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Oldenburger Schulen drehen den Strom ab

20.11.2020, 20:06 Uhr

Aktionstag setzt auf Nachhaltigkeit und thematisiert Corona-Auswirkungen – Oberbürgermeister ist Schirmherr

Auch in diesem Jahr setzen viele Oldenburger Schulen wieder ein eindrückliches Zeichen für mehr Klimaschutz und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen: Am Mittwoch, 25. November, findet der bereits 7. Aktionstag „Oldenburg dreht ab“ für Oldenburger Schulen statt. Wie in den vergangenen Jahren werden 30 Schulen in Oldenburg an diesem Tag morgens auf Strom und teilweise auch auf die Heizung verzichten und dies als lebendigen Anknüpfungspunkt für das Themenfeld Energiesparen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit nutzen. „Mit dem Aktionstag sollen also nicht nur symbolisch der Strom und die Heizung abgedreht werden. Es geht auch darum, im Denken und Handeln eine nachhaltige Richtung einzuschlagen“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der erneut die Schirmherrschaft übernommen hat.

  • Wie lautet das Oberthema?
Da die Corona-Pandemie das zentrale Thema des Jahres 2020 ist, werden dieses Jahr unter der Fragestellung „2020 – Alles anders?“ im Unterricht die Chancen und Herausforderungen dieser besonderen Zeit für Umwelt und Klima aufgegriffen. Kaum Flugreisen, sinkender Pendlerverkehr, aber auch erhöhter Warentransport, weniger Kohlendioxid-, Lärm- und Lichtemissionen, Umstellung auf Homeoffice und Homeschooling – welche Auswirkungen hatte und hat das auf die Luftqualität, auf die Tier- und Pflanzenwelt und auf unsere Gesundheit? Und welche Folgen sind für den Klimawandel und das Engagement für den Klimaschutz zu erwarten?
  • Was sind die Inhalte des Aktionstages?
Die teilnehmenden Grundschulen werden das vom Umweltbildungszentrum erarbeitete Stationenlernen zum Thema „Lichtverschmutzung“ umsetzen, das eng an das gesunkene Verkehrsaufkommen während der „Lockdown“-Phase geknüpft ist. Für die weiterführenden Schulen stehen Unterrichtskonzepte zu den Themen Veränderungen in der Mobilität und im Urlaubsverhalten, zum erhöhten Müllaufkommen oder zu Umweltaspekten von Homeschooling und Homeoffice zu Verfügung. Einige Schulen werden wegen der Corona-bedingten Einschränkungen den Aktionstag in diesem Jahr auf mehrere Tage ausweiten. Einige müssen in diesem Jahr aber auch auf eine Teilnahme verzichten.
  • Was bringt das Energiesparprojekt?
Der Aktionstag flankiert das Energiesparprojekt „abgedreht?!“ für Schulen, das seit 1997 mit einem Prämiensystem einen Anreiz schafft, um Energie und Wasser zu sparen. Aktuell nehmen 36 Oldenburger Schulen an diesem Projekt teil und konnten allein durch nutzungsbedingte Maßnahmen seit 1997 mehr als drei Millionen Euro einsparen. Für 2019 konnten 110.800 Euro an die Schulen als Prämien ausgezahlt werden. „Der Erfolg des Projektes ,abgedreht?!‘ und die breite Resonanz beim Aktionstag sind Zeichen für das große Klimaschutzengagement Oldenburger Schulen“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Auf diese Weise werde zusammen mit den zahlreichen weiteren Kursen und Projekten, die das Umweltbildungszentrum für Oldenburger Schulen anbietet, ein wichtiger Beitrag zur städtischen Umwelt- und Klimaschutzstrategie geleistet, lobt Krogmann.
  • Welche Schulen nehmen am Aktionstag 2020 teil?
30 Schulen werden teilnehmen. Dies sind die Berufsbildenden Schulen 3, das Alte Gymnasium, das Herbartgymnasium, die Cäcilienschule, die IGS Helene-Lange-Schule, die IGS Flötenteich und IGS Kreyenbrück, die Oberschulen Alexanderstraße, Eversten und Osternburg, die Paulusschule, die Schule am Bürgerbusch sowie die Grundschulen Auf der Wunderburg, Babenend, Bloherfelde, Bürgeresch, Haarentor, Heiligengeisttor, Hermann-Ehlers-Schule, Hogenkamp, Kreyenbrück, Krusenbusch, Ofenerdiek, Ohmstede, Röwekamp, Staakenweg, Unter dem Regenbogen, Wallschule, Paul-Maar-Schule und Katholische Grundschule Eversten. Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/oldenburg-dreht-ab.
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