uhr

40 Wissenschaftler erforschen Bakterien des Pazifiks



 Auf der Suche nach kleinsten Lebewesen im größten Ozean der Welt: Unter der Leitung des Oldenburger Meeresforschers Prof. Dr. Meinhard Simon begeben sich am 1. Mai insgesamt 40 Wissenschaftler auf eine Expedition. Mit dem Forschungsschiff "Sonne" durchqueren sie binnen 34 Tagen den Pazifik – von Auckland (Neuseeland) nach Dutch Harbour auf den Alëuten (Alaska). Es ist die erste Fahrt des 2014 in Dienst gestellten Forschungsschiffs unter Oldenburger Leitung. Die Wissenschaftler an Bord sind überwiegend tätig am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, dem Heimatinstitut des Schiffs. Hinzu kommen Wissenschaftler aus Göttingen, Braunschweig sowie von den Universitäten Wien und North Carolina (USA). Gemeinsames Ziel der Meeresforscher: Sie wollen mehr erfahren über die Bakteriengemeinschaften in den verschiedenen Regionen des Pazifiks, den so genannten biogeografischen Provinzen. Diese Provinzen unterscheiden sich – ebenso wie Provinzen an Land. m Meer geht es um Unterschiede in der Wassertemperatur, dem Salzgehalt und dem Gehalt an gelösten Nährstoffen wie Stickstoff, Silikat, Phosphor und organischen Substanzen. Auch die Verteilung von pflanzlichen und tierischen Mikroben, dem Phytoplankton und Zooplankton, unterscheidet sich von Provinz zu Provinz. Spiegeln sich biogeografische Provinzen aber auch in Bakteriengemeinschaften wider? Welche Gemeinschaften kennzeichnen welche Provinz? Und welche Rolle spielen sie beispielsweise für den Stoffumsatz? "Insbesondere im Pazifik können wir diese Fragen noch nicht richtig beantworten. Bisher gibt es zu solchen Musterbildungen einfach zu wenige umfassende Untersuchungen", sagt der wissenschaftliche Fahrtleiter Simon. Das soll sich jetzt ändern. Ein besonderes Augenmerk der Forschungsfahrt liegt dabei auf den Bakterien der so genannten Roseobacter-Gruppe, die zu den wichtigsten Meeresbakterien gehören. Sie spielen für die globalen Stoffkreisläufe der Meere eine erhebliche Rolle. Diese Bakterien zeichnen sich durch einen ungewöhnlich vielseitigen Stoffwechsel aus. So können einige der im Freiwasser der Ozeane vorkommenden Bakterien dieser Gruppe neben organischen Substanzen auch Licht und Kohlenmonoxid als Energiequelle nutzen. An der Universität Oldenburg widmet sich seit 2010 ein eigener Sonderforschungsbereich der Roseobacter-Gruppe: Mikrobiologen, Naturstoffchemiker, Genetiker und Informatiker aus Oldenburg, Braunschweig und Göttingen erforschen die evolutionären, genetischen und physiologischen Prinzipien dieser Bakterien, um ihr Vorkommen in den verschiedenen marinen Lebensräumen besser verstehen zu können.Von der "Sonne"-Fahrt erhoffen sich die Experten vor allem Erkenntnisse darüber, wie Bakterien der Roseobacter-Gruppe in den biogeografischen Provinzen des Pazifiks mit anderen Bakterien und dem Phytoplankton zusammenleben und sich gegenseitig beeinflussen. Während ihrer 34 Tage auf See werden die Wissenschaftler an 29 Stationen zwischen 30°S und 60°N Wasserproben entnehmen. Dazu benutzen sie einen so genannten Kranzwasserschöpfer, mit dem sie Proben aus verschiedenen Tiefen gewinnen. An zahlreichen Stationen werden auch Proben aus der Tiefsee bis in 6.000 Metern Tiefe und aus dem Oberflächensediment genommen. Um den großen Wasserbedarf für die Analysen zu decken, haben Mitarbeiter des ICBM eigens einen besonders großen Kranzwasserschöpfer entwickelt und gebaut.
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Projekt Elterntalks startet in Oldenburg

18.04.2016 06:50 Uhr

Moderierte Gesprächsrunden für Eltern zu Erziehungsfragen

 Das Projekt Elterntalks der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen wird in Kooperation mit dem Projekt Koordinierungszentren Kinderschutz der Stadt nun auch in Oldenburg umgesetzt. Eltern wird damit eine niedrigschwellige Möglichkeit gegeben, über Erziehungs- und Medienfragen zu sprechen. Zielgruppe sind vor allem Familien, die klassische Angebote zur Elternbildung seltener wahrnehmen und deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist. 

Wie lange dürfen Zehnjährige am Computer spielen? Sind Handys schon im Vorschulalter sinnvoll? Wie gewöhne ich mein Kind an feste Regeln? Im Rahmen des Projekts Elterntalk können Eltern sich in informeller Runde bei Kaffee, Tee und Kuchen zu Medien- und Erziehungsthemen austauschen. In moderierten Gesprächen können sie einander Fragen stellen, Probleme schildern und gemeinsam Lösungen finden. Begleitet werden die Runden durch Moderatorinnen, die extra für ihre Aufgabe geschult wurden und die häufig selbst einen Migrationshintergrund haben. Die Elterntalks können daher bei Bedarf auch in den Herkunftssprachen der teilnehmenden Eltern angeboten werden. Auch die Arbeitsmaterialien und Hintergrundinformationen sind auf Deutsch, Russisch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch erhältlich.

Organisatorin des landesweiten Projektes ist die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Über 8.000 Mütter und Väter in ganz Niedersachsen haben seit dem Start im Oktober 2012 an Elterntalks teilgenommen. In Oldenburg werden die Elterntalks sowie die Schulungen der Moderatorinnen und Moderatoren vom Amt für Jugend und Familie umgesetzt. Weitere Informationen gibt Petra Bremke-Metscher unter Telefon 0441 235-3097 oder per E-Mail an petra.bremke-metscher@stadt-oldenburg.de.
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270 Kinder schicken ihre Teddys in die Klinik

17.04.2016 08:00 Uhr

Großes Interesse an "Teddybärkrankenhaus" der Oldenburger Medizinstudierenden



 Kuscheltiere im Wartezimmer, unterm Röntgenapparat oder auf dem OP-Tisch – die Kinderklinik des Klinikums Oldenburg war am Dienstag und Donnerstag von ungewöhnlich plüschigen Patienten belagert. Rund 270 Drei- bis Sechsjährige ließen ihre Kuscheltiere im "Teddybärkrankenhaus" verarzten. Medizinstudierenden der Fakultät VI Medizin- und Gesundheitswissenschaften der Universität hatten die Kinder zu diesem ungewöhnlichen Klinikbesuch eingeladen, um ihnen mögliche Ängste zu nehmen. "Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz", sagt Stephanie Heinold, eine der studentischen Organisatorinnen, "auch das Feedback der Kinder, Erzieher und Eltern war wieder ausgesprochen positiv." Ihre Kommilitonin Lena Wurst ergänzt: "Alle Teddys sind verarztet und hoffentlich bald wieder gesund. Und uns Studierende schult die Aktion im Umgang mit Kindern."Für das "Teddybärkrankenhaus" hatten die Studierenden in der Kinderklinik insgesamt fünf "Stationen" eingerichtet, die die kleinen Besucher mit ihren Schützlingen durchlaufen konnten. Im Sprechzimmer wurden die Kuscheltiere untersucht, behandelt und mit Rezepten versorgt. Danach ging es zum Röntgen, wo die Kinder auch etwas über Strahlenschutz erfuhren. Bei der "Teddy-OP" konnten die Kinder zur Hand gehen. Gleichzeitig lernten sie etwas über Hygiene, den Ablauf einer Operation sowie über den menschlichen Körper und seine Funktionen.Neben den klinischen Stationen hatten die Medizinstudierenden zwei weitere eingerichtet, die sich mit Prävention beschäftigten: An der Station "Spiel und Spaß" erlebten die Kinder, wie wichtig Bewegung für ein gutes Körpergefühl ist. Unter dem Stichwort "Ernährung" sollten sie Lebensmittel zuordnen – je nachdem, ob sie gut oder schlecht für den Körper sind. Das Projekt Teddybärkrankenhaus entstand in den 1990er-Jahren in Skandinavien. Inzwischen wird es in vielen deutschen Städten angeboten. In Oldenburg fand die Aktion zum dritten Mal statt – erneut mit großem Zuspruch.
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Stadt erhält Spende für Jobpatenprojekt

16.04.2016 08:00 Uhr

Unterstützung jetzt auch für geflüchtete Jugendliche aus Sprachlernklassen





Der Förderverein des Jobpatenmodells hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, dem Schirmherrn des Projektes, am Donnerstag, 14. April, eine Spende in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Die ehrenamtlich tätigen Jobpaten unterstützen Jugendliche bei der schulischen und beruflichen Orientierung und beim Erwachsenwerden. Aktuell werden für den zehnten Durchgang weitere Interessierte gesucht. Unter den Patenkindern sind in diesem Jahr auch geflüchtete Jugendliche, die die Sprachlernklassen besuchen und deren Integration gefördert werden soll.

Die Jugendlichen treffen sich ein- bis zweimal monatlich mit ihren Jobpaten. Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund beziehungsweise mit Fluchterfahrungen liegt der Focus in dem Kennenlernen des deutschen Schul- und Ausbildungssystems. Da mehr Jugendliche aus anderen Kulturen begleitet  werden, werden vor allem auch Interessenten mit Migrationshintergrund gesucht.

Seit Beginn des Projektes im Jahr 2006 haben bislang circa 350 Jobpatinnen und Jobpaten über 450 Schülerinnen und Schüler aus den Oldenburger Oberschulen und zwei integrierten Gesamtschulen begleitet oder begleiten sie noch. Die Agentur :ehrensache unterstützt die Jobpaten mit einführenden Grundlagenseminaren, Schulungen, regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Infoabenden und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/ehrensache oder bei Monika Engelmann-Bölts, Agentur :ehrensache, unter Telefon 0441 235-2311 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.
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Glücksgriff: Stadtmuseum kann Fotoarchiv von Peter Kreier ankaufen

15.04.2016 07:00 Uhr


 

Das Stadtmuseum Oldenburg hat das Fotoarchiv von Peter Kreier angekauft. Kreier, der seit den 1970er Jahren als freier Fotograf in Oldenburg tätig war, hat Dr. Andreas von Seggern rund 2.000 Fotos aus drei Jahrzehnten übergeben. „Dieser Ankauf ist für uns ein wahrer Glücksgriff“, freut sich der Leiter des Stadtmuseums und erläutert: „Es handelt sich um einen tollen Archivbestand mit wichtigen Motiven aus unserer jüngeren Stadtgeschichte. Die Fotos bilden ein Panorama der Ereignisse vor allem der 70er und 80er Jahre in Oldenburg und dem Oldenburger Land.“ 

 

Kreier war fast 30 Jahre auch als Pressefotograf für die Nordwest-Zeitung unterwegs und so bei fast allen wichtigen Ereignissen dabei: vom alljährlichen „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“, über den Kramermarkt und die Spiele des VfB in Donnerschwee bis zum Besuch des Dalai Lamas und zur großen Schneekatastrophe 1979. Beim Durchsehen der Fotos kommen dann auch nostalgische Gefühle in Peter Kreier auf: „Die Schneekatastrophe ließ mir als Pressefotograf freien Raum. Aufgrund der ungewöhnlichen Situation durfte ich selbst entscheiden, was und wie ich fotografierte, das war eine besondere Chance. Aber es war auch hart: Ich habe noch nie so gefroren.“ Kreier ist froh, sein Fotoarchiv im Stadtmuseum in guten Händen zu wissen: „Wir sind schon seit längerer Zeit im Gespräch. Die heutige Unterzeichnung des Kaufvertrags ist für mich ein Glückstag, da meine Fotos so der Öffentlichkeit erhalten bleiben.“ Andreas von Seggern hat bereits eine Ausstellung Ende 2017  im Stadtmuseum geplant, die u.a. Bilder von Peter Kreier zeigen soll.
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„Mein linker, linker Platz ist frei und ich wünsche mir...“

15.04.2016 06:30 Uhr

Förderkreis für das Cine k Oldenburg e.V. startet neue Werbekampagne zur Mitgliedergewinnung



Der Vorstand vom Förderkreis für das Cine k Oldenburg e.V. hat eine Postkartenaktion
gestartet, um seine bisherige Mitgliederzahl von 50 bis zum Sommerfest des Cine k auf 100
zu verdoppeln. Das Sommerfest findet statt am Sonntag, 7. August, um 17 Uhr im Foyer des
Cine k in der Oldenburger Kulturetage, Bahnhofstraße 11.
Die Postkartenmotive zeigen vier Mitglieder des Vorstandes und des Förderkreises in der
ersten Reihe im Cine k. Mit dem bekannten Kinderreim „Mein linker, linker Platz ist frei und
ich wünsche mir...“, verweisen die Förderer auf den leeren Platz neben ihnen. Die Rückseite
trägt entsprechend die Überschrift: „...noch viel mehr Mitglieder!“
Die Protagonisten wünschen sich ein neues Fördermitglied als Sitznachbarn und damit
weitere Förderer des unabhängigen Kinos in Oldenburg. Alle neuen Mitglieder bekommen
zwei Freikarten für das Cine k und eine Überraschung. Der Förderbeitrag beträgt jährlich
mindestens 20 Euro, der Regelbeitrag beträgt jährlich 60 Euro.
Die Postkarten liegen im Cine k und an weiteren Kulturorten in Oldenburg aus. Im Foyer des
Cine k steht eine Sammelbox bereit. Die Postkarten sind voradressiert und können auch per
Post eingeschickt werden.
„Wir hoffen mit dieser Werbekampagne weitere Mitglieder zu bekommen. Die
Fördermitglieder unterstützen das unabhängige Kino in Oldenburg als Ort der Begegnung
und des Austausches. Die Stuhlpatenaktion war bereits ein großer Erfolg. Am Ende aller
Benefiz- und Spendenaktionen konnten wir auch Dank der Mitglieder 30.000 Euro für den
Umbau spenden. Mit der angestrebten Zahl von 100 Mitgliedern bis zum Sommerfest, wollen
wir jetzt eine dauerhafte finanzielle Unterstützung des Cine k ermöglichen“, sagt Helga
Wilhelmer, Vorsitzende des Förderkreises und fügt hinzu: „Wenn es mehr als 100 werden
sollten, lehnen wir niemanden ab. Der Förderkreis lebt die Willkommenskultur.“
Der Förderkreis unterstützte die Umbaumaßnahmen vom Cine k Oldenburg
Der Förderkreis wurde vor knapp drei Jahren zur ideellen und finanziellen Unterstützung
gegründet. Mit dem angesammelten Budget ist es dem Verein gelungen, das Versprechen
der Absicherung der Filmstätte mit ihrem Sitz in der Oldenburger Kulturetage wahr zu
machen. Die Spendengelder wurden für die Modernisierung des Kinosaales verwendet. Eine
Klimaanlage, eine bessere Schallisolierung sowie die neue Bestuhlung mit ihrer
ansteigenden Reihenanordnung sorgen für optimalen Filmgenuss. Das Cine k hat die
Umbaukosten für das Kino in Höhe von 100.000 Euro selbst aufgebracht. Der Förderkreis hat
mit Benefiz- und Spendenaktionen 30.000 Euro eingenommen und dem Cine k im Herbst
letzten Jahres überreicht.


Mehr Informationen gibt es  unter: www.foerderkreis.cine-k.de/
 und
www.cine-k.de/


Förderkreis für das Cine k Oldenburg e.V.
Bahnhofstraße 11
26122 Oldenburg
Telefon: 0441-2489646
Mail: fk@cine-k.de
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„Bürger fühlen sich im Stich gelassen“

14.04.2016 19:00 Uhr

Runder Tisch zu den Problemen Prostitution und Drogen in Nadorst stößt bei der lokalen Politik und Verwaltung auf mangelndes Interesse.



 



 

Enttäuscht und verwundet nahm die oldenburgische Werbegemeinschaft „Die Nadorster“ zur Kenntnis, dass Stadt und Parteien ein erneutes Gesprächsangebot ignorierten. Voraus gegangen war eine Einladung zur Diskussion, wie der wuchernde Prostitution und der Drogenproblematik im vorderen Bereich der Nadorsterstraße einheilt geboten werden könnte.

 

"Die Behörden der Stadt versuchen das Problem seit Jahren auf dem Rücken der Anwohner und Gewerbetreibenden auszusitzen", so Berger Sprecher der Werbegemeinschaft. „Auch ist es mehr als bezeichnend, dass viele Parteien während des Wahlkampfes ihre Unterstützung signalisiert und nach der Wahl von den Problemen der Bürgerinnen und Bürger nichts mehr wissen wollen“, so der Pressesprecher weiter.

 

Ihre Hoffnung setzten die oldenburgischen Geschäftsleute nun auf Oberbürgermeister Krogmann, der vor seiner Wahl in einem  persönlichen Gespräch seine Unterstützung zugesichert hatte.

 

Hintergrund: Bereits in der Vergangenheit hatte es Runde Tisch gegeben, die die immer stärker werdenden Probleme im Stadtteil "Little St. Pauli" thematisiert hatten. Bisher alle ohne Ergebnis, da Stadt und Politik mögliche Lösungen immer wieder in die Zukunft vertagt haben. Der Runde Tisch am 13.4.2016 sollte nun nach knapp 2 Jahren des Stillstandes einer aktuellen Sachstandklärung dienen - musste aber mangels Interesse abgesagt werden.
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Inklusion hörbeeinträchtigter Menschen im Museum fördern

13.04.2016 10:00 Uhr

Fluchtmuseum überreicht Stadtmuseum Ringschleife als Dauerleihgabe





Um Besucherinnen und Besuchern mit Hörbeeinträchtigungen eine normale Teilhabe an Veranstaltungen im Museum zu ermöglichen, hat das Stadtmuseum Oldenburg vom Internationalen Fluchtmuseum eine sog. Ringschleifenanlage als Dauerleihgabe erhalten. Ulrich Hartig, Vorsitzender des Fluchtmuseums, überreichte die Ringschleife am Montag, 11. April, an Museumsleiter Dr. Andreas von Seggern. Die mobile Anlage besteht aus einer Ringinduktionsschleife, die elektromagnetisch die Akustiksignale an Hörgeräte, Cochlea-Implantate oder spezielle Kopfhörer (sog. Kinnbügelhörer) weiterleitet. 

„Für uns bedeutet der neue Ringschleifenverstärker, dass wir bei unseren Veranstaltungen im Bedarfsfall hörbeeinträchtigten Menschen ein möglichst ungetrübtes Hörerlebnis ermöglichen können“, sagt Andreas von Seggern und betont: „Wir bedanken uns ausdrücklich beim Verein Internationales Fluchtmuseum und seinem Vorsitzenden Ulrich Hartig, mit dem das Stadtmuseum immer wieder vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeitet. Der künftige Einsatz der Ringschleife im Museum unterstreicht unseren Anspruch, uns in den Inklusionsprozess der Stadt wirksam einzubringen.“

„Wir möchten in erster Linie die Inklusionsbestrebungen des Stadtmuseums fördern“, erklärt Ulrich Hartig und führt aus: „Unser Verein sucht als Bürgerinitiative die inhaltliche und organisatorische Nähe zum Stadtmuseum. Insofern profitieren auch wir durch die ständige Verfügbarkeit der Ringschleifenanlage bei unseren Veranstaltungen im Museum.“
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China-Initiative auf breiteres Fundament gestellt

12.04.2016 10:30 Uhr

Oldenburger Delegation kehrt mit vielen Eindrücken und Ergebnissen aus China zurück







Zwanzig Vertreter Oldenburger Bildungs- und Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft, Politik sowie Stadtverwaltung kehrten jetzt von einer 8-tägigen Delegationsreise aus China zurück. „Neben Peking haben wir mit Xi'an und Qingdao die beiden Städte besucht, mit denen Oldenburg aufgrund eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2015 die Zusammenarbeit intensivieren will. Beide Städte haben bei den Besuchen gezeigt, dass auch dort der Wunsch nach breit aufgestellten Kontakten besteht. Die Zusammensetzung der Oldenburger Delegation hat hier erste vielversprechende Schritte möglich gemacht“, bilanziert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Reise.In Qingdao standen zwei wichtige Kooperationen im Fokus: Im Sino German Ecopark (SGEP), einem 7-Milliarden Euro-Projekt mit der Unterstützung der deutschen und chinesischen Regierungen, wurde ein Repräsentanzbüro der Stadt Oldenburg und eine Ausstellung über die Huntestadt feierlich eröffnet. „Die Eröffnungszeremonie der Oldenburg-Ausstellung war für mich der Höhepunkt der Reise“, so Oberbürgermeister Krogmann. „Der Sino German Ecopark hat bewiesen, mit welchem Engagement die Zusammenarbeit angegangen wird. Das bietet den Oldenburger Unternehmen und Institutionen meiner Meinung nach große Chancen.“ Mit dem SGEP wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, die eine vertiefte Zusammenarbeit in den nächsten Jahren gewährleisten soll. Der SGEP verfügt bis in die Spitze des Managements über umfangreiche Deutschland-Kenntnisse, was die Zusammenarbeit erheblich vereinfacht. Im Repräsentanzbüro steht nun auch eine deutschsprachige Mitarbeiterin vor Ort für Oldenburger Belange zur Verfügung.Eine weitere Vereinbarung unterzeichnete der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, mit der Ocean University of China in Qingdao. „Die Ocean University verfügt ebenso wie die Universität Oldenburg über ein hohes Renommee in der Meeresforschung. Ich bin sicher, dass die jetzt vereinbarte Kooperation in Forschung und Lehre ein Gewinn für beide Seiten sein wird“, so Piper. Für die Zukunft sind sowohl gemeinsame Forschungsprojekte als auch der Austausch von Studierenden und Lehrenden geplant.Im Innovationspark Qingdao zeigte sich ein Unternehmen, das in China IT-Produkte entwickelt und vermarktet an Kontakten für einen Markteintritt in Deutschland sehr interessiert. Hier wurden weitere Gespräche mit der Stadt Oldenburg und dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO) vereinbart.In Xi'an wurde sehr deutlich, mit welcher Geschwindigkeit chinesische Städte wachsen und welches Potential China hat. Hier wurden Gespräche unter anderem mit einem Gründerzentrum und der Universität Xi'an geführt. Die Vertreter des OFFIS und des TGO konnten neue Ideen mit nach Oldenburg nehmen. „In China gibt es ganz andere Maßstäbe, aber genau das ist sehr interessant für uns“, so OFFIS-Geschäftsführer Dr. Holger Peinemann.Die Vertreter des Oldenburger Stadtrates wurden von Vertretern des Volkskongresses und der Politischen Konsultation empfangen und tauschten sich über die politischen Systeme beider Staaten aus. Der Oberbürgermeister der 8-Millionen-Stadt Xi'an empfing die gesamte Delegation und machte in seiner Rede deutlich, dass auch er sich wünscht, die Kontakte zwischen Oldenburg und Xi'an zu vertiefen. Das Alte Gymnasium Oldenburg pflegt bereits einen langjährigen aktiven Schüleraustausch mit Xi'an.Die Vertreter des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (bfe) , der Hansa-Gruppe, der Akademie für Pflegeberufe und Management und der Firma Lehei intensivierten in zahlreichen Gesprächen mit Bildungseinrichtungen bestehende und neue Kontakte und führten erste Verhandlungen. BFE-Direktor Thorsten Janßen: „Die Oldenburger Delegationsreise hat uns Türen zum größten Bildungsmarkt der Welt geöffnet, die ein einzelnes Unternehmen nicht hätte öffnen können.“ Das bestätigt auch Landschaftsarchitekt Oliver Kilian, der schon einige Projekte in China realisiert hat und im Rahmen dieser Reise neue interessante Gespräche führen konnte. Klinikdirektor PD Dr. med. Dr. med. dent. Lei Li und Dr. Constanze Kathan-Selck (Internationale Beziehungen) vom Oldenburger Klinikum trafen erst in Qingdao zur Delegation, wo neue Kontakte geknüpft wurden und reisten anschließend noch zu der Partnerklinik in Dalian.In der chinesischen Hauptstadt Peking informierte sich die Gruppe zu Beginn der Reise bei der Deutschen Botschaft, dem Goethe-Institut und dem German Center Beijing über zentrale Themen der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Außerdem wurde die BN Vocational School besucht. Diese durch Spenden finanzierte Schule bietet jungen Menschen berufliche Perspektiven, die sie aus eigener Kraft nicht hätten.
Quelle & Foto: Stadt ldenburg
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Oldenburger Schlagzeuglehrer gewinnt Echos mit JORIS

12.04.2016 10:25 Uhr
Seit 2013 ist Bino Engelmann, Schlagzeuglehrer an der städtischen Musikschule, Schlagzeuger in der Band von Sänger „JORIS“. Nachdem das Debütalbum „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ im Jahr 2015 direkt auf Platz drei der deutschen Verkaufscharts einstieg, konnte JORIS nun den nächsten Erfolg verbuchen.

 In gleich drei Kategorien gewann er bei der Echo-Verleihung am 7. April 2016 in Berlin: Den Radio-Echo für den Song „Herz über Kopf“, den Echo für den Newcomer national für das Debütalbum „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ und den Kritikerpreis für das Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“. „Das Highlight für uns als Band war der Live-Auftritt von ‚Herz über Kopf‘ bei der Echo-Verleihung mit einer Drumline und Bläser-Section“, freut sich Engelmann. 
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Kostenloses Busfahren für Ehrenamtliche

12.04.2016 10:00 Uhr

Ehrenamtspass mit neuem Angebot

 Wer ehrenamtlich in Oldenburg tätig ist, kann ab dem 18. April ein Angebot für kostenlose Busfahrten in Anspruch nehmen. Die Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg (VWG) stellt Inhabern eines gültigen Ehrenamtspasses einmal jährlich zehn Einzelfahrscheine für das Stadtgebiet kostenlos zur Verfügung. Diese können in der Mobilitätszentrale der VWG am Lappan, Staulinie 1, abgeholt werden. 

Mit dem gemeinsamen Angebot der Stadt Oldenburg und der VWG erhalten die Oldenburger Ehrenamtlichen eine weitere Anerkennung für ihr Engagement, die auch die gesellschaftliche Wertschätzung des freiwilligen Einsatzes für andere unterstreicht. Gleichzeitig wird auch der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr als umweltfreundliche Mobilität angeregt und der Parkraum entlastet.

Das neue Angebot, das aus Mitteln des Agenda Büros getragen wird, soll die Ehrenamtlichen auch in die Lage versetzen, möglichst ohne Kosten und persönlichen Aufwand ihren Einsatzort zu erreichen. Damit erhalten die freiwillig Engagierten eine Entlastung für Fahrt- und gegebenenfalls Parkkosten. Zudem veranstaltet die VWG zweimal jährlich eine attraktive Verlosung unter den Ehrenamtlichen, die dieses Angebot in Anspruch genommen haben.

Den Ehrenamtspass kann jeder Oldenburger erhalten, der seit mindestens einem Jahr mit mindestens 100 Stunden jährlich ehrenamtlich tätig ist. Durch Vorlage des zwei Jahre gültigen Passes gewähren zahlreiche städtische Institutionen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Sportvereine und Einzelhandelsgeschäfte den Ehrenamtlichen Vergünstigungen.

 Eine Liste der Angebote ist  unter www.oldenburg.de mit dem Suchbegriff Ehrenamtspass zu finden. Fragen zum Ehrenamtspass beantwortet die  Agentur :ehrensache unter Telefon 0441 235-2311 und 0441 235-2020.
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Ein Abend mit Horst Klemmer

07.04.2016 07:00 Uhr
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In der Veranstaltungsreihe „Erzähl uns von früher …“ werden prominente Zeitzeugen nach ihrem ganz persönlichen Blick auf Oldenburg befragt. Am Dienstag, 12. April, um 19 Uhr lädt das Stadtmuseum Oldenburg zu einem Abend mit Horst Klemmer ein. 

Der heute 79-jährige Klemmer, der 1950 als Flüchtling nach Oldenburg kam, ist bekannt für seine Rolle bei den „Miss-Germany“-Wahlen: Seit 1960 gestaltete er als Conferencier die medienträchtige Veranstaltung. Seine in Oldenburg tätige Firma MGC besitzt seit 2000 das alleinige Recht am Markennamen „Miss Germany“. Horst Klemmer war außerdem als Manager für Heinz Ehrhardt, Jürgen von Manger und Heinz Schenk u.a. tätig und war und ist mit vielen Unterhaltungskünstlern eng befreundet. Trotz seiner vielfältigen beruflichen Aktivitäten, die ihn immer wieder aus Oldenburg hinausführen, ist Klemmer seiner Stadt in unterschiedlichsten Bereichen immer eng verbunden geblieben. So ist er seit 65 Jahren  Mitglied des VfB Oldenburg, für den er unter anderem lange im Vorstand gearbeitet hat.

Im Gespräch mit Stadtmuseumsleiter Dr. Andreas von Seggern wird Horst Klemmer nun aus seinem Leben und von seiner Beziehung zu Oldenburg berichten. Der Eintritt zu dem Gesprächsabend ist frei.
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Änderungen im Wohngeldrecht

07.04.2016 06:00 Uhr

Erweiterte Ansprüche auf Wohngeld ab Januar 2016


Seit Januar 2016 gelten erweiterte Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug von Wohngeld. Viele Haushalte haben nun erstmals oder nach einer Unterbrechung wieder einen Anspruch auf diese Leistung. Aufgabe des Wohngeldes ist es, einkommensschwachen Haushalten, deren Lebensunterhalt durch eigene Mittel bestritten wird, bei der Finanzierung ihrer Wohnkosten zu unterstützen, ohne dazu weitergehende soziale Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen. 

Erstmals nach 6 Jahren ist das Wohngeld zum 1. Januar 2016 wieder erhöht worden. Die berücksichtigungsfähigen Miethöchstbeträge wurden deutlich angehoben und sind an die Entwicklung der Wohnkosten angepasst worden. Auch die Einkommensgrenzen sind erhöht worden. Es gibt Verbesserungen bei den Freibeträgen für Alleinerziehende und für Personen, die schwerbehindert sind und bereits eine Pflegestufe erhalten. Ebenfalls hat sich die Bewirtschaftungspauschale bei der Berechnung der Belastung bei Eigentum erhöht. 

Unverändert besteht für Kinder in einem Wohngeldhaushalt ein Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Es umfasst Zuschüsse zum Schulbedarf, für Ausflüge und Klassenfahrten, Mittagsverpflegung sowie Lernförderung.
 
Auf das Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch, soweit die gesetzlich festgelegten Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Es kann gewährt werden als Mietzuschuss für Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers oder als Lastenzuschuss für Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung. Die Stadt weist darauf hin, dass ein Antrag erforderlich ist, um einen Anspruch geltend zu machen. Das Wohngeld kann nur vom Ersten des Monats an geleistet werden, in dem der Antrag gestellt worden ist. 

Weitere Informationen über die aktuellen wohngeldrechtlichen Regelungen gibt es in der Wohngeldbehörde im Amt für Teilhabe und Soziales am Pferdemarkt 14 oder im Internet unter www.oldenburg.de (Suchbegriff: Wohngeld), hier gibt es auch die entsprechenden Antragsvordrucke, und unter www.bmub.bund.de. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wohngeldbehörde nehmen gern eine persönliche Beratung vor und führen bei Bedarf auch eine Probeberechnung durch. 
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Stadt und Dr. Scheele beenden Rechtsstreit

05.04.2016 10:00 Uhr




Die Stadt Oldenburg und Dr. Friedrich Scheele haben sich darauf verständigt, den vor dem Arbeitsgericht Oldenburg anhängigen Rechtsstreit zu beenden. Aufgrund der erzielten Einigung wurden die Klagen zurückgenommen. Beide Seiten machten zu den Gründen keine näheren Angaben. Wie die Stadt im November vergangenen Jahres berichtete, wird sich Dr. Scheele künftig anderen Aufgaben widmen. 
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Universität begrüßt Geflüchtete zum Orientierungsjahr

05.04.2016 07:00 Uhr

33 Männer und Frauen beginnen Vorbereitungskurs für ein Hochschulstudium


 Mit einer Feierstunde hat die Universität Oldenburg heute die ersten 33 Geflüchteten begrüßt, die sich für das neue Orientierungsjahr eingeschrieben haben. Die 28 Männer und fünf Frauen sind mehrheitlich aus Syrien nach Oldenburg gekommen. In bis zu drei Semestern bereitet die Universität sie darauf vor, ein Fachstudium an einer deutschen Hochschule aufnehmen zu können."Das Orientierungsjahr stellt für uns ein Novum und eine Herausforderung dar", sagte Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung anlässlich der Begrüßung und wandte sich dann direkt an die Kursteilnehmer, für die ihr Grußwort simultan übersetzt wurde: "Wir möchten, dass Sie bei uns Ihren Platz finden, sich integrieren – und dabei möchten wir auch im besten Sinn von Ihnen profitieren. Sie bringen ein Potenzial mit, das sowohl unserer Gesellschaft als auch der internationalen Perspektive der Carl von Ossietzky Universität gut tut."Ziel des Orientierungsjahrs ist es, den Teilnehmern alle notwendigen Kompetenzen für ein Fachstudium zu vermitteln und so einen schnellen Zugang zum deutschen Hochschulsystem zu ermöglichen. Das Angebot umfasst vier inhaltliche Säulen: "Deutsch als Wissenschaftssprache", "Fachliche Bezüge", "Wissenschaftliches Arbeiten" sowie "Begleitung, Beratung und Integration". Ein klarer Schwerpunkt des Orientierungsjahrs der Universität liegt auf dem Spracherwerb. So verbringen die Kursteilnehmer einen Großteil ihrer Zeit mit intensivem Sprachtraining, das mit der DSH-Prüfung abschließt, der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang. Bereits ab dem ersten Semester lernen sie zudem die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens kennen – in speziell konzipierten Veranstaltungen, die auf Deutsch, Englisch und Arabisch angeboten werden. Ergänzend dazu können sie an Angeboten des Gasthörerstudiums teilnehmen und sich so fachlich orientieren. Des Weiteren bieten die Beratungsstellen von Universität und Studentenwerk sowie diverse ehrenamtliche Initiativen eine ganze Reihe von Angeboten und Freizeitaktivitäten, um die Studierenden zu begleiten und ins Campusgeschehen einzubinden.Das Orientierungsjahr beginnt erstmals mit diesem Sommersemester, weitere Kohorten sind jeweils zum Winter- und Sommersemester geplant. Bewerben können sich Interessierte, die einen aktuellen Fluchthintergrund, eine Hochschulzugangsberechtigung und grundlegende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen können. Die Kursteilnehmer werden als Gasthörende eingeschrieben, da dieser Status einen Hochschulzugang auch während eines laufenden Asylverfahrens erlaubt. Die Teilnehmer des Orientierungsjahrs erhalten ein Zertifikat über die von ihnen erbrachten Leistungen
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Baden umsonst, Busfahren zum halben Preis

04.04.2016 12:01 Uhr

Sonderaktion 2016: Gutscheine und Ermäßigungen für Inhaber des Oldenburg-Passes




Auch in diesem Jahr hat der Rat der Stadt Oldenburg als freiwillige Leistung Mittel für zusätzliche Aktionen im Rahmen des Oldenburg-Passes der Lokalen Agenda 21 zur Verfügung gestellt. In einer Sonderaktion ab 12. April werden wieder Ermäßigungen gewährt. Die Sonderaktion ist bis zum 30. November befristet und läuft, solange der Vorrat reicht.Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, die einen neuen Oldenburg-Pass beantragen möchten, dies in der ersten April-Woche zu erledigen, da am 12. und 13. April nur Sammel- und Bildungsgutscheine ausgegeben, jedoch keine neuen Pässe beantragt werden können.Inhaberinnen und Inhaber des Oldenburg-Passes können in diesem Jahr ab 28. Mai bis 4. September wieder kostenlos baden: Jeden Mittwoch und Freitag erhalten sie bei Vorlage des Oldenburg-Passes freien Eintritt ins Freibad Am Flötenteich und ins Freibad des OLantis Huntebades. In den Sommerferien können beide Freibäder auch montags genutzt werden. Außerdem gibt es ermäßigte 5er- und 10er-Tickets für die ganzjährige Nutzung der Hallen- und Freibäder.Ab 1. September zum halben Preis Busfahren: Mit dem Oldenburg-Pass können einmalig Bustickets der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) für das Stadtgebiet Oldenburg mit einem Rabatt von 50 Prozent erworben werden, und zwar zum Beispiel 4er-Tickets (zwei für 8 Euro) oder Monatskarten (je 26,95 Euro). Die ermäßigten Tickets (nur Preisstufe I) werden in den beiden VWG-Vorverkaufsstellen in der Mobilitätszentrale am Lappan und im Infocenter am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausgegeben. Pro Person dürfen Tickets im regulären Wert von maximal 60 Euro gekauft werden. Die sogenannten Sammelgutscheine kann man im Weltladen Oldenburg, im Fahrradzentrum Oldenburg, bei der Obst-und Gemüsekiste ecocion, für einen Besuch des Casablanca-Kinos oder des Oldenburgischen Staatstheaters einsetzen. Die Sammelgutscheine sind ab 12. April im Bürgerbüro Mitte erhältlich – allerdings nur solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Sammelgutscheine hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Es gibt jetzt für Haushalte mit ein bis drei Personen, die einen Oldenburg-Pass besitzen, einen Bogen im Wert von 20 Euro, für Haushalte mit vier bis sechs Personen zwei Bögen und bei sieben und mehr Personen erhält der Haushalt drei Bögen à 20 Euro.Außerdem werden wieder Bildungsgutscheine im Wert von 40 Euro ausgegeben. Diese können für jeweils einen Kurs an der Volkshochschule und bei weiteren Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Gegen Vorlage der Anmeldebestätigung gibt es dann im Bürgerbüro Mitte den jeweiligen Bildungsgutschein. Es werden maximal drei Bildungsgutscheine pro Person in diesem Jahr ausgegeben.Der Oldenburg-Pass ist ein Projekt der Lokalen Agenda 21. Das städtische Bürgerbüro Mitte am Pferdemarkt vergibt den Pass nach einer Einkommensprüfung an Personen mit geringem Einkommen mit Wohnsitz in Oldenburg. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Voraussetzung für seinen Erwerb ist die Vorlage des eigenen Lichtbildausweises und eines aktuellen Leistungsbescheides über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/oldenburgpass oder im ServiceCenter unter Telefon 0441 235-4444.

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Einblicke ins Ev. Krankenhaus

01.04.2016 19:00 Uhr

123 Teilnehmende beim Szenenwechsel von Caritas und Diakonie

von Frerk Hinrichs




Fünf junge Frauen gewinnen jetzt einen Einblick ins Berufsleben des Ev. Krankenhauses. Die Jugendlichen nutzen die Chance zum Szenenwechsel in den Osterferien. Statt lange auszuschlafen melden sich Alex (16), Pia (15), Anna (18), Emma (15) und Evalotta (17) um acht Uhr auf einer Station des Evangelischen zum Dienst. Bei einer Einführung haben sie vieles über den Dienst in der Pflege erfahren. Von der Schweigepflicht bis zu Befugnissen. Denn eine Spritze setzen kann und darf nicht jeder. Und so helfen die jungen Frauen wo es möglich ist: Puls, Blutdruck, Fieber messen, Essen verteilen und anreichen, Umlagern von Patienten, Behälter auffüllen oder Botengänge im Haus und ins Labor. Anna Bohlen hat an ihrem OP-Tag miterlebt, wie ein Kind zur Welt gekommen ist. Emma Hurrelmann hat Patienten bei der Entlassung aus der Unfallchirurgie begleitet.

Allen fünf macht die Arbeit im Ev. Krankenhaus so viel Spaß, dass sie sich in ihrem Berufswunsch gestärkt fühlen. Emma Hurrelmann und Pia Lux nehmen bereits zum zweiten Mal am Szenenwechsel teil. In Gesprächen mit den Patienten erfahren die jungen Frauen große Anerkennung. Nur das Gesiezt zu werden ist für die jüngeren von ihnen noch etwas ungewohnt.

Manni Laudenbach findet das Engagement der Szenenwechsler „sensationell“ und lobt die Bereitschaft, in den Osterferien in einer sozialen Einrichtung mitzuhelfen. Nächstes Jahr dürfen auch gerne noch mehr junge Männer am Szenenwechsel teilnehmen. Insgesamt haben 123 Teilnehmende am sozialen Kurzpraktikum von Caritas und Diakonie teilgenommen und an verschiedenen Stellen Einblick in die soziale Arbeit von Caritas und Diakonie bekommen.
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Logo der Oldenburger Inklusion

31.03.2016 18:00 Uhr


Um die Oldenburger Inklusion sichtbarer zu machen wurde im Rahmen eines Wettbewerbs der Entwurf des Oldenburger Werbekontors Frau Lönne ausgewählt.

 Das Oldenburger Inklusionslogo trägt den Titel: „OWI - OLDENBURG WILL INKLUSION" (dieses war der Titel des damaligen Ratsbeschlusses zur gesamtstädtischen Inklusion). Finanziert wurde es aus dem Preisgeldes des „Niedersächsischen Modellvorhabens zur Stärkung der Inklusion auf der örtlichen Ebene".

Das Logo fährt zurzeit erstmals öffentlich in den Bussen der VWG mit und wirbt unter dem Motto „OWI spannend." für die diesjährige Oldenburger Inklusionswoche.
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Handwerkskammer stellt zweite Projektphase vor

31.03.2016 07:30 Uhr

Die ersten zehn Flüchtlinge haben begonnen

 Im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg ist der erste Kurs „Kompetenzfeststellung“ gerade dabei, sich mit Werkzeugen und Arbeitstechniken des deutschen Handwerks vertraut zu machen. Die Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, Eritrea und dem Sudan nehmen am „Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber“ (IHAFA) teil. Das Projekt wird finanziell vom Land Niedersachsen gefördert und vor Ort durch Netzwerkpartner unterstützt.„Wir haben die nächste Stufe erreicht“, sagte Kammerpräsident Manfred Kurmann am Donnerstag im Berufsbildungszentrum der HWK in Oldenburg-Tweelbäke. Nach dem Projektstart mit zwei Integrationsberatern im November laufe nun die zweite Phase auf dem Weg „vom Flüchtling zum Lehrling“. Kurmann betonte: „Das Handwerk braucht gute Fachkräfte, die eine hochwertige Ausbildung durchlaufen. Wir legen Wert darauf, dass das bei diesen Menschen passiert“, sagte der Präsident. Nur so würde eine gute, nachhaltige Integration gelingen können. Alle niedersächsischen Handwerkskammern haben ein Netzwerk aus Beratern entwickelt und alle haben mit Kompetenzfeststellungsmaßnahmen begonnen.Konkret gehe es in der Kompetenzfeststellung darum, drei Berufsfelder zu erkunden und Informationen zur Arbeit in Deutschland zu geben, so HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke. Diese Einstiegsphase dauert drei Wochen. Danach geht es in eine fünfwöchige Praxisphase, hier kommen die Handwerksbetriebe ins Spiel. „Uns liegen 250 Absichtserklärungen von Betrieben vor. Sie würden Flüchtlingen einen Praktikumsplatz und bei Eignung einen Ausbildungsplatz anbieten“, berichtete Henke von einer großen Bereitschaft. Während der fünf Wochen kommen die Teilnehmer einmal pro Woche ins BBZ, um die Arbeit in den Betrieben zu reflektieren. Dabei erhalten sie unter anderem berufsbezogenen Sprachunterricht.Michael Koch, Hauptgeschäftsführer der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN) griff die Ziele des Projektes auf. „Wir haben uns landesweit vorgenommen, möglichst schon zum 1. August dieses Jahres 500 Flüchtlinge und Asylbewerber in eine Ausbildung zu bekommen. Das ist sehr ehrgeizig, denn es zeigt sich, dass es noch nicht genug Bewerberinnen und Bewerber gibt, die ausreichende Deutschkenntnisse haben und registriert sind“, sagte Koch. Er berichtete zudem, dass viele keine Ausbildung machen möchten, sondern einfach nur Geld verdienen wollen, um möglichst viel nach Hause zu überweisen. „Unsere Bereitschaft zur Hilfe ist aber groß und wir gehen davon aus, dass der Bedarf und das Interesse auf der Seite der Flüchtlinge wachsen werden.“Als starke Netzwerkpartnerin ist die Agentur für Arbeit beteiligt. Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung des Standortes Oldenburg-Wilhelmshaven bezeichnete die Berufsausbildung als ein zentrales Element im deutschen Wirtschaftsleben. „Es ist unsere Aufgabe, die Flüchtlinge mit diesem System vertraut zu machen, das es in ihrer Heimat nicht gibt, ihnen die großen Vorteile zu verdeutlichen. Wir wollen möglichst vielen geflüchteten Menschen den Weg in eine Ausbildung ebnen, damit sie so gut qualifiziert wie möglich in den deutschen Arbeitsmarkt einsteigen und als Fachkraft ihren Beitrag leisten können“, so Müller. Er bedankte sich beim niedersächsischen Handwerk: „Ihr großes praktisches Engagement weist in dieselbe Richtung.“ Quelle: HWK Oldenburg
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ARGE Duales System startet mit der Altpapiersammlung

29.03.2016 09:30 Uhr

AWB sammelt noch am 1. April in zwei Abfuhrbezirken

Ab dem 1. April übernimmt die ARGE Duales System Oldenburg (ARGE) auf der Grundlage des mit der Stadt Oldenburg geschlossenen Einigungsvertrages die Altpapiersammlung im Stadtgebiet. „Allerdings gibt es eine Ausnahme“, informiert Arno Traut, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB). „Am 1. April leert der AWB noch die Altpapiertonnen in den Abfuhrbezirken 15 und 27 des städtischen Abfuhrkalenders, da es sich um den Nachholtag des 31. März handelt“, so Traut weiter. Die Abfuhrbezirke sind auf der Vorderseite des Abfuhrkalenders unter der Überschrift aufgeführt.

Am Nachholtermin vom Freitag, 1. April, auf Samstag, 2. April, wird der AWB vertragsgemäß nicht mehr die Altpapiertonnen leeren, sondern nur noch die Restabfallbehälter und die Biotonnen. Betroffen davon ist lediglich der Abfuhrbezirk 19 des städtischen Abfuhrkalenders. Auch die ARGE wird die Altpapierbehälter am 2. April nicht leeren. Die nächste reguläre Leerung erfolgt dann gemäß Abfuhrkalender der ARGE. Dieser kann im Internet unter www.blau-in-ol.de heruntergeladen werden. Weitere Auskünfte erteilt die ARGE auch telefonisch unter 0441 25706. „Ich empfehle sehr, die Abfuhrtermine der ARGE auf dem städtischen Abfuhrkalender einzutragen, damit keine Termine vergessen werden“, rät Traut.

Wesentlicher Bestandteil des Einigungsvertrages zwischen der Stadt Oldenburg und der ARGE ist weiterhin, dass die städtischen Papiertonnen mit Sammlungsbeginn durch die ARGE in deren Besitz übergehen. Betroffen von der Abfuhr der Papiertonnen durch die ARGE sind daher ausnahmslos alle privaten Haushaltungen, egal, ob sie eine blaue oder eine grau-blaue Papiertonne nutzen.

Sofern durch die Übernahme der ARGE Grundstückseigentümer überzählige grau-blaue Papiertonnen haben sollten, können diese in einer Abholaktion ab dem 23. Mai wieder zurückgegeben werden. Die Grundstückseigentümer beziehungsweise Bevollmächtigten werden über die Rückgabeaktion, die am 23. Mai beginnt, noch rechtzeitig angeschrieben werden. 
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Amphibienwanderung beginnt

24.03.2016 10:00 Uhr

Zwei Straßen werden während der Wanderungszeit über Nacht gesperrt





 Aufgrund des feuchten Wetters mit steigenden Temperaturen wird die Amphibienwanderung in den nächsten Tagen beginnen. An manchen Stellen im Stadtgebiet haben die Wanderungen in den vergangenen Jahren zahlenmäßig derart große Ausmaße angenommen, dass die Stadtverwaltung nachts Straßen sperrt. Hinweisschilder allein reichen in einigen Straßen nicht mehr aus.

Die Stadt Oldenburg wird daher wie bereits in den vergangenen Jahren in Wechloy die Straße Am Tegelbusch (angrenzend an die westliche Wohnbebauung) beziehungsweise am Drögen-Hasen-Weg nördlich des Bahnübergangs für den Durchgangsverkehr in der Zeit von 19 bis 7 Uhr sperren, sobald die Wanderung beginnt. Die Sperrungen erfolgen allerdings nur dann, wenn eine für die Wanderungen günstige Witterung, das heißt eine hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen ab circa 5 Grad, zu erwarten ist.

An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt.
Unter anderem im Bereich zwischen Schellsteder Weg und Triftweg in Ohmstede, am Helmsweg in Osternburg, an der Edewechter Landstraße in Eversten, in den Bereichen Schafjückenweg, Ostring, Immenweg und Elritzenweg in Ofenerdiek, am Rauhehorst, am Brookweg, an der Egerstraße und an der Feldstraße in Bürgerfelde, an der Weißenmoorstraße zwischen Spittweg und Wischweg, an der Ekernstrasse, im Bereich Lessingstraße, am Schlagbaumweg sowie an der Burmesterstraße in Osternburg, an der Bahnhofsallee und am Lärchenring in Kreyenbrück, am Hartenscher Damm und am Hörneweg in Bloherfelde sowie am Dießelweg und am Schafgarbenweg in Krusenbusch.
Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders in den Abend- und Nachtstunden ihre Fahrweise den zu erwartenden Amphibienwanderungen anzupassen. 

Die Probleme mit Amphibien und dem Straßenverkehr haben nach Beobachtungen der unteren Naturschutzbehörde in den letzten Jahren besonders in Neubaugebieten zugenommen. Ein Grund dafür ist, dass in den Privatgärten zahlreiche Gartenteiche angelegt wurden und mit aus der Natur entnommenem Laich „geimpft“ wurden. Die jungen Amphibien werden dann auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier zu Hunderten überfahren. Gleiches geschieht wieder im Frühjahr auf dem Weg zum Laichgewässer. Die Naturschutzbehörde weist deshalb darauf hin, dass die Entnahme von Laich aus der Natur nach dem Naturschutzgesetz verboten ist.


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Hier dürfen Sie, wenn Sie müssen

22.03.2016 07:00 Uhr

Aktion „Öffentliches Örtchen“ erweiterte das Angebot öffentlicher Toiletten in Oldenburg



Die Situation kennt jeder - beim Shoppen, dem Stadtbummel oder einer Radtour wird ein „stilles Örtchen“ benötigt wird, doch es ist nicht immer eine öffentliche Toilette in der Nähe.In Oldenburg kann nach dem „Öffentlichen Örtchen“ Ausschau gehalten werden. Die Serviceidee, von der alle profitieren, bewährt sich seit fast zwei Jahren. Sechzehn Oldenburger Gastronomen und Einrichtungen stellen ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Die Idee aus dem Bürgerhaushalt findet seitens der Stadt Unterstützung und wurde auf Beschluss des Rates in den Haushaltsplan aufgenommen. Die Oldenburg Tourismus und Marketing hat im Auftrag der Stadt die Organisation der Aktion übernommen.Alle beteiligten Partner haben sich vertraglich bereit erklärt, während ihrer Öffnungszeiten ihre Toiletten der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen - und das zu den gleichen Konditionen wie für ihre Gäste und Kunden. Dafür bekommen sie im Gegenzug einen monatlichen Zuschuss für die Reinigungskosten. Die beteiligten Betriebe sind durch einen farbigen Aufkleber, mit dem Spruch „Hier dürfen Sie, wenn Sie müssen“ - im Eingangsbereich sichtbar gekennzeichnet.

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Notfallmappe sollte immer zur Hand sein

21.03.2016 07:00 Uhr

Patientendaten können lebensrettend sein




Immer mehr Menschen denken frühzeitig darüber nach, wie sie im Alter und möglicherweise im Krankheitsfall leben wollen. Um im Ernstfall nicht fremdbestimmt zu sein, greifen sie auf die »Notfallmappe« zurück, die uvom Oldenburger Verein Versorgungsnetz Gesundheit entwickelt wurde.»Die Notfallmappe wird sehr gut angenommen«, berichtet Florian Isensee vom Isensee Verlag, wo die Mappe herausgegeben wird. »Die Nachfrage steigt kontinuierlich«, sagt er weiter und führt das auf die gesellschaftlichen Debatten zurück. »Alter und Krankheit sind keine Tabuthemen mehr. Viele Familien sind betroffen und müssen sich zwangsläufig damit befassen. Manch einer denkt frühzeitig über die Themen nach und legt für den Fall, dass er irgendwann nicht mehr selbst bestimmen kann, alles rechtzeitig fest, wie es im Krankheitsfall gehen soll.«Das ist aber nicht alles, denn die Notfallmappe kann sogar Leben retten, weiß Dr. Volker Nüstedt, Vorsitzender des Ärztevereins Oldenburg, aus seiner ärztlichen Erfahrung. Der Mediziner ist froh, dass der Verein Versorgungsnetz Gesundheit die Notfallmappe nicht nur entwickelt hat, sondern sie permanent aktualisiert. »Nicht jede Krankheit kündigt sich an. Wer unverhofft ins Krankenhaus muss, kann häufig keine vollständigen Angaben zu seiner Krankengeschichte und seiner Medikation machen. Die notwendigen Unterlagen kann man aber in gesunden Tagen in Ruhe vorbereiten und stets aktuell halten. So ist man für den Notfall mit der Notfallmappe gut gerüstet«, sagt er.Denn Ersthelfer, Rettungssanitäter und Notärzte finden in dem roten Ordner wichtige Patientendaten für einen schnellen Überblick. Deshalb bedeutet die Notfallmappe nicht nur für ältere Menschen sondern insbesondere auch für Alleinlebende eine große Sicherheit.»Uns Medizinern hilft die Mappe im Notfall enorm, weil wir so sehr schnell das Richtige tun können«, macht Volker Nüstedt deutlich. Denn je schneller Rettungssanitäter und Mediziner wichtige medizinische Informationen erhalten, umso gezielter gestaltet sich die Behandlung.»Ist die Notfallmappe gut geführt, ist sofort klar, welche Grunderkrankungen vorliegen, welche Medikamente genommen werden, ob Allergien existieren, Hörgeräte oder andere Hilfsmittel genutzt werden, es einen Marcumarpass oder einen anderen Ausweis gibt«, erläutert Rita Wick, Vorsitzende des Vereins Versorgungsnetz Gesundheit den Sinn der Notfallmappe und verweist auf die eigene Homepage unter www.notfallmappe-ol.de. Dort können sich Interessierte über die Mappe informieren.Ersthelfer können einer gut geführten Notfallmappe auch Eintragungen darüber entnehmen, welcher Arzt in welcher Notsituation angerufen werden soll. Zudem kann vermerkt werden, wer zuerst benachrichtigt und ob in einer kritischen Situation etwa ein Seelsorger als Beistand hinzugezogen werden sollte. »Die Notfallmappe sollte auch eine Vorsorgevollmacht und sonstige persönliche Hinweise des Patienten beinhalten, damit wir in seinem Sinn handeln können«, rät Volker Nüstedt. Entsprechende Vordrucke dafür sind in der Mappe enthalten.Ganz besonders wichtig findet der Mediziner den Informationsbogen für Patienten mit einer Demenz, um den die Notfallmappe ergänzt worden ist. Hier sollen nicht nur allgemeine Daten zur Person, deren Erkrankungen oder einzunehmende Medikamente eingetragen werden, hier geht es beispielsweise um Ess- und Schlafgewohnheiten oder besondere Verhaltensweisen, damit die Betroffenen nicht nur optimal behandelt sondern auch versorgt und gepflegt werden können.»Damit möglichst viele Menschen ihre Notfallmappe stets auf den neuesten Stand bringen können, hat unser Verein wichtige Vordrucke und Formulare auf der Homepage eingestellt, die dort heruntergeladen werden können«, berichtet Rita Wick und macht darauf aufmerksam, dass die Mappe, die in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem leitenden Oldenburger Notarzt und der Kassenärztlichen Vereinigung erstellt worden ist, griffbereit hinterlegt werden sollte. »Mit ihr wird auch ein Ausweis ausgehändigt, der über ihren Besitz und Aufbewahrungsort informiert«, fügt sie hinzu. Die Notfallmappe ist im Buchhandel sowie in Apotheken erhältlich und kostet 10 Euro. Außerdem wird sie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorgehalten.

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Kreyenbrück bekommt neues Stadtteilzentrum

19.03.2016 08:00 Uhr

Im Stadtteil Kreyenbrück werden die Voraussetzungen für den Bau eines neuen Stadtteilzentrums geschaffen.




Das Plangebiet befindet sich im nördlichen Teil des ehemaligen ACC-Geländes und ist etwa 6.600 Quadratmeter groß. Entstehen sollen dort Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie besondere Wohnangebote. „Damit setzen wir einen weiteren positiven städtebaulichen Akzent in Kreyenbrück“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „ Der Stadtteil erlebt eine sehr dynamische Entwicklung, wir haben hier in den kommenden Jahren noch viel vor. Unser Ziel ist es, die Stadtteile als Orte der Begegnung zu stärken. Deshalb fassen wir soziale und kulturelle Angebote an diesem Standort zusammen.“

Im Einzelnen können mit den Festsetzungen im Bebauungsplan Einrichtungen wie eine Stadtteilbibliothek oder ein Stadtteilbüro entstehen sowie soziale Dienste (Tagespflegeeinrichtungen, Wohnheim für Pflegeberufe oder betreutes Wohnen). Ebenso sind „besondere Wohnformen“ möglich, wie Senioren-Wohngemeinschaften.

Gebaut wird das Stadtteilzentrum von der Oldenburger GSG. Geschäftsführer Stefan Könner hofft auf einen zügigen Baubeginn: „Wir gehen davon aus, dass wir Anfang 2017 mit dem Bau beginnen können.“

Das Projekt in Kreyenbrück bietet die Möglichkeit, städtische Dienstleistungen näher an die Menschen zu bringen. Sozialdezernentin Dagmar Sachse betont: „ Oldenburg hat inzwischen eine Größe erreicht, die es sinnvoll macht, mit bestimmten Angeboten in die Stadtteile zu gehen. Das soziale Zentrum in Kreyenbrück ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Für die mehr als 30.000 Einwohner im Oldenburger Süden werden sich mit dem Stadtteilzentrum zahlreiche Verbesserungen ergeben. „Der Stadtteil wird moderner und gewinnt an Lebensqualität, dazu trägt das Zentrum ganz entschieden bei“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Die Grundzüge der Planung werden natürlich auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine frühzeitige Beteiligung ist geplant, ebenso eine Einbeziehung des Sanierungsbeirates Kreyenbrück. Der Termin wird noch bekannt gegeben.
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Gaming-Abend in der Stadtbibliothek Oldenburg

18.03.2016 15:00 Uhr

Kostenloses Angebot: Wii U- und PS4-Spiele zum Ausprobieren



Auch in den Osterferien bietet die Stadtbibliothek .Oldenburg erneut einen kostenlosen Gaming-Abend für alle Fans von Konsolenspielen an. Die „Game-Time“ findet am Dienstag, 22. März, von 18 bis 23 Uhr in der Stadtbibliothek im PFL, Peterstraße 3, statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Spiele der Wii, Wii U und Playstation 4 ausprobieren. Auch Snacks und Getränke werden angeboten. Spielebegeisterte ab zwölf Jahren können sich in die Anmeldeliste am Eingang des Jugendbereiches JungLe eintragen oder einfach vorbeikommen.

JungLe  steht für Junge Leute/Junges Lesen und ist der Jugendbereich der Stadtbibliothek Oldenburg. Er hält im Obergeschoss der Stadtbibliothek im PFL Romane, Hörbücher, Schülerhilfen und Sachbücher für Jugendliche bereit. Konsolenspiele zum Ausleihen gibt es für die Playstation 4 von Sony und die Wii und Wii U von Nintendo. Die Wii und Wii U-Spiele lassen sich vor Ort ausprobieren. Zudem stehen ein Internet- und ein Gruppenarbeitsplatz zur Verfügung. 

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Oberbürgermeister Krogmann zu Antrittsbesuch in Taastrup

17.03.2016 09:00 Uhr

Auch Besuch in Kopenhagen auf dem Programm

 In der Reihe seiner Antrittsbesuche in den Partnerkommunen war Oberbürgermeister Jürgen Krogmann jetzt in der dänischen Partnerstadt Taastrup. Er wurde dabei unter anderem begleitet von Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Es zeigten sich während des Besuchs viele Parallelen zwischen Oldenburg und Taastrup. So wird in Taastrup zurzeit ein neuer Stadtteil geplant, die Kommune steht also vor einer ähnlichen Herausforderung wie Oldenburg mit dem Fliegerhorst. Die ersten Bewohner sollen im Jahr 2017 nach „Naerheden“ ziehen. „An diesem Beispiel zeigen sich die Vorteile von internationalen Partnerschaften, wir können voneinander lernen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Weitere Station war das DOLL Living Lab (Danish Outdoor Lighting Lab), hier wurden verschiedene neue Beleuchtungskonzepte für Straßen vorgestellt. Die Forschung arbeitet unter anderem mit Sensoren in Straßenlaternen und an der Auswertung der gewonnenen Daten, zum Beispiel um die Parksituation oder die Verkehrssicherheit zu verbessern. Ein Besuch bei GlobalConnect, Betreiber von Glasfasernetzen, zeigte weiter, dass Taastrup auch für IT-Unternehmen interessant ist.

Taastrups Bürgermeister Michael Ziegler stellte seinen Gästen ein neues Logistikzentrum vor, das viele neue Arbeitsplätze schafft. Außerdem besichtigte die Delegation „Selsmosen“, ein Regenrückhaltebecken, das mit Brücken und Sportgeräten viel Aufenthaltsqualität bietet, sowie ein Naherholungsgebiet in einem ehemaligen Kiestagebau. Für Stadtbaurätin Gabriele Nießen eine gelungene Verbindung von Umweltschutz und Freizeitnutzung. „Auf dem Fliegerhorst beschäftigen wir uns derzeit mit einer ähnlichen Fragestellung. Auch dort geht es darum, eine Wohn- und Freizeitnutzung zu ermöglichen und die Aspekte des Naturschutzes zu berücksichtigen.“

Am dritten Tag waren der Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin zu Gesprächen in Kopenhagen. Dabei ging es um die Entwicklung der dänischen Hauptstadt zur Smart City und um die berühmte Fahrradfreundlichkeit der Stadt. „Kopenhagen setzt mit großer Konsequenz auf das Fahrrad als Verkehrsmittel. Dabei lassen die Planer großen Pragmatismus erkennen und vermeiden so ein ideologisches Gegeneinander in der Debatte“, zog Oberbürgermeister Krogmann ein positives Fazit.Quelle Stadt Oldenburg
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Moderatoren für Vätertalks gesucht

17.03.2016 08:00 Uhr

Regelmäßiger Austausch über Erziehungsfragen für Väter



Zur Durchführung von sogenannten Vätertalks sucht die Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Landesstelle Jugendschutz Männer, die selbst Kinder haben und die Gesprächsrunden moderieren möchten. Bei den Vätertalks treffen sich jeweils zwischen vier und acht Väter, um sich über ihre Erfahrungen mit der (Medien-)Erziehung ihrer Kinder auszutauschen. Ziel ist es, die Väter in ihrer Erziehungsverantwortung und -kompetenz zu stärken und eine offene Gesprächskultur sowie die Vernetzung und Solidarität unter den Vätern zu fördern.

Während der Talks stellen die Moderatoren das jeweilige Thema vor und ermutigen die Väter dazu, aus eigenen Erfahrungen zu berichten. Sie werden in einer Schulung zu den Themen Gesprächsführung und Moderationstechniken weitergebildet und erhalten für die Durchführung der Vätertalks eine Aufwandsentschädigung. Die Gesprächsrunden dauern jeweils circa zwei Stunden und finden in einem geselligen Rahmen statt, beispielsweise in Familienzentren, Stadtteiltreffs, Bürgerhäusern, Beratungsinstitutionen, Kulturvereinen oder auch in privaten Wohnungen. Bei Bedarf kann ein Vätertalk auch in der eigenen Muttersprache angeboten werden.

Ansprechpartnerin für interessierte Väter ist Lena Nzume, Stabsstelle Integration, unter Telefon 0441 235-2188 oder per E-Mail an lena.nzume@stadt-oldenburg.de.
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Stadt erstellt energetisches Quartierskonzept in Nadorst

15.03.2016 08:39 Uhr
Die Stadt lässt derzeit ein integriertes energetisches Quartierskonzept für das Gebiet Käthe-Kollwitz-Straße und Hoffkamp im Stadtteil Nadorst erstellen. Die mit Bundes- und Landesmitteln geförderte Maßnahme ist Teil des energiepolitischen Arbeitsprogramms 2016 im Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept, das der Rat der Stadt im vergangenen Jahr beschlossenen hat. 

Untersucht werden Möglichkeiten zur Erschließung von Energiesparpotenzialen und zur Realisierung energieeffizienter, klimaschonender Energieversorgungslösungen. Diese Vorhaben können nachfolgend gemeinsam mit den Eigentümern in einem Quartiersmanagement  auf freiwilliger Basis umgesetzt werden. Mit dem Konzept wurde das Büro „Innovation City Management“ GmbH aus Bottrop und die Essener Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft beauftragt.

 „Wir bieten Wohnungseigentümern in Oldenburg schon seit Jahren maßgeblich durch unsere Initiative Klima(+)Oldenburg einen umfangreichen Informations- und Beratungsservice an und unterstützen energetische Sanierungsmaßnahmen auch durch ein eigenes städtisches Förderprogramm. Die direkte Beratung im Stadtquartier ist eine neue bürgernahe Herangehensweise, um wirtschaftliche Sanierungsimpulse auszulösen“, erläutert Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Das Gebiet wurde von der Stadt schon im vergangenen Jahr für die Aufnahme in das städtebauliche Sanierungsprogramm Soziale Stadt angemeldet. „Sanierungsprogramm und energetisches Quartierskonzept sind zwar eigenständig und unabhängig voneinander, positive Wechselwirkungen und Synergien sind aber möglich und erwünscht“, so Nießen. Bei der Erstellung des Konzeptes setzt die Stadt auf die frühzeitige Einbeziehung örtlicher Institutionen und Akteure. 

Im Rahmen einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 7. April, 17 Uhr in der Schule am Bürgerbusch informieren Stadtverwaltung und Gutachter über die Ziele und Inhalte des lokalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes.
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Neubau der Grundschule Nadorst eingeweiht

15.03.2016 08:00 Uhr

250 Schülerinnen und Schüler erhalten neues Schulgebäude



Am Freitag, 11. März, haben Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler und Sozialdezernentin Dagmar Sachse den Neubau der Grundschule Nadorst eingeweiht. Das Gebäude wurde bereits im Dezember bezogen und beherbergt neben den Unterrichtsräumen für etwa 250 Schülerinnen und Schüler die Verwaltung der Schule und des Ganztagsbetriebs mit Sekretariat und Büroräumen. 

Während der Bauzeit von März bis Dezember 2015  fand der Unterricht größtenteils in Containern statt. Die letzten Arbeiten werden während der Osterferien abgeschlossen. Schulleiterin Sabine Stehno zieht dennoch eine positive Bilanz: „Wir sind froh, dass die anstrengende Bauphase nun hinter uns liegt und freuen uns über die tollen neuen Räumlichkeiten. Unser Dank geht an Kinder,  Eltern und Personal, die so geduldig viele beengte, improvisierte Situationen mitgetragen haben. Nun werden wir für diese Geduld reich entschädigt.“

Der Ersatzneubau hat insgesamt 1,7 Millionen Euro gekostet. Er war aufgrund der statischen Probleme des Altbaus notwendig geworden. Eine wirtschaftliche Sanierung konnte im Altbau nicht mehr umgesetzt werden. Großer Wert wurde auf die energetische Effizienz des neuen Gebäudes gelegt. Im Erdgeschoss gibt es durch eine Verglasung einen großzügigen Eingangsbereich, dort liegen zudem die Verwaltungsräume. In der ersten Etage sind die Unterrichtsräume untergebracht. Die Wände des Neubaus sind in elementierter Rahmen-Holzbauweise erstellt und zusammengesetzt worden, die Fassadenbekleidung ist ein Rhombusprofil aus Schwarzwälder Weißtanne. 
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Literaturbüro Oldenburg auf der Leipziger Buchmesse

14.03.2016 07:00 Uhr

Stand der Niedersächsischen Literaturhäuser als Ort der Begegnung

 Das Literaturbüro Oldenburg ist mit seiner Leiterin Monika Eden wieder als Aussteller auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Von Donnerstag, 17. März, bis Sonntag, 20. März, bietet der gemeinsame Stand der Niedersächsischen Literaturhäuser 84 gastfreundliche Quadratmeter auf dem Messegelände in Halle 5 (K 116). Er stellt dem Literaturbetrieb an allen Messetagen einen Ort für Treffen zwischen Fachkollegen, Gespräche und Interviews zur Verfügung. Die sechs niedersächsischen Literaturhäuser aus Oldenburg, Hannover, Braunschweig, Göttingen, Osnabrück und Lüneburg richten ihren Messestand mittlerweile im zwölften Jahr aus. 

Die Zielsetzung des Messestandes folgt dem Selbstverständnis des Literaturbüros Oldenburg als Vermittler und Moderator von Literatur. Während im Programm im Oldenburger Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 der Kontakt zwischen den Schriftstellern und ihrem Publikum im Mittelpunkt steht, geht es am Messestand in Leipzig um Vernetzung und Austausch zwischen Fachkollegen: Am Stand der Niedersächsischen Literaturhäuser treffen sich Verleger, um mit ihren Autoren zu sprechen und ihre Kontakte zu den Literaturhäusern zu pflegen. Journalisten nutzen den Stand, um Interviews zu führen. Zudem haben die Literaturhäuser auch in diesem Jahr einen Gast-Aussteller eingeladen, sich an ihrem Stand zu präsentieren: Dies ist die österreichische Zeitschrift „Volltext“, die sich überwiegend deutschsprachiger Gegenwartsliteratur widmet.

Der Stand der Niedersächsischen Literaturhäuser wird von der Leipziger Buchmesse, vom Land Niedersachsen und von der VGH Stiftung unterstützt.
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Baubeginn in der Landesbibliothek Oldenburg.

11.03.2016 07:00 Uhr

Verbesserte Arbeitsbedingungen bei gestiegenen Nutzerzahlen


2015 nutzten mehr als 10.000 Menschen die Bibliothek am Pferdemarkt – so viele wie noch nie.
In der Landesbibliothek Oldenburg haben die Bauarbeiten für ein neues Lern- und Informationszentrum (LIZ) begonnen. Im 2. Obergeschoss, dort, wo sich der alte Lesesaal befand, haben die Bauarbeiter mehrere Wände eingerissen, sodass ein großflächiger Raum zum Pferdemarkt hin entstanden ist. In dieser obersten Etage des zukünftigen LIZ sind überwiegend ruhige Einzelarbeitsplätze und ein Gruppenarbeitsraum geplant. Außerdem wird hier ein Teil des erweiterten Freihandbestandes stehen, der aktuelle wissenschaftliche Literatur zu allen Fachgebieten zur Sofortausleihe bietet.
„Das Lern- und Informationszentrum kommt für die Landesbibliothek Oldenburg zum richtigen Zeitpunkt“, stellt Bibliotheksdirektorin Corinna Roeder fest, „denn die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer hat im vergangenen Jahr die magische 10.000er Marke überschritten.“ 10.197 Menschen liehen Medien aus dem Bestand der Landesbibliothek aus – so viele wie noch nie.
Dass Bibliotheks- und Lernräume ein wichtiges aktuelles Thema sind, zeigt auch das Programm des Bibliothekskongresses in Leipzig. Unter dem Motto „Bibliotheksräume – real und digital“ treffen sich vom 14. bis 17. März 2016 Informationsspezialistinnen und Informationsspezialisten aus aller Welt. Trotz der wachsenden digitalen Welt haben reale Lernräume in Bibliotheken stark an Bedeutung gewonnen, da sich die Anforderungen an Lern- und Lehrbetrieb in dieser Hinsicht verändert haben.
Das Umbauprojekt in der Landesbibliothek Oldenburg wird vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser durchgeführt. Mit Planung und Bauleitung ist das Oldenburger Büro kbg architekten beauftragt. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur investiert für den Umbau und die Erweiterung des bisherigen Lesesaals zu einem modernen, barrierefreien Lern- und Informationszentrum 665.000 Euro aus Fördermitteln für den Bereich Bildungsplanung.
Öffnungszeiten während des Umbaus: Mo – Fr 10 – 19 Uhr, Sa 9 – 12 Uhr
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Vielseitiges Programm zum Internationalen Frauentag

10.03.2016 08:00 Uhr


Anlässlich des Internationalen Frauentages gibt es in Oldenburg zahlreiche Veranstaltungen, die zum Mitmachen, Informieren, Diskutieren und Feiern einladen. Seit 1911 demonstrieren Frauen aus fast allen Ländern der Erde am Internationalen Frauentag für Gleichberechtigung, Toleranz und Frauenrechte. Auch in Oldenburg organisieren verschiedene Institutionen und Organisationen unterschiedlichste Veranstaltungen, um einerseits den Internationalen Frauentag zu feiern und andererseits auch aufzuzeigen, wo eine tatsächliche Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. 




Am Dienstag, 8. März, um 11.45 Uhr wird im Lichthof der Jade Hochschule, Ofener Straße 16, die Fotoausstellung „Frauen im Kreuzfeuer“ eröffnet und wird dort bis zum 14. März zu sehen sein. Es werden Bilder der britischen Fotografin Jenny Matthews gezeigt. Gastrednerin ist Thea Maglakelidze von der Beratungsstelle Olena für gewaltbetroffene Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge. Verbunden mit einem Sektempfang zeigt das Cine K, Bahnhofstraße 11, am 8. März ab 19.30 Uhr den französischen Film „Bande des Filles“ über eine Mädchenbande in Paris.


Am Samstag, 12. März, ab 10 Uhr, veranstaltet IBIS, Klävemannstraße 16, ein interkulturelles, kostenloses Frauenfrühstück mit musikalischem Programm. Zur kulinarischen Bereicherung des Buffets können selbstgekochte Kleinigkeiten mitgebracht werden. Ebenfalls am Samstag, 12. März, von 17 bis 21 Uhr ermöglicht das Oldenburger FrauenForum internationale BEGEGNUNGEN für Frauen mit und ohne Fluchterfahrungen in der Freizeitstätte Bürgerfelde, Alexanderstraße 209. Als Eintritt wird um einen kulinarischen Beitrag zum internationalen Büfett gebeten. „Der Internationale Frauentag wird weltweit in allen Kulturen gefeiert und ist damit ein idealer Anknüpfungspunkt, um gemeinsam mit Frauen aus allen Nationen diesen Tag zu begehen“, sagt Mia Cordes, eine der Organisatorinnen. Am Sonntag, 13. März, um11 Uhr zeigt Plan International im Casablanca Kino den Dokumentarfilm „Girl Rising“.Dieser zeigt eindrucksvoll, wie Mädchen durch Bildung die Welt verändern können. Im Anschluss an die Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch geplant.Eine Veranstaltungsübersicht und weitere Informationen gibt es  unter www.oldenburg.de/gleichstellung.
 
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Stadt richtet Zentrales Flüchtlingsmanagement ein

10.03.2016 07:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann reagiert auf beständig hohe Zuwanderung



 Die Stadt Oldenburg bekommt ein „Zentrales Flüchtlingsmanagement“. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat es mit Wirkung zum 1. März eingerichtet. „Die Flüchtlingszahlen des Jahres 2015 sowie die erwartete weitere Zuwanderung erfordern eine Neuorganisation, um eine dauerhafte Überlastung der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermeiden“, begründet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Maßnahme.

Das Zentrale Flüchtlingsmanagement liegt in der Zuständigkeit von Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Ziele der Neuorganisation sind die Straffung der Prozesse und das Erzielen von Synergieeffekten. Gleichzeitig bedarf es der Entwicklung von weiteren Strategien, die ein Flüchtlingsmanagement ermöglichen, das künftig neben allen humanitären auch betriebswirtschaftliche und städtebauliche Aspekte berücksichtigt. Damit wird ein wichtiger Schritt von der Ausnahmesituation zur Regelverwaltung gemacht. „Das Thema wird die Stadt noch lange beschäftigen“, so Krogmann.

Seit 2011 war das Thema Flüchtlinge/Asyl dezentral in den beteiligten Ämtern zusätzlich zu den originären Aufgaben bearbeitet und zunächst in der „AG Asyl“, später in der „Taskforce Asyl“ koordiniert worden.  Diese Aufbau- und Ablauforganisation hat bisher sehr gut funktioniert, betonte der Oberbürgermeister.

Geleitet wird das städtische Amt von Ingo Tulodetzki, der bisher Fachdienstleiter des ServiceCenters war. Der 55-Jährige verfügt über langjährige Verwaltungserfahrung, unter anderem im Personal- und Organisationsbereich.
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Agentur :ehrensache berät zu ehrenamtlichem Engagement

08.03.2016 18:00 Uhr

Informationen für interessierte Bürger über vielfältige Tätigkeitsbereiche



Die Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg stellt am Donnerstag, 10. März, zwischen 14 und 17 Uhr an einem Informationsstand im DM-Markt , Hundsmühlerstraße 135-143, ihre Arbeit vor. Hauptamtliche und freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren interessierte Bürgerinnen und Bürger dort über die Möglichkeiten des freiwilligen Engagements in Oldenburg. 

Die kommunale Agentur :ehrensache wurde 2004 in Oldenburg eingerichtet. Sie berät neutral, unabhängig und kostenfrei und vermittelt am Ehrenamt interessierte Menschen in mittlerweile über 300 gemeinnützige Einrichtungen und Initiativen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales, Natur und Umwelt, Kultur sowie Sport und Politik. Zudem hat die Agentur zahlreiche erfolgreiche Projekte auf den Weg gebracht, wie die Bildungs- und Jobpaten, die Integrationslotsen und das Service Learning – Lernen durch Engagement. Um darüber hinaus die große Engagementbereitschaft im Bereich der Flüchtlingshilfe zu koordinieren, ist bei der Agentur eine zusätzliche Stelle eingerichtet worden.

Das Agenturteam ist regulär im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, ansässig und berät auch in der Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten und in den Stadtteiltreffs Dietrichsfeld und Kreyenbrück. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen dort zahlreiche Beratungsgespräche mit Jugendlichen, Studierenden, Berufstätigen oder Rentnern, um eine passgenaue Aufgabe zu finden, die ihren Wünschen, Ideen, Talenten und Kompetenzen entspricht. Die Art, den Aufwand und vor allem den zeitlichen Einsatz bestimmt jeder selbst. 

In vielen Bereichen des Ehrenamtes zeichnet sich derzeit ein Strukturwandel ab. Der Trend geht vom traditionellen zum modernen Ehrenamt, das eine projektbezogene oder temporäre  Ausgestaltung hat. Die Motive für die Übernahme eines Ehrenamtes sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst: die Suche nach sinnvollen Aufgaben, Freizeitgestaltung oder auch sozialen  Kontakten, das Bedürfnis nach Mitgestaltung, die eigene, auch berufliche, Persönlichkeitsentwicklung, ein biographischer Bezug oder auch einfach der Spaßfaktor. 

Weitere Informationen gibt es  unter www.oldenburg.de/ehrensache sowie unter Telefon 0441 235-3691. 
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„POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion“

07.03.2016 07:00 Uhr
Mit einem einzigartigen Event wollen wir als Olegeno die Gegenwart und Zukunft der Energiewende wieder zum Gesprächsthema machen. Erleben Sie mit uns am Sonntag, den 13. März, um 15 Uhr die Vorpremiere des Kinofilms „POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion“von Carl-A. Fechner. In Zusammenarbeit mit dem Casablanca-Kino Oldenburg, der Klima(+)Oldenburg Initiative der Stadt Oldenburg, transfer e.V. (Trägerverein des Repair-Café und des KOSTBAR Einkaufskompass) und mit Windfang eG, der ersten FrauenEnergieGemeinschaft der Bundesrepublik, haben wir ein interessantes Rahmenprogramm gestaltet.Rund um die Vorpremiere im Casablanca-Kino Oldenburg wird es ab 14 Uhr Gelegenheit geben, „EnergieRebellen“ aus Oldenburg und Umgebung zu begegnen und sich von der Vision einer nachhaltigen Energieversorgung anstecken zu lassen. Klimaplus Oldenburg informiert über Beratungs- und Förderangebote der Stadt Oldenburg zur energetischen Altbausanierung und energieeffizientem Neubau. Das im Film gezeigte Projekt „Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte“ wird mit regionalen Informationen vertreten sein. Zusätzlich zeigen die Firmen H²O e-mobile GmbH und Greenmobility Elektro-Mobilität zum Anfassen... und Ausprobieren! Nicht zuletzt wird die Olegeno ihre Vision einer zukunftsfähigen Energiekultur für Oldenburg präsentieren.Der Kinofilm „POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion“ von Carl-A. Fechner präsentiert die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung – mit 100% erneuerbaren Energien. In eindrucksvollen Bildern erzählt der Film von den Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie dir und mir, von innovativen und überraschenden Technologien – und einer Reise in ein Land, das exemplarisch zeigt, wie die Abhängigkeit von fossilen Energien Kriege auslösen kann: der Ukraine. Den Trailer und weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Films oder direkt auf der Seite des Casablanca-Kino Oldenburg.Im Anschluss an den Film möchten die Veranstalter eine Diskussion mit dem Publikum unter dem Motto „Wie steht es um die Energiewende?“ anregen. Die folgenden Expertinnen und Experten werden diese Frage mit allen Interessierten kritisch diskutieren und Wege aufzeigen, wie sich die Energiewende aus ihrer Perspektive sozial und ökologisch verträglich weiterentwickeln kann:Verena Cordlandwehr, Diplom Landschaftsökologin und Dozentin an der Universität OldenburgProf. Dr. Ulrich Scheele, Umweltökonom und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU GmbH)Stefanie Usbeck, Vorstandsmitglied der FrauenEnergieGemeinschaft Windfang eGDr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg, Dozent im Fachbereich Wirtschaftsinformatik an der Universität Oldenburg mit Schwerpunkt MobilitätModeriert wird die Runde von Barthel Pester. 
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Wichtiger Schritt zur Umgestaltung des Waffenplatzes

07.03.2016 07:00 Uhr

Auftragsvergabe für Ingenieurleistungen





Für die Umgestaltung des Waffenplatzes sind die Rahmenbedingungen nunmehr geklärt. Bereits im letzten Jahr hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in einem Gespräch mit der Parkhaus am Waffenplatz GmbH geklärt, dass eine Verlegung der Zufahrt nicht weiterverfolgt werden soll. Aufbauend auf diese Entscheidung wurde nun der Planungsauftrag an das Büro WES LandschaftsArchitektur aus Hamburg vergeben, die vorliegenden Planungen aufzugreifen und die Ausführungsplanung auszuarbeiten. Das Büro hat in Oldenburg bereits die Neugestaltung des Schlossplatzes geplant.

Die von den bisher am Prozess beteiligten Akteuren (CMO und Anlieger) formulierten Rahmenbedingungen sind Grundlage für die weiteren Planungen. Ergänzend sind die Gespräche mit den angrenzenden Nachbarn wieder aufgenommen worden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Neugestaltung des Platzes erreicht: „Wir setzen auf die Ideen und Konzepte eines Planungsbüros, dass bereits bei der Umgestaltung des Schlossplatzes gute Arbeit geleistet hat.“

Für die Neugestaltung des Waffenplatzes sind 975.000 Euro im Haushalt für das Jahr 2017 veranschlagt. Stadtbaurätin Gabriele Nießen geht davon aus, dass in diesem Jahr die Planungen abgeschlossen und im nächsten Jahr die Platzgestaltung umgesetzt werden kann.

Im Zuge einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit wird auch eine Bürgerversammlung stattfinden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
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Szenen- und Rollenwechsel prägen Jugendliche

06.03.2016 13:00 Uhr

Manni Laudenbach wirbt für Osterferienaktion




Herr Laudenbach, ein Schauspieler übernimmt die Schirmherrschaft über den Szenenwechsel. Wie kommt‘s?
"Nun, ich war in meiner Kindheit und Jugend selbst in einer sozialen Einrichtung: Im Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, dann fallen mir immer die Begegnungen mit Zivildienstleistenden und Praktikanten ein. Den Szenenwechsel gab es da ja noch nicht. Da war der Altersunterschied nicht so groß. Und die Gespräche mit denen waren schon echt gut. Die waren höchst motiviert, neugierig auf mich und wir hatten vieles, worüber wir reden konnten. Ich bin sicher, dass es Szenenwechslern heute genauso gehen wird, wenn sie mitmachen."

Welche Bedeutung hat ein Szenenwechsel für einen Schauspieler?
"Als Schauspieler habe ich den Szenenwechsel ja quasi zu meinem Beruf gemacht. Er ist mein täglich Brot. Es macht unendlichen Spaß, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, etwas auszuprobieren oder einfach nur den Blickwinkel zu ändern. Die Aktion von Caritas und Diakonie liegt für Schüler günstig in den Ferien nach Ostern. Die Aktion ist mir so wichtig, dass  ich mir einen Tag Zeit nehmen werde, um ein paar von den Szenenwechslern an ihrem Einsatzort zu besuchen."

In andere Rollen schlüpfen, kann das auch eine Lehre für’s Leben oder den Beruf sein?
"Die Erfahrungen, die man macht, prägen einen natürlich. Klar kriegen Jugendliche durch eine solche Aktion auch eine Perspektive für die Berufsausbildung bekommen. Das steht aber nicht im Vordergrund. Diakonie und Caritas verknüpfen das nicht mit einander, sondern wollen jungen Leuten einfach die Möglichkeit geben, mal was anderes zu sehen."

Haben Sie schon was gehört: Wie sieht’s aus mit Anmeldungen?
"Das Interesse bei Jugendlichen am Szenenwechsel ist groß. Viele haben sich schon entschieden, am Szenenwechsel teilzunehmen. Aber noch sind Plätze frei! Also schnell für die besondere Feriengestaltung entscheiden und anmelden unter www.szenen-wechsel.de





Manni Laudenbach spielt auf der Bühne der Bremer Shakespere-Company und steht zur Zeit für den Kinofilm "Paula" unter der Regie von Christian Schwochow vor der Kamera. Außerdem sieht man Manni gelegentlich als Scherzanwalt Dr. Christian Witz im ZDF Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann. Sein Motto: Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.

In 100 Einrichtungen stehen über 300 Plätze für die Aktion ‚Szenenwechsel‘ zur Verfügung. Vom 29. März bis zum 1. April laden Caritas und Diakonie Jugendliche im gesamten Oldenburger Land ein, soziale Arbeit aus nächster Nähe zu zu erleben. Jugendliche ab 15 Jahren lernen dabei Menschen kennen, zu denen sie sonst keinen Kontakt bekommen hätten. 
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Notfamilien dringend gesucht

03.03.2016 18:00 Uhr

Weitere Eltern für Familiäre Bereitschaftsbetreuung benötigt



Oldenburg.ihre Eltern nicht ausreichend für sie sorgen können und das Kindeswohl akut gefährdet ist. Um solch ein Zuhause anbieten zu können, sucht das Amt für Jugend und Familie derzeit weitere Notfamilien. Sieben Familien aus der Stadt Oldenburg und der näheren Umgebung stehen bereits für die sogenannte Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) zur Verfügung.

Die Kinder, die aufgenommen werden, sind vom Säuglingsalter bis zu zehn Jahre alt. Sie leben nur vorübergehend in der Bereitschaftsfamilie. Dort können sie zur Ruhe kommen, erhalten Schutz und Geborgenheit und eine zuverlässige Versorgung. Währenddessen klärt das Amt für Jugend und Familie mit allen Beteiligten, ob eine Rückkehr nach Hause möglich ist oder ob eine Pflegefamilie oder eine Wohngruppe gesucht werden muss.

Um Bereitschaftsfamilie zu werden, ist eine pädagogische Berufsqualifikation oder umfassende pädagogische Erfahrung erforderlich. Die Familien werden darüber hinaus auf ihre Aufgabe vorbereitet und können Supervision und Fortbildungen in Anspruch nehmen. „Ich erlebe es als Bereicherung, mich immer wieder neu auf ein Kind einzustellen und vor der Aufnahme nicht zu wissen, ob ein Säugling oder ein Kind im Grundschulalter kommt“, beschreiben Betreuungspersonen ihre langjährige Erfahrung als FBB-Familie. „Und es macht Freude zu sehen, wie sich die Kinder in kurzer Zeit weiterentwickeln.“

Weitere Informationen gibt es im Amt für Jugend und Familie bei Gerda Hinrichs-Emken, Telefon 0441 235-2844, und Carola Gienke, Telefon 0441 235-3608, oder  unter www.oldenburg.de/bereitschaftsbetreuung.
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Zen-Meditation und Kunstgenuss

03.03.2016 18:00 Uhr

Anmeldung bis 9. März



Wer Lust hat, einmal einen anderen Zugang zu einem Kunstwerk jenseits von Interpretation und Gedankentätigkeit auszuprobieren, hat am Donnerstag, 10. März, von 18 bis 20 Uhr im Horst-Janssen-Museum die Möglichkeit dazu: Johanna Seeveriens führt zunächst in die Zen-Meditation ein (Za-Zen = in Stille sitzen). Es wird am Boden oder auf einem Stuhl sitzend meditiert. In dieser Zentrierung wird dann ein Werk aus der Ausstellung zum Leben und Werk von Horst Janssen betrachtet. Mitgebracht werden sollen zwei Decken sowie bequeme, warme Kleidung. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Um Anmeldung bis 9. März per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2891 wird gebeten.
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Baumaßnahmen in der Fahrradstraße Haarenufer

01.03.2016 19:00 Uhr

Umgestaltung von Kreuzungsbereichen erhöht Verkehrssicherheit



 Von Dienstag, 1. März, bis voraussichtlich Freitag, 1. April, wird der Kreuzungsbereich Ratsherr-Schulze-Straße/Haarenufer zur Erhöhung der Verkehrssicherheit baulich umgestaltet. An dem Kreuzungspunkt wird die Pflasterung der Straße Haarenufer über die Fahrbahn der kreuzenden Straße hinweg fortgeführt, um den Verlauf der bevorrechtigten Fahrradstraße optisch hervorzuheben. 

Damit die Arbeiten zügig verlaufen können, kann für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauarbeiten nur ein eingeschränkter Gehweg angeboten werden. Deshalb werden die Radfahrer gebeten die Alternativroute entlang der Ofener Straße bis zur nächsten Querungsmöglichkeit der Haaren zu nutzen. Im Anschluss dieser Baumaßnahme wird im Zusammenhang mit dem Ausbau der Lindenallee auch der Kreuzungsbereich Lindenallee/Haarenufer entsprechend umgestaltet. Der Umbau des dritten und letzten Kreuzungsbereichs Rummelweg erfolgt im kommenden Jahr.

„Ich freue mich sehr über diese Maßnahme, da sie maßgeblich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beiträgt. Darüber hinaus ist wieder ein Meilenstein zur Umsetzung der Radroute West geschafft. Dies ist aber auch eine logistische Herausforderung, da der Verkehr über ein Einbahnsystem geregelt ist und auch noch in diesem Jahr die Lindenallee ausgebaut werden soll“, betont Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau. 

Vor etwa einem Jahr wurde die Straße Haarenufer als Teil der Radroute West als Fahrradstraße ausgewiesen. Die Umgestaltung der Kreuzungsbereiche ergänzt die bisherigen Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen, um die neue Verkehrsführung noch deutlicher zu machen und die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen.
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Poetry Slammer präsentieren neue Texte im Wilhelm13

29.02.2016 20:00 Uhr

Der Vorverkauf zu „Fremde Federn“ hat begonnen





 Das Literaturbüro Oldenburg und Mario Filsinger veranstalten am Freitag, 18. März, zum ersten Mal in diesem Jahr „Fremde Federn“, das Nachfolgeformat des Poetry Slam Oldenburg. Beginn ist um 19:30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu nutzen. Karten gibt es ab sofort über das Nordwest Ticket an allen bekannten Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 0441 99 88 77 66.

„Fremde Federn“ ist eine Weiterentwicklung des klassischen Poetry Slams. Das Format bietet alles, was den Reiz dieser Veranstaltungsform ausmacht: jede Menge Spontanität und Unberechenbarkeit, einen lebhaften Austausch zwischen Akteuren und Zuschauern, den Wettbewerbscharakter und die Einbindung des Publikums bei der Bewertung. Und es bietet noch mehr: Fünf Wortakrobaten stellen sich im ersten Teil des Abends mit einem eigenen Text vor. In der zweiten Runde schmücken sie sich dann im doppelten Wortsinn mit fremden Federn und präsentieren jeweils den Text eines anderen Ensemblemitgliedes so glaubwürdig wie möglich als ihren eigenen. Diese Texte sind allesamt Neuproduktionen zum Thema „Frühblüher“. Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen die Bühnen-Poeten während dieser Performance einen Indianer-Kopfschmuck oder Engelsflügel. Auf der Grundlage der Vorträge der ersten Runde versucht sich eine Publikumsjury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor. Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“.

Moderator Mario Filsinger präsentiert ein Ensemble aus fünf Poetry Slammern. Tobi Katze aus Dortmund ist als Gast-Poet dabei. Er schreibt Kurzgeschichten, Essays, Gedichte und Drehbücher. Seine mitreißenden Bühnenshows brachten ihm bereits den Bielefelder Kabarettpreis ein. Im Herbst letzten Jahres erschien sein Debütroman „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ im Rowohlt Verlag.

„Fremde Federn“ wird durch die Stiftung Niedersachsen gefördert. Weitere Informationen gibt es  unter www.fremde-federn-lassen.de.

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Ausprobieren – Mitmachen – Kennenlernen

29.02.2016 07:00 Uhr

8. Frauensporttag am 5. März mit vielfältigem Bewegungsangebot





 Der 8. Frauensporttag findet am Samstag, 5. März, von 10 bis 17 Uhr in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg 49, statt. Schirmfrau ist Gabriele Wollstein, ehemalige deutsche Spitzenathletin im Hochsprung und Mehrkampf. In bewährter Kooperation haben der Stadtsportbund, der Hochschulsport der Universität und das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg ein Programm mit über 50 Bewegungsangeboten für Frauen zusammengestellt. Unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen und Übungsleiterinnen aus 17 Vereinen.

Das Kursspektrum umfasst neben Angeboten wie Bogenschießen, Step-Aerobic, Wassergymnastik, Nordic-Walking, Indoor Cycling und Kampfsportarten wie Boxen und Karate zahlreiche Möglichkeiten, neue Bewegungsangebote für sich zu entdecken. Erstmalig werden auf dem Frauensporttag Modern American Square Dance und Taiji Schwert und Fächer sowie Smovey angeboten. Unter Anleitung erfahrener Übungsleiterinnen können zudem auch Anfängerinnen das Tauchen ausprobieren. Für Gesundheitsbewusste stehen ebenfalls Kurse auf dem Programm, zum Beispiel Rückenfitness, Herzsport und Hockergymnastik. 

Für alle Interessierten, die gern an der frischen Luft Sport treiben, gibt es das neue ParkSportAbzeichen, ein einfacher Fitness-Test ohne Sportvorkenntnisse. Mitmachen können Jung und Alt, erfolgreiche Teilnehmerinnen bekommen eine Urkunde zum Mitnehmen. Dabei muss eine kleine Walkingstrecke zurückgelegt sowie weitere Übungen in den Bereichen Seilspringen, einfacher Liegestütz, Standweitsprung, Stepping und Balance absolviert werden.

Claudia Lehnort betont: „Wir vom Stadtsportbund freuen uns, dass wir mit Gabriele Wollstein eine Schirmfrau gefunden haben, die selbst hocherfolgreiche Leistungssportlerin war (Landes- und Norddeutsche Meistertitel, vordere Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften) und sich jetzt im Deutschen Sport Club Oldenburg ehrenamtlich für die Jugendarbeit im Bereich Leichtathletik einsetzt.“ Während des Frauensporttags stellt Wollstein vor Ort ihre Sportart vor und spricht über ihre Motivation für die ehrenamtliche Tätigkeit: „Ich selbst habe beim TK Hannover viele Jahre lang sehr viel Spaß und Erfolg in einer harmonischen und leistungsorientierten Trainingsgruppe erlebt. Diese Erfahrungen möchte ich jetzt auch anderen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen.“

Der Frauensporttag ist eine landesweite Initiative des Landessportbundes Niedersachsen. In Oldenburg findet er zum 8. Mal statt und ist ein etabliertes Angebot, das viele Frauen für Bewegung und zur Entspannung nutzen. Die Oldenburger Sportvereine haben mit der Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Angebote vorzustellen. Abgerundet wird der Tag durch ein Catering und das Angebot einer Kinderbetreuung für Kinder von drei bis acht Jahren. „Der Frauensporttag hat sich in Oldenburg zu einer guten Tradition entwickelt“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Aus der Mischung aus etablierten Sportarten und neuen Trends können Frauen unter sich ihren persönlichen Favoriten herausfinden.“

Die Teilnahme am Frauensporttag kostet 2 Euro, eine Anmeldung zu einzelnen Kursen ist nicht erforderlich. Für Angebote mit begrenzter Teilnehmerzahl liegen am Veranstaltungstag Anmeldelisten vor Ort aus.

 Eine Programmübersicht über die angebotenen Schnupperkurse gibt es  unter www.ssb-oldenburg.de und www.oldenburg.de/gleichstellung.
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Living History – Filme über Menschen auf der Flucht

28.02.2016 08:00 Uhr




Vom 6. bis 23. März präsentieren das Kulturbüro der Stadt Oldenburg, das Casablanca-Kino und das Forum St. Peter im Rahmen der Veranstaltungsreihe Living History Filme über Menschen auf der Flucht. Gezeigt werden die Dokumentarfilme „Gestrandet“, „Little Alien“, „Iraqi Odyssey“ und „Foreign – Fremd!“ sowie der Spielfilm „Mediterranea – Refugees Welcome?“. Sie laufen im Casablanca-Kino, Johannisstraße 17, der Eintritt beträgt 8,50 Euro oder 7,50 Euro mit Gildepass. Weitere Informationen zur Reihe Living History gibt es  unter  www.oldenburg.de/kultur, zu den Filmen unter www.casablanca-kino.de. 

Am Sonntag, 6. März, findet um 11.15 Uhr die Vorpremiere des Dokumentarfilms „Gestrandet“ von Lisei Caspers statt. Die Filmemacherin begleitet Menschen im dörflichen Strackholt, die sich für fünf Flüchtlinge aus Eritrea engagieren, die dort auf ihr Asylverfahren warten. Trotz des großen Engagements aller Beteiligten droht der Integrationsprozess an der zähen Bürokratie zu scheitern. 

Für ihren Dokumentarfilm hat die Regisseurin Nina Kusturica Jugendliche begleitet, die ohne Familie und Freunde aus den Krisengebieten nach Europa flüchten. Dabei wurde sie Teil ihrer Fluchtgeschichten und ihres Kampfes für ein normales Leben. Ihr mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm „Little Alien“ wird am Sonntag, 6. März, um 15 Uhr gezeigt. In Sondervorstellungen für Schulen läuft er am Montag, 7. März, um 9 Uhr und am Dienstag, 8. März, um 10 Uhr. Anmeldungen nimmt das Casablanca-Kino bis zum 2. März unter Telefon 0441 884757 oder per E-Mail an janssen@casablanca-kino.de entgegen. 

Der Dokumentarfilm „Iraqi Odyssey“ vom schweizerisch-irakischen Regisseur Samir erzählt vom Irak seit dem Ende der Kolonialzeit. Anhand der Geschichte seiner mittlerweile über die ganze Welt verstreut lebenden Familie zeigt er die dramatischen Veränderungen, die das Land innerhalb eines halben Jahrhunderts durchgemacht hat. Der Film läuft am Samstag, 12. März, um 15 Uhr und am Mittwoch, 16. März, um 21 Uhr. 

Am Montag, 14. März, wird um 20 Uhr der Dokumentarfilm „Foreign – Fremd!“ in der Reihe „Forum & Film“ in Anwesenheit der Regisseurin Miriam Faßbender gezeigt. Er dokumentiert den von Zweifel und Entschlossenheit geprägten Fluchtalltag zweier afrikanischer Freunde und macht die Zuschauer zu Zeugen der Auswirkungen aktueller Politik auf das individuelle Schicksal.

Beendet wird die Reihe mit dem Spielfilm „Mediterranea – Refugees Welcome?“ von Jonas Carpignano, der am Sonntag, 20. März, um 11.15 Uhr und am Mittwoch, 23. März, um 21 Uhr läuft. Der Regisseur erzählt von zwei Freunden, die Burkina Faso verlassen, um in Europa Geld zu verdienen. Bereits die Flucht über das Mittelmeer scheitert fast und auch das von Fremdenfeindlichkeit geprägte Leben in Italien ist für afrikanische Flüchtlinge mehr als düster. 
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Diakonie Migrationsreferent ausgezeichnet

27.02.2016 14:00 Uhr


Mit der höchsten Auszeichnung der Diakonie, dem Konenkreuz in Gold, ist Theo Lampe beim Fachtag Migration im Oldenburger Peter-Friedrich-Ludwig Kulturzentrum ausgezeichnet worden. 

Das Kronenkreuz wird verliehen im Auftrag des Präsidenten der Diakonie in Deutschland. Diakonie-Vorstand Thomas Feld dankte Lampe damit für 35 Jahre kirchlich-diakonisches Engagement im Migrations- und Flüchtlingsbereich.

 Begonnen hatte Lampe 1980 mit der „Sozialberatung für ausländische Arbeitnehmer / Griechenberatung“ und „Flüchtlingsberatung“. Drei Jahre später ist er gleichzeitig Fachreferent für den Aufgabenbereich “Ausländer und Flüchtlingsarbeit.“ In den folgenden Jahren hat Lampe Migranten und Asylsuchende durch Beratung oder mit dem Aufbau von Einrichtungen wie Flüchtlingswohnheimen oder Kinderbetreuung in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen unterstützt. Lampe hat an der Erarbeitung kommunaler Konzepte zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Stadt und Land Oldenburg mitgewirkt. Seit 2014 sind Flucht und Asylfragen erneut Schwerpunkt seiner Tätigkeit.
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Ausbildung zur Jugendleiterin und zum Jugendleiter

27.02.2016 14:00 Uhr

Kostenloses Seminarangebot der Stadt Oldenburg startet im April 2016





 Wer Spaß am Umgang mit jungen Menschen hat, diese bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung unterstützen möchte und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen sowie zwischen 16 und 40 Jahren alt ist, kann sich zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter ausbilden lassen. Der Lehrgang umfasst 50 Unterrichtsstunden, die in drei Wochenendseminaren vermittelt werden. Organisiert und durchgeführt wird die kostenlose Ausbildung von der Stadt Oldenburg.

Die Jugendleiterausbildung umfasst unter anderem Themen wie rechtliche Grundlagen, gesellschaftliche Situation von Kindern und Jugendlichen, Persönlichkeitsentwicklung, Gruppenpädagogik und Programmgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit. Ein Erste-Hilfe-Kurs ist ebenfalls Teil der Ausbildung. Die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang berechtigt zum Erwerb der Jugendleiter-Card (JuLeiCa). 

Erwartet wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft. Aufgabenbereiche nach dem erfolgreichen Abschluss der Jugendleiterausbildung sind unter anderem: Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen im Rahmen der Ferienpassaktion und während der Ferienlager sowie Begleitung von Aktionen im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung. 

Die Ausbildung zum Jugendleiter beziehungsweise zur Jugendleiterin findet an folgenden Terminen statt:

8. bis 10. April mit Übernachtungen in Vechta
20. bis 22. Mai mit Übernachtungen in Vechta
28. und 29. Mai in Oldenburg

Hinzu kommt noch ein Termin für einen Erste-Hilfe-Kurs. Interessierte können sich an Britta Unfried vom Kinder- und Jugendbüro wenden unter der Telefonnummer 0441 235-3480 oder 235-3174 oder per Mail an britta.unfried@stadt-oldenburg.de. 

Alle Informationen gibt es auch  unter   www.oldenburg.de/kijubuero.
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Am Montag tagt der Rat

26.02.2016 08:00 Uhr
Am Montag, 29. Februar, 18 Uhr, findet im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, eine öffentliche Sitzung des Rates statt. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass es aus gegebenem Anlass eine Sicherheitskontrolle am Eingang geben wird. Taschen sind vor Einlass an der Garderobe abzugeben.


Weitere Informationen gibt es im Ratsinformationssystem unter 

Bürgerinfo

. Interessierte können die Ratssitzung unter www.oeins.de live verfolgen.
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15. Oldenburger Kindermusikfestival unter dem Motto: Mit Hand und Fuß

26.02.2016 06:00 Uhr

Zum Jubiläum erstmals Förderung durch Aktion Mensch




Vom 26. bis 28. Februar wird das mittlerweile 15. Oldenburger Kindermusikfestival im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, stattfinden. Diesmal lautet das Motto „Mit Hand und Fuß“. Unmada, der seit vielen Jahren gebärdenunterstützte Kommunikation im Kinderlied einsetzt, wird als Gast dabei sein sowie die Weltmusikgruppe Karibuni. Sie zeigen, dass Musik die Menschen ohne Worte erreicht und verbindet. Und eine Sprache wird gebärdenunterstützt viel leichter gelernt. Auch der Chor einer Förderschule wird in ein Konzert integriert. 


An drei Festivaltagen wird es wieder sechs Konzerte und zwei Workshops geben. Der Kinderliedermacher Unmada, Manfred Kindel, aus Hannover setzt sich seit vielen Jahren für die Benutzung der gebärdengestützten Kommunikation im Kinderlied ein. Kinder lieben die Nachahmung mit den Händen. Genau diese Art des Kontakts brauchen sie für eine positive Entwicklung ihrer Lern- und Empathiefähigkeit. Die Kombination von Gebärden und Kinderlied ist etwas ganz besonderes und dabei ebenso einfach wie wirkungsvoll. Begleitet wird er vom Pianisten Jonas Fritsch.Schon seit vielen Jahren macht die Gruppe Karibuni Weltmusik für Kinder. Die Gruppe wurde von Josephine Kronfli und Pit Budde gegründet. Josephine kommt aus Äthiopien und ist in einer syrisch-äthiopischen Familie aufgewachsen. Wie viele andere Migrantinnen und Migranten auch hatte sie den Wunsch, ihre Kinder an ihrer eigenen Kultur teilhaben zu lassen. 1997 erschien dann die erste CD mit Kinderliedern aus Afrika. Ein neues Genre und ein neuer Begriff wurden aus der Taufe gehoben: „Weltmusik für Kinder“.Auch die Blindfische werden mit ihren Liedern Hände und Füße des Publikums in Gang bringen. Ein gemeinsames Stück mit dem Kalle Chor, Schülern einer Förderklasse, soll ebenso aufgeführt werden wie gemeinsame Auftritte mit dem Chor und der Trommelgruppe der Musikschule Oldenburg.Auch in diesem Jahr findet das Musikfestival in Zusammenarbeit der Blindfische mit der Musikschule der Stadt Oldenburg statt. Ebenfalls Teil der Kooperation ist der Verein Musik für Kinder Oldenburg e.V., der seit Jahren den Geist des Oldenburger Kindermusikfestivals mit tollen Veranstaltungen in die gesamte Nordwest-Region trägt. Neben den langjährigen Förderern, der Oldenburgischen Landesbank (OLB) und der EWE-Stiftung wird es erstmals eine Förderung durch die Aktion Mensch und die Waldemar Koch Stiftung geben.Der Programmablauf des 15. Oldenburger Kindermusikfestivals: Donnerstag, 25. Februar, in Apen, um 14 Uhrsowie Freitag, 26. Februar, in Oldenburg, um 14 UhrFortbildung zum Thema „Mit Hand und Fuß“ mit Unmada für Lehrkräfte und Interessierte vor dem Festival Freitag, 26. Februar, um 16 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni, dem Kalle Chor und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSamstag, 27. Februar, um 11 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSamstag, 27. Februar, um 15 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni, der Rappelkiste, dem Kinderchor der Musikschule Oldenburg und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSamstag, 27. Februar, um 18 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSonntag, 28. Februar, um 11 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni, der Rappelkiste, dem Kinderchor der Musikschule Oldenburg und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSonntag, 28. Februar, um 11 UhrKonzert mit Unmada, Karibuni und den BlindfischenFür Kinder ab 4 JahreSamstag, 27. Februar, um 14 UhrWorkshop mit UnmadaSonntag, 28. Februar, um 14 UhrWorkshop mit Karibuni
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Jungentag in der Freizeitstätte Ofenerdiek

24.02.2016 09:00 Uhr
 Am Freitag, 26. Februar, ist die Freizeitstätte Ofenerdiek von 13 bis 18 Uhr wieder nur für Jungen ab sechs Jahren geöffnet.

 Die Jungs können sich an diesem Tag in dem Kreativraum ausprobieren, sich mit Airbrush-Tattoos verzieren lassen und am Lagerfeuer Stockbrot backen. Wie immer ist der Kinderraum zum Toben geöffnet und der Jugendraum zum Entspannen. Zudem stehen die üblichen Spiele wie Billard, Tischkicker oder Brettspiele bereit. Ob toben, werken, spielen oder einfach in Ruhe reden – alles ist möglich.


 Nähere Informationen gibt es bei der Freizeitstätte Ofenerdiek, Lagerstraße 34, unter Telefon 0441 601950 oder unter www.oldenburg.de/jfs-ofenerdiek.
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Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe gesucht

24.02.2016 09:00 Uhr

Unterstützung unter anderem für Fahrradwerkstätten, Freizeitangebote, Kinderbetreuung







Im Rahmen der Flüchtlingshilfe in Oldenburg suchen derzeit verschiedene Initiativen Ehrenamtliche zur Unterstützung ihrer Angebote. Nähere Informationen zu allen Gesuchen gibt es im Internet unter www.freiwilligenserver.de, auf den städtischen Internetseiten unter www.oldenburg.de/fluechtlinge, sowie bei Claudia Wronna, Agentur :ehrensache, unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.Projekt „Café mit Kinderwagen“ In Kürze sollen in Oldenburg in Kooperation mit der evangelischen Familienbildungsstätte zwei „Cafés mit Kinderwagen“ eingerichtet werden. Dort kommen einmal pro Woche werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern zusammen, um sich mit anderen auszutauschen oder Tipps zu den Themen Gesundheit oder Ernährung zu holen. Dafür stehen in jedem Café eine Hebamme oder eine pädagogische Fachkraft mit Rat und Tat zur Seite. Da das Angebot ausdrücklich auch Geflüchteten offen steht, werden Ehrenamtliche gesucht, die die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte zum Café begleiten.Freizeitangebote in BlankenburgDie Erstaufnahmeunterkunft Blankenburg sucht Ehrenamtliche, die vor Ort Freizeitangebote durchführen, wie Entspannungs- oder Yogakurse, Fußball oder kreative Angebote. Ein großer Sozialraum mit Küchenzeile steht zur Verfügung. Fahrradwerkstätten in den Gemeinschaftsunterkünften (KGU)In den Fahrradwerkstätten in der neuen KGU Post-SV-Halle in Alexandersfeld und in der Jugendschutzstelle des Jugendamtes, wo unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht sind, werden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht, die sich um reparaturbedürftige Fahrräder kümmern. Die Geflüchteten können dabei eingebunden werden. SprachmittlerAlle Gemeinschaftsunterkünfte und Institutionen, die mit Geflüchteten zusammenarbeiten, sind laufend auf der Suche nach ehrenamtlichen Sprachmittlern, insbesondere für die Sprachen arabisch und kurdisch. Hierbei geht es um Behördengänge, Arztbesuche, Vermittlung im Alltag. Kinderbetreuung in der WillersstraßeIn der Gemeinschaftsunterkunft an der Willersstraße (alte BBS 3) wird weitere Unterstützung für die Kinderbetreuung gesucht. Diese findet (sofern jeweils genug Ehrenamtliche dabei sind) montags bis freitags von 15 bis 17.30 Uhr statt. Die Freiwilligen arbeiten grundsätzlich im Team.Mitarbeit an Oldenburger SchulenMittlerweile sind an vielen Oldenburger Schulen geflüchtete Kinder und Jugendliche angekommen und werden dort in Sprachlernklassen unterrichtet oder bereits in den Regelunterricht integriert. Die Schulen suchen pensionierte Lehrkräfte oder Lehramtsstudierende im Masterstudiengang, die sich vorstellen können, jeweils einen Vormittag in der Woche die Lehrkräfte in den Klassen zu unterstützen.Jobpate bei der Agentur :ehrensache Jobpatinnen und Jobpaten begleiten Schülerinnen und Schüler bei der beruflichen Orientierung und beim Übergang zum Erwachsenwerden. Dafür werden aktive oder ehemalige Berufstätige gesucht, die ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen einsetzen, um den Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und um Ideen und Vorhaben für den eigenen Weg zu entwickeln. Die JobPaten treffen mit Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klasse mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund zusammen, die oft noch nicht wissen, wo ihre spezifischen Talente und Stärken liegen. Zudem vermitteln sie wichtige Informationen zur Schul- und Arbeitswelt.
 
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Verschiedene Sachspenden für Flüchtlinge gesuch

24.02.2016 06:00 Uhr
 Aktuell werden verschiedene Sachspenden für die in Oldenburg untergebrachten Flüchtlinge gesucht. 

Dies sind vor allem Ersatzteile für die Fahrradwerkstätten in den Gemeinschaftsunterkünften sowie Schulmaterialien. Wer einige der nachfolgend aufgeführten Spenden abzugeben hat, kann sich bei Claudia Wronna, Agentur :ehrensache, melden unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de. Die vollständigen Listen der benötigten Sachspenden sowie nähere Informationen zur Flüchtlingssituation in Oldenburg gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/fluechtlinge.

Schulmaterialien
Mittlerweile sind an vielen Oldenburger Schulen geflüchtete Kinder und Jugendliche angekommen und werden dort in Sprachlernklassen unterrichtet oder bereits in den Regelunterricht integriert. Den geflüchteten Kindern und Jugendlichen fehlt es an vielen Schulmaterialien. Darunter sind beispielsweise Federmappen, Schul- und Sporttaschen, Schreiblern-Bleistifte, Buntstifte, Radiergummis, Lineale, Scheren und Klebestifte sowie Tuschkästen und Pinsel. Darüber hinaus werden Frühstücksdosen, Trinkflaschen, Schnellhefter, Hefte und Zeichenpapier benötigt sowie Sportkleidung und -schuhe.

Fahrradteile
Für die Fahrradwerkstätten, in denen Ehrenamtliche und Geflüchtete tätig sind, werden Materialien wie Fahrradschläuche, Lampen, Dynamos, Katzenaugen, Fahrradklingeln und Flickzeug gesucht. 

Kontinuierlich benötigte Spenden
Da sich die Belegung in der Flüchtlingsunterkünften immer wieder ändert, Menschen aus- oder umziehen, werden einige Dinge kontinuierlich gesucht: Dies sind vor allem fahrtüchtige Fahrräder, Sportbekleidung und -schuhe für Kinder und Erwachsene, Männerbekleidung in den Größen S und M, Kinderwagen und Buggys, Spielkarten für Erwachsene, Backgammon- oder Schachspiele, Inliner mit entsprechenden Schützern, aber auch Pfannen, Töpfe und Kleiderbügel.
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Inszenierte Fotografie

22.02.2016 15:05 Uhr

Kostenfreier Kurs des Blauschimmel Ateliers

Eine normale Situation, eine ganz gewöhnliche Kulisse ... und plötzlich taucht mitten in der gestellten Szene Ungewöhnliches auf. Für Aufmerksamkeit ist gesorgt! „Inszenierte Fotografie“ ist das Thema für einen kostenlosen Kurs des Blauschimmel Ateliers unter der Leitung von Edda Akkermann.

Im Kurs sollen Bilder mit Requisiten, Kostümen und Statisten an unterschiedlichen Orten der Stadt gestellt werden, die mittels Fotografie festgehalten werden. Beispiele? Ein Picknick im Schlossgarten, Karten zocken in der Kneipe, unter Bauarbeitern. Das Ungewöhnliche in der gestellten Szene sorgt für Aufmerksamkeit.

Jede und jeder kann mitmachen, fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die im Projekt entstandenen Fotografien werden im April im Foyer der Kinder- und Jugendbibliothek (Peterstraße 1) ausgestellt.

Erster Kurstag ist Samstag, der 27. Februar 2016 von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Insgesamt sind 6 Termine (samstags) geplant, wobei auch die Teilnahme an nur einem Kurstag möglich ist.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aber notwendig.
Für Anmeldungen und Informationen: 0441-24 80 999 oder blauschimmel.atelier@ewetel.net.
Treffpunkt für jeden Termin ist das Blauschimmel Atelier, Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg.

Termine:
	

Samstag, 27. Februar 2016
Samstag, 05. März 2016
Samstag, 12. März 2016
Samstag, 19. März 2016
Samstag, 09. April 2016
Samstag, 16. April 2016

Uhrzeit:
Jeweils 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort:
Treffpunkt: Blauschimmel Atelier e.V.
Klävemannstraße 16
26122 Oldenburg

Leitung:
Edda Akkermann

Infos und Anmeldung:
blauschimmel.atelier@ewetel.net
0441-2480999 
 
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Stadtbibliothek Oldenburg bleibt Publikumsmagnet

22.02.2016 07:00 Uhr

Trend zu Online-Services / Teilnehmer-Rekord bei Veranstaltungs- und Schulungsangeboten



Die Jahresbilanz der Stadtbibliothek  fällt erneut gut aus:  Mit 330.500 Besucherinnen und Besuchern  vor Ort und über 956.000 Entleihungen in 2015 ist die Stadtbibliothek Oldenburg weiterhin eine begehrte Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt. Jeder der 17.239 aktiven Bibliothekskunden hat im Durchschnitt 36 Medien über die neuen Selbstverbucher, die Servicetheken oder digital entliehen. Dafür stehen knapp 190.000 Medien im städtischen Bibliotheksnetz, zu dem die Stadtbibliothek im PFL, die Kinderbibliothek am PFL, die vier Stadtteilbibliotheken und die virtuelle Bibliothek „Onleihe“ gehören, zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass die Menschen aus Oldenburg und umzu den Weg in unsere Bibliotheken finden, um das attraktive Medienangebot oder die vielseitigen Dienstleistungen zu nutzen.“ kommentiert Heike Janssen, Leiterin der Stadtbibliothek Oldenburg, das vergangene Bibliotheksjahr. „Auch wenn die Besucher- und Ausleihzahlen, wie in der bundesweiten Entwicklung, etwas gesunken sind, konnte bei den Teilnehmerzahlen unserer Veranstaltungen für Schulklassen und Kindergruppen ein erhebliches Plus erzielt werden.“ Beliebtester Lesestoff und Online-ServicesÜberdurchschnittlich gut wurden im Romanbereich die Genres „Krimi“, „Familie“ und „Junge Erwachsene“ ausgeliehen. In der Beliebtheitsskala der Sachbücher überholte die Gruppe „Garten/ Hauswirtschaft“ (Do-it-yourself- und neue Ernährungstrends) die jahrelang auf Platz 1 stehende Reiseliteratur. Titel wie „Bibi & Tina – voll verhext!“ oder die Bände von „Mein Lotta-Leben“ standen zusammen mit den Bilderbuchklassikern über die Kuh „Lieselotte“ oder „Käpt’n Sharky“ auf der Hitliste der Kinderbibliothek. Als besonders fleißige Entleiherinnen und Entleiher haben sich in 2015 die Altersgruppen der 6- bis 10-Jährigen und der 36- bis 45-Jährigen erwiesen.  65% der Bibliothekskunden sind dabei Frauen und Mädchen. Besonderes Interesse galt natürlich auch den sogenannten „Non-Books“, wie Spielfilme und Hörbücher, und der Ausleihe von digitalen Medien. „Unsere „Onleihe“ boomt“, freut sich die zuständige Lektorin Melanie Zach „Fast 43.000 Downloads von eBooks und eAudios  wurden im vergangenen Jahr getätigt. Das entspricht einer erneuten Steigerung von fast 15%“. „Die starken „Onleihe“-Zahlen und die erhöhte Nutzung der Selbstbedienungsfunktionen über das Internet für Reservierungen, Ausweis- und Leihfristverlängerungen verdeutlichen den Aufwärtstrend bei den Online-Services“, ergänzt Janssen. Bibliothek als Bildungspartner: Frühförderung & Kooperationen Die Bibliotheksarbeit ist sehr komplex geworden und findet auf einer Vielzahl von Ebenen statt. Längst kommen nicht mehr alle Bibliotheksbesucher zum Bücherausleihen in die Bibliothek. Immer mehr kommen, um diese als Lernort und Treffpunkt zu nutzen. Auf diese Veränderung reagiert die Stadtbibliothek Oldenburg mit kundenorientierten Veranstaltungs- und Serviceangeboten und dem Blick auf eine entsprechende Aufenthaltsqualität. Der Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe „Eltern & Kinder“ und auf einer engen Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten. Die mittlerweile etablierten Frühförderungsformate wie zum Beispiel die in 2014 initiierten „Bücherzwerge“- und „Bilderbuchkino“-Zeiten wurden unter anderem um die „Papa-Zeit“ und das „Kamishibai-Erzähltheater“ erweitert.Zudem wurden weitere Kooperationen geschlossen: Mit der deutsch-polnischen Gesellschaft (deutsch-polnisches Bilderbuchkino), dem Jobcenter (Informationstage für Eltern) und drei weiteren Schulen im Rahmen des Netzwerkes  „Schu:Bi – Schule und Bibliothek“.  Um auch die Jugendlichen zu halten wurden Gaming-Abende, Manga- und Graffitiworkshops mit großem Erfolg in dem entsprechend eingerichteten Jugendbereich „JungLe“ (Junge Leute – Junges Lesen) durchgeführt. „Die Anzahl der Klassenschulungen hat sich von 114 auf 143 erhöht und auch die Besuche von Krippengruppen stiegen von 7 auf 42. Im gesamten Bibliothekssystem gab es 607 Angebote mit über 13.000 Teilnehmern, die die Einrichtungen der Stadtbibliothek somit kennenlernten und einen niedrigschwelligen Zugang zur Literatur erhielten“ fasst Heike Janssen die Rekordwerte zusammen.     Bibliothek bleibt in BewegungAuch in 2016 steht die Stadtbibliothek nicht still. Die Umstellung auf Selbstverbucher wird in den Stadtteilbibliotheken Flötenteich und Kreyenbrück eingeführt und damit im Bibliotheksnetz insgesamt abgeschlossen. Zudem reagiert die Bibliothek auf allgemeine Bevölkerungsentwicklungen und vermehrte Anfragen nach speziell benötigten Medien: „In 2015 wurde ein Bestand für Demenzkranke und deren Angehörige mit Ratgebern, Spielen und Vorlesebüchern aufgebaut. In 2016 werden es Materialien für Flüchtlinge und Multiplikatoren sein, um das Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützten. Wir bieten dann auch vermehrt Führungen für Integrationskurse an“ berichtet Wiebke Klinge, Leiterin der Stadtbibliothek  im PFL.Aber damit nicht genug: „Um die Besucher- und Ausleihzahlen stabil zu halten, setzen wir auf einen kontinuierlichen Ausbau der „Onleihe“ und der Online-Services, z.B. mit einem mobilen Bibliothekskatalog fürs Smartphone und Tablet“, stellt Janssen abschließend fest.
 
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Polizeiinspektion stellt PKS vor

20.02.2016 08:00 Uhr

Hohe Lebensqualität durch geringe KriminalitätsbelastungWohnungseinbrüche ein zunehmendes Problem



  Die Polizeiliche Kriminalstatistik sagt ganz deutlich: "In der Stadt Oldenburg und im Landkreis Ammerland können die Einwohner sicher Leben!" so Polizeidirektor Thomas Weber, Leiter des Zentralen  Kriminaldienstes in der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland,  als Einleitung zur Vorstellung der registrierten Kriminalitätslage im Zuständigkeitsbereich.   Zusammengefasst sanken die Fallzahlen in der Stadt Oldenburg und  im Landkreis Ammerland von 25.750 im Jahr 2005 auf 19.611 im Jahr 2015. Das ist nur ein geringer Anstieg von gerade einmal 39 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (2014: 19.572). Zum dritten Mal in Folge wurdendamit weniger als 20.000 Straftaten polizeilich erfasst.In der Stadt Oldenburg wurden mit 14.598 Fällen zwar erneut weniger als 15.000  Straftaten gezählt, jedoch 474 mehr als im Jahr 2014 (14.124). Diese  Veränderung ist im Wesentlichen auf einen erheblichen Anstieg (+308)  so genannter aufenthaltsrechtlicher Verstöße, die im Zusammenhang mitder aktuellen Flüchtlingssituation einher gehen, zurück zu führen. In diesem Kontext weist Weber darauf hin, dass bei allgemeinen  Straftaten durch Flüchtlinge gegenwärtig keine statistischen  Auffälligkeiten festzustellen sind.   Ganz wichtig ist der Polizei in diesem Zusammenhang die so genannte Häufigkeitsziffer (HZ), also die Zahl der Straftaten pro  100.000 Einwohner. Die Stadt Oldenburg gehört mit einer HZ von 9.072  zu einer der am geringsten durch Kriminalität belasteten kreisfreien  Städte, der Landkreis Ammerland mit 4.180 sogar zum dem Landkreis in  Niedersachsen, der den zweitniedrigsten Wert aufweist.   Das Problemfeld Wohnungseinbrüche war auch 2015 aktuell. Oldenburg liegt mit einer Zunahme der Fallzahlen im Landestrend. Kam es im  Stadtgebiet 2014 noch zu 274 Wohnungseinbrüchen, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 308. Die Aufklärungsquote betrug 16,23 Prozent,  in gut 37 Prozent der Fälle blieb es bei Versuchshandlungen.    Bei den Geschäftseinbrüchen sanken die Fallzahlen erneut deutlich  um 24,19 Prozent auf den niedrigsten Wert seit mehr als zehn Jahre. In der Stadt Oldenburg wurden 192 Taten registriert (2014: 268.   Erfreulich ist auch, dass die Aufklärungsquote bei den sogenannten Rohheitsdelikten mit 88,26 Prozent in der Stadt Oldenburg und 92,37  Prozent im Ammerland wie in den Vorjahren auf hohem Niveau liegt. Die Fälle bei denen Menschen durch Körperverletzungen Schaden genommen haben, sind in Oldenburg um 85 Fälle auf 1104 zurückgegangen und im  Ammerland mit 84 Fällen (minus 6) auf dem Niveau des Vorjahres  geblieben. Die Raubdelikte in der Stadt als auch im Ammerland weisen  nur geringfügige Schwankungen auf. Im Landkreis wurden 16 von 22 Taten (72,73 Prozent) aufgeklärt, in der Stadt Oldenburg 77 von 124  (62,10 Prozent).   Besondere Sorge bereitet dem Leiter der Inspektion, Herrn  Leitenden Polizeidirektor Eckhard Wache, die nach wie vor zunehmende  Gewalt gegen Polizeibeamte. Mit allein 55 Taten so genannter  Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte gab es sieben Fälle  mehr als im Jahr 2014, eine Steigerung um 14,58 Prozent. In 51 von 55Fällen war Alkohol mit ursächlich.   Besonderes Problem in Oldenburg ist der Fahrraddiebstahl. Die  Stadt ist nicht nur für Fahrradfahrer attraktiv, sondern nach wie vor auch für Fahrraddiebe. Deswegen ist die Zahl der schwer  aufzuklärenden Diebstähle mit 2036 (+106) nach wie vor zu hoch und  die Aufklärungsquote von 10,66 Prozent nahezu unverändert. Doch wie  können Fahrraddiebstähle verhindert werden? Hier sind neben der  Polizei auch die Eigentümer selbst gefordert. Die Polizei bittet die  vielen Fahrradfahrer, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen indem sie  selbst aktiv werden. Die Stadt Oldenburg hat zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, dass Fahrräder fest angeschlossen werden können. Der ADFC und der Fahrradhandel geben Hinweise zu empfehlenswerten Schlössern  und die Polizei rät zudem jedes Fahrrad registrieren zu lassen.Das wirkt abschreckend und hilft bei einem Diebstahl das Fahrrad schneller wieder seinem Eigentümer zuordnen zu können. 
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Ausbauarbeiten der Edewechter Landstraße werden fortgesetzt

19.02.2016 20:06 Uhr

Vierter Bauabschnitt beginnt am 29. Februar



 Die Straßenbauarbeiten am vierten Ausbauabschnitt der Edewechter Landstraße beginnen am 29. Februar. Nachdem im letzten Jahr der Abschnitt von der Einmündung Thomasburg bis zur Firma Hornbach ausgebaut wurde, umfasst die nächste Etappe nun den Abschnitt zwischen Hornbach und der Einmündung der Straße An der Fuchsbäke. Die Baumaßnahme soll bis zum Oktober dieses Jahres fertiggestellt werden. Im kommenden Jahr wird zum Abschluss der Gesamtmaßnahme ein Kreisverkehrsplatz mit Einbindung der Nordseestraße und der Straße An der Fuchsbäke eingerichtet.

Der Kfz-Verkehr bleibt während der Bauarbeiten einspurig aufrechterhalten und wird über eine verkehrsabhängige Baustellenampel durch den Baubereich geleitet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle jederzeit passieren; auch die Zufahrten zu den Anliegergrundstücken bleiben aufrechterhalten.   

Die insgesamt 330 Meter lange Ausbaustrecke wird auf gesamter Breite den aktuellen verkehrlichen und städtebaulichen Anforderungen entsprechend ausgebaut. Neben einer 6,50 Meter breiten neuen Fahrbahnbefestigung wird auf der Südseite ein kombinierter Geh- und Radweg hergestellt, der Wasserzug Fuchsbäke wird ausgebaut. In Vorbereitung der Bauarbeiten wurden bereits einige Straßenbäume gefällt, die aufgrund ihres ungünstigen Standortes direkt neben der Fahrbahn Schaden genommen hatten und nicht erhalten werden konnten. Im Zuge der Baumaßnahme werden zur Kompensation über alle Ausbauabschnitte verteilt insgesamt 175 Laubbäume neu angepflanzt. 

Die Stadt Oldenburg hat für die Straßenbaumaßnahme insgesamt 980.000 Euro veranschlagt, die zum Teil über Ausbaubeiträge von den Anliegern getragen werden.  Zusätzlich wird der Ausbau durch das Land Niedersachsen finanziell gefördert.

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Gewinner des Projektes U_ACT prämiert

19.02.2016 07:00 Uhr

160 Teilnehmer und 13 eingereichte Filme




Im Stadtmuseum Oldenburg wurden am Mittwoch, 17. Februar, zum vierten Mal die Gewinner des Wettbewerbs U_ACT prämiert. 160 Schülerinnen und Schüler hatten sich an dem museumspädagogischen Projekt beteiligt, bei dem die Teilnehmer mit ihrer Handykamera auf Entdeckungsreise durch die Oldenburger Museen gehen. Unter den 13 eingereichten Handyfilmen wurden die drei besten von einer Jury ausgewählt. Gewonnen haben:1. Platz: „Influence of Art“    Joshua Köhne, Pascal Oetken, Brian Samahadthei, Christian Fischer10. Klasse, Oberschule Eversten2. Platz: „Mit blauer Dominante“    Tim Henschel, Janina Dreyer, Josefa Beyer, Charlotte Schreich    10. Klasse, Altes Gymnasium3. Platz: „Der Tanz der Moorleichen“    Henrik Aleksi Fosså, Jon-Erik Fosså, Naemi Wassermann, Lennart Schönfisch, Mja Scheller    10. Klasse, Graf-Anton-Günther SchuleGewinne von Laser Tag, Dogtown und Casablanca Gaststätten, Kultur und Kino GmbH, wurden den Teams überreicht. U_ACT wird durch die Finanzierung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur den teilnehmenden Schulen kostenfrei angeboten. Eine Bewerbung für den nächsten Durchgang im Schuljahr 2016/17 ist ab sofort über die Internetseite  uact-oldenburg.de oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de möglich. Über U_ACTU_ACT ist ein museumspädagogisches Projekt, das bereits 2012 an den Start ging. Ein Jahr lang haben Jugendliche die Möglichkeit, sich bei kostenfreiem Eintritt in den teilnehmenden Museen zu bewegen. Ob Medienkunst im  Edith-Russ-Haus, naturkundliche Objekte im  Landesmuseum für Natur und Mensch, die Francksen-Villen des Stadtmuseums Oldenburg, die Druckgrafiken des Horst-Janssen-Museums, Kunst und kulturgeschichtliche Themen im Schloss, Augusteum und Prinzenpalais des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte oder zeitgenössische Kunst im Oldenburger Kunstverein: Die Schüler können je nach ihren Interessenslagen nicht nur unter den Institutionen frei wählen, sondern auch das Thema ihres Handyfilms als Ergebnis ihrer Besuche selbst bestimmen. Unabhängig vom besuchten Schultyp, will U_ACT als Kooperationsprojekt der oldenburgischen Museen   jungen Menschen die Möglichkeit geben, fern von schulischen Veranstaltungen die Museen alleine zu entdecken, um neugierig zu machen auf Kunst und Kultur.Teilnehmende Schulen:Graf-Anton-Günther GymnasiumOberschule EverstenAGOHelene Lange SchuleGymnasium Bad ZwischenahnKontakt:Sandrine TeuberTelefon: 0441 235-2887museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de

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Handbuch zum Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“

18.02.2016 08:00 Uhr
Seit 2009 wird das Projekt „Bildung für alle – BildungsPaten“ von der Agentur :ehrensache im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements geleitet und koordiniert.

 Jetzt gibt es mit Unterstützung des Vereins „Bildung für Kinder Oldenburg“ und dem „Institut für Ökonomische Bildung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg“ zum Projekt eine Beschreibung in Form eines Handbuchs, das über die Thematik, die Umsetzung und den Erfolg des Projekts berichtet. Es enthält eine gründliche Anleitung und Erfahrungsberichte von Patinnen, Paten und Kindern, ein Kapitel mit Materialien und einen Pressespiegel. In Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg erfolgte eine Evaluation, die in den Ergebnissen ebenfalls abgedruckt ist. Das Handbuch ist erhältlich bei der Agentur :ehrensache, Peterstraße 3, gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro.



Das Handbuch richtet sich an interessierte Ehrenamtliche, die eventuell selbst im Projekt tätig werden möchten, und auch an Träger aus anderen Kommunen, die sich für die Umsetzung eines solchen Unterstützungsangebots für zugewanderte Kinder stark machen wollen. Ziel des Projekts ist die Sprachbildung und die Integration der jungen Generation im Sinne einer Willkommenskultur und die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe.

Das Projekt absolviert in diesem Jahr die 11. Qualifizierung für circa 25 Oldenburgerinnen und Oldenburger, die planmäßig im April dann die Patenschaft für ein Grundschulkind aus einer Zuwandererfamilie für ein Jahr übernehmen werden. Bei Bedarf und auf Wunsch kann diese Patenschaft auch verlängert werden. Bisher wurden 178 Ehrenamtliche zu Bildungspatinnen oder -paten ausgebildet. Die Auswahl der Kinder übernehmen die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen beziehungsweise der Sprachlernklassen. Sie arbeiten in konstruktivem Austausch mit der Projektleitung eng zusammen. In Ausnahmen werden bei deutlichem Unterstützungsbedarf auch deutschstämmige Schülerinnen oder Schüler über das Projekt begleitet. 

Nähere Informationen zum Projekt gibt es unter www.oldenburg.de/ehrensache



 oder über Gabriela Kaboth-Freytag, per Telefon unter 0441 235-2020 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.
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Kartellbehörde greift Oldenburger Einigung zum Altpapier nicht an

12.02.2016 08:00 Uhr

OB Krogmann erfreut über Stellungnahme aus Hannover





In der Neuordnung der Altpapiersammlung in Oldenburg hat die Landeskartellbehörde Niedersachsen jetzt ihre Stellungnahme abgegeben: Diese besagt im Wesentlichen, dass die Behörde nicht tätig wird. Der Vertrag, den die Stadt Oldenburg und die Arbeitsgemeinschaft Duales System (Arge) im Rahmen des Mediationsverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg ausgehandelt haben, kann damit umgesetzt werden.„Nun wissen wir, dass die Einigung mit der Arge abgeschlossen werden kann, wenn der Rat der Stadt Oldenburg in seiner nächsten Sitzung einer Klarstellung in der Präambel des Vertrages zustimmt“, freut sich Oberbürgermeister Krogmann.In der Präambel der in einem Mediationsverfahren vor dem OVG Lüneburg ausgehandelten Vereinbarung wurde aufgenommen, dass eine Entscheidung nach § 32 c GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) vorliegen muss. „Dieser Wunsch hat sich als nicht erfüllbar herausgestellt, da die Niedersächsische Kartellbehörde sich zwar für zuständig erklärt hat, jedoch eine Entscheidung nach § 32 c nur in bedeutsamen Fällen mit Orientierungsfunktion trifft. Der wichtigste Inhalt der Nachricht aus Hannover ist, dass die Kartellbehörde mitgeteilt hat, dass sie von ihrem Aufgreifermessen keinen Gebrauch machen wird, also von sich aus nicht tätig werden wird“, erläutert Bernhard Dösch vom Rechtsamt der Stadt Oldenburg. Der Oberbürgermeister wird daher dem Rat vorschlagen, den letzten Absatz der Präambel in der Vergleichsvereinbarung entsprechend anzupassen. Bei einer Beschlussfassung am 29. Februar könnten die Regelungen zum 1. April umgesetzt werden. Vorbehaltlich des Ratsbeschlusses bedeutet dies für die Bürgerinnen und Bürger, dass bis zum 31. März die aktuellen Abfuhrtermine bestehen bleiben. Ab dem 1. April werden die Tonnen nicht mehr durch den städtischen AWB geleert, sondern ausschließlich von der Arge. Es gelten dann nur noch die Abfuhrtermine im Abfuhrkalender der Arge, der Ende letzten Jahres verteilt wurde. Es werden weiterhin sowohl die Altpapiertonnen der Stadt als auch die der Arge geleert. Überschüssige Tonnen in Haushalten, die zurzeit sowohl die Papiertonne der Arge als auch der Stadt nutzen, werden von der Arge im Laufe des Frühjahrs kostenfrei abgeholt. Entsprechende Informationen werden in den kommenden Wochen bekannt gemacht. Für Fragen steht das städtische ServiceCenter zur Verfügung unter Telefon 0441 235-4444.

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Stadt Oldenburg bringt Flüchtlinge in Gewerbegebieten unter

12.02.2016 08:00 Uhr

OB Krogmann: Turnhallennutzung kann weiter vermieden werden



 Vor dem Hintergrund der weiter wachsenden Zahl der nach Oldenburg kommenden Flüchtlinge hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen mehrere Gewerbeobjekte angemietet. Sie werden jetzt umgebaut, um dort Flüchtlinge unterzubringen. „Damit können wir mindestens bis Ende März eine Nutzung von Turnhallen vermeiden. An diesem Ziel werde ich so lange wie möglich festhalten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Gewerbeimmobilien sind derzeit eine gute Möglichkeit, eine angemessene Unterkunft für die nach Oldenburg kommenden Menschen zu schaffen. 

Konkret handelt es sich dabei um einen Büro- und Hallenkomplex im Gewerbegebiet Tweelbäke. Dort können Büroräume und eine Lagerhalle genutzt werden. An diesem Standort werden in einem ersten Schritt etwa 60 bis 80 Menschen untergebracht. Er bietet von seinen baulichen Voraussetzungen aber Platz für etwa 500 Menschen. Auch im Gewerbegebiet am Baumschulenweg konnte die Stadt eine Halle anmieten, in der etwa 100 Menschen Platz finden werden. 

Erweitert werden zudem die Unterbringungsmöglichkeiten auf dem Fliegerhorst. Dort werden derzeit drei weitere Gebäude umgebaut, die Platz für 250 Menschen bieten. Dort können vom Sommer an Flüchtlinge einziehen.

Als Standort aufgegeben wird – wie vorgesehen – die ehemalige BBS 3 in der Willersstraße. Der mit dem Besitzer abgeschlossene Mietvertrag läuft zum 30. Juni aus. Darüber hinaus ist dort dann keine Unterbringung mehr vorgesehen. Die etwa 200 Bewohner werden in andere Standorte umziehen.
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PM Oldenburger Zukunftstage – 22.-24. April 2016

10.02.2016 17:00 Uhr

Oldenburger Zukunftstage fragen nach dem „wir“

Wer ist eigentlich „wir“? Kaum jemand blickt da noch durch. Die Veranstalter der Oldenburger Zukunftstage sind sich sicher, dass das „wir“ den Unterschied ausmacht. Vom 22. bis 24. April 2016 finden die dritten Oldenburger Zukunftstage im städtischen Kulturzentrum PFL statt. Die Oldenburger Zukunftstage bieten ihren Teilnehmer*innen Vorträge zu vielfältigen Zukunftsfragen, Workshops, Filme, Lesungen, Musik und viele Begegnungen an. Neu ist der Oldenburger Zukunftspreis, mit dem Werkstatt Zukunft Schulprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit auszeichnet. Der Oldenburger Zukunftspreis wird im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung erstmals verliehen.„Wir“ – miteinander statt gegeneinander, gemeinsam statt einsam: wie wollen wir in Zukunft leben? So fragen die Veranstalter angesichts immer stärker um sich greifender Kriege und immer mehr Menschen, die dadurch auf der Flucht sind, aber auch angesichts einer immer weiter fortschreitenden Zerstörung der Umwelt durch eine hemmungslose Ausbeutung der Natur.Andreas Büttner vom veranstaltenden Forum Zukunft der Christengemeinschaft weist auf den Flyer hin, der eine erste Übersicht über das Wochenende bietet und neugierig machen soll auf die Website, auf der das Programm ausführlich vorgestellt wird. Büttner: „Wir freuen uns, dass wir wieder spannende Referentinnen und Referenten gewonnen haben und zu großen gemeinsamen Veranstaltungen, aber auch zu Workshops und Diskussionen im kleineren Rahmen einladen können, die eigene Aktivität ermöglichen.“‚Neues wirtschaften – wie Gemeinschaft zur treibenden Kraft wird’ ist das Thema von Falk Zientz, der bei der GLS Bank für die Zukunftswerkstatt verantwortlich ist. Lukas Mall von den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners stellt Perspektiven für traumatisierte Kinder in Krisengebieten vor und berichtet aus eigener Erfahrung über Notfallpädagogik im Irak, in Gaza, auf den Philippinen und neuerdings auch in Deutschland. Brigitte Gläser von der Evangelischen Akademie bringt die Schattenseiten des „wir“ zur Sprache. Workshops finden statt zu den Themenfeldern Ernährung, Klimagerechtigkeit, Grundeinkommen, Achtsamkeit und Traumapädagogik.Mit dem Oldenburger Zukunftspreis möchte Werkstatt Zukunft vorbildliche Schulprojekte auszeichnen und bekannt machen, die die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Entwicklungszusammenarbeit nach Möglichkeit vernetzt angehen. Bewerben können sich Schulen aus Oldenburg und den Landkreisen Ammerland, Oldenburg und Wesermarsch. Bewerbungsschluss ist der 12. März 2016.Veranstalter der Zukunftstage ist wie schon in den Jahren 2012 und 2014 das Forum Zukunft der Christengemeinschaft in Zusammenarbeit mit Partnern wie Werkstatt Zukunft, der Klima-Allianz Oldenburg, der Akademie der Ev.-Luth. Kirche, dem Ökumenischen Zentrum, der Initiative Grundeinkommen Oldenburg, Achtsamkeit e.V. und dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten.www.oldenburger-zukunftstage.de
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Wechsel an der Spitze des Jobcenter Oldenburg

10.02.2016 07:00 Uhr

Giss folgt auf Trautmann

 Die Geschäftsführer-Position im Jobcenter Oldenburg wird am 1. April neu besetzt. Nach über elf Jahren an der Jobcenter-Spitze ist Volker Trautmann zum 1. Februar zur Stadt Oldenburg zurückgegangen, wo er den Posten des Leiters des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement bekleidet. Zugleich leitet er das Jobcenter kommissarisch bis zum 31. März.
Auf Trautmann folgt Carmen Giss. Sie ist seit 2007 Geschäftsführerin des Jobcenter Friesland und nimmt am 1. April ihre neue Tätigkeit in Oldenburg auf. 
Die Träger des Jobcenter Oldenburg, Stadt Oldenburg und Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, entschieden sich einstimmig für Giss als Nachfolgerin
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Computersabotage durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

09.02.2016 07:00 Uhr
 

   Aktuell kommt es wieder vermehrt zu Anrufen von 
angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, die am Telefon behaupten, der 
Computer des Angerufenen sei von Computerviren verseucht und müsse 
dringend repariert werden. Durch geschickte Gesprächsführung in 
englischer Sprache werden die  Geschädigten dazu gebracht, dem 
vermeintlichen Microsoft-Fachmann über ein Fernwartungstool, z.B. 
Teamviewer o.ä., Zugriff auf den Computer zu gewähren. Im weiteren 
Verlauf führt der angebliche Microsoft-Mitarbeiter einige Schritte 
durch, die dem Nutzer aufzeigen sollen, dass sein PC von diversen 
Computerviren befallen sei. Für die dann angebotene Fehlerbehebung 
durch eine besondere Reinigungssoftware und den Support werden Kosten
i.H.v. 160,00 bis 200,00 Euro eingefordert, die über die Kreditkarte 
der Geschädigten abgerechnet werden sollen.

   Bei den Tätern handelt es sich nicht um einen Service von 
Microsoft! Microsoft führt solche Anrufe nicht durch! Sollten Sie 
einen solchen Anruf bekommen, so beenden Sie sofort das Gespräch.

   Am Wochenende gab es Opfer von besagten Anrufen. 
Zwar sind die Geschädigten noch rechtzeitig auf den kriminellen 
Hintergrund der Anrufe aufmerksam geworden und haben keine Zahlungen 
geleistet, aber die Täter hatten zwischenzeitlich über den 
eingeräumten Fernzugriff bzw. die Fernwartungssoftware die Computer 
so sabotiert, dass für die Geschädigten eine Nutzung ohne weiteres 
nicht mehr möglich ist.

   Sollten Sie ebenfalls in die Falle getappt sein, lassen Sie 
vorsorglich ein aktuelles Antivirenprogramm durchlaufen und ggf. 
einen Fachmann den Computer prüfen. Dokumentieren Sie festgestellte 
Auffälligkeiten (gefundene Fremdsoftware, Schadsoftware). Ändern Sie 
Zugangsdaten zu Ihren Mailkonten und weiteren Accounts (z.B. für 
Onlineshopping) und informieren Sie Ihre Bank, wenn Sie nicht 
ausschließen können, dass Ihre Konto- oder Kreditkartendaten 
ausgespäht wurden.
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One Billion Rising – Oldenburg erhebt sich

04.02.2016 05:00 Uhr

Aufruf zum Tanz gegen Gewalt an Frauen am Valentinstag

 Statistisch gesehen ist weltweit ist jede dritte Frau von Gewalt betroffen. Um darauf aufmerksam zu machen und ein deutliches Signal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen, schließt sich Oldenburg erstmalig der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (Eine Milliarde erhebt sich) an. Frauen und Männer, Mädchen und Jungen sind aufgerufen sich am Sonntag, 14. Februar, ab 14 Uhr, auf dem Schlossplatz zu erheben und sich mit einem Tanz nach dem Kampagnensong „Break the Chain“ auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen und für Wertschätzung, Selbstbestimmung, Respekt und Gerechtigkeit einzusetzen. 

Am Donnerstag, 4. und 11. Februar, von 16 bis 17 Uhr gibt es für Frauen und Mädchen die Gelegenheit in der Sporthalle der Oberschule Osternburg, Gorch-Fock-Straße 3, den Tanz zu üben. Organisiert wird der Aktionstag in Oldenburg von dem Autonomen Frauenhaus, dem Gleichstellungsbüro, dem Mädchenhaus Oldenburg, dem Präventionsrat Oldenburg, von Wildwasser Oldenburg und dem Zentrum für Frauengeschichte.

Die Kampagne wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler initiiert. Seitdem schließen sich weltweit am 14. Februar immer mehr Städte auf allen Kontinenten dem Aufruf an, sich gegen Gewalt an Frauen stark zu machen und Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Gewalt gegen Mädchen und Frauen hat auch in Deutschland eine lange Tradition und alle gesetzlichen und gesellschaftlichen Verbesserungen mussten erkämpft werden, erklärt Anja Kröber vom Autonomen Frauenhaus: „So hat es 25 Jahre (von 1972 bis 1997) gedauert, bis Vergewaltigung in der Ehe als Straftat verfolgt wurde.“ Frauenorganisationen fordern seit Jahren, die noch verbliebenen Schutzlücken im Straftatbestand der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung zu schließen.

„Wie wenig Bereitschaft und Einsicht vorhanden ist, uneingeschränkt für die Betroffenen zu handeln, zeigt auch die hinausgezögerte Ratifizierung des Übereinkommen des Europarats zur ‚Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt‘ (Istanbul Konvention). Vier Jahre nach Inkrafttreten hat die Regierung diesen völkerrechtlichen Vertrag, der endlich die Lücken im Sexualstrafrecht schließen würde, immer noch nicht ratifiziert“, sagt Wiebke Oncken, Oldenburger Gleichstellungsbeauftragte. Alltäglicher Sexismus kann überall passieren, auch darauf soll mit der Aktion „One Billion Rising“ aufmerksam gemacht werden. 

„Es ist wunderbar, dass sich nun auch Oldenburg mit ‚One Billion Rising‘ auf dem Schlossplatz solidarisch zeigt. Denn die Überwindung und Ächtung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Gabriele Blöchl vom Mädchenhaus Oldenburg. „Auch die Mädchen freuen sich darauf, gegen Gewalt an Mädchen zu tanzen.“
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Delegation aus Partnerkreis Mateh Asher zu Gast in Oldenburg

03.02.2016 07:30 Uhr



 Am Montag, 1. Februar, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine Delegation aus Oldenburgs Partnerlandkreis in Israel, Mateh Asher, im Alten Rathaus empfangen. Zu Gast sind Yoram Israeli, Landrat des Kreises, sowie dessen Stellvertreter, Eyal Raiz, und ein Ratsmitglied aus der Ortschaft Sheikh Danun, Hamad Hussein. Dies ist der erste offizielle Besuch aus Israel in Oldenburg seit dem 2. Internationalen Freundschaftstreffen im Jahr 2012. Ziel ist die weitere Festigung der Partnerschaft und ein engerer Austausch zwischen den Verwaltungsspitzen.

„Die Beziehungen zwischen Oldenburg und Mateh Asher wurden und werden vor allem auch von den Bürgerinnen und Bürgern getragen, von Jugendaustauschen, Beziehungen in den Bereichen Kunst und Musik, und sie ist damit eine sehr lebendige Partnerschaft, von der beide Seiten lernen können. Dies wollen wir auch in Zukunft beibehalten und weiter vertiefen“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Neben dem Empfang nahmen die israelischen Gäste an einer Stadtführung teil und besuchten unter anderem das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) und das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, wo derzeit eine Soloausstellung des israelischen Videokünstlers, Malers und Autors Roee Rosen gezeigt wird. Zudem besuchten die Gäste ein Oldenburger Gymnasium und sprachen mit Schülerinnen und Schülern eines Seminars zum Thema Israel. Weitere Stationen ihrer Reise nach Deutschland sind Berlin und Leipzig.

Der Landkreis Mateh Asher liegt im Nordwesten Israels an der Grenze zum Libanon und direkt am Mittelmeer. Er hat circa 26.000 Einwohner, die in 32 Siedlungen leben. Kontakte der Stadt Oldenburg nach Mateh Asher bestehen bereits seit Anfang der 1980er Jahre und wurden durch wiederholte Jugendaustausche stetig intensiviert. Die offizielle Partnerschaftsurkunde wurde am 16. Januar 1996 in Mateh Asher unterzeichnet. Vorrangiges Ziel der partnerschaftlichen Zusammenarbeit soll die Förderung von Bürgerbegegnungen, insbesondere in den Bereichen Jugend, Kultur und Sport sein.Quelle Stadt Oldenbur
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Jobpatenprojekt der Agentur :ehrensache feiert sein 10-jähriges Bestehen

03.02.2016 07:30 Uhr

Neujahrsempfang im Staatstheater/Jobpaten weiterhin gesucht





 Mit einem Neujahrsempfang im Oldenburgischen Staatstheater am Sonntag, 31. Januar, beging das Jobpatenprojekt der Agentur :ehrensache sein 10-jähriges Bestehen mit 135 Jobpatinnen und -paten und deren Schülerinnen und Schülern, sowie Kooperationspartnern, beteiligten Schulen und Förderern. Gemeinsam wurde das Theaterstück „Supergute Tage“ angesehen, dass die Geschichte eines inselbegabten Jugendlichen erzählt, der feststellt, dass man alles schaffen kann – wenn man nur an sich glaubt.

Zum 10-jährigen Jubiläum des Projektes hat das Staatstheater auch ein Geschenk: Ab sofort können die ehrenamtlichen Paten und Lotsen der Agentur :ehrensache mit ihren Mentees zu einem ermäßigten Eintrittspreis Veranstaltungen im Theater besuchen. So werden die Jobpaten auch zu Kulturpaten. 

Im Jobpatenmodell haben seit 2006 bis heute insgesamt 350 ehrenamtliche Jobpatinnen und Jobpaten über 400 Schülerinnen und Schüler aus allen Oldenburger Oberschulen und den Integrierten Gesamtschulen Helene-Lange und Kreyenbrück begleitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch die Patenschaft eine individuelle Begleitung und Förderung, die viele Jugendliche in ihrem sonstigen Umfeld nicht bekommen. Zunehmend werden auch Jugendliche mit Migrationshintergrund in das Projekt aufgenommen.

Es sind schon viele Erfolgsgeschichten geschrieben worden. Durch die engagierte Begleitung der Jobpaten, die aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern kommen, konnten viele der Schülerinnen und Schüler Selbstvertrauen und Visionen entwickeln, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Eine Evaluation der Carl von Ossietzky Universität bestätigt dem Projekt gute bis sehr gute Ergebnisse. Auch die Begleitung der Jobpaten kommt nicht zu kurz: Die Agentur :ehrensache unterstützt durch umfassende Schulungen, Erfahrungsaustausche, After-Work-Meetings und Coachings.

Aktuell werden wieder neue Paten für den 10. Durchgang gesucht. Das Projekt richtet sich sowohl an berufstätige Menschen als auch an Personen, die gerade aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind. Da zunehmend mehr Jugendliche aus anderen Kulturen begleitet werden, sind Interessierte mit Migrationshintergrund ebenfalls herzlich willkommen. Infos gibt es per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de und unter Telefon 0441 235-2311 bei Monika Engelmann-Bölts von der Agentur :ehrensache.
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Sperrung der städtischen Sportplätze

03.02.2016 07:00 Uhr
Wegen der anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen und der Wetterprognosen für den Rest dieser Woche werden ab sofort alle städtischen Sportplätze bis auf Weiteres gesperrt. Ausgenommen davon sind die städtischen Kunstrasensportplätze am Flötenteich, an der Maastrichter Straße und am Sportpark Osternburg. Über eine Aufhebung der Sperrung wird frühestens am kommenden Montag, 8. Februar, entschieden, so dass bis zum Wochenende kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden kann. 
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Ausprobieren – Mitmachen – Kennenlernen

02.02.2016 07:00 Uhr

8. Frauensporttag am 5. März mit vielfältigem Bewegungsangebot





Der 8. Frauensporttag findet am Samstag, 5. März, von 10 bis 17 Uhr in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg 49, statt. Schirmfrau ist Gabriele Wollstein, ehemalige deutsche Spitzenathletin im Hochsprung und Mehrkampf. In bewährter Kooperation haben der Stadtsportbund, der Hochschulsport der Universität und das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg ein Programm mit über 50 Bewegungsangeboten für Frauen zusammengestellt. Unterstützt werden sie von Ehrenamtlichen und Übungsleiterinnen aus 17 Vereinen.

Das Kursspektrum umfasst neben Angeboten wie Bogenschießen, Step-Aerobic, Wassergymnastik, Nordic-Walking, Indoor Cycling und Kampfsportarten wie Boxen und Karate zahlreiche Möglichkeiten, neue Bewegungsangebote für sich zu entdecken. Erstmalig werden auf dem Frauensporttag Modern American Square Dance und Taiji Schwert und Fächer sowie Smovey angeboten. Unter Anleitung erfahrener Übungsleiterinnen können zudem auch Anfängerinnen das Tauchen ausprobieren. Für Gesundheitsbewusste stehen ebenfalls Kurse auf dem Programm, zum Beispiel Rückenfitness, Herzsport und Hockergymnastik. 

Für alle Interessierten, die gern an der frischen Luft Sport treiben, gibt es das neue ParkSportAbzeichen, ein einfacher Fitness-Test ohne Sportvorkenntnisse. Mitmachen können Jung und Alt, erfolgreiche Teilnehmerinnen bekommen eine Urkunde zum Mitnehmen. Dabei muss eine kleine Walkingstrecke zurückgelegt sowie weitere Übungen in den Bereichen Seilspringen, einfacher Liegestütz, Standweitsprung, Stepping und Balance absolviert werden.

Claudia Lehnort betont: „Wir vom Stadtsportbund freuen uns, dass wir mit Gabriele Wollstein eine Schirmfrau gefunden haben, die selbst hocherfolgreiche Leistungssportlerin war (Landes- und Norddeutsche Meistertitel, vordere Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften) und sich jetzt im Deutschen Sport Club Oldenburg ehrenamtlich für die Jugendarbeit im Bereich Leichtathletik einsetzt.“ Während des Frauensporttags stellt Wollstein vor Ort ihre Sportart vor und spricht über ihre Motivation für die ehrenamtliche Tätigkeit: „Ich selbst habe beim TK Hannover viele Jahre lang sehr viel Spaß und Erfolg in einer harmonischen und leistungsorientierten Trainingsgruppe erlebt. Diese Erfahrungen möchte ich jetzt auch anderen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen.“

Der Frauensporttag ist eine landesweite Initiative des Landessportbundes Niedersachsen. In Oldenburg findet er zum 8. Mal statt und ist ein etabliertes Angebot, das viele Frauen für Bewegung und zur Entspannung nutzen. Die Oldenburger Sportvereine haben mit der Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Angebote vorzustellen. Abgerundet wird der Tag durch ein Catering und das Angebot einer Kinderbetreuung für Kinder von drei bis acht Jahren. „Der Frauensporttag hat sich in Oldenburg zu einer guten Tradition entwickelt“, sagt Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. „Aus der Mischung aus etablierten Sportarten und neuen Trends können Frauen unter sich ihren persönlichen Favoriten herausfinden.“

Die Teilnahme am Frauensporttag kostet 2 Euro, eine Anmeldung zu einzelnen Kursen ist nicht erforderlich. Für Angebote mit begrenzter Teilnehmerzahl liegen am Veranstaltungstag Anmeldelisten vor Ort aus.

 Eine Programmübersicht über die angebotenen Schnupperkurse gibt es unter www.ssb-oldenburg.de und 

www.oldenburg.de/gleichstellung

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Kamishibai in der Kinderbibliothek am PFL

21.01.2016 07:00 Uhr




 Das kleinste Theater der Welt können Kinder von drei bis sechs Jahren ab Ende Januar monatlich in der Kinderbibliothek am PFL, Peterstraße 1, erleben: das „kami-shibai“, japanisch für „Papier-Theater“. Dabei handelt es sich um einen Rahmen, in dem große Bildkarten gezeigt werden, während die Geschichte dazu erzählt wird. Vera Jauken vom Team der Kinderbibliothek präsentiert mit dem Kamishibai einmal im Monat vor- und nachmittags eine Geschichte und bietet anschließend eine kleine Bastelaktion an. 

Der erste Termin ist am Montag, 25. Januar, um 11.15 Uhr sowie 15.30 Uhr. Vorlesen und Basteln dauern etwa 45 Minuten, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 Weitere Termine folgen jeweils montags am 29. Februar, 14. März, 25. April, 30. Mai, 20. Juni; Beginn ist immer um 11:15 Uhr und 15:30 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0441 235-2893 und  unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.
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Julius-Mosen-Platz bekommt neue Bäume

20.01.2016 12:00 Uhr

Arbeiten sollen Ende Januar beginnen

 Am Julius-Mosen-Platz werden – sofern die Witterung dies zulässt – ab Ende Januar neue Bäume gepflanzt. Damit wird die ursprüngliche Planungsidee eines grünen Halbkreises auf dem Platz wieder ins Bild gesetzt.

Die vorhandene Baumreihe auf dem Julius-Mosen-Platz war in den letzten Jahren zunehmend lückenhaft geworden, da die dortigen Apfeldorn-Bäume nach und nach dem Birnenprachtkäfer zum Opfer fielen. Jetzt sollen Blasenbäume gepflanzt werden, die als Kleinbäume mit rundlicher Krone einen ähnlichen Habitus wie die Apfeldorn-Bäume entwickeln und auch durch eine attraktive Herbstfärbung in Gelb- und Orangetönen auffallen. Die Blasenbäume blühen im Hochsommer in bis zu 30 cm langen gelben Rispen und tragen im Herbst aufgeblasene, lampionartige Früchte. Da sie Trockenheit und Hitze gut vertragen, sind sie die richtige Wahl für diesen Standort auf einem Stadtplatz.

Neben der Fällung der restlichen Bestandsbäume und Pflanzung der neuen Gehölze wird auch der Standort großflächig bis 1,50 Meter Tiefe mit Pflanzsubstrat aufgewertet, damit sich die Blasenbäume dort langfristig artgerecht entwickeln können. Zudem werden Spots eingebaut, die die Bäume auf dem Platz in Szene setzen.

Die Maßnahme wird einen Zeitrahmen von ca. vier Wochen einnehmen. Um die Beeinträchtigungen für die Auto- und Radfahrer sowie die Fußgänger möglichst gering zu halten, sollen die Arbeiten jeweils bereits in den frühen Morgenstunden aufgenommen werden und insbesondere die Materialtransporte vor Beginn des Schul- und Berufsverkehrs erfolgen. Ein Großteil der Fahrrad-Abstellbügel auf dem Julius-Mosen-Platz ist auch in der Bauphase zu nutzen. Eine Fahrgasse für den Lieferverkehr und Rettungsfahrzeuge bleibt frei.    

Der Öko-Markt am Mittwoch zieht für die Zeit der Arbeiten vom Julius-Mosen-Platz auf den Rathausmarkt. 
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Carl-von-Ossietzky-Preis 2016 geht an Ahmad Mansour

20.01.2016 07:00 Uhr

Palästinensisch-israelischer Psychologe wird geehrt







Ahmad Mansour ist der diesjährige Preisträger des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg für Zeitgeschichte und Politik. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird dem in Berlin lebenden Diplom-Psychologen aufgrund des einstimmigen Votums einer unabhängigen Jury am 3. Mai im Rahmen eines Festaktes in Oldenburg verliehen. Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „Der Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg des Jahres 2016 wird dem palästinensisch-israelischen Psychologen und Autor Ahmad Mansour zuerkannt. Der in Israel geborene Ahmad Mansour, der seit 2004 in Deutschland lebt, erhält die Auszeichnung aufgrund seines außerordentlichen Einsatzes für Demokratie, Toleranz und Integration. Ahmad Mansour wäre in seiner Jugend beinahe selbst zu einem Islamisten geworden. Sein Studium in Tel Aviv, das er in Berlin fortsetzte, half ihm dabei, sich von der Radikalisierung zu lösen. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Sozialisation leistet Ahmad Mansour beispielhafte Präventions- und Aufklärungsarbeit, auch und gerade mit Jugendlichen. Neben wissenschaftlichen, publizistischen und beratenden Tätigkeiten engagiert er sich gleichermaßen leidenschaftlich in seiner praktischen Arbeit gegen Extremismus, Unterdrückung, Antisemitismus und Fanatismus. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Betroffenen und Angehörigen. Ahmad Mansour setzt sich eindrucksvoll für ein demokratisches, gewaltfreies und friedliches, dem Grundgesetz und den Menschenrechten verpflichtetes Zusammenleben ein.“ Der fünfköpfigen Jury gehören an die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Doering (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), der Journalist und Autor Dr. Gunter Hofmann (DIE ZEIT, Berlin), der Soziologe Prof. Dr. Dieter Rucht, Friedrich-Wilhelm Kramer, freier Journalist, Berater der WMP EuroCom AG und Lehrbeauftragter für Medien und Politik in Riga und Hamburg, sowie der Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin.Zur Person Ahmad MansourDer Palästinenser Ahmad Mansour wurde 1976 in Israel in dem arabischen Dorf Tira geboren. Als 13-Jähriger wurde der in patriarchalen Strukturen aufgewachsene Jugendliche durch den fundamentalistisch geprägten Imam vor Ort regelmäßiger Besucher einer Koranschule. In den Jahren bis zum Abitur vollzog sich dort seine Erziehung zum Islamisten. 1996 nahm er in Tel Aviv sein Studium der Psychologie, Soziologie und Philosophie auf. Im Laufe seiner Studienzeit setzte ein langwieriger Prozess innerer Distanzierung und späterer Loslösung ein. Nach Beendigung des Studiums arbeitete Mansour zunächst als psychologischer Betreuer in einer deutschen Klinik bei Tel Aviv und später in der Marketingabteilung eines Pay TV-Senders. Aufgrund der Gewalterfahrungen der zweiten Intifada siedelte er 2004 nach Berlin über und setzte dort nach erheblichen Orientierungsschwierigkeiten sein Studium der Klinischen Psychologie an der Humboldt Universität fort. Mansour ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der „ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur, Arbeitsstelle Islamismus und Ultranationalismus“ und engagiert sich seit 2007 als Gruppenleiter im Gleichberechtigungsprojekt „Heroes“, einem Projekt gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Seit 2013 ist er Mitarbeiter von „Hayat“, einer Beratungsstelle gegen Radikalisierung. Darüber hinaus berät er seit 2011 die „European Foundation for Democracy“ in Brüssel zu den Themen Integration, Radikalisierung, Antisemitismus und Erziehung. Mansour, von 2012 bis 2014 Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, führt zudem regelmäßig Schulungen und Workshops mit Jugendlichen, Pädagogen und Sozialarbeitern durch und ist als Berater, Referent und freier Autor tätig. 2015 erschien im S. Fischer Verlag sein viel diskutiertes Buch „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“.Für sein Engagement wurde Ahmad Mansour mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem im Jahr 2014 mit dem Moses-Mendelssohn Preis des Berliner Senats. 2015 erhielt er gemeinsam mit Hamed Abdel Samad die Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird von der Stadt Oldenburg alle zwei Jahre für Arbeiten, Gesamtwerke oder an Personen vergeben, die sich in herausragender Weise mit Leben und Werk Ossietzkys, dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus und der demokratischen Tradition und Gegenwart befassen oder die sich im Geiste Ossietzkys mit Themen der Politik und Zeitgeschichte auseinandersetzen. Weitere Informationen zum Carl-von-Ossietzky-Preis gibt es im Internet unter www.ossietzky-preis.de
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OB Krogmann empfängt Stab der 1. Panzerdivision

19.01.2016 19:00 Uhr

Umzug nach Oldenburg abgeschlossen/Mehr als 500 Soldaten am neuen Standort






Im Dezember 2015 wurde der Umzug des Stabes der 1. Panzerdivision der Bundeswehr nach Oldenburg abgeschlossen. Aus diesem Anlass hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Soldatinnen und Soldaten am Montagabend, 18. Januar, mit einem Empfang im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, willkommen geheißen. Die Stadt Oldenburg möchte damit die enge Verbundenheit zur Bundeswehr ausdrücken, die sich nicht nur in der seit über 30 Jahren gepflegten Patenschaft zu den Einheiten am Standort, sondern insbesondere im alltäglichen Miteinander zwischen Bevölkerung und Stadtverwaltung einerseits und Soldatinnen und Soldaten sowie den verschiedenen Dienststellen der Bundeswehr andererseits wiederspiegelt. „Wir freuen uns sehr, dass Oldenburg auch weiterhin ein wichtiger Bundeswehr-Standort bleibt. Die Stationierung des Stabs der Panzerdivision hier ist eine klare Aufwertung des Standortes, da von nun an die größte Division der deutschen Bundeswehr von Oldenburg aus geführt wird. Die seit Langem bestehende Patenschaft Oldenburgs zu den Einheiten hier am Standort wird damit erfolgreich weitergeführt und wird sicherlich auch mit dem Stab der 1. Panzerdivision eine Bereicherung für die Stadt darstellen“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.Die Stadt Oldenburg blickt in diesem Jahr auf eine 60-jährige Bundeswehr-Geschichte zurück. Noch Anfang der 1980er Jahre war sie mit mehr als 10.000 Bundeswehrangehörigen die zweitgrößte Garnisonsstadt Deutschlands. Aktuell sind nach dem Umzug des Stabs der 1. Panzerdivision aus Hannover mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten in der Oldenburger Henning-von-Tresckow-Kaserne stationiert. Der Divisionsstab führt ab sofort von Oldenburg aus über 18.000 Soldatinnen und Soldaten der 1. Panzerdivision, die an Standorten in acht Bundesländern stationiert sind. Sie bilden den mit Abstand größten Verband des deutschen Heeres. Der Umzug war Teil der 2011 beschlossenen Bundeswehrreform und ging mit umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in der Henning-von-Tresckow-Kaserne einher.Die 1. Panzerdivision war und ist nahezu im Zwei-Jahreszyklus als Leitdivision des Heeres für die Gestellung der Einsatzkontingente auf mittlerweile drei Kontinenten in Afrika, Asien und Europa sowie immer wieder für die einsatzgleichen Verpflichtungen wie EU Battle Group, NATO Response Force oder Operational Reserve Forces Bataillon Kosovo Force verantwortlich. Diese Funktion als Leitdivision des Heeres wird sie ab 2016 erneut ausüben. Die Soldatinnen und Soldaten der 1. Panzerdivision haben sich zudem bei der Bekämpfung von Waldbränden, Hochwasser-, Schneekatastrophen und Sturmfluten oft bewährt. So halfen sie bei zahlreichen Katastropheneinsätzen in Norddeutschland, zuletzt beim Elbehochwasser im Jahr 2013 und bei der Unwetterkatastrophe in Düsseldorf im Mai 2014.

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Auslandspraktikum für Auszubildende im Handwerk

18.01.2016 07:00 Uhr
 Vom 3. April bis zum 30. April werden in Totnes/England und Dublin/Irland Praktikumsplätze angeboten. Drei Wochen lang arbeiten die Auszubildenden in einem Betrieb mit, erhalten Einblicke in eine andere Unternehmenskultur und lernen neue Techniken kennen. Dadurch sammeln sie nicht nur neue Erfahrungen, sondern stärken auch ihre fachliche und soziale Kompetenz.

 Vorher findet eine Woche lang ein Intensiv-Sprachkurs vor Ort statt. Die Teilnehmer wohnen während des Aufenthaltes bei Gastfamilien. So erhalten sie auch einen Einblick in den Alltag ihrer Gastgeber. Finanzielle Unterstützung bietet das EU-Förderprogramm Erasmus+, allerdings sind auch eigene Mittel für den Auslandsaufenthalt nötig.

Die Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Oldenburg berät Handwerksbetriebe und Auszubildende zu den Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes während und nach der Ausbildung und unterstützt bei der Organisation, Durchführung und bei der Suche nach passenden Fördermitteln zur finanziellen Unterstützung.

Auskünfte erteilt die Mobilitätsberaterin der Handwerkskammer, Kirsten Grundmann: Telefon 0441 232-275 oder grundmann@hwk-oldenburg.deQuelle: hwkk-oldenburg
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Fördergelder der Stadt Oldenburg zur energetischen Altbausanierung

18.01.2016 07:00 Uhr

Programm soll 2016 fortgesetzt werden

 Im Zuge der weiteren Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Oldenburg wurde im letzten Jahr ein neues Förderprogramm für energetische Sanierungsmaßnahmen eingeführt. Es gilt für Wohngebäude mit bis zu sechs Wohneinheiten im Stadtgebiet, die vor dem 1. Januar 1995 genehmigt wurden. Das Förderprogramm bietet Barzuschüsse bei der Finanzierung der Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Keller- und obersten Geschossdecken, dem Austausch von Fenstern und Außentüren und der Heizungserneuerung.

Aufgrund der großen Nachfrage wurden die zur Verfügung stehenden Fördergelder 2015 komplett abgerufen. Interessierte Hausbesitzer können aber auch weiterhin Anträge stellen, da das Programm in diesem Jahr mit 150.000 Euro fortgesetzt werden soll, sobald der vom Rat beschlossene Haushalt vom Land Niedersachsen genehmigt wird. Förderzusagen gibt es nach dem Windhundprinzip: Sie stehen unter dem Vorbehalt der Haushaltsgenehmigung und erlauben den vorzeitigen Vorhabenbeginn. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Fördergelder.

Bei den 2015 eingegangenen knapp 90 Anträgen für 150 Maßnahmen mit einem Bauinvestitionsvolumen von circa 1,5 Millionen Euro wurden vorwiegend die Hohlraumdämmung der Außenwände und die Heizungserneuerung gefolgt von Fenster- und Dachsanierung als Förderschwerpunkte gewählt. 

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/energie und www.klimaplus-oldenburg.de.
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Urlaubsfeeling in den Weser-Ems-Hallen

14.01.2016 06:00 Uhr

Neues Jahr, neue Urlaubszeit, neue Reiseziele –

 - traditionell  stimmt  die  Messe  Caravan, Freizeit,  Reisen  (CFR)  frühzeitig  auf  die  kommende  schönste  Zeit  des  Jahres  ein.  Mit  der großen Schau rund  um  Fernweh und  Naherholung starten  die Weser-Ems-Hallen  Oldenburg von Freitag, 15. bis Sonntag, 17. Januar wie gewohnt ihr Messejahr 2016.Fünf Bereiche des großen Hallenkomplexes werden benötigt, um die weit über 170 Aussteller und  Händler  angemessen  zu  präsentieren.  Eine  Zahl,  die  nur  noch  von  den  Besuchern übertroffen wird: Im vergangenen Jahr kamen rund 22.000 Menschen zur CFR –ein Ziel, das auch diesmal, bei der bereits 39. Ausgabe dieser Messe wieder erreicht werden soll.Nach  Aussage  von  Ute  Bruns,  Projektleiterin  der  Messe,  ist  es  die  Abwechslung,  die  das Angebot  bei  der  CFR  so  anziehend  macht.  Da  gibt  es  zum  Beispiel  die  große  Abteilung  mit neuesten  Campingwagen,  Wohnmobilen  und  anderen  Fahrzeugen,  die  das  Reisen  auf  den eigenen vier Rädern komfortabel machen. Das Motto bei der Messe lautet dabei: Anschauen, anfassen,  anregen  lassen.  So  kann  sich  am  Besten  ein  Gefühl  für  ein  neues  Gefährt einstellen.Für  den  Caravan-Bereich  gilt  ebenso wie  für  die  anderen  Themen  der Caravan,  Freizeit, Reisen:  Information  ist  alles.  Der  Markt  ist  schwer  überschaubar,  darum  benötigt  der Verbraucher kompetente Orientierung.  Und  Kompetenz  ist  in den  Weser-Ems-Hallen  allemal zu  finden:  Unterm Strich  sind  sogar  über  200  Urlaubsexperten  jeder  Branche  an  den  zum Teil mehrfach belegten Messeständen zu finden.Darunter wird der regelmäßige Besucher einige finden, die er noch aus den Vorjahren kennt. Es  gibt  aber  auch  eine  ganze  Reihe  von  Ausstellern,  die  erstmals  die  CFR  als Darstellungsfläche  nutzen.  Hierzu  zählen  zum  Beispiel  der  Oldenburger  Kreisverband  des Fahrradclubs  ADFC,  das  Deutsche  Auswandererhaus  in  Bremerhaven  und  die Interessengemeinschaft  (IGS)  Hunte  mit  dem  Thema  Schiffsmodellbau (und  natürlich zahlreichen  Modellen).  Ebenfalls  neu  bei  der  Oldenburger  Messe  dabei  sind  Vertreter  der Tourismusbüros aus Tönning, Butjadingen, Celle, Pellworm, Cuxhaven,Wörth an der Donau, das  Binnenland  Schleswig-Holstein, die  Stadt Weiden  in  der  Oberpfalz,  die  AG  „Ems“ sowie das Reisebüro Horizont Reisen. Pausiert hattenBad Grund, die Solling-Vogler-Region und der Dinosaurier-Park Münchehagen, jetzt sind sie mit den neuesten Angeboten zurück. Wie  in  den  Vorjahren wird  es  wieder einen  Skandinavientag geben. Am  Sonnabend,  16. Januar stellen zwölf Reiseunternehmen mit Schwerpunkt Nordeuropa ihre Angebote im Foyer der  Kongresshalle  vor.  Ein  Vortragsprogramm  zum  Thema  „Urlaub  in  Skandinavien“  rundet diese Sonderaktion ab.Busreisen,  Hotels,  Touristik-Informationen,  Campingplätze,  Campingzubehör – das  alles findet sich derweil an allen drei Tagen in der Kongresshalle (Eingang), in der Messehalle, in der  großen  EWE  Arena  und  deren  angrenzenden  Foyers.  Gerade  die  Busreisen-Branche  hat in  den  vergangenen  Monaten  weiteren  Aufschwung  genommen  und  will  das  steigende Interesse  nutzen,  um  sich  auch  in  Oldenburg  zu  präsentieren.  Aber  auch  die  anderen Bereiche  der  CFR  wissen  um  ihre  Beliebtheit  bei  der  Kundschaft:  Pauschalreisen  und Kreuzfahrten  sind  ebenso  nachgefragt  wie  individuelles  Reisen,  Campingferien  oder Aktivurlaub  mit  viel  Sport.  Für  Messebesucher  gibt  es  mithin  zu  jedem  Thema  umfassende Informationen. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr.Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.weser-ems-hallen.de/cfr
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ganz-oldenburg.de jetzt auch mobil

11.01.2016 05:00 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Beginn des neuen Jahres können sie ganz-oldenburg.de auch ganz bequem auf Ihrem Tablet oder Smartphone lesen. Wir haben das Design überarbeitet und an die mobilen Geräte angepasst. Ein paar kleinere Baustellen gibt es noch, die wir aber kurzfristig in Angriff nehmen werden.

Sollte etwas dennoch nicht so funktionieren wie erwartet, lassen Sie es uns wissen. Schreiben Sie eine E-Mail an dasinternetkontor@ganz-oldenburg.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wir von der Redaktion wünschen Ihnen einen guten Start in das Neue Jahr und viel Spaß beim Lesen.
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Macht und Widerstand:

09.01.2016 08:00 Uhr

Ilija Trojanow liest in der LiteraTour Nord - wegen der großen Nachfrage ins Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, verleg

Der Schriftsteller Ilija Trojanow wurde 2006 mit seinem historischen Roman „Der Weltensammler“ berühmt. Sein neuer Roman stellt sich mit den Mitteln der Literatur dem Thema Gewaltherrschaft am Beispiel Bulgariens.

 Als literarisches Monument für die Dissidenten im Ostblock bezeichnet der Kritiker Andreas Platthaus den Roman und als Meister der literarischen Doku-Fiktion seinen Schriftsteller. 

Am Sonntag, 10. Januar, um 11 Uhr präsentiert Trojanow sein Buch im Rahmen der LiteraTour Nord im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13. Er liest aus „Macht und Widerstand“ und spricht mit der Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Sabine Doering über den neuen Roman.

 Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Konstantin, einer der beiden Protagonisten des Romans, ist Widerstandskämpfer. Einer, der schon in der Schulzeit der bulgarischen Staatssicherheit auffällt und ihrem Griff nicht mehr entkommt. Metodi ist Offizier, Opportunist und Karrierist, ein Repräsentant des Apparats. Er hat in einer bulgarischen Kleinstadt dieselbe Schule besucht wie Konstantin, sich dann jedoch auf die andere Seite geschlagen. Beide sind in einen Kampf um Leben und Gedächtnis verstrickt, der über ein halbes Jahrhundert andauert.

Seit den neunziger Jahren hat Ilija Trojanow in Gesprächen mit Zeitzeugen wahre Geschichten gesammelt, aus denen er eine Fülle einzelner Momente zu einer spannenden Schicksalserzählung über menschliche Würde und Niedertracht verdichtet. Seine beiden Hauptfiguren hat er aus den Elementen mehrerer realer Biografien komponiert. Originaldokumente aus dem Archiv der Staatssicherheit sind in den Roman eingeflossen. Trojanow entfaltet so ein breites zeitgeschichtliches Panorama von exemplarischer Gültigkeit und ermöglicht uns einen Blick in den Abgrund zwischen Macht und Widerstand.

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, lebte in Nairobi, München, Mumbai und Kapstadt und wohnt heute er in Wien. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem 2006 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für „Der Weltensammler“ und 2009 mit dem Preis der Literaturhäuser.
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Qualifizierung von Ehrenamtlichen zu Bildungspaten

07.01.2016 20:00 Uhr

Kursbeginn im März 2016



Ab sofort beginnen die Auswahl- und Informationsgespräche für den nächsten Qualifizierungskurs zu Bildungspaten ab März 2016. Ehrenamtliche übernehmen in diesem Rahmen Patenschaften für Grundschulkinder mit Migrationshintergrund oder für Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklassen und unterstützen diese unter anderem beim Erlernen der deutschen Sprache. In enger Kooperation mit Oldenburger Grundschulen und durch individuelle Patenschaften in einer „Eins-zu-eins-Paarung“ werden die Kinder etwa ein Jahr lang im Freizeitbereich unterstützt. Einmal wöchentlich gilt es durch gemeinsame Unternehmungen, drinnen und draußen, immer wieder Sprachanlässe zu finden, die die Sprachkompetenz der Kinder fördern sollen. Wer helfen möchte, den Kindern ein Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln und sie auf ihrem Weg der Integration in unsere Gesellschaft ein Stück zu begleiten, erhält weitere Informationen bei Gabriela Kaboth-Freytag, Agentur :ehrensache, unter Telefon 0441 235-2020 oder per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de.Der Bedarf an Unterstützung für Kinder aus Zuwandererfamilien ist besonders durch geflüchtete Familien mit ihren Kindern weiter gestiegen. Schulkinder sollen nach ihrer Ankunft so schnell wie möglich eingeschult werden, das bedeutet in der Regel, bevor sie Deutsch gelernt haben. Die Vermittlung der deutschen Sprache an diese Schülerinnen und Schüler sollte daher an vorderster Stelle stehen, denn nur mit guten deutschen Sprachkenntnissen kann der Schulerfolg gesichert werden. Aber auch viele Kinder, die hier geboren sind, erfahren in ihrer Familie aufgrund von Sprachbarrieren häufig nicht ausreichend Unterstützung und gehören ebenfalls zur Zielgruppe der Patenkinder. Ziel der Patenschaften ist kein formeller Deutschunterricht; vielmehr nehmen die Bildungspaten eine Vorbildfunktion ein. Sie sollen die Kinder wertschätzend ermutigen und fördern, denn Lernen findet nicht nur in der Schule statt, sondern auch auf spielerischem, informellem Wege. Und: Bildung ist der Schlüssel zu einer geglückten Integration. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann und wurde 2009 gestartet. Bislang wurden über 150 Patinnen und Paten für verschiedene Oldenburger Schulen ausgebildet. 2016 findet die 11. Qualifizierungsphase statt.

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Interkulturelles Jugendmedienprojekt

07.01.2016 09:00 Uhr

    	
 Die Interkulturelle Arbeitsstelle IBIS und der Lokalsender Oldenburg eins starten am Dienstag, 12. Januar, ein Jugendmedienprojekt. Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund werden Fernsehberichte für den Lokalsender aus Gesellschaft, Politik und Szene drehen. Die Jugendlichen blicken hinter die Kulissen und eignen sich in begleitenden Fortbildungen vielfältige Medienkompetenzen an. Infos unter Tel. 96 03 79 10 oder E-Mail bildung@ibis-ev.de
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Studieren ohne Abitur

07.01.2016 09:00 Uhr
 Ein neuer Kurs wird bei der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben angeboten.Auch ohne Abitur ermöglicht eine Zulassungsprüfung  ein Studium. Ab Montag, 22. Februar, startet ein Abendkurs mit online-gestütztem Lernen. Am Donnerstag, 21. Januar, findet ab 18 Uhr eine Information in der Klävemannstraße 1 statt. Infos/Anmeldung unter Tel. 92  49  00, E-Mail oldenburg@arbeitundleben-nds.de

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Gruselgeschichten vom Stadtschreiber, der durchs abendliche Oldenburg führt

06.01.2016 18:00 Uhr

Gästeführer Etzard Behrends berichtet aus dem 17. Jahrhundert, wo Stadtschreiber ihren Einzug hielten.



Er berichtet etwas über die bewegte Geschichte Oldenburgs während dieser Zeit und hat darüber hinaus die eine oder andere Gruselgeschichte und Sage parat. Dafür schlüpft er in die Rolle eines Stadtschreibers aus der damaligen Zeit. Diese 1,5-stündige Führung findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt. Der nächste Termin ist Mittwoch, 13. Januar 2016, um 20 Uhr. Die Teilnahme kostet 9 Euro pro Person. Treffpunkt ist der Eingang der St. Lamberti-Kirche am Kasinoplatz."Einer der "lesen und schreiben" konnte, das war früher durchaus nicht selbstverständlich. Mit Einführung der Gerichtsbarkeit im 17. Jahrhundert, waren so genannte Stadtschreiber notwendig. Bildung und Erfahrung sind die Attribute, die einen Stadtschreiber ausmachten. Einst waren es die wichtigsten Männer einer Stadt, die an der Spitze der städtischen Verwaltung standen. In dieser Führung, werde ich nicht nur über das historische Oldenburg erzählen, sondern auch vielerlei Geschichten und Sagen, zum Beispiel über den ehemaligen Friedhof an der St. Lamberti-Kirche oder den Bauern Oldejohanns, der den Feind entdeckte und aufgehalten hat", berichtet Behrends.Der Kauf eines Teilnahmetickets ist in der Touristinfo Oldenburg, per Onlinekauf unter www.oldenburg-tourist.de/fuehrungen oder www.ticket2go.de möglich. Weitere Informationen unter Telefon 0441 / 36161366, per E-Mail an stadtfuehrungen@oldenburg-tourist.de oder direkt in der Touristinfo Oldenburg am Schloßplatz 16.
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NABU: Drei goldene Regeln zum richtigen Füttern der Vögel

06.01.2016 16:00 Uhr

Winterfütterung rettet Vogelleben und vermittelt Artenkenntnis – Stunde der Wintervögel vom 8. bis 10. Januar

 Drei goldene Regeln zum richtigen Füttern von Vögeln im Winter 

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Kunstmusik der Gegenwart im Nordwesten des Landes erfolgreich

05.01.2016 06:00 Uhr

Gute Nachrichten zum Jahresbeginn bei oh ton e.V

Das in Oldenburg ansässige oh ton-ensemble erhält erneut eine Konzeptionsförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Diese hat eine Laufzeit von vier Jahren (2016-2019) und verleiht dem Ensemble die notwendige Planungssicherheit. Die Verantwortlichen sehen sich mit ihren Entscheidungen für höchste künstlerische Professionalität und anspruchsvolle Programme durch diese Förderung bestätigt.Eine weitere Anerkennung erhält oh ton durch das französisch-deutsche Förderprogramm "Impuls neue Musik". Eine Jury aus Fachleuten beider Länder wählte das Projekt "aufeinander zugehen – Gegenwartsmusik aus Frankreich und Deutschland" zur Förderung aus. Die Ergebnisse werden im Rahmen des "Festival 25 Jahre oh ton" der Öffentlichkeit vorgestellt.Hauptereignis im kommenden Jahr ist eben das Festival zum 25-jährigen Bestehen von Verein und Ensemble. Ab dem Frühjahr wird mit vielen Konzerten in der Region von Gästen aus dem In- und Ausland auf ein mehrtägiges Festival in Oldenburg zum Ende des Jahres zugesteuert. Diese Aufteilung (Einzelkonzerte in der Region – konzentriertes Festival in Oldenburg) ist eine bewusste Entscheidung, um die Menschen der Nordwest-Region an ihren Wohnorten in das Festival einzubinden. In Oldenburg wird am letzten Oktoberwochenende 2016 mit Konzerten, Performances und Referaten der Abschluss des Festivals stattfinden.Dazu passt, dass die Homepage des Vereins ab dem Jahresbeginn in neuem Licht erscheinen und mit einer aktuellen Gestaltung, zusätzlichen medialen Möglichkeiten, zu nutzen sein wird. Dazu passt außerdem, dass der Verein seine gesellschaftliche Aufgabe nach wie vor wahrnimmt und z.B. hilft, Fachkräftemangel zu reduzieren. Erneut bildet oh ton e.V. daher aus und über zwei Jahre wird derzeit ein Umschüler zum Veranstaltungskaufmann ausgebildet. Diese soziale Verantwortung nimmt der Verein gerne an. Durch die vielen Aktivitäten des Vereins sind umfangreiche Arbeitsschritte zu bewältigen und qualifiziertes Personal wird dringend gebraucht. Im großen Ganzen schaut oh ton positiv in die Zukunft. Die eingeleiteten strukturellen Änderungen zeigen nun ihre Wirkung, sowohl nach innen wie auch in der Außenwahrnehmung und die jüngsten Erfolge bestätigen dies.Weitere Informationen bei: oh ton e.V.
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Wintereinbruch: AWB räumt die Hauptverkehrsstraßen

04.01.2016 18:00 Uhr

Stadt weist auf Räum- und Streupflichten hin

Der Wintereinbruch in den vergangenen Tagen hat in Oldenburg auf fast allen Straßen und Gehwegen im Stadtgebiet für schwierige Verkehrsbedingungen gesorgt. Die Räumfahrzeuge des AWB sind derzeit morgens ab fünf Uhr im Einsatz, um die Hauptverkehrsstraßen zu räumen und Salz gegen die Glätte zu streuen.

Darüber hinaus ergeben sich aus den winterlichen Wetterverhältnissen aber auch Räum- und Streupflichten für die Oldenburger. Grundlage für die Räum- und Streupflicht bilden die Straßenreinigungsverordnung und die Straßenreinigungssatzung der Stadt Oldenburg (Ortsrecht). Außerdem gibt die Rechtsprechung Hinweise auf Winterdienstpflichten. Eigentümerinnen und Eigentümer eines Grundstückes, das an eine Straße oder einen Weg grenzt, haben die Verantwortung für die Räum- und Streupflicht (Eigentümerpflicht). 

Mieterinnen und Mieter sollten ihren Mietvertrag prüfen. Häufig ist die Räum- und Streupflicht auf die Mieter übertragen worden. Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, sind mindestens in einer Breite von 1,50 m zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen. Ist kein angelegter Gehweg vorhanden, ist an beiden Seiten ein 1,50 m breiter Streifen ab begehbarem Straßenrand zu räumen und zu streuen.

 Ist vor einem Grundstück eine Bushaltestelle vorhanden, ist die Räum- und Streupflicht des Gehweges so wahrzunehmen, dass ein gefahrloses Ein- und Aussteigen gewährleistet ist. In der Fußgängerzone sind an beiden Seiten Gehbahnen in 1,50 m Breite ab begehbarem Straßenrand von Schnee zu räumen und bei Glätte zu bestreuen.

Der Winterdienst ist montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchzuführen und bei entsprechenden Wetterverhältnissen bis 20 Uhr zu wiederholen.



Beim Winterdienst gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen! Um die Umwelt zu schonen, sind Salz und andere auftauende Stoffe nur bei extremen Wetterlagen wie zum Beispiel Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie zum Beispiel Treppen, Rampen oder bei Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem „abstumpfenden Mittel“ wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden.
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Anmeldungen für Oldenburger Krippen und Kindergärten

02.01.2016 07:00 Uhr

Kindertagesstättenjahr ab August 2016: Anmeldefrist vom 1. bis 31. Januar






Eltern, die ihre Kinder für das im August 2016 beginnende Kindertagesstättenjahr für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Oldenburger Stadtgebiet anmelden möchten, können dies vom 1. bis 31. Januar 2016 online über die Seite Wegweiser Kindertagesbetreuung der Stadt Oldenburg unter oldenburg.betreuungsboerse.net tun. Wem eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, kann sich direkt im Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, anmelden.Die Online-Anmeldung erfolgt mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort, dabei können bis zu drei Kindertagesstätten (Erstwunsch, Zweitwunsch und Drittwunsch) ausgewählt werden. Am 1. Februar 2016 werden alle Anmeldungen für die jeweiligen Erstwunscheinrichtungen frei geschaltet. Die Eltern erhalten daraufhin eine E-Mail, dass ihre Anmeldedaten bei der Erstwunscheinrichtung eingegangen sind. Die Erstwunscheinrichtung hat bis zum 15. Februar Zeit, über die eingegangenen Anmeldungen zu entscheiden. Danach erfolgt eine Nachricht, ob das Kind in der Erstwunscheinrichtung aufgenommen werden kann. Falls das Kind keinen Platz erhalten kann, geht die Anmeldung am 16. Februar automatisch an die Zweitwunscheinrichtung. Auch die Zweitwunscheinrichtung hat wiederum zwei Wochen Zeit zu entscheiden, welche Kinder aufgenommen werden können. Die Drittwunscheinrichtungen entscheiden in der Zeit vom 1. bis 15. März. Wenn keine der Wunscheinrichtungen das Kind aufnehmen konnte, kann ab dem 16. März eine neue Anmeldung für bis zu drei Einrichtungen erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt werden im Programm auch aktuell freie Plätze angezeigt. Mit ihrem Passwort können Eltern jederzeit den Anmeldestatus überprüfen. Die Teilnahme an der zentralen Kita-Platzanmeldung ist keine Zusage für einen Kitaplatz. Die Kitas entscheiden nach individuellen Kriterien (unter anderem Alter des Kindes/Rechtsanspruch, das Kind besucht bereits die Einrichtung oder ein Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung), welches Kind aufgenommen werden kann. Eine Anmeldung während eines laufenden Kindertagesstättenjahres ist selbstverständlich jederzeit möglich. Auf der oben genannten Seite werden auch die Termine der Informationstage der einzelnen Kitas angezeigt, an denen Eltern sich vorab über die Einrichtungen informieren können. Weitere Fragen zum Thema Kindertagesstätten beantwortet das Servicebüro Kindertagesbetreuung, Bergstraße 25, Petra Bröffel-Hempen, Zimmer 119, Telefon 0441 235-3739, oder Sigrid Ziethe, Zimmer 116, Telefon 0441 235-3736. Die Öffnungszeiten des Servicebüros Kindertagesbetreuung sind: montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. Mittwochs ist das Büro geschlossen.Anmeldungen für Hortplätze werden weiterhin direkt in den Horten entgegen genommen.


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Zen-Meditation und Kunstgenuss

31.12.2015 10:00 Uhr

Anmeldung bis 7. Januar



Wer Lust hat, einmal einen anderen Zugang zu einem Kunstwerk jenseits von Interpretation und Gedankentätigkeit auszuprobieren, hat am Donnerstag, 14. Januar, von 18 bis 20 Uhr im Horst-Janssen-Museum die Möglichkeit dazu: Johanna Seeveriens führt zunächst in die Zen-Meditation ein (Za-Zen = in Stille sitzen).

 Es wird am Boden oder auf einem Stuhl sitzend meditiert. In dieser Zentrierung wird dann ein Werk aus der aktuellen Ausstellung „Janssen und Füssli: Die Geister, die sie riefen…“ betrachtet. Mitgebracht werden sollen zwei Decken sowie bequeme, warme Kleidung. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Um Anmeldung bis 7. Januar per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2891 wird gebeten.
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Ehrenamt: Älteren Menschen Zeit schenken

30.12.2015 07:00 Uhr

Kostenlose Fortbildung zur Seniorenbegleitung

Wer älteren Menschen gerne Zeit schenken möchte, kann sich durch den Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) der Stadt Oldenburg hierzu kostenlos fortbilden und vermitteln lassen. 
Viele alleinlebende ältere Menschen und ihre Angehörigen wünschen sich den persönlichen Kontakt mit anderen Menschen. „Eine Seniorenbegleitung im eigenen Zuhause verlängert die Selbständigkeit und entlastet die Familie“, erläutern Katrin Busse und Dagmar Bunge-Köpping als langjährige Mitarbeiterinnen im Senioren- und Pflegestützpunkt. Der Stützpunkt bietet hierzu in Kooperation mit der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung eine zehntägige Fortbildung zur „Freiwilligen Seniorenbegleitung“ an. Der Kurs startet am 16. Februar 2016 und schließt am 3. Mai mit einer Zertifikatsverleihung ab. Kursleiterin ist Diplom-Religionspädagogin Rita Kusch. Sie vermittelt einmal wöchentlich Inhalte wie Organisatorisches und Rechtliches zum Ehrenamt, psychische und physische Veränderungen im Alter, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und Vorsorgemöglichkeiten im Alter. Anmeldungen nimmt der Senioren- und Pflegestützpunkt unter Telefon 0441 235-3880 entgegen. 
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Polizei warnt vor angeblich taubstummen Spendensammlern

29.12.2015 18:00 Uhr

14-jährigen Jungen um 50 Euro gebracht

   Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Spendensammlern in der Oldenburger Innenstadt. Hilfsbereite Menschen  werden bei ihrem Stadtbummel schamlos ausgenutzt. Die Mitleidsmasche  der angeblich taubstummen Spendensammler ist dabei immer dieselbe. Sie treten Passanten mit einer schlecht gemachten Spendenliste auf  einem Klemmbrett entgegen. Ihnen wird das Klemmbrett regelrecht unter die Nase gehalten.   Mit verschiedenen Gesten täuschen die Täter vor, taubstumm zu  sein. Symbole und Bezeichnungen auf den selbst gemachten  Spendenlisten erwecken den Eindruck, dass es sich um eine seriöse  Spendensammlung handeln würde. Das Geld geht natürlich nicht an  wohltätige Organisationen, sondern wandert in die Taschen der  betrügerischen Sammler.Am Montag, 28. Dezember 2015, ist ein 14-jähriger Junge Opfer  seiner Hilfsbereitschaft geworden. Zusammen mit einer 13-jährigen  Freundin ist er in der Langen Straße gegen 16.40 Uhr in einem  Schnellrestaurant auf einen solchen Betrüger gestoßen.In dem Wunsch Gutes zu tun, wollte er fünf Euro Spenden. Dazu gab er dem unbekannten Mann einen 50 Euro-Schein zum wechseln. Doch  stattdessen verschwand der unbekannte Täter mit dem Geld. Das  Klemmbrett ließ er liegen.Aus vergangenen Fällen dieser Art ist bekannt, dass solche  Betrüger oftmals auch mit mehreren Tätern zusammenarbeiten. Während  der eine mit dem Klemmbrett und dem Spendenwunsch das Opfer ablenkt,  stiehlt ein zweiter Täter das Portemonnaie oder das Smartphone aus  der Tasche.Seriöse Spendenorganisationen werden Sie niemals unter Druck  setzen. Überlegen Sie in Ruhe wofür Sie spenden wollen. Informieren  Sie sich und geben Sie nicht leichtfertig Ihre Adresse und Ihre  Kontodaten preis.Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich an dem Spenden-Siegel  des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) orientieren. Das Institut ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und vergibt ein Gütesiegel an gemeinnützige Organisationen, die  überregional Spenden sammeln: www.dzi.de





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Handwerkskammer Oldemnurg ünterstützt Kolping Jugendwohnen

29.12.2015 17:00 Uhr

Nach der Arbeit chillen – Eröffnung von Chill-Lounge im Kolping Jugendwohnen Oldenburg

Nach der Arbeit chillen – Eröffnung von Chill-Lounge im Kolping Jugendwohnen OldenburgHandwerkskammer Oldenburg unterstützt Ausbau des Freizeitangebotes im Jugendwohnen mit einer Spende in Höhe von 5.000,00 Euro.Das Freizeitangebot im Kolping Jugendwohnen Oldenburg wurde ausgeweitet. Dieses machte eine  finanzielle Unterstützung der Handwerkskammer Oldenburg möglich. Die Handwerkskammer Oldenburg vertreten durch den Präsidenten Manfred Kurmann und den beiden Vizepräsidenten Eckhard Stein und Stefan Cibis sprachen sich positiv für die Arbeit des Kolping Jugendwohnens Oldenburg aus und unterstützen das Freizeitangebot mit einer Spende von 5.000,00 Euro. „Wir unterstützen das Kolping Jugendwohnen Oldenburg gerne, denn wir sind vom pädagogischen Begleitkonzept und den gemeinschaftlichen Aktionen überzeugt. Ebenso sind wir aber auch der Meinung, dass dieses Projekt damit in unserer Region einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung darstellt, “ so der Präsident der Handwerkskammer Manfred Kurmann. Dieses Geld wurde in die Errichtung einer Chill-Lounge und eines Bewohner-Büros investiert.„Mit dieser Unterstützung konnten wir den Bewohner und Bewohnerinnen schnell einen eigenen Raum geben, in dem sie sich nach der Arbeit mit Freunden aus dem Haus treffen können“, so Mechthild Koopmann, Hausleitung des Jugendwohnens. Der Raum ist aufgebaut wie ein Wohnzimmer. Denn das Jugendwohnen ist das Zuhause der 47 Bewohner und Bewohnerinnen und dazu gehört eben ein gemütlicher Raum- neben dem eigenen Bett. „Bei der Gestaltung und beim Aufbau war es uns wichtig, dass die Interessen der Azubis berücksichtigt wurden. Bei einigen Treffen wurden Ideen gesammelt und kurzer Hand in die Tat umgesetzt.“Bei einem gemütlichen Essen und Begrüßungscocktails ließen es sich alle gut gehen und die erste Runde auf der Playstation wurde gespielt. Des weiteren Sorgen Gesellschaftsspiele dafür, dass lange Spielabende demnächst fest zu den Aktionen in der Chill-Lounge gehören.Das Kolping Jugendwohnen ist eine Leistung aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und richtet sich an junge Menschen im Alter zw. 18 und 27 Jahren, die aufgrund ihrer Ausbildungsstelle der Teilnahme an einer schulischen oder beruflichen Bildungs- und Eingliederungsmaßnahmen oder aus sonstigen sozialen Gründen Familie und Heimat verlassen und an einem anderen Ort auf sich allein gestellt sind. Angeboten wird Jugendwohnen im Kolping Jugendwohnen in der Kaiserstraße in Oldenburg. Hier erleben junge Menschen das miteinander, weil Gemeinschaft gepflegt wird. Jugendwohnen unterstützt den erfolgreichen Ausbildungsabschluss, wie das Forschungsprojekt „leben.lernen.chancen nutzen.“ in einer Bewohnerbefragung festgestellt hat. 95% der Bewohner/innen im Jugendwohnen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Jugendwohnen hilft Auszubildenden, Betrieben und Berufsschulen und ist ein Elternhausersatz für die jungen Menschen. Weitere Informationen zum Kolping Jugendwohnen unter: www.jugendwohnen-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441-24920111
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„Gegen den Bürgerwillen geht nichts!“

29.12.2015 17:00 Uhr

So sinngemäß das Resümee des Versammlungsmoderators nach den Erörterungen der über 8600 Einwendungen gegen den Bahnausbau.

von Presseerklärung zum Bahn-Anhörungsverfahren


Die nun eingetretene Pause in den Erörterungen gab dem Verhandlungsmoderatoren (ehemaliger Richter Manfred Kalz am OVG Lüneburg) Anlass für eine Zwischenbilanz. Sein bedeutsamer Schlusskommentar steht am Ende dieses Textes. Nach den Erörterungen der Einwendungen der Stadt, der Vereine IBO und LiVe und der 8600 Bürger zeichnet sich danach folgendes Bild ab:
Der Antrag der Bahn auf Ausbau der Stadtstrecke ist unvollständig und in vielen Punkten mangelhaft:1) Die Bahn hat es fehlerhaft unterlassen, eigene Planungen zu einer Umfahrungstrasse vorzunehmen. Das ist sehr bedeutsam, weil eine "Modulare Güterumfahrung" derzeit schon für den neuen Verkehrswegeplan geprüft wird.2) Das Schallschutzkonzept ist selbst nach dem  eigenen Eingeständnis der DB gescheitert.3) Stadtbild und Stadtleben:
8 Kilometer Dauerbeschallung durch Güterzüge sind nicht nur für die Anlieger eine Belastung sondern beeinträchtigen unser Stadtleben, insbesondere auch das Marktgeschehen auf dem Pferdemarkt. 
Andererseits sind 8 Kilometer lange Lärmschutzwände mitten durch unsere klassizistisch geprägte Stadt unzumutbar, insbesondere dann, wenn sich eine Alternative entlang der A29 anbietet. Auf der Pferdemarktbrücke ist Lärmschutz ohnehin nicht machbar.
4) Erschütterungen: Das Erschütterungskonzept der DB hat eine starke Betroffenheit der Anwohner ergeben und ist nach Einschätzung von Sachverständigen viel zu spät vorgelegt worden.5) Das Baustellenkonzept ist rechtswidrig und unzumutbar. Es verstößt gegen geltende Schutzwerte vor Baulärm. Es mutet z.B. den Ofenerdieker Bürgern kilometerlange Umwege zu.6) Ein Sicherheitskonzept zur Vermeidung und Bewältigung von Katastrophen existiert nicht. Der Sachverständige Prof. Kümmerer hat es für nicht vertretbar gehalten, Gefahrgüter bei sich anbietender Umgehungstrasse mitten durch die Stadt (mit ihren betroffenen Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten,…) zu führen. Er befürchtet schwerste Folgen für Oldenburg!7) Zur Vermeidung von unzumutbaren Schrankenschließzeiten hat sich die Notwendigkeit ergeben, weitere zahlreiche höhengleiche Bahnübergänge zu beseitigen,  an deren Kosten sich die Stadt zu einem Drittel beteiligen müsste.
8) Die Anhörungsbehörde besteht auf einer Überprüfung der Standfestigkeit der Pferdemarktbrücke. Im Übrigen wurde deutlich, dass die Huntebrücke dem zukünftigen Verkehr nicht gewachsen ist. 9) Zum Thema Natur- und Landschaftsschutz wurde gegen das Gebot des minimalen Eingriffs verstoßen.
10)Schutzgut Nr. 1 ist der Mensch: Die Abwägung zwischen den Belangen von Mensch und Kapital machten deutlich, dass die Bahn nur ihre eigene Wirtschaftlichkeit verfolgt.Diese in der Anhörung sichtbar gewordenen Mängel sind so gravierend, dass die Bahn gezwungen ist, eine völlig neue Planung mit Alternativen vorzulegen.Aus den Ergebnissen der ersten Phase der Erörterungen,  im Hinblick auf die in der Politik aktuellen Vorgänge    http://www.verkehrsbrief.de/?p=2948und bei über 8.600 Einwendungen formulierte der Moderator sein Schlußwort:Großprojekte können heute nicht mehr gegen den Willen einer ganzen Region durchgesetzt werden!Christian Röhlig                                                        Prof. Dr. Gernot StreyPressesprecher IBO                                                   Pressesprecher LiVe  
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Silvesterfeuerwerk: Stadt gibt einige Sicherheitstipps

29.12.2015 12:00 Uhr

Rücksichtnahme auf kranke und ältere Menschen

Der Jahreswechsel rückt näher, das neue Jahr wird in der Regel mit einem Feuerwerk begrüßt und die Freude darüber sollte möglichst ungetrübt sein. Deshalb bittet die Stadtverwaltung um vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern und die Einhaltung von Sicherheitsabständen zu brandgefährdeten Gebäuden. Insbesondere für reetgedeckte Häuser stellt Funkenflug (nicht nur durch Feuerwerk) eine große Gefahr dar. Dies haben die so entstandenen Brände in der Vergangenheit deutlich gemacht.

Ab dem 29. Dezember dürfen in diesem Jahr pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II von Händlern an Privatpersonen verkauft werden. Das Abbrennen dieser Gegenstände ist nur am Donnerstag, 31. Dezember, und am Freitag, 1. Januar, durch Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erlaubt.

In der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz wird geregelt, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten ist. Dies soll einerseits dem Brandschutz für besonders gefährdete Reetdach- und Fachwerkhäuser, aber auch dem Schutz von besonders Schutzbedürftigen (Kranke, alte Menschen, Kinder) vor Lärm dienen. 

Als „unmittelbare Nähe“ wird zumindest hinsichtlich reetgedeckter Häuser ein Sicherheitsabstand von 200 Metern als notwendig angesehen. Auch in „Feierlaune“ sollte berücksichtigt werden, dass in einem Schadensfall die Missachtung von Sicherheitsbestimmungen erhebliche Schadenersatzansprüche auslösen kann. 

Generell sollte in der Nähe von Krankenhäusern (auch Hospizen) und Altenheimen mit Rücksicht auf Kranke und ältere Menschen ein zurückhaltender Umgang mit Feuerwerkskörpern, insbesondere mit Böllern, geübt werden. Dies gilt in diesem Jahr auch vor Flüchtlingsunterkünften, in denen sich durch den Bürgerkrieg in den Heimatländern traumatisierte Kinder aufhalten.
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Altpapier: Vorerst weiter getrennte Sammlungen

28.12.2015 15:00 Uhr

von von Stadt und ArgeNachricht der Kartellbehörde steht noch aus


 Bei der Neuordnung der Altpapiersammlung in Oldenburg warten Stadt und die Arge Duales System weiter auf die Nachricht der Landeskartellbehörde aus Hannover, die sie für das Inkraftsetzen des gefundenen Kompromisses zur Sammlung des Altpapiers in Oldenburg vorausgesetzt haben.

Da diese Mitteilung aus Hannover frühestens Anfang des Jahres erwartet wird, verändert sich zunächst nichts: Es gelten die jeweiligen bereits bekannt gemachten Abfuhrtage. Die Abfuhrkalender für das Jahr 2016 sind den Haushalten bereits vor Weihnachten zugestellt worden, so dass in allen Oldenburger Haushalten die entsprechenden Abfuhrtage bekannt sind.

Für Fragen steht das städtische ServiceCenter zur Verfügung (235-4444).
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Einzigartiger Ansatz für die Integration von Flüchtlingen

23.12.2015 07:00 Uhr

Handwerkskammer stellt bei Vollversammlung "IHAFA-Projekt" vor

 Handwerk hilft: Mit dieser kurzen Formulierung lässt sich die Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg zusammenfassen. Dahinter stehen ein Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung und ein konkretes Projekt, mit dem Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden können.Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) machte in seinem Gastreferat deutlich, dass eine Ausbildung im Handwerk den Asylbewerbern berufliche Perspektiven in Deutschland bietet und die Integration fördert. Wollseifer wies zugleich darauf hin, dass die Betriebe damit nicht allein gelassen werden dürfen. „Eine wichtige Voraussetzung erfolgreicher Integrationsarbeit ist, dass Bund, Länder und Kommunen unsere Betriebe unterstützen – durch Rechtssicherheit, durch frühzeitige Sprachförderung und vor allem durch den Abbau bürokratischer Hürden, die das Engagement unserer Betriebe behindern“, sagte der ZDH-Präsident.Kammerpräsident Manfred Kurmann skizzierte das bundesweit einmalige Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA). Ziel des niedersächsischen Projektes ist die Vermittlung in Ausbildung oder Umschulung zum Ausbildungsjahr 2016/2017. Dazu wurde in den vergangenen Wochen ein Netzwerk von Beratern installiert, das Handwerksbetriebe und Flüchtlinge gleichermaßen in den Fokus nimmt. „Wir haben zwei Stellen dafür besetzt“, unterstrich Kurmann die Bedeutung des Themas für die Handwerkskammer.Die Berater der HWK suchen und vermitteln in Ausbildungsbetriebe. Sie unterstützen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen sowie beim Umgang mit Behörden. Zuvor gibt es in den Bildungsstätten des Handwerks Kompetenzfeststellungen. Damit soll erreicht werden, dass im nächsten Jahr 90 Flüchtlinge eine Ausbildung aufnehmen. Die erste Gruppe mit 15 Personen startet im Februar mit einem Maler-, Metall- und Tischlerkursus im kammereigenen Berufsbildungszentrum in Oldenburg-Tweelbäke. Außerdem beteiligen sich die Bildungszentren der Kreishandwerkerschaften Vechta und Cloppenburg.Kurmann appellierte in seiner Rede an die Betriebe, Praktikums- und Ausbildungsplätze bereitzustellen. „Für die Betriebe ist es eine Chance. Sie können sich fünf Wochen ein Bild von einem jungen Menschen machen. Vielleicht gewinnen sie somit einen Auszubildenden für einen Platz, der ansonsten frei geblieben wäre.“ Hintergrund: In Niedersachsen konnten letztes Jahr mehr als 1.000 Ausbildungsstellen nicht besetzt werden.HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke bezifferte in seinem Bericht die aktuelle Zahl der eingetragenen Handwerksbetriebe auf 12.420. Als erfreulich sei die Einführung einer freiwilligen Meisterprüfung im Bereich Kosmetik zu werten, so Henke. „Sehr gut abgeschnitten haben Betriebe aus unserem Kammerbezirk bei der niederschwelligen Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen und Handwerk des Landes Niedersachsen. Hier gab es sechs erfolgreiche Bewilligungen“, berichtete der Hauptgeschäftsführer.Präsident Kurmann berichtete zudem, dass die Zahl der Lehrverträge zum 30. November um rund ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei. „Im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks haben von 15 Landessiegern gleich sechs den Sprung aufs Siegerpodest bei den Bundeswettbewerben geschafft“, freute sich der Kammerpräsident. Namentlich erwähnte er den einzigen 1. Bundessieger: Im Ausbildungsberuf Metallbauer in der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau gewann Gerhard Rempe aus Beverbruch. Ausbildungsbetrieb ist die Schütte Fahrzeugbau GmbH aus Wardenburg. 
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Eine Begegnung

20.12.2015 11:52 Uhr
Als sie die alte Frau auf der Parkbank sah, wollte Elisabeth auf der Stelle kehrtmachen, aber Hannibal, der alle Menschen liebte, seit sie ihn aus dem Tierheim befreit hatte, wedelte schon mit dem Schwanz und zog sie mit aller Kraft hinter sich her.

Nun, es war ja auch ihr Stammplatz, ihr Ruhepunkt auf dem täglichen Gang durch die Parkanlage. Hier saß sie und warf seine Spielente und schaute ihm zu, wie er vor Begeisterung Kopfstände machte. Er war mit so wenigem glücklich. 
Elisabeth spürte einen ungewohnten Zorn in sich aufsteigen. Es kam nicht in Frage, dass ihr jemand die kostbare Stunde raubte! Sie setzte sich, ohne die alte Frau anzusehen, auf die äußerste Ecke der Bank und löste Hannibals Halsband. 
Dies war sein Moment. Ein Ohr stand verwegen hoch, das Schlappohr zuckte über dem Auge, und der schiefe Eckzahn im Untergebiss blitzte im schwarzen Krausfell, dass man meinen musste, er lache, dann sauste er davon. Elisabeth sah ihm wie jedes Mal lächelnd hinterher, zärtlich und eine Spur eigensinnig. 
Dass sie es gewagt hatte, einen Hund aufzunehmen, ohne die Mutter vorher gefragt zu haben. Wie sie über Besuchsverbot im oberen Stock und Schimpfnamen für Hannibal einfach hinwegging. Jahrelanges Training. Ein erworbenes Talent im Weghören und Übersehen von unangenehmen Dingen, die hauptsächlich mit der Mutter zu tun hatten. Bald würde sie überhaupt nichts mehr wahrnehmen. 
»Was bist du für ein hübsches Kerlchen«, hörte sie eine Stimme neben sich und schaute unwillkürlich zur Seite. Die alte Frau streckte eine runzlige ringgeschmückte Hand nach Hannibal aus und tätschelte seinen Kopf. »Er hängt an Ihnen, nicht wahr?«, sagte sie mit fremdem Akzent und richtete ein Paar dunkle Augen auf Elisabeths Gesicht, lebhafte, hellwache Augen in einem Netz aus Falten und Linien, das auf ein beachtlich langes Leben schließen ließ. 
Elisabeth wandte den Blick sofort beiseite, griff in die Manteltasche und schleuderte das Spieltier auf die Wiese. Hannibal stürzte hinterher, dass seine schwarzen Beine flogen. 
»Ich habe auch einen Hund daheim«, sagte die alte Frau. »Ich vermisse ihn sehr.«
Lassen Sie uns in Ruhe, dachte Elisabeth. Merken Sie nicht, dass Sie stören? 
Ihr Parkbankfrieden zwischen Geschäftsschluss und dem Abendessen mit der Mutter zu Hause. Hannibals trommelnde Pfoten im Gras, seine lakritzfarbene Nase über der roten Ente im Maul, seine explodierende Freude am Laufen, am Leben. Nie lief Elisabeth mit, aber sie folgte ihm mit den Augen wie früher vom Fenster aus den Kindern auf der Straße, die kein Umgang für sie waren. In Gedanken rannte sie immer mit. 
»Kommen Sie jeden Tag her?«, fragte die die alte Frau. Die Höflichkeit verlangte wohl eine Antwort. 
»Ja«, sagte sie knapp. 
»Um nach der Arbeit auszuspannen?« 
»Wie kommen Sie darauf?« 
»Sie sehen müde aus. Was machen Sie?« 
»Ich führe das Wollgeschäft meiner Eltern, das heißt, meiner Mutter. Nach dem Tod meines Vaters hat sie sich zurückgezogen.« 
»Ganz allein? Oder haben Sie Geschwister?« 
»Mit einer Halbtagskraft. Mehr können wir uns nicht leisten.« 
»Wer sagt das? Ihre Mutter?« 
Elisabeth sah die alte Frau erstaunt an. Woher wusste sie das? Und wie kam es, dass sie selber so bereitwillig antwortete? Vielleicht, weil sonst niemand nach ihr fragte. 
Unvermittelt stand sie auf und rief den spielenden Hund. 
»Entschuldigung, ich muss jetzt gehen.« 
»Dann freue ich mich, Sie morgen zu sehen«, sagte die alte Frau und blickte mit schief gelegtem Kopf zu ihr hoch. Wahrscheinlich schmerzte ihr Nacken, aber das Lächeln! Bestimmt war sie zigmal älter als die Mutter, doch ihr Lächeln machte das Gesicht ganz weich und jung. 
Wieso freut sie sich, dachte Elisabeth, als sie Hannibal anleinte. Die Mutter freute sich nie, wenn sie kam. Einmal solch einen Satz von ihr hören .. .
Sie grüßte und machte sich auf den Heimweg, seltsam angerührt und verwundert. Immerhin war ihr klar, dass sie die Begegnung auf keinen Fall erwähnen würde. Ihr oberstes Lebensprinzip, wenn sie denn eins hatte, war Vermeidung von Ärger und, da die Mutter ihr Leben bestimmte, von Ärger mit der Mutter. 

Am nächsten Tag schaute Elisabeth schon von weitem nach der alten Frau aus. Dann sah sie ihre Haare. Sie hatte vergessen, wie ungebärdig die weißen Locken um den Kopf züngelten. Oder es fiel ihr erst jetzt richtig auf. 
Elisabeth ließ Hannibal von der Leine und wäre am liebsten mit ihm um die Wette gerannt. 
»Wie schön, dass Sie gekommen sind, mein Kind«, sagte die alte Frau, als sie vor ihr stand, und Elisabeth spürte den unbegreiflichen Wunsch, sie zu umarmen. Mutter und Tochter umarmten sich nie. 
»Wie geht es Ihnen?«, fragte sie mit einer hellen, atemlosen Stimme, die sie gar nicht an sich kannte. 
»Wunderbar!«, sagte die alte Frau. »Ich habe es geschafft: Ich darf heim. Mein Arzt hat es heute erlaubt.« 
»Oh«, sagte Elisabeth und ließ sich auf die Bank sinken, plötzlich ganz kraftlos, wie erloschen. 
»Ich bin so glücklich, ich kann an nichts anderes denken. Mein Hund, mein Haus, die Kinder und Freunde  -«
»Und - wo ist das?« fragte Elisabeth, die sonst selten Fragen stellte, weil sie nicht aufdringlich erscheinen wollte. 
»Weit weg«, sagte die alte Frau lachend. »In Süditalien. Ich war nur wegen der Operation hier. Meine Schwester hat mich so lange betreut.« Ihre Stimme schabte ein wenig auf dem R, was den Wörtern den fremden, melodiösen Klang gab. 
Sie würde weggehen und nie wiederkommen. 
Elisabeth schaute in die Landschaft des Gesichts neben sich. Ein weit gereistes Gesicht, dachte sie: viel erlebt und erlitten, aber noch immer offen, auf vieles gespannt. Die Mutter dagegen mit dem Leidenszug um den Mund, der wie eingestanzt war und die Tochter zwang, auf immer und ewig für sie da zu sein. Ihre Pflicht, da sie an des Vaters Statt lebte. 
Geh nicht, dachte Elisabeth. Und wenn du gehst, nimm mich mit. 
Die alte Frau stand auf, hob den Kopf und reckte ihr Wildvogelprofil in die Ferne. 
»Heim«, sagte sie, »ich kann's kaum erwarten. Leben Sie wohl, Kind. Es war schön, mit Ihnen zu reden, auch wenn es nur kurz war. Die Leute hier sind Fremden gegenüber verschlossen, dabei bin ich Deutsche. Aber ich gehöre nicht mehr her.« Plötzlich beugte sie sich herab, als ob sie einer Eingebung folgte. »Warum besuchen Sie mich nicht in Palermo? Ich stehe im Telefonbuch, Luisa Rigatone. Meine Enkelin müsste im selben Alter sein.« Ein Nicken, ein Händedruck, »Ich würde mich herzlich freuen!«, und die kleine dunkel gekleidete Gestalt war in der Parkanlage verschwunden. 
Elisabeth sah ihr nach und spürte Tränen aufsteigen. Himmel, nein, dachte sie, nur nicht weinen! Aber es drückte und schnürte im Hals, bis es schmerzte, dann brach es los. Sie weinte laut wie ein verlassenes Kind, voller Angst, Enttäuschung und Wut, zum ersten Mal in ihrem Leben. 
Als sie viel später als sonst zurückfuhr, sah sie das Bild deutlich vor sich: 
Mit Hannibal unterwegs nach Italien, seine Hundeohren wehen im Wind, der durch die offenen Fenster herein bläst, im Radio Musik, und ihre Augen im Rückspiegel: ein einziges Strahlen. 


Die Oldenburger Autorin Isrun Lorenz hat uns freundlicherweise Kurzgeschichte zur Verfügung gestellt.
Bild: Angelina-Ströbel_pixelio.de




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Weihnachtliche Atmosphäre in der Innenstadt

20.12.2015 08:00 Uhr

Oldenburger Lamberti-Markt bis 22. Dezember







 Mit über 120 liebevoll geschmückten Verkaufsständen und Holzhütten verzaubert der Markt bis zum 22. Dezember seine Besucherinnen und Besucher durch eine festliche Atmosphäre zwischen dem Alten Rathaus, der St. Lambertikirche und dem historischen Schloss. Seit 1972 entwickelte sich der Lamberti-Markt von einem überschaubaren Tannenbaumhandel und Weihnachtsbasar zu einem der führendsten Weihnachtsmärkte im Norden Deutschlands mit jährlich bis zu 800.000 Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern. Für alle, die noch ganz besondere Geschenke suchen oder sich selbst eine Freude machen möchten, bieten die weihnachtlichen Verkaufsstände viele schöne Dinge an. Von Weihnachtsschmuck über Töpfer- und Korbwaren bis zu Schmuck und Spielzeug findet hier jeder ein passendes Mitbringsel. Zum Aufwärmen zwischendurch dürfen natürlich auch Glühwein, Feuerzangenbowle und andere – nicht-alkoholische – Wärmespender nicht fehlen. Zahlreiche Hütten und Stände laden zum Schlemmen ein. Es wird neben Lebkuchen, Gebäck und Süßigkeiten viele weitere Spezialitäten geben. Zum dritten Mal stellen die Stadt Oldenburg und der Oldenburger Schaustellerverband eine Hütte für karitative Einrichtungen zur Verfügung. Wohltätige Organisationen haben in ihr die Möglichkeit, sich zu präsentieren und durch Verkäufe für den guten Zweck zu sammeln. 


Die Hütte ist wie folgt besetzt:•    Montag, 21. Dezember: Agus BremenDie Programmhighlights 2015Zu den besonderen Höhepunkten zählen die Auftritte verschiedener Chöre und Interpreten, die dem Markt eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Folgende Gruppen haben sich für die Bühne auf dem Schlossplatz angemeldet:

•    Montag, 21. Dezember, 19.30 Uhr: Sound & Joy

Samstags um 17 Uhr ist festliche Musik vom Posaunenchor am Rathaus zu hören. Ab dem 25. November ist der Weihnachtsmann täglich ab 16 Uhr auf der Bühne am Schlossplatz anzutreffen. Täglich um 16.30 und 17 Uhr gibt es im Vorlesezelt eine kostenlose Märchenstunde für Kinder ab vier Jahren. Mittwochs und freitags gibt es zusätzlich eine Lesung auf Plattdeutsch um 17.30 Uhr.

Der Lamberti-Markt ist täglich von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet, am 24. November von 17 bis 20.30 Uhr und am 5. Dezember von 11 bis 24 Uhr. Um die Vorfreude auf den Markt zu wecken, besteht die Möglichkeit, sich mit dem neuen Film über den Oldenburger Traditionsmarkt auf der Internetseite der Stadt Oldenburg einzustimmen. 


Weitere Informationen zum Oldenburger Lamberti-Markt gibt es unter 
www.oldenburg-tourist.de

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SPD Ortsverein bedankt sich für 125 Jahre Treue

17.12.2015 07:00 Uhr

Langjährige Mitglieder im Ortsverein Süd geehrt





Heute durfte Jens Freymuth, der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Süd und stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD im Oldenburger Stadtrat, zusammen mit dem MdB Dennis Rohde und dem SPD – Vorsitzenden und MdL Ulf Prange 4 langjährige Mitglieder der SPD ehren. 
Elimar Christoffers konnte für 50 Jahre in der Partei geehrt werden und erzählte zum Erstaunen der Anwesenden, dass er damals von Helmut Schmidt persönlich angesprochen wurde, ob er nicht in die SPD eintreten wolle. In Anbetracht des Todes unseres Altkanzlers eine besondere Geschichte.
Margarethe Fuhrmann wurde für 40 Jahre der Dank ausgesprochen. Günter Brandt konnte für 25 Jahre und Annelie Toepel-Braune für 10 Jahre geehrt werden.

Anschließend wurde bei einem schönen Buffet im Bümmersteder Krug die alljährliche Weihnachtsfeier gefeiert.



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Umgangsrecht bei Kindesentzug

16.12.2015 23:27 Uhr

Ein betroffener Vater aus der Region Oldenburg sucht Eltern/teile, denen die Kinder ebenfalls durch das Jugendamt entzogen wurden, zum Gedankenaustausch über den Umgang mit dieser Situation.
Betroffene Eltern/teile, die am Aufbau einer Selbsthilfegruppe zu dieser Thematik interessiert sind, erhalten weitere Informationen bei der
BeKoS: 0441 - 884848, info@bekos-oldenburg.de
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Spende aus „Oldenburg knuspert“-Aktion geht an Kinderschutz-Zentrum Oldenburg

16.12.2015 23:17 Uhr

Am 5. Dezember 2015 haben Kinder in der Oldenburger Innenstadt bei der CMO-Aktion „Oldenburg knuspert“ gemeinsam ein Lebkuchenhaus gestaltet. Die Aktion wurde von der Volksbank Oldenburg eG ermöglicht. 

Seit vielen Jahren veranstaltet das City-Management Oldenburg die Knusperhaus-Aktion im Rahmen der langen Einkaufsnacht vor Weihnachten und sammelt dabei Spenden für eine Oldenburger Einrichtung, die sich für das Wohl von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Die Spenden der teilnehmenden Familien und aus einer Versteigerung am Ende der Aktion wurden heute in der Zentrale der Volksbank Oldenburg eG an das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg übergeben. 

Reinhard Nannemann, Vorstand der Volksbank Oldenburg eG, übergab gemeinsam mit CMO-Mitarbeiterin Friederike Töbelmann am 16.12. einen symbolischen Scheck in Höhe von 518,21 Euro an Jens Hudemann, der beim Kinderschutz-Zentrum für Fortbildung und Institutsbegleitung zu Kinderschutzkonzepten zuständig ist und die Aktion am 5. Dezember begleitet hatte.

 Jens Hudemann bedankte sich im Namen der Einrichtung: „Wir freuen uns sehr über die Spende und werden sie für unsere Arbeit im Präventionsprojekt ‚Balu und Du‘ einsetzen – ein Patenschaftsprojekt für Oldenburger Grundschulkinder, das wir in Kooperation mit dem Präventionsrat Oldenburg (PRO) und der CVO-Universität Oldenburg betreiben.“ 
Das Kinderschutz-Zentrum bietet Eltern und Fachkräften Beratung, wenn sie mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind, die Gewalt erfahren haben oder von Gewalt bedroht sind. Auch betroffene Kinder und Jugendliche können die kostenlose Beratung in der „Vertrauensstelle Benjamin“ nutzen. Mehr Informationen unter www.kinderschutz-ol.de.
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Bezirksvorsteher: 532 Glückwünsche überbracht

16.12.2015 14:00 Uhr

OB dankt für ehrenamtliches Engagement

Um sich für ihre ehrenamtliche Arbeit zu bedanken, lud Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Bezirksvorsteherinnen und -vorsteher sowie deren Vertreterinnen und Vertreter der Oldenburger Stadtbezirke am Dienstag, 15. Dezember, ins Alte Rathaus ein.

 Bei diesem adventlichen Treffen tauschten sich die Ehrenamtlichen auch über ihre Arbeitserfahrungen aus. Aufgabe der Bezirksvorsteher ist es, die Geburtstagsglückwünsche der Stadt an ältere Bürgerinnen und Bürger sowie an hohe Ehejubilare zu überbringen. Außerdem holen sie bei besonderen Jubiläen auch Informationen über die jeweiligen Jubilare für den Besuch eines städtischen Repräsentanten ein. Im Jahr 2015 besuchten die Bezirksvorsteher insgesamt 532 Oldenburgerinnen und Oldenburger zu Hause.

Das Bezirksvorsteherteam besteht aus 13 Ehrenamtlichen. Am längsten dabei ist Gerd Hartmann, er gratuliert Jubilaren im Stadtteil Donnerschwee und Ohmstede bereits seit 48 Jahren. Dorlies Meyer, Hans Müller, Reinhard Schielke und Dieter Hannawald üben dieses Ehrenamt auch bereits seit 12 bis hin zu 25 Jahren aus. In den letzten Jahren sind dazu gekommenen: Linda Mokros, Roswitha Schulz, Marion Göhler, Klaus Scholl, Gerhard Kindl, Richard Kolb, Hans-Gerd Duis und Ewald Abeln; sie alle sind mit Herz und Seele dabei. 

Der Oberbürgermeister freut sich sehr über das ehrenamtliche Engagement: „Unsere Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher sind Botschafter der Stadt. Durch ihr aktives ehrenamtliches Engagement sind sie Vorbild für viele Menschen und tragen so zu einem positiven Lebensgefühl in unserer Stadt bei. Ich bin sehr dankbar und stolz für das leidenschaftliche Engagement der Vorsteherinnen und Vorsteher.“
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Artothek Oldenburg macht Weihnachtspause

16.12.2015 13:00 Uhr

Die Artothek Oldenburg hat vom 21. Dezember 2015 bis zum 6. Januar 2016 geschlossen. Die Ausleihe beginnt wieder am Donnerstag, 7. Januar 2016, zu den gewohnten Öffnungszeiten.
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Muss ich drüber nachdenken

15.12.2015 23:53 Uhr
von -m.petrick -

Neulich - und dass es gerade vor dem 2. Advent passieren musste, war echt passend, ich sollte ja noch eine Weihnachtsgeschichte schreiben - also samstags wollte ich, wie üblich, kurz vor Ladenschluss noch einige Besorgungen in meinem Supermarkt machen.

Ganz Oldenburg musste scheinbar kurz vor dem Schließen noch einkaufen, ich musste mein Auto in der letzten Reihe parken.

Während ich noch »na typisch« dachte, kam aus irgend einem Schatten ein Mann auf mich zu.

Ich musterte ihn einmal kurz von oben bis unten und dachte noch »bitte nicht auch noch hier«, als er auch schon zu sprechen anfing.
»Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie hier so anspreche, es ist mir selbst peinlich, aber – könnten Sie mir vielleicht mit etwas Kleingeld aushelfen?«

Ist man denn vor solchen Typen nirgends sicher? Mir kam wie so oft bei solchen Gelegenheiten die sprichwörtliche Galle hoch.

Ich bin ein Kerl mit 186 cm Augenhöhe, nicht unbedingt zierlich im Wuchs – diese Kerle kennen scheinbar keinen natürlichen Respekt.

Aber – die ausdrucksvolle Stimme des Mannes, überhaupt wie er so vor mir stand, gesund sieht anders aus, aber sauber gekleidet, »ich möchte mir etwas zum Essen kaufen«, seine Worte bettelten, aber nicht seine Augen.

»Okay«, sagte ich, »Bares gebe ich nicht, aber wenn Sie wollen, bringe ich Ihnen etwas mit. Etwas Geduld.«

»Darüber würde ich mich wirklich freuen«, sagte er.

Na denn – drinnen im Markt wurde mir klar, dass ich ihn überhaupt nicht gefragt hatte, was er vielleicht essen möchte.

Ach was soll’s, wenn ich raus komme, ist er eh nicht mehr da.
Euros zusammen schnorren, von morgens bis abends für - ? 
Alk, Droge?

Mann, ich bin selbst nicht auf Rosen gebettet, ich bin tief davon überzeugt, dass Hartz oder Sozialhilfe bestimmt nicht dazu geeignet sind, einen halbwegs durchschnittlichen Lebenswandel zu führen, aber es reicht, wenn man das Geld nicht, in Amtsdeutsch, zweckentfremdet nutzt, so weit, dass man nicht zusätzlich betteln muss.

Nun hatte ich ja gesagt, dass ich etwas mitbringen wolle, wusste zwar nicht was, war aber auch felsenfest davon überzeugt, dass ich ihn nicht wieder sehe – ein echtes Dilemma.

Also habe ich eine große Dose Eintopf der etwas besseren Sorte ausgewählt – kann ich ja auch gut selber essen - Gang zur Kasse, raus auf den Parkplatz und wie erwartet: niemand war zu sehen.

Hatte ich mir doch gedacht – die Sachen in den Kofferraum verstaut – und da tauchte er wieder auf, aus irgend einem Schatten.

Eigentlich bin ich nicht auf den Mund gefallen, aber außer: »Wir haben gar nicht darüber gesprochen, was Ihnen vielleicht schmecken könnte, ich hab mal einen leckeren Hühnereintopf genommen, ist eine schöne große Dose«, fast um Anerkennung bittend hielt sie ich ihm entgegen.

Sein Mund sagte: »Ganz mein Geschmack, ich danke Ihnen sehr.«

Seine Augen sagten: »Danke« und er verschwand in der Dunkelheit.

Und ich dachte mir: Irgendetwas stimmt hier nicht, muss ich drüber nachdenken.



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Vier Kerzen brannten am Adventskranz, es war ganz still.

12.12.2015 23:17 Uhr



So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. 


Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße FRIEDEN, mein Licht leuchtet, 
aber die Menschen halten keinen Frieden, 
sie wollen mich nicht."


Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.


Die zweite Kerze flackerte und sagte:
"Ich heiße GLAUBEN, aber ich bin überflüssig. 
Die Menschen wollen von Gott nichts wissen, 
es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne". 
Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. 



Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
"Ich heiße LIEBE und ich habe keine Kraft mehr zu brennen. 
Die Menschen stellen mich auf die Seite. 
Sie sehen nur sich selbst 
und nicht die Anderen, 
die sie lieb haben sollten und die sie lieben".


Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.




Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
"Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!"
und fast fing es an zu weinen.


Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
"Hab keine Angst! solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen 
wieder anzünden. 

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Der Norden trommelt 2015

09.12.2015 07:00 Uhr

Workshops und Konzerte mit Schlagwerk Nordwest, Elbtonal und lingua franca






Bereits zum fünften Mal veranstaltet Schlagwerk Nordwest das beliebte Festival „Der Norden trommelt“: In verschiedenen Workshops und Konzerten hat das Publikum die Möglichkeit, Percussionmusik in ihrer ganzen Bandbreite intensiv kennenzulernen. Mitmachen ist dabei oft ausdrücklich erwünscht.Mit dem Schülerensemble „Schlagwerk Nordwest“ an der städtischen Musikschule hat der Oldenburger Schlagzeuger und Pädagoge Axel Fries eine Marke für außergewöhnliche akustische und elektronische Sounds und packende Rhythmik etabliert. Mit einer hohen Musikalität und Spielwitz ist die erfolgreiche Kaderschmiede junger Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger ein Garant für unterhaltsame Konzerte quer durch alle Stile und Epochen.Nicht nur Oldenburg, sondern der ganze Norden trommelt im Rahmen des Festivals: Es präsentieren sich Profis und Percussionensembles aus ganz Norddeutschland. Wie in den vergangenen Jahren ist unter dem Titel „Gong“ auch ein Nachmittag dem musikalischen Treffen von norddeutschen Nachwuchsensembles gewidmet. In kurzen moderierten Sets kann das Publikum dabei die ganze Vielfalt an Stilen und Instrumenten kennenlernen. Folgende Konzerte werden angeboten:    




Samstag, 19. Dezember, 19 Uhr: „Percussion Hannover“ – Schlagzeugensemble der Hochschule HannoverAlle Veranstaltungen finden in der Aula der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Gebäude A 11, Ammerländer Heerstraße 114-118, statt. Tickets gibt es ab 10 Euro beziehungsweise ab 8 Euro ermäßigt bei der Oldenburg Tourist und Marketing GmbH (OTM), Schlossplatz 16, Telefon 0441 36161366, sowie an der Abendkasse.

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Schülerinnen und Schüler der Musikschule im Doppelkonzert

08.12.2015 17:00 Uhr

Beiträge in der Reihe „Am Abend vorgestellt“ am 15. Dezember





 Am Dienstag, 15. Dezember, lädt die Musikschule der Stadt Oldenburg zu einem Doppelkonzert der Konzertreihe „Am Abend vorgestellt“ in den Vortragssaal des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, ein.

 Fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler stellen sich mit ihren Instrumenten einem größeren Publikum vor. Im ersten Konzertteil um 18.30 Uhr dürfen sich die Konzertbesucher auf Duobeiträge freuen: Oboe und Klavier, Klarinette und Klavier sowie Fagott und Klavier geben hier den Ton an. Ab 20 Uhr treten Geigen und Celli mit großer Musik der Klassik aufs Podium; ein Gesangsquartett wird mit Jazztiteln den Schlusston geben. Herzlich eingeladen sind alle Musikinteressierten, der Eintritt ist frei.
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Oldenburg startet Aufbau eines freien WLAN-Angebots

08.12.2015 07:00 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann: Vier Standorte sind in Vorbereitung



 In Oldenburg wird es schon bald ein freies WLAN-Angebot geben. In der Innenstadt soll die Möglichkeit für einen ein- bis zweistündigen kostenfreien WLAN-Zugang geschaffen werden. Bei dieser Entwicklung will die Stadt Oldenburg eine Vorreiterrolle einnehmen, sie will mit der Einrichtung erster Standorte die Basis für eine flächendeckende Versorgung legen. 

Der Beginn soll über die (teilweise) Ausleuchtung folgender Flächen und Gebäude erfolgen: Altes Rathaus, Pferdemarkt, PFL, Lappan. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will damit ein klares Signal setzen: „Wir wollen bei der Umsetzung eines kostenfreien WLAN-Angebots eine Vorreiterrolle einnehmen, und somit den Anschub für eine flächendeckende Versorgung geben. Wir sehen diesen Schritt als wichtigen Beitrag zu Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Innenstadt.“ 

Langfristiges Ziel ist ein flächendeckender Zugang. Dieser hängt jedoch letztlich von der Bereitschaft der Immobilienbesitzer ab, die ihre Zustimmung geben müssen, an ihren Gebäuden die notwendigen technischen Voraussetzungen für WLAN einrichten zu lassen. Auch der  Denkmalschutz kann dabei eine Rolle spielen.

Auf Grund von Erfahrungswerten geht die Stadt davon aus, dass durch die punktuelle Ausleuchtung der Standorte Einrichtungskosten von etwa 15.000 Euro, sowie anschließende Betriebskosten von etwa 1.000 Euro im Jahr entstehen.
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Gesuche nach Sach- und Zeitspenden in der Flüchtlingshilfe

08.12.2015 07:00 Uhr




Wer wissen möchte, wo man sich in Oldenburg ehrenamtlich im Bereich der Flüchtlingshilfe einbringen kann oder wo welche Sachspenden gesucht werden, findet auf dem Freiwilligenserver im Internet unter 

www.freiwilligenserver.de
 vielfältige Informationen. Der Freiwilligenserver wurde vom Land Niedersachsen eingerichtet, um Bürgerinnen und Bürgern eine bessere und leichtere Übersicht zu bieten, wo genau in ihren Wohnorten Hilfe benötigt wird. Unter dem Stichwort „Engagement für Flüchtlinge“ und nach Auswahl des Standortes Oldenburg können Interessierte einsehen, wo aktuell Hilfe gesucht wird. 

Die Agentur :ehrensache der Stadt Oldenburg bietet allen Institutionen, die mit Flüchtlingen zusammenarbeiten, an, ihre Gesuche nach Sachspenden oder ehrenamtlicher Unterstützung auf dem Freiwilligenserver einzugeben. Die Inserate erlöschen nach Ablauf von vier Wochen automatisch, es sei denn, man gibt einen weiteren Bedarf an. Neben den Hilfsgesuchen bietet das Internetportal vielfältige Informationen zum freiwilligen Engagement wie etwa zur Ehrenamtskarte, zu Rechts- und Versicherungsfragen oder Fortbildungsangeboten hinterlegt.

In Oldenburg ist die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingshilfe sehr groß. In vielen Bereichen werden aktuell keine weiteren Freiwilligen benötigt; an anderen Stellen ist allerdings noch dringender Unterstützungsbedarf notwendig. Diese Bedarfe ändern sich jedoch recht schnell. Um hier auf dem aktuellen Stand zu bleiben, können potentielle Helferinnen und Helfer sich regelmäßig über den Freiwilligenserver informieren.
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Zwischenbilanz zum Anhörungsverfahren PFA 1

05.12.2015 12:00 Uhr

Initiativen loben ausdrücklich die professionelle und sachorientierte Vertretung der Interessen der Bürger der Stadt Oldenburg durch alle Vertreter der Stadtverwaltung und unseren RA.

Nach drei intensiven Verhandlungstagen zum PFA, die sich ausschließlich mit den Einwendungen der Stadt gegen den Antrag zum Ausbau der Stadtstrecke befassten, zeichnet sich ab, dass der vorgelegte Antrag mit Sicherheit so nicht genehmigt werden kann, Der souveräne Verhandlungsführer, ein ehemaliger hoher Verwaltungsrichter mit ausgezeichneter Sachkunde im Planfeststellungsrecht hat zielsicher die Schwächen und Fehler des behandelten Antrages der Deutschen Bahn erkannt, sich um Ausgleich bemüht, aber auch nicht mit Kritik in Richtung Bahn zurückgehalten. Das, was die Initiativen schon seit langem kritisiert haben, hat sich nun bestätigt: Das Lärmschutzkonzept der Bahn ist unbrauchbar. Die Bahn rechnet auf überholter gesetzlicher Grundlage mit einem veralteten Rechenprogramm. Dies führt dazu, dass einem erheblichen Anteil von Oldenburgern, die Anspruch auf Schallschutz haben, dieser Schutz versagt werden soll. Eine gleiche Problematik ergibt sich zum Thema Gefahrgut und Katastrophenschutz sowie der Notwendigkeit der Einbeziehung von Lösungen an den Bahnübergängen Stedinger Straße und Am Stadtrand. Besonders belastet werden die Ofenerdieker durch ein unzumutbares Baustellenkonzept, dass sowohl Fußgängern, Radfahrern aber auch Autofahrern über Jahre hinweg kilometerlange Umwege zumuten will. Die Liste der Fehler und Auslassungen ließe sich beliebig erweitern. Jeder Fehler ist ein Argument für die Umfahrung, die immer mehr an Wahrscheinlichkeit gewinnt! Wir werden bei der Erörterung der privaten Einwendungen ab dem 9.12. alle Themen aufgreifen und aus Sicht der einzelnen Bürger erneut kritisch hinterfragen. Gez.: Ingo Splittgerber
IBO-Interessengemeinschaft der
Bürger/Bahnanlieger in Oldenburg
(gemeinnütziger Verein)

 Dr. Armin Frühauf




Lärmschutz
im Verkehr
(gemeinnütziger Verein
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Führung durch die Landesbibliothek

01.12.2015 07:00 Uhr
Am Dienstag, dem 1. Dezember um 16.00 Uhr bietet die Landesbibliothek Oldenburg eine öffentliche Führung für alle Interessierten an.


 Als moderne wissenschaftliche Universalbibliothek eröffnet die Landesbibliothek allen Menschen der Region Zugang zu aktuellen und fundierten Informationen für Aus- und Fortbildung, Studium und Beruf, Forschung und Lehre und für verschiedene private Interessen.

 Der Medienbestand umfasst um die 900.000 Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, elektronische Medien und Datenbanken.
 Die Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei Fragen melden Sie sich bitte unter (0441) 799-2836.

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Stadt und Wohlfahrtsverbände koordinieren Spenden für Flüchtlinge

30.11.2015 20:00 Uhr

Spendenannahme am Fliegerhorst nicht mehr möglich/Bedarfe online einsehen

von /red


Sachspenden für Flüchtlinge können aktuell nicht mehr auf dem Fliegerhorst, sondern nur noch von den Wohlfahrtsverbänden angenommen werden. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Oldenburg und den Wohlfahrtsverbänden Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz und Caritas sowie European Homecare, Betreiber der Kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte, werden Sachspenden für die Flüchtlinge in Oldenburg von den Verbänden angenommen und an die Flüchtlingsunterkünfte weitergegeben. Am Standort Fliegerhorst können keine Spenden mehr entgegengenommen werden, da der bauliche Zustand (unter anderem nicht beheizbar) des bisherigen Lagers dies nicht mehr zulässt. Die Stadt sucht derzeit nach einem alternativen geeigneten Gebäude. Da die Lagermöglichkeiten auch bei den Verbänden begrenzt sind, wird allerdings darum gebeten, von größeren Spenden derzeit abzusehen. Aktuell sind ausreichend Kleiderspenden vorhanden.Die Spenden werden von den Wohlfahrtsverbänden aus an die Unterkünfte verteilt, aber auch vor Ort in den Kleiderkammern der Verbände an Flüchtlinge abgegeben. Sie erhalten Kleidung, Spielzeug und andere gespendete Waren mit einem entsprechenden Nachweis über ihren Flüchtlingsstatus kostenfrei, bis über den Asylantrag entschieden wurde. Eine Liste der Adressen und Öffnungszeiten der Kleiderkammern sowie viele weitere Informationen zur Flüchtlingshilfe gibt es unter 

www.oldenburg.de/fluechtlinge


. Auskunft gibt ebenso das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de. Vermittlung von Spenden und Hilfsangeboten für EhrenamtlicheKonkrete Gesuche nach Sachspenden und vor allem auch nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern werden über das Onlineportal www.freiwilligenserver.de bekannt gegeben. Dort können Bürgerinnen und Bürger unter dem Menüpunkt „Engagement für Flüchtlinge“ gezielt nach Bedarfen in Oldenburg suchen. Institutionen, Vereine und Initiativen, die im Bereich Flüchtlingshilfe tätig sind, können ihren Bedarf an ehrenamtlichen Helfern an Claudia Wronna, Agentur :ehrensache, melden. Sie bietet an, dies auf dem Freiwilligenserver einzustellen – so gibt es eine zentrale Stelle, bei der alle Angebote bekannt sind. Der Eintrag auf dem Freiwilligenserver erlischt nach Ablauf von vier Wochen automatisch, kann aber auch vorher herausgenommen oder verlängert werden. Auch über Aspekte zum Versicherungsschutz ehrenamtlich Tätiger oder Fortbildungsangebote können sich Bürgerinnen und Bürger über den Freiwilligenserver informieren. Claudia Wronna berät Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch oder persönlich über Möglichkeiten des Engagements in der Flüchtlingshilfe. Sie ist zu erreichen unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.






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AWB für Winterdienst gut vorbereitet

30.11.2015 07:00 Uhr

Streusalzlager ist gefüllt



Die Temperaturen sind in den letzten Tagen gesunken und der Winter kann unter Umständen in den nächsten Wochen mit Eis und Schnee besondere Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer stellen: „Für den Extremfall ist der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Oldenburg (AWB) aber bestens vorbereitet“, so Arno Traut, Leiter des AWB. „Das Streusalzlager wurde gut gefüllt mit rund 950 Tonnen. Neben dem üblichen Liefervertrag für Nachlieferungen gibt es eine extern eingelagerte Reserve von 500 Tonnen.“Bei Schnee und Eisglätte sind je nach Bedarf acht große und neun kleinere Räum- und Streuwagen sowie weitere verschiedene Einsatzfahrzeuge unter Federführung des AWB im Einsatz. Rund 120 in Bereitschaft befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden je nach Wetterlage mobilisiert. Im vergangenen Winter hatte der AWB rund 260 Tonnen Streusalz verbraucht.Winterdienst des AWBRechtlich notwendig ist Winterdienst auf gefährlichen und zugleich verkehrswichtigen Stellen auf Fahrbahnen und Radwegen sowie auf Fußgängerüberwegen. Falls erforderlich räumt der AWB bei Schnee ab 5 Uhr morgens Fahrbahnen und Radwege entsprechend ihrer Verkehrsbedeutung. Über die rechtliche Verpflichtung hinaus werden Fahrbahnen und Radwege der Ausfallstraßen sowie wichtiger innerstädtischer Verbindungsstraßen, wesentliche Strecken der VWG- Buslinien und Schulbuslinien geräumt und gestreut. Besonders von Bedeutung sind kritische Bereiche wie zum Beispiel die Amalienbrücke oder die Unterführung an der Ammerländer Heerstraße. Diese Leistungen dienen einem ordnungsgemäßen und sicheren Verkehr während der Hauptverkehrszeiten. In den späteren Abendstunden (ab circa 20 Uhr) und in nachgeordneten Straßen wird grundsätzlich kein Winterdienst durchgeführt. EigentümerpflichtEigentümer eines Grundstückes, das an eine Straße oder einen Weg grenzt, haben die Verantwortung für die Räum- und Streupflicht (Eigentümerpflicht). Mieter eines Hauses oder einer Wohnung sollten beim Vermieter oder der Hausverwaltung nachfragen, wer den Winterdienst erfüllen muss. Gehwege sowie kombinierte Rad- und Gehwege, die an ihr Grundstück grenzen, sind mindestens in einer Breite von 1,5 Meter zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen. Ist kein angelegter Gehweg vorhanden, ist an beiden Seiten ein 1,5 Meter breiter Streifen ab begehbarem Straßenrand zu räumen und zu streuen.Es gilt der Grundsatz: Erst räumen – dann gegebenenfalls streuen. Um die Umwelt zu schonen, sind Salz und andere auftauende Stoffe nur bei extremen Wetterlagen wie zum Beispiel Eisregen oder überfrierender Nässe sowie an heiklen Stellen wie zum Beispiel Treppen, Rampen oder bei Strecken mit starkem Gefälle erlaubt. Grundsätzlich sollte mit einem „abstumpfenden Mittel“ wie Sand, Granulat oder Splitt gestreut werden. Das Ortsrecht erwartet von Winterdienstpflichtigen, dass sie den Winterdienst montags bis freitags bis 7 Uhr, samstags bis 8 Uhr sowie sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchführen und bei Bedarf bis 20 Uhr wiederholen.


Weitere Informationen zum Thema Winterdienst gibt es im unter  www.oldenburg.de (Stichwortsuche „Winterdienst“)

.Wenn es zu glatt für die Schule istWenn es nachts stark geschneit oder sich auf den Straßen Glatteis gebildet hat, prüft die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei und der VWG, ob die Schule wie gewohnt beginnen kann oder ob es zu gefährlich ist, die Schülerinnen und Schüler so früh loszuschicken. Wenn die Busse zum Beispiel nicht fahren können, kann auch die Schule nicht wie gewohnt um 7.45 Uhr beginnen.



 Dann verkündet die Stadt Oldenburg über die Hörfunkredaktionen und andere Medien sowie über die Internetseite der Stadt Oldenburg und via KATWARN-APP (weitere Informationen unter 
www.oldenburg.de/katwarn

), dass die Schülerinnen und Schüler erst zur dritten Unterrichtsstunde erscheinen müssen. Üblicherweise wird am frühen Morgen entschieden, ob die Schule verspätet anfängt. Bei widrigen Witterungsbedingungen sollte daher morgens das Radio eingeschaltet und auf entsprechende Hinweise geachtet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, diese Information durch das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 zu erhalten.Betreuung in der Schule trotz verspätetem AnfangBei verspätetem Schulbeginn findet zwar vor der dritten Stunde kein regulärer Unterricht statt, aber die Schulen sind geöffnet und stellen eine Betreuung der anwesenden Schülerinnen und Schüler sicher.

Quelle Stadt Oldenburg
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Stadt erzielt Einigung bei Gestaltungs- und Werbesatzungen

30.11.2015 06:45 Uhr

Entwürfe werden 2016 neu ausgelegt



 Zwei Gesprächsrunden zwischen Stadt und Kritikern der neuen Gestaltungs- und Werbesatzungen haben letztlich zu einem Konsens bei den strittigen Inhalten geführt. 

In den Sitzungen am 21. Oktober 2015 und am 9. November 2015 konnten Stadt und Einwender ihre Argumente austauschen mit dem Ziel, einen einvernehmlichen Konsens über die Satzungsinhalte zu erzielen. Durch eine Erläuterung der Satzungsentwürfe durch die Stadtverwaltung konnten die meisten Bedenken der Vertreter von Handel und Gewerbe ausgeräumt werden. In anderen Punkten teilte die Verwaltung die Gedanken der Einwender und sagte eine entsprechende Änderung der Satzungstexte zu. Auf diese Weise konnte für beide Satzungen ein alle Seiten befriedigender Konsens erzielt werden.

Es ist nunmehr vorgesehen, die beiden im Sinne der Gespräche geänderten Satzungsentwürfe Anfang 2016 erneut öffentlich auszulegen, um dann Mitte 2016 einen Satzungsbeschluss herbei zu führen. Für alle diese Verfahrensschritte bedarf es jedoch immer der jeweiligen politischen Beschlüsse aus dem zuständigen Fachausschuss und dem Veraltungsausschuss beziehungsweise dem Rat.

Die vom Rat der Stadt Oldenburg einstimmig beschlossene Neuaufstellung der örtlichen Bauvorschrift (ÖBV) Werbung und Gestaltung in der Innenstadt Oldenburg sowie der Gestaltungssatzung für Werbeanlagen an Haupt- und Ausfallstraßen (GWHA) war im Rahmen der so genannten öffentlichen Auslegung auf Kritik gestoßen. Kritiker waren unter anderem das CMO, die IHK sowie die Oldenburger Werbegemeinschaften. Aus Sicht dieser Institutionen würden die neuen Satzungen eine Verschärfung der Vorschriften für Handel und Gewerbetreibende mit sich bringen und zu einer zusätzlichen Bürokratisierung führen.

Konkrete Änderungsbeispiele (Auswahl):
Grundsätzlich gibt es in GWHA und ÖBV sowohl bisher als auch zukünftig einen Bestandschutz für vorhandene genehmigt Anlagen. Dass es ihn gibt, soll nun aber auch explizit in der Präambel erwähnt werden. In die ÖBV wird zum Beispiel auch aufgenommen, dass Werbeanlagen auf Bestandsvordächern in Ausnahmen zugelassen werden, nicht jedoch auf neuen Vordächern. Neu ist zudem, dass auch Werbeträger an Baudenkmäler angestrahlt werden dürfen. Auslegerwerbeanlagen dürfen nach wie vor 3 Meter Höhe haben, die ursprüngliche Planung, die Höhe auf 1,50 Meter zu begrenzen, wird nicht umgesetzt. Ausnahmsweise zulässig ist außerdem Flächenwerbung im ersten Obergeschoss, wenn sie einer ausschließlich im Obergeschoss eigenständig vorhandenen gewerblichen Nutzung dient. Flächenwerbung in Form von großformatigen Folien und Bannern an zum Beispiel Fassaden, Gerüsten und Zäunen kann zukünftig viermal jährlich gestattet werden (ursprünglich geplant war zweimal jährlich).

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Jury tagte zum Carl-von-Ossietzky-Preis 2016

30.11.2015 06:40 Uhr

Soziologe Prof. Dr. Dieter Rucht neues Jury-Mitglied/Verleihung im Mai 2016



Am Donnerstag, 26. November, hat die Jurysitzung zur Vergabe des Carl-von-Ossietzky-Preises für Zeitgeschichte und Politik 2016 stattgefunden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Stadt Oldenburg wird seit 1984 jeweils alle zwei Jahre anlässlich des Todestages Carl von Ossietzkys am 4. Mai verliehen. Die Vergabe erfolgt aufgrund des Votums einer unabhängigen Jury. Neues Mitglied in der fünfköpfigen Jury ist der Berliner Soziologe Prof. Dr. Dieter Rucht. Ausgezeichnet werden Personen, einzelne Arbeiten oder Gesamtwerke, die sich mit Leben und Werk Ossietzkys oder mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Preis kann auch für Arbeiten oder Personen zuerkannt werden, die sich im Geiste Carl von Ossietzkys mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland oder mit Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen. Im vergangenen Jahr wurde der Preis an die russische Wissenschaftlerin Dr. Irina Scherbakowa verliehen. „Die Nominierten auf unserer Vorschlagsliste sind in sehr unterschiedlichen Wirkungsbereichen tätig und alle überaus preiswürdig. Nach einer intensiven, sehr spannenden Diskussion haben wir jedoch einstimmig beschließen können, wer die Auszeichnung am 3. Mai im nächsten Jahr erhalten wird“, so die Jury-Sprecherin Prof. Dr. Sabine Doering. Die Bekanntgabe wird voraussichtlich im März 2016 stattfinden.Die fünfköpfige Jury bilden die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Doering (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), der Journalist und Autor Dr. Gunter Hofmann (DIE ZEIT, Berlin), Friedrich-Wilhelm Kramer, freier Journalist, Berater der WMP EuroCom AG und Lehrbeauftragter für Medien und Politik in Riga und Hamburg sowie der Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. Erstmalig dabei ist Prof. Dr. Dieter Rucht. Rucht promovierte und habilitierte sich in Politikwissenschaften. Nach Forschungs- und Lehrverpflichtungen unter anderem in München, Berlin, Paris und der Harvard University in Cambridge hatte er eine Honorarprofessur an der Freien Universität Berlin inne. Rucht leitete die Forschungsgruppen „Politische Öffentlichkeit und Mobilisierung“ und „Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa“ (Ko-Leitung) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Juli 2011 wurde er emeritiert. Zu Ruchts Forschungsschwerpunkten zählen politische Soziologie, sozialer Wandel, politische Partizipation, soziale Bewegungen, Protestbewegungen, Umweltkonflikte, europäische Integration und transnationale politische Mobilisierung. Darüber hinaus ist Rucht Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac und Vorstandsvorsitzender des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung. 

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Hannes Mercker: Cartoons und Zeichnungen

30.11.2015 06:15 Uhr

Ausstellung bis 6. Dezember im Stadtmuseum Oldenburg







Das Stadtmuseum Oldenburg zeigt vom 7. November bis 6. Dezember 2015 die Ausstellung „Hannes Mercker: Cartoons und Zeichnungen“. Der aus Oldenburg stammende Mercker nimmt mit seinen Cartoons aktuelle Besonderheiten und traditionelle Eigenarten seiner Heimat auf humorvolle Weise aufs Korn. Neben Zeichnungen aus der Serie „Cartoons über Oldenburg“ sind in der Ausstellung aber auch andere Cartoons und kurze Comicstrip-Serien zu sehen. Gezeigt werden rund 110 Arbeiten, darunter ein 4 m x 2 m großes Wimmelbild mit Oldenburger Motiven, das Mercker eigens für die Ausstellung gezeichnet hat. Die Ausstellung wird am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr im Beisein des Künstlers eröffnet.Als Hannes Mercker, 1983 in Oldenburg geboren, seinen Zivildienst ableistete und Einkaufszettel schreiben musste, die er mit kleinen Zeichnungen versah, dachte er noch nicht daran, dass genau diese Tätigkeit einmal seinen Lebensunterhalt bestreiten würde. Er begann ein Studium zum Lehrer an Grund- und Hauptschulen mit den Schwerpunkten Deutsch und Geographie, aber das Zeichnen begleitete ihn. Die kleinen, nebenher entstandenen Zeichnungen wurden größer, bunter, pointierter und mittlerweile ist Hannes Mercker als selbständiger Cartoonist und Illustrator überregional gefragt. Erstmals ist nun eine Auswahl seiner komischen Kunst im Stadtmuseum Oldenburg zu sehen. Mercker lebt derzeit in Mannheim und arbeitet für verschiedene Verlage, Unternehmen und Tageszeitungen. Ausgezeichnet u.a. mit dem Comic-Sonderpreis der taz-Nord, war Mercker in den vergangenen Jahren auch mehrfach für den Deutschen Cartoonpreis nominiert.Auch wenn Mercker seine zeichnerischen Fähigkeiten autodidaktisch schulte, legt er doch Wert auf das traditionelle Handwerkszeug. Mittlerweile erstellen viele Cartoonisten ihre Werke direkt am Rechner, es wird ausschließlich mit Hilfe eines Grafikprogramms und eines Grafiktabletts gezeichnet. Hannes Mercker jedoch skizziert jede Zeichnung mit Bleistift auf Papier, dann wird mit Fineliner der Zeichnung der endgültige grafische Ausdruck verliehen. Es folgt das komplette Ausradieren der Bleistiftzeichnung, die somit unwiederbringlich verloren geht. Einige Zeichnungen werden von Hand mit Aquarellfarben koloriert. Erst jetzt kommt moderne Elektronik hinzu: Die Zeichnung wird eingescannt und am Rechner farblich nachbearbeitet. „Die Verbindung von traditioneller Zeichentechnik und digitaler Bearbeitung ist ein Markenzeichen der Arbeiten Merckers, gerade aus dieser Kombination schafft er zeichnerisch ein eigenes Potential“, sagt Kurator und Stadtmuseumleiter Dr. Andreas von Seggern und erläutert: „Sein Humor zeichnet sich durch Liebe zum Detail, Wortwitz und durch ein feines Gespür für die Komik absurder Situationen aus.“Wo die meisten Cartoonisten sich auf das Wesentliche konzentrieren oder gar vereinfachen, zeichnet Hannes Mercker eine Vielzahl von Details in seine Cartoons. Vogelschwärme, die über Landschaften ziehen, die detaillierte Darstellung von Architektur oder Wolkenwände am Horizont sorgen für eine Atmosphäre, die man in den wenigsten Zeichnungen dieser auf schnelle Unterhaltung ausgelegten Gattung vorfindet. Seine Farbpalette ist eher gedeckt, reine Farbtöne dienen meistens der Pointierung, und die geschickt am Rechner gesetzten Farbverläufe geben vielen Zeichnungen einen geradezu malerischen Charakter. Die Cartoons von Hannes Mercker laden zum unterhaltsamen Verweilen ein, nicht nur zum schnellen, visuellen Konsum.

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Sechs Spielorte für die Frauen-Weltmeisterschaft 2017

26.11.2015 14:00 Uhr

Die nächste Phase auf dem Weg zur Frauen-Weltmeisterschaft 2017 ist erfolgreich abgeschlossen.

von DHB-Pressemitteilung 25. November 2015

Der Deutsche Handballbund hat der Internationalen Handball-Föderation als Spielorte Leipzig, Magdeburg, Bietigheim, Trier, Oldenburg und als Schauplatz von Halbfinale und Medaillenspielen Hamburg gemeldet. Dies hatten zuvor sowohl das DHB-Präsidium als auch das WM-Organisationskomitee einstimmig beschlossen. „Wir laden 2017 die Handball-Welt nach Deutschland ein. Leipzig, Magdeburg, Bietigheim, Trier, Oldenburg und Hamburg. Mit diesen sechs aus unserer Sicht idealen Spielorten möchten wir erst die IHF und dann auch alle Teilnehmer und Zuschauer überzeugen“, sagt Andreas Michelmann, DHB-Präsident und als solcher Chef des WM-Organisationskomitees. „Die Frauen-WM soll ein strahlendes Ereignis für den gesamten Handballsport sein. Mit diesem Turnier werden wir ein großes Jahr des Handballs beginnen, das bis Januar 2019 dauert, wenn wir gemeinsam mit Dänemark die Männer-Weltmeisterschaft ausrichten. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, auch auf dem Erfolg dieser Turniere die Zukunft des Handballsports aufzubauen und die Grundlage für weitere Fortschritte in den 2020er Jahren zu schaffen.“ Der Weltverband IHF wird voraussichtlich im Februar alle vom DHB vorgeschlagenen Arenen begutachten. Erst dann können die Spielorte final bestätigt werden. Das Turnier findet in der Zeit vom 1. bis zum 17. Dezember 2017 statt. Deutschland wird 2017 zum dritten Mal nach 1965 und 1997 Gastgeber einer FrauenWeltmeisterschaft sein. Die Vorrunde soll mit der deutschen Nationalmannschaft in Leipzig ausgetragen werden. Weitere Spielorte sind Oldenburg, Trier und Bietigheim. Noch offen ist die Vergabe des President’s Cups. Der ersten Phase mit vier Sechsergruppen folgt das Achtelfinale. Dieses wird das DHB-Team im Falle der Qualifikation in Magdeburg bestreiten. Schauplatz eines Viertelfinales mit deutscher Beteiligung wäre erneut Leipzig. Die weiteren Viertelfinals werden in Magdeburg stattfinden. Für Halbfinals und Medaillenspiele plant der DHB mit der Olympiabewerberstadt Hamburg. „Für Hamburg ist es Ehre und Herausforderung zugleich, die Elite des Welthandballs zur Finalrunde der WM 2017 der Frauen begrüßen zu dürfen“, sagt Michael Neumann, Senator der Behörde für Inneres und Sport, Freie und Hansestadt Hamburg. „Mit der Ausrichtung dieser Spiele werden wir unter Beweis stellen können, dass Hamburg der ideale Standort für die Ausrichtung von Sportgroßereignissen ist. Hamburg ist eine Handball-Hochburg, und in der Barclaycard Arena werden die qualifizierten Mannschaften wie auch Offizielle, Medienvertreter und Handballfans perfekte Bedingungen vorfinden. Ich wünsche Leipzig schon jetzt alles Gute, wenn hier am 1. Dezember 2017 die WM eröffnet wird, und freue mich schon heute auf ein sicher tolles Finale in Hamburg als krönenden Abschluss der Weltmeisterschaft.“Die WM 2017 soll ein nachhaltiges Zeichen für den Frauenhandball setzen“, sagt DHBGeneralsekretär Mark Schober. „Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, haben wir alle Bewerber und deren Konzepte geprüft und detailliert bewertet. Der Wettbewerb war enorm, und wir sind überzeugt, unter sportlichen und ökonomischen Aspekten die bestmögliche Auswahl getroffen zu haben.“ Die Spielorte im Überblick: Arena Leipzig, 6250 Zuschauer, Vorrunde und mögliches Viertelfinale mit Deutschland, weitere Achtelfinalspiele Getec-Arena Magdeburg, 6200 Zuschauer, mögliches Achtelfinale mit Deutschland, weitere Viertelfinalspiele EgeTrans Arena Bietigheim, 4500 Zuschauer, Vorrunde Arena Trier, 4100 Zuschauer, Vorrunde EWE Arena Oldenburg, 5250 Zuschauer, Vorrunde Barclaycard Arena Hamburg, 12.500 Zuschauer, Halbfinale und Medaillenspiele
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Das bessere Leben

26.11.2015 07:00 Uhr

Ulrich Peltzer liest in der LiteraTour Nord



 

 Der neue Roman des Schriftstellers Ulrich Peltzer wurde für die Shortlist zum Deutschen Buchpreis nominiert. Am Sonntag, 29. November, 11 Uhr, präsentiert er ihn im Rahmen der LiteraTour Nord im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 (Leo-Trepp-Straße 13). Von dem Literaturkritiker Gustav Seibt wurde Peltzer in der Süddeutschen Zeitung als der Fachmann für politisch informierte Zeitdiagnose in der deutschen Gegenwartsliteratur bezeichnet. In Oldenburg liest er aus „Das bessere Leben“ und spricht mit der Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Sabine Doering über seinen philosophischen Roman, der die Utopien der Vergangenheit mit der radikal kapitalistischen Realität der Gegenwart konfrontiert. Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Jochen Brockmann ist erfolgreicher Sales Manager, doch die Finanzierung eines Großprojekts kollabiert. Er wird entlassen und muss sich eine neue Aufgabe suchen. Ist es da Zufall oder Plan, dass Sylvester Lee Fleming - ein skrupelloser Finanzinvestor und Risikoberater, vielleicht gar der Teufel persönlich – seinen Weg kreuzt? Ulrich Peltzer stellt in seinem neuen Roman die großen Fragen: Was hält unsere komplexe Welt zusammen: Utopien, Geldströme, Gott oder der Teufel? Was heißt es in der heutigen Welt, gut zu leben? Und was wäre das bessere Leben?

Ulrich Peltzer, 1956 in Krefeld geboren, studierte Philosophie und Psychologie und lebt in Berlin. Er veröffentlichte die Romane „Die Sünden der Faulheit“ (1987), „Stefan Martinez“ (1995), „Alle oder keiner“ (1999), „Bryant Park“ (2002) und „Teil der Lösung“ (2007). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erschienen seine Frankfurter Poetikvorlesungen „Angefangen wird mittendrin“ (2011).
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Stadt Oldenburg trauert um Dr. Jürgen Poeschel

24.11.2015 06:15 Uhr

Ehemaliger Oberbürgermeister verstorben



 Von 1996 bis 2001 war Dr. Jürgen Poeschel Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, nun ist er am 22. November im Alter von 73 Jahren gestorben. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann würdigt sein Wirken für die Stadt Oldenburg: „Wir trauern um den ehemaligen Oldenburger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Poeschel. Mit ihm verlieren wir einen engagierten Fürsprecher für die Belange Oldenburgs und des Oldenburger Landes. Mit seiner Verwaltungserfahrung hat er 1996 den Übergang in das damals neu definierte Amt des Oberbürgermeisters für Oldenburg gestaltet.“ 1996 wurde die Niedersächsische Gemeindeordnung reformiert. Die bis dahin geltende Zweigleisigkeit zwischen Politik und Verwaltung wurde aufgehoben. Damit wurde das Nebeneinander des ehrenamtlichen Oberbürgermeisters und des hauptamtlichen Oberstadtdirektors beendet und der Oberbürgermeister stand auch an der Spitze der Verwaltung.

Dr. jur. Jürgen Poeschel wurde am 15. Mai 1942 in Kasdorf, Westpreußen, geboren. Nach dem Studium in Göttingen schlug er eine Laufbahn in der Kommunalverwaltung ein, mit Stationen in Braunschweig, Wolfenbüttel und Oldenburg. Von 1986 bis 1991 war er Rechtsdezernent und Umweltdezernent (ab 1988) der Oldenburger Stadtverwaltung. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wechselte Poeschel als Ministerialdirigent ins Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Dresden. Er war von 1996 bis 2001 nach der Neufassung der Niedersächsischen Gemeindeordnung der erste direkt gewählte Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg. In seine Amtszeit fielen zum Beispiel folgende Ereignisse: 

•    Am 30. Juni 1997 wird das City-Management Oldenburg (CMO) gegründet.
•    Am 11. August 1997 stellt die Oldenburger Brands Werft nach über einhundert Jahren ihren Betrieb ein.
•    Am 2. und 3. November 1998 besucht der Dalai Lama Oldenburg und folgt damit einer Einladung der Stadt.
•    Seit 1999 wird das Gelände der früheren Hindenburgkaserne an der Cloppenburger Straße durch eine private Erschließungsgesellschaft neu bebaut. 
•    Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst wird am 22. Januar 2000 an der Katharinenstraße eröffnet.
•    Am 9. Juli 2000 wird der Zentrale Omnibusbahnhof drei Jahre nach der Grundsteinlegung eingeweiht.
•    Am 13. November 2000 öffnet das Horst-Janssen-Museum erstmals seine Türen.
•    Anfang 2001 wird die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) Oldenburg im Stadtteil Kreyenbrück in Betrieb genommen.

Nach seiner Amtszeit als Oberbürgermeister wandte sich Poeschel ab 2001 wieder verstärkt der Wissenschaft zu. Er hinterlässt Ehefrau und vier erwachsene Kinder. Die Beisetzung findet am 27. November statt.

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Stadt Oldenburg verbessert Angebot für Fernbusse

18.11.2015 12:00 Uhr

Neue Haltestelle kommt an den Willy-Brandt-Platz



 Die Stadt Oldenburg verbessert die Situation für den Fernbusreiseverkehr am Hauptbahnhof. Dort wird am Willy-Brandt-Platz eine neue Haltestelle mit zunächst drei Buspositionen entstehen. Der aktuelle Handlungsbedarf wird durch die im vergangenen Monat vorgelegte Studie der IHK zum „Fernbusverkehr im Oldenburger Land“ bestätigt.

Danach ist von einer weiterhin dynamischen Fahrgastentwicklung im Fernbusverkehr auszugehen. „Wir reagieren damit auf eine Entwicklung, die sich zuletzt sehr rasant vollzogen hat und verbessern die aktuelle Situation deutlich“, sagt Baudezernentin Gabriele Nießen. „Gleichzeitig ist die Oldenburger Haltestelle der meistfrequentierte Fernbushalt in der ganzen Region und damit von zentraler Bedeutung für die regionale Anbindung“, so die Baudezernentin.

Auch Sicherheitsaspekte spielen bei den neuen Planungen eine wesentliche Rolle, der jetzige Standort an der Karlstraße hatte vor allem für das Entladen des Gepäcks der Fahrgäste erhebliche Nachteile 

Die Stadt strebt nunmehr eine kurzfristig realisierbare und finanzierbare Lösung an, die am Willy-Brandt Platz umgesetzt wird.

Dabei handelt es sich nicht um eine provisorische Zwischenlösung, sondern bereits um den Einstieg in die Planungen für die Neugestaltung des gesamten Areals im nördlichen Bahnhofsumfeld. Die Fahrradabstellungen werden für den Bau der neuen Haltestelle teileweise im Bereich des Willy-Brandt-Platzes verlegt.

Die Kosten für den Bau der Fernbushaltestelle betragen etwa 280.000 Euro, davon müssen Mittel in Höhe von 260.000 Euro im laufenden Haushalt überplanmäßig bereitgestellt werden. Im Rahmen eines angedachten Betreiberkonzepts sollen Verkehrsunternehmen am Betrieb der Haltestelle finanziell beteiligt werden.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2016 geplant, die Haltestelle wird voraussichtlich im Verlauf des nächsten Jahres in Betrieb gehen.

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Neue Broschüre rund um das Thema „Wohnen in Oldenburg“

18.11.2015 12:00 Uhr


 Das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg hat eine neue Broschüre zum Thema „Wohnen in Oldenburg“ veröffentlicht. In sieben Kapiteln werden die Themen Wohnen zur Miete, Wohnen im Eigentum, Seniorengerechtes Wohnen, Barrierefreies Wohnen, alternative Wohnformen, Stiftungen und Finanzielles behandelt. Die Broschüre liegt in vielen städtischen Ämtern aus, kann aber auch beim Agenda-Büro per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg oder telefonisch unter 0441 235-3246 angefordert werden. Auch online kann sie 


unter

 www.oldenburg.de/agenda21
heruntergeladen werden. 

Das Agenda-Büro hat das Thema „Wohnen“ für die Jahre 2015/2016 als Schwerpunkt festgelegt: Weitere Aktivitäten rund um das Thema Wohnen werden folgen.

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Stadt Oldenburg schafft weitere Plätze für Flüchtlinge

16.11.2015 06:00 Uhr







Im Stadtgebiet werden in den kommenden Wochen weitere Plätze für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen. Derzeit liegt die Zahl der Zuweisungen vom Land weiterhin bei 40 Menschen in der Woche. Um ihnen weiterhin eine akzeptable Unterkunft in Oldenburg  geben zu können, müssen weitere Gebäude erstellt oder hergerichtet werden. Alle anderen Gebäude im Stadtgebiet haben jetzt die Kapazitätsgrenze erreicht.

Folgende Maßnahmen werden umgesetzt:
In Tweelbäke werden im Gewerbegebiet zwei leerstehende Hallen für die Unterbringung von Flüchtlingen vorbereitet. Dort können Plätze für bis zu 170 Menschen entstehen, die Nutzung erfolgt voraussichtlich im Zeitraum vom 1. Dezember 2015 bis zum 30. Juni 2016. Die Nutzung der Gewerbehallen ist vor dem beginnenden Winter eine wichtige Maßnahme, um eine Unterbringung von Menschen in Turnhallen zu vermeiden. 

In der Adenauerallee beginnt die Stadt mit der Entwicklung eines weiteren Standortes zur Flüchtlingsunterbringung. Dort entstehen in Containern Plätze für etwa achtzig Menschen. Der Standort wird nach jetzigen Planungen für einen Zeitraum von fünf Jahren genutzt werden.

Eine Anwohnerinfo im Stadtteil ist für den 7. Dezember geplant, der Bezug der Container soll in den ersten Monaten 2016 erfolgen.

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Politik sagt Handwerk Unterstützung zu

15.11.2015 08:00 Uhr

Landtagsabgeordnete im Dialog mit der Kammer

 Über die Tätigkeitsfelder der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg haben sich am Mittwoch Mitglieder des Landtages aus dem Bezirk informiert. Dazu besuchten sie den Standort Theaterwall und das Berufsbildungszentrum (BBZ) in Tweelbäke. HWK-Präsident Manfred Kurmann erklärte einleitend die ehrenamtliche Organisationsstruktur der Kammer insbesondere mit Hinweis darauf, dass der Vollversammlung sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter angehören.HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke stellte die Aufgaben und Dienstleistungsangebote in den Bereichen Recht, Berufsbildung, Prüfungswesen, Wirtschaftsförderung, Berufsbildungszentrum, Zentrale Dienste sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor. „Mit dieser Struktur können wir unseren Mitgliedsbetrieben kompetent mit Rat und Tat zur Seite stehen“, sagte er.Politische Schwerpunktthemen waren im direkten Dialog die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, sowie der Trend zum „Akademisierungswahn“. Die Tatsache, dass in diesem Jahr mehr junge Menschen ein Studium als eine Ausbildung begonnen haben, führe über kurz oder lang zu einem dramatischen Mangel an praktisch orientierten Fachkräften, war man sich einig. „ Gerade das Handwerk bietet im Anschluss an eine Ausbildung durch eine Vielzahl von Fortbildungs- und Spezialisierungsangeboten gute Karrierechancen. Ein Studium sei anschließend immer noch möglich – ob mit oder ohne Abitur“, so Henke. Dies müsse in den Schulen noch stärker als bisher kommuniziert werden.Die Landtagsabgeordneten lobten auf beiden Feldern die Initiativen des Handwerks und sagten Unterstützung zu. Man werde Themen auf den Kammerbezirk „herunterbrechen“ und überparteilich helfen, hieß es.Karl-Heinz Bley, Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT) und Mitglied des Landtages, ergänzte für das Handwerk, dass die Themen Kommunalverfassungsrecht, Fremdenverkehrsabgabe, Förderung der energetischen Gebäudesanierung und vieles mehr ebenfalls von großer Bedeutung seien.Wie Heiko Henke mitteilte, beschäftigt das Handwerk im Oldenburger Land zurzeit 90.000 Mitarbeiter. Die aktuelle Zahl der Auszubildenden liegt bei 8.200. Auf großes Interesse stieß bei den Politikern auch die Vielfalt im Handwerk: Insgesamt 120 Gewerke werden von 12.500 eingetragenen Betrieben im Kammerbezirk ausgeübt. Zusammen bilden sie „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan“, wie es Präsident Kurmann mit dem Titel der langfristig angelegten Imagekampagne des Handwerks beschrieb.Mit Stolz präsentierten die Gastgeber auch ihr energetisch modernisiertes Berufsbildungszentrum in Tweelbäke. Der Kostenrahmen dieser Maßnahme betrug 13 Millionen Euro und wurde maßgeblich aus Mitteln vom Bund, Land und der EU gefördert. Die Bildungsstätte verfügt über neue Werkstätten in den Bereichen Farbe, Holz und Metall. Besonders die Schweißwerkstatt ist überregional sehr beachtet. Außerdem bietet das BBZ neue Seminarräume, eine Mensa und ein Internat.„Eines unserer Kerngebiete ist die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“, erklärte BBZ-Leiter Olaf Heuschkel. „Dabei werden handwerkliche Fertigkeiten vermittelt, die im betrieblichen Alltag eventuell zu kurz kommen.“ In diesem Zusammenhang unterstrich Hauptgeschäftsführer Henke noch einmal, wie wichtig auch weiterhin die Fördermaßnahmen des Landes für diesen Bereich seien und bat die Landtagsabgeordneten hier ebenfalls um ihre Unterstützung.Von den vielfältigen Weiterbildungsangeboten zeigten sich die Mitglieder des Landtages sehr beeindruckt. Für das kommende Jahr wurde bereits ein weiteres Treffen vereinbart.
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Kampf gegen Aids: Fotoausstellung „Stille Heldinnen“

14.11.2015 08:00 Uhr

Eröffnung am 16. November in der Markthalle der BBS 3







Vom 16. November bis zum 1. Dezember zeigt HelpAge Deutschland zusammen mit der Aidshilfe Oldenburg die Fotoausstellung „Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids“ in der Berufsbildenden Schule (BBS) 3, Maastrichter Straße 27. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 16. November, um 12 Uhr in der Markthalle der BBS 3. Zur Eröffnung werden die Schulleiterin Hannelore Guthold und die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg Germaid Eilers-Dörfler anwesend sein. Unterstützt wird die Ausstellung vom Gesundheitsamt und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg.Die HIV/Aids-Epidemie hat die Lebenswelten in vielen afrikanischen Staaten sehr stark verändert. Viele Infizierte sind an der Krankheit gestorben, haben Kinder hinterlassen, die zu einem großen Teil nun von ihren Großeltern aufgezogen werden. Die Bilder der Fotoausstellung „Stille Heldinnen“ von Christoph Gödan zeigen Großmütter und ihre Enkel aus Tansania und Südafrika. Regionen, die von einer hohen HIV/Aids-Rate betroffen sind. Viele der dort lebenden Großeltern haben ihre eigenen Kinder durch HIV/Aids verloren. Geblieben sind ihnen die Enkel, die nun ohne ihre Eltern eine Perspektive brauchen. Obwohl die meisten von ihnen in Armut leben, haben sie sich der neuen Aufgabe gestellt. Renten sind in afrikanischen Staaten immer noch die Ausnahme. Als Hilfsorganisation für alte Menschen setzt HelpAge sich seit zehn Jahren für die Rechte alter Menschen weltweit ein. „Es ist uns wichtig zu zeigen, was die alten Menschen in Tansania und Südafrika leisten und welche Leistungen sie dadurch auch für die Gesellschaft erbringen“, sagt Lutz Hethey, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland. „Aktuell wird über HIV/Aids wenig in der Öffentlichkeit gesprochen, obwohl die Zahl der Infizierten auch in Deutschland weiter ansteigt. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, junge Erwachsene über die Gefahren und Präventionsmöglichkeiten zu informieren und aufzuklären“, sagt Ellen Kierbacher von der Aidshilfe Oldenburg. Im Rahmen der Ausstellung bietet die Aidshilfe Oldenburg deshalb Unterrichtsangebote in den Klassen der BBS 3 zum Thema HIV/Aids und sexuell übertragbare Infektionen an.Die Ausstellung kann von montags bis freitags jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr in der BBS 3 besucht werden. Termine für eine Führung vergibt Angelika Schürmann von HelpAge unter Telefon 0541 58054056 oder per E-Mail an schuermann@helpage.de.HelpAge Deutschland ist eine gemeinnützige entwicklungspolitische und humanitäre Hilfsorganisation, die sich weltweit für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte alter Menschen einsetzt. Als Mitglied eines internationalen Netzwerkes arbeitet HelpAge mit über 180 Partnerorganisationen in über 65 Ländern zusammen. HelpAge International ist beratendes Mitglied bei den Vereinten Nationen. National arbeitet HelpAge Deutschland mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) zusammen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bescheinigt HelpAge Deutschland eine sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder.Der Fotograf Christoph Gödan, 1963 geboren, wurde in den 1990er-Jahren vor allem durch seine Reportagen über die Kriegs- und Nachkriegsgebiete auf dem Balkan bekannt. 2007 reiste der Fotograf nach Tansania und Südafrika.

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Grundsteinlegung für die Fachklinik Weser-Ems

12.11.2015 13:00 Uhr

In Oldenburg entstehen 80 Plätze zur Heilung von Suchterkrankungen



Der erste Stein der Fachklinik Weser-Ems steht. Mit der heutigen Grundsteinlegung wurde
offiziell mit dem Bau der medizinischen Einrichtung begonnen, in der ab Mai 2017 Menschen mit
Suchterkrankungen Hilfe erhalten. „Wir möchten die Patienten auf ihrem Weg aus der Abhängigkeit begleiten“,
erklärt Thomas Feld, Vorstand des Diakonischen Werks Oldenburg und Bauherr.

 Dazu wurde zusammen mit
dem Paritätischen Wohlfahrtsverband ein umfassendes Angebot erarbeitet, das psychotherapeutische als auch
breitgefächerte arbeits- sowie sporttherapeutische Maßnahmen umfasst.
Die Zusammenarbeit der kirchlichen Diakonie mit den weltlichen Paritätern macht die Fachklinik Weser-Ems zu
einem einmaligen Vorzeigeprojekt. „Wir haben das gemeinsame Ziel, kranken Menschen bestmöglich zu
helfen“, erklärt Feld. Dafür bieten die beiden Wohlfahrtsverbände bis zu 80 stationäre und 20 ganztägig
ambulante Plätze an. Der Standort auf dem Schellenberg im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück ermöglicht
darüber hinaus eine enge Kooperation mit den somatischen Fakultäten der Klinik der Stadt Oldenburg sowie
der Rehabilitationsklinik.

Das Diakonische Werk Oldenburg: Das Diakonische Werk Oldenburg ist der Landesverband der evangelisch-lutherischen Kirche in
Oldenburg. Die Diakonie setzt sich ein für arme, kranke, behinderte, pflegebedürftige, obdachlose, sozial bedürftige und ausgegrenzte
Menschen. Zusammen mit ihrer Kirche, den anderen Wohlfahrtsverbänden, Politik und Verwaltung koordiniert das Diakonische Werk
Oldenburg soziale Arbeit im Oldenburger Land. 
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Sicherheitsberatung für Senioren im Stadtteiltreff Dietrichsfeld

12.11.2015 08:00 Uhr
Im Café des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld findet am Mittwoch, 18. November, um 10.30 Uhr eine Sicherheitsberatung für Senioren statt. 

Reinhard Schölzel von der Präventionsstelle der Polizei Oldenburg wird dabei über den Enkeltrick und die neuesten Methoden windiger Geschäftemacher und Trickbetrüger berichten und erklären, wie man sich davor schützen kann. 

Nicht nur Senioren, sondern auch andere Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Stadtteiltreff Dietrichsfeld, Alexanderstraße 331, oder unter Telefon 0441 5707892.
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Stadt trauert um Hans Mommsen

09.11.2015 20:00 Uhr

OB Krogmann würdigt Ossietzky-Preisträger von 1998

Der deutsche Historiker und Träger des Carl-von-Ossietzky-Preises, Hans Mommsen, ist in der vergangenen Woche im Alter von 85 Jahren gestorben.

 Der Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg war ihm 1998 für sein Gesamtwerk zur zeitgeschichtlichen Forschung verliehen worden. „Hans Mommsen gehörte zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Historikern, die sich maßgeblich mit der deutschen Geschichte von 1918 bis 1945 befasst haben“, erinnert sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an die Preisverleihung am 4. Mai 1998. „Wir werden diesem großen Historiker ein ehrendes Andenken bewahren.“

In seinen umfangreichen Publikationen befasste sich Hans Mommsen schwerpunktmäßig mit der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und dem Widerstand. Es waren vor allem einige streitbare Thesen, mit denen er für Aufmerksamkeit und neue Erkenntnisse in der Geschichtsforschung sorgte. Seine Beiträge zum Reichstagsbrand im Februar 1933, seine Aussagen zu den Verschwörern des 20. Juli und ihre bisweilen fragwürdige Vorbildfunktion, vor allen Dingen aber seine Theorie der „kumulativen Radikalisierung“ mit der er die Verantwortung des Einzelnen an den Verbrechen in der NS-Zeit thematisierte, polarisierten nicht nur innerhalb der Historikerzunft, sondern auch in den öffentlichen Debatten. Damit schob Hans Mommsen die Verantwortung auch auf eine Ebene, die sich dieser zu entziehen versucht hatte. Was heute einleuchtend klingt, war 1971 eine provozierende These.

Promoviert hatte Hans Mommsen 1959 mit der Arbeit „Die Sozialdemokratie und die Nationalitätenfrage im Habsburger Vielvölkerstatt 1867-1907“. Er hat sich immer wieder in gesellschaftlichen Debatten kritisch und kontrovers zu aktuellen Themen des bundesrepublikanischen Alltags zu Wort gemeldet. Nach der Verleihung des Ossietzky-Preises gehörte Hans Mommsen noch bis 2002 der Jury an.
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Keine Adventsausstellungen an Volkstrauertag und Totensonntag

09.11.2015 07:00 Uhr

Stadt ahndet Verstöße gegen Niedersächsisches Feiertagsgesetz



 Wie bereits in den Vorjahren weist das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Oldenburg darauf hin, dass sowohl am Volkstrauertag, Sonntag, 15. November, als auch am Totensonntag, 22. November, öffentliche Veranstaltungen nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Feiertagsgesetzes verboten sind.

 Dies gilt auch für Adventsausstellungen von Gärtnereien und Blumenhandlungen. Ein Verstoß gegen das Niedersächsische Feiertagsgesetz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Ausnahmen gelten nur, wenn Veranstaltungen an den Trauertagen der geistig-seelischen Erhebung oder einem höheren Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung dienen und auf den ernsten Charakter der Tage Rücksicht nehmen. Die erwähnten Adventsausstellungen erfüllen diese Voraussetzungen nicht, da sie gewerblicher Natur sind. Zulässig sind lediglich Ausstellungen nicht gewerblicher Art, beispielsweise Basare von gemeinnützigen Vereinen, die weder durch ein Beiprogramm noch auf andere Weise den ernsthaften Charakter des Tages beeinträchtigen.
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Konstellationen: Psychologie der Pubertät

07.11.2015 09:30 Uhr

Andreas Maier liest aus „Der Ort“






Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Konstellationen“ stellt der Schriftsteller Andreas Maier am Mittwoch, 18. November, das vierte Buch seines erfolgreichen Romanzyklus „Ortsumgehung“ vor, das jüngst unter dem Titel „Der Ort“ erschienen ist. 

Die Literaturkritikerin Ina Hartwig lobte es in der ZEIT als kleines Meisterstück in Sachen Psychologie der Pubertät. Unter ebendiesem Motto moderiert der Oldenburger Philosoph Matthias Bormuth die Lesung und bringt Andreas Maier mit dem Psychotherapeuten Martin Sack, Klink für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Technischen Universität München, ins Gespräch.

 Die Veranstaltung im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten können online unter www.wilhelm13.de oder telefonisch unter 0441 235-3014 vorbestellt werden.Der Erzähler in Maiers neuem Roman sitzt im Zimmer seines verstorbenen Onkels und schreibt an einer „Ortsumgehung“, während sie draußen die Landschaft planieren und ganz konkret eine Ortsumgehung bauen. In seiner Vorstellung geht er noch einmal einen Spaziergang, den er Jahrzehnte zuvor oft gegangen ist, als das steinerne Kreuz nicht mitten im Ort, sondern noch draußen auf dem Feld mitten in der Wetterau stand. Und als die Mädchen Gummitwist spielten. Er denkt über den Beginn der Liebe nach, der zugleich den Beginn der Macht darstellt: Die einen kommen in Frage, die anderen nicht. Selbst wenn die Mädchen noch einmal, wie Kinder, Gummitwist spielen, wissen sie doch bereits um ihre eigene Schönheit. Andreas Maier, 1967 in Bad Nauheim in der Wetterau geboren, studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main. Für die Literaturzeitschrift Volltext schreibt er die Kolumne „Neulich“. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den ZDF-aspekte-Preis, den Robert-Gernhardt-Preis, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Franz-Hessel-Preis. Seine Romane wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Maier lebt in Hamburg und in Frankfurt am Main.Die Karl-Jaspers-Gesellschaft ist bei der von der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen geförderten Veranstaltungsreihe der Kooperationspartner des Literaturbüros.


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Kinder entdecken Musik und Sprache

05.11.2015 07:00 Uhr

41. KIBUM startet am 7. November/Rockmusiker Heinz Rudolf Kunze ist Schirmherr

 „KIBUM klingt!“ – so lautet das Motto der 41. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 7. bis zum 17. November 2015. Die beiden Veranstalter der KIBUM – die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität – laden dazu ein, Musik in der Kinder- und Jugendliteratur zu entdecken und der Musikalität, dem Klang von Sprache nachzuspüren. 

Für die erwarteten 30.000 kleinen und großen Besucherinnen und Besucher verwandelt sich das Kulturzentrum PFL wie in jedem Jahr in eine große Bücherlandschaft mit nahezu 2.500 neu erschienenen deutschsprachigen Kinder- und Jugendmedien. Schirmherr der diesjährigen KIBUM ist der Rockmusiker, Liedermacher und Autor Heinz Rudolf Kunze. Er wird die Messe am Sonntag, 15. November, besuchen und ein Konzert rund um einen kleinen, musikalischen Bilderbuchhelden für die ganze Familie geben. 

Musik lesen – auf der KIBUM 2015 gibt es Musik nicht nur zu hören, sondern auch in Bildern und Texten zu erleben. Ein anspruchsvolles literarisch-musikalisches Potpourri spannt den Bogen von der Klassik bis zu Pop, Rock und Hip-Hop. Mit musikalischen Autorenlesungen und literarischen Konzerten wird der Ereignischarakter von Musik plus Literatur für Kinder, Jugendliche und Familien zelebriert. Renommierte Autoren und Illustratoren rund um die „musikalische“ Kinder- und Jugendbuchliteratur lassen die Ohren klingeln. Beherzt mitsingen und -schwingen oder gar die Säle rocken heißt es mit Schirmherr Kunze und seiner Quentin Qualle-Crew sowie mit den anderen Gästen: Franziska Biermann und Band, Fredrik Vahle, Robert Metcalf, Bettina Göschl, Antje Vogel und vielen mehr. 

Klassische Musik für Kinder vermitteln Autoren wie Robert Herfurtner, Marko Simsa und Kristina Dumas. Jugendliche erfahren alles über die Lebensgeschichten von Richard Wagner und Kurt Cobain durch deren Biographen Axel Brüggemann und Marcel Feige. Tobias Elsäßer bringt die Soundtracks zu seinen Jugendromanen live zu Gehör. In Hip-Hop, Rap- und R&B-Workshops können Kinder und Jugendliche ihre eigenen Songs mit Daniel Schneider (Schneider MC) von der Rapschool NRW schreiben und produzieren.

In der Regie der Stadtbibliothek entstanden gleich zwei klangvolle, musisch-lyrische Publikationen. Beide von Oldenburger Kindern und Jugendlichen vorab für die KIBUM kreiert, werden sie nun präsentiert: das Buch „KlingKlangvolles – Gedichte von Erwin Grosche und Kindern“ und die CD „KlangHelden: Rap-Poesie, Deutsche Dichtung gerappt“. 


Besondere Glanzlichter sind die Bilderbuchkunst-Ausstellung „Bildschön und musikalisch – Bilderbuchkunst von Doris Eisenburger“ (Eröffnung am 8. November, 15 Uhr) und das interdisziplinäre öffentliche Symposium „farb-klang-reim-rhythmus. Kinder- und Jugendliteratur intermedial“ der Forschungsstelle Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (OlFoKi) vom 12. bis 14. November. 

Im Rahmen der KIBUM bietet das Casablanca-Programmkino vom 5. bis 18. November das 34. Oldenburger Kinder- und Jugendfilmfestival an. Gezeigt werden unter anderem Filme wie „Das Dschungelbuch“ oder „Rico, Oskar und das Herzgebreche“. Für Schulklassen und Gruppen bietet das Casablanca Sondervorstellungen am Vormittag an. Zu fast allen Filmen gibt es pädagogisches Begleitmaterial für Lehrerinnen und Lehrer.

„KIBUM klingt!“ wird gefördert vom Hauptsponsor Oldenburgische Landesbank AG sowie von CEWE, der EWE Stiftung, von energy & meteo systems, der NORDMETALL-Stiftung, der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen und der NWZ.
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Stadt kauft ehemaliges AEG-Gelände in Kreyenbrück

04.11.2015 06:00 Uhr

OB möchte Areal für Gesundheitswirtschaft entwickeln



 Nach langwierigen Verhandlungen ist es der Stadt Oldenburg jetzt gelungen, das frühere AEG-Gelände am Alten Postweg im Stadtteil Kreyenbrück zu erwerben. Der Grundstückkaufvertrag für das über 6 Hektar große Gelände ist am 2. November beurkundet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte in der Ratssitzung das enorme Entwicklungspotenzial des Geländes und zeigte sich hocherfreut über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen mit dem italienischen Insolvenzverwalter und der beteiligten Gläubigerin der ACC-Gruppe. „Mit dem Ankauf kommen wir einen großen Schritt weiter bei der Revitalisierung des Quartiers und dem Ziel, dort einen ‚Medical Park’ zu entwickeln“, so Krogmann. Mit der Weiterentwicklung des Areals zu einem Medical Park soll Oldenburgs Position als Kompetenzstandort der Gesundheitsforschung und -wirtschaft gestärkt werden. 
Besonders dankt der OB Wirtschaftsminister Olaf Lies. Krogmann hatte Lies gebeten, sich bei den italienischen Behörden für eine Beschleunigung  des Insolvenzverfahrens  einzusetzen. „Ohne die Unterstützung aus Hannover wäre es nicht so schnell gegangen“, so Krogmann.



Im nächsten Schritt ist laut Krogmann vorgesehen, den Kaufvertrag umzusetzen, das brachliegende Industriegelände auch faktisch zu übernehmen und die Verkehrssicherung zu gewährleisten. Parallel dazu will er den konzeptionellen Prozess zur Entwicklung eines Medical Parks unter Einbindung der Politik, der Hochschulen, der Kliniken und weiterer Kompetenzträger einleiten.

Die Stadt Oldenburg setzt damit ein wichtiges Ziel des Rahmenplans für das Sanierungsgebiet Kreyenbrück um.
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Hedwig-Heyl-Straße wird umbenannt in Hilde-Domin-Straße

03.11.2015 22:00 Uhr

Ratsbeschluss vom 2. November/Korrektur von Dokumenten erforderlich


Der Rat der Stadt Oldenburg hat in seiner Sitzung am 2. November 2015 die Neubenennung der Hedwig-Heyl-Straße beschlossen. Die Straße soll zukünftig nach der 2006 verstorbenen deutschen Schriftstellerin Hilde Domin benannt werden. Die neuen Straßenschilder werden bis zum Ende dieser Woche angebracht. Für einen Übergangszeitraum wird durch ein Zusatzschild noch auf die alte Straßenbezeichnung hingewiesen, damit sich Besucher, aber auch zum Beispiel Rettungsdienste besser orientieren können.

Hilde Domin, eigentlich Dr. Hilde Palm, geborene Löwenstein, entdeckte erst nach zahlreichen, erfolgreich abgeschlossenen Studiengängen mit Ende 30 in ihrem damaligen Exilland (Dominikanische Republik) ihre dichterische Existenz. Nach 22 Jahren im Exil kehrte sie nach Deutschland zurück und lebte seit 1961 bis zu ihrem Tod in Heidelberg, wo ihr die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde. Sie arbeitete als Übersetzerin und Herausgeberin und veröffentlichte viele Essays, Gedichte und einige Romane unter dem Pseudonym Domin. In Herrenberg und Köln gibt es Schulen, welche nach Hilde Domin benannt sind. Außerdem bekam ein Rosengarten in der Nähe ihres Geburtshauses ihren Namen und in Oftersheim (bei Heidelberg) und Schwäbisch Hall wurden Straßen nach ihr benannt. Die bisherige Namensgeberin Hedwig Heyl war in die Kritik geraten, da sie die nationalsozialistische Ideologie bewundert und rassistische Äußerungen getätigt hatte.

Nach der Umbenennung werden die Anwohnerinnen und Anwohner einige Änderungen veranlassen müssen, worüber Sie bereits schriftlich durch einen Brief vom Oberbürgermeister informiert wurden: Das Bürgerbüro erledigt die Korrektur im Melderegister bereits von Amts wegen. Für die notwendige Änderung der Personalausweise und gegebenenfalls Kraftfahrzeugdokumente ist eine persönliche Vorsprache im Bürgerbüro Mitte, Pferdemarkt 14, oder im Bürgerbüro Nord, Stiller Weg 10, leider unumgänglich. Für die Änderung in den Fahrzeugpapieren ist die Vorlage des Personalausweises und der Zulassungsbescheinigung Teil I notwendig. Sollte noch ein Fahrzeugschein vorhanden sein, muss der Fahrzeugbrief ebenfalls mitgebracht werden. In diesem Fall werden beide Teile neu ausgestellt.

Die Änderung der Dokumente ist für alle Anwohnerinnen und Anwohner bis zum 31. Dezember kostenlos, danach werden die üblichen Bearbeitungsgebühren erhoben.

Im eigenen Interesse sollten Anwohner die Änderung der Dokumente zeitnah nach der Neubenennung vornehmen lassen. Die Bürgerbüros haben täglich ab 8 Uhr durchgehend geöffnet, montags bis mittwochs bis 15.30 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12 Uhr.

Viele andere Behörden und Unternehmen (unter anderem Deutsche Post, Kirchengemeinden, Finanzamt, Polizei) informiert die Stadtverwaltung über die Umbenennung automatisch, sodass den Anwohnern ein möglichst geringer Aufwand entsteht. Bei persönlichen Anliegen (zum Beispiel Versicherungen, Banken und bestehenden Vertragspartnern) müssen die Einrichtungen jedoch selbstständig informiert werden.

Für weitere Fragen können sich Anwohner an das städtische ServiceCenter unter Telefon 0441 235-4444 wenden.
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Die verlorene Weihnachtsgeschichte

01.11.2015 07:00 Uhr
von Roland Rauch




Roland Rauch
Es gab einmal einen Engel, der hatte eigentlich seinen festen Platz bei den himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Jonny, so hieß er, hätte sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.

Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.

Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.

Gott rief also den Jonny zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen versklavt und glücklich war niemand. 
Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam das Liebe, das in der Geschichte steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.

Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten. 
Also meinte Gott: „Pass auf Jonny, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet.“

So einfach war das also. Jonny war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war, machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern. 
Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als Erzähler oder Erzählerin in Frage käme. 
In einer Einkaufsstraße fand Jonny einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart, einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte Weihnachtsmärchen. „Das muss er sein,“ dachte Jonny und schwebte zu ihm herunter. 
Aber umso näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte. 
Das war es also nicht. Schnell schwebte Jonny weiter. „Sind die Menschen etwa alle so?“ fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte. Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der Geschichte erfüllt! 
Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und Nächstenliebe sprach. 
Niedergeschlagen verließ Jonny die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen grauen Matsch einschmolz und noch weiter. 
Und Jonny fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus, darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast. 
Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest verriegelt. 
„Endlich,“ dachte Jonny, „hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen gefunden, der die Welt retten kann. 
Und Jonny holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung. Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können. 
Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten. Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die beiden waren froh. Und Jonny merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben Herrgottes aufgegangen war. 
Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen, die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die Welt ein ganz kleines Stück besser wurde. 
Das Einzige, was das Mädchen und auch Jonny nicht wussten und was ihnen manchen Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Jonnys auf die Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all die Jonnys halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. 
Und darum scheint es doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.
© 2000 by Roland Rauch
gefunden www.christmasmagazine.com/de/

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Neues Bundesmeldegesetz ab 1. November

29.10.2015 08:00 Uhr

Änderungen unter anderem bei An- und Abmeldung in den Bürgerbüros




Ab dem 1. November wird das Meldegesetz in Deutschland harmonisiert und weiterentwickelt. Es regelt unter anderem die Pflicht der Bürgerinnen und Bürger, Umzüge in den Bürgerbüros anzuzeigen. Die bisherigen 16 Landesmeldegesetze werden abgelöst. Die Änderungen betreffen unter anderem die Meldepflichten, die Melderegisterauskünfte und die Auskunftssperren. Das neue Bundesmeldegesetz sieht unter anderem vor, dass zur Anmeldung einer Person im Bürgerbüro eine Erklärung des Wohnungsgebers, in der Regel des Vermieters, erforderlich ist, um Scheinmeldungen zu verhindern. Künftig muss der Wohnungsgeber bei jedem Einzug und in einigen Fällen auch beim Auszug (Wegzug ins Ausland, ersatzlose Aufgabe einer Wohnung) mit einem Formular bestätigen, welche Personen zu welchem Zeitpunkt in eine Wohnung eingezogen beziehungsweise aus ihr ausgezogen sind. „Dieses Formular muss dem Bürgerbüro vorgelegt werden. Der Mietvertrag reicht leider nicht aus, da er nicht alle gesetzlich vorgesehenen Daten enthält“, so Angela Pauka, Leiterin des Bürgerbüros Mitte. Beim Umzug in ein Eigenheim muss im Bürgerbüro eine Selbsterklärung abgegeben werden.Eine weitere Änderung betrifft den Zeitraum, in dem die An- oder Abmeldung erfolgen muss: Die bisher gültige einwöchige Frist wird auf zwei Wochen verlängert. Auch die Erteilung von Meldeauskünften ändert sich: Bei Auskünften zur gewerblichen Nutzung muss ab 1. November der Zweck der Anfrage angegeben werden. Außerdem darf die Auskunft ausschließlich hierfür verwendet werden. Auskünfte zum Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind darüber hinaus nur noch mit Einwilligung der betroffenen Person möglich. Neu eingeführt wird eine Auskunftssperre für Personen, die in bestimmten Einrichtungen leben (Justizvollzugsanstalten, Pflegeheime, Frauenhäuser und andere).Mit der Einführung des Bundesmeldegesetzes hat das Land Niedersachsen verschiedene Gebühren geändert: So kosten zum Beispiel Meldebescheinigungen zukünftig mindestens 7,50 Euro, einfache Meldeauskünfte für private Zwecke 9 Euro und für gewerbliche Zwecke 12 Euro.Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de unter den entsprechenden Suchworten, beispielsweise „Wohnungsgeber“ oder „Auskunftssperre“.

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Praxishandbuch zur Inklusion an Schulen: 2. Auflage erscheint

27.10.2015 07:00 Uhr

Handreichung unterstützt bei der Umsetzung






Oldenburg macht sich auf den Weg zur Inklusiven Stadt. Eine besondere Rolle in diesem Prozess spielt der Schulbereich, da hier gesetzliche Vorgaben einen klaren Zeitrahmen vorgeben. Um den Weg inhaltlich zu begleiten, wurde durch das Amt für Jugend, Familie und Schule in Kooperation mit Dr. Holger Lindemann von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Arbeitsgemeinschaft (AG) „Inklusion an Oldenburger Schulen“ ins Leben gerufen. In der AG beteiligen sich aktuell über 80 Mitglieder unter anderem aus Schulen, dem Stadtelternrat, dem Stadtschülerrat, Selbsthilfegruppen, dem Behindertenbeirat, freien Trägern, Politik und Stadtverwaltung.Neben der Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der räumlichen Ausstattung der Schulen, der Regelung des Einschulungsverfahrens oder Richtlinien für den Einsatz von Schulbegleitung bedeutet die Inklusion vor allem auch eine praktische Herausforderung für die in und um die Schulen tätigen Personen. Drei Jahre nach Beginn der Umsetzung von Inklusion an Oldenburger Schulen erscheint nun die aktualisierte Ausgabe des „Praxishandbuchs zur Inklusion an Oldenburger Schulen“. Es wird von Dr. Lindemann unter Mitwirkung des Amtes für Jugend, Familie und Schule, der Arbeitsgruppe „Inklusion an Oldenburger Schulen“ und Studierenden der Universität Oldenburg herausgegeben.Das Praxishandbuch stellt alle bisher durch die Arbeitsgemeinschaft erarbeiteten Informationen, Beschlüsse und Empfehlungen zur Inklusion an Schulen gebündelt zur Verfügung, um damit alle Beteiligten in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ergänzt werden diese Informationen durch Beiträge von Studierenden des Master-Studiengangs Sonder- und Rehabilitationspädagogik, die im Rahmen eines Seminars zur Inklusion bereits für die erste Auflage des Handbuchs verfasst wurden. Das Handbuch steht als kostenloser PDF-Download unter www.oldenburg.de/inklusion zur freien Verfügung.
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Offene Sprechstunde für Menschen mit Migrationshintergrund

27.10.2015 07:00 Uhr

Integrationsbeauftragte bietet monatlich Termine an



 Mit festen Sprechstunden möchte die neue Integrationsbeauftragte Dr. Natalia Petrillo ab November den individuellen Anliegen von Menschen mit Migrationshintergrund besondere Aufmerksamkeit geben.

 Einmal im Monat wird sie in ihrem Büro im Alten Rathaus für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen. Die offene Sprechstunde findet jeden ersten Donnerstag im Monat, jeweils von 15 bis 16 Uhr, im Alten Rathaus, Markt 1, Zimmer 20, statt: Der erste Termin ist der 5. November, Folgetermin ist der 3. Dezember. Weitere Termine können zudem nach Absprache vereinbart werden.

Die offene Sprechstunde ergänzt die Integrationsbemühungen der Stabsstelle Integration und soll den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern verstärken. „Ich verstehe mich da in einer Mittlerfunktion und kann bei individuellen Problemstellungen gezielt vermitteln“, so Natalia Petrillo. Sie sieht diesem neuen Angebot positiv entgegen und hofft, dass sich viele Interessenten melden werden. „Fragen der Migration und Integration in neutralem Rahmen zu klären, das ist ein Service, der gerade zurückgezogen lebenden Migranten einen neuen Einstieg in das Leben in unserer Stadt bieten soll“, so Petrillo. Gleichzeitig gebe dieses Angebot Verwaltung und Politik die Möglichkeit, eventuelle Problembereiche zu erfahren und demgemäß punktuell handeln zu können. Die Integrationsbeauftragte berät die kommunalen Gremien, entwickelt das städtische Integrationskonzept weiter und vertritt die Interessen aller Oldenburger Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. 
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Eröffnung des Café MitMensch Büsingstift mit neuem Treffpunkt für die &O

26.10.2015 23:05 Uhr
Seit heute gibt es in der Oldenburger Innenstadt einen neuen Treffpunkt für die Öffentlichkeit. Das neue Café MitMensch, entstanden aus dem ehemaligen Café Büsingstift, bietet bis zu 45 Personen in einem gemütlichen und modernen Ambiente Möglichkeiten zum Plaudern, Essen und zum Zeitvertreib. Die Einweihung des neuen Cafés fand mit 150 geladenen Gästen in den komplett renovierten und erweiterten Räumlichkeiten statt. Der neue Name ist Teil des überarbeiteten Konzepts des Cafés, das durch die DIADEMA GmbH betrieben wird, einer Servicegesellschaft des Diakonischen Werks Oldenburg. Der Name „MitMensch“ soll verstärkt den diakonischen Gedanken vom Miteinander aller Menschen vermitteln. Dafür steht auch der neu eingerichtete integrative Arbeitsplatz. Personen mit Beeinträchtigung wird hier eine Möglichkeit zur Integration in das Arbeitsleben geboten. „Mit dem neuen Café MitMensch möchten wir einen Raum schaffen, an dem sich jeder willkommen fühlt, egal welcher Herkunft oder welchen Alters“, erklärte Uwe Kollmann, Kaufmännischer Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land. Dafür öffnet sich das Büsingstift ein Stück weit der Öffentlichkeit. Das Café ist kein abgeschlossener Teil der Pflegeeinrichtung mehr, sondern über einen getrennten Eingang gut zu erreichen. Auch das neue Schild an der Fassade des Büsingstifts weist unübersehbar auf das neue Café hin. Zum Konzept gehört auch ein erweitertes Speisenangebot aus regionalen Produkten. Dazu hat das Café Mitmensch schnelle Snacks mit auf die Speisekarte genommen, die mit hochwertigen Zutaten frisch zubereitet werden. Eine große Auswahl an Kaffee und Kuchen sowie ein preiswerter und guter Mittagstisch sollen außerdem dafür sorgen, dass das Café MitMensch sich zu einem Café für jedermann entwickelt. 
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Oldenburg, meine Stadt...!

26.10.2015 23:00 Uhr

Hoteliers und Tourismus GmbH werben gemeinsam mit neuen Imagefilmen für die Stadt


Oldenburg präsentiert sich mit drei neuen Imagefilmen im Internet. Die von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) in Kooperation mit sechzehn Hoteliers aus Oldenburg produzierten Videos zeigen die Stadt auf eine ungewöhnliche Art und Weise.

 Das Konzept der Filme unterscheidet sich bewusst von der Ästhetik konventioneller Imagefilme. In circa vierzig Sekunden zeigen drei Protagonisten ihren Planeten Oldenburg.


Seit 2013 leisten sechzehn Hoteliers einen finanziellen Beitrag zum Tourismusmarketing für die Stadt. OTM und Hoteliers verständigen sich jährlich darüber, für welches Projekt die Beiträge eingesetzt werden sollen. "In Zeiten zunehmender Digitalisierung gewinnen ansprechend produzierte Multimediaformate immer mehr an Bedeutung. Gemeinsam haben wir uns im letzten Jahre dazu entschieden, neue Imagefilme für Oldenburg zu erstellen. Die Filme orientieren sich an den "starken" und touristisch relevanten Themen der Stadt und machen so einerseits Lust auf Oldenburg und andererseits unterbreiten sie auch konkrete Vorschläge für Aktivitäten", erklärt Silke Fennemann, Geschäftsführerin der OTM.
Ausführender Produzent war die Filmproduktion Schwarzseher GmbH aus Oldenburg. 
Die Filme sind über www.oldenburg-tourist.de/hotel abrufbar oder im YouTube-Kanal.
Am Kooperationsprojekt beteiligte Hotels sind:
Acara Hotel, Hotel Alexander, Altera Hotel, Hotel Antares, Hotel Bavaria, City Club Hotel, Hotel Etzhorner Krug, Best Western Hotel Heide, Hermes Hotel, Hotel Rosenbohm, Hotel Sprenz, Stadthotel Oldenburg, Hotel Tafelfreuden, Hotel Wieting, Hotel Wöbken und Hotel zum Lindenhof.
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Auftakt der LiteraTour Nord

24.10.2015 07:00 Uhr

Alina Bronsky liest im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13


  Mit einer Lesung der Schriftstellerin Alina Bronsky startet am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr ein neuer Durchgang der LiteraTour Nord. 

Die in Russland geborene deutschsprachige Autorin stellt im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 ihren aktuellen Roman „Baba Dunjas letzte Liebe“ vor. Komisch, klug und herzzerreißend erzählt sie die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die im hohen Alter ihr selbstbestimmtes Paradies findet – in ihrem Dorf, das nach einem Reaktorunglück zur Todeszone erklärt worden ist.

 Die Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Sabine Doering moderiert die Lesung und spricht mit Alina Bronsky über eine untergegangene Welt, in der es überaus lebendig zugeht. 

Die LiteraTour Nord wird in Kooperation vom Literaturbüro Oldenburg, der Carl von Ossietzky Universität und der Buchhandlung CvO-Unibuch veranstaltet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über die Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg 99, und unter Telefon 0441 71677.

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die tickenden Geigerzähler und die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sich die ehemalige Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben im Niemandsland auf. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität an guten Tagen und Gemüse aus dem eigenen Garten. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung.

Alina Bronsky, 1978 in Jekaterinburg (Russland) geboren, lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. Ihr Debütroman „Scherbenpark“ wurde zum Bestseller und wurde für das Kino verfilmt. Es folgten die Romane „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“ und „Nenn mich einfach Superheld“. Die Schriftstellerin lebt in Berlin.
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Beratungsstellen informieren zum Thema Gewalt gegen Frauen

23.10.2015 07:05 Uhr

Informationsangebot für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit



 Auf Einladung des Gleichstellungsbüros stellen sich am Mittwoch, 28. Oktober, um 16 Uhr sieben Beratungsstellen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, vor und geben Einblicke in ihre Arbeit. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung unter Telefon 0441 235-2135 oder per E-Mail an gleichstellung@stadt-oldenburg.de ist erforderlich.

Ehrenamtliche, die mit Flüchtlingen arbeiten, werden mit vielen Fragen konfrontiert. Besonders schwierig wird es, wenn sie der Problematik häuslicher Gewalt oder auch sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder gegenüberstehen. Um einen Überblick über die Beratungsangebote in diesem Themenkreis zu geben, lädt das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg Ehrenamtliche zu einem Informationsnachmittag ein. Folgende Vereine und Initiativen stellen sich vor:  die Anlauf- und Beratungsstelle Wildwasser Oldenburg e.V., das Autonome Frauenhaus Oldenburg, die Beratungsstelle Olena für gewaltbetroffene Migrantinnen und weibliche Flüchtlinge, die BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt, das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg, das Mädchenhaus Oldenburg e.V.  und das Oldenburger Interventionsprojekt Olip. 
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HWK veranstaltet Existenzgründer-Sprechtag

23.10.2015 07:00 Uhr


 Für angehende Selbstständige im Handwerk bietet die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg regelmäßig Existenzgründer-Sprechtage an. In Einzelgesprächen erhalten Gründer Informationen zu den Chancen und Risiken ihres Vorhabens und Tipps zur Betriebsgründung. Themenschwerpunkte sind die Bereiche Investitionsplanung, Ertragsvorschau, Rechtsformen sowie Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Ein Termin kann für Dienstag, 10. November von 9 bis 16 Uhr in der HWK, Theaterwall 30 in Oldenburg angefragt werden. Anmeldungen nimmt Heike Bathelt unter Telefon 0441 232-239 entgegen.
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Ausbildung bei der Stadt Oldenburg – ab jetzt auch im Kino

21.10.2015 10:20 Uhr

Werbespot über Studienmöglichkeiten ab 29. Oktober im CinemaxX Oldenburg


 Die Stadt Oldenburg geht im Bereich des Ausbildungsmarketings neue Wege und bringt das Thema Nachwuchskräfte jetzt auf die Kinoleinwand. In Zusammenarbeit mit der IBS IT & Business School Oldenburg und einer Werbeagentur wurde ein Kinospot entwickelt, der auf die dualen Studiengänge B.A. Betriebswirtschaft und B.Sc. Wirtschaftsinformatik aufmerksam macht. Diese Studiengänge werden auch bei der Stadt Oldenburg angeboten. Die Idee für das Konzept stammt aus einer Projektgruppe von Studentinnen und Studenten der IT & Business School.

„Das Thema Ausbildungsmarketing ist für die Stadt Oldenburg als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber sehr wichtig. Wir wollen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber mit ansprechender Werbung für uns gewinnen. Dabei sind Kreativität und Innovation gefragt!“, so Inge von Danckelman, Leiterin des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement. „Wir sind stolz auf die Qualität und Vielfalt unserer Ausbildung und versuchen das Ausbildungsmarketing kontinuierlich weiterzuentwickeln und unser Angebot für Auszubildende auszubauen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.“

Der Kinospot wird im CinemaxX in Oldenburg in den großen Kinosälen ausgestrahlt: Er ist vom 29. Oktober bis zum 4. November in Kino 5 und vom 31. Dezember bis zum 6. Januar in Kino 1 zu sehen. Aktuell bietet die Stadt Oldenburg zum 1. August 2016 noch vielfältige Ausbildungs- und Studienplätze an. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Oktober 2015. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/ausbildung.
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KIBUM und KlangHelden präsentieren CD

21.10.2015 10:00 Uhr

Deutsche Dichtung gerappt: Goethe und Schiller zu Beats von MC Schneider





Passend zum diesjährigen Motto der 41. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse „KIBUM klingt!“ luden die KIBUM und das Oldenburgische Staatstheater am Montag, 19. Oktober, gemeinsam zu einem exklusiven akustischen Eindruck ins Staatstheater ein. Präsentiert wurden Klangproben von der CD „KlangHelden: Rap-Poesie, Deutsche Dichtung gerappt“. Die KIBUM findet in diesem Jahr vom 7. bis zum 17. November statt.Im KIBUM-Vorab-Projekt hatten vierzehn KlangHelden vom Kinder- und Jugendchor des Oldenburgischen Staatstheaters an zwei intensiven Workshoptagen in den Sommerferien Raps zu Beats von MC Schneider eingesungen. Daniel Schneider, Hip-Hop-Artist, Produzent und Dozent für künstlerisch-kulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, brachte dafür sein mobiles Tonstudio mit ins Kulturzentrum PFL nach Oldenburg. „Gerappt“ werden auf der CD acht wichtige Gedichte deutscher Literatur beziehungsweise Historie: Goethes Ballade vom „Erlkönig“, Schillers „Handschuh“ und Fontanes „Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“. Lyrik wie „Die Gedanken sind frei“ (Hoffmann von Fallersleben) oder „Das Lied der Moorsoldaten“ findet ebenso ihren Platz auf der Rap-CD. Die Gedichte „Was es ist“ von Erich Fried, „Das Feuer“ von James Krüss und Mascha Kalékos „Mann im Mond“ ergänzen das Angebot. Eine zusätzliche reine Instrumental-Version lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Selbst-Rappen ein.Die KIBUM-Programmverantwortliche Regina Peters zeigte sich begeistert über das nachhaltige KIBUM-Projekt: „Unsere Rap-Poesie macht Lust auf die Glanzlichter Deutscher Dichtung und sorgt für einen ganz neuen Zugang zur Lyrik. So kann die CD zugleich optimal dem interdisziplinären Einsatz im Deutsch-, Geschichts- und Musikunterricht dienen. Die beiden Rap-Konzerte der KlangHelden zur CD im Rahmen der KIBUM im November waren innerhalb kürzester Zeit komplett ausgebucht. Das verdeutlicht die Attraktivität eines solch zeitgemäßen Angebotes, nicht zuletzt für den Schulunterricht.“Eine besondere Facette im Repertoire der KlangHelden ist neben dem Kerngeschäft klassischer Konzert- und Opernliteratur auch die Beschäftigung mit musikalischen Genres der Gegenwart. Regelmäßig treffen sich die Jugendlichen, um zu covern: Pop, Jazz, Musical und Filmmusik. Thomas Honickel, Chorleiter der KlangHelden, freute sich daher über die passgenaue Kooperation im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse: „So war denn auch die Anfrage der 41. KIBUM, eine Rap-CD mit klassischen Balladen zu produzieren, nur folgerichtig. Die KlangHelden stellen mit dieser CD eindrucksvoll unter Beweis, dass sie eine große stilistische Bandbreite realisieren können, und dass sich U- und E-Musik keinesfalls ästhetisch ausschließen müssen.“MC Schneider erklärte Hip-Hop als Mittel der Wahl für die musikalische Gedichtinterpretation zur KIBUM: „Hip-Hop ist eine der momentan erfolgreichsten Jugendkulturen und Musikrichtungen. Wer heute Kinder und Jugendliche pädagogisch und kulturell erreichen will, muss sich auch an ihren musikalischen Interessen orientieren. Die CD spiegelt genau das wider: Dichtkunst in einem neuen und frischen ‚Style’. So tolle angehende Künstler wie die KlangHelden und die KIBUM als Partner zu haben, machte es für mich perfekt.“Die KlangHelden fanden die gemeinsame Arbeit unisono interessant und wichtig: „Man bekommt durch die Verarbeitung in einen Rap-Song einen ganz neuen Einblick in die Gedichte. Sie wirken komplett anders“, so Julian Mönnich. Antonia Schäpker war sich sicher: „Es wird spannender sein, Gedicht-Raps im Unterricht zu hören als die Gedichte nur zu lesen und sie zäh durchzuarbeiten. Toll fand ich, im KIBUM-Projekt etwas Neues auszuprobieren, das macht mutiger und selbstbewusster.“„Lesen ist eine Schlüsselkompetenz fürs Lernen, den Beruf, die persönliche Entwicklung und Meinungsbildung – das ist uns wichtig und daher fördern wir seit mittlerweile zwölf Jahren die KIBUM“, sagt Martin Heuermann, Leiter der OLB-Filiale Oldenburg-Gottorpstraße. „Das Projekt ‚KlangHelden – Rap-Poesie’ unterstützt gleichzeitig den nachhaltigen Gedanken.“Vom 1. bis 30. November kann die CD „KlangHelden: Rap-Poesie“ zum Einführungspreis von 10 Euro erworben werden, danach für 15 Euro. In der Laufzeit der KIBUM ist sie beim Verkaufsstand von Buch Brader im Kulturzentrum PFL und nach den Konzerten zu erwerben. Außerdem ist sie ab November im Internet zu beziehen über www.rapschool-nrw.de.Folgende KlangHelden wirkten an der CD mit: Theodor Fank, Zoe Lina Fidrich, Konrad Fröhlich, Malin Grahl, Lara Hübner, Florentine Isensee, Hannah Meibers, Julian Mönnich, Johanna Raabe, Antonia Schäpker, Leonard v. Steuber, Melody Wank, Karlotta Wilkens und Madita Wilkens.Quelle & Foto: Stadt Oldenburg


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„kubipool“ bringt Fachkräfte aus Schule, Kita und Kultur zusammen

18.10.2015 20:00 Uhr

Neuer Online-Wegweiser zur Kulturellen Bildung



 Wo findet man eine Künstlerin, die in der Kita mit den Kindern Klangkunst übt? Wo findet man Kulturpartner für ein Theaterprojekt an einer Schule? Es ist gar nicht so leicht, in der Vielfalt der Anbieter kultureller Bildung den Durchblick zu behalten: Dafür gibt es jetzt kubipool – den Online-Wegweiser für kulturelle Bildung in Oldenburg.

„Immer wieder äußern Fachkräfte aus Schulen und Kindertagesstätten den Wunsch nach einer Online-Plattform für Angebote kultureller Bildung in Oldenburg. Einige Schulen und Kitas sind bereits gut mit der Kulturszene vernetzt. Vielen anderen fällt es jedoch schwer, Kulturpartner für gemeinsame Projekte zu finden. Hier wollen wir mit kubipool Unterstützung bieten“, so Sophie Arenhövel, Projektleitung Kulturelle Bildung im Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Fachkräfte aus Schulen und Kitas sowie andere Interessierte erhalten dort einen Überblick über die Landschaft der Kulturellen Bildung in Oldenburg und können gezielt nach passenden Angeboten suchen. Die Einteilung in Kultursparten und Zielgruppen sowie eine Schlagwortsuche helfen dabei, passgenaue Angebote zu finden, beispielsweise Fortbildungen in ästhetischer Bildung für Erzieherinnen und Erzieher, inklusive oder generationsübergreifende Ansätze oder Tanz-Workshops für Projektwochen. Hinweise auf Fördermöglichkeiten sowie die persönliche Beratung ergänzen die Seite.

Für Kulturinstitutionen und selbständige Kulturschaffende bietet kubipool die Möglichkeit, Bildungsinstitutionen ihre Angebote der Kulturellen Bildung zentral auf den städtischen Internetseiten zu präsentieren. Sie können sie mithilfe eines Online-Formulars eintragen; daraus erstellt das Kulturbüro Profilseiten und verlinkt diese mit den Websites der Kulturschaffenden. „Wir wollen somit nicht die Websites der Kulturanbieter ersetzen. kubipool soll vielmehr ein Türöffner zu den Kultureinrichtungen sein“, so Arenhövel. 

Beim Erstellen von kubipool wurden die Bedarfe von Kultureinrichtungen, Kitas und Schulen berücksichtigt. So ist die Plattform mehr als eine klassische Projektdatenbank geworden, wie Sophie Arenhövel betont: „Die Suche nach Projektpartnern für Kooperationen kultureller Bildung funktioniert nicht wie in einem Supermarkt, wo man einfach nur das passende ‚Produkt‘ finden muss. Oft entwickeln sich Projektideen erst im Gespräch im Zusammenhang mit den konkreten Bedarfen und Rahmenbedingungen vor Ort. Wir wollen Fachkräften aus Kita und Schule eine gute Informationsgrundlage geben, um dann mit Kulturpartnern in Kontakt zu treten.“

Ganz wichtig: kubipool soll wachsen. Bislang haben bereits circa 30 Kultureinrichtungen und Kulturschaffende ihre Angebote kultureller Bildung bei kubipool eingestellt. Es ist laufend möglich, ein Profil zu erstellen. kubipool ist mit einem Klick auffindbar unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung.
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Noch mehr Starter beim Oldenburg Marathon 2015

16.10.2015 18:00 Uhr

Bereits mehr als 4.000 Anmeldungen für den 18. Oktober

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Teilnehmerrekord beim Oldenburg Marathon am Sonntag, den 18. Oktober geben.Erstmals wurde schon nach den Voranmeldungen die 4.000er-Marke geknackt: „Es haben sich bereits 4.100 Läufer für eine unserer sechs Strecken angemeldet“, erklärte Dirk Spekker vom Oldenburger Marathonverein. Im Vorjahr lagen die Voranmeldungen bei 3.700. „Am Wochenende dürften wir mit den Nachmeldungen auf rund 4.500 Starter kommen“, so Spekker weiter. Zu der diesjährigen Veranstaltung können sich Teilnehmer noch am Samstag, 17. Oktober, zwischen 12 und 18 Uhr sowie am Sonntagmorgen ab 8 Uhr im Erdgeschoss der Schlosshöfe für einen der Läufe anmelden. „Wir empfehlen dringend, sich bereits am Sonnabend nachzumelden, dann ist der Andrang nicht so groß“, erklärt Ralf Lange vom Orga-Team des Veranstalters. „Auch bereits angemeldeten Läufern aus Oldenburg und Umgebung wird geraten, die Startunterlagen bereits am Sonnabend abzuholen.“ 

Massenstart um 10 Uhr am Theaterwall 

Das größte Starterfeld hat auch in diesem Jahr wieder der „Öffentliche Halbmarathon“ über gut 21 Kilometer. Dieser startet gemeinsam mit dem „BMW Freese Marathon“, dem traditionellen „10 km Volksbank Citylauf“, der bereits zum 30. Mal in diesem Jahr stattfindet, sowie dem „B&B Hotels Staffelmarathon“ in einem Massenstart am Theater. Vom Balkon des Staatstheaters wird Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler den Startschuss für das imposante Startfeld der drei großen Läufe geben. Diese führen die Teilnehmer um den Wallring, über den Pferdemarkt und in die Stadtteile Donnerschwee, Nadorst, Bürgerfelde, Wechloy und Bloherfelde, bevor es am Pulverturm in den Zielkanal zum Schlossplatz geht (den genauen Streckenverlauf gibt es unter www.oldenburg-marathon.de


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Kurze Läufe starten in der Heiligengeiststraße

Bevor die Langstreckenläufer beginnen, haben die Kleinen ihren Lauf schon hinter sich gebracht: Bereits um 9.30 Uhr startet der „REWE Kinder-Meilenlauf“ über rund 1.600 Meter in der Heiligengeiststraße. An gleicher Stelle werden auch um 14 Uhr die Teilnehmer des „5 km Müller & Egerer Laufs“ auf die eineinhalb Runden um die erweiterte City geführt. 

Veranstaltungszentrum auf dem Schlossplatz – Gute Sicht am Pferdemarkt

Alle sechs Laufstrecken haben ein gemeinsames Ziel: den Schlossplatz. Hier befindet sich das Veranstaltungszentrum, wo nicht nur die Teilnehmer ihre Zielverpflegung erhalten, sondern auch für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt ist. „Im Festzelt finden die Siegerehrungen statt, und auf dem Platz gibt es zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten wie eine Action-Welt für Kinder oder Mitmach-Aktionen und Informationen rund um das Thema Laufen“, erläutert Ralf Heinzel, Vorsitzender des Oldenburger Marathonvereins. „Nun hoffen wir noch auf gutes Wetter, so dass möglichst viele Oldenburger ihren Herbstspaziergang in die Innenstadt oder an die Laufstrecke machen.“

Entlang der Laufstrecken freuen sich die Sportler über Anwohner und Zuschauer, die sie anfeuern, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Besonders am Pferdemarkt werden wieder viele Zuschauer erwartet, da hier fast alle Läufe mehrmals vorbeiführen. 


Verkehrsbehinderungen für den Autoverkehr

Generell sollten Besucher der Veranstaltung das hoffentlich schöne Wetter für einen Ausflug mit dem Rad oder zu Fuß nutzen. Durch die umfangreichen Straßensperrungen kommt es zwischen 9 und 16 Uhr insbesondere im Innenstadtbereich zu erheblichen Behinderungen im PKW- und auch im Linien-Verkehr der VWG. Die Stadt Oldenburg richtet wieder ein Bürgertelefon unter 0441 235-4444 ein, wo aktuelle Informationen zur Verkehrssituation und den Straßensperrungen abgefragt werden können. 

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Beratungs- und Testwochen zu HIV und Hepatitis A und B

16.10.2015 07:00 Uhr

Gesundheitsamt Oldenburg und Aids-Hilfe beteiligt sich mit drei Terminen

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg beteiligt sich in diesem Jahr in Kooperation mit der Aids-Hilfe Oldenburg an den „SVeN Testwochen“. Vom 15. Oktober bis zum 30. November organisiert das Präventionsnetzwerk „SVeN – Schwule Vielfalt erregt Niedersachsen“ Beratungs- und Testwochen zu HIV und Hepatitis A und B, die sich gezielt an schwule und bisexuelle Männer richten. Zusätzlich werden kostenlose Testungen auf Syphilis angeboten. 35 Gesundheitsämter, Aidshilfen und andere Präventionseinrichtungen bieten flächendeckend in Niedersachen, Hamburg und Bremen niedrigschwellige und anonyme Beratungen und Tests an. Alle Angebote sind im Internet unter www.svenkommt.de aufgelistet. In Oldenburg werden drei kostenlose Beratungs- und Testtermine angeboten:

•    21. Oktober, 10 bis 12 Uhr, im Gesundheitsamt Oldenburg, Industriestraße 1, Eingang G
•    10. November, 17 bis 19 Uhr, im Gesundheitsamt Oldenburg, Industriestraße 1, Eingang G
•    16. November, 17 bis 19 Uhr, in der Aids-Hilfe Oldenburg, Bahnhofstraße 23

Die Testwochen werden in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) durchgeführt, dessen Präsident Dr. Matthias Pulz erstmals die Schirmherrschaft übernommen hat. „Die Testwochen bieten eine gute Gelegenheit, die Kooperation zwischen dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und den Aidshilfen zu vertiefen“, so Pulz. „Ziel ist es, sexuell übertragbare Infektionen ins Bewusstsein zu bringen und schwule und bisexuelle Männer zur Teilnahme an einem ansprechenden Untersuchungsangebot zu motivieren, um Infektionen frühzeitig entdecken und behandeln zu können. Diese Kooperation ist bundesweit einmalig.“

SVeN ist ein landesweites Präventionsnetzwerk für Gesundheit, Lifestyle und Interessenvertretung von Männern, die Sex mit Männern haben. Initiator und Träger von SVeN ist die Niedersächsische AIDS-Hilfe Landesverband e.V. Weitere Informationen gibt es bei Andreas Paruszewski (SVeN-Landeskoordination, stellvertretende Geschäftsführung der Niedersächsischen AIDS-Hilfe LV e.V.), Telefon 0511 13221202, E-Mail: paruszewski@niedersachsen.aidshilfe.de.
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Haushalt 2016: OB Krogmann legt Eckdaten vor

14.10.2015 07:00 Uhr

Investitionen in Schule, Bildung und Wohnen sind Schwerpunkt






Die Stadt Oldenburg plant weiterhin mit stabilen Einnahmen und kann für 2016 einen Haushalt (Ergebnishaushalt) mit einem leichten Überschuss (etwa 880.000 Euro) vorlegen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat die Eckdaten des Haushalts am 13. Oktober vorgestellt. Danach sinkt die Neuverschuldung für Investitionen im Finanzhaushalt von etwa 19 Millionen Euro im laufenden Jahr auf etwa 14 Millionen in 2016. Krogmann legt dem Rat den Haushalt in der Ratssitzung am 2. November vor. Der Haushalt trägt eine Handschrift zwischen finanzpolitischer Vernunft und klaren Investitionsschwerpunkten. „Wir können mit diesem Haushalt wichtige stadtpolitische Akzente setzen. Schule, Bildung und Wohnungsbau sind die Themen der kommenden Jahre. Sie werden dazu beitragen auch die anstehende Integration der Flüchtlinge erfolgreich zu meistern“, ist Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zuversichtlich.Größter Einnahmeposten ist die Gewerbesteuer (99,5 Millionen Euro), die sich in den vergangenen Jahren außerordentlich positiv entwickelt hat. Dies liegt an der insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Oldenburg, zu Buche schlägt aber natürlich auch die zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Erhöhung der Gewerbesteuer.  Zudem rechnet die Stadt mit einer Grundsteuereinnahme von etwa 31,4 Millionen Euro.Insgesamt sollen auf Grundlage des vorliegenden Verwaltungsentwurfs 2016 etwa 55 Millionen Euro investiert werden, ein deutlicher Schwerpunkt liegt dabei beim Bau von Kindertagesstätten und dem Ausbau von Schulen. „Investitionen in Bildung sind ein zentrales Anliegen für die kommenden Jahre, wir schaffen damit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung Oldenburgs“, unterstreicht Krogmann die Bedeutung der Investitionen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Ein weiterer großer Posten bei den Investitionen ist der Bereich Verkehr, für den 2016 etwa 8 Millionen Euro vorgesehen sind. Damit bleibt die Stadt aber noch unter dem notwendigen Bedarf, der zum Abbau des bestehenden Investitionsstaus der Straßen nötig wäre.Einen weiteren Schwerpunkt möchte Krogmann beim Thema Wohnungsbau setzen: „Das Thema Wohnungsbau ist ein absolutes Zukunftsthema für die Stadtentwicklung. Wir haben in Oldenburg derzeit ein Defizit an bezahlbarem Wohnraum, das möchte ich in meiner Amtszeit ändern.“ Er knüpft dabei an die Tradition des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland an und verweist darauf, dass auch vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen dringend Wohnungen benötigt werden. „Gutes und bezahlbares Wohnen sind auch ein wesentlicher Beitrag zum sozialen Frieden und ein Beitrag, um allen Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“ 750.000 Euro stellt der Oberbürgermeister in den Haushalt, um sie gezielt für Wohnungsbauförderung einzusetzen. Das ist eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber diesem Jahr.Die Kosten der Flüchtlingsunterbringung werden sich im kommenden Jahr deutlich im Haushalt wieder finden. Derzeit sind 17 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt, die Stadt rechnet mit einer Erstattung von 13 Millionen Euro.
Quelle: Stadt Oldenburg
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Stadt Oldenburg koordiniert Flüchtlingsarbeit

09.10.2015 11:47 Uhr

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat zu Arbeitsgespräch eingeladen



 Etwa 20 verschiedene Organisationen, die sich aktuell mit dem Thema Flüchtlingsarbeit beschäftigen, haben sich auf Einladung von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zu einem ersten Arbeitsgespräch getroffen. Zweck dieser Koordinierungsrunde war eine bessere Vernetzung der bereits bestehenden Angebote. 

Einig waren sich die Teilnehmenden in der Einschätzung, dass in Oldenburg die Flüchtlingsunterbringung bisher gut gelöst worden sei. Das Angebot der Stadt, die Koordinierung zu unterstützen, wurde durchweg begrüßt. In den kommenden Wochen sollen etwa die vorhandenen Lagerkapazitäten für Kleidung besser genutzt werden. Auch sollen gezielt und regelmäßig Listen erstellt werden, um bekannt zu machen, welche Hilfsangebote besonders gebraucht werden. Ehrenamtliche Hilfsangebote sollen ebenfalls besser aufeinander abgestimmt werden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte während der Sitzung: „Oldenburg zeichnet sich durch eine ausgeprägte Hilfs- und Willkommenskultur aus, wir dürfen aber keineswegs aus den Augen verlieren, dass noch enorme Aufgaben  auf uns zukommen werden.“ Er regte deshalb an, das Treffen der Organisationen regelmäßig stattfinden zu lassen. Angedacht ist ein etwa vier- bis sechswöchiger Rhythmus.

Weitere Informationen zur Flüchtlingsarbeit gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/fluechtlinge.

Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Oldenburg haben Vertreterinnen und Vertreter folgender Vereine und Institutionen teilgenommen:
•    Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven
•    Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Weser-Ems e.V.
•    Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Oldenburg/Vechta e.V.
•    Caritas Verband Oldenburg-Ammerland e.V.
•    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
•    Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V.
•    Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Oldenburg e.V.
•    Diakonisches Werk Oldenburg Stadt
•    DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Oldenburg e.V.
•    Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Oldenburg
•    IBIS e.V.
•    Integration e.V.
•    Jobcenter Oldenburg
•    Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Weser-Ems
•    Malteser Hilfsdienst e.V. Oldenburg
•    Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH    
•    Oldenburger Tafel e.V.
•    Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., Kreisverband Oldenburg-Ammerland
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Kinder- und Jugendbuchpreis: Jury nominiert drei Einsendungen

09.10.2015 11:00 Uhr

Preisverleihung am 9. November






Für den diesjährigen Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg hat die Jury einen Nachwuchsautor und zwei Nachwuchsautorinnen nominiert. Bekannt gegeben wird der Preisträger oder die Preisträgerin am Abend der Verleihung am Montag, 9. November. In die nähere Auswahl kommen in diesem Jahr zwei Jugendbücher sowie ein Kinderbuchmanuskript. 244 Erstlingswerke (150 Manuskripte, 94 Bücher) wurden insgesamt eingereicht und von der Jury gesichtet und beurteilt. Die Jury hat sich schließlich für folgende Autoren und Werke entschieden: • Juliette Favre aus Dresden mit ihrem Jugendbuch „Fuckfish“ (PUNKTUM Bücher!)• Florian Wacker aus Frankfurt am Main mit seinem Jugendbuch „Dahlenberger“ (Verlagshaus Jacoby & Stuart) • Mehrnousch Zaeri-Esfahani aus Karlsruhe mit ihrem Kinderbuchmanuskript „Das Mondmädchen“ (ab Oktober im Ute Fuchs Verlag)Die Mitglieder der Jury sind Dr. Christian Bittner (Sonderpädagoge aus Bochum), Nadia Budde (Illustratorin und Autorin aus Berlin), Robert Elstner (Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Bibliothekar in der Stadtbibliothek Leipzig), Ralf Schweikart (Redakteur und Journalist aus Hofheim am Taunus) und Josephine Sommersberg (Schülerin der IGS Flötenteich aus Oldenburg).Jurystimmen:Robert Elstner: „Auch wenn der Poststreik im Juni die Auswahlmöglichkeiten in diesem Jahr wegen verspäteter Einsendungen deutlich eingeschränkt hat, kann nicht von einem schlechten ‚Jahrgang’ die Rede sein. Ganz im Gegenteil! Es blieb eine erstaunliche Vielfalt an ‚Handschriften’ und Themen für die Finalrunde, die Stoff für einen intensiven Entscheidungsprozess bot. Nominiert werden konnte schließlich eine spannende Mischung vollkommen unterschiedlicher Texte, und dass auch wieder ein herausragendes Manuskript zu entdecken war, ist besonders erfreulich.“Ralf Schweikart: „In dem bunten Füllhorn an Einsendungen lassen sich immer wieder kleine Trends oder Auffälligkeiten ausmachen. Auch wenn die Flüchtlingsproblematik erst seit kurzer Zeit die Medien beherrscht: Autorinnen und Autoren haben sich schon immer und immer wieder mit dem Thema Flucht auseinandergesetzt. Ob in realer oder märchenhafter Form umgesetzt hat man bei den Einsendungen eine Affinität zum Thema lesen und spüren können. Zum Teil begründet liegt das auch an der Vielzahl von Herkunftsländern der Einreichenden. Die Biografie ist deshalb ein entscheidender Aspekt, der sich in den Texten und Bildern widerspiegelt und ein Stück Internationalität in den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis bringt.“Christian Bittner: „Ein Blick auf die diesjährige Nominierungsliste lässt vielleicht auch Außenstehende erahnen, warum ich den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und die Juryarbeit so schätze: ein brillant erzählter Coming-of-Age-Roman, eine mit märchenhaft-orientalischen Elementen und Metaphern durchsetzte Erzählung über eine Familie auf der Flucht sowie ein sprachlich provokatives, im jugendlichen O-Ton ‚dahingerotztes’ Backfisch/Fuckfisch-Buch. Es sind die enorme Themen- und Genrevielfalt der Kinder- und Jugendliteratur auf der einen Seite sowie die neuen, frischen und ‚unverbrauchten’ Kinder- und Jugendbuchautoren beziehungsweise -autorinnen auf der anderen Seite, die sich jedes Jahr aufs Neue beim und durch den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis entdecken lassen.“Nadia Budde: „Wie so oft konnte man aus den Texten der eingetroffenen Werke ganz aktuelle Stimmungen und Themen ablesen. Es ging um Szenarien einer nahen Zukunft, um das Aufdecken verstrickter Familienstrukturen, um Perspektivwechsel und daraus entstehende Erkenntnisse, um Orientierungslosigkeit und Angst. Es gab Fantastisches, Märchenhaftes, Abgedriftetes und brutal Realistisches. Aber es ging in diesem Jahr auch um den Abschied von vertrauten Orten und das Ankommen in der Fremde, um Flucht und Entwurzelung und den Versuch, in einer neuen Welt zurechtzukommen. Abschied von der Kindheit und Erwachsenwerden waren erneut die Themen, genauso wie Liebe und Freundschaft. Die Texte waren mal rasant und ungeschliffen geschrieben, mal respektlos und schnoddrig herausgeworfen, mal zart und poetisch erzählt. Doch wie jedes Jahr schauten von den Deckeln vieler eingesendeter Werke knuddelige Tiere, niedliche Titel und dahinter brave Texte mit viel Absicht und Belehrung, aber wenig Originellem. Wieder fand sich kaum ein erwähnenswertes illustriertes Werk. Das ist schade, denn der Preis kann und möchte nach wie vor angehenden Illustratoren auf den Weg helfen.“Josephine Sommersberg: „Ich fühlte mich natürlich ziemlich geschmeichelt, als ich erfuhr, dass ich Teil der Buchpreis-Jury sein dürfe. Da ich sowieso immerzu lese, dachte ich, dass ich hier etwas tun könnte, was mir Spaß macht und dabei auch noch mit meinen eigenen Gedanken dazu beitragen könnte, einem wirklich guten Buch zum Erfolg zu verhelfen. An der Arbeit mit der Jury fand ich besonders spannend, mit anderen Bücherfans zusammen zu sitzen und über das zu sprechen, was ich am liebsten mag: Bücher.“Seit 1977 vergibt die Stadt Oldenburg einen Preis für herausragende literarische und künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur. Der mit 7.600 Euro dotierte Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Als Förderpreis dient er dem Ansporn und der Ermutigung von Autorinnen und Autoren beziehungsweise Illustratorinnen und Illustratoren ein Erstlingswerk vorzulegen. Zugleich soll innovativen Ideen eine Chance gegeben und ein Anreiz geschaffen werden, die Werke Unbekannter in die Verlagsprogramme aufzunehmen.Die Preisträger werden von einer ehrenamtlichen, unabhängigen und überregionalen Jury ausgewählt. Die Qualität ihrer Entscheidungen hat zum hohen Renommee des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises geführt. Der Erfolg lässt sich daran ablesen, dass viele Preisträger weitere Veröffentlichungen vorgelegt haben und ausgezeichnete Erstlingswerke mehrfach aufgelegt wurden oder weitere Ehrungen erhielten. So ist das 2013 prämierte Jugendbuchmanuskript „Heldentage (do what you love)“ von Sabine Raml im Frühjahr 2015 bei „Heyne fliegt“ erschienen und das Preisträgerbuch „Pampa Blues“ von Rolf Lappert (2012) ist im Auftrag von SWR und ARD Degeto für Das Erste verfilmt und am 2. Oktober 2015 ausgestrahlt worden.Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchpreis gibt es im Internet unter www.oldenburg.de (Stichwortsuche: Kinder- und Jugendbuchpreis).Quelle & Grafik: Stadt OLdenburg

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Bürgermeisterin besucht Partnerlandkreis Vorpommern-Rügen

05.10.2015 07:00 Uhr

Empfang zum Tag der Deutschen Einheit




Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler besuchte vom 1. bis 3. Oktober den Oldenburger Partnerlandkreis Vorpommern-Rügen und nahm in Stralsund an einem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit teil. Die Stadt Oldenburg hat als Partnerstadt des Landkreises Rügen direkt nach der Wiedervereinigung Deutschlands umfangreiche Unterstützung bei der Aufbauarbeit geleistet. Eilers-Dörfler folgte nun mit ihrem Besuch einer Einladung des Landrates Ralf Drescher anlässlich des 25. Tages der Deutschen Einheit und des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen Oldenburg und Rügen. Das Besuchsprogramm umfasste neben einem Besuch im Landratsamt und Gesprächen über die Partnerschaft auch ein Treffen mit dem örtlichen Seniorenbeirat.Zur Historie: Der Stadt Oldenburg war es trotz großer Bemühungen nicht möglich gewesen, partnerschaftliche Kontakte in die DDR aufzubauen. Nach Öffnung der Grenzen wurden im Dezember 1989 erste Kontakte zum Inselkreis Rügen (seit 2011: Landkreis Vorpommern-Rügen) geknüpft und noch im selben Monat beschloss der Rat der Stadt Oldenburg einstimmig, eine Partnerschaft mit Rügen einzugehen. Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages erfolgte am 23. Januar 1990 und setzte eine enorme Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zum gegenseitigen Austausch in Gang. In den Jahren nach der Wende war Oldenburg für Rügen ein wichtiger und zuverlässiger Partner in nahezu allen Bereichen des Verwaltungsaufbaus und der Entwicklung der Region. Es gab zahlreiche Kontakte zwischen Schulen und Institutionen, Krankenhäuser halfen zum Beispiel mit Aus