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Tag des Baumes findet in kleinerem Rahmen statt

23.04.2021, 14:04 Uhr
Der Tag des Baumes hat in Oldenburg eine lange Tradition und wird in einem zweijährigen Rhythmus begangen. Normalerweise findet eine Pflanzaktion mit einem zugehörigen Rahmenprogramm statt, an der sich jedes Mal viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt beteiligen.
 In diesem Jahr wird die Veranstaltung „eine Nummer kleiner“ ausfallen, wegen der Kontaktbeschränklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Als Ort wurde von der Stadtverwaltung der neue Spielplatz „Am Apfelhof“ im entstehenden Wohngebiet „Am Bahndamm“ ausgewählt. Um die Pflanzarbeiten auf dem Gelände des Spielplatzes abzuschließen, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann dort einen Feldahorn gepflanzt: „Wir können heute zeigen, dass wir es auch in der Pandemie-Zeit geschafft haben, unsere Projekte voranzubringen. Dazu gehört neben dem Spielplatz auch die Kita „Hannah Arendt“, die im vergangenen Oktober ihren Betrieb aufgenommen hat. Wir schaffen es, hier eine sehr gute Infrastruktur für junge Familien anzubieten.“

Der Spielplatz „Am Apfelhof“ liegt im neuen Baugebiet zwischen der Straße „Am Bahndamm“ und der Gerhard-Stalling-Straße und wurde im letzten Jahr bis auf ein paar ergänzende Pflanzungen fertiggestellt. Er darf seit Anfang dieses Jahres bespielt werden. Der Spielplatz besitzt eine schöne landschaftliche Einbindung durch eine große Lindenallee und eine angrenzende alte Streuobstwiese aus Apfelbäumen. Durch zwei verschiedene Bereiche bietet er Spielangebote für kleinere und größere Kinder. Zum Namen passend wurde bei der Planung das Thema „Apfel“ bei den Spielgeräten sowie den Formen und Farben des Spielplatzes berücksichtigt. Am Rand des Spielplatzes wurden einige Hügel angelegt und bepflanzt, die den Spielbereich zu den Häusern abschirmen. Weitere Hügel laden als Rasenerhebungen zum Spielen ein. Zwei runde Sitzplätze dienen als Treffpunkte für Alt und Jung.

In Oldenburg sind in den vergangen Jahren enorme Anstrengungen zur Aufforstung unternommen worden. Insgesamt konnte dadurch der Waldanteil von 1995 (2,5 Prozent) bis heute auf etwa 5 Prozent der Stadtfläche verdoppelt werden. Das entspricht einer zusätzlichen Fläche von 250 Hektar.
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