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Bühnenprogramm und Kunst-Workshops für alle ab 55

04.06.2021, 13:32 Uhr

Festival „blue OL“ startet mit „Heart of Gold“ in drei prallvolle Kulturtage

Der Headliner im Musikprogramm steht und auch das vielfältige Angebot an Workshops: Mit reichlich Rückenwind durch die stetig sinkenden Inzidenzzahlen bereiten die Organisatorinnen und Organisatoren das zweite „blue OL. Kulturfestival 55+“ vor. Mit der Band „Heart of Gold“ können am Freitag, 24. September, in der Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Straße 6, alle Silver, Best, Golden oder High Ager in die drei Festivaltage prall voll mit Kunst und Kultur starten. Mit weiteren Auftritten und insgesamt acht Workshops aus verschiedenen Kunstsparten wird es dann am Samstag, 25. September, und am Sonntag, 26. September, weitergehen.

Träger des Festivals ist in diesem Jahr der DJH-Landesverband Unterweser-Ems. Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg zeichnet als Veranstalter. Festivalleiterin ist Dagmar Thieß (Kulturgewerbe). Förderer sind die Marius Eriksen Stiftung, die Friedrich- und Hedwig-Eilers-Stiftung, die GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH und die Regionale Stiftung der Landessparkasse zu Oldenburg. Schirmherr ist wieder Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Schon das erste blue OL. Kulturfestival hat gezeigt, dass in unserer Stadt Kunst und Kultur als Schlüssel zu sozialer Teilhabe und höherer Lebensqualität für viele ältere Menschen groß geschrieben werden“, erinnert Krogmann. „Das wollen wir weiter ausbauen. Diesmal rechnen wir mit noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Stadt und Region, die Kunst und Kultur im Alter für sich neu entdecken wollen.“

Der Zugang zum Festival ist kostenlos. Zudem ist die Jugendherberge als neuer und zentral gelegener Veranstaltungsort komplett barrierefrei. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen und geringer Mobilität, wie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen sowie Besucherinnen und Besucher von Tagespflegeinrichtungen, können am Festival teilhaben. Fahrdienste zum Festivalgelände und so genannte „Residenzprojekte“ in Senioreneinrichtungen beziehen auch sie ausdrücklich mit ein.

Das Workshop-Angebot reicht in diesem Jahr von Märchenerzählen, einer Collage in Blau und Impro- Schauspiel über Musiktheater speziell für Männer und Häkeln ohne Grenzen bis hin zu einem Tanzchor, zu Clownstheater und Tänzen aus aller Welt. Das detaillierte Programm erscheint im Verlauf des Monats Juni. Im Internet ist es dann mit weiteren Informationen zur Anmeldung zu finden unter www.oldenburg.de/kulturelle-bildung.

Der Name „blue OL. Kulturfestival 55+“ bezieht sich auf die so genannten „Blauen Zonen“ („Blue Zones“) auf der Erde. So werden Orte bezeichnet, an denen überdurchschnittlich viele Menschen sehr alt werden – und das bei guter Gesundheit, sozialer Einbindung und subjektivem Wohlbefinden. Weltweit hat man bislang fünf „Blaue Zonen“ entdeckt. „blue OL“ möchte eine weitere werden. Inhaltlich geht es darum, ein bedarfsgerechtes Kulturangebot für die wachsende Bevölkerungsgruppe über 55 Jahren bis hin zur Hochaltrigkeit sowie Perspektiven für ein lebenswertes Alter mit Kunst und Kultur zu entwickeln. Das Festival fungiert hierzu als Wegbereiter und zudem als Katalysator für die weitere Entwicklung des kulturgeragogischen Netzwerkes in Oldenburg.
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