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Land und Bund müssen sich entschlossener um Innenstädte kümmern

12.02.2021, 17:04 Uhr

Oberbürgermeister Krogmann schreibt an die Wirtschaftsminister Althusmann und Altmaier

Schnelle und unbürokratische Hilfsangebote für den innerstädtischen Handel und die Gastronomie fordert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vom Land Niedersachsen und dem Bund. In einem Schreiben an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann, und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schildert er die schwierige Situation, in der sich die Oldenburger Innenstadt seit der Corona-Pandemie befindet. Auch viele andere Innenstädte Niedersachsens leiden unter dem erneuten Lockdown, weshalb Oldenburgs Oberbürgermeister auf ein stärkeres Engagement drängt. „Das Land muss mit größter Entschlossenheit gegen den drohenden Bedeutungsverlust der Innenstädte vorgehen. Der innerstädtische Handel und die Gastronomie müssen Kern der Innenstadt bleiben“, so Krogmann.

Der Oberbürgermeister unterstützt damit eine Initiative, die unter dem Titel „Die vergessene Mitte“ einen Appell an die Politik gesendet hat, um eine Perspektive für das wirtschaftliche Überleben zu erhalten. Digitalisierung und Onlinehandel sind derzeit große Trends, die es gerade inhabergeführten Geschäften schwer machen, unter den aktuellen Bedingungen in der Gewinnzone zu bleiben.

Die Stadt Oldenburg kümmert sich intensiv um die Attraktivität der Innenstadt. So hat zum 1. Dezember vergangenen Jahres der Innenstadtmanager seine Arbeit aufgenommen. Ein breit aufgestellter Arbeitskreis „Bündnis Innenstadt“ hatte, ebenfalls im Dezember, die Ergebnisse und Maßnahmen eines gut zweijährigen Diskussionsprozesses vorgestellt. Die Corona-Pandemie führt unter anderem dazu, dass die Geschäfte in der Oldenburger Innenstadt immer stärker unter wirtschaftlichen Einbußen zu leiden haben. Seit Mitte Dezember sind die Läden weitgehend geschlossen. Dies macht sich auch in der äußerst attraktiven Oldenburger City bemerkbar und ohne schnelle und vereinte Anstrengungen droht die negative Entwicklung noch weiter Fahrt aufzunehmen.

„Unsere Innenstadt war bis zur Pandemie gut aufgestellt“, sagt Krogmann. „Wir haben gute Ideen und Projekte für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Innenstadt, müssen nun aber alles tun, damit dies auch nach den Corona-bedingten Schließungen noch der Fall ist. Dazu brauchen wir als Stadt sowie unser Einzelhandel und die Gastronomie aber die entschlossene Unterstützung von Land und Bund.“
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